200/225/250/275 Verado (4-Takt)

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Willkommen an Bord!

Richtige Pflege und Wartung sind besonders wichtig, um die optimale Leistung und Wirtschaftlichkeit des

Mercury Produkts zu gewährleisten. Die beiliegende Eigner-Registrierungskarte stellt den störungsfreien

Spaß mit der Familie sicher. Für nähere Einzelheiten über die Garantiedeckung könen Sie in

IhremBetriebs- und Wartungshandbuch nachschlagen.

Einzelheiten über Ihren nächstgelegenen Händler finden Sie aufwww.marinepower.com, wo Landkarten und Kontaktinformationen angezeigt werden.

Ist Ihr Motor registriert, um die Garantiedeckung zu gewährleisten? Bitte auf www.marinepower.com

nachsehen. Ggf. mit dem örtlichen Händler in Verbindung setzen.

Falls das Seriennummernschild des Außenborders in der linken unteren Ecke die CE-Marke aufweist, gilt das Folgende:

Dieser von Mercury Marine, Fond du Lac, Wisconsin, USA oder Marine Power Europe Inc. Park Industriel, de Petit-Rechain, Belgien hergestellte Außenborder erfüllt die Anforderungen folgender Richtlinien und

Normen:

Freizeitboot-Richtlinie:

Maschinenrichtlinie:

EMC Richtlinie:

94/25/EC; Std. ISO 8665, ISO 11547

98/37/EC

89/336/EC; Std. EN50081-1, SAE J551 (CISPR Pub. 12),

EN 50082-1, IEC 61000 PT4-2, IEC 61000 PT4-3

Patrick C. Mackey

Geschäftsführer, Mercury Marine, Fond du Lac, WI, USA

Die europäischen Vorschriften erhalten Sie bei:

Product Environmental Engineering Department, Mercury Marine, Fond du Lac, WI USA i

INHALTSVERZEICHNIS

Garantie-Informationen

Übertragen der Garantie.........................................................................................................................................1

Garantieregistrierung USA und Kanada.................................................................................................................1

Garantieregistrierung außerhalb der USA und Kanada..........................................................................................1

Mercury Marine Garantie (Europa).........................................................................................................................2

Mercury Marine Garantie (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, Mittlerer Osten, Afrika).................................... 4

3-jährige Garantie gegen Korrosion.......................................................................................................................5

Garantieleistungen und -ausschlüsse....................................................................................................................7

Allgemeine Informationen

Verantwortung des Bootsführers............................................................................................................................9

Vor Inbetriebnahme des Außenbordmotors........................................................................................................... 9

Zulässige Höchstleistung und Höchstbelastung des Boots....................................................................................9

Betrieb von Hochleistungs- und Rennbooten.......................................................................................................10

Außenborder mit Fernschaltung...........................................................................................................................10

Notstoppschalter mit Reißleine.............................................................................................................................10

Sicherheit für im Wasser befindliche Personen....................................................................................................12

Sicherheit von Passagieren – Ponton- und Deckboote........................................................................................12

Springen über Wellen und Kielwasser..................................................................................................................13

Aufprall auf Unterwasserobjekte...........................................................................................................................14

Abgasemissionen.................................................................................................................................................15

Das richtige Zubehör für Ihren Außenbordmotor..................................................................................................16

Richtlinien für eine sichere Bootsfahrt..................................................................................................................16

Notieren der Seriennummer.................................................................................................................................17

Identifizierung von Bauteilen................................................................................................................................18

Einbau

Einbau des Außenborders....................................................................................................................................19

Propellerauswahl..................................................................................................................................................20

Transport

Anhängertransport des Boots/Außenborders.......................................................................................................22

Kraftstoff und Öl

Benzinempfehlungen............................................................................................................................................24

Füllen des Kraftstofftanks.....................................................................................................................................25

Motorölempfehlungen...........................................................................................................................................25

Motorölstand prüfen und Öl auffüllen...................................................................................................................25

Ausstattungen und Bedienungselemente

Ausstattungsmerkmale der Fernschaltung...........................................................................................................28

Warnsystem..........................................................................................................................................................30

ii

INHALTSVERZEICHNIS

Power-Trimm- und Kippsystem............................................................................................................................32

Betrieb

Prüfliste vor dem Start.......................................................................................................................................... 37

Betrieb bei Temperaturen unter Null.................................................................................................................... 37

Betrieb in Salzwasser oder in verschmutztem Wasser........................................................................................ 37

Motor-Einfahrverfahren.........................................................................................................................................37

Starten des Motors............................................................................................................................................... 38

Schalten................................................................................................................................................................45

Doppelruder-Stationenübertragung...................................................................................................................... 46

Doppelmotoren-Synchronisation.......................................................................................................................... 47

Abstellen des Motors............................................................................................................................................ 48

Einstellungen der Fernschaltung.......................................................................................................................... 48

Wartung

Pflege des Außenbordmotors/..............................................................................................................................50

EPA Emissionen...................................................................................................................................................50

Inspektions- und Wartungsplan............................................................................................................................ 51

Spülen des Kühlsystems...................................................................................................................................... 52

Motorhaube – Ausbau und Einbau....................................................................................................................... 52

Pflege der Oberflächen.........................................................................................................................................54

Inspektion der Batterie..........................................................................................................................................54

DTS-Batterien – Technische Daten...................................................................................................................... 54

Luftfilter.................................................................................................................................................................55

Kraftstoffsystem....................................................................................................................................................57

Opferanode...........................................................................................................................................................60

Propeller - Austausch........................................................................................................................................... 61

Prüfen und Auswechseln der Zündkerzen............................................................................................................62

Sicherungen - Auswechseln................................................................................................................................. 64

DTS Verkabelungssystem.................................................................................................................................... 65

Inspektion des Zubehör-Keilriemens.................................................................................................................... 65

Power-Trimm-Flüssigkeit prüfen...........................................................................................................................65

Servolenkflüssigkeit prüfen...................................................................................................................................66

Motoröl wechseln..................................................................................................................................................67

Getriebeschmierung............................................................................................................................................. 69

Lagerung

Vorbereitung auf die Lagerung............................................................................................................................. 71

Schutz externer Außenborderteile........................................................................................................................71

Schutz der internen Motorteile..............................................................................................................................71

Getriebegehäuse.................................................................................................................................................. 71

Außenbordmotorlage bei der Einlagerung............................................................................................................71

Lagerung der Batterie...........................................................................................................................................72

Fehlersuche

Anlasser dreht den Motor nicht.............................................................................................................................73

Motor springt nicht an........................................................................................................................................... 73

Motor startet, kann aber nicht geschaltet werden.................................................................................................73

iii

INHALTSVERZEICHNIS

Motor läuft unregelmäßig......................................................................................................................................73

Leistungsabfall......................................................................................................................................................74

Batterie hält die Ladung nicht...............................................................................................................................74

Serviceunterstützung für Besitzer

Örtlicher Reparaturservice....................................................................................................................................75

Reparaturservice auf Reisen................................................................................................................................75

Ersatzteil - und Zubehöranfragen.........................................................................................................................75

Kundendienst........................................................................................................................................................75

Mercury Marine Service Filialen........................................................................................................................... 75 iv

GARANTIE-INFORMATIONEN

Übertragen der Garantie

Die Garantie kann für die Restdauer der Garantie auf einen Nachkäufer übertragen werden. Dies trifft nicht auf

Produkte zu, die für kommerzielle Zwecke genutzt werden.

DIREKTVERKAUF DURCH DEN BESITZER

Der Zweitbesitzer kann als neuer Besitzer registriert werden und die Restdauer der Garantie in Anspruch nehmen, indem er die Plastikgarantiekarte des früheren Besitzers und eine Kopie des Verkaufsvertrags als

Eigentumsnachweis einschickt. In den USA und Kanada lautet die entsprechende Anschrift:

Mercury Marine

W6250 W. Pioneer Road

P.O. Box 1939

Fond du Lac, WI 54936 - 1939

Eine neue Garantiekarte wird mit dem Namen und der Anschrift des neuen Besitzers ausgestellt. Die

Registrierungsunterlagen werden in der Computerdatei des Werks entsprechend geändert.

Dieser Service ist gebührenfrei.

Für Produkte, die außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada gekauft wurden, wenden Sie sich an den

Vertriebshändler in Ihrem Land oder an die nächste Mercury Marine/Marine Power Service Filiale.

Garantieregistrierung USA und Kanada

1.

Sie können Ihre Anschrift jederzeit ändern, auch beim Einreichen eines Garantieanspruchs. Hierzu geben

Sie Mercury Marine’s Garantieregistrierungsabteilung entweder telefonisch, per Post oder Fax folgende

Informationen an: Ihren Namen, die alte und neue Anschrift sowie die Motorseriennummer. Ihr Händler kann diese Daten ebenfalls aktualisieren.

Mercury Marine

W6250 Pioneer Road

P.O. Box 1939

Fond du Lac, WI 54935-1939

920-929-5054

Fax 920-929-5893

HINWEIS: Mercury Marine muss Registrierungslisten und eine Liste aller Händler führen, die in den USA

Bootssportprodukte verkaufen. Diese Informationen sind im Rahmen des Federal Safety Act (US-Gesetz zur

Sicherheit) im Falle eines Sicherheitsrückrufs erforderlich.

2.

Um Garantiedeckung zu erhalten, muss das Produkt bei Mercury Marine registriert sein. Der Händler muss beim Kaufabschluss die Garantieregistrierkarte ausfüllen und diese unverzüglich per MercNET, E-Mail oder

Post bei Mercury Marine einreichen. Mercury Marine trägt die Informationen sofort nach Erhalt der

Garantieregistrierkarte in die Akten ein.

3.

Nach Bearbeitung der Garantieregistrierkarte sendet Mercury Marine dem Käufer des Produkts eine schriftliche Garantiebestätigung. Wenn diese Registrierungsbestätigung nicht innerhalb von 30 Tagen eingegangen ist, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Verkaufshändler. Die Garantiedeckung beginnt erst, wenn Ihr Produkt bei Mercury Marine registriert ist.

Garantieregistrierung außerhalb der USA und Kanada

1.

Ihr Verkaufshändler muss die Garantieregistrierkarte vollständig ausfüllen und an den Vertriebshändler bzw.

das Marine Power Service Center senden, das für die Administration des Programms für

Garantieregistrierung/Garantieansprüche in Ihrer Region verantwortlich ist.

2.

Die Garantieregistrierkarte enthält Informationen über Ihren Namen und Ihre Adresse, die Modell- und

Seriennummern des Produkts, das Kaufdatum, die Verwendungsart und die Codenummer des

Vertriebshändler/Händlers sowie dessen Namen und Adresse. Der Vertriebshändler/Händler bescheinigt zudem, dass Sie der Erstkäufer und -benutzer des Produkts sind.

3.

Eine Kopie der Garantieregistrierkarte, die als „Kopie für den Käufer" gekennzeichnet ist, MUSS Ihnen unverzüglich ausgehändigt werden, nachdem die Karte vom Vertriebshändler/Händler vollständig ausgefüllt wurde. Diese Karte ist Ihre Hersteller-Registrierkarte und muss von Ihnen zur späteren Verwendung aufbewahrt werden. Im Falle eines Garantieleistungsanspruchs für dieses Produkt benötigt Ihr Händler evtl.

diese Garantieregistrierkarte, um das Kaufdatum zu bestätigen und die Informationen auf der Karte zur

Erstellung der Garantieantragsformulare zu verwenden.

1

GARANTIE-INFORMATIONEN

4.

In manchen Ländern erteilt Ihnen das Marine Power Service Center innerhalb von 30 Tagenn nach Erhalt der Herstellerkopie der Garantieregistrierkarte vom Vertriebshändler/Händler eine permanente (Plastik-)

Garantieregistrierkarte. Nach Erhalt dieser Plastik-Garantieregistrierkarte können Sie die „Kopie für den

Käufer", die Sie beim Kauf des Produkts vom Vertriebshändler/Händler erhalten haben, vernichten. Fragen

Sie beim Vertriebshändler/Händler nach, ob dieses Programm für die Erteilung einer Plastikkarte auf Sie zutrifft.

WICHTIG: In manchen Ländern ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Registrierungslisten sowohl vom Hersteller als auch vom Händler geführt werden. Es ist unser Ziel, dass ALLE Produkte beim Hersteller registriert werden, damit Sie im Bedarfsfall benachrichtigt werden können. Achten Sie darauf, dass Ihr Händler/Vertriebshändler die

Garantieregistrierkarte unverzüglich ausfüllt und die Herstellerkopie bei dem für Ihre Region zuständigen Marine

Power International Service Center einreicht.

5.

Weitere Informationen bzgl. der Garantieregistrierkarte und deren Bedeutung bei der Bearbeitung eines

Garantieanspruchs sind unter „Internationale Garantie" zu finden.

Mercury Marine Garantie (Europa)

DECKUNGSUMFANG

Mercury Marine gewährleistet, dass jeder neue Mercury, Mariner Außenborder, elektrische Trolling-Motor von

Thruster, Mercruiser Innenborder oder Z-Antrieb während des nachfolgend festgelegten Deckungszeitraumes frei von Material- und Verarbeitungsfehlern ist.

DECKUNGSZEITRAUM

Diese Garantie bietet Freizeitnutzern eine Deckung von zwei (2) Jahren ab Erstkaufsdatum durch den

Freizeitnutzer bzw. ab dem Datum der ersten Inbetriebnahme des Produktes (je nachdem, was zuerst eintrifft).

Kommerzielle Nutzer dieser Produkte erhalten eine Deckung für entweder ein (1) Jahr ab dem Datum des Erstkaufs oder 500 Betriebsstunden (je nachdem, was zuerst eintrifft). Unter kommerzieller Nutzung versteht sich eine arbeitsrelevante Nutzung des Produktes bzw. eine Nutzung, die Umsatz erzeugt, und zwar zu einem beliebigen

Zeitpunkt während der Garantiezeit, auch wenn das Produkt nur gelegentlich für solche Zwecke benutzt wird. Die

Reparatur oder der Austausch von Teilen oder die Durchführung von Reparaturen unter dieser Garantie geht nicht

über den Zeitraum dieser Garantie und das ursprüngliche Verfallsdatum hinaus. Verbleibende Restgarantiezeit kann bei ordnungsgemäßer Neuregistrierung des Produktes von einem Freizeitnutzer auf einen Zweitkäufer

übertragen werden, der das Boot ebenfalls für Freizeitzwecke nutzt.

BEDINGUNGEN, DIE ERFÜLLT WERDEN MÜSSEN, UM GARANTIEDECKUNG

ZU ERHALTEN

Garantiedeckung wird nur den Endkunden gegeben, die das Produkt von einem Händler kaufen, der von Mercury

Marine zum Vertrieb des Produktes in dem Land, in dem der Kauf stattfand, autorisiert ist, und nur, nachdem die von Mercury Marine festgelegte Inspektion vor Auslieferung durchgeführt und belegt wurde. Garantiedeckung wird bei ordnungsgemäßer Registrierung des Produktes durch den Vertragshändler gegeben. Bei falschen Angaben bei der Garantieregistrierung bezüglich der Freizeitnutzung oder bei einer nachfolgenden Änderung der Nutzung von Freizeit- zur kommerziellen Nutzung (falls dies nicht ordnungsgemäß registriert wurde) kann Mercury Marine nach eigenem Ermessen die Garantie nichtig machen. Im Betriebs- und Wartungshandbuch angegebene routinemäßige Wartungsarbeiten müssen rechtzeitig durchgeführt werden, um die Garantiedeckung zu bewahren.

Wenn diese Wartung vom Käufer durchgeführt wird, behält sich Mercury Marine das Recht vor, eine zukünftige

Garantiedeckung vom Nachweis von ordnungsgemäßen Wartungsarbeiten abhängig zu machen.

MERCURYS VERANTWORTUNGSBEREICH

Mercurys einzige und ausschließliche Verpflichtung unter dieser Garantie beschränkt sich – nach eigenem

Ermessen – auf die Reparatur eines defekten Teils, auf den Austausch eines oder mehrerer solcher Teile durch neue oder von Mercury Marine zertifizierte überholte Teile oder die Rückerstattung des Kaufpreises des Mercury

Produktes. Mercury behält sich das Recht vor, von Zeit zu Zeit Verbesserungen oder Modifikationen an Produkten vorzunehmen, ohne dadurch die Verpflichtung einzugehen, vorher hergestellte Produkte zu modifizieren.

2

GARANTIE-INFORMATIONEN

SO ERHALTEN SIE SERVICE UNTER DER GARANTIE

Zur Durchführung von Servicearbeiten unter der Garantie muss der Kunde Mercury eine angemessene

Gelegenheit zur Reparatur und angemessenen Zugang zum Produkt bieten. Garantieansprüche können bearbeitet werden, indem das Produkt zwecks Inspektion zu einem von Mercury zur Reparatur des Produktes autorisierten Vertragshändler gebracht wird. Wenn der Käufer das Produkt nicht zu einem solchen Händler bringen kann, muss Mercury schriftlich benachrichtigt werden.Daraufhin werden wir eine Inspektion und Reparaturen unter der Garantie arrangieren. Der Käufer kommt in diesem Fall für alle anfallenden Transport- und/oder Anfahrtskosten auf. Wenn der durchgeführte Kundendienst nicht von dieser Garantie gedeckt wird, kommt der Käufer für alle anfallenden Arbeits- und Materialkosten sowie alle andere für diesen Dienst anfallenden Kosten auf. Der Käufer soll das Produkt oder Teile des Produktes nicht direkt an Mercury schicken, es sei denn, er wird von Mercury dazu aufgefordert. Die Garantiekarte ist die einzige gültige Registrierungsidentifizierung und muss dem Händler vorgelegt werden, wenn eine Garantiereparatur angefordert wird, um Garantiedeckung zu erhalten.

VON DER DECKUNG AUSGESCHLOSSEN

Diese Garantie gilt nicht für Routinewartungen, Einstellungen, Nachstellungen, normalen Verschleiß; sowie

Schäden, die auf Folgendes zurückzuführen sind: Missbrauch, zweckfremde Nutzung, Verwendung eines

Propellers oder einer Getriebeübersetzung, mit dem/der der Motor nicht in seinem empfohlenen Volllastbereich fahren kann (siehe Betriebs- und Wartungshandbuch), Betrieb des Produkts auf eine Weise, die dem empfohlenen

Betriebs-/Wartungszyklus (siehe Betriebs- und Wartungshandbuch) nicht entspricht, Vernachlässigung, Unfall,

Untertauchen, falsche Installation (korrekte Installationsdaten und -verfahren sind in den Installationsanleitungen für das Produkt festgelegt), falsche Wartung, Verwendung eines Zubehörs oder Teils, das nicht von uns hergestellt oder verkauft wird, Jetpumpenimpeller und –buchsen, Betrieb mit Kraftstoffen, Ölen oder Schmiermitteln, die für die Verwendung mit dem Produkt nicht geeignet sind (siehe Betriebs- und Wartungshandbuch), Modifizierung oder

Ausbau von Teilen oder Eindringen von Wasser durch das Kraftstoffansaug-, Luftansaug- oder Abgassystem in den Motor. Gebrauch des Produktes bei Rennen oder anderen Wettbewerben oder Betrieb mit einem Rennunterteil zu irgendeinem Zeitpunkt, auch durch einen vorherigen Besitzer des Produktes, macht die Garantie nichtig.

Kosten für Kranen, Aussetzen, Abschleppen, Lagerung, Telefon, Miete, Unannehmlichkeiten, Anlegeplatz,

Versicherungsprämien, Kreditzahlungen, Zeitverlust, Einkommensverlust oder andere Neben- oder Folgeschäden werden nicht von dieser Garantie gedeckt. Kosten, die durch den aufgrund des Bootsdesigns notwendigen Ausbau und/oder Austausch von Bootstrennwänden oder Material, um Zugang zum Produkt zu erhalten, entstehen, werden von dieser Garantie nicht abgedeckt.

Keine Person oder Firma, einschließlich Mercury Marine Vertragshändler, hat von Mercury Marine die Befugnis erhalten, neben den in dieser Garantie beinhalteten weitere Zusagen, Vorstellungen oder Gewährleistungen bezüglich des Produktes zu leisten. Falls solche geleistet wurden, können sie bei Mercury Marine nicht durchgesetzt werden.

Weitere Informationen zu Fällen und Umständen, die von dieser Garantie gedeckt werden und solchen, die nicht gedeckt werden, sind dem Abschnitt "Garantieumfang" im Betriebs- und Wartungshandbuch zu entnehmen, welches durch Verweis hier eingeschlossen ist.

AUSSCHLÜSSE UND BESCHRÄNKUNGEN

DIE STILLSCHWEIGENDEN GEWÄHRLEISTUNGEN DER MARKTGÄNGIGKEIT UND

EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK WERDEN AUSDRÜCKLICH

AUSGESCHLOSSEN. FALLS DIESE NICHT AUSGESCHLOSSEN WERDEN KÖNNEN,

BESCHRÄNKEN SICH DIE STILLSCHWEIGENDEN GEWÄHRLEISTUNGEN AUF DIE DAUER

DER AUSDRÜCKLICHEN GARANTIE. NEBEN- UND FOLGESCHÄDEN WERDEN VON

EINER DECKUNG UNTER DIESER GARANTIE AUSGESCHLOSSEN. IN EINIGEN STAATEN/

LÄNDERN SIND DIE OBEN AUFGEFÜHRTEN AUSSCHLÜSSE UND BESCHRÄNKUNGEN

NICHT ZULÄSSIG, DAHER TREFFEN SIE NICHT UNBEDINGT AUF SIE ZU. DIESE

GARANTIE VERLEIHT IHNEN BESTIMMTE RECHTE, UND SIE VERFÜGEN u.U. ÜBER

WEITERE RECHTE, DIE VON STAAT ZU STAAT UND LAND ZU LAND UNTERSCHIEDLICH

SEIN KÖNNEN.

3

GARANTIE-INFORMATIONEN

Mercury Marine Garantie (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten,

Mittlerer Osten, Afrika)

DECKUNGSUMFANG

Mercury Marine gewährleistet, dass jeder neue Mercury, Mariner Außenborder, elektrische Trolling-Motor von

Thruster, Mercruiser Innenborder oder Z-Antrieb während des nachfolgend festgelegten Deckungszeitraumes frei von Material- und Verarbeitungsfehlern ist.

DECKUNGSZEITRAUM

Diese Garantie bietet Freizeitnutzern eine Deckung von einem (1) Jahr ab Erstkaufsdatum durch den Freizeitnutzer bzw. ab dem Datum der ersten Inbetriebnahme des Produktes (je nachdem, was zuerst eintrifft). Kommerzielle

Nutzer dieser Produkte erhalten eine Deckung für entweder ein (1) Jahr ab dem Datum des Erstkaufs oder 500

Betriebsstunden (je nachdem, was zuerst eintrifft). Unter kommerzieller Nutzung versteht sich eine arbeitsrelevante Nutzung des Produktes bzw. eine Nutzung, die Umsatz erzeugt, und zwar zu einem beliebigen

Zeitpunkt während der Garantiezeit, auch wenn das Produkt nur gelegentlich für solche Zwecke benutzt wird. Die

Reparatur oder der Austausch von Teilen oder die Durchführung von Reparaturen unter dieser Garantie geht nicht

über den Zeitraum dieser Garantie und das ursprüngliche Verfallsdatum hinaus. Eine verbleibende

Restgarantiezeit kann bei ordnungsgemäßer Neu-Registrierung des Produktes auf einen Zweitkäufer übertragen werden.

BEDINGUNGEN, DIE ERFÜLLT WERDEN MÜSSEN, UM GARANTIEDECKUNG

ZU ERHALTEN

Garantiedeckung wird nur den Endkunden gegeben, die das Produkt von einem Händler kaufen, der von Mercury

Marine zum Vertrieb des Produktes in dem Land, in dem der Kauf stattfand, autorisiert ist, und nur, nachdem die von Mercury Marine festgelegte Inspektion vor Auslieferung durchgeführt und belegt wurde. Garantiedeckung wird bei ordnungsgemäßer Registrierung des Produktes durch den Vertragshändler gegeben. Bei falschen Angaben bei der Garantieregistrierung bezüglich der Freizeitnutzung oder bei einer nachfolgenden Änderung der Nutzung von Freizeit- zur kommerziellen Nutzung (falls dies nicht ordnungsgemäß registriert wurde) kann Mercury Marine nach eigenem Ermessen die Garantie nichtig machen. Im Betriebs- und Wartungshandbuch angegebene routinemäßige Wartungsarbeiten müssen rechtzeitig durchgeführt werden, um die Garantiedeckung zu bewahren.

Wenn diese Wartung vom Käufer durchgeführt wird, behält sich Mercury Marine das Recht vor, eine zukünftige

Garantiedeckung vom Nachweis von ordnungsgemäßen Wartungsarbeiten abhängig zu machen.

MERCURYS VERANTWORTUNGSBEREICH

Mercurys einzige und ausschließliche Verpflichtung unter dieser Garantie beschränkt sich – nach eigenem

Ermessen – auf die Reparatur eines defekten Teils, auf den Austausch eines oder mehrerer solcher Teile durch neue oder von Mercury Marine zertifizierte überholte Teile oder die Rückerstattung des Kaufpreises des Mercury

Produktes. Mercury behält sich das Recht vor, von Zeit zu Zeit Verbesserungen oder Modifikationen an Produkten vorzunehmen, ohne dadurch die Verpflichtung einzugehen, vorher hergestellte Produkte zu modifizieren.

SO ERHALTEN SIE SERVICE UNTER DER GARANTIE

Zur Durchführung von Servicearbeiten unter der Garantie muss der Kunde Mercury eine angemessene

Gelegenheit zur Reparatur und angemessenen Zugang zum Produkt bieten. Garantieansprüche können bearbeitet werden, indem das Produkt zwecks Inspektion zu einem von Mercury zur Reparatur des Produktes autorisierten Vertragshändler gebracht wird. Wenn der Käufer das Produkt nicht zu einem solchen Händler bringen kann, muss Mercury schriftlich benachrichtigt werden.Daraufhin werden wir eine Inspektion und Reparaturen unter der Garantie arrangieren. Der Käufer kommt in diesem Fall für alle anfallenden Transport- und/oder Anfahrtskosten auf. Wenn der durchgeführte Kundendienst nicht von dieser Garantie gedeckt wird, kommt der Käufer für alle anfallenden Arbeits- und Materialkosten sowie alle andere für diesen Dienst anfallenden Kosten auf. Der Käufer soll das Produkt oder Teile des Produktes nicht direkt an Mercury schicken, es sei denn, er wird von Mercury dazu aufgefordert. Die Garantiekarte ist die einzige gültige Registrierungsidentifizierung und muss dem Händler vorgelegt werden, wenn eine Garantiereparatur angefordert wird, um Garantiedeckung zu erhalten.

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GARANTIE-INFORMATIONEN

VON DER DECKUNG AUSGESCHLOSSEN

Diese Garantie gilt nicht für Routinewartungen, Einstellungen, Nachstellungen, normalen Verschleiß; sowie

Schäden, die auf Folgendes zurückzuführen sind: Missbrauch, zweckfremde Nutzung, Verwendung eines

Propellers oder einer Getriebeübersetzung, mit dem/der der Motor nicht in seinem empfohlenen Volllastbereich fahren kann (siehe Betriebs- und Wartungshandbuch), Betrieb des Produkts auf eine Weise, die dem empfohlenen

Betriebs-/Wartungszyklus (siehe Betriebs- und Wartungshandbuch) nicht entspricht, Vernachlässigung, Unfall,

Untertauchen, falsche Installation (korrekte Installationsdaten und -verfahren sind in den Installationsanleitungen für das Produkt festgelegt), falsche Wartung, Verwendung eines Zubehörs oder Teils, das nicht von uns hergestellt oder verkauft wird, Jetpumpenimpeller und -buchsen, Betrieb mit Kraftstoffen, Ölen oder Schmiermitteln, die für die Verwendung mit dem Produkt nicht geeignet sind (siehe Betriebs- und Wartungshandbuch), Modifizierung oder

Ausbau von Teilen oder Eindringen von Wasser durch das Kraftstoffansaug-, Luftansaug- oder Abgassystem in den Motor. Gebrauch des Produktes bei Rennen oder anderen Wettbewerben oder Betrieb mit einem Rennunterteil zu irgendeinem Zeitpunkt, auch durch einen vorherigen Besitzer des Produktes, macht die Garantie nichtig.

Kosten für Kranen, Aussetzen, Abschleppen, Lagerung, Telefon, Miete, Unannehmlichkeiten, Anlegeplatz,

Versicherungsprämien, Kreditzahlungen, Zeitverlust, Einkommensverlust oder andere Neben- oder Folgeschäden werden nicht von dieser Garantie gedeckt. Kosten, die durch den aufgrund des Bootsdesigns notwendigen Ausbau und/oder Austausch von Bootstrennwänden oder Material, um Zugang zum Produkt zu erhalten, entstehen, werden von dieser Garantie nicht abgedeckt.

NKeine Person oder Firma, einschließlich Mercury Marine Vertragshändler, hat von Mercury Marine die Befugnis erhalten, neben den in dieser Garantie beinhalteten weitere Zusagen, Vorstellungen oder Gewährleistungen bezüglich des Produktes zu leisten. Falls solche geleistet wurden, können sie bei Mercury Marine nicht durchgesetzt werden.

Weitere Informationen zu Fällen und Umständen, die von dieser Garantie gedeckt werden und solchen, die nicht gedeckt werden, sind dem Abschnitt "Garantieumfang" im Betriebs- und Wartungshandbuch zu entnehmen, welches durch Verweis hier eingeschlossen ist.

AUSSCHLÜSSE UND BESCHRÄNKUNGEN

DIE STILLSCHWEIGENDEN GEWÄHRLEISTUNGEN DER MARKTGÄNGIGKEIT UND

EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK WERDEN AUSDRÜCKLICH

AUSGESCHLOSSEN. FALLS DIESE NICHT AUSGESCHLOSSEN WERDEN KÖNNEN,

BESCHRÄNKEN SICH DIE STILLSCHWEIGENDEN GEWÄHRLEISTUNGEN AUF DIE DAUER

DER AUSDRÜCKLICHEN GARANTIE. NEBEN- UND FOLGESCHÄDEN WERDEN VON

EINER DECKUNG UNTER DIESER GARANTIE AUSGESCHLOSSEN. IN EINIGEN STAATEN/

LÄNDERN SIND DIE OBEN AUFGEFÜHRTEN AUSSCHLÜSSE UND BESCHRÄNKUNGEN

NICHT ZULÄSSIG, DAHER TREFFEN SIE NICHT UNBEDINGT AUF SIE ZU. DIESE

GARANTIE VERLEIHT IHNEN BESTIMMTE RECHTE, UND SIE VERFÜGEN u.U. ÜBER

WEITERE RECHTE, DIE VON STAAT ZU STAAT UND LAND ZU LAND UNTERSCHIEDLICH

SEIN KÖNNEN.

3-jährige Garantie gegen Korrosion

DECKUNGSUMFANG: Mercury Marine garantiert, dass alle neuen Mercury, Mariner, Mercury Racing, Sport Jet,

M

2

Jet Drive, Tracker by Mercury Marine Outboard, MerCruiser Innenborder oder Z-Antrieb („Produkt") während des nachfolgend festgelegten Deckungszeitraumes nicht als direkte Folge von Korrosion betriebsunfähig wird.

DECKUNGSZEITRAUM: Diese begrenzte Korrosionsschutz-Garantie bietet eine Deckung von drei (3) Jahren ab

Erstkaufsdatum bzw. ab dem Datum der ersten Inbetriebnahme des Produktes (je nachdem, was zuerst eintrifft).

Die Reparatur oder der Austausch von Teilen oder die Durchführung von Reparaturen unter dieser Garantie geht nicht über den Zeitraum dieser Garantie und das ursprüngliche Verfallsdatum hinaus. Eine verbleibende

Restgarantiezeit kann bei ordnungsgemäßer Neu-Registrierung des Produktes auf einen Zweitkäufer (für nicht-kommerzielle Nutzung) übertragen werden.

5

GARANTIE-INFORMATIONEN

BEDINGUNGEN, DIE ERFÜLLT SEIN MÜSSEN, UM GARANTIEDECKUNG ZU ERHALTEN: Garantiedeckung wird nur den Endkunden gegeben, die das Produkt von einem Händler kaufen, der von Mercury Marine zum

Vertrieb des Produktes in dem Land, in dem der Kauf stattfand, autorisiert ist, und nur, nachdem die von Mercury

Marine festgelegte Inspektion vor Auslieferung durchgeführt und belegt wurde. Garantiedeckung wird bei ordnungsgemäßer Registrierung des Produkts durch den Vertragshändler geleistet. Am Boot müssen

Korrosionsschutzvorrichtungen (siehe Betriebs- und Wartungsanleitung) angebracht sein und die in der Betriebsund Wartungsanleitung angegebenen routinemäßigen Wartungsarbeiten müssen regelmäßig durchgeführt werden (einschließlich, aber nicht beschränkt auf das Austauschen der Opferanoden, die Verwendung angegebener Schmiermittel und das Ausbessern von Kratzern und Kerben), um die Garantiedeckung zu erhalten.

Mercury Marine behält sich das Recht vor, eine Garantiedeckung vom Nachweis ordnungsgemäßer Wartung abhängig zu machen.

MERCURYS VERANTWORTUNGSBEREICH: Mercurys einzige und ausschließliche Verpflichtung unter dieser

Garantie beschränkt sich – nach eigenem Ermessen – auf die Reparatur eines korrodierten Teils, den Austausch eines oder mehrere solcher Teile durch neue oder von Mercury Marine zertifizierte überholte Teile oder die

Rückerstattung des Kaufpreises des Mercury Produktes. Mercury behält sich das Recht vor, von Zeit zu Zeit

Verbesserungen oder Modifikationen an Produkten vorzunehmen, ohne dadurch die Verpflichtung einzugehen, zuvor hergestellte Produkte zu modifizieren.

SO ERHALTEN SIE SERVICE UNTER DER GARANTIE: Zur Durchführung von Servicearbeiten unter dieser

Garantie muss der Kunde Mercury eine angemessene Gelegenheit zur Reparatur und angemessenen Zugang zum Produkt bieten. Garantieansprüche können geltend werden, indem das Produkt zur Inspektion zu einem von

Mercury zur Reparatur des Produktes autorisierten Vertragshändler gebracht wird. Wenn der Käufer das Produkt nicht zu einem solchen Händler bringen kann, muss Mercury schriftlich benachrichtigt werden. Daraufhin werden wir eine Inspektion und evtl. Reparaturen unter der Garantie vereinbaren. Der Käufer kommt in diesem Fall für alle anfallenden Transport- und/oder Anfahrtskosten auf. Wenn der durchgeführte Kundendienst nicht von dieser

Garantie gedeckt ist, kommt der Käufer für alle anfallenden Arbeits- und Materialkosten sowie alle andere für diesen Service anfallenden Kosten auf. Der Käufer darf das Produkt oder Teile des Produktes nicht direkt an

Mercury schicken, es sei denn, er wird von Mercury dazu aufgefordert. Dem Händler muss ein Nachweis des registrierten Besitzes vorgelegt werden, wenn Reparaturen unter der Garantie angefordert werden, damit diese

Reparaturen abgedeckt sind.

VON DER DECKUNG AUSGESCHLOSSEN: Diese beschränkte Garantie deckt Folgendes nicht ab: Korrosion der Elektrik, aus Schäden resultierende Korrosion, Korrosion, die rein kosmetische Schäden verursacht,

Missbrauch oder unsachgemäße Wartung, Korrosion an Zubehör, Instrumenten, Steuersystemen, Korrosion an werkseitig installiertem Jetantrieb, Schäden durch Bewuchs; Produkte, die mit einer Produktgarantie von weniger als einem Jahr verkauft wurden, Ersatzteile (vom Kunden gekaufte Teile) und kommerziell genutzte Produkte.

Unter kommerzieller Nutzung versteht sich eine arbeitsrelevante Nutzung des Produktes bzw. eine Nutzung, die

Umsatz erzeugt, und zwar zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Garantiezeit, auch wenn das Produkt nur gelegentlich für solche Zwecke genutzt wird.

Korrosionsschäden durch Kriechstrom (Landstromversorgung, naheliegende Boote oder untergetauchtes Metall) werden nicht von dieser Garantie gedeckt und sollten durch ein Korrosionsschutzsystem wie z.B. dem System von

Mercury Precision Parts oder Quicksilver MerCathode verhindert werden. Korrosionsschäden, die durch das falsche Auftragen durch Antifoulingfarbe auf Kupferbasis entstehen, werden ebenfalls nicht von dieser Garantie gedeckt. Wenn Antifouling-Schutz erforderlich ist, werden Antifoulingfarben auf Tributyl-Zinnadipatbasis (TBTA) für Außenborder- und MerCruiser-Boote empfohlen. In Ländern, in denen Farben auf Tributyl-Zinnadipatbasis gesetzlich verboten sind, können Farben auf Kupferbasis an Bootsrumpf und Spiegel verwendet werden. Keine

Farbe auf den Außenborder oder das MerCruiser-Produkt auftragen. Außerdem ist darauf zu achten, dass keine elektrische Verbindung zwischen dem von der Garantie erfassten Produkt und der Farbe entsteht. Bei MerCruiser

Produkten muss ein unbehandelter Abstand von mindestens 38 mm (1.5 in.) um den Spiegel beibehalten werden.

Weitere Details siehe „Betriebs- und Wartungsanhandbuch".

Weitere Informationen zu Fällen und Umständen, die von dieser Garantie gedeckt und nicht gedeckt werden, sind dem Abschnitt „Garantieumfang" im Betriebs- und Wartungshandbuch zu entnehmen, welches durch Verweis hier eingeschlossen ist.

6

GARANTIE-INFORMATIONEN

HAFTUNGSAUSSCHLÜSSE UND BESCHRÄNKUNGEN:

DIE STILLSCHWEIGENDEN GEWÄHRLEISTUNGEN DER MARKTGÄNGIGKEIT UND

EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK WERDEN AUSDRÜCKLICH

AUSGESCHLOSSEN. FALLS DIESE NICHT AUSGESCHLOSSEN WERDEN KÖNNEN,

BESCHRÄNKEN SICH DIE STILLSCHWEIGENDEN GEWÄHRLEISTUNGEN AUF DIE DAUER

DER AUSDRÜCKLICHEN GARANTIE. NEBEN- UND FOLGESCHÄDEN WERDEN VON EINER

DECKUNG UNTER DIESER GARANTIE AUSGESCHLOSSEN. IN EINIGEN STAATEN/

LÄNDERN SIND DIE OBEN AUFGEFÜHRTEN AUSSCHLÜSSE, BESCHRÄNKUNGEN UND

AUSSCHLAGUNGEN NICHT ZULÄSSIG, DAHER TREFFEN SIE NICHT UNBEDINGT AUF SIE

ZU. DIESE GARANTIE VERLEIHT IHNEN BESTIMMTE RECHTE, UND SIE VERFÜGEN EVTL.

ÜBER WEITERE RECHTE, DIE VON STAAT ZU STAAT UND LAND ZU LAND

UNTERSCHIEDLICH SEIN KÖNNEN.

Garantieleistungen und -ausschlüsse

In diesem Abschnitt sollen einige Missverständnisse über die Garantiedeckung aus dem Weg geräumt werden.

Es werden einige der Leistungen beschrieben, die nicht von der Garantie abgedeckt sind. Die hierin festgelegten

Bestimmungen wurden durch Verweis in die Dreijährige Garantie gegen Durchrosten, die Internationale

Außenbordergarantie und die Eingeschränkte Garantie auf Außenborder der Vereinigten Staaten und Kanada einbezogen.

Die Garantie deckt Reparaturen ab, die während der Garantiedauer anfallen und auf Material- oder

Verarbeitungsfehler zurückzuführen sind. Installationsfehler, Unfälle, normaler Verschleiß und andere Ursachen, die sich auf das Produkt auswirken, sind nicht abgedeckt.

Garantieansprüche sind auf Material oder Verarbeitung beschränkt, jedoch nur dann, wenn der Verkauf in der

Land stattfand, in dem der Vetrieb von uns genehmigt ist.

Bei Fragen bezüglich der Garantiedeckung kann der Vertragshändler Auskunft geben. Er beantwortet gerne alle

Fragen.

ALLGEMEINE GARANTIEAUSSCHLÜSSE

1.

Kleine Ein- und Nachstellungen, einschließlich Prüfung, Reinigung, Austausch oder Einstellung von

Zündkerzen, Zündungsteilen, Vergasern, Filtern, Riemen, Steuerungen und Prüfung von Schmiermitteln bei normalen Wartungsarbeiten.

2.

Werksseitig installierte Jetantriebe - Die folgenden sind speziell von der Garantie ausgeschlossene Teile:

Jetantriebsimpeller und Jetantriebsverkleidung, die durch Aufprall oder Verschleiß beschädigt wurden und

Wasserschaden an den Antriebswellenlagern aufgrund unsachgemäßer Wartung.

3.

Durch Vernachlässigung, unterlassene Wartung, Unfall, nicht ordnungsgemäßen Betrieb, unsachgemäße

Installation oder unsachgemäßen Service entstandene Schäden.

4.

Kosten für Kranen oder Abschleppen; Kosten, die durch einen aufgrund des Bootsdesigns zum Zugang auf das Produkt erforderlichen notwendigen Ausbau und/oder Austausch von Bootstrennwänden oder Material entstehen, alle anfallenden Transportkosten und/oder Anfahrtszeiten usw. Angemessener Zugang zum

Produkt muss gewährleistet sein, um Reparaturen unter der Garantie durchführen zu können. Der Kunde muss das Produkt an einen Vertragshändler liefern.

5.

Vom Kunden geforderter Service, der über die Verpflichtungen unter der Garantie hinausgeht.

6.

Arbeiten, die nicht von einem Vertagshändler durchgeführt wurden, sind eventuell nur unter folgenden

Umständen von der Garantie abgedeckt: Notreparaturen (unter der Voraussetzung, dass sich kein

Vertragshändler in der Gegend befand, der die erforderliche Reparatur durchführen konnte oder der keine

Möglichkeiten zur Bergung etc. hat und eine vorherige Genehmigung vom Werk eingeholt wurde, dass die

Arbeit in der Werkstatt durchgeführt werden darf).

7.

Alle Neben- und/oder Folgeschäden (Lagerkosten, Telefon- oder Mietgebühren jeder Art,

Unannehmlichkeiten oder Zeit- oder Einkommensverlust) fallen zu Lasten des Besitzers.

8.

Verwendung anderer als Mercury Precision oder Quicksilver Teile bei der Durchführung von Reparaturen im

Rahmen der Garantie.

7

GARANTIE-INFORMATIONEN

9.

Öle, Schmiermittel oder Flüssigkeiten, die zur normalen Wartung verwendet werden, fallen zu Lasten des

Kunden, es sei denn ein Auslaufen oder Verschmutzen derselben ist auf einen Produktdefekt hinzuführen, der von der Garantie abgedeckt wird.

10. Teilnahme an oder Vorbereitung auf Rennen oder andere Wettbewerbe oder Betrieb mit einem Rennunterteil.

11. Motorgeräusch deutet nicht unbedingt auf ein ernstes Motorproblem hin. Wenn die Diagnose einen schweren internen Motorzustand ergibt, der einen Defekt verursachen könnte, muss die Ursache für das Motorgeräusch im Rahmen der Garantie behoben werden.

12. Schäden am Unterteil oder Propeller, die durch den Aufprall auf ein Unterwasserobjekt entstanden sind, gelten als Seefahrtsrisiko.

13. Eindringen von Wasser durch das Kraftstoffeinlass-, Lufteinlass- oder Abgassystem in den Motor.

14. Ausfall von Teilen durch mangelnde Kühlung, welche wiederum durch das Starten eines nicht in Wasser befindlichen Motors, Fremdkörper, die die Einlassöffnungen verstopfen, einen zu hoch angebrachten oder zu weit hochgetrimmten Motor verursacht wird.

15. Verwendung von Kraftstoffen und Schmiermitteln, die nicht für dieses Produkt geeignet sind. Siehe Kapitel

„Wartung".

16. Unsere Garantie deckt keine Schäden an unseren Produkten, die durch die Installation oder Verwendung von Teilen und Zubehör entstanden sind, welche nicht von uns hergestellt oder verkauft werden. Ausfälle, die nicht aufgrund der Verwendung solcher Teile oder Zubehörteile entstanden sind, werden von der Garantie gedeckt, wenn sie in anderer Hinsicht die Garantiebedingungen für dieses Produkt erfüllen.

8

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Verantwortung des Bootsführers

Der Bootsführer (Fahrer) ist für den ordnungsgemäßen und sicheren Betrieb des Bootes, für die Sicherheit der

Bootsinsassen und die öffentliche Sicherheit verantwortlich. Es wird dringendst empfohlen, daß jeder Bootsführer

(Fahrer) vor Inbetriebnahme des Außenbordmotors diese Anleitung vollständig durchliest und versteht.

Außerdem sollte mindestens eine zusätzliche Person an Bord mit den zum Starten und Betreiben des Bootes erforderlichen Handgriffen vertraut gemacht werden, so daß sie im Notfall das Boot und den Motor bedienen kann.

Vor Inbetriebnahme des Außenbordmotors

Lesen Sie diese Anleitung gründlich durch. Lernen Sie die korrekte Bedienung und Handhabung Ihres

Außenbordmotors. Falls Sie dazu irgendwelche Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Händler.

Durch Einhaltung der Sicherheits- und Betriebsvorschriften zusammen mit etwas "gesundem Menschenverstand" können Personen- und Sachschäden vermieden werden.

Die Sicherheitshinweise in diesem Handbuch und am Außenborder sind mit den folgenden Symbolen gekennzeichnet, um Sie auf spezielle Sicherheitsmaßnahmen aufmerksam zu machen.

!

GEFAHR

Weist auf eine unmittelbare Gefahr hin, die mit SICHERHEIT schwere oder tödliche Verletzungen zur Folge hat.

!

VORSICHT

Weist auf Gefahren oder riskante Verfahren hin, die MÖGLICHERWEISE schwere oder tödliche Verletzungen zur Folge haben.

!

ACHTUNG

Weist auf Gefahren oder riskante Verfahren hin, die leichte Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben können.

Zulässige Höchstleistung und Höchstbelastung des Boots

!

VORSICHT

Die Verwendung eines Außenbordmotors, der die maximal zulässige Motorisierung für das Boot übersteigt, kann 1. zum Verlust der Steuerbarkeit des Boots führen, 2. das Boot hecklastig machen und somit die

Flotationseigenschaften des Boots verändern oder 3. zum Bruch des Boots, besonders im Bereich des Spiegels, führen. Übermotorisierung des Boots kann schwere und tödliche Verletzungen oder Bootsschäden zur Folge haben.

Ein Übermotorisieren oder Überladen des Boots vermeiden. Die meisten Boote sind mit einem Schild mit der vom

Hersteller entsprechend den öffentlichen Vorschriften festgelegten zulässigen Motorisierung und Belastung ausgestattet. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder an den Bootshersteller.

9

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

U.S. COAST GUARD CAPACITY

MAXIMUM HORSEPOWER XXX

MAXIMUM PERSON

CAPACITY (POUNDS)

XXX

MAXIMUM WEIGHT

CAPACITY

XXX

ob00306

Betrieb von Hochleistungs- und Rennbooten

Wenn Sie Ihren Außenbordmotor an einem Renn- oder Hochleistungsboot verwenden, mit dessen Betrieb Sie nicht vertraut sind, empfehlen wir, daß Sie dieses Boot auf keinen Fall mit Höchstgeschwindigkeit betreiben, bis

Sie von Ihrem Händler oder von einer Person, die Erfahrung mit Ihrer Boot/Außenbordmotor-Kombination hat, eingewiesen wurden und eine Demonstrationsfahrt mitgemacht haben. Weitere Informationen finden Sie im Buch

"Hi-Performance Boat Operation" (Leitfaden für den Betrieb eines Hochleistungsboots) (Teile-Nr. 90-848481), das bei Ihrem Händler, Vertriebsvertreter oder Mercury Marine erhältlich ist.

ob00307

Außenborder mit Fernschaltung

Der Außenborder muss mit einer Mercury Fernschaltung für ein digitales Gas- und Schaltsystem ausgestattet sein.

Eine Anlasssperre bei eingelegtem Gang wird durch das Fernschaltsystem geregelt.

Notstoppschalter mit Reißleine

Der Zweck eines Notstoppschalters mit Reißleine ist es, den Motor abzustellen, wenn sich der Bootsführer so weit von seiner Position entfernt (wie zum Beispiel bei einem versehentlichen Sturz von der Bootsführerposition), daß der Schalter ausgelöst wird. Modelle mit Steuerpinne sowie manche Boote mit Fernsteuerung sind mit solch einem

Notstoppschalter mit Reißleine ausgestattet. Dieser kann jedoch auch als Sonderzubehör eingebaut werden - im allgemeinen auf dem Instrumentenbrett oder neben der Bootsführerposition.

Die Reißleine ist eine im ausgedehnten Zustand zwischen 1,22 und 1,52 m (4 und 5 Fuß) lange Schnur, an deren einem Ende sich ein Teil befindet, das in den Schalter gesteckt wird, und das andere Ende weist einen

Schnappverschluß auf, der mit dem Bootsführer verbunden wird. Die Schnur ist gewunden, damit sie im

Ruhezustand so kurz wie möglich ist und so das Risiko eines Verfangens in naheliegenden Objekten weitgehend ausgeschlossen wird. Sie ist im ausgedehnten Zustand so lang, um die Wahrscheinlichkeit eines versehentlichen

Auslösens, sollte der Fahrer sich in einem Bereich nahe der normalen Bootsführerposition aufhalten, so gering wie möglich zu halten. Sollten Sie eine kürzere Reißleine vorziehen, können Sie die Leine um das Handgelenk oder das Bein wickeln oder einen Knoten in die Leine machen.

10

a

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

b

a Reißleine b Notstoppschalter ob00310

Lesen Sie sich die nachstehenden Sicherheitshinweise durch, bevor Sie fortfahren.

Wichtige Sicherheitsinformationen: Der Zweck eines Notstoppschalters mit Reißleine ist es, den Motor abzustellen, wenn sich der Fahrer weit genug von der Position des Bootsführers entfernt, um den Schalter auszulösen. Dies geschieht, wenn der Bootsführer über Bord stürzt oder sich im Boot weit genug von seiner Position entfernt. Am wahrscheinlichsten ist ein Sturz über Bord in bestimmten Bootstypen, z. B. aufblasbaren Booten mit geringem

Freibord, Seebarschfischereibooten, Hochgeschwindigkeitsbooten und leichten, empfindlich zu handhabenden

Fischerbooten mit Steuerpinne. Weitere Ursachen für solche Stürze ist ein unvorschriftsmäßiger Betrieb des

Bootes, wie z.B. Sitzen auf der Rücklehne des Sitzes oder Dollbord bei Gleitfahrt, Stehen bei Gleitfahrt, Sitzen auf erhöhten Fischerbootdecks, Fahren bei Gleitfahrt in seichten oder hindernisreichen Gewässern, Loslassen eines einseitig ziehenden Steuerrads bzw. einer Steuerpinne, Trunkenheit oder Drogenmißbrauch am Steuer oder riskante Fahrmanöver bei hoher Geschwindigkeit.

Obwohl ein Auslösen des Notstoppschalters sofort den Motor abstellt, kann das Boot je nach Geschwindigkeit und dem Grad der Drehung noch eine beträchtliche Strecke zurücklegen. Das Boot wird jedoch keinen vollen Kreis mehr fahren. Das weitergleitende Boot kann jedem, der in seinen Weg gerät, genauso ernsthafte Verletzungen zufügen, als wenn es mit Motorkraft liefe.

Wir empfehlen dringendst, andere Bootsinsassen in die zum Starten und Betreiben des Bootes erforderlichen

Verfahren einzuweisen, so daß sie im Notfall (z.B. falls der Bootsführer über Bord gestürzt ist) den Motor betreiben können.

!

VORSICHT

Sollte der Bootsführer aus dem Boot stürzen, kann das Risiko einer schweren oder tödlichen Verletzung durch das Boot erheblich reduziert werden, wenn der Motor sofort abgestellt wird. Daher müssen beide Enden der

Reißleine stets ordnungsgemäß angeschlossen sein - d.h. am Notstoppschalter und am Bootsführer.

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch versehentliches oder unbeabsichtigtes Auslösen des

Notstoppschalters vermeiden. Der Bootsführer sollte nur dann seine Position verlassen, wenn vorher die

Reißleine von ihm gelöst wurde.

Ein versehentliches oder unbeabsichtigtes Auslösen des Schalters ist ebenfalls möglich. Dadurch könnten möglicherweise die folgenden Gefahrensituationen entstehen:

Wenn die Vorwärtsbewegung plötzlich wegfällt, können Bootsinsassen nach vorn geschleudert werden - ein besonders hohes Risiko für Passagiere vorne im Boot, die vorwärts über den Bug stürzen und vom

Getriebegehäuse oder Propeller getroffen werden können.

Nachlassende Motorleistung und Richtungssteuerung bei starkem Seegang, starker Strömung oder starkem

Wind.

Verlust der Steuerbarkeit beim Anlegen.

11

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Sicherheit für im Wasser befindliche Personen

WÄHREND DER FAHRT

Für Schwimmer oder im Wasser stehende Personen ist es schwierig, einem auf sie zukommenden Motorboot, selbst bei niedriger Geschwindigkeit, auszuweichen.

ob00311

Verlangsamen Sie ihre Fahrt, und gehen Sie äußerst vorsichtig vor, wenn Ihr Boot in die Nähe von im Wasser befindlichen Personen gerät.

Wann Immer das Boot in Bewegung ist (gleitet), auch wenn der Außenbordmotor in den Leerlauf geschaltet ist, besteht genügend Antriebskraft durch das Wasser, um eine Rotation des Propellers zu verursachen. Diese neutrale Propellerdrehung kann schwere Verletzungen verursachen.

BEI VERANKERTEM BOOT

!

VORSICHT

Den Motor sofort abstellen, wenn das Boot in die Nähe von im Wasser befindlichen Personen gerät. Schwere

Verletzungsgefahr ist immer dann gegeben, wenn eine im Wasser befindliche Person mit einem rotierenden

Propeller, einem fahrenden Boot, einem Getriebegehäuse oder einem anderen fest am fahrenden Boot oder

Getriebegehäuse angebauten Gegenstand in Berührung kommt.

Schalten Sie den Außenborder in den Leerlauf, und stellen Sie den Motor ab, bevor Sie Personen erlauben, zu baden oder sich dem Boot zu nähern.

Sicherheit von Passagieren – Ponton- und Deckboote

Während der Fahrt des Bootes immer darauf achten, wo sich sämtliche Bootsinsassen befinden. Wenn das Boot mit mehr als Leerlaufdrehzahl fährt, dürfen Insassen nicht im Boot stehen und müssen die dafür vorgesehenen

Sitze verwenden, da sie durch plötzliche Verringerung der Bootsgeschwindigkeit, wie z. B. beim Eintauchen in eine große Welle oder starkes Kielwasser, bei plötzlicher Drehzahlreduzierung oder bei einer scharfen

Richtungsänderung, an der Vorderseite des Bootes über Bord fallen können. Falls sie dabei zwischen den beiden

Pontons über Bord fallen, werden sie vom Außenborder überfahren.

BOOTE MIT OFFENEM FRONTDECK:

Während der Fahrt des Bootes dürfen sich keine Personen vor dem Abgrenzungsgitter des Decks befinden. Alle

Personen hinter dem vorderen Gitter oder der Absperrung halten.

Personen auf dem Frontdeck des Bootes können leicht über Bord geschleudert bzw. Personen, die mit den Füßen im Wasser auf dem Frontdeck sitzen, können durch eine Welle leicht ins Wasser gezogen werden.

12

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ob00312

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch Überbordfallen an der Vorderseite eines Ponton- oder Deckbootes und Überfahren durch den Außenborder müssen verhindert werden. Dazu vom vorderen Ende des Decks fernhalten und sitzenbleiben, wenn sich das Boot bewegt.

BOOTE MIT FRONTMONTIERTEN, ERHÖHTEN ANGELSITZEN:

Diese erhöhten Angelsitze nicht verwenden, wenn das Boot mit mehr als Leerlaufdrehzahl bzw.

Schleppfahrtgeschwindigkeit fährt. Ausschließlich Sitze verwenden, die für höhere Geschwindigkeiten vorgesehen sind.

Jede unerwartete, plötzliche Verringerung der Bootsgeschwindigkeit kann dazu führen, daß erhöht sitzende

Passagiere an der Vorderseite des Bootes über Bord fallen.

ob00313

Springen über Wellen und Kielwasser

Freizeitboote werden ständig über Wellen und Kielwasser gefahren. Wenn dies jedoch mit genügend hoher

Geschwindigkeit getan wird, um den Bootsrumpf teilweise oder vollständig aus dem Wasser zu heben, treten bestimmte Gefahren auf, vor allem bei Wiedereintritt in das Wasser.

ob00314

13

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Hauptproblem ist der Richtungswechsel des Bootes während eines Sprunges. In diesem Fall kann das Boot bei der Landung ruckartig eine andere Richtung einschlagen. Bei einer solch scharfen Richtungsänderung können

Passagiere von ihren Sitzen oder über Bord geschleudert werden.

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch Stürze im Boot oder über Bord bei Landung des Bootes nach

Springen über eine Welle oder Kielwasser vermeiden. Wenn irgend möglich vermeiden, über eine Welle oder

Kielwasser zu springen. Alle Passagiere anweisen, beim Sprung über eine Welle oder Kielwasser unten im Boot zu bleiben und sich an den Handgriffen im Boot festzuhalten.

Es gibt noch eine weitere, seltener auftretende Gefahr beim Springen des Bootes über eine Welle oder Kielwasser.

Wenn der Bug des Bootes während des Sprunges weit genug nach unten abfällt, kann es beim Auftreffen kurzzeitig in das Wasser eintauchen. Hierdurch wird das Boot fast sofort gestoppt, wodurch die Passagiere nach vorne geschleudert werden. Das Boot kann ebenso eine scharfe Drehung einschlagen.

Aufprall auf Unterwasserobjekte

Beim Betrieb des Boots in seichten Gewässern oder in Gebieten, in denen der Außenborder oder der Bootsboden eventuell auf Unterwasserobjekte treffen könnten, Drehzahl zurücknehmen und vorsichtig weiterfahren. Um das

Risiko von Verletzungen oder Schäden durch Aufprall auf ein Treibgut oder ein unter Wasser liegendes Hindernis soweit wie möglich zu reduzieren, ist es am wichtigsten, die Bootsgeschwindigkeit zu kontrollieren. Unter diesen

Bedingungen sollte das Boot mit einer Mindestgleitfahrtgeschwindigkeit von 24 tbis 40 kmh (15 to 25 MPH) betrieben werden.

ob00315

!

VORSICHT

Um schwere oder tödliche Verletzungen durch einen nach Aufprall auf Treibgut oder ein Unterwasserobjekt ins

Boot fallenden Außenborder oder dessen Teile zu vermeiden, sollte das Boot maximal mit

Mindestgleitfahrtgeschwindigkeit betrieben werden.

Aufprall auf Treibgut oder ein Unterwasserobjekt könnte viele Folgen haben. Einige dieser Folgen könnten folgende Auswirkungen nach sich ziehen:

Teile des Außenborders oder der ganze Außenborder könnten losbrechen und ins Boot schleudern.

Das Boot könnte plötzlich eine neue Richtung einschlagen. Durch einen solchen scharfen Richtungswechsel können Insassen von ihren Sitzen oder über Bord geschleudert werden.

Ein plötzlicher Geschwindigkeitsabfall. Hierdurch können Insassen nach vorne oder gar aus dem Boot geschleudert werden.

Aufprallschaden an Außenborder und/oder Boot.

Am wichtigsten für die Minimierung von Verletzungen oder Schäden durch Aufprall ist die Reduzierung der

Bootsgeschwindigkeit. Die Bootsgeschwindigkeit sollte auf Mindestgleitfahrtgeschwindigkeit gehalten werden, wenn das Boot in Gewässern betrieben wird, in denen sich bekanntermaßen Unterwasserobjekte befinden.

Nach dem Auftreffen auf ein unter Wasser liegendes Objekt den Motor sobald wie möglich abstellen und auf zerbrochene oder lockere Teile untersuchen Wenn Schäden vorhanden sind oder vermutet werden, sollte der

Antrieb zwecks Inspektion und notwendiger Reparaturen zu einem Vetragshändler gebracht werden.

14

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Das Boot muss auf Risse in Rumpf und Spiegel sowie auf Wasserlecks untersucht werden.

Betrieb eines beschädigten Außenborders könnte weitere Schäden an anderen Teilen des Motors verursachen oder die Kontrolle über das Boot beeinträchtigen. Wenn das Boot weiter betrieben werden muss, so ist die

Geschwindigkeit stark zu reduzieren.

!

VORSICHT

Ein Verlust der Kontrolle über das Boot kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen und muss vermieden werden. Wird das Boot mit großen Aufprallschäden weiter betrieben, können plötzlich Teile des

Außenborders ausfallen und eventuelle Folgeschäden auslösen. Den Außenborder gründlich untersuchen und eventuelle Reparaturen durchführen lassen.

Abgasemissionen

GEFAHR VOR KOHLENMONOXIDVERGIFTUNG

In den Abgasen aller Verbrennungsmotoren befindet sich Kohlenmonoxid. Hierzu gehören auch Bootsmotoren wie Außenborder, Z-Antriebe und Innenborder, sowie Generatoren, die verschiedenes Bootszubehör antreiben.

Kohlenmonoxid ist ein geruchloses, farbloses, geschmacksneutrales und tödliches Gas.

Frühe Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung, die nicht mit Seekrankheit oder Trunkenheit verwechselt werden darf, sind unter anderem Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Schläfrigkeit und Übelkeit.

!

VORSICHT

Die Kombination von laufendem Motor und schlechter Belüftung muss vermieden werden. Wenn man über längere Zeit Kohlenmonoxid in höheren Konzentrationen ausgesetzt ist, kann dies zu Bewusstlosigkeit,

Gehirnschäden oder zum Tod führen.

GUTE BELÜFTUNG

Den Passagierraum gut belüften, die Seitenvorhänge oder Vorderluken öffnen, um die Gase abzulassen.

ob00316

Beispiel einer angemessenen Belüftung des Boots.

SCHLECHTE BELÜFTUNG

Unter bestimmten Betriebs- oder Windzuständen können geschlossen ausgebildete oder mit Segeltuch geschlossene Kabinen oder Cockpits mit ungenügender Entlüftung Kohlenmonoxid einziehen. Mindestens einen

Kohlenmonoxidmelder im Boot installieren.

In seltenen Fällen können Schwimmer und Passagiere an windstillen Tagen in einem offenen Bereich um ein liegendes Boot, dessen Motor läuft oder das sich in der Nähe eines laufenden Motors befindet, einer gefährlichen

Menge von Kohlenmonoxid ausgesetzt werden.

15

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

BEI STILL IM WASSER LIEGENDEM BOOT

a b

a Betrieb des Motors, wenn das Boot an einem engen Platz vertäut ist.

BEI FAHRENDEM BOOT

a

ob00317 b Vertäuen direkt neben einem anderen Boot, dessen Motor läuft.

b

a Betrieb des Boots mit zu hoch eingestelltem

Bugtrimmwinkel.

ob00318 b Betrieb des Boots mit geschlossenen

Vorderluken.

Das richtige Zubehör für Ihren Außenbordmotor

Die Mercury Precision oder Quicksilver-Zubehörteile von Mercury Marine wurden speziell für Ihren

Außenbordmotor konstruiert und getestet. Diese Zubehörteile sind bei Mercury Marine-Vertragshändlern erhältlich.

!

VORSICHT

Vor Einbau von zubehörteilen den Ratschlag des Händlers einziehen. Die falsche Anwendung von

Zubehörteilen oder die Verwendung von unzulässigen Zubehörteilen kann schwere oder tödliche Verletzungen zur Folge haben oder zu einem Produktausfall führen.

Manche Zubehörteile, die nicht von Mercury Marine hergestellt oder vertrieben werden, sind nicht für den sicheren

Betrieb mit Ihrem Außenbordmotor oder dessen Betriebssystem geeignet. Lesen Sie die Anleitungen für

Installation, Betrieb und Wartung aller Ihrer Zubehörteile durch.

Richtlinien für eine sichere Bootsfahrt

Erfreuen Sie sich einer sicheren Bootsfahrt, indem Sie sich mit allen örtlichen und öffentlichen Vorschriften und

Verboten vertraut machen und die nachstehenden Richtlinien befolgen.

Stets eine Schwimmweste tragen. Für jede Person an Bord ist eine zugelassene Schwimmweste der richtigen

Größe mitzuführen und griffbereit zu halten.

Boot nicht überladen. Die meisten Boote sind für eine begrenzte Höchstlast (Gewicht) zugelassen (wir verweisen auf das Typenschild Ihres Bootes). Im Zweifelsfall an den Händler oder an den Bootshersteller wenden.

Regelmäßig Sicherheitsinspektionen und die erforderlichen Wartungsarbeiten durchführen und sicherstellen, daß alle Reparaturarbeiten korrekt ausgeführt werden.

16

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Sich mit allen seemännischen Verhaltensvorschriften und Wasserverkehrsregeln vertraut machen und beachten.

Bootsführer sollten an einem Lehrgang über Bootssicherheit und seemännisches Verhalten teilnehmen. Solche

Kurse werden regelmäßig von folgenden Organisationen durchgeführt: 1. Küstenwache, 2. Motorbootclubs, 3.

Rotes Kreuz und 4. staatliche Wasserschutzbehörde.

Darauf achten daß sich alle Personen im Boot auf ihren Sitzen befinden. Niemanden auf Bootsteilen sitzen lassen, die nicht als Sitzgelegenheit vorgesehen sind, wie zum Beispiel auf Rückenlehnen, Schanzdeck, Spiegel, Bug,

Deck, erhöhten Anglerstühlen, drehbaren Anglerstühlen, usw. Das betrifft jeden Platz, von dem eine Person bei einer plötzlichen Beschleunigung, einem ruckartigen Stoppen, einem unerwarteten Verlust der Steuerbarkeit oder einer plötzlichen Bewegung des Bootes in das Boot oder über Bord geschleudert werden könnte.

Beim Steuern eines Bootes keine alkoholischen Getränke oder Drogen zu sich nehmen. Dadurch wird das

Beurteilungs- und Reaktionsvermögen erheblich beeinträchtigt.

Andere Bootsführer vorbereiten. Machen Sie mindestens einen Mitfahrer mit den zum Starten und Betreiben des

Bootes erforderlichen Handgriffen vertraut machen, so daß diese Person im Notfall den Außenbordmotor und das

Boot bedienen kann, falls der Fahrer unfähig wird oder über Bord fällt.

Ein-/Ausstieg von Personen. Motor abschalten, wenn Personen ein- oder aussteigen oder sich nahe der

Backbordseite des Boots (nahe dem Propeller) befinden. Schalten in den Leerlauf allein bietet keine ausreichende

Sicherheit.

Achtsam sein. Der Bootsführer muß für gute Sicht (und Hörfähigkeit) zu sorgen. Der Fahrer muß, insbesondere nach vorne, eine unbehinderte Sicht haben. Während der Fahrt darf die Sicht des Fahrers nicht durch Mitfahrer,

Gepäck oder Anglerstühle eingeschränkt sein.

Mit dem Boot niemals direkt hinter einem Wasserskifahrer, fahren da dieser fallen könnte. Beispiel: Bei einer

Fahrtgeschwindigkeit von 40 km/h (25 MPH) würden Sie einen gefallenen Wasserskifahrer, der sich 61 Meter

(200 Fuß) vor Ihrem Boot befindet, in 5 Sekunden erreichen.

Auf gefallene Wasserskifahrer achten. Bei Verwendung des Bootes zum Wasserskifahren oder für ähnliche

Aktivitäten ist darauf zu achten, daß sich das Boot gefallenen Wasserskifahrern so nähert, daß sich diese immer auf der Fahrerseite des Bootes befinden. Der Bootsführer sollte den im Wasser liegenden Skifahrer immer im Auge behalten und niemals rückwärts zu einer Person im Wasser fahren.

Unfälle melden. Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen muß jeder Bootsunfall den örtlichen Behörden gemeldet werden.

Notieren der Seriennummer

Diese Nummer sollten für eine zukünftige Bezugnahme notiert werden. Die Seriennummer befindet sich an der abgebildeten Stelle am Außenborder.

a

H

P

L

B

S e rial Numb e r

OTXXXXXX

20XX

XXXX

MAX

RPM

K

W

K

G

b c e d

XX a Seriennummer b Modelljahr c Modellkennzeichnung ob01322 d Baujahr e Europäisches Prüfzeichen (falls zutreffend)

17

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Identifizierung von Bauteilen

j i h a b g f e d

a Hintere Motorhaube b Untere Motorwannenbefestigungen c Antiventilationsplatte d Getriebegehäuse e Kühlwassereinlässe ob01302 f Gischtplatte g Podest h Motorspülung i Hilfskippschalter j Motorhaube

c

18

EINBAU

Einbau des Außenborders

!

VORSICHT

Vor Inbetriebnahme muss der Außenborder mit den erforderlichen Befestigungsschrauben wie abgebildet korrekt installiert werden. Wenn der Außenborder nicht korrekt befestigt wird, kann er vom Bootsspiegel geschleudert werden und schwere oder tödliche Verletzungen und Sachschäden verursachen.

WICHTIG: Für optimale Motorleistung und detaillierte Anweisungen zum Einbau des Motors lesen Sie bitte das

Außenborder-Installationshandbuch, das im Lieferumfang des Außenborders enthalten ist.

Wir empfehlen dringendst, dass Sie den Außenborder und dazugehörende Zubehör von Ihrem Händler installieren lassen, um eine ordnungsgemäße Installation und gute Leistung zu gewährleisten. Wenn Sie den Außenborder selber anbauen, befolgen Sie die Anweisungen im Außenborder-Installationshandbuch, das im Lieferumfang des

Außenborders enthalten ist.

Der Außenborder muss mit den vier mitgelieferten12,7 mm (1/2 in.) Montageschrauben am Bootsspiegel befestigt werden. Zwei Schrauben in den oberen Montagebohrungen und zwei in den unteren Montageschlitzen installieren.

ob01306

MAX. AUSSENBORDER-MONTAGEHÖHE

Die Montagehöhe des Außenborders darf63,5 cm (25 in.) bei L-Modellen, 76,2 cm (30 in.) bei XL-Modellen und88,9 cm (35 in.) bei XXL-Modellen nicht überschreiten. Eine höhere Montage des Außenborders kann

Komponenten des Getriebegehäuses beschädigen.

19

EINBAU ob01312

Maximaler statischer Wasserpegel

Der statische Wasserpegel bei ruhig im Wasser liegenden Boot muss unterhalb der Markierung „MAX

STATISCHER WASSERPEGEL" an der Leerlaufentlastungstülle (hinten am Außenborder) liegen, wenn der

Außenborder vollständig nach innen/unten gekippt ist. Wenn sich der Wasserpegel über der Markierung „MAX

STATISCHER WASSERPEGEL" befindet, das Boot nach vorn bewegen oder die Außenbordermontagehöhe erhöhen (anheben), bis sich die Markierung an der korrekten Stelle befindet.

MAX STATIC

WATERLINE

4224

Propellerauswahl

Für eine ganzjährige optimale Leistung der Außenborder-/Bootskombination einen Propeller wählen, mit dem der

Motor bei Volllast und normaler Belastung in der oberen Hälfte des empfohlenen Drehzahlbereichs betrieben werden kann (siehe „Allgemeine Informationen - Technische Daten".). In diesem Drehzahlbereich ist eine bessere

Beschleunigung gegeben, und die Höchstgeschwindigkeit kann aufrechterhalten werden.

ob00323

Falls die Drehzahl aufgrund veränderter Bedingungen (wärmeres oder feuchteres Klima, Betrieb in Höhenlagen, erhöhtes Ladegewicht oder Verschmutzung des Bootsbodens/Getriebegehäuses) unter den empfohlenen Bereich abfällt, kann ein Wechsel des Propellers oder eine Reinigung erforderlich sein, um die Leistung und Lebensdauer des Außenborders aufrechtzuerhalten.

20

EINBAU

Den Vollgas-Drehzahlbereich mit einem genauen Drehzahlmesser prüfen. Den Motor dazu bis zu der Stelle nach außen trimmen, an der ein gleichmäßiges Lenkverhalten gegeben ist (Lenkwiderstand ist in beiden Richtungen gleich), ohne dass der Propeller Luft zieht.

21

TRANSPORT

Anhängertransport des Boots/Außenborders

Wenn das Boot auf einem Anhänger transportiert wird, muss der Außenborder wie folgt positioniert bzw. gestützt werden:

1.

Wenn der Bootsanhänger ausreichenden Bodenabstand gewährt, kann der Außenborder nach unten in die vertikale Betriebsstellung gekippt werden, ohne dass zusätzliche Abstützung erforderlich ist.

ob01268

2.

Wenn zusätzlicher Bodenabstand erforderlich ist, muss der Außenborder nach oben gekippt und mit der

Kippstützhalterung des Außenborders (Trailerstellung) und/oder einer Zusatzspiegelstützvorrichtung abgestützt werden.' Siehe unterAusstattungen und Bedienungselemente - Kippbetrieb.

ob01307

3.

Für maximalen Bodenabstand kann der Außenborder nach oben gekippt und mit der Kippstützhalterung des

Außenborders und/oder einer Zusatzspiegelstützvorrichtung abgestützt werden.

22

TRANSPORT ob01267

An Eisenbahnübergängen, Auffahrten und bei holperndem Anhänger muss dieser Abstand eventuell noch vergrößert werden. Ihr Händler kann Ihnen weitere Empfehlungen geben.

WICHTIG: Zur Bewahrung des korrekten Bodenabstandes bei Transport auf einem Anhänger nicht auf das

Power-Trimm-/Kippsystem verlassen. Das Power-Trimm-/Kippsystem ist nicht zur Abstützung des Außenborders beim Anhängertransport vorgesehen.

Den Vorwärtsgang einlegen. Hierdurch wird der Propeller daran gehindert, sich beim Anhängertransport frei zu drehen.

23

KRAFTSTOFF UND ÖL

Benzinempfehlungen

USA UND KANADA

Modell 275 Zur besten Leistung wird der Gebrauch eines gebräuchlichen bleifreien Benzins für Kraftfahrzeuge mit einer Mindestoktanzahl von 91 RON verwenden. Die Verwendung eines gebräuchlichen bleifreien Benzins für

Kraftfahrzeuge mit einer Mindestoktanzahl von 87 RON ist akzeptabel, kann allerdings zu Leistungsverlusten führen. Zur Verbesserung der inneren Sauberkeit des Motors werden Kfz-Benzinsorten mit mittleren Oktanzahlen, die Einspritzventilreiniger enthalten, empfohlen. Wir raten von der Verwendung von verbleitem Benzin ab.

Modelle 200/225/250 Ein hochwertiges bleifreies Kfz-Benzin mit einer Mindestoktanzahl von 87 benutzen. Zur

Verbesserung der inneren Sauberkeit des Motors werden Kfz-Benzinsorten, die Einspritzventilreiniger enthalten, empfohlen. Wir raten von der Verwendung von verbleitem Benzin ab.

VERWENDUNG UMFORMULIERTER (SAUERSTOFFANGEREICHERTER)

BENZINE - NUR IN DEN USA

Dieses Benzin ist in bestimmten Gebieten der USA vorgeschrieben. Die beiden umformulierten

Kraftstoffkomponenten sind Alkohol (Ethanol) oder Äther (MTBE oder ETBE). Wenn Ethanol in Ihrem Benzin vorhanden ist, lesen SieAlkoholhaltiges Benzin.

Diese umformulierten Benzine sind für die Verwendung in Ihrem Mercury MerCruiser Motor zugelassen.

INTERNATIONAL

Modell 275 Zur besten Leistung wird der Gebrauch eines gebräuchlichen bleifreien Benzins für Kraftfahrzeuge mit einer Mindestoktanzahl von 96 RON verwenden. Die Verwendung eines gebräuchlichen bleifreien Benzins für

Kraftfahrzeuge mit einer Mindestoktanzahl von 90 RON ist akzeptabel, kann allerdings zu Leistungsverlusten führen. Zur Verbesserung der inneren Sauberkeit des Motors werden Kfz-Benzinsorten mit mittleren Oktanzahlen, die Einspritzventilreiniger enthalten, empfohlen. In Gegenden, in denen kein bleifreies Benzin zur Verfügung steht, kann auch verbleites Benzin verwendet werden.

Modelle 200/225/250 Ein gebräuchliches Superbenzin für Kraftfahrzeuge mit einer Mindestoktanzahl von 90 RON verwenden. Zur Verbesserung der inneren Sauberkeit des Motors werden Kfz-Benzinsorten mit mittleren

Oktanzahlen, die Einspritzventilreiniger enthalten, empfohlen. In Gegenden, in denen kein bleifreies Benzin zur

Verfügung steht, kann auch verbleites Benzin verwendet werden.

ALKOHOLHALTIGES BENZIN

Da Alkohol die Funktion des Kraftstoffsystems beeinträchtigen kann, raten wir von der Verwendung von alkoholhaltigem Kraftstoff ab. Falls nur alkoholhaltiger Kraftstoff zur Verfügung steht, darf dieser nicht mehr als 10

% Ethanol oder 5 % Methanol enthalten, und es wird die Verwendung eines zusätzlichen wasserabscheidenden

Kraftstoffilters empfohlen.

Wenn alkoholhaltiges Benzin verwendet oder das Vorkommen von Alkohol im Benzin vermutet wird, die

Inspektionsintervalle des Kraftstoffsystems verkürzen und auf sichtbare Kraftstofflecks oder Anormalitäten

überprüfen.

Alkoholhaltiges Benzin kann folgende Probleme an Außenborder und Kraftstoffsystem verursachen:

Korrosion von Metallteilen

Verschleiß von Elastomeren und Kunststoffteilen

Verschleiß und Schäden an internen Motorteilen

• Start- und Betriebsschwierigkeiten

Dampfblasenbildung oder Kraftstoffmangel

Einige dieser nachteiligen Auswirkungen sind auf die Tendenz von alkoholhaltigem Benzin zurückzuführen,

Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen, wodurch eine Wasser-/Alkoholphasentrennung vom Benzin im

Kraftstofftank entsteht.

Diese Auswirkungen sind ausgeprägter bei Methanol und verschlimmern sich mit zunehmendem Alkoholgehalt.

24

KRAFTSTOFF UND ÖL

Füllen des Kraftstofftanks

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch Benzinfeuer oder Explosion vermeiden. Während des Tankens immer den Motor abstellen, NICHT rauchen und offenes Feuer oder Funken im Bereich der Kraftstofftanks vermeiden.

Die Tanks im Freien und von allen vermeiden Wärmequellen, Funken und offenem Feuer entfernt füllen.

Tragbare Kraftstoffbehälter zum Füllen von Bord nehmen.

Vor dem Füllen der Tanks immer den Motor abstellen.

Kraftstofftanks niemals vollständig füllen. Lassen Sie etwa 10 % Luft im Tank. Das Kraftstoffvolumen expandiert unter Wärmeeinwirkung, was unter Druck und bei randvollem Tank zu einem Austreten des Kraftstoffs führen kann.

ANBRINGEN DES TRAGBAREN KRAFTSTOFFTANKS IM BOOT

Setzen Sie den Kraftstofftank so ins Boot, daß die Tankentlüftungsöffnung unter normalen Betriebsbedingungen

über dem Kraftstoffniveau im Tank liegt.

Motorölempfehlungen

Bei allgemeinem Alltemperaturbetrieb wird Mercury oder Quicksilver NMMA FC-W zertifiziertes synthetisches

25W-40 Mehrbereichs-Viertakt-Außenborderöl empfohlen. Wenn der Motor in extrem kalten Temperaturbereichen eingesetzt wird (siehe folgende Tabelle), kann Mercury oder Quicksilver NMMA FC-W zertifiziertes 10W-30 verwendet werden. Wenn das empfohlene Mercury oder Quicksilver NMMA FC-W zertifizierte Öl nicht erhältlich ist, kann ein gebräuchliches NMMA FC-W zertifiziertes Viertakt-Außenborderöl mit einer ähnlichen Viskosität verwendet werden.

WICHTIG: Von der Verwendung von Ölen ohne Detergenswirkung, Mehrbereichsölen (außer Mercury oder

Quicksilver NMMA FC-W zertifiziertes oder gebräuchliches NMMA FC-W zertfiziertes Öl), Synthetikölen, Ölen minderwertiger Qualität oder Ölen mit festen Additiven wird ausdrücklich abgeraten.

4-STROKE ENGINE OIL

OIL CAPACITY: 7.0L (7.4 U.S. qt.)

+120

+100

+80

+60

+40

+20

0

SAE 25W-40

+49

+38

+27

+16

+4

-7

-18

F

C

7.0L

37

-8

95

31

5-

00

1

3435

Motorölstand prüfen und Öl auffüllen

WICHTIG: Nicht überfüllen. Den Außenborder ca. eine Minute lang über die Vertikale nach außen/oben kippen, damit das eingeschlossene Öl in den Ölsumpf zurücklaufen kann. Den Außenborder in die vertikale Stellung kippen

(nicht gekippt), um den Motorölstand zu prüfen. Den Motorölstand nur bei kaltem Motor bzw. mindestens eine

Stunde nach dem Einsatz prüfen, um genaue Messwerte zu erhalten.

1.

Vor dem Anlassen (bei kaltem Motor) den Außenborder nach außen oben über die vertikale Stellung hinaus kippen, damit das eingeschlossene Öl in den Ölsumpf zurücklaufen kann. Den Außenborder ca. eine Minute lang in dieser Kippstellung lassen.

2.

Den Außenborder in die vertikale Betriebsstellung kippen.

25

KRAFTSTOFF UND ÖL

3.

Die Motorhaube abnehmen. Siehe unter Wartung – Ausbau und Einbau der Motorhaube.

4.

Den Peilstab herausziehen. Das Peilstabende mit einem sauberen Lappen oder Handtuch abwischen und wieder ganz einführen.

5.

Den Peilstab wieder herausziehen und den Ölstand ablesen. Der Ölstand muss im Betriebsbereich liegen

(schraffierter Bereich).

WICHTIG: Nicht versuchen, den Ölstand bis auf die obere Betriebsbereichgrenze aufzufüllen (schraffierter

Bereich). Der Ölstand ist korrekt, solange er im Betriebsbereich liegt (schraffierter Bereich).

ob01255

6.

Wenn sich der Ölstand unterhalb des Betriebsbereichs (schraffierter Bereich) befindet, den Öleinfülldeckel entfernen und ca.500 ml (16 oz.) des vorgeschriebenen Außenbordermotoröls einfüllen. Einige Minuten abwarten, bis das eingefüllte Öl in den Ölsumpf eindringt und den Peilstab erneut prüfen. Diesen Vorgang wiederholen, bis sich der Ölstand im Betriebsbereich befindet (schraffierter Bereich). Nicht versuchen, den

Ölstand bis auf die obere Betriebsbereichgrenze (schraffierter Bereich) aufzufüllen.

WICHTIG: Das Öl auf Anzeichen von Verschmutzung untersuchen. Mit Wasser vermischtes Öl sieht milchig aus; mit Kraftstoff vermischtes Öl riecht stark nach Kraftstoff. Wenn das Öl kontaminiert ist, muss das Getriebegehäuse vom Händler untersucht werden.

26 ob01250

KRAFTSTOFF UND ÖL

7.

Den Peilstab wieder ganz einschieben.

8.

Den Öleinfülldeckel handfest anziehen.

9.

Die obere Motorhaube wieder anbringen.

27

AUSSTATTUNGEN UND BEDIENUNGSELEMENTE

Ausstattungsmerkmale der Fernschaltung

MERKMALE DER INSTRUMENTENTAFEL

d c e

+ b f h a g

3409 a Not-Stopp-Schalter - Siehe AbschnittAllgemeine Informationen - Not-Stopp-Schalter.

b Fernschalthebel – Vorwärts (F), Neutral (N), Rückwärts (R).

c Schaltverriegelung - SieheBetrieb - Schalten.

d Trimm-/Kippschalter - Siehe Power-Trimm- und Kippsystem.

e „Nur Gas"-Knopf - Hiermit kann der Bootsführer die Motordrehzahl zum Aufwärmen erhöhen, ohne einen Gang einzulegen.

f Stopp/Startknopf - Hiermit kann der Bootsführer den Motor ohne Verwendung des Zündschlüssels starten bzw. stoppen.

g Raststellungs-Spannungsschraube - SieheBetrieb - Einstellungen der Fernschaltung.

h Reibmomentschraube am Fernschalthebel - SieheBetrieb - Einstellungen der Fernschaltung.

28

AUSSTATTUNGEN UND BEDIENUNGSELEMENTE

MERKMALE DER KONSOLE - EINZELMOTOR

b d e

-

+ a h f i c g

3410 a Fernschalthebel - Vorwärts (F), Neutral (N), Rückwärts (R).

b Trimm-/Kippschalter - Siehe Power-Trimm- und Kippsystem.

c Aktiv-Leuchte - Leuchtet auf, wenn die Fernschaltung aktiv und betriebsbereit ist.

d Neutral-Leuchte - Leuchtet auf, wenn der Motor in Neutral geschaltet ist. Blinkt, wenn sich der Motor im Warmlaufmodus befindet.

e Auswahltaste - Dient zur Auswahl von Optionen auf der System View-Anzeige (falls vorhanden).

Siehe KapitelSystem View-Betriebsanleitung für Bildschirmoptionen.

f Pfeiltastenfeld - Dient zum Durchlaufen der System View-Anzeigen (falls vorhanden). Siehe

KapitelSystem View-Betriebsanleitung für Bildschirmoptionen.

g „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste - Hiermit kann der Bootsführer die Motordrehzahl zum

Aufwärmen erhöhen, ohne einen Gang einzulegen. Außerdem kann der Bootsführer wählen, welche

Station für den Doppelruderbetrieb verwendet wird. Siehe KapitelBetrieb - Motor starten.

h Raststellungs-Spannungsschraube - SieheBetrieb - Einstellungen der Fernschaltung.

i Reibmomentschraube am Fernschalthebel - SieheBetrieb - Einstellungen der Fernschaltung.

29

AUSSTATTUNGEN UND BEDIENUNGSELEMENTE

AUSSTATTUNGSMERKMALE DER KONSOLE - DOPPELMOTOR

b d

+ i a e j

ACTIVE

THROTTLE

ONLY

STATION SELECT

SYNC

f c

3411

g h

a Trimm-/Kippschalter - Siehe Power-Trimm- und Kippsystem.

b Fernschalthebel - Vorwärts (F), Neutral (N), Rückwärts (R).

c Aktiv-Leuchte - Leuchtet auf, wenn die Fernschaltung aktiv und betriebsbereit ist.

d Neutral-Leuchte - Leuchtet auf, wenn der Motor in Neutral geschaltet ist. Blinkt, wenn sich der Motor im Warmlaufmodus befindet.

e Auswahltaste - Dient zur Auswahl von Optionen auf der System View-Anzeige (falls vorhanden).

Siehe KapitelSystem View-Betriebsanleitung für Bildschirmoptionen.

f Pfeiltastenfeld - Dient zum Durchlaufen der System View-Anzeigen (falls vorhanden). Siehe

KapitelSystem View-Betriebsanleitung für Bildschirmoptionen.

g Sync-Leuchte - Leuchtet auf, während die automatische Synchronisationsfunktion aktiv ist. Siehe

KapitelBetrieb - Motor starten.

h „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste - Hiermit kann der Bootsführer die Motordrehzahl zum

Aufwärmen erhöhen, ohne einen Gang einzulegen. Außerdem kann der Bootsführer wählen, welche

Station für den Doppelruderbetrieb verwendet wird. Siehe KapitelBetrieb - Motor starten.

i Raststellungs-Spannungsschraube - SieheBetrieb - Einstellungen der Fernschaltung.

j Reibmomentschraube am Fernschalthebel - SieheBetrieb - Einstellungen der Fernschaltung.

Warnsystem

WARNHORNSIGNALE

Wenn der Zündschlüssel auf ON (EIN) gedreht wird, ertönt das Warnhorn (am Befehlsmodulkabelbaum) einen

Moment lang als Test, um seine ordnungsgemäße Funktion zu bestätigen.

Das Warnhorn gibt entweder einen Dauerton oder eine Serie kurzer Töne (Intervalltöne) ab. Dies warnt den

Bootsführer und hilft bei der Identifizierung der folgenden Situationen. Für eine visuelle Anzeige der spezifischen

Motorfunktionen und weitere Motordaten sieheSmartCraft Produkte weiter unten.

Einschalten

Funktion

Warnhorn

Ton

Ein Piepton

Beschreibung

Normale Systemprüfung

30

AUSSTATTUNGEN UND BEDIENUNGSELEMENTE

Funktion

Wasser - Krftstf

Niedriger Batteriestand

Problem des Kühlsystems

Öldruck niedrig

Motorüberdrehung

Warnhorn

Ton

Vier Warntöne alle 2

Minuten

Vier Warntöne alle 2

Minuten

Kontinuierlich

Kontinuierlich

Kontinuierlich

Beschreibung

Wasser im motormontieren

Kraftstofffilter. Siehe unterWartung -

Wasserabscheidender

Kraftstofffilter.

Die Batterieladung reicht nicht für den Betrieb aus. Die Motordrehzahl erhöhen, um die Ladung zu erhöhen, oder das Zubehör abschalten, um den Bedarf zu mindern.

Engine Guardian system ist aktiviert.

Leistungsbegrenzung ist vom Grad der Überhitzung abhängig.

Außenborder in Neutral schalten und darauf achten, dass ein konstanter

Wasserstrahl aus der

Wasserpumpenkontrolldüse fließt.

Wenn kein Wasser aus der

Wasserpumpenkontrolldüse austritt oder der Wasserfluss nur schubweise erfolgt, den Motor abstellen und die

Wassereinlassöffnungen auf

Verstopfung prüfen.

Engine Guardian system ist aktiviert.

Die Leistungsbegrenzung verändert sich je nach verfügbarem Öldruck.

Motor abstellen und Ölpeilstab prüfen. Nach Bedarf Öl auffüllen.

Siehe unterKraftstoff und Öl -

Motorölstand prüfen und Öl auffüllen.

Das Warnhorn wird immer dann aktiviert, wenn die Motordrehzahl die höchstzulässigen U/min

überschreitet. Das System begrenzt die Motordrehzahl auf den zulässigen Bereich. Eine

Überdrehung des Motors deutet auf einen Zustand hin, der behoben werden muss. Überdrehungen können durch falsche

Propellersteigung, falsche

Motorhöhe, falschen Trimmwinkel

(Betrieb in seichten Gewässern) usw.

verursacht werden.

31

AUSSTATTUNGEN UND BEDIENUNGSELEMENTE

Funktion

Motorkommunikations-/

Fernschaltungsausfall

Sensor/Betätiger außerhalb des

Bereichs

Warnhorn

Ton

Intervallton

Einmaliger Ton (Motor läuft)

Kontinuierlich

Beschreibung

Engine Guardian system ist aktiviert.

Der Leistungsbegrenzer beschränkt die Motordrehzahl auf Leerlauf.

Es kann sich um ein Problem mit einer der Motorfunktionen handeln.

Den Motor so bald wie möglich vom

Händler überprüfen lassen.

Engine Guardian system ist aktiviert.

Der Leistungsbegrenzer beschränkt die Motordrehzahl entweder auf

Leerlauf oder auf 75 %, je nach

Fehler.

MOTORSCHUTZSYSTEM

Das Motorschutzsystem überwacht die wichtigen Motorsensoren auf frühe Anzeichen von Problemen. Das System reagiert auf ein Problem, indem es einen Dauerton abgibt und/oder die Motorleistung zum Schutz des Motors reduziert.

Wenn das Motorschutzsystem aktiviert ist, muss die Drehzahl reduziert werden. Das Motorschutzsystem muss rückgesetzt werden, bevor der Motor wieder mit höheren Drehzahlen läuft. Durch Schieben des Gashebels in die

Leerlaufposition wird das System wieder zurückgesetzt.

SMARTCRAFT PRODUKTE

Für diesen Außenborder ist ein Mercury SmartCraft Instrumentenpaket erhältlich. Das Instrumentenpaket zeigt unter anderem die folgenden Funktionen an: Motordrehzahl, Kühlmitteltemperatur, Öldruck, Wasserdruck,

Batteriespannung, Kraftstoffverbrauch und Motorbetriebsstunden.

Das SmartCraft Instrumentenpaket hilft ebenfalls bei der Motorschutzsystem-Diagnose. Das SmartCraft

Instrumentenpaket zeigt kritische Motoralarmdaten und potentielle Probleme an.

Power-Trimm- und Kippsystem

Der Außenborder ist mit einer Trimm-/Kippsteuerung, dem sogenannten „Power-Trimm-System", ausgestattet. Mit dieser Vorrichtung kann der Bootsführer leicht die Position des Außenborders per Knopfdruck auf den

Trimmschalter einstellen. Trimmen des Außenborders näher an den Bootsspiegel heißt „eintrimmen" oder

„abwärtstrimmen". Trimmen des Außenborders weiter vom Bootsspiegel weg heißt „austrimmen" oder

„aufwärtstrimmen". Der Begriff „Trimmen" bezieht sich im Allgemeinen auf die Einstellung des Außenborders innerhalb der ersten 20° des Bewegungsbereichs. Dies ist der Bereich, der beim Betrieb des Boots in Gleitfahrt verwendet wird. Der begriff „Kippen" wird verwendet, wenn der Außenborder weiter aus dem Wasser gehoben wird. Den Motor abstellen und den Zündschalter auf „ON" stellen. Nun kann der Außenborder aus dem Wasser gekippt werden. Bei Betrieb mit niedrigen Drehzahlen (2000 U/min und weniger) kann der Außenborder auch über den Trimmbereich hinaus nach oben gekippt werden, beispielsweise für den Betrieb in seichten Gewässern.

32

AUSSTATTUNGEN UND BEDIENUNGSELEMENTE

a b

a Trimmschalter b Kippbereich

c

c Trimmbereich ob01303

FUNKTION DES POWER-TRIMM-SYSTEMS

Bei den meisten Booten erzielt der Betrieb im mittleren Trimmbereich zufriedenstellende Ergebnisse. Um jedoch die Trimmung optimal auszunutzen, kann es vorkommen, dass Sie den Außenborder ganz nach innen oder außen trimmen möchten. Dies erhöht die Leistung in gewissen Situationen; aber es bedeutet auch einige potenzielle

Lenkungsrisiken, deren sich der Bootsführer bewusst sein muss.

Folgende Liste genau abwägen:

1.

Trimmen nach innen oder unten kann Folgendes bewirken:

• Absenken des Bugs.

Schnelleres Erreichen der Gleitfahrt, besonders bei schwerer Beladung oder Hecklast.

Allgemeine Verbesserung der Fahrt bei rauer See.

Zu tiefe Einstellung führt zu einem so starken Senken des Bugs bei manchen Booten, dass sie bei der

Gleitfahrt mit dem Bug durch das Wasser pflügen. Dies kann bei einer Richtungsänderung oder hohem

Wellengang wiederum zu einer unerwarteten Wendung in beiden Richtungen führen (dies wird als Bugoder Übersteuern bezeichnet).

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen vermeiden. Den Außenborder auf eine mittlere Position trimmen, sobald sich das Boot in Gleitfahrt befindet, damit niemand durch Ausbrechen des Bootes über Bord geschleudert wird.

Nicht versuchen, das Boot zu wenden, wenn es sich in Gleitfahrt befindet, der Motor extrem nach innen oder unten getrimmt ist und ein Zug am Lenkrad spürbar ist.

2.

Trimmen nach außen oder oben kann folgendes bewirken:

• Anheben des Bugs aus dem Wasser.

• Im Allgemeinen eine Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit.

Erhöht den Abstand zu Unterwasserhindernissen oder in seichten Gewässern.

• Ein Tauchstampfen (rhythmisches Springen) oder Propeller-Dampfblasenbildung.

Motorüberhitzung, falls sich Kühlwasser-Einlassöffnungen über der Wasserlinie befinden.

33

AUSSTATTUNGEN UND BEDIENUNGSELEMENTE

KIPPEN GANZ NACH OBEN

Kippen am Steuerruder

WICHTIG: Wenn der Schlüssel bei laufendem Motor in die START-Stellung gedreht wird, schaltet der Motor ab und das DTS-System bleibt aktiv. Hierdurch kann die Power-Trimm-/Kippfunktion vom Fernschalthebel aus gesteuert werden.

1.

Den Motor wie folgt abstellen: a.

Den Zündschlüssel auf START drehen und danach in die ON-Stellung freigeben.

b.

Den Zündschlüssel auf OFF drehen und danach in die ON-Stellung zurückschalten.

2.

Den Trimm-/Kippschalter in die obere Stellung schalten. Der Außenborder kippt so lange hoch, bis der

Schalter losgelassen wird oder der Motor die maximale Kippposition erreicht hat.

4221

Kippen am Motor

Mit dem an der Motorhaube montierten Zusatzkippschalter kann der Außenborder mit dem Zündschlüssel in die

OFF-Stellung geschaltet werden.

ob01309

1.

Den Kippstützhebel nach unten drehen.

2.

Den Außenborder absenken, bis die Kippstützhalterung auf dem Podest ruht.

3.

Die Kippstützhalterung lösen, indem der Außenborder angehoben und der Kippstützhebel nach oben gedreht wird. Den Außenborder absenken.

34

AUSSTATTUNGEN UND BEDIENUNGSELEMENTE

a b

a Kippstützhebel ob01305 b Kippstützhalterung

KIPPEN VON HAND

Lässt der Außenborders sich nicht mit dem Power-Trimm-/Kippschalter kippen, kann man ihn von Hand kippen.

ob01143

HINWEIS: Das Handventil muss vor Inbetriebnahme des Außenborders festgedreht werden, damit der

Außenborder bei Rückwärtsfahrt nicht hochkippt.

1.

Das Handventil (Kippventil) 3 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen. So kann der

Außenborder von Hand gekippt werden. Den Außenborder in die gewünschte Position kippen und das

Handventil anziehen.

HILFSKIPPSCHALTER

Mit dem Abstell-Schalter kann der Außenborder mittels des Power-Trimm-Systems aus- oder eingetrimmt werden.

35

AUSSTATTUNGEN UND BEDIENUNGSELEMENTE ob01309

BETRIEB IN SEICHTEN GEWÄSSERN

Beim Betrieb des Boots in flachem Gewässer kann der Außenborder über den maximalen Trimmbereich gekippt werden, damit er nicht am Boden aufschlägt.

1.

Die Motordrehzahl auf weniger als 2000 U/min reduzieren.

2.

Den Außenborder nach oben kippen. Sicherstellen, dass alle Wassereinlassöffnungen stets unter der

Wasseroberfläche bleiben.

3.

Den Motor nur mit langsamer Drehzahl betreiben. Wenn der Außenborder über die 20°-Trimmgrenze hinaus gekippt wird, ertönt das Warnhorn und die Motordrehzahl wird automatisch auf 2000 U/min begrenzt. Der

Außenborder muss nach unten unter den max. Trimmbereich gekippt (getrimmt) werden, um einen Betrieb mit mehr als 2000 U/min zu erlauben.

36

BETRIEB

Prüfliste vor dem Start

Der Bootsführer muß mit den Sicherheitsvorschriften für Navigation, Wasserverkehr und Betrieb vertraut sein.

Für jede Person muß eine zugelassene Schwimmweste in der richtigen Größe griffbereit an Bord sein.

Es muß ein Rettungsring oder ein Rettungskissen an Bord sein, das einer im Wasser befindlichen Person zugeworfen werden kann.

Das Boot darf nicht überladen werden. Überprüfen Sie die maximale Belastbarkeit, die auf dem Typenschild des Boots angegeben ist.

Ausreichend Kraftstoff muß vorhanden sein.

Mitfahrer und Ladung müssen gleichmäßig im Boot verteilt sein. Jede Person muß auf einem ordnungsgemäßen Platz sitzen.

Informieren Sie jemanden über Ihr Ziel und den voraussichtlichen Zeitpunkt Ihrer Rückkehr.

Es ist gesetzlich verboten, unter dem Einfluß von Alkohol oder Drogen ein Boot zu betreiben.

Machen Sie sich mit den Eigenheiten des Gewässers und der Gegend wie Flut, Strömungen, Sandbarren,

Felsen und anderen Gefahren vertraut.

Führen Sie die in der Inspektions- und Wartungstabelle aufgeführten Prüfungen durch. Siehe Kapitel

Wartung.

Betrieb bei Temperaturen unter Null

Wenn Sie Ihren Außenbordmotor bei Temperaturen unter Null Grad betreiben oder verankert haben, lassen Sie ihn nach unten gekippt, so daß das Getriebegehäuse unter Wasser liegt. Dadurch vermeiden Sie, daß im

Getriebegehäuse verbliebenes Wasser einfriert, was zu Beschädigungen der Wasserpumpe und anderer Bauteile führen kann.

Bei voraussichtlicher Eisbildung den Außenbordmotor aus dem Wasser nehmen und lassen darin verbliebene

Wasser ablaufen jegliches. Wenn sich in Höhe des Wasserspiegels im Antriebswellengehäuse Eis bildet, wird die

Wasserzufuhr zum Motor blockiert, was Motorschäden zur Folge haben kann.

Betrieb in Salzwasser oder in verschmutztem Wasser

Wir empfehlen, daß Sie die internen Wasserwege Ihres Außenbordmotors nach jedem Betrieb in Salzwasser oder in verschmutztem Wasser mit sauberem Süßwasser spülen. Dadurch vermeiden Sie Ablagerungen, die die

Wasserwege verstopfen könnten. Siehe den Abschnitt "Spülen des Kühlsystems" im Kapitel Wartung.

Wenn Sie Ihr Boot vor Anker liegen lassen, kippen Sie den Außenbordmotor immer hoch, so daß das

Getriebegehäuse vollständig aus dem Wasser ist (außer bei Temperaturen unter Null).

Waschen Sie nach jedem Gebrauch die Motoroberfläche, und spülen Sie die Auslaßöffnung des Propellers und des Getriebegehäuses mit frischem Süßwasser. Besprühen Sie einmal im Monat die Oberfläche des Motors, die elektrischen Teile und andere Metallflächen mit Mercury Precision oder Quicksilver-Korrosionsschutz.

(Korrosionsschutzmittel nicht auf die Anoden sprühen, da dadurch deren Wirkung beeinträchtigt wird).

Motor-Einfahrverfahren

!

ACHTUNG

Bei Nichteinhaltung des Einfahrverfahrens kann der Motor schwer beschädigt werden.

1.

Während der ersten beiden Betriebsstunde den Motor mit verschiedenen Drehzahlen bis 4500 U/min (oder

Dreiviertelgas) und alle 10 Minuten ca. 1 Minute lang mit Vollgas laufen lassen.

2.

Während der nächsten acht Betriebsstunden den Motor nicht länger als jeweils 5 Minuten mit Vollgas betreiben.

37

BETRIEB

Starten des Motors

INSTRUMENTENTAFEL - STARTVORGANG BEI EINZELMOTOREN

Vor Inbetriebnahme die Prüfliste vor dem Start, die besonderen Betriebsanweisungen und das

Motor-Einfahrverfahren im Kapitel Betrieb durchlesen.

!

ACHTUNG

Den Außenborder niemals (auch nicht kurzzeitig) ohne Wasserdurchfluss an allen

Kühlwasser-Einlassöffnungen im Getriebegehäuse starten oder betreiben, um Beschädigung der

Wasserpumpe (Trockenlauf) oder Überhitzung des Motors zu verhindern.

1.

Sicherstellen, dass der Kühlwassereinlass unter Wasser liegt.

2.

Den Motorölstand prüfen.

ob00667

3.

Die Kraftstofftankentlüftung an Modellen mit manueller Entlüftung öffnen.

ob01310 ob00348

HINWEIS: Der Motor springt nur an, wenn der Notstoppschalter auf „RUN" (Betrieb) steht.

4.

Den Notstoppschalter auf „RUN" (Betrieb) stellen. Siehe unterAllgemeine Informationen - Notstoppschalter.

38 ob00350

BETRIEB

5.

Den Außenborder in die Neutralstellung (N) schalten.

N

F

R

3413

HINWEIS: Der Motor kann gestartet werden, indem der Zündschlüssel oder der Start/Stoppknopf auf dem

Fernschalthebel betätigt wird.

6.

Starten mit dem Zündschlüssel - Den Zündschlüssel auf START drehen und danach freigeben. Das elektronische Startsystem kurbelt den Motor automatisch an, bis er anspringt. Springt der Motor nicht nicht an, wird der Startvorgang abgebrochen. Den Zündschlüssel wieder auf START drehen, bis der Motor anspringt.

OF

F

ACC ON

OF

F ACC ON

ST

A

R

ST

A

T

R

3485

7.

Start-/Stoppknopf - Den Zündschlüssel auf ON (EIN) drehen, den Start-/Stoppknopf drücken und wieder freigeben. Das elektronische Startsystem kurbelt den Motor automatisch an, bis er anspringt. Springt der

Motor nicht nicht an, wird der Startvorgang abgebrochen. Den Start-/Stoppknopf drücken und wieder freigeben, bis der Motor anspringt.

3414

Warmlaufen des Motors

„Nur Gas"-Knopf - Hiermit kann der Bootsführer die Motordrehzahl zum Aufwärmen erhöhen ohne einen Gang einzulegen.

39

BETRIEB

3416

1.

Den Fernschaltgriff in die Neutralstellung bewegen.

2.

Den Schaltsperrknopf drücken und den „Nur Gas"-Knopf gedrückt halten während der Fernschaltgriff nach vorn in die Vorwärts-Raststellung bewegt wird. Das Ertönen des Warnhorns ist ein Zeichen dafür, dass „Nur

Gas" aktiviert ist.

3.

Den Fernschaltgriff weiterschieben, um die Motordrehzahl zu erhöhen. Die Motordrehzahl ist begrenzt, um

Motorschäden zu verhindern.

4.

Zum Deaktivieren den Fernschalthebel zurück in die Neutralstellung bewegen.

KONSOLENBEFESTIGUNG - STARTVORGANG BEI EINZELMOTOREN

Vor Inbetriebnahme die Prüfliste vor dem Start, die besonderen Betriebsanweisungen und das

Motor-Einfahrverfahren im Kapitel Betrieb durchlesen.

!

ACHTUNG

Den Außenborder niemals (auch nicht kurzzeitig) ohne Wasserdurchfluss an allen

Kühlwasser-Einlassöffnungen im Getriebegehäuse starten oder betreiben, um Beschädigung der

Wasserpumpe (Trockenlauf) oder Überhitzung des Motors zu verhindern.

1.

Sicherstellen, dass der Kühlwassereinlass unter Wasser liegt.

2.

Den Motorölstand prüfen.

ob00667

3.

Die Kraftstofftankentlüftung an Modellen mit manueller Entlüftung öffnen.

40 ob01310

BETRIEB ob00348

HINWEIS: Der Motor springt nur an, wenn der Notstoppschalter auf „RUN" (Betrieb) steht.

4.

Den Notstoppschalter auf „RUN" (Betrieb) stellen. Siehe unterAllgemeine Informationen - Notstoppschalter.

5.

Den Außenborder in die Neutralstellung (N) schalten.

ob00350

N

F

R

3417

6.

Den Zündschlüssel auf START drehen und danach freigeben. Das elektronische Startsystem kurbelt den

Motor automatisch an, bis er anspringt. Springt der Motor nicht nicht an, wird der Startvorgang abgebrochen.

Den Zündschlüssel wieder auf START drehen und einen neuen Versuch durchführen.

OF

F

ACC ON

OF

F ACC ON

ST

A

R

ST

A

T

R

3485

7.

Die AKTIV-Leuchte auf dem Tastenfeld der Konsolen-Fernschaltung leuchtet auf, sobald der Motor angesprungen ist und Verbindung mit der Fernschaltung aufgenommen hat.

41

BETRIEB

ACTIVE

THROTTLE

ONLY

STATION SELECT

3418

Warmlaufen des Motors

„Nur Gas"-/Stationen-Auswahlknopf - Hiermit kann der Bootsführer die Motordrehzahl zum Aufwärmen erhöhen ohne einen Gang einzulegen.

ACTIVE

THROTTLE

ONLY

STATION SELECT

3419

1.

Den Fernschaltgriff in die Neutralstellung bewegen.

2.

Den „Nur Gas"-/Stationen-Auswahlknopf drücken und gedrückt halten, während der Fernschaltgriff nach vorn in die Vorwärts-Raststellung bewegt wird.

3.

Den Knopf gedrückt halten bis das Warnhorn zweimal ertönt und die Neutral-Leuchte zu blinken beginnt.

Das Blinken ist ein Zeichen dafür, dass „Nur Gas" aktiviert ist.

4.

Den Fernschaltgriff weiterschieben, um die Motordrehzahl zu erhöhen. Die Motordrehzahl ist begrenzt, um

Motorschäden zu verhindern.

5.

Zum Deaktivieren den Fernschalthebel zurück in die Neutralstellung bewegen.

KONSOLENBEFESTIGUNG - STARTVORGANG BEI DOPPELMOTOREN/

DOPPELRUDERBETRIEB

Vor Inbetriebnahme die Prüfliste vor dem Start, die besonderen Betriebsanweisungen und das

Motor-Einfahrverfahren im Kapitel Betrieb durchlesen.

!

ACHTUNG

Den Außenborder niemals (auch nicht kurzzeitig) ohne Wasserdurchfluss an allen

Kühlwasser-Einlassöffnungen im Getriebegehäuse starten oder betreiben, um Beschädigung der

Wasserpumpe (Trockenlauf) oder Überhitzung des Motors zu verhindern.

1.

Sicherstellen, dass der Kühlwassereinlass unter Wasser liegt.

42

BETRIEB

2.

Den Motorölstand prüfen.

ob00667

3.

Die Kraftstofftankentlüftung an Modellen mit manueller Entlüftung öffnen.

ob01310 ob00348

HINWEIS: Der Motor springt nur an, wenn der Notstoppschalter auf „RUN" (Betrieb) steht.

4.

Den Notstoppschalter auf „RUN" (Betrieb) stellen. Siehe unterAllgemeine Informationen - Notstoppschalter.

5.

Den Außenborder in die Neutralstellung (N) schalten.

ob00350

43

F

BETRIEB

N

R

3417

6.

Den Zündschlüssel auf START drehen und danach freigeben. Das elektronische Startsystem kurbelt den

Motor automatisch an, bis er anspringt. Springt der Motor nicht nicht an, wird der Startvorgang abgebrochen.

Den Zündschlüssel wieder auf START drehen und einen neuen Versuch durchführen. Den Vorgang für den zweiten Motor wiederholen.

OF

F

ACC ON

OF

F ACC ON

ST

A

R

ST

A

T

R

3485

7.

Die AKTIV-Leuchte auf dem Tastenfeld der Konsolen-Fernschaltung leuchtet auf, sobald der Motor angesprungen ist und Verbindung mit der Fernschaltung aufgenommen hat.

ACTIVE

THROTTLE

ONLY

SYNC

STATION SELECT

3424

Warmlaufen des Motors

„Nur Gas"-/Stationen-Auswahlknopf - Hiermit kann der Bootsführer die Motordrehzahl zum Aufwärmen erhöhen ohne einen Gang einzulegen.

44

BETRIEB

ACTIVE

THROTTLE

ONLY

SYNC

STATION SELECT

3425

1.

Die Fernschaltgriffe in die Neutralstellung bewegen.

2.

Den „Nur Gas"-/Stationen-Auswahlknopf drücken und gedrückt halten während der Fernschaltgriff nach vorn in die Vorwärts-Raststellung bewegt wird.

3.

Den Knopf gedrückt halten bis das Warnhorn zweimal ertönt und die Neutral-Leuchten zu blinken beginnen.

Das Blinken ist ein Zeichen dafür, dass „Nur Gas" aktiviert ist.

4.

Die Fernschaltgriffe weiterschieben, um die Motordrehzahl zu erhöhen. Die Motordrehzahl ist begrenzt, um

Motorschäden zu verhindern.

5.

Zum Deaktivieren die Fernschaltgriffe zurück in die Neutralstellung bewegen.

6.

Der Warmlaufmodus kann dann nur durch Abschalten und erneutes Starten des Motors wieder aktiviert werden.

Schalten

DTS INSTRUMENTENTAFEL-FERNSCHALTUNG

WICHTIG: Den Außenborder nur dann in einen Gang schalten, wenn der Motor im Leerlauf ist. Den Außenborder bei abgestelltem Motor nicht in den Vorwärts- oder den Rückwärtsgang schalten.

Der Außenborder ist mit drei Schaltpositionen für den Betrieb ausgestattet: Vorwärts (F), Neutral (N) und

Rückwärts (R).

N

F

R

3427

• Beim Schalten stets in die Neutralstellung schalten und die Motordrehzahl auf Standgas zurückkehren lassen.

Bei einem konsolenmontieren Fernschalthebel muss der Bootsführer stets die Schaltverriegelung drücken, während der Fernschalthebel aus der Neutralstellung heraus bewegt wird.

45

BETRIEB

3428

• Den Fernschaltgriff weiterschieben, um die Motordrehzahl weiter zu erhöhen.

DTS KONSOLEN-FERNSCHALTUNG

WICHTIG: Den Außenborder nur dann in einen Gang schalten, wenn der Motor im Leerlauf ist. Den Außenborder bei abgestelltem Motor nicht in den Vorwärts- oder den Rückwärtsgang schalten.

Der Außenborder ist mit drei Schaltpositionen für den Betrieb ausgestattet: Vorwärts (F), Neutral (N) und

Rückwärts (R).

N

F

R

3417

Beim Schalten stets in die Neutralstellung schalten und die Motordrehzahl auf Standgas zurückkehren lassen.

Den Fernschaltgriff weiterschieben, um die Motordrehzahl weiter zu erhöhen.

Doppelruder-Stationenübertragung

Mit dem „Nur Gas"-/Stationen-Auswahlknopf kann der Bootsführer wählen, welche Fernschaltung den

Motorbetrieb steuert.

Die Aktiv-Leuchte leuchtet an derjenigen Fernschaltstation auf, die den Motor steuert.

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch einen Verlust der Kontrolle über das Boot vermeiden. Auf keinen

Fall darf der Bootsführer die aktive Station verlassen, wenn ein Gang eingelegt ist. Eine Ruderübertragung sollte nur dann durchgeführt werden, wenn beide Stationen besetzt sind. Eine Ruderübertragung von einer einzigen

Person sollte nur dann durchgeführt werden, wenn sich der Motor in Neutral befindet.

HINWEIS: Bei einer Stationenübertragung ist es ratsam, den Motor in den Leerlauf zu stellen. Kann der

Fernschalthebel nicht in die Leerlaufstellung bewegt werden, kann eine Stationenübertragung durchgeführt werden, wenn ein Gang eingelegt ist.

46

BETRIEB

HINWEIS: Durch einmaliges Drücken und anschließender Freigabe des Stationen-Auswahlknopfs kann die

Motorsteuerung auf die neue Station übertragen werden. Die Steuerung beginnt automatisch, die Motordrehzahl und Getriebestellung an die Einstellung des Fernschaltgriffs und der Drehzahl der neuen Station anzupassen. Die

Fernschaltgriffe auf die gewünschte Drehzahl- und Getriebestellung einstellen.

1.

Den aktiven Fernschalthebel in die Leerlaufstellung bewegen.

2.

Den Fernschalthebel der inaktiven Station in die Leerlaufstellung bewegen.

3.

Den „Nur Gas"-/Stationen-Auswahlknopf einmal Drücken. Die AKTIV-Leuchte leuchtet auf und zeigt damit an, dass die Fernschaltstation den Motor steuert.

a

a Aktiv-Leuchte

ACTIVE

THROTTLE

ONLY

STATION SELECT

b a

ACTIVE

THROTTLE

ONLY

SYNC

STATION SELECT

3433 b „Nur Gas"-/Stationen-Auswahlknopf

b

4.

Die Aktiv-Leuchte erlischt an der ursprünglichen Fernschaltstation.

DOPPELRUDER-SYNCHRONISATION NACH EINER

STATIONENÜBERTRAGUNG

Dadurch, dass der Stationen-Auswahlknopf gedrückt und gedrückt gehalten wird, ist es möglich, dass der

Bootsführer innerhalb von zehn Sekunden die Einstellungen des Fernschaltgriffs an der neuen Station an die

Griffeinstellungen der alten Station (die inaktiv wird) anpassen kann. Stimmen die Griffstellungen nicht überein, beginnt die Neutral-Leuchte zu blinken. Die Leuchte blinkt schneller, sobald die Griffe beinahe übereinstimmen.

Sobald die Leuchte kontinuierlich aufleuchtet, stimmen die Griffe überein und der Knopf kann freigegeben werden.

Der Übertragunsprozess ist beendet und die neue Station hat die Steuerung übernommen. Wird der Knopf länger als 10 Sekunden gedrückt gehalten, wird die Stationenübertragung abgebrochen.

Doppelmotoren-Synchronisation

Wenn die automatische Synchronisation aktiviert ist, wird die Drehzahl des Backbordmotors an die Drehzahl des

Steuerbordmotors angepasst.

Die Synchronisation der Motoren wird automatisch aktiviert, wenn die Drehzahlen beider Motoren mehr als 900

U/min betragen und die Motor-Drosselklappenpositionen nicht um mehr als 10% voneinander abweichen.

Die automatische Synchronisation bleibt bis zu einem Drosselklappen-Öffnungswinkel von 95% aktiviert. Die

Sync-Leuchte leuchtet auf, wenn die Motoren synchronisiert sind.

47

BETRIEB

ACTIVE

SYNC

THROTTLE

ONLY

STATION SELECT

3434

Zum Deaktivieren einen der Fernschalthebel über die 10%-Stellung hinaus bewegen, die Motordrehzahl auf weniger als 900 U/min einstellen oder die Motordrehzahl auf einen Wert erhöhen, der größer als 95% ist.

Abstellen des Motors

WICHTIG: Wenn der Schlüssel bei laufendem Motor in die START-Stellung geschaltet wird, schaltet der Motor ab und das DTS-System bleibt aktiv. Hierdurch kann die Power-Trimm-/Kippfunktion vom Fernschalthebel aus gesteuert werden.

Motordrehzahl zurücknehmen und den Außenborder in Neutral schalten. Den Zündschlüssel auf OFF (AUS) drehen.

OF

F

ACC ON

OF

F AC

C ON

ST

A

R

ST

A

T

R

3482

Einstellungen der Fernschaltung

a

-

+

b

a

-

+

b

5176 ob01170 a Raststellungs-Spannungsschraube b Reibmomentschraube am Fernschalthebel

1.

Die Abdeckung entfernen, um Zugang zu den Schrauben zu erhalten.

2.

Raststellungs-Spannungsschraube – Die Raststellungsschraube kann eingestellt werden, um den

Kraftaufwand zu erhöhen oder zu verringern, der benötigt wird, um den Fernschaltgriff in die bzw. aus der

Raststellung zu bewegen.

48

BETRIEB

3.

Reibmomentschraube am Fernschalthebel – Die Reibmomentschraube am Fernschalthebel kann eingestellt werden, um den Kraftaufwand zu erhöhen oder zu verringern, der benötigt wird, um den Fernschaltgriff zu betätigen. Dies verhindert ungewollte Hebelbewegungen bei hohem Wellengang.

4.

Beide Schrauben in Richtung „+" bzw. „–" drehen, um die Reibung zu erhöhen bzw. zu verringern.

5.

Die Abdeckung wieder anbringen.

49

WARTUNG

Pflege des Außenbordmotors/

Um den optimalen Betriebszustand Ihres Außenbordmotors aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, daß Sie die im

Inspektions- und Wartungsplan aufgeführten periodischen Inspektionen und Wartungsarbeiten vornehmen lassen.

Wir empfehlen dringendst, daß Sie diese Anleitungen befolgen, um Ihre Sicherheit und die Ihrer Mitfahrer und die

Zuverlässigkeit des Außenbordmotors zu gewährleisten.

!

VORSICHT

Nichtdurchführung der erforderlichen Inspektionen und Wartungsarbeiten an Ihrem Außenbordmotor sowie die

Durchführung der Reparatur- und Wartungsarbeiten durch ungeschultes Personal und unter Nichtbeachtung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen kann Personenschäden, Produktausfall oder tödliche Verletzungen zur Folge haben.

Tragen Sie die ausgeführten Wartungsarbeiten im Wartungsprotokoll am Ende dieses Buches ein. Bewahren Sie alle Wartungsscheine und -belege auf.

DIE RICHTIGEN ERSATZTEILE FÜR IHREN AUSSENBORDMOTORS

Wir empfehlen die Verwendung von original Mercury Precision oder Quicksilver-Ersatzteilen und original

Schmiermitteln.

!

VORSICHT

Die Verwendung von minderwertigen Ersatzteilen, die keine Originalteile sind, kann schwere oder tödliche

Verletzungen und Produktausfall zur Folge haben.

EPA Emissionen

EMISSIONSPLAKETTE

Eine Emissionsplakette mit Abgaswerten und Motordaten, die in direktem Zusammenhang mit den Abgasen stehen, wird bei der Fertigung auf dem Motor angebracht.

a d e b c

a Leerlaufdrehzahl b Motorleistung (PS) c Hubraum d Fertigungsdatum e Ventilspiel (falls zutreffend)

h i f g

ob00366 f Nummer der Produktfamilie g Abgashöchstwert der Motorfamilie h Zündzeitpunkteinstellung i Empfohlene Zündkerze/Elektrodenabstand

50

WARTUNG

VERANTWORTUNG DES BESITZERS

Der Besitzer/Bootsführer muss Motorwartungen durchführen lassen, um die Abgaswerte innerhalb der vorgeschriebenen Prüfnormen zu halten.

Der Besitzer/Bootsführer darf den Motor nicht so modifizieren, dass die Leistung des Motors geändert würde oder die Abgaswerte ihre Werksspezifikationen überschreiten würden.

Inspektions- und Wartungsplan

VOR JEDEM BETRIEB

Den Motorölstand prüfen. Siehe KapitelKraftstoff und Öl - Motorölstand prüfen und Öl auffüllen.

Prüfen, dass der Notstopp-Schalter den Motor ausschaltet.

Kraftstoffsystem visuell auf Verschleiß oder Lecks prüfen.

Außenborder auf sichere Befestigung am Spiegel prüfen.

Lenksystem auf klemmende oder lockere Teile prüfen.

Die Servolenkungsanschlüsse und -schläuche auf Undichtigkeiten bzw. Schäden prüfen. Die Befestigungen der Verbindungsstangen (mehrere Außenborder) auf korrekte Festigkeit prüfen.

• Propellerflügel auf Schäden untersuchen.

NACH JEDEM BETRIEB

Bei Betrieb in Seewasser oder verschmutztem Wasser das Kühlsystem des Außenborders spülen. Siehe

KapitelSpülen des Kühlsystems.

• Nach dem Betrieb in Seewasser alle Salzablagerungen abwaschen und den Abgaskanal von Propeller und

Getriebegehäuse mit Süßwasser spülen.

ALLE 100 BETRIEBSSTUNDEN BZW. EINMAL JÄHRLICH

Motoröl und Ölfilter wechseln. Das Öl sollte häufiger gewechselt werden, wenn der Motor unter widrigen

Bedingungen wie zum Beispiel andauernder Schleppfahrt betrieben wird. Siehe KapitelMotoröl wechseln.

Thermostat visuell auf Korrosion und eine gebrochene Feder untersuchen. Sicherstellen, dass sich der

Thermostat bei Zimmertemperatur vollständig schließt.

1.

Den Kraftstofffilter auf Verunreinigungen prüfen. Siehe KapitelKraftstoffsystem.

• Opferanoden prüfen. Bei Betrieb in Seewasser häufiger prüfen. Siehe KapitelOpferanoden.

Getriebeschmiermittel ablassen und wieder auffüllen. Siehe KapitelGetriebeschmierung.

Servolenkflüssigkeit prüfen. Siehe KapitelServolenkflüssigkeit prüfen.

Batterie prüfen. Siehe KapitelBatterie - Prüfung.

Meerwasserbetrieb Die Zündkerzen entfernen und auf Korrosion prüfen. Die Zündkerzen nach Bedarf austauschen. Vor dem Einbau eine dünne Schicht Anti-Seize Compound (Gleitmittel) nur auf das Gewinde der Zündkerze auftragen. Siehe KapitelWartung - Prüfen und Auswechseln der Zündkerzen.

Verkabelung und Anschlüsse prüfen •

• Schrauben, Muttern und andere Befestigungselemente auf korrektes Anzugsdrehmoment überprüfen.

NACH 300 BETRIEBSSTUNDEN ODER ALLE DREI JAHRE

1.

WICHTIG: Das Motoröl muss vor dem Ausbau des Getriebegehäuses abgelassen werden, um Verschütten zu vermeiden. Den Routine-Wasserpumpenaustausch zusammen mit einem Motorölwechsel durchführen.

Wasserpumpenimpeller wechseln (öfter, wenn der Motor überhitzt oder ein verringerter Wasserdruck bemerkt wird).

1.

Power-Trimm-Flüssigkeit prüfen. Siehe KapitelPower-Trimm-Flüssigkeit prüfen.

Zündkerzen nach den ersten 300 Betriebsstunden bzw. alle drei Jahre austauschen. Die Zündkerzen anschließend alle 300 Betriebsstunden oder alle drei Jahre untersuchen. Zündkerzen bei Bedarf austauschen. Siehe KapitelPrüfen und Auswechseln der Zündkerzen.

Zubehör-Keilriemen auswechseln. Siehe KapitelInspektion des Zubehör-Keilriemens.

1.

Diese Teile sollten von einem Vertragshändler gewartet werden.

51

WARTUNG

VOR DER LAGERUNG

Siehe Lagerungsverfahren. Siehe KapitelLagerung .

Spülen des Kühlsystems

Die internen Wasserkanäle des Außenborders nach jedem Betrieb in Seewasser, verschmutztem oder verschlammtem Wasser mit Süßwasser spülen. Dies verhindert die Blockierung interner Wasserkanäle durch

Ablagerungen.

HINWEIS: Der Außenborder kann beim Spülen in der gekippten oder vertikalen Betriebsposition stehen.

1.

Den Außenborder abstellen und entweder in der Betriebsposition (vertikal) oder in Kippstellung positionieren.

2.

Spülanschlussstück vom Anschluss an der Motorwanne trennen.

3.

Einen Wasserschlauch in den Spülanschluss einschrauben.

ob01236 ob01237

4.

Den Wasserhahn (maximal halb) aufdrehen und das Wasser 15 Minuten lang durch das Kühlsystem laufen lassen.

5.

Nach dem Spülen den Wasserhahn zudrehen und den Wasserschlauch abtrennen.

6.

Das Spülanschlussstück wieder an den Anschluss an der Motorwanne anschließen. Das Anschlussstück fest anziehen.

Motorhaube – Ausbau und Einbau

MOTORHAUBE AUSBAUEN

WICHTIG: Die meisten Wartungspunkte können durch den Ausbau der Motorhaube erreicht werden.

1.

Die obere Motorhaubenverriegelung hochziehen.

52

WARTUNG ob01324

2.

Die Motorhaube nach vorn ziehen und abheben.

3.

Die untere Motorhaubenverriegelung hochziehen.

4.

Die hintere Motorhaube in Richtung Heck des Außenborders ziehen.

ob01257

MOTORHAUBE EINBAUEN

1.

Die Motorwanne vom Heck des Außenborders aus positionieren. Sicherstellen, dass sie auf die

Gummidichtung passt.

2.

Die Motorhaube verriegeln, indem die untere Verriegelung nach unten gezogen wird.

53

WARTUNG ob01671

3.

Die Motorhaube mit der Vorderseite zuerst über dem Motor positionieren. Sicherstellen, dass sie auf die

Gummidichtung passt.

4.

Wenn Druck auf die Rückseite der Motorhaube ausgeübt wird, wird die obere Motorhaube verriegelt.

Sicherstellen, dass die Motorhaube fest sitzt, indem an deren Rückseite gezogen wird.

Pflege der Oberflächen

Der Außenborder ist durch ein langlebiges Emailfinish geschützt. Den Außenborder mit Bootsreinigern und Waxen häufig reinigen und einwaxen. Die texturierten Oberflächen der Motorhaube nicht wachsen.

Inspektion der Batterie

Die Batterie sollte in regelmäßigen Zeitabständen überprüft werden, um eine ausreichende Startkapazität zu gewährleisten.

WICHTIG: Die der Batterie beiliegenden Sicherheits- und Wartungsvorschriften durchlesen.

1.

Vor Arbeiten an der Batterie Motor abstellen.

2.

Je nach Bedarf destilliertes Wasser nachfüllen, um die Batterie gefüllt zu halten.

3.

Sicherstellen, daß die Batterie rutschfest befestigt ist.

4.

Die Batterieklemmen sollten sauber, fest und richtig angeklemmt sein. Positiv an positiv und negativ an negativ.

5.

Die Batterie muß mit einer nichtleitenden Abschirmung versehen sein, um ein versehentliches Kurzschließen der Batterieklemmleisten zu verhindern.

DTS-Batterien – Technische Daten

WICHTIG: Deep-Cycle-Batterien nicht als Hauptstarterbatterie für den Motor verwenden.

WICHTIG: Beim Einbau der Batterie müssen die US-Standards der Bootsindustrie (BIA, ABYC, usw.), die staatlichen Standards und die Regelungen der Küstenwache beachtet werden. Darauf achten, dass die

Anschlüsse der Batteriekabel die Zugtestanforderungen erfüllen und dass die Pluspolklemme der Batterie entsprechend den geltenden Bestimmungen ordnungsgemäß isoliert ist.

WICHTIG: Es wird empfohlen (in manchen Staaten ist dies vorgeschrieben), dass die Batterie in einem umschlossenen Gehäuse installiert wird. Die in der jeweiligen Gegend geltenden Bestimmungen beachten.

54

WARTUNG

SAE-Mindestanforderungen an die Starterbatterie – BCI GRP 24

MCA 1000

CCA

Ah

800

180 (Internationale Leistungswerte)

HINWEIS: Aufgrund der Vielzahl der Batteriehersteller in aller Welt sind die Batterieleistungen und -größen unterschiedlich. Beim Hersteller bzgl. einer Starterbatterie mit einer MCA-, CCA- oder Ah-Spezifikation nachfragen, die mindestens dem SAE-Standard J537 (siehe oben) entspricht.

WICHTIG: Bei DTS-Produkten muss jeder Motor mit einer separaten Starterbatterie ausgestattet sein. Wenn je nach der Verwendung Ihres Boots für Bootszubehör oder für die Bootselektronik zusätzliche Batterieleistung erfordert, wird empfohlen, eine Hilfsbatterie oder Hilfsbatterien einzubauen.

!

ACHTUNG

Die Batteriekabel müssen mit Sechskantmuttern an den Batteriepolen gesichert werden, um eine ordnungsgemäße Stromversorgung zu gewährleisten.

Beim Anschließen der Motorbatterie müssen Sechskantmuttern verwendet werden, um die Batteriekabel an den

Batteriepolen zu sichern. Die Muttern auf das angegebene Drehmoment anziehen.

Beschreibung

Sechskantmuttern

Nm

13,5 lb. in.

120 lb. ft.

WICHTIG: Die korrekte Batteriekabelstärke und -länge ist von entscheidender Bedeutung. Siehe Tabellen

Batteriekabelstärke bzw. im Motor-Installationshandbuch bzgl. der Anforderungen an die Kabelstärke.

Ein Aufkleber muss als Referenz für Wartungsarbeiten auf bzw. in der Nähe der Batterie angebracht werden.

Eine5/16 zoll und eine3/8 zoll Sechskantmutter sind im Lieferumfang für jede Batterie als Ersatz für die

Flügelmuttern enthalten. Es sind keine Sechskantmuttern in metrischen Größen im Lieferumfang enthalten.

NOTICE - DTS & Optimax Engines

DO NOT USE DEEP CYCLE BATTERIES!

DTS (Digital Throttle and Shift) applications and

Optimax engines must use a marine starting battery with 1000 MCA, 800 CCA, or 180 Ah.

rating.

13.5Nm (120 lbs. in.)

DO NOT

USE WING

IMPORTANT:

NUTS.

Battery cable size and length is critical. Refer to engine installation manual for size requirements.

37-895387

Place decal on or near battery box for future service reference. 5/16" and 3/8" hex nuts supplied for wing nut replacement. Metric hex nuts not supplied.

3486

Luftfilter

Der Luftfilter kann gewartet und nach Bedarf mit warmem Seifenwasser gereinigt werden.

55

WARTUNG

LUFTFILTER ENTFERNEN UND REINIGEN

1.

Die Knebelschraube am Luftfilter lösen.

2.

Den Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch entfernen.

a b c d

a Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch b Fuel System Module (FSM) (=

Kraftstoffsystemmodul)

Entleerungsventilschlauch

3664 c Filter d Knebelschraube

3.

Den Luftfilter entfernen und den Entleerungsventilschlauch des Kraftstoffsystemmoduls (FSM) abklemmen, indem der Luftfilter gedreht und der Schlauch herausgezogen wird.

3665

4.

Den Luftfilter in warmem Seifenwasser waschen.

5.

Den Filter mit Druckluft trocknen.

6.

Viertakt-Außenbordermotoröl auf ein Tuch geben und das Luftfilterelement damit abtupfen. Ölreste wegwischen. Das Luftfilterelement muss sich feucht anfühlen.

LUFTFILTER EINBAUEN

1.

Kraftstoffsystemmodul (FSM)-Entleerungsventilschlauch am Luftfilter anbringen.

56

WARTUNG

2.

Den Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch anbringen.

3.

Den Luftfilter anbringen und die Knebelschraube gut festziehen.

3665

a b c d

a Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch b Fuel System Module (FSM)

(=Kraftstoffsystemmodul)

Entleerungsventilschlauch

3664 c Filter d Knebelschraube

Kraftstoffsystem

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch Benzinbrand und -explosion verhindern. Alle

Kraftstoffsystem-Wartungsanweisungen strikt befolgen. Den Motor stets abstellen. Bei der Wartung von Teilen des Kraftstoffsystems nicht rauchen und Funken oder offene Flammen vermeiden.

WICHTIG: Zum Auffangen und Aufbewahren von Kraftstoff nur zugelassene Behälter verwenden. Verschütteten

Kraftstoff sofort aufwischen. Material, das zum Aufwischen von Kraftstoff verwendet wurde, in einem zugelassenen

Abfallbehälter entsorgen.

Vor Arbeiten an Teilen des Kraftstoffsystems:

1.

Den Motor abstellen und die Batterie abklemmen.

2.

Die Wartung des Kraftstoffsystems in einem gut belüfteten Bereich durchführen.

3.

Das Kraftstoffsystem nach Abschluss aller Arbeiten auf Kraftstofflecks untersuchen.

57

WARTUNG

KRAFTSTOFFLEITUNG - PRÜFUNG

Die Kraftstoffleitung visuell auf Risse, Verdickung, Lecks, Verhärtung und andere Anzeichen von Alterung oder

Schäden prüfen. Wenn einer oder mehrere dieser Zustände festgestellt werden, muss die Kraftstoffleitung ersetzt werden.

WASSERABSCHEIDENDER KRAFTSTOFFFILTER

HINWEIS: Das Warnsystem wird aktiviert, wenn das Wasser im Kraftstofffilter den Höchststand erreicht. Siehe unterAusstattungsmerkmale und Bedienungselemente - Warnsystem.

Dieser Filter entfernt Feuchtigkeit und Schmutz aus dem Kraftstoff. Wenn der Filterhalter voll ist, kann das Wasser ausgeleert werden. Wenn sich der Filter mit Schmutzresten zusetzt, muss er ausgetauscht werden.

Siehe hierzuInspektions- und Wartungsplan bzgl. des vorgeschriebenen Wartungszeitraums.

Filter ausbauen

1.

Zündschlüssel auf OFF (AUS) drehen.

2.

Die Kraftstoffdampf-Entleerungsventilkappe (grüne Kappe an der Rückseite des Anlassermotors) entfernen.

3470

!

ACHTUNG

Das Kraftstoffdampf-Entlüftungssystem steht unter Druck. Die Ventilbaugruppe mit einem Tuch oder Handtuch bedecken, um Kraftstoff- oder Kraftstoffdampfspray zu verhindern. Den Druck langsam ablassen.

3.

Das Tuch bzw. Handtuch um das Ventil wickeln. Den Druck ablassen, indem der Kern des Ventilendes eingedrückt wird.

58

WARTUNG

4.

Den Filter gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen.

3472 ob01253

Filter ablassen

1.

Den Filterhalter nach oben schieben, um ihn aus der Halterung zu lösen. Die Schläuche und der Kabelbaum können am Filterhalter befestigt bleiben.

2.

Den Filterhalter umdrehen und die Flüssigkeit in einen geeigneten Behälter gießen.

59

WARTUNG ob01263

Filter einbauen

1.

Den Filterhalter an der Halterung positionieren und befestigen.

2.

Dichtring am Filter mit Öl schmieren.

3.

Den Filter aufschrauben und handfest anziehen.

WICHTIG: Visuell auf Kraftstofflecks aus dem Filter prüfen. Dabei den Zündschlüssel auf RUN stellen, um

Kraftstoff in den Filter zu pumpen.

ob01258

Opferanode

Der Außenborder ist an verschiedenen Stellen mit Opferanoden ausgestattet. Eine Anode schützt den

Außenborder vor galvanischer Korrosion, indem sie ihr eigenes Metall anstelle dem des Außenborders der allmählichen Korrosion aussetzt.

Jede Anode muss regelmäßig untersucht werden; dies gilt besonders bei Betrieb in Seewasser, das die Erosion beschleunigt. Die Anode stets ersetzen, bevor sie vollständig verbraucht ist, um diesen Korrosionsschutz zu gewährleisten. Die Anode nicht lackieren oder mit einer Schutzschicht versehen, da sie dadurch ihre Wirksamkeit verliert.

An jeder Seite des Getriebegehäuses befinden sich je zwei Anoden. Eine weitere Anode ist an der Unterseite des

Podests installiert. Zwei weitere Anoden befinden sich jeweils an der Unterseite des Power-Trimm-Gestells.

60

WARTUNG ob01515

Propeller - Austausch

1.

Den Außenborder in die Neutralstellung schalten.

2.

Die Sicherungsbleche an der Propellermutternsicherung gerade biegen.

ob00376

3.

Einen Holzblock zwischen Getriebegehäuse und Propeller klemmen, um den Propeller zu fixieren. Die

Propellermutter entfernen.

ob01672

4.

Den Propeller gerade von der Welle abziehen. Wenn der Propeller an der Welle festsitzt und nicht abgebaut werden kann, muss er von einem Vertragshändler entfernt werden.

5.

Mercury oder Quicksilver Anti-Korrosions- oder 2-4-C-Schmierfett auf die Keile an der Propellerwelle auftragen.

6.

Flo-Torq II Antriebsnabenpropeller - Das vordere Druckstück, die austauschbare Antriebsmuffe, den

Propeller, das hintere Druckstück, die Propellermutternsicherung und die Propellermutter auf der Welle anbringen.

61

a

WARTUNG

b c e f

a Propellermutter b Propellermutternsicherung c Druckstück

d

ob00421 d Propeller e Austauschbare Antriebsmuffe f Vorderes Druckstück

7.

Einen Holzblock zwischen Getriebegehäuse und Propeller schieben und auf Spezifikation festziehen.

Beschreibung

Propellermutter

Nm

75 lb. in.

8.

Die Propellermutter durch Biegen von drei Laschen in die Nuten des Druckstücks sichern.

lb. ft.

55 ob00422

Prüfen und Auswechseln der Zündkerzen

1.

Die oberen und hinteren Motorhauben entfernen. Siehe unterMotorhaube – Ausbau und Einbau.

2.

Die sechs Kabelbaum-Steckverbinder von den Stiftspulenverbindungen abklemmen.

3.

Die Montageschrauben mit einer Drehbewegung entfernen und die Stiftspulen von den Zündkerzen abziehen.

a b c

a Kabelbaumsteckverbinder b Stiftspule c -

3658

Schraube

4.

Zur Inspektion die Zündkerzen ausbauen. Die Zündkerzen auswechseln, wenn die Elektrode verschlissen, die Gewinde des Dichtungsbereichs korrodiert oder der Isolator rau, gerissen, gebrochen oder verschmutzt ist.

62

WARTUNG

5.

Den Elektrodenabstand auf Spezifikation einstellen.

ob01092 ob00680

Zündkerze

Elektrodenabstand 0,8 mm (0.0315 in.)

6.

Meerwasserbetrieb - Eine dünne Schicht Gleitmittel nur auf das Gewinde der Zündkerze auftragen.

7.

Den Zündkerzensitzbereich reinigen.

8.

Vor Einbau der Zündkerzen Schmutz von den Zündkerzensitzen entfernen. Zündkerzen handfest einbauen und um eine Viertelumdrehung oder auf Spezifikation festziehen.

Beschreibung Nm lb. in.

lb. ft.

Zündkerze 27 20

9.

Die Stiftspulen mit einer Drehbewegung an den Zündkerzen anbringen.

10. Die Zündspulen mit den aufbewahrten Schrauben befestigen. Gemäß den Spezifikationen festziehen.

Beschreibung

Schrauben

Nm

8 lb. in.

71

11. Die sechs Kabelbaum-Steckverbinder an die Stiftspulenverbindungen anschließen.

lb. ft.

a b c

a Kabelbaumsteckverbinder b Stiftspule

12. Die hinteren und oberen Motorhauben wieder anbringen.

3658 c Schraube

63

WARTUNG

Sicherungen - Auswechseln

Die elektrischen Stromkreise des Außenborders sind durch Sicherungen vor Überlastung geschützt. Ist eine

Sicherung durchgebrannt, die Ursache der Überlast suchen und beheben. Andernfalls kann die Sicherung erneut durchbrennen.

1.

Die obere Motorhaube entfernen. Siehe unterMotorhaube – Ausbau und Einbau Der Sicherungshalter befindet sich an der Steuerbordseite des Motors.

ob01516

2.

Die Plastikabdeckung vom Sicherungshalter entfernen.

3.

Den Sicherungsabzieher vom Sicherungshalter entfernen.

4.

Die vermutliche durchgebrannte Sicherung entfernen, um zu sehen, ob das Silberband zerbrochen ist.

5.

Die Sicherung durch eine neue Sicherung mit der gleichen Amperezahl ersetzen.

ob01252

64

a

WARTUNG

b c

20

20

20

20

20

20

20 d e

a Elektronisches Steuermodul -

20-A-Sicherung b Zündspulen - 20-A-Sicherung c Kraftstoffzufuhr -20-A-Sicherung ob01259 d Ersatzsicherungen - 20-A-Sicherung e Einspritzerstrom - 20-A-Sicherung

DTS Verkabelungssystem

!

VORSICHT

Die Kabelisolation des DTS-Systems nicht spleißen oder mit Messspitzen durchstechen, um schwere oder tödliche Verletzungen durch einen Verlust der Kontrolle über das Boot zu verhindern. Spleißen oder Einstechen führt zu Schäden an der Kabelisolation und zum Eindringen von Wasser. In die Isolation eindringendes Wasser kann zum Ausfall der Verdrahtung und damit zum Verlust der Kontrolle über Gasregelung und Schaltung führen.

Sicherstellen, dass der Kabelbaum nicht in der Nähe von scharfen Kanten, heißen Oberflächen oder beweglichenTeilen verlegt ist.

Sicherstellen, dass alle unbelegten Steckverbinder und Buchsen mit einer Wetterkappe versehen sind.

Sicherstellen, dass die Kabelbäume am Verlegungsweg entlang befestigt ist.

Inspektion des Zubehör-Keilriemens

Den Zusatzzantriebsriemen prüfen und bei einem der folgenden Anzeichen von einem Vertragshändler austauschen lassen:

1.

Risse auf der Rückseite des Riemens oder unten an den Keilrillen.

2.

Übermäßiger Verschleiß am Grund der Keilrillen.

3.

Gummiteil durch Öl aufgequollen.

4.

Riemenoberflächen rauh.

5.

Verschleiß an den Kanten oder Oberflächen des Riemens.

Power-Trimm-Flüssigkeit prüfen

1.

Den Außenborder vollständig nach oben kippen.

2.

Die Kippstützhalterung nach unten drehen.

3.

Den Außenborder absenken, bis die Kippstützhalterung auf dem Podest ruht.

4.

Den Power-Trimm-Einfülldeckel abnehmen. Dieser Deckel kann mit einer Vierteldrehung entfernt werden.

65

a

WARTUNG

b d c

a Kippstützhebel b Power-Trimm-Einfülldeckel c Kippstützhalterung d Podest ob01526

5.

Der Flüssigkeitsstand muss ca.25 mm (1 in.) von der Oberkante des Einfüllstutzens entfernt sein.

Power-Trimm- und Servolenkungsflüssigkeit von Quicksilver oder Mercury Precision einfüllen. Wenn diese

Flüssigkeit nicht zur Verfügung steht, Automatikgetriebeöl (ATF) verwenden.

6.

Den Power-Trimm-Einfülldeckel wieder anbringen. Den Einfülldeckel eine Vierteldrehung festdrehen. Der

Deckel rastet ein. Nicht versuchen, fester zuzudrehen.

Servolenkflüssigkeit prüfen

Die Servolenkungs-Abdeckung und den Einfülldeckel entfernen, um den Flüssigkeitsstand zu prüfen. Die

Flüssigkeit muss bis knapp zur Unterkante der Einfüllöffnung reichen. SAE 0W-30 vollsynthetisches

Servolenkungsöl verwenden, sofern erforderlich.

66

a

WARTUNG

b c

ob01527 a Servolenkungsabdeckung b Einfülldeckel c Füll-/Vollstand

Motoröl wechseln

MOTORÖL-FÜLLMENGE

Die Motoröl-Füllmenge beträgt ca.7,0 Liter (7.4 quarts)

PUMPMETHODE

WICHTIG: Beim Entfernen des Ölfilters kann Verschütten von Öl reduziert bzw. verhindert werden. Deshalb darauf achten, dass der Außenborder aufrecht positioniert ist (nicht gekippt) und dass der Motor kalt ist oder seit mindestens einer Stunde nicht mehr in Betrieb war.

WICHTIG: Die Pumpmethode wird beim Entfernen des Motoröls aus den Motormodellen XXL bevorzugt. Wenn die Ablassmethode verwendet wird, muss ein Ölablassdeflektorwerkzeug verwendet werden, um das Öl von der unteren Spritzplatte in den Behälter abzuleiten.

1.

Außenborder in die vertikale Stellung bringen.

2.

Den Peilstab entfernen und das Adapterrohr der Kurbelölpumpe durch das Loch im Ölpeilstab bis zur

Unterseite des Motorölsumpfs schieben.

3.

Motoröl in einen geeigneten Behälter abpumpen.

ABLASSMETHODE

1.

Außenborder in die vertikale Stellung bringen.

2.

Einen geeigneten Behälter unter dem Motorölsumpfstopfen platzieren. Die Ablassschraube/der Dichtring befindet sich unter der Spritzplatte (Backbordseite des Außenborders).

3.

Die Ablassschraube/den Dichtring lockern und ein optionales Ölablassdeflektorwerkzeug über der

Ablassschraube/dem Dichtring anbringen und auf die Spritzplatte schieben.

67

b

WARTUNG

a

a Ablassschraube/Dichtring ob01264 b Ölablassdeflektorwerkzeug

4.

Die Ablasschraube/den Dichtring entfernen und das Motoröl in den Behälter ablaufen lassen.

5.

Ablassschraube/Dichtring wieder einsetzen.

ÖLFILTERWECHSEL

WICHTIG: Beim Entfernen des Ölfilters kann Verschütten von Öl reduziert bzw. verhindert werden. Deshalb darauf achten, dass der Außenborder aufrecht positioniert ist (nicht gekippt) und dass der Motor kalt ist oder seit mindestens einer Stunde nicht mehr in Betrieb war.

1.

Die Motorhaube abnehmen.

2.

Einen Lappen unter den Ölfilter halten, um verschüttetes Öl zu absorbieren.

3.

Den alten Filter gegen den Uhrzeigersinn herausschrauben.

ob01251

4.

Den Ölfiltermontagesockel reinigen.

5.

Eine dünne Schicht sauberes Öl auf die Filterdichtung auftragen. Kein Schmierfett verwenden.

6.

Den neuen Filter aufschrauben, bis die Dichtung den Sockel berührt und anschließend eine

Dreiviertelumdrehung bis eine volle Umdrehung anziehen.

ÖL EINFÜLLEN

1.

Den Öleinfülldeckel entfernen und das empfohlene Öl bis zum mittleren Stand des Betriebsbereichs einfüllen

(mittlerer Teil des schraffierten Bereichs). Wenn ca.7 Liter (7.4 quarts) hinzugefügt werden, geht der Ölstand in den mittleren Bereich.

68

WARTUNG ob01250

2.

Öleinfülldeckel wieder installieren.

3.

Wenn sich der Außenborder im Wasser befindet bzw. der Kühlwasserspülschlauch angeschlossen ist, den

Motor fünf Minuten lang im Leerlauf laufen lassen, um auf Lecks am Ölfilter zu prüfen.

4.

Motor abstellen und Ölstand prüfen. Siehe unterMotorölstand prüfen und Öl auffüllen.

Getriebeschmierung

Das Getriebeöl beim Auffüllen oder Auswechseln visuell auf Vorhandensein von Wasser prüfen. Wenn Wasser vorhanden ist, kann es sich auf den Boden abgesetzt haben und läuft vor dem Getriebeöl ab, oder es kann sich mit dem Getriebeöl vermischt haben und dem Öl ein milchiges Aussehen verleihen. Wenn Wasser vorhanden ist, muss das Getriebe vom Händler überprüft werden. Wasser im Getriebeöl kann zum vorzeitigen Ausfall von Lagern und bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zur Bildung von Eis und Beschädigung des Getriebes führen.

Das abgelassene Getriebeöl auf Metallpartikel prüfen. Eine kleine Menge Metallpartikel weist auf normalen

Zahnradverschleiß hin. Eine übermäßige Menge von Metallpartikeln oder Spänen kann auf abnormalen

Zahnradverschleiß hinweisen. Dies muss von einem Vertragshändler überprüft werden.

GETRIEBE ENTLEEREN

1.

Den Außenborder in der vertikalen Betriebsstellung positionieren.

2.

Den Propeller abbauen. Siehe unterPropeller - Austausch.

3.

Eine Ölwanne unter den Außenborder stellen.

4.

Die Entlüftungs- und Einfüll-/Ablassschraube entfernen und das Getriebeöl ablassen.

b

a Entlüftungsschraube

a

b Einfüll-/Ablassschraube ob01529

69

WARTUNG

GETRIEBESCHMIERMITTEL-FÜLLMENGE

Das Fassungsvermögen des Getriebes beträgt ca.970 ml (32.8 fl. oz.).

GETRIEBEÖLEMPFEHLUNGEN

Mercury oder Quicksilver Premium oder Hochleistungs-Getriebeschmiermittel.

PRÜFEN DES ÖLSTANDS UND AUFFÜLLEN DES GETRIEBES

1.

Den Außenborder in der vertikalen Betriebsstellung positionieren.

2.

Die Entlüftungsschraube/den Dichtring entfernen.

3.

Einfüll-/Ablassschraube entfernen. Die Schmieröltube in die Einfüllöffnung einführen und das

Getriebegehäuse mit Schmiermittel füllen, bis es aus der Entlüftungsöffnung austritt.

a b

a ob01530 a Entlüftungsöffnung b Einfüllöffnung

WICHTIG: Beschädigte Dichtungsscheiben austauschen.

4.

Kein weiteres Schmiermittel einfüllen. Die Entlüftungsschraube und Dichtungsscheibe anbringen, bevor die

Schmieröltube entfernt wird.

5.

Die Schmieröltube entfernen und die gesäuberte Einfüll-/Ablassschraube und Dichtungsscheibe anbringen.

70

LAGERUNG

Vorbereitung auf die Lagerung

Der Hauptgrund für die Vorbereitung des Außenborders auf die Lagerung ist der Schutz vor Rost, Korrosion und

Schäden durch gefrierendes Wasser im Antrieb.

Die folgenden Verfahren müssen eingehalten werden, um den Außenborder auf die Winterlagerung oder

Langzeitlagerung (ab zwei Monaten) vorzubereiten.

!

ACHTUNG

Den Außenborder niemals (auch nicht kurzzeitig) ohne Wasserdurchfluss an allen

Kühlwasser-Einlassöffnungen im Getriebegehäuse starten oder betreiben, um Beschädigung der

Wasserpumpe (Trockenlauf) oder Überhitzung des Motors zu verhindern.

KRAFTSTOFFSYSTEM

WICHTIG: Alkoholhaltiges Benzin (Ethanol oder Methanol) kann bei der Lagerung Säure bilden und das

Kraftstoffsystem beschädigen. Wenn alkoholhaltiges Benzin verwendet wird, muss soviel des Restbenzins wie möglich aus dem Tank, der Kraftstoffleitung und dem Kraftstoffsystem abgelassen werden.

WICHTIG: Dieser Außenborder ist mit einem geschlossenen Kraftstoffsystem ausgestattet, wenn der Motor nicht läuft. Mit diesem geschlossenen System bleibt der Kraftstoff im Kraftstoffsystem, außer im Kraftstofftank, bei normalen Lagerungszeiten stabil, ohne dass Kraftstoffzusatz eingefüllt werden muss.

Den Kraftstofftank und das Kraftstoffsystem mit behandeltem (stabilisiertem) Kraftstoff befüllen, um die Bildung von lack- und harzartigen Rückständen zu vermeiden. Die nachstehenden Anweisungen befolgen:

Tragbarer Kraftstofftank – Die erforderliche Menge Benzinstabilisator (Anweisungen auf dem Behälter befolgen) in den Kraftstofftank geben. Den Kraftstofftank hin- und herkippen, um den Stabilisator mit dem

Kraftstoff zu vermischen.

Fest eingebaute Kraftstofftanks - Die erforderliche Menge Benzinstabilisator (Anweisungen auf dem Behälter beachten) in einen separaten Behälter schütten und mit circa einem Liter Benzin mischen. Diese Mischung in den Kraftstofftank gießen.

Schutz externer Außenborderteile

Schadstellen im Lack ausbessern. Ausbesserungslack ist beim Vertragshändler erhältlich.

Quicksilver oder Mercury Precision Lubricants Corrosion Guard (Korrosionsschutz) auf die Metalloberflächen

(außer den Opferanoden) sprühen.

Schutz der internen Motorteile

WICHTIG: Das korrekte Verfahren zum Abklemmen der Zündkerzen ist dem Abschnitt „Wartung - Zündkerzen

Prüfen und Austauschen" zu entnehmen.

Die Zündkerzen ausbauen und eine geringe Menge Motoröl auf den Innenbereich der Zylinders sprühen.

Das Schwungrad mehrere Umdrehungen von Hand im Uhrzeigersinn drehen, um das Öl in den Zylindern zu verteilen. Die Zündkerzen und Stiftspulen wieder anbringen.

Motoröl wechseln. Siehe unterWartung - Motoröl wechseln.

Getriebegehäuse

Das Getriebeöl (siehe Wartungsanleitung) wechseln.

Außenbordmotorlage bei der Einlagerung

Lagern Sie den Außenbordmotor in aufrechter (vertikaler) Stellung, so daß sämtliches Wasser aus dem

Außenbordmotor ablaufen kann.

71

LAGERUNG

!

ACHTUNG

Wenn der Außenbordmotor bei Temperaturen unter Null in gekippter Stellung gelagert wird, kann eingeschlossenes Kühlwasser oder eventuell durch den Auspuff eingedrungenes Regenwasser einfrieren und

Motorschäden verursachen.

Lagerung der Batterie

Die Anleitungen des Batterieherstellers für die Lagerung und Wiederaufladung der Batterie befolgen.

Die Batterie aus dem Boot, nehmen und den Batteriewasserstand prüfen. Falls erforderlich, Batterie aufladen.

Die Batterie an einem kühlen, trockenen Ort lagern.

Während der Lagerungszeit regelmäßig den Wasserstand, prüfen und die Batterie aufladen.

72

FEHLERSUCHE

Anlasser dreht den Motor nicht

MÖGLICHE URSACHEN

Not-Stopp-Schalter steht nicht auf RUN (Betrieb).

5-A-Sicherung durchgebrannt. Sicherung des Schaltkreises des DTS Stromversorgungskabelbaums prüfen.

Siehe KapitelWartung .

Außenborder nicht in Neutralstellung.

Ausfall des Schaltbetätigers. „Gear Shift Diff" (Gangschaltungs-Differenz) Fehlermeldung auf System View.

Siehe KapitelWartung .

Schwache Batterie oder lockere bzw. korrodierte Batterieanschlüsse.

Defekter Zündschalter.

Verdrahtung oder elektrischer Anschluss defekt.

Anlassermagnetventil oder untergeordneter Magnetschalter defekt.

Motor springt nicht an

MÖGLICHE URSACHEN

Falsches Startverfahren. Siehe unterBetrieb .

Altes oder verschmutztes Benzin.

Kraftstoffzufuhr zum Motor unterbrochen.

• Kraftstofftank ist leer.

Kraftstofftankentlüftung ist nicht offen oder verstopft.

Kraftstoffleitung ist abgetrennt oder geknickt.

Kraftstofffilter verstopft. Siehe unterWartung .

Kraftstoffpumpe defekt.

• Kraftstofftankfilter verstopft.

Teile der Zündanlage defekt.

Zündkerzen verrußt oder defekt. Siehe unterWartung .

Motor startet, kann aber nicht geschaltet werden

Ausfall des Schaltbetätigers. „Gear Shift Diff" (Gangschaltungs-Differenz) Fehlermeldung auf System View.

Siehe KapitelWartung .

Motor läuft unregelmäßig

MÖGLICHE URSACHEN

Überhitzung - Warnhorn defekt.

Niedriger Öldruck. Ölstand prüfen.

Zündkerzen verrußt oder defekt. Siehe Kapitel Wartung.

Falsche Einstellung.

Dem Motor wird kein Kraftstoff zugeführt.

a.

Kraftstofffilter ist verstopft. Siehe Kapitel Wartung.

b.

Kraftstofftankfilter ist verstopft.

c.

Antisiphon-Ventil an fest eingebauten Kraftstofftanks klemmt.

d.

Kraftstoffleitung ist geknickt oder zusammengedrückt.

Kraftstoffpumpe defekt.

Defektes Zündsystemteil.

73

FEHLERSUCHE

Leistungsabfall

MÖGLICHE URSACHEN

Überhitzung - Warnhorn funktioniert nicht.

Niedriger Öldruck. Ölstand prüfen.

Drosselklappe öffnet sich nicht ganz.

Propeller beschädigt oder falsche Größe.

Falsche Zündeinstellung.

Boot überlastet oder Last falsch verteilt.

Zu viel Wasser in der Bilge.

Bootsboden ist verschmutzt oder beschädigt.

Batterie hält die Ladung nicht

MÖGLICHE URSACHEN

Batterieanschlüsse locker oder korrodiert.

Niedriger Batteriesäurestand.

Verschlissene oder zu schwache Batterie.

Zu viel elektrisches Zubehör.

Gleichrichter, Drehstromgenerator oder Spannungsregler defekt.

Unterbrochener Stromkreis im Generator-Ausgangskabel (gesicherte Verbindung).

74

SERVICEUNTERSTÜTZUNG FÜR BESITZER

Örtlicher Reparaturservice

Bringen Sie Ihren Außenbordmotor stets zu Ihrem örtlichen autorisierten Händler, wenn Wartungs - oder

Reparaturarbeiten anfallen. Nur Ihr Händler verfügt über zertifizierte Mechaniker, das Fachwissen, spezielles

Werkzeug und Ausrüstung sowie die Original - Ersatzteile und Zubehörteile, die zur sachgemäßen Instandsetzung

Ihres Motors erforderlich sind. Er kennt Ihren Motor am besten.

Reparaturservice auf Reisen

Falls Sie von Ihrem Heimathändler entfernt sind und eine Reparatur anfällt, setzen Sie sich mit dem nächstgelegenen autorisierten Händler in Verbindung. Schlagen Sie im Branchenverzeichnis des Telefonbuchs nach, oder rufen Sie die Auskunft an. Wenn Sie aus irgendwelchen Gründen keinen Reparaturdienst erreichen können, setzen Sie sich mit dem nächsten Mercury Marine (International) Marine Power Service Center in

Verbindung.

Ersatzteil - und Zubehöranfragen

Alle Anfragen bezüglich Original-Ersatzteilen und -Zubehör direkt an den örtlichen autorisierten Vertragshändler richten. Vertragshändler haben alle erforderlichen Informationen für die Bestellung von Teilen und Zubehör. Wenn

Sie sich nach Ersatz - oder Zubehörteilen erkundigen, benötigt der Händler die Modell - und Seriennummer, um die richtigen Teile bestellen zu können.

Kundendienst

Wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder an einen anderen autorisierten Händler. Sollten Sie zusätzliche Hilfe benötigen, unternehmen Sie bitte die folgenden Schritte:

1.

Besprechen Sie Ihr Problem mit dem Verkaufs - oder Serviceleiter Ihres Händlers. Wenn Sie dies bereits getan haben, wenden Sie sich direkt an den Inhaber der Firma.

2.

Sollten Sie eine Frage, ein Anliegen oder ein Problem haben, die/das nicht von Ihrem Händler gelöst werden kann, wenden Sie sich an ein Mercury Marine (International) Service Center, eine Marine Power Filiale oder an die Servicestelle des Vertriebshändlers. Sie werden mit Ihrem Händler zusammenarbeiten, um alle

Probleme zu lösen.

Das Servicezentrum wird die folgenden Informationen benötigen:

Ihren Namen und Ihre Anschrift

• Ihre Telefonnummer

Modell - und Seriennummer Ihres Außenbordmotors

Namen und Anschrift Ihres Händlers

Einzelheiten des Problems

Mercury Marine Service Filialen werden auf der nächsten Seite aufgeführt.

Mercury Marine Service Filialen

Sie können telefonisch, schriftlich oder per Telefax Hilfe anfordern.

Bitte geben Sie in Ihrem Brief oder Fax Ihre

Telefonnummer an.

Vereinigte Staaten

Tel.: (920) 929-5040

Fax: (920) 929-5893

Mercury Marine

W6250 W. Pioneer Road

P.O. Box 1939

Fond du Lac, Wi 54936-1939

USA

75

Kanada

Tel.:

Fax:

SERVICEUNTERSTÜTZUNG FÜR BESITZER

(905) 567-6372

(905) 567-8515

Mercury Marine Ltd.

2395 Meadowpine Blvd.

Mississauga, Ontario L5N 7W6

Australien, Pazifik

Tel.:

Fax:

(61) (3) 9791-5822

(61) (3) 9793-5880

81-53-423-2500

81-53-423-2510

Mercury Marine - Japan

283-1 Anshin-cho Hamamatsu

Shizuoka, 435-0005

Japan

Mercury Marine Australia

132-140 Frankston Road

Dandenong, Victoria 3164

Australia

Europa, Mittlerer Osten, Afrika

Tel.:

Fax:

(32) (87) 32 • 32 • 11

(32) (87) 31 • 19 • 65

Marine Power - Europe, Inc.

Parc Industriel de Petit- Rechain

B-4800 Verviers, Belgium

Mexiko, Mittelamerika, Südamerika, Karibik

Tel.:

Fax:

(305) 385-9585

(305) 385-5507

Mercury Marine - Latin America & Caribbean

9010 S.W. 137th Ave.

Suite 226

Miami, FL 33186

U.S.A.

Japan

Tel.:

Fax:

Asien, Singapur

Tel.: 5466160

Fax: 5467789

Mercury Marine Singapore

72 Loyang Way

Singapore, 508762

76

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