Novell ZENworks Handheld Management

Novell ZENworks Handheld Management
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Novell
®
ZENworks
Handheld Management
www.novell.com
6.5
INSTALLATIONSHANDBUCH
15.06.2004
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Rechtliche Belange
Novell, Inc., leistet keinerlei Gewähr bezüglich des Inhalts oder Gebrauchs dieses Handbuchs. Insbesondere werden keine ausdrücklichen oder
stillschweigenden Gewährleistungen hinsichtlich der handelsüblichen Qualität oder Eignung für einen bestimmten Zweck übernommen. Novell, Inc.,
behält sich weiterhin das Recht vor, diese Dokumentation zu revidieren sowie ihren Inhalt jederzeit und ohne vorherige Ankündigung zu ändern.
Novell, Inc., gibt ebenfalls keine Erklärungen oder Garantien in Bezug auf Softwareprodukte und schließt insbesondere jegliche ausdrückliche oder
stillschweigende Garantie auf Marktgängigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. Außerdem behält sich Novell, Inc., das Recht vor,
Novell-Software jederzeit ganz oder teilweise zu ändern, ohne dass für Novell, Inc., die Verpflichtung entsteht, Personen oder Organisationen von
diesen Änderungen in Kenntnis zu setzen.
Die Ausfuhr bzw. die Wiederausfuhr dieses Produkts ist aufgrund gültiger Gesetze bzw. Richtlinien, darunter die US-Exportbestimmungen bzw.
Gesetze Ihres Heimatlandes, nicht gestattet.
Copyright © 1999–2004 Novell, Inc., Alle Rechte vorbehalten. Ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Herausgebers darf kein Teil dieser
Veröffentlichung reproduziert, fotokopiert, übertragen oder in einem Speichersystem verarbeitet werden.
US-Patente 5,608,903; 5,633,931; 5,671,414; 5,677,851; 5,692,129; 5,758,069; 5,758,344; 5,761,499; 5,784,560; 5,818,936; 5,828,882; 5,832,275;
5,832,483; 5,832,487; 5,859,978; 5,870,561; 5,870,739; 5,873,079; 5,878,415; 5,884,304; 5,893,118; 5,910,803; 5,913,025; 5,919,257; 5,933,503;
5,933,602; 5,933,826; 5,946,467; 5,956,718; 5,963,938; 5,964,872; 5,983,234; 5,987,471; 6,002,398; 6,016,499; 6,023,586; 6,029,247; 6,047,312;
6,052,724; 6,061,726; 6,061,740; 6,061,743; 6,065,017; 6,067,093; 6,094,672; 6,098,090; 6,105,062; 6,105,069; 6,105,132; 6,108,649; 6,115,549;
6,119,122; 6,144,959; 6,167,393; 6,173,289; 6,286,010; 6,308,181; 6,345,266; 6,424,976; 6,516,325; 6,519,610; 6,532,451; 6,578,035; 6,615,350;
6,671,688; 6,684,293; 6,697,813; RE 37,178. Patente angemeldet.
Novell, Inc.
1800 South Novell Place
Provo, UT 84606
USA
www.novell.com
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
15.06.2004
Online-Dokumentation: Zugriff auf die Onlinedokumentation für dieses und andere Novell-Produkte sowie auf Aktualisierungen
erhalten Sie unter www.novell.com/documentation.
Novell Confidential
Novell-Marken
ConsoleOne ist in den USA und in anderen Ländern eine eingetragene Marke von Novell, Inc.
eDirectory ist eine Marke von Novell, Inc.
GroupWise ist eine eingetragene Marke von Novell, Inc., in den USA und in anderen Ländern.
NetWare ist in den USA und in anderen Ländern eine eingetragene Marke von Novell, Inc.
Novell ist eine eingetragene Marke von Novell, Inc., in den USA und in anderen Ländern.
Novell Client ist eine Marke von Novell, Inc.
ZENworks ist in den USA und in anderen Ländern eine eingetragene Marke von Novell, Inc.
Marken von Drittanbietern
Alle Marken von Drittanbietern sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Inhalt
1
Informationen zu diesem Handbuch
7
Was ist Novell Handheld Management?
9
Unterstützte Geräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Funktionen und Vorteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verbindungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verwendung von Richtlinien zum Verwalten von Handheld-Geräten .
Verteilung von Software und Dateien . . . . . . . . . . . . . . . . .
Erfassung des Software- und Hardware-Inventars . . . . . . . . . .
Komponenten von ZENworks Handheld Management . . . . . . . . . .
ConsoleOne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ZENworks Handheld Management Server . . . . . . . . . . . . . .
Handheld-Client . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zugriffspunkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung . . . . . . . .
2
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
Planen der Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
eDirectory- und ConsoleOne-Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ZENworks Handheld Management Server-Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . .
ZENworks Handheld Management Access Point-Anforderungen . . . . . . . . . . .
Handheld-Client-Anforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anforderungen der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung . . . . . . .
Vorüberlegungen zur Firewall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Durchführen von Aufgaben vor der Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Erstellen des Windows-Benutzerkontos für ZENworks Handheld Management Server
Erstellen des Benutzerkontos für das Serviceobjekt . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Erstellen eines MAPI-Profils (Unterstützung nur für BlackBerry-Geräte) . . . . . . . .
Schemaerweiterung und Produktlizenzierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Installation der ZENworks Handheld Management Server-Komponenten . . . . . . . . .
Installation von ZENworks Handheld Management Server . . . . . . . . . . . . . . .
Installation der Access Point-Software auf weiteren Computern . . . . . . . . . . . .
Installation der ConsoleOne-Snapins auf einer vorhandenen ConsoleOne-Installation
Installation der Handheld-Clients . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Durchführen von Aufgaben nach der Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Erstellen des Handheld-Servicepakets . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einrichten einer Richtlinie für den Handheld-Import . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
Installation von ZENworks Handheld Management
. 9
10
10
10
12
13
13
13
13
13
14
14
15
Inhalt
15
15
16
16
16
17
18
18
19
20
20
20
22
22
30
32
33
40
41
42
5
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
3
Installieren der Access Point- und der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung
mithilfe einer automatischen Installation
45
4
Aufrüsten von ZENworks for Handhelds 5.x auf ZENworks 6.5 Handheld Management
49
Neuerungen in dieser Version . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Access Point- und Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung . . . . . . . .
Benutzerbasierte Verwaltung und Beglaubigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
HTTP-/SSL-Unterstützung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Erweitertes Hardware-Inventar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zurücksetzen des Handheld-Geräts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aufrüsten der ZENworks Handheld Management Server-Software . . . . . . . . . . . . . .
Aktualisieren der Proxyservice-Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aktualisieren der Proxyservice-Software mit der ZENworks Handheld Management-CD .
Aktualisieren der Proxyservice-Software mit dem Proxy-Upgrade-Programm . . . . . .
Aktualisieren der Windows CE- oder Palm OS-IP-Clients. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
49
49
50
51
51
51
51
54
54
55
57
5
Deinstallation von ZENworks Handheld Management
59
A
Konfigurieren der SSL- und HTTP-Einstellungen
61
Konfigurieren der SSL- und HTTP-Kommunikation zwischen dem ZENworks Handheld Management-Server
und dem Zugriffspunkt (Access Point). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurieren der SSL- und HTTP-Kommunikation zwischen dem Zugriffspunkt (Access Point) und den
Handheld-Geräten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern der Standardports für die Kommunikation zwischen dem ZENworks Handheld Management-Server
und dem Zugriffspunkt (Access Point). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern der Standardports für die Kommunikation zwischen dem Zugriffspunkt (Access Point) und den
Handheld-Geräten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
. . . . . 62
. . . . . 64
. . . . . 67
. . . . . 68
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Informationen zu diesem Handbuch
Dieses Installationshandbuch enthält umfassende Informationen zur Installation und Verwendung
von Novell® ZENworks® Handheld Management.
Die Abschnitte enthalten:
! Kapitel 1, "Was ist Novell Handheld Management?", auf Seite 9
! Kapitel 2, "Installation von ZENworks Handheld Management", auf Seite 15
! Kapitel 3, "Installieren der Access Point- und der Integrationssoftware für die
Desktopsynchronisierung mithilfe einer automatischen Installation", auf Seite 45
! Kapitel 4, "Aufrüsten von ZENworks for Handhelds 5.x auf ZENworks 6.5 Handheld
Management", auf Seite 49
! Kapitel 5, "Deinstallation von ZENworks Handheld Management", auf Seite 59
! Anhang A, "Konfigurieren der SSL- und HTTP-Einstellungen", auf Seite 61
Weitere Dokumentation
Weitere Informationen zur Verwaltung von ZENworks Handheld Management finden Sie im
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Verwaltungshandbuch.
Aktualisierungen der Dokumentation
Dieses Installationshandbuch wird derzeit aktualisiert. Bei Auslieferung des Produkts werden die
aktuellen Verwaltungsinformationen auf der Novell-Dokumentationswebsite (http://www.novell.com/
documentation) zur Verfügung gestellt.
Konventionen in der Dokumentation
In Novell-Dokumentationen werden Anweisungen innerhalb eines Schrittes und Elemente in
einem Querverweispfad durch ein Größer-als-Zeichen (>) unterteilt.
Ein Markensymbol (®, TM usw.) kennzeichnet eine Novell-Marke. Ein Sternchen (*) kennzeichnet
Marken von Drittanbietern.
Kommentare von Benutzern
Wir sind an Ihren Kommentaren und Vorschlägen zu diesem Handbuch interessiert. Wenn Sie
Kontakt mit uns aufnehmen möchten, senden Sie eine Email an [email protected]
Informationen zu diesem Handbuch
7
Novell Confidential
8
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Novell Confidential
1
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Was ist Novell Handheld Management?
Novell® ZENworks® 6.5 Handheld Management ist ein verzeichnisfähiges Systemverwaltungspaket,
mit dem Sie Ihr mobiles Personal steuern können und durch das sich Kosten und Aufwand bei der
Verwaltung von Handheld-Geräten reduzieren lassen.
ZENworks 6.5 Handheld Management ist Teil der Novell ZENworks 6.5-Produktsuite, zu der auch
ZENworks Desktop Management und ZENworks Server Management gehören. Die ZENworksProdukte ermöglichen eine verzeichnisfähige Verwaltung aller Netzwerkkomponenten während des
gesamten Lebenszyklus. Weitere Informationen zur ZENworks-Produktpalette finden Sie auf der
Novell ZENworks-Produktwebsite (http://www.novell.com/products/zenworks).
Durch die effiziente Nutzung von Novell eDirectoryTM und Novell ConsoleOne® unterstützt Sie
ZENworks Handheld Management bei der Automatisierung und Rationalisierung der
Softwareverteilung sowie bei der Erfassung des Software- und Hardware-Inventars und bietet
richtlinienbasierte Verwaltungsfunktionen für die BlackBerry*-, Palm* OS*- und Windows* CEHandheld-Geräte in Ihrem Unternehmen.
Folgende Abschnitte enthalten zusätzliche Informationen:
! "Unterstützte Geräte" auf Seite 9
! "Funktionen und Vorteile" auf Seite 10
! "Komponenten von ZENworks Handheld Management" auf Seite 13
Unterstützte Geräte
ZENworks Handheld Management unterstützt Handheld-Geräte mit folgender Software:
! Palm OS: ZENworks Handheld Management unterstützt Handheld-Geräte mit Palm OS 3.5
oder höher, einschließlich PDAs sowie Mobiltelefone mit erweiterten Funktionen.
ZENworks Handheld Management unterstützt darüber hinaus Erweiterungskarten in Palm
OS-Geräten mit Palm OS 4.x oder höher. Erweiterungskarten werden meist als Secure DigitalKarten (SD-Karten) oder Memory Sticks bezeichnet.
Alle Handheld-Geräte, die Palm OS ausführen, werden in dieser Dokumentation als Palm OSGeräte bezeichnet.
! Windows CE: ZENworks Handheld Management unterstützt Handheld-Geräte mit Windows
CE 2.11 oder höher, einschließlich PDAs sowie Mobiltelefone mit erweiterten Funktionen.
Alle Handheld-Geräte inkl. Pocket PC-Geräte, die Windows CE ausführen, werden in dieser
Dokumentation als Windows CE-Geräte bezeichnet.
! RIM OS: ZENworks Handheld Management bietet Unterstützung für BlackBerry 850/857Geräte, die das DataTAC*-Netzwerk nutzen, sowie für 950/957-Geräte, die das Mobitex*Netzwerk nutzen.
Alle Handheld-Geräte, die RIM OS ausführen, werden in dieser Dokumentation als
BlackBerry-Geräte bezeichnet.
Was ist Novell Handheld Management?
9
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Funktionen und Vorteile
Die folgenden Abschnitte beschreiben die wichtigsten ZENworks Handheld ManagementFunktionen sowie deren Vorteile:
! "Verbindungen" auf Seite 10
! "Verwendung von Richtlinien zum Verwalten von Handheld-Geräten" auf Seite 10
! "Verteilung von Software und Dateien" auf Seite 12
! "Erfassung des Software- und Hardware-Inventars" auf Seite 13
Verbindungen
ZENworks Handheld Management wurde für niedrige Bandbreiten, unbeständige
Kommunikationsmethoden unter Verwendung von verzögerter Nachrichtenübermittlung,
Komprimierung und Checkpoint-/Neustartverfahren optimiert. Es ist nicht erforderlich,
dass der mobile Benutzer spezielle Verbindungen zum LAN herstellt.
Für Palm OS- und Windows CE-Geräte verwendet ZENworks Handheld Management die normale
Verbindung des Benutzers (TCP/IP-Verbindungen oder Synchronisierungssoftware wie Palm
HotSync* oder Microsoft* ActiveSync*), um Daten zwischen dem ZENworks Handheld
Management-Zugriffspunkt und dem Handheld-Gerät zu übertragen.
BlackBerry-Geräte verwenden die drahtlose BlackBerry-Email-Plattform, um Daten zwischen
dem ZENworks Handheld Management-Zugriffspunkt und dem Gerät zu übertragen.
Verwendung von Richtlinien zum Verwalten von Handheld-Geräten
Bei ZENworks Handheld Management stellt eine Richtlinie einen Satz von Regeln dar, der festlegt,
wie Handheld-Geräte konfiguriert und gesteuert werden können. Dies umfasst Sicherheitsoptionen,
die Verfügbarkeit von Anwendungen, den Abruf von Dateien und mehr. Die Richtlinien sind in
Richtlinienpaketen enthalten, in denen sie auch verwaltet und angepasst werden.
In ZENworks Handheld Management gibt es zwei Arten von Richtlinien. Mit benutzerbasierten
Richtlinien, einer neuen Funktion in ZENworks Handheld Management, können Sie HandheldGeräte anhand des in eDirectory gespeicherten Berechtigungsnachweises der Benutzer verwalten.
Handheld-basierte Richtlinien, die bereits in der vorherigen Version von ZENworks Handheld
Management zur Verfügung standen, ermöglichen die Verwaltung der Handheld-Geräte ohne
Benutzerbeglaubigung.
Mit ConsoleOne können Sie Richtlinien erstellen, konfigurieren und so verknüpfen, dass sie
folgende Aufgaben übernehmen:
! Sicherstellen, dass bei BlackBerry-, Palm OS- und Windows CE-Geräten ein Passwort
festgelegt ist.
Da auf Handheld-Geräten vertrauliche geschäftliche Informationen (Notizen zu Meetings,
Adresslisten usw.) gespeichert sein können, verlangt Ihr Unternehmen möglicherweise, dass
alle Handheld-Geräte durch ein Passwort geschützt sein müssen. Mithilfe der Sicherheitsrichtlinien können Sie sicherstellen, dass bei jedem Gerät des Unternehmens ein Passwort
festgelegt ist. Falls bei einem Handheld-Gerät kein Passwort festgelegt ist, wird der Benutzer
dazu aufgefordert, ein Passwort festzulegen. Für Palm OS- und Windows CE-Geräte können
Sie darüber hinaus erweiterte Passworteinstellungen einrichten.
10
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
! Festlegen, welche Anwendungen auf Palm OS-Geräten zugelassen und welche nicht
zugelassen sind und auf welche Anwendungen auf Windows CE-Geräten nicht zugegriffen
werden kann.
Sie können eine Liste mit Softwareprogrammen angeben, die auf Palm OS-Geräten installiert
werden dürfen. Mithilfe der Palm-Konfigurationsrichtlinie können Sie sicherstellen, dass auf
jedem Palm OS-Gerät in Ihrem Unternehmen nur autorisierte Softwareprogramme installiert
sind. Falls ein Benutzer ein nicht autorisiertes Programm installiert, wird die Anwendung
gemäß dem Richtlinienzeitplan oder beim Synchronisieren des Geräts durch den Benutzer
automatisch entfernt. Mithilfe der WinCE-Konfigurationsrichtlinie können Sie angeben,
welche Programme im Startmenü (auf einem Pocket PC-Gerät) oder auf dem Desktop
(auf einem Handheld-PC) enthalten sein sollen.
