S7-300 CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten

S7-300 CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Vorwort
SIMATIC S7-300 CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Wegweiser Dokumentation
S7-300
1
______________
SIMATIC
S7-300
CPU 31xC und CPU 31x:
Technische Daten
Gerätehandbuch
Bedien- und
Anzeigeelemente
2
______________
3
Kommunikation
______________
4
Speicherkonzept
______________
5
Zyklus- und Reaktionszeiten
______________
6
Allgemeine technische Daten
______________
Technische Daten der
CPU 31xC
7
______________
Technische Daten der
CPU 31x
8
______________
A
Anhang
______________
Dieses Handbuch ist Bestandteil des
Dokumentationspaketes mit der Bestellnummer
6ES7398-8FA10-8AA0
06/2008
A5E00105474-08
Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweise
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von
Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck
hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe
werden die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.
GEFAHR
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
WARNUNG
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
VORSICHT
mit Warndreieck bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
VORSICHT
ohne Warndreieck bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
ACHTUNG
bedeutet, dass ein unerwünschtes Ergebnis oder Zustand eintreten kann, wenn der entsprechende Hinweis
nicht beachtet wird.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet.
Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann kann im selben
Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Das zugehörige Gerät/System darf nur in Verbindung mit dieser Dokumentation eingerichtet und betrieben
werden. Inbetriebsetzung und Betrieb eines Gerätes/Systems dürfen nur von qualifiziertem Personal
vorgenommen werden. Qualifiziertes Personal im Sinne der sicherheitstechnischen Hinweise dieser
Dokumentation sind Personen, die die Berechtigung haben, Geräte, Systeme und Stromkreise gemäß den
Standards der Sicherheitstechnik in Betrieb zu nehmen, zu erden und zu kennzeichnen.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Beachten Sie Folgendes:
WARNUNG
Das Gerät darf nur für die im Katalog und in der technischen Beschreibung vorgesehenen Einsatzfälle und nur
in Verbindung mit von Siemens empfohlenen bzw. zugelassenen Fremdgeräten und -komponenten verwendet
werden. Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produktes setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße
Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorgfältige Bedienung und Instandhaltung voraus.
Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der Siemens
AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren
Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung
keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden regelmäßig überprüft, notwendige
Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.
Siemens AG
Industry Sector
Postfach 48 48
90327 NÜRNBERG
DEUTSCHLAND
A5E00105474-08
Ⓟ 05/2008
Copyright © Siemens AG 2008.
Änderungen vorbehalten
Vorwort
Zweck des Handbuchs
In diesem Handbuch finden Sie notwendige Informationen:
● zum Aufbau,
● zur Kommunikation,
● zum Speicherkonzept,
● zu den Zyklus- und Reaktionszeiten,
● zu den technischen Daten der CPUs,
● zum Umstieg auf eine der hier behandelten CPUs.
Erforderliche Grundkenntnisse
● Zum Verständnis benötigen Sie allgemeine Kenntnisse auf dem Gebiet der
Automatisierungstechnik.
● Sie benötigen Kenntnisse der Basissoftware STEP 7.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
3
Vorwort
Gültigkeitsbereich
Tabelle 1
Gültigkeitsbereich des Handbuchs
CPU
Bestellnummer
Konvention:
Die CPUs werden wie
folgt bezeichnet:
CPU 312C
CPU 31xC
ab
Erzeugnisstand
(Version)
Firmware
6ES7312-5BE03-0AB0
V2.6
CPU 313C
6ES7313-5BF03-0AB0
V2.6
CPU 313C-2 PtP
6ES7313-6BF03-0AB0
V2.6
CPU 313C-2 DP
6ES7313-6CF03-0AB0
V2.6
CPU 314C-2 PtP
6ES7314-6BG03-0AB0
V2.6
CPU 314C-2 DP
CPU 312
CPU 314
CPU 31x
6ES7314-6CG03-0AB0
V2.6
6ES7312-1AE13-0AB0
V2.6
6ES7314-1AG13-0AB0
V2.6
CPU 315-2 DP
6ES7315-2AG10-0AB0
V2.6
CPU 315-2 PN/DP
6ES7315-2EH13-0AB0
V2.6
CPU 317-2 DP
6ES7317-2AJ10-0AB0
V2.6
CPU 317-2 PN/DP
6ES7317-2EK13-0AB0
V2.6
CPU 319-3 PN/DP
6ES7318-3EL00-0AB0
V2.7
Hinweis
Die Besonderheiten der F-CPUs des S7-Spektrums finden Sie als Produktinformation im
Internet (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/11669702/133300).
Hinweis
Wir behalten uns vor, neuen Baugruppen bzw. Baugruppen mit neuerem Erzeugnisstand
eine Produktinformation beizulegen, die aktuelle Informationen zur Baugruppe enthält.
4
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Vorwort
Änderungen gegenüber der Vorgängerversion
Gegenüber der Vorgängerversion dieses Gerätehandbuchs CPU31xC und CPU31x:
Technische Daten, Ausgabe 12/2006 (A5E00105474-07), gibt es folgende Änderungen:
Neue Eigenschaften der CPU 319-3 PN/DP V2.7
● PROFINET IO mit IRT (Isochronous Real Time) mit der Option "Hohe Flexibilität"
● Priorisierter Hochlauf für IO-Devices
● Gerätetausch von PROFINET IO Geräten ohne Wechsel des Speichermediums
● Im Betrieb wechselnde IO-Devices (wechselnde Partner-Ports)
● Erhöhung der OUC-Verbindungs-Ressourcen von bisher 8 auf 32
● Erhöhung der maximalen Anzahl von gleichzeitig aktiven Alarm-S-Bausteinen auf 300
● CBA-Erweiterungen (Unterstützung weiterer Datenstrukturen)
● Datensatz-Routing
● Erweiterung der Webserver-Funktionalität:
– Baugruppenzustand
– Topologie
Firmware Update über Netze ist für alle CPUs möglich.
Normen und Zulassungen
Im Kapitel Allgemeine Technische Daten finden Sie Informationen zu Normen und
Zulassungen
Recycling und Entsorgung
Die in diesem Handbuch beschriebenen Geräte sind aufgrund ihrer schadstoffarmen
Ausrüstung recyclingfähig. Für ein umweltverträgliches Recycling und die Entsorgung Ihrer
Altgeräte wenden Sie sich an einen zertifizierten Entsorgungsbetrieb für Elektroschrott.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
5
Vorwort
6
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Inhaltsverzeichnis
Vorwort ...................................................................................................................................................... 3
1
2
3
Wegweiser Dokumentation S7-300 ......................................................................................................... 11
1.1
Einordnung in die Dokumentationslandschaft .............................................................................11
1.2
Wegweiser Dokumentation S7-300 .............................................................................................14
Bedien- und Anzeigeelemente................................................................................................................. 19
2.1
2.1.1
2.1.2
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31xC..................................................................................19
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31xC..................................................................................19
Status- und Fehleranzeigen: CPU 31xC......................................................................................22
2.2
2.2.1
2.2.2
2.2.3
2.2.4
2.2.5
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x ....................................................................................23
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 312, 314, 315-2 DP:..........................................................23
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 317-2 DP...........................................................................25
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x-2 PN/DP.....................................................................27
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 319-3 PN/DP.....................................................................29
Status- und Fehleranzeigen der CPU 31x ...................................................................................31
Kommunikation ........................................................................................................................................ 33
3.1
3.1.1
3.1.2
3.1.3
3.1.3.1
3.1.4
Schnittstellen................................................................................................................................33
Multi Point Interface (MPI) ...........................................................................................................33
PROFIBUS DP.............................................................................................................................35
PROFINET ...................................................................................................................................38
Projektieren der Port-Eigenschaften............................................................................................41
Point to Point (PtP) ......................................................................................................................42
3.2
3.2.1
3.2.2
3.2.3
3.2.4
3.2.5
3.2.6
3.2.7
3.2.8
3.2.9
3.2.10
3.2.11
3.2.11.1
3.2.11.2
3.2.11.3
3.2.11.4
Kommunikationsdienste...............................................................................................................43
Übersicht Kommunikationsdienste ..............................................................................................43
PG-Kommunikation......................................................................................................................44
OP-Kommunikation......................................................................................................................45
Welche Daten werden über die S7-Basiskommunikation ausgetauscht .....................................45
S7-Kommunikation.......................................................................................................................46
Globale Datenkommunikation (nur MPI)......................................................................................47
Routing.........................................................................................................................................49
Datensatz-Routing .......................................................................................................................53
Punkt-zu-Punkt-Kopplung ............................................................................................................54
Datenkonsistenz ..........................................................................................................................54
Kommunikation über PROFINET.................................................................................................55
PROFINET IO-System.................................................................................................................58
Bausteine bei PROFINET IO .......................................................................................................59
Offene Kommunikation über Industrial Ethernet..........................................................................61
Kommunikationsdienst SNMP .....................................................................................................64
3.3
3.3.1
3.3.2
3.3.3
Webserver....................................................................................................................................65
Spracheinstellungen ....................................................................................................................67
Einstellungen in HW Konfig, Register "Web"...............................................................................69
Aktualisierung...............................................................................................................................71
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
7
Inhaltsverzeichnis
4
5
8
3.3.4
3.3.4.1
3.3.4.2
3.3.4.3
3.3.4.4
3.3.4.5
3.3.4.6
3.3.4.7
3.3.4.8
3.3.4.9
Webseiten ................................................................................................................................... 72
Startseite mit allgemeinen CPU-Informationen........................................................................... 72
Identifikation ................................................................................................................................ 74
Diagnosepuffer............................................................................................................................ 75
Baugruppenzustand .................................................................................................................... 77
Meldungen .................................................................................................................................. 83
PROFINET .................................................................................................................................. 85
Topologie..................................................................................................................................... 88
Variablenstatus ........................................................................................................................... 91
Variablentabellen ........................................................................................................................ 92
3.4
3.4.1
3.4.2
3.4.3
3.4.4
S7-Verbindungen ........................................................................................................................ 95
S7-Verbindung als Kommunikationsweg .................................................................................... 95
Belegung von S7-Verbindungen ................................................................................................. 96
Verteilung und Verfügbarkeit von S7-Verbindungsressourcen................................................... 98
Verbindungsressourcen beim Routing...................................................................................... 100
3.5
DPV1 ......................................................................................................................................... 101
Speicherkonzept .................................................................................................................................... 105
4.1
4.1.1
4.1.2
4.1.3
4.1.4
4.1.5
Speicherbereiche und Remanenz............................................................................................. 105
Speicherbereiche der CPU ....................................................................................................... 105
Remanenz des Lade-, System- und Arbeitsspeichers.............................................................. 106
Remanenz der Speicherobjekte................................................................................................ 108
Operandenbereiche des Systemspeichers ............................................................................... 110
Eigenschaften der SIMATIC Micro Memory Card..................................................................... 114
4.2
4.2.1
4.2.2
4.2.3
4.2.3.1
4.2.3.2
4.2.3.3
4.2.3.4
4.2.3.5
4.2.4
4.2.5
4.2.6
4.2.7
Speicherfunktionen ................................................................................................................... 116
Allgemein: Speicherfunktionen ................................................................................................. 116
Anwenderprogramm laden auf die SIMATIC Micro Memory Card in CPU............................... 116
Handling mit Bausteinen ........................................................................................................... 117
Nachladen bzw. Überladen von Bausteinen ............................................................................. 117
Hochladen von Bausteinen ....................................................................................................... 117
Löschen von Bausteinen........................................................................................................... 118
Komprimieren von Bausteinen.................................................................................................. 118
Prommen (RAM to ROM).......................................................................................................... 118
Urlöschen und Neustart ............................................................................................................ 119
Rezepturen................................................................................................................................ 120
Messwertarchive ....................................................................................................................... 122
Sichern von Projektdaten auf SIMATIC Micro Memory Card ................................................... 124
Zyklus- und Reaktionszeiten.................................................................................................................. 125
5.1
Übersicht ................................................................................................................................... 125
5.2
5.2.1
5.2.2
5.2.3
5.2.4
5.2.5
5.2.6
Zykluszeit .................................................................................................................................. 126
Übersicht ................................................................................................................................... 126
Berechnen der Zykluszeit.......................................................................................................... 129
Unterschiedliche Zykluszeiten .................................................................................................. 132
Kommunikationslast .................................................................................................................. 133
Zyklusverlängerung durch Test- und Inbetriebnahmefunktionen.............................................. 135
Zyklusverlängerung durch Component Based Automation (CBA)............................................ 136
5.3
5.3.1
5.3.2
5.3.3
5.3.4
Reaktionszeit............................................................................................................................. 139
Übersicht ................................................................................................................................... 139
Kürzeste Reaktionszeit ............................................................................................................. 141
Längste Reaktionszeit............................................................................................................... 142
Verkürzen der Reaktionszeit durch Peripheriezugriffe ............................................................. 143
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Inhaltsverzeichnis
5.4
Rechenweg zur Berechnung von Zyklus- und Reaktionszeit ....................................................144
5.5
5.5.1
5.5.2
Alarmreaktionszeit .....................................................................................................................146
Übersicht ....................................................................................................................................146
Reproduzierbarkeit von Verzögerungs- und Weckalarmen.......................................................148
5.6
5.6.1
5.6.2
5.6.3
Beispielrechnungen ...................................................................................................................149
Beispielrechnung zur Zykluszeit ................................................................................................149
Beispielrechnung zur Reaktionszeit...........................................................................................150
Beispielrechnung zur Alarmreaktionszeit...................................................................................151
6
Allgemeine technische Daten ................................................................................................................ 153
6.1
Normen und Zulassungen..........................................................................................................153
6.2
Elektromagnetische Verträglichkeit ...........................................................................................158
6.3
Transport- und Lagerbedingungen für Baugruppen ..................................................................160
6.4
Mechanische und klimatische Umgebungsbedingungen für den Betrieb der S7-300...............161
6.5
Angaben zu Isolationsprüfungen, Schutzklasse, Schutzart und Nennspannung der
S7-300........................................................................................................................................163
6.6
Nennspannungen der S7-300....................................................................................................163
7
Technische Daten der CPU 31xC.......................................................................................................... 165
8
7.1
7.1.1
7.1.2
Allgemeine Technische Daten ...................................................................................................165
Abmessungen der CPU 31xC....................................................................................................165
Technische Daten der Micro Memory Card ...............................................................................166
7.2
CPU 312C ..................................................................................................................................167
7.3
CPU 313C ..................................................................................................................................173
7.4
CPU 313C-2 PtP und CPU 313C-2 DP .....................................................................................179
7.5
CPU 314C-2 PtP und CPU 314C-2 DP .....................................................................................187
7.6
7.6.1
7.6.2
7.6.3
7.6.4
7.6.5
7.6.6
7.6.7
7.6.8
7.6.9
Technische Daten der integrierten Peripherie ...........................................................................195
Anordnung und Verwendung der integrierten Ein-/Ausgänge ...................................................195
Analogperipherie........................................................................................................................201
Parametrierung ..........................................................................................................................206
Alarme........................................................................................................................................211
Diagnosen ..................................................................................................................................212
Digitaleingänge ..........................................................................................................................212
Digitalausgänge .........................................................................................................................214
Analogeingänge .........................................................................................................................216
Analogausgänge ........................................................................................................................218
Technische Daten der CPU 31x ............................................................................................................ 221
8.1
8.1.1
8.1.2
8.2
8.3
8.4
8.5
8.6
8.7
8.8
Allgemeine Technische Daten ...................................................................................................221
Abmessungen der CPU 31x ......................................................................................................221
Technische Daten der SIMATIC Micro Memory Card ...............................................................222
CPU 312.....................................................................................................................................223
CPU 314.....................................................................................................................................229
CPU 315-2 DP ...........................................................................................................................234
CPU 315-2 PN/DP .....................................................................................................................241
CPU 317-2 DP ...........................................................................................................................250
CPU 317-2 PN/DP .....................................................................................................................258
CPU 319-3 PN/DP .....................................................................................................................267
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
9
Inhaltsverzeichnis
A
Anhang .................................................................................................................................................. 279
A.1
A.1.1
A.1.2
A.1.3
A.1.4
A.1.5
A.1.6
A.1.7
A.1.8
A.1.9
A.1.10
A.1.11
A.1.12
A.1.13
A.1.14
Informationen zum Umstieg auf eine CPU 31xC oder CPU 31x .............................................. 279
Gültigkeitsbereich...................................................................................................................... 279
Verändertes Verhalten bestimmter SFCs ................................................................................. 281
Alarmereignisse von der dezentralen Peripherie während des Zustandes STOP der CPU .... 282
Veränderte Laufzeiten während der Programmbearbeitung..................................................... 283
Umstellung von Diagnoseadressen von DP-Slaves ................................................................. 283
Übernehmen bestehender Hardware-Projektierungen ............................................................. 284
Tauschen einer CPU 31xC/31x ................................................................................................ 284
Verwendung konsistenter Datenbereiche im Prozessabbild eines DP-Master-Systems ......... 284
Ladespeicherkonzept der CPU 31xC/31x................................................................................. 285
PG-/OP-Funktionen................................................................................................................... 285
Routing bei der CPU 31xC/31x als I-Slave ............................................................................... 285
Verändertes Remanenzverhalten bei CPUs ab Firmware V2.0.12 .......................................... 286
FMs/CPs mit eigener MPI-Adresse im zentralen Aufbau einer CPU 315-2 PN/DP einer
CPU 317 oder einer CPU 319-3 PN/DP ................................................................................... 286
Nutzung der ladbaren Bausteine für S7-Kommunikation für die integrierte PROFINETSchnittstelle............................................................................................................................... 287
Glossar .................................................................................................................................................. 289
Index...................................................................................................................................................... 315
10
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
1
Wegweiser Dokumentation S7-300
1.1
Einordnung in die Dokumentationslandschaft
Einordnung in die Dokumentationslandschaft
Die folgenden Dokumentationen sind Teil des Dokumentationspakets zur S7-300.
Sie finden diese auch im Internet unter der Adresse:
http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/ und die dazugehörige Beitrags-ID
Name des Handbuches
Beschreibung
Gerätehandbuch
•
•
•
•
•
Bedien- und Anzeigeelemente
Kommunikation
Speicherkonzept
Zyklus- und Reaktionszeiten
Technischen Daten
•
•
•
•
•
•
•
Projektieren
Montieren
Verdrahten
Adressieren
In Betrieb nehmen
Wartung und den Testfunktionen
Diagnose und Störungsbeseitigung
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Beitrags-ID: 12996906
Betriebsanleitung
CPU 31xC und CPU 31x: Aufbauen
Beitrags-ID: 13008499
Handbuch
CPU 31xC: Technologische Funktionen
Inkl. CD
Beitrags-ID: 12429336
Beschreibung der einzelnen technologischen
Funktionen:
• Positionieren
• Zählen
• Punkt-zu-Punkt-Kopplung
• Regeln
Die CD enthält Beispiele zu den technologischen
Funktionen.
Gerätehandbuch
Automatisierungssystem S7-300:
Baugruppendaten
Beitrags-ID: 8859629
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Funktionsbeschreibungen und technische Daten
folgender Baugruppen:
• Signalbaugruppen
• Stromversorgungen
• Anschaltungsbaugruppen
11
Wegweiser Dokumentation S7-300
1.1 Einordnung in die Dokumentationslandschaft
Name des Handbuches
Beschreibung
Operationsliste
Die Operationsliste enthält:
• Liste des Operationsvorrats der CPUs und
deren Ausführungszeiten.
• Liste der ablauffähigen Bausteine (OBs / SFCs
/ SFBs) und deren Ausführungszeiten.
CPU 31xC, CPU 31x,
IM151-7 CPU, IM154-8 CPU, BM 147-1 CPU,
BM 147-2 CPU
Beitrags-ID: 13206730
Getting Started
• S7-300 Getting Started Collection
Beitrags-ID: 15390497
• PROFINET Getting Started Collection
Beitrags-ID: 19290251
Die Sammelbände führen Sie an konkreten
Beispielen durch die einzelnen
Inbetriebnahmeschritte bis zu einer
funktionierenden Anwendung.
S7-300 Getting Started Collection:
• CPU 31x: In Betrieb nehmen
• CPU 31xC: In Betrieb nehmen
• CPU 314C: Positionieren mit Analogausgang
• CPU 314C: Positionieren mit Digitalausgang
• CPU 31xC: Zählen
• CPU 31xC: Punkt-zu-Punkt-Kopplung
• CPU 31xC: Regeln
PROFINET Getting Started Collection:
• CPU 315-2 PN/DP, 317-2 PN/DP und
319-3 PN/DP: Projektierung der PROFINETSchnittstelle
• CPU 317-2 PN/DP: Projektierung einer
ET 200S als PROFINET IO-Device
12
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Wegweiser Dokumentation S7-300
1.1 Einordnung in die Dokumentationslandschaft
Weitere Informationen
Zusätzlich benötigen Sie Informationen aus folgenden Beschreibungen:
Name des Handbuches
Beschreibung
STEP 7
Systemsoftware für S7-300/400 System und
Standardfunktionen Band 1/2
Beitrags-ID: 1214574
Überblick über die in den Betriebssystemen der
CPUs der S7-300 und S7-400 enthaltenen OBs,
SFCs, SFBs, IEC-Funktionen, Diagnosedaten,
Systemzustandsliste (SZL) und Ereignisse.
Dieses Handbuch ist Bestandteil von STEP 7
Referenzwissen.
Die Beschreibung finden Sie auch in der
Online-Hilfe von STEP 7.
Programmieren mit STEP 7
Beitrags-ID: 18652056
Dieses Handbuch gibt Ihnen einen
vollständigen Überblick über das
Programmieren mit STEP 7.
Dieses Handbuch ist Bestandteil von STEP 7
Grundwissen. Die Beschreibung finden Sie
auch in der Online-Hilfe von STEP 7.
PROFINET
PROFINET Systembeschreibung
Beitrags-ID: 19292127
Von PROFIBUS DP nach PROFINET IO
Beitrags-ID: 19289930
SIMATIC NET: Twisted Pair und Fiber Optic Netze
Beitrags-ID: 8763736
•
•
•
•
•
•
Basiswissen zum Thema PROFINET:
Netzkomponenten
Datenaustausch und Kommunikation
PROFINET IO
Component Based Automation
Anwendungsbeispiel PROFINET IO und
Component Based Automation
Leitfaden zum Umstieg von PROFIBUS DP
nach PROFINET IO.
Beschreibung von Industrial Ethernet Netzen,
Netzprojektierung, Komponenten,
Errichtungslinien für vernetzte
Automatisierungsanlagen in Gebäuden, usw.
Component Based Automation
SIMATIC iMap Anlagen projektieren
Beitrags-ID: 22762190
SIMATIC iMap STEP 7 AddOn, PROFINETKomponenten erstellen
Beitrags-ID: 22762278
Taktsynchronität
Beitrags-ID: 15218045
Kommunikation mit SIMATIC
Beitrags-ID: 1254686
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Beschreibung der Projektierungssoftware
SIMATIC iMap
Beschreibungen und Anleitungen zur Erstellung
von PROFINET-Komponenten mit STEP 7 und
zum Einsatz von SIMATIC-Geräten in
Component Based Automation.
Beschreibung der Systemeigenschaft
"Taktsynchronität"
Grundlagen, Dienste, Netze, Funktionen zur
Kommunikation, Anschließen von PGs/OPs,
Projektieren und Konfigurieren in STEP 7.
13
Wegweiser Dokumentation S7-300
1.2 Wegweiser Dokumentation S7-300
Service & Support im Internet
Informationen zu folgenden Themen finden Sie im Internet
(http://www.siemens.com/automation/service):
● Ansprechpartner zu SIMATIC (http://www.siemens.com/automation/partner)
● Ansprechpartner zu SIMATIC NET (http://www.siemens.com/simatic-net)
● Training (http://www.sitrain.com)
1.2
Wegweiser Dokumentation S7-300
Übersicht
Die folgenden Tabellen enthalten einen Wegweiser durch die S7-300 Dokumentation.
Einfluss der Umgebung auf das Automatisierungssystem
Informationen zu ...
finden Sie im Handbuch ...
im Abschnitt ...
Welchen Einbauraum muss ich für das
Automatisierungssystem vorsehen?
CPU 31xC und CPU 31x:
Aufbauen
Projektieren – Maße der
Komponenten
Montieren – Profilschiene
montieren
Welchen Einfluss haben Umweltbedingungen auf
das Automatisierungssystem?
CPU 31xC und CPU 31x:
Aufbauen
Anhang
Informationen zu ...
finden Sie im Handbuch ...
im Abschnitt ...
Welche Baugruppen kann ich einsetzen, wenn eine
Trennung der Potenziale der einzelnen
Sensoren/Aktoren gegeneinander notwendig ist?
CPU 31xC und CPU 31x:
Aufbauen
Projektieren – Elektrischer
Aufbau, Schutzmaßnahmen und
Erdung
Wann ist eine Trennung der Potenziale der
einzelnen Baugruppen gegeneinander notwendig?
CPU 31xC und CPU 31x:
Aufbauen
Potenzialtrennung
Baugruppendaten
Wie verdrahte ich dieses?
Wann ist eine Trennung der Potenziale der
einzelnen Stationen gegeneinander notwendig?
Projektieren – Elektrischer
Aufbau, Schutzmaßnahmen und
Erdung
Verdrahten
CPU 31xC und CPU 31x:
Aufbauen
Projektieren – Subnetze
projektieren
Wie verdrahte ich dieses?
14
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Wegweiser Dokumentation S7-300
1.2 Wegweiser Dokumentation S7-300
Kommunikation von Sensor / Aktor mit dem Automatisierungssystem
Informationen zu ...
finden Sie im Handbuch ...
Welche Baugruppe passt zu meinem Sensor /
Aktor?
•
•
Wie viele Sensoren / Aktoren kann ich an die
Baugruppe anschließen?
•
•
im Abschnitt ...
CPU 31xC und CPU 31x:
Technische Daten
zu Ihrer Signalbaugruppe
Technische Daten
CPU 31xC und CPU 31x:
Technische Daten
zu Ihrer Signalbaugruppe
Technische Daten
Wie verdrahte ich Sensoren / Aktoren mit dem
Automatisierungssystem über Frontstecker?
CPU 31xC und CPU 31x:
Aufbauen
Verdrahten – Frontstecker
verdrahten
Wann benötige ich Erweiterungsgeräte (EG) und
wie werden sie angeschlossen?
CPU 31xC und CPU 31x:
Aufbauen
Projektieren – Anordnung der
Baugruppen auf mehreren
Baugruppenträgern
Wie montiere ich Baugruppen auf
Baugruppenträger / Profilschienen?
CPU 31xC und CPU 31x:
Aufbauen
Montieren – Baugruppen auf die
Profilschiene montieren
Anwendung von Zentraler Peripherie und Dezentraler Peripherie
Informationen zu ...
finden Sie im Handbuch ...
Welches Baugruppenspektrum möchte ich
einsetzen?
•
•
Baugruppendaten
(für zentrale Peripherie /
Erweiterungsgeräte)
des jeweiligen
Peripheriegerätes
(für dezentrale Peripherie /
PROFIBUS DP)
im Abschnitt ...
–
Zusammenstellung zu Zentralgerät und Erweiterungsgeräten
Informationen zu ...
finden Sie im Handbuch ...
im Abschnitt ...
Welche Baugruppenträger / Profilschienen sind für
meine Applikation am besten geeignet?
CPU 31xC und CPU 31x:
Aufbauen
Projektieren
Welche Interface-Module (IM) benötige ich zur
Verbindung der Erweiterungsgeräte mit dem
Zentralgerät?
CPU 31xC und CPU 31x:
Aufbauen
Projektieren – Anordnung der
Baugruppen auf mehreren
Baugruppenträgern
Welche Stromversorgung (PS) ist für meinen
speziellen Anwendungsfall die Richtige?
CPU 31xC und CPU 31x:
Aufbauen
Projektieren
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
15
Wegweiser Dokumentation S7-300
1.2 Wegweiser Dokumentation S7-300
Leistung der CPU
Informationen zu ...
finden Sie im Handbuch ...
im Abschnitt ...
Welches Speicherkonzept ist für meine Anwendung
am besten geeignet?
CPU 31xC und CPU 31x:
Technische Daten
Speicherkonzept
Wie werden Micro Memory Cards eingebaut und
ausgebaut?
CPU 31xC und CPU 31x:
Aufbauen
In Betrieb nehmen – Baugruppen
in Betrieb nehmen – Micro
Memory Card (MMC) stecken /
wechseln
Welche CPU genügt meinen PerformanceBedürfnissen?
Operationsliste S7-300:
CPU 31xC und CPU 31x
–
Wie lang sind die Reaktionszeiten und
Bearbeitungszeiten der CPU?
CPU 31xC und CPU 31x:
Technische Daten
–
Welche Technologiefunktionen sind implementiert?
Technologische Funktionen
–
Wie kann ich diese Technologiefunktionen nutzen?
Technologische Funktionen
–
Kommunikation
Informationen zu ...
finden Sie im Handbuch ...
Welche Grundsätze muss ich beachten?
•
•
•
im Abschnitt ...
CPU 31xC und CPU 31x:
Technische Daten
Kommunikation mit SIMATIC
PROFINET
Systembeschreibung
Kommunikation
Über welche Möglichkeiten und Ressourcen
verfügt die CPU?
CPU 31xC und CPU 31x:
Technische Daten
Technische Daten
Wie kann ich die Kommunikation durch
Kommunikationsprozessoren (CP) optimieren?
Gerätehandbuch des CP
–
Welches Kommunikationsnetz ist für meine
Anwendung geeignet?
CPU 31xC und CPU 31x: Aufbauen Projektieren – Subnetze
projektieren
Wie vernetze ich die einzelnen Komponenten
miteinander?
CPU 31xC und CPU 31x: Aufbauen Projektieren – Subnetze
projektieren
Was muss ich bei der Projektierung von
PROFINET-Netzen beachten?
SIMATC NET, Twisted Pair- und
Fiber Optic Netze
(6GK1970-1BA10-0AA0)
Netzprojektierung
PROFINET Systembeschreibung
Aufbauen und Inbetriebnehmen
Informationen zu ...
finden Sie im Handbuch ...
im Abschnitt ...
Welche Software benötige ich für mein S7-300System?
CPU 31xC und CPU 31x:
Technische Daten
Technische Daten
Software
16
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Wegweiser Dokumentation S7-300
1.2 Wegweiser Dokumentation S7-300
Ergänzende Merkmale
Informationen zu ...
finden Sie im ...
Wie kann ich Bedienung und Beobachtung
realisieren?
jeweiligen Gerätehandbuch:
• Für Text-Displays
• Für Operator Panels
• Für WinCC
(Human Machine Interface)
Wie kann ich Leittechnik-Komponenten
integrieren?
jeweiligen Gerätehandbuch für PCS7
Welche Möglichkeiten bieten mir hochverfügbare
und fehlersichere Systeme?
S7-400H – Hochverfügbare Systeme
Was muss ich beachten, wenn ich von
PROFIBUS DP nach PROFINET IO umsteigen
möchte?
Von PROFIBUS DP nach PROFINET IO
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Fehlersichere Systeme
17
Wegweiser Dokumentation S7-300
1.2 Wegweiser Dokumentation S7-300
18
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
2
Bedien- und Anzeigeelemente
2.1
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31xC
2.1.1
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31xC
Bedien- und Anzeigeelemente der CPU 31xC
1
3
2
6)
6,(0(16
6,0$7,&
0LFUR
0HPRU\
&DUG
'&9
)5&(
581
6723
581
6723
05(6
7
6
;
5
;
;
;
4
Ziffer
①
②
③
④
⑤
⑥
⑦
Bezeichnung
Status- und Fehleranzeigen
Schacht für die SIMATIC Micro Memory Card inkl. Auswerfer
Anschlüsse der integrierten Eingänge und Ausgänge.
Anschluss für die Spannungsversorgung
2. Schnittstelle X2 (PtP oder DP)
1. Schnittstelle X1 (MPI)
Betriebsartenschalter
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
19
Bedien- und Anzeigeelemente
2.1 Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31xC
Nachfolgende Grafik zeigt Ihnen die integrierten digitalen und analogen Ein-/ Ausgänge der
CPU bei geöffneten Fronttüren.
;
;
6)
%)
'&9
)5&(
581
6723
581
6723
05(6
1
2
1
2
3
2
3
Ziffer
Bezeichnung
①
Analogeingänge und Analogausgänge
②
Je 8 Digitaleingänge
③
Je 8 Digitalausgänge
Schacht für die SIMATIC Micro Memory Card
Als Speichermodul wird eine SIMATIC Micro Memory Card verwendet. Diese können Sie als
Ladespeicher sowie als transportabler Datenträger einsetzen.
Hinweis
Da diese CPUs keinen integrierten Ladespeicher besitzen, müssen Sie für den Betrieb eine
SIMATIC Micro Memory Card in die CPU stecken.
20
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Bedien- und Anzeigeelemente
2.1 Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31xC
Betriebsartenschalter
Über den Betriebsartenschalter stellen Sie die Betriebsart der CPU ein.
Tabelle 2-1
Stellungen des Betriebsartenschalters
Stellung
Bedeutung
Erläuterungen
RUN
Betriebsart RUN
Die CPU bearbeitet das Anwenderprogramm.
STOP
Betriebsart STOP Die CPU bearbeitet kein Anwenderprogramm.
MRES
Urlöschen
Tast-Stellung des Betriebsartenschalters für das Urlöschen der
CPU. Das Urlöschen per Betriebsartenschalter erfordert von Ihnen
eine spezielle Bedienungsreihenfolge.
Verweis
● Betriebsarten der CPU: Online-Hilfe zu STEP 7
● Informationen zum Urlöschen der CPU: Betriebsanleitung CPU 31xC und CPU31x, In
Betrieb nehmen, Baugruppen in Betrieb nehmen, Urlöschen über Betriebsartenschalter
der CPU
● Auswertung der LEDs im Fehler- bzw. Diagnosefall: Betriebsanleitung CPU 31xC und
CPU 31x, Testfunktionen, Diagnose und Störungsbeseitigung, Diagnose mit Hilfe von
Status- und Fehler-LEDs
Anschluss für die Spannungsversorgung
Jede CPU verfügt über eine 2-polige Buchse als Anschluss für die Stromversorgung. Auf
dieser Buchse ist im Auslieferzustand der Stecker mit Schraubanschlüssen bereits
aufgesteckt.
Unterschiede der CPUs
Tabelle 2-2
Unterschiede der CPUs 31xC
Element
CPU
312C
CPU
313C
CPU
313C-2 DP
CPU
313C-2 PtP
CPU
314C-2 DP
CPU
314C-2 PtP
9pol. DPSchnittstelle (X2)
–
–
X
–
X
–
15pol. PtPSchnittstelle (X2)
–
–
–
X
–
X
Digitaleingänge
10
24
16
16
24
24
Digitalausgänge
6
16
16
16
16
16
Analogeingänge
–
4+1
–
–
4+1
4+1
Analogausgänge
–
2
–
–
2
2
Technologische
Funktionen
2 Zähler
3 Zähler
3 Zähler
3 Zähler
4 Zähler
4 Zähler
1 Kanal
Positionieren
1 Kanal
Positionieren
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
21
Bedien- und Anzeigeelemente
2.1 Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31xC
2.1.2
Status- und Fehleranzeigen: CPU 31xC
LED-Bezeichnung
Farbe
Bedeutung
SF
rot
Hardware- oder Softwarefehler
BF (nur für CPUs mit
DP-Schnittstelle)
rot
Busfehler
DC5V
grün
5V-Versorgung für CPU und S7-300 Bus ist ok
FRCE
gelb
Force-Auftrag ist aktiv
RUN
grün
CPU in RUN
Die LED blinkt im Anlauf mit 2 Hz, im Halt mit 0,5 Hz
STOP
gelb
CPU in STOP bzw. im HALT oder Anlauf,
Die LED blinkt bei Urlöschanforderung mit 0,5 Hz, während des
Urlöschens mit 2 Hz.
Verweis
● Betriebsarten der CPU: Online-Hilfe zu STEP 7.
● Informationen zum Urlöschen der CPU: Betriebsanleitung CPU 31xC und CPU31x, In
Betrieb nehmen, Baugruppen in Betrieb nehmen, Urlöschen über Betriebsartenschalter
der CPU
● Auswertung der LEDs im Fehler- bzw. Diagnosefall: Betriebsanleitung CPU 31xC und
CPU 31x, Testfunktionen, Diagnose und Störungsbeseitigung, Diagnose mit Hilfe von
Status- und Fehler-LEDs
22
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Bedien- und Anzeigeelemente
2.2 Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x
2.2
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x
2.2.1
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 312, 314, 315-2 DP:
Bedien- und Anzeigeelemente
1
6
6,(0(16
6,0$7,&
0LFUR
0HPRU\
&DUG
6)
%)
'&9
)5&(
5
581
6723
581
6723
05(6
2
4
;
;
3
Ziffer
Bezeichnung
①
Schacht für die SIMATIC Micro Memory Card inkl. Auswerfer
②
2. Schnittstelle X2 (nur bei der CPU 315-2 DP)
③
Anschluss für die Spannungsversorgung
④
1. Schnittstelle X1 (MPI)
⑤
Betriebsartenschalter
⑥
Status- und Fehleranzeigen
Schacht für die SIMATIC Micro Memory Card
Als Speichermodul wird eine SIMATIC Micro Memory Card verwendet. Diese können Sie als
Ladespeicher sowie als transportabler Datenträger einsetzen.
Hinweis
Da diese CPUs keinen integrierten Ladespeicher besitzen, müssen Sie für den Betrieb eine
SIMATIC Micro Memory Card in die CPU stecken.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
23
Bedien- und Anzeigeelemente
2.2 Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x
Betriebsartenschalter
Über den Betriebsartenschalter wird die Betriebsart der CPU eingestellt.
Tabelle 2-3
Stellungen des Betriebsartenschalters
Stellung
Bedeutung
Erläuterungen
RUN
Betriebsart RUN
Die CPU bearbeitet das Anwenderprogramm.
STOP
Betriebsart STOP
Die CPU bearbeitet kein Anwenderprogramm.
MRES
Urlöschen
Tast-Stellung des Betriebsartenschalters für das Urlöschen der
CPU. Das Urlöschen per Betriebsartenschalter erfordert von
Ihnen eine spezielle Bedienungsreihenfolge.
Verweis
● Betriebsarten der CPU: Online-Hilfe zu STEP 7
● Informationen zum Urlöschen der CPU: Betriebsanleitung CPU 31xC und CPU31x, In
Betrieb nehmen, Baugruppen in Betrieb nehmen, Urlöschen über Betriebsartenschalter
der CPU
● Auswertung der LEDs im Fehler- bzw. Diagnosefall: Betriebsanleitung CPU 31xC und
CPU 31x, Testfunktionen, Diagnose und Störungsbeseitigung, Diagnose mit Hilfe von
Status- und Fehler-LEDs
Anschluss für die Spannungsversorgung
Jede CPU verfügt über eine 2-polige Buchse als Anschluss für die Stromversorgung. Auf
dieser Buchse ist im Auslieferzustand der Stecker mit Schraubanschlüssen bereits
aufgesteckt.
24
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Bedien- und Anzeigeelemente
2.2 Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x
2.2.2
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 317-2 DP
Bedien- und Anzeigeelemente
1
%)
2
3
6)
%)
6,(0(16
6,0$7,&
0LFUR
0HPRU\
&DUG
'&9
)5&(
581
4
6723
581
6723
05(6
7
6
5
;
;
Ziffer
Beschreibung
①
Anzeige für Busfehler
②
Status- und Fehleranzeigen
③
Schacht für die SIMATIC Micro Memory Card inkl. Auswerfer
④
Betriebsartenschalter
⑤
Anschluss für die Spannungsversorgung
⑥
1. Schnittstelle X1 (MPI/DP)
⑦
2. Schnittstelle X2 (DP)
Schacht für die SIMATIC Micro Memory Card
Als Speichermodul wird eine SIMATIC Micro Memory Card verwendet. Diese können Sie als
Ladespeicher sowie als transportabler Datenträger einsetzen.
Hinweis
Da diese CPUs keinen integrierten Ladespeicher besitzen, müssen Sie für den Betrieb eine
SIMATIC Micro Memory Card in die CPU stecken.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
25
Bedien- und Anzeigeelemente
2.2 Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x
Betriebsartenschalter
Über den Betriebsartenschalter können Sie die aktuelle Betriebsart der CPU einstellen:
Tabelle 2-4
Stellungen des Betriebsartenschalters
Stellung
Bedeutung
Erläuterungen
RUN
Betriebsart RUN
Die CPU bearbeitet das Anwenderprogramm.
STOP
Betriebsart STOP
Die CPU bearbeitet kein Anwenderprogramm.
MRES
Urlöschen
Tast-Stellung des Betriebsartenschalters für das Urlöschen der
CPU. Das Urlöschen per Betriebsartenschalter erfordert von
Ihnen eine spezielle Bedienungsreihenfolge.
Verweis
● Betriebsarten der CPU: Online-Hilfe zu STEP 7
● Informationen zum Urlöschen der CPU: Betriebsanleitung CPU 31xC und CPU31x, In
Betrieb nehmen, Baugruppen in Betrieb nehmen, Urlöschen über Betriebsartenschalter
der CPU
● Auswertung der LEDs im Fehler- bzw. Diagnosefall: Betriebsanleitung CPU 31xC und
CPU 31x, Testfunktionen, Diagnose und Störungsbeseitigung, Diagnose mit Hilfe von
Status- und Fehler-LEDs
Anschluss für die Spannungsversorgung
Jede CPU verfügt über eine 2-polige Buchse als Anschluss für die Stromversorgung. Auf
dieser Buchse ist im Auslieferzustand der Stecker mit Schraubanschlüssen bereits
aufgesteckt.
26
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Bedien- und Anzeigeelemente
2.2 Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x
2.2.3
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x-2 PN/DP
Bedien- und Anzeigeelemente
1
%)
2
3
6)
6,(0(16
6,0$7,&
0LFUR
0HPRU\
&DUG
%)
'&9
)5&(
581
6723
4
581
6723
5
05(6
8
/,1.
0$&$''
;;;
;;;
5;
7;
7
6
;
;
Ziffer
Beschreibung
①
Anzeige für Busfehler
②
Status- und Fehleranzeigen
③
Schacht für die SIMATIC Micro Memory Card inkl. Auswerfer
④
Betriebsartenschalter
⑤
Statusanzeige der 2. Schnittstelle (X2)
⑥
2. Schnittstelle X2 (PN)
⑦
Anschluss für die Spannungsversorgung
⑧
1. Schnittstelle X1 (MPI/DP)
Schacht für die SIMATIC Micro Memory Card
Als Speichermodul wird eine SIMATIC Micro Memory Card verwendet. Diese können Sie als
Ladespeicher sowie als transportabler Datenträger einsetzen.
Hinweis
Da diese CPUs keinen integrierten Ladespeicher besitzen, müssen Sie für den Betrieb eine
SIMATIC Micro Memory Card in die CPU stecken.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
27
Bedien- und Anzeigeelemente
2.2 Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x
Betriebsartenschalter
Über den Betriebsartenschalter können Sie die aktuelle Betriebsart der CPU einstellen.
Tabelle 2-5
Stellungen des Betriebsartenschalters
Stellung
Bedeutung
Erläuterungen
RUN
Betriebsart RUN
Die CPU bearbeitet das Anwenderprogramm.
STOP
Betriebsart STOP
Die CPU bearbeitet kein Anwenderprogramm.
MRES
Urlöschen
Tast-Stellung des Betriebsartenschalters für das Urlöschen der
CPU. Das Urlöschen per Betriebsartenschalter erfordert von
Ihnen eine spezielle Bedienungsreihenfolge.
Verweis
● Betriebsarten der CPU: Online-Hilfe zu STEP 7
● Informationen zum Urlöschen der CPU: Betriebsanleitung CPU 31xC und CPU31x, In
Betrieb nehmen, Baugruppen in Betrieb nehmen, Urlöschen über Betriebsartenschalter
der CPU
● Auswertung der LEDs im Fehler- bzw. Diagnosefall: Betriebsanleitung CPU 31xC und
CPU 31x, Testfunktionen, Diagnose und Störungsbeseitigung, Diagnose mit Hilfe von
Status- und Fehler-LEDs
Anschluss für die Spannungsversorgung
Jede CPU verfügt über eine 2-polige Buchse als Anschluss für die Stromversorgung. Auf
dieser Buchse ist im Auslieferzustand der Stecker mit Schraubanschlüssen bereits
aufgesteckt.
28
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Bedien- und Anzeigeelemente
2.2 Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x
2.2.4
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 319-3 PN/DP
Bedien- und Anzeigeelemente
1
2
%)
3
6)
6,(0(16
6,0$7,&
0LFUR
0HPRU\
&DUG
%)
'&9
%)
)5&(
581
4
6723
581
6723
05(6
5
10
9
0$&$''
;;;
;;;
8
;
;
;
6
7
Ziffer
Bezeichnung
①
Anzeige für Busfehler
②
Status- und Fehleranzeigen
③
Schacht für die SIMATIC Micro Memory Card inkl. Auswerfer
④
Betriebsartenschalter
⑤
3. Schnittstelle X3 (PN)
⑥
Grüne LED (LED-Bezeichnung: LINK)
⑦
Gelbe LED (LED-Bezeichnung: RX/TX)
⑧
Anschluss für die Spannungsversorgung
⑨
1. Schnittstelle X1 (MPI/DP)
⑩
2. Schnittstelle X2 (DP)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
29
Bedien- und Anzeigeelemente
2.2 Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x
Schacht für die SIMATIC Micro Memory Card
Als Speichermodul wird eine SIMATIC Micro Memory Card verwendet. Diese können Sie als
Ladespeicher sowie als transportabler Datenträger einsetzen.
Hinweis
Da diese CPUs keinen integrierten Ladespeicher besitzen, müssen Sie für den Betrieb eine
SIMATIC Micro Memory Card in die CPU stecken.
Betriebsartenschalter
Über den Betriebsartenschalter können Sie die aktuelle Betriebsart der CPU einstellen.
Tabelle 2-6
Stellungen des Betriebsartenschalters
Stellung
Bedeutung
Erläuterungen
RUN
Betriebsart RUN
Die CPU bearbeitet das Anwenderprogramm.
STOP
Betriebsart STOP
Die CPU bearbeitet kein Anwenderprogramm.
MRES
Urlöschen
Tast-Stellung des Betriebsartenschalters für das Urlöschen der
CPU. Das Urlöschen per Betriebsartenschalter erfordert von
Ihnen eine spezielle Bedienungsreihenfolge.
Verweis
● Betriebsarten der CPU: Online-Hilfe zu STEP 7
● Informationen zum Urlöschen der CPU: Betriebsanleitung CPU 31xC und CPU31x, In
Betrieb nehmen, Baugruppen in Betrieb nehmen, Urlöschen über Betriebsartenschalter
der CPU
● Auswertung der LEDs im Fehler- bzw. Diagnosefall: Betriebsanleitung CPU 31xC und
CPU 31x, Testfunktionen, Diagnose und Störungsbeseitigung, Diagnose mit Hilfe von
Status- und Fehler-LEDs
Anschluss für die Spannungsversorgung
Jede CPU verfügt über eine 2-polige Buchse als Anschluss für die Stromversorgung. Auf
dieser Buchse ist im Auslieferzustand der Stecker mit Schraubanschlüssen bereits
aufgesteckt.
30
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Bedien- und Anzeigeelemente
2.2 Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x
2.2.5
Status- und Fehleranzeigen der CPU 31x
Allgemeine Status- und Fehleranzeigen
Tabelle 2-7
Allgemeine Status- und Fehleranzeigen der CPU 31x
LED-Bezeichnung
Farbe
Bedeutung
SF
rot
Hardware- oder Softwarefehler.
DC5V
grün
5V-Versorgung für CPU und S7-300 Bus.
FRCE
gelb
LED leuchtet: Aktiver Force-Auftrag
RUN
grün
CPU im RUN.
STOP
gelb
CPU im STOP bzw. im HALT oder Anlauf.
LED blinkt mit 2 Hz: Funktion Teilnehmer Blinktest
Die LED blinkt im Anlauf mit 2 Hz, im Halt mit 0,5 Hz.
Die LED blinkt bei Urlöschanforderung mit 0,5 Hz, während des
Urlöschens mit 2 Hz.
Anzeigen für die Schnittstellen X1, X2 und X3
Tabelle 2-8
CPU
Busfehleranzeigen der CPU 31x
LED-Bezeichnung
Farbe
Bedeutung
315-2 DP
BF
rot
Busfehler an der DP-Schnittstelle (X2)
317-2 DP
BF1
rot
Busfehler an der 1. Schnittstelle (X1)
BF2
rot
Busfehler an der 2. Schnittstelle (X2)
BF1
rot
Busfehler an der 1. Schnittstelle (X1)
BF2
rot
Busfehler an der 2. Schnittstelle (X2)
31x-2 PN/DP
319-3 PN/DP
LINK
grün
Verbindung an der 2. Schnittstelle (X2) ist aktiv
RX/TX
gelb
Empfangen (Receive) / Senden (Transmit) von Daten
an der 2. Schnittstelle (X2)
BF1
rot
Busfehler an der 1. Schnittstelle (X1)
BF2
rot
Busfehler an der 2. Schnittstelle (X2)
BF3
rot
Busfehler an der 3. Schnittstelle (X3)
LINK1
grün
Verbindung an der 3. Schnittstelle (X3) ist aktiv
RX/TX1
gelb
Empfangen (Receive) / Senden (Transmit) von Daten
an der 3. Schnittstelle (X3)
1 Die LEDs sind bei der CPU 319-3 PN/DP direkt an der RJ45-Buchse, sie sind nicht
beschriftet!
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
31
Bedien- und Anzeigeelemente
2.2 Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x
Verweis
● Betriebsarten der CPU: Online-Hilfe zu STEP 7
● Informationen zum Urlöschen der CPU: Betriebsanleitung CPU 31xC und CPU31x, In
Betrieb nehmen, Baugruppen in Betrieb nehmen, Urlöschen über Betriebsartenschalter
der CPU
● Auswertung der LEDs im Fehler- bzw. Diagnosefall: Betriebsanleitung CPU 31xC und
CPU 31x, Testfunktionen, Diagnose und Störungsbeseitigung, Diagnose mit Hilfe von
Status- und Fehler-LEDs
32
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.1
Schnittstellen
3.1.1
Multi Point Interface (MPI)
3
Verfügbarkeit
Alle hier beschriebenen CPUs verfügen über eine MPI-Schnittstelle.
Besitzt Ihre CPU eine MPI/DP-Schnittstelle, so ist diese im Auslieferungszustand als
MPI-Schnittstelle parametriert.
Eigenschaften
Das MPI (Multi Point Interface) ist die Schnittstelle der CPU zu einem PG/OP bzw. für die
Kommunikation in einem MPI-Subnetz.
Die voreingestellte Baudrate beträgt bei allen CPUs 187,5 kBaud. Zur Kommunikation mit
einer S7-200 können Sie auch 19,2 kBaud einstellen. Baudraten bis max. 12 MBaud sind bei
CPU 315-2 PN/DP, CPU 317-2 und bei der CPU 319-3 PN/DP möglich.
Die CPU verschickt an der MPI-Schnittstelle automatisch ihre eingestellten Busparameter
(z. B. die Baudrate). Damit kann sich beispielsweise ein Programmiergerät mit den richtigen
Parametern versorgen und automatisch an ein MPI-Subnetz anschließen.
Anschließbare Geräte über MPI
● PG/PC
● OP/TP
● S7-300/S7-400 mit MPI-Schnittstelle
● S7-200 (nur mit 19,2 kBaud)
ACHTUNG
Im laufenden Betrieb dürfen Sie an das MPI-Subnetz nur PGs anschließen.
Verbinden Sie keine weiteren Teilnehmer (z. B. OP, TP) im laufenden Betrieb mit dem
MPI-Subnetz, da sonst die übertragenen Daten durch Störimpulse verfälscht werden
oder Globaldaten-Pakete verloren gehen können.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
33
Kommunikation
3.1 Schnittstellen
Uhrzeitsynchronisation
Über die MPI-Schnittstelle der CPU ist Uhrzeitsynchronisation möglich. Die CPU kann dabei
als Uhrzeitmaster (mit vorgegebenen Synchronisationsintervallen) oder als Uhrzeitslave
parametriert sein.
Voreinstellung: Keine Uhrzeitsynchronisation
Die Synchronisationsart stellen Sie in HW-Konfig im Eigenschaftsdialog der CPU bzw. der
Schnittstelle um (Register "Uhr").
CPU als Uhrzeitslave
Als Uhrzeitslave empfängt die CPU Synchronisationstelegramme von genau einem
Uhrzeitmaster und übernimmt diese Uhrzeit als eigene interne Uhrzeit der CPU.
CPU als Uhrzeitmaster
Als Uhrzeitmaster sendet die CPU an der MPI-Schnittstelle Synchronisationstelegramme im
parametrierten Synchronisationsintervall zur Synchronisation weiterer Stationen im
angeschlossenen MPI-Subnetz.
Voraussetzung: Die Uhr der CPU darf sich nicht mehr im Default-Zustand befinden. Sie
muss einmalig gestellt sein.
Hinweis
Die Uhr der CPU ist im Auslieferzustand bzw. nach dem Zurücksetzen in den
Auslieferungszustand mit dem Betriebsartenschalter oder nach einem FW-Update noch nicht
gestellt.
Die Uhrzeitsynchronisation als Uhrzeitmaster startet:
● Sobald Sie die Uhrzeit erstmalig über SFC 0 "SET_CLK" oder über PG-Funktion stellen.
● Durch einen anderen Uhrzeitmaster, falls die CPU über MPI-/DP- oder PROFINETSchnittstelle auch als Uhrzeitslave parametriert ist.
34
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.1 Schnittstellen
Schnittstellen zur Uhrzeitsynchronisation
An folgenden Schnittstellen ist die Uhrzeitsynchronisation möglich:
● An der MPI-Schnittstelle
● An der DP-Schnittstelle
● An der PROFINET-Schnittstelle
● Im Automatisierungssystem im zentralen Aufbau
Hinweis
Die CPU darf nur an einer dieser Schnittstellen Uhrzeitslave sein.
Beispiel 1
Wenn die CPU Uhrzeitslave an der DP-Schnittstelle ist, dann kann sie an der MPISchnittstelle und/oder innerhalb des Automatisierungssystems nur noch Uhrzeitmaster sein.
Beispiel 2
Wenn die CPU bereits über die PROFINET-Schnittstelle per Uhrzeitsynchronisation über
NTP von einem Uhrzeitserver synchronisiert wird (entspricht der Funktionalität als
Uhrzeitslave), dann kann die CPU an der DP-Schnittstelle und/oder der MPI-Schnittstelle
bzw. innerhalb des Automatisierungssystems nur noch als Uhrzeitmaster betrieben werden.
3.1.2
PROFIBUS DP
Verfügbarkeit
CPUs mit dem Namenszusatz "DP" besitzen mindestens eine DP-Schnittstelle.
Die CPU 315-2 PN/DP und die CPU 317-2 PN/DP besitzen eine MPI/DP-Schnittstelle.
Die CPU 317-2 DP und die CPU 319-3 PN/DP besitzen eine MPI/DP-Schnittstelle und
zusätzlich eine DP-Schnittstelle. Eine MPI/DP-Schnittstelle ist im Auslieferungszustand der
CPU immer als MPI-Schnittstelle eingestellt. Wenn Sie die DP-Schnittstelle nutzen wollen,
müssen Sie diese in STEP 7 als DP-Schnittstelle umprojektieren.
Betriebsarten für CPUs mit zwei DP-Schnittstellen
Tabelle 3-1
Betriebsarten für CPUs mit zwei DP-Schnittstellen
MPI/DP-Schnittstelle
•
•
•
1)
MPI
DP-Master
DP-Slave 1)
PROFIBUS DP-Schnittstelle
•
•
•
nicht parametriert
DP-Master
DP-Slave 1)
ausgeschlossen ist gleichzeitig DP-Slave an beiden Schnittstellen
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
35
Kommunikation
3.1 Schnittstellen
Eigenschaften
Die PROFIBUS DP-Schnittstelle dient hauptsächlich zum Anschluss von dezentraler
Peripherie. Mit PROFIBUS DP können Sie beispielsweise ausgedehnte Subnetze aufbauen.
Die PROFIBUS DP-Schnittstelle können Sie als Master oder Slave konfigurieren und
ermöglicht eine Übertragung von bis zu 12 MBaud.
Die CPU verschickt an der PROFIBUS DP-Schnittstelle beim Betrieb als Master ihre
eingestellten Busparameter (z. B. die Baudrate). Damit kann sich beispielsweise ein
Programmiergerät mit den richtigen Parametern versorgen, so dass Sie ohne weitere
Einstellungen mit dem PG online gehen können. Das Verschicken der Busparameter ist in
der Projektierung abschaltbar.
Hinweis
(Nur für die DP-Schnittstelle im Slave-Betrieb)
Wenn Sie in STEP 7 in den Eigenschaften der DP-Schnittstelle das Kontrollkästchen "Test,
Inbetriebnahme, Routing" deaktiviert haben, wird die von ihnen parametrierte Baudrate
ignoriert und automatisch entsprechend der Baudrate des Masters eingestellt. Die Funktion
Routing ist dann über diese Schnittstelle nicht mehr möglich.
Anschließbare Geräte über PROFIBUS DP
● PG/PC
● OP/TP
● DP-Slaves
● DP-Master
● Aktoren/Sensoren
● S7-300/S7-400 mit PROFIBUS DP-Schnittstelle
Uhrzeitsynchronisation
Über die DP-Schnittstelle der CPU ist Uhrzeitsynchronisation möglich. Die CPU kann dabei
Uhrzeitmaster (mit vorgegebenen Synchronisationsintervallen) oder als Uhrzeitslave
parametriert sein.
Voreinstellung: Keine Uhrzeitsynchronisation
Die Synchronisationsart stellen Sie in HW-Konfig im Eigenschaftsdialog der Schnittstelle um
(Register "Uhr").
CPU als Uhrzeitslave
Als Uhrzeitslave empfängt die CPU Synchronisationstelegramme von genau einem
Uhrzeitmaster und übernimmt diese Uhrzeit als eigene interne Uhrzeit der CPU.
36
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.1 Schnittstellen
CPU als Uhrzeitmaster
Als Uhrzeitmaster sendet die CPU an der DP-Schnittstelle Synchronisationstelegramme im
parametrierten Synchronisationsintervall zur Synchronisation weiterer Stationen im
angeschlossenen DP-Subnetz.
Voraussetzung: Die Uhr der CPU darf sich nicht mehr im Default-Zustand befinden. Sie
muss einmalig gestellt sein.
Hinweis
Die Uhr der CPU ist im Auslieferzustand bzw. nach dem Zurücksetzen in den
Auslieferungszustand mit dem Betriebsartenschalter oder nach einem FW-Update noch nicht
gestellt.
Die Uhrzeitsynchronisation als Uhrzeitmaster startet:
● Sobald Sie die Uhrzeit erstmalig über SFC 0 "SET_CLK" oder über PG-Funktion stellen.
● Durch einen anderen Uhrzeitmaster, falls die CPU über MPI-/DP- oder PROFINETSchnittstelle auch als Uhrzeitslave parametriert ist.
Schnittstellen zur Uhrzeitsynchronisation
An folgenden Schnittstellen ist die Uhrzeitsynchronisation möglich:
● An der MPI-Schnittstelle
● An der DP-Schnittstelle
● An der PROFINET-Schnittstelle
● Im Automatisierungssystem im zentralen Aufbau
Hinweis
Die CPU darf nur an einer dieser Schnittstellen Uhrzeitslave sein.
Beispiel 1
Wenn die CPU Uhrzeitslave an der DP-Schnittstelle ist, dann kann sie an der MPISchnittstelle und/oder innerhalb des Automatisierungssystems nur noch Uhrzeitmaster sein.
Beispiel 2
Wenn die CPU bereits über die PROFINET-Schnittstelle per Uhrzeitsynchronisation über
NTP von einem Uhrzeitserver synchronisiert wird (entspricht Funktionalität als Uhrzeitslave),
dann kann die CPU an der DP-Schnittstelle und/oder der MPI-Schnittstelle bzw. innerhalb
des Automatisierungssystems nur noch als Uhrzeitmaster betrieben werden.
Verweis
Weiterführende Informationen zu PROFIBUS finden Sie im Internet
(http://www.profibus.com).
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
37
Kommunikation
3.1 Schnittstellen
3.1.3
PROFINET
Verfügbarkeit
CPUs mit dem Namenszusatz "PN" besitzen eine PROFINET-Schnittstelle.
Verbindungsaufbau zum Industrial Ethernet
Wenn Sie einen Verbindungsaufbau zum Industrial Ethernet herstellen wollen, können Sie
das über die integrierte PROFINET-Schnittstelle der CPU realisieren.
Die integrierte PROFINET-Schnittstelle der CPU können Sie sowohl über MPI als auch über
die PROFINET-Schnittstelle projektieren.
Uhrzeitsynchronisation über PROFINET
Die CPU ist an der PROFINET-Schnittstelle als Uhrzeit-Client nach dem NTP-Verfahren
(Network Time Protocol) betreibbar.
Voreinstellung: Keine Uhrzeitsynchronisation im NTP-Verfahren.
Um die Uhr in der CPU über PROFINET zu synchronisieren, müssen Sie die Option
"Uhrzeitsychronisation im NTP-Verfahren einschalten " aktivieren. Die Option finden Sie in
den Eigenschaften "Uhrzeitsynchronisation" der PROFINET-Schnittstelle. Zusätzlich müssen
Sie IP-Adressen von NTP-Server sowie ein Synchronisationsintervall eingeben.
Geeignete NTP-Server und Informationen zum NTP-Verfahren finden Sie z. B. unter der
Beitrags-ID: 17990844.
Neben der Uhrzeitsynchronisation an der PROFINET-Schnittstelle gibt es auch die
Uhrzeitsynchronisation an der MPI- bzw. an der DP-Schnittstelle. Die Uhr der CPU darf
dabei nur von einem Uhrzeitmaster bzw. Uhrzeit-Server synchronisiert werden.
Beispiel
Die CPU 319-3 PN/DP wird über die PROFINET-Schnittstelle per Uhrzeitsynchronisation
über NTP von einem Uhrzeit-Server synchronisiert. Dann kann die CPU an der
DP-Schnittstelle und/oder der MPI-Schnittstelle bzw. innerhalb des AS nur noch als UhrzeitMaster betrieben werden.
Hinweis
Die PROFINET-Schnittstelle kann nicht als Uhrzeit-Server verwendet werden, d. h. die CPU
kann keine anderen Uhren am PROFINET synchronisieren.
38
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.1 Schnittstellen
Anschließbare Geräte über PROFINET (PN)
● PROFINET IO-Devices (z. B. Interfacemodul IM 151-3 PN in einer ET 200S)
● PROFINET CBA-Komponenten
● S7-300/S7-400 mit PROFINET-Schnittstelle (z. B. CPU 317-2 PN/DP oder CP 343-1)
● Aktive Netzkomponenten (z. B. ein Switch)
● PG/PC mit Ethernet-Netzwerkkarte
● IE/PB-Link
Eigenschaften der PROFINET-Schnittstelle
Eigenschaften
IEEE Standard
802.3
Stecker-Ausführung
RJ45
Übertragungsgeschwindigkeit
max. 100Mbi/s
Medien
Twisted Pair Cat5 (100BASE-TX)
Hinweis
Vernetzen von PROFINET-Komponenten
Der Einsatz von Switches anstelle von Hubs zur Vernetzung von PROFINET-Komponenten
erbringt eine deutlich bessere Entkopplung des Busverkehrs und damit ein verbessertes
Laufzeitverhalten insbesondere bei höherer Buslast. Die Verwendung von PROFINET CBA
mit zyklischen PROFINET-Verschaltungen setzt zur Einhaltung der Performanceangaben
den Einsatz von Switches voraus. Bei zyklischen PROFINET-Verschaltungen ist der 100
Mbit Vollduplexbetrieb zwingend erforderlich.
Bei PROFINET IO ist der Einsatz von Switches und der 100 Mbit Vollduplexbetrieb ebenfalls
zwingend erforderlich. Für PROFINET IO im IRT-Betrieb müssen alle PROFINET-Geräte,
also auch die Switches, in der Synchronisations-Domäne IRT-fähig sein.
Adressierung der Ports
Für die Diagnose der einzelnen Ports einer PROFINET-Schnittstelle ist es erforderlich, dass
diese Ports eine eigene Diagnoseadresse erhalten. Die Adressierung erfolgt in HW-Konfig.
Informationen dazu finden Sie im Systemhandbuch PROFINET Systembeschreibung.
Zur Diagnose eventuell festgestellter Probleme im Anwenderprogramm kann die Meldung
der Diagnosen (Fehler und Maintenance-Informationen) per OB 82 freigeschaltet (Freigabe
in HW-Konfig) und dann z. B. per SFB 54 ausgewertet werden. Ferner werden auch
verschiedene Datensätze (Auslesen per SFB 52) und Systemzustandslisten zur Verfügung
gestellt (Auslesen per SFC 51), die eine weitergehende Diagnose ermöglichen.
Die Diagnose in STEP 7 ist ebenso möglich (z. B. Kommunikationsdiagnose, Netzanschluss,
Ethernet-Statistik, IP-Parameter).
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
39
Kommunikation
3.1 Schnittstellen
Sendetakt und Aktualisierungszeit
In einem PROFINET-IO-Subnetz können Controller und Devices mit einheitlichem Sendetakt
betrieben werden. Für Devices, die den schnelleren Sendetakt eines Controllers nicht
unterstützen, erfolgt eine Sendetakt-Adaption auf den möglichen Sendetakt des Devices. Es
kann also z. B. sein, dass an der CPU 319-3 PN/DP (IO-Controller), die mit 250 µs
Sendetakt arbeitet, sowohl Devices mit 250 µs als auch 1 ms Sendetakt arbeiten.
Die Aktualisierungszeit der Devices kann in einem relativ großen Bereich parametriert
werden. Dieser ist wiederum abhängig vom Sendetakt. Folgende Aktualisierungszeiten sind
parametrierbar:
Sendetakt
250 µs
Aktualisierungszeit
⇒
CPU 315-2
PN/DP
CPU 317-2
PN/DP
250 µs bis 128 ms
500 µs
⇒
500 µs bis 256 ms
1 ms
⇒
1 ms bis 512 ms
CPU 319-3
PN/DP
X
X
X
X
X
Die minimale Aktualisierungszeit ist abhängig von der Anzahl der betriebenen Devices, der
Anzahl der projektierten Nutzdaten und dem Kommunikationsanteil für PROFINET IO. Diese
Abhängigkeiten werden von STEP 7 bei der Projektierung automatisch berücksichtigt.
Verweis
● Wie Sie die integrierte PROFINET-Schnittstelle der CPU projektieren, finden Sie in der
Betriebsanleitung S7-300, CPU 31xC und CPU 31x Aufbauen.
● Details zu PROFINET finden Sie in der Systembeschreibung PROFINET.
Dort finden Sie auch die Beschreibungen zu den Funktionalitäten:
– Echtzeitkommunikation (RT und IRT)
– Gerätetausch ohne Wechselmedium
– Priorisierter Hochlauf von IO-Devices
– Im Betrieb wechselnde IO-Devices (wechselnde Partner-Ports)
● Ausführliche Informationen zu den Themen Ethernet-Netze, Netzprojektierung und
Netzwerk-Komponenten finden Sie im Handbuch SIMATIC NET: Twistet Pair- und Fiber
Optic Netze ,
im Internet (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/8763736).
● Ausführliche Informationen zu CBA finden Sie im Tutorial Component Based Automation,
Systeme in Betrieb nehmen, im Internet
(http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/18403908).
● Weiterführende Informationen zu PROFINET finden Sie im Internet
(http://www.profibus.com).
40
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.1 Schnittstellen
3.1.3.1
Projektieren der Port-Eigenschaften
Projektieren der Port-Eigenschaften der PROFINET-Schnittstelle in STEP 7
Die PROFINET-Schnittstellen unserer Geräte sind per Default auf "Automatische
Einstellung" (Autonegotiation) voreingestellt. Bitte stellen Sie sicher, dass alle Geräte, die an
der PROFINET-Schnittstelle der CPU 319-3 PN/DP angeschlossen sind, auch auf die
Betriebsart "Autonegotiation" eingestellt sind. Dies ist die Defaulteinstellung von Standard
PROFINET- / Ethernet-Komponenten.
Sollten Sie ein Gerät an die PROFINET-Schnittstelle der CPU 319-3 PN/DP anschließen,
das die Betriebsart "Automatische Einstellung" (Autonegotiation) nicht unterstützt oder an
diesem Gerät eine Einstellung neben der Betriebsart "Automatische Einstellung"
(Autonegotiation) wählen, beachten Sie folgende Hinweise:
● PROFINET IO und PROFINET CBA erfordern den Betrieb mit 100 Mbit/s Vollduplex. d. h.
bei gleichzeitiger Nutzung der PROFINET-Schnittstelle der CPU 319-3 PN/DP für
PROFINET IO / CBA-Kommunikation und Ethernet-Kommunikation ist neben der
"Automatischen Einstellung" (Autonegotiation) nur die Einstellung der Schnittstelle auf
100 Mbit/s Vollduplex zulässig.
● Wird die PROFINET-Schnittstelle der CPU 319-3 PN/DP nur für eine EthernetKommunikation genutzt, so sind neben "Automatische Einstellung" (Autonegotiation)
noch 100 Mbit/s Vollduplex oder 10 Mbit/s Vollduplex möglich. Die Einstellung von
Halbduplex-Betrieb ist in keiner Situation zulässig.
Hintergrund: Sollte z. B. an der PROFINET-Schnittstelle der CPU 319-3 PN/DP ein Switch
angeschlossen sein, der fest auf "10 Mbit/s Halbduplex" eingestellt ist, so passt sich die
CPU 319-3 PN/DP durch die Einstellung "Autonegotiation" der Einstellung des
Partnergerätes an -- d. h. die Kommunikation erfolgt de facto mit "10 Mbit/s Halbduplex". Da
jedoch PROFINET IO und PROFINET CBA den Betrieb mit 100 Mbit/s Vollduplex erfordern,
wäre dies keine zulässige Betriebsart.
Hinweis
Zur Projektierung der Ports von IO-Devices, die einen priorisierten Hochlauf durchführen
sollen, finden Sie spezielle Hinweise in der Systembeschreibung PROFINET.
Deaktivieren eines Ports der PROFINET-Schnittstelle bei CPU 319-3 PN/DP
In STEP 7 HW-Konfig kann ein Port der PROFINET-Schnittstelle einer CPU 319-3 PN/DP
deaktiviert werden. Defaultmässig ist dieser aktiviert.
Über einen deaktivierten Port der PROFINET-Schnittstelle ist die CPU 319-3 PN/DP nicht
erreichbar.
Beachten Sie, dass über einen deaktivierten Port keine Kommunikationsfunktionen wie z. B.
PG- / OP-Funktionen, offene IE-Kommunikation oder S7-Kommunikation möglich ist.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
41
Kommunikation
3.1 Schnittstellen
Adressierung der Ports
Für die Diagnose der einzelnen Ports einer PROFINET-Schnittstelle ist es erforderlich, dass
diese Ports eine eigene Diagnoseadresse erhalten. Die Adressierung erfolgt in HW-Konfig.
Informationen dazu finden Sie in der Systembeschreibung PROFINET.
Zur Diagnose eventuell festgestellter Probleme im Anwenderprogramm kann die Meldung
der Diagnosen (Fehler und Maintenance-Informationen) per OB 82 freigeschaltet (Freigabe
in HW-Konfig) und dann z. B. per SFB 54 ausgewertet werden. Ferner werden auch
verschiedene Datensätze (Auslesen per SFB 52) und Systemzustandslisten zur Verfügung
gestellt (Auslesen per SFC 51), die eine weitergehende Diagnose ermöglichen.
Die Diagnose in STEP 7 ist ebenso möglich (z. B. Kommunikationsdiagnose, Netzanschluss,
Ethernet-Statistik, IP-Parameter, …)
3.1.4
Point to Point (PtP)
Verfügbarkeit
CPUs mit dem Namenszusatz “PtP“ besitzen eine PtP-Schnittstelle.
Eigenschaften
Über die PtP-Schnittstelle Ihrer CPU können Sie Fremdgeräte mit einer seriellen
Schnittstelle anschließen. Hierbei sind Baudraten im Vollduplexbetrieb (RS 422) bis
19,2 kBaud und im Halbduplexbetrieb (RS 485) bis 38,4 kBaud möglich.
Baudrate
● Halbduplex: 38,4 kBaud
● Vollduplex: 19,2 kBaud
Treiber
Für die Punkt-zu-Punkt-Kopplung sind diese CPUs mit folgenden Treibern ausgestattet:
● ASCII-Treiber
● Prozedur 3964 (R)
● RK 512 (nur CPU 314C-2 PtP)
Anschließbare Geräte über PtP
Geräte mit serieller Schnittstelle, zum Beispiel Barcode-Leser, Drucker, usw.
Verweis
Handbuch CPU 31xC: Technologische Funktionen
42
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
3.2
Kommunikationsdienste
3.2.1
Übersicht Kommunikationsdienste
Auswahl des Kommunikationsdienstes
Abhängig von Ihrer gewünschten Funktionalität müssen Sie sich für einen
Kommunikationsdienst entscheiden. Die Wahl des von Ihnen gewählten
Kommunikationsdienstes hat Einfluss
● auf die Funktionalität, die zur Verfügung steht,
● ob eine S7-Verbindung benötigt wird und
● auf den Zeitpunkt des Verbindungsaufbaus.
Die Anwenderschnittstelle kann sehr unterschiedlich sein (SFC, SFB, ...) und ist auch von
der eingesetzten Hardware (SIMATIC-CPU, PC, ...) abhängig.
Übersicht Kommunikationsdienste
Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht über die zur Verfügung gestellten
Kommunikationsdienste der CPUs.
Tabelle 3-2
Kommunikationsdienste der CPUs
Kommunikationsdienst
Funktionalität
Zeitpunkt des Aufbaus der S7Verbindung ...
über
MPI
über
DP
Über
PtP
über
PN
PG-Kommunikation
Inbetriebnahme, Test,
Diagnose
Vom PG in dem Moment,
wenn der Dienst benutzt wird
X
X
–
X
OP-Kommunikation
Bedienen und Beobachten
Vom OP beim Einschalten
X
X
–
X
S7-Basiskommunikation
Datenaustausch
erfolgt programmiert über
Bausteine (Parameter am
SFC)
X
X
–
–
S7-Kommunikation
Datenaustausch als Server Vom aktiven Partner beim
und Client:
Einschalten.
Verbindungsprojektierung
erforderlich.
Nur als
Server
Nur als
Server
–
X
Globale Datenkommunikation
Zyklischer Austausch von
Daten (z. B. Merker)
benötigt keine S7-Verbindung
X
–
–
–
Routing von PGFunktionen
z. B. Test, Diagnose über
Netzgrenzen hinweg
vom PG in dem Moment, wenn X
der Dienst benutzt wird
X
–
X
Punkt-zu-PunktKopplung
Datenaustausch über
serielle Schnittstelle
benötigt keine S7-Verbindung
–
–
X
–
PROFIBUS DP
Datenaustausch zwischen
Master und Slave
benötigt keine S7-Verbindung
–
X
–
–
(nur CPUs mit
DP- oder PROFINETSchnittstelle)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
43
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
Kommunikationsdienst
Funktionalität
Zeitpunkt des Aufbaus der S7Verbindung ...
über
MPI
über
DP
Über
PtP
über
PN
PROFINET CBA
Datenaustausch über
komponentenbasierte
Kommunikation
benötigt keine S7-Verbindung
–
–
–
X
PROFINET IO
Datenaustausch zwischen
IO-Controllern und den IODevices
benötigt keine S7-Verbindung
–
–
–
X
Webserver
Diagnose
benötigt keine S7-Verbindung
–
–
–
X
SNMP
Standardprotokoll zur
Netzwerkdiagnose und
Netzwerkparametrierung
Benötigt keine S7-Verbindung
–
–
–
X
Offene Kommunikation
über TCP/IP
Datenaustausch über
Industrial Ethernet mit
TCP/IP-Protokoll (mittels
ladbarer FBs)
Benötigt keine S7-Verbindung, –
erfolgt programmiert über
ladbare FBs
–
–
X
Offene Kommunikation
über ISO on TCP
Datenaustausch über
Industrial Ethernet mit ISO
on TCP-Protokoll (mittels
ladbarer FBs)
Benötigt keine S7-Verbindung, –
erfolgt programmiert über
ladbare FBs
–
–
X
Offene Kommunikation
über UDP
Datenaustausch über
Industrial Ethernet mit
UDP- Protokoll (mittels
ladbarer FBs)
Benötigt keine S7-Verbindung, –
erfolgt programmiert über
ladbare FBs
–
–
X
(Simple Network
Management Protokoll)
Siehe auch
Verteilung und Verfügbarkeit von S7-Verbindungsressourcen (Seite 98)
Verbindungsressourcen beim Routing (Seite 100)
3.2.2
PG-Kommunikation
Eigenschaften
Mit der PG-Kommunikation tauschen Sie Daten zwischen Engineering Stationen (z. B. PG,
PC) und kommunikationsfähigen SIMATIC-Baugruppen aus. Der Dienst ist über MPI-,
PROFIBUS- und Industrial Ethernet-Subnetze möglich. Der Übergang zwischen Subnetzen
wird ebenfalls unterstützt.
Mit der PG-Kommunikation stellen wir Ihnen Funktionen zur Verfügung, die Sie zum Laden
von Programmen und Konfigurationsdaten, Durchführen von Tests und Auswerten von
Diagnoseinformationen benötigen. Diese Funktionen sind im Betriebssystem der
SIMATIC S7-Baugruppen integriert.
Eine CPU kann gleichzeitig mehrere Online-Verbindungen zu einem oder auch
verschiedenen PGs halten.
44
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
3.2.3
OP-Kommunikation
Eigenschaften
Mit der OP-Kommunikation tauschen Sie Daten zwischen Operator Stationen (z. B. OP, TP)
und kommunikationsfähigen SIMATIC-Baugruppen aus. Der Dienst ist über MPI-,
PROFIBUS- und Industrial Ethernet-Subnetze möglich.
Mit der OP-Kommunikation stellen wir Ihnen Funktionen zur Verfügung, die Sie zum
Bedienen und Beobachten benötigen. Diese Funktionen sind im Betriebssystem der
SIMATIC S7-Baugruppen integriert. Eine CPU kann gleichzeitig mehrere Verbindungen zu
einem oder auch verschiedenen OPs halten.
3.2.4
Welche Daten werden über die S7-Basiskommunikation ausgetauscht
Eigenschaften
Mit der S7-Basiskommunikation tauschen Sie Daten zwischen S7-CPUs und
kommunikationsfähigen SIMATIC-Baugruppen innerhalb einer S7-Station aus (quittierter
Datenaustausch). Der Datenaustausch erfolgt über nichtprojektierte S7-Verbindungen. Der
Dienst ist über das MPI-Subnetz oder in der Station zu Funktionsbaugruppen (FM) möglich.
Mit der S7-Basiskommunikation stellen wir Ihnen Funktionen zur Verfügung, die Sie zum
Datenaustausch benötigen. Diese Funktionen sind im Betriebssystem der CPUs integriert.
Der Anwender kann den Dienst über die Anwenderschnittstelle "Systemfunktion" (SFC)
nutzen.
Verweis
Weitere Informationen
● zu SFCs finden Sie in der Operationsliste.
Eine ausführliche Beschreibung in der Online-Hilfe zu STEP 7 oder im
Referenzhandbuch System- und Standardfunktionen.
● zur Kommunikation finden Sie im Handbuch Kommunikation mit SIMATIC.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
45
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
3.2.5
S7-Kommunikation
Eigenschaften
In der S7-Kommunikation kann die CPU prinzipiell Server oder Client sein: Es wird
unterschieden zwischen
● einseitig projektierten Verbindungen (nur für PUT/GET)
● zweiseitig projektierten Verbindungen (für USEND, URCV, BSEND, BRCV, PUT, GET)
Die verfügbare Funktionalität ist jedoch CPU-abhängig. Deshalb ist in bestimmten Fällen der
Einsatz eines CPs erforderlich.
Tabelle 3-3
Client und Server in der S7-Kommunikation bei einseitig/ zweiseitig projektieren
Verbindungen
CPU
Einsatz als Server in
einseitig projektieren
Verbindungen
Einsatz als Server in
zweiseitig projektierten
Verbindungen
Einsatz als Client
31xC >= V1.0.0
Generell möglich an
MPI-/DP-Schnittstelle ohne
Programmierung der
Anwenderschnittstelle
Nur mit CP und ladbaren
FBs möglich.
Nur mit CP und ladbaren
FBs möglich.
31x >= V2.0.0
Generell möglich an
MPI-/DP-Schnittstelle ohne
Programmierung der
Anwenderschnittstelle
Nur mit CP und ladbaren
FBs möglich.
Nur mit CP und ladbaren
FBs möglich.
31x >= V2.2.0
Generell möglich an
MPI-/DP-/PN-Schnittstelle
ohne Programmierung der
Anwenderschnittstelle
•
•
•
An PROFINETSchnittstelle mit
ladbaren FBs möglich
oder
mit CP und ladbaren •
FBs.
An PROFINETSchnittstelle mit
ladbaren FBs möglich
oder
mit CP und ladbaren
FBs.
Die Anwenderschnittstelle realisieren Sie über die Standardfunktionsbausteine (FBs) aus der
Standard-Library von STEP 7 unter communication blocks.
Verweis
Weitere Informationen zur Kommunikation finden Sie im Handbuch Kommunikation mit
SIMATIC.
46
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
3.2.6
Globale Datenkommunikation (nur MPI)
Eigenschaften
Mit der Globalen Datenkommunikation realisieren Sie den zyklischen Austausch von
Globaldaten über MPI-Subnetze (z. B. E, A, M) zwischen SIMATIC S7-CPUs (unquittierter
Datenaustausch). Die Daten werden von einer CPU gleichzeitig an alle CPUs im MPISubnetz gesendet. Die Funktion ist im Betriebssystem der CPUs integriert.
Untersetzungsfaktor
Der Untersetzungsfaktor gibt an, auf wie viele Zyklen die GD-Kommunikation aufgeteilt wird.
Den Untersetzungsfaktor können Sie bei der Projektierung der Globalen
Datenkommunikation in STEP 7 einstellen. Wenn Sie beispielsweise einen
Untersetzungsfaktor von 7 wählen, erfolgt die Globale Datenkommunikation nur alle
7 Zyklen. Dadurch wird die CPU entlastet.
Sende- und Empfangsbedingungen
Für die Kommunikation über GD-Kreise sollten Sie folgende Bedingungen einhalten:
● Für den Sender eines GD-Pakets muss gelten:
UntersetzungsfaktorSender x ZykluszeitSender ≥ 60 ms
● Für den Empfänger eines GD-Pakets muss gelten:
UntersetzungsfaktorEmpfänger x ZykluszeitEmpfänger
< UntersetzungsfaktorSender x ZykluszeitSender
Wenn Sie diese Bedingungen nicht einhalten, kann es zum Verlust eines GD-Pakets
kommen. Gründe dafür sind:
● die Leistungsfähigkeit der "kleinsten" CPU im GD-Kreis
● das Senden und Empfangen von Globaldaten erfolgt asynchron durch Sender und
Empfänger
Wenn Sie in STEP 7 einstellen: "Senden nach jedem CPU-Zyklus" und die CPU hat einen
kurzen CPU-Zyklus (< 60 ms), dann kann das Betriebssystem ein noch nicht gesendetes
GD-Paket der CPU überschreiben. Der Verlust von Globaldaten wird im Statusfeld eines
GD-Kreises angezeigt, wenn Sie dieses mit STEP 7 projektiert haben.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
47
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
GD-Ressourcen der CPUs
Tabelle 3-4
48
GD-Ressourcen der CPUs
Parameter
CPU 31xC, 312, 314
CPU 315-2 DP, 315-2
PN/DP, 317-2 DP, 317-2
PN/DP, 319-3 PN/DP
Anzahl GD-Kreise je CPU
max. 4
max. 8
Anzahl Sende-GD-Pakete je GD-Kreis
max. 1
max. 1
Anzahl Sende-GD-Pakete für alle GD-Kreise
max. 4
max. 8
Anzahl Empfangs-GD-Pakete je GD-Kreis
max. 1
max. 1
Anzahl Empfangs-GD-Pakete für alle GDKreise
max. 4
max. 8
Datenlänge je GD-Paket
max. 22 Byte
max. 22 Byte
Konsistenz
max. 22 Byte
max. 22 Byte
Min. Untersetzungsfaktor (default)
1 (8)
1 (8)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
3.2.7
Routing
Eigenschaften
Ab STEP 7 V5.1 + SP 4 können Sie mit dem PG/PC Ihre S7-Stationen über SubnetzGrenzen hinweg erreichen, um beispielsweise
● Anwenderprogramme zu laden,
● eine Hardware-Konfiguration zu laden oder
● um Test- und Diagnosefunktionen ausführen zu können.
Hinweis
Wenn Sie Ihre CPU als I-Slave einsetzen, ist die Funktion Routing nur bei aktiv
geschalteter DP-Schnittstelle möglich. Aktivieren Sie in STEP 7 in den Eigenschaften der
DP-Schnittstelle das Kontrollkästchen Test, Inbetriebnahme, Routing. Nähere
Informationen finden Sie im Handbuch Programmieren mit STEP 7 oder direkt in der
Online-Hilfe von STEP 7
Routing-Netzübergänge: MPI - DP
Der Übergang von einem Subnetz zu einem oder mehreren anderen Subnetzen liegt in der
SIMATIC-Station, die die Schnittstellen zu den betreffenden Subnetzen hat. In der untern
Darstellung ist die CPU 1 (DP-Master) Router zwischen Subnetz 1 und Subnetz 2.
6
&38'30DVWHU
3*
6
&38'36ODYH
6XEQHW]]%352),%86'3
6XEQHW]]%03,
In der nächsten Darstellung zeigen wir Ihnen den Zugriff von MPI über PROFIBUS nach
PROFINET. Die CPU 1 (z. B. 315-2 DP) ist Router zwischen Subnetz 1 und Subnetz 2;
die CPU 2 ist Router zwischen Subnetz 2 und Subnetz 3.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
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Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
Routing-Netzübergänge: MPI - DP - PROFINET
&38
]%'3
03,
'3
0DVWHU
&38
31'3
03,'3
6ODYHDNWLY
6XEQHW]352),%86
&38
31'3
31
31
6XEQHW]352),1(7
6XEQHW]03,
3*
50
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
Anzahl der Verbindungen für Routing
Für die Funktion Routing stehen Ihnen bei den CPUs mit DP-Schnittstelle eine
unterschiedliche Anzahl von Verbindungen zur Verfügung:
Tabelle 3-5
Anzahl Routing Verbindungen für DP-CPUs
CPU
Ab Firmware
Anzahl der Verbindungen für
Routing
31xC, CPU 31x
2.0.0
max. 4
317-2 DP
2.1.0
max. 8
31x-2 PN/DP
2.2.0
Schnittstelle X1 projektiert als:
• MPI: Max. 10
• DP-Master: max. 24
• DP-Slave (aktiv): max 14
Schnittstelle X2 projektiert als:
• PROFINET: max. 24
319-3 PN/DP
2.4.0
Schnittstelle X1 projektiert als:
• MPI: max. 10
• DP-Master: max. 24
• DP-Slave (aktiv): max 14
Schnittstelle X2 projektiert als:
• DP-Master: max. 24
• DP-Slave (aktiv): max 14
Schnittstelle X3 projektiert als:
• PROFINET: max. 48
Voraussetzungen
● Die Baugruppen der Station sind "routingfähig" (CPUs oder CPs).
● Die Netzkonfiguration geht nicht über Projektgrenzen.
● Die Baugruppen haben die Projektierungsinformation geladen, die das aktuelle "Wissen"
um die gesamte Netzkonfiguration des Projekts enthält.
Grund: Alle am Netzübergang beteiligten Baugruppen müssen Informationen darüber
erhalten, welche Subnetze über welche Wege erreicht werden können (= RoutingInformation).
● Das PG/PC, mit dem Sie eine Verbindung über einen Netzübergang herstellen wollen,
muss in der Netzprojektierung dem Netzwerk zugeordnet sein, an dem es auch
tatsächlich physikalisch angeschlossen ist.
● Die CPU muss entweder als Master konfiguriert sein oder
● Ist die CPU als Slave konfiguriert, so muss in STEP 7 in den Eigenschaften der
DP-Schnittstelle für DP-Slave die Funktionalität das Kontrollkästchen Test,
Inbetriebnahme, Routing aktiviert werden.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
51
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
Routing: Applikationsbeispiel TeleService
Das folgende Bild zeigt Ihnen als Applikationsbeispiel die Fernwartung einer S7-Station
durch ein PG. Die Verbindung kommt hierbei über Subnetz-Grenzen hinweg und eine
Modemverbindung zu Stande.
Der untere Teil des Bildes zeigt Ihnen, wie einfach dieses in STEP 7 projektiert werden
kann.
'36ODYH
]%[&'3
'30DVWHU
]%[&'3
5HDOHU$XIEDX
3*
7HOH6HUYLFH
$GDSWHU
0RGHP
6XEQHW]
]%352),%86'3
0RGHP
6XEQHW]
]%03,
3URMHNWLHUXQJLQ67(3
'30DVWHU
]%&38[&'3
'36ODYH
]%&38[&'3
3*
6XEQHW]
]%352),%86'3
6XEQHW]
]%03,
52
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
Verweis
Weitere Informationen
● zur Konfiguration mit STEP 7 finden Sie im Handbuch Hardware konfigurieren und
Verbindungen projektieren mit STEP 7.
● grundlegender Art finden Sie im Handbuch Kommunikation mit SIMATIC.
● zum TeleService-Adapter finden Sie im Internet
(http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/20983182).
● zu SFCs finden Sie in der Operationsliste.
Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in der Online-Hilfe zu STEP 7 oder im
Referenzhandbuch System- und Standardfunktionen.
● zur Kommunikation finden Sie im Handbuch Kommunikation mit SIMATIC.
3.2.8
Datensatz-Routing
Verfügbarkeit
Die CPU 319-3 PN/DP V2.7 unterstützt Datensatz-Routing.
Routing und Datensatz-Routing
Routing ist die Übertragung von Daten über Netzwerkgrenzen hinweg. Hierbei können Sie
Informationen von einem Sender über verschiedene Netzwerke hinweg zu einem Empfänger
verschicken.
Datensatz-Routing ist eine Erweiterung des "normalen Routing" und wird z. B. von SIMATIC
PDM genutzt, wenn das Programmiergerät nicht direkt am PROFIBUS-DP Subnetz
angeschlossen ist, an dem auch das Zielgerät hängt, sondern zum Beispiel an der
PROFINET-Schnittstelle der CPU. Die Daten, die beim Datensatz-Routing versendet
werden, beinhalten außer der Parametrierung für die beteiligten Feldgeräte (Slaves) auch
gerätespezifische Informationen, z. B. Sollwerte, Grenzwerte. Die Struktur der Ziel-Adresse
ist beim Datensatz-Routing abhängig vom Dateninhalt, d. h. vom Slave, für den die Daten
bestimmt sind.
Mit dem PG kann über Datensatz-Routing auch ein bereits auf dem Feldgerät existierender
Parameter-Satz gelesen, editiert und wieder an das Feldgerät geschickt werden, wenn das
PG einem anderen Subnetz als der Ziel-Slave zugeordnet ist.
Die Feldgeräte selbst müssen das Datensatz-Routing nicht unterstützen, da diese Geräte
die erhaltenen Informationen nicht weiterleiten.
Siehe auch
Weitere Informationen über SIMATIC PDM finden Sie im Handbuch The Process Device
Manager.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
53
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
3.2.9
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Eigenschaften
Mit der Punkt-zu-Punkt-Kopplung ermöglichen wir Ihnen den Datenaustausch über eine
serielle Schnittstelle. Die Punkt-zu-Punkt-Kopplung kann zwischen Automatisierungsgeräten,
Rechnern oder anderen kommunikationsfähigen Fremdsystemen eingesetzt werden. Dabei
ist auch eine Anpassung an die Prozedur des Kommunikationspartners möglich.
Verweis
Weitere Informationen
● zu SFCs finden Sie in der Operationsliste.
Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in der Online-Hilfe zu STEP 7 und im
Handbuch technologische Funktionen.
● zur Kommunikation finden Sie im Handbuch Kommunikation mit SIMATIC.
3.2.10
Datenkonsistenz
Eigenschaften
Ein Datenbereich ist konsistent, wenn er vom Betriebssystem als zusammengehöriger Block
gelesen/geschrieben werden kann. Die Daten, die zwischen Geräten zusammen übertragen
werden, sollen aus einem Verarbeitungszyklus stammen und somit zusammengehören, d. h.
konsistent sein. Wenn im Anwenderprogramm eine programmierte Kommunikationsfunktion
existiert, zum Beispiel X-SEND/X-RCV, welche auf gemeinsame Daten zugreift, so können
Sie den Zugriff auf diesen Datenbereich über den Parameter "BUSY“ selbst koordinieren.
bei PUT/GET-Funktionen
Bei S7-Kommunikationsfunktionen, z. B. PUT/GET bzw. Schreiben/Lesen über OPKommunikation, die keinen Baustein im Anwenderprogramm der CPU (als Server) erfordern,
muss bereits bei der Programmierung die Größe der Datenkonsistenz berücksichtigt werden.
Die PUT/GET-Funktionen der S7-Kommunikation, bzw. Lesen/Schreiben von Variablen über
die OP-Kommunikation werden im Zykluskontrollpunkt der CPU abgearbeitet. Um eine
definierte Prozessalarmreaktionszeit abzusichern, werden die Kommunikationsvariablen in
Blöcken bis maximal 64 Byte (CPU 317, CPU 319: 160 Byte) im Zykluskontrollpunkt des
Betriebssystems konsistent in/aus den/dem Anwenderspeicher kopiert. Für alle größeren
Datenbereiche wird keine Datenkonsistenz garantiert.
Hinweis
Ist eine definierte Datenkonsistenz gefordert, so dürfen die Kommunikationsvariablen im
Anwenderprogramm der CPU nicht größer als 64 Byte sein (bei der CPU 317, CPU 319: 160
Byte).
54
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
3.2.11
Kommunikation über PROFINET
Was ist PROFINET?
Im Rahmen von Totally Integrated Automation (TIA) ist PROFINET die konsequente
Fortführung von:
● PROFIBUS DP, dem etablierten Feldbus, und
● Industrial Ethernet, dem Kommunikationsbus für die Zellenebene.
Die Erfahrungen aus beiden Systemen wurden und werden in PROFINET integriert.
PROFINET als ethernet-basierter Automatisierungsstandard von PROFIBUS International
(ehemals PROFIBUS Nutzerorganisation e. V.) definiert damit ein Hersteller übergreifendes
Kommunikations-, Automatisierungs- und Engineering-Modell.
Ziele von PROFINET
Zielsetzung von PROFINET ist:
● Offener Ethernet Standard für die Automatisierung basierend auf Industrial Ethernet.
Industrial Ethernet und Standard Ethernet Komponenten können miteinander verwendet
werden, jedoch sind Industrial Ethernet Geräte robuster und daher besser für industrielle
Umgebung (Temperatur, Störsicherheit, usw.) geeignet.
● Nutzung von TCP/IP und IT-Standards
● Automatisierung mit Echtzeit-Ethernet
● Nahtlose Integration von Feldbus-Systemen
Umsetzung von PROFINET in der SIMATIC
Wir haben PROFINET wie folgt umgesetzt:
● Kommunikation zwischen Feldgeräten ist in der SIMATIC mit PROFINET IO umgesetzt.
● Kommunikation zwischen Steuerungen als Komponenten in verteilten Systemen
ist in der SIMATIC durch PROFINET CBA (Component Based Automation) umgesetzt.
● Installationstechnik und Netzkomponenten sind unter der Marke SIMATIC NET verfügbar.
● Für Fernwartung und Netzwerkdiagnose werden die bewährten IT-Standards aus der
Office-Welt verwendet (z. B. SNMP = Simple Network Management Protocol für
Netzwerkparametrierung und -diagnose).
Dokumentationen von PROFIBUS International im Internet
Im Internet (http://www.profinet.com) von PROFIBUS International (vormals PROFIBUS
Nutzer-Organisation, PNO) finden Sie zahlreiche Schriften zum Thema PROFINET.
Weitere Informationen finden Sie im Internet (http://www.siemens.com\profinet).
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
55
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
Was ist PROFINET IO?
Im Rahmen von PROFINET ist PROFINET IO ein Kommunikationskonzept für die
Realisierung modularer, dezentraler Applikationen.
Mit PROFINET IO erstellen Sie Automatisierungslösungen, wie sie Ihnen von PROFIBUS
her bekannt und vertraut sind.
Das bedeutet, dass Sie in STEP 7 die gleiche Applikationssicht haben – unabhängig davon,
ob Sie PROFINET-Devices oder PROFIBUS-Geräte projektieren.
Was ist PROFINET CBA (Component Based Automation)?
Im Rahmen von PROFINET ist PROFINET CBA ein Automatisierungskonzept für die
Realisierung von Applikationen mit dezentraler Intelligenz.
Mit PROFINET CBA erstellen Sie eine verteilte Automatisierungslösung auf Basis
vorgefertigter Komponenten und Teillösungen.
Component Based Automation sieht vor, dass vollständige technologische Module als
standardisierte Komponenten in großen Anlagen eingesetzt werden können.
Das Erstellen der Komponenten erfolgt ebenfalls in einem Engineering-Tool, das von
Gerätehersteller zu Gerätehersteller unterschiedlich sein kann. Komponenten aus SIMATICGeräten werden beispielsweise mit STEP 7 erzeugt.
56
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
Abgrenzung von PROFINET IO und PROFINET CBA
PROFINET IO und CBA sind zwei verschiedene Sichtweisen auf Automatisierungsgeräte am
Industrial Ethernet.
352),1(7
.RPSRQHQWHQVLFKW
352),1(7&%$
,2'DWHQVLFKW
352),1(7,2
9HUWHLOWH,QWHOOLJHQ]
'H]HQWUDOH3HULSKHULH
$QODJHQZHLWHV(QJLQHHULQJ
*HZRKQWH,26LFKWLQ67(3
3&'
352),1(7&RPSRQHQW'HVFULSWLRQ
*6'
*HQHULF6WDWLRQ'HVFULSWLRQ
(LQ.DEHO,76WDQGDUGV6WDQGDUGDSSOLNDWLRQHQ
3URWRNROOH&RQWUROOHU
Bild 3-1
Abgrenzung von PROFINET IO und Component Based Automation
Component Based Automation gliedert die komplette Anlage in verschiedene Funktionen
auf. Diese Funktionen werden projektiert und programmiert.
PROFINET IO liefert Ihnen ein Bild der Anlage, das der PROFIBUS-Sichtweise sehr ähnlich
ist. Sie projektieren und programmieren weiterhin die einzelnen Automatisierungsgeräte.
Verweis
Weiterführende Informationen
● zu PROFINET IO und PROFINET CBA finden Sie in der Systembeschreibung
PROFINET.
Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen PROFIBUS DP und PROFINET IO finden
Sie im Programmierhandbuch Von PROFIBUS DP nach PROFINET IO.
● Ausführliche Informationen zu PROFINET CBA finden Sie in der Dokumentation zu
SIMATIC iMap und Component Based Automation.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
57
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
3.2.11.1
PROFINET IO-System
Funktionen von PROFINET IO
Mit der nachfolgenden Grafik zeigen wir Ihnen die Funktionen von PROFINET IO:
&RPSDQ\1HWZRUN
,QGXVWULDO(WKHUQHW
,2'HYLFH (76
,0
&38
6ZLWFK
,2
&RQWUROOHU
6ZLWFK
3
31
5RXWHU
3
3
3&
3
3&
3&
3 3
4
3
3
2
'30DVWHU
3*
3*3&
&38
31'3
,2
&RQWUROOHU
,2'HYLFH (76
3&
3
3
31
3&
3&
31
3
3
3 3
3&
31
3 3
,2'HYLFH (76
1
31
3 3
5
,2'HYLFH (76
31
3 3
6
'30DVWHU
,(
,(3%/LQN
31,2
3%
(7
'36ODYH
7
(7
'36ODYH
8
352),%86
In der Grafik sehen Sie
Die Verbindung von FirmenNetz und Feldebene
Die Verbindung von
Automatisierungssystem und
Feldebene untereinander
Der IO-Controller der CPU IM
154-8 CPU ② steuert direkt
Geräte am Industrial Ethernet
und am PROFIBUS
Die CPU 319-3 PN/DP ①
kann sowohl IO-Controller als
auch DP-Master sein
58
Beispiele für die Verbindungswege
Sie können über PCs in Ihrem Firmennetz auf Geräte der Feldebene zugreifen
Beispiel:
• PC - Switch 1 - Router - Switch 2 - CPU 319-3 PN/DP ①.
Sie können natürlich auch über ein PG in der Feldebene auf einen der anderen Bereiche
im Industrial Ethernet zugreifen.
Beispiel:
• PG - integrierter Switch IM 154-8 CPU ② - Switch 2 - integrierter Switch IO-Device
ET 200 S ⑤ - auf IO-Device: ET 200S ⑥.
An dieser Stelle sehen Sie IO-Feature zwischen IO-Controller und IO-Device(s) im
Industrial Ethernet:
• Die IM 154-8 CPU ② ist der IO-Controller für die beiden IO-Devices ET 200S ③ und
ET 200 S ④
• Die IM 154-8 CPU ② ist über das IE/PB Link auch der IO-Controller für die
ET 200 (DP-Slave) ⑦.
Hier sehen Sie, dass eine CPU sowohl IO-Controller für ein IO-Device sein kann, als auch
DP-Master für einen DP-Slave:
• Die CPU 319-3 PN/DP ① ist der IO-Controller für die beiden IO-Devices
ET 200S ⑤ und ET 200 S ⑥
• Die CPU 319-3 PN/DP ① ist der DP-Master für einen DP-Slave ⑧. Der
DP-Slave ⑧ ist hierbei der CPU ① lokal zugeordnet und ist am Industrial Ethernet
nicht sichtbar.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
Weiterführende Informationen
Weiterführende Informationen zum Thema PROFINET finden Sie in folgender
Dokumentation:
● In der Systembeschreibung PROFINET.
● Im Programmierhandbuch Von PROFIBUS DP nach PROFINET IO.
In diesem Handbuch sind auch die neuen PROFINET-Bausteine und
Systemzustandslisten übersichtlich aufgeführt.
3.2.11.2
Bausteine bei PROFINET IO
Inhalt des Kapitels
In diesem Kapitel erfahren Sie:
● Welche Bausteine sind für PROFINET vorgesehen,
● Welche Bausteine sind für PROFIBUS DP vorgesehen
● Welche Bausteine sind sowohl für PROFINET IO als auch für PROFIBUS DP
vorgesehen.
Kompatibilität der neuen Bausteine
Für PROFINET IO wurden Bausteine neu implementiert, da mit PROFINET unter anderem
größere Mengengerüste möglich sind. Die neuen Bausteine nutzen Sie auch mit
PROFIBUS.
Vergleich der System- und Standardfunktionen von PROFINET IO und PROFIBUS DP
Für CPUs mit integrierter PROFINET-Schnittstelle gibt Ihnen die folgende Tabelle einen
Überblick über:
● System- und Standardfunktionen für SIMATIC, die Sie beim Übergang von
PROFIBUS DP nach PROFINET IO durch neuere ersetzen müssen.
● Neue System- und Standardfunktionen
Tabelle 3-6
Neue/zu ersetzende System- und Standardfunktionen
Bausteine
PROFINET IO
PROFIBUS DP
SFC 12 (Deaktivieren und
Aktivieren von DP-Slaves / IODevices)
Ja
Ja
SFC 13 (Diagnosedaten eines
DP-Slaves lesen)
Nein
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
CPU S7-300: ab FW V2.4
Ja
Ersatz:
• Ereignisbezogen: SFB 54
• Zustandsbezogen: SFB 52
59
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
Bausteine
SFC 58/59 (Datensatz in
Peripherie schreiben/lesen)
PROFINET IO
Nein
Ersatz: SFB 53 / 52
SFB 52/53 (Datensatz lesen/
schreiben)
SFB 54 (Alarm auswerten)
SFC 102 (Vordefinierte
Parameter lesen- nur bei CPU
S7-300)
SFB 81 (Vordefinierte
Parameter lesen)
SFC 5 (Die Anfangsadresse
einer Baugruppe ermitteln)
SFC 70 (Die Anfangsadresse
einer Baugruppe ermitteln)
SFC 49 (Den zu einer logischen
Adresse gehörenden Steckplatz
ermitteln)
SFC 71 (Den zu einer logischen
Adresse gehörenden Steckplatz
ermitteln)
Ja
PROFIBUS DP
Ja
bereits unter DPV1 durch
SFB 53 / 52 ersetzt
Ja
Ja
Nein
Ersatz: SFB 81
Ja
Ja für S7-300
Ja
Ja
Nein (Ersatz: SFC 70)
Ja
Ja
Ja
Nein
Ersatz: SFC 71
Ja
Ja
Ja
Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über System- und Standardfunktionen für
SIMATIC, deren Funktion Sie beim Übergang von PROFIBUS DP nach PROFINET IO durch
andere Funktionen nachbilden müssen.
Tabelle 3-7
System- und Standardfunktionen bei PROFIBUS DP, nachbildbar in PROFINET IO
Bausteine
PROFINET IO
PROFIBUS DP
SFC 55 (Dynamische
Parameter schreiben)
Nein
über SFB 53 nachbilden
Ja
SFC 56 (Vordefinierte
Parameter schreiben)
Nein
über SFB 81 und SFB 53
nachbilden
Ja
SFC 57 (Baugruppe
parametrieren)
Nein
über SFB 81 und SFB 53
nachbilden
Ja
Folgende System- und Standardfunktionen für SIMATIC können Sie bei PROFINET IO nicht
verwenden:
● SFC 7 (Prozessalarm beim DP-Master auslösen)
● SFC 11 (Gruppen von DP-Slaves synchronisieren)
● SFC 72 (Daten aus einem Kommunikationspartner innerhalb der eigenen S7-Station
lesen)
● SFC 73 (Daten in einem Kommunikationspartner innerhalb der eigenen S7-Station
schreiben)
● SFC 74 (Eine bestehende Verbindung zu einem Kommunikationspartner innerhalb der
eigenen S7-Station abbrechen)
● SFC 103 (Ermitteln der Bustopologie in einem DP-Mastersystem)
60
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
Vergleich der Organisationsbausteine von PROFINET IO und PROFIBUS DP
Für PROFINET IO ergeben sich im Vergleich zu PROFIBUS DP bei den OBs 83 und 86
Änderungen, die Sie aus der folgenden Tabelle entnehmen können.
Tabelle 3-8
OBs bei PROFINET IO und PROFIBUS DP
Bausteine
PROFINET IO
PROFIBUS DP
OB 83 (Ziehen- und Stecken
von Baugruppen/Modulen im
laufenden Betrieb)
Auch bei S7-300 möglich, neue
Fehlerinformationen
Bei S7-300 nicht möglich
Ziehen- und Stecken von
Baugruppen/Modulen im
laufenden Betrieb wird bei über
GSD-Datei eingebundenen
Slaves über Diagnosealarm und
damit über OB 82 gemeldet.
Bei S7-Slaves wird im Falle
eines Ziehen/Stecken-Alarms
ein Stationsausfall gemeldet
und der OB 86 aufgerufen.
OB 86 (BaugruppenTrägerausfall)
Neue Fehlerinformationen
Unverändert
Detailinformationen
Detaillierte Beschreibungen zu den einzelnen Bausteinen finden Sie im Referenzhandbuch
Systemsoftware S7-300/400 System- und Standardfunktionen.
3.2.11.3
Offene Kommunikation über Industrial Ethernet
Voraussetzung
● STEP 7 ab V5.4 + SP4
Funktionalität
Die CPUs mit integrierter PROFINET-Schnittstelle ab der Firmware V2.3.0 bzw. V2.4.0
unterstützen die Funktionalität Offene Kommunikation über Industrial Ethernet (kurz: offene
IE-Kommunikation)
Für die offene IE-Kommunikation stehen folgende Dienste zur Verfügung:
● Verbindungsorientierte Protokolle
– TCP gemäß RFC 793, Verbindungstyp B#16#01, ab der Firmware V2.3.0
– TCP gemäß RFC 793, Verbindungstyp B#16#11, ab der Firmware V2.4.0
– ISO on TCP gemäß RFC 1006, ab der Firmware V2.4.0
● Verbindungslose Protokolle
– UDP gemäß RFC 768, ab der Firmware V2.4.0
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
61
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
Eigenschaften der Kommunikationsprotokolle
Man unterscheidet in der Datenkommunikation zwischen folgenden Protokollarten:
● Verbindungsorientierte Protokolle:
Diese bauen vor der Datenübertragung eine (logische) Verbindung zum
Kommunikationspartner auf und bauen diese nach Abschluss der Datenübertragung ggf.
wieder ab. Verbindungsorientierte Protokolle werden eingesetzt, wenn es bei der
Datenübertragung insbesondere auf Sicherheit ankommt. Über eine physikalische
Leitung können in der Regel mehrere logische Verbindungen bestehen.
Bei den FBs zur Offenen Kommunikation über Industrial Ethernet werden die folgenden
verbindungsorientierten Protokolle unterstützt:
– TCP gemäß RFC 793 (Verbindungstypen B#16#01 und B#16#11)
– ISO on TCP gemäß RFC 1006 (Verbindungstyp B#16#12)
● Verbindungslose Protokolle:
Diese arbeiten ohne Verbindung. Der Verbindungsauf- und der Verbindungsabbau zum
remoten Partner entfallen also. Verbindungslose Protokolle übertragen die Daten
unquittiert und damit ungesichert zum remoten Partner.
Bei den FBs zur Offenen Kommunikation über Industrial Ethernet wird das folgende
verbindungslose Protokoll unterstützt:
– UDP gemäß RFC 768 (Verbindungstyp B#16#13)
Wie können Sie die offene IE-Kommunikation nutzen?
Um mit anderen Kommunikationspartnern per Anwenderprogramm Daten austauschen zu
können, stellt Ihnen STEP 7 in der Bibliothek "Standard Library" unter "Communication
Blocks" die folgenden FBs und UDTs zur Verfügung:
● Verbindungsorientierte Protokolle: TCP, ISO-on-TCP
– FB 63 "TSEND" zum Senden von Daten
– FB 64 "TRCV" zum Empfangen von Daten
– FB 65 "TCON" zum Verbindungsaufbau
– FB 66 "TDISCON" zum Verbindungsabbau
– UDT 65 "TCON_PAR" mit der Datenstruktur zur Verbindungsparametrierung
● Verbindungsloses Protokoll: UDP
– FB 67 "TUSEND" zum Senden von Daten
– FB 68 "TURCV" zum Empfangen von Daten
– FB 65 "TCON" zur Einrichtung des lokalen Kommunikationszugangspunkts
– FB 66 "TDISCON" zum Auflösen des lokalen Kommunikationszugangspunkts
– UDT 65 "TCON_PAR" mit der Datenstruktur zur Parametrierung des lokalen
Kommunikationszugangspunkts
– UDT 66 "TCON_ADR" mit der Datenstruktur der Adressierungsparameter des
remoten Partners
62
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
Datenbausteine für die Parametrierung
● Datenbausteine für die Parametrierung der Kommunikationsverbindungen bei TCP und
ISO on TCP
Um die Kommunikationsverbindungen bei TCP und ISO on TCP parametrieren zu
können, müssen Sie einen DB anlegen, der die Datenstruktur aus dem UDT 65
"TCON_PAR" enthält. Diese Datenstruktur enthält die notwendigen Parameter, die Sie
zum Aufbau der Verbindung benötigen. Für jede Verbindung benötigen Sie solch eine
Datenstruktur, die Sie auch in einem globalen Datenbereich zusammenfassen können.
Der Parameter CONNECT des FB 65 "TCON" enthält einen Verweis auf die Adresse der
zugehörigen Verbindungsbeschreibung (z. B. P#DB100.DBX0.0 Byte 64).
● Datenbausteine für die Parametrierung des lokalen Kommunikationszugangspunkts bei
UDP
Um den lokalen Kommunikationszugangspunkt zu parametrieren, legen Sie einen DB an,
der die Datenstruktur aus dem UDT 65 "TCON_PAR" enthält. Diese Datenstruktur enthält
die notwendigen Parameter, die Sie zum Einrichten der Verbindung zwischen
Anwenderprogramm und der Kommunikationsschicht des Betriebssystems benötigen.
Der Parameter CONNECT des FB 65 "TCON" enthält einen Verweis auf die Adresse der
zugehörigen Verbindungsbeschreibung (z. B. P#DB100.DBX0.0 Byte 64).
Hinweis
Aufbau der Verbindungsbeschreibung (UDT 65)
In der UDT 65 "TCON_PAR" muss in dem Parameter "local_device_id" die Schnittstelle
eingetragen werden, über die kommuniziert werden soll (z. B. B#16#03: Kommunikation
über die integrierte IE-Schnittstelle bei der CPU 319-3 PN/DP).
Aufbau einer Kommunikations-Verbindung
● Verwendung bei TCP und ISO on TCP
Beide Kommunikationspartner rufen den FB 65 "TCON" zum Aufbau der
Kommunikationsverbindung auf. In der Parametrierung hinterlegen Sie, welcher der
aktive und welcher der passive Kommunikationsendpunkt ist. Die Anzahl der möglichen
Verbindungen entnehmen Sie den Technischen Daten Ihrer CPU.
Nach dem Aufbau der Verbindung wird diese automatisch von der CPU überwacht und
gehalten.
Bei Verbindungsabbruch durch z. B. Leitungsunterbrechung oder durch den remoten
Kommunikationspartner versucht der aktive Partner die Verbindung wieder aufzubauen.
Sie müssen den FB 65 "TCON" nicht erneut aufrufen.
Mit dem Aufruf des FB 66 "TDISCON" oder im Betriebszustand STOP der CPU wird eine
bestehende Verbindung abgebaut. Zum erneuten Aufbau der Verbindung müssen Sie
den FB 65 "TCON" nochmals aufrufen.
● Verwendung bei UDP
Beide Kommunikationspartner rufen den FB 65 "TCON" auf, um ihren lokalen
Kommunikationszugangspunkt einzurichten. Dabei wird eine Verbindung zwischen
Anwenderprogramm und der Kommunikationsschicht des Betriebssystems eingerichtet.
Es erfolgt kein Verbindungsaufbau zum remoten Partner.
Der lokale Zugangspunkt wird zum Senden und Empfangen von UDP-Telegrammen
verwendet.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
63
Kommunikation
3.2 Kommunikationsdienste
Abbau einer Kommunikations-Verbindung
● Verwendung bei TCP und ISO on TCP
Der FB 66 "TDISCON" baut eine Kommunikationsverbindung der CPU zu einem
Kommunikationspartner ab.
● Verwendung bei UDP
Der FB 66 "TDISCON" löst den lokalen Kommunikationszugangspunkt auf, d. h. die
Verbindung zwischen Anwenderprogramm und Kommunikationsschicht des
Betriebssystems wird abgebaut.
Möglichkeiten zum Abbau der Kommunikations-Verbindung
Folgende Ereignisse stehen zum Abbau der Kommunikations-Verbindungen zur Verfügung:
● Sie programmieren den Abbruch der Kommunikations-Verbindung mit dem FB 66
"TDISCON".
● Die CPU geht vom Zustand RUN nach STOP.
● Bei Netz Aus/Netz Ein
Verweis
Detaillierte Informationen zu den beschriebenen Bausteinen finden Sie in der Online-Hilfe
von STEP 7.
3.2.11.4
Kommunikationsdienst SNMP
Verfügbarkeit
Der Kommunikationsdienst SNMP V1, MIB-II ist für CPUs mit integrierter PROFINETSchnittstelle ab Firmware 2.2 verfügbar.
Eigenschaften
SNMP (Simple Network Management Protocol) ist ein Standard-Protokoll für TCP/IPNetzwerke.
Verweis
Mehr Informationen zum Kommunikationsdienst SNMP und zur Diagnose mit SNMP
erhalten Sie in der Systembeschreibung PROFINET und Betriebsanleitung S7-300 CPU
31xC und CPU 31x, Aufbauen.
64
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
3.3
Webserver
Einführung
Der Webserver gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre CPU über das Internet oder das firmeninterne
Intranet zu beobachten. Auswertungen und Diagnose sind somit über große Entfernungen
möglich.
Meldungen und Statusinformationen werden auf HTML-Seiten angezeigt.
Webbrowser
Für den Zugriff auf die HTML-Seiten der CPU benötigen Sie einen Webbrowser.
Folgende Webbrowser sind für die Kommunikation mit der CPU geeignet:
● Internet Explorer (ab Version 6.0)
● Mozilla Firefox (ab der Version 1.5)
● Opera (ab der Version 9.0)
● Netscape Navigator (ab Version 8.1)
Informationen über den Webserver auslesen
Über den Webserver können Sie folgende Informationen aus der CPU auslesen:
● Startseite mit allgemeinen CPU-Informationen
● Identifikationsinformationen
● Inhalt des Diagnosepuffers
● Meldungen (ohne Quittiermöglichkeit)
● Informationen zum PROFINET
● Variablenstatus
● Variablentabellen
Bei der CPU 319 PN/DP V2.7 darüberhinaus:
● Baugruppenzustand
● Topologie
Die HTML-Seiten mit den entsprechenden Erklärungen sind auf den folgenden Seiten
ausführlicher beschrieben.
Web-Zugriff auf die CPU über PG/PC
Um auf den Webserver zuzugreifen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Verbinden Sie den Client (PG, PC) über die PROFINET-Schnittstelle mit der CPU.
2. Öffnen Sie den Webbrowser.
Tragen Sie im Feld "Adresse" des Webbrowsers die IP-Adresse der CPU ein in der Form
http://a.b.c.d (beispielhafte Eingabe: http://192.168.3.141).
Die Startseite der CPU wird geöffnet. Von der Startseite aus können Sie zu den weiteren
Informationen navigieren.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
65
Kommunikation
3.3 Webserver
Web-Zugriff auf die CPU über HMI-Geräte und PDA
Der Webserver unterstützt auch den Terminal-Service von Windows, so dass neben dem
Einsatz von PG und PC auch Thin-Client-Lösungen mit mobilen Geräten (z.B. PDA, MOBIC
T8) und robusten Vorort-Stationen (z. B. SIMATIC MP370 mit der Option ThinClient/MP)
unter Windows CE realisierbar sind.
Um auf den Webserver zuzugreifen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Verbinden Sie den Client (HMI-Gerät, PDA) über die PROFINET-Schnittstelle mit der
CPU.
2. Öffnen Sie den Webbrowser.
Tragen Sie im Feld "Adresse" des Webbrowsers die IP-Adresse der CPU ein in der Form
http://a.b.c.d/basic (beispielhafte Eingabe: http://192.168.3.141/basic).
Die Startseite der CPU wird geöffnet. Von der Startseite aus können Sie zu den weiteren
Informationen navigieren.
Für HMI-Geräte mit dem Betriebssystem Windows CE, kleiner V 5.x, werden die
Informationen der CPU in einem speziell für Windows CE entwickelten Browser verarbeitet.
In diesem Browser werden die Informationen in vereinfachter Form dargestellt. Die
folgenden Abbildungen zeigen jeweils die ausführliche Form.
Hinweis
Webserver ohne SIMATIC Micro Memory Card
Sie können den Webserver auch ohne gesteckte SIMATIC Micro Memory Card nutzen.
Bedingung für den Betrieb ist, dass Sie der CPU eine IP-Adresse zugewiesen haben.
• Der Inhalt des Diagnosepuffers wird in hexadezimalem Code angezeigt.
• Startseite, Identifikations- und PROFINET-Informationen und Variablenstatus werden als
Klartext angezeigt.
• Der Inhalt der Topologie-Information zeigt nur die rot umrandete CPU, da keine
Projektierung über die SIMATIC Micro Memory Card vorliegt.
• Die Anzeigen der Meldungen und des Baugruppenzustandes bleiben leer.
Sicherheit
Der Webserver allein bietet keine Sicherheitsfunktionen. Sichern Sie Ihre webfähigen CPUs
durch eine Firewall vor unberechtigten Zugriffen.
66
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
3.3.1
Spracheinstellungen
Einführung
Der Webserver liefert Meldungen und Diagnoseinformation in den folgenden Sprachen:
● Deutsch (Deutschland)
● Englisch (USA)
● Französisch (Frankreich)
● Italienisch (Italien)
● Spanisch (Traditionelle Sortierung)
● Chinesisch (vereinfacht)
● Japanisch
Die beiden asiatischen Sprachen sind wie folgt kombinierbar:
● Chinesisch mit Englisch
● Japanisch mit Englisch
Voraussetzungen für die Verfügbarkeit der asiatischen Sprachen
Für die asiatischen Sprachen Chinesisch und Japanisch müssen folgende Voraussetzungen
erfüllt sein:
● Auf dem Anzeigegerät (z. B. PC) ist Windows XP mit dem entsprechenden SprachenPaket installiert.
● Auf dem PG für die Projektierung der CPU ist STEP 7 für asiatische Sprachen
(V5.4 + SP 4) installiert.
Voraussetzung für die Anzeige von Texten in verschiedenen Sprachen
Damit der Webserver die verschiedenen Sprachen korrekt anzeigt, müssen Sie in STEP 7
zwei Spracheinstellungen vornehmen:
● Landessprache für Anzeigegeräte im SIMATIC Manager einstellen
● Landessprache für Web im Eigenschaftsdialog der CPU einstellen. Weitere Information
finden Sie im Kapitel "Einstellungen in HW Konfig, Register "Web". Einstellungen in HW
Konfig, Register "Web" (Seite 69)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
67
Kommunikation
3.3 Webserver
Landessprache für Anzeigegeräte im SIMATIC Manager einstellen
Wählen Sie die Sprachen für Anzeigegeräte im SIMATIC Manager aus:
Extras > Sprache für Anzeigegeräte
Bild 3-2
68
Beispiel für Sprachauswahl für Anzeigegeräte
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
3.3.2
Einstellungen in HW Konfig, Register "Web"
Voraussetzungen
Sie haben in HW Konfig den Eigenschaftsdialog der CPU geöffnet.
Um die volle Funktionalität des Webserver zu nutzen, nehmen Sie folgende Einstellungen im
Register "Web" vor:
● Webserver aktivieren
● Landessprache für Web einstellen
● Automatische Aktualisierung aktivieren
● Anzeigeklassen der Meldungen auswählen
① Webserver aktivieren
In der Grundeinstellung in HW-Konfig ist der Webserver deaktiviert. Sie aktivieren den
Webserver in HW Konfig.
Im Eigenschaftsdialog der CPU:
● Aktivieren Sie das Optionskästchen "Webserver auf dieser Baugruppe aktivieren"
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
69
Kommunikation
3.3 Webserver
② Landessprache für Web einstellen
Wählen Sie von den installierten Sprachen für Anzeigegeräte maximal zwei Sprachen für
das Web aus.
Im Eigenschaftsdialog der CPU:
● Aktivieren Sie das Optionskästchen "Webserver auf dieser Baugruppe aktivieren"
● Wählen Sie bis zu zwei Sprachen für das Web aus.
Hinweis
Wenn Sie den Webserver aktivieren und keine Sprache auswählen, werden Meldungen
und Diagnoseinformationen in hexadezimalem Code angezeigt.
③ Automatische Aktualisierung aktivieren
Folgende Webseiten können automatisch aktualisiert werden:
● Startseite
● Baugruppenzustand
● Informationen zum PROFINET
● Variablenstatus
● Variablentabelle
Im Eigenschaftsdialog der CPU:
● Aktivieren Sie das Optionskästchen "Webserver auf dieser Baugruppe aktivieren"
● Aktivieren Sie unter "Automatische Aktualisierung das Optionskästchen "Aktivieren"
● Geben Sie das Aktualisierungsintervall an
Hinweis
Aktualisierungszeit
Das in HW Konfig eingestellte Aktivierungsintervall ist die kürzeste Aktualisierungszeit.
Größere Datenmengen oder mehrere HTTP-Verbindungen erhöhen die
Aktualisierungszeit.
70
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
④ Anzeigeklassen der Meldungen
In der Grundeinstellung in HW Konfig sind alle Anzeigeklassen der Meldungen aktiviert. Die
Meldungen zu den ausgewählten Anzeigeklassen werden später auf der Webseite
"Meldungen" angezeigt. Die Meldungen zu den nicht ausgewählten Anzeigeklassen erhalten
Sie nicht als Klartext sondern als hexadezimalen Code.
So projektieren Sie die Meldeklassen:
● für "Systemfehler melden" in HW Konfig unter Extras > Systemfehler melden
● für bausteinbezogene Meldungen in STEP 7
Informationen zur Projektierung von Meldetexten und -klassen finden Sie in STEP 7.
Hinweis
Speicherbedarf der Web-SDBs verringern
Sie können den Speicherbedarf der Web-SDBs verringern, indem Sie nur die
Anzeigeklassen der Meldungen auswählen, die im Web-SDB abgefüllt werden sollen.
3.3.3
Aktualisierung
Aktualität von Bildschirminhalt
In der Grundeinstellung in HW Konfig ist die automatische Aktualisierung deaktiviert.
Das heisst, die Bildschirmanzeige des Webservers liefert statische Informationen.
Sie aktualisieren die Webseiten manuell jeweils über das Symbol
Funktionstaste <F5>.
oder die
Aktualität von Ausdrucken
Es ist möglich, das die gedruckten Informationen aktueller sind, als die Anzeige auf Ihrem
Bildschirm.
Eine Druckvorschau der Webseite erhalten Sie über das Symbol
.
Filtereinstellungen haben keinen Einfluss auf den Ausdruck. Der Ausdruck der Webseiten
"Meldungen" und "Baugruppenzustand" zeigt immer den kompletten Inhalt der Seiten an.
Automatische Aktualisierung für eine einzelne Webseiten deaktivieren
Um die automatische Aktualisierung für eine Webseite kurzfristig zu deaktivieren, wählen Sie
.
das Symbol
oder die Funktionstaste <F5> schalten Sie die automatische
Über das Symbol
Aktualisierung wieder ein.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
71
Kommunikation
3.3 Webserver
3.3.4
Webseiten
3.3.4.1
Startseite mit allgemeinen CPU-Informationen
Verbindung zum Webserver herstellen
Sie stellen eine Verbindung mit dem Webserver her, indem Sie die IP-Adresse der
projektierten CPU in die Adressleiste des Webbrowsers eingeben, z. B. http:
//192.168.1.158.
Die Verbindung wird hergestellt und die Seite "Intro" geöffnet.
Intro
Beim ersten Start ruft der Webserver folgende Seite auf:
Bild 3-3
Intro
Um auf die Seiten des Webservers zu gelangen, klicken Sie auf den Link ENTER.
72
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
Hinweis
Intro überspringen
Aktivieren Sie das Optionskästchen "Skip Intro ", um direkt auf die Startseite des
Webservers zu gelangen. Um das Intro beim Start des Webservers wieder anzuzeigen,
klicken Sie auf den Link "Intro" auf der Startseite.
Startseite
Die Startseite bietet Ihnen Informationen, wie sie im folgenden Bild dargestellt sind.
Bild 3-4
Allgemeine Informationen
Das Abbild der CPU mit LEDs gibt ihren aktuellen Status zum Zeitpunkt der Datenabfrage
wieder.
① "Allgemein"
"Allgemein" enthält Informationen zur CPU, mit deren Webserver Sie aktuell verbunden sind.
② "Status"
"Status" enthält Informationen zur CPU zum Zeitpunkt der Abfrage.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
73
Kommunikation
3.3 Webserver
3.3.4.2
Identifikation
Kenndaten
Kenndaten der CPU finden Sie auf der Webseite Identifikation.
Bild 3-5
Identifikation
① "Identifikation"
Anlagen- und Ortskennzeichen sowie die Seriennummer finden Sie im Info-Feld
"Identifikation". Anlagen und Ortskennzeichen können Sie in HW Konfig im
Eigenschaftsdialog der CPU, Register "Allgemein" projektieren.
② "Bestellnummer"
Für die Hard- und Firmware (falls vorhanden) finden Sie im Info-Feld "Bestellnummer"
jeweils eine Bestellnummer.
③ "Version"
Die Versionen für Hardware, Firmware und den Bootloader finden Sie im Info-Feld "Version".
74
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
3.3.4.3
Diagnosepuffer
Diagnosepuffer
Der Inhalt des Diagnosepuffers wird vom Browser auf der Webseite "Diagnosepuffer"
angezeigt.
Bild 3-6
Diagnosepuffer
Voraussetzung
Sie haben den Webserver aktiviert, die Spracheinstellung vorgenommen und das Projekt mit
STEP 7 übersetzt und geladen.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
75
Kommunikation
3.3 Webserver
① "Diagnosepuffer Einträge 1-100"
Der Diagnosepuffer kann bis zu 500 Meldungen aufnehmen. Wählen Sie in der Auswahlliste
ein Intervall der Einträge aus. Ein Intervall umfasst jeweils 100 Einträge.
Beachten Sie, dass im RUN aus Performancegründen stets die letzten 10 Puffereinträge
angezeigt werden.
② "Ereignis"
Das Info-Feld "Ereignis" enthält die Diagnoseereignisse mit Datum und Uhrzeit.
③ "Details"
In diesem Feld werden detaillierte Informationen zum angewählten Ereignis aufgeführt.
Wählen Sie dazu im Info-Feld ② "Ereignis" das entsprechende Ereignis aus.
Projektierung
Für die Projektierung sind folgende Schritte erforderlich:
1. Rufen Sie im Kontextmenü der betreffenden CPU das Dialogfeld "Objekteigenschaften"
auf.
2. Wählen Sie das Register "Web" aus und aktivieren Sie das Optionskästchen "Webserver
auf dieser Baugruppe aktivieren".
3. Wählen Sie maximal zwei Sprachen aus, die Sie zur Anzeige von Klartextmeldungen
nutzen wollen.
4. Speichern und übersetzen Sie das Projekt und laden Sie die Projektierung in die CPU.
Besonderheit bei der Umschaltung von Sprachen
In der oberen rechten Ecke können Sie die Sprache umschalten, z. B. von Deutsch nach
Englisch. Wenn Sie eine Sprache auswählen, die von Ihnen nicht projektiert wurde, dann
erhalten Sie die Informationen nicht als Klartext sondern als hexadezimalen Code.
76
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
3.3.4.4
Baugruppenzustand
Voraussetzung
● Sie haben in HW Konfig folgende Einstellungen vorgenommen:
– Webserver aktiviert,
– die Spracheinstellung vorgenommen,
– "Systemfehler melden" generiert und aktiviert.
● Sie haben das Projekt mit STEP 7 HW Konfig übersetzt, den SDB-Container und das
Anwenderprogramm geladen (insbesondere die von "Systemfehler melden" generierten
Anwenderprogrammbausteine).
● Die CPU befindet sich im RUN.
Hinweis
"Systemfehler melden"
• Dauer der Anzeige: Je nach Anlagenausbau benötigt die Anzeige "Systemfehler
melden" einige Zeit, um die Anlaufauswertung des Zustands aller projektierten
Peripheriebaugruppen und Peripheriesysteme zu erstellen. In dieser Zeit erfolgt auf
der Webseite "Baugruppenzustand" keine konkrete Anzeige des Status. Es wird in der
Spalte "Fehler" ein "?" angezeigt.
• Zeitverhalten: "Systemfehler melden" muss zyklisch mindestens alle 100 ms
aufgerufen werden.
Der Aufruf kann entweder im OB 1, oder falls die Zykluszeit mehr als 100 ms beträgt
im Weckalarm OB 3x (≤ 100 ms) und im Anlauf-OB 100, stattfinden.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
77
Kommunikation
3.3 Webserver
Baugruppenzustand
Der Zustand einer Station wird mit Symbolen und Kommentaren auf der Webseite
"Baugruppenzustand" angezeigt.
Bild 3-7
Baugruppenzustand - Station
Bedeutung der Symbole
Symbol
Farbe
Bedeutung
grün
Komponente OK
schwarz
Komponente nicht erreichbar / Zustand nicht ermittelbar
Der "Zustand nicht ermittelbar" wird z. B. immer im STOP der CPU oder
während der Anlaufauswertung von "Systemfehler melden" für alle
projektierten Peripheriebaugruppen und Peripheriesysteme nach Neustart
der CPU angezeigt.
Dieser Zustand kann aber auch temporär im laufenden Betrieb beim
Auftreten eines Diagnosealarmschwalls bei allen Baugruppen angezeigt
werden.
78
grün
Wartungsbedarf (Maintenance Required)
gelb
Wartungsanforderung (Maintenance Demanded)
rot
Fehler - Komponente ausgefallen oder gestört
-
Fehler in einer tieferen Baugruppen-Ebene
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
Navigation zu weiteren Baugruppen-Ebenen
Der Zustand einzelner Baugruppen / Module / Submodule wird angezeigt, wenn Sie zu den
weiteren Baugruppen-Ebenen navigieren:
● Zu höheren Baugruppen-Ebenen über die Links in der Anzeige der BaugruppenEbenen ②
● Zu tieferen Baugruppen-Ebenen über die Links in der Spalte "Name"
Bild 3-8
Baugruppenzustand - Baugruppe
① "Baugruppenzustand"
Die Tabelle enthält entsprechend der gewählten Ebene Informationen zum
Baugruppenträger (Rack), dem DP Mastersystem, dem PNIO Mastersystem, zu den
Teilnehmern, den einzelnen Baugruppen oder auch zu den Modulen oder Submodulen der
Station.
② "Anzeige der Baugruppen-Ebenen"
Über die Links gelangen Sie zum "Baugruppenzustand" der höheren Baugruppen-Ebenen.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
79
Kommunikation
3.3 Webserver
③ "Details"
Über den Link "Details" erhalten Sie in den Registern "Status" und "Identifikation" weitere
Informationen zur ausgewählten Baugruppe.
④ Register "Status"
Das Register enthält Informationen zum Status der ausgewählten Baugruppe, wenn eine
Störung oder Meldung vorliegt.
⑤ Register "Identifikation"
Das Register enthält Daten zur Identifikation der ausgewählten Baugruppe.
Hinweis
In diesem Register werden nur offline projektierte Daten angezeigt (keine Online-Daten von
Baugruppen).
⑥ "Filter"
Sie haben die Möglichkeit die Tabelle nach bestimmten Kriterien zu sortieren:
1. Wählen Sie einen Parameter aus der Klappliste aus.
2. Tragen Sie ggf. den Wert des ausgewählten Parameters ein.
3. Klicken auf "Filter".
Die Filterbedingungen bleiben auch nach einer Seitenaktualisierung aktiv.
Um die Filtereinstellungen zu deaktivieren, klicken Sie erneut auf "Filter".
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CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
Beispiel: Baugruppenzustand - Modul
Bild 3-9
Baugruppenzustand - Modul
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
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Kommunikation
3.3 Webserver
Beispiel: Baugruppenzustand - Submodul
Bild 3-10
Baugruppenzustand - Submodul
Verweis
Weitere Informationen zum "Baugruppenzustand" und zum Thema "'Melden von
Systemfehlern' projektieren" finden Sie in der Online-Hilfe zu STEP 7.
82
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
3.3.4.5
Meldungen
Voraussetzung
Die Meldetexte wurden von Ihnen in den gewünschten Sprachen projektiert. Information zur
Projektierung von Meldetexten finden Sie in STEP 7 und auf den Service&Support-Seiten
(http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/23872245).
Meldungen
Der Inhalt des Meldepuffers wird vom Browser auf der Webseite "Meldungen" angezeigt.
Die Meldungen können über den Webserver nicht quittiert werden.
Bild 3-11
Meldungen
① "Filter"
Sie haben die Möglichkeit die Tabelle nach bestimmten Kriterien zu sortieren.
1. Wählen Sie einen Parameter aus der Klappliste aus.
2. Tragen Sie ggf. den Wert des ausgewählten Parameters ein.
3. Klicken auf "Filter".
Die Filterbedingungen bleiben auch nach einer Seitenaktualisierung aktiv.
Um die Filtereinstellungen zu deaktivieren, klicken Sie erneut auf "Filter".
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
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Kommunikation
3.3 Webserver
Auswirkungen
● Die Filtereinstellungen bleiben auch nach einer Seitenaktualisierung aktiv.
● Die Filtereinstellungen haben keinen Einfluss auf den Ausdruck. Im Ausdruck wird immer
der komplette Inhalt des Meldungspuffers angezeigt.
② "Meldungen"
Meldungen der CPU werden in der zeitlichen Reihenfolge mit Datum und Uhrzeit im InfoFeld ② angezeigt.
Bei dem Parameter Meldetext handelt es sich um die Eintragung projektierter Meldetexte der
jeweiligen Fehlerdefinitionen.
Sortieren
Weiterhin haben Sie die Möglichkeit sich die einzelnen Parameter in auf- bzw. absteigender
Reihenfolge anzeigen zu lassen. Klicken Sie dazu im Spaltenkopf auf einen der Parameter:
● Meldenummer
● Datum
● Uhrzeit
● Meldetext
● Status
● Quittierung
Wenn Sie auf den Begriff "Datum" klicken, erhalten Sie die Meldungen in zeitlicher
Reihenfolge. Kommende und gehende Ereignisse werden im Parameter Status ausgegeben.
③ "Details zu Meldenummer"
In diesem Info-Feld lassen Sie sich detaillierte Informationen zu einer Meldung anzeigen.
Wählen Sie dazu im Info-Feld ② eine Meldung aus, deren Details Sie interessieren.
Besonderheit bei der Umschaltung von Sprachen
In der oberen rechten Ecke können Sie die Sprache umschalten, z. B. von Deutsch nach
Englisch. Wenn Sie eine Sprache auswählen, die von Ihnen nicht projektiert wurde oder für
die keine Meldetexte projektiert wurden, dann erhalten Sie die Informationen nicht als
Klartext sondern als hexadezimalen Code.
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CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
3.3.4.6
PROFINET
PROFINET
Auf dieser Web-Seite sind im Register ① "Parameter" Informationen zur integrierten
PROFINET-Schnittstelle der CPU zusammengefasst.
Bild 3-12
Parameter der integrierten PROFINET-Schnittstelle
②"Netzanschluss"
Hier finden Sie Informationen zur Identifizierung der integrierten PROFINET-Schnittstelle der
betreffenden CPU.
③ "IP-Parameter"
Informationen zur projektierten IP-Adresse und Nummer des Subnetzes, in der sich die
betreffende CPU befindet.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
85
Kommunikation
3.3 Webserver
④ "Physikalische Eigenschaften"
Folgende Informationen finden Sie im Info-Feld "Physikalische Eigenschaften":
● Portnummer
● Linkstatus
● Einstellungen
● Modus
Informationen zur Qualität der Datenübertragung finden Sie im Register ① "Statistik".
Bild 3-13
86
Kennzahlen zur Datenübertragung
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
② "Datenpakete seit"
Hier erfahren Sie, zu welchem Zeitpunkt seit dem letzten Netz-Ein / Urlöschen das erste
Datenpaket gesendet bzw. empfangen wurde.
③ "Gesamtstatistik - Gesendete Datenpakete"
Die Qualität der Datenübertragung auf der Sendeleitung können Sie anhand der Kennzahlen
in diesem Info-Feld beurteilen.
④ "Gesamtstatistik - Empfangene Datenpakete"
Die Qualität der Datenübertragung auf der Empfangsleitung können Sie anhand der
Kennzahlen in diesem Info-Feld beurteilen.
⑤ "Statistik Port 1 - Gesendete Datenpakete"
Die Qualität der Datenübertragung auf der Sendeleitung können Sie anhand der Kennzahlen
in diesem Info-Feld beurteilen.
⑥ "Statistik Port 1 - Empfangene Datenpakete"
Die Qualität der Datenübertragung auf der Empfangsleitung können Sie anhand der
Kennzahlen in diesem Info-Feld beurteilen.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
87
Kommunikation
3.3 Webserver
3.3.4.7
Topologie
Topologie der PROFINET-Teilnehmer
Die projektierten und nicht projektierten, aber über die Nachbarschaftserkennung,
erreichbaren PROFINET-Teilnehmer einer Station werden auf der Webseite "Topologie" in
einer grafischen und in einer tabellarischen Ansicht angezeigt.
Beide Ansichten können ausgedruckt werden. Nutzen Sie vor dem Ausdruck die
Druckvorschau Ihres Browsers und korrigieren Sie ggf. das Format.
Bild 3-14
88
Topologie - Grafische Ansicht
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
Voraussetzung
Sie haben den Webserver aktiviert, die Spracheinstellung vorgenommen und das Projekt in
HW-Konfig übersetzt und geladen.
① Projektierte und erreichbare PROFINET-Teilnehmer
Dunkelgrau werden projektierte und erreichbare PROFINET-Teilnehmer angezeigt. Grüne
Verbindungen zeigen, über welche Ports die PROFINET-Teilnehmer einer Station
verbunden sind.
② Nicht projektierte und erreichbare PROFINET-Geräte
Hellgrau und mit gestrichelter Linie werden nicht projektierte und unmittelbar erreichbare
PROFINET-Geräte angezeigt ("benachbarte Stationen").
③ Projektierte, aber nicht erreichbare PROFINET-Teilnehmer
Im unteren Bereich werden in rosa und roter Umrandung und mit Device-Nummer die
projektierten, aber nicht erreichbaren PROFINET-Teilnehmer angezeigt.
④ Projektierte Teilnehmer, ohne Nachbarschaftsbeziehungen
Dunkelgrau und nur mit Device-Nummer versehen werden Teilnehmer angezeigt, für die
keine Nachbarschaftsbeziehung ermittelt werden kann:
● IE/PB-Links und die damit verbundenen PROFIBUS-Teilnehmer
● PROFINET-Geräte, die LLDP (Nachbarschaftserkennung) nicht unterstützen
Die PROFINET-Teilnehmer sind über die Device-Nummern in HW Konfig identifizierbar.
⑤ Darstellung fehlerhafter Nachbarschaftsbeziehungen
Hellgrau mit roter Umrandung stellen sich die Teilnehmer dar, deren
Nachbarschaftsbeziehungen nicht vollständig bzw. nur fehlerhaft ausgelesen werden
konnten.
Hinweis
Darstellung fehlerhafter Nachbarschaftsbeziehungen
Ein Firmware-Update der betroffenen Komponente ist erforderlich.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
89
Kommunikation
3.3 Webserver
Topologie - Tabellarische Ansicht
Bild 3-15
Topologie - Tabellarische Ansicht
Bedeutung der Symbole
Symbol
Bedeutung
Projektierte und erreichbare PROFINET-Teilnehmer
Nicht projektierte und erreichbare PROFINET-Teilnehmer
Projektierte, aber nicht erreichbare PROFINET-Teilnehmer
Teilnehmer, für den keine Nachbarschaftsbeziehung ermittelt werden kann oder die
Nachbarschaftsbeziehung nicht vollständig bzw. nur fehlerhaft ausgelesen werden
konnte
90
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
3.3.4.8
Variablenstatus
Variablenstatus
Der Variablenstatus wird vom Browser über die gleichnamige Webseite angezeigt. Sie
können den Status von bis zu 50 Variablen beobachten.
Bild 3-16
Variablenstatus
① "Adresse"
In das Textfeld "Adresse" geben Sie die Adresse des Operanden ein, dessen Verhalten Sie
überwachen möchten. Ist eine eingegebene Adresse nicht gültig, wird diese in roter Schrift
angezeigt.
② "Anzeigeformat"
Mit Hilfe der Klappliste wählen Sie das gewünschte Anzeigeformat der jeweiligen Variablen
aus. Ist die Variable im gewünschten Anzeigeformat nicht darstellbar, so wird die Variable in
hexadezimalem Code angezeigt.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
91
Kommunikation
3.3 Webserver
③ "Wert"
Hier wird der Wert des entsprechenden Operanden im gewählten Format angezeigt.
Besonderheit bei der Umschaltung von Sprachen
In der oberen rechten Ecke können Sie die Sprache umschalten, z. B. von Deutsch nach
Englisch. Beachten Sie, dass sich die Mnemonik für Deutsch von denen der anderen
Sprachen unterscheidet. Bei einer Sprachumschaltung ist es deshalb möglich, dass die von
Ihnen eingegebenen Operanden eine falsche Syntax haben. Zum Beispiel: ABxy statt QBxy.
Eine fehlerhafte Syntax wird im Browser mit roter Schrift angezeigt.
3.3.4.9
Variablentabellen
Variablentabellen
Der Inhalt der Variablentabellen wird vom Browser auf der gleichnamigen Webseite
angezeigt.
Je Variablentabelle können Sie bis zu 200 Variablen beobachten.
Bild 3-17
92
Variablentabellen
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.3 Webserver
① Auswahl
Mit dem Klappfeld wählen Sie eine der projektierten Variablentabellen aus.
② "Name" und "Adresse"
Der Name eines Operanden mit dessen Adresse wird innerhalb dieses Info-Feldes
dargestellt.
③ "Format"
Mit Hilfe der Klappfelder wählen Sie das Anzeigeformat des entsprechenden Operanden
aus. In der Klappliste wird Ihnen eine Auswahl aller zulässigen Anzeigeformate
vorgeschlagen.
④ "Wert"
In dieser Spalte werden die Werte im jeweiligen Anzeigeformat angezeigt.
⑤ "Kommentar"
Zur einfachen Erkennung der Bedeutung eines Operanden wird der von Ihnen projektierte
Kommentar angezeigt.
Variablentabellen für Webserver projektieren
Über den Webserver können Sie bis zu 50 Variablentabellen mit maximal 200 Variablen
beobachten. Da der verfügbare Speicherplatz der CPU von Meldungen und Variablen
gemeinsam genutzt wird, ist es möglich, dass die tatsächliche Anzahl der einsetzbaren
Variablentabellen geringer ist.
Beispiel: Der Speicherplatz reicht aus für etwa 400 projektierte Meldungen und 50
Variablentabellen mit 100 Variablen (mit Symbolnamen aber ohne Symbolkommentar).
Wenn der zulässige Speicherplatz durch projektierte Meldungen und Variablen überschritten
wird, werden Variablentabellen im Webbrowser nur unvollständig angezeigt. In einem
solchen Fall müssen Sie den Speicherplatzbedarf Ihrer Meldungen und Symbolkommentare
reduzieren. Falls möglich nutzen Sie auch nur eine Sprache für die Anzeige.
Projektieren Sie außerdem Variablentabellen mit möglichst wenigen Variablen, mit kurzen
Namen und Kommentaren, um zu gewährleisten, dass die Variablentabellen vom Webserver
vollständig angezeigt werden und auch schneller aktualisiert werden als Tabellen mit vielen
Variablen (begrenzter Speicherplatz auf der CPU).
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
93
Kommunikation
3.3 Webserver
Erstellen einer Variablentabelle für Webserver
1. Erzeugen Sie mit STEP 7 eine Variablentabelle.
2. Öffnen Sie den Eigenschaftendialog der Variablentabelle und wählen Sie den Reiter
"Allgemein - Teil 2" aus.
3. Aktivieren Sie das Optionskästchen "Webserver".
4. Speichern und übersetzen Sie das Projekt und übertragen Sie die Projektierung in die
CPU.
94
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.4 S7-Verbindungen
3.4
S7-Verbindungen
3.4.1
S7-Verbindung als Kommunikationsweg
Kommunizieren S7-Baugruppen untereinander, so wird zwischen den Baugruppen eine
sogenannte S7-Verbindung aufgebaut. Diese S7-Verbindung ist der Kommunikationsweg.
Hinweis
Globale Datenkommunikation, Punkt-zu-Punkt-Kopplung, die Kommunikation über
PROFIBUS DP, PROFINET CBA, PROFINET IO, TCP/IP, ISO on TCP, UDP, Webserver
und SNMP benötigen keine S7-Verbindungen.
Jede Kommunikationsverbindung benötigt auf der CPU S7-Verbindungsressourcen und
zwar für die Dauer des Bestehens genau dieser Verbindung.
Deshalb wird auf jeder S7-CPU eine bestimmte Anzahl von S7-Verbindungsressourcen zur
Verfügung gestellt, die von verschiedenen Kommunikationsdiensten (PG-/OPKommunikation, S7-Kommunikation oder S7-Basiskommunikation) belegt werden.
Verbindungspunkte
Die S7-Verbindung von kommunikationsfähigen Baugruppen baut sich zwischen
Verbindungspunkten auf. Die S7-Verbindung besitzt dabei immer zwei Verbindungspunkte:
Den aktiven und den passiven Verbindungspunkt:
● Der aktive Verbindungspunkt ist der Baugruppe zugeordnet, welche die S7-Verbindung
aufbaut.
● Der passive Verbindungspunkt ist der Baugruppe zugeordnet, welche die S7-Verbindung
annimmt.
Jede kommunikationsfähige Baugruppe kann dabei Verbindungspunkt einer S7-Verbindung
sein. Am Verbindungspunkt belegt dann die aufgebaute Kommunikationsverbindung immer
eine S7-Verbindung der betreffenden Baugruppe.
Durchgangspunkt
Wenn Sie die Funktionalität Routing nutzen, wird die S7-Verbindung zwischen zwei
kommunikationsfähigen Baugruppen über mehrere Subnetze aufgebaut. Diese Subnetze
sind über einen Netzübergang miteinander verbunden. Die Baugruppe, die diesen
Netzübergang realisiert, wird als Router bezeichnet. Der Router ist somit der
Durchgangspunkt einer S7-Verbindung.
Jede CPU mit DP- oder PN-Schnittstelle kann Router einer S7-Verbindung sein. Sie können
eine bestimmte Anzahl von Routing-Verbindungen aufbauen. Das Mengengerüst der
S7-Verbindungen wird dabei nicht eingeschränkt.
Siehe auch
Verbindungsressourcen beim Routing (Seite 100)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
95
Kommunikation
3.4 S7-Verbindungen
3.4.2
Belegung von S7-Verbindungen
Die S7-Verbindungen auf einer kommunikationsfähigen Baugruppe können auf
unterschiedliche Weise belegt werden:
● Reservierung während der Projektierung
● Belegen von Verbindungen über Programmierung
● Belegen von Verbindungen bei Inbetriebnahmen, Test und Diagnose
● Belegen von Verbindungen für B&B-Dienste
Reservierung während der Projektierung
Auf der CPU wird automatisch je eine Verbindungsressource für PG- und OPKommunikation reserviert. Wenn Sie mehr Verbindungsressourcen benötigen (z. B. beim
Anschluss mehrerer OP), dann erhöhen Sie die Anzahl im Eigenschaftsdialog der CPU in
STEP 7.
Auch für die Nutzung der S7-Kommunikation müssen Sie Verbindungen projektieren (mit
NetPro). Hierfür müssen freie Verbindungen verfügbar sein, die nicht durch PG/OP- oder
sonstige Verbindungen belegt sind. Die erforderlichen S7-Verbindungen werden dann beim
Laden der Konfiguration auf die CPU für die S7-Kommunikation fest belegt.
Belegen von Verbindungen über Programmierung
Bei der S7-Basiskommunikation und bei der offenen Industrial Ethernet-Kommunikation über
TCP/IP erfolgt der Aufbau durch das Anwenderprogramm. Dabei wird vom Betriebssystem
der CPU der Verbindungsaufbau angestoßen. Bei der S7-Basiskommunikation werden die
entsprechenden S7-Verbindungen belegt. Die offene IE-Kommunikation belegt keine
S7-Verbindungen. Aber auch bei dieser Kommunikationsart gibt es eine maximale Anzahl
von Verbindungen:
● 8 Verbindungen bei den CPUs 31x-2 PN/DP bzw.
● 32 Verbindungen bei der CPU 319-3 PN/DP
Belegen von Verbindungen bei Inbetriebnahme, Test und Diagnose
Durch eine Online-Funktion auf der Engineering Station (PG/PC mit STEP 7) werden
S7-Verbindungen für die PG-Kommunikation belegt:
● Ist bei der Hardwarekonfiguration in der CPU eine S7-Verbindung für PG-Kommunikation
reserviert worden, so wird diese der Engineering Station zugeordnet, also nur noch
belegt.
● Sind alle reservierten S7-Verbindungen für PG-Kommunikation bereits belegt und noch
nicht reservierte S7-Verbindungen frei, so teilt das Betriebssystem automatisch eine noch
freie Verbindung zu. Ist keine Verbindung mehr frei, so kann die Engineering Station nicht
online mit der CPU kommunizieren.
96
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.4 S7-Verbindungen
Belegen von Verbindungen für B&B-Dienste
Durch eine Online-Funktion auf der B&B-Station (OP/TP/... mit WinCC ) werden S7Verbindungen für die OP-Kommunikation belegt:
● Ist bei der Hardwarekonfiguration in der CPU eine S7-Verbindung für OP-Kommunikation
reserviert worden, so wird diese der B&B-Station zugeordnet, also nur noch belegt.
● Sind alle reservierten S7-Verbindungen für OP-Kommunikation bereits belegt und noch
nicht reservierte S7-Verbindungen frei, so teilt das Betriebssystem automatisch eine noch
freie Verbindung zu. Ist keine Verbindung mehr frei, so kann die B&B-Station nicht online
mit der CPU kommunizieren.
Zeitliche Reihenfolge beim Belegen von S7-Verbindungen
Bei der Projektierung mit STEP 7 werden Parametrier-Bausteine generiert, die im Hochlauf
der Baugruppe gelesen werden. Dadurch werden vom Betriebssystem der Baugruppe die
entsprechenden S7-Verbindungen reserviert beziehungsweise belegt. Das bedeutet zum
Beispiel, dass auf eine reservierte S7-Verbindung für PG-Kommunikation keine Operator
Station zugreifen kann. Wenn die CPU noch S7-Verbindungen besitzt, die nicht reserviert
wurden, so können diese frei verwendet werden. Dabei erfolgt die Belegung dieser S7Verbindungen in der Reihenfolge der Anforderungen.
Beispiel
Bei nur noch einer freien S7-Verbindung auf der CPU können Sie ein PG an den Bus
hängen. Das PG kann dann mit der CPU kommunizieren. Die S7-Verbindung wird allerdings
immer nur dann belegt, wenn das PG mit der CPU kommuniziert. Hängen Sie genau dann
ein OP an den Bus, wenn das PG gerade nicht kommuniziert, baut das OP eine Verbindung
zur CPU auf. Da ein OP im Vergleich zum PG aber ständig seine
Kommunikationsverbindung hält, können Sie nachfolgend keine Verbindung mehr über das
PG aufbauen.
Siehe auch
Offene Kommunikation über Industrial Ethernet (Seite 61)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
97
Kommunikation
3.4 S7-Verbindungen
3.4.3
Verteilung und Verfügbarkeit von S7-Verbindungsressourcen
Verteilung der Verbindungsressourcen
Tabelle 3-9
Verteilung der Verbindungen
Kommunikationsdienst
Verteilung
PG-Kommunikation
Um die Belegung der Verbindungsressourcen nicht nur von der zeitlichen
Reihenfolge der Anmeldung verschiedener Kommunikationsdienste
abhängen zu lassen, besteht für diese Dienste die Möglichkeit,
Verbindungsressourcen zu reservieren.
OP-Kommunikation
S7-Basiskommunikation
Für die PG- und OP-Kommunikation wird jeweils mindestens eine
Verbindungsressource als Vorbelegung reserviert.
In der nachfolgenden Tabelle und in den technischen Daten der CPUs finden
Sie die einstellbaren S7-Verbindungen sowie die Voreinstellungen für jede
CPU. Eine "Neuverteilung" der Verbindungsressourcen stellen Sie in STEP 7
bei der Parametrierung der CPU ein.
S7-Kommunikation
Sonstige Kommunikationsverbindungen
(z. B. über CP 343-1 mit Datenlängen
> 240 Byte)
Routing von PG-Funktionen
(nur CPUs mit DP-/PN-Schnittstelle)
Hierfür werden die noch zur Verfügung stehenden Verbindungsressourcen
belegt, welche nicht speziell für einen Dienst (PG-/OP-Kommunikation,
S7-Basiskommunikation) reserviert wurden.
Die CPUs stellen Ihnen eine Anzahl von Verbindungsressourcen für Routing
zur Verfügung.
Diese Verbindungen sind zusätzlich zu den Verbindungsressourcen
vorhanden.
Die Anzahl der Verbindungsressourcen können Sie aus dem folgenden
Unterkapitel entnehmen.
Globale Datenkommunikation
Diese Kommunikationsdienste belegen keine S7-Verbindungsressourcen.
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
PROFIBUS DP
Dieser Kommunikationsdienst belegt keine S7-Verbindungsressourcen.
PROFINET CBA
Dieser Kommunikationsdienst belegt keine S7-Verbindungsressourcen.
PROFINET IO
Dieser Kommunikationsdienst belegt keine S7-Verbindungsressourcen.
Webserver
Dieser Kommunikationsdienst belegt keine S7-Verbindungsressourcen.
Offene Kommunikation über TCP/IP
Dieser Kommunikationsdienst belegt keine S7-Verbindungsressourcen.
Offene Kommunikation über ISO on TCP
Offene Kommunikation über UDP
Unabhängig von den S7-Verbindungen bestehen für TCP/IP, ISO on TCP,
UDP insgesamt 8 eigene Ressourcen für Verbindungen bzw. lokale
Zugangspunkte (UDP) zur Verfügung.
SNMP
Dieser Kommunikationsdienst belegt keine S7-Verbindungsressourcen.
98
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.4 S7-Verbindungen
Verfügbarkeit der Verbindungsressourcen
Tabelle 3-10 Verfügbarkeit der Verbindungsressourcen
CPU
Gesamtzahl
Verbindungsress
ourcen
reserviert für
PGKommunikation
OP-Kommunikation
S7Basiskommunikation
312C
6
1 bis 5,
Default 1
1 bis 5, Default 1
0 bis 2, Default 0
313C
313C-2 PtP
313C-2 DP
8
1 bis 7,
Default 1
1 bis 7, Default 1
0 bis 4, Default 0
314C-2 PtP
314C-2 DP
12
1 bis 11,
Default 1
1 bis 11, Default 1
0 bis 8, Default 0
312
6
1 bis 5,
Default 1
1 bis 5, Default 1
0 bis 2, Default 0
314
12
1 bis 11,
Default 1
1 bis 11, Default 1
0 bis 8, Default 0
315-2 DP
315-2 PN/DP
16
1 bis 15,
Default 1
1 bis 15, Default 1
0 bis 12, Default 0
317-2 DP
317-2 PN/DP
32
1 bis 31,
Default 1
1 bis 31, Default 1
0 bis 30, Default 0
319-3 PN/DP
32
1 bis 31,
Default 1
1 bis 31, Default 1
0 bis 30, Default 0
Freie
S7-Verbindungen
alle nicht reservierten
S7-Verbindungen
werden als freie
Verbindungen
angezeigt.
Hinweis
Wenn Sie die CPU 315-2 PN/DP einsetzen, können Sie maximal 14 Verbindungsressourcen
für S7-Kommunikation in NetPro projektieren: Diese stehen Ihnen dann nicht mehr als freie
Verbindungen zur Verfügung. Bei der CPU 317-2 PN/DP und der CPU 319-3 PN/DP,
können Sie maximal 16 Verbindungsressourcen für S7-Kommunikation in NetPro
projektieren.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
99
Kommunikation
3.4 S7-Verbindungen
3.4.4
Verbindungsressourcen beim Routing
Anzahl der Verbindungsressourcen für Routing
Für die Funktion Routing stehen Ihnen bei den CPUs mit DP-Schnittstelle eine
unterschiedliche Anzahl von Verbindungsressourcen zur Verfügung:
Tabelle 3-11 Anzahl Verbindungsressourcen für Routing (für DP-/PN-CPUs)
CPU
Ab Firmware
Anzahl der Verbindungen für
Routing
31xC, CPU 31x
2.0.0
max. 4
317-2 DP
2.1.0
max. 8
31x-2 PN/DP
2.2.0
Schnittstelle X1 projektiert als:
• MPI: max. 10
• DP-Master: max. 24
• DP-Slave (aktiv): max 14
Schnittstelle X2 projektiert als:
• PROFINET: max. 24
319-3 PN/DP
2.4.0
Schnittstelle X1 projektiert als:
• MPI: Max. 10
• DP-Master: max. 24
• DP-Slave (aktiv): max 14
Schnittstelle X2 projektiert als:
• DP-Master: max. 24
• DP-Slave (aktiv): max 14
Schnittstelle X3 projektiert als:
PROFINET: max. 48
Beispiel für eine CPU 314C-2 DP
Die CPU 314C-2 DP stellt 12 Verbindungsressourcen zur Verfügung (siehe Tabelle 3-10):
● Für PG-Kommunikation reservieren Sie 2 Verbindungsressourcen.
● Für OP-Kommunikation reservieren Sie 3 Verbindungsressourcen.
● Für S7-Basiskommunikation reservieren Sie 1 Verbindungsressource.
Dann sind noch 6 Verbindungsressourcen für andere Kommunikationsdienste verfügbar, wie
z. B. S7-Kommunikation, OP-Kommunikation usw.
Zusätzlich sind 4 Routing-Verbindungen über die CPU möglich.
100
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.5 DPV1
Beispiel für eine CPU 317-2 PN/DP / CPU 319-3 PN/DP
Die CPU 317-2 PN/DP und die CPU 319-3 PN/DP stellen 32 Verbindungsressourcen zur
Verfügung (siehe Tabelle 3-10):
● Für PG-Kommunikation reservieren Sie 4 Verbindungsressourcen.
● Für OP-Kommunikation reservieren Sie 6 Verbindungsressourcen.
● Für S7-Basiskommunikation reservieren Sie 2 Verbindungsressourcen.
● In NetPro projektieren Sie 8 S7-Verbindungsressourcen für S7-Kommunikation über die
integrierte PROFINET-Schnittstelle
Dann sind noch 12 S7-Verbindungen für beliebige Kommunikationsdienste verfügbar, wie
z. B. S7-Kommunikation, OP-Kommunikation usw.
Allerdings können Sie In NetPro nur maximal 16 Verbindungsressourcen für S7Kommunikation an der integrierten PN-Schnittstelle projektieren.
Zusätzlich sind für die CPU 317-2 PN/DP noch 24 Routing-Verbindungen und für die
CPU 319-3 PN/DP noch 48 Routing-Verbindungen verfügbar, die obige S7Verbindungsressourcen nicht beeinflussen.
Beachten Sie dabei aber die schnittstellenspezifischen Höchstgrenzen (siehe Tabelle 3-11).
3.5
DPV1
Neue Aufgabenstellungen in der Automatisierungs- und Prozesstechnik erfordern funktionale
Erweiterungen des existierenden DP-Protokolls. Neben zyklischen
Kommunikationsfunktionen ist auch der azyklische Zugriff auf S7-fremde Feldgeräte
wesentliche Forderung unserer Kunden und wurden in der Norm EN50170 umgesetzt.
Azyklische Zugriffe waren bisher nur auf S7-Slaves möglich. Die Norm zur Dezentralen
Peripherie EN50170 wurde weiterentwickelt. Alle Änderungen hinsichtlich neuer DPV1Funktionalitäten sind in der IEC 61158/ EN 50170, Volume 2, PROFIBUS integriert.
Definition DPV1
Der Begriff DPV1 ist als die funktionale Erweiterung der azyklischen Dienste (z. B. um neue
Alarme) des DP-Protokolls definiert.
Verfügbarkeit
Alle CPUs mit DP-Schnittstelle(n) verfügen als DP-Master über die erweiterte DPV1Funktionalität.
Hinweis
Wenn Sie die CPU als I-Slave nutzen, besitzt diese keine DPV1-Funktionalität.
Voraussetzung für die Nutzung der DPV1-Funktionalität bei DP-Slaves
Für DPV1-Slaves anderer Hersteller benötigen Sie eine GSD-Datei nach EN50170 gleich/
größer Revision 3.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
101
Kommunikation
3.5 DPV1
Erweiterte Funktionen von DPV1
● Einsatz beliebiger DPV1-Slaves von Fremdherstellern (natürlich neben den bisherigen
DPV0- und S7-Slaves).
● Selektive Behandlung von DPV1-spezifischen Alarmereignissen durch neue
Alarmbausteine.
● Neue normkonforme SFBs zum Datensatz Lesen/Schreiben (die aber auch für zentral
eingesetzte Baugruppen nutzbar sind).
● Komfortabler SFB zum Auslesen der Diagnose.
Alarmbausteine mit DPV1-Funktionalität
Tabelle 3-12 Alarmbausteine mit DPV1-Funktionalität
OB
Funktionalität
OB 40
Prozess-Alarm
OB 55
Status-Alarm
OB 56
Update-Alarm
OB 57
Herstellerspezifischer Alarm
OB 82
Diagnose-Alarm
Hinweis
Die Organisationsbausteine OB40 und OB82 können Sie nun auch für DPV1-Alarme
einsetzen.
Systembausteine mit DPV1-Funktionalität
Tabelle 3-13 Systemfunktionsbausteine mit DPV1-Funktionalität
SFB
Funktionalität
SFB 52
Datensatz aus DP-Slave/IO-Device oder zentraler Baugruppe lesen
SFB 53
Datensatz in DP-Slave/IO-Device oder zentrale Baugruppe schreiben
SFB 54
Alarmzusatzinformationen eines DP-Slaves/IO-Devices oder einer zentralen
Baugruppe im jeweiligen OB auslesen
SFB 75
Alarm an den DP-Master senden
Hinweis
Die SFB 52 bis SFB 54 können Sie grundsätzlich auch für zentral eingesetzte
Peripheriebaugruppen nutzen. Die SFBs 52-54 sind auch für PROFINET IO nutzbar.
102
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Kommunikation
3.5 DPV1
Verweis
Weitere Informationen zu oben genannten Bausteinen finden Sie im Referenzhandbuch
Systemsoftware für S7-300/400: System- und Standardsoftware oder direkt in der OnlineHilfe von STEP 7.
Siehe auch
PROFIBUS DP (Seite 35)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
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103
Kommunikation
3.5 DPV1
104
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
4
Speicherkonzept
4.1
Speicherbereiche und Remanenz
4.1.1
Speicherbereiche der CPU
&38
/DGHVSHLFKHU
EHILQGHWVLFKDXIGHU6,0$7,&
0LFUR0HPRU\&DUG
6,(0(16
6,0$7,&
0LFUR
0HPRU\
&DUG
Die drei Speicherbereiche Ihrer CPU
6\VWHPVSHLFKHU
$UEHLWVVSHLFKHU
Ladespeicher
Der Ladespeicher befindet sich auf der SIMATIC Micro Memory Card und entspricht genau
der Größe der SIMATIC Micro Memory Card. Er dient zur Aufnahme von Code- und
Datenbausteinen sowie von Systemdaten (Konfiguration, Verbindungen,
Baugruppenparameter, usw.). Bausteine, die als nicht ablaufrelevant gekennzeichnet sind
werden ausschließlich in den Ladespeicher aufgenommen. Zusätzlich können die
kompletten Projektierungsdaten eines Projekts auf der SIMATIC Micro Memory Card
abgelegt werden.
Hinweis
Das Laden von Anwenderprogrammen und damit der Betrieb der CPU ist nur möglich, wenn
Sie eine SIMATIC Micro Memory Card in die CPU gesteckt haben.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
105
Speicherkonzept
4.1 Speicherbereiche und Remanenz
Systemspeicher
Der Systemspeicher ist in der CPU integriert und nicht erweiterbar.
Er enthält
● die Operandenbereiche Merker, Zeiten und Zähler
● die Prozessabbilder der Ein- und Ausgänge
● die Lokaldaten
Arbeitsspeicher
Der Arbeitsspeicher ist in der CPU integriert und nicht erweiterbar. Er dient zur Abarbeitung
des Codes sowie zur Bearbeitung der Daten des Anwenderprogramms. Die
Programmbearbeitung erfolgt ausschließlich im Bereich von Arbeitsspeicher und
Systemspeicher.
4.1.2
Remanenz des Lade-, System- und Arbeitsspeichers
Ihre CPU besitzt einen wartungsfreien remanenten Speicher, d. h. Sie benötigen keine
Pufferbatterie für den Betrieb. Durch die Remanenz bleibt der Inhalt von remanentem
Speicher auch über NETZ-AUS und Neustart (Warmstart) hinweg erhalten.
Remanente Daten im Ladespeicher
Ihr Programm im Ladespeicher ist immer remanent: Es wird bereits beim Laden
netzausfallsicher und urlöschfest auf der SIMATIC Micro Memory Card hinterlegt.
Remanente Daten im Systemspeicher
Für Merker, Zeiten und Zähler bestimmen Sie durch Projektierung (Eigenschaften der CPU,
Register Remanenz), welche Teile remanent sein sollen und welche bei
Neustart (Warmstart) mit "0" initialisiert werden sollen.
Diagnosepuffer, MPI-Adresse (und Baudrate) sowie Betriebsstundenzähler sind generell im
remanenten Speicherbereich auf der CPU abgelegt. Mit der Remanenz der MPI-Adresse
und Baudrate wird sichergestellt, dass Ihre CPU nach einem Stromausfall, nach Urlöschen
oder nach Verlust der Kommunikationsparametrierung (durch Ziehen der SIMATIC Micro
Memory Card oder Löschen der Kommunikationsparameter) noch kommunikationsfähig ist.
106
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Speicherkonzept
4.1 Speicherbereiche und Remanenz
Remanente Daten im Arbeitsspeicher
Inhalte von remanenten DBs sind bei Neustart und NETZ-AUS-EIN grundsätzlich remanent.
Remanente Datenbausteine können bis zur maximalen Remanenzgrenze des
Arbeitsspeichers in den Arbeitsspeicher geladen werden.
Bei CPUs ab V2.0.12 werden auch nicht remanente DBs unterstützt. Nicht remanente DBs
werden bei Neustart und NETZ-AUS-EIN mit ihren Anfangswerten aus dem Ladespeicher
initialisiert. Nicht remanente Datenbausteine und Code-Bausteine können bis zur maximalen
Grenze des Arbeitsspeichers geladen werden.
Tabelle 4-1
Remanenz des Arbeitsspeichers
CPUs
Größe des remanenten Arbeitsspeichers (für remanente Datenbausteine)
CPU 312
32 KByte
CPU 313, 314
64 KByte
CPU 315
128 KByte
CPU 317
256 KByte
CPU 319
700 KByte
Siehe auch
Eigenschaften der SIMATIC Micro Memory Card (Seite 114)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
107
Speicherkonzept
4.1 Speicherbereiche und Remanenz
4.1.3
Remanenz der Speicherobjekte
Remanenzverhalten der Speicherobjekte
Nachfolgende Tabelle zeigt das Remanenzverhalten der Speicherobjekte bei den einzelnen
Betriebszustandsübergängen.
Tabelle 4-2
Remanenzverhalten der Speicherobjekte (gilt für alle CPUs mit DP/MPI-SS)
Speicherobjekt
Betriebszustandsübergang
NETZ-EIN /
NETZ-AUS
STOP → RUN
Urlöschen
X
X
X
Remanenzverhalten der DBs für CPUs mit
Firmware < V2.0.12
X
X
–
Remanenzverhalten der DBs für CPUs ab
Firmware >= V2.0.12
In den Eigenschaften der DBs in
STEP 7 ab V5.2 + SP1 einstellbar.
–
als remanent projektierte Merker, Zeiten und
Zähler
X
–
Diagnosepuffer, Betriebsstundenzähler
X1
X
X
MPI-Adresse, Baudrate
X
X
X
Anwenderprogramm/-daten (Ladespeicher)
•
•
X
(bzw. auch DP-Adresse, Baudrate der MPI/DPSchnittstelle der CPU 315-2 PN/DP, CPU 317
und der CPU 319, wenn diese als DPTeilnehmer parametriert sind).
x = remanent; – = nicht remanent
1 Bei NETZ-AUS / NETZ-EIN sind nur die letzten 100 Einträge im Diagnosepuffer remanent.
Remanenzverhalten eines DB bei CPUs mit Firmware < V2.0.12
Bei diesen CPUs sind die Inhalte der DBs bei NETZ-AUS-EIN bzw. STOP-RUN immer
remanent.
108
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Speicherkonzept
4.1 Speicherbereiche und Remanenz
Remanenzverhalten eines DB bei CPUs ab Firmware >= V2.0.12
Bei diesen CPUs können Sie Datenbausteine mit der Eigenschaft "NON-Retain" (nicht
remanent) erzeugen.
Die Datenbausteine mit der Eigenschaft "NON-Retain" werden nach jedem Netz-Aus- und
Netz-Einschalten und nach jedem STOP-RUN-Übergang der CPU auf die Anfangswerte
zurückgesetzt.
Sie haben zwei Möglichkeiten, einem Datenbaustein die Eigenschaft "NON-Retain"
zuzuweisen:
● STEP 7 (ab Version 5.2 + SP 1): Eigenschaften des DBs, NON-Retain aktivieren
● SFC 82 " Crea_DBL" (Erzeugen eines DB im Ladespeicher): Parameter ATTRIB, Bit 2
auf "1" setzen
Tabelle 4-3
Remanenzverhalten der DBs bei CPUs ab Firmware >= V2.0.12
Bei NETZ-AUS/EIN oder Neustart der CPU soll der DB
die Anfangswerte erhalten
(nicht remanente DB)
die letzten Aktualwerte beibehalten (remanente
DB)
Hintergrund:
Hintergrund:
Bei NETZ-AUS/EIN und Neustart (STOP-RUN)
der CPU sind die Aktualwerte des DB nicht
remanent. Der DB erhält die Anfangswerte aus
dem Ladespeicher.
Bei NETZ-AUS/EIN und Neustart (STOP-RUN) der
CPU bleiben die Aktualwerte des DB erhalten.
Voraussetzung in STEP 7:
Voraussetzung in STEP 7:
• In den Baustein-Eigenschaften des DB ist
• In den Baustein-Eigenschaften des DB ist das
Kontrollkästchen "Non-Retain" deaktiviert
das Kontrollkästchen "Non-Retain" aktiviert
oder
oder
• es wurde mit dem SFC 82 "CREA_DBL" und • es wurde mit dem SFC 82 "CREA_DBL" ein
dem zugehörigen Bausteinattribut (ATTRIB remanenter DB erzeugt.
> Bit NON_RETAIN) ein nicht remanenter
DB erzeugt.
Remanenz des Arbeitsspeichers
CPUs
Größe des remanenten Arbeitsspeichers (für remanente Datenbausteine)
CPU 312
32 KByte
CPU 313, 314
64 KByte
315
128 KByte
317
256 KByte
319
700 KByte
Der Rest des Arbeitsspeichers ist nur für Code-Bausteine oder nicht remanente DBs
nutzbar.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
109
Speicherkonzept
4.1 Speicherbereiche und Remanenz
4.1.4
Operandenbereiche des Systemspeichers
Der Systemspeicher der S7-CPUs ist in Operandenbereiche aufgeteilt. Durch Verwendung
der entsprechenden Operationen adressieren Sie in Ihrem Programm die Daten direkt in den
jeweiligen Operandenbereich.
Operandenbereiche des Systemspeichers
Tabelle 4-4
Operandenbereiche des Systemspeichers
Operandenbereiche
Beschreibung
Prozessabbild der Eingänge
Zu Beginn jedes OB 1-Zyklus liest die CPU die Eingänge aus den
Eingabebaugruppen und speichert die Werte in das
Prozessabbild der Eingänge.
Prozessabbild der Ausgänge
Das Programm berechnet während des Zyklus die Werte für die
Ausgänge und legt sie im Prozessabbild der Ausgänge ab. Am
Ende des OB 1-Zyklus schreibt die CPU die errechneten
Ausgangswerte in die Ausgabebaugruppen.
Merker
Dieser Bereich stellt Speicherplatz für im Programm errechnete
Zwischenergebnisse zur Verfügung.
Zeiten
In diesem Bereich stehen Zeiten zur Verfügung.
Zähler
In diesem Bereich stehen Zähler zur Verfügung.
Lokaldaten
Dieser Speicherbereich nimmt die temporären Daten eines CodeBausteins (OB, FB, FC) für die Dauer der Bearbeitung dieses
Bausteins auf.
Datenbausteine
Siehe Rezepturen und Messwertarchive
Verweis
Welche Adressbereiche bei Ihrer CPU möglich sind, entnehmen Sie bitte der Operationsliste
CPUs 31xC und CPU 31x.
110
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Speicherkonzept
4.1 Speicherbereiche und Remanenz
Prozessabbild der Ein- und Ausgänge
Werden im Anwenderprogramm die Operandenbereiche Eingänge (E) und Ausgänge (A)
angesprochen, werden nicht die Signalzustände auf den digitalen Signalbaugruppen
abgefragt, sondern es wird auf einen Speicherbereich im Systemspeicher der CPU
zugegriffen. Diesen Speicherbereich bezeichnet man als Prozessabbild.
Das Prozessabbild ist in zwei Teile gegliedert: das Prozessabbild der Eingänge und das
Prozessabbild der Ausgänge.
Vorteile des Prozessabbildes
Der Zugriff auf das Prozessabbild hat gegenüber dem direkten Zugriff auf die Ein/Ausgabebaugruppen den Vorteil, dass der CPU für die Dauer der zyklischen
Programmbearbeitung ein konsistentes Abbild der Prozesssignale zur Verfügung steht.
Wenn sich während der Programmbearbeitung ein Signalzustand auf einer
Eingabebaugruppe ändert, bleibt der Signalzustand im Prozessabbild erhalten bis zur
Prozessabbildaktualisierung im nächsten Zyklus. Außerdem benötigt der Zugriff auf das
Prozessabbild wesentlich weniger Zeit als der direkte Zugriff auf die Signalbaugruppen, weil
sich das Prozessabbild im Systemspeicher der CPU befindet.
Aktualisieren des Prozessabbilds
Das Prozessabbild wird vom Betriebssystem zyklisch aktualisiert. Nachfolgendes Bild zeigt
die Bearbeitungsschritte innerhalb eines Zyklus.
$QODXI
$QODXISURJUDPP
6FKUHLEHQGHV3UR]HVVDEELOGHVGHU$XVJ¦QJH
LQGLH%DXJUXSSHQ
3$(
$QZHQGHUSURJUDPP
=\NOXV]HLW
3$$
/HVHQGHU(LQJ¦QJHDXVGHQ%DXJUXSSHQXQG
$NWXDOLVLHUHQGHU'DWHQLP3UR]HVVDEELOGGHU
(LQJ¦QJH
%HDUEHLWHQGHV$QZHQGHUSURJUDPPV
2%XQGDOOHGDULQDXIJHUXIHQHQ%DXVWHLQH
=.3%H6\
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
111
Speicherkonzept
4.1 Speicherbereiche und Remanenz
Einstellbares Prozessabbild der CPUs
Bei den folgenden CPUs können Sie in STEP 7 die Größe des Prozessabbildes der Ein- und
Ausgänge frei einstellen:
CPU
Firmware
Größe einstellbar
CPU 315-2 PN/DP
ab V 2.5
von 0 bis 2048 Byte
CPU 317-2 DP
ab V 2.5
von 0 bis 2048 Byte
CPU 317-2 PN/DP
ab V 2.3
von 0 bis 2048 Byte
CPU 319-3 PN/DP
ab V 2.7
von 0 bis 4096 Byte
Hierbei sollten Sie folgende Hinweise beachten:
Hinweis
Die variable Einstellung des Prozessabbildes wirkt derzeit nur auf die Aktualisierung des
Prozessabbildes am Zykluskontrollpunkt (d.h. das Prozessabbild der Eingänge wird bis zur
eingestellten PAE-Größe mit den entsprechenden Werten der in diesem Adressbereich
vorhandenen Eingabe-Peripheriebaugruppen aktualisiert bzw. die Werte des
Prozessabbildes der Ausgänge werden bis zur eingestellten PAA-Grenze zu den in diesem
Adressbereich vorhandenen Ausgabe-Peripheriebaugruppen geschrieben).
Bezüglich der verwendeten STEP 7-Befehle, die auf das Prozessabbild zugreifen (z.B. U
E100.0, L EW200, = A20.0, T AD150 oder auch entsprechende indirekt adressierende
Befehle) wird diese eingestellte Prozessabbildgröße nicht berücksichtigt. Diese Befehle
liefern bis zur Maximalgröße des Prozessabbildes (also bis E/A-Byte 2047 bzw. bei der CPU
319-3 PN/DP ab V2.7 bis 4095) aber auch keinen synchronen Zugriffsfehler, sondern greifen
nur in den immer vorhandenen internen Speicherbereich des Prozessabbildes.
Das gleiche gilt auch für die Verwendung von Aktualparametern von Bausteinaufrufen aus
dem E/A-Bereich (Bereich des Prozessabbildes).
Beachten Sie deshalb insbesondere bei Veränderung dieser Prozessabbildgrenzen, in wie
weit in Ihrem Anwenderprogramm noch Zugriffe auf das Prozessabbild zwischen
eingestellter Prozessabbildgröße und maximaler Größe stattfinden. Wenn hier solche
Zugriffe weiterhin stattfinden, bedeutet dies, dass u. U. sich ändernde Eingänge an der
Peripheriebaugruppe im Anwenderprogramm nicht mehr erkannt werden bzw. dass
Ausgänge nicht wirklich auf die Ausgabebaugruppe geschrieben werden, ohne dass hier
eine Fehlermeldung generiert wird.
Ferner sollten Sie außerdem beachten, dass bestimmte CPs nur außerhalb des
Prozessabbildes adressiert werden dürfen.
112
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Speicherkonzept
4.1 Speicherbereiche und Remanenz
Lokaldaten
Die Lokaldaten speichern:
● die temporären Variablen von Code-Bausteinen
● die Startinformation der Organisationsbausteine
● Übergabeparameter
● Zwischenergebnisse
Temporäre Variablen
Beim Erstellen von Bausteinen können Sie temporäre Variablen (TEMP) deklarieren, die nur
während der Bearbeitung des Bausteins zur Verfügung stehen und dann wieder
überschrieben werden. Diese Lokaldaten haben pro OB eine feste Länge. Vor dem ersten
lesenden Zugriff müssen die Lokaldaten initialisiert werden. Außerdem benötigt jeder
Organisationsbaustein für seine Startinformation 20 Byte Lokaldaten. Der Zugriff auf
Lokaldaten erfolgt schneller als auf Daten in DBs.
Die CPU besitzt Speicher für die temporären Variablen (Lokaldaten) gerade bearbeiteter
Bausteine. Die Größe dieses Speicherbereichs ist CPU-abhängig. Er wird zu gleichen Teilen
unter den Prioritätsklassen aufgeteilt. Jede Prioritätsklasse verfügt über einen eigenen
Lokaldatenbereich.
VORSICHT
Alle temporären Variablen (TEMP) eines OB und seiner unterlagerten Bausteine werden in
den Lokaldaten gespeichert. Wenn Sie viele Schachtelungsebenen in Ihrer
Bausteinbearbeitung verwenden, kann der Lokaldatenbereich überlaufen.
CPUs wechseln in den Betriebszustand STOP, wenn Sie die zulässige Größe der
Lokaldaten einer Prioritätsklasse überschreiten.
Berücksichtigen Sie dabei den Lokaldatenbedarf von Synchronfehler-OBs, er wird jeweils
der verursachenden Prioritätsklasse zugeordnet.
Siehe auch
Remanenz des Lade-, System- und Arbeitsspeichers (Seite 106)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
113
Speicherkonzept
4.1 Speicherbereiche und Remanenz
4.1.5
Eigenschaften der SIMATIC Micro Memory Card
Die SIMATIC Micro Memory Card als Speichermodul der CPU
Ihre CPU verwendet als Speichermodul eine SIMATIC Micro Memory Card. Sie können
diese als Ladespeicher und als transportablen Datenträger einsetzen.
Hinweis
Für den Betrieb müssen Sie die SIMATIC Micro Memory Card in die CPU gesteckt haben.
Was in der SIMATIC Micro Memory Card gespeichert wird
Folgende Daten können auf der SIMATIC Micro Memory Card gespeichert werden:
● Anwenderprogramm, d. h. alle Bausteine (OBs, FCs, FCs, DBs) und Systemdaten
● Archive und Rezepturen
● Projektierungsdaten (STEP 7-Projekte)
● Daten für ein Betriebssystem-Update, Sicherung des Betriebssystems
Hinweis
Auf einer SIMATIC Micro Memory Card können Sie entweder Anwender- und
Projektierungsdaten oder das Betriebssystem speichern.
Eigenschaften einer SIMATIC Micro Memory Card
Die SIMATIC Micro Memory Card stellt die Wartungsfreiheit und Remanenz für diese
CPUs sicher.
VORSICHT
Der Modulinhalt einer SIMATIC Micro Memory Card kann ungültig werden, wenn sie
während eines laufenden Schreibvorganges entfernt wird. Die SIMATIC Micro Memory
Card muss dann ggf. am PG gelöscht bzw. in der CPU formatiert werden. Entfernen Sie die
SIMATIC Micro Memory Card nie im Betriebszustand RUN, sondern nur im Netz-Aus oder
im Zustand STOP der CPU, wenn keine schreibenden PG-Zugriffe stattfinden. Wenn Sie im
STOP nicht sicherstellen können, dass keine schreibenden PG-Funktionen (z. B. Baustein
laden/löschen) aktiv sind, trennen Sie vorher die Kommunikationsverbindungen.
Kopierschutz der SIMATIC Micro Memory Card
Zur Realisierung eines SIMATIC Micro Memory Card -Kopierschutzes auf Anwenderebene
besitzt ihre SIMATIC Micro Memory Card eine interne Seriennummer. Diese Seriennummer
können Sie über die SZL-Teilliste 011CH Index 8 mit dem SFC 51 RDSYSST auslesen.
Programmieren Sie beispielsweise dann einen STOP-Befehl in einem know-howgeschützten Baustein, wenn die Soll- und Ist-Seriennummer ihrer SIMATIC Micro Memory
Card nicht übereinstimmen.
114
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Speicherkonzept
4.1 Speicherbereiche und Remanenz
Lebensdauer einer SIMATIC Micro Memory Card
Die Lebensdauer einer SIMATIC Micro Memory Card hängt wesentlich von folgenden
Faktoren ab:
1. Der Anzahl der Lösch- bzw. Programmiervorgänge,
2. äußeren Einflüssen wie beispielsweise der Umgebungstemperatur.
Bei einer Umgebungstemperatur von bis zu 60 °C sind auf der SIMATIC Micro Memory Card
maximal 100.000 Lösch-/Schreibvorgänge möglich.
VORSICHT
Achten Sie immer darauf, die maximale Anzahl der Lösch-/Schreibvorgänge nicht zu
überschreiten, um Datenverlusten vorzubeugen.
Verweis
Weitere Informationen:
● zu SZL-Teilliste finden Sie in der Operationsliste CPU 31xC und CPU 31x oder im
Referenzhandbuch Systemsoftware S7-300/400 System- und Standardfunktionen
● zum Urlöschen der CPU finden Sie in der Betriebsanleitung CPU 31xC und CPU 31x, In
Betrieb nehmen, Baugruppen in Betrieb nehmen, Urlöschen über Betriebsartenschalter
der CPU
Siehe auch
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31xC (Seite 19)
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 312, 314, 315-2 DP: (Seite 23)
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 317-2 DP (Seite 25)
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 31x-2 PN/DP (Seite 27)
Bedien- und Anzeigeelemente: CPU 319-3 PN/DP (Seite 29)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
115
Speicherkonzept
4.2 Speicherfunktionen
4.2
Speicherfunktionen
4.2.1
Allgemein: Speicherfunktionen
Speicherfunktionen
Über Speicherfunktionen erzeugen, modifizieren oder löschen Sie ganze
Anwenderprogramme oder nur einzelne Bausteine. Weiterhin können Sie für die Remanenz
Ihrer Daten sorgen, indem Sie die eigenen Projektdaten archivieren. Wenn Sie ein neues
Anwenderprogramm erstellt haben, laden Sie dieses vollständig per PG/PC auf die SIMATIC
Micro Memory Card.
4.2.2
Anwenderprogramm laden auf die SIMATIC Micro Memory Card in CPU
Anwenderprogramm laden
Sie laden das Anwenderprogramm komplett per PG/PC über die SIMATIC Micro Memory
Card auf die CPU. Vorherige Inhalte auf der Micro Memory Card werden dabei gelöscht.
Bausteine belegen im Ladespeicher den Platz, wie er unter "Ladespeicherbedarf" in den
"Allgemeinen Bausteineigenschaften" genannt wird.
In der Grafik sehen Sie den Lade- und Arbeitsspeicher der CPU
3URJUDPPLHUJHU¦W
6,(0(16
6,0$7,&
0LFUR
0HPRU\
&DUG
$XIGHU)HVWSODWWH
JHVSHLFKHUW
/DGHVSHLFKHU
&RGHEDXVWHLQH
&RGHEDXVWHLQH
'DWHQEDXVWHLQH
'DWHQEDXVWHLQH
6\VWHPGDWHQ
EDXVWHLQH
6\VWHPGDWHQ
EDXVWHLQH
$UEHLWVVSHLFKHU
$EODXIUHOHYDQWH
7HLOHGHU&RGH
XQG'DWHQ
EDXVWHLQHVRZLH
.RQILJXUDWLRQV
GDWHQ
.RPPHQWDUH
6\PEROH
1:
Ist der Arbeitsspeicher nicht komplett remanent, so wird der remanente Teil des
Arbeitsspeichers in STEP 7-Baugruppenzustand als Remanenzspeicher angezeigt. Erst
nachdem alle Bausteine geladen sind, können Sie das Programm starten.
116
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Speicherkonzept
4.2 Speicherfunktionen
Hinweis
Die Funktion ist nur im STOP der CPU zulässig. Wenn der Ladevorgang durch Netzausfall
oder unzulässige Bausteine nicht beendet werden konnte, ist anschließend der
Ladespeicher leer.
4.2.3
Handling mit Bausteinen
4.2.3.1
Nachladen bzw. Überladen von Bausteinen
Es gibt zwei Möglichkeiten, Anwenderbausteine nachzuladen oder diese zu überladen:
● Nachladen von Bausteinen: Sie haben bereits ein Anwenderprogramm erstellt und auf
die SIMATIC Micro Memory Card in die CPU geladen. Im Folgenden erweitern Sie das
Anwenderprogramms um weitere Bausteine. Dazu müssen Sie das Anwenderprogramm
nicht erneut vollständig auf die SIMATIC Micro Memory Card laden, sondern nur die
neuen Bausteine auf die SIMATIC Micro Memory Card nachladen (bei sehr komplexen
Programmen verkürzen Sie so die Ladezeit!).
● Überladen: In diesem Fall nehmen Sie Änderungen an Bausteinen Ihres
Anwenderprogramms vor. Im nächsten Schritt überladen Sie dann das
Anwenderprogramm bzw. nur veränderte Bausteine per PG/PC auf die SIMATIC Micro
Memory Card.
WARNUNG
Beim Überladen von Bausteinen/eines Anwenderprogramms gehen alle auf der
SIMATIC Micro Memory Card unter gleichem Namen gespeicherten Daten verloren.
Nach Laden eines Bausteins wird bei ablaufrelevanten Bausteinen der Inhalt in den
Arbeitsspeicher übertragen und aktiviert.
4.2.3.2
Hochladen von Bausteinen
Hochladen von Bausteinen
Im Gegensatz zum Vorgang Laden wird unter dem Hochladen das Laden einzelner
Bausteine oder eines vollständigen Anwenderprogramms von der CPU in das PG/in den PC
verstanden. Die Bausteine haben dabei den Inhalt des letzten Ladens in die CPU.
Ausnahme bilden ablaufrelevante Datenbausteine, bei ihnen werden die Aktualwerte
übertragen. Das Hochladen von Bausteinen oder des Anwenderprogramms aus der CPU mit
STEP 7 hat keine Auswirkung auf die Speicherbelegung der CPU.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
117
Speicherkonzept
4.2 Speicherfunktionen
4.2.3.3
Löschen von Bausteinen
Löschen von Bausteinen
Beim Löschen wird der Baustein aus dem Ladespeicher gelöscht. Das Löschen kann mit
STEP 7(DBs auch mit SFC 23 "DEL_DB") aus dem Anwenderprogramm erfolgen. Ist durch
diesen Baustein Speicher im Arbeitsspeicher belegt worden, wird dieser freigegeben.
4.2.3.4
Komprimieren von Bausteinen
Komprimieren von Bausteinen
Beim Komprimieren werden durch Lade- und Löschvorgänge im Lade- und Arbeitsspeicher
entstandene Lücken zwischen Speicherobjekten geschlossen. Damit wird der freie Speicher
zusammenhängend zur Verfügung gestellt. Komprimieren ist sowohl im STOP als auch im
RUN der CPU möglich.
4.2.3.5
Prommen (RAM to ROM)
Prommen (RAM to ROM)
Beim Prommen werden aus dem Arbeitsspeicher die Aktualwerte der Datenbausteine als
neue Anfangswerte der DB in den Ladespeicher übernommen.
Hinweis
Die Funktion ist nur im STOP der CPU zulässig. Wenn die Funktion durch Netzausfall nicht
beendet werden konnte, ist anschließend der Ladespeicher leer.
118
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Speicherkonzept
4.2 Speicherfunktionen
4.2.4
Urlöschen und Neustart
Urlöschen
Urlöschen stellt nach Ziehen/Stecken der Micro Memory Card wieder definierte Verhältnisse
her, um einen Neustart (Warmstart) der CPU zu ermöglichen. Beim Urlöschen wird die
Speicherverwaltung der CPU neu aufgebaut. Alle Bausteine des Ladespeichers bleiben
erhalten. Alle ablaufrelevanten Bausteine werden aus dem Ladespeicher erneut in den
Arbeitsspeicher übernommen, insbesondere werden dadurch die Datenbausteine im
Arbeitsspeicher initialisiert (erhalten also wieder ihre Anfangswerte).
Neustart (Warmstart)
● Alle remanenten DB behalten ihren Aktualwert (bei CPUs mit Firmware >= V2.0.12
werden auch nicht remanente DB unterstützt. Nicht remanente DB erhalten wieder ihre
Anfangswerte).
● Alle remanenten M, Z, T behalten ihre Werte.
● Alle nicht remanenten Anwenderdaten werden initialisiert:
– M, Z, T, E, A mit "0"
● Alle Ablaufebenen setzen von vorne auf.
● Die Prozessabbilder werden gelöscht.
Verweis
Lesen Sie in der Betriebsanleitung CPU 31xC und CPU 31x im Abschnitt In Betrieb nehmen
auch Urlöschen über Betriebsartenschalter der CPU.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
119
Speicherkonzept
4.2 Speicherfunktionen
4.2.5
Rezepturen
Einleitung
Eine Rezeptur ist eine Sammlung von Anwenderdaten. Ein einfaches Rezepturkonzept lässt
sich über nicht ablaufrelevante Datenbausteine realisieren. Dafür sollten die Rezepturen die
gleiche Struktur (Länge) haben. Für jede Rezeptur sollte es einen DB geben.
Bearbeitungsablauf
Rezeptur soll im Ladespeicher abgelegt werden:
● Die einzelnen Datensätze der Rezepturen werden mit STEP 7 als nicht ablaufrelevante
DB erstellt und auf die CPU geladen. Die Rezepturen belegen damit Platz nur im
Ladespeicher und nicht im Arbeitsspeicher.
Arbeiten mit den Rezepturdaten:
● Mit der SFC 83 "READ_DBL" wird aus dem Anwenderprogramm heraus der Datensatz
der aktuellen Rezeptur aus dem DB im Ladespeicher in einen ablaufrelevanten DB in den
Arbeitsspeicher gelesen. Damit wird erreicht, dass der Arbeitsspeicher nur die
Datenmenge eines Datensatzes aufnehmen muss. Jetzt kann das Anwenderprogramm
auf die Daten der aktuellen Rezeptur zugreifen. Die nachfolgende Grafik zeigt Ihnen das
Handling mit Rezepturdaten:
/DGHVSHLFKHU
6,0$7,&0LFUR0HPRU\&DUG
5H]HSWXU
6)&5($'B'%/
DNWXHOOH
5H]HSWXU
5H]HSWXU
$UEHLWVVSHLFKHU
&38
6)&:5,7B'%/
5H]HSWXUQ
120
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Speicherkonzept
4.2 Speicherfunktionen
Zurückspeichern einer geänderten Rezeptur:
● Mit der SFC 84 "WRIT_DBL" können aus dem Anwenderprogramm heraus neue bzw. ein
geänderter Datensatz einer Rezeptur, die während der Programmbearbeitung entstanden
ist, in den Ladespeicher zurückgeschrieben werden. Diese in den Ladespeicher
geschriebenen Daten sind urlöschfest und transportabel. Sollen geänderte Datensätze
(Rezepturen) auf dem PG/PC gesichert werden, so können sie als ganzer Baustein
hochgeladen und dort gesichert werden.
Hinweis
Aktive Systemfunktionen SFC 82 bis 84 (laufende Zugriffe auf die SIMATIC Micro
Memory Card) haben starken Einfluss auf PG-Funktionen (z. B. Status Baustein, Status
Variable, Baustein laden, hochladen, öffnen). Die Performance ist dabei (gegenüber nicht
aktiven Systemfunktionen) typisch um den Faktor 10 niedriger.
Hinweis
Achten Sie immer darauf, die maximale Anzahl der Lösch-/Schreibvorgänge nicht zu
überschreiten, um Datenverlusten vorzubeugen. Lesen Sie dazu auch im Kapitel Aufbau
und Kommunikationsverbindungen einer CPU den Abschnitt SIMATIC Micro Memory
Card.
VORSICHT
Der Modulinhalt einer SIMATIC Micro Memory Card kann ungültig werden, wenn sie
während eines laufenden Schreibvorganges entfernt wird. Die SIMATIC Micro Memory
Card muss dann ggf. am PG gelöscht bzw. in der CPU formatiert werden. Entfernen Sie
die SIMATIC Micro Memory Card nie im Betriebszustand RUN, sondern nur im NetzAus oder im Zustand STOP der CPU, wenn keine schreibenden PG-Zugriffe stattfinden.
Wenn Sie im STOP nicht sicherstellen können, dass keine schreibenden PG-Funktionen
(z. B. Baustein laden/löschen) aktiv sind, trennen Sie vorher die
Kommunikationsverbindungen.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
121
Speicherkonzept
4.2 Speicherfunktionen
4.2.6
Messwertarchive
Einleitung
Bei der Bearbeitung des Anwenderprogramms durch die CPU entstehen Messwerte. Diese
Messwerte sollen archiviert und ausgewertet werden.
Bearbeitungsablauf
Sammeln der Messwerte:
● In einem DB (für Wechselpufferbetrieb in mehreren DB) werden von der CPU die
Messwerte im Arbeitsspeicher gesammelt.
Archivieren der Messwerte:
● Mit der SFC 84 "WRIT_DBL" können aus dem Anwenderprogramm heraus die
Messwerte in DB in den Ladespeicher ausgelagert werden, bevor das Datenvolumen die
Speicherkapazität des Arbeitsspeichers übersteigen würde. Die nachfolgende Grafik
zeigt Ihnen das Handling mit Messwertarchiven.
/DGHVSHLFKHU
6,0$7,&0LFUR0HPRU\&DUG
0HVVZHUW
6)&&5($B'%/
DNWXHOOH
0HVVZHUWH
0HVVZHUW
$UEHLWVVSHLFKHU
&38
6)&:5,7B'%/
0HVVZHUWQ
● Mit der SFC 82 "CREA_DBL" können neue (zusätzliche) DB aus dem
Anwenderprogramm heraus im Ladespeicher als nicht ablaufrelevante DB erzeugt
werden, die keinen Platz im Arbeitsspeicher benötigen.
122
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Speicherkonzept
4.2 Speicherfunktionen
Verweis
Nähere Informationen zum Baustein SFC 82 finden Sie im Referenzhandbuch
Systemsoftware für S7-300/400, System- und Standardfunktionen oder direkt in der OnlineHilfe von STEP 7.
Hinweis
Ist bereits ein DB mit gleicher Nummer im Ladespeicher und/oder Arbeitsspeicher
vorhanden, wird der SFC 82 beendet und eine Fehleranzeige generiert.
Diese in den Ladespeicher geschriebenen Daten sind urlöschfest und transportabel.
Auswerten der Messwerte:
● Die im Ladespeicher abgelegten Messwert-Datenbausteine können per Hochladen von
anderen Kommunikationspartnern (z. B. PG, PC, ...) ausgewertet werden.
Hinweis
Aktive Systemfunktionen SFC 82 bis 84 (laufende Zugriffe auf die SIMATIC Micro
Memory Card) haben starken Einfluss auf PG-Funktionen (z. B. Status Baustein, Status
Variable, Baustein laden, hochladen, öffnen). Die Performance ist dabei (gegenüber nicht
aktiven Systemfunktionen) typisch um den Faktor 10 niedriger.
Hinweis
Bei der CPUs ab Firmware V2.0.12 können mit dem SFC 82 auch nicht remanente DBs
erzeugt werden (Parameter ATTRIB -> Bit NON_RETAIN).
Hinweis
Achten Sie immer darauf, die maximale Anzahl der Lösch-/Schreibvorgänge nicht zu
überschreiten, um Datenverlusten vorzubeugen. Lesen Sie dazu auch in den
Allgemeinen Technischen Daten Ihrer CPU die Technischen Daten der SIMATIC Micro
Memory Card.
VORSICHT
Der Modulinhalt einer SIMATIC Micro Memory Card kann ungültig werden, wenn sie
während eines laufenden Schreibvorganges entfernt wird. Die SIMATIC Micro Memory
Card muss dann ggf. am PG gelöscht bzw. in der CPU formatiert werden. Entfernen Sie
die SIMATIC Micro Memory Card nie im Betriebszustand RUN, sondern nur im NetzAus oder im Zustand STOP der CPU, wenn keine schreibenden PG-Zugriffe stattfinden.
Wenn Sie im STOP nicht sicherstellen können, dass keine schreibenden PG-Funktionen
(z. B. Baustein laden/löschen) aktiv sind, trennen Sie vorher die
Kommunikationsverbindungen.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
123
Speicherkonzept
4.2 Speicherfunktionen
4.2.7
Sichern von Projektdaten auf SIMATIC Micro Memory Card
Arbeitsweise der Funktionen
Mit den Funktionen Projekt auf Memory Card speichern und Projekt aus Memory Card holen
können Sie die kompletten Daten eines Projekts (für eine spätere Verwendung) auf einer
SIMATIC Micro Memory Card speichern und wieder aus dieser zurückholen. Die SIMATIC
Micro Memory Card kann sich hierfür in einer CPU oder in der MMC-Programmiereinrichtung
eines PG bzw. PC befinden.
Die Projektdaten werden vor dem Speichern auf der SIMATIC Micro Memory Card
komprimiert und beim Holen wieder dekomprimiert.
Hinweis
Auf die Micro Memory Card müssen neben reinen Projektdaten ggf. auch Ihre
Anwenderdaten gespeichert werden. Achten Sie deshalb schon im Vorfeld darauf, eine
SIMATIC Micro Memory Card mit genügend ausreichendem Speicher auszuwählen.
Sollte die Speicherkapazität der SIMATIC Micro Memory Card nicht ausreichen, werden Sie
durch eine Meldung darauf hingewiesen.
Die Größe der zu speichernden Projektdaten entspricht der Archivdateigröße dieses
Projektes.
Hinweis
Aus technischen Gründen können Sie über die Aktion Projekt auf Memory Card speichern
nur den kompletten Inhalt (Anwenderprogramm und Projektdaten) übertragen.
124
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.1
5
Übersicht
Übersicht
In diesem Abschnitt erhalten Sie detaillierte Informationen zu folgenden Themen:
● Zykluszeit
● Reaktionszeit
● Alarmreaktionszeit
● Beispielrechnungen
Verweis: Zykluszeit
Sie können die Zykluszeit Ihres Anwenderprogramms mit dem PG auslesen. Nähere
Informationen finden Sie in der Online-Hilfe von STEP 7 oder im Handbuch Hardware
konfigurieren und Verbindungen projektieren mit STEP 7
Verweis: Bearbeitungszeit
finden Sie in der Operationsliste der S7-300 für die CPUs 31xC und 31x. Sie enthält
tabellarisch die Ausführungszeiten für alle
● von den jeweiligen CPUs verarbeitbaren STEP 7-Anweisungen,
● in den CPUs integrierten SFCs/SFBs,
● in STEP 7 aufrufbaren IEC-Funktionen.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
125
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.2 Zykluszeit
5.2
Zykluszeit
5.2.1
Übersicht
Einleitung
In diesem Abschnitt erfahren Sie, was unter dem Begriff Zykluszeit verstanden wird, wie sich
diese zusammensetzt und wie Sie diese berechnen können.
Was unter dem Begriff Zykluszeit verstanden wird
Die Zykluszeit ist die Zeit, die das Betriebssystem für die Bearbeitung eines
Programmdurchlaufes - d. h. eines OB 1-Durchlaufes - sowie aller diesen Durchlauf
unterbrechenden Programmteile und Systemtätigkeiten benötigt. Diese Zeit wird überwacht.
Zeitscheibenmodell
Die zyklische Programmbearbeitung und damit auch die Bearbeitung des
Anwenderprogramms erfolgt in Zeitscheiben. Um Ihnen die Abläufe besser zu
veranschaulichen, gehen wir im Folgenden davon aus, dass jede Zeitscheibe exakt 1 ms
lang ist.
Prozessabbild
Damit der CPU für die Dauer der zyklischen Programmbearbeitung ein konsistentes Abbild
der Prozess-Signale zur Verfügung steht, werden die Prozess-Signale vor der
Programmbearbeitung gelesen bzw. geschrieben. Anschließend greift die CPU während der
Programmbearbeitung beim Ansprechen der Operandenbereiche Eingänge (E) und
Ausgänge (A) nicht direkt auf die Signalbaugruppen zu, sondern auf den
Systemspeicherbereich der CPU, in dem sich das Prozessabbild der Ein-/Ausgänge
befindet.
126
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.2 Zykluszeit
Ablauf der zyklischen Programmbearbeitung
Die nachfolgende Tabelle und das Bild zeigen die Phasen der zyklischen
Programmbearbeitung.
Tabelle 5-1
Zyklische Programmbearbeitung
Schritt
Ablauf
1
Das Betriebssystem startet die Zykluszeitüberwachung.
2
Die CPU schreibt die Werte aus dem Prozessabbild der Ausgänge in die
Ausgabebaugruppen.
3
Die CPU liest den Zustand der Eingänge an den Eingabebaugruppen und aktualisiert das
Prozessabbild der Eingänge.
4
Die CPU bearbeitet das Anwenderprogramm in Zeitscheiben und führt die im Programm
angegebenen Operationen aus.
5
Am Ende eines Zyklus führt das Betriebssystem anstehende Aufgaben aus, z. B. Laden
und Löschen von Bausteinen.
6
Anschließend kehrt die CPU zum Zyklusanfang zurück und startet erneut die
Zykluszeitüberwachung.
=HLWVFKHLEHQMHPV
3UR]HVVDEELOGGHU(LQJ¦QJH
3$(
$QZHQGHUSURJUDPP
=\NOXVNRQWUROOSXQNW=.3
%HWULHEVV\VWHP%H6\
2
3
4
=\NOXV]HLW
3UR]HVVDEELOGGHU$XVJ¦QJH
3$$
5
=HLWVFKHLEHQMHPV
%HWULHEVV\VWHP
$QZHQGHUSURJUDPP
.RPPXQLNDWLRQ
3$$
3$(
=.3
%H6\
3UR]HVVDEELOGGHU$XVJ¦QJH
3UR]HVVDEELOGGHU(LQJ¦QJH
=\NOXVNRQWUROOSXQNW
%HWULHEVV\VWHP
Im Gegensatz zu den S7-400-CPUs erfolgt der Datenzugriff mit einem OP/TP (Bedien- und
Beobachtungs-Funktionen) bei den S7-300-CPUs ausschließlich am Zykluskontrollpunkt
(Datenkonsistenz siehe Techn. Daten). Die Anwenderprogrammbearbeitung wird durch die
Bedien- und Beobachtungs-Funktionen nicht unterbrochen.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
127
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.2 Zykluszeit
Verlängerung der Zykluszeit
Prinzipiell müssen Sie beachten, dass sich die Zykluszeit eines Anwenderprogramms
verlängert durch:
● zeitgesteuerte Alarmbearbeitung
● Prozessalarmbearbeitung
● Diagnose und Fehlerbearbeitung
● Kommunikation mit Programmiergeräten (PGs), Operator Panels (OPs) und über
angeschlossene CPs (z. B. Ethernet, PROFIBUS DP)
● Test- und Inbetriebnahmefunktionen wie Status/Steuern von Variablen oder Status von
Bausteinen
● Übertragen und Löschen von Bausteinen, Komprimieren des
Anwenderprogrammspeichers
● Beschreiben, Lesen der Micro Memory Card aus dem Anwenderprogramm mit SFC 82
bis 84
● S7-Kommunikation über die PROFINET-Schnittstelle.
● PROFINET CBA-Kommunikation über die PROFINET-Schnittstelle (Systemlast, SFCAufruf, Aktualisierung am Zykluskontrollpunkt)
● PROFINET IO-Kommunikation über die PROFINET-Schnittstelle (Systemlast)
128
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.2 Zykluszeit
5.2.2
Berechnen der Zykluszeit
Einleitung
Die Zykluszeit ergibt sich aus der Summe aller folgenden Einflussfaktoren.
Prozessabbild-Aktualisierung
Nachfolgende Tabelle enthält die CPU-Zeiten für die Prozessabbild-Aktualisierung
(Prozessabbild-Transferzeit). Die angegebenen Zeiten können sich durch auftretende
Alarme oder durch Kommunikation der CPU verlängern. Die Transferzeit für die
Prozessabbild-Aktualisierung berechnet sich wie folgt:
Tabelle 5-2
Formel zur Berechnung der Transferzeit für das Prozessabbild (PA)
Die Transferzeit des Prozessabbildes berechnet sich wie folgt:
Grundlast K
+ Anzahl Bytes im PA im Baugruppenträger 0 x (A)
+ Anzahl Bytes im PA im Baugruppenträger 1 bis 3 x (B)
+ Anzahl Worte im PA über DP x (D)
+ Anzahl Worte im PA über PROFINET x (P)
= Transferzeit für das Prozessabbild
Tabelle 5-3
CPU 31xC: Daten zur Berechnung der Transferzeit für das Prozessabbild
Konst. Anteile
CPU 312C
CPU 313C CPU 313C-2 DP
K
Grundlast
150 μs
100 μs
100 μs
CPU 313C-2 PtP
100 μs
A
je Byte im 37 μs
Baugrupp
enträger 0
35 μs
37 μs
37 μs
B
je Byte im Baugrupp
enträger 1
bis 3 *
43 μs
47 μs
47 μs
D
(nur
DP)
je Wort im DPBereich
für die
integrierte
DPSchnittste
lle
-
1 μs
-
CPU 314C-2 DP
1 μs
CPU 314C-2 PtP
-
* + 60 μs je Baugruppenträger
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
129
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.2 Zykluszeit
Tabelle 5-4
CPU 31x: Daten zur Berechnung der Transferzeit für das Prozessabbild
Konst.
Anteile
CPU 312
CPU 314
CPU 315
CPU 317
CPU 319
K
Grundlast
150 μs
100 μs
100 μs
50 μs
2 μs
A
je Byte im
Baugruppenträger
0
37 μs
35 μs
37 μs
15 μs
15 μs
B
je Byte im
Baugruppenträger
1 bis 3
-
43 μs*
47 μs*
25 μs*
22 μs**
D
(nur DP)
je Wort im DPBereich für die
integrierte DPSchnittstelle
-
-
2,5 μs
2,5 μs
2,5 μs
P
(nur
PROFINE
T)
je Wort im
PROFINET Bereich für die
integrierte
PROFINET Schnittstelle
-
-
46 μs
46 μs
2,5 μs
* + 60 μs je Baugruppenträger
** + 21 μs je Baugruppenträger
Verlängerung der Anwenderprogramm-Bearbeitungszeit
Das Betriebssystem Ihrer CPU führt neben der eigentlichen Abarbeitung des
Anwenderprogramms noch weitere zeitgleiche Prozesse durch
(z. B. Timerverwaltung des Kernbetriebssystems). Diese Prozesse verlängern die
Bearbeitungszeit des Anwenderprogramms. Nachfolgende Tabelle enthält die Faktoren, mit
denen Sie die Bearbeitungszeit Ihres Anwenderprogramms multiplizieren müssen.
Tabelle 5-5
130
Verlängerung der Anwenderprogramm-Bearbeitungszeit
CPU
Faktor
312C
1,06
313C
1,10
313C-2DP
1,10
313C-PtP
1,06
314C-2DP
1,10
314C-2PtP
1,09
312
1,06
314
1,10
315
1,10
317
1,07
319
1,05
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.2 Zykluszeit
Betriebssystem-Bearbeitungszeit im Zykluskontrollpunkt
Nachfolgende Tabelle enthält die Betriebssystem-Bearbeitungszeiten im Zykluskontrollpunkt
der CPUs. Die Zeiten gelten ohne:
● Test- und Inbetriebnahmefunktionen wie Status/Steuern von Variablen oder Status
Baustein
● Übertragen und Löschen von Bausteinen, Komprimieren des AnwenderprogrammSpeichers
● Kommunikation
● Beschreiben, Lesen der SIMATIC Micro Memory Card mit SFC 82 bis 84
Tabelle 5-6
Betriebssystem-Bearbeitungszeit im Zykluskontrollpunkt
CPU
Zyklussteuerung im Zykluskontrollpunkt (ZKP)
312C
500 μs
313C
500 μs
313C-2
500 μs
314C-2
500 μs
312
500 μs
314
500 μs
315
500 μs
317
150 μs
319
77 μs
Verlängerung der Zykluszeit durch Einschachtelung von Alarmen
Aktivierte Alarme verlängern die Zykluszeit zusätzlich. Einzelheiten können Sie folgender
Tabelle entnehmen.
Tabelle 5-7
Zyklusverlängerung durch Einschachtelung von Alarmen
Alarmtyp
Prozessalarm
Diagnosealarm
Uhrzeitalarm
Verzögerungsalarm
Weckalarm
312C
700 μs
700 μs
600 μs
400 μs
250 μs
313C
500 μs
600 μs
400 μs
300 μs
150 μs
313C-2
500 μs
600 μs
400 μs
300 μs
150 μs
314C-2
500 μs
600 μs
400 μs
300 μs
150 μs
312
700 μs
700 μs
600 μs
400 μs
250 μs
314
500 μs
600 μs
400 μs
300 μs
150 μs
315
500 μs
600 μs
400 μs
300 μs
150 μs
317
190 μs
240 μs
200 μs
150 μs
90 μs
319
72 μs
87 μs
39 μs
26 μs
10 μs
Zu dieser Verlängerung müssen Sie die Programmlaufzeit in der Alarmebene addieren.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
131
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.2 Zykluszeit
Verlängerung der Zykluszeit durch Fehler
Tabelle 5-8
Zyklusverlängerung durch Fehler
Fehlerart
Programmierfehler
Peripheriezugriffsfehler
312C
600 μs
600 μs
313C
400 μs
400 μs
313C2
400 μs
400 μs
314C-2
400 μs
400 μs
312
600 μs
600 μs
314
400 μs
400 μs
315
400 μs
400 μs
317
100 μs
100 μs
319
19 μs
23 μs
Zu dieser Verlängerung müssen Sie die Programmlaufzeit des Alarm OBs addieren. Werden
mehrere Alarm/Fehler-OBs eingeschachtelt, dann addieren sich die entsprechenden Zeiten.
5.2.3
Unterschiedliche Zykluszeiten
Überblick
Die Zykluszeit (Tzyk) ist nicht für jeden Zyklus gleich lang. Das folgende Bild zeigt
unterschiedliche Zykluszeiten Tzyk1 und Tzyk2 . Tzyk2 ist größer als Tzyk1, weil der zyklisch
bearbeitete OB 1 durch einen Uhrzeitalarm-OB (hier: OB 10) unterbrochen wird.
$NWXHOOHU=\NOXV
1¦FKVWHU=\NOXV
7]\N
7]\N
žEHUQ¦FKVWHU=\NOXV
2%
3$$
DNWXDOL
VLHUHQ
3$(
DNWXDOL
VLHUHQ
2%
3$$
=.3 DNWXDOL
VLHUHQ
3$(
DNWXDOL
VLHUHQ
2%
3$$
2% =.3 DNWXDOL
VLHUHQ
3$(
DNWXDOL
VLHUHQ
Bearbeitungszeit von Bausteinen kann schwanken
Ein weiterer Grund für unterschiedlich lange Zykluszeiten ist auch die Tatsache, dass die
Bearbeitungszeit von Bausteinen (z. B. OB 1) variieren kann wegen:
● bedingter Befehle,
● bedingter Bausteinaufrufe,
● unterschiedlicher Programmpfade,
● Schleifen etc.
132
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.2 Zykluszeit
Maximalzykluszeit
Sie können mit STEP 7die voreingestellte Maximalzykluszeit ändern. Ist diese Zeit
abgelaufen, wird der OB 80 aufgerufen, in dem Sie festlegen können, wie die CPU auf den
Zeitfehler reagieren soll. Wenn im Speicher der CPU kein OB 80 vorhanden ist, geht die
CPU in STOP.
5.2.4
Kommunikationslast
Projektierte Kommunikationslast für PG-/OP-Kommunikation, S7-Kommunikation und
PROFINET CBA
Das Betriebssystem der CPU stellt für die Kommunikation laufend den von Ihnen
projektierten Prozentsatz der gesamten CPU-Verarbeitungsleistung zur Verfügung
(Zeitscheiben-Technik). Wird diese Verarbeitungsleistung für die Kommunikation nicht
benötigt, steht sie der übrigen Verarbeitung zur Verfügung. In der Hardwarekonfiguration
können Sie die Belastung durch die Kommunikation zwischen 5 % und 50 % einstellen.
Defaultmäßig ist der Wert 20 % eingestellt.
Zur Berechnung des Faktors, um den sich die Zykluszeit verlängert, können Sie folgende
Formel verwenden:
100 / (100 – projektierte Kommunikationsbelastung in %)
=HLWVFKHLEHPV
8QWHUEUHFKXQJGHV$QZHQGHUSURJUDPPV
%HWULHEVV\VWHP
$QZHQGHUSURJUDPP
$QWHLOSDUDPHWULHUEDU]ZLVFKHQ
XQG
.RPPXQLNDWLRQ
Beispiel: 20 % Kommunikationslast
In der Hardwarekonfiguration haben Sie eine Kommunikationsbelastung von 20 %
projektiert. Die errechnete Zykluszeit beträgt 10 ms. Unter Anwendung der oben genannten
Formel verlängert sich die Zykluszeit um den Faktor 1,25.
Beispiel: 50 % Kommunikationslast
In der Hardwarekonfiguration haben Sie eine Kommunikationsbelastung von 50 %
projektiert. Die errechnete Zykluszeit beträgt 10 ms. Unter Anwendung der oben genannten
Formel verlängert sich die Zykluszeit um den Faktor 2.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
133
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.2 Zykluszeit
Abhängigkeit der realen Zykluszeit von der Kommunikationslast
Das folgende Bild beschreibt die nicht lineare Abhängigkeit der realen Zykluszeit von der
Kommunikationslast. Als Beispiel haben wir eine Zykluszeit von 10 ms gewählt.
=\NOXV]HLW
PV
,QGLHVHP%HUHLFKN¸QQHQ6LHGLH
.RPPXQLNDWLRQVODVWHLQVWHOOHQ
PV
PV
PV
PV
PV
.RPPXQLNDWLRQVEHODVWXQJ
Auswirkung auf die tatsächliche Zykluszeit
Durch die Verlängerung der Zykluszeit durch den Kommunikationsanteil treten statistisch
gesehen auch mehr asynchrone Ereignisse innerhalb eines OB 1-Zyklus wie zum Beispiel
Alarme auf. Dies verlängert den OB 1-Zyklus zusätzlich. Diese Verlängerung ist abhängig
davon, wie viele Ereignisse pro OB 1-Zyklus auftreten und wie lange die Ereignisbearbeitung
dauert.
Hinweis
Überprüfen Sie die Auswirkungen einer Wertänderung des Parameters “Zyklusbelastung
durch Kommunikation“ im Anlagenbetrieb. Die Kommunikationslast muss beim Einstellen der
maximalen Zykluszeit berücksichtigt werden, da es sonst zu Zeitfehlern kommen kann.
Tipps
● Übernehmen Sie nach Möglichkeit den voreingestellten Wert.
● Vergrößern Sie den Wert nur dann, wenn die CPU hauptsächlich zu
Kommunikationszwecken eingesetzt wird und das Anwenderprogramm zeitunkritisch ist.
● In allen anderen Fällen den Wert nur verringern.
134
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.2 Zykluszeit
5.2.5
Zyklusverlängerung durch Test- und Inbetriebnahmefunktionen
Laufzeiten
Die Laufzeiten der Test- und Inbetriebnahmefunktionen sind Betriebssystem-Laufzeiten. Sie
sind deshalb bei jeder CPU gleich. Zunächst gibt es auch keinen Unterschied zwischen
Prozess- und Testbetrieb. Die Zyklusverlängerung durch aktive Test- und
Inbetriebnahmefunktionen können Sie folgender Tabelle entnehmen.
Tabelle 5-9
Zyklusverlängerung durch Test- und Inbetriebnahmefunktionen
Funktion
CPU 31xC/CPU 31x
ohne CPU 315-2 PN/DP,
CPU 317-2 DP und
CPU 319-3 PN/DP
CPU 315-2 PN/DP und
CPU 317-2 PN/DP
CPU 319-3 PN/DP
Status Variable
Typ. 50 μs für jede
Variable
vernachlässigbar
vernachlässigbar
Steuern
Variable
Typ. 50 μs für jede
Variable
vernachlässigbar
vernachlässigbar
Typ. 50 μs für jede
beobachtete Zeile
Typ. 3 µs für jede
beobachtete Zeile
+ 3 x Laufzeit des
beobachteten Bausteins
Status Baustein Typ. 200 μs für jede
beobachtete Zeile
Einstellung bei der Parametrierung
Bei Prozessbetrieb wird die maximal zulässige Zyklusbelastung durch Kommunikation nicht
nur über "Zyklusbelastung durch Kommunikation" eingestellt, sondern muss noch zusätzlich
über "Prozessbetrieb ⇒ zulässige Zykluszeiterhöhung durch Testfunktionen" eingestellt
werden. Damit wird im Prozessbetrieb die parametrierte Zeit absolut überwacht und bei
Überschreitung mit dem Sammeln von Daten aufgehört. Von STEP 7 wird so z. B. die
Datenanforderung bei Schleifen vor dem Schleifenende begrenzt. Bei Schleifen im
Testbetrieb wird in jedem Durchlauf die komplette Schleife bearbeitet. Dadurch kann die
Zykluszeit deutlich verlängert werden.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
135
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.2 Zykluszeit
5.2.6
Zyklusverlängerung durch Component Based Automation (CBA)
Das Betriebssystem Ihrer CPU aktualisiert defaultmäßig sowohl das PROFINET-Interface
als auch die DP-Verschaltungen am Zykluskontrollpunkt. Falls Sie jedoch diese
automatischen Aktualisierungen bei der Projektierung abgeschaltet haben (z. B. um das
Zeitverhalten der CPU besser beeinflussen zu können), müssen Sie die Aktualisierung
selbst vornehmen. Dies geschieht durch den Aufruf der SFCs 112 bis 114 zu geeigneten
Zeitpunkten.
Verweis
Informationen zu den SFC 112 bis 114 erhalten Sie in der Online-Hilfe von STEP 7.
Verlängerung des OB1-Zyklus
Der OB1-Zyklus verlängert sich durch die
● Erhöhung der Anzahl der PROFINET CBA-Verschaltungen,
● Erhöhung der Anzahl remoter Partner,
● Erhöhung der Datenmenge und der
● Erhöhung der Übertragungshäufigkeit
Hinweis
Die Verwendung von CBA mit zyklischen PROFINET CBA-Verschaltungen setzt zur
Einhaltung der Performanceangaben den Einsatz von Switches voraus. Bei zyklischen
PROFINET CBA-Verschaltungen ist der 100 Mbit Vollduplexbetrieb zwingend
erforderlich.
136
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.2 Zykluszeit
Die nachfolgende Grafik zeigt Ihnen die Konfiguration, die für die Messungen genutzt wurde.
+0,23&
,QGXVWULDO(WKHUQHW
$Q]DKOGHUEHREDFKWHWHQ
9HUVFKDOWXQJHQLQ
6,0$7,&L0$3
E]Z23&
352),1(7
UHPRWHU
3DUWQHU
352),1(7
UHPRWHU
3DUWQHU
$Q]DKO
352),%86*HU¦W
DOV'36ODYH
$Q]DKO
352),1(7*HU¦W
PLW3UR[\)XQNWLRQDOLW¦W
&38[31'3
352),%86
352),%86*HU¦W
DOV'36ODYH
In der oberen Grafik sehen Sie die
ein-/ausgehenden remoten Verbindungen
Anzahl für CPU 315 und CPU 317
Zyklische Verschaltung über Ethernet
200, Abtasthäufigkeit: Alle 10 ms
300, Abtasthäufigkeit: Alle 10 ms
Azyklisch Verschaltung über Ethernet
100, Abtasthäufigkeit: Alle 500 ms
100, Abtasthäufigkeit: Alle 200 ms
Verschaltungen vom PROFINET-Gerät mit
Proxy-Funktionalität zu den PROFIBUSGeräten
16 x 4
16 x 4
Verschaltungen der PROFIBUS-Geräte
untereinander
16 x 6
16 x 6
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Anzahl für CPU 319
137
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.2 Zykluszeit
Zusätzliche Randbedingungen
Die maximale Zyklusbelastung durch Kommunikation beträgt in der Messung 20 %.
In der unteren Grafik sehen Sie zunächst, dass der OB1-Zyklus durch die Erhöhung der
zyklischen PROFINET CBA-Verschaltungen zu remoten Partnern am PROFINET beeinflusst
wird:
$EK¦QJLJNHLWGHV2%=\NOXVYRQGHU$Q]DKOGHU352),1(7&%$9HUVFKDOWXQJHQ
=\NOXV]HLWLQ˩V
&382%=\NOXVPLWUHPRWHQ352),1(73DUWQHUQ
&382%=\NOXVPLWUHPRWHQ352),1(73DUWQHUQ
&382%=\NOXVPLWUHPRWHQ352),1(73DUWQHUQ
&382%=\NOXVPLWUHPRWHQ352),1(73DUWQHUQ
&382%=\NOXVPLWUHPRWHQ352),1(73DUWQHUQ
&382%=\NOXVPLWUHPRWHQ352),1(73DUWQHUQ
$Q]DKO]\NOLVFKH352),1(7&%$9HUVFKDOWXQJHQ
Grundlast durch PROFIBUS-Geräte
Die 16 PROFIBUS-Geräte verursachen mit ihren Verschaltungen untereinander eine
zusätzliche Grundlast von bis zu 1,0 ms.
Tipps und Hinweise
In der oberen Grafik ist der Einsatz von einheitlichen Werten für die Übertragungshäufigkeit
aller Verschaltungen zu einem Partner bereits berücksichtigt.
● Bei Verteilung der Werte auf unterschiedliche Häufigkeitsstufen kann die Performance bis
zu 50 % sinken.
● Der Einsatz von Datenstrukturen und Arrays in einer Verschaltung anstelle von vielen
Einzelverschaltungen mit einfachen Datenstrukturen erhöht die Performance.
138
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.3 Reaktionszeit
5.3
Reaktionszeit
5.3.1
Übersicht
Definition Reaktionszeit
Die Reaktionszeit ist die Zeit vom Erkennen eines Eingangssignals bis zur Änderung eines
damit verknüpften Ausgangssignals.
Schwankungsbreite
Die tatsächliche Reaktionszeit liegt zwischen einer kürzesten und einer längsten
Reaktionszeit. Zur Projektierung Ihrer Anlage müssen Sie immer mit der längsten
Reaktionszeit rechnen.
Im Folgenden werden kürzeste und längste Reaktionszeit betrachtet, damit Sie sich ein Bild
von der Schwankungsbreite der Reaktionszeit machen können.
Faktoren
Die Reaktionszeit hängt von der Zykluszeit und von folgenden Faktoren ab:
● Verzögerung der Eingänge und Ausgänge der Signalbaugruppen bzw. der integrierten
Eingänge und Ausgänge.
● zusätzliche Aktualisierungszeiten für PROFINET IO
● zusätzliche DP-Zykluszeiten am PROFIBUS DP
● Bearbeitung im Anwenderprogramm
Verweis
● Die Verzögerungszeiten finden Sie in den technischen Daten der Signalbaugruppen
(Gerätehandbuch Baugruppendaten)
Aktualisierungszeit für PROFINET IO
Wenn Sie Ihr PROFINET IO-System mit STEP 7 konfiguriert haben, berechnet STEP 7 die
Aktualisierungszeit für PROFINET IO. Sie können sich dann die Aktualisierungszeit für
PROFINET IO am PG anzeigen lassen.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
139
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.3 Reaktionszeit
DP-Zykluszeiten im PROFIBUS DP-Netz
Wenn Sie Ihr PROFIBUS DP-Mastersystem mit STEP 7 konfiguriert haben, berechnet
STEP 7 die zu erwartende typische DP-Zykluszeit. Sie können sich dann die DP-Zykluszeit
Ihrer Konfiguration am PG anzeigen lassen.
Einen Überblick über die DP-Zykluszeit erhalten Sie im nachfolgenden Bild. Wir nehmen in
diesem Beispiel an, dass jeder DP-Slave im Durchschnitt 4 Byte Daten hat.
%XVODXI]HLW
PV
PV
%DXGUDWH0%DXG
PV
PV
PV
PV
PV
%DXGUDWH0%DXG
PV
PLQ
6ODYHLQWHUYDOO
=DKOGHU'36ODYHV
PD[$Q]DKOYRQ&38DEK¦QJLJ
Wenn Sie ein PROFIBUS DP-Netz mit mehreren Mastern betreiben, dann müssen Sie die
DP-Zykluszeit für jeden Master berücksichtigen. D. h., die Rechnung für jeden Master
getrennt erstellen und addieren.
140
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.3 Reaktionszeit
5.3.2
Kürzeste Reaktionszeit
Bedingungen für die kürzeste Reaktionszeit
Nachfolgendes Bild zeigt Ihnen, unter welchen Bedingungen die kürzeste Reaktionszeit
erreicht wird.
=.3%H6\
9HU]¸JHUXQJGHU(LQJ¦QJH
3$$
5HDNWLRQV]HLW
3$(
$QZHQGHUSURJUDPP
8QPLWWHOEDUYRUGHP(LQOHVHQGHV3$(¦QGHUWVLFKGHU
=XVWDQGGHVEHWUDFKWHWHQ(LQJDQJV'LH†QGHUXQJGHV
(LQJDQJVVLJQDOVZLUGDOVRQRFKLP3$(EHU¾FNVLFKWLJW
+LHUZLUGGLH†QGHUXQJGHV(LQJDQJVVLJQDOVYRP
$QZHQGHUSURJUDPPYHUDUEHLWHW
=.3%H6\
3$$
+LHUZLUGGLH5HDNWLRQGHV$QZHQGHUSURJUDPPVDXIGLH
†QGHUXQJGHV(LQJDQJVVLJQDOVDQGLH$XVJ¦QJHDXVJHJHEHQ
9HU]¸JHUXQJGHU$XVJ¦QJH
Berechnung
Die (kürzeste) Reaktionszeit setzt sich wie folgt zusammen:
Tabelle 5-10 Formel: kürzeste Reaktionszeit
1 × Prozessabbild-Transferzeit der Eingänge
+
1 × Prozessabbild-Transferzeit der Ausgänge
+
1 × Programmbearbeitungszeit
+
1 × Betriebssystembearbeitungszeit im ZKP
+
Verzögerung der Eingänge und Ausgänge
=
kürzeste Reaktionszeit
Dieses entspricht der Summe aus Zykluszeit und Verzögerung der Eingänge und Ausgänge.
Siehe auch
Übersicht (Seite 139)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
141
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.3 Reaktionszeit
5.3.3
Längste Reaktionszeit
Bedingungen für die längste Reaktionszeit
Nachfolgendes Bild zeigt Ihnen, wodurch die längste Reaktionszeit zustande kommt.
=.3%H6\
9HU]¸JHUXQJGHU(LQJ¦QJH
[$NWXDOLVLHUXQJV]HLWI¾U352),1(7,2E]Z
['3=\NOXV]HLWDP352),%86'3
MHQDFKGHPRE352),1(7,2RGHU
352),%86'3JHQXW]WZLUG
3$$
3$(
:¦KUHQGGHV(LQOHVHQVGHV3$(¦QGHUWVLFKGHU
=XVWDQGGHVEHWUDFKWHWHQ(LQJDQJV'LH†QGHUXQJ
GHV(LQJDQJVVLJQDOVZLUGLP3$(QLFKWPHKUEHU¾FNVLFKWLJW
$QZHQGHUSURJUDPP
5HDNWLRQV]HLW
=.3%H6\
3$$
3$(
$QZHQGHUSURJUDPP
+LHUZLUGGLH†QGHUXQJGHV(LQJDQJVVLJQDOVLP3$(
EHU¾FNVLFKWLJW
+LHUZLUGGLH†QGHUXQJGHV(LQJDQJVVLJQDOVYRP
$QZHQGHUSURJUDPPYHUDUEHLWHW
=.3%H6\
3$$
+LHUZLUGGLH5HDNWLRQGHV$QZHQGHUSURJUDPPVDXIGLH
†QGHUXQJGHV(LQJDQJVVLJQDOVDQGLH$XVJ¦QJHDXVJHJHEHQ
9HU]¸JHUXQJGHU$XVJ¦QJH
[$NWXDOLVLHUXQJV]HLWI¾U352),1(7,2E]Z
['3=\NOXV]HLWDP352),%86'3
MHQDFKGHPRE352),1(7,2RGHU
352),%86'3JHQXW]WZLUG
142
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.3 Reaktionszeit
Berechnung
Die (längste) Reaktionszeit setzt sich wie folgt zusammen:
Tabelle 5-11 Formel: längste Reaktionszeit
2 × Prozessabbild-Transferzeit der Eingänge
+
2 × Prozessabbild-Transferzeit der Ausgänge
+
2 × Programmbearbeitungszeit
+
2 × Betriebssystembearbeitungszeit
+
4 x Aktualisierungszeit für PROFINET IO (nur wenn PROFINET IO genutzt wird.)
+
4 x DP-Zykluszeit am PROFIBUS DP (nur wenn PROFIBUS DP genutzt wird.)
+
Verzögerung der Eingänge und Ausgänge
=
längste Reaktionszeit
Dies entspricht der Summe aus doppelter Zykluszeit und Verzögerung der Eingänge und
Ausgänge zuzüglich der vierfachen Aktualisierungszeit für PROFINET IO bzw. der
vierfachen DP-Zykluszeit am PROFIBUS DP.
Siehe auch
Übersicht (Seite 139)
5.3.4
Verkürzen der Reaktionszeit durch Peripheriezugriffe
Verkürzung der Reaktionszeit
Sie erreichen schnellere Reaktionszeiten durch Direktzugriffe auf die Peripherie im
Anwenderprogramm. Z. B. mit
● L PEB oder
● T PAW
können Sie Reaktionszeiten wie oben beschrieben teilweise umgehen.
Hinweis
Sie können schnelle Reaktionszeiten auch durch Verwendung von Prozessalarmen
erreichen.
Siehe auch
Kürzeste Reaktionszeit (Seite 141)
Längste Reaktionszeit (Seite 142)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
143
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.4 Rechenweg zur Berechnung von Zyklus- und Reaktionszeit
5.4
Rechenweg zur Berechnung von Zyklus- und Reaktionszeit
Einleitung
In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen die Berechnung von Zyklus- und Reaktionszeit als
Übersicht auf.
Zykluszeit
1. Bestimmen Sie mithilfe der Operationsliste die Laufzeit des Anwenderprogramms.
2. Multiplizieren Sie den errechneten Wert mit dem CPU-spezifischen Faktor aus Tabelle
Verlängerung der Anwenderprogramm-Bearbeitungszeit.
3. Berechnen und addieren Sie die Transferzeit für das Prozessabbild. Richtwerte dazu
finden Sie in Tabelle Daten zur Berechnung der Transferzeit für das Prozessabbild.
4. Addieren Sie dazu die Bearbeitungszeit im Zykluskontrollpunkt. Richtwerte dazu finden
Sie in Tabelle Betriebssystem-Bearbeitungszeit im Zykluskontrollpunkt.
5. Rechnen Sie die Verlängerung durch Test- und Inbetriebnahmefunktionen sowie durch
zyklische PROFINET-Verschaltungen mit ein. Die Werte finden Sie in der Tabelle
Zyklusverlängerung durch Test- und Inbetriebnahmefunktionen.
Als Ergebnis erhalten Sie nun die Zykluszeit.
Zykluszeitverlängerung durch Alarme und Kommunikation
1. Multiplizieren Sie die Zykluszeit mit folgenden Faktor:.
100 / (100 – projektierte Kommunikationsbelastung in %)
2. Berechnen Sie mithilfe der Operationsliste die Laufzeit der Alarm verarbeitenden
Programmteile. Dazu addieren Sie den entsprechenden Wert aus der folgenden Tabelle.
3. Multiplizieren Sie beide Werte mit dem CPU-spezifischen Faktor der Verlängerung der
Anwenderprogrammbearbeitungszeit.
4. Addieren Sie den Wert der Alarm verarbeitenden Programmsequenzen so oft zur
theoretischen Zykluszeit, wie oft der Alarm während der Zykluszeit ausgelöst
wird/voraussichtlich ausgelöst wird.
Als Ergebnis erhalten Sie angenähert die tatsächliche Zykluszeit. Notieren Sie sich das
Ergebnis.
Siehe auch
Zyklusverlängerung durch Component Based Automation (CBA) (Seite 136)
144
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.4 Rechenweg zur Berechnung von Zyklus- und Reaktionszeit
Reaktionszeit
Tabelle 5-12 Berechnung der Reaktionszeit
Kürzeste Reaktionszeit
Längste Reaktionszeit
-
Multiplizieren Sie die tatsächliche Zykluszeit mit
dem Faktor 2.
Rechnen Sie nun die Verzögerungen der Ausund Eingänge mit ein.
Rechnen Sie nun die Verzögerungen der Ausund Eingänge, die DP-Zykluszeiten am
PROFIBUS DP bzw. die Aktualisierungszeiten für
PROFINET IO mit ein.
Als Ergebnis erhalten Sie die kürzeste
Reaktionszeit.
Als Ergebnis erhalten Sie die längste
Reaktionszeit.
Siehe auch
Längste Reaktionszeit (Seite 142)
Kürzeste Reaktionszeit (Seite 141)
Berechnen der Zykluszeit (Seite 129)
Zyklusverlängerung durch Component Based Automation (CBA) (Seite 136)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
145
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.5 Alarmreaktionszeit
5.5
Alarmreaktionszeit
5.5.1
Übersicht
Definition Alarmreaktionszeit
Die Alarmreaktionszeit ist die Zeit vom ersten Auftreten eines Alarmsignals bis zum Aufruf
der ersten Anweisung im Alarm-OB. Generell gilt: Höherpriore Alarme haben Vorrang. Das
heißt, die Alarmreaktionszeit verlängert sich um die Programmbearbeitungszeit der
höherprioren und der noch nicht bearbeiteten gleichprioren vorher aufgetretenen Alarm-OBs
(Warteschlange).
Prozessalarm- und Diagnosealarm-Reaktionszeiten der CPUs
Tabelle 5-13 Prozessalarm- und Diagnosealarm-Reaktionszeiten
146
Prozessalarm-Reaktionszeiten
Diagnosealarm-Reaktionszeiten
CPU
extern
min.
extern
max.
Integrierte
Peripherie
max.
min.
max.
CPU 312
0,5 ms
0,8 ms
-
0,5 ms
1,0 ms
CPU 312C
0,5 ms
0,8 ms
0,6 ms
0,5 ms
1,0 ms
CPU 313C
0,4 ms
0,6 ms
0,5 ms
0,4 ms
1,0 ms
CPU 313C-2
0,4 ms
0,7 ms
0,5 ms
0,4 ms
1,0 ms
CPU 314
0,4 ms
0,7 ms
-
0,4 ms
1,0 ms
CPU 314C-2
0,4 ms
0,7 ms
0,5 ms
0,4 ms
1,0 ms
CPU 315-2 DP
CPU 315-2 PN/DP
0,4 ms
0,7 ms
-
0,4 ms
1,0 ms
CPU 317-2 DP
CPU 317-2 PN/DP
0,2 ms
0,3 ms
-
0,2 ms
0,3 ms
CPU 319-3 PN/DP
0,06 ms
0,10 ms
-
0,09 ms
0,12 ms
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.5 Alarmreaktionszeit
Berechnung
Wie Sie die minimale und die maximale Alarmreaktionszeit berechnen können, zeigen Ihnen
folgende Formeln.
Tabelle 5-14 Prozessalarm- und Diagnosealarm-Reaktionszeiten
Berechnung der minimalen und maximalen Alarmreaktionszeit
Minimale Alarmreaktionszeit der CPU
Maximale Alarmreaktionszeit der CPU
+ minimale Alarmreaktionszeit der
Signalbaugruppen
+ maximale Alarmreaktionszeit der Signalbaugruppen
+ Aktualisierungszeit für PROFINET IO (nur
wenn PROFINET IO genutzt wird)
+ DP-Zykluszeit am PROFIBUS DP (nur
wenn PROFIBUS DP genutzt wird)
= kürzeste Alarmreaktionszeit
+ 2 x Aktualisierungszeit für PROFINET IO (nur wenn
PROFINET IO genutzt wird)
+ 2 x DP Zykluszeit am PROFIBUS DP (nur wenn
PROFIBUS DP genutzt wird)
Die maximale Alarmreaktionszeit verlängert sich,
wenn Kommunikationsfunktionen aktiv sind. Die
Verlängerung berechnet sich gemäß folgender
Formel:
tv: 200 μs + 1000 μs x n%
n= Einstellung der Zyklusbelastung durch
Kommunikation
Signalbaugruppen
Die Prozessalarm-Reaktionszeit der Signalbaugruppen setzt sich wie folgt zusammen:
● Digitaleingabebaugruppen
Prozessalarm-Reaktionszeit = interne Alarmaufbereitungszeit + Eingangsverzögerung
Die Zeiten finden Sie im Datenblatt der jeweiligen Digitaleingabebaugruppe.
● Analogeingabebaugruppen
Prozessalarm-Reaktionszeit = interne Alarmaufbereitungszeit + Wandlungszeit
Die interne Alarmaufbereitungszeit der Analogeingabebaugruppen ist vernachlässigbar.
Die Wandlungszeiten entnehmen Sie dem Datenblatt der jeweiligen
Analogeingabebaugruppe.
Die Diagnosealarm-Reaktionszeit der Signalbaugruppen ist die Zeit vom Erkennen eines
Diagnoseereignisses durch die Signalbaugruppe bis zum Auslösen des Diagnosealarms
durch die Signalbaugruppe. Diese Zeit ist vernachlässigbar gering.
Prozessalarmbearbeitung
Mit dem Aufruf des Prozessalarm-OB 40 erfolgt die Prozessalarmbearbeitung. Höherpriore
Alarme unterbrechen die Prozessalarmbearbeitung, Direktzugriffe auf die Peripherie erfolgen
zur Ausführungszeit der Anweisung. Nach Beendigung der Prozessalarmbearbeitung wird
entweder die zyklische Programmbearbeitung fortgesetzt oder weitere gleichpriore bzw.
niederpriore Alarm-OBs aufgerufen und bearbeitet.
Siehe auch
Übersicht (Seite 125)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
147
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.5 Alarmreaktionszeit
5.5.2
Reproduzierbarkeit von Verzögerungs- und Weckalarmen
Definition “Reproduzierbarkeit“
Verzögerungsalarm:
Die zeitliche Abweichung des Aufrufs der ersten Anweisung des Alarm-OBs zum
programmierten Alarmzeitpunkt.
Weckalarm:
Die Schwankungsbreite des zeitlichen Abstands zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Aufrufen, gemessen zwischen den jeweils ersten Anweisungen des Alarm-OBs.
Reproduzierbarkeit
Für die CPUs dieses Handbuches, außer der CPU 319, gelten folgende Zeiten:
● Verzögerungsalarm: +/- 200 μs
● Weckalarm: +/- 200 μs
Für die CPU 319 gelten folgende Zeiten:
● Verzögerungsalarm: +/- 140 μs
● Weckalarm: +/- 88 μs
Diese Zeiten gelten nur, wenn der Alarm zu diesem Zeitpunkt auch ausgeführt werden kann
und nicht z. B. durch höherpriore Alarme oder noch nicht ausgeführte gleichpriore Alarme
verzögert wird.
148
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.6 Beispielrechnungen
5.6
Beispielrechnungen
5.6.1
Beispielrechnung zur Zykluszeit
Aufbau
Sie haben eine S7-300 mit folgenden Baugruppen im Baugruppenträger 0 aufgebaut:
● eine CPU 314C-2
● 2 Digitaleingabebaugruppen SM 321; DI 32 x DC 24 V (je 4 Byte im PA)
● 2 Digitalausgabebaugruppen SM 322; DO 32 x DC 24 V/0,5 A (je 4 Byte im PA)
Anwenderprogramm
Ihr Anwenderprogramm hat laut Operationsliste eine Laufzeit von 5 ms. Es findet keine
Kommunikation statt.
Berechnung der Zykluszeit
Für das Beispiel ergibt sich die Zykluszeit aus folgenden Zeiten:
● Anwenderprogrammbearbeitungszeit:
ca. 5 ms x CPU-spezifischen Faktor 1,10 = ca. 5,5 ms
● Prozessabbild-Transferzeit
Prozessabbild Eingänge: 100 μs + 8 Byte x 37 μs = ca. 0,4 ms
Prozessabbild Ausgänge: 100 μs + 8 Byte x 37 μs = ca. 0,4 ms
● Betriebssystemlaufzeit im Zykluskontrollpunkt:
ca. 0,5 ms
Zykluszeit = 5,5 ms + 0,4 ms + 0,4 ms + 0,5 ms = 6,8 ms.
Berechnung der tatsächlichen Zykluszeit
● Es findet keine Kommunikation statt.
● Es findet keine Alarmbearbeitung statt.
Die tatsächlich Zykluszeit beträgt damit auch 6 ms.
Berechnung der längsten Reaktionszeit
Längste Reaktionszeit:
6,8 ms x 2 = 13,6 ms.
● Die Verzögerung der Ein- und Ausgänge ist vernachlässigbar.
● Da weder PROFIBUS DP noch PROFINET IO verwendet werden, müssen auch keine
DP-Zykluszeiten am PROFIBUS DP bzw. Aktualisierungszeiten für PROFINET IO
berücksichtigt werden.
● Es findet keine Alarmbearbeitung statt.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
149
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.6 Beispielrechnungen
5.6.2
Beispielrechnung zur Reaktionszeit
Aufbau
Sie haben eine S7-300 mit folgenden Baugruppen auf 2 Baugruppenträgern aufgebaut:
● eine CPU 314C-2
Parametrierung der Zyklusbelastung durch Kommunikation: 40 %
● 4 Digitaleingabebaugruppen SM 321; DI 32 x DC 24 V (je 4 Byte im PA)
● 3 Digitalausgabebaugruppen SM 322; DO 16 x DC 24 V/0.5 A (je 2 Byte im PA)
● 2 Analogeingabebaugruppen SM 331; AI 8 x 12Bit (nicht im PA)
● 2 Analogausgabebaugruppen SM 332; AO 4 x 12Bit (nicht im PA)
Anwenderprogramm
Das Anwenderprogramm hat laut Operationsliste eine Laufzeit von 10,0 ms.
Berechnung der Zykluszeit
Für das Beispiel ergibt sich die Zykluszeit aus folgenden Zeiten:
● Anwenderprogrammbearbeitungszeit:
ca. 10 ms x CPU-spezifischen Faktor 1,10 = ca. 11 ms
● Prozessabbild-Transferzeit:
Prozessabbild Eingänge: 100 μs + 16 Byte x 37 μs = ca. 0,7 ms
Prozessabbild Ausgänge: 100 μs + 6 Byte x 37 μs = ca. 0,3 ms
● Betriebssystemlaufzeit im Zykluskontrollpunkt:
ca. 0,5 ms
Die Zykluszeit ergibt sich aus der Summe der aufgeführten Zeiten:
Zykluszeit = 11,0 ms + 0,7 ms + 0,3 ms + 0,5 ms = 12,5 ms
Berechnung der tatsächlichen Zykluszeit
Berücksichtigung der Kommunikationslast:
12,5 ms x 100 / (100-40) = 20,8 ms.
Die tatsächliche Zykluszeit beträgt damit unter Berücksichtigung der Zeitscheiben 21 ms.
150
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.6 Beispielrechnungen
Berechnung der längsten Reaktionszzeit
● Längste Reaktionszeit = 21 ms x 2 = 42 ms.
● Verzögerungszeiten der Ein- und Ausgänge
– Die Digitaleingabebaugruppe SM 321; DI 32 x DC 24 V hat eine Eingangsverzögerung
von maximal 4,8 ms je Kanal.
– Die Digitalausgabebaugruppe SM 322; DO 16 x DC 24 V/0.5 A hat eine
vernachlässigbare Ausgangsverzögerung.
– Die Analogeingabebaugruppe SM 331; AI 8 x 12Bit wurde parametriert für eine
Störfrequenzunterdrückung von 50 Hz. Damit ergibt sich eine Wandlungszeit von
22 ms je Kanal. Da 8 Kanäle aktiv sind, ergibt sich eine Zykluszeit der
Analogeingabebaugruppe von 176 ms.
– Die Analogausgabebaugruppe SM 332; AO 4 x 12Bit wurde parametriert für den
Messbereich 0 ... 10 V. Damit ergibt sich eine Wandlungszeit von 0,8 ms pro Kanal.
Da 4 Kanäle aktiv sind, ergibt sich eine Zykluszeit von 3,2 ms. Dazu muss noch
addiert werden die Einschwingzeit für eine ohmsche Last, die 0,1 ms beträgt. Damit
ergibt sich für einen Analogausgang eine Antwortzeit von 3,3 ms.
● Da weder PROFIBUS DP noch PROFINET IO verwendet werden, müssen auch keine
DP-Zykluszeiten am PROFIBUS DP bzw. Aktualisierungszeiten für PROFINET IO
berücksichtigt werden.
● Reaktionszeiten mit Verzögerungszeiten der Ein- und Ausgänge:
– Fall 1: Mit dem Einlesen eines Digitaleingabesignals wird ein Ausgabekanal der
Digitalausgabebaugruppe gesetzt. Damit ergibt sich eine Reaktionszeit von:
Reaktionszeit = 42 ms + 4,8 ms = 46,8 ms.
– Fall 2: Ein Analogwert wird eingelesen und ein Analogwert ausgegeben. Damit ergibt
sich eine Reaktionszeit von:
Längste Reaktionszeit = 42 ms + 176 ms + 3,3 ms = 221,3 ms.
5.6.3
Beispielrechnung zur Alarmreaktionszeit
Aufbau
Sie haben eine S7-300, die aus einer CPU 314C-2 und 4 Digitalbaugruppen im Zentralgerät
aufgebaut ist. Eine Digitaleingabebaugruppe ist die SM 321; DI 16 x DC 24 V; mit Prozessund Diagnosealarm.
In der Parametrierung der CPU und der SM haben Sie nur den Prozessalarm freigegeben.
Sie verzichten auf zeitgesteuerte Bearbeitung, Diagnose und Fehlerbearbeitung. Sie haben
eine Zyklusbelastung durch Kommunikation von 20 % eingestellt.
Für die Digitaleingabebaugruppe haben Sie eine Eingangsverzögerung von 0,5 ms
parametriert.
Es sind keine Tätigkeiten am Zykluskontrollpunkt erforderlich.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
151
Zyklus- und Reaktionszeiten
5.6 Beispielrechnungen
Berechnung
Für das Beispiel ergibt sich die Prozessalarmreaktionszeit aus folgenden Zeiten:
● Prozessalarmreaktionszeit der CPU 314C-2: ca. 0,7 ms
● Verlängerung durch Kommunikation gemäß Formel:
200 μs + 1000 μs x 20 % = 400 μs = 0,4 ms
● Prozessalarmreaktionszeit der SM 321; DI 16 x DC 24 V:
– interne Alarmaufbereitungszeit: 0,25 ms
– Eingangsverzögerung: 0,5 ms
● Da weder PROFIBUS DP noch PROFINET IO verwendet werden, müssen auch keine
DP-Zykluszeiten am PROFIBUS DP bzw. Aktualisierungszeiten für PROFINET IO
berücksichtigt werden.
Die Prozessalarmreaktionszeit ergibt sich aus der Summe der aufgeführten Zeiten:
Prozessalarmreaktionszeit = 0,7 ms + 0,4 ms + 0,25 ms + 0,5 ms = ca. 1,85 ms.
Diese errechnete Prozessalarmreaktionszeit vergeht vom Anliegen eines Signals am
Digitaleingang bis zur ersten Anweisung im OB 40.
152
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Allgemeine technische Daten
6.1
6
Normen und Zulassungen
Einleitung
Die allgemeinen technischen Daten beinhalten:
● die Normen und Prüfwerte, die die Baugruppen des Automatisierungssystems S7-300
einhalten und erfüllen.
● die Prüfkriterien nach denen die S7-300-Baugruppen getestet wurden.
CE-Kennzeichnung
Das Automatisierungssystem S7-300 erfüllt die Anforderungen und Schutzziele der
folgenden EG-Richtlinien und stimmt mit den harmonisierten europäischen Normen (EN)
überein, die für Speicherprogrammierbare Steuerungen in den Amtsblättern der
Europäischen Gemeinschaft bekannt gegeben wurden:
● 2006/95/EG "Elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter
Spannungsgrenzen" (Niederspannungsrichtlinie)
● 2004/108/EG "Elektromagnetische Verträglichkeit" (EMV-Richtlinie)
● 94/9/EG "Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in
explosionsgefährdeten Bereichen" (Explosionsschutzrichtlinie)
Die EG-Konformitätserklärungen werden für die zuständigen Behörden zur Verfügung
gehalten bei:
Siemens Aktiengesellschaft
Bereich Automatisierungs- und Antriebstechnik
A&D AS RD ST PLC
Postfach 1963
D-92209 Amberg
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
153
Allgemeine technische Daten
6.1 Normen und Zulassungen
UL-Zulassung
Underwriters Laboratories Inc. nach
● UL 508 (Industrial Control Equipment)
CSA-Zulassung
Canadian Standards Association nach
● C22.2 No. 142 (Process Control Equipment)
oder
Underwriters Laboratories Inc. nach
● UL 508 (Industrial Control Equipment)
● CSA C22.2 No. 142 (Process Control Equipment)
oder
+$=/2&
Underwriters Laboratories Inc. nach
● UL 508 (Industrial Control Equipment)
● CSA C22.2 No. 142 (Process Control Equipment)
● UL 1604 (Hazardous Location)
● CSA-213 (Hazardous Location)
APPROVED for use in
Class I, Division 2, Group A, B, C, D Tx;
Class I, Zone 2, Group IIC Tx
Hinweis
Die aktuell gültigen Zulassungen finden Sie auf dem Typenschild der jeweiligen Baugruppe.
154
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Allgemeine technische Daten
6.1 Normen und Zulassungen
FM-Zulassung
Factory Mutual Research (FM) nach
Approval Standard Class Number 3611, 3600, 3810
APPROVED for use in Class I, Division 2, Group A, B, C, D Tx;
Class I, Zone 2, Group IIC Tx
ATEX- Zulassung
nach EN 60079-15:2003 (Electrical apparatus for potentially explosive atmospheres; Type of
protection "n")
II 3 G Ex nA II T4..T6
WARNUNG
Es kann Personen- und Sachschaden eintreten.
In explosionsgefährdeten Bereichen kann Personen- und Sachschaden eintreten, wenn Sie
bei laufendem Betrieb einer S7-300 Steckverbindungen trennen.
Machen Sie in explosionsgefährdeten Bereichen zum Trennen von Steckverbindungen die
S7-300 immer stromlos.
WARNUNG
Explosionsgefahr
Wenn Sie Komponenten austauschen, kann die Eignung für Class I, DIV. 2 ungültig
werden.
WARNUNG
Dieses Gerät ist nur für den Einsatz in Class I, Div. 2, Gruppe A, B, C, D oder in nicht
gefährdeten Bereichen geeignet.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
155
Allgemeine technische Daten
6.1 Normen und Zulassungen
Kennzeichnung für Australien
Das Automatisierungssystem S7-300 erfüllt die Anforderungen der Norm
AS/NZS 2064 (Class A).
IEC 61131
Das Automatisierungssystem S7-300 erfüllt die Anforderungen und Kriterien der Norm
IEC 61131-2 (Speicherprogrammierbare Steuerungen, Teil 2: Betriebsmittelanforderungen
und Prüfungen).
Schiffsbau-Zulassung
Klassifikationsgesellschaften:
● ABS (American Bureau of Shipping)
● BV (Bureau Veritas)
● DNV (Det Norske Veritas)
● GL (Germanischer Lloyd)
● LRS (Lloyds Register of Shipping)
● Class NK (Nippon Kaiji Kyokai)
Einsatz im Industriebereich
SIMATIC-Produkte sind ausgelegt für den Einsatz im Industriebereich.
Tabelle 6-1
156
Einsatz im Industriebereich
Einsatzbereich
Anforderung an Störaussendung
Anforderung an Störfestigkeit
Industrie
EN 61000-6-4: 2001
EN 61000-6-2 : 2001
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Allgemeine technische Daten
6.1 Normen und Zulassungen
Einsatz in Wohngebieten
Wenn Sie die S7-300 in Wohngebieten einsetzen, müssen Sie bezüglich der Emission von
Funkstörungen die Grenzwertklasse B nach EN 55011 sicherstellen.
Geeignete Maßnahmen zum Erreichen des Funkstörgrades der Grenzwertklasse B sind:
● Einbau der S7-300 in geerdeten Schaltschränken/Schaltkästen
● Einsatz von Filtern in Versorgungsleitungen
WARNUNG
Es kann Personen- und Sachschaden eintreten.
In explosionsgefährdeten Bereichen kann Personen- und Sachschaden eintreten, wenn
Sie bei laufendem Betrieb einer S7-300 Steckverbindungen trennen.
Machen Sie in explosionsgefährdeten Bereichen zum Trennen von Steckverbindungen
die S7-300 immer stromlos.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
157
Allgemeine technische Daten
6.2 Elektromagnetische Verträglichkeit
6.2
Elektromagnetische Verträglichkeit
Definition
Die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) ist die Fähigkeit einer elektrischen Einrichtung,
in ihrer elektromagnetischen Umgebung zufrieden stellend zu funktionieren, ohne diese
Umgebung zu beeinflussen.
Die Baugruppen der S7-300 erfüllen u. a. auch die Anforderungen des EMV-Gesetzes des
europäischen Binnenmarktes. Voraussetzung dafür ist, dass das System S7-300 den
Vorgaben und Richtlinien zum elektrischen Aufbau entspricht.
Impulsförmige Störgrößen
Die folgende Tabelle zeigt die elektromagnetische Verträglichkeit von S7-Baugruppen
gegenüber impulsförmigen Störgrößen.
Impulsförmige Störgröße
Elektrostatische Entladung
nach IEC 61000-4-2.
Burst-Impulse (schnelle
transiente Störgrößen)
nach IEC 61000-4-4.
geprüft mit
entspricht Schärfegrad
Luftentladung: ± 8 kV
Kontaktentladung ± 4 kV
2 kV (Versorgungsleitung)
2 kV (Signalleitung > 3 m)
1 kV (Signalleitung < 3 m)
3
2
3
3
Energiereicher Einzelimpuls (Surge) nach IEC 61000-4-5
Externe Schutzbeschaltung erforderlich
(siehe Installationshandbuch Automatisierungssystem S7-300, Aufbauen,
Kap."Blitzschutz- und Überspannungsschutz")
•
unsymmetrische Kopplung
2 kV (Versorgungsleitung)
Gleichspannung mit Schutzelementen
3
2 kV (Signalleitung/Datenleitung nur >
3 m) ggf. mit Schutzelementen
•
symmetrische Kopplung
1 kV (Versorgungsleitung)
Gleichspannung mit Schutzelementen
1 kV (Signalleitung/Datenleitung nur >
3 m) ggf. mit Schutzelementen
Zusätzliche Maßnahmen
Wenn Sie ein System S7-300 an das öffentliche Netz anschließen, dann müssen Sie die
Grenzwertklasse B nach EN 55022 sicherstellen.
158
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Allgemeine technische Daten
6.2 Elektromagnetische Verträglichkeit
Sinusförmige Störgrößen
Die folgende Tabelle zeigt die elektromagnetische Verträglichkeit der S7-300-Baugruppen
gegenüber sinusförmigen Störgrößen.
Sinusförmige Störgröße
Prüfwerte
entspricht Härtegrad
HF-Einstrahlung
(elektromagnetische Felder)
nach IEC 61000-4-3
10 V/m mit 80% Amplitudenmodulation von
1 kHz im Bereich von 80 MHz ibs 1000 MHz
HF-Bestromung auf
Leitungen und
Leitungsschirmen
nach IEC 61000-4-6
Prüfspannung 10 V mit 80%
Amplitudenmodulation von 1 kHz im Bereich
von 9 kHz bis 80 MHz
10 V/m mit 50% Pulsmodulation bei
900 MHz
3
3
Emission von Funkstörungen
Störaussendung von elektromagnetischen Feldern nach EN 55011: Grenzwertklasse A,
Gruppe 1 (gemessen in 10 m Entfernung).
Frequenz
Störaussendung
von 30 bis 230 MHz
< 40 dB (µV/m)Q
von 230 bis 1000 MHz
< 47 dB (µV/m)Q
Störaussendung über Netz- Wechselstromversorgung nach EN 55011: Grenzwertklasse A,
Gruppe 1
Frequenz
Störaussendung
von 0,15 bis bis 0,5 MHz
< 79 dB (µV/m)Q
< 66 dB (µV/m)M
von 0,5 bis 5 MHz
< 73 dB (µV/m)Q
< 60 dB (µV/m)M
von 5 bis 30 MHz
< 73 dB (µV/m)Q
< 60 dB (µV/m)M
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
159
Allgemeine technische Daten
6.3 Transport- und Lagerbedingungen für Baugruppen
6.3
Transport- und Lagerbedingungen für Baugruppen
Einleitung
S7-300-Baugruppen übertreffen bezüglich Transport- und Lagerbedingungen die
Anforderungen nach IEC 61131-2. Die folgenden Angaben gelten für Baugruppen, die in der
Originalverpackung transportiert bzw. gelagert werden.
Die klimatischen Bedingungen entsprechen IEC 60721-3-3, Klasse 3K7 für Lagerung und
IEC 60721-3-2, Klasse 2K4 für Transport.
Die mechanischen Bedingungen entsprechen IEC 60721-3-2, Klasse 2M2.
Transport- und Lagerbedingungen von Baugruppen
160
Art der Bedingung
zulässiger Bereich
Freier Fall (in Versandpackung)
≤1m
Temperatur
von - 40 °C bis + 70 °C
Luftdruck
von 1080 bis 660 hPa (entspricht einer Höhe von 1000 bis 3500 m)
Relative Luftfeuchte
Von 10 bis 95 %, ohne Kondensation
Sinusförmige Schwingungen nach
IEC 60068-2-6
5 – 9 Hz: 3,5 mm
9 – 150 Hz: 9,8 m/s2
Stoß nach IEC 60068-2-29
250 m/s2, 6 ms, 1000 Schocks
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Allgemeine technische Daten
6.4 Mechanische und klimatische Umgebungsbedingungen für den Betrieb der S7-300
6.4
Mechanische und klimatische Umgebungsbedingungen für den Betrieb
der S7-300
Einsatzbedingungen
Die S7-300 ist für den wettergeschützten, ortsfesten Einsatz vorgesehen. Die
Einsatzbedingungen übertreffen die Anforderungen nach DIN IEC 60721-3-3:
● Klasse 3M3 (mechanische Anforderungen)
● Klasse 3K3 (klimatische Anforderungen)
Einsatz mit Zusatzmaßnahmen
Ohne Zusatzmaßnahmen darf die S7-300 z. B. nicht eingesetzt werden:
● an Orten mit hohem Anteil ionisierender Strahlung
● an Orten mit erschwerten Betriebsbedingungen; z. B. durch
– Staubentwicklung
– ätzende Dämpfe oder Gase
– starke elektrische oder magnetische Felder
● in Anlagen, die einer besonderen Überwachung bedürfen, wie z. B.
– Aufzugsanlagen
– elektrische Anlagen in besonders gefährdeten Räumen
Eine Zusatzmaßnahme kann z. B. der Einbau der S7-300 in einen Schrank oder in ein
Gehäuse sein.
Mechanische Umgebungsbedingungen
Die mechanischen Umgebungsbedingungen sind in der folgenden Tabelle in Form von
sinusförmigen Schwingungen angegeben.
Frequenzbereich
dauernd
gelegentlich
10 ≤ f ≤ 58Hz
0,0375 mm Amplitude
0,75 mm Amplitude
58 ≤ f ≤ 150Hz
0,5 g konstante Beschleunigung
1g konstante Beschleunigung
Reduzierung von Schwingungen
Wenn die S7-300 größeren Stößen bzw. Schwingungen ausgesetzt ist, müssen Sie durch
geeignete Maßnahmen die Beschleunigung bzw. die Amplitude reduzieren.
Wir empfehlen, die S7-300 auf dämpfenden Materialien (z. B. auf Schwingmetallen) zu
befestigen.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
161
Allgemeine technische Daten
6.4 Mechanische und klimatische Umgebungsbedingungen für den Betrieb der S7-300
Prüfungen auf mechanische Umgebungsbedingungen
Die folgende Tabelle gibt Auskunft über Art und Umfang der Prüfungen auf mechanische
Umgebungsbedingungen.
Prüfung auf ...
Prüfnorm
Bemerkung
Schwingungen
Schwingungsprüfung nach
IEC 60068-2-6 (Sinus)
Schwingungsart: Frequenzdurchläufe mit einer
Änderungsgeschwindigkeit von 1 Oktave/Minute.
10 Hz ≤ f ≤ 58 Hz, konstante Amplitude 0,075 mm
58Hz ≤ f ≤ 150Hz, konstante Beschleunigung 1 g
Schwingungsdauer: 10 Frequenzdurchläufe pro Achse in jeder der 3
zueinander senkrechten Achsen
Schock
Schock, geprüft nach
IEC 60068-2-27
Art des Schocks: Halbsinus
Stärke des Schocks: 15 g Scheitelwert, 11 ms Dauer
Richtung des Schocks: 3 Schocks jeweils in +/– Richtung in jeder der 3
zueinander senkrechten Achsen
Dauerschock
Schock, geprüft nach
IEC 60068-2-29
Art des Schocks: Halbsinus
Stärke des Schocks: 25 g Scheitelwert, 6 ms Dauer
Richtung des Schocks: 1000 Schocks jeweils in +/– Richtung in jeder der
3 zueinander senkrechten Achsen
Klimatische Umgebungsbedingungen
Die S7-300 darf unter folgenden klimatischen Umgebungsbedingungen eingesetzt werden:
Umgebungsbedingungen
Zulässiger Bereich
Temperatur:
Waagerechter Einbau:
Senkrechter Einbau:
von 0 bis 60°C
von 0 bis 40°C
Relative Luftfeuchtigkeit
von 10 bis 95 %,
Ohne Kondensation, entspricht RelativeFeuchte (RH)-Beanspruchungsgrad 2 nach IEC
61131 Teil 2
Luftdruck
von 1080 bis 795 hPa
entspricht einer Höhe von -1000 bis 2000 m
Schadstoff-Konzentration
SO2: < 0,5 ppm;
RH < 60 %, keine Kondensation
H2S: < 0,1 ppm;
RH < 60 %, keine Kondensation
Prüfung: 10 ppm; 4 Tage
ISA-S71.04 severity level G1; G2; G3
-
162
Bemerkungen
-
Prüfung: 1 ppm; 4 Tage
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Allgemeine technische Daten
6.5 Angaben zu Isolationsprüfungen, Schutzklasse, Schutzart und Nennspannung der S7-300
6.5
Angaben zu Isolationsprüfungen, Schutzklasse, Schutzart und
Nennspannung der S7-300
Prüfspannung
Die Isolationsbeständigkeit wird bei der Typprüfung mit folgender Prüfspannung nach
IEC 61131-2 nachgewiesen:
Stromkreise mit Nennspannung Ue gegen
andere Stromkreise bzw. gegen Erde
Prüfspannung
< 50V
DC 500V
< 150V
DC 2500V
< 250V
DC 4000V
Schutzklasse
Schutzklasse I nach IEC 60536, d. h. Schutzleiteranschluss an Profilschiene erforderlich!
Fremdkörper- und Wasserschutz
● Schutzart IP 20 nach IEC 60529 gegen Berührung mit Standard-Prüffingern
Es ist kein Schutz gegen Eindringen von Wasser vorhanden.
6.6
Nennspannungen der S7-300
Nennspannungen zum Betrieb
Die Baugruppen der S7-300 arbeiten mit verschiedenen Nennspannungen. Die folgende
Tabelle enthält die Nennspannungen und die entsprechenden Toleranzbereiche.
Nennspannungen
Toleranzbereich
DC 24 V
DC 20,4 bis 28,8 V
AC 120 V
AC 93 bis 132 V
AC 230 V
AC 187 bis 264 V
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
163
Allgemeine technische Daten
6.6 Nennspannungen der S7-300
164
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.1
Allgemeine Technische Daten
7.1.1
Abmessungen der CPU 31xC
7
Jede CPU besitzt die gleiche Höhe und Tiefe, die Maße unterscheiden sich nur in der Breite.
● Höhe: 125 mm
● Tiefe: 115 mm, bzw. 180 mm mit geöffneter Frontklappe.
Breite der CPU
CPU
Breite
CPU 312C
80 mm
CPU 313C
120 mm
CPU 313C-2 PtP
120 mm
CPU 313C-2 DP
120 mm
CPU 314C-2 PtP
120 mm
CPU 314C-2 DP
120 mm
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
165
Technische Daten der CPU 31xC
7.1 Allgemeine Technische Daten
7.1.2
Technische Daten der Micro Memory Card
Einsetzbare SIMATIC Micro Memory Cards
Es stehen Ihnen folgende Speichermodule zur Verfügung:
Tabelle 7-1
Verfügbare SIMATIC Micro Memory Cards
Typ
Bestellnummer
Benötigen Sie für ein Firmware-Update über
SIMATIC Micro Memory Card
Micro Memory Card
64 kByte
6ES7953-8LFxx-0AA0
–
Micro Memory Card
128 kByte
6ES7953-8LGxx-0AA0
–
Micro Memory Card
512 kByte
6ES7953-8LJxx-0AA0
–
Micro Memory Card
2 MByte
6ES7953-8LLxx-0AA0
Mindestens erforderlich bei CPUs ohne
DP-Schnittstelle
Micro Memory Card
4 MByte
6ES7953-8LMxx-0AA0
Mindestens erforderlich bei CPUs mit
DP-Schnittstelle (außer CPU 319)
Micro Memory Card
8 MByte1
6ES7953-8LPxx-0AA0
Mindestens erforderlich bei der CPU 319
Wenn Sie die CPU 312C bzw. CPU 312 einsetzen, können Sie diese SIMATIC
Micro Memory Card nicht verwenden.
1
Maximale Anzahl ladbarer Bausteine in der SIMATIC Micro Memory Card
Wie viele Bausteine Sie auf der SIMATIC Micro Memory Card speichern können, hängt von
der Größe Ihrer eingesetzten SIMATIC Micro Memory Card ab. Die maximale Anzahl
ladbarer Bausteine ist also durch die Größe Ihrer SIMATIC Micro Memory Card begrenzt
(inkl. der mit dem SFC "CREATE DB" erzeugten Bausteine).
Tabelle 7-2
Maximal ladbare Bausteine in der SIMATIC Micro Memory Card
Beim Einsatz einer SIMATIC Micro Memory Card
mit der Größe von ...
64 kByte
768
128 kByte
1024
512 kByte
Hier ist die CPU-spezifische Anzahl der maximal ladbaren Bausteine
kleiner als die auf der SIMATIC Micro Memory Card-speicherbaren
Bausteine.
2 MByte
4 MByte
8 MByte
166
... können Sie folgende maximale Anzahl von Bausteinen laden
Die CPU-spezifische maximale Anzahl der ladbaren Bausteine
entnehmen Sie bitte den entsprechenden Technischen Daten.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.2 CPU 312C
7.2
CPU 312C
Technische Daten
Tabelle 7-3
Technische Daten der CPU 312C
Technische Daten
CPU und Erzeugnisstand
MLFB
6ES7 312-5BE03-0AB0
•
Hardware-Erzeugnisstand
01
•
Firmware-Erzeugnisstand
V2.6
•
Zugehöriges Programmierpaket
STEP 7 ab V5.4 + SP3 oder
STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 0123
Speicher
Arbeitsspeicher
•
Integriert
32 KByte
•
Erweiterbar
Nein
Ladespeicher
Steckbar über Micro Memory Card
(max. 4 Mbyte)
Datenerhaltung auf der Micro Memory Card (nach Mindestens 10 Jahre
der letzten Programmierung)
Pufferung
Durch Micro Memory Card gewährleistet
(wartungsfrei)
Bearbeitungszeiten
Bearbeitungszeiten für
•
Bitoperation
Min. 0,2 μs
•
Wortoperation
Min. 0,4 μs
•
Festpunktarithmetik
Min. 5 μs
•
Gleitpunktarithmetik
Min. 6 μs
Zeiten/Zähler und deren Remanenz
S7-Zähler
128
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
von Z 0 bis Z 7
•
Zählbereich
0 bis 999
IEC-Counter
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
unbegrenzt (Begrenzung nur durch
Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
128
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
keine Remanenz
•
Zeitbereich
10 ms bis 9990 s
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
167
Technische Daten der CPU 31xC
7.2 CPU 312C
Technische Daten
IEC-Timer
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
unbegrenzt (Begrenzung nur durch
Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
Merker
128 Byte
•
Remanenz
Einstellbar
•
Remanenz voreingestellt
von MB 0 bis MB 15
Taktmerker
8 (1 Merkerbyte)
Datenbausteine
max. 511
(im Nummerband von 1 bis 511)
•
Größe
max. 16 Kbyte
•
Non-Retain-Unterstützung (einstellbare
Remanz)
ja
Lokaldaten je Prioritätsklasse
max. 256 Byte
Bausteine
Gesamt
1024 (DBs, FCs, FBs)
Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann
durch die von Ihnen eingesetzte Micro Memory
Card reduziert sein.
OBs
siehe Operationsliste
•
Größe
max. 16 KByte
•
Anzahl Freie-Zyklus-OBs
1 (OB 1)
•
Anzahl Uhrzeitalarm-OBs
1 (OB 10)
•
Anzahl Verzögerungsalarm-OBs
1 (OB 20)
•
Anzahl Weckalarme
1 (OB 35)
•
Anzahl Prozessalarm-OBs
1 (OB 40)
•
Anzahl Anlauf-OBs
1 (OB 100)
•
Anzahl Asynchron-Fehler-OBs
4 (OB 80, 82, 85, 87)
•
Anzahl Synchron-Fehler-OBs
2 (OB 121, 122)
Schachtelungstiefe
•
je Prioritätsklasse
8
•
zusätzlich innerhalb eines Fehler-OBs
4
FBs
•
Anzahl, max
•
Größe
1024
(im Nummerband von 0 bis 2047)
max. 16 KByte
FCs
•
Anzahl, max
1024
(im Nummerband von 0 bis 2047)
•
168
Größe
max. 16 KByte
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.2 CPU 312C
Technische Daten
Adressbereiche (Ein-/Ausgänge)
Peripherieadressbereich gesamt
•
Eingänge
1024 Byte (frei adressierbar)
•
Ausgänge
1024 Byte (frei adressierbar)
Prozessabbild E/A
•
Eingänge
128 Byte
•
Ausgänge
128 Byte
Digitale Kanäle
•
Integrierte Kanäle (DI)
10
•
Integrierte Kanäle (DO)
6
•
Eingänge
266
•
Ausgänge
262
•
Eingänge, davon zentral
266
•
Ausgänge, davon zentral
262
Analoge Kanäle
•
Integrierte Kanäle (AI)
keine
•
Integrierte Kanäle (AO)
keine
•
Eingänge
64
•
Ausgänge
64
•
Eingänge, davon zentral
64
•
Ausgänge, davon zentral
64
Ausbau
Baugruppenträger
max. 1
Baugruppen je Baugruppenträger
max. 8
Anzahl DP-Master
•
Integriert
Keine
•
Über CP
4
Betreibbare Funktionsbaugruppen und
Kommunikationsprozessoren
•
FM
max. 8
•
CP (Punkt zu Punkt)
max. 8
•
CP (LAN)
max. 4
Uhrzeit
Uhr
Ja (SW-Uhr)
•
Gepuffert
Nein
•
Genauigkeit
Abweichung pro Tag < 15 s
•
Verhalten der Uhr nach NETZ-AUS
Die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der
NETZ-AUS erfolgte.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
169
Technische Daten der CPU 31xC
7.2 CPU 312C
Technische Daten
Betriebsstundenzähler
1
•
Nummer
0
•
Wertebereich
2 31 Stunden
(bei Verwendung des SFC 101)
•
Granularität
1 Stunde
•
Remanent
Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet
werden
Uhrzeitsynchronisation
Ja
•
im AS
Master
•
auf MPI
Master/ Slave
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für
Meldefunktionen
max. 6
(abhängig von den projektierten Verbindungen
für PG-/OP- und S7-Basis-Kommunikation)
Prozessdiagnosemeldungen
Ja
•
gleichzeitig aktive Alarm-S-Bausteine
max. 20
Test- und Inbetriebnahmefunktionen
Status/Steuern Variable
Ja
•
Variable
Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
•
Anzahl Variable
– Davon Status Variable
– Davon Steuern Variable
max. 30
Forcen
max. 30
max. 14
Ja
•
Variable
Eingänge, Ausgänge
•
Anzahl Variable
max. 10
Status Baustein
Ja
Einzelschritt
Ja
Haltepunkt
2
Diagnosepuffer
Ja
•
Anzahl der Einträge (nicht einstellbar)
max. 100
Kommunikationsfunktionen
PG-/OP-Kommunikation
Ja
Globale Datenkommunikation
Ja
•
Anzahl der GD-Kreise
4
•
Anzahl der GD-Pakete
– Sender
– Empfänger
max. 4
Größe der GD-Pakete
– Davon konsistent
max. 22 Byte
•
S7-Basiskommunikation
•
•
Nutzdaten pro Auftrag
Davon konsistent
max. 4
max. 4
22 Byte
Ja
max. 76 Byte
76 Byte (bei X_SEND bzw. X_RCV)
64 Byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
170
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.2 CPU 312C
Technische Daten
S7-Kommunikation
•
als Server
Ja
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
max. 180 Byte (bei PUT/GET)
64 Byte
S5-kompatible Kommunikation
Ja (über CP und ladbare FC)
Anzahl Verbindungen
max. 6
verwendbar für
•
•
•
PG-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 5
OP-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 5
S7-Basis-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 2
Routing
1
von 1 bis 5
1
von 1 bis 5
0
von 0 bis 2
Nein
Schnittstellen
1. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
integrierte RS 485-Schnittstelle
Physik
RS 485
Potenzialgetrennt
Nein
Stromversorgung an Schnittstelle
(15 bis 30 V DC)
max. 200 mA
Funktionalität
•
MPI
Ja
•
PROFIBUS DP
Nein
•
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Nein
MPI
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Nein
•
Globaldaten-Kommunikation
Ja
•
S7-Basiskommunikation
Ja
•
S7-Kommunikation
– Als Server
– Als Client
Ja
Nein
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
max. 187,5 kBaud
Programmierung
Programmiersprache
KOP/FUP/AWL
Operationsvorrat
siehe Operationsliste
Klammerebenen
8
Systemfunktionen (SFC)
siehe Operationsliste
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
171
Technische Daten der CPU 31xC
7.2 CPU 312C
Technische Daten
Systemfunktionsbausteine (SFB)
siehe Operationsliste
Anwenderprogrammschutz
Ja
Integrierte Ein-/Ausgänge
•
Default-Adressen der integrierten
– Digitaleingänge
– Digitalausgänge
124.0 bis 125.1
124.0 bis 124.5
Integrierte Funktionen
Zähler
Frequenzmesser
2 Kanäle (siehe Handbuch Technologische
Funktionen)
2 Kanäle bis max. 10 kHz (siehe Handbuch
Technologische Funktionen)
Periodendauermessung
2 Kanäle (siehe Handbuch Technologische
Funktionen)
Impulsausgänge
2 Kanäle Pulsweitenmodulation bis max. 2,5 kHz
(siehe Handbuch Technologische Funktionen)
Gesteuertes Positionieren
Nein
Integrierter SFB "Regeln"
Nein
Maße
Einbaumaße B x H x T (mm)
80 x 125 x 130
Gewicht
409 g
Spannungen, Ströme
Versorgungsspannung (Nennwert)
•
Zulässiger Bereich
DC 24 V
20,4 V bis 28,8 V
Stromaufnahme (im Leerlauf)
typ. 60 mA
Einschaltstrom
typ. 11 A
Stromaufnahme (Nennwert)
500 mA
I2t
0,7 A2s
Externe Absicherung für Versorgungsleitungen
(Empfehlung)
LS-Schalter Typ C min. 2 A,
LS-Schalter Typ B min. 4 A
Verlustleistung
typ. 6 W
Verweis
Im Kapitel Technische Daten der integrierten Peripherie finden Sie
● unter Digitaleingänge der CPUs 31xC und Digitalausgänge der CPUs 31xC die
technischen Daten der integrierten Ein-/Ausgänge.
● unter Anordnung und Verwendung der integrierten Ein-/Ausgänge die Prinzipschaltbilder
der integrierten Ein-/Ausgänge.
172
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.3 CPU 313C
7.3
CPU 313C
Technische Daten
Tabelle 7-4
Technische Daten der CPU 313C
Technische Daten
CPU und Erzeugnisstand
MLFB
6ES7 313-5BF03-0AB0
•
Hardware-Erzeugnisstand
01
•
Firmware-Erzeugnisstand
V2.6
•
zugehöriges Programmierpaket
STEP 7 ab V5.4 + SP3 oder
STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 0123
Speicher
Arbeitsspeicher
•
integriert
64 KByte
•
erweiterbar
Nein
Ladespeicher
Steckbar über Micro Memory Card (max. 8
Mbyte)
Datenerhaltung auf der Micro Memory Card (nach Mindestens 10 Jahre
der letzten Programmierung)
Pufferung
Durch Micro Memory Card gewährleistet
(wartungsfrei)
Bearbeitungszeiten
Bearbeitungszeiten für
•
Bitoperation
min. 0,1 μs
•
Wortoperation
min. 0,2 μs
•
Festpunktarithmetik
min. 2 μs
•
Gleitpunktarithmetik
min. 3 μs
Zeiten/Zähler und deren Remanenz
S7-Zähler
256
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
von Z 0 bis Z 7
•
Zählbereich
0 bis 999
IEC-Counter
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt (Begrenzung nur durch
Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
256
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
keine Remanenz
•
Zeitbereich
10 ms bis 9990 s
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
173
Technische Daten der CPU 31xC
7.3 CPU 313C
Technische Daten
IEC-Timer
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt (Begrenzung nur durch
Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
Merker
256 Byte
•
Remanenz
Einstellbar
•
Remanenz voreingestellt
von MB 0 bis MB 15
Taktmerker
8 (1 Merkerbyte)
Datenbausteine
max. 511
(im Nummernband von 1 bis 511)
•
Größe
max. 16 Kbyte
•
Non-Retain-Unterstützung (einstellbare
Remanz)
ja
Lokaldaten je Prioritätsklasse
max. 510 Byte
Bausteine
Gesamt
1024 (DBs, FCs, FBs)
Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann
durch die von Ihnen eingesetzte Micro Memory
Card reduziert sein.
OBs
siehe Operationsliste
•
Größe
max. 16 KByte
•
Anzahl Freie-Zyklus-OBs
1 (OB 1)
•
Anzahl Uhrzeitalarm-OBs
1 (OB 10)
•
Anzahl Verzögerungsalarm-OBs
1 (OB 20)
•
Anzahl Weckalarme
1 (OB 35)
•
Anzahl Prozessalarm-OBs
1 (OB 40)
•
Anzahl Anlauf-OBs
1 (OB 100)
•
Anzahl Asynchron-Fehler-OBs
4 (OB 80, 82, 85, 87)
•
Anzahl Synchron-Fehler-OBs
2 (OB 121, 122)
Schachtelungstiefe
•
je Prioritätsklasse
8
•
zusätzlich innerhalb eines Fehler-OBs
4
FBs
•
Anzahl, max.
•
Größe
1024
(im Nummernband von 0 bis 2047)
max. 16 KByte
FCs
•
Anzahl, max.
1024
(im Nummernband von 0 bis 2047)
•
174
Größe
max. 16 KByte
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.3 CPU 313C
Technische Daten
Adressbereiche (Ein-/Ausgänge)
Peripherieadressbereich gesamt
•
Eingänge
1024 Byte (frei adressierbar)
•
Ausgänge
1024 Byte (frei adressierbar)
Prozessabbild E/A
•
Eingänge
128 Byte
•
Ausgänge
128 Byte
Digitale Kanäle
•
Integrierte Kanäle (DI)
24
•
Integrierte Kanäle (DO)
16
•
Eingänge
1016
•
Ausgänge
1008
•
Eingänge, davon zentral
1016
•
Ausgänge, davon zentral
1008
Analoge Kanäle
•
Integrierte Kanäle (AI)
4+1
•
Integrierte Kanäle (AO)
2
•
Eingänge
253
•
Ausgänge
250
•
Eingänge, davon zentral
253
•
Ausgänge, davon zentral
250
Ausbau
Baugruppenträger
max. 4
Baugruppen je Baugruppenträger
max. 8; im Baugruppenträger ER 3 max. 7
Anzahl DP-Master
•
integriert
Keine
•
über CP
4
Betreibbare Funktionsbaugruppen und
Kommunikationsprozessoren
•
FM
max. 8
•
CP (Punkt zu Punkt)
max. 8
•
CP (LAN)
max. 6
Uhrzeit
Uhr
Ja (HW-Uhr)
•
Gepuffert
Ja
•
Pufferungsdauer
typ. 6 Wochen (bei 40 °C Umgebungstemperatur)
•
Verhalten nach Ablauf der Pufferungsdauer
Die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der
NETZ-AUS erfolgte.
•
Genauigkeit
Abweichung pro Tag < 10 s
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
175
Technische Daten der CPU 31xC
7.3 CPU 313C
Technische Daten
Betriebsstundenzähler
1
•
Nummer
0
•
Wertebereich
2 31 Stunden
(bei Verwendung des SFC 101)
•
Granularität
1 Stunde
•
Remanent
Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet
werden
Uhrzeitsynchronisation
Ja
•
im AS
Master
•
auf MPI
Master/Slave
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für
Meldefunktionen
max. 8
Prozessdiagnosemeldungen
Ja
•
gleichzeitig aktive Alarm-S-Bausteine
(abhängig von den projektierten Verbindungen für
PG-/OP- und S7-Basiskommunikation)
max. 20
Test- und Inbetriebnahmefunktionen
Status/Steuern Variable
Ja
•
Variable
Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
•
Anzahl Variable
– davon Status Variable
– davon Steuern Variable
max. 30
Forcen
max. 30
max. 14
Ja
•
Variable
Eingänge, Ausgänge
•
Anzahl Variable
max. 10
Status Baustein
Ja
Einzelschritt
Ja
Haltepunkt
2
Diagnosepuffer
Ja
•
Anzahl der Einträge (nicht einstellbar)
max. 100
Kommunikationsfunktionen
PG-/OP-Kommunikation
Ja
Globale Datenkommunikation
Ja
•
Anzahl der GD-Kreise
4
•
Anzahl der GD-Pakete
– Sender
– Empfänger
max. 4
Größe der GD-Pakete
– Davon konsistent
max. 22 Byte
•
S7-Basiskommunikation
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
max. 4
max. 4
22 Byte
Ja
max. 76 Byte
76 Byte (bei X_SEND bzw. X_RCV)
64 Byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
176
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.3 CPU 313C
Technische Daten
S7-Kommunikation
•
als Server
Ja
•
als Client
Ja (über CP und ladbare FB)
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
max. 180 Byte (bei PUT/GET)
64 Byte
S5-kompatible Kommunikation
Ja (über CP und ladbare FC)
Anzahl Verbindungen
max. 8
verwendbar für
•
•
•
PG-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 7
OP-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 7
S7-Basiskommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 4
Routing
1
von 1 bis 7
1
von 1 bis 7
0
von 0 bis 4
Nein
Schnittstellen
1. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
Integrierte RS 485-Schnittstelle
Physik
RS 485
Potenzialgetrennt
Nein
Stromversorgung an Schnittstelle
(15 bis 30 V DC)
max. 200 mA
Funktionalität
•
MPI
Ja
•
PROFIBUS DP
Nein
•
Punkt-zu-Punkt-Kommunikation
Nein
MPI
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Nein
•
Globaldaten-Kommunikation
Ja
•
S7-Basiskommunikation
Ja
•
S7-Kommunikation
– Als Server
– Als Client
Ja
Nein (aber über CP und ladbare FB)
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
max. 187,5 kBaud
Programmierung
Programmiersprache
KOP/FUP/AWL
Operationsvorrat
siehe Operationsliste
Klammerebenen
8
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
177
Technische Daten der CPU 31xC
7.3 CPU 313C
Technische Daten
Systemfunktionen (SFC)
siehe Operationsliste
Systemfunktionsbausteine (SFB)
siehe Operationsliste
Anwenderprogrammschutz
Ja
Integrierte Ein-/Ausgänge
•
Default-Adressen der integrierten
– Digitaleingänge
– Digitalausgänge
– Analogeingänge
– Analogausgänge
124.0 bis 126.7
124.0 bis 125.7
752 bis 761
752 bis 755
Integrierte Funktionen
Zähler
Frequenzmesser
3 Kanäle (siehe Handbuch Technologische
Funktionen)
3 Kanäle bis max. 30 kHz (siehe Handbuch
Technologische Funktionen)
Periodendauermessung
3 Kanäle (siehe Handbuch Technologische
Funktionen)
Impulsausgänge
3 Kanäle Pulsweitenmodulation bis max. 2,5 kHz
(siehe Handbuch Technologische Funktionen)
Gesteuertes Positionieren
Nein
Integrierter SFB "Regeln"
PID-Regler (siehe Handbuch Technologische
Funktionen)
Maße
Einbaumaße B x H x T (mm)
120 x 125 x 130
Gewicht
660 g
Spannungen, Ströme
Versorgungsspannung (Nennwert)
•
zulässiger Bereich
DC 24 V
20,4 V bis 28,8 V
Stromaufnahme (im Leerlauf)
typ. 150 mA
Einschaltstrom
typ. 11 A
Stromaufnahme (Nennwert)
700 mA
I2t
0,7 A2s
Externe Absicherung für Versorgungsleitungen
(Empfehlung)
LS-Schalter Typ C min. 2 A,
Verlustleistung
typ. 14 W
LS-Schalter Typ B min. 4 A
Verweis
Im Kapitel Technische Daten der integrierten Peripherie finden Sie
● unter Digitaleingänge der CPUs 31xC, Digitalausgänge der CPUs 31xC, Analogeingänge
der CPUs 31xC und Analogausgänge der CPUs 31xC die technischen Daten der
integrierten Ein-/Ausgänge.
● unter Anordnung und Verwendung der integrierten Ein-/Ausgänge die Prinzipschaltbilder
der integrierten Ein-/Ausgänge.
178
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.4 CPU 313C-2 PtP und CPU 313C-2 DP
7.4
CPU 313C-2 PtP und CPU 313C-2 DP
Technische Daten
Tabelle 7-5
Technische Daten der CPU 313C-2 PtP/ CPU 313C-2 DP
Technische Daten
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
CPU und Erzeugnisstand
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
MLFB
6ES7 313-6BF03-0AB0
6ES7 313-6CF03-0AB0
•
Hardware-Erzeugnisstand
01
01
•
Firmware-Erzeugnisstand
V2.6
V2.6
zugehöriges Programmierpaket
Speicher
STEP 7 ab V5.4 + SP3 oder
STEP 7 ab V5.4 + SP3 oder
STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 0123
STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 0123
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
Arbeitsspeicher
•
integriert
64 KByte
•
erweiterbar
Nein
Ladespeicher
Steckbar über Micro Memory Card (max. 8 Mbyte)
Datenerhaltung auf der
Micro Memory Card
(nach der letzten Programmierung)
Mindestens 10 Jahre
Pufferung
Durch Micro Memory Card gewährleistet (wartungsfrei)
Bearbeitungszeiten
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
Bearbeitungszeiten für
•
Bitoperation
min. 0,1 μs
•
Wortoperation
min. 0,2 μs
•
Festpunktarithmetik
min. 2 μs
•
Gleitpunktarithmetik
min. 3 μs
Zeiten/Zähler und deren Remanenz
CPU 313C-2 PtP
S7-Zähler
256
•
Remanenz
Einstellbar
•
voreingestellt
von Z 0 bis Z 7
•
Zählbereich
0 bis 999
IEC-Counter
•
Art
•
Anzahl
S7-Zeiten
Ja
SFB
Unbegrenzt (Begrenzung nur durch Arbeitsspeicher)
256
•
Remanenz
Einstellbar
•
voreingestellt
keine Remanenz
•
Zeitbereich
10 ms bis 9990 s
IEC-Timer
CPU 313C-2 DP
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt (Begrenzung nur durch Arbeitsspeicher)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
179
Technische Daten der CPU 31xC
7.4 CPU 313C-2 PtP und CPU 313C-2 DP
Technische Daten
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
Datenbereiche und deren Remanenz
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
Merker
256 Byte
•
Remanenz
•
Remanenz voreingestellt
Einstellbar
von MB 0 bis MB 15
Taktmerker
8 (1 Merkerbyte)
Datenbausteine
max. 511
(im Nummerband von 1 bis 511)
•
Größe
max. 16 KByte
•
Non-Retain-Unterstützung
(einstellbare Remanenz)
ja
Lokaldaten je Prioritätsklasse
max. 510 Byte
Bausteine
CPU 313C-2 PtP
Gesamt
1024 (DBs, FCs, FBs)
CPU 313C-2 DP
Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte
Micro Memory Card reduziert sein.
OBs
siehe Operationsliste
•
Größe
max. 16 KByte
•
Anzahl Freie-Zyklus-OBs
1 (OB 1)
•
Anzahl Uhrzeitalarm-OBs
1 (OB 10)
•
Anzahl Verzögerungsalarm-OBs
1 (OB 20)
•
Anzahl Weckalarme
1 (OB 35)
•
Anzahl Prozessalarm-OBs
1 (OB 40)
•
Anzahl DPV1-Alarm-OBs
-
•
Anzahl Anlauf-OBs
1 (OB 100)
•
Anzahl Asynchron-Fehler-OBs
4 (OB 80, 82, 85, 87)
•
Anzahl Synchron-Fehler-OBs
2 (OB 121, 122)
3 (OB 55, 56, 57)
5 (OB 80, 82, 85, 86, 87)
Schachtelungstiefe
•
je Prioritätsklasse
8
•
zusätzlich innerhalb eines FehlerOBs
4
FBs
•
Anzahl, max.
•
Größe
1024
(im Nummerband von 0 bis 2047)
max. 16 KByte
FCs
•
Anzahl, max.
1024
(im Nummerband von 0 bis 2047)
•
180
Größe
max. 16 KByte
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.4 CPU 313C-2 PtP und CPU 313C-2 DP
Technische Daten
Adressbereiche (Ein-/ Ausgänge)
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
Peripherieadressbereich gesamt
•
Eingänge
1024 Byte (frei adressierbar)
1024 Byte (frei adressierbar)
•
Ausgänge
1024 Byte (frei adressierbar)
1024 Byte (frei adressierbar)
•
Davon dezentral
– Eingänge
– Ausgänge
keine
keine
1006 Byte
1006Byte
Prozessabbild E/A
•
Eingänge
128 Byte
128 Byte
•
Ausgänge
128 Byte
128 Byte
16
Digitale Kanäle
•
Integrierte Kanäle (DI)
16
•
Integrierte Kanäle (DO)
16
16
•
Eingänge
1008
8064
•
Ausgänge
1008
8064
•
Eingänge, davon zentral
1008
1008
•
Ausgänge, davon zentral
1008
1008
Analoge Kanäle
•
integrierte Kanäle
keine
keine
•
integrierte Kanäle
keine
keine
•
Eingänge
248
503
•
Ausgänge
248
503
•
Eingänge, davon zentral
248
248
•
Ausgänge, davon zentral
248
248
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
Ausbau
Baugruppenträger
max. 4
Baugruppen je Baugruppenträger
max. 8; im Baugruppenträger ER 3 max. 7
Anzahl DP-Master
•
integriert
Nein
1
•
über CP
4
4
Betreibbare Funktionsbaugruppen und
Kommunikationsprozessoren
•
FM
max. 8
•
CP (Punkt zu Punkt)
max. 8
•
CP (LAN)
max. 6
Uhrzeit
Uhr
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
Ja (HW-Uhr)
•
gepuffert
Ja
•
Pufferungsdauer
typ. 6 Wochen (bei 40 °C Umgebungstemperatur)
•
Verhalten nach Ablauf der
Pufferungsdauer
Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte.
•
Genauigkeit
Abweichung pro Tag < 10 s
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
181
Technische Daten der CPU 31xC
7.4 CPU 313C-2 PtP und CPU 313C-2 DP
Technische Daten
CPU 313C-2 PtP
Betriebsstundenzähler
CPU 313C-2 DP
1
•
Nummer
0
•
Wertebereich
2 31 Stunden
•
Granularität
1 Stunde
•
remanent
Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
(bei Verwendung des SFC 101)
Uhrzeitsynchronisation
Ja
•
im AS
Master
•
auf MPI
Master/Slave
•
auf DP
-
Master/Slave
(bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave)
S7-Meldefunktionen
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
Anzahl anmeldbarer Stationen für
Meldefunktionen (z. B. OS)
max. 8
Prozessdiagnosemeldungen
•
gleichzeitig aktive Alarm-SBausteine
(abhängig von den projektierten Verbindungen für PG-/OP- und S7-BasisKommunikation)
Ja
max. 20
Test- und Inbetriebnahmefunktionen
CPU 313C-2 PtP
Status/Steuern Variable
Ja
CPU 313C-2 DP
•
Variable
Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
•
Anzahl Variable
– Davon Status Variable
– Davon Steuern Variable
max. 30
Forcen
•
Variable
•
Anzahl Variable
max. 30
max. 14
Ja
Eingänge, Ausgänge
max. 10
Status Baustein
Ja
Einzelschritt
Ja
Haltepunkt
2
Diagnosepuffer
Ja
•
Anzahl der Einträge (nicht
einstellbar)
max. 100
Kommunikationsfunktionen
CPU 313C-2 PtP
PG-/OP-Kommunikation
Ja
Globale Datenkommunikation
Ja
•
Anzahl der GD-Kreise
4
•
Anzahl der GD-Pakete
– Sender
– Empfänger
max. 4
Größe der GD-Pakete
– Davon konsistent
max. 22 Byte
•
182
CPU 313C-2 DP
max. 4
max. 4
22 Byte
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.4 CPU 313C-2 PtP und CPU 313C-2 DP
Technische Daten
CPU 313C-2 PtP
S7-Basiskommunikation
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon Konsistent
CPU 313C-2 DP
Ja (Server)
max. 76 Byte
76 Byte (bei X_SEND bzw. X_RCV)
64 Byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
•
als Server
Ja
•
als Client
Ja (über CP und ladbare FB)
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
max. 180 Byte (bei PUT/GET)
64 Byte
S5-kompatible Kommunikation
Ja (über CP und ladbare FC)
Anzahl Verbindungen
max. 8
verwendbar für
•
•
•
PG-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– einstellbar
max. 7
OP-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 7
S7-Basis-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 4
Routing
Schnittstellen
1. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
Physik
Potentialgetrennt
Stromversorgung an Schnittstelle (15
bis 30 V DC)
Funktionalität
• MPI
• PROFIBUS DP
• Punkt-zu-Punkt-Kopplung
MPI
Dienste
• PG-/OP-Kommunikation
• Routing
• Globaldaten-Kommunikation
• S7-Basiskommunikation
• S7-Kommunikation
– Als Server
– Als Client
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
1
von 1 bis 7
1
von 1 bis 7
0
von 0 bis 4
Nein
CPU 313C-2 PtP
max. 4
CPU 313C-2 DP
Integrierte RS 485-Schnittstelle
RS 485
Nein
max. 200 mA
Ja
Nein
Nein
Ja
Nein
Ja
Ja
•
• Ja
• Nein (aber über CP und ladbare FB)
Ja
max. 187,5 kBaud
183
Technische Daten der CPU 31xC
7.4 CPU 313C-2 PtP und CPU 313C-2 DP
Technische Daten
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
2. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
Integrierte RS 422/485-Schnittstelle
integrierte RS 485-Schnittstelle
Physik
RS 422/485
RS 485
Potenzialgetrennt
Ja
Ja
Stromversorgung an Schnittstelle (15
bis 30 V DC)
Nein
max. 200 mA
Anzahl Verbindungen
Keine
8
Nein
Funktionalität
•
MPI
Nein
•
PROFIBUS DP
Nein
Ja
•
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Ja
Nein
DP-Master
Anzahl Verbindungen
–
8
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
–
Ja
•
Routing
–
Ja
•
Globaldatenkommunikation
–
Nein
•
S7-Basiskommunikation
–
Ja (nur I-Bausteine)
•
S7-Kommunikation
–
Ja (nur Server; einseitig projektierte
Verbindung)
•
Äquidistanz
–
Nein
•
Taktsynchronität
–
Nein
•
SYNC/FREEZE
–
Ja
•
Aktivieren/Deaktivieren DP-Slaves
– Max. Anzahl gleichzeitig
aktivierbarer/deaktivierbarer
DP-Slaves
–
Ja
4
•
DPV1
–
Ja
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
–
bis 12 MBaud
•
Anzahl DP-Slaves je Station
–
max. 32
•
Adressbereich
–
max. 1 KByte I / 1 KByte O
•
Nutzdaten pro DP-Slave
–
max. 244 Byte I / 244 Byte O
–
8
Ja
DP-Slave
Anzahl Verbindungen
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
–
•
Routing
–
Ja (nur bei aktiver Schnittstelle)
•
Globaldatenkommunikation
–
Nein
•
S7-Basiskommunikation
–
Nein
•
S7-Kommunikation
–
Ja (nur Server; einseitig projektierte
Verbindung)
•
Direkter Datenaustausch
–
Ja
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
–
bis 12 MBaud
184
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.4 CPU 313C-2 PtP und CPU 313C-2 DP
Technische Daten
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
•
Automatische Baudratensuche
–
Ja (nur bei passiver Schnittstelle)
•
Übergabespeicher
–
244 Byte I/244 Byte O
•
Adressbereiche
–
max. 32 mit je max. 32 Byte
•
DPV1
–
Nein
–
Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie
unter:
GSD-Datei
http://automation.siemens.com/csi/gsd
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
38,4 kBaud Halbduplex
19,2 kBaud Vollduplex
–
•
Leitungslänge
max. 1200 m
–
•
Schnittstelle ist aus dem
Anwenderprogramm steuerbar
Ja
–
•
Schnittstelle kann Alarm oder
Interrupt im Anwenderprogramm
auslösen
Ja (Meldung bei Break-Kennung)
–
•
Protokolltreiber
3964 (R); ASCII
–
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
Programmierung
Programmiersprache
KOP/FUP/AWL
Operationsvorrat
siehe Operationsliste
Klammerebenen
8
Systemfunktionen (SFC)
siehe Operationsliste
Systemfunktionsbausteine (SFB)
siehe Operationsliste
Anwenderprogrammschutz
Ja
Integrierte Ein-/Ausgänge
CPU 313C-2 PtP
•
Default-Adressen der integrierten
– Digitaleingänge
– Digitalausgänge
CPU 313C-2 DP
124.0 bis 125.7
124.0 bis 125.7
Integrierte Funktionen
Zähler
3 Kanäle (siehe Handbuch Technologische Funktionen)
Frequenzmesser
3 Kanäle bis max. 30 kHz (siehe Handbuch Technologische Funktionen)
Periodendauermessung
3 Kanäle (siehe Handbuch Technologische Funktionen)
Impulsausgänge
3 Kanäle Pulsweitenmodulation bis max. 2,5 kHz (siehe Handbuch
Technologische Funktionen)
Gesteuertes Positionieren
Nein
Integrierter SFB "Regeln"
PID-Regler (siehe Handbuch Technologische Funktionen)
Maße
CPU 313C-2 PtP
Einbaumaße B x H x T (mm)
120 x 125 x 130
Gewicht
ca. 566 g
Spannungen, Ströme
CPU 313C-2 PtP
Versorgungsspannung (Nennwert)
DC 24 V
•
zulässiger Bereich
Stromaufnahme (im Leerlauf)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
CPU 313C-2 DP
CPU 313C-2 DP
20,4 V bis 28,8 V
typ. 100 mA
185
Technische Daten der CPU 31xC
7.4 CPU 313C-2 PtP und CPU 313C-2 DP
Technische Daten
CPU 313C-2 PtP
CPU 313C-2 DP
Einschaltstrom
typ. 11 A
Stromaufnahme (Nennwert)
700 mA
I2t
0,7 A2s
Externe Absicherung für
Versorgungsleitungen (Empfehlung)
LS-Schalter Typ B: min. 4 A, Typ C: min. 2 A
Verlustleistung
typ. 10 W
900 mA
Verweis
Im Kapitel Technische Daten der integrierten Peripherie finden Sie
● unter Digitaleingänge der CPUs 31xC und Digitalausgänge der CPUs 31xC die
technischen Daten der integrierten Ein-/Ausgänge.
● unter Anordnung und Verwendung der integrierten Ein-/Ausgänge die Prinzipschaltbilder
der integrierten Ein-/Ausgänge.
186
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.5 CPU 314C-2 PtP und CPU 314C-2 DP
7.5
CPU 314C-2 PtP und CPU 314C-2 DP
Technische Daten
Tabelle 7-6
Technische Daten der CPU 314C-2 PtP und CPU 314C-2 DP
Technische Daten
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
CPU und Erzeugnisstand
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
MLFB
6ES7 314-6BG03-0AB0
6ES7 314-6CG03-0AB0
•
Hardware-Erzeugnisstand
01
01
•
Firmware-Erzeugnisstand
V2.6
V2.6
zugehöriges Programmierpaket
Speicher
STEP 7 ab V5.4 + SP3 oder
STEP 7 ab V5.4 + SP3 oder
STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 0123
STEP 7 ab V5.3 + SP2 mit HSP 0123
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
Arbeitsspeicher
•
Integriert
96 KByte
•
Erweiterbar
Nein
•
Maximale Größe des Remanenzspeichers für remanente
Datenbausteine
64 KByte
Ladespeicher
Steckbar über SIMATIC Micro Memory Card (max. 8 Mbyte)
Datenerhaltung auf der MMC
(nach der letzten Programmierung)
Mindestens 10 Jahre
Pufferung
Durch SIMATIC Micro Memory Card gewährleistet (wartungsfrei)
Bearbeitungszeiten
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
Bearbeitungszeiten für
•
Bitoperation
Min. 0,1 μs
•
Wortoperation
Min. 0,2 μs
•
Festpunktarithmetik
Min. 2 μs
•
Gleitpunktarithmetik
Min. 3 μs
Zeiten/Zähler und deren Remanenz
CPU 314C-2 PtP
S7-Zähler
256
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Von Z 0 bis Z 7
•
Zählbereich
IEC-Counter
•
Art
•
Anzahl
S7-Zeiten
0 bis 999
Ja
SFB
Unbegrenzt (Begrenzung nur durch Arbeitsspeicher)
256
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Keine Remanenz
•
Zeitbereich
10 ms bis 9990 s
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
CPU 314C-2 DP
187
Technische Daten der CPU 31xC
7.5 CPU 314C-2 PtP und CPU 314C-2 DP
Technische Daten
CPU 314C-2 PtP
IEC-Timer
CPU 314C-2 DP
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt (Begrenzung nur durch Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
CPU 314C-2 PtP
Merker
256 Byte
•
Remanenz
•
Remanenz voreingestellt
CPU 314C-2 DP
Einstellbar
Von MB 0 bis MB 15
Taktmerker
8 (1 Merkerbyte)
Datenbausteine
max. 511
(im Nummernband von 1 bis 511)
•
Größe
max. 16 KByte
•
Non-Retain-Unterstützung
(einstellbare Remanenz)
Ja
Lokaldaten je Prioritätsklasse
max. 510 Byte
Bausteine
CPU 314C-2 PtP
Gesamt
1024 (DBs, FCs, FBs)
CPU 314C-2 DP
Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann durch die von Ihnen eingesetzte
MMC reduziert sein.
OBs
Siehe Operationsliste
•
Größe
max. 16 KByte
•
Anzahl Freie-Zyklus-OBs
1 (OB 1)
•
Anzahl Uhrzeitalarm-OBs
1 (OB 10)
•
Anzahl Verzögerungsalarm-OBs
1 (OB 20)
•
Anzahl Weckalarme
1 (OB 35)
•
Anzahl Prozessalarm-OBs
1 (OB 40)
•
Anzahl DPV1-Alarm-OBs
-
•
Anzahl Anlauf-OBs
1 (OB 100)
•
Anzahl Asynchron-Fehler-OBs
4 (OB 80, 82, 85, 87)
•
Anzahl Synchron-Fehler-OBs
2 (OB 121, 122)
3 (OB 55, 56, 57)
5 (OB 80, 82, 85, 86, 87)
Schachtelungstiefe
•
je Prioritätsklasse
8
•
zusätzlich innerhalb eines FehlerOBs
4
FBs
•
Anzahl, max.
•
Größe
1024
(im Nummernband von 0 bis 2047)
max. 16 KByte
FCs
•
Anzahl, max.
1024
(im Nummernband von 0 bis 2047)
•
188
Größe
max. 16 KByte
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.5 CPU 314C-2 PtP und CPU 314C-2 DP
Technische Daten
Adressbereiche (Ein-/ Ausgänge)
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
Peripherieadressbereich gesamt
•
Eingänge
1024 Byte (frei adressierbar)
1024 Byte (frei adressierbar)
•
Ausgänge
1024 Byte (frei adressierbar)
1024 Byte (frei adressierbar)
•
Davon dezentral
– Eingänge
– Ausgänge
Keine
Keine
979 Byte
986 Byte
Prozessabbild E/A
•
Eingänge
128 Byte
128 Byte
•
Ausgänge
128 Byte
128 Byte
Digitale Kanäle
•
Integrierte Kanäle (DI)
24
24
•
Integrierte Kanäle (DO)
16
16
•
Eingänge
1016
7856
•
Ausgänge
1008
7904
•
Eingänge, davon zentral
1016
1008
•
Ausgänge, davon zentral
1008
1008
Analoge Kanäle
•
Integrierte Kanäle (AI)
4+1
4+1
•
Integrierte Kanäle (AO)
2
2
•
Eingänge
253
494
•
Ausgänge
250
495
•
Eingänge, davon zentral
253
253
•
Ausgänge, davon zentral
250
250
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
Ausbau
Baugruppenträger
max. 4
Baugruppen je Baugruppenträger
max. 8; im Baugruppenträger ER 3 max. 7
Anzahl DP-Master
•
integriert
Nein
1
•
über CP
4
4
Betreibbare Funktionsbaugruppen und
Kommunikationsprozessoren
•
FM
max. 8
•
CP (Punkt zu Punkt)
max. 8
•
CP (LAN)
max. 10
Uhrzeit
Uhr
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
Ja (HW-Uhr)
•
Gepuffert
Ja
•
Pufferungsdauer
typ. 6 Wochen (bei 40 °C Umgebungstemperatur)
•
Verhalten nach Ablauf der
Pufferungsdauer
Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZ-AUS erfolgte
•
Genauigkeit
Abweichung pro Tag < 10 s
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
189
Technische Daten der CPU 31xC
7.5 CPU 314C-2 PtP und CPU 314C-2 DP
Technische Daten
CPU 314C-2 PtP
Betriebsstundenzähler
CPU 314C-2 DP
1
•
Nummer
0
•
Wertebereich
2 31 Stunden
•
Granularität
1 Stunde
•
Remanent
Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet werden
(bei Verwendung des SFC 101)
Uhrzeitsynchronisation
Ja
•
im AS
Master
•
auf MPI
Master/Slave
•
auf DP
-
Master/Slave
(bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave)
S7-Meldefunktionen
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
Anzahl anmeldbarer Stationen für
Meldefunktionen (z. B. OS)
max. 12
Prozessdiagnosemeldungen
•
gleichzeitig aktive Alarm-SBausteine
(abhängig von den projektierten Verbindungen für PG-/OP- und S7-BasisKommunikation)
Ja
max. 40
Test- und Inbetriebnahmefunktionen
CPU 314C-2 PtP
Status/Steuern Variable
Ja
CPU 314C-2 DP
•
Variable
Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
•
Anzahl Variable
– davon Status Variable
– davon Steuern Variable
max. 30
Forcen
•
Variable
•
Anzahl Variable
max. 30
max. 14
Ja
Eingänge, Ausgänge
max. 10
Status Baustein
Ja
Einzelschritt
Ja
Haltepunkt
2
Diagnosepuffer
Ja
•
Anzahl der Einträge (nicht
einstellbar)
max. 100
Kommunikationsfunktionen
CPU 314C-2 PtP
PG-/OP-Kommunikation
Ja
Globale Datenkommunikation
Ja
•
Anzahl der GD-Kreise
4
•
Anzahl der GD-Pakete
– Sender
– Empfänger
max. 4
Größe der GD-Pakete
– Davon konsistent
max. 22 Byte
•
190
CPU 314C-2 DP
max. 4
max. 4
22 Byte
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.5 CPU 314C-2 PtP und CPU 314C-2 DP
Technische Daten
CPU 314C-2 PtP
S7-Basiskommunikation
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
CPU 314C-2 DP
Ja
max. 76 Byte
76 Byte (bei X_SEND bzw. X_RCV)
64 Byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
•
als Server
Ja
•
als Client
Ja (über CP und ladbare FB)
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
max. 180 Byte (bei PUT/GET)
64 Byte
S5-kompatible Kommunikation
Ja (über CP und ladbare FC)
Anzahl Verbindungen
max. 12
verwendbar für
•
•
•
PG-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 11
OP-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– einstellbar
max. 11
S7-Basis-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– einstellbar
max. 8
1
von 1 bis 11
1
von 1 bis 11
0
von 0 bis 8
Routing
Nein
max. 4
Schnittstellen
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
1. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
integrierte RS 485-Schnittstelle
Physik
RS 485
Potentialgetrennt
Nein
Stromversorgung an Schnittstelle (15
bis 30 V DC)
max. 200 mA
Funktionalität
•
MPI
Ja
•
PROFIBUS DP
Nein
•
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Nein
MPI
Anzahl Verbindungen
12
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Nein
•
Globaldaten-Kommunikation
Ja
•
S7-Basiskommunikation
Ja
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Ja
191
Technische Daten der CPU 31xC
7.5 CPU 314C-2 PtP und CPU 314C-2 DP
Technische Daten
CPU 314C-2 PtP
•
•
S7-Kommunikation
– Als Server
– Als Client
Ja
Übertragungsgeschwindigkeiten
max. 187,5 kBaud
CPU 314C-2 DP
Nein (aber über CP und ladbare FB)
2. Schnittstelle
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
Typ der Schnittstelle
integrierte RS 422/485-Schnittstelle
integrierte RS 485-Schnittstelle
Physik
RS 422/485
RS 485
Potentialgetrennt
Ja
Ja
Stromversorgung an Schnittstelle (15
bis 30 V DC)
Nein
max. 200 mA
Anzahl Verbindungen
Keine
12
Nein
Funktionalität
•
MPI
Nein
•
PROFIBUS DP
Nein
Ja
•
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Ja
Nein
–
12
Ja
DP-Master
Anzahl Verbindungen
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
–
•
Routing
–
Ja
•
Globaldatenkommunikation
–
Nein
•
S7-Basiskommunikation
–
Ja (nur I-Bausteine)
•
S7-Kommunikation
–
Ja (nur Server; einseitig projektierte
Verbindung)
•
Äquidistanz
–
Ja
•
Taktsynchronität
–
Nein
•
SYNC/FREEZE
–
Ja
•
Aktivieren/Deaktivieren DP-Slaves
– Max. Anzahl gleichzeitig
aktivierbarer/deaktivierbarer
DP-Slaves
–
Ja
4
•
DPV1
–
Ja
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
–
bis 12 MBaud
•
Anzahl DP-Slaves je Station
–
max. 32
•
Adressbereich
–
max. 1 KByte I/1 KByte O
•
Nutzdaten pro DP-Slave
–
max. 244 Byte I/244 Byte O
–
12
DP-Slave
Anzahl Verbindungen
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
–
Ja
•
Routing
–
Ja (nur bei aktiver Schnittstelle)
•
Globaldatenkommunikation
–
Nein
192
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.5 CPU 314C-2 PtP und CPU 314C-2 DP
Technische Daten
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
•
S7-Basiskommunikation
–
Nein
•
S7-Kommunikation
–
Ja (nur Server; einseitig projektierte
Verbindung)
•
Direkter Datenaustausch
–
Ja
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
–
bis 12 MBaud
•
Übergabespeicher
–
244 Byte I/244 Byte O
•
Automatische Baudratensuche
–
Ja (nur bei passiver Schnittstelle)
•
Adressbereiche
•
DPV1
GSD-Datei
max. 32 mit je max. 32 Byte
–
Nein
–
Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie
unter:
http://www.automation.siemens.com/csi
/gsd
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
38,4 kBaud Halbduplex
19,2 kBaud Vollduplex
–
•
Leitungslänge
max. 1200 m
–
•
Schnittstelle ist aus dem
Anwenderprogramm steuerbar
Ja
–
•
Schnittstelle kann Alarm oder
Interrupt im Anwenderprogramm
auslösen
Ja (Meldung bei Break-Kennung)
–
•
Protokolltreiber
3964 (R); ASCII und RK512
–
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
Programmierung
Programmiersprache
KOP/FUP/AWL
Operationsvorrat
siehe Operationsliste
Klammerebenen
8
Systemfunktionen (SFC)
siehe Operationsliste
Systemfunktionsbausteine (SFB)
siehe Operationsliste
Anwenderprogrammschutz
Ja
Integrierte Ein-/Ausgänge
CPU 314C-2 PtP
•
Default-Adressen der integrierten
– Digitaleingänge
– Digitalausgänge
– Analogeingänge
– Analogausgänge
CPU 314C-2 DP
124.0 bis 126.7
124.0 bis 125.7
752 bis 761
752 bis 755
Integrierte Funktionen
Zähler
4 Kanäle (siehe Handbuch Technologische Funktionen)
Frequenzmesser
4 Kanäle bis max. 60 kHz (siehe Handbuch Technologische Funktionen)
Periodendauermessung
4 Kanäle (siehe Handbuch Technologische Funktionen)
Impulsausgänge
4 Kanäle Pulsweitenmodulation bis max. 2,5 kHz (siehe Handbuch
Technologische Funktionen)
Gesteuertes Positionieren
1 Kanal (siehe Handbuch Technologische Funktionen)
Integrierter SFB "Regeln"
PID-Regler (siehe Handbuch Technologische Funktionen)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
193
Technische Daten der CPU 31xC
7.5 CPU 314C-2 PtP und CPU 314C-2 DP
Technische Daten
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
Maße
CPU 314C-2 PtP
CPU 314C-2 DP
Einbaumaße B x H x T (mm)
120 x 125 x 130
Gewicht
Ca. 676 g
Spannungen, Ströme
CPU 314C-2 PtP
Versorgungsspannung (Nennwert)
DC 24 V
•
zulässiger Bereich
20,4 V bis 28,8 V
Stromaufnahme (im Leerlauf)
typ. 150 mA
Einschaltstrom
Typ. 11 A
Stromaufnahme (Nennwert)
800 mA
I2t
0,7
Externe Absicherung für
Versorgungsleitungen (Empfehlung)
LS-Schalter Typ C min. 2 A
LS-Schalter Typ B min. 4 A
Verlustleistung
Typ. 14 W
194
CPU 314C-2 DP
1000 mA
A2s
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
7.6
Technische Daten der integrierten Peripherie
7.6.1
Anordnung und Verwendung der integrierten Ein-/Ausgänge
Einleitung
Die integrierten Ein-/Ausgänge der CPUs 31xC können für Technologische Funktionen bzw.
als Standardperipherie genutzt werden.
In den nachfolgenden Bildern ist die mögliche Verwendung der integrierten Ein-/Ausgänge
auf den CPUs dargestellt.
Verweis
Weiterführende Informationen zur integrierten Peripherie finden Sie im Handbuch
Technische Funktionen.
CPU 312C: Belegung der integrierten DI/DO (Stecker X11)
6WDQGDUG
DI
DI
DI
DI
DI
DI
DI
DI
DI
DI
=¦KOHQ
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Z0 (A)
Z0 (B)
Z0 (HW-Tor)
Z1 (A)
Z1 (B)
Z1 (HW-Tor)
Latch 0
Latch 1
V0
V1
DO
DO
DO
DO
DO
DO
=Q
$%
9Q
;
+:7RU
/DWFK
X11
$ODUP
HLQJDQJ
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
DI+0.0
DI+0.1
DI+0.2
DI+0.3
DI+0.4
DI+0.5
DI+0.6
DI+0.7
DI+1. 0
DI+1.1
2M
1L+
DO+0.0
DO+0.1
DO+0.2
DO+0.3
DO+0.4
DO+0.5
1M
=¦KOHUQ
*HEHUVLJQDOH
9HUJOHLFKHUQ
3LQQXW]EDUVRIHUQQLFKWGXUFKWHFKQRORJLVFKH)XQNWLRQHQEHOHJW
7RUVWHXHUXQJ
=¦KOHUVWDQGDEVSHLFKHUQ
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
195
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
Prinzipschaltbild der integrierten Digitalperipherie
&38$QVFKDOWXQJ
0
/
0
196
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
CPU 313C, CPU 313C-2 DP/PtP, CPU 314C-2 DP/PtP: DI/DO (Stecker X11 und Stecker X12)
;GHU&38&3W3'3&38&'3
;GHU&38&&38&3W3&38&'3
6WDQGDUG $ODUP
',
HLQJDQJ
=¦KOHQ
3RVLWLR
QLHUHQ
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
A0
Z0 (A)
B0
Z0 (B)
Z0 (HW-Tor) N 0
Tast 0
Z1 (A)
Z1(B)
Bero 0
Z1 (HW-Tor)
Z2 (A)
Z2 (B)
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Z2 (HW-Tor)
Z3 (A)
1)
Z3 (B)
Z3 (HW-Tor)
Z0 (Latch)
Z1 (Latch)
Z2 (Latch)
Z3 (Latch) 1)
=Q
$%
+:7RU /DWFK
9Q
7DVW %HUR
55
(LO
6FKOHLFK &219B(1
&219B',5
;
QXU&38&
3RVLWLRQLHUHQ
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
1L+
DI+0.0
DI+0.1
DI+0.2
DI+0.3
DI+0.4
DI+0.5
DI+0.6
DI+0.7
DI+1. 0
DI+1.1
DI+1.2
DI+1.3
DI+1.4
DI+1.5
DI+1.6
DI+1.7
1M
2L+
DO+0.0
DO+0.1
DO+0.2
DO+0.3
DO+0.4
DO+0.5
DO+0.6
DO+0.7
2M
3L+
DO+1. 0
DO+1.1
DO+1.2
DO+1.3
DO+1.4
DO+1.5
DO+1.6
DO+1.7
3M
GLJLWDO
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
R+
33
R34
(LO
35 Schleich
36
37
38
39
40
=¦KOHQ
DQDORJ
V0
V1
V2
V3 1)
CONV_EN
CONV_DIR
6WDQGDUG
'2
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
=¦KOHUQ
*HEHUVLJQDOH
7RUVWHXHUXQJ
=¦KOHUVWDQGDEVSHLFKHUQ
9HUJOHLFKHUQ
0HVVWDVWHU
5HIHUHQ]SXQNWVFKDOWHU
5LFKWXQJVVLJQDO
(LOJDQJ
6FKOHLFKJDQJ
)UHLJDEH/HLVWXQJVWHLO
5LFKWXQJVVLJQDOQXUEHL$QVWHXHUXQJVDUW6SDQQXQJELV9
E]Z6WURPYRQELVP$XQG5LFKWXQJVVLJQDO
3LQQXW]EDUVRIHUQQLFKWGXUFKWHFKQRORJLVFKH)XQNWLRQHQEHOHJW
Verweis
Nähere Informationen finden Sie im Handbuch Technische Funktionen unter Zählen,
Frequenzmessen und Pulsweitenmodulation
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
197
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
Prinzipschaltbild der integrierten Digitalperipherie der CPUs 313C/313C-2/314C-2
0
198
&38$QVFKDOWXQJ
/
/
0
/
0
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
CPU 313C/314C-2: Belegung der integrierten AI/AO und DI (Stecker X11)
;
3RVLWLRQLHUHQ
6WDQGDUG
$,&K
$,&K
$,&K
$,&K
9
,
&
9
,
&
9
,
&
9
,
&
37&K
$2&K
$2&K
9
$
9
$
6WHOOZHUW
',
3(:[ ',
',
',
3(:[ ',
',
',
3(:[ ',
0
3(:[
3(:[
3$:[
3$:[
0$1$
6WDQGDUG',
;
;
;
;
;
;
;
;
$ODUPHLQJDQJ
;
;
;
;
;
;
;
;
QXU&38&
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
199
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
Prinzipschaltbild der integrierten Digital-/Analogperipherie der CPUs 313C/314C-2
$,$
$
$,
9
$,
9
$
&+
$
$,
$,
&+
$,
&+
&38$QVFKDOWXQJ
9
',
$,
0
9
$
&+
$, 5
$, 9 $2
$ $2
9
$,
$ $,
&RQWUROOHU
37
8 $
, &+
8 $
, &+
0$1$
Gleichzeitige Verwendung von Technologischen Funktionen und Standardperipherie
Technologische Funktionen und Standardperipherie können gleichzeitig genutzt werden,
soweit dies hardwareseitig möglich ist. Zum Beispiel können alle nicht von Zählfunktionen
belegten Digitaleingänge als Standard-DI genutzt werden.
Von den Technologischen Funktionen belegte Eingänge können gelesen werden. Von den
Technologischen Funktionen belegte Ausgänge können nicht beschrieben werden.
Siehe auch
CPU 312C (Seite 167)
CPU 313C (Seite 173)
CPU 313C-2 PtP und CPU 313C-2 DP (Seite 179)
CPU 314C-2 PtP und CPU 314C-2 DP (Seite 187)
200
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
7.6.2
Analogperipherie
Verwendete Abkürzungen in folgenden Bildern
M
Mx+
MxMANA
AIXU
AIXI
AIXC
AIX
Masseanschluss
Messleitung "+" (positiv), für Kanal x
Messleitung "-" (negativ) , für Kanal x
Bezugspotenzial des Analogmesskreises
Spannungseingang "+" für Kanal x
Stromeingang "+" für Kanal x
Common-Eingang "-" für Strom und Spannung für Kanal x
Analogeingangskanal x
Beschaltung der Strom-/Spannungseingänge
Die nachfolgenden Bilder zeigen die Beschaltung der Strom-/Spannungseingänge mit 2-/4Draht-Messumformern.
$, 3LQELV
$, X
$, ,
$, F
$,3LQELV
'UDKW
0HVVXPIRUPHU
0
$, 3LQELV
9
$, 3LQELV
0
0 $1$
0
$,[&PLW0$1$HPSIHKOHQZLU,KQHQPLWHLQHU%U¾FNH]XYHUELQGHQ
Bild 7-1
Beschaltung eines analogen Strom-/Spannungseingangs der CPU 313C/314C-2 mit 2Draht-Messumformer
/
$, X
$, ,
$, F
$, X
$, ,
$, F
$, 3LQELV
$, 3LQELV
0
0
0
0
'UDKW
0HVVXPIRUPHU
$, 3LQELV
$, 3LQELV
0
1LFKWEHVFKDOWHWH(LQJDQJVNDQ¦OHNXU]VFKOLH¡HQ
XQG$O[&PLW0$1$YHUELQGHQ
0 $1$
Bild 7-2
0
%HLP'UDKW0HVVXPIRUPHUHPSIHKOHQZLU,KQHQ
$O[&PLW0$1$]XYHUELQGHQ
Beschaltung eines analogen Strom-/Spannungseingangs der CPU 313C/314C-2 mit 4Draht-Messumformer
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
201
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
Messprinzip
Die CPUs 31xC benutzen das Messprinzip der Momentanwertverschlüsselung. Dabei
arbeiten sie mit einer Abtastrate von 1 kHz, d. h. jede Millisekunde steht ein neuer Wert im
Register Peripherieeingangswort zur Verfügung und kann per Anwenderprogramm (z. B. L
PEW) ausgelesen werden. Bei kürzeren Zugriffszeiten als 1 ms wird der "alte" Wert erneut
gelesen.
Integrierte Hardware-Tiefpassfilter
Die analogen Eingangssignale der Kanäle 0 bis 3 laufen über integrierte Tiefpassfilter. Sie
werden dabei entsprechend der Kurve im nachfolgenden Bild gedämpft.
'¦PSIXQJ
,QWHUQHU
6LJQDOSHJHO
'¦PSIXQJ
VWDUNH
'¦PSIXQJ
8Q]XO¦VVLJH
(LQJDQJVIUHTXHQ]
+]
Bild 7-3
+]
+]
(LQJDQJVIUHTXHQ]
Durchlassverhalten des integrierten Tiefpassfilters
Hinweis
Die Frequenz des Eingangssignals darf maximal 400 Hz betragen.
202
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
Eingangsfilter (Software-Filter)
Die Strom-/Spannungseingänge haben einen mit STEP 7 parametrierbaren Software-Filter
für die Eingangssignale. Mit diesem Software-Filter werden die parametrierte Störfrequenz
(50/60 Hz) sowie Vielfache davon ausgefiltert.
Die ausgewählte Störfrequenzunterdrückung legt gleichzeitig die Integrationszeit fest.
Bei einer Störfrequenzunterdrückung von 50 Hz bildet das Software-Filter den Mittelwert
aus den letzten 20 Messungen und legt diesen als Messwert ab.
Abhängig von Ihrer Parametrierung in STEP 7 können Sie die Störfrequenz (50 Hz oder 60
Hz) unterdrücken. Bei einer Einstellung von 400 Hz wirkt die Störfrequenz-Unterdrückung
nicht.
Die analogen Eingangssignale der Kanäle 0 bis 3 laufen über integrierte Tiefpassfilter.
$XVZDKOLQ67(3
6RIWZDUH)LOWHU
+]3DUDPHWULHUXQJ
0LWWHOZHUWILOWHU
+]3DUDPHWULHUXQJ
0LWWHOZHUWILOWHU
$':DQGOHU
+]3DUDPHWULHUXQJ
$,[
+DUGZDUH7LHISDVVILOWHU
5&*OLHG
Bild 7-4
Prinzip der Störfrequenz-Unterdrückung über STEP 7
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
203
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
In den folgenden zwei Grafiken zeigen wir Ihnen die prinzipielle Funktionsweise der 50 Hzund der 60 Hz-Störfrequenzunterdrückung
%HLVSLHOHLQHU+]6W¸UIUHTXHQ]8QWHUGU¾FNXQJ,QWHJUDWLRQV]HLWHQWVSULFKWPV
PV PV
PV PV PV
=\NOXV
:HUW
:HUW
:HUW
:HUW
:HUW
JHPLWWHOWHU0HVVZHUW
PV
PV PV
PV PV PV
=\NOXV
:HUW
:HUW
:HUW
:HUW
:HUW
JHPLWWHOWHU0HVVZHUW
Bild 7-5
204
50 Hz-Störfrequenzunterdrückung
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
%HLVSLHOHLQHU+]6W¸UIUHTXHQ]8QWHUGU¾FNXQJ,QWHJUDWLRQV]HLWHQWVSULFKWPV
PV PV
PV PV PV
=\NOXV
:HUW
:HUW
:HUW
:HUW
:HUW
JHPLWWHOWHU0HVVZHUW
PV PV
PV PV PV
=\NOXV
:HUW
:HUW
:HUW
:HUW
:HUW
JHPLWWHOWHU0HVVZHUW
Bild 7-6
60 Hz-Störfrequenzunterdrückung
Hinweis
Wenn die Störfrequenz nicht bei 50/60 Hz bzw. Vielfachen davon liegt, dann muss das
Eingangssignal extern gefiltert werden.
Die Störfrequenzunterdrückung für den betreffenden Eingang muss dafür mit 400 Hz
parametriert werden. Das entspricht einer "Deaktivierung" des Software-Filters.
Nicht beschaltete Eingänge
Die 3 Eingänge eines nicht beschalteten Strom-/Spannungs-Analogeingabekanals müssen
Sie kurzschließen und sollten sie mit MANA (Pin 20 des Frontsteckers) verbinden. So
erreichen Sie für diese Analogeingänge eine optimale Störfestigkeit.
Nicht beschaltete Ausgänge
Damit nicht beschaltete Analogausgabekanäle spannungslos sind, müssen Sie diese bei der
Parametrierung mit STEP 7 deaktivieren und offen lassen.
Verweis
Detaillierte Informationen (z. B. zur Analogwertdarstellung und -verarbeitung) finden Sie im
Kapitel 4 des Gerätehandbuchs Baugruppendaten.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
205
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
7.6.3
Parametrierung
Einleitung
Sie parametrieren die integrierte Peripherie der CPUs 31xC mit STEP 7. Die Einstellungen
müssen Sie im STOP der CPU vornehmen. Die erstellten Parameter werden bei der
Übertragung vom PG in die S7-300 in der CPU gespeichert.
Alternativ dazu können Sie die Parameter auch im Anwenderprogramm mit dem SFC 55
(siehe Referenzhandbuch System- und Standardfunktionen) ändern, siehe dazu den Aufbau
des Datensatzes 1 für die jeweiligen Parameter.
Parameter der Standard-DI
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Parameter für die StandardDigitaleingänge.
Tabelle 7-7
Parameter der Standard-DI
Parameter
Wertebereich
Voreinstellung
Wirkungsbereich
Eingangsverzögerung (ms)
0,1/0,5/3/15
3
Kanalgruppe
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Parameter bei Verwendung der
Digitaleingänge als Alarmeingänge.
Tabelle 7-8
Parameter der Alarmeingänge
Parameter
Wertebereich
Voreinstellung
Wirkungsbereich
Alarmeingang
Deaktiviert/
steigende Flanke
deaktiviert
digitaler Eingang
Alarmeingang
Deaktiviert/
fallende Flanke
deaktiviert
digitaler Eingang
%\WH
%LW1U
$ODUPHLQJDQJ',
$ODUPHLQJDQJ',
$ODUPHLQJDQJ',
%\WH
%LW1U
$ODUPHLQJDQJ',
$ODUPHLQJDQJ',
$ODUPHLQJDQJ',
%\WH
%LW1U
$ODUPHLQJDQJ',
$ODUPHLQJDQJ',
$ODUPHLQJDQJ',
GHDNWLYLHUW
VWHLJHQGH)ODQNH
'HIDXOWHLQVWHOOXQJ
%\WHUHVHUYLHUW
206
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
%LW1U
%\WH
$ODUPHLQJDQJ',
$ODUPHLQJDQJ',
$ODUPHLQJDQJ',
%\WH
%LW1U
$ODUPHLQJDQJ',
$ODUPHLQJDQJ',
$ODUPHLQJDQJ',
%\WH
%LW1U
$ODUPHLQJDQJ',
$ODUPHLQJDQJ',
$ODUPHLQJDQJ',
GHDNWLYLHUW
IDOOHQGH)ODQNH
'HIDXOWHLQVWHOOXQJ
%\WHUHVHUYLHUW
%LW1U
%\WH
(LQJDQJVYHU]¸JHUXQJ',WR',
(LQJDQJVYHU]¸JHUXQJ',WR',
(LQJDQJVYHU]¸JHUXQJ',WR',
(LQJDQJVYHU]¸JHUXQJ',WR',
%\WH
%LW1U
(LQJDQJVYHU]¸JHUXQJ',WR',
(LQJDQJVYHU]¸JHUXQJ',WR',
UHVHUYLHUW
%PV
%PV
%PV
%PV
'HIDXOWHLQVWHOOXQJ%
Bild 7-7
Aufbau des Datensatzes 1 für Standard-DI und Alarmeingänge (Länge 10 Byte)
Parameter der Standard-DO
Für die Standard-Digitalausgänge gibt es keine Parameter.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
207
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
Parameter der Standard-AI
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Parameter für die StandardAnalogeingänge.
Tabelle 7-9
Parameter der Standard-AI
Parameter
Wertebereich
Voreinstellung
Wirkungsbereich
Integrationszeit (ms)
2,5/16,6/20
20
Kanal
Störfrequenzunterdrückung
(Hz)
400/60/50
50
Kanal
deaktiviert/
+/- 20 mA/
0 ... 20 mA/
4 ... 20 mA/
+/- 10 V/
0 ... 10 V
+/- 10 V
Kanal
deaktiviert/
U Spannung/
I Strom
U Spannung
Kanal
Celsius
Kanal
(Kanal 4)
Celsius/Fahrenheit/
Kelvin
Messbereich
(Pt 100-Eingang; Kanal 4)
deaktiviert/
Pt 100/600 Ω
600 Ω
Kanal
Messart
(Pt 100-Eingang; Kanal 4)
deaktiviert/
Widerstand/
Thermowiderstand
Widerstand
Kanal
(Kanal 0 bis 3)
Messbereich
(Kanal 0 bis 3)
Messart
(Kanal 0 bis 3)
Maßeinheit
Verweis
Lesen Sie auch im Referenzhandbuch Baugruppendaten Kapitel 4.3.
208
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
Parameter der Standard-AO
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Parameter für die StandardAnalogausgänge (siehe auch Kapitel 4.3 im Referenzhandbuch Baugruppendaten).
Tabelle 7-10 Parameter der Standard-AO
Parameter
Wertebereich
Voreinstellung
Wirkungsbereich
Ausgabebereich
deaktiviert/
+/- 20 mA/
0 ... 20 mA/
4 ... 20 mA/
+/- 10 V/
0 ... 10 V
+/- 10 V
Kanal
deaktiviert/
U Spannung/
I Strom
U Spannung
Kanal
(Kanal 0 bis 1)
Ausgabeart
(Kanal 0 bis 1)
%LW
%\WH
UHVHUYLHUW
0D¡HLQKHLW
UHVHUYLHUW
%\WH %&HOVLXV
%)DKUHQKHLW
%.HOYLQ
'HIDXOWHLQVWHOOXQJ %
%LW
,QWHJUDWLRQV]HLW6W¸UIUHTXHQ]XQWHUGU¾FNXQJ.DQDO$,
,QWHJUDWLRQV]HLW6W¸UIUHTXHQ]XQWHUGU¾FNXQJ.DQDO$,
,QWHJUDWLRQV]HLW6W¸UIUHTXHQ]XQWHUGU¾FNXQJ.DQDO$,
,QWHJUDWLRQV]HLW6W¸UIUHTXHQ]XQWHUGU¾FNXQJ.DQDO$,
%PV+]
%PV+]
%PV+]
'HIDXOWHLQVWHOOXQJ %
%\WH
UHVHUYLHUW
%LW
%\WH 0HVVEHUHLFK.DQDO$,(LQVWHOOXQJHQVLHKH%\WH
0HVVDUW.DQDO$,(LQVWHOOXQJHQVLHKH%\WH
%\WH %LW
0HVVEHUHLFK.DQDO$,(LQVWHOOXQJHQVLHKH%\WH
0HVVDUW.DQDO$,(LQVWHOOXQJHQVLHKH%\WH
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
209
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
%\WH
0HVVEHUHLFK.DQDO$,(LQVWHOOXQJHQVLHKH%\WH
0HVVDUW.DQDO$,(LQVWHOOXQJHQVLHKH%\WH
%\WH
0HVVEHUHLFK.DQDO$,
+GHDNWLYLHUW
+P$
0HVVDUW.DQDO$,
+P$
+GHDNWLYLHUW
+P$
+86SDQQXQJ
+9
+,6WURP
+9
+,6WURP
'HIDXOWHLQVWHOOXQJ +
'HIDXOWHLQVWHOOXQJ+
%\WH
0HVVEHUHLFK.DQDO$,
+GHDNWLYLHUW
+2KP
+3W
'HIDXOWHLQVWHOOXQJ+
0HVVDUW.DQDO$,
+GHDNWLYLHUW
+:LGHUVWDQG
+7KHUPRZLGHUVWDQG
'HIDXOWHLQVWHOOXQJ +
%\WHELV UHVHUYLHUW
%\WH
%LW1U
$XVJDEHEHUHLFK.DQDO$2
(LQVWHOOXQJHQVLHKH%\WH
$XVJDEHDUW.DQDO$2
(LQVWHOOXQJHQVLHKH%\WH
%\WH
%LW1U
$XVJDEHEHUHLFK.DQDO$2
+GHDNWLYLHUW
+P$
$XVJDEHDUW.DQDO$2
+P$
+GHDNWLYLHUW
+P$
+86SDQQXQJ
+9
+,6WURP
+9
'HIDXOWHLQVWHOOXQJ+
'HIDXOWHLQVWHOOXQJ +
Bild 7-8
Aufbau des Datensatzes 1 für Standard-AI/AO (Länge 13 Byte)
Parameter für die Technologischen Funktionen
Die Parameter finden Sie bei der jeweiligen Funktion im Handbuch Technologische
Funktionen.
210
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
7.6.4
Alarme
Alarmeingänge
Alle Digitaleingänge der Onboardperipherie auf den CPUs 31xC sind als Alarmeingänge
nutzbar.
Für jeden einzelnen Eingang kann bei der Parametrierung das Alarmverhalten festgelegt
werden. Möglich sind:
● kein Alarm
● Alarm bei steigender Flanke
● Alarm bei fallender Flanke
● Alarm bei jeder Flanke
Hinweis
Wenn Alarme schneller auftreten als sie vom OB 40 verarbeitet werden können, dann
wird von jedem Kanal noch 1 Ereignis behalten. Weitere Ereignisse (Alarme) gehen ohne
Diagnose und ohne explizite Meldung verloren.
Startinformation für den OB 40
Die folgende Tabelle zeigt die relevanten temporären (TEMP) Variablen des OB 40 für die
Alarmeingänge der CPUs 31xC. Eine Beschreibung des Prozessalarm-OB 40 finden Sie im
Referenzhandbuch System- und Standardfunktionen.
Tabelle 7-11 Startinformation für OB 40 zu den Alarmeingängen der integrierten Peripherie
Byte
Variable
Datentyp
6/7
OB40_MDL_ADDR
WORD
B#16#7C
Adresse der alarmauslösenden
Baugruppe (hier
Defaultadressen der
Digitaleingänge))
ab 8
OB40_POINT_ADDR
DWORD
siehe
nachfolgendes
Bild
Anzeige der alarmauslösenden
integrierten Eingänge
ಹ
ಹ
Beschreibung
%LW1U
UHVHUYLHUW
35$/YRQ(
35$/YRQ(
35$/YRQ(
35$/YRQ(
35$/YRQ(
35$/YRQ(
Bild 7-9
Anzeige der Zustände der Alarmeingänge der CPU 31xC
PRAL:Prozessalarm
Die Eingänge sind mit den Defaultadressen bezeichnet.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
211
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
7.6.5
Diagnosen
Standardperipherie
Bei Verwendung der integrierten Ein-/Ausgänge als Standardperipherie gibt es keine
Diagnose (siehe auch Referenzhandbuch Baugruppendaten).
Technologische Funktionen
Die Diagnosemöglichkeiten bei Verwendung der Technologischen Funktionen finden Sie bei
der jeweiligen Funktion im Handbuch Technologische Funktionen.
7.6.6
Digitaleingänge
Einleitung
Sie erhalten an dieser Stelle die technischen Daten der Digitaleingänge für die CPUs 31xC.
In der Tabelle sind folgende CPUs zusammengefasst:
● unter CPU 313C-2 die CPU 313C-2 DP und CPU 313C-2 PtP
● unter CPU 314C-2 die CPU 314C-2 DP und CPU 314C-2 PtP
Technische Daten
Tabelle 7-12 Technische Daten Digitaleingänge
Technische Daten
CPU 312C
CPU 313C
CPU 313C-2
CPU 314C-2
Baugruppenspezifische Daten
CPU 312C
CPU 313C
CPU 313C-2
CPU 314C-2
Anzahl der Eingänge
10
24
16
24
8
12
12
16
•
davon für technologische Funktionen
nutzbare Eingänge
Leitungslänge
•
ungeschirmt
Für Standard DI: max. 600 m
Für Technologische Funktionen: nein
•
geschirmt
Für Standard DI: max. 1000 m
Für technologische Funktionen bei max. Zählfrequenz
100 m
100 m
100 m
50 m
Spannung, Ströme, Potenziale
CPU 312C
CPU 313C
CPU 313C-2
CPU 314C-2
Lastnennspannung L+
DC 24 V
•
212
Verpolschutz
Ja
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
Technische Daten
Anzahl der gleichzeitig ansteuerbaren
Eingänge
• waagerechter Aufbau
– bis 40 °C
– bis 60 °C
•
senkrechter Aufbau
– bis 40 °C
Potenzialtrennung
• zwischen Kanälen und Rückwandbus
• zwischen den Kanälen
Zulässige Potenzialdifferenz
• zwischen verschiedenen Stromkreisen
Isolation geprüft mit
Stromaufnahme
• aus Lastspannung L+ (ohne Last)
Status, Alarme, Diagnosen
Statusanzeige
Alarme
CPU 312C
CPU 313C
CPU 313C-2
CPU 314C-2
10
5
24
12
16
8
24
12
5
12
8
12
ja
nein
DC 75 V / AC 60 V
DC 600 V
–
max. 70 mA
max. 70 mA
max. 70 mA
CPU 312C
CPU 313C
CPU 313C-2
CPU 314C-2
grüne LED pro Kanal
• ja, wenn der betreffende Kanal als Alarmeingang parametriert wurde
• bei Verwendung der technologischen Funktionen siehe Handbuch
Technologische Funktionen
Diagnosefunktionen
•
•
keine Diagnose bei Verwendung als Standardperipherie
bei Verwendung der technologischen Funktionen siehe Handbuch
Technologische Funktionen
Daten zur Auswahl eines Gebers für Standard- CPU 312C
DI
CPU 313C
Eingangsspannung
• Nennwert
• für Signal "1"
• für Signal "0"
DC 24 V
15 V bis 30 V
-3 V bis 5 V
Eingangsstrom
• bei Signal "1"
typ. 9 mA
Eingangsverzögerung der Standardeingänge
• parametrierbar
ja (0,1 / 0,5 / 3 / 15 ms)
CPU 313C-2
CPU 314C-2
Sie können die Eingangsverzögerung der Standardeingänge während der
Programmlaufzeit umprojektieren. Beachten Sie, dass Ihre neu
eingestellte Filterzeit dann unter Umständen erst nach einmaligem Ablauf
der bisherigen Filterzeit wirksam wird.
•
Nennwert
Bei Nutzung technologischer Funktionen:
"Minimale Impulsbreite/ minimale Impulspause
bei maximaler Zählfrequenz"
Eingangskennlinie
Anschluss von 2-Draht-BEROs
• Zulässiger Ruhestrom
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
3 ms
48 μs
16 μs
16 μs
8 μs
nach IEC 1131, Typ 1
möglich
max. 1,5 mA
213
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
7.6.7
Digitalausgänge
Einleitung
Dieses Kapitel enthält die technischen Daten der Digitalausgänge für die CPUs 31xC.
In der Tabelle sind folgende CPUs zusammengefasst:
● unter CPU 313C-2 die CPU 313C-2 DP und CPU 313C-2 PtP
● unter CPU 314C-2 die CPU 314C-2 DP und CPU 314C-2 PtP
Schnelle Digitalausgänge
Die Technologischen Funktionen nutzen die schnellen Digitalausgänge.
Technische Daten
Tabelle 7-13 Technische Daten Digitalausgänge
Technische Daten
CPU 312C
CPU 313C
CPU 313C-2
CPU 314C-2
Baugruppenspezifische Daten
CPU 312C
CPU 313C
CPU 313C-2
CPU 314C-2
Anzahl der Ausgänge
6
16
16
16
2
4
4
4
•
davon schnelle Ausgänge
Achtung:
Sie dürfen die schnellen Ausgänge Ihrer CPU nicht parallel schalten.
Leitungslänge
•
ungeschirmt
max. 600 m
•
geschirmt
max. 1000 m
Spannung, Ströme, Potenziale
CPU 312C
Lastnennspannung L+
DC 24 V
•
Verpolschutz
CPU 313C
CPU 313C-2
CPU 314C-2
Nein
Summenstrom der Ausgänge (je Gruppe)
•
•
waagerechter Aufbau
– bis 40 °C
– bis 60 °C
max. 2,0 A
max. 3,0 A
max. 3,0 A
max. 3,0 A
max. 1,5 A
max. 2,0 A
max. 2,0 A
max. 2,0 A
senkrechter Aufbau
– bis 40 °C
max. 1,5 A
max. 2,0 A
max. 2,0 A
max. 2,0 A
Potenzialtrennung
•
zwischen Kanälen und Rückwandbus
ja
•
zwischen den Kanälen
– in Gruppen zu
nein
ja
ja
ja
–
8
8
8
Zulässige Potenzialdifferenz
•
zwischen verschiedenen Stromkreisen
Isolation geprüft mit
214
DC 75 V / AC 60 V
DC 600 V
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
Technische Daten
CPU 312C
CPU 313C
CPU 313C-2
CPU 314C-2
Stromaufnahme
aus Lastspannung L+
max. 50 mA
max. 100 mA
max. 100 mA
max. 100 mA
Status, Alarme, Diagnosen
CPU 312C
CPU 313C
CPU 313C-2
CPU 314C-2
Statusanzeige
grüne LED pro Kanal
Alarme
•
•
keine Alarme bei Verwendung als Standardperipherie
bei Verwendung der technologischen Funktionen siehe Handbuch
•
•
keine Diagnose bei Verwendung als Standardperipherie
bei Verwendung der technologischen Funktionen siehe Handbuch
•
Diagnosefunktionen
Daten zur Auswahl eines Aktors für StandardDO
Technologische Funktionen
Technologische Funktionen
CPU 312C
CPU 313C
CPU 313C-2
CPU 314C-2
Ausgangsspannung
•
bei Signal "1"
min. L+ (-0,8 V)
Ausgangsstrom
•
•
bei Signal "1"
– Nennwert
– zulässiger Bereich
0,5 A
bei Signal "0" (Reststrom)
max. 0,5 mA
5 mA bis 0,6 A
Lastwiderstandsbereich
48 Ω bis 4 kΩ
Lampenlast
max. 5 W
Parallelschalten von 2 Ausgängen
•
zur redundanten Ansteuerung einer Last
möglich
•
zur Leistungserhöhung
nicht möglich
Ansteuern eines Digitaleinganges
möglich
Schaltfrequenz
•
bei ohmscher Last
max. 100 Hz
•
bei induktiver Last nach IEC 947-5, DC13
max. 0,5 Hz
•
bei Lampenlast
max. 100 Hz
•
schnelle Ausgänge mit ohmscher Last
max. 2,5 kHz
Begrenzung (intern) der induktiven
Abschaltspannung auf
typ. (L+) - 48 V
Kurzschluss-Schutz des Ausganges
ja, elektronisch
•
Ansprechschwelle
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
typ. 1 A
215
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
7.6.8
Analogeingänge
Einleitung
Dieses Kapitel enthält die technischen Daten der Analogeingänge für die CPUs 31xC.
In der Tabelle sind folgende CPUs zusammengefasst:
● CPU 313C
● CPU 314C-2 DP
● CPU 314C-2 PtP
Technische Daten
Tabelle 7-14 Technische Daten Analogeingänge
Technische Daten
Baugruppenspezifische Daten
Anzahl der Eingänge
4 Kanäle Strom-/Spannungseingang
1 Kanal Widerstandseingang
Leitungslänge
•
geschirmt
max. 100 m
Spannung, Ströme, Potentiale
Widerstandseingang
•
Leerlaufspannung
typ. 2,5 V
•
Messstrom
typ. 1,8 mA bis 3,3 mA
Potentialtrennung
•
zwischen Kanälen und Rückwandbus
ja
•
zwischen den Kanälen
nein
Zulässige Potentialdifferenz
•
zwischen Eingängen (AIC)und MANA (UCM)
DC 8,0 V
•
zwischen MANA und Mintern (UISO)
DC 75 V / AC 60 V
Isolation geprüft mit
DC 600 V
Analogwertbildung
Messprinzip
Momentanwertverschlüsselung (sukzessive
Approximation)
Integrations-/Wandlungszeit/Auflösung (pro Kanal)
•
parametrierbar
ja
•
Integrationszeit in ms
2,5 / 16,6 / 20
•
Zulässige Eingangsfrequenz
max. 400 Hz
•
Auflösung (inkl. Übersteuerungsbereich)
11 Bit + VZ
•
Störspannungsunterdrückung für Störfrequenz f1
400 / 60 / 50 Hz
Zeitkonstante des Eingangsfilters
0,38 ms
Grundausführungszeit
1 ms
216
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
Technische Daten
Störunterdrückung, Fehlergrenzen
Störspannungsunterdrückung für f = n x (f1 ± 1 %), (f1 = Störfrequenz),
n = 1, 2
•
Gleichtaktstörung (UCM < 1,0 V)
> 40 dB
•
Gegentaktstörung (Spitzenwert der Störung < Nennwert des
Eingangsbereiches)
> 30 dB
Übersprechen zwischen den Eingängen
> 60 dB
Gebrauchsfehlergrenze (im gesamten Temperaturbereich, bezogen auf
Eingangsbereich)
•
Spannung/Strom
<1%
•
Widerstand
<5%
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C, bezogen auf
Eingangsbereich)
•
•
Spannung/Strom
– Linearitätsfehler bei Strom- und Spannungsmessung
(bezogen auf Eingangsbereich)
< 0,8 %
Widerstand
– Linearitätsfehler bei Widerstandsmessung
(bezogen auf Eingangsbereich)
<3%
± 0,06 %
± 0,2 %
Temperaturfehler (bezogen auf Eingangsbereich)
± 0,006 %/K
Wiederholgenauigkeit (im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C, bezogen
auf Eingangsbereich)
± 0,06 %
Status, Alarme, Diagnosen
Alarme
•
keine Alarme bei Verwendung als
Standardperipherie
Diagnosefunktionen
•
keine Diagnose bei Verwendung als
Standardperipherie
bei Verwendung der technologischen
Funktionen siehe Handbuch
•
Technologische Funktionen
Daten zur Auswahl eines Gebers
Eingangsbereiche (Nennwerte)/Eingangswiderstand
•
Spannung
± 10 V/100 kΩ
0 V bis 10 V/100 kΩ
•
Strom
± 20 mA/50 Ω
0 mA bis 20 mA/50 Ω
4 mA bis 20 mA/50 Ω
•
Widerstand
0 Ω bis 600 Ω/10 MΩ
•
Widerstandsthermometer
Pt 100/10 MΩ
Zulässige Eingangsspannung (Zerstörgrenze)
•
für Spannungseingang
max. 30 V dauerhaft
•
für Stromeingang
max. 2,5 V dauerhaft
Zulässiger Eingangsstrom (Zerstörgrenze)
•
für Spannungseingang
max. 0,5 mA dauerhaft
•
für Stromeingang
max. 50 mA dauerhaft
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
217
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
Technische Daten
Anschluss der Signalgeber
•
für Spannungsmessung
möglich
•
für Strommessung
– als 2-Draht-Messumformer
– als 4-Draht-Messumformer
möglich, mit externer Versorgung
•
für Widerstandsmessung
– mit 2-Leiteranschluss
–
–
mit 3-Leiteranschluss
mit 4-Leiteranschluss
Kennlinienlinearisierung
•
für Widerstandsthermometer
möglich
möglich, ohne Kompensation der
Leitungswiderstände
nicht möglich
nicht möglich
softwaremäßig
Pt 100
Temperaturkompensation
nein
Technische Einheit für Temperaturmessung
Grad Celsius / Grad Fahrenheit / Kelvin
7.6.9
Analogausgänge
Einleitung
Dieses Kapitel enthält die technischen Daten der Analogausgänge für die CPUs 31xC.
In der Tabelle sind folgende CPUs zusammengefasst:
● CPU 313C
● CPU 314C-2 DP
● CPU 314C-2 PtP
Technische Daten
Tabelle 7-15 Technische Daten Analogausgänge
Technische Daten
Baugruppenspezifische Daten
Anzahl der Ausgänge
2
Leitungslänge
•
geschirmt
max. 200 m
Spannung, Ströme, Potentiale
Lastnennspannung L+
•
Verpolschutz
DC 24 V
ja
Potentialtrennung
•
zwischen Kanälen und Rückwandbus
ja
•
zwischen den Kanälen
nein
218
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
Technische Daten
Zulässige Potentialdifferenz
•
zwischen MANA und Mintern (UISO)
Isolation geprüft mit
DC 75 V, AC 60 V
DC600 V
Analogwertbildung
Auflösung (inkl. Übersteuerungsbereich)
11 Bit + VZ
Wandlungszeit (pro Kanal)
1 ms
Einschwingzeit
•
für ohmsche Last
0,6 ms
•
für kapazitive Last
1,0 ms
•
für induktive Last
0,5 ms
Störunterdrückung, Fehlergrenzen
Übersprechen zwischen den Ausgängen
> 60 dB
Gebrauchsfehlergrenze (im gesamten Temperaturbereich, bezogen auf
Ausgangsbereich)
•
Spannung/Strom
±1%
Grundfehlergrenze (Gebrauchsfehlergrenze bei 25 °C, bezogen auf
Ausgangsbereich)
•
Spannung/Strom
± 0,8 %
Temperaturfehler (bezogen auf Ausgangsbereich)
± 0,01 %/K
Linearitätsfehler (bezogen auf Ausgangsbereich)
± 0,15 %
Wiederholgenauigkeit (im eingeschwungenen Zustand bei 25 °C, bezogen
auf Ausgangsbereich)
± 0,06 %
Ausgangswelligkeit; Bandbreite 0 bis 50 kHz (bezogen auf
Ausgangsbereich)
± 0,1 %
Status, Alarme, Diagnosen
Alarme
•
•
keine Alarme bei Verwendung als
Standardperipherie
bei Verwendung der technologischen
Funktionen siehe Handbuch
Technologische Funktionen
Diagnosefunktionen
•
•
keine Diagnose bei Verwendung als
Standardperipherie
bei Verwendung der technologischen
Funktionen siehe Handbuch
Technologische Funktionen
Daten zur Auswahl eines Aktors
Ausgangsbereich (Nennwerte)
•
Spannung
± 10 V
0 V bis 10 V
•
Strom
± 20 mA
0 mA bis 20 mA
4 mA bis 20 mA
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
219
Technische Daten der CPU 31xC
7.6 Technische Daten der integrierten Peripherie
Technische Daten
Bürdenwiderstand (im Nennbereich des Ausganges)
•
bei Spannungsausgängen
– kapazitive Last
min. 1 kΩ
•
bei Stromausgängen
– induktive Last
max. 300 Ω
max. 0,1 μF
0,1 mH
Spannungsausgang
•
Kurzschlussschutz
ja
•
Kurzschlussstrom
typ. 55 mA
Stromausgang
•
Leerlaufspannung
typ. 17 V
Zerstörgrenze gegen von außen angelegte Spannungen/Ströme
•
Spannung an den Ausgängen gegen MANA
max. 16 V dauerhaft
•
Strom
max. 50 mA dauerhaft
Anschluss der Aktoren
•
für Spannungsausgang
– 2-Leiteranschluss
–
•
220
4-Leiteranschluss (Messleitung)
für Stromausgang
– 2-Leiteranschluss
möglich, ohne Kompensation der
Leitungswiderstände
nicht möglich
möglich
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
8
Technische Daten der CPU 31x
8.1
Allgemeine Technische Daten
8.1.1
Abmessungen der CPU 31x
Jede CPU besitzt die gleiche Höhe und Tiefe, die Maße unterscheiden sich nur in der Breite.
● Höhe: 125 mm
● Tiefe: 115 mm, bzw. 180 mm mit geöffneter Frontklappe.
[
Bild 8-1
Maße der CPU 31x
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
221
Technische Daten der CPU 31x
8.1 Allgemeine Technische Daten
Breite der CPU
8.1.2
CPU
Breite (x)
CPU 312
40 mm
CPU 314
40 mm
CPU 315-2 DP
40 mm
CPU 315-2 PN/DP
80 mm
CPU 317-2 DP
80 mm
CPU 317-2 PN/DP
80 mm
CPU 319
120 mm
Technische Daten der SIMATIC Micro Memory Card
Einsetzbare SIMATIC Micro Memory Cards
Es stehen Ihnen folgende Speichermodule zur Verfügung:
Tabelle 8-1
Verfügbare SIMATIC Micro Memory Cards
Typ
Bestellnummer
Benötigen Sie für ein Firmware-Update über
SIMATIC Micro Memory Card
Micro Memory Card
64 kByte
6ES7953-8LFxx-0AA0
–
Micro Memory Card
128 kByte
6ES7953-8LGxx-0AA0
–
Micro Memory Card
512 kByte
6ES7953-8LJxx-0AA0
–
Micro Memory Card
2 MByte
6ES7953-8LLxx-0AA0
Mindestens erforderlich bei CPUs ohne
DP-Schnittstelle
Micro Memory Card
4 MByte
6ES7953-8LMxx-0AA0
Mindestens erforderlich bei CPUs mit
DP-Schnittstelle (außer CPU 319)
Micro Memory Card
8 MByte1
6ES7953-8LPxx-0AA0
Mindestens erforderlich bei der CPU 319
1 Wenn Sie die CPU 312C bzw. CPU 312 einsetzen, können Sie diese SIMATIC
Micro Memory Card nicht verwenden.
222
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.2 CPU 312
Maximale Anzahl ladbarer Bausteine in der SIMATIC Micro Memory Card
Wie viele Bausteine Sie auf der SIMATIC Micro Memory Card speichern können, hängt von
der Größe Ihrer eingesetzten SIMATIC Micro Memory Card ab. Die maximale Anzahl
ladbarer Bausteine ist also durch die Größe Ihrer SIMATIC Micro Memory Card begrenzt
(inkl. der mit dem SFC "CREATE DB" erzeugten Bausteine).
Tabelle 8-2
Maximal ladbare Bausteine in der SIMATIC Micro Memory Card
Beim Einsatz einer SIMATIC Micro Memory Card
mit der Größe von ...
64 kByte
768
128 kByte
1024
512 kByte
Hier ist die CPU-spezifische Anzahl der maximal ladbaren Bausteine
kleiner als die auf der SIMATIC Micro Memory Card-speicherbaren
Bausteine.
2 MByte
4 MByte
Die CPU-spezifische maximale Anzahl der ladbaren Bausteine
entnehmen Sie bitte den entsprechenden Technischen Daten.
8 MByte
8.2
... können Sie folgende maximale Anzahl von Bausteinen laden
CPU 312
Technische Daten
Tabelle 8-3
Technische Daten der CPU 312
Technische Daten
CPU und Erzeugnisstand
MLFB
6ES7312-1AE13-0AB0
•
Hardware-Erzeugnisstand
01
•
Firmware-Erzeugnisstand
V2.6
•
Zugehöriges Programmierpaket
STEP 7 ab V 5.4 + SP3 oder
STEP 7 ab V5.2 + SP1 mit HSP 0124
Speicher
Arbeitsspeicher
•
Integriert
32 KByte
•
Erweiterbar
Nein
Ladespeicher
Steckbar über Micro Memory Card
(max. 4 Mbyte)
Datenerhaltung auf der Micro Memory Card
(nach der letzten Programmierung)
Mindestens 10 Jahre
Pufferung
Durch Micro MemoryCard gewährleistet
(wartungsfrei)
Bearbeitungszeiten
Bearbeitungszeiten für
•
Bitoperation
Min. 0,2 μs
•
Wortoperation
Min. 0,4 μs
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
223
Technische Daten der CPU 31x
8.2 CPU 312
Technische Daten
•
Festpunktarithmetik
Min. 5 μs
•
Gleitpunktarithmetik
Min. 6 μs
Zeiten/Zähler und deren Remanenz
S7-Zähler
128
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Von Z 0 bis Z 7
•
Zählbereich
0 bis 999
IEC-Counter
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt (Begrenzung nur durch
Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
128
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Keine Remanenz
•
Zeitbereich
10 ms bis 9990 s
IEC-Timer
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt (Begrenzung nur durch
Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
Merker
128 Byte
•
Remanenz
Ja
•
Remanenz voreingestellt
Von MB 0 bis MB 15
Taktmerker
8 (1 Merkerbyte)
Datenbausteine
511
(im Nummerband von 1 bis 511)
•
Größe
max. 16 Kbyte
•
Non-Retain-Unterstützung (einstellbare
Remanenz)
Ja
Lokaldaten je Prioritätsklasse
max. 256 Byte
Bausteine
Gesamt
1024 (DBs, FCs, FBs)
Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann
durch die von Ihnen eingesetzte Micro Memory
Card reduziert sein.
OBs
224
Siehe Operationsliste
•
Größe
max. 16 KByte
•
Anzahl Freie-Zyklus-OBs
1 (OB 1)
•
Anzahl Uhrzeitalarm-OBs
1 (OB 10)
•
Anzahl Verzögerungsalarm-OBs
1 (OB 20)
•
Anzahl Weckalarme
1 (OB 35)
•
Anzahl Prozessalarm-OBs
1 (OB 40)
•
Anzahl Anlauf-OBs
1 (OB 100)
•
Anzahl Asynchron-Fehler-OBs
4 (OB 80, 82, 85, 87)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.2 CPU 312
Technische Daten
•
Anzahl Synchron-Fehler-OBs
2 (OB 121, 122)
Schachtelungstiefe
•
je Prioritätsklasse
8
•
zusätzlich innerhalb eines Fehler-OBs
4
FBs
•
Anzahl, max.
1024
(im Nummerband von 0 bis 2047)
•
Größe
max. 16 KByte
FCs
•
Anzahl, max.
1024
(im Nummerband von 0 bis 2047)
•
Größe
max. 16 KByte
Adressbereiche (Ein-/ Ausgänge)
Peripherieadressbereich gesamt
•
Eingänge
1024 Byte (frei adressierbar)
•
Ausgänge
1024 Byte (frei adressierbar)
Prozessabbild E/A
•
Eingänge
128 Byte
•
Ausgänge
128 Byte
Digitale Kanäle
•
Eingänge
max. 256
•
Ausgänge
max. 256
•
Eingänge, davon zentral
max. 256
•
Ausgänge, davon zentral
max. 256
Analoge Kanäle
•
Eingänge
max. 64
•
Ausgänge
max. 64
•
Eingänge, davon zentral
max. 64
•
Ausgänge, davon zentral
max. 64
Ausbau
Baugruppenträger
max. 1
Baugruppen je Baugruppenträger
max. 8
Anzahl DP-Master
•
Integriert
Keine
•
Über CP
4
Betreibbare Funktionsbaugruppen und
Kommunikationsprozessoren
•
FM
max. 8
•
CP (Punkt zu Punkt)
max. 8
•
CP (LAN)
max. 4
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
225
Technische Daten der CPU 31x
8.2 CPU 312
Technische Daten
Uhrzeit
Uhr
Ja (SW-Uhr)
•
Gepuffert
Nein
•
Genauigkeit
Abweichung pro Tag < 15 s
•
Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN
Die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der
NETZ-AUS erfolgte
Betriebsstundenzähler
1
•
Nummer
0
•
Wertebereich
2 31
(bei Verwendung des SFC 101)
•
Granularität
1 Stunde
•
Remanent
Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet
werden
Uhrzeitsynchronisation
Ja
•
im AS
Master
•
auf MPI
Master / Slave
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für
Meldefunktionen
6
Prozessdiagnosemeldungen
Ja
•
gleichzeitig aktive Alarm-S-Bausteine
(abhängig von den projektierten Verbindungen für
PG-/OP- und S7-Basis-Kommuni-kation)
max. 20
Test- und Inbetriebnahmefunktionen
Status/Steuern Variable
•
Variable
Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
•
Anzahl Variable
– Davon Status Variable
– Davon Steuern Variable
30
Forcen
30
14
Ja
•
Variable
Eingänge, Ausgänge
•
Anzahl Variable
max. 10
Status Baustein
Ja
Einzelschritt
Ja
Haltepunkt
2
Diagnosepuffer
Ja
•
226
Ja
Anzahl der Einträge (nicht einstellbar)
max. 100
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.2 CPU 312
Technische Daten
Kommunikationsfunktionen
PG-/OP-Kommunikation
Ja
Globale Datenkommunikation
Ja
•
Anzahl der GD-Kreise
4
•
Anzahl der GD-Pakete
– Sender
– Empfänger
max. 4
Größe der GD-Pakete
– Davon konsistent
max. 22 Byte
•
S7-Basiskommunikation
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
max. 4
max. 4
22 Byte
Ja
max. 76 Byte
76 Byte (bei X_SEND bzw. X_RCV)
64 Byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
•
als Server
Ja
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
max. 180 Byte (bei PUT/GET)
64 Byte
S5-kompatible Kommunikation
Ja (über CP und ladbare FC)
Anzahl Verbindungen
max. 6
verwendbar für
•
•
•
PG-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 5
OP-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 5
S7-Basis-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 2
Routing
1
von 1 bis 5
1
von 1 bis 5
0
von 0 bis 2
Nein
Schnittstellen
1. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
Integrierte RS 485-Schnittstelle
Physik
RS 485
Potenzialgetrennt
Nein
Stromversorgung an Schnittstelle
(15 bis 30 V DC)
max. 200 mA
Funktionalität
•
MPI
Ja
•
PROFIBUS DP
Nein
•
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Nein
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
227
Technische Daten der CPU 31x
8.2 CPU 312
Technische Daten
MPI
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Nein
•
Globaldaten-Kommunikation
Ja
•
S7-Basiskommunikation
Ja
•
S7-Kommunikation
– Als Server
– Als Client
Ja
Nein
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
187,5 kBaud
Programmierung
Programmiersprache
KOP / FUP / AWL
Operationsvorrat
Siehe Operationsliste
Klammerebenen
8
Systemfunktionen (SFC)
Siehe Operationsliste
Systemfunktionsbausteine (SFB)
Siehe Operationsliste
Anwenderprogrammschutz
Ja
Maße
Einbaumaße B x H x T (mm)
40 x 125 x 130
Gewicht
270 g
Spannungen, Ströme
Versorgungsspannung (Nennwert)
•
Zulässiger Bereich
Stromaufnahme (im Leerlauf)
228
DC 24 V
20,4 V bis 28,8 V
Typ. 60 mA
Einschaltstrom
Typ. 2,5 A
Stromaufnahme (Nennwert)
0,6 A
I2t
0,5 A2s
Externe Absicherung für Versorgungsleitungen
(Empfehlung)
min. 2 A
Verlustleistung
Typ. 2,5 W
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.3 CPU 314
8.3
CPU 314
Technische Daten der CPU 314
Tabelle 8-4
Technische Daten der CPU 314
Technische Daten
CPU und Erzeugnisstand
MLFB
6ES7314-1AG13-0AB0
•
Hardware-Erzeugnisstand
01
•
Firmware-Erzeugnisstand
V 2.6
•
Zugehöriges Programmierpaket
STEP 7 ab V 5.4 + SP 3 oder
STEP 7 ab V 5.2 + SP1 mit HSP 0124
Speicher
Arbeitsspeicher
•
Integriert
96 KByte
•
Erweiterbar
Nein
Maximale Größe des Remanenzspeichers für
remanente Datenbausteine
64 KByte
Ladespeicher
Steckbar über Micro Memory Card
(max. 8 Mbyte)
Datenerhaltung auf der Micro Memory Card
(nach der letzten Programmierung)
Mindestens 10 Jahre
Pufferung
Durch Micro Memory Card gewährleistet
(wartungsfrei)
Bearbeitungszeiten
Bearbeitungszeiten für
•
Bitoperation
Min. 0,1 μs
•
Wortoperation
Min. 0,2 μs
•
Festpunktarithmetik
Min. 2,0 μs
•
Gleitpunktarithmetik
Min. 3 μs
Zeiten / Zähler und deren Remanenz
S7-Zähler
256
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Von Z 0 bis Z 7
•
Zählbereich
0 bis 999
IEC-Counter
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt (Begrenzung nur durch
Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
256
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Keine Remanenz
•
Zeitbereich
10 ms bis 9990 s
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
229
Technische Daten der CPU 31x
8.3 CPU 314
Technische Daten
IEC-Timer
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt (Begrenzung nur durch
Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
Merker
256 Byte
•
Remanenz
Ja
•
Remanenz voreingestellt
MB0 bis MB15
Taktmerker
8 (1 Merkerbyte)
Datenbausteine
•
Anzahl
511
(im Nummernband von 1 bis 511)
•
Größe
16 KByte
•
Non-Retain
Lokaldaten je Prioritätsklasse
Ja
max. 510
Bausteine
Gesamt
1024 (DBs, FCs, FBs)
Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann
durch die von Ihnen eingesetzte Micro Memory
Card reduziert sein.
OBs
Siehe Operationsliste
•
Größe
16 KByte
•
Anzahl Freie-Zyklus-OBs
1 (OB 1)
•
Anzahl Uhrzeitalarm-OBs
1 (OB 10)
•
Anzahl Verzögerungsalarm-OBs
1 (OB 20)
•
Anzahl Weckalarme
1 (OB 35)
•
Anzahl Prozessalarm-OBs
1 (OB 40)
•
Anzahl Anlauf-OBs
1 (OB 100)
•
Anzahl Asynchron-Fehler-OBs
4 (OB 80, 82, 85 ,87)
•
Anzahl Synchron-Fehler-OBs
2 (OB 121, 122)
Schachtelungstiefe
•
je Prioritätsklasse
•
zusätzlich innerhalb eines Fehler-OBs
FBs
•
Anzahl, max.
8
4
Siehe Operationsliste
1024
(im Nummernband von 0 bis 2047)
•
Größe
FCs
•
Anzahl, max.
•
Größe
16 KByte
Siehe Operationsliste
1024
(im Nummernband von 0 bis 2047)
230
16 KByte
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.3 CPU 314
Technische Daten
Adressbereiche (Ein-/Ausgänge)
Peripherieadressbereich gesamt
•
Eingänge
1024 Byte (frei adressierbar)
•
Ausgänge
1024 Byte (frei adressierbar)
Prozessabbild E / A
•
Eingänge
128 Byte
•
Ausgänge
128 Byte
Digitale Kanäle
•
Eingänge
max. 1024
•
Ausgänge
max. 1024
•
Eingänge, davon zentral
max. 1024
•
Ausgänge, davon zentral
max. 1024
Analoge Kanäle
•
Eingänge
max. 256
•
Ausgänge
max. 256
•
Eingänge, davon zentral
max. 256
•
Ausgänge, davon zentral
max. 256
Ausbau
Baugruppenträger
max. 4
Baugruppen je Baugruppenträger
8
Anzahl DP-Master
•
Integriert
Keiner
•
über CP
4
Betreibbare Funktionsbaugruppen und
Kommunikationsprozessoren
•
FM
max. 8
•
CP (Punkt zu Punkt)
max. 8
•
CP (LAN)
max. 10
Uhrzeit
Uhr
Ja (HW-Uhr)
•
Gepuffert
Ja
•
Pufferungsdauer
Typ. 6 Wochen
(bei 40 °C Umgebungstemperatur)
•
Verhalten nach Ablauf der Pufferungsdauer
Die Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der
NETZ-AUS erfolgte.
•
Genauigkeit
Betriebsstundenzähler
Abweichung pro Tag: < 10 s
1
•
Nummer
0
•
Wertebereich
2 31 Stunden
(bei Verwendung des SFC 101)
•
Granularität
1 Stunde
•
Remanent
Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet
werden.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
231
Technische Daten der CPU 31x
8.3 CPU 314
Technische Daten
Uhrzeitsynchronisation
Ja
•
im AS
Master
•
auf MPI
Master / Slave
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für
Meldefunktionen (z. B. OS)
12
(abhängig von den projektierten Verbindungen für
PG-/OP- und S7-Basis-Kommunikation)
Prozessdiagnosemeldungen
Ja
•
gleichzeitig aktive Alarm-S-Bausteine
max. 40
Test- und Inbetriebnahmefunktionen
Status / Steuern Variable
Ja
•
Variable
Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
•
Anzahl Variable
– Davon Status Variable
– Davon Steuern Variable
30
Forcen
30
14
Ja
•
Variable
Eingänge / Ausgänge
•
Anzahl Variable
max. 10
Status Baustein
Ja
Einzelschritt
Ja
Haltepunkt
2
Diagnosepuffer
•
Anzahl der Einträge (nicht einstellbar)
Ja
max. 100
Kommunikationsfunktionen
PG-/OP-Kommunikation
Ja
Globale Datenkommunikation
Ja
•
Anzahl der GD-Kreise
4
•
Anzahl der GD-Pakete
– Sender
– Empfänger
max. 4
Größe der GD-Pakete
– Davon konsistent
max. 22 Byte
•
S7-Basiskommunikation
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
max. 4
max. 4
22 Byte
Ja
max. 76 Byte
76 Byte (bei X_SEND bzw. X_RCV)
64 Byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
•
als Server
Ja
•
als Client
Ja (über CP und ladbare FB)
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon Konsistent
max. 180 (bei PUT / GET)
S5-kompatible Kommunikation
232
Ja
64 Byte
Ja (über CP und ladbare FC)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.3 CPU 314
Technische Daten
Anzahl Verbindungen
12
verwendbar für
•
•
•
PG-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
Max. 11
OP-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
Max 11
S7-Basis-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 8
Routing
1
1 bis 11
1
1 bis 11
0
0 bis 8
Nein
Schnittstellen
1. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
Integrierte RS 485-Schnittstelle
Physik
RS 485
Potenzialgetrennt
Nein
Stromversorgung an Schnittstelle
(15 bis 30 V DC)
max. 200 mA
Funktionalität
•
MPI
Ja
•
PROFIBUS DP
Nein
•
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Nein
MPI
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Nein
•
Globaldaten-Kommunikation
Ja
•
S7-Basiskommunikation
Ja
•
S7-Kommunikation
– Als Server
– Als Client
Ja
Übertragungsgeschwindigkeiten
187,5 kBaud
•
Ja
Nein (aber über CP und ladbare FB)
Programmierung
Programmiersprache
KOP / FUP / AWL
Operationsvorrat
Siehe Operationsliste
Klammerebenen
8
Systemfunktionen (SFC)
Siehe Operationsliste
Systemfunktionsbausteine (SFB)
Siehe Operationsliste
Anwenderprogrammschutz
Ja
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
233
Technische Daten der CPU 31x
8.4 CPU 315-2 DP
Technische Daten
Maße
Einbaumaße B x H x T (mm)
40 x 125 x 130
Gewicht
280 g
Spannungen, Ströme
Versorgungsspannung (Nennwert)
•
8.4
Zulässiger Bereich
DC 24 V
20,4 V bis 28,8 V
Stromaufnahme (im Leerlauf)
Typ. 60 mA
Einschaltstrom
Typ. 2,5 A
Stromaufnahme (Nennwert)
0,6 A
I2t
0,5 A2s
Externe Absicherung für Versorgungsleitungen
(Empfehlung)
min. 2 A
Verlustleistung
Typ 2,5 W
CPU 315-2 DP
Technische Daten
Tabelle 8-5
Technische Daten der CPU 315-2 DP
Technische Daten
CPU und Erzeugnisstand
MLFB
6ES7315-2AG10-0AB0
•
Hardware-Erzeugnisstand
05
•
Firmware-Erzeugnisstand
V 2.6
•
Zugehöriges Programmierpaket
STEP 7 ab V 5.4 + SP 3 oder
STEP 7 ab V 5.2 + SP1 mit HSP 0125
Speicher
Arbeitsspeicher
•
Integriert
128 KByte
•
Erweiterbar
Nein
•
Maximale Größe des Remanenzspeichers für
remanente Datenbausteine
128 KByte
Ladespeicher
Steckbar über Micro Memory Card
(max. 8 Mbyte)
Datenerhaltung auf der Micro Memory Card
(nach der letzten Programmierung)
Mindestens 10 Jahre
Pufferung
Durch Micro Memory Card gewährleistet
(wartungsfrei)
Bearbeitungszeiten
Bearbeitungszeiten für
•
234
Bitoperation
Min. 0,1 μs
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.4 CPU 315-2 DP
Technische Daten
•
Wortoperation
Min. 0,2 μs
•
Festpunktarithmetik
Min. 2,0 μs
•
Gleitpunktarithmetik
Min. 3 μs
Zeiten / Zähler und deren Remanenz
S7-Zähler
256
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Von Z 0 bis Z 7
•
Zählbereich
IEC-Counter
0 bis 999
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt (Begrenzung nur durch
Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
256
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Keine Remanenz
•
Zeitbereich
10 ms bis 9990 s
IEC-Timer
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt (Begrenzung nur durch
Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
Merker
2048 Byte
•
Remanenz
Ja
•
Remanenz voreingestellt
MB0 bis MB15
Taktmerker
8 (1 Merkerbyte)
Datenbausteine
•
Anzahl
1023
(im Nummernband von 1 bis 1023)
•
Größe
16 KByte
•
Non-Retain-Unterstützung (einstellbare
Remanenz)
Ja
Lokaldatengröße
max. 1024 Byte pro Ablaufebene / 510 Byte pro
Baustein
Bausteine
Gesamt
1024 (DBs, FCs, FBs)
Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann
durch die von Ihnen eingesetzte Micro Memory
Card reduziert sein.
OBs
Siehe Operationsliste
•
Größe
16 KByte
•
Anzahl Freie-Zyklus-OBs
1 (OB 1)
•
Anzahl Uhrzeitalarm-OBs
1 (OB 10)
•
Anzahl Verzögerungsalarm-OBs
1 (OB 20)
•
Anzahl Weckalarme
1 (OB 35)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
235
Technische Daten der CPU 31x
8.4 CPU 315-2 DP
Technische Daten
•
Anzahl Prozessalarm-OBs
1 (OB 40)
•
Anzahl DPV1-Alarm-OBs
3 (OB 55, 56, 57)
•
Anzahl Anlauf-OBs
1 (OB 100)
•
Anzahl Asynchron-Fehler-OBs
5 (OB 80, 82, 85, 86, 87)
•
Anzahl Synchron-Fehler-OBs
2 (OB 121, 122)
Schachtelungstiefe
•
je Prioritätsklasse
•
zusätzlich innerhalb eines Fehler-OBs
FBs
•
Anzahl, max.
•
Größe
8
4
Siehe Operationsliste
1024
(im Nummernband von 0 bis 2047)
FCs
•
Anzahl, max.
•
Größe
16 KByte
Siehe Operationsliste
1024
(im Nummernband von 0 bis 2047)
16 KByte
Adressbereiche (Ein-/Ausgänge)
Peripherieadressbereich gesamt
•
Eingänge
2048 Byte (frei adressierbar)
•
Ausgänge
2048 Byte (frei adressierbar)
•
Davon dezentral
– Eingänge
– Ausgänge
2048 Byte
2048 Byte
Prozessabbild
•
Eingänge
128
•
Ausgänge
128
Digitale Kanäle
•
Eingänge
max. 16384
•
Ausgänge
max. 16384
•
Eingänge, davon zentral
max. 1024
•
Ausgänge, davon zentral
max. 1024
Analoge Kanäle
•
Eingänge
max. 1024
•
Ausgänge
max. 1024
•
Eingänge, davon zentral
max. 256
•
Ausgänge, davon zentral
max. 256
Ausbau
Baugruppenträger
max. 4
Baugruppen je Baugruppenträger
8
Anzahl DP-Master
236
•
integriert
1
•
über CP
4
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.4 CPU 315-2 DP
Technische Daten
Betreibbare Funktionsbaugruppen und
Kommunikationsprozessoren
•
FM
max. 8
•
CP (Punkt zu Punkt)
max. 8
•
CP (LAN)
max. 10
Uhrzeit
Uhr
Ja (HW-Uhr)
•
Gepuffert
Ja
•
Pufferungsdauer
Typ. 6 Wochen
(bei 40 °C Umgebungstemperatur)
•
Verhalten nach Ablauf der Pufferungsdauer
Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZAUS erfolgte.
•
Genauigkeit
Abweichung pro Tag: < 10 s
Betriebsstundenzähler
1
•
Nummer
0
•
Wertebereich
2 31 Stunden
•
Granularität
1 Stunde
•
Remanent
Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet
werden.
(bei Verwendung des SFC 101)
Uhrzeitsynchronisation
Ja
•
im AS
Master
•
auf MPI
Master / Slave
•
auf DP
Master / Slave
(bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave)
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für
Meldefunktionen (z. B. OS)
16
Prozessdiagnosemeldungen
Ja
•
gleichzeitig aktive Alarm-S-Bausteine
(abhängig von den projektierten Verbindungen für
PG-/OP- und S7-Basis-Kommunikation)
40
Test- und Inbetriebnahmefunktionen
Status / Steuern Variable
Ja
•
Variable
Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
•
Anzahl Variable
– Davon Status Variable
– Davon Steuern Variable
30
30
14
Forcen
•
Variable
Eingänge / Ausgänge
•
Anzahl Variable
max. 10
Status Baustein
Ja
Einzelschritt
Ja
Haltepunkt
2
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
237
Technische Daten der CPU 31x
8.4 CPU 315-2 DP
Technische Daten
Diagnosepuffer
•
Anzahl der Einträge (nicht einstellbar)
Ja
max. 100
Kommunikationsfunktionen
PG-/OP-Kommunikation
Ja
Globale Datenkommunikation
Ja
•
Anzahl der GD-Kreise
8
•
Anzahl der GD-Pakete
– Sender
– Empfänger
max. 8
Größe der GD-Pakete
– Davon konsistent
max. 22 Byte
•
S7-Basiskommunikation
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
max. 8
max. 8
22 Byte
Ja
max. 76 Byte
76 Byte (bei X_SEND bzw. X_RCV)
64 Byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
S7-Kommunikation
Ja
•
als Server
Ja
•
als Client
Ja (über CP und ladbare FB)
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
Max. 180 Byte (bei PUT / GET)
64 Byte (als Server)
S5-kompatible Kommunikation
Ja (über CP und ladbare FC)
Anzahl Verbindungen
16
verwendbar für
•
•
•
PG-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 15
OP-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 15
S7-Basis-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 12
Routing
1
1 bis 15
1
1 bis 15
0
0 bis 12
Ja (max. 4)
Schnittstellen
1. Schnittstelle
238
Typ der Schnittstelle
Integrierte RS 485-Schnittstelle
Physik
RS 485
Potenzialgetrennt
Nein
Stromversorgung an Schnittstelle
(15 bis 30 V DC)
max. 200 mA
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.4 CPU 315-2 DP
Technische Daten
Funktionalität
•
MPI
Ja
•
PROFIBUS DP
Nein
•
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Nein
MPI
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Ja
•
Globaldaten-Kommunikation
Ja
•
S7-Basiskommunikation
Ja
•
S7-Kommunikation
– Als Server
– Als Client
Ja
Übertragungsgeschwindigkeiten
187,5 kBaud
•
Ja
Nein (aber über CP und ladbare FB)
2. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
Integrierte RS 485-Schnittstelle
Physik
RS 485
Potenzialgetrennt
Ja
Typ der Schnittstelle
Integrierte RS 485-Schnittstelle
Stromversorgung an Schnittstelle (15 bis 30 V
DC)
max. 200 mA
Funktionalität
MPI
Nein
PROFIBUS DP
Ja
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Nein
DP-Master
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Ja
•
Globaldatenkommunikation
Nein
•
S7-Basiskommunikation
Ja (nur I-Bausteine)
•
S7-Kommunikation
Ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
•
Äquidistanz
Ja
•
Taktsynchronität
Nein
•
SYNC / FREEZE
Ja
•
DPV1
Ja
•
Aktivieren / Deaktivieren DP-Slaves
– Max. Anzahl gleichzeitig
aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Slaves
Ja
4
Übertragungsgeschwindigkeit
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Bis 12 MBaud
239
Technische Daten der CPU 31x
8.4 CPU 315-2 DP
Technische Daten
Anzahl DP-Slaves je Station
124
•
Adressbereich
Max. 2 KByte I / max. 2 KByte 0
•
Nutzdaten pro DP-Slave
Max. 244 Byte I / Max. 244Byte 0
DP-Slave
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Ja (nur bei aktiver Schnittstelle)
•
Globaldatenkommunikation
Nein
•
S7-Basiskommunikation
Nein
•
S7-Kommunikation
Ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
•
Direkter Datenaustausch
Ja
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
Bis 12 MBaud
•
Automatische Baudratensuche
Ja (nur bei passiver Schnittstelle)
•
Übergabespeicher
244 Byte I / 244 Byte O
•
Adressbereiche
max. 32 mit je max. 32 Byte
•
DPV1
Nein
GSD-Datei
Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie unter:
http://www.automation.siemens.com/csi/gsd
Programmierung
Programmiersprache
KOP / FUP / AWL
Operationsvorrat
Siehe Operationsliste
Klammerebenen
8
Systemfunktionen (SFC)
Siehe Operationsliste
Systemfunktionsbausteine (SFB)
Siehe Operationsliste
Anwenderprogrammschutz
Ja
Maße
Einbaumaße B x H x T (mm)
40 x 125 x 130
Gewicht
290 g
Spannungen, Ströme
Versorgungsspannung (Nennwert)
•
240
Zulässiger Bereich
DC 24 V
20,4 V bis 28,8 V
Stromaufnahme (im Leerlauf)
Typ. 60 mA
Einschaltstrom
Typ. 2,5 A
Stromaufnahme (Nennwert)
0,8 A
I2t
0,5 A2s
Externe Absicherung für Versorgungsleitungen
(Empfehlung)
min. 2 A
Verlustleistung
Typ. 2,5 W
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.5 CPU 315-2 PN/DP
8.5
CPU 315-2 PN/DP
Technische Daten
Tabelle 8-6
Technische Daten der CPU 315-2 PN/DP
Technische Daten
CPU und Erzeugnisstand
MLFB
6ES7315-2EH13-0AB0
•
Hardware-Erzeugnisstand
01
•
Firmware-Erzeugnisstand
V 2.6
•
Zugehöriges Programmierpaket
STEP 7 ab V 5.4 + SP 2
Speicher
Arbeitsspeicher
•
Arbeitsspeicher
256 KByte
•
Erweiterbar
Nein
•
Maximale Größe des Remanenzspeichers für
remanente Datenbausteine
128 KByte
Ladespeicher
Steckbar über Micro Memory Card
(max. 8 MByte)
Pufferung
Durch Micro Memory Card gewährleistet
(wartungsfrei)
Datenerhaltung auf der Micro Memory Card
(nach der letzten Programmierung)
Mindestens 10 Jahre
Bearbeitungszeiten
Bearbeitungszeiten für
•
Bitoperation
0,1 μs
•
Wortoperation
0,2 μs
•
Festpunktarithmetik
2 μs
•
Gleitpunktarithmetik
3 μs
Zeiten / Zähler und deren Remanenz
S7-Zähler
256
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Von Z 0 bis Z 7
•
Zählbereich
IEC-Counter
0 bis 999
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt
(Begrenzung nur durch Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
256
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Keine Remanenz
•
Zeitbereich
10 ms bis 9990 s
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
241
Technische Daten der CPU 31x
8.5 CPU 315-2 PN/DP
Technische Daten
IEC-Timer
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt
(Begrenzung nur durch Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
Merker
•
Remanenz
•
Remanenz voreingestellt
Taktmerker
2048 Byte
Einstellbar
Von MB0 bis MB15
8 (1 Merkerbyte)
Datenbausteine
•
Anzahl
1023
(im Nummernband von 1 bis 1023)
•
Größe
16 KByte
•
Non-Retain-Unterstützung (einstellbare
Remanenz)
Ja
Lokaldaten je Prioritätsklasse
max. 1024 Byte pro Ablaufebene / 510 Bytes pro
Baustein
Bausteine
Gesamt
1024 (DBs, FCs, FBs)
Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann
durch die von Ihnen eingesetzte Micro Memory
Card reduziert sein.
OBs
Siehe Operationsliste
•
Größe
16 KByte
•
Anzahl Freie-Zyklus-OBs
1 (OB 1)
•
Anzahl Uhrzeitalarm-OBs
1 (OB 10)
•
Anzahl Verzögerungsalarm-OBs
1 (OB 20)
•
Anzahl Weckalarme
1 (OB35 )
•
Anzahl Prozessalarm-OBs
1 (OB 40)
•
Anzahl DPV1-Alarm-OBs
3 (OB 55, 56, 57)
•
Anzahl Taktsynchron-OBs
1 (OB61)
•
Anzahl Anlauf-OBs
1 (OB 100)
•
Anzahl Asynchron-Fehler-OBs
6 (OB 80, 82, 83, 85, 86, 87)
•
Anzahl Synchron-Fehler-OBs
(OB 83 für PROFINET IO)
2 (OB 121, 122)
Schachtelungstiefe
•
je Prioritätsklasse
8
•
zusätzlich innerhalb eines Fehler-OBs
4
FBs
•
Anzahl, max.
•
Größe
Siehe Operationsliste
1024
(im Nummernband von 0 bis 2047)
242
16 KByte
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.5 CPU 315-2 PN/DP
Technische Daten
FCs
•
Anzahl, max.
•
Größe
Siehe Operationsliste
1024
(im Nummernband von 0 bis 2047)
16 KByte
Adressbereiche (Ein-/Ausgänge)
Peripherieadressbereich gesamt
•
Eingänge
2048 Byte (frei adressierbar)
•
Ausgänge
2048 Byte (frei adressierbar)
•
Davon dezentral
– Eingänge
– Ausgänge
2048 Byte (frei adressierbar)
2048 Byte (frei adressierbar)
Prozessabbild E/A
•
Davon einstellbar
– Eingänge
– Ausgänge
2048 Byte
2048 Byte
•
Davon voreingestellt
– Eingänge
– Ausgänge
128 Byte
128 Byte
Anzahl Teilprozessabbilder
1
Digitale Kanäle
•
Eingänge
max. 16384
•
Ausgänge
max. 16384
•
Eingänge, davon zentral
max. 1024
•
Ausgänge, davon zentral
max. 1024
Analoge Kanäle
•
Eingänge
max. 1024
•
Ausgänge
max. 1024
•
Eingänge, davon zentral
max. 256
•
Ausgänge, davon zentral
max. 256
Ausbau
Baugruppenträger
max. 4
Baugruppen je Baugruppenträger
8
Anzahl DP-Master
•
integriert
1
•
über CP
4
Betreibbare Funktionsbaugruppen und Kommunikationsprozessoren
•
FM
max. 8
•
CP (Punkt zu Punkt)
max. 8
•
CP (LAN)
max. 10
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
243
Technische Daten der CPU 31x
8.5 CPU 315-2 PN/DP
Technische Daten
Uhrzeit
Uhr
Ja (Hardware-Uhr)
•
Voreinstellung bei Auslieferung
DT#1994-01-01-00:00:00
•
Gepuffert
Ja
•
Pufferungsdauer
Typ. 6 Wochen (bei 40°C
Umgebungstemperatur)
•
Verhalten der Uhr nach Ablauf der
Pufferungsdauer
Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZAUS erfolgte
•
Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN
Uhr läuft weiter nach NETZ-AUS
•
Genauigkeit
Betriebsstundenzähler
Abweichung pro Tag: < 10 s
1
•
Nummer
0
•
Wertebereich
2 31 Stunden
•
Granularität
1 Stunde
•
Remanent
Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet
werden.
(bei Verwendung des SFC 101)
Uhrzeitsynchronisation
Ja
•
im AS
Master / Slave
•
auf MPI
Master / Slave
•
auf DP
Master / Slave
(bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave)
•
am Ethernet über NTP
Ja (als Client)
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für
Meldefunktionen
16
Prozessdiagnosemeldungen
Ja
•
gleichzeitig aktive Alarm-S-Bausteine
(abhängig von den projektierten Verbindungen
für PG-/OP- und S7-Basis-Kommunikation)
40
Test- und Inbetriebnahmefunktionen
Status / Steuern Variable
Ja
•
Variable
Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
•
Anzahl Variable
– Davon Status Variable
– Davon Steuern Variable
30
max. 30
max. 14
Forcen
244
•
Variable
Eingänge / Ausgänge
•
Anzahl Variable
max. 10
Status Baustein
Ja
Einzelschritt
Ja
Haltepunkt
2
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.5 CPU 315-2 PN/DP
Technische Daten
Diagnosepuffer
Ja
•
Anzahl der Einträge (nicht einstellbar)
max. 500
•
NETZ AUS /NETZ EIN
100 letzten Einträge sind remanent
Kommunikationsfunktionen
Offene IE-Kommunikation
Anzahl Verbindungen / Zugangspunkte, gesamt
8
TCP/IP
Ja (über integrierte PROFINET-Schnittstelle und
ladbare FBs)
•
Anzahl Verbindungen, max.
8
•
Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max.
1460 Byte
•
Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max.
ISO on TCP
8192 Byte
Ja (über integrierte PROFINET-Schnittstelle und
ladbare FBs)
•
Anzahl Verbindungen, max.
8
•
Datenlänge, max.
8192 Byte
UDP
Ja (über integrierte PROFINET-Schnittstelle und
ladbare FBs)
•
Anzahl Verbindungen, max.
8
•
Datenlänge, max.
1472 Byte
PG-/OP-Kommunikation
Ja
Globale Datenkommunikation
Ja
•
Anzahl der GD-Kreise
8
•
Anzahl der GD-Pakete
– Sender
– Empfänger
max. 8
max. 8
max. 8
•
Größe der GD-Pakete
– Davon konsistent
max. 22 Byte
22 Byte
S7-Basiskommunikation
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
S7-Kommunikation
Ja
max. 76 Byte
76 Byte
Ja
•
als Server
Ja
•
als Client
Ja (über integrierte PN-Schnittstelle und ladbare
FBs bzw. auch über CP und ladbare FBs)
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
Siehe Online-Hilfe von STEP 7, Gemeinsame
Parameter der SFBs/FBs und der SFC/FC der
S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
Ja (über CP und ladbare FC)
Anzahl Verbindungen
16
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
245
Technische Daten der CPU 31x
8.5 CPU 315-2 PN/DP
Technische Daten
verwendbar für
•
•
•
PG-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 15
1
OP-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 15
1
S7-Basis-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
max. 14
Routing
• Schnittstelle X1 projektiert als
– MPI
– DP-Master
– DP-Slave (aktiv)
• Schnittstelle X2 projektiert als PROFINET
1 bis 15
1 bis 15
0
0 bis 14
Ja
max. 10
max. 24
max. 14
max. 24
CBA
Solleinstellung für die CPU-Kommunikation
50%
Anzahl remote Verschaltungspartner
32
Anzahl Funktionen Master/Slave
30
Summe aller Anschlüsse Master/Slave
1000
Datenlänge aller eingehenden Anschlüsse
Master/Slave, max
4000 Byte
Datenlänge aller ausgehenden Anschlüsse
Master/Slave, max
4000 Byte
Anzahl der geräteinternen und PROFIBUSVerschaltungen
500
Datenlänge der geräteinternen und PROFIBUSVerschaltungen, max.
4000 Byte
Datenlänge pro Anschluss, max.
1400 Byte
Remote Verschaltungen mit azyklischer
Übertragung
246
•
Abtasthäufigkeit: Abtastintervall, min.
500 ms
•
Anzahl eingehender Verschaltungen
100
•
Anzahl ausgehender Verschaltungen
100
•
Datenlänge aller eingehenden
Verschaltungen, max.
2000 Byte
•
Datenlänge aller ausgehenden
Verschaltungen, max.
2000 Byte
•
Datenlänge pro Anschluss (azyklische
Verschaltungen), max.
1400 Byte
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.5 CPU 315-2 PN/DP
Technische Daten
Remote Verschaltungen mit zyklischer
Übertragung
•
Übertragungshäufigkeit: Übertragungsintervall, 10 ms
min.
•
Anzahl eingehender Verschaltungen
200
•
Anzahl ausgehender Verschaltungen
200
•
Datenlänge aller eingehenden
Verschaltungen, max.
2000 Byte
•
Datenlänge aller ausgehenden
Verschaltungen, max.
2000 Byte
•
Datenlänge pro Anschluss (azyklische
Verschaltungen), max.
450 Byte
HMI Variablen über PROFINET (azyklisch)
•
HMI-Variablenaktualisierung
500 ms
•
Anzahl anmeldbarer Stationen für HMIVariablen (PN OPC/iMAP)
2xPN OPC / 1x iMAP
•
Anzahl HMI-Variablen
200
•
Datenlänge aller HMI-Variablen, max,
2000 Byte
PROFIBUS Proxy Funktionalität
•
Unterstützt
Ja
•
Anzahl gekoppelter PROFIBUS-Geräte
16
•
Datenlänge pro Anschluss, max.
240 Byte (Slave-abhängig)
Schnittstellen
1. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
Integrierte RS 485-Schnittstelle
Physik
RS 485
Potenzialgetrennt
Ja
Stromversorgung an Schnittstelle
(15 bis 30 V DC)
max. 200 mA
Funktionalität
•
MPI
Ja
•
PROFIBUS DP
Ja
•
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Nein
•
PROFINET
Nein
MPI
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Ja
•
Globaldaten-Kommunikation
Ja
•
S7-Basiskommunikation
Ja
•
S7-Kommunikation
– Als Server
– Als Client
Ja
Übertragungsgeschwindigkeiten
max. 12 MBaud
•
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Ja
Nein (aber über CP und ladbare FB)
247
Technische Daten der CPU 31x
8.5 CPU 315-2 PN/DP
Technische Daten
DP-Master
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Ja
•
Globaldatenkommunikation
Nein
•
S7-Basiskommunikation
Ja (nur I-Bausteine)
•
S7-Kommunikation
Ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
•
Äquidistanz
Ja
•
SYNC/FREEZE
Ja
•
DPV1
Ja
•
Taktsynchronität
Ja (OB 61)
•
Aktivieren / Deaktivieren von DP-Slaves
– Max. Anzahl gleichzeitig
aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Slaves
Ja
4
Übertragungsgeschwindigkeit
Bis 12 MBaud
Anzahl DP-Slaves
124
•
Adressbereich
Max. 2 KByte I / max. 2 KByte 0
•
Nutzdaten pro DP-Slave
Max. 244 Byte I / Max. 244 Byte 0
DP-Slave
Dienste
•
Routing
Ja (nur bei aktiver Schnittstelle)
•
Globaldatenkommunikation
Nein
•
S7-Basiskommunikation
Nein
•
S7-Kommunikation
Ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
•
Direkter Datenaustausch
Ja
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
Bis 12 MBaud
•
Automatische Baudratensuche
Ja (nur bei passiver Schnittstelle)
•
Übergabespeicher
244 Byte I/244 Byte O
•
Adressbereiche
max. 32 mit je max. 32 Byte
•
DPV1
Nein
2. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
PROFINET
Physik
Ethernet
RJ 45
Potenzialgetrennt
Ja
Autosensing (10/100 MBaud)
Ja
Funktionalität
248
•
PROFINET
Ja
•
MPI
Nein
•
PROFIBUS DP
Nein
•
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Nein
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.5 CPU 315-2 PN/DP
Technische Daten
Dienste
•
PG-Kommunikation
Ja
•
OP-Kommunikation
Ja
•
S7-Kommunikation
– Max. projektierbare Verbindungen
– Max. Anzahl der Instanzen
Ja (mit ladbaren FBs)
14
32
•
Routing
Ja
•
PROFINET IO
Ja
•
PROFINET CBA
Ja
•
Offene IE-Kommunikation
– über TCP/IP
– ISO on TCP
– UDP
Ja
Ja
Ja
•
Webserver
– Anzahl http-Clients
Ja
5
PROFINET IO
Anzahl integrierter PROFINET IO-Controller
1
Anzahl anschließbarer PROFINET IO-Devices
128
•
Aktivieren / Deaktivieren von PROFINET
IO-Devices
– Max. Anzahl gleichzeitig
aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices
Ja
4
Max. Nutzdatenkonsistenz bei PROFINET IO
256 Byte
Aktualisierungszeit
1 ms - 512 ms
Minimalwert ist abhängig vom eingestellten
Kommunikationsanteil für PROFINET IO, von der
Anzahl der IO-Devices und von der Anzahl der
projektierten Nutzdaten.
Sendetakt
1 ms
Routing
Ja
S7-Protokoll-Funktionen
•
PG-Funktionen
Ja
•
OP-Funktionen
Ja
•
Offene IE-Kommunikation
– Über TCP/IP
– ISO on TCP
– UDP
Ja
Ja
Ja
GSD-Datei
Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie unter
http://www.automation.siemens.com/csi/gsd
CPU / Programmierung
Programmiersprache
STEP 7 ab V5.3
KOP
Ja
FUP
Ja
AWL
Ja
SCL
Ja
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
249
Technische Daten der CPU 31x
8.6 CPU 317-2 DP
Technische Daten
CFC
Ja
GRAPH
Ja
HiGraph
Ja
Operationsvorrat
Siehe Operationsliste
Klammerebenen
8
Systemfunktionen (SFC)
Siehe Operationsliste
Systemfunktionsbausteine (SFB)
Siehe Operationsliste
Anwenderprogrammschutz
Ja
Maße
Einbaumaße B x H x T (mm)
80 x 125 x 130
Gewicht
460 g
Spannungen, Ströme
Versorgungsspannung (Nennwert)
•
8.6
Zulässiger Bereich
DC 24 V
20,4 V bis 28,8 V
Stromaufnahme (im Leerlauf) typ.
100 mA
Stromaufnahme (Nennwert) typ.
650 mA
Einschaltstrom
Typ. 2,5 A
I2t
min. 1 A2s
Externe Absicherung für Versorgungsleitungen
(Empfehlung)
min. 2 A
Verlustleistung
Typ. 3,5 W
CPU 317-2 DP
Technische Daten
Tabelle 8-7
Technische Daten der CPU 317-2 DP
Technische Daten
CPU und Erzeugnisstand
MLFB
6ES7317-2AJ10-0AB0
•
Hardware-Erzeugnisstand
01
•
Firmware-Erzeugnisstand
V 2.6
•
Zugehöriges Programmierpaket
STEP 7 ab V 5.4 + SP 2 oder
STEP 7 ab V 5.2 + SP 1 mit HSP 0141
Speicher
Arbeitsspeicher
250
•
Integriert
512 KByte
•
Erweiterbar
Nein
•
Größe des Remanenzspeichers für
remanente Datenbausteine
max. 256 KByte
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.6 CPU 317-2 DP
Technische Daten
Ladespeicher
Steckbar über Micro Memory Card
(max. 8 Mbyte)
Pufferung
Durch Micro Memory Card gewährleistet
(wartungsfrei)
Datenerhaltung auf der Micro Memory Card
(nach der letzten Programmierung)
Mindestens 10 Jahre
Bearbeitungszeiten
Bearbeitungszeiten für
•
Bitoperation
0,05 μs
•
Wortoperation
0,2 μs
•
Festpunktarithmetik
0,2 μs
•
Gleitpunktarithmetik
1,0 μs
Zeiten / Zähler und deren Remanenz
S7-Zähler
512
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Von Z 0 bis Z 7
•
Zählbereich
IEC-Counter
0 bis 999
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt
(Begrenzung nur durch Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
512
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Keine Remanenz
•
Zeitbereich
IEC-Timer
10 ms bis 9990 s
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt
(Begrenzung nur durch Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
Merker
4096 Byte
•
Remanenz
Einstellbar
•
Remanenz voreingestellt
Von MB0 bis MB15
Taktmerker
8 (1 Merkerbyte)
Datenbausteine
•
Anzahl
•
Größe
64 KByte
•
Non-Retain-Unterstützung (einstellbare
Remanenz)
Ja
2047
(im Nummernband von 1 bis 2047)
Lokaldaten je Prioritätsklasse
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
max. 1024 Byte
251
Technische Daten der CPU 31x
8.6 CPU 317-2 DP
Technische Daten
Bausteine
Gesamt
2048 (DBs, FCs, FBs)
Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann
durch die von Ihnen eingesetzte Micro Memory
Card reduziert sein.
OBs
Siehe Operationsliste
•
Größe
64 KByte
•
Anzahl Freie-Zyklus-OBs
1 (OB 1)
•
Anzahl Uhrzeitalarm-OBs
1 (OB 10)
•
Anzahl Verzögerungsalarm-OBs
2 (OB 20, 21)
•
Anzahl Weckalarme
4 (OB 32, 33, 34, 35)
•
Anzahl Prozessalarm-OBs
1 (OB 40)
•
Anzahl DPV1-Alarm-OBs
3 (OB 55, 56, 57)
•
Anzahl Taktsynchron-OBs
1 (OB 61)
•
Anzahl Anlauf-OBs
1 (OB 100)
•
Anzahl Asynchron-Fehler-OBs
5 (OB 80, 82, 85, 86, 87)
•
Anzahl Synchron-Fehler-OBs
2 (OB 121, 122)
Schachtelungstiefe
•
je Prioritätsklasse
•
zusätzlich innerhalb eines Fehler-OBs
FBs
•
Anzahl, max.
16
4
Siehe Operationsliste
2048
(im Nummernband von 0 bis 2047)
•
Größe
FCs
•
Anzahl
•
Größe
64 KByte
Siehe Operationsliste
2048
(im Nummernband von 0 bis 2047)
64 KByte
Adressbereiche (Ein-/Ausgänge)
Peripherieadressbereich gesamt
•
Eingänge
max. 8192 Byte (frei adressierbar)
•
Ausgänge
max. 8192 Byte (frei adressierbar)
•
Davon dezentral
– Eingänge
– Ausgänge
max. 8192 Byte
max. 8192 Byte
Prozessabbild E / A
•
Davon einstellbar
– Eingänge
– Ausgänge
2048 Byte
2048 Byte
•
Davon voreingestellt
– Eingänge
– Ausgänge
256 Byte
256 Byte
Anzahl Teilprozessabbilder
252
1
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.6 CPU 317-2 DP
Technische Daten
Digitale Kanäle
•
Eingänge
max. 65636
•
Ausgänge
max. 65636
•
Eingänge, davon zentral
max. 1024
•
Ausgänge, davon zentral
max. 1024
Analoge Kanäle
•
Eingänge
max. 4096
•
Ausgänge
max. 4096
•
Eingänge, davon zentral
max. 256
•
Ausgänge, davon zentral
max. 256
Ausbau
Baugruppenträger
max. 4
Baugruppen je Baugruppenträger
8
Anzahl DP-Master
•
integriert
2
•
über CP
4
Betreibbare Funktionsbaugruppen und Kommunikationsprozessoren
•
FM
max. 8
•
CP (Punkt zu Punkt)
max. 8
•
CP (LAN)
max. 10
Uhrzeit
Uhr
Ja (HW-Uhr)
•
Gepuffert
Ja
•
Pufferungsdauer
Typ. 6 Wochen (bei 40°C Umgebungstemperatur)
•
Verhalten nach Ablauf der Pufferungsdauer
Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZAUS erfolgte
•
Genauigkeit
Betriebsstundenzähler
Abweichung pro Tag: < 10 s
4
•
Nummer
0 bis 3
•
Wertebereich
2 31 Stunden
(bei Verwendung des SFC 101)
•
Granularität
1 Stunde
•
Remanent
Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet
werden.
Uhrzeitsynchronisation
Ja
•
im AS
Master / Slave
•
auf MPI
Master / Slave
•
auf DP
Master / Slave
(bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave)
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für
Meldefunktionen
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
32
(abhängig von den projektierten Verbindungen für
PG-/OP- und S7-Basis-Kommunikation)
253
Technische Daten der CPU 31x
8.6 CPU 317-2 DP
Technische Daten
Prozessdiagnosemeldungen
• gleichzeitig aktive Alarm-S-Bausteine
Ja
60
Test- und Inbetriebnahmefunktionen
Status / Steuern Variable
• Variable
• Anzahl Variable
– Davon Status Variable
– Davon Steuern Variable
Ja
Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
30
max. 30
max. 14
Forcen
• Variable
• Anzahl Variable
Eingänge / Ausgänge
max. 10
Status Baustein
Einzelschritt
Haltepunkt
Diagnosepuffer
• Anzahl der Einträge (nicht einstellbar)
Ja
Ja
2
Ja
max. 100
Kommunikationsfunktionen
PG-/OP-Kommunikation
Globale Datenkommunikation
• Anzahl der GD-Kreise
• Anzahl der GD-Pakete
– Sender
– Empfänger
•
Größe der GD-Pakete
– Davon konsistent
S7-Basiskommunikation
• Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
S7-Kommunikation
• als Server
• als Client
• Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
S5-kompatible Kommunikation
Anzahl Verbindungen
verwendbar für
• PG-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
254
•
OP-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
•
S7-Basis-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
Ja
Ja
8
max. 8
max. 8
max. 8
max. 22 Byte
22 Byte
Ja
max. 76 Byte
76 Byte (bei X_SEND bzw. X_