IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und

IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10
für Novell NetWare und Red Hat Linux
Installation und Unterstützung
IBM
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10
für Novell NetWare und Red Hat Linux
Installation und Unterstützung
IBM
Hinweis
Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten die allgemeinen Informationen in
„Anhang C. Bemerkungen” auf Seite 83 gelesen werden.
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Die IBM Homepage finden Sie im Internet unter: ibm.com
IBM und das IBM Logo sind eingetragene Marken der International Business Machines Corporation.
Das e-business Symbol ist eine Marke der International Business Machines Corporation
Infoprint ist eine eingetragene Marke der IBM.
ActionMedia, LANDesk, MMX, Pentium und ProShare sind Marken der Intel Corporation
in den USA und/oder anderen Ländern.
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UNIX ist eine eingetragene Marke der Open Group in den USA und/oder anderen Ländern.
Marken anderer Unternehmen/Hersteller werden anerkannt.
Erste Ausgabe (November 2001)
Diese Veröffentlichung ist eine Übersetzung des Handbuchs
IBM FASsT Storage Manager Version 7.10 for Novell Netware and Red Hat Linux Installation and Support Guide,
IBM Teilenummer 25P2578,
herausgegeben von International Business Machines Corporation, USA
© Copyright International Business Machines Corporation 2001
© Copyright IBM Deutschland GmbH 2001
Informationen, die nur für bestimmte Länder Gültigkeit haben und für Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht
zutreffen, wurden in dieser Veröffentlichung im Originaltext übernommen.
Möglicherweise sind nicht alle in dieser Übersetzung aufgeführten Produkte in Deutschland angekündigt und verfügbar; vor Entscheidungen empfiehlt sich der Kontakt mit der zuständigen IBM Geschäftsstelle.
Änderung des Textes bleibt vorbehalten.
Herausgegeben von:
SW TSC Germany
Kst. 2877
November 2001
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . vii
Tabellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ix
Hinweise zu diesem Handbuch
Aufbau des Handbuchs . . . .
Hinweise in diesem Handbuch .
Referenzliteratur . . . . . .
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Kapitel 1. Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Neue Terminologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Softwarepakete . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Softwarepaket ″Storage Manager 7 Client″ . . . . . . . . . . . . .
Softwarepaket ″Storage Manager 7 Agent″ . . . . . . . . . . . . .
Softwarepaket ″Storage Manager 7 Utility″ . . . . . . . . . . . . .
IBMSAN-Treiber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einheitentreiber für IBM FAStT Host Adapter (HA) . . . . . . . . . .
IBM FAStT Management Suite Java . . . . . . . . . . . . . . .
Methoden zur Verwaltung von Speichersubsystemen . . . . . . . . . .
Hostagentenverwaltung (Inbandverwaltung) . . . . . . . . . . . . .
Direkte Verwaltung (Außerbandverwaltung) . . . . . . . . . . . . .
Installationsarten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Neue und vorhandene Speichersubsysteme verwalten, die demselben Host
zugeordnet sind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurationsarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Standardkonfiguration (ohne Cluster) . . . . . . . . . . . . . . .
Clusterserver-Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Systemvoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hardwarevoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Firmware-Voraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Softwarevoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Betriebssystemvoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Kapitel 2. Installationsvorbereitungen . . . . . . . . . . . . .
Verwaltungsmethode der Speichersubsysteme festlegen . . . . . . .
Übersicht über ein Beispielnetzwerk . . . . . . . . . . . . . . .
Netzwerkinstallation vorbereiten. . . . . . . . . . . . . . . . .
Benennung von Speichersubsystemen . . . . . . . . . . . . . .
Hardware-Ethernet-MAC-Adresse für jeden Controller identifizieren . . .
IP-Adressen für Hosts und Controller erhalten . . . . . . . . . . .
DHCP BOOTP-Server installieren . . . . . . . . . . . . . . . .
NetWare-DHCP als BOOTP-kompatiblen Server verwenden . . . . . .
Vorbereitungen: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
DHCP-Services während der Installation von NetWare 5.1 installieren .
DHCP Management Console starten . . . . . . . . . . . . . .
DHCP-Serverobjekt erstellen . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teilnetzobjekt erstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teilnetzadressenbereiche erstellen. . . . . . . . . . . . . . .
IP-Adressenobjekte erstellen . . . . . . . . . . . . . . . . .
DHCP-Server starten . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Microsoft Windows 2000 DHCP als BOOTP-kompatiblen Server verwenden
Installationsanweisungen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
DHCP-Server einrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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. . 29
. . 29
iii
UNIX BOOTP-Server verwenden . . . . . . . . . . . . .
Beispiel für das Bearbeiten einer UNIX BOOTP-Tabelle . . . .
TCP/IP-Protokoll überprüfen und Host- oder DNS-Tabelle definieren
Installationsprozess der Speicherverwaltungssoftware bestimmen .
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32
32
34
Kapitel 3. Software in einer Standardkonfiguration (ohne
Clusterkonfiguration installieren (Novell NetWare) . .
Installationsprozess . . . . . . . . . . . . . . .
Paket ″Storage Manager 7 Client″ installieren . . . . .
Installationsanweisung für ″Storage Manager 7 Client″ .
Paket ″Storage Manager 7 Agent″ installieren . . . . .
Installationsanweisungen . . . . . . . . . . . .
Software ″Storage Manager 7 Utility″ installieren . . . .
Installationsanweisungen . . . . . . . . . . . .
IBMSAN-Treiber installieren . . . . . . . . . . . .
Einheitentreiber für IBM Host Adapter (QL2x00) installieren
IBM FAStT Management Suite Java installieren . . . . .
Cluster) und einer
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40
40
41
41
41
Kapitel 4. Installation abschließen (Novell NetWare) . .
Fenster ″Enterprise Management″ aufrufen . . . . . .
Einheiten hinzufügen. . . . . . . . . . . . . . .
Warnhinweise definieren . . . . . . . . . . . . .
Netzverwaltungsstation für SNMP-Hinweise einrichten .
Alert-Bestimmungsort konfigurieren . . . . . . . .
Fenster ″Subsystem Management″ aufrufen . . . . . .
Speichersubsysteme umbenennen. . . . . . . . . .
Firmware und NVSRAM herunterladen . . . . . . . .
Arrays und logische Laufwerke erstellen . . . . . . .
Hosttyp ändern . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht über heterogene Hosts . . . . . . . . . .
Hostagenten stoppen und starten . . . . . . . . . .
Hostagenten stoppen . . . . . . . . . . . . .
Hostagenten manuell starten . . . . . . . . . . .
Hostagenten automatisch starten . . . . . . . . .
Speichersubsysteme überprüfen . . . . . . . . . .
Andere Aufgaben zur Verwaltung von Speichersubsystemen
NVSRAM-Konfigurations-Scripts anwenden . . . . . .
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durchführen
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Kapitel 5. Betriebssystemunterstützung für Novell NetWare
Einschränkungen bei Novell NetWare . . . . . . . . .
Anzahl der unterstützten logischen Laufwerke . . . . . .
Logische Laufwerke erstellen. . . . . . . . . . . . .
Dienstprogramm ″Hot Add″ verwenden . . . . . . . . .
Dienstprogramm ″Storage Manager 7 Devices″ verwenden .
Komponenten der Speicherverwaltungssoftware deinstallieren
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Kapitel 6. Software in einer Standardkonfiguration installieren (Red Hat
Linux) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Installationsvorbereitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Neuinstallationsvorgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Installation bei vorhandenen Speichersubsystemen . . . . . . . . .
Paket ″Storage Manager 7 Client″ auf einer Linux-Plattform installieren . .
Installationsanweisungen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Installation von ″Storage Manager 7 Client″ überprüfen . . . . . . .
IBM FAStT Management Suite Java installieren . . . . . . . . . . .
Einheitentreiber für IBM Host Adapter (HA) (QLa2x00) installieren . . . .
iv
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
.
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Kapitel 7. Softwareinstallation abschließen (Red Hat Linux) . . . .
Fenster ″Enterprise Management″ aufrufen . . . . . . . . . . .
Speichersubsysteme umbenennen. . . . . . . . . . . . . . .
Firmware und NVSRAM herunterladen . . . . . . . . . . . . .
Arrays und logische Laufwerke erstellen . . . . . . . . . . . .
Hosttyp ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht über heterogene Hosts . . . . . . . . . . . . . . .
Einheiten hinzufügen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Warnhinweise definieren . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Netzverwaltungsstation für SNMP-Warnhinweise einrichten . . . .
Alert-Bestimmungsorte konfigurieren . . . . . . . . . . . . .
Fenster ″Subsystem Management″ aufrufen . . . . . . . . . . .
Andere Aufgaben zur Verwaltung von Speichersubsystemen durchführen
NVSRAM-Konfigurations-Scripts anwenden . . . . . . . . . . .
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70
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72
Kapitel 8. Betriebssystemunterstützung für Red Hat Linux .
Anzahl der unterstützten logischen Laufwerke . . . . . . .
Einschränkungen bei Red Hat Linux . . . . . . . . . .
Logische Laufwerke erstellen. . . . . . . . . . . . .
Komponenten der Speicherverwaltungssoftware deinstallieren
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Anhang A. Datenblatt für Speichersubsystem/Controller . . . . . . . . 77
Anhang B. Informationen, Hilfe und Serviceleistungen
Informationen anfordern . . . . . . . . . . . .
World Wide Web verwenden . . . . . . . . . .
Informationen über Fax . . . . . . . . . . . .
Hilfe und Serviceleistungen anfordern . . . . . . .
Dokumentation und Diagnoseprogramme verwenden .
Serviceleistungen anfordern . . . . . . . . . .
Zusätzliche Serviceleistungen erwerben. . . . . . .
anfordern .
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Anhang C. Bemerkungen . . .
Impressum . . . . . . . . .
Verarbeitung von Datumsangaben .
Marken . . . . . . . . . . .
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Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Inhaltsverzeichnis
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vi
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Abbildungsverzeichnis
1.
2.
3.
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5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
20.
21.
Mit Hostagent verwaltete Subsysteme (Inbandverwaltung) . . . . . . . . . . . . . . .
Direkt verwaltete Speichersubsysteme (Außerbandverwaltung) . . . . . . . . . . . . .
Beispiel für eine Koexistenzinstallation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beispiel für eine Standardkonfiguration (ohne Cluster) . . . . . . . . . . . . . . . .
Beispiel für eine Clusterserver-Konfiguration unter NetWare . . . . . . . . . . . . . .
Beispiel für ein Netzwerk, in dem direkt und durch Hostagenten verwaltete Speichersubsysteme
verwendet werden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Position der Hardware-Ethernet-Adressetiketten (Maschinentyp 3542) . . . . . . . . . .
Entfernen der Frontblende der Controllereinheit (Maschinentypen 3526 und 3552) . . . . . .
Position der Hardware-Ethernet-Adressetiketten (Maschinentypen 3526 und 3552) . . . . .
Wiedereinsetzen der Frontblende der Controllereinheit (Modelle 3526 und 3552) . . . . . .
Fenster ″New Scope Wizard″ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Installationsprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenster ″Initial Automatic Discovery″ bestätigen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenster ″Subsystem Management″ (Modelle 3526 und 3552) . . . . . . . . . . . . .
Fenster ″Subsystem Management″ (Modell 3542) . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenster ″Enterprise Management″ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Installationsprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenster ″Initial Automatic Discovery″ bestätigen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenster ″Enterprise Management″ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenster ″Subsystem Management″ (Maschinentyp 3526 und 3552) . . . . . . . . . . .
Fenster ″Subsystem Management″ (Maschinentyp 3542) . . . . . . . . . . . . . . .
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65
66
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71
vii
viii
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Tabellen
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
Maschinentyp und unterstützte Speicherverwaltungssoftware . . . . . . . . . . . . .
Alte und neue Terminologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurationen für vorhandene Speichersubsysteme . . . . . . . . . . . . . . . .
Voraussetzungen für koexistente Speichersubsysteme . . . . . . . . . . . . . . .
Installationsorte der Softwarekomponenten in einer Standardkonfiguration (ohne Cluster). . .
Installationsorte der Softwarekomponenten in einer Clusterkonfiguration (Novell NetWare) . .
Hardwarevoraussetzungen für Storage Manager 7.10 in einer Novell NetWare- und Red Hat
Linux-Umgebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Installationsvoraussetzungen des Softwarepakets . . . . . . . . . . . . . . . . .
Installieren von Softwarekomponenten in einer Novell Netware- und Red Hat Linux-Umgebung
Zusammenfassung der Arbeitsschritte für die Netzwerkvorbereitung . . . . . . . . . .
Beispiel für ein Datenblatt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Für die Installation des UNIX BOOTP-Servers erforderliche Einträge . . . . . . . . . .
Installationsprozess in einer Standard- oder Clusterkonfiguration bestimmen . . . . . . .
Einschränkungen und Workarounds bei Novell NetWare . . . . . . . . . . . . . .
Installationsprozess bei einer Standardkonfiguration bestimmen . . . . . . . . . . .
Einschränkungen und Workarounds bei Red Hat Linux . . . . . . . . . . . . . . .
Datenblatt für Speichersubsysteme und Controller . . . . . . . . . . . . . . . .
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. 2
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. . 77
ix
x
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Hinweise zu diesem Handbuch
Dieses Handbuch enthält Informationen zur Installation, zur Einrichtung und zur
®
Konfiguration von IBM FAStT (Fibre Array Storage Technology) Storage Manager
Version 7.10 in einer Novell NetWare- und Red Hat Linux-Betriebssystemumgebung. Dieses Handbuch zur Installation und Unterstützung ist für Systemadministratoren bestimmt. Verwenden Sie es für folgende Aufgaben:
v Feststellung der Hardware- und Softwarevoraussetzungen für die Installation der
Speicherverwaltungssoftware.
v Integration der erforderlichen Hardwarekomponenten in Ihr Netzwerk.
v Installation der Speicherverwaltungssoftware.
v Falls erforderlich, Upgrade der Controller-Firmware.
v Bestimmen von Speicherverwaltungsfunktionen, die nur auf Ihre individuelle
Installation zutreffen.
Aufbau des Handbuchs
„Kapitel 1. Einführung” auf Seite 1 verschafft einen Überblick über IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 und beschreibt Methoden der Speichersubsystemverwaltung, Konfigurationsarten, Installationsarten und Installationsvoraussetzungen.
„Kapitel 2. Installationsvorbereitungen” auf Seite 17 beschreibt die Vorbereitung
für
®
DHCP-Sereine Netzwerkinstallation
einschließlich
der
Einrichtung
eines
Microsoft
®
vers, eines UNIX -BOOTP-Servers oder eines NetWare-Servers und erläutert
andere Einrichtungsaufgaben.
„Kapitel 3. Software in einer Standardkonfiguration (ohne Cluster) und einer Clusterkonfiguration installieren (Novell NetWare)” auf Seite 35 erläutert die Vorgehensweise für die Installation der Software in einer Standard-Serverumgebung ohne
Cluster und in einer Clusterserverumgebung.
„Kapitel 4. Installation abschließen (Novell NetWare)” auf Seite 43 beschreibt das
Aufrufen des Fensters ″Enterprise Management″, das Anwenden der NVSRAMKonfigurations-Scripts, das Hinzufügen von Einheiten und die Aufgaben bei der
Subsystemverwaltung.
„Kapitel 5. Betriebssystemunterstützung für Novell NetWare” auf Seite 53 beschreibt
die Einschränkungen des Betriebssystems Novell NetWare.
„Kapitel 6. Software in einer Standardkonfiguration installieren (Red Hat Linux)” auf
Seite 59 erläutert die Vorgehensweise für die Installation der Software in einer
Standardumgebung (Nicht-Cluster-Umgebung).
„Kapitel 7. Softwareinstallation abschließen (Red Hat Linux)” auf Seite 65 beschreibt
das Aufrufen des Fensters ″Enterprise Management″, das Anwenden der NVSRAMKonfigurations-Scripts, das Hinzufügen von Einheiten und die Tasks bei der
Subsystemverwaltung.
„Kapitel 8. Betriebssystemunterstützung für Red Hat Linux” auf Seite 73 beschreibt
die Einschränkungen des Betriebssystems Red Hat Linux.
xi
In „Anhang A. Datenblatt für Speichersubsystem/Controller” auf Seite 77 finden Sie
eine Datenblattvorlage, die Sie zum Erstellen eines Controller-Informationsdatensatzes verwenden können.
In „Anhang B. Informationen, Hilfe und Serviceleistungen anfordern” auf Seite 79 finden Sie Informationen zum Anfordern von Hilfe, Serviceleistungen und technischer
Unterstützung.
„Anhang C. Bemerkungen” auf Seite 83 enthält Produkthinweise und Markeninformationen.
Hinweise in diesem Handbuch
Dieses Handbuch enthält die folgenden Kennzeichnungen zur Hervorhebung von
Informationen:
v Anmerkung
Hiermit gekennzeichnete Hinweise enthalten wichtige Tipps, Anleitungen oder
Ratschläge.
v Wichtig
Hiermit gekennzeichnete Hinweise enthalten Informationen, die Ihnen dabei helfen, schwierige Situationen und Fehler zu vermeiden.
v Achtung
Hiermit gekennzeichnete Hinweise weisen auf die Gefahr der Beschädigung von
Programmen, Einheiten oder Daten hin. Ein mit ″Achtung″ gekennzeichneter Hinweis befindet sich direkt vor der Anweisung oder der Beschreibung der Situation,
in der diese Beschädigung auftreten könnte.
Referenzliteratur
Die folgenden Veröffentlichungen sind im PDF-Format (Portable Document Format)
von Adobe Acrobat auf der IBM FAStT Storage Manager-CD und auf der IBM
Webseite http://www.ibm.com/pc/support/ verfügbar.
v Handbuch ″Installation und Unterstützung″ für IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux (dieses Handbuch)
v Handbuch ″Installation und Unterstützung″ für IBM FAStT Storage Manager Ver®
®
®
sion 7.10 für Microsoft Windows NT und Windows 2000
v IBM FAStT Host Adapter Installation and User’s Guide
v Publikationen im Druckformat für IBM FAStT200 and FAStT200 HA Storage Servers Installation and User’s Guide1
v IBM Netfinity FAStT500 RAID Controller Enclosure Unit Installation Guide
v IBM Netfinity FAStT500 RAID Controller Enclosure Unit User’s Reference
v IBM FAStT Storage Manager Concepts Guide
v IBM FAStT MSJ User’s Guide
v IBM Netfinity Fibre Channel RAID Controller Unit User’s Handbook
1. Im Lieferumfang von IBM FAStT200 Storage Server und FAStT200 High Availability (HA) Storage Server enthalten.
xii
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Kapitel 1. Einführung
Dieses Handbuch enthält Informationen zur Vorbereitung, Installation und Konfiguration und zum Aufrufen von IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 in einer
Novell NetWare- und Red Hat Linux-Betriebssystemumgebung. Bevor Sie mit der
Installation dieses Produkts beginnen, verwenden Sie die folgende Dokumentation:
v Readme.txt-Datei - Lesen Sie zuerst diese Textdatei. Die Readme-Datei befindet
sich im Stammverzeichnis auf der Installations-CD. Die neuesten Installationsund Benutzerinformationen zu Speicherverwaltungssoftware- und -hardwarekomponenten finden Sie auf der IBM Webseite unter http://www.ibm.com/pc/support.
v IBM FAStT Storage Manager Concepts Guide - Verwenden Sie dieses Referenzdokument, um sich mit der Terminologie und den Merkmalen der Software ″IBM
FAStT Storage Manager Version 7.10″ vertraut zu machen. Dieses Handbuch finden Sie entweder auf der Installations-CD oder auf der IBM Webseite
http://www.ibm.com/pc/support.
Wenn Sie den gesamten Installationsprozess beendet haben, lesen Sie die folgenden Onlinehilfefunktionen, in denen Informationen für alle üblichen Betriebssystemumgebungen enthalten sind. Spezifische Installationsinformationen für Novell NetWare oder Red Hat Linux finden Sie in diesem Handbuch.
v Sie können auf die Hilfefunktion über die Fenster ″Enterprise Management″ und
″Subsystem Management″ im ″IBM FAStT Storage Manager Version 7.10″
zugreifen. Klicken Sie in der Funktionsleiste auf Help oder drücken Sie die Taste
″F1″.
v Hilfefenster ″Enterprise Management″ - Verwenden Sie diese Onlinehilfefunktion,
um weitere Informationen zur gesamten Verwaltungsdomäne zu erhalten.
v Hilfefenster ″Subsystem Management″ - Verwenden Sie diese Onlinehilfefunktion, um weitere Informationen zum Verwalten einzelner Speichersubsysteme zu
erhalten.
Bei IBM IBM FAStT Storage Manager
Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat
™
Linux handelt es sich um Java -basierte Tools, die die Verwaltung der IBM Fibre
Array Storage Technologie (FAStT)200 und der FAStT200 HA Storage Server, der
Gehäuse für Netfinity FAStT500 RAID-Controller und der Netfinity Fibre Channel
RAID-Controllereinheit vereinfachen. Frühere Versionen von IBM FAStT Storage
Manager Version 7.10 sind unter dem Namen ″Netfinity Fibre Channel Storage
Manager 7″ bekannt. Die Software ″IBM FAStT Storage Manager Version 7.10″ bietet eine Schnittstelle für die Speicherverwaltung, die auf den von den Controllern
des Speichersubsystems zur Verfügung gestellten Informationen basiert. Sie können die Speicherverwaltungssoftware auf einer Verwaltungsstation installieren, d. h.
dem System, das das gesamte Netzwerk bzw. einen Teil des Netzwerks verwaltet.
Die Verwaltungsstation kommuniziert durch ein Netzverwaltungsprotokoll, wie z. B.
SNMP (Simple Network Management Protocol), mit den Netzverwaltungsagenten
auf dem verwalteten Knoten. Wenn Sie ein Speichersubsystem verwalten, das die
auf einer Verwaltungsstation installierte Clientsoftware verwendet, werden die
Befehle an die Controller des Speichersubsystems gesendet. Die Controller-Firmware enthält die erforderlichen Informationen, um die Speicherverwaltungsbefehle
auszuführen. Der Controller überprüft die Gültigkeit der Befehle, führt die Befehle
aus und sendet Status- und Konfigurationsdaten an die Clientsoftware zurück. Die
in diesem Handbuch verwendeten Begriffe ″Speicherverwaltungssoftware″ und
″Storage Manager 7.10″ beziehen sich auf die Software ″IBM FAStT Storage Manager Version 7.10″ für Novell NetWare und Red Hat Linux. Die Komponenten der
Speicherverwaltungssoftware werden einzeln benannt.
1
Neue Terminologie
Wenn Sie einen Upgrade einer älteren Version der Software IBM FAStT Storage
Manager durchführen, werden Sie feststellen, dass die Ihnen bekannte Terminologie
sich teilweise geändert hat. Es ist sehr wichtig, dass Sie sich mit der neuen Terminologie vertraut machen. Tabelle 1 enthält eine Liste von Maschinentypen und der
unterstützten Speicherverwaltungssoftware. Tabelle 2 enthält eine Liste mit Abweichungen zwischen der alten und der neuen Terminologie. Weitere Informationen finden Sie im IBM FAStT Storage Manager Concepts Guide.
Tabelle 1. Maschinentyp und unterstützte Speicherverwaltungssoftware
Produktname
Maschinentyp
Modell
ProduktRelease
und Firmware-Version
Unterstützte
Version der
Speicherverwaltungssoftware
IBM FAStT200
3542
1RU
4.x
7.02, 7.10
IBM FAStT200 HA
3542
2RU
4.x
7.02, 7.10
Netfinity Fibre Channel RAID
Controllereinheit
3526
1RU
3.x, 4.x
6.22, 7.0, 7.01,
7.02, 7.10
Netfinity FAStT500 RAID ControllerGehäuseeinheit
3552
1RU
4.x
7.0, 7.01, 7.02,
7.10
Anmerkung: Die Produkt-Firmware muss in der Version 04.xx vorliegen, um mit
″Storage Manager Version 7.10″ kompatibel zu sein.
Tabelle 2. Alte und neue Terminologie
Bezeichnung in früheren Versionen
Neue Bezeichnung
RAID-Modul
Speichersubsystem
Laufwerkgruppe
Array
1
Nummer der logischen Einheit (LUN)
Logisches Laufwerk
Im ″Storage Manager 7.10″ bezieht sich die Bezeichnung LUN (Logical Unit Number) auf
eine logische Adresse, die vom Host verwendet wird, um auf ein bestimmtes logisches Laufwerk zuzugreifen.
1
Beim Lesen dieses Handbuchs ist es wichtig, zwischen den beiden folgenden
Bezeichnungen zu unterscheiden:
Verwaltungsstation
Eine Verwaltungsstation ist ein System, das zur Verwaltung des Speichersubsystems verwendet wird. Dieses System muss nicht über den Fibre
Channel-E/A-Pfad an das Speichersubsystem angeschlossen werden.
Host und Host-Computer
Die Bezeichnungen Host und Host-Computer werden in diesem Handbuch
synonym verwendet. Beide Bezeichnungen beziehen sich auf ein System,
das direkt über einen Fibre Channel-E/A-Pfad an das Speichersubsystem
angeschlossen ist. Dieses System wird dazu verwendet, Daten (gewöhnlich in Form von Dateien) aus dem Speichersubsystem zu übertragen.
Anmerkung: Ein System kann gleichzeitig als Verwaltungsstation und als Host dienen.
2
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Softwarepakete
Storage Manager 7.10 enthält die folgenden Softwarepakete für eine Novell NetWare-Umgebung:
v Storage Manager 7 Client (SM7client)
v Storage Manager 7 Agent (SM7agent)
v Storage Manager 7 Utility (SM7util)
v Treiber für IBM Storage Area Network (IBMSAN)
v Einheitentreiber für IBM Host Adapter (HA) (QL2x00)2
v IBM FAStT Management Suite Java (FAStT MSJagent)3
Storage Manager 7.10 enthält die folgenden Softwarepakete für eine Red Hat
Linux-Umgebung:
v Storage Manager 7 Client (SM7client)
v IBM FAStT Management Suite Java (FAStT MSJ)4
v Einheitentreiber für IBM Host Adapter (HA) (QLa2x00)
5
Softwarepaket ″Storage Manager 7 Client″
Die Komponente ″Storage Manager 7.10 Client″ (SM7client) liefert die grafische
Benutzeroberfläche für die Verwaltung von Speichersubsystemen über das Ethernet-Netz oder vom Host aus. Das Programm ″SM7client″ besteht aus zwei Hauptkomponenten:
v Enterprise Management. Sie können die Komponente ″Enterprise Management″
dazu verwenden, um Speichersubsysteme innerhalb der Verwaltungsdomäne hinzuzufügen, zu entfernen und zu überwachen.
v Subsystem Management. Sie können die Komponente ″Subsystem Management″ dazu verwenden, die Komponenten eines einzelnen Speichersubsystems
zu verwalten.
Softwarepaket ″Storage Manager 7 Agent″
Das Paket mit ″Storage Manager 7.10 Agent″ (SM7agent) enthält die Hostagentensoftware. Verwenden Sie die Hostagentensoftware, um Speichersubsysteme über
die Fibre Channel-Verbindung des Hosts zu verwalten. Die Hostagentensoftware
erhält Anfragen von einer Verwaltungsstation, die mit einem Host über eine Netzverbindung verbunden ist, und leitet die Anfragen über den Fibre Channel-E/A-Pfad
an die Speichersubsystem-Controller weiter. Weitere Informationen zum Verwalten
der Speichersubsysteme durch den Hostagenten finden Sie unter „Hostagentenverwaltung (Inbandverwaltung)” auf Seite 5.
Softwarepaket ″Storage Manager 7 Utility″
Verwenden Sie das Softwarepaket ″Storage Manager 7 Utility″ (SM7util), um neue
logische Laufwerke zu registrieren und dem Betriebssystem zuzuweisen. Das Softwarepaket ″Storage Manager 7 Utility″ ist auf allen Hosts mit dem Betriebssystem
2. Der IBM HA-Treiber ist nicht auf der Installations-CD für IBM FAStT Storage Manager enthalten. Weitere Informationen finden Sie
im Handbuch IBM FAStT Host Adapter Installation and User’s Guide oder auf der IBM Webseite http://www.ibm.com/pc/support/.
3. Installationsanweisungen erhalten Sie im Handbuch IBM FAStT MSJ User’s Guide.
4. Diese Software können Sie auf einer Verwaltungsstation und einem Host installieren. Installationsanweisungen erhalten Sie im
Handbuch IBM FAStT MSJ User’s Guide.
5. Der IBM HA-Treiber ist nicht auf der Installations-CD für IBM FAStT Storage Manager enthalten. Weitere Informationen finden Sie
im Handbuch IBM FAStT Host Adapter Installation and User’s Guide oder auf der IBM Webseite http://www.ibm.com/pc/support/.
Kapitel 1. Einführung
3
Novell NetWare installiert. Die Hosts sind über die Fibre Channel-Verbindung an
das Speichersubsystem angeschlossen. Das Softwarepaket ″Storage Manager 7
Utility″ enthält die folgenden beiden Komponenten:
v Dienstprogramm ″Hot Add″. Das Dienstprogramm ″Hot Add″ ermöglicht Ihnen
die Registrierung neuer logischer Laufwerke beim Betriebssystem. Weitere Informationen zur Verwendung des Dienstprogramms ″Hot Add″ in einer Novell Netware-Umgebung finden Sie unter „Dienstprogramm ″Hot Add″ verwenden” auf
Seite 55.
v Dienstprogramm ″SM7devices″. Sie können das Dienstprogramm
″SM7devices″ verwenden, um logischen Laufwerken des Speichersubsystems
Einheitennamen des Betriebssystems zuzuordnen. Weitere Informationen zur
Verwendung des Dienstprogramms ″SM7devices″ in einer Novell Netware-Umgebung finden Sie unter „Dienstprogramm ″Storage Manager 7 Devices″
verwenden” auf Seite 56.
IBMSAN-Treiber
Der Treiber für IBM Storage Area Network (IBMSAN) wird in einer Novell NetWareUmgebung verwendet, um Unterstützung für Multipath-E/A für den Speicher-Controller zur Verfügung zu stellen. Bei dem IBMSAN-Treiber handelt es sich um eine
CDM-Komponente (Custom Device Module), die zusammen mit dem Einheitentreiber für IBM FAStT Host Adapter installiert wird. Wenn am E/A-Pfad ein Fehler
auftritt, sendet der Treiber die E/A-Anforderungen über einen Alternativpfad, und
das logische Laufwerk wird durch AVT (Auto-Volume Transfer) innerhalb des FAStT
Storage Servers verschoben.
Einheitentreiber für IBM FAStT Host Adapter (HA)
Durch die Einheitentreiber für IBM FAStT Host Adapter (QL2x00 für NetWare und
QLa2X00 für Red Hat Linux) kann das Betriebssystem mit dem Hostadapter kommunizieren. Beim IBM FAStT Host Adapter handelt es sich um einen leistungsstarken, Bus-Master-fähigen Hostadapter mit direktem Speicherzugriff (DMA - Direct
Memory Access), der für Systeme im oberen Leistungsbereich eingesetzt werden
kann. Der IBM FAStT Host Adapter unterstützt alle Fibre Channel-Peripheriegeräte,
die PLDA (Private-Loop Direct Attach) und FLA (Fabric-Loop Attach) unterstützen.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Handbuch IBM FAStT Host Adapter
Installation and User’s Guide und auf der IBM Webseite
http://www.ibm.com/pc/support. Auf dieser Webseite finden Sie auch die aktuelle
Readme-Datei und die aktuellen Multipath-E/A-Einheitentreiber.
IBM FAStT Management Suite Java
IBM FAStT Management Suite Java (FAStT MSJ) ist im Softwarepaket von IBM
FAStT Storage Manager enthalten. Diese Funktion stellt Multipath-E/A-Einheitentreiber für Linux zur Verfügung. IBM FAStT Management Suite Java basiert auf
einem Treiber, der sich über dem Hardwaretreiber befindet, und kann für jedes logische Laufwerk mit einem bevorzugten und einem alternativen Pfad konfiguriert werden. Wenn am E/A-Pfad ein Fehler auftritt, sendet der Treiber die E/A-Anforderungen über einen Alternativpfad und das logische Laufwerk wird durch AVT (AutoVolume Transfer) innerhalb des FAStT Storage Servers verschoben. Der IBM FAStT
Management Suite Java Agent (FAStT MSJagent) wird auf einem NetWare-System
installiert und kann anschließend von einer Verwaltungsstation aus konfiguriert werden, auf der IBM FAStT Management Suite Java ausgeführt wird.
Weitere Informationen zur Installation des Diagnoseprogramms für Linux und NetWare enthalten Sie im Handbuch IBM FAStT MSJ User’s Guide.
4
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Methoden zur Verwaltung von Speichersubsystemen
Die Speicherverwaltungssoftware bietet zwei Möglichkeiten für die Verwaltung von
Speichersubsystemen: die Verwaltung über Hostagenten (Inbandverwaltung) und
die direkte Verwaltung (Außerbandverwaltung). Abhängig von den spezifischen
Speichersubsystemkonfigurationen können Sie entweder eine der beiden oder
beide Methoden gleichzeitig verwenden.
Hostagentenverwaltung (Inbandverwaltung)
Wenn Sie die Hostagentenverwaltung (Inbandverwaltung) verwenden, verwalten Sie
die Speichersubsysteme über den Fibre Channel-E/A-Pfad zum Host. Die Verwaltungsinformationen können im Host verarbeitet oder über die Netzverbindung an die
Verwaltungsstation weitergeleitet werden. Siehe auch Abb. 1 auf Seite 6.
Anmerkung: Die Hostagentenverwaltung (Inbandverwaltung) kann nicht auf LinuxPlattformen verwendet werden.
Die Verwaltung von Speichersubsystemen mit der Hostagentenverwaltung bietet die
folgenden Vorteile:
v Sie benötigen keine Ethernet-Kabel zu den Controllern.
v Sie benötigen keinen DHCP BOOTP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol), um die Speichersubsysteme mit dem Netzwerk zu verbinden.
v Sie müssen die Controller-Netzkonfigurationsaufgaben, wie in „Kapitel 2.
Installationsvorbereitungen” auf Seite 17 beschrieben, nicht ausführen.
v Wenn Sie Einheiten hinzufügen, brauchen Sie nur einen Hostnamen oder eine
IP-Adresse für den Host und nicht für die einzelnen Controller in einem Speichersubsystem angeben. Dem Host zugeordnete Speichersubsysteme werden automatisch erkannt.
Die Verwaltung von Speichersubsystemen mit der Hostagentenverwaltung hat die
folgenden Nachteile:
v Sie können eine Nummer der logischen Einheit (LUN - Logical Unit Number)
weniger verwenden als die maximal zulässige Anzahl für das von Ihnen verwendete Betriebssystem und den Hostadapter.
v Für die Hostagentenverwaltung ist ein spezielles logisches Laufwerk erforderlich,
das als Zugriffsdatenträger bezeichnet wird, um mit den Controllern im Speichersubsystem zu kommunizieren.
v Wenn Sie einen Upgrade der Controller-Firmware von Version 3.x auf Version 4.x
ausführen und für das Hostsystem bereits die maximale Anzahl der LUNs konfiguriert ist, müssen Sie eine LUN für die Verwendung als Zugriffsdatenträger freigeben.
Wichtig: Für den Zugriffsdatenträger wird eine der Nummern der logischen Einheiten (LUN - Logical Unit Number) verwendet. Unter dem Betriebssystem Novell NetWare kann die maximale Anzahl von LUNs verwendet werden, wenn bestimmte
Support Packs installiert und bestimmte Hostadapter verwendet werden. Wenn für
den Host bereits die maximale Anzahl der LUNs konfiguriert ist, verwenden Sie entweder die direkte Verwaltungsmethode oder geben Sie eine LUN für die Verwendung des Zugriffsdatenträgers frei. Weitere Informationen zu einer bestimmten Konfiguration finden Sie unter „Betriebssystemvoraussetzungen” auf Seite 16. Für
weitere Unterstützung wenden Sie sich an einen Mitarbeiter des IBM Kundendienstes.
Kapitel 1. Einführung
5
Speichersubsysteme
Controller
Host-AgentSoftware
ausführen
Controller
Host-Computer
Fibre Channel-E/A Pfad
Controller
Controller
Speichersubsysteme
Netzwerk
Anmerkung: Der Host kann
auch als Verwaltungsstation
eingesetzt werden
Verwaltungsstation
(eine oder mehrere)
Abbildung 1. Mit Hostagent verwaltete Subsysteme (Inbandverwaltung)
Direkte Verwaltung (Außerbandverwaltung)
Wenn Sie die direkte Verwaltung (Außerbandverwaltung) verwenden, können Sie
Speichersubsysteme direkt über das Netzwerk durch die Ethernet-Verbindung zu
den einzelnen Controllern verwalten. Um das Speichersubsystem durch EthernetVerbindungen zu verwalten, müssen Sie die IP-Adresse und den Hostnamen für
jeden Controller definieren und ein Kabel an die Ethernet-Anschlüsse der einzelnen Speichersubsystem-Controller anschließen. Siehe auch Abb. 2 auf Seite 7.
Anmerkung: Sie können die direkte Verwaltung (Außerbandverwaltung) für die
Betriebssysteme Novell NetWare oder Red Hat Linux verwenden.
Die Verwaltung von Speichersubsystemen mit der direkten Verwaltung (Außerbandverwaltung) bietet die folgenden Vorteile:
v Durch die Ethernet-Verbindungen zu den Controllern kann eine Verwaltungsstation, auf der das Programm ″SM7client″ ausgeführt wird, Speichersubsysteme
verwalten, die an einen Host mit Novell NetWare, Linux oder einem anderen
Betriebssystem angeschlossen sind, das von Storage Manager 7.10 unterstützt
wird.
v Sie müssen keinen Zugriffsdatenträger verwenden, um mit den Controllern zu
kommunizieren, wie es bei Verwendung der Hostagentensoftware der Fall ist. Sie
können die maximale Anzahl der LUNs konfigurieren, die von dem von Ihnen verwendeten Betriebssystem und dem Hostadapter unterstützt werden.
6
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Die Verwaltung von Speichersubsystemen mit der direkten Verwaltung (Außerbandverwaltung) hat die folgenden Nachteile:
v Zwei Ethernet-Kabel sind erforderlich, um beide Speichersubsystem-Controller
mit dem Netzwerk zu verbinden.
v Wenn Sie Einheiten hinzufügen, müssen Sie für jeden Controller eine IP-Adresse
oder einen Hostnamen angeben.
v Ein DHCP BOOTP-Server und vorbereitende Arbeitsschritte am Netzwerk sind
erforderlich. Eine Zusammenfassung der vorbereitenden Arbeitsschritte finden
Sie in Tabelle 10 auf Seite 19.
Abb. 2 zeigt ein System, in dem die Speichersubsysteme direkt verwaltet werden.
Controller
Controller
Host
Fibre Channel-E/A-Pfad
Controller
Controller
Speichersubsysteme
Ethernet
Verwaltungsstation
(eine oder mehrere)
Abbildung 2. Direkt verwaltete Speichersubsysteme (Außerbandverwaltung)
Installationsarten
Wählen Sie für die Installation von Storage Manager 7.10 in der folgenden Liste die
Installationsart aus, die der Konfiguration in Ihrem Unternehmen entspricht.
v Neue Speichersubsystemumgebung. Es sind keine Speichersubsysteme vorhanden. In diesem Fall installieren Sie neue Speichersubsysteme auf den Controllern der Maschinentypen 3526, 3542 oder 3552, indem Sie die Firmware-Version 04.01.xx verwenden und anschließend diese neuen Speichersubsysteme mit
Storage Manager 7.10 verwalten. Weitere Informationen zu dieser Installation
erhalten Sie unter „Konfigurationsarten” auf Seite 9.
v Vorhandene Speichersubsystemumgebung. Es sind Speichersubsysteme vorhanden. In Tabelle 3 auf Seite 8 erfahren Sie, wie Sie diese vorhandenen
Speichersubsysteme verwalten können.
Kapitel 1. Einführung
7
Tabelle 3. Konfigurationen für vorhandene Speichersubsysteme
Vorhandene Speichersubsysteme mit:
Optionen
Maschinentyp 3526 mit Controllern, auf denen die Firmware-Version 3.x ausgeführt
wird.
Option 1 — Upgrade der Controller-Firmware zu Version
04.01.xx durchführen und die Speichersubsysteme mit Storage Manager 7.10 verwalten. Weitere Informationen zum
Migrationsprogramm erhalten Sie in der Readme-Datei auf
der IBM Webseite http://www.ibm.com/pc/support; fahren Sie
anschließend wie unter „Konfigurationsarten” auf Seite 9
beschrieben fort.
Option 2 — Neue Speichersubsysteme installieren und sie
demselben Host zuordnen wie die vorhandenen Speichersubsysteme. Diese vorhandenen und neuen Speichersubsysteme werden als koexistente Speichersubsysteme
bezeichnet. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
„Neue und vorhandene Speichersubsysteme verwalten, die
demselben Host zugeordnet sind”.
Option 3 — Weiterhin Version 6.22 der Speicherverwaltungssoftware verwenden, um diese Speichersubsysteme zu verwalten, wenn diese anderen Hosts zugeordnet sind als die
Speichersubsysteme, die mit Storage Manager 7.10 verwaltet
werden.
Neue und vorhandene Speichersubsysteme verwalten, die demselben
Host zugeordnet sind
Bei der Installation von Storage Manager 7.10 müssen Sie festlegen, wie Sie die
bereits vorhandenen Speichersubsysteme verwenden möchten. Bereits vorhandene
Speichersubsysteme sind koexistente Speichersubsysteme, wenn sie demselben
Host zugeordnet sind wie Speichersubsysteme, die mit Storage Manager 7.10 verwaltet werden, und wenn die in Tabelle 4 beschriebenen Voraussetzungen erfüllt
sind.
Tabelle 4. Voraussetzungen für koexistente Speichersubsysteme
Vorhandene Speichersubsysteme
Neue oder aufgerüstete Speichersubsysteme
v Verwendung der Firmware Version 3.01.x
v Verwendung der Firmware Version
04.01.xx
v Verwaltung mit Version 6.22 der Speicherverwaltungssoftware
Anmerkung: Firmware- und Softwareversionen
sind die Versionen, die mindestens für Controller
(Maschinentyp 3526) erforderlich sind, damit diese
mit neuen oder aufgerüsteten Speichersubsystemen
koexistieren können.
8
v Verwaltung mit Storage Manager
7.10
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Abb. 3 zeigt ein Beispiel für eine Umgebung mit koexistenten
Speichersubsystemen.
Version 7.10 der Client-Speicherverwaltungssoftware muss auf
einer Verwaltungsstation oder
auf einem Host installiert werden.
Speichersubsysteme
Verwaltungsstation
(eine oder mehrere)
Firmware Version
3.01.x (mindestens)
Host-Agent
Controller
Controller
Host
Firmware Version 4.x
Fibre Channel-E/A-Pfad
Ethernet
Controller
Controller
Client-Software
Speichersubsysteme
Verwaltungsstation
(eine oder mehrere)
Abbildung 3. Beispiel für eine Koexistenzinstallation
Konfigurationsarten
Bei der Installation von Storage Manager 7.10 können Sie zwischen zwei
Konfigurationsarten wählen:
v Standardkonfiguration (ohne Cluster). Siehe auch „Standardkonfiguration (ohne
Cluster)”.
v Clusterserver-Konfiguration. Siehe auch „Clusterserver-Konfiguration” auf Seite 12.
Standardkonfiguration (ohne Cluster)
Tabelle 5 auf Seite 10 gibt an, wo die Softwarekomponenten der Speicherverwaltung in einer Standardkonfiguration (ohne Cluster) installiert werden. Abb. 4
auf Seite 11 zeigt ein Beispiel für eine Standardkonfiguration (ohne Cluster).
Kapitel 1. Einführung
9
Tabelle 5. Installationsorte der Softwarekomponenten in einer Standardkonfiguration (ohne
Cluster)
Softwarekomponente
Installationsort
Storage Manager
7.10 Client
(SM7client)
Sie können das ClientPaket an folgenden
Orten installieren:
Anmerkungen
v Verwaltungsstationen: Wenn Sie die
SM7client-Software auf mindestens einer
Verwaltungsstation installieren, können
v Linux- und NetWareSie die Speichersubsysteme entweder
Verwaltungsstation
direkt über Ethernet-Verbindungen zu
(bei direkter Verwalden Controllern, über das Netzwerk mit
tung oder bei Verwaldem Host durch den Hostagenten oder
tung über
durch eine Kombination beider Methoden
Hostagenten)
verwalten.
v Linux- und NetWareHost (bei direkter
Verwaltung oder bei
Verwaltung über
Hostagenten)
v Host in einer direkt verwalteten Konfiguration mit Controllern: Wenn Sie
Speichersubsysteme direkt über
Ethernet-Verbindungen zu den Controllern und über das Netzwerk verwalten
möchten, müssen Sie die SM7client-SoftAnmerkung: NetWare
ware auf dem Host installieren. Dabei
unterstützt die direkte
muss der Host nicht mit dem Netzwerk
Verwaltung und die Ververbunden sein, wenn die Hostagentenwaltung über
software installiert ist. Auf dem Host
Hostagenten. Linux
muss die TCP/IP-Software installiert sein,
unterstützt nur die
und Sie müssen dem Host eine statische
direkte Verwaltung.
IP-Adresse zuordnen.
v Host in einer durch Hostagenten verwalteten Konfiguration mit Controllern: Wenn Sie die SM7client-Software in
einer alternativen und nicht netzwerkfähigen Controller-Konfiguration installieren, können Sie die mit dem Host
verbundenen Speichersubsysteme über
einen Fibre Channel-E/A-Pfad verwalten.
Anmerkung: Sie müssen eine IP-Adresse
bei der direkten Verwaltung und bei der Verwaltung über Hostagenten zuordnen.
10
Storage Manager
7.10 Agent
(SM7agent)
NetWare-Host
Installieren Sie die SM7agent-Software, um
Speichersubsysteme mit dem Host, auf dem
NetWare ausgeführt wird, über Fibre
Channel-Verbindungen zu verwalten.
Storage Manager
7.10 Utility (SM7util)
NetWare-Host
Die Software ″Storage Manager 7 Utility″
enthält die Dienstprogramme ″Hot Add″ und
″Storage Manager 7 Devices″.
IBM FAStT Management Suite Java
(FAStT MSJ)
Linux-Host und
-Verwaltungsstation,
NetWare-Verwaltungsstation
Die Komponente ″IBM FAStT Management
Suite Java″ wird für die Verwaltung des
Multipath-Treibers benötigt. Weitere Informationen erhalten Sie im Handbuch IBM
FAStT MSJ User’s Guide.
Einheitentreiber für
IBM FAStT Host
Adapter (HA)
Linux-Host, NetWareHost
Weitere Informationen erhalten Sie in IBM
FAStT Host Adapter Installation and User’s
Guide.
IBMSAN-Treiber
NetWare-Host
Ermöglicht automatische Fibre ChannelMultipath-Funktionen für Speichersubsysteme mit NetWare.
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Tabelle 5. Installationsorte der Softwarekomponenten in einer Standardkonfiguration (ohne
Cluster) (Forts.)
Softwarekomponente
Installationsort
Anmerkungen
IBM FAStT Management Suite Java
Agent (QLRemote)
Linux-Host, NetWareHost
Bietet eine Schnittstelle zwischen der
Anwendung ″FAStT MSJ″ und dem HostBetriebssystem. Weitere Informationen
erhalten Sie im Handbuch IBM FAStT
MSJ User’s Guide.
In der folgenden Abbildung wird ein Beispiel für eine Standardkonfiguration (ohne
Cluster) dargestellt.
Speichersubsysteme
Controller
Einheitentreiber für FAStT MSJ
und FAStT HA, SM7util und Treiber
für Hostagent IBM SAN (NetWare)
Controller
Host
Fibre Channel-E/A-Pfad
Controller
Controller
Speichersubsysteme
Die Client-Software wird
auf mindestens einer
Verwaltungsstation oder
auf dem Host-Computer
installiert.
Ethernet
Verwaltungsstation
FAStT MSJ (NetWare und Linux)
Abbildung 4. Beispiel für eine Standardkonfiguration (ohne Cluster)
Kapitel 1. Einführung
11
Clusterserver-Konfiguration
In der folgenden Tabelle werden die Komponenten der Speicherverwaltungssoftware beschrieben, die in einer Clusterserver-Umgebung installiert werden, wenn Sie
das Betriebssystem Novell NetWare verwenden. Ein Beispiel für eine Clusterkonfiguration finden Sie in Abb. 5 auf Seite 13.
Wichtig: Stellen Sie sicher, dass alle Komponenten der Speicherverwaltungssoftware auf jedem Server im Cluster installiert werden.
Tabelle 6. Installationsorte der Softwarekomponenten in einer Clusterkonfiguration (Novell
NetWare)
Softwarekomponente
Installationsort
Anmerkungen
Storage Manager 7.10
Client (SM7client)
Sie können das Paket
″SM7client″ an folgenden Orten installieren:
v Verwaltungsstationen: Wenn Sie die
SM7client-Software auf mindestens
einer Verwaltungsstation installieren,
können Sie die Speichersubsysteme
entweder direkt über Ethernet-Verbindungen zu den Controllern, über das
Netzwerk mit dem Host durch den
Hostagenten oder durch eine Kombination beider Verwaltungsmethoden verwalten.
v Verwaltungsstation
(bei direkter Verwaltung oder bei Verwaltung über
Hostagenten)
v Knoten 01 und 02
(bei direkter Verwaltung oder bei Verwaltung über
Hostagenten)
12
v Knoten 01 und 02: Wenn Sie das Programm ″SM7client″ auf den Clusterservern (Knoten 01 und 02) installieren,
muss der Server nicht mit dem Netzwerk verbunden werden, wenn die
Hostagentensoftware installiert ist. Auf
dem Host muss jedoch TCP/IP-Software installiert sein, und Sie müssen
dem Clusterserver eine statische IPAdresse zuordnen.
Storage Manager 7.10
Agent (SM7agent)
Knoten 01 und 02
Installieren Sie die Software von
″SM7agent″, um Speichersubsysteme mit
dem Host über die Fibre Channel-Verbindungen zu verwalten.
Storage Manager 7.10
Utility (SM7util)
Knoten 01 und 02
Im Softwarepaket ″Storage Manager 7
Utility″ sind wichtige Dienstprogramme enthalten, die für den Betrieb der Speicherverwaltungssoftware erforderlich sind.
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Abb. 5 zeigt ein Beispiel für eine Clusterserver-Konfiguration.
Agent für FAStT MSJ, Einheitentreiber für FAStT HA,
SM7util, IBM SAN-Treiber und SM7agent
Ethernet
Cluster-Server,
Knoten 01
Cluster-Server,
Knoten 02
Die "SM7client"-Software
wird auf mindestens einer
Verwaltungsstation oder auf
den Cluster-Servern installiert.
Verwaltungsstation
(eine oder mehrere)
Verwalteter Hub
oder Switch
Fibre Channel-E/A-Pfad
Controller
Controller
Speichersubsysteme
Abbildung 5. Beispiel für eine Clusterserver-Konfiguration unter NetWare
Systemvoraussetzungen
In diesem Abschnitt erhalten Sie detaillierte Informationen zu Hardware-, Softwareund Betriebssystemvoraussetzungen für Storage Manager 7.10.
Hardwarevoraussetzungen
Tabelle 7 auf Seite 14 zeigt die Hardwarevoraussetzungen, die für die Installation
von Storage Manager 7.10 in einer Novell NetWare- und Red Hat Linux-Umgebung
erforderlich sind. Aktuelle Informationen zu Hostadaptern und Einheitentreibern für
Hostadapter erhalten Sie in der Readme-Datei auf der Installations-CD von IBM
FAStT Storage Manager Version 7.10 oder auf der IBM Webseite
http://www.ibm.com/pc/support.
Kapitel 1. Einführung
13
Tabelle 7. Hardwarevoraussetzungen für Storage Manager 7.10 in einer Novell NetWare- und
Red Hat Linux-Umgebung
Hardwarekomponente
Voraussetzungen
Ein BOOTP-Server (nur bei
direkt verwalteten Speichersubsystemen)
v UNIX BOOTP-Server
Speichersubsysteme (mindestens eins)
Speichersubsysteme mit Controllern, auf denen die Firmware
Version 04.01.xx ausgeführt wird.
Anmerkung: Lesen Sie zunächst „Methoden zur Verwaltung
von Speichersubsystemen” auf Seite 5, um Informationen zur
Verwaltung von Speichersubsystemen zu erhalten, wenn Sie
neue Speichersubsysteme physisch mit demselben Host verbinden möchten wie bereits vorhandene Speichersubsysteme.
Fibre Channel-Hostadapter
Der IBM FAStT Host Adapter (Teilenummer: 00N6881) wurde
zusammen mit der Speicherverwaltungssoftware getestet.
®
v Novell DNS/DHCP-Services für NetWare ab Version 5
v Microsoft BOOTP-kompatibler DHCP2-Server für Windows
®
NT Server 4.0 mit Service Pack ab Version 5
Informationen zu spezifischen Hostadaptervoraussetzungen
finden Sie:
v In der Readme-Datei, die sich auf der Installations-CD im
Verzeichnis \redhat71\Host_Adapter oder im Verzeichnis
NetWare51\Host_Adapter befindet. Beachten Sie dabei das
jeweilige Betriebssystem.
v In der Dokumentation zum Hostadapter.
v Auf der IBM Webseite http://www.ibm.com/pc/support.
Fibre Channel-Switch-Verbünde (falls für die
gewünschte Konfiguration
erforderlich)
Folgende Fibre Channel-Switch-Verbünde wurden zusammen
mit der Speicherverwaltungssoftware getestet:
v IBM Fibre Channel-Switch mit 8 Ports (Maschinentyp 2109S08)
v IBM Fibre Channel-Switch mit 16 Ports (Maschinentyp:
2109-S16)
Spezifische Fibre Channel-Switch-Konfigurationsvoraussetzungen finden Sie:
v In der Dokumentation zum Switch.
v Auf der IBM Webseite http://www.ibm.com/products.
Verwalteter Fibre Channel
Der verwaltete IBM Fibre Channel Hub (Maschinentyp: 3534)
Hub (falls für die gewünschte wurde zusammen mit der Speicherverwaltungssoftware getestet.
Konfiguration erforderlich)
Spezifische Konfigurationsvoraussetzungen für einen verwalteten Fibre Channel Hub finden Sie:
v In der Dokumentation zum verwalteten Hub.
v Auf der IBM Webseite http://www.ibm.com/products.
14
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Tabelle 7. Hardwarevoraussetzungen für Storage Manager 7.10 in einer Novell NetWare- und
Red Hat Linux-Umgebung (Forts.)
Hardwarekomponente
Voraussetzungen
Verwaltungsstation (für die
Clientsoftware)
Für die Verwaltungsstation sind die folgenden Voraussetzungen erforderlich:
®
®
v Intel Pentium Mikroprozessor oder entsprechender Mikroprozessor (ab 133 MHz)
v CD-ROM-Laufwerk
v Maus oder ähnliche Zeigereinheit
v Mindestsystemspeicher von 180 MB für Linux und 60 MB
für NetWare
v AGP- oder PCI-Videoadapter (vorzugsweise AGP), ISAAdapter werden nicht unterstützt.
v Bildschirmeinstellungen mit einer Auflösung von 1024 x 768
Pixeln und mit 64.000 Farben. Es ist mindestens eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln mit 256 Farben erforderlich.
®
v Hardware-basierte Windows -Beschleunigung
v 60 MB freier Plattenspeicherplatz
v Ethernet-Netzwerkschnittstellenkarte
Anmerkung: Desktop-Computer, die Systemspeicher für
Video-RAM verwenden, sind nicht empfehlenswert für die
Speicherverwaltungssoftware. Wichtig: Viele PC-basierte
Server sind für die Verwendung einer grafisch anspruchsvollen Software nicht geeignet. Wenn beim Ausführen der
Speicherverwaltungssoftware auf Ihrem Server Fehler an
der Anzeige auftreten, müssen Sie möglicherweise den
Videoadapter des Servers aufrüsten.
Anmerkung: Der erforderliche Basissystemspeicher richtet
sich nach der Konfiguration Ihres Servers.
Firmware-Voraussetzungen
Storage Manager 7.10 funktioniert nur mit Controllern (Maschinentyp 3526, 3542
oder 3552) und den Firmware-Versionen 04.00.xx bis 04.01.xx. Wenn Sie Controller
mit Storage Manager 7.10 verwalten möchten, müssen Sie die Firmware auf Version 04.00 bis 4.01 aufrüsten; Migrationsanweisungen erhalten Sie auf der IBM
Webseite http://www.ibm.com/pc/support. Sie müssen Version 6.22 der Speicherverwaltungssoftware verwenden, um Speichersubsysteme mit Controllern zu verwalten, die Firmware der Version 3.x verwenden.
Kapitel 1. Einführung
15
Softwarevoraussetzungen
Tabelle 8 zeigt den Plattenspeicherplatz und die Administratorberechtigung, die für
die Installation von Version 7.10 der Speicherverwaltungssoftware in einer Novell
NetWare- und Red Hat Linux-Umgebung erforderlich ist.
Tabelle 8. Installationsvoraussetzungen des Softwarepakets
Paket
Voraussetzungen für
Plattenspeicherplatz
(Novell NetWare)
Voraussetzungen für
Plattenspeicherplatz
(Red Hat Linux)
Client (SM7client)
35 MB
40 MB auf /opt, 80 MB
auf /tmp
IBMSAN-Treiber
1 MB
Nicht erforderlich
Host Agent (SM7agent)
1 MB
Nicht erforderlich
IBM FAStT Management Suite Java
(FAStT MSJ)
35 MB
35 MB
Storage Manager 7 Utility (SM7util)
25 MB
Nicht erforderlich
IBM HA-Einheitentreiber
1 MB
1 MB
Betriebssystemvoraussetzungen
Installieren Sie für Windows-Verwaltungsstationen eines der folgenden Betriebssysteme:
v
v
v
v
v
Windows
Windows
Windows
Windows
Windows
NT Server 4.0 mit Service Pack ab Version 5
NT Workstation 4.0 mit Service Pack ab Version 5
NT 4.0 Enterprise Edition mit Service Pack ab Version 5
2000 Server
2000 Professional
v Windows 2000 Advanced Server
Installieren Sie auf einem der Hosts das Betriebssystem Novell NetWare Version
5.1 mit Support Pack ab Version 2.
Wenn Sie Red Hat Version 7.1 mit Kernel 2.4.x ausführen, installieren Sie Linux auf
der Verwaltungsstation und den Hosts.
Sie können nur eine begrenzte Anzahl an logischen Einheiten (LUN - Logical Unit
Number) verwenden, um auf die logischen Laufwerke auf einem einzigen Speichersubsystem zugreifen zu können. Bei Microsoft Windows, Novell NetWare und Red
Hat Linux Version 7.1 beträgt die Beschränkung für logische Laufwerke 128 LUNs,
wobei nur 32 LUNs pro Speicherpartition verwendet werden können.
16
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Kapitel 2. Installationsvorbereitungen
Die Informationen in diesem Kapitel helfen Ihnen bei der Planung und Vorbereitung
der Installation der Speicherverwaltungssoftware in einer NetWare- und LinuxBetriebssystemumgebung.
In Tabelle 9 finden Sie Informationen zur Installation von Softwarekomponenten, je
nach Betriebssystem der angeschlossenen Verwaltungsstation, des Hosts oder des
Clusterservers.
Tabelle 9. Installieren von Softwarekomponenten in einer Novell Netware- und Red Hat
Linux-Umgebung
Betriebssystem
Erforderliche Reihenfolge
der Softwareinstallation
Installationsort der Komponenten
Novell NetWare
Storage Manager 7 Client
(SM7client)
Eine(r) oder mehrere der folgenden:
v Verwaltungsstationen
v Angeschlossene Hosts
v Clusterserver (Clusterkonfiguration)
1. Paket ″Storage Manager 7 Auf jedem angeschlossenen Host
Agent″ (SM7agent)
2. IBM FAStT Management
Suite Java (FAStT
MSJagent)
3. Storage Manager 7 Utility
(SM7util)
4. IBM SAN-Treiber (Storage
Area Network)
5. Einheitentreiber für IBM
Host Adapter (HA)
(QL2x00)
IBM FAStT Management Suite Verwaltungsstation (AdministrationsJava (FAStT MSJ)
Client). Installationsanweisungen erhalten
Sie im Handbuch IBM FAStT MSJ User’s
Guide.
Linux
Storage Manager 7 Client
(SM7client)
Eine(r) oder mehrere der folgenden:
v Verwaltungsstationen
v Angeschlossene Hosts
v Clusterserver (Clusterkonfiguration)
1. IBM FAStT Management
Suite Java und Agent
2. Einheitentreiber für IBM
Host Adapter (HA)
(QLa2x00)
Jeder angeschlossene Host. Installationsanweisungen erhalten Sie im Handbuch
IBM FAStT MSJ User’s Guide.
17
Verwaltungsmethode der Speichersubsysteme festlegen
Wenn Sie sich noch nicht entschieden haben, erhalten Sie Informationen zu den
beiden folgenden Methoden für das Verwalten von Speichersubsystemen unter
„Methoden zur Verwaltung von Speichersubsystemen” auf Seite 5:
v Verwenden Sie die direkte Verwaltung (Außerbandverwaltung), um Speichersubsysteme durch eine Ethernet-Verbindung zu den einzelnen Controllern auf
dem Speichersubsystem zu verwalten.
v Verwenden Sie die Verwaltung über Hostagenten (Inbandverwaltung), um
Speichersubsysteme über eine Hostagentensoftware zu verwalten, die auf dem
Host installiert ist, der mit dem Speichersubsystem verbunden ist.
In einer Linux-Umgebung können Sie nur die direkte Verwaltungsmethode (Außerbandverwaltung) verwenden. In einer NetWare-Umgebung können Sie eine der
Methoden oder beide Methoden gleichzeitig verwenden. Da viele der Installationsvorbereitungen von der verwendeten Methode abhängen, sollten Sie sich zuvor
überlegen, wie Sie die Speichersubsysteme im Netzwerk verwalten möchten.
Übersicht über ein Beispielnetzwerk
Das Beispiel in Abb. 6 auf Seite 19 zeigt die Netzwerkkonfiguration eines direkt verwalteten Speichersubsystems. Netzwerk A besteht aus folgenden Komponenten:
v DHCP BOOTP-Server
v Netzverwaltungsstation (NMS - Network Management Station) für SNMP-Traps
(Simple Network Management Protocol)
v Host, der durch einen Fibre Channel-E/A-Pfad mit einem Speichersubsystem verbunden ist
v Verwaltungsstation, die durch ein Ethernet-Kabel mit den SpeichersubsystemControllern verbunden ist
Abb. 6 auf Seite 19 zeigt ein Beispiel für eine Netzwerkkonfiguration eines durch
einen Hostagenten verwalteten Speichersubsystems. Netzwerk B besteht aus folgenden Komponenten:
v Host, der durch einen Fibre Channel-E/A-Pfad mit einem Speichersubsystem verbunden ist
v Verwaltungsstation, die durch ein Ethernet-Kabel mit den Host verbunden ist
18
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Netzwerk A
(TCP/IP)
Fibre Channel-E/A-Pfad
Ethernet
Speichersubsystem Bankeinrichtung
Netzverwaltungs- Host Denver
(IP-Adresse
station
(für SNMP-Traps) 192.168.1.12)
Controller
Verwaltungsstation DHCP-BOOTP-Server
(eine oder mehrere)
Controller
Host-Name: Denver_a
(IP-Adresse 192.168.1.13)
Hardware-Adresse 00.a0.b8.02.04.20
Host-Name: Denver_b
(IP-Adresse 192.168.1.14)
Hardware-Adresse 00.a0.b8.00.00.d8
Router
Fibre Channel-E/A-Pfad
Netzwerk B
(TCP/IP)
Ethernet
Speichersubsystem Entwicklung
Host Atlanta
(IP-Adresse
192.168.2.22)
Controller
Verwaltungsstation
(eine oder mehrere)
Controller
Abbildung 6. Beispiel für ein Netzwerk, in dem direkt und durch Hostagenten verwaltete
Speichersubsysteme verwendet werden
Fahren Sie mit „Netzwerkinstallation vorbereiten” fort.
Netzwerkinstallation vorbereiten
Bevor Sie die Speicherverwaltungssoftware installieren, stellen Sie sicher, dass die
Netzwerkkomponenten richtig installiert sind und funktionieren und dass Ihnen alle
Host- und Controllerinformationen zur Verfügung stehen, die für den einwandfreien
Betrieb der Software erforderlich sind. Um eine Netzwerkinstallation vorzubereiten,
führen Sie die Arbeitsschritte aus, die in Tabelle 10 zusammengefasst sind. Achten
Sie darauf, dass Sie den zutreffenden Abschnitt lesen. Verwenden Sie Tabelle 17
auf Seite 77, um Informationen zum Speichersubsystem und zum Controller zu
notieren. Ein Beispiel eines ausgefüllten Datenblattes finden Sie in Tabelle 11 auf
Seite 21.
Tabelle 10. Zusammenfassung der Arbeitsschritte für die Netzwerkvorbereitung
Auszuführender
Arbeitsschritt
Verwaltungsmethode
Ergebnis
Anweisungen finden
Sie...
Schritt 1 - Installieren
Sie alle Hardwarekomponenten (Host,
Speichersubsysteme,
Kabel usw.), die Sie mit
dem Netzwerk verbinden
möchten.
Direkte Verwaltung und
Verwaltung
über Hostagenten
So stellen Sie sicher,
dass die Netzwerkhardware vorhanden
ist.
Im Installationshandbuch
für die Hardwarekomponenten
Kapitel 2. Installationsvorbereitungen
19
Tabelle 10. Zusammenfassung der Arbeitsschritte für die Netzwerkvorbereitung (Forts.)
Auszuführender
Arbeitsschritt
Verwaltungsmethode
Ergebnis
Anweisungen finden
Sie...
Schritt 2 - Erstellen und
protokollieren Sie eine
Namenskonvention für
die mit dem Netzwerk
verbundenen Speichersubsysteme.
Direkte Verwaltung und
Verwaltung
über
Hostagenten
So fügen Sie die
Speichersubsysteme
der Verwaltungsdomäne hinzu, nachdem die Software
installiert wurde.
Im Abschnitt
„Benennung von
Speichersubsystemen”
auf Seite 21.
Schritt 3 - Bestimmen
Sie die HardwareEthernet-Adresse für
jeden Controller in allen
Speichersubsystemen,
die mit dem Netzwerk
verbunden sind.
Direkte Verwaltung
So installieren Sie den
DHCP BOOTP-Server,
um Informationen zur
Netzwerkkonfiguration
für die Controller
bereitzustellen.
Im Abschnitt „HardwareEthernet-MAC-Adresse
für jeden Controller
identifizieren” auf Seite 22.
Schritt 4 - Lassen Sie
sich vom Netzadministrator die
IP-Adressen und
Hostnamen geben.
Direkte Verwaltung und
Verwaltung
über
Hostagenten
Für die Verwaltung
über Hostagenten
benötigen Sie die
IP-Adressen und
Hostnamen des
Hosts, auf dem die
Hostagentensoftware
ausgeführt wird. Für
direkte Verwaltung
benötigen Sie die IPAdressen für jeden
Controller in den
Speichersubsystemen,
um den DHCP
BOOTP-Server zu
konfigurieren. Der
DHCP BOOTP-Server
kann dann Informationen zur Netzwerkkonfiguration für die
Controller bereitstellen.
Ferner verwenden Sie
die IP-Adressen der
Controller, um die
Host- oder DNS-Tabelle zu definieren.
Im Abschnitt „IP-Adressen für Hosts und Controller erhalten” auf
Seite 24.
Schritt 5 - Installieren
Sie den DHCP BOOTPServer, um eine Netzwerkkonfiguration für
einen spezifischen Controller bereitzustellen.
Direkte Verwaltung
So stellen Sie Informa- Im Abschnitt „DHCP
BOOTP-Server
tionen zur Netzwerkkonfiguration für die
installieren” auf Seite 25.
Controller unter Verwendung des DHCP
BOOTP-Servers bereit.
Schritt 6 - Prüfen Sie, ob Direkte Verwaltung
die TCP/IP-Software
installiert ist, und definieren Sie die Host- oder
DNS-Tabelle.
20
Durch das Installieren
der Clientsoftware auf
einer Verwaltungsstation wird sichergestellt, dass die
Verwaltungsstation so
konfiguriert wird, dass
die Controller über das
Netzwerk erreicht werden können.
Im Abschnitt „TCP/IPProtokoll überprüfen und
Host- oder DNS-Tabelle
definieren” auf Seite 32.
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Tabelle 10. Zusammenfassung der Arbeitsschritte für die Netzwerkvorbereitung (Forts.)
Auszuführender
Arbeitsschritt
Verwaltungsmethode
Ergebnis
Anweisungen finden
Sie...
Schritt 7 - Schalten Sie
die mit dem Netzwerk
verbundenen Einheiten
ein.
Direkte Verwaltung und
Verwaltung
über Hostagenten
So stellen Sie sicher,
dass alle Einheiten
und Verbindungen
betriebsbereit sind.
Im Installationshandbuch
für die Hardwarekomponenten
Tabelle 11 zeigt ein Beispiel für einen Datenblatt für ein direkt verwaltetes Speichersubsystem und für ein über Hostagenten verwaltetes Speichersubsystem.
Tabelle 11. Beispiel für ein Datenblatt
Name
des VerwaltungsController
—
Ethernetund Host
—
Speicherart
IP-Adressen und Hostname IP-Adresse und
subsystems
Hostname
Controller A
Controller B
Finanzen Direkte Verwal- Hardware-Ether- Hardware-Ether=
tung net-Adresse
= net-Adresse
00a0b8020420
00a0b80000d8
IP-Adresse
= IP-Adresse
=
192.168.1.13
192.168.1.14
Host = Denver_a Host = Denver_b
Technik
Hostagent
IP-Adresse
=
192.168.2.22
Host = Atlanta
Informationen zu den Einträgen in Tabelle 11 finden Sie in folgenden Abschnitten:
v „Benennung von Speichersubsystemen”.
v „Verwaltungsmethode der Speichersubsysteme festlegen” auf Seite 18.
v „Hardware-Ethernet-MAC-Adresse für jeden Controller identifizieren” auf Seite 22.
v „IP-Adressen für Hosts und Controller erhalten” auf Seite 24.
Tabelle 17 auf Seite 77 stellt ein Datenblatt bereit, auf dem Sie die Namen der
Speichersubsysteme, Verwaltungsarten, Hardware-Ethernet-Adressen und IP-Adressen protokollieren können. Erstellen Sie eine Kopie dieser Tabelle, und vervollständigen Sie die Informationen für die Speichersubsysteme und Controller. Verwenden
Sie die in Tabelle 17 auf Seite 77 protokollierten Informationen, um die DHCP
BOOTP-Tabelle für den Netz-Server und die Tabellen für Host oder DNS (Domain
Name System) zu definieren.
Benennung von Speichersubsystemen
Wenn Sie das Netzwerk installieren, müssen Sie über die Namenskonventionen für
die Speichersysteme entscheiden. Nachdem Sie die Speicherverwaltungssoftware
installiert und erstmals gestartet haben, werden alle Speichersubsysteme in der
Verwaltungsdomäne als <unnamed> angezeigt. Verwenden Sie das Fenster ″Subsystem Management″, um die einzelnen Speichersubsysteme umzubenennen.
Kapitel 2. Installationsvorbereitungen
21
In der folgenden Liste werden Ihnen Tipps zur Benennung von Speichersubsystemen bereitgestellt:
v Die Länge der Namen ist auf 30 Zeichen begrenzt. Alle dem Namen vorangehenden und nachgestellten Leerzeichen werden gelöscht.
v Verwenden Sie eine eindeutige Namenskonvention mit einer Bedeutung, die einfach zu verstehen und einprägsam ist.
v Vermeiden Sie willkürliche Namen oder Namen, die schnell ihre Bedeutung verlieren.
v In der Software werden die Namen der Speichersubsysteme mit dem Präfix ″Storage Subsystem″ angezeigt. Wenn Sie also das Speichersubsystem in ″Entwicklung″ umbenennen, wird es folgendermaßen angezeigt:
Storage Subsystem Entwicklung
Wenn Sie sich für ein Namensschema entschieden haben, protokollieren Sie die
Namen der Speichersubsysteme im Datenblatt (Tabelle 17 auf Seite 77).
Wenn Sie das Speichersubsystem direkt verwalten, fahren Sie mit „Hardware-Ethernet-MAC-Adresse für jeden Controller identifizieren” fort. Wenn Sie das Speichersubsystem über einen Hostagenten verwalten, fahren Sie mit „IP-Adressen für
Hosts und Controller erhalten” auf Seite 24 fort.
Hardware-Ethernet-MAC-Adresse für jeden Controller identifizieren
Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie das Speichersubsystem über EthernetVerbindungen zu den einzelnen Controllern direkt verwalten möchten. Wenn Sie die
Speichersubsysteme mit Hilfe der Hostagentensoftware verwalten möchten, überspringen Sie diesen Abschnitt, und fahren Sie mit „IP-Adressen für Hosts und Controller erhalten” auf Seite 24 fort. Beim Maschinentyp 3542 befindet sich die MACAdresse (Media-Access Control) an der Rückseite der Einheit, unterhalb der GBICSteckplätze (Gigabit Interface Converter) für den Controller (siehe auch Abb. 7).
Protokollieren Sie jede Ethernet-Adresse im Datenblatt (Tabelle 17 auf Seite 77),
und fahren Sie mit „IP-Adressen für Hosts und Controller erhalten” auf Seite 24 fort.
Hardware-EthernetAdressenbezeichnung
Abbildung 7. Position der Hardware-Ethernet-Adressetiketten (Maschinentyp 3542)
22
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Folgen Sie bei den Maschinentypen 3526 und 3552 den folgenden Anweisungen:
1. Entfernen Sie die Frontblende der Controllereinheit (Maschinentypen 3526 und
3552), wie in Abb. 8 dargestellt. Ziehen Sie vorsichtig die Frontblende heraus
«1¬, um die Kontaktstifte freizugeben. Schieben Sie anschließend die Frontblende herunter «2¬.
Abbildung 8. Entfernen der Frontblende der Controllereinheit (Maschinentypen 3526 und
3552)
2. Entriegeln und öffnen Sie die Hebel an den RAID-Controllern (Modelle 3526 und
3552).
Hardware-EthernetAdressenbezeichnung
Abbildung 9. Position der Hardware-Ethernet-Adressetiketten (Maschinentypen 3526 und
3552)
Kapitel 2. Installationsvorbereitungen
23
3. Suchen Sie vorne auf jedem Controller nach einem Etikett mit der ControllerHardware-Ethernet-Adresse, wie in Abb. 9 auf Seite 23 dargestellt.
Die Nummer hat die Form xx.xx.xx.xx.xx.xx (z. B. 00.a0.b8.00.00.d8).
4. Protokollieren Sie jede Ethernet-Adresse im Datenblatt (Tabelle 17 auf Seite 77).
5. Verriegeln Sie die RAID-Controller, drücken Sie dazu gleichzeitig auf die Hebel,
bis diese einrasten.
6. Um die Frontblende der Maschinentypen 3526 und 3552 wieder einzusetzen,
schieben Sie die obere Kante unter die Kante des Gehäuses «1¬. Drücken Sie
anschließend die Unterseite der Frontblende nach oben, bis die Kontaktstifte in
den Befestigungslöchern einrasten «2¬, wie in Abb. 10 dargestellt.
Abbildung 10. Wiedereinsetzen der Frontblende der Controllereinheit (Modelle 3526 und
3552)
7. Fahren Sie mit „IP-Adressen für Hosts und Controller erhalten” fort.
IP-Adressen für Hosts und Controller erhalten
Wenn Sie einige Speichersubsysteme direkt and andere Speichersubsysteme mit
der Hostagentensoftware verwalten möchten oder wenn Sie alle Speichersubsysteme direkt verwalten möchten, ordnen Sie eine eindeutige IP-Adresse und den
zugeordneten Hostnamen für jeden Controller in jedem Speichersubsystem auf dem
Netzwerk zu, oder lassen Sie sich diese Angaben vom Netzadministrator geben.
Protokollieren Sie die IP-Adresse und den Hostnamen für jeden Controller im
Datenblatt (Tabelle 17 auf Seite 77). Fahren Sie anschließend mit „DHCP BOOTPServer installieren” auf Seite 25 fort.
Wenn Sie Speichersubsysteme über Hostagenten verwalten möchten, wenden Sie
sich an den Netzadministrator, um die IP-Adresse und den Hostnamen für jeden
Host zu erhalten, auf dem Sie die Hostagentensoftware für die Verwaltung von
Speichersubsystemen installieren möchten. Protokollieren Sie die IP-Adresse und
den Hostnamen für den Host im Datenblatt (Tabelle 17 auf Seite 77). Fahren Sie mit
dem Schritt „TCP/IP-Protokoll überprüfen und Host- oder DNS-Tabelle definieren”
auf Seite 32 fort.
24
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
DHCP BOOTP-Server installieren
Wenn Sie die Speichersubsysteme durch eine Ethernet-Verbindung zu den einzelnen Controllern direkt verwalten möchten, wählen Sie eine Vorgehensweise für die
Einrichtung des DHCP BOOTP-Servers aus:
v Wenn Sie NetWare-DHCP als BOOTP-kompatiblen Server verwenden, fahren
Sie mit dem Schritt „NetWare-DHCP als BOOTP-kompatiblen Server verwenden”
fort.
v Wenn Sie Microsoft BOOTP-kompatibles DHCP verwenden, fahren Sie mit „Microsoft Windows 2000 DHCP als BOOTP-kompatiblen Server verwenden” auf Seite 29 fort.
v Wenn Sie UNIX BOOTP verwenden, fahren Sie mit „UNIX BOOTP-Server
verwenden” auf Seite 31 fort.
Wenn Sie Speichersubsysteme mit der Hostagentensoftware verwalten möchten,
fahren Sie mit „TCP/IP-Protokoll überprüfen und Host- oder DNS-Tabelle definieren”
auf Seite 32 fort.
NetWare-DHCP als BOOTP-kompatiblen Server verwenden
Das DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) ermöglicht es TCP/IP-basierten
Client-Workstations, automatisch Informationen zu lokaler Konfiguration und Netzkonfiguration zu empfangen, wenn der TCP/IP-Transport geladen wird. Wenn eine
DHCP-Client-Workstation startet, überträgt sie eine DHCP-Anforderung für ihre IPAdresse und die entsprechende Netzkonfiguration. Wenn der DHCP-Server die
Nachricht empfängt, überprüft er die Datenbank und sendet eine DHCP-Antwortnachricht, die alle TCP/IP-Konfigurationsdaten enthält, die von dem Client benötigt
werden, der die Anforderung gesendet hat.
Dieser Abschnitt enthält Vorgehensweisen für die Einrichtung des NetWare-DHCPService. Bevor Sie mit der Installation des DNS-DHCP-Service beginnen, müssen
Sie die folgenden Arbeitsschritte ausführen:
v Erweitern Sie das NDS-Schema und erstellen Sie die Standard DNS-DHCP-Objekte.
v Installieren Sie Novell Client auf dem Computer, der für das Ausführen von ″DNS
DHCP Management Console″ vorgesehen ist.
v Installieren Sie die Snap-in-Dateien von ″DNS DHCP Management Console″ und
″NetWare Administrator″.
Um den DHCP-Server zu verwenden, müssen Sie den DHCP-Manager installiert
haben.
Vorbereitungen:
Führen Sie die folgenden Arbeitsschritte aus, bevor Sie DHCP konfigurieren:
1. Installieren Sie NetWare Version 5.1 auf dem/den entsprechenden Server(n).
2. Installieren Sie die im Lieferumfang von NetWare Version 5.1 enthaltene Novell
Clientsoftware auf Clients, die Sie für die Verwaltung von DNS und DHCP verwenden möchten.
3. Installieren Sie ″DNS/DHCP Management Console″ auf Clients, die Sie für die
Verwaltung von DNS und DHCP verwenden möchten.
Kapitel 2. Installationsvorbereitungen
25
DHCP-Services während der Installation von NetWare 5.1 installieren
Gehen Sie wie folgt vor, um DHCP-Services zu installieren:
1. Wählen Sie im Fenster ″Installation Options″ die Option Custom aus.
2. Aktivieren Sie im Fenster ″Components″ das Markierungsfeld ″Novell
DNS/DHCP Services″.
3. Folgen Sie den angezeigten Anweisungen, um die Installation von NetWare Version 5.1 abzuschließen.
4. Fahren Sie mit „DHCP Management Console starten” fort.
DHCP Management Console starten
Klicken Sie doppelt auf das Symbol von ″DNS/DHCP Management Console″, um
″DNS/DHCP Management Console″ zu starten. Sie können ″DNS/DHCP Management Console″ auf einer Client-Workstation installieren oder Sie können auf
″DNS/DHCP Management Console″ über das Menü ″Tools″ im Programm ″NetWare Administrator″ zugreifen.
Nach der Installation von ″DNS/DHCP Management Console″ müssen Sie die Position in der DNS-Baumstruktur eingeben, an der Sie DHCP einrichten möchten. Fahren Sie mit „DHCP-Serverobjekt erstellen” fort.
DHCP-Serverobjekt erstellen
Mit ″DHCP Management Console″ können Sie ein DHCP-Serverobjekt erstellen und
konfigurieren. Ein DHCP-Serverobjekt wird unter einem der folgenden Objekte
erstellt und gespeichert:
Organization (O) = Organisation, Organization Unit (OU) = Organisationseinheit,
Country (C) = Land, Locality (L) = Standort
Führen Sie folgende Schritte durch, um ein DHCP-Serverobjekt zu erstellen und zu
konfigurieren:
1. Klicken Sie in der ″DHCP Management Console″ auf den Abschnitt ″DHCP Service″. Im linken Teilfenster von ″DHCP Management Console″ wird nur das
Objekt ″Our Network″ angezeigt.
2. Klicken Sie in der Funktionsleiste auf Create.
Das Fenster ″Create New DHCP Object″ wird geöffnet, in dem Sie ein DHCPServerobjekt, ein Teilnetzobjekt oder ein Teilnetz-Pool-Objekt erstellen können.
3. Wählen Sie die Option ″DHCP Server″ aus und klicken Sie auf OK.
Das Fenster ″Create DHCP Server″ wird aufgerufen, in dem Sie aufgefordert
werden, ein Serverobjekt auszuwählen.
4. Wählen Sie aus der Liste einen Server aus und klicken Sie anschließend auf
Create.
Dadurch wird ein DHCP-Serverobjekt mit dem Namen ″DHCP_servername″ in
NDS erstellt.
Suchen Sie in ″DHCP Management Console″ im unteren Bereich des Abschnitts
″DHCP Service″ nach dem Symbol für den DHCP-Server. Das Serverobjekt
sollte mit einer roten Linie durchgestrichen sein. Die rote Linie bedeutet, dass
die NLMs (NetWare Loadable Module) des DHCP-Servers und die zugehörigen
NLMs nicht installiert wurden.
5. Fahren Sie mit „Teilnetzobjekt erstellen” auf Seite 27 fort.
26
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Teilnetzobjekt erstellen
Mit ″DNS/DHCP Management Console″ können Sie ein DHCP-Teilnetzobjekt für
jedes Teilnetz erstellen und konfigurieren, dem Sie Adressen zuordnen möchten.
Führen Sie folgende Schritte durch, um ein Teilnetzobjekt zu erstellen und zu konfigurieren:
1. Klicken Sie in der ″DNS/DHCP Management Console″ auf den Abschnitt ″DHCP
Service″. Im linken Teilfenster von ″DNS/DHCP Management Console″ wird nur
das Objekt ″Our Network″ angezeigt.
2. Klicken Sie in der Funktionsleiste auf Create.
Das Fenster ″Create New DHCP Object″ wird geöffnet, in dem Sie ein DHCPServerobjekt, ein Teilnetzobjekt oder ein Teilnetz-Pool-Objekt erstellen können.
3. Wählen Sie die Option Subnet aus und klicken Sie anschließend auf OK.
Das Fenster ″Create Subnet″ wird aufgerufen. Für jedes zu erstellende Teilnetz
müssen Sie die folgenden Informationen in die entsprechenden Felder eingeben: Teilnetzname, NDS-Kontext, Teilnetzadresse und Teilnetzmaske. Wenn Sie
einen Standard-DHCP-Server eingerichtet haben, wird der Servername angezeigt und kann geändert werden.
Aktivieren Sie das Markierungsfeld ″Define Additional Properties″, um erweiterte
Konfigurationsoptionen anzugeben, wie z. B. die für jedes Teilnetz spezifischen
DHCP-Optionen.
4. Geben Sie die entsprechenden Informationen ein und klicken Sie anschließend
auf Create.
Das DHCP-Teilnetzobjekt wird erstellt und im linken Teilfenster von ″DNS/DHCP
Management Console″ angezeigt.
5. Fahren Sie mit „Teilnetzadressenbereiche erstellen” fort.
Teilnetzadressenbereiche erstellen
Mit ″DNS/DHCP Management Console″ können Sie Objekte für Teilnetzadressenbereiche der Adressen-Poole erstellen und konfigurieren, die dynamisch durch
DHCP zugeordnet werden sollen.
Führen Sie folgende Schritte durch, um ein Objekt für Teilnetzadressenbereiche zu
erstellen und zu konfigurieren:
1. Klicken Sie in der ″DNS/DHCP Management Console″ auf den Abschnitt ″DHCP
Service″.
2. Wählen Sie das Teilnetzobjekt aus, in dem Sie das Objekt für Teilnetzadressenbereiche erstellen möchten, und klicken Sie anschließend auf Create.
Das Fenster ″Create New DHCP Record″ wird geöffnet.
3. Wählen Sie Subnet Address Range aus und klicken Sie auf OK. Das Fenster
″Create New Subnet Address Range″ wird geöffnet.
4. Geben Sie einen Namen für den Teilnetzadressenbereich sowie die Start- und
Endadresse des Bereichs ein und klicken Sie anschließend auf Create.
Wenn Sie das Markierungsfeld ″Define Additional Properties″ auswählen, wird
ein Fenster mit Zusatzinformationen für den Bereich angezeigt; in diesem Fenster können Sie ausführliche Konfigurationsdaten angeben.
5. Fahren Sie mit „IP-Adressenobjekte erstellen” auf Seite 28 fort.
Kapitel 2. Installationsvorbereitungen
27
IP-Adressenobjekte erstellen
Mit ″DNS/DHCP Management Console″ können Sie IP-Adressenobjekte erstellen
und konfigurieren, die bestimmten Einheiten zugeordnet werden sollen oder die von
der dynamischen Zuordnung ausgeschlossen werden sollen. Erstellen Sie in diesem Fall für jede Einheit oder für jede Adresse ein IP-Adressenobjekt. Wenn Sie
einem Client eine bestimmte Adresse zuordnen möchten, müssen Sie die MACAdresse (Media-Access Control) oder die ID des Clients angeben.
Wenn Sie Teilnetze und Teilnetzadressenbereiche eingerichtet haben, müssen Sie
IP-Adressen nicht einzeln konfigurieren, es sei denn Sie möchten die Adressen
manuell zuordnen oder bestimmte Adressen von der Zuordnung ausschließen.
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um ein IP-Adressenobjekt zu erstellen und
zu konfigurieren:
1. Klicken Sie in der ″DNS/DHCP Management Console″ auf den Abschnitt ″DHCP
Service″.
2. Wählen Sie das Teilnetzobjekt der Ziel-IP-Addresse aus und klicken Sie
anschließend in der Funktionsleiste auf Create.
Das Fenster ″Create New DHCP Object″ wird angezeigt.
3. Wählen Sie die Option IP Address aus und klicken Sie auf OK.
Das Fenster ″Create IP Address″ wird angezeigt.
4. Geben Sie die IP-Adresse ein, die zugeordnet oder ausgeschlossen werden
soll, wählen Sie die Zuordnungsart aus und klicken Sie auf Create.
Wenn Sie die Zuordnungsart ″Manual Assignment Type″ auswählen, müssen
Sie weitere Angaben in den Feldern ″Client Identifier″ oder ″MAC Address″ eingeben. Sie können auch die Option ″MAC Type″ angeben, indem Sie in das
Feld klicken; standardmäßig wird die Option ″FF Any″ verwendet.
5. Fahren Sie mit „DHCP-Server starten” fort.
DHCP-Server starten
Nachdem Sie einen DHCP-Server erstellt und konfiguriert haben und nachdem Sie
die für DHCP erforderlichen NDSTM-Objekte konfiguriert haben, geben Sie den folgenden Befehl an der Konsole des DHCP-Servers ein:
LOAD DHCPSRVR
Nachdem Sie die Datei DHCPSRVR.NLM installiert haben, kann der DHCP-Server
auf Clientanforderungen antworten und IP-Adressen zuordnen.
Anmerkung: Weitere Informationen zum Einrichten, zum Konfigurieren oder zur
Verwendung der Novell DNS/DHCP-Services erhalten Sie in der
Dokumentation zu NetWare 5.1, die entweder auf der CD mit der
Dokumentation zu Novell oder unter
http://www.novell.com/documentation
zur Verfügung steht.
28
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Microsoft Windows 2000 DHCP als BOOTP-kompatiblen Server verwenden
Sie benötigen eine Version von DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol), die
eine statische BOOTP-Adressierung unterstützt. Um den DHCP-Server zu verwenden, müssen Sie den DHCP-Manager installiert haben. Wenn der DHCP-Manager
auf dem System installiert ist, fahren Sie mit „DHCP-Server einrichten” fort. Wenn
der DHCP-Manager nicht installiert ist, fahren Sie mit „Installationsanweisungen”
fort.
Installationsanweisungen
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um den DHCP-Manager zu installieren:
1. Klicken Sie auf Start → Settings → Control Panel → Add/Remove Programs.
Das Fenster ″Add/Remove″ wird geöffnet.
2. Klicken Sie auf Add/Remove Component.
Das Fenster ″Component″ wird geöffnet.
3. Blättern Sie zu Networking Services, heben Sie den Eintrag hervor und klicken
Sie darauf.
4. Klicken Sie auf den Knopf Details.
5. Markieren Sie in ″Subcomponents of Networking Services″ das Feld Dynamic
Host Configuration Protocol, und klicken Sie auf OK.
6. Geben Sie nach Aufforderung den vollständigen Pfad zu den WindowsVerteilungsdateien ein, und klicken Sie auf Next.
Die erforderlichen Dateien werden auf die Festplatte kopiert. Die Server-Software kann nach einem Neustart des Systems verwendet werden.
7. Fahren Sie mit „DHCP-Server einrichten” fort.
Anmerkung: Nachdem Sie den DHCP-Manager installiert haben, erhalten Sie
zusätzliche Informationen über die zugehörige Onlinehilfefunktion.
DHCP-Server einrichten
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Bereich zu erstellen und den DHCP-Server einzurichten. Ein Bereich definiert eine Gruppe von Controllern anhand ihrer IP-Adressen. Sie müssen einen Bereich so erstellen und konfigurieren, dass dynamische
IP-Adressen Controllern im Netzwerk zugeordnet werden können. Beachten Sie die
von Ihnen in Tabelle 17 auf Seite 77 bereitgestellten Informationen. Lesen Sie zuvor
die Anweisungen, um zu bestimmen, welche Informationen erforderlich sind; diese
sind anschließend beim Netzadministrator zu erfragen.
Anmerkung: Bei den folgenden Schritten wird davon ausgegangen, dass Sie einen
Windows 2000-DHCP-Server unter Verwendung des DHCP-Managers konfigurieren.
Kapitel 2. Installationsvorbereitungen
29
1. Klicken Sie auf Start → Programs → Administrative Tools → DHCP.
Das Fenster ″DHCP Manager″ wird geöffnet.
2. Heben Sie den Server hervor, den Sie konfigurieren möchten.
Das Fenster ″Create Scope″ wird geöffnet. Befolgen Sie die nachstehenden
Anweisungen:
a. Geben Sie einen Bereichsnamen und eine Beschreibung ein.
Abbildung 11. Fenster ″New Scope Wizard″
b. Geben Sie die Start- und End-IP-Adressen der Controller ein, die Sie im
Netzwerk konfigurieren.
Wenn Sie beispielsweise 50 Controller auf dem Teilnetz 192.168.1.0 konfigurieren, stellen Sie die Startadresse auf 192.168.1.1 und die Endadresse auf
192.168.1.50 ein.
c.
d.
e.
f.
30
Anmerkung: Wenn in jedem Feld nicht mindestens drei Zeichen enthalten
sind, drücken Sie die Taste Punkt (.), um zum nächsten Feld
zu wechseln. Wenn es sich um nur einen Controller handelt,
geben Sie dessen Adresse sowohl für die Start- als auch für
die Endadresse ein.
Geben Sie die Teilnetzmaske ein. (Sie erhalten sie vom Netzadministrator.)
Geben Sie im Fenster ″Add Exclusions″ die IP-Adressen ein, die bei den
Start- und Endadressen, die Sie gerade in Schritt 2b eingegeben haben,
ausgeschlossen werden sollen, und klicken Sie auf Add.
Legen Sie die ″Lease Duration″ (Gültigkeitsdauer des Leasings) fest. (Sie
erhalten sie vom Netzadministrator.)
Gehen Sie wie folgt vor, um die DHCP-Parameter zu konfigurieren:
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Anmerkung: Stellen Sie sicher, dass Sie die DHCP-Parameter jetzt konfigurieren. Wenn Sie die Optionen später konfigurieren möchten,
wechseln Sie zum DHCP-Fenster, und öffnen Sie die Verzeichnisstruktur für den Bereich, den Sie in Schritt 2 auf Seite
30 erstellt haben. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
Scope Options → Configure Options, und folgen Sie den
Anweisungen.
1) Fügen Sie eine IP-Adresse für einen Router hinzu.
2) Fügen Sie den Domänennamen und DNS-Server hinzu.
3) Geben Sie im Fenster ″WINS Server″ den Servernamen
und die IP-Adresse ein.
4) Wenn der Bereich erfolgreich abgeschlossen ist, klicken
Sie auf Yes, um ihn zu aktivieren.
Kehren Sie zum Fenster ″DHCP Manager″ zurück.
3. Öffnen Sie die Verzeichnisstruktur unter dem von Ihnen erstellten Bereich.
a. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Reservation, klicken Sie
anschließend auf New Reservation, und folgen Sie den Anweisungen.
Wichtig: Wählen Sie unten im Fenster ″New Reservations″ unter ″Supported Type″ einen Typ aus.
Das Fenster ″New Reservation″ wird geöffnet.
b. Geben Sie einen Reservierungsnamen, eine IP-Adresse, eine MAC-Adresse
und eine Beschreibung ein.
c. Wählen Sie im Feld ″Support Type″ beide Optionen aus (DHCP and
BOOTP).
d. Klicken Sie auf Add.
e. Wiederholen Sie Schritt 3b bis Schritt 3d, bis Sie die Reservierungen für alle
Controller hinzugefügt haben.
f. Wenn Sie die Eingabe der Informationen für alle Controller beendet haben,
klicken Sie auf Close.
4. Wenn Sie die Installation des DHCP-Servers beendet haben, müssen Sie den
DHCP-Server erneut starten und anschließend das Speichersubsystem erneut
starten, bevor die Änderungen im DHCP vorgenommen werden.
5. Fahren Sie mit „TCP/IP-Protokoll überprüfen und Host- oder DNS-Tabelle
definieren” auf Seite 32 fort.
UNIX BOOTP-Server verwenden
Tabelle 12 und Tabelle 17 auf Seite 77 enthalten Informationen zur Erstellung der
BOOTP-Tabelle und zu den Einträgen, die Sie vornehmen müssen, um die Controller in den Speichersubsystemen zu unterstützen. Verwenden Sie einen Texteditor,
um die bootptab-Datei im Verzeichnis /etc zu editieren.
Tabelle 12. Für die Installation des UNIX BOOTP-Servers erforderliche Einträge
Eintrag
Beschreibung
Beispielformat im
BOOTP-Server
Teilnetzmaske
Eine Maske, die zum Weiterleiten von Paketen
zu definierten Teilnetzen verwendet wird.
Punktschreibweise
(sm=255.255.255.0)
Router
IP-Adresse des Hosts, der die Pakete an Netzwerke weiterleitet
Punktschreibweise
(gw=192.168.1.1)
Hostname für den Hostname, der dem Controller zugeordnet ist
Controller
(siehe Tabelle 17 auf Seite 77).
Hostname (Denver_a)
Kapitel 2. Installationsvorbereitungen
31
Tabelle 12. Für die Installation des UNIX BOOTP-Servers erforderliche Einträge (Forts.)
Eintrag
Beschreibung
Beispielformat im
BOOTP-Server
IP-Adresse
IP-Adresse des Controllers (siehe Tabelle 17
auf Seite 77).
Punktschreibweise
(ip=192.168.1.13)
Ethernet-Adresse
Die Ethernet-Adresse der Controllerhardware
(siehe Tabelle 17 auf Seite 77).
Hexadezimale Schreibweise
(ha=00a0b8020420)
Anmerkung: Die in früheren Versionen der Speicherverwaltungssoftware verwendeten RMS- und NMS-Einträge sind nicht erforderlich, wenn Sie ″Storage Manager 7.10″ mit Controllern verwenden, auf denen die Firmware-Version 4.x ausgeführt wird.
Beispiel für das Bearbeiten einer UNIX BOOTP-Tabelle
Im folgenden Beispiel für eine BOOTP-Tabelle wird angenommen, dass Sie einen
UNIX BOOTP-Server konfigurieren, wie bei Netzwerk A in Abb. 6 auf Seite 19 dargestellt. Der Eintrag s4.default:\ gibt Einstellungen an, die für alle Controller gemeinsam gelten. Der Eintrag tc=s4.default:\ ordnet diese allgemeine Einstellungsgruppe
einem bestimmten Controller zu.
s4.default:\ (allgemeine Einstellungen)
ht=ether:\
sm=255.255.248.0:\
gw=153.79.144.2:\
hn:
denver_a:\
tc=s4.default:\ (bezieht sich auf die allgemeinen Einstellungen)
ip=153.79.144.13:\
ha=00a0b8020420:
denver_b:\
tc=s4.default:\
ip=153.79.144.14:\
ha=00a0b80000d8"
Wenn Sie das Konfigurieren der BOOTP-Tabelle abgeschlossen haben, müssen Sie
die Speichersubsysteme erneut starten, damit die Parameter in der BOOTP-Tabelle
übernommen werden. Fahren Sie anschließend mit „TCP/IP-Protokoll überprüfen
und Host- oder DNS-Tabelle definieren” fort.
TCP/IP-Protokoll überprüfen und Host- oder DNS-Tabelle definieren
Stellen Sie sicher, dass die Hostnamen für die Controller mit den entsprechenden
IP-Adressen für die Controller übereinstimmen. Gehen Sie wie folgt vor, um zu prüfen, ob die TCP/IP-Protokoll-Software auf der Verwaltungsstation installiert ist, und
um die Tabellen für Host oder DNS (Domain Name System) zu definieren.
Anmerkung: Sie können anstatt DNS auch WINS (Windows Internet Naming Service) verwenden.
Novell NetWare:
1. Klicken Sie auf Start → Settings → Control Panel → Network → Protocols, um
zu überprüfen, ob die TCP/IP-Software ordnungsgemäß installiert und konfiguriert wurde.
32
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Anmerkung: Wenn die TCP/IP-Software nicht ordnungsgemäß installiert
wurde, installieren Sie sie von der entsprechenden InstallationsCD. Klicken Sie auf Start → Settings → Control Panel → Network
→ Protocols → Add → Have Disk.
2. Aktualisieren Sie entweder die Host- oder die DNS-Tabelle, um einen Hostnamen anzugeben, den Sie einer IP-Adresse zuordnen können. Wenn keine DNS
(oder WNS) vorhanden ist, editieren Sie die beiden Host-Tabellen, die Sie in folgenden Verzeichnissen finden (Ihr Verzeichnis ist ein anderes, wenn das
Betriebssystem nicht im Stammverzeichnis installiert ist).
NetWare:
c:\NetWare\system32\drivers\etc\hosts
Linux:
c:\Linux\system32\drivers\etc\hosts
c:\Linux\system32\drivers\etc\imhosts
Wichtig: Das Öffnen von Ports kann zu Sicherheitslücken im Netzwerk führen.
Verfahren Sie folgendermaßen, um die Hosttabellen für die mit Netzwerk A verbundenen Controller zu definieren (Abb. 6 auf Seite 19). Öffnen Sie die Datei
mit dem Namen HOST, die sich im Verzeichnis \etc\ befindet (siehe unteres Beispiel), und verwenden Sie einen Texteditor, um die Datei mit dem Namen HOST
zu aktualisieren, um die folgende IP-Adresse und die Namenseinträge für Controller zu erstellen. Siehe hierzu folgendes Beispiel der Datei mit dem Namen
HOST:
Copyright (c) 1993-2001 Microsoft Corp.
This is a sample HOSTS file used by Microsoft TC/PIP for Windows.
This file contains the mappings of IP addresses to host names. Each entry should be
kept on an individual line. The IP address should be placed in the first column
followed by the corresponding host name. The IP address and the host name should be
separated by at least one space.
Additionally, comments (such as these) might be inserted on individual lines or
following the machine name denoted by a ’#’ symbol.
For example:
102.54.94.97 38.25.63.10
rhino.acme.com x.acme.com # source server # x client
host
127.0.0.1 192.168.1.13
local host denver_a
192.168.1.14
denver_b
3. Um Speichersubsysteme über eine Firewall zu verwalten, konfigurieren Sie die
Firewall so, dass Port 2463 für TCP-Daten geöffnet wird. Andernfalls fahren Sie
mit „Installationsprozess der Speicherverwaltungssoftware bestimmen” auf Seite 34 fort.
Kapitel 2. Installationsvorbereitungen
33
Installationsprozess der Speicherverwaltungssoftware bestimmen
Welchen Installationsprozess Sie ausführen, hängt vom verwendeten Betriebssystem sowie davon ab, wie Sie das System konfigurieren möchten. Gehen Sie wie
folgt vor, wenn Sie die Software in einer Standardkonfiguration (ohne Cluster) installieren möchten:
v Weitere Informationen finden Sie in „Kapitel 3. Software in einer Standardkonfiguration (ohne Cluster) und einer Clusterkonfiguration installieren (Novell
NetWare)” auf Seite 35.
v Weitere Informationen finden Sie in „Kapitel 6. Software in einer Standardkonfiguration installieren (Red Hat Linux)” auf Seite 59.
Wenn Sie die Software in einer Clusterserver-Konfiguration installieren möchten,
fahren Sie mit „Kapitel 3. Software in einer Standardkonfiguration (ohne Cluster)
und einer Clusterkonfiguration installieren (Novell NetWare)” auf Seite 35 fort.
34
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Kapitel 3. Software in einer Standardkonfiguration (ohne Cluster) und einer Clusterkonfiguration installieren (Novell NetWare)
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie die Speicherverwaltungssoftware in
einer Standardkonfiguration (ohne Cluster) und einer Clusterkonfiguration installieren.
Wichtig: Lesen Sie immer die Readme-Datei in allen Installationsdatenträgern. In
dieser Readme-Datei können wichtige Informationen enthalten sein, die bei der
Erstellung dieses Handbuchs noch nicht verfügbar waren.
Es gibt zwei Konfigurationen zur Installation der Speicherverwaltungssoftware:
v Sie verfügen nicht über vorhandene Speichersubsysteme. In diesem Fall installieren Sie neue Speichersubsysteme mit Controllern des Maschinentyps 3526, 3542
oder 3552 der Firmware-Version 04.01.xx und verwalten diese neuen Speichersubsysteme mit Storage Manager 7.10. Fahren Sie in diesem Fall mit
„Installationsprozess” auf Seite 37 fort.
v Sie verfügen über bereits vorhandene Speichersubsysteme mit Controllern des
Maschinentyps 3526, 3542 oder 3552. In diesem Fall sind die folgenden Vorgehensweisen möglich:
– Führen Sie einen Upgrade der Controller-Firmware auf den vorhandenen
Speichersubsystemen zu Version 04.01.xx durch und verwalten Sie diese mit
Storage Manager 7.10.
– Verwalten Sie die bereits vorhandenen Speichersubsysteme mit Version 6.22
der Speicherverwaltungssoftware und verwalten Sie neue Speichersubsysteme mit Storage Manager 7.10. Um festzustellen, ob Sie über koexistente
Speichersubsysteme verfügen, fahren Sie mit „Installationsarten” auf Seite 7
fort.
Verwenden Sie Tabelle 13, um den Installationsprozess zu bestimmen.
Tabelle 13. Installationsprozess in einer Standard- oder Clusterkonfiguration bestimmen
Aktuelle Umgebung
Geplante Umgebung
Aktion
Vorhandene Speichersubsysteme mit Controllern, auf denen
Firmware-Version 3.x
ausgeführt wird.
Upgrade zu Firmware-Version
04.01.xx.
Weitere Informationen finden
Sie in der Readme-Datei im
Verzeichnis \Netware51\ der
Installations-CD.
Keine vorhandenen
Speichersubsysteme
Neue Speichersubsysteme mit
Controllern, die Firmware-Version
04.01.xx verwenden und die mit
Storage Manager 7.10 verwaltet
werden.
Weitere Informationen finden
Sie unter „Installationsprozess”
auf Seite 37.
35
Tabelle 13. Installationsprozess in einer Standard- oder Clusterkonfiguration
bestimmen (Forts.)
Aktuelle Umgebung
Geplante Umgebung
Aktion
Vorhandene Speichersubsysteme mit Controllern, auf denen
Firmware-Versionen
4.00.00 bis 4.00.01
installiert sind.
Upgrade der Speichersubsysteme 1. Weitere Informationen finden
mit Controllern durchführen, die
Sie unter
Firmware-Version 04.01.xx ver„Installationsprozess” auf
wenden und die mit Storage
Seite 37.
Manager 7.10 verwaltet werden.
2. NVSRAM und Firmware zu
Version 04.01.xx aktualisieren; dazu die Onlinehilfefunktion der Speicherverwaltungssoftware verwenden.
Weitere Informationen finden
Weiterhin Versionen 4.00.00 bis
Sie unter „Installationsprozess”
4.00.01 der Controller-Firmware
zur Verwaltung Storage Manager
auf Seite 37.
7.10 verwenden. Weitere Informationen erhalten Sie in der
Readme-Datei.
36
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Installationsprozess
Der beschriebene Installationsprozess bezieht sich auf Folgendes:
v Neuinstallationen
v Erweiterungen vorhandener Speichersubsysteme
Beginnen Sie die Installation der Speicherverwaltungssoftware mit „Paket ″Storage
Manager 7 Client″ installieren”. Fahren Sie mit dem Prozess fort, bis Sie „IBM
FAStT Management Suite Java installieren” auf Seite 41 beendet haben.
Abb. 12 zeigt ein Flussdiagramm des Installationsprozesses.
Softwarepaket für den Client des Programms
"Storage Manager 7" (SM7client) installieren
Softwarepaket für den Agenten des
Programms "Storage Manager 7"
(Sm7agent) installieren
Softwarepaket für das Dienstprogramm
"Storage Manager 7" (SM7util) installieren
Treiber für IBM Storage Area Network
(SAN) installieren
Einheitentreiber für IBM Host Adapter (HA)
(QL2x00) installieren
IBM Management Suite Java
(FAStT MSJ) installieren
Abschließen der Installation
wie in Kapitel 5 beschrieben
Abbildung 12. Installationsprozess
Paket ″Storage Manager 7 Client″ installieren
Installieren Sie anhand der folgenden Anweisungen SM7client auf einer Verwaltungsstation, auf der Novell NetWare 5.1 mit Service Pack 2 installiert ist.
Wenn Sie SM7client auf einer Verwaltungsstation installieren möchten, auf der
eines der folgenden Betriebssysteme installiert ist, erhalten Sie weitere Installationsanweisungen entweder in diesem Handbuch oder im Handbuch IBM FAStT Storage
Manager Version 7.10 für Microsoft Windows NT und Windows 2000 Installation
und Unterstützung.
v Windows NT Server 4.0 mit Service Pack ab Version 5
v Windows NT 4.0 Enterprise Edition mit Service Pack ab Version 5
v Windows NT Workstation 4.0 mit Service Pack ab Version 5
v Windows 2000 Advanced Server
v Windows 2000 Professional
v Windows Advanced Server
Kapitel 3. Software in einer Standardkonfiguration (ohne Cluster) und einer Clusterkonfiguration installieren (Novell NetWare)
37
Anmerkungen:
v Wenn Sie nur eine Netzverwaltungsstation konfigurieren möchten, müssen Sie
nur SM7client installieren.
v Wenn Sie das Programm ″SM7client″ auf einem Standalone-Host installieren und
die Speichersubsysteme durch einen Fibre Channel-E/A-Pfad und nicht über das
Netzwerk verwalten möchten, müssen Sie die TCP/IP-Software auf dem Host
installieren und dem Host eine statische IP-Adresse zuordnen.
Installationsanweisung für ″Storage Manager 7 Client″
Stellen Sie vor der Installation der Software ″SM7client″ sicher, dass folgende
Bedingungen erfüllt sind:
v Auf der Verwaltungsstation stehen mindestens 60 MB freier Plattenspeicherplatz
zur Verfügung.
v Für die Bildschirmmerkmale ist eine Auflösung von mindestens 800 x 600 Pixeln
und eine Farbpalette von mindestens 256 Farben festgelegt.
v Alle anderen Programme sind geschlossen.
Führen Sie folgende Schritte durch, wenn Sie das Paket ″SM7client″ auf einer
Verwaltungsstation installieren möchten, auf der das Betriebssystem NetWare 5.1
ausgeführt wird:
1. Legen Sie die Installations-CD von IBM FAStT Storage Manager in das
CD-ROM-Laufwerk ein, und geben Sie Folgendes ein:
load cdrom
2. Hängen Sie die Platteneinheit an.
3. Klicken Sie auf Novell → Install.
4. Klicken Sie auf Add, und folgen Sie anschließend den angezeigten Anweisungen.
5. Klicken Sie auf den Knopf Directory Tree.
Das Fenster ″Directory Tree″ wird geöffnet.
6. Wählen Sie die Platteneinheit des CD-ROM-Laufwerks aus.
7. Wählen Sie das Verzeichnis \Netware51\SM7client aus.
8. Wählen Sie die Datei ″program.ni″ aus, und klicken Sie anschließend auf OK.
9. Klicken Sie auf OK.
Nach dem Kopieren der Dateien wird das Fenster ″License Agreement″ angezeigt.
10. Klicken Sie auf Accept, um fortzufahren.
In einer Nachricht werden Sie darüber informiert, dass Dateien kopiert werden.
11. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Finish.
Gehen Sie wie folgt vor, um zu prüfen, ob die Installation erfolgreich war:
1. Klicken Sie auf Novell → Programs.
2. Überprüfen Sie, ob ″IBM FAStT Fibre Channel Storage Manager Client″ in der
Liste der Programme angezeigt wird.
3. Fahren Sie mit „Paket ″Storage Manager 7 Agent″ installieren” auf Seite 39 fort.
38
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Paket ″Storage Manager 7 Agent″ installieren
Gehen Sie wie folgt vor, um das Softwarepaket für den Hostagenten auf jedem
Host zu installieren, der mit mindestens einem Speichersubsystem verbunden ist.
Die Hostagentensoftware ist für die Hostagentenverwaltung der Speichersubsysteme erforderlich.
Wichtig: Sie müssen die Hostagentensoftware auch dann installieren, wenn Sie
Speichersubsysteme nicht über die Hostagentensoftware verwalten möchten. Im
Paket der Hostagentensoftware sind Dienstprogramme enthalten, die für die Verwaltung von Speichersubsystemen benötigt werden.
Anmerkung: Sie müssen das Hostagentensoftwarepaket auch dann installieren,
wenn Sie SM7client nur auf einer Verwaltungsstation installieren.
Stellen Sie vor dem Installieren der Software sicher, dass folgende Bedingungen
erfüllt sind:
v Auf dem Host ist Novell NetWare 5.1 und Service Pack 2 installiert.
v Auf dem Host stehen mindestens 20 MB freier Plattenspeicherplatz zur Verfügung.
v Für die Bildschirmmerkmale ist eine Auflösung von mindestens 640 x 480 Pixeln
und eine Farbpalette von mindestens 256 Farben festgelegt.
v Alle anderen Programme sind geschlossen.
Wenn Sie das Speichersubsystem über Hostagenten verwalten, legen Sie für den
Host-Busadapter einen maximalen LUN-Wert von 32 fest. Standardmäßig ist für die
LUNs des UTMs (Universal Transport Module) ein Wert von 31 festgelegt; diese
müssen dem Betriebssystem mitgeteilt werden, damit das Programm ″SM7agent″
das UTM erkennen kann und eine Verbindung herstellen kann. Weitere Informationen finden Sie in der Readme-Datei, die im Verzeichnis Netware51/host_adapter
der Installations-CD von IBM FAStT Storage Manager gespeichert ist.
Installationsanweisungen
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um die Hostagentensoftware zu installieren:
1. Legen Sie die Installations-CD von IBM FAStT Storage Manager in das
CD-ROM-Laufwerk ein, und geben Sie Folgendes ein:
load cdrom
2. Hängen Sie die Platteneinheit des CD-ROM-Laufwerks an.
3. Klicken Sie auf Novell → Install.
4. Klicken Sie auf Add, und folgen Sie anschließend den angezeigten Anweisungen.
5. Klicken Sie auf den Knopf Directory Tree.
Das Fenster ″Directory Tree″ wird geöffnet.
6. Wählen Sie die Platteneinheit des CD-ROM-Laufwerks aus.
7. Wählen Sie das Verzeichnis \Netware51\SM7agent aus.
8. Wählen Sie die Datei ″product.ni″ aus, und klicken Sie anschließend auf OK.
9. Klicken Sie auf OK.
Nach dem Kopieren der Dateien wird das Fenster ″License Agreement″ angezeigt.
Kapitel 3. Software in einer Standardkonfiguration (ohne Cluster) und einer Clusterkonfiguration installieren (Novell NetWare)
39
10. Klicken Sie auf Accept, um fortzufahren.
Die Dateien werden kopiert.
11. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Finish.
Anmerkung: Damit SM7agent beim Starten des Servers aktiviert wird, können
Sie einen Eintrag in der Datei ″autoexec.ncf″ erstellen.
Gehen Sie wie folgt vor, um SM7agent zu laden und um zu prüfen, ob die Installation erfolgreich war:
1. Wechseln Sie zum Fenster ″Server Console″ und geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:
Load SM7agent
Der Agent wird gestartet und die folgende Nachricht wird beim Durchsuchen der
LUNs des UTMs angezeigt:
Activating
2. Fahren Sie mit „Software ″Storage Manager 7 Utility″ installieren” fort.
Software ″Storage Manager 7 Utility″ installieren
In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zur Installation der Software ″IBM Storage Manager 7 Utility″ auf angeschlossenen Hosts, auf denen NetWare ausgeführt
wird. Die Software ″IBM Storage Manager 7 Utility″ enthält Dienstprogramme, die
neue logische Laufwerke registrieren und den Betriebssystemen zuweisen. Die
Software ″IBM Storage Manager 7 Utility″ muss auf Hosts installiert werden, die
über eine Fibre Channel-Verbindung an das Speichersubsystem angeschlossen
sind.
Wichtig: Vergewissern Sie sich, dass Sie die FAStT MSJ-Software auf dem Host
installiert haben, auf dem Sie die Software ″IBM Storage Manager 7″ installieren.
Weitere Informationen finden Sie unter „IBM FAStT Management Suite Java
installieren” auf Seite 41.
Installationsanweisungen
Verwenden Sie folgendes Verfahren, um die Software ″IBM Storage Manager 7″ auf
jedem angeschlossenen Windows-Host zu installieren.
1. Legen Sie die Installations-CD von IBM FAStT Storage Manager in das
CD-ROM-Laufwerk ein, und geben Sie Folgendes ein:
load cdrom
2. Hängen Sie die Platteneinheit des CD-ROM-Laufwerks an.
3. Klicken Sie auf Novell → Install.
4. Klicken Sie auf Add, und folgen Sie anschließend den angezeigten Anweisungen.
5. Klicken Sie auf den Knopf Directory Tree.
Das Fenster ″Directory Tree″ wird geöffnet.
6. Wählen Sie das CD-ROM-Laufwerk aus.
7. Wählen Sie den Ordner \NetWare51\SM7util aus, und klicken Sie auf Open.
40
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
8. Wählen Sie die Datei ″setup.exe″ aus, und klicken Sie anschließend auf Open.
Das Fenster ″Welcome″ wird geöffnet.
9. Klicken Sie auf Next, um mit der Installation zu beginnen.
Nach der Installation der Software ″IBM Storage Manager 7″ wird das Fenster
″Operation Complete″ geöffnet. Wenn das System die Installation einer anderen Version von Storage Manager 7 Utility erkennt, wird ein Fenster geöffnet,
in dem darauf hingewiesen wird, dass die Installation aktualisiert wird und dass
Ihre persönlichen Konfigurationsdateien gespeichert werden. Klicken Sie auf
Yes, um mit dem Vorgang fortzufahren.
10. Klicken Sie auf Finish.
11. Weitere Informationen finden Sie unter „IBMSAN-Treiber installieren”.
IBMSAN-Treiber installieren
Der IBM SAN-Treiber (Storage Area Network) wird in einer Novell NetWare-Umgebung verwendet, um Unterstützung für Multipath-E/A für den Speichercontroller zur
Verfügung zu stellen. Bei dem IBMSAN-Treiber handelt es sich um eine CDM-Komponente (Custom Device Module), die zusammen mit dem Einheitentreiber für IBM
FAStT Host Adapter installiert wird. Wenn am E/A-Pfad ein Fehler auftritt, sendet
der Treiber die E/A-Anforderungen über den Alternativpfad, und das logische Laufwerk wird durch AVT (Auto-Volume Transfer) innerhalb des FAStT Storage Servers
verschoben. Weitere Informationen zur aktuellen Readme-Datei, zum SAN-Treiber
und zu Installationsanweisungen erhalten Sie auf der IBM Webseite
http://www.ibm.com/pc/support.
Fahren Sie mit „Einheitentreiber für IBM Host Adapter (QL2x00) installieren” fort.
Einheitentreiber für IBM Host Adapter (QL2x00) installieren
Durch den Einheitentreiber des IBM Host Adapters kann eine Datenübertragung
zwischen Betriebssystem und Hostadapter stattfinden. Beim IBM FAStT Host Adapter handelt es sich um einen leistungsstarken, Bus-Master-fähigen Hostadapter mit
direktem Speicherzugriff (DMA - Direct Memory Access), der für Systeme im oberen
Leistungsbereich eingesetzt werden kann. Der IBM FAStT Host Adapter unterstützt
alle Fibre Channel-Peripheriegeräte, die PLDA (Private-Loop Direct Attach) und FLA
(Fabric-Loop Attach) unterstützen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im
Handbuch IBM FAStT Host Adapter Installation and User’s Guide und auf der IBM
Webseite http://www.ibm.com/pc/support. Auf dieser Webseite finden Sie auch die
aktuelle Readme-Datei und die aktuellen Multipath-E/A-Einheitentreiber.
Fahren Sie mit „IBM FAStT Management Suite Java installieren” fort.
IBM FAStT Management Suite Java installieren
Die Software ″IBM FAStT Management Suite Java (FAStT MSJ)″ enthält ″FAStT
MSJ Agent″ und die Anwendung ″FAStT MSJ″. Die Anwendung ″FAStT MSJ″ wird
nur für Diagnosezwecke verwendet.
Anmerkung: Weitere Informationen erhalten Sie im Handbuch IBM FAStT MSJ
User’s Guide oder in der Onlinehilfefunktion.
Kapitel 3. Software in einer Standardkonfiguration (ohne Cluster) und einer Clusterkonfiguration installieren (Novell NetWare)
41
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um IBM FAStT Management Suite Java
zu installieren:
1. Legen Sie die Installations-CD von ″IBM FAStT Storage Manager″ in das
CD-ROM-Laufwerk ein.
2. Ordnen Sie ein Laufwerk der SYS-Platteneinheit des NetWare-Servers zu.
3. Wählen Sie das Verzeichnis NetWare51 aus.
4. Klicken Sie auf die Datei install.exe.
Das Fenster ″Introduction″ wird geöffnet.
5. Klicken Sie auf Next.
Das Fenster ″Important Information″ wird geöffnet. Lesen Sie die Anmerkungen
zur Anwendung ″FAStT MSJ″.
6. Klicken Sie auf Next.
Das Fenster ″Choose Install Folder″ wird angezeigt.
7. Starten Sie den NetWare-Server erneut, um FAStT MSJ Agent zu starten.
Weitere Informationen erhalten Sie im Handbuch IBM FAStT MSJ User’s Guide
oder in der Onlinehilfefunktion.
42
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Kapitel 4. Installation abschließen (Novell NetWare)
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie die Fenster ″Enterprise Management″
und ″Subsystem Management″ aufrufen und die Installation abschließen.
Fenster ″Enterprise Management″ aufrufen
Das Fenster ″Enterprise Management″ wird als erstes Fenster beim Starten der
Software aufgerufen. Verwenden Sie das Fenster ″Enterprise Management″ für folgende Aufgaben:
v Die zu verwaltenden Speichersubsysteme hinzufügen und erkennen.
v Eine umfassende Anzeige aller Speichersubsysteme in Ihrer Verwaltungsdomäne
anzeigen.
v Stapelverwaltungsaufgaben von Speichersubsystemen mit Hilfe des Script Editors durchführen.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Fenster ″Enterprise Management″ aufzurufen:
1. Wenn Sie SM7agent verwenden, starten Sie SM7agent vom Fenster ″Server
Console″ aus.
Geben Sie an der Serverkonsole Folgendes ein:
Load SM7agent
2. Klicken Sie unter ″Xserver Graphical Console″ auf Novell → Programs.
3. Klicken Sie auf IBM FAStT Storage Manager 7.
Die Clientsoftware wird gestartet und die Fenster ″Enterprise Management″ und
″Initial Automatic Discovery″ werden aufgerufen (siehe Abb. 13).
Abbildung 13. Fenster ″Initial Automatic Discovery″ bestätigen
Anmerkung: Es kann einige Minuten dauern, bis das Fenster ″Enterprise
Management″ aufgerufen wird. In dieser Zeit wird kein Cursor
angezeigt, der den Wartestatus symbolisiert (zum Beispiel eine
Sanduhr). Wenn Sie den erstmaligen automatischen Erkennungsvorgang nicht ausführen möchten, klicken Sie auf No. Sie können
mit den Optionen Edit → Add Device neue Hosts und Speichersubsysteme hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter
„Einheiten hinzufügen” auf Seite 44.
43
4. Klicken Sie auf Yes, um einen erstmaligen automatischen Erkennungsvorgang
von Hosts und Speichersubsystemen durchzuführen, die an das lokale Teilnetz
angeschlossen sind, in dem die Verwaltungsstation installiert ist.
Die Software sendet eine Broadcast-Nachricht über das lokale Teilnetz, in dem
die Verwaltungsstation installiert ist. Sie erkennt von der Hostagentensoftware
verwaltete Speichersubsysteme, wenn die Hosts, die die Netzverwaltungsverbindungen zu den Speichersubsystemen zur Verfügung stellen, auf die
Broadcast-Nachricht reagieren. Die Software erkennt Speichersubsysteme (mit
direkter Verwaltung), wenn die Controller in diesen Speichersubsystemen auf
die Broadcast-Nachricht reagieren.
Einheiten hinzufügen
Sie können weitere Hosts oder Speichersubsysteme außerhalb der lokales Teilnetzes hinzufügen. Weitere Informationen zu dieser Möglichkeit finden Sie in der
Onlinehilfefunktion des Fensters ″Enterprise Management″.
Wichtig: Wenn Sie Speichersubsysteme mit der Hostagentensoftware verwalten
und physisch neue Speichersubsysteme hinzufügen, müssen Sie den HostagentenService stoppen und erneut starten, damit neue Speichersubsysteme erkannt werden. Klicken Sie anschließend im Fenster ″Enterprise Management″ auf Tools →
Rescan, um neue Speichersubsysteme zur Verwaltungsdomäne hinzuzufügen.
Fahren Sie mit „Warnhinweise definieren” fort.
Warnhinweise definieren
Nachdem Sie Einheiten zur Verwaltungsdomäne hinzugefügt haben, erstellen Sie
Warnhinweisoptionen, die kritische Ereignisse auf den Speichersubsystemen melden. Folgende Optionen für Warnhinweise sind verfügbar:
v Hinweis an eine bestimmte Netzverwaltungsstation (NMS - Network Management
Station) mit Hilfe von SNMP-Traps (Simple Network Management Protocol); (weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Netzverwaltungsstation für SNMP-Hinweise einrichten”).
v Hinweis an bestimmte E-Mail-Adressen
v Hinweis an bestimmte alphanumerische Pager (wenn ein Fremdanbietersoftwarepaket verwendet wird, um E-Mail-Nachrichten zu konvertieren)
Anmerkung: Wenn Sie die Ereignisüberwachung nicht installieren, müssen Sie die
Speichersubsysteme innerhalb der Verwaltungsdomäne überwachen.
Das Fenster ″Enterprise Management″ muss geöffnet bleiben (Sie
können das Fenster auf Symbolgröße verkleinern). Wenn Sie das
Fenster schließen, erhalten Sie keine Warnhinweise. Informationen
zu Warnhinweisoptionen finden Sie in der Hilfe des Fensters ″Enterprise Management″.
Netzverwaltungsstation für SNMP-Hinweise einrichten
Wenn Sie Warnhinweise mit Hilfe von SNMP-Traps einrichten möchten, müssen Sie
zuerst eine Datei der Verwaltungsinformationsdatenbank (MIB - Management Information Base) in die Netzverwaltungsstation kopieren. Verwenden Sie diese Prozedur, um die Verwaltungsinformationsdatenbank auf der Netzverwaltungsstation einzurichten.
Wichtig: Sie müssen die Netzverwaltungsstation nur einmal angeben.
44
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
1. Kopieren Sie vom Verzeichnis \SM7mib auf der Installations-CD von IBM FAStT
Storage Manager die Datei ″Arrayman.mib″ auf die Netzverwaltungsstation.
2. Befolgen Sie die für Ihre spezifische Netzverwaltungsstation erforderlichen
Schritte, um die Verwaltungsinformationsdatenbank zu kompilieren.
Anmerkung: Für weitere Einzelheiten zu den erforderlichen Schritten wenden
Sie sich an Ihren Netzadministrator oder schlagen Sie in der
Dokumentation zur verwendeten Netzverwaltungsstation nach.
Alert-Bestimmungsort konfigurieren
Konfigurieren Sie die Bestimmungsorte und E-Mail-Adressen für die SNMP-Traps
der Warnhinweise im Fenster ″Enterprise Management″. In der Onlinehilfefunktion
des Fensters ″Enterprise Management″ werden die einzelnen Prozeduren beschrieben.
Fenster ″Subsystem Management″ aufrufen
Über das Fenster ″Subsystem Management″ können Sie ausgewählte Subsysteme
verwalten.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Fenster ″Subsystem Management″ für ein ausgewähltes Speichersubsystem aufzurufen:
1. Wählen Sie im Fenster ″Enterprise Management″ ein Speichersubsystem aus.
2. Klicken Sie auf Tools → Manage Device.
Die Software zeigt das Fenster ″Subsystem Management″ für das ausgewählte
Speichersubsystem wie in Abb. 14 und Abb. 15 auf Seite 46 dargestellt an.
Anmerkung: Im Fenster ″Subsystem Management″ können Sie nur ausgewählte Speichersubsysteme verwalten. Sie können jedoch mehrere Fenster des Typs ″Subsystem Management″ aufrufen, um
andere Speichersubsysteme zu verwalten.
Abbildung 14. Fenster ″Subsystem Management″ (Modelle 3526 und 3552)
Kapitel 4. Installation abschließen (Novell NetWare)
45
Abbildung 15. Fenster ″Subsystem Management″ (Modell 3542)
Speichersubsysteme umbenennen
Wenn Sie Storage Manager 7.10 zum ersten Mal aufrufen, sind die Speichersubsysteme noch unbenannt. Im Fenster ″Subsystem Management″ können Sie für die
einzelnen Speichersubsysteme die entsprechenden Namen vergeben. Verwenden
Sie dabei die Namen, die Sie im Informationsdatensatz in Tabelle 17 auf Seite 77
eingegeben haben. Ausführliche Informationen zum Umbenennen von Speichersubsystemen erhalten Sie in der Onlinehilfefunktion des Fensters ″Subsystem
Management″.
Firmware und NVSRAM herunterladen
Wichtig: Sie müssen Firmware Version 04.01.xx herunterladen, bevor Sie
NVSRAM herunterladen.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Firmware-Version 04.01.xx herunterzuladen:
1. Öffnen Sie das Fenster ″Subsystem Management″.
2. Klicken Sie auf Storage Subsystem → Download → Firmware.
Befolgen Sie die angezeigten Anweisungen.
Gehen Sie wie folgt vor, um NVSRAM herunterzuladen:
1. Öffnen Sie das Fenster ″Subsystem Management″.
2. Klicken Sie auf Storage Subsystem → Download → NVSRAM.
Befolgen Sie die angezeigten Anweisungen.
3. Fahren Sie mit dem Abschnitt „Arrays und logische Laufwerke erstellen” auf Seite 47 fort.
46
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Arrays und logische Laufwerke erstellen
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Array oder ein logisches Laufwerk zu erstellen:
1. Erstellen Sie alle geplanten Arrays und logischen Laufwerke auf diesem
Speichersubsystem, indem Sie auf Configure → Create Array/Logical Drive
klicken.
2. Wiederholen Sie die Konfiguration für den Array bzw. das logische Laufwerk für
alle mit Ihrem Cluster verbundenen Speichersubsysteme.
Anmerkung: Wenn Sie weitere logische Laufwerke hinzufügen oder entfernen,
müssen Sie sie Knoten 02 in einer Clusterkonfiguration bekannt
geben.
3. Fahren Sie mit dem Abschnitt „Hosttyp ändern” fort.
Hosttyp ändern
Führen Sie bei aktivierter Partitionierung folgende Schritte aus, um den Hosttyp
festzustellen oder zu ändern:
1. Wählen Sie im linken Teilfenster des Fensters ″Subsystem Management″ den
Host aus.
2. Wählen Sie im Fenster ″Subsystem Management″ Configure → View Logical
LUN Mapping aus.
3. Wählen Sie im linken Teilfenster des Fensters ″Subsystem Management″ den
Host-Port aus, den Sie konfigurieren möchten, und klicken Sie in der Funktionsleiste auf Configure → Topology → Change Host Type.
Führen Sie bei nicht aktivierter Partitionierung folgende Schritte aus, um den Hosttyp festzustellen oder zu ändern:
Anmerkung: Die Partitionierung ist die wichtigste Funktion. Wenn die Partitionierung inaktiviert ist, müssen Sie sich an einen Mitarbeiter des IBM
Kundendiensts wenden, um einen Schlüssel für die Aktivierung der
Partitionierung zu erhalten.
1. Wählen Sie im linken Teilfenster des Fensters ″Subsystem Management″ den
Host aus.
2. Klicken Sie auf Configure → Change Host Type.
3. Fahren Sie mit dem Abschnitt „Übersicht über heterogene Hosts” fort.
Übersicht über heterogene Hosts
Über die Funktion der heterogenen Hosts werden Hosts für den Zugriff auf ein
Speichersubsystem aktiviert, auf denen verschiedene Betriebssysteme ausgeführt
werden. Frühere Releases von IBM FAStT Storage Manager verfügen nicht über
diese Funktion.
Auf Hosts, die auf dasselbe Speichersubsystem zugreifen, können verschiedene
Betriebssysteme ausgeführt werden (z. B. NetWare und Linux). Wenn der Hosttyp
im Fenster ″Define New Host Port″ angegeben ist, passen die Controller im
Speichersubsystem durch die Funktion der heterogenen Hosts ihr Verhalten (z. B.
LUN-Berichterstattung und -Fehlerbedingungen) den Erfordernissen des Host-Betriebssystems an, das die Daten sendet.
Kapitel 4. Installation abschließen (Novell NetWare)
47
Wichtig: Die Funktion der heterogenen Hosts ist nur verfügbar, wenn die Speicherpartitionierung aktiviert ist.
In einer heterogenen Umgebung müssen Sie bei der Definition des Host-Ports
jeden Hosttyp für das entsprechende Betriebssystem konfigurieren, so dass die
Firmware auf den einzelnen Controllern für das Betriebssystem für diesen Host ordnungsgemäß antworten kann.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Konfiguration für heterogene Hosts zu starten:
1. Klicken Sie im Fenster ″Subsystem Management″ auf Configure → Storage
Partition.
2. Nähere Informationen finden Sie in der Onlinehilfefunktion des Fensters ″Subsystem Management″.
3. Fahren Sie mit „Hostagenten stoppen und starten” fort.
Hostagenten stoppen und starten
Verwenden Sie die in den folgenden Abschnitten beschriebenen Vorgehensweisen,
um die auf dem Host installierte Hostagentensoftware zu stoppen und zu starten.
Anmerkung: Wenn ein Zugriffsdatenträger nicht erkannt wird, stoppt die Hostagentensoftware automatisch. Wenn Sie eine NVSRAM-Datei herunterladen, mit der ein Zugriffsdatenträger aktiviert oder die für einen
Zugriffsdatenträger verwendete Nummer der logischen Einheit (LUN Logical Unit Number) geändert wird, müssen Sie die Hostagentensoftware stoppen und anschließend erneut starten oder den Host
erneut starten, damit die vom Hostagenten verwalteten Speichersubsysteme erkannt werden.
Hostagenten stoppen
Sie müssen die Hostagentensoftware stoppen, wenn Sie Speichersubsysteme hinzufügen möchten. Wenn Sie den Service erneut starten, erkennt der Hostagent die
neuen Speichersubsysteme und fügt sie der Verwaltungsdomäne hinzu.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Hostagentensoftware zu stoppen:
1. Drücken Sie an der Systemkonsole die Tastenkombination Strg+Esc, und wählen Sie anschließend System Console aus.
2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:
unload sm7agent
3. Drücken Sie die Eingabetaste.
4. Wechseln Sie zu ″ConsoleOne″. Drücken Sie die Tastenkombination Strg+Esc,
und wählen Sie anschließend Xserver -- Graphical Console aus.
Hostagenten manuell starten
Die Hostagentensoftware muss manuell gestartet werden, wenn das System gestartet wird oder wenn es zum Hinzufügen von Speichersubsystemen gestoppt wird.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Hostagenten manuell zu starten:
1. Drücken Sie an der Systemkonsole die Tastenkombination Strg+Esc, und wählen Sie anschließend System Console aus.
2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:
sm7agent
48
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
3. Drücken Sie die Eingabetaste.
Im Fenster werden keine Angaben angezeigt, wenn der definierte (NLM)Speicherbereich (NetWare Loadable Module) erstellt wurde.
4. Wechseln Sie zu ″ConsoleOne″. Drücken Sie die Tastenkombination Strg+Esc,
und wählen Sie anschließend Xserver -- Graphical Console aus.
Hostagenten automatisch starten
Gehen Sie wie folgt vor, um die Hostagentensoftware automatisch beim Startvorgang zu konfigurieren:
1. Öffnen Sie die Datei ″autoexec.ncf″ in einem Editierprogramm.
2. Suchen Sie nach dem Abschnitt, in dem das Laden von Java Runtime Environment beschrieben wird. Geben Sie nach dem String die folgende Zeile ein:
sys:system/sm7agent
3. Speichern Sie und schließen Sie die bearbeitete Datei ″autoexec.ncf″.
Anmerkung: Es kann bis zu einer Minute dauern, bis die Anzeige des Fensters
″Enterprise Management″ nach einer erstmaligen automatischen
Erkennung aktualisiert wird.
Wenn Sie die automatische Erkennung beenden möchten, schließen Sie das Fenster ″Enterprise Management″.
Wenn die erstmalige automatische Erkennung abgeschlossen ist, werden alle Hosts
und Speichersubsysteme, die an das lokale Teilnetz angeschlossen sind, vom System angezeigt (siehe Abb. 16).
Abbildung 16. Fenster ″Enterprise Management″
Gehen Sie wie folgt vor, wenn vom System nicht alle Hosts und Speichersubsysteme angezeigt werden:
v Überprüfen Sie die Hardware und die Verbindungen, um potenzielle Fehlerquellen auszuschließen (die genaue Vorgehensweise hierfür können Sie der Hardwaredokumentation entnehmen).
v Weitere Informationen zur Erkennung von Speichersubsystemen finden Sie in der
Onlinehilfefunktion des Fensters ″Enterprise Management″.
Kapitel 4. Installation abschließen (Novell NetWare)
49
v Stellen Sie sicher, dass sich die Einheit im lokalen Teilnetz befindet. Befindet sie
sich nicht dort, müssen Sie die Option ″Add Device″ verwenden.
Anmerkung: Wenn eine Einheit den Status ″Unresponsive″ aufweist, verwenden
Sie die Software, um die Einheit aus der Verwaltungsdomäne zu entfernen, und fügen sie dann wieder hinzu. In der Onlinehilfefunktion
des Fensters ″Enterprise Management″ finden Sie Anweisungen zum
Entfernen und Hinzufügen von Einheiten.
Ein Speichersubsystem könnte nach einer automatischen Erkennung in der Einheitenbaumstruktur doppelt angezeigt werden. In diesem Fall können Sie eines der
doppelt angezeigten Symbole des Speicherverwaltungsystems mit Hilfe der Option
″Remove Device″ im Fenster ″Enterprise Management″ aus der Einheitenbaumstruktur entfernen.
Fahren Sie mit „Speichersubsysteme überprüfen” fort.
Speichersubsysteme überprüfen
Um den Zustand der Speichersubsysteme in der Verwaltungsdomäne zu überprüfen, müssen Sie das Fenster ″Enterprise Management″ aufrufen. Weitere Informationen zur Überprüfung von Speichersubsystemen finden Sie in der Onlinehilfefunktion des Fensters ″Enterprise Management″.
Andere Aufgaben zur Verwaltung von Speichersubsystemen durchführen
Sie können die folgenden Aufgaben zur Verwaltung von Speichersubsystemen
durchführen:
v Controller-Firmware herunterladen
v Controller-NVSRAM herunterladen
v Speichersubsystem suchen
v
v
v
v
v
Profil eines Speichersubsystems anzeigen
Kennwort für ein Speichersubsystem eingeben oder ändern
Logische Laufwerke und Arrays erstellen und verwalten
Systemmonitor verwenden
Speicherpartitionen (wenn zutreffend) erstellen
Anmerkung: Um Speicherpartitionen zu erstellen, müssen Sie den weltweiten
Namen oder Port-Namen jedes Hostadapters aller Hosts, die mit
dem Speichersubsystem verbunden sind, abrufen.
Weitere Informationen zu diesen und weiteren Aufgaben zur Verwaltung von
Speichersubsystemen erhalten Sie unter den entsprechenden Themen der Onlinehilfefunktion im Fenster ″Subsystem Management″.
Fahren Sie mit „NVSRAM-Konfigurations-Scripts anwenden” auf Seite 51 fort.
50
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
NVSRAM-Konfigurations-Scripts anwenden
Wenn Sie Storage Manager 7.10 für Verwaltungsaufgaben verwenden, müssen Sie
möglicherweise die NVSRAM-Konfigurations-Scripts auf jedem Speichersubsystem
ausführen, um die im NVSRAM gespeicherten Konfigurationseinstellungen zu
ändern. Gehen Sie wie folgt vor, um die Scripts zu ändern:
1. Legen Sie die Installations-CD von IBM FAStT Storage Manager in das
CD-ROM-Laufwerk ein.
2. Geben Sie unter ″Xserver Graphical Console″ Folgendes ein:
load cdrom
3. Hängen Sie die Platteneinheit des CD-ROM-Laufwerks an.
4. Klicken Sie unter ″Xserver Graphical Console″ auf Novell → IBM FAStT Storage Manager 7.
5. Klicken Sie im Dialogfenster ″Initial Automatic Discovery″ auf Yes. Wenn Sie
auf No klicken, können Sie mit Hilfe der Optionen Edit → Add Device weiterhin
Einheiten manuell hinzufügen.
Speichersubsysteme mit Firmware-Version 4.x werden automatisch erkannt.
6. Klicken Sie im rechten Teilfenster von IBM FAStT Storage Manager 7 (Fenster
″Enterprise Management″) mit der rechten Maustaste auf ein Speichersubsystem, und klicken Sie anschließend im Kontextmenü auf Execute Script.
Das Fenster ″Script Editor″ wird angezeigt.
7. Klicken Sie im Fenster ″Script Editor″ auf File → Load Script.
Klicken Sie bei entsprechender Aufforderung zum Speichern von Änderungen
in der Datei ″newscript.scr″ auf No.
8. Wählen Sie im Fenster ″Load Script″ unter <CD-ROM-Laufwerk> die Datei
″Netware5.scr″ im Verzeichnis \Netware51\scripts\ aus und wählen Sie
anschließend Open aus.
9. Klicken Sie im Fenster ″Script Editor″ auf Tools → Verify and Execute.
Die Nachricht Script execution complete wird im unteren Teilfenster des
Fensters ″Script Editor″ angezeigt.
10. Klicken Sie im Fenster ″Script Editor″ auf File → Load Script.
Klicken Sie bei entsprechender Aufforderung zum Speichern von Änderungen
in der Datei newscript.scr auf No.
11. Wählen Sie im Fenster ″Load Script″ unter <CD-ROM-Laufwerk> die Datei
″NW_mpio.scr″ im Verzeichnis \Netware51\scripts\ aus und wählen Sie
anschließend Open aus.
12. Wählen Sie im Fenster ″Script Editor″ die Optionen Tools → Verify → Execute
aus.
Die Nachricht Script execution complete wird im unteren Teilfenster des
Fensters ″Script Editor″ angezeigt.
13. Starten Sie den Controller erneut.
Kapitel 4. Installation abschließen (Novell NetWare)
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IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Kapitel 5. Betriebssystemunterstützung für Novell NetWare
Dieses Kapitel enthält Informationen zur Verwendung der Speicherverwaltungssoftware mit dem Betriebssystem Novell NetWare.
Einschränkungen bei Novell NetWare
Wichtig: Stellen Sie immer fest, ob sich auf einem der Installationsdatenträger eine
Readme-Datei befindet. Diese Readme-Datei enthält möglicherweise wichtige Informationen, die bei der Erstellung des vorliegenden Handbuchs Installation und
Unterstützung noch nicht verfügbar waren.
In Tabelle 14 werden die Einschränkungen erläutert, die für die Verwendung von
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 unter dem Betriebssystem Novell NetWare gelten.
Tabelle 14. Einschränkungen und Workarounds bei Novell NetWare
Einschränkung
Workaround
Durch Klicken auf den vertikalen Schiebepfeil
(entweder nach oben oder nach unten) verschiebt sich das Schiebefeld ganz an das
entgegengesetzte Ende der Schiebeleiste.
Dies ist ein bekannter Fehler in Java Runtime
Environment. Klicken Sie stattdessen auf das
Schiebefeld und verschieben Sie es, bis Sie
an der gewünschten Stelle im Hilfefenster
angelangt sind.
Die Migration logischer Laufwerke (d. h. das Wenden Sie sich an den Kundendienst.
Entfernen einiger Laufwerke, die als logische
Laufwerke konfiguriert sind, aus einem
Speichersubsystem, um sie in ein anderes
Speichersubsystem einzufügen) wird nicht
unterstützt, da dies zu einem Verlust der Konfiguration führen könnte.
Wenn Sie Speichersubsysteme über die
Hostagentensoftware verwalten und die
Speicherverwaltungssoftware verwenden, um
Controller-Firmware herunterzuladen, kann
das Herunterladen bis zu zehn Minuten dauern.
Kein.
Die Controller-Firmware kann einen Controller
erst erkennen oder mit ihm kommunizieren,
wenn Steckplatz A belegt ist. Diese Einschränkung gilt nicht für Speichersubsysteme,
die ursprünglich mit zwei Controllern konfiguriert wurden.
Wenn Sie ein neues Speichersubsystem mit
einem einzelnen Controller konfigurieren
möchten, müssen Sie den Controller in
Steckplatz A einbauen.
Öffentliche Schleifenkonfigurationen (d. h. an
Switches angeschlossene verwaltete Hubs)
werden nicht unterstützt.
Kein.
Multipath-Failover funktioniert nur, wenn die
Speichercontroller aktiviert sind.
Wenn Sie das Speichersubsystem konfigurieren, versetzen Sie beide Controller in den
aktiven Status.
53
Tabelle 14. Einschränkungen und Workarounds bei Novell NetWare (Forts.)
54
Einschränkung
Workaround
Wenn Sie einen Lüfter oder ein durch den
Kunden austauschbares Netzteil aus einem
Speichersubsystem entfernen, während das
System aktiv ist, gibt die Speicherverwaltungssoftware keine Fehlernachricht aus, und
die Komponente wird nicht als fehlend gemeldet.
Anmerkung: Bei durch den Kunden austauschbaren Lüftern und Netzteilen werden
Fehler gemeldet.
Tauschen Sie den fehlenden, durch den Kunden austauschbaren Lüfter bzw. das fehlende, durch den Kunden austauschbare
Netzteil sofort aus, um die Redundanz zu
gewährleisten. Stellen Sie sicher, dass der
Lüfter oder das Netzteil ordnungsgemäß in
der Controllereinheit platziert sind.
Die automatische Neuverteilung von
LUNs/Arrays wird nicht unterstützt. Wenn bei
einem im Speichersubsystem ausgefallenen
Controller ein alternativer Controller den
Betrieb übernimmt und der fehlerhafte Controller anschließend ausgetauscht wird und
wieder online verfügbar ist, wechselt das
Speichersubsystem nicht automatisch zum
bevorzugten Controller.
Führen Sie diesen Wechsel manuell durch,
indem Sie die Speicherbereiche (Arrays)
erneut verteilen.
Die Fenster und die Onlinehilfefunktion werden in einer bräunlichen unklaren Anzeige
dargestellt, wenn Sie den 256-Farbmodus
verwenden.
Führen Sie die Anwendung SM7 in einem
besseren Anzeigemodus aus.
Wenn Sie mit der Speicherverwaltungsanwendung eine Redundanzüberprüfung
(Paritätsüberprüfung) durchführen, kann
dies bei Plattformen mit Controllern des
Maschinentyps 3542 einige Minuten mehr in
Anspruch nehmen als bei den Maschinentypen 3526 und 3552.
Kein.
Wenn Sie versuchen, ein Speichersubsystem
so zu verwalten, dass die RAID-Controllereinheit keinen Zugriff auf die logischen Laufwerke hat, werden Sie vom Storage Manager
zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert.
Diese Aufforderung erhalten Sie auch dann,
wenn Sie kein Kennwort definiert haben.
Durch die automatische Erkennung erfolgt die
Suche nach dem Speichersubsystem und die
Erkennung des Speichersubsystems so, als
ob es sich um zwei verschiedene Speichersubsysteme handeln würde.
Vergewissern Sie sich, dass mindestens eine
IBM FAStT EXP500 Erweiterungseinheit mit
mindestens einem logischen Laufwerk ordnungsgemäß an die IBM FAStT500 RAIDControllereinheit in jedem verwalteten
Speichersubsystem angeschlossen ist.
Die RAID-Controllereinheit sollte erst
nach dem Anschließen und Einschalten der
Erweiterungseinheiten eingeschaltet werden;
schalten Sie dazu die RAID-Controllereinheit
aus, schließen Sie alle Erweiterungseinheiten
zusammen mit den eingebauten Laufwerken
an die RAID-Controllereinheit an, schließen
Sie die Erweiterungseinheiten ein und schalten Sie die RAID-Controllereinheit anschließend wieder ein. Jetzt können die Speichersubsysteme mit der Software ″FAStT Storage
Manager″ wieder erkannt und verwaltet werden.
Möglicherweise sehen Sie die maximale
Anzahl der Laufwerke während der automatischen Konfiguration nicht, wenn Sie Laufwerke mit verschiedenen Kapazitäten
verwenden.
Verwenden Sie die manuelle Konfiguration
(Option ″Manual Configuration″), um einzelne
Laufwerke auszuwählen und die maximale
Anzahl der zulässigen Laufwerke auszuwählen.
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Anzahl der unterstützten logischen Laufwerke
Für die Unterstützung der logischen Laufwerke gelten die folgenden Beschränkungen:
v Bei Verwendung von Novell Storage Management Services (SMS) können Sie
bis zu 128 LUNs bzw. maximal so viele LUNs konfigurieren, wie der Hostadapter
im System unterstützt.
v Hostadapter unterstützen eine bestimmte Anzahl von logischen Laufwerken.
Weitere Informationen erhalten Sie in der Dokumentation zum Hostadapter.
v Für die Verwaltung über Hostagenten ist ein spezielles logisches Laufwerk,
bezeichnet als Zugriffsdatenträger, erforderlich, um mit den Controllern im
Speichersubsystem zu kommunizieren. Für den Zugriffsdatenträger wird eines
der zulässigen logischen Laufwerke verwendet. Daher steht Ihnen bei der Verwaltung von Speichersubsystemen mit einer Hostagentensoftware ein LUN weniger zur Verfügung als die maximale Anzahl der durch Novell NetWare und den
Hostadapter unterstützten LUNs.
Logische Laufwerke erstellen
Bei einem logischen Laufwerk handelt es sich um ein logisches Objekt, das als
Grundlage zur Speicherung von Daten im Speichersubsystem dient. Ein logisches
Laufwerk wird für einen Array mit einer spezifischen RAID-Stufe konfiguriert, um die
Anforderungen der Anwendungen hinsichtlich der Verfügbarkeit von Daten und der
Fibre Channel-E/A-Leistung zu erfüllen. Ein logisches Laufwerk wird vom Betriebssystem als einzelnes Laufwerk erkannt. Sie können logische Laufwerke in einer
Standardkonfiguration hinzufügen oder löschen.
Beim Erstellen von neuen logischen Laufwerken mit der Speicherverwaltungssoftware müssen Sie dem Betriebssystem Novell NetWare die neuen logischen
Laufwerke hinzufügen. Weitere Informationen zum Hinzufügen eines Laufwerks finden Sie in der Dokumentation zu Novell NetWare. Berücksichtigen Sie, dass jedes
logische Laufwerk (kein Array) von Novell NetWare als einzelnes Laufwerk erkannt
wird. Nach der Erstellung logischer Laufwerke müssen Sie die Dienstprogramme
″Hot Add″ und ″SM7devices″ ausführen, die in der Speicherverwaltungssoftware
enthalten sind. Mit dem Dienstprogramm ″Hot Add″ werden dem Betriebssystem
neu erstellte logische Laufwerke hinzugefügt, und mit dem Dienstprogramm
″SM7devices″ werden logische Laufwerke nach ihren im Betriebssystem zugeordneten Einheitennamen erkannt. Weitere Informationen zur Verwendung dieser
Dienstprogramme finden Sie unter „Dienstprogramm ″Hot Add″ verwenden” und
„Dienstprogramm ″Storage Manager 7 Devices″ verwenden” auf Seite 56.
Vor dem Löschen logischer Laufwerke mit der Speicherverwaltungssoftware oder
der Verwendung von Configure → Reset Configuration müssen Sie alle Eingabeund Ausgabeaktivitäten auf dem betroffenen Speichersubsystem stoppen. Hängen
Sie anschließend alle NetWare-Platteneinheiten ab, die den logischen Laufwerken
zugeordnet sind.
Dienstprogramm ″Hot Add″ verwenden
Das Softwarepaket ″Storage Manager 7″ enthält das Dienstprogramm ″Hot Add″,
mit dem Sie neue logische Laufwerke dynamisch hinzufügen können, ohne das
System erneut zu starten. Das Dienstprogramm registriert die neuen logischen
Laufwerke beim Betriebssystem, so dass Sie den Festplattenmanager verwenden
können, um Partitionen zu erstellen, Einheitennamen hinzuzufügen usw. Das
Dienstprogramm ″Hot Add″ ist im Paket ″SM7util″ enthalten.
Kapitel 5. Betriebssystemunterstützung für Novell NetWare
55
Nachdem Sie die logischen Laufwerke auf einem bestimmten Speichersubsystem
erstellt haben, wechseln Sie zu dem an das Speichersubsystem angeschlossenen
Host und gehen Sie wie folgt vor, um das Dienstprogramm ″Hot Add″ zu verwenden:
1. Geben Sie an der Serverkonsole Folgendes ein:
hot_add
2. Drücken Sie die Eingabetaste.
Die neuen logischen Laufwerke stehen über den Festplattenmanager zur Verfügung.
Dienstprogramm ″Storage Manager 7 Devices″ verwenden
Das Softwarepaket ″Storage Manager 7 Utility″ enthält das Dienstprogramm ″Storage Manager 7 Devices″ (SM7devices), mit dem Sie das logische Laufwerk des
Speichersubsystems anzeigen können, das einem bestimmten Betriebssystemeinheitennamen zugeordnet ist. Dieses Dienstprogramm ist besonders dann nützlich, wenn Sie mit Hilfe des Programms ″nwconfig″ Laufwerke oder/und Platteneinheiten für das logische Laufwerk erstellen möchten.
Nachdem Sie logische Laufwerke auf einem bestimmten Speichersubsystem erstellt
haben, wechseln Sie zu dem an das Speichersubsystem angeschlossenen Host
und gehen Sie wie folgt vor, um das Dienstprogramm ″SM7devices″ zu verwenden:
1. Geben Sie an der Serverkonsole Folgendes ein:
SM7devices
2. Drücken Sie die Eingabetaste.
Die Software zeigt Informationen zur Einheitenerkennung an. Die Ausgabe
könnte beispielsweise wie folgt aussehen:
V596-A3-D0:0[Storage Subsystem MARKETING, Logical Drive DEBIT,
LUN 0, WWN <600a0b800007545c0000008d3a308b6e>]
V596-A3-D0:1 [Storage Subsystem MARKETING, Logical Drive DEBIT, LUN 1,
WWN <600a0b80000756ec000000a93a307d2a>]
V596-A3-D0:1F [Storage Subsystem MARKETING, Logical Drive Access volume,
LUN 31, WWN <600a0b800007545c0000009000000000>]
Where V596-A3-D0:0;
Die Zahlen am Zeilenanfang stehen für den Einheitennamen. Der Einheitenname gibt den Adapter oder die Einheit wie folgt an:
Herstellernummer [V596]. Eine eindeutige Nummer des
Einheitenherstellers.
Adapternummer [A3]. Die Stücknummer des bei NWPA registrierten
Adapters. Im vorliegenden Beispiel steht A3 für das erste Exemplar eines
im Server installierten Adapters.
Einheitennummer [D0]. Die Nummer des Datenträgers oder einer anderen
Einheit.
Nummer der logischen Einheit [0,1,1F]. Die Nummer der logischen
Einheit (LUN - Logical Unit Number) gibt die Einheiten an, wenn mehrere
Einheiten an einen Bus angeschlossen sind.
Storage Subsystem x = der Name des Speichersubsystems
Logical Drive x = der Name des logischen Laufwerks
LUN x = die dem logischen Laufwerk zugeordnete Nummer der logischen Einheit
(LUN - Logical Unit Number)
WWN x = der weltweit gültige Name des logischen Laufwerks
56
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Komponenten der Speicherverwaltungssoftware deinstallieren
Gehen Sie wie folgt vor, um mindestens eine der Komponenten von Storage Manager 7.10 zu deinstallieren.
1. Klicken Sie unter ″Xserver Graphical Console″ auf Novell → Install.
Das Fenster ″Add/Remove Programs Properties″ wird geöffnet.
2. Wählen Sie aus der Liste der Programme die Komponente aus, die Sie deinstallieren möchten.
Wählen Sie zum Beispiel IBM FAStT Storage Manager 7 aus.
3. Klicken Sie auf Add/Remove.
Das Fenster ″Confirm File Deletion″ wird geöffnet.
4. Klicken Sie auf Yes, um den Deinstallationsvorgang zu starten.
5. Wenn die Deinstallation beendet ist, klicken Sie auf OK.
Kapitel 5. Betriebssystemunterstützung für Novell NetWare
57
58
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Kapitel 6. Software in einer Standardkonfiguration installieren
(Red Hat Linux)
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie die Speicherverwaltungssoftware in
einer Standardkonfiguration (ohne Cluster) unter dem Betriebssystem Red Hat
Linux installieren.
Wichtig: Überprüfen Sie, ob sich auf den Installationsdatenträgern eine ReadmeDatei befindet. In dieser Readme-Datei sind möglicherweise wichtige Informationen
enthalten, die bei der Erstellung dieses Handbuchs noch nicht verfügbar waren.
Um eine ordnungsgemäße Installation sicherzustellen, lesen Sie „Kapitel 1.
Einführung” auf Seite 1 vollständig einschließlich der dort enthaltenen Verweise. Sie
müssen außerdem alle in „Kapitel 2. Installationsvorbereitungen” auf Seite 17
beschriebenen vorbereitenden Arbeitsschritte vollständig ausführen.
Installationsvorbereitung
Es gibt zwei Konfigurationen zur Installation der Speicherverwaltungssoftware:
v Sie verfügen nicht über vorhandene Speichersubsysteme. In diesem Fall installieren Sie neue Speichersubsysteme mit Controllern des Maschinentyps 3526, 3542
oder 3552 der Firmware-Version 04.01.xx und verwalten diese neuen Speichersubsysteme mit Storage Manager 7.10. Fahren Sie bei dieser Konfiguration mit
„Neuinstallationsvorgang” auf Seite 61 fort.
v Sie verfügen über bereits vorhandene Speichersubsysteme mit Controllern des
Maschinentyps 3526, 3542 oder 3552. In diesem Fall sind die folgenden Vorgehensweisen möglich:
– Führen Sie einen Upgrade der Controller-Firmware auf den vorhandenen
Speichersubsystemen auf Version 04.01.xx durch, und verwalten Sie diese
mit Storage Manager 7.10.
– Wenn Sie über Firmware der Version 3.01.x verfügen, verwalten Sie Ihre
Speichersubsysteme weiterhin mit der Version 6.22 der Speicherverwaltungssoftware und verwalten Sie neue Speichersubsysteme mit Storage Manager
7.10.
– Verwalten Sie das Speichersubsystem mit Storage Manager 7.10 und der
Controller-Firmware-Version 4.00.x.
Verwenden Sie zur Bestimmung eines Installationsprozesses Tabelle 15 auf Seite 60.
59
Tabelle 15. Installationsprozess bei einer Standardkonfiguration bestimmen
Aktuelle Umgebung
Geplante Umgebung
Aktion
Keine vorhandenen
Speichersubsysteme
Neue Speichersubsysteme mit
Controllern, die Firmware-Version
4.00.02. verwenden und die mit
Storage Manager 7.10 verwaltet
werden.
Weitere Informationen finden
Sie unter
„Neuinstallationsvorgang” auf
Seite 61.
Vorhandene Speichersubsysteme
verwalten, die an verschiedene
Hosts angeschlossen sind (nicht
in einer koexistenten Umgebung).
Weiterhin die vorhandene
Speicherverwaltungssoftware
zur Verwaltung vorhandener
Speichersubsysteme verwenden.
Anmerkung: Sie können
Speichersubsysteme, auf denen
die Firmware-Version 3.x ausgeführt wird, nicht mit Storage
Manager 7.10 verwalten.
Upgrade von Speichersubsystemen mit Controllern
durchführen, die dann die Firmware-Version 4.00.02 verwenden
und mit Storage Manager 7.10
verwaltet werden.
1. Speicherverwaltungssoftware der Version 7.0
oder 7.01 deinstallieren,
indem Sie wie im
Installationshandbuch zur
vorherigen Version der
Speicherverwaltungssoftware vorgehen.
Vorhandene Speichersubsysteme mit Controllern, auf denen
Firmware-Versionen
4.00.00 bis 4.00.01
installiert sind und auf
denen die Speicherverwaltungssoftware
der Version 7.00 oder
7.01 ausgeführt wird
(Maschinentypen 3526
und 3552).
2. Weitere Informationen
finden Sie unter
„Neuinstallationsvorgang”
auf Seite 61.
3. NVSRAM und Firmware zu
Version 4.00.02.xx aktualisieren, indem Sie die
Onlinehilfefunktion der
Speicherverwaltungssoftware verwenden.
Weiterhin Controller-Firmware1. SpeicherverwaltungsVersionen 4.00.00 bis 4.00.01 versoftware der Version 7.0
wenden. (Vergewissern Sie sich,
oder 7.01 deinstallieren,
dass Sie vorherige Versionen der
indem Sie wie im
Speicherverwaltungssoftware
Installationshandbuch zur
deinstallieren, bevor Sie Version
vorherigen Version der
7.10 installieren.) Sie können
Speicherverwaltungsdiese vorhandenen Speichersoftware vorgehen.
subsysteme mit ″Storage Mana2. Weitere Informationen
ger 7.10″ verwalten, der
finden Sie unter
Komponenten enthält, die mit den
„Neuinstallationsvorgang”
Firmware-Versionen 4.00.00 bis
auf Seite 61.
4.00.01 kompatibel sind. Die
Funktionalitätsunterschiede zwischen der vorhandenen Controller-Firmware und der ControllerFirmware 4.00.02 sind auf der
Installations-CD erläutert. Weitere
Informationen erhalten Sie in der
Readme-Datei im Verzeichnis
\linux\ auf der Installations-CD.
60
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Neuinstallationsvorgang
Beginnen Sie die Installation der Speicherverwaltungssoftware wie unter „Paket
″Storage Manager 7 Client″ auf einer Linux-Plattform installieren” beschrieben.
Fahren Sie mit dem Prozess fort, bis Sie die Schritte unter „Einheitentreiber für IBM
Host Adapter (HA) (QLa2x00) installieren” auf Seite 63 beendet haben.
Abb. 17 zeigt ein Flussdiagramm des Installationsprozesses.
Softwarepaket für den Client des Programms
"Storage Manager 7" (SM7client) installieren
Agenten für IBM Management Suite Java
(FAStT MSJ) installieren
Einheitentreiber für IBM Host Adapter (HA)
(QLa2x00) installieren
Abschließen der Installation
wie in Kapitel 7 beschrieben
Abbildung 17. Installationsprozess
Installation bei vorhandenen Speichersubsystemen
Beginnen Sie die Installation wie unter „Paket ″Storage Manager 7 Client″ auf einer
Linux-Plattform installieren” beschrieben. Fahren Sie mit dem Prozess fort, bis Sie
die Schritte unter „Einheitentreiber für IBM Host Adapter (HA) (QLa2x00)
installieren” auf Seite 63 beendet haben.
Paket ″Storage Manager 7 Client″ auf einer Linux-Plattform installieren
Gehen Sie wie in diesem Abschnitt beschrieben vor, um die Clientsoftware auf einer
Verwaltungsstation, einem Host oder einem an das Speichersubsystem angeschlossenen Clusterserver zu installieren, auf denen das Betriebssystem Linux ausgeführt
wird.
Installationsanweisungen
Stellen Sie vor der Installation der Software sicher, dass folgende Bedingungen
erfüllt sind:
v Die Verwaltungsstation verfügt über mindestens 80 MB freien Plattenspeicherplatz unter /tmp und 40 MB freien Plattenspeicherplatz unter /opt.
v Für die Anzeigemerkmale ist eine Bildschirmauflösung von mindestens
800 x 600 Pixeln und eine Palette von mindestens 256 Farben festgelegt.
v Alle anderen Programme sind geschlossen.
Kapitel 6. Software in einer Standardkonfiguration installieren (Red Hat Linux)
61
Achtung: Um Systemfehler zu vermeiden, installieren Sie keine der Speicherverwaltungskomponenten auf einer zweiten Linux-Verwaltungsstation, bis Sie im
Installationsverfahren dazu aufgefordert werden.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Paket Paket ″SM7client″ zu installieren:
1. Legen Sie die Installationsdiskette von ″IBM FAStT Storage Manager Version
7.10″ in das CD-ROM-Laufwerk ein.
2. Hängen Sie das CD-ROM-Laufwerk an, indem Sie Folgendes eingeben:
mount /mnt/cdrom
Drücken Sie die Eingabetaste.
3. Geben Sie Folgendes ein:
cd /mnt/cdrom
Drücken Sie die Eingabetaste.
4. Wechseln Sie ins Verzeichnis /Redhat71/SM7client.
5. Geben Sie Folgendes ein:
rpm -ivh SM7client-Linux-0710G506.rpm
Drücken Sie die Eingabetaste.
Installation von ″Storage Manager 7 Client″ überprüfen
Gehen Sie wie folgt vor, um zu prüfen, ob die Installation erfolgreich war:
1. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein und drücken Sie
anschließend die Eingabetaste:
rpm -qi SM7client
Während des Überprüfungsvorgangs wird eine Nachricht angezeigt, die
Beschreibungen zur SM7client-Software enthält, wie z. B. Versionsnummern,
Copyright-Lizenz, Installationszeit und eine allgemeine Beschreibung des
Softwarepakets.
Werden keine Fehler angezeigt, fahren Sie mit Schritt 2 fort. Wenn während des
Überprüfungsvorgangs ein Fehler auftritt, wiederholen Sie die Schritte 1 bis 5
des Installationsvorgangs.
2. Fahren Sie mit der Installation wie unter „IBM FAStT Management Suite Java
installieren” beschrieben fort.
IBM FAStT Management Suite Java installieren
Die Software IBM FAStT Management Suite Java (FAStT MSJ) enthält den Einheitentreiber FAStT GUI, der für die Failover-Unterstützung benötigt wird. Mit der
GUI können Sie Nummern der logischen Einheiten (LUN - Logical Unit Number),
Speicher und Failover-Vorgänge konfigurieren.
Anmerkung: Weitere Informationen erhalten Sie in der Onlinehilfefunktion.
62
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um IBM FAStT Management Suite Java zu
installieren:
1. Legen Sie die Installations-CD von ″IBM FAStT Storage Manager″ in das
CD-ROM-Laufwerk ein.
2. Öffnen Sie von der GUI in X-windows ein Befehlsfenster.
3. Wählen Sie das Verzeichnis \Redhat71 aus.
4. Führen Sie das Installationsprogramm für FAStT MSJ aus, geben Sie dazu an
der Eingabeaufforderung Folgendes ein:
sh FAStTMSJ_installation.bin
Das Fenster ″Introduction″ wird geöffnet.
5. Klicken Sie auf Next.
6. Starten Sie den Linux-Server erneut.
Weitere Informationen zur Konfiguration erhalten Sie im Handbuch IBM FAStT MSJ
User’s Guide. Fahren Sie wie unter „Einheitentreiber für IBM Host Adapter (HA)
(QLa2x00) installieren” beschrieben fort.
Einheitentreiber für IBM Host Adapter (HA) (QLa2x00) installieren
Durch den Einheitentreiber des IBM Host Adapters kann eine Datenübertragung
zwischen Betriebssystem und Hostadapter stattfinden. Beim IBM FAStT Host Adapter handelt es sich um einen leistungsstarken, Bus-Master-fähigen Hostadapter mit
direktem Speicherzugriff (DMA - Direct Memory Access), der für Systeme im oberen
Leistungsbereich eingesetzt werden kann. Der IBM FAStT Host Adapter unterstützt
alle Fibre Channel-Peripheriegeräte, die PLDA (Private-Loop Direct Attach) und FLA
(Fabric-Loop Attach) unterstützen. Weitere Informationen zur aktuellen ReadmeDatei und aktuelle Installations- und Konfigurationsinformationen zum Multipath-E/AEinheitentreiber erhalten Sie im Handbuch IBM FAStT Host Adapter Installation and
User’s Guide und auf der IBM Webseite http://www.ibm.com/pc/support.
Kapitel 6. Software in einer Standardkonfiguration installieren (Red Hat Linux)
63
64
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Kapitel 7. Softwareinstallation abschließen (Red Hat Linux)
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie die Fenster ″Enterprise Management″
und ″Subsystem Management″ aufrufen und die Installation abschließen.
Fenster ″Enterprise Management″ aufrufen
Das Fenster ″Enterprise Management″ wird als erstes Fenster beim Starten der
Software aufgerufen. Im Fenster ″Enterprise Management″ können Sie Folgendes
durchführen:
v Zu verwaltende Speichersubsysteme hinzufügen und erkennen.
v Eine Umfassende Anzeige aller Speichersubsysteme in der Verwaltungsdomäne
anzeigen.
v Stapelverwaltungsaufgaben von Speichersubsystemen mit Hilfe des Script Editors durchführen.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Fenster ″Enterprise Management″ aufzurufen:
1. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:
SM7client
Anmerkung: Wenn /opt/SM7client nicht in der Pfadumgebung enthalten ist,
müssen Sie den vollständigen Pfadnamen an der Befehlszeile
eingeben:
/opt/SM7client/SM7client
Die Clientsoftware wird gestartet und die Fenster ″Enterprise Management″ und
″InitialAutomatic Discovery″ werden angezeigt (siehe Abb. 18).
Abbildung 18. Fenster ″Initial Automatic Discovery″ bestätigen
Anmerkung: Rufen Sie das Fenster ″Enterprise Management″ auf. Es kann
einige Minuten dauern, bis das Fenster ″Enterprise Management″
aufgerufen wird. In dieser Zeit wird kein Cursor angezeigt, der
den Wartestatus symbolisiert (zum Beispiel eine Sanduhr). Wenn
Sie den erstmaligen automatischen Erkennungsvorgang nicht
ausführen möchten, klicken Sie auf No. Sie können die Optionen
Edit → Add Device verwenden, um neue Hosts und Speicher-
65
subsysteme hinzuzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter
„Einheiten hinzufügen” auf Seite 69.
2. Klicken Sie auf Yes, um einen erstmaligen automatischen Erkennungsvorgang
von Hosts und Speichersubsystemen durchzuführen, die an das lokale Teilnetz
angeschlossen sind, in dem die Verwaltungsstation installiert ist.
Die Software sendet eine Broadcast-Nachricht über das lokale Teilnetz, in dem
die Verwaltungsstation installiert ist. Sie erkennt von der Hostagentensoftware
verwaltete Speichersubsysteme, wenn die Hosts, die die Netzverwaltungsverbindungen zu den Speichersubsystemen zur Verfügung stellen, auf die
Broadcast-Nachricht reagieren. Die Software erkennt direkt verwaltete Speichersubsysteme, wenn die Controller in diesen Subsystemen auf die BroadcastNachricht reagieren.
Anmerkung: Es kann bis zu einer Minute dauern, bis die Anzeige des Fensters
″Enterprise Management″ nach einer erstmaligen automatischen
Erkennung aktualisiert wird.
Wenn Sie die automatische Erkennung beenden möchten, schließen Sie das Fenster ″Enterprise Management″.
Wenn die erstmalige automatische Erkennung abgeschlossen ist, werden alle Hosts
und Speichersubsysteme, die an das lokale Teilnetz angeschlossen sind, vom System angezeigt (siehe Abb. 19).
Abbildung 19. Fenster ″Enterprise Management″
Gehen Sie wie folgt vor, wenn nicht alle Hosts und Speichersubsysteme angezeigt
werden:
v Überprüfen Sie die Hardware und die Verbindungen, um potenzielle Fehlerquellen auszuschließen (die genaue Vorgehensweise hierfür können Sie der Hardwaredokumentation entnehmen).
v Weitere Informationen zur Erkennung von Speichersubsystemen finden Sie in der
Onlinehilfefunktion des Fensters ″Enterprise Management″.
v Stellen Sie sicher, dass sich die fehlende Einheit im lokalen Teilnetz befindet.
Befindet sie sich nicht dort, müssen Sie die Option ″Add Device″ verwenden.
66
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Anmerkung: Wenn eine Einheit den Status ″Unresponsive″ aufweist, verwenden
Sie die Software, um die Einheit aus der Verwaltungsdomäne zu entfernen, und fügen sie dann wieder hinzu. In der Onlinehilfefunktion
des Fensters ″Enterprise Management″ finden Sie Anweisungen zum
Entfernen und Hinzufügen von Einheiten.
Ein Speichersubsystem könnte nach einer automatischen Erkennung in der Einheitenbaumstruktur doppelt angezeigt werden. In diesem Fall können Sie eines der
doppelt angezeigten Symbole des Speicherverwaltungsystems mit Hilfe der Option
″Remove Device″ im Fenster ″Enterprise Management″ aus der Einheitenbaumstruktur entfernen.
Fahren Sie mit „Speichersubsysteme umbenennen” fort.
Speichersubsysteme umbenennen
Wenn Sie Storage Manager 7.10 zum ersten Mal aufrufen, sind die Speichersubsysteme noch unbenannt. Im Fenster ″Subsystem Management″ können Sie für
die einzelnen Speichersubsysteme die entsprechenden Namen vergeben. Verwenden Sie dabei die Namen, die Sie im Informationsdatensatz in Tabelle 17 auf Seite 77 eingegeben haben. Ausführliche Informationen zum Umbenennen von
Speichersubsystemen erhalten Sie in der Onlinehilfefunktion des Fensters ″Subsystem Management″.
Firmware und NVSRAM herunterladen
Wichtig: Sie müssen Firmware Version 04.01.xx herunterladen, bevor Sie NVSRAM herunterladen.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Firmware-Version 04.01.xx herunterzuladen:
1. Öffnen Sie das Fenster ″Subsystem Management″.
2. Klicken Sie auf Storage Subsystem → Download → Firmware.
Befolgen Sie die angezeigten Anweisungen.
Gehen Sie wie folgt vor, um NVSRAM herunterzuladen:
1. Öffnen Sie das Fenster ″Subsystem Management″.
2. Klicken Sie auf Storage Subsystem → Download → NVSRAM.
Befolgen Sie die angezeigten Anweisungen.
3. Fahren Sie mit „Arrays und logische Laufwerke erstellen” fort.
Arrays und logische Laufwerke erstellen
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Array oder ein logisches Laufwerk zu erstellen:
1. Erstellen Sie alle geplanten Arrays und logischen Laufwerke auf diesem
Speichersubsystem, indem Sie auf Configure → Create Array/Logical Drive
klicken.
2. Wiederholen Sie die Konfiguration für den Array/das logische Laufwerk für alle
mit Ihrem Cluster verbundenen Speichersubsysteme.
Anmerkung: Wenn Sie weitere logische Laufwerke hinzufügen oder entfernen,
müssen Sie sie Knoten 02 in einer Clusterkonfiguration bekannt
geben.
3. Fahren Sie mit „Hosttyp ändern” auf Seite 68 fort.
Kapitel 7. Softwareinstallation abschließen (Red Hat Linux)
67
Hosttyp ändern
Das logische Zugriffslaufwerk muss aus der Linux-Speicherpartition gelöscht werden, damit der Multipath-E/A-Treiber ordnungsgemäß konfiguriert werden kann.
Außerdem müssen Sie die Nummern der logischen Einheiten (LUN - Logical Unit
Number) fortlaufend von 0 bis 31 angeben. Führen Sie bei aktivierter Partitionierung
folgende Schritte aus, um den Hosttyp festzustellen oder zu ändern:
1. Wählen Sie im linken Teilfenster des Fensters ″Subsystem Management″ den
Host aus.
2. Wählen Sie im Fenster ″Subsystem Management″ Configure → View Logical
LUN Mapping aus.
3. Wählen Sie im linken Teilfenster des Fensters ″Subsystem Management″ den
Host-Port aus, den Sie konfigurieren möchten, und klicken Sie in der Funktionsleiste auf Configure → Topology → Change Host Type.
Führen Sie bei nicht aktivierter Partitionierung folgende Schritte aus, um den Hosttyp festzustellen oder zu ändern:
Anmerkung: Die Partitionierung ist die wichtigste Funktion. Wenn die Partitionierung inaktiviert ist, müssen Sie sich an einen Mitarbeiter des IBM
Kundendiensts wenden, um einen Schlüssel für die Aktivierung der
Partitionierung zu erhalten.
1. Wählen Sie im linken Teilfenster des Fensters ″Subsystem Management″ den
Host aus.
2. Klicken Sie auf Configure → Change Host Type.
3. Fahren Sie mit „Übersicht über heterogene Hosts” fort.
Übersicht über heterogene Hosts
Über die Funktion der heterogenen Hosts werden Hosts für den Zugriff auf ein
Speichersubsystem aktiviert, auf denen verschiedene Betriebssysteme ausgeführt
werden. Frühere Releases von IBM FAStT Storage Manager verfügen nicht über
diese Funktion.
Auf Hosts, die auf dasselbe Speichersubsystem zugreifen, können verschiedene
Betriebssysteme ausgeführt werden (z. B. NetWare und Linux). Wenn der Hosttyp
im Fenster ″Define New Host Port″ angegeben ist, passen die Controller im
Speichersubsystem durch die Funktion der heterogenen Hosts ihr Verhalten (z. B.
LUN-Berichterstattung und -Fehlerbedingungen) den Erfordernissen des Host-Betriebssystems an, das die Daten sendet.
Wichtig: Die Funktion der heterogenen Hosts ist nur verfügbar, wenn die Speicherpartitionierung aktiviert ist.
In einer heterogenen Umgebung müssen Sie bei der Definition des Host-Ports
jeden Hosttyp für das entsprechende Betriebssystem konfigurieren, so dass die
Firmware auf den einzelnen Controllern für das Betriebssystem für diesen Host
ordnungsgemäß antworten kann.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Konfiguration für heterogene Hosts zu starten:
1. Klicken Sie im Fenster ″Subsystem Management″ auf Configure → Storage
Partition.
2. Nähere Informationen finden Sie in der Onlinehilfefunktion des Fensters ″Subsystem Management″.
3. Fahren Sie mit „Einheiten hinzufügen” auf Seite 69 fort.
68
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Einheiten hinzufügen
Sie können weitere Hosts oder Speichersubsysteme außerhalb der lokales Teilnetzes hinzufügen. Weitere Informationen zu dieser Möglichkeit finden Sie in der
Onlinehilfefunktion des Fensters ″Enterprise Management″.
Um den Zustand der Speichersubsysteme in der Verwaltungsdomäne zu überprüfen, müssen Sie das Fenster ″Enterprise Management″ aufrufen. Weitere Informationen zur Überprüfung von Speichersubsystemen finden Sie in der Onlinehilfefunktion des Fensters ″Enterprise Management″.
Fahren Sie mit „Warnhinweise definieren” fort.
Warnhinweise definieren
Nachdem Sie Einheiten zur Verwaltungsdomäne hinzugefügt haben, erstellen Sie
Warnhinweisoptionen, die kritische Ereignisse auf den Speichersubsystemen melden. Folgende Optionen für Warnhinweise sind verfügbar:
v Hinweis an eine bestimmte Netzverwaltungsstation (NMS - Network Management
Station) mit Hilfe von SNMP-Traps (Simple Network Management Protocol).
(Weitere Informationen erhalten Sie unter „Netzverwaltungsstation für SNMPWarnhinweise einrichten”.)
v Hinweis an bestimmte E-Mail-Adressen
v Hinweis an bestimmte alphanumerische Pager (wenn ein Fremdanbietersoftwarepaket verwendet wird, um E-Mail-Nachrichten zu konvertieren)
Anmerkung: Das Fenster ″Enterprise Management″ muss geöffnet bleiben, um
den Zustand der Speichersubsysteme in der Verwaltungsdomäne zu
überprüfen. Wenn Sie das Fenster schließen, erhalten Sie keine
Warnhinweise. Weitere Informationen zu Warnhinweisoptionen finden
Sie in der Onlinehilfefunktion des Fensters ″Enterprise Management″
oder im Handbuch ″Understanding Storage Manager Concepts Guide
for Version 7.10″.
Fahren Sie mit „Netzverwaltungsstation für SNMP-Warnhinweise einrichten” fort.
Netzverwaltungsstation für SNMP-Warnhinweise einrichten
Wenn Sie Warnhinweise mit Hilfe von SNMP-Traps einrichten möchten, müssen Sie
zuerst eine Datei der Verwaltungsinformationsdatenbank (MIB - Management Information Base) in die Netzverwaltungsstation kopieren. Verwenden Sie diese Prozedur, um die Verwaltungsinformationsdatenbank auf der Netzverwaltungsstation einzurichten.
Wichtig: Sie müssen die Netzverwaltungsstation nur einmal angeben.
1. Kopieren Sie vom Verzeichnis \SM7mib auf der Installations-CD des FAStT
Storage Managers die Datei ″Arrayman.mib″ auf die Netzverwaltungsstation.
2. Befolgen Sie die für Ihre spezifische Netzverwaltungsstation erforderlichen
Schritte, um die Verwaltungsinformationsdatenbank zu kompilieren.
Anmerkung: Für weitere Einzelheiten zu den erforderlichen Schritten wenden
Sie sich an Ihren Netzadministrator oder schlagen Sie in der
Dokumentation zur verwendeten Netzverwaltungsschnittstelle
nach.
3. Fahren Sie mit „Alert-Bestimmungsorte konfigurieren” auf Seite 70 fort.
Kapitel 7. Softwareinstallation abschließen (Red Hat Linux)
69
Alert-Bestimmungsorte konfigurieren
Konfigurieren Sie die Bestimmungsorte und E-Mail-Adressen für die SNMP-Traps
der Warnhinweise im Fenster ″Enterprise Management″. In der Onlinehilfefunktion
des Fensters ″Enterprise Management″ werden die einzelnen Prozeduren beschrieben.
Fenster ″Subsystem Management″ aufrufen
Über das Fenster ″Subsystem Management″ können Sie ausgewählte Subsysteme
verwalten.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Fenster ″Subsystem Management″ für ein ausgewähltes Speichersubsystem zu öffnen:
1. Wählen Sie im Fenster ″Enterprise Management″ ein Speichersubsystem aus.
2. Klicken Sie auf Tools → Manage Device.
Die Software zeigt das Fenster ″Subsystem Management″ für das ausgewählte
Speichersubsystem wie in Abb. 20 und Abb. 21 auf Seite 71 dargestellt an.
Anmerkung: Mit dem Fenster ″Subsystem Management″ können Sie nur ausgewählte Speichersubsysteme verwalten. Sie können jedoch
mehrere Fenster des Typs ″Subsystem Management″ öffnen,
um andere Speichersubsysteme zu verwalten.
Abbildung 20. Fenster ″Subsystem Management″ (Maschinentyp 3526 und 3552)
70
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Abbildung 21. Fenster ″Subsystem Management″ (Maschinentyp 3542)
Fahren Sie mit „Andere Aufgaben zur Verwaltung von Speichersubsystemen
durchführen” fort.
Andere Aufgaben zur Verwaltung von Speichersubsystemen durchführen
Sie können die folgenden Aufgaben zur Verwaltung von Speichersubsystemen
durchführen:
v Controller-Firmware herunterladen
v Controller-NVSRAM herunterladen
v Speichersubsystem suchen
v
v
v
v
v
Profil eines Speichersubsystems anzeigen
Kennwort für ein Speichersubsystem eingeben oder ändern
Logische Laufwerke und Arrays erstellen und verwalten
Systemmonitor verwenden
Speicherpartitionen (wenn zutreffend) erstellen
Anmerkung: Um Speicherpartitionen zu erstellen, müssen Sie den weltweiten
Namen oder Port-Namen jedes Hostadapters aller Hosts, die mit
dem Speichersubsystem verbunden sind, abrufen.
Weitere Informationen zu diesen und weiteren Aufgaben zur Verwaltung von
Speichersubsystemen erhalten Sie unter den entsprechenden Themen der
Onlinehilfefunktion im Fenster ″Subsystem Management″.
Fahren Sie mit „NVSRAM-Konfigurations-Scripts anwenden” auf Seite 72 fort.
Kapitel 7. Softwareinstallation abschließen (Red Hat Linux)
71
NVSRAM-Konfigurations-Scripts anwenden
Möglicherweise müssen Sie Scripts ausführen, um Konfigurationseinstellungen zu
ändern, die im NVSRAM aller mit Storage Manager 7.10 verwalteten Speichersubsysteme gespeichert sind.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Konfigurationseinstellungen zu ändern:
1. Legen Sie die Installations-CD von FAStT Storage Management in das
CD-ROM-Laufwerk der Verwaltungsstation ein.
2. Wechseln Sie in das Verzeichnis \SM7scripts und lesen Sie die Readme-Datei
in diesem Verzeichnis.
3. Wählen Sie im Fenster ″Enterprise Management″ ein Speichersubsystem aus,
und klicken Sie anschließend auf Tools → Execute Script.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Scripts für die Konfiguration auszuführen:
1. Klicken Sie zum Ausführen einer Script-Datei auf File → Load Script.
Das Fenster ″Load Script″ wird geöffnet.
2. Wählen Sie das entsprechende Script aus dem Verzeichnis SM7scripts auf der
Installations-CD aus.
3. Klicken Sie auf ″Open″, um das Script aufzurufen.
4. Klicken Sie auf Tools → Execute. Warten Sie, bis die Nachricht ″Script Execution Complete″ angezeigt wird.
5. Wiederholen Sie die in den Schritten 2 bis 4 beschriebenen Vorgehensweisen
für jedes Speichersubsystem, das Sie mit der Speicherverwaltungssoftware verwalten.
Anmerkung: Weitere Informationen erhalten Sie in der Readme-Datei.
72
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Kapitel 8. Betriebssystemunterstützung für Red Hat Linux
Dieses Kapitel enthält Informationen zur Verwendung der Speicherverwaltungssoftware in einer Red Hat Linux-Umgebung.
Anzahl der unterstützten logischen Laufwerke
Für die Unterstützung der logischen Laufwerke gelten die folgenden Einschränkungen:
v Bei Verwendung von Linux Storage Management Services (SMS) können Sie bis
zu 128 LUNs bzw. maximal so viele LUNs konfigurieren, wie der Hostadapter
unterstützt.
v Hostadapter unterstützen eine bestimmte Anzahl von logischen Laufwerken. Weitere Informationen erhalten Sie in der Dokumentation zum Hostadapter.
Einschränkungen bei Red Hat Linux
Wichtig: Stellen Sie immer fest, ob sich auf einem der Installationsdatenträger eine
Readme-Datei befindet. Diese Readme-Datei enthält möglicherweise wichtige Informationen, die bei der Erstellung des vorliegenden Handbuchs Installation und
Unterstützung noch nicht verfügbar waren.
In Tabelle 14 auf Seite 53 werden die Einschränkungen erläutert, die für die Verwendung von IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 in der Betriebssystemumgebung von Red Hat Linux gelten.
Tabelle 16. Einschränkungen und Workarounds bei Red Hat Linux
Einschränkung
Workaround
Hubs des Typs Vixel Rapport 2000 Fibre
Channel mit Controller-Firmware-Version
4.00.02 verursachen Fehler, wie z. B. Datenbeschädigung, Systeminstabilität und unterbrochene Ringleitungsaktivität.
Verwenden Sie keine Hubs des Typs Vixel
Rapport 2000 Fibre Channel, wenn das System in einer fehlertoleranten Umgebung mit
Controllern oder E/A-Pfaden betrieben wird.
Die Speicherbereichskapazität in einer
Gruppe mit logischen Laufwerken ist
beschränkt. Wenn Sie z. B. 73 Laufwerke mit
jeweils 4 GB konfigurieren möchten, können
Sie maximal 29 Laufwerke für eine Gruppe
mit logischen Laufwerken konfigurieren.
Kein.
Nach dem Entfernen aller Laufwerke aus
einem Speichersubsystem werden Sie beim
Starten der Software oder beim Durchführen
von geschützten Vorgängen aufgefordert, ein
Kennwort einzugeben; es wird jedoch kein
Kennwort angenommen.
Die Kennwortinformationen sind auf einem
reservierten Sektor im logischen Laufwerk der
einzelnen Speichersubsysteme gespeichert.
Jedes Laufwerk speichert eine gespiegelte
Kopie der Kennwortdaten. Wenn Sie durch
ein Kennwort geschützte Vorgänge ausführen
möchten und die Speicherverwaltungssoftware das Kennwort nicht erkennt, fügen
Sie ein Laufwerk zu dem Speichersubsystem
hinzu und wiederholen Sie den Vorgang.
73
Tabelle 16. Einschränkungen und Workarounds bei Red Hat Linux (Forts.)
Einschränkung
Workaround
Das Entfernen einiger als logische Laufwerke Wenden Sie sich an den Kundendienst.
konfigurierter Laufwerke aus einem Speichersubsystem und das anschließende Hinzufügen dieser Laufwerke zu einem anderen
Speichersubsystem wird nicht unterstützt, da
dies zu einem Verlust der Konfiguration führen könnte.
Eine nicht netzwerkfähige Standardkonfiguration wird nicht unterstützt, wenn auf dem
Linux-Host keine TCP/IP-Software installiert
ist.
Installieren Sie die TCP/IP-Software auf dem
Linux-Host, und weisen Sie dem Host eine
statische IP-Adresse zu.
Multipath-Failover funktioniert nur, wenn die
Speicher-Controller aktiviert sind.
Wenn Sie das Speichersubsystem konfigurieren, versetzen Sie beide Controller in den
aktiven Status.
Wenn Sie ein neues Speichersubsystem mit
einem einzelnen Controller konfigurieren
möchten, müssen Sie den Controller in
Steckplatz A einbauen.
Die Controller-Firmware kann einen Controller
erst erkennen oder mit ihm kommunizieren,
wenn Steckplatz A belegt ist. Diese Einschränkung gilt nicht für Speichersubsysteme,
die ursprünglich mit zwei Controllern konfiguriert wurden.
Führen Sie diesen Wechsel manuell durch,
Die automatische Neuverteilung von LUNs/
Arrays wird nicht unterstützt. Wenn bei einem indem Sie die Speicherbereiche (Arrays)
im Speichersubsystem ausgefallenen Control- erneut verteilen.
ler ein alternativer Controller den Betrieb
übernimmt und der fehlerhafte Controller
anschließend ausgetauscht wird und wieder
online verfügbar ist, wechselt das Speichersubsystem nicht automatisch zum bevorzugten Controller.
74
Die Fenster und die Onlinehilfefunktion werden in einer bräunlichen unklaren Anzeige
dargestellt, wenn Sie den 256-Farbmodus
verwenden.
Führen Sie die Anwendung Storage Manager
7.10 in einem besseren Anzeigemodus aus.
Wenn Sie mit der Speicherverwaltungsanwendung eine Redundanzüberprüfung
(Paritätsüberprüfung) durchführen, kann
dies bei Plattformen mit Controllern des
Maschinentyps 3542 einige Minuten mehr in
Anspruch nehmen als bei den Maschinentypen 3526 und 3552.
Kein.
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Tabelle 16. Einschränkungen und Workarounds bei Red Hat Linux (Forts.)
Einschränkung
Workaround
Wenn Sie versuchen, ein Speichersubsystem
so zu verwalten, dass die RAID-Controllereinheit keinen Zugriff auf die logischen Laufwerke hat, werden Sie vom Storage Manager
7.10 zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert. Diese Aufforderung erhalten Sie auch
dann, wenn Sie kein Kennwort definiert
haben. Durch die automatische Erkennung
erfolgt die Suche nach dem Speichersubsystem und die Erkennung des Speichersubsystems so, als ob es sich um zwei
verschiedene Speichersubsysteme handeln
würde.
Vergewissern Sie sich, dass mindestens eine
IBM FAStT EXP500 Erweiterungseinheit mit
mindestens einem logischen Laufwerk ordnungsgemäß an die IBM FAStT500 RAIDControllereinheit in jedem verwalteten
Speichersubsystem angeschlossen ist. Die
RAID-Controllereinheit sollte erst nach dem
Anschließen und Einschalten der Erweiterungseinheiten eingeschaltet werden; schalten Sie dazu die RAID-Controllereinheit aus,
schließen Sie alle Erweiterungseinheiten
zusammen mit den eingebauten Laufwerken
an die RAID-Controllereinheit an, schließen
Sie die Erweiterungseinheiten ein und schalten Sie die RAID-Controllereinheit anschließend wieder ein. Jetzt können die Speichersubsysteme mit der Software ″FAStT Storage
Manager″ wieder erkannt und verwaltet werden.
Möglicherweise sehen Sie die maximale
Anzahl der Laufwerke während der automatischen Konfiguration nicht, wenn Sie Laufwerke mit verschiedenen Kapazitäten
verwenden.
Verwenden Sie die manuelle Konfiguration,
um einzelne Laufwerke auszuwählen und die
maximale Anzahl der zulässigen Laufwerke
auszuwählen.
Logische Laufwerke erstellen
Bei einem logischen Laufwerk handelt es sich um ein logisches Objekt, das als
Grundlage zur Speicherung von Daten im Speichersubsystem dient. Ein logisches
Laufwerk wird für einen Array mit einer spezifischen RAID-Stufe konfiguriert, um die
Anforderungen der Anwendungen hinsichtlich der Verfügbarkeit von Daten und der
Fibre Channel-E/A-Leistung zu erfüllen. Ein logisches Laufwerk wird vom Betriebssystem als einzelnes Laufwerk erkannt.
Wichtig: Bevor Sie ein logisches Laufwerk anhängen, stellen Sie sicher, dass Sie
über den richtigen Hardwarepfad verfügen.
Beim Erstellen von neuen logischen Laufwerken mit der Speicherverwaltungssoftware müssen Sie dem Betriebssystem Linux die neuen logischen Laufwerke
hinzufügen. Weitere Informationen zum Hinzufügen eines Laufwerks finden Sie in
der Dokumentation zu Linux. Berücksichtigen Sie, dass jedes logische Laufwerk
(kein Array) von Linux als einzelnes Laufwerk erkannt wird.
Kapitel 8. Betriebssystemunterstützung für Red Hat Linux
75
Komponenten der Speicherverwaltungssoftware deinstallieren
Gehen Sie wie im Folgenden beschrieben vor, um die Komponente ″Storage Manager 7 Client″ von Storage Manager 7.10 zu deinstallieren. Sie müssen über RootBerechtigung oder eine ähnliche Berechtigung verfügen.
Anmerkung: Durch den Deinstallationsvorgang werden die von SM7client erstellten Konfigurationsdateien ″emwdata.bin″ oder ″emwback.bin″ nicht
entfernt. Durch eine erneute Installation von SM7client werden diese
Dateien nicht überschrieben.
Gehen Sie wie folgt vor, um SM7client zu deinstallieren:
1. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:
rpm -e SM7client
2. Drücken Sie die Eingabetaste.
Weitere Informationen zum Entfernen von FAStT MSJ erhalten Sie im Handbuch
IBM FAStT MSJ User’s Guide.
76
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Anhang A. Datenblatt für Speichersubsystem/Controller
In Tabelle 17 steht Ihnen ein Datenblatt zur Verfügung, auf dem Sie die Namen der
Speichersubsysteme, Verwaltungsarten, Hardware-Ethernet-Adressen und IP-Adressen protokollieren können. Erstellen Sie eine Kopie dieser Tabelle, und tragen Sie
die Informationen für die Speichersubsysteme und Controller ein. Verwenden Sie
die in Tabelle 17 eingetragenen Daten, um die BOOTP-Tabelle für Netzserver und
die Host- oder die DNS-Tabelle (DNS - Domain Name System) zu definieren. Die
Informationen in Tabelle 17 sind Ihnen beim Hinzufügen von Speichersubsystemen
nach der Erstinstallation behilflich. In den Spaltenüberschriften sind die Seitenangaben für detaillierte Anweisungen zum Abrufen der Informationen angegeben. Ein
Beispieldatenblatt finden Sie in „Übersicht über ein Beispielnetzwerk” auf Seite 18.
Tabelle 17. Datenblatt für Speichersubsysteme und Controller
Name des
Speichersubsystems
(siehe Seite 21)
Verwaltungsart Controller - Ethernet- und IPHost - IP(siehe 18)
Adresse sowie Hostname (siehe Adresse und
die Seiten 22 und 24)
Hostname
(siehe Seite 24)
77
78
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Anhang B. Informationen, Hilfe und Serviceleistungen anfordern
Wenn Sie Hilfe, Serviceleistungen oder technische Unterstützung benötigen oder
weitere Informationen zu IBM Produkten anfordern möchten, stehen Ihnen eine
Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung. In diesem Abschnitt sind die Möglichkeiten aufgeführt, die Sie nutzen können, um zusätzliche Informationen zu IBM und zu
IBM Produkten zu erhalten, um Unterstützung zur Fehlerbehebung für Ihren Computer anzufordern oder um weitere Serviceleistungen zu erhalten.
Informationen anfordern
Die im Lieferumfang des Servers enthaltene Dokumentation enthält Informationen
zu Ihrem IBM Serverprogramm und zur vorinstallierten Software (falls vorhanden).
Diese Dokumentation kann in Handbüchern, Onlinebüchern, Readme-Dateien und
Hilfedateien enthalten sein. Außerdem können Sie weitere Informationen zu allen
verfügbaren IBM Produkten im World Wide Web und über das automatische Faxsystem von IBM erhalten.
World Wide Web verwenden
Auf der IBM Webseite finden Sie die neuesten Informationen zu IBM Produkten und
zur Unterstützung für diese Produkte. Die Adresse der Homepage für IBM Personal
Computing lautet http://www.ibm.com/pc/.
Informationen zur Unterstützung für Ihre IBM Produkte finden Sie unter der Adresse
http://www.ibm.com/pc/support/.
Wenn Sie auf dieser Seite Profile auswählen, können Sie eine benutzerdefinierte
Unterstützungsseite erstellen, die genau auf Ihre Hardware abgestimmt ist und
Ihnen folgende Informationen bietet: Häufig gestellte Fragen (FAQ - Frequently
Asked Questions), Teileinformationen, technische Tipps und Tricks sowie herunterladbare Dateien. Des Weiteren können Sie angeben, dass Sie per E-Mail Hinweise
erhalten möchten, wenn neue Informationen zu den von Ihnen registrierten Produkten zur Verfügung stehen.
Sie können auch Veröffentlichungen über das IBM Publications Ordering System
unter der Adresse
http://www.elink.ibmlink.ibm.com/public/applications/publications/cgibin/pbi.cgi bestellen.
Informationen über Fax
Wenn Sie über ein Telefon mit Tonwahl verfügen und Zugang zu einem Faxgerät
haben, können Sie in den USA und Kanada technische Informationen und
Marketinginformationen zu vielen Themen, unter anderem zu Hardware, zu
Betriebssystemen und zu lokalen Netzwerken (LANs) per Faxabruf empfangen.
Das automatische Faxsystem von IBM steht Ihnen rund um die Uhr und an 7 Tagen
in der Woche zur Verfügung. Befolgen Sie die aufgezeichneten Anweisungen, um
die gewünschten Informationen zu Ihrem Faxgerät abzurufen. Sie können das automatische Faxsystem von IBM in den USA und in Kanada unter der Telefonnummer
001-800-426-3395 erreichen.
79
Hilfe und Serviceleistungen anfordern
Wenn bei Ihrem Server Fehler auftreten, steht Ihnen eine Vielzahl von Hilfemöglichkeiten zur Verfügung.
Dokumentation und Diagnoseprogramme verwenden
Die meisten Fehler lassen sich ohne fremde Hilfe beheben. Wenn bei Ihrem Server
Fehler auftreten, sollten Sie sich zuerst mit den Informationen zur Fehlerbehebung
in der Serverdokumentation vertraut machen. Falls Sie einen Softwarefehler vermuten, lesen Sie die Dokumentation, einschließlich der Readme- und Onlinehilfedateien, die im Lieferumfang Ihres Betriebssystems bzw. Ihres Anwendungsprogramms enthalten ist.
Im Lieferumfang fast aller IBM Serverprogramme ist eine Reihe von Diagnoseprogrammen enthalten, anhand derer Sie Hardwarefehler identifizieren können.
Informationen zur Verwendung der Diagnoseprogramme finden Sie in den entsprechenden Abschnitten zur Fehlerbehebung in der Dokumentation zu Ihrem Server.
Möglicherweise stellen Sie mit Hilfe der Informationen zur Fehlerbehebung oder der
Diagnoseprogramme fest, dass zusätzliche oder aktuellere Einheitentreiber oder
zusätzliche Software zum Beheben des Fehlers erforderlich sind. Auf den entsprechenden IBM Websites finden Sie die aktuellsten technischen Informationen. Sie
können außerdem von dort Einheitentreiber und Aktualisierungen herunterladen.
Informationen zum Zugriff auf diese Seiten finden Sie unter der Adresse
http://www.ibm.com/pc/support/. Folgen Sie den Anweisungen.
Serviceleistungen anfordern
Wenn Sie den Fehler nicht selbst beheben konnten, können Sie innerhalb des
Gewährleistungszeitraums
telefonisch Hilfe und weitere Informationen von einem
®
IBM HelpCenter anfordern. Innerhalb des Gewährleistungszeitraums sind folgende
Serviceleistungen verfügbar:
v Fehlerbestimmung - Der IBM Kundendienst hilft Ihnen bei der Bestimmung von
möglichen Hardwarefehlern und informiert Sie über geeignete Maßnahmen zur
Fehlerbehebung.
v IBM Hardware-Reparaturservice - Wenn der Fehler durch IBM Hardware verursacht wird, die der Gewährleistung unterliegt, erhalten Sie für die entsprechende
Servicestufe Unterstützung vom Kundendienst.
v Technische Änderungen - Gelegentlich sind für ein Produkt auch nach dem
Verkauf Änderungen erforderlich. IBM bzw. ein autorisierter IBM Händler wird auf
Ihrem System bestimmte technische Änderungen (ECs - Engineering Changes)
durchführen, die Ihrer Hardware angepasst sind.
Folgende Punkte werden von der Gewährleistung nicht abgedeckt:
v Ersetzen oder Verwendung von Teilen anderer Hersteller oder von IBM Teilen,
die nicht der Gewährleistung unterliegen. Alle IBM Komponenten, die der
Gewährleistung unterliegen, sind durch eine siebenstellige Nummer im Format
″IBM FRU XXXXXXX″ gekennzeichnet.
v Identifizierung von Softwarefehlerquellen.
v Konfiguration des BIOS als Teil einer Installation oder eines Upgrade.
v Änderungen oder Upgrades für Einheitentreiber.
v Installation und Wartung von Netzwerkbetriebssystemen (NOS).
v Installation und Wartung von Anwendungsprogrammen.
80
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Nähere Informationen hierzu finden Sie in den IBM Gewährleistungsbestimmungen
für Hardwareprodukte. Bewahren Sie den Kaufbeleg als Nachweis für den Garantieservice auf.
In den USA und in Kanada sind diese Serviceleistungen rund um die Uhr 7 Tage in
der Woche verfügbar. In Großbritannien sind diese Serviceleistungen von Montag
bis Freitag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr verfügbar.
Anmerkung: Die Antwortzeit kann je nach Anzahl und Art der eingehenden Anrufe
unterschiedlich lang sein.
Folgende Informationen sollten Sie bereithalten:
v Maschinentyp und Modell
v Seriennummern Ihrer IBM Hardwareprodukte
v Beschreibung des Problems
v Genauer Wortlaut der Fehlernachrichten
v Konfigurationsinformationen zu Hard- und Software
Änderungen der Telefonnummern bleiben vorbehalten. Die aktuellen Telefonnummern finden Sie unter http://www.ibm.com/pc/support/. Klicken Sie auf dieser Seite
auf den Eintrag Support Phone List.
Land
Telefonnummer
Österreich
Österreich
01-24 592 5901
Belgien - Flämisch
Belgie
02-210 9820
Belgien - Französisch
Belgique
02-210 9800
Kanada
Nur Toronto
416-383-3344
Kanada
Kanada - außer Toronto
001-800-565-3344
Dänemark
Danmark
45 20 82 00
Finnland
Suomi
09-22 931 840
Frankreich
France
02 38 55 74 50
Deutschland
Deutschland
07032-1549 201
Irland
Ireland
01-815 9202
Italien
Italia
02-482 9202
Luxemburg
Luxembourg
298-977 5063
Niederlande
Nederland
020-514 5770
Norwegen
Norge
23 05 32 40
Portugal
Portugal
21-791 51 47
Spanien
España
91-662 49 16
Schweden
Sverige
08-477 4420
Schweiz
Schweiz/Suisse/Svizzera
0848-80 52 52
Großbritannien
United Kingdom
In Europa: 01475-555
055
USA und Puerto Rico
U.S.A. and Puerto Rico
001-800-772-2227
Wenden Sie sich in allen anderen Ländern an den zuständigen IBM Fachhändler
oder Ihren IBM Vertriebsbeauftragten.
Anhang B. Informationen, Hilfe und Serviceleistungen anfordern
81
Zusätzliche Serviceleistungen erwerben
Während und nach Ablauf des Garantiezeitraums können Sie zusätzliche Serviceleistungen erwerben, z. B. Unterstützung für IBM Hardware und Hardware anderer
Hersteller, Betriebssysteme und Anwendungsprogramme, Unterstützung für Netzinstallation und -konfiguration, erweiterte Serviceleistungen für Hardwarereparaturen
und Unterstützung für angepasste Installationen. Die Verfügbarkeit und die Bezeichnung von Serviceleistungen können sich von Land zu Land unterscheiden.
Weitere Informationen zu diesen Serviceleistungen erhalten Sie vom zuständigen
IBM Vertriebsbeauftragten.
82
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Anhang C. Bemerkungen
Diese Veröffentlichung ist für Produkte und Services entwickelt worden, die auf dem
deutschen Markt angeboten werden.
Möglicherweise bietet IBM die in diesem Dokument beschriebenen Produkte, Services oder Funktionen in anderen Ländern nicht an. Informationen zu den gegenwärtig im jeweiligen Land verfügbaren Produkten und Services sind beim IBM
Ansprechpartner erhältlich. Hinweise auf IBM Lizenzprogramme oder andere IBM
Produkte bedeuten nicht, dass nur Programme, Produkte oder Dienstleistungen von
IBM verwendet werden können. Anstelle der Produkte, Programme oder Dienstleistungen können auch andere, ihnen äquivalente Produkte, Programme oder Dienstleistungen verwendet werden, solange diese keine gewerblichen oder andere
Schutzrechte von IBM verletzen. Die Verantwortung für den Betrieb von Fremdprodukten, Fremdprogrammen oder Fremdservices liegt jedoch beim Kunden.
Für in diesen Dokument beschriebene Erzeugnisse und Verfahren kann es IBM
Patente oder IBM Patentanmeldungen geben. Mit der Auslieferung dieses Handbuchs ist keine Lizenzierung dieser Patente verbunden. Lizenzanfragen sind schriftlich an folgende Adresse zu richten (Anfragen an diese Adresse müssen auf Englisch formuliert werden):
IBM Europe
Director of Licensing
92066 Paris
La Defense, Cedex
France
DIESE VERÖFFENTLICHUNG WIRD VON DER INTERNATIONAL BUSINESS
MACHINES CORPORATION OHNE JEDE GEWÄHR, OB DIREKT ODER INDIREKT, ZUR VERFÜGUNG GESTELLT, EINSCHLIESSLICH - JEDOCH NICHT
BESCHRÄNKT AUF - INDIREKT GELTENDER GEWÄHRLEISTUNGEN HINSICHTLICH DER WAHRUNG VON SCHUTZBESTIMMUNGEN, DER HANDELSFÄHIGKEIT ODER DER EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK. Einige
Rechtsordnungen erlauben bei bestimmten Transaktionen keine Ablehnungserklärungen für direkte oder indirekte Gewährleistungen. Daher trifft dies für Sie möglicherweise nicht zu.
Trotz sorgfältiger Bearbeitung können technische Ungenauigkeiten oder Druckfehler
in dieser Veröffentlichung nicht ausgeschlossen werden. Die Angaben in diesem
Handbuch werden in regelmäßigen Zeitabständen aktualisiert. Die Änderungen werden in Überarbeitungen oder in Technical News Letters (TNLs) bekanntgegeben.
IBM kann jederzeit ohne Vorankündigung Verbesserungen und/oder Änderungen an
den in dieser Veröffentlichung beschriebenen Produkten und/oder Programmen vornehmen.
Verweise in dieser Veröffentlichung auf Websites anderer Anbieter dienen lediglich
als Benutzerinformationen und stellen keinerlei Billigung des Inhalts dieser Websites
dar. Das über diese Websites verfügbare Material ist nicht Bestandteil des Materials
für dieses IBM Produkt. Die Verwendung dieser Websites geschieht auf eigene Verantwortung.
Werden an IBM Informationen eingesandt, können diese in dem Maße, in dem IBM
dies für angemessen hält, beliebig verwendet oder verbreitet werden, ohne dass
eine Verpflichtung gegenüber dem Einsender entsteht.
83
Manche Software unterscheidet sich möglicherweise von der im Einzelhandel
erhältlichen Version (falls verfügbar) und enthält möglicherweise keine Benutzerhandbücher bzw. nicht alle Programmfunktionen.
Impressum
© COPYRIGHT INTERNATIONAL BUSINESS MACHINES CORPORATION, 2000,
2001. Alle Rechte vorbehalten.
Verarbeitung von Datumsangaben
Dieses IBM Hardwareprodukt und diese IBM Softwareprodukte wurden so entwickelt, dass sie bei Benutzung gemäß der dazugehörigen IBM Dokumentation in der
Lage sind, Datumsangaben innerhalb des 20. und 21. Jahrhunderts und zwischen
diesen beiden Jahrhunderten korrekt zu verarbeiten, bereitzustellen oder zu empfangen, vorausgesetzt, dass alle anderen Produkte (z. B. Hardware, Software und
Firmware), die zusammen mit ihnen benutzt werden, richtige Datumsangaben ordnungsgemäß mit ihnen austauschen.
IBM übernimmt keine Zuständigkeit für die Verarbeitung von Datumsangaben durch
Produkte von Drittanbietern, selbst wenn diese Produkte vorinstalliert sind oder auf
andere Art und Weise von IBM vertrieben werden. Nehmen Sie direkt mit den für
diese Produkte verantwortlichen Lieferanten Kontakt auf, um das Leistungsspektrum
dieser Produkte festzustellen und diese gegebenenfalls zu aktualisieren. Dieses
IBM Hardwareprodukt kann keine Fehler verhindern, die möglicherweise bei der
Verwendung von oder dem Datenaustausch mit Software, Aktualisierungen oder
peripheren Einheiten auftreten, die Datumsangaben nicht korrekt verarbeiten.
Die o. a. Informationen sind eine Erklärung zur Jahr-2000-Fähigkeit.
Marken
Folgende Namen sind in gewissen Ländern Marken der IBM Corporation:
HelpCenter
IBM
Netfinity
Intel und Pentium sind in gewissen Ländern Marken der Intel Corporation.
Microsoft, Windows und Windows NT sind in gewissen Ländern Marken der Microsoft Corporation.
UNIX ist in gewissen Ländern eine eingetragene Marke von The Open Group.
Java und alle Java-basierten Marken und Logos sind in gewissen Ländern Marken
oder eingetragene Marken von Sun Microsystems Inc.
Andere Namen von Unternehmen, Produkten oder Dienstleistungen können Marken
oder Dienstleistungsmarken anderer Unternehmen sein.
84
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Index
A
Administratorberechtigung, Voraussetzungen 16
Anfordern
Hilfe und Serviceleistungen 80
Informationen, Hilfe und Serviceleistungen 79
Informationen über Fax 79
Arrayman.mib, Datei 45
Aufgaben zur Verwaltung von Speichersubsystemen 50
Automatische Erkennung von Hosts und Speichersubsystemen 66
AVT (Auto-Volume Transfer) 4
B
Beispiel eines Netzwerks 18
Benennung von Speichersubsystemen
Betriebssystemunterstützung
Novell NetWare 53
Red Hat Linux 73
Betriebssystemvoraussetzungen 13
BOOTP-kompatibler Server
NetWare DHCP-Server 25
21
C
Clusterserver-Konfiguration
9
D
Datenblatt für Subsysteme/Controller 77
DHCP BOOTP-Server 18
Windows 2000, einrichten 29
DHCP Management Console 26
DHCP-Server
starten 28
DHCP-Services installieren 26
Dienstprogramm ″Hot Add″ 4, 55
Dienstprogramm ″SM7devices″ 4, 56
Dokumentation und Diagnoseprogramme verwenden 80
Dynamic Host Configuration Protocol 29
E
Einheiten, im Fenster ″Enterprise Management″ hinzufügen 44, 69
Einheitentreiber
IBM FAStT Host Adapter
Linux (QLa2x00) 4
NetWare (QL2x00) 4
IBMSAN 4
Einheitentreiber für IBM FAStT Host Adapter
QL2x00 3, 41
Einschränkungen bei logischen Laufwerken 73
Erstellen
Arrays und logische Laufwerke
DHCP-Serverobjekt 26
IP-Adressenobjekte 28
Teilnetzobjekt 27
Ethernet-MAC-Adresse 22
47, 67
F
Fenster ″Create Scope″ 30
Fenster ″Define New Host Port″ 47, 68
Fenster ″Enterprise Management″ 3
aufrufen 43, 65
Einheiten hinzufügen 44, 69
Hilfe 1
Warnhinweise 69
Fenster ″Subsystem Management″
aufrufen 45
Hilfe 1
Fibre Channel
Hostadapter 14
Switch-Verbünde 14
verwalteter Hub 14
Firmware
herunterladen und NVSRAM 46, 67
Voraussetzungen 15
Firmware und NVSRAM herunterladen 67
H
Hardwarevoraussetzungen (NetWare und Linux)
Heterogene Hosts
Typen definieren 47, 68
Übersicht 47, 68
Host- oder DNS-Tabelle definieren 32
Host-Computer, definiert 2
Host-Port, definiert 48
Host-Port, definierter 68
Hostadapter 13, 14
Hostagent
automatisch starten 49
manuell starten 48
stoppen und starten 48
Hostagenten stoppen 48
Hosttabellendefinition 32
Hosttyp ändern 47, 68
13
I
IBM FAStT Management Suite Java
IBM Website verwenden 79
IBMSAN-Treiber 4
Installation abschließen
Novell NetWare 43
Red Hat Linux 65
Installationsarten
neue Speichersubsysteme 7
4, 41, 62
85
Installationsarten (Forts.)
vorhandene Speichersubsysteme 7
Installationsvorbereitungen
NetWare 17
Zusammenfassung der Arbeitsschritte für die
Netzwerkvorbereitung 19
IP-Adressen, Controller-IP-Adresse erhalten 20
K
Komponenten der Speicherverwaltungssoftware deinstallieren 57, 76
Konfigurationsarten
ohne Cluster 9
Standard 12
Konfigurationseinstellungen in NVSRAM, anwenden 72
L
Linux 17
Linux-Softwareinstallation abschließen
Literatur xii
Logische Laufwerke, erstellen 55
65
M
MAC-Adresse, Ethernet 22
Marken 84
MIB-Datei 45
Microsoft Windows 2000 DHCP BOOTP-kompatibler
Server, Hinzufügen von Einheiten 29
N
Netzverwaltungsstation, für SNMP-Hinweise einrichten 44
Neuinstallation 59
Novell NetWare
Arrays und logische Laufwerke erstellen 47
Aufgaben zur Verwaltung des Speichersubsystems
mit Script Editor 43
automatische Erkennung von Hosts und Speichersubsystemen 44
Beispiel für eine Clusterserver-Konfiguration 13
Betriebssystemunterstützung 53
Clusterserver-Konfiguration
Beispiel 12
DHCP-Services installieren 26
Einschränkungen 53
Fenster ″Enterprise Management″
Warnhinweise definieren 44
Fenster ″Enterprise Management″ aufrufen 43
Fenster ″Subsystem Management″ aufrufen 45
Firmware und NVSRAM herunterladen 46
Hosttyp ändern 47
im Fenster ″Enterprise Management″ hinzufügen 44
Installation abschließen 43
Installationsprozess 9
Clusterserver-Konfiguration 12
86
Novell NetWare (Forts.)
Installationsprozess (Forts.)
Standardkonfiguration 9
Konfigurationsarten
Clusterserver 12
Standard 9
logische Laufwerke erstellen 55
SNMP-Trap
Alert-Bestimmungsort konfigurieren 45
Warnhinweis 44
Software ″Storage Manager 7.10″ starten 43
Softwarekomponenten, Installationsorte
Storage Manager 7 Agent 12
Storage Manager 7 Client 12
Storage Manager 7 Utility 12
Softwarekomponenten in einer Clusterkonfiguration 12
Softwarepakete
″Storage Manager 7 Agent″ installieren 39
″Storage Manager 7 Client″ installieren 37
″Storage Manager 7 Utility″ installieren 40
Einheitentreiber des Hostadapters (QL2x00)
installieren 41
IBM FAStT Management Suite Java installieren 41
IBMSAN-Treiber installieren 41
Softwarepakete, beschrieben 3
Speichersubsysteme umbenennen 46
Speicherverwaltungssoftware, Komponenten deinstallieren 57
Speicherverwaltungssoftware installieren 35
unterstützte logische Laufwerke 55
Unterstützung für Multipath-E/A 4
Nummern der logischen Einheit (LUN) 5
NVSRAM
Konfigurationseinstellungen anwenden 72
R
Readme-Datei 1
Red Hat Linux
Arrays und logische Laufwerke erstellen 67
Aufgaben zur Verwaltung des Speichersubsystems
mit Script Editor 65
automatische Erkennung von Hosts und Speichersubsystemen 65
Betriebssystemunterstützung 73
Einheit hinzufügen 65
Einheiten im Fenster ″Enterprise Management″ hinzufügen 69
Einschränkungen 73
Einschränkungen bei logischen Laufwerken 73
Fenster ″Enterprise Management″
aufrufen 65
Hosttyp ändern 68
Installation abschließen 65
Installationsprozess 61
Installationsvorbereitung
für vorhandene Speichersubsysteme 59
Softwareinstallation
Readme-Datei 59
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
Red Hat Linux (Forts.)
Softwarepakete
″Storage Manager 7 Client″ installieren 61, 62
Einheitentreiber für IBM Host Adapter (QLa2x00)
installieren 63
IBM FAStT Management Suite Java installieren 62
Komponenten deinstallieren 76
Speichersubsysteme
umbenennen 67
Speicherverwaltungssoftware installieren
Standardkonfiguration 59
Standardkonfiguration
Neuinstallationsvorgang 61
Referenzliteratur xii, 1
S
Serviceleistungen anfordern 80
Serviceleistungsübersicht 80
SNMP-Trap
Alert-Bestimmungsort konfigurieren 45
SNMP-Traps (Simple Network Management Protocol) 18
Softwareinstallation (Standardkonfiguration)
mit vorhandenen Speichersubsystemen 61
Softwarekomponente
Standardkonfiguration (ohne Cluster) 10, 11
Installationsort 10, 11
Storage Manager 7 Agent 10
Storage Manager 7 Client 10
Storage Manager 7 Utility 10
Softwarekomponenten
Standardkonfiguration (ohne Cluster)
Einheitentreiber für IBM FAStT Host Adapter 10
FAStT MSJ 10
IBMSAN-Treiber 10
QLRemote 11
Softwarepakete
Komponenten von 3
Storage Manager 7 Agent 3
Storage Manager 7 Client 3
Storage Manager 7 Utility 3
Voraussetzungen für Plattenspeicherplatz
Linux und NetWare 16
Softwarevoraussetzungen
NetWare und Linux 16
Speichersubsystem 14
Speichersubsysteme 13, 14
Storage Manager 6.22 verwenden 8
überprüfen 50
umbenennen 46, 67
Verwaltungsmethoden 5
vorhanden 7
Speichersubsysteme überprüfen 50
Speichersubsysteme umbenennen 46, 67
Speicherverwaltungssoftware
Administratorberechtigung 16
Hardwarevoraussetzungen 14
BOOTP-Server 13
Hostadapter 14
Speicherverwaltungssoftware (Forts.)
Hardwarevoraussetzungen (Forts.)
Switch-Verbünde 14
UNIX BOOTP-Server 14
verwalteter Hub 14
Installationsvoraussetzungen 13
Komponenten deinstallieren 57, 76
neue Terminologie 2
Standard 9
Standardkonfiguration 9
Standardkonfiguration (ohne Cluster) 9
Beschreibung 9
Software in vorhandenen Speichersubsystemen
installieren 61
Storage Manager 7 Agent 12
Storage Manager 7 Client 3, 12
Storage Manager 7 Utility 12
Subsystem Management 3
Support Phone List 81
Switch-Verbünde 13, 14
Systemvoraussetzungen 13
T
TCP/IP-Protokoll überprüfen
32
U
UNIX BOOTP-Server 13, 31
UNIX BOOTP-Tabelle
bearbeiten 32
Beispieleintrag 32
Unterstützte logische Laufwerke 55
Unterstützung für Linux-Multipath-E/A
FAStT Management Suite Java 4
V
Verwalteter Hub 13, 14
Verwaltungsmethoden
direkt (Außerbandverwaltung) 6, 18
Hostagent (Inband) 5
Hostagent (Inbandverwaltung) 18
Verwaltungsmethoden für Speichersubsysteme
Verwaltungsmethode festlegen 18
Verwaltungsstation 2, 13, 14
vorbereitender Arbeitsschritt zur Installation
BOOTP-Serverkonfiguration 20
Controller-IP-Adresse erhalten 20
Hosttabelle 20
Vorbereitender Arbeitsschritt zur Installation
Hardware-Ethernet-Adresse 20
Vorhandene Speichersubsysteme 61
Vorhandene Speichersubsysteme verwalten 8
W
Warnhinweise
69
Index
87
Z
Zugriffsdatenträger 5
Zusammenfassung der Arbeitsschritte für die Netzwerkvorbereitung 19
Zusätzliche Serviceleistungen erwerben 81
88
IBM FAStT Storage Manager Version 7.10 für Novell NetWare und Red Hat Linux: Installation und Unterstützung
IBM
Teilenummer: 48P9806
(1P) P/N: 48P9806
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