Education Suites 2013 Installationshandbuch
Education Suites 2013 Installationshandbuch
©
2012 Autodesk, Inc. All Rights Reserved. Except as otherwise permitted by Autodesk, Inc., this publication, or parts thereof, may not
be reproduced in any form, by any method, for any purpose.
Certain materials included in this publication are reprinted with the permission of the copyright holder.
Trademarks
The following are registered trademarks or trademarks of Autodesk, Inc., and/or its subsidiaries and/or affiliates in the USA and other countries:
123D, 3ds Max, Algor, Alias, Alias (swirl design/logo), AliasStudio, ATC, AUGI, AutoCAD, AutoCAD Learning Assistance, AutoCAD LT, AutoCAD
Simulator, AutoCAD SQL Extension, AutoCAD SQL Interface, Autodesk, Autodesk Homestyler, Autodesk Intent, Autodesk Inventor, Autodesk
MapGuide, Autodesk Streamline, AutoLISP, AutoSketch, AutoSnap, AutoTrack, Backburner, Backdraft, Beast, Beast (design/logo) Built with
ObjectARX (design/logo), Burn, Buzzsaw, CAiCE, CFdesign, Civil 3D, Cleaner, Cleaner Central, ClearScale, Colour Warper, Combustion,
Communication Specification, Constructware, Content Explorer, Creative Bridge, Dancing Baby (image), DesignCenter, Design Doctor, Designer's
Toolkit, DesignKids, DesignProf, DesignServer, DesignStudio, Design Web Format, Discreet, DWF, DWG, DWG (design/logo), DWG Extreme,
DWG TrueConvert, DWG TrueView, DWFX, DXF, Ecotect, Evolver, Exposure, Extending the Design Team, Face Robot, FBX, Fempro, Fire, Flame,
Flare, Flint, FMDesktop, Freewheel, GDX Driver, Green Building Studio, Heads-up Design, Heidi, Homestyler, HumanIK, IDEA Server, i-drop,
Illuminate Labs AB (design/logo), ImageModeler, iMOUT, Incinerator, Inferno, Instructables, Instructables (stylized robot design/logo),Inventor,
Inventor LT, Kynapse, Kynogon, LandXplorer, LiquidLight, LiquidLight (design/logo), Lustre, MatchMover, Maya, Mechanical Desktop, Moldflow,
Moldflow Plastics Advisers, Moldflow Plastics Insight, Moldflow Plastics Xpert, Moondust, MotionBuilder, Movimento, MPA, MPA (design/logo),
MPI, MPI (design/logo), MPX, MPX (design/logo), Mudbox, Multi-Master Editing, Navisworks, ObjectARX, ObjectDBX, Opticore, Pipeplus, Pixlr,
Pixlr-o-matic, PolarSnap, PortfolioWall, Powered with Autodesk Technology, Productstream, ProMaterials, RasterDWG, RealDWG, Real-time
Roto, Recognize, Render Queue, Retimer, Reveal, Revit, RiverCAD, Robot, Scaleform, Scaleform GFx, Showcase, Show Me, ShowMotion,
SketchBook, Smoke, Softimage, Softimage|XSI (design/logo), Sparks, SteeringWheels, Stitcher, Stone, StormNET, Tinkerbox, ToolClip, Topobase,
Toxik, TrustedDWG, U-Vis, ViewCube, Visual, Visual LISP, Voice Reality, Volo, Vtour, WaterNetworks, Wire, Wiretap, WiretapCentral, XSI.
All other brand names, product names or trademarks belong to their respective holders.
Disclaimer
THIS PUBLICATION AND THE INFORMATION CONTAINED HEREIN IS MADE AVAILABLE BY AUTODESK, INC. "AS IS." AUTODESK, INC. DISCLAIMS
ALL WARRANTIES, EITHER EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO ANY IMPLIED WARRANTIES OF MERCHANTABILITY OR
FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE REGARDING THESE MATERIALS.
Inhalt
Kapitel 1
Überblick über Education Suites und Installation . . . . . . . . . 1
Autodesk Education Suite - Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
Systemvoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Installations- und Lizenztypen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Vorbereitung der Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Administratorberechtigungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Feststellen von Seriennummer und Produktschlüssel . . . . . . . . . . 10
Minimieren der Risiken von Installationsfehlern . . . . . . . . . . . . . 12
Dokumentation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Kapitel 2
Einzelplatzrechner-Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Installieren von Produkten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Deinstallieren von Produkten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Kapitel 3
Netzwerklizenzierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Netzwerklizenzierung . . . . . . . . . . . .
Wissenswertes über Lizenzservermodelle . .
Einzelner Lizenzserver . . . . . . . . .
Verteiltes Lizenzserver-Modell . . . .
Redundantes Lizenzserver-Modell . .
Funktionsweise von Lizenzen . . . . . . . .
Interpretation der Lizenzdatei . . . . . . . .
Abbruch der Verbindung zum Lizenzserver .
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
. 17
. 17
. 18
. 18
. 19
. 19
. 20
. 23
iii
Installieren des Network License Managers . . . . . . . . . . . .
Konfigurieren eines Lizenzservers . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verfahren zur Lizenzserver-Konfiguration unter Windows
Anhalten und erneutes Starten des Lizenzservers . . . . .
Verfahren zum Neustarten des Lizenzservers
(Windows) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Deinstallieren eines Windows Network License Manager . . . .
FLEXnet-Konfigurationswerkzeuge . . . . . . . . . . . . . . . .
Windows-Dienstprogramme für die Lizenzserver-Verwaltung . .
Einrichten und Verwenden einer Optionsdatei . . . . . . . . . .
Lizenzierung mehrerer Produkte . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 4
.
.
.
.
.
.
.
.
. 23
. 24
. 24
. 26
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
. 26
. 27
. 28
. 28
. 29
. 29
Erstellen einer Einrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Einrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Prüfen der Einrichtungsbereitschaft . . . . . . . . . . . .
Erstellen einer Netzwerkfreigabe . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurieren einzelner Produkte . . . . . . . . . . . . . .
Eine Ausgangseinrichtung erstellen . . . . . . . . . . . . .
Ändern einer Einrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verweisen von Benutzern auf das Administrations-Image .
Kapitel 5
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
. 35
. 36
. 38
. 38
. 39
. 41
. 43
Verwenden der Imaging-Software zum Verteilen von
Produkten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Verteilen von Produkten mit Imaging-Software .
Verteilen von Mehrplatz-Einzelprodukten .
Verteilen von Netzwerklizenzprodukten . .
Wiederherstellen des Master-Image . . . . .
Kapitel 6
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
. 45
. 45
. 46
. 47
Lizenzaktivierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Aktivierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Kapitel 7
Kontakte und technischer Support . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Kontaktinformationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Technischer Support . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Kapitel 8
Fehlerbehebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Lizenzierungsprobleme . . . .
Lizenzfehler . . . . . . . . . .
Netzwerkprobleme . . . . . .
Bereitstellungsprobleme . . . .
Probleme bei der Installation .
iv | Inhalt
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
. 55
. 55
. 57
. 58
. 67
Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
Inhalt | v
vi
Überblick über Education
Suites und Installation
1
Autodesk Education Suite - Überblick
Autodesk® Education Suites-Produkte bieten Bildungseinrichtungen Zugriff auf
eine Reihe von Produkten. Für eine einzige kostengünstige jährliche Gebühr
können Bildungseinrichtungen mit diesem flexiblen, subskriptionsbasierten
Lizenzprogramm bekannte Autodesk-Gestaltungswerkzeuge verwenden und
gleichzeitig die erforderliche Zeit zum Verwalten lizenzierter Software reduzieren.
Es gibt die folgenden Autodesk Education Suites:
■ Autodesk Education Master Suite (MS)
■
Autodesk Design Academy (ADA)
■
AutoCAD Design Suite Ultimate (ADS U)
■
Autodesk Building Design Suite Ultimate (BDS U)
■
Autodesk Entertainment Creation Suite Ultimate (ECS U)
■
Autodesk Factory Design Suite Ultimate (FDS U)
■
Autodesk Infrastructure Design Suite Ultimate (IDS U)
■
Autodesk Plant Design Suite Ultimate (PDS U)
■
Autodesk Product Design Suite Ultimate (PrDS U)
Weitere Informationen zu diesen Suites finden Sie auf der Autodesk-Webseite
für sekundäre Ausbildung (http://www.autodesk.com/education-secondary-deu) oder
der Seite für postsekundäre Ausbildung (http://www.autodesk.com/education-postsecondary-deu).
1
Produkt-Matrix
Die in jeder Suite enthaltenen Produkte werden in der folgenden Tabelle
gezeigt. Mit dem Buchstaben T gekennzeichnete Produkte sind nicht Teil des
Suite-Installationsprogramms. Besitzer der Suite sind jedoch berechtigt, das
Produkt von einer Autodesk-Website herunterzuladen.
Autodesk-Produktverteilung in Education Suites
Produkt
MS
ADA ADS BDS ECS FDS
U
U
U
U
AutoCAD
X
X
AutoCAD Architecture
X
X
AutoCAD Civil 3D
X
X
AutoCAD Electrical
X
X
AutoCAD Mechanical
X
AutoCAD MEP
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
AutoCAD Piping & Instrumentation Design (P&ID)
X
AutoCAD Plant 3D
X
AutoCAD Raster Design
X
AutoCAD Structural Detailing
X
AutoCAD Utility Design
X
D
X
X
X
D
PDS PrDS
U
U
X
AutoCAD LT
AutoCAD Map 3D
X
IDS
U
X
X
X
X
2 | Kapitel 1 Überblick über Education Suites und Installation
X
Produkt
MS
ADA ADS BDS ECS FDS
U
U
U
U
Autodesk 3ds Max
X
Autodesk Alias Design
X
X
Autodesk Design Review
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Autodesk Infrastructure
Map Server
X
X
X
Autodesk Inventor
X
X
X
X
X
X
Autodesk Motionbuilder
X
Autodesk Mudbox
X
Autodesk Navisworks
Manage
X
X
X
Autodesk Maya
Autodesk Navisworks Simulate
X
X
Autodesk Factory Design
Utilities
Autodesk Inventor Professional
PDS PrDS
U
U
X
Autodesk 3ds Max Design
Autodesk Infrastructure
Modeler
IDS
U
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Autodesk Education Suite - Überblick | 3
Produkt
MS
ADA ADS BDS ECS FDS
U
U
U
U
Autodesk Quantity Take
Off (QTO)
X
X
Autodesk Revit
X
X
Autodesk Revit Architecture
IDS
U
PDS PrDS
U
U
X
Autodesk Revit Structure
X
X
Autodesk Robot Structural Analysis Professional
X
X
Autodesk Showcase
X
Autodesk Simulation
Moldflow Adviser Ultimate
X
D
Autodesk Simulation
Multiphysics*
X
D
Autodesk Sketchbook
Designer
X
X
X
Autodesk Softimage
Autodesk Vault Basic
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
* Verweise auf Autodesk Simulation Mechanical in der Readme-Datei zum Produkt und
auf Websites gelten auch für Autodesk Simulation Multiphysics.
4 | Kapitel 1 Überblick über Education Suites und Installation
Systemvoraussetzungen
Um eine optimale Leistung zu erzielen, sollten Sie sicherstellen, dass der
Computer, auf dem Sie eine Installation der Autodesk Education
Suites-Produkte planen, die Systemanforderungen erfüllt, die in der folgenden
Tabelle aufgeführt werden. Diese Systemanforderungen gelten für die Education
Master Suite und in der Regel auch für die anderen Education Suites. Für
einzelne Produkte können jedoch spezifische Anforderungen gelten. Diese
finden Sie in der folgenden Ausnahmen-Tabelle.
Empfohlene Konfigurationen
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Ultimate (32- oder
64-Bit), Professional (32- oder 64-Bit) oder
Home Premium Edition
Microsoft Windows XP, SP3 oder höher für
32-Bit-Version, SP2 oder höher für 64-BitVersion
Browser
Microsoft Internet Explorer 7.0 oder höher
Prozessor
Für Windows 7: Intel Pentium 4 oder AMD
Athlon Dual Core-Prozessor mit SSE2Technologie, 3 GHz oder höher
Für Windows XP: Intel Pentium 4 oder
AMD Athlon Dual Core-Prozessor mit SSE2Technologie, 1,6 GHz oder höher
RAM
Festplattenspeicher
Grafikhardware
Bildschirmauflösung
Zeigegerät
mindestens 4 GB, 8 GB empfohlen.
mindestens 500 GB
DirectX 9 oder höher, 256 MB Grafikkartenspeicher oder mehr oder wie unter
www.autodesk.com/hardware empfohlen
1280 x 1024 mit True Color
Microsoft-Maus-kompatibles Zeigegerät
Systemvoraussetzungen | 5
Ausgabemedium
USB-Anschluss
Ausnahmen zu den empfohlenen Konfigurationen
Betriebssystem
AutoCAD Map 3D und Autodesk SketchBook Designer bieten keine Unterstützung
für Microsoft Windows Home Premium.
Autodesk Infrastructure Modeler bietet
keine Unterstützung für Microsoft Windows
XP.
Nicht englischsprachige Versionen von
Autodesk 3ds Max und 3ds Max Design
bieten keine Unterstützung für Microsoft
Windows XP.
Prozessor
Um die 3D-Modellierung zu unterstützen,
verwenden Sie unabhängig vom Betriebssystem einen der folgenden Prozessoren:
Festplattenspeicher
■
Intel Pentium 4
■
AMD Athlon 3,0 GHz oder höher
■
Intel- oder AMD Dual Core-Prozessor,
2,0 GHz oder höher
mindestens 200 GB für Autodesk Design
Academy
Grafikhardware
Verwenden Sie für Autodesk Infrastructure
Modeler eine DirectX 10-fähige Grafikkarte
mit 512 MB Grafikspeicher, die 2x-AntiAliasing (2xAA) unterstützt.
Verwenden Sie für Autodesk Mudbox eine
OpenGL-fähige Grafikkarte.
Browser
Verwenden Sie für Autodesk 3ds Max, 3ds
Max Design oder Infrastructure Modeler
Microsoft Internet Explorer 8.0 oder höher.
6 | Kapitel 1 Überblick über Education Suites und Installation
Zeigegerät
Verwenden Sie für Autodesk 3ds Max, 3ds
Max Design oder Showcase eine 3-TastenMaus.
Installations- und Lizenztypen
Der von Ihnen erworbene Lizenztyp gibt die Art der Installation vor. Für
Produkte zum Erstellen von Einrichtungen werden Sie zur Angabe einer der
folgenden Installationstypen aufgefordert.
WICHTIG Für eine Einrichtung muss der Lizenztyp, den Sie auf der
Konfigurationsseite des Installationsprogramms ausgewählt haben (Netzwerkoder Einzelplatzlizenz), für alle Produkte in Ihrer Einrichtung verwendet werden.
Wenn Sie Produkte auswählen, die den von Ihnen erworbenen Lizenztyp nicht
unterstützen, können Sie diese Produkte nicht aktivieren.
Autodesk stellt zwei Haupttypen von Lizenzen bereit:
■ Eine Netzwerklizenz unterstützt eine bestimmte Anzahl von Benutzern,
die mit einem Netzwerk verbunden sind. Ein Dienstprogramm namens
Network License Manager (NLM) ist auf eine Netzwerkserver eingerichtet
und stellt eine Lizenz für jeden Benutzer aus, der ein Autodesk-Produkt
startet, bis die Anzahl der erworbenen Lizenzen erreicht ist. Wenn ein
Benutzer alle Autodesk-Produkte schließt, wird die Lizenz normalerweise
an den NLM zurückgegeben und steht für andere Benutzer zur Verfügung.
Der NLM kann jedoch so konfiguriert werden, dass ein Benutzer eine Lizenz
entleihen und so die Verbindung zum Netzwerk bis zu einem bestimmten
Rückgabedatum trennen kann, ohne die Lizenz zurückgeben zu müssen.
Eine entliehene Lizenz wird erst am Rückgabedatum an den NLM
zurückgegeben, oder auch früher, wenn der Benutzer sich entschließt, die
Lizenz früher zurückzugeben.
■
Eine Einzelplatzlizenz unterstützt eine oder mehrere Autodesk-Produkte
für einen einzelnen Benutzer. Dieser Lizenztyp verfügt auch über eine
Mehrplatz-Version, die eine bestimmte Anzahl von Benutzern unterstützt.
Die Software kann auf weiteren Computern in Ihrem Unternehmen
installiert werden, die Anzahl gleichzeitiger Benutzer ist jedoch begrenzt.
Netzwerklizenz
Produkte mit Netzwerklizenz werden für Unterrichts- und Laborumgebungen
empfohlen, da sie die Verwaltung erleichtern. Sie installieren das Programm
Installations- und Lizenztypen | 7
auf Computern. Die dabei installierten Dateien und Registrierungseinträge
ermöglichen die Kommunikation des Programms mit NLM. Die
Lizenzaktivierung wird einmal für alle Produkte von Autodesk im Netzwerk
ausgeführt.
Ein weiterer Vorteil von Netzwerklizenzen ist, dass Sie das Produkt auf mehr
Systemen installieren können, als Lizenzen vorhanden sind. Beispielsweise
haben Sie eine Netzwerklizenz für 25 Plätze erworben, das Produkt wurde aber
auf 30 Systemen im Unterrichtsraum installiert. Durch Einsatz von NLM
können die Studenten Produkte auf einem beliebigen der 30 Systeme ausführen,
solange die maximale Anzahl von Lizenzen (25) nicht überschritten wird.
Einzelplatzlizenz
Bei einer Einzelplatzinstallation müssen Sie alle Programme einzeln auf jedem
Computer installieren, registrieren und aktivieren. Die Registrierung der
Einzelplatzprodukte wird beim erstmaligen Starten der Anwendung
durchgeführt und die Registrierungsinformationen müssen während des
Registrierungsvorgangs manuell eingegeben werden. In Unterrichts- oder
Laborumgebungen gibt es zwei Möglichkeiten für die Verwendung dieser
Produkte:
■ Wenn die Systeme nicht durch ein Netzwerk miteinander verbunden sind,
installieren Sie die Produkte einzeln auf jedem System.
■
Wenn die Systeme durch ein Netzwerk miteinander verbunden sind,
kopieren Sie die Dateien des Installationsprogramms in einen gemeinsam
genutzten Ordner auf dem primären Server, oder erstellen Sie eine
Einrichtung in diesem Ordner, und installieren Sie die Produkte auf allen
Computern aus dem gemeinsam genutzten Ordner.
ANMERKUNG Es wird empfohlen, Einzelplatzprodukte direkt von den
Installationsdatenträgern zu installieren. Außerdem wird empfohlen, Einrichtungen
für Mehrplatz-Einzeleinrichtungs- und Netzwerklizenzprodukte zu erstellen.
Mehrplatz-Einzellizenz
Wenn bei Ihrer Anlage keine Netzwerkverbindung besteht, alle Systeme jedoch
mit dem Internet verbunden sind, können Sie lizenzierte Produkte mit einer
Mehrplatz-Einzeleinrichtung verwenden.
Mehrplatz-Einzelinstallationen sind mit Einzelplatzinstallationen vergleichbar,
mit der Ausnahme, dass alle Ihre Produkte die gleiche Seriennummer für die
Aktivierung verwenden. Im Gegensatz zur Netzwerklizenzierung legt die
Mehrplatzlizenz die maximale Anzahl der Computer fest, auf denen die Lizenz
8 | Kapitel 1 Überblick über Education Suites und Installation
installiert werden kann. Bei einer Mehrplatz-Einzeleinrichtung können Sie
eine Einrichtung erstellen, um Produkte einfacher und in einer vorgegebenen
Konfiguration auf mehrere Computer zu verteilen.
Sie können eine Änderung der erworbenen Lizenz durch den autorisierten
Autodesk-Händler für Fortbildungsprodukte anfordern. Sie können z. B. eine
Lizenz für eine Mehrplatz-Einzeleinrichtung zu einer Netzwerklizenz ändern
sowie die Anzahl der Plätze für die vorhandene Lizenz erhöhen.
Die Registrierungsinformationen sind während der Erstellung eines
Einrichtungs-Images vorkonfiguriert. Durch diese Praxis bleiben die
Registrierungsdaten für alle Computer konsistent. Sofern ein Produkt mit der
Einrichtungs-Image-Verknüpfung installiert ist und alle Systeme über
Internetzugang verfügen, werden Sie nur zur Aktivierung des ersten Produkts
in der Suite aufgefordert. Produkte, die nach der ersten Aktivierung gestartet
werden, werden automatisch aktiviert.
Vorbereitung der Installation
Dieser Abschnitt enthält Hintergrundinformationen über die Installation von
Education Suites-Produkten, Grundvoraussetzungen, die vor der Installation
erfüllt sein müssen, Installationstypen und eine allgemeine Beschreibung der
Lizenztypen.
Alle Education Suites verwenden ein einziges Installationsprogramm, in dem
drei Produktlizenzierungsoptionen zur Auswahl stehen: Netzwerklizenz,
Mehrplatz-Einzeleinrichtung oder Einzelplatzinstallation. Welchen Lizenztyp
Sie verwenden, hängt von den zu installierenden Produkten und von der
erworbenen Lizenz ab. Der empfohlene Lizenztyp für Unterrichts- oder
Laborumgebungen ist die Netzwerklizenz oder Mehrplatz-Einzeleinrichtung.
Für beide Typen wird empfohlen, dass Sie eine Einrichtung erstellen, mit der
Sie die Produkte auf mehrere Computer verteilen.
Einrichtungen werden in einem gemeinsam genutzten Ordner im Netzwerk
gespeichert. Dadurch kann das Produkt auf Computern im Netzwerk installiert
werden, die über Zugriff auf den gemeinsam genutzten Ordner verfügen.
Weitere Informationen zum Erstellen eines freigegebenen Ordners finden Sie
unter Erstellen einer Netzwerkfreigabe auf Seite 38. Der Einrichtungsassistent
kann direkt von den Installationsmedien der Produkte ausgeführt werden.
Weitere Informationen zu Einrichtungen finden Sie unter Erstellen einer
Einrichtung auf Seite 35.
Vorbereitung der Installation | 9
Installationsvoraussetzungen
Vor dem Installieren eines beliebigen Produkts aus dem Autodesk Education
Suites-Paket sollten Sie die folgenden Schritte durchführen:
■ Prüfen Sie für jedes Produkt, das Sie installieren möchten, die
Systemanforderungen. Siehe Systemanforderungen auf Seite 5.
■
Vergewissern Sie sich, dass Sie den richtigen Lizenztyp für Ihren Bedarf
bestellt haben. Siehe Installation und Lizenztypen auf Seite 7.
■
Stellen Sie sicher, dass Sie über Administratorrechte verfügen und sich
damit auskennen. Siehe Administratorberechtigungen auf Seite 10.
■
Informieren Sie sich, wie Sie die Produkte während der Aktivierung
personalisieren.
■
Schließen Sie alle anderen Anwendungen, und stellen Sie sicher, dass Sie
mit beliebigen Antivirenprogrammen oder Sicherheitssoftware auf den
Computern umgehen können, um die Produktinstallation zu erlauben.
■
Wenn Sie eine Einrichtung erstellen möchten, so erstellen Sie einen
Verteilungsplan und einen freigegebenen Ordner für jedes Produkt, das
Sie installieren möchten. Siehe Erstellen einer Einrichtung auf Seite 35.
■
Wenn Sie Imaging-Software (so genannte Ghosting-Software) zum Verteilen
von Produkten verwenden möchten, sollten Sie mit der Verwendung
solcher Software vertraut sein. Siehe Verteilen von Produkten mit ImagingSoftware auf Seite 45.
Administratorberechtigungen
Für die Installation von Autodesk Education Suites-Produkten müssen Sie über
Administratorberechtigungen auf jedem Computer verfügen, auf dem die
Produkte installiert werden sollen. Wenn Sie Fragen zu Ihrer
Berechtigungsebene haben, wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator.
Feststellen von Seriennummer und Produktschlüssel
Wenn Sie Autodesk Education Suites-Produkte installieren, werden Sie im
Fenster Product Information (Produktinformationen) des
Installationsprogramms zur Eingabe der Seriennummer und des
Produktschlüssels aufgefordert.
10 | Kapitel 1 Überblick über Education Suites und Installation
Seriennummer und Produktschlüssel befinden sich außen auf der
Produktverpackung oder in der E-Mail Autodesk Upgrade and Licensing
Information. Halten Sie die Angaben bereit, bevor Sie die Installation des
Produkts durchführen, damit Sie die Installation nicht unterbrechen müssen.
Die Seriennummer besteht aus einem dreistelligen Präfix gefolgt von einer
achtstelligen Nummer. Der Produktschlüssel ist fünfstellig.
Der eingegebenen Daten werden dauerhaft im Produkt gespeichert. Gehen
Sie bei der Eingabe dieser Informationen sorgfältig vor, da Sie sie zu einem
späteren Zeitpunkt nur durch Deinstallation ändern können. Sie können diese
Produktinformationen zu einem späteren Zeitpunkt lesen, indem Sie in der
InfoCenter-Werkzeugleiste auf den Pfeil neben der Schaltfläche Hilfe
(Fragezeichen) klicken. Klicken Sie auf About (Info) ➤ Product Information
(Produktinformationen).
Einheitliche Produkt- und Benutzerdaten
Es ist wichtig, dass die Produkt- und Benutzerdaten (Kontaktinformationen
für Schule, Unterrichts- oder Laborumgebung) bei der Registrierung und
Aktivierung der Produkte auf allen Autodesk-Produkten einheitlich sind. Wenn
Sie Produkte registrieren und aktivieren, geben Sie die Informationen auf der
Website zur Online-Registrierung, registeronce.autodesk.com, ein. Wenn Sie die
Daten falsch oder inkonsistent eingeben, können Aktivierungsprobleme
auftreten.
Beispiel: Angenommen, Herr Schmidt arbeitet an einer Schule und hat
Education Suites-Software erhalten. Er installiert eines der Produkte auf seinem
eigenen PC und aktiviert das Produkt mit seinen persönlichen Daten. Er fordert
dann den Systemadministrator auf, die Produkte im Netzwerk der Schule zu
installieren. Der Systemadministrator möchte ein Produkt mit den Daten der
Schule registrieren und aktivieren. Da die Softwarelizenz aber bereits von Herrn
Schmidt registriert und aktiviert wurde, kann die Software im Schulnetzwerk
nur registriert und aktiviert werden, indem die exakten persönlichen Daten
von Herrn Schmidt eingegeben werden.
Wenn Sie die Produkt- und Benutzerdaten nicht kennen, wenden Sie sich an
den für Sie zuständigen Autodesk-Fachhändler oder das Autodesk Business
Center. Weitere Informationen finden Sie unter Kontaktinformationen auf
Seite 51.
Feststellen von Seriennummer und Produktschlüssel | 11
Minimieren der Risiken von Installationsfehlern
Der Installationsvorgang vieler Autodesk Education Suites-Produkte kann
durch andere Anwendungen wie Microsoft Outlook oder Sicherheitssoftware
unterbrochen werden. Vor der Installation der Produkte wird empfohlen, dass
Sie alle laufenden Anwendungen schließen und sicherstellen, dass die
Sicherheitssoftware entweder so eingestellt ist, dass Produktinstallationen
erlaubt sind, oder vorübergehend deaktiviert wird.
TIPP Wenn während der Installation MSI (Windows Installer)-Fehler auftreten,
finden Sie weitere Informationen in der Autodesk Support-Wissensdatenbank oder
Microsoft Support-Wissensdatenbank.
Dokumentation
Wenn Sie bisher noch keine Education Suites-Produkte verwendet haben,
lesen Sie das gesamte Handbuch, bevor Sie mit der Installation beginnen.
Weitere Dokumentation ist über die Optionen Installation Help
(Installationshilfe) System Requirements (Systemanforderungen) oder Readme
des Installationsprogramms verfügbar. Einige Produkte verfügen ebenfalls über
eine Reihe von Informationsverknüpfungen, die sich links auf den
Installationsseiten befinden.
ANMERKUNG Nicht alle Produkte verfügen über Online-Dokumentation. Wenn
für ein Produkt Dokumentation verfügbar ist, aber keine Verknüpfungen angezeigt
werden, können Sie auf die Dokumentation über die Installationsmedien zugreifen.
In der Regel befindet sie sich in einem Ordner Docs auf der oberen Ebene der
Dateistruktur.
Zusätzlich zu den Installations- und Lizenzierungshandbüchern können Sie
auf eine umfangreiche Dokumentation in jedem Autodesk-Produkt zugreifen,
indem Sie im Produkt auf das Hilfemenü klicken.
Aktuelle Informationen, einschließlich Installationsinformationen, finden Sie
in der Readme-Datei der Produkte oder auf den Dokumentationswebseiten
der einzelnen Produkte unter docs.autodesk.com. Die Hauptseite für den
Autodesk-Support ist www.autodesk.com/support-deu.
12 | Kapitel 1 Überblick über Education Suites und Installation
Einzelplatzrechner-Installation
2
Installieren von Produkten
Alle Autodesk Education Suites-Produkte können als Einzelplatzversionen
installiert werden.
Drei Installationsmethoden sind verfügbar:
■ Wenn Sie Autodesk Subscription-Partner sind, laden Sie Produkte aus dem
Subscription Center herunter: www.autodesk.com/subscriptionlogin-deu.
■
Installieren Sie die Produkte mithilfe der Produktmedien einzeln auf jedem
Computer.
■
Erstellen Sie bei einer Netzwerkumgebung einen gemeinsam genutzten
Ordner für das Produkt, und laden Sie die Produktdateien herunter, oder
kopieren Sie den Inhalt der Medien in den gemeinsam genutzten Ordner.
Führen Sie auf jedem Computer die Datei setup.exe vom primären Server
aus.
ANMERKUNG In der im Folgenden beschriebenen Vorgehensweise erhalten Sie
einen allgemeinen Überblick über den Installationsvorgang. In einigen Fällen können
Unterschiede zwischen den Installationsprogrammen auftreten. Folgen Sie in diesen
Fällen den auf dem Bildschirm angezeigten Anweisungen.
So installieren Sie die Produkte
1 Führen Sie im Installationsordner des Produkts die Datei Setup.exe oder
Autorun.exe aus.
2 Klicken Sie auf Installieren.
13
3 Lesen Sie den Autodesk Software-Lizenzvertrag für Ihr Land oder Ihre
Region. Klicken Sie auf I Accept (Ich akzeptiere) und anschließend auf
Next (Weiter).
4 Geben Sie auf der Seite Product Information (Produktinformationen) die
Produktsprache, den Lizenztyp und die Seriennummer sowie den
Produktschlüssel Ihrer Education Suite ein, und klicken Sie dann auf
Next (Weiter).
5 Wählen Sie auf der Seite Configure Installation (Installation
konfigurieren) die zu installierenden Produkte aus. Wenn Sie die
Vorgabeeinstellungen eines Produkts konfigurieren möchten, klicken
Sie auf das Produktfeld in der Liste, um die Konfigurationsseite zu öffnen.
Nachdem Sie alle gewünschten Änderungen vorgenommen haben,
klicken Sie auf das Produktfeld, um die Konfigurationsseite zu schließen.
6 Klicken Sie auf Installieren. Klicken Sie nach Abschluss der Installation
auf Finish (Fertig stellen) oder Exit (Beenden).
ANMERKUNG Bei einigen Programmen werden Sie nach Abschluss der
Installation möglicherweise zum Neustarten des Systems aufgefordert. Starten
Sie bei entsprechender Eingabeaufforderung das System erneut, bevor Sie
weitere Programme installieren.
Deinstallieren von Produkten
Beim Deinstallieren eines Autodesk-Produkts werden alle Komponenten und
Produktinstallationsdateien vom System entfernt.
So deinstallieren Sie ein Autodesk-Produkt
1 Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
■ (Windows 7) Klicken Sie auf Start ➤ Systemsteuerung ➤ Programme
➤ Programm deinstallieren.
■
(Windows Vista) Klicken Sie im Startmenü auf ➤ Systemsteuerung
➤ Programme und Funktionen ➤ Programm deinstallieren oder
ändern.
■
(Windows XP) Klicken Sie im Startmenü auf ➤ Einstellungen ➤
Systemsteuerung ➤ Software.
2 Wählen Sie in der Liste der Programme das jeweilige Produkt aus, und
klicken Sie auf Deinstallieren/Ändern bzw. Ändern/Entfernen.
14 | Kapitel 2 Einzelplatzrechner-Installation
3 Klicken Sie auf Deinstallieren, und befolgen Sie dann alle zusätzlichen
Anweisungen für das Produkt, falls vorhanden.
ANMERKUNG Die Softwarelizenz bleibt erhalten, auch wenn das Autodesk-Produkt
vom System entfernt wird. Wenn Sie das Autodesk-Produkt später neu installieren,
müssen Sie das Programm dann nicht mehr registrieren und neu aktivieren.
Deinstallieren von Produkten | 15
16
Netzwerklizenzierung
3
Netzwerklizenzierung
Wenn Sie die Produkte in einem Netzwerk installieren möchten, verwenden Sie
den Network License Manager (NLM).
NLM ist ein Dienstprogramm, das die Verteilung der Suite- oder Produktlizenzen
auf Computer im Netzwerk verwaltet. Wenn ein Autodesk-Produkt vom Benutzer
gestartet wird, gibt NLM in der Regel eine Lizenz zum Aktivieren der Verwendung
eines oder mehrerer Produkte auf diesem Computer aus. Wenn ein Benutzer
alle Autodesk-Produkte auf einem Computer schließt, wird die Lizenz an NLM
zurückgegeben und steht für andere Benutzer zur Verfügung. NLM arbeitet mit
einer festgelegten maximalen Anzahl von verfügbaren Lizenzen für das Netzwerk.
Weitere Informationen zur Netzwerklizenzierung finden Sie im Autodesk
Lizenzierungshandbuch. Wenn Sie auf das Handbuch zugreifen möchten, wählen
Sie im Installationsprogramm die Option Installation Help (Installationshilfe)
aus. Außerdem können Sie das Handbuch auf den Produktmedien im Ordner
mit der Dokumentation (Docs) anzeigen.
Wissenswertes über Lizenzservermodelle
In diesem Abschnitt werden die drei möglichen Servermodelle erklärt, die
Network License Manager unterstützt. Ein Servernetzwerk kann eine beliebige
Kombination von Windows-, Mac OS X- und Linux-Servern umfassen. Es werden
die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle dargestellt, damit Sie leichter
entscheiden können, welches Modell Ihren Anforderungen am besten entspricht.
Beim Erwerb einer Netzwerklizenz geben Sie an, welches Servermodell Sie
verwenden werden.
17
Einzelner Lizenzserver
Beim Modell des einzelnen Lizenzservers wird der Network License Manager
auf einem einzelnen Server installiert, sodass die Lizenzverwaltung und
-aktivitäten auf diesen Server beschränkt sind. Eine einzelne Lizenzdatei
repräsentiert die Gesamtanzahl der auf dem Server verfügbaren Lizenzen.
Vorteile eines einzelnen Lizenzservers
■ Da die Lizenzverwaltung nur auf einem Server durchgeführt wird,
konzentriert sich der Verwaltungsaufwand wie auch die Fehlersuche auf
diesen einzelnen Punkt.
■
Der Wartungsaufwand ist bei diesem Lizenzserver-Modell am geringsten.
Nachteile eines einzelnen Lizenzservers
■ Wenn der einzelne Server ausfällt, kann das Autodesk-Produkt so lange
nicht ausgeführt werden, bis der Server wieder verfügbar ist.
Verteiltes Lizenzserver-Modell
Beim Modell der verteilten Lizenzserver sind die Lizenzen auf mehrere Server
verteilt. Jeder Server benötigt eine eigene Lizenzdatei. Für die Erstellung eines
verteilten Lizenzservers müssen Sie den Network License Manager auf jedem
Server starten, der zum Pool der verteilten Server gehört.
Vorteile des verteilten Lizenzserver-Modells
■ Die Server können sich an beliebiger Stelle in einem Wide Area Network
(WAN) befinden; Sie müssen nicht zum gleichen Subnetz gehören.
■
Wenn ein Server im verteilten Server-Pool ausfällt, stehen die Lizenzen auf
den anderen Servern weiterhin zur Verfügung.
■
Wenn Sie einen Server im Server-Pool austauschen müssen, muss nicht
der gesamte Pool erneut erstellt werden.
■
Der Serveraustausch ist einfacher als beim redundanten Server-Pool, wo
Sie den gesamten Pool neu aktivieren müssen.
Nachteile des verteilten Lizenzserver-Modells
■ Wenn ein Server im Server-Pool ausfällt, stehen die Lizenzen dieses Servers
nicht mehr zur Verfügung.
■
Dieses Modell benötigt möglicherweise mehr Zeit für die Einrichtung und
Wartung als andere Modelle.
18 | Kapitel 3 Netzwerklizenzierung
Redundantes Lizenzserver-Modell
Beim redundanten Lizenzservermodell sind drei Server zum Authentifizieren
von Lizenzdateien konfiguriert. Lizenzen können weiterhin überwacht und
ausgegeben werden, solange mindestens zwei Lizenzserver funktionsfähig
sind. Der Network License Manager ist auf jedem Server installiert, und die
Lizenzdatei ist auf jedem Server identisch.
Beim redundanten Lizenzserver-Modell müssen sich alle Server im selben
Subnetz befinden und die gleiche Netzwerkkommunikation verwenden.
(Langsame und fehleranfällige Verbindungen oder Einwahlverbindungen
werden nicht unterstützt.)
Vorteile des redundanten Lizenzserver-Modells
■ Wenn einer der drei Server ausfällt, sind weiterhin alle im Server-Pool
verwalteten Lizenzen verfügbar.
Nachteile des redundanten Lizenzserver-Modells
■ Wenn mehr als ein Server ausfällt, sind keine Lizenzen verfügbar.
■
Alle drei Server müssen sich im selben Subnetz befinden und über eine
zuverlässige Netzwerkkommunikation verfügen. Die Redundanz des
Server-Pools bedeutet nicht, dass Netzwerk-Fehlertoleranz zur Verfügung
steht.
■
Wenn einer der drei redundanten Server ausgetauscht wird, muss der
gesamte Server-Pool neu eingerichtet werden.
■
Wenn Ihr Autodesk-Produkt die Lizenzentleihung unterstützt und Lizenzen
von einem redundanten Lizenzserverpool entliehen werden, müssen Sie
den Lizenzserver neu starten, nachdem Sie den Network License Manager
beendet haben.
Funktionsweise von Lizenzen
Wenn Sie ein Autodesk-Produkt starten, wird über das TCP/IP-Netzwerk eine
Lizenz vom Lizenzserver angefordert. Wenn die Anzahl verfügbarer Lizenzen
noch nicht überschritten wurde, weist Network License Manager dem
Computer eine Lizenz zu, und die Anzahl der auf dem Lizenzserver verfügbaren
Lizenzen wird um eins reduziert.
Wenn Sie das Produkt beenden, wird die Lizenz an Network License Manager
zurückgegeben. Wenn auf einem Computer mehrere Sitzungen eines
Funktionsweise von Lizenzen | 19
Autodesk-Produkts ausgeführt werden, kommt nur eine Lizenz zum Einsatz.
Nach Beendigung der letzten Sitzung wird die Lizenz freigegeben.
Die Verteilung und Verfügbarkeit von Lizenzen wird durch die folgenden drei
Prozesse geregelt:
■ Der Lizenzmanager-Daemon (lmgrd oder Imgrd.exe) handhabt den ersten
Kontakt mit der Anwendung und gibt die Verbindung an den
Zulieferer-Daemon weiter. Damit kann ein einzelner lmgrd-Daemon von
vielen verschiedenen Softwareanbietern verwendet werden, um
Lizenzauthentifizierungen durchzuführen. Der lmgrd-Daemon startet die
Zulieferer-Daemons bzw. startet sie nach Bedarf neu.
■
Der Autodesk-Zulieferer-Daemon (adskflex oder adskflex.exe) verfolgt
die Autodesk-Lizenzen, die ausgecheckt wurden, und die Computer, auf
denen sie verwendet werden. Jeder Softwareanbieter besitzt einen
eindeutigen Zulieferer-Daemon für die Verwaltung lieferantenspezifischer
Lizenzen.
ANMERKUNG Wenn der Zulieferer-Daemon adskflex aus irgendeinem Grund
beendet wird, verlieren alle Benutzer ihre Lizenzen, bis lmgrd den
Zulieferer-Daemon neu startet bzw. bis das Problem, das die Beendigung
hervorgerufen hat, gelöst wurde.
■
Lizenzdatei ist eine Textdatei, die herstellerspezifische
Lizenzinformationen enthält.
Interpretation der Lizenzdatei
Die Netzwerklizenzdatei, die Sie von Autodesk erhalten, enthält
Lizenzinformationen, die für eine Netzwerkinstallation erforderlich sind. Sie
erhalten die Lizenzdateiinformationen von Autodesk, wenn Sie Ihr
Autodesk-Produkt registrieren.
Die Lizenzdatei enthält Informationen über Netzwerkserver-Knoten und
Zulieferer-Daemons. Sie enthält außerdem eine verschlüsselte digitale Signatur,
die bei der Erstellung der Datei durch Autodesk generiert wird.
Die Lizenzdatei konfiguriert Network License Server für die Verwaltung der
Lizenzen. Beim Erstellen einer Einrichtung müssen Sie den bzw. die Namen
der Network License Server angeben, damit jede Produktinstanz weiß, von
welchem Server sie eine Lizenz anfordern soll. Der/Die Network License Server
muss/müssen für jeden Benutzer zugänglich sein, der Autodesk-Produkte
ausführt, die eine Netzwerklizenz erfordern.
20 | Kapitel 3 Netzwerklizenzierung
In der nachfolgenden Tabelle sind die einzelnen Lizenzdatei-Parameter
definiert. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch License Administration
Guide, das mit Network License Manager zusammen installiert wird.
Definitionen der Lizenzdatei-Parameter
Zeile
Parameter
Definition
Beispiel
SERVER
Host-Name
Host-Name des Servers, auf dem sich
der Network License Manager befindet
LABSERVER
Host-ID
Ethernet-Adresse des Servers, auf
dem sich der Network License Manager befindet
03D054C0149B
USE_SERVER
[Keiner]
VENDOR
Zulieferer-Daemon
Der Name des Autodesk-ZuliefererDaemon auf der Serverseite
adskflex.exe
Anschlussnummer
Netzwerk-Anschlussnummer, die
ausschließlich für die Verwendung
mit Autodesk-Produkten reserviert ist,
die mit dem Autodesk-ZuliefererDaemon ausgeführt werden.
port=2080
Name
Name der Funktionscodegruppe
SERIES_1
Version
Interne Versionsnummern-Referenz
1.000
COMPONENTS
Liste der im Paket unterstützen
Funktionscodes
COMPONENTS="526000REVIT_9_OF\
51200ACD_2007_OF\
513001INVBUN_11_OF"
PACKAGE
OPTIONEN
OPTIONS=SUITE
Interpretation der Lizenzdatei | 21
Definitionen der Lizenzdatei-Parameter
Zeile
INCREMENT
Parameter
Definition
Beispiel
SUPERSEDE
Ersatz für eine vorhandene Inkrementzeile des gleichen Funktionscodes aus
beliebigen Lizenzdateien auf demselben Lizenzserver, die über ein Datum
vor dem definierten Ausgabedatum
verfügen
SUPERSEDE
SIGN
Die verschlüsselte Signatur, die zur
Authentifizierung der Attribute der
Lizenzdatei verwendet wird
SIGN=0 SIGN2=0
Funktionscode
Das von der Lizenzdatei unterstützte
Produkt
51200ACD_2007_0F
Ablaufdatum
Der Zeitraum, den die Lizenzen zur
Verfügung stehen
permanent
Anzahl der Lizenzen
Anzahl der Lizenzen, die von der Lizenzdatei unterstützt werden
25
VENDOR_STRING
Lizenzverwendungstyp und Lizenzverhalten des Produkts, das von der Lizenzdatei unterstützt wird.
COMMERCIAL
BORROW
Definition des Lizenzentleihungszeitraums für die Lizenzen, die unter
derselben INCREMENT-Zeile definiert
sind.
In diesem Beispiel beträgt der maximale Zeitraum, für den Lizenzen
entliehen werden können, 4320
Stunden (180 Tage), sofern nicht
anderweitig vermerkt.
Wenn dieser Parameter in der Lizenzdatei fehlt, ist die Lizenzentleihung
deaktiviert
BORROW=4320
22 | Kapitel 3 Netzwerklizenzierung
Definitionen der Lizenzdatei-Parameter
Zeile
Parameter
Definition
Beispiel
DUP_GROUP
Definition mehrerer Lizenzanfragen,
wenn derselbe Benutzer und derselbe
Host dieselbe Lizenz verwenden
DUP_GROUP=UH
ISSUED
Datum, an dem die Lizenzdatei von
Autodesk erstellt wurde
15.07.2010
Seriennummer
Die Seriennummer des AutodeskProdukts
123-12345678
SIGN
Die verschlüsselte Signatur, die zur
Authentifizierung der Attribute der
Lizenzdatei verwendet wird
SIGN=6E88EFA8D44C
Abbruch der Verbindung zum Lizenzserver
Wenn ein Autodesk-Produkt ausgeführt wird, kommuniziert das Programm
nach der „Heartbeat“-Kommunikationsmethode in regelmäßigen Abständen
mit dem Lizenzserver. Wenn kein Heartbeat-Signal mehr empfangen wird,
versucht der Server, erneut eine Verbindung herzustellen. Wenn der Server
die Verbindung nicht wiederherstellen kann, wird dem Benutzer eine
Lizenz-Fehlermeldung angezeigt.
Wenn das Produkt nicht mehr ausgeführt werden kann, weil die Verbindung
zum Server getrennt wurde, müssen Sie es schließen und erneut starten. Die
meisten Autodesk-Produkte bieten Ihnen vor dem Herunterfahren die
Möglichkeit, geöffnete Dokumente zu speichern. Wenn das Problem, das den
Ausfall des Heartbeat-Signals ursprünglich verursachte, behoben wurde und
Lizenzen auf dem Server verfügbar sind, können Sie Ihr Autodesk-Produkt neu
starten.
Installieren des Network License Managers
Unter Windows installieren Sie Network License Manager über die Option
zum Installieren von Werkzeugen und Dienstprogrammen des Autodesk
Abbruch der Verbindung zum Lizenzserver | 23
Installationsprogramms. Wenn Ihr Produkt unter Mac OS X oder Linux
verfügbar ist, schlagen Sie im Produktanhang zu diesem Handbuch nach.
WICHTIG Installieren Sie Network License Manager nicht auf einem entfernten
Laufwerk. Geben Sie beim Installieren der Network License Manager-Dateien einen
Pfad zu einem lokalen Laufwerk an. Sie müssen den Laufwerksbuchstaben angeben.
Die Universal Naming Convention (UNC) wird nicht unterstützt.
Sie können Network License Manager vor oder nach den Produkten installieren,
die ihn verwenden werden. Mit dem Network License Manager müssen die
Lizenzserver konfiguriert werden, bevor Produkte Lizenzen abrufen können
und ausgeführt werden können.
Wenn auf dem Computer bereits eine frühere Version von Network License
Managers installiert ist, sollten Sie eine Aktualisierung vornehmen, indem Sie
Autodesk Network License Manager in demselben Ordner installieren, in dem
sich die Vorgängerversion befindet.
Konfigurieren eines Lizenzservers
Sie konfigurieren einen Lizenzserver, um die Autodesk-Produktlizenzen zu
verwalten.
WICHTIG Wenn Sie eine Firewall zwischen den Lizenzservern und den
Client-Computern installiert haben, öffnen Sie einige TCP/IP-Ports auf dem Server
für lizenzbezogene Kommunikation. Öffnen Sie den Port 2080 für adskflex, und
öffnen Sie die Ports 27000 bis 27009 für lmgrd.
Konfigurieren Sie den Lizenzserver mit einem der folgenden Verfahren.
Verfahren zur Lizenzserver-Konfiguration unter
Windows
So konfigurieren Sie einen Lizenzserver mit LMTOOLS
Sie sollten für das Arbeiten mit dem LMTOOLS-Dienstprogramm als
Administrator angemeldet sein.
24 | Kapitel 3 Netzwerklizenzierung
ANMERKUNG Bevor Sie auf Ihrem Lizenzserver Wartungsarbeiten vornehmen,
lesen Sie unter Anhalten und erneutes Starten des Lizenzservers auf Seite 26 nach.
1 Klicken Sie auf Start ➤ Alle Programme ➤ Autodesk ➤ Network
License Manager ➤ LMTOOLS Utility.
2 Stellen Sie im Dienstprogramm LMTOOLS auf der Registerkarte
Service/License File sicher, dass die Option Configure Using Services
aktiviert ist.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte Config Services.
4 Wählen Sie in der Liste mit den Dienstnamen den Dienst, den Sie zum
Verwalten von Lizenzen verwenden möchten.
®
Vorgabemäßig lautet der Dienstname Flexlm Service 1. Wenn FLEXnet
neben Autodesk weitere Software auf Ihrem Computer verwaltet, können
Sie den Servicenamen ändern, um Unklarheiten zu vermeiden. Sie können
beispielsweise FLEXlm Service1 in Autodesk Server1 umbenennen.
ANMERKUNG Wenn Sie über mehrere Software-Händler verfügen, die
FLEXnet zur Lizenzverwaltung verwenden, enthält die Liste Service Name
mehrere Optionen. Stellen Sie sicher, dass nur der Autodesk-Dienst aufgelistet
ist.
5 Geben Sie im Feld Path to Lmgrd.exe File den Pfad zum Network License
Manager-Daemon (lmgrd.exe) ein, oder klicken Sie auf die
Durchsuchen-Schaltfläche, um die Datei zu suchen.
Dieser Daemon wird vorgabemäßig im Ordner
C:\Programme\Autodesk\Autodesk Network License Manager installiert.
6 Geben Sie im Feld Pfad zur Lizenzdatei den Pfad ein, oder suchen Sie
dort das betreffende Verzeichnis.
Dies ist der Pfad zur Lizenzdatei, die Sie über autodesk.com erhalten
haben, oder der Pfad, in dem Sie die Lizenzdatei gespeichert haben, falls
Sie sie offline erhalten haben.
7 Geben Sie im Feld Pfad zu der Debugprotokolldatei einen Pfad für die
Erstellung eines Fehlerbehebungsprotokolls ein, oder klicken Sie auf die
Durchsuchen-Schaltfläche, um eine vorhandene Protokolldatei zu suchen.
Es wird empfohlen, dass Sie als Speicherort den Ordner
C:\Programme\Autodesk\Autodesk Network License Manager auswählen.
Die Protokolldatei muss über die Dateierweiterung .log verfügen. Für
neue Protokolldateien muss die Dateierweiterung .log manuell eingegeben
werden.
8 Um lmgrd.exe als Dienst auszuführen, wählen Sie Use Services.
Konfigurieren eines Lizenzservers | 25
9 Um die Datei lmgrd.exe beim Systemstart automatisch auszuführen,
wählen Sie die Option Start Server at Power Up.
10 Klicken Sie auf Save Service, um die neue Konfiguration unter dem in
Schritt 4 erstellten Dienstnamen zu speichern. Klicken Sie bei
Aufforderung auf die entsprechende Option zum Speichern der
Einstellungen für den Dienst.
11 Klicken Sie auf die Registerkarte Start/Stop/Reread, und gehen Sie
folgendermaßen vor:
■ Wenn ein Dienst noch nicht für Autodesk definiert wurde, klicken
Sie auf Start Server, um den Lizenzserver zu starten.
■
Wenn ein Dienst bereits für Autodesk definiert wurde und ausgeführt
wird, klicken Sie auf ReRead License File, um den Network License
Manager mit eventuellen Änderungen an der Lizenzdatei oder der
Optionsdatei zu aktualisieren.
Der Lizenzserver wird ausgeführt und ist zur Reaktion auf
Client-Anforderungen bereit.
12 Schließen Sie LMTOOLS.
Anhalten und erneutes Starten des Lizenzservers
Sie können erst dann Systemwartungsaufgaben auf dem Lizenzserver
(einschließlich der Deinstallation des Autodesk License Manager) durchführen,
nachdem Sie den Lizenzserver angehalten haben. Nachdem Sie die
Wartungsarbeiten durchgeführt haben, können Sie den Lizenzserver neu
starten.
Verfahren zum Neustarten des Lizenzservers (Windows)
So halten Sie einen Lizenzserver unter Windows an
Sie sollten für das Arbeiten mit dem LMTOOLS-Dienstprogramm als
Administrator angemeldet sein.
1 Klicken Sie auf Start ➤ Alle Programme ➤ Autodesk ➤ Network
License Manager ➤ LMTOOLS Utility.
26 | Kapitel 3 Netzwerklizenzierung
2 Klicken Sie im Dienstprogramm LMTOOLS auf die Registerkarte
Service/License File.
3 Wählen Sie die Option Configure Using Services.
4 Wählen Sie den Dienstnamen für den Lizenzserver, den Sie manuell
starten möchten.
5 Wählen Sie die Registerkarte Start/Stop/Reread.
6 Klicken Sie auf Stop Server.
7 Schließen Sie LMTOOLS.
So starten Sie einen Lizenzserver unter Windows neu
Sie sollten für das Arbeiten mit dem LMTOOLS-Dienstprogramm als
Administrator angemeldet sein.
1 Klicken Sie auf Start ➤ Alle Programme ➤ Autodesk ➤ Network
License Manager ➤ LMTOOLS Utility.
2 Klicken Sie im Dienstprogramm LMTOOLS auf die Registerkarte
Service/License File.
3 Wählen Sie die Option Configure Using Services.
4 Wählen Sie den Dienstnamen für den Lizenzserver, den Sie manuell
starten möchten.
5 Wählen Sie die Registerkarte Start/Stop/Reread.
6 Klicken Sie auf Start Server, um den Lizenzserver neu zu starten.
Deinstallieren eines Windows Network License
Manager
Anweisungen für Mac- und Linux-Plattformen finden Sie im Anhang zu Ihrem
Produkt in diesem Handbuch.
WICHTIG Vor der Deinstallation von Network License Manager müssen Sie das
Dienstprogramm LMTOOLS anhalten.
So deinstallieren Sie Network License Manager unter Windows
1 Klicken Sie auf Start, und klicken Sie dann in der Liste der Programme
auf ➤ Autodesk Network License Manager ➤ LMTOOLS Utility.
Deinstallieren eines Windows Network License Manager | 27
2 Klicken Sie im Dienstprogramm LMTOOLS auf die Registerkarte
Start/Stop/Reread, und klicken Sie anschließend auf Stop Server.
3 Schließen Sie LMTOOLS.
4 Suchen Sie in der Windows-Systemsteuerung Autodesk Network License
Manager in der Liste der Programme, und klicken Sie auf Entfernen oder
Deinstallieren, um das Programm zu deinstallieren.
5 Starten Sie den Computer neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
ANMERKUNG Sie müssen die Dateien, die zur Verwendung mit dem Network
License Manager erstellt wurden (beispielsweise Protokolldateien, Lizenzdateien
und die Optionsdatei) manuell löschen. Diese Dateien werden nicht automatisch
gelöscht, wenn Sie den Network License Manager deinstallieren.
FLEXnet-Konfigurationswerkzeuge
Network License Manager verwendet die
FLEXnet®-Lizenzverwaltungstechnologie von Flexera Software™. FLEXnet
bietet Werkzeuge, die die Verwaltung von Netzwerklizenzen vereinfachen.
Verwenden Sie die FLEXnet-Werkzeuge, um den Netzwerklizenzstatus zu
überwachen, um bei einem Systemausfall verlorene Lizenzen zurückzusetzen,
Fehler auf Lizenzservern zu beheben und existierende Lizenzdateien zu
aktualisieren.
Windows-Dienstprogramme für die LizenzserverVerwaltung
FLEXnet bietet zwei Dienstprogramme zur Verwaltung des Lizenzservers. Das
vorgegebene Verzeichnis für diese Werkzeuge befindet sich in folgendem
Ordner: C:\Programme\Autodesk\Autodesk Network License Manager.
®
Dienstprogramm LMTOOLS (lmtools.exe) Bietet eine grafische Microsoft
Windows-Benutzeroberfläche zur Verwaltung des Lizenzservers.
lmutil.exe Bietet eine Reihe von Befehlszeilenoptionen zur Verwaltung des
Lizenzservers.
Mithilfe von LMTOOLS bzw. lmutil.exe können Sie die folgenden
Server-Verwaltungsaufgaben ausführen:
■ Starten, Beenden und erneutes Starten des Servers
28 | Kapitel 3 Netzwerklizenzierung
■
Konfigurieren, Aktualisieren und erneutes Lesen der Lizenzdatei
■
Diagnose von System- oder Lizenzproblemen
■
Anzeigen des Serverstatus, einschließlich des aktiven Lizenzstatus
Einrichten und Verwenden einer Optionsdatei
Mit einer Optionsdatei legen Sie Konfigurationsoptionen fest, die bestimmen,
wie ein Lizenzserver Lizenzen verwaltet. In einer Optionsdatei sind Parameter
festgelegt, die von der Lizenzdatei gelesen und vom Programm Imgrd ausgeführt
werden.
Die Optionsdatei auf jedem Server legt fest, wie der betreffende Server Lizenzen
verwaltet. Indem Sie den Inhalt der Optionsdateien verwalten, können Sie
auf allen Lizenzservern das gleiche Verhalten festlegen oder bestimmte
Unterschiede zwischen den Servern implementieren.
ANMERKUNG Damit die Änderungen an der Optionsdatei auf dem Lizenzserver
übernommen werden, müssen Sie die Optionsdatei speichern und anschließend
die Lizenzdatei erneut lesen.
Sie können mit der Optionsdatei Parameter für die folgenden serverbezogenen
Funktionen einrichten:
■ Berichtsprotokolldatei
■
Lizenzentleihung
■
Lizenz-Zeitsperre
Sie können auch erweiterte Lizenzparameter einrichten, wie z. B. Reservieren
von Lizenzen, Einschränkung der Lizenzverwendung und Definieren von
Benutzergruppen. Weitere Informationen zum Festlegen erweiterter
Optionsdateiparameter finden Sie in der FLEXnet-Dokumentation. Diese
Dokumentation ist auf dem Lizenzserver im Verzeichnis des Network License
Manager installiert.
Lizenzierung mehrerer Produkte
Bei der Installation eines Autodesk-Produkts wird eine eigene Lizenzdatei
ausgegeben. Sie können Lizenzdateien für mehrere Autodesk-Produkte
verwalten, indem Sie die Lizenzdateien kombinieren. Um mehrere
Einrichten und Verwenden einer Optionsdatei | 29
Lizenzdateien für Autodesk-Produkte zu kombinieren, fügen Sie Zeilen von
der neuen Lizenzdatei in die vorhandene Lizenzdatei hinzu.
Wenn Sie zusätzliche Lizenzen für das gleiche Autodesk-Produkt kombinieren,
müssen Sie eine neue Lizenzdatei für die Gesamtanzahl der Lizenzen mit
diesem Funktionscode nicht nur für die neuen Lizenzen nehmen. Beispielsweise
dürfen zwei unterschiedliche AutoCAD 2013-Lizenzdateien nicht in einer
Datei kombiniert werden. Erwerben Sie eine neue Lizenzdatei, die die
erforderliche Anzahl von AutoCAD 2013-Lizenzen enthält.
ANMERKUNG Bei den in Education Suites enthaltenen Produkten ist das
Kombinieren von Lizenzdateien nicht erforderlich. Sie können jedoch bei Bedarf
die kommerziellen Lizenzdateien mit den Education Suite-Lizenzdateien
kombinieren.
Vor dem Kombinieren von Lizenzen sollten Sie die vorhandene LIC-Datei
sichern und den Lizenzserver anhalten. Durch das Anhalten des Servers
erhalten Sie eine "saubere" Aktualisierung.
ANMERKUNG Konfigurieren Sie keinen separaten Dienst für das neue
Autodesk-Produkt.
Beispiel für eine vollständige Lizenzdatei für kombinierte
Autodesk-Produktversionen:
SERVER servername 123456789111
USE_SERVER
VENDOR adskflex port=2080
PACKAGE 64300ACD_F adskflex 1.000
COMPONENTS="57600ACD_2009_0F
\
54600ACD_2008_0F 51200ACD_2007_0F 48800ACD_2006_0F" \
OPTIONS=SUITE SUPERSEDE ISSUED=25-Jun-2008 SIGN="03EF DE18
\
8046 0124 4EA4 6953 F82D 3169 7C24 D0DE E58E 8168 FFA3 D891
\
B43B 08D8 7E7F C6ED CBCC FE2A BB0A 4566 C2AE F1C1 D373 8348
\
E6E3 884A E398 1C78" SIGN2="07AC D696 8844 D19F AB00 8B75
53A3 \
2F76 91DF AED0 3231 1506 0E6B ADC6 C3B8 1797 93B5 9756 8C0F
30 | Kapitel 3 Netzwerklizenzierung
\
8811 56E6 B2BA 0523 FE2E 82B7 1628 076F 173B F37C 7240"
INCREMENT 64300ACD_F adskflex 1.000 permanent 2 \
VENDOR_STRING=commercial:permanent BORROW=4320 SUPERSEDE
\
DUP_GROUP=UH SUITE_DUP_GROUP=UHV ISSUED=25-Jun-2008 \
SN=399-99999999 SIGN="1CCB E88D B819 8604 06FA 9AEE 42F1
CBEA
\
37B9 3CFA A0A8 697F 9CB1 8354 6256 05ED 69D4 D2FF D512 6A2E
\
D5DD B722 EF5B 3172 BA95 4625 F8D3 DD24 BB39 6A58"
SIGN2="0DFF
\
FA6F C378 20E0 2622 BE52 B434 F99F 2681 2B93 64F2 CE0C 7F4A
\
7024 B3D1 051A 6920 72BD DE35 8920 E6A1 C8D6 AF23 7BE7 CC91
\
6916 70B1 9E80 AB07 1644"
PACKAGE 64800INVPRO_F adskflex 1.000 \
COMPONENTS="59600INVPRO_2009_0F \
55300INVPRO_2008_0F 51400INVPRO_11_0F 49000INVPRO_10_0F"
\
OPTIONS=SUITE SUPERSEDE ISSUED=25-Jun-2008 SIGN="1306 5990
\
F8A1 56FB 1D8A 9DA7 D6AE 8E9E F6EC 2862 367A 36E2 C5FB E6E1
\
4AAA 0128 8C2D 95FD 09B2 ABA1 6F98 A0A3 70DE 3220 6835 7E51
\
3849 9D81 8BDC 9DC1" SIGN2="0021 AA08 F2E7 8AEB 5345 341A
7E42 \
3001 B8C5 DFC2 6EB8 87C5 C04A AE43 A10F 1DA1 EF8A F0FA 10F5
\
AC81 1E22 789F A18D 650F 6BBB 563A BDA5 DD1C 82EC 27F6"
INCREMENT 64800INVPRO_F adskflex 1.000 permanent 2 \
VENDOR_STRING=commercial:permanent BORROW=4320 SUPERSEDE
Lizenzierung mehrerer Produkte | 31
\
DUP_GROUP=UH SUITE_DUP_GROUP=UHV ISSUED=25-Jun-2008 \
SN=399-99999966 SIGN="0BE4 51F4 570C DC48 5E66 F952 629E
EDF0
\
019C 6FF7 0509 1FF0 D4FB 3B16 1981 073F 31EC A241 8CB3 8782
\
E655 00C6 E097 D5EF B0D8 67D3 199D 699D 2E09 B16F"
SIGN2="1254
\
3E37 0CE4 F42D B7CD 858C 92FC A963 5274 770F 9354 FE29 E117
\
205D C632 0C4E AEC0 7501 9D9E FFEB D84D F154 16A1 E120 339A
\
FDBF 3F07 4477 B8B3 5DA4"
So kombinieren Sie zwei oder mehr Lizenzdateien
1 Öffnen Sie einen ASCII-Texteditor wie zum Beispiel Microsoft Notepad.
Verwenden Sie kein Textverarbeitungsprogramm, da durch dieses
Programm zusätzliche Daten zur Lizenzdatei hinzugefügt werden, durch
die die Lizenz ungültig wird.
2 Öffnen Sie die Lizenzdatei des Produkts.
3 Öffnen Sie eine der anderen Lizenzdateien in einer separaten
Notepad-Sitzung.
4 Wählen Sie in der Lizenzdatei den gesamten Text ab der Zeile, die mit
INCREMENT beginnt.
5 Kopieren Sie den Text, und fügen Sie ihn in die Lizenzdatei des Produkts
ein.
6 Öffnen Sie nach dem Kombinieren der Lizenzdateien die Anwendung
LMTOOLS, und klicken Sie auf die Registerkarte Start/Stop/Reread.
7 Klicken Sie auf die Registerkarte Server Status (Serverstatus), und
überprüfen Sie den Status des Servers, um sicherzustellen, dass er
ausgeführt wird.
8 Klicken Sie auf die Registerkarte Start/Stop/Reread. Klicken Sie auf die
Schaltfläche Reread License File, um sicherzustellen, dass die Änderungen
in der Lizenzdatei übernommen wurden.
32 | Kapitel 3 Netzwerklizenzierung
Wenn Reread erfolgreich durchgeführt wurde, wird am unteren Rand
des Dialogfelds LMTOOLS Folgendes angezeigt: "Reread Server License
File Completed". Wenn bei dem Vorgang Fehler auftreten, wird
stattdessen "Reread Server Failed" angezeigt. Wenn Reread-Fehler
auftreten, vergewissern Sie sich, dass auf der Registerkarte Config Services
(Konfigurationsdienste) auf die richtige .lic Datei verwiesen wird und
dass die Lizenzdateien richtig kombiniert wurden.
9 Klicken Sie auf File ➤ Exit.
Lizenzierung mehrerer Produkte | 33
34
Erstellen einer Einrichtung
4
Einrichtungen
Eine Einrichtung bietet eine effiziente Möglichkeit zur Installation eines oder
mehrerer Autodesk-Produkte mit einer vorgegebenen Konfiguration auf mehreren
Computern. Die für die Installation erforderlichen Dateien sind im Netzwerk
als Administrations-Image gespeichert. Dieses Image befindet sich in einem
Ordner, der für alle Benutzer freigegeben ist. Zum Installieren der Produkte
navigieren die Benutzer zum Einrichtungsordner und doppelklicken auf eine
Installationsprogramm-Verknüpfung (.LNK-Datei).
Weitere Informationen zu Einrichtungen finden Sie im
Netzwerkadministrator-Handbuch für das Produkt von Autodesk.
Einige wichtige Fakten über Einrichtungen:
■ Einrichtungen können für Netzwerklizenzen oder Mehrplatz-Einzellizenzen
erstellt werden.
■
Mehrere Einrichtungen mit verschiedenen Konfigurationen können im
gleichen Ordner vorhanden sein und das gleiche Administrations-Image
verwenden, das wiederum ein Satz von Installationsdateien ist.
■
Jede Einrichtung installiert Produkte in einer Sprache. Wenn Sie Produkte
in anderen Sprachen installieren möchten, erfordert jede Sprache eine eigene
Einrichtung.
■
Eine vorhandene Einrichtung kann die Grundlage für das Erstellen einer
Einrichtung mit einer anderen Konfiguration bilden.
■
Einrichtungen können so konfiguriert werden, dass sie eine Protokolldatei
für jede Installation erstellen. Netzwerkadministratoren können diese
Protokolldateien für die Fehlerbehebung nutzen.
35
■
Jede Einrichtung erstellt einen Unterordner <Einrichtungsname>\SMS_SCCM
scripts mit zwei Dokumenten, die Sie bei der Verteilung von Einrichtungen
mit Microsoft Systems Management Server (SMS) und System Center
Configuration Manager (SCCM) unterstützen: SMS_SCCM_ReadMe.txt und
<Einrichtungsname>_SCCM.txt .
Einrichten von Language Packs
AutoCAD-basierte Produkte, Inventor und 3ds Max können separate Language
Packs verwenden, um eine oder mehrere zusätzliche Sprachversionen zu einem
installierten Produkt hinzuzufügen. Jedes Language Pack bietet Zeichenfolgen
der Benutzeroberflächen, Meldungstext und Dokumentation in einer
bestimmten Sprache, ohne die Produktsoftware zu duplizieren. Wenn Sie eine
bestimmte Sprachversion auf mehrere Instanzen eines Autodesk-Produkts
verteilen möchten, verwenden Sie das in jedem Language Pack enthaltene
Installationsprogramm, um eine Language Pack-Einrichtung zu erstellen.
Wenn Sie Language Packs für mehrere Sprachen oder mehrere Produkte
erstellen möchten, können Sie eine Stapeldatei erstellen, um eine Reihe von
Language Packs auf jedem Computer zu installieren.
Prüfen der Einrichtungsbereitschaft
Auf dieser Checkliste befinden sich die vorbereitend abzuschließenden
Aufgaben, die einzuholenden Informationen und die zu treffenden
Entscheidungen, bevor eine Netzwerkeinrichtung aufgebaut wird.
TIPP Sie können eine Testeinrichtung erstellen, um die Einrichtungseinstellungen
einschließlich der Details bezüglich der Produktkonfiguration zu überprüfen.
Nachdem Sie den Lernprozess abgeschlossen haben, können Sie die Testeinrichtung
wieder löschen.
Einrichtungsprüfliste
Überprüfen Sie die Systemanforderungen, indem Sie auf die Verknüpfung System
Requirements (Systemanforderungen) im Installationsprogramm klicken. Stellen
Sie sicher, dass das Netzwerk, die Server und die Client-Computer diese Systemanforderungen erfüllen.
Wissenswertes über die allgemeine Vorgehensweise zur Installation des von Ihnen
erworbenen Lizenztyps. Bei der Einrichtung einer Netzwerklizenz müssen Sie den
36 | Kapitel 4 Erstellen einer Einrichtung
Einrichtungsprüfliste
bzw. die Namen der Lizenzserver sowie den Typ des Lizenzservermodells kennen,
die beim Kauf der Lizenz angegeben wurden.
Installieren und aktivieren Sie alle unterstützenden Verwaltungstools und Dienstprogramme. Wenn Sie z. B. eine Netzwerklizenz verwenden, installieren Sie den
Network License Manager über das Installationsprogramm.
Ermitteln Sie die Seriennummer und den Produktschlüssel. Diese befinden sich
an der Außenseite der Produktverpackung oder in der E-Mail, falls Sie das Produkt
heruntergeladen oder eine Aktualisierung von Autodesk vorgenommen haben.
Geben Sie einen Speicherort im Netzwerk für die Einrichtungen an, und erstellen
Sie einen freigegebenen Ordner für die Einrichtungen.
Wenn das Produkt Sprachoptionen enthält, entscheiden Sie, welche Sprache Sie
für jede Einrichtung verwenden möchten.
ANMERKUNG Sprachen können bei der Erstellung einer Einrichtung oder beim
Erstellen einer neuen Einrichtungskonfiguration schon enthalten sein, dies ist jedoch nicht der Fall, wenn Sie eine Einrichtung ändern.
Legen Sie fest, ob Sie Protokolldateien erstellen möchten, die auf Einzelplatzrechnern, im Einrichtungsordner oder an beiden Orten gespeichert werden.
Legen Sie fest, ob die Installation im Automatikmodus ausgeführt werden soll.
ANMERKUNG Wenn Produkte im Automatikmodus installiert werden, kann das
System des Benutzers automatisch neu starten, sobald die Installation beendet
wurde.
Identifizieren Sie weitere zutreffende Konfigurationseinstellungen, z. B. definierte
Suchpfade, Verzeichnisse der Support-Dateien und ob die Servicepacks automatisch installiert werden sollen.
Prüfen der Einrichtungsbereitschaft | 37
Erstellen einer Netzwerkfreigabe
Nachdem Sie sich gut auf die Einrichtung vorbereitet haben, sind Sie jetzt
bereit zum Einrichten und Verteilen von Autodesk-Produkten über einen
gemeinsamen Speicherort im Netzwerk. Eine Netzwerkfreigabe ist ein
Installationsordner, auf den die Computer aller Nutzer zugreifen können.
Erstellen Sie Einrichtungen in der Netzwerkfreigabe und verweisen Sie Benutzer
zur Installation des Programms auf diesen Speicherort. Alle Unterordner in
einem freigegebenen Netzwerkordner werden automatisch freigegeben.
Wenn Sie die Option zum Erstellen einer Netzwerkprotokolldatei auswählen,
schreibt der Computer des Benutzers bei der Installation einen Eintrag in die
Protokolldatei in der Netzwerkfreigabe. Diese Option erfordert daher vom
Benutzer eine Lese-/Schreibzugriffsberechtigung auf die Netzwerkfreigabe.
Sie können im Laufe der Erstellung der Einrichtung einen Einrichtungsordner
in der Netzwerkfreigabe erstellen. Wenn Sie mehrere Einrichtungen desselben
Produkts oder derselben Suite erstellen möchten, die für unterschiedliche
Benutzergruppen konfiguriert sind, können sich diese Einrichtungen dasselbe
Administrations-Image teilen, und die Tastenkürzel befinden sich in demselben
Ordner. Wenn Sie jedoch Einrichtungen für verschiedene Produkte oder Suites
erstellen möchten, sollten Sie separate Produktordner in der Netzwerkfreigabe
anlegen, bevor Sie die Einrichtungen erstellen.
Weitere Informationen zum Erstellen einer Netzwerkfreigabe finden Sie in der
Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem.
Konfigurieren einzelner Produkte
Wenn Sie eine Einrichtung erstellen, können Sie die Vorgabeeinstellungen
für jedes Produkt akzeptieren, das Sie installieren möchten, oder Sie können
diese Einstellungen konfigurieren, um eine benutzerdefinierte Einrichtung zu
erstellen. Konfigurationsdetails für jedes Produkt sind normalerweise in einem
produktspezifischen Anhang zum Netzwerkadministrator-Handbuch enthalten.
Es wird empfohlen, dass Sie diese Anhänge lesen und die richtigen
Einstellungen für jedes Produkt in Ihrer Einrichtung festlegen.
Stellen Sie auf der Seite Einrichtung erstellen des Installationsprogramms
sicher, dass das Produkt zur Installation ausgewählt ist, und klicken Sie dann
auf die Bildlauf-Liste, um die Produkteinstellungen zu konfigurieren. Die
Konfigurationsgruppe wird geöffnet.
38 | Kapitel 4 Erstellen einer Einrichtung
WICHTIG Die von Ihnen vorgenommenen Konfigurationseinstellungen gelten für
jede Instanz des über die Einrichtung installierten Produkts. Nachdem die
Einrichtung erstellt wurde, können diese Einstellungen nur durch Änderungen an
der Einrichtung geändert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Ändern
einer Einrichtung auf Seite 41.
Bei den meisten Produkten können Sie einen Installationstyp auswählen. Mit
Standard werden die gängigsten Optionen installiert, während Sie mit der
Option Benutzerdefiniert detailliertere Informationen zu den Optionen abrufen
können.
Weitere übliche Produkteinstellungen lauten wie folgt:
■ Benutzereinstellungen für das Produktverhalten
■
Installation von Support-Dateien, z. B. Materialbibliotheken
■
Zugriff auf Online-Ressourcen
Klicken Sie auf Hilfe, um weitere Informationen zu Ihrem Produkt oder Ihrer
Suite zu erhalten.
Eine Ausgangseinrichtung erstellen
Gehen Sie wie folgt vor, um eine neue Einrichtung über das
Installationsprogramm zu erstellen. Erstellen Sie eine Vorgabeeinrichtung,
indem Sie die vorgegebene Konfiguration von jedem installierten Produkt
akzeptieren. Sie können aber auch eine benutzerdefinierte Einrichtung
erstellen, indem Sie die Konfigurationseinstellungen eines oder mehrerer
Produkte in der Einrichtung anpassen.
So erstellen Sie eine Ausgangseinrichtung
1 Schließen Sie alle Anwendungen, die auf Ihrem Computer ausgeführt
werden.
2 Starten Sie das Installationsprogramm.
3 Wählen Sie auf der ersten Seite eine Sprache für die
Einrichtungsanweisungen aus, sofern die Sprachauswahl verfügbar ist,
und klicken Sie anschließend auf Einrichtung erstellen.
Eine Ausgangseinrichtung erstellen | 39
4 Geben Sie die folgenden Daten auf der Seite <Name> konfigurieren im
Bereich Administrations-Image an:
a Geben Sie einen beschreibenden Namen für die Einrichtung ein,
der sich auf die Benutzergruppe, die Plattform oder andere Attribute
bezieht, um diese Einrichtung von anderen zu unterscheiden.
b Geben Sie den Pfad ein, oder wechseln Sie in das freigegebene
Netzwerkverzeichnis, in dem Sie das Administrations-Image erstellen
und speichern möchten. Von diesem Speicherort aus können die
Benutzer anschließend das Programm installieren.
ANMERKUNG Weitere Informationen zum Erstellen einer
Netzwerkfreigabe finden Sie unter Erstellen einer Netzwerkfreigabe auf
Seite 38.
c Wählen Sie für das Zielbetriebssystem entweder 32-Bit oder 64-Bit
aus.
d Geben Sie an, ob nur die Produkte, die für die Konfiguration
erforderlich sind, hinzugefügt werden sollen.
■ Wenn diese Option aktiviert ist, kann die Einrichtung später
nicht verändert werden, um zusätzliche Produkte hinzuzufügen.
■
Wenn diese Option nicht aktiviert ist, enthält das
Administrations-Image alle verfügbaren Produkte, sodass die
aktuelle Einrichtung beliebig verändert werden kann.
5 Wählen Sie im Abschnitt Einstellungen eine oder mehrere der
folgenden Optionen aus:
■ Die Option Automatikmodus führt die Installation im
Hintergrund aus, ohne dass der Benutzer zu Eingaben aufgefordert
wird.
ANMERKUNG Der Automatikmodus kann automatisch und ohne
Warnung den Computer des Benutzers neu starten.
■
Die Option Auf jeder Arbeitsstation eine Protokolldatei im
Temp-Ordner erstellen ermöglicht es Benutzern, ihre eigenen
Installationen zu prüfen und Probleme zu beheben.
■
Die Option Netzwerkprotokolldatei erstellen (an einem
zentralen Speicherort) unterstützt den Netzwerkadministrator bei der
Überprüfung von Daten für alle Installationen.
40 | Kapitel 4 Erstellen einer Einrichtung
ANMERKUNG Die Netzwerkprotokolldatei muss sich in einem
freigegebenen Ordner befinden, für den die Benutzer der Einrichtung
Lese-/Schreibzugriff haben. Andernfalls können Protokolldaten der
Benutzerinstallationen nicht in die Protokolldatei geschrieben werden.
6 Lesen Sie die Autodesk-Softwarelizenzvereinbarung durch und stimmen
Sie dieser zu.
7 Wählen Sie auf der Seite Produktinformationen Ihren Lizenztyp aus, und
geben Sie die Seriennummer und den Produktschlüssel ein. Sind diese
Daten gültig, werden grüne Häkchen angezeigt.
8 Wenn Sie sicher sind, dass die Produktinformationen korrekt sind, klicken
Sie auf Weiter.
9 Wählen Sie auf der Konfigurationsseite Einrichtungen erstellen die
Produkte für die Einrichtung aus.
10 Wenn Sie die Einstellungen eines Produkts konfigurieren müssen, klicken
Sie auf das Produkt, um die Konfigurationsgruppe zu öffnen, in der Sie
die Einstellungen überprüfen und ändern können.
WICHTIG Die von Ihnen vorgenommenen Konfigurationseinstellungen gelten
für jede Instanz des über die Einrichtung installierten Produkts. Nachdem
die Einrichtung erstellt wurde, können diese Einstellungen nur durch
Änderungen an der Einrichtung geändert werden.
Die Konfigurationseinstellungen können sich je nach Produkt erheblich
unterscheiden. Klicken Sie auf Hilfe, um die Produktdokumentation
anzuzeigen und weitere Informationen zu erhalten.
11 Klicken Sie auf Erstellen, um die Einrichtung zu erstellen.
Nachdem die Einrichtung erstellt wurde, wird die Seite
Einrichtungskonfiguration abgeschlossen angezeigt, auf der sich nützliche
Pfade zu der neuen Einrichtung sowie ein Link zur Online-Registrierung
der Produkte befinden.
12 Nachdem Sie die Informationen in diesem Fenster zur Kenntnis
genommen haben, klicken Sie auf Fertig stellen.
Ändern einer Einrichtung
Nachdem eine Einrichtung erstellt wurde, kann sie für einige
Client-Arbeitsstationen geändert werden. Sie können ein Patch oder
verschiedene benutzerspezifische Dateien anwenden, die nicht Bestandteil
Ändern einer Einrichtung | 41
des Administrations-Images sind. Sie können unter anderem auch ein anderes
Installationslaufwerk auswählen, beispielsweise D: statt C:.
In jedem Einrichtungsordner befindet sich ein Ordner Tools (Werkzeuge) mit
einer Verknüpfung (.LNK-Datei) namens Create & Modify a Deployment
(Einrichtung erstellen und ändern). Über diese Verknüpfung können Sie die
folgenden Aktionen durchführen:
■ Erstellen einer neuen Einrichtungskonfiguration
■
Erstellen einer neuen Einrichtungskonfiguration mit einer vorhandenen
Einrichtung als Vorlage
■
Ändern der Konfiguration einer vorhandenen Einrichtung
Die Seiten des Installationsprogramms führen Sie durch diesen Prozess, der
ähnlich wie das Erstellen einer Ausgangseinrichtung abläuft. Wenn Ihr
ursprüngliches Administrations-Image so festgelegt wurde, dass es nur die von
der Einrichtungskonfiguration benötigten Produkte enthält, sind die Optionen
zum Erstellen und Ändern der Einrichtung beschränkt. Insbesondere können
Sie der Einrichtung keine Produkte hinzufügen, die sich nicht im
ursprünglichen Administrations-Image befinden. Umgekehrt gilt, wenn das
ursprüngliche Administrations-Image nicht so eingerichtet wurde, dass es nur
die für die Konfiguration nötigen Produkte enthält, dann enthält es alle
Produktdateien. Daraus ergibt sich, dass Sie Produkte hinzufügen können,
wenn Sie diese Einrichtung ändern oder wenn Sie neue
Einrichtungskonfigurationen erstellen.
So bearbeiten Sie eine Einrichtung
1 Öffnen Sie den freigegebenen Netzwerkordner, in dem die Einrichtung
gespeichert ist.
2 Doppelklicken Sie im Verzeichnis Werkzeuge auf die Verknüpfung
Einrichtung erstellen und ändern.
Das Installationsprogramm wird auf der Seite Einrichtung ändern
geöffnet.
3 Navigieren Sie durch die Einrichtungskonfigurationsseiten, und wählen
Sie die erforderlichen Optionen aus.
4 Klicken Sie auf Einrichtung erstellen.
42 | Kapitel 4 Erstellen einer Einrichtung
Verweisen von Benutzern auf das AdministrationsImage
Nachdem Sie die Einrichtung erstellt haben, können Benutzer das Programm
mithilfe der Verknüpfung (.LNK-Datei) im Einrichtungsordner mit dem
Administrations-Image installieren. Der Verknüpfungsname entspricht dem
Namen der Einrichtung, den Sie beim Erstellen der Einrichtung angegeben
haben. Informieren Sie die Benutzer über den Verknüpfungsnamen und den
Speicherort. Weisen Sie diese an, die Installation durch Doppelklicken auf die
Verknüpfung zu starten. Weisen Sie die Benutzer an, andere Anwendungen
vor der Installation zu schließen, wenn die Einrichtung den Automatikmodus
verwendet, da ihre Computer nach der Installation der Produkte unter
Umständen automatisch neu gestartet werden.
Verweisen von Benutzern auf das Administrations-Image | 43
44
Verwenden der ImagingSoftware zum Verteilen
von Produkten
5
Verteilen von Produkten mit Imaging-Software
Sie können mit Imaging-Software wie Norton Ghost ein Master-Image zur
Verteilung von Autodesk-Produkten erstellen. Das erstellte Master-Image kann
auf andere Computer in Ihrem gesamten Unternehmensbereich repliziert werden.
WICHTIG Autodesk bietet keine Unterstützung für die Verteilung von Produkten
über Imaging-Software und empfiehlt diese Vorgehensweise auch nicht. Wenn Sie
aber diese Verteilungsmethode verwenden wollen, sollten Sie die folgenden
Anweisungen genau beachten.
Die Verwendung von Imaging-Software kann zu Konflikten bei der
Produktlizenzierung, zu unvollständigen Installationen und zu Problemen bei
der Aktivierung führen.
ANMERKUNG Wenn Ihre Lizenz in einer SATA RAID-Umgebung nicht stabil ist,
kann die Verwendung von Imaging-Software zur Verteilung von Autodesk-Produkten
Probleme bei der Produktaktivierung verursachen. Beispielsweise kann die
Aktivierungscodebegrenzung überschritten werden.
Verteilen von Mehrplatz-Einzelprodukten
Verwenden Sie ein Master-Image, um ein Mehrplatz-Einzelversions-Produkt auf
mehrere Computer zu verteilen.
45
ANMERKUNG Wenn Sie mit Norton Ghost arbeiten, müssen Sie mit dem Schalter
-ib den Boot-Sektor in Ihr Master-Image aufnehmen. Weitere Informationen zum
Aufnehmen des Boot-Sektors als Teil des Master-Images finden Sie in den
Informationen zu Ihrer Imaging-Software.
Sie sollten keine Master-Images erstellen, wenn Sie zuvor Autodesk-Produkte
auf dem Master-Computer ausgeführt haben. Möglicherweise müssen Sie das
System bereinigen. Weitere Informationen finden Sie unter Bereinigen des
Master-Systems und Wiederherstellen des Betriebssystems.
So verteilen Sie ein Mehrplatz-Einzelversions-Produkt mithilfe eines
Master-Image auf mehrere Computer
1 Erstellen Sie eine Netzwerkeinrichtung für ein
Mehrplatz-Einzelversions-Produkt. Weitere Informationen finden Sie
unter Eine Ausgangseinrichtung erstellen auf Seite 39.
2 Installieren Sie das Autodesk-Produkt von der Einrichtung auf dem
Master-Computer.
3 Erstellen Sie auf dem Master-Computer ein Master-Image, das den
Bootsektor umfasst. Testen Sie das Produkt auf einem anderen Computer,
nicht dem Master-Computer, bevor Sie das Produkt verteilen. Starten Sie
das Produkt auf dem anderen Computer und registrieren und aktivieren
Sie es dann. Benutzer können während eines Testzeitraums das Produkt
auf ihren Computern registrieren und aktivieren.
4 Wenden Sie das Master-Image auf die Zielcomputer an.
Verteilen von Netzwerklizenzprodukten
Sie können ein Master-Image zum Verteilen von Produkten mit Netzwerklizenz
verwenden.
So verteilen Sie ein Netzwerklizenz-Produkt mithilfe eines Master Image auf
mehrere Computer
1 Erstellen Sie eine Netzwerkeinrichtung für ein Netzwerklizenz-Produkt.
Weitere Informationen finden Sie unter Eine Ausgangseinrichtung erstellen auf Seite 39.
2 Installieren Sie das Produkt von der Einrichtung auf dem
Master-Computer.
46 | Kapitel 5 Verwenden der Imaging-Software zum Verteilen von Produkten
ANMERKUNG Damit das Produkt eine Lizenz erhalten kann, muss ein
Lizenzserver ausgeführt werden und jeder Computer mit dem Netzwerk
verbunden sein.
3 Verwenden Sie die Imaging-Software, um ein Master-Image der Festplatte
des Systems zu erstellen, nachdem das Produkt installiert wurde.
4 Wenden Sie das Master-Image auf die Zielcomputer an.
Wiederherstellen des Master-Image
Dieser Vorgang setzt voraus, dass Sie eine Kopie des Ordners AdLM (und des
Ordners Product Licenses, falls vorhanden) aller Computer entweder auf einem
anderen Computer oder auf einem Datenträger gespeichert haben, bevor Sie
den Computer neu formatieren.
So stellen Sie ein Produkt mithilfe eines Master-Image wieder her
1 Beenden Sie die Anwendung. Führen Sie die Anwendung nicht erneut
aus, bevor dieses Verfahren abgeschlossen ist.
2 Kopieren Sie in Windows Explorer den Ordner AdLM aus dem
entsprechenden unten angegebenen Pfad in ein Verzeichnis, das sich
nicht auf dem wiederherzustellenden Laufwerk befindet.
C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\FLEXnet
3 Formatieren Sie den Computer neu, und stellen Sie das Master-Image
wieder her.
ANMERKUNG Führen Sie keine Low-Level-Formatierung der Festplatte durch.
4 Kopieren Sie den in Schritt 2 erstellten Ordner AdLM an seine
ursprüngliche Position auf dem neu formatierten Computer.
ANMERKUNG Nach dem Wiederherstellen des Festplatten-Images stehen die
Dateien, die geändert wurden, wieder in ihrem ursprünglichen Zustand zur
Verfügung. Die Lizenzdateien werden beibehalten, sodass keine erneute Aktivierung
der Produkte notwendig ist.
Verteilen von Produkten mit Imaging-Software | 47
48
Lizenzaktivierung
6
Aktivierung
Bei der Aktivierung werden die Seriennummer und der Produktschlüssel eines
Autodesk-Produkts überprüft und für die Ausführung auf einem bestimmten
Computer oder in einem bestimmten Netzwerk lizenziert. Wenn ein
Lizenz-Administrator Produkte bei Autodesk registriert, bevor sie verwendet
werden, erfolgt die Aktivierung automatisch, wenn Benutzer die Produkte starten.
Für die meisten Autodesk-Produkte müssen Sie die Softwarelizenzen innerhalb
von 30 Tagen nach der Installation registrieren und aktivieren. Geben Sie bei
der Registrierung an, ob Sie Aktivierungscodes für Netzwerk- oder
Einzelplatzverwendung (oder beide Verwendungsarten, wobei die Gesamtanzahl
die im Vertrag angegebene Gesamtanzahl nicht überschreiten darf) anfordern.
Bei den meisten Produkten in Ihrer Autodesk Education Suite sind die
Seriennummer und der Produktschlüssel identisch und diese Produkte sind
nicht bereits registriert. Wenn Sie die Produkte von einer Einrichtung installieren,
werden die Produkte beim erstmaligen Starten aktiviert. Bei
Netzwerklizenzinstallationen werden Sie außerdem zur Eingabe Ihres
Servernamens aufgefordert. Vergewissern Sie sich, dass der Netzwerklizenzserver
gestartet ist.
Wenn Sie eine Einzelplatzinstallation mehrerer Produkte von den zu diesen
gehörenden Medien ausführen, werden Sie beim ersten Start eines dieser Produkte
aufgefordert, das Produkt zu aktivieren, indem Sie Ihre Seriennummer und den
Produktschlüssel der Autodesk Education Suite eingeben. Wenn das erste Produkt
erfolgreich aktiviert ist, sind alle anderen Produkte der Suite ebenfalls auf dem
Computer aktiviert und können genutzt werden.
Es erfolgt keine Aktivierung, wenn die Kombination aus Seriennummer und
Produktschlüssel ungültig ist, oder der Benutzer keine Internetverbindung hat.
In solchen Fällen muss der Benutzer sich an Autodesk wenden, um das Problem
49
zu beheben. Einige Produkte enthalten Anweisungen für eine
Offline-Registrierung. Dabei kann ein Anforderungscode generiert werden,
der dann an Autodesk gesendet wird, und Autodesk sendet dann einen
Aktivierungscode, der auf einem Bildschirm des Produkts eingegeben werden
muss, um die Aktivierung abzuschließen.
Wenn Sie eine ältere Produktversion aktualisieren, müssen Sie unter Umständen
Ihre bisherige Seriennummer angeben. Wenn Sie weitere Informationen zur
Aktivierung benötigen, wechseln Sie zu Autodesk Licensing, und wählen Sie
den Hyperlink FAQ aus.
Aktivieren Sie die Produkte online über die RegisterOnce-Seiten des
Installationsprogramms (https://registeronce.autodesk.com). Auf der Webseite
werden Sie zum Erstellen eines RegisterOnce-Kontos aufgefordert. Wenn Sie
diesen Vorgang nicht durchführen können, verwenden Sie die folgenden
Kontaktinformationen zum manuellen Registrieren und Aktivieren der
Produkte.
■ E-Mail-Adresse: [email protected]
■
Telefonnummer und E-Mail-Adresse für die Softwareaktivierung: www.autodesk.com/educationsuites
50 | Kapitel 6 Lizenzaktivierung
7
Kontakte und technischer Support
Kontaktinformationen
Autodesk Education-Team
Education-Website
Community-Website für Studenten
www.autodesk.com/education
www.autodesk.com/edcommunity
Autodesk Education Suites
Manager
Website
[email protected]
www.autodesk.com/educationsuites
Autodesk-Kundendienst
Aktivierungscodes
Aktivieren Sie die Produkte online über die
Register Once-Seiten des Installationsprogramms. Wenn Sie diesen Vorgang online
nicht durchführen können, können Sie anhand der folgenden Kontaktinformationen
die Produkte manuell registrieren und aktivieren.
■
Online: https://registeronce.autodesk.com
51
Autodesk Business Center
■
Per E-Mail: [email protected]
■
Besuchen Sie www.autodesk.com/educationsuites, um die Telefonnummer
und E-Mail-Adresse zur lokalen Softwareaktivierung zu erhalten.
■
Telefon (USA): 800-551-1490
Sie erhalten eine Vertragsnummer, Versandinformationen, eine Seriennummer und
ein Datum für die Vertragsverlängerung.
Ihr Autodesk-Händler ist Ihr erster Ansprechpartner für Informationen und technischen
Support. Sie finden unter www.autodesk.com/educationsuites auch weitere
Ressourcen und Kontaktinformationen.
■
Subscription-Kunden: Sie können
eine Supportanfrage über das Autodesk
Subscription Center stellen.
■
Nicht-Subscription-Kunden:
Verwenden Sie die Verknüpfung Kontakt für Deutschland, Österreich und
die Schweiz.
■
Außerhalb von Nord- und Südamerika: Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Fachhändler.
Autodesk, Inc.
Website
Technischer Support
52 | Kapitel 7 Kontakte und technischer Support
www.autodesk.de
www.autodesk.com/support
Sie können eine Liste der Support-Ressourcen anzeigen und hilfreiche technische
Lösungen finden. Außerdem bietet Ihr Autodesk-Fachhändler Support und andere
nützliche Dienste für Ihre speziellen Anforderungen.
Lieferadresse
Unter www.autodesk.com/educationsuites
finden Sie die Anschrift der nächstgelegenen Autodesk-Niederlassung.
Technischer Support
Im Lieferumfang Ihrer Autodesk Education Suites ist ein technischer Support
für Installation und Lizenzierung enthalten. Dieses Support-Programm mit
einer Vertragslaufzeit von 30 Tagen wird automatisch mit dem Namen der
Person, die die Registrierung durchführt, eingerichtet. Diese Person erhält eine
Systembenachrichtigung zum Einrichten einer Anmeldung für den Zugriff auf
das Support-Programm.
Konfigurationssupport ist verfügbar für die Einrichtung von Peripheriegeräten
zur Verwendung mit der Autodesk-Software. Der Support beinhaltet das
Einrichten der Produkt- und Systemvariablen, damit das Produkt optimal auf
dem System verwendet werden kann.
Außerdem bietet Ihr autorisierter Autodesk-Fachhändler Schulung, Support
und andere nützliche Dienste an. Weitere Informationen erhalten Sie von
Ihrem Fachhändler.
Kontaktinformationen und Verfügbarkeitszeiten für den
Autodesk-Produkt-Support Ihres Landes finden Sie unter www.autodesk.com/educationsuites.
Weitere Ressourcen
■
Product E-Lessons (Produkt-e-Lektionen). Diese Online-Lektionen
zum Selbststudium für Autodesk-Produktbenutzer erfüllen
Schulungsanforderungen für wichtige Anwendungsfunktionen und
Industriepraxis. Auf der Community-Website für Studenten kostenlos
verfügbar: www.autodesk.com/edcommunity.
■
Autodesk Instructor Development Training
(Autodesk-Schulungsleiter-Entwicklungsschulung). In
Zusammenarbeit mit Autodesk-Fachhändlern bieten die praxisorientierten
Seminare für Schulungsleiter den Ausbildern hilfreiche Methoden für das
Unterrichten des Design-Prozesses mit der aktuellen Autodesk-Software.
Eine Liste der demnächst stattfindenden Seminare finden Sie unter
www.autodesk.com/educationsuites.
Technischer Support | 53
■
Software Trial Versions (Softwaretestversionen). Sie können
kostenlose Testversionen der neuesten Autodesk-Software-Releases
herunterladen. Rufen Sie die Website www.autodesk.com/educationsuites auf,
und folgen Sie der Verknüpfung zur Seite für den Software-Download.
54 | Kapitel 7 Kontakte und technischer Support
Fehlerbehebung
8
Lizenzierungsprobleme
Wie erreiche ich, dass der Network License Manager Lizenzen für die auf
Version 2012 basierten Produkte sowie für die auf Version 2013 basierten
Produkte verwaltet?
Aktualisieren Sie zunächst den Network License Manager auf die aktuelle Version.
Siehe Installieren von Network License Manager auf Seite 23 in diesem
Handbuch.
Warum sollte Microsoft Word nicht zum Bearbeiten der Lizenzdatei verwendet
werden?
Wenn Sie nach dem Bearbeiten einer .lic-Datei mit einem
Textverarbeitungsprogramm wie Microsoft Word die Datei speichern, werden
zusätzliche Daten in der Datei gespeichert. Dadurch wird die .lic-Datei ungültig.
Verwenden Sie immer einen ASCII-Texteditor wie den Microsoft Editor, um
sicherzustellen, dass keine fremden Daten in der Datei gespeichert werden.
Lizenzfehler
Einige Lizenzfehler machen eine erneute Aktivierung des Produkts erforderlich.
Wenn Sie das Produkt erneut aktivieren müssen und versuchen, es zu starten,
wird der Aktivierungsassistent des Produkts angezeigt. Folgen Sie den
Anweisungen des Aktivierungsassistenten, um das Produkt erneut zu aktivieren.
Die folgenden Themen enthalten weitere Informationen zu bestimmten Fehlern:
55
Fehler durch Hardwareänderungen
Wenn Sie Hardware auf dem Computer, auf dem sich Ihre
Autodesk-Produktlizenz befindet, ersetzen oder neu konfigurieren, tritt
möglicherweise ein Fehler bei der Einzelplatzlizenz auf. Sie können das Produkt
nicht verwenden.
Um eine Beschädigung der Produktlizenz zu verhindern, sollten Sie vor dem
Durchführen von Änderungen an der Hardware die Lizenz nur mit dem
Dienstprogramm zur Lizenzübertragung exportieren. Importieren Sie nach
der Änderung der Hardware wieder die Lizenzdatei. Anweisungen zum
Verwenden des Dienstprogramms zur Lizenzübertragung finden Sie unter
"Übertragen Ihrer Einzelplatzlizenz" im Lizenzierungshandbuch für alle wichtigen
Produkte von Autodesk.
ANMERKUNG Wenn es nach der Änderung der Hardware zu einem Lizenzfehler
kommt, müssen Sie die Lizenz neu aktivieren.
Fehler durch eine Neuinstallation des Betriebssystems
Wenn Sie Ihre Betriebssystem auf dem Computer, auf dem sich Ihre
Autodesk-Lizenz befindet, erneut installieren, tritt möglicherweise ein
Lizenzfehler auf. Sie können das Produkt nicht verwenden.
Um den Lizenzfehler in diesem Fall zu beheben, müssen Sie das Produkt neu
aktivieren. Siehe Aktivierung auf Seite 49 in diesem Handbuch.
So verhindern Sie einen Lizenzfehler bei der Neuinstallation eines
Betriebssystems
ANMERKUNG Wenn Sie Norton Ghost oder ein anderes Imaging-Dienstprogramm
verwenden, schließen Sie den Master Boot Record nicht ein.
1 Suchen Sie einen der folgenden Ordner, und erstellen Sie eine
Sicherungskopie:
■ (Windows 7) C:\Programme\FLEXnet
■
(Windows XP) C:\Dokumente und Einstellungen\All
Users\Anwendungsdaten\FLEXnet
2 Installieren Sie das Betriebssystem und dann das Autodesk-Produkt erneut.
3 Fügen Sie den Lizenzordner an dem gleichen Speicherort wieder ein, von
wo Sie ihn in Schritt 1 kopiert haben.
Sie können das Autodesk-Produkt jetzt ausführen.
56 | Kapitel 8 Fehlerbehebung
Fehler durch eine Änderung des Systemdatums und der Systemzeit
Ihre Produktlizenz ermöglicht es Ihnen, die Systemuhr um zwei Tage
zurückzustellen. Wenn Sie die Systemuhr um mehr als zwei Tage zurückstellen,
erhalten Sie beim nächsten Start des Produkts eine Meldung und zudem die
Option, die Systemuhr zu korrigieren. Wenn Sie die Systemuhr nicht
korrigieren, kommt es zu einem Lizenzfehler. Um eine solche Situation zu
vermeiden, stellen Sie sicher, dass beim Installieren und Aktivieren von
Autodesk-Produkten das Systemdatum auf dem Computer stimmt.
Netzwerkprobleme
In diesem Abschnitt werden häufige Probleme bei einer Netzwerkinstallation
oder beim Konfigurieren von Netzwerklizenzservern sowie deren Lösungen
erläutert.
Welche Auswahl gilt bei der Installation von Tools und Dienstprogrammen
bei einer Einzelplatzlizenz-Installation bzw. bei einer
Mehrplatz-Einzeleinrichtung?
Da bei einer Einzeleinrichtung kein Lizenzserver für die Verwaltung und
Aktivierung der Lizenz erforderlich ist, bietet nur das Tool Autodesk CAD
Manager Vorteile. Sie benötigen das CAD Manager-Tool, wenn Sie Änderungen
an den CAD-Manager-Kanälen vornehmen möchten.
Wo kann ich bei einer Netzwerklizenz den Namen meines Servers ermitteln?
Bei der Installation eines Produkts mit Netzwerklizenz müssen Sie den Namen
aller Server angeben, auf denen der Network License Manager ausgeführt wird.
Wenn Sie den Servernamen nicht kennen, können Sie ihn auf einfache Weise
ermitteln, indem Sie eine Windows-Eingabeaufforderung auf dem Server
öffnen. Geben Sie in der Befehlszeile ipconfig /all ein, und notieren Sie sich
den Eintrag in Host Name.
Wie kann ich Probleme mit Lizenzdateiformaten vermeiden?
Falscher Zeilenabstand in der Lizenzdatei kann zu Problemen führen. Wenn
die Datei in ANSI-Format gespeichert wird, können leere Zeilen am Anfang
der Datei erzeugt werden. Diese müssen entfernt werden, sodass die Lizenzdatei
korrekt gelesen und der Lizenzserver gestartet werden kann. Wenn der
Hostname allerdings Doppelbyte-Zeichen enthält, ist das UTF-8-Format
erforderlich. In diesem Fall muss die erste Zeile der Lizenzdatei leer sein. Wenn
Netzwerkprobleme | 57
Sie die Lizenzdatei öffnen und sie als UTF-8 speichern, müssen Sie unter
Umständen eine leere Zeile am Anfang hinzufügen, sodass die Datei
ordnungsgemäß funktioniert.
Bereitstellungsprobleme
Wenn ich eine Protokolldatei erstellen möchte, welche Informationen
enthält diese Datei?
Es gibt zwei Arten von Protokolldateien, die zum Aufzeichnen von
Informationen über Einrichtungen und Installationen erstellt werden können.
Im Netzwerkprotokoll werden Informationen zu allen Arbeitsstationen,
auf denen die Einrichtung ausgeführt wird, festgehalten. Im Protokoll werden
Benutzername, Name der Arbeitsstation und Status der Installation aufgelistet.
In dieser Datei finden Sie Statusinformationen und Details zu Problemen, die
möglicherweise bei der Installation aufgetreten sind. Der vorgegebene
Speicherort für die Netzwerkprotokolldatei ist ein Protokoll-Unterordner, in
dem sich das Administrations-Image befindet.
Das Client-Protokoll enthält detaillierte Installationsinformationen für die
einzelnen Arbeitsstationen. Diese Informationen können bei der Diagnose
von Installationsproblemen nützlich sein. Das Client-Protokoll befindet sich
im Ordner \Temp der jeweiligen Client-Arbeitsstation.
Beim Festlegen der Benutzereinstellungen für eine Arbeitsstation kann ein
Profil angegeben werden. Was sind Profile?
Profile können Konfigurationseinstellungen für alles enthalten, bei dem es
sich nicht um eine zeichnungsbasierte Systemvariable handelt. Ein Profil kann
beispielsweise Support-Pfade, Griffeinstellungen und Ploteinstellungen
enthalten. Profile werden auf der Registerkarte Profile im Dialogfeld Optionen
erstellt.
Wenn Sie während der Einrichtung auf der Seite Benutzervoreinstellungen
festlegen ein Profil angeben, wird auf diese Weise sichergestellt, dass alle
Arbeitsstationen, auf denen das Produkt mit dieser Einrichtung installiert wird,
identisch konfiguriert sind.
Kann ich benutzerdefinierte Desktop-Verknüpfungen erstellen?
Sie können benutzerdefinierte Desktop-Verknüpfungen mit
Befehlszeilenoptionen erstellen, um verschiedene Optionen beim Starten des
58 | Kapitel 8 Fehlerbehebung
Programms festzulegen. Mit Befehlszeilenoptionen kann zum Beispiel festgelegt
werden, dass beim Programmstart ein Skript ausgeführt, eine Zeichnung
basierend auf einer Vorlage oder einer Prototypzeichnung erstellt oder ein
bestimmter Arbeitsbereich wiederhergestellt wird.
Was ist der Unterschied zwischen dem Anhängen und dem Zusammenführen
von Service Packs?
Wenn Sie einen Service Pack anhängen, wird der Service Pack nur auf die
aktuelle Einrichtung angewendet. An eine Einrichtung können mehrere Service
Packs angehängt werden. Die Service Pack-Datei wird in die Einrichtung
einbezogen, und der Service Pack wird nach der Produkteinrichtung
angewendet.
Beim Zusammenführen eines Service Packs wird der Service Pack mit dem
Administrations-Image zusammengeführt. Nachdem ein Service Pack mit dem
Administrations-Image zusammengeführt wurde, kann er nicht mehr entfernt
werden. Ein Administrations-Image kann mehrere Service Packs beinhalten.
Welche Auswirkungen hat die die Auswahl aller Produkte für ein
Administrations-Image und können Produkte zu einem späteren Zeitpunkt
hinzugefügt werden?
Wenn Sie alle Produkte für die Einrichtung auswählen, wird das
Administrations-Image größer. Sie sollten nur dann alle Produkte auswählen,
wenn Sie basierend auf dem Image mehrere Einrichtungen erstellen möchten
und es vorziehen, das Installationsmedium nicht zu verwenden. Wenn Sie
einige Produkte selten oder nie verwenden und Sie davon ausgehen, keine
weiteren Einrichtungen zu erstellen, sollten Sie nur die gewünschten Produkte
auswählen.
Sie können zu einem späteren Zeitpunkt eine Einrichtung erstellen und weitere
Produkte hinzufügen. Zu diesem Zweck müssen Sie ein neues
Administrations-Image erstellen. Dafür benötigen Sie das Installationsmedium.
Wie lauten die vorgegebenen Suchpfade und Dateispeicherorte?
Einige Autodesk-Produkte verwenden eine
Einrichtungs-Konfigurationseinstellung auf der Seite Select Installation Folders
for Support Content (Installationsordner für Support-Inhalte auswählen) des
Einrichtungsassistenten. Hier können Sie festlegen, wo der Support-Inhalt
installiert wird, indem Sie einen anderen Ordner als den im Benutzerprofil
auswählen. Zu den Support-Dateien gehören Treiber, Menüs und optionale,
Bereitstellungsprobleme | 59
benutzerdefinierte Einstellungen, wie z. B. Wörterbuch- und
Anpassungsdateien.
Wenn ein Installationspfad für den Support-Inhalt angegeben ist, wird dieser
für die entsprechenden Suchpfade auf der Seite Define Search Paths and File
Locations (Suchpfade und Dateispeicherorte definieren) ausgefüllt.
Suchpfad für Supportdatei
Legt fest, in welchen aktiven Ordnern das
Programm nach Textschriften, Anpassungsdateien, Plug-ins, einzufügenden Zeichnungen, Linientypen und Schraffurmustern, die sich nicht im aktuellen Ordner
befinden, sucht.
Anpassungsdateien
Legt die Namen und Positionen verschiedener Dateitypen fest.
Hauptanpassungsdatei: Legt den
vorgegebenen Speicherort der Hauptanpassungsdatei (acad.cui) fest.
Unternehmen-Anpassungsdatei:
Legt den Speicherort einer UnternehmenAnpassungsdatei fest.
Speicherort des benutzerdefinierten Symbols: Legt den Speicherort der
benutzerdefinierten Symbole fest, die in
Anpassungsdateien verwendet werden.
Wörterbuch- und Schriftdateien
Legt verschiedene optionale Einstellungen
fest.
Benutzerwörterbuchdatei: Legt ein
zu verwendendes benutzerdefiniertes
Wörterbuch fest (falls vorhanden).
Alternative Schriftartendatei: Legt
den Speicherort der zu verwendenden
Schriftartendatei fest, wenn die Originalschrift nicht gefunden werden kann und
in der Schriftzuordnungsdatei keine Alternativschrift festgelegt wurde.
Schriftzuordnungsdatei: Legt den
Speicherort der Datei fest, in der definiert
wird, wie nicht gefundene Schriften konvertiert werden sollen.
60 | Kapitel 8 Fehlerbehebung
Pfad für Drucker-Support-Datei
Legt Einstellungen für den Suchpfad der
Druckertreiberdateien fest.
Suchpfad für Druckerkonfiguration: Legt den Pfad für die Druckerkonfigurationsdateien (PC3-Dateien) fest.
Suchpfad für Druckerbeschreibungsdatei: Legt den Pfad für Dateien
mit einer .pmp-Dateinamenerweiterung
(Druckerbeschreibungsdateien) fest.
Suchpfad für Plotstiltabellendateien: Legt den Pfad für Dateien mit der Erweiterung .stb oder .ctb bzw. Plotstiltabellendateien fest (die sowohl als Plotstiltabellen als auch als farbabhängige Plotstiltabellen bezeichnet werden).
Position für automatisch gespeicherte
Dateien
Gibt den Pfad für Dateien an, die aufgrund der Option Automatisch speichern
angelegt wurden (Registerkarte Öffnen
und Speichern).
Farbbuch-Speicherorte
Legt den Pfad für Farbbuch-Dateien fest,
die für die Festlegung von Farben im Dialogfeld Farbe wählen verwendet werden
können. Für jeden Pfad können mehrere
Ordner definiert werden. Diese Option
wird im Benutzerprofil gespeichert.
Position der Datenquellen
Gibt den Pfad für Datenbankquelldateien
an. Änderungen an dieser Einstellung treten erst nach dem Schließen und Neustarten des Programms in Kraft.
Vorlageneinstellungen
Legt die Einstellungen für die Zeichnungsvorlage fest.
Speicherort für Zeichnungsvorlagendateien: Legt den Pfad zum Suchen
von Zeichnungsvorlagendateien fest, die
vom Startassistenten und dem Dialogfeld
Neu verwendet werden.
Bereitstellungsprobleme | 61
Speicherort der Plansatz-Vorgabedatei: Legt den Pfad zum Suchen von
Plansatz-Vorgabedateien fest, die vom
Assistenten für Planungsunterlagen verwendet werden.
Vorgegebener Vorlagendateiname
für SNEU: Legt die Zeichnungsvorlagendatei fest, die vom Befehl SNEU verwendet
wird.
Vorgabevorlage für Planerstellungs- und SeiteneinrichtungsÜberschreibungen: Legt die vorgegebene Vorlagendatei fest, die zum Erstellen
neuer Plansätze und zum Speichern von
Seiteneinrichtungs-Überschreibungen
verwendet wird, welche auf Publiziervorgänge im Manager für Planungsunterlagen angewendet werden können.
Werkzeugpaletten-Dateispeicherorte
Legt den Pfad für Werkzeugpaletten-Supportdateien fest.
Pfad der Protokolldatei
Legt den Pfad für die Protokolldatei fest,
die aufgrund der Option Protokolldatei
führen angelegt wurde (Registerkarte
Öffnen und Speichern).
Protokolldatei-Speicherort für Plotten und
Publizieren
Gibt den Pfad für die Protokolldatei an,
die erstellt wird, wenn Sie die Option Plotund Publizierungsprotokoll automatisch
speichern auf der Registerkarte Plotten
und Publizieren des Befehls OPTIONEN
wählen.
Position der temporären Zeichnungsdatei
Legt fest, in welchem Verzeichnis die
temporären Dateien gespeichert werden.
Es werden temporäre Dateien angelegt.
Diese werden beim Beenden des Programms gelöscht. Wenn das Programm
aus einem schreibgeschützten Ordner
ausgeführt werden soll (beispielsweise
62 | Kapitel 8 Fehlerbehebung
beim Arbeiten in einem Netzwerk oder
beim Öffnen von Dateien auf einem Datenträger), geben Sie ein alternatives Verzeichnis für die temporären Dateien an.
Der angegebene Ordner darf nicht
schreibgeschützt sein.
Position der temporären externen Referenzdatei
Bestimmt die Position der externen Referenzdateien (XRef). Diese Position wird für
die Kopie der XRef-Datei verwendet, wenn
Sie die Option Mit Kopie aktiviert unter
XRefs bei Bedarf laden auf der Registerkarte Öffnen und Speichern gewählt haben.
Texture-Maps-Suchpfad
Legt fest, in welchen Ordnern nach Texture-Maps zum Rendern gesucht wird.
i-drop-Speicherort für zugehörige Dateien
Legt den Speicherort für mit i-drop-Inhalt
verknüpfte Datendateien fest. Wenn der
Speicherort nicht angegeben wird, werden diese Dateien im Speicherort für die
aktuelle Zeichnungsdatei gespeichert.
Aktionsaufzeichnereinstellungen
Gibt die Verzeichnisse zum Speichern von
aufgezeichneten Dateien und zum Lesen
von weiteren Aktionen an.
Speicherort für DGN-Mapping-Einrichtungen
Gibt den Speicherort der Datei DGNSetups.ini an, in der DGN-Mapping-Einrichtungen gespeichert werden.
Wie wirkt sich das Ändern der Support-Dateien-Speicherorte auf meine
Suchpfade aus?
Wenn ein anderer Installationspfad für den Support-Inhalt angegeben ist,
wird dieser für die entsprechenden Suchpfade auf der Seite Define Search Paths
and File Locations (Suchpfade und Dateispeicherorte definieren) ausgefüllt.
Wenn keiner angegeben ist, ersetzt der erste Suchpfad den Installationspfad.
Bereitstellungsprobleme | 63
In der folgenden Tabelle sind die bestimmten Suchpfade aufgeführt, die durch
Zurücksetzen der Installationspfade der Support-Datei betroffen sein können.
Support-Inhalte
Support
Suchpfade und Dateispeicherorte
■
Suchpfad für Supportdatei
■
Anpassungsdateien ➤ Hauptanpassungsdateien
■
Benutzerwörterbuchdatei
■
Schriftzuordnungsdatei
■
Farbbuch-Speicherorte
■
Dateispeicherorte für Werkzeugpaletten
■
Aktionsrekorder-Einstellungen und
Speicherort
■
Speicherorte für DGN-Mapping-Einrichtungen
■
Pfad für Drucker-Support-Datei
■
Suchpfad für Druckerkonfiguration
■
Suchpfad für Druckerbeschreibungsdatei
■
Suchpfad für Plotstiltabelle
Datenverknüpfung
■
Speicherort der Datenquellen
Vorlage
■
Vorlageneinstellungen
■
Speicherort der Zeichnungsvorlagendatei
■
Speicherort der Plansatz-Vorgabedatei
■
Vorgabevorlagen für Planerstellungsund Seiteneinrichtungs-Überschreibungen
Plotter
64 | Kapitel 8 Fehlerbehebung
Support-Inhalte
Rendern
Suchpfade und Dateispeicherorte
■
Textur-Maps-Suchpfad. Alle drei Pfade
müssen durch die Werte der Installationspfade mit entsprechenden Unterordnern ersetzt werden.
Können bei der Definition von Suchpfaden und Dateispeicherorten auch
Dateien hinzugefügt werden?
Über die Schaltfläche Hinzufügen können Sie die Pfade zu den Ordnern, in
denen die Dateien gespeichert sind, festlegen. Sie können keine bestimmten
Dateien hinzufügen.
Wo kann ich herausfinden, ob für meine Software Service Packs verfügbar
sind?
Besuchen Sie die Autodesk Support-Website unter http://www.autodesk.com/support-deu.
Wie wird eine MSP-Datei extrahiert?
Eine Microsoft Patch-Datei (MSP) befindet sich in der Regel in der
Programmdatei eines Service Packs, die Sie von der Website des Autodesk
Education Suites-Supports herunterladen. Sie können die MSP-Datei aus der
Programmdatei extrahieren, wenn Sie das Programm von der
Windows-Eingabeaufforderung aus mit der Option /e ausführen.
Achten Sie hierbei insbesondere darauf, an welchen Speicherort die Dateien
extrahiert werden. Weitere Informationen zur Verwendung der Patch-Datei
finden Sie in der zugehörigen Readme-Datei.
Können Online-Ressourceneinstellungen zu einem späteren Zeitpunkt
geändert werden?
Ja. Wenn Sie den Status einer Online-Ressource nach der Installation des
Produkts ändern möchten, können Sie hierzu das
CAD-Manager-Kontrolldienstprogramm verwenden. Das Dienstprogramm
CAD-Manager-Steuerung wird separat zu den Autodesk Education Suites
installiert.
Bereitstellungsprobleme | 65
Wählen Sie im Installationsprogramm die Option zum Installieren von Tools
und Dienstprogrammen aus, und wählen Sie das
CAD-Manager-Kontrolldienstprogramm aus. Nach Abschluss der Installation
können Sie das Dienstprogramm über das Startmenü aufrufen. Der allgemeine
Pfad ist Alle Programme ➤ Autodesk ➤ CAD Manager Tools ➤
CAD-Manager-Kontrolldienstprogramm.
Wo erfahre ich mehr über das InfoCenter?
In einigen Autodesk-Produkten können Sie über das InfoCenter eine Frage
eingeben, um Hilfe zu erhalten, das Kommunikations-Center für
Produkt-Updates und Ankündigungen aufrufen oder die Favoriten-Leiste
öffnen, um gespeicherte Themen anzuzeigen. Weitere Informationen finden
Sie in der Installation Help (Installationshilfe) für ein Produkt, das InfoCenter
verwendet (z. B. Inventor, Navisworks oder 3ds Max).
Was sind Informationskanäle?
Die Kommunikations-Center-Komponente des InfoCenters ermöglicht Ihnen,
Ankündigungen verschiedener Informationskanäle zu erhalten, z. B. folgende:
■ Product Support-Informationen, einschließlich Ankündigungen zu
Wartungs-Patches.
■
Subscription-Center-Ankündigungen und Neuigkeiten des
Subscription-Programms sowie Verknüpfungen zu e-Learning-Lektionen,
wenn Sie Mitglied von Autodesk Subscription sind.
■
Benachrichtigungen über neue Artikel und Tipps, die auf den Webseiten
von Autodesk veröffentlicht wurden.
Welche Vorteile bietet die Aktivierung von CAD-Manager-Kanälen?
CAD-Manager-Kanäle bieten Zugriff auf Inhalte im Internet und
Informations-Feeds bestimmter Feed-Speicherorte.
Was sind RSS-Feeds, und welche Vorteile bieten sie?
Ein RSS-Feed ist eine aktive Verknüpfung, die Sie zu einer Webseite herstellen,
indem Sie diese abonnieren. Wenn Sie eine solche Seite abonnieren, erhalten
Sie stets aktuelle Inhalte direkt auf Ihrem System, beispielsweise als
zusammenfassende Artikel, Forum-Threads, Blog-Postings usw. RSS steht für
Rich Site Summary oder Really Simple Syndication.
66 | Kapitel 8 Fehlerbehebung
Wo erfahre ich mehr über die Suchpfade von InfoCenter?
Über das InfoCenter können Sie entweder verschiedene Quellen (z. B. die Hilfe
oder bestimmte Dateien) gleichzeitig oder eine einzelne Datei oder Adresse
durchsuchen.
Wie können Suchpfade festgelegt oder angepasst werden?
Die Einstellungen für die InfoCenter-Suche und das Kommunikations-Center
können im Dialogfeld InfoCenter-Einstellungen oder mit dem
CAD-Manager-Kontrolldienstprogramm festgelegt werden. Zum Festlegen von
Einstellungen des CAD-Manager-Kanals muss das
CAD-Manager-Kontrolldienstprogramm verwendet werden.
Probleme bei der Installation
In diesem Abschnitt werden häufige Probleme beim Hinzufügen und Entfernen
von Funktionen, bei der Neuinstallation oder der Reparatur der Installation
und bei der Deinstallation der Produkte sowie Lösungen dieser Probleme
erläutert.
Ist es möglich, den Installationsordner beim Hinzufügen oder Entfernen
von Funktionen zu ändern?
Nachdem Sie das Produkt installiert haben, kann der Installationspfad auf der
Seite Funktionen hinzufügen/entfernen nicht mehr geändert werden. Die
Änderung des Pfades beim Hinzufügen von Funktionen führt zu einer
Programmbeschädigung, daher stellt dies keine Option dar.
Wann sollte das Programm neu installiert oder repariert werden?
Sie sollten das Programm neu installieren, wenn Sie versehentlich Dateien
löschen oder ändern, die vom Programm benötigt werden. Fehlende oder
geänderte Dateien wirken sich negativ auf die Leistung des Produkts aus und
können zu Fehlermeldungen führen, wenn Sie einen Befehl ausführen möchten
oder eine Datei suchen.
Wenn das Reparieren einer Installation nicht erfolgreich ist, sollte das
Programm neu installiert werden.
Probleme bei der Installation | 67
Benötige ich den Originaldatenträger oder das USB-Laufwerk, um die
Software neu zu installieren?
Ja, für eine Neuinstallation des Produkts müssen Sie das Originalmedium zur
Hand haben. Die Installationsdaten werden lokal auf der Festplatte
zwischengespeichert, sodass diese Daten bei der Neuinstallation verwendet
werden können.
Kann ich nach dem Reparieren der Installation meine Einstellungen
wiederherstellen?
Benutzerdefinierte Einstellungen können exportiert und später wieder auf
dasselbe System importiert werden, falls Sie die Programminstallation
reparieren müssen.
Muss ich fürchten, gegen Softwarelizenzen zu verstoßen, wenn ich für
unsere Einrichtung ein erneutes Imaging durchführe?
Beim Erstellen des Master-Image müssen Sie sicherstellen, dass ein sauberer
Boot-Sektor vorhanden ist.
Wenn Sie häufig ein erneutes Imaging durchführen, stellen Sie sicher, dass
eine Sicherungskopie der Autorisierungsdaten durchgeführt wurde. Kopieren
Sie die Lizenzdateien vor dem erneuten Imaging auf ein anderes System, und
kopieren Sie sie nach dem Wiederherstellen des Master-Image wieder zurück.
Dadurch wird die Anwendung ohne eine erneute Aktivierung ausgeführt.
Weitere Informationen finden Sie unter Wiederherstellen eines Master-Image
auf Seite 47.
Welche Dateien verbleiben bei der Deinstallation der Software auf dem
System?
Wenn Sie das Produkt deinstallieren, werden einige Dateien nicht vom System
gelöscht, beispielsweise von Ihnen erstellte oder bearbeitete Dateien wie
Zeichnungen und benutzerdefinierte Menüs.
Die Lizenzdatei verbleibt bei der Deinstallation des Produkts ebenfalls auf dem
Computer. Wenn Sie auf derselben Arbeitsstation eine Neuinstallation
durchführen, gelten die Lizenzinformationen weiterhin, sodass Sie das Produkt
nicht erneut aktivieren müssen.
68 | Kapitel 8 Fehlerbehebung
Index
A
Administrations-Image
Verknüpfung 43
adskflex
(Autodesk-Zulieferer-Daemon)19
Aktivieren der Lizenz 49
Aktualisieren von Network License
Manager 23
Autodesk-Support 12
B
Benutzerprofil 58
benutzerspezifische Einrichtungen
39
F
38,
C
CAD Manager
Checkliste 36
erstellen 39
Fehlerbehebung 58
Imaging-Software 45
Überblick 35
verteilen 45
Einzelner Lizenzserver 18
Einzelplatzinstallationen
Imaging-Software und 45
Einzelplatzlizenz 7
Erneutes Imaging 67
57
Firewall 24
FLEXnet-Tools 28
Optionsdatei 29
G
Grafikkarten
D
Daemons
Lizenzmanager-Daemons 19
Zulieferer-Daemons 19
Deinstallieren von
Einzelplatzversionen 14
Deinstallieren von Network License
Manager unter Windows 27
Dienstprogramm für
Lizenzübertragung 55
E
Education-Team 51, 53
Einrichtung 9
Einrichtungen
Ändern 41
benutzerspezifisch 38
5
H
Hardwareanforderungen
Heartbeat-Signale 23
Hilfedateien 12
5
I
Imaging-Software Einrichtungen
Installation
Anpassen 38
Einzelplatz 13
Imaging-Software 45
Netzwerk 17
Netzwerkeinrichtung 36
Reparieren beschädigter
Installationen 47
45
69 | Index
Installieren von Network License
Manager 23
K
Konfiguration 38
Konfigurieren
Lizenzserver 24
Optionsdatei 29
Windows 24
Kontakte 51, 53
Kundendienst 51
L
Lizenzaktivierung 49
Lizenzdatei 29, 55, 67
Lizenzdateien
Grundlagen 20
Lizenzen
entleihen 29
FLEXnet-Tools 28
Funktionsüberblick 19
Lizenzdateien 20
Lizenzserver 24
Verhalten (Einschränkungen) 29
Zeitsperre 29
zuweisen 19
Lizenzfehler 55
Lizenzierung 55
Lizenzmanager-Daemon 19
Lizenzserver
Abbruch der Verbindung 23
Anhalten und Neustart 26
konfigurieren
Optionsdatei 29
Windows 24
Konfigurieren 24
Windows 26
Windows-Verwaltungsdienstprogramme28
Lizenzserver-Modelle 17
Lizenzservermodelle
einzelne 18
redundante 19
verteilte 18
Lizenztypen 7
70 | Index
lmgrd (Lizenzmanager-Daemon) 19
LMTOOLS (Dienstprogramm) 24, 28
lmtools.exe-Dienstprogramm 28
lmutil.exe-Dienstprogramm 28
M
Master-Image 45, 46, 47
Mehrplatz-Einzelinstallationen
Mehrplatz-Einzellizenz 7
Microsoft Windows
Lizenzserver konfigurieren
MSP-Datei 58
45
24
N
Network License Manager 17
Aktualisieren 23
deinstallieren unter Windows 27
Installieren 23
Lizenzen zuweisen 19
Netzwerkfreigaben
Erstellen 38
Netzwerkinstallationen
Imaging-Software Einrichtungen 46
Lizenzverhalten 29
Netzwerklizenz 7
Neu Starten des
Windows-Lizenzservers 26
Neuinstallation des Betriebssystems 55
NLM 17
Norton Ghost 45
O
Optionsdatei (FLEXnet-Tools)
29
P
Probleme bei der Neuinstallation
Produktliste 1
Produktschlüssel 10
Protokolldateien 29
67
R
U
Readme 12
Redundanter Lizenzserver 19
Reparieren einer Installation 67
Uhrzeit und Datum des Systems 55
Unterstützte Betriebssysteme 5
UTF-8-Lizenzdatei 57
S
V
SATA RAID-Umgebungen 45
Seriennummer 10
Server
Anhalten und Neustart 26
Lizenzserver 24
Windows-Konfiguration
Servername 57
Service Packs 58
Suchpfade 58
Suite-Inhalt 1
Support 51, 53
Systemvoraussetzungen 5
Verknüpfung zu
Administrations-Images
Verteilter Lizenzserver 18
Vorbereitung der Installation 9
W
Wiederherstellen
beschädigte Installation 47
Windows
Lizenzserver konfigurieren 24
Z
T
Testversion Software
24
43
53
Zulieferer-Daemons
19
Index | 71
72
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement