- Service

- Service
 Comfort Panels
___________________
Vorwort
1
___________________
Überblick
SIMATIC HMI
Bediengeräte
Comfort Panels
2
___________________
Sicherheitshinweise
Gerät einbauen und
3
___________________
anschließen
4
___________________
Gerät in Betrieb nehmen
5
___________________
Projekt in Betrieb nehmen
Betriebsanleitung
6
___________________
Projekt bedienen
7
___________________
Warten und instand setzen
8
___________________
Technische Angaben
A
___________________
Technische Unterstützung
B
___________________
Abkürzungen
03/2012
A5E03404956-02
Rechtliche Hinweise
Rechtliche Hinweise
Warnhinweiskonzept
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von
Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck
hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe
werden die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.
GEFAHR
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
WARNUNG
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
VORSICHT
mit Warndreieck bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
VORSICHT
ohne Warndreieck bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
ACHTUNG
bedeutet, dass ein unerwünschtes Ergebnis oder Zustand eintreten kann, wenn der entsprechende Hinweis
nicht beachtet wird.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet.
Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann kann im selben
Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Das zu dieser Dokumentation zugehörige Produkt/System darf nur von für die jeweilige Aufgabenstellung
qualifiziertem Personal gehandhabt werden unter Beachtung der für die jeweilige Aufgabenstellung zugehörigen
Dokumentation, insbesondere der darin enthaltenen Sicherheits- und Warnhinweise. Qualifiziertes Personal ist
auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung befähigt, im Umgang mit diesen Produkten/Systemen Risiken zu
erkennen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch von Siemens-Produkten
Beachten Sie Folgendes:
WARNUNG
Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation
vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen,
müssen diese von Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der
Produkte setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation,
Inbetriebnahme, Bedienung und Instandhaltung voraus. Die zulässigen Umgebungsbedingungen müssen
eingehalten werden. Hinweise in den zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden.
Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der
Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für
deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung
keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden regelmäßig überprüft, notwendige
Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.
Siemens AG
Industry Sector
Postfach 48 48
90026 NÜRNBERG
DEUTSCHLAND
A5E03404956-02
Ⓟ 04/2012 Änderungen vorbehalten
Copyright © Siemens AG 2012.
Alle Rechte vorbehalten
Vorwort
Zweck der Betriebsanleitung
Diese Betriebsanleitung enthält Informationen, die sich aus den Anforderungen laut
Maschinenbau-Dokumentation nach DIN EN 62079 für Handbücher ableiten. Diese
Informationen beziehen sich auf Einsatzort, Transport, Lagerung, Einbau, Nutzung und
Instandhaltung.
Diese Betriebsanleitung richtet sich an:
● Benutzer
● Inbetriebsetzer
● Wartungspersonal
Beachten Sie besonders das Kapitel "Sicherheitshinweise" (Seite 25).
Weitere Informationen wie Anleitungen, Beispiele und Referenzinformationen finden Sie in
der Online-Hilfe von WinCC.
Erforderliche Grundkenntnisse
Zum Verständnis der Betriebsanleitung sind allgemeine Kenntnisse auf den Gebieten der
Automatisierungstechnik und der Prozesskommunikation erforderlich. Kenntnisse über
Personal Computer und Microsoft-Betriebssysteme werden vorausgesetzt.
Gültigkeitsbereich der Betriebsanleitung
Die Betriebsanleitung gilt für folgende Bediengeräte in Verbindung mit dem Softwarepaket
WinCC:
● KP400 Comfort (4'' Key Panel)
● KTP400 Comfort (4'' Key&Touch Panel)
● KP700 Comfort (7'' Key Panel)
● TP700 Comfort (7'' Touch Panel)
● KP900 Comfort (9'' Key Panel)
● TP900 Comfort (9'' Touch Panel)
● KP1200 Comfort (12'' Key Panel)
● TP1200 Comfort (12'' Touch Panel)
● KP1500 Comfort (15'' Key Panel)
● TP1500 Comfort (15'' Touch Panel)
● TP1900 Comfort (19'' Touch Panel)
● TP2200 Comfort (22'' Touch Panel)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
3
Vorwort
VORSICHT
Handbuch gehört zum Bediengerät
Das vorliegende Handbuch gehört zum Bediengerät und wird auch bei wiederholten
Inbetriebnahmen benötigt. Bewahren Sie mitgelieferte und ergänzende Dokumente
während der gesamten Lebensdauer des Bediengeräts auf.
Geben Sie alle aufbewahrten Dokumente an den nachfolgenden Eigentümer des
Bediengeräts weiter.
Marken
Die folgenden mit dem Schutzvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind
eingetragene Marken der Siemens AG:
● HMI®
● SIMATIC®
● WinCC®
Stilkonventionen
Stilkonvention
Geltungsbereich
"Bild hinzufügen"

Begriffe, die in der Bedienoberfläche vorkommen, z. B.
Dialognamen, Registerkarten, Schaltflächen, Menüeinträge

Erforderliche Eingaben, z. B. Grenzwerte, Variablenwerte.

Pfadangaben
"Datei > Bearbeiten"
Bedienfolgen, z. B. Menüeinträge, Kontextmenübefehle.
<F1>, <Alt+P>
Tastaturbedienung
Beachten Sie auch die folgendermaßen gekennzeichneten Hinweise:
Hinweis
Ein Hinweis enthält wichtige Informationen zum im Handbuch beschriebenen Produkt, zur
Handhabung des Produkts oder zu dem Teil des Handbuchs, auf den besonders
aufmerksam gemacht werden soll.
Comfort Panels
4
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Vorwort
Begriffskonventionen
Begriff
Gilt für
Anlage

System

Bearbeitungszentrum

Eine Maschine oder mehrere Maschinen
Comfort-Bediengerät

KP400 Comfort

KP1500 Comfort
Bediengerät

KTP400 Comfort

TP1500 Comfort

KP700 Comfort

TP1900 Comfort

TP700 Comfort

TP2200 Comfort

KP900 Comfort

TP900 Comfort

KP1200 Comfort

TP1200 Comfort
Key-Variante

KP400 Comfort

KP1500 Comfort
Tasten-Bediengerät

KP700 Comfort

KP900 Comfort

KP1200 Comfort
Touch-Variante

KTP400 Comfort

TP1500 Comfort
Touch-Bediengerät

TP700 Comfort

TP1900 Comfort

TP900 Comfort

TP2200 Comfort

TP1200 Comfort
Gerät
WinCC
WinCC V11 (TIA-Portal) oder
höher zur Projektierung der
Geräte bis einschließlich 12"
WinCC V11 SP2 HSP Comfort (TIA-Portal)
oder höher zur Projektierung der Geräte ab
15"
Abbildungen
Das vorliegende Handbuch enthält Abbildungen zu den beschriebenen Geräten. Die
Abbildungen können vom gelieferten Gerät in Einzelheiten abweichen.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
5
Vorwort
Comfort Panels
6
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Inhaltsverzeichnis
Vorwort ...................................................................................................................................................... 3
1
2
3
Überblick.................................................................................................................................................. 13
1.1
Produktbeschreibung ...................................................................................................................13
1.2
Lieferumfang ................................................................................................................................15
1.3
1.3.1
1.3.2
1.3.3
Aufbau der Geräte .......................................................................................................................16
KP400 Comfort und KTP400 Comfort .........................................................................................16
KP700 Comfort bis KP1500 Comfort, TP700 Comfort bis TP2200 Comfort ...............................18
Schnittstellen................................................................................................................................19
1.4
Zubehör........................................................................................................................................21
1.5
Das Bediengerät im Arbeitsprozess ............................................................................................22
1.6
Software-Optionen .......................................................................................................................23
Sicherheitshinweise ................................................................................................................................. 25
2.1
Allgemeine Sicherheitshinweise ..................................................................................................25
2.2
Securityhinweise ..........................................................................................................................26
2.3
Einsatzhinweise ...........................................................................................................................27
Gerät einbauen und anschließen............................................................................................................. 29
3.1
3.1.1
3.1.2
3.1.3
3.1.4
3.1.5
3.1.6
Einbau vorbereiten.......................................................................................................................29
Verpackungsinhalt überprüfen .....................................................................................................29
Einsatzbedingungen prüfen .........................................................................................................30
Einbaulage festlegen ...................................................................................................................30
Freiräume prüfen .........................................................................................................................32
Einbauausschnitt anfertigen.........................................................................................................33
Funktionstasten beschriften .........................................................................................................34
3.2
Gerät einbauen ............................................................................................................................37
3.3
3.3.1
3.3.2
3.3.3
3.3.4
3.3.5
3.3.6
3.3.7
3.3.8
3.3.9
3.3.10
Gerät anschließen........................................................................................................................41
Hinweise zum Anschließen..........................................................................................................41
Potenzialausgleich anschließen...................................................................................................42
Stromversorgung anschließen .....................................................................................................44
Projektierungs-PC anschließen ...................................................................................................46
Steuerung anschließen ................................................................................................................48
USB-Gerät anschließen ...............................................................................................................49
Drucker anschließen ....................................................................................................................50
Audiogerät anschließen ...............................................................................................................51
Gerät einschalten und testen .......................................................................................................52
Leitungen sichern.........................................................................................................................53
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
7
Inhaltsverzeichnis
4
Gerät in Betrieb nehmen.......................................................................................................................... 55
4.1
4.1.1
4.1.2
4.1.3
Überblick ..................................................................................................................................... 55
Speicherkonzept ......................................................................................................................... 55
Speicherkarte wechseln .............................................................................................................. 58
Frontseitige Bedienelemente ...................................................................................................... 60
4.2
4.2.1
4.2.2
4.2.3
Servicekonzept verwenden ......................................................................................................... 62
Servicekonzept aktivieren ........................................................................................................... 62
Bediengerät tauschen ................................................................................................................. 63
Servicekonzept deaktivieren ....................................................................................................... 64
4.3
4.3.1
4.3.2
4.3.3
4.3.4
4.3.5
4.3.6
Gerät bedienen ........................................................................................................................... 65
Loader ......................................................................................................................................... 65
Control Panel .............................................................................................................................. 67
Installierte Programme ................................................................................................................ 68
Referenz der Systemtasten......................................................................................................... 70
Werte über Systemtasten eingeben............................................................................................ 74
Bildschirmtastatur verwenden ..................................................................................................... 76
4.4
4.4.1
4.4.2
4.4.2.1
4.4.2.2
4.4.2.3
4.4.2.4
4.4.3
4.4.4
4.4.4.1
4.4.4.2
4.4.4.3
4.4.4.4
4.4.4.5
4.4.4.6
4.4.4.7
4.4.4.8
4.4.4.9
4.4.4.10
4.4.4.11
4.4.4.12
4.4.5
4.4.6
4.4.7
4.4.8
4.4.9
4.4.10
4.4.11
4.4.11.1
4.4.11.2
Gerät parametrieren.................................................................................................................... 80
Referenz der Funktionen............................................................................................................. 80
Einstellungen für die Bedienung ändern ..................................................................................... 81
Bildschirmtastatur konfigurieren.................................................................................................. 81
Zeichenwiederholung einstellen.................................................................................................. 83
Doppelklick einstellen.................................................................................................................. 84
Touchscreen kalibrieren.............................................................................................................. 85
Kennwortschutz ändern .............................................................................................................. 87
Bediengeräteeinstellungen ändern ............................................................................................. 88
Datum und Uhrzeit einstellen ...................................................................................................... 88
Länderspezifische Einstellungen ändern .................................................................................... 90
Registrierungseinträge sichern ................................................................................................... 91
Bildschirmeinstellungen ändern .................................................................................................. 92
Bildschirmschoner einstellen....................................................................................................... 95
Druckereinstellungen ändern ...................................................................................................... 97
Klang freigeben und Klanglautstärke einstellen.......................................................................... 98
Klang einem Ereignis zuordnen .................................................................................................. 99
Bediengerät neu starten............................................................................................................ 101
Informationen zum Bediengerät anzeigen ................................................................................ 103
Systemeigenschaften anzeigen ................................................................................................ 104
Speicheraufteilung anzeigen..................................................................................................... 105
Ablageort einstellen................................................................................................................... 106
Verzögerungszeit einstellen ...................................................................................................... 107
Unterbrechungsfreie Stromversorgung einstellen .................................................................... 108
Zustand der Unterbrechungsfreien Stromversorgung .............................................................. 110
PROFINET-Dienste aktivieren .................................................................................................. 111
Uhrzeit über Uhrzeitserver synchronisieren.............................................................................. 113
Transfereinstellungen ändern ................................................................................................... 114
Datenkanal parametrieren......................................................................................................... 114
MPI/PROFIBUS DP-Einstellungen ändern ............................................................................... 116
Comfort Panels
8
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Inhaltsverzeichnis
4.4.12
4.4.12.1
4.4.12.2
4.4.12.3
4.4.12.4
4.4.12.5
4.4.12.6
4.4.13
4.4.13.1
4.4.13.2
4.4.13.3
4.4.13.4
4.4.14
4.4.15
4.4.16
5
Netzwerkbetrieb konfigurieren ...................................................................................................118
Übersicht zum Netzwerkbetrieb .................................................................................................118
Rechnernamen des Bediengeräts einstellen .............................................................................120
Netzwerkeinstellungen ändern...................................................................................................121
Anmeldedaten ändern................................................................................................................124
E-Mail-Einstellungen ändern......................................................................................................125
Telnet für Fernbedienung konfigurieren.....................................................................................126
Internet-Einstellungen ändern....................................................................................................127
Allgemeine Internet-Einstellungen ändern.................................................................................127
Proxy-Server einstellen..............................................................................................................128
Sicherheitseinstellungen ändern................................................................................................129
Zertifikate importieren und löschen............................................................................................130
Sichern auf externes Speichermedium (Backup) ......................................................................132
Wiederherstellen von externem Speichermedium (Restore).....................................................133
Speichermanagement aktivieren ...............................................................................................136
Projekt in Betrieb nehmen...................................................................................................................... 137
5.1
Überblick ....................................................................................................................................137
5.2
Betriebsarten..............................................................................................................................138
5.3
Bestehende Projekte verwenden ...............................................................................................139
5.4
Möglichkeiten für die Datenübertragung....................................................................................139
5.5
5.5.1
5.5.2
5.5.3
Transfer......................................................................................................................................140
Transfermodus einstellen...........................................................................................................140
Transfer starten..........................................................................................................................142
Projekt testen .............................................................................................................................143
5.6
5.6.1
5.6.2
Sichern und wiederherstellen.....................................................................................................145
Überblick ....................................................................................................................................145
Daten des Bediengeräts sichern und wiederherstellen .............................................................146
5.7
5.7.1
5.7.2
Betriebssystem aktualisieren .....................................................................................................147
Aktualisierung des Betriebssystems ..........................................................................................147
Betriebssystem des Bediengeräts aktualisieren ........................................................................147
5.8
5.8.1
5.8.2
5.8.3
Optionen und License Keys verwalten ......................................................................................149
Optionen verwalten ....................................................................................................................149
Übertragung von License Keys..................................................................................................150
License Keys verwalten .............................................................................................................150
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
9
Inhaltsverzeichnis
6
7
8
Projekt bedienen.................................................................................................................................... 153
6.1
Überblick ................................................................................................................................... 153
6.2
Funktionstasten......................................................................................................................... 156
6.3
Direkttasten ............................................................................................................................... 157
6.4
Projektsprache einstellen .......................................................................................................... 157
6.5
Werte eingeben......................................................................................................................... 158
6.6
Numerische Werte eingeben und ändern ................................................................................. 159
6.7
Alphanumerische Werte eingeben oder ändern ....................................................................... 161
6.8
Hilfetext anzeigen...................................................................................................................... 162
6.9
Projekt beenden ........................................................................................................................ 163
Warten und instand setzen .................................................................................................................... 165
7.1
Touchscreen und Tastaturfolie warten und pflegen.................................................................. 165
7.2
Putzbild bei Touch-Bediengeräten............................................................................................ 166
7.3
Reparatur und Ersatzteile ......................................................................................................... 167
7.4
Recycling und Entsorgung ........................................................................................................ 167
Technische Angaben ............................................................................................................................. 169
8.1
Zertifikate und Zulassungen...................................................................................................... 169
8.2
8.2.1
8.2.2
Richtlinien und Erklärungen ...................................................................................................... 172
Elektromagnetische Verträglichkeit........................................................................................... 172
EGB-Richtlinie........................................................................................................................... 174
8.3
8.3.1
8.3.2
8.3.3
8.3.4
8.3.5
8.3.6
8.3.7
8.3.8
8.3.9
8.3.10
8.3.11
8.3.12
8.3.13
Maßbilder .................................................................................................................................. 177
Maßbilder des KP400 Comfort.................................................................................................. 177
Maßbilder des KP700 Comfort.................................................................................................. 178
Maßbilder des KP900 Comfort.................................................................................................. 179
Maßbilder des KP1200 Comfort................................................................................................ 180
Maßbilder des KP1500 Comfort................................................................................................ 181
Maßbilder des KTP400 Comfort ............................................................................................... 182
Maßbilder des TP700 Comfort.................................................................................................. 183
Maßbilder des TP900 Comfort.................................................................................................. 184
Maßbilder des TP1200 Comfort................................................................................................ 185
Maßbilder des TP1500 Comfort................................................................................................ 186
Maßbilder des TP1900 Comfort................................................................................................ 187
Maßbilder des TP2200 Comfort................................................................................................ 188
Maße für Beschriftungsstreifen ................................................................................................. 189
Comfort Panels
10
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Inhaltsverzeichnis
A
B
8.4
8.4.1
8.4.2
8.4.3
8.4.3.1
8.4.3.2
8.4.3.3
8.5
8.5.1
8.5.2
8.5.3
8.5.4
8.5.5
8.5.6
8.5.7
8.5.8
8.5.9
8.5.10
Technische Daten ......................................................................................................................192
KP400 Comfort bis KP1200 Comfort, KTP400 Comfort bis TP1200 Comfort...........................192
KP1500 Comfort, TP1500 Comfort bis TP2200 Comfort...........................................................194
Umgebungsbedingungen...........................................................................................................197
Transport- und Lagerungsbedingungen ....................................................................................197
Einsatzbedingungen ..................................................................................................................198
Angaben zu Isolationsprüfungen, Schutzklasse und Schutzgrad..............................................200
Bitzuordnung der Direkttasten ...................................................................................................201
KTP400 Comfort ........................................................................................................................201
KP400 Comfort...........................................................................................................................202
KP700 Comfort...........................................................................................................................202
TP700 Comfort...........................................................................................................................202
KP900 Comfort...........................................................................................................................203
TP900 Comfort...........................................................................................................................203
KP1200 Comfort ........................................................................................................................204
TP1200 Comfort.........................................................................................................................204
KP1500 Comfort ........................................................................................................................205
TP1500, TP1900 und TP2200 Comfort .....................................................................................205
8.6
8.6.1
8.6.2
8.6.3
8.6.4
8.6.5
8.6.6
Schnittstellenbeschreibung ........................................................................................................206
Stromversorgung .......................................................................................................................206
PROFIBUS (Sub-D RS422/485) ................................................................................................206
PROFINET (LAN) 10/100 MBit ..................................................................................................207
PROFINET (LAN) 10/100/1000 MBit .........................................................................................207
USB............................................................................................................................................208
Audio (IN/OUT) ..........................................................................................................................208
8.7
Kommunikation mit Steuerungen...............................................................................................209
8.8
Funktionsumfang mit WinCC .....................................................................................................210
Technische Unterstützung ..................................................................................................................... 215
A.1
Service und Support ..................................................................................................................215
A.2
Troubleshooting .........................................................................................................................216
A.3
Systemmeldungen .....................................................................................................................216
Abkürzungen ......................................................................................................................................... 217
Glossar .................................................................................................................................................. 219
Index...................................................................................................................................................... 225
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
11
Inhaltsverzeichnis
Comfort Panels
12
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
1
Überblick
1.1
Produktbeschreibung
SIMATIC HMI Comfort Panels sind eine vollständig neu entwickelte Produktlinie von Touch
Panels und Key Panels. Die Produktlinie umfasst folgende Varianten:
● Fünf Key Panels (Bedienung per Tastatur) in den Displaygrößen 4", 7", 9", 12" und 15"
● Sechs Touch Panels (Bedienung per Touchscreen) in den Displaygrößen 7", 9", 12", 15",
19" und 22".
● Ein Key&Touch Panel (Bedienung per Tastatur und Touchscreen) in der Displaygröße 4"
Alle Geräte verfügen über die gleiche überzeugende Funktionalität und werden
ausschließlich mit der innovativen HMI-Software WinCC projektiert. Die Software ist
eingebunden in das Engineering Framework "Totally Integrated Automation Portal".
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
13
Überblick
1.1 Produktbeschreibung
Ausstattung der SIMATIC HMI Comfort Panels
Gehäuse
Kunststoffgehäuse bei 4"-Variante
Alu-Druckgehäuse bei allen Gerätevarianten ab 7"
Einbauformat
Einbau und Betrieb der Touch-Varianten im Quer- und Hochformat
Bei der Projektierung der Bedienoberfläche muss das entsprechende Format
gewählt werden.
Schnittstellen
2 PROFINET-Schnittstellen (Ausnahme: KP400 Comfort und KTP400 Comfort
besitzen nur 1 PROFINET-Schnittstelle)
Zusätzliche Gigabit PROFINET-Schnittstelle bei Geräten ab 15"
1 PROFIBUS-Schnittstelle
USB-2.0-Schnittstellen:


USB-Host-Schnittstelle (Typ A)
–
1 x bei 4"-Variante
–
2 x bei 7"-, 9"- und 12"- Varianten
USB-Device-Schnittstelle (Typ Mini-B)
–
Display
1 x bei allen Varianten
Hochauflösendes TFT-Display im Widescreen-Format mit 16 Millionen Farben
Großer Ablesewinkel
Vollständig dimmbar
Bedienung
Eingabe von Text und Zahlen bei Key-Varianten über ein von Mobiltelefonen
bekanntes Tastenschema
Intuitives Bedienschema der Key-Varianten entsprechend bewährtem Schema
von Mobiltelefon-Tastaturen
Alle frei projektierbaren Funktionstasten besitzen LEDs.
Alle Tasten besitzen einen klaren Druckpunkt für zusätzliche Sicherheit bei der
Bedienung.
Software
Internet Explorer zur Anzeige von Internet-Seiten
Viewer für PDF-, Excel- und Word-Dokumente
Runtime-Software mit Archiv- und Skriptfunktionalität, Systemdiagnose für
SIMATC Controller, Darstellungen von Kurven (f(x), f(t)) u. a.
Datenspeicherung
2 Steckplätze für Speicherkarten

Ein Steckplatz zum Speichern von Anwenderdaten
Ein Steckplatz für die Verwendung des Servicekonzepts zur vereinfachten
Wiederinbetriebnahme im Servicefall. Projektdaten und
Geräteeinstellungen werden auf der Systemkarte automatisch aktualisiert.
Kein Datenverlust bei Stromausfall. Gilt für das Bediengerät und gesteckte
SIMATIC HMI Memory Cards ab 2 GByte.

Controller
Vom Bediengerät aus kann die Systemdiagnose von SIMATIC Controllern
ausgelesen werden, sodass kein zusätzliches Programmiergerät erforderlich
ist.
Comfort Panels
14
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Überblick
1.2 Lieferumfang
1.2
Lieferumfang
Folgende Bestandteile sind im Lieferumfang des Bediengeräts enthalten:
Bezeichnung
Abbildung
Anzahl
Bediengerät
1
Installationsanleitung
1
(Quick Install Guide)
Spannklemmen mit
Gewindestift
Kunststoffspannklemmen
6
KTP400 Comfort
KP400 Comfort
Aluminiumspannklemmen
12
TP700 Comfort
KP700 Comfort
16
TP900 Comfort
KP900 Comfort
TP1200 Comfort
KP1200 Comfort
Stahlspannklemmen
Zugentlastungsblech
Beispiel: Zugentlastungsblech KTP400/KP400
12
TP1500 Comfort
KP1500 Comfort
TP1900 Comfort
TP2200 Comfort
1
KTP400 Comfort
KP400 Comfort
TP700 Comfort
KP700 Comfort
Netzanschlussklemme
1
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
15
Überblick
1.3 Aufbau der Geräte
1.3
Aufbau der Geräte
1.3.1
KP400 Comfort und KTP400 Comfort
Die folgenden Abschnitte beschreiben den prinzipiellen Aufbau der Bediengeräte
KP400 Comfort und KTP400 Comfort.
Vorderansicht
Die folgende Abbildung zeigt die Vorderansicht der Bediengeräte KP400 Comfort (links) und
KTP400 Comfort (rechts):
①
②
③
Display mit Funktionstasten
Tastatur / Systemtasten
Touchscreen-Display mit Funktionstasten
Comfort Panels
16
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Überblick
1.3 Aufbau der Geräte
Rückansicht
Die folgende Abbildung zeigt die Rückansicht der Bediengeräte KP400 Comfort (links) und
KTP400 Comfort (rechts):
①
②
③
Typschild
Steckplätze für SD-Speicherkarten - zugänglich von der Geräteseite
Beschriftungsstreifen
Seitenansicht
Die folgende Abbildung zeigt die Seitenansichten der Bediengeräte KP400 und KTP400
Comfort:
①
②
③
④
Aussparungen für Spannklemmen
Schnittstellen
Einbaudichtung
Steckplätze für SD-Speicherkarten
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
17
Überblick
1.3 Aufbau der Geräte
1.3.2
KP700 Comfort bis KP1500 Comfort, TP700 Comfort bis TP2200 Comfort
Die folgenden Abschnitte beschreiben den prinzipiellen Aufbau der Geräte mit einer DisplayDiagonale ab 7" am Beispiel des KP700 Comfort und TP700 Comfort. Gehäusemaße und
Gehäusekontur können bei den übrigen Varianten von den gezeigten Abbildungen
abweichen.
Vorderansicht
Die folgende Abbildung zeigt die Vorderansichten der Bediengeräte am Beispiel des
KP700 Comfort und TP700 Comfort.
①
②
③
Display mit Funktionstasten
Die Anzahl der Funktionstasten variiert je nach Displaygröße
Tastatur / Systemtasten
Touchscreen-Display
Rückansicht
Die folgende Abbildung zeigt die Rückansichten der Bediengeräte am Beispiel des
KP700 Comfort und TP700 Comfort.
①
②
③
Typschild
Steckplätze für SD-Speicherkarten
Beschriftungsstreifen
Comfort Panels
18
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Überblick
1.3 Aufbau der Geräte
Seitenansicht
Die folgende Abbildung zeigt die Seitenansichten der Bediengeräte am Beispiel des
KP700 Comfort und TP700 Comfort.
①
②
③
1.3.3
Aussparungen für Spannklemmen
Schnittstellen
Einbaudichtung
Schnittstellen
Schnittstellen der 4"-Varianten
Die folgende Abbildung zeigt die Schnittstellen des KP400 und KTP400 Comfort.
①
②
③
X2 PROFIBUS (Sub-D RS422/485)
Anschluss für Potenzialausgleich (Erdung)
X60 USB Typ Mini-B
④
⑤
⑥
X1 PROFINET (LAN), 10/100 MBit
X61 USB Typ A
X80 Anschluss für die Stromversorgung
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
19
Überblick
1.3 Aufbau der Geräte
Schnittstellen der 7"-, 9"- und 12"-Varianten
Die folgende Abbildung zeigt die Schnittstellen der Bediengeräte:
● KP700 und TP700 Comfort
● KP900 und TP900 Comfort
● KP1200 und TP1200 Comfort
①
②
③
④
X80 Anschluss für die Stromversorgung
Anschluss für Potenzialausgleich (Erdung)
X2 PROFIBUS (Sub-D RS422/485)
⑤
⑥
⑦
X1 PROFINET (LAN), 10/100 MBit
X90 Audio Line IN / OUT
X60 USB Typ Mini-B
X61 / X62 USB Typ A
Schnittstellen der 15"-, 19"- und 22"-Varianten
Die folgende Abbildung zeigt die Schnittstellen der Bediengeräte:
● KP1500 und TP1500 Comfort
● TP1900
● TP2200 Comfort
①
②
③
④
X80 Anschluss für die Stromversorgung
Anschluss für Potenzialausgleich (Erdung)
X2 PROFIBUS (Sub-D RS422/485)
X3 PROFINET (LAN), 10/100/1000 MBit
⑤
⑥
⑦
⑧
X1 PROFINET (LAN), 10/100 MBit
X61 / X62 USB Typ A
X90 Audio Line IN / OUT
X60 USB Typ Mini-B
Ergänzende Hinweise
Verwenden Sie die Schnittstelle X1 oder die Schnittstelle X60 zum Anschließen eines
Projektierungs-PC. Verwenden Sie die Schnittstellen X61 / X62 zum Anschließen von
Peripheriegeräten wie einen Drucker oder eine Tastatur. Verwenden Sie die Schnittstelle
X90 zum Anschließen eines Lautsprechers.
Sie können die Anschlusskabel für USB und PROFINET an der Rückseite des Bediengeräts
mit Kabelbindern fixieren.
Bei den 4"- und 7"-Varianten sichern Sie die Leitungen mit einem separaten
Zugentlastungsblech. Das Zugentlastungsblech montieren Sie am Bediengerät.
Siehe auch
Schnittstellenbeschreibung (Seite 206)
Comfort Panels
20
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Überblick
1.4 Zubehör
1.4
Zubehör
Zubehör ist nicht im Lieferumfang des Bediengeräts enthalten und im Internet unter Industry
Mall (http://mall.automation.siemens.com) erhältlich.
Dieses Kapitel enthält den zum Zeitpunkt der Erstellung der Betriebsanleitung aktuellen
Umfang an Zubehör.
Konverter und Adapter
Bezeichnung
Bestellnummer
Konverter RS 422-RS 232 zum Anschließen von Steuerungen anderer
Hersteller
6AV6671-8XE00-0AX0
90°-Winkeladapter für RS422/RS485-Schnittstelle
6AV6671-8XD00-0AX0
Bezeichnung
Bestellnummer
Schutzfolien-Set für KTP400 Comfort
6AV2124-6DJ00-0AX0
Schutzfolien-Set für TP700 Comfort
6AV2124-6GJ00-0AX0
Schutzfolien-Set für TP900 Comfort
6AV2124-6JJ00-0AX0
Schutzfolien-Set für TP1200 Comfort
6AV2124-6MJ00-0AX0
Schutzfolien-Set für TP1500 Comfort
6AV2124-6QJ00-0AX0
Schutzfolien-Set für TP1900 Comfort
6AV2124-6UJ00-0AX0
Schutzfolien-Set für TP2200 Comfort
6AV2124-6XJ00-0AX0
Schutzfolien
Speichermedien
Verwenden Sie ausschließlich folgende Speichermedien für das Bediengerät.
Bezeichnung
Bestellnummer
2 GB SIMATIC HMI Memory Card
6AV2181-8XP00-0AX0
SIMATIC PC USB-FlashDrive
6ES7648-0DC50-0AA0
Speicherkartenverriegelungen
Bezeichnung
Bestellnummer
Speicherkartenverriegelung für Comfort Panels 4"
6AV2181-4DM10-0AX0
Speicherkartenverriegelung für Comfort Panels 7" - 22"
6AV2181-4XM00-0AX0
Bezeichnung
Bestellnummer
Set mit 20 Kunststoffspannklemmen für KP400 Comfort und
KTP400 Comfort
6AV6671-8KX00-0AX2
Set mit 20 Aluminiumspannklemmen für TP700 Comfort, KP700 Comfort,
TP900 Comfort, KP900 Comfort, TP1200 Comfort und KP1200 Comfort
6AV6671-8XK00-0AX0
Set mit 20 Stahlspannklemmen für KP1500 Comfort, TP1500 Comfort,
TP1900 Comfort und TP2200 Comfort
6AV6671-8XK00-0AX3
Set mit 10 Netzanschlussklemmen
6AV6671-8XA00-0AX0
Servicepakete
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
21
Überblick
1.5 Das Bediengerät im Arbeitsprozess
1.5
Das Bediengerät im Arbeitsprozess
Das Bediengerät ist Bestandteil eines technischen Prozesses. Für die Integration des
Bediengeräts in den Prozess sind die beiden folgenden Phasen kennzeichnend:
● Projektierung
● Prozessführung
Projektierung
Im Rahmen der Projektierung erstellen Sie Bedienoberflächen zum Bedienen und
Beobachten des technischen Prozesses auf einem Projektierungs-PC mit WinCC ab Version
11. Die Projektierung umfasst:
● Projektdaten erstellen
● Projektdaten speichern
● Projektdaten testen
● Projektdaten simulieren
Nach dem Übersetzen der Projektierung laden Sie das Projekt in das Bediengerät.
3URMHNWLHUXQJV3&
%HGLHQJHU¦W
Prozessführung
Die Prozessführung ist durch wechselseitige Kommunikation zwischen Bediengerät und
Steuerung gekennzeichnet.
6WHXHUXQJ
%HGLHQJHU¦W
6WHXHUXQJ
Über das Bediengerät bedienen und beobachten Sie den Prozess.
Comfort Panels
22
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Überblick
1.6 Software-Optionen
1.6
Software-Optionen
Für die Bediengeräte stehen folgende Software-Optionen zur Verfügung:
Option
WinCC /[email protected]
Beschreibung
1
Mit der Option WinCC /[email protected] greifen Sie vom
Bediengerät oder PC aus über Ethernet auf ein
entferntes Bediengerät zu. Darüber hinaus realisieren Sie
die Kommunikation zwischen verschiedenen HMISystemen.
WinCC /Audit 1
Mit der Option WinCC /Audit wird das Bediengerät um
Funktionen für die zur Aufzeichnung von
Bedienhandlungen in einem Audit-Trail und
elektronischer Unterschrift erweitert.
Uninterruptable Powersupply (UPS) with
USB support 2
Bei Anschluss einer Unterbrechungsfreien
Stromversorgung wird das Bediengerät bei Stromausfall
nach einer Überbrückungszeit kontrolliert ausgeschaltet.
Die Bediengeräte unterstützen SITOP DC-USV-Module
mit Anschluss über die USB-Schnittstelle.
Microsoft Excel Viewer 3
Mit dem Microsoft Excel Viewer zeigen Sie ExcelDokumente an.
Microsoft PDF Viewer 3
Mit dem Microsoft PDF Viewer zeigen Sie PDFDokumente an.
Microsoft Word Viewer 3
Mit dem Microsoft Word Viewer zeigen Sie WordDokumente an.
Druckertreiber
Die Option Druckertreiber ermöglicht die Ausgabe in
PostScript, HTML oder PDF für alle Druckoptionen der
Bediengeräte.
1
Wird mit dem Projekt übertragen; für die Nutzung ist ein License Key erforderlich
2
Muss als Option übertragen werden; für die Nutzung ist kein License Key erforderlich
3
Bereits vorinstalliert; für die Nutzung ist kein License Key erforderlich
Siehe auch
Freigegebene Drucker für SIMATIC Panels und Multi Panels
(http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/11376409)
Drucken mit SIMATIC Comfort Bediengeräten
(http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/58205602)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
23
Überblick
1.6 Software-Optionen
Comfort Panels
24
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Sicherheitshinweise
2.1
2
Allgemeine Sicherheitshinweise
Offenes Betriebsmittel und Maschinenrichtlinie
WARNUNG
Das Gerät ist ein offenes Betriebsmittel
Das Gerät ist ein offenes Betriebsmittel. Das heißt, Sie dürfen das Gerät nur in Gehäusen
oder Schränken einbauen, wobei die Bedienung des Geräts über die Frontseite erfolgt.
Der Zugang zu dem Gehäuse oder Schrank, in dem das Gerät eingebaut ist, darf nur über
Schlüssel oder Werkzeug und nur für qualifiziertes Fachpersonal möglich sein.
Lebensgefährliche Spannung bei geöffnetem Schaltschrank
Wenn Sie den Schaltschrank öffnen, können einzelne Bereiche oder Bauteile unter
lebensgefährlicher Spannung stehen.
Wenn Sie diese Bereiche oder Bauteile berühren, kann Tod durch Stromschlag eintreten.
Schalten Sie den Schaltschrank vor dem Öffnen stromlos.
Gerät darf nur in Maschinen nach Maschinenrichtlinie betrieben werden
Die "Maschinenrichtlinie" regelt u. a. Vorkehrungen beim Inbetriebnehmen und Betreiben
von Maschinen innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums.
Eine Nichtbeachtung stellt einen Verstoß gegen die Maschinenrichtlinie dar. Darüber
hinaus sind abhängig von der betriebenen Maschine Personen- und Sachschäden nicht
ausgeschlossen.
Nehmen Sie das Gerät nur in einer Maschine in Betrieb, die den Bestimmungen der
Richtlinie 2006/42/EG entspricht.
Explosionsgefährdete Bereiche
Folgender Warnhinweis gilt für den Betrieb des Bediengeräts in explosionsgefährdeten
Bereichen.
WARNUNG
Explosion Hazard
Do not disconnect while circuit is live unless area is known to be non-hazardous.
Substitution of components may impair suitability for Class I, Division 2 or Zone 2.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
25
Sicherheitshinweise
2.2 Securityhinweise
Hochfrequente Strahlung
VORSICHT
Ungewollte Betriebssituation
Hochfrequente Strahlung, z. B. vom Mobiltelefon, stört Gerätefunktionen und kann zu
Fehlfunktionen des Geräts führen.
Personen werden verletzt und die Anlage beschädigt.
Vermeiden Sie hochfrequente Strahlung:
 Entfernen Sie Strahlungsquellen aus der Umgebung des Geräts.
 Schalten Sie strahlende Geräte ab.
 Reduzieren Sie die Funkleistung strahlender Geräte.
 Beachten Sie die Angaben zur elektromagnetischen Verträglichkeit.
2.2
Securityhinweise
Siemens bietet für sein Automatisierungs- und Antriebsproduktportfolio IT-SecurityMechanismen, um einen sicheren Betrieb der Anlage/Maschine zu unterstützen. Wir
empfehlen Ihnen, sich regelmäßig über die IT-Security-Entwicklungen bei Ihren Produkten
zu informieren. Informationen dazu finden Sie unter: Industry Online Support
(http://www.siemens.de/automation/csi_de_WW). Hier können Sie sich für einen
produktspezifischen Newsletter registrieren.
Für den sicheren Betrieb einer Anlage/Maschine ist es darüber hinaus auch notwendig, die
Automatisierungskomponenten in ein ganzheitliches IT-Securitykonzept der gesamten
Anlage/Maschine zu integrieren, das dem aktuellen Stand der IT-Technik entspricht.
Hinweise hierzu finden Sie unter: Industrial Security
(http://www.siemens.de/industrialsecurity).
Dabei sind auch eingesetzte Produkte von anderen Herstellern zu berücksichtigen.
Comfort Panels
26
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Sicherheitshinweise
2.3 Einsatzhinweise
2.3
Einsatzhinweise
VORSICHT
Bediengerät nur für Innenräume zugelassen
Wenn Sie das Bediengerät außerhalb von geschlossenen Innenräumen betreiben, kann
das Bediengerät beschädigt werden.
Betreiben Sie das Bediengerät ausschließlich in Innenräumen.
Einsatz im Industriebereich
Das Bediengerät ist für den Industriebereich ausgelegt. Dafür werden folgende Normen
erfüllt:
● Anforderungen an die Störaussendung EN 61000-6-4: 2007
● Anforderungen an die Störfestigkeit EN 61000-6-2: 2005
Einsatz im Wohngebiet
ACHTUNG
Bediengerät nicht für Einsatz im Wohngebiet bestimmt
Das Bediengerät ist nicht für den Einsatz in Wohngebieten bestimmt. Wenn Sie das
Bediengerät in Wohngebieten einsetzen, kann es zu Beeinflussungen des Rundfunk- oder
Fernsehempfangs kommen.
Wenn Sie das Bediengerät in einem Wohngebiet einsetzen, müssen Sie bezüglich der
Emission von Funkstörungen die Grenzwertklasse B nach EN 55011 sicherstellen.
Geeignete Maßnahmen zur Erreichung des Funkentstörgrades der Grenzwertklasse B sind
z. B.:
● Einbau des Bediengeräts in geerdete Schaltschränke
● Einsatz von Filtern in Versorgungsleitungen
Zusätzlich ist eine Einzelabnahme erforderlich.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
27
Sicherheitshinweise
2.3 Einsatzhinweise
Comfort Panels
28
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät einbauen und anschließen
3.1
3
Einbau vorbereiten
Einbauort des Bediengeräts wählen
Beachten Sie bei der Wahl des Einbauorts folgende Punkte:
● Positionieren Sie das Bediengerät so, dass es keiner direkten Sonnenbestrahlung
ausgesetzt ist.
● Positionieren Sie das Bediengerät für den Bediener ergonomisch günstig.
Wählen Sie eine entsprechende Einbauhöhe.
● Verdecken Sie die Lüftungsöffnungen des Bediengeräts nicht durch den Einbau.
● Beachten Sie die zulässigen Einbaulagen.
3.1.1
Verpackungsinhalt überprüfen
Überprüfen Sie den Verpackungsinhalt auf sichtbare Transportschäden und auf
Vollständigkeit.
ACHTUNG
Beschädigte Teile
Ein beschädigtes Teil führt zur Funktionsstörung des Bediengeräts.
Bauen Sie beschädigte Teile aus dem Verpackungsinhalt nicht ein. Wenden Sie sich im
Falle beschädigter Teile an Ihren Siemens-Ansprechpartner.
Überprüfen Sie den Lieferumfang des Bediengeräts (siehe Lieferumfang (Seite 15)).
Im Lieferumfang können weitere Dokumente enthalten sein.
Die Dokumentation gehört zum Bediengerät und wird auch bei späteren Inbetriebnahmen
benötigt. Bewahren Sie mitgelieferte Dokumentation während der gesamten Lebensdauer
des Bediengeräts auf. Geben Sie die mitgelieferte Dokumentation an jeden nachfolgenden
Besitzer oder Benutzer des Bediengeräts weiter. Stellen Sie sicher, dass jede Ergänzung,
die Sie zur Dokumentation erhalten, zusammen mit der Betriebsanleitung aufbewahrt wird.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
29
Gerät einbauen und anschließen
3.1 Einbau vorbereiten
3.1.2
Einsatzbedingungen prüfen
Beachten Sie folgende Punkte, bevor Sie das Bediengerät einbauen:
1. Machen Sie sich mit den Normen, Zulassungen, EMV-Kenngrößen und den technischen
Angaben zum Einsatz des Bediengeräts vertraut. Sie finden diese Informationen in
folgenden Kapiteln:
– Zertifikate und Zulassungen (Seite 169)
– Elektromagnetische Verträglichkeit (Seite 172)
2. Prüfen Sie die mechanischen und klimatischen Umgebungsbedingungen für den Betrieb
des Bediengeräts: Umgebungsbedingungen (Seite 197).
3. Beachten Sie die Hinweise zum lokalen Einsatz des Bediengeräts: Einsatzhinweise
(Seite 27).
4. Beachten Sie die zulässige Nennspannung und den zugehörigen Toleranzbereich:
– Nennspannung: DC +24 V
– Toleranzbereich: 19,2 V bis 28,8 V
3.1.3
Einbaulage festlegen
Das Bediengerät ist vorgesehen für den Einbau in:
● Einbauschränke
● Schaltschränke
● Schalttafeln
● Pulte
Für diese Einbaumöglichkeiten wird stellvertretend der Begriff "Schaltschrank" verwendet.
Das Bediengerät ist eigenbelüftet und bis zu einem Neigungswinkel von +/-35° für den
geneigten Einbau in stationären Schaltschränken zugelassen.
VORSICHT
Beschädigung durch Überhitzung
Bei geneigtem Einbau verringert sich die Konvektion durch das Bediengerät und somit die
maximal zulässige Umgebungstemperatur für den Betrieb.
Bei ausreichender Fremdbelüftung kann das Bediengerät auch in geneigter Einbaulage bis
zur maximal zulässigen Umgebungstemperatur für den senkrechten Einbau betrieben
werden. Andernfalls kann das Bediengerät beschädigt werden und die Zulassungen sowie
die Gewährleistung für das Bediengerät erlöschen.
Informationen zu den zulässigen Umgebungstemperaturen finden Sie unter
Umgebungsbedingungen (Seite 197).
Comfort Panels
30
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät einbauen und anschließen
3.1 Einbau vorbereiten
Einbaulage
Wählen Sie eine der zulässigen Einbaulagen für Ihr Bediengerät. Die zulässigen
Einbaulagen sind in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Einbau im Querformat
Alle Bediengeräte sind für den Einbau im Querformat geeignet.
$OO&RPIRUW3DQHOV
SIEMENS
r&7373
r&DOORWKHUV
6,0$7,&+0,
0 °C
r&
r&
r&
r&
rದr
rದr
Für den senkrechten Einbau (0° Neigungswinkel) ist eine Umgebungstemperatur von
maximal +50 °C zulässig, für den geneigten Einbau von maximal +40 °C.
Für den senkrechten Einbau des TP1900 und TP2200 Comfort ist eine
Umgebungstemperatur von maximal +45 °C zulässig.
Einbau im Hochformat
Die Touch-Bediengeräte sind zusätzlich für den Einbau im Hochformat geeignet. Wählen Sie
bei der Projektierung das entsprechende Bildschirmformat.
.73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
r&
0 °C
r&
r&
r&
r&
rದr
rದr
Für den senkrechten Einbau (0° Neigungswinkel) ist eine Umgebungstemperatur von
maximal +40 °C zulässig, für den geneigten Einbau von maximal +35 °C.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
31
Gerät einbauen und anschließen
3.1 Einbau vorbereiten
3.1.4
Freiräume prüfen
Folgende Freiräume sind um das Bediengerät für eine ausreichende Eigenbelüftung
erforderlich:
● Jeweils mindestens 15 mm rechts und links des Einbauausschnitts (in x-Richtung) für das
Einhängen der Spannklemmen beim Einbau
● Jeweils mindestens 50 mm oberhalb und unterhalb des Einbauausschnitts (in y-Richtung)
zur Belüftung
● Mindestens 10 mm hinter der Rückwand des Bediengeräts (in z-Richtung)
Die folgende Abbildung zeigt die Freiräume beim Einbau der Bediengeräte im Quer- und
Hochformat:
\
\
[
[
]
]
[
[
\
\
①
②
Freiraum bei Einbau im Hochformat (nur Touch-Bediengeräte)
x
Abstand mindestens 15 mm
y
Abstand mindestens 50 mm
z
Abstand mindestens 10 mm
Freiraum bei Einbau im Querformat (alle Bediengeräte)
ACHTUNG
Achten Sie beim Einbau in Schaltschränke und insbesondere in geschlossene Gehäuse
darauf, dass die zulässige Umgebungstemperatur eingehalten wird.
Comfort Panels
32
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät einbauen und anschließen
3.1 Einbau vorbereiten
3.1.5
Einbauausschnitt anfertigen
ACHTUNG
Stabilität des Einbauausschnitts
Das Material um den Einbauausschnitt muss ausreichend stabil sein, um eine dauerhaft
sichere Befestigung des Bediengeräts zu gewährleisten.
Um die nachfolgend beschriebenen Schutzarten zu erreichen, darf sich das Material unter
Einwirkung der Spannklemmen oder durch die Bedienung des Geräts nicht verformen.
Schutzarten
Die Schutzarten des Bediengeräts sind nur dann gewährleistet, wenn folgende
Voraussetzungen erfüllt sind:
● Materialdicke bei Schutzart IP65 oder Schutzart Front face only Type 4X/Type 12 (indoor
use only) am Einbauausschnitt: 2 mm bis 6 mm
● Zulässige Abweichung von der Ebenheit am Einbauausschnitt: ≤ 0,5 mm
Diese Bedingung muss auch bei eingebautem Bediengerät eingehalten werden.
● Zulässige Oberflächenrauigkeit im Bereich der Einbaudichtung: ≤ 120 µm (Rz 120)
Kompatibilität des Einbauausschnitts zu anderen Bediengeräten
Die Einbauausschnitte der folgenden Bediengeräte sind kompatibel mit den
Einbauausschnitten folgender Vorgängergeräte:
Bediengerät
Einbauausschnitt kompatibel zu
KP400 Comfort
OP 77B
KTP400 Comfort
TP 177B 4"
KP700 Comfort
OP 277 6"
TP700 Comfort
TP 177B 6", MP 177 6", TP 277 6"
KP900 Comfort
MP 277 8" Key
KP1500 Comfort
MP 377 12" Key
Beachten Sie, dass sich trotz gleicher Abmessungen für den Einbauausschnitt die
Gerätetiefe und/oder die Gehäusefrontmaße von den entsprechenden Abmessungen der
Vorgängergeräte unterscheiden können.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
33
Gerät einbauen und anschließen
3.1 Einbau vorbereiten
Abmessungen des Einbauausschnitts
w
w
h
+1
0
h
+1
0
.3
.73
.3
73
.3
73
.3
73
.3
73
73
73
Bei Einbau im Hochformat sind Breite und Höhe entsprechend zu vertauschen.
3.1.6
Funktionstasten beschriften
Um die Funktionstasten der Bediengeräte projektbezogen zu beschriften, verwenden Sie
Beschriftungsstreifen.
Vorlagen für Beschriftungsstreifen im Maßstab 1:1 als Word-Dokument finden Sie:
● Im Internet unter folgender Adresse:
Downloads für Comfort Panels
(http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/47182890/133100)
● Auf der WinCC Installations-DVD im Ordner "Support"
Wenn Sie die Beschriftungsstreifen individuell anfertigen wollen, finden Sie die Maße unter
"Maße für Beschriftungsstreifen (Seite 189)".
Hinweis
Schreiben Sie nicht auf die Tastatur, um die Funktionstasten zu beschriften.
Als Beschriftungsstreifen sind bedruck- und beschreibbare Folien geeignet. Die zulässige
Dicke des Beschriftungsstreifens beträgt 0,15 mm. Beschriftungsstreifen aus Papier sind
ungeeignet.
Comfort Panels
34
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät einbauen und anschließen
3.1 Einbau vorbereiten
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Bearbeiten Sie die Vorlage am PC und drucken Sie die Vorlage aus.
2. Besprühen Sie die Beschriftungsstreifen mit Fixierspray.
Durch die Behandlung mit Fixierspray wird der Ausdruck wasser- und wischfest.
Zusätzlich färbt die Druckertinte nicht an die Tastaturfolie ab.
3. Schneiden Sie den Beschriftungsstreifen aus.
4. Um das Einschieben in die Führung zu erleichtern, schneiden Sie die Ecken der
Beschriftungsstreifen in einem Winkel von 45° ab.
5. Wenn die Beschriftung getrocknet ist, schieben Sie die Beschriftungsstreifen bis an das
Ende der Führung ein.
Das folgende Bild zeigt Führungen und Beschriftungsstreifen für die unteren beiden
Tastenreihen des KP1200 Comfort.
①
②
Führung; die Anzahl der Führungen ist abhängig vom verwendeten Bediengerät
Beschriftungsstreifen
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
35
Gerät einbauen und anschließen
3.1 Einbau vorbereiten
Das folgende Bild zeigt die Positionen der Führungen für Beschriftungsstreifen des
KP1500 Comfort.
①
②
③
④
⑤
⑥
Führung für Beschriftungsstreifen F1, F3 ... F15
Führung für Beschriftungsstreifen F2, F4 ... F16
Führung für Beschriftungsstreifen F17 ... F22
Führung für Beschriftungsstreifen F23 ... F26
Führung für Beschriftungsstreifen F27 ... F31
Führung für Beschriftungsstreifen F32 ... F36
Ergebnis
Die Beschriftungsstreifen ragen ca. 3 cm aus der Führung heraus. Die Vorlage für die
Beschriftungsstreifen ist so bemessen, dass die Beschriftung der Funktionstasten korrekt
platziert ist. Eine Arretierung des Beschriftungsstreifens ist nicht erforderlich.
Achten Sie beim Einbau des Bediengeräts darauf, dass die Beschriftungsstreifen nicht
zwischen Einbauausschnitt und Bediengerät eingeklemmt werden.
Siehe auch
Zubehör (Seite 21)
Comfort Panels
36
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät einbauen und anschließen
3.2 Gerät einbauen
3.2
Gerät einbauen
Positionen der Spannklemmen
Damit die Schutzart für das Bediengerät erreicht wird, müssen die nachfolgend aufgeführten
Positionen für die Spannklemmen eingehalten werden.
Die Positionen der Spannklemmen sind durch Prägungen an den Aussparungen
gekennzeichnet. Setzen Sie in alle geprägten Aussparungen Spannklemmen ein.
Die folgende Tabelle zeigt Typ, Anzahl und Position der benötigten Spannklemmen für die
jeweiligen Bediengeräte.
ComfortBediengerät
KTP400
Spannklemmen
Typ
Anzahl
Kunststoffspannklemmen
4
Position am Bediengerät
.73&RPIRUW
KP400
6
.3&RPIRUW
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
37
Gerät einbauen und anschließen
3.2 Gerät einbauen
ComfortBediengerät
TP700
Spannklemmen
Typ
Anzahl
Aluminiumspannklemmen
10
Position am Bediengerät
73&RPIRUW
12
KP700
TP900
TP1200
.3&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
KP900
16
KP1200
.3&RPIRUW
.3&RPIRUW
KP1500
Stahlspannklemmen
12
TP1500
.3&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
TP1900
TP2200
Voraussetzung
● Alle Verpackungsbestandteile und Schutzfolien am Bediengerät wurden entfernt.
● Für den Einbau des Bediengeräts benötigen Sie die Spannklemmen aus dem Beipack.
● Am Bediengerät muss die Einbaudichtung vorhanden sein.
Comfort Panels
38
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät einbauen und anschließen
3.2 Gerät einbauen
Vorgehensweise
ACHTUNG
Gefährdung der zugesicherten Schutzart
Wenn die Einbaudichtung beschädigt ist oder am Bediengerät übersteht, ist die Schutzart
nicht gewährleistet.
Sitz der Einbaudichtung kontrollieren
Bauen Sie die Einbaudichtung nicht in sich verdreht ein, um Undichtheit am
Einbauausschnitt zu vermeiden. Wenn die Einbaudichtung beschädigt ist, bestellen Sie
eine neue Dichtung als Ersatz.
ACHTUNG
Einbau des Bediengeräts
Bauen Sie das Bediengerät nur nach den Vorgaben der vorliegenden Betriebsanleitung ein.
Spannklemmen für 4''-Varianten:
73
Spannklemmen für 7''-, 9''-, 12''-Varianten:
Spannklemmen für 15"-, 19", 22"-Varianten:
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
39
Gerät einbauen und anschließen
3.2 Gerät einbauen
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Setzen Sie das Bediengerät von vorn in den Einbauausschnitt ein.
2. Setzen Sie die Spannklemme in die vorgesehene Aussparung am Bediengerät ein.
3. Fixieren Sie die Spannklemme durch Anziehen des Gewindestifts.
Hinweis
Beachten Sie das Drehmoment beim Anziehen der Gewindestifte der Spannklemmen:
 4"-Variante: 0,2 Nm
 7"- bis 22"-Varianten: 0,5 Nm
4. Wiederholen Sie die Arbeitsschritte 2 und 3, bis alle Spannklemmen befestigt sind.
5. Kontrollieren Sie den Sitz der Einbaudichtung.
Ergebnis
Das Bediengerät ist eingebaut und die Schutzart wird frontseitig gewährleistet.
Siehe auch
Zubehör (Seite 21)
Comfort Panels
40
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
3.3
Gerät anschließen
3.3.1
Hinweise zum Anschließen
Voraussetzung
● Das Bediengerät ist entsprechend den Angaben der vorliegenden Betriebsanleitung
eingebaut.
● Verwenden Sie für Datenkabel nur geschirmte Standardleitungen.
Weitere Hinweise finden Sie im Katalog und Online-Bestellsystem unter Industry Mall
(http://mall.automation.siemens.com).
Anschlussreihenfolge
Schließen Sie das Bediengerät in folgender Reihenfolge an:
1. Potenzialausgleich
2. Stromversorgung
Stellen Sie durch einen Einschalttest sicher, dass die Stromversorgung nicht verpolt
angeschlossen ist.
3. Steuerung
4. Projektierungs-PC bei Bedarf
5. Peripheriegeräte bei Bedarf
ACHTUNG
Beschädigung des Bediengeräts
Wenn Sie die Anschlussreihenfolge nicht einhalten, kann das Bediengerät beschädigt
werden.
Schließen Sie das Bediengerät unbedingt in der oben aufgeführten Reihenfolge an.
Trennen Sie das Bediengerät in umgekehrter Reihenfolge von den Anschlüssen.
Leitungen anschließen
Achten Sie beim Anschließen der Leitungen darauf, dass Kontaktstifte nicht verbogen
werden. Sichern Sie Leitungsstecker, indem Sie die Stecker an der Buchse anschrauben.
Sorgen Sie für ausreichende Zugentlastung der Anschlusskabel.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
41
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
3.3.2
Potenzialausgleich anschließen
Potenzialunterschiede
Zwischen räumlich getrennten Anlagenteilen können Potenzialunterschiede auftreten. Die
Potenzialunterschiede können zu hohen Ausgleichsströmen über die Datenleitungen und
damit zur Zerstörung deren Schnittstellen führen. Ausgleichsströme können entstehen, wenn
Leitungsschirme beidseitig aufgelegt und an unterschiedlichen Anlagenteilen geerdet sind.
Potenzialunterschiede können durch unterschiedliche Netzeinspeisungen verursacht
werden.
Allgemeine Anforderungen an den Potenzialausgleich
Potenzialunterschiede müssen Sie durch Verlegen von Potenzialausgleichsleitungen so weit
reduzieren, dass die betroffenen elektronischen Komponenten einwandfrei funktionieren.
Beachten Sie deshalb beim Einrichten des Potenzialausgleichs Folgendes:
● Die Wirksamkeit eines Potenzialausgleichs ist umso größer, je kleiner die Impedanz der
Potenzialausgleichsleitung bzw. je größer der Querschnitt der Potenzialausgleichsleitung
ist.
● Wenn zwei Anlagenteile über geschirmte Datenleitungen miteinander verbunden sind,
deren Schirme beidseitig mit dem Erder/Schutzleiter verbunden sind, darf die Impedanz
der zusätzlich verlegten Potenzialausgleichsleitung höchstens 10 % der Schirmimpedanz
betragen.
● Der Querschnitt einer Potenzialausgleichsleitung muss für den maximal fließenden
Ausgleichsstrom dimensioniert sein. In der Praxis haben sich
Potenzialausgleichsleitungen mit einem Mindestquerschnitt von 16 mm² bewährt.
● Verwenden Sie Potenzialausgleichsleitungen aus Kupfer oder verzinktem Stahl.
Verbinden Sie die Potenzialausgleichsleitungen großflächig mit dem Erder/Schutzleiter
und schützen Sie diese vor Korrosion.
● Klemmen Sie den Schirm der Datenleitung flächig mit einer geeigneten Kabelschelle an
die Potenzialausgleichsschiene. Halten Sie die Leitungslänge zwischen Bediengerät und
Potenzialausgleichschiene so kurz wie möglich.
● Verlegen Sie die Potenzialausgleichs- und Datenleitungen parallel und mit minimalem
Abstand zueinander.
Comfort Panels
42
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
Anschlussgrafik
Die folgende Abbildung zeigt den Anschluss des Potenzialausgleichs am Beispiel des
TP700 Comfort und gilt analog für die übrigen Comfort-Geräte.
73
①
②
③
④
⑤
⑥
⑦
Schaltschrank
Potenzialausgleichsschiene
Potenzialausgleichsleitung
PROFINET-Datenleitung
PROFIBUS-Datenleitung
Kabelschelle
Erdungsanschluss
VORSICHT
Schädigung der Schnittstellenbausteine möglich
Leitungsschirme sind für den Potenzialausgleich nicht geeignet.
Verwenden Sie nur die vorgeschriebenen Potenzialausgleichsleitungen. Die
Potenzialausgleichsleitung muss einen Mindestquerschnitt von 16 mm² aufweisen. Sonst
können Schnittstellenbausteine beschädigt bzw. zerstört werden.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
43
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
3.3.3
Stromversorgung anschließen
VORSICHT
Sichere elektrische Trennung
Verwenden Sie für die DC-24-V-Versorgung nur Netzgeräte mit sicherer elektrischer
Trennung nach IEC 60364-4-41 bzw. HD 384.04.41 (VDE 0100, Teil 410), z. B. gemäß
dem Standard PELV.
Die Versorgungsspannung darf nur innerhalb des angegebenen Spannungsbereichs
liegen. Funktionsausfälle am Bediengerät sind sonst nicht auszuschließen.
Gilt bei potenzialgebundenem Anlagenaufbau:
Schließen Sie vom 24-V-Ausgang der Stromversorgung den Anschluss für GND 24 V an
den Potenzialausgleich für ein einheitliches Bezugspotenzial an. Wählen Sie dabei einen
möglichst zentralen Anschlusspunkt.
Anschlussgrafik
Die folgende Abbildung zeigt den Anschluss zwischen Stromversorgung und Bediengerät.
'&9
*1'
Beim Anschließen beachten
Die Netzanschlussklemme zum Anschluss der Versorgungsspannung ist im Beipack
enthalten. Die Netzanschlussklemme ist für Leitungen mit einem Querschnitt von max.
1,5 mm² ausgelegt.
Comfort Panels
44
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
Netzanschlussklemme anschließen
ACHTUNG
Beschädigung
Ziehen Sie die Schrauben der Netzanschlussklemme nicht fest, wenn diese im Bediengerät
steckt. Sie können sonst durch den Druck des Schraubendrehers die Steckbuchse im
Bediengerät beschädigen.
Schließen Sie die Drähte nur bei abgezogener Netzanschlussklemme an.
Schließen Sie die Netzanschlussklemme an die Leitungen von der Stromversorgung wie in
der obigen Abbildung dargestellt an. Achten Sie darauf, dass die Leitungen nicht vertauscht
angeklemmt werden. Achten Sie auch auf die Beschriftung für die Kontaktstifte auf der
Rückseite des Bediengeräts.
Verpolschutz
Das Bediengerät verfügt über einen Verpolschutz.
Unterbrechungsfreie Stromversorgung anschließen
Die folgende Abbildung zeigt den Anschluss zwischen Unterbrechungsfreier
Stromversorgung (USV) und Bediengerät. Die Unterbrechungsfreie Stromversorgung wird
am 24-V-Eingang und an einer Typ-A-USB-Schnittstelle des Bediengeräts angeschlossen.
Bei Anschluss an die USB-Schnittstelle des Bediengeräts werden folgende
Unterbrechungsfreie Stromversorgungen unterstützt:
SITOP DC-USV-Module ab einem Strom-Nennwert von 6 A, z. B. 6EP1931-2DC42
Siehe auch
Unterbrechungsfreie Stromversorgung einstellen (Seite 108)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
45
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
3.3.4
Projektierungs-PC anschließen
Anschlussgrafik
Die folgende Abbildung zeigt, wie Sie das Bediengerät mit einem Projektierungs-PC
verbinden.
①
②
Verbindung mit dem Projektierungs-PC über PROFINET (LAN)
Verbindung mit dem Projektierungs-PC über USB Typ Mini-B
Die Beschreibung der Schnittstellen finden Sie in den Technischen Daten.
Hinweis
Alternativ können Sie das Bediengerät auch über PROFIBUS mit dem Projektierungs-PC
verbinden. Aufgrund der Übertragungsgeschwindigkeit kann es dabei zu sehr langen
Transferzeiten kommen.
Hinweise zur Schnittstelle USB Typ Mini-B
ACHTUNG
USB Typ Mini-B-Schnittstelle nur für Inbetriebnahme geeignet
Die Schnittstelle USB Typ Mini-B ist nicht für den Anschluss von Peripheriegeräten
vorgesehen.
Die Schnittstelle USB Typ Mini-B darf ausschließlich zur Inbetriebnahme und für
Wartungszwecke verwendet werden.
USB 2.0-zertifiziertes Kabel erforderlich
Wenn Sie ein USB-Kabel verwenden, das nicht USB 2.0-zertifiziert ist, dann können Fehler
in der Datenübertragung auftreten.
Verwenden Sie ausschliesslich USB-Kabel mit der Kennzeichnung "Certified HI-SPEED
USB 2.0".
USB-Leitungslänge maximal 1,5 m
USB-Leitungen mit einer Länge von mehr als 1,5 m gewährleisten keine sichere
Datenübertragung.
Die Leitungslänge der angeschlossenen USB-Geräte darf maximal 1,5 m betragen.
Comfort Panels
46
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Schalten Sie das Bediengerät aus.
2. Schalten Sie den Projektierungs-PC ein.
3. Verbinden Sie das Bediengerät entweder über die Schnittstelle PROFINET (LAN) oder
USB Typ Mini-B mit dem Projektierungs-PC. Beachten Sie bei der USB-Verbindung:
– Verbinden Sie den USB-Mini-B-Stecker des USB-Kabels mit der Schnittstelle
USB Typ Mini-B des Bediengeräts.
– Verbinden Sie den USB-A-Stecker des USB-Kabels mit einer freien USB-Schnittstelle
des Projektierungs-PC.
4. Schalten Sie das Bediengerät ein.
Ergebnis
Projektierungs-PC und Bediengerät sind verbunden.
Wenn Sie das Bediengerät über die Schnittstelle PROFINET (LAN) direkt mit dem
Projektierungs-PC verbunden haben, dann vergeben Sie im Anschluss eine IP-Adresse für
das Bediengerät.
Wenn auf dem Projektierungs-PC Windows XP installiert ist und Sie das Bediengerät über
USB mit dem Projektierungs-PC verbunden haben, dann werden Sie zur USBTreiberinstallation aufgefordert. Sie finden den USB-Treiber im Installationsverzeichnis von
WinCC.
Hinweis
Betriebssystem aktualisieren
Wenn auf dem Bediengerät kein oder kein betriebsfähiges Bediengeräte-Image vorhanden
ist, können Sie das Betriebssystem nur mit Zurücksetzen auf Werkseinstellung aktualisieren.
Schließen Sie den PC beim Zurücksetzen auf Werkseinstellungen über die Schnittstelle
PROFINET (LAN) an das Bediengerät an.
Mehrere Bediengeräte nacheinander anschließen
Wenn Sie mehrere Bediengeräte mit derselben IP-Adresse nacheinander an einen
Projektierungs-PC anschließen, dann müssen Sie den Projektierungs-PC nach jedem
Bediengerätewechsel einmal vom Bediengerät aus über "ping" ansprechen.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
47
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
3.3.5
Steuerung anschließen
Anschlussgrafik
Die folgende Abbildung zeigt, wie Sie das Bediengerät mit einer Steuerung verbinden.
①
②
Verbindung mit der Steuerung über PROFINET (LAN)
Verbindung mit der Steuerung über PROFIBUS
ACHTUNG
Nur frei gegebene Leitungen verwenden
Wenn Sie nicht frei gegebene Leitungen für den Anschluss einer Steuerung SIMATIC S7
verwenden, kann es zu Funktionsstörungen kommen.
Verwenden Sie für den Anschluss einer Steuerung SIMATIC S7 nur die dafür frei
gegebenen Leitungen.
Für die Kopplung sind Standardkabel verfügbar. Weitere Hinweise hierzu finden Sie im
Internet unter Industry Mall (http://mall.automation.siemens.com).
PROFINET anschließen
ACHTUNG
PROFINET IO-Kommunikation
Beachten Sie die Hinweise zum Aufbau von PROFINET-Netzwerken im Handbuch
"PROFINET Systembeschreibung".
Für Geräte mit einer Display-Diagonale ab 7" gilt: Das Bediengerät besitzt einen internen
Switch. Sie können mit dem Bediengerät damit ohne externen Switch z. B. eine
Ringtopologie aufbauen. Verwenden Sie für den Aufbau einer Ringtopologie bei Geräten mit
einer Display-Diagonale ab 15" die Schnittstelle X1.
Siehe auch
Kommunikation mit Steuerungen (Seite 209)
Comfort Panels
48
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
3.3.6
USB-Gerät anschließen
Sie können an die USB Typ A-Schnittstellen des Bediengeräts z. B. folgende Geräte
anschließen:
● Externe Maus
● Externe Tastatur
● Drucker
● USB-Speicherstick
● Industrial USB Hub 4
Der Industrial USB Hub 4 ist unter der Bestellnummer 6AV6671-3AH00-0AX0 erhältlich.
Beim Anschließen beachten
ACHTUNG
USB Typ A-Schnittstelle nicht für Inbetriebnahme geeignet
Die Schnittstelle USB Typ A ist nur für den Anschluss von Peripheriegeräten vorgesehen.
Verwenden Sie die Schnittstelle USB Typ A nicht zur Inbetriebnahme oder zu
Wartungszwecken.
USB 2.0-zertifiziertes Kabel erforderlich
Wenn Sie ein USB-Kabel verwenden, das nicht USB 2.0-zertifiziert ist, dann können Fehler
in der Datenübertragung auftreten.
Verwenden Sie ausschliesslich USB-Kabel mit der Kennzeichnung "Certified HI-SPEED
USB 2.0".
USB-Leitungslänge maximal 1,5 m
USB-Leitungen mit einer Länge von mehr als 1,5 m gewährleisten keine sichere
Datenübertragung.
Die Leitungslänge darf maximal 1,5 m betragen.
Funktionsstörung der USB-Schnittstelle
Wenn Sie ein externes Gerät mit 230 V Spannungsversorgung an die USB-Schnittstelle
ohne potenzialgebundenen Anlagenaufbau anschließen, kann es zu Funktionsstörungen
kommen.
Verwenden Sie einen potenzialgebundenen Anlagenaufbau.
Zu hohe Nennbelastung der Schnittstelle
Ein USB-Gerät mit einer zu hohen Stromlast, verursacht möglicherweise
Funktionsstörungen.
Beachten Sie die maximale Belastbarkeit der USB-Schnittstelle. Sie finden die Werte im
Kapitel "Technischen Angaben" (Seite 208).
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
49
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
3.3.7
Drucker anschließen
Anschlussgrafik
Die folgende Abbildung zeigt den Anschluss zwischen Drucker und Bediengerät.
Beim Anschließen beachten
ACHTUNG
Leitungen für den Datenaustausch
Wenn Sie zwischen Bediengerät und Drucker Leitungen ohne Metallgeflechtschirm
verwenden, kann es zu Funktionsstörungen kommen.
Verwenden Sie zwischen Bediengerät und Drucker nur Leitungen mit beidseitig geerdetem
Metallgeflechtschirm.
Hinweis
Bei einigen Druckern müssen Sie möglicherweise den im Projekt eingestellten ASCIIZeichensatz auch am Drucker einstellen.
Die Liste der aktuellen Drucker und die notwendigen Einstellungen für Bediengeräte finden
Sie im Internet unter Freigegebene Drucker für SIMATIC Panels und Multi Panels
(http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/11376409).
Beachten Sie beim Anschluss auch die Dokumentation, die mit dem Drucker geliefert wurde.
Comfort Panels
50
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
3.3.8
Audiogerät anschließen
Sie können folgende Schnittstellen für Audiogeräte nutzen:
● "Line Out" z. B. für Aktivboxen oder andere Audioverstärker
● "Line In" für Audioquellen mit Line-In-Pegel
ACHTUNG
Kabel an Schnittstelle "Line-Out" kann erhöhte Störaussendung verursachen
Wenn Sie ein Audiogerät an die Schnittstelle "Line-Out" anschließen, dann kann das
Anschlusskabel des Audiogeräts eine erhöhte Störaussendung verursachen.
Verwenden Sie unzureichend abgeschirmte Audiogeräte wie z. B. Headsets und
Kopfhörer an der Schnittstelle "Line-Out" ausschließlich während der Inbetriebnahme.
Wenn Sie während des Produktivbetriebs Audiogeräte einsetzen, dann müssen Sie
dafür sorgen, dass die Anschlusskabel dieser Audiogeräte derart abgeschirmt sind,
dass die gültigen Richtlinien zur Störaussendung eingehalten werden.
Siehe auch
Zertifikate und Zulassungen (Seite 169)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
51
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
3.3.9
Gerät einschalten und testen
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Schalten Sie die Stromversorgung ein.
Nach dem Einschalten der Stromversorgung leuchtet der Bildschirm auf. Während des
Startvorgangs wird eine animierte Grafik angezeigt.
Falls das Bediengerät nicht startet, sind möglicherweise die Drähte an der
Netzanschlussklemme vertauscht. Prüfen Sie die angeschlossenen Drähte und ändern
Sie deren Anschluss. Nach dem Starten des Betriebssystems wird der Loader angezeigt.
Das Bediengerät wechselt bei der Erstinbetriebnahme unter folgenden Voraussetzungen
automatisch in die Betriebsart "Transfer":
– Auf dem Bediengerät ist kein Projekt vorhanden.
– Mindestens ein Datenkanal ist parametriert.
Währenddessen wird folgender Dialog angezeigt:
2. Um den Transfer abzubrechen, bedienen Sie die Schaltfläche "Cancel".
Comfort Panels
52
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
Ergebnis
Der Loader wird wieder angezeigt.
Hinweis
Bei der Wiederinbetriebnahme kann auf dem Bediengerät bereits ein Projekt vorhanden
sein. Das Projekt startet dann nach einer einstellbaren Verzögerungszeit oder über die
Schaltfläche "Start".
Beenden Sie das Projekt mit dem entsprechenden Bedienobjekt.
Nähere Hinweise hierzu finden Sie gegebenenfalls in Ihrer Anlagendokumentation.
Funktionstest
Führen Sie nach der Inbetriebnahme einen Funktionstest aus. Wenn einer der folgenden
Zustände eintritt, ist das Bediengerät funktionstüchtig:
● Der Dialog "Transfer" wird angezeigt.
● Der Loader wird angezeigt.
● Ein Projekt wird gestartet.
Bediengerät ausschalten
Beenden Sie das Projekt am Bediengerät, bevor Sie das Bediengerät ausschalten.
Sie haben folgende Möglichkeiten, das Bediengerät auszuschalten:
● Schalten Sie die Stromversorgung aus.
● Ziehen Sie die Netzanschlussklemme am Bediengerät.
Siehe auch
Datenkanal parametrieren (Seite 114)
3.3.10
Leitungen sichern
Sichern Sie nach dem Einschalttest die angeschlossenen Leitungen zur Zugentlastung mit
Kabelbinder an den markierten Befestigungselementen.
①
Befestigungselemente
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
53
Gerät einbauen und anschließen
3.3 Gerät anschließen
Zugentlastungsblech montieren
Bei den 4"- und 7"-Varianten sichern Sie die Leitungen mit einem separaten
Zugentlastungsblech. Das Zugentlastungsblech montieren Sie am Bediengerät.
Die folgende Abbildung zeigt die Befestigungselemente des Zugentlastungsblechs für die 4"Variante:
①
②
Bohrung für Torx-Schraube
Das Zugentlastungsblech wird mit der Torx-Schraube vom Anschluss des Potenzialausgleichs
gesichert. Drehen Sie Torx-Schraube vor der Montage des Zugentlastungsblechs heraus.
Sicherungsnase
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Positionieren Sie das Zugentlastungsblech bündig am Bediengerät.
2. Schieben Sie das Zugentlastungsblech nach rechts.
3. Sichern Sie das Zugentlastungsblech mit der Torx-Schraube .
Comfort Panels
54
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
Gerät in Betrieb nehmen
4.1
Überblick
4.1.1
Speicherkonzept
4
Einleitung
Die Bediengeräte verwenden folgende Speicherarten:
● Interner Speicher
● Speicherkarte
● Systemspeicherkarte
An der USB-Schnittstelle können Sie auch einen USB-Massenspeicher anschließen.
Interner Speicher
Im internen Speicher werden folgende Daten gespeichert:
● Betriebssystem
● Projektdatei
● License Keys
● Benutzerverwaltung
● Rezepturen*)
*) Um Rezepturen im internen Speicher abzulegen, wählen Sie in WinCC als Pfad "\Flash\"
aus.
Hinweis
Zyklisch schreibende Zugriffe für internen Speicher nicht zulässig
Für den internen Speicher sind zyklisch schreibende Zugriffe nicht zulässig, da diese die
Lebensdauer des internen Speichers und damit die Lebensdauer des Bediengeräts
verringern.
Verwenden Sie im Interesse der Lebensdauer des Bediengeräts für die Ablage von
Datensätzen und für Archive nach Möglichkeit externe Speicherkarten, z. B. die
SIMATIC HMI Memory Card.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
55
Gerät in Betrieb nehmen
4.1 Überblick
Hinweis
Anzahl zulässiger Dateien im Stammverzeichnis des internen Speichers
Im Stammverzeichnis ist die Anzahl der Dateien auf 256 begrenzt. In den
Unterverzeichnissen des internen Speichers ist die Anzahl der Dateien nicht begrenzt.
Speicherkarte
Auf der Speicherkarte werden folgende Daten gespeichert:
● Archive
● Sicherungen
● Rezepturen*)
*) Um Rezepturen auf der Speicherkarte abzulegen, wählen Sie in WinCC als Pfad
"\StorageCard SD\" aus.
Als Speicherkarte können Sie handelsübliche Speicherkarten im Format "SD(IO / HC)" oder
"MMC" verwenden. Aus Gründen der Datenkonsistenz empfiehlt Siemens den Einsatz der
SIMATIC HMI Memory Card als Speicherkarte, siehe Zubehör (Seite 21).
Hinweis
Datenkonsistenz
Wenn das Bediengerät abgeschaltet wird, ist nur für die SIMATIC HMI Memory Card
ab 2 GByte die Konsistenz der gespeicherten Daten gewährleistet.
Bei handelsüblichen Speicherkarten kann das Abschalten des Geräts zum Verlust
gespeicherter Daten führen, z. B. aufgrund eines Stromausfalls.
Bei Archiven ist die Konsistenz der gespeicherten Daten nur gewährleistet, wenn Sie das
Format RDB verwenden.
Systemspeicherkarte
Die Systemspeicherkarte ist Teil des Servicekonzepts der Bediengeräte. Wenn Sie das
Servicekonzept aktivieren, werden alle Daten aus dem internen Speicher des Bediengeräts
auf die Systemspeicherkarte übertragen. Wenn das Bediengerät ausfällt, stecken Sie die
Systemspeicherkarte in das Austauschgerät. Auf diese Weise reduzieren Sie
Stillstandszeiten Ihrer Anlage auf ein Mindestmaß.
Comfort Panels
56
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.1 Überblick
Die Systemspeicherkarte ist in der Bedienoberfläche des Bediengeräts nicht sichtbar und
auch nicht als Datenspeicher nutzbar. Damit die Systemspeicherkarte vom Bediengerät
erkannt wird, müssen Sie die Systemspeicherkarte in den dafür vorgesehenen Steckplatz
stecken.
Hinweis
Format der Systemspeicherkarte
Als Systemspeicherkarte ist nur die SIMATIC HMI Memory Card ab 2 GByte zulässig. Alle
anderen Speicherkarten werden vom Bediengerät nicht als Systemspeicherkarte erkannt.
Steckplätze für Speicher- und Systemspeicherkarte
Die Steckplätze für Speicher- und Systemspeicherkarten befinden sich ab den 7"-Varianten
auf der Rückseite des Gehäuses. Die Speicher- und Systemspeicherkarten sind somit im
Schaltschrank von hinten zugänglich. Die Speicher- und Systemspeicherkarten sind durch
einen Sicherungsschieber gesichert. Die Speicher- und Systemspeicherkarten können Sie
im laufenden Betrieb des Bediengeräts stecken und ziehen.
Bei den 4"-Varianten befinden sich die Steckplätze auf der Gehäuseseite.
Die folgende Abbildung zeigt die Steckplätze mit Sicherungsschieber:
.3&RPIRUW
.73&RPIRUW
.3&RPIRUW
.3&RPIRUW
.3&RPIRUW
.3&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
①
Steckplatz für Speicherkarte im Format "SD(IO / HC)" oder "MMC".
②
Steckplatz für Systemspeicherkarte.
③
Empfehlung: SIMATIC HMI Memory Card
Zulässig: SIMATIC HMI Memory Card ab 2 GByte
Sicherungsschieber
KP400 Comfort und KTP400 Comfort: stufenlos
Ab KP700 Comfort und TP700 Comfort: zweistufig
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
57
Gerät in Betrieb nehmen
4.1 Überblick
4.1.2
Speicherkarte wechseln
Einleitung
Die Speicher- und Systemspeicherkarten sind durch einen Sicherungsschieber gesichert.
Die Speicher- und Systemspeicherkarte können Sie im laufenden Betrieb des Bediengeräts
stecken und ziehen.
ACHTUNG
Möglicher Datenverlust
Wenn das Bediengerät beim Ziehen der Speicherkarte auf die Daten der Speicherkarte
zugreift, können die Daten auf der Speicherkarte zerstört werden.
Ziehen Sie die Speicherkarte nicht während des Datenzugriffs. Beachten Sie
entsprechende Meldungen am Bildschirm.
Ziehen der Systemspeicherkarte bei laufendem Projekt
Wenn Sie die Systemspeicherkarte bei laufendem Projekt ziehen, wird das Projekt
beendet.
Die folgende Abbildung zeigt die Steckplätze mit Sicherungsschieber:
.3&RPIRUW
.73&RPIRUW
.3&RPIRUW
.3&RPIRUW
.3&RPIRUW
.3&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
73&RPIRUW
①
Steckplatz für Speicherkarte im Format "SD(IO / HC)" oder "MMC".
②
Steckplatz für Systemspeicherkarte.
③
Empfehlung: SIMATIC HMI Memory Card
Zulässig: SIMATIC HMI Memory Card ab 2 GByte
Sicherungsschieber
KP400 Comfort und KTP400 Comfort: stufenlos
Ab KP700 Comfort und TP700 Comfort: zweistufig
Comfort Panels
58
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.1 Überblick
Voraussetzung
Auf Speicher- und / oder Systemspeicherkarte wird nicht schreibend zugegriffen
Vorgehensweise
Hinweis
Format der Systemspeicherkarte
Als Systemspeicherkarte ist nur die SIMATIC HMI Memory Card ab 2 GByte zulässig. Alle
anderen Speicherkarten werden vom Bediengerät nicht als Systemspeicherkarte erkannt.
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Schieben Sie den Sicherungsschieber in die entsprechende Position.
2. Um die Speicher- und / oder Systemspeicherkarte zu entnehmen, drücken Sie kurz auf
die entsprechende Karte.
Die Karte wird freigegeben und kann entnommen werden.
Dieser Schritt entfällt bei der Erstinbetriebnahme.
3. Stecken Sie die neue Speicher- und / oder Systemspeicherkarte.
4. Schieben Sie den Sicherungsschieber wieder in die Ausgangsstellung.
Wenn Sie die Systemspeicherkarte gesteckt haben, werden Sie vom Bediengerät zum
Aktivieren des Servicekonzepts aufgefordert.
Ergebnis
Die Speicher- und / oder Systemspeicherkarte ist getauscht.
Siehe auch
Servicekonzept aktivieren (Seite 62)
Zubehör (Seite 21)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
59
Gerät in Betrieb nehmen
4.1 Überblick
4.1.3
Frontseitige Bedienelemente
Touch-Bediengeräte
Sie bedienen die Touch-Bediengeräte mit dem Touchscreen. Alle für die Bedienung
erforderlichen Bedienobjekte werden nach dem Starten des Bediengeräts auf dem
Touchscreen abgebildet.
ACHTUNG
Unbeabsichtigte Aktion möglich
Führen Sie nicht mehrere Bedienungen gleichzeitig aus. Sie lösen damit möglicherweise
eine unbeabsichtigte Aktion aus.
Berühren Sie immer nur ein Bedienobjekt am Bildschirm.
Beschädigung des Touchscreen möglich
Berühren Sie den Touchscreen nicht mit spitzen oder scharfen Gegenständen. Vermeiden
Sie schlagartige Berührung des Touchscreen mit harten Gegenständen. Beides kann zu
einer erheblichen Reduzierung der Lebensdauer bis hin zum Totalausfall des Touchscreen
führen.
Berühren Sie den Touchscreen des Bediengeräts nur mit dem Finger. Verwenden Sie bei
Bedarf Schutzfolien für den Touchscreen, siehe Kapitel Zubehör (Seite 21).
Tasten-Bediengeräte
Sie bedienen die Tasten-Bediengeräte über die Systemtasten und über die Funktionstasten.
Die Funktion der Funktionstasten wird bei der Projektierung festgelegt. Wenn am
Bediengerät kein Projekt gestartet ist, sind die Funktionstasten ohne Funktion.
Comfort Panels
60
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.1 Überblick
Die folgende Abbildung zeigt die frontseitigen Bedienelemente der Tasten-Bediengeräte am
Beispiel des KP700 Comfort:
①
②
③
④
Display und Funktionstasten mit LED
Die Anzahl der Funktionstasten variiert je nach Displaygröße
Systemtasten – alphanumerische Tasten
Systemtasten – Steuertasten
Systemtasten – Cursortasten
ACHTUNG
Unbeabsichtigte Aktion möglich
Führen Sie nicht mehrere Bedienungen gleichzeitig aus. Sie lösen damit möglicherweise
eine unbeabsichtigte Aktion aus.
Drücken Sie nicht mehr als zwei Tasten gleichzeitig.
Beschädigung der Tastatur möglich
Wenn Sie einen harten Gegenstand zur Bedienung verwenden, reduziert dies die
Lebensdauer des Tastenmechanismus erheblich.
Drücken Sie die Tasten des Bediengeräts nur mit dem Finger.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
61
Gerät in Betrieb nehmen
4.2 Servicekonzept verwenden
4.2
Servicekonzept verwenden
Mit aktiviertem Servicekonzept speichert das Bediengerät alle für den Betrieb notwendigen
Daten auf der Systemspeicherkarte. Die Systemspeicherkarte können Sie in jedem
baugleichen Bediengerät stecken. Nach dem Kopieren der Daten und einem Neustart ist das
baugleiche Bediengerät betriebsbereit.
ACHTUNG
Systemspeicherkarte in nicht baugleichem Gerät
Wenn Sie die Systemspeicherkarte eines Bediengeräts in einem anderen, nicht
baugleichen Bediengerät einsetzen, dann wird eine Fehlermeldung angezeigt.
Verwenden Sie eine Systemspeicherkarte im Servicefall ausschließlich in baugleichen
Bediengeräten.
4.2.1
Servicekonzept aktivieren
Voraussetzung
● Eine neue SIMATIC HMI Memory Card ab 2 GByte liegt bereit.
● Der Steckplatz für die Systemspeicherkarte ist aktiviert (Lieferzustand).
Prüfen Sie bei Bedarf die Einstellung im Control Panel unter "OP Properties", Register
"System Card", siehe Kapitel "Servicekonzept deaktivieren (Seite 64)".
Vorgehensweise
Um das Servicekonzept im Rahmen der Erstinbetriebnahme auf einem Bediengerät zu
aktivieren, gehen Sie wie folgt vor:
1. Schalten Sie die Stromversorgung des Bediengeräts ein.
2. Schieben Sie den Sicherungsschieber in die Position 2.
3. Stecken Sie die Systemspeicherkarte in den dafür vorgesehenen Steckplatz.
4. Schieben Sie den Sicherungsschieber in die Ausgangsstellung zurück.
5. Bestätigen Sie die Meldung "Use system card?", die Sie zum Aktivieren des
Servicekonzepts auffordert.
Die Daten des internen Speichers werden auf die Systemspeicherkarte kopiert.
Hinweis
Keine Meldung bei defekter Systemspeicherkarte
Ist die Systemspeicherkarte defekt, dann bleibt die Meldung "Use system card?" aus.
Ersetzen Sie die Systemspeicherkarte durch eine neue SIMATIC HMI Memory Card ab
2 GByte.
Comfort Panels
62
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.2 Servicekonzept verwenden
Ergebnis
Das Servicekonzept ist aktiviert. Die Daten auf der Systemspeicherkarte werden fortlaufend
automatisch aktualisiert.
Siehe auch
Speicherkarte wechseln (Seite 58)
4.2.2
Bediengerät tauschen
Voraussetzung
● Auf dem defekten Bediengerät war das Servicekonzept aktiviert.
● Ein baugleiches Austauschgerät liegt bereit.
Am Austauschgerät ist der Steckplatz für die Systemspeicherkarte aktiviert
(Lieferzustand).
Prüfen Sie bei Bedarf die Einstellung im Control Panel unter "OP Properties", Register
"System Card", siehe Kapitel "Servicekonzept deaktivieren (Seite 64)".
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Schalten Sie das defekte Bediengerät aus.
2. Bauen Sie das defekte Bediengerät aus.
3. Bauen Sie das Austauschgerät ein.
4. Schalten Sie die Stromversorgung des Austauschgeräts ein.
5. Stecken Sie die Systemspeicherkarte des defekten Bediengeräts in den entsprechenden
Steckplatz des Austauschgeräts.
6. Bestätigen Sie die Meldung "Use system card?", die Sie zum Aktivieren des
Servicekonzepts auffordert.
Der Inhalt der Systemspeicherkarte wird in den internen Speicher des Bediengeräts
kopiert. Danach wird das Bediengerät neu gestartet.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
63
Gerät in Betrieb nehmen
4.2 Servicekonzept verwenden
Hinweis
Keine Meldung bei defekter Systemspeicherkarte
Ist die Systemspeicherkarte defekt, dann bleibt die Meldung "Use system card?" aus.
Ersetzen Sie die Systemspeicherkarte durch die Systemspeicherkarte eines anderen
baugleichen Bediengeräts. Ist keine weitere Systemspeicherkarte verfügbar, dann
verfahren Sie wie folgt:
 Aktualisieren Sie das Betriebssystem und transferieren Sie das Bediengeräte-Image
des defekten Bediengeräts auf das Austauschgerät.
 Transferieren Sie das Projekt des defekten Bediengeräts auf das Austauschgerät.
Ergebnis
Das Servicekonzept ist aktiviert. Die Daten auf der Systemspeicherkarte werden fortlaufend
automatisch aktualisiert.
Siehe auch
Speicherkarte wechseln (Seite 58)
4.2.3
Servicekonzept deaktivieren
Ist es zur Gewährleistung der Informationssicherheit nicht erwünscht, die Daten eines
Bediengeräts fortlaufend auf einer Speicherkarte zu sichern, dann können Sie das
Servicekonzept deaktivieren.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie das Control Panel.
2. Öffnen Sie den Dialog "OP Properties" über das Symbol "OP".
3. Wechseln Sie in das Register "System Card".
4. Deaktivieren Sie über "Disable & Reboot" das Servicekonzept.
5. Starten Sie das Bediengerät neu.
Comfort Panels
64
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
Ergebnis
Das Servicekonzept ist deaktiviert. Sie können das Servicekonzept jederzeit wieder im
Register "System Card" aktivieren. Wenn eine erneute Aktivierung des Servicekonzepts
nicht erwünscht ist, dann schützen Sie das Control Panel mit einem Kennwort.
Siehe auch
Kennwortschutz ändern (Seite 87)
4.3
Gerät bedienen
4.3.1
Loader
Überblick
Nach dem Einschalten des Bediengeräts wird automatisch der Loader angezeigt. Wenn sich
auf dem Bediengerät ein Projekt befindet, wird das Projekt nach einer Verzögerungszeit
automatisch gestartet. Wenn Sie während dieser Verzögerungszeit den Loader bedienen,
wird das Projekt nicht mehr automatisch gestartet.
Wenn Sie auf dem Bediengerät Runtime beenden oder den Windows CE-Desktop
einblenden, wird der Loader automatisch geöffnet.
Die folgende Abbildung zeigt den Loader ohne Versionsangabe in der Titelzeile:
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
65
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
Funktion
Der Loader ist neben dem Control Panel das zentrale Bedienelement des Bediengeräts. Die
Schaltflächen des Loader haben folgende Funktion:
● Mit "Transfer" schalten Sie das Bediengerät in die Betriebsart "Transfer".
Die Betriebsart "Transfer" können Sie nur aktivieren, wenn der Transfer im Control Panel
frei gegeben ist.
● Mit "Start" starten Sie das auf dem Bediengerät vorhandene Projekt.
● Mit "Control Panel" starten Sie das Control Panel des Bediengeräts.
Im Control Panel parametrieren Sie das Bediengerät, z. B. die Einstellungen für den
Transfer.
● Mit "Taskbar" aktivieren Sie die Task-Leiste mit geöffnetem Windows CE-Startmenü.
Die folgende Abbildung zeigt das geöffnete Startmenü.
Je nach installierter Software können in der Statuszeile des Desktop weitere Symbole
eingeblendet sein.
Schutz gegen unbefugtes Bedienen
Sie haben die Möglichkeit, das Control Panel mit einem Kennwort gegen unbefugtes
Bedienen zu schützen. Wenn Sie das Control Panel mit einem Kennwort schützten, wird
automatisch der "SecureMode" aktiviert. Der "SecureMode" schützt zusätzlich die TaskLeiste und den Windows CE-Desktop.
Weitere Informationen zum SecureMode finden Sie unter Kennwortschutz ändern (Seite 87).
Die Schaltflächen "Transfer" und "Start" sind immer ohne Kennworteingabe bedienbar.
Comfort Panels
66
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
Durch den Kennwortschutz verhindern Sie Fehlbedienung. Dadurch erhöht sich die
Sicherheit der Anlage oder Maschine, denn Einstellungen für das laufende Projekt lassen
sich nur nach Eingabe des Kennworts ändern.
ACHTUNG
Datenverlust möglich
Wenn das Kennwort nicht mehr verfügbar ist, können Sie den Kennwortschutz nur durch
das Aktualisieren des Betriebssystems aufheben. Beim Aktualisieren des Betriebssystems
werden alle vorhandenen Daten auf dem Bediengerät gelöscht.
Sichern Sie die Daten des Bediengeräts.
4.3.2
Control Panel
Das Control Panel des Bediengeräts ist mit der Systemsteuerung eines PC vergleichbar.
Die folgende Abbildung zeigt das Control Panel mit einem geöffneten Dialog:
①
②
③
Menü
Eingaben verwerfen und Dialog schließen
Eingaben übernehmen und Dialog schließen
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
67
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
Im Control Panel stellen Sie unter anderem Folgendes ein:
● Datum und Uhrzeit
● Uhrzeitserver
● Bildschirmschoner
● Länderspezifische Einstellungen
● Transfereinstellungen
● Netzwerkeinstellungen
● PROFINET-Einstellungen
● Verzögerungszeit
● Kennwort
Control Panel öffnen
Das Control Panel öffnen Sie über die Schaltfläche im Loader.
Alternativ können Sie das Control Panel auch im laufenden Projekt aufrufen. Projektieren Sie
dazu die Systemfunktion "ÖffneSystemsteuerung" an das Ereignis eines Bedienobjekts, z. B.
eine Schaltfläche.
4.3.3
Installierte Programme
Übersicht
Auf den Bediengeräten sind standardmäßig folgende Programme installiert:
● Viewer für Dokumente im Format "PDF", "Excel" und "Word"
● Media Player für Windows CE
● Internet Explorer für Windows CE
Die Programme finden Sie auf dem Desktop oder im Startmenü unter "Programs". Jedes
dieser Programme können Sie auch aus dem HMI-Projekt aufrufen.
Viewer
Symbol
Lesbare Dateiformate
PDF-Viewer
PDF
Word-Viewer
DOC, RTF
Excel-Viewer
XL*
Media Player
WMA, MPEG
Internet Explorer
HTML
Comfort Panels
68
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
Viewer
Allen Viewern gemeinsam ist eine Zoom-Funktion. Der Excel-Viewer beinhaltet darüber
hinaus folgende Funktionen:
● Zwischen Tabellenblättern wechseln
● Das Tabellenblatt teilen
● Zeilenhöhe und Spaltenbreite ändern
Media Player
Auf dem Bediengerät ist der Media Player für Windows CE installiert. Im Media Player
spielen Sie z. B. Videosequenzen für Wartung und Instandhaltung ab.
Hinweis
Die Dateinamen der Videos dürfen keine Sonderzeichen außer "_" enthalten.
Der Media Player für Windows CE und der auf einem PC ablauffähige Media Player
unterscheiden sich im Funktionsumfang.
Weiterführende Informationen finden Sie auf den Internetseiten von Microsoft.
Internet Explorer
Der Internet Explorer für Windows CE und der auf einem PC lauffähige Internet Explorer
unterscheiden sich im Funktionsumfang.
Der Internet Explorer für Windows CE verfügt über eigene Proxy-Einstellungen, unabhängig
von den Einstellungen im Control Panel des Bediengeräts.
Weiterführende Informationen finden Sie auf den Internetseiten von Microsoft.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
69
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
4.3.4
Referenz der Systemtasten
Tasten-Bediengeräte bedienen Sie mit den Systemtasten.
Alphanumerische Belegung der Systemtasten
Die folgende Tabelle zeigt die alphanumerische Belegung der Systemtasten von "0" bis "9":
Taste
Alphanumerische Belegung
1
<Leerzeichen>\@#%?!"':;<>()[]{}€$&%^°~|_1
2
ABCÄÀ2
3
DEFÈÉ3
4
GHI4
5
JKL5
6
MNOÖ6
7
PRQRSß7
8
TUVÜ8
9
WXYZ9
0
+-*/=0
Welche Zeichen bei der Eingabe verfügbar sind, ist abhängig vom Eingabefeld. Die folgende
Abbildung zeigt die Eingabe eines alphanumerischen Werts über die Systemtasten:
Allgemeine Funktionen
Funktionen an Tasten-Bediengeräten lösen Sie entweder über eine Taste oder
Tastenkombination aus. Bei Tastenkombinationen halten Sie die erste Taste gedrückt.
Danach drücken Sie die zweite Taste.
Comfort Panels
70
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
Die folgende Tabelle zeigt die Systemtastenfunktionen, die sowohl im Control Panel als auch
im Projekt funktionieren:
Taste oder
Tastenkombination
Funktion
Wechselt zwischen Groß- und Kleinschreibung:

LED eingeschaltet: Großschreibung

LED ausgeschaltet: Kleinschreibung
Löscht das Zeichen links vom Cursor.
Wechselt zum nächsten Bedienobjekt innerhalb der TAB-Reihenfolge.
Wechselt zum vorherigen Bedienobjekt innerhalb der TAB-Reihenfolge.
Löscht das Zeichen rechts vom Cursor.
Schaltet den Modus "Überschreiben" ein oder aus.
Wenn der Modus "Überschreiben" eingeschaltet ist, werden die Zeichen rechts
vom Cursor überschrieben.
Bricht eine Aktion ab, z. B.:

Eingabe verwerfen und Dialog schließen
Führt einen Befehl aus, z. B.:

Schaltfläche bedienen

Dialog öffnen oder Menübefehl wählen

Wert übernehmen und Dialog schließen
Bewegt den Cursor, die Auswahl oder einen Regler in die angegebene
Richtung.
Bewegt den Cursor oder Auswahl um eine Bildschirmseite nach oben.
Bewegt den Cursor oder Auswahl um eine Bildschirmseite nach unten.
Drücken: Schaltet auf zusätzliche Tastenbelegung um.
Gedrückt halten: Schaltet zwischen Groß- und Kleinschreibung um.
Allgemeine Steuerfunktion zur Verwendung in Tastenkombinationen.
Allgemeine Steuerfunktion zur Verwendung in Tastenkombinationen.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
71
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
Windows CE und den Explorer bedienen
Die folgende Tabelle zeigt die Systemtastenfunktionen beim Bedienen von Windows CE und
des Explorers:
Taste oder
Tastenkombination
Funktion
Aktiviert die Task-Leiste und öffnet das Startmenü.
Zeigt den Loader an.
Öffnet den Task-Manager.
Wechselt zwischen Windows CE-Desktop und Explorer.
Wechselt in die übergeordnete Verzeichnisebene.
Wählt den ersten Eintrag aus.
Wählt den letzten Eintrag aus.
Öffnet das Kontextmenü.
Zeigt die Eigenschaften an.
Comfort Panels
72
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
Control Panel und Dialoge bedienen
Die folgende Tabelle zeigt die Systemtastenfunktionen beim Bedienen von Control Panel
und Dialogen:
Taste oder
Tastenkombination
Funktion
Aktiviert das Menü.
Um im Menü zu navigieren, verwenden Sie die Cursortasten.
Aktiviert oder deaktiviert ein Optionskästchen.
Die folgende Abbildung zeigt die Optionskästchen "Enable Transfer" und
"Remote Control":
Öffnet eine Auswahlliste.
Wählt einen Listeneintrag aus ohne den Dialog zu schließen.
Wechselt zwischen den Registern oder Optionen.
Aktivieren Sie die Register oder die Optionen jeweils mit <TAB>.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
73
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
Projekt bedienen
Die folgende Tabelle zeigt die Systemtastenfunktionen beim Bedienen eines laufenden
Projekts:
Taste oder
Tastenkombination
Funktion
Quittiert die aktuell angezeigte Störmeldung oder als Sammelquittierung alle
Meldungen einer Meldegruppe.
Eine leuchtende LED zeigt unquittierte Störmeldungen an.
Ruft den projektierten Hilfetext eines Bedienobjekts auf.
Wenn die LED leuchtet, ist ein Hilfetext projektiert.
Aktiviert die Bedienung eines Bedienobjekts.
Positioniert den Cursor innerhalb eines EA-Feldes.
Siehe auch
Werte eingeben (Seite 158)
Numerische Werte eingeben und ändern (Seite 159)
Alphanumerische Werte eingeben oder ändern (Seite 161)
4.3.5
Werte über Systemtasten eingeben
Die Systemtasten der Bediengeräte haben das gleiche Bedienkonzept wie die Tastatur eines
Mobiltelefons. Jede Systemtaste ist mehrfach mit den Buchstaben und Sonderzeichen des
Alphabets sowie je einer Ziffer belegt. Wenn Sie eine Systemtaste lange drücken, wird
automatisch die Zahl eingefügt.
Die folgende Abbildung zeigt die Eingabe eines alphanumerischen Werts über die
Systemtasten:
Comfort Panels
74
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
Voraussetzung
Cursor steht im Eingabefeld.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Drücken Sie die entsprechende Taste so oft, bis das gewünschte Zeichen in der
Vorschau selektiert ist.
Abhängig vom Kontext kann die Belegung der Systemtasten auf Buchstaben oder Ziffern
beschränkt sein.
Das gewünschte Zeichen wird nach etwa einer Sekunde oder sofort nach dem Drücken
einer anderen Taste übernommen.
2. Um zwischen Groß- und Kleinschreibung zu wechseln, drücken Sie <a/A>.
Alle nachfolgenden Zeichen werden entweder groß oder klein geschrieben.
3. Um innerhalb der eingegebenen Zeichenkette zu navigieren, verwenden Sie die CursorTasten.
4. Wenn Sie Werte im Control Panel eingeben, übernehmen Sie den Wert mit <ENTER>
oder <TAB>:
– <ENTER>: Schließt den Dialog.
– <TAB>: Wechselt zum nächsten Bedienobjekt innerhalb des Dialoges.
5. Wenn Sie Werte im Projekt eingeben, übernehmen Sie den Wert mit <ENTER>.
Ergebnis
Der Wert ist eingegeben.
Siehe auch
Werte eingeben (Seite 158)
Numerische Werte eingeben und ändern (Seite 159)
Alphanumerische Werte eingeben oder ändern (Seite 161)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
75
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
4.3.6
Bildschirmtastatur verwenden
Einleitung
Mit der Bildschirmtastatur geben Sie an einem Bediengerät mit Touchscreen Werte ein.
Wenn Sie an einem Bediengerät mit Touchscreen eine externe Tastatur angeschlossen
haben, wird die Bildschirmtastatur nicht angezeigt. Die Bildschirmtastatur bedienen Sie wie
eine normale Tastatur.
Wenn Sie ein Bedienobjekt mit Werteingabe berühren, wird die Bildschirmtastatur
automatisch geöffnet. Abhängig vom Bedienobjekt wird entweder die alphanumerische oder
numerische Bildschirmtastatur geöffnet.
Das Aussehen und die Tastenanordnung der Bildschirmtastatur sind abhängig vom
verwendeten Bediengerät.
Abhängig von der Konfiguration im Control Panel können Sie die Bildschirmtastatur
verschieben oder deren Größe ändern.
Bildschirmtastatur der 4"-Variante
Die folgende Abbildung zeigt das Aussehen der Bildschirmtastatur der 4"-Variante:
①
②
Bildschirmtastatur mit Nummernblock bei hochformatigem Einbau (nur Touch-Bediengeräte)
Bildschirmtastatur mit Nummernblock bei querformatigem Einbau
Comfort Panels
76
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
Bildschirmtastaturen der 7"- und 9"-Varianten
Die folgende Abbildung zeigt das Aussehen der Bildschirmtastaturen der 7" und 9"Varianten:
①
②
Bildschirmtastatur mit Nummernblock bei hochformatigem Einbau (nur Touch-Bediengeräte)
Bildschirmtastatur mit Nummernblock bei querformatigem Einbau
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
77
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
Bildschirmtastatur der 12"- bis 22"-Varianten
Die folgende Abbildung zeigt das Aussehen der Bildschirmtastatur der 12"-Variante:
①
②
Bildschirmtastatur mit Nummernblock bei hochformatigem Einbau (nur Touch-Bediengeräte)
Bildschirmtastatur mit Nummernblock bei querformatigem Einbau
Comfort Panels
78
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.3 Gerät bedienen
Voraussetzung
Die Bildschirmtastatur ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Geben Sie über die Tasten den gewünschten Wert ein.
2. Zeigen Sie bei Bedarf mit <Alt Gr> die verfügbaren Sonderzeichen an.
3. Zeigen Sie bei Bedarf mit <Num> den Nummernblock an.
4. Um die Eingabe zu beenden:
– Wenn Sie den eingegebenen Wert übernehmen wollen, verwenden Sie <Return>.
– Wenn Sie den eingegebenen Wert verwerfen wollen, verwenden Sie <Esc>.
Ergebnis
Die Bildschirmtastatur wird geschlossen. Abhängig von der verwendeten Taste wird der
eingegebene Wert übernommen oder verworfen.
Siehe auch
Werte eingeben (Seite 158)
Numerische Werte eingeben und ändern (Seite 159)
Alphanumerische Werte eingeben oder ändern (Seite 161)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
79
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4
Gerät parametrieren
4.4.1
Referenz der Funktionen
Funktionsübersicht
Die folgende Tabelle zeigt die Einstellungsmöglichkeiten im Control Panel.
Symbol
Funktion
Sichern auf externes Speichermedium (Backup) (Seite 132)
Wiederherstellen von externem Speichermedium (Restore) (Seite 133)
Zertifikate importieren und löschen (Seite 130)
Datum und Uhrzeit einstellen (Seite 88)
Bildschirmeinstellungen ändern (Seite 92)
Bildschirmtastatur konfigurieren (Seite 81)
Allgemeine Internet-Einstellungen ändern (Seite 127)
Proxy-Server einstellen (Seite 128)
Sicherheitseinstellungen ändern (Seite 129)
Zeichenwiederholung einstellen (Seite 83)
Doppelklick einstellen (Seite 84)
Netzwerkeinstellungen ändern (Seite 121)
Anmeldedaten ändern (Seite 124)
Registrierungseinträge sichern (Seite 91)
Informationen zum Bediengerät anzeigen (Seite 103)
Bediengerät neu starten (Seite 101)
Touchscreen kalibrieren (Seite 85) 1
Speichermanagement aktivieren (Seite 136)
Servicekonzept aktivieren (Seite 62)
Kennwortschutz ändern (Seite 87)
Druckereinstellungen ändern (Seite 97)
Comfort Panels
80
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Symbol
Funktion
PROFINET-Dienste aktivieren (Seite 111)
Uhrzeitserver konfigurieren (Seite 113)
Länderspezifische Einstellungen ändern (Seite 90)
Bildschirmschoner einstellen (Seite 95)
Systemeigenschaften anzeigen (Seite 104)
Speicheraufteilung anzeigen (Seite 105)
Rechnernamen des Bediengeräts einstellen (Seite 120)
Datenkanal parametrieren (Seite 114)
Verzögerungszeit einstellen (Seite 107)
Ablageort einstellen (Seite 106)
MPI/PROFIBUS DP-Einstellungen ändern (Seite 116)
Unterbrechungsfreie Stromversorgung einstellen (Seite 108)
Zustand der Unterbrechungsfreien Stromversorgung (Seite 110)
Klang freigeben und Klanglautstärke einstellen (Seite 98)
Klang einem Ereignis zuordnen (Seite 99)
E-Mail-Einstellungen ändern (Seite 125) 2
Telnet für Fernbedienung konfigurieren (Seite 126)
1
Nur bei Bediengeräten mit Touchscreen
2
Im Dialog "WinCC flexible Internet Settings" können weitere Register enthalten sein. Dies ist
abhängig davon, welche Optionen für den Netzwerkbetrieb im Projekt aktiviert worden sind.
Siehe auch
Übersicht zum Netzwerkbetrieb (Seite 118)
4.4.2
Einstellungen für die Bedienung ändern
4.4.2.1
Bildschirmtastatur konfigurieren
Im Folgenden wird erläutert, wie die Bildschirmtastatur dargestellt und positioniert werden
kann.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
81
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Siemens HMI Input Panel - Options" mit dem Symbol
"InputPanel".
2. Wenn Sie die Größe der Bildschirmtastatur ändern möchten, aktivieren Sie
"Show Resize Button".
Beim nächsten Öffnen der Bildschirmtastatur wird das Symbol zum Verändern der Größe
der Bildschirmtastatur angezeigt.
3. Öffnen Sie mit "Open Input Panel" die Bildschirmtastatur.
4. Schalten Sie bei Bedarf mit "<Num>" zwischen numerischer und alphanumerischer
Bildschirmtastatur um.
Ab den 12"-Varianten ist der Nummernblock in der Bildschirmtastatur integriert.
5. Um die Position der Bildschirmtastatur zu ändern:
– Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf einen freien Bereich zwischen den Tasten.
– Verschieben Sie die Bildschirmtastatur mit Drag&Drop.
6. Um die Größe der Bildschirmtastatur zu ändern:
– Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf das Symbol "Resize".
– Ändern Sie die Größe der Bildschirmtastatur mit Drag&Drop.
7. Speichern Sie bei Bedarf die Einstellungen der Bildschirmtastatur mit "Save".
8. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Die Einstellungen für die Bildschirmtastatur sind geändert.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
82
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.2.2
Zeichenwiederholung einstellen
Im Folgenden wird erläutert, wie Sie die Zeichenwiederholung und die zugehörige
Verzögerungszeit für die Tastatur oder die Bildschirmtastatur einstellen.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Keyboard Properties" mit dem Symbol "Keyboard"
2. Wenn Sie die Zeichenwiederholung frei geben wollen, aktivieren Sie "Enable character
repeat".
3. Ändern Sie bei Bedarf unter "Repeat delay" die Verzögerungszeit.
4. Ändern Sie bei Bedarf unter "Repeat rate" die Wiederholungsrate.
5. Überprüfen Sie unter "Tap here..." die Einstellungen:
– Wenn Sie ein Touch-Bediengerät verwenden, berühren Sie das Testfeld.
Die Bildschirmtastatur wird geöffnet.
– Wenn Sie ein Tasten-Bediengerät verwenden, markieren Sie das Testfeld.
– Drücken Sie eine alphanumerische Taste und halten Sie die Taste gedrückt.
– Kontrollieren Sie dabei das Einsetzen der Zeichenwiederholung und die Rate der
Zeichenwiederholung im Testfeld.
– Korrigieren Sie bei Bedarf die Einstellungen und wiederholen Sie den Test.
6. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Die Zeichenwiederholung und die Verzögerungszeit sind eingestellt.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
83
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.2.3
Doppelklick einstellen
Anwendungen im Control Panel und in Windows CE starten Sie mit Doppelklick. Ein
Doppelklick entspricht zwei kurzen Touch-Berührungen nacheinander.
Im Dialog "Mouse Properties" stellen Sie für die Bedienung am Touchscreen oder mit
externer Maus Folgendes ein:
● Den Abstand zwischen beiden Berührungen auf dem Touchscreen
● Den Abstand zwischen beiden Klicks des Doppelklicks
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Mouse Properties" mit dem Symbol "Mouse".
2. Klicken Sie zweimal nacheinander auf das Muster.
Nach dem zweiten Klick wird das Muster farblich invers dargestellt. Die weißen Felder
wechseln nach grau. Die Zeitspanne bis zum zweiten Klick wird gespeichert.
3. Um den Doppelklick zu prüfen, klicken Sie zweimal nacheinander auf das Symbol.
Wenn der Doppelklick erkannt wird, ändert sich die Darstellung des Symbols.
4. Wenn die Einstellungen nicht optimal sind, wiederholen Sie den Doppelklick auf dem
Muster.
5. Bestätigen Sie die Eingabe mit "OK".
Ergebnis
Der Doppelklick ist eingestellt.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
84
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.2.4
Touchscreen kalibrieren
In Abhängigkeit von Einbaulage und Betrachtungswinkel kann beim Touchscreen eine
Parallaxe auftreten. Um daraus resultierende Bedienungsfehler zu vermeiden, kalibrieren
Sie den Touchscreen in der Anlaufphase oder im laufenden Betrieb neu.
Diese Funktionalität ist nur bei Touch-Bediengeräten verfügbar.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "OP Properties" mit dem Symbol "OP".
2. Wechseln Sie in das Register "Touch".
3. Kalibrieren Sie den Touchscreen mit "Recalibrate".
Folgender Dialog wird geöffnet:
&DUHIXOO\SUHVVDQGEULHIO\KROGVW\OXVRQWKHFHQWHURI
WKHWDUJHW5HSHDWDVWKHWDUJHWPRYHVDURXQGWKHVFUHHQ
4. 4"- bis 12"-Varianten: Berühren Sie kurzzeitig die Mitte des Kalibrierkreuzes. Das
Kalibrierkreuz wird an der nächsten Position angezeigt.
15"- bis 22"-Varianten: Berühren Sie die Mitte des Kalibrierkreuzes so lange, bis das
Kalibrierkreuz an der nächsten Position angezeigt wird.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
85
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
5. Verfahren Sie für alle vier folgenden Positionen wie in Arbeitsschritt 4.
Wenn Sie an allen Positionen das Kalibrierkreuz berührt haben, wird folgender Dialog
angezeigt:
New calibration settings have been measured.
Tape the screen to register saved data.
Wait for 30 seconds to cancel saved data and
keep the current setting.
Time limit: 30 sec
6. Um die Kalibrierung zu übernehmen, berühren Sie innerhalb von 30 Sekunden den
Touchscreen.
Ansonsten wird die Kalibrierung verworfen und die ursprüngliche Kalibrierung
weiterverwendet.
Nach Abschluss der Kalibrierung wird wieder der Dialog "OP Properties" angezeigt.
7. Schließen Sie den Dialog mit "OK".
Ergebnis
Der Touchscreen des Bediengeräts ist kalibriert.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
86
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.3
Kennwortschutz ändern
Sie können den Zugriff auf das Control Panel durch ein Kennwort schützen. Wenn Sie den
Kennwortschutz eingerichtet haben, ist für das Bediengerät automatisch der "SecureMode"
aktiviert. Der "SecureMode" schützt zusätzlich die Task-Leiste und den Windows CEDesktop vor unbefugter Bedienung.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
ACHTUNG
Nicht verfügbares Kennwort
Wenn das Kennwort nicht mehr verfügbar ist, sind folgende Bedienelemente nicht mehr
bedienbar:
 Control Panel
 Task-Leiste
 Windows CE-Desktop
Die auf dem Bediengerät vorhandenen Daten werden beim Aktualisieren des
Betriebssystems gelöscht!
Sichern Sie deshalb das Kennwort vor Verlust.
Hinweis
Im Kennwort dürfen Sie folgende Zeichen nicht verwenden:
 Leerzeichen
 Sonderzeichen * ? . % / \ ' "
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Password Properties" mit dem Symbol "Password".
2. Geben Sie unter "Password" das Kennwort ein.
3. Wiederholen Sie unter "Confirm password" das Kennwort.
4. Bestätigen Sie die Eingabe mit "OK".
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
87
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Ergebnis
Auf dem Windows CE-Desktop wird die Aufschrift "secure mode" angezeigt:
Wenn Sie das Control Panel, die Task-Leiste oder den Windows CE-Desktop bedienen,
werden Sie zur Kennworteingabe aufgefordert. Danach wird der "SecureMode"
ausgeschaltet.
"SecureMode" wiedereinschalten
Um den "SecureMode" wiedereinzuschalten, doppelklicken Sie auf dem Windows CEDesktop auf das Symbol "SecureMode".
Kennwortschutz und "SecureMode" aufheben
Um den Kennwortschutz und "SecureMode" aufzuheben, löschen Sie unter "Password" und
"Confirm password" die Eingaben.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
4.4.4
Bediengeräteeinstellungen ändern
4.4.4.1
Datum und Uhrzeit einstellen
Das Bediengerät besitzt eine interne Uhr, die gepuffert ist. Datum und Uhrzeit stellen Sie
manuell über das Control Panel ein. In folgenden Fällen müssen Sie das Bediengerät
danach neu starten:
● Sie haben die Einstellung der Zeitzone geändert.
● Sie haben die Einstellung "Daylight savings time currently in effect" geändert.
Automatisches Beziehen von Datum und Uhrzeit
Alternativ können Sie Datum und Uhrzeit auch automatisch stellen:
● Sie geben einen oder mehrere Uhrzeitserver an.
● Sie synchronisieren die Uhrzeit mit der Steuerung.
Voraussetzung: Projekt und Steuerungsprogramm sind entsprechend projektiert.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Dokumentation zu WinCC.
ACHTUNG
Zeitabhängige Reaktionen
Wenn Sie durch das Bediengerät zeitabhängige Reaktionen in der Steuerung auslösen,
müssen Sie Datum und Uhrzeit synchronisieren.
Comfort Panels
88
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Date/Time Properties" mit dem Symbol "Date/Time Properties".
2. Wählen Sie unter "Time Zone" die aktive Zeitzone für das Bediengerät aus.
3. Bestätigen Sie die Eingabe mit "Apply".
Die unter "Current Time" angezeigte Uhrzeit wird entsprechend der gewählten Zeitzone
angepasst.
4. Stellen Sie im Kalender das Datum ein.
5. Stellen Sie unter "Current Time" die aktuelle Uhrzeit ein.
6. Bestätigen Sie die Eingaben mit der Schaltfläche "Apply".
Die eingestellten Werte werden übernommen.
7. Um zwischen Winterzeit und Sommerzeit zu wechseln:
– Um von Winterzeit auf Sommerzeit umzuschalten, aktivieren Sie
"Daylight savings time currently in effect".
– Um von Sommerzeit auf Winterzeit umzuschalten, deaktivieren Sie
"Daylight savings time currently in effect".
– Bestätigen Sie die mit "Apply".
Die Uhrzeit wird um eine Stunde vorgestellt (Sommerzeit) oder zurückgestellt
(Winterzeit).
8. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Die Einstellungen für Datum und Uhrzeit sind geändert.
Alternative Vorgehensweise
Alternativ können Sie auch im laufenden Projekt zwischen Winterzeit und Sommerzeit
wechseln. Projektieren Sie dazu die Systemfunktion "SetzeSommerzeit" an das Ereignis
eines Bedienobjekts, z. B. eine Schaltfläche.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
89
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Uhrzeit über Uhrzeitserver synchronisieren (Seite 113)
4.4.4.2
Länderspezifische Einstellungen ändern
Länderspezifisch werden z. B. Datum, Uhrzeit und Dezimalzahlen unterschiedlich
dargestellt. Sie können diese Darstellung regional anpassen.
Die länderspezifischen Einstellungen gelten im laufenden Projekt. Wenn die Projektsprache
umgeschaltet wird, werden auch die länderspezifischen Darstellungen umgeschaltet.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Regional and Language Settings" mit dem Symbol
"Regional Settings".
2. Wechseln Sie in das Register "Regional Settings".
3. Wählen Sie die Region.
4. Wechseln Sie in die Register "Number", "Currency", "Time" und "Date" und konfigurieren
Sie die länderspezifischen Einstellungen
5. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Die länderspezifischen Einstellungen des Bediengeräts sind geändert.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
90
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.4.3
Registrierungseinträge sichern
Sie können auf dem Bediengerät eigene Programme unter Windows CE installieren und
deinstallieren. Nach der Installation oder Deinstallation müssen Sie die
Registrierungseinträge sichern.
Sie können folgende Daten im internen Speicher sichern:
● Registrierungseinträge
● Temporäre Dateien
"Temporäre Dateien" sind alle Dateien, die nicht unter "\flash" gespeichert sind.
Temporäre Dateien sind nach einem Neustart des Bediengeräts nicht mehr vorhanden.
Ausnahme: Dateien im Verzeichnis "\Temp" werden nicht gesichert.
Wiederherstellung des Dateisystems einer Speicherkarte
Bei Verwendung einer anderen Speicherkarte als der SIMATIC HMI Memory Card ≥ 2 GB
kann das Dateisystem auf der Speicherkarte beschädigt werden, z. B. bei einem
Stromausfall. Das Bediengerät erkennt beim Hochlaufen oder beim Stecken der
Speicherkarte das fehlerhafte Dateisystem. Das Bediengerät kann nach Aufforderung
versuchen, beschädigte Dateien wiederherzustellen. Beachten Sie, dass unter Umständen
nicht alle beschädigten Daten wiederhergestellt werden können.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "OP Properties" mit dem Symbol "OP".
2. Wechseln Sie in das Register "Persistant Storage".
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
91
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
3. Um Registrierungseinträge in den internen Speicher des Bediengeräts zu sichern,
betätigen Sie "Save Registry".
4. Um Dateien aus dem temporären Speicher im internen Speicher des Bediengeräts zu
sichern, betätigen Sie "Save Files".
5. Wenn ein beschädigtes Dateisystem auf der Speicherkarte automatisch wiederhergestellt
werden soll, aktivieren Sie "Automatically repair file system errors ...".
Sonst wird ein beschädigtes Dateisystem erst nach Aufforderung wiederhergestellt.
6. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Registrierungseinträge und Dateien aus dem temporären Speicher werden im internen
Speicher des Bediengeräts gesichert. Beim nächsten Einschalten verwendet das
Bediengerät die gesicherten Registrierungseinträge. Die gesicherten Dateien werden in den
temporären Speicher zurückgeschrieben.
Das Bediengerät verwendet beim nächsten Einschalten die gesicherten
Registrierungseinträge. Die temporären Dateien werden wiederhergestellt.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
4.4.4.4
Bildschirmeinstellungen ändern
Anpassen der Bildschirmeinstellungen
Die Bildschirmeinstellungen am Bediengerät müssen den Einstellungen im Projekt
entsprechen. Um eine hohe Farbtiefe auf dem Bediengerät zu erreichen, verwenden Sie
auch am Projektierungs-PC Objekte mit derselben Farbtiefe. Objekte mit hoher Farbtiefe
benötigen mehr Rechenleistung am Bediengerät. Wenn Sie zeitkritische Prozesse
beobachten und steuern, verwenden Sie bereits bei der Projektierung eine geringere
Farbtiefe.
ACHTUNG
Geänderte Bildschirmausrichtung erst nach Neustart wirksam
Bei Touch-Bediengeräten wird die Änderung der Bildschirmausrichtung erst nach dem
Neustart des Bediengeräts übernommen. Des Weiteren wird die Projektierungsdatei
gelöscht. Passen Sie die Projektierung an die neue Bildschirmausrichtung an und
transferieren Sie das Projekt erneut auf das Bediengerät.
Ändern Sie die Bildschirmausrichtung deshalb nicht im laufenden Anlagenbetrieb.
Comfort Panels
92
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Display Properties" mit dem Symbol "Display".
2. Um die Farbtiefe zu ändern, wechseln Sie in das Register "Settings".
– Wählen Sie unter "Color Quality" die gewünschte Farbtiefe.
– Bestätigen Sie mit "Apply".
Die geänderte Farbtiefe wird erst nach Neustart des Bediengeräts übernommen.
3. Um die Helligkeit zu ändern, wechseln Sie in das Register "Brightness". Die folgende
Abbildung zeigt beispielhaft das Register "Brightness" des TP1500 Comfort.
– Ändern Sie die Helligkeit auf einen Wert zwischen Untergrenze und 100 %.
– Bestätigen Sie mit "Apply".
Die Helligkeit wird angepasst.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
93
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4. Um die Bildschirmausrichtung eines Touch-Bediengeräts zu ändern, wechseln Sie in das
Register "Orientation".
– Wenn Sie das Bediengerät vertikal einbauen, aktivieren Sie "Portrait".
– Wenn Sie das Bediengerät horizontal einbauen, aktivieren Sie "Landscape".
– Bestätigen mit "Apply".
5. Schließen Sie den Dialog mit "OK".
Ergebnis
Die Bildschirmeinstellungen sind geändert.
Wenn Sie die Bildschirmausrichtung geändert haben, wird diese Einstellung nach dem
Neustart des Bediengeräts übernommen. Die Projektierungsdatei auf dem Bediengerät wird
gelöscht. Transferieren Sie das Projekt vom Projektierungs-PC erneut auf das Bediengerät.
Siehe auch
Bediengerät neu starten (Seite 101)
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
94
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.4.5
Bildschirmschoner einstellen
Sie stellen am Bediengerät folgende Zeitspannen ein:
● Automatische Reduzierung der Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms
● Automatische Aktivierung des Bildschirmschoners
Wenn Sie innerhalb der projektierten Zeitspanne das Bediengerät nicht bedienen, wird die
eingestellte Funktion automatisch aktiviert.
ACHTUNG
Hintergrundbeleuchtung reduzieren
Die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung nimmt mit zunehmender Lebensdauer ab.
Um die Lebensdauer der Hintergrundbeleuchtung nicht unnötig zu verkürzen, aktivieren Sie
die Reduzierung der Hintergrundbeleuchtung.
Bildschirmschoner einschalten
Bildschirminhalte, die längere Zeit anstehen, können unter Umständen im Hintergrund
weiter schemenhaft sichtbar bleiben.
Der schemenhafte Bildschirminhalt verschwindet nach einiger Zeit automatisch, wenn z. B.
der Bildschirmschoner aktiviert wird. Je länger derselbe Bildschirminhalt angezeigt wurde,
desto länger dauert es, bis der schemenhafte Bildschirminhalt verschwindet.
Schalten Sie den Bildschirmschoner grundsätzlich ein.
Mit der Einstellung "Blank Screen" wird die Hintergrundbeleuchtung ausgeschaltet.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
95
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Screensaver" mit dem Symbol "ScreenSaver".
2. Geben Sie ein, nach wie vielen Minuten die Hintergrundbeleuchtung reduziert und der
Bildschirmschoner aktiviert wird.
Wertebereich in Minuten: 5 bis 71582. "0" deaktiviert die jeweilige Funktion.
3. Wählen Sie die Art des Bildschirmschoners:
– Um eine Animation anzuzeigen, wählen Sie "Standard".
– Um die Hintergrundbeleuchtung auszuschalten, wählen Sie "Blank Screen".
Die Hintergrundbeleuchtung wird komplett abgeschaltet. Dadurch erhöht sich die
Lebensdauer des Bildschirms. Der Energieverbrauch wird gesenkt.
4. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Der Bildschirmschoner und die reduzierte Hintergrundbeleuchtung des Bediengeräts sind
eingestellt.
Hintergrundbeleuchtung wieder einschalten
Wenn Sie "Blank Screen" gewählt haben, können Sie die Hintergrundbeleuchtung auf zwei
Arten wieder einschalten:
● Helligkeit auf den im Bediengerät eingestellten Maximalwert setzen:
– Touch-Gerät: Berühren Sie kurz den Touchscreen
– Tasten-Gerät: Drücken Sie kurz eine beliebige Taste
● Helligkeit stufenweise erhöhen:
– Touch-Gerät: Berühren Sie die Touchscreen so lange, bis die gewünschte Helligkeit
erreicht ist
– Tasten-Gerät: Drücken Sie <Auf> so lange, bis die gewünschte Helligkeit erreicht ist.
Die der Taste oder Schaltfläche zugeordnete Funktion wird beim Einstellen der Helligkeit
nicht ausgeführt.
Comfort Panels
96
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Bildschirmeinstellungen ändern (Seite 92)
4.4.4.6
Druckereinstellungen ändern
Das Bediengerät kann über lokale Drucker oder Netzwerkdrucker drucken. Auf einem
Netzwerkdrucker können Sie Hardcopies und Protokolle drucken. Der zeilenweise Ausdruck
von Meldungen ist nur auf einem lokalen Drucker möglich.
Die Liste der aktuellen Drucker und die notwendigen Einstellungen für Bediengeräte finden
Sie im Internet unter Freigegebene Drucker für SIMATIC Panels und Multi Panels
(http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/11376409).
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Printer Properties" mit dem Symbol "Printer".
2. Wählen Sie unter "Printer Language" einen Drucker aus.
3. Wählen Sie unter "Port" die Schnittstelle für den Drucker aus.
4. Geben Sie abhängig von der gewählten Schnittstelle unter "Network" die
Netzwerkadresse des Druckers ein.
5. Wählen Sie unter "Paper Size" das Papierformat aus.
6. Legen Sie unter "Orientation" die Ausrichtung des Ausdrucks fest:
– "Portrait" für Hochformat
– "Landscape" für Querformat
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
97
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
7. Stellen Sie die Druckqualität ein:
– Um in Entwurfsqualität zu drucken, aktivieren Sie "Draft Mode".
– Um in Farbe zu drucken, aktivieren Sie "Color".
8. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Die Einstellungen für den Drucker sind geändert.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
4.4.4.7
Klang freigeben und Klanglautstärke einstellen
Sie können für Bedienungen mit Tasten und mit Touchscreen eine akustische Rückmeldung
aktivieren. Bei jeder Berührung oder bei jedem Tastendruck wird ein Klang ausgegeben.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Hinweis
Wenn Sie die Einstellungen unter "Enable sounds for" deaktivieren, werden keine Signaltöne
bei Fehlbedienungen ausgegeben.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Volume & Sounds Properties" mit dem Symbol
"Volume & Sounds".
2. Wechseln Sie in das Register "Volume".
Comfort Panels
98
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
3. Um Meldungen des Bediengeräts zusätzlich akustisch auszugeben, aktivieren Sie unter
"Enable sounds for" die gewünschten Optionen:
– "Events": Warnungen und Systemereignisse
– "Applications": Programmspezifische Ereignisse
– "Notifications": Benachrichtigungen
4. Ändern Sie bei Bedarf die Lautstärke der Meldungen mit "Loud" und "Soft".
5. Um eine Bedienrückmeldung akustisch auszugeben, aktivieren Sie unter "Enable clicks
and taps for" die gewünschen Optionen:
– "Hardware buttons": Rückmeldung bei Tasten-Bedienung
– "Screen taps": Rückmeldung bei Touch-Bedienung
6. Wählen Sie mit "Loud" und "Soft" zwischen lautem und leisem Signalton bei einer
Bedienrückmeldung.
7. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Die Eigenschaften der akustischen Bedienungsrückmeldung sind eingestellt.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
4.4.4.8
Klang einem Ereignis zuordnen
Bei aktivierter akustischer Rückmeldung wird ein Ereignis durch einen Klang gemeldet. Der
Klang ist ereignisabhängig wählbar. Der Klang wird über den Lautsprecher des Bediengeräts
ausgegeben.
Hinweis
Die akustische Rückmeldung über Klänge wird ab den 7"-Varianten unterstützt.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
99
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Volume & Sounds Properties" mit dem Symbol
"Volume & Sounds".
2. Wechseln Sie in das Register "Sound".
3. Wählen Sie in unter "Event" das Ereignis, dem Sie einen Klang zuordnen wollen.
Ereignisse, denen bereits ein Klang zugeordnet ist, sind mit einem Lautsprechersymbol
gekennzeichnet.
4. Wählen Sie unter "Sound" den gewünschten Klang für das Ereignis:
– Wählen Sie entweder einen Windows-Standard-Klang oder wählen Sie mit "Browse"
eine "*.WAV"-Datei aus dem Dateisystem.
– Testen Sie bei Bedarf den Klang mit "Play".
– Stoppen Sie die Bedarf die Ausgabe mit "Stop".
5. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Der Klang für die akustische Bedienungsrückmeldung ist eingestellt.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
100
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.4.9
Bediengerät neu starten
Notwendiger Neustart
In folgenden Fällen müssen Sie das Bediengerät neu starten:
● Sie haben PROFINET IO-Dienste aktiviert oder deaktiviert.
● Sie haben die Einstellung der Zeitzone geändert.
● Sie haben die automatische Sommer- und Winterzeitumstellung geändert.
● Sie haben die Farbtiefe des Bildschirms geändert
● Sie haben die Ausrichtung des Bildschirms geändert (nur Touch-Bediengeräte)
ACHTUNG
Datenverlust bei Neustart des Bediengeräts
Alle flüchtigen Daten gehen beim Neustart des Bediengeräts verloren.
Stellen Sie deshalb Folgendes sicher:
 Das auf dem Bediengerät befindliche Projekt ist beendet.
 Es werden keine Daten in den internen Speicher geschrieben.
Voraussetzung
● Control Panel ist geöffnet
● Alle Anwendungen und Dateien sind geschlossen
● Wenn Sie das Bediengerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen möchten: Das
Bediengerät ist über Ethernet am Projektierungs-PC angeschlossen.
Vorgehensweise
1. Öffnen Sie den Dialog "OP Properties" mit dem Symbol "OP".
2. Wechseln Sie in das Register "Device".
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
101
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
3. Starten Sie mit "Reboot" die Vorgangsauswahl zum Neustart des Bediengeräts.
Folgende Meldung wird angezeigt:
4. Um das Bediengerät neu zu starten, betätigen Sie "Reboot".
Beim Neustart gehen alle ungesicherten Daten verloren.
5. Um das Bediengerät in den Modus zum Urladen zu setzen, betätigen Sie "Prepare for
Restart".
6. Um den Neustart des Bediengeräts abzubrechen, betätigen Sie "NO".
Ergebnis
Das Bediengerät wird neu gestartet.
Wenn Sie "Prepare for Reset" gewählt haben, können Sie mit ProSave oder WinCC das
Bediengerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Wenn Sie das Bediengerät nicht auf
Werkseinstellungen zurücksetzen, wird das Bediengerät nach 10 Minuten neu gestartet.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Kapitel "Betriebssystem des Bediengeräts
aktualisieren (Seite 147)".
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
102
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.4.10
Informationen zum Bediengerät anzeigen
Wenn Sie sich an den Technical Support wenden, benötigen Sie die
bediengerätespezifischen Informationen.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "OP Properties" mit dem Symbol "OP".
2. Wechseln Sie in das Register "Device".
Der zweite Netzwerkadapter "PN_X3" ist bei den Comfort-Geräten ab 15" vorhanden.
Ergebnis
Im Dialog werden die bediengerätspezifischen Informationen angezeigt:
● Bezeichnung des Bediengeräts
● Versionsnummer des installierten Betriebssystem-Image
● Versionsnummer und Freigabedatum des Bootloader
● Größe des internen Flash-Speichers.
Hinweis
Die Größe des internen Flash-Speichers entspricht nicht dem verfügbaren
Anwendungsspeicher für ein Projekt.
● MAC-Adresse des Bediengeräts
Siehe auch
Bediengerät neu starten (Seite 101)
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
103
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.4.11
Systemeigenschaften anzeigen
Die allgemeinen systemspezifischen Informationen geben Ihnen Auskunft über Prozessor,
Betriebssystem und Speicher.
Die Systemeigenschaften sind gerätespezifisch und können deshalb vom vorliegenden
Bediengerät abweichen.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "System Properties" mit dem Symbol "System".
2. Wechseln Sie in das Register "General".
Ergebnis
Die Systemeigenschaften werden angezeigt.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
104
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.4.12
Speicheraufteilung anzeigen
Die systemspezifischen Informationen "Memory" geben Ihnen Auskunft über die Aufteilung
und Größe des Speichers im Bediengerät.
ACHTUNG
Register "Memory"
Ändern Sie die Speicheraufteilung im Register "Memory" nicht.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
1. Öffnen Sie den Dialog "System Properties" mit dem Symbol "System"
2. Wechseln Sie in das Register "Memory".
3. Informieren Sie sich über die aktuelle Speicheraufteilung des Bediengeräts.
4. Schließen Sie den Dialog mit "OK".
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
105
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.5
Ablageort einstellen
Für die Ablage der komprimierten Quelldatei Ihres Projekts sind verschiedene Ablageorte
möglich, z. B. die externe Speicherkarte oder ein Netzlaufwerk.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
1. Öffnen Sie den Dialog "Transfer Settings" mit dem Symbol "Transfer".
2. Wechseln Sie in das Register "Directories".
ACHTUNG
Einstellungen unter "Project File" und "Path"
Eine Änderung in den Eingabefeldern "Project File" und "Path" führt möglicherweise
dazu, dass das Projekt nach erneutem Einschalten des Bediengeräts nicht mehr startet.
Ändern Sie die Eingaben in den Eingabefeldern "Project File" und "Path" nicht.
3. Wählen Sie unter "Project Backup" einen Speicherort.
4. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Der Dialog wird geschlossen.
Ergebnis
Der Ablageort für das Bediengerät ist eingestellt.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
106
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.6
Verzögerungszeit einstellen
Um das Startverhalten des Projekts nach dem Einschalten des Bediengeräts festzulegen,
stellen Sie eine Verzögerungszeit ein. Die Verzögerungszeit ist eine Zeitspanne, in welcher
der Loader am Bediengerät angezeigt wird. Wenn Sie während dieser Zeitspanne den
Loader bedienen, wird das Projekt nicht mehr automatisch gestartet.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Transfer Settings" mit dem Symbol "Transfer".
2. Wechseln Sie in das Register "Directories".
ACHTUNG
Einstellungen unter "Project File" und "Path"
Eine Änderung in den Eingabefeldern "Project File" und "Path" führt möglicherweise
dazu, dass das Projekt nach erneutem Einschalten des Bediengeräts nicht mehr startet.
Ändern Sie die Eingaben in den Eingabefeldern "Project File" und "Path" nicht.
3. Wählen unter "Wait [sec]" die gewünschte Verzögerungszeit aus.
– "0": Der Loader wird nicht angezeigt. Das Projekt wird sofort nach dem Einschalten
des Bediengeräts gestartet. Um z. B. das Control Panel des Bediengeräts aufzurufen,
projektieren Sie im Projekt ein Bedienobjekt zum Beenden von Runtime.
– "1" bis "5": Das Projekt wird nach Ablauf der Verzögerungszeit gestartet.
– "forever": Das Projekt wird nicht automatisch gestartet. Nach dem Einschalten des
Bediengeräts wird der Loader angezeigt.
4. Bestätigen Sie die Eingabe mit "OK".
Ergebnis
Die Verzögerungszeit für das Bediengerät ist eingestellt.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
107
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.7
Unterbrechungsfreie Stromversorgung einstellen
Eine USV sorgt dafür, dass das Bediengerät bei einem Stromausfall nach einer einstellbaren
Überbrückungszeit kontrolliert ausgeschaltet wird. Dadurch wird Datenverlust vermieden.
Die USV schließen Sie an der USB-Schnittstelle des Bediengeräts an.
Zusätzlich können Sie eine Meldung oder ein kontrolliertes Abschalten des Bediengeräts
konfigurieren, wenn die USB-Schnittstelle gestört ist.
Als Unterbrechungsfreie Stromversorgungen werden SITOP DC-USV-Module ab einem
Strom-Nennwert von 6 A unterstützt, z. B. 6EP1931-2DC42.
Voraussetzung
● Control Panel ist geöffnet
● USV ist am 24-V-Eingang und an der USB-Schnittstelle des Bediengeräts angeschlossen
● Option "Uninterruptable Power Supply (UPS) with USB support" ist mit ProSave auf das
Bediengerät übertragen
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "UPS Properties" mit dem Symbol "UPS".
2. Wechseln Sie in das Register "Configuration".
Comfort Panels
108
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
3. Wenn das Bediengerät nach der Unterbrechung der Stromversorgung kontrolliert
abgeschaltet werden soll:
– Aktivieren Sie "Battery mode"
– Geben Sie unter "min" und "s" die Zeit ein, nach der die Runtime-Software auf dem
Bediengerät automatisch beendet wird.
VORSICHT
Undefinierter Gerätezustand wenn USV-Überbrückungszeit nicht ausreicht
Wenn die verwendete USV die Stromversorgung für den eingestellten Zeitraum nicht
aufrechterhalten kann, dann wird das Bediengerät nicht kontrolliert abgeschaltet. Das
Bediengerät kann dadurch beschädigt werden.
Stellen Sie sicher, dass die verwendete USV die Stromversorgung über den
eingestellten Zeitraum aufrechterhalten kann.
4. Wenn die Schnittstelle mit der angeschlossenen USV gestört ist und das Bediengerät
darauf reagieren soll:
– Aktivieren Sie "Port disturbed".
– Wählen Sie "message", wenn Sie eine Meldung erhalten wollen.
– Wählen Sie "shutdown", wenn das Bediengerät kontrolliert abgeschaltet werden soll.
– Geben Sie unter "min" und "s" die Zeit ein, ab der die Meldung angezeigt oder die
Runtime-Software auf dem Bediengerät automatisch beendet wird.
Ergebnis
Die Überwachung der Schnittstelle für die USV ist eingestellt.
Siehe auch
Zustand der Unterbrechungsfreien Stromversorgung (Seite 110)
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Stromversorgung anschließen (Seite 44)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
109
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.8
Zustand der Unterbrechungsfreien Stromversorgung
Wenn Sie eine USV an einer USB-Schnittstelle des Bediengeräts angeschlossen haben,
können Sie den Überwachungszustand dieser Schnittstelle anzeigen.
Voraussetzung
● Control Panel ist geöffnet
● USV ist am 24-V-Eingang und an der USB-Schnittstelle des Bediengeräts angeschlossen
● Option "Uninterruptable Power Supply (UPS) with USB support" ist mit ProSave auf das
Bediengerät übertragen
● USV-Einstellungen sind konfiguriert
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "UPS Properties" mit dem Symbol "UPS".
2. Wechseln Sie in das Register "Current status".
3. Aktualisieren Sie den Überwachungszustand bei Bedarf mit "Update".
Ergebnis
Der aktuelle Überwachungszustand für die USV wird angezeigt.
Siehe auch
Unterbrechungsfreie Stromversorgung einstellen (Seite 108)
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
110
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.9
PROFINET-Dienste aktivieren
In folgenden Fällen müssen Sie die PROFINET-Dienste am Bediengerät aktivieren:
● Das Bediengerät ist über PROFINET mit der Steuerung verbunden
● Im Projekt sind Funktionstasten oder Schaltflächen als PROFINET IO-Direkttasten
projektiert
● Die Hintergrundbeleuchtung des Bediengeräts soll mit PROFIenergy gesteuert werden.
Hinweis
Wenn Sie PROFINET-Dienste aktivieren, ist die Schnittstelle RS 422/RS 485 nicht seriell
nutzbar.
PROFINET IO-Direkttasten und PROFIBUS DP-Direkttasten schließen sich gegenseitig
aus.
Regeln für den Gerätenamen
Innerhalb des ETHERNET-Datennetzes muss der Gerätename eindeutig sein und den DNSKonventionen genügen:
● Der Gerätename darf maximal 127 Zeichen lang sein.
● Folgende Zeichen sind erlaubt:
– Buchstaben von "a" bis "z"
– Ziffern von "0" bis "9"
– Sonderzeichen "." und "-"
● Ein Namensbestandteil innerhalb des Gerätenamens, eine Zeichenkette zwischen zwei
Punkten, darf maximal 63 Zeichen lang sein.
● Der Gerätename darf nicht mit dem Zeichen "-" beginnen oder enden.
● Der Gerätename darf nicht die Form "n.n.n.n" haben (n = 0 bis 999).
● Der Gerätename darf nicht mit der Zeichenfolge "port-xyz-" beginnen (x, y, z = 0 bis 9).
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
111
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "PROFINET" mit dem Symbol "PROFINET".
Der zweite Netzwerkadapter "PN_X3" ist bei den Comfort-Geräten ab 15" vorhanden.
2. Um die PROFINET-Dienste zu aktivieren, aktivieren Sie "PROFINET IO enabled".
ACHTUNG
Nicht übereinstimmender Gerätename
Wenn der Gerätename nicht mit dem in WinCC eingegebenen Gerätenamen
übereinstimmt, werden die Direkttasten nicht wirksam.
Verwenden Sie den Gerätenamen aus WinCC. Der Gerätename aus WinCC wird beim
Transfer automatisch übernommen.
Dieser Gerätename entspricht nicht dem Gerätenamen unter Windows CE.
3. Geben Sie bei Bedarf unter "Device name" den Gerätenamen des Bediengeräts ein.
4. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Die PROFINET-Dienste sind aktiviert.
Abgeschaltete Hintergrundbeleuchtung einschalten
Wenn die Hintergrundbeleuchtung abgeschaltet ist, schalten Sie diese über PROFIenergy
wieder ein. Alternativ können Sie die Hintergrundbeleuchtung am Bediengerät wie folgt
wieder aktivieren:
● Bei kurzem Berühren des Touchscreen oder Drücken einer Taste wird die
Bildschirmhelligkeit auf volle Helligkeit gestellt.
● Wenn Sie den Touchscreen oder die Taste "Cursor nach oben" länger drücken, wird die
Bildschirmhelligkeit schrittweise erhöht.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
112
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.10
Uhrzeit über Uhrzeitserver synchronisieren
Einleitung
Um die Uhrzeit des Bediengeräts von einem Uhrzeitserver zu beziehen, geben Sie bis zu
vier unterschiedliche Uhrzeitserver an. Die Uhrzeit wird über das "Network Time Protocol"
(NTP) synchronisiert. Darüber hinaus geben Sie den Synchronisationszyklus der Uhrzeit an.
Der Synchronisationszyklus gilt für alle konfigurierten Uhrzeitserver.
Sie können die Verfügbarkeit jedes Uhrzeitservers separat testen.
Voraussetzung
● Control Panel ist geöffnet
● Bediengerät und Uhrzeitserver befinden sich in einem Netzwerk
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Profinet" mit dem Symbol "PROFINET IO".
2. Wechseln Sie in das Register "NTP".
3. Aktivieren Sie "Automatically synchronize with a time server".
4. Geben Sie unter "Update rate" die Zeitspanne in Sekunden ein, nach der das
Bediengerät die Uhrzeit synchronisiert.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
113
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
5. Öffnen Sie mit "Configure" den Dialog "Time Server Configuration" zum Einrichten der
Uhrzeitserver:
6. Geben Sie unter "Name" den DNS-Namen des Uhrzeitservers ein.
Alternativ können Sie auch die IP-Adresse des Uhrzeitservers eingeben.
7. Überprüfen Sie mit "Test" die Verfügbarkeit des Uhrzeitservers.
Die Verbindung zum Uhrzeitserver wird aufgebaut und die Uhrzeit unter "DateTime:"
angezeigt. Zusätzlich wird unter "Address" die IP-Adresse des Uhrzeitservers
eingetragen.
8. Richten Sie bei Bedarf bis zu drei weitere Uhrzeitserver ein.
9. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Die Uhrzeitserver sind eingerichtet.
4.4.11
Transfereinstellungen ändern
4.4.11.1
Datenkanal parametrieren
In den Transfereinstellungen des Bediengeräts parametrieren Sie Folgendes:
● Datenkanal frei geben und sperren
● Automatischen Transfer aktivieren und deaktivieren
● Datenkanäle parametrieren
Wenn Sie die Datenkanäle sperren, schützen Sie das Bediengerät gegen unbeabsichtigtes
Überschreiben der Projektdaten und des Bediengeräte-Image. Um ein Projekt auf das
Bediengerät zu laden, müssen die Datenkanäle frei gegeben und parametriert sein.
Comfort Panels
114
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
WARNUNG
Versehentlicher Transferbetrieb
Durch versehentlichen Transferbetrieb können unbeabsichtigte Aktionen in der Anlage
ausgelöst werden.
Stellen Sie sicher, dass das Bediengerät während des laufenden Projekts bei frei
gegebenem automatischem Transfer vom Projektierungs-PC nicht versehentlich in den
Transferbetrieb geschaltet wird.
Hinweis
Wenn Sie die Transfereinstellungen während der Betriebsart "Transfer" ändern, werden die
neuen Einstellungen erst beim nächsten Start des Transfers wirksam.
Dieser Fall kann eintreten, wenn aus einem laufenden Projekt das Control Panel geöffnet
wird, um die Transfereigenschaften zu ändern.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Transfer Settings" mit dem Symbol "Transfer Settings".
2. Wechseln Sie in das Register "Channel".
3. Um die Datenkanäle des Bediengeräts frei zu geben, aktivieren Sie "Enable Transfer".
4. Um den automatischen Transfer frei zu geben, aktivieren Sie "Remote Control".
5. Parametrieren Sie mindestens einen Datenkanal:
– Wählen Sie den Datenkanal.
– Parametrieren Sie den Datenkanal über "Properties...".
Hinweis: Der Datenkanal "USB device" hat keine parametrierbaren Eigenschaften.
6. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
115
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Ergebnis
Der Datenkanal ist parametriert.
Siehe auch
MPI/PROFIBUS DP-Einstellungen ändern (Seite 116)
Netzwerkeinstellungen ändern (Seite 121)
Referenz der Funktionen (Seite 80)
4.4.11.2
MPI/PROFIBUS DP-Einstellungen ändern
Einleitung
Die Kommunikationseinstellungen für MPI oder PROFIBUS DP sind im Projekt des
Bediengeräts festgelegt.
In folgenden Fällen müssen Sie möglicherweise die Transfereinstellungen manuell ändern:
● Beim erstmaligen Transfer des Projekts.
● Bei Änderungen im Projekt, die erst später durchgeführt werden.
ACHTUNG
Transferbetrieb über MPI/PROFIBUS DP
Die Busparameter werden aus dem Projekt gelesen, das sich aktuell auf dem
Bediengerät befindet.
Sie können die Einstellungen für den MPI/PROFIBUS DP-Transfer ändern. Dafür sind
folgende Schritte notwendig:
 Beenden Sie das Projekt.
 Ändern Sie die Einstellungen am Bediengerät.
 Wechseln Sie dann wieder in die Betriebsart "Transfer".
Die geänderten MPI/PROFIBUS DP-Einstellungen werden in folgenden Fällen wieder
überschrieben:
 Das Projekt wird wieder gestartet.
 Ein Projekt wird transferiert und gestartet.
Transfereinstellungen
Wenn Sie die Transfereinstellungen während der Betriebsart "Transfer" ändern, werden
die neuen Einstellungen erst beim nächsten Start des Transfers wirksam.
Voraussetzung
● Dialog "Transfer Settings" ist geöffnet
● "MPI" oder "PROFIBUS" ist selektiert
Comfort Panels
116
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie über "Properties" den Dialog "MPI" oder "PROFIBUS".
2. Wenn weitere Master am Bus angeschlossen sind, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen
"Panel is the only master on the bus".
3. Geben Sie unter "Address" die Busadresse für das Bediengerät ein.
ACHTUNG
Die Busadresse im Eingabefeld "Address" muss im gesamten MPI/PROFIBUS DP-Netz
eindeutig sein.
4. Wählen Sie unter "Transmission Rate" die Übertragungsrate aus.
5. Geben Sie unter "Highest Station Address" oder "Highest Station" die höchste
Teilnehmeradresse am Bus ein.
6. Nur PROFIBUS: Wählen Sie unter "Profile" das gewünschte Profil.
Über "Bus Parameters" können Sie die Profildaten anzeigen lassen.
ACHTUNG
Die Busparameter müssen bei allen Teilnehmern im MPI/PROFIBUS DP-Netz
übereinstimmen.
7. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Die MPI/PROFIBUS DP-Einstellungen des Bediengeräts sind geändert.
Siehe auch
Datenkanal parametrieren (Seite 114)
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
117
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.12
Netzwerkbetrieb konfigurieren
4.4.12.1
Übersicht zum Netzwerkbetrieb
Einleitung
Sie können die Bediengeräte über die Ethernet-Schnittstelle an ein PROFINET-Netzwerk
anschließen.
ACHTUNG
Das Bediengerät hat im PC-Netzwerk nur Client-Funktionalität. Das bedeutet, Sie können
vom Bediengerät aus über das Netzwerk auf Dateien eines Teilnehmers mit TCP/IPServerfunktionalität zugreifen. Sie können aber nicht z. B. von einem PC aus über das
Netzwerk auf Dateien des Bediengeräts zugreifen.
Hinweis
Informationen zur Kommunikation mit SIMATIC S7 über PROFINET finden Sie in der OnlineHilfe von WinCC.
Der Anschluss an ein Netzwerk bietet z. B. folgende Möglichkeiten:
● Drucken über Netzwerkdrucker
● Speichern, Exportieren und Importieren von Rezepturdatensätzen auf oder von einem
Server
● Ablegen von Melde- und Datenarchiven
● Transferieren eines Projekts
● Sichern von Daten
Adressierung
In einem PROFINET-Netzwerk werden Rechner üblicherweise über Rechnernamen
adressiert. Diese Rechnernamen werden von einem DNS- oder WINS-Server in TCP/IPAdressen übersetzt. Für die Adressierung des Bediengeräts in einem PROFINET-Netzwerk
über Rechnernamen ist deshalb ein DNS- oder WINS-Server erforderlich.
In PROFINET-Netzen sind i. d. R. entsprechende Server vorhanden.
Hinweis
Die Verwendung von TCP/IP-Adressen zur Adressierung von PCs wird vom Betriebssystem
nicht unterstützt.
Richten Sie diesbezügliche Fragen an Ihren Netzwerkadministrator.
Comfort Panels
118
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Drucken über Netzwerkdrucker
Die zeilenweise Meldeprotokollierung über Netzwerkdrucker wird vom Betriebssystem des
Bediengeräts nicht unterstützt. Alle anderen Druckfunktionen, z. B. Hardcopy oder Protokoll,
sind uneingeschränkt über Netzwerk möglich.
Vorbereitung
Bevor Sie mit der Konfiguration beginnen, erkundigen Sie sich bei Ihrem
Netzwerkadministrator nach den folgenden Parametern des Netzwerks:
● Wird im Netzwerk DHCP zur dynamischen Vergabe von Netzwerkadressen verwendet?
Wenn nicht, dann lassen Sie sich eine TCP/IP-Netzwerkadresse für das Bediengerät
zuteilen.
● Welche TCP/IP-Adresse hat das Default Gateway?
● Wenn ein DNS-Netzwerk verwendet wird, welche Adressen hat der Namensserver?
● Wenn ein WINS-Netzwerk verwendet wird, welche Adressen hat der Namensserver?
Allgemeines Vorgehen beim Parametrieren des Netzwerks
Vor dem Netzwerkbetrieb müssen Sie Ihr Bediengerät konfigurieren. Die Konfiguration
gliedert sich prinzipiell in die folgenden Schritte:
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Stellen Sie den Rechnernamen des Bediengeräts ein.
2. Konfigurieren Sie die Netzwerkadresse.
3. Stellen Sie die Anmeldeinformationen ein.
4. Sichern Sie die Einstellungen.
Alternativ können Sie die Netzwerkadresse auch in WinCC im Editor "Geräte & Netze"
konfigurieren. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Online-Hilfe
von WinCC.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
119
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.12.2
Rechnernamen des Bediengeräts einstellen
Mit dem Rechnernamen identifiziert sich das Bediengerät am Kommunikationsnetzwerk.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "System Properties" mit dem Symbol "System".
2. Wechseln Sie in das Register "Device Name".
3. Geben Sie unter "Device name" den Rechnernamen des Bediengeräts ein.
Der Rechnername muss innerhalb des Netzwerks eindeutig sein.
4. Geben Sie unter "Device description" bei Bedarf eine Beschreibung des Bediengeräts
ein.
5. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Der Rechnername für das Bediengerät ist eingestellt. Die Netzwerkfunktionalität ist aktiviert.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
120
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.12.3
Netzwerkeinstellungen ändern
In "Network&Dial-Up Connections" ändern Sie die Netzwerkeinstellungen der LANVerbindung. Darüber hinaus konfigurieren Sie die Eigenschaften der Ethernet-Schnittstellen
des Bediengeräts.
Standardmäßig werden der Übertragungsmodus und die Geschwindigkeit der EthernetSchnittstellen automatisch eingestellt. Zusätzlich können Sie Begrenzungen an den beiden
Ethernet-Schnittstellen einstellen:
● "End of detection of accessible nodes"
DCP-Frames zur Erfassung erreichbarer Teilnehmer werden nicht weitergeleitet. Hinter
dieser Ethernet-Schnittstelle liegende Teilnehmer werden nicht mehr erreicht.
● "End of topology discovery"
LLDP-Frames zur Topologieerfassung werden nicht weitergeleitet.
Hinweis
Netzwerkeinstellungen am KP400 Comfort und KTP400 Comfort
Die Bediengeräten KP400 Comfort und KTP400 Comfort haben nur eine EthernetSchnittstelle.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie über das Symbol "Network&Dial-Up Connections" die Anzeige der
Netzwerkadapter. Die folgende Abbildung zeigt beispielhaft die Netzwerkadapter eines
KP1500 Comfort.
Der zweite Netzwerkadapter "PN_X3" ist bei den Comfort-Geräten ab 15" vorhanden.
Bei den Bediengeräten KP400 Comfort und KTP400 Comfort heißt die Schnittstelle
"FEC".
2. Öffnen Sie den Eintrag "PN_X1".
Der Dialog "'PN_X1' Settings" wird geöffnet.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
121
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
3. Wechseln Sie in das Register "IP Address".
4. Wählen Sie die Art der Adressvergabe:
– Um die Adresse automatisch festzulegen, aktivieren Sie "Obtain an IP address via
DHCP".
– Um die Adresse manuell festzulegen, aktivieren Sie "Specify an IP address".
5. Wenn Sie die manuelle Adressvergabe gewählt haben, geben Sie unter "IP Address",
"Subnet Mask" und bei Bedarf in "Default Gateway" die entsprechenden Adressen ein.
ACHTUNG
PROFINET IO-Fehler wenn Subnet Mask von PN_X1 und PN_X3 identisch
Grundsätzlich können beide Netzwerkadapter einem gemeinsamen physikalischen
Subnetz zugeordnet sein.
Wenn Sie für PN_X1 die PROFINET-Dienste aktiviert haben und die IP-Subnetzmaske
beider Netzwerkadapter identisch ist, dann können PROFINET IO-Fehler auftreten.
Vergeben Sie im PROFINET IO-Betrieb für die beiden Netzwerkadapter
unterschiedliche Einträge unter "Subnet Mask".
Hinweis
Alternativ können Sie die Netzwerkadresse auch in WinCC im Editor "Geräte & Netze"
konfigurieren. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie in der OnlineHilfe von WinCC.
Comfort Panels
122
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
6. Wenn im Netzwerk ein Namensserver verwendet wird, wechseln Sie in das Register
"Name Servers".
7. Geben Sie die entsprechenden Adressen ein.
8. Wenn Sie zusätzliche Ethernet-Parameter festlegen wollen, wechseln Sie in das Register
"Ethernet Parameters".
Die Bediengeräte KP400 Comfort und KTP400 Comfort haben nur eine EthernetSchnittstelle ("Port1").
9. Wählen Sie bei Bedarf den Übertragungsmodus und Geschwindigkeit für die EthernetSchnittstellen des Bediengeräts.
10.Aktivieren Sie bei Bedarf die Begrenzungen für die Ethernet-Schnittstellen "Port 1" und
"Port 2".
11.Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
123
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Ergebnis
Die Parameter für die LAN-Verbindung des Bediengeräts sind eingestellt.
Siehe auch
Datenkanal parametrieren (Seite 114)
Referenz der Funktionen (Seite 80)
4.4.12.4
Anmeldedaten ändern
Um Zugang zu Netzwerkressourcen zu bekommen, verwendet Windows CE Anmeldedaten.
Die Anmeldedaten "Benutzername", "Kennwort" und "Domäne" erhalten Sie von Ihrem
Administrator.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Network ID" mit dem Symbol "Network ID".
2. Geben Sie unter "User name" den Benutzernamen ein.
3. Geben Sie unter "Password" Ihr Kennwort ein.
4. Geben Sie unter "Domain" den Domänennamen ein.
5. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Die Anmeldedaten sind eingestellt.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
124
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.12.5
E-Mail-Einstellungen ändern
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Hinweis
Im Dialog "WinCC Internet Settings" können weitere Register enthalten sein. Dies ist
abhängig davon, welche Optionen für den Netzwerkbetrieb im Projekt aktiviert worden sind.
Weitere Informationen finden Sie in der Online-Hilfe von WinCC bzw. WinCC flexible.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "WinCC Internet Settings" mit dem gleichnamigen Symbol.
2. Wechseln Sie in das Register "Email".
3. Geben Sie den SMTP-Server an:
– Wenn Sie den im Projekt festgelegten SMTP-Server nutzen wollen, aktivieren Sie
"Use the default of the project file".
– Wenn Sie den im Projekt festgelegten SMTP-Server nicht nutzen wollen, aktivieren
Sie das leere Feld und geben Sie den gewünschten SMTP-Server ein.
4. Geben Sie Informationen zum E-Mail-Konto an:
– Geben Sie unter "Sender" die Bezeichnung für den Absender ein.
– Geben Sie unter "Authentication" das E-Mail-Konto ein, über das Sie ihre E-Mail
versenden.
Manche E-Mail-Provider erlauben das Versenden von E-Mails nur dann, wenn Sie das
E-Mail-Konto angeben. Das Eingabefeld "Authentication" kann leer bleiben, wenn Ihr
E-Mail-Provider das Versenden von E-Mails ohne Überprüfung des E-Mail-Kontos
erlaubt.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
125
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
5. Öffnen Sie mit "Advanced" den Dialog "Advanced Email Settings":
– Geben Sie unter "Login" den Benutzernamen für das E-Mail-Konto ein.
– Geben Sie unter "Password" das Kennwort für das E-Mail-Konto ein.
6. Bestätigen Sie alle Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Die E-Mail-Einstellungen sind geändert.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
4.4.12.6
Telnet für Fernbedienung konfigurieren
Wenn der Telnet-Dienst aktiviert ist, dann können Sie das Bediengerät über Telnet
fernbedienen.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "WinCC Internet Settings" mit dem gleichnamigen Symbol.
2. Wechseln Sie in das Register "Telnet".
3. Aktivieren Sie die Option "telnet service enabled".
4. Bestätigen Sie die Eingaben mit OK.
Ergebnis
Der Telnet-Dienst ist auf dem Bediengerät aktiviert. Sie können das Bediengerät ohne
Einschränkungen über den Telnet fernbedienen.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
126
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.13
Internet-Einstellungen ändern
4.4.13.1
Allgemeine Internet-Einstellungen ändern
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Internet Options" mit dem Symbol "Internet Options"
2. Wechseln Sie in das Register "General".
3. Geben Sie unter "Start Page" die Startseite für den Internet Browser ein.
4. Geben Sie unter "Search Page" die Adresse der Standardsuchmaschine ein.
Hinweis
Ändern Sie die Einstellung im Feld "User Agent" nicht.
5. Geben Sie unter "Cache Size" die gewünschte Größe des Cache-Speichers ein.
6. Wenn Sie den Cache-Speicher löschen wollen:
– Öffnen Sie den Dialog "Delete Browsing History" mit der Schaltfläche "Delete
Browsing History...".
– Löschen Sie über "Delete" oder "Delete all" einzelne oder alle temporären Daten und
den Verlauf.
– Wenn Cookies nach jedem Beenden des Browsers gelöscht werden sollen, aktivieren
Sie "Delete cookies on browser exit".
7. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Die allgemeinen Parameter für den Internet Browser sind eingestellt.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
127
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.13.2
Proxy-Server einstellen
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Internet Options" mit dem Symbol "Internet Options"
2. Wechseln Sie in das Register "Connection".
3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Use LAN (no autodial)".
4. Konfigurieren Sie den Proxy Server:
– Aktivieren Sie unter "Settings" die Option "Use a proxy server".
– Geben Sie die Adresse des Proxy-Servers und den Port ein.
– Wenn Sie den Proxy Server für lokale Aufrufe umgehen wollen, aktivieren Sie
"Bypass proxy server for local addresses".
5. Wenn Sie für bestimmte Adressen Ausnahmen definieren wollen:
– Öffnen Sie den Dialog "Advanced Proxy Settings" mit der Schaltfläche "Advanced...".
– Geben Sie die gewünschten Adressen ein.
Trennen Sie mehrere Adressen mit einem Semikolon.
6. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Der Proxy Server ist konfiguriert.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
128
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.13.3
Sicherheitseinstellungen ändern
Cookies und Verschlüsselung
Cookies sind Informationen, die ein Webserver zu einem Browser sendet. Bei späteren
Zugriffen auf diesen Webserver werden die Cookies zurückgesendet. Damit werden
Informationen zwischen den Zugriffen gespeichert.
Um höhere Sicherheit zu gewährleisten, werden Daten im Internet verschlüsselt übertragen.
Gängige Verschlüsselungsprotokolle sind SSL und TLS. Sie können die Nutzung der
Verschlüsselungsprotokolle aktivieren oder deaktivieren.
Die notwendigen Einstellungen erfragen Sie bei Ihrem Netzwerkadministrator.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Internet Options" mit dem Symbol "Internet Options"
2. Wechseln Sie in das Register "Privacy".
3. Wählen Sie das Verhalten für den Umgang mit Cookies aus.
– "Accept"
Cookies werden ohne Rückfrage gespeichert.
– "Block"
Cookies werden nicht gespeichert.
– "Prompt"
Cookies werden nach Aufforderung gespeichert.
4. Wenn Sie Cookies, die nur während einer Sitzung gelten, zulassen wollen, aktivieren Sie
"Always allow session cookies".
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
129
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
5. Wechseln Sie in das Register "Advanced".
6. Aktivieren Sie die gewünschten Verschlüsselungsprotokolle.
7. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Ergebnis
Die Sicherheitseinstellungen sind eingestellt.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
4.4.13.4
Zertifikate importieren und löschen
Sie können für das Bediengerät Zertifikate importieren, anschauen und löschen. Die
Zertifikate werden auf folgende Weise unterschieden:
● Zertifikate, denen Sie vertrauen
● Eigene Zertifikate
● Andere Zertifikate
Sie können weitere Zertifikate importieren und nicht benötigte Zertifikate löschen.
Die notwendigen Einstellungen erfragen Sie bei Ihrem Netzwerkadministrator.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Comfort Panels
130
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Certificates" mit dem Symbol "Certificates".
2. Wählen Sie im Auswahlfeld den Typ der Zertifikate:
– "Trusted Authorities"
– "My Certificates"
– "Other Certificates"
3. Wenn Sie ein Zertifikat importieren wollen:
– Starten Sie den Import über die Schaltfläche "Import".
Der Dialog "Import Certificate or Key" wird geöffnet.
– Wählen Sie die Datenquelle und bestätigen Sie mit "OK".
Der Dateiauswahldialog wird geöffnet.
– Navigieren Sie zum Speicherort des Zertifikats und selektieren Sie das Zertifikat.
– Bestätigen Sie mit "OK".
Das Zertifikat wird in den Zertifikatsspeicher des Bediengeräts importiert.
4. Wenn Sie Informationen zu einem Zertifikat anzeigen wollen:
– Selektieren Sie das Zertifikat.
– Zeigen Sie Informationen mit der Schaltfläche "View" an.
5. Wenn Sie ein Zertifikat löschen wollen:
– Selektieren Sie das Zertifikat.
– Löschen Sie das Zertifikat mit der Schaltfläche "Remove".
Das Zertifikat wird aus dem Zertifikatsspeicher des Bediengeräts gelöscht.
6. Bestätigen Sie die Eingaben mit "OK".
Der Dialog wird geschlossen.
Ergebnis
Die Änderungen an den Zertifikaten sind ausgeführt.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
131
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.14
Sichern auf externes Speichermedium (Backup)
Einleitung
Sie können Betriebssystem, Anwendungen und Daten vom internen Speicher des
Bediengeräts auf ein externes Speichermedium sichern.
Folgende externe Speichermedien sind möglich:
● Speicherkarte
● USB-Speichermedium, z. B. USB-Stick
Voraussetzung
● Externes Speichermedium mit ausreichend freiem Speicher ist am Bediengerät gesteckt.
● Externes Speichermedium ist formatiert.
● Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Backup/Restore" mit dem Symbol "Backup/Restore".
In der Liste werden die verfügbaren externen Speichermedien angezeigt.
2. Markieren Sie das gewünschte externe Speichermedium und betätigen Sie
"Backup/Restore".
Comfort Panels
132
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
3. Wechseln Sie im Dialog "Backup/Restore" in das Register "Backup".
In der Liste werden die Backup-Dateien angezeigt, die auf externen Speichermedien
gespeichert sind.
4. Wählen Sie einen leeren Eintrag aus und starten Sie den Backupvorgang über "Backup".
Das externe Speichermedium wird geprüft. Danach wird unter "Current Step" der
Fortschritt des Backupvorgangs angezeigt. Das Ende des Backupvorgangs wird mit der
Meldung " The operation completed successfully" angezeigt.
5. Bestätigen Sie die Meldung.
Der Dialog wird geschlossen.
Ergebnis
Die Daten des Bediengeräts sind einer Backup-Datei auf dem externen Speichermedium
gesichert.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
4.4.15
Wiederherstellen von externem Speichermedium (Restore)
Einleitung
Beim Wiederherstellen eines Backups wird der interne Speicher des Bediengeräts nach
Rückfrage gelöscht. Danach wird der Inhalt der Backup-Datei vom externen
Speichermedium in den internen Speicher des Bediengeräts kopiert. Danach wird das
Bediengerät neu gestartet.
Folgende externe Speichermedien sind möglich:
● Speicherkarte
● USB-Speichermedium, z. B. USB-Stick
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
133
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
Voraussetzung
● Der externe Speicher mit der Backup-Datei steckt im Bediengerät
● Control Panel ist geöffnet
ACHTUNG
Datenverlust möglich
Beim Wiederherstellen werden auf dem Bediengerät vorhandene Daten gelöscht.
License Keys werden nach Rückfrage gelöscht.
Sichern Sie bei Bedarf Daten vor dem Wiederherstellen.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Backup/Restore" mit dem Symbol "Backup/Restore".
In der Liste werden die verfügbaren externen Speichermedien angezeigt.
2. Markieren Sie das gewünschte externe Speichermedium und betätigen Sie
"Backup/Restore".
3. Wechseln Sie im Dialog "Backup/Restore" in das Register "Restore".
In der Liste werden die Backup-Dateien angezeigt, die auf dem ausgewählten
Speichermedium gespeichert sind.
Comfort Panels
134
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4. Wählen Sie eine Backup-Datei aus und starten Sie den Wiederherstellungsvorgang über
die Schaltfläche "Restore".
Der Inhalt der Backup-Datei wird geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung wird die Meldung
ausgegeben, dass die Daten des internen Speichers gelöscht werden.
5. Bestätigen Sie die Meldung.
Der interne Speicher wird gelöscht. Danach wird der Inhalt der Backup-Datei in den
internen Speicher kopiert. Ein Fortschrittsbalken zeigt den Verlauf des Wiederherstellens
an. Nach erfolgreicher Wiederherstellung werden Sie um Entfernen des externen
Speichermediums und zum Neustart des Bediengeräts aufgefordert.
6. Entfernen Sie den externen Speicher.
7. Bestätigen Sie diese Meldung.
Das Bediengerät startet neu.
Ergebnis
Die Daten aus der Backup-Datei sind im internen Speicher des Bediengeräts
wiederhergestellt.
Hinweis
Kalibrieren des Touchscreen
Nach dem Wiederherstellen kann es erforderlich sein, den Touchscreen neu zu kalibrieren.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
135
Gerät in Betrieb nehmen
4.4 Gerät parametrieren
4.4.16
Speichermanagement aktivieren
ACHTUNG
Speichermanagement
Wenn Sie das Speichermanagement nicht aktivieren, können während des laufenden
Projekts undefinierte Zustände auftreten.
Voraussetzung
Control Panel ist geöffnet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "OP Properties" mit dem Symbol "OP".
2. Wechseln Sie in das Register "Memory Monitoring".
3. Wenn Sie das Speichermanagement freigeben wollen, aktivieren Sie "Shut down HMI
Runtime...".
4. Bestätigen Sie die Eingaben "OK"
Ergebnis
Das Speichermanagement ist aktiviert. In folgenden Fällen wird ein laufendes Projekt
beendet:
● Arbeitsspeicher reicht nicht aus
● Reorganisation des Arbeitsspeichers ist notwendig
Am Bediengerät wird eine Meldung ausgegeben. Starten Sie das Projekt am Bediengerät
erneut.
Siehe auch
Referenz der Funktionen (Seite 80)
Comfort Panels
136
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt in Betrieb nehmen
5.1
5
Überblick
Projektierungsphase
Zur Visualisierung automatisierter Arbeitsprozesse wird durch Projektierung ein Projekt – das
Abbild des Arbeitsprozesses – erstellt. Die Anlagenbilder des Projekts enthalten Anzeigen
für Werte und Meldungen, die Auskunft über die Prozesszustände geben werden. An die
Projektierungsphase schließt sich die Prozessführungsphase an.
Prozessführungsphase
Für Einsatz in der Prozessführung muss das Projekt auf das Bediengerät transferiert
werden. Als eine weitere Voraussetzung für die Prozessführung gilt, dass das Bediengerät
online an eine Steuerung gekoppelt ist. Danach ist die Prozessführung – das Bedienen und
Beobachten – laufender Arbeitsprozesse möglich.
Projekt auf das Bediengerät transferieren
Sie haben folgende Möglichkeiten, ein Projekt auf ein Bediengerät zu übertragen:
● Transfer vom Projektierungs-PC
● Wiederherstellen über ProSave von einem PC
Dabei wird ein gesichertes Projekt von einem PC auf das Bediengerät übertragen. Auf
diesem PC muss die Projektierungs-Software nicht installiert sein.
● Stecken einer befüllten Systemspeicherkarte von einem baugleichen Bediengerät
Weiterführende Informationen finden Sie unter "Servicekonzept aktivieren (Seite 62)"
● Wiederherstellen von einem externen Speichermedium aus einem baugleichen
Bediengerät (Restore)
Erstinbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme
Erst- und Wiederinbetriebnahme unterscheiden sich folgendermaßen:
● Bei der Erstinbetriebnahme ist auf dem Bediengerät noch kein Projekt vorhanden.
Diesen Zustand hat das Bediengerät auch nach dem Aktualisieren des Betriebssystems.
● Bei der Wiederinbetriebnahme wird ein bereits auf dem Bediengerät vorhandenes Projekt
ersetzt.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
137
Projekt in Betrieb nehmen
5.2 Betriebsarten
5.2
Betriebsarten
Betriebsarten
Das Bediengerät kann sich in folgenden Betriebsarten befinden:
● Offline
● Online
● Transfer
Betriebsart wechseln
Um am Bediengerät die Betriebsart während des laufenden Betriebs zu wechseln, muss der
Projekteur die zugehörigen Bedienobjekte projektiert haben.
Nähere Hinweise hierzu finden Sie gegebenenfalls in Ihrer Anlagendokumentation.
Betriebsart "Offline"
Bei dieser Betriebsart besteht keine Kommunikationsverbindung zwischen Bediengerät und
Steuerung. Sie können das Bediengerät bedienen, es werden jedoch keine Daten zur
Steuerung übertragen oder von der Steuerung empfangen.
Betriebsart "Online"
Bei dieser Betriebsart besteht eine Kommunikationsverbindung zwischen Bediengerät und
Steuerung. Sie können die Anlage mit dem Bediengerät entsprechend der Projektierung
bedienen.
Betriebsart "Transfer"
In dieser Betriebsart können Sie z. B. ein Projekt vom Projektierungs-PC auf das
Bediengerät transferieren oder Daten des Bediengeräts sichern und wiederherstellen.
Um das Bediengerät in die Betriebsart "Transfer" zu schalten, stehen folgende Möglichkeiten
zur Verfügung:
● Beim Starten des Bediengeräts
Starten Sie die Betriebsart "Transfer" manuell im Loader des Bediengeräts.
● Im laufenden Betrieb
Starten Sie die Betriebsart "Transfer" manuell mit einem Bedienobjekt innerhalb des
Projekts. Beim automatischen Transfer wechselt das Bediengerät in die Betriebsart
"Transfer", wenn ein Transfer am Projektierungs-PC gestartet wird.
Comfort Panels
138
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt in Betrieb nehmen
5.3 Bestehende Projekte verwenden
5.3
Bestehende Projekte verwenden
Um ein bestehendes WinCC flexible-Projekt in WinCC zu verwenden, migrieren Sie das
Projekt nach WinCC.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Online-Hilfe zu WinCC.
5.4
Möglichkeiten für die Datenübertragung
Übersicht
Die folgende Tabelle zeigt die Möglichkeiten für die Datenübertragung zwischen einem
Bediengerät und dem Projektierungs-PC.
Typ
Datenkanal
Sichern
MPI/PROFIBUS DP
Ja
USB
Ja
PROFINET
Wiederherstellen
MPI/PROFIBUS DP
Ja
USB
Ja
Ja
Ja
USB
Ja
1
Ja
PROFINET mit
Zurücksetzen auf
Werkseinstellung 1
Ja
Ethernet
Ja
MPI/PROFIBUS DP
Ja
USB
Ja
1
Ja
Ethernet
Ja
MPI/PROFIBUS DP
Ja
USB
Ja
1
Ja
Ethernet
Ja
MPI/PROFIBUS DP
Ja
USB
Ja
PROFINET
Ethernet
1
Ja
Ethernet
PROFINET
License Key transferieren oder
zurücktransferieren
1
MPI/PROFIBUS DP
PROFINET
Option installieren oder
deinstallieren
Ja
Ja
PROFINET
Projekt transferieren
1
Ethernet
PROFINET
Betriebssystem aktualisieren
Bediengerät
1
Ja
Ja
Wählen Sie als Zugangspunkt "PN/IE"
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
139
Projekt in Betrieb nehmen
5.5 Transfer
5.5
Transfer
5.5.1
Transfermodus einstellen
Einleitung
Sie können die Betriebsart "Transfer" am Bediengerät manuell oder automatisch starten.
Wenn der automatische Transfer aktiviert ist, wechselt das Bediengerät nach folgendem
Ereignis während des laufenden Betriebs automatisch in die Betriebsart "Transfer": Sie
starten am angeschlossenen Projektierungs-PC den Projekttransfer.
Hinweis
Das Bediengerät wechselt bei automatischem Transfer nur dann in die Betriebsart
"Transfer", wenn das Projekt auf dem Bediengerät läuft.
Der automatische Transfer ist besonders für die Testphase eines neuen Projekts geeignet,
da der Transfer ohne Eingriff am Bediengerät erfolgt.
ACHTUNG
Wenn auf dem Bediengerät der automatische Transfer aktiviert ist und wenn am
Projektierungs-PC ein Transfer gestartet wird, wird das laufende Projekt automatisch
beendet. Das Bediengerät wechselt dann selbsttätig in die Betriebsart "Transfer".
Deaktivieren Sie nach der Inbetriebnahmephase den automatischen Transfer, damit das
Bediengerät nicht versehentlich in den Transferbetrieb geht. Der Transferbetrieb kann
ungewollte Reaktionen in der Anlage auslösen.
Um den Zugriff auf die Transfereinstellungen zu sperren und damit ein unbefugtes Ändern
zu vermeiden, vergeben Sie ein Kennwort im Control Panel.
Voraussetzung
● Control Panel ist geöffnet
● Die Runtime-Software ist beendet
Comfort Panels
140
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt in Betrieb nehmen
5.5 Transfer
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie den Dialog "Transfer Settings" mit dem Symbol "Transfer Settings".
2. Wechseln Sie in das Register "Channel".
3. Aktivieren Sie "Enable Transfer".
4. Wählen Sie den Datenkanal und stellen Sie dessen Parameter über "Properties..." ein.
Ausnahme: Der Datenkanal "USB device" besitzt keine Parameter.
5. Um die Betriebsart "Transfer" automatisch zu starten:
– Aktivieren Sie "Remote Control".
– Schließen Sie den Dialog mit "OK".
6. Um die Betriebsart "Transfer" manuell zu starten:
– Deaktivieren Sie "Remote Control".
– Schließen Sie den Dialog mit "OK".
– Schließen Sie das Control Panel.
– Aktivieren Sie im Loader den Transfermodus mit "Transfer"
Ergebnis
Die Betriebsart "Transfer" ist eingestellt. Das Projekt wird vom Projektierungs-PC über den
am Bediengerät gewählten Datenkanal transferiert. Parametrieren Sie am Projektierungs-PC
bei Bedarf noch den entsprechenden Datenkanal.
Transferierte Daten werden direkt in den internen Speicher des Bediengeräts geschrieben.
Alternatives Vorgehen
Alternativ können Sie am Bediengerät die Betriebsart "Transfer" auch über ein Bedienobjekt
im Projekt einstellen. Projektieren Sie dazu die Systemfunktion "SetzeBetriebsartGerät" an
ein Ereignis eines Bedienobjekts, z. B. einer Schaltfläche.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Online-Hilfe von WinCC.
Siehe auch
Datenkanal parametrieren (Seite 114)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
141
Projekt in Betrieb nehmen
5.5 Transfer
5.5.2
Transfer starten
Einleitung
Damit ein Projekt auf einem Bediengerät abläuft, transferieren Sie das Projekt vom
Projektierungs-PC auf das Bediengerät. Beim Transfer legen Sie insbesondere fest, ob auf
dem Bediengerät vorhandene Daten wie "Benutzerverwaltung" oder "Rezepturdaten"
überschrieben werden.
Voraussetzung
● Projekt ist in WinCC auf dem Projektierungs-PC geöffnet
● Projektnavigation wird angezeigt
● Projektierungs-PC ist mit Bediengerät verbunden
● Am Bediengerät ist der Transfermodus eingestellt
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Wählen Sie im Kontextmenü eines Bediengeräts den Befehl "Laden in Gerät > Software".
2. Wenn der Dialog "Erweitertes Laden" geöffnet wird, konfigurieren Sie die "Einstellungen
für das Laden". Achten Sie dabei darauf, dass die "Einstellungen für das Laden" den
"Transfereinstellungen am Bediengerät" entsprechen:
– Wählen Sie das verwendete Protokoll, z. B. Ethernet oder USB.
Wenn Sie Ethernet oder PROFINET verwenden, können Sie die Netzwerkadresse
auch in WinCC im Editor "Geräte & Netze" konfigurieren. Weiterführende
Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Online-Hilfe von WinCC.
– Konfigurieren Sie die entsprechenden Schnittstellenparameter am Projektierungs-PC.
– Stellen Sie am Bediengerät bei Bedarf schnittstellen- oder protokollspezifische
Einstellungen ein.
– Klicken Sie auf "Laden".
Sie können den Dialog "Erweitertes Laden" jederzeit über den Menübefehl "Online >
Erweitertes Laden in Gerät…" aufrufen.
Der Dialog "Vorschau laden" wird geöffnet. Gleichzeitig wird das Projekt übersetzt. Das
Ergebnis wird im Dialog "Vorschau laden" angezeigt.
3. Überprüfen Sie die angezeigten Voreinstellungen und ändern Sie diese bei Bedarf.
4. Klicken Sie auf "Laden".
Ergebnis
Das Projekt wird auf das ausgewählte Bediengerät transferiert. Wenn Fehler oder
Warnungen beim Transfer auftreten, werden im Inspektorfenster unter "Info > Laden"
entsprechende Meldungen ausgegeben.
Nach dem erfolgreichen Transfer ist das Projekt auf dem Bediengerät ablauffähig.
Comfort Panels
142
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt in Betrieb nehmen
5.5 Transfer
5.5.3
Projekt testen
Einleitung
Für den Test eines Projektes gibt es folgende Möglichkeiten:
● Projekt am Projektierungs-PC testen
Sie können ein Projekt auf einem Projektierungs-PC mit dem Simulator testen.
Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im in der Online-Hilfe zu WinCC.
● Projekt offline auf dem Bediengerät testen
Offline testen bedeutet, dass während des Tests die Kommunikation zwischen
Bediengerät und Steuerung unterbrochen ist.
● Projekt online auf dem Bediengerät testen
Online testen bedeutet, dass während des Tests Bediengerät und Steuerung miteinander
kommunizieren.
Führen Sie die Tests in der Reihenfolge "Offline-Test" und "Online-Test" durch.
Hinweis
Testen Sie ein Projekt immer auf dem Bediengerät, auf dem das Projekt eingesetzt wird.
Testen Sie Folgendes:
1. Prüfen Sie die Bilder auf richtige Darstellung.
2. Prüfen Sie die Bildhierarchie.
3. Prüfen Sie die Eingabeobjekte.
4. Geben Sie Variablenwerte ein.
Durch den Test erhöhen Sie die Sicherheit, dass das Projekt auf dem Bediengerät fehlerfrei
funktioniert.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
143
Projekt in Betrieb nehmen
5.5 Transfer
Voraussetzung für den Offline-Test
● Das Projekt wurde auf das Bediengerät transferiert.
● Das Bediengerät befindet sich in der Betriebsart "Offline".
Vorgehensweise
In der Betriebsart "Offline" testen Sie am Bediengerät einzelne Funktionen des Projekts
ohne Beeinflussung durch die Steuerung. Steuerungsvariablen werden deshalb nicht
aktualisiert.
Testen Sie Bedienobjekte und Darstellungen des Projekts, soweit das ohne
Steuerungsanbindung möglich ist.
Voraussetzung für den Online-Test
● Das Projekt wurde auf das Bediengerät transferiert.
● Das Bediengerät befindet sich in der Betriebsart "Online".
Vorgehensweise
In der Betriebsart "Online" testen Sie am Bediengerät einzelne Funktionen des Projekts mit
Beeinflussung durch die Steuerung. Steuerungsvariablen werden dabei aktualisiert.
Sie können alle kommunikationsabhängigen Funktionen, z. B. Meldungen, testen.
Testen Sie Bedienobjekte und Darstellungen des Projekts.
Comfort Panels
144
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt in Betrieb nehmen
5.6 Sichern und wiederherstellen
5.6
Sichern und wiederherstellen
5.6.1
Überblick
Sichern und Wiederherstellen
Bei der Datensicherung wird der Inhalt des internen Speichers gesichert. Meldearchive und
Prozesswertarchive werden grundsätzlich auf dem externen Speichermedium gespeichert.
Meldearchive und Prozesswertarchive werden nicht gesichert. Sichern Sie Inhalte der
Speicherkarte bei Bedarf manuell. Wenn das Bediengerät in einem Netzwerk integriert ist,
können Sie die Daten auch auf einem Netzlaufwerk sichern
Folgende Daten werden gesichert:
● Projekt und Bediengeräte-Image
● Benutzerverwaltung
● Rezepturdaten
● License Keys
Zum Sichern und Wiederherstellen verwenden Sie WinCC.
Allgemeine Hinweise
ACHTUNG
Stromausfall
Wenn ein komplettes Wiederherstellen durch Stromausfall am Bediengerät unterbrochen
wird, kann das Betriebssystem des Bediengeräts gelöscht werden. In diesem Fall müssen
Sie das Bediengerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Das Bediengerät wechselt
automatisch in den Modus "Urladen".
Kompatibilitätskonflikt
Wenn während des Wiederherstellens am Bediengerät ein Hinweis auf einen
Kompatibilitätskonflikt angezeigt wird, müssen Sie das Betriebssystem aktualisieren.
Siehe auch
Sichern auf externes Speichermedium (Backup) (Seite 132)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
145
Projekt in Betrieb nehmen
5.6 Sichern und wiederherstellen
5.6.2
Daten des Bediengeräts sichern und wiederherstellen
Hinweis
Verwenden Sie die Wiederherstellung von Projektdaten nur auf Bediengeräten, die mit
derselben Projektierungs-Software projektiert wurden.
Voraussetzung
● Das Bediengerät ist mit dem Projektierungs-PC verbunden
● Das Bediengerät ist in der Projektnavigation ausgewählt
● Wenn ein Server zur Datensicherung verwendet wird: Der Projektierungs-PC hat Zugriff
auf den Server
Daten des Bediengeräts sichern
Um die Daten des Bediengeräts zu sichern, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Wählen Sie im Menü "Online > Bediengeräte Wartung" den Befehl "Sichern".
Der Dialog "SIMATIC ProSave" wird geöffnet.
2. Wählen Sie unter "Datenart" aus, welche Daten des Bediengeräts gesichert werden.
3. Geben Sie unter "Speichern unter" den Dateinamen der Sicherungsdatei ein.
4. Klicken Sie auf "Start Backup".
Die Datensicherung wird gestartet. Je nach gewählter Verbindung nimmt die Sicherung
einige Zeit in Anspruch.
Daten des Bediengeräts wiederherstellen
Um die Daten des Bediengeräts wiederherzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Wählen Sie im Menü "Online > Bediengeräte Wartung" den Befehl "Wiederherstellen".
2. Geben Sie unter "Öffnen von …" den Dateinamen der Sicherungsdatei ein.
Unter "Inhalt" werden Informationen zur gewählten Sicherungsdatei angezeigt.
3. Klicken Sie auf "Start Restore".
Die Wiederherstellung wird gestartet. Je nach gewählter Verbindung nimmt dieser Vorgang
einige Zeit in Anspruch.
Backup / Restore über Dialog "Backup/Restore" im Control Panel des Bediengeräts
Die Funktion über "Backup / Restore" ist für MMC, SD-Speicherkarten sowie USBMassenspeicher frei gegeben.
Siehe auch
Sichern auf externes Speichermedium (Backup) (Seite 132)
Wiederherstellen von externem Speichermedium (Restore) (Seite 133)
Comfort Panels
146
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt in Betrieb nehmen
5.7 Betriebssystem aktualisieren
5.7
Betriebssystem aktualisieren
5.7.1
Aktualisierung des Betriebssystems
Einleitung
Wenn das Betriebssystem eines Bediengeräts einen nicht zur Projektierung passenden
Versionsstand hat, müssen Sie das Betriebssystem des Bediengeräts aktualisieren.
Abhängig vom verwendeten Protokoll wird beim Laden des Projekts das Betriebssystem auf
dem Bediengerät auf Nachfrage automatisch aktualisiert. Danach wird das Laden
fortgesetzt. Ansonsten wird das Laden des Projekts abgebrochen. In diesem Fall starten Sie
die Aktualisierung des Betriebssystems manuell.
Aktualisierung des Betriebssystems
Um das Betriebssystem eines Bediengeräts zu aktualisieren, verbinden Sie das Bediengerät
mit dem Projektierungs-PC. Verwenden Sie für diese Verbindung nach Möglichkeit die
Schnittstelle mit der höchsten Bandbreite, z. B. Ethernet.
"Rücksetzen auf Werkseinstellungen"
Wenn das Betriebssystem auf dem Bediengerät nicht mehr funktionsfähig ist, aktualisieren
Sie das Betriebssystem und setzen das Bediengerät auf die Werkseinstellungen zurück.
Wenn das Bediengerät den Defekt selbst erkennt, startet das Bediengerät automatisch im
Modus "Urladen" neu und gibt eine entsprechende Meldung aus.
5.7.2
Betriebssystem des Bediengeräts aktualisieren
Verwenden Sie für die diese Verbindung nach Möglichkeit die Schnittstelle mit der höchsten
Bandbreite, z. B. Ethernet.
VORSICHT
Aktualisieren des Betriebssystems löscht alle Daten auf dem Bediengerät
Wenn Sie das Betriebssystem aktualisieren, werden Daten auf dem Zielsystem gelöscht.
Sichern Sie deshalb zuerst folgende Daten:
 Benutzerverwaltung
 Rezepturen
Zurücksetzen auf Werkseinstellungen löscht darüber hinaus die License Keys. Sichern Sie
vor dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen auch die License Keys.
Hinweis
Kalibieren des Touchscreen
Nach dem Aktualisieren kann es erforderlich sein, den Touchscreen neu zu kalibrieren.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
147
Projekt in Betrieb nehmen
5.7 Betriebssystem aktualisieren
Voraussetzung
● Das Bediengerät ist mit Projektierungs-PC verbunden
● Die PG/PC-Schnittstelle ist eingestellt
● Das Bediengerät ist in der Projektnavigation ausgewählt
● Das Bediengerät ist eingeschaltet
Betriebssystem aktualisieren
Für den Verbindungsaufbau zwischen Bediengerät und Projektierungs-PC werden die
Konfigurationseinstellungen aus "Geräte & Netze" verwendet.
Um das Betriebssystem zu aktualisieren, gehen Sie wie folgt vor:
1. Wählen Sie im Menü "Online > Bediengeräte Wartung" den Befehl "Betriebssystem
aktualisieren".
Der Dialog "SIMATIC ProSave [OS-Update]" wird geöffnet. Der Pfad mit dem Image des
Betriebssystems ist bereits voreingestellt.
2. Wählen Sie bei Bedarf einen anderen Pfad für das Image des Betriebssystems aus, das
Sie auf das Bediengerät übertragen möchten.
3. Klicken Sie auf "Update OS".
Die Aktualisierung wird gestartet. Je nach gewählter Verbindung kann dieser Vorgang einige
Zeit in Anspruch nehmen.
Bediengerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen
Um das Bediengerät wieder auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, gehen Sie wie folgt
vor:
1. Setzen Sie das Bediengerät in den Modus "Urladen":
– Öffnen Sie am Bediengerät im Control Panel den Dialog "OP Properties".
– Wechseln Sie in das Register "Device" und betätigen Sie "Reboot".
Der Dialog "Attention" wird geöffnet.
– Betätigen Sie "Prepare for Reset".
Das Bediengerät startet neu und wechselt in den Modus "Urladen". Wenn Sie das
Bediengerät nicht auf Werkseinstellungen zurücksetzen, wird das Bediengerät nach
10 Minuten neu gestartet.
2. Wählen Sie am Projektierungs-PC in WinCC im Menü "Online > Bediengeräte Wartung"
den Befehl "Betriebssystem aktualisieren".
Der Dialog "SIMATIC ProSave [OS-Update]" wird geöffnet. Der Pfad mit dem Image des
Betriebssystems ist bereits voreingestellt.
3. Wählen Sie bei Bedarf einen anderen Pfad für das Image des Betriebssystems aus, das
Sie auf das Bediengerät übertragen möchten.
4. Aktivieren Sie "Rücksetzen auf Werkseinstellungen".
Comfort Panels
148
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt in Betrieb nehmen
5.8 Optionen und License Keys verwalten
5. Geben Sie die MAC-Adresse des Bediengeräts ein.
6. Klicken Sie auf "Update OS".
Dieser Vorgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Ergebnis
Das Betriebssystem des Bediengeräts ist funktionsfähig und auf dem aktuellen Stand.
5.8
Optionen und License Keys verwalten
5.8.1
Optionen verwalten
Einleitung
Auf einem Bediengerät können Sie folgende Optionen installieren:
● Mit WinCC mitgelieferte Zusatzoptionen
● Zusätzlich zu WinCC erworbene Optionen
Welche Optionen Sie installieren können, hängt vom Typ des Bediengeräts ab.
Eine Übersicht über die installierbaren Optionen finden Sie in der "Einführung in WinCC".
Voraussetzung
● Das Bediengerät ist mit Projektierungs-PC verbunden
● Die PG/PC-Schnittstelle ist eingestellt
● Das Bediengerät ist in der Projektnavigation ausgewählt
● Das Bediengerät ist eingeschaltet
Vorgehen
Um eine Option auf dem Bediengerät zu installieren, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Wählen Sie im Menü "Online > Bediengeräte Wartung " den Befehl "Optionen".
Alle verfügbaren Optionen und die bereits installierten Optionen werden angezeigt.
2. Um sich die auf dem Bediengerät installierten Optionen anzeigen zu lassen, klicken Sie
auf "Gerätestatus".
3. Um eine Option auf dem Bediengerät zu installieren, selektieren Sie die Option
übertragen Sie die Option mit ">>" in die Liste der installierten Optionen.
4. Um eine Option vom Bediengerät zu deinstallieren, klicken Sie auf "<<".
5. Um die Installation oder Deinstallation zu starten, klicken Sie auf "OK".
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
149
Projekt in Betrieb nehmen
5.8 Optionen und License Keys verwalten
Ergebnis
Die ausgewählten Optionen wurden auf dem Bediengerät installiert oder davon deinstalliert.
Siehe auch
Übertragung von License Keys (Seite 150)
5.8.2
Übertragung von License Keys
Einleitung
Wenn Sie Optionen von WinCC-Runtime auf einem Bediengerät verwenden, benötigen Sie
für diese Optionen jeweils eine Lizenz. Die benötigten Lizenzen werden als License Keys
üblicherweise auf einem Datenträger geliefert, z. B. ein USB-Stick. Alternativ können die
License Keys auch über einen Lizenzserver zur Verfügung gestellt werden.
Um die License Keys auf oder von einem Bediengerät zu übertragen, verwenden Sie den
"Automation License Manager". Der "Automation License Manager" wird bei der Installation
von WinCC automatisch installiert.
VORSICHT
Sichern von License Keys
In folgendem Fall müssen Sie die License Keys sichern, weil die License Keys sonst
gelöscht werden:
 Vor der Wiederherstellung eines kompletten Datenbestandes aus der Sicherung
Siehe auch
Optionen verwalten (Seite 149)
5.8.3
License Keys verwalten
Voraussetzung
● Das Bediengerät ist mit dem Projektierungs-PC oder dem PC mit dem "Automation
License Manager" verbunden
● Wenn Sie den Projektierungs-PC verwenden: Das Bediengerät ist in der
Projektnavigation ausgewählt
Comfort Panels
150
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt in Betrieb nehmen
5.8 Optionen und License Keys verwalten
Vorgehen
Um den License Keys zu übertragen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie den "Automation License Manager". Starten Sie an einem PC ohne WinCCInstallation den "Automation License Manager" über das Windows-Startmenü.
Der "Automation License Manager" wird gestartet.
2. Wählen Sie im Menü "Bearbeiten > Zielsystem verbinden" den Befehl "Bediengerät
verbinden".
Der Dialog "Zielsystem verbinden" wird geöffnet.
3. Wählen Sie im Bereich "Gerätetyp" entsprechenden Bediengerätetyp aus.
4. Wählen Sie die "Verbindung" aus.
5. Konfigurieren Sie abhängig von der gewählten Verbindung die zugehörigen
"Verbindungsparameter".
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
151
Projekt in Betrieb nehmen
5.8 Optionen und License Keys verwalten
6. Klicken Sie auf "OK".
Die Verbindung zum Bediengerät wird aufgebaut. Das verbundene Bediengerät wird im
linken Bereich des "Automation License Manager" angezeigt.
7. Übertragen Sie die License Keys auf das Bediengerät:
– Selektieren Sie im linken Bereich das Laufwerk, auf dem sich die License Keys
befinden.
Die License Keys werden im rechten Bereich angezeigt.
– Selektieren Sie die License Keys
– Verschieben Sie die License Keys mit Drag&Drop auf das Bediengerät.
License Keys können Sie vom Bediengerät per Drag&Drop auch wieder entfernen.
Alternative Vorgehensweise
Auf einem PC mit WinCC-Installation können Sie den "Automation License Manager" auch
aus WinCC heraus starten: Wählen Sie im Menü "Online > Bediengeräte Wartung" den
Befehl "Autorisieren/Lizenzieren".
Ergebnis
Die License Keys werden auf das Bediengerät übertragen.
Um die License Keys vom Bediengerät zu sichern, verschieben Sie die License Keys mit
Drag&Drop vom Bediengerät auf ein verfügbares Laufwerk.
Comfort Panels
152
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt bedienen
6.1
6
Überblick
Bedienmöglichkeiten
Von der Hardwareausstattung des Bediengeräts hängt ab, welche der folgenden
Bedienmöglichkeiten zur Verfügung stehen:
● Touchscreen
Die in den Bildern dargestellten Bedienobjekte sind berührungssensitiv. Die Bedienung
unterscheidet sich grundsätzlich nicht vom Drücken mechanischer Tasten. Sie bedienen
Bedienobjekte durch Berühren mit dem Finger. Zum Doppelklicken berühren Sie ein
Bedienobjekt zweimal kurz hintereinander.
● Tastatur des Bediengeräts
Die in den Bildern dargestellten Bedienobjekte werden mit den Tasten des Bediengeräts
markiert und bedient.
● Externe Tastatur, über USB angeschlossen
● Externe Maus, über USB angeschlossen
VORSICHT
Verwenden Sie zur Bedienung des Touchscreen keine spitzen oder scharfen
Gegenstände. Sonst beschädigen Sie möglicherweise die Kunststoffoberfläche des
Touchscreen.
Im Folgenden werden jeweils Anleitungen für die Bedienung eines Projekts mit dem
Touchscreen und mit der Tastatur gegeben.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
153
Projekt bedienen
6.1 Überblick
Projekt mit einer externen Tastatur bedienen
Mit einer externen Tastatur bedienen Sie ein Projekt genau so wie mit der
Bediengerätetastatur bzw. der Bildschirmtastatur.
Hinweis
Die Funktionstasten der externen Tastatur sind gesperrt.
Projekt mit einer externen Maus bedienen
Mit einer externen Maus bedienen Sie ein Projekt genau so wie mit dem Touchscreen des
Bediengeräts. Klicken Sie die beschriebenen Bedienobjekte mit der Maus an.
Unbeabsichtigte Aktionen
VORSICHT
Führen Sie nicht mehrere Bedienungen gleichzeitig aus. Sie lösen damit möglicherweise
unbeabsichtigte Aktionen aus.
 Bei Touch-Bedienung:
Berühren Sie immer nur ein Bedienobjekt am Bildschirm.
 Bei Tasten-Bedienung:
Drücken Sie nicht mehr als zwei Funktionstasten gleichzeitig.
Ausnahme: Bei den Systemtasten ist die Tastenkombination <CTRL+ALT+DEL>
möglich. Beachten Sie, dass im Projekt in den Runtime-Einstellungen des Bediengeräts
die Option "Taskumschaltung sperren" aktiviert sein kann.
Anlagendokumentation beachten
Ein Projekt kann Bedienhandlungen erfordern, die umfassende anlagenspezifische
Kenntnisse des Bedieners voraussetzen. Wenn Sie z. B. den Tippbetrieb verwenden, gehen
Sie mit der notwendigen Umsicht vor. Nähere Hinweise hierzu finden Sie gegebenenfalls in
Ihrer Anlagendokumentation.
Comfort Panels
154
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt bedienen
6.1 Überblick
Bedienungsrückmeldung von Bedienobjekten
Sobald das Bediengerät die Anwahl eines Bedienobjekts erkennt, reagiert es mit einer
Bedienungsrückmeldung. Die Bedienungsrückmeldung ist unabhängig von einer
Kommunikation mit der Steuerung. Die Bedienungsrückmeldung ist deshalb kein Indiz dafür,
dass die gewünschte Aktion tatsächlich ausgeführt wird.
Optische Bedienungsrückmeldung von Bedienobjekten
Das Bedienobjekt erhält den Fokus und wird markiert. Der Projekteur kann die Markierung
eines Bedienobjekts auch abweichend vom Standard projektieren. Nähere Hinweise hierzu
finden Sie gegebenenfalls in Ihrer Anlagendokumentation.
Die Art der optischen Bedienungsrückmeldung ist abhängig vom Bedienobjekt:
● Schaltflächen
Wenn der Projekteur den 3D-Effekt projektiert hat, unterscheiden sich die Darstellungen
für die beiden Zustände "gedrückt" und "nicht gedrückt":
– Zustand "gedrückt":
– Zustand "nicht gedrückt":
Der Projekteur bestimmt das Erscheinungsbild eines markierten Feldes, z. B. Linienbreite
und Farbe für den Fokus.
● Unsichtbare Schaltflächen
Unsichtbarer Schaltflächen werden standardmäßig nach dem Anwählen nicht als
gedrückt dargestellt. In diesem Fall folgt keine optische Bedienungsrückmeldung.
Der Projekteur kann unsichtbare Schaltflächen auch so projektieren, dass deren Umrisse
beim Anwählen als Linien sichtbar sind. Die Umrisse bleiben so lange sichtbar, bis Sie
ein anderes Bedienobjekt aktivieren.
● EA-Felder
Wenn Sie ein EA-Feld markieren, wird der Inhalt des EA-Feldes farbig hinterlegt. Bei
Touch-Bedienung wird die Bildschirmtastatur zur Werteingabe geöffnet.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
155
Projekt bedienen
6.2 Funktionstasten
Akustische Rückmeldung von Bedienobjekten
Sobald das Bediengerät eine Berührung des Touchscreen oder eine Tastenbedienung
erkennt, wird ein Signalton ausgegeben. Sie können die akustische Bedienungsrückmeldung
aktivieren und deaktivieren.
Hinweis
Die akustische Rückmeldung ist nur möglich, wenn Sie das Projekt direkt am Touchscreen
oder mit den Tasten des Bediengeräts bedienen. Wenn Sie mit einer externen Maus oder
externen Tastatur bedienen, wird kein Signalton ausgegeben.
Eine akustische Rückmeldung bedeutet nicht, dass die Aktion ausgeführt wurde.
Signalton bei Fehlbedienungen
Wenn Sie ein nicht zulässiges Zeichen eingeben wollen, gibt das Bediengerät je nach
Einstellung einen Signalton aus.
6.2
Funktionstasten
Funktionstasten
Die Belegung der Funktionstasten wird bei der Projektierung festgelegt. Der Projekteur kann
Funktionstasten global und lokal belegen.
Funktionstasten sind nur bei Tasten-Bediengeräten verfügbar.
Funktionstasten mit globaler Funktionsbelegung
Eine global belegte Funktionstaste löst unabhängig vom angezeigten Bild immer dieselbe
Aktion am Bediengerät bzw. in der Steuerung aus. Eine solche Aktion ist z. B. das Aktivieren
eines Bildes oder das Schließen eines Meldefensters.
Funktionstasten mit lokaler Funktionsbelegung
Eine Funktionstaste mit lokaler Funktionsbelegung ist bildspezifisch und damit nur innerhalb
des aktiven Bildes wirksam.
Die Funktion einer lokal belegten Funktionstaste darf von Bild zu Bild unterschiedlich sein.
Innerhalb eines Bildes darf eine Funktionstaste nur eine Funktionsbelegung haben,
entweder global oder lokal. Bei lokaler und globaler Funktionsbelegung hat die lokale
Belegung Vorrang.
Der Projekteur kann Funktionstasten auch so belegen, dass Sie mit den Funktionstasten
Bedienobjekte bedienen können, z. B. die Meldeanzeige, Kurvenanzeige, Rezepturanzeige
oder Status/Steuern.
Comfort Panels
156
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt bedienen
6.3 Direkttasten
6.3
Direkttasten
Einleitung
Direkttasten setzen direkt vom Bediengerät aus Bits im Peripheriebereich einer SIMATIC S7.
Direkttasten ermöglichen Tastenbedienungen mit kurzen Reaktionszeiten, die z. B.
Voraussetzung für den Tippbetrieb sind.
ACHTUNG
Die Direkttasten sind auch aktiv, wenn sich das Bediengerät in der Betriebsart "Offline"
befindet.
ACHTUNG
Wenn Sie bei laufendem Projekt eine Funktionstaste mit Direkttastenfunktionalität
bedienen, wird die Direkttastenfunktion unabhängig vom aktuellen Bildschirminhalt immer
ausgeführt.
Hinweis
Sie können Direkttasten nur bei Kopplung über PROFIBUS DP oder PROFINET IO
verwenden.
Direkttasten führen zu einer zusätzlichen Grundlast im Bediengerät.
Direkttasten
Folgende Objekte können als Direkttaste projektiert sein:
● Schaltflächen
● Funktionstasten
Bei Bediengeräten mit Touch-Bedienung können Sie zusätzlich Bildnummern definieren.
Damit kann der Projekteur die Direkttasten bildspezifisch projektieren.
Nähere Hinweise zur Projektierung von Direkttasten finden Sie in der Onlinehilfe von WinCC
unter "Prozesse visualisieren > Mit Steuerungen kommunizieren".
6.4
Projektsprache einstellen
Einleitung
Das Projekt auf dem Bediengerät kann mehrsprachig sein. Zum Wechseln der am
Bediengerät eingestellten Sprache während des laufenden Betriebs muss ein
entsprechendes Bedienobjekt projektiert worden sein.
Nach dem Starten des Projekts ist immer die zuletzt aktive Projektsprache eingestellt.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
157
Projekt bedienen
6.5 Werte eingeben
Voraussetzung
● Die gewünschte Sprache für das Projekt muss am Bediengerät verfügbar sein.
● Die Funktion für die Sprachumschaltung muss bei der Projektierung mit einem
Bedienobjekt verknüpft sein, z. B. mit einer Schaltfläche.
Sprache auswählen
Zwischen den Sprachen können Sie jederzeit umschalten. Unmittelbar nach dem Aufruf der
Funktion für die Sprachumschaltung werden die sprachabhängigen Objekte in der neuen
Sprache angezeigt.
Für die Sprachumschaltung gibt es folgende Möglichkeiten:
● Ein projektiertes Bedienobjekt schaltet in einer Auswahl von Sprachen weiter.
● Durch ein projektiertes Bedienobjekt wählen Sie die gewünschte Sprache direkt aus.
Nähere Hinweise hierzu finden Sie gegebenenfalls in Ihrer Anlagendokumentation.
6.5
Werte eingeben
Wenn Sie im Projekt ein E/A-Feld über die TAB-Reihenfolge oder durch Antippen
auswählen, wird der gesamte Feldinhalt ausgewählt. Bei einem Touch-Bediengerät wird die
Bildschirmtastatur eingeblendet.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Um den Wert zu überschreiben:
– Geben Sie über die Systemtasten oder die Bildschirmtastatur den neuen Wert ein.
2. Um den Wert zu ändern:
– Tasten-Bediengerät: Heben Sie mit <SHIFT+Rechts> die Markierung des Inhalts auf.
– Touch-Bediengerät: Heben Sie mit einer beliebigen Cursor-Taste die Markierung des
Inhalts auf.
– Bewegen Sie den Cursor an die gewünschte Position und ändern Sie den Wert.
3. Beenden Sie die Werteingabe.
Ergebnis
Der Wert des E/A-Feldes ist eingegeben.
Siehe auch
Numerische Werte eingeben und ändern (Seite 159)
Alphanumerische Werte eingeben oder ändern (Seite 161)
Werte über Systemtasten eingeben (Seite 74)
Bildschirmtastatur verwenden (Seite 76)
Referenz der Systemtasten (Seite 70)
Comfort Panels
158
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt bedienen
6.6 Numerische Werte eingeben und ändern
6.6
Numerische Werte eingeben und ändern
Einleitung
Numerische Werte geben Sie abhängig vom Bediengerät entweder über die Systemtasten
oder die Bildschirmtastatur ein. Alternativ können Sie auch eine externe Tastatur
anschließen.
Hinweis
Bei geöffneter Bildschirmtastatur hat der Steuerungsauftrag 51 "Bildanwahl" keine Wirkung.
● Bei Tasten-Bediengeräten sind nur die Ziffern auf den Systemtasten verfügbar.
● Bei Touch-Bediengeräten wird die numerische Bildschirmtastatur geöffnet.
Datum und Uhrzeit
Die Eingabe von Datum und Uhrzeit unterscheidet sich nicht von Eingabe numerischer
Werte.
Hinweis
Beachten Sie beim Eingeben von Datum und Uhrzeit, dass deren Format abhängig von der
eingestellten Projektsprache ist.
Eingeben von hexadezimalen Werten
Wenn der Projekteur das E/A-Feld mit "hexadezimaler Darstellung" projektiert hat, sind
zusätzlich zu den Ziffern die Buchstaben "A" bis "F" verfügbar.
Bei Touch-Geräten wird in diesem Fall die alphanumerische Bildschirmtastatur eingeblendet.
Die Tasten "G" bis "Z" sind nicht belegt. Wenn Sie die Tasten bedienen, wird ein Signalton
ausgegeben.
Grenzwertprüfung bei numerischen Werten
Für Variablen können Grenzwerte projektiert sein. Wenn Sie einen Wert außerhalb dieser
Grenzen eingeben, wird dieser nicht übernommen, z. B. "80" bei einem projektierten
Grenzwert von "78". Wenn ein Meldefenster projektiert ist, wird am Bediengerät eine
Systemmeldung ausgegeben. Unabhängig davon wird der ursprüngliche Wert wieder
angezeigt.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
159
Projekt bedienen
6.6 Numerische Werte eingeben und ändern
Nachkommastellen bei numerischen Werten
Der Projekteur kann für ein numerisches Eingabefeld die Anzahl der Nachkommastellen
festlegen. Wenn Sie einen Wert in ein solches E/A-Feld eingeben, wird die Anzahl der
Nachkommastellen überprüft.
● Zu viel eingegebene Nachkommastellen werden ignoriert.
● Zu wenig eingegebene Nachkommastellen werden mit "0" aufgefüllt.
Voraussetzung
Cursor steht in einem E/A-Feld.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Geben Sie den gewünschten Wert über die Systemtasten oder die Bildschirmtastatur ein.
2. Verwerfen Sie bei Bedarf die Eingabe mit <ESC>.
3. Schließen Sie die Eingabe mit <ENTER> ab.
Ergebnis
Der numerische Wert ist eingegeben oder geändert. Wenn Sie die Eingabe verworfen
haben, bleibt das E/A-Feld leer oder der ursprüngliche Wert wird angezeigt.
Siehe auch
Werte eingeben (Seite 158)
Werte über Systemtasten eingeben (Seite 74)
Bildschirmtastatur verwenden (Seite 76)
Referenz der Systemtasten (Seite 70)
Comfort Panels
160
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt bedienen
6.7 Alphanumerische Werte eingeben oder ändern
6.7
Alphanumerische Werte eingeben oder ändern
Einleitung
Alphanumerische Werte geben Sie abhängig vom Bediengerät entweder über die
Systemtasten oder die Bildschirmtastatur ein. Alternativ können Sie auch eine externe
Tastatur anschließen.
Hinweis
Bei geöffneter Bildschirmtastatur hat der Steuerungsauftrag 51 "Bildanwahl" keine Wirkung.
● Bei Tasten-Bediengeräten sind alle Zeichen auf den Systemtasten verfügbar.
● Bei Touch-Bediengeräten wird die alphanumerische Bildschirmtastatur geöffnet.
Hinweis
Die Darstellung der Bildschirmtastatur ist unabhängig von der eingestellten
Projektsprache.
Voraussetzung
Cursor steht im E/A-Feld.
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Geben Sie den gewünschten Wert über die Systemtasten oder die Bildschirmtastatur ein.
2. Verwerfen Sie bei Bedarf die Eingabe mit <ESC>.
3. Schließen Sie die Eingabe mit <ENTER> ab.
Ergebnis
Der alphanumerische Wert ist eingegeben oder geändert. Wenn Sie die Eingabe verworfen
haben, bleibt das E/A-Feld leer oder der ursprüngliche Wert wird angezeigt.
Siehe auch
Werte eingeben (Seite 158)
Werte über Systemtasten eingeben (Seite 74)
Bildschirmtastatur verwenden (Seite 76)
Referenz der Systemtasten (Seite 70)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
161
Projekt bedienen
6.8 Hilfetext anzeigen
6.8
Hilfetext anzeigen
Zweck
Mit Hilfetexten stellt Ihnen der Projekteur zusätzliche Informationen und Bedienhinweise zur
Verfügung. Der Projekteur kann Hilfetexte zu Bildern und Bedienobjekten projektieren.
Der Hilfetext eines E/A-Feldes kann z. B. Hinweise zum einzugebenden Wert enthalten.
Wenn zu einem Bedienobjekt ein Hilfetext projektiert, wird dies am Bediengerät angezeigt:
● Bei Touch-Bediengeräten wird in der Bildschirmtastatur die Taste <Help> eingeblendet
● Bei Tasten-Bediengeräten leuchtet die LED der Taste <HELP>
Voraussetzung
Bedienobjekt mit projektiertem Hilfetext ist ausgewählt.
Comfort Panels
162
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Projekt bedienen
6.9 Projekt beenden
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Betätigen Sie die Taste <HELP>.
Der Hilfetext zum Bedienobjekt wird angezeigt.
2. Verwenden Sie zum Scrollen bei Bedarf die Cursortasten.
Hinweis
Wechsel zwischen den angezeigten Hilfetexten
Der Projekteur kann für ein E/A-Feld und für das zugehörige Bild Hilfetext projektieren.
Sie schalten zwischen beiden Hilfetexten um, indem Sie das Hilfetext-Fenster berühren.
3. Schließen Sie das Fenster mit dem Hilfetext.
Alternative Vorgehensweise
Abhängig von der Projektierung können Sie Hilfetexte auch über ein davor vorgesehenes
Bedienobjekt aufrufen.
Nähere Hinweise hierzu finden Sie gegebenenfalls in Ihrer Anlagendokumentation.
6.9
Projekt beenden
Vorgehensweise
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Beenden Sie das Projekt mit dem dafür projektierten Bedienobjekt.
Warten Sie ab, bis der Loader nach dem Beenden des Projekts angezeigt wird.
2. Schalten Sie die Stromversorgung für das Bediengerät aus.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
163
Projekt bedienen
6.9 Projekt beenden
Comfort Panels
164
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Warten und instand setzen
7.1
7
Touchscreen und Tastaturfolie warten und pflegen
Einleitung
Das Bediengerät ist für wartungsarmen Betrieb ausgelegt. Touchscreen und Tastaturfolie
sollten Sie dennoch regelmäßig reinigen.
Voraussetzung
● Feuchtes Reinigungstuch
● Spülmittel oder aufschäumendes Bildschirmreinigungsmittel
Vorgehensweise
ACHTUNG
Unbeabsichtigte Reaktion
Wenn Sie den Touchscreen oder ein Bediengerät mit Tastaturfolie im eingeschalteten
Zustand reinigen, können Sie dabei Fehlbedienungen auslösen.
Schalten Sie das Bediengerät aus oder reinigen Sie den Touchscreen im Betrieb nur in
gesperrtem Zustand. Beachten Sie, dass die Sperrung des Touchscreen nach 15
Sekunden automatisch beendet wird.
Schädigung durch unzulässige Reinigungsmittel
Bei Verwendung von Druckluft oder Dampfstrahler und durch aggressive Lösungs- oder
Scheuermittel kann das Bediengerät beschädigt werden.
Reinigen Sie das Bediengerät nicht unter Verwendung von Druckluft oder Dampfstrahlern.
Verwenden Sie keine aggressiven Lösungs- oder Scheuermittel.
Gehen Sie wie folgt vor:
1. Schalten Sie das Bediengerät aus oder sperren Sie den Touchscreen.
2. Sprühen Sie Reinigungsmittel auf das Reinigungstuch.
Sprühen Sie nicht direkt auf das Bediengerät.
3. Reinigen Sie das Bediengerät.
Wischen Sie beim Reinigen vom Bildschirmrand nach innen.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
165
Warten und instand setzen
7.2 Putzbild bei Touch-Bediengeräten
7.2
Putzbild bei Touch-Bediengeräten
Sie können den Touchscreen des Bediengeräts im eingeschalteten Zustand und bei
laufendem Projekt reinigen. Dazu muss im Projekt ein Bedienobjekt zur Verfügung stehen,
mit dem Sie das Putzbild aufrufen können. Nach dem Aktivieren des Putzbilds ist innerhalb
der projektierten Zeitspanne der Touchscreen für die Bedienung gesperrt. Die Zeitspanne für
die Sperrung kann zwischen 5 und 30 Sekunden betragen. Die verbleibende Zeit bis zum
Ende der Sperrung wird durch einen Fortschrittsbalken angezeigt.
ACHTUNG
Unbeabsichtigte Reaktionen
Beim Reinigen des Touchscreen kann durch Berühren von Tasten eine unbeabsichtigte
Reaktion in der Steuerung ausgelöst werden.
Reinigen Sie bei laufendem Betrieb den Touchscreen nur bei aktiviertem Putzbild oder
schalten Sie das Bediengerät aus.
Keine Bedienbarkeit bei aktivem Putzbild
Wenn das Putzbild aktiv ist, ist eine Bedienung am Bediengerät nicht möglich.
Warten Sie die Zeitspanne für das Putzbild ab. Dann ist die Bedienung der Anlage mit dem
Bediengerät wieder möglich.
Kein Putzbild bei Bediengeräten mit Touchscreen und Funktionstasten
Das Putzbild ist bei Bediengeräten mit Touchscreen und Funktionstasten nicht verfügbar.
Projektieren Sie in diesem Fall z. B. ein Bild ohne Bedienobjekte.
Comfort Panels
166
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Warten und instand setzen
7.3 Reparatur und Ersatzteile
7.3
Reparatur und Ersatzteile
Reparaturfall
Im Reparaturfall müssen Sie das Gerät an das Retouren-Center Fürth senden. Die
Reparatur ist nur dem Retouren-Center Fürth erlaubt.
Abhängig vom Umfang der Reparatur kann statt der Reparatur auch eine Gutschrift erfolgen.
Im Falle einer Gutschrift wird diese nur gewährt, wenn vom Einsender ein neues
Bediengerät bestellt wurde.
Die Anschrift lautet:
Siemens AG
Industry Sector
Retouren-Center
Siemensstr. 2
90766 Fürth
Deutschland
Ersatzteile
Ersatzteile und Zubehör zum Bediengerät finden Sie im Kapitel Zubehör (Seite 21).
7.4
Recycling und Entsorgung
Die in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Bediengeräte sind aufgrund ihrer
schadstoffarmen Ausrüstung recyclingfähig. Für ein umweltverträgliches Recycling und die
Entsorgung Ihrer Altgeräte wenden Sie sich an einen zertifizierten Entsorgungsbetrieb.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
167
Warten und instand setzen
7.4 Recycling und Entsorgung
Comfort Panels
168
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.1
8
Zertifikate und Zulassungen
Zulassungen
VORSICHT
Die folgende Übersicht informiert Sie über die möglichen Zulassungen.
Für das Bediengerät selbst gelten nur die auf der Geräterückseite angegebenen
Zulassungen.
CE-Zulassung
Das Bediengerät erfüllt die Anforderungen und Schutzziele der EMV-Richtlinie (2004/108/EG
"Elektromagnetische Verträglichkeit") und stimmt mit den harmonisierten europäischen
Normen (EN) überein, die für Speicherprogrammierbare Steuerungen in den Amtsblättern
der Europäischen Union bekannt gegeben wurden:
● 94/9/EG "Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in
explosionsgefährdeten Bereichen" (Explosionsschutzrichtlinie)
● EG-Konformitätserklärung
Die EG-Konformitätserklärungen werden für die zuständigen Behörden zur Verfügung
gehalten bei:
Siemens Aktiengesellschaft
Industry Sector
I IA AS FA WF AMB
Postfach 1963
D-92209 Amberg
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
169
Technische Angaben
8.1 Zertifikate und Zulassungen
UL-Zulassung
Underwriters Laboratories Inc. nach
● UL 508 (Industrial Control Equipment)
● CSA C22.2 No. 142 (Process Control Equipment)
oder
Underwriters Laboratories Inc. nach
● UL 508 (Industrial Control Equipment)
● CSA C22.2 No. 142 (Process Control Equipment)
● UL 1604 (Hazardous Location)
● CSA-213 (Hazardous Location)
Approved for use in
● Class I, Division 2, Group A, B, C, D oder
● Class I, Zone 2, Group IIC oder
● non-hazardous locations
FM-Zulassung
FM
APPROVED
Factory Mutual Research (FM) nach
● Approval Standard Class Number 3611, 3600, 3810
● CSA C22.2 No. 213
● CSA C22.2 No. 1010.1
Approved for use in
● Class I, Division 2, Group A, B, C, D T4
● Class I, Zone 2, Group IIC T4
Ex-Zulassung
Für das Bediengerät sind folgende Zulassungen nach
● EN 60079-0:2009
● EN 60079-15:2005
● EN 60079-31:2009
gültig:
II 3 G
Ex nA IIC Tx Gc
II 3 D
Ex tc IIIC T 70 °C Dc IP65
x: Temperaturwerte, siehe EG-Baumusterprüfbescheinigung
Die EG-Baumusterprüfbescheinigung finden Sie im Internet unter:
Technical Support (http://www.siemens.de/automation/csi_de_WW)
Comfort Panels
170
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.1 Zertifikate und Zulassungen
In der folgenden Tabelle finden Sie die Prüfnummer der Bediengeräteklasse:
Fertigungsort
Bediengeräteklasse
Prüfnummer
Siemens AG
Comfort Panel
DEKRA11ATEX0005X
Industry Sector
Werner-von-Siemens-Straße 50
D-92209 Amberg
Kennzeichnung für Australien
Das Bediengerät erfüllt die Anforderungen der Norm AS/NZS 2064 (Class A).
IEC 61131
Das Bediengerät erfüllt die Anforderungen und Kriterien der Norm IEC 61131-2,
Speicherprogrammierbare Steuerungen, Teil 2: Betriebsmittelanforderungen und Prüfungen.
Siehe auch
Aktuell gültige Zertifikate im Internet
(http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/47182890/134200)
KOREA
Dieses Produkt erfüllt die Anforderungen der Koreanischen Zertifizierung.
This product satisfies the requirement of the Korean Certification (KC Mark).
이 기기는 업무용(A급) 전자파 적합기기로서 판매자 또는 사용자는 이 점을 주의하시기
바라며 가정 외의 지역에서 사용하는 것을 목적으로 합니다.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
171
Technische Angaben
8.2 Richtlinien und Erklärungen
8.2
Richtlinien und Erklärungen
8.2.1
Elektromagnetische Verträglichkeit
Einleitung
Das Bediengerät erfüllt u. a. die Anforderungen des EMV-Gesetzes des europäischen
Binnenmarkts.
Bediengerät EMV-gerecht einbauen
Der EMV-gerechte Einbau des Bediengeräts und die Verwendung störsicherer Kabel sind
Grundlagen für einen störungsfreien Betrieb. Die Beschreibung "Richtlinien zum störsicheren
Aufbau speicherprogrammierbarer Steuerungen" und das Handbuch "PROFIBUS-Netze"
gelten auch für den Einbau des Bediengeräts.
Impulsförmige Störgrößen
Die folgende Tabelle zeigt die elektromagnetische Verträglichkeit der Baugruppen
gegenüber impulsförmigen Störgrößen. Voraussetzung für die elektromagnetische
Verträglichkeit der Baugruppen ist, dass das Bediengerät den Vorgaben und Richtlinien zum
elektrischen Aufbau entspricht.
Impulsförmige Störgröße
Geprüft mit
Entspricht
Schärfegrad
Elektrostatische Entladung
nach IEC 61000-4-2
Luftentladung: 8 kV
Burst-Impulse (schnelle
transiente Störgrößen) nach
IEC 61000-4-4
2-kV-Versorgungsleitung mit DC 24 V
Energiereicher Einzelimpuls
(Surge) nach
IEC 61000-4-5 1
Unsymmetrische Einkopplung:
3
Kontaktentladung: 6 kV
3
2-kV-Signalleitung/Datenleitung > 30 m
1-kV-Signalleitung < 30 m

3
2-kV-Versorgungsleitung
Gleichspannung mit Schutzelementen

2-kV-Signalleitung/Datenleitung > 30 m,
ggf. mit Schutzelementen
Symmetrische Einkopplung:

1-kV-Versorgungsleitung
Gleichspannung mit Schutzelementen

1-kV-Signalleitung > 30 m,
ggf. mit Schutzelementen
1
Externe Schutzbeschaltung erforderlich, siehe Installationshandbuch Automatisierungssystem S7300, Aufbauen, Kapitel "Blitz- und Überspannungsschutz"
Das Installationshandbuch Automatisierungssystem S7-300, Aufbauen finden Sie zum
Download im Internet (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/15390415).
Comfort Panels
172
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.2 Richtlinien und Erklärungen
Sinusförmige Störgrößen
Die folgende Tabelle zeigt die elektromagnetische Verträglichkeit der Baugruppen
gegenüber sinusförmigen Störgrößen. Voraussetzung dafür ist, dass das Bediengerät den
Vorgaben und Richtlinien zum elektrischen Aufbau entspricht.
Sinusförmige Störgröße
Prüfwerte
HF-Einstrahlung
(elektromagnetische Felder)
nach IEC 61000-4-3
80 % Amplitudenmodulation bei 1 kHz
HF-Bestromung auf
Leitungen und
Leitungsschirmen nach
IEC 61000-4-6

auf 10 V/m von 80 MHz bis 1 GHz

auf 10 V/m von 1,4 GHz bis 2 GHz

auf 1 V/m von 2 GHz bis 2,7 GHz
Entspricht
Schärfegrad
Prüfspannung 10 V mit
80 % Amplitudenmodulation bei 1 kHz im Bereich
von 10 kHz bis 80 MHz
Emission von Funkstörungen
Die folgende Tabelle zeigt die Störaussendung von elektromagnetischen Feldern nach
EN 55011 und EN 55016-2-3, Grenzwertklasse A, Gruppe 1, gemessen in 10 m Entfernung.
von 30 bis 230 MHz
< 40 dB (μV/m) Quasi-Peak
von 230 bis 1 000 MHz
< 47 dB (μV/m) Quasi-Peak
Zusätzliche Maßnahmen
Wenn Sie ein Bediengerät an das öffentliche Stromnetz anschließen wollen, dann müssen
Sie die Grenzwertklasse B nach EN 55022 sicherstellen.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
173
Technische Angaben
8.2 Richtlinien und Erklärungen
8.2.2
EGB-Richtlinie
Was bedeutet EGB?
Eine elektronische Baugruppe ist mit hochintegrierten Bauelementen bestückt. Elektronische
Bauelemente sind technisch bedingt sehr empfindlich gegen Überspannungen und damit
auch gegen Entladung statischer Elektrizität. Derartige elektronische Bauelemente oder
Baugruppen sind als Elektrostatisch Gefährdete Bauteile gekennzeichnet.
Für Elektrostatisch Gefährdete Bauteile sind folgende Kurzbezeichnungen üblich:
● EGB – Elektrostatisch Gefährdetes Bauteil
● ESD – Electrostatic Sensitive Device als international gebräuchliche Bezeichnung
Elektrostatisch gefährdete Bauteile können mit dem entsprechenden Symbol
gekennzeichnet sein.
VORSICHT
Beschädigung von EGB durch Berührung
Elektrostatisch gefährdete Bauteile EGB werden bereits durch Spannungen zerstört, die
weit unterhalb der Wahrnehmungsgrenze des Menschen liegen. Wenn Sie ein Bauelement
oder elektrische Anschlüsse einer Baugruppe berühren, ohne sich elektrostatisch zu
entladen, treten diese Spannungen bereits auf.
Der Schaden, der an einem Bauteil durch eine Überspannung eintritt, ist oft nicht sofort
erkennbar, sondern macht sich erst nach längerer Betriebszeit bemerkbar. Die Folgen sind
unkalkulierbar, von unvorhersehbaren Funktionsstörungen bis hin zum Totalausfall der
Maschine oder Anlage.
Vermeiden Sie direkte Berührung von Bauteilen. Achten Sie auf gute Erdung von Mensch,
Arbeitsplatz und Verpackung.
Comfort Panels
174
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.2 Richtlinien und Erklärungen
Aufladung
Jede Person, die nicht leitend mit dem elektrischen Potenzial ihrer Umgebung verbunden ist,
kann elektrostatisch aufgeladen sein.
6SDQQXQJ
Von besonderer Bedeutung ist das Material, mit dem die betreffende Person in Kontakt
kommt. Die Abbildung zeigt die Maximalwerte der elektrostatischen Spannungen, mit denen
eine Person aufgeladen wird, in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit und vom Material.
Diese Werte entsprechen den Angaben der IEC 61000-4-2.
>[email protected]
>@
5HODWLYH/XIWIHXFKWH
①
②
③
Synthetisches Material
Wolle
Antistatisches Material wie Holz oder Beton
VORSICHT
Erdung beachten
Wenn keine Erdung vorhanden ist, erfolgt kein Potenzialausgleich. Elektrostatische
Aufladung wird nicht abgeleitet und die Schädigung der EGB ist möglich.
Schützen Sie sich gegen Entladung statischer Elektrizität. Achten Sie beim Umgang mit
EGB auf Erdung von Person und Arbeitsplatz!
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
175
Technische Angaben
8.2 Richtlinien und Erklärungen
Schutz gegen Entladung statischer Elektrizität
● Ziehen Sie den Stromversorgungsstecker, bevor Sie Baugruppen mit EGB stecken oder
ziehen.
● Achten Sie auf gute Erdung:
– Achten Sie beim Umgang mit elektrostatisch gefährdeten Baugruppen auf gute
Erdung von Mensch, Arbeitsplatz, verwendete Geräte, Werkzeuge und die
Verpackung. Auf diese Weise vermeiden Sie statische Aufladung.
● Vermeiden Sie direkte Berührung:
– Berühren Sie elektrostatisch gefährdete Baugruppen grundsätzlich nur bei
unvermeidbaren Wartungsarbeiten.
– Fassen Sie die Baugruppen so am Rand an, dass Sie weder Anschluss-Stifte noch
Leiterbahnen berühren. Auf diese Weise erreicht und schädigt die Energie der
Entladungen empfindliche Bauteile nicht.
– Entladen Sie Ihren Körper elektrostatisch, bevor Sie an einer Baugruppe messen.
Berühren Sie dazu geerdete metallische Gegenstände. Verwenden Sie nur geerdete
Messgeräte.
Comfort Panels
176
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
Maßbilder
8.3.1
Maßbilder des KP400 Comfort
8.3
$OOH$QJDEHQLQPP
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
177
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
Maßbilder des KP700 Comfort
8.3.2
$OOH$QJDEHQLQPP
Comfort Panels
178
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
Maßbilder des KP900 Comfort
8.3.3
$OOH$QJDEHQLQPP
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
179
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
Maßbilder des KP1200 Comfort
8.3.4
$OOH$QJDEHQLQPP
Comfort Panels
180
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
8.3.5
Maßbilder des KP1500 Comfort
$OOH$QJDEHQLQPP
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
181
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
Maßbilder des KTP400 Comfort
8.3.6
$OOH$QJDEHQLQPP
Comfort Panels
182
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
Maßbilder des TP700 Comfort
8.3.7
$OOH$QJDEHQLQPP
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
183
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
Maßbilder des TP900 Comfort
8.3.8
$OOH$QJDEHQLQPP
Comfort Panels
184
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
Maßbilder des TP1200 Comfort
8.3.9
$OOH$QJDEHQLQPP
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
185
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
8.3.10
Maßbilder des TP1500 Comfort
$OOH$QJDEHQLQPP
Comfort Panels
186
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
8.3.11
Maßbilder des TP1900 Comfort
$OOH$QJDEHQLQPP
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
187
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
8.3.12
Maßbilder des TP2200 Comfort
$OOH$QJDEHQLQPP
Comfort Panels
188
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
8.3.13
Maße für Beschriftungsstreifen
Dieses Kapitel enthält Maßangaben der Beschriftungsstreifen für die Key-Varianten der
Comfort Panels. Vorlagen für Beschriftungsstreifen im Maßstab 1:1 als Word-Dokument
finden Sie:
● Im Internet unter folgender Adresse:
Downloads für Comfort Panels
(http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/47182890/133100)
● Auf der WinCC Installations-DVD im Ordner "Support"
5
Beschriftungsstreifen für KTP400 Comfort und KP400 Comfort
5
Beschriftungsstreifen für KP700 Comfort
5
5
5
5
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
189
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
Beschriftungsstreifen für KP900 Comfort
5
5
5
5
Beschriftungsstreifen für KP1200 Comfort
5
5
5
5
Comfort Panels
190
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.3 Maßbilder
Beschriftungsstreifen für KP1500 Comfort
5
%HVFKULIWXQJVVWUHLIHQXQGI¾U7DVWHQ)))XQG)))
5
5
%HVFKULIWXQJVVWUHLIHQI¾U7DVWHQ))
5
%HVFKULIWXQJVVWUHLIHQI¾U7DVWHQ))
5
5
%HVFKULIWXQJVVWUHLIHQI¾U7DVWHQ))
5
5
%HVFKULIWXQJVVWUHLIHQI¾U7DVWHQ))
5
5
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
191
Technische Angaben
8.4 Technische Daten
8.4
Technische Daten
8.4.1
KP400 Comfort bis KP1200 Comfort, KTP400 Comfort bis TP1200 Comfort
Gewicht
Bediengeräte
Gewicht ohne Verpackung
KP400
Comfort
KTP400
Comfort
KP700
Comfort
TP700
Comfort
KP900
Comfort
TP900
Comfort
KP1200
Comfort
TP1200
Comfort
0,8 kg
0,6 kg
2,2 kg
1,4 kg
2,7 kg
1,9 kg
4,4 kg
2,8 kg
TP900
Comfort
KP1200
Comfort
TP1200
Comfort
Display
Bediengeräte
KP400
Comfort
KTP400
Comfort
Typ
TP700
Comfort
KP900
Comfort
LCD-TFT mit erweitertem Blickwinkel
Aktiver Display-Bereich
Auflösung
KP700
Comfort
4,3''
7,0''
95 mm x 53 mm
152 mm x 91 mm
480 x 272 Pixel
9,0''
12,1''
195 mm x 117 mm
261 mm x 163 mm
800 x 480 Pixel
1280 x 800 Pixel
Darstellbare Farben
bis zu 16 Mio.
Helligkeitsregelung
Ja, Wertebereich 0 bis 100 1, 0 = Hintergrundbeleuchtung aus
Hintergrundbeleuchtung
LED
Half Brightness Life time
(MTBF 2)
80000 h
Pixel-Fehlerklasse nach
ISO 9241-307
II
I
1
Über WinCC: gesamter Wertebereich, über Control Panel: Untergrenze bis 100
2
MTBF: Betriebsstunden, nach denen die maximale Helligkeit gegenüber dem ursprünglichen Wert um die Hälfte
reduziert ist. Unter Nutzung der eingebauten Dimmfunktion, z. B. zeitgesteuert über Bildschirmschoner oder zentral
über PROFIenergy, erhöht sich die MTBF.
Eingabeeinheit
Bediengeräte
KP400
Comfort
Tastatur
(Numerisch/Alphaeingabe)
KTP400
Comfort
KP700
Comfort
TP700
Comfort
KP900
Comfort
TP900
Comfort
KP1200
Comfort
TP1200
Comfort
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Touchscreen
(analog-resistiv)
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Funktionstasten
8
4
24
Nein
26
Nein
34
Nein
Beschriftungsstreifen
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Comfort Panels
192
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.4 Technische Daten
Speicher
Bediengeräte
KP400
Comfort
KTP400
Comfort
KP700
Comfort
KP900
Comfort
TP900
Comfort
Nutzbarer Speicher für
Anwenderdaten
4 MByte
12 MByte
Nutzbarer Speicher für
Rezepturdaten 1
512 KByte
2 MByte
Zusatzspeicher für Optionen
4 MByte
KP1200
Comfort
TP1200
Comfort
KP1200
Comfort
TP1200
Comfort
KP1200
Comfort
TP1200
Comfort
12 MByte
Speicherkarte
1
TP700
Comfort
2 x MMC/SD Combination Slot
Erweiterbar über Speicherkarte
Schnittstellen
Bediengeräte
KP400
Comfort
KTP400
Comfort
KP700
Comfort
1 x RS 422/485 (PROFIBUS)
Ethernet (PROFINET)
KP900
Comfort
TP900
Comfort
Max. 12 Mbit/s, gilt bei DP-Betrieb
1 x RJ45
10/100Mbit/s
2 x RJ45 10/100Mbit/s 1
-
Line In und Line Out
Audio
USB 2.0
TP700
Comfort
1 x Host
2 x Host 2
2)
1 x Device 3)
1 x Device 3
1
Mit integriertem Switch (nur eine IP-Adresse)
2
USB-Typ A; maximale Belastung 500 mA; entspricht USB-Standard 2.0
3
USB-Typ Mini-B (5-polig); entspricht USB-Standard 2.0
Stromversorgung
Bediengeräte
KP400
Comfort
KTP400
Comfort
KP700
Comfort
TP700
Comfort
Nennspannung
TP900
Comfort
DC 24 V
Zulässiger
Spannungsbereich
+19,2 V bis +28,8 V
Nennstrom
Einschaltstromstoß
KP900
Comfort
0,13 A
0,5 A
I2t
Leistung
0,5
3,1 W
Maximal zulässige
Transienten
Mindestzeit zwischen zwei
Transienten
Interne Absicherung
0,75 A
0,85 A
18 W
20 W
A2s
12 W
35 V (500 ms)
50 s
Elektronisch
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
193
Technische Angaben
8.4 Technische Daten
Sonstiges
Bediengeräte
KP400
Comfort
KTP400
Comfort
KP700
Comfort
TP700
Comfort
Gepufferte Echtzeituhr 1
TP900
Comfort
KP1200
Comfort
TP1200
Comfort
Ja
Klangwiedergabe
Onboard Beeper
Integriert oder extern über Line OUT
Magnetische Feldstärke
1
KP900
Comfort
50/60 Hz; 100 A/m RMS
Pufferdauer typisch 6 Wochen
8.4.2
KP1500 Comfort, TP1500 Comfort bis TP2200 Comfort
Gewicht
Bediengeräte
KP1500 Comfort
Gewicht ohne Verpackung
TP1500 Comfort
5,4 kg
TP1900 Comfort
5,2 kg
6,5 kg
TP2200 Comfort
7,1 kg
Display
Bediengeräte
KP1500 Comfort
Typ
Aktiver Display-Bereich
Auflösung
TP1500 Comfort
TP1900 Comfort
TP2200 Comfort
LCD-TFT mit erweitertem Blickwinkel
LCD-TFT
LCD-TFT mit
erweitertem
Blickwinkel
15,4''
18,5''
21,5''
331 x 207 mm
410 x 230 mm
475 x 267 mm
1366 x 768 Pixel
1920 x 1080 Pixel
1280 x 800 Pixel
Darstellbare Farben
bis zu 16 Mio.
Helligkeitsregelung
Ja, Wertebereich 0 bis 100 1, 0 = Hintergrundbeleuchtung aus
Hintergrundbeleuchtung
Half Brightness Life time (MTBF
Pixel-Fehlerklasse nach
ISO 9241-307
LED
2)
80000 h
LED
LED
50000 h
30000 h
I
1
Über WinCC: gesamter Wertebereich, über Control Panel: Untergrenze bis 100
2
MTBF: Betriebsstunden, nach denen die maximale Helligkeit gegenüber dem ursprünglichen Wert um die Hälfte
reduziert ist. Unter Nutzung der eingebauten Dimmfunktion, z. B. zeitgesteuert über Bildschirmschoner oder zentral
über PROFIenergy, erhöht sich die MTBF.
Comfort Panels
194
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.4 Technische Daten
Eingabeeinheit
Bediengeräte
KP1500 Comfort
Tastatur (Numerisch/Alphaeingabe)
TP1500 Comfort
TP1900 Comfort
Ja
Touchscreen (analog-resistiv)
TP2200 Comfort
Nein
Nein
Ja
Funktionstasten
36
Nein
Beschriftungsstreifen
Ja
Nein
Speicher
Bediengeräte
KP1500 Comfort
TP1900 Comfort
24 MByte
Nutzbarer Speicher für
Rezepturdaten 1
4 MByte
Zusatzspeicher für Optionen
24 MByte
Speicherkarte
1
TP1500 Comfort
Nutzbarer Speicher für
Anwenderdaten
TP2200 Comfort
2 x MMC/SD Combination Slot
Erweiterbar über Speicherkarte
Schnittstellen
Bediengeräte
KP1500 Comfort
1 x RS 422/485 (PROFIBUS)
TP1500 Comfort
TP1900 Comfort
Ethernet (PROFINET)
2 x RJ45 10/100 Mbit/s 1
Ethernet (PROFINET
Basisfunktionalität)
1 x RJ45 10/100/1000 Mbit/s
Audio
TP2200 Comfort
Max. 12 Mbit/s, gilt bei DP-Betrieb
Line In und Line Out
USB 2.0
2 x Host 2
1 x Device 3
1
Mit integriertem Switch (nur eine IP-Adresse)
2
USB-Typ A; maximale Belastung 500 mA; entspricht USB-Standard 2.0
3
USB-Typ Mini-B (5-polig); entspricht USB-Standard 2.0
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
195
Technische Angaben
8.4 Technische Daten
Stromversorgung
Bediengeräte
KP1500 Comfort
TP1500 Comfort
Nennspannung
TP1900 Comfort
TP2200 Comfort
DC 24 V
Zulässiger Spannungsbereich
+19,2 V bis +28,8 V
Nennstrom
1,5 A
Einschaltstromstoß I2t
1,3 A
2,2 A
32 W
53 W
0,5 A2s
Leistung
36 W
Maximal zulässige Transienten
35 V (500 ms)
Mindestzeit zwischen zwei
Transienten
50 s
Interne Absicherung
Elektronisch
Sonstiges
Bediengeräte
KP1500 Comfort
Gepufferte Echtzeituhr 1
Klangwiedergabe
Magnetische Feldstärke
1
TP1500 Comfort
TP1900 Comfort
TP2200 Comfort
Ja
Integriert oder extern über Line OUT
50/60 Hz; 100 A/m RMS
Pufferdauer typisch 6 Wochen
Comfort Panels
196
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.4 Technische Daten
8.4.3
Umgebungsbedingungen
8.4.3.1
Transport- und Lagerungsbedingungen
Mechanische und klimatische Transport- und Lagerungsbedingungen
Das vorliegende Bediengerät übertrifft bezüglich Transport- und Lagerungsbedingungen die
Anforderungen nach IEC 61131-2. Die folgenden Angaben gelten für ein Bediengerät, das in
der Originalverpackung transportiert und gelagert wird.
Die klimatischen Bedingungen entsprechen folgenden Normen:
● IEC 60721-3-2, Klasse 3K7 für Lagerung
● IEC 60721-3-2, Klasse 2K4 für Transport
Die mechanischen Bedingungen entsprechen IEC 61131-2.
Art der Bedingung
Zulässiger Bereich
Freier Fall (in Versandpackung)
≤1m
Temperatur
Von –20 bis +60 °C
Luftdruck
Von 1080 bis 660 hPa,
entspricht einer Höhe von –1 000 bis 3 500 m
Relative Luftfeuchte
Von 10 bis 90 %, ohne Kondensation
Sinusförmige Schwingungen nach
IEC 60068-2-6
KP/KTP400 Comfort:
KP/TP700 bis 2200 Comfort:
5 bis 9 Hz: 3,5 mm
5 bis 8,4 Hz: 3,5 mm
9 bis 150 Hz: 9,8 m/s2
8,4 bis 500 Hz: 9,8 m/s2
Stoß nach
250
m/s2,
6 ms, 1 000 Schocks
IEC 60068-2-27 für KP/KTP400 Comfort
IEC 60068-2-29
für KP/TP700 bis 2200 Comfort
ACHTUNG
Betauung vermeiden
Wenn das Bediengerät während des Transports niedrigen Temperaturen oder extremen
Temperaturschwankungen ausgesetzt wurde, kann sich Feuchtigkeit am oder im
Bediengerät niederschlagen. Es kann Betauung auftreten. Diese kann zur
Funktionsstörung führen.
Vor der Inbetriebnahme müssen Sie das Bediengerät der Raumtemperatur angleichen.
Setzen Sie dabei das Bediengerät nicht der direkten Wärmestrahlung eines Heizgeräts
aus. Bei Betauung dürfen Sie das Bediengerät erst nach kompletter Trocknung nach einer
Wartezeit von ca. vier Stunden einschalten.
Der störungsfreie und sichere Betrieb des Bediengeräts setzt sachgemäßen Transport und
Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus.
Bei Nichteinhaltung dieser Bestimmungen erlischt die Gewährleistung für das Bediengerät.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
197
Technische Angaben
8.4 Technische Daten
8.4.3.2
Einsatzbedingungen
Mechanische und klimatische Einsatzbedingungen
Das Bediengerät ist für den wettergeschützten Einsatz vorgesehen. Die Einsatzbedingungen
erfüllen die Anforderungen nach DIN IEC 60721-3-3:
● Klasse 3M3 (mechanische Anforderungen)
● Klasse 3K3 (klimatische Anforderungen)
Einsatz mit Zusatzmaßnahmen
Setzen Sie das Bediengerät an folgenden Orten nicht ohne Zusatzmaßnahmen ein:
● An Orten mit hohem Anteil ionisierender Strahlung
● An Orten mit erschwerten Betriebsbedingungen z. B. durch:
– Ätzende Dämpfe, Gase, Öle oder Chemikalien
– Starke elektrische oder starke magnetische Felder
● In Anlagen, die einer besonderen Überwachung bedürfen z. B. in:
– Aufzugsanlagen
– Anlage in besonders gefährdeten Räumen
Mechanische Umgebungsbedingungen
Die mechanischen Umgebungsbedingungen für das Bediengerät sind in der folgenden
Tabelle in Form von sinusförmigen Schwingungen angegeben.
1
Frequenzbereich f
in Hz
Dauernd
Gelegentlich
5 Hz ≤ f ≤ 8,4 Hz 1
Amplitude 0,0375 mm
Amplitude 0,075 mm
8,4 Hz ≤ f ≤ 150 Hz
Konstante Beschleunigung 0,5 g
Konstante Beschleunigung 1 g
Frequenzbereich für KP/KTP 400 Comfort: 5 Hz ≤ f ≤ 9 Hz
Schwingungen reduzieren
Wenn das Bediengerät größeren Stößen bzw. Schwingungen ausgesetzt ist, müssen Sie
durch geeignete Maßnahmen die Beschleunigung bzw. die Amplitude reduzieren.
Wir empfehlen, das Bediengerät auf dämpfenden Materialien, z. B. auf Schwingmetallen, zu
befestigen.
Comfort Panels
198
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.4 Technische Daten
Prüfungen auf mechanische Umgebungsbedingungen
Die folgende Tabelle zeigt Art und Umfang der Prüfungen auf mechanische
Umgebungsbedingungen.
Prüfung auf
Prüfnorm
Bemerkungen
Schwingungen
Schwingungsprüfung nach
IEC 60068, Teil 2–6 (Sinus)
Schwingungsart:
Frequenzdurchläufe mit einer
Änderungsgeschwindigkeit von 1 Oktave/Minute.
5 Hz ≤ f ≤ 8,4 Hz, konstante Amplitude
0,075 mm 1
8,4 Hz ≤ f ≤ 150 Hz,
konstante Beschleunigung 1 g 1
Schwingungsdauer:
10 Frequenzdurchläufe pro Achse in jeder der
drei zueinander senkrechten Achsen
Stoß
Stoßprüfung nach
IEC 60068, Teil 2–27
Art des Stoßes: Halbsinus
Stärke des Stoßes:
Scheitelwert 15 g, Dauer 11 ms
Stoßrichtung:
3 Stöße jeweils in ±-Richtung in jeder der drei
zueinander senkrechten Achsen
1
Frequenzbereich für KP/KTP 400 Comfort: 5 Hz ≤ f ≤ 9 Hz
Klimatische Umgebungsbedingungen
Die folgende Tabelle zeigt die klimatischen Umgebungsbedingungen, unter denen Sie das
Bediengerät einsetzen dürfen.
Umgebungsbedingungen
Zulässiger Bereich
Bemerkungen
Temperatur:
Senkrechter Einbau
Von 0 bis 50 °C (Querformat) 1
Von 0 bis 40 °C (Hochformat)
Neigungswinkel max. 35°
Geneigter Einbau
Von 0 bis 40 °C (Querformat)
Relative Luftfeuchte
10 bis 90 %, ohne Kondensation
Luftdruck
1 080 bis 795 hPa
Entspricht einer Höhe von
-1000 m bis 2000 m
Schadstoffkonzentration
SO2: < 0,5 vpm;
Prüfung: 10 cm3/m3; 10 Tage
Von 0 bis 35 °C (Hochformat)
Relative Luftfeuchte < 60 %,
keine Kondensation
H2S: < 0,1 vpm;
Prüfung: 1 cm3/m3; 10 Tage
Relative Luftfeuchte < 60 %,
keine Kondensation
1
TP1900 Comfort und TP2200 Comfort: Von 0 bis 45 °C
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
199
Technische Angaben
8.4 Technische Daten
8.4.3.3
Angaben zu Isolationsprüfungen, Schutzklasse und Schutzgrad
Prüfspannungen
Die Isolationsbeständigkeit wird bei der Typprüfung mit folgenden Prüfspannungen nach
IEC 61131-2 nachgewiesen:
Stromkreise mit Nennspannung Ue gegen andere
Stromkreise bzw. gegen Erde
Prüfspannung
24 V
DC 520 V oder AC 370 V
Für Ethernet-Buchse: AC 1500 V
Schutzklasse
Schutzklasse I nach IEC 61140, d. h. Schutzleiteranschluss an Profilschiene erforderlich!
Fremdkörperschutz und Wasserschutz
Schutzart nach IEC 60529
Erläuterung
Frontseite
Im eingebauten Zustand:
Rückseite

IP65

Front face only Type 4X/Type 12 (indoor use only)
IP20
Schutz gegen Berührung mit Standard-Prüffingern. Kein
Schutz gegen Eindringen von Wasser vorhanden.
Die Schutzarten der Frontseite lassen sich nur sicherstellen, wenn die Einbaudichtung am
Einbauausschnitt vollständig anliegt.
Comfort Panels
200
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.5 Bitzuordnung der Direkttasten
8.5
Bitzuordnung der Direkttasten
Die folgenden Bilder zeigen die Zuordnung der Tasten und LEDs zu den Bytes im
Prozessabbild der Steuerung.
Nähere Hinweise entnehmen Sie gegebenenfalls Ihrer Anlagendokumentation.
8.5.1
KTP400 Comfort
Bediengerät
Eingänge
Ausgänge
Touchbedienung
4 Byte
-
/('
7RXFK6FKDOWIO¦FKHQ
'LUHNWWDVWHQ=XRUGQXQJ
%\WH
Q
Q
Q
Q
NHLQ$XVJDQJVEHUHLFK
Bediengerät
Eingänge
Ausgänge
Tastenbedienung
1 Byte
1 Byte
/('
7DVWHQ
'LUHNWWDVWHQ=XRUGQXQJ
%\WH
)
)
)
)
Q
)
)
)
)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
201
Technische Angaben
8.5 Bitzuordnung der Direkttasten
8.5.2
KP400 Comfort
Eingänge
Ausgänge
1 Byte
1 Byte
/('
7DVWHQ
'LUHNWWDVWHQ=XRUGQXQJ
8.5.3
)
)
)
%\WH
)
)
)
)
)
Q
)
)
)
)
)
)
)
)
KP700 Comfort
Eingänge
Ausgänge
3 Byte
3 Byte
/('
7DVWHQ
'LUHNWWDVWHQ=XRUGQXQJ
8.5.4
%\WH
)
)
)
)
)
)
Q
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
Q
)
)
)
)
)
)
)
)
) )
)
)
)
Q
)
) )
) )
)
)
)
)
)
)
)
)
) )
TP700 Comfort
Eingänge
Ausgänge
4 Byte
--
/('
7RXFK6FKDOWIO¦FKHQ
'LUHNWWDVWHQ=XRUGQXQJ
%\WH
Q
Q
Q
Q
NHLQ$XVJDQJVEHUHLFK
Comfort Panels
202
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.5 Bitzuordnung der Direkttasten
8.5.5
KP900 Comfort
Eingänge
Ausgänge
4 Byte
4 Byte
/('
7DVWHQ
'LUHNWWDVWHQ=XRUGQXQJ
8.5.6
%\WH
)
)
)
)
)
)
Q
)
)
)
)
)
)
)
)
Q
)
)
) )
)
)
)
Q
)
) )
)
)
Q
)
)
)
)
)
) )
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
) )
)
)
)
)
)
TP900 Comfort
Eingänge
Ausgänge
5 Byte
--
/('
7RXFK6FKDOWIO¦FKHQ
'LUHNWWDVWHQ=XRUGQXQJ
%\WH
Q
Q
Q
Q
Q
NHLQ$XVJDQJVEHUHLFK
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
203
Technische Angaben
8.5 Bitzuordnung der Direkttasten
8.5.7
KP1200 Comfort
Eingänge
Ausgänge
5 Byte
5 Byte
/('
7DVWHQ
'LUHNWWDVWHQ=XRUGQXQJ
8.5.8
%\WH
)
)
)
)
)
)
Q
)
)
)
)
)
)
)
)
Q
)
)
) )
) )
)
)
)
Q
)
) )
) )
) )
)
Q
)
)
)
Q
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
) )
) )
)
)
)
) )
) )
) )
)
)
)
TP1200 Comfort
Eingänge
Ausgänge
5 Byte
--
/('
7RXFK6FKDOWIO¦FKHQ
'LUHNWWDVWHQ=XRUGQXQJ
%\WH
Q
Q
Q
Q
Q
NHLQ$XVJDQJVEHUHLFK
Comfort Panels
204
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.5 Bitzuordnung der Direkttasten
8.5.9
KP1500 Comfort
Eingänge
Ausgänge
5 Byte
5 Byte
/('
7DVWHQ
'LUHNWWDVWHQ=XRUGQXQJ
8.5.10
%\WH
)
)
)
)
)
)
Q
)
)
)
)
)
)
)
)
Q
)
)
) )
) )
)
)
)
Q
)
) )
) )
) )
)
Q
)
)
) )
)
Q
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
)
) )
) )
)
)
)
) )
) )
) )
)
)
) )
)
TP1500, TP1900 und TP2200 Comfort
Eingänge
Ausgänge
5 Byte
--
/('
7RXFK6FKDOWIO¦FKHQ
'LUHNWWDVWHQ=XRUGQXQJ
%\WH
Q
Q
Q
Q
Q
NHLQ$XVJDQJVEHUHLFK
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
205
Technische Angaben
8.6 Schnittstellenbeschreibung
8.6
Schnittstellenbeschreibung
8.6.1
Stromversorgung
Steckverbinder, 2-polig
8.6.2
Pinnummer
Belegung
1
DC +24 V (L+)
2
GND 24 V (M)
PROFIBUS (Sub-D RS422/485)
Schnittstellenbezeichnung am Bediengerät: X2
Sub-D-Buchse, 9-polig, mit Schraubverriegelung
Pin
Belegung bei RS 422
Belegung bei RS 485
1
n. c.
n. c.
2
GND 24 V
GND 24 V
3
TxD+
Datenleitung B (+)
4
RD+
RTS
5
GND 5 V, potenzialfrei
GND 5 V, potenzialfrei
6
DC +5 V, potenzialfrei
DC +5 V, potenzialfrei
7
DC +24 V, out (max. 100 mA)
DC +24 V, out (max. 100 mA)
8
TxD–
Datenleitung A (–)
9
RxD–
NC
Comfort Panels
206
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.6 Schnittstellenbeschreibung
8.6.3
PROFINET (LAN) 10/100 MBit
Schnittstellenbezeichnung am Bediengerät: X1
RJ45-Steckverbinder
8.6.4
Pin
Belegung
1
Tx+
2
Tx–
3
Rx+
4
n. c.
5
n. c.
6
Rx–
7
n. c.
8
n. c.
PROFINET (LAN) 10/100/1000 MBit
Diese Schnittstelle ist bei den Gerätevarianten ab 15" vorhanden. Schnittstellenbezeichnung
am Bediengerät: X3
RJ45-Steckverbinder
Pin
Belegung
1
D1+
2
D1–
3
D2+
4
D3+
5
D3-
6
D2-
7
D4+
8
D4-
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
207
Technische Angaben
8.6 Schnittstellenbeschreibung
8.6.5
USB
USB-Buchse Typ A
Schnittstellenbezeichnung am Bediengerät: X61/X62
Pin
Belegung
1
DC +5 V, out, max. 500 mA
2
USB-DN
3
USB-DP
4
GND
USB-Buchse Typ Mini-B
Schnittstellenbezeichnung am Bediengerät: X60
8.6.6
Pin
Belegung
1
-
2
USB-DN
3
USB-DP
4
-
5
GND
Audio (IN/OUT)
Schnittstellenbezeichnung am Bediengerät: X90
Line In/Out-Stecker
Pin
Belegung
1
Linker Audiokanal
2
Rechter Audiokanal
3
GND
Comfort Panels
208
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.7 Kommunikation mit Steuerungen
8.7
Kommunikation mit Steuerungen
Anzahl Verbindungen
Kopplung
KP400 Comfort
KP700 Comfort bis KP1500 Comfort
KTP400 Comfort
TP700 Comfort bis TP2200 Comfort
Anzahl bei Buskopplung
4
8
Anzahl Verbindungen basierend auf
"SIMATIC HMI HTTP Protokoll"
4
8
ACHTUNG
Kommunikationsstörung bei PROFINET IO
Wenn Sie die PROFINET-Dienste im Control Panel des Bediengeräts aktivieren, kann es
beim Einsatz von Steuerungen anderer Hersteller zu Kommunikationsstörungen kommen.
Mit PROFINET-Diensten nicht kompatible Steuerungen sind in der folgenden Tabelle in der
Fußnote vermerkt. Aktivieren Sie bei diesen Steuerungen die PROFINET-Dienste nicht.
Steuerungen
Die folgende Tabelle zeigt die mit den Bediengeräten einsetzbaren Steuerungen und die
Kommunikationstreiber.
Steuerung
Bediengeräte
SIMATIC S7-1200
Ja
SIMATIC S7-300/400
Ja
SIMATIC S7-200
Ja
SIMATIC HTTP Protocol
Ja
OPC
Ja
1
OPC UA
Ja
Allen-Bradley EtherNet/IP
Ja
Allen-Bradley DF1
Ja 2, 3
Mitsubishi MC TCP/IP
Ja
Mitsubishi FX
Ja 3
Modicon Modbus TCP/IP
Ja
Modicon Modbus RTU
Ja 3
Omron Hostlink
Ja 3
1
OPC-XML DA Server
2
Direkte Kommunikation mit PLC 5 mit KF2-Modul, ansonsten nur über optionalen Konverter
RS422-RS232 mit der Bestellnummer 6AV6 671-8XE00-0AX0 freigegeben.
3
"PROFINET IO Enabled" muss deaktiviert sein.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
209
Technische Angaben
8.8 Funktionsumfang mit WinCC
8.8
Funktionsumfang mit WinCC
Die folgenden Tabellen zeigen die Objekte, die in einem Projekt für ein Bediengerät
eingebunden sein können.
Hinweis
Die angegebenen Werte sind die maximalen Werte der einzelnen Objekte. Die gleichzeitige
Verwendung mehrerer Objekte bis zu ihrem Maximalwert kann zu Problemen im laufenden
Projekt führen.
Meldungen
Objekt
Meldungen
Spezifizierung
Anzahl Bitmeldungen
Anzahl Analogmeldungen
Bediengeräte
KP400 Comfort
KTP400 Comfort
KP700 Comfort bis
KP1200 Comfort,
TP700 Comfort bis
TP1200 Comfort
KP1500 Comfort,
TP1500 Comfort bis
TP2200 Comfort
2000
4000
6000
50
Meldungslänge
200
80 Zeichen
Anzahl Variablen/Prozesswerte
pro Meldung
Max. 8
Anzahl Meldeklassen
32
Anzeige
Meldefenster, Meldeanzeige
Störmeldung einzeln quittieren
Ja
Meldung bearbeiten
Ja
Meldeindikator
Ja
ALARM_S
S7-Meldungen anzeigen
Ja
Meldepuffer,
remanent
Kapazität des Meldepuffers
256
1024
Gleichzeitig anstehende
Meldeereignisse
64
500
Meldung ansehen
Ja
Meldepuffer löschen
Ja
Meldung zeilenweise drucken
Ja
Comfort Panels
210
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.8 Funktionsumfang mit WinCC
Variablen, Werte und Listen
Objekt
Spezifizierung
Bediengeräte
KTP400 Comfort
KP700 Comfort bis
KP1200 Comfort
TP700 Comfort bis
TP1200 Comfort
KP1500 Comfort,
TP1500 Comfort bis
TP2200 Comfort
1024
2048
4096
KP400 Comfort
1
Variablen
Anzahl
Grenzwertüberwachung
Eingabe/Ausgabe
Ja
Lineare Skalierung
Eingabe/Ausgabe
Ja
Textlisten
Anzahl
300
500 1
Grafiklisten
Anzahl
100
500 1
Die maximale Gesamtanzahl der Text- und Grafiklisten beträgt 500.
Bilder
Objekt
Spezifizierung
Bediengeräte
KP400 Comfort
KTP400 Comfort
Bilder
Anzahl
KP700 Comfort bis
KP1200 Comfort
TP700 Comfort bis
TP1200 Comfort
KP1500 Comfort,
TP1500 Comfort bis
TP2200 Comfort
500
750
Objekte pro Bild
50
400
600
Variablen pro Bild
50
400
600
Komplexe Objekte pro Bild
(z. B. Balken)
5
20
40
Vorlage
Ja
Rezepturen
Objekt
Spezifizierung
Bediengeräte
KTP400 Comfort
KP700 Comfort bis
KP1200 Comfort
TP700 Comfort bis
TP1200 Comfort
KP1500 Comfort,
TP1500 Comfort bis
TP2200 Comfort
Anzahl
100
300
500
Datensätze pro Rezeptur
200
500
1000
Einträge pro Datensatz
200
1000
2000
32 KByte
256 KByte
4 MByte
KP400 Comfort
Rezepturen
Rezepturspeicher
Speicherort 1
1

Speicherkarte (MMC/SD)

USB-Speichermedium

Netzlaufwerk
Die Anzahl der Rezepturdatensätze kann durch die Kapazität des Speichermediums eingeschränkt sein.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
211
Technische Angaben
8.8 Funktionsumfang mit WinCC
Archive
Hinweis
Die Bediengeräte sind für die Archivierung kleinerer Datenmengen geeignet.
Verwalten Sie die Daten in mehreren Folgearchiven eines segmentierten Umlaufarchivs. Der
Einsatz eines großen Umlaufarchivs beeinträchtigt die Performance.
Objekt
Spezifizierung
Bediengeräte
KP400 Comfort
KTP400 Comfort
Archive
Anzahl Archive
KP700 Comfort bis
KP1200 Comfort
TP700 Comfort bis
TP1200 Comfort
10
50
Anzahl Teilarchive bei
segmentiertem Umlaufarchiv
400
Einträge je Archiv 1
10000
Ablageformat
Speicherort
1
KP1500 Comfort,
TP1500 Comfort bis
TP2200 Comfort
20000
50000
CSV mit ANSI-Zeichensatz, RDB, TXT

Speicherkarte

USB-Speichermedium

Netzlaufwerk
Die Anzahl der Einträge im Archiv kann durch die Kapazität des Speichermediums eingeschränkt sein.
Hinweis
Datenkonsistenz
Wenn das Bediengerät abgeschaltet wird, ist nur für die SIMATIC HMI Memory Card
ab 2 GByte die Konsistenz der gespeicherten Daten gewährleistet.
Bei handelsüblichen Speicherkarten kann das Abschalten des Geräts zum Verlust
gespeicherter Daten führen, z. B. aufgrund eines Stromausfalls.
Bei Archiven ist die Konsistenz der gespeicherten Daten nur gewährleistet, wenn Sie das
Format RDB verwenden.
Comfort Panels
212
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Angaben
8.8 Funktionsumfang mit WinCC
Sicherheit
Objekt
Spezifizierung
Bediengeräte
KP400 Comfort
KTP400 Comfort
Benutzeranzeige
KP700 Comfort bis
KP1200 Comfort
TP700 Comfort bis
TP1200 Comfort
Anzahl Benutzergruppen
50
Anzahl Benutzer
50
Anzahl Berechtigungen/
Benutzerrechte
32
KP1500 Comfort,
TP1500 Comfort bis
TP2200 Comfort
Hilfetexte
Objekt
Spezifizierung
Bediengeräte
KP400 Comfort
KTP400 Comfort
Hilfetexte
Länge (Zeichenanzahl)
KP700 Comfort bis
KP1200 Comfort
TP700 Comfort bis
TP1200 Comfort
KP1500 Comfort,
TP1500 Comfort bis
TP2200 Comfort
320 (abhängig von Schriftart)
Für Meldungen
Ja
Für Bilder
Ja
Für Bildobjekte (z. B. EAFeld, Schalter, Schaltfläche,
unsichtbare Schaltfläche)
Ja
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
213
Technische Angaben
8.8 Funktionsumfang mit WinCC
Ergänzende Funktionen
Objekt
Spezifizierung
Bediengeräte
KP400 Comfort
KTP400 Comfort
Bildschirmeinstellungen
KP1500 Comfort,
TP1500 Comfort bis
TP2200 Comfort
Touchscreen-Kalibrierung 1
Ja
Helligkeitseinstellung
Ja
Sprachumschaltung
Anzahl der Sprachen pro
Projekt
32
VBScript
Anwenderspezifische
Erweiterung der
Funktionalität
Ja
Grafikobjekte
Vektor- und Pixelgrafik
Kurven
Anzahl
50
Aufgabenplaner
Anzahl Aufgaben
10
48
Textobjekte
Anzahl
2500
40000
Direkttasten
PROFIBUS DP-Direkttasten
Ja
PROFINET IO-Direkttasten
Ja
Anzahl Skripte
1
KP700 Comfort bis
KP1200 Comfort
TP700 Comfort bis
TP1200 Comfort
100
200
Ja
300
400
Nur bei Bediengeräten mit Touchscreen
Comfort Panels
214
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Technische Unterstützung
A.1
A
Service und Support
Weiterführende Informationen und Unterstützung zu den beschriebenen Produkten finden
Sie im Internet unter folgenden Adressen:
● Technical Support
(http://www.siemens.de/automation/csi_de_WW)
● Formular für einen Support-Request
(http://www.siemens.de/automation/support-request)
● After Sales Information System SIMATIC PC/PG
(http://www.siemens.de/asis)
● Gesamtdokumentation SIMATIC
(http://www.siemens.de/simatic-tech-doku-portal)
● Ihr Ansprechpartner vor Ort
(http://www.automation.siemens.com/mcms/aspa-db/de/Seiten/default.aspx)
● Trainingscenter
(http://sitrain.automation.siemens.com/sitrainworld/?AppLang=de)
● Industry Mall
(http://mall.automation.siemens.com)
Wenn Sie sich mit Ihrem Ansprechpartner vor Ort oder mit dem Technical Support in
Verbindung setzen, halten Sie bitte folgende Informationen bereit:
● Bestellnummer des Geräts (MLFB)
● BIOS-Version (Industrie-PC) bzw. Image-Version (Bediengerät)
● Installierte Zusatzhardware
● Installierte Zusatzsoftware
Tools & Downloads
Überprüfen Sie regelmäßig, ob Updates und Hotfixes für Ihr Gerät zum Download
bereitstehen. Die Downloads finden Sie im Internet unter "After Sales Information System
SIMATIC PC/PG" (siehe oben).
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
215
Technische Unterstützung
A.2
Troubleshooting
Dieses Kapitel enthält Informationen zur Eingrenzung und Behebung möglicher Fehler.
Fehlermeldung
Mögliche Ursache
Abhilfe
"System card is
missing or defective"
Keine
Systemspeicherkarte
gesteckt.
Stecken Sie eine Systemspeicherkarte. Verwenden
Sie ausschließlich die SIMATIC HMI Memory Card
ab 2 GByte.
Systemspeicherkarte
ist defekt.
Tauschen Sie die defekte Systemspeicherkarte
durch eine neue SIMATIC HMI Memory Card aus.
Um ohne Servicekonzept weiterzuarbeiten,
bestätigen Sie die Fehlermeldung bei jedem Start
des Bediengeräts. Mit der Option "Do not show this
message again" können Sie die Fehlermeldung
unterdrücken.
Um das Servicekonzept erneut zu aktivieren, müssen
Sie eine intakte Systemspeicherkarte stecken.
"System card error"
A.3
Die
Systemspeicherkarte
aus einem nicht
baugleichen Gerät
wurde gesteckt.
Ersetzen Sie die Systemspeicherkarte durch die
Systemspeicherkarte aus einem baugleichen Gerät.
Sie können die Systemspeicherkarte mit dem Gerät
verwenden, ohne die Daten der Systemspeicherkarte
zu nutzen. In diesem Fall werden alle Daten im
Ordner "\System Card\SIMATIC.HMI\Active"
gelöscht. Um diese Daten zu sichern, aktivieren Sie
das Kontrollkästchen "Start backup" und geben Sie
ein Speichermedium an. Betätigen Sie danach die
Schaltfläche "Continue".
Systemmeldungen
Systemmeldungen geben am Bediengerät Auskunft über interne Zustände des Bediengeräts
und der Steuerung.
Hinweis
Systemmeldungen werden nur dann angezeigt, wenn ein Meldefenster projektiert wurde.
Systemmeldungen werden in der Sprache ausgegeben, die aktuell an Ihrem Bediengerät
eingestellt ist.
Parameter der Systemmeldungen
Die Systemmeldungen können verschlüsselte Parameter enthalten, die zur Verfolgung eines
Fehlers relevant sind, da sie Hinweise auf den Quellcode der Runtime-Software geben. Die
Ausgabe der Parameter erfolgt nach dem Text "Fehlercode:".
Beschreibung der Systemmeldungen
Eine Auflistung der Systemmeldungen für Ihr Bediengerät finden Sie in der Online-Hilfe Ihrer
Projektierungssoftware.
Comfort Panels
216
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Abkürzungen
B
Abkürzungen
ANSI
American National Standards Institution
CPU
Central Processing Unit
CSV
Comma Separated Values
CTS
Clear To Send
DC
Direct Current
DCD
Data Carrier Detect
DHCP
Dynamic Host Configuration Protocol
DIL
Dual-in-Line (Elektronikchip-Gehäusebauform)
DNS
Domain Name System
DP
Dezentrale Peripherie
DSN
Data Source Name
DSR
Data Set Ready
DTR
Data Terminal Ready
EA
Ein- und Ausgabe
EGB
Elektrostatisch Gefährdete Bauelemente/Baugruppen
EMV
Elektro-Magnetische Verträglichkeit
EN
Europa-Norm
ES
Engineering System
ESD
Electrostatic Sensitive Device
GND
Ground
HF
Hochfrequenz
HMI
Human Machine Interface
IEC
International Electronic Commission
IF
Interface
IP
Internet Protocol
LED
Light Emitting Diode
MAC
Media Access Control
MOS
Metal Oxide Semiconductor
MPI
Multipoint Interface (SIMATIC S7)
MS
Microsoft
MTBF
Mean Time Between Failures
n. c.
not connected
OP
Operator Panel
PC
Personal Computer
PG
Programmiergerät
PPI
Point to Point Interface (SIMATIC S7)
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
217
Abkürzungen
RAM
Random Access Memory
PELV
Protective Extra Low Voltage
RJ45
Registered Jack Type 45
RTS
Request To Send
RxD
Receive Data
SD Memory Card Kurform für Secure Digital Memory Card
SELV
Safety Extra Low Voltage
SP
Service Pack
SPS
Speicherprogrammierbare Steuerung
Sub-D
Subminiatur D (Steckverbinder)
TAB
Tabulator
TCP/IP
Transmission Control Protocol/Internet Protocol
TFT
Thin Film Transistor
TxD
Transmit Data
UL
Underwriter’s Laboratory
USB
Universal Serial Bus
USV
Unterbrechungsfreie Stromversorgung
WINS
Windows Internet Naming Service
Comfort Panels
218
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Glossar
Anlage
Bezogen auf das Bedienen und Beobachten mit einem Bediengerät sind unter diesem
Begriff Maschinen, Bearbeitungszentren, Systeme und Anlagen sowie Prozesse
zusammengefasst.
Anzeigedauer
Die Anzeigedauer bestimmt, ob und wie lange eine Systemmeldung am Bediengerät
angezeigt wird.
Automatisierungssystem
Ein Automatisierungssystem ist eine Steuerung der Reihe SIMATIC S7, z. B. SIMATIC S7300
Bediengerät
Ein Bediengerät ist ein Gerät zum Bedienen und Beobachten von Maschinen und Anlagen.
Auf dem Bediengerät werden die Zustände der Maschine oder Anlage grafisch oder durch
Lampen dargestellt. Die Bedienelemente des Bediengeräts ermöglichen einen Eingriff in die
Prozesse und Abläufe der Maschine oder Anlage.
Bediengeräte-Image
Das Bediengeräte-Image ist eine Datei, die vom Projektierungs-PC auf das Bediengerät
transferiert werden kann. Das Bediengeräte-Image enthält das Betriebssystem für das
Bediengerät und die Teile der Runtime-Software, die für die ablauffähige Projektdatei
erforderlich sind.
Bedienobjekt
Ein Bedienobjekt ist Bestandteil eines Projekts zur Eingabe von Werten und zum Auslösen
von Funktionen. Ein Bedienobjekt beispielsweise ist eine Schaltfläche.
Betriebsart "Transfer"
Die Betriebsart "Transfer" ist eine Betriebsart des Bediengeräts, bei der ein ablauffähiges
Projekt vom Projektierungs-PC auf ein Bediengerät transferiert wird.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
219
Glossar
Bild
Ein Bild ist eine Form der Darstellung logisch zusammengehöriger Prozessdaten für eine
Anlage. Die Darstellung der Prozessdaten kann durch grafische Objekte visuell unterstützt
sein.
Bildobjekt
Ein Bildobjekt ist ein projektiertes Objekt zur Anzeige oder Bedienung der Anlage, z. B.
Rechteck, E/A-Feld oder Meldeanzeige.
Bootloader
Der Bootloader dient dem Start des Betriebssytems und wird nach dem Einschalten eines
Bediengeräts automatisch gestartet. Nach dem Laden des Betriebssystems wird der Loader
angezeigt.
E/A-Feld
Ein E/A-Feld ermöglicht am Bediengerät die Eingabe oder Ausgabe von Werten, die zur
Steuerung übertragen werden.
EMV
Die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) kennzeichnet den üblicherweise erwünschten
Zustand, dass technische Geräte einander nicht wechselseitig mittels ungewollter
elektrischer oder elektromagnetischer Effekte störend beeinflussen. Die Elektromagnetische
Verträglichkeit behandelt technische und rechtliche Fragen der ungewollten wechselseitigen
Beeinflussung in der Elektrotechnik
Ereignis
Funktionen werden beim Eintreffen eines definierten Ereignisses ausgelöst. Ereignisse sind
projektierbar. Projektierbare Ereignisse für eine Schaltfläche sind beispielsweise "Drücken"
und "Loslassen".
Feld
Ein Feld ist ein reservierter Bereich in projektierten Bildern zur Eingabe oder Ein- und
Ausgabe von Werten.
Flash-Speicher
Der Flash-Speicher ist ein Speicher mit nichtflüchtigen elektrisch löschbaren Speicherchips,
der als mobiles Speichermedium oder fest installiert als Speicherbaustein auf der
Hauptplatine zum Einsatz kommt.
Comfort Panels
220
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Glossar
Funktionstaste
Eine Funktionstaste ist eine frei projektierbare Taste des Bediengeräts. Die Belegung dieser
Taste mit einer Funktion wird bei der Projektierung festgelegt. Die Belegung der
Funktionstaste kann abhängig vom angezeigten Bild variieren oder unabhängig vom
angezeigten Bild sein.
Half Brightness Life Time
Die Half Brightness Life Time ist die Zeitspanne, nach der die Helligkeit nur noch 50 % des
ursprünglichen Werts erreicht. Der angegebene Wert ist abhängig von der
Betriebstemperatur.
Hardcopy
Ausgabe des Bildschirm-Inhalts auf einem angeschlossenen Drucker.
Hilfetext
Ein Hilfetext ist eine projektierte Information zu Objekten innerhalb eines Projekts. Der
Hilfetext zu einer Meldung kann beispielsweise Hinweise zu Ursache und Beseitigung einer
Störung enthalten.
Meldeprotokollierung
Die Meldeprotokollierung ist das Drucken von benutzerdefinierten Meldungen parallel zur
Ausgabe auf dem Bildschirm des Bediengeräts.
Meldung, benutzerdefinierte
Eine benutzerdefinierte Meldung weist auf einen bestimmten Betriebszustand der Anlage
hin, die über die Steuerung am Bediengerät angeschlossen ist.
Meldung, Gehen einer
Zeitpunkt, zu dem der Anstoß einer Meldung durch die Steuerung zurückgesetzt wird.
Meldung, Kommen einer
Zeitpunkt, zu dem eine Meldung durch die Steuerung oder das durch Bediengerät ausgelöst
wird.
Meldung, Quittieren einer
Durch das Quittieren einer Meldung bestätigen Sie, dass Sie diese zur Kenntnis genommen
haben.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
221
Glossar
Objekt
Ein Objekt ist ein Bestandteil eines Projekts, z. B. Bild oder Meldung. Objekte dienen dazu,
am Bediengerät Texte und Werte anzuzeigen oder einzugeben.
Projekt
Ein Projekt ist das Ergebnis einer Projektierung mithilfe einer Projektierungs-Software. Das
Projekt enthält meist mehrere Bilder, in die anlagenspezifische Objekte, Grundeinstellungen
und Meldungen eingebettet sind. Ein mit WinCC projektiertes Projekt wird in einer
Projektdatei mit der Dateierweiterung "*.ap11" gespeichert.
Beim Projekt müssen Sie zwischen dem Projekt auf einem Projektierungs-PC und dem
ablauffähigen Projekt auf einem Bediengerät unterscheiden. Ein Projekt auf dem
Projektierungs-PC kann in mehr Sprachen vorliegen als auf dem Bediengerät verwaltet
werden können. Das Projekt auf dem Projektierungs-PC kann außerdem für verschiedene
Bediengeräte angelegt worden sein. Auf dem Bediengerät selbst kann aber nur das
ablauffähige Projekt übertragen werden, welches für das betreffende Bediengerät generiert
wurde.
Projektdatei
Eine Projektdatei ist eine Datei, aus der die ablauffähige Projektdatei für das Bediengerät
generiert wird. Die Projektdatei wird i. d. R. nicht transferiert und verbleibt auf dem
Projektierungs-PC.
Die Dateierweiterung einer Projektdatei ist "*.ap11".
Projektdatei, ablauffähige
Eine ablauffähige Projektdatei ist die generierte Datei, die bei der Projektierung aus der
Projektdatei für ein bestimmtes Bediengerät generiert wird. Die ablauffähige Projektdatei
wird auf das zugehörige Bediengerät transferiert und dient dort dem Bedienen und
Beobachten von Anlagen.
Die Dateierweiterung einer ablauffähigen Projektdatei ist "*.fwc".
Projektdatei, komprimierte
Eine komprimierte Projektdatei ist die komprimierte Form einer Projektdatei. Die
komprimierte Projektdatei kann zusätzlich zur ablauffähigen Projektdatei auf das zugehörige
Bediengerät transferiert werden. Am Projektierungs-PC muss dazu beim Transfer der
Rücktransfer aktiviert sein. Die komprimierte Projektdatei wird i. d. R. auf einer externen
Speicherkarte abgelegt.
Die Dateierweiterung einer komprimierten Projektdatei ist "*.pdz".
Projektierungs-PC
Ein Projektierungs-PC ist ein Programmiergerät oder PC, auf dem Projekte durch
Projektierung mit einer Projektierungs-Software für eine Anlage erstellt werden.
Comfort Panels
222
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Glossar
Projektierungs-Software
Die Projektierungs-Software ist eine Software zur Erstellung von Projekten, die der
Prozessvisualisierung dienen. Eine Projektierungs-Software ist z. B. WinCC.
Prozessvisualisierung
Die Prozessvisualisierung ist die Darstellung von technischen Prozessen mit textlichen und
grafischen Mitteln. In projektierten Anlagenbildern kann durch Aus- und Eingabe von
Informationen in ablaufende Prozesse in der Anlage eingegriffen werden.
Quittieren
Durch das Quittieren einer Meldung bestätigen Sie, dass Sie diese zur Kenntnis genommen
haben.
Rezeptur
Eine Rezeptur ist eine Zusammenstellung von Variablen zu einer festen Datenstruktur. Die
projektierte Datenstruktur kann in der Projektierungs-Software oder am Bediengerät mit
Daten belegt werden und wird dann als Datensatz bezeichnet. Die Verwendung von
Rezepturen stellt sicher, dass beim Übertragen eines Datensatzes alle zugeordneten Daten
gemeinsam und synchron zur Steuerung übertragen werden.
Runtime-Software
Die Runtime-Software ist eine Software zur Prozessvisualisierung, mit der ein Projekt auf
einem Projektierungs-PC getestet werden kann.
Schutzart
Die Schutzart gibt die Eignung eines elektrischen Betriebsmittels für verschiedene
Umgebungsbedingungen an – außerdem den Schutz von Menschen gegen potenzielle
Gefährdung bei der Benutzung dieser Betriebsmittel.
Die mit IP klassifizierte Schutzart unterscheidet sich von der Schutzklasse zu. Beide
betreffen jedoch den Schutz gegen Berühren gefährlicher elektrischer Spannungen. Die
Schutzart klassifiziert zusätzlich den Schutz des Geräts vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Schutzklasse
Die Schutzklasse dient in der Elektrotechnik der Einteilung und Kennzeichnung von
elektrischen Betriebsmitteln in Bezug auf vorhandene Sicherheitsmaßnahmen, die einen
elektrischen Schlag verhindern sollen.
Es gibt vier Schutzklassen für elektrische Betriebsmittel.
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
223
Glossar
Steuerung
Eine Steuerung ist der Sammelbegriff für Geräte und Systeme, mit denen das Bediengerät
kommuniziert, z. B. SIMATIC S7.
Steuerungsauftrag
Ein Steuerungsauftrag löst am Bediengerät eine Funktion durch die Steuerung aus.
Systemmeldung
Einer Systemmeldung ist die Meldeklasse "System" zugeordnet. Eine Systemmeldung weist
auf interne Zustände im Bediengerät und in der Steuerung hin.
Tab-Reihenfolge
Die Tab-Reihenfolge ist eine Festlegung bei der Projektierung zur Reihenfolge der Objekte,
die durch die Betätigung von <TAB> aktiviert werden.
Transfer
Der Transfer ist die Übertragung eines ablauffähigen Projekts vom Projektierungs-PC zum
Bediengerät.
Variable
Eine Variable ist ein definierter Speicherplatz, in den ein Wert geschrieben und aus dem ein
Wert gelesen werden kann. Dies kann von der Steuerung aus oder über das Bediengerät
geschehen. Abhängig davon, ob die Variable eine Anbindung an die Steuerung hat oder
nicht, werden externe Variablen (Prozessvariablen) und interne Variablen unterschieden.
WinCC
WinCC (TIA-Portal) ist eine Engineering-Software zur Projektierung von SIMATIC Panels,
SIMATIC Industrie PC und Standard PC mit der Visualisierungssoftware WinCC Runtime
Advanced oder dem SCADA System WinCC Runtime Professional.
Comfort Panels
224
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Index
A
Abbildung, 5
Abbrechen-Taste, 71
Abkürzungsverzeichnis, 217
Ablageort
einstellen, 81, 106
ACK-Taste, 74
Adressierung, 118
Adressvergabe
TCP/IP-Netzwerk, 121
aktivieren
SecureMode, 87
Servicekonzept, 62
aktualisieren
Betriebssystem des Bediengeräts (Windows
CE), 148
Aktualisierung des Betriebssystems, 147
Akustik
Rückmeldung, 98, 99
akustische Rückmeldung, 156
ALARM_S, 210
alphanumerische Werte
eingeben, 161
ALT-Taste, 71
ändern
Bildschirmausrichtung, 93
Farbtiefe, 93
Helligkeit, 93
Anlagenaufbau
potenzialgebunden, 44
Anmeldedaten, 124
anschließen
Drucker, 50
Netzanschlussklemme, 45
Potenzialausgleich, 42
PROFINET, 48
Steuerung, 48
Stromversorgung, 44
Unterbrechungsfreie Stromversorgung, 45
USB-Gerät, 49
Anschlussgrafik
Drucker, 50
Potenzialausgleich, 43
Projektierungs-PC, 46
Steuerung, 48
Stromversorgung, 44
Anschlussreihenfolge, 41
anzeigen
Bediengerät-Informationen, 80
Hilfetext, 162
Informationen zum Bediengerät, 103
Speicherinformation, 104, 105
Systeminformation, 104, 105
Zertifikat, 80
Archiv
Format, 212
Funktionsumfang, 212
Audit, 23
Auf Werkseinstellungen zurücksetzen, 47
Aufgabenplaner
Funktionsumfang, 214
aufheben
Kennwortschutz, 88
SecureMode, 88
ausschalten
Bediengerät, 53
Auswahlliste
öffnen, 73
B
Backspace-Taste, 71
Backup, 80
bedienen
Bediengerät mit Systemtasten, 70
Control Panel mit Systemtasten, 73
Dialog mit Systemtasten, 73
Explorer mit Systemtasten, 72
mit externer Maus, 154
mit externer Tastatur, 154
Projekt mit Systemtasten, 74
Rückmeldung, 155
Windows CE mit Systemtasten, 72
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
225
Index
Bediengerät
auf Werkseinstellung zurücksetzen, 148
ausschalten, 53
Bedienelement, 60
Betriebssystem aktualisieren (Windows CE), 148
Daten sichern, 146
Daten wiederherstellen, 146
einbauen, 39
einschalten, 52
EMV-gerecht einbauen, 172
Freiraum, 32
License Key übertragen, 151
mit Systemtasten bedienen, 70
neu starten, 80
Neustart, 101
Technische Daten, 192, 194
testen, 52
Bediengerät tauschen
mit Servicekonzept, 63
Bediengeräte
Display, 192, 194
Eingabeeinheit, 192, 195
Gewicht, 192, 194
Schnittstellen, 193, 195
Speicher, 193, 195
Bedienungsrückmeldung, 155
einstellen, 81
beenden
Projekt, 163
Benutzeranzeige
Funktionsumfang, 213
Benutzername, 124
beschriften
Funktionstaste, 34
Beschriftungsstreifen
Abmessungen, 189
anbringen, 35
drucken, 34
Betauung, 197
Betriebsanleitung
Gültigkeitsbereich, 3
Zweck, 3
Betriebsart, 138
Offline, 138
Online, 138
Transfer, 52, 138
wechseln, 138
Betriebssystem
konfigurieren, 65
Betriebssystem aktualisieren, 139
Bild
Funktionsumfang, 211
Bildschirmausrichtung
ändern, 93
Bildschirmschoner, 81
einstellen, 95
Bildschirmtastatur, 80
konfigurieren, 82
verwenden, 79
Zeichenwiederholung, 83
booten, 101
Browser
einstellen, 80
Startseite, 80
Buskopplung, 209
C
Cache-Speicher
Internet, 127
CE-Zulassung, 169
Control Panel, 67
Kennwortschutz, 66
MPI, 117
öffnen, 68
PROFIBUS, 117
Cookies, 80, 129
CTRL-Taste, 71
Cursortaste, 61
Cursor-Taste, 71
D
Date/Time Properties, 80, 89
Daten wiederherstellen
Bediengerät, 146
Datenkanal
freigeben, 114
parametrieren, 81, 114
sperren, 114
Datum, 80
einstellen, 88
synchonisieren, 88
Datumsdarstellung, 81, 90
deaktivieren
Servicekonzept, 64
Default Gateway, 122
deinstallieren
Option, 139, 149
DHCP, 122
Direkttaste, 157
Bit-Zuordnung, 201
Funktionsumfang, 214
Comfort Panels
226
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Index
Display
Bediengeräte, 192, 194
DNS, 123
Server, 118
Dokumentation
mitgelieferte, 29
Doppelklick, 80
einstellen, 84
drucken
Beschriftungsstreifen, 34
über Netzwerkdrucker, 119
Drucker
anschließen, 50
Anschlussgrafik, 50
Eigenschaften einstellen, 80
Druckerverbindung
einstellen, 97
E
EGB, 174
EGB-Richtlinien, 174
EG-Konformitätserklärung, 169
Einbau
Hochformat, 31
Querformat, 31
Einbauausschnitt
Abmessungen, 34
anfertigen, 34
Kompatibilität zu anderen Bediengeräte, 33
einbauen
Bediengerät, 39
EMV-gerecht, 172
Einbaulage, 31
Einbauort, 29
Eingabe am Bediengerät
über Funktionstaste, 156
Eingabeeinheit
Bediengeräte, 192, 195
Eingabetaste, 71
eingeben
alphanumerische Werte, 161
hexadezimale Werte im Projekt, 159
numerische Werte im Projekt, 160
Wert, 158
eingetragene Marke, 4
einrichten
Kennwortschutz, 87
Netzwerk, 118
Uhrzeitserver, 113
Einsatz
Bedingungen, 198
im Industriebereich, 27
im Wohngebiet, 27
mit Zusatzmaßnahmen, 198
einschalten
Bediengerät, 52
einstellen
Ablageort, 81, 106
Bedienungsrückmeldung, 81
Bildschirmschoner, 95
Browser, 80
Date/Time, 80
Datum, 88
Datumsdarstellung, 90
Doppelklick, 84
Druckereigenschaften, 80
Druckerverbindung, 97
E-Mail, 81
E-Mail-Verbindung, 125
Ethernet-Parameter, 80
Farbtiefe, 80
Helligkeit, 80
Hintergrundbeleuchtung, 81
IP-Adresse, 80
MPI, 81, 117
Namensserver, 80
Netzwerk, 121
Orientierung des Bildschirms, 80
PROFIBUS, 117
PROFIBUS DP, 81
PROFINET IO, 81
Proxy, 80
Rechnername, 81
Regionaldaten, 90
Sound, 99
Sprache, 157
Stromversorgung, 81
Transfermodus, 141
Uhrzeit, 88
Verzögerungszeit, 81, 107
Zahlendarstellung, 90
Zeitdarstellung, 90
elektrische Trennung
sichere, 44
Elektromagnetische Verträglichkeit, 172
Elektrostatisch gefährdete Bauteile, 174
E-Mail
einstellen, 81, 125
Emission, 27, 173
EMV, 172
END-Taste, 71
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
227
Index
ENTER-Taste, 71
Entsorgung, 167
Ersatzteil
Kunststoffspannklemme, 21
Netzanschlussklemme, 21
Erstinbetriebnahme, 137
ESC-Taste, 71
Ethernet Settings
IP-Address, 121
Ethernet-Parameter
einstellen, 80
Excel Viewer, 23
Explosionsschutzrichtlinie, 170
G
geschützte Marke, 4
Gewicht
Bediengeräte, 192, 194
Grafikliste
Funktionsumfang, 211
Grenzwertprüfung, 159
Grenzwertüberwachung
Funktionsumfang, 211
Grundkenntnisse
erforderliche, 3
H
F
Farbtiefe
ändern, 93
einstellen, 80
Fehlbedienung
Signalton, 81, 156
Fernbedienung
über [email protected] konfigurieren, 81
FM-Zulassung, 170
Freiraum
Bediengerät, 32
Funkstörung, 27
Emission, 173
Funktion
ergänzende, 214
Funktionstaste, 61
beschriften, 34
globale Belegung, 156
lokale Belegung, 156
Funktionstest, 53
Funktionsumfang
ALARM_S, 210
Archiv, 212
Benutzeranzeige, 213
Bild, 211
Grafikliste, 211
Grenzwertüberwachung, 211
Hilfetext, 213
Meldepuffer, 210
Meldungen, 210
Rezeptur, 211
Sicherheit, 213
Skalierung, 211
Textliste, 211
Variable, 211
Helligkeit
ändern, 93
einstellen, 80
hexadezimale Werte
im Projekt eingeben, 159
Hilfetext
anzeigen, 162
Funktionsumfang, 213
Taste, 74
Hintergrundbeleuchtung
einstellen, 81
reduzieren, 95
Hinweise
allgemeine, 27
HMI InputPanel
Options, 81
HOME-Taste, 71
I
Identification, 124
importieren
Zertifikat, 80, 130
Informationen
zum Bediengerät, 103
InputPanel, 80
installieren
Option, 139, 149
Instandhaltung, 167
interne Uhr, 88
Comfort Panels
228
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Index
Internet
Browser, 69
Cache-Speicher, 127
Einstellungen, 125
Explorer, 69
Options, 80
Settings, 81
Sicherheitseinstellung, 80
Startseite, 127
Suchmaschine, 127
Internet Options
Privacy, 129
IP-Adresse
einstellen, 80
Ethernet, 121
Isolationsprüfung
Prüfspannung, 200
IT-Security, 26
K
kalibrieren
Touchscreen, 80, 85
Kennwort
festlegen, 87
Kennwortschutz, 80
aufheben, 88
einrichten, 87
Task-Leiste, 66
Kennzeichen
EG-Konformitätserklärung, 169
Explosionsschutzrichtlinie, 170
Zulassungen, 170
Keyboard Properties, 80
Klang
einem Ereignis zuordnen, 81
klimatische
Lagerungsbedingungen, 197
Transportbedingungen, 197
Kompatibilitätskonflikt, 145
konfigurieren
Betriebssystem, 65
Bildschirmtastatur, 80, 82
Fernbedienung über [email protected], 81
Netzwerk, 119
[email protected], 81, 126
Uhrzeitserver, 81
Konvention
Begriff, 5
Stil, 4
Konverter RS 422-RS 232, 21
Konverter und Adapter, 21
Kopplung, 209
Kurven
Funktionsumfang, 214
L
Lagerungsbedingungen, 197
LAN-Verbindung, 80
Lautstärke, 98
Leitung
Datenaustausch, 50
Leitungen
anschließen, 41
Leitungsquerschnitt, 44
Potenzialausgleich, 42
License Key
auf ein Bediengerät übertragen, 151
transferieren, 139
zurücktransferieren, 139
License Keys, 150
Lizenz
verwalten, 151
Loader, 65
öffnen, 65
löschen
Zertifikat, 80, 130
Löschen-Taste, 71
M
Marke, 4
mechanische
Lagerungsbedingungen, 197
Transportbedingungen, 197
Media Player, 69
Mehrtastenbedienung, 154
Meldepuffer
Funktionsumfang, 210
Meldung
Funktionsumfang, 210
Microsoft Excel Viewer, 23
Microsoft PDF Viewer, 23
Microsoft Word Viewer, 23
Mouse Properties, 80
MPI
einstellen, 81, 117
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
229
Index
N
P
Nachkommastelle, 160
Namensserver, 123
Nennbelastung
Schnittstelle, 49
Network & Dial-up Connections, 80
Network ID, 80
Netzanschlussklemme
anschließen, 45
Netzwerk
Anmeldedaten, 80
einrichten, 118
einstellen, 121
konfigurieren, 119
Netzwerkbetrieb
Rechnername, 120
Normen, 169
numerische Werte
im Projekt eingeben, 160
numerischer Wert
Grenzwertprüfung, 159
Nachkommastellen, 160
parametrieren
Datenkanal, 81, 114
Password Properties, 80, 87
PDF Viewer, 23
PELV, 44
Pflege, 165
Potenzialausgleich
Anforderungen, 42
anschließen, 42
Anschlussgrafik, 43
Leitung, 43
potenzialgebundener Anlagenaufbau, 44
Potenzialunterschied, 42
Printer Properties, 80, 97
PROFIBUS DP
einstellen, 81
PROFINET, 118
Adressierung, 118
anschließen, 48
PROFINET IO
einstellen, 81
Kommunikation, 48
Kommunikationsstörung, 209
PROFINET-Dienste
Direkttasten freigeben, 111
Direkttasten sperren, 111
PROFIenergy aktivieren, 111
Projekt
beenden, 163
offline testen, 144
online testen, 144
transferieren, 137, 139
weiterverwenden, 139
Projektierungs-PC, 137
anschließen, 46
Anschlussgrafik, 46
Projektierungsphase, 137
Protokoll
Steuerung, 209
Proxy
einstellen, 80
Server, 80, 125, 128
Prozessführungsphase, 137
Prüfung
auf Umgebungsbedingungen, 199
Putzbild, 166
O
Offline
Betriebsart, 138
Test, 144
öffnen
Auswahlliste, 73
Control Panel, 68
Loader, 65
Online
Betriebsart, 138
Test, 144
OP Properties, 80
Device, 103
Memory Monitoring, 136
Persistent Storage, 91
Touch, 85
Option
deinstallieren, 139, 149
installieren, 139, 149
Optionen, 23
optische Rückmeldung, 155
Orientierung des Bildschirms
einstellen, 80
Q
Quittieren-Taste, 74
Comfort Panels
230
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Index
R
Rechnername
einstellen, 81
für Netzwerkbetrieb, 120
Recycling, 167
reduzieren
Hintergrundbeleuchtung, 95
Regional and Language Settings, 81, 90
Regionaleinstellungen, 90
Registrierungseinträge
sichern, 80, 91
Reinigungsmittel, 165
Reparaturfall, 167
Restore, 80, 132
Retouren-Center, 167
Rezeptur
Funktionsumfang, 211
Richtlinien
EGB-Richtlinien, 174
Rückansicht
4''-Variante, 17
Geräte ab 7'', 18
Rückmeldung
akustisch, 98, 99, 156
optisch, 155
Rücksetzen auf Werkseinstellungen, 147
S
S7-Transfer Settings, 81
Schnittstelle
Nennbelastung, 49
Schnittstellen
Bediengeräte, 193, 195
Schutzart, 33
Fremdkörperschutz, 200
Wasserschutz, 200
Schutzfolie, 21
Schutzklasse, 200
Schutzmaßnahme
statische Elektrizität, 176
Schutzvermerk, 4
Screensaver, 81, 95
SecureMode
aktivieren, 87
aufheben, 88
wiedereinschalten, 88
Securityhinweise, 26
Seitenansicht
4''-Variante, 17
Geräte ab 7'', 19
Servicekonzept
aktivieren, 62
Bediengerät tauschen, 63
deaktivieren, 64
Servicepaket, 167
Servicepakete, 21
Settings
Internet, 81
Language, 81
Regional, 81
S7-Transfer, 81
SHIFT-Taste, 71
sichere elektrische Trennung, 44
Sicherheit
Funktionsumfang, 213
Normen, 169
Zertifikate, 169
Sicherheitseinstellung, 80
Sicherheitshinweis
Beschädigung des Bediengeräts, 41
Betrieb in Innenräumen, 27
Datenverlust möglich, 134
Direkttaste, 157
Funktionsstörung, 49
gegen Fehlbedienung, 165, 166
Gerätename, 112
Hilfetext wechseln, 163
Hintergrundbeleuchtung, 95
Kompatibilitätskonflikt, 145
Lagerung, 197
Mehrtastenbedienung, 154
Neustart, 101
Path, 106, 107
Potenzialausgleichsleitung, 43
Project File, 106, 107
Speicheraufteilung, 105
Stromausfall, 145
Tastatur, 61
Touchscreen, 60
Transferbetrieb, 116
Transport, 197
unbeabsichtigte Aktion, 60, 61
unbeabsichtigte Reaktion, 165, 166
USB-Schnittstelle, 49
versehentlicher Transferbetrieb, 115
zeitabhängige Reaktion, 88
sichern, 139, 145
auf externes Speichermedium, 80, 132
Daten des Bediengeräts, 146
Registrierungseinträge, 80, 91
temporäre Datei, 91
Siemens HMI Input Panel Options, 80
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
231
Index
Signalton
bei Fehlbedienung, 81, 156
Skalierung
Funktionsumfang, 211
[email protected], 23
konfigurieren, 81, 126
SMTP-Server, 125
Software-Optionen, 23
Sound
einstellen, 81, 99
Event einstellen, 99
Spannklemme
einbauen, 37
Speicher
Bediengeräte, 193, 195
Speicherinformation, 81
anzeigen, 104, 105
Speicherkarte, 21
wiederherstellen Dateisystem, 91
Speicherkartenverriegelung, 21
Speichermanagement, 80, 136
Speichermedien, 21
Speichermedium
sichern auf externes, 132
wiederherstellen von externem, 133
Sprache einstellen, 157
Sprachumschaltung
Funktionsumfang, 214
starten
Bediengerät, 80, 101
Transfer, 142
Startseite
Internet, 127
statische Elektrizität
Schutzmaßnahmen, 176
Steuertaste, 61
Steuerung
anschließen, 48
Anschlussgrafik, 48
Anzahl koppelbarer, 209
Protokoll, 209
Störgröße
impulsförmig, 172
sinusförmig, 173
Strahlung, 26
hochfrequente Strahlung, 26
Stromausfall, 145
Stromversorgung
anschließen, 44
Anschlussgrafik, 44
Bediengeräte, 193, 196
einstellen, 81
Zustand, 81
Subnet Mask, 122
Suchmaschine
Internet, 127
synchronisieren
Datum und Uhrzeit, 88
System Properties, 81
Device Name, 120
General, 104
Memory, 105
Systeminformation, 81
anzeigen, 104, 105
Systemmeldung
in der Online-Hilfe, 216
Parameter, 216
Systemtaste, 61
Systemtasten
Control Panel bedienen, 73
Dialog bedienen, 73
Explorer bedienen, 72
Projekt bedienen, 74
Windows CE bedienen, 72
T
TAB-Taste, 72
Tabulator-Taste, 72
Task-Leiste, 66
Tastatur
Sicherheitshinweis, 61
Taste
Abbrechen, 71
ACK, 74
ALT, 71
CTRL, 71
Cursor, 71
END, 71
ENTER, 71
ESC, 71
Hilfetext, 74
HOME, 71
Löschen, 71
SHIFT, 71
TAB, 72
Tabulator, 72
Umschalten, 71
Weiterblättern, 71
Zurückblättern, 71
Comfort Panels
232
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Index
TCP/IP-Adresse, 121
Technische Daten
Bediengeräte, 192, 194
Display, 192, 194
Eingabeeinheit, 192, 195
Schnittstellen, 193, 195
Speicher, 193, 195
Stromversorgung, 193, 196
temporäre Datei
sichern, 91
testen
Bediengerät, 52
Textliste
Funktionsumfang, 211
Touchscreen
kalibrieren, 80, 85
Sicherheitshinweis, 60
Transfer, 137, 138, 140
abbrechen, 52
automatisch starten, 140
manuell starten, 140
starten, 142
Transfer Settings, 81
Channel, 115
Directories, 106, 107
Transferbetrieb
über MPI, 116
über PROFIBUS DP, 116
versehentlicher, 115
Transfereinstellungen, 114
transferieren
License Key, 139
Projekt, 137, 139
Transfermodus
einstellen, 141
Transportbedingungen, 197
Transportschaden, 29
U
Umgebungsbedingung
klimatische, 199
mechanische, 198
Prüfung, 199
Umschalten-Taste, 71
unbeabsichtigte Aktion, 60, 61, 154
Unterbrechungsfreie Stromversorgung, 45
UPS Properties
Configuration, 108
Current status, 110
USB-FlashDrive, 21
USB-Gerät
anschließen, 49
Username, 124
V
Variable
Funktionsumfang, 211
VBScript
Funktionsumfang, 214
Verbindungen mit Steuerung
Anzahl, 209
Verpolschutz, 45
Verschlüsselung, 129
versehentlicher Transferbetrieb, 115
verwalten
Lizenz, 151
verwenden
Bildschirmtastatur, 79
Verzögerungszeit
einstellen, 81, 107
Viewer, 69
Volume, 98
einstellen, 81
Volume & Sounds Properties, 81
Vorderansicht
4''-Variante, 16
Geräte ab 7'', 18
übertragen
License Key auf Bediengerät, 151
Uhr
interne, 88
Uhrzeit, 80
einstellen, 88
synchonisieren, 88
Uhrzeitserver
einrichten, 113
konfigurieren, 81
UL-Zulassung, 170
Comfort Panels
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
233
Index
W
Z
Währungsdarstellung, 81
Wartung, 165
Weiterblättern-Taste, 71
Werkseinstellungen, 47
Wert
eingeben, 158
wiedereinschalten
SecureMode, 88
wiederherstellen, 139, 145
Daten des Bediengeräts, 146
von externem Speichermedium, 80, 133
von Speicherkarte, 91
Wiederinbetriebnahme, 137
WinCC flexible Internet Settings
Email, 125
E-Mail, 81
Windows CE Desktop
Kennwortschutz, 66
Windows CE Task-Leiste, 66
Winkeladapter, 21
WINS, 123
Server, 118
Word Viewer, 23
Zahlendarstellung, 81, 90
Zeichenwiederholung, 80
Bildschirmtastatur, 83
zeitabhängige Reaktion, 88
Zeitdarstellung, 81, 90
Zeitzone
einstellen, 88
Zertifikat
anzeigen, 80
importieren, 80, 130
löschen, 80, 130
Zertifikate, 169
Zugentlastung, 53
Zulassung für Australien, 171
Zulassungen, 169
zuordnen
Klang einem Ereignis, 81
Zurückblättern-Taste, 71
Zurücksetzen
Bediengerät auf Werkseinstellungen, 148
Zurücksetzen auf Werkseinstellung, 139
zurücktransferieren
License Key, 139
Comfort Panels
234
Betriebsanleitung, 03/2012, A5E03404956-02
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement