: Raymarine - Autopilot-Panels p70 / p70R, at www.SVB.de

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p70 / p70r

p 7 0 / p 7 0 r

Ins ta lla tions a nle itung

De u ts c h

Docume nt numbe r: 87132-1

Da te : 02-2011

Warenzeichen- und Patenterklärung

Autohelm, hsb 2 , RayTech Navigator, Sail Pilot, SeaTalk, SeaTalk NG , SeaTalk HS und Sportpilot sind eingetragene Warenzeichen von

Raymarine UK Limited. RayTalk, Seahawk, Smartpilot, Pathfinder und Raymarine sind eingetragene Warenzeichen von Raymarine

Holdings Limited.

FLIR ist ein eingetragenes Warenzeichen von FLIR Systems, Inc. und/oder deren Tochtergesellschaften.

Alle anderen in diesem Handbuch erwähnten Warenzeichen, Produktnamen oder Firmennamen werden nur zu Identifikationszwecken verwendet und sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer.

Dieses Produkt ist durch Patente, Geschmacksmuster, angemeldete Patente oder angemeldete Geschmacksmuster geschützt.

Statement zum Nutzungsrecht

Sie dürfen sich maximal drei Kopien dieses Handbuchs zur eigenen Nutzung drucken. Weitere Vervielfältigungen, Verteilungen oder andere Verwendungen des Handbuchs einschließlich dessen Verkauf, Weitergabe oder Verkauf von Kopien an Dritte sind nicht erlaubt.

Copyright ©2011 Raymarine UK Ltd. Alle Rechte vorbehalten.

DEUTSCH

Document number: 87132-1

Date: 02 2011

Inhalt

Kapitel 1 Wichtige Informationen............................ 7

Sicherheitshinweise ........................................................ 7

TFT-LCD-Displays .......................................................... 8

Wassereintritt ................................................................. 8

Haftungssauschluss........................................................ 9

EMV-Installationsrichtlinien ............................................. 9

Entstördrosseln .............................................................. 9

Anschluss an andere Geräte ........................................... 10

Konformitätserklärung ..................................................... 10

Produkt-Entsorgung ........................................................ 10

Garantieregistrierung ...................................................... 10

IMO und SOLAS............................................................. 10

Technische Genauigkeit .................................................. 10

3.2 Anschlüsse - Überblick .............................................. 23

3.3 SeaTalk ng -Verbindung................................................ 24

3.4 NMEA2000-Anschluss............................................... 26

3.5 SeaTalk-Anschluss.................................................... 26

Kapitel 4 Montageort und Montage......................... 29

4.1 Anforderungen an den Montageort ............................. 30

4.2 Auswahl des Montageorts.......................................... 31

4.3 Montage ................................................................... 32

Kapitel 2 Planung der Installation........................... 11

2.1 Informationen zum Handbuch .................................... 12

2.2 Installations-Checkliste .............................................. 12

2.3 Autopilotsystem ........................................................ 13

2.4 Systemprotokolle ...................................................... 17

2.5 Lieferumfang ............................................................ 18

2.6 Werkzeug ................................................................. 19

Kapitel 3 Kabel und Anschlüsse ............................. 21

3.1 Allgemeine Hinweise Verkabelung.............................. 22

Kapitel 5 System-Überprüfungen............................ 35

5.1 Voraussetzungen für die Inbetriebnahme .................... 36

5.2 Inbetriebnahme......................................................... 36

5.3 Erster Einschalttest ................................................... 37

5.4 Gebrauch des Setup-Assistenten ............................... 39

5.5 Kalibrierung im Hafen ................................................ 40

5.6 Händlereinstellungen................................................. 42

5.7 Kalibrierung auf See.................................................. 42

5.8 Den Betrieb des Autopiloten prüfen ............................ 45

Kapitel 6 Einstellungen einrichten.......................... 47

6.1 Schiffseinstellungen .................................................. 48

6.2 Antriebseinstellungen ................................................ 50

6.3 Segelbooteinstellungen ............................................. 54

6.4 Benutzereinstellungen ............................................... 55

5

6.5 Das Setup-Menü ....................................................... 56

Kapitel 7 Problemlösung ......................................... 65

7.1 Problembehandlung .................................................. 66

7.2 Probleme beim Hochfahren ....................................... 67

7.3 Problembehandlung Systemdaten.............................. 68

7.4 Problemlösung allgemein........................................... 69

Kapitel 8 Technische Unterstützung....................... 71

8.1 Raymarine-Kundendienst .......................................... 72

8.2 Produktinformationen anzeigen.................................. 72

Kapitel 9 Spezifikation ............................................. 73

9.1 Technische Spezifikation ........................................... 74

Kapitel 10 Optionen und Zubehör........................... 75

10.1 SeaTalk ng -Kabel und Zubehör .................................. 76

10.2 Wandler.................................................................. 77

10.3 SeaTalk-Zubehör..................................................... 78

10.4 Ersatzteile und Zubehör........................................... 78

6 p70 / p70r

Kapitel 1: Wichtige Informationen

Sicherheitshinweise

Warnung: Autopilot-Systeminstallation

Da die korrekte Funktionsweise der Steuerung entscheidend für die Sicherheit Ihres Schiffes ist, empfehlen wir DRINGEND, die Installation des Autopiloten von einem autorisierten

Raymarine-Servicetechniker vornehmen zu lassen.

Sie kommen nur dann in den Genuss aller Ihrer

Garantieleistungen, wenn Sie nachweisen können, dass ein autorisierter Raymarine-Servicetechniker das

Produkt installiert und in Betrieb genommen hat.

Warnung: Geräteinstallation und

Gerätebetrieb

Dieses Gerät muss in Übereinstimmung mit den von

Raymarine angegebenen Anweisungen installiert und betrieben werden. Bei Missachtung kann es zu

Personenverletzungen, Schäden am Schiff und zu verminderter Betriebsleistung kommen.

Warnung: Halten Sie eine durchgehende Wache

Halten Sie immer eine ständige Wache, damit Sie schnell auf Gefahrensituationen reagieren können.

Wenn Sie keine durchgehende Wache halten, bringen

Sie dadurch sich selbst, Ihr Schiff und andere Schiffe in ernste Gefahr.

Warnung: Sorgen Sie für eine sichere

Navigation

Das vorliegende Multifunktionsdisplay wurde nur als Hilfsmittel für die Navigation entwickelt. Es darf niemals den Vorrang vor solider navigatorischer

Praxis erhalten. Nur die offiziellen Papierseekarten und Meldungen an die Schifffahrt enthalten alle aktuellen Informationen, die für eine sichere

Navigation unerlässlich sind. Der Skipper ist verantwortlich für einen korrekten Umgang mit den behördlichen Unterlagen und Meldungen. Es liegt in der Verantwortung des jeweiligen Anwenders des Raymarine-Multifunktionsdisplays oder anderer

Raymarine-Geräte, die offiziellen, von den Behörden herausgegebenen Papierseekarten zu verwenden, die offiziellen Meldungen an die Schifffahrt zu beachten und jederzeit gute Seemannschaft walten zu lassen.

Wichtige Informationen

7

8

Warnung: Ausschalten des

Hauptschalters

Vor der Installation des Gerätes muss der

Hauptschalter des Schiffes ausgeschaltet werden.

Soweit nicht anders angegeben, stellen Sie

Kabelverbindungen nur her, wenn der Hauptschalter aus ist.

Vorsicht: Reinigung

Wenn Sie das Gerät reinigen:

• Benutzen Sie beim Reinigen des Displays KEINE trockenen Tücher, das dies die Beschichtung zerkratzen könnte.

• Benutzen Sie KEINE Scheuer- oder ätzende

Lösungsmittel und auch keine Produkte auf

Ammoniak-Basis.

• Benutzen Sie KEINE Druckreiniger.

Warnung: Erdung

Bevor dieses Gerät eingeschaltet wird, muss es gemäß den in diesem Handbuch gegebenen

Anweisungen geerdet werden.

Vorsicht: Absicherung der

Spannungsversorgung

Achten Sie bitte bei der Installation dieses

Gerätes auf eine ausreichende Absicherung der

Stromquelle mit geeigneten Sicherungen bzw. einem

Sicherungsautomaten.

Vorsicht: Benutzung von

Abdeckkappen

Setzen Sie zum Schutz gegen ultraviolettes (UV-) Licht bei Nichtgebrauch des Displays die Abdeckkappe auf.

TFT-LCD-Displays

Die Farbgebung des Displays kann sich je nach Hintergrundfarbe und bei farbiger Beleuchtung leicht ändern. Dabei handelt es sich um einen ganz normalen Effekt, den man bei allen

Farb-LCD-Displays beobachten kann.

Wie bei allen TFT-LCD-Geräten (Thin Film Transistor) können auch bei diesem Display einige (weniger als 7) Bildpunkte (Pixel) schlecht ausgeleuchtet sein. Dabei erscheinen die Pixel schwarz auf hellen

Bereichen und farbig auf schwarzen Bereichen.

Wassereintritt

Haftungsausschluss für Wassereintritt

Auch wenn die Wasserfestigkeit von Raymarine-Geräten die

Vorschriften des IPX6–Standards übertrifft, sind ein Wassereintritt und daraus resultierende Folgeschäden nicht auszuschließen, wenn ein Raymarine-Gerät einer Hochdruckreinigung unterzogen wird.

Raymarine übernimmt in diesem Fall keine Garantie.

p70 / p70r

Haftungssauschluss

Dieses Produkt (inkl. der elektronischen Seekarten) Elektronische

Seekarten stellt lediglich ein Hilfsmittel für die Navigation dar.

Es erleichtert den Umgang mit den offiziell von den Behörden herausgegebenen Papierseekarten - sie sollen sie KEINESFALLS

ERSETZEN! Nur die offiziellen Papierseekarten enthalten die aktuellen Informationen und Daten, die für eine sichere Navigation unerlässlich sind. Der Skipper ist für den richtigen Umgang mit den Papierseekarten verantwortlich. Dieses Gerät und die dazugehörigen elektronischen Seekarten entbinden den Skipper nicht von seiner Pflicht. Dieses Gerät unterstützt elektronische

Karten mit Daten anderer Hersteller, die im Gerät integriert oder auf Speicherkarten archiviert sind. Die Benutzung solcher Karten unterliegt den Nutzungsbedingungen des Anbieters für den

Endverbraucher (beschrieben in den Produktunterlagen bzw. mit der Speicherkarte geliefert).

Raymarine garantiert ausdrücklich nicht, dass dieses Produkt fehlerfrei bzw. kompatibel mit Geräten anderer Hersteller ist.

Dieses Produkt arbeitet mit digitalen Kartendaten und elektronischen

Daten vom GPS (Global Positioning System), die Fehler enthalten können. Raymarine garantiert ausdrücklich nicht für die Genauigkeit solcher Daten und weist darauf hin, dass Fehler im GPS-System zu fehlerhaftem Betrieb des Gerätes führen können. Raymarine ist ausdrücklich nicht haftbar zu machen für Schäden oder

Verletzungen oder unsachgemäße Bedienung, die auf fehlerhafte

Daten vom GPS, fehlerhafte Interaktion mit herstellerfremden

Geräten oder fehlerhafte Kartendaten zurückzuführen sind.

Eine fachgerechte Installation ist jedoch dazu unabdingbar.

Für eine optimale EMV empfehlen wir Folgendes:

• Raymarine-Geräte und damit verbundene Kabel sollten:

– einen Mindestabstand zu Sendegeräten oder Kabeln von Sendeanlagen, z. B. UKW-Seefunkanlagen und

Antennenkabel, von 1 m (3 ft) einhalten. Bei SSB-Anlagen sollte der Abstand auf 2 m (7 ft) vergrößert werden.

– einen Abstand zum Abstrahlwinkel der Radarantenne von mehr als 2 m (7 ft) betragen. Der Winkel kann bis zu 20° nach oben und unten vom Sender abstrahlen.

• Das Gerät sollte an eine separate Batterie angeschlossen werden, auf keinen Fall jedoch an die Starterbatterie. Damit verhindern Sie Fehler und Datenverluste, die auftreten können, wenn keine separate Batterie vorhanden ist.

• Verwenden Sie ausschließlich von Raymarine spezifizierte Kabel.

• Kabel sollten nicht getrennt oder verlängert werden, außer es wird ausdrücklich im Installationshandbuch darauf hingewiesen.

Hinweis: Sollte die Einhaltung der o.a. Empfehlungen

nicht vollständig möglich sein, so sollte jedoch stets versucht werden, immer den größtmöglichen Abstand zwischen den verschiedenen elektrischen Geräten einzuhalten,,um die besten

EMV-Bedingungen zu sichern.

EMV-Installationsrichtlinien

Raymarine-Geräte und -zubehör entsprechen den Richtlinien zur EMV. Dadurch werden elektromagnetische Interferenzen zwischen Geräten vermieden, die sonst die Leistung Ihres Systems beeinträchtigen würden.

Wichtige Informationen

Entstördrosseln

Raymarine-Kabel können mit Ferritkernen versehen sein, um die

EMV zu optimieren. Sollten die Kerne aus bestimmten Gründen

(z.B. Installation oder Wartung) abgenommen worden sein, müssen sie danach wieder an der ursprünglichen Stelle montiert werden .

Nutzen Sie ausschließlich den richtigen Typ, erhältlich bei Ihrem

Raymarine-Fachhändler.

9

Anschluss an andere Geräte

Anforderungen an Ferritkerne und Kabel anderer Hersteller

Wenn Sie Produkte von Raymarine an Geräte anderer Hersteller mit einem Kabel anschließen, das sich nicht im Lieferumfang der Raymarine-Geräte befindet, so MÜSSEN Sie immer eine

Ferritdrossel am Kabel in der Nähe des Raymarine-Gerätes montieren.

Es ist wichtig, dass Sie dabei alle Eignerdaten eintragen, um in den Genuss der vollständigen Garantieleistungen zu kommen.

In der Geräteverpackung finden Sie ein Strichcodeetikett mit der

Seriennummer des Gerätes. Sie müssen diese Seriennummer bei der Online-Registrierung eingeben. Bitte bewahren Sie das Etikett für die zukünftige Bezugnahme auf.

Konformitätserklärung

Raymarine Ltd. erklärt, dass dieses Produkt den wesentlichen

Anforderungen der EMV-Richtlinien 2004/108/EG entspricht.

Die originale Konformitätserklärung kann auf der entsprechenden

Produktseite der Website www.raymarine.com

eingesehen werden.

IMO und SOLAS

Das in diesem Dokument beschriebene Gerät wurde konzipiert für den Einsatz auf Sport-/Freizeitschiffen und kleinen Arbeitsbooten, die nicht den Beförderungsregelungen der IMO (International

Maritime Organization) und SOLAS (Safety of Life at Sea) unterliegen.

Produkt-Entsorgung

Bitte entsorgen Sie dieses Gerät gemäß der WEEE-Richtlinien.

Die WEEE-Richtlinie regelt die Entsorgung von Elektround Elektronik-Altgeräten. Während die WEEE-Richtlinie auf die Produkte von Raymarine keine Anwendung findet, möchte

Raymarine die Richtlinie trotzdem unterstützen. Raymarine bittet daher alle Kunden, sich einer umweltgerechten Entsorgung der

Geräte bewusst zu sein.

Technische Genauigkeit

Nach unserem besten Wissen und Gewissen waren alle technischen Daten in diesem Handbuch zum Zeitpunkt der

Drucklegung korrekt. Allerdings kann Raymarine nicht für etwaige (unbeabsichtigte) Fehler haftbar gemacht werden. Im

Zuge der ständigen Produktverbesserung im Hause Raymarine können von Zeit zu Zeit Diskrepanzen zwischen Produkt und

Handbuch auftreten. Produktänderungen und Änderungen in den technischen Spezifikationen werden ohne vorherige Ankündigung vorgenommen.

Garantieregistrierung

Bitte gehen Sie auf www.raymarine.com

und registrieren Sie Ihr

Raymarine-Produkt online.

10 p70 / p70r

Kapitel 2: Planung der Installation

Kapitelinhalt

• 2.1 Informationen zum Handbuch auf Seite 12

• 2.2 Installations-Checkliste auf Seite 12

• 2.3 Autopilotsystem auf Seite 13

• 2.4 Systemprotokolle auf Seite 17

• 2.5 Lieferumfang auf Seite 18

• 2.6 Werkzeug auf Seite 19

Planung der Installation

11

2.1 Informationen zum Handbuch 2.2 Installations-Checkliste

Das vorliegende Handbuch enthält wichtige Informationen zum p70und p70r-Autopilotsystem.

Handbücher für p70 und p70r

Für die p70 / p70r Autopiloten sind folgende Handbücher verfügbar:

Beschreibung

Anweisungen zu Installation und

Inbetriebnahme

Kurzanleitung

Bedienung

Montageschablone

Art.-Nr.

87132

86142

81331

87130

6

7

8

2

3

4

5

Zur Installation gehören folgende Arbeitsschritte:

1

Installation

Das System planen

Alle Geräte, Zubehör und Werkzeuge bereitstellen

Einen Installationsort bestimmen

Die Kabel verlegen

Kabeldurchgänge und Montagelöcher bohren.

Die Anschlüsse am Gerät vornehmen.

Alle Geräte am Ort sichern

Das System einschalten und testen.

Zusätzliche Handbücher

Beschreibung

SeaTalk ng -Referenzhandbuch

SPX-System Installationsanleitung

SeaTalk-SeaTalk ng -Wandler

Art.-Nr.

81300

87072

87121

Die neuesten Versionen dieser Dokumente können als PDF-Dateien von www.raymarine.com

heruntergeladen werden.

Bitte prüfen Sie die Website, um sicherzustellen, dass Sie die neueste Version haben.

12 p70 / p70r

2.3 Autopilotsystem

Der p70 / p70r Autopilot wird an das Datennetzwerk Ihres Schiffs angeschlossen, das entweder SeaTalk ng oder SeaTalk sein kann.

Beispiel für ein einfaches SeaTalk ng -System

2

1

3

SMARTPILOT

1 2 V

5

6

7

D12097-1

Hinweis: Hinweis: Der p70 / p70r kann sowohl an SeaTalk- als auch an SeaTalk ng -Netzwerke angeschlossen werden, aber wenn Daten zwischen den beiden Netzwerken übermittelt werden sollen, wird ein SeaTalk-SeaTalk ng -Wandler benötigt.

Planung der Installation

13

6

7

8

2

3

4

5

Nr.

1

14

Beschreibung

p70r Autopilot-Bedieneinheit p70 Autopilot-Bedieneinheit

SeaTalk ng GPS-Empfänger

SPX Kurscomputer (liefert 12V Strom an das SeaTalk ng -Netzwerk)

SeaTalk ng 5-Wege-Verbinder mit Abschlusswiderständen

Ruderlagengeber

Fluxgate-Kompass

Antriebseinheit p70 / p70r

Beispiel für ein erweitertes SeaTalk ng -System

1 2 3

SMARTPILOT

5

AIS

6

1 2 V

7

8

9

8

11

11

11

10

12

14

15

16 17 18

8

Hinweis: Im System können bis zu drei Instrumentendisplays in Reihe geschaltet werden, wie im obigen Beispiel gezeigt.

13

D12053-1

Planung der Installation

15

10

11

12

13

14

15

16

17

18

3

4

5

Nr.

1

2

6

7

8

9

16

Beschreibung

ST70 Instrumentendisplay p70r Autopilot-Bedieneinheit i70 Instrumentendisplay

SPX Kurscomputer (liefert 12V Strom an das SeaTalk ng -Netzwerk)

AIS-Empfänger / Sender/Empfänger

SeaTalk ng GPS-Empfänger

MOB-Alarm (über SeaTalk-SeaTalkng-Wandler angeschlossen)

SeaTalk ng 5-Wege-Verbinder mit Abschlusswiderständen

Multifunktionsdisplay

SeaTalk-SeaTalk ng -Wandler

Aktivmodule für Geber

Fluxgate-Kompass

Ruderlagengeber

Trimmklappensteuerung

Maschinendaten über Devicenet-Spurkabel

Windfahnengeber

Loggeber

Echolotgeber p70 / p70r

2.4 Systemprotokolle

Ihr Gerät kann an eine Reihe anderer Geräte und Systeme angeschlossen werden, um Daten auszutauschen und auf diese

Weise die Funktionalität des Gesamtsystems zu erweitern.

Für diese Verbindungen wird eine Reihe unterschiedlicher

Kommunikationsprotokolle verwendet. Die schnelle und genaue

Erfassung und Übermittlung von Daten wird durch eine Kombination der folgenden Protokolle gewährleistet:

• SeaTalk ng

• NMEA 2000

• SeaTalk

Hinweis: Es kann sein, dass Ihr System nicht alle der in diesem

Abschnitt beschriebenen Verbindungsarten oder Instrumente verwendet.

SeaTalk

ng

SeaTalk ng (Next Generation) ist ein erweitertes Protokoll für den

Anschluss kompatibler Schiffsinstrumente und Geräte. Es ersetzt die älteren Protokolle SeaTalk und SeaTalk

2

.

SeaTalk ng verwendet einen einzigen Backbone, an den kompatible

Instrumente über Abzweigungen angeschlossen werden. Daten und Strom werden im Backbone geführt. Geräte mit niedriger

Stromaufnahme können über das Netzwerk mit Strom versorgt werden, während für Geräte mit hohem Stromverbrauch ein getrennter Netzanschluss benötigt wird.

SeaTalk ng ist eine unternehmenseigene Erweiterung von NMEA

2000 und der bewährten CAN-Bus-Technologie. Kompatible

NMEA 2000- und SeaTalk/SeaTalk 2 -Geräte können über die entsprechenden Schnittstellen oder Adapterkabel ebenfalls wie erforderlich angeschlossen werden.

NMEA 2000

NMEA 2000 weist bedeutende Verbesserungen gegenüber NMEA

0183 auf; dies macht sich hauptsächlich bei der Geschwindigkeit und den Anschlussmöglichkeiten bemerkbar. Bis zu 50 Geräte an einem einzigen Bus können gleichzeitig Daten empfangen und senden, wobei jeder Knoten physisch adressbierbar ist.

Dieser Standard wurde speziell für Schiffselektronik-Netzwerke verschiedener Hersteller entwickelt, die somit über einen gemeinsamen Bus standardisierte Nachrichtentypen und -formate austauschen können.

SeaTalk

SeaTalk ist ein Datenprotokoll, über das miteinander verbundene kompatible Instrumente Daten austauschen können.

Das SeaTalk-Kabel wird zum Anschluss von miteinander kompatiblen Instrumenten und Geräten benutzt. Es führt Daten und

Spannung und ermöglicht Verbindungen ohne den Einsatz eines

Zentralrechners.

Zusätzliche Instrumente und Funktionen können in ein

SeaTalk-System integriert werden - einfach durch Einbindung in das Netzwerk. SeaTalk-Geräte können auch mit anderen Geräten, die nicht über SeaTalk verfügen, über den NMEA 0183-Standard vernetzt werden — vorausgesetzt, es wird eine geeignete

Schnittstelle benutzt.

Planung der Installation

17

2.5 Lieferumfang

Alle Modelle enthalten die folgenden Systemkomponenten:

1 2

3

6

4

4

5

6

2

3

Nummer

1

7

8

Beschreibung

p70 / p70r Autopilot-Bedieneinheit (p70 Bedieneinheit mit 8

Tasten ist abgebildet)

Gehäuserahmen

Dichtung

Sonnenabdeckung

4 Fixierschrauben

Dokumentationspaket, einschließlich:

• Mehrsprachige CD (mit Bedienhandbuch)

• Anweisungen zu Installation und Inbetriebnahme

• Kurzanleitung

• Montageschablone

• Garantie-Registrierungskarte

SeaTalk

SeaTalk ng ng

-Blindstopfen

-Spurkabel

Packen Sie das Gerät vorsichtig aus, um Beschädigungen zu vermeiden. Bewahren Sie den Karton für den Fall auf, dass Sie das

Gerät zur Wartung zurücksenden müssen.

5

7

8

D12098-1

18 p70 / p70r

2.6 Werkzeug

Erforderliches Werkzeug für die Installation

1

2

5

6

7

Feile

Klebeband

Bohreinsatz geeigneter Größe*

Hinweis: *Die Größe des verwendeten Bohrers hängt vom

Materialtyp und der Dicke der Montageoberfläche ab.

3

5

1

2

3

4

Planung der Installation

4

6 7

D12055-1

Bohrmaschine

Stichsäge

Schraubendreher

Lochsäge geeigneter Größe (10 bis

30 mm)

19

20 p70 / p70r

Kapitel 3: Kabel und Anschlüsse

Kapitelinhalt

• 3.1 Allgemeine Hinweise Verkabelung auf Seite 22

• 3.2 Anschlüsse - Überblick auf Seite 23

• 3.3 SeaTalk ng -Verbindung auf Seite 24

• 3.4 NMEA2000-Anschluss auf Seite 26

• 3.5 SeaTalk-Anschluss auf Seite 26

Kabel und Anschlüsse 21

3.1 Allgemeine Hinweise Verkabelung

Kabeltypen und -längen

Es ist äußerst wichtig, dass Sie immer Kabel vom richtigen Typ und passender Länge benutzen.

• Wenn nicht anders beschrieben, benutzen Sie stets

Standard-Kabel von Raymarine.

• Achten Sie bei markenfremden Kabeln auf gute Qualität und korrektem Kabelquerschnitt. So benötigen z.B.

längere Spannungsversorgungskabel evtl. einen größeren

Kabelquerschnitt, um Spannungsabfälle zu vermeiden.

• Verlegen Sie Kabel NICHT in der Nähe von Maschinen und

Leuchtstofflampen.

Verlegen Sie Kabel so, dass:

• sie möglichst weit von anderen Geräten oder Kabeln verlaufen,

• sie möglichst weit von Leitungen mit AC und DC entfernt sind,

• sie soweit wie möglich von Antennen entfernt sind.

Zugentlastung

Stellen Sie eine adäquate Zugentlastung sicher. Schützen Sie die

Stecker vor Zug, so dass Sie auch bei schwerer See halten.

Kabelverlegung

Kabel müssen korrekt verlegt werden, um die Betriebsdauer und die

Leistung zu maximieren.

• Knicken Sie Kabel NICHT zu sehr ab. Halten Sie — soweit möglich — immer einen Mindestbiegeradius von 100 mm ein .

Minimale

Biegung

200 mm

Durchmesser

Minimaler Biegeradius

100 mm

Isolation von Gleich- und Wechselspannung

Für Installationen, bei denen sowohl Gleich- als auch

Wechselspannung (AC/DC) benutzt werden, ist eine geeignete

Isolation ist notwendig:

• Für den Betrieb von PCs, Prozessoren, Displays und anderen empfindlichen Geräten verwenden Sie Trenntrafos oder geeignete

Wechselrichter.

• Für Wetterfax-Audiokabel verwenden Sie immer einen Trenntrafo.

• Verwenden Sie immer eine isolierte Spannungsversorgung, wenn ein Audioverstärker eines externen Herstellers eingesetzt wird.

• Verwenden Sie nur RS232/NMEA-Konverter mit optischer

Isolierung der Leitungen.

• Vergewissern Sie sich, dass PCs und andere empfindliche Geräte

über eine eigene Spannungsversorgung verfügen.

• Schützen Sie alle Kabel vor Beschädigungen und Hitze.

Verwenden Sie möglichst Kabelkanäle oder Rohre. Vermeiden

Sie die Bilge und die Nähe von beweglichen oder heißen Teilen.

• Sichern Sie Kabel mit Bindern oder Schellen. Schießen Sie

überflüssige Längen auf und bändseln es weg.

• Bei Durchgang durch Deck oder Schotten verwenden Sie wasserdichte Durchführungen.

22

Abschirmung der Kabel

Stellen Sie sicher, dass alle Datenleitungen über eine intakte

Abschirmung verfügen (Beschädigung beim Durchführen durch enge Stellen).

p70 / p70r

3.2 Anschlüsse - Überblick

Die Kabelanschlüsse befinden sich an der Rückseite des Geräts.

2. Stellen Sie sicher, dass der Stecker des Spurkabelendes korrekt positioniert ist.

3. Schieben Sie den Stecker vollständig ein.

4. Drehen Sie die Manschette im Uhrzeigersinn (2 Klicks), bis sie in die Position GESCHLOSSEN (LOCKED) einrastet.

D12056-1

Das Gerät hat 2 SeaTalk ng -Anschlüsse.

SeaTalk

ng

-Kabel anschließen

1. Drehen Sie die Feststellmanschette an der Rückseite des Geräts in die Position OFFEN (UNLOCKED).

Kabel und Anschlüsse 23

3.3 SeaTalk

ng

-Verbindung

Das Instrumentendisplay kann in ein SeaTalk ng -Netzwerk eingebunden werden.

Die Bedieneinheit verwendet SeaTalk ng für die Kommunikation mit:

• SeaTalk ng Kurscomputern

• SeaTalk-Geräten über SeaTalk-SeaTalk ng -Wandler

• SeaTalk ng -Instrumenten (z. B. ST70)

• Raymarine-Multifunktionsdisplays

• Geber über Aktivmodule

• Fluxgate-Kompass und Ruderlagengeber über einen

SPX-Kurscomputer

Typisches SeaTalk ng -System

1 2 V

3

SMARTPILOT

1

4

SeaTalk ng

5 6

7

7

7

2

24

Nr.

1

2

8 9 10

D12099-1

Beschreibung

2 i70 Instrumentendisplays p70 Autopilot-Bedieneinheit p70 / p70r

Nr.

3

4

7

8

5

6

9

10

Beschreibung

SPX-Kurscomputer (liefert 12 V Strom an das SeaTalk ng -Netzwerk)

SeaTalk ng 5-Wege-Verbinder mit

Abschlusswiderständen

Ruderlagengeber

Fluxgate-Kompass

Aktivmodule für Geber

Windfahnengeber

Loggeber

Echolotgeber

Anschluss / Kabel

Spurkabel

SeaTalk ng -5-Wege-Verbinder

Anmerkungen

Werden zum Anschluss von Geräten verwendet. Geräte können in Kette geschaltet oder direkt an T-Stücke angeschlossen werden.

Wird verwendet, um

SeaTalk ng -Netzwerke zu verzweigen, zu teilen oder weitere Anschlüsse zu schaffen.

SeaTalk ng -Stromzufuhr

Der SeaTalk ng -Bus benötigt eine 12-V-Stromquelle. Dabei kann es sich um Folgendes handeln:

• Raymarine SPX-Kurscomputer, oder

• Ein getrenntes reguliertes 12-V-Netzteil.

Hinweis: SeaTalk ng liefert KEINEN Strom an Multifunktionsdisplays oder andere Geräte mit einem dedizierten Anschluss für

Spannungseingang.

SeaTalk

ng

-Verkabelung

SeaTalk ng -Kabel und -Anschlüsse

Anschluss / Kabel

Backbonekabel (unterschiedliche

Längen)

Anmerkungen

Das Haupt-Datenkabel. Spurkabel vom Backbone werden verwendet, um

SeaTalk ng -Geräte anzuschließen.

T-Stück-Verbinder

Abschlusswiderstände

Werden verwendet, um Abzweigungen im Backbone einzurichten, an die

Geräte angeschlossen werden können.

Werden an beiden Enden des

Backbone benötigt.

SeaTalk

ng

-Wandler

Es sind Wandler erhältlich, die Netzwerkprotokolle konvertieren und auf diese Weise den Anschluss von Nicht-SeaTalk ng -Geräten an ein

SeaTalk ng -Netzwerk ermöglichen.

SeaTalk ng -Wandler

Wandler

SeaTalk-SeaTalk ng -Wandler

Anmerkungen

Wird verwendet, um eine Reihe

SeaTalk-kompatibler Produkte an ein

SeaTalk ng -Netzwerk anzuschließen.

Kabel und Anschlüsse 25

3.4 NMEA2000-Anschluss

Sie können NMEA2000-Geräte auf einem SeaTalk ng -Backbone über ein SeaTalk ng -DeviceNet-Adapterkabel anschließen.

Wichtige: Zwei abgeschlossene Backbones können nicht miteinander verbunden werden, es sei denn, Sie verwenden ein

Isolierungs-Gateway zwischen den beiden Backbones.

3.5 SeaTalk-Anschluss

Anschlüsse an ein SeaTalk-Netzwerk werden über ein

SeaTalk-SeaTalk ng -Adapterkabel vorgenommen (nicht im

Lieferumfang enthalten).

NMEA2000-Geräte an den SeaTalk ng -Backbone anschließen

1 2 3 4

5

2

1

NMEA2000

6

1 2 V

4

SeaTalk ng

1.

p70 Autopilot-Bedieneinheit

2.

NMEA2000-Gerät

3.

SeaTalk ng -DeviceNet-Adapterkabel

4.

SeaTalk ng -Backbone

26

3

D12100-1

2

3

Nr.

1

7 8

9

12 V

D12102-1

Beschreibung

p70 Autopilot-Bedieneinheit

ST60+ Echolot

ST60+ Log p70 / p70r

6

7

8

9

Nr.

4

5

Beschreibung

ST60+ Wind

Wind-Masteinheit

SeaTalk ng -SeaTalk-Adapterkabel

Echolotgeber

Loggeber

Kurscomputer (liefert 12 V Strom an das SeaTalk-Netzwerk)

Verwenden Sie Raymarine SeaTalk-Zubehör für SeaTalk-Kabel und

Verlängerungskabel.

Kabel und Anschlüsse 27

28 p70 / p70r

Kapitel 4: Montageort und Montage

Kapitelinhalt

• 4.1 Anforderungen an den Montageort auf Seite 30

• 4.2 Auswahl des Montageorts auf Seite 31

• 4.3 Montage auf Seite 32

Montageort und Montage

29

4.1 Anforderungen an den Montageort

• Die Autopilot-Bedieneinheit muss mindestens 80 cm entfernt von Motoren, Kompassen, Starkstromkabeln oder magnetischen

Geräten montiert werden.

>

0.8m

(2ft 6in)

D12031-1

Die folgenden Anforderungen gelten für den Montageort der p70

/ p70r Autopilot-Bedieneinheit:

• Es sollten sich keine Gegenstände zwischen dem Anwender und der Autopilot-Bedieneinheit befinden.

30 p70 / p70r

4.2 Auswahl des Montageorts

Anforderungen an den Montageort

Es sind bei der Installation des Displays einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen.

Im Folgenden einige Schlüsselfaktoren, die die Geräteleistung beeinträchtigen können:

• Belüftung. Achten Sie bei der Belüftung auf ausreichenden

Luftstrom

:

– Der Montageraum muss über eine angemessene Größe verfügen.

– Lüftungslöcher dürfen nicht verstopft werden. Lassen Sie genügend Platz zwischen den Geräten.

Spezielle Anforderungen für jedes einzelne Systemkomponente finden Sie weiter hinten in diesem Kapitel.

Montageoberfläche.

Geräte müssen hinreichend auf einer sicheren Oberfläche befestigt werden. Schneiden Sie keine Löcher an Stellen des

Rumpfes, welche die Struktur beeinflussen könnten.

Kabelführung.

Die Geräte müssen an einem Ort montiert werden, der eine fachgemäße Kabelführung und -verbindung erlaubt:

– Minimaler Biegeradius 100 mm, wenn nicht anders angegeben.

– Verwenden Sie Zugentlastungen.

Wassereintritt.

Das Display ist geeignet für die Montage sowohl auf als auch unter Deck. Es ist wasserdicht gemäß dem IPX6–Standard. Auch wenn das Gerät wasserdicht ist, montieren Sie es möglichst geschützt vor dauerhaftem Regen und Salzwassergischt.

Störungen.

Montageort und Montage

Der gewählte Einbauort sollte genügend Abstand zu Störquellen wie Motoren, Generatoren und sendenden/empfangenden

Geräten haben.

Magnetkompass.

Der Abstand hierzu sollte mindestens einen Meter betragen.

Spannungsversorgung.

Wählen Sie einen Ort, der sich so nahe wie möglich an der

Spannungsversorgung des Schiffes befindet. Dadurch werden die Kabelwege so kurz wie möglich gehalten.

Hinweise zum Betrachtungswinkel

Kontrast, Farbe und Nachtmodus des Displays können durch den

Aufstellwinkel beeinflusst werden. Wir empfehlen daher das Display während der Installationsvorbereitungen kurz einzuschalten, um somit den optimalen Winkel für allemöglichen Situationen herauszufinden.

Sichtwinkel

8 0° 8 0°

8 0°

8 0°

Hinweis: Die angegebenen Winkel gelten für ein

Kontrastverhältnis größer oder gleich 10.

D12062-1

31

E

F

C

D

G

H

Element

A

B

Abmessungen des Geräts

Abmessungen p70 und p70r

C p70

D E

A

H

C p70r

D E

4.3 Montage

Das Produkt ist für die Pulteinbau-Montage konzipiert.

Bevor Sie mit der Montage beginnen, stellen Sie bitte Folgendes sicher:

• Sie haben einen geeigneten Montageort ausgewählt.

• Sie haben die Kabelanschlüsse sowie die Kabelverlegung identifiziert.

• Sie haben den vorderen Gehäuserahmen abgenommen.

Montage des p70

G

Beschreibung

110 mm (4,33 Zoll)

115 mm (4,52 Zoll)

14 mm (0,55 Zoll)

30 mm (1,18 Zoll)

35 mm (1,38 Zoll)

90 mm (3,54 Zoll)

17 mm (0,67 Zoll)

20,6 mm (0,81 Zoll)

G

D12103-1

D12104-1

32 p70 / p70r

Montage des p70

D12105-1

1. Überprüfen Sie den ausgewählten Montageort. Es wird ein freier, ebener Bereich mit genügend Freiraum hinter der Einheit benötigt.

2. Befestigen Sie die mit dem Produkt mitgelieferte Schablone mit

Abdeck- oder Klebeband am ausgewählten Montageort.

3. Verwenden Sie eine geeignete Lochsäge, um Führungslöcher an den Ecken des Ausschnitts herauszusägen.

4. Verwenden Sie eine geeignete Säge, um entlang der Innenseite der Schnittlinie zu sägen.

5. Prüfen Sie, ob die Einheit in den herausgesägten Bereich passt, und schmirgeln Sie dann die Kanten ab, bis sie glatt sind.

6. Bohren Sie vier Löcher für die Fixierschrauben, wie in der

Schablone angezeigt.

Montageort und Montage

7. Ziehen Sie das Schutzpapier von der Dichtung ab, platzieren Sie die Klebstoffseite auf dem Display und drücken Sie sie fest auf den Flansch auf.

8. Schließen Sie die Kabel an die Einheit an.

9. Schieben Sie die Einheit in den Montagebereich ein und befestigen Sie sie mit den bereitgestellten Fixierschrauben.

Hinweis: Die Größe des verwendeten Bohrers sowie das

Drehmoment für das Festziehen der Fixierschrauben hängen vom Materialtyp und der Dicke der Montageoberfläche ab.

33

Frontrahmen

Den vorderen Gehäuserahmen abnehmen

1 2

Wichtige: Gehen Sie vorsichtig vor, wenn Sie den

Gehäuserahmen abnehmen. Verwenden Sie keine Werkzeuge, um den Gehäuserahmen abzuhebeln, da dieser dadurch beschädigt werden könnte.

1. Ziehen Sie den Gehäuserahmen mit den Fingern oben und an der Seite vom Gerät ab, wie in Bild 2 gezeigt.

Der Gehäuserahmen wird sich oben und an der Seite vom Gerät lösen.

2. Ziehen Sie den Gehäuaserahmen dann an der entgegengesetzten Seite vom Gerät ab, wie in Bild 3 gezeigt.

Der Gehäuserahmen wird sich vollständig vom Gerät lösen, wie in Bild 4 gezeigt.

3 4

D 12032-1

34 p70 / p70r

Kapitel 5: System-Überprüfungen

Kapitelinhalt

• 5.1 Voraussetzungen für die Inbetriebnahme auf Seite 36

• 5.2 Inbetriebnahme auf Seite 36

• 5.3 Erster Einschalttest auf Seite 37

• 5.4 Gebrauch des Setup-Assistenten auf Seite 39

• 5.5 Kalibrierung im Hafen auf Seite 40

• 5.6 Händlereinstellungen auf Seite 42

• 5.7 Kalibrierung auf See auf Seite 42

• 5.8 Den Betrieb des Autopiloten prüfen auf Seite 45

System-Überprüfungen

35

5.1 Voraussetzungen für die

Inbetriebnahme

Bevor Sie Ihr System erstmalig in Betrieb nehmen, sollten Sie sicher stellen, dass die folgenden Prozesse korrekt ausgeführt wurden:

• Installation des Autopilotensystems ist entsprechend der

Installationsanleitung erfolgt.

• SeaTalk ng -Netzwerk wurde entsprechend dem SeaTalk ng -

Bedienhandbuch installiert.

• Installation und Anschluss des GPS (falls verwendet) ist entsprechend der GPS-Installationsanleitung erfolgt.

Stellen Sie darüber hinaus sicher, dass der Techniker, der die Inbetriebnahme durchführt, mit der Installation und den

Komponenten des Autopilotsystems vertraut ist, einschließlich:

• Schiffstyp

• Steuersystem des Schiffs

• Geplanter Verwendungszweck des Autopiloten

• Layout der Systemkomponenten und -anschlüsse (Sie sollten eine schematische Darstellung des Autopilotsystems im Schiff verfügbar haben)

5.2 Inbetriebnahme

• Vergewissern Sie sich, dass alle Voraussetzungen für die

Inbetriebnahme erfüllt sind

• Erstes Einschalten und Konfiguration

• Kalibrierung im Hafen

• Kalibrierung auf See

• Systemprüfungen

36 p70 / p70r

5.3 Erster Einschalttest

Autopilot-Bedieneinheiten

Layout und Funktionen der Bedieneinheit.

p70 Autopilot-Bedieneinheit mit 8 Tasten

1

2

3 4

4

5

Nr.

3

6

7

8

Nr.

1

2

System-Überprüfungen

5 6 7

8

D12108-1

Beschreibung

BEFEHL LINKS

Abbrechen, Zurück, Modusauswahl.

NACH OBEN / -1

Navigation nach oben, Wert nach oben, Winkel verringern.

Beschreibung

NACH UNTEN / +1

Navigation nach unten, Wert nach unten, Winkel vergrößern.

BEFEHL RECHTS

Menü, Auswahl, OK, Speichern.

STANDBY

Autopilot auskoppeln, manuelle

Steuerung, Ein/Aus, Helligkeit.

-10

Winkel verringern.

+10

Winkel vergrößern.

AUTO

Autopilot aktivieren.

37

p70r Autopilot-Bedieneinheit mit Drehknopf

Nr.

1

2

3

38

1

2

3

5

7

4 6

D12109-1

Beschreibung

BEFEHL LINKS

Abbrechen, Zurück, Modusauswahl.

STANDBY

Autopilot auskoppeln, manuelle

Steuerung, Ein/Aus, Helligkeit.

DREHKNOPF IM UHRZEIGERSINN

In Liste nach unten, Einstellung nach oben, Winkel vergrößern (Sollkurs),

Zahlenwerte einstellen, PowerSteer.

Nr.

4

5

6

7

Beschreibung

DREHKNOPF GEGEN

UHRZEIGERSINN

In Liste nach oben, Einstellung nach unten, Winkel verringern (fester Kurs),

Zahlenwerte einstellen, PowerSteer.

BEFEHL RECHTS

Menü, Auswahl, OK, Speichern.

AUTO

Autopilot aktivieren.

DREHKNOPF DRÜCKEN

Menü, Auswahl, OK, Speichern.

Die Autopilot-Bedieneinheit unterstützt die folgenden

Tastenkombinationen:

Tastenkombinationen

Tasten

STANDBY und AUTO.

-1 und -10 oder

+1 und +10

Aktion

Der Autopilot wechselt in den

Windfahnen-Modus.

AutoTack (im Windfahnen-Modus),

AutoTurn

Die Autopilot-Bedieneinheit einschalten

So schalten Sie die Autopilot-Bedieneinheit ein:

1. Halten Sie die Taste STANDBY eine Sekunde lang gedrückt, bis das Raymarine-Logo erscheint.

Wenn Sie das Gerät zum ersten Mal oder nach einem

Werks-Reset einschalten, wird automatisch der Setup-Assistent gestartet.

p70 / p70r

Hinweis: Das Raymarine-Logo erscheint nicht, wenn das

Gerät aus dem Sleep-Modus hochgefahren wird. In diesem

Modus scheint das Gerät ausgeschaltet, aber es liegt weiterhin

Spannung an.

2. Um die Bedieneinheit auszuschalten, halten Sie die Taste

STANDBY gedrückt. Nach 1 Sekunde erscheint ein

Popup-Fenster.

3. Halten Sie die Taste STANDBY weitere 3 Sekunden lang gedrückt, um das Herunterfahren abzuschließen.

Hinweis: Die Autopilot-Bedieneinheit kann nicht ausgeschaltet werden, während sich der Autopilot im AUTO-Modus befindet.

5.4 Gebrauch des Setup-Assistenten

Setup-Assistent für Erstkonfiguration

Der Setup-Assistent umfasst drei Schritte: Sprachenauswahl,

Schiffstyp und Begrüßungsseite.

Hinweis: Wenn Sie den p70 / p70r zu einem bestehenden

Autopilotsystem mit einer SeaTalk ng Autopilot-Bedieneinheit hinzufügen, dann werden die aktuellen Einstellungen des

Systems automatisch übernommen.

1. Markieren Sie die gewünschte Sprache mit den Tasten NACH

OBEN und NACH UNTEN oder mit dem DREHKNOPF, und drücken Sie AUSWAHL.

2. Markieren Sie den zutreffenden Schiffstyp mit den Tasten NACH

OBEN und NACH UNTEN oder mit dem DREHKNOPF, und drücken Sie AUSWAHL.

Ihre Einstellungen werden gespeichert und die Begrüßungsseite wird aufgerufen.

3. Drücken Sie die Taste OK, um den Setup-Assistenten zu beenden.

Es werden jetzt die Modus-Seiten angezeigt.

System-Überprüfungen

39

5.5 Kalibrierung im Hafen

Die Kalibrierung im Hafen (Einrichten der Händlereinstellungen bei

SeaTalk-Systemen) muss abgeschlossen werden, bevor Sie auf

Fahrt gehen, um die Kalibrierung auf See vorzunehmen.

Die Kalibrierung im Hafen umfasst die folgenden Schritte:

• Auswahl des Schiffstyps

• Ruderprüfung

• Motorprüfung

Sie können die Kalibrierung im Hafen jederzeit wie folgt aufrufen:

Menü > Setup > Autopilot-Kalibrierung > Inbetriebnahme.

Hinweis: Sie müssen die Ruderlage Hart/Hart messen, bevor

Sie mit der Kalibrierung beginnen.

Sie können Kalibrierung im Hafen jederzeit abbrechen, indem Sie

STANDBY drücken.

Warnung: Ruderprüfung

Wenn kein Ruderlagengeber installiert ist, MÜSSEN

Sie sicherstellen, dass ausreichende Vorkehrungen getroffen wurden, um zu verhindern, dass das

Ruder vom Steuersystem bis an den mechanischen

Anschlag bewegt wird.

Einen Antriebstyp auswählen

1. Verwenden Sie die Tasten NACH OBEN und NACH UNTEN oder den DREHKNOPF, um Kalibrierung im Hafen zu markieren, und drücken Sie dann AUSWAHL.

2. Markieren Sie Ihren Antrieb im Menü Antriebstyp und wählen

Sie ihn aus.

Hinweis: Wenn Ihr Antriebstyp nicht aufgelistet ist, kontaktieren

Sie Ihren Raymarine-Händler.

3. Drücken Sie OK, um Ihre Auswahl zu speichern und die nächste

Setup-Seite anzuzeigen. Dies ist entweder:

• die Seite Ruderprüfung (Mitte), wenn Ihr Schiff einen

Ruderlagengeber hat, oder

• die Seite Motorenphasen, wenn kein Ruderlagengeber installiert ist.

4. Drücken Sie OK, um mit der Ruder- bzw. Motorprüfung zu beginnen.

Das Ruder prüfen

Mit diesem Verfahren werden die Ruderanschläge Backbord und Steuerbord für Systeme erfasst, die einen Ruderlagengeber verwenden. Die Feineinstellung der Ruderposition erfolgt dann bei der Kalibrierung auf See.

Hinweis: Systeme ohne Ruderlagengeber können diesen

Vorgang auslassen und direkt zu den Motorprüfungen übergehen.

1. Stellen Sie das Ruder in Mittelstellung und drücken Sie OK.

2. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, drehen Sie das Ruder hart nach Backbord und drücken Sie OK.

3. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, drehen Sie das Ruder hart nach Steuerbord und drücken Sie OK.

4. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, stellen Sie das Ruder wieder in die Mittelstellung und drücken Sie OK.

5. Wenn ein Ruderlagengeber installiert ist, werden die Ruderlimits angezeigt und Sie sehen eine Meldung, dass die Ruderlimits aktualisiert wurden.

Sie können Kalibrierung im Hafen jederzeit abbrechen, indem Sie

STANDBY drücken.

40 p70 / p70r

Den Motor prüfen (Phasenprüfungen)

Das System prüft die Verbindung zwischen dem SmartPilot und dem

Antrieb. Nachdem die Prüfung erfolgreich abgeschlossen wurde, erscheint eine Meldung, in der Sie gefragt werden, ob es sicher ist, dass das System die Steuerung übernimmt.

Hinweis: Bei Systemen mit Ruderlagengeber sollte diese

Prüfung auf die Ruderprüfung folgen. Bei Systemen ohne

Ruderlagengeber folgt sie auf die Auswahl des Antriebstyps.

1. Stellen Sie das Ruder in die Mittelstellung und lassen Sie es los.

2. Entkoppeln Sie jegliche Antriebskupplungen.

3. Drücken Sie WEITER.

4. Vergewissern Sie sich, dass es sicher ist fortzufahren, und drücken Sie dann OK.

Wenn ein Ruderlagengeber installiert ist, bewegt der Autopilot daraufhin automatisch das Ruder nach Backbord und nach

Steuerbord.

5. Wenn kein Ruderlagengeber installiert ist, müssen Sie bestätigen, dass das Ruder nach Backbord gedreht ist, indem

Sie JA oder NEIN drücken.

Wenn Sie NEIN drücken, wird die Ruderantriebsprüfung beendet.

6. Drücken Sie OK, wenn es sicher ist, das Ruder in die entgegengesetzte Richtung zu drehen.

7. Sie werden Sie aufgefordert, zu bestätigen, dass das Ruder nach Steuerbord gedreht ist, indem Sie JA oder NEIN drücken.

Wenn Sie NEIN drücken, wird die Ruderantriebsprüfung beendet.

8. Die Kalibrierung im Hafen ist damit abgeschlossen. Drücken

Sie WEITER.

Nachdem Sie die Konfiguration, Prüfungen und Kalibrierungen im Hafen abgeschlossen haben, können Sie Ihr Schiff in ein

Gebiet ruhigen Wassers fahren, um die Kalibrierung unter Fahrt vorzunehmen.

System-Überprüfungen

Hinweis: Wenn sich das Ruder unerwartet in der entgegengesetzten Richtung bewegt, müssen Sie möglicherweise die Phase des Ruderlagengebers umkehren.

Dies können Sie über die Option Ruderlage umkehren im Menü

Antriebseinstellungen tun.

Sie können Kalibrierung im Hafen jederzeit abbrechen, indem Sie

STANDBY drücken.

Hart-Hart-Zeit einrichten

Bei Schiffen ohne Ruderlagengeber ist es sehr wichtig, dass diese

Option eingerichtet wird, um die korrekte Funktionsweise des

Autopiloten zu gewährleisten. Gehen Sie dazu wie folgt vor:

Hinweis: Nicht zutreffend für Schiffe mit einem Ruderlagengeber.

1. Messen Sie, wie lange der Autopilot benötigt, um das Ruder von hart Backbord auf hart Steuerbord zu drehen.

2. Rufen Sie das Menü Antriebseinstellungen auf (Hauptmenü

> Setup > Autopilot-Kalibrierung > Antriebseinstellungen), markieren Sie Hart-Hart-Zeit und drücken Sie AUSWAHL.

3. Verwenden Sie auf der Seite Hart-Hart-Zeit‘ die Tasten NACH

OBEN und NACH UNTEN, um die gemessene Zeit in das Feld einzugeben.

4. Drücken Sie OK, um die Einstellung zu speichern und zum Menü

Antriebseinstellungen zurückzukehren.

Drücken Sie nach Abschluss der Kalibrierung im Dock die Taste

ABBRECHEN, um zu einem Autopiloten-Modus zurückzukehren.

Vor der Probefahrt bzw. vor der Kalibrierung auf See

41

5.6 Händlereinstellungen 5.7 Kalibrierung auf See

Der Assistent für die Kalibrierung im Hafen ist nur auf

SeaTalk ng -Systemen verfügbar. Bei SeaTalk-Systemen müssen die

Händlereinstellungen eingerichtet werden, bevor Sie auf Fahrt gehen.

Die Händlereinstellungen werden wie folgt aufgerufen: Hauptmenü

> Setup > Autopilot-Kalibrierung > Händlereinstellungen.

Nachdem Sie es aufgerufen haben, geht das Menü nacheinander alle verfügbaren Optionen durch.

Die verfügbaren Optionen und Werte hängen dabei vom installierten

Kurscomputer ab.

Nach Abschluss der Kalibrierung im Hafen (Händlereinstellungen bei SeaTalk-Systemen) navigieren Sie an einen Ort, an dem Sie ausreichend Platz haben. Dort führen Sie dann die Kalibrierung unter Fahrt durch, um die Inbetriebnahme des SmartPilot-Systems abzuschließen.

Die Kalibrierung unter Fahrt umfasst die folgenden Schritte:

• Kompasskalibrierung

• AutoLearn

Sie können das Menü für die Kalibrierung unter Fahrt jederzeit wie folgt aufrufen: Menü > Setup > Autopilot-Kalibrierung >

Inbetriebnahme.

Hinweis: Segelboote sollten die Probefahrt unter Motor durchführen.

Warnung: Kalibrierung unter Fahrt

Stellen Sie sicher, dass Sie genügend freies

Wasser für die Kalibrierung haben. Für die Manöver der Kalibrierung unter Fahrt wird weiträumiges, freies Wasser benötigt, mit dem Sie vertraut sind.

Vergewissern Sie sich, dass Sie nicht mit Schiffen oder anderen Hindernissen kollidieren können.

Warnung: Normale Geschwindigkeiten einhalten

Der Autopilot kann unerwartete Kursänderungen durchführen.

42 p70 / p70r

Den Kompass kalibrieren

Bevor Sie Ihren Autopiloten verwenden können, müssen Sie eine

Reihe von Prüfungen unter Fahrt durchführen. Dabei müssen ruhige

Wasserbedingungen bei leichtem Wind oder Windstille gegeben sein. Geben Sie sich genügend Raum zum Manövrieren.

1. Verwenden Sie die Tasten NACH OBEN und NACH UNTEN oder den DREHKNOPF, um Seeerprobungs-Kalibrierung zu markieren, und drücken Sie dann WEITER.

2. Eine Warnmeldung erscheint, dass Sie das Steuer jederzeit wieder übernehmen und die Kalibrierung abbrechen können, indem Sie STANDBY drücken.

3. Drücken Sie WEITER, um die Kompasskalibrierung zu starten.

Kompassdrehung

Fahren Sie Ihr System langsam im Kreis, während das

System eine automatische Einstellung vornimmt, welche die

Kompassabweichung berücksichtigt. Jeder vollständige Kreis sollte mindestens zwei Minuten dauern und Sie müssen mindestens zwei

Kreise abschließen.

1. Beginnen Sie mit der langsamen Fahrt im Kreis und drücken

Sie dann START.

2. Halten Sie Ihre Geschwindigkeit unter 2 Knoten. Beobachten Sie das Display und achten Sie darauf, dass die Drehgeschwindigkeit nicht zu hoch ist. Sollte die Meldung „Langsamer“ erscheinen, reduzieren Sie Ihre Drehgeschwindigkeit, indem Sie entweder die Fahrtgeschwindigkeit verringern und/oder einen größeren

Kreis steuern.

Wenn eine solche Meldung erscheint, müssen Sie den aktuellen

Kreis wiederholen.

3. Nach Abschluss der Kompasskalibrierung erscheint eine

Meldung, die die verzeichnete Abweichung angibt. Sollte diese mehr als 15 Grad betragen, dann müssen Sie die Kalibrierung abbrechen und den Kompass weiter entfernt von Metallobjekten anbringen. Wiederholen Sie danach die Kalibrierung. Falls die

Abweichung danach weiterhin über 15 Grad liegt, wenden Sie

System-Überprüfungen sich bitte an Ihren Raymarine-Händler. Wenn die Abweichung im akzeptablen Rahmen liegt, drücken Sie WEITER.

Sie können die Kalibrierung auf See jederzeit abbrechen, indem

Sie STANDBY drücken.

Kompass an GPS ausrichten

Hinweis: Systeme ohne GPS können diesen Abschnitt

überschlagen und direkt zur manuellen Kompassausrichtung weiter gehen.

Wenn ein GPS an Ihr Datennetzwerk (SeaTalk, SeaTalk ng oder

NMEA) angeschlossen ist, dann müssen Sie den Autopiloten auf den

GPS-Kurs einrichten, während Sie einen bekannten magnetischen

Kurs steuern. Dies resultiert in einer Grobausrichtung, so dass die erforderliche Kompass-Feineinstellung minimiert wird.

1. Steuern Sie das Boot bei minimaler Tide auf einem geraden

Kurs, halten Sie die Geschwindigkeit über 3 Knoten und drücken

Sie dann START, um den Kompass am GPS auszurichten.

2. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, bis der

Vorgang abgeschlossen ist, und drücken Sie dann die Taste

WEITER, wenn sie verfügbar ist, um AutoLearn zu starten.

Sie können die Kalibrierung auf See jederzeit abbrechen, indem

Sie STANDBY drücken.

Kompass manuell ausrichten

Wenn kein GPS verfügbar ist, muss der Kompass manuell ausgerichtet werden.

1. Steuern Sie einen geraden Kurs und verwenden Sie die Tasten

+1 und -1 oder den DREHKNOPF, um den angezeigten Kurs zu

ändern, bis er der Kompassanzeige des Boots entspricht.

2. Wenn Sie dies abgeschlossen haben, drücken Sie WEITER, um

AutoLearn zu starten.

43

AutoLearn

Sie müssen genügend freies Wasser vor dem Schiff verfügbar haben, um eine Serie von Manövern ausführen zu können, einschließlich plötzlicher, scharfer Wenden. Der freie Bereich sollte mindestens 100 m breit und 500 m lang sein.

Vorsicht: AutoLearn

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie genügend freies

Wasser vor dem Schiff haben. (Mindestens 100 m breit und 500 m lang - wesentlich mehr für

Schnellboote.)

D12106-1

AutoLearn durchführen

1. Vergewissern Sie sich, dass genügend freies Wasser vor dem

Schiff verfügbar ist.

2. Drücken Sie WEITER.

Eine Warnmeldung erscheint, dass das Schiff im Zickzack fahren und plötzliche SCHARFE KURSÄNDERUNGEN vornehmen wird.

3. Nehmen Sie normale Fahrtgeschwindigkeit auf (mindestens 3

Knoten).

4. Lassen Sie das Steuerrad los und drücken Sie AUTO, um

AutoLearn zu starten.

5. Währenddessen geht der Autopilot die einzelnen Schritte nacheinander durch. Achten Sie darauf, dass nach Abschluss des Verfahrens ’BESTANDEN’ erscheint.

6. Drücken Sie WEITER, um die Kalibrierung abzuschließen und zur manuellen Steuerung zurückzukehren. Der Autopilot wechselt in den Standby-Modus.

Sie haben damit die Inbetriebnahme Ihres SmartPilot-Systems erfolgreich abgeschlossen.

7. Sollte nach Abschluss von AutoLearn ’FEHLGESCHLAGEN’ erscheinen, drücken Sie WEITER, um den Vorgang erneut durchzuführen.

Sie können die Kalibrierung auf See jederzeit abbrechen, indem

Sie STANDBY drücken.

Vorsicht: Systemänderungen

Jegliche zusätzlichen Änderungen, die Sie an

Ihren Systemeinstellungen vornehmen, können es erforderlich machen, den Kalibrierungsprozesses zu wiederholen.

44 p70 / p70r

5.8 Den Betrieb des Autopiloten prüfen

Gehen Sie nach Abschluss der Kalibrierung wie folgt vor, um den

Standard-Betrieb des Autopiloten zu prüfen:

1. Wählen Sie einen Kompasskurs und steuern Sie diesen bei normaler Fahrtgeschwindigkeit. Steuern Sie, falls erforderlich, vorübergehend manuell, um das Steuerverhalten des Schiffs zu prüfen.

2. Vergewissern Sie sich, dass es sicher ist, den Autopilot einzukuppeln, und drücken Sie dann AUTO, um den aktuellen

Kurs festzusetzen. Bei ruhigen Wasserbedingungen sollte der

Autopilot diesen Kurs daraufhin konstant steuern.

3. Verwenden Sie die Tasten -1, +1, -10 und +10 oder den

DREHKNOPF und beobachten Sie, wie der SmartPilot den Kurs nach Backbord und Steuerbord ändert.

4. Drücken Sie STANDBY, um zur manuellen Steuerung zurückzukehren.

Rudermenge prüfen

Führen Sie den folgenden Test durch, um zu prüfen, ob die

Rudermenge korrekt eingerichtet ist:

1

Nr.

1

2

3

Beschreibung

Rudermenge zu niedrig

Rudermenge zu hoch

Korrekte Rudermenge

1. Stellen Sie sicher, dass die Dämpfung des Autopiloten auf 5 eingerichtet ist.

2. Fahren Sie Ihr Schiff in freiem Wasser mit normaler

Fahrtgeschwindigkeit.

Es ist einfacher, das Steuerverhalten bei ruhigen

Wasserbedingungen zu prüfen, da die Steuervorgänge nicht durch Wellen beeinflusst werden.

3. Drücken Sie AUTO, um den Auto-Modus aufzurufen, und ändern

Sie dann den Kurs um 40°.

• Wenn die Rudermenge korrekt eingestellt ist, sollte dies zu einer umgehenden Wende mit einer Übersteuerung von nicht mehr als 5° führen.

• Wenn die Kursänderung zu deutlichem Übersteuern führt

(mehr als 5°) und/oder wenn der Kurs einer S-Kurve ähnelt, dann ist die Rudermenge zu hoch eingestellt.

• Wenn die Steuerleistung des Schiffs schwerfällig ist und es lange dauert, um die Wende um 40° durchzuführen, dann ist die Rudermenge zu niedrig eingestellt.

Stellen Sie den Wert der Rudermenge wie erforderlich ein.

2

System-Überprüfungen

3

D12107-1

Gegenruder prüfen

Gegenruder ist die Rudermenge, die der Autopilot anwendet, um zu verhindern, dass das Schiff vom gesetzten Kurs abweicht.

Eine höhere Gegenruder-Einstellung bedeutet, dass eine größere

Rudermenge angewendet wird.

So prüfen Sie das Gegenruder:

45

1. Stellen Sie sicher, dass die Dämpfung des Autopiloten auf 5 eingerichtet ist.

2. Fahren Sie Ihr Schiff in freiem Wasser mit normaler

Fahrtgeschwindigkeit.

3. Drücken Sie AUTO, um den Auto-Modus des Autopiloten aufzurufen, und nehmen Sie dann eine Kursänderung um 90° vor:

• Wenn Rudermenge und Gegenruder korrekt eingerichtet sind, führt das Schiff eine gleichmäßige und kontinuierliche Wende mit minimaler Übersteuerung durch.

• Wenn das Gegenruder zu niedrig eingestellt ist, übersteuert das Schiff.

• Wenn das Gegenruder zu hoch eingestellt ist, „kämpft“ das

Schiff gegen die Wende an und wendet in einer Reihe kurzer, scharfer Bewegungen. Die Kursänderung fühlt sich in diesem

Fall sehr „mechanisch“ an.

Stellen Sie den Wert des Gegenruders wie erforderlich ein.

• Wenn der Autopilot längere Zeit vom gewünschten Kurs abweicht, erhöhen Sie die AutoTrim-Einstellung.

Ruderdämpfung

Wenn der Autopilot ständig kleinere Kurskorrekturen vornimmt (er

„jagt“), sollten Sie die Einstellung für die Ruderdämpfung erhöhen.

AutoTrim-Einstellungen

AutoTrim bestimmt, wie schnell der Autopilot auf Trimmungsänderungen reagiert, die z. B. durch Änderungen der Windlast auf den

Schiffsaufbauten oder durch unausgeglichene Motoren verursacht werden könnten. Wenn Sie die AutoTrim-Einstellung erhöhen, kehrt der Autopilot schneller zum korrekten Kurs zurück, aber das Boot ist dabei weniger stabil. Stellen Sie AutoTrim nach den folgenden

Kriterien ein:

• Wenn der Autopilot einen instabilen Kurs steuert und das

Boot um den gewünschten Kurs „schlängelt“, setzen Sie die

AutoTrim-Einstellung herab.

46 p70 / p70r

Kapitel 6: Einstellungen einrichten

Kapitelinhalt

• 6.1 Schiffseinstellungen auf Seite 48

• 6.2 Antriebseinstellungen auf Seite 50

• 6.3 Segelbooteinstellungen auf Seite 54

• 6.4 Benutzereinstellungen auf Seite 55

• 6.5 Das Setup-Menü auf Seite 56

Einstellungen einrichten

47

6.1 Schiffseinstellungen

Die Schiffseinstellungen werden wie folgt aufgerufen: Hauptmenü

> Setup > Autopilot-Kalibrierung > Schiffseinstellungen.

Hinweis: Wenn Sie ein SeaTalk-System verwenden, sind die nachfolgend beschriebenen Einstellungen über das Menü

Händlereinstellungen verfügbar: Hauptmenü > Setup >

Autopilot-Kalibrierung > Händlereinstellungen.

Hinweis: Welche Grenzwerte gewählt werden können, ist vom installierten Kurscomputer abhängig, und es sind daher möglicherweise nicht alle aufgeführten Werte verfügbar.

Nr.

Beschreibung

Schiffstyp

Unter normalen Bedingungen gewährleisten diese Optionen eine optimale Leistung für alle gängigen Schiffstypen. Es kann jedoch auch vorkommen, dass Sie eine bessere Leistung erzielen, indem Sie einen anderen Schiffstyp wählen.

Optionen

• Racer / Cruiser

• Segelboot

• Katamaran

• Arbeitsboot

• RIB (Schlauchboot mit festem Boden)

• Speedboot mit

Außenborder

• Speedboot mit

Innenborder

• Power Cruiser 1 - mit

Höchstgeschwindigkeit von bis zu 12 Knoten

• Power Cruiser 2 - mit

Höchstgeschwindigkeit von bis zu 30 Knoten

Nr.

Antriebstyp

Beschreibung Optionen

• Power Cruiser 3 - mit

Höchstgeschwindigkeit von über 30 Knoten

• Angelboot

• Sportfischer

Liste kompatibler Antriebstypen.

• Linearantrieb Typ 1

• Linearantrieb Typ 2

• Hydraulischer

Linearantrieb Typ 2

• Hydraulischer

Linearantrieb Typ 3

• Z-Antrieb

• CAN

• Radantrieb

• Pinne

• Sportantrieb

• Rotary-Antrieb Typ 1

• Rotary-Antrieb Typ 2

• Hydraulikpumpe Typ 1

• Hydraulikpumpe Typ 2

• Hydraulikpumpe Typ 3

• Dauerläuferpumpe

• Verado

48 p70 / p70r

Nr.

Reisegeschwindigkeit

Beschreibung

Richten Sie diesen

Parameter auf die typische

Reisegeschwindigkeit des

Schiffs ein. Wenn keine

Geschwindigkeitsdaten verfügbar sind, verwendet das SmartPilot-System den hier eingerichteten Wert als

Standard beim Anpassen der

Autopilot-Einstellungen.

Optionen

• 0 - 99 Knoten

Nr.

Automatische Auskupplung

Kalibriersperre

Beschreibung

Automatische Auskupplung bedeutet, dass Sie die

Steuerung vom Autopiloten

übernehmen können, indem

Sie das Steuerrad oder die

Pinne betätigen. Wenn Sie das Steuerrad bzw. die Pinne wieder loslassen, kehrt der

Autopilot zum letzten Sollkurs zurück.

Hinweis: Nur verfügbar für S1-, S2- oder

S3-Kurscomputer, wenn der

Antriebstyp auf ’Z-Antrieb’ eingerichtet ist.

Optionen

• Aktivieren (default)

• Deaktivieren

Die Kalibriersperre dient dazu, bestimmte

Kalibrierungseinstellungen zu verhindern, die dazu führen könnten, dass das gesamte

Autopilotsystem neu kalibriert werden muss. Wenn Ihr

System von Ihrem Händler installiert wurde, ist diese

Option möglicherweise aktiviert.

• Ein

• Aus (default)

Einstellungen einrichten

49

50

Vorsicht: Schiffseinstellungen bestimmen andere Parameter

Wenn Sie den Schiffstyp ändern, nachdem Sie die

Inbetriebnahme des Autopiloten abgeschlossen haben, werden die Einstellungen auf die

Standardwerte zurückgesetzt und die Kalibrierung im

Hafen und unter Fahrt müssen erneut durchgeführt werden.

6.2 Antriebseinstellungen

Die Antriebseinstellungen werden wie folgt aufgerufen: Hauptmenü

> Setup > Autopilot-Kalibrierung > Antriebseinstellungen.

Hinweis: Wenn Sie ein SeaTalk-System verwenden, sind die nachfolgend beschriebenen Einstellungen über das Menü

Händlereinstellungen verfügbar: Hauptmenü > Setup >

Autopilot-Kalibrierung > Händlereinstellungen.

Hinweis: Welche Werte gewählt werden können, ist vom installierten Kurscomputer abhängig, und es sind daher möglicherweise nicht alle aufgeführten Werte verfügbar.

Option

Rudermenge

Gegenruder

Beschreibung

Die Rudermenge bestimmt, wie viel Ruder der SmartPilot anwendet, um Kurskorrekturen vorzunehmen. Je höher die Einstellung, desto mehr

Ruder wird angewendet. Die

Rudermenge wird im Rahmen des AutoLearn-Vorgangs automatisch konfiguriert.

Gegenruder ist die

Ruderbewegung, die das

SmartPilot-System anwendet, um zu verhindern, dass das

Schiff vom gesetzten Kurs abweicht. Eine höhere

Gegenruder-Einstellung bedeutet, dass mehr Ruder angewendet wird.

Mögliche Werte

• 1 - 9

• 1 - 9, nicht auf 0 einrichten p70 / p70r

Option

Ruderdämpfung

Beschreibung

Bei SmartPilot-Systemen mit einem Ruderlagengeber können Sie die Ruderdämpfung einrichten, um zu verhindern, dass der Autopilot ständig kleinere Kurskorrekturen vornimmt („jagen“). Wenn Sie die Ruderdämpfung höher einstellen, wird die Anzahl der

Kurskorrekturen vermindert.

Ändern Sie beim Einstellen dieser Option den Wert jeweils um eine Stufe, bis der Autopilot nicht mehr „jagt“. Verwenden

Sie immer den niedrigsten Wert, der zu akzeptablen Ergebnissen führt.

Mögliche Werte

• 1 - 9

• 2 (default)

Option Beschreibung

Ruderlimit

Wenn ein Ruderlagengeber installiert ist, können Sie über diese Option die Grenzwerte der

Rudersteuerung so einrichten, dass sie kurz vor dem mechanischen Anschlag liegen, um auf diese Weise unnötige

Belastungen des Steuersystems zu vermeiden. Dies sollte bei der Inbetriebnahme des

SmartPilot-Systems geschehen.

Das Limit sollte auf ca. 5 Grad weniger als die maximale

Ruderlage eingerichtet werden.

Hinweis: Die

Ruderlimit-Seite wird nur angezeigt, wenn ein

Ruderlagengeber installiert ist.

Mögliche Werte

• 10º - 40º

• 30º (default)

Ruderabstand

Hinweis: Wenn kein Ruderlagengeber installiert ist, MÜSSEN

Sie sicherstellen, dass ausreichende Vorkehrungen getroffen wurden, um zu verhindern, dass das Ruder vom Steuersystem bis an den mechanischen Anschlag bewegt wird.

Gibt einen Abstand des Ruders von mittschiffs an (Abstand = 0).

• 0 (default)

Einstellungen einrichten

51

Option

Ruderlage umkehren

Beschreibung

Kehrt die Phase des

Ruderlagendisplays um.

Hinweis: Auf

SeaTalk-Systemen ist diese

Option nicht verfügbar, und

Sie müssten die Adern

ROT und GRÜN des

Ruderlagenanschlusses an den Kurscomputer austauschen, um den gleichen Effekt zu erzielen.

AutoTrim

Mögliche Werte

• Backbord

• Steuerbord

Die AutoTrim-Einstellung bestimmt, wie schnell das

SmartPilot-System auf

Trimmänderungen reagiert, die z. B. durch geänderte

Windlasten auf Schiffsaufbauten oder Segeln erforderlich werden. Die standardmäßige

AutoTrim-Einstellung wird im Rahmen des

AutoLearn-Vorgangs automatisch konfiguriert.

Wenn Sie Änderungen an dieser

Einstellung vornehmen müssen, gehen Sie jeweils dabei schrittweise vor und verwenden

Sie immer den niedrigsten Wert, der zu akzeptablen Ergebnissen führt.

• Wenn das SmartPilot

X-System einen instabilen

Kurs steuert oder

Einstellung

• Aus

• Ein

Einrichten

• 1 - 4, 1 = langsam, 4 = schnell

• 1 (default)

52

Option Beschreibung

nach dem Trimmen

übermäßige Antriebsaktivität aufweist, senken Sie die

AutoTrim-Einstellung.

• Wenn das SmartPilot

X-System nur langsam auf eine Kursänderung reagiert, die durch Trimmen verursacht wurde, erhöhen

Sie die AutoTrim-Einstellung.

• Wenn die AutoTrim-

Einstellung zu hoch ist, ist das Schiff weniger stabil und es kann dazu kommen, dass es um den gewünschten

Kurs herum „schlängelt“.

Mögliche Werte

AutoTurn

Diese Einstellung legt fest, wie groß die Kursänderung bei einer automatischen Wende sein soll.

Hinweis: Bei

SeaTalk-Systemen kann diese Einstellung nicht geändert werden.

• 10º - 125º

• 90º (default)

Hinweis: Die Option ist nur für Motoryachten verfügbar.

Dämpfungsstufe

Diese Einstellung legt die standardmäßige Dämpfung des SmartPilot-Systems fest.

Dies bestimmt das Verhältnis

• 1 - 9

• 5 (default) p70 / p70r

Option

Kursabweichungsalarm

Beschreibung

zwischen Kursgenauigkeit und

Steueraktivität. Sie können diese Einstellung im normalen

Betrieb kurzzeitig ändern.

Diese Option legt den Winkel für den

Kursabweichungsalarm fest.

Der Kursabweichungsalarm wird ausgelöst, wenn das Schiff länger als 20 Sekunden um mehr als den hier eingerichteten

Winkel vom gewünschten Kurs abweicht.

Mögliche Werte

• 1 - 3 Minimiert die

Steueraktivität. Dadurch wird Energie gespart, aber dies kann zu

Lasten der kurzfristigen

Kursgenauigkeit gehen.

• 4 - 6 Sollte unter normalen Bedingungen gute Kursgenauigkeit mit umgehenden, kontrollierten Wenden verbinden.

• 7 - 9 Bietet die höchste

Kursgenauigkeit, aber damit auch die größte Steueraktivität

(und damit erhöhten

Energieverbrauch). Die kann in offenem Wasser zu einer raueren Fahrt führen, da das SPX-System möglicherweise zu stark gegen die See „ankämpft“.

• 15° bis 40°

• 20º (default)

Option

Drehgeschwindigkeitslimit

Power

Steering

Beschreibung

Diese Option beschränkt die

Drehgeschwindigkeit Ihres

Schiffs unter Kontrolle des

SmartPilot-Systems. Dies wird nur bei Geschwindigkeiten über

12 Knoten wirksam.

Diese Option bestimmt das

Verhalten des Drehknopfs bzw. des Joysticks im

PowerSteer-Modus.

Breite

Mögliche Werte

• 1° bis 30°

• 7º (default)

• Aus

• Proportional - die

Steuerung verhält sich proportional zur Bewegung des Drehknopfs bzw. des

Joysticks.

• Bang Bang (nur Joystick)

- das Ruder bewegt sich in die Richtung, in die der

Joystick bewegt wird, und verbleibt dort.

• 0 - 80

Hart-Hart-

Zeit

Wenn keine Breitengraddaten verfügbar sind, verwendet das

SmartPilot-System diese

Einstellung, welche die notwendige Anpassung für höhere Breitengrade bietet.

Bei Schiffen ohne

Ruderlagengeber ist es sehr wichtig, dass diese Option eingerichtet wird, um die korrekte Funktionsweise des

Autopiloten zu gewährleisten.

• Der Wert wird in Sekunden eingegeben.

• 10 Sekunden (default)

Einstellungen einrichten

53

54

Vorsicht: Änderungen der

Antriebseinstellungen

Wenn Sie Änderungen an den Antriebseinstellungen vornehmen, muss das System neu kalibriert werden.

6.3 Segelbooteinstellungen

Die folgenden Einstellungen sind nur für Segelboote verfügbar.

Die Segelbooteinstellungen werden wie folgt aufgerufen:

Hauptmenü > Setup > Autopilot-Kalibrierung >

Segelbooteinstellungen.

Hinweis: Wenn Sie ein SeaTalk-System verwenden, sind die nachfolgend beschriebenen Einstellungen über das Menü

Benutzereinstellungen verfügbar: Hauptmenü > Setup >

Autopilot-Kalibrierung > Benutzereinstellungen.

Hinweis: Welche Werte gewählt werden können, ist vom installierten Kurscomputer abhängig, und es sind daher möglicherweise nicht alle aufgeführten Werte verfügbar.

Nr.

AutoTack-

Winkel

Beschreibung

Der AutoTack-Winkel ist relativ zum Windwinkel und er kann nicht eingestellt werden.

Optionen

• Nicht einstellbar

Auto-

Tack-Verzögerung

Die AutoTack-Verzögerung ist der Zeitraum zwischen dem

Einleiten eines Kreuzens und der tatsächlichen

Ruderbewegung durch den

Autopiloten.

• 0 - 10 Sekunden

AutoTurn

Die Kursänderung für AutoTurn • 10º - 125º

• 90º (default) p70 / p70r

Nr.

Halsenschutz

Windtrimm-

Empfindlichkeit

Windtrimm-Typ

Beschreibung

Wenn der Halsenschutz aktiviert ist, verhindert der SmartPilot eine Wende des Boots vom

Wind weg, um versehentlichem

Halsen vorzubeugen. Wenn die

Funktion deaktiviert ist, können

Sie AutoTack sowohl in den

Wind als auch vom Wind weg durchführen.

Der Halsenschutz hat keine

Auswirkungen auf AutoTurn

Die Windtrimm-Empfindlichkeit bestimmt, wie schnell das

SmartPilot-System auf

Änderungen in der Windrichtung reagiert. Eine höhere

Empfindlichkeit bedeutet, dass das System schneller auf

Änderungen reagiert.

Diese Option legt fest, ob das

Boot im Windfahnen-Modus nach scheinbarem oder wahrem

Wind steuert.

Optionen

• Aktivieren (default)

• Deaktivieren

• 1 - 9

• 5 (default)

• Wahr

• Scheinbar

Hinweis: Diese Funktionen sind nur verfügbar, wenn Winddaten zur Verfügung stehen.

6.4 Benutzereinstellungen

Beim Anschluss an ein SeaTalk-Autopilotsystem ist ein Menü für

Benutzereinstellungen verfügbar.

Dieses Menü wird wie folgt aufgerufen: Hauptmenü > Setup >

Autopilot-Kalibrierung > Benutzereinstellungen. Nachdem

Sie es aufgerufen haben, geht das Menü nacheinander alle darin verfügbaren Optionen durch. Diese Optionen sind für Benutzer verfügbar, wenn die Kalibriersperre aktiviert ist.

Einstellungen einrichten

55

6.5 Das Setup-Menü

Das Setup-Menü bietet eine Reihe von Funktionen und

Einstellungen zum Konfigurieren des Autopiloten.

Menüpunkt Beschreibung

Autopilot-Kalibrierung

Inbetriebnahme des

Autopiloten / Kalibrierungseinstellungen

Optionen

SeaTalk ng

• Schiffseinstellungen

• Antriebseinstellungen

• Segelbooteinstellungen

• Inbetriebnahme

SeaTalk

Benutzereinstellungen

Benutzereinstellungen einrichten, z. B.

Uhrzeit und Datum,

Maßeinheiten, Sprache,

Schiffstyp, Schiffsdetails und Missweisung.

• Benutzereinstellungen

• Händlereinstellungen

• Kalibrierung unter

Fahrt

Menü

’Benutzereinstellungen’

Menüpunkt

System-Setup

Simulator

Werks-Reset

Diagnose

Beschreibung

Systemgruppen,

Farbe und Helligkeit, mehrfache Datenquellen für das System einrichten und

Informationen zu den Systemoptionen anzeigen.

Aktiviert bzw.

deaktiviert den

Simulatormodus, mit dem die Bedienung des

Instrumentendisplays geübt werden kann, ohne dass dabei Daten von einem externen

Gerät empfangen werden.

Bestehende

Benutzereinstellungen löschen und

Standardeinstellungen ab Werk wieder einrichten.

Informationen zum

Display und System und

Tastenton ein/aus.

Optionen

Menü ’System-Setup’

• Ein

• Aus

• Ja

• Nein

• Ja

• Nein

56 p70 / p70r

Das Menü "System-Setup"

Über das Menü System-Setup können Sie Benutzereinstellungen einrichten, wie in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst:

Menüpunkt

Netzwerkgruppe

Beschreibung

Über diesen Menüpunkt können Sie mehrere

Geräte zu einer Gruppe zusammenzufassen, so dass gewählte Einstellungen für Helligkeit oder

Farbschema für alle Geräte in der Gruppe gelten.

Optionen

Vordefinierte Gruppen

• Keine

• Steuerstand 1

• Steuerstand 2

• Cockpit

• Flybridge

• Mast

Nicht definiert

• Gruppe -1 - Gruppe 5

Helligkeit/Farbengruppe

Über diesen Menüpunkt können Sie die Helligkeit und das Farbschema für die gesamte Netzwerkgruppe festlegen.

Helligkeit/Farbe synchronisieren

• Dieses Display

• Diese Gruppe

Einstellungen einrichten

57

Menüpunkt

MDS (Multiple Data Source)

Info System-Setup

58

Beschreibung

Über diesen Menüpunkt können Sie bevorzugte

Datenquellen ansehen und auswählen.

Datenquelle auswählen

Datenquelle gefunden

Datenquellendetails

Über das Menü "System-Setup" können Sie

Instrumente und Autopilot-Bediengeräte zu einer

Gruppe zusammenfassen. Danach können

Einstellungen wie Helligkeit und Farbschema von einem einzigen Gerät aus auf die gesamte Gruppe angewendet werden. Über den Menüpunkt "MDS

(Multiple Data Source) können Sie die verfügbaren

Datenquellen anzeigen und festlegen, welche in

Ihrem Instrument verwendet werden sollen. Zu den

Datentypen gehören: GPS-Position, Kurs, Tiefe,

Geschwindigkeit und Wind.

Optionen

Datenquelle auswählen

• GPS-Position

• Kurs

• Tiefe

• Geschwindigkeit

• Wind

Datenquelle gefunden

• Modellname - Seriennummer

Port-ID

Datenquellendetails

• Gerätename

• Seriennr.

• Port-ID

• Status oder Keine Daten p70 / p70r

Das Menü ’Benutzereinstellungen’

Über das Menü Benutzereinstellungen können Sie

Benutzereinstellungen anpassen, wie in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst:

Menüpunkt Beschreibung Optionen

Uhrzeit und Datum

Datumsformat:

Über diese Optionen können Sie das gewünschte Datumsund Uhrzeitformat einrichten. Außerdem können Sie zum

Ausgleich von

Zeitverschiebungen einen Offset von der

UTC (Universal Time

Constant) festlegen.

• mm/tt/jj

• tt/mm/jj

Uhrzeitformat:

• 12 Std.

• 24 Std.

Zeit-Offset:

• -13 bis +13 Stunden

Einheiten.

Hier können Sie die

Einheiten für folgende

Messungen festlegen:

Geschwindigkeit

Entfernung

Tiefe

Windgeschwindig-

keit

Temperatur

Kraftstoffdurchfluss

Kurs

Druck

Geschwindigkeit:

• kts - Knoten

• mph - Meilen pro

Stunde

• km/h - Kilometer pro

Stunde

Entfernung:

• nm - Seemeilen

• km - Kilometer

• sm - britische

Landmeilen

Tiefe:

Einstellungen einrichten

Menüpunkt Beschreibung

Flüssigkeitsmenge

Barometer

Optionen

• ft - Fuß

• fa - Faden

• m - Meter

Windgeschwindigkeit:

• kts - Knoten

• m/s - Meter pro

Sekunde

Temperatur:

• ºC - Grad Celsius

• ºF - Grad Fahrenheit

Kraftstoffdurchfluss:

• g/h (UK) - britische

Gallonen pro Stunde

• g/h (US) -

US-Gallonen pro

Stunde

• ltr/h - Liter pro Stunde

Kurs:

• Wahr

• Mag - magnetisch

Druck:

• psi - britische Pfund pro Quadratzoll

• Bar - Bar

59

Menüpunkt Beschreibung Optionen

• kpa - Kilopascal

Flüssigkeitsmenge:

• Gal (US) -

US-Gallonen

• Gal (UK) - britische

Gallonen

• ltr - Liter

Barometer:

• psi - britische Pfund pro Quadratzoll

• Bar - Bar

• kpa - Kilopascal

Menüpunkt

Sprache

60

Beschreibung

Legt fest, welche

Sprache für

Bildschirmtexte,

Beschriftungen, Menüs und Optionen benutzt wird.

Optionen

• Chinesisch

• Serbokroatisch

• Dänisch

• Niederländisch

• Englisch - GB

• Englisch - US

• Finnisch

• Französisch

• Deutsch

• Griechisch

• Italienisch

• Japanisch

• Koreanisch

• Norwegisch

• Polnisch

• Portugiesisch

(Brasilien)

• Russisch

• Spanisch

• Schwedisch

• Türkisch p70 / p70r

Menüpunkt

Ankunftsalarm

Schiffstyp

Beschreibung

Richtet den Radius für den Ankunftsalarm ein.

Bestimmt die

Standardeinstellungen für das Gerät und die

Favoritenseiten.

Optionen

Alarm:

• Aus

• Ein

Radius einrichten:

• 0 - 10 nm

• 3 nm (default)

• Racer / Cruiser

• Segelboot

• Katamaran

• Arbeitsboot

• RIB (Schlauchboot mit festem Boden)

• Speedboot mit

Außenborder

• Speedboot mit

Innenborder

• Power Cruiser 1

• Power Cruiser 2

• Power Cruiser 3

• Angelboot

• Sportfischer

Einstellungen einrichten

61

Das Menü ’Diagnose’

Über das Menü Setup > Diagnose können Sie die folgenden diagnostischen Details anzeigen:

Menüpunkt

Info Anzeige

Beschreibung

Zeigt Informationen zum verwendeten

Instrumentendisplay an:

Info System

Zeigt Informationen zu den Produkten in Ihrem

System an:

Optionen

• Softwareversion

• Hardwareversion

• Bootloader-Version

• Temperatur

• Spannung

• Max. Spannung

• Stromstärke

• Max. Stromstärke

• Laufzeit

• Abweichung (falls verfügbar)

• Modellnummer

• Seriennummer

• Softwareversion

• Hardwareversion

• Spannung

62 p70 / p70r

Menüpunkt

Tastenton

Selbsttest

Beschreibung

Aktiviert bzw. deaktiviert den Ton, der bei Tastendruck generiert wird

Selbsttestfunktion, die bei der Fehlerdiagnose helfen kann

Optionen

• Ein

• Aus

• Speichertest

• Tastaturtest

• Displaytest

• Summertest

• Beleuchtungstest

Einstellungen einrichten

63

64 p70 / p70r

Kapitel 7: Problemlösung

Kapitelinhalt

• 7.1 Problembehandlung auf Seite 66

• 7.2 Probleme beim Hochfahren auf Seite 67

• 7.3 Problembehandlung Systemdaten auf Seite 68

• 7.4 Problemlösung allgemein auf Seite 69

Problemlösung

65

7.1 Problembehandlung

In diesen Informationen finden Sie mögliche Ursachen und

Korrekturmaßnahmen zur Behebung gängiger Probleme bei

Installationen von Navigationselektronik.

Alle Raymarine-Produkte werden vor dem Verpacken und Versand umfassenden Tests und Qualitätssicherungen unterzogen. Sollten

Sie bei der Bedienung Ihres Produkts jedoch auf Probleme stoßen, dann finden Sie in diesem Abschnitt Hinweise dazu, wie Sie diese

Probleme diagnostizieren und korrigieren und zum normalen Betrieb zurückkehren können.

Falls Sie danach weiterhin Probleme mit Ihrem Gerät haben, kontaktieren Sie bitte die Technische Abteilung von Raymarine.

66 p70 / p70r

7.2 Probleme beim Hochfahren

Im Folgenden werden mögliche Ursachen und Lösungen für Probleme beschrieben, die beim Hochfahren des Geräts auftreten können.

Problem

Das System (oder ein Teil des Systems) fährt nicht hoch.

Mögliche Ursache

Stromversorgungsproblem.

Mögliche Lösung

Überprüfen Sie die betreffenden Sicherungen und Schutzschalter.

Stellen Sie sicher, dass das Stromkabel nicht defekt ist, und dass alle

Anschlüsse fest sitzen und korrosionsfrei sind.

Überprüfen Sie die Stromquelle auf korrekte Spannung und ausreichende

Stromstärke.

Problemlösung

67

7.3 Problembehandlung Systemdaten

Bestimmte Aspekte der Installation können Probleme in Bezug auf die Daten verursachen, die zwischen den angeschlossenen Geräten ausgetauscht werden. Im Folgenden sind mögliche Ursachen und Lösungen zu diesen Problemen beschrieben.

Problem

Instrumenten-, Motoren- oder andere

Systemdaten sind an keinem Display verfügbar.

Mögliche Ursache

Daten werden nicht am Display empfangen.

Mögliche Lösung

Prüfen Sie die Verkabelung und die Anschlüsse des Datenbus (z. B.

SeaTalk ng ).

Prüfen Sie die Datenbus-Verkabelung (z. B. SeaTalk ng ).

Falls verfügbar, beziehen Sie sich auf die Dokumentation für den Datenbus

(z. B. SeaTalk ng -Bedienhandbuch).

Datenquelle (z. B. ST70–Instrument oder

Motorenschnittstelle) arbeitet nicht.

Prüfen Sie die Quelle der fehlenden Daten (z. B. ST70-Instrument oder

Motorenschnittstelle).

Prüfen Sie die Stromversorgung des SeaTalk-Bus.

Lesen Sie die Dokumentation des Herstellers für das betreffende Gerät.

Wenden Sie sich an die Technische Abteilung von Raymarine.

Instrumenten- oder andere Systemdaten sind nur an einigen Displays verfügbar.

Unterschiedliche Softwareversionen können die Kommunikation stören.

SeaTalk hs -Netzwerkproblem.

Unterschiedliche Softwareversionen können die Kommunikation stören.

Prüfen Sie, ob alle benötigten Geräte an den SeaTalk hs -Switch angeschlossen sind.

Prüfen Sie den Status des SeaTalk hs -Switches.

Stellen Sie sicher, dass die SeaTalk hs -Kabel unbeschädigt sind.

Wenden Sie sich an die Technische Abteilung von Raymarine.

68 p70 / p70r

7.4 Problemlösung allgemein

Im Folgenden finden Sie verschiedene Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten.

Problem

Display-Fehlerverhalten:

Mögliche Ursache

Zeitweise auftretendes Problem mit der

Display-Spannungsversorgung.

Mögliche Lösung

Alle Sicherungen und Schalter überprüfen.

• Häufig auftretende ungewollte Resets.

• Systemabstürze oder andere Fehler.

Stellen Sie sicher, dass das Stromkabel nicht defekt ist und dass alle

Anschlüsse fest sitzen und korrosionsfrei sind.

Tasten auf der Frontblende bleiben stecken.

Stromquelle auf korrekte Spannung und genügend Stromstärke überprüfen.

Prüfen Sie, ob die Frontblende korrekt befestigt ist und dass alle Tasten frei bedient werden können.

Unterschiedliche Software-Versionen im

System (Upgrade erforderlich).

Fehlerhafte Daten / andere unbekannte

Probleme.

Gehen Sie auf www.raymarine.com

neuesten Software-Downloads.

und klicken auf den Support für die

Führen Sie ein Werksreset durch. Diese Option finden Sie über Menü >

System Setup > Einstellungen und Daten-Reset .

Wichtige: Dabei gehen alle im Display gespeicherten Einstellungen und Daten (wie z.B. Wegpunkte) verloren. Speichern Sie daher alle wichtigen Daten vor dem Reset auf einer CF-Karte ab.

Problemlösung

69

70 p70 / p70r

Kapitel 8: Technische Unterstützung

Kapitelinhalt

• 8.1 Raymarine-Kundendienst auf Seite 72

• 8.2 Produktinformationen anzeigen auf Seite 72

Technische Unterstützung

71

8.1 Raymarine-Kundendienst

Raymarine bietet umfassenden Kundendienst und technischen Support. Sie können den Kundendienst über die

Raymarine-Website, per Telefon oder per E-Mail kontaktieren.

Wenn Sie ein Problem zu lösen haben, nutzen Sie bitte einen der folgenden Dienste, um zusätzliche Hilfe zu erhalten.

Unterstützung im Internet

Besuchen Sie den Kundenbereich auf unserer Website unter: www.raymarine.com

Dort finden Sie eine umfassende Liste häufig gestellter Fragen (in englischer Sprache), E-Mail-Zugriff auf den technischen Support sowie eine Liste der weltweiten Service-Stationen von Raymarine.

Hilfe per Telefon oder E-Mail

In den USA:

Tel: +1 603 881 5200, Durchwahl 2444

E-Mail: [email protected]

In Großbritannien, Europa, dem Mittleren und Fernen Osten:

Tel: +44 (0)23 9271 4713

E-Mail: [email protected]

Produktinformationen

Wenn Sie Raymarine bezüglich einer Wartung kontaktieren müssen, werden die folgenden Informationen benötigt, um Ihre Anfrage reibungslos abzuwickeln:

• Gerätename

• Modellnummer

• Seriennummer

• Software-Versionsnummer

Sie finden diese Produktinformationen in den Menüs Ihres Geräts.

8.2 Produktinformationen anzeigen

1. Markieren Sie im Hauptmenü die Option Setup und drücken

Sie AUSWAHL.

2. Markieren Sie im Setup-Menü die Option Diagnose und drücken

Sie AUSWAHL.

3. Wählen Sie Info System.

Es wird eine Reihe von Informationen angezeigt, einschließlich der Softwareversion und der Seriennummer.

72 p70 / p70r

Kapitel 9: Spezifikation

Kapitelinhalt

• 9.1 Technische Spezifikation auf Seite 74

Spezifikation

73

9.1 Technische Spezifikation

Nominale Bordspannung

Betriebsspannungsbereich

Stromstärke

Stromaufnahme

LEN (Weitere Infos dazu finden Sie im

Seatalkng-Handbuch).

Umgebungsbedingungen

Bildschirm

Datenanschlüsse

Konformität

12 V DC

9 bis 16 V DC

132mA

1.6 W

3

Betriebstemperatur: -25°C bis 55°C

(-13°F bis 131°F)

Lagertemperatur: -30°C bis 70°C

(-22°F bis 158°F)

Relative Luftfeuchtigkeit: max. 93 %

Wasserdicht gemäß IPX6.

TFT LCD-Display, 16-Bit-Farbe (64K

Farben)

Auflösung: 320 x 240

Helligkeit: 700 cd/m 2

2 SeaTalk ng -Anschlüsse

(vollständig kompatibel mit NMEA2000- und

SeaTalk-Spezifikationen)

• Europa: 2004/108/EG

• Australien und Neuseeland: C-Tick,

Compliance Level 2

74 p70 / p70r

Kapitel 10: Optionen und Zubehör

Kapitelinhalt

• 10.1 SeaTalk ng -Kabel und Zubehör auf Seite 76

• 10.2 Wandler auf Seite 77

• 10.3 SeaTalk-Zubehör auf Seite 78

• 10.4 Ersatzteile und Zubehör auf Seite 78

Optionen und Zubehör

75

10.1 SeaTalk

ng

-Kabel und Zubehör

SeaTalk ng -Kabel und anderes Zubehör für die Verwendung mit kompatiblen Produkten.

Beschreibung

Backbone-Kit

Art.-Nr.

A25062

Anmerkungen

Enthält:

• 2 x Backbonekabel,

5 m (16,4 Fuß)

• 1 x Backbonekabel,

20 m (65,6 Fuß)

• 4 x T-Stück

• 2 x Backbone-

Abschlusswiderstand

• 1 x Stromkabel

SeaTalk ng -Spurkabel,

0,4 m (1,3 Fuß)

SeaTalk ng -Spurkabel, 1 m (3,3 Fuß)

SeaTalk ng -Spurkabel, 3 m (9,8 Fuß)

A06038

A06039

A06040

A06041 SeaTalk ng -Spurkabel, 5 m (16,4 Fuß)

SeaTalk ng -

Backbonekabel, 0,4 m

(1,3 Fuß)

SeaTalk ng -

Backbonekabel, 1 m

(3,3 Fuß)

A06033

A06034

76

Beschreibung

SeaTalk ng -

Backbonekabel, 3 m

(9,8 Fuß)

SeaTalk ng -

Backbonekabel, 5 m

(16,4 Fuß)

SeaTalk ng -

Backbonekabel, 20 m (65,6 Fuß)

SeaTalk ng -Spurkabel mit blanken Enden, 1 m

(3,3 Fuß)

SeaTalk ng -Spurkabel mit blanken Enden, 3 m

(9,8 Fuß)

SeaTalk ng -SeaTalk2-

Spurkabel, 0,4 m

(1,3 Fuß)

SeaTalk ng -Stromkabel

SeaTalk ng -

Abschlusswiderstand

SeaTalk ng -T-Stück

SeaTalk ng -5-Wege-

Verbinder

SeaTalk1-SeaTalk ng -

Wandler

Art.-Nr.

A06035

A06036

A06037

A06043

A06044

A06048

A06049

A06031

A06028

A06064

E22158

Anmerkungen

Bietet 1 Spuranschluss

Bietet 3 Spuranschlüsse p70 / p70r

Beschreibung

SeaTalk ng -Inline-

Abschlusswiderstand

Art.-Nr.

A80001

SeaTalk ng -Blindstopfen A06032

Anmerkungen

10.2 Wandler

Teile-Nr.

E22158

Beschreibung

SeaTalk-SeaTalk ng -Wandler

Optionen und Zubehör

77

10.3 SeaTalk-Zubehör

SeaTalk-Kabel und -Zubehör für die Benutzung mit anderen kompatiblen Geräten.

Beschreibung

NMEA/SeaTalk-

Umwandler

Teile-Nr.

E85001

Hinweise

3 m SeaTalk-

Verlängerungskabel

D285

D286 5 m SeaTalk-

Verlängerungskabel

9 m SeaTalk-

Verlängerungskabel

12 m SeaTalk-

Verlängerungskabel

20 m SeaTalk-

Verlängerungskabel

D287

E25051

D288

10.4 Ersatzteile und Zubehör

Art.-Nr.

R22168

R22169

R22174

Beschreibung

Reserve-Gehäuserahmen p70 Sonnenabdeckung p70r Sonnenabdeckung

78 p70 / p70r

www.ra ym a rin e .c o m

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