Technische Information

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Gas-Brennwertwandkessel
EcoSolar BSK
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeine Informationen Brennwerttechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
2. Anlieferung und Lieferumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
3. Produktinformationen und Funktionsbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
4. Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
5. Abmessungen und Anschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
6. Regelungstechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
7. Geräte- und Heizkreisregelung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
8. Hydraulische Anbindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
9. Abgasleitungs-System KAS 80 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
10. Trinkwassererwärmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
11. Planungshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
12. Anforderungen an das Heizwasser; VDI-Richtlinie 2035-1 (12-2005) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
13. Anwendungsbeispiele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
14. Anschlussplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
15. Konformitätserklärung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
16. Energiespartipps / Umwelthinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Produktqualität
BRÖTJE Produkte werden nach
strenger Werknorm und strengen
Gütebedingungen geprüft – weit
über die übliche Norm hinaus.
Schon bei der Entwicklung unserer
Produkte setzen wir auf höchste
Qualität der Einzelkomponenten,
die wir in der Fertigung und
während des Produktionsprozesses
bis hin zur Endkontrolle laufend
überwachen.
Allgemeine Informationen Brennwerttechnik
1. Allgemeine Informationen Brennwerttechnik
Brennwertnutzen
Bei Erdgas liegt der Brennwert um ca. 11 % über dem Heizwert und bietet durch den
hohen Wasserdampfanteil im Abgas die Voraussetzung für zusätzlichen Wärmegewinn.
Eine weitere Voraussetzung für die optimale Brennwertnutzung ist ein hoher und
über die Kesselbelastung konstanter CO2-Gehalt im Abgas. Der hohe CO2-Gehalt
gewährleistet einen entsprechend höheren Taupunkt und damit einen größeren
Temperaturbereich, in dem die Abgase kondensieren können. Diese Forderung kann
mit modernen modulierenden Vormisch-Brennern erreicht werden.
Abb. 1: Verhältnis Brennwert HO/Heizwert HU verschiedener Erdgase
100%
100%
Eine grundsätzliche Forderung für den sinnvollen Einsatz von Brennwertkesseln ist
eine möglichst niedrige Kesselrücklauftemperatur. Je kühler das Wasser ist, das
zum Kessel zurückfließt, umso höher ist der Wärmerückgewinnungsgrad und desto
größer der Brennwertnutzen.
Abb. 2 zeigt die Abhängigkeit zwischen Rücklauftemperatur, Energieausnutzung
und Kondenswassermenge.
Abb. 2:
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EcoSolar BSK
03
Allgemeine Informationen Brennwerttechnik
Rücklauftemperatur
Für die praktische Anwendung ist es wichtig, dass die Heizungsanlage mit niedrigen Rücklauftemperaturen betrieben werden kann. Den idealen Anwendungsbereich bieten Niedertemperatur-Systeme mit Vor-/Rücklauftemperaturen von
40/30 °C. Bei dieser Betriebsweise wird während der gesamten Heizperiode ein
kondensierender Betrieb erreicht. Aber auch bei Heizwassertemperaturen von
70/50 °C werden 100 % der Jahresheizarbeit im kondensierenden Bereich erbracht,
siehe Abb. 3.
Abb. 3:
Taupunkttemperatur
(CO2 = 8,6 %)
Selbst bei Einsatz eines BRÖTJE Gas-Brennwertgeräts in einer Anlage mit Auslegetemperaturen von 80/60 °C wird ein deutlich höherer Nutzungsgrad gegenüber
konventionellen Kesseln erreicht. Aufgrund der niedrigen Systemtemperaturen in
der Übergangszeit kann das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät noch bei 96 % der Jahresheizarbeit im kondensierenden Bereich betrieben werden, siehe Abb. 4.
Abb. 4:
Taupunkttemperatur
(CO2 = 8,6 %)
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EcoSolar BSK
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Anlieferung und Lieferumfang
2. Anlieferung und Lieferumfang
Anlieferung
komplett vormontiert, auf Palette im Karton verpackt
Lieferumfang
- Gas-Brennwertwärmezentrum für gleitend abgesenkten Heizungsbetrieb mit
integrierter Trinkwassererwärmung, Modulationsbereich 17 – 100 %
- Modulierender, voll vormischender Edelstahl-Stabbrenner mit Gebläse.
Eingestellt auf Erdgas LL oder Erdgas E. Für den Betrieb mit Flüssiggas ist ein
Umbausatz erhältlich
- Mit geschlossener Verbrennungskammer für raumluftabhängigen und raumluftunabhängigen Betrieb
- Großflächiger Aluminium-Silizium-Wärmetauscher
- Integrierter Systemregler mit erweiterten Funktionen (ISR-Plus) für witterungsgeführte Kesselregelung, Heizkreisregelung und Systemdiagnose
- Bedienfeld mit Klartextanzeige und großem beleuchteten Display
- Vier Wochenzeitschaltprogramme für zwei Heizkreise, Trinkwassererwärmung
und Zirkulationspumpe
- Außentemperaturfühler
- Trinkwassererwärmung mit 160 l Solar-Ladespeicher, komplett mit Speicherladepumpe, Plattenwärmetauscher, thermoglasiertem Solar-Ladespeicher mit
FCKW-freier Hartschaumisolierung
- Montierte Solarpumpengruppe mit Durchflussmengenmesser, Füll- und Entleerungshähnen sowie Spüleinrichtung, Solar-Sicherheitsgruppe mit Absperrungen
und Anschlussmöglichkeit für Solar-Ausdehnungsgefäß
- Integriertes vormontiertes Trinkwarmwasser-Mischventil (Verbrühschutz)
- Montierte drehzahlgeregelte Heizkreisumwälzpumpe, Sicherheitsventil, digitales
Thermometer, Manometer, Wassermangelschalter und Schnellentlüfter
- Verringerte elektrische Leistungsaufnahme durch Einsatz einer elektronisch
geregelten Permanentmagnetmotor-Pumpe der Energieeffizienzklasse A
- Stahlblechverkleidung pulvereinbrennlackiert, weiß
- Elektronisch drehzahlgeregelte Pumpe
- Anschlussfertig verrohrt
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EcoSolar BSK
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
3. Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
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Anwendungsbereich
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte sind für gleitend abgesenkten Betrieb ohne festgelegte untere Temperatur konzipiert. Je nach Leistung sind sie für den Betrieb von
geschlossenen Zentralheizungsanlagen in Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern
und Etagenwohnungen sowie auch für Niedrig-und Passivenergiehäuser geeignet.
Entsprechend der Anwendung und Leistung können BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
auch zur Beheizung jedes anderen Objektes verwendet werden. Hierbei sind die
Hinweise zum Aufstellraum und zur Verbrennungsluft zu beachten.
Geringer Platzbedarf
Durch die platzsparende Montage von BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten wird nur
wenig Raum benötigt. So sind BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte universell bei der
Altbausanierung sowie auch für die Installation im Neubau geeignet.
Ausstattung
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte beinhalten neben der Brenner-WärmetauscherEinheit die wichtigsten für den Betrieb einer Heizungsanlage notwendigen Systemkomponenten, wie z. B. eine elektronisch drehzahlgeregelte Umwälzpumpe und
eine integrierte digitale Regelung mit der Funktion Witterungsführung. Manche
Modelle enthalten zusätzlich weitere Komponenten wie z. B. Trinkwasserausdehnungsgefäße oder Umschaltventile. Eine detaillierte Übersicht kann der Rubrik
„Lieferumfang“ entnommen werden.
Membran-Ausdehnungsgefäß
MAG
Bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten bis 28 kW sind Membranausdehnungsgefäße
generell optional in das Gerät integrierbar, nur bei Geräten der Baureihe „Kompakt“
sind Membranausdehnungsgefäße für Heizungen bereits vorinstalliert und immer
auf der Saugseite der Pumpe angeschlossen. Ist aufgrund der Ausführung eines
BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes ein 3-Wege-Ventil im Lieferumfang enthalten, so
sind externe Ausdehnungsgefäße immer im Rücklauf anzuschließen!
Geräuscharmer Brenner
Bei der Installation von Gas-Brennwertgeräten im Wohnbereich ist ein leiser
Betrieb sehr wichtig. Daher hat BRÖTJE bei der Entwicklung von Gas-Brennwertgeräten großen Wert auf geräuscharmen Betrieb gelegt. Der verwendete Edelstahl-Stabbrenner ermöglicht einen sehr großen Modulationsbereich. Die Zündung
erfolgt bei diesem Brenner elektrisch. Die optimierte Verbrennung ermöglicht
eine deutliche Unterschreitung der Grenzwerte des Hamburger Förderprogramms
sowie des „Blauen Engels“.
Wärmetauscher aus
einem Guss
Für den Wärmetauscher der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte wird eine hochwertige
Aluminium-Silizium-Legierung eingesetzt, die sich bei der Brennwerttechnik bewährt hat. Der Wärmetauscher wurde vollständig neu konstruiert und optimiert:
Er verfügt über einen verbesserten Wärmeübergang bei geringerem Gewicht und
geringeren Abmessungen. Der Einsatz des hochwertigen Materials und die Fertigung aus einem Guss garantieren eine lange Lebensdauer und optimale Wärmeübertragungseigenschaften. Die konstruktiv vergrößerte Oberfläche des Wärmetauschers garantiert eine systematische Abkühlung der Heizgase und ein
optimiertes Temperaturprofil über den gesamten Wärmetauscher.
Hohe Normnutzungsgrade
Durch den großzügig ausgelegten Wärmetauscher und das intelligente, integrierte
Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus ergeben sich bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten
im Heizbetrieb sehr hohe Normnutzungsgrade von bis zu 109 %.
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
Keine Mindestumlaufwassermenge
Eine heizungsseitige Mindestumlaufwassermenge ist bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten nicht erforderlich. Dieses wurde durch die Optimierung des Wärmetauschers
und die Lage des Vorlauftemperaturfühlers ermöglicht. Neben dem Vorlauftemperaturfühler sind BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte mit einem Rücklauftemperaturfühler
ausgestattet. Die Erfassung der Rücklauftemperatur ermöglicht eine schnellere
Reaktion der Regelung auf Heizwassertemperaturänderungen. Der Vorlauftemperaturfühler ist an der heißesten Stelle des Wärmetauschers, nahe dem Brenner,
platziert. Der Rücklauftemperaturfühler ist an der kältesten Stelle, nahe dem Rücklauf, platziert. Die schnelle Erfassung eines Temperaturanstiegs ist somit gewährleistet. Die Leistung des Brenners ist leicht zu vermindern oder abzuschalten.
Obwohl keine Mindestumlaufwassermenge einzuhalten ist, kann aufgrund der
Ausführung der Heizungsanlage der Einsatz eines Überströmventils erforderlich
sein!
CO2-Einstellung
Bei der Erstinbetriebnahme aller BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte ist der CO2-Wert im
Abgas bei Kleinlast und Volllast zu kontrollieren und gegebenenfalls auf die in der
Installationsanleitung angegebenen Werte einzustellen! Diese Anforderung gilt für
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte mit pneumatischer Gas-Luft-Verbundregelung als
auch für Geräte mit elektronischer Gas-Luft-Verbundregelung (EVO), wobei letztere
Geräte sich im späteren Tagesbetrieb selbsttätig einstellen und optimieren.
Betriebsverhalten /
Emissionen
Ein Vorteil der modulierenden, vormischenden Brennerbetriebsweise ist die
Minimierung von Stickoxiden (NOx) und Kohlenmonoxid (CO). Bei bis zu 17 % der
Gesamtbrennerleistung sind die Emissionen besonders gering. Da mit dieser
Leistung dann auch im Ein-Aus-Betrieb die kleineren Belastungsbereiche abgedeckt
werden, bleiben die Emissionen auch bei hohen Außentemperaturen auf diesem
niedrigen Niveau. Der modulierende Brenner bietet außer den geringen Emissionen
auch den Vorteil sehr langer Brennerlaufzeiten. Bei optimaler Auslegung von GasBrennwertgerät und Heizflächen kommt es selbst in der Übergangszeit zu wenigen
Schaltungen pro Stunde. Stillstandsverluste werden dadurch weitgehend vermieden.
Dieses Betriebsverhalten dokumentiert sich auch im Norm-Emissionsfaktor, der
entsprechend dem Normnutzungsgrad ηN nach DIN 4702, T8 ermittelt wird.
Abb. 5:
Emissionswerte
EcoSolar BSK
mg/kWh
200
Grenzwerte nach DIN 4702 EN
200
150
mg/kWh
Grenzwerte für Umweltzeichen
„Blauer Engel“ RAL-UZ 61
150
Grenzwerte nach LRV Schweiz
Norm-Emissionsfaktoren
EcoSolar BSK
100
100
50
60
80
50
100
50
60
< 20
KOHLENMONOXID (CO)
STICKOXID (NOX)
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< 10
0
0
EcoSolar BSK
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
Geräteansicht
Abb. 6: Geräteansicht EcoSolar BSK
08
EcoSolar BSK
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
Modulation (pneumatischer Gas-Luft-Verbund)
Verbrennungsluftseitig
Über den Gerätetemperaturfühler wird der Gerätetemperatur-Istwert mit dem
vom Heizungsregler errechneten Gerätetemperatur-Sollwert verglichen. Liegt
zwischen diesen beiden Werten eine Differenz vor, errechnet der integrierte Mikroprozessor eine neue Gebläsedrehzahlvorgabe. Diese wird über eine Steuerleitung
an den Gebläsemotor übertragen. Die sich einstellende Gebläsedrehzahl wird
über eine Rückmeldeleitung an das zentrale Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus
gemeldet. Falls der Gerätetemperatur-Istwert nicht den gewünschten Wert erreicht hat, erfolgen weitere Korrekturen der Drehzahlvorgabe.
Gasseitig
Als Führungsgröße für das Gasmengen-Regelventil dient der jeweilige statische
Druck am Gebläseausgang. Der statische Druck des Gebläses wird über eine Steuerleitung auf das Gasmengen-Regelventil übertragen und wirkt dabei auf eine Membran, die auf der Gasseite wiederum mit einem Ventil gekoppelt ist, welches nun
über die Stellungsänderung die erforderliche Gasmenge durchlässt. Damit ist
sichergestellt, dass über den gesamten Modulationsbereich ein gleichmäßiges
Gas-Luft-Verhältnis herrscht und bei der Verbrennung konstante CO2-Werte erreicht werden.
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EcoSolar BSK
09
Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
Deutliche Energieeinsparung
durch neue
Pumpentechnologie
Dieses BRÖTJE Gas-Brennwertgerät ist mit einer Heizkreispumpe der Energieeffizienzklasse A (Grundfos UPM) ausgestattet. Diese Pumpe verbindet die Vorteile
einer elektronisch drehzahlgeregelten Pumpe mit der neuen Technologie eines
dauerhaft magnetisierten Pumpen-Rotors. Da bei der Ausführung des Rotors als
Permanentmagnet keine Energie zur Magnetisierung benötigt wird, eröffnet die
Verwendung der UPM in den jeweiligen BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten ein größeres
Energieeinsparpotenzial, als es mit jeder anderen drehzahlgeregelten Pumpe mit
Asynchronmotor erreicht werden kann. Viele Förderprogramme unterstützen die
Verwendung von Gas-Brennwertgeräten mit reduziertem Stromverbrauch durch
finanzielle Vergütung. Bei Einsatz der Permanentmagnet-Pumpe UPM in BRÖTJE
Gas-Brennwertgeräten wird der Energieverbrauch der Pumpe im Vergleich zu
Geräten mit elektronisch geregelten Standard-Pumpen um bis zu 50 % reduziert.
Abb. 7: Aufbau der PermanentmagnetPumpe UPM
1
2
3
4
5
Die Permanentmagnet-Pumpe UPM
1 Pumpengehäuse
2 Laufrad
3 Permanentmagnetischer Rotor
4 Stator
5 Entlüftungsschraube
6 Gehäuse/Pumpenkopf
7 Typschild
Wirkungsweise
10
6
7
Durch den integrierten Frequenzumrichter der Pumpe wird eine optimale Drehzahlverstellung der Pumpe realisiert und gleichzeitig die Geräuschentwicklung
auf ein Minimum reduziert. Die Ansteuerung der UPM erfolgt über ein impulsweitenmoduliertes Gleichspannungssignal (PWM). Durch die Änderung der
Impulsdauer innerhalb einer festen Periodendauer sind alle Leistungsstufen
inklusive der MIN- und MAX-Kennlinie ansteuerbar. Die Maximal- bzw. MinimalKennlinie kann dabei nicht über- oder unterschritten werden. Die Ansteuerung
der Pumpe UPM mit Permanentmagnet wird, wie beim Vorgängermodell, entsprechend den Anforderungen der Heizungsanlage durch das zentrale Regel- und
Diagnosesystem ISR-Plus vorgenommen. Das Ansteuersignal der UPM-Pumpe ist
kompatibel zur UPER.
EcoSolar BSK
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
Förderhöhe
(Werkseinstellung)
Durch die maximale Förderhöhe von sieben Metern kann mit der UPM-Pumpe eine
große Anzahl von Anwendungsfällen abgedeckt werden. Zur Energieeinsparung und
zur Anpassung an die Wärmeleistung des entsprechenden BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes mit z.B. 20 kW ist eine maximale Drehzahlstufe von 20 vorgegeben. Die
Restförderhöhe der UPM beträgt mit dieser Voreinstellung ca. 4,2 Meter. Damit
keine Unterversorgung von entfernten Räumen auftritt, ist die minimale Drehzahlstufe auf 12 voreingestellt. Zur individuellen Anpassung der UPM-Pumpe an
das vorhandene Heizsystem können die maximale und die minimale Drehzahl auf
einfache Weise mit dem zentralen Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus eingestellt
bzw. geändert werden. Da sich der Wirkungsgrad der Pumpe im Teillastbereich
nicht wie bei herkömmlichen Nassläuferpumpen deutlich verschlechtert, bietet
diese Pumpe den zusätzlichen Vorteil, dass eine Anpassung der maximalen Förderhöhe durch andere Laufräder nicht unbedingt erforderlich ist und sie gleichzeitig
eine entsprechende Leistungsreserve bieten kann.
Temperaturdifferenzregelung
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte verfügen über eine drehzahlgeregelte Heizkreispumpe. Die Regelung der Pumpendrehzahl erfolgt über die Temperaturdifferenz
von Vorlauf und Rücklauf. Diese Temperaturdifferenz ist einstellbar. Wichtigster
Parameter für die Regelung der Pumpendrehzahl ist die Rücklauftemperatur:
Wird die eingestellte Temperaturdifferenz unterschritten, d. h., ist die Rücklauftemperatur zu hoch, wird die Pumpendrehzahl gesenkt. Wird die eingestellte
Temperaturdifferenz überschritten, d. h., ist die Rücklauftemperatur zu gering,
wird die Pumpendrehzahl erhöht. Durch die Temperaturdifferenzregelung wird
die Brennwertnutzung unter allen Bedingungen sichergestellt. Außerdem wird
die Pumpenleistung immer der Heizleistung angepasst. So wird elektrische Energie gespart.
Achtung: Bei eingeschalteter Temperaturdifferenz ist auf einen hydraulischen
Abgleich der Heizungsanlage zu achten! Ist dieses nicht der Fall, kann es zu einer
Unterversorgung entfernter Heizkörper kommen: Durchströmt das Heizungswasser erzeugernahe Heizkörper stärker als entfernte, kommt es schnell zu einem Ansteigen der Rücklauftemperatur. Dieses hat zur Folge, dass die Drehzahl
der Pumpe im Gas-Brennwertgerät absinkt, es wird weniger Heizungswasser gefördert. Somit sinkt die Leistungsabgabe des Gas-Brennwertgerätes.
Fußbodenerwärmung/RTB
Bei überdimensionierten Fußbodenerwärmungen mit Rücklauftemperaturbegrenzer ist eine ausreichende Wärmeversorgung der betroffenen Räume nicht
sichergestellt. Durch Anheben der unteren Modulationsgrenze der internen,
elektronisch geregelten Pumpe kann eine verbesserte Versorgung erreicht werden.
Diese Maßnahme reduziert jedoch die Effektivität der geregelten Pumpe.
Regelungstechnisches
Zubehör
Für die BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte stehen eine Reihe von regelungstechnischen
Zubehören zur Verfügung. Hierzu zählen Raumgeräte in unterschiedlichen Ausführungen, Mischerregelungen zum Einbau in die BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
oder zum Aufbau auf der Wand sowie auch integrierbare Solarregelungen.
Weiterhin sind für alle BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte Fernmanagement-Systeme,
Fernschalter und Betriebs- und Störmeldemodule erhältlich. Auch lassen sich mit
dem integrierten, zentralen Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus des Gas-Brennwertgerätes und in Verbindung mit den Systemreglern ISR-SSR oder ISR-BCA regelungstechnisch komplexe Anlagen erstellen, einschließlich Kaskadenlösungen.
Hierzu gibt auch die Rubrik „6. Regelungstechnik“ einen umfassenden Überblick.
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
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Optimale Pumpenregelung
Energiesparen ist für Kunden, die sich für eines der hochwertigen BRÖTJE GasBrennwertgeräte als Wärmequelle entscheiden, oberstes Gebot. Dieses betrifft
natürlich auch die für Pumpen verwendete elektrische Energie. Um hier ohne
Einbußen an Komfort elektrische Energie zu sparen, sind die Pumpe und die
Pumpenregelung so weit wie möglich optimiert. Daher läuft die Pumpe des GasBrennwertgerätes im Heizbetrieb und bei angeschlossener Trinkwassererwärmung
mit elektronischer Drehzahlregelung. Eine optimale Wärmeversorgung des Heizkreises und eine schnelle Nachladung des Speichers sind so gewährleistet, und
mit diesem System vermindert die elektronische Drehzahlregelung die Leistungsaufnahme der Pumpe nachweislich.
Gasströmungswächter (GSW)
Entsprechend dem Arbeitsblatt G 600-B der TRGI müssen seit August 2004 in allen
neuen und erheblich veränderten Gasanlagen Gasströmungswächter eingesetzt
werden. Der GSW soll die Folgen einer Manipulation an der Gasversorgung verhindern und gleichzeitig eine erhöhte Sicherheit bei Undichtigkeiten gewährleisten.
Die Vorgaben der Energieversorger zur Installation von Gasströmungswächtern
weisen zum Teil große Abweichungen auf. Informieren Sie sich daher vor Beginn
der Installation bei Ihrem Energieversorger, wie die GSW zu installieren sind. Der
GSW muss durch den Heizungsfachmann ausgelegt werden. Bei der Dimensionierung ist die Gasart zu beachten. Für die Auslegung von GSW für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte verwenden Sie bitte die im Abschnitt „Technische Daten“ angegebenen
Werte. Die dargestellten Werte beziehen sich ausschließlich auf Gas-Brennwertgeräte des jeweils angegebenen Typs. Werden weitere Verbraucher durch die
Gasleitung versorgt, ist der Gasströmungswächter entsprechend dem Summenvolumenstrom aller angeschlossenen Verbraucher zu dimensionieren.
Befüllen der Heizungsanlage
Bei allen BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten ist der für die Anlagenbefüllung vorgesehene Anschluss zu verwenden, generell jedoch sollten das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät und das Heizungssystem über den Rücklauf befüllt werden. Genaue
Informationen sind dem Installationshandbuch zu entnehmen.
Abgasleitungs-Systeme
Durch die umfangreichen Möglichkeiten der Abgasführung mit dem BRÖTJE
Abgasleitungs-System KAS 80 können BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte praktisch
überall installiert werden. Eine detaillierte Übersicht über alle verfügbaren
Abgasleitungs-Systeme ist der Rubrik „Abgasleitungs-System KAS 80“ zu entnehmen.
Inbetriebnahme
Kundendienst
Für die Durchführung einer Inbetriebnahme bzw. für Kundendiensteinsätze gelten
die in der aktuellen Preisliste angegebenen Bedingungen. Für kostenpflichtige
Einsätze des BRÖTJE Kundendienstes gelten die Preisangaben der aktuellen Preisliste.
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Produktinformationen und Funktionsbeschreibung
Wartungsintervall,
Wartungsmeldung am
Gas-Brennwertgerät
Um einen sicheren und energiesparenden Betrieb von BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten auf lange Sicht zu gewährleisten, sind Wartungsintervalle in die Regelung
integriert. Eine Wartungsmeldung ist durch den Heizungsfachmann aktivierbar.
Bei aktivierter Wartungsmeldung werden verschiedene Faktoren wie z. B. Betriebsstunden oder Gebläsedrehzahl herangezogen. Erreichen diese Faktoren innerhalb
von zwölf Monaten nicht ihre zulässigen Maximalwerte, wird bei aktivierter
Wartungsmeldung spätestens nach dieser Zeitspanne eine Wartungsmeldung
ausgelöst. Nicht durchgeführte Wartungen oder Instandsetzungen können zu
einer Erhöhung des Brennstoffverbrauchs und zu Schäden am Gas-Brennwertgerät führen. Für Schäden, die auf unterlassene Wartungen zurückzuführen sind,
besteht keine Gewährleistung.
Multilevel – Ein System
für alle Fälle
Alle BRÖTJE-Gas-Brennwertgeräte bestehen im Wesentlichen aus den gleichen Baugruppen. In Abhängigkeit von der Leistung werden stets identische Brenner, Regelungen oder Wärmetauscher etc. eingesetzt. Der Konstruktionsaufbau dieser
Komponenten ist in den BRÖTJE Produktfamilien identisch angelegt worden und
daher trägt dieses System bei BRÖTJE einen einfachen Namen: „Multilevel“.
Die konsequente Gleichteilverwendung bringt neben einer höheren Anwendungssicherheit entscheidende Vorteile für den Verarbeiter. Nach dem Motto: „Einmal
lernen – alles verstehen – alles wissen“ genügt eine Schulung, um alle BRÖTJE
Gas-Brennwertgeräte von 15 kW bis 3000 kW installieren, warten und reparieren zu
können. Abgerundet wird BRÖTJE Multilevel durch das integrierte, zentrale Regelund Diagnosesystem ISR-Plus. Der ISR-Plus übernimmt die Erzeuger- und Heizkreisregelung sowie die Systemdiagnose. Alle BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte verfügen damit über eine identische Bedienung. Die Einstellung und Bedienung aller
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte bei Inbetriebnahme und Wartung verläuft damit
immer nach dem gleichen Grundschema, eben einfach „Multilevel“.
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Technische Daten
4. Technische Daten
Modell EcoSolar BSK
Produkt-ID-Nummer (CE-Nr.)
Schutzart
VDE
Gaskategorien
Gerätekategorie
Anschlussdruck
Elektroanschluss
15 C
DE
Erdgas
Flüssiggas
Leistungen, Wirkungsgrade, Emissionen
Nennwärmebelastungsbereich
Erdgas E, LL
Nennwärmeleistungsbereich
mbar
mbar
–
l/h
mg/kWh
mg/kWh
2,9 – 15,0
2,9 – 15,0
2,8 – 14,6
3,1 – 15,6
2,8 – 14,6
106
109
131
0,87
4****
4–5
0,35 – 1,30
15
5
3,5 – 20,0
3,5 – 20,0
3,4 – 19,4
3,7 – 20,8
3,4 – 19,4
106
109
131
0,66
4****
4–5
0,35 – 1,30
19,6
10
°C
°C
%
%
%
%
g/s
g/s
g/s
g/s
mbar
–
56 – 65
30 – 42
8,5
(8,3 – 8,8)
10,0
9,5 – 10,0
1,4 – 7,4
1,3 – 7,0
1,4 – 7,0
1,3 – 6,7
0,8
G6
56 – 69
30 – 47
8,5
(8,3 – 8,8)
10,0
9,5 – 10,0
1,7 – 9,8
1,6 – 9,5
1,6 – 9,4
1,5 – 9,0
1,0
G6
m3/h
m3/h
kg/h
m3/h
l/min
l/min
l/min
m3/h
l/min
0,31 – 1,6
0,36 – 1,8
0,23 – 1,17
0,12 – 0,61
5,1 – 26
5,9 – 31
2,0 – 10
20
337
0,37 – 2,1
0,43 – 2,5
0,27 – 1,55
0,14 – 0,81
6,2 – 35
7,2 – 41
2,4 – 14
27
449
VL, Pumpe Werkseinstellung
Pumpe Werkseinstellung
Heizkr.-Pumpe
TW-Ladepumpe
Solarpumpe
Stufe 1 – 2 – 3
Regelung, Stand-by
W
W
W
W
W
95
131
10 – 70
36
35 – 50 – 71
W
95
131
10 – 70
36
35 – 50 – 71
Kessel
Speicher
mm
kg
l
l
mm
mm
mm
Erdgas E, LL
Normnutzungsgrad
Bereitschaftsverlust
Energieeffizienzzeichen
pH-Wert Kondenswasser
Kondenswassermenge
NOx-Norm-Emissionsfaktor
CO-Norm-Emissionsfaktor
Heizbetrieb
Warmwasser
Hz, 80/60 °C
Hz, 50/30 °C
WW, 80/60 °C
75/60 °C
40/30 °C
bei Δt=50K
kW
kW
kW
kW
kW
%
%
W
%
50/30 °C
Daten für die Auslegung des Schornsteins nach DIN 4705
Abgastemperatur
TL / VL
80/60 °C
TL / VL
40/30 °C
CO2-Gehalt
Erdgas E, LL
Propan
Abgasmassenstrom
Erdgas E, LL
Propan
max. Förderdruck am Abgasstutzen
Abgaswertegruppe nach DVGW G636
Gas-Anschlusswerte
Anschlusswerte
Gasvolumenstrom
(Toleranz +/- 10%)
Luftbedarf
(bei CO2 = 8,5%)
Elektrische Leistungsaufnahme
Heizbetrieb
Warmwasser
Pumpen
Maße
Abgasstutzen-Durchmesser
Gewicht
Wasserinhalt
Breite
Tiefe
Höhe
Erdgas E
Erdgas LL
Propan
Propan
Erdgas E
Erdgas LL
Propan
(Erdgas)
80/60 °C
50/30 °C
80/60 °C
50/30 °C
HUB 9,45 kWh/m3
HUB 8,13 kWh/m3
HU 12,87 kWh/kg
HU 24,64 kWh/m3
Anschlüsse
Gasanschluss
Heizungsvorlauf
Heizungsrücklauf
14
20 C
0085BN0178
IPx4D
137392G
II2ELL3P
B23, B33, C13X, C33X, C43X, C63X
min. 18 – max. 25
DE; 50 (42,5 – 57,5); FR, BE 37; GB 25 – 45
230 V 50 Hz
3,5
80/125
160
2,5
160
600
600
1780
80/125
160
2,5
160
600
600
1780
½"
¾"
¾"
½"
¾"
¾"
Heizwasser
Einstellbereich Heizwassertemperatur
Betriebsdruck
min.
max.
Ausdehnungsgefäß
Inhalt
(Zubehör)
Vordruck
°C
bar
bar
l
bar
20 – 85
1,0
3,0
12
0,75
20 – 85
1,0
3,0
12
0,75
Warmwasser
max. Betriebsdruck
Speicher-Dauerleistung von 10 –> 45 °C
Speicher-Dauerleistung von 10 –> 60 °C
Leistungskennzahl NL bei 80/60 °C
bar
l/h
l/h
–
10
358
250
2,2
10
477
334
2,7
EcoSolar BSK
3,5
Version 01.09
Technische Daten
Fühlerwerttabellen
Widerstandswerte für Außentemperaturfühler ATF
Temperatur [°C]
Widerstand [Ω]
-20
8194
-15
6256
-10
4825
-5
3758
0
2954
5
2342
10
1872
15
1508
20
1224
25
1000
30
823
Widerstandswerte
Widerstandswerte für Vorlauffühler KVS, Trinkwasserfühler TWF, Rücklauffühler KRV, Fühler B4
Version 01.09
Temperatur [°C]
Widerstand [Ω]
0
32555
5
25339
10
19873
15
15699
20
12488
25
10000
30
8059
35
6535
40
5330
45
4372
50
3605
55
2989
60
2490
65
2084
70
1753
75
1481
80
1256
85
1070
90
915
95
786
100
677
EcoSolar BSK
15
Abmessungen und Anschlüsse
5. Abmessungen und Anschlüsse
Technische Daten EcoSolar BSK
Abb. 8: Abmessungen und Anschlüsse EcoSolar BSK
Modell
HV
HR
2. HR
Gas
SiV
KA
TKW
TWW
Z
SoV
SoR
A
KD
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
BSK 15
Heizungsvorlauf
Heizungsrücklauf
Heizungsrücklauf 2. Heizkreis
Gasanschluss
Sicherheitsventil
Kondenswasseranschluss
Trinkkaltwasser
Trinkwarmwasser
Zirkulation
Solarvorlauf
Solarrücklauf
Abgasanschluss
Kabeldurchführung
BSK 20
R ¾"
R ¾"
R ¾"
R ½"
Ø 25 mm
Ø 25 mm
R ¾", AG
R ¾", AG
R ¾", AG
R ¾"
R ¾"
passend für KAS 80
Ø 45 mm
* Zubehör
Schwerkraftsperre
BSK 15/20
16
EcoSolar BSK
blockiert
(Ventil geöffnet)
Z
A
Betriebsstellung
Z
A
Version 01.09
Regelungstechnik
6. Regelungstechnik
Lieferumfang
Zum Lieferumfang der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte gehört der integrierte Systemregler ISR-Plus mit großem beleuchtetem Display und Klartextanzeige. Das Regelsystem umfasst die vollelektronische Brenner- und Wärmeerzeugerregelung. Durch
ISR-Plus erfolgt die Bedienung des BRÖTJE Gas-Brennwertgeräts. Es werden alle erforderlichen Parameter des Gas-Brennwertgerätes entsprechend dem Einsatzort programmiert. Die Heizkurve für einen Pumpenheizkreis kann eingestellt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Heiz- und Absenkphasen für diesen Pumpenheizkreis
einzustellen. Die Vorgabe einer Temperatur für die Trinkwassererwärmung ist über
den integrierten Systemregler ISR-Plus ebenfalls möglich. Der ISR-Plus dient zur Inbetriebnahme, Einstellung und Regelung des Gas-Brennwertgeräts. Das Diagnosesystem übernimmt die Überwachung, Auswertung und Anzeige aller Betriebszustände und Funktionen. Der integrierte Systemregler kann bis zu vier Zeitprogramme
verarbeiten. D. h., ein jeweiliger, zusätzlicher (Mischer-)Heizkreis kann bei Verwendung einer entsprechenden Regelungserweiterung ebenfalls über den ISR-Plus mit
eigenem Zeitprogramm und eigener Heizkennlinie geregelt werden. Der integrierte
Systemregler ISR-Plus LMU ist durch die Erweiterung Clip-In erweiterbar, hierzu kann
für jede Funktion ein eigenes Clip-In in den ISR-Plus eingesetzt werden. Beim integrierten Systemregler ISR-Plus LMS sind die Erweiterungen EWM einsetzbar, hierbei
kann ein EWM individuell programmiert werden. Weitere Informationen zu allen einsetzbaren regelungstechnischen Zubehören finden Sie auf den folgenden Seiten
„Geräte- und Heizkreisregelung“.
Abb. 9: Integrierter Systemregler ISR-Plus, Bedientafel EcoTherm Kompakt WBS/WBC und EcoCondens Kompakt BBK
Betriebsarttaste
Trinkwasserbetrieb
Betriebsarttaste
Heizbetrieb
ESC-Taste (Abbruch)
Display
OK-Taste (Bestätigung)
Schornsteinfegertaste
Informationstaste
Drehknopf
Betriebsschalter
Entriegelungstaste Feuerungsautomat
Manometer
Vorlauftemperatur
Abb. 10: Heizkennliniendiagramm
4
°C
3,5
3
2,75
2,5
2,25
2
100
1,75
90
1,5
30
80
1,25
70
1
60
0,75
50
40
0,5
30
0,25
20
10
0
-10
-20
-30
°C
Außentemperatur
Version 01.09
EcoSolar BSK
17
Geräte- und Heizkreisregelung
7. Geräte- und Heizkreisregelung
Regelungstechnische Ausstattung / Funktionen ISR-Plus LMS
Grundausstattung/Funktion
Hinweise
Integrierter Systemregler ISR-Plus und Diagnosesystem
mit hinterleuchtetem Display und Klartextanzeige
Lieferumfang
• Temperaturregelung Wärmeerzeuger
– konstant modulierend
ohne Außentemperaturfühler
– witterungsgeführt gleitend modulierend
mit Außentemperaturfühler QAC 34
(Lieferumfang)
– werkseitige Heizkennlinie 1,8 für 70/50 °C
Heizkennlinie einstellbar
– Wärmer-/Kälter-Korrektur
Änderung der Raumnenntemperatur
(Heizkennlinien-Parallelverschiebung)
• Heizkreis 1 (Pumpen- oder Mischerheizkreis)
als Mischerheizkreis nur bei Verwendung der
Regelungserweiterung EWM
– Wochenprogramm
– Fernbedienung
nur mit Raumgerät*
– Berücksichtigung der Gebäudedynamik
(Regelung über gemischte Außentemperatur)
– automatische Heizkennlinien-Adaption
nur mit Raumgerät*
– Tages-Heizgrenzautomatik
automatische Sommer-/Winter-Umschaltung
– Schnellabsenkung
– Schnellaufheizung
• Heizkreis 2 (Pumpen- oder Mischerheizkreis)
als Mischerheizkreis nur bei Verwendung der
Regelungserweiterung EWM
– Wochenprogramm
– Fernbedienung
nur mit Raumgerät*
– Berücksichtigung der Gebäudedynamik
(Regelung über gemischte Außentemperatur)
– automatische Heizkennlinien-Adaption
nur mit Raumgerät*
– Tages-Heizgrenzautomatik
automatische Sommer-/Winter-Umschaltung
– Schnellabsenkung
– Schnellaufheizung
• Trinkwassererwärmung
– kein Vorrang (Parallelbetrieb TWW und Heizung)
mit separater Speicherladepumpe
bei allen Wärmeerzeugern ohne Umschaltventil möglich
Funktion bei Verwendung des Speicherfühlers, evtl.
Speicherladeset erforderlich (Speicherfühler im Lieferumfang)
– Vorrang absolut (nur Trinkwarmwasser-Betrieb)
mit 3-Wege-Umschaltventil
Funktion bei Verwendung des Speicherfühlers, evtl.
Speicherladeset erforderlich (Speicherfühler im Lieferumfang)
– reduzierte Ladetemperatur
nicht bei Kombi-Wärmeerzeugern
– Pumpennachlauf
nicht bei Kombi-Wärmeerzeugern
– Anti-Legionellen-Funktion
nicht bei Kombi-Wärmeerzeugern
– Funktion WW-Zirkulationspumpe
nicht bei Kombi-Wärmeerzeugern
– Solare Trinkwassererwärmung
bei Einsatz eines EWM mt Trinkwasser-Solarspeicher und weiterem
Zubehör (nicht möglich bei Kombi- und Kompakt-Wärmeerzeugern)
• Sonstige Funktionen
– Frostschutz – Brenner-Taktschutz
für Wärmeerzeuger, Anlage, Gebäude und Trinkwassererwärmer
– Schornsteinfegerfunktion
– TÜV-Funktion
– Telefonfernschalter TFS*
EIN – AUS für den Heizbetrieb per Telefon
– elektronisch geregelte Umwälzpumpe
* Zubehör
18
EcoSolar BSK
Version 01.09
Geräte- und Heizkreisregelung
Regelungstechnisches Zubehör ISR-Plus LMS
Erweiterungsmodul EWM B
Erweiterungsmodul für den Einbau in das zentrale Regel- und Diagnosesystem
ISR-Plus (LMS 14 und 15) für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte. Wahlweise einsetzbar
für verschiedene, individuell programmierbare Funktionen. Es ist der Einbau von
max. zwei Modulen pro Regeleinheit möglich. Jede unten aufgeführte Funktion
kann individuell programmiert und unabhängig je Gas-Brennwertgerät genutzt
werden. Die Bedienung erfolgt über die Bedieneinheit der ISR-Plus im Gas-Brennwertgerät. Steckverbinder: RAST 5, allpolige Stift- und Buchsenleisten. Strombelastung max. 2 A je Ausgang, jedoch max. 6 A gesamt pro Geräteregelung.
Das Modul ist individuell einsetzbar als:
1. Mischermodul für zusätzlichen Mischerheizkreis.
2. Geräterücklaufanhebung mit Mischer (z.B. bei NT-Geräten)
3. Einfaches Trinkwarmwasser-Solarmodul mit Betriebsstundenerfassung der
Solarpumpe.
4. Multifunktionale Funktion: 0–10-V-Eingang für Wärmebedarf, Temperaturfühler (hydraulische Weiche, Pufferspeicherfühler), Ein- und Ausgangserweiterung der ISR-Plus Gas-Brennwertgeräteregelung bei Bedarf.
Busmodul BM
Das Busmodul BM ist direkt einsteckbar in das zentrale Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus (LMS 14 und 15) für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte. Es enthält einen
kommunikationsfähigen LPB-Busanschluss zum Anschluss eines oder mehrerer
geräteexterner Zonenregler ISR ZR 1/2, ISR BCA oder ISR SSR. Es kann maximal ein
Busmodul BM in das zentrale Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus eingesetzt werden.
Hochtemperaturschaltung
HTS D
Die Hochtemperaturschaltung HTS D ist eine Relaisplatine zum Einbau in das
zentrale Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus (LMS 14 und 15) des BRÖTJE GasBrennwertgeräts. Der Anschluss erfolgt über einen freien, programmierbaren
Eingang (H1) an den ISR-Plus.
Die Relaisplatine HTS D ermöglicht z. B.:
• den Anschluss einer Schwimmbadregelung
• die Aktivierung einer Torschleierfunktion
• den Anschluss weiterer Speicher am BRÖTJE Gas-Brennwertgerät.
Betriebs- und Störmeldemodul BSM D
Das Betriebs- und Störmeldemodul BSM D ist eine Relaisplatine zum Einbau in
das zentrale Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus (LMS 14 und 15) des BRÖTJE
Gas-Brennwertgeräts. Der Anschluss erfolgt über einen freien, programmierbaren
Ausgang an der Gas-Brennwertgeräteregelung ISR-Plus. Sollte kein freier Ausgang
auf der ISR-Plus (LMS 14 und 15) mehr vorhanden sein, so kann dieser durch Einsatz
eines EWM B (Programmierung „Multifunktional“) realisiert werden. Das BSM D
verfügt über drei potenzialfreie Relaiskontakte, über die Betriebs- bzw. Störmeldungen des BRÖTJE Gas-Brennwertgeräts weiterverarbeitet werden können.
Version 01.09
EcoSolar BSK
19
Geräte- und Heizkreisregelung
Raumgerät Top – RGT
Bei Einsatz des Raumgerätes RGT (Zubehör) ist die ferngesteuerte Einstellung
aller am Grundgerät einstellbarer Reglerfunktionen möglich. Die Verbindung des
Raumgerätes RGT mit der Reglereinheit erfolgt über eine dreiadrige Leitung.
Das Raumregelgerät RGT ist als Raumgerät zur Fernbedienung konzipiert.
Das RGT beinhaltet:
– Raumtemperatur- und Zeitregelung (mit/ohne Raumeinfluss)
– Speichertemperatur und -zeitregelung
– Anzeige von Außentemperatur, Raumtemperatur, Speichertemperatur u.v.m.
– Jahresuhr (mit Urlaubsprogramm und automatischer Sommer-/Winterzeitumstellung)
– Parametrierung der Außentemperatur-Kennlinien
– Einstellung der automatischen Sommer-/Winter-Umschaltung
– Klarschriftdisplay
– Als Programmiergerät einsetzbar
20
Raumgerät Basic – RGB
Drahtgebundene Fernbedienung der ISR-Regelung. Mit internem Raumfühler zur
Aufschaltung der Raumtemperatur, Anzeige der gemessenen Raumtemperatur,
Drehknopf zur Veränderung des Raumsollwertes, Betriebsarten-Wahlschalter und
Präsenztaste.
Fernschalt- und
Überwachungsmodul analog
Fernschalt- und Störmeldemodul für die Übertragung von bis zu zwei verschiedenen
Störmeldungen an bis zu drei Telefonnummern und Schalten von bis zu zwei Kontakten über einen analogen Telefonanschluss. Sprachgeführtes Menü zum Fernschalten und Sprachmeldungen im Störungsfall. Die Programmierung erfolgt
sprachunterstützt über die Telefontastatur. Störmeldungen müssen potenzialfrei
aufgeschaltet werden. Daher ist in der Regel ein BSM C (LMU 74 und 75) oder
BSM D (LMS 14 und 15) erforderlich.
Lieferumfang: Modul im Gehäuse mit Netzleitung und TAE-Anschlussleitung.
Fernschalt- und
Überwachungsmodul GSM
Fernschalt- und Störmeldemodul für die Übertragung von bis zu zwei Störmeldungen und Schalten von einem Kontakt über das GSM Netz. Optional können
bis zu zwei Fühler zur Temperaturüberwachung mit einstellbaren Grenzwerten
angeschlossen werden. Bei Über- oder Unterschreiten der Grenzwerte erfolgt
eine Störmeldung. Die Programmierung erfolgt via SMS oder mit einem PC.
Störmeldungen müssen potenzialfrei aufgeschaltet werden.
Daher ist in der Regel ein BSM C (LMU 74 und 75) oder BSM D (LMS 14 und 15)
erforderlich.
Lieferumfang: Störmeldemodul im Gehäuse mit Netzleitung, GSM Antenne und
T-Mobil Prepaid SIM Karte.
EcoSolar BSK
Version 01.09
Geräte- und Heizkreisregelung
ISR ZR 1, Zonenregler
für 1 Mischerheizkreis
Witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung für einen Mischerheizkreis mit
Wochenprogramm. Beleuchtetes Display mit menügeführter Klartextanzeige.
Kommunikationsfähig mit LPB-Bus-fähigen EuroControl-Reglern und über das
Clip-In Bus (CIB C) bzw. das Busmodul (BM) mit dem zentralen Regel- und
Diagnosesystem ISR-Plus der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte. Fertig verdrahtet mit
Sicherung und Netzschalter im Gehäuse für Wandaufbau inkl. einem Vorlauffühler.
Optional Raumgeräte RGB/RGT oder RGT-F 180 x 230 x 110 mm (B x H x T).
ISR ZR 2, Zonenregler
für 2 Mischerheizkreise
Witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung für zwei Mischerheizkreise mit
zwei Wochenprogrammen. Beleuchtetes Display mit menügeführter Klartextanzeige. Kommunikationsfähig mit LPB-Bus-fähigen EuroControl-Reglern und über
das Clip-In Bus (CIB C) bzw. das Busmodul (BM) mit dem zentralen Regel- und
Diagnosesystem ISR-Plus der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte. Fertig verdrahtet mit
Sicherung und Netzschalter im Gehäuse für Wandaufbau inkl. zwei Vorlauffühlern. Optional Raumgeräte RGB/RGT oder RGT-F 300 x 230 x 110 mm (B x H x T).
Warmwasserfühler WWF
Der Trinkwasserfühler wird zur Trinkwassererwärmung für Trinkwassererwärmer
ohne eigene Speicherregelung benötigt. Bei Anschluss des Trinkwasserfühlers an
den Systemregler ISR-Plus wird bei Wärmeanforderung vom Trinkwassererwärmer
die Vorrangschaltung für die Trinkwasserbereitung wirksam. Eingesetzt wird der
Trinkwasserfühler z. B. bei Verwendung einer externen Speicherladepumpe. Der
Lieferumfang besteht aus einem Trinkwasserfühler mit 6 m Anschlussleitung sowie
einer Ladepumpenleitung mit Steckverbinder (3-polig, 2,6 m lang).
Stecker ST HP C
Der Stecker ST HP C dient zum Anschluss einer zweiten Pumpe, elektrisch-parallel
zur geräteinternen Pumpe z. B. zur Heizkreisversorgung bei Systemtrennung
(Wärmetauscher).
Version 01.09
EcoSolar BSK
21
Geräte- und Heizkreisregelung
22
ISR SSR, Systemregler
Witterungsgeführter Systemregler für zwei Mischerheizkreise, Pufferspeicher,
Trinkwassererwärmung mit Speicher, Solaranwendungen für zwei Kollektorzonen,
Schwimmbad und Trinkwarmwasser. Funktionen für alternative Heizgeräte, Triac
und 0–10-V-Ausgang für Solarpumpe, vier multifunktionale Ausgänge, fünf Wochenprogramme für verschiedene Funktionen. Kaskadenfunktion für bis zu 15 BRÖTJE
Gas-Brennwertgeräte in Verbindung mit ISR-Plus oder LPB-Bus-fähigen EuroControlRegelungen, Display mit menügeführter Klartextanzeige. Kommunikationsfähig
mit ISR-Plus, LPB-Bus-fähigen EuroControl-Reglern und über Clip-In Bus (CIB) bzw.
Busmodul (BM) mit BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten. Fertig verdrahtet, mit Sicherung
und Netzschalter im Gehäuse für Wandaufbau inkl. zwei Anlegefühlern und vier
Tauchfühlern und einem Kollektorfühler.
Optional weitere Fühler UF 6 und UAF 6. Optional Raumgeräte RGB/RGT oder
RGT-F 380 x 230 x 110 mm (B x H x T).
Mehrgeräteanlagen
(Kaskaden)
• Wirtschaftlicher Betrieb durch modulierende Leistungsanpassung im Bereich
von 10 – 100 % der Gesamtkesselleistung
• Optimale Abdeckung von Lastspitzen
• Sichere Verfügbarkeit der Soll-Leistung bei Störung einzelner Geräte
• Auswechseln einzelner Geräte ohne Betriebsunterbrechung der gesamten
Anlage möglich
• Reduzierte Emissionen durch weniger Brennerstarts in der Grundstufe
Funktionen ISR BCA
• Kaskadenregelung für max. 15 BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte.
Kaskadenregelung ISR BCA ist nicht einsetzbar für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
der Baureihe „Kompakt“.
• Gleitend witterungsgeführte Gas-Brennwertgeräteregelung
• Automatische und manuelle Gas-Brennwertgeräte Folge-Umschaltung
• Einstellbare Geräteführungs- und Brennerlaufzeitstrategie
• Leistungsbilanzierte Gas-Brennwertgeräte Zu- und Wegschaltung
• Gas-Brennwertgeräte Temperaturregelung nach Bedarf der an das System angeschlossenen Heizkreise oder systemfremder Regler (Eingang H1)
• Heizkreisregelung für einen Pumpenkreis oder Mischerheizkreis
– einstellbare Vorlauftemperaturbegrenzung
– Wochenprogramm
– Schnellabsenkung/-aufheizung
– Sommer-/Winter-Umschaltautomatik
– Tages-Heizgrenzautomatik
– kompatibel zu Raumgerät RGT, RGT-F und RGB
– Heizkennlinien-Adaption mit RGT, RGT-F und RGB
• Trinkwassererwärmung auch mit Ladesystemen
• Frostschutzfunktion
• Pumpenschutzfunktion
• EIN/AUS für Heizbetrieb per FSM (analog und GSM)
• Bis zu 40 Mischerheizkreise mit ISR ZR 1/2 aufschaltbar
• Spannungseingang 0–10 V für Sollwertvorgabe durch
externen Heizkreisregler
EcoSolar BSK
Version 01.09
Geräte- und Heizkreisregelung
ISR BCA
Kaskadenführungsstrategie
Mit dieser Einstellung wird eine für die Anlage optimale Kombination von GasBrennwertgeräteführung und Laufzeitstrategie ausgewählt. Die Führung beschreibt
die Regelungsart der einzelnen Gas-Brennwertgeräte in der Kaskade. Die Laufzeitstrategie legt die Kriterien für das Zu- und Wegschalten der Gas-Brennwertgeräte fest. Erst wenn sich unter Berücksichtigung der Nennleistung der einzelnen
Gas-Brennwertgeräte sowie der unteren und oberen Grenze des Leistungsbandes
(45 – 90 %) ein gültiger Betriebszustand einstellt, erfolgt die Umschaltung. Zusätzlich wird die Umschaltung auch durch die Zuschaltverzögerung und eine
Wiedereinschaltsperre beeinflusst. Im Ganzen stehen sechs Kombinationen zur
Verfügung, zwei Gas-Brennwertgeräteführungsarten (autonom und gebunden)
sowie drei Laufzeitstrategien.
Führungsstrategie autonom
Die ISR BCA gibt den Gas-Brennwertgeräten einen Temperatur-Sollwert vor. Die
zentralen Regel- und Diagnosesysteme ISR-Plus der einzelnen Gas-Brennwertgeräte
regeln ihre Leistungen autonom zwischen 0 und 100 %, um den Sollwert zu erreichen. Dadurch ist es möglich, einzelne Gas-Brennwertgeräte außerhalb des Leistungsbandes zu betreiben. Die durchschnittliche Ist-Leistung liegt aber im definierten Leistungsband. Diese Form der Führung der Gas-Brennwertgeräte bietet
Vorteile in Anlagen mit kurzzeitigen Lastspitzen.
Abb. 11: Kesselführung autonom
ISR BCA
Führungsstrategie gebunden
Version 01.09
Bei dieser Führungsart wird zwischen Führungs- und Folge-Gas-Brennwertgeräten unterschieden. Das Führungsgerät erhält von der ISR BCA einen TemperaturSollwert und setzt diesen in eine Leistung um. Die Folgegeräte übernehmen diese
Leistung als Leistungsmaximalbegrenzung und werden so dem Führungsgerät
stets nachgeführt.
Unterschiedliche Nennleistungen werden berücksichtigt und dementsprechend
die Zuschaltgeschwindigkeiten der Folgegeräte angepasst. Alle Gas-Brennwertgeräte werden innerhalb des Leistungsbandes betrieben. Mit der gebundenen
Führungsstrategie werden sehr genaue Vorlauftemperaturen erreicht und gehalten.
EcoSolar BSK
23
Geräte- und Heizkreisregelung
Abb. 12: Kesselführung gebunden
ISR BCA
24
Laufzeitstrategie 1
Folgegeräte werden so spät wie möglich eingeschaltet und so früh wie möglich
ausgeschaltet. D. h., möglichst wenige BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte sind in Betrieb
bzw. die Folgekessel haben kurze Brenner-Laufzeiten. In Verbindung mit der autonomen Führungsstrategie bietet die Laufzeitstrategie 1 Vorteile bei Anlagen mit
kurzzeitigen Lastspitzen.
Laufzeitstrategie 2
Folgegeräte werden so spät wie möglich eingeschaltet und so spät wie möglich
ausgeschaltet. D. h. möglichst wenige Ein- und Ausschaltvorgänge der BRÖTJE
Gas-Brennwertgeräte. Diese Laufzeitstrategie bietet sich für Anlagen mit gleichmäßiger Verteilung der Grund- und Spitzenlast an.
Laufzeitstrategie 3
Folgegeräte werden so früh wie möglich eingeschaltet und so spät wie möglich
ausgeschaltet. D. h., möglichst viele BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte sind in Betrieb
und die Folgekessel erreichen lange Brenner-Laufzeiten. Diese Laufzeitstrategie
ist ideal für eine gleichmäßige Auslastung der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte mit
hoher Brennwertnutzung durch langen Teillastbetrieb der einzelnen Gas-Brennwertgeräte.
Minimale
Temperaturspreizung
Um die Vorteile der Kaskadenführungsstrategie auszunutzen, ist die einwandfreie
hydraulische Entkopplung zwischen der Wärmeerzeuger- und Wärmeverbraucherseite eine Voraussetzung. Als einfachste und kostengünstigste Lösung empfiehlt
sich der Einsatz einer hydraulischen Weiche. Sie ermöglicht eine nahezu drucklose Entkopplung der primär- und sekundärseitig fließenden Heizwasserströme.
Eine zu kleine Temperaturspreizung an der hydraulischen Weiche zwischen Heizkreisvorlauf und Gas-Brennwertgeräterücklauf wird durch die ISR BCA schnell
erkannt und durch sofortiges Reduzieren bzw. Wegschalten der einzelnen GasBrennwertgeräte ausgeglichen. Durch die minimale Temperaturspreizung wird
ein zu hohes Ansteigen der Rücklauftemperatur vermieden.
EcoSolar BSK
Version 01.09
Hydraulische Anbindung
8. Hydraulische Anbindung
Absperrset ADH ½"
Das Absperrset ADH ½" in Durchgangsform (Aufputz-Installation) dient zum
Anschluss der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB 15, 20
• EcoTherm Plus WGB-K 20
• EcoTherm Plus WGB-K Pro 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoTherm Plus WGB Pro EVO 15, 20
• EcoTherm Kompakt WBS 14, 22
• EcoTherm Kompakt WBC 22/24
• EcoTherm Kompakt WBC Pro 22/24
• EcoCondens Kompakt BBK 22
• EcoSolar BSK 15, 20
an das Heizsystem.
Das Absperrset ADH ½" verfügt über einen ½" Gasgerätehahn mit thermisch auslösender Sicherheitsabsperrung und ¾" Wartungs- und Absperrhähne für den Heizungsvorlauf und -rücklauf. Die Installation des ADH ½" erfolgt flachdichtend auf
der Geräteseite. Heizkreisseitiger Anschluss Rp ¾" (Innengewinde), gasseitig Rp ½"
bzw. ¾" (Innengewinde).
Absperrset ADH ¾"
Das Absperrset ADH ¾" in Durchgangsform (Aufputz-Installation) dient zum
Anschluss der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB 15, 20
• EcoTherm Plus WGB-K 20
• EcoTherm Plus WGB-K Pro 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoTherm Plus WGB Pro EVO 15, 20
• EcoTherm Kompakt WBS 14, 22
• EcoTherm Kompakt WBC 22/24
• EcoTherm Kompakt WBC Pro 22/24
• EcoCondens Kompakt BBK 22
• EcoSolar BSK 15, 20
an das Heizsystem.
Das Absperrset ADH ¾" verfügt über einen ¾" Gasgerätehahn mit thermisch auslösender Sicherheitsabsperrung und ¾" Wartungs- und Absperrhähne für den Heizungsvorlauf und -rücklauf. Die Installation des ADH ¾" erfolgt flachdichtend auf
der Geräteseite. Heizkreisseitiger Anschluss Rp ¾" (Innengewinde), gasseitig Rp ½"
bzw. ¾" (Innengewinde).
Version 01.09
EcoSolar BSK
25
Hydraulische Anbindung
26
Absperrset AEH ½"
Das Absperrset AEH ½" in Eckform (Unterputz-Installation) dient zum
Anschluss der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB 15, 20
• EcoTherm Plus WGB-K 20
• EcoTherm Plus WGB-K Pro 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoTherm Plus WGB Pro EVO 15, 20
• EcoTherm Kompakt WBS 14, 22
• EcoTherm Kompakt WBC 22/24
• EcoTherm Kompakt WBC Pro 22/24
• EcoCondens Kompakt BBK 22
• EcoSolar BSK 15, 20
• EcoCondens BBS 15, 20, 28
• EcoCondens BBS Pro EVO 15, 20, 28
an das Heizsystem.
Das Absperrset AEH ½" verfügt über einen ½" Gasgerätehahn mit thermisch auslösender Sicherheitsabsperrung und ¾" Wartungs- und Absperrhähne für den Heizungsvorlauf und -rücklauf. Die Installation des AEH ½" erfolgt flachdichtend auf
der Geräteseite. Heizkreisseitiger Anschluss Rp ¾" (Innengewinde), gasseitig Rp ½"
bzw. ¾" (Innengewinde).
Absperrset AEH ¾"
Das Absperrset AEH ¾" in Eckform (Unterputz-Installation) dient zum
Anschluss der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB 15, 20
• EcoTherm Plus WGB-K 20
• EcoTherm Plus WGB-K Pro 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoTherm Plus WGB Pro EVO 15, 20
• EcoTherm Kompakt WBS 14, 22
• EcoTherm Kompakt WBC 22/24
• EcoTherm Kompakt WBC Pro 22/24
• EcoCondens Kompakt BBK 22
• EcoSolar BSK 15, 20
• EcoCondens BBS 15, 20, 28
• EcoCondens BBS Pro EVO 15, 20, 28
an das Heizsystem.
Das Absperrset AEH ¾" verfügt über einen ¾" Gasgerätehahn mit thermisch auslösender Sicherheitsabsperrung und ¾" Wartungs- und Absperrhähne für den Heizungsvorlauf und -rücklauf. Die Installation des AEH ¾" erfolgt flachdichtend auf
der Geräteseite. Heizkreisseitiger Anschluss Rp ¾" (Innengewinde), gasseitig Rp ½"
bzw. ¾" (Innengewinde).
KondenswasserNeutralisations-Patrone KWN
Die Kondenswasser-Neutralisations-Patrone KWN dient zur Neutralisation von
saurem Kondenswasser aus BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten bis 38 kW. Das Gehäuse
ist aus transparentem Plexiglas mit Nachfüllanzeiger. Die enthaltene Granulatfüllung reicht für ca. 1 Jahr.
Neutralisationseinrichtung
ohne Pumpe NEOP D
Die Kondenswasser-Neutralisationseinrichtung NEOP D dient zur Neutralisation von
saurem Kondenswasser aus BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten ab 50 kW bis 500 kW.
Das Gehäuse ist aus transparentem Plexiglas mit Nachfüllanzeiger. Die enthaltene
Granulatfüllung reicht für ca. 1 Jahr.
EcoSolar BSK
Version 01.09
Hydraulische Anbindung
Nachfüllpackung für Kondenswasser-Neutralisation NFKWN
Die Nachfüllpackung für die Kondenswasser-Neutralisation NFKWN enthält 5 Kilo
Granulat zur Auffüllung der Neutralisationspatrone.
ADW 20
Das Absperrset ADW 20 in Durchgangsform für Aufputz-Installation, zum Anschluss
der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoCondens Kompakt BBK
• EcoSolar BSK
an das Trinkwassersystem. Das Absperrset ADW 20 verfügt über zwei ¾" Absperrhähne für die Anschlüsse Trinkwarmwasser und Trinkwasserzirkulation und eine
¾" Durchgangsverschraubung für den Trinkkaltwasseranschluss. Die Installation
des ADW 20 erfolgt flachdichtend auf der Geräteseite. Trinkwasserseitiger Anschluss
Rp ¾" (Innengewinde).
IS BSK
Installationsset für den seitlichen Anschluss des BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes
• EcoSolar BSK
an das Heizungssystem. Bei Verwendung des IS BSK kann der Anschluss wahlweise links und rechts am Gerät erfolgen. Die Absperrsets ADH oder AEH sowie
ADW 20 sind zusätzlich erforderlich. Inkl. Abdeckblenden-Set ADB.
ADB BSK
Abdeckblende für die Montage am BRÖTJE Gas-Brennwertgerät
• EcoSolar BSK
Für die Kombination mit IS BSK. Zur Verkleidung der verbleibenden Montagespalte seitlich im oberen Teil des Gas-Brennwertgerätes.
MAR BSK
Mischeranschlussrohr zur Montage im BRÖTJE Gas-Brennwertgerät
• EcoSolar BSK
Für den direkten Anschluss des MAR BSK eines zweiten Heizkreises mit Mischer
an das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät.
MAG BSK
Membran-Ausdehnungsgefäß zur Montage im BRÖTJE Gas-Brennwertgerät
• EcoSolar BSK
Für den direkten Anschluss des MAG BSK mit 12 l Inhalt zum nachträglichen
Einbau in das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät, inkl. geräteinterner Verrohrung.
Umbausatz Propan
UBS-F 15
Umbausatz Flüssiggas UBS-F 15 zum Betrieb der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB 15 der Serie C
• EcoCondens BBS 15 der Serie C
• EcoSolar BSK
• TrioCondens BGB 15
Umbausatz Propan
UBS-F 20
Umbausatz Flüssiggas UBS-F 20 zum Betrieb der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB 20 der Serie C
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoCondens BBS 20 der Serie C
• EcoSolar BSK
• TrioCondens BGB 20
Version 01.09
EcoSolar BSK
27
Hydraulische Anbindung
Zuluftklappe ZLK
28
Zuluftklappe für Ansaugschalldämpfer für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
• EcoTherm Plus WGB 15, 20, 28, 38
• EcoTherm Plus WGB Pro 28, 38
• EcoTherm Plus WGB Pro EVO 15, 20
• EcoTherm Plus WGB-K 20
• EcoTherm Plus WGB-K Pro 20
• EcoTherm Plus WGB-S 17/20
• EcoTherm Kompakt WBS 14, 22
• EcoTherm Kompakt WBC 22/24
• EcoTherm Kompakt WBC Pro 22/24
• EcoCondens Kompakt BBK 22
• EcoSolar BSK 15, 20
• TrioCondens BGB 15, 20, 28
• EcoCondens BBS 15, 20, 28
• EcoCondens BBS Pro EVO 15, 20
für den Betrieb der Gas-Brennwertgeräte bei Mehrfachbelegung MFB (limitiert
auf Einzelgeräteleistung bis max. 28 kW) und in Abgaskaskaden-Fremdsystemen.
(ZLK ist im BRÖTJE Kaskadengrund- und Erweiterungsbausatz BK 80/1 C und
BK 80/2 C bereits enthalten.)
EcoSolar BSK
Version 01.09
Abgasleitungs-System KAS 80
9. Abgasleitungs-System KAS 80
Grundbausätze
Mit den Abgasleitungs-System-Grundbausätzen KAS 80 aus Kunststoff können die
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte mit Abgasanschluss DN 80/125 raumluftabhängig
und raumluftunabhängig betrieben werden. Neben dem üblichen raumluftabhängigen Betrieb mit der Installation in Keller- oder entsprechenden Heizungsräumen
ermöglicht der raumluftunabhängige Anschluss den Betrieb der Gas-Brennwertgeräte in Küchen, Bädern oder anderen Aufenthaltsräumen von Wohnungen oder
Büros. So können auch bislang nicht genutzte Nischen die Gas-Brennwertgeräte
aufnehmen, selbst wenn kein Abgasschacht in unmittelbarer Nähe ist. Das Abgasleitungs-System KAS 80 ist in Verbindung mit den Gas-Brennwertgeräten gemeinsam
zugelassen. Es gelten die Baumusterprüfbescheinigungen der Gas-Brennwertgeräte. Eine separate Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) ist
nicht erforderlich.
Zulassungs-Nummern
für KAS 80
KAS 80 einwandig
KAS 80 konzentrisch
KAS 80 flexibel
Z-7.2-1104
Z-7.2-3254
Z-7.2-3028
Abb. 13: Anschlussmöglichkeiten mit KAS 80 (Zubehör)
6)
C33x
Bestell-Nr.
5)
C43x
4)
C33x
7)
C33x
8)C33x
5) Revisionsbogen 87°
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
644938
994910
6) Grundbausatz KAS 80/2
konzentrischer Stützfuß K80 SKB
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
994767
995030
994910
7a) Grundbausatz KAS 80/2
Verlängerungsrohr einwandig 500 mm K80 R500
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
994767
994835
994910
3)C33x
2)
C33x
9)B33
10)
C33x
11)
C33x
1) C13x
bis 11 kW
Heizleistg.
Das zu errichtende Abgasleitungs-System sollte vor Baubeginn mit
dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister abgesprochen
werden. Vor Inbetriebnahme des Abgasleitungs-Systems hat eine
Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger zu erfolgen.
Minimal benötigtes Zubehör:
1) Grundbausatz K80 AWA
Revisionsbogen 87°
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
Bestell-Nr.
995023
644938
994910
2) Grundbausatz KAS 80/6
Grundbausatz KAS 80/5R C oder KAS/5S C
994798
651783
oder 651790
Revisionsbogen 87°
644938
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
994910
3) Grundbausatz K80 AWA
Revisionsbogen 87°
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
waagerechte Dachdurchführung WDD
4) Grundbausatz KAS 80/5R C oder KAS/5S C
995023
644938
994910
907255
651783
oder 651790
Revisions-Durchgangsstück
644969
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
994910
Version 01.09
7b) bei zweizugigen Kaminen mit Feststofffeuerstätte
Grundbausatz KAS 80/M B
667487
Verlängerungsrohr einwandig 500 mm K80 R500 994835
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500 994910
8) Grundbausatz KAS 80/5R C oder KAS 80/5S C
651783
oder 651790
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500 994910
Revisions-Durchgangsstück
644969
Schrägdachpfanne, rot SKR
907224
oder schwarz SKS
578646
9) Revisionsbogen 87°
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
Luft-Ansaug-Adapter LAA
644938
994910
941525
10) Grundbausatz KAS 80/5R C oder KAS 80/5S C
651783
oder 651790
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500 994910
Revisions-Durchgangsstück
644969
Flachdachkragen FDK 135
603331
11) Grundbausatz KAS 80/6
Revisionsbogen 87°
Verlängerungsrohr 500 mm, konzentr. K80 KR500
Revisions-Durchgangsstück
Abgasmündung K80 AM
EcoSolar BSK
994798
644938
994910
644969
995016
29
Abgasleitungs-System KAS 80
Zulässige Abgasleitungslängen
Randbedingungen: CO2-Gehalt
Abgastemperatur = 65 °C bei Systemtemperaturen 80/60 °C
Abgastemperatur = 45 °C bei Systemtemperaturen 50/30 °C
Grundbausatz
KAS 80/2
KAS 80/2 mit LAA
einwandig im Schacht, raumluftunabhängig einwandig im Schacht, raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 7)
installierte Geräteleistung
[kW]
15
20
15
max. waagerechte Länge
[m]
3
3
3
3
max. Gesamtlänge Abgasleitung
[m]
11
16
25
25
2
2
2
2
max. Anzahl Umlenkungen 1)
Grundbausatz
KAS 80/5 S, KAS 80/5 R
KAS 80 AWA Außenwandanschluss
K 80 LAS-Anschluss
konzentrische Dachdurchführung
raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 4), 8), 10)
max 11 kW Heizleistung (28 kW TWW)
raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 1)
konzentrisch zum LAS Schornstein
raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 5)
[kW]
15
20
15
20
max. waagerechte Länge
[m]
3
3
2
2
2)
[m]
11
16
2
2
2)
0
0
1
1
2)
max. Anzahl Umlenkungen
1)
Grundbausatz
15
20
KAS 80/2 mit K 80 SKB
KAS 80/6
FU-Anschluss
konzentrisch im Schacht
raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 6)
konzentrisch an der Außenwand
raumluftunabhängig und raumluftabhängig
siehe Abgashaus 2), 11)
konzentrisch zum FU-Schornstein mit LAA
raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 9)
installierte Geräteleistung
[kW]
15
20
15
20
max. waagerechte Länge
[m]
3
3
3
3
2)
[m]
11
16
8
10
2)
2
2
2
2
2)
max. Gesamtlänge Abgasleitung
max. Anzahl Umlenkungen
1)
Grundbausatz
KAS 80/M B
KAS 80 AGZ
einwandig im Schacht, metallische
Abgashaube, raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 7)
getrennte Verbrennungsluftzuführung
einwandig im Schacht
siehe Abgashaus 12)
installierte Geräteleistung
[kW]
15
20
15
max. waagerechte Länge
[m]
3
3
3
3
max. Gesamtlänge Abgasleitung
[m]
11
16
22
22
2
2
2
2
max. Anzahl Umlenkungen 1)
Grundbausatz
15
20
20
KAS 80 FLEX B
KAS 80 FLEX B mit LAA
flexible Abgasleitung, einwandig
im Schacht, raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 7)
flexible Abgasleitung, einwandig
im Schacht, raumluftunabhängig
siehe Abgashaus 7)
installierte Geräteleistung
[kW]
15
20
15
max. waagerechte Länge
[m]
3
3
3
3
max. Gesamtlänge Abgasleitung
[m]
11
15
15
15
2
2
2
2
max. Anzahl Umlenkungen 1)
2)
20
installierte Geräteleistung
max. Gesamtlänge Abgasleitung
1)
siehe Abgashaus 7)
20
inklusive Grundbausätze
Die maximal möglichen Längen müssen vom Schornsteinfeger angegeben werden. Es muss eine feuerungstechnische Bemessung
nach DIN 4705, Teil 1 und 3, bzw. eine Auslegung gemäß LAS-Zulassung erfolgen.
Hinweis:
Die Rahmenbedingungen zur Installation von Abgasleitungs-Systemen in Schächten sind zu beachten!
Zusätzliche Umlenkungen
30
Abzüge von der Gesamtlänge:
• je 87°-Bogen = 1,00 m
• je 45°-Bogen = 0,50 m
• je 30°-Bogen = 0,35 m
• je 15°-Bogen = 0,20 m
EcoSolar BSK
Version 01.09
Abgasleitungs-System KAS 80
Randbedingungen für die Montage von Abgasleitungs-Systemen in Schächten
KAS 80
KAS 80 FLEX B
System
Außendurchmesser Muffe
Raumluftabhängige
Betriebsweise
MindestSchachtinnenmaß
MindestSchachtinnenmaß
Ø D in mm
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
rund
B (mm)
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
rund
B (mm)
KAS 80, DN 80
einwandig
94
135
155
135
155
KAS 80, DN 125
konzentrisch
132
173
193
173
193
KAS 80/3, DN 110
einwandig
128
170
190
170
190
System
Außendurchmesser Muffe
KAS 80 FLEX B,
DN 80 einwandig
MIT Einsatz von
Verbindungsstücken
oder Revisionsstücken
KAS 80 FLEX B
Raumluftunabhängige
Betriebsweise
System
MindestSchachtinnenmaß
Ø D in mm
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
rund
B (mm)
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
rund
B (mm)
103
140
160
140
160
Außendurchmesser Rohr
KAS 80 FLEX B,
DN 80 einwandig
OHNE Einsatz von
Verbindungsstücken
oder Revisionsstücken
MindestSchachtinnenmaß
MindestSchachtinnenmaß
MindestSchachtinnenmaß
Ø D in mm
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
rund
B (mm)
quadratisch/
rechteckig
(kurze Seite) A (mm)
rund
B (mm)
88
125
145
125
145
Die Berechnungsgrundlage für die raumluftunabhängige Betriebsweise sind die
oben angegebenen Mindest-Schachtinnenmaße. Für einen raumluftunabhängigen
Betrieb mit einem runden oder einem rechteckigen Schacht sind die angegebenen
Mindest-Schachtinnenmaße erforderlich. Der Ringspalt kann verringert werden,
wenn das Gebläse der Feuerungseinrichtung die saugseitigen Widerstände überwindet. Diese Bescheinigung können wir in bestimmten Anwendungsfällen ausstellen. Für den raumluftabhängigen Betrieb mit einem runden oder einem eckigen
Schacht müssen die entsprechend angegebenen Schachtinnenmaße gewählt
werden, da hier die Hinterlüftung des Schachtes beachtet werden muss.
Mindest-Schachtinnenmaße
Version 01.09
EcoSolar BSK
31
Abgasleitungs-System KAS 80
Abb. 14: Abgasanschlussmaße EcoSolar BSK
EcoSolar BSK mit KAS 80
Bogen 87°
EcoSolar BSK mit KAS 80
Revisionsbogen 87°
135
135
Abb. 15: Mindest-Installationsmaße
Waagerecht geführte Abgasleitungen sind mit einem Gefälle von 3°
(55 mm/m) zu verlegen. Zuzüglich zu den abgebildeten Maßen ist
eine zusätzliche Höhe von 40 mm für die Installation erforderlich.
A
B
A
32
Höhe EcoSolar BSK
Mindesthöhe Schachteinführung
1784 mm
1950 mm
B
EcoSolar BSK
Version 01.09
Abgasleitungs-System KAS 80
Montage im Schacht
Die Abgasleitung darf im Schacht einmal unter einem Winkel von 15° oder 30°
schräg geführt werden.
Die Anordnung mehrerer Abgasleitungen in einem Schacht ist nur zulässig, wenn
die Gas-Brennwertgeräte in einem gemeinsamen Raum aufgestellt sind.
In Verbindung mit dem KAS 80 und dem LAA (raumluftabhängiger Betrieb) muss
der Schacht unterhalb der Abgasleitungseinführung im Aufstellraum mit einer
Hinterlüftung versehen werden.
Der freie Querschnitt muss mindestens Amin 125 cm2 betragen, ein entsprechendes
Zuluftgitter ist als Zubehör erhältlich.
Bei raumluftunabhängigem Betrieb mit KAS 80 darf der Schacht keine Öffnungen
haben. Reinigungs- und Prüföffnungen von im Schacht eingebauten Elementen
müssen im Betrieb der Gas-Brennwertgeräte stets verschlossen sein.
Das KAS 80/3 findet ausschließlich beim EcoTherm Plus WGB 38 Anwendung.
Belastete Schornsteine
Bei der Verbrennung von festen oder flüssigen Brennstoffen kommt es zu Ablagerungen und Verunreinigungen im zugehörigen Abgasweg. An den Innenwänden
haftet Ruß, der mit Schwefel und Halogenkohlenwasserstoffen belastet ist. Derartige Abgaswege sind ohne Vorbehandlung nicht zur Verbrennungsluftversorgung
von Gas-Brennwertgeräten geeignet. Verunreinigte Verbrennungsluft gilt als eine
der Hauptursachen für Korrosionsschäden und Störungen an Feuerstätten. Soll die
Verbrennungsluft über einen bestehenden Schornstein angesaugt werden, so muss
dieser Abgasweg vom zuständigen Bezirks-Schornsteinfegermeister geprüft und ggf.
gereinigt werden. Sollten bauliche Mängel (z. B. alte, brüchige Schornsteinfugen) der
Nutzung als Verbrennungsluftversorgung entgegenstehen, sind geeignete Maßnahmen wie das Ausschleudern des Kamins durchzuführen. Eine Belastung der
Verbrennungsluft mit Fremdstoffen muss sicher ausgeschlossen sein.
Ist eine entsprechende Sanierung des vorhandenen Abgasweges nicht möglich,
kann das Gas-Brennwertgerät an einer konzentrischen Abgasleitung raumluftunabhängig betrieben werden. Alternativ ist ein raumluftabhängiger Betrieb möglich.
Die konzentrische Abgasleitung muss im Schacht gerade geführt werden.
Mehrfachbelegung von
Luft-Abgas-Schornsteinen
verschiedener Hersteller
Mit einer Zusammenstellung der im Zubehör erhältlichen Längenelemente und
Formstücke erfolgt der Geräteanschluss raumluftunabhängig an geeignete, allgemein baurechtlich zugelassene Luft-/Abgasschornsteine (LAS). Je nach Systemanbieter besteht die Möglichkeit der Mehrfachbelegung des LAS. Der funktionstechnische Nachweis ist von dem jeweiligen Systemanbieter zu liefern. In Verbindung
mit dem Luftansaugadapter wird das Gas-Brennwertgerät an einen feuchtigkeitsunempfindlichen Schornstein angeschlossen. Der funktionstechnische Nachweis
nach DIN 4705, Teil 3, ist vom Hersteller des Schornsteins bzw. der Abgasleitung
zu erstellen.
KAS 80/5
Der Grundbausatz KAS 80/5 ermöglicht eine senkrechte Dachdurchführung durch
Flach- und Schrägdächer mit Neigungen von 25° bis 45°.
Werden bei der Verlegung einer senkrechten Dachdurchführung Geschosse im
Gebäude überbrückt, muss die Abgasleitungsführung außerhalb des Aufstellraumes der Feuerstätte in einem Schacht aus nicht brennbaren Baustoffen mit einer
Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten bzw. 30 Minuten (für Gebäude geringer
Höhe) geführt werden.
Das System KAS 80/5 ist in Rot und Schwarz erhältlich!
Version 01.09
EcoSolar BSK
33
Abgasleitungs-System KAS 80
34
KAS 80/6
Bei Verlegung an der Außenwand ist zur individuellen Anpassung der Grundbausatz KAS 80/6 mit dem Abgasmündungs-Set K80 AM sowie konzentrischen
Rohren und konzentrischen Bögen aus dem Abgassonderzubehör zu verwenden.
Mit dem Abgasmündungs-Set K80 AM wird der Abschluss an einer Giebelwand
hergestellt bzw. kann das K80 AM auch zur Umgehung eines Dachüberstandes
genutzt werden. Soll das KAS 80/6 durch einen Dachüberstand geführt werden,
wird die Abgasmündung mit den Grundbausätzen KAS 80/5 S C bzw. KAS 80/5 R C
in Verbindung mit den Schrägdachpfannen SKS/SKR hergestellt.
Befestigen der Abgasleitung
Abgasleitungen müssen im Schacht mindestens alle 2 m je Leitungsausschnitt
und an jedem Formteil mit einem Abstandhalter befestigt werden.
Waagerechte Abgasleitung
Die Abgasleitung ist mit Gefälle zum Gas-Brennwertgerät zu verlegen, damit das
Kondenswasser aus der Abgasleitung sicher abgeführt werden kann. Das Gefälle
muss mindestens 3° betragen. Dieser Winkel entspricht 5,5 cm/m waagerechte
Abgasleitung.
Kürzen der Rohre
Alle Rohre DN 80 und das konzentrische Rohr DN 80/125 sind kürzbar. Nach dem
Absägen sind die Rohrenden sorgfältig zu entgraten. Beim Kürzen eines konzentrischen Rohres muss ein Rohrstück von mindestens 6 cm Länge vom Außenrohr
abgesägt werden.
Höhe über Dach
Hinsichtlich der Mindesthöhe über Dach gelten die landesrechtlichen Vorschriften
für Schornsteine und Abgaswege.
Reinigungs- und
Prüföffnungen
Im Aufstellraum des Gas-Brennwertgerätes ist mindestens eine Reinigungs-/Prüföffnung vorzusehen. Abgasleitungen, die nicht von der Mündung her geprüft und
gereinigt werden können, müssen im Dachraum oder über Dach eine weitere
Reinigungsöffnung haben.
Bei konzentrisch waagerechten Abgasleitungen von mehr als 2 m Länge sollte
auch immer vor dem Eintritt in den Schacht oder der Wanddurchführung ein
zweiter Revisionsbogen angeordnet werden. Somit erhält der Schornsteinfeger
die Möglichkeit, eine Sichtkontrolle bei der Abgaswegeprüfung durchzuführen.
Abgasleitungs-Systeme
von Drittanbietern
Für die aus dem Einsatz von Abgasleitungs-Systemen von Drittanbietern resultierenden Schäden oder Betriebsstörungen wird keine Gewährleistung übernommen. Dies gilt insbesondere für die Verträglichkeit des Kondenswassers aus
diesen Systemen mit den Werkstoffen des Gas-Brennwertgerätes. Das in den
Abgasleitungen von Drittanbietern entstehende Kondenswasser ist daher gesondert abzuführen! Die Verantwortung für Auslegung, Berechnung, Kundendienst
und Gewährleistung für derartige Systeme liegt ausschließlich bei deren Herstellern. Dies gilt auch für Beschädigungen am Gas-Brennwertgerät, die auf den Einsatz eines nicht geeigneten Abgasleitungs-Systems zurückzuführen sind.
Normen und Vorschriften
Neben den allgemeinen Regeln der Technik sind insbesondere zu beachten:
• Ausführungsbestimmungen der DVGW-TRGI; G600.
• Baurechtliche Bestimmungen der Bundesländer gemäß Feuerungsverordnung
und Bauordnung.
EcoSolar BSK
Version 01.09
Abgasleitungs-System KAS 80
BRÖTJE AbgasleitungsKaskadensystem BK 80 C
Das Abgasleitungs-Kaskadensystem BK 80 C ermöglicht die Abgasableitung von
bis zu vier BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten durch eine gemeinsame Abgasleitung.
Bei Verwendung dieses Abgasleitungs-Kaskadensystems werden die BRÖTJE GasBrennwertgeräte immer raumluftabhängig betrieben.
Raumluftabhängige Feuerstätten dürfen nur in Räumen aufgestellt werden, wenn
die Verbrennungsluftversorgung nach TRGI sichergestellt ist. Der Aufstellraum ist
gemäß TRGI, Abschnitt 5.5.2.8, durch eine ins Freie führende Öffnung mit einem
Mindestquerschnitt von 150 cm zu belüften. Wird die Verbrennungsluftversorgung
über Öffnungen ins Freie sichergestellt, so ist die Verbrennungsluftöffnung für jedes über 50 kW hinausgehende kW um 2 cm2 zu vergrößern.
Die Maximalleistung eines BRÖTJE Abgasleitungs-Kaskadensystems liegt bei 100 kW.
Zwischen dem Gas-Brennwertgerät, das dem senkrechten Abgasleitungsabschnitt
am nächsten ist, und dem senkrechten Abgasleitungsabschnitt darf die maximale
waagerechte Länge der Abgasleitung 3 m nicht überschreiten. Die senkrechte
Abgasleitung ist in einem belüfteten Schacht zu führen. Folgende Mindest-Schachtinnenmaße sind für eine ausreichende Hinterlüftung notwendig:
rechteckiger Schacht:
Abgasleitung DN 80:
Abgasleitung DN 110:
runder Schacht:
Abgasleitung DN 80:
Abgasleitung DN 110:
135 x 135 mm
170 x 170 mm
Ø 155 mm
Ø 190 mm
Zusammenstellung
von AbgasleitungsKaskadensystemen
Für das Abgasleitungs-Kaskadensystem BK 80 C wird grundsätzlich ein Grundbausatz BK 80/1 C benötigt. Dieser Grundbausatz schließt das AbgasleitungsKaskadensystem und verfügt über den Siphon zur Kondensatableitung. Jedes
weitere Gas-Brennwertgerät des Abgasleitungs-Kaskadensystems wird mit einem
BK 80/2 C ausgestattet. Insgesamt sind maximal 4 Gas-Brennwertgeräte pro Abgasleitungs-Kaskadensystem zulässig. Es können also neben einem Grundbausatz
BK 80/1 C noch bis zu maximal 3 Erweiterungssätze BK 80/2 C eingesetzt werden.
Für die Schachtdurchführung stehen zwei Grundbausätze zur Verfügung.
Die Schachtdurchführung DN 110, BK 80/3 kann für jede Art des AbgasleitungsKaskadensystems BK 80 C (max. 100 kW) eingesetzt werden. Die Schachtdurchführung BK 80/4 ist eine Sonderlösung mit DN 80 im Schacht. Diese Art der
Schachtdurchführung bietet sich bei kleinen Schachtquerschnitten an, ist jedoch
auf 30 kW (2x 15 kW) begrenzt.
Regelungstechnische
Anpassung
Für den ordnungsgemäßen Betrieb des Abgasleitungs-Kaskadensystems ist die
Regelung entsprechend anzupassen.
Weitere wichtige Informationen zu diesem Thema finden Sie in der
„TECHNISCHEN INFORMATION Abgasleitungs-Systeme“.
Version 01.09
EcoSolar BSK
35
Abgasleitungs-System KAS 80
Abgasleitungs-Kaskadensystem BK 80 C
36
BK 80/1 C
BK 80/2 C
Grundbausatz für raumluftabhängige Betriebsweise
an einer Abgasleitung
Erweiterungssatz für raumluftabhängige Betriebsweise
an einer Abgasleitung
Lieferumfang:
1 Verlängerungsrohr DN 80, l = 250 mm
2 45° Abzweig DN 80 an einem Rohr DN 110
3 Blindmuffe DN 110 mit Kondenswasserfalle
4 Bogen 87°, DN 80
5 Kondenswassersiphon
– Zuluftklappe
Lieferumfang:
1 Verlängerungsrohr DN 80, l = 250 mm
2 Bogen 87°, DN 80
3 45° Abzweig DN 80 an einem Rohr DN 110
– Zuluftklappe
BK 80/3
BK 80/4
Grundbausatz zur Schachtdurchführung der
Abgasleitung (DN 110) für ein Abgasleitungs-Kaskadensystem
Maximale Leistung = 100 kW
Maximale Anzahl der Kessel = 4
Grundbausatz zur Schachtdurchführung der
Abgasleitung (DN 80) für ein Abgasleitungs-Kaskadensystem
Maximale Leistung = 30 kW
Maximale Anzahl der Kessel = 2
Lieferumfang:
1 Verlängerungsrohr DN 110, 500 mm
2 Stützbogen (DN 110) mit Auflageschiene
3 2 Stück Abstandhalter
4 Abgasmündung
Lieferumfang:
1 Abgasleitungsreduzierung DN 110 auf DN 80
2 Verlängerungsrohr DN 80, 500 mm
3 Stützbogen (DN 80) mit Auflageschiene
4 2 Stück Abstandhalter
5 Abgasmündung
EcoSolar BSK
Version 01.09
Abgasleitungs-System KAS 80
Grundbausätze für Abgasleitungs-Kaskadensystem BK 80 C
Typ-Bez.
Bezeichnung
BK 80/1 C
Grundbausatz für den raumluftabhängigen Betrieb der Gas-Brennwertgeräte
an einer Abgasleitungskaskade
BK 80/2 C
Erweiterungssatz für den raumluftabhängigen Betrieb der Gas-Brennwertgeräte
an einer Abgasleitungskaskade
BK 80/3
Grundbausatz Schachtdurchführung
für eine Abgasleitung DN 110 beim Abgasleitungs-Kaskadensystem BK 80 C
BK 80/4
Grundbausatz Schachtdurchführung
für eine Abgasleitung DN 80 beim Abgasleitungs-Kaskadensystem BK 80 C
Aus den nachstehenden Tabellen sind die möglichen Zusammenstellungen mit
der entsprechenden jeweiligen Gesamtleistung der Kaskade zu entnehmen. Die
Angabe der max. Gesamtlänge der Abgasleitung gilt unter der Voraussetzung
der Verwendung der gezeigten Bausätze der Abgasleitungs-Kaskadensysteme
BK 80/1 C bis BK 80/4. Die in den Tabellen angegebenen Abgasleitungslängen
sind nur unter der Voraussetzung zu erzielen, dass bei der Anordnung die GasBrennwertgeräte in der Kaskade vom Stützbogen aus gesehen aufsteigend angeschlossen werden. Dieses bedeutet, dass das Gas-Brennwertgerät mit der kleinsten Leistung vom Stützbogen im Schacht aus gesehen als erstes angeschlossen
werden muss. Danach folgen der Leistung nach aufsteigend die weiteren GasBrennwertgeräte.
Von den Abbildungen abweichende Abgasleitungs-Kaskadensysteme, z. B. Änderungen der Rohrlängen des Kesselanschlusses, die Verwendung mehrerer Bögen
oder die Überhöhung der Abgasleitungslängen, sind grundsätzlich nachzurechnen.
Grundbausätze Abgasleitungs-Kaskadensysteme BK 80/1 C und BK 80/2 C kombiniert mit BK 80/4
Abgassammler DN 110, Abgasleitung im Schacht DN 80
Anzahl Geräte
gesamt
Installierte Einzelgeräteleistung [kW]
14/15
2
2
2
1
Version 01.09
20
1
EcoSolar BSK
max.
Nennwärmebelastung
max.
Bauhöhe
[kW]
[m]
30
40
35
30
37
Abgasleitungs-System KAS 80
Grundbausätze Abgasleitungs-Kaskadensysteme BK 80/1 C und BK 80/2 C kombiniert mit BK 80/3
Abgassammler DN 110, Abgasleitung im Schacht DN 110
Anzahl Geräte
gesamt
Installierte Einzelgeräteleistung [kW]
14/15
2
2
2
1
2
2
1
3
3
2
20
22/24, 28
2
2
1
3
1
30
40
40
40
40
1
1
1
1
3
3
4
4
3
1
1
4
3
1
48
40
40
40
55
40
2
56
40
1
58
40
58
40
60
40
60
40
63
40
1
1
1
2
40
40
53
2
2
43
45
50
1
2
1
1
1
65
40
66
40
68
40
68
40
70
40
3
2
4
2
3
1
2
71
40
4
3
1
73
40
4
1
2
3
2
2
3
4
2
4
1
4
1
4
3
4
2
76
40
1
78
36
80
40
81
36
1
2
1
1
1
3
2
4
3
4
2
3
1
84
38
86
26
20
1
88
25
2
91
25
1
94
28
96
22
1
96
17
2
2
1
4
1
3
4
1
1
EcoSolar BSK
25
88
4
1
36
83
2
2
2
83
1
1
3
4
40
40
1
4
3
75
76
1
3
38
[m]
2
2
3
[kW]
35
2
3
max.
Bauhöhe
1
1
3
38
max.
Nennwärmebelastung
1
99
19
101
18
Version 01.09
Abgasleitungs-System KAS 80
Grundbausätze Abgasleitungs-Kaskadensysteme BK 80/1 C und BK 80/2 C kombiniert mit Erweiterung K-ES 110/160
Abgassammler DN 110, Abgasleitung im Schacht DN 110
Anzahl Geräte
gesamt
Installierte Einzelgeräteleistung [kW]
max.
Nennwärmebelastung
max.
Bauhöhe
[kW]
[m]
83
40
83
40
3
84
40
2
86
40
1
88
40
14/15
20
22/24, 28
4
1
2
1
4
3
1
3
4
2
4
3
4
2
3
1
1
3
2
4
2
2
1
4
1
3
4
1
1
3
1
4
2
1
4
4
1
40
104
40
106
40
2
106
40
1
109
40
112
40
3
114
40
1
114
40
2
116
40
1
2
119
40
3
1
122
40
1
2
124
40
3
129
35
2
132
25
3
134
20
2
1
4
40
99
1
4
1
96
40
2
4
Version 01.09
40
40
3
4
40
96
104
1
4
94
101
3
4
1
2
2
4
40
1
1
12
40
91
1
4
4
88
2
1
4
2
1
2
4
4
38
2
1
EcoSolar BSK
39
Abgasleitungs-System KAS 80
Für den Betrieb einer Abgasleitungs-Kaskade BK 80 C ist eine Lüftungsöffnung ins
Freie vorzusehen!
Bei der Erstellung einer Abgasleitungs-Kaskade mit mehr als 100 kW Gesamtleistung
muss mit einer Abgasleitung DN 160 im Schacht gearbeitet werden. Dazu müssen
zu den Grundbausätzen BK 80/1 C und BK 80/2 C folgende Zubehöre bestellt werden:
Bestell-Nr.
4017042…
Pos.
Typ-Bez.
Bezeichnung
1
R 110/500 N
Verlängerung für Abgasleitung 110, DN 110, l = 500 mm
2
Stützbogen 110
Stützbogen SAS/KAS 110-1/2
982818
3
Stützfuß SAS
Stützfuß für SAS 110-200
591478
4
K-ES 110/160
Erweiterungsstück PPs für Abgasleitung von DN 110 auf DN 160
661324
5
AH 160 N
Abstandhalter für Abgasleitung im Schacht DN 160, 1 Stück aus Kunststoff
969956
6
Schachtabdeckung
Schachtabdeckung SAS 160
989510
969772
Für die Abgasleitungsführung im Schacht ist das Abgasleitungs-System SAS 160
zu verwenden. Dieses Zubehör finden Sie in der aktuellen Preisliste oder in der
„Technischen Information“ Abgasleitungs-Systeme. Zu beachten ist die maximale
Abgasleitungslänge laut Tabelle: Abgassammler DN 110, Abgasleitung im Schacht
DN 160.
40
EcoSolar BSK
Version 01.09
Abgasleitungs-System KAS 80
Grundbausatz KAS 80 FLEX B
für raumluftunabhängigen Betrieb
Bestell-Nr. 660587
oder in Verbindung mit
Luft-Ansaug-Adapter LAA
für raumluftabhängigen
Kesselanschluss (DN 80/125)
3
Lieferumfang:
Grundbausatz KAS 80 FLEX B nach Zeichnung:
1) Stützfuß mit Auflageschiene
2) 4 Abstandhalter
3) Schachtabdeckung für flexible Abgasleitung DN 80
Zubehör:
konzentrisch DN 80/125 im Aufstellraum:
-Schornsteinanschlussstück KSAN Bestell-Nr. 578660
KSAE Bestell-Nr. 578967
KSAH Bestell-Nr. 586320
-Verlängerungsrohr 500 mm K80 KR500 Bestell-Nr. 994910
1000 mm K80 KR 1000 Bestell-Nr. 994927
2000 mm K80 KR 2000 Bestell-Nr. 995535
-Bögen 15° K80 KB15 Bestell-Nr. 994972
30° K80 KB30 Bestell-Nr. 994965
45° K80 KB45 Bestell-Nr. 994958
87° K80 KB87 Bestell-Nr. 994941
-Revisions-Durchgangsstück K80 RDS Bestell-Nr. 644969
-Langmuffe konzentrisch K80 KRA250 Bestell-Nr. 994934
-Revisionsbogen 87° K80 KRB87 Bestell-Nr. 644938
-Rohrschelle DN 125 RS 125 Bestell-Nr. 578622
2
1
Grundbausatz KAS 80 FLEX B
Typ-Bez.
Bezeichnung
Best.-Nr.
4017042...
KAS 80 FLEX B
Grundbausatz flexibles Abgasleitungs-System, Kunststoff, Schachtdurchführung DN 80
Schachtabdeckung, vier Abstandhalter DN 80, Stützbogen mit Auflageschiene
660587
K80
FLEX 12 B
Flexible Abgasleitung, DN 80, PPs
auf Rolle, l = 12,5 m
661218
K80
AH FLEX B
Abstandhalter für flexible Abgasleitung DN 80
für flexible Abgasleitung im Schacht, 4 Stück
661225
K80
KU FF B
Kupplung für flexible Abgasleitung DN 80
zur Verbindung von zwei flexiblen Abgasleitungen DN 80
661232
K80
RO FLEX B
Revisionsöffnung für flexible Abgasleitung DN 80
zum Einbau in die flexible Abgasleitung
661249
K80
EH FLEX B
Einziehhilfe für flexible Abgasleitung DN 80
Einziehhilfe zur Einbringung der flexiblen Abgasleitung in den Schornstein
661256
K80
KU FS B
Kupplung für flexible Abgasleitung DN 80 auf starres Abgasrohr DN 80
von Flex auf Starr K80 (in Abgasfließrichtung)
661263
K80
KUM FS B
Metallische Kupplung für flexible Abgasleitung DN 80
von Flex auf Starr K80 für metallische Abgasmündung
(nur zur Verwendung in Kombination mit KAS 80/M B)
667494
K80
KU SF B
Kupplung für starres Abgasrohr DN 80 auf flexible Abgasleitung DN 80
von Starr auf Flexibel K80 (in Abgasfließrichtung)
(z. B. zur Verwendung in Kombination mit KAS 80/M B)
667500
Version 01.09
EcoSolar BSK
41
Abgasleitungs-System KAS 80
Mehrfachbelegung MFB
(geschossübergreifendes
Abgasleitungs-Kaskadensystem)
für Gas-Brennwertgeräte
mit Abgasanschluss 80/125
bis 28 kW
Systemzertifizierung gemeinsam mit dem Edelstahl-Abgasleitungs-System von
Vogel & Noot Wärmetechnik GmbH für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte bis 28 kW
Leistung.
Hinweis: Maximal vier Gas-Brennwertgeräte können raumluftunabhängig an einer
gemeinsamen Abgasleitung angeschlossen werden. Ein fünftes Gas-Brennwertgerät
kann mit einer eigenen Abgasleitung, z. B. Dachdurchführung, betrieben werden.
Die Komponenten der senkrechten Abgasleitung sind über den Großhandel erhältlich.
Jedes Gas-Brennwertgerät ist mit einer BRÖTJE Zuluftklappe ZLK auszurüsten!
Schachtmontage
Montage an der Außenwand
Bei der Verwendung der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte bis max. 28 kW Leistung in
Verbindung mit dem Vogel & Noot Abgasleitungs-System aus Edelstahl sind die
nachstehend gezeigten abgasseitigen Anbindungen der Geräte mit den Form- und
Rohrteilen des BRÖTJE Abgasleitungs-Systems, KAS 80 herzustellen.
Das Edelstahl Abgasleitungs-System selbst wird von Vogel & Noot geliefert und
durch den Großhandel beigestellt!
42
EcoSolar BSK
Version 01.09
Abgasleitungs-System KAS 80
KAS 80: konzentrische Abgasleitung DN 80/125, PPs/Al
Typ-Bez.
Bezeichnung
K80 KR500
Verlängerungsrohr, 500 mm, konzentrisch, DN 80/125, PPs/AI
K80 KR1000
Verlängerungsrohr, 1000 mm, konzentrisch, DN 80/125, PPs/AI
K80 KR2000
Verlängerungsrohr, 1950 mm, konzentrisch, DN 80/125, PPs/AI
K80 KRA250
Langmuffe, konzentrisch, DN 80/125, PPs/AI
K80 KB87
Bogen 87°, konzentrisch, 1 Stück, DN 80/125, PPs/AI
K80 KB45
Bogen 45°, konzentrisch, 1 Stück, DN 80/125, PPs/AI
K80 KB30
Bogen 30°, konzentrisch, 1 Stück, DN 80/125, PPs/AI
K80 KB15
Bogen 15°, konzentrisch, 1 Stück, DN 80/125, PPs/AI
K80 RDS
Revisions-Durchgangsstück, konzentrisch, DN 80/125, PPs/AI
K80 KRB87
Revisionsbogen 87°, konzentrisch, DN 80/125, PPs/AI
K80 MAZ
Messöffnung Abgas/Zuluft, DN 80/125, PPs/AI
KSAN
Schornsteinanschluss-Stück Normal DN 125
KSAE
Schornsteinanschluss-Stück Ecke DN 125
KAS 80: einfache Abgasleitung DN 80, PPs
Typ-Bez.
Bezeichnung
K80 R250
Verlängerungsrohr, 250 mm, DN 80, PPs
K80 R500
Verlängerungsrohr, 500 mm, DN 80, PPs
K80 R1000
Verlängerungsrohr, 1000 mm, DN 80, PPs
K80 R2000
Verlängerungsrohr, 1950 mm, DN 80, PPs
1. K80 KRB87 Revisionsbogen 87°
konzentrisch, DN 80/125, PPs/Al
2. K80 KR1000 Verlängerungsrohr
500 mm, konzentrisch, DN 80/125, PPs/Al
1000 mm, konzentrisch, DN 80/125, PPs/Al
1950 mm, konzentrisch, DN 80/125, PPs/Al
3. KSAN Schornsteinanschluss-Stück Normal DN 125
(Grundplatte 250 x 250 mm)
KSAE Schornsteinanschluss-Stück Ecke DN 125
(Grundplatte 150 x 250 mm)
4. K80 R250 Verlängerungsrohr
250 mm, einwandig, DN 80, PPs
500 mm, einwandig, DN 80, PPs
1000 mm, einwandig, DN 80, PPs
5. K80 KB87 Bogen 87°
konzentrisch, DN 80/125, PPs/Al
6. K80 RDS Revisions-Durchgangsstück
konzentrisch, DN 80/125, PPs/Al
Version 01.09
EcoSolar BSK
43
Trinkwassererwärmung
10. Trinkwassererwärmung
44
Heizung und solare
Trinkwassererwärmung
in einem Gehäuse
BRÖTJE EcoSolar BSK ist ein einteiliges, voll vormontiertes Gas-Brennwertgerät mit
integriertem 160 l Solar-Ladespeicher – Heizung und Trinkwassererwärmung werden
somit komfortabel in einer Einheit erzeugt. Durch optimale Anordnung aller Komponenten ergibt sich ein Platzbedarf von 600 x 600 mm. Mit diesen Abmessungen
lässt sich der BRÖTJE EcoSolar BSK passgenau in Küchenzeilen oder Hauswirtschaftsräume integrieren. Durch die Gerätehöhe von insgesamt nur 178 cm erweitert
sich die Palette der Aufstellmöglichkeiten. Neben den Standard-Aufstellorten für
Gas-Brennwertgeräte wird beim BRÖTJE EcoSolar BSK so auch die Installation in
Nischen oder unter Dachschrägen ermöglicht.
Modellkombinationen
Insgesamt sind zwei eigenständige Modelle BRÖTJE EcoSolar BSK mit 15 und 20 kW
verfügbar. Beide Modelle enthalten den 160 l Solar-Ladespeicher – für jeden Anwendungsfall eine maßgeschneiderte Lösung.
Solar-Ladespeicher
Der Solar-Ladespeicher mit einer Kapazität von 160 l zusammen mit dem ausgeklügelten Regelungssystem BRÖTJE ISR-Plus ermöglicht anspruchsvollen Trinkwarmwasserkomfort mit besonders großer Wirtschaftlichkeit, d. h. erhöhte Brennwertnutzung auch bei der Trinkwassererwärmung. Der Nutzungsgrad bei der Trinkwassererwärmung steigt so auf bis zu 80 %.
Gerätegestützte
Trinkwassererwärmung
im Solar-Ladespeicher
Brennwertnutzung bei der Trinkwassererwärmung zu erreichen, ist das Ziel jeder
Neuentwicklung für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte, die gehobene Ansprüche erfüllen. Mit dem BRÖTJE EcoSolar BSK wurde dieses Ziel erreicht und mit dem SolarLadespeicher eine Möglichkeit geschaffen, eine komfortable Trinkwarmwassererwärmung zu besitzen, die gerätegestützt als auch solargestützt einen hohen
Komfort bereitstellt. Grundvoraussetzung für die Brennwertnutzung ist bei der
gerätegestützten Trinkwassererwärmung eine niedrige Rücklaufwassertemperatur.
Dies ist insbesondere bei der Trinkwassererwärmung schwer zu erreichen. Im integrierten Schichtenspeicher wird durch die Anordnung von Trinkwarmwasserauslauf und Trinkkaltwassereinlauf das warme und kalte Trinkwasser sehr gut getrennt.
Der Schichtenspeicher wird, solange keine oder nicht genügend Solarenergie zur
Verfügung steht, durch ein Speicherladesystem erwärmt: Das kalte Trinkwasser
wird über einen externen Plattenwärmetauscher geführt, in diesem erwärmt und
von oben in den Schichtenspeicher geladen. Um die Schichtung im Speicher gewährleisten zu können, wird der Volumenstrom durch eine Blende geregelt. Durch den
groß ausgelegten und im Gegenstrom betriebenen Plattenwärmetauscher wird
das Heizungswasser bis auf wenige Grad über die Trinkkaltwassertemperatur abgekühlt. Um eine Vermischung von Trinkkaltwasser und Trinkwarmwasser im
Schichtenspeicher zu vermeiden, erfolgt die Trinkwassererwärmung mit geringen
Strömungsgeschwindigkeiten. Dieses hat einen Betrieb mit geringer Geräteleistung
zur Folge und bewirkt eine Erhöhung des Nutzungsgrades und eine Verringerung
der Schadstoffemissionen.
EcoSolar BSK
Version 01.09
Trinkwassererwärmung
Solargestützte
Trinkwassererwärmung
im Solar-Ladespeicher
Ein entsprechender Temperaturunterschied zwischen dem Kollektorfühler der an
das BRÖTJE EcoSolar BSK angeschlossenen Kollektoren und dem Solarspeicherfühler (siehe Abbildung 16) löst eine Ladeanforderung aus, und über die Solarpumpengruppe wird das Trägermedium (Wasser-Glykol-Gemisch) von den Kollektoren durch die Rohrleitung in den Rohrwendelwärmetauscher im Solar-Ladespeicher
des BRÖTJE EcoSolar BSK gefördert. Dort gibt das Trägermedium seine Energie an
das Trinkwasser ab und erwärmt dieses. Bei ausreichender Einstrahlung wird die
Nachladung des Trinkwassers ausschließlich solar abgedeckt. Dieses bedeutet,
dass das Gas-Brennwertgerät nicht zur Nachladung des Trinkwassers herangezogen
werden muss. Die Folge ist eine reine solare Nachladung des Trinkwassers ohne
den Einsatz von Erdgas. Wird nur wenig oder gar kein Trinkwasser gebraucht, so
findet eine solare Nachladung so lange statt, bis am Solarspeicherfühler die maximale, individuell einstellbare Temperatur erreicht ist. Je nach Abnahme- und Ertragssituation kann eine Nachladung bis zum Erreichen der sogenannten Sicherheitsabschaltung erfolgen. Diese Sicherheitsfunktion für die solare Nachladung liegt
bei 90°C. Hierbei wird die Solarpumpe im BRÖTJE EcoSolar BSK abgeschaltet, um
Beschädigungen oder Übertemperierung zu vermeiden. Erst wenn Trinkwarmwasser gezapft wird und kaltes Trinkwasser in den Solar-Ladespeicher nachströmt,
erfolgt das Wiedereinschalten der Solarpumpe und die erneute solare Beladung
des Solar-Ladespeichers.
Abb. 16: Positionen der Fühler im Solar-Ladespeicher EcoSolar BSK
1
2
3
Legende
1) Trinkwasserfühlerposition 1 (55 l)
2) Trinkwasserfühlerposition 2 (80 l)
3) Solarspeicherfühlerposition 110 l
Die Angaben beziehen sich auf den Inhalt des Solar-Ladespeichers, gemessen
vom Speicherdach bis zur Fühlerhülse.
Version 01.09
EcoSolar BSK
45
Trinkwassererwärmung
Auslieferungskonfiguration
Der Auslieferungszustand des BRÖTJE EcoSolar BSK wurde so gewählt, dass gleichwohl der Komfortgedanke als auch ein möglichst hoher solarer Ertrag berücksichtigt
wurde. Über verschiedene Einstellungen im zentralen Regelsystem ISR-Plus als
auch über die Positionierung des Trinkwasserfühlers können die Werkseinstellungen
in Richtung Komfort als auch in Richtung eines maximalen Solarertrags verändert
werden. Das nachstehende Diagramm 17 verdeutlicht die in Relation zueinander
stehenden Möglichkeiten dieser Einstellungen. Die folgenden Punkte beschreiben
die wichtigsten Trinkwasser-Einstellungen des BRÖTJE EcoSolar BSK.
Konfiguration
Trinkwarmwasserladung
Auslieferungszustand:
Es findet keine morgendliche gerätegestützte Durchladung des gesamten SolarLadespeichers statt, sondern nur eine Nachladung bis zur entsprechenden Trinkwasserfühlerposition (siehe Abbildung 16). Dadurch verbleibt immer genug Volumen im Solar-Ladespeicher, um einen hohen Solarertrag erzielen zu können.
Option:
Eine morgendliche gerätegestützte Durchladung kann über die Regelung jedoch
aktiviert werden, sofern ein sehr großer Trinkwarmwasserbedarf dieses erfordert.
Der Ertrag einer solaren Nachladung ist dadurch jedoch minimiert.
Trinkwasserfühlerposition
Solar-Ladespeicher
Auslieferungszustand:
Der Trinkwasserfühler befindet sich in Fühlerposition 2 (80 l). Damit wird morgens
zum einen ein ausreichend großer Vorrat an Trinkwarmwasser bereitgestellt, zum
anderen verbleibt ein relativ großer Teil des Trinkwassers, welcher solar nachgeladen
werden kann.
Option:
Sollte kein hoher morgendlicher Bedarf an Trinkwarmwasser bestehen, so kann der
Trinkwasserfühler auch auf Position 1 (55 l) umgesteckt werden. Dieses optimiert
den möglichen solaren Ertrag, da dann umso mehr Volumen für die solare Nachladung zur Verfügung steht.
Zeitsteuerung der Nachladung
von Trinkwarmwasser
Auslieferungszustand:
Die Trinkwarmwasserregelung ist mit dem unabhängigen Zeitprogramm 4 nicht
an die Zeiten eines Heizprogramms gekoppelt. Somit können unabhängige Zeiten
für die Bereitstellung und die gerätegestützte Nachladung von Trinkwarmwasser
eingegeben werden. Die Uhrzeiten dieses Zeitprogramms liegen standardmäßig
zwischen 05:00 bis 22:00 Uhr, die eingestellten Temperaturen liegen bei 55 °C für
den Komfortbetrieb und 45 °C für den Absenkbetrieb.
Option:
Durch das Verlegen der Zeiten für die gerätegestützte Nachladung von Trinkwarmwasser von 05:00 Uhr auf einen späteren Zeitpunkt kann die solare Nachladung
optimiert werden. Das bedeutet, dass durch eine Nachverlegung der morgendlichen
gerätegestützten Nachladung ein möglicher solarer Ertrag optimiert werden kann.
Die genannten Optionen zu Zeiten und Temperaturen sind absolut nutzerspezifisch
und können individuell angepasst werden.
46
EcoSolar BSK
Version 01.09
Trinkwassererwärmung
optimiert
Abb. 17: Diagramm
basic
mittel
möglicher Solarertrag
individueller Komfort
perm. Durchladung
Fühlerposition 80 l
Standardwerte
Legionellenfunktion
Werkseinstellung
Werkseinstellung
Fühlerposition 55 l
optimierte Werte
Auslieferungszustand:
Die Legionellenfunktion ist auch beim BRÖTJE EcoSolar BSK eine standardmäßig
aktivierte Funktion, jedoch wird sie bei diesem Gas-Brennwertgerät anders angewendet als bei herkömmlichen System-Trinkwassererwärmern. Für gewöhnlich
ist die Legionellenfunktion dem Heizkreisbetrieb vorgelegt, was die gerätegestützte thermische Desinfektion des Trinkwasserspeichers vor dem individuellen
Heizbetrieb zur Folge hat. In der Regel findet diese Funktion am Montagmorgen
statt. Durch die Möglichkeit der solargestützten thermischen Desinfektion
(Legionellenfunktion) beim BRÖTJE EcoSolar BSK ist kein fester Wochentag vorgegeben, sondern eine Periode. In dieser Periode, von Montag bis Sonntag, muss
einmal eine Legionellenfunktion stattgefunden haben, gleich ob diese solar- oder
gerätegestützt stattgefunden hat. Sollte beispielsweise in dieser Periode kein oder
nur ein unzureichender Solarertrag für eine Legionellenfunktion zur Verfügung
gestanden haben, so wird am Ende dieser Periode eine gerätegestützte Legionellenfunktion ausgeführt. Der Zeitpunkt der Ausführung ist auf 12:00 Uhr festgelegt.
Durch diese Einstellungen wird erreicht, dass die thermische Desinfektion in jedem
Fall, jedoch nach Möglichkeit mit Solarenergie ausgeführt wird.
Option:
Diese Einstellung der periodischen Ausführung der thermischen Desinfektion
sollte nicht verändert werden! Eine Veränderung der Ausführungszeit ist jedoch
möglich. Zu Beachten ist hierbei jedoch, dass eine frühere oder spätere Ausführung dieser Funktion dann nicht mehr auf den solaren Ertrag optimiert ist.
Version 01.09
EcoSolar BSK
47
Trinkwassererwärmung
Thermisches
Trinkwassermischventil
Das BRÖTJE EcoSolar BSK ist mit einem trinkwasserseitigen thermischen Mischventil ausgestattet. Dieses Mischventil stellt sicher, dass sehr hohe Trinkwarmwassertemperaturen im Solar-Ladespeicher nicht bis zur Zapfstelle gelangen und
noch im Gas-Brennwertkessel mit Trinkkaltwasser auf eine individuell einstellbare
Temperatur zwischen 35°C und 60°C heruntergemischt werden. Weiterhin verfügt dieser Brauchwassermischer über ein Handrad mit einer Skala von 1 bis 6,
über die entsprechende Anhaltswerte zur Zapftemperatur abgeleitet werden
können. Eine das Handrad abdeckende Schutzkappe verhindert zudem unbeabsichtigtes Verstellen.
Zirkulationsanschluss
Der Zirkulationsanschluss für Trinkwasser ist beim BRÖTJE EcoSolar BSK im Auslieferungszustand enthalten und muss lediglich montiert werden. An das Installations-Set kann geräteextern eine Zirkulationspumpe angeschlossen werden.
Für den elektrischen Anschluss einer Zirkulationspumpe muss beim BRÖTJE
EcoSolar BSK ein Erweiterungsmodul EWM B verwendet werden. Ein separates
Zeitprogramm steht im zentralen Regel- und Diagnosesystem ISR-Plus für die
Steuerung der Zirkulationspumpe zur Verfügung. Hydraulisch ist die geräteinterne
Zirkulationsleitung mit über das thermische Trinkwassermischventil eingebunden.
Für einen ordentlichen Betrieb einer Zirkulationspumpe am BRÖTJE EcoSolar BSK
Solar-Ladespeicher muss das Zirkulationsvolumen durch den Installateur auf
max. 100 l/h begrenzt werden. Größere Zirkulationsvolumen würden die Schichtung im Solar-Ladespeicher zerstören und damit zu einer Verschlechterung des
Speicherwirkungsgrades führen.
Trinkwasserseitige Auslegung
Das BRÖTJE EcoSolar BSK ist aufgrund seiner Konstruktion, Wärmeleistung und
der damit verbundenen Einsatzweise für die Verwendung im kleinen Heizleistungsund gehobenen Trinkwasserleistungsbereich für Ein- bis Zweifamilienhäuser
konzipiert.
Um eine technische Planung und Auslegung des BRÖTJE EcoSolar BSK vornehmen
zu können, sollten insbesondere die technischen Daten im Kapitel 4 „Technische
Daten“ herangezogen werden. In der nachstehenden Tabelle sind zusätzliche
technische Angaben zur Schüttleistung D beim Trinkwarmwasser angegeben.
Diese Werte dürfen in der Praxis nicht überschritten werden, um eine einwandfreie
Funktion und Warmwasserleistung des BRÖTJE EcoSolar BSK zu gewährleisten.
Maximale trinkwasserseitige Schüttleistung D
Produkt
Ladezustand
max. Schüttleistung
EcoSolar BSK 15
durchgeladen
16,0 l/min.
EcoSolar BSK 15
teilgeladen*
10,0 l/min.
EcoSolar BSK 20
durchgeladen
17,5 l/min.
EcoSolar BSK 20
teilgeladen*
11,0 l/min.
* Die angegebenen Werte bei „Teilladung“ beziehen sich auf die Werkseinstellung und die Trinkwasserfühlerposition 80 l.
48
EcoSolar BSK
Version 01.09
Trinkwassererwärmung
Trinkwasserhärte
Version 01.09
Bei der Trinkwassererwärmung fallen im Trinkwarmwasser gelöste Kalkbestandteile bei Temperaturen oberhalb von 55 °C verstärkt aus. Diese Reaktion findet
an der heißesten Stelle des Systems statt. Bei Rohrwendelspeichern ist dies die
Rohrwendel selbst. Alle herkömmlichen Rohrwendelspeicher können daher
bauartbedingt nur schwer gewartet werden und sind energetisch ineffizienter
als Plattenwärmetauscher. Beim Einsatz von BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten mit
Durchlauferhitzerfunktion oder mit Schichtenspeicher zur Trinkwassererwärmung
wird ein Plattenwärmetauscher verwendet. Er dient der Systemtrennung zwischen
Trinkwasser und Heizungswasser. Der Einsatz eines Plattenwärmetauschers ist
ein langjährig erprobtes, zuverlässiges und allgemein positives Produktmerkmal
bei der Trinkwassererwärmung. Für Gebiete mit erhöhtem Kalkgehalt können sich
verkürzte Wartungsintervalle für den Plattenwärmetauscher ergeben. Die Leistung
des Plattenwärmetauschers ändert sich durch den Kalkausfall nicht schlagartig.
Bei steigender Kalkmenge ist jedoch schlechterer Wärmeübergang oder ein Anstieg
der Ladezeiten zu erwarten. Der Plattenwärmetauscher wird durch die Kalkbestandteile nicht beschädigt. Nach einer Wartung mit einem handelsüblichen Entkalkungsmittel ist der Plattenwärmetauscher wieder uneingeschränkt funktionsfähig.
In Gebieten mit höheren Trinkwasserhärten ist somit abzuwägen, ob mögliche
energetische Vorteile einer Brennwertnutzung oder Komfortvorteile bei der Trinkwassererwärmung im Verhältnis zum möglicherweise höheren Wartungsaufwand
noch gegeben sind. BRÖTJE empfiehlt den Einsatz eines Plattenwärmetauschers
bis zu einer Trinkwasserhärte von ca. 14 °dH. Ein fester Wert kann an dieser Stelle
nicht genannt werden, da die Belastung des Plattenwärmetauschers neben der
Trinkwasserhärte stark von weiteren Faktoren wie der Beladungstemperatur, dem
Trinkwarmwasserbedarf, dem Nutzerverhalten etc. abhängt.
EcoSolar BSK
49
Trinkwassererwärmung
EnEV-Daten
BRÖTJE monovalente Trinkwassererwärmer
Bezeichnung
RSP C**
Dazugehöriger Kessel
Speicher-Nenninhalt
V
Liter
BBS 15, 20, 28 C
130
Bereitschafts-Wärmeverlust*
qB,S
kWh/d
W
1,28
53
SSP C**
BBS 15, 20, 28 C
135
1,34
56
EAS SSP
SOB 22, SOB 26 C
135
1,34
56
Systemspeicher**
BBK 22 C, D
95
1,20
50
Systemspeicher**
BSK 15, 20
160
WGB-K 20 C
60
1,35
56
WGB-K 20 C**
WSK/WTK**
WSK, WTK
60
1,35
56
LSL .. C**
LSL-UB 20-25 C
LSL-UG 20-25 C
150
1,60
67
BS-S 125
WGB-S 17/20
125
1,28
53
BS 120 C
120
1,25
52
BS 160 C
160
1,35
56
BS 200 C
200
1,60
67
EAS-T 150 C
150
1,30
54
EAS-T 200 C
200
1,50
63
EAS 120 C
120
1,08
45
EAS 150 C
150
1,30
54
EAS 200 C
200
1,60
67
EAS 300 C
300
2,00
83
EAS 400 C
400
2,51
105
EAS 500 C
500
2,70
113
* nach DIN 4753 Teil 8 bei Δϑ = 45 K
** Speicher mit Heizgerät verbunden
50
EcoSolar BSK
Version 01.09
Trinkwassererwärmung
EnEV-Daten
BRÖTJE bivalente Solar-Trinkwassererwärmer
Bezeichnung
Bereitschaftsvolumen
VS, aux
Liter
Puffer-Volumen
VS, Sol
Liter
Bereitschafts-Wärmeverlust*
qB,S
kWh/d**
mit Heizungs-Wärmetauscher
–
–
SB 301
100
200
1,84
ja
SB 400
130
270
2,16
ja
SB 500
160
340
2,70
ja
SSB 200 Eco
70
130
ja
SSB 300 Eco
100
200
ja
SSB 300
100
200
1,97
ja
SSB 400
130
270
2,33
ja
SSB 500
160
340
2,62
ja
SBH 600/150
150
450
3,70
nein
SBH 750/180
180
570
4,05
nein
SBH 1000/200
200
800
4,51
nein
MPS 600 B
600
4,22
nein
MPS 800 B
800
4,68
nein
MPS 1000 B
1000
5,32
nein
Solar Kombispeicher
Solarpufferspeicher
* nach DIN 4753 Teil 8 bei Δϑ = 45 °C
** kWh/d = kWh pro Tag
Version 01.09
EcoSolar BSK
51
Planungshinweise
11. Planungshinweise
EEWG 2009
Das BRÖTJE EcoSolar BSK kann im Neubau und in der Renovation gleichermaßen
eingesetzt werden. Mit Stand 2009-10 muss jedoch für den Einsatz im Neubau
das Erneuerbare Energien Wärme Gesetz, EEWG 2009, eingehalten werden, welches
den Einsatz von Regenerativenergie vorschreibt und damit beim Einsatz von Solarenergie die zu beheizende Nutzfläche eines Gebäudes in Relation zur Aperturfläche von Solarkollektoren stellt. Damit ist die zu beheizende maximale Nutzfläche
eines Gebäudes durch die 3 %- bzw. 4 %-Regel im Sinne des EEWG 2009 an die
maximal mögliche Aperturfläche des Solarsystems gebunden.
Auslegung für Wohngebäude mit bis zu max. zwei getrennten Wohneinheiten
Kollektor
Aperturfläche/
Kollektor
(m2)
max. Anzahl
Kollektoren mit
EcoSolar BSK
Gesamtaperturfläche
(m2)
Verhältnis
Aperturfläche/
Nutzfläche lt. EEWG
(0,04 m2/1 m2)
FK 26 W
2,28
2
4,56
114
FK 26 WL
2,28
2
4,56
114
FK 26 K
2,28
2
4,56
114
FK 25 R
2,42
2
4,84
121
IK 25 K
2,42
2
4,84
121
Auslegung für Wohngebäude mit mehr als zwei getrennten Wohneinheiten
Kollektor
Aperturfläche/
Kollektor
(m2)
max. Anzahl
Kollektoren mit
EcoSolar BSK
Gesamtaperturfläche
(m2)
Verhältnis
Aperturfläche/
Nutzfläche lt. EEWG
(0,03 m2/1 m2)
FK 26 W
2,28
2
4,56
152
FK 26 WL
2,28
2
4,56
152
FK 26 K
2,28
2
4,56
152
FK 25 R
2,42
2
4,84
161
IK 25 K
2,42
2
4,84
161
Planungsgrundlagen
Solaranlagen
52
An den BRÖTJE EcoSolar BSK sind maximal zwei BRÖTJE Flachkollektoren anschließbar, dieses Verhältnis ergibt sich aus dem Volumen des Solar-Ladespeichers und
der dazu im Verhältnis stehenden Kollektoraperturfläche. Die maximale Gesamtaperturfläche beträgt demnach 4,56 m2 bei BRÖTJE Flachkollektoren des Typs FK 26 ...
bzw. 4,84 m2 beim BRÖTJE Flachkollektor FK 25 R. Mit den in dieser TI enthaltenen
Diagrammen kann mit ausreichender Genauigkeit der Druckverlust im Solarkreis
auf einfache Weise ermittelt werden. Grundlage dafür sind der für einen Quadratmeter Kollektorfläche erforderliche Volumenstrom von ca. 40 l/h und ein Rohrdurchmesser, der vertretbare Pumpenleistungen ermöglicht.
Ein weiterer wesentlicher Teil der Vorplanung einer Solaranlage besteht in der
Dimensionierung des Membranausdehnungsgefäßes und eines Vorschaltgefäßes.
Beide Komponenten, neben der Druckabsicherung und der Leitungsdimensionierung, korrespondieren mit der statischen Höhe und der Leitungslänge einer Solaranlage, diese dienen der Verhinderung von Dampfbildung an unerwünschten
Stellen bei Stillstand einer Solaranlage.
Dampfbildung kann aufgrund unzureichender Planung und Auslegung zur Beschädigung von Anlagenkomponenten führen!
EcoSolar BSK
Version 01.09
Planungshinweise
Planungsgrundlagen
Solaranlagen
Die nachstehende, auf das BRÖTJE EcoSolar BSK bezogene Tabelle „Dimensionierung
MAG und VSG Solar“ gibt eine Übersicht zu den wichtigen Planungseckdaten einer
Solaranlage. Ansonsten gelten die üblichen Grundlagen zur Planung von BRÖTJE
Solaranlagen. Detaillierte Informationen zu Planung und Auslegung von BRÖTJE
Solaranlagen können der allgemeinen BRÖTJE Planungsunterlage „Technische
Information Solarkollektoren und -systeme“ entnommen werden.
Dimensionierung Membranausdehnungsgefäß (MAG) und Vorschaltgefäß (VSG) Solar
Absicherung (bar):
6
Leitungsdurchmesser (mm):
Cu 18mm
einfache Leitungslänge (m):
5-10
15
20
statische Höhe (m):
0-5
10
15
0-5
10
15
0-5
10
15
Nennvolumen MAG Solar (l):
25
25
25
25
25
25
25
33
33
Nennvolumen VSG Solar (l):
6
6
6
6
6
6
6
12
12
Hinweis: Für abweichende Leitungssysteme, Leitungsdurchmesser oder Druckstufen müssen jeweilige Einzelberechnungen vorgenommen
werden. Hierbei ist ebenfalls die Solarpumpenkennlinie zu beachten!
Abb. 18: Kennliniendiagramm der Solarpumpengruppe im BRÖTJE EcoSolar BSK
Version 01.09
EcoSolar BSK
53
Planungshinweise
Abb. 19: Druckverlust der Solarpumpengruppe im BRÖTJE EcoSolar BSK
7
Druckverlust(mbar)
6
5
4
3
2
1
0
50
60
70
80
90
100
200
300
400
500
Volumenstrom(l/h)
54
EcoSolar BSK
Version 01.09
Planungshinweise
Modulierende Umwälzpumpe
Die voreingestellte maximale Drehzahlstufe der eingebauten Kesselpumpe ist 20
mit einer Restförderhöhe von ca. 4,2 m. Die untere Drehzahlstufe ist auf 12 eingestellt. Die Restförderhöhe beträgt hier ca. 2,5 m. Die minimale und die maximale
Drehzahlstufe können im integrierten Systemregler (ISR) zur exakten Anpassung
der vorhandenen Heizungsanlage eingestellt bzw. verändert werden.
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte bis 38 kW verfügen über eine drehzahlgeregelte
Heizkreispumpe. Die Regelung der Pumpendrehzahl erfolgt über die Temperaturdifferenz von Vorlauf und Rücklauf. Diese Temperaturdifferenz ist frei einstellbar
oder abschaltbar. Bei eingeschalteter Temperaturdifferenzregelung empfehlen wir
einen hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage! Ist dieses nicht der Fall, kann
es zu einer Unterversorgung entfernter Heizkörper kommen.
Abb. 20: Restförderhöhe Grundfos UPM 15 – 70 im EcoSolar BSK
Drehzahl EcoSolar BSK
EcoSolar BSK
Version 01.09
EcoSolar BSK
55
Planungshinweise
56
Kondenswasser-Neutralisation
Entsprechend dem ATV-Arbeitsblatt A 251 wird eine Neutralisation erst ab einer
Nennwärmebelastung von 200 kW gefordert. Bitte beachten Sie das Arbeitsblatt
A 251. Dennoch kann es vorkommen, dass regional durch die Wasserbehörden
eine Neutralisation gefordert wird. Daher ist es ratsam, sich rechtzeitig vor der
Installation mit den kommunalen Behörden in Verbindung zu setzen, um sich
über die örtlichen Bestimmungen zu informieren.
Weiterhin kann eine Neutralisation des Kondenswassers erforderlich sein, wenn
Abwasserrohre nicht säurebeständig sind und eine ausreichende Vermischung
(Neutralisation) mit anderen Abwässern nicht gewährleistet werden kann.
Kondenswasserableitung
über das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät
Bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten kann das in der Abgasleitung anfallende
Kondenswasser geräteintern abgeleitet werden. Daher ist es nicht notwendig,
gesonderte Sammelbehältnisse in die Abgasleitung mit einzubauen.
Einleitung von Kondenswasser
in das öffentliche Kanalnetz
Am Wärmetauscher der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte ist ein KondenswasserSiphon angeschlossen, der mit einem Schlauchanschluss ausgestattet ist. Über
diesen Schlauch wird das Kondenswasser dem Abwasserkanal über eine geeignete Abflussleitung zugeführt. Weiterhin muss vor Installation geprüft werden,
inwiefern die vorhandene Abflussleitung für die Ableitung von saurem Kondenswasser geeignet ist.
Folgende Materialien sind für das Abführen von Kondenswasser geeignet:
• PVC-Hart-Rohr nach DIN 19534, Teil 3
• PVC-Rohr nach DIN 19538, Teil 10
• PE-HD-Rohr nach DIN 19535, Teil 1 und 2
• PE-HD-Rohr nach DIN 19537, Teil 1 und 2
• PP-Rohr nach DIN 19560, Teil 10
• ABS/ASA-Rohr nach DIN 19561, Teil 10
• Gussrohre nach DIN 19522 mit Innenemaillierung oder Beschichtung
• nicht rostende Stahlrohre mit bauaufsichtlichem Prüfbescheid
• Borosilicatglas-Rohre mit bauaufsichtlichem Prüfbescheid.
Falls die vorhandene Abwasserleitung nicht für den Betrieb mit einem Gas-Brennwertgerät geeignet ist, muss vor Einleitung in das Abwassersystem eine Neutralisation vorgenommen werden.
BRÖTJE KondenswasserNeutralisations-Patrone
Die Neutralisations-Patrone ist unterhalb des Gas-Brennwertgerätes auf dem
Boden oder an der Wand zu befestigen. Sie muss zwischen Gas-Brennwertgerät
und Anschluss an die Abwasserleitung montiert werden, sodass nur pH-neutrales
Wasser in das Abflussrohr entlassen wird. Über eine Nachfüllanzeige kann der
Grad der Füllung überprüft werden.
EcoSolar BSK
Version 01.09
Planungshinweise
Abb. 21: Mindestabstände der Feuchtraum-Schutzbereiche 2 und 3
2,4 m
0,6 m
0,6 m
2,4 m
Schutzbereich 3
Schutz bereich 2
Aufstellraum
Betrieb in normalen
Innenräumen
Schutz bereich 2
Schutzbereich 3
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte müssen in trockenen und frostsicheren, belüftbaren
Räumen, nach Möglichkeit in der Nähe des Abgaswegs installiert werden.
Aggressive Fremdstoffe in der Verbrennungszuluft können das Gas-Brennwertgerät
stören oder schädigen. Daher ist die Installation in Räumen mit hoher Feuchtigkeit (siehe auch „Betrieb in Nassräumen“) oder starkem Staubanfall nur bei raumluftunabhängiger Betriebsweise zulässig.
Sollen BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte in Räumen betrieben werden, in denen mit
Lösungsmitteln, chlorhaltigen Reinigungsmitteln, Farben, Klebstoffen oder ähnlichen Stoffen gearbeitet wird oder in denen solche Stoffe gelagert werden, ist
ausschließlich der raumluftunabhängige Betrieb zulässig. Dieses gilt insbesondere
für Räume, welche durch Ammoniak und dessen Verbindungen sowie Nitrite und
Sulfide belastet sind (Tierzucht- und Verwertungseinrichtungen, Batterie- und
Galvanikräume etc.).
Bei der Installation von BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten unter diesen Bedingungen
ist zwingend die DIN 50929 (Korrosionswahrscheinlichkeit metallischer Werkstoffe
bei äußerer Korrosionsbelastung) sowie das Informationsblatt i. 158; „Deutsches
Kupferinstitut“ zu beachten.
Weiterhin ist zu beachten, dass unter aggressiven Atmosphären auch die kesselexternen Installationen angegriffen werden können. Dazu zählen insbesondere
Aluminium-, Messing- und Kupferinstallationen. Diese müssen nach DIN 30672
durch werkseitig kunststoffbeschichtete Rohre errichtet werden. Armaturen, Rohrverbindungen und Formstücke sind durch Schrumpfschläuche der Beanspruchungsklassen B und C entsprechend herzustellen.
Für Schäden, die aufgrund der Installation an einem nicht geeigneten Ort oder
aufgrund falscher Verbrennungsluftzuführung entstehen, besteht kein Gewährleistungsanspruch.
Neben den allgemeinen Regeln der Technik sind insbesondere Verordnungen der
Bundesländer wie Feuerungs- und Bauordnung sowie die Heizraumrichtlinien zu
beachten. Besondere Wandabstände sind nicht zu berücksichtigen. Im Aufstellraum
des Gas-Brennwertgerätes muss jedoch ausreichend Platz für handwerksgerechte
Installations- und Wartungsarbeiten zur Verfügung stehen.
Version 01.09
EcoSolar BSK
57
Planungshinweise
58
Betrieb in Nassräumen
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte entsprechen im Auslieferungszustand der Schutzart
IPx4D nach VDE 0100, Teil 701 und dürfen in dem Schutzbereich 2 installiert
werden. Bei der Installation des Gas-Brennwertgerätes in Nassräumen müssen
zur Einhaltung dieser Schutzklasse folgende Bedingungen erfüllt werden:
• Raumluftunabhängige Betriebsweise des Kessels durch konzentrische
Abgas-/Zuluftführung.
• Es müssen alle abgehenden bzw. ankommenden elektrischen Leitungen durch
die Zugentlastungs-Verschraubungen geführt und festgesetzt werden. Die Verschraubungen sind fest anzuziehen, sodass kein Wasser in das Gehäuseinnere
eindringen kann.
Elektroanschluss
Bei einer Elektroinstallation sind VDE und örtliche Bestimmungen zu beachten.
Anschlusswerte siehe „Technische Daten“.
Der Elektroanschluss ist polunverwechselbar und polrichtig vorzunehmen.
Alle angeschlossenen Komponenten müssen VDE-gerecht ausgeführt sein. Es ist
empfehlenswert, vor dem Gas-Brennwertgerät einen Hauptschalter anzuordnen.
Fühlerleitungen führen keine Netzspannung, sondern Schutzkleinspannung. Um
elektromagnetische Störungen zu vermeiden, sollten Fühlerleitungen nicht parallel
mit Netzleitungen geführt werden. Als Fühlerleitungen sollten nur abgeschirmte
Leitungen verwendet werden.
Erforderliche Fühler-Leitungsquerschnitte:
CU-Leitung bis 20 m: 0,60 mm2 Ø
CU-Leitung bis 80 m: 1,00 mm2 Ø
CU-Leitung bis 120 m: 1,50 mm2 Ø
Wasserseitiger Korrosionsschutz bei geschlossenen
Heizungsanlagen
Beim Anschluss von Gas-Brennwertgeräten an Fußbodenheizungen mit Kunststoffrohr, das nicht sauerstoffdicht gemäß DIN 4726 ist, muss ein Wärmetauscher
zur Anlagentrennung eingesetzt werden.
Heizungsanlagen, in die ein BRÖTJE Gas-Brennwertgerät eingebaut werden soll,
sind nach DIN 4751-2 als geschlossene Heizungsanlage mit Membran-Ausdehnungsgefäß auszulegen.
Der Einbau eines BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes in eine „offene“ Heizungsanlage
ist nicht zu empfehlen: Durch die Verbindung zur Außenluft wird Sauerstoff in
einem Umfang aufgenommen, der zur Korrosion in der Heizungsanlage führen
kann. Weiterhin wird das Ziel einer konsequenten Energieeinsparung durch den
zusätzlichen Wärmeverlust über das offene Ausdehnungsgefäß nicht erreicht.
Schwerkraftanlagen mit offenem Ausdehnungsgefäß entsprechen nicht dem
heutigen Stand der Technik. Weiterhin kann es aufgrund einer zu geringen
Anlagenhöhe zu Problemen mit dem erforderlichen Vordruck für den Wasserdruckschalter des BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes kommen. Ist der Betrieb an einer
offenen Heizungsanlage erforderlich, muss eine Systemtrennung durch einen
Wärmetauscher erfolgen.
EcoSolar BSK
Version 01.09
Planungshinweise
Abstand zu brennbaren
Bauteilen
Bei der Installation eines BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes und des AbgasleitungsSystems KAS 80 ist der Abstand zu brennbaren Bauteilen gemäß der Bau- und
Feuerungsverordnung der Länder zu beachten.
Unter bestimmungsgemäßem Betrieb eines BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes liegen
die Oberflächentemperaturen auf der Kesselverkleidung und dem AbgasleitungsSystem unterhalb von 85 °C.
Hydraulische Anbindung
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte können direkt an Heizsysteme angeschlossen werden.
Der Einbau eines Filters im Heizungsrücklauf wird empfohlen. Altanlagen sollten
vor der Geräteinstallation gründlich durchgespült werden, um Schlammrückstände
zu entfernen. Bei Anlagen mit großem Wasserinhalt (Pufferspeicher) empfehlen
wir in Übereinstimmung mit der VDI 2035 ein Befüllen der Anlage mit teilenthärtetem Wasser (siehe auch: 12. Anforderungen an das Heizwasser).
Die Restförderhöhe der eingebauten Kesselpumpe ist dem Diagramm Abb. 20 auf
Seite 55 zu entnehmen. Ist die Restförderhöhe der Pumpe nicht ausreichend oder
ist aufgrund einer geringen Temperaturspreizung (z. B. Fußbodenheizung) eine
höhere Durchflussmenge notwendig, sind evtl. zusätzliche Heizkreispumpen zu
berücksichtigen oder es ist eine von BRÖTJE freigegebene Änderung der hydraulischen Anbindung des BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes zu wählen. Hierzu kann z. B.
hydraulisches Zubehör wie das Mischeranschlussrohr MAR oder, wenn für das
entsprechende BRÖTJE Gas-Brennwertgerät freigegeben, das Pumpenersatzrohr
PER verwendet werden. Anderenfalls darf die geräteinterne Pumpe nicht einfach
entfernt und durch eine andere Pumpe ersetzt werden. Ein solcher Eingriff in die
geräteinterne Hydraulik kann zum Verlust der Garantie und der Gewährleistungsansprüche führen.
Aufgrund des optimierten Wärmetauschers und der optimierten Fühleranordnung
ist eine Mindestumlaufwassermenge bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten nicht erforderlich. Dieses wurde durch die Optimierung des Wärmetauschers und die Lage
des Vorlauftemperaturfühlers ermöglicht. Obwohl keine Mindestumlaufwassermenge einzuhalten ist, kann zur Vermeidung von Strömungsgeräuschen der Einsatz
eines Überströmventils erforderlich sein. Die sicherheitstechnische Ausrüstung
der Heizungsanlage ist entsprechend DIN EN 12828 auszuführen.
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte sind serienmäßig mit einem Mindest-Druckbegrenzer
(min. Wasserdruck 0,7 bar/Sicherheitsabschaltung bei 0,3 bar) ausgestattet.
Weitere Einrichtungen zur Wassermangelsicherung nach DIN EN 12828 sind nicht
notwendig.
Version 01.09
EcoSolar BSK
59
Planungshinweise
Membran-Ausdehnungsgefäß
Bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten der „Kompakt-Serie“ ist serienmäßig ein Membran-Ausdehnungsgefäß enthalten. Bei allen anderen BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten bis einschließlich 20 kW ist ein Membran-Ausdehnungsgefäß als Sonderzubehör erhältlich. Der genaue Lieferumfang dieses BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes
kann Kapitel 2. Anlieferung und Lieferumfang entnommen werden.
Der maximale Heizwasser-Anlageninhalt bei Verwendung des Membran-Ausdehnungsgefäßes (Inhalt 12 l) kann der unten stehenden Abbildung entnommen
werden. Wird ein externes Ausdehnungsgefäß installiert, ist dieses auf der Druckseite der Pumpe (Vorlauf) absperrsicher anzuschließen.
Abb. 22: max. Anlageninhalt bei Verwendung des MAG (12 l)
40°C
60
Hydraulische Anbindung
an eine FußbodenHeizungsanlage
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte sind besonders für den Betrieb einer Fußbodenheizung geeignet, da bei einer Fußbodenheizung die Systemtemperaturen sehr niedrig
angesetzt werden. Um die Anlage nicht mit zu hohen Temperaturen zu betreiben,
ist es erforderlich, die werkseitig eingestellte Heizkennlinie umzustellen (s. Heizkennliniendiagramm in Kapitel 6. Regelungstechnik) und bauseits einen Temperaturwächter zu installieren. Auch stetig geregelte Fußbodenheizungen, z. B. in Anlagen
mit mehreren Heizkreisen, sollten bauseits mit einem Temperaturwächter ausgerüstet werden. Weiterhin ist zu beachten, dass die Fußbodenheizung aus absolut diffusionsdichtem Material, z. B. Kupferrohr, besteht. Bei Verwendung von
Kunststoffrohr, welches nicht nach DIN 4726 sauerstoffdicht ist, müssen Wärmetauscher zur Anlagentrennung eingesetzt werden.
Hydraulische Anbindung
Einkesselanlagen
Die Heizkreise werden direkt über einen druckbehafteten Verteiler angeschlossen.
Kesselkreispumpen mit hydraulischer Weiche bzw. druckloser Verteiler sind nur
dann erforderlich, wenn sich die Heizkreise wegen der unterschiedlichen Größe
gegenseitig beeinflussen und dadurch die Funktion nicht sichergestellt ist oder
die Heizkreise mit kleinerer Temperaturdifferenz bzw. größerem Massenstrom
betrieben werden sollen.
EcoSolar BSK
Version 01.09
Planungshinweise
Wichtiger Hinweis
Aufgrund der integrierten Trinkwassererwärmung mit 3-Wege-Umschaltventil
sind folgende BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte nur bedingt geeignet für den Einsatz
in Mehrkesselanlagen mit Kesselkreispumpen (hydraulische Kaskaden):
• EcoCondens BBS
• EcoCondens BBS Pro EVO
• EcoCondens Kompakt BBK
• EcoSolar BSK
• EcoTherm Kompakt WBC
• EcoTherm Kompakt WBC Pro
• EcoTherm Plus WGB-K
• EcoTherm Plus WGB-S
Alle anderen BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte können beliebig in hydraulische
Kaskaden eingebunden werden.
Mehrkesselanlagen
(Kaskaden)
In Mehrkesselanlagen bietet der Betrieb der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte mit
Kesselkreispumpe und Rückschlagklappe Vorteile. Die Anbindung des Verbraucherkreises kann über eine hydraulische Weiche erfolgen.
Vorteile der Anbindung von
Gas-Brennwertgeräten über
Kesselkreispumpen
• Sehr geringer Stromverbrauch, da überwiegend nur ein Gas-Brennwertgerät mit
der jeweiligen geräteinternen Kesselkreispumpe in Betrieb ist.
• Bessere Regelbarkeit gegenüber Anlagen mit nur einer Kesselkreispumpe.
• Hydraulische Absperrung durch Zusammenwirken von Kesselkreispumpe und
Rückschlagklappe.
• Notversorgung (Einkesselbetrieb) möglich.
• Restwärmenutzung durch Nachlauf der Kesselkreispumpe nach Brennerabschaltung.
Hydraulische Weiche
Für den Betrieb des Gas-Brennwertgerätes ist der Einsatz einer hydraulischen
Weiche nicht erforderlich, da keine Mindestumlaufwassermenge benötigt wird.
Bei unbestimmten Anlagen, problematischen Hydrauliken oder Mehrkesselanlagen kann der Einsatz einer hydraulischen Weiche zur Entkopplung von Erzeugerund Verbraucherkreis zweckmäßig sein. Der Vorteil besteht darin, dass GasBrennwertgerät und Verbraucherkreis unabhängig voneinander mit unterschiedlichen Volumenströmen laufen und dadurch ein optimaler Betrieb gewährleistet
ist. Die hydraulische Weiche wird nach dem größten Volumenstrom, in der Regel
des Verbraucherkreises, ausgelegt. Weiterhin ist zu beachten, dass eine mittlere
Fließgeschwindigkeit von 0,2 m/sec nicht überschritten wird. Anhaltswerte für
die Dimensionierung sind den Größentabellen der Hersteller zu entnehmen.
Der Fühler für die Kesselfolgeschaltung bei Kaskadenanlagen wird im oberen
Bereich der hydraulischen Weiche eingebaut. Er gewährleistet so die optimale
lastabhängige Kesselregelung. Eine hydraulische Weiche kann daher in hydraulisch
komplexen oder unbekannten Anlagen auch ein Problemlöser sein. Die in der
Rubrik 13 „Anwendungsbeispiele“ gezeigten Hydraulikschemata und E-Pläne,
insbesondere mit Systemtrennung und/oder hydraulischer Weiche, stellen nur
einen Auszug aus einer großen Auswahl von möglichen Anwendungsbeispielen dar.
Für Anlagen mit hydraulischer Weiche bzw. Mehrkesselanlagen beachten Sie
bitte die BRÖTJE Arbeitsunterlage „Heizungsanlagen mit hydraulischer Weiche“.
Diese enthält eine Zusammenstellung von einfachen bis hin zu komplexen
Hydraulikschemata inklusive aller erforderlichen E-Pläne.
Version 01.09
EcoSolar BSK
61
Planungshinweise
62
Service und Gewährleistung
Durch die Energieeinsparverordnung EnEV wird der Wartung und Instandhaltung
von heizungstechnischen Anlagen besonderes Gewicht verliehen. So müssen
Einrichtungen zur Senkung des Energiebedarfs (z. B. Gas-Brennwertgeräte) betriebsbereit erhalten und genutzt werden. Für alle bestehenden Gebäude sind
Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten verpflichtend. Gleiches gilt für alle
Heizungs- und Trinkwassererwärmungsanlagen sowie raumlufttechnische Anlagen.
Für eine erforderliche Instandsetzung dürfen nur BRÖTJE Originalersatzteile verwendet werden. Für Schäden, die auf falsche Ersatzteile zurückzuführen sind,
entfällt die Gewährleistung. Um dieser Gefährdung entgegenzutreten, empfehlen
wir einen Wartungsvertrag abzuschließen. Terminlich sollte dieser so liegen, dass
sich das Gas-Brennwertgerät zur Inspektion durch den Schornsteinfeger immer in
einem einwandfreien Zustand befindet. So können die Kosten, sowohl für den
Schornsteinfeger als auch für den Betrieb der Heizungsanlage, wirkungsvoll verringert werden.
Inbetriebnahme/
Kundendienst
Für die Durchführung einer Inbetriebnahme bzw. für Kundendiensteinsätze gelten
die in der aktuellen Preisliste angegebenen Bedingungen. Für kostenpflichtige
Einsätze des BRÖTJE Kundendienstes gelten die Preisangaben der aktuellen
Preisliste.
Flüssiggas-Installation
Bei der Betriebsweise mit Flüssiggas sind grundsätzlich die Anforderungen der
„Technischen Regeln Flüssiggas (TRF)“ zu beachten.
Bei der Installation unter Erdgleiche ist ein externes Gasmagnetventil nicht
erforderlich. Das in die BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte eingebaute Gasmagnetventil entspricht DIN EN 126.
Für den Betrieb der BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte bis 110 kW mit Flüssiggas ist
ein Umbausatz als Zubehör erhältlich (nur für Geräte ohne elektronische Verbrennungsoptimierung EVO!).
EcoSolar BSK
Version 01.09
Version 01.09
Brennwert
WGB K 20 C*
BBS 15 C
BBS Pro EVO 15 C
BBS 20 C
BBS Pro EVO 20 C
BBS 28 C
BBK 22 D
BSK 15
BSK 20
BGB 15 C
BGB 20 C
BGB 28 C
EcoTherm Plus WGB
EcoCondens BBS
EcoCondens BBS Pro
EcoCondens BBS
EcoCondens BBS Pro
EcoCondens BBS
EcoCondens Kompakt BBK
EcoSolar BSK
EcoSolar BSK
EcoSolar BSK
TrioCondens BGB
TrioCondens BGB
TrioCondens BGB
* Brennwert, wandhängend, mit integriertem 60 l Trinkwassererwärmer
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert-Kombi
WBS 14 D
WBS 22 D
WBC 22/24 D
EcoTherm Kompakt
EcoTherm Kompakt
EcoTherm Kompakt
–
–
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Brennwert
Art
–
–
WGB 15 C, WGB 15 E
WGB Pro EVO 15 C
WGB-S 17/20 E
WGB 20 C
WGB Pro EVO 20 C
WGB 28 C
WGB 38 C
WGB 50 D
WGB 70 D
WGB 90 C
WGB 110 C
Typ
–
–
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
EcoTherm Plus WGB
Bezeichnung
EnEV Daten BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
–
–
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Gas
Brennstoff
%
0,87
0,87
0,77
0,66
0,66
0,51
0,37
0,32
0,26
0,22
0,18
kW
15
15
17
20
20
28
38
50
70
90
110
15
20
28
15
20
22
15
20
20
20
28
20
0,87
0,66
0,51
0,87
0,66
0,60
0,87
0,66
0,66
0,66
0,51
0,66
0,94
0,60
0,60
qB,70
Qn
14
22
22
Bereitschaftsverlust
Nennleistung
97,0
96,9
97,2
97,0
96,9
96,5
97,0
96,9
96,9
96,9
97,2
96,9
97,0
96,5
96,2
%
97,0
97,0
97,0
96,9
96,9
97,2
96,9
97,0
97,0
97,0
97,1
108,2
108,2
108,6
108,2
108,2
107,5
108,2
108,2
108,2
108,2
108,6
108,2
108,2
107,5
107,5
%
108,2
108,2
108,2
108,2
108,2
108,6
107,4
108,5
107,4
108,4
108,0
d
Wirkungsgrad
d100
50
50
70
50
50
55
50
50
50
50
70
50
50
55
60
W
50
50
50
50
50
70
75
75
100
180
196
32
32
32
32
32
35
32
32
32
32
32
32
32
35
35
W
32
32
32
32
32
32
32
27
30
55
60
PHE,30
Hilfsenergiebedarf
PHE,100
Planungshinweise
EnEV Daten BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
63
Anforderungen an das Heizwasser
12. Anforderungen an das Heizwasser
Novellierung der VDI-Richtlinie
2035-1 (12/2005):
Anforderungen an das Heizwasser für BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte
Informationen zur Behandlung
des Heizungsanlagenwassers
bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten
Diese Darstellungen sollen aufzeigen, welche Anforderungen an das Heizungswasser bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten zu erfüllen sind, und lehnen sich an die
VDI-Richtlinie 2035 an.
Schutz des Kessels vor
wasserseitiger Korrosion
(VDI-Richtlinie 2035-2)
Vorsorgemaßnahmen zur Vermeidung von Störungen im Heizkreis durch Korrosion
oder Kalkablagerungen mit der Folge einer Wirkungsgradverringerung und Funktionseinschränkung.
Bei geschlossenen Anlagen ist eine Behandlung des Füllwassers hinsichtlich Korrosion nicht erforderlich. Bei Anlagen mit Fußbodenheizung und nicht sauerstoffdichtem Rohr ist eine Systemtrennung zum Kessel und anderen korrosionsgefährdeten Anlagenbestandteilen einzusetzen.
Vermeidung von Schäden
durch Kesselsteinbildung
(VDI-Richtlinie 2035-1)
Um einen wirtschaftlichen und störungsfreien Betrieb der Heizungsanlage sicherzustellen, kann es erforderlich sein, einen Härtestabilisator dem Füllwasser beizugeben oder teilenthärtetes Trinkwasser in Verbindung mit einem Härtestabilisator
und einer pH-Wert-Korrektur zu verwenden. Dies ist abhängig vom Härtegrad des
Füllwassers (regional in Deutschland sehr unterschiedlich), dem Anlagenvolumen
und der Kesselgröße.
Die in der VDI-Richtlinie 2035-1 genannten schärferen Anforderungen beruhen
zum einen auf den gewonnenen Erfahrungen in den letzten Jahren durch den
vermehrten Einsatz von Umlaufwasserheizern, zum anderen auf den geänderten
Anlagenbedingungen wie:
• kleinere Heizleistungen im Verhältnis zum Wärmebedarf,
• Einsatz von Gas-Brennwertgeräte-Kaskaden in größeren Objekten,
• vermehrter Einsatz von Pufferspeichern in Verbindung mit Solarthermie und
Festbrennstoffkesseln.
Es gelten in Anlehnung an die VDI-Richtlinie 2035 folgende Anforderungen an die Heizwasserqualität:
• Die Maximalwerte für unbehandeltes Wasser, die dem für BRÖTJE kesselspezifischen Diagramm zu entnehmen
sind, dürfen nicht überschritten werden (siehe nachfolgendes Diagramm).
• Der pH-Wert des Heizwassers im Betrieb muss zwischen 8,0 und 8,5 liegen.
• Bei Teilenthärtung des Füll- und Ergänzungswassers darf ein Härtegrad von 6 °dH nicht unterschritten werden.
Es wird ein Härtegrad von ca. 8 °dH empfohlen.
• Unbehandeltes Wasser muss Leitungswasser in Trinkqualität entsprechen.
• Das Wasser darf keine Fremdkörper wie Schweißperlen, Rostpartikel, Zunder oder Schlamm enthalten. Bei
Erstinbetriebnahme ist die Anlage so lange zu spülen, bis klares Wasser aus der Anlage kommt. Beim Spülen
der Anlage ist darauf zu achten, dass der Wärmetauscher des Heizkessels nicht durchströmt wird und die
Heizkörperthermostate abgenommen und die Ventileinsätze auf maximalen Durchfluss gestellt werden.
• In Regionen mit grenzwertiger Härte entsprechend dem kesselspezifischen Diagramm wird grundsätzlich die
Zugabe von Vollschutz zur Härte- und pH-Wert-Stabilisierung empfohlen. Eine schädliche Überdosierung mit
Vollschutz ist nach Herstellerangaben nicht möglich.
• Werden Inhibitoren eingesetzt, ist es wichtig, die Angaben des Herstellers zu beachten.
• Bei Pufferspeichern in Verbindung mit Solaranlagen oder Festbrennstoffkesseln muss der Pufferinhalt bei der
Bestimmung der Füllwassermenge mit berücksichtigt werden.
64
EcoSolar BSK
Version 01.09
Anforderungen an das Heizwasser
Abb. 23: Diagramm Wasserhärte EcoSolar BSK
EcoSolar BSK
Vmax [l]
2000
1750
1500
1250
1000
750
500
250
0
0
6
7
8
9
10
1,4
1
11
12
14
16
2,1
18
20
22
24
26
28
3,2
2
30
°dH
5,4
3
4
mmol/l
(mol/m³)
Härtestufe nach
Waschmittelgesetz
Beispiel der Diagrammnutzung:
Der Kesseltyp, die Wasserhärte und das Wasservolumen der Anlage müssen bekannt sein.
Liegt die Wasserhärte bei entsprechendem max. Wasservolumen oberhalb der gezeigten Kurve,
so ist ein Zusatz von Härtestabilisatoren erforderlich.
Eine Enthärtung des Füll- und Ergänzungswassers unter 6 °dH ist nicht zulässig!
Beispiel: Bei Füllwasser mit 12 °dH und einem Wasservolumen von bis zu 200 Litern ist kein Zusatz
erforderlich. Berücksichtigt wurde ein übliches Nachfüllvolumen der Anlage.
Wärmebedarf [kW]
Geräteleistung
ca. Anlageninhalt in l
max. Härtegrad in °dH
Radiatorenheizkörper
Fußbodenheizung
200
12
350
7
420
6
Durchschnittlicher Gesamtwasserinhalt VA [l]
15 – 20
Plattenheizkörper
Installierte Leistung der Anlage Qi [kW]
Version 01.09
EcoSolar BSK
65
Anforderungen an das Heizwasser
Heizungsanlage
Für alle Kesselgrößen gelten grundsätzlich die Vorgaben der VDI-Richtlinien 2035
Teil 1 und 2. Der Fußbodenkreis ist gesondert zu betrachten. Wenden Sie sich hierzu
bitte an einen Additivhersteller oder den Rohrlieferanten.
Die Anforderungen an die Heizwasserqualität nach VDI 2035-1 (12-2005) weichen
teilweise von den Diagrammen für die genannten BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte ab.
Maßgeblich für die Gewährleistung ist unbedingt die Einhaltung der von BRÖTJE
genannten Hinweise. Eine Enthärtung des Füll- und Ergänzungswassers unter 6 °dH,
wie in der VDI-Richtlinie beschrieben, ist bei den genannten BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten nicht zulässig. Wichtig ist auch die Einhaltung des pH-Wertes im Bereich
von 8,0 bis 8,5, der sich durch Ausfall von Calciumcarbonat während des Betriebs
der Anlage verändern kann. Dieser ist daher während der Wartung stets zu kontrollieren.
66
Anlagenvolumenbestimmung
Die Gesamtwassermenge der Heizanlage setzt sich zusammen aus Anlagenvolumen
(= Füllwassermenge) plus Ergänzungswassermenge. Bei den gezeigten BRÖTJE
Diagrammen wird der leichteren Verwendung halber lediglich das Anlagenvolumen
verwendet. Eine Abschätzung der jeweiligen Anlagenvolumen ist in der nachfolgenden Tabelle angegeben. Dabei ist die Kesselgröße entsprechend der Heizleistung
angegeben worden. Abweichungen hiervon sind nicht berücksichtigt.
Additive: freigegebene Mittel
Einzusetzen sind nur die von BRÖTJE getesteten und freigegebenen Mittel.
Diese sind zurzeit:
• Heizungsvollschutz Fernox (www.fernox.com)
– Protector-Heizungsvollschutz-Kartuschen mit Superkonzentrat,
1 Kartusche (290 ml) ausreichend für ca. 100 l Wasser (GC-Match-Code FHV)
oder
– Kanister (25 l) ausreichend für ca. 2500 l Wasser (GC-Match-Code FCHV25)
• Heizungsvollschutz Sentinel X 100 von Sentinel (www.sentinel-solutions.net)
• Heizungsvollschutz JENAQUA 100, 101 von Jenaqua (www.jenaqua.de)
• Vollschutz Genosafe A von Grünbeck
• Vollentsalzung (VE) GENODEST Vario GDE 2000 von Grünbeck (www.gruenbeck.de)
Wasseraufbereitung:
freigegebene Hersteller
• Natrium-Ionentauscher Fillsoft von Reflex (www.reflex.de) mit der Einschränkung, dass eine minimale Enthärtung nicht unter 6 °dH erfolgen darf. Dies ist
mit einer Verschneiderarmatur sicherzustellen. Es sind unbedingt die Herstellerangaben von Reflex zu beachten.
Weitere Fabrikate befinden sich derzeit in der Erprobung und können bei BRÖTJE
angefragt werden.
Besteht in Sonderfällen der Bedarf an Additiven in gemischter Anwendung
(z. B. Härtestabilisierung, Frostschutzmittel, Dichtmittel etc.), ist unbedingt darauf zu achten, dass die Mittel vom gleichen Hersteller bezogen werden und mit
den vorgenannten Artikeln in ihrer Wechselwirkung abgestimmt sind.
Für Frostschutz in Einzelanwendung kann auch Tyfocor L eingesetzt werden.
Werden nicht freigegebene Mittel eingesetzt, erlischt die Gewährleistung!
EcoSolar BSK
Version 01.09
Anforderungen an das Heizwasser
Vorgehensweise bei der Installation eines BRÖTJE Gas-Brennwertgerätes
Neubau
Sanierung
Vorgang
Was ist zu tun?
Hinweise
Kesseltyp und
Leistung (QN)
bestimmen
in Abhängigkeit von
Wärmebedarf und Trinkwassererwärmung
bei weniger als 0,3 l/kW Kesselwasserinhalt spricht man von
einem Umlaufwasserheizer
Anlagenvolumen (V)
bestimmen
Diagramm, berechnen,
messen
Achtung: nur Füllwassermenge berücksichtigen
Wasseranalyse (°dH)
Homepage der
Stadtwerke, Hinweis
auf Wasserrechnung
1 mol/m3 = 5,6 °dH
Anlage reinigen
Heizungsreiniger einfüllen
1 Woche einwirken lassen
je nach Grad
der Steinbildung
Anlagenwasser
komplett ablassen
Gefahr durch
aggressive Zusatzstoffe
Anlage spülen
so lange spülen,
bis das Wasser klar ist
Wärmetauscher
des Kessels darf nicht
durchgespült werden
Armaturen warten
Filter und Schlammfang
reinigen
Anlage befüllen
Entscheidung, ob
Frischwasser oder
teilenthärtetes Wasser
max. Enthärtung
auf 6 bis 8 °dH
Anlagenwasser
auf die
Bedingungen einstellen
Entscheidung, ob
Wasseraufbereitung
erforderlich
ggf. Vollschutz einfüllen
ggf. Vollschutz mit
Heizwasser mischen
Pumpe in Betrieb nehmen
ohne Brenner
Druckhaltung prüfen
und einstellen
bestehende Ausdehnungsgefäße oft mit falschem
Vordruck
Entlüftung
bestehende Automatikentlüfter
evtl. ohne Funktion => prüfen
und ggf. tauschen
Einstellungen notieren
Anlagenbuch einrichten und
Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen (auch Vollschutz eintragen)
pH-Wert kontrollieren
pH-Wert muss zwischen 8,0
und 8,5 liegen
ggf. Konzentration
des Vollschutzmittels
messen
ggf. Vollschutz ergänzen
Indizien für Steinbildung
im Kessel prüfen
Siedegeräusche
Inbetriebnahme
des Kessels
nach ca. 1 Jahr
Wartung durchführen
Temperaturdifferenz VL/RL
zu gering
Strömungsgeräusche
verstopfte
Thermostatventile
oder Filter
Version 01.09
EcoSolar BSK
67
Anforderungen an das Heizwasser
Einsatz von Frostschutzmitteln bei BRÖTJE GasBrennwertgeräten mit
Aluminiumwärmetauscher
Die für Solaranlagen angebotene Wärmeträgerflüssigkeit (Tyfocor L) wird auch in
Heizungsanlagen (z. B. Ferienhäusern) als Frostschutzmittel eingesetzt. Der
Gefrierpunkt („Eisflockenpunkt“) liegt bei der in Kanistern ausgelieferten Mischung
(50 % Tyfocor L, 50 % Wasser) bei –32 °C. Aufgrund der gegenüber reinem Wasser
geringeren Wärmekapazität und der höheren Viskosität können unter ungünstigen
Anlagenbedingungen Siedegeräusche auftreten.
Für die meisten Heizungsanlagen ist ein Frostschutz bis –32 °C nicht erforderlich,
es reichen in der Regel –15 °C. Zur Einstellung dieses Betriebspunkts muss die
Wärmeträgerflüssigkeit mit Wasser im Verhältnis 2:1 verdünnt werden. Dieses
Mischungsverhältnis ist von BRÖTJE für den Einsatz mit BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten eingehend auf seine Praxistauglichkeit geprüft worden.
Die Wärmeträgerflüssigkeit Tyfocor L ist bis zu einem Mischungsverhältnis 2:1
als Frostschutz bis –15 °C für die Verwendung mit BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten
freigegeben.
Die Tabelle enthält für verschiedene Wassermengen die jeweiligen Mengen an
Wärmeträgerflüssigkeit und Wasser, die miteinander gemischt werden müssen.
Sollten im Ausnahmefall andere Frostschutz-Temperaturen erforderlich sein, so
können individuelle Berechnungen erstellt werden.
WICHTIG!
Bei Verwendung eines Frostschutzmittels sind Leitungen, Heizkörper und GasBrennwertgeräte gegen Frostschäden geschützt. Damit das Gas-Brennwertgerät
jederzeit betriebsbereit ist, muss zusätzlich der Aufstellraum durch geeignete
Maßnahmen frostfrei gehalten werden. Beachten Sie ggf. auch besondere Maßnahmen für vorhandene Trinkwassererwärmer!
Wasserinhalt der Anlage
l
Menge Tyfocor L
l
Zumischung Wasser
l
Frostschutz bis
°C
50
33
17
– 15
100
67
33
– 15
150
100
50
– 15
200
133
67
– 15
250
167
83
– 15
300
200
100
– 15
500
333
167
– 15
1000
667
333
– 15
Bei dem Wasser für die Mischung muss es sich um neutrales Wasser (Trinkwasserqualität mit max. 100 mg/kg Chlor) oder demineralisiertes
Wasser handeln (Angaben des Herstellers Metasol, Magdeburg). Es sind auch die weiteren Anweisungen des Herstellers zu beachten.
68
EcoSolar BSK
Version 01.09
Anwendungsbeispiele
13. Anwendungsbeispiele
Anwendungsbeispiel EcoSolar BSK: 1 Pumpenheizkreis
Version 01.09
EcoSolar BSK
69
Anwendungsbeispiele
Anwendungsbeispiel EcoSolar BSK: 1 Mischerheizkreis
70
EcoSolar BSK
Version 01.09
Anwendungsbeispiele
Anwendungsbeispiel EcoSolar BSK: 1 Pumpenheizkreis und 1 Mischerheizkreis
Version 01.09
EcoSolar BSK
71
Anwendungsbeispiele
Anwendungsbeispiel EcoSolar BSK: 2 Mischerheizkreise
72
EcoSolar BSK
Version 01.09
Anschlussplan
14. Anschlussplan
Anschlussplan EcoSolar BSK
Version 01.09
EcoSolar BSK
73
Konformitätserklärung
15. Konformitätserklärung
74
EcoSolar BSK
Version 01.09
Energiespartipps / Umwelthinweise
16. Energiespartipps / Umwelthinweise
Weiterführende, allgemeine
Informationen zur Energieeinsparung
BRÖTJE Gas-Brennwertgeräte zeichnen sich durch sparsamen Verbrauch und bei
regelmäßiger Wartung durch optimalen und energiesparenden Betrieb aus. Auch
Sie können Einfluss auf den Energieverbrauch nehmen. Deshalb hier noch ein
paar nützliche Tipps, wie Sie noch mehr sparen können.
Stromverbrauch
Neben dem Brennstoffverbrauch ist es wichtig, auch den Bedarf an Hilfsenergie
auf ein Minimum zu reduzieren. Der Verbrauch von elektrischer Energie ist bei
der Gesamtbetrachtung der Heizkosten der zweitgrößte Posten. Um den Verbrauch
von elektrischer Energie möglichst gering zu halten, setzt BRÖTJE eine temperaturgesteuerte drehzahlgeregelte Pumpe ein, die ihre Leistung automatisch an den
erforderlichen Bedarf anpasst.
Bei vielen BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten kommt zudem eine neue Pumpentechnologie zum Einsatz, unter der Rubrik „Anlieferung und Lieferumfang“ wird die
Integration dieser neuen Pumpentechnologie bei jedem BRÖTJE Gas-Brennwertgerät entsprechend ausgewiesen. Durch eine drehzahlgeregelte Heizkreispumpe
mit Permanentmagnet-Motor wird die elektrische Leistungsaufnahme der Pumpe
um bis zu 50% reduziert. Diese Pumpen entsprechen der Energieeffizienzklasse A
und werden vielfach gefördert.
Modulation
Der Modulationsbereich bei BRÖTJE Gas-Brennwertgeräten erstreckt sich auf bis
zu 17 – 100 % der Kesselleistung, was den Brennwertnutzen verbessert und den
Wirkungsgrad weiter erhöht. Für den Betrieb des Kessels bedeutet das, bis zu
einer Untergrenze von bis zu 17 % der Gesamtkesselleistung arbeitet der Kessel
ohne Abschaltung, indem er seine Leistung stufenlos dem Wärmebedarf anpasst.
Zeitgesteuerter Betrieb
Durch die Zeitprogramme im integrierten Systemregler lässt sich der Heizbetrieb
speziell Ihren persönlichen Lebensumständen anpassen. Wenn Sie zu Hause sind,
ist es Ihren Wünschen entsprechend temperiert. Wenn Sie nicht zu Hause sind
oder in den Nachtstunden, wenn also nicht die volle Heizleistung benötigt wird,
schaltet das Zeitprogramm den Kessel in den Absenkbetrieb und spart so automatisch Energie ein.
Trinkwassererwärmung
Überprüfen Sie, welche Temperatur im Trinkwasserspeicher für Sie erforderlich ist.
Senken Sie diese Temperatur, wenn möglich, ab. Durch Verwendung des integrierten
Zeitprogramms für die Trinkwassererwärmung wird in Zeiten, in denen kein Trinkwasser benötigt wird, auch keine Energie für die Trinkwassererwärmung benötigt.
Trinkwarmwasser bereiten
Trinkwarmwassertemperatur
Eine hohe Trinkwarmwassertemperatur verbraucht viel Energie. Stellen Sie den
Sollwert für Trinkwarmwasser nicht höher als 55 °C. Heißeres Wasser ist in der
Regel nicht nötig. Zudem kommt es bei höheren Trinkwarmwassertemperaturen
(über 60 °C) zu vermehrtem Kalkausfall, der die Funktion Ihres Speichers beeinträchtigen kann.
Trinkwarmwasser bei Bedarf
Die Tageszeitprogramme der Regelung ermöglichen eine zeitgenaue Trinkwassererwärmung nur dann, wenn Sie Trinkwarmwasser benötigen. Wenn Sie über einen
längeren Zeitraum kein Trinkwarmwasser benötigen, schalten Sie die Trinkwassererwärmung an der Bedienungseinheit der Regelung ab.
Einhebelmischer
Wenn Sie Trinkkaltwasser entnehmen wollen, drehen Sie den Einhebelmischer ganz
bis zum Anschlag auf „Kalt“, da sonst gleichzeitig Trinkwarmwasser verbraucht wird.
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EcoSolar BSK
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Energiespartipps / Umwelthinweise
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Richtig Heizen/
Raumtemperatur
• Stellen Sie die Raumtemperatur nicht höher als nötig ein! Jedes Grad mehr
Wärme erhöht den Energieverbrauch um 6 %.
• Passen Sie die Raumtemperaturen auch der jeweiligen Nutzung an.
Mit Thermostatventilen an den Heizkörpern können Sie die einzelnen
Heizkörper in den Räumen individuell regeln.
Empfehlung für Raumtemperaturen:
Badezimmer
22 °C – 24 °C
Wohnräume
20 °C
Schlafräume
16 °C – 18 °C
Küche
18 °C – 20 °C
Flure/Nebenräume 16 °C – 18 °C
• Senken Sie nachts und bei Abwesenheit die Raumtemperatur um ca.
4 °C bis 5 °C ab.
• Übrigens: die Küche wird beim Kochen fast von alleine warm. Nutzen Sie die
Restwärme von Herd und Spülmaschine, um Energie zu sparen.
• Vermeiden Sie ständiges Nachregeln an den Thermostaten! Ermitteln Sie einmal
die Einstellung am Thermostaten, bei dem die gewünschte Raumtemperatur
erzielt wird. Der Thermostat reguliert dann automatisch die Wärmezufuhr.
• Achten Sie darauf, dass die Heizkörper nicht durch Vorhänge, Schränke oder
Ähnliches verdeckt werden. Hierdurch wird sonst die Wärmeübertragung auf
den Raum verschlechtert.
Witterungsgeführte
Heizungsregelung
Durch die Kombination mit einem Außentemperaturfühler wird Ihre Heizanlage
witterungsabhängig geregelt. Das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät liefert nur so viel
Wärme, wie zum Erreichen der gewünschten Raumtemperaturen nötig ist. Die
Zeitprogramme der Regelung ermöglichen ein zeitgenaues Heizen. Während Ihrer
Abwesenheit und nachts wird nach Ihren Vorgaben die Heizanlage im Absenkbetrieb gefahren. Durch außentemperaturgesteuerte Umstellung zwischen Winterund Sommerbetrieb wird der Heizbetrieb bei warmen Außentemperaturen automatisch eingestellt.
Lüften
Regelmäßiges Lüften beheizter Räume ist wichtig für ein angenehmes Raumklima
und zur Vermeidung von Schimmelbildung an den Wänden. Wichtig ist aber auch
das richtige Lüften, damit Sie nicht unnötig Energie und damit Geld verschwenden.
• Öffnen Sie das Fenster ganz, aber nicht länger als 10 Minuten.
So erreichen Sie einen ausreichenden Luftwechsel ohne Auskühlen des Raumes.
• Stoßlüftung: mehrmals täglich 4 – 10 Minuten das Fenster öffnen.
• Querlüftung: mehrmals täglich in allen Räumen Fenster und Türen 2 – 4 Minuten
öffnen. Über längere Zeit auf Kipp geöffnete Fenster sind nicht sinnvoll.
Wartung
Lassen Sie das BRÖTJE Gas-Brennwertgerät vor der Heizperiode warten! Wird das
Gas-Brennwertgerät im Herbst gereinigt und gewartet, ist es für die Heizperiode
im optimalen Zustand.
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Notizen
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Register 1 – Version 01.09
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Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Maßangaben unverbindlich. EcoSolar BSK / Z 09/12/11/10
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