2 - Sony

2 - Sony

PROFESSIONAL MEDIA STATION

XDS-1000

OPERATION MANUAL

[German]

1st Edition (Revised 9)

2

Bitte lesen Sie dieses Handbuch vor der Benutzung des

Geräts sorgfältig durch und bewahren Sie es zum späteren

Nachschlagen auf.

WARNUNG

Um die Gefahr von Bränden oder elektrischen Schlägen zu verringern, darf dieses Gerät nicht Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden.

Um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, darf das Gehäuse nicht geöffnet werden. Überlassen Sie

Wartungsarbeiten stets nur qualifiziertem

Fachpersonal.

DIESES GERÄT MUSS GEERDET

WERDEN.

Beim Einbau des Geräts ist daher im Festkabel ein leicht zugänglicher Unterbrecher einzufügen, oder der Netzstecker muss mit einer in der Nähe des Geräts befindlichen, leicht zugänglichen Wandsteckdose verbunden werden. Wenn während des Betriebs eine Funktionsstörung auftritt, ist der

Unterbrecher zu betätigen bzw. der Netzstecker abzuziehen, damit die Stromversorgung zum Gerät unterbrochen wird.

Für Kunden in Europa

Dieses Produkt besitzt die CE-Kennzeichnung und erfüllt die

EMV-Richtlinie der EG-Kommission.

Angewandte Normen:

• EN55103-1: Elektromagnetische Verträglichkeit

(Störaussendung)

• EN55103-2: Elektromagnetische Verträglichkeit

(Störfestigkeit)

Für die folgenden elektromagnetischen Umgebungen: E1

(Wohnbereich), E2 (kommerzieller und in beschränktem

Maße industrieller Bereich), E3 (Stadtbereich im Freien) und

E4 (kontrollierter EMV-Bereich, z. B. Fernsehstudio).

Dieses Produkt wurde von oder für Sony Corporation, 1-7-1

Konan Minato-ku Tokio, 108-0075 Japan hergestellt. Bei

Fragen zur Produktkonformität auf Grundlage der

Gesetzgebung der Europäischen Union kontaktieren Sie bitte den Bevollmächtigten Sony Deutschland GmbH, Hedelfinger

Strasse 61, 70327 Stuttgart, Deutschland. Für Kundendienst oder Garantieangelegenheiten wenden Sie sich bitte an die in den Kundendienst- oder Garantiedokumenten genannten

Adressen.

WARNUNG

1. Verwenden Sie ein geprüftes Netzkabel (3-adriges

Stromkabel)/einen geprüften Geräteanschluss/einen geprüften Stecker mit Schutzkontakten entsprechend den

Sicherheitsvorschriften, die im betreffenden Land gelten.

2. Verwenden Sie ein Netzkabel (3-adriges Stromkabel)/einen

Geräteanschluss/einen Stecker mit den geeigneten

Anschlusswerten (Volt, Ampere).

Wenn Sie Fragen zur Verwendung von Netzkabel/

Geräteanschluss/Stecker haben, wenden Sie sich bitte an qualifiziertes Kundendienstpersonal.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1 Überblick

Eigenschaften .................................................................................. 7

Eigenschaften dieses Geräts .................................................................. 7

Systemkonfigurationen................................................................. 10

System zur Satellitenberichterstattung ................................................ 11

Aufnahme-/Bearbeitungssystem.......................................................... 11

Live-Produktionssystem ...................................................................... 12

Übertragungssystem ............................................................................ 12

Kapitel 2 Bezeichnungen und Funktionen der Teile

Frontplatte...................................................................................... 13

Anzeige ................................................................................................ 19

Rückseite........................................................................................ 23

Kapitel 3 Vorbereitungen

Stromversorgung .......................................................................... 28

Erstkonfiguration........................................................................... 28

Kipp-Mechanismus an der Frontplatte ........................................ 30

Anschlüsse und Einstellungen .................................................... 31

Anschlüsse für die Nutzung des Content-Browsers oder eines nonlinearen Schnittgeräts, das kein Produkt von Sony ist ......... 31

Anschlüsse zur Schnittbearbeitung...................................................... 31

Referenzsignale zur Synchronisierung ....................................... 36

Einstellen der Systemfrequenz .................................................... 37

Zeitdaten einstellen ....................................................................... 37

Zeitcode einstellen ............................................................................... 37

Benutzerbits einstellen......................................................................... 39

Eingeblendete Textinformationen................................................ 40

Grundlegende Bedienung des Funktionsmenüs........................ 41

Funktionsmenübetrieb ......................................................................... 41

Funktionsmenüeinstellungen ............................................................... 42

Inhaltsverzeichnis

3

Verwendung von Speicherkarten ................................................. 45

Über Speicherkarten ............................................................................ 45

Einsetzen/Entnehmen der SxS-Speicherkarte ..................................... 47

Umschaltung zwischen SxS-Speicherkarten ....................................... 48

Kapitel 4 Aufzeichnung, Wiedergabe und Kopieren

Aufzeichnung ................................................................................. 49

Vorbereitungen für die Aufzeichnung................................................. 49

Vornahme der Aufzeichnung .............................................................. 49

Gemischte Aufzeichnung von Clips in verschiedenen Formaten auf dem gleichen Medium ....................................................................... 51

Lineare Bearbeitung ...................................................................... 52

Überblick ............................................................................................. 52

Anschlüsse........................................................................................... 52

Vorbereitungen für die Bearbeitung.................................................... 52

Bearbeitungsfunktionen....................................................................... 53

Preread-Bearbeitung ............................................................................ 54

Wiedergabe .................................................................................... 55

Einen Clip oder eine EDL auswählen ................................................. 56

Wiedergabebetrieb............................................................................... 57

Wiedergabebetrieb mit Skizzen........................................................... 59

Zeitversetzte Wiedergabe .................................................................... 59

Aufrufen von Inhalten mit einer USB-Tastatur................................... 59

Kopieren ......................................................................................... 60

Überblick ............................................................................................. 60

Kopiervorgänge ................................................................................... 61

Zeitversetztes Kopieren ....................................................................... 64

Transkodiertes Kopieren ..................................................................... 64

Umgang mit dem internen Speicher, wenn die Aufzeichnung nicht normal endet (Wiederherstellungsfunktion) ............... 65

Kapitel 5 Funktionen in Cliplistenanzeigen

Überblick ........................................................................................ 66

Umschalten zwischen den Anzeigen ................................................... 66

Informationen und Bedientasten in Cliplistenanzeigen....................... 67

Clip-Menü ........................................................................................... 71

Clip F-Menü ........................................................................................ 71

Clipfunktionen................................................................................ 73

Auswahl der Clips ............................................................................... 73

4

Inhaltsverzeichnis

Suche mit Skizzen................................................................................ 73

Wiedergeben eines Clips mit der Skizzensuche .................................. 74

Einstellen der Clip-Markierungen ....................................................... 74

Sperren (Schreibschutz) von Clips ...................................................... 75

Löschen von Clips ............................................................................... 75

Clips kopieren...................................................................................... 76

Einstellen des Indexbildes ................................................................... 76

EDL-Bearbeitung ........................................................................... 77

Was ist die EDL-Bearbeitung? ............................................................ 77

EDLs erstellen und bearbeiten............................................................. 78

Medienfunktionen.......................................................................... 81

Abfragen der Medieninformationen .................................................... 81

SxS-Speicherkarten-Funktionen .......................................................... 81

Trennen der Remoteverbindung zu Medien ........................................ 82

Kapitel 6 Dateifunktionen

Überblick ........................................................................................ 84

Verzeichnisstruktur.............................................................................. 84

Einschränkungen für Dateifunktionen................................................. 85

FTP-Dateifunktionen ..................................................................... 87

Herstellen von FTP-Verbindungen...................................................... 87

Liste der Befehle.................................................................................. 88

Aufzeichnen mit kontinuierlichem Zeitcode bei FTP-

Verbindungen.......................................................................... 92

CIFS-Dateifunktionen .................................................................... 93

Herstellen von CIFS-Verbindungen .................................................... 93

Kapitel 7 Menüs

Konfiguration des Menüsystems ................................................. 94

Konfigurationsmenü ..................................................................... 94

Punkte im Basismenü .......................................................................... 95

Basismenüfunktionen .......................................................................... 99

Arbeiten mit Menüreihen (Menüoptionen B01 bis B13)................... 101

Punkte des erweiterten Menüs ........................................................... 102

Funktionen des erweiterten Menüs.................................................... 120

Wartungsmenü ............................................................................ 121

Punkte des Wartungsmenüs............................................................... 121

Wartungsmenüfunktionen.................................................................. 126

Inhaltsverzeichnis

5

Anhang

Wichtige Bedienungshinweise ................................................... 129

LCD-Feld........................................................................................... 130

Vorsichtsmaßnahmen bei Produkten mit eingebautem

Festplattenlaufwerk.................................................................. 130

Regelmäßige Wartung ................................................................. 131

Betriebsstundenzähler ....................................................................... 131

Fehlerbehebung ........................................................................... 132

Warnungen ........................................................................................ 132

Fehlermeldungen ............................................................................... 138

Technische Daten ........................................................................ 139

Zum DVB-ASI-Eingang/-Ausgang (Bei Verwendung der optionalen PDBK-202) .......................................................... 142

Verwendung von UMID-Daten .................................................... 143

Zusatzdaten ..................................................................................145

Zusatzdaten in HDSDI/SDSDI Signalen........................................... 145

Zusatzdaten in MXF-Dateien ............................................................ 146

Allgemeine MXF Metadaten............................................................. 146

Untertiteldaten ................................................................................... 146

Entsprechungen von Einstellungspunkten des HKDV-900 und des Konfigurationsmenüs des Geräts ................................ 148

Warenzeichen und Lizenzen .......................................................149

MPEG-4 Visual Patent Portfolio Lizenz ........................................... 149

MPEG-2 Video Patent Portfolio Lizenz............................................ 149

Zum IJG (Independent JPEG Group) ................................................ 149

Software Schriftzeichen-Anzeige „iType“ ........................................ 149

Lizenzen für freie Software ............................................................... 149

Erhalt einer GPL/LGPL/GPL V3-lizenzierten Software................... 149

Glossar ......................................................................................... 151

Index ............................................................................................153

6

Inhaltsverzeichnis

Überblick

Kapitel

1

Eigenschaften

Die XDS-1000 ist ein hybrides Full-HD-Mediendeck

(1920 × 1080 und 1280 × 720), das über

Festplattenlaufwerke (im Folgenden „HDDs“ genannt) als internen Speicher verfügt und außerdem SxS-

Speicherkarten unterstützt.

Im Vergleich zu konventionellen Studiodecks weist die

XDS-1000 einen besseren Support beim Multitask-

Betrieb, der Arbeit im Netzwerk und sonstigen IT-

Funktionen auf. Sie ist daher mit nonlinearen

Schnittsystemen und Netzwerkproduktionssystemen kompatibel, die einen effizienten, dateibasierten Betrieb bieten.

Zusätzlich kann der Menübetriebsmodus auf VTR umgeschaltet werden, um eine Bedienung wie bei herkömmlichen VTR-Studiodecks zu ermöglichen.

Sie können dieses Gerät per Standard-HD-SDI-Eingangs-/

Ausgangsanschlüsse an Geräte mit HD-SDI-Schnittstellen anschließen, dies einschließlich konventioneller, nonlinearer Schnittgeräte, Monitore und sonstiger

Videogeräte. Dies ermöglicht die Verwendung des Geräts als Videoschnitt- bzw. Abspielgerät sowie als

Aufnahmegerät für Videoschnittbearbeitungen.

Eigenschaften dieses Geräts

Das Gerät weist folgende wesentliche Eigenschaften auf.

MPEG HD422-Codec

1)

Hochwertige Aufzeichnung und Wiedergabe von

Video- und Audiodaten

Der MPEG HD422-Codec bietet Videokomprimierung, die mit dem MPEG-2 [email protected] kompatibel ist.

Er ermöglicht eine HD 4:2:2 Digitalkomponentendatei-

Aufzeichnung (50 Mbps) im 1080i-Format (1080 effektive

Abtastzeilen, Interlaced) oder 720P (720 effektive

Abtastzeilen, Progressive).

Er unterstützt 8-Kanal-Audioaufzeichnungen mit hoher

Klangqualität im unkomprimierten

PCM-Aufnahmeformat mit 24 Bit und 48 kHz.

1) MPEG HD422 ist ein Warenzeichen der Sony Corporation.

HDDs als internen Speicher

Lange Aufzeichnungszeiten

Dieses Gerät verfügt über drei Festplattenlaufwerke

(HDDs) als internen Speicher. Diese Festplattenlaufwerke liefern 1 Terabyte (TB) Speicherplatz, der Ihnen die

Aufzeichnung von ca. 30 Stunden im

Aufzeichnungsformat HD422 50 Mbps ermöglicht.

Hohe Zuverlässigkeit

Dieses Gerät verfügt über drei Festplattenlaufwerke

(HDDs) (Daten: 2 HDDs; Fehlertoleranz: 1 HDD), die zum Erzielen einer hohen Zuverlässigkeit im Bereich

RAID-4

1) konfiguriert sind.

Außerdem kann es mit einer zusätzlichen

Stromversorgung versehen werden.

2)

1) RAID -4: Redundant Arrays of Inexpensive Disks (Redundante

Anordnung kostengünstiger Festplatten) Level 4

2) Bei installierter, optionaler XDBK-101. (Es ist notwendig, den

Wartungsmenüpunkt M22: OPTION SETTING >REDUNDANT PSU auf

„ON“ einzustellen.)

VTR-ähnlicher Betrieb

Bedienbarkeit als VTR-Deck

Der Menübetriebsmodus1) kann auf VTR umgeschaltet werden, um eine Bedienung wie bei herkömmlichen VTR-

Studiodecks zu ermöglichen.

1) Wenn Wartungsmenüpunkt M397 PORT CONFIGURATION auf „VTR mode“ eingestellt ist.

Multitask-Betrieb

Zeitversetzte Wiedergabe

Zur Verfügung stehen: zeitversetzte Wiedergabe (d. h. das aufgezeichnete Material zeitversetzt während der

Aufzeichnung wiedergeben).

Eigenschaften

7

Unterstützung mehrerer Netzwerksitzungen und

Möglichkeit der zeitversetzten Wiedergabe

Es ist möglich, mehrere Netzwerksitzungen individuell per

FTP/CIFS-Protokoll zu steuern.

Sie können auch das FTP/CIFS-Protokoll zum Übertragen des aufgezeichneten Materials verwenden (zeitversetzte

Wiedergabefunktion).

Multifunktionsbetrieb

An den einzelnen Clips können parallel folgende

Funktionen ausgeführt werden.

• Aufzeichnen der am Anschluss HD/SD-SDI INPUT eingespeisten Signale im internen Speicher/auf SxS-

Speicherkarten

• Kopieren zwischen Medien (interner Speicher, SxS-

Speicherkarten)

• Abspielen der im internen Speicher/auf SxS-

Speicherkarten aufgezeichneten Clips

• Hoch- und Herunterladen per FTP/CIFS-Verbindungen

Aufzeichnungs- und

Wiedergabefunktionen

Unterstützung mehrerer SD/HD-Codecs

Zusätzlich zum MPEG HD422-Codec unterstützt dieses

Gerät den MPEG HD-Codec

1)

. Es kann digitale

Komponentendateien HD 4:2:0 sowohl mit 1080i (35/25/

18 Mbps

2)

) als auch mit 720P (35/25 Mbps

2)

), aufzeichnen, was einen HD-Lauf über einen weiten

Bereich von Aufzeichnungszeiten und Anwendungszielen ermöglicht.

Es kann auch SD-Dateien (bei IMX50/40/30 Mbps

3)

oder durch DVCAM-Codec) aufzeichnen.

1) MPEG HD ist ein Warenzeichen der Sony Corporation.

2) SDI-Aufzeichnung wird nur für 35 Mbps unterstützt und Wiedergabe nur für 25 Mbps und 18 Mbps.

3) SDI-Aufzeichnung wird nur für 30/50 Mbps unterstützt.

Unterstützung verschiedener Bildfrequenzen

Dieses Gerät kann mehrere Bildschirmfrequenzen auf

1080/59.94i, 50i, 29.97P, 25P und 23.98P oder auf 720/

59.94P und 50P (für MPEG HD422) aufzeichnen und wiedergeben.

Unterstützung für Aufnahmen in gemischten

Formaten

Clips können unabhängig von ihrer Systemfrequenz und ihrem Aufzeichnungsformat (MPEG2 HD422/HD420) in verschiedenen Formaten auf Festplattenlaufwerken aufgezeichnet werden.

Solange sie in derselben Frequenzgruppe liegen, können

Clips in verschiedenen Formaten auf derselben SxS-

Speicherkarte aufgezeichnet oder geschrieben werden.

1)

1) Das Aufzeichnungsformat wird dann als unterschiedlich betrachtet, wenn die Systemfrequenz, Videoauflösung, Videocodec/Bitrate oder Anzahl der

Audiokanäle bzw. Bitanzahl nicht übereinstimmt.

Die von diesem Gerät unterstützten

Systemfrequenzgruppen sind in Bildfrequenzgruppen unterteilt wie in folgender Tabelle dargestellt.

Bildfrequenzgruppe

59,94 Hz

50 Hz

23,98 Hz

Systemfrequenz

59.94P

59.94i

29.97P

50P

50i

25P

23.98P

Hinweis

Eine kontinuierliche Wiedergabe ist am Übergang von zwei in verschiedenen Aufzeichnungsformaten aufgezeichneten Clips evtl. nicht möglich.

Gleichzeitiges Aufzeichnen im internen Speicher und auf eine SxS-Speicherkarte

Das Gerät unterstützt gleichzeitiges Aufzeichnen im

internen Speicher und auf SxS-Speicherkarten (siehe

Seite 49).

Lineare Schnittfunktion

1)

Das Gerät kann als Recorder verwendet werden und unterstützt Insert-Schnitt sowie Assemble-Schnitt von aufgezeichneten Clips.

1) Installation des optionalen XDBK-105 ist erforderlich.

SD-Upkonvertierungs-Funktion

Das Gerät ist mit einer Upkonvertierungs-Funktion ausgestattet.

Am Anschluss SD/HDSDI INPUT können Sie SD-Signale eingeben und als HD-Signale aufzeichnen.

HD-Downkonvertierungs-Funktion

Das Gerät ist mit einer Downkonvertierungs-Funktion ausgestattet. Die Wiedergabesignale des HD-Clips können auf SD-Signale downkonvertiert und als SD-SDI- oder

FBAS-Signale ausgegeben werden. Dies erlaubt Ihnen, nonlineare SD-Editoren und Monitore zur Bearbeitung und zur Programmausgabe zu verwenden.

1080/720 entgegengesetzte Umwandlung

Dieses Gerät unterstützt die Ausgabe entgegengesetzter

Umwandlung. Es kann 720 aussenden, während Medium abgespielt werden, die als 1080 aufgezeichnet wurden und

1080 ausgeben, während Medium abgespielt werden, die als 720 aufgezeichnet wurden.

Aufzeichnung von Proxy-AV-Daten

Bei Proxy-AV-Daten handelt es sich um eine niedrig auflösende (Videobandbreite: 1,5 Mbps, Audiobandbreite:

64 kbps pro Kanal), auf MPEG-4 basierende Version eines hochauflösenden Datenstroms. Wenn dieses Gerät am

Anschluss HD/SD-SDI INPUT eingespeiste Videosignale

8

Eigenschaften

aufzeichnet, Dateien über ein Netzwerk in den internen

Speicher überträgt oder aus diesem auf eine SxS-

Speicherkarte kopiert usw., erstellt und zeichnet es gleichzeitig niedrig auflösende Proxy-AV-Daten auf

(siehe Seite 104).

Schnellsuche mit dem Shuttle-/Jog-Dial

Der Shuttle-/Jog-Dial kann - genauso wie die Shuttle- und

Jog-Dials konventioneller Videorekorder - dazu verwendet werden, spezielle Szenen in Clips im internen

Speicher (den Festplattenlaufwerken) zu suchen.

Im variablen Geschwindigkeitsmodus können Sie in einzelnen Feldern bei –2 bis +2-facher

Normalgeschwindigkeit suchen. Der Shuttle-Modus unterstützt die Schnellsuche bei bis zu ±20-facher

Normalgeschwindigkeit.

Benutzerfreundliche Wiedergabe und Suche

Wie die Vorgängermodelle der XDCAM-Serie unterstützt dieses Gerät benutzerfreundliche Suchfunktionen einschließlich der Skizzensuche.

Netzwerkbetrieb

Dateitransferfunktionen

Dieses Gerät verfügt über einen Gigabit-

Ethernetanschluss, der

Hochgeschwindigkeitsübertragungen von Video, Audio und Metadaten auf den internen Speicher mit dem FTP- und sonstigen Standardprotokollen ermöglicht.

Netzwerksteuerung

Dieses Gerät kann mit der Remote-Netzwerkverbindung per Netzwerk gesteuert werden. Es unterstützt die traditionelle Fernbedienung per Fernsteueranschluss wie

RS422 und GPIO. Außerdem gestattet der

Hochgeschwindigkeits-Netzwerkanschluss an externe

Geräte die Steuerung durch verschiedene sonstige

Anwendungen zum Aufrufen von Dateilisten und zur

Anzeige von Skizzen.

Komforterhöhung und große Auswahl an

Schnittstellen

LCD-Farbdisplay

Dieses Gerät ist mit einem 16:9, 4,3”-Farb-LCD ausgestattet, das Ihnen ermöglicht, ohne Anschließen eines externen Monitors den Inhalt der Speichermedien zu prüfen und das Menüsystem zu nutzen.

Kippbare Frontplatte

Die Frontplatte ist zur einfachen Rack-Befestigung und

Schreibtischbedienung kippbar. Sie können die Platte auf einen für die Bedienung der Tasten bequemen Winkel einstellen.

Unterstützung verschiedener Schnittstellen

Dieses Gerät unterstützt folgende Schnittstellen.

• HD-SDI-Video, 8-Kanal-Audioeingang und -ausgang

• HD-SDI-Video, 8-Kanal-Audiomonitorausgang

1)

1)

1)

• SD-SDI-Video, 8-Kanal-Audioeingang und -ausgang

• SD-SDI-Video, 8-Kanal-Audiomonitorausgabe

1)

• SD-FBAS-Ausgang

• SD-FBAS-Monitorausgang

• DVB-ASI TS-Eingang und -Ausgang

2)

• 8-Kanal-Digitalaudio-Input-/Outputkarte AES/EBU

• Analoger 2-Kanal-Audioeingang und -ausgang

• Analoger 2-Kanal-Audiomonitorausgang

• HDMI-Ausgang

• Monitorausgabe (VGA)

• Zeitcodeein- und -ausgang

• Systemzeitcodeeingang

• Fernbedienung

- RS-422A (D-Sub 9-polig) (2)

(Zusätzlich zum 9-poligen VTR-Protokoll von Sony unterstützt dieses Gerät das Video Disk Control

Protocol (VDCP).)

- Videofernbedienung (D-Sub 9-polig) (1)

- GPIO (D-Sub 15-polig) (1)

(4 Eingänge und 4 Ausgänge)

1) Der Anschluss HD/SD-SDI INPUT dient gleichzeitig als Eingangsbuchse

HD-SDI und als Eingangsbuchse SD-SDI.

2) Mit installierter optionaler PDBK-202.

Eigenschaften

9

Systemkonfigurationen

Die untere Abbildung zeigt Geräte und Speichermedien, die mit diesem Gerät verwendet werden können.

Sie können mit diesem Gerät und den abgebildeten

Geräten folgende Systeme konfigurieren.

• System zur Satellitenberichterstattung (siehe Seite 11)

• Aufnahme-/Bearbeitungssystem (siehe Seite 11)

• Live-Produktionssystem (siehe Seite 12)

• Rundfunkübertragungssystem (siehe Seite 12)

SxS-Speicherkarten

PDW-700/PMW-500

Videosteuergerät HKDV-900

• SxS PRO+

• SxS-1

VDCP Controller

BVE-700

PDW-1500

Referenz-Zeitcode einer

Sendeanstalt

SD-Videomonitor

Kopfhörer

HD-Videomonitor

Audiomonitor

HDW-2000 Serie

PC-Monitor

PDW-F1600/HD1500

1) Das Gerät kann nicht vom PDW-F1600/HD1500 über die Schnittstelle REMOTE (9P) gesteuert werden.

10

Systemkonfigurationen

Laptop-Computer

System zur Satellitenberichterstattung

Folgende Darstellung zeigt ein Beispiel eines Systems zur

Satellitenberichterstattung, in dem dieses Gerät als Server und als Reserve-Rekorder verwendet wird.

Auf dem Satellitenwagen

SDI-Signal

Dieses Gerät

DVB-ASI

TS-Signal

Camcorder

Speichermedium wiederverwenden

Camcorder

Im internen Speicher speichern

Computer

(mit installiertem Content-Browser)

DVB-ASI

TS-Signal

Dieses

Gerät

Abspielung

Archivierungssystem

Aufnahme-/Bearbeitungssystem

Folgende Darstellung zeigt ein Beispiel eines Systems, in dem dieses Gerät als Einspeisungsgerät zur Bearbeitung und als Reserve-Rekorder verwendet wird.

Archivierungssystem

Computer

(Aufnahmesteuergerät)

Nonlineares

Bearbeitungssystem

Fernbedienung

(per Internet

Protocol/

Webservice API)

LAN

Line-Eingang

SDI/DVB-ASI TS-Signal

Dieses Gerät

Aufzeichnungsdaten

Camcorder

Server

FTP/CIFS

Lineares Bearbeitungssystem

SDI-Signal

Rekorder

Dieses Gerät

PDW-F1600

RS422

Systemkonfigurationen

11

Live-Produktionssystem

Folgende Darstellung zeigt ein Beispiel eines

Sportübertragungs- oder Live-Aufzeichnungssystems, in dem dieses Gerät als Einspeisungsgerät zur Bearbeitung und als Reserve-Rekorder verwendet wird.

Steuergerät für Zeitlupe/Wiederholung

Camcorder

Live-Video (SID-Signal)

Dieses Gerät

RS422 (VDCP)

FTP/CIFS

SDI-Signal

LAN

Monitor

Zeitlupen-/

Wiederholungsvideo

Nonlineares

Bearbeitungssystem

(Vor-/Nachbearbeitung)

Computer (mit installiertem Content-

Browser)

Übertragungssystem

Folgende Darstellung zeigt ein Beispiel eines

Programmübertragungssystems, in dem dieses Gerät als

Server und als Reserve-Wiedergabegerät verwendet wird.

Nonlineares

Bearbeitungssystem

MXF-Datei

Computer (Steuergerät für

Programmübertragung)

LAN

Dieses Gerät

RS422 (VDCP)

Abspielung

Materieller Server

Notfallvideo direkt von SxS-

Speicherkarte wiedergeben

Aufzeichnungssystem

12

Systemkonfigurationen

Bezeichnungen und

Funktionen der Teile

Kapitel

2

Frontplatte

Namen und Symbole der Tasten und Regler der Frontplatte besitzen gemäß ihren Funktionen unterschiedliche Farben.

Weiß: Funktion, bei der die Taste oder der Regler eigenständig betrieben wird.

Orange: Funktion, bei der die Taste zusammen mit der

Taste SHIFT gedrückt wird.

Blau: Taste bezüglich der Skizzenfunktionen.

1

Anschluss PHONES

2 Regler LEVEL

3 Taste und Anzeige Netz-/Bereitschaftsmodus (1)

4

Anzeige ALARM

5

Anzeige INTERNAL ACCESS

6

Anschluss MAINTENANCE

7

Taste REMOTE

1 Auswahlbereich Port und Speichermedium (siehe Seite 14)

2 Speicherkarteneinschübe (siehe Seite 15)

4 Steuerblock Display/Menü

(siehe Seite 16)

8

Schalter KEY INHI

3 Audiopegel-Einstellbereich (siehe Seite 15)

6 Steuerungsblock Shuttle/Jog/Variable

Wiedergabegeschwindigkeit (siehe

Seite 18)

5 Steuerblock zur Aufzeichnung und Wiedergabe (siehe Seite 17)

a Anschluss PHONES

Dies ist ein Standard-Stereokopfhöreranschluss.

Verwenden Sie einen Stereo-Kopfhörer, um die

Audiosignale während der Aufzeichnung und Bearbeitung zu überwachen. (Nichtaudio-Signale sind stumm geschaltet.) Der überwachte Kanal wird durch die

Optionen MONITR L und MONITR R auf der Seite

HOME des Funktionsmenüs gewählt (siehe Seite 42).

b Einstellungsregler LEVEL (Lautstärke)

Regeln Sie die Lautstärke der Kopfhörer mit diesem

Regler. Sie können mit diesem Regler auch die Lautstärke der Ausgabe an den Anschlüssen ANALOG AUDIO

MONITOR/OUTPUT2 R/1, L/2 auf der Rückseite regeln.

Stellen Sie hierfür den Konfigurationsmenüpunkt 114

AUDIO MONITOR OUTPUT LEVEL auf „variable“.

Frontplatte

13

c Taste und Anzeige Netz-/Bereitschaftsmodus (1)

Wenn der Netzschalter auf der Rückseite in der Position

On steht, schaltet das Gerät zwischen Betriebsmodus (die

Anzeige leuchtet grün) und Bereitschaftsmodus (die

Anzeige leuchtet rot) um.

Drücken Sie diese Taste und halten Sie sie kurz (0,25

Sekunden oder länger) gedrückt, um das Gerät auf

Betriebsmodus zu setzen, wenn die Anzeige rot leuchtet.

Die Anzeige leuchtet dann grün, und das Gerät wird auf

Betriebsmodus gesetzt.

Drücken Sie diese Taste und halten Sie sie länger (1

Sekunde oder länger) gedrückt, um das Gerät auf

Bereitschaftsmodus zu setzen, wenn die Anzeige grün leuchtet. Die Anzeige blinkt dann zuerst grün, und leuchtet dann rot, und das Gerät wird auf Bereitschaftsmodus gesetzt.

Lassen Sie den Netzschalter auf der Rückseite in Betrieb normalerweise in der Position On, und schalten Sie mit dieser Taste zwischen Betriebs- und Bereitschaftsmodus des Geräts um.

Hinweis

Zum Umschalten des Modus dieses Geräts von dem

Bereitschaftsmodus (der Netzschalter auf der Rückseite ist eingeschaltet) in den Betriebsmodus warten Sie mindestens drei Sekunden, nachdem das Gerät in den

Bereitschaftsmodus übergegangen ist und drücken Sie die

Netz-/Bereitschaftsmodustaste auf der Vorderseite.

d Anzeige ALARM

Blinkt, um Sie auf einen Fehler im Gerät hinzuweisen, und erlischt, wenn die Ursache des Fehlers behoben wurde.

Rotes Blinken: Es trat ein Fehler auf, der vom

Kundendienst zu beheben ist, meistens ein

Hardwarefehler.

Oranges Blinken: Es trat ein Warnpegelfehler auf.

Auf der Anzeige erscheint eine Meldung, wenn diese

Anzeige zu blinken anfängt. Einzelheiten siehe

„Fehlerbehebung“ (Seite 132).

e Anzeige INTERNAL (interner Speicher) ACCESS

Leuchtet, wenn auf den internen Speicher (die

Festplattenlaufwerke) zugegriffen wird.

Hinweis

Schalten Sie das Gerät nicht mit dem Netzschalter auf der

Rückseite aus und trennen Sie es nicht vom Stromnetz, solange die Anzeige INTERNAL ACCESS leuchtet. Sie könnten dadurch die Daten auf den Festplattenlaufwerken beschädigen.

f Anschluss MAINTENANCE

Dies ist der USB-Anschluss für die Wartung.

g Taste REMOTE

Drücken Sie diese Taste und aktivieren Sie sie, um dieses

Gerät mit einem an die Anschlüsse REMOTE (9P) R/P2 und P1 angeschlossenen Gerät fernzusteuern.

Dies ermöglicht Ihnen die individuelle Steuerung der

Aufnahme- und Wiedergabeports.

Wenn diese Taste gleichzeitig mit der Taste SHIFT gedrückt wird, wird ein Dialogfeld angezeigt, in dem Sie eine Remote-Verbindung herstellen oder trennen können.

Diese Funktion ist identisch mit der Funktion „F6: NET

ENA“ im Menü CLIP F.

Einzelheiten zum Herstellen bzw. Trennen von Remote-

Verbindungen finden Sie unter der Beschreibung der Seite

„P2 OTHER“ im Menü „Clip F-Menü“ (Seite 71).

h Schalter KEY INHI (Sperre)

Hiermit wird der Tastensperrmodus ein- oder ausgeschaltet.

1 Auswahlbereich Port und

Speichermedium

Dieses Gerät verfügt über einen Aufnahmeport und einen

Wiedergabeport. Sie können diese Ports unabhängig voneinander durch das Auswählen der Tasten REC/PB2

PORT oder PB1 PORT steuern.

Wenn der Wartungsmenüpunkt M397 PORT

CONFIGURATION auf „VTR mode“ eingestellt ist, werden die Anschlüsse gemeinsam betrieben und können nicht ausgewählt werden.

1

Taste REC/PB2

PORT

2

Taste PB1 PORT

3

Taste INTERNAL

5 Einschubwahlleuchten

4

Taste MEMORY a Taste REC/PB2 PORT (Aufzeichnungsport)

Drücken Sie diese Taste, um den Aufzeichnungsport auszuwählen, bevor Sie Aufzeichnungen an der

Frontplatte dieses Geräts vornehmen.

Es werden E-E-Signale (das Video der Eingangssignale) an die Anzeige und die Videomonitorausgänge ausgegeben.

Hinweis

Wenn eine Cliplistenanzeige angezeigt wird, werden die

E-E-Signale durch Drücken dieser Taste nicht an die

Anzeige ausgegeben. Drücken Sie zur Aktivierung dieser

Taste zunächst die Taste THUMBNAIL, um zum

Bildschirm der Grundvorgänge oder zum Bildschirm des

Videomonitors umzuschalten.

Selbst wenn eine Cliplistenanzeige angezeigt wird, werden durch Drücken dieser Taste die Ausgangssignale der

Videomonitorausgänge auf E-E-Signale umgeschaltet.

14

Frontplatte

b Taste PB1 PORT (Wiedergabeport)

Drücken Sie diese Taste, um den Wiedergabeport auszuwählen, bevor Sie Wiedergabefunktionen an der

Frontplatte dieses Geräts vornehmen.

Das Wiedergabebild wird an die Anzeige und die

Videoausgänge/Videomonitorausgänge ausgegeben.

Hinweis

Wenn eine Cliplistenanzeige angezeigt wird, werden die

Wiedergabesignale durch Drücken dieser Taste nicht an die Anzeige oder die Videoausgänge ausgegeben. Drücken

Sie zur Aktivierung dieser Taste zunächst die Taste

THUMBNAIL, um zum Bildschirm der Grundvorgänge oder zum Bildschirm des Videomonitors umzuschalten.

Selbst wenn eine Cliplistenanzeige angezeigt wird, werden durch Drücken dieser Taste die Ausgangssignale der

Videomonitorausgänge auf Videowiedergabesignale umgeschaltet.

c Taste INTERNAL (interner Speicher)

Mit dieser Taste wird der interne Speicher (die

Festplattenlaufwerke) als Betriebszielmedium gewählt.

d Taste MEMORY

Mit dieser Taste wird eine SxS-Speicherkarte als

Betriebszielmedium gewählt.

e Einschubwahlleuchten

Leuchten, um den ausgewählten Speicherkarteneinschub anzuzeigen.

2 Speicherkarteneinschübe

1 Speicherkarteneinschübe

2 Auswurftaste

3

Anzeigeleuchten MEMORY ACCESS A/B a Speicherkarteneinschübe

Diese beiden Einschübe (A und B) können mit SxS-

Speicherkarten besetzt werden (siehe Seite 47).

b Auswurftasten

Zum Entfernen des Aufzeichnungsmediums aus dem

Einschub drücken Sie die Auswurftaste, um sie zu entriegeln, und drücken Sie die Taste dann erneut.

Dadurch kommt das Medium teilweise aus dem Einschub

heraus (siehe Seite 47).

c Anzeigeleuchten MEMORY ACCESS A/B

Zeigen den Status der Einschübe A und B an (siehe

Seite 47).

3 Audiopegel-Einstellbereich

1 Einstellungsregler CH-1/ALL CH, CH-2 bis CH-4

2

Schalter VARIABLE a Einstellungsregler CH-1/ALL CH, CH-2 bis CH-4

(Audiopegel)

Abhängig von der Einstellung des Schalters VARIABLE können mit diesen Reglern die Audio-Eingangspegel oder

Audio-Wiedergabepegel der Kanäle 1 bis 4 eingestellt werden.

Sie können Wiedergabepegel der Kanäle 5 bis 8 mit Hilfe

des Funktionsmenüs einstellen. Einzelheiten siehe „Seite

P3 AUDIO“ (Seite 43).

Über die Einstellung des Konfigurationsmenüpunkts 131

AUDIO VOLUME können Sie den Einstellungsregler

CH-1/ALL CH für die gleichzeitige Einstellung der acht

Kanäle aktivieren. Wenn diese gleichzeitige Einstellung aktiviert ist, leuchtet die Anzeige ALL CH.

b Schalter VARIABLE (Einstellungsregler für

Audio-Pegel)

Hiermit werden die Audiopegel der Eingabe oder die

Audiopegel der Wiedergabe entweder durch die

Einstellungsregler CH-1/ALL CH und CH-2 bis CH-4 für die Kanäle 1 bis 4 oder durch die Einstellungen des

Funktionsmenüs für die Kanäle 5 bis 8 ausgewählt.

REC: Einstellung der Audio-Eingangspegel. Die Audio-

Wiedergabepegel stehen auf Voreinstellwerten.

PRESET: Die Audiopegel stehen auf Voreinstellwerten.

PB: Einstellung der Audio-Wiedergabepegel. Die Audio-

Eingangspegel stehen auf Voreinstellwerten.

Hinweis

Die Audiopegel der Aufnahme- und Wiedergabeports können nicht gleichzeitig eingestellt werden.

Der Audiopegel kann für jeden Port über ein an Anschluss

REMOTE (9P) (R/P2 oder P1) angeschlossenes externes

Audiogerät separat eingestellt werden.

Frontplatte

15

4 Steuerblock Display/Menü

5 Taste MENU

4 Taste THUMBNAIL

3 Taste DISPLAY

1 Funktionstasten (F1 bis F6)

2

Anzeige

6 Taste PAGE/HOME

7 Taste COPY

8 Taste RESET/RETURN

9 Taste SHIFT q; Pfeiltasten und IN/OUT-Anzeigen qa Regler PUSH SET a Funktionstasten (F1 bis F6)

Diese Tasten sind aktiviert, wenn das Funktionsmenü zu

sehen ist (siehe Seite 41). Mit jedem Tastendruck ändert

sich die Einstellung des entsprechenden Menüpunkts.

Wenn das Konfigurationsmenü (siehe Seite 99) angezeigt

wird, funktionieren diese Tasten als Menüsteuerungs-

Tasten.

Aus Komfortgründen bezeichnet dieses Handbuch diese

Tasten als Tasten F1 bis F6, in der Reihenfolge von oben nach unten.

b Anzeige

Zeigt das Video an, das aufgezeichnet wird, das E-E-

Video, das Wiedergabebild, Menüs, Audiopegelanzeigen und Daten wie z.B. Zeitdaten oder Clip-Informationen. Es kann zwischen einem Bildschirm der Grundvorgänge

(siehe Seite 19), einem Bildschirm des Videomonitors

(siehe Seite 22) und einer Cliplistenanzeige (siehe

Seite 67) umgeschaltet werden.

Einzelheiten siehe Seite 66.

c Taste DISPLAY

Mit jedem Tastendruck wird zwischen dem Bildschirm der

Grundvorgänge, dem Bildschirm des Videomonitors und

der Cliplistenanzeige gewechselt (siehe Seite 66).

Wenn die Cliplistenanzeige angezeigt wird, schaltet diese

Taste die Anzeige zwischen Skizzenansicht und

Detailansicht um. d Taste THUMBNAIL

Wird der Bildschirm der Grundvorgänge oder der

Bildschirm des Videomonitors angezeigt, so wird durch

Drücken dieser Taste eine Liste der Clips oder EDLs

(Bearbeitungslisten) angezeigt, die auf dem aktuell ausgewählten Speichermedium gespeichert sind. (Das bedeutet, dass vom aktuellen Bildschirm auf die

Cliplistenanzeige umgeschaltet wird.) Wird sie erneut gedrückt, kehrt man zum Bildschirm der Grundvorgänge oder zum Bildschirm des Videomonitors zurück.

Wenn die Cliplistenanzeige angezeigt wird, wird mit jedem Tastendruck von DISPLAY zwischen der

Skizzenansicht und Detailansicht umgeschaltet (siehe

Seite 66).

e Taste MENU

Startet das Konfigurationsmenü und startet das Clip-Menü

aus einer Cliplistenanzeige (siehe Seite 71). Die gleichen

Informationen werden ebenfalls auf dem Bildschirm eines an das Gerät angeschlossenen Videomonitors eingeblendet. Wenn die Taste erneut gedrückt wird, werden das Konfigurationsmenü oder das Clip-Menü ausgeblendet.

f Taste PAGE/HOME

Wenn diese Taste alleine gedrückt wird, hat sie die

Umschaltfunktion der Taste PAGE. Wird sie zusammen mit der Taste SHIFT gedrückt, hat sie die Funktion der

Taste HOME.

16

Frontplatte

Taste PAGE: Mit dieser Taste wird das Funktionsmenü aufgerufen, wenn es nicht erscheint. (Die zuletzt aufgerufene Seite des Funktionsmenüs erscheint.)

Taste HOME: Wird sie bei angezeigtem Funktionsmenü gedrückt, kehren Sie zur Seite HOME des

Funktionsmenüs zurück.

g Taste COPY

Wird eine Cliplistenanzeige angezeigt, so erscheint durch

Drücken dieser Taste eine Clip-Kopieranzeige (siehe

Seite 62).

h Taste RESET/RETURN

Funktioniert wie die Tasten RESET oder RETURN.

Taste RESET: Stellt Einstellungen des Zählers oder des

Zeitcodegenerators zurück.

Taste RETURN: Kehrt von den Cliplistenanzeigen zum vorherigen Vorgang zurück.

i Taste SHIFT

Funktionswechsel für jede Taste, die mit zwei Funktionen ausgestattet ist.

j Pfeiltasten und Anzeigen IN/OUT

Die Pfeiltasten werden für die Clipauswahl,

Menüeinstellungen usw. verwendet.

Wenn Sie mit der linken und der rechten Pfeiltaste einen

IN- und einen OUT-Punkt in dem Clip setzen, kann nur der durch den IN- und OUT-Punkt definierte Teil kopiert

werden (siehe Seite 63). Wenn ein IN- und OUT-Punkt in

dem Clip gesetzt sind, leuchten die IN- und OUT-

Anzeigen.

Sie können mit der Hoch- und der Herunter-Pfeiltaste Shot

Mark 1 und 2 setzen (siehe Seite 51 und Seite 59).

k Regler PUSH SET

Dies wird für Menüvorgänge und Skizzenfunktionen in einer Cliplistenanzeige verwendet. Drehen Sie den Regler zur Auswahl und drücken Sie ihn zur Bestätigung. Diese

Taste wird auch zur Einstellung von Ziffern- und

Zeitcodeangaben genutzt.

5 Steuerblock zur Aufzeichnung und

Wiedergabe

1

Taste PREV

2 Taste PLAY

3

Taste NEXT

4

Taste STOP

5 Taste REC

6

Anzeige REC INHI a Taste PREV (vorhergehend)

Drücken Sie diese Taste, um das erste Bild des aktuellen

Clips anzuzeigen. Während das erste Bild eines Clips gezeigt wird, springen Sie durch Drücken dieser Taste an den Anfang des vorhergehenden Clips.

Diese Taste wird auch zusammen mit anderen Tasten für folgende Vorgänge benutzt.

Schnelle Rückwärtssuche: Halten Sie die Taste PLAY gedrückt und drücken Sie diese Taste. Eine schnelle

Rückwärtssuche (50-fache Normalgeschwindigkeit) wird durchgeführt.

Das erste Bild des ersten Clips wird angezeigt: Halten

Sie die Taste SHIFT gedrückt und drücken Sie diese

Taste.

b Taste PLAY

Drücken Sie diese Taste, um die Wiedergabe zu starten.

c Taste NEXT

Drücken Sie diese Taste, um zum nächsten Clip zu springen und das erste Bild anzuzeigen. Während der zeitversetzten Wiedergabe springt die Wiedergabe zum letzten Bild, das zu diesem Zeitpunkt spielbar ist.

Diese Taste wird auch zusammen mit anderen Tasten für folgende Vorgänge benutzt.

Schnelle Vorwärtssuche: Halten Sie die Taste PLAY gedrückt und drücken Sie diese Taste. Eine schnelle

Vorwärtssuche (50-fache Normalgeschwindigkeit) wird durchgeführt.

Das letzte Bild des letzten Clips wird angezeigt: Halten

Sie die Taste SHIFT gedrückt und drücken Sie diese

Taste.

d Taste STOP

Drücken Sie diese Taste, um die Aufzeichnung oder

Wiedergabe zu stoppen. Das Bild am Haltepunkt wird angezeigt.

Wenn die Option 105 REFERENCE ALARM des

Konfigurationsmenüs auf ON eingestellt ist, blinkt die

Frontplatte

17

Taste, wenn der Clip nicht mit dem Referenzsignal synchronisiert ist.

e Taste REC (Aufzeichnung)

Drücken Sie diese Taste zusammen mit der Taste PLAY, um mit der Aufzeichnung zu beginnen. Die Aufzeichnung erfolgt auf einem noch nicht beschriebenen Abschnitt des

Mediums.

Drücken Sie die Taste STOP, um die Aufzeichnung anzuhalten.

Im VTR-Modus können Sie das Eingangssignal im E-E-

Modus überwachen, indem Sie im Stoppzustand diese

Taste drücken. Drücken Sie die Taste STOP, um zum ursprünglichen Bild zurückzukehren. Wenn diese Taste während der Wiedergabe gedrückt wird, so wird ein E-E-

Modus-Bild für die Dauer der Betätigung ausgegeben.

f Anzeige REC INHI (Aufzeichnungssperrmodus)

Leuchtet, wenn als Betriebszielmedium eine SxS-

Speicherkarte ausgewählt ist und das Medium im

schreibgeschützten Zustand eingelegt wird (siehe

Seite 47).

6 Steuerungsblock Shuttle/Jog/Variable

Wiedergabegeschwindigkeit

1

Taste SHTL/JOG

2

Taste VAR/JOG

3

Anzeige JOG

4 Jog/Shuttle-

Richtungsanzeiger

5

Shuttle-/Jog-Dial a Taste SHTL/JOG

Drücken diese Taste zur Wiedergabe im Shuttle- oder Jog-

Modus mit dem Shuttle-/Jog-Dial.

b Taste VAR/JOG

Drücken Sie diese Taste zur Wiedergabe im variablen

Geschwindigkeits- oder Jog-Modus mit dem Shuttle-/Jog-

Dial.

c Anzeige JOG

Leuchtet grün, wenn sich der Shuttle-/Jog-Dial im Jog-

Modus befindet.

d Jog-/Shuttle-Richtungsanzeiger

Zeigen die Wiedergaberichtung im Jog-, Shuttle- oder

Variablen-Geschwindigkeitsmodus an.

b (grün): Leuchtet während der Rückwärtswiedergabe.

B (grün): Leuchtet während der Vorwärtswiedergabe.

x (rot): Leuchtet während der Standbildanzeige.

e Shuttle-/Jog-Dial

Der Dial schaltet jedes Mal zwischen dem Shuttle-/ variablen Geschwindigkeitsmodus und dem Jog-Modus um, wenn Sie ihn ganz hineindrücken.

Shuttle/Variabler Geschwindigkeitsmodus: Der Dial befindet sich in der angehobenen Position.

Jog-Modus: Der Dial befindet sich in der gedrückten

Position (die JOG-Anzeige leuchtet).

Drehen Sie den Dial nach rechts, um in Vorwärtsrichtung wiederzugeben und drehen Sie ihn nach links, um rückwärts wiederzugeben.

• Im Jog-Modus variiert die Wiedergabegeschwindigkeit je nach Drehgeschwindigkeit des Dials im Bereich des

–1- bis +1-fachen der Normalgeschwindigkeit. Es gibt keine Arretierungen.

• Im Shuttle-Modus variiert die

Wiedergabegeschwindigkeit entsprechend der

Winkelposition des Dials im Bereich des ±20-fachen der

Normalgeschwindigkeit. Für die Standbildwiedergabe gibt es eine Arretierung in der Mittelposition.

• Im variablen Geschwindigkeitsmodus können Sie die

Wiedergabegeschwindigkeit entsprechend dem Winkel des Dials präzise im Bereich des -2 bis +2-fachen der

Normalgeschwindigkeit einstellen. Für die

Standbildwiedergabe gibt es eine Arretierung in der

Mittelposition.

Unabhängig vom Wiedergabemodus drücken Sie normalerweise die Taste SHTL/JOG oder VAR/JOG, bevor Sie den Dial drehen. Es ist jedoch ebenfalls möglich, das Gerät durch einfaches Drehen des Dials in den

Shuttle-, Jog- oder variablen Geschwindigkeitsmodus zu schalten. (durch Einstellung des Menüpunkts 101

SELECTION FOR SEARCH DIAL ENABLE auf „dial“).

Hinweis

Wenn Sie den obigen Punkt auf „dial“ stellen, sollten Sie den Shuttle-/Jog-Dial in die Mittelstellung zurückdrehen, nachdem Sie die Wiedergabe mit Shuttle- oder variabler

Geschwindigkeit durchgeführt haben. Wenn Sie den Dial nicht in die Mittelstellung zurückdrehen, könnte die

Wiedergabe im Shuttle- oder Variablen

Geschwindigkeitsmodus aufgrund von Vibrationen bei anderen Vorgängen gestartet werden.

18

Frontplatte

Anzeige

Bildschirm der Grundvorgänge

Dieses Gerät unterstützt den Betrieb im „1-in/1-out“-

Modus und „VTR“-Modus. Teile des Anzeigebildschirms variieren in Abhängigkeit vom Betriebsmodus. Der folgende Bildschirm zeigt beispielhaft den 1-in/1-out-

Modus.

1 Funktionsmenü

2 Audio-Eingangssignalanzeige/ Audio-Pegelanzeigen

3

Systeminformationen

4

Statusanzeige des Mediums

5

Aufzeichnungs- oder Wiedergabeformat

6

Clip-Informationen

7

Betriebszustandsanzeige

8

Zeitdatenanzeige

9

Statusanzeige a Funktionsmenü

Verwenden Sie zur Anzeige dieses Menüs und zum Hin- und Herschalten zwischen den Menüseiten (HOME, P1 bis

P5) die Taste PAGE/HOME. Jede Seite enthält einen bis sechs Punkte. Drücken Sie die entsprechende

Funktionstaste, um eine Einstellung zu ändern.

Einzelheiten siehe „Grundlegende Bedienung des

Funktionsmenüs“ (Seite 41).

b Audio-Eingangssignalanzeige/Audio-

Pegelanzeigen

Zeigt Informationen zum Audio an.

A

Eingangssignalanzeige

B

Datenanzeige

F

Pegelbalken

E

Referenzpegel

D

Audiokanal

C

Monitorkanal

A

Eingangssignalanzeige: Zeigt das Audio-

Eingangssignal an.

.

Anzeige

ANA-1

ANA-2

Eingangssignal

Analoges

Audiosignal

Kanal 1, 3, 5, 7

Kanal 2, 4, 6, 8

Frontplatte

19

Anzeige

AES/EBU

HD-SDI

SD-SDI

SG

DVB-ASI

Eingangssignal

AES/EBU digitales Audiosignalformat

(blinkt, wenn kein Eingangssignal vorhanden ist)

HD-SDI-Audiosignal (blinkt, wenn kein

Eingangssignal vorhanden ist)

SD-SDI-Audiosignal (blinkt, wenn kein

Eingangssignal vorhanden ist)

Testsignal aus dem internen

Signalgenerator

DVB-ASI TS-Signal (blinkt, wenn kein

Eingangssignal da ist)

Wenn das Videoeingabesignal auf

„DVB-ASI“ eingestellt ist, werden A1

INPUT bis A8 INPUT automatisch auf

„DVB-ASI“ eingestellt.

B

Datenanzeige: Erscheint, wenn die Eingangssignale

Nicht-Audio-Signale sind.

C

Monitorkanal: Zeigt die Audiomonitorkanäle an, die mit MONITR L und MONITR R auf der Seite HOME

des Funktionsmenüs eingestellt sind (siehe Seite 42).

D

Audiokanal: Zeigt die Audiokanäle an.

Zeigt auch anhand der Farben den Voreinstellungs-

oder variablen Geschwindigkeitsmodus an (siehe

Seite 15).

Weiß: Voreinstellungsmodus

Grün: Variabler Geschwindigkeitsmodus

E

Referenzpegel: Zeigt den im Wartungsmenü eingestellten Referenzpegel für die Aufzeichnung an.

F

Pegelbalken: Zeigt die Audio-Aufzeichnungspegel der Kanäle 1 bis 8 an. Die Anzeige OVER leuchtet, wenn der Audiopegel über 0 dB liegt.

c Systeminformationen

A

Referenzsignal

B

Videoeingangsanzeige

Das Videoeingangsignal wird mit V INPUT auf Seite

P1 INPUT des Funktionsmenüs ausgewählt (siehe

Seite 42).

Hinweis

Die Anzeige blinkt, wenn kein Videoeingangssignal vorhanden ist und wenn die Frequenz des

Videoeingangssignals nicht mit der des Geräts

übereinstimmt.

d Medienstatusanzeige

Zeigt die Symbole in der folgenden Tabelle an, um den

Status des ausgewählten Aufzeichnungsmediums anzuzeigen.

Symbole

HDD Speicherkarte

(Wahl Einschub A)

Status

– Nicht eingesetzt

Wird geladen

Normaler Status

Es trat ein

Warnpegelfehler auf

Es trat ein Fehler auf

(Zurücksetzen ist nicht möglich. Das

Wiederherstellen mit der

Funktion Update/Restore

Media wird jedoch

unterstützt (siehe

Seite 82).)

e Aufzeichnungs- oder Wiedergabeformat

Im 1-in/1-out-Modus wird hier das Aufzeichnungsformat angezeigt, wenn ein Aufzeichnungsanschluss ausgewählt wurde, oder es wird das Wiedergabeclip-Format angezeigt, wenn ein Wiedergabeanschluss ausgewählt wurde. Im VTR-Modus wird das Format des aktuell wiedergegebenen Clips angezeigt.

A

Referenzsignal: Anzeige des Referenzsignaltyps, auf den dieses Gerät synchronisiert ist.

Bei fehlender Anzeige synchronisiert das Gerät auf das interne Referenzsignal.

INPUT: Videoeingangssignal

HD REF: Referenzsignal im HD-Format

SD REF: Referenzsignal im SD-Format

B

Videoeingangsanzeige: Zeigt das gewählte

Videoeingangssignal an.

HD-SDI: HD-SDI-Videoeingabe

SD-SDI: SD-SDI-Videoeingabe

SG: Video-Testsignal aus dem internen

Signalgenerator

DVB-ASI

1)

: DVB-ASI TS-Signal

1) Wenn der Wartungsmenüpunkt M22: OPTION SETTING >DVB-

ASI I/O auf „on“ eingestellt ist, mit installierter optionaler PDBK-

202 (siehe Seite 121).

Codec

Videoformat

Systemfrequenz

Audioformat f Clip-Informationen

Zeigt Clipinformationen an. Die Anzeige variiert in

Abhängigkeit vom Clip-Wiedergabemodus.

1)

1) Der Clip-Wiedergabemodus wird mithilfe des Wartungsmenüpunkts

M397 PORT CONFIGURATION umgeschaltet.

20

Frontplatte

Im 1-in-/1-out-Modus

Clip-Name

Länge

Clipnummer/Gesamtclipzahl

Systemfrequenz h Zeitdatenanzeige

A

Verbleibende Medien-Aufzeichnungs- oder

Wiedergabekapazität

B

REC RUN/FREE RUN (Freilauf)

C

Betriebsmodus des

Zeitcodegenerators

D

VITC

Eigenschaftssymbole

Während der Wiedergabe erscheinen die Symbole der folgenden Tabelle, um anzuzeigen, dass die Eigenschaften in einem Clip eingestellt wurden.

Symbol Beschreibung

kopiergeschützt

Eine OK-Markierung ist eingestellt

Eine NG-Markierung ist eingestellt

Eine KEEP-Markierung ist eingestellt

Eine Shot Mark ist eingestellt

Der Clip ist gesperrt (geschützt)

Im VTR-Modus

Clipname

Clipnummer/Gesamtclipzahl

Dauer

Clipformat

(Codec, Videoformat, Systemfrequenz,

Audioformat) g Betriebszustandsanzeige

Zeigt Symbole an, die den Betriebszustand des Geräts signalisieren.

Symbol Beschreibung

1080/720-Querkonvertierungsausgang

Aufzeichnung in internem Speicher

Zeitversetzte Wiedergabe des internen

Speichers

E

Zeitdatentyp

F

Zeitdaten

G

DF/NDF-

Anzeige

(TCR)

G

DF/NDF-

Anzeige

(TCG)

A

Verbleibende Medien-Aufzeichnungs- oder

Wiedergabekapazität: Zeigt die verbleibende

Medien-Aufzeichnungs- oder Wiedergabekapazität an.

B

REC RUN/FREE RUN (Freilauf): Zeigt den

Betriebsmodus des Zeitcodes an. Der Betriebsmodus wird mit RUN MODE auf Seite P4 TC des

Funktionsmenüs eingestellt (siehe Seite 44).

C

Betriebsmodus des Zeitcodegenerators: Zeigt die

Quelle und die Methode des Zeitcodegenerators an

(voreingestellt oder regeneriert). Diese werden mit

TCG und PRST/RGN auf Seite P4 TC des

Funktionsmenüs eingestellt (siehe Seite 44).

D

VITC: Leuchtet in folgenden Fällen auf.

• Wenn VITC im Wiedergabe-Modus gelesen wird.

(Dies hat nichts mit der Anzeige in der

Zeitdatenanzeige zu tun.)

• Wenn VITC-Aufzeichnung möglich ist.

E

Zeitdatentyp: Zeigt den Zeitdatentyp an, der auf der

Zeitdatenanzeige erscheint. Der Zeitdatentyp wird mit

CNTR SEL auf der Seite HOME des Funktionsmenüs

eingestellt (siehe Seite 42).

Anzeige Zeitdatentypen

TC Zeitcode

COUNTER Verstrichene Aufzeichnungs-/

Wiedergabezeit

UB

VITC

VIUB

TCG

Benutzerbit

VITC

VIUB

Zeitcode-Generatorwert

UBG Benutzerbit-Generatorwert

F

Zeitdaten: Zeigt normalerweise den Zeitcode oder

VITC an, je nach der getroffenen Auswahl mit dem

TCR auf Seite P4 TC des Funktionsmenüs.

Frontplatte

21

Im Pre-Read-Schnittmodus wird die Anzeige in zwei

Zeilen dargestellt, wobei in der unteren „PREREAD“ angezeigt wird.

G

DF/NDF-Anzeige: Zeigt den Frame-Count-Modus für den eingebauten Zeitcode-Leser (TCR) und den eingebauten Zeitcodegenerator (TCG) an. Der Frame-

Count-Modus wird mit DF/NDF auf Seite P4 TC des

Funktionsmenüs eingestellt (siehe Seite 44).

:

.

Anzeige

i Statusanzeige

Frame-Count-Modus

DF (Drop-Frame-Modus)

NDF (Non-Drop-Frame-Modus)

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt

„Trennen der Remoteverbindung zu Medien“

(Seite 82).

F

Remote-Netzwerkverbindungsanzeige: Leuchtet während einer Remote-Netzwerkverbindung mit einem externen Gerät.

G

Aufzeichnungsanzeige: Leuchtet, wenn in den internen Speicher aufgezeichnet wird.

H

Wiedergabeanzeige: Leuchtet, wenn sich ein Clip im internen Speicher im geöffneten Zustand befindet.

I

Wiedergabeanzeige: Leuchtet, wenn der Clip im internen Speicher, auf der Speicherkarte geöffnet ist.

Bildschirm des Videomonitors

A

Fehler-, Warn- und Alarmmeldungen

B

Symbol für aktuelle EDL

C

Löschsymbol

D

Kopiersymbol

E

Anzeige für Trennung vom Netzwerk

A

Eingeblendete Informationen

B

Substatus-Informationen

F

Netzwerkverbindungsanzeige

G

Remote-Netzwerkverbindungsanzeige

H

Aufzeichnungsanzeige

I

Wiedergabeanzeige

A

Fehler-, Warn- und Alarmmeldungen: Hier erscheinen Meldungen zum Betrieb und Status des

Geräts. Die Bedeutung der Meldung wird wie folgt durch Farben gekennzeichnet.

Rot: Fehlermeldung (blinkt)

Orange: Warnmeldung

Weiß: Alarmmeldung

B

Symbol für aktuelle EDL: Leuchtet, wenn eine aktuelle EDL angegeben ist.

C

Löschsymbol: Blinkt während des Löschens eines

Clips.

D

Kopiersymbol: Es leuchtet je ein Symbol für die

Kopierquelle und eins für das Kopierziel, während eine Kopie zwischen Medien ausgeführt wird.

Symbol Beschreibung

Kopie vom internen Speicher (HDDs) auf die Speicherkarte

Aus internem Speicher auf

Speicherkarte kopieren

Kopie vom internen Speicher in den internen Speicher

E

Anzeige für Trennung vom Netzwerk: Leuchtet, wenn die Remote-Netzwerkverbindung zu einer SxS-

Speicherkarte von einem externen Gerät aus nicht zugelassen ist. Das Zulassen oder Trennen von

Remoteverbindungen erfolgt im Funktionsmenü.

C

Statusanzeige

A

Eingeblendete Informationen: Erscheint, wenn

CHAR SEL auf der Seite HOME des Funktionsmenüs auf „ON“ eingestellt ist.

B

Substatus-Informationen: Wird angezeigt, wenn

Konfigurationsmenüpunkt 017 SUB STATUS

DISPLAY SELECT auf „Off“ eingestellt ist.

Wenn Medium als Ziel ausgewählt ist

Internal: Interner Speicher

Memory-A: SxS-Speicherkarte in

Speicherkarteneinschub A

Memory-B: SxS-Speicherkarte in

Speicherkarteneinschub B

Schnittvoreinstellung

ASM: Assemble-Schnitt

INS V12345678 TC: Insert-Schnitt

B

Statusanzeige: Zeigt Meldungen und Symbole zum

Status des Geräts an (siehe Seite 22).

22

Frontplatte

Rückseite

1 PCIe-Erweiterungseinschub

1 HD/SD-SDI-Signaleingänge/-

ausgänge (siehe Seite 25)

2

Anschluss DVB-ASI OUTPUT

3

Anschluss HDMI OUTPUT

4 Anschlüsse REF. VIDEO INPUT

2 Zeitcodeeingänge/-ausgänge (siehe Seite 26)

5 Montagebereich für die zusätzliche Stromversorgung

3 Stromversorgung (siehe Seite 26)

qd Anschlüsse COMPOSITE OUTPUT 1, MONI/2 qs

(Netzwerk) Anschluss qa Anschlüsse MAINTENANCE

5 Analoge Audiosignaleingänge/-ausgänge (siehe Seite 27)

q; Anschluss MONITOR

9 Anschluss GPIO

8

Anschluss VIDEO CONTROL

7

Anschlüsse REMOTE (9P) R/P2, P1

6

Anschluss SYSTEM TC INPUT

4 Digitale Audiosignaleingänge/-ausgänge (siehe Seite 26)

a PCIe-Erweiterungseinschub

Für zukünftige Erweiterungen als Vorraussetzung für den

Anschluss einer PCI Express-Schnittstelle.

b Anschluss DVB-ASI OUTPUT (DVB-ASI-

Ausgang) (BNC Typ)

Dieser Anschluss kann DVB-ASI TS-Signale ausgeben, wenn die optionale Karte PDBK-202 MPEG TS installiert ist. Dafür ist es notwendig, den Wartungsmenüpunkt M22:

OPTION SETTING >DVB-ASI I/O auf „on“ einzustellen

(siehe Seite 121).

Siehe „Zum DVB-ASI-Eingang/-Ausgang (Bei

Verwendung der optionalen PDBK-202)“ (Seite 142) für

weitere Informationen über DVB-ASI TS-Signale.

c Anschluss HDMI OUTPUT

Gibt digitale Signale aus (Video, Audio,

Steuerungssignale). Ausgangssignale sind E-E-Signale oder Wiedergabesignale, je nach Einstellung der Tasten

REC/PB2 PORT und PB1 PORT an der Frontplatte.

Gestattet den Anschluss eines Geräts mit HDMI-Eingang, etwa einem HD-Projektor oder eines HD-Fernsehers.

Als Audioausgangssignale werden die Signale der Kanäle verwendet, die mit MONITR L und MONITR R auf der

Seite HOME des Funktionsmenüs eingestellt sind .

Rückseite

23

d Anschlüsse REF. VIDEO INPUT (Video-

Referenzsignaleingang) (BNC Typ)

Die zwei Anschlüsse bilden eine Durchschleifverbindung.

Wenn ein Video-Referenzsignal in den linken Anschluss

(IN) eingeht, wird dieses Signal vom rechten Anschluss

( ) an ein angeschlossenes Gerät weitergeleitet. Wenn keine Verbindung am rechten Anschluss hergestellt wird, wird der linke Anschluss automatisch mit einer Impedanz von 75 Ohm abgeschlossen.

e Montagebereich für die zusätzliche

Stromversorgung

Wenn Sie dieses Gerät in einem System verwenden, das hohe Zuverlässigkeit erfordert, können Sie die

Stromversorgung des Geräts zusätzlich absichern, indem

Sie die optionale Stromversorgung XDBK-101 installieren. Damit kann der Betrieb auch dann fortgesetzt werden, wenn eine der Stromversorgungen ausfällt.

Stellen Sie zur Aktivierung der Fortsetzung des Betriebs nach einem Ausfall den Wartungsmenüpunkt M22:

OPTION SETTING >REDUNDANT PSU auf „ON“.

Hinweis

Die Stromversorgung und die XDBK-101 gestatten kein

‚hot swapping‘ (‚heißes Tauschen‘). Schalten Sie daher stets den Netzschalter aus, bevor Sie die Stromversorgung austauschen oder die XDBK-101 hinzufügen.

f Anschlüsse SYSTEM TC INPUT

(Systemzeitcodeeingang)

Wenn Sie das Standard-Referenz-Zeitcodesignal einer

Sendeanstalt als Zeitdateninformation eingeben möchten, tun Sie dies mit diesem Anschluss.

g Anschluss REMOTE(9P) (Fernbedienung 9-polig)

R/P2, P1 (D-Sub 9-polig)

Anschluss REMOTE (9P) R/P2: Steuert den

Aufnahmeport. Schließen Sie einen Controller an, der das VDCP-Protokoll oder das VTR-

Steuerungsprotokoll von Sony (RS-422A, 9-polig) unterstützt.

Anschluss REMOTE (9P) P1: Schließen Sie einen VTR oder Controller an, der das VDCP-Protokoll oder das

VTR-Steuerungsprotokoll von Sony (RS-422A, 9-

polig) unterstützt (siehe Seite 32).

Wenn das Gerät in den VTR-Modus geschaltet ist, kann die Aufzeichnung/Wiedergabe über den

Anschluss P1 gesteuert werden.

h Anschluss VIDEO CONTROL (D-Sub-9-polig)

Schließen Sie eine HKDV-900 Videosteuerungseinheit an.

Siehe Seite 148 für die Entsprechung zwischen den

Einstellungselementen von HKDV-900 und dem

Konfigurationsmenü dieses Geräts.

i Anschluss GPIO (universale analoge I/O)

Wenn Sie dieses Gerät in einem größeren System verwenden, z. B. einem Abspielsystem, gestattet Ihnen dieser Anschluss, ein externes Gerät anzuschließen, mit dem Sie die Wiedergabe dieses Geräts steuern können, und dabei Kontroll- und Alarmsignale an das externe Gerät zurückzusenden.

j Anschluss MONITOR

Gibt das Video als analoge RGB-

Komponentenvideosignale aus, das auf der Frontanzeige dieses Geräts erscheint.

Dieser Anschluss ist zum Anschluss an einen VGA-

Eingang eines PC-Monitors gedacht.

k Anschlüsse MAINTENANCE

Dies sind die USB-Wartungsanschlüsse.

l

(Netzwerk) Anschluss (Typ RJ-45)

Dies ist ein 10BASE-T/100BASE-TX/1000BASE-T-

Anschluss für den Netzwerkanschluss.

VORSICHT

• Aus Sicherheitsgründen nicht mit einem

Peripheriegerät-Anschluss verbinden, der zu starke

Spannung für diese Buchse haben könnte. Folgen Sie den Anweisungen für diese Buchse.

• Verwenden Sie beim Anschließen des Netzwerkkabels des Geräts an ein Peripheriegerät ein abgeschirmtes

Kabel, um Fehlfunktionen aufgrund von Störungen zu vermeiden.

m Anschlüsse COMPOSITE OUTPUT (analoger

FBAS-Videoausgang) 1, MONI/2 (BNC Typ)

Geben FBAS-Videosignale aus. Ausgangssignale an

Anschluss MONI/2 sind E-E-Signale oder

Wiedergabesignale, je nach Einstellung der Tasten REC/

PB2 PORT und PB1 PORT an der Frontplatte.

1)

Wenn das Gerät im VTR-Modus einen Clip wiedergibt, wird das Wiedergabesignal ausgegeben, und wenn das

Gerät aufzeichnet oder sich im E-E-Modus befindet, wird das E-E-Signal ausgegeben.

Sie können Zeitdaten oder Fehlermeldungen über den

Ausgang MONI/2 einblenden, wenn CHAR SEL auf der

Seite HOME des Funktionsmenüs auf „ON“ eingestellt ist.

1) Sie können die E-E-Signalausgabe jederzeit mithilfe des

Konfigurationsmenüpunkts 156 MONITOR OUT SELECT auf „REC port“ einstellen.

Siehe „Grundlegende Bedienung des Funktionsmenüs“ auf Seite 41 für weitere Informationen über die

Einstellungen von CHAR SEL.

24

Rückseite

1 HD/SD-SDI-Signaleingänge/-ausgänge

1

Anschluss HD/SD-SDI INPUT

2

Anschlüsse HD-SDI OUTPUT1 1, 2 (SUPER)

3 Anschlüsse SD-SDI OUTPUT1

1, 2 (SUPER)

4

Anschlüsse HD-SDI MONITOR/

OUTPUT2 1, 2 (SUPER)

5

Anschlüsse SD-SDI MONITOR/OUTPUT2

1, 2 (SUPER) a Anschluss HD/SD-SDI INPUT (HD-SDI/SD-SDI-

Signaleingang) (BNC Typ)

Speist Video- und Audiosignale im HD-SDI- oder SD-

SDI-Format ein.

Bei installierter optionaler Karte PDBK-202 MPEG TS können Sie DVB-ASI TS-Signale an diesem Anschluss eingeben. Bei der Eingabe von DVB-ASI TS-Signalen ist es notwendig, den Wartungsmenüpunkt M22: OPTION

SETTING >DVB-ASI I/O auf „on“ einzustellen (siehe

Seite 121) und V INPUT auf der Seite P1 INPUT des

Funktionsmenüs auf „DVB-ASI“ einzustellen (siehe

Seite 42).

Für Einzelheiten siehe „Zum DVB-ASI-Eingang/-Ausgang

(Bei Verwendung der optionalen PDBK-202)“ (Seite 142)

für weitere Informationen über DVB-ASI TS-Signale.

b Anschlüsse HD-SDI OUTPUT1 (HD-SDI-

Signalausgang) 1, 2 (SUPER) (BNC)

Geben digitale Video-/Audiowiedergabesignale im

Format HD-SDI aus.

Wenn das Gerät im VTR-Modus einen Clip wiedergibt, wird das Wiedergabesignal ausgegeben, und wenn das

Gerät aufzeichnet oder sich im E-E-Modus befindet, wird das E-E-Signal ausgegeben.

Sie können Zeitcodes oder Fehlermeldungen am Ausgang des Anschlusses 2 (SUPER) einblenden, wenn Sie CHAR

SEL auf der Seite HOME des Funktionsmenüs einstellen, und wenn Sie den Konfigurationsmenüpunkt 028 HD

CHARACTER einstellen. Unabhängig von den

Einstellungen in CHAR SEL können Sie die

Einblendungen jederzeit mit dem

Konfigurationsmenüpunkt 028 deaktivieren.

Siehe „Grundlegende Bedienung des Funktionsmenüs“

(Seite 41) für weitere Informationen zu den Einstellungen

von CHAR SEL.

Siehe Seite 98 für weitere Informationen zum

Konfigurationsmenüpunkt 028 HD CHARACTER.

Um die Eingangs- und Ausgangssignale dieser Anschlüsse als Nicht-Audio-Signale zu benutzen, stellen Sie den

Wartungsmenüpunkt M37 ein: AUDIO CONFIG >M372:

NON-AUDIO INPUT (recording) (siehe Seite 122).

c Anschlüsse SD-SDI OUTPUT1 (SD-SDI-

Signalausgang) 1, 2 (SUPER) (BNC)

Geben digitale Video-/Audiowiedergabesignale im

Format SD-SDI aus.

Wenn das Gerät im VTR-Modus einen Clip wiedergibt, wird das Wiedergabesignal ausgegeben, und wenn das

Gerät aufzeichnet oder sich im E-E-Modus befindet, wird das E-E-Signal ausgegeben.

Bei Lieferung des Geräts ab Werk ist das

Audioausgangsignal auf acht Kanäle ohne Umschaltung eingestellt und der RP188 Zeitcode auf „on“ eingestellt.

Sie können diese Einstellungen über die

Konfigurationsmenüpunkte 828 SDI AUDIO OUTPUT

SELECT und 920 SD-SDI H-ANC CONTROL ändern

(siehe Seite 114).

Sie können Zeitcodes oder Fehlermeldungen am Ausgang des Anschlusses 2 (SUPER) einblenden, wenn Sie CHAR

SEL auf der Seite HOME des Funktionsmenüs einstellen, und wenn Sie den Konfigurationsmenüpunkt 027 HD

CHARACTER einstellen. Unabhängig von den

Einstellungen in CHAR SEL können Sie die

Einblendungen jederzeit mit dem

Konfigurationsmenüpunkt 027 deaktivieren.

Siehe „Grundlegende Bedienung des Funktionsmenüs“

(Seite 41) für weitere Informationen zu den Einstellungen

von CHAR SEL.

Siehe Seite 98 für weitere Informationen zum

Konfigurationsmenüpunkt 027 HD CHARACTER.

d Anschlüsse HD-SDI MONITOR/OUTPUT2 (HD-

SDI-Monitorsignalausgang) 1, 2 (SUPER) (BNC)

Gestattet den Anschluss eines HD-Monitors mit HD-SDI-

Eingang.

Gibt digitale Video-/Audiosignale im Format HD-SDI aus.

Ausgangssignale sind E-E-Signale oder

Wiedergabesignale, je nach Einstellung der Tasten REC/

PB2 PORT und PB1 PORT an der Frontplatte.

1)

Wenn das Gerät im VTR-Modus einen Clip wiedergibt, wird das Wiedergabesignal ausgegeben, und wenn das

Gerät aufzeichnet oder sich im E-E-Modus befindet, wird das E-E-Signal ausgegeben.

Sie können Zeitcodes oder Fehlermeldungen am Ausgang des Anschlusses 2 (SUPER) einblenden, wenn Sie CHAR

SEL auf der Seite HOME des Funktionsmenüs einstellen, und wenn Sie den Konfigurationsmenüpunkt 028 HD

CHARACTER einstellen. Unabhängig von den

Einstellungen in CHAR SEL können Sie die

Einblendungen jederzeit mit dem

Konfigurationsmenüpunkt 028 deaktivieren.

Rückseite

25

1) Sie können die E-E-Signalausgabe jederzeit mithilfe des

Konfigurationsmenüpunkts 156 MONITOR OUT SELECT auf „REC port“ einstellen.

Siehe „Grundlegende Bedienung des Funktionsmenüs“

(Seite 41) für weitere Informationen zu den Einstellungen

von CHAR SEL.

Siehe Seite 98 für weitere Informationen zum

Konfigurationsmenüpunkt 028 HD CHARACTER.

e Anschlüsse SD-SDI MONITOR/OUTPUT2 (SD-

SDI-Monitorsignalausgang) 1, 2 (SUPER) (BNC)

Gestattet den Anschluss eines SD-Monitors mit SD-SDI-

Eingang.

Gibt digitale Video-/Audiosignale im Format SD-SDI aus.

Ausgangssignale sind E-E-Signale oder

Wiedergabesignale, je nach Einstellung der Tasten REC/

PB2 PORT und PB1 PORT an der Frontplatte.

1)

Wenn das Gerät im VTR-Modus einen Clip wiedergibt, wird das Wiedergabesignal ausgegeben, und wenn das

Gerät aufzeichnet oder sich im E-E-Modus befindet, wird das E-E-Signal ausgegeben.

Sie können Zeitcodes oder Fehlermeldungen am Ausgang des Anschlusses 2 (SUPER) einblenden, wenn Sie CHAR

SEL auf der Seite HOME des Funktionsmenüs einstellen, und wenn Sie den Konfigurationsmenüpunkt 027 SD

CHARACTER einstellen. Unabhängig von den

Einstellungen in CHAR SEL können Sie die

Einblendungen jederzeit mit dem

Konfigurationsmenüpunkt 027 deaktivieren.

1) Sie können die E-E-Signalausgabe jederzeit mithilfe des

Konfigurationsmenüpunkts 156 MONITOR OUT SELECT auf „REC port“ einstellen.

Siehe „Grundlegende Bedienung des Funktionsmenüs“

(Seite 41) für weitere Informationen zu den Einstellungen

von CHAR SEL.

Siehe Seite 98 für weitere Informationen zum

Konfigurationsmenüpunkt 027 SD CHARACTER.

b Anschluss TIME CODE OUT1 (BNC Typ)

Gibt das Wiedergabe-Zeitcodesignal aus.

3 Stromversorgung

1

Netzschalter

3

Erdungsanschluss

2 Stromeingangsanschluss a Schalter Netzschalter

Drücken Sie an der Oberseite, um das Gerät einzuschalten.

Drücken Sie an der Unterseite, um das Gerät auszuschalten.

Lassen Sie den Netzschalter im Betrieb normalerweise auf der Position On, und wechseln Sie mit der Netz-/

Bereitschaftstaste auf der Frontplatte zwischen Betriebs- und Bereitschaftsmodus des Geräts.

Hinweis

Vergewissern Sie sich vor dem Ausschalten des Geräts immer, dass die Netz-/Bereitschaftsanzeige auf der

Frontplatte rot leuchtet (und somit anzeigt, dass sich dieses

Gerät im Bereitschaftsmodus befindet) und schalten Sie dann den Netzschalter aus.

b Stromeingangsanschluss (-)

Schließen Sie diesen mit dem Netzkabel (nicht im

Lieferumfang enthalten) an einer Wechselstromquelle an.

c Erdungsanschluss (U)

Schließen Sie diesen an die Erde an.

2 Zeitcodeeingänge/-ausgänge

1

Anschluss TIME CODE IN/OUT2

2

Anschluss TIME

CODE OUT1

4 Digitale Audiosignaleingänge/-

ausgänge

1

Anschlüsse DIGITAL AUDIO (AES/EBU) IN 1/2, 3/4,

5/6, 7/8 a Anschluss TIME CODE IN/OUT2 (BNC Typ)

Dieser fügt ein von einem externen Gerät generiertes

SMPTE-Zeitcodesignal ein.

2 Anschlüsse DIGITAL AUDIO (AES/EBU) IN 1/2, 3/4,

5/6, 7/8

26

Rückseite

a Anschlüsse DIGITAL AUDIO (AES/EBU) IN

(digitaler Audioeingang) 1/2, 3/4, 5/6, 7/8 (BNC

Typ)

Speisen digitale Audiosignale im Format AES/EBU ein.

b Anschlüsse DIGITAL AUDIO (AES/EBU) OUT

(digitaler Audioausgang) 1/2, 3/4, 5/6, 7/8 (BNC

Typ)

Geben digitale Audiosignale im Format AES/EBU aus.

Wenn das Gerät im VTR-Modus einen Clip wiedergibt, wird das Wiedergabesignal ausgegeben, und wenn das

Gerät aufzeichnet oder sich im E-E-Modus befindet, wird das E-E-Signal ausgegeben.

Um die Eingangs- und Ausgangssignale dieser Anschlüsse als Nicht-Audio-Signale zu benutzen, stellen Sie den

Wartungsmenüpunkt M37 ein: AUDIO CONFIG

>M372: NON-AUDIO INPUT (recording) (siehe

Seite 122).

5 Analoge Audiosignaleingänge/-

ausgänge

1 Anschlüsse ANALOG AUDIO INPUT 1, 2

2 Anschlüsse ANALOG AUDIO

OUTPUT1 1, 2

Bei Lieferung des Geräts ab Werk ist Anschluss 1 dem

Audiokanal 1 zugewiesen, und Anschluss 2 dem

Audiokanal 2. Sie können diese Einstellungen im

Konfigurationsmenüpunkt 824 ANALOG LINE

OUTPUT SELECT ändern (siehe Seite 114).

Die Referenzausgangspegel können mit dem

Wartungsmenüpunkt M37: AUDIO CONFIG eingestellt

werden (siehe Seite 122). (Voreinstellung ab Werk: +4 dB)

Nicht-Audio-Signale werden stummgeschaltet.

c Anschlüsse ANALOG AUDIO MONITOR/

OUTPUT2 R/1, L/2 (XLR 3-polig, Stecker)

Ausgabe-Audiosignale für die Überwachung.

Der überwachte Kanal wird durch die Optionen MONITR

L und MONITR R auf der Seite HOME des

Funktionsmenüs gewählt . Ausgangssignale sind E-E-

Signale oder Wiedergabesignale, je nach Einstellung der

Tasten REC/PB2 PORT und PB1 PORT an der

Frontplatte.

1)

Wenn das Gerät im VTR-Modus einen Clip wiedergibt, wird das Wiedergabesignal ausgegeben, und wenn das

Gerät aufzeichnet oder sich im E-E-Modus befindet, wird das E-E-Signal ausgegeben.

1) Sie können die E-E-Signalausgabe jederzeit mithilfe des

Konfigurationsmenüpunkts 156 MONITOR OUT SELECT auf „REC port“ einstellen.

Siehe „Grundlegende Bedienung des Funktionsmenüs“

(Seite 41) für weitere Informationen zu den Einstellungen

von MONITR L und MONITR R.

3 Anschlüsse AUDIO MONITOR/OUTPUT2

R/1, L/2 a Anschlüsse ANALOG AUDIO INPUT 1, 2 (XLR 3-

polig, Buchse)

Speisen analoge Audiosignale ein.

Mit A1 INPUT bis A4 INPUT auf Seite P1 INPUT (siehe

Seite 42) und A5 INPUT bis A8 INPUT auf Seite P2

INPUT des Funktionsmenüs können Sie das an Anschluss

1 eingespeiste Signal einem ungeraden Kanal (1, 3, 5 oder

7) zuweisen, und das an Anschluss 2 eingespeiste Signal einem geraden Kanal (2, 4, 6 oder 8) zuweisen.

Die Referenzeingangspegel können mit dem

Wartungsmenüpunkt M37: AUDIO CONFIG eingestellt

werden (siehe Seite 122). (Voreinstellung ab Werk: +4 dB)

b Anschlüsse ANALOG AUDIO OUTPUT1 1, 2

(XLR 3-polig, Stecker)

Geben analoge Audiosignale aus.

Wenn das Gerät im VTR-Modus einen Clip wiedergibt, wird das Wiedergabesignal ausgegeben, und wenn das

Gerät aufzeichnet oder sich im E-E-Modus befindet, wird das E-E-Signal ausgegeben.

Rückseite

27

Vorbereitungen

Kapitel

3

Stromversorgung Erstkonfiguration

Verbinden Sie den Stromeingangsanschluss über das dafür vorgesehene Netzkabel mit einer Wechselstromquelle. Zur

Stromversorgung stellen Sie den Netzschalter an der

Rückseite auf On, drücken Sie dann die Taste On/Standby

(1) an der Frontplatte und halten Sie diese kurz gedrückt

(0,25 Sekunden oder länger).

Hinweis

Zum Umschalten des Modus dieses Geräts von dem

Bereitschaftsmodus (der Netzschalter auf der Rückseite ist eingeschaltet) in den Betriebsmodus warten Sie mindestens drei Sekunden, nachdem das Gerät in den

Bereitschaftsmodus übergegangen ist und drücken Sie die

Netz-/Bereitschaftsmodustaste auf der Vorderseite.

Dieses Gerät wird mit Voreinstellungen für Einsatzort,

Systemfrequenz und aktueller Zeit- und Datumsangabe geliefert.

Daher müssen vor der Inbetriebnahme des Geräts die

Anfangseinstellungen des Konfigurationsmenüs gesetzt werden. (Sie können das Gerät nicht benutzen, ohne die

Anfangskonfiguration vorzunehmen.)

Sobald das Gerät konfiguriert wurde, werden die

Einstellungen auch bei Abschalten des Geräts beibehalten.

Einstellung des Einsatzortes und der

Systemfrequenz

1

Schalten Sie das Gerät ein.

Auf der Bildschirmanzeige erscheint der Bildschirm

INITIAL SETUP.

28

Stromversorgung / Erstkonfiguration

2

Drehen Sie am Regler PUSH SET zur Wahl des

Einsatzortes.

Rufen Sie UC (für Regionen außerhalb Japans) oder J

(für Japan) auf, und drücken Sie dann die

Funktionstaste SET (F5).

Die Systemfrequenzanzeige erscheint.

3

Drehen Sie am Regler PUSH SET zur Wahl der

Systemfrequenz.

Siehe Seite 126 zu weiteren Informationen über

Wartungsmenüfunktionen.

Hinweis

Wiederherstellung der werkseitigen Einstellung der

Zeitzone über den Wartungsmenüpunkt M49: RESET

ALL SETUP. Sie werden die Einstellungen erneut vornehmen müssen. Zeit und Datum werden nicht zurückgestellt.

4

Rufen Sie die gewünschte Systemfrequenz auf, und drücken Sie dann die Funktionstaste SET (F5).

Die Meldung „NOW SAVING...“ erscheint und der

Einstellungsbildschirm erlischt. Dann schaltet das

Gerät selbst die Stromzufuhr aus und wieder ein.

Zum Eingangsbildschirm zurückkehren, ohne die

Einstellungen zu speichern

Drücken Sie die Funktionstaste RETURN (F1).

Einstellung des aktuellen Datums und der aktuellen Zeit

Wählen Sie im Wartungsmenü Punkt M3D: DATE/TIME

PRESET.

Erstkonfiguration

29

Kipp-Mechanismus an der Frontplatte

Rückkehrposition

Position 3 (90 Grad)

Position 2 (65 Grad)

Position 1 (40 Grad)

Position 0

Die Frontplatte dieses Geräts besitzt einen

Kippmechanismus, der es Ihnen ermöglicht, die

Frontplatte herauszunehmen und in einem geeigneten

Winkel einzustellen.

Hinweis

Verstellen Sie die Frontplatte nicht während der

Aufzeichnung, der Wiedergabe oder eines

Kopiervorgangs. Stöße oder Vibrationen können die

Festplatten des internen Speichers beschädigen, so dass normale Aufzeichnungen, Wiedergabe und

Kopiervorgänge nicht mehr möglich sind.

Achten Sie darauf, das Gerät vor dem Verstellen der

Klappe in den Stopp-Modus zu schalten.

Hinweis

Der Winkel kann nicht eingestellt werden, wenn Sie die

Frontplatte über die Position 3 hinaus bis zur

Rückkehrposition schieben. Einstellen der Frontplatte:

Ziehen Sie sie auf Position 0 zurück und bringen Sie sie dann in den gewünschten Winkel.

Herausnehmen der Frontplatte

Halten Sie die Lösetasten an beiden Seiten der Frontplatte gedrückt und ziehen Sie sie in Pfeilrichtung.

Frontplatte wieder in die

Ursprungsposition zurückkippen

Entsperren Sie die Frontplatte durch Ziehen bis zur

Rückkehrposition. Sie können Sie dann wieder auf

Position 0 stellen.

Änderung des Winkels der Frontplatte

Ziehen Sie die Frontplatte zum Einstellen eines größeren

Winkels nach oben in diese Winkelposition.

Ziehen Sie die Frontplatte zum Einstellen eines kleineren

Winkels nach oben in die Rücksetzstellung, um die

Verriegelung zu lösen. Führen Sie sie dann auf Position 0 und ziehen Sie sie wieder in die gewünschte

Winkelposition.

Sie können den Winkel der Frontplatte auf Position 1 (40

Grad), Position 2 (65 Grad) oder Position 3 (90 Grad) stellen.

30

Kipp-Mechanismus an der Frontplatte

Anschlüsse und

Einstellungen

Anschluss dieses Geräts direkt an einen Laptop-

Computer

Dieses Gerät

Hinweis

Die Produktion einiger der in diesem Kapitel beschriebenen peripheren Geräte und Zusatzgeräte ist eventuell eingestellt worden.

Wenden Sie sich zur Beratung bei der Auswahl von

Geräten bitte an Ihren Sony-Kundendienstvertreter.

An den Anschluss

(Netzwerk)

Laptop-Computer

Netzwerkkable (nicht mitgeliefert)

Anschlüsse für die Nutzung des

Content-Browsers oder eines nonlinearen Schnittgeräts, das kein

Produkt von Sony ist

Bei Verwendung des Content-Browsers erhalten Sie

Fernzugriff auf dieses Gerät über einen Computer mit

Netzwerkverbindung. Sie können ebenfalls per FTP/CIFS auf dieses Gerät über ein nonlineares Schnittgerät zugreifen, das kein Produkt von Sony ist, und dieses Gerät als materiellen Server verwenden.

Besuchen Sie für einen Überblick und die Installation des

Content-Browsers bitte die Sony Webseite für Ihre Region.

Drei dieser Geräte über LAN an einen Laptop anschließen

Dieses Gerät

Laptop-Computer

Netzwerkkable

(nicht mitgeliefert)

An den Anschluss

(Netzwerk)

Anschlusses

Es folgt ein Beispiel für die Verbindungen.

Hinweis

Die XDS-1000 IP-Adresse und andere netzwerkrelevanten Einstellungen werden für die Anschlüsse benötigt.

Zu Details zu netzwerk-relevanten Einstellungen siehe

„Änderung von Netzwerkeinstellungen“ (Seite 126).

Anschlüsse zur Schnittbearbeitung

Folgende Darstellung zeigt ein System für die

Schnittbearbeitung mit diesem Gerät als Wiedergabegerät.

Zu den Anschlüssen siehe auch die Bedienungsanleitungen der anzuschließenden Geräte.

Anschlüsse und Einstellungen

31

Bei der Verwendung eines

BVE-700/700A

Editiersteuergeräts

Folgende Abbildung zeigt ein System für die

Schnittbearbeitung mit diesem Gerät als Wiedergabegerät, einem HDW-M2000/M2000P als Rekorder und einem

BVE-700/700A als Editiersteuergerät. Dieses Gerät kann auch als Recorder verwendet werden.

An Eingangsbuchse HD-SDI

HD-Videomonitor

Referenzvideosignal

Dieses Gerät

(Wiedergabegerät)

HDW-M2000/M2000P

(Recorder)

An Eingangsbuchse HD-SDI

BVE-700/700A

(Editiersteuergerät)

1

: 75

Ω-Koaxialkabel (nicht mitgeliefert)

2

: 9-poliges Fernbedienungskabel (nicht mitgeliefert)

HD-Videomonitor

Einstellungen an den einzelnen Geräten

Modellname Einstellungen

HDW-M2000/M2000P (Recorder) • Taste REMOTE 1(9P): Leuchtet

• Anschluss REF.VIDEO INPUT 75

Ω Endschalter: OFF

• Audioauswahlfunktion über die Schalttaste

Taste INPUT: HDSDI

• Funktionsmenü HOME >F1 (VID. IN): SDI

• Funktionsmenüseite 1 >F1 (TCG): INT

• Funktionsmenüseite 1 >F2 (PR/RGN): PRESET

• Funktionsmenüseite 1 >F3 (RUN): FREE

BVE-700/700A (Editiersteuergerät) Menü SYNCHRONIZE: OFF

• Konstanten des Videorekorders (siehe unten)

Dieses Gerät (Wiedergabegerät) • Konfigurationsmenüpunkt 208 PROTOCOL FÜR REMOTE(9P): #2 (PB): VTR

• REMOTE-Taste (für Wiedergabeport): Leuchtet

32

Anschlüsse und Einstellungen

Einstellung des Konstanten des Videorekorders

Beim Anschluss eines Editiersteuergeräts (BVE-700/

700A/2000) zum Betrieb mit diesem Gerät stellen Sie die

Konstanten des Videorekorders wie folgt ein.

Systemfrequenz Konstante des Videorekorders

1 2 3

A0 B0 00

4

96

5

07 59.94i/59.94P/

29.97P

50i/50P/25P

23.98P

A1 B0 00

A2 B0 00

7D 07

78 07

6

07

07

07

7

03

03

03

8

80

9 10 11 12 13 14 15 16

0A 07 FE 00 80 5A FF 5A

80

80

0A 07

0A 07

FE 00

FE 00

80

80

4C FF 4B

48 FF 48

Verwendung des RM-280 Editiersteuergeräts

Folgende Abbildung zeigt ein System für die

Schnittbearbeitung mit diesem Gerät als Wiedergabegerät, einem HDW-M2000/M2000P als Rekorder und einem

RM-280 als Editiersteuergerät. Dieses Gerät kann auch als

Recorder verwendet werden. Dieses Gerät kann auch als

Recorder verwendet werden. Das RM-280 kann Aufgaben wie Skizzensuche übernehmen, da die erforderlichen

VTR-Konstanten für die Verbindung mit XDCAM-

Geräten im Voraus festgelegt wurden.

An Eingangsbuchse HD-SDI

Referenzvideosignal

HD-Videomonitor

Dieses Gerät

(Wiedergabegerät)

RM-280

(Editiersteu ergerät)

HDW-M2000/M2000P

(Recorder)

HD-Videomonitor

An Eingangsbuchse HD-SDI Buchse

1

: 75

Ω-Koaxialkabel (nicht mitgeliefert)

2

: 9-poliges Fernbedienungskabel (nicht mitgeliefert)

Anschlüsse und Einstellungen

33

Einstellungen an den einzelnen Geräten

Gerät Einstellungen

HDW-M2000/M2000P (Recorder) • Taste REMOTE 1(9P): Leuchtet

• Anschluss REF.VIDEO INPUT 75

Ω Endschalter: OFF

• Audioauswahlfunktion über die Schalttaste

Taste INPUT: HDSDI

• Funktionsmenü HOME >F1 (VID. IN): SDI

• Funktionsmenüseite 1 >F1 (TCG): INT

• Funktionsmenüseite 1 >F2 (PR/RGN): PRESET

• Funktionsmenüseite 1 >F3 (RUN): FREE

RM-280 (Editiersteuergerät) • Wahlschalter EDITOR/REMOTE CONTROL: EDITOR

• Konfigurationsmenü 01 PREROLL: 5s

• Konfigurationsmenü 05 SYNC SEL: ON

• Konfigurationsmenü 06 SYNC VTR: RECORDER

• Konfigurationsmenü 09 EDIT DLY: AUTO

• Konfigurationsmenü 10 R ST DLY: AUTO

• Konfigurationsmenü 11 P ST DLY: AUTO

• Konfigurationsmenü 19 FNC MODE: NORMAL

Dieses Gerät (Wiedergabegerät) • Konfigurationsmenüpunkt 208 PROTOCOL FÜR REMOTE(9P): #2 (PB): VTR

• REMOTE-Taste (für Wiedergabeport): Leuchtet

34

Anschlüsse und Einstellungen

Verwendung der Bearbeitungsfunktionen des Rekorders (Steuerung über den Anschluss

REMOTE (9P))

Folgende Abbildung zeigt ein System für die

Schnittbearbeitung mit diesem Gerät als Wiedergabegerät und einem HDW-M2000/M2000P als Rekorder. In diesem

Beispiel werden Video- und Audiosignale über HD-SDI angeschlossen und die Steuersignale über einen Anschluss

REMOTE(9P) überspielt.

An Eingangsbuchse HD-SDI

Referenzvideosignal

HD-Videomonitor

Dieses Gerät

(Wiedergabegerät)

HDW-M2000/

M2000P (Recorder)

An Eingangsbuchse HD-SDI

1

: 75

Ω-Koaxialkabel (nicht mitgeliefert)

2

: 9-poliges Fernbedienungskabel (nicht mitgeliefert)

HD-Videomonitor

Einstellungen an den einzelnen Geräten

Gerät Einstellungen

HDW-M2000/M2000P (Recorder) Taste REMOTE 1(9P): Leuchtet nicht

Dieses Gerät (Wiedergabegerät) • Konfigurationsmenüpunkt 208 PROTOCOL FÜR REMOTE(9P): #2 (PB): VTR

• REMOTE-Taste (für Wiedergabeport): Leuchtet

Einzelheiten zur Konfiguration des HDW-M2000/M2000P siehe Betriebshandbuch des HDW-M2000/M2000P.

Anschlüsse und Einstellungen

35

Referenzsignale zur Synchronisierung

Der Generator für das Referenzsignal zur

Synchronisierung dieses Geräts synchronisiert zu einem

Referenzsignaleingang am Anschluss REF. VIDEO

INPUT oder einem Video-Eingangssignal. Die externe

Synchronisierung läuft abhängig von der Einstellung von

OUT REF auf Seite HOME des Funktionsmenüs und vom ausgewählten Eingangssignaltyp wie folgt ab.

Videoausgangssignale werden immer mit dem eingebauten Synchronisierungs-Referenzsignal synchronisiert.

Anschluss an HD/SD-

SDI INPUT Buchse a)

Ja

Ja

Nein

Eingabe am Anschluss

REF. VIDEO INPUT

Ja

Nein

Ja

Einstellung von OUT REF auf der Seite HOME

REF INPUT

Abgleichen des Signaleingangs am Anschluss REF. VIDEO INPUT

Abgleichen der Signaleingabe am

Anschluss HD/SD-SDI INPUT

1-in/1-out-Modus: Es wird keine externe Synchronisation durchgeführt

VTR-Modus: Synchronisation mit dem am Anschluss HD/SD-SDI

INPUT eingespeisten Signal

Abgleichen der Signaleingabe am

Anschluss HD/SD-SDI INPUT

Abgleichen des Signaleingangs am Anschluss REF. VIDEO INPUT

1-in/1-out-Modus: Es wird keine externe Synchronisation durchgeführt

VTR-Modus: Synchronisation mit dem am Anschluss REF. VIDEO

INPUT eingespeisten Signal

Nein Nein Keine externe Synchronisierung a) Dasselbe gilt, wenn INT SG auf Seite P1 VIDEO des Funktionsmenüs auf

„ON“ eingestellt ist.

wenn Sie OUT REF auf der Seite HOME des

Funktionsmenüpunkts auf „INPUT“ eingestellt haben.

Wenn die Option 105 REFERENCE ALARM des

Konfigurationsmenüs auf ON eingestellt ist, blinkt die

Taste STOP, wenn der Clip nicht mit dem Referenzsignal synchronisiert ist.

Referenzsignale zur Synchronisierung beim Aufzeichnen, Wiedergeben oder

Bearbeiten von 720P-Signalen

Wenn Sie 720P-Signale aufzeichnen, wiedergeben oder bearbeiten, stellen Sie OUT REF auf Seite HOME des

Funktionsmenüpunkts auf „REF“ und synchronisieren Sie den Generator für das Referenzsignal zur

Synchronisierung dieses Geräts zu einem

Referenzsignaleingang am Anschluss REF. VIDEO

INPUT. Die folgenden Referenzsignale können verwendet werden.

720/59.94P System: 1080/59.94i Tri-Level Sync-Signal,

525 Black Burst-Signal

720/50P System: 1080/50i Tri-Level Sync-Signal, 625

Black Burst-Signal

Wenn Sie die Video-Eingangs-/Ausgangsanschlüsse zwischen zwei dieser Geräte oder zwischen diesem Gerät und dem XDS-PD1000/PD2000 oder PDW-F1600/

HD1500/F800/700 direkt miteinander verbinden, können

Sie 720P-Signale aufzeichnen und synchronisieren, auch

36

Referenzsignale zur Synchronisierung

Einstellen der

Systemfrequenz

Zeitdaten einstellen

Dieses Gerät kann Videos bei Systemfrequenzen von

1080/59.94i, 50i, 29.97P, 25P und 23.98P oder 720/59.94P und 50P aufzeichnen und wiedergeben.

Wählen der Systemfrequenz

1

Stellen Sie den Konfigurationsmenüpunkt 013

SYSTEM FREQUENCY SELECT MENU auf „on“ und drücken Sie den PUSH SET Regler.

Die Systemfrequenzauswahl erscheint auf dem

Bildschirm.

2

Drehen Sie den Regler PUSH SET, um die zu verwendende Systemfrequenz auszuwählen.

Zeitcode einstellen

Zur Aufzeichnung des Zeitcodes stehen vier

Möglichkeiten zur Verfügung:

Interner Voreinstellungsmodus: Aufzeichnung der

Ausgabe des eingebauten Zeitcodegenerators, der zuvor auf einen Anfangswert gesetzt wurde. Folgende

Betriebsmodi können ausgewählt werden.

• Free Run: Der Zeitcode wird kontinuierlich fortgeschrieben.

• Rec Run: Der Zeitcode läuft nur während der

Aufzeichnung.

Modus System TC (Zeitcode des Systems):

Aufzeichnung der Ausgabe des eingebauten

Zeitcodegenerators in Synchronisierung zu einem

Referenz-Zeitcodesignal einer Sendeanstalt, welches am Anschluss SYSTEM TC INPUT eingegeben wird.

Externer Regen (Regenerierungs)-Modus:

Aufzeichnung der Ausgabe des eingebauten

Zeitcodegenerators, der mit einem externen

Zeitcodegenerator synchronisiert ist. Als externer

Eingang kann die Zeitcodesignaleingabe an einem der folgenden Anschlüsse ausgewählt werden.

• Anschluss TIME CODE IN: LTC

• Anschluss HD/SD-SDI INPUT: VITC und LTC

Externer Voreinstellungsmodus: Direkte Aufzeichnung der Eingabe eines externen Zeitcodegenerators. Als externes Eingangssignal kann das Zeitcodesignal ausgewählt werden, das in den Anschluss TIME

CODE IN eingegeben wird.

Aufzeichnung des Zeitcodes nach

Einstellung eines Anfangswerts (Interne

Voreinstellung)

Gehen Sie wie folgt beim Funktionsmenü vor. Für die

Einstellung des Zeitcodes setzen Sie TCG auf Seite P4 TC des Funktionsmenüs auf „INT“ und PRST/RGN auf

„PRESET“.

3

Drücken Sie die Funktionstaste SAVE (F5).

Die Meldung „Turn off/on POWER!!“ erscheint.

4

Halten Sie die Netz-/Bereitschaftstaste eine Sekunde oder länger gedrückt, um das Gerät in den

Bereitschaftsmodus zu versetzen und schalten Sie es wieder ein.

Einstellen der Systemfrequenz / Zeitdaten einstellen

37

Zeitdatenanzeige

Funktionsmenü

Funktionstasten

Einstellen eines Anfangswerts für den Zeitcode

1

Drücken Sie die Funktionstaste CNTR SEL auf der

Seite HOME des Funktionsmenüs, und wählen Sie

TC.

2

Drücken Sie die Funktionstaste TCG SET (F3).

Die erste Ziffer der Zeitdatenanzeige beginnt zu blinken.

3

Drücken Sie zur Auswahl der einzustellenden Ziffer die Funktionstaste

T oder t (F1 oder F2).

Die ausgewählte Ziffer beginnt zu blinken.

4

Stellen Sie den Wert der gewählten Ziffer mit dem

Regler PUSH SET oder der Funktionstaste – oder +

(F3 oder F4) ein.

Einstellen der nächstwichtigeren Ziffer

(Zehnerblock)

Drehen Sie am Regler PUSH SET bei gedrückter

Taste SHIFT.

Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4, um alle benötigten Ziffern einzustellen.

Auf 00:00:00:00 setzen

Drücken Sie die Taste RESET.

5

Drücken Sie die Funktionstaste SET (F5).

Wenn RUN MODE auf Seite P4 TC auf „FREE RUN“ eingestellt ist, beginnt der Zeitcode zu zählen.

Eine Einstellung abbrechen

Drücken Sie die Funktionstaste EXIT (F6). Alle neuen

Einstellungen bis zu diesem Punkt werden abgebrochen und der Konfigurationsvorgang beendet.

Setzen des Zeitcodes auf die aktuelle Zeit

1

Setzen Sie RUN MODE auf Seite P4 TC auf „FREE

RUN“ und DF/NDF auf „DF“ (nur im Modus 59.94i/

59.94P/29.97P).

2

Führen Sie die Schritte 1 bis 4 in „Einstellen eines

Anfangswerts für den Zeitcode“ durch, um den

Zeitcode gegenüber der aktuellen Zeit ein wenig vorzusetzen.

3

Wenn die aktuelle Uhrzeit mit der angezeigten Zeit

übereinstimmt, drücken Sie die Funktionstaste SET

(F5).

Aufzeichnung des Zeitcodes synchron zur

Referenzzeit der Station

Setzen Sie TCG auf Seite P4 TC des Funktionsmenüs auf

„SYS“. Dies ermöglicht die Aufzeichnung des Zeitcodes in Synchronisierung zu einem Referenz-Zeitcodesignal einer Sendeanstalt, welches am Anschluss SYSTEM TC

INPUT eingegeben wird.

Aufzeichnung bei Synchronisierung des eingebauten Zeitcodegenerators mit einem externen Zeitcode (externe Regenerierung)

Verwenden Sie diese Methode, um die

Zeitcodegeneratoren verschiedener Rekorder zu synchronisieren, den Wiedergabe-Zeitcode eines externen

Videorekorders aufzuzeichnen, oder um Aufzeichnungen mit Synchronisierung zwischen Quellvideo und Zeitcode auszuführen.

Gehen Sie entsprechend des Typs des externen Zeitcodes wie folgt vor.

Synchronisierung der Zeitcodeeingabe mit dem

Anschluss TIME CODE IN

1

Schließen Sie den Zeitcodeausgang eines externen

Geräts an den Anschluss TIME CODE IN an, und speisen Sie ein Referenzvideosignal am Anschluss

REF. VIDEO INPUT an.

2

Nehmen Sie folgende Einstellungen auf Seite P4 TC des Funktionsmenüs vor.

• Stellen Sie TCG auf „EXT“.

38

Zeitdaten einstellen

• Stellen Sie PRST/RGN auf „TC“.

Synchronisierung der eingebetteten LTC-

Eingabe am Anschluss HD/SD-SDI INPUT

1

Legen Sie ein HD-SDI-Signal mit eingebettetem LTC am Anschluss HD/SD-SDI INPUT und ein

Referenzvideosignal am Anschluss REF. VIDEO

INPUT an.

2

Nehmen Sie folgende Einstellungen auf Seite P4 TC des Funktionsmenüs vor.

• Stellen Sie TCG auf „SDI“.

• Stellen Sie PRST/RGN auf „TC“.

Durch die Ausführung jedes dieser Vorgänge wird der interne Zeitcodegenerator mit dem externen

Zeitcodegenerator synchronisiert.

Sobald der interne Zeitcodegenerator mit dem externen

Zeitcodegenerator synchronisiert wurde, läuft der interne

Zeitcodegenerator weiter, auch wenn die Verbindung zum externen Zeitcodegenerator unterbrochen wird.

Der Advance-Modus des Zeitcodes wird automatisch auf

Freilauf gestellt. Der Frame-Count-Modus (nur für

Systemfrequenz 59.94i/59.94P/29.97P) wird auf denselben Modus wie das zuletzt aufgezeichnete

Zeitcodesignal (Drop-Frame oder Non-Drop-Frame) gesetzt.

Überprüfung der Synchronisierung mit dem externen Signal

Drücken Sie zur Auswahl des Aufnahmeports die Taste

REC PORT.

Prüfen Sie, ob der Zeitcode in der Zeitdatenanzeige mit dem externen Zeitcode übereinstimmt.

Direktaufzeichnung eines externen

Zeitcodes (externe Voreinstellung)

Bei dieser Methode läuft der interne Zeitcodegenerator unbeeinflusst durch den externen Zeitcode weiter.

Direkte Aufzeichnung der Zeitcodeeingabe mit dem Anschluss TIME CODE IN

Schließen Sie den Zeitcodeausgang eines externen Geräts an den Anschluss TIME CODE IN an, und nehmen Sie folgende Einstellungen auf Seite P4 TC des

Funktionsmenüs vor.

• Stellen Sie TCG auf „EXT“.

• Stellen Sie PRST/RGN auf „PRESET“.

Benutzerbits einstellen

Sie können bis zu acht hexadezimale Informationen aufzeichnen (Datum, Uhrzeit, Event-Nummer, usw.).

Wählen Sie „UB“, indem Sie die Funktionstaste CNTR

SEL (F2) in Schritt 1 von „Einstellen eines Anfangswerts

für den Zeitcode“ (Seite 38) drücken und führen Sie

Schritte 2 bis 5 aus. Die Einstellungen erfolgen hexadezimal (0-9, A-F).

Zeitdaten einstellen

39

Eingeblendete

Textinformationen

a Zeitdatentypen

Anzeige Bedeutung

CNT Zählerdaten

Das Videoausgangssignal der folgenden Anschlüsse enthält eingeblendete Textinformationen, einschließlich

Zeitcode und Warnmeldungen.

• Anschluss HD-SDI1 OUTPUT1 2 (SUPER)

• Anschluss SD-SDI1 OUTPUT1 2 (SUPER)

• Anschluss HD-SDI MONITOR/OUTPUT2 2 (SUPER)

• Anschluss SD-SDI MONITOR/OUTPUT2 2 (SUPER)

• Anschluss COMPOSITE OUTPUT MONI/2

Einstellung der Textanzeige

Sie können Position und Schrifttyp des eingeblendeten

Textes über die Konfigurationsmenüpunkte 002, 003 ,

005, 009 und 011 einstellen.

Einzelheiten siehe „Punkte im Basismenü“ (Seite 95).

Angezeigte Informationen

1

Zeitdatentypen

Zeitdaten

5

Port

6 Betriebsart

2

Zeitcode-Leser für Drop-Frame-

Kennzeichen (nur für Modus 59.94i/

59.94P/29.97P)

3

Zeitcodegenerator für Drop-

Frame-Kennzeichen (nur für

Modus 59.94i/59.94P/29.97P)

4

VITC-Feldmarkierung

Hinweis

Das oben gezeigte Display entspricht den werkseitigen

Einstellungen des Geräts. Sie können den Informationstyp, der in der Unterzeile des Bildschirms angezeigt wird, über den Konfigurationsmenüpunkt 005 DISPLAY

INFORMATION SELECT ändern.

Einzelheiten siehe „Punkte im Basismenü“ (Seite 95).

UBR

TCR.

TC Leserbenutzerbit-Daten

VITC Leserzeitcode

Hinweis

Wenn die Zeitdaten oder Benutzerbits nicht korrekt gelesen werden können, werden sie mit einem Sternchen angezeigt. Beispiele: „T*R“, „U*R“, „T*R.“ oder „U*R.“.

b Zeitcode-Leser für Drop-Frame-Kennzeichen (nur

für Modus 59.94i/59.94P/29.97P)

„.“: Gibt den Drop-Frame-Modus an.

„:“: Gibt den Non-Drop-Frame-Modus an.

c Zeitcodegenerator für Drop-Frame Kennzeichen

(nur für Modus 59.94i/59.94P/29.97P )

„.“: Gibt den Drop-Frame-Modus an (werkseitige

Einstellung).

„:“: Gibt den Non-Drop-Frame-Modus an.

d VITC-Feldmarkierung

„ “ (Leerzeichen): Halbbilder 1 und 3 (für Modus 59.94i/

59.94P/29.97P/23.98P) oder Halbbilder 1, 3, 5 und 7

(für Modus 50i/50P/25P)

„*“: Felder 2 und 4 (für Modus 59.94i/59.94P/29.97P/

23.98P) oder Felder 2, 4, 6 und 8 (für Modus 50i/50P/

25P) e Port

P1: Zeigt an, dass der Wiedergabeport ausgewählt ist.

R1: Zeigt an, dass der Aufnahmeport ausgewählt ist.

Im VTR-Modus wird der Port nicht angezeigt.

f Betriebsart

Das Feld ist wie unten gezeigt in zwei Blöcke aufgeteilt.

• Block A zeigt die Betriebsart an.

• Block B zeigt den Servosynchron-Status oder die

Wiedergabegeschwindigkeit an.

A B

40

Eingeblendete Textinformationen

Anzeige

Block A Block B

STOP

NEXT xxxx

PREV xxxx

F.FWD

F.REV

PLAY

PLAY

REC

REC

JOG

LOCK

LOCK

STILL

Betriebsart

Stoppmodus

Das erste Bild des nächsten

Clips wird angesteuert.

Das erste Bild des aktuellen

Clips wird angesteuert.

Schnellvorlaufsuche

Schnellrücklaufsuche

Wiedergabemodus (Servo asynchron)

Wiedergabemodus

(Servosynchron)

Aufzeichnungsmodus

(Servo asynchron)

Aufzeichnungsmodus

(Servosynchron)

Standbildwiedergabe im

Jog-Modus

JOG

JOG

SHUTTLE STILL Standbildwiedergabe im

Shuttle-Modus

SHUTTLE (Geschwindigkeit) Shuttle-Modus

VAR

FWD

REV

Jog-Modus vorwärts

Jog-Modus rückwärts

VAR

STILL Standbildwiedergabe im variablen

Geschwindigkeitsmodus

(Geschwindigkeit) Variabler-Geschwindigkeits-

Modus

TOP 0001/xxxx

END xxxx/xxxx

Das erste Bild des ersten

Clips wird angesteuert.

Das letzte Bild des letzten

Clips wird angesteuert.

PREROLL

COPY

CLOSE

MEDIA OUT

Ansteuern während der

Skizzensuche

Die Kopie wird gerade transkodiert.

Es ist kein Clip ausgewählt.

Es ist keine SxS-

Speicherkarte eingesetzt.

Grundlegende Bedienung des Funktionsmenüs

Das Funktionsmenü bietet Zugriff auf häufig benutzte

Einstellungen wie die Wahl des Eingangsvideosignals und

Zeitcodeeinstellungen.

Die Menüeinstellungen werden im flüchtigen Speicher gespeichert und bleiben auch nach Ausschalten des Geräts erhalten.

Funktionsmenübetrieb

Das Funktionsmenü erscheint auf der Anzeige des Geräts.

Auf folgender Abbildung werden die zu den

Funktionsmenüvorgängen verwendeten Tasten dargestellt

(F1 bis F6).

Funktionstaste (F1 bis F6)

Funktionsmenü

Taste DISPLAY

Taste PAGE/HOME

Regler PUSH SET

Öffnen des Funktionsmenüs

Das Funktionsmenü besteht aus der Seite HOME und den

Seiten P1 bis P5.

Sollte das Funktionsmenü nicht bereits erschienen sein, drücken Sie die Taste PAGE/HOME, um es aufzurufen.

(Die zuletzt aufgerufene Funktionsmenüseite erscheint.)

Anrufen einer anderen Seite

Jeder Tastendruck auf PAGE/HOME zeigt die nächste

Funktionsmenüseite in der Reihenfolge: HOME tP1 t

P2 t P3 t P4 t P5 t P6 t HOME…

• Durch Drehen des Reglers PUSH SET, während die

Taste PAGE/HOME gedrückt gehalten wird, wird die

Seite vor- oder zurückgeblättert.

• Durch Drücken der Tasten F1 bis F5, während die Taste

PAGE/HOME gedrückt gehalten wird, wird die Seite direkt zu den Seiten P1 bis P5 geschaltet.

Löschen des Funktionsmenüs vom Bildschirm

Drücken Sie die Taste DISPLAY zum Wechsel auf die

Videomonitoranzeige.

Grundlegende Bedienung des Funktionsmenüs

41

Änderung der Einstellung eines

Funktionsmenüpunkts

Bedienung der Funktionstasten.

Auswählen des Werts des einzustellenden

Punktes

Drücken Sie die Funktionstaste links neben dem jeweiligen Einstellpunkt, um dessen Wert zu ändern. Die

Taste so lange drücken, bis der gewünschte Wert erscheint.

Einstellen des Werts des einzustellenden

Punktes

• Drücken Sie die Funktionstaste links neben dem jeweiligen einzustellenden Punkt, bis der Einstellwert blinkt, der eine Anpassung des Wertes ermöglicht, und drehen Sie dann den Regler PUSH SET, um den Wert zu erhöhen oder zu verringern.

• Das Drehen des Reglers PUSH SET während Sie die

SHIFT-Taste gedrückt halten, erhöht die Vergrößerung der Anpassung.

• Das Drücken der Funktionstaste links neben dem jeweiligen Einstellpunkt, während der Einstellungswert aufblinkt, beendet das Blinken des Wertes und beendet die Einstellung.

Funktionsmenüeinstellungen

Auf folgenden Tabellen werden die Einstellpunkte jeder

Seite aufgelistet und deren Einstellwerte beschrieben.

Unterstrichene Werte sind Werksvoreinstellungen.

Seite HOME

Punkt Einstellung

F1: CHAR SEL Ein- und Ausschalten der Anzeige der

Zeicheninformation auf dem Bildschirm des Videomonitors und auf einem externen Monitor.

ON: Zeicheninformation ist eingeschaltet

OFF: Zeicheninformation ist ausgeschaltet

F2: CNTR SEL Wahl des auf der Zeitdatenanzeige anzuzeigenden Zeitdaten-Typs.

TC: Zeitcode

COUNTER: Verstrichene Aufzeichnungs- oder Wiedergabezeit

UB: Benutzerbit

Punkt Einstellung

F3: TCG SET/

UBG SET

• Wenn CNTR SEL auf „TC“ oder

„COUNTER“ steht, erscheint die Anzeige

„TCG SET“ und durch das Drücken der

Funktionstaste wird ein Bildschirm angezeigt, in dem Sie den Anfangswert des durch den eingebauten Zeitcode-

Generator generierten Zeitcodes einstellen können a)

(siehe Seite 38).

• Wenn CNTR SEL auf „UB“ steht, erscheint die Anzeige „UBG SET“ im

Funktionsmenü und durch das Drücken der Taste wird ein Bildschirm angezeigt, in dem Sie die Benutzerbits a)

(siehe

Seite 39) des Zeitcodes einstellen

können.

F4: MONITR L Wahl des zu überwachenden Audiokanals als linken Monitorkanal.

CH1, CH2, CH3, CH4, CH5, CH6, CH7,

CH8

CH1/2, CH3/4, CH5/6, CH7/8 (MIX)

F5: MONITR R Wahl des zu überwachenden Audiokanals als rechten Monitorkanal.

CH1, CH2, CH3, CH4, CH5, CH6, CH7,

CH8

CH1/2, CH3/4, CH5/6, CH7/8 (MIX)

F6: OUT REF Wahl des Referenzsignals für das

Ausgabesignal dieses Geräts.

REF: Nutzen Sie den Signaleingang am

Anschluss REF. VIDEO INPUT als

Ausgabe-Referenzsignal.

INPUT: Nutzen Sie den Signaleingang als

Ausgabe-Referenzsignal. a) Diese Funktion wird nur unterstützt, wenn unter TCG auf Seite P4 TC des

Funktionsmenüs „INT“ und unter PRST/RGN „PRESET“ gewählt ist.

Seite P1 INPUT

Punkt

F1: INT SG

F2: V INPUT

Einstellung

Einstellung, ob Testsignal vom internen

Signalgenerator ausgewählt wird.

OFF: Nicht auswählen.

ON: Auswählen.

Wahl des Videoeingangssignals.

HDSDI: HD-SDI-Signal

SDSDI: SD-SDI-Signal

DVB-ASI: DVB-ASI TS-Signal

a)

Hinweise

• Das Testsignal wird eingespeist, wenn

INT SG auf dieser Seite auf „ON“ steht und der Konfigurationsmenüpunkt 710 nicht auf „off“ eingestellt ist.

• Wenn die Systemfrequenz 23.98P beträgt, ist die Einstellung fest auf

„HDSDI“ eingestellt.

• Wenn „DVB-ASI“ ausgewählt wird, ist die

Einstellung für das Audioeingabesignal fest auf „DVB-ASI“ eingestellt.

42

Grundlegende Bedienung des Funktionsmenüs

Punkt Einstellung

F3: A1 INPUT Wahl des dem Audiokanal 1 zugewiesenen Audioeingabe-Signals.

SDI: Im SDI-Signal integriertes Audio-

Signal

ANALOG1: Eingangssignal am Anschluss

ANALOG AUDIO INPUT 1

AES/EBU1: An den Anschlüssen DIGITAL

AUDIO(AES/EBU) IN 1/2 angelegtes

Signal

DVB-ASI: DVB-ASI TS-Signal

a)

Hinweis

Die Testsignale werden in alle

Audiokanäle 1 bis 8 eingespeist, wenn INT

SG auf dieser Seite auf „ON“ steht und der

Konfigurationsmenüpunkt 808 nicht auf

„off“ eingestellt ist.

F4: A2 INPUT Wahl des dem Audiokanal 2 zugewiesenen Audioeingabe-Signals.

SDI: Im SDI-Signal integriertes Audio-

Signal

ANALOG2: Eingangssignal am Anschluss

ANALOG AUDIO INPUT 2

AES/EBU2: An den Anschlüssen DIGITAL

AUDIO(AES/EBU) IN 1/2 angelegtes

Signal

DVB-ASI: DVB-ASI TS-Signal

a)

F5: A3 INPUT Wahl des dem Audiokanal 3 zugewiesenen Audioeingabe-Signals.

SDI: Im SDI-Signal integriertes Audio-

Signal

ANALOG1: Eingangssignal am Anschluss

ANALOG AUDIO INPUT 1

AES/EBU3: An den Anschlüssen DIGITAL

AUDIO(AES/EBU) IN 3/4 angelegtes

Signal

DVB-ASI: DVB-ASI TS-Signal

a)

F6: A4 INPUT Wahl des dem Audiokanal 4 zugewiesenen Audioeingabe-Signals.

SDI: Im SDI-Signal integriertes Audio-

Signal

ANALOG2: Eingangssignal am Anschluss

ANALOG AUDIO INPUT 2

AES/EBU4: An den Anschlüssen DIGITAL

AUDIO(AES/EBU) IN 3/4 angelegtes

Signal

DVB-ASI: DVB-ASI TS-Signal

a) a) Wenn der Wartungsmenüpunkt M22: OPTION SETTING >DVB-ASI I/O

auf „on“ eingestellt ist, mit installierter optionaler PDBK-202 (siehe

Seite 121).

Seite P2 INPUT

Punkt Einstellung

F1: A5 INPUT Wahl des dem Audiokanal 5 zugewiesenen Audioeingabe-Signals.

SDI: Im SDI-Signal integriertes Audio-

Signal

ANALOG1: Eingangssignal am Anschluss

ANALOG AUDIO INPUT 1

AES/EBU5: An den Anschlüssen DIGITAL

AUDIO(AES/EBU) IN 5/6 angelegtes

Signal

DVB-ASI: DVB-ASI TS-Signal

a)

Punkt Einstellung

F2: A6 INPUT Wahl des dem Audiokanal 6 zugewiesenen Audioeingabe-Signals.

SDI: Im SDI-Signal integriertes Audio-

Signal

ANALOG2: Eingangssignal am Anschluss

ANALOG AUDIO INPUT 2

AES/EBU6: An den Anschlüssen DIGITAL

AUDIO(AES/EBU) IN 5/6 angelegtes

Signal

DVB-ASI: DVB-ASI TS-Signal

a)

F3: A7 INPUT Wahl des dem Audiokanal 7 zugewiesenen Audioeingabe-Signals.

SDI: Im SDI-Signal integriertes Audio-

Signal

ANALOG1: Eingangssignal am Anschluss

ANALOG AUDIO INPUT 1

AES/EBU7: An den Anschlüssen DIGITAL

AUDIO(AES/EBU) IN 7/8 angelegtes

Signal

DVB-ASI: DVB-ASI TS-Signal

a)

F4: A8 INPUT Wahl des dem Audiokanal 8 zugewiesenen Audioeingabe-Signals.

SDI: Im SDI-Signal integriertes Audio-

Signal

ANALOG2: Eingangssignal am Anschluss

ANALOG AUDIO INPUT 2

AES/EBU8: An den Anschlüssen DIGITAL

AUDIO(AES/EBU) IN 7/8 angelegtes

Signal

DVB-ASI: DVB-ASI TS-Signal

a)

F5: –

F6: –

(Nicht zugewiesene Funktionstaste)

(Nicht zugewiesene Funktionstaste) a) Wenn der Wartungsmenüpunkt M22: OPTION SETTING >DVB-ASI I/O

auf „on“ eingestellt ist, mit installierter optionaler PDBK-202 (siehe

Seite 121).

Seite P3 AUDIO

Punkt

F1: A5 VOL

F2: A6 VOL

Einstellung

Stellt die Lautstärke des Audiokanals 5 ein. a)

Die Lautstärke kann durch Drehen des

Reglers PUSH SET innerhalb eines

Bereichs von –200 bis 0 bis +200 (–

bis

+12 dB) eingestellt werden. Die Lautstärke wird in Schritten von ±10 geregelt, wenn

Sie die Taste SHIFT gedrückt halten, während Sie den Regler drehen.

Stellt die Lautstärke des Audiokanals 6 ein. a)

Die Lautstärke kann durch Drehen des

Reglers PUSH SET innerhalb eines

Bereichs von –200 bis 0 bis +200 (–

bis

+12 dB) eingestellt werden. Die Lautstärke wird in Schritten von ±10 geregelt, wenn

Sie die Taste SHIFT gedrückt halten, während Sie den Regler drehen.

Grundlegende Bedienung des Funktionsmenüs

43

Punkt

F3: A7 VOL

F4: A8 VOL

Einstellung

Stellt die Lautstärke des Audiokanals 7 ein. a)

Die Lautstärke kann durch Drehen des

Reglers PUSH SET innerhalb eines

Bereichs von –200 bis 0 bis +200 (–

bis

+12 dB) eingestellt werden. Die Lautstärke wird in Schritten von ±10 geregelt, wenn

Sie die Taste SHIFT gedrückt halten, während Sie den Regler drehen.

Stellt die Lautstärke des Audiokanals 8 ein. a)

Die Lautstärke kann durch Drehen des

Reglers PUSH SET innerhalb eines

Bereichs von –200 bis 0 bis +200 (–

bis

+12 dB) eingestellt werden. Die Lautstärke wird in Schritten von ±10 geregelt, wenn

Sie die Taste SHIFT gedrückt halten, während Sie den Regler drehen.

(Nicht zugewiesene Funktionstaste)

(Nicht zugewiesene Funktionstaste)

F5: –

F6: – a) Um diese Einstellung zu aktivieren, sind die folgenden Einstellungen ebenso erforderlich, und zwar in der gleichen Weise wie für die

Lautstärkevorbereitungen für die Kanäle 1 bis 4.

• Stellen Sie den VARIABLE Schalter der Frontplatte auf „REC“ oder

„PB“.

• Stellen Sie Konfigurationsmenüpunkt 131 AUDIO VOLUME auf

„each“.

Seite P4 TC

Punkt

F1: TCG

Einstellung

Wahl des Zeitcodesignals, mit dem der eingebaute Zeitcodegenerator synchronisiert wird.

INT: Folgen Sie dem in der Frontplatte oder ferngesteuert eingestellten

Anfangswert über das an einen

Anschluss REMOTE (9P) angeschlossene Gerät.

EXT: Synchronisierung mit dem am

Anschluss TIME CODE IN angelegten externen Zeitcodesignal.

SYS: Synchronisierung des Standard-

Referenz-Zeitcodesignals einer

Sendeanstalt am Anschluss SYSTEM

TC INPUT.

SDI: Synchronisierung der

Zeitcodeeingabe des HD-SDI- oder

SD-SDI-Signaleingangs am

Anschluss HD/SD-SDI INPUT.

Hinweis

Wenn Sie „EXT“ oder „SDI“ wählen, während ein DVB-ASI TS-Signal eingegeben wird, synchronisiert der eingebaute Zeitcodegenerator zu

Zeitcodedaten, die in den TS-Signalen enthalten sind.

Punkt Einstellung

F2: PRST/RGN Wahl der folgenden Einstellungen für den eingebauten Zeitcodegenerator.

PRESET: Voreinstellung eines

Anfangswerts für den vom eingebauten Zeitcodegenerator generierten Zeitcode, der von der

Frontplatte oder ferngesteuert von einem an den Anschluss REMOTE

(9P) angeschlossenen Gerät vorgegeben wird.

TC: Generiert einen mit dem Zeitcode synchronisierten Zeitcode, den der eingebaute Zeitcode-Leser einliest.

VITC: Generiert einen mit dem VITC synchronisierten Zeitcode, den der eingebaute Zeitcode-Leser einliest.

F3: RUN

MODE

F4: DF/NDF

Wahl des Lauf-Modus des Zeitcodes.

FREE RUN: Der Zeitcode wird unabhängig vom Betriebsmodus kontinuierlich fortgeschrieben, so lange das Gerät eingeschaltet ist.

REC RUN: Der Zeitcode läuft nur während der Aufzeichnung. Wenn Sie diesen

Punkt wählen, stellen Sie F1: TCG auf dieser Seite auf „INT“ und stellen Sie

F2: PRST/RGN auf „PRESET“.

Wahl des Frame-Count-Modus für den eingebauten Zeitcodegenerator und den

Zähler im Modus 59.94i/59.94P/29.97P.

DF: Drop-Frame-Modus

NDF: Non-Drop-Frame-Modus

F5: PDPSET

F6: TCR

Wenn die Systemfrequenz auf 1080/

59.94i, 1080/29.97P oder 720/59.94P steht, wird hiermit der Zeitcode des Bildes

A der Pulldown-Sequenz voreingestellt.

24F TC: Referenzzeitcode für Bild A

30F TC: Zeitcode nach der Pulldown-

Konvertierung des 24-Bildzeitcodes

Wahl des Zeitcodetyps, der im Zeitcode-

Datenanzeigebereich angezeigt werden soll.

TC: Anzeige TC.

VITC: Anzeige VITC.

Seite P5 OTHER

Punkt

F1: INDEX

Einstellung

Stellt das Indexbild (Skizzenbild) eines

wiedergegebenen Clips ein (siehe

Seite 76).

F2: ERR LOG Zeigt den Fehlermeldungsbildschirm an.

F3: CREATE

NEW EDL

Erstellt eine neue EDL (siehe Seite 78).

F4: ADD TO

CURRENT EDL

F5: PB/EE a)

Fügt einen Teilclip zur aktuellen EDL

hinzu (siehe Seite 79).

Wahl der Video- und Audiosignale, die in den Modi Stopp, Vorwärtsschnellsuche und Rückwärtsschnellsuche ausgegeben werden b)

.

PB: Wiedergabesignal

EE: EE-Modus-Signal

44

Grundlegende Bedienung des Funktionsmenüs

Punkt

F6 PREREAD c)

Einstellung

Wahl, ob das Gerät in den Preread-

Bearbeitungsmodus gesetzt wird.

ON: Setzt das Gerät in den Preread-

Bearbeitungsmodus.

OFF: Setzt das Gerät nicht in den

Preread-Bearbeitungsmodus.

Hinweis

Wenn Sie das Gerät in den Preread-

Bearbeitungsmodus versetzen, ist der

Zeitdaten-Anzeigebereich in der Anzeige auf der Vorderseite des Gerätes in zwei

Abschnitte unterteilt, und im unteren

Bereich wird entsprechend der

Einstellung der Option 319 PREREAD

SELECT im Konfigurationsmenü

„PREREAD“, „AUDIO PREREAD“ oder

„VIDEO PREREAD“ angezeigt.

a) Wird angezeigt, wenn der Wartungsmenüpunkt M397 PORT

CONFIGURATION auf „VTR Mode“ eingestellt ist.

b) Der Zielbetriebsmodus wird mit dem Konfigurationsmenüpunkt 108

AUTO EE SELECT eingestellt.

c) Wird angezeigt, wenn die optionale XDBK-105 installiert ist und der

Wartungsmenüpunkt M397 PORT CONFIGURATION „VTR Mode“ eingestellt ist.

Seite P6 OTHER

Punkt

F1: GOTO

Einstellung

Legt den Inhaltsaufrufmodus mithilfe einer

USB-Tastatur fest.

Im Inhaltsaufrufmodus wird nur F6: EXIT angezeigt. Wählen Sie EXIT, um den

Inhaltsaufrufmodus zu beenden (siehe

Seite 59).

Verwendung von

Speicherkarten

Über Speicherkarten

Speicherkarten, die mit diesem Gerät verwendet werden können

Verwenden Sie mit diesem Gerät die folgenden

Speicherkarten von Sony.

SxS PRO+

• SBP-64B (64 GB)

• SBP-128B (128 GB)

SxS PRO

• SBP-8 (8 GB)

• SBP-16 (16 GB)

• SBP-32 (32 GB)

SxS-1

• SBS-32G1 (32 GB)

• SBS-64G1 (64 GB)

• SBS-32G1A (32 GB)

• SBS-64G1A (64 GB)

XQD

• QD-H16 (16 GB)

• QD-H32 (32 GB)

• QD-S32 (32 GB)

• QD-S64 (64 GB)

„Memory Stick“

• „Memory Stick PRO-HG Duo“-HX-Serie

SDHC-Karten

• SDHC-Karten (SD-Geschwindigkeitsklasse: 10)

Betrieb wird nicht garantiert, wenn andere als die oben spezifizierten Speicherkarten verwendet werden.

Die oben aufgeführten Speicherkarten entsprechen dem

ExpressCard-Standard.

• SxS, SxS-PRO, SxS PRO+, SxS-1, XQD und „Memory

Stick“ sind Warenzeichen der Sony Corporation.

• Die ExpressCard-Kennzeichnung und das ExpressCard-

Logo sind Eigentum der Personal Computer Memory

Card International Association (PCMCIA) und werden von der Sony Corporation in Lizenz verwendet. Andere

Warenzeichen und Handelsbezeichnungen sind

Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.

• Verwenden Sie für XQD-Speicherkarten den optionalen

XQD-ExpressCard-Adapter QDA-EX1.

Verwendung von Speicherkarten

45

Verwenden Sie beim Einsatz von „Memory Stick“ oder

SDHC-Karten das folgende optionale Zubehör.

• Memorystickadapter MEAD-MS01 (für „Memorystick

PRO-HG Duo“ der Serie HXA)

• SD-Kartenadapter MEAD-SD01 (für SDHC-Karten)

Hinweise

• Clips werden bei der Hochgeschwindigkeitswiedergabe von XQD-Speicherkarten möglicherweise nicht korrekt abgespielt.

• Die Funktion von allen XQD-Speicherkarten wird nicht garantiert. Um Informationen zu Speicherkarten zu erhalten, deren Funktion bestätigt wurde, wenden Sie sich an Ihren Händler.

• Wenn Sie einen „Memory Stick“-Adapter oder einen

SD-Kartenadapter verwenden, vergewissern Sie sich, dass sich dieses Gerät im Betriebsmodus befindet, bevor

Sie die Kombination aus Medium und Adapter einsetzen.

- Wenn das Gerät beim Lesen oder Beschreiben einer

SxS-Speicherkarte Stößen oder Vibrationen ausgesetzt wird, wenn das Gerät beim Lesen oder

Beschreiben ausgeschaltet wird oder eine SxS-

Speicherkarte entfernt wird.

- Wenn dieses Gerät an einem Ort verwendet wird, der statischer Elektrizität oder elektrischen

Störstrahlungen ausgesetzt ist.

• In folgender Umgebung dürfen SxS-Speicherkarten weder verwendet noch gelagert werden:

- Orte außerhalb der festgelegten Umgebungsbereiche

- sehr heiße Orte, wie im Sommer in der Sonne geparkte

Autos, oder Orte, die direktem Sonnenlicht ausgesetzt sind oder in der Nähe von Heizkörpern.

- Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit oder Korrosion

• Setzen Sie Speicherkarten so ein, dass die Etikettseite in die richtige Richtung zeigt.

• Transportieren und lagern Sie SxS-Speicherkarten in den dafür vorgesehenen Behältern und schließen Sie diese fest.

Von diesem Gerät unterstützte

Speicherkartenfunktionen

Speicherkarten mit UDF-Format (SxS PRO+, SxS

PRO, SxS-1, XQD)

• Skizzenanzeige

• Wiedergabe

• Kopieren in internen Speicher

• Kopieren aus internem Speicher/von Speicherkarte

Hinweis

Aufzeichnung auf Speicherkarten wird nicht unterstützt.

Speicherkarten mit FAT-Format (SxS PRO+, SxS

PRO, SxS-1, „Memory Stick“, SDHC-Karten)

• Skizzenanzeige

• Wiedergabe

• Kopieren in internen Speicher

Speicherkarten mit exFAT-Format (SxS PRO+,

SxS PRO, SxS-1)

• Skizzenanzeige

• Wiedergabe

• Kopieren in internen Speicher

Hinweis

Aufzeichnung auf Speicherkarten (einschließlich

Kopieren), Löschen von Clips und Formatieren von

Speicherkarten werden nicht unterstützt.

• Beugen Sie Unfällen und versehentlichem Datenverlust vor, indem Sie von den auf den SxS-Speicherkarten gespeicherte Daten Sicherungskopien erstellen. Sony

übernimmt keine Haftung für beschädigte oder verloren gegangene auf SxS-Speicherkarten gespeicherte Daten.

• Bringen Sie keine anderen als die mitgelieferten

Etiketten an der dafür vorgesehenen Stelle an. Achten

Sie beim Anbringen eines Etiketts darauf, dass es nicht

über die dafür vorgesehene Stelle ragt.

Etikettenfeld

• Wenn die verbleibende Kapazität auf dem Medium gering ist, können Clipfunktionen eventuell nicht ausgeführt werden. Löschen Sie in diesem Fall unnötige

Dateien mithilfe eines Computers und versuchen Sie es erneut.

• Öffnen Sie den Speicherkartenbehälter vollständig, bevor Sie eine Karte darin aufbewahren oder daraus entnehmen wollen.

Hinweise zur Verwendung von SxS-

Speicherkarten

• In folgenden Fällen können aufgezeichnete Daten verloren gehen oder beschädigt werden:

46

Verwendung von Speicherkarten

Zum Schutz vor versehentlichem Löschen

Sie können das versehentliche Aufnehmen, Bearbeiten und Löschen von Daten auf einer SxS-Speicherkarte verhindern, indem Sie die Schreibschutzlasche auf die

Seite WP stellen.

Schreibschutzlasche

Hinweis

Betätigen Sie die Schreibschutzlasche nicht, wenn eine

SxS-Speicherkarte in einem Speicherkarteneinschub eingesetzt ist. Werfen Sie die Karte aus, bevor Sie die

Schreibschutzlasche einstellen.

Einsetzen/Entnehmen der SxS-

Speicherkarte

Die rot leuchtende Anzeigeleuchte MEMORY ACCESS

A/B wechselt auf grün, sobald die Speicherkarte betriebsbereit ist.

Statusanzeigen durch die Anzeigeleuchten

MEMORY ACCESS A/B

Die Karteneinschübe A und B besitzen jeweils

Anzeigeleuchten zur Anzeige ihres Status.

Leuchte Einschubstatus

Leuchtet orange Zugriff auf die eingesetzte SxS-

Speicherkarte (Daten lesen/schreiben)

Leuchtet grün Standby (betriebsbereit für Aufzeichnung oder Wiedergabe unter Verwendung der eingesetzten SxS-Speicherkarte)

Ausgeschaltet • Es ist keine SxS-Speicherkarte eingesetzt.

• Die eingesetzte Karte ist ungültig.

Herausnehmen einer SxS-Speicherkarte

1

Drücken Sie die Taste EJECT, um sie zu entsperren, dann ziehen Sie die Taste heraus.

Speicherkarteneinschübe

Anzeigeleuchten MEMORY ACCESS A/B

Taste MEMORY

Auswurftasten

Einsetzen einer SxS-Speicherkarte

Setzen Sie die SxS-Speicherkarte in den Einschub ein.

Drücken Sie die

Taste einmal, um die Sperre zu lösen

2

Drücken Sie die Taste EJECT erneut, um die Karte zu entnehmen.

Mit der

Etikettseite nach oben zeigend einsetzen

Hinweis

Datensicherheit ist nicht gegeben, wenn während des

Zugriffs auf die Speicherkarte die Spannungsversorgung ausgeschaltet oder die Karte entnommen wird. Alle auf der

Verwendung von Speicherkarten

47

Karte befindlichen Daten können zerstört werden. Bevor

Sie das Gerät ausschalten oder Speicherkarten entnehmen, vergewissern Sie sich, dass die Anzeigeleuchten

MEMORY ACCESS A/B entweder grün oder gar nicht leuchten.

Umschaltung zwischen SxS-

Speicherkarten

Wenn sich sowohl im Einschub A als auch im Einschub B eine SxS-Speicherkarte befindet, drücken Sie zur Auswahl der gewünschten Karte die Taste MEMORY.

Hinweis

Die Taste MEMORY ist deaktiviert, solange die

Wiedergabe läuft, d. h. auch bei Drücken der Taste wird nicht umgeschaltet.

48

Verwendung von Speicherkarten

Aufzeichnung,

Wiedergabe und Kopieren

Kapitel

4

Aufzeichnung

Dieser Abschnitt beschreibt die Aufzeichnung von Video- und Audiodaten.

Siehe Seite 41 „Grundlegende Bedienung des

Funktionsmenüs“ für weitere Informationen.

Siehe Seite 94 „Menüs“ für weitere Informationen zu

Konfigurationsmenüvorgängen.

Vorbereitungen für die

Aufzeichnung

Nehmen Sie vor Beginn der Aufzeichnung folgende

Einstellungen vor.

Wahl des Videoeingangssignals: Wahl mit V INPUT auf

Seite P1 INPUT des Funktionsmenüs.

Wahl des Audioeingangssignals: Wahl von A1 INPUT bis A4 INPUT auf Seite P1 INPUT und A5 INPUT bis

A8 INPUT auf Seite P2 INPUT des Funktionsmenüs.

Einstellung des Zeitcodes und der Benutzerbit: Siehe

„Zeitcode einstellen“ (Seite 37).

Wahl der anzuzeigenden Zeitdaten: Wahl mit CNTR

SEL auf der Seite HOME des Funktionsmenüs.

Auswahl der zu überwachenden Audiokanäle: Wahl mit MONITR R und MONITR L auf der Seite HOME des Funktionsmenüs.

Lautstärkeeinstellung des Monitors: Wird mit dem

Einstellungsregler LEVEL vorgenommen.

Vornahme der Aufzeichnung

Sie können mit diesem Gerät normale oder

Simultanaufzeichnungen durchführen.

Normale Aufzeichnung

Zeichnet gleichzeitig im internen Speicher und auf SxS-

Speicherkarte auf.

Simultanaufzeichnung

Zeichnet simultan in den internen Speicher und auf SxS-

Speicherkarte auf.

Hinweis

Die Simultanaufzeichnung ist deaktiviert, wenn der

Wartungsmenüpunkt M397 PORT CONFIGURATION auf „VTR Mode“ eingestellt ist.

Ein Aufzeichnungssegment (vom Anfang bis zum Ende der Aufzeichnung) wird als „Clip“ bezeichnet.

Die maximale Aufzeichnungszeit für einen Clip beträgt sechs Stunden.

Drücken Sie auf der Cliplistenanzeige die Taste

THUMBNAIL, um zum Bildschirm der Grundvorgänge oder zum Bildschirm des Videomonitors umzuschalten.

1

Drücken Sie im 1-in/1-out-Modus die Taste REC/PB2

PORT.

2

Wählen Sie das Medium.

Für die Aufzeichnung im internen Speicher:

Drücken Sie die Taste INTERNAL.

Für gleichzeitiges Aufzeichnen im internen

Speicher und auf SxS-Speicherkarte: Drücken

Aufzeichnung

49

Sie gleichzeitig die Tasten INTERNAL und

MEMORY. Um den zur Aufnahme verwendeten

SxS-Speicherkarteneinschub zu ändern, halten

Sie die Taste INTERNAL gedrückt und drücken

Sie dann die Taste MEMORY.

3

Halten Sie die Taste REC gedrückt, und drücken Sie die Taste PLAY.

Die Aufzeichnung beginnt.

4

Drücken Sie die Taste STOP, um die Aufzeichnung anzuhalten.

Das Gerät geht in den Stoppmodus über.

Während dem gleichzeitigen Aufzeichnen nur die

Aufzeichnung auf die SxS-Speicherkarte stoppe

Drücken Sie die Taste COPY, um den Verlauf des

Kopiervorgangs anzuzeigen. Drücken Sie die

Funktionstaste ABORT (F1) und drücken Sie dann die

Taste YES (F5), um den Kopiervorgang abzubrechen.

Um den Simultanaufzeichnungsmodus zu beenden, stoppen Sie die Aufnahme und wählen dann das

Aufnahmezielmedium erneut aus.

Einzelheiten über das Verhalten von Speichermedien bei gleichzeitigem Aufzeichnen finden Sie unter

„Verhalten der SxS-Speicherkarte bei gleichzeitigem

Aufzeichnen“ (Seite 50).

Hinweise

• Die Mindestdauer von aufgezeichneten Clips beträgt 2

Sekunden. Auch wenn die Aufzeichnung innerhalb von

2 Sekunden begonnen und gestoppt wird, wird ein Clip mit einer Länge von 2 Sekunden aufgezeichnet.

• Die maximale Anzahl an aufgezeichneten Clips hängt vom Speichermedium ab. Siehe folgende Tabelle.

Speichermedium

HDD

SxS-Speicherkarte

XQD-Speicherkarte

Maximale Anzahl von Clips

3000

600

600

Wenn die maximale Anzahl an Aufzeichnungen erreicht ist, ist keine weitere Aufzeichnung möglich. (Die

Meldung „MAX # Clips“ erscheint auf der

Statusanzeige.)

• Dieses Gerät kann Videoeingangssignale aufzeichnen, die mit einem Referenzsignal synchronisiert werden.

Allerdings können dann bei der E-E-Wiedergabe

Bildausfälle und Rauschen auftreten.

• Schalten Sie das Gerät während der Aufzeichnung nicht mit dem Netzschalter auf der Rückseite aus, und ziehen

Sie nicht das Netzkabel ab. Dies könnte zum Verlust des

Clips führen, der gerade aufgezeichnet wird.

Beachten Sie, dass Clip-Inhalte nicht verloren gehen, wenn die Netz-/Bereitschaftsmodustaste an der

Vorderseite auf Bereitschaftsmodus gestellt wird, da das

Gerät erst nach der Beendigung der Aufzeichnung auf

Bereitschaftsmodus schaltet.

Verhalten der SxS-Speicherkarte bei gleichzeitigem Aufzeichnen

• Wenn die SxS-Speicherkarte nicht beschrieben werden kann, wird eine Meldung angezeigt und die

Aufzeichnung nur in den internen Speicher gestartet. Die

Aufzeichnung auf die SxS-Speicherkarte wird angehalten, bis die Speicherkarte ausgeworfen und eine beschreibbare Speicherkarte eingesetzt wird.

Um die Aufzeichnung zu beenden, drücken Sie die Taste

STOP. Um die Aufzeichnung auf eine SxS-

Speicherkarte während einer angehaltenen Aufnahme abzubrechen, drücken Sie die Taste INTERNAL oder

MEMORY.

• Wenn der freie Speicherplatz der SxS-Speicherkarte während der Aufzeichnung knapp wird, wird die

Aufzeichnung auf der Karte angehalten und die Karte ausgeworfen. Die Aufzeichnung im internen Speicher wird fortgesetzt. Wenn Sie eine beschreibbare SxS-

Speicherkarte einlegen, nachdem eine Meldung zur

Bestätigung angezeigt wurde, ob Sie die Karte ersetzen und die Aufzeichnung fortsetzen möchten oder die

Aufzeichnung anhalten möchten, wird die Aufzeichnung auf der eingelegten SxS-Speicherkarte an der Stelle begonnen, an der die Aufzeichnung der vorherigen Karte abgebrochen wurde.

Bei fortlaufender Simultanaufzeichnung über mehrere

Speicherkarten hinweg können Sie mit der Menüoption

160 INTER-MEDIA OVERLAP SELECT die

Überschneidungsdauer zwischen den Speicherkarten einstellen.

Drücken Sie die Taste STOP, um die Aufzeichnung anzuhalten.

• Wenn Sie während der Aufzeichnung die Taste EJECT drücken, um die SxS-Speicherkarte zu entnehmen, wird die Aufzeichnung auf der Karte angehalten und die

Karte ausgeworfen. Die Aufzeichnung im internen

Speicher wird fortgesetzt. Der Kopiervorgang aufgrund der gleichzeitigen Aufnahme auf die SxS-Speicherkarte wird vorübergehend angehalten. Wenn die SxS-

Speicherkarte daraufhin erneut eingelegt wird, beginnt der Kopiervorgang auf die SxS-Speicherkarte erneut vom Beginn des Clips an.

Drücken Sie die Taste STOP, um die Aufzeichnung anzuhalten.

• Wenn die Aufzeichnung im internen Speicher nicht mehr möglich ist, stoppt auch die Aufzeichnung auf die

SxS-Speicherkarte.

50

Aufzeichnung

Einstellung der Audio-

Aufzeichnungspegel

Audioaufzeichnungen mit Referenzpegel

Stellen Sie den Schalter VARIABLE auf „PRESET“.

Die Audiosignale werden mit einem voreingestellten

Referenzpegel aufgezeichnet.

Die Referenzpegel und die Eingangspegel können mit dem

Wartungsmenüpunkt M37: AUDIO CONFIG geändert werden.

Siehe Seite 126 für weitere Informationen zur Vornahme

von Einstellungen im Wartungsmenü.

Manuelle Einstellung des Audio-

Aufzeichnungspegels

Stellen Sie den Schalter VARIABLE auf „REC“, verwenden Sie die Regler CH-1/ALL CH und CH-2 bis

CH-4 um CH-1 bis CH-4 einzustellen und verwenden Sie

A5 VOL bis A8 VOL auf Seite P3 AUDIO des

Funktionsmenüs dazu, CH-5 bis CH-8 so einzustellen, dass die Audiopegelwerte der Audiopegelanzeigen bei maximaler Lautstärke nicht 0 dB übersteigen.

Zum Setzen von Shot Marks in dem aufgezeichneten Bild, wenn die

Aufzeichnung mit dem gewählten

Aufnahmeport ausgeführt wird

Für Clips, die im internen Speicher aufgezeichnet werden, können Szenenmarkierungen eingestellt werden. Um eine

Szenenmarkierung einzurichten, drücken Sie während der

Aufzeichnung mit dem ausgewählten Aufnahmeanschluss bei gedrückter Hoch- oder Herunter-Pfeiltaste die Taste

PUSH SET.

In dem aufgezeichneten Bild wird jeweils eine Shot Mark

1 oder 2 als Inhaltsmarkierung gesetzt.

Bei der gleichzeitigen Aufzeichnung auf

SxS-Speicherkarten und im internen Speicher können Sie

Szenenmarkierungen festlegen.

Die Shot Marks können ebenfalls während der

Wiedergabe gesetzt werden. Einzelheiten siehe Seite 59.

Gemischte Aufzeichnung von Clips in verschiedenen Formaten im internen Speicher

Sie können Clips mit verschiedenen Systemfrequenzen und Aufzeichnungsformaten in dem internen Speicher aufzeichnen (HD422/HD420).

Gemischte Aufzeichnung von Clips in verschiedenen Formaten auf der SxS-

Speicherkarte

Solange sie in derselben Frequenzgruppe liegen, können

Clips in verschiedenen Formaten auf derselben

Speicherkarte aufgezeichnet oder geschrieben werden, z.B. HD422- und HD420SP-Clips, indem Sie dieses Gerät auf den Mischformat-Aufzeichnungsmodus schalten.

Bildfrequenzgruppen

Die von diesem Gerät unterstützten

Systemfrequenzgruppen sind in Bildfrequenzgruppen unterteilt wie in folgender Tabelle dargestellt.

Bildfrequenz

59,94 Hz

50 Hz

23,98 Hz

Systemfrequenz

59.94P

59.94i

29.97P

50P

50i

25P

23.98P

Hinweise

• Wenn sich das Gerät in einem Modus befindet, der die

Wiedergabe von Clips abruft, die in verschiedenen

Aufzeichnungsformaten aufgenommen wurden, wird die Video- und Audiowiedergabe an der Stelle gestoppt, an der das Format von einem Format zu einem anderen wechselt, und dann erneut gestartet.

• Wenn ein Übergang von zwei in verschiedenen

Aufzeichnungsformaten aufgezeichneten Clips im

Vorlaufsegment vorhanden ist, kann dieses Segment nicht geschnitten werden.

Gemischte Aufzeichnung von Clips in verschiedenen Formaten auf dem gleichen Medium

Das Aufzeichnungsformat wird dann als unterschiedlich betrachtet, wenn die Systemfrequenz, Videoauflösung,

Videocodec/Bitrate oder Anzahl der Audiokanäle bzw.

Bitanzahl nicht übereinstimmt.

Aufzeichnung

51

Lineare Bearbeitung

Hinweis

Zum Linearschnitt installieren Sie die Option XDBK-105 und schalten das Gerät in den VTR-Modus. Konfigurieren

Sie den VTR-Modus, indem Sie den Wartungsmenüpunkt

M397 PORT CONFIGURATION auf „VTR mode“ einstellen.

Überblick

An aufgezeichneten Clips können folgende Arten der

Bearbeitung vorgenommen werden.

Bearbeitungsart Bearbeitungsziel

Einfügen Videotracks in einem Einzelclip.

Audiotracks in einem Einzelclip. (Auch das Teilen ist möglich. Aber die

Videotracks müssen einen gemeinsamen Out-Punkt haben.)

Zeitcode in einem Einzelclip.

Zusammenfügen Alle Clips.

Hinweise

• Gesperrte Clips können nicht bearbeitet werden.

• Eine Bearbeitung über mehrere Clips hinweg ist nicht möglich.

• Falls im internen Speicher kein Speicherplatz frei ist, kann der Clip nicht geschnitten werden.

• Bei den folgenden Clips wird Linearschnitt nicht unterstützt. Bearbeiten Sie Clips nach erneuter

Aufzeichnung in den internen Speicher mittels der

Funktion zum transcodierten Kopieren (siehe Seite 64).

- HD422-Clips, die mit der Funktion Interval Rec,

Picture Cache, Disc Exchange Cache oder Slow &

Quick Motion aufgezeichnet wurden

- HD422-Clips, die teilweise über eine FTP- oder FAM-

Verbindung übertragen wurden

- Teilkopierte Clips

- Clips, die von einer EDL als Subclips referenziert werden

• Normalerweise kann die lineare Bearbeitung auf diesem

Gerät nur Clips berücksichtigen, die auf XDCAM-

Geräten erstellt wurden. Clips, die mit anderen

Software-Anwendungen erstellt wurden und als Datei auf dieses Gerät hochgeladen wurden, können möglicherweise nicht bearbeitet werden.

• MPEG HD422 1080 59.94i/29.97P/50i/25P/23.98P

• MPEG HD422 720 59.94P/50P

• MPEG IMX 59.94i/50i

• DVCAM 59.94i/50i

Hinweis

Eine Bearbeitung des MPEG HD420-Formats wird nicht unterstützt.

Bearbeitbare Video- und Audiosignale

Dieses Gerät unterstützt die Bearbeitung folgender Signale auf Video- und Audiotracks.

• Video

- HD-SDI (zur HD-Aufnahme)

- SD-SDI (zur SD-Aufnahme)

• Audio

- SDI

- Analog

- AES/EBU

Hinweise

• Mit einer CIFS-Verbindung kann keine Bearbeitung vorgenommen werden.

• Eine Aufzeichnung von hochkonvertiertem SD wird nicht unterstützt.

Unterstützte Medien

Schnitt ist nur im internen Speicher möglich.

Anschlüsse

Nehmen Sie Anschlüsse wie bei einem

Schnittbearbeitungssystem vor (siehe Seite 31).

Zu den Anschlüssen siehe auch die Bedienungsanleitungen der anzuschließenden Geräte.

Vorbereitungen für die Bearbeitung

Einstellung des Aufzeichnungsformats

Vor der Vornahme der Clip-Bearbeitung muss das

Aufzeichnungsformat des Einheiten passend zum

Aufzeichnungsformat des Bearbeitungszielclips eingestellt werden. Auf folgender Tabelle werden die erforderlichen Einstellungen dargestellt.

Bearbeitbare Clip-Aufzeichnungsformate

Dieses Gerät unterstützt die Bearbeitung folgender

Aufzeichnungsformate.

52

Lineare Bearbeitung

Punkt Einstellung

Aufzeichnungsformat

Prüfen Sie das Aufzeichnungsformat

des Clips am Anzeigefenster (siehe

Seite 20) und wählen Sie mit

Konfigurationsmenüpunkt 031

RECORDING FORMAT dasselbe

Format.

Audio/Nicht-Audio

(Daten)

Stellen Sie zum Einfügen von Nicht-

Audio (Daten) Wartungsmenüpunkt

M37: AUDIO CONFIG >M372: NON-

AUDIO INPUT auf „data“.

Hinweise

• Wenn Sie Nicht-Audio in einen Clip einfügen, werden die Kanäle mit dem

Nicht-Audio über deren gesamte

Länge als Nicht-Audio behandelt.

• Verwenden Sie zum Einfügen von

Nicht-Audio Kanalpaare (CH1/2,

CH3/4, CH5/6, CH7/8). Die Nicht-

Audio-Bearbeitung wird nicht ausgeführt, solange kein Kanalpaar festgelegt wurde.

Siehe Seite 99 zu weiteren Informationen über die

Betriebsweisen des Konfigurationsmenüs.

Siehe Seite 126 zu weiteren Informationen über

Wartungsmenüfunktionen.

Zur Bearbeitung erforderliche

Einstellungen

Auf folgender Tabelle werden die zur Bearbeitung erforderlichen Einstellungen dargestellt.

Punkt

Videoeingangssignal

Audioeingangssignal

Audioeingangspegel

Schnittpunkt-

übergangstyp

Zeitcode

Einstellung

Wählen Sie das Videoeingangsignal mit V INPUT auf Seite P1 INPUT des

Funktionsmenüs.

Wählen Sie das Audioeingangssignal mit A1 INPUT und A4 INPUT auf Seite

P1 INPUT und mit A5 INPUT bis A8

INPUT auf Seite P2 INPUT des

Funktionsmenüs

Stellen Sie den Audioeingangspegel mit den Reglern CH-1/ALL CH und

CH-2 bis CH-4 ein.

Wählen Sie unter

Konfigurationsmenüpunkt 317 AUDIO

EDIT MODE „cut edit“ oder „cross fade“.

• Wählen Sie unter TCG auf Seite P4

TC des Funktionsmenüs „INT“.

• Wählen Sie unter PRST/RGN auf

Seite P4 TC des Funktionsmenüs

„PRESET“.

• Wählen Sie unter RUN MODE auf

Seite P4 TC des Funktionsmenüs

„FREE RUN“.

Punkt

Wiedergabe-

Wiederholung

Einstellung

Stellen Sie Konfigurationsmenüpunkt

142 REPEAT MODE CACHING auf

„off“.

Siehe Seite 126 zu weiteren Informationen über

Wartungsmenüfunktionen.

Siehe Seite 41 zu weiteren Informationen über

Funktionsmenüfunktionen.

Siehe Seite 99 zu weiteren Informationen über die

Betriebsweisen des Konfigurationsmenüs.

Bearbeitungsfunktionen

Hinweise

• Wenn die IN- und OUT-Punkte nicht im selben Clip gesetzt werden, wird das Einfügen nur in dem Clip vorgenommen, der den IN-Punkt enthält.

Clip 1

Clip 2

IN-Punkt OUT-Punkt

Schnittausführsegment

• Wurde der OUT-Punkt im End-Clip gesetzt, ändert sich die Länge des Clips beim Zusammenfügen nicht.

Vornahme der Clip-Bearbeitung

Benutzen Sie zur Vornahme der Clip-Bearbeitung das

Editiersteuergerät RM-280 oder etwas Vergleichbares.

Anforderungen für die Verwendung von

Editiersteuergeräten

Modellname

RM-280

RM-450

Anforderung

Software-Version: 2.04 oder höher

Auf Synchronisierung mit dem

Wiedergabegerät stellen

Einzelheiten zum Setzen von Schnittpunkten und zur

Vornahme der Bearbeitung entnehmen Sie bitte der

Bedienungsanleitung des Editiersteuergeräts.

Hinweis

Im Vergleich zur linearen Bearbeitung mit

Videorekordern wird am Ende einer Bearbeitung eine längere Verarbeitungszeit benötigt (es werden zwischen 4

Lineare Bearbeitung

53

und 5 Sekunden benötigt, um die Bearbeitung nach dem

Überschreiten des OUT-Punktes zu beenden).

Per Clip-Bearbeitung aufgezeichnete

Inhaltsmarkierungen

Als Inhaltsmarkierung wird beim Einfügen von Video an den IN- und OUT-Punkten „CUT“ aufgezeichnet, und beim Zusammenfügen wird dies am IN-Punkt aufgezeichnet.

Preread-Bearbeitung

Video- und digitale Audiosignale, die bereits auf der Disk aufgezeichnet wurden, können als Bearbeitungsquelle zum Einfügen verwendet werden. Diese Bearbeitungsart heißt „Preread-Bearbeitung“.

Die ausgelesenen Signale können zum Mischen an ein

Mischpult gesendet werden und auf dem Originalkanal oder anderen digitalen Audiokanälen aufgezeichnet werden.

Zur Preread-Bearbeitung stellen Sie „PREREAD“ auf

Seite P5 OTHER des Funktionsmenüs auf ON (siehe

Seite 45).

Digitaler oder analoger

Audioausgang

Audioquelle

Audiomischer

Digitaler oder analoger

Audioeingang

Digitaler Videoausgang

Hinweise

• In der Preread-Bearbeitung könnte es zu einer Eingangs/

Ausgangs-Rückkopplungsschleife kommen, wenn ein

Videoeingangssignal als Referenzsignal verwendet wird. Um dies zu vermeiden, stellen Sie OUT REF auf

Seite HOME des Funktionsmenüs auf „REF“ (siehe

Seite 42). Damit wird während der Preread-Bearbeitung

ein externes Referenzsignal verwendet.

• Ist der Preread-Modus ausgewählt, wird unabhängig vom Bearbeitungsmodus des Geräts kein E-E-Video ausgegeben. Dies verhindert Rückkopplungen durch

Schleifenverbindungen.

Es kann jedoch zu einer Rückkopplung kommen, wenn ein E-E-Video nach der Preread-Bearbeitung ausgegeben wird und PREAREAD auf „OFF“ steht, wenn Eingang und Ausgang noch am gleichen Kanal angeschlossen sind.

Wählen Sie für alle Video- und Audiosignale sowie alle

Bearbeitungsmodi die PB (Wiedergabe)-Signale aus, bevor Sie mit der Preread-Bearbeitung beginnen, um

Rückkopplungen zu verhindern. Wählen Sie hierzu

„PB“ in Schritt 1 der folgenden Beschreibung.

1

Stellen Sie PB/EE auf der Seite P5 HOME der

Funktionsmenüseite auf „PB“.

2

Stellen Sie PREREAD auf Seite P5 OTHER des

Funktionsmenüs auf „ON“ (siehe Seite 45).

3

Nehmen Sie die notwendigen Anschlüsse zur Preread-

Bearbeitung vor.

4

Wählen Sie den gewünschten Bearbeitungsmodus aus und führen Sie die Preread-Bearbeitung durch.

5

Trennen Sie die Anschlüsse, nachdem die Preread-

Bearbeitung abgeschlossen ist.

6

Stellen Sie PREREAD auf Seite P5 OTHER des

Funktionsmenüs auf „OFF“ .

7

Überprüfen Sie, dass keine Schleifenverbindung besteht.

Digitaler Videoeingang

Bildmischer

Bildquelle

54

Lineare Bearbeitung

Wiedergabe

Dieser Abschnitt beschreibt die Wiedergabe von Video- und Audiodaten.

Nehmen Sie, bevor Sie mit der Wiedergabe beginnen, die folgenden Einstellungen vor.

Wahl der anzuzeigenden Zeitdaten: Wahl mit CNTR

SEL auf der Seite HOME des Funktionsmenüs.

Auswahl der zu überwachenden Audiokanäle: Wahl mit MONITR L und MONITR R auf der Seite HOME des Funktionsmenüs.

Lautstärkeeinstellung des Monitors: Wird mit dem

Einstellungsregler LEVEL vorgenommen.

Wiedergabeziel

Auf diesem Gerät können Sie Folgendes abspielen:

• Clips und Bearbeitungslisten (EDLs) im internen

Speicher

• Clips und Bearbeitungslisten (EDLs) auf der SxS-

Speicherkarte

Clip-Wiedergabemodi

Folgende Clip-Wiedergabemodi können für den internen

Speicher eingestellt werden.

Clip-Modus: Nur der aktuell gewählte Clip wird abgespielt (werkseitige Einstellung).

Kontinuierlicher Wiedergabemodus: Die Wiedergabe besteht aus einer Schleife der 100 um den in einer

Cliplistenanzeige ausgewählten Clip befindlichen

Clips. Wenn in einer Cliplistenanzeige ein anderer

Clip ausgewählt wird oder vom Standby-Modus in den Standby-On-Modus gewechselt wird (über den

Anschluss REMOTE (9-polig) steuerbar), werden die

Zielclips aktualisiert.

Hinweise

• Wird aktuell ein Clip aufgezeichnet, so wird dieser zuletzt zum Zielclip für die Wiedergabe.

• Falls ein Clip ohne Proxy-AV-Daten bei der

Shuttle-Wiedergabe im Wiedergabeziel enthalten ist, werden Audio und Video abgehackt. Sie können das Skizzensymbol zur Überprüfung verwenden, ob

ein Clip Proxy-AV-Daten enthält (siehe Seite 69).

• Um abgehackte Shuttle-Wiedergabe zu vermeiden, führen Sie eine transcodierte Kopie derjenigen

Clips ohne Proxy-AV-Daten vom internen Speicher und wieder in diesen durch, um Proxy-AV-Daten zu erzeugen.

Bei SxS-Speicherkarte ist nur kontinuierlicher

Wiedergabemodus verfügbar.

Wahl des kontinuierlichen Wiedergabemodus

Stellen Sie Konfigurationsmenüpunkt 158 PLAYBACK

MODE FOR INTERNAL auf „continuous“.

Wiedergabe im Clip-Modus

Als Wiedergabearten stehen die normale Wiedergabe, die

Wiedergabe bei hoher Geschwindigkeit in Vorwärts- und

Rückwärtsrichtung und Jog-, Shuttle- oder variable

Geschwindigkeits-Wiedergabe zur Auswahl. Die

Wiedergabe wird am Anfang oder Ende des Clips/EDLs gestoppt. Auch wenn ein nächster und vorheriger Clip auf dem Medium vorhanden sind, werden diese nicht abgespielt.

Drücken Sie die Taste PREV, NEXT, SHIFT + PREV oder

SHIFT + NEXT, um zu einem anderen Clip zu springen, oder suchen Sie nach Skizzen.

Startposition der Wiedergabe

Direkt nach dem Hochfahren des Geräts

Die Wiedergabestartposition variiert in Abhängigkeit vom

Clip-Wiedergabemodus.

Kontinuierlicher Wiedergabemodus: Wiedergabe beginnt von der Position aus, die bei Unterbrechung der Stromversorgung erreicht war.

Clip-Modus: Clips bleiben geschlossen. Starten Sie die

Wiedergabe, indem Sie in einer Cliplistenanzeige einen Clip/eine EDL auswählen.

Wiedergabe nach Einlegen der SxS-

Speicherkarten

Das Gerät hält an der Stelle der Speicherkarte an, an der sie zuletzt ausgeworfen wurde.

Durch Drücken der Taste PLAY wird die Wiedergabe an dieser Position fortgesetzt.

Die Wiedergabestelle wird bei der Ausgabe auf der

Speicherkarte gespeichert, wodurch auf einem beliebigen

XDCAM-Player die Wiedergabe ab dieser Stelle ermöglicht wird.

Hinweise

• Diese Funktion ist nicht verfügbar, wenn der

Schreibschutzschalter der Speicherkarte

Aufzeichnungen verhindert.

Wenn sich der Schreibschutzschalter in der Stellung befindet, die die Aufzeichnung ermöglicht, und das

Format der aufgezeichneten Abschnitte auf der

Speicherkarte nicht mit den

Aufzeichnungsformateinstellungen des Geräts

übereinstimmt, leuchtet die Anzeige REC INHI auf, wobei in diesem Fall die Wiedergabeposition auf der

Speicherkarte gespeichert wird.

• Wenn die Wiedergabe bei einer EDL gestoppt wird, wird die Wiedergabeposition nicht gespeichert.

• Die Wiedergabeposition wird bei FAT-/exFATformatierten Speicherkarten nicht gespeichert.

Wiedergabe

55

Nach dem Ende der Aufnahme

Das Gerät hält an der Stelle an, an der die Aufzeichnung endet.

Drücken Sie zur Wiedergabe eines Clips die Taste PREV, um zum Startbild des Clips zurückzukehren oder drücken

Sie die Taste PREV bei gedrückter Taste PLAY, um zu einer beliebigen Position zu gehen.

Nach dem Anhalten der Wiedergabe

Wenn Sie die Taste STOP drücken, wird die Wiedergabe an dieser Stelle gestoppt und diese Stelle gespeichert.

Um die Wiedergabe an der Stelle zu starten, an der sie angehalten wurde, drücken Sie die Taste PLAY.

Hinweis

Wenn die Wiedergabe bei einer EDL gestoppt wird, wird die Wiedergabeposition nicht gespeichert.

1080/720 Querkonvertierungs-Funktion

Sie können zum Abspielen von in 1080 Zeilen aufgezeichneten Clips 720 Zeilen ausgeben, und zum

Abspielen von in 720 Zeilen aufgezeichneten Clips 1080

Zeilen ausgeben.

Stimmt zwar die Systemfrequenz der geladenen Clips

(59.94i/ 59.94P/29.97P oder 50i/50P/25P) mit der des

Geräts überein, jedoch nicht die Anzahl der Einstellung der Systemzeilen (1080 oder 720), wird die Clip-

Wiedergabe automatisch querkonvertiert.

Im Querkonvertierungsmodus wird „FC“ angezeigt.

TC VITC

00:59:59:23

PDT 00:59:59:29

Sie können den Zeitcode von 30 Einzelbildern nach dem

Pulldown auf einem externen Monitor einblenden lassen.

Stellen Sie dazu Konfigurationsmenüpunkt 005 DISPLAY

INFORMATION SELECT auf „time data only“.

TCR 00:59:59:23

PDT 00:59:59:29

Wiedergabe-Wiederholungsfunktion

Wenn der Konfigurationsmenüpunkt 142 REPEAT

MODE auf „play“ steht, können Sie die Wiedergabe-

Wiederholung eines Clips/einer EDL im internen Speicher starten.

Bei Wiedergabe-Wiederholung wird in der

Detailanzeige eingeblendet.

Hinweise

• Clips und EDLs auf SxS-Speicherkarten können in diesem Modus nicht wiedergegeben werden.

• Die Wiedergabe-Wiederholung ist deaktiviert, wenn die

Menüoption 158 PLAYBACK MODE FOR

INTERNAL auf „continuous“ eingestellt ist.

Einen Clip oder eine EDL auswählen

Taste DISPLAY

SD-Upkonvertierungs-Funktion

Sie können HD ausgeben, während Clips abgespielt werden, die als SD aufgezeichnet wurden.

HD-Downkonvertierungs-Funktion

Sie können beim Abspielen von Clips, die als HD aufgezeichnet wurden, immer SD ausgeben.

Pulldown-Wiedergabe

Wenn die Systemfrequenz dieses Geräts auf 1080/59.94i,

1080/29.97P oder 720/59.94P steht, werden als 1080/

23.98P aufgezeichnete Clips vor ihrer Wiedergabe mit einem 2-3-Pulldown konvertiert (Pulldown-Wiedergabe).

Zeitcode bei Pulldown-Wiedergabe

Bei der Pulldown-Wiedergabe wird der Zeitcode außerdem zu dem Zeitcode von 30 Einzelbildern konvertiert, um den Videoausgabesignalen zu entsprechen.

Auf der oberen Zeile der Zeitdatenanzeige wird der ursprüngliche Zeitcode von 24 Einzelbildern angezeigt, und auf der unteren Zeile der Zeitcode von 30

Einzelbildern.

1

Drücken Sie auf dem Bildschirm der Grundvorgänge oder dem Bildschirm des Videomonitors die Taste

PB1 PORT.

2

Wählen Sie das Medium.

Wahl von Clips/EDLs/Sub Clips im internen

Speicher: Drücken Sie die Taste INTERNAL.

Wahl von Clips auf der SxS-Speicherkarte:

Drücken Sie die Taste MEMORY.

Wenn zwei SxS-Speicherkarten eingelegt sind

Drücken Sie die Taste MEMORY, und wählen Sie die

Kopierquellkarte (A/B) aus.

3

Drücken Sie die Taste THUMBNAIL.

56

Wiedergabe

Die Cliplistenanzeige (Detailansicht) der in Schritt 2 gewählten Medien erscheint.

Umschalten von der Cliplistenanzeige zur

Skizzenansicht

Drücken Sie die Taste DISPLAY.

4

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um einen

Clip/eine EDL zum Abspielen auszuwählen.

• Drehen Sie am Regler PUSH SET.

• Drücken Sie die Pfeiltasten.

5

Drücken Sie den Regler PUSH SET.

Die Wahl des Zielclips oder der gezielten EDL wird bestätigt.

Sprung zum nächsten oder vorherigen Clip, danach Start der Wiedergabe

Drücken Sie die Taste PREV oder NEXT.

Hinweis

Die Tasten PREV und NEXT können nicht dazu verwendet werden, von dem aktuell ausgewählten Clip in eine EDL zu wechseln oder von der aktuell ausgewählten

EDL in einen Clip oder eine andere EDL zu wechseln.

Stoppen der Wiedergabe

Drücken Sie die Taste STOP.

Wiedergabe im Jog-Modus

Im Jog-Modus können Sie die

Wiedergabegeschwindigkeit durch die

Drehgeschwindigkeit des Shuttle-/Jog-Dials steuern. Die

Wiedergabegeschwindigkeit beträgt die –1 bis +1-fache

Normalgeschwindigkeit.

Zur Wiedergabe im Jog-Modus, wählen Sie einen Clip

oder eine EDL aus (siehe Seite 56) und verfahren Sie dann

wie folgt.

Wiedergabebetrieb

In diesem Abschnitt werden die folgenden

Wiedergabemöglichkeiten beschrieben:

Normale Wiedergabe: Wiedergabe in

Normalgeschwindigkeit

Wiedergabe im Jog-Modus: Variable

Wiedergabegeschwindigkeit, wobei die

Geschwindigkeit von der Drehgeschwindigkeit des

Jog-Dials abhängt

Wiedergabe im Shuttle-Modus: Variable

Wiedergabegeschwindigkeit, wobei die

Geschwindigkeit vom Winkel des Shuttle-Dials abhängt

Wiedergabe im variablen Geschwindigkeitsmodus:

Variable Wiedergabegeschwindigkeit, wobei die

Geschwindigkeit abhängig vom Winkel des Shuttle-

Dials feinreguliert wird

Normale Wiedergabe

Anzeige JOG: Leuchtet

Taste PREV

Taste STOP

Taste NEXT

Taste PLAY

Starten der Wiedergabe

Wählen Sie einen Clip oder eine EDL aus (siehe Seite 56),

und drücken Sie dann die Taste PLAY.

Hinweis

Bei der Wiedergabe von Nicht-Audio-Signalen erfolgt keine Ausgabe von analogen Audiosignalen.

1

Drücken Sie den Shuttle-/Jog-Dial, um die JOG-

Anzeige zu beleuchten.

Der Shuttle-/Jog-Dial geht in den Jog-Modus über.

2

Drücken Sie die Taste SHTL/JOG oder die Taste

VAR/JOG, um ihn einzuschalten.

3

Drehen Sie den Shuttle-/Jog-Dial in die gewünschte

Richtung und entsprechend der gewünschten

Wiedergabegeschwindigkeit.

Die Wiedergabe im Jog-Modus beginnt.

4

Hören Sie zum Anhalten der Wiedergabe im Jog-

Modus auf, den Shuttle-/Jog-Dial zu drehen.

Wenn der Konfigurationsmenüpunkt 101

SELECTION FOR SEARCH DIAL ENABLE auf

„dial“ eingestellt ist (werkseitige Einstellung), können

Sie die Jog-Wiedergabe starten, indem Sie einfach am

Wiedergabe

57

Shuttle-/Jog-Dial drehen, auch wenn die Tasten

SHTL/JOG und VAR/JOG nicht leuchten.

Wiedergabe im Shuttle-Modus

Im Shuttle-Modus können Sie die

Wiedergabegeschwindigkeit durch den Drehwinkel des

Shuttle-/Jog-Dials steuern. Die

Wiedergabegeschwindigkeit beträgt ±20-fache

Normalgeschwindigkeit.

Zur Wiedergabe im Shuttle-Modus wählen Sie einen Clip

oder eine EDL aus (siehe Seite 56) und verfahren Sie dann

wie folgt.

Anzeige JOG: Leuchtet nicht

Umschalten zwischen normaler

Wiedergabegeschwindigkeit und Shuttle-

Wiedergabe

Drehen Sie den Shuttle/Jog-Dial in die Stellung, die der gewünschten Shuttle-Wiedergabegeschwindigkeit entspricht, und schalten Sie dann mit den Tasten PLAY und SHTL/JOG zwischen normaler

Wiedergabegeschwindigkeit und Shuttle-Wiedergabe um.

Wiedergabe im variablen

Geschwindigkeitsmodus

Im variablen Geschwindigkeitsmodus kann die

Wiedergabegeschwindigkeit im Bereich von –2 bis +2facher Normalgeschwindigkeit fein abgestimmt werden.

Zur Wiedergabe im variablen Geschwindigkeitsmodus

wählen Sie einen Clip oder eine EDL aus (siehe Seite 56)

und verfahren Sie dann wie folgt.

Anzeige JOG: Leuchtet nicht

1

Drücken Sie den Shuttle-/Jog-Dial, um die JOG-

Anzeige auszuschalten.

Der Shuttle-/Jog-Dial geht in den Shuttle-Modus über.

2

Drücken Sie die Taste SHTL/JOG, um ihn einzuschalten.

3

Drehen Sie den Shuttle-/Jog-Dial im gewünschten

Winkel und entsprechend der gewünschten

Wiedergabegeschwindigkeit.

Die Wiedergabe im Shuttle-Modus beginnt.

4

Drehen Sie zum Stoppen der Wiedergabe im Shuttle-

Modus den Shuttle-/Jog-Dial in die Mittelstellung zurück oder drücken Sie die Taste STOP.

Wenn der Konfigurationsmenüpunkt 101

SELECTION FOR SEARCH DIAL ENABLE auf

„dial“ eingestellt ist (Werksvoreinstellung), können

Sie die Shuttle-Wiedergabe starten, indem Sie einfach am Shuttle/Jog-Dial drehen, auch wenn die Taste

SHTL/JOG nicht leuchtet.

Hinweis

Video und Audio werden abgehackt, wenn Sie einen Clip mit Shuttle-Wiedergabe abspielen, der keine Proxy-AV-

Daten aufweist.

1

Drücken Sie den Shuttle-/Jog-Dial, um die JOG-

Anzeige auszuschalten.

Der Shuttle-/Jog-Dial geht in den Shuttle-Modus über.

2

Drücken Sie die Taste VAR/JOG, um ihn einzuschalten.

3

Drehen Sie den Shuttle-/Jog-Dial im gewünschten

Winkel und entsprechend der gewünschten

Wiedergabegeschwindigkeit.

Die Wiedergabe im variablen

Geschwindigkeitsmodus beginnt.

4

Drehen Sie zum Stoppen der Wiedergabe im Shuttle-

Modus den Shuttle-/Jog-Dial in die Mittelstellung zurück oder drücken Sie die Taste STOP.

Hinweis

Beim Umschalten der Wiedergabe vom Shuttle-Modus in den variablen Geschwindigkeitsmodus kann die

Wiedergabe von Proxy AV-Daten für einen kurzen

Zeitraum fortgesetzt werden.

58

Wiedergabe

Umschalten zwischen normaler

Wiedergabegeschwindigkeit und variabler

Wiedergabegeschwindigkeit

Drehen Sie den Shuttle-/Jog-Dial in die Stellung, die der gewünschten variablen Wiedergabegeschwindigkeit entspricht, schalten Sie dann mit den Tasten PLAY und

VAR/JOG zwischen normaler

Wiedergabegeschwindigkeit und variabler

Wiedergabegeschwindigkeit um.

Zum Setzen von Shot Marks in dem wiedergegebenen Bild, wenn die

Wiedergabe mit dem gewählten

Wiedergabeport ausgeführt wird

Wählen Sie im Standbild-Modus (STILL) den

Wiedergabeport, halten Sie die Hoch- oder Herunter-

Pfeiltaste gedrückt und drücken Sie die Taste PUSH SET.

In dem wiedergegebenen Bild wird jeweils eine Shot Mark

1 oder 2 als Inhaltsmarkierung gesetzt.

Sie können auch bei der Wiedergabe von SxS-

Speicherkarten Shot Marks setzen.

Die Shot Marks können ebenfalls während der

Aufzeichnung gesetzt werden. Einzelheiten siehe Seite 51.

Wiedergabebetrieb mit Skizzen

Unter den Wiedergabefunktionen, die Sie mit Skizzen ausführen können, befinden sich die Clip-Suche, Anzeige der Clip-Informationen und das Sperren und Löschen von

Clips. Dies ermöglicht Ihnen, das aktuelle Video während des Arbeitsablaufs zu prüfen.

Siehe „Clipfunktionen“ (Seite 73) für weitere

Informationen zu Skizzenfunktionen.

Zeitversetzte Wiedergabe

Während der Aufzeichnung im internen Speicher (den

Festplattenlaufwerken) können Sie anfangen, den aufgezeichneten Teil des Clips von dessen Anfang an abzuspielen, ohne das Ende der Aufzeichnung abzuwarten

(d. h. zeitversetzte Wiedergabe).

Zur Vornahme einer zeitversetzten Wiedergabe führen Sie

die Schritte 1 bis 3 von „Einen Clip oder eine EDL

auswählen“ (Seite 56) aus und verfahren Sie wie folgt.

1

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um einen

Clip auszuwählen, der das Aufzeichnungssymbol z aufweist.

• Drehen Sie am Regler PUSH SET.

• Drücken Sie die Pfeiltasten.

2

Drücken Sie die Taste PLAY.

Springen zum letzten Bild, das zu diesem Zeitpunkt spielbar ist

Drücken Sie die Taste NEXT.

Hinweis

Bei der MPEG-Aufzeichnung beträgt die Differenz zwischen der zeitversetzten Wiedergabe und der Quelle während der Aufzeichnung mindestens ca. 13 Sekunden.

Sie können bei der zeitversetzten Wiedergabe während der

Aufnahme einen Schnellvorlauf durchführen. Es ist jedoch nicht möglich, dabei näher als 13 s an das Quellsignal heranzukommen.

Aufrufen von Inhalten mit einer USB-

Tastatur

Sie können Inhalte durch die Angabe von Zeitcodes mit einer USB-Tastatur oder einem USB-Ziffernblock aufrufen, die an den Anschluss MAINTENANCE an der

Vorderseite angeschlossen sind.

Hinweis

Die Taste REMOTE und der Schalter KEY INHI müssen ausgeschaltet sein.

1

Drücken Sie die Taste PAGE/HOME, um die Seite P6

OTHER anzuzeigen, und drücken Sie dann die

Funktionstaste GOTO (F1).

2

Geben Sie den Zeitcode mithilfe der Tastatur oder des

Ziffernblocks ein und drücken Sie dann die Enter-

Taste.

Die Anzeige wechselt zu der Position mit den eingegebenen Timecode.

Nachdem Sie die Enter-Taste gedrückt haben, ist der

Aufrufmodus noch aktiv, sodass Sie einen weiteren

Zeitcode eingeben und durch Drücken der Enter-Taste die entsprechende Position aufrufen können.

Um den Aufrufmodus zu beenden, drücken Sie die

Funktionstaste EXIT (F6) oder drücken Sie die Punkttaste auf der Tastatur.

Unterstützte USB-Tastaturen und Ziffernblöcke

• Tastatur oder Ziffernblock im Standard-ANSI-Layout

(USA)

• Per USB-Kabel angeschlossene Modelle (kabellose und

Bluetooth-Verbindungen werden nicht unterstützt)

• USB-Hubs werden nicht unterstützt.

• Der MAINTENANCE-Anschluss auf der Rückseite kann nicht verwendet werden.

Wiedergabe

59

Unterstützte Tasten

Nur die folgenden Tasten werden unterstützt.

Taste

0 bis 9

. (Punkt)

/

*

Enter

+

Funktion

Numerische Eingabe

Aufrufmodus beenden (während der Zeitcode-

Eingabe deaktiviert)

Aufrufen

Zum nächsten Clip wechseln.

Zum vorigen Clip wechseln.

Zum letzten Clip wechseln.

Zum ersten Clip wechseln.

Kopieren

Überblick

Mit diesem Gerät können Clips, EDLs und Dateien, die auf

SxS-Speicherkarten gespeichert sind, in den internen

Speicher kopiert werden.

Beim Kopieren von Clips/EDLs auf einer SxS-

Speicherkarte in den internen Speicher können Sie die

SxS-Speicherkarte als Speichermedium wiederverwenden. Dies ist eine bequeme Vorgehensweise für lange, mehrstündige Aufnahmen mit XDCAM/

XDCAM EX Camcordern.

MP4/MXF/AVI-Clips auf einer SxS-Speicherkarte werden wie folgt in den internen Speicher kopiert.

MP4/AVI-Clips: Clips im MP4-Format werden zu MXF-

Clips

1)

konvertiert und mit Hilfe dieses Geräts in den

MXF-Clip-Aufzeichnungsbereich kopiert. Die kopierten Clips können im internen Speicher wie normale Clips bearbeitet werden.

MXF-Clips: Clips im MXF-Format werden mit Hilfe dieses Geräts ohne Formatkonvertierungen in den

MXF-Aufzeichnungsbereich kopiert. Die kopierten

Clips können im internen Speicher wie normale Clips bearbeitet werden.

1) Die Ton- und Bildqualität der Daten wird dabei nicht beeinträchtigt.

Informationen zu Funktionen siehe den nächsten Abschnitt

„Kopiervorgänge“.

60

Kopieren

Kopiervorgänge

Wird das Kopieren vom internen Speicher in den internen

Speicher ausgeführt, werden Clips und Dateien vervielfältigt.

Normales Kopieren

Sie können einen oder mehrere Clips auswählen und auf das Kopierquellmedium kopieren/vervielfältigen oder alle Clips auf einer SxS-Speicherkarte einmal kopieren.

Teilweises Kopieren

Sie können einen Clip des Kopierquellmediums auswählen und als festgelegten Teil eines Clips kopieren

(siehe Seite 63).

Zeitversetztes Kopieren

Wenn ein Clip in den internen Speicher aufgezeichnet wird (SDI-Aufzeichnung), können Sie den Clip gleichzeitig im internen Speicher vervielfältigen bzw.

auf eine SxS-Speicherkarte kopieren (siehe Seite 64).

Transkodiertes Kopieren

Sie können einen Clip auf dem Kopierquellmedium vervielfältigen oder kopieren, indem Sie das

Videoformat des Clips ändern (siehe Seite 64).

Teilweise transkodiertes Kopieren

Sie können einen festgelegten Teil eines Clips transcodiert auf das Kopierquellmedium kopieren.

Kopierwiedergabe

Sie können einen Clip auf einer SxS-Speicherkarte zeitversetzt wiedergeben, während der Clip in den internen Speicher kopiert wird.

Hinweise

• Normalerweise werden die UMID-Daten eines

Kopierquellclips genauso gespeichert, sie werden jedoch nicht gespeichert, wenn der Clip vom internen Speicher in den internen Speicher kopiert wird (der Clip vervielfacht wird).

• Bei einem Clip mit demselben Namen wie der des

Kopierquellclips am Kopierzielort, besteht der Name des sich ergebenden kopierten Clips aus dem Namen des

Quellclips, gefolgt von einer Nummer in Klammern.

• Kontinuierliche Wiedergabe ist im

Kopierwiedergabemodus nicht möglich.

• Clips, die Kopierwiedergabe unterstützen, werden in der

Clip-Skizzenanzeige mit einem

Kopierwiedergabesymbol dargestellt (siehe Seite 69).

Vom Speichermedium abhängige

Funktionen

Die auf diesem Gerät verfügbaren Kopierfunktionen hängen wie unten dargestellt von der Kombination der

Speichermedien ab.

Kopierquelle

Interner Speicher

Kopierziel Interner

Speicher

N, P, C, T, TP

SxS-

Speicherkarte

N, P, C

Kopierziel Interner

Speicher

Kopierquelle

SxS-Speicherkarte

SxS-

Speicherkarte

N, P, T, TP, CP N, P

N: Normales Kopieren

P: Teilweises Kopieren

C: Zeitversetztes Kopieren

T: Transkodiertes Kopieren

TP: Teilweise transkodiertes Kopieren

CP: Kopierwiedergabe

Einschränkungen

• Wenn Sie einen Clip mit einer Dauer von mehr als sechs

Stunden kopieren, wird der Clip in verschiedene sechsstündige Clips aufgeteilt.

• Inhaltsmarkierungen sind auf eine Inhaltsmarkierung pro Sekunde begrenzt, wenn Sie vom MP4- zum MXF-

Format konvertieren und kopieren.

• Indexbild-Einstellungen können sich beim Kopieren nach vorne oder hinten verschieben.

• Wenn ein MXF-Clip kopiert wird, bleiben die UMID-

Daten des zu kopierenden Clips erhalten. Falls das

Kopierzielmedium einen Clip mit denselben UMID-

Daten wie der Clip erhält, der als zu kopierender Clip ausgewählt wurde, kann der gewählte Clip nicht kopiert werden. Ändern Sie die UMID-Daten auf einem externen Gerät oder übertragen Sie den zu kopierenden

Clip über das Netzwerk.

Wenn ein MP4/AVI-Clip kopiert wird, werden automatisch neue UMID-Daten erzeugt und dem zu kopierenden Clip hinzugefügt. Das Kopieren ist daher auch dann möglich, falls sich auf dem Kopierziel ein

Clip mit denselben UMIT-Daten wie denen des zu kopierenden Clips befindet.

Für weitere Informationen zum Zustand von UMID-

Daten beim Übertragen eines Clips über das Netzwerk siehe „SITE UMMD” unter „Erweiterte Befehle“

(Seite 91).

• Übergangslose Wiedergabe und Clip-Flaggen-

Funktionen (Hinzufügen, Modifizieren und Löschen) werden bei MXF-Clips und bei unabhängigen AV-

Dateien (Dateien ohne Metadaten, die nur aus Videound Audiodaten bestehen), die folgende Bedingungen erfüllen, nicht unterstützt.

- Clips mit 1000 oder mehr Inhaltsmarkierungen

- Clips mit 10804 oder mehr Zeitcodebrüchen

- Clips mit Metadatendateien *M01.XML, die 2 MB

überschreiten

Kopien von Clips in den internen Speicher

Diese Funktion kann auch dann ausgeführt werden, wenn ein Clip in den internen Speicher aufgezeichnet wird oder wenn ein Clip auf dem internen Speicher wiedergegeben wird.

Kopieren

61

1

Legen Sie eine SxS-Speicherkarte mit aufgezeichneten Clips in einen

Speicherkarteneinschub ein.

2

Wählen Sie das Kopierquellmedium aus.

Um Clips auf der SxS-Speicherkarte zu kopieren:

Drücken Sie die Taste MEMORY.

Vervielfachen von Clips im internen Speicher:

Drücken Sie die Taste INTERNAL.

Wenn zwei SxS-Speicherkarten eingelegt sind

Drücken Sie die Taste MEMORY, um zwischen den

Kopierzielkarten (A/B) umzuschalten.

3

Drücken Sie die Taste THUMBNAIL.

Die Cliplistenanzeige erscheint.

4

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um den zu kopierenden Clip auszuwählen.

• Drehen Sie am Regler PUSH SET.

• Drücken Sie die Pfeiltasten.

Wahl mehrerer fortlaufender Clips

Bewegen Sie den Cursor zum Anfang oder Ende der

Clips, die Sie auswählen möchten, und führen Sie dann die oben genannten Funktionen bei gedrückter

Taste SHIFT aus.

Beim Kopieren aller Clips auf die SxS-

Speicherkarte

Fahren Sie mit Schritt 5 fort, ohne eine Auswahl von

Clips vorzunehmen.

Kopieren eines Teils eines Clips

Wenn Sie einen einzelnen Clip auswählen und die

Pfeiltasten drücken, um einen IN- und einen OUT-

Punkt in dem Clip zu setzen, können Sie den durch den

IN- und OUT-Punkt definierten Abschnitt kopieren.

Näheres zum Setzen eines IN- und OUT-Punkts siehe

„Kopieren des festgelegten Teils eines Clips“

(Seite 63).

5

Drücken Sie die Taste COPY.

Die Clip-Kopieranzeige erscheint.

Ändern des zu kopierenden Clips

Drücken Sie die Taste RETURN, um zur

Cliplistenanzeige zurückzukehren und wählen Sie dann einen anderen Clip aus.

Rückgängigmachen des Kopiervorgangs

Drücken Sie die Funktionstaste CANCEL (F6) oder die Taste RESET.

6

Drücken Sie die Funktionstaste SOURCE (F1) und wählen Sie „SELECTED“, „ALL“ oder „PARTIAL“ aus.

Um die in Schritt

4 ausgewählten Clips zu

kopieren: Wählen Sie „SELECTED“.

Um alle Clips auf der SxS-Speicherkarte zu

kopieren: Wählen Sie „ALL“.

7

Drücken Sie die Funktionstaste DEST (F2) und wählen Sie das Kopierzielmedium aus.

MEMORY: SxS-Speicherkarte

INTERNAL: Interner Speicher

Wenn zwei SxS-Speicherkarten eingelegt sind

Drücken Sie die Taste MEMORY, und wählen Sie die

Kopierquellkarte (A/B) aus.

8

Drücken Sie die Funktionstaste START (F5).

Der Kopiervorgang des Clips startet.

Der Verlauf des Kopiervorgangs wird auf der Clip-

Kopieranzeige angezeigt, und das Kopiersymbol leuchtet auf der Statusanzeige.

Ausführen eines internen Speichervorgangs während eines Kopiervorgangs

Drücken Sie die Taste INTERNAL zum Wechsel auf die interne Speicheranzeige.

Wenn die interne Speicheranzeige angezeigt wird, ist der Verlauf des Kopiervorgangs nicht zu sehen. Zum

Anzeigen des Verlaufs des Kopiervorgangs drücken

Sie die Taste COPY. Zum Ausblenden der Anzeige des Verlaufs des Kopiervorgangs drücken Sie die

Funktionstaste DISP OFF (F6).

62

Kopieren

Abbrechen des Kopiervorgangs

Drücken Sie die Funktionstaste ABORT (F1) und drücken Sie dann die Taste YES (F5).

Die bereits auf das Zielmedium übertragenen Daten bleiben auf diesem Medium.

Wenn der Kopiervorgang erfolgreich beendet wurde, erscheint die Meldung „Copy was Completed.“.

9

Drücken Sie die Funktionstaste OK (F5).

Die Clip-Kopieranzeige wird ausgeblendet, und es wird zum Eingangsbildschirm zurückgekehrt.

Kopieren von Clips auf eine SxS-

Speicherkarte

Kopieren von Clips im internen Speicher auf eine

SxS-Speicherkarte

Legen Sie eine SxS-Speicherkarte in den Karteneinschub

ein, und führen Sie dann den unter „Kopien von Clips in

den internen Speicher“ (Seite 61) beschriebenen Vorgang

aus.

Drücken Sie jedoch in Schritt 2 die Taste INTERNAL, und wählen Sie in Schritt 6 „SELECTED“ aus. (Wenn das

Kopierquellmedium der interne Speicher ist, können Sie nicht „ALL“ auswählen.) Wählen Sie in Schritt 7 die SxS-

Speicherkarte als Kopierzielmedium aus.

Kopieren von Clips von einer SxS-Speicherkarte auf eine andere SxS-Speicherkarte

Legen Sie die als Kopierquelle und -ziel dienenden SxS-

Speicherkarten in die Karteneinschübe ein, und führen Sie

dann den unter „Kopien von Clips in den internen

Speicher“ (Seite 61) beschriebenen Vorgang aus. Drücken

Sie in Schritt 2 die Taste MEMORY. Wählen Sie in Schritt

7 die SxS-Speicherkarte als Kopierzielmedium aus.

Fortsetzen des abgebrochenen Kopierens

Wenn beim Kopieren auf eine SxS-Speicherkarte der verbleibende Speicherplatz auf der Speicherkarte nicht mehr ausreicht, wird ein Meldungsfeld angezeigt, in dem

Sie angeben können, ob Sie den Kopiervorgang abbrechen wollen. Wenn Sie dann eine beschreibbare Speicherkarte einstecken, können Sie den Kopiervorgang an dem Punkt fortsetzen, an dem er unterbrochen wurde.

Bei fortlaufender Simultanaufzeichnung über mehrere

Speicherkarten hinweg können Sie mit der Menüoption

160 INTER-MEDIA OVERLAP SELECT die

Überschneidungsdauer zwischen den Speicherkarten einstellen.

Kopieren einer EDL-Datei

Eine EDL kann durch einen Vorgang kopiert werden, der

ähnlich einem Clip-Kopiervorgang ist. Es ist jedoch notwendig, zuvor Kopien aller Clips zu erstellen, auf die in einer EDL verwiesen wird. „ALL“ wird daher in Schritt 6

des Vorgangs zum „Kopien von Clips in den internen

Speicher“ (Seite 61) automatisch ausgewählt.

Kopieren des festgelegten Teils eines

Clips

Wenn Sie einen IN- und einen OUT-Punkt in dem Clip setzen, kann nur der durch den IN- und OUT-Punkt definierte Teil kopiert werden.

1

Rufen Sie, im Bildschirm des Videomonitors, den Clip an dem Bild auf, an dem Sie einen IN-Punkt setzen möchten.

2

Drücken Sie den Regler PUSH SET bei gedrückter

<-taste.

Ein IN/OUT-Einstellfenster, das den Zeitcode des IN-

Punktes anzeigt, erscheint in der rechten unteren Ecke der Anzeige.

Der Zeitcode des IN-Punkts wird im IN/OUT-

Einstellfenster angezeigt und die IN-Anzeige leuchtet.

IN-Anzeige

OUT-Anzeige

3

Rufen Sie den Clip an dem Bild auf, an dem Sie den

OUT-Punkt setzen möchten.

4

Drücken Sie den Regler PUSH SET bei gedrückter

,-taste.

Ein IN/OUT-Einstellfenster, das den Zeitcode des IN-

Punktes anzeigt, erscheint in der rechten unteren Ecke der Anzeige.

Der Zeitcode des OUT-Punkts und die Dauer (DUR) werden im IN/OUT-Einstellfenster angezeigt und die

OUT-Anzeige leuchtet.

5

Führen Sie Schritt 5 aus und befolgen Sie den Vorgang

zum „Kopien von Clips in den internen Speicher“

(Seite 61).

Kopieren

63

Clip mit gesetzten IN- und OUT-Punkten

überprüfen

1

Drücken Sie die

<- oder ,-taste.

Ein IN/OUT-Einstellfenster erscheint unten in der rechten Ecke der Anzeige.

2

Drücken Sie die Taste NEXT oder PREV.

Das Gerät ruft das Bild mit gesetztem IN- (oder OUT-)

Punkt auf.

Löschen der IN-/OUT-Punkte

1

Drücken Sie die

<- (oder ,-) taste.

Das IN/OUT-Einstellfenster erscheint in der rechten unteren Ecke der Anzeige.

2

Drücken Sie die Taste RESET.

Die Anzeige IN (oder OUT) erlischt.

Hinweis

Die IN/OUT-Punkte werden durch einen der folgenden

Vorgänge automatisch gelöscht.

• Änderung des gewählten Speichermediums.

• Entfernen des Speichermediums.

• Löschen des Clips, in dem IN-/OUT-Punkte gesetzt sind.

• Formatieren des Speichermediums.

4

Drücken Sie die Taste COPY.

Die Clip-Kopieranzeige erscheint.

5

Drücken Sie die Funktionstaste START (F5).

Der Kopiervorgang für den ausgewählten Clip startet.

Das Kopiersymbol leuchtet auf der Statusanzeige.

6

Wählen Sie das Kopierzielmedium aus.

MEMORY: SxS-Speicherkarte

INTERNAL: Interner Speicher

In der Clip-Kopieranzeige ist der Verlauf des

Kopiervorgangs zu sehen.

Zeitversetztes Kopieren

Wenn ein Clip in den internen Speicher aufgezeichnet wird, können Sie den Clip auch gleichzeitig im internen

Speicher vervielfältigen bzw. auf eine SxS-Speicherkarte kopieren.

Falls FTP-Anschlüsse zwischen diesem Gerät und einem

Computer bestehen (siehe Seite 87), können die Clips oder

Dateien außerdem zeitversetzt kopiert werden, während sie vom Computer überspielt werden.

Außerdem kann zeitversetzt kopiert werden, indem das gleichzeitige Aufzeichnen ausgeführt wird. Zum

gleichzeitigen Aufzeichnen siehe Seite 49.

1

Führen Sie den unter„Vornahme der Aufzeichnung“

(Seite 49) beschriebenen Vorgang durch, um die

Aufnahme im internen Speicher zu starten.

2

Drücken Sie die Taste THUMBNAIL, um eine

Cliplistenanzeige aufzurufen.

3

Wählen Sie den Clip, der gerade aufgezeichnet wird.

Ausschalten der Anzeige des Verlaufs des

Kopiervorgangs

Drücken Sie die Funktionstaste DISP OFF (F6).

Abbrechen des Kopiervorgangs

Drücken Sie die Funktionstaste ABORT (F1) und drücken Sie dann die Taste YES (F5).

Die bereits auf das Zielmedium kopiert Daten bleiben.

7

Drücken Sie die Taste STOP, um die Aufzeichnung anzuhalten.

Nachdem der Kopiervorgang erfolgreich beendet wurde, erscheint die Meldung „Copy was

Completed.“.

Transkodiertes Kopieren

Sie können einen Clip auf dem Kopier-Quellmedium duplizieren oder kopieren, indem Sie das Video- bzw.

Audio-Format des Clips ändern. Während des transkodierten Kopiervorgangs werden die Wiedergabe des Kopierquellclips und die Aufzeichnung der Kopie gleichzeitig ausgeführt.

Ein festgelegter Teil eines Clips kann genauso wie beim normalen Kopieren transkodiert kopiert werden. Da das transkodierte Kopieren in Wiedergabegeschwindigkeit ausgeführt wird, können Sie die Kopierzeit verkürzen, indem Sie nur die notwendigen Teile kopieren.

64

Kopieren

Hinweise

• Als Ziel für transcodiertes Kopieren können nur der interne Speicher gewählt werden. Transcodiertes

Kopieren auf SxS-Speicherkarten wird nicht unterstützt.

• Transkodiertes Kopieren ermöglicht die Konvertierung von Clips im Format HD/SD HD in Clips im Format HD.

Es kann jedoch nicht für die Formatkonvertierung in SD verwendet werden.

• Wird ein Clip aufgezeichnet oder abgespielt, können Sie kein transkodiertes Kopieren ausführen. Halten Sie die

Aufzeichnung oder Wiedergabe an, bevor Sie das transkodierte Kopieren ausführen.

1

Wählen Sie im Konfigurationsmenüpunkt 031

RECORDING FORMAT das Videoformat nach der

Konvertierung aus.

2

Legen Sie eine SxS-Speicherkarte ein und führen Sie

Schritte 1 bis 7 von „Kopien von Clips in den internen

Speicher“ (Seite 61) aus.

Wählen Sie in Schritt 7 INTERNAL.

3

Drücken Sie die Funktionstaste TRANSCOD (F3), um die Anzeige auf ON zu stellen.

4

Führen Sie Schritte 7 und 8 von „Kopien von Clips in

den internen Speicher“ (Seite 61) aus.

Umgang mit dem internen

Speicher, wenn die Aufzeichnung nicht normal endet (Wiederherstellungsfunktion)

Der Vorgang zum Aufzeichnen auf den internen Speicher endet nicht normal, wenn zum Beispiel der Netzschalter auf der Rückseite während der Aufzeichnung abgeschaltet wird oder wenn das Netzkabel während der Aufzeichnung getrennt wird. Da das Dateisystem nicht aktualisiert wird, könnten in Echtzeit aufgezeichnete Video- und

Audiodaten eventuell nicht als Dateien erkannt werden.

Dieses Gerät verfügt jedoch über eine

Wiederherstellungsfunktion, die Verluste auf ein

Minimum reduziert, indem sie automatisch Clips im internen Speicher rekonstruiert, wenn das Gerät das nächste Mal gestartet wird.

Beachten Sie, dass keine Clip-Inhalte verloren gehen, wenn die Netz-/Bereitschaftsmodustaste an der

Vorderseite während der Aufzeichnung auf

Bereitschaftsmodus gestellt wird, da das Gerät erst nach der Beendigung der Aufzeichnung in den

Bereitschaftsmodus wechselt.

Hinweise

• Schalten Sie den Netzschalter auf der Rückseite auch nach Beendigung der Aufzeichnung nicht aus, bevor die

Anzeige INTERNAL ACCESS erloschen ist.

• Diese Funktion stellt nach einem unvorhergesehenen

Zwischenfall so viel aufgezeichnetes Material wie möglich wieder her, eine 100%ige Wiederherstellung kann jedoch nicht garantiert werden.

• Auch bei Verwendung dieser Funktion können keine

Daten wiederhergestellt werden, die direkt vor der

Unterbrechung der Aufzeichnung aufgezeichnet werden sollten. Die Menge der verlorenen Daten beträgt mehrere Zehntelsekunden.

• Die Wiederherstellungsfunktion ist nur für die

Aufzeichnung von SDI-Eingangsmaterial in den internen Speicher und für das transkodierte Kopieren in den internen Speicher wirksam. Bei allen anderen

Aufzeichnungs- und Kopierarten kann der betreffende

Datenanteil nicht wiederhergestellt werden und wird automatisch gelöscht.

Umgang mit dem internen Speicher, wenn die Aufzeichnung nicht normal endet (Wiederherstellungsfunktion)

65

Funktionen in

Cliplistenanzeigen

Kapitel

5

Überblick

Verwenden Sie die Cliplistenanzeigen zur Suche von

Szenen, zum Abspielen der gefundenen Szenen, zur Wahl von Clips zum Kopieren und für sonstige Funktionen, die

Clips betreffen.

Sie können zwischen der Detailansicht und der

Skizzenansicht der Cliplistenanzeigen umschalten.

Umschalten zwischen den Anzeigen

Drücken Sie zum Umschalten zwischen dem Bildschirm der Grundvorgänge, dem Bildschirm des Videomonitors und den Cliplistenanzeigen (Skizzenansicht und

Detailansicht) die Taste THUMBNAIL (1) oder

DISPLAY (2).

Die Anzeigen erscheinen wie auf der folgenden Abbildung dargestellt.

Bildschirm der Grundvorgänge Cliplistenanzeige (Skizzenansicht)

66

Überblick

Bildschirm des Videomonitors a) Schaltet zu dem Bildschirm zurück, der vor dem letzten Übergang angezeigt wurde.

Cliplistenanzeige (Detailansicht)

Informationen und Bedientasten in

Cliplistenanzeigen

Hinweis

59.94P/50P-Clips auf 4K- oder HD-Material werden in den Cliplistenbildschirmen nicht angezeigt. Auf die Clips kann jedoch beim Fernzugriff auf das Gerät über eine FTP-

Verbindung zugegriffen werden.

Skizzenanzeige

a Clip-Speicherorte

Anzeigen der Speicherorte der gerade angezeigten Clips und Bearbeitungslisten (EDLs) im Format

„Aufzeichnungsmedium/Ordner“. Auf diesem Gerät erscheint einer der folgenden Orte.

Internal/Clip: Clip-Ordner im internen Speicher

Memory-A/Clip: Clip-Ordner auf der SxS-Speicherkarte von Einschub A

Memory-B/Clip: Clip-Ordner auf der SxS-Speicherkarte von Einschub B b Skizze

Skizzenbild eines Clips oder ein EDL-Symbol.

Es können Skizzenbilder von Clips und EDL-Symbole auf derselben Cliplistenanzeige angezeigt werden;

Skizzenbilder von Clips werden jedoch zuerst angezeigt.

Im kontinuierlichen Wiedergabemodus wird um die

Skizzen von Wiedergabezielclips ein grüner Rahmen angezeigt (nur für den internen Speicher).

Einzelheiten siehe „Punkte der Skizzenanzeige“

(Seite 69).

c Formatsymbol

Wenn eine SxS-Speicherkarte ausgewählt ist, wird ein

Symbol angezeigt, das den Typ des Speicherkartenformats

(UDF, FAT, exFAT) angibt.

Wenn der interner Speicher ausgewählt ist, wird nichts angezeigt.

d Clip-Nummer/Gesamtclipzahl

Zeigt die Gesamtclipzahl (einschließlich EDLs) im ausgewählten Speichermedium und die Nummer des ausgewählten Clips an.

e Scrollbar

Wenn nicht alle Skizzen auf der Skizzenanzeige angezeigt werden können, zeigt die Position der Scrollbar die relative Position der aktuell angezeigten Clips an, wobei die Länge der Scrollbar die relative Länge der aktuell angezeigten Clips innerhalb aller Clips anzeigt.

f Clip-Name

Zeigt den Namen des ausgewählten Clips an (oder EDL).

Bei Wahl mehrerer Clips wird der Name des ersten Clips oder des zuletzt ausgewählten Clips angezeigt.

Clipnamen können in europäischen Sprachen (Englisch,

Französisch, Deutsch, Italienisch usw.), Japanisch,

Hangul, und Chinesisch (Kurzzeichen und Langzeichen) angezeigt werden.

Hinweise

• Jedes Zeichen, das nicht korrekt angezeigt werden kann, wird durch ein x dargestellt.

• Zu lange Clipnamen werden nicht vollständig angezeigt.

Zum Überprüfen der gesamten Zeichenfolge des Namen

siehe den Bildschirm der Clip Properties (Seite 68).

g Videoformat

Das Videoformat des ausgewählten Clips wird als

Kombination folgender Punkte angezeigt.

• Videoformat-Logo

• Anzahl der Systemzeilen und Aufzeichnungsqualität

• Systemfrequenz h Audioformat

Das Audioformat des ausgewählten Clips wird als

Kombination folgender Punkte angezeigt.

• Anzahl der Audiokanäle

• Quantisierung-Bitrate i Erstellungsdatum und -uhrzeit des Clips

Zeigt Erstellungsdatum und -uhrzeit des ausgewählten

Clips an.

j Länge

Zeigt die Länge (Aufzeichnungszeit) des ausgewählten

Clips an. Bei Wahl mehrerer Clips wird die

Gesamtaufzeichnungszeit der ausgewählten Clips angezeigt.

k Auswahlrahmen

Zeigt an, dass der Clip ausgewählt wurde. Verschieben Sie

zur Wahl eines anderen Clips den Rahmen (siehe Seite 73).

Überblick

67

Bei Wahl mehrerer Clips erscheinen mehrere Bilder in

einem Rahmen (siehe Seite 73).

Detailansicht

k Auswahlrahmen

Zeigt an, dass der Clip ausgewählt wurde. Verschieben Sie

zur Wahl eines anderen Clips den Rahmen (siehe Seite 73).

Bei Wahl mehrerer Clips erscheinen mehrere Bilder in

einem Rahmen (siehe Seite 73).

l EDL-Markierung

Die Markierung erscheint, wenn der Punkt eine

Bearbeitungsliste (EDL) ist.

m Symbol des Aufzeichnungs- bzw.

Wiedergabestatus

Wenn der interne Speicher als Aufzeichnungsmedium dient, erscheint ein Symbol, das den Aufzeichnungs- bzw.

Wiedergabestatus anzeigt ( : Aufzeichnung, :

Wiedergabe,

1)

: zeitversetzte Wiedergabe).

1) „Playing“ bedeutet, dass der Clip geöffnet ist (die Datei geöffnet ist), weil der Clip ausgewählt wurde, sei es in einer Cliplistenanzeige oder an einem anderen Ort. Das Symbol erscheint daher auch während der Jog-

Wiedergabe eines Clips und während der Standbildanzeige.

Bildschirm der Clip Properties

Bei Wahl eines Clips und Drücken der Funktionstaste

CLIP PROPERTY (F2) erscheint ein Bildschirm mit den

Eigenschaften des ausgewählten Clips. Verwenden Sie die

Tasten NEXT oder PREV, um die Clip-Auswahl zu ändern

(auch zusammen mit der Taste SHIFT möglich) (siehe

Seite 73).

Für Einzelheiten zu den folgenden Punkten, siehe

„Skizzenanzeige“ (Seite 67).

1 Clip-Speicherorte

3 Clip-Nummer/Gesamtclipzahl

6 Länge

7 Erstellungsdatum und -uhrzeit des Clips

8 Videoformat

9 Audioformat b Detailanzeige

Zeigt eine detaillierte Liste der Clips und EDLs

(Bearbeitungslisten) der ausgewählten Speichermedien an.

Die Liste hat folgende Spalten.

• Nr. (Zeilennummer)

• NAME (Clip-Name)

• DATE (Erstellungsdatum und -uhrzeit des Clips)

• DURATION (Aufzeichnungszeit)

Im kontinuierlichen Wiedergabemodus wird auf der linken

Seite von Wiedergabezielclips eine grüne Linie angezeigt.

d Skizze

Zeigt die Skizze des ausgewählten Clips an (oder das

EDL-Symbol, wenn ein EDL ausgewählt wird).

Einzelheiten siehe „Punkte der Skizzenanzeige“

(Seite 69).

e Zeitcode

Zeigt den Startzeitcode des ausgewählten Clips an.

j Scrollbar

Wenn nicht alle Clips in der Detailanzeige angezeigt werden können, zeigt die Position der Scrollbar die relative Position der aktuell angezeigten Clips an, wobei die Länge der Scrollbar die relative Länge der aktuell angezeigten Clips innerhalb aller Clips anzeigt.

Name: Clip-Name

1)

Title1: Titel 1

Title2: Titel 2

1)

AV Format: Aufzeichnungsformat

Frame Rate: Die Bildfrequenz während der

Aufzeichnung des Clips. Für mit Zeitlupe/Zeitraffer aufgenommene Clips werden die PB (Wiedergabe)-/

Capture (Aufnahme)-Bildfrequenzen angezeigt.

TC/DUR: Zeitcode des ersten Bildes/Aufzeichnungszeit

Created: Erstellungsdatum und -uhrzeit

Modified: Datum und Uhrzeit der letzten Änderung

Rec Device: Name des Geräts, auf dem der Clip erstellt wurde (Produktnummer)

1) Siehe „Clip-Name“ unter „Skizzenanzeige“ (Seite 67).

68

Überblick

Der Bildschirm der Clip-Eigenschaften zeigt die gesamte

Zeichenfolge auch von besonders langen Clipnamen oder

Titeln an.

Ausgeblendete Teile der Zeichenfolge sichtbar machen

Wenn bei einem Punkt b oder B angezeigt wird, können

Sie die Anzeige durch Drücken der linken oder rechten

Pfeiltaste um jeweils ein Zeichen verschieben.

Mit der Hoch- und Herunter-Pfeiltaste bringen Sie Anfang und Ende der Zeichenfolge in den sichtbaren Bereich.

Ist ein Teil der Zeichenfolge nicht zu sehen, werden links und rechts von der Anzeige „Scroll“ links unten am

Bildschirm Pfeile angezeigt.

Punkte der Skizzenanzeige

Hinweis

Im EDL-Symbol werden nur 6 und 8 angezeigt.

a Indexbild

Zeigt ein Bild als Stellvertreter für den Clip-Inhalt. Das

Indexbild ist normalerweise das erste Bild des Clips, aber

Sie können es, um ein anderes Indexbild zu erhalten, auf jedes Bild im Clip umändern.

Wie Sie das Indexbild ändern, sehen Sie unter „Einstellen des Indexbildes“ (Seite 76).

b Markierung bei einem geänderten Indexbild

Diese Markierung, die wie die umgeknickte Ecke einer

Buchseite aussieht, erscheint dann, wenn als Indexbild nicht das erste Bild eines Clips eingestellt wurde .

Hinweis

Wenn Sie einen Clip aufrufen, ruft das Gerät immer das erste Bild in einem Clip auf, auch wenn das Indexbild geändert wurde.

c Clip-Markierungssymbol

Zeigt das entsprechende Symbol an, wenn eine Clip-

Markierung (OK/NG/KP(KEEP)) im Clip gesetzt ist

(siehe Seite 74).

d S-Markierung

Diese Markierung erscheint, wenn sich Shot Marks oder sonstige Inhaltsmarkierungen im Clip befinden.

e Sperr-Symbol

Dieses Symbol erscheint, wenn der Clip gesperrt

(geschützt) wurde (siehe Seite 75). Wenn diese

Markierung angezeigt wird, können Clips nicht gelöscht und ihre Clip-Informationen nicht geändert werden.

f Nichtabspielbar-Symbol/Kopierwiedergabe-

Symbol/Symbol des Aufzeichnungs- bzw.

Wiedergabestatus

Ein Nichtabspielbar-Symbol ( ) erscheint zum Hinweis darauf, dass der Clip nicht abgespielt werden kann (oder

EDL), z. B. weil die Einstellungen der Systemfrequenz sich von den aktuellen Einstellungen dieses Geräts unterscheiden.

Ein Kopierwiedergabe-Symbol ( ) erscheint zum

Hinweis darauf, dass der Clip nicht abgespielt werden kann, jedoch ist Kopierwiedergabe möglich.

Während der Aufzeichnung und Wiedergabe erscheint ein

Symbol, das den Aufzeichnungs- bzw. Wiedergabestatus anzeigt ( : Aufzeichnung, : Wiedergabe, : zeitversetzte Wiedergabe).

g Clip-Informationen

Ruft die Clipinformationen auf, die unter dem Punkt CLP

INFO im CLIP F-Menü eingestellt sind (siehe Seite 72).

Die werkseitige Auswahl ist der Zeitcode des ersten

Bildes.

h Symbol „Kopieren nicht möglich“

Clips, die mit diesem Symbol markiert sind, können nicht kopiert werden.

i Symbol „Keine Proxy-AV-Daten“

Dieses Symbol wird angezeigt, wenn der Clip keine

Proxy-AV-Daten enthält.

Erweiterte Skizzenanzeige

Dieser Bildschirm zeigt Skizzen gleicher Größe des gewählten Clips oder der gewählten EDL an.

Wie Sie die erweiterte Skizzenanzeige aufrufen, sehen Sie

unter „Einen Clip in der erweiterten Skizzenanzeige durchsuchen“ (Seite 73).

Überblick

69

Wie Sie die Kapitel-Skizzenanzeige aufrufen, sehen Sie

unter „Durchsuchen eines Clips in der Kapitel-

Skizzenanzeige“ (Seite 74).

Rec Start-Inhaltsmarkierungen werden bei Beginn der

Aufzeichnung automatisch gesetzt, wohingegen Shot

Marks in jeder beliebigen Szene während der

Aufzeichnung oder Wiedergabe gesetzt werden können.

Siehe Seite 51 und Seite 59 für weitere Informationen zum

Setzen von Shot Marks.

a Auswahlrahmen

Zeigt die ausgewählte Skizze an. Verschieben Sie zur

Wahl einer anderen Skizze den Rahmen (siehe Seite 73).

b Clip-Name

Zeigt den Namen des Clips, der in der aktuellen erweiterten Skizzenanzeige angezeigt wird.

c Symbol „Keine Proxy-AV-Daten“

Dieses Symbol wird angezeigt, wenn das ausgewählte

Medium bzw. der Ordner einen Clip enthält, der bzw. die keine Proxy-AV-Daten enthält.

d Clip-Nummer/Gesamtclipzahl

Zeigt die Gesamtclipzahl im ausgewählten

Speichermedium und die Nummer des Clips an, dessen erweiterte Skizzen gerade angezeigt werden.

e Skizzen-Nummer/Gesamtskizzenzahl

Zeigt die Gesamtskizzenzahl im geteilten Clip und die

Anzahl der aktuell ausgewählten Skizze an.

f Anzahl der Unterteilungen

Zeigt, wie oft der gewählte Clip unterteilt wurde, um die erweiterten Skizzen anzuzeigen.

g Länge

Zeigt die Zeit der ausgewählten Skizze bis zur nächsten an.

h Scrollbar

Sehen Sie die Beschreibung von „Scrollbar“ unter

„Skizzenansicht“ (Seite 67).

Kapitel-Skizzenanzeige

Kapitel sind die Abschnitte zwischen in Clips oder EDL-

Sub-Clips aufgezeichneten Shot Marks, Rec Start-

Markierungen und sonstigen Inhaltsmarkierungen. Auf diesem Bildschirm kann man die Skizzen des Kapitels im gewählten Clip oder in der gewählten EDL aufrufen.

a Auswahlrahmen

Zeigt die ausgewählte Skizze an. Verschieben Sie zur

Wahl einer anderen Skizze den Rahmen (siehe Seite 73).

Bei Wahl mehrerer Skizzen erscheinen mehrere Bilder in

einem Rahmen (siehe Seite 73).

b Clip-Name

Zeigt den Namen des Clips, der in der aktuellen Kapitel-

Skizzenanzeige angezeigt wird.

c Clip-Nummer/Gesamtclipzahl

Zeigt die Gesamtclipzahl im ausgewählten

Speichermedium und die Nummer des Clips an, dessen

Kapitel-Skizzen gerade angezeigt werden.

d Kapitelnummer/Kapitelanzahl

Zeigt die Gesamtzahl der Kapitel und die Nummer des ausgewählten Kapitels an.

e Inhaltsmarkierungs-Anzeige

Zeigt die Art der Inhaltsmarkierungen an, die in dem gewählten Kapitel gesetzt sind.

f Markierungen S0 bis S9/RS/S

Mit „S0“ bis „S9“ und „RS“ markierte Skizzen geben die

Einzelbilder an, für die Shot Mark1 bis Shot Mark9 und

Rec Start-Inhaltsmarkierungen gesetzt sind. „S“-

Markierungen geben Einzelbilder an, an denen andere

Inhaltsmarkierungen als Shot Marks und Rec Start-

Inhaltsmarkierungen gesetzt sind.

70

Überblick

Auf Skizzen von EDL-Sub-Clips werden keine derartigen

Markierungen angezeigt.

g Länge

Zeigt die Zeit vom ersten Einzelbild des gewählten

Kapitels bis zum ersten Einzelbild des nächsten Kapitels an.

h Scrollbar

Sehen Sie die Beschreibung von „Scrollbar“ unter

„Skizzenansicht“ (Seite 67).

Clip-Menü

Das Clip-Menü umfasst die folgenden Befehle für Clip-

Funktionen.

Die in Klammern ( ) angezeigten Shortcut-Tasten ermöglichen das direkte Öffnen der Menüpunkte.

Kombinationen werden durch „+“ angezeigt. „SHIFT +

STOP“ bedeutet, dass Sie bei gedrückter Taste SHIFT die

Taste STOP drücken sollen.

Punkt

Delete Clips

(SHIFT + RESET)

Unterpunkt

Delete Selected

Clips

Funktion

Löscht die ausgewählten Clips.

Lock Unlock Clips

(SHIFT + STOP)

Delete All Clips Löscht alle Clips auf dem ausgewählten

Medium.

Lock Selected

Clips

Sperrt die ausgewählten Clips.

Lock All Clips Sperrt alle Clips auf dem ausgewählten

Medium.

Unlock

Selected Clips

Hebt die Sperre der ausgewählten Clips auf.

Set Clip Flag

Format Media

Unlock All Clips Hebt die Sperre aller

Clips auf dem ausgewählten

Medium auf.

OK Setzt die OK-

Markierungen in den ausgewählten Clips.

NG

KP(KEEP)

Setzt die NG-

Markierungen in den ausgewählten Clips.

Setzt die KEEP-

Markierungen in den ausgewählten Clips.

none

Löscht die in den ausgewählten Clips gesetzten Clip-

Markierungen.

Formatiert

(initialisiert) eine SxS-

Speicherkarte.

Punkt

Update/Restore

Media

Media Properties

Settings

Unterpunkt

Select Clip

Language

Select Alarm

Language

Funktion

Erstellt die

Verwaltungsdaten der

SxS-Speicherkarte neu.

Zeigt Informationen

über das ausgewählte

Medium an.

Wählt die

Anzeigesprache für die Clipnamen aus.

• Alphabetisch

• Koreanisch

• Chinesisch

(vereinfacht)

• Chinesisch

(traditionell)

• Japanisch

Wählt die

Anzeigesprache für

Warnungen aus.

• Englisch

• Japanisch

Aufrufen des Clip-Menüs

Drücken Sie bei einer aufgerufenen Cliplistenanzeige

(Skizzenansicht oder Detailansicht) die Taste MENU.

Drücken Sie die Taste MENU erneut, um zum

Originalbildschirm zurückzukehren.

Clipmenüfunktionen

Verschieben der Fokusleiste nach oben oder unten:

Drücken Sie die Taste V oder v, oder drehen Sie den

Regler PUSH SET.

Wechseln von einer Menüebene zur direkt darunter

liegenden Menüebene:Drücken Sie die Taste b oder den Regler PUSH SET.

Wechseln von einer Menüebene zur direkt darüber

liegenden Menüebene: Drücken Sie die Taste B oder die Taste RETURN.

Zur Ausführung eines Befehls: Drücken Sie den Regler

PUSH SET.

Clip F-Menü

Die Cliplistenanzeigen beinhalten das Clip F-Menü, auf das mit den Funktionstasten direkt zugegriffen werden kann.

Im Folgenden wird eine Liste der Befehle des Clip F-

Menüs dargestellt. Die unterstrichenen Einstellungen sind die werkseitigen Voreinstellungen.

Überblick

71

Seite CLIP

Punkt

F1: CLP INFO

F2: CLIP

PROPERTY

F5: CHAPTER a)

Funktion

Wählen Sie die unter den Skizzen anzuzeigenden Informationen.

DATE: Datum und Uhrzeit der

Erstellung bzw. Datum und Uhrzeit der letzten Änderung

TC: Zeitcode des ersten Bildes

DURATION: Wiedergabezeit

SQ NO.: Sequenznummer der Skizze

Ruft den Bildschirm der Clip Properties

auf (siehe Seite 68).

Zeigt die Kapitel-Skizzenanzeige an

(siehe Seite 70).

Zeigt die erweiterte Skizzenanzeige an.

F6: EXPAND a) Wird nicht angezeigt, wenn die Cliplistenanzeige auf Detailansicht eingestellt ist.

Seite P1 EDL

Die Zugriffstasten zum direkten Aufrufen eines

Menübefehls sind in Klammern () angegeben.

Punkt Funktion

F1: SET CURT.EDL

Legt die aktuelle EDL fest.

F2: RELEASE CURT.EDL

Gibt die aktuelle EDL frei.

Erstellt eine neue EDL.

F3: CREATE NEW EDL

(SHIFT + Knopf PUSH

SET)

F4: ADD TO CURT.EDL

F6: GOTO CURT.EDL

Fügt der aktuellen EDL

Subclips hinzu.

Referenziert die aktuelle EDL.

Zugriffstasten für EDL-

Bearbeitungsbefehle

Wenn ein zum Sub-Clip umzuwandelnder Clip auf einem

Cliplisten-Bildschirm ausgewählt ist, können Sie den

Befehl F3: CREATE NEW EDL aufrufen, indem Sie die

Taste SHIFT gedrückt halten und die Taste PUSH SET drücken.

Informationen über das Verfahren zum Erstellen von

EDLs finden Sie unter „EDLs erstellen und bearbeiten“

(Seite 78).

Seite P2 OTHER

In das Gerät eingesetzte SxS-Speicherkarten können auf dem Gerät nicht angezeigt oder bearbeitet werden, solange eine Remoteverbindung über FTP/CIFS mit einem externen Gerät besteht. Um die Bearbeitung zu erzwingen, trennen Sie die Remote-Verbindung mit dem Befehl NET

ENA.

Punkt

F6: NET ENA

Funktion

Erlaubt oder trennt die

Remoteverbindung eines externen

Gerätes zu in das Gerät eingelegten

SxS-Speicherkarten. Zeigt auch die aktuell verfügbaren Verbindungen an.

ALL: Zulassen

INTERNAL: Trennen

Aufrufen des Clip F-Menüs

Drücken Sie bei einer aufgerufenen Cliplistenanzeige

(Skizzenansicht oder Detailansicht) die Taste PAGE/

HOME oder die Funktionstasten (F1 bis F6).

Anrufen einer anderen Seite

Jeder Tastendruck auf PAGE/HOME zeigt die nächste

Funktionsmenüseite in der Reihenfolge: CLIP t P1 t

P2 t CLIP…

72

Überblick

Clipfunktionen

Hinweis

Die folgenden Vorgänge sind nicht für Clips durchführbar, die auf SxS-Speicherkarten (FAT-/exFAT-Format) aufgezeichnet sind.

• Stellen Sie die Clip-Markierungen ein

• Sperren/Entsperren

• Löschen

• Stellen Sie das Indexbild ein

Einen Clip in der erweiterten

Skizzenanzeige durchsuchen

Die Erweiterungsfunktion ermöglicht Ihnen, einen Clip in gleichgroße Blöcke zu unterteilen und eine Skizzenliste dieser Blöcke anzuzeigen. Dies ist eine schnelle und effiziente Lösung, um ausgewählte Clips noch einmal anzusehen oder gezielt nach Szenen zu suchen. Sie können

12, 144 oder 1728 Unterteilungen festlegen.

Auswahl der Clips

Wählen Sie die Clips mit dem Auswahlrahmen (siehe

Seite 67).

Bewegen des Auswahlrahmens

Führen Sie einen der folgenden Schritte aus.

• Drehen Sie am Regler PUSH SET.

• Drücken Sie die Pfeiltasten.

• Drehen Sie den Shuttle-/Jog-Dial. (Der Auswahlrahmen bewegt sich im Shuttle-Modus mit hoher

Geschwindigkeit und im Jog-Modus mit niedriger

Geschwindigkeit.)

Springen zum ersten Clip

Drücken Sie bei gedrückter Taste SHIFT die Taste PREV.

Springen zum letzten Clip

Drücken Sie bei gedrückter Taste SHIFT die Taste NEXT.

Auswahl mehrerer Clips hintereinander

Bewegen Sie den Auswahlrahmen zum ersten Clip, den

Sie auswählen möchten. Drehen Sie dann bei gedrückter

Taste SHIFT am Regler PUSH SET.

Um die Auswahl mehrerer Clips hintereinander abzubrechen, bewegen Sie den Auswahlrahmen, ohne die

Taste SHIFT zu halten.

Suche mit Skizzen

Sie können die Cliplistenanzeige auf Skizzenansicht (siehe

Seite 67) einstellen, um die gewünschten Clips unter

Ansicht der Skizzen zu suchen.

Drücken Sie zur Suche nach Clips unter Ansicht der Clip-

Namen die Taste DISPLAY, um zur Detailansicht (siehe

Seite 68) umzuschalten.

1

Wählen Sie in der Clip-Skizzenanzeige die Skizze des

Clips, der die von Ihnen gewünschte Szene enthält.

2

Drücken Sie die Funktionstaste EXPAND (F6).

Der gewählte Clip wird in 12 Blöcke unterteilt und es erscheint eine Liste in der erweiterten Skizzenanzeige

(siehe Seite 69), in der das erste Bild jedes Blocks als

Skizze angezeigt wird.

3

Wählen Sie die Skizze, die Sie weiter erweitern wollen.

4

Wiederholen Sie Schritte 2 und 3 nach Bedarf bis zu zwei Mal.

Hinweis

Wenn die Dauer jedes einzelnen Blocks nach der

Unterteilung kürzer wäre, als ein Bild, wird die

Unterteilung so durchgeführt, dass eine erweiterte

Skizzenanzeige angezeigt wird, in der die Dauer jedes

Blocks ein Bild beträgt. In diesem Fall wird keine erweiterte Skizzenanzeige angezeigt, die eine zusätzliche

Erweiterung darstellt.

Zum Beispiel wird ein 100-Bilder-Clip in 100 Blöcke unterteilt, wenn Sie die Funktionstaste EXPAND (F6) zweimal drücken und es wird eine erweiterte

Skizzenanzeige angezeigt, in der die Dauer jedes einzelnen Blocks ein Bild beträgt. Wenn Sie die

Funktionstaste EXPAND (F6) ein drittes Mal drücken, wird keine erweiterte Skizzenanzeige, die eine zusätzliche

Erweiterung darstellt, angezeigt.

Rückkehr zur vorhergehenden

Erweiterungsebene

Drücken Sie bei gedrückter Taste SHIFT die

Funktionstaste EXPAND (F6).

Anzeige der erweiterten Skizzenanzeige des vorherigen oder nächsten Clips

Drücken Sie bei aktiver erweiterter Skizzenanzeige die

Taste PREV oder NEXT.

Clipfunktionen

73

Es erscheint eine erweiterte Skizzenanzeige, die die

Skizzen von 12 gleichen Blöcken anzeigt, die sich aus der

Teilung des vorherigen oder nächsten Clips ergeben haben.

3

Wählen Sie zum Löschen der Shot Mark „OK“, oder zum Abbrechen „Cancel“, und drücken Sie dann den

Regler PUSH SET.

Aufrufen der Kapitel-Skizzenanzeige des vorherigen oder nächsten Clips

Drücken Sie bei aktiver Kapitel-Skizzenanzeige die Taste

PREV oder NEXT.

Durchsuchen eines Clips in der Kapitel-

Skizzenanzeige

Die Kapitelfunktion erlaubt Ihnen, Skizzen der Kapitel in einem Clip aufzurufen.

Siehe Seite 67 für weitere Informationen zur

Skizzenansicht.

Weitere Informationen zur Kapitel-Skizzenanzeige siehe

Seite 70.

1

Wählen Sie die Skizzenansicht eines Clips oder das

Symbol einer EDL mit Kapiteln in der Clip-Anzeige.

Die S-Markierung (siehe Seite 69) erscheint bei

Skizzen der Clips, die über Kapitel verfügen. (Auf

EDL-Symbole werden keine S-Markierungen angezeigt.)

2

Drücken Sie die Taste PAGE/HOME, um das

Funktionsmenü anzuzeigen, und drücken Sie die

Funktionstaste CHAPTER (F5).

Es erscheint die Skizzenanzeige (siehe Seite 70) mit

den Skizzen der Einzelbilder, an denen Kapitel aufgezeichnet wurden.

Mit „S0 bis S9“ und „RS“ markierte Skizzen geben die

Einzelbilder an, für die Shot Mark0 bis Shot Mark9 und Rec Start-Inhaltsmarkierungen gesetzt wurden.

Die „S“-Markierungen auf den Skizzen geben

Einzelbilder an, an denen andere Inhaltsmarkierungen als Shot Marks und Rec Start-Inhaltsmarkierungen gesetzt sind. Auf Skizzen von EDL-Sub-Clips werden keine derartigen Markierungen angezeigt.

Löschen der Shot Mark an einer Kapitelstelle

Sie können die Shot Marks (Shot Mark0 bis Shot Mark9) an der Kapitelstelle in der Kapitel-Skizzenanzeige löschen. (Rec Start-Inhaltsmarkierungen können nicht gelöscht werden.)

1

Wählen Sie in der Kapitel-Skizzenanzeige die Skizze des Bildes, dessen Shot Mark Sie löschen möchten.

2

Drücken Sie die Taste PAGE/HOME, um das

Funktionsmenü anzuzeigen, und drücken Sie die

Funktionstaste REMOVE (F4).

Es erscheint eine Meldung, ob Sie die Shot Mark wirklich löschen möchten.

Wiedergeben eines Clips mit der

Skizzensuche

Nachdem Sie einen Clip durch eine der im vorigen

Abschnitt erklärten Methoden gefunden haben, „Suche mit

Skizzen“ (Seite 73), können Sie den gefundenen Clip

aufrufen oder abspielen.

Aufrufen des gefundenen Clips

Wählen Sie den Clip aus, und drücken Sie dann den Regler

PUSH SET.

Abspielen des gefundenen Clips

Wählen Sie den Clip aus, und drücken Sie dann die Taste

PLAY.

Einstellen der Clip-Markierungen

Sie können für gewählte Clips drei Arten von Clip-

Markierungen einstellen (OK/NG/KP(KEEP)). Das

Festlegen dieser Markierungen in jedem Clip, den Sie aufzeichnen, vereinfacht es Cuttern und anderen

Mitarbeitern, die benötigten Clips zu finden und auszuwählen.

1

Wählen Sie in der Cliplistenanzeige den Clip, für den

Sie eine Markierung einstellen möchten

(Mehrfachauswahl möglich).

2

Rufen Sie das Clip-Menü auf.

3

Wählen Sie Set Clip Flag.

Der Bildschirm Set Clip Flag erscheint.

In diesem Bildschirm erscheint eine Markierung x vor dem Namen jeder Clip-Markierung, die in einem oder mehreren der aktuell ausgewählten Clips gesetzt wurde.

74

Clipfunktionen

4

Wählen Sie die Clip-Markierung aus, die Sie festlegen möchten (OK/NG/KP(KEEP)), und drücken Sie dann den Regler PUSH SET.

Die Clip-Markierung wird für alle ausgewählten Clips

gesetzt und das Clip-Markierungssymbol (siehe

Seite 69) erscheint in den Skizzen.

Clip-Markierungen löschen

Führen Sie Schritte 1 bis 3 durch, wobei Sie einen Clip mit eingestellter Clip-Markierung wählen, und wählen Sie dann in Schritt 4 „none“.

Sperren (Schreibschutz) von Clips

In einer Cliplistenanzeige können Sie die ausgewählten

Clips sperren, so dass sie weder geändert noch gelöscht werden können.

Das Sperren verhindert folgende Bearbeitungsarten der

Clips.

• Löschen

• Änderung des Indexbilds

• Hinzufügen oder Löschen von Shot Marks

• Einstellen und Löschen von Clip-Markierungen

Hinweise

• Gesperrte Clips werden beim Formatieren eines

Speichermediums wie alle anderen Clips gelöscht.

• Clips können nicht gesperrt oder ihre Sperre aufgehoben werden, wenn ein Speichermedium schreibgeschützt ist.

Sperren von Clips

1

Wählen Sie in einer Cliplistenanzeige die Clips, die

Sie sperren möchten (Mehrfachauswahl möglich).

Dieser Schritt ist nicht notwendig, wenn Sie alle Clips sperren.

2

Rufen Sie das Clip-Menü auf.

3

Wählen Sie Lock Unlock Clips.

Der Bildschirm Lock Unlock Clips erscheint.

4

Wählen Sie Lock Selected Clips oder Lock All Clips, und drücken Sie dann den Regler PUSH SET.

Die in Schritt 1 ausgewählten Clips oder alle Clips werden gesperrt.

Auf der Skizze der gesperrten Clips erscheint ein

Sperr-Symbol (siehe Seite 69).

Tipp

Sie können die gewählten Clips sperren, indem Sie in

Schritt 1 die STOP-Taste bei gehaltener SHIFT-Taste drücken.

Entsperren von Clips

1

Führen Sie die Schritte 1 bis 3 in vorherigen Abschnitt aus.

2

Wählen Sie Unlock Selected Clips oder Unlock All

Clips, und drücken Sie dann den Regler PUSH SET.

3

Wählen Sie „OK“, und drücken Sie dann den Regler

PUSH SET.

Tipp

Wenn Sie einen Clip auswählen, den Sie in der

Cliplistenanzeige entsperren wollen und dann die STOP-

Taste bei gedrückter SHIFT-Taste drücken, erscheint eine

Meldung, die Sie zur Bestätigung des Entsperrens auffordert. Falls Sie „OK“ auswählen und dann den Regler

PUSH SET drücken, wird der ausgewählte Clip entsperrt.

(Wählen Sie zum Abbrechen des Entsperrens „CANCEL“ und drücken Sie den Regler PUSH SET.)

Löschen von Clips

Hinweise

• Clips können nicht gelöscht werden, wenn ein

Speichermedium schreibgeschützt ist.

• Gesperrte Clips können nicht gelöscht werden.

Schalten Sie das Gerät in den Standby-Modus, um Clips im VTR-Modus zu löschen. Um zum Standby-Modus zu wechseln, halten Sie die Taste SHIFT gedrückt, und drücken Sie dann die Taste STOP. Nach dem Wechsel in den Standby-Aus-Modus erlischt die Anzeige STANDBY.

1

Wählen Sie in einer Cliplistenanzeige die Clips, die

Sie löschen möchten (Mehrfachauswahl möglich).

Dieser Schritt ist nicht notwendig, wenn Sie alle Clips sperren.

2

Rufen Sie das Clip-Menü auf.

3

Wählen Sie Delete Clips.

Der Bildschirm Delete Clips erscheint.

Clipfunktionen

75

4

Wählen Sie Delete Selected Clips oder Delete All

Clips, und drücken Sie dann den Regler PUSH SET.

5

Wählen Sie „OK“, und drücken Sie dann den Regler

PUSH SET.

Die in Schritt 1 ausgewählten Clips oder alle Clips werden gesperrt.

Tipp

Sie können die gewählten Clips einfach und bequem löschen, indem Sie bei gedrückter Taste SHIFT die Taste

RESET in Schritt 1 drücken, sowie durch Ausführen von

Schritt 5.

4

Um das aktuelle Bild als Indexbild einzustellen, wählen Sie „OK“ und drücken Sie den Regler PUSH

SET.

Ein anderes Bild als Indexbild einstellen

Wählen Sie „CANCEL“ und drücken Sie den Regler

PUSH SET, um das Bestätigungsfenster auszuschalten. Fangen Sie wieder bei Schritt 1 an.

Beim Umschalten der Anzeige auf die

Cliplistenanzeige wird das neu eingestellte Indexbild als Skizze angezeigt.

Clips kopieren

Siehe „Kopiervorgänge“ (Seite 61) für Informationen zu

Funktionen.

Einstellen des Indexbildes

Die Clip-Skizzenanzeige zeigt Skizzen als Indexbilder für

Clips an. Das Indexbild ist normalerweise das erste Bild des Clips, aber Sie können es, um ein anderes Indexbild zu erhalten, auf jedes Bild im Clip umändern.

Hinweis

Sie können für EDLs keine Indexbilder einstellen.

1

Geben Sie auf dem Bildschirm der Grundvorgänge oder dem Bildschirm des Videomonitors den Clip wieder, in dem Sie das Indexbild setzen möchten.

2

Für eine Einzelbildanzeige drücken Sie die Taste

STOP bei dem Einzelbild, das Sie als Indexbild-

Einzelbild festlegen möchten.

3

Rufen Sie die Seite P5 OTHER des Funktionsmenüs auf und drücken Sie die Funktionstaste INDEX (F1).

Es erscheint ein Bestätigungsfenster, mit der Frage, ob

Sie das Bild des Standbildes als Indexbild einstellen möchten.

76

Clipfunktionen

EDL-Bearbeitung

Was ist die EDL-Bearbeitung?

Die EDL Bearbeitung ist eine Funktion, die Ihnen ermöglicht, Clips aus dem auf Medien aufgezeichneten

Material auszuwählen und zu schneiden. Hierzu benötigen

Sie nur dieses Gerät.

• Die EDL-Bearbeitung ist eine bequeme Möglichkeit,

Material beim mobilen Einsatz und in anderen Offline-

Situationen zu schneiden.

• Bei der EDL-Bearbeitung wird eine EDL

(Bearbeitungsliste) erstellt. Da das Material selbst nicht geändert wird, können Sie dies beliebig oft wiederholen.

• Sie können die erstellte Bearbeitungsliste auf diesem

Gerät wiedergeben.

• Mit der EDL-Bearbeitungsfunktion können Sie mit diesem Gerät ganz einfach Funktionen wie z. B. das

Hinzufügen ganzer Clips, das teilweise Hinzufügen von

Clips und das Löschen von Sub-Clips ausführen.

• Das Ändern der Reihenfolge der Sub-Clips und das

Verändern der IN/OUT-Punkte wird nicht unterstützt.

• EDL (Bearbeitungslisten) können auf XPRI- und anderen professionellen nichtlinearen Schnittsystemen verwendet werden.

Clips

Das mit diesem Gerät aufgezeichnete Material wird in

Einheiten verwaltet, die als „Clips“ bezeichnet werden.

Ein Clip enthält das Material zwischen Startpunkt und

Endpunkt einer Aufzeichnung.

Die Clips sind mit C+Nummer gekennzeichnet, zum

Beispiel C0001.

Aufzeichnungsstartpunkt von

Clip 2

Aufzeichnungsendpunkt von

Clip 2

Sub-Clips (Clips in EDLs)

Clips (oder Teile von Clips), die einer EDL hinzugefügt wurden, werden als „Sub-Clips“ bezeichnet. Sub-Clips sind virtuelle Bearbeitungsdaten, die Bereiche in den

Originalclips angeben. Sie können diese verwenden, ohne die Originaldaten zu verändern.

Die folgende Abbildung zeigt die Beziehung zwischen

Clips und Sub-Clips.

Clips auf Medien

Clip 1

(C0001)

Clip 2 (C0002)

Clip 3

(C0003)

EDL (E0001)

Clip 4

(C0004)

Sub-Clip 1 Sub-Clip 2 Sub-Clip 3

Im obigen Beispiel wurde der gesamte Clip 2 als Sub-Clip

1 hinzugefügt, und der gesamte Clip 4 wurde als Sub-Clip

2 hinzugefügt.

Sub-Clip 3 ist Teil des Clips 3. Deshalb wird bei der

Wiedergabe der EDL E0001 der Clip 4 nach Clip 2 angezeigt und dann der in grauer Farbe angezeigte Teil von Clip 3.

Bearbeitung einer EDL (aktuelle EDL)

Um eine EDL auf einem Medium zu bearbeiten, müssen

Sie zuerst die Ziel-EDL zur Bearbeitung auswählen. Es können bestehende und neu erstellte EDLs ausgewählt werden. Die Ziel-EDL zur Bearbeitung wird als „aktuelle

EDL“ bezeichnet.

EDLs werden automatisch auf das Medium gespeichert, wenn sie erstellt und modifiziert werden.

Bei Auswahl der aktuellen EDL wird das Symbol für die aktuelle EDL in der Cliplistenanzeige im

Statusanzeigenbereich eingeblendet.

Clip 1

(C0001)

Clip 2

(C0002)

Clip 3

(C0003)

Clip 4

(C0004)

EDLs

Sie können die EDL-Bearbeitungsfunktion verwenden, um unter den auf Datenträgern gespeicherten Clips auszuwählen und eine als „EDL“ bezeichnete

Schnittbearbeitungsliste zu erstellen.

EDLs werden mithilfe von Nummern verwaltet, vor denen der Buchstabe E steht (beispielsweise E0001). Im internen

Speicher können bis zu 1.000 EDLs gespeichert werden.

Auswahl der aktuellen EDL

EDL-Bearbeitung

77

Wiedergabe von EDLs

Clips und EDLs werden zusammen auf einem Medium gespeichert.

Legen Sie zum Abspielen einer EDL das Medium ins

Gerät ein, laden Sie die gewünschte EDL, und drücken Sie die Taste PLAY.

Die Clips werden gemäß den Daten in der EDL wiedergegeben.

EDLs erstellen und bearbeiten

Die folgende Tabelle listet die Schritte bei der Erstellung und Bearbeitung von EDLs mit der EDL-

Bearbeitungsfunktion auf. Zur Erstellung einer EDL müssen stets die fett gedruckten Schritte ausgeführt werden. Sonstige Schritte können je nach Bedarf ausgeführt werden.

1 EDLs erstellen: Verwenden Sie den Befehl CREATE

NEW EDL, um die ausgewählten Clips einer EDL hinzuzufügen.

2 Sub-Clips hinzufügen: Verwenden Sie den Befehl

ADD TO CURT.EDL, um die zu verwendenden

Clips einer EDL hinzuzufügen. Sie können einer

EDL bis zu 300 Sub-Clips hinzufügen.

3 Sub-Clips löschen: Verwenden Sie den Befehl

REMOVE, um spezielle Sub-Clips aus einer EDL zu löschen.

4 EDL wiedergeben: Verwenden Sie die Taste PLAY und weitere Wiedergabetasten, um die aktuelle EDL abzuspielen und ihre Inhalte zu überprüfen.

EDL erstellen

Sie können mehrere Clips auf der Cliplistenanzeige auswählen und dann eine neue EDL erstellen. Sie können auch eine neue EDL erstellen, indem Sie einen IN- und

OUT-Punkt auf dem Videomonitorbildschirm zuweisen.

Erstellen einer EDL in den Cliplistenanzeigen

Informationen zu Bildschirmvorgängen siehe Seite 66.

1

Wählen Sie in einer Cliplistenanzeige die Clips aus, die Sub-Clips werden sollen (Mehrfachauswahl möglich).

2

Halten Sie die Taste SHIFT gedrückt, und drücken Sie dann den Knopf PUSH SET, oder zeigen Sie die Seite

P1 EDL des Menüs Clip F an, und drücken Sie die

Taste CREATE NEW EDL (F3).

Die Erstellung der EDL beginnt.

Der Name der erstellten EDL wird nach der Erstellung angezeigt. Die erstellte EDL wird zur aktuellen EDL.

3

Wählen Sie „OK“, und drücken Sie auf den Regler

PUSH SET.

Erstellen einer EDL auf dem

Videomonitorbildschirm

Sie können eine EDL erstellen, indem Sie beim Prüfen des

Videos auf dem Videomonitor einen Bereich angeben, der als Sub-Clip verwendet werden soll. Diesen Vorgang können Sie bei der Aufzeichnung, der Wiedergabe (auch wenn gestoppt) und der Suche durchführen.

Während der Aufzeichnung kann der gegenwärtig aufgezeichnete Clip nicht als Sub-Clip zum Erstellen einer neuen EDL verwendet werden. Es können jedoch IN/

OUT-Punkte eingestellt werden.

1

Rufen Sie im Videomonitorbildschirm das als IN-

Punkt festzulegende Einzelbild auf.

2

Halten Sie die Taste

< gedrückt, und drücken Sie auf den Regler PUSH SET.

Das Einstellungsfenster IN/OUT wird unten rechts angezeigt.

Der Zeitcode für den IN-Punkt wird im

Einstellungsfenster IN/OUT angezeigt, und die IN-

Anzeige leuchtet auf.

IN-Anzeige

OUT-Anzeige

3

Rufen Sie das als OUT-Punkt festzulegende

Einzelbild auf.

4

Halten Sie die Taste , gedrückt, und drücken Sie auf den Regler PUSH SET.

Das Einstellungsfenster IN/OUT wird unten rechts angezeigt.

Die Zeitcodes für den OUT-Punkt und die Dauer

(DUR) werden im Einstellungsfenster IN/OUT angezeigt, und die OUT-Anzeige leuchtet auf.

5

Drücken Sie die Taste PAGE/HOME, um das

Funktionsmenü aufzurufen. Drücken Sie dann die

Taste CREATE NEW EDL (F3).

Die Erstellung der EDL beginnt.

Der Name der erstellten EDL wird nach der Erstellung angezeigt. Die erstellte EDL wird zur aktuellen EDL.

78

EDL-Bearbeitung

Wenn die aktuelle EDL angegeben ist, wird im

Statusbereich das Symbol für die aktuelle EDL angezeigt.

6

Wählen Sie „OK“, und drücken Sie auf den Regler

PUSH SET.

So fügen Sie Sub-Clips zu einer vorhandenen EDL hinzu

Sub-Clips können von Cliplistenbildschirmen oder vom

Videobildschirm hinzugefügt werden. Die hinzugefügten

Clips werden am Ende der EDL eingefügt.

Sub-Clips werden zur aktuellen EDL hinzugefügt. Daher muss eine EDL zum Ausführen dieser Funktion als aktuelle EDL ausgewählt werden. Wie oben unter

„Erstellen einer EDL“ erklärt, wird eine EDL nach der

Erstellung automatisch zur aktuellen EDL, sodass sofort

Sub-Clips zur EDL hinzugefügt werden können. Ob die aktuelle EDL ausgewählt ist, können Sie daran erkennen, ob im Status-Anzeigebereich das aktuelle EDL-Symbol angezeigt wird. Wenn die aktuelle EDL nicht angegeben ist, müssen Sie eine vorhandene EDL folgendermaßen als aktuelle EDL auswählen, ehe Sie Sub-Clips hinzufügen können.

1

Wählen Sie auf einem Cliplisten-Bildschirm eine EDL aus.

2

Zeigen Sie die Seite P1 EDL des Menüs Clip F an, und drücken Sie die Taste SET CURT.EDL (F1).

Die ausgewählte EDL wird die aktuelle EDL.

Wenn die aktuelle EDL angegeben ist, wird im

Statusbereich das Symbol für die aktuelle EDL angezeigt.

Hinzufügen in Cliplisten-Bildschirmen

Informationen zu Bildschirmvorgängen siehe Seite 66.

1

Wählen Sie auf einem Cliplisten-Bildschirm den Clip aus, den Sie als Sub-Clip hinzufügen möchten

(Mehrfachauswahl möglich).

2

Halten Sie die Taste SHIFT gedrückt, und drücken Sie den Knopf PUSH SET, oder zeigen Sie die Seite P1

EDL des Menüs Clip F an, und drücken Sie dann die

Taste ADD TO CURT.EDL (F4).

Die Sub-Clips werden hinzugefügt. Wenn der

Vorgang beendet ist, wird der währenddessen angezeigte Bildschirm ausgeblendet und wieder der

Cliplisten-Bildschirm angezeigt. Beim Hinzufügen eines Sub-Clips wird gleichzeitig die EDL gespeichert.

Der Clip wird ans Ende der aktuellen EDL hinzugefügt. Die aktuelle EDL bleibt ausgewählt.

Hinzufügen im Videobildschirm

Wenn Sie das Bild auf dem Videobildschirm überprüfen, können Sie einen als Sub-Clip zu verwendenden Bereich angeben und zur aktuellen EDL hinzufügen. Diese

Funktion wird während der Wiedergabe (auch bei angehaltener) und während der Suche unterstützt.

Während der Aufzeichnung kann der gegenwärtig aufgezeichnete Clip nicht als Sub-Clip zur aktuellen EDL hinzugefügt werden. Es können jedoch IN/OUT-Punkte eingestellt werden.

1

Spulen Sie auf dem Videobildschirm zu dem

Einzelbild vor bzw. zurück, das Sie als IN-Punkt angeben möchten.

2

Halten Sie die Taste

< gedrückt, und drücken Sie dann den Knopf PUSH SET.

Das Fenster mit den IN/OUT-Einstellungen wird rechts unten im Display angezeigt.

Im IN/OUT-Einstellungsfenster wird der Zeitcode für den IN-Punkt angezeigt, und die IN-Anzeige leuchtet.

IN-Anzeige

OUT-Anzeige

3

Rufen Sie das als OUT-Punkt festzulegende

Einzelbild auf.

4

Halten Sie die Taste , gedrückt, und drücken Sie dann den Knopf PUSH SET.

Das Fenster mit den IN/OUT-Einstellungen wird rechts unten im Display angezeigt.

Im IN/OUT-Einstellungsfenster wird der Zeitcode für den OUT-Punkt sowie die Dauer (DUR) angezeigt, und die OUT-Anzeige leuchtet.

5

Zeigen Sie das Funktionsmenü an, und dann drücken

Sie die Taste ADD TO CURT.EDL (F4).

Die Sub-Clips werden hinzugefügt. Wenn der

Vorgang beendet ist, wird der währenddessen angezeigte Bildschirm ausgeblendet und wieder der

Cliplisten-Bildschirm angezeigt. Beim Hinzufügen

EDL-Bearbeitung

79

eines Sub-Clips wird gleichzeitig die EDL gespeichert.

Der Clip wird ans Ende der aktuellen EDL hinzugefügt. Die aktuelle EDL bleibt ausgewählt.

Sub-Clips löschen

Diese Funktion wird in der Kapitel-Skizzenanzeige ausgeführt.

1

Wählen Sie in einer Kapitelskizzenanzeige die

Skizzen der zu löschenden Sub-Clips aus

(Mehrfachauswahl möglich).

2

Drücken Sie die Taste PAGE/HOME, um das

Funktionsmenü aufzurufen. Drücken Sie dann die

Funktionstaste REMOVE (F4).

Eine Meldung wird angezeigt, die Sie nach der

Bestätigung des Löschvorgangs fragt.

3

Wählen Sie „OK“, und drücken Sie auf den Regler

PUSH SET. Zum Abbrechen wählen Sie „Cancel“.

EDL abspielen

Hinweis

Wenn als Wiedergabemodus des internen Speichers der

Clip-Modus eingestellt ist, kann nur der ausgewählte Sub-

Clip wiedergegeben werden.

1

Wählen Sie in der Kapitelskizzenanzeige die Skizzen des wiederzugebenden Sub-Clips aus.

Abspielen vom ersten Einzelbild der EDL an

Wählen Sie die Skizze des ersten Sub-Clips aus.

2

Drücken Sie die Taste PLAY.

Freigabe der aktuellen EDL

Durch diesen Vorgang wird die aktuelle EDL aus dem

Speicher des Geräts entfernt. Diese Funktion wird in

Cliplistenanzeigen ausgeführt.

Indem die aktuelle EDL nach Ende der Bearbeitung freigegeben wird, werden Änderungen an den

Einstellungen aufgrund von fehlerhafter Bedienung verhindert.

Hinweis

Die aktuelle EDL wird auch freigegeben, wenn das

Zielmedium mit der Taste INTERNAL/MEMORY geändert wird.

1

Zeigen Sie in einem Cliplistenbildschirm die Seite P1

EDL des Menüs Clip F an.

2

Drücken Sie die Funktionstaste RELEASE

CURT.EDL (F2).

Eine Meldung wird angezeigt, die Sie nach der

Bestätigung des Freigabevorgangs fragt.

3

Wählen Sie „OK“, und drücken Sie auf den Regler

PUSH SET.

Wenn die aktuelle EDL freigegeben ist und das

Symbol für die aktuelle EDL nicht mehr in der

Statusanzeige angezeigt wird.

Referenzieren der aktuellen EDL

Durch Referenzieren der aktuellen EDL wird die Kapitel-

Skizzenanzeige der aktuellen EDL angezeigt. Diese

Funktion wird in Cliplistenbildschirmen ausgeführt.

1

Zeigen Sie die Seite P1 EDL des Menüs Clip F an.

2

Drücken Sie die Funktionstaste GOTO CURT.EDL

(F6).

Die gegenwärtig angegebene aktuelle EDL wird in der

Kapitel-Skizzenanzeige angezeigt.

80

EDL-Bearbeitung

Medienfunktionen

Abfragen der Medieninformationen

1

Rufen Sie in einer Cliplistenanzeige das Clip-Menü auf, indem Sie die Taste MENU drücken.

2

Wählen Sie „Media Properties“, und drücken Sie auf den Regler PUSH SET.

Die Eigenschaften des ausgewählten Mediums werden angezeigt.

Für internen Speicher

Media: INTERNAL STORAGE

User Media ID: Benutzer-Medien-ID

Title1: Titel 1

Title2: Titel 2

Full Capacity: Gesamtkapazität

Rec Remain: Verbleibende Aufzeichnungsdauer

Für SxS-Speicherkarte

Media: MEMORY-A oder MEMORY-B

User Media ID: Benutzer-Medien-ID

Title1: Titel 1

Title2: Titel 2

Full Capacity: Gesamtkapazität

Rec Remain: Verbleibende Aufzeichnungsdauer

Life: Speicherlebensdauer (0 bis 100 %)

1)

Write Protect Tab: Status des Schreibschutzschalters

1) Wird nur bei SxS-Speicherkarten angezeigt, die diese Funktion unterstützen.

Ausgeblendeten Text sichtbar machen

Bei einem Menüpunkt mit der Markierung b oder B können Sie die Taste

< oder , drücken, um die Anzeige mit jedem Drücken ein Zeichen weiter zu scrollen.

Mit den Tasten

M oder m wird an den Anfang oder das

Ende einer Zeichenfolge gescrollt.

Rückkehr zur vorhergehenden Anzeige

Drücken Sie den Regler PUSH SET.

SxS-Speicherkarten-Funktionen

Formatieren (Initialisieren) von SxS-

Speicherkarten

Sie können aufgezeichnete SxS-Speicherkarten formatieren.

Hinweis

SxS-Speicherkarten werden von diesem Gerät immer im

UDF-Format formatiert, auch wenn das ursprüngliche

Format UDF, FAT oder exFAT war. Die Formatierung in den Formaten FAT oder exFAT wird nicht unterstützt.

1

Legen Sie die zu formatierende SxS-Speicherkarte in den Speicherkarteneinschub ein.

2

Drücken Sie die Taste MEMORY.

Wenn zwei SxS-Speicherkarten eingelegt sind

Drücken Sie die Taste MEMORY, und wählen Sie die

Kopierquellkarte (A/B) aus.

3

Wechseln Sie zu einer Cliplistenanzeige.

4

Rufen Sie das Clip Menu auf, indem Sie die Taste

MENU drücken.

5

Wählen Sie „Format Media“, und drücken Sie auf den

Regler PUSH SET.

Eine Meldung wird angezeigt, die Sie nach der

Bestätigung des Formatierungsvorgangs fragt.

6

Um die Formatierung durchzuführen. wählen Sie

„OK“, und drücken Sie auf den Regler PUSH SET.

Die Formatierung beginnt, und die Meldung „Format

Executing…“ wird angezeigt.

Formatierung abbrechen

Wählen Sie „CANCEL“, und drücken Sie auf den

Regler PUSH SET.

Nach Abschluss der Formatierung wird die Meldung

„Format was successful“ angezeigt.

Medienfunktionen

81

Formatieren einer weiteren SxS-

Speicherkarte

Entnehmen Sie die SxS-Speicherkarte aus dem

Speicherkarteneinschub, und legen Sie eine weitere ein. Sobald die Meldung angezeigt wird, die Sie nach der Bestätigung des Formatierungsvorgangs fragt, führen Sie Schritt 6 erneut aus.

7

Sobald die Formatierung abgeschlossen ist. wählen

Sie „Exit“, und drücken Sie auf den Regler PUSH

SET.

Wiederherstellen von SxS-Speicherkarten

Falls eine SxS-Speicherkarte nicht ordnungsgemäß erkannt wird, können Sie diese instand setzen, indem Sie die Verwaltungsdaten der SxS-Speicherkarte wiederherstellen.

Die Wiederherstellungsfunktion kann problemlos auch auf normale Speicherkarten angewendet werden.

Hinweis

Diese Funktion dient dazu, bei unvorhergesehenen

Problemen das auf Speicherkarten aufgezeichnete

Material wiederherzustellen. Sie stellt jedoch keine garantierte Datenwiederherstellungsmethode dar.

1

Legen Sie die wiederherzustellende SxS-

Speicherkarte in den Speicherkarteneinschub ein.

2

Drücken Sie die Taste MEMORY.

Wenn zwei SxS-Speicherkarten eingelegt sind

Drücken Sie die Taste MEMORY, und wechseln Sie zur Zielkarte (A/B).

3

Rufen Sie eine Cliplistenanzeige auf.

4

Rufen Sie das Clip-Menü auf, indem Sie die Taste

MENU drücken.

5

Wählen Sie Update/Restore Media, und drücken Sie auf den Regler PUSH SET.

Es wird eine Meldung angezeigt, die Sie nach der

Bestätigung des Wiederherstellungsvorgangs fragt.

6

Um die Wiederherstellung durchzuführen, wählen Sie

„OK“, und drücken Sie auf den Regler PUSH SET.

Die Wiederherstellung beginnt, und die Meldung

„Update/Restore Executing...“ wird angezeigt.

Der Wiederherstellungsvorgang kann nicht unterbrochen werden.

Nach Abschluss der Wiederherstellung wird die

Meldung „Update/Restore was successful“ angezeigt.

Wiederherstellen weiterer SxS-Speicherkarten

Entnehmen Sie die wiederhergestellte SxS-

Speicherkarte aus dem Speicherkarteneinschub, und legen Sie eine weitere ein. Wenn die Meldung angezeigt wird, die Sie nach der Bestätigung des

Wiederherstellungsvorgangs fragt, wiederholen Sie

Schritt 6.

7

Nach Abschluss der Wiederherstellungen wählen Sie

„Exit“, und drücken Sie auf den Regler PUSH SET.

Trennen der Remoteverbindung zu

Medien

Sie auf einer in das Gerät eingesetzten SxS-Speicherkarte

über eine Remoteverbindung von einem externen Gerät aus Operationen vornehmen. Während der Verwendung einer Remoteverbindung sind clipbezogene Anzeige- und

Bedienungsvorgänge am Gerät deaktiviert. Wenn Sie

Medienoperationen vom Gerät aus ausführen möchten, trennen Sie entsprechend der folgenden Beschreibung die

Remoteverbindung und deaktivieren Sie die

Verbindungsherstellung von externen Geräten. Die

Trennung erfolgt gleichzeitig für Speicherkarten. Sie können die zu trennenden Medien nicht auswählen. Auf den internen Speicher kann auch während einer Remote-

Verbindung des Gerätes zugegriffen werden.

Infolgedessen werden Remote-Verbindungen zum internen Speicher nicht getrennt, wenn die im Folgenden beschriebenen Operation ausgeführt werden.

1

Zeigen Sie einen Cliplistenbildschirm an.

2

Rufen Sie das Clip F-Menü auf.

3

Wechseln Sie mit der Taste PAGE/HOME auf die

Seite P2 OTHER, und drücken Sie die Taste NET

ENA (F6).

Wenn die Remote-Verbindung zugelassen wird, wird unter dem Menü NET ENA auf der Seite P2 OTHER die Meldung „ALL“ angezeigt. Wenn die Verbindung getrennt wird, wird die Meldung „INTERNAL“ angezeigt.

Eine Aufforderung, die Trennung vom Netzwerk zu bestätigen, wird angezeigt.

4

Wählen Sie „OK“, und drücken Sie die Daste PUSH

SET, um das Gerät vom Netzwerk zu trennen.

Die Trennung wird eingeleitet und die Meldung

„Executing...“ wird angezeigt.

Nach Abschluss der Trennung wird im Status-

Anzeigebereich des Bildschirms das Symbol angezeigt.

82

Medienfunktionen

Tipp

Sie können auch die Taste SHIFT gedrückt halten und die

Tastenkombination REMOTE drücken, um denselben

Vorgang wie in den Schritten 1 bis 3 auszuführen.

Zulassen einer Remoteverbindung

Nachdem die Remoteverbindung getrennt wurde, gehen

Sie erneut wie oben beschrieben vor, um die

Wiederverbindung der Verbindung von einem externen

Gerät zuzulassen.

Medienfunktionen

83

Dateifunktionen

Kapitel

6

Überblick

Dieses Gerät kann an einen Remote-Computer angeschlossen werden, auf dem die aufgezeichneten und in Datendateien, z. B. Video- und Audiodatendateien, gespeicherten Daten verwendet werden können.

Um Dateifunktionen auszuführen, verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um dieses Gerät mit einem

Computer zu verbinden.

• Stellen Sie eine FTP-Verbindung her (siehe Seite 87).

• Stellen Sie eine CIFS-Verbindung her (siehe Seite 93).

a) Stammverzeichnis b) Wird für FTP-Verbindungen angezeigt.

Beispiel, wenn „xdcam style“ ausgewählt ist

Verzeichnisstruktur

Die auf dem an dieses Gerät angeschlossenen Computer erscheinende Verzeichnisstruktur kann unter dem

Wartungsmenüpunkt M33: FILE I/F CONFIG >FOLDER

STYLE ausgewählt werden.

Um eine Verzeichnisstruktur zu verwenden, die mit

bestehenden XDCAM-Geräten übereinstimmt.

Wählen Sie „xdcam style“.

Um eine Verzeichnisstruktur zu verwenden, die

mehrere Medien unterstützt: Wählen Sie „xds style“ (werkseitige Einstellung).

Auf der folgenden Abbildung ist die Verzeichnisstruktur beispielhaft dargestellt.

Hinweis

Diese Struktur ist nicht mit der tatsächlichen Struktur des internen Speicher identisch.

a) Stammverzeichnis

Beispiel, wenn „xds style“ ausgewählt ist

Sie können an dem Computer auf den internen Speicher zugreifen, indem Sie auf das Verzeichnis INTERNAL zugreifen, und auf jede SxS-Speicherkarte von Einschub A oder B, indem Sie auf das Verzeichnis MEMORY-A oder

MEMORY-B zugreifen.

FTPS-Protokollunterstützung

Das Gerät unterstützt die Protokolle FTP und FTPS (ab

Softwareversion 2.5x).

Wenn das Gerät in einer ungesicherten

Netzwerkumgebung verwendet wird, wird die Nutzung des FTPS -Protokolls empfohlen.

84

Überblick

Einschränkungen für Dateifunktionen

In diesem Abschnitt wird erläutert, welche Funktionen für

Dateien in den einzelnen Verzeichnissen ausgeführt werden können.

„Lesen“ und „Schreiben“ sind wie folgt definiert.

Lesen: Die Daten werden vom Anfang bis zum Ende der

Datei gelesen.

Schreiben: Die Daten werden vom Anfang bis zum Ende der Datei überschrieben.

Hinweis

Bei Dateinamen wird nicht zwischen Groß- und

Kleinschreibung unterschieden.

Verzeichnis INTERNAL (xds style)/Stammverzeichnis (xdcam style)

Dateiname Inhalt

DISCMETA.XML

Enthält Metadaten zur Anzeige der HDD-

Eigenschaften.

MEDIAPRO.XML Enthält eine Liste des Materials auf der HDD,

Basis-Eigenschaften, zugehörige

Informationen und Hinweise zu

Zugriffsmethoden.

SYSPRO.XML Enthält Informationen zu

Gerätesystemeinstellungen und

Menüeinstellungen.

Weitere Dateien Andere Dateien als oben

Funktionen

Lesen Schreiben Umbenennen Erstellen Löschen

Ja Ja

a)

Nein Nein Nein

Ja

Ja

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

Nein

– a) Nur Dateien, die von XDS-Geräten geschrieben werden können

Hinweise

• Im Verzeichnis INTERNAL (xds style)/

Stammverzeichnis (xdcam style) können keine

Verzeichnisse erstellt werden.

• Die Verzeichnisse im Verzeichnis INTERNAL (xds style)/Stammverzeichnis (xdcam style) können nicht gelöscht oder umbenannt werden.

Verzeichnis Clip

Dateiname Inhalt

*

*

.MXF

a)

M01.XML

a)

Durch Aufzeichnung erstellte Clip-Datei (MXF-

Datei)

Bei der Erstellung einer *.MXF-Datei automatisch erstellte Metadaten-Datei.

* M02.KLV

a)

Benutzermetadatendatei. Diese Art Datei wird während einer Aufzeichnung über eine FTP-

Verbindung automatisch erstellt, wenn das

Gerät erkennt, dass eine MXF-Datei

Metadaten enthält, die von einem Nicht-XDS-

Gerät generiert wurden.

Weitere Dateien Andere Dateien als oben

Funktionen

Lesen Schreiben Umbenennen Erstellen Löschen

Ja Ja b), c)

Ja Ja

b)

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

b)

Nein

Nein

Nein

d)

d)

Nein

Ja

b)

Nein

e)

Nein

Ja

f)

f) a) Das Gerät kann Dateien bearbeiten, die im Teil „*“ benutzerdefinierte

Namen enthalten.

b) Nur Dateien, die von XDS-Geräten geschrieben werden können.

c) Überschreiben ist nicht möglich.

d) Bei Änderung des Teils „*“ einer *.MXF-Datei werden die *M01.XML-

Datei und eine *M02.KLV-Datei mit demselben Namen im Teil „*“ automatisch ebenfalls geändert.

e) Bei der Erstellung einer *.MXF-Datei wird automatisch eine *M01.XML-

Datei mit demselben Namen im Teil „*“ generiert.

f) Wird eine *.MXF-Datei gelöscht, so werden die *M01.XML-Datei und die *M02.KLV-Datei mit demselben Namen im Teil „*“ automatisch ebenfalls gelöscht.

Überblick

85

Hinweis

Im Verzeichnis Clip können keine Verzeichnisse erstellt werden.

Verzeichnis Edit

Dateiname Inhalt

Sie können das MXF-Format für die „Lesen“-Bedienung im Konfigurationsmenüpunkt 155 auswählen.

Einzelheiten siehe Seite 104.

*

E01.SMI

a)

* M01.XML

a)

EDL-Datei

Bei Erstellung einer * E01.SMI-Datei automatisch erstellte Metadaten-Datei

Weitere Dateien Andere Dateien als oben a) Das Gerät kann Dateien bearbeiten, die im Teil „*“ benutzerdefinierte

Namen enthalten.

b) Nur Dateien, die durch XDS-Geräten geschrieben werden können. c) Bei Änderung des Teils „*“ einer „*E01.SMI“-Datei wird die

*M01.XML-Datei mit demselben Namen im Teil „*“ ebenfalls automatisch geändert. d) Bei der Erstellung einer *E01.SMI-Datei wird automatisch auch eine

*M01.XML-Datei mit demselben Namen im Teil „*“ erstellt.

Verzeichnis Sub

Dateiname Inhalt

Funktionen

Lesen Schreiben Umbenennen Erstellen Löschen

Ja Ja

b)

Ja Ja

b)

Ja

Ja Ja

b)

Nein

c)

Nein

d)

Nein

e)

– Nein – Nein – e) Beim Löschen einer *E01.SMI-Datei wird automatisch auch eine

*M01.XML-Datei mit demselben Namen im Teil „*“ gelöscht.

Hinweis

Im Verzeichnis Edit können keine Verzeichnisse erstellt werden.

Funktionen

Lesen Schreiben Umbenennen Erstellen Löschen

Ja Nein Nein Nein Nein *S01.MXF

Proxy-Datei

Hinweis

Im Verzeichnis Sub können keine Verzeichnisse erstellt werden.

Verzeichnis General, Verzeichnis UserData

Dateiname Inhalt Funktionen

Lesen Schreiben Umbenennen Erstellen Löschen

Ja Ja Ja Ja Ja Jegliche Datei

Hinweis

Bei einer Verbindung durch CIFS werden nur

Lesevorgänge unterstützt.

Verzeichnis MEMORY-A, Verzeichnis MEMORY-B

Dateiname Inhalt

Jegliche Datei

Funktionen

Lesen Schreiben Umbenennen Erstellen Löschen

Ja Nein Nein Nein Nein

86

Überblick

FTP-Dateifunktionen

Dateifunktionen zwischen diesem Gerät und einem

Remote-Computer können vom File Transfer Protocol (im

Weiteren „FTP“ genannt) durchgeführt werden.

Vorbereitungen

1

Schließen Sie die Netzwerkstecker dieses Geräts mit einem Netzwerkkabel an den Netzwerkanschluss eines

Remote-Computers an (siehe das Anschlussschema

auf Seite 31). Oder schließen Sie dieses Gerät an das

Netzwerk an, an dem der Remote-Computer angeschlossen ist (siehe das Anschlussschema auf

Seite 31).

2

Nehmen Sie die IP-Adressen- und andere

Netzwerkeinstellungen für dieses Gerät vor.

1)

Einzelheiten siehe „Änderung von

Netzwerkeinstellungen“ (Seite 126).

Wurden die Netzwerkeinstellungen bereits vorgenommen

Prüfen Sie die IP-Adresse dieses Geräts.

Einzelheiten siehe „Zugewiesene IP-Adresse

überprüfen“ (Seite 127).

1) Dieses Gerät kann automatisch eine IP-Adresse von einem DHCP-

Server empfangen. Es unterstützt zudem eine Auto-IP-Funktion für die automatische Zuordnung einer IP-Adresse, wenn der Zugriff von diesem Gerät zum DHCP-Server abläuft. Die DHCP-Einstellungen und die zugewiesene IP-Adresse können auf Seite M5:NETWORK des Wartungsmenüs überprüft werden.

Anschluss eines Computers, auf dem Windows

Vista oder Windows 7 läuft

Deaktivieren Sie das Internet Protocol Version 6 (TCP/

IPv6).

Windows Vista: (1) Öffnen Sie „Netzwerk- und

Freigabecenter“ >„Netzwerkverbindungen verwalten“ >„LAN-Verbindung“ auf dem

Bedienpanel. (2) Wählen Sie unter „Eigenschaften von LAN-Verbindung“ die „Internetprotokoll

Version 6 (TCP/IPv6)“ ab und klicken Sie dann auf die OK-Taste.

Windows 7: (1) Öffnen Sie „Netzwerkstatus und aufgaben anzeigen“ >„Adaptereinstellungen ändern“

>„LAN-Verbindung“ auf dem Bedienpanel. (2)

Wählen Sie unter „Eigenschaften von LAN-

Verbindung“ die „Internetprotokoll Version 6 (TCP/

IPv6)“ ab und klicken Sie dann auf die OK-Taste.

Herstellen von FTP-Verbindungen

FTP-Verbindungen zwischen diesem Gerät und einem

Remote-Computer können wie folgt hergestellt werden.

• Mit der Eingabeaufforderung

• Über die FTP-Client-Software

In diesem Abschnitt wird die Verwendung der

Eingabeaufforderung erklärt. Weitere Informationen zur

Verwendung der FTP-Client-Software finden Sie in den

Unterlagen der FTP-Client-Software auf Ihrem System.

Anmelden

1

Starten Sie die Eingabeaufforderung.

2

Geben Sie „ftp <SP> <IP-Adresse>“ ein und drücken

Sie die Enter-Taste. (<SP> bezieht sich auf ein

Leerzeichen.)

Ist die IP-Adresse dieses Geräts beispielsweise

„192.168.001.010“, geben Sie „ftp 192.168.1.10“ ein.

In der Windows-Hilfe finden Sie weitere

Informationen zum FTP-Befehl.

Ist die Verbindung erfolgreich, werden Sie aufgefordert, einen Benutzernamen einzugeben.

3

Geben Sie den Benutzernamen „admin“ ein und drücken Sie die Enter-Taste.

Wird der Benutzername bestätigt, werden Sie zur

Eingabe eines Passworts aufgefordert.

4

Geben Sie das Passwort ein und drücken Sie die Enter-

Taste.

Das Passwort ist werkseitig auf den Modellnamen

(„xds-1000“) eingestellt.

Nach der Überprüfung des Passworts ist die

Anmeldung abgeschlossen.

Bezüglich der von diesem Gerät unterstützten FTP-

Protokollbefehle siehe „Liste der Befehle“ (Seite 88).

Wenn die Verbindung abläuft

Dieses Gerät beendet FTP-Verbindungen, wenn 90

Sekunden nach dem letzten Befehl keine Eingabe gemacht wird. Falls das geschieht, melden Sie sich ab

(siehe den nächsten Abschnitt) und wiederholen Sie

Schritte 1 bis 3.

Hinweis

Wenn Sie dieses Gerät während einer FTP-

Verbindung abschalten, können die bis dahin

übertragenen Daten verworfen werden.

FTP-Dateifunktionen

87

Abmelden

Um sich nach der Beendigung der Dateifunktionen abzumelden, geben Sie in der Eingabeaufforderung

„QUIT“ ein und drücken Sie die Enter-Taste.

• h1 (das am meisten signifikante Byte) bis h4 (das am wenigsten signifikante Byte): IP-Adresse

• p1 (das am meisten signifikante Byte), p2 (das am wenigsten signifikante Byte): Portnummer

Eingabebeispiel: PORT 10,0,0,1,242,48

(IP-Adresse: 10.0.0.1, Portnummer: 62000)

Liste der Befehle

Die von diesem Gerät unterstützten FTP-Protokollbefehle enthalten Standardbefehle (siehe den nächsten Abschnitt)

und erweiterte Befehle (siehe Seite 91).

Hinweise

• Zum Ausführen von FTP-Befehlen müssen Sie

Anwendersoftware wie den XDCAM-Browser auf

Ihrem Computer installieren.

• Die von der Anwendersoftware unterstützten Befehle sind unterschiedlich.

• Ein FTP-Client, der UTF-8 unterstützt, muss andere

Unicode-Zeichen als ASCII-Zeichen verwenden. Die

Eingabeaufforderung für FTP-Befehle unterstützt kein

UTF-8.

Standardbefehle

In der Befehlssyntax bezeichnet <SP> ein Leerzeichen, das durch Drücken der Leertaste eingegeben wird, und

<CRLF> eine neue Zeile, die mit der Enter-Taste eingegeben wird.

USER

Senden Sie diesen Befehl, um die Anmeldung einzuleiten.

Befehlssyntax: USER <SP> <Benutzername> <CRLF>

Eingabebeispiel: USER Admin

PASV

Mit diesem Befehl wird das Gerät aufgefordert, auf einen

Datenport (der nicht sein Standarddatenport ist) zu

„hören“. (Dabei wird dieses Gerät in einen Passivmodus gesetzt, in dem es auf die Herstellung einer

Datenverbindung vom Remote-Computer wartet.)

Befehlssyntax: PASV <CRLF>

TYPE

Bestimmt die Art der zu übertragenden Daten.

Befehlssyntax: TYPE <SP> <Typen-Code (Optionen durch <SP> beschränkt)> <CRLF>

<Typen-Code> kann Folgendes sein. Bei XDS-Geräten werden die Daten ungeachtet der Typen-Code-

Spezifikation jedoch immer als „I“, übertragen.

• A: ASCII

- N: Nicht-Print

- T: Telnet-Format

- C: ASA Carriage Control

• E: EBCDIC

- N: Nicht-Print

- T: Telnet-Format

- C: ASA Carriage Control

• I: IMAGE (Binär) (Standard)

• L: LOCAL BYTE

- SIZE: Byte-Größe

Eingabebeispiel: TYPE I

PASS

Senden Sie diesen Befehl, um die Anmeldung abzuschließen.

Befehlssyntax: PASS <SP> <Passwort> <CRLF>

Eingabebeispiel: PASS xds-1000

QUIT

Beendet die FTP-Verbindung. Wird gerade eine Datei

übertragen, wird die Verbindung nach dem Abschluss des

Transfers beendet.

Befehlssyntax: QUIT <CRLF>

STRU

Bestimmt die Datenstruktur.

Befehlssyntax: STRU <SP> <Strukturcode> <CRLF>

<Strukturcode> kann Folgendes sein. Bei XDS-Geräten ist die Struktur ungeachtet der Strukturcode-Spezifikation jedoch immer „F“.

• F: Dateistruktur (Standard)

• R: Aufzeichnungsstruktur

• P: Seitenstruktur

Eingabebeispiel: STRU F

PORT

Legt die IP-Adresse und den Port fest, zu dem das Gerät beim nächsten Datei-Transfer eine Verbindung herstellen soll (zur Datenübertragung von diesem Gerät).

Befehlssyntax: PORT <SP> <h1,h2,h3,h4,p1,p2> <CRLF>

MODE

Bestimmt den Transfermodus.

Befehlssyntax: MODE <SP> <Modus-Code> <CRLF>

88

FTP-Dateifunktionen

<Modus-Code> kann Folgendes sein. Bei XDS-Geräten ist die Struktur ungeachtet der Modus-Code-Spezifikation jedoch immer „S“.

• S: Stream-Modus (Standard)

• B: Block-Modus

• C: Komprimierter Modus

Eingabebeispiel: MODE S

Die Platzhalterzeichen „*“ (jegliche Zeichenfolge) und

„?“ (jedes Zeichen) können in <Pfadname> benutzt werden.

Eingabebeispiel 1: NLST-l

Eingabebeispiel 2: NLST Clip/

*

.MXF

LIST

Sendet eine Liste von Dateien von diesem Gerät an den

Remote-Computer.

Befehlssyntax: LIST <SP> <Optionen> <SP>

<Pfadname> <CRLF>

<Optionen> kann Folgendes beinhalten.

• -a: Auch Dateinamen anzeigen, die mit „.“ beginnen.

• -F: „/“ an Verzeichnisnamen anhängen.

Folgende Daten werden übertragen, je nachdem, ob

<Pfadname> ein Verzeichnis oder eine Datei beschreibt.

• Festgelegtes Verzeichnis: Eine Liste der Dateien aus dem genannten Verzeichnis

• Festgelegte Datei: Informationen über die festgelegte Datei

• Nicht festgelegt: Eine Liste der Dateien im aktuellen

Verzeichnis

Die Platzhalterzeichen „*“ (jegliche Zeichenfolge) und

„?“ (jedes Zeichen) können in <Pfadname> benutzt werden.

Eingabebeispiel 1: LIST-a Clip

Eingabebeispiel 2: LIST Clip/*.MXF

RETR

Startet die Übertragung einer Dateikopie von dem auf diesem Gerät spezifizierten Pfad zum aktuellen

Verzeichnis des Remote-Computers.

Befehlssyntax: RETR <SP> <Pfadname> <CRLF>

Eingabebeispiel: RETR Clip/CLIP00001.MXF

STOR

Startet die Übertragung einer Dateikopie von dem auf dem

Remote-Computer spezifizierten Pfad zum aktuellen

Verzeichnis dieses Geräts.

Abhängig von der Art der zu übertragenden Datei werden folgende Dateien erstellt.

• *.MXF-Datei

-*M01.XML-Datei (Metadaten)

-*M02.KLV-Datei (Benutzermetadaten)

• *E01.SMI-Datei

-*M01.XML-Datei (Metadaten)

NLST

Sendet eine Liste von Dateinamen ohne weitere

Informationen von diesem Gerät an den Remote-

Computer.

Befehlssyntax: NLST <SP> <Optionen oder Pfadname>

<CRLF>

Folgende Optionen können festgelegt werden, wenn kein

Pfadname festgelegt ist.

• -a: Anzeige auch der mit „.“ beginnenden Dateinamen.

• -l: Anzeigen auch von anderen Informationen als dem

Dateinamen (ergibt das gleiche Ergebnis wie der LIST-

Befehl).

• -F: „/“ an Verzeichnisnamen anhängen.

Folgende Daten werden übertragen, je nachdem, ob

<Pfadname> ein Verzeichnis oder eine Datei beschreibt.

• Festgelegtes Verzeichnis: Eine Liste der Dateinamen ausschließlich aus dem genannten Verzeichnis

• Nicht festgelegt: Eine Liste der Dateinamen aus dem aktuellen Verzeichnis.

Hinweise

• Bei *.MXF-Dateien oder *E01.SMI-Dateien wird der

UMID der Kopie der Quelldatei nicht gespeichert. Sie wird jedoch gespeichert, wenn ein unmittelbar vorausgehender erweiterter Befehl SITE UMMD ausgegeben wurde. Bei *E01.SMI-Dateien bewirkt die

Anweisung des STOR-Befehls einen Fehler, falls im

Transferzielverzeichnis bereits eine Datei mit demselben UMID vorhanden ist.

• Bei *.MXF-Dateien fehlen möglicherweise einige

Daten, z. B. Dateiheader-Metadaten.

• Abhängig vom Zielverzeichnis des Transfers und dem

Dateityp könnte eine Übertragung unmöglich sein.

Einzelheiten siehe „Einschränkungen für

Dateifunktionen“ (Seite 85).

Befehlssyntax: STOR <SP> <Pfadname> <CRLF>

Eingabebeispiel: STOR Edit/E00001E01.SMI

RNFR

RNTO

Datei umbenennen.

Bestimmen Sie die umzubenennende Datei mit dem

RNFR-Befehl, und legen Sie den neuen Namen mit dem

RNTO-Befehl fest. (Lassen Sie auf einen RNFR-Befehl immer einen RNTO-Befehl folgen.)

FTP-Dateifunktionen

89

Einzelheiten siehe „Einschränkungen für

Dateifunktionen“ (Seite 85).

Befehlssyntax: RNFR <SP> <Pfadname (vor der

Änderung)> <CRLF>

RNTO <SP> <Pfadname (nach der Änderung)>

<CRLF>

Eingabebeispiel: RNFR Clip/CLIP00001.MXF

RNTO Clip/News_digest.MXF

DELE

Löscht die auf diesem Gerät ausgewählte Datei.

Hinweis

Abhängig vom Verzeichnis und Dateityp könnte das

Löschen unmöglich sein.

Einzelheiten siehe „Einschränkungen für

Dateifunktionen“ (Seite 85).

Befehlssyntax: DELE <SP> <Pfadname> <CRLF>

Eingabebeispiel: DELE Clip/CLIP00099.MXF

STAT

Sendet Informationen zu Eigenschaften der festgelegten

Datei oder zum Status des Datentransfers von diesem

Gerät zum Remote-Computer.

Abhängig vom Dateityp werden folgende Informationen gesendet.

• MXF-Datei

- Dateiname

- Dateityp

- CODEC-Typ

- Bildfrequenz

- Anzahl der Audiokanäle

- Länge

- UMID

• Nicht-MXF-Datei

- Dateiname

Befehlssyntax: STAT <SP> <Pfadname> <CRLF>

Abhängig davon, ob eine Datei mit <Pfadname> spezifiziert wird, werden folgende Daten übertragen.

• Festgelegte Datei: Die Eigenschaften der festgelegten

Datei

• Nicht festgelegt

1)

Eingabebeispiel: STAT Clip/CLIP00001.MXF

1) In dieser Version nicht unterstützt; immer Größe 0.

ABOR

Fordert das Gerät auf, einen gerade stattfindenden

Dateitransfer abzubrechen.

Befehlssyntax: ABOR <CRLF>

SYST

Zeigt den Systemnamen dieses Geräts an.

Befehlssyntax: SYST <CRLF>

HELP

Öffnet eine Liste der von diesem Gerät unterstützten

Befehle oder eine Beschreibung des angegebenen Befehls.

Befehlssyntax: HELP <SP> <Befehlsname> <CRLF>

Abhängig davon, ob ein Befehlsname mit <Befehlsname> spezifiziert wird, werden folgende Daten übertragen.

• Festgelegter Befehlsname: Erklärung des festgelegten

Befehls.

• Nicht festgelegt: Liste der Befehle

Eingabebeispiel: HELP RETR

NOOP

Nichts geschieht, es wird nur eine Rückmeldung ausgegeben. (Wird benutzt um zu prüfen, ob das Gerät läuft.)

Befehlssyntax: NOOP <CRLF>

PWD

Zeigt das aktuelle Verzeichnis an („/“ wenn das

Verzeichnis das Stammverzeichnis ist).

Befehlssyntax: PWD <CRLF>

CWD

Ändert das aktuelle Verzeichnis (wechselt vom aktuellen

Verzeichnis zu einem anderen Verzeichnis).

Befehlssyntax: CWD <SP> <Pfadname> <CRLF>

Wechselt wie folgt zu einem Verzeichnis abhängig davon, ob ein Verzeichnis mit <Pfadname> spezifiziert wird.

• Festgelegtes Verzeichnis: Zum festgelegten Verzeichnis

• Nicht festgelegt: Zum Stammverzeichnis

Eingabebeispiel: CWD Clip

CDUP

Geht in der Verzeichnisstruktur eine Ebene nach oben

(macht das übergeordnete Verzeichnis des aktuellen

Verzeichnisses zum aktuellen Verzeichnis).

Befehlssyntax: CDUP <CRLF>

MKD

Erstellt ein neues Verzeichnis.

90

FTP-Dateifunktionen

Hinweis

Für die Erstellung von Verzeichnissen gelten einige

Einschränkungen.

Einzelheiten siehe „Einschränkungen für

Dateifunktionen“ (Seite 85).

Befehlssyntax: MKD <SP> <Pfadname> <CRLF>

RMD

Löscht ein Verzeichnis.

Hinweis

Für das Löschen von Verzeichnissen gelten einige

Einschränkungen.

Einzelheiten siehe „Einschränkungen für

Dateifunktionen“ (Seite 85).

Befehlssyntax: RMD <SP> <Pfadname> <CRLF>

Erweiterte Befehle

In der Befehlssyntax bezeichnet <SP> ein Leerzeichen, das durch Drücken der Leertaste eingegeben wird, und

<CRLF> eine neue Zeile, die mit der Enter-Taste eingegeben wird.

SITE UMMD

Wird eine *.MXF-Datei mit dem STOR-Befehl gesendet, so wird der UMID der Kopierquelle gespeichert, falls dieser Befehl unmittelbar vor dem STOR-Befehl steht.

Befehlssyntax: SITE UMMD <CRLF>

Falls Sie die Übertragung ohne Ausgabe dieses Befehls ausführen, werden neue UMID-Daten erstellt und der

Datei hinzugefügt.

SITE REPF

Überträgt eine MXF-Datei, die sich im angegebenen Pfad dieses Geräts befindet, auf das aktuelle Verzeichnis des

Computers. Mit diesem Befehl können Sie einen Bereich des Hauptteils der MXF-Datei festlegen (Daten die aus

Video und Audio bestehen) und nur diesen Bereich

übertragen.

Hinweise

• Sie können keinen Bereich auswählen, der die

Dateigröße übersteigt.

• Wenn die Zeichenfolge des Dateinamen ein oder mehrere Leerzeichen enthält, kann dieser Befehl nicht verwendet werden. Verwenden Sie den Befehl SITE

REPFL.

Befehlssyntax: SITE REPF <SP> <Pfadname> <SP>

<Startrahmen> <SP> <Übertragungsgröße>

<CRLF>

<Startrahmen> bestimmt den Offset des Videobildes, um die Übertragung in Bezug auf die höchste Position der

Datei zu starten („0“ für das oberste Bild).

<Übertragungsgröße> bestimmt die Anzahl von zu

übertragenden Videobildern („0“ gibt an, dass die

Übertragung bis zum Ende der Datei durchgeführt wird).

Eingabebeispiel: SITE REPF Clip/C0001.MXF 5 150

C0001.MXF übertragen. Im Hauptteil werden jedoch nur Daten vom sechsten bis 150. Bild

übertragen.

SITE REPFL

Überträgt eine MXF-Datei, die sich im angegebenen Pfad dieses Geräts befindet, auf das aktuelle Verzeichnis des

Computers. Mit diesem Befehl können Sie einen Bereich des Hauptteils der MXF-Datei festlegen (Daten die aus

Video und Audio bestehen) und nur diesen Bereich

übertragen.

Hinweis

Falls der von <Startrahmen> und <Übertragungsgröße> angegebene Wert außerhalb der Zieldatei liegt, wird er folgendermaßen korrigiert.

• <Startrahmen> wird auf den ersten Rahmen festgelegt

[0].

• <Übertragungsgröße> wird auf das Intervall zwischen

<Startrahmen> und dem Ende der Datei festgelegt.

Befehlssyntax: SITE REPFL <SP> “<Pfadname>” <SP>

<Startrahmen> <SP> <Übertragungsgröße>

<CRLF>

<Pfadname> bestimmt den Dateipfadnamen, indem er in

Anführungszeichen (“ ”) gesetzt wird.

<Startrahmen> bestimmt den Offset des Videobildes, um die Übertragung in Bezug auf die höchste Position der

Datei zu starten („0“ für das oberste Bild).

<Übertragungsgröße> bestimmt die Anzahl von zu

übertragenden Videobildern („0“ gibt an, dass die

Übertragung bis zum Ende der Datei durchgeführt wird).

Eingabebeispiel: SITE REPFL

Clip/sakura 0001.MXF

5

150

Sakura 0001.MXF übertragen. Im Hauptteil werden jedoch nur Daten vom sechsten bis 150.

Bild übertragen.

SITE TCPR

Voreinstellung des Start-Zeitcodes eines mit dem Befehl

STOR kopierten Clips. Stellen Sie den Zeitcode im Format

„ffssmmhh“ ein (ff: Vollbilder, ss: Sekunden, mm:

Minuten, hh: Stunden).

FTP-Dateifunktionen

91

Hinweise

• Dieser Befehl bleibt gültig, bis ein Befehl STOR ausgeführt wird, oder (wenn kein Befehl STOR ausgeführt wird) bis die FTP-Verbindung beendet ist.

• Wird nach diesem Befehl ein Befehl SITE UMMD ausgeführt, hat der Befehl SITE UMMD Priorität und dieser Befehl wird verworfen.

• Wird dieser Befehl mehrmals hintereinander ausgeführt, hat der letzte Befehl Priorität.

Befehlssyntax: SITE TCPR <SP> <Zeitcode > <CRLF>

Eingabebeispiel: SITE TCPR 00050001

(Der Start-Zeitcode wird auf 01:00:05:00 voreingestellt.)

SITE CHMOD

Sperrt und entsperrt Clips. Legt auch Berechtigungen für

Verzeichnisse und Dateien im Verzeichnis General fest.

Befehlssyntax: SITE CHMOD <SP> <Flagge> <SP>

<Pfadname> <CRLF>

Bestimmen Sie einen der folgenden Werte in <Flagge> gemäß Spezifikation in <Pfadname>.

• Wird ein Clip in <Pfadname> spezifiziert

- 444: Sperren.

- 666: Entsperren.

• Wird ein Verzeichnis im Verzeichnis General in

<Pfadname> spezifiziert

- 555: Beschreiben des Verzeichnisses nicht gestatten.

- 777: Beschreiben des Verzeichnisses gestatten.

• Wird eine Datei im Verzeichnis General in <Pfadname> spezifiziert

- 444: Überschreiben und Ausführen der Datei nicht gestatten.

- 555: Überschreiben der Datei nicht gestatten, Ausführung jedoch gestatten.

- 666: Überschreiben der Datei gestatten, Ausführung jedoch nicht gestatten.

- 777: Überschreiben und Ausführen der Datei gestatten.

Eingabebeispiel: SITE CHMOD 444 Clip/C0001.MXF

(Sperren des Clips C0001.MXF)

Aufzeichnen mit kontinuierlichem

Zeitcode bei FTP-

Verbindungen

Wenn Sie über FTP mit dem Gerät verbunden sind, können

Sie neue Clips mit kontinuierlichem Zeitcode erstellen, der ab dem Zeitcode des letzten Bildes des letzten Clips auf dem Medium beginnt.

Stellen Sie zur Aufzeichnung eines kontinuierlichen

Zeitcodes TCG auf Seite P4 TC des Funktionsmenüs auf

„INT“ und PRST/RGN auf „TC“. Gehen Sie dann folgendermaßen vor.

Hinweis

Es kann kein kontinuierlicher Zeitcode aufgezeichnet werden, wenn PRST/RGN auf Seite P4 TC des

Funktionsmenüs auf „VITC“ eingestellt ist.

Siehe „Funktionen des erweiterten Menüs“ (Seite 120) für

weitere Informationen.

Verwenden Sie den Befehl „STOR“, um Clip-Dateien von dem Computer zu übertragen, mit dem das Gerät verbunden ist.

Wenn Sie den „SITE UMMD“-Befehl unmittelbar vor dem „STOR“-Befehl ausgeben, wird unabhängig von der

Einstellung von TCG auf Seite P4 TC des Funktionsmenüs der Original-Zeitcode der übertragenen Datei aufgezeichnet.

SITE DF

Zeigt den freien Speicherplatz des betreffenden Mediums im aktuellen Verzeichnis an.

Befehlssyntax: SITE DF<CRLF>

SITE_MEID

Zeigt die ID des betreffenden Mediums im aktuellen

Verzeichnis an.

Befehlssyntax: SITE_MEID<CRLF>

92

Aufzeichnen mit kontinuierlichem Zeitcode bei FTP-Verbindungen

CIFS-Dateifunktionen

Dateifunktionen können unter Verwendung des Common

Internet File System (CIFS) zwischen diesem Gerät und dem Computer ausgeführt werden.

Vorbereitungen

Siehe „Vorbereitungen“ unter „FTP-Dateifunktionen“

(Seite 87).

Unterbrechen der Verbindungen

Wählen Sie im Windows Explorer das Netzlaufwerk, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und klicken

Sie dann auf „Trennen“.

a) Die Vorgehensweise kann je nach Windows-Version variieren.

Herstellen von CIFS-Verbindungen

CIFS-Verbindungen zwischen diesem Gerät und einem

Windows-Computer können mit einer der folgenden

Methoden hergestellt werden.

• Verwenden Sie den Windows Explorer, um dieses Gerät als Netzlaufwerk zu verbinden

• Verweisen Sie von dem Windows Explorer direkt auf dieses Gerät

Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie den Windows

Explorer verwenden, um dieses Gerät als Netzlaufwerk zu verbinden.

a)

1

Starten Sie den Windows Explorer.

2

Wählen Sie „Netzlaufwerk verbinden...“ im Menü

Extras.

Das Dialogfeld Netzlaufwerk verbinden erscheint.

3

Geben Sie „\\<IP-Adresse>\xds\“ in das Feld „Ordner“ ein.

Ist die IP-Adresse dieses Geräts beispielsweise

„192.168.001.010“, geben Sie „\\192.168.1.10\xds\“ ein.

4

Klicken Sie auf „Unter anderem Namen verbinden“.

Das Dialogfeld Verbinden als... erscheint.

5

Geben Sie den Benutzernamen „admin“ und das

Passwort ein und klicken Sie auf OK.

Das Passwort ist werkseitig auf den Modellnamen

(„xds-1000“) eingestellt.

6

Klicken Sie auf Abschließen.

Nach der Überprüfung des Passworts ist die

Netzlaufwerkverbindung abgeschlossen.

CIFS-Dateifunktionen

93

Menüs

Kapitel

7

Konfiguration des

Menüsystems

Konfigurationsmenü

Die Einstellungen dieses Geräts verwenden die folgenden

Menüs.

Konfigurationsmenü

Das Konfigurationsmenü dieses Geräts besteht aus dem

Basiskonfigurationsmenü und dem erweiterten

Konfigurationsmenü.

Wartungsmenü

Dieses bietet Audiosteuerung, Netzwerk- und

Konfigurationsmenüeinstellungen und zeigt die

Versionsinformationen an.

Einzelheiten siehe „Wartungsmenü“ (Seite 121).

Funktionsmenü

Einzelheiten siehe „Grundlegende Bedienung des

Funktionsmenüs“ (Seite 41).

Clip-Menü

Einzelheiten siehe „Clip-Menü“ (Seite 71).

Das Konfigurationsmenü dieses Geräts besteht aus dem

Basiskonfigurationsmenü und dem erweiterten

Konfigurationsmenü.

Basismenü

Dieses Menü wird zur Einstellung z. B. der folgenden

Punkte verwendet.

- Betriebsstundenzähler

- Eingeblendeter Text auf der Videoausgabe des

Monitors

- Menüreihen für gespeicherte Menüeinstellungen

Erweitertes Menü

Dieses Menü wird verwendet, um eine große Anzahl von

Einstellungen bezüglich der Gerätefunktionen, z. B. der

Bedienfeldfunktionen, Video- und Audiosteuerung und der digitalen Datenverarbeitung durchzuführen.

Konfiguration des Basismenüs

Das Basismenü enthält folgende Punktgruppen.

Punktgruppe Funktion

Punkte

H01 bis H19

Anzeige der

Gesamtstundenzahl, die das

Gerät eingeschaltet war, sowie anderer Informationen, die der

Betriebsstundenzähler gesammelt hat

Bezüglich

Seite 131

Punkte

001 bis 099

Punkte

B01 bis B20

Einstellungen in Bezug auf eingeblendete

Textinformationen, Umschalten zwischen den Modi 59.94i/

59.94P/29.97P und 50i/50P/

25P, etc.

Seite 95

Einstellungen bezüglich der

Menüreihen zur Speicherung von Menüeinstellungen

Seite 99

Konfiguration des erweiterten Menüs

Das erweiterte Menü enthält folgende Punktgruppen. Das erweiterte Menü wird angezeigt, wenn für

94

Konfiguration des Menüsystems / Konfigurationsmenü

M40: EXTENDED MENU die Einstellung ENABLE ausgewählt ist.

Punktgruppe Funktion Bezüglich

Einstellungen des Bedienfelds

Seite 102

Punkte

100 bis 199

Punkte

200 bis 299

Punkte

300 bis 399

Einstellungen der

Fernbedienungssteuerungs-

Schnittstelle

Einstellungen der

Bearbeitungsfunktionen

Seite 105

Seite 106

Punktgruppe Funktion

Punkte

600 bis 649

Punkte

650 bis 699

Einstellungen des

Zeitcodegenerators

Einstellungen von Metadaten und UMID

Punkte

700 bis 799

Punkte

800 bis 899

Punkte

900 bis 999

Einstellungen der

Videosteuerung

Einstellungen der

Audiosteuerung

Einstellungen der digitalen

Verarbeitung

Bezüglich

Seite 107

Seite 108

Seite 110

Seite 113

Seite 114

Punkte im Basismenü

Die grundlegenden Menüpunkte (außer denen bezüglich des Betriebsstundenzählers) sind in der folgenden Tabelle aufgelistet.

Punktnummer Name des Punkts

002 CHARACTER H-POSITION

003 CHARACTER V-POSITION

• Die Werte in der Spalte „Einstellungen“ sind die Werte, die auf den Einstellbildschirmen erscheinen. Die Werte in eckigen Klammern [ ] sind die auf den

Menübildschirmen angezeigten Werte (wenn sie sich von den Werten auf den Einstellbildschirmen unterscheiden).

• Die unterstrichenen Werte sind Werksvoreinstellungen.

Einstellungen

Gleichen Sie die horizontale Bildschirmposition (als hexadezimalen Wert) der Textinformationsausgabe von den Anschlüssen HD-SDI OUTPUT1 2

(SUPER), SD-SDI OUTPUT1 2 (SUPER), HD-SDI MONITOR/OUTPUT2 2

(SUPER), SD-SDI MONITOR/OUTPUT2 2 (SUPER) oder COMPOSITE

OUTPUT MONI/2 der auf dem Monitor eingeblendeten Anzeige an. Der hexadezimale Wert 00 steht für die erste linke Position auf dem Bildschirm.

Je höher der Wert ist, desto weiter rechts ist die Position.

00 bis 0C bis 28 (Wenn die Anzahl der Systemzeilen 1080 und die

Systemfrequenz 59.94i, 29.97P, 50i, 25P oder 23.98P beträgt.)

00 bis 0B bis 28 (Wenn die Anzahl der Systemzeilen 720 und die

Systemfrequenz 59.94P oder 50P beträgt.)

Stellen Sie diesen Punkt unter Betrachtung des Monitors auf die gewünschte Position.

Gleichen Sie die vertikale Bildschirmposition (als hexadezimalen Wert) der

Textinformationsausgabe von den Anschlüssen HD-SDI OUTPUT1 2

(SUPER), SD-SDI OUTPUT1 2 (SUPER), HD-SDI MONITOR/OUTPUT2 2

(SUPER), SD-SDI MONITOR/OUTPUT2 2 (SUPER) oder COMPOSITE

OUTPUT MONI/2 der auf dem Monitor eingeblendeten Anzeige an. Der hexadezimale Wert 00 steht für die höchste Position auf dem Bildschirm.

Je höher der Wert ist, desto weiter unten ist die Position.

00 bis 2A bis 32 (Wenn die Anzahl der Systemzeilen 1080 und die

Systemfrequenz 59.94i, 29.97P, 50i, 25P oder 23.98P beträgt.)

00 bis 29 bis 32 (Wenn die Anzahl der Systemzeilen 720 und die

Systemfrequenz 59.94P oder 50P beträgt.)

Stellen Sie diesen Punkt unter Betrachtung des Monitors auf die gewünschte Position.

Konfigurationsmenü

95

Punktnummer Name des Punkts

005

006

009

011

012

DISPLAY INFORMATION

SELECT

LOCAL FUNCTION ENABLE

CHARACTER TYPE

CHARACTER V-SIZE

CONDITION DISPLAY ON

VIDEO MONITOR

Einstellungen

Legen Sie den Text fest, der von den Anschlüssen HD-SDI OUTPUT1 2

(SUPER), SD-SDI OUTPUT1 2 (SUPER), HD-SDI MONITOR/OUTPUT2 2

(SUPER), SD-SDI MONITOR/OUTPUT2 2 (SUPER) oder COMPOSITE

OUTPUT MONI/2 ausgegeben werden soll.

time data & status [T&sta]: Zeitdaten und Gerätestatus.

time data & UB [T&UB]: Zeit- und Benutzerbitdaten. (Wenn „UB“

(Benutzerbitdaten) mit CNTR SEL auf der Seite HOME im

Funktionsmenü gewählt ist, werden die „Benutzerbitdaten“ und die

„Zeitdaten“ in dieser Reihenfolge angezeigt.)

time data & CNT [T&CNT]: Zeitdaten und Zähler. (Wenn „COUNTER“ mit

CNTR SEL auf der Seite HOME im Funktionsmenü gewählt ist, werden der Zähler und die Zeitdaten in dieser Reihenfolge angezeigt.)

time data & timecode [T&T]: Zeitdaten und Zeitcode (TC oder VITC)

time data only [time]: Nur Zeitangaben

Legen Sie fest, welche Aufzeichnungs- und Wiedergabebedientasten auf der Frontplatte freigegeben sind, wenn dieses Gerät von externen Geräten

über einen Anschluss REMOTE (9P) gesteuert wird.

all disable [dis]: Alle Tasten und Schalter sind gesperrt.

stop & eject [st&ej]: Nur die STOP- und EJECT-Taste können bedient werden.

all enable [ena]: Alle Tasten und Schalter sind freigegeben.

local key map [map]: Folgt der Einstellung des Einrichtungsmenüpunkts

023 LOCAL KEY MAP.

Legen Sie Zeichentypen wie die Zeitcode-Ausgabe des auf dem externen

Monitor eingeblendeten Texts für die Anschlüsse HD-SDI OUTPUT1 2

(SUPER), SD-SDI OUTPUT1 2 (SUPER), HD-SDI MONITOR/OUTPUT2 2

(SUPER), SD-SDI MONITOR/OUTPUT2 2 (SUPER) oder COMPOSITE

OUTPUT MONI/2 fest.

white: Weiße Buchstaben auf schwarzem Hintergrund

black: Schwarze Buchstaben auf weißem Hintergrund

white/outline [W/out]: Weiße Schriftzeichen mit schwarzen Konturlinien

black/outline [B/out]: Schwarze Schriftzeichen mit weißen Konturlinien

Legen Sie die vertikale Größe der Zeichen wie Zeitcodeausgabe der

Anschlüsse HD-SDI OUTPUT1 2 (SUPER), SD-SDI OUTPUT1 2

(SUPER), HD-SDI MONITOR/OUTPUT2 2 (SUPER), SD-SDI MONITOR/

OUTPUT2 2 (SUPER) oder COMPOSITE OUTPUT MONI/2 für den auf dem Monitor eingeblendeten Text ein.

×1: Standardgröße

×2: 2 Mal Standardgröße

Stellen Sie diesen Punkt ein, indem Sie die Größe unter Beobachtungen des Monitors einstellen.

Wählen Sie, ob Disc-Wiedergabebedingungsmarkierungen in der Video-

Ausgabe für die Anschlüsse HD-SDI OUTPUT1 2 (SUPER), SD-SDI

OUTPUT1 2 (SUPER), HD-SDI MONITOR/OUTPUT2 2 (SUPER), SD-SDI

MONITOR/OUTPUT2 2 (SUPER) oder COMPOSITE OUTPUT MONI/2 angezeigt werden.

disable [dis]: Nicht anzeigen.

enable [ena]: Anzeigen.

96

Konfigurationsmenü

Punktnummer Name des Punkts

013

017

023

SYSTEM FREQUENCY

SELECT MENU

Einstellungen

Legen Sie fest, ob das Umschalten der Systemfrequenzen aktiviert werden soll.

off: Geben Sie das Schalten der Systemfrequenzen nicht frei.

on: Schalten der Systemfrequenzen freigeben.

Sie können zwischen den folgenden Frequenzen umschalten.

1080/59.94i, 50i, 29.97P, 25P, 23.98P, 720/59.94P, 50P

Einzelheiten zum Umschalten der Systemfrequenzen siehe Seite 37.

8

9

5

6

1

2

3

Hinweis

Die Einstellungen für das Basis- und das erweiterte Menü werden für die verschiedenen Systemfrequenzen getrennt gespeichert.

• 1080 59.94i/29.97P

• 1080 50i/25P

• 1080 23.98P

• 720 59.94P

• 720 50P

Wenn Sie also Systemfrequenzen schalten, werden alle Menüpunkte für den neuen Modus auf die derzeitige Einstellung zurückgestellt. (Sie sind von den Einstellungen des vorherigen Modus unterschiedlich.)

SUB STATUS DISPLAY SELECT Legen Sie die Anzeige des Substatus fest, die an den Anschlüssen

COMPOSITE OUTPUT MONI/2, HD-SDI OUTPUT1 2 (SUPER), HD-SDI

MONITOR/OUTPUT2 2 (SUPER), SD-SDI OUTPUT1 2 (SUPER) und SD-

SDI MONITOR/OUTPUT2 2 (SUPER) ausgegeben wird.

off: Substatus wird nicht ausgegeben.

media: Typ des aktuell verwendeten Mediums.

edit preset [edit]: Schnittvoreinstellungsstatus a)

media & edit preset [md&ed]: Typ des aktuell verwendeten Mediums und

Schnittvoreinstellungsstatus a)

LOCAL KEY MAP

Unterpunkt

Wenn für den Wartungsmenüpunkt 006 LOCAL FUNCTION ENABLE der

Wert „map“ gewählt ist und das Gerät von einem anderen Gerät über den

Anschluss REMOTE (9P) ferngesteuert wird, können unabhängig davon die Bedientasten an der Frontplatte für die folgenden Unterpunkte verwendet werden. Die folgenden Einstellungen sind für jeden Unterpunkt verfügbar.

disable [dis]: Tastenfunktion deaktivieren.

enable [ena]: Tastenfunktion aktivieren.

PLAY

REC

STOP

4

7

10

11

12

STANDBY

EJECT

SHUTTLE/JOG

VAR/JOG

NEXT/PREV

MENU/F-Key

THUMBNAIL

COPY

MEDIA SELECT

Wahl zur Freigabe der Funktion der Taste PLAY.

Wahl zur Freigabe der Funktion der Taste REC.

Wahl zur Freigabe der Funktion der Taste STOP, wenn die Taste SHIFT nicht gedrückt ist.

Wahl zur Freigabe der Funktion der Taste STOP, wenn die Taste SHIFT gedrückt ist.

Wahl zur Freigabe der Funktion der Taste eject.

Wahl zur Freigabe der Funktionen der Taste SHTL/JOG und des Shuttle-/

Jog-Dials.

Wahl zur Freigabe der Funktionen der Taste VAR/JOG und des Shuttle-/

Jog-Dials.

Wahl zur Freigabe der Funktionen der Tasten NEXT und PREV.

Wahl zur Freigabe der Funktionen der Tasten MENU, F1 bis F6 und

RESET/RETURN.

Wahl zur Freigabe der Funktion der Taste THUMBNAIL.

Wahl zur Freigabe der Funktion der Taste COPY.

Wahl zur Freigabe der Funktionen der Tasten INTERNAL und MEMORY.

Konfigurationsmenü

97

Punktnummer Name des Punkts

027

028

029

031

036

SD CHARACTER

Unterpunkt

1 SD-SDI2

b)

2 MONITOR SD

b)

3 LCD/VGA

HD CHARACTER

Unterpunkt

1 HD-SDI2

2 MONITOR HD

STORED OWNERSHIP

RECORDING FORMAT

FILE NAMING

Unterpunkt

1

2

3

c)

PREFIX

NUMERIC

EXT NAMING

Einstellungen

Legen Sie fest, ob im SD-Videosignal Text eingeblendet wird.

Legen Sie fest, ob vom Videoausgabesignal-Anschluss SD-SDI OUTPUT1

2 (SUPER) Text eingeblendet wird.

off: Nicht einblenden

on: Einblenden

Legen Sie fest, ob vom Videoausgabesignal-Anschluss SD-SDI MONITOR/

OUTPUT 2 (SUPER) oder COMPOSITE OUTPUT MONI/2 Text eingeblendet wird.

off: Nicht einblenden

all: In der Ausgabe der beiden obigen Anschlüsse einblenden

comp: In der Ausgabe des Anschlusses COMPOSITE OUTPUT MONI/2 einblenden

sdi: In der Ausgabe des Anschlusses SD-SDI MONITOR/OUTPUT 2

(SUPER) einblenden

Legen Sie fest, ob in der Anzeige auf der Frontplatte und vom

Videoausgabesignal-Anschluss MONITOR (VGA) Text eingeblendet wird.

off: Nicht einblenden

on: Einblenden

Legen Sie fest, ob im HD-Videosignal Text eingeblendet wird.

Legen Sie fest, ob vom Videoausgabesignal-Anschluss HD-SDI OUTPUT1

2 (SUPER) Text eingeblendet wird.

off: Nicht einblenden

on: Einblenden

Legen Sie fest, ob vom Videoausgabesignal-Anschluss HD-SDI

MONITOR/OUTPUT2 2 (SUPER) Text eingeblendet wird.

off: Nicht einblenden

sdi: Einblenden

Legen Sie fest, ob UMID-Benutzerinformationseinstellungen freigegeben werden

(COUNTRY, ORGANIZATION und USER).

off: Nicht freigeben.

on: Freigeben.

Siehe „Verwendung von UMID-Daten“ (Seite 143) für weitere Informationen

zum UMID.

Stellen Sie das Aufzeichnungsformat ein.

HD422: HD422

HD420 HQ [420HQ]: HD420 HQ

HD420 HQ1920 [HQ192]: HD420 HQ1920

IMX 50Mbps [IMX50]: IMX 50Mbps

IMX 30Mbps [IMX30]: IMX 30 Mbps

DVCAM: DVCAM

Stellen Sie den Clipnamen ein, der einem aufzuzeichnenden Clip zugewiesen werden soll.

Stellen Sie den Anfangscode für den Clipnamen ein (bis zu 10 Zeichen).

Zulässige Zeichen sind alphanumerische Zeichen, Symbole (! # $ % & ' ( )

+ , - . ; = @ [ ] ^ _ { } ~) und das Leerzeichen.

CLIP

Stellen Sie den Anfangswert des numerischen Teils des Clipnamens ein

(00001 bis 99999, fünfstellige Seriennummer).

00001

Stellen Sie ein, wie der Clipname zur Aufzeichnung von DVB-ASI-

Eingangssignalen zugewiesen werden soll.

disable [dis]: Weisen Sie den mit PREFIX und NUMERIC eingestellten

Clipnamen zu.

enable [ena]: Weisen Sie denselben Clipnamen wie bei DVB-ASI-Signalen zu.

98

Konfigurationsmenü

Punktnummer Name des Punkts

038

B01

B02

B03

B11

SD CHARACTER V-POSITION

RECALL SETUP BANK-1

RECALL SETUP BANK-2

RECALL SETUP BANK-3

SAVE SETUP BANK-1

Einstellungen

Stellen Sie relativ zum Konfigurationsmenüpunkt 003 CHARACTER

V-POSITION die vertikale Position des Zeitcodes und anderer an den

Anschlüssen COMPOSITE OUTPUT MONI/2, SD-SDI OUTPUT1 2

(SUPER) und SD-SDI MONITOR/OUTPUT2 2 (SUPER) ausgegebenen

Textinformationen sowie der bei Verwendung als Videomonitor am

Frontdisplay angezeigten Textinformationen ein.

–50 bis 0 bis 50

Auf „on“ stellen, um die Menüreihe 1 aufzurufen, um die derzeitigen

Menüeinstellungen zu ersetzen.

Auf „on“ stellen, um die Menüreihe 2 aufzurufen, um die derzeitigen

Menüeinstellungen zu ersetzen.

Auf „on“ stellen, um die Menüreihe 3 aufzurufen, um die derzeitigen

Menüeinstellungen zu ersetzen.

Auf „on“ stellen, um die derzeitigen Menüeinstellungen für Menüreihe 1 zu speichern.

B12 SAVE SETUP BANK-2

B13 SAVE SETUP BANK-3

Auf „on“ stellen, um die derzeitigen Menüeinstellungen für Menüreihe 2 zu speichern.

Auf „on“ stellen, um die derzeitigen Menüeinstellungen für Menüreihe 3 zu speichern.

B20 RESET SETUP MENU Auf „on“ stellen, um die derzeitigen Menüeinstellungen auf die

Werkseinstellungen zurückzusetzen. a) Wenn die Option XDBK-105 installiert ist und Wartungsmenüpunkt M397 PORT CONFIGURATION auf „VTR mode“ eingestellt ist.

b) Erscheint nicht, wenn sich das Gerät im Modus 23.98P befindet.

c) Bei installierter optionaler PDBK-202.

Basismenüfunktionen

Die Konfigurationsmenüs werden auf dem Bildschirm des

Videomonitors oder einem am Anschluss MONITOR angeschlossenen PC-Monitor angezeigt.

Anzeigen des Konfigurationsmenüs

Aktuell ausgewählter Punkt

Gruppenname für den aktuell ausgewählten Punkt

Taste MENU

Regler PUSH SET

Taste RESET

Funktionstasten (F1 bis F6)

Drücken Sie die Taste MENU, um ein

Konfigurationsmenü aufzurufen.

Der aktuell ausgewählte Menüpunkt wird im

Videorücklauf angezeigt.

Zur Änderung der Einstellungen verwendete Tasten

Verwenden Sie zur Änderung der Menüeinstellungen folgende Tasten.

Menüsteuertasten Funktionen

Taste MENU Konfigurations- und

Benutzeroberflächenmenüs werden angezeigt oder ausgeblendet.

Konfigurationsmenü

99

Menüsteuertasten Funktionen

Regler PUSH SET • Wenn dieser in oder gegen die

Uhrzeigerrichtung gedreht wird, bewegt sich der Videorücklauf, um den zu ändernden Punkt auszuwählen.

• Wenn er in oder gegen die

Uhrzeigerrichtung gedreht wird, wird eine Menüpunkteinstellung geändert.

• Wenn Sie ihn drücken, antwortet er

„Ja“ auf eine Frage.

Funktionstasten F1 bis F6

(Die angezeigte

Funktion hängt von der Situation ab.)

RETURN: Geht zur nächsthöheren

Ebene.

SELECT: Wählt einen Punkt.

UP: Geht 100 oder 50 Punkte in der

Liste der Menüpunkte zurück.

DOWN: Geht 100 oder 50 Punkte in der Liste der Menüpunkte vor.

SAVE: Speichert eine neue

Einstellung.

EXIT: Verlässt das derzeitige Menü.

–: Ändert eine Einstellung.

+: Ändert eine Einstellung.

Taste RESET/

RETURN

• Rücksetzung der Einstellung auf die werkseitige Einstellung.

• Antwortet „Nein“ auf eine Frage.

Einstellungen der Menüpunkte ändern

Gehen Sie zur Änderung der Einstellung der Menüpunkte folgendermaßen vor.

1

Verwenden Sie den Regler PUSH SET, um den Punkt auszuwählen.

Beispiel: Einstellbildschirm, wenn Menüpunkt 005

DISPLAY SEL gewählt ist

Aktuelle Einstellung

2

Drücken Sie den Regler PUSH SET oder die

Funktionstaste SELECT (F2).

Dies ruft den Einstellbildschirm für den in Schritt 1 gewählten Menüpunkt auf.

Beispiel: Einstellbildschirm, wenn Menüpunkt 005

DISPLAY INFORMATION SELECT gewählt ist

Aktuelle

3

Verwenden Sie den Regler PUSH SET oder die

Funktionstasten +/– (F3 oder F4), um die Einstellung zu ändern.

Das Drehen des Reglers PUSH SET während Sie die

SHIFT-Taste gedrückt halten, erhöht die

Vergrößerung der Anpassung.

4

Um andere Einstellungen zu ändern, drücken Sie den

Regler PUSH SET oder die Funktionstaste RETURN

(F1), um zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren, wiederholen Sie dann Schritte 1 bis 3.

5

Drücken Sie nach der Vornahme der Einstellungen die

Funktionstaste SAVE (F5).

Die Meldung „NOW SAVING...“ erscheint auf dem

Bildschirm des Videomonitors, während die neuen

Einstellungen gespeichert werden. Nach der

Beendigung des Speichervorgangs kehrt der

Bildschirm des Videomonitors zu seiner normalen

Anzeige zurück.

Hinweise

• Wird das Gerät vor der Beendigung eines

Speichervorgangs ausgeschaltet, können Einstellungen verloren gehen. Warten Sie mit dem Ausschalten des

Geräts, bis das Speichern beendet ist.

• Wenn Sie statt der Taste SAVE (F5) die Taste MENU drücken, werden die neuen Einstellungen nicht gespeichert. Die Meldung „ABORT !“ erscheint 0,5

Sekunden lang auf dem Bildschirm des Videomonitors, dann verlässt das System die Menüs. Vergessen Sie bei der Änderung mehr als einer Einstellung keinesfalls, nach der Vornahme der Einstellungen die Funktionstaste

SAVE (F5) zu drücken.

Rücksetzung aller Menü-Einstellungen auf ihre werkseitigen Einstellungen

Nach der Änderung der Menüeinstellungen setzen Sie die

Einstellungen wie folgt auf die werkseitigen Einstellungen zurück (Einstellungsinitialisierung).

100

Konfigurationsmenü

Rücksetzung einer bestimmten Einstellung auf deren werkseitige Einstellung

Drücken Sie auf dem Bildschirm, der die Einstellung des

Punkts wählt, die Taste RESET.

Führen Sie z. B. Folgendes aus, um den Punkt 005

DISPLAY INFORMATION SELECT auf seine werkseitigen Einstellungen zurückzustellen. Dies setzt voraus, dass die werkseitigen Einstellungen unter „time

data & status“ in Schritt 3 des Vorgangs in „Einstellungen

der Menüpunkte ändern“ (Seite 100) geändert wurden.

1

Drücken Sie die Taste RESET.

„time data & status“ (werkseitige Einstellung) ist gewählt.

2

Drücken Sie die Funktionstaste SAVE (F5).

Die auf die werkseitige Einstellung zurückgesetzte

Einstellung wird als aktuelle Einstellung gespeichert.

Rücksetzung aller Einstellungen auf ihre werkseitigen Einstellungen

1

Drücken Sie die Taste MENU, um das

Konfigurationsmenü aufzurufen.

2

Drücken Sie die Taste RESET.

Es erscheint die Meldung „INITIALIZE ALL ITEMS

TO FACTORY PRESET VALUES?“, die zur

Bestätigung der Rücksetzung aller Einstellungen auf ihre werkseitigen Einstellungen auffordert.

3

Drücken Sie die Funktionstaste SAVE (F5).

Die Meldung „NOW SAVING...“ erscheint auf dem

Bildschirm des Videomonitors, während die

Einstellungen aller Punkte auf ihre werkseitigen

Einstellungen zurückgesetzt werden. Diese werkseitigen Einstellungen werden gespeichert.

Wird das Gerät vor der Beendigung des Speicherns der

Einstellungen ausgeschaltet, könnten die

Einstellungen nicht ordnungsgemäß auf ihre werkseitigen Einstellungen zurückgesetzt werden.

Warten Sie mit dem Ausschalten des Geräts, bis das

Speichern beendet ist.

Abbrechen der Rücksetzungsfunktion

Drücken Sie anstelle der Funktionstaste SAVE (F5) die Taste RESET. Die Anzeige kehrt daraufhin an den

Anfang des Konfigurationsmenüs zurück und die

Einstellungen bleiben unverändert.

Arbeiten mit Menüreihen (Menüoptionen B01 bis B13)

Sie können Menüeinstellungen in einer Menüreihe speichern. In einer Menüreihe gespeicherte

Menüeinstellungen können bei Bedarf abgerufen und verwendet werden.

Aktuelle Einstellungen

Beim Start und nach Menü-ABORT (Taste MENU)

Menü speichern und beenden (Taste F5 SAVE)

Aktuelle Reihe

Abrufen (B01)

Speichern (B11)

Abrufen (B02)

Speichern (B12)

Abrufen (B03)

Speichern (B13)

Menüreihe 1

Menüreihe 2

Menüreihe 3

Konfigurationsmenü

101

So speichern Sie die aktuellen Einstellungen in einer Menüreihe

1

Wählen Sie mit dem Regler PUSH SET eine

Menüoption von B11 „SAVE SETUP BANK-1“ bis

B13 „SAVE SETUP BANK-3“ aus.

2

Drücken Sie den Regler PUSH SET oder die

Funktionstaste SELECT (F2).

3

Ändern Sie die Einstellung mit dem Regler PUSH

SET oder der Funktionstaste + (F4) zu „on“.

4

Drücken Sie die Funktionstaste SAVE (F5).

Die Meldung „NOW SAVING...“ wird angezeigt, und die aktuellen Einstellungen werden in der ausgewählten Menüreihe gespeichert.

Hinweis

Beim Speichern in einer Menüreihe werden die

Einstellungen nicht in der aktuellen Reihe gespeichert.

Wenn Sie die geänderten Einstellungen sowohl in einer

Menüreihe als auch in der aktuellen Reihe speichern wollen, drücken Sie nach dem Speichern der Einstellungen in einer Menüreihe erneut die Funktionstaste SAVE (F5), um die Einstellungen in der aktuellen Reihe zu speichern.

Abrufen gespeicherter Einstellungen aus einer

Reihe

1

Wählen Sie mit dem Regler PUSH SET eine

Menüoption von B01 „RECALL SETUP BANK-1“ bis B03 „RECALL SETUP BANK-3“ aus.

2

Drücken Sie den Regler PUSH SET oder die

Funktionstaste SELECT (F2).

3

Ändern Sie die Einstellung mit dem Regler PUSH

SET oder der Funktionstaste + (F4) zu „on“.

4

Drücken Sie die Funktionstaste LOAD (F5).

Die Meldung „NOW LOADING...“ wird angezeigt, und die in der ausgewählten Menüreihe gespeicherten

Einstellungen werden als aktuelle Einstellungen geladen.

5

Drücken Sie die Funktionstaste SAVE (F5).

Die Meldung „NOW SAVING...“ wird angezeigt, und die aktuellen Einstellungen werden in der aktuellen

Menüreihe gespeichert. Nach Abschluss der

Speicherung wird wieder der Bedienbildschirm angezeigt.

Punkte des erweiterten Menüs

Die folgende Tabelle zeigt die Punkte des erweiterten

Menüs.

• Die Werte in der Spalte „Einstellungen“ sind die Werte, die auf den Einstellbildschirmen erscheinen. Die Werte in eckigen Klammern [ ] sind die auf den

Menübildschirmen angezeigten Werte (wenn sie sich von den Werten auf den Einstellbildschirmen unterscheiden).

• Die unterstrichenen Werte sind Werksvoreinstellungen.

Menüpunkte in 100ern, bezüglich des Bedienfelds

Punktnummer Name des Punkts

101 SELECTION FOR SEARCH DIAL

ENABLE

105 REFERENCE SYSTEM ALARM

Einstellungen

Wählen Sie, wie das Gerät in den Shuttle-, Jog- oder variablen

Geschwindigkeitsmodus übergeht.

dial direct [dial]: Drücken Sie die Tasten SHTL/JOG oder VAR/JOG oder, außer während der Aufzeichnung oder Bearbeitung, drehen

Sie den Jog- oder Shuttle-Dial.

via search key [key]: Drücken Sie die Taste SHTL/JOG oder VAR/

JOG.

Wählen Sie, ob die Taste STOP als Warnung blinken soll, wenn das

Referenz-Videosignal nicht anliegt oder nicht der Systemfrequenz entspricht.

off: Blinken der Taste STOP als Warnung ist deaktiviert.

on: Blinken der Taste STOP als Warnung ist aktiviert.

102

Konfigurationsmenü

Menüpunkte in 100ern, bezüglich des Bedienfelds

Punktnummer Name des Punkts

108

109

114

121

130

131

AUTO EE SELECT a)

FORCED EE WHEN MEDIA

UNLOAD a)

AUDIO MONITOR OUTPUT LEVEL Wählen Sie, ob der Pegel des Audioausgabesignals des Anschlusses

AUDIO MONITOR OUTPUT R, L mit dem Einstellungsregler LEVEL für den Anschluss PHONES gesteuert werden soll.

variable [var]: Steuern

fixed: Nicht steuern

FRAME PB MODE

Wählen Sie, ob das Ausgangssignal im PB- oder E-E-Modus gesteuert werden soll, wenn eine SxS-Speicherkarte als Zielmedium ausgewählt ist und das Medium geladen oder entladen wird oder nicht geladen ist.

on: Stets auf E-E-Modussignal einstellen.

off: Steuerung gemäß der Einstellung PB/EE auf der Seite P5 OTHER des Funktionsmenüs.

DISPLAY DIMMER CONTROL

Wählen Sie die Halbbild-/Vollbild-Wiedergabe mit variabler

Geschwindigkeit.

auto: Halbbild-Wiedergabe

frame: Vollbild-Wiedergabe

Verglichen mit der Halbbild-Wiedergabe liefert die Vollbild-Wiedergabe während der Wiedergabe von Standbildern mehr Details.

Stellen Sie die Helligkeit der Anzeige auf dem Farb-LCD ein.

10%, 25%, 50%, 75%, 100%

AUDIO VOLUME

Einstellungen

Wenn PB/EE im Funktionsmenü auf der Seite P5 OTHER auf „EE“ eingestellt ist, werden dadurch die Betriebsmodi ausgewählt, in denen

Video-/Audiosignale als E-E-Signale behandelt werden.

stop/f.fwd/f.rev [S/F/R]: Vom Stopp aus: Schnellsuche vorwärts sowie

Schnellsuche rückwärts.

stop: Im Stoppmodus.

142

143

151

REPEAT MODE

INDEX PICTURE POSITION

GUI OPERATION

Wählen Sie, ob jeder der Regler CH-1/ALL CH, CH-2 bis CH-4 auf der

Frontplatte den Audioaufzeichnungspegel und Wiedergabepegel auf jedem Kanal steuern kann oder nur der Regler CH-1/ALL CH als

Hauptsteuerung des Audiopegels auf allen Kanälen fungiert.

each: Jeder der Regler CH-1/ALL CH, CH-2 bis CH-4 kann jeden

Kanal steuern.

all: Der Regler CH-1/ALL CH fungiert als Hauptsteuerung.

Wenn „all“ gewählt ist, leuchtet die Anzeige ALL CH unter dem

Regler CH-1/ALL CH auf.

Stellen Sie ein, ob die Wiedergabe-Wiederholung eingestellt werden soll.

off: Keine Wiedergabe-Wiederholung einstellen.

play: Wiedergabe-Wiederholung einstellen.

Wird „play“ ausgewählt, erscheint das Symbol zur Anzeige der

Wiedergabe-Wiederholung auf dem Bildschirm der Grundvorgänge, falls der Wiedergabeport ausgewählt ist.

Wählen Sie das Einzelbild des Clips, dass als Skizze (Indexbild) bei der

Aufnahme genutzt werden soll.

0sec bis 10sec: Kann im Bereich von 0 Sekunden (Erstes Einzelbild des Clips) bis10 Sekunden in Abschnitten von 1 Sekunde eingestellt werden.

Legen Sie fest, ob der Wechsel zu den Cliplistenanzeigen deaktiviert werden soll.

enable [ena]: Aktiviert

via stop [stop]: Deaktiviert (nur im Stopp-Modus ausführbar)

Diese Einstellung ist aktiviert, wenn das Zielmedium MEMORY ist.

Konfigurationsmenü

103

Punktnummer Name des Punkts

155 STREAM CHASE

Menüpunkte in 100ern, bezüglich des Bedienfelds

Einstellungen

Legen Sie fest, ob zeitversetzte Ausgabe mit FTP/CIFS während der

Aufnahme ausgeführt werden soll.

disable (disc style) [disc]: Keine zeitversetzte Ausgabe mit FTP/CIFS ausführen (Ausgabe im MXF-Format ausführen, das mit

Professional Discs unterstützenden Vorläufer-Geräten kompatibel ist).

disable (memory style) [mem]: Keine zeitversetzte Ausgabe mit FTP/

CIFS ausführen (Ausgabe im MXF-Format ausführen, das mit

SxS-Speicherkarten unterstützenden Vorläufer-Geräten kompatibel ist).

enable (growing style) [ena]: Zeitversetzte Ausgabe mit FTP/CIFS ausführen (Ausgabe im für die zeitversetzte Ausgabe einzigartigen

MXF-Format ausführen).

156

157

158

159

MONITOR OUT SELECT b)

Dieses Gerät unterstützt das Format MXF V1.3.

Das Format MXF V1.3 unterstützt die zeitversetzte Ausgabe, indem ermöglicht wird, dass im Metadatenbereich in der Überschrift gespeicherte Informationen zur Cliplänge etc. in der Fußzeilen-

Partition am Ende der MXF-Datei sowie in der Kopfzeilen-Partition gespeichert werden. Dadurch können aufgezeichnete Clips per FTP/

CIFS ausgegeben werden und im Netzwerk verarbeitet werden.

Hinweis

Bei Verwenden eines nonlinearen Schnittgeräts, das kein Produkt von

Sony ist, wenden Sie sich bitte an den Hersteller um zu überprüfen, ob es möglich ist, Clips zu empfangen, die durch die Funktion

„Zeitversetzte Ausgabe“ unter Verwendung des Formats MXF V1.3 ausgegeben werden.

Wählen Sie das an den Anschlüssen HD-SDI MONITOR/OUTPUT2,

SD-SDI MONITOR/OUTPUT2, COMPOSITE OUTPUT MONI/2 und

HDMI OUTPUT sowie an den LCD-Bildschirm auszugebende Signal.

current port [auto]: Signal wird am ausgewählten Anschluss ausgegeben.

REC port [EE]: Es wird stets das EE-Signal ausgegeben.

LOW REMAINING CAPACITY

ALARM

Stellen Sie die Aufzeichnungskapazität des internen Speichers ein, bei der eine Kapazitätswarnung angezeigt wird.

5%: Zeigt die Warnung an, wenn die verbleibende

Aufzeichnungskapazität unter 5 % fällt.

10%: Zeigt die Warnung an, wenn die verbleibende

Aufzeichnungskapazität unter 10 % fällt.

15%: Zeigt die Warnung an, wenn die verbleibende

Aufzeichnungskapazität unter 15 % fällt.

Hinweis

Die Warnung wird aufgehoben, wenn Clips gelöscht werden und dadurch die verbleibende Kapazität über den eingestellten Wert steigt.

PLAYBACK MODE FOR INTERNAL Legen Sie fest, ob bei der Wiedergabe von Clips aus dem internen

Speicher mehrere Clips abgespielt werden.

clip: Spielt einzelne Clips ab (Clip-Modus).

continuous [cont]: Spielt mehrere Clips hintereinander ab

(kontinuierlicher Wiedergabemodus).

Hinweis

Wenn Wartungsmenüpunkt M397 PORT CONFIGURATION auf „VTR mode“ eingestellt ist, wird der Wiedergabemodus auf „continuous“ eingestellt und dieser Menüpunkt nicht angezeigt.

PROXY GENERATOR Legen Sie fest, ob Proxy-AV-Daten erzeugt werden sollen, wenn Clips ohne diese oder Teilclips in den internen Speicher oder UDFformatierte SxS-Speicherkarten kopiert werden oder wenn sie über eine FTP-Verbindung von einem Computer aus hochgeladen werden

(PUT).

disable [dis]: Keine Proxy-AV-Daten erzeugen.

enable [ena]: Proxy-AV-Daten erzeugen.

104

Konfigurationsmenü

Menüpunkte in 100ern, bezüglich des Bedienfelds

Punktnummer Name des Punkts

160 INTER-MEDIA OVERLAP SELECT

Einstellungen

Stellen Sie die Überschneidungsdauer zwischen Medien ein, wenn gleichzeitig auf mehrere Speicherkarten aufgezeichnet bzw. kopiert wird.

off: Keine Überschneidung.

30 sec [30 s]: 30 Sekunden Überschneidung.

1 min [1 m]: 1 Minute Überschneidung.

a) Wenn Wartungsmenüpunkt M397 PORT CONFIGURATION auf „VTR mode“ eingestellt ist.

b) Wenn Wartungsmenüpunkt M397 PORT CONFIGURATION auf „1-in / 1-out mode“ eingestellt ist.

Menüpunkte in 200ern, bezüglich der Fernbedienungssteuerungs-Schnittstelle

Punktnummer Name des Punkts

208 PROTOCOL FOR REMOTE(9P)

Unterpunkt

1 #2 (PB)

Einstellungen

Wählen Sie für jeden Port das Protokoll, das für einen Anschluss

REMOTE (9P) verwendet wird.

212

2 #1 (REC)

VIDEO REMOTE CONTROL

SELECT

Wählen Sie das Protokoll, das für den Wiedergabeport verwendet wird.

VTR: Sony 9-poliges VTR-Protokoll

VDCP: VDCP-Protokoll

Hinweis

Wenn Wartungsmenüpunkt M397 PORT CONFIGURATION auf „VTR mode“ eingestellt ist, wird das Protokoll auf „VTR“ eingestellt und dieser Untermenüpunkt nicht angezeigt.

Wählen Sie das für den Aufzeichnungsanschluss verwendete Protokoll aus.

VTR: 9-poliges VTR-Protokoll von Sony

VDCP: VDCP-Protokoll

Hinweis

Wenn Wartungsmenüpunkt M397 PORT CONFIGURATION auf „VTR mode“ eingestellt ist, wird das Protokoll auf „VTR“ eingestellt und dieser Untermenüpunkt nicht angezeigt.

Wahl der Methode zur Steuerung des internen, digitalen

Videoprozessors und zur Vornahme der entsprechenden Einstellungen.

menu: Nutzen Sie das Konfigurationsmenü, um Einstellungen zu ändern.

remote (down converter) [dc]: Steuern Sie den Downkonverter eines

HKDV-900 oder eines sonstigen, am Anschluss VIDEO CONTROL angeschlossenen Geräts.

remote (up converter) [uc]: Steuern Sie den Upkonverter eines

HKDV-900 oder eines sonstigen, am Anschluss VIDEO CONTROL angeschlossenen Geräts.

Im 23.98P-Modus können die folgenden Einstellungen ausgewählt werden.

menu: Nutzen Sie das Konfigurationsmenü, um Einstellungen zu

ändern.

remote [9p]: Zur Fernsteuerung des Geräts unter Verwendung der

HKDV-900 oder eines anderen an den Anschluss VIDEO

CONTROL angeschlossenen Geräts.

Konfigurationsmenü

105

312

317

Menüpunkte in 300ern, bezüglich der Bearbeitung

Punktnummer Name des Punkts

311 ANALOG AUDIO EDIT PRESET

REPLACE FOR CH1

a)

313

314

ANALOG AUDIO EDIT PRESET

REPLACE FOR CH2

a)

ANALOG AUDIO EDIT PRESET

REPLACE FOR CH3

a)

ANALOG AUDIO EDIT PRESET

REPLACE FOR CH4

AUDIO EDIT MODE

a)

a)

Einstellungen

Wählen Sie die Methoden zur Einstellung der Schnittvoreinstellungen der digitalen Audiokanäle dieses Geräts CH1 bis CH4. Nehmen Sie diese Einstellungen bei Verwendung eines Editiergeräts (PVE-500,

BVE-600, etc.) oder einer Fernbedienung ohne Steuerfunktion für digitale Audioschnittvoreinstellungen vor.

Die Schnittvoreinstellungen der digitalen Audiokanäle dieses Geräts werden entsprechend den festgelegten analogen

Audioschnittvoreinstellungen des Editiergeräts oder der Fernbedienung ein- und ausgeschaltet.

no definition [nodef]: Nicht definiert

analog ch 1 [ch1]: Der Schnittvoreinstellung von Analogkanal 1 folgen.

analog ch 2 [ch2]: Der Schnittvoreinstellung von Analogkanal 2 folgen.

analog ch 1+ch 2 [ch1+2]: Der Schnittvoreinstellung von Analogkanal

1 oder 2 folgen.

(Die Standardeinstellungen jedes Punkts sind wie folgt)

311: analog ch 1 [ch1]

312: analog ch 2 [ch2]

313: no definition [nodef]

314: no definition [nodef]

Wahl des für den Linearschnitt verwendeten Audioübergangstyps.

cut edit [out]: Hartschnitt (der Ton endet am Ende des

Bearbeitungspunktes abrupt und bei der Wiedergabe tritt evtl.

Rauschen auf).

cross fade [cross]: Überblenden

319

320

329

330

331

332

PREREAD SELECT

a)

DIGITAL AUDIO PB PROCESS ON

EDIT POINT

ANALOG AUDIO EDIT PRESET

REPLACE FOR CH5

a)

ANALOG AUDIO EDIT PRESET

REPLACE FOR CH6

a)

ANALOG AUDIO EDIT PRESET

REPLACE FOR CH7

a)

ANALOG AUDIO EDIT PRESET

REPLACE FOR CH8

a)

Wählen Sie die Art des Preread-Schnittbetriebs.

audio/video [a/v]: Preread-Schnitt für Audio- und Videosignale.

audio: Preread-Schnitt nur für Audiosignale.

video: Preread-Schnitt nur für Videosignale.

Legen Sie die Bearbeitung von Audio in den Bearbeitungspunkten fest.

cut: Schnittarbeiten (möglicherweise endet der Ton am Ende des

Bearbeitungspunktes unvollständig).

fade: Aus- und Einblenden.

Wählen Sie die Methoden zur Einstellung der Schnittvoreinstellungen der digitalen Audiokanäle dieses Geräts CH5 bis CH8. Nehmen Sie diese Einstellungen bei Verwendung eines Editiergeräts (PVE-500,

BVE-600, etc.) oder einer Fernbedienung ohne Steuerfunktion für digitale Audioschnittvoreinstellungen vor.

Die Schnittvoreinstellungen der digitalen Audiokanäle dieses Geräts werden entsprechend den festgelegten analogen

Audioschnittvoreinstellungen des Editiergeräts oder der Fernbedienung ein- und ausgeschaltet.

no definition [nodef]: Nicht definiert

analog ch 1 [ch1]: Der Schnittvoreinstellung von Analogkanal 1 folgen.

analog ch 2 [ch2]: Der Schnittvoreinstellung von Analogkanal 2 folgen.

analog ch 1+ch 2 [ch1+2]: Der Schnittvoreinstellung von Analogkanal

1 oder 2 folgen.

a) Wenn die Option XDBK-105 installiert ist und Wartungsmenüpunkt M397 PORT CONFIGURATION auf „VTR mode“ eingestellt ist.

106

Konfigurationsmenü

Menüpunkte in 600ern, bezüglich Zeitcode, Metadaten und UMID

Punktnummer Name des Punkts

601 VITC POSITION

SEL-1 a)

Im Modus

59.94i/59.94P/

29.97P

Einstellungen

Wählen Sie die Zeile zum Einfügen von VITC-Signalen (SD-Ausgabe).

12H bis 16H bis 20H: Jede Zeile zwischen Zeile 12 und Zeile 20.

Im 50i/50P/

25P Modus

Hinweise

• Das VITC-Signal kann an zwei Stellen eingefügt werden. Um es an beiden Stellen einzufügen, stellen Sie die Punkte 601 und 602 ein.

• Im Modus 59.94i/59.94P/29.97P (J) hat die Ausgabe von

Breitbildinformationen Priorität, wenn OUTPUT im

Konfigurationsmenüpunkt 731 auf „auto“ steht und die VITC-Einfügezeile auf Zeile 16 steht.

• Im Modus 59.94i/59.94P/29.97P (UC) hat die Ausgabe von

Breitbildinformationen Priorität, wenn OUTPUT im

Konfigurationsmenüpunkt 731 auf „auto“ steht und die VITC-Einfügezeile auf Zeile 20 steht.

Wählen Sie die Zeile zum Einfügen von VITC-Signalen (SD-Ausgabe).

9H bis 19H bis 22H: Jede Zeile zwischen Zeile 9 und Zeile 22.

602

605

607

VITC POSITION

SEL-2 a)

Im Modus

59.94i/59.94P/

29.97P

Hinweis

Das VITC-Signal kann an zwei Stellen eingefügt werden. Um es an beiden

Stellen einzufügen, stellen Sie die Punkte 601 und 602 ein.

Wählen Sie die Zeile zum Einfügen von VITC-Signalen (SD-Ausgabe).

12H bis 18H bis 20H: Jede Zeile zwischen Zeile 12 und Zeile 20.

Im 50i/50P/

25P Modus

Hinweise

• Das VITC-Signal kann an zwei Stellen eingefügt werden. Um es an beiden Stellen einzufügen, stellen Sie die Punkte 601 und 602 ein.

• Im Modus 59.94i/59.94P/29.97P (J) hat die Ausgabe von

Breitbildinformationen Priorität, wenn OUTPUT im

Konfigurationsmenüpunkt 731 auf „auto“ steht und die VITC-Einfügezeile auf Zeile 16 steht.

• Im Modus 59.94i/59.94P/29.97P (UC) hat die Ausgabe von

Breitbildinformationen Priorität, wenn OUTPUT im

Konfigurationsmenüpunkt 731 auf „auto“ steht und die VITC-Einfügezeile auf Zeile 20 steht.

Wählen Sie die Zeile zum Einfügen von VITC-Signalen (SD-Ausgabe).

9H bis 21H bis 22H: Jede Zeile zwischen Zeile 9 und Zeile 22.

TCG REGEN MODE

Hinweis

Das VITC-Signal kann an zwei Stellen eingefügt werden. Um es an beiden

Stellen einzufügen, stellen Sie die Punkte 601 und 602 ein.

Wählen Sie das Signal, das regeneriert werden soll, wenn sich der

Zeitcodegenerator im Regenerationsmodus befindet.

TC&UB: Zeitcode und Benutzerbit werden regeneriert.

TC: Nur der Zeitcode wird regeneriert.

UB: Nur die Benutzerbit werden regeneriert.

U-BIT BINARY GROUP FLAG Wählen Sie die Benutzerbit, die im vom Zeitcodegenerator generierten

Zeitcode verwendet werden sollen.

000:not specified [000]: Nicht festgelegter Zeichensatz

001:iso character [001]: 8-Bit-Zeichen nach ISO 646 und ISO 2022

010:unassigned-1 [010]: Nicht festgelegt

011:unassigned-2 [011]: Nicht festgelegt

100:unassigned-3 [100]: Nicht festgelegt

101:page / line [101]: SMPTE 262M Seiten-/Zeilenmultiplexsystem

110:unassigned-4 [110]: Nicht festgelegt

111:unassigned-5 [111]: Nicht festgelegt

Konfigurationsmenü

107

Punktnummer Name des Punkts

610 REGEN CONTROL MODE

b)

611

618

619

Menüpunkte in 600ern, bezüglich Zeitcode, Metadaten und UMID

TC OUTPUT PHASE IN EE

MODE

c)

UPCONV EMBEDDED VITC

VITC

a)

a)

Einstellungen

Wählen Sie aus, ob der Zeitcode automatisch regeneriert werden soll.

manual [manu]: Der Zeitcodegenerator arbeitet gemäß den Einstellungen für TCG und PRST/RGN auf der Seite P4 TC des Funktionsmenüs, unabhängig davon, ob das Gerät als Recorder oder Wiedergabegerät fungiert.

assemble & insert [full]: Wenn dieses Gerät als Recorder schneidet, folgt der Zeitcodegenerator dem vom internen Speicher wiedergegebenen

Zeitcode.

Wählen Sie den Modus des Zeitcodes, der im E-E-Modus am Anschluss

TIME CODE OUT ausgegeben wird.

through [thru]: Unveränderte Ausgabe des am Anschluss TIME CODE IN zugeführten Zeitcodes.

video input phase [v-in]: Ausgabe eines mit dem Eingangsvideosignal in

Phase liegenden Zeitcodes.

video output phase [v-out]: Ausgabe eines mit dem

Ausgangsvideosignal in Phase liegenden Zeitcodes.

Wahl der Quelle des in die HD-SDI-Signalausgabe einzubettenden VITC, wenn während der Wiedergabe eines SD-Clips hochkonvertiert wird.

VITC: Wahl des VITC des SD-Clips.

LTC: Wahl des LTC des SD-Clips.

Wahl, ob der vom eingebauten Zeitcodegenerator generierte VITC während der IMX-Aufzeichnung aufgezeichnet werden soll.

off: Den intern generierten VITC nicht aufzeichnen.

on: Den intern generierten VITC aufzeichnen.

638

651

652

TIME CODE FOR VDCP

CONTROL

UMID SDI OUTPUT

UMID SD VANC LINE a)

Hinweis

Selbst wenn dieser Menüpunkt auf “off” steht, wird der VITC aufgezeichnet, wenn das Eingabevideosignal VITC enthält und die VITC-Zeile im

Menüpunkt 723 auf “throu” steht.

Stellen Sie den Zeitcode ein, der generiert werden soll, wenn der REC

INIT-Befehl oder der CUE WITH DATA-Befehl von einem mit dem VDCP kompatiblen Steuergerät ausgeführt wird.

REC:VDCP PB:TC [VDCP]: Der Aufzeichnungszeitcode läuft, bei

00:00:00:00 anfangend, kontinuierlich zum VDCP-Steuergerät fort.

Der Zeitcode zum Aufrufen ist mit dem Clip-Zeitcode identisch.

REC:TCG PB:TC [menu]: Der Aufzeichnungszeitcode hängt von den

Einstellungen der Menüpunkte bezüglich des Zeitcodegenerators ab.

Der Zeitcode zum Aufrufen ist mit dem Clip-Zeitcode identisch.

REC:VDCP PB:Zero Base [VDCP/0]: Der Aufzeichnungszeitcode läuft, bei 00:00:00:00 anfangend, kontinuierlich zum VDCP-Steuergerät fort.

Der Zeitcode zum Aufrufen wird unter Einstellung von 00:00:00:00 als

Zeitcodewert des ersten Bildes des Clips generiert.

REC:TCG PB:Zero Base [menu/0]: Der Aufzeichnungszeitcode hängt von den Einstellungen der Menüpunkte bezüglich des

Zeitcodegenerators ab. Der Zeitcode zum Aufrufen wird unter

Einstellung von 00:00:00:00 als Zeitcodewert des ersten Bildes des

Clips generiert.

Wählen Sie, ob der UMID im VANC des SDI-Ausgangs ausgegeben werden soll.

off: Nicht ausgeben

on: Ausgeben

Siehe „Verwendung von UMID-Daten“ (Seite 143) für weitere

Informationen zum UMID.

Wählen Sie die Zeile, in der der UMID ausgegeben wird, wenn Menüpunkt

651 auf „on“ steht.

12H, 13H, 15H, 16H, 17H, 18H, 19H (Modus 59.94i/59.94P/29.97P)

9H, 10H, 12H, 13H, 14H, 15H, 16H, 17H, 18H (Modus 50i/50P/25P)

Siehe „Verwendung von UMID-Daten“ (Seite 143) für weitere

Informationen zum UMID.

108

Konfigurationsmenü

Menüpunkte in 600ern, bezüglich Zeitcode, Metadaten und UMID

Punktnummer Name des Punkts

653 UMID HD VANC LINE

Einstellungen

Wählen Sie die Zeile, in der der UMID ausgegeben wird, wenn Menüpunkt

651 auf „on“ steht.

9H bis 17H bis 20H (im 59.94i, 50i, 29.97P, 25P, 23.98P Modus)

9H bis 17H bis 25H (im 59.94P, 50P Modus)

657

660

665

666

668

ESSENCE MARK SDI OUTPUT Wählen Sie, ob Inhaltsmarkierungen im SDI als VANC ausgegeben werden sollen.

off: Nicht ausgeben

on: Ausgeben

ESSENCE MARK SD VANC

LINE a)

Siehe „Verwendung von UMID-Daten“ (Seite 143) für weitere

Informationen zum UMID.

ESSENCE MARK HD VANC

LINE

Wählen Sie die Zeile, in der die Inhaltsmarkierungen ausgegeben werden sollen, wenn Menüpunkt 657 auf „on“ steht.

12H, 13H, 15H, 16H, 17H, 18H, 19H (Modus 59.94i/59.94P/29.97P)

9H, 10H, 12H, 13H, 14H, 15H, 16H, 17H, 18H (Modus 50i//50P/25P)

Wählen Sie die Zeile, in der die Inhaltsmarkierungen ausgegeben werden sollen, wenn Punkt 657 auf „on“ steht.

9H bis 17H bis 20H (Modus 59.94i, 50i, 29.97P, 25P, 23.98P)

9H bis 17H bis 25H (Modus 59.94P, 50P)

METADATA ITEM OUT Legen Sie fest, ob die Informationen aus den aufgezeichneten VANC-

Paketen in Datenelemente im DATA ITEM-Bereich von MXF-Dateien hinzugefügt werden sollen.

off: VANC-Paketinformationen nicht zu DATA ITEM hinzufügen.

on: VANC-Paketinformationen zu DATA ITEM hinzufügen.

USER META DATA OUTPUT IN

MXF

Wählen Sie, ob Benutzermetadaten in MXF-Dateien ausgegeben werden sollen.

off: Nicht ausgeben

on: Ausgeben a) Erscheint nicht, wenn sich das Gerät im Modus 23.98P befindet.

b) Wenn die Option XDBK-105 installiert ist und Wartungsmenüpunkt M397 PORT CONFIGURATION auf „VTR mode“ eingestellt ist.

c) Wenn der Wartungsmenüpunkt M397 PORT CONFIGURATION auf „VTR mode“ eingestellt ist.

Konfigurationsmenü

109

Menüpunkte in 700ern, bezüglich der Videosteuerung

Punktnummer Name des Punkts

703 BLANK LINE SELECT a)

705

707

Unterpunkt

ALL LINE

Im Modus

59.94i/59.94P/

29.97P (UC)

Im Modus

59.94i/59.94P/

29.97P (J)

Im 50i/50P/

25P Modus

LINE 12 ...

LINE 19

LINE 20

LINE 12 …

LINE 20

LINE 21

LINE 9 ...

LINE 22

LINE 23

EDGE SUBCARRIER

REDUCER MODE

a)

FORCED VERTICAL

INTERPOLATION OFF

Einstellungen

Schalten Sie die Freilassung des Videoausgabesignals für individuelle

Zeilen im vertikalen Leerintervall ein oder aus.

Das Y/C-Signal und ungerade/gerade Halbbilder werden gleichzeitig frei gelassen.

- - -: Spezifizierung der Freilassung für jede Zeile einzeln.

blank [blnk]: Unabhängig von der Einstellung anderer Unterpunkte alle in diesem Menüpunkt spezifizierbaren Zeilen frei lassen.

throu [thru]: Unabhängig von der Einstellung anderer Unterpunkte die

Freilassung für alle in diesem Menüpunkt spezifizierbaren Zeilen ausschalten.

Freilassung für Zeilen 12 bis 19 festlegen.

blank [blnk]: Freilassung ausführen

throu [thru]: Freilassung ausschalten

Freilassung für Zeile 20 festlegen.

blank [blnk]: Freilassung ausführen

half: Halb-Freilassung ausführen

throu [thru]: Freilassung ausschalten

Freilassung für Zeilen 12 bis 20 festlegen.

blank [blnk]: Freilassung ausführen

throu [thru]: Freilassung ausschalten

Freilassung für Zeile 21 festlegen.

blank [blnk]: Freilassung ausführen

half: Halb-Freilassung ausführen

throu [thru]: Freilassung ausschalten

Freilassung für Zeilen 9 bis 22 festlegen.

blank [blnk]: Freilassung ausführen

throu [thru]: Freilassung ausschalten

Freilassung für Zeile 23 festlegen.

half: Halb-Freilassung ausführen

throu [thru]: Freilassung ausschalten

Wahl zur Freigabe des Edge Subcarrier Reducer (ESR).

on: ESR-Aktivierung.

off: ESR nicht aktivieren.

Die„Y-add“-Funktion schaltet sich normalerweise während der Jog- oder

„variable Geschwindigkeit“-Wiedergabe automatisch ein. Dieser Punkt wählt, ob die „Y-add“-Funktion ein- oder ausgeschaltet wird.

auto: Schaltet die „Y-add“-Funktion automatisch ein.

forced YADD off [off]: Schaltet die „Y-add“-Funktion aus.

Die „Y-add“-Funktion ist eine Kreisfunktion, um das Videosignal während der Jog- oder „variable Geschwindigkeit“-Wiedergabe vertikal zu interpolieren, um die vertikalen Bewegungen des wiedergegebenen Bildes zu verringern.

110

Konfigurationsmenü

Menüpunkte in 700ern, bezüglich der Videosteuerung

Punktnummer Name des Punkts

710

713

715

716

717

INTERNAL VIDEO SIGNAL

GENERATOR

VIDEO SETUP REFERENCE

Einstellungen

Wählen Sie das vom internen Testsignalgenerator auszugebende

Testsignal. Wenn INT SG auf der Seite P1 INPUT des Funktionsmenüs auf

„ON“ eingestellt ist, gibt der interne Testsignalgenerator das gewählte

Testsignal aus. Dieses Signal kann auch aufgezeichnet werden.

Off [OFF]: Kein Testsignal ausgeben

75% Color Bars [CB75]: 75% Farbbalkensignal

100% Color Bars [CB100]: 100% Farbbalkensignal

Multi Burst [MLTBS]: Multiburst-Signal

10 steps [10STP]: 10-Schritte-Signal

Pulse and Bar [PLSBR]: Pulse und Bar-Signal

Ramp [RAMP]: Ramp-Signal

Black [BLACK]: Schwarzsignal

ARIB Color Bars [ARBCB]: ARIB-Farbbalkensignal (bearbeitete Breite:

100%)

Hinweis

„ARIB Color Bar“ kann nicht spezifiziert werden, wenn die SD-

Aufzeichnung gewählt wurde. Wenn „ARIB Color Bar“ gewählt wurde, wird die Auswahl in „75% Color Bars“ ([CB75]) geändert.

Stellen Sie die Videokonfigurationsmenge ein, die dem FBAS-

Ausgabesignal hinzugefügt wird (nur im Modus 59.94i/59.94P/29.97P).

Unterpunkt

OUTPUT

LEVEL

Im Modus

59.94i/59.94P/

29.97P (UC)

Im Modus

59.94i/59.94P/

29.97P (J)

VIDEO GAIN CONTROL a) b)

Fügen Sie den von diesem Punkt ausgewählten Setup-Pegel dem

Ausgabesignal hinzu.

0.0%, 7.5%

Fügen Sie den von diesem Punkt ausgewählten Setup-Pegel dem

Ausgabesignal hinzu.

0.0%, 7.5%

Stellen Sie den Video-Ausgabepegel des SD-Videoausgabesignals an den

Anschlüssen SD-SDI OUTPUT, COMPOSITE OUTPUT oder HDMI

OUTPUT ein.

2048 bis 0 bis 848

CHROMA GAIN CONTROL a) b)

CHROMA PHASE

CONTROL a) b)

Stellen Sie den Chroma-Ausgabepegel des SD-Videoausgabesignals an den Anschlüssen SD-SDI OUTPUT, COMPOSITE OUTPUT oder HDMI

OUTPUT ein.

2048 bis 0 bis 848

Stellen Sie die Chromaphase des SD-Videoausgabesignals an den

Anschlüssen SD-SDI OUTPUT, COMPOSITE OUTPUT oder HDMI

OUTPUT ein.

128 bis 0 bis 127

718 SETUP LEVEL (Modus 59.94i/

59.94P/29.97P)/BLACK LEVEL

(Modus 50i/25P) a) b)

719

720

SYSTEM PHASE SYNC

SYSTEM PHASE SC a) a)

Stellen Sie den Setup-Pegel (Schwarzpegel) des SD-Videoausgabesignals an den Anschlüssen SD-SDI OUTPUT, COMPOSITE OUTPUT oder HDMI

OUTPUT ein.

272 bis 0 bis 272

Stellen Sie die Sync-Phase des SD-Videoausgabesignals an den

Anschlüssen SD-SDI OUTPUT, COMPOSITE OUTPUT oder HDMI

OUTPUT ein.

128 bis 0 bis 127

Stellen Sie die Unterträgerphase des SD-Videoausgabesignals an den

Anschlüssen SD-SDI OUTPUT, COMPOSITE OUTPUT oder HDMI

OUTPUT ein.

0 bis 511

Konfigurationsmenü

111

Menüpunkte in 700ern, bezüglich der Videosteuerung

Punktnummer Name des Punkts

723

726

728

731

INPUT VIDEO BLANKING

Unterpunkt

1 ALL LINE

Einstellungen

Freilassung für die Zeilen im vertikalen Freilassungssignal von

Eingabevideosignalen ein- oder ausschalten. Zeilenkönnen individuell spezifiziert werden. Y/C Signale und gerade/ungerade Felder werden gleichzeitig freigelassen.

Freilassung in aufgezeichneten Signalen wird entsprechen den

Einstellungen ausgeführt.

---: Spezifizierung der Freilassung für jede Zeile einzeln

blank [blnk]: Unabhängig von der Einstellung anderer Unterpunkte alle in diesem Menüpunkt spezifizierbaren Zeilen freilassen.

throu [thru]: Unabhängig von der Einstellung anderer Unterpunkte die

Freilassung aller in diesem Menüpunkt spezifizierbaren Zeilen ausschalten.

2

|

10

LINE12-

LINE20

Im Modus

59.94i/59.94P/

29.97P

Freilassung für Zeilen 12 bis 20 festlegen.

blank [blnk]: Freilassung einschalten.

throu [thru]: Freilassung ausschalten.

2

|

15

LINE9-

LINE22

Im 50i/50P/25P

Modus

H BLANKING WIDTH a)

Freilassung für Zeilen 9 bis 22 festlegen.

blank [blnk]: Freilassung einschalten.

throu [thru]: Freilassung ausschalten.

Wählen Sie eine horizontale Freilassungsbreite des analogen

Videoausgabesignals.

narrow [narow]: Digitale Freilassung (eng)

wide: Analoge Freilassungsbreite (breit)

Wenn „wide“ gewählt wird, entspricht die horizontale Freilassungsbreite

SMPTE-170M und normalerweise wird die Freilassung breiter und das Bild schmaler. Es wird empfohlen, „narrow“ für die Bearbeitung zu wählen und später für die Ausstrahlung „wide“ zu wählen, um ein Signal gemäß dem

Standard auszugeben. Beachten Sie, dass „narrow“ immer für SDI-Signale gewählt werden muss.

OUTPUT SCH PHASE a)

Stellen Sie die Unterträgerphase H ein.

–512 bis 0 bis 511

WIDE MODE a)

Unterpunkt

Legen Sie fest, ob die Aufzeichnung und Wiedergabe mit zusätzlichen

Breitbildinformationen erfolgt.

1 INPUT

2 OUTPUT

Wahl, ob die Breitbildinformation bei der Aufzeichnung gespeichert werden soll.

auto: Automatisches Speichern von Breitbildinformationen, wenn diese in dem gewählten Eingabevideosignal entdeckt werden.

on: Breitbildinformation immer speichern.

off: Breitbildinformation nie speichern

Wählen Sie, ob Breitbildinformationen zum Signalausgang hinzugefügt werden sollen, wenn die Downkonverterausgabe auf Squeeze-Modus steht.

through [thru]: Nicht hinzufügen.

auto: Hinzufügen.

740 MASTER LEVEL (HD) b)

Hinweise

• Um Breitbildinformationen zum Ausgabesignal hinzuzufügen, ist außer diesem Punkt eine weitere Einstellung nötig. Setzen Sie im

Konfigurationsmenüpunkt 703 die Zeile 16 (Modus 59.94i/59.94P/29.97P

(J)), Zeile 20 (Modus 59.94i/59.94P/29.97P (UC)) oder Zeile 23 (Modus

50i/25P) auf „throu“.

• Im Modus 59.94i/59.94P/29.97P (J) hat die Ausgabe von

Breitbildinformationen Priorität, wenn die VITC-Einfügezeile im

Konfigurationsmenüpunkt 601 oder 602 auf Zeile 16 gesetzt ist.

• Im Modus 59.94i/59.94P/29.97P (UC) hat die Ausgabe von

Breitbildinformationen Priorität, wenn die VITC-Einfügezeile im

Konfigurationsmenüpunkt 601 oder 602 auf Zeile 20 gesetzt ist.

Stellen Sie die HD-Videosignalausgabe der Anschlüsse HD-SDI OUTPUT oder HDMI OUTPUT ein. Dies stellt die Pegel Y, PB und PR gleichzeitig ein.

–2048 bis 0 bis 846

112

Konfigurationsmenü

Menüpunkte in 700ern, bezüglich der Videosteuerung

Punktnummer Name des Punkts

741 Y LEVEL (HD) b)

742

743

745

746

747

PB LEVEL (HD)

PR LEVEL (HD) b) b)

SETUP LEVEL (HD)

SYNC PHASE (HD)

FINE (HD) b)

Einstellungen

Stellen Sie den Y-Pegel der HD-Videosignalausgabe der Anschlüsse

HD-SDI OUTPUT oder HDMI OUTPUT ein.

–2048 bis 0 bis 846

Stellen Sie den PB-Pegel der HD-Videosignalausgabe der Anschlüsse

HD-SDI OUTPUT oder HDMI OUTPUT ein.

–2048 bis 0 bis 846

Stellen Sie den PR-Pegel der HD-Videosignalausgabe der Anschlüsse

HD-SDI OUTPUT oder HDMI OUTPUT ein.

–2048 bis 0 bis 846

Stellen Sie den Setup-Pegel der HD-Videosignalausgabe der Anschlüsse

HD-SDI OUTPUT oder HDMI OUTPUT ein.

–272 bis 0 bis 272

Steuern Sie die H-Sync-Phase der HD-Videosignalausgabe der

Anschlüsse HD-SDI OUTPUT oder HDMI OUTPUT.

–128 bis 0 bis 127

Feinsteuern Sie die H-Sync-Phase der HD-Videosignalausgabe der

Anschlüsse HD-SDI OUTPUT oder HDMI OUTPUT.

0 bis 1023

a) Erscheint nicht, wenn sich das Gerät im Modus 23.98P befindet.

b) Dient im 1-in/1-out-Modus zum Anpassen des PB-Pegels. Dient im VTR-Modus zum Anpassen des PB/EE-Pegels.

Menüpunkte in 800ern, bezüglich der Audiosteuerung

Punktnummer Name des Punkts

802 DIGITAL AUDIO MUTING IN

SHUTTLE MODE

807

808

815

823

AUDIO OUTPUT PHASE

INTERNAL AUDIO SIGNAL

GENERATOR

AUDIO SAMPLING RATE

CONVERTER

Einstellungen

Stellen Sie die Audio-Stummschaltung während der Shuttle-Wiedergabe ein.

off: Nicht stumm geschaltet

on: Stumm geschaltet

Stellen Sie die Ausgabezeiten des digitalen Audiowiedergabesignals (nur

HD-SDI, SDI, AES/EBU) als hexadezimalen Wert mit 80 als Referenzpunkt ein. Die Ausgabezeit ist für kleinere Werte als 80 früher und für größere

Werte als 80 später. (80, 128 Abtastungen = ca. 2,7 ms, 80, 1 Abtastung = ca. 20

μs)

0 bis 80 bis FF: Die Werte können in diesem Bereich eingestellt werden.

Wählen Sie die Betriebsart des internen Audio-Testsignal-Generators.

off: Kein Testsignal ausgeben

silence [silnc]: Stummes Signal

1kHz sine [1kHz]: 1-kHz-/ –20 dB FS-Sinuswellensignal

Wenn der Punkt INT SG auf Seite P1 AUDIO des Funktionsmenüs auf

„ON“ gesetzt wird, läuft der interne Signalgenerator und gibt gleichzeitig

Testsignale an die Kanäle 1 bis 8 aus (siehe Seite 42).

Wählen Sie den Betriebsmodus des Abtastfrequenz-Umwandlers für die

AES/EBU-Eingabe auf den Kanälen 1 bis 8.

off: Nicht ausführen.

on: Ausführen.

Non-Audio-Flags in der digitalen Audioausgabe steuern.

NON-AUDIO FLAG PB

Unterpunkt

1 CH1/CH2

2 CH3/CH4

3 CH5/CH6

4 CH7/CH8

Während der Wiedergabe (außer im E-E-Modus), Non-Audio-Flags in der digitalen Audioausgabe auf die folgenden Zustände einstellen.

on: Eingestellt (Nicht-Audio-Daten)

auto: Wie folgt einstellen.

• Wenn Daten von dem Medium ausgelesen werden und bestätigt werden: Daten folgen.

• Wenn Daten von dem Medium nicht bestätigt werden: Derzeitigen

Status beibehalten.

Konfigurationsmenü

113

Menüpunkte in 800ern, bezüglich der Audiosteuerung

Punktnummer Name des Punkts

824

828

831

ANALOG LINE OUTPUT

SELECT

Einstellungen

Wählen Sie die analogen Audiosignale (Tracks 1 bis 8), die den

Audioausgabekanälen 1 und 2 zugewiesen werden.

tr1/2: Tracks 1 und 2 den Audioausgangskanälen 1 und 2 zuweisen.

tr3/4: Tracks 3 und 4 den Audioausgangskanälen 1 und 2 zuweisen.

tr5/6: Tracks 5 und 6 den Audioausgangskanälen 1 und 2 zuweisen.

tr7/8: Tracks 7 und 8 den Audioausgangskanälen 1 und 2 zuweisen.

SDI AUDIO OUTPUT SELECT Wählen Sie die Audiosignale, die den SDI-Audioausgabekanälen

Unterpunkt zugewiesen werden.

1 CH1/CH2

2 CH3/CH4

tr1/2: Tracks 1 und 2 den Audioausgangskanälen 1 und 2 zuweisen.

tr3/4: Tracks 3 und 4 den Audioausgangskanälen 1 und 2 zuweisen.

tr5/6: Tracks 5 und 6 den Audioausgangskanälen 1 und 2 zuweisen.

tr7/8: Tracks 7 und 8 den Audioausgangskanälen 1 und 2 zuweisen.

tr1/2: Tracks 1 und 2 den Audioausgangskanälen 3 und 4 zuweisen.

tr3/4: Tracks 3 und 4 den Audioausgangskanälen 3 und 4 zuweisen.

tr5/6: Tracks 5 und 6 den Audioausgangskanälen 3 und 4 zuweisen.

tr7/8: Tracks 7 und 8 den Audioausgangskanälen 3 und 4 zuweisen.

TS OUT AUDIO MODE a) b)

Wahl der Anzahl der Audioausgabekanäle für DVB-ASI TS-Signale.

4ch: 4 Kanäle

2ch: 2 Kanäle a) Bei installierter optionaler PDBK-202.

c) Erscheint nicht, wenn sich das Gerät im Modus 23.98P befindet.

Menüpunkte in 900ern, bezüglich der digitalen Verarbeitung

Punktnummer Name des Punkts

906 STOP FREEZE CONTROL

920 SD-SDI H-ANC CONTROL

Unterpunkt

1 AUDIO 5CH-8CH a)

Einstellungen

Dieser Menüpunkt funktioniert nur mit der XDS-PD1000/PD2000.

Wahl zur Aktivierung der STOP FREEZE-Funktionen bei der Wiedergabe einer Professional Disc.

disable [dis]: Funktion deaktivieren (Schwarzbild im Standby-Modus).

enable [ena]: Funktion aktivieren (Standbildanzeige im Standby-Modus).

Wählen Sie, ob der SDI-Ausgabe Informationen hinzugefügt werden sollen.

925

2 RP188 ATC

HDMI OUTPUT SELECT a)

off: Den Kanälen 5 bis 8 keine digitalen Audiodaten hinzufügen.

on: Den Kanälen 5 bis 8 digitale Audiodaten hinzufügen.

off: Keine RP188-Zeitcodedaten hinzufügen.

on: RP188-Zeitcodedaten hinzufügen.

Wählen Sie die Auflösung des Videos, das vom Anschluss HDMI OUTPUT ausgegeben wird.

1080i, 480i, 480P (Modus 59.94i, 29.97P)

1080i, 576i, 576P (Modus 50i, 25P)

720P, 480i, 480P (Modus 59.94P)

114

Konfigurationsmenü

Menüpunkte in 900ern, bezüglich der digitalen Verarbeitung

Punktnummer Name des Punkts

926

DVB-ASI SETTING

Unterpunkt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

I/O MODE

TS MODE

c)

a) b)

ENC RATE(Mbps)

RESOLUTION

c)

PROGRAM NUMBER

OUTPUT MODE

PACKET LENGTH

META PACKET OUT

PID(PMT)

Einstellungen

Stellt den Parameter für DVB-ASI-Ausgang ein und bestimmt die Nummer des zu empfangenden Programms, wenn DVB-ASI-Signale eingegeben werden.

DVB-ASI-Eingang/-Ausgang einstellen.

input [in]: Fest eingestellter Eingabemodus

output [out]: Fest eingestellter Ausgabemodus

Wahl des TS-Modus. (nur Modus 59.94i/29.97P/50i/25P).

HDV: HDV-Modus

Manual [manu]: Codierungsfrequenz-Modus

Bestimmen der Codierungsfrequenz.

15.00Mbps bis 25.00 bis 43.25Mbps: Bestimmen der

Codierungsfrequenz. Sie können die Frequenz in Einheiten von 0,01

Mbps festlegen (oder in Einheiten von 0,20 Mbps, wenn Sie die Taste

SHIFT gedrückt halten).

- - -: Wenn der Unterpunkt TS MODE des Menüpunkts 926 auf „HDV“ eingestellt ist.

Wählt die Anzahl der horizontalen Pixel für das 1080i-Format. (nur Modus

59.94i/29.97P/50i/25P).

1440: 1440

Wenn der Unterpunkt TS MODE des Menüpunkts 926 auf „HDV“ eingestellt ist, ist dies fest auf „1440“ eingestellt.

Wenn die Codierungsfrequenz niedriger als 35.00 Mbps eingestellt ist, mit dem Unterpunkt ENC RATE(Mbps), ist dies auch fest auf „1440“ eingestellt.

1920: 1920

Bestimmt eine Programmnummer des DVB-ASI-Eingangsignals/-

Ausgangsignals.

1 bis 100 bis 65535: Stellt die Programmnummer (dezimal) ein.

Diese kann in Einheiten von 1 (oder 200, wenn Sie die Taste SHIFT gedrückt halten) eingestellt werden.

- - -: Wenn der Unterpunkt TS MODE des Menüpunkts 926 auf „HDV“ eingestellt ist.

Wahl des Ausgabemodus.

Packet [packt]: Paketmodus

Burst: Burstmodus

Wahl der Paketlänge.

188Byte [188B]: 188 Byte

204Byte [204B]: 204 Byte

Bestimmt die Ausgabe des Metadatenpakets des DVB-ASI TS-Signals.

on: Metadatenpakete ausgeben.

off: Metadatenpakete nicht ausgeben

- - -: Wenn der Unterpunkt TS MODE des Menüpunkts 926 auf „HDV“ eingestellt ist.

Ändert den PID-Wert des PMT-Pakets für DVB-ASI-Ausgang.

30 bis 81 bis 1FFE: Einstellen des PID-Werts (als hexadezimaler Wert).

Der Wert kann über den Bereich von 0030h bis 1FFEh in Einheiten von

1h (oder 200h, wenn Sie die Taste SHIFT gedrückt halten) eingestellt werden.

- - -: Wenn der Unterpunkt TS MODE des Menüpunkts 926 auf „HDV“ eingestellt ist.

Hinweis

Verwenden Sie nicht denselben PID-Wert wie den eines anderen

Unterpunkts.

Konfigurationsmenü

115

Menüpunkte in 900ern, bezüglich der digitalen Verarbeitung

Punktnummer Name des Punkts

926 10 PID(PCR)

Einstellungen

Ändert den PID-Wert des PCR-Pakets für DVB-ASI-Ausgang.

30 bis 134 bis 1FFE: Einstellen des PID-Werts (als hexadezimaler Wert).

Der Wert kann über den Bereich von 0030h bis 1FFEh in Einheiten von

1h (oder 200h, wenn Sie die Taste SHIFT gedrückt halten) eingestellt werden.

- - -: Wenn der Unterpunkt TS MODE des Menüpunkts 926 auf „HDV“ eingestellt ist.

11

12

PID(VIDEO)

PID(AUDIO)

Hinweis

Verwenden Sie nicht denselben PID-Wert wie den eines anderen

Unterpunkts.

Ändert den PID-Wert des VIDEO-Pakets für DVB-ASI-Ausgang.

30 bis 810 bis 1FFE: Einstellen des PID-Werts (als hexadezimaler Wert).

Der Wert kann in Einheiten von 1 (oder 200, wenn Sie die Taste SHIFT gedrückt halten) eingestellt werden.

- - -: Wenn der Unterpunkt TS MODE des Menüpunkts 926 auf „HDV“ eingestellt ist.

Hinweis

Verwenden Sie nicht denselben PID-Wert wie den eines anderen

Unterpunkts.

Ändert den PID-Wert des AUDIO-Pakets für DVB-ASI-Ausgang.

30 bis 814 bis 1FFE: Einstellen des PID-Werts (als hexadezimaler Wert).

Der Wert kann in Einheiten von 1 (oder 200, wenn Sie die Taste SHIFT gedrückt halten) eingestellt werden.

- - -: Wenn der Unterpunkt TS MODE des Menüpunkts 926 auf „HDV“ eingestellt ist.

930

931

13

14

PID(AUX1)

PID(AUX2)

Hinweis

Verwenden Sie nicht denselben PID-Wert wie den eines anderen

Unterpunkts.

Ändert den PID-Wert des AUX1-Pakets für DVB-ASI-Ausgang.

30 bis 815 bis 1FFE: Einstellen des PID-Werts (als hexadezimaler Wert).

Der Wert kann in Einheiten von 1 (oder 200, wenn Sie die Taste SHIFT gedrückt halten) eingestellt werden.

- - -: Wenn der Unterpunkt TS MODE des Menüpunkts 926 auf „HDV“ eingestellt ist.

Hinweis

Verwenden Sie nicht denselben PID-Wert wie den eines anderen

Unterpunkts.

Ändert den PID-Wert des AUX2-Pakets für DVB-ASI-Ausgang.

30 bis 811 bis 1FFE: Einstellen des PID-Werts (als hexadezimaler Wert).

Der Wert kann in Einheiten von 1 (oder 200, wenn Sie die Taste SHIFT gedrückt halten) eingestellt werden.

- - -: Wenn der Unterpunkt TS MODE des Menüpunkts 926 auf „HDV“ eingestellt ist.

DOWN CONVERTER MODE a)

DOWN CONVERTER LETTER

BOX MODE a)

Hinweis

Verwenden Sie nicht denselben PID-Wert wie den eines anderen

Unterpunkts.

Wählen Sie den Downkonverter-Modus.

EDGE CROP [CROP]: Edge-Crop-Modus wählen.

LETTER BOX [L-BOX]: Letter-Box-Modus wählen.

SQUEEZE [SQUEZ]: Squeeze-Modus wählen.

Wählen Sie das Bildseitenverhältnis der Downkonverterausgabe, wenn

Menüpunkt 930 auf „LETTER BOX“ eingestellt ist.

16:9: Einstellung des Bildformats der HD-SD-Konverterausgabe auf 16:9

14:9: Einstellung des Bildformats der HD-SD-Konverterausgabe auf 14:9

13:9: Einstellung des Bildformats der HD-SD-Konverterausgabe auf 13:9

116

Konfigurationsmenü

Menüpunkte in 900ern, bezüglich der digitalen Verarbeitung

Punktnummer Name des Punkts

932

934

935

936

937

938

939

940

942

943

944

950

951

952

953

954

H CROP POSITION (DC) a)

Einstellungen

Stellen Sie den H-Schnitt (die horizontale Position, wenn Sie im

Randschnittmodus schneiden) der Downkonverterausgabe ein, wenn

Menüpunkt 930 auf „EDGE CROP“ steht.

–120 bis 0 bis 120

CROSS COLOR (DC) a)

Stellen Sie die Cross-Farbeinstellung des Downkonverters ein.

0 bis 8 bis 15

DETAIL GAIN (DC)

LIMITER (DC) a) a)

Stellen Sie die Bildverbesserung des Downkonverters ein. Anpassen der

Schärfe der Randverstärkung.

0 bis 7F (HEX)

Stellen Sie die Bildverbesserung des Downkonverters ein. Stellen Sie die maximale hinzugefügte Detailebene ein, um das Ursprungssignal zu verstärken.

0 bis 20 (HEX) bis 3F (HEX)

CRISP (DC)

(DC) a) a)

LEVEL DEPEND THRESHOLD

H DETAIL FREQUENCY (DC)

H/V RATIO (DC) a) a)

Stellen Sie die Bildverbesserung des Downkonverters ein. Stellen Sie die

Schwellenamplitude zur Verstärkung ein (Amplituden, die geringer sind als die Schwellenamplitude werden nicht verstärkt).

0 bis F (HEX)

Stellen Sie die Bildverbesserung des Downkonverters ein. Stellen Sie den

Helligkeitsbereich der Randverstärkung ein.

0 bis 8 bis F (HEX)

Stellen Sie die Bildverbesserung des Downkonverters ein. Stellen Sie die

Zentralfrequenz der Randverstärkung ein.

2.6MHz, 3.4MHz, 3.9MHz, 4.6MHz

Stellen Sie die Bildverbesserung des Downkonverters ein. Stellen Sie das horizontale/vertikale Bildverhältnis der Randverstärkung ein.

0 bis 3 bis 7

V FILTER SELECT (DC) a) c)

CROSS COLOR CRISP (DC) a)

Stellen Sie den vertikalen Interpolationsfilterkoeffizienten für die

Downkonverterausgabe (nur im Modus 1080) ein.

Ist der eingestellte Wert groß, ist die vertikale Auflösung hoch.

1 bis 3

Stellen Sie den Cross-Farb-Crisp-Pegel für die Downkonverterausgabe ein.

0 bis 4 bis F (HEX)

D/C LEGALIZE (DC) Wählt für die Downkonverterausgabe, ob Signale mit einem niedrigeren

Pegel als dem Grundpegel unterdrückt werden sollen.

off: Signale nicht unterdrücken, die niedriger als der Grundpegel sind.

on: Signale unterdrücken, die niedriger als der Grundpegel sind.

UP CONVERTER MODE a)

Wählen Sie den Upkonverter-Modus.

EDGE CROP [CROP]: Edge-Crop-Modus wählen.

LETTER BOX [L-BOX]: Letter-Box-Modus wählen.

SQUEEZE [SQUEZ]: Squeeze-Modus wählen.

H CROP POSITION (UC) a)

LETTER BOX POSITION (UC) a)

Wenn Menüpunkt 950 auf „LETTER BOX“ steht, stellen Sie die vertikale

Lage der Position ein, an der das Bild im Letterboxmodus für die

Upkonverterausgabe geschnitten wird.

–120 bis 0 bis 120

UP CONVERTER PROCESS a)

Wählen Sie das Quellbild für die Konvertierung von SD zu HD.

FIELD: Halbbilder verwenden

ADAPTIVE [ADAPT]: Es wird automatisch ein Voll- oder Halbbild ausgewählt.

DETAIL GAIN (UC) a)

Stellen Sie den H-Schnitt (die horizontale Position, wenn Sie im

Randschnittmodus schneiden) der Upkonverterausgabe ein, wenn

Menüpunkt 950 auf „EDGE CROP“ steht.

–120 bis 0 bis 120

Stellen Sie den Bildverstärker des Upkonverters ein. Anpassen der Schärfe der Randverstärkung.

00 (HEX) bis 40 (HEX) bis 7F (HEX)

Konfigurationsmenü

117

Menüpunkte in 900ern, bezüglich der digitalen Verarbeitung

Punktnummer Name des Punkts

955

956

957

958

959

LIMITER (UC) a)

Einstellungen

Stellen Sie den Bildverstärker des Upkonverters ein. Stellen Sie die maximale hinzugefügte Detailebene ein, um das Ursprungssignal zu verstärken.

00 (HEX) bis 20 (HEX) bis 3F (HEX)

CRISP THRESHOLD (UC) a)

Stellen Sie den Bildverstärker des Upkonverters ein. Stellen Sie die

Schwellenamplitude zur Verstärkung ein (Amplituden, die geringer sind als die Schwellenamplitude werden nicht verstärkt).

00 (HEX) bis 08 (HEX) bis 0F (HEX)

LEVEL DEPEND THRESHOLD

(UC) a)

Stellen Sie den Bildverstärker des Upkonverters ein. Stellen Sie den

Helligkeitsbereich der Randverstärkung ein.

00 (HEX) bis 08 (HEX) bis 0F (HEX)

H DETAIL FREQUENCY (UC) a)

Stellen Sie den Bildverstärker des Upkonverters ein. Stellen Sie die zentrale Frequenz und die Frequenzeigenschaften der Randverstärkung ein.

3.2MHz: 3,2 MHz ±1,1 MHz

4.5MHz: 4,5 MHz ±1,4 MHz

5.0MHz: 5,0 MHz ±0,7 MHz

4.0MHz: 4,0 MHz ±2,0 MHz

H/V RATIO (UC) a)

Stellen Sie den Bildverstärker des Upkonverters ein. Stellen Sie das horizontale/vertikale Bildverhältnis der Randverstärkung ein.

00 (HEX) bis 03 (HEX) bis 07 (HEX)

118

Konfigurationsmenü

Menüpunkte in 900ern, bezüglich der digitalen Verarbeitung

Punktnummer Name des Punkts

965 IMAGE ENHANCER (INPUT UP

CONVERTER)

a)

Einstellungen

Konfigurieren des Vorgangs des Bildverstärkers des Up-Konverters für SD

Eingabe getrennt von den Einstellungen für Wiedergabe (Menüpunkte 950 bis 959).

Unterpunkt

1 ENH SETTING

pb: Bei Eingabe von SD-Signalen wird dafür gesorgt, dass der

Bildverstärker des Up-Konverters den Einstellungen für die

Wiedergabe folgt (Menüpunkte 950 bis 959). (Einstellungen für

Unterpunkte 2 bis 11 unter Menüpunkt 965 werden ungültig).

input: Bei Eingabe von SD-Signalen wird dafür gesorgt, dass der

Bildverstärker des Up-Konverters den Einstellungen der Unterpunkte 2 bis 11 des Menüpunkts 965 folgt (separate Einstellungen bei der

Eingabe von SD-Signalen von denen während der Wiedergabe).

2 CONVERT

3

4

5

6

H CROP P

L BOX P

CNV PROC

DETAIL

Wählen Sie den Upkonverter-Modus.

EDGE CROP [CROP]: Edge-Crop-Modus wählen.

LETTER BOX [L-BOX]: Letter-Box-Modus wählen.

SQUEEZE [SQUEZ]: Squeeze-Modus wählen.

Wenn der Unterpunkt CONVERT auf „CROP“ steht, Einstellung der H-

Schnitt-Position (horizontaler Schnitt) für die Up-Konverterausgabe im

Randschnittmodus.

–120 bis 0 bis 120

Wenn der Unterpunkt CONVERT auf „L-BOX“steht, stellen Sie die vertikale

Lage der Position ein, an der das Bild im Letterboxmodus für die

Upkonverterausgabe geschnitten wird.

–120 bis 0 bis 120

Wählen Sie das Quellbild für die Konvertierung von SD zu HD.

FIELD: Halbbilder verwenden

ADAPTIVE [ADAPT]: Es wird automatisch ein Voll- oder Halbbild ausgewählt.

Stellen Sie den Bildverstärker des Upkonverters ein. Einstellen der Schärfe der Randverstärkung.

00 bis 40 bis 7F (als hexadezimaler Wert)

7 LIMITER

8

9

10

11

CRISP

DEPEND

H DETL F

HV RATIO

Stellen Sie den Bildverstärker des Upkonverters ein. Stellen Sie die maximale hinzugefügte Detailebene ein, um das Ursprungssignal zu verstärken.

00 bis 20 bis 3F (als hexadezimaler Wert)

Stellen Sie den Bildverstärker des Upkonverters ein. Stellen Sie die

Schwellenamplitude so ein, dass keine geringen Amplituden verstärkt werden.

00 bis 08 bis 0F (als hexadezimaler Wert)

Stellen Sie den Bildverstärker des Upkonverters ein. Stellen Sie den

Helligkeitsbereich der Randverstärkung ein.

00 bis 08 bis 0F (als hexadezimaler Wert)

Stellen Sie den Bildverstärker des Upkonverters ein. Stellen Sie die zentrale Frequenz und die Frequenzeigenschaften der Randverstärkung ein.

3.2MHz: 3,2 MHz ±1,1 MHz

4.5MHz: 4,5 MHz ±1,4 MHz

5.0MHz: 5,0 MHz ±0,7 MHz

4.0MHz: 4,0 MHz ±2,0 MHz

Stellen Sie den Bildverstärker des Upkonverters ein. Stellen Sie das horizontale/vertikale Bildverhältnis der Randverstärkung ein.

00 bis 03 bis 07 (als hexadezimaler Wert)

a) Erscheint nicht, wenn sich das Gerät im Modus 23.98P befindet.

b) Bei installierter optionaler PDBK-202 c) Erscheint nicht, wenn sich das Gerät im Modus 720P befindet.

Konfigurationsmenü

119

Funktionen des erweiterten Menüs

Das erweiterte Menü kann auf dieselbe Weise wie das

Basismenü genutzt werden.

Da das erweiterte Menü unter den werkseitigen

Einstellungen nicht angezeigt wird, muss seine Anzeige erst freigegeben werden.

Anzeige des erweiterten Menüs freigeben

Führen Sie Folgendes aus, um das Wartungsmenü zu verwenden.

1

Halten Sie die Tasten PAGE/HOME und SHIFT gedrückt, und drücken Sie die Taste MENU.

Das Wartungsmenü erscheint auf dem Bildschirm des

Videomonitors.

4

Drehen Sie den Regler PUSH SET, um „ENABLE“ zu wählen und drücken Sie die Funktionstaste SAVE

(F5).

Die Meldung „NOW SAVING...“ erscheint auf dem

Bildschirm des Videomonitors, während die neuen

Einstellungen gespeichert werden. Nach der

Beendigung des Speichervorgangs kehrt der

Bildschirm des Videomonitors zu seiner normalen

Anzeige zurück.

Wenn Sie danach das Menü anzeigen und den Punkt

Anzeige ändern, erscheint das erweiterte Menü nach dem Basismenü.

2

Drehen Sie den Regler PUSH SET, um „M4 SETUP

MAINTENANCE“ zu wählen, drücken Sie dann den

Regler PUSH SET oder die Funktionstaste SELECT

(F2).

Die Unterpunkte von M4: SETUP MAINTENANCE erscheinen.

3

Drehen Sie den Regler PUSH SET, um „M40

EXTENDED MENU“ zu wählen, drücken Sie dann den Regler PUSH SET oder die Funktionstaste

SELECT (F2).

Der Einstellungsbildschirm für M40: EXTENDED

MENU erscheint.

120

Konfigurationsmenü

Wartungsmenü

Punkte des Wartungsmenüs

Die folgenden Tabellen zeigen die Punkte des

Wartungsmenüs.

• Die Werte in der Spalte „Einstellung“ sind die Werte, die auf den Einstellbildschirmen erscheinen. Die Werte in eckigen Klammern [ ] sind die auf den

Menübildschirmen angezeigten Werte (wenn sie sich von den Werten auf den Einstellbildschirmen unterscheiden).

• Die unterstrichenen Werte sind Werksvoreinstellungen.

Schlagen Sie die Informationen zu den hier nicht erläuterten Einstellungen der Menüpunkte M1: ADJUST und M2: SERVICE SUPPORT im Wartungshandbuch nach.

Punkt

M22: OPTION

SETTING

DVB-ASI I/O

M2: SERVICE SUPPORT: Die Wartung betreffende Punkte

REDUNDANT PSU

Einstellung

Stellen Sie optionale Zustände der Installation ein.

Stellen Sie ein, ob die optionale XDBK-101 als zusätzliche Stromversorgung installiert wird (doppelte Stromversorgung).

ON: Doppelte Stromversorgung

OFF: Keine doppelte Stromversorgung

Legen Sie fest, ob die optionale PDBK-202 installiert werden soll.

on: Installieren.

off: Nicht installieren.

Punkt

M30: SOFTWARE VERSION

M31: SERIAL NUMBER

M33: FILE I/F CONFIG

FOLDER STYLE

M36: HOURS METER RESET

H11: OPE HOURS

M3: OTHERS: Andere Einstellungspunkte

Einstellung

Anzeige der Software-Version des Geräts.

Anzeige der Seriennummer und der Media Access Control (MAC)-Adresse dieses Geräts.

Wählen Sie aus, dass die Verzeichnisstruktur an der Seite des Computers angezeigt wird, wenn auf dieses Gerät mittels FTP/CIFS-Verbindung zugegriffen wird.

xdcam style [xdcam]: Eine Struktur, die mit bestehenden XDCAM-Geräten

übereinstimmt

xds style [xds]: Eine Struktur, die mehrere Medien unterstützt

Zurücksetzen der Anzeige rücksetzbarer Punkte des Betriebsstundenzählers.

Wartungsmenü

121

Punkt

M37: AUDIO

CONFIG

M39: OTHER

CONFIG

M370: HEAD ROOM

M3: OTHERS: Andere Einstellungspunkte

Einstellung

Wählen Sie den Audioreferenzpegel (Headroom).

–20dB, –18dB, –16dB, –12dB, EBUL

M371: DATA LEN

Hinweis

EBUL kann nur bei einer Systemfrequenz von 50i/25P ausgewählt werden.

Wählen Sie die Audiokanalkonfiguration für IMX-Aufzeichnung.

16bit x 8ch [16x8]: 16-Bit, 8-Kanal Konfiguration

24bit x 4ch [24x4]: 24-Bit, 4-Kanal Konfiguration

M372: NON-AUDIO INPUT Wählen Sie, ob digitale Audiosignale während der Aufzeichnung als Nicht-

Unterpunkt

Audiosignale behandelt werden sollen.

audio: Als lineare PCM-Audiosignale behandeln

1 Tr1/Tr2 data: Als Nicht-Audiosignale behandeln

2 Tr3/Tr4

3 Tr5/Tr6

4 Tr7/Tr8

M373: IN LEVEL

Unterpunkt

1 CH1/3/5/7

2 CH2/4/6/8

Stellen Sie die Obergrenze für den Signalpegel der Audiokanäle 1/3/5/7 oder 2/

4/6/8 ein.

+4dB, 0dB, –3dB, –6dB, EBUL

M377: OUT LEVEL

Hinweis

EBUL kann nur bei einer Systemfrequenz von 50i/25P ausgewählt werden.

Stellen Sie den Referenz-Pegel für Audioausgabesignale ein.

+4dB, 0dB, –3dB, –6dB, EBUL

M391: VITC REC

M395: FRMT MEDIA

M397: PORT

CONFIGURATION

M398: VDCP STATUS

MODE

Hinweis

EBUL kann nur bei einer Systemfrequenz von 50i/25P ausgewählt werden.

Wählen Sie aus, ob der VITC der HDSDI-Eingangssignale im LTC-User-Bits-

Bereich aufgezeichnet werden soll.

disable [dis]: Nicht aufzeichnen.

enable [ena]: Aufzeichnen.

Hinweise

• VITC-Aufzeichnung funktioniert nur, wenn hierfür „enable“ gewählt ist sowie im Funktionsmenü auf der Seite P4 TC für F1:TCG die Einstellung „EXT“ und für F2:PRST/RGN die Einstellung „TC“ gewählt ist.

• Bei Auswahl von „enable“ wird während der Wiedergabe der Wert im Bereich der User-Bits für VITC ausgegeben. Beachten Sie, dass der Wert im Bereich der User-Bits für VITC auch dann ausgegeben wird, wenn Clips wiedergegeben werden, die ohne Verwendung dieser Funktion aufgezeichnet wurden.

• Diese Einstellung hat keine Auswirkung bei Aufnahme/Wiedergabe im SD-

Format.

Legen Sie fest, ob der Befehl Format Media des Clip-Menüs deaktiviert werden soll.

disable [dis]: Deaktivieren des Format Media-Befehls.

enable [ena]: Aktivieren des Format Media-Befehls.

Legen Sie den Anschlussbetriebsmodus fest.

1-in/1-out mode [i/o]: Anschlüsse funktionieren unabhängig voneinander.

VTR mode [vtr]: Anschlüsse funktionieren zusammen als Eingabe- und

Ausgabeanschlüsse.

Stellen Sie ein, welche Vorgänge im VDCP-Status widergespiegelt werden sollen.

VDCP [vdc]: Nur Vorgänge per VDCP werden im VDCP-Status widergespiegelt.

VDCP/FP/NetRMT [all]: Vorgänge über VDCP, Remote-Verbindungen und

Frontplatte werden im VDCP-Status widergespiegelt.

122

Wartungsmenü

Punkt

M3A: GPIO SETUP

5

6

7

8

2

3

4

Unterpunkt

1 IN 1

IN 2

IN 3

IN 4

OUT 1

OUT 2

OUT 3

OUT 4

M3: OTHERS: Andere Einstellungspunkte

Einstellung

Stellen Sie die Befehle und Statusanzeigen ein, die den Stiften des GPIO-

Anschlusses zugewiesen werden sollen.

off: Keinen Befehl oder Status zuweisen.

Den Stiften IN 1 bis IN 4 zuzuweisende Befehle:

PB-STOP COMMAND [P.STP]: STOP-Befehl an den Wiedergabeport

PB-PLAY COMMAND [PLAY]: PLAY-Befehl an den Wiedergabeport

PB-RECUE COMMAND [RECUE]: RECUE-Befehl an den Wiedergabeport

REC-STOP COMMAND [R.STP]: STOP-Befehl an den Aufnahmeport

REC-REC COMMAND [REC]: REC-Befehl an den Aufnahmeport

Den Stiften OUT 1 bis OUT 4 zuzuweisende Statusanzeigen:

ALARM STATUS [ALARM]: Status des Alarms (Bei Fehlern ON)

ALARM2 STATUS [ALARM2]: Status des Alarms 2 (Bei Fehlern oder

Warnungen ON)

PB-STOP STATUS [P.STP]: Stoppstatus des Wiedergabeanschlusses

PB-PLAY STATUS [PLAY]: Wiedergabestatus des Wiedergabeports

REC-REC STATUS [REC]: Aufnahmestatus des Aufnahmeports

Stellen Sie den Stift IN 1 zuzuweisenden Befehl ein.

PB-STOP COMMAND [P.STP]

Stellen Sie den Stift IN 2 zuzuweisenden Befehl ein.

PB-PLAY COMMAND [PLAY]

Stellen Sie den Stift IN 3 zuzuweisenden Befehl ein.

PB-RECUE COMMAND [RECUE]

Stellen Sie den Stift IN 4 zuzuweisenden Befehl ein.

off

Stellen Sie den Stift OUT 1 zuzuweisenden Status ein.

PB-PLAY STATUS [PLAY]

Stellen Sie den Stift OUT 2 zuzuweisenden Status ein.

off

Stellen Sie den Stift OUT 3 zuzuweisenden Status ein.

off

Stellen Sie den Stift OUT 4 zuzuweisenden Status ein.

ALARM STATUS [ALARM]

Wartungsmenü

123

M3: OTHERS: Andere Einstellungspunkte

Punkt

M3B: VANC RX

PARAMETER

Einstellung

M3B0: VANC RX PACKET Zur Einstellung von HD-SDI VANC-Dateneingabeparametern

Unterpunkt

1 LINE

Hinweise

• Im Modus 59.94i, 50i, 29.97P oder 25P wird durch die Wahl der Zeile auch die entsprechende Zeile im zweiten Halbbild ausgewählt (wenn beispielsweise

Zeile 9 gewählt wurde, wird Zeile 572 auch für den VANC-Paketempfang gewählt).

• Menüpunkt M3B0 ermöglicht die Aufzeichnung eines VANC-Pakets, wenn die ausgewählte Zeile Pakete enthält, deren DID/SDID dem in diesem Menüpunkt eingestellten Wert entspricht.

• Bis zu vier Pakete werden pro Zeile aufgezeichnet, ungeachtet der DID und

SDID für VANC, das mit dem Menüpunkt M3B1 oder M3B2 eingestellt wird.

• Es ist nicht möglich, in den Menüpunkten M3B0, M3B1 und M3B2 die gleiche

Zeile einzustellen. Wenn die gleiche Zeile eingestellt wird, hat die Reihenfolge

M3B0, M3B1 und M3B2 Priorität (wenn z. B. die gleiche Zeile für M3B0 und

M3B1 eingestellt ist, wird die Einstellung von M3B1 ignoriert).

• Wenn die VANC-Daten an HD-SDI Wiedergabesignale ausgegeben werden, ist die Anzahl der Ausgabe der VANC-Zeilen die gleiche wie die der Eingabe der VANC-Zeile.

• Wird ein UMID oder eine Inhaltsmarkierungszeile mit M3B1 oder M3B2 ausgewählt, so hat deren Ausgabe Priorität. Um die Ausgabe von UMID oder einer Inhaltsmarkierungszeile zu deaktivieren, setzen Sie den

Konfigurationsmenüpunkt 651 oder 657 auf „off“.

Wählt die LINE für die zu empfangenden VANC.

OFF, 9LINE bis 20LINE (Modus 59.94i/50i/29.97P/25P/23.98P)

OFF, 9LINE bis 25LINE (Modus 59.94P/50P)

2 DID

3 SDID

M3B1: LINE1 SEL

M3B2: LINE2 SEL

M3D: DATE/TIME PRESET

M3F: FACTORY SETUP

Spezifikation der zu empfangenden DID des VANC

00h-FFh

Spezifikation der zu empfangenden SDID des VANC

00h-FFh

Wählt die zu empfangenden LINE für die HDSDI VANC Daten.

OFF, 9LINE bis 20LINE (Modus 59.94i/50i/29.97P/25P/23.98P)

OFF, 9LINE bis 25LINE (Modus 59.94P/50P)

Wählt die zu empfangenden LINE für die HDSDI VANC Daten.

OFF, 9LINE bis 20LINE (Modus 59.94i/50i/29.97P/25P/23.98P)

OFF, 9LINE bis 25LINE (Modus 59.94P/50P)

Angabe von Jahr, Monat, Tag, Zeit und Zeitzone.

Einzelheiten hierzu finden Sie im Wartungshandbuch.

M4: SETUP MAINTENANCE: Punkte bezüglich des Konfigurationsmenüs

Punkt Einstellung

M40: EXTENDED MENU Wählen Sie, ob das erweiterte Menü angezeigt wird.

DISABLE [dis]: Nicht anzeigen.

ENABLE [ena]: Anzeigen.

M48: AUTO RECALL Wahl, ob Einstellungen automatisch von einer Menüreihe abgerufen werden, wenn das System eingeschaltet wird, und welches Menü abgerufen werden soll.

off: Keine Einstellungen einer Menüreihe abrufen.

from BANK1 [Bank1]: Einstellungen aus Menüreihe 1 laden.

from BANK2 [Bank2]: Einstellungen aus Menüreihe 2 laden.

from BANK3 [Bank3]: Einstellungen aus Menüreihe 3 laden.

M49: RESET ALL SETUP Alle Menüeinstellungen auf die werkseitigen Einstellungen zurücksetzen.

Drücken Sie die Funktionstaste SAVE (F5): Zurücksetzen

Drücken Sie die Taste MENU: Zum nächsthöheren Menü zurückkehren, ohne zurückzusetzen

Hinweise

• Die Einstellungen der Systemfrequenz werden auch gelöscht. Wenn Sie diesen Punkt

ausführen, stellen Sie die Systemfrequenz erneut ein (siehe Seite 28).

• Datum- und Zeiteinstellung werden nicht gelöscht, aber die Zeitzone wird gelöscht. Stellen Sie

die Zeitzone nach der Ausführung dieses Punkts erneut ein (siehe Seite 28).

124

Wartungsmenü

Punkt

M50: DHCP

M51: IP ADDRESS

M52: SUBNET MASK

M5: NETWORK: Punkte bezüglich der Netzwerkeinstellungen

Einstellung

Stellen Sie ein, ob eine IP-Adresse automatisch mit dem DHCP-Server zugewiesen wird.

DISABLE [dis]: Keine automatische Zuweisung.

ENABLE [ena]: Automatische Zuweisung.

Stellen Sie die IP-Adresse dieses Geräts ein.

192.168.001.010

Hinweise

• Es kann keine IP-Adresse eingestellt werden, wenn DHCP auf „ENABLE“ steht.

• Um die automatisch vergebene IP-Adresse dieses Geräts zu überprüfen, schließen Sie das

Wartungsmenü und öffnen Sie es erneut.

Stellen Sie die Subnet-Maske ein.

255.255.255.000

Hinweise

• Es kann keine Subnet-Maske eingestellt werden, wenn DHCP auf „ENABLE“ steht.

• Um die automatisch vergebene Subnet-Maske zu überprüfen, schließen Sie das Wartungsmenü und öffnen Sie es erneut.

Stellen Sie die Adresse des Standard-Gateways ein.

000.000.000.000

M53: DEFAULT

GATEWAY

M54: LINK SPEED

M56: JUMBO FRAME a)

Hinweise

• Die Adresse des Standard-Gateways kann nicht eingestellt werden, wenn DHCP auf „ENABLE“ steht.

• Um die automatisch vergebene Adresse des Standard-Gateways zu überprüfen, schließen Sie das Wartungsmenü und öffnen Sie es erneut.

Stellen Sie die Kommunikationsgeschwindigkeit ein.

AUTO [auto]: Automatische Einstellung

1Gbps FullDuplex [1G F]: 1 GB/s, Full Duplex

100Mbps FullDuplex [100 F]: 100 MB/s, Full Duplex

100Mbps HalfDuplex [100 H]: 100 MB/s, Half Duplex

10Mbps FullDuplex [10 F]: 10 MB/s, Full Duplex

10Mbps HalfDuplex [10 H]: 10 MB/s, Half Duplex

Stellen Sie die Größe des Jumbo-Einzelbildes ein.

4088, OFF(1514)

M5F: RESET NET

CONFIG

Hinweis

Dieser Wert beinhaltet nicht die 4 Byte der FCS (Frame Check Sequence).

Setzen Sie die Netzwerkeinstellungen auf die werkseitige Einstellung zurück.

Drücken Sie die Funktionstaste SAVE (F5): Zurücksetzen

Drücken Sie die Taste MENU: Zum nächsthöheren Menü zurückkehren, ohne zurückzusetzen a) Ein „Jumbo“-Einzelbild ist größer als die maximalen 1514 Byte (ohne

FCS) des Standard-Ethernet-Einzelbildes. Jumbo-Einzelbilder ermöglichen das Senden größerer Mengen pro Paket. Da weniger Pakete weitergeleitet werden, ist der Paketaufwand geringer und der Netzwerk-

Durchlauf wird verbessert. (Beachten Sie, dass dieser Punkt nur freigegeben ist, wenn LINK SPEED auf „1Gbps FullDuplex“ eingestellt ist. Damit er funktioniert, müssen alle anderen Geräte, die Pakete behandeln, auch Jumbo-Einzelbilder unterstützen.)

M6: DRIVE: Punkte bezüglich der Laufwerkeinstellungen

Punkt

D1: SSD/HDD D13: FORMAT

Einstellung

Formatieren (initialisieren) Sie den internen Speicher.

Drücken Sie die Funktionstaste SAVE (F5): Formatieren (initialisieren)

Drücken Sie die Taste MENU: Zum nächsthöheren Menü zurückkehren, ohne das Formatieren auszuführen

Wartungsmenü

125

Wartungsmenüfunktionen

Dieser Bereich beschreibt die Anzeigen im Wartungsmenü und wie die Einstellungen zu ändern sind.

Aufrufen des Wartungsmenüs

Halten Sie die Tasten PAGE/HOME und SHIFT gedrückt, und drücken Sie die Taste MENU.

Das Wartungsmenü erscheint auf dem Bildschirm des

Videomonitors, und der aktuell eingestellte Punkt wird im

Videorücklauf angezeigt.

Bedeutung der Menübildschirmanzeigen

Bildschirmanzeige Bedeutung

Nach rechts weisender Pfeil ( c) rechts vom

Menüpunkt

Durch Drücken des Reglers PUSH

SET oder der Taste b wird zur nächsttieferen Ebene oder zu einem

Einstellauswahl-Bildschirm geschaltet.

Nach links weisender Pfeil ( C) links vom

Menüpunkt

Durch Drücken des Reglers PUSH

SET oder der Taste

B wird zur vorherigen (höheren) Ebene geschaltet.

Zeichenfolge rechts vom Menüpunkt

Aktuelle Einstellung des Menüpunkts

Bei Anzeige mit Doppelpunkt (:):

Aktuell ist die werkseitige

Einstellung aktiv.

Bei Anzeige mit nachgestelltem

Punkt (.): Aktuell ist eine andere als die werkseitige Einstellung aktiv.

Ein * (Sternchen) in einer vollständigen

Einstellliste

Werkseitige Einstellung

Änderung einer Menüpunkteinstellung

Um Einstellungen zu ändern, führen Sie folgende Schritte aus.

Informationen, wie Sie Netzwerkeinstellungen ändern, finden Sie im nächsten Abschnitt „Änderung von

Netzwerkeinstellungen“.

Funktionstasten

Taste MENU

Pfeiltasten

Regler PUSH SET

Taste SHIFT

Taste PAGE/HOME

1

Verwenden Sie den Regler PUSH SET oder die Tasten

V und v, um den gewünschten Punkt auszuwählen, drücken Sie dann den Regler PUSH SET oder die

Funktionstaste SELECT (F2).

Die Unterpunkte des gewählten Punkts erscheinen.

2

Wählen Sie wie in Schritt 1 einen Unterpunkt und

ändern Sie die Einstellung mit dem Regler PUSH SET oder den Tasten V und v.

3

Drücken Sie den Regler PUSH SET oder die

Funktionstaste SELECT (F2), um die

Einstellungsänderung zu speichern.

4

Drücken Sie die Funktionstaste SAVE (F5).

Die Meldung „NOW SAVING...“ erscheint auf dem

Bildschirm des Videomonitors, während die neuen

Einstellungen gespeichert werden. Nach der

Beendigung des Speichervorgangs kehrt der

Bildschirm des Videomonitors zu seiner normalen

Anzeige zurück.

Abbrechen einer Einstellungsänderung

Drücken Sie zuerst die Taste MENU und dann die

Funktionstaste SAVE (F5).

Das Menü wird vom Bildschirm des Videomonitors ausgeblendet, ohne die neue Einstellung zu speichern.

Änderung von Netzwerkeinstellungen

Zur Änderung von Netzwerkeinstellungen führen Sie den im vorigen Abschnitt beschriebenen Vorgang „Aufrufen des Wartungsmenüs“ aus, um einen NETWORK-

Menüpunkt aufzurufen und machen Sie dann Folgendes.

Kontaktieren Sie Ihren Netzwerk-Administrator für

Einzelheiten.

126

Wartungsmenü

Wenn die IP-Adresse automatisch zugewiesen wird

Hinweis

Überprüfen Sie, dass das Netzwerkkabel mit dem Gerät verbunden ist, bevor Sie dies vornehmen.

1

Setzen Sie im Wartungsmenüpunkt M5: NETWORK

>M50: DHCP auf „ENABLE“.

2

Drücken Sie im Menü NETWORK die Funktionstaste

SAVE (F5).

3

Wenn die Meldung „NOW SAVING...“ ausgeblendet wird, schalten Sie die Stromzufuhr mit der Netz-/

Bereitschaftstaste aus und wieder ein.

Zugewiesene IP-Adresse überprüfen

Wählen Sie Wartungsmenüpunkt M5 aus: NETWORK

>M51: IP ADDRESS.

Hinweis

Wenn die IP-Adresse nicht zugewiesen werden kann, wird dies durch „000.000.000.000.“ angezeigt. Wenden Sie sich in diesem Fall an den Netzwerkadministrator.

Einstellen der IP-Adresse

Stellen Sie zuerst DHCP auf „DISABLE“ (siehe

vorheriger Abschnitt, „Wenn die IP-Adresse automatisch zugewiesen wird“).

1

Wählen Sie Wartungsmenüpunkt M5 aus: NETWORK >M51: IP ADDRESS.

2

Drücken Sie den Regler PUSH SET.

Die IP-Adresse erscheint und die änderbare Ziffer blinkt.

3

Setzen Sie die IP-Adresse.

Eine andere Ziffer auswählen, die geändert werden soll

Verwenden Sie die Tasten

B und b.

Werte der Ziffern ändern

Drehen Sie am Regler PUSH SET.

Eine Drehung im Uhrzeigersinn erhöht den Wert, eine

Drehung gegen den Uhrzeigersinn senkt den Wert.

Die Tasten

V und v können ebenfalls verwendet werden.

Rückkehr zur werkseitigen Einstellung

Drücken Sie die Taste RESET/RETURN.

4

Wenn alle Ziffern eingestellt sind, drücken Sie die

Funktionstaste SAVE (F5).

Es wird zum Menü NETWORK zurückgekehrt.

5

Wiederholen Sie Schritte 1 bis 4 nach Bedarf, um die

Subnet-Maske und das Standard-Gateway einzustellen.

6

Drücken Sie im Menü NETWORK die Funktionstaste

SAVE (F5).

7

Wenn die Meldung „NETWORK CONFIG WAS

CHANGED. PLEASE REPOWER.“ erscheint, schalten Sie die Stromzufuhr mit der Netz-/

Bereitschaftstaste aus und wieder ein.

Einstellung der

Kommunikationsgeschwindigkeit und des

Protokolls

Stellen Sie die Kommunikationsgeschwindigkeit und das protokoll (LINK SPEED) passend zur

Netzwerkumgebung ein.

Um Kommunikationsgeschwindigkeit und -protokoll einzustellen, gehen Sie wie im vorigen Abschnitt

„Aufrufen des Wartungsmenüs“ beschrieben vor. Hat sich das Menü NETWORK geöffnet, führen Sie Folgendes aus.

Wenden Sie sich an Ihren Netzwerk-Administrator, wenn

Sie Fragen zur korrekten Einstellung dieser Punkte haben.

1

Wählen Sie Wartungsmenüpunkt M5: NETWORK

>M54: LINK SPEED aus.

2

Drücken Sie den Regler PUSH SET.

Es erscheinen Kombinationen aus

Kommunikationsgeschwindigkeit und -protokoll

(1Gbps FullDuplex, 100Mbps FullDuplex, 100Mbps

HalfDuplex, 10Mbps FullDuplex, 10Mbps

HalfDuplex), und der Pfeil blinkt.

3

Drücken Sie den Regler PUSH SET oder drücken Sie die Taste

V oder v, um eine Kombination aus

Kommunikationsgeschwindigkeit und -protokoll auszuwählen.

Rückkehr zur werkseitigen Einstellung

Drücken Sie die Taste RESET.

4

Drücken Sie die Funktionstaste SAVE (F5).

Es wird zum Menü NETWORK zurückgekehrt.

5

Drücken Sie im Menü NETWORK die Funktionstaste

SAVE (F5).

Wartungsmenü

127

6

Wenn die Meldung „NETWORK CONFIG WAS

CHANGED. PLEASE REPOWER.“ erscheint, schalten Sie die Stromzufuhr mit der Netz-/

Bereitschaftstaste aus und wieder ein.

128

Wartungsmenü

Anhang

Wichtige

Bedienungshinweise

Behandlung und Lagerung

Schutz des Geräts vor Stößen

Der interne Mechanismus könnte beschädigt oder das

Gehäuse verzogen werden. Stöße können außerdem die

Festplattenlaufwerke beschädigen.

Das Gerät während des Betriebs nicht abdecken

Eine Abdeckung des Geräts hat eine Erhöhung der

Temperatur im Inneren des Geräts zur Folge. Dies kann zu

Fehlfunktionen führen.

Nach dem Gebrauch

Schalten Sie die Netz-/Bereitschaftstaste aus.

Wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht verwenden möchten, schalten Sie auch den Netzschalter auf der

Rückseite aus.

Transport

• Schalten Sie zum Vorbeugen von Schäden an den

Festplattenlaufwerken das Gerät stets aus.

• Werfen Sie Speicherkarten stets aus.

• Wird das Gerät in einem LKW, Schiff, Flugzeug oder sonstigen Transportmitteln transportiert, packen Sie es wieder in seine Transportverpackung ein.

Pflege des Geräts

Wenn das Gehäuse des Geräts verschmutzt ist, reinigen

Sie es mit einem weichen, trockenen Tuch.

Verwenden Sie im Extremfall ein mit etwas neutralem

Reinigungsmittel angefeuchtetes Tuch und wischen Sie dann die Fläche wieder trocken. Verwenden Sie keine organischen Lösungsmittel wie Alkohol oder Verdünner, da diese das Finish des Geräts verfärben oder beschädigen können.

Im Fall von Betriebsproblemen

Sollten Sie Probleme mit dem Gerät haben, wenden Sie sich an den Sony Kundendienst oder einen

Handelsvertreter.

Verwendungs- und Lagerort

Stellen Sie das Gerät an einem ebenen, gut belüfteten Ort auf. Folgende Umgebungen sind nicht zur Verwendung und Lagerung des Geräts geeignet.

• Orte übermäßiger Hitze oder Kälte

(Betriebstemperaturbereich: 5°C bis 40°C)

Beachten Sie, dass im Sommer oder in Regionen mit warmem Klima die Temperatur in einem Auto mit geschlossenen Fenstern auf über 50°C ansteigen kann.

• Feuchte oder staubige Orte

• Orte, an denen Regen an das Gerät gelangen könnte

• Starken Vibrationen ausgesetzte Orte

• In der Nähe von Magnetfeldern

• In unmittelbarer Nähe starker Magnetfelder aufbauender

Radio- oder Fernsehsender.

• Für längere Zeit in direktem Sonnenlicht oder der Nähe von Heizapparaten

Vorbeugung elektromagnetischer Interferenzen tragbarer Kommunikationsgeräte

Die Verwendung von Mobiltelefonen und anderen

Kommunikationsgeräten in der Nähe des Camcorders kann zu Fehlfunktionen und Interferenzen mit den Audio- und Videosignalen führen.

Es wird empfohlen, tragbare Kommunikationsgeräte in der

Nähe des Geräts auszuschalten.

Wichtige Bedienungshinweise

129

LCD-Feld

Die LCD-Anzeige in diesem Geräts wird mit

Hochpräzisionstechnologie hergestellt und erzielt so eine effektive Pixelrate von mindestens 99,99 %. Ein sehr geringer Anteil von Pixeln kann jedoch eventuell

„hängenbleiben“, entweder immer aus (schwarz), immer an (rot, grün oder blau) oder blinken. Außerdem können nach sehr langem Gebrauch diese „hängengebliebenen“

Pixel spontan auftreten aufgrund der äußeren

Eigenschaften der Flüssigkristallanzeige. Diese Probleme stellen keine Fehlfunktion dar. Beachten Sie bitte, dass solche Probleme die aufgezeichneten Daten nicht betreffen.

Vorsichtsmaßnahmen bei Produkten mit eingebautem

Festplattenlaufwerk

In dieses Gerät ist ein Festplattenlaufwerk (HDD) eingebaut. Das Festplattenlaufwerk ist ein Präzisionsgerät.

Wird es Stößen, Vibrationen, statischer Aufladung, hohen

Temperaturen oder hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt, können Daten beschädigt werden. Beachten Sie daher beim Aufstellen und Betrieb dieses Produkts unbedingt die folgenden Vorsichtsmaßnahmen.

Schutz vor Stößen und Vibrationen

Wenn das Festplattenlaufwerk Stößen oder Vibrationen ausgesetzt wird, können das Festplattenlaufwerk sowie die

Daten auf dem Festplattenlaufwerk beschädigt werden.

• Verwenden Sie zum Transport des Geräts das vorgeschriebene Verpackungsmaterial. Verwenden Sie zum Transport auf einem Kamerawagen o. Ä. einen

Wagen, der keine zu hohen Vibrationen verursacht. Zu starke Stöße und Vibrationen können das

Festplattenlaufwerk beschädigen.

• Transportieren Sie das Gerät keinesfalls, wenn es eingeschaltet ist.

• Schützen Sie alle Geräte mit Festplattenlaufwerken im

Rack vor Stößen.

• Achten Sie vor der Entnahme oder dem Einbau eines

Geräts in ein Rack unbedingt darauf, sämtliche anderen, im Rack befindlichen Geräte ebenfalls auf OFF (AUS) zu schalten.

• Stellen Sie das Gerät auf einer ebenen und stabilen

Fläche auf.

• Stellen Sie das Gerät nicht in der Nähe anderer Geräte auf, die Vibrationen hervorrufen könnten.

Keiner statischen Aufladung aussetzen

Entfernen Sie sämtliche Plastikteile (Luftpolsterfolien, etc.) aus dem Arbeitsbereich, die eine statische Aufladung hervorrufen können. Achten Sie außerdem darauf, bei der

Handhabung des Festplattenlaufwerks ein antistatisches

Erdungsband zu tragen.

Nach dem Ausschalten des Stroms 30

Sekunden warten

Nach dem Ausschalten des Stroms drehen sich die Platten im Festplattenlaufwerk einen kurzen Zeitraum lang noch, und die Köpfe befinden sich in einer unsicheren Lage.

Während dieses Zeitraums reagiert das Gerät empfindlicher auf Stöße und Vibrationen als während des normalen Betriebs. Setzen Sie das Gerät nach dem

Ausschalten des Stroms während eines Zeitraums von mindestens 30 Sekunden keinerlei Stößen aus, seien diese auch noch so leicht. Nach diesem Zeitraum ist die

Festplatte zum vollständigen Stillstand gekommen, und das Gerät kann transportiert werden.

Vorsichtsmaßnahmen bezüglich der

Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Betreiben und stellen Sie das Gerät nur an Orten auf, deren

Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsbedingungen nicht die vorgeschrieben Werte überschreiten. Schalten Sie das

Gerät des Weiteren nicht bei abgenommenem

Außengehäuse ein.

Betriebstemperaturbereich: 5ºC bis 40ºC

Relative Betriebsluftfeuchtigkeit: 20 % bis 90 % (kein

Kondenswasser)

Lagertemperaturbereich: –20ºC bis +60ºC

Bei scheinbar fehlerhaftem

Festplattenlaufwerk

Halten Sie alle obigen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt auch dann ein, wenn das Festplattenlaufwerk Störungen aufweist. Dies vermeidet das Auftreten weiterer Schäden, bis das Problem erkannt und behoben werden kann.

Austausch des Festplattenlaufwerks

Wenden Sie sich bezüglich des regelmäßigen Austauschs des Festplattenlaufwerks an den Sony Kundendienst oder

Handelsvertreter.

130

Wichtige Bedienungshinweise

Regelmäßige Wartung

Betriebsstundenzähler

Der Betriebsstundenzähler kann zwei Informationspunkte

über den Betriebsverlauf des Geräts liefern. Die

Informationen können auf der Statusanzeige oder auch als eingeblendeter Text auf einem am Anschluss MONITOR angeschlossenen Videomonitor oder PC-Monitor angezeigt werden.

Kontaktieren Sie den Sony Kundendienst oder einen

Handelsvertreter für regelmäßige Wartungen.

Anzeigemodi des Betriebsstundenzählers

H01: Modus OPERATION HOURS

Anzeige der Gesamtbetriebs-Stundenzahl des Geräts in

Stunden.

H11: Modus OPERATION HOURS (rücksetzbar)

Wie H01, nur dass der Zähler rücksetzbar ist.

Dies kann als grobe Richtlinie zum Austausch der

Komponenten angesehen werden.

Anzeige des Betriebsstundenzählers

Drücken Sie die Taste MENU, um das

Konfigurationsmenü aufzurufen, drehen Sie dann den

Regler PUSH SET, um den gewünschten Punkt aufzurufen

(H01 oder H11).

Zurücksetzen der Anzeige des

Betriebsstundenzählers

Wählen Sie den Punkt, den Sie zurückstellen möchten, mit dem Menüpunkt M36: HOURS METER RESET und drücken Sie den Regler PUSH SET.

Verlassen des Betriebsstundenzählers

Drücken Sie die Funktionstaste F1 (RETURN), um zum

Konfigurationsmenü zurückzukehren.

Drücken Sie die Funktionstaste F6 (EXIT), um zu dem

Bildschirm zurückzukehren, der gezeigt wurde, bevor Sie das Konfigurationsmenü geöffnet haben.

Regelmäßige Wartung

131

Fehlerbehebung

Warnungen

Eine Warnung (Warnmeldung) erscheint auf der

Statusanzeige, wenn ein Vorgang versucht wird, der für die Einstellungen dieses Geräts oder den Zustand eines

Speichermediums unpassend ist. Sowohl die

Warnmeldung als auch die Maßnahme zur Lösung des

Problems erscheinen auf dem Bildschirm des

Videomonitors oder auf einem am Anschluss MONITOR angeschlossenen PC-Monitor.

Beispiel für eine Warnung auf der Statusanzeige

Beispiel für eine Warnung auf dem Bildschirm des Videomonitors

Erscheint eine Warnung, beheben Sie den Grund für die

Warnung durch die Durchführung der zu ergreifenden

Maßnahme. Sollte die Warnung nicht ausgeblendet werden, wenden Sie sich an den Sony Kundendienst oder

Handelsvertreter.

Beim Einschalten des Geräts

Warnmeldung auf der

Statusanzeige

ILL. SETUP!

Exchg batt!

Run Software Update

Program.

ADJ Mode!

PSU detect

Warnmeldung auf dem Bildschirm des

Videomonitors

INVALID SETTINGS SELECTED IN SETUP

MENU.

SET ITEMS IN THE SETUP MENU TO THE

APPROPRIATE VALUES.

CONTACT SERVICE IF THIS ALARM

APPEARS AGAIN AFTER ABOVE

PROCEDURE.

BATTERY NEEDS REPLACING.

PLEASE CONTACT SERVICE.

Beschreibung/Maßnahme

Setzen Sie die Einstellungen im

Konfigurationsmenü zurück (siehe Seite 94).

Wenn die gleiche Meldung erscheint, nachdem die

Einstellungen zurückgestellt wurden, wenden Sie sich an den Sony Kundendienst oder

Handelsvertreter.

Die Batterie der integrierten Uhr ist leer. Wenden

Sie sich an den Sony Kundendienst oder

Handelsvertreter.

RUN SOFTWARE UPDATE PROGRAM.

Die Software-Aktualisierung wird nicht korrekt ausgeführt.

Führen Sie das Update erneut durch. Wenn die gleiche Meldung erscheint, nachdem die Software-

Version aktualisiert wurde, wenden Sie sich an

Ihren Sony Kundendienst oder Handelsvertreter.

Diese Meldung erscheint, wenn sich das Gerät im

Einstellungsmodus befindet.

Wenden Sie sich an Ihre Sony

Kundendienstvertretung.

OPTIONAL REDUNDANT POWER SUPPLY

UNIT HAS BEEN DETECTED.PLEASE

CHECK AND SET MAINTENANCE MENU

ITEM M22.

Eine optionale Stromversorgungseinheit wurde erkannt.

Stellen Sie den Wartungsmenüpunkt M22 auf:

OPTION SETTING.

132

Fehlerbehebung

Warnmeldung auf der

Statusanzeige

DVB-ASI detect

Warnmeldung auf dem Bildschirm des

Videomonitors

OPTIONAL DVB-ASI I/O UNIT HAS BEEN

DETECTED.PLEASE CHECK AND SET

MAINTENANCE MENU ITEM M22.

Beschreibung/Maßnahme

Ein optionales DVB-ASI I/O-Gerät wurde erkannt.

Stellen Sie den Wartungsmenüpunkt M22 auf:

OPTION SETTING.

Bei eingelegter Speicherkarte

Warnmeldung auf der

Statusanzeige

Unknown Media(A/B)

Memory (A/B) needs

Restoring.

Unknown FS!(A/B)

R/W Limit(A/B)

Over DUR!(A/B)

Under Repair of Media

(A/B)

Repair Failed (A/B)

Warnmeldung auf dem Bildschirm des

Videomonitors

UNKNOWN MEDIA(A/B).

PLEASE CHANGE.

MEDIA ERROR.

MEDIA(A/B) NEEDS TO BE RESTORED.

CANNOT USE MEDIA(A/B).

UNSUPPORTED FILE SYSTEM.

MEDIA REACHED REWRITE LIMIT.

CHANGE MEDIA(A/B).

EXCESSIVE DURATION IS IN MEDIA(A/B).

MEDIA (A/B) IS BEING REPAIRED.

REPAIR FAILED.

Beschreibung/Maßnahme

Die eingelegte Speicherkarte wurde partitioniert, oder sie enthält mehr Clips als maximal von diesem Gerät bearbeitet werden können.

Legen Sie eine Speicherkarte ein, die nicht partitioniert ist, oder eine, die die Höchstzahl an

Clips nicht überschreitet.

Eine Speicherkarte muss zurückgesetzt werden, da auf der Karte ein Fehler aufgetreten ist.

Stellen Sie die Karte wieder her, oder formatieren Sie sie.

Die eingelegte Speicherkarte wurde mit einem

Dateisystem formatiert, das nicht unterstützt wird, oder sie ist nicht formatiert.

Formatieren Sie die Speicherkarte, oder tauschen Sie sie gegen eine Speicherkarte aus, die mit einem Dateisystem formatiert wurde, das von diesem Gerät unterstützt wird.

Die Speicherkarte hat ihre Schreiblebensdauer erreicht.

Sichern Sie die Clips auf der Speicherkarte nach Bedarf durch deren Kopieren in den internen Speicher und tauschen Sie dann die

Speicherkarte aus.

Hinweis

Falls Sie die Speicherkarte weiterhin verwenden, kann es sein, dass keine normale

Aufzeichnung und Wiedergabe möglich ist.

Ein Clip mit einer Dauer von mehr als 12

Stunden wird auf einer Speicherkarte aufgezeichnet.

Diese Speicherkarte kann nicht verwendet werden.

Automatische Wiederherstellung des

Verwaltungsbereichs der Speicherkarte wird durchgeführt.

Warten Sie, bis die automatische

Wiederherstellung abgeschlossen ist.

Die Speicherkarte ist beschädigt, und

Aufzeichnung und Wiedergabe sind nicht möglich.

Ersetzen Sie die Speicherkarte.

Bei Frontplattenbedienung

Beschreibung/Maßnahme Warnmeldung auf der

Statusanzeige

KEY INHI.! Dies erscheint, wenn der Schalter KEY INHI auf „ON“ steht.

Stellen Sie den Schalter KEY INHI auf „OFF“.

Fehlerbehebung

133

Warnmeldung auf der

Statusanzeige

Not Open Clip!

Clip Top!

Clip End!

EDL Top!

EDL End!

MAX # Clips

Media Full!

TC EXT!

REGEN mode!

REC mode!

STOP ONCE!

Exit THUMBNAIL mode!

REMOTE!

No Media!

PORT SELECT mismatch.

Select PB Port.

No EM Space

EM Full!

Illegal Operation!

Media is not Ready.

Beschreibung/Maßnahme

Dies erscheint, wenn versucht wird, eine Clipfunktion auszuführen, ohne dass ein Clip gewählt wurde.

Wählen Sie einen Clip in der Cliplistenanzeige, und versuchen Sie es erneut.

Erscheint während der Wiedergabe, falls Sie eine Rücklaufsuche vornehmen, wenn das Gerät am ersten Bild eines Clips gestoppt ist. Drücken Sie die Taste PREV, NEXT, SHIFT + PREV oder

SHIFT + NEXT, um zu einem anderen Clip zu springen, oder suchen Sie nach Skizzen.

Erscheint während der Wiedergabe, falls Sie eine Vorlaufsuche vornehmen, wenn das Gerät am letzten Bild eines Clips gestoppt ist. Drücken Sie die Taste PREV, NEXT, SHIFT + PREV oder

SHIFT + NEXT, um zu einem anderen Clip zu springen, oder suchen Sie nach Skizzen.

Dies erscheint bei der EDL-Wiedergabe, wenn Sie die Taste PREV während der Anzeige des ersten Bildes vom ersten EDL-Sub-Clip drücken.

Dies erscheint bei der EDL-Wiedergabe, wenn Sie die Taste NEXT während der Anzeige des letzten Bildes vom letzten EDL-Sub-Clip drücken.

Es können keine weiteren Clips aufgezeichnet werden, weil die Höchstanzahl aufgezeichneter

Clips erreicht wurde.

Löschen Sie unnötige Clips.

Es ist kein Aufzeichnen oder Kopieren möglich, weil der interne Speicher voll ist.

Löschen Sie unnötige Clips.

Dies erscheint, wenn TCG auf Seite P4 TC des Funktionsmenüs auf „EXT“ eingestellt ist und versucht wird, den Zeitcode oder Benutzerbit durch die Einstellung von PRST/RGN auf „PRESET“ voreinzustellen.

Setzen Sie TCG auf „INT“ (siehe Seite 44).

Dies erscheint, wenn PRST/RGN auf Seite P4 TC des Funktionsmenüs auf „TC“ oder „VITC“ eingestellt ist und versucht wird, den Zeitcode oder Benutzerbit voreinzustellen.

Setzen Sie PRST/RGN auf „PRESET“ (siehe Seite 44).

Stoppen Sie die Aufzeichnung, und versuchen Sie es erneut.

Dies erscheint, wenn versucht wird, das Medium während der Aufzeichnung oder Wiedergabe auszutauschen.

Stoppen Sie die Aufzeichnung oder Wiedergabe, und versuchen Sie es erneut.

Dies erscheint, wenn versucht wird, das Medium bei einer angezeigten Cliplistenanzeige auszutauschen.

Schalten Sie zum Bildschirm der Grundvorgänge oder zum Bildschirm des Videomonitors um, und versuchen Sie es erneut.

Drücken Sie die Taste REMOTE, um die Fernbedienung auszuschalten und das Gerät auf den lokalen Bedienungsmodus einzustellen.

Versuchen Sie es erneut, nachdem Sie eine SxS-Speicherkarte eingesetzt haben.

Diese Meldung erscheint, wenn Sie eine SxS-Speicherkarte als Speichermedium ausgewählt haben und versucht haben, das Indexbild durch Drücken der Funktionstaste INDEX (F1) auf Seite

P5 OTHER des Funktionsmenüs zu bestimmen.

Dies erscheint, wenn eine Inhaltsmarkierung nicht aufgezeichnet wurde, weil vor und hinter der gewünschten Stelle kein Platz ist.

Löschen Sie unnötige Shot Marks 0 bis 9 auf dem Kapitelskizzen-Bildschirm.

Dies erscheint, wenn keine Inhaltsmarkierung mehr aufgezeichnet werden kann.

Löschen Sie unnötige Shot Marks 0 bis 9 auf dem Kapitelskizzen-Bildschirm.

Dies erscheint, wenn versucht wird, einen ungültigen Vorgang auszuführen.

Das Medium wird gerade eingebunden oder wurde noch nicht eingesetzt.

134

Fehlerbehebung

Beim Aufzeichnungsbetrieb

Warnmeldung auf der

Statusanzeige

Input Sig!

ILL. REC!

MEM. Full!

PORT SELECT mismatch.

Select REC Port.

Warnmeldung auf dem Bildschirm des

Videomonitors

VIDEO INPUT SIGNAL DOES NOT

MATCH SYSTEM SETUP.

ENCODING DOES NOT SYNCHRONIZE

WITH REF VIDEO.

MEMORY FULL !!

Beschreibung/Maßnahme

Dies erscheint, wenn ein Signal angelegt ist, das nicht der Systemfrequenz oder der in diesem Gerät eingestellten Zeilenanzahl entspricht, oder wenn

HD-SDI als Videoeingabesignal gewählt wurden, während die SD-Signalaufzeichnung eingestellt wird.

Geben Sie entweder ein Signal ein, das mit der

Systemfrequenz übereinstimmt, oder ändern Sie die

Einstellung der Systemfrequenz dieses Geräts (siehe

Seite 37).

Überprüfen Sie die in dieses Gerät eingespeisten

Signale.

Die Aufzeichnung auf ein Medium ist nicht möglich, da im Aufzeichnungspufferspeicher ein

Pufferüberlauf aufgetreten ist.

Es wurde versucht, einen Aufzeichnungsvorgang auszuführen, während der Wiedergabeport gewählt war.

Wählen Sie den Aufnahmeport.

REC STOP WITHIN 2MIN RECORDING IS TERMINATED WITHIN 2

MINUTES AUTOMATICALLY.

BECAUSE THE CLIP IS REACHED TO

MAXIMUM DURATION.

Der Clip hat während der Aufzeichnung die maximal mögliche Länge erreicht. Die Aufzeichnung stoppt innerhalb der nächsten zwei Minuten.

RECORDING IS TERMINATED WITHIN 2

MINUTES AUTOMATICALLY.

BECAUSE OF INTERNAL LIMITATION.

Die Gesamtaufzeichnungsdauer hat während der

Aufzeichnung die maximal mögliche Länge erreicht.

Die Aufzeichnung stoppt innerhalb der nächsten zwei

Minuten.

Im Wiedergabebetrieb

Warnmeldung auf der

Statusanzeige

ILL. PLAY!

MEM. Empty!

Media Data Error!

This Clip cannot be Played back.

No Media –

MEMORY Busy!

Operation is not

Supported for EDL.

MEMORY Busy!

NETWORK

Warnmeldung auf dem Bildschirm des

Videomonitors

ILLEGAL PLAYBACK.

MEMORY EMPTY !!

MEDIA DATA ERROR DETECTED.

Beschreibung/Maßnahme

Die normale Wiedergabe ist nicht möglich.

Die Wiedergabe ist nicht möglich, da im

Wiedergabepufferspeicher ein Pufferunterlauf aufgetreten ist.

Ein Medienfehler wurde festgestellt.

Ersetzen Sie das Medium.

Dieser Clip kann nicht wiedergegeben werden, da sein Format von diesem Gerät nicht unterstützt wird.

Es ist keine Speicherkarte eingelegt.

Es ist keine Wiedergabe möglich, weil die

Speicherkarte gerade verwendet wird.

Eine EDL kann nicht wiedergegeben werden.

Wählen Sie einen Clip aus.

Die Speicherkarte kann nicht abgespielt werden, da sie derzeit im Netzwerk verwendet wird.

Fehlerbehebung

135

Während der Vorgänge im Cliplistenbildschirm/bei der Miniaturbildsuche/beim

Bearbeiten von EDL/beim Kopieren

Warnmeldung in der

Cliplistenanzeige

Clip is Locked.

Beschreibung/Maßnahme

Der Clip ist gesperrt.

Dies erscheint beim Versuch, einen Clip zu löschen oder eine Clip-Markierung zu setzen oder zu löschen, obwohl dieser Clip gesperrt ist.

Es wird gerade ein Kopiervorgang durchgeführt, deshalb ist kein zweiter Kopiervorgang möglich.

Copy Running!

Operation Failed!

Not Supported Format.

Der Zielbefehl ist fehlgeschlagen, da ein interner Fehler aufgetreten ist.

Das Format wird von diesem Gerät nicht unterstützt, deshalb ist der Kopiervorgang nicht möglich.

Copy Aborted.

Der Kopiervorgang wurde abgebrochen.

Some Clip(s) are Locked.

Einige der ausgewählten Clips sind gesperrt (geschützt).

Clip Error.

Set Appropriate IN/OUT

Points.

No Clip!

Cannot Expand Clip any

Further.

Clip is not Ready.

Der Clip ist minderwertig, deshalb ist der Kopiervorgang fehlgeschlagen.

Die IN/OUT-Punkte für Teilkopie Betrieb sind nicht richtig gesetzt.

Überprüfen Sie die Einstellungen der IN/OUT-Punkte.

Der für die Erweiterung oder Kapitelanzeige ausgewählte Clip wurde gelöscht. Oder die

Speicherkarte wurde ausgeworfen.

Der ausgewählte Clip kann nicht mehr weiter geteilt werden, um die erweiterten Skizzen anzuzeigen.

Dieser Alarm erscheint, wenn die erweiterten Skizzen eines in die Höchstzahl an Blöcken geteilten

Clips angezeigt werden oder die Funktionstaste EXPAND bei angezeigter erweiterter

Skizzenbilderanzeige gedrückt wurde, in der die Dauer jedes einzelnen Blocks nur ein Bild beträgt.

Das zeitversetzte Kopienen kann nicht ausgeführt werden, weil die Aufzeichnung gerade erst begonnen hat.

Warten Sie, bis die zeitversetzte Kopienen funktion aktiviert wird.

Der Zielclip wird gerade verwendet und kann daher nicht gelöscht werden.

Delete is Prohibited.

This Clip is in Use.

Delete is Prohibited.

Referring EDL is in Use.

Delete is Prohibited.

Lock/Unlock is Prohibited.

This Clip is in Use.

Die zum Zielclip gehörige EDL wird gerade verwendet, daher kann der Clip nicht gelöscht werden.

Das Löschen des Zielclips ist fehlgeschlagen.

Der Zielclip wird gerade verwendet und kann daher nicht gesperrt/entsperrt werden.

Lock/Unlock is Prohibited.

Das Sperren/Entsperren des Zielclips ist fehlgeschlagen.

Set Clip Flag was not

Performed.

Die Funktion Set Clip Flag (Clip-Flagge setzen) ist fehlgeschlagen.

One Clip is being

Recorded.

Use Single Selection.

Operation is not

Supported for EDL.

Adding EM was not

Performed.

Einer der ausgewählten Clips wurde gerade aufgezeichnet.

Wählen Sie zum Kopieren eines Clips, der gerade aufgezeichnet wird, diesen Clip einzeln.

Sie können kein EDL auswählen, um eine Inhaltsmarkierung zu löschen oder eine Shot Mark zu setzen.

Das Setzen der Inhaltsmarkierung ist fehlgeschlagen.

Over DUR!

Ein Clip einer Länge von mehr als sechs Stunden kann nicht kopiert werden.

Cannot Display Chapter of this Clip.

Der ausgewählte Clip ist in der Kapitel-Skizzenanzeige fehlgeschlagen.

Falls gerade ein Clip aufgezeichnet wird, halten Sie die Aufzeichnung an.

Chapter was Changed.

Display Again.

Chapter does not Exist.

Die Kapitel-Einstellungsdaten wurden aktualisiert.

Versuchen Sie erneut mit der Kapitel-Skizzenanzeige.

Die Kapitel-Skizzenanzeige kann nicht angezeigt werden, da auf dem Clip keine Kapitel gesetzt sind.

Cannot Expand this Clip.

Dieser Clip kann nicht erweitert werden, da er gerade aufgezeichnet wird.

Unable to Parse the EDL.

Die EDL kann aufgrund eines hindernden Zustands nicht kopiert werden, wie zum Beispiel wegen des Nichtvorhandenseins eines Subclips.

Out of Remain Space!

Die verbleibende Kapazität des Kopierzielmediums ist nicht ausreichend.

136

Fehlerbehebung

Warnungen im Zusammenhang mit Audio- und Videosignalen

Warnmeldung auf der

Statusanzeige

No INPUT!

EMPHASIS!

REF Not Exist

REF NON-STD

Warnmeldung auf dem Bildschirm des

Videomonitors

INPUT VIDEO IS NOT DETECTED.

CHECK THE VIDEO INPUT MODE AND

SUPPLY A VIDEO SIGNAL TO VIDEO

INPUT.

Beschreibung/Maßnahme

• Überprüfen Sie die Einstellung von V INPUT auf

Seite P1 INPUT des Funktionsmenüs (siehe

Seite 42).

• Legen Sie ein HD-SDI-Signal an.

INPUT AUDIO EMPHASIS IS NOT

SUPPORTED.

CHECK THE EMPHASIS OF THE AUDIO

INPUT SIGNAL.

Überprüfen Sie die Stärke der Audioeingangssignale.

– Geben Sie ein Referenzsignal ein.

A NON-STANDARD REF SIGNAL IS

BEING USED FOR REF VIDEO.

USE A STANDARD SIGNAL.

Geben Sie ein Standard-Referenzsignal ein.

Warnungen bezüglich Sensoren

Warnmeldung auf der

Statusanzeige

FAN(1/2) Error

FAN(1/2) Warning

DC Power Warning

Power Unit(A/B) Err!

High TEMP!

Low TEMP!

CF Warning

Warnmeldung auf dem Bildschirm des

Videomonitors

FAN(1/2) ERROR.

FAN(1/2) WARNING.

DC POWER STATUS IS NOT NORMAL.

PLEASE CONTACT SERVICE.

POWER SUPPLY UNIT(A/B) STATUS IS

NOT NORMAL. PLEASE CONTACT

SERVICE.

HIGH TEMPERATURE.

LOW TEMPERATURE.

IT IS NECESSARY TO REPLACE CF

DISK. PLEASE CONTACT SERVICE.

Beschreibung/Maßnahme

Wenden Sie sich an den Sony Kundendienst oder

Handelsvertreter.

Hinweis

Das Gerät stellt den Betrieb nicht ein, wenn es jedoch weiterhin in diesem Zustand betrieben wird, steigen die Temperaturen im Inneren des Geräts oder

Laufwerks. Dies kann zu Fehlfunktionen oder Feuer führen.

Das Gerät wird an einem Ort sehr niedriger

Temperaturen betrieben.

Hinweis

Das Gerät wird weiter betrieben, die Leistung der

Festplattenlaufwerke wird jedoch abnehmen, wodurch die Aufzeichnung oder Wiedergabe evtl. beeinträchtigt wird.

Wenden Sie sich an den Sony Kundendienst oder

Handelsvertreter.

Hinweis

Das Gerät wird weiter betrieben, falls Sie es jedoch weiter verwenden, kann die CF-Disc beschädigt werden und sämtliche Informationen verloren gehen.

Warnungen bezüglich des internen Speichers

Warnmeldung auf der

Statusanzeige

HDD(1/2/3) Warning

HDD(1/2/3) Fail

Rebuilding xx%

Warnmeldung auf dem Bildschirm des

Videomonitors

Beschreibung/Maßnahme

ERRORS OCCUR FREQUENTLY WHILE

READING/WRITING HDD NUMBER (1/2/

3).

PLEASE CONTACT SERVICE.

Beim Lesen oder Beschreiben eines der HDD (1, 2 oder 3) treten häufig Fehler auf. Das

Festplattenlaufwerk muss ausgetauscht werden.

Wenden Sie sich an den Sony Kundendienst oder

Handelsvertreter.

HDD(1/2/3) FAIL.

PLEASE CONTACT SERVICE.

Ein HDD (1, 2 oder 3) ist gestört. Das HDD muss ausgetauscht werden.

Wenden Sie sich an den Sony Kundendienst oder

Handelsvertreter.

REBUILDING NOW.

PLEASE DO NOT TURN OFF.

Die Daten werden aufgebaut.

Schalten Sie das Gerät nicht aus, bevor der Aufbau abgeschlossen ist.

Fehlerbehebung

137

Warnmeldung auf der

Statusanzeige

CONFIG MIS

Warnmeldung auf dem Bildschirm des

Videomonitors

Beschreibung/Maßnahme

INTERNAL STORAGE CONFIGURATION

MISMATCH.

Überprüfen Sie, ob die erforderliche Anzahl

Festplattenlaufwerke installiert ist. Wenn das Problem nicht behoben werden kann, wenden Sie sich an den

Sony Kundendienst oder Handelsvertreter.

Low Remaining Capacity – Der interne Speicher verfügt über wenig verbleibenden freien Speicherplatz.

Löschen Sie Clips, die Sie nicht mehr benötigen.

Sonstige Warnungen

Warnmeldung auf der

Statusanzeige

Turn off/on POWER!!

Turn off/on POWER!!

Warnmeldung auf dem Bildschirm des

Videomonitors

SYSTEM CONFIGURATION WAS

CHANGED.

PLEASE TURN OFF/ON POWER.

MENU CONFIG WAS CHANGED.

PLEASE TURN OFF/ON POWER.

Beschreibung/Maßnahme

Die Systemfrequenz wurde geändert.

Schalten Sie die Stromzufuhr des Geräts aus und anschließend wieder ein.

Die Menüeinstellungen wurden geändert.

Damit die geänderten Menüeinstellungen wirksam werden, müssen Sie die Stromzufuhr des Geräts ausschalten und anschließend wieder einschalten.

Fehlermeldungen

Wenn ein Fehler (normalerweise ein Hardwareproblem) auftritt, erscheinen Fehlercodes auf der Statusanzeige. Des

Weiteren erscheinen sowohl die Fehlermeldung als auch der Fehlercode auf dem Bildschirm des Videomonitors oder dem am Anschluss MONITOR angeschlossenen PC-

Monitor.

Wenn eine Fehlermeldung angezeigt wird, befolgen Sie die Anweisungen in der Fehlermeldung, um das Problem zu lösen.

Fehlercode

Beispiel für einen Fehlercode auf der Statusanzeige

Fehlercode

Beispiel für eine Fehlermeldung auf dem

Bildschirm des Videomonitors

138

Fehlerbehebung

Technische Daten

Allgemeines

Äußere Abmessungen (B/H/T, ohne vorstehende Teile)

424 × 132 × 460 mm

System

Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Format (Basisband-

Aufzeichnung)

1)

Video/Audio MPEG-2 [email protected], 50 Mbps, 8 ch/

24 Bit/48 kHz

MPEG-2 [email protected], 35 Mbps/VBR, 4 ch/

16 Bit/48 kHz

MPEG IMX, 50/30 Mbps, 4 ch/24 Bit/

48 kHz, 8 ch/16 Bit/48 kHz

DVCAM, 25 Mbps, 4 ch/16 Bit/48 kHz

Proxy-Video MPEG-4

Proxy-Audio A-Law 8 Bit, 8 kHz, 8 Kanäle

1) Aufzeichnung (Kopieren) und Wiedergabe auch für andere Formate unterstützt.

Aufzeichnungs-/Wiedergabezeit

Interner Speicher (HDDs)

Aufzeichnungsformate

Aufzeichnungsmodi

MPEG

HD422

50Mbps 8

MPEG HD

HQ-Modus

(35Mbps/

VBR)

4

MPEG IMX

50Mbps 4/8

DVCAM

25Mbps 4

Anzahl der

Audiokanäle

Aufzeichnungs- und

Wiedergabezeit

Ca. 30 Stunden

48 Stunden oder länger

Ca. 33 Stunden

Ca. 61 Stunden in mm

Gewicht 15,5 kg

Betriebsspannung

90 V bis 264 V Wechselspannung, 47 Hz bis 63 Hz

Leistungsaufnahme

170 W

Einschaltstrom (1) Maximal möglicher Einschaltstrom beim ersten Einschalten

(Spannungsänderungen durch manuelles Umschalten): 32 A Spitze,

7 A r.m.s. (240 V AC)

(2) Einschaltstrom nach

Netzunterbrechung von fünf

Sekunden (Spannungsänderung am

Nulldurchgang):

13 A Spitze, 5 A r.m.s. (240 V AC)

Betriebstemperatur

5ºC bis 40ºC

Lagertemperatur

–20ºC bis +60ºC

Relative Luftfeuchtigkeit im Betrieb

20% bis 90%

Hinweis

Die tatsächliche Aufzeichnungs- und Wiedergabezeit kann abhängig von den Benutzungsbedingungen, etc. leicht von den hier angegebenen Werten abweichen.

Bitte betrachten Sie die oben angegebenen

Aufzeichnungs- und Wiedergabezeiten als Richtlinie.

SD/HD-Multi-Codec

Bei der Aufzeichnung

SD IMX 50/30 Mbps und DVCAM

HD MPEG HD422 und MPEG HD HQ

Bei der Wiedergabe

SD IMX 50/40/30 Mbps und DVCAM

(MPEG HD LP unterstützt nur 1080i und unterstützt kein 720P.)

Suchgeschwindigkeit

Jog-Modus ±1-fache Normalgeschwindigkeit

Variabler Geschwindigkeitsmodus

±2-fache Normalgeschwindigkeit

Shuttle-Modus ±20-fache Normalgeschwindigkeit

Videoleistung

Abtastfrequenz

Y: 74,25 MHz, R–Y/B–Y: 37,125 MHz

Quantisierung 8 Bit/Abtastung

Komprimierung MPEG-2 [email protected]

Technische Daten

139

FBAS-Ausgänge

Frequenzausgang

0,5 bis 5,75 MHz +0,5/–2,0 dB

S/N (Y) 53 dB oder mehr

Y/C-Verzögerung

±20 ns oder weniger

K-Faktor (K2T) 1,0% oder weniger

Prozessor-Regelbereich

Videopegel –

∞ bis +3 dB

Chromapegel –

∞ bis +3 dB

Setup-/Schwarzpegel

±30 IRE/±210 mV

Chromaphase ±30°

Systemphase SYNC: ±15 µs

SC: 0 bis +400 ns

Audio-Leistung

Abtastfrequenz 48 kHz

Quantisierung 24 Bit

Headroom –20 dB/–18 dB/–16 dB/–12 dB/–9 dB

(EBU-Pegel) (wählbar)

Frequenzausgang

20 Hz bis 20 kHz, +0,5/–1,0 dB (0 dB bei

1 kHz)

Dynamikbereich

Verzerrung

90 dB oder mehr

0,05% oder weniger (bei 1 kHz)

Eingangsanschlüsse

Digitale Videoeingänge

HD/SD-SDI/DVB-ASI

1)

INPUT

BNC Typ

SD-SDI-Eingang: kompatibel mit

SMPTE-259M

HD-SDI-Eingang: kompatibel mit

SMPTE-292M

DVB-ASI TS-Eingang

1)

1) Bei installierter optionaler PDBK-202.

Analoge Videoeingänge

REF. VIDEO INPUT

Typ BNC (2) (durchgeschleift), HD Tri-

Level Sync (0,6 Vp-p, 75

Ω, Negativ-

Sync.), oder SD Black Burst, SD-

FBAS-Sync. (0,286 Vp-p, 75

Ω,

Negativ-Sync)

Analoge Audioeingänge

ANALOG AUDIO INPUT 1, 2

XLR 3-polig, Buchse (2), +4 dBu, hochohmig, symmetrisch

Digitale Audioeingänge

DIGITAL AUDIO (AES/EBU) IN 1/2, 3/4, 5/6, 7/8

Typ BNC (4), Kanäle 1/2, 3/4, 5/6, 7/8, kompatibel mit AES-3id-1995

Zeitcode-Eingänge

TIME CODE IN

Typ BNC (1), SMPTE-Zeitcode, 0,5 bis

18 Vp-p, 3,3 k

Ω, unsymmetrisch

SYSTEM TC INPUT

Typ BNC (1), SMPTE-Zeitcode, 0,5 bis

18 Vp-p, 3,3 k

Ω, unsymmetrisch

Ausgangsanschlüsse

Digitale Videoausgänge

HD-SDI OUTPUT1 1, 2 (SUPER)

Typ BNC (2), kompatibel mit SMPTE

292M

SD-SDI OUTPUT1 1, 2 (SUPER)

Typ BNC (2), kompatibel mit SMPTE

259M

HD-SDI MONITOR/OUTPUT2 1, 2 (SUPER)

Typ BNC (2), kompatibel mit SMPTE

292M

SD-SDI MONITOR/OUTPUT2 1, 2 (SUPER)

Typ BNC (2), kompatibel mit SMPTE

259M

HDMI OUTPUT

Typ A, 19-polig (1), HDMI-Version 1.1

MONITOR (VGA)

DE-15 (1), kompatibel mit VGA-

Standards

DVB-ASI OUTPUT

1)

BNC (1)

1) Bei installierter optionaler PDBK-202.

Analoge Videoausgänge

COMPOSITE OUTPUT 1, MONI/2

Typ BNC (2), 1,0 Vp-p, 75

Ω, Negativ-

Sync., kompatibel mit SMPTE-170M

Analoge Audioausgänge

ANALOG AUDIO OUTPUT1 1, 2

XLR 3-polig (2) Stecker, +4 dBu, 600

Ω

Widerstand, niederohmig, symmetrisch

ANALOG AUDIO MONITOR/OUTPUT2 R/1, L/2

XLR 3-polig (2) Stecker, +4 dBu, 600

Ω

Widerstand, niederohmig,

PHONES symmetrisch

Stereokopfhöreranschluss (1), –

∞ bis

–13 dBu, 8

Ω, unsymmetrisch

Digitale Audioausgänge

DIGITAL AUDIO (AES/EBU) OUT 1/2, 3/4, 5/6, 7/8

Typ BNC (4), Kanäle 1/2, 3/4, 5/6, 7/8, kompatibel mit AES-3id-1995

140

Technische Daten

Zeitcode-Ausgangssignal

TIME CODE OUT

Typ BNC (1), SMPTE-Zeitcode,

1,0 Vp-p, 75

Ω, unsymmetrisch

Fernbedienungsanschlüsse

REMOTE(9P) D-Sub 9-polig (2) Buchse, kompatibel mit RS-422A

VIDEO CONTROL

D-Sub 9-polig (1) Buchse, kompatibel

GPIO mit EIA RS-423

D-Sub 15-polig (1), Eingang: CMOS

5 V, Ausgang: offener Kollektor

(netzwerk) Typ RJ-45 (1)

1000BASE-T: kompatibel mit

IEEE802.3ab

100BASE-TX: kompatibel mit

IEEE802.3u

10BASE-T: kompatibel mit IEEE802.3

Andere

Anschlüsse MAINTENANCE

High Speed USB (USB 2.0) Typ A (5) (1 an der Frontplatte, 4 an der Rückseite)

PCIe-Erweiterungseinschub

× 8-Einschub (25 W) (2)

Medienlaufwerke

Interner Speicher (Festplattenlaufwerke)

500 GB (3) (Daten: 2 HDDs;

Fehlertoleranz: 1 HDD)

SxS Speicherkarten-Laufwerke

2 Laufwerke

Im Lieferumfang enthaltenes Zubehör

Bedienungsanleitungen

Englische Version (1)

Japanische Version (1)

Handbuch auf CD-ROM (1)

Installationshandbuch (1)

Nicht im Lieferumfang enthaltenes

Zubehör

Netzkabel

• Für Kunden in den USA und Kanada

Teilenummer 1-551-812-41 (125 V, 10 A, ca. 2,4 m)

• Für Kunden in Großbritannien

Teilenummer 1-777-823-12 (250 V, 10 A, ca. 2,0 m)

• Für Kunden in europäischen Ländern außer

Großbritannien

Teilenummer 1-551-631-61 (250 V, 10 A, ca. 2,0 m)

RCC-5G 9-poliges Fernbedienungskabel

RM-280 Editiersteuergerät

Rack-Halterungssatz

SxS-Speicherkarten

SxS PRO+: SBP-64B (64 GB), SBP-128B (128 GB)

SxS PRO: SBP-8 (8 GB), SBP-16 (16 GB), SBP-32

(32 GB)

SxS-1: SBS-32G1 (32 GB), SBS-64G1 (64 GB),

SBS-32G1A (32 GB), SBS-64G1A (64 GB)

XQD-Speicherkarten

QD-H16 (16 GB), QD-H32 (32 GB),

QD-S32 (32 GB), QD-S64 (64 GB)

XQD-ExpressCard-Adapter QDA-EX1

MEAD-MS01 Medienadapter (für „Memorystick PRO-

HG Duo“ der Serie HXA)

MEAD-SD01 SD-Kartenadapter (für SDHC-Karten)

XDBK-101 Optionale Stromversorgung

PDBK-202 MPEG TS Karte

Linearschnittoption XDBK-105

Änderungen an Design und Spezifikationen vorbehalten.

Hinweise

• Führen Sie immer eine Probeaufnahme aus, und bestätigen Sie, dass die Aufnahme erfolgreich war.

SONY KANN KEINE HAFTUNG FÜR SCHÄDEN

JEDER ART, EINSCHLIESSLICH ABER NICHT

BEGRENZT AUF KOMPENSATION ODER

ERSTATTUNG, AUFGRUND VON

FEHLFUNKTION DIESES GERÄTS ODER

SEINER DATENTRÄGER, EXTERNEN

SPEICHERSYSTEMEN ODER JEGLICHEN

ANDEREN DATENGRÄGERN ODER

SPEICHERSYSTEMEN ZUR AUFNAHME VON

INHALTEN JEDER ART ÜBERNEHMEN.

• Bestätigen Sie vor dem Gebrauch immer, dass das

Gerät richtig arbeitet. SONY KANN KEINE

HAFTUNG FÜR SCHÄDEN JEDER ART,

EINSCHLIESSLICH ABER NICHT BEGRENZT

AUF KOMPENSATION ODER ERSTATTUNG,

AUFGRUND VON VERLUST VON AKTUELLEN

ODER ERWARTETEN PROFITEN DURCH

FEHLFUNKTION DIESES GERÄTS ODER AUS

JEGLICHEM ANDEREN GRUND, ENTWEDER

WÄHREND DER GARANTIEFRIST ODER NACH

ABLAUF DER GARANTIEFRIST,

ÜBERNEHMEN.

Technische Daten

141

Zum DVB-ASI-Eingang/

-Ausgang (Bei

Verwendung der optionalen PDBK-202)

Bei installierter optionaler Karte PDBK-202 MPEG TS können Sie DVB-ASI TS-Signale über diesen Anschluss eingeben/ausgeben.

Hinweis

Auch bei installierter PDBK-202 ist mit diesem Gerät keine Eingabe/Ausgabe von i.LINK TS-Signalen möglich.

Stream-Formate

Die Stream-Formate von DVB-ASI TS-Signalen, die in dieses Gerät eingegeben / aus diesem Gerät ausgegeben werden können, werden nachfolgend aufgelistet.

Hinweise

• Mit diesem Gerät ist die Eingabe/Ausgabe von DVB-

ASI TS-Signalen in keinem anderen Format als den nachfolgend aufgelisteten Formaten möglich.

• Stellen Sie die Programmnummer für DVB-ASI TS auf diesem Gerät passend zu der Programmnumer eines

Geräts ein, von dem DVB-ASI TS-Signale in dieses

Gerät eingegeben werden, oder eines Geräts, an das

DVB-ASI TS-Signale von diesem Gerät ausgegeben werden. Die Programmnummer für DVB-ASI TS kann mit dem Konfigurationsmenüpunkt 926 DVB-ASI

SETTING (siehe Seite 115) eingestellt werden.

• Wird eine Systemfrequenz von 720/59.94P oder

720/50P gewählt, stellen Sie den Funktionsmenüpunkt

F6:OUT REF auf „INPUT“.

Videoauflösung/Systemfrequenz

1440 × 1080/59.94i, 50i, 29.97P, 25P

1920 × 1080/59.94i, 50i, 29.97P, 25P

1280 × 720/59.94P, 50P

Hinweis

Wenn die Systemfrequenz 23.98P ist, ist die Eingabe/

Ausgabe von DVB-ASI TS nicht möglich.

Videocodec

MPEG-2 [email protected] (manueller Modus)

MPEG-2 [email protected] (HDV-kompatibler Modus)

Audiocodec

MPEG-1 Layer2: 2 Kanäle, 48 kHz, 384 kbps

MPEG-2 Layer2: 4 Kanäle, 48 kHz, 384 kbps

Hilfspaket

AUX1, AUX2: Für den HDV-kompatiblen Modus

Im manuellen Modus können Metadaten an das AUX1-

Paket ausgegeben werden.

Bitraten-Wahlbereich

15.00 Mbps bis 43.25 Mbps (in Schritten von 0.01Mbps)

Der Clipname bei der Aufzeichnung von

DVB-ASI TS-Signalen

Wenn DVB-ATI TS-Signale von einem XDS-1000/

PD1000/PD2000-Gerät oder einem PDW-HR1 zugeführt werden, das mit dem PDBK-202 ausgestattet ist, und auf diesem Gerät aufgezeichnet werden, kann aufzuzeichnenden Clips derselbe Name gegeben werden wie der von Clips, die zugeführt werden.

Dafür ist es notwendig, den Unterpunkt EXT NAMING des Konfigurationsmenüpunkts 036 FILE NAMING an diesem Gerät auf „enable“ zu stellen und den Unterpunkt

META PACKET OUT des Konfigurationsmenüpunkts

926 DVB-ASI SETTING am zuführenden Gerät auf „on“ zu stellen.

Menüeinstellungen

Einstellen der Anzahl der Audioausgabekanäle für

DVB-ASI TS-Signale: Konfigurationsmenüpunkt

831 TS OUT AUDIO MODE

Umschalten der Eingabe/Ausgabe von DVB-ASI und

Einstellen von verschiedenen Punkten:

Konfigurationsmenüpunkt 926 DVB-ASI SETTING

Setzen des Clipnamens des aufgezeichneten DVB-ASI

TS-Signals: Unterpunkt 3 EXT NAMING unter

Konfigurationsmenüpunkt 036 FILE NAMING

142

Zum DVB-ASI-Eingang/-Ausgang (Bei Verwendung der optionalen PDBK-202)

Verwendung von UMID-Daten

Metadaten sind zusätzliche, zusammen mit audiovisuellen Daten auf Speichermedien aufgezeichnete

Informationen. Sie werden verwendet, um eine

Effizienzsteigerung des Betriebsablaufs von der

Materialbeschaffung an bis hin zur Bearbeitung zu erzielen, und um das Auffinden und erneute Verwenden von Material zu erleichtern.

Eine Art Metadaten ist der UMID (Unique Material

Identifier). Dieser ist international standardisiert.

Was ist ein UMID?

Ein UMID (Unique Material Identifier) ist eine eindeutige

Kennzeichnung für audio-visuelle Materialien gemäß dem

Standard SMPTE-330M-2004.

Ein UMID kann entweder als 32-Byte-Basis-UMID oder als erweiterter UMID verwendet werden. Letzterer umfasst zusätzlich 32-Byte Erstellungsdaten, insgesamt also 64-Byte.

Einzelheiten finden Sie unter SMPTE-330M.

Erweiterter UMID (64 Byte)

Basis-UMID (32 Byte) Erstellungsdaten (32 Byte)

Universelle

Kennzeichnung

L

Instanz-

Nr.

Material-Nr.

12 Byte 1 3 Byte 16 Byte

Zeit/Datum

Raumkoordinaten

Land

Org Benutzer

8 Byte 12 Byte

4 Byte 4 Byte 4 Byte

Ein weltweit einzigartiger ID wird automatisch für jeden

Clip aufgezeichnet.

Instanz-Nr.

Der erweiterte UMID besteht aus Metadaten, die zusätzliche Informationen wie Ort, Uhrzeit/Datum,

Firmen-ID usw. enthalten.

Der UMID wird wie folgt angewendet.

Material-Nr.

Bei der Aufnahme generierter ID wie oben

Erstellungsdaten

Aufnahmeinformationen (Zeit,

Ort und Urheber) wie oben

Originalmaterial: 00 00 00

Kopiertes Material:Generationsnummer (1 Byte)

+ Zufallsnummer (2 Byte)

Unterscheidung zwischen

Originalmaterial und kopiertem Material

ID der Materialquelle/

Materialerfassung

Metadatenpaket, das die Quelle der Aufzeichnungseinheit durch

Angabe von Zeit, Ort und

Urheber identifiziert.

Verwendung des erweiterten UMID

Sie müssen den jeweiligen Landes-, Organisations- und

Benutzercode eingeben.

Einstellung des Ländercodes in Bezug auf die Tabelle in

ISO 3166 sowie Einstellung des Organisationscodes und

Benutzercodes gemäß der Richtlinien Ihrer Organisation.

Einzelheiten siehe „Einstellung der UMID-

Benutzerinformationen“ (Seite 144).

Funktionen der UMID-Daten

Die UMID-Daten ermöglichen:

• Die Hinzufügung eines weltweit einmaligen ID zu jedem Clip audio-visuellen Materials. Mit Hilfe der ID kann die Quelle des Materials erfasst und mit dem

Originalmaterial verknüpft werden.

• Die Unterscheidung zwischen Originalmaterial und kopiertem Material. Bei Originalmaterial wird die

Instanz-Nummer 00 hinzugefügt.

Verwendung von UMID-Daten

143

• Die Aufzeichnung mit UTC-Zeit. Bei der Aufzeichnung des UMID wird die UTC (Koordinierte Weltzeit) verwendet. Die Verwendung eines Weltzeit-Systems ermöglicht eine einheitliche Verwaltung von

Quellmaterial, das auf der ganzen Welt aufgezeichnet wurde.

• Berechnung von Datenunterschieden. Das Quellmaterial wird mittels des modifizierten Julianischen Datums

(MJD) aufgezeichnet, um auf einfache Art und Weise die Berechnung von Datumsunterschieden zwischen

Quellmaterialpunkten zu ermöglichen.

Zustand von UMID-Daten beim Kopieren von / Schreiben auf / Lesen einer MXF-

Datei

Beim Ausführen eines Kopiervorgangs einer MXF-

Datei zwischen den Medien: Die UMID-Daten bleiben erhalten.

Beim Ausführen eines Kopiervorgangs einer MXF-

Datei, die aus einer MP4/AVI-Datei konvertiert

wurde: Die UMID-Daten werden in beliebige Werte geändert.

Wenn Sie eine MXF-Datei per FTP/CIFS auf diesem

Gerät aufzeichnen: Sie können auswählen, ob die

UMID-Daten erhalten bleiben sollen oder ob sie in beliebige Werte geändert werden sollen.

Wenn Sie eine MXF-Datei auf diesem Gerät per FTP/

CIFS auslesen: Die UMID-Daten bleiben erhalten.

Einstellung der UMID-

Benutzerinformationen

Gehen Sie folgendermaßen vor.

1

Stellen Sie Konfigurationsmenüpunkt 029 STORED

OWNERSHIP auf „on“ (siehe Seite 98).

Siehe Seite 99 für weitere Informationen über die

Funktionen des Konfigurationsmenüs.

Der Bildschirm STORED OWNERSHIP (UMID-

Benutzerinformationseinstellung) erscheint.

COUNTRY: Wahl des Ländercodes.

ORGANIZATION: Wahl des Organisationscodes.

USER: Wahl des Benutzercodes.

Siehe den nächsten Punkt „Die UMID-

Benutzerinformation“ zu weiteren Informationen zu diesen Codes.

2

Verwenden Sie den Regler PUSH SET, um den einzustellenden Punkt und die Stelle zur Einfügung des Zeichens zu wählen und drücken Sie den Regler.

3

Verwenden Sie den Regler PUSH SET oder die

Funktionstaste – oder + (F3 oder F4), um Zeichen auszuwählen, die an der gewählten Stelle eingefügt werden sollen.

Löschen aller Eingabedaten.

Drücken Sie die Taste RESET.

4

Drücken Sie die Funktionstaste SAVE (F5).

Die Meldung „NOW SAVING...“ erscheint und die

Einstellung der Benutzerinformation wird gespeichert.

Die UMID-Benutzerinformationen

COUNTRY (Ländercode)

Einstellung des Ländercodes durch Eingabe eines abgekürzten alphanumerischen Strings (4-bytes-Strings, alphanumerisch) gemäß der in ISO 3166-1 festgelegten

Werte.

Es gibt etwa 240 Ländercodes.

Den Code für Ihr Land entnehmen Sie bitte der folgenden

Webseite.

Siehe ISO 3166-1: http://www.iso.org/iso/country-codes/ iso_3166_code_lists.htm

Umfasst der Ländercode weniger als 4 bytes, belegt der aktive Teil des Codes den ersten Teil der 4 bytes und die

übrigen müssen mit Leerzeichen ausgefüllt werden (20 h).

Beispiel: Japan

Wenn der Ländercode für Japan JP ist, umfasst er 2 bytes, wenn der Code JPN ist, umfasst er 3 bytes.

Daher sieht die Eingabe wie folgt aus:

JP_ _ oder

JPN _

(wobei _ ein Leerzeichen repräsentiert.)

ORGANIZATION (Organisationscode)

Geben Sie einen alphanumerischen String (4-bytes-

Strings) für den Organisationscode ein.

Hinweise

• Auch wenn ORGANIZATION nicht eingestellt wurde, können Audio-Video-Signale problemlos aufgezeichnet und wiedergegeben werden.

144

Verwendung von UMID-Daten

• Die Codes für Organisationen werden über das SMPTE-

Registrierungsbüro vergeben. Wurde kein

Organisationscode zugeteilt, darf kein Zufallscode eingegeben werden. In diesem Fall muss der Code „00“ eingegeben werden. Freiberufler, die keiner

Organisation angehören, sollten den Code „~“ eingeben.

USER (Benutzercode)

Geben Sie einen alphanumerischen 4-Byte-String zur

Benutzeridentifikation ein.

Der Benutzercode wird bei jeder Organisation vor Ort registriert. Eine zentrale Registrierung erfolgt in der Regel nicht.

Geben Sie, wenn der Benutzercode weniger als 4 bytes umfasst, den Benutzercode am Anfang der 4 bytes ein, und füllen Sie den restlichen String mit Leerzeichen auf (20 h).

Der Benutzercode wird von der jeweiligen Organisation festgelegt. Die verwendeten Methoden hängen von der

Organisation ab.

Hinweis

Wenn kein Organisationscode eingegeben wurde, ist die

Eingabe eines Benutzercodes nicht möglich.

Zusatzdaten

Dieses Gerät kann mit dem internen Speicher Zusatzdaten abspielen und aufzeichnen, die in HDSDI Signale multipliziert werden. Es kann auch Zusatzdaten in MXF-

Dateien ein- und ausgeben, wenn Dateien über FTP-

Verbindungen übertragen werden. Übertragbare

Hilfsdaten umfassen Textdaten (Überschriften und

Metadaten) und Steuerungssignale.

Zusatzdaten in HDSDI/SDSDI

Signalen

Das Gerät kann geschlossene Überschriften entsprechend dem Standard EIA-708-B

B

1)

1) aufzeichnen und abspielen.

und dem Standard EIA-608-

und Textdaten entsprechend ARIB TR B-23

VANC-Pakete (vertikale Zusatzdaten) umfassen,

1) EIA: Electronic Industries Alliance

2) ARIB: Association of Radio Industries and Businesses

2)

, die

Aufzeichnen von Zusatzdaten

Im Wartungsmenüpunkt M3B: VANC RX

PARAMETER, setzte die Zeilen, in denen die Zusatzdaten eingefügt werden, die DID (Datenidentifzierungswort) und das SDID (Sekundäres Datenidentifizierungswort)

(siehe Seite 124).

Aufzeichnen und Wiedergeben von EIA-708-B-

Standard-Untertiteldaten in HDSDI-Signalen

Stellen Sie die folgenden Punkte ein.

• Unterpunkte von Wartungsmenüpunkt M3B0: VANC

RX PACKET

- LINE (Zeile für die zu empfangenden VANC): 9LINE

(Beispiel)

- DID (Datenidentifzierungswort): 61h

- SDID (Sekundäres Datenidentifzierungswort): 01h

Aufzeichnen von EIA-608-B-Standard-

Untertiteldaten in SDSDI-Signalen

Stellen Sie die folgenden Punkte ein.

• Unterpunkte von Wartungsmenüpunkt M3B0: VANC

RX PACKET

- LINE (Zeile für die zu empfangenden VANC): 9LINE

(Beispiel)

- DID (Datenidentifzierungswort): 61h

SDID (Sekundäres Datenidentifzierungswort): 02h

VANC Pakete

• Der japanische ARIB TR-B23 Standard begrenzt die

Anzahl der Pakete, die in HDSDI bis zu 4 Paketen pro

Zeile vervielfacht werden können.

Zusatzdaten

145

• Die Anzahl der VANC-Pakete, die aufgezeichnet werden können, eingestellt durch den

Wartungsmenüpunkt M3B, ist auf 9 Pakete pro Bildfeld für den Modus 50P oder 59.94P und 18 Pakete pro

Bildfeld für andere Modi begrenzt.

• Wenn die VANC-Pakete nicht vom Wort 0 an fortlaufend sind und es einen ungenutzten Bereich in der

Zeile gibt, wird die Information über die Paketposition nicht aufgezeichnet. Pakete werden linksbündig ausgegeben.

• Während der Eingabe wird das Paket verworfen und linksbündig aufgezeichnet, wenn ein Paritätsfehler in einem VANC-Paket entdeckt wurde.

HANC/VANC Pakete

Erkennen von HANC/VANC Paketen

HANC/VANC-Pakete werden nur aufgezeichnet, wenn das DATA ITEM des Kopfeinzelbildes als ANC Frame

Elements laut SMPTE436M-2006 identifiziert wurde, wenn eine MXF-Datei eingegeben wird.

Zusatzdaten in MXF-Dateien

VANC-Zusatzdaten, die von einem HDSDI-Signal aufgezeichnet wurden, können in eine MXF-Datei als ein

ANC Frame Element (laut SMPTE436M-2006) eingefügt und ausgegeben werden. Diese Daten können auch eingegeben und aufgezeichnet werden.

Allgemeine MXF Metadaten

Das Gerät prüft Daten, die im Dateikopf des

Metadatenbereichs

1)

enthalten sind, wenn eine MXF-

Datei eingegeben wird. Wenn die Daten als Daten identifiziert wurden, die zu dieser Zeit von einer anderen

Anlage als XDCAM erstellt wurden, wird eine Datei

(KLVE Datei) erstellt.

1) Der Metadatenbereich in der Überschrift enthält die

Metadateninformationen der gesamten Datei. Einzelheiten siehe

SMPTE377M.

Einzelheiten siehe „Verzeichnisstruktur“ (Seite 84) und

„Verzeichnis Clip“ (Seite 85).

Einfügen von Zusatzdaten in MXF Dateien zur Ausgabe

Wählen Sie im Konfigurationsmenüpunkt 666

METADATA ITEM OUT „on“ (siehe Seite 109).

Untertiteldaten

Dieser Abschnitt beschreibt die Untertiteldaten, die während der EE-Ausgabe aufgezeichnet, wiedergegeben und ausgegeben werden können.

Legende

: I/O-Signal mit Standardfunktion

: I/O-Signal mit optionaler Funktion

146

Zusatzdaten

Standardfunktionen

Normale EIA-708/608-Aufzeichnung und -Wiedergabe

Bei Untertitel-Eingabedaten, die den Standards EIA-708/

608 entsprechen, werden diese ohne Änderungen aufgezeichnet, wiedergegeben und ausgegeben.

Es werden jedoch Einstellungen für das Aufzeichnen von

Untertiteldaten in HDSDI-Signalen benötigt.

Einzelheiten siehe „Aufzeichnen und Wiedergeben von

EIA-708-B-Standard-Untertiteldaten in HDSDI-

Signalen“ (Seite 145) oder „Aufzeichnen von EIA-608-B-

Standard-Untertiteldaten in SDSDI-Signalen“

(Seite 145).

Als HD-Video aufgezeichnete EIA-708/608-Standard-

Untertiteldaten werden als HDSDI-Signale ausgegeben, unabhängig von den Menüeinstellungen.

EIA-608-Standard-Untertiteldaten in SDSDI Linie 21

Signalen werden unabhängig von den Menüeinstellungen aufgezeichnet und wiedergegeben (ausgegeben als

SDSDI- oder FBAS-Signale).

EIA-708/608-Aufzeichnung und -Wiedergabe

HDSDI (VANC)-Eingabe

HDSDI (VANC)-Ausgabe

SDSDI (Line 21)-Eingabe SDSDI (Linie 21)-Ausgabe

FBAS (Linie 21)-Ausgabe

EIA-608-Wiedergabe und -Aufzeichnung

EIA-708/608 EE-Ausgabe

Bei Untertitel-Eingabedaten, die dem Standard EIA-708/

608 entsprechen, wird nach EE ausgegeben.

Es werden jedoch Einstellungen für die EE-Ausgabe von

Untertiteldaten in HDSDI-Signalen benötigt.

Einzelheiten siehe „Aufzeichnen und Wiedergeben von

EIA-708-B-Standard-Untertiteldaten in HDSDI-

Signalen“ (Seite 145) oder „Aufzeichnen von EIA-608-B-

Standard-Untertiteldaten in SDSDI-Signalen“

(Seite 145).

Untertiteldaten in SDSDI Linie 21-Signalen werden nach

EE ausgegeben (Ausgabe als SDSDI- oder FBAS-

Signale), unabhängig von den Menüeinstellungen.

Hinweis

Die EE-Ausgabe von Untertiteldaten in HDSDI-Signalen wird in Bezug auf die EE-Ausgabe der Videosignale um ein Einzelbild verzögert.

HDSDI (VANC)-Eingabe HDSDI (VANC)-Ausgabe

SDSDI (Line 21)-Eingabe SDSDI (Linie 21)-Ausgabe

FBAS (Linie 21)-Ausgabe

Zusatzdaten

147

Entsprechungen von

Einstellungspunkten des

HKDV-900 und des

Konfigurationsmenüs des Geräts

Wenn Konfigurationsmenüpunkt 212 VIDEO REMOTE

CONTROL SELECT auf etwas Anderes als „menu“ eingestellt ist, können Sie am Anschluss VIDEO

CONTROL ein HKDV-900 oder sonstiges Gerät anschließen und damit den Downkonverter oder

Upkonverter dieses Geräts steuern. Die Steuerung des

HKDV-900 kann dann vorgenommen werden, ohne die

Videosteuer- und Digitalverarbeitungseinstellungen im

Konfigurationsmenü zu ändern.

Einstellungspunkt des HKDV-900

Menüpunkt des

Konfigurationsmenüs des Geräts

HD Master 740: MASTER LEVEL (HD)

HD Y

HD Pb

HD Pr

HD Setup

741: Y LEVEL (HD)

742: Pb LEVEL (HD)

743: Pr LEVEL (HD)

745: SETUP LEVEL (HD)

HD Sync Phase

HD Fine

D1 Master

D1 Y

D1 B-Y

D1 R-Y

D2 VIDEO

D2 CHROMA

D2 HUE

746: SYNC PHASE (HD/UC)

747: FINE (HD/UC)

Diesem Einstellungspunkt entspricht kein Menüpunkt.

Diesem Einstellungspunkt entspricht kein Menüpunkt.

Diesem Einstellungspunkt entspricht kein Menüpunkt.

Diesem Einstellungspunkt entspricht kein Menüpunkt.

715: VIDEO GAIN CONTROL (DC)

716: CHROMA GAIN CONTROL (DC)

SETUP

SD Sync Phase

SD Fine

CROSS COLOR

H CROP

POSITION

LETTER BOX

POSITION

DETAIL GAIN

717: CHROMA PHASE CONTROL

(DC)

718: SETUP LEVEL/BLACK LEVEL

(HD/DC/UC)

719: SYSTEM PHASE SYNC (DC)

720: SYSTEM PHASE SC (DC)

934: CROSS COLOR (DC)

932: H CROP POSITION (DC)/

951: H CROP POSITION (UC) a)

952: LETTER BOX POSITION (UC) a)

935: DETAIL GAIN (DC)/

954: DETAIL GAIN (UC) a)

Einstellungspunkt des HKDV-900

Menüpunkt des

Konfigurationsmenüs des Geräts

LIMITTER

CRISP

936: LIMITER (DC)/955: LIMITER

(UC)

a)

937: CRISP (DC)/

956: CRISP THRESHOLD (UC) a)

DEPEND 938: LEVEL DEPEND THRESHOLD

(DC)/

957: LEVEL DEPEND THRESHOLD

(UC) a)

FREQUENCY

H/V RATIO

GAMMA

CROP

LETTER BOX

SQUEEZE

939: H DETAIL FREQUENCY (DC)/

958: H DETAIL FREQUENCY (UC)

a)

940: H/V RATIO (DC)/

959: H/V RATIO (UC) a)

Diesem Einstellungspunkt entspricht kein Menüpunkt.

930: DOWN CONVERTER MODE/

950: UP CONVERTER MODE a)

930: DOWN CONVERTER MODE/

950: UP CONVERTER MODE a)

930: DOWN CONVERTER MODE/

950: UP CONVERTER MODE a) a) Stellen Sie Konfigurationsmenüpunkt 212 VIDEO REMOTE CONTROL

SELECT auf „menu“, „remote (down converter)“ oder „remote (up converter)“.

Bedeutung der Abkürzungen innerhalb der

Klammern in der Tabelle

HD: HD-SDI-Ausgabe während der Videowiedergabe im

HD-Format

DC: Downkonvertierungsausgabe an SD (SD-SDI/

COMPOSITE) während der Videowiedergabe im

HD-Format

UC: Upkonvertierungsausgabe, wenn SD-SDI eingespeist wird

148

Entsprechungen von Einstellungspunkten des HKDV-900 und des Konfigurationsmenüs des Geräts

Warenzeichen und

Lizenzen

MPEG-4 Visual Patent Portfolio

Lizenz

DIESES PRODUKT IST IM RAHMEN DER MPEG-4

VISUAL PATENT PORTFOLIO LIZENZ LIZENZIERT.

FÜR PERSÖNLICHE UND NICHT-KOMMERZIELLE

ANWENDUNG DURCH EINEN VERBRAUCHER

FÜR

(I) CODIERUNG VON VIDEO IN

ÜBEREINSTIMMUNG MIT DEM MPEG-4 VISUAL

STANDARD („MPEG-4 VIDEO“)

UND/ODER

(II) DEKODIERUNG VON MPEG-4 VIDEO, DAS VON

EINEM ANWENDER ALS PERSÖNLICHEN UND

NICHT-KOMMERZIELLE HANDLUNG CODIERT

WURDE UND/ODER VON EINEM VIDEO-

ANBIETER ERHALTEN WURDE, DER VON MPEG

LA ZUR LIEFERUNG VON MPEG-4 VIDEO

LIZENZIERT IST.

ES WIRD WEDER AUSDRÜCKLICH NOCH

IMPLIZIT EINE LIZENZ FÜR ANDERE

EINSATZZWECKE GEWÄHRT. WEITERE

INFORMATIONEN, EINSCHLIESSLICH

INFORMATIONEN ZUR VERKAUFSFÖRDERNDEN,

INTERNEN UND GESCHÄFTLICHEN NUTZUNG

UND LIZENSIERUNG ERHALTEN SIE VON MPEG

LA, LLC. SIEHE HTTP://WWW.MPEGLA.COM

MPEG LA bietet Lizenzen für (i) Herstellung / Vertrieb von allen

Speichermedien, die MPEG-4 Visual Video-Informationen enthalten (ii)

Vertrieb / Verbreitung von MPEG-4 Visual Video-Informationen in jeder Art und Weise (wie z. B. Online-Videovertriebsdienstleistungen, Internet-

Rundfunk, TV-Ausstrahlung). Für andere Verwendungen dieses Produkts kann es erforderlich sein, die Lizenz von MPEGLA zu erlangen. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an MPEG LA. MPEG LA, L.L.C.,

250 STEELE STREET, SUITE 300, DENVER, COLORADO 80206, http:// www.mpegla.com

ERWORBEN WERDEN KANN BEI MPEG LA, L.L.C.,

250 STEELE STREET, SUITE 300, DENVER,

COLORADO 80206.

„VERBRAUCHSMEDIEN“ bezieht sich auf jegliche Speichermedien die zur Speicherung von MPEG-2 Video-Informationen fähig sind, wie DVD-

Filme, die an Allgemeinverbraucher verkauft/vertrieben werden.

Vervielfältiger von Discs oder Verkäufer von PACKAGED MEDIA müssen

über MPEG LA Lizenzen für ihr eigenes Unternehmen erwerben. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an MPEG LA. MPEG LA L.L.C.,

250 STEELE STREET, SUITE 300, DENVER, COLORADO 80206 http://www.mpegla.com

Zum IJG (Independent JPEG Group)

This software is based in part on the work of the

Independent JPEG Group.

Software Schriftzeichen-Anzeige

„iType“

Dieses Produkt enthält Technologie von Monotype

Imaging Inc., darunter iType

®

und bestimmte Schriften.

Lizenzen für freie Software

Auf der Grundlage von Lizenzverträgen zwischen Sony und den Software-Rechteinhabern verwendet dieses

Produkt freie Software.

Um den Anforderungen der Software-Rechteinhaber gerecht zu werden ist Sony verpflichtet, Sie über den Inhalt dieser Lizenzen informieren.

Weitere Einzelheiten zum Inhalt dieser Lizenzen siehe

„license1.pdf“ im Ordner „License“ auf der mitgelieferten

CD-ROM.

Zum Betrachten von PDF-Dateien muss Adobe Reader auf

Ihrem Computer installiert sein.

Falls der Adobe Reader nicht auf Ihrem Computer installiert ist, können Sie ihn unter der folgenden URL herunterladen: http://get.adobe.com/reader/

MPEG-2 Video Patent Portfolio

Lizenz

JEDE ANDERE VERWENDUNG DIESES PRODUKTS

ALS DIE PERSÖNLICHE NUTZUNG IN EINER

WEISE, DIE DEM MPEG-2 STANDARD FÜR

CODIERTE VIDEO-INFORMATIONEN FÜR

VERBRAUCHSMEDIEN ENTSPRICHT, IST OHNE

EINE LIZENZ AUSDRÜCKLICH VERBOTEN, IN

ÜBEREINSTIMMUNG MIT DEM ANWENDBAREN

MPEG-2 PATENT-PORTFOLIO, DESSEN LIZENZ

Erhalt einer GPL/LGPL/GPL V3lizenzierten Software

Dieses Produkt verwendet Software, die unter GPL

Version 2 / LGPL Version 2.1 / GPL Version 3 lizenziert ist. Sie haben das Recht den Quelltext dieser Software zu erhalten, zu ändern und weiterzugeben.

Sie können den Quelltext dieser Software von den Sony

Internetservern herunterladen. Weitere Informationen zum

Download erhalten Sie unter folgendem Link.

Warenzeichen und Lizenzen

149

http://www.sony.net/Products/Linux/common/ search.html

Anfragen bezüglich des Inhalts des Quelltextes können von uns nicht beantwortet werden.

150

Warenzeichen und Lizenzen

Glossar

AES/EBU

Ein Standard, der zusammen von der

AES (Audio Engineering Society) und der EBU (European

Broadcasting Union) zur seriellen

Übertragung von digitalen

Audiodaten eingerichtet wurde. Es können zwei Audiokanäle über einen einzigen Anschluss übertragen werden.

Benutzerbit

Im Zeitcode werden insgesamt 32 Bit zur Verfügung gestellt, die der

Benutzer für die Aufzeichnung von

Informationen wie Datum,

Spulennummer oder Szenennummer auf dem Medium verwenden kann.

Auch als Benutzerbit bezeichnet.

CIFS

Abkürzung für Common Internet File

System.

Ein offenes Protokoll für

Dateiservice, das von Microsoft

Corporation bereitgestellt wird.

Clip

Eine Aufzeichnungseinheit. Clips werden immer erstellt, wenn die

Aufzeichnung beginnt oder stoppt.

Drop-Frame-Modus

Der SMPTE-Zeitcode läuft mit 30

Einzelbildern/Sekunde, während das

NTSC-Farbfernsehsystem mit 29,97

Einzelbildern/Sekunde läuft. Der

Drop-Frame-Modus stellt den Ablauf des Zeitcodes ein, um die Diskrepanz zwischen dem Zeitcodewert und der tatsächlichen Zeit durch das

Auslassen von zwei Einzelbildern von dem Zeitcodewert am Anfang jeder Minute (außer jeder zehnten

Minute) auszugleichen.

DVB-ASI

Abkürzung für Digital Video

Broadcasting-Asynchronous Serial

Interface.

Ein asynchrones Signalsystem zur

Übertragung von MPEG2-TS-

Signalen (Transportstrom) mittels einer Standard-Videoschnittstelle, welches im DVB-Projekt (ein Projekt zur Standardisierung der digitalen

Videoübertragung in Europa)

übernommen wurde.

E-E-Modus

Elektrisch-zu-Elektrisch-Modus.

Wenn Sie einen Videorecorder im E-

E-Modus betreiben, werden eingespeiste Video- und/oder

Audiosignale nur durch elektrische

Schaltkreise geleitet. Sie werden anschließend aus den

Ausgangsanschlüssen ausgegeben, ohne durch elektromagnetische

Konvertierungsschaltkreise wie

Aufnahmeköpfe geleitet zu werden.

EDL

Edit Decision List.

Eine Liste der Stellen des auf einem

Medium gespeicherten Materials in beliebiger Reihenfolge.

FBAS-Videosignal

Ein Videosignal, in dem Luminanz und Chrominanz zusammen mit

Referenztakt- „sync“ Informationen gepaart werden, um FBAS-

Videodaten zu erstellen.

HD Tri-Level Sync

Ein HDTV-analoges Referenzsignal für 59.94/50 Hz-Systeme.

Ein in SMPTE-274M mit positiven, negativen oder Nullwerten definiertes Sync-Signal.

HD-SDI-Signal

Abkürzung für HD-

Seriendigitalschnittstelle.

Ein durch SMPTE-292M definiertes

Signal in der HDTV-

Serienschnittstelle.

Inhaltsmarkierung

Eine Art Metadaten, die für ein ausgewähltes Einzelbild eingestellt werden können.

Metadaten

Informationen zu den Eigenschaften des Video- und Audioinhalts. XDS-

Geräte zeichnen Metadaten wie

UMID und Inhaltsmarkierungen auf, und der Content-Browser kann dazu verwendet werden, um

Informationen wie etwa Titel und

Kommentare aufzuzeichnen.

MXF

Material eXchange Format. Ein offenes Dateiformat, das von dem

Pro-MPEG Forum entwickelt wurde.

Geräte verschiedener Hersteller können in diesem Format gegenseitig

Dateien austauschen.

Nicht-Audio

Allgemeine Bezeichnung für von linearen PCM unterschiedliche

Audiosignale wie Dolby E

1)

und

Dolby Digital (AC-3).

1)

XDS-Geräte können Nicht-Audio als

Eingangssignal aufzeichnen.

1) Dolby ist ein Warenzeichen der Dolby

Laboratories.

Non-Drop-Frame-Modus

Ein Modus für einen fortlaufenden

Zeitcode, der die Unterschiede in den

Einzelbildwerten zwischen der

Echtzeit und dem Zeitcode nicht berücksichtigt. Die Verwendung dieses Modus führt pro Tag zu einem

Unterschied von ca. 86 Sekunden zwischen der Echtzeit und dem

Zeitcode. Dies führt zu Problemen bei der Bearbeitung von Programmen in Sekundeneinheiten, die die Anzahl der Einzelbilder als Referenz verwenden.

Proxy-AV-Daten

Niedrig auflösende Daten mit einer

Videobandbreite von 1,5 Mbps und einer Audiobandbreite von 64 kbps pro Kanal. Dieses Gerät zeichnet automatisch AV-Proxydaten auf, wenn hochauflösende Daten im

XAVC/MPEG-HD-Format aufgezeichnet werden.

Referenzvideosignal

Ein Videosignal, das ein Sync-Signal oder Sync- und Burst-Signale enthält, die als Referenz für die

Synchronisation von Videogeräten verwendet werden.

S/N

Rauschabstand. Das Verhältnis zwischen der Stärke des gewünschten Signals zur begleitenden elektronischen

Schnittstelle, dem Rauschen. Wenn der Rauschabstand hoch ist, werden

Geräusche mit weniger Rauschen und klarere Bilder ohne Schnee-

Effekt erstellt.

Glossar

151

SD-SDI-Signal

SD-Seriendigitalschnittstelle. Eine als SMPTE-259M standardisierte

Schnittstelle, die die Übertragung von unkomprimierten Digital-

Komponenten-Strömen ermöglicht.

Skizzenbild

Ein reduziertes Standbild eines

Videos zur Anzeige auf einem

Cliplisten-Bildschirm.

Sub-Clip

Einer der Teile, die eine EDL bilden.

Ein Subclip kann Teil eines Clips oder aber ein ganzer Clip sein.

UMID

Unique Material Identifier. Ein

Standard (SMPTE-330M) für Video- und Audio-Metadaten. Die Basic-

Sektion einer UMID enthält eine weltweit einzigartige Nummer und eine Materialnummer zur

Identifikation von aufgezeichnetem

Material. Eine optionale Sektion, das so genannte „Source Park“, enthält

Informationen wie Aufnahmezeit und -ort. Eine UMID mit lediglich einer Basic-Sektion wird als Basis-

UMID bezeichnet. Eine UMID mit

Source Pack wird als erweiterte

UMID bezeichnet.

VBID

Video Blanking ID. Dies ist ein im

EIAJ CPR-1204-Standard definiertes

Video-ID-Signal, das in den VBS-

Videoausgang eingefügt wird, um die

Ermittlung des

Bildseitenverhältnisses zu ermöglichen.

Das ID-Signal wird in Zeile 20, VBI

283 eingefügt.

Zeitcode

Ein digital kodiertes Signal, das mit

Videodaten aufgezeichnet wird, um jedes Einzelbild des Videos durch die

Zeitangabe (Stunde, Minute,

Sekunde) und die Einzelbildnummer identifizieren zu können. Der

SMPTE-Zeitcode gilt für das NTSC-

System, und der EBU-Zeitcode für

PAL und SECAM-Systeme.

152

Glossar

Index

A

aktuelle EDL 77

ALARM Anzeige 14

Analog

Audiosignaleingänge/-ausgänge

27

ANALOG AUDIO

INPUT 1, 2 Anschlüsse 27

OUTPUT1 1, 2 Anschlüsse 27

ANALOG AUDIO MONITOR/

OUTPUT2 R/1, L/2 Anschlüsse 27

Anhang 129

Anschluss DVB-ASI OUTPUT 23

Anschlüsse 31

Einstellung des Konstanten des

Videorekorders 33

Schnittbearbeitungssystem 31

Verwendung der

Bearbeitungsfunktion des

Rekorders 35

Anzeige 16, 19

Bildschirm der Grundvorgänge

19

Cliplistenanzeigen 66

Umschalten 66

Anzeigeleuchten MEMORY ACCESS

A/B 15

Statusanzeigen 47

Audio

Eingangssignalanzeige 19

Audiopegel

Anzeigen 19

Einstellbereich 15

Aufzeichnung 49

Einstellungen 49

Gemischte Aufzeichnung 51

Pegeleinstellung 51

Aufzeichnung und Wiedergabe

Steuerblock 17

Aufzeichnungs- oder

Wiedergabeformat 20

Auswahlbereich Port und

Speichermedium 14

Auswurftasten 15

B

Basismenü 94

Änderung der Einstellungen 100

Funktionen 99

Punkte 95

Rücksetzung auf werkseitige

Einstellungen 100

Bearbeitung

Editiersteuergerät 33

Steuergerät 32

Benutzerbit

Einstellung 39

Betriebsstundenzähler 131

Anzeige 131

Anzeigemodi 131 verlassen 131

Betriebszustandsanzeige 21

Bezeichnungen und Funktionen der

Teile 13

Bildschirm

Bildschirm des Videomonitors 22

C

CH-1/ALL CH, CH-2 bis CH-4

Einstellungsregler 15

CIFS-Dateifunktionen 93

Clip 77

Auswahl 73

Eigenschaften 68

Einstellen der Clip-Markierungen

74

Einstellen des Indexbildes 76

Informationen 20

Kopieren 60

Löschen 75

Sperren (Schreibschutz) 75

Suche mit Skizzen 73

Clip F-Menü 71

Clip Properties-Bildschirm 68

Cliplistenanzeigen 66

Detailansicht 68

Erweiterte Skizzenanzeige 69

Kapitel-Skizzenanzeige 70

Skizzenanzeige 67

Clip-Menü 71

COMPOSITE OUTPUT 1, MONI/2

Anschlüsse 24

COPY Taste 17

D

Dateifunktionen 84

Stammverzeichnis 85

Verzeichnis Clip 85

Verzeichnis Edit 86

Verzeichnisstruktur 84

Datum und Uhrzeit, Einstellung 29

DIGITAL AUDIO (AES/EBU)

IN 1/2, 3/4, 5/6, 7/8 Anschlüsse

27

OUT 1/2, 3/4, 5/6, 7/8 Anschlüsse

27

Digitaler Audiosignaleingang/ausgang 26

DISPLAY Taste 16

Display/Menü Steuerblock 16

DVB-ASI-Ausgang 23

E

EDL 77

erstellen und bearbeiten 78

Eigenschaften 7

Eingeblendete Textinformationen 40

Einsatzort, Einstellung 28

Einschubwahlleuchten 15

Erdungsanschluss (U) 26

Erstkonfiguration 28

Erweiterte Skizzenanzeige 69

Erweitertes Menü 94

Anzeige 120

Funktionen 120

Punkte 102

Ethernetanschluss 24

Externe Synchronisierung 36

F

Fehlerbehebung 132

Fehlermeldungen 138

Frontplatte 13, 30

Herausziehen 30

Winkeländerung 30

Zur Ausgangsposition zurückkippen 30

FTP-Dateifunktionen 87

Abmeldung 88

Anmeldung 87

Liste der Befehle 88

Verbindungen herstellen 87

Vorbereitungen 87

Funktionsmenü 19, 41

Seite HOME 42

Seite P1 INPUT 42

Seite P2 INPUT 43

Seite P3 AUDIO 43

Seite P4 TC 44

Funktionstasten (F1 bis F6) 16

G

Glossar 151

GPIO Anschluss 24

H

HD/SD-SDI INPUT Anschluss 25

HD/SD-SDI-Signaleingänge/ausgänge 25

HDMI OUTPUT Anschluss 23

HD-SDI MONITOR/OUTPUT2 1, 2

(SUPER) Anschluss 25

HD-SDI OUTPUT1 1, 2 (SUPER)

Anschlüsse 25

HOME Taste 16

Index

153

I

IN/OUT Anzeigen 17

INTERNAL ACCESS Anzeige 14

INTERNAL Taste 15

J

JOG Anzeige 18

Jog-/Shuttle-Richtungsanzeiger 18

Jog-Modus 57

K

KEY INHI Schalter 14

Kipp-Mechanismus 30

Kommunikationsgeschwindigkeit 127

Konfigurationsmenü

Basismenü 95

Erweitertes Menü 102

Kopieren

Transkodiertes Kopieren 64

Zeitversetztes Kopieren 64

L

LEVEL Einstellungsregler 13

Lineare Bearbeitung 52

Liste der Befehle 88

M

MAINTENANCE Anschluss 14, 24

Medienstatusanzeige 20

MEMORY Taste 15

Menü

Änderung der Einstellungen 100

Clip F-Menü 71

Clip-Menü 71

Funktionsmenü 41

Konfiguration 94

Konfigurationsmenü 94

Reiheneinstellung 99

Rücksetzung auf werkseitige

Einstellungen 100

Wartungsmenü 121

MENU Taste 16

Metadaten 143

MONITOR Anschluss 24

Montagebereich für die zusätzliche

Stromversorgung 24

N

Netz-/Bereitschaftsmodus Taste und

Anzeige (1) 14

Netzschalter Schalter 26

Netzwerk

Anschluss 24

Automatische Zuweisung einer IP-

Adresse 127

NEXT Taste 17

Normale Wiedergabegeschwindigkeit

57

Einstellen der IP-Adresse 127

Einstellungen 126

P

PAGE Taste 16

PB1 PORT Taste 15

PCIe-Erweiterungseinschub 23

Pfeiltasten 17

PHONES Anschluss 13

PLAY Taste 17

PREV Taste 17

Proxy-AV-Daten 8

PUSH SET Regler 17

R

REC INHI Anzeige 18

REC Taste 18

REC/PB2 PORT Taste 14

REF. VIDEO INPUT Anschlüsse 24

Referenzsignal 20

Referenzsignale zur Synchronisierung

36

REMOTE Taste 14

REMOTE(9P) Anschluss R/P2, P1 24

RESET/RETURN Taste 17

Rückseite 23

Rücksetzung auf werkseitige

Einstellungen 101

S

SD-SDI MONITOR/OUTPUT2 1, 2

(SUPER) Anschluss 26

SD-SDI OUTPUT1 1, 2 (SUPER)

Anschlüsse 25

SHIFT Taste 17

SHTL/JOG Taste 18

Shuttle-/Jog-Dial 18

Shuttle-Modus 58

Skizze 73

Kapitel-Skizzenanzeige 74

Suche 73

Speicherkarteneinschübe 15

Statusanzeige 22

Steuerungsblock Shuttle/Jog/Variable

Wiedergabegeschwindigkeit 18

STOP Taste 17

Stromeingangsanschluss (-) 26

Stromversorgung 26

Stromzufuhr 28

Sub-Clip 77

SxS-Speicherkarte 45

Einsetzen 47

Entfernen 47

Schreibschutzlasche 47

Umschalten 48

SYSTEM TC INPUT Anschluss 24

Systemfrequenz, Einstellung 28, 37

Systeminformationen 20

T

Technische Daten 139

Textinformationen 40

TIME CODE

IN/OUT2 Anschluss 26

OUT1 Anschluss 26

U

UMID-Daten 143

USB-Anschluss 14, 24

V

VAR/JOG Taste 18

VARIABLE Schalter 15

Variabler Geschwindigkeitsmodus 58

VIDEO CONTROL Anschluss 24

Videoeingangsanzeige 20

Vorbereitung

Erstkonfiguration 28

W

Warnungen 132

Wartung

regelmäßige 131

Wartungsmenü 121

Funktionen 126

Kommunikationsgeschwindigkeit

127

Netzwerkeinstellungen 126

Punkte 121

Wiedergabe 55

EDL 78

Einstellungen 55

Jog-Modus 57

mit Skizzen 59

Normalgeschwindigkeit 57

Shuttle-Modus 58

Variabler Geschwindigkeitsmodus

58

Zeitversetzte Wiedergabe 59

Wiederherstellung 65

Z

Zeitcode

Aufzeichnung synchron zur

Referenzzeit der Station

38

154

Index

Aufzeichnung unter

Synchronisierung zum eingebauten

Zeitcodegenerator 38

Direktaufzeichnung eines externen Zeitcodes 39

Eingänge/Ausgänge 26

nach Einstellung eines

Anfangswerts 37

Setzen auf die aktuelle Zeit 38

Zeitdatenanzeige 21

Zeitversetzte Wiedergabe 59

Zubehör

im Lieferumfang enthalten 141 nicht im Lieferumfang enthalten

141

Zusatzdaten 145

Index

155

Das in dieser Anleitung enthaltene Material besteht aus

Informationen, die Eigentum der Sony Corporation sind, und ausschließlich zum Gebrauch durch den Käufer der in dieser

Anleitung beschriebenen Ausrüstung bestimmt sind.

Die Sony Corporation untersagt ausdrücklich die

Vervielfältigung jeglicher Teile dieser Anleitung oder den

Gebrauch derselben für irgendeinen anderen Zweck als die

Bedienung oder Wartung der in dieser Anleitung beschriebenen Ausrüstung ohne ausdrückliche schriftliche

Erlaubnis der Sony Corporation.

XDS-1000

(SYL)

4-270-124-10 (1)

Sony Corporation

© 2010

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