! Verknüpfen verschiedener Anwendungen mit den Tasten auf Palm OS- und Windows CEGeräten.
Standardmäßig sind mit den Tasten auf Palm OS- und Windows CE-Geräten bestimmte
Anwendungen verknüpft. In Ihrem Unternehmen gibt es jedoch möglicherweise verschiedene
Anwendungen, die sehr häufig verwendet werden. Mithilfe der Konfigurationsrichtlinien
können Sie verschiedene Anwendungen mit diesen Tasten verknüpfen, sodass schneller und
einfacher auf diese Anwendungen zugegriffen werden kann und die Benutzer effizienter
arbeiten können.
! Festlegen allgemeiner Einstellungen für Palm OS-Geräte, beispielsweise die automatische
Abschaltung, Signal- und Alarmtöne, den Infrarotstatus und mehr.
Sie können sicherstellen, dass jedes Palm OS-Gerät in Ihrem Unternehmen über die gleichen
allgemeinen Einstellungen verfügt. Mithilfe der Palm-Konfigurationsrichtlinie können Sie
sicherstellen, dass alle Handheld-Geräte in Ihrem Unternehmen gleich eingerichtet sind, um
dazu beizutragen, die Kosten bei der Problembehebung zu senken.
! Festlegen von Werten für die automatische Abschaltung und Zeitüberschreitung der Batterie
und Stromadapter von Windows CE-Geräten.
Sie können sicherstellen, dass jedes Windows CE-Gerät in Ihrem Unternehmen über die
gleichen Stromversorgungseinstellungen verfügt. Mithilfe der WinCE-Konfigurationsrichtlinie können die Benutzer produktiver arbeiten, indem der Verlust von Batteriekapazität durch
inaktive Windows CE-Geräte vermieden wird.
! Angeben von Dateien zum Speichern im Netzwerk, die von Palm OS- und Windows CEGeräten abgerufen werden.
Sie können gewährleisten, dass wichtige projektbezogene Informationen von HandheldGeräten abgerufen und in einen Netzwerkordner kopiert werden. Mithilfe der Dateiabrufrichtlinien werden die von Ihnen angegebenen Dateien von den Geräten abgerufen und an den
Standort im Netzwerk kopiert, den Sie angeben. Sie können diese Dateien dann während des
normalen Netzwerksicherungsvorgangs sichern.
Was ist Novell Handheld Management?
11
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Verteilung von Software und Dateien
Da Handheld-Geräte im Fall einer Aktualisierung selten an einem zentralen Standort zur
Verfügung stehen, ist ein Verfahren zum Verteilen von Dateien auf ihnen notwendig, damit mobile
Benutzer bezüglich der aktuellen Anwendungen sowie Bugfixes, Anwendungsaktualisierungen
usw. auf dem neuesten Stand bleiben.
ZENworks Handheld Management stellt ein solches Verfahren zur Verfügung, indem das
Programm es Ihnen ermöglicht, Anwendungen gemäß Ihrer zeitlichen Möglichkeiten zu verteilen
und sie auf entfernten Handheld-Geräten zu installieren.
Sie können sogar Zeitpläne erstellen, sodass die Verteilung wiederkehrend ausgeführt wird und die
Handheld-Geräte mit den neuesten Dateien aktualisiert werden, wenn sich Komponenten einer
Anwendung ändern.
Hinweis: ZENworks Handheld Management unterstützt die Softwareverteilung auf BlackBerry-Geräte, die
über eine Docking-Station synchronisiert werden. Die Softwareverteilung an BlackBerry-Geräte, bei denen die
drahtlose Synchronisierung zum Einsatz kommt, wird von ZENworks Handheld Management nicht unterstützt.
ZENworks Handheld Management stellt ein umfassendes Verfahren zum Planen von Softwareverteilungen zur Verfügung, die auf Handheld-Geräten ausgeführt werden sollen. Die Planung und
Verwaltung von Softwareverteilungen und -Clients wird mithilfe von ConsoleOne ausgeführt.
ZENworks Handheld Management bietet die folgenden Vorteile:
Vorteil
Beschreibung
Zentralisierte
Planung
Softwareverteilungen werden mit ConsoleOne geplant. Der Verwalter gibt
Folgendes an:
! Die zu verteilenden Dateien
! Den Zeitpunkt der Verteilung
! Wie oft die Verteilungen erfolgen sollen
Überwachung
Nach Abschluss der Softwareverteilungen werden die Ergebnisdaten an den
ZENworks Handheld Management-Server gesendet, damit Sie den Status der
Verteilungen und Geräte analysieren können, z. B.:
! Den Gesamtstatus aller Verteilungen im System
! Details zu Fehlern bei der Verteilung
! Verteilungsergebnis
Berichterstellung Die ZENworks Handheld Management-Berichterstellung liefert detaillierte Berichte
zu Ihren Handheld-Geräten und dem gesamten ZENworks Handheld
Management-System.
Beispielsweise können Sie mit einfachen Schritten einen Bericht zu allen
Softwareverteilungen erstellen, die auf einem bestimmten Handheld-Gerät
ausgeführt wurden, oder zu allen Anwendungen, die auf Ihren Handheld-Geräten
installiert sind.
Automatische
Gruppierung
Die ZENworks Handheld Management-Abfragefunktionen ermöglichen es
Verwaltern, automatisch kriterienbasierte Gruppen erstellen zu lassen. Sie müssen
nicht mehr manuell erstellt werden.
Beispielsweise können Verwalter Abfragen dazu verwenden, um Gerätegruppen
automatisch aufzufüllen, sodass alle Geräte mit StrongARM-Prozessoren in einer
Gruppe, alle MIPS-Geräte in einer weiteren Gruppe zusammengefasst werden usw.
12
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Erfassung des Software- und Hardware-Inventars
Die Verwaltung des Software- und Hardware-Inventars ist eine wichtige Funktion. Durch die
Aufrechterhaltung eines aktuellen Inventars bietet Ihnen ZENworks Handheld Management
folgende Möglichkeiten:
! Zuverlässige Einhaltung der Lizenzbestimmungen.
ZENworks Handheld Management identifiziert die Anzahl der Handheld-Geräte sowie der
darauf installierten Kopien einer Anwendung, was den Abgleich der Anzahl der Lizenzen mit
den internen Aufzeichnungen erleichtert.
! Planen von Software- und Hardware-Upgrades.
Wenn Sie sich entschließen, auf eine bestimmte Version einer Anwendung zu aktualisieren,
oder Sie feststellen, dass eine bestimmte RAM-Größe für eine bereitgestellte neue Anwendung
erforderlich ist, können Sie mit ZENworks Handheld Management schnell feststellen, welche
Handheld-Geräte aufgerüstet und wie viele Komponenten bestellt werden müssen.
Komponenten von ZENworks Handheld Management
Die folgenden Abschnitte bieten eine Überblick über die wichtigsten Komponenten von
ZENworks Handheld Management:
! "ConsoleOne" auf Seite 13
! "ZENworks Handheld Management Server" auf Seite 13
! "Handheld-Client" auf Seite 13
! "Zugriffspunkt" auf Seite 14
ConsoleOne
ConsoleOne ist das Verwaltungsprogramm für ZENworks Handheld Management. Mit
ConsoleOne können Sie Ihre Handheld-Geräte anhand von Richtlinien verwalten. Die
Inventaranzeige, ein Dienstprogramm von ConsoleOne, ermöglicht die Anzeige des gesamten
Hardware- und Software-Inventars (sowohl für ein bestimmtes Gerät als auch für alle Geräte im
System), die Erstellung von Abfragen und die Anzeige von Berichten.
ZENworks Handheld Management Server
ZENworks Handheld Management Server wird als Service auf einem Rechner mit Windows NT*/
2000/XP (Server oder Arbeitsstation) ausgeführt. Bei ZENworks Handheld Management Server
handelt es sich um den zentralen Punkt für die ZENworks Handheld Management-Einrichtung.
Diese Software ist für die Verwaltung der Datenübertragungen zu allen Clients sowie die Pflege
der Verteilungspläne und der Verteilungsergebnisse für die Einrichtung verantwortlich.
Handheld-Client
Der Handheld-Client ist eine ZENworks Handheld Management-Komponente, die auf
BlackBerry-, Palm OS- und Windows CE-Geräten installiert werden kann.
Der Handheld-Client installiert Anwendungen, erfasst das Software- und Hardware-Inventar für
die einzelnen Geräte und setzt Richtlinien durch.
Was ist Novell Handheld Management?
13
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Zugriffspunkt
Handheld-Geräte kommunizieren nicht direkt mit dem ZENworks Handheld Management ServerService. Stattdessen tauschen Handheld-Geräte Daten mit dem Zugriffspunkt aus, der diese dann
an den ZENworks Handheld Management Server-Service weitergibt.
Wenn Sie ZENworks Handheld Management Server über das Installationsprogramm installieren,
wird die ZENworks Handheld Management Access Point-Software automatisch auf demselben
Computer installiert.
Je nach Umgebung können Sie die Access Point-Software aber auch auf anderen Computern mit
den Betriebssystemen Windows NT, Windows 2000 oder Windows XP installieren, die über TCP/
IP mit ZENworks Handheld Management Server kommunizieren. Beispielsweise besteht die
Möglichkeit, die Access Point-Software auf weiteren Computern zu installieren, um die Kommunikationslast zu verteilen und eine bessere Unterstützung für WAN-Konfigurationen bereitzustellen. Die Access Point-Software verwaltet die Anwendungs- und Richtlinienbereitstellung und
sendet die Ergebnisse der Anwendungsinstallation und der Richtliniendurchsetzung an ZENworks
Handheld Management Server zurück.
Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung
Die ZENworks Handheld Management-Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung ist
auf Computern erforderlich, an die Docking-Stationen für Handheld-Geräte angeschlossen sind
oder auf denen Synchronisierungsvorgänge mit Microsoft* ActiveSync oder Palm HotSync
durchgeführt werden. Wenn Handheld-Geräte drahtlos oder über eine Ethernet-Docking-Station
eine Verbindung zum ZENworks Handheld Management-Zugriffspunkt herstellen können, ist die
Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung nicht erforderlich.
Die Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung muss auch auf Computern installiert
werden, um Software mit ZENworks Handheld Management an BlackBerry-Geräte zu verteilen.
Die Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung ist für Palm OS-Geräte erforderlich,
die keine TCP/IP-Kommunikation unterstützen.
Wenn Sie ZENworks Handheld Management Server über das Installationsprogramm installieren,
wird die ZENworks Handheld Management-Integrationssoftware für die
Desktopsynchronisierung automatisch auf demselben Computer installiert.
14
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
2
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Installation von ZENworks Handheld
Management
In den folgenden Abschnitten werden die Planung und Installation der Novell® ZENworks®
Handheld Management-Software beschrieben:
! "Planen der Installation" auf Seite 15
! "Durchführen von Aufgaben vor der Installation" auf Seite 18
! "Installation der ZENworks Handheld Management Server-Komponenten" auf Seite 22
! "Durchführen von Aufgaben nach der Installation" auf Seite 40
Planen der Installation
In den folgenden Abschnitten werden die Anforderungen der einzelnen Komponenten einer
ZENworks Handheld Management-Installation beschrieben und zusätzliche Informationen
aufgeführt, die bei der Planung und Installation von ZENworks Handheld Management zu
berücksichtigen sind:
! "eDirectory- und ConsoleOne-Anforderungen" auf Seite 15
! "ZENworks Handheld Management Server-Anforderungen" auf Seite 16
! "ZENworks Handheld Management Access Point-Anforderungen" auf Seite 16
! "Handheld-Client-Anforderungen" auf Seite 16
! "Anforderungen der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung" auf Seite 17
! "Vorüberlegungen zur Firewall" auf Seite 18
eDirectory- und ConsoleOne-Anforderungen
Für ZENworks Handheld Management sind Novell eDirectoryTM 8.5 oder höher und Novell
ConsoleOne® 1.3.6 oder höher erforderlich.
Hinweis: Für ZENworks for Handhelds 5.x war ConsoleOne 1.3.3 oder höher erforderlich. Wenn Sie von
ZENworks for Handhelds 5.x aufrüsten, müssen Sie auch auf ConsoleOne 1.3.6 aufrüsten, wenn dies nicht
bereits geschehen ist.
Genauere Informationen zu eDirectory finden Sie auf der Novell eDirectory-Website (http://
www.novell.com/products/edirectory).
Genauere Informationen zu ConsoleOne finden Sie auf der Novell ConsoleOne-Website (http://
www.novell.com/products/consoles/consoleone).
Die ZENworks 6.5 Begleit-CD 1 enthält ConsoleOne und die eDirectory-Software.
Installation von ZENworks Handheld Management
15
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
ZENworks Handheld Management Server-Anforderungen
Der Computer, auf dem ZENworks Handheld Management Server installiert wird, sollte folgende
Anforderungen erfüllen:
! Windows NT* Version 4.0-Server oder -Arbeitsstation (Service Pack 4 oder höher), Windows
Server 2003, Windows 2000-Server oder -Arbeitsstation bzw. Windows XP-Server oder Arbeitsstation
! Ein Pentium*-Prozessor oder höher
! 20 MB Speicherplatz bei der Installation
! Mindestens 64 MB RAM
! Eine minimale Bildschirmauflösung von 800 × 600
! Den Novell ClientTM, wenn Sie zum Speichern von Anwendungsdaten oder abgerufenen
Dateien auf Novell NetWare®-Volumes zugreifen möchten.
Schrittweise Installationsanleitungen finden Sie unter "Installation von ZENworks Handheld
Management Server" auf Seite 22.
ZENworks Handheld Management Access Point-Anforderungen
Der Computer, auf dem die ZENworks Handheld Management Access Point-Software installiert
wird, sollte folgende Anforderungen erfüllen:
! Windows NT Version 4.0-Server oder -Arbeitsstation (Service Pack 4 oder höher), Windows
Server 2003, Windows 2000-Server oder -Arbeitsstation bzw. Windows XP-Server oder
-Arbeitsstation
! Ein Pentium-Prozessor oder höher
! 20 MB Speicherplatz bei der Installation
! Mindestens 64 MB RAM
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Installation der Access Point-Software auf
weiteren Computern" auf Seite 30.
Handheld-Client-Anforderungen
ZENworks Handheld Management unterstützt Handheld-Geräte mit folgender Software:
! BlackBerry 850/857-Geräte, die das DataTAC*-Netzwerk nutzen, sowie BlackBerry 950/
957-Geräte, die das Mobitex-Netzwerk nutzen.
! Palm OS Version 3.5 oder höher
! Windows CE Version 2.11 oder höher, einschließlich Pocket PCs
Der Handheld-Client ist die Komponente von ZENworks Handheld Management, die auf jedem
verwalteten Handheld-Gerät im System installiert wird. Der Handheld-Client installiert
Anwendungen, erfasst das Software- und Hardware-Inventar für die einzelnen Geräte und setzt
Richtlinien durch.
16
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
ZENworks Handheld Management bietet die folgenden Arten von Handheld-Clients:
! "Windows CE-IP-Client" auf Seite 17
! "Palm OS-IP-Client" auf Seite 17
! "Palm HotSync-Client" auf Seite 17
! "RIM BlackBerry-Client" auf Seite 17
Windows CE-IP-Client
Mit dem Windows CE-IP-Client werden Windows CE-Geräte verwaltet. Der Windows CE-IPClient kann auf Windows CE-Geräten mit der Windows CE-Version 2.11 oder höher installiert
werden (einschließlich Pocket PCs).
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Installation des Windows CE-IP-Client" auf Seite 33.
Palm OS-IP-Client
Mit dem Palm OS-IP-Client werden die Palm OS-Geräte verwaltet, die IP anstelle einer
Drittanbietersoftware für die Synchronisierung verwenden. Der Palm OS-IP-Client kann auf Palm
OS-Geräten mit der Palm OS-Version 3.x oder höher installiert werden.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Installation des Palm OS-IP-Client" auf Seite 35.
Palm HotSync-Client
Wenn Sie Palm HotSync für die Synchronisierung von Palm OS-Geräten verwenden, sollten Sie die
Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung installieren. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter "Anforderungen der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung" auf
Seite 17.
RIM BlackBerry-Client
Mit dem RIM BlackBerry-Client werden die BlackBerry-Geräte verwaltet, die Daten über das
drahtlose BlackBerry-Netzwerk übertragen. Der RIM BlackBerry-Client kann auf BlackBerry
850/857-Geräten installiert werden, die das DataTAC-Netzwerk nutzen, und auf BlackBerry
950/957-Geräten, die das Mobitex-Netzwerk nutzen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Installieren des RIM BlackBerry-Client" auf Seite 37.
Anforderungen der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung
Der Computer, auf dem die ZENworks Handheld Management-Integrationssoftware für die
Desktopsynchronisierung installiert wird, sollte folgende Anforderungen erfüllen:
! Windows NT Version 4.0-Server oder -Arbeitsstation (Service Pack 4 oder höher),
Windows Server 2003, Windows 2000-Server oder -Arbeitsstation bzw. Windows XP-Server
oder -Arbeitsstation
! Ein Pentium-Prozessor oder höher
! 20 MB Speicherplatz bei der Installation
! Mindestens 64 MB RAM
Installation von ZENworks Handheld Management
17
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Für die Gerätesynchronisierung muss mindestens eines der folgenden Softwarepakete von
Drittanbietern installiert werden:
! Palm HotSync Manager Version 3.0 oder höher
! Microsoft ActiveSync Version 3.1 oder höher
Wenn Sie die Windows CE-Geräte mit ActiveSync verwalten, muss Internet Explorer 4.0 oder
höher vor der Installation der Access Point-Software auf dem Computer installiert werden, der
für die Synchronisierung verwendet wird.
Weitere Informationen zur Konfiguration von Synchronisierungspaketen, die mit ZENworks
Handheld Management verwendet werden, finden Sie unter "Installieren der Integrationssoftware
für die Desktopsynchronisierung" auf Seite 38.
Vorüberlegungen zur Firewall
Wenn Computer, auf denen die Access Point-Software installiert ist, von außerhalb einer Firewall
eine Verbindung zum ZENworks Handheld Management-Server aufbauen (z. B. über das
Internet), können die folgenden Informationen bei der Konfiguration der Firewall hilfreich sein.
! Der Zugriffspunkt stellt über den TCP-Port 2389 eine Verbindung zum ZENworks Handheld
Management-Server her. ZENworks Handheld Management-IP-Agenten auf HandheldGeräten stellen Verbindungen über den TCP-Port 2400 her. Ihre Firewall sollte für diese
eingehenden Verbindungen konfiguriert werden.
! Außerdem sollte die Firewall ausgehende UDP-Pakete (vom ZENworks Handheld
Management-Server an Computer mit der ZENworks Handheld Management Access PointSoftware) über den UDP-Port 2398 zulassen.
! Wenn Sie die HTTP-Verkapselung aktivieren, muss die Firewall nicht konfiguriert werden, da
die Daten bei der Übertragung in ein HTTP-Format konvertiert werden. Dadurch können die
Daten über Router geleitet werden, die nicht-HTTP-Datenpakete blockieren. Weitere
Informationen hierzu finden Sie unter "Konfigurieren der SSL- und HTTP-Einstellungen" auf
Seite 61.
Durchführen von Aufgaben vor der Installation
Führen Sie folgende Aufgaben durch, bevor Sie ZENworks Handheld Management Server
installieren:
! "Erstellen des Windows-Benutzerkontos für ZENworks Handheld Management Server" auf
Seite 19
! "Erstellen des Benutzerkontos für das Serviceobjekt" auf Seite 20
! "Erstellen eines MAPI-Profils (Unterstützung nur für BlackBerry-Geräte)" auf Seite 20
! "Schemaerweiterung und Produktlizenzierung" auf Seite 20
18
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Erstellen des Windows-Benutzerkontos für ZENworks Handheld Management
Server
Für ZENworks Handheld Management Server ist ein gültiges Windows-Benutzerkonto mit
Verwalterrechten auf dem lokalen Computer erforderlich, um die Anmeldung als Service und den
Zugriff auf die ZENworks Handheld Management-Datenbank und die Anwendungsdaten zu
ermöglichen.
So erstellen Sie ein Benutzerkonto für den Server in der Verwaltergruppe:
1 Melden Sie sich an einem Windows NT-/2000-/XP-Computer als Verwalter oder als Mitglied
der Verwaltergruppe an.
2 Klicken Sie auf "Start" > "Einstellungen" > "Systemsteuerung".
3 Doppelklicken Sie auf "Benutzer und Kennwörter".
4 Klicken Sie auf "Hinzufügen".
Wenn die Schaltfläche "Hinzufügen" abgeblendet ist, aktivieren Sie das Kontrollkästchen
"Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben".
5 Geben Sie den Benutzernamen, den vollständigen Namen und die Beschreibung für das neue
Konto ein und klicken Sie auf "Weiter".
6 Geben Sie ein Passwort für das neue Konto ein, geben Sie das Passwort zur Bestätigung
erneut ein und klicken Sie auf "Weiter".
7 Klicken Sie auf die Schaltfläche "Andere", wählen Sie in der Dropdown-Liste die Option
"Administratoren" und klicken Sie danach auf "Fertig stellen".
Sie müssen das Passwort für das neu erstellte Benutzerkonto so konfigurieren, dass es nie abläuft.
Wenn Sie ein Ablaufdatum für das Passwort zulassen, kann der Service erst geladen werden, wenn
das Passwort neu konfiguriert wurde.
So konfigurieren Sie das Passwort so, dass es nie abläuft:
1 Melden Sie sich an einem Windows NT-/2000-/XP-Computer als Verwalter oder als Mitglied
der Verwaltergruppe an.
2 Klicken Sie auf "Start" > "Einstellungen" > "Systemsteuerung".
3 Doppelklicken Sie auf "Verwaltung".
4 Doppelklicken Sie auf "Computerverwaltung".
5 Erweitern Sie die Option "Lokale Benutzer und Gruppen" unter "Systemprogramme".
6 Klicken Sie auf "Benutzer".
7 Klicken Sie im rechten Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf das Konto, das Sie in
Schritt 4 auf Seite 19 erstellt haben, und klicken Sie danach auf "Eigenschaften".
8 Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Benutzer muss Kennwort bei der nächsten
Anmeldung ändern".
9 Wählen Sie die Option "Kennwort läuft nie ab".
10 Klicken Sie auf "OK".
Installation von ZENworks Handheld Management
19
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Erstellen des Benutzerkontos für das Serviceobjekt
Für das ZENworks Handheld Management-Serviceobjekt ist ein gültiges Benutzerkonto
erforderlich, um über LDAP auf eDirectory zuzugreifen. Dieses Benutzerkonto wird in
ConsoleOne erstellt.
Stellen Sie sicher, dass das Passwort so konfiguriert wurde, dass es nie abläuft.
Welche Rechte Sie diesem Benutzerkonto zuweisen, hängt davon ab, ob Sie zum Speichern von
Anwendungsdaten und abgerufenen Dateien auf NetWare-Volumes zugreifen möchten.
Wenn Sie auf Objekte zugreifen oder abgerufene Dateien auf ein NetWare-Volume kopieren
möchten, sollte der Benutzer mindestens Rechte zum Lesen, Schreiben und Erstellen auf dem
NetWare-Server besitzen.
Wenn kein Zugriff auf ein NetWare-Volume erforderlich ist, sollten für dieses Benutzerkonto
mindestens Rechte zum Lesen, Schreiben, Erstellen, Umbenennen, Vergleichen und Löschen
auf allen Ordnern der Baumstruktur bestehen, die ZENworks Handheld Management-Objekte
und -Richtlinien enthalten.
Erstellen eines MAPI-Profils (Unterstützung nur für BlackBerry-Geräte)
Wenn Sie BlackBerry-Geräte mit ZENworks Handheld Management verwalten möchten, müssen
Sie ein MAPI-Profil auf dem ZENworks Handheld Management-Server erstellen, um eine
Verbindung zu Ihrem Email-System herzustellen.
ZENworks Handheld Management unterstützt dieselben Groupware-/Email-Systeme, die von
RIM unterstützt werden, einschließlich Novell GroupWise®, Microsoft Exchange, Lotus Notes*
sowie sämtlicher POP3- bzw. IMAP-fähiger Email-Systeme.
Melden Sie sich vor der Erstellung des MAPI-Profils bei dem Benutzerkonto an, das Sie in
"Erstellen des Benutzerkontos für das Serviceobjekt" auf Seite 20 erstellt haben. Schrittweise
Anleitungen zur Erstellung eines MAPI-Profils finden Sie in der Hilfe zu Windows oder zu Ihrem
Email-System.
Schemaerweiterung und Produktlizenzierung
Vor der Installation von ZENworks Handheld Management Server müssen Sie das Verzeichnis
vorbereiten und das eDirectory-Schema für ZENworks Handheld Management erweitern.
Für die Erweiterung des Schemas benötigen Sie Verwalterrechte für die Stammebene im Baum.
Außerdem muss Novell ClientTM installiert sein.
Bevor Sie das Dienstprogramm zur Schemaerweiterung ausführen, stellen Sie sicher, dass Sie bei
dem Baum angemeldet sind, der erweitert werden soll.
So erweitern Sie das Schema:
1 Legen Sie die ZENworks Handheld Management-CD in einen Computer ein, auf dem Novell
Client ausgeführt wird.
Das Installationsprogramm wird automatisch gestartet. Ist dies nicht der Fall, starten Sie
"winsetup.exe" vom Stammverzeichnis der CD aus.
2 Klicken Sie auf "Handheld Management".
3 Klicken Sie auf "Deutsch".
20
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
4 Klicken Sie auf "Schemaerweiterung und Produktlizenzierung".
5 Wählen Sie in der Software-Lizenzvereinbarung die Sprache, klicken Sie auf "Akzeptieren"
und anschließend auf "Weiter".
6 Klicken Sie auf die Schaltfläche
, um den eDirectory-Baum für die Erstellung von
Objekten auszuwählen, und aktivieren Sie danach das Kontrollkästchen "Schema erweitern".
7 Klicken Sie auf "Weiter".
8 Geben Sie den Lizenzcode ein.
Wenn Sie keinen Lizenzcode eingeben, können Sie das Produkt nur 90 Tage lang nutzen.
9 Überprüfen Sie die Installationszusammenfassung. Klicken Sie auf "Zurück", um
Änderungen vorzunehmen. Klicken Sie auf "Fertig stellen", um die Schemaerweiterung und
Produktlizenzierung abzuschließen.
Installation von ZENworks Handheld Management
21
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Installation der ZENworks Handheld Management ServerKomponenten
Nachdem Sie die Schritte unter "Durchführen von Aufgaben vor der Installation" auf Seite 18
durchgeführt haben, können Sie die ZENworks Handheld Management-Software installieren.
In den folgenden Abschnitten finden Sie detaillierte Informationen zur Installation von ZENworks
Handheld Management:
! "Installation von ZENworks Handheld Management Server" auf Seite 22
! "Installation der Access Point-Software auf weiteren Computern" auf Seite 30
! "Installation der ConsoleOne-Snapins auf einer vorhandenen ConsoleOne-Installation" auf
Seite 32
Installation von ZENworks Handheld Management Server
1 Legen Sie die ZENworks Handheld Management-Produkt-CD in das CD-ROM-Laufwerk
eines Computers mit Windows NT/2000/XP ein, auf dem ZENworks Handheld Management
Server installiert werden soll.
Das Installationsprogramm wird automatisch gestartet. Ist dies nicht der Fall, starten Sie
"winsetup.exe" vom Stammverzeichnis der CD aus.
2 Klicken Sie auf "Handheld Management".
3 Klicken Sie auf "Deutsch".
4 Klicken Sie auf "Handheld Management Services".
5 Klicken Sie auf "ZENworks Handheld Management Server".
6 Klicken Sie auf "Weiter".
22
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
7 Lesen Sie die Lizenzvereinbarung und klicken Sie auf "Ja", wenn Sie mit den Bedingungen
des Lizenzvertrags einverstanden sind.
Installieren Sie die Software nur, wenn Sie den Bedingungen der Lizenzvereinbarung
zustimmen.
8 Überprüfen Sie den Speicherort, der für die Installation der ZENworks Handheld
Management Server-Software ausgewählt wurde (bestimmen Sie bei Bedarf ein anderes
Verzeichnis), und klicken Sie anschließend auf "Weiter".
9 Wählen Sie auf der Seite "Komponenten auswählen" die zu installierenden Komponenten aus:
!
Novell ConsoleOne-Snapin: Erweitert die ConsoleOne-Funktionalität um die
Möglichkeit, Handheld-Geräte zu verwalten. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.
Auf mindestens einer Arbeitsstation oder einem Server sollte bereits ConsoleOne 1.3.6
oder höher installiert sein, bevor Sie ZENworks Handheld Management Server
installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Installation der ConsoleOneSnapins auf einer vorhandenen ConsoleOne-Installation" auf Seite 32.
!
Unterstützung für RIM BlackBerry-Gerät: Fügt Unterstützung für die Verwaltung
von RIM BlackBerry-Geräten hinzu. Wenn Sie diese Option auswählen, muss ein MAPIProfil für den Email-Zugriff eingerichtet worden sein. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter "Erstellen eines MAPI-Profils (Unterstützung nur für BlackBerryGeräte)" auf Seite 20.
10 Klicken Sie auf "Weiter".
11 Überprüfen Sie die Einstellungen auf der Seite "Kopiervorgang starten" und klicken Sie auf
"Weiter".
Installation von ZENworks Handheld Management
23
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
12 (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Readme-Datei anzeigen". In dieser Datei
finden Sie Informationen zur Installation und zu Produktaspekten, die für die Installation und
Verwendung von ZENworks Handheld Management nützlich sind.
13 (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "HTTP- u. SSL-Einstellungen f. Access Point
konfig.", wenn Sie die HTTP-Verkapselung aktivieren, SSL (Secure Sockets Layer)
konfigurieren oder die Standardeinstellungen für die Anschlüsse ändern möchten.
Hinweis: Wird ZENworks Handheld Management Server auf demselben Computer ausgeführt wie
Novell eDirectory, kann ZENworks Handheld Management Server bei der Aktivierung der HTTPVerkapselung nur gestartet werden, wenn der HTTP-Port geändert wird. Standardmäßig verwendet
eDirectory Port 80, dabei handelt es sich um denselben Standardport, den auch ZENworks Handheld
Management Server nutzt. Beide Services können nicht Daten über denselben Port empfangen.
14 Klicken Sie auf "Fertig stellen".
15 (Bedingt) Wenn Sie in Schritt 13 auf Seite 24 das Kontrollkästchen "HTTP- u. SSLEinstellungen f. Access Point konfig." aktiviert haben, finden Sie unter Anhang A,
"Konfigurieren der SSL- und HTTP-Einstellungen", auf Seite 61 schrittweise Anleitungen
zum Konfigurieren von SSL, zum Aktivieren der HTTP-Verkapselung sowie zum Ändern der
Porteinstellungen. Fahren Sie danach mit Schritt 16 auf Seite 24 fort.
16 Klicken Sie auf "Weiter".
17 Wählen Sie "Interne ODBC-kompatible Datenbank", wenn von ZENworks Handheld
Management eine Datenbank erstellt werden soll.
oder
Wählen Sie "Microsoft SQL Server", geben Sie den Namen des Computers ein und legen Sie
den Namen für die Datenbank fest.
24
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Um eine SQL-Datenbank verwenden zu können, muss SQL Server bereits installiert sein.
Hinweis: Wenn Sie derzeit ZENworks Desktop Management nutzen, können Sie die Handheld-
Inventarinformationen nicht in die ZENworks Desktop Management-Datenbank aufnehmen; die
Inventardatenbanken für ZENworks Handheld Management und ZENworks Desktop Management
sind getrennt.
18 Klicken Sie auf "Weiter".
19 Geben Sie im Dialogfeld "Servicebenutzer" den Domänennamen, den Kontonamen und
das Passwort für das Konto ein, das Sie unter "Erstellen des Windows-Benutzerkontos für
ZENworks Handheld Management Server" auf Seite 19 erstellt haben, und klicken Sie
auf "Weiter".
Installation von ZENworks Handheld Management
25
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
20 Geben Sie im Dialogfeld "Verzeichnisbenutzerinformationen" den Namen des Servers an, auf
dem eDirectory installiert ist, den Benutzernamen und das Passwort für das Konto, das Sie im
Abschnitt "Erstellen des Benutzerkontos für das Serviceobjekt" auf Seite 20, erstellt haben,
und klicken Sie danach auf "Weiter".
Hinweis: Der Benutzer muss über die Rechte verfügen, das Serviceobjekt im angegebenen Ordner
zu erstellen und auf Anwendungs- und Richtlinienobjekte im Baum zuzugreifen. Durchsuchen Sie die
Baumstruktur nach dem Benutzer und geben Sie den vollständigen Kontextnamen ein.
26
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
21 (Bedingt) Wählen Sie im Dialogfeld "Produktaktivierung" die Option "Aktiviert" und geben
Sie den Lizenzcode für das Produkt ein.
oder
Wenn Sie die Evaluierungsversion des Produkts für einen Zeitraum von 90 Tagen nutzen
möchten, wählen Sie "Evaluierung"
22 Klicken Sie auf "Weiter".
23 Wenn Sie auf Objekte zugreifen oder abgerufene Dateien auf einem NetWare-Volume im
angegebenen Baum speichern möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Zugriff auf
NetWare aktivieren".
Installation von ZENworks Handheld Management
27
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
24 Klicken Sie auf "Weiter".
25 Wählen Sie den Container, in dem das Serviceobjekt erstellt werden soll, und klicken Sie
auf "Weiter".
Um einen Container auswählen zu können, ist eine gültige LDAP-Benutzerkonfiguration
erforderlich.
28
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
26 (Optional) Aktivieren Sie auf der Seite "Globale Benutzerbeglaubigungseinstellungen" das
Kontrollkästchen "Benutzerbeglaubigung aktivieren", damit Benutzer auf dem HandheldGerät zur Eingabe ihres eDirectory-Benutzernamens und Passworts aufgefordert werden.
Klicken Sie auf "Hinzufügen", geben Sie den Container an, der in der Containerliste
hinzugefügt werden soll, und klicken Sie auf "OK".
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Benutzerbeglaubigung aktivieren", wenn Sie anstelle
der gerätebasierten Verwaltung die benutzerbasierte Verwaltung nutzen möchten.
27 Klicken Sie auf "Weiter".
28 (Bedingt) Wenn die Unterstützung für RIM BlackBerry-Geräte aktiviert wurde, geben Sie die
Email-Adresse des Servicebenutzers ein, die von der BlackBerry-Client-Software verwendet
werden soll. Wählen Sie danach das MAPI-Profil, das im Abschnitt "Erstellen eines MAPIProfils (Unterstützung nur für BlackBerry-Geräte)" auf Seite 20 erstellt wurde, und klicken
Sie auf "Fertig stellen".
Installation von ZENworks Handheld Management
29
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
29 Klicken Sie auf "Fertig stellen".
30 Erstellen Sie auf dem Computer, auf dem die ZENworks Handheld Management ServerSoftware installiert wurde, eine Freigabe für das Installationsverzeichnis.
Das Standardverzeichnis lautet C:\PROGRAMME\NOVELL\ZFH.
Installation der Access Point-Software auf weiteren Computern
Wenn Sie ZENworks Handheld Management Server über das Installationsprogramm installieren,
wird die ZENworks Handheld Management Access Point-Software automatisch auf demselben
Computer installiert.
Sie können die Access Point-Software auf weiteren Computern installieren, um die
Kommunikationslast zu verteilen und eine bessere Unterstützung für WAN-Umgebungen
bereitzustellen. Diese Computer müssen die Kommunikation mit ZENworks Handheld
Management Server über TCP/IP unterstützen.
Sie können die Access Point-Software auch auf Laptop- oder Desktop-Computern installieren,
die normalerweise nicht an das Netzwerk angeschlossen sind, aber von Windows CE-Geräten für
die Synchronisierung genutzt werden. Wenn Sie die Access Point-Software auf diesen Computern
installieren, können die Windows CE-Geräte bei der Synchronisierung Daten mit dem
Zugriffspunkt austauschen, wenn der ZENworks Handheld Management-Server nicht mit dem
Netzwerk verbunden ist. Die Kommunikation zwischen dem Zugriffspunkt und dem ZENworks
Handheld Management-Server erfolgt, wenn diese Laptop- oder Desktop-Computer eine
Verbindung zum Netzwerk herstellen.
Hinweis: Wenn nicht mit dem Netzwerk verbundene Computer nicht über eine IP-Adresse verfügen, muss
auf den Windows CE-Geräten der Zugriffspunktname als "PPP_PEER" konfiguriert sein, damit erfolgreiche
Verbindungen zum Zugriffspunkt gewährleistet sind.
30
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Wenn Sie die Access Point-Software installieren, müssen Sie sich als Mitglied der
Verwaltergruppe anmelden.
So installieren Sie die Access Point-Software auf weiteren Computern:
1 Legen Sie die ZENworks Handheld Management-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein.
Das Installationsprogramm wird automatisch gestartet. Ist dies nicht der Fall, starten Sie
"winsetup.exe" vom Stammverzeichnis der CD aus.
2 Klicken Sie auf "Handheld Management".
3 Klicken Sie auf "Deutsch".
4 Klicken Sie auf "Handheld Management Services".
5 Klicken Sie auf "Access Point" (optional).
6 Klicken Sie auf der ersten Seite auf "Weiter".
7 Lesen Sie die Lizenzvereinbarung und klicken Sie auf "Ja", wenn Sie mit den Bedingungen
des Lizenzvertrags einverstanden sind.
Installieren Sie die Software nur, wenn Sie den Bedingungen der Lizenzvereinbarung
zustimmen.
8 Überprüfen Sie den Speicherort, der für die Installation der Access Point-Software
ausgewählt wurde (bestimmen Sie bei Bedarf ein anderes Verzeichnis), und klicken Sie
anschließend auf "Weiter".
9 Geben Sie auf der Seite "Benutzerinformationen" Ihren eigenen Namen und den Namen Ihrer
Firma ein.
Installation von ZENworks Handheld Management
31
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
10 Geben Sie auf der Seite "Serverkonfiguration" den Namen oder die IP-Adresse des
Computers an, auf dem ZENworks Handheld Management Server installiert ist.
11 (Optional) Wenn Sie die benutzerbasierte Verwaltung für die Handheld-Geräte nutzen,
geben Sie auf der Seite "eDirectory-Serverinformationen" den Server und die sichere LDAPPortnummer an, die ZENworks Handheld Management bei der Validierung des
Benutzerberechtigungsnachweises verwenden sollte, und klicken Sie auf "Weiter".
12 Überprüfen Sie die Informationen im Fenster "Kopiervorgang starten" und klicken Sie
auf "Weiter".
13 Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen "Access Point starten" aktiviert ist.
14 (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "HTTP- u. SSL-Einstellungen f. Access Point
konfig.".
15 (Bedingt) Wenn Sie das Kontrollkästchen "HTTP- u. SSL-Einstellungen f. Access Point
konfig." aktivieren, lesen Sie den Abschnitt Anhang A, "Konfigurieren der SSL- und HTTPEinstellungen", auf Seite 61 und fahren Sie mit Schritt 16 auf Seite 32 fort.
16 Klicken Sie auf "Fertig stellen".
Hinweis: Sie können die Access Point-Software auf Desktop- oder auf Laptop-Computern der Benutzer mit
ZENworks Desktop Management installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Kapitel 3,
"Installieren der Access Point- und der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung mithilfe einer
automatischen Installation", auf Seite 45.
Installation der ConsoleOne-Snapins auf einer vorhandenen ConsoleOne-Installation
ConsoleOne und die ZENworks Handheld Management ConsoleOne-Snapins können auf beliebig
vielen Computern installiert werden. Dadurch können Sie anderen Verwaltern und HelpdeskMitarbeitern von mehreren Standorten im Netzwerk aus Zugriff auf ZENworks Handheld
Management gewähren.
So installieren Sie die ConsoleOne-Snapins auf einer vorhandenen ConsoleOne-Installation:
1 Legen Sie auf einem Computer, auf dem ConsoleOne bereits installiert ist, die ZENworks
Handheld Management-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein.
Das Installationsprogramm wird automatisch gestartet. Ist dies nicht der Fall, starten Sie
"winsetup.exe" vom Stammverzeichnis der CD aus.
2 Klicken Sie auf "Handheld Management".
3 Klicken Sie auf "Deutsch".
4 Klicken Sie auf "Handheld Management Services".
5 Klicken Sie auf "ConsoleOne-Snapins" (optional) und folgen Sie den Anweisungen im
Assistenten.
32
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Installation der Handheld-Clients
ZENworks Handheld Management bietet IP-Clients für Windows CE- und Palm OS-Geräte, die
TCP/IP-Verbindungen herstellen können, einen RIM BlackBerry-Client sowie DesktopSynchronisierungssoftware für Handheld-Geräte, die Palm HotSync oder Microsoft ActiveSync
für die Synchronisierung verwenden.
Folgende Abschnitte enthalten zusätzliche Informationen:
! "Installation des Windows CE-IP-Client" auf Seite 33
! "Installation des Palm OS-IP-Client" auf Seite 35
! "Installieren des RIM BlackBerry-Client" auf Seite 37
! "Installieren der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung" auf Seite 38
Installation des Windows CE-IP-Client
ZENworks Handheld Management bietet einen IP-Client für Windows CE-Geräte, die TCP/IPVerbindungen herstellen können.
Der Windows CE-IP-Client unterstützt unterschiedliche Windows CE-Gerätetypen. ZENworks
Handheld Management umfasst einen Assistenten für die Erstellung von CAB-Dateien für alle
unterstützten Geräte. Die entsprechende CAB-Datei muss dann auf dem Gerät installiert werden.
Wenn der Assistent ausgeführt wird, werden Sie zur Eingabe des Computernamens (oder der IPAdresse) für den ZENworks Handheld Management-Server oder den Computer aufgefordert, auf
dem die Access Point-Software installiert ist.
Der Computername oder die IP-Adresse wird in die CAB-Datei integriert, um die Kommunikation
zu ermöglichen, wenn die CAB-Datei auf dem Handheld-Gerät installiert wird.
Hinweis: Wenn Windows CE-Geräte Microsoft ActiveSync auf einem Computer verwenden, auf dem die Access
Point- oder Desktop-Synchronisierungssoftware installiert ist, wird die entsprechende CAB-Datei konfiguriert und
automatisch auf dem Gerät installiert, wenn das Windows CE-Gerät einen Synchronisierungsvorgang mit
ActiveSync durchführt. In diesem Fall ist der folgende Vorgang nicht erforderlich. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter "Access Point- und Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung" auf Seite 49.
So erstellen Sie CAB-Dateien für den Windows CE-IP-Client:
1 Legen Sie die ZENworks Handheld Management-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein.
Das Installationsprogramm wird automatisch gestartet. Ist dies nicht der Fall, starten Sie
"winsetup.exe" vom Stammverzeichnis der CD aus.
2 Klicken Sie auf "Handheld Management".
3 Klicken Sie auf "Deutsch".
4 Klicken Sie auf "Handheld-Clients" und anschließend auf "Windows CE-IP-Client".
5 Klicken Sie auf "Weiter".
6 Überprüfen Sie den Speicherort, der für die Installation des Windows CE-IP-Client
ausgewählt wurde (bestimmen Sie bei Bedarf ein anderes Verzeichnis), und klicken Sie
anschließend auf "Weiter".
7 Geben Sie im Textfeld "Access Point" den Computernamen oder die IP-Adresse des Servers
oder Computers ein, zu dem die Handheld-Geräte eine Verbindung herstellen (auf dem die
Access Point-Software installiert ist).
Sie können dieses Textfeld leer lassen, wenn Sie diese Einstellung auf dem Handheld-Gerät
konfigurieren möchten.
Installation von ZENworks Handheld Management
33
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Bei Verwendung einer IP-Adresse, um den Standort des ZENworks Handheld ManagementServers oder des Access Point-Computers anzugeben, sollte die IP-Adresse konstant bleiben
(sie sollte beispielsweise nicht durch DHCP verändert werden).
8 (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "HTTP-Verkapselung aktivieren".
9 (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "SSL aktivieren" und anschließend
gegebenenfalls "Nächst. Stammzertifikat v. Zugriffspunkt akzept. u. deaktiv.".
Sie können auch die Access Point-Einstellungen (HTTP, SSL und Anschlüsse) mithilfe des
Programms "cfgip.exe" (standardmäßig unter \PROGRAMME\NOVELL\ZFHAP)
konfigurieren. Wenn Sie das Kontrollkästchen "Stammzertifikat für das Herunterladen auf
dem Client veröffentlichen" mithilfe von "cfgip.exe" aktivieren, wird das Stammzertifikat
automatisch heruntergeladen. Damit dieses Stammzertifikat akzeptiert wird, müssen Sie das
Kontrollkästchen "Nächst. Stammzertifikat v. Zugriffspunkt akzept. u. deaktiv." aktivieren.
10 (Optional) Wenn Sie den von ZENworks Handheld Management verwendeten Standardport
ändern möchten, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Standardport verwenden" und geben
dann die gewünschte Portnummer im Textfeld "Port" ein.
Wenn Sie die Standardportnummer ändern, müssen Sie die Änderung auch auf dem Computer
vornehmen, auf dem der IP-Conduit installiert ist.
11 Klicken Sie auf "Weiter".
12 (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Verknüpfung zur Client-Konsole auf dem
CE-Gerät erstellen" und klicken Sie auf "Weiter".
13 Überprüfen Sie die Informationen im Fenster "Kopiervorgang starten" und klicken Sie
auf "Weiter".
14 Klicken Sie auf "Fertig stellen".
Der Assistent erstellt CAB-Dateien für die folgenden Gerätetypen und kopiert sie standardmäßig
in das Verzeichnis \PROGRAMME\NOVELL\ZFH CEIPCLIENT.
Gerätetyp
Zu installierende CAB-Datei
CE 3.0-Client (Handheld 2000) für ARM-basierte Handheld-PCs zfhipclientforce.hpc2000_arm.cab
CE 3.0-Client (Handheld 2000) für MIPS-basierte Handheld-PCs zfhipclientforce.hpc2000_mips.cab
CE 2.11-Client für SH3-basierte Handheld-PCs
zfhipclientforce.hpc211_sh3.cab
CE 2.11-Client für ARM-basierte Handheld-PCs
zfhipclientforce.hpc211_arm.cab
CE 2.11-Client für MIPS-basierte Handheld-PCs
zfhipclientforce.hpc211_mips.cab
MIPS-basierte Pocket PC 2000-Geräte (einige CassiopeiaModelle)
zfhipclientforce.ppc_mips.cab
SH3-basierte Pocket PC 2000-Geräte (einige Jornada-Modelle) zfhipclientforce.ppc_sh3.cab
34
ARM-basierte PocketPCs (iPAQ und alle PPC2002-Modelle)
zfhipclientforce.ppc_arm.cab
Pocket PCs mit Windows Mobile 2003
zfhipclientforce.ppc2003_arm.cab
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
So installieren Sie den Windows CE-IP-Client:
1 Suchen Sie die geeignete CAB-Datei für Ihr Gerät in dem Verzeichnis, in dem die CABDateien erstellt wurden (standardmäßig \PROGRAMME\NOVELL\ZFH CEIPCLIENT).
2 Kopieren Sie die CAB-Datei mit der geeigneten Methode für Ihre Umgebung auf das Gerät
(z.B. Microsoft ActiveSync).
3 Führen Sie die CAB-Datei nach Abschluss des Kopiervorgangs aus, indem Sie darauf klicken.
Der Windows CE-IP-Client wird auf dem Handheld-Gerät installiert.
Installation des Palm OS-IP-Client
Wenn Sie Palm OS-Geräte besitzen, die TCP/IP-Verbindungen herstellen können, können Sie den
Palm OS-IP-Client von ZENworks Handheld Management auf jedem Gerät installieren.
So installieren Sie den Palm OS-IP-Client:
1 Legen Sie die ZENworks Handheld Management-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein.
Das Installationsprogramm wird automatisch gestartet. Ist dies nicht der Fall, starten Sie
"winsetup.exe" vom Stammverzeichnis der CD aus.
2 Klicken Sie auf "Handheld Management".
3 Klicken Sie auf "Deutsch".
4 Klicken Sie auf "Handheld-Clients" und anschließend auf "Palm OS-IP-Client".
5 Klicken Sie auf "Weiter".
6 Überprüfen Sie den Speicherort, der für die Installation des Palm OS-IP-Client ausgewählt
wurde (bestimmen Sie bei Bedarf ein anderes Verzeichnis), und klicken Sie anschließend
zweimal auf "Weiter".
7 Geben Sie auf der Seite "Handheld-Konfiguration" den Computernamen oder die IP-Adresse
des ZENworks Handheld Management-Servers ein (oder des Computers, auf dem die Access
Point-Software installiert ist).
Bei Verwendung einer IP-Adresse, um den Standort des ZENworks Handheld ManagementServers anzugeben (oder des Access Point-Computers, falls die Software nicht auf dem Server
installiert ist), sollte die IP-Adresse konstant bleiben (sie sollte beispielsweise nicht durch
DHCP verändert werden).
8 (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "HTTP-Verkapselung aktivieren".
9 (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "SSL aktivieren".
10 (Optional) Wenn Sie die von ZENworks Handheld Management verwendeten
Standardanschlüsse ändern möchten, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Standardport
verwenden" und geben dann die gewünschte Portnummer in den Textfeldern "TCP-Port" und
"SSL-Port" ein.
Wenn Sie diese Portnummern ändern, müssen Sie auch die Portnummern auf dem Computer
ändern, auf dem die Access Point-Software installiert ist (ZENworks Handheld ManagementServer oder der Computer, auf dem Sie Access Point installiert haben).
11 Klicken Sie auf "Weiter".
Installation von ZENworks Handheld Management
35
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
12 Füllen Sie die Felder auf der Seite "Verbindungsoptionen" aus:
Automatischer Verbindungsaufbau durch Client mit Server: Wählen Sie in der
Dropdown-Liste eine Option aus:
!
Nie: Der Palm OS-IP-Client stellt nie automatisch eine Verbindung her. Der Benutzer
muss manuell eine Verbindung zum Palm OS-IP-Client herstellen, indem er auf dem
Palm OS-Gerät auf das ZENworks Handheld Management Console-Symbol klickt und
anschließend die Option für den sofortigen Verbindungsaufbau auswählt.
!
Wenn IP-Verbindung besteht: Der Palm OS-IP-Client stellt jedes Mal automatisch eine
Verbindung her, wenn eine IP-Verbindung besteht und der Zeitpunkt für den
Verbindungsaufbau erreicht wurde.
Wenn das Gerät beispielsweise in eine Ethernet-Docking-Station eingesetzt ist,
Bluetooth* auf dem Gerät ausgeführt wird oder eine Einwählverbindung über ein Modem
hergestellt wird und der Zeitpunkt für den Verbindungsaufbau erreicht wurde (gemäß der
Angabe unter "Verbindungsaufbau durch Client alle"), stellt der Palm OS-IP-Client
automatisch eine Verbindung her.
!
Immer: Der Palm OS-IP-Client versucht eine IP-Verbindung herzustellen und
automatisch Daten mit dem IP-Conduit auszutauschen, wenn der Zeitpunkt für den
Verbindungsaufbau erreicht wurde.
Verbindungsaufbau durch Client alle: Geben Sie an, wie oft (in Stunden oder Minuten) der
Palm OS-IP-Client eine Verbindung herstellen soll.
Bei Verbindungsaufbau dem Benutzer anzeigen: Wählen Sie in der Dropdown-Liste eine
Option aus:
!
Nichts (einfach verbinden): Der Benutzer des Palm OS-Gerätes sieht einen optischen
Hinweis, dass der Palm OS-IP-Client eine Verbindung hergestellt hat, er wird aber nicht
zu einer Eingabe aufgefordert.
!
Blinkendes Symbol (spezial): Auf dem Palm OS-Gerät wird ein blinkendes Symbol
angezeigt, wenn der Zeitpunkt für den Verbindungsaufbau erreicht wurde. Der Benutzer
kann eine Verbindung herstellen, indem er auf das Erinnerungssymbol und danach auf
"OK" klickt.
!
Dialogfeld: Auf dem Palm OS-Gerät wird ein Dialogfeld angezeigt, wenn der Zeitpunkt
für den Verbindungsaufbau erreicht wurde. Der Benutzer kann eine Verbindung
herstellen, indem er auf "Verbinden" klickt.
!
Dialog mit Zeitüberschreitung: Auf dem Palm OS-Gerät wird ein Dialogfeld mit
Zeitüberschreitungsangabe angezeigt, wenn der Zeitpunkt für den Verbindungsaufbau
mit dem Palm OS-IP-Client erreicht wurde. Wenn der Benutzer nicht reagiert, indem er
während der Zeitüberschreitungsdauer auf "Verbinden" oder "Abbrechen" klickt, stellt
der Palm OS-IP-Client eine Verbindung her.
Wenn das Gerät beispielsweise in eine Ethernet-Docking-Station eingesetzt ist und Sie
sich nicht an Ihrem Schreibtisch befinden, wenn der Zeitpunkt für den Verbindungsaufbau mit dem Palm OS-IP-Client erreicht wird, wartet der Palm OS-IP-Client, bis die
Zeitüberschreitung abgelaufen ist und stellt dann eine Verbindung her.
36
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
13 Klicken Sie bei Bedarf auf "Erweiterte Einstellungen" und füllen Sie die Felder aus:
Zeit bis Verbindungsabbruch (s): Die Anzahl der eingegebenen Sekunden legt fest, wie
lange der Palm OS-IP-Client versucht, eine Verbindung aufzubauen, wenn keine Verbindung
hergestellt werden kann.
Zeit bis Sitzungsabbruch (s): Die Anzahl der eingegebenen Sekunden legt fest, wie lange
der Palm OS-IP-Client die Verbindung aufrechterhält. Nachdem die angegebene
Sitzungsdauer erreicht wurde, beendet der Palm OS-IP-Client die Sitzung.
Wenn beispielsweise die IP-Verbindung verloren geht, wird die Palm OS-IP-Client-Sitzung
nach dem angegebenen Zeitraum (in Sekunden) beendet.
Zeit bis zum nächsten Verbindungsaufbau (s): Geben Sie die Anzahl der Sekunden ein, die
der Palm OS-IP-Client nach einer fehlgeschlagenen Verbindung warten soll, bis der nächste
Verbindungsaufbau versucht wird.
Max. Anz. Verbindungsaufbauversuche: Geben Sie an, wie oft der Palm OS-IP-Client
maximal versuchen soll, eine Verbindung herzustellen.
Verbleibende Zeit (Sekunden): Geben Sie an, wie viele Sekunden vergehen sollen, bis das
Alarmdialogfeld geschlossen und ein erneuter Verbindungsaufbau versucht wird.
Meldung: Geben Sie eine Meldung ein, die auf dem Palm OS-Gerät angezeigt wird, wenn der
Palm OS-IP-Client eine Verbindung herstellen soll.
14 Klicken Sie auf "OK".
15 Klicken Sie zweimal auf "Fertig stellen".
Der Assistent erstellt die Palm OS-IP-Client-Dateien und kopiert sie standardmäßig in das
Verzeichnis \PROGRAMME\NOVELL\ZFH PALM IP CLIENT.
Sie müssen nicht unbedingt das ZENworks Handheld Management-Installationsprogramm
ausführen, um den Palm OS-IP-Client zu installieren. Sie können auch den Inhalt des
Verzeichnisses \PROGRAMME\NOVELL\ZFH PALM IP CLIENT mit dem HotSync Manager
Install Tool auf das Palm OS-Gerät kopieren.
Installieren des RIM BlackBerry-Client
Beim ZENworks Handheld Management RIM BlackBerry-Client handelt es sich um die Software,
die BlackBerry-Geräte verwaltet, die die drahtlose BlackBerry-Plattform verwenden.
Hinweis: Wenn BlackBerry-Geräte den RIM Desktop Manager auf einem Computer verwenden, auf dem die
Access Point- oder die Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung installiert ist, erstellt ZENworks
Handheld Management automatisch die erforderlichen Installationsdateien für den RIM BlackBerry-Client und
fügt sie zum BlackBerry-Anwendungsladeprogramm hinzu. In diesem Fall ist der folgende Vorgang nicht
erforderlich. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Access Point- und Integrationssoftware für die
Desktopsynchronisierung" auf Seite 49.
So installieren Sie den RIM BlackBerry-Client:
1 Legen Sie die ZENworks Handheld Management-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein.
Das Installationsprogramm wird automatisch gestartet. Ist dies nicht der Fall, starten Sie
"winsetup.exe" vom Stammverzeichnis der CD aus.
2 Klicken Sie auf "Handheld Management".
3 Klicken Sie auf "Deutsch".
4 Klicken Sie auf "Handheld-Clients" und anschließend auf "RIM BlackBerry-Client".
5 Klicken Sie auf "Weiter".
Installation von ZENworks Handheld Management
37
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
6 Überprüfen Sie den Speicherort, der für die Installation des RIM BlackBerry-Client
ausgewählt wurde (bestimmen Sie bei Bedarf ein anderes Verzeichnis), und klicken Sie
anschließend zweimal auf "Weiter".
Die RIM BlackBerry-Clientdateien, die in das Zielverzeichnis kopiert werden, enthalten zwei
Client-DLL-Dateien: eine Datei für Geräte, die das Mobitex-Netzwerk nutzen, und eine Datei
für Geräte, die das DataTAC-Netzwerk nutzen. Die kopierten Dateien umfassen auch die
ALX-Installationsdatei, die vom BlackBerry-Anwendungsladeprogramm genutzt wird, sowie
die Konfigurationsanwendungsdatei.
Hinweis: Wenn eine niedrigere Version als 2.1.3 (2.1 SP 3) der RIM Desktop Manager-Software
installiert ist, können ALX-Dateien unter Umständen nicht erkannt werden. Verwenden Sie in diesem
Fall das BlackBerry-Anwendungsladeprogramm, um die entsprechende ALI-Datei auf BlackBerryGeräte zu kopieren (zfhbbmtexclient.ali für das Mobitex-Netzwerk oder zfhbbdtacclient.ali für das
DataTAC-Netzwerk). Die beiden ALI-Dateien befinden sich auf der ZENworks Handheld ManagementCD unter dem Verzeichnis \BLACKBERRYCLIENT.
7 Geben Sie die Email-Adresse des Servicebenutzers ein, die von der in Schritt 28 auf Seite 29
festgelegten BlackBerry-Software verwendet werden soll.
8 Klicken Sie auf "Fertig stellen".
Das Installationsprogramm kopiert die RIM BlackBerry-IP-Clientdateien in das Verzeichnis
\PROGRAMME\NOVELL\ZFHBLACKBERRYCLIENT.
9 Auf der Registerkarte "Abschließen" des InstallShield-Assistenten klicken Sie auf "Client in
das Anwendungs-Ladeprogramm von BlackBerry aufnehmen", damit ZENworks Handheld
Management die erforderlichen Dateien automatisch zum BlackBerry-Anwendungsladeprogramm hinzufügt.
Sie sollten die Option "ZfH-Client in das Anwendungs-Ladeprogramm von BlackBerry
aufnehmen" aktivieren, wenn Sie den BlackBerry Client-Installationsassistenten auf dem
Rechner ausführen, mit dem das BlackBerry-Gerät synchronisiert wird.
10 Klicken Sie auf "Fertig stellen".
Installieren der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung
Sie müssen die ZENworks Handheld Management-Integrationssoftware für die
Desktopsynchronisierung in folgenden Fällen auf Benutzerdesktops installieren:
! Handheld-Geräte verwenden Palm HotSync oder Microsoft ActiveSync für die
Synchronisierung und die Verbindung zum Netzwerk (kein Zugriff über IP-Adresse).
! Sie möchten ZENworks Handheld Management für die Verteilung von Anwendungen an
BlackBerry-Geräte nutzen, die die RIM Desktop Manager-Software verwenden. ZENworks
Handheld Management unterstützt die Softwareverteilung an BlackBerry-Geräte, die über
eine Docking-Station synchronisiert werden. Die Softwareverteilung an BlackBerry-Geräte,
bei denen die drahtlose Synchronisierung zum Einsatz kommt, wird nicht unterstützt.
! Sie möchten Anwendungen an Desktop-Computer verteilen, mit denen Handheld-Geräte
synchronisiert werden (z. B. Installationsprogramme, die in Microsoft ActiveSync oder Palm
HotSync integriert werden).
Wichtig: Wenn Sie ZENworks Handheld Management Server über das Installationsprogramm installieren,
wird die ZENworks Handheld Management-Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung automatisch
auf demselben Computer installiert.
38
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
So installieren Sie die Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung:
1 Legen Sie die ZENworks Handheld Management-CD in das CD-ROM-Laufwerk eines
Benutzercomputers ein.
Das Installationsprogramm wird automatisch gestartet. Ist dies nicht der Fall, starten Sie
"winsetup.exe" vom Stammverzeichnis der CD aus.
2 Klicken Sie auf "Handheld Management".
3 Klicken Sie auf "Deutsch".
4 Klicken Sie auf "Handheld-Clients" und anschließend auf "Integrationssoftware für die
Desktopsynchronisation".
5 Klicken Sie auf "Weiter".
6 Lesen Sie die Lizenzvereinbarung und klicken Sie auf "Ja", wenn Sie mit den Bedingungen
des Lizenzvertrags einverstanden sind.
Installieren Sie die Software nur, wenn Sie den Bedingungen der Lizenzvereinbarung
zustimmen.
7 Überprüfen Sie den Speicherort, der für die Installation der Integrationssoftware für die
Desktopsynchronisierung ausgewählt wurde, und klicken Sie anschließend auf "Weiter".
Das Installationsprogramm kopiert die Dateien standardmäßig in das Verzeichnis
\PROGRAMME\NOVELL\ZFHDS.
8 Geben Sie den Benutzernamen und die Firmeninformationen ein und klicken Sie dann
auf "Weiter".
9 Vergewissern Sie sich, dass die zu installierenden Komponenten ausgewählt sind, und klicken
Sie auf "Weiter".
10 Geben Sie den Namen oder die IP-Adresse des Computers ein, auf dem ZENworks Handheld
Management Server installiert ist, und klicken Sie auf "Weiter".
Bei Verwendung einer IP-Adresse sollte die IP-Adresse des Computers, auf dem ZENworks
Handheld Management Server installiert ist, konstant bleiben (sie sollte beispielsweise nicht
durch DHCP verändert werden).
Bei Verwendung eines DNS-Namens oder Computernamens vergewissern Sie sich, dass Ihre
Handheld-Geräte den Namen auflösen können, wenn sie in eine Docking-Station eingesetzt
werden bzw. wenn Sie Synchronisierungspakete von Drittanbietern verwenden.
11 Geben Sie den Namen oder die IP-Adresse des Computers ein, auf dem die Access PointSoftware installiert ist (der ZENworks Handheld Management-Server oder der Computer,
auf dem Sie Access Point installiert haben).
Bei Verwendung einer IP-Adresse, um den Standort eines Computers mit installiertem Access
Point anzugeben, sollte die IP-Adresse des Computers konstant bleiben (sie sollte
beispielsweise nicht durch DHCP verändert werden).
Bei Verwendung eines DNS-Namens oder Computernamens vergewissern Sie sich, dass Ihre
Handheld-Geräte den Namen auflösen können, wenn sie in eine Docking-Station eingesetzt
werden bzw. wenn Sie Synchronisierungspakete von Drittanbietern verwenden.
12 (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "HTTP-Verkapselung aktivieren".
Installation von ZENworks Handheld Management
39
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
13 (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "SSL aktivieren" und anschließend
gegebenenfalls "Nächst. Stammzertifikat v. Zugriffspunkt akzept. u. deaktiv.".
Sie können auch die Access Point-Einstellungen (HTTP, SSL und Anschlüsse) mithilfe des
Programms "cfgip.exe" (standardmäßig unter \PROGRAMME\NOVELL\ZFHAP)
konfigurieren. Wenn Sie das Kontrollkästchen "Stammzertifikat für das Herunterladen auf dem
Client veröffentlichen" mithilfe von "cfgip.exe" aktivieren, wird die Stammzertifizierung
automatisch heruntergeladen. Damit diese Stammzertifizierung akzeptiert wird, müssen Sie das
Kontrollkästchen "Nächst. Stammzertifikat v. Zugriffspunkt akzept. u. deaktiv." aktivieren.
14 (Optional) Wenn Sie den von ZENworks Handheld Management verwendeten Standardport
ändern möchten, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Standardport verwenden" und geben
dann die gewünschte Portnummer im Textfeld "Port" ein.
Wenn Sie diese Portnummer ändern, müssen Sie auch die Portnummer auf dem Computer
ändern, auf dem die Access Point-Software installiert ist (der ZENworks Handheld
Management-Server oder der Computer, auf dem Sie Access Point installiert haben).
15 Klicken Sie auf "Weiter".
16 Überprüfen Sie die Informationen im Fenster "Kopiervorgang starten" und klicken Sie
auf "Weiter".
17 Nach dem Kopieren der Dateien vergewissern Sie sich, dass das Kontrollkästchen "Desktop
Sync starten" aktiviert ist, und klicken auf "Fertig stellen".
Durchführen von Aufgaben nach der Installation
Um Handheld-Geräte zu verwalten, müssen Sie die folgenden Aufgaben ausführen:
! Handheld-Geräte in eDirectory importieren.
Folgende Abschnitte enthalten Informationen zur Einrichtung einer Importrichtlinie:
! "Erstellen des Handheld-Servicepakets" auf Seite 41
! "Einrichten einer Richtlinie für den Handheld-Import" auf Seite 42
! Sicherstellen, dass die Benutzer ihre Handheld-Geräte im Rahmen des normalen
Synchronisierungsprozesses (beispielsweise Microsoft* ActiveSync, Palm* HotSync)
synchronisieren.
Nachdem die Handheld-Objekte in das Verzeichnis importiert wurden, können Sie
richtlinienbasierte Verwaltungsfunktionen verwenden, Software-Anwendungen an einzelne
Handheld-Geräte oder an Gruppen von Handheld-Geräten verteilen, Hardware- und
Software-Inventardaten für alle Handheld-Geräte im Unternehmen erfassen usw.
! Einrichten der Richtlinien für Handheld-Objekte. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter "Verwendung von ZENworks Handheld Management-Richtlinien" im Novell
ZENworks 6.5 Handheld Management-Verwaltungshandbuch.
40
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Erstellen des Handheld-Servicepakets
Ein Richtlinienpaket ist ein eDirectory-Objekt, das individuelle Richtlinien enthält. Ein
Richtlinienpaket gruppiert Richtlinien entsprechend der Funktion und vereinfacht dadurch die
Verwaltung. Richtlinienpakete bieten dem Verwalter die Möglichkeit, Richtlinieneinstellungen zu
ändern und zu bestimmen, wie diese andere eDirectory-Objekte beeinflussen.
Bei ZENworks Handheld Management enthält das Handheld-Servicepaket eine Richtlinie:
Handheld-Import.
Zum Speichern der Richtlinienpakete sollten Sie eine organisatorische Einheit (Organizational
Unit, OU) erstellen. Beachten Sie Folgendes, wenn Sie überlegen, wo diese OU platziert
werden soll:
! Ob Ihr Baum Partitionen aufweist
! Die 256-Zeichen-Beschränkung in eDirectory für den vollständigen eindeutigen Namen.
! Die Suchrichtlinie, die zum Ermitteln des Richtlinienpakets verwendet wird
Zur Minimierung der Suchvorgänge im Baum sollten Sie diese Richtlinienpaket-OU im
Stammverzeichnis der Partition erstellen, die die mit dem Richtlinienpaket verknüpften Objekte
enthält. Hierdurch wird auch die Anzahl der Zeichen maximiert, die für die Benennung der
Richtlinie zur Verfügung stehen.
So erstellen Sie das Handheld-Servicepaket:
1 Klicken Sie in ConsoleOne mit der rechten Maustaste auf denjenigen Container, in dem der
Container für das Richtlinienpaket abgelegt werden soll, klicken Sie auf "Neu" und dann auf
"Organisatorische Einheit".
2 Weisen Sie dem Container einen kurzen Namen zu und klicken Sie auf "OK".
3 Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den neu erstellten Container, in dem die
Richtlinienpakete abgelegt werden sollen, klicken Sie auf "Neu" und dann auf
"Richtlinienpaket".
4 Wählen Sie das Handheld-Servicepaket und klicken Sie auf "Weiter".
Installation von ZENworks Handheld Management
41
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
5 Weisen Sie dem Richtlinienpaket einen kurzen Namen zu und klicken Sie auf "Weiter".
6 Überprüfen Sie die Informationen auf der Zusammenfassungsseite und klicken Sie auf "Fertig
stellen".
Einrichten einer Richtlinie für den Handheld-Import
1 Klicken Sie in ConsoleOne mit der rechten Maustaste auf das Objekt des HandheldServicepakets, das beim "Erstellen des Handheld-Servicepakets" auf Seite 41 erstellt wurde,
und klicken Sie auf "Eigenschaften".
42
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
2 Aktivieren Sie in der Spalte "Aktiviert" das Kontrollkästchen für die HandheldImportrichtlinie.
Dadurch wird die Richtlinie ausgewählt und mit den Standardeinstellungen aktiviert.
Sie können die Einstellungen der Importrichtlinie ändern. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter "Einrichten des Handheld-Imports" im Novell ZENworks 6.5 Handheld
Management-Verwaltungshandbuch.
3 Klicken Sie auf die Registerkarte "Verknüpfungen" und dann auf "Hinzufügen".
4 Um das Paket zu verknüpfen, suchen Sie das ZENworks Handheld Management-Serviceobjekt,
den Container, der das Serviceobjekt enthält, oder das Containerobjekt, das bei der Installation
der ZENworks Handheld Management-Serverkomponenten erstellt wurde.
5 Klicken Sie auf "OK".
Installation von ZENworks Handheld Management
43
Novell Confidential
44
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Novell Confidential
3
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Installieren der Access Point- und der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung
mithilfe einer automatischen Installation
Bei den meisten Novell® ZENworks® 6.5 Handheld Management-Installationen muss nur
ZENworks Handheld Management Server installiert werden. Handheld Management Server
wird als Service auf einem Rechner mit Windows* NT*/2000/XP (Server oder Arbeitsstation)
ausgeführt. Beim ZENworks Handheld Management-Server handelt es sich um den zentralen
Punkt für die ZENworks Handheld Management-Installation. Diese Software ist für die
Verwaltung der Datenübertragungen zu allen Clients sowie die Pflege der Verteilungspläne
und der Verteilungsergebnisse für die Installation verantwortlich.
In vorherigen Versionen von ZENworks for Handhelds musste zusätzlich zu ZENworks Handheld
Management Server die Proxyservice-Software auf jedem Computer installiert sein, mit dem ein
Handheld-Gerät synchronisiert wurde. Bei ZENworks 6.5 wurde die Proxyservice-Software durch
die ZENworks Handheld Management Access Point- oder die Integrationssoftware für die
Desktopsynchronisierung ersetzt.
Access Point ist eine Sammlung von Komponenten, die während der Installation automatisch
auf dem Handheld Management-Server installiert wird. Access Point kann auch auf mehreren
Computern installiert werden, um die Kommunikationslast zu verteilen und eine bessere
Unterstützung für WAN-Konfigurationen bereitzustellen. Sie können die Access Point-Software
auf weiteren Computern installieren, entweder im gleichen LAN oder auf entfernten WANStandorten. Anschließend wird jedes Handheld-Gerät mit dem Zugriffspunkt konfiguriert, mit
dem es eine Verbindung herstellen soll.
Mit der ZENworks Handheld Management-Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung
können Sie Desktop-Software auf Benutzerdesktops installieren, die in Palm HotSync-, Microsoft
ActiveSync- und RIM Desktop Manager-Software integriert werden soll.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Access Point- und Integrationssoftware für die
Desktopsynchronisierung" auf Seite 49.
Zur Installation der Access Point- und der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung
auf Benutzerdesktops führen Sie "setup.exe" auf einem Netzwerkstandort aus oder verwenden die
Anwendungsverwaltung-Komponente von ZENworks Desktop Management. Zudem können Sie
die Datei "setup.iss" mit den entsprechenden Einstellungen für automatische (unbeaufsichtigte)
Installationen der Access Point- oder der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung
auffüllen.
Automatische Installationen ermöglichen eine schnelle Softwareinstallation, da die normalerweise
während einer Installation angezeigten Eingabeaufforderungen wegfallen.
Installieren der Access Point- und der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung mithilfe einer
automatischen Installation
45
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Wenn Sie eine automatische Installation verwenden, wird die Access Point- oder Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung auf jedem Computer identisch konfiguriert, da jede
Installationskonfiguration auf den in der Datei "setup.iss" gespeicherten Daten basiert.
So verwendet beispielsweise jeder Computer den gleichen Installationspfad, und jeder Computer
stellt eine Verbindung zu demselben Handheld Management-Server her.
Wenn Sie die ZENworks Handheld Management Access Point- oder Integrationssoftware für die
Desktopsynchronisierung an Computer mit unterschiedlichen Betriebssystemen (Windows 2000,
Windows XP usw.) verteilen möchten, müssen Sie die folgenden Schritte auf einem Computer mit
dem entsprechenden Betriebssystem durchführen. Zudem sollte dieser Computer die gleiche oder
eine ähnliche Konfiguration aufweisen wie die Computer, auf denen die Software installiert wird.
So erstellen Sie einen automatischen Installationsprozess für die Access Point- oder
Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung:
1 Kopieren Sie das Proxyverzeichnis von der ZENworks Handheld Management-CD auf ein
lokales oder ein Netzlaufwerk.
Wenn Sie die ZENworks Handheld Management-Software von der Novell-WebsiteProduct
Downloads heruntergeladen (http://download.novell.com) und die Datei extrahiert haben,
sollte sich das Proxyverzeichnis bereits auf einem lokalen oder Netzlaufwerk befinden.
Das Proxyverzeichnis enthält die Datei "setup.exe", über die sowohl die Access Point- als
auch die Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung installiert wird.
2 Um einen automatischen Installationsprozess für die Access Point-Software zu erstellen,
geben Sie an einer Eingabeaufforderung SETUP.EXE -r /accesspoint ein.
oder
Um einen automatischen Installationsprozess für die Integrationssoftware für die
Desktopsynchronisierung zu erstellen, geben Sie an einer Eingabeaufforderung
SETUP.EXE -r ein.
Mit dem Befehl -r wird die Datei "setup.iss" für Windows XP im Ordner "Windows" und für
Windows NT/2000 im Ordner "Winnt" erstellt. Die Datei "setup.iss" enthält Informationen,
mit denen bei der automatischen Installation auf Installationsaufforderungen reagiert wird.
Wenn Sie die Access Point- oder Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung
installieren, sollten Sie genau festlegen, welche Einstellungen das Installationsprogramm bei
der Installation auf Benutzercomputern verwenden soll (z. B. Installationspfad, Handheld
Management-Servername, Kommunikationseinstellungen usw.).
Schrittweise Anweisungen finden Sie unter "Installation der Access Point-Software auf
weiteren Computern" auf Seite 30 oder "Installieren der Integrationssoftware für die
Desktopsynchronisierung" auf Seite 38.
3 Kopieren Sie die Datei "setup.iss" im Ordner "Windows" (für Windows XP) oder"Winnt" (für
Windows NT/2000) in das Proxyverzeichnis, das Sie in Schritt 1 auf Seite 46 kopiert haben.
46
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
4 Kopieren Sie das Proxyverzeichnis in das Netzwerkverzeichnis, von dem aus die Verteilung
stattfindet.
Sie können jetzt die Datei "setup.exe" im Proxyverzeichnis in das Netzwerkverzeichnis kopieren,
um die Access Point- oder Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung auf
Benutzerdesktops zu installieren.
Zur Installation von Access Point führen Sie setup.exe -s /accesspoint aus.
Zur Installation der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung führen Sie
setup.exe -s aus.
Sie können auch ein Anwendungsobjekt mithilfe der Anwendungsverwaltungskomponente von
ZENworks Desktop Management erstellen.
Wenn Sie das Anwendungsobjekt erstellen, sollten Sie "setup.exe" als die ausführbare Datei
festlegen, die gestartet werden soll. Geben Sie im Feld "Parameter" den Befehl -s /
accesspoint ein, um die Access Point-Software zu installieren, oder geben Sie -s ein, um die
Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung zu installieren.
Installieren der Access Point- und der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung mithilfe einer
automatischen Installation
47
Novell Confidential
48
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
4
Aufrüsten von ZENworks for Handhelds 5.x auf
ZENworks 6.5 Handheld Management
Sie können Ihre Novell® ZENworks® for Handhelds 5.x-Installation auf ZENworks 6.5 Handheld
Management aufrüsten. ZENworks for Handhelds 4.7 kann nicht auf ZENworks 6.5 Handheld
Management aufgerüstet werden.
Folgende Abschnitte enthalten zusätzliche Informationen:
! "Neuerungen in dieser Version" auf Seite 49
! "Aufrüsten der ZENworks Handheld Management Server-Software" auf Seite 51
! "Aktualisieren der Proxyservice-Software" auf Seite 54
! "Aktualisieren der Windows CE- oder Palm OS-IP-Clients" auf Seite 57
Neuerungen in dieser Version
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management umfasst erstmals die folgenden Funktionen:
! "Access Point- und Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung" auf Seite 49
! "Benutzerbasierte Verwaltung und Beglaubigung" auf Seite 50
! "HTTP-/SSL-Unterstützung" auf Seite 51
! "Erweitertes Hardware-Inventar" auf Seite 51
! "Zurücksetzen des Handheld-Geräts" auf Seite 51
Access Point- und Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung
In vorherigen Versionen von ZENworks for Handhelds musste die Proxyservice-Software auf
jedem Computer installiert sein, mit dem ein Handheld-Gerät synchronisiert wurde. Bei
ZENworks 6.5 Handheld Management wurde die Proxyservice-Software durch die Access Pointund die Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung ersetzt.
Die Access Point-Software wird während der Installation automatisch auf dem ZENworks
Handheld Management-Server installiert. Access Point kann jedoch auch auf mehreren
Computern installiert werden, um die Kommunikationslast zu verteilen und eine bessere
Unterstützung für WAN-Konfigurationen bereitzustellen. Sie können die Access Point-Software
auf weiteren Computern installieren, entweder im gleichen LAN oder auf entfernten WANStandorten. Anschließend wird jedes Handheld-Gerät mit dem Zugriffspunkt konfiguriert, mit
dem es eine Verbindung herstellen soll.
Aufrüsten von ZENworks for Handhelds 5.x auf ZENworks 6.5 Handheld Management
49
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Der Zugriffspunkt fungiert als Stagingpunkt für die Verteilung von Anwendungen und
Richtlinieneinstellungen an Handheld-Geräte. Der Zugriffspunkt kommuniziert mit den HandheldGeräten (oder den Komponenten für die Desktopsynchronisierung) direkt über TCP/IP. Wenn ein
Handheld-Gerät eine Verbindung herstellt, werden alle bereitgestellten Informationen (direkt oder
über einen Sync-Conduit) an das Gerät übermittelt. Zudem werden alle vom Gerät empfangenen
Inventarinformationen an den ZENworks Handheld Management-Server zurückgegeben.
Die ZENworks Handheld Management-Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung wird
in die Palm HotSync-, Microsoft ActiveSync- und RIM Desktop Manager-Software integriert.
Weitere Informationen zum Zugangspunkt finden Sie unter "ZENworks Handheld Management
Access Point-Anforderungen" auf Seite 16.
Weitere Informationen zur Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung finden Sie unter
"Handheld-Client-Anforderungen" auf Seite 16.
Benutzerbasierte Verwaltung und Beglaubigung
Mit ZENworks Handheld Management können Sie Handheld-Geräte sowohl anhand des Benutzers
als auch anhand des Geräts verwalten. Die benutzerbasierte Verwaltung kann während der
Installation aktiviert werden. Alternativ hierzu können Sie die Client-Konfigurationsrichtlinien so
konfigurieren, dass der Fokus nur auf bestimmte Handheld-Geräte oder Gerätegruppen gesetzt wird.
ZENworks Handheld Management enthält ein neues Richtlinienpaket, mit dem Sie Geräte anhand
des in eDirectory gespeicherten Berechtigungsnachweises der Benutzer verwalten. In vorherigen
Versionen von ZENworks Handheld Management konnten die Geräte nur anhand des HandheldGeräts verwaltet werden. Mit ZENworks Handheld Management können Sie die Verwaltung
anhand des Geräts und anhand des Benutzers durchführen (ähnlich wie mit ZENworks Desktop
Management). Wenn die benutzerbasierte Verwaltung aktiviert ist, werden die Benutzer zur
Eingabe ihres Berechtigungsnachweises aufgefordert und ZENworks Handheld Management
führt die Beglaubigung der Benutzer bei eDirectory über LDAP aus. Die einzelnen benutzerbasierten Richtlinien sind identisch mit den Handheld-basierten Richtlinien.
Weitere Informationen dazu, wie die benutzerbasierte Verwaltung während der Installation für
das gesamte ZENworks Handheld Management-System konfiguriert wird, finden Sie unter
"Installation von ZENworks Handheld Management Server" auf Seite 22. Sie können die
benutzerbasierte Verwaltung nach der Installation auch global konfigurieren. Weitere
Informationen hierzu finden Sie unter "Konfigurieren der Benutzerbeglaubigung" im
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Verwaltungshandbuch.
Weitere Informationen zu den zwei neuen Client-Konfigurationsrichtlinien finden Sie unter
"Palm Client-Konfigurationsrichtlinie" und "WinCE Client-Konfigurationsrichtlinie" im
Abschnitt "Verwendung von ZENworks Handheld Management-Richtlinien" im Novell
ZENworks 6.5 Handheld Management-Verwaltungshandbuch.
50
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
HTTP-/SSL-Unterstützung
Wenn Sie die HTTP-Unterstützung in ZENworks Handheld Management aktivieren, werden von
Handheld-Geräten an den ZENworks Handheld Management-Server übertragene Daten in einem
HTTP-Format verkapselt. Dadurch können Daten über Router geleitet werden, die Nicht-HTTPDatenpakete blockieren.
Wenn SSL aktiviert ist, werden alle zwischen ZENworks Handheld Management-Server,
Zugriffspunkt und den Clients übertragenen Daten verschlüsselt und die Serverbeglaubigung wird
aktiviert.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Anhang A, "Konfigurieren der SSL- und HTTPEinstellungen", auf Seite 61.
Erweitertes Hardware-Inventar
ZENworks Handheld Management ruft IP- und MAC-Adressen (sowie weitere AdapterInformationen) für die Geräte ab.
Weitere Informationen finden Sie unter "Verwenden von Inventar und Berichten" im
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Verwaltungshandbuch.
Zurücksetzen des Handheld-Geräts
Vorherige Versionen von ZENworks for Handhelds konnten nach einem Kaltstart eines Geräts
die Seriennummer verwenden, um es als vorhandenes Gerät zu identifizieren und Richtlinien
anzuwenden; Anwendungen wurden jedoch nicht automatisch erneut bereitgestellt. Bei
ZENworks Handheld Management werden Anwendungen automatisch erneut an ein HandheldGerät übertragen, bei dem ein Kaltstart durchgeführt wurde.
Aufrüsten der ZENworks Handheld Management Server-Software
Vor der Aufrüstung von ZENworks Handheld Management Server müssen Sie von ConsoleOne
1.3.5 auf ConsoleOne 1.3.6 aufrüsten. Sie müssen auch das Verzeichnis vorbereiten, indem Sie das
Novell eDirectoryTM-Schema erweitern. Für die Erweiterung des Schemas benötigen Sie
Verwalterrechte für die Stammebene im Baum. Außerdem muss Novell ClientTM installiert sein.
Bevor Sie das Dienstprogramm zur Schemaerweiterung ausführen, stellen Sie sicher, dass Sie bei
dem Baum angemeldet sind, der erweitert werden soll.
So erweitern Sie das Schema:
1 Legen Sie die ZENworks Handheld Management-CD in einen Computer ein, auf dem Novell
Client ausgeführt wird.
Das Installationsprogramm wird automatisch gestartet. Ist dies nicht der Fall, starten Sie
"winsetup.exe" vom Stammverzeichnis der CD aus.
2 Wählen Sie "Handheld-Management".
3 Wählen Sie die gewünschte Sprache aus.
4 Klicken Sie auf "Schemaerweiterung und Produktlizenzierung".
5 Wählen Sie den eDirectory-Verzeichnisbaum aus, der erweitert werden soll.
6 Klicken Sie auf "OK" und anschließend auf "Weiter".
Aufrüsten von ZENworks for Handhelds 5.x auf ZENworks 6.5 Handheld Management
51
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
7 Geben Sie den Lizenzcode ein. Klicken Sie dann auf "Weiter" > "Fertig stellen".
8 Klicken Sie auf "Protokolldatei anzeigen".
oder
Klicken Sie auf "OK".
So aktualisieren Sie ZENworks Handheld Management Server:
1 Klicken Sie auf "Handheld Management Services".
2 Klicken Sie auf "ZENworks Handheld Management Server".
3 Klicken Sie auf "Aktualisieren" und anschließend auf "Weiter".
4 Wählen Sie auf der Seite "Komponenten auswählen" die zu installierenden Komponenten aus:
!
Novell ConsoleOne-Snapin: Erweitert die ConsoleOne-Funktionalität um die
Möglichkeit, Handheld-Geräte zu verwalten. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.
!
Unterstützung für RIM BlackBerry-Gerät: Fügt Unterstützung für die Verwaltung
von RIM BlackBerry-Geräten hinzu. Wenn Sie diese Option auswählen, muss ein MAPIProfil für den Email-Zugriff eingerichtet worden sein. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter "Erstellen eines MAPI-Profils (Unterstützung nur für BlackBerryGeräte)" auf Seite 20.
5 Klicken Sie auf "Weiter".
6 Überprüfen Sie die Einstellungen auf der Seite "Kopiervorgang starten" und klicken Sie
auf "Weiter".
7 (Optional) Auf der Seite, die über den Abschluss der Wartung des Install Shield-Assistenten
informiert, aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Readme-Datei anzeigen". In dieser Datei
finden Sie Informationen zur Installation und zu Produktproblemen, die für die Installation
und Verwendung von ZENworks Handheld Management nützlich sind.
8 (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "HTTP- u. SSL-Einstellungen f. Access Point
konfig.", wenn Sie die HTTP-Verkapselung aktivieren, SSL (Secure Sockets Layer)
konfigurieren oder die Standardeinstellungen für die Anschlüsse ändern möchten.
9 Klicken Sie auf "Fertig stellen".
10 (Bedingt) Wenn Sie in Schritt 8 auf Seite 52 das Kontrollkästchen "HTTP- u. SSLEinstellungen f. Access Point konfig." aktiviert haben, finden Sie im Abschnitt Anhang A,
"Konfigurieren der SSL- und HTTP-Einstellungen", auf Seite 61 schrittweise Anleitungen
zum Aktivieren der HTTP-Verkapselung, zum Konfigurieren von SSL sowie zum Ändern der
Porteinstellungen. Fahren Sie danach mit Schritt 11 auf Seite 52 fort.
11 Klicken Sie auf "Weiter".
12 Überprüfen Sie die Informationen im Fenster "Servicebenutzer" und klicken Sie auf "Weiter".
13 Überprüfen Sie die Informationen im Fenster "Verzeichnisbenutzerinformationen" und
klicken Sie auf "Weiter".
14 Geben Sie im Dialogfeld "Produktaktivierung" den durchzuführenden Installationstyp an:
52
!
Evaluierung: Hiermit wird eine Evaluierungsversion der ZENworks Handheld
Management-Software installiert. Diese Installation umfasst alle Funktionen und
ermöglicht eine Evaluierung des Produkts für einen Zeitraum von 90 Tagen.
!
Aktiviert: Hiermit wird eine aktivierte Version der ZENworks Handheld ManagementSoftware installiert. Geben Sie den Lizenzcode in das Textfeld "Lizenzcode" ein.
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
15 Klicken Sie auf "Weiter".
16 Überprüfen Sie die Informationen im Dialogfeld "NetWare-Zugriff" und klicken Sie
auf "Weiter".
Wenn Sie auf Objekte zugreifen oder abgerufene Dateien auf einem Novelle NetWare®Volume im angegebenen Baum speichern möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen
"Zugriff auf NetWare aktivieren".
17 Überprüfen Sie die Informationen im Fenster "Handheld-Serviceobjektkonfiguration" und
klicken Sie auf "Weiter".
18 (Optional) Aktivieren Sie im Fenster "Globale Benutzerbeglaubigungseinstellungen" das
Kontrollkästchen "Benutzerbeglaubigung aktivieren", damit Benutzer auf dem HandheldGerät zur Eingabe ihres eDirectory-Benutzernamens und Passworts aufgefordert werden.
Klicken Sie auf "Hinzufügen", geben Sie den Container an, der die Benutzer enthalten soll,
und klicken Sie auf "OK".
Hinweis: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Benutzerbeglaubigung aktivieren", wenn Sie anstelle der
gerätebasierten Verwaltung die benutzerbasierte Verwaltung nutzen möchten.
19 Klicken Sie zweimal auf "Weiter".
Aufrüsten von ZENworks for Handhelds 5.x auf ZENworks 6.5 Handheld Management
53
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
20 (Bedingt) Wenn die Unterstützung für RIM BlackBerry-Geräte aktiviert wurde, geben Sie die
Email-Adresse des Servicebenutzers ein, die von der BlackBerry-Client-Software verwendet
werden soll. Wählen Sie danach das MAPI-Profil, das im Abschnitt "Erstellen eines MAPIProfils (Unterstützung nur für BlackBerry-Geräte)" auf Seite 20 erstellt wurde, und klicken
Sie auf "Fertig stellen".
21 Klicken Sie auf "Fertig stellen".
Aktualisieren der Proxyservice-Software
In vorherigen Versionen von ZENworks for Handhelds musste die Proxyservice-Software
auf jedem Computer installiert sein, mit dem ein Handheld-Gerät synchronisiert wurde. Bei
ZENworks 6.5 wurde die Proxyservice-Software durch die Acess Point-Software ersetzt,
die während der Installation automatisch auf dem ZENworks Handheld Management-Server
installiert wird. Sie können die Access Point-Software auch auf unterschiedlichen Computern
installieren und diese mit dem ZENworks Handheld Management-Server verbinden.
Als weitere neue Funktion von ZENworks 6.5 Handheld Management können Sie DesktopSoftware mit der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung auf Benutzerdesktops
installieren, die in Palm HotSync-, Microsoft ActiveSync- und RIM Desktop Manager-Software
integriert werden soll.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Access Point- und Integrationssoftware für die
Desktopsynchronisierung" auf Seite 49.
Je nach Konfiguration der Proxyservice-Software, die Sie auf ZENworks 6.5 Handheld
Management aufrüsten, aktualisiert das Installationsprogramm die Proxyservice-Software mit
der neuen Access Point- oder der neuen Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung.
Wenn für die Proxyservice-Software von ZENworks 5.x, die aktualisiert wird, der IP-Conduit
installiert ist, wird die Proxyservice-Software vom Installationsprogramm mit der neuen Access
Point-Software aktualisiert. Wenn für die aktualisierte Proxyservice-Software kein IP-Conduit
installiert ist, wird die Proxyservice-Software vom Installationsprogramm mit der neuen ZENworks
Handheld Management-Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung aktualisiert.
Folgende Abschnitte enthalten zusätzliche Informationen:
! "Aktualisieren der Proxyservice-Software mit der ZENworks Handheld Management-CD"
auf Seite 54
! "Aktualisieren der Proxyservice-Software mit dem Proxy-Upgrade-Programm" auf Seite 55
Aktualisieren der Proxyservice-Software mit der ZENworks Handheld Management-CD
1 Legen Sie die ZENworks Handheld Management-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein.
Das Installationsprogramm wird automatisch gestartet. Ist dies nicht der Fall, starten Sie
"winsetup.exe" vom Stammverzeichnis der CD aus.
2 Wählen Sie "Handheld-Management".
3 Wählen Sie die gewünschte Sprache aus.
4 Klicken Sie auf "Handheld-Clients".
5 Klicken Sie auf "Integrationssoftware für die Desktopsynchronisation".
6 Klicken Sie auf "Aktualisieren" und anschließend auf "Weiter".
54
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
7 (Bedingt) Wenn Sie die benutzerbasierte Verwaltung verwenden möchten: Geben Sie auf der
Seite "eDirectory-Serverinformationen" den eDirectory-Server und die LDAP-Portnummer
an, die ZENworks Handheld Management bei der Validierung des Benutzerberechtigungsnachweises verwenden soll, und klicken Sie auf "Weiter".
Hinweis: Das Fenster "eDirectory Serverinformationen" wird nur angezeigt, wenn auf dem aktualisierten
Proxyservice-Computer der IP-Conduit installiert ist und somit eine Aufrüstung auf die Access PointSoftware erfolgt.
8 Überprüfen Sie die Einstellungen im Fenster "Kopiervorgang starten" und klicken Sie auf
"Weiter".
9 (Bedingt) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "HTTP- u. SSL-Einstellungen f. Access Point
konfig.", wenn Sie die HTTP-Verkapselung aktivieren, SSL (Secure Sockets Layer)
konfigurieren oder die Standardeinstellungen für die Anschlüsse ändern möchten.
Hinweis: Die Option "HTTP- u. SSL-Einstellungen f. Access Point konfig." steht nur zur Verfügung, wenn
auf dem aktualisierten Proxyservice-Computer der IP-Conduit installiert ist und somit eine Aufrüstung auf
die Access Point-Software erfolgt.
10 Klicken Sie auf "Fertig stellen".
11 (Bedingt) Wenn Sie in Schritt 9 auf Seite 55 das Kontrollkästchen "HTTP- u. SSLEinstellungen f. Access Point konfig." aktiviert haben, finden Sie im Abschnitt Anhang A,
"Konfigurieren der SSL- und HTTP-Einstellungen", auf Seite 61 schrittweise Anleitungen
zum Konfigurieren von SSL, zum Aktivieren der HTTP-Verkapselung sowie zum Ändern der
Porteinstellungen.
Aktualisieren der Proxyservice-Software mit dem Proxy-Upgrade-Programm
Sie können das Proxy-Upgrade-Programm dazu verwenden, um die Proxyservice-Software auf
allen Proxyservice-Computern in Ihrer Installation zu aktualisieren. Wenn beispielsweise Ihre
Handheld-Geräte über den Windows CE- oder Palm OS-IP-Client eine Verbindung zum Conduit
herstellen, ist möglicherweise nur ein Proxyservice-Computer vorhanden. In diesem Fall sollten
Sie die ZENworks Handheld Management-CD für das Upgrade der Proxyservice-Software
verwenden. Wenn aber mehrere Proxyservice-Computer in Ihrer Installation vorhanden sind, ist es
einfacher, das Upgrade auf allen Proxyservice-Computern mit dem Proxy-Upgrade-Programm
durchzuführen.
So aktualisieren Sie die Proxyservice-Software:
1 Führen Sie die Datei "prxytask.exe" (im Installationspfad) aus.
Aufrüsten von ZENworks for Handhelds 5.x auf ZENworks 6.5 Handheld Management
55
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
2 Klicken Sie auf "Aktualisieren - Aktualisiert Ihre Proxy-Clients auf die neueste Version".
3 Klicken Sie auf die gewünschte Option:
!
Statusdialoge bei der Aktualisierung anzeigen: Wählen Sie diese Option, wenn
ZENworks Handheld Management ein Informationsdialogfeld auf den ProxyserviceComputern anzeigen soll, das die Benutzer darauf hinweist, während des
Aktualisierungsvorgangs keinen Neustart durchzuführen.
!
Statusdialoge bei der Aktualisierung ausblenden: Wählen Sie diese Option, wenn
ZENworks Handheld Management während der Aktualisierung kein Informationsdialogfeld auf den Proxyservice-Computern anzeigen soll.
4 Klicken Sie auf "Weiter".
5 Wählen Sie die Proxyservice-Computer, die aktualisiert werden sollen.
oder
Klicken Sie auf "Alle markieren", um alle Proxyservice-Computer in der Installation zu
aktualisieren.
6 Klicken Sie auf "Weiter" und abschließend auf "Fertig stellen".
Zeigen Sie die Eigenschaften des ZENworks Handheld Management-Serverobjekts in
ConsoleOne® an, um zu überprüfen, ob alle Proxyservice-Computer auf ZENworks 6.5 Handheld
Management aktualisiert wurden.
Wenn für die Proxyservice-Software von ZENworks 5.x, die aktualisiert wurde, der IP-Conduit
installiert war, wurde die Proxyservice-Software vom Installationsprogramm mit der neuen
Access Point-Software aktualisiert. Wenn für die aktualisierte Proxyservice-Software kein
IP-Conduit installiert war, wurde die Proxyservice-Software vom Installationsprogramm mit der
neuen ZENworks Handheld Management-Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung
aktualisiert.
Klicken Sie in ConsoleOne mit der rechten Maustaste auf das ZENworks Handheld ManagementServerobjekt, klicken Sie auf "Eigenschaften" und danach auf die Registerkarte "Zugriffspunkte"
oder "Desktop Sync-Computer". In der Spalte "Produktversion" wird die Version der Access
Point- oder der Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung auf den einzelnen
Computern aufgeführt. Sie können die Liste sortieren, indem Sie oben in der Spalte auf die
Überschrift "Produktversion" klicken.
56
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Aktualisieren der Windows CE- oder Palm OS-IP-Clients
Wenn Sie Windows CE- oder Palm OS-Geräte besitzen, die TCP/IP-Verbindungen herstellen
können, und diese Geräte ZENworks for Handhelds 5.x-IP-Clients für die Kommunikation
verwenden, sollten Sie den Windows CE-IP-Client oder Palm OS-IP-Client auf jedem Gerät
aktualisieren.
Um den Windows CE-IP-Client zu aktualisieren, müssen Sie die entsprechenden CAB-Dateien
erstellen und diese auf alle Geräte verteilen. Schrittweise Anleitungen finden Sie unter
"Installation des Windows CE-IP-Client" auf Seite 33.
Hinweis: Wenn ein Windows CE-Gerät Daten mit einem Desktop-Computer synchronisiert, auf dem die
ZENworks Handheld Management-Integrationssoftware für die Desktopsynchronisierung installiert ist, wird
der Windows CE-IP-Client automatisch aktualisiert; Sie müssen keine CAB-Datei erstellen.
Informationen zum Aktualisieren des Palm OS-IP-Client finden Sie unter "Installation des Palm
OS-IP-Client" auf Seite 35.
Aufrüsten von ZENworks for Handhelds 5.x auf ZENworks 6.5 Handheld Management
57
Novell Confidential
58
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Novell Confidential
5
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Deinstallation von ZENworks Handheld
Management
Stellen Sie vor dem Entfernen der Novell® ZENworks® 6.5 Handheld Management-Software
sicher, dass kein Zugriff auf die Installation über eine Ferninstallation von Novell ConsoleOne®
erfolgt.
So deinstallieren Sie die ZENworks Handheld Management-Software:
1 Öffnen Sie die Systemsteuerung auf dem Computer, auf dem die ZENworks Handheld
Management-Komponente deinstalliert werden soll.
2 Doppelklicken Sie auf "Software".
3 Klicken Sie auf die Komponente, die deinstalliert werden soll:
!
Novell ZENworks Handheld Management
!
Novell ZENworks Handheld Management Access Point
Hinweis: Bei der Deinstallation von ZENworks Handheld Management Server wird die
Komponente Novell ZENworks Handheld Management Access Point nicht aufgeführt. Sie wird
nur angezeigt, wenn die Access Point-Software auf weiteren Computern installiert wurde oder die
ZENworks for Handhelds 5.x-Proxyservice-Software auf einem Desktop-Computer auf ZENworks
Handheld Management Access Point aktualisiert wurde.
4 Klicken Sie auf "Hinzufügen/Entfernen".
5 Klicken Sie nach Abschluss des Deinstallationsvorgangs auf "OK".
Sie sollten diese Schritte auf allen Computern ausführen, auf denen ZENworks Handheld
Management-Komponenten installiert sind.
Hinweis: Bei der Deinstallation der ZENworks Handheld Management-Komponenten werden keine
Handheld Management-Objekte aus Novell eDirectoryTM gelöscht. Um Handheld Management-Objekte aus
dem Verzeichnis zu entfernen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, klicken auf "NDS-Objekt
löschen" und danach auf "Ja", um den Löschvorgang zu bestätigen.
Deinstallation von ZENworks Handheld Management
59
Novell Confidential
60
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Novell Confidential
A
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Konfigurieren der SSL- und HTTP-Einstellungen
Standardmäßig verwendet Novell® ZENworks® 6.5 Handheld Management TCP/IP für den
Datenaustausch zwischen dem Zugriffspunkt und dem ZENworks Handheld Management-Server
sowie zwischen Handheld-Geräten und dem Zugriffspunkt.
Wenn nur ein Zugriffspunkt vorhanden ist (Installation als Teil von ZENworks Handheld
Management Server) gibt es keinen Grund dafür, HTTP oder SSL zu aktivieren, da der
Datenaustausch zwischen dem Zugriffspunkt (Access Point) und dem ZENworks Handheld
Management-Server nicht über das Netzwerk erfolgt. Sie können aber HTTP und SSL für
Datenübertragungen zwischen Handheld-Geräten und dem Zugriffspunkt (Access Point)
aktivieren.
Wenn Sie SSL auf dem Client und dem Server konfigurieren, werden die Daten und die
Datenquelle zusätzlich verschlüsselt und überprüft.
Ist die Access Point-Software auf weiteren Computern außerhalb der Firewall installiert oder
stellen Handheld-Geräte von außerhalb der Firewall Verbindungen her, können Sie HTTP oder
SSL aktivieren, um keinen Port in der Firewall öffnen zu müssen oder alle ZENworks Handheld
Management-Kommunikationen verschlüsseln zu lassen.
Wenn Sie die HTTP-Verkapselung auf dem ZENworks Handheld Management-Server oder auf
dem Zugriffspunkt (Access Point) aktivieren, nutzen beide Services die TCP/IP- und HTTPProtokolle.
SSL wird auf Palm OS-Geräten mit Palm OS 5.1 oder höher und auf Windows CE-Geräten mit
Windows CE 3.0 oder höher unterstützt. HPC 2.11 wird nicht für SSL-Verbindungen unterstützt.
Um SSL-Verbindungen in PPC 2000-Geräten nutzen zu können, muss das Verschlüsselungspaket
(High Encryption Pack) für Pocket PC 1.0 installiert werden. Dieses Pack muss bei jeder
Hartrücksetzung des Geräts neu installiert werden. Weitere Informationen über das
Verschlüsselungspaket finden Sie in der Microsoft-Website (http://www.microsoft.com/
downloads/details.aspx?displaylang=en&FamilyID=DA49D0CF-EF96-4567-B817215E24668F75).
Dieser Abschnitt enthält folgende Informationen:
! "Konfigurieren der SSL- und HTTP-Kommunikation zwischen dem ZENworks Handheld
Management-Server und dem Zugriffspunkt (Access Point)" auf Seite 62
! "Konfigurieren der SSL- und HTTP-Kommunikation zwischen dem Zugriffspunkt (Access
Point) und den Handheld-Geräten" auf Seite 64
! "Ändern der Standardports für die Kommunikation zwischen dem ZENworks Handheld
Management-Server und dem Zugriffspunkt (Access Point)" auf Seite 67
! "Ändern der Standardports für die Kommunikation zwischen dem Zugriffspunkt (Access
Point) und den Handheld-Geräten" auf Seite 68
Konfigurieren der SSL- und HTTP-Einstellungen
61
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Konfigurieren der SSL- und HTTP-Kommunikation zwischen dem
ZENworks Handheld Management-Server und dem Zugriffspunkt
(Access Point)
Sie können die SSL- und HTTP-Einstellungen mit der Datei "cgfip.exe" konfigurieren.
1 Führen Sie die Datei "cgfip.exe" im ZENworks Handheld ManagementInstallationsverzeichnis aus.
2 Fordern Sie vor der Verwendung von SSL ein Serverzertifikat an.
2a Klicken Sie im Dialogfeld "IP konfigurieren" auf "Serverzertifikat besorgen".
2b Überprüfen Sie die Informationen im Fenster "Zertifikatassistent" und klicken Sie auf
"Weiter".
2c Geben Sie den Eigennamen des Computers in das Textfeld ein und klicken Sie auf
"Weiter".
Hinweis: Wenn Ihr PPC 2000-Gerät über SSL verbunden werden soll, ist Folgendes zu beachten:
1. Die Serveradresse wird als IP-Adresse gespeichert, da die Auflösung von Domänennamen auf
PPC 2000-Geräten nicht möglich ist.
2. Wird das PPC 2000-Gerät drahtlos mittels IP-Client verbunden, muss bei der Erstellung der
Zertifizierungsanforderung (Certificate Signing Request, CSR) die IP-Adresse des ZENworks
Handheld Management Access Point anstelle des Eigennamens angegeben werden. Auf diese
Weise ist eine Validierung des Geräts beim Zertifikatserver möglich. Bei der Synchronisierung der
Dockingstation des Geräts kann jedoch der Eigenname verwendet werden. Hierzu aktivieren Sie
das Kontrollkästchen für die Verwendung der Desktop Sync-Einstellungen in der ZENworksKonsole auf dem Gerät.
62
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
2d Geben Sie Informationen zu Ihrem geografischen Standort in den Textfeldern "Land/
Region", "Bundesland/-staat" und "Ort" ein und klicken Sie auf "Weiter".
2e Geben Sie Informationen zu Ihrer Organisation und organisatorischen Einheit ein und
klicken Sie auf "Weiter".
2f Geben Sie das Verzeichnis an, in dem Sie die Zertifikatanforderung speichern möchten,
und klicken Sie auf "Weiter".
2g Klicken Sie auf "Fertig stellen" und dann auf "OK".
2h Lassen Sie das Zertifikat von einer Zertifizierungsstelle wie Novell Certificate Services
(NCS) oder VeriSign* signieren.
Hinweis: So nutzen Sie NCS: Klicken Sie in Novell ConsoleOne® auf "Werkzeuge", klicken Sie
danach auf "Zertifikat ausstellen" und folgen Sie den Aufforderungen. Nachdem das Zertifikat
signiert wurde (sofern die Auswahlmöglichkeit bestand), speichern Sie es im Base64-Format.
Handheld-PCs mit Windows CE 3.0 und Pocket PC 2000-Geräte unterstützen keine Zertifikate
von NCS.
3 Importieren Sie ein Serverzertifikat, bevor Sie SSL verwenden.
3a Klicken Sie im Dialogfeld "IP konfigurieren" auf "Serverzertifikat importieren".
3b Klicken Sie auf "Weiter".
3c Stellen Sie sicher, dass die Option "Die ausstehende Anforderung verarbeiten und das
Zertifikat installieren" aktiviert ist, und klicken Sie auf "Weiter".
3d Wählen Sie das Verzeichnis aus, in dem das Zertifikat in Schritt 2h auf Seite 63
gespeichert wurde, und klicken Sie auf "Öffnen".
3e Klicken Sie auf "Weiter".
3f Klicken Sie auf "Fertig stellen".
4 Sie können ein SSL-Herkunftsverbürgungszertifikat veröffentlichen, damit es automatisch auf
Desktop Sync-Computer und entfernte Zugriffspunkte heruntergeladen wird, sobald diese eine
Verbindung herstellen. Dabei sollte es sich um das Stammzertifikat der Zertifizierungsstelle
handeln, von der Ihr Serverzertifikat signiert wurde.
Wenn Sie eine Drittanbieter-Zertifizierungsstelle nutzen und das Stammzertifikat noch nicht
auf dem PC oder Handheld-Gerät vorhanden ist (z.B. ein Stammzertifikat von NCS), können
Sie das Stammzertifikat veröffentlichen, um es automatisch herunterladen zu lassen.
So veröffentlichen Sie ein SSL-Herkunftsverbürgungszertifikat:
4a Klicken Sie im Dialogfeld "IP konfigurieren" auf "Stammzertifikat konfigurieren".
4b Wählen Sie das signierte Stammzertifikat aus und klicken Sie auf "Öffnen".
Das Stammzertifikat, das Sie von einer Zertifizierungsstelle erhalten, muss sich im
Base64-Format befinden.
4c Klicken Sie zweimal auf "OK".
5 Um SSL auf dem ZENworks Handheld Management-Server zu aktivieren, aktivieren Sie das
Kontrollkästchen "SSL aktivieren".
6 Um HTTP auf dem ZENworks Handheld Management-Server zu aktivieren, aktivieren Sie
das Kontrollkästchen "HTTP aktivieren".
Konfigurieren der SSL- und HTTP-Einstellungen
63
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
7 So aktivieren Sie SSL/HTTP auf dem Zugriffspunkt (Access Point):
7a Führen Sie die Datei "console.exe" im Ordner ZFHAP aus.
7b Wählen Sie "Operationen" > "Konfigurieren" > "Serverkommunikation".
7c Um SSL zu wählen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen "SSL verwenden". Wenn das
Serverzertifikat nicht von einer Standardzertifizierungsstelle signiert wurde, aktivieren
Sie das Kontrollkästchen "Nächstes Stammzertifikat akzeptieren".
7d Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "HTTP-Verkapselung verwenden", um HTTP zu
aktivieren.
7e Klicken Sie auf "OK".
Konfigurieren der SSL- und HTTP-Kommunikation zwischen dem
Zugriffspunkt (Access Point) und den Handheld-Geräten
Sie können die SSL- und HTTP-Kommunikation zwischen dem Zugriffspunkt und den HandheldGeräten während der Installation oder durch Ausführen der Datei "cfgip.exe" im Ordner ZFHAP
konfigurieren.
1 Wenn Sie während der Installation das Kontrollkästchen "HTTP- u. SSL-Einstellungen f.
Access Point konfig." aktiviert haben, wird das Dialogfeld "IP konfigurieren - ZENworks
Handheld Management Access Point" angezeigt.
64
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
2 Fordern Sie vor der Verwendung von SSL ein Serverzertifikat an:
2a Klicken Sie im Dialogfeld "IP konfigurieren - ZENworks Handheld Management Access
Point" auf "Serverzertifikat besorgen".
2b Überprüfen Sie die Informationen im Fenster "Zertifikatassistent" und klicken Sie
auf "Weiter".
2c Geben Sie den Eigennamen des Computers in das Textfeld ein und klicken Sie
auf "Weiter".
2d Geben Sie Informationen zu Ihrem geografischen Standort in den Textfeldern
"Land/Region", "Bundesland/-staat" und "Ort" ein und klicken Sie auf "Weiter".
2e Geben Sie Informationen zu Ihrer Organisation und organisatorischen Einheit ein
und klicken Sie auf "Weiter".
2f Geben Sie das Verzeichnis an, in dem Sie die Zertifikatanforderung speichern möchten,
und klicken Sie auf "Weiter".
2g Klicken Sie auf "Fertig stellen" und dann auf "OK".
2h Lassen Sie das Zertifikat von einer Zertifizierungsstelle wie Novell Certificate Services
(NCS) oder VeriSign signieren.
Hinweis: So nutzen Sie NCS: Klicken Sie in ConsoleOne® auf "Werkzeuge", klicken Sie danach
auf "Zertifikat ausstellen" und folgen Sie den Aufforderungen. Nachdem das Zertifikat signiert wurde
(sofern die Auswahlmöglichkeit bestand), speichern Sie es im Base64-Format.
Handheld-PCs mit Windows CE 3.0 und Pocket PC 2000-Geräte unterstützen keine Zertifikate von
NCS.
Konfigurieren der SSL- und HTTP-Einstellungen
65
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
3 Importieren Sie ein Serverzertifikat, bevor Sie SSL verwenden:
3a Klicken Sie im Dialogfeld "IP konfigurieren - ZENworks Handheld Management Access
Point" auf "Serverzertifikat importieren".
3b Klicken Sie auf "Weiter".
3c Stellen Sie sicher, dass die Option "Die ausstehende Anforderung verarbeiten und das
Zertifikat installieren" aktiviert ist, und klicken Sie auf "Weiter".
3d Wählen Sie das Verzeichnis aus, in dem das Zertifikat in Schritt 2h auf Seite 65
gespeichert wurde, und klicken Sie auf "Öffnen".
3e Klicken Sie auf "Weiter".
3f Klicken Sie auf "Fertig stellen".
4 Sie können ein SSL-Herkunftsverbürgungszertifikat veröffentlichen, damit es automatisch
auf Windows CE-Clients heruntergeladen wird, sobald diese eine Verbindung herstellen.
Dabei sollte es sich um das Stammzertifikat der Zertifizierungsstelle handeln, von der Ihr
Serverzertifikat signiert wurde.
Wenn Sie eine Drittanbieter-Zertifizierungsstelle nutzen und das Stammzertifikat noch nicht
auf dem PC oder Handheld-Gerät vorhanden ist (z.B. ein Stammzertifikat von NCS), können
Sie das Stammzertifikat veröffentlichen, um es automatisch herunterladen zu lassen.
So veröffentlichen Sie ein SSL-Herkunftsverbürgungszertifikat:
4a Klicken Sie im Dialogfeld "IP konfigurieren - ZENworks Handheld Management Access
Point" auf "Stammzertifikat konfigurieren".
4b Wählen Sie das signierte Stammzertifikat aus und klicken Sie auf "Öffnen".
Das Stammzertifikat, das Sie von einer Zertifizierungsstelle erhalten, muss sich im
Base64-Format befinden.
4c Klicken Sie zweimal auf "OK".
5 Um SSL auf dem Zugriffspunkt zu aktivieren, aktivieren Sie das Kontrollkästchen "SSL
aktivieren".
6 Um HTTP auf dem Zugriffspunkt zu aktivieren, aktivieren Sie das Kontrollkästchen "HTTPVerkapselung aktivieren".
7 Um SSL/HTTP auf einem Handheld-Gerät zu aktivieren, öffnen Sie die ZENworks-Konsole
und führen folgende Schritte aus:
7a Wählen Sie für Palm OS-Geräte in der Dropdown-Liste "Server" aus und aktivieren Sie
das Kontrollkästchen "SSL verwenden".
oder
Klicken Sie für Windows CE-Geräte auf "Konfigurieren" > "SSL verwenden".
Wenn Sie ein Stammzertifikat veröffentlichen, klicken Sie auf "Nächstes Stammzertifikat
akzeptieren".
7b Um HTTP für Palm OS-Geräte zu aktivieren, wählen Sie in der Dropdown-Liste "Server"
und klicken auf "HTTP-Verkapselung verwenden"
oder
Klicken Sie für Windows CE-Geräte auf "Konfigurieren" und aktivieren Sie das
Kontrollkästchen "HTTP-Verkapselung verwenden".
66
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Ändern der Standardports für die Kommunikation zwischen dem
ZENworks Handheld Management-Server und dem Zugriffspunkt
(Access Point)
1 Führen Sie die Datei "cfgip.exe" im ZENworks Handheld Management ServerInstallationsverzeichnis aus.
2 Führen Sie im Dialogfeld "IP konfigurieren ZENworks Handheld Management-Server"
folgende Schritte durch:
2a Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Standardports verwenden".
2b Geben Sie die gewünschten TCP-, SSL-, HTTP- und HTTPS-Ports an, die vom
ZENworks Handheld Management-Server verwendet werden sollen.
2c Klicken Sie auf "OK".
3 Konfigurieren Sie den Zugriffspunkt so, dass er Verbindungen über die neuen Ports herstellt.
3a Führen Sie die Datei "console.exe" im Ordner ZFHAP aus.
3b Wählen Sie "Operationen" > "Konfigurieren" > "Serverkommunikation".
3c Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Standardports verwenden".
3d Geben Sie den Port an, der vom Zugriffspunkt für die Kommunikation mit dem
ZENworks Handheld Management-Server genutzt werden soll.
4 Klicken Sie auf "OK".
Konfigurieren der SSL- und HTTP-Einstellungen
67
Novell Confidential
Handbuch (DEU) 15. April 2004
Ändern der Standardports für die Kommunikation zwischen dem
Zugriffspunkt (Access Point) und den Handheld-Geräten
1 Wenn Sie während der Installation das Kontrollkästchen "HTTP- u. SSL-Einstellungen f.
Access Point konfig." aktiviert haben, führen Sie im Dialogfeld "IP konfigurieren ZENworks
Handheld Management Access Point" folgende Schritte aus:
1a Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Standardport verwenden".
1b Geben Sie die gewünschten TCP-, SSL-, HTTP- und HTTPS-Ports an, die vom Access
Point verwendet werden sollen.
1c Klicken Sie auf "OK".
2 Öffnen Sie auf dem Handheld-Gerät die ZENworks-Konsole und führen Sie folgende Schritte
aus:
Klicken Sie für Palm OS-Geräte im ZENworks-Menü auf "Server" und deaktivieren Sie das
Kontrollkästchen "Standardports verwenden". Geben Sie den Port an, der für den Verbindungsaufbau zum Zugriffspunkt (Access Point) verwendet werden soll.
oder
Klicken Sie für Windows CE-Geräte auf "Konfigurieren" > "SSL verwenden" und deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Standardports verwenden". Geben Sie den Port an, der für den
Verbindungsaufbau zum Zugriffspunkt verwendet werden soll.
68
Novell ZENworks 6.5 Handheld Management-Installationshandbuch
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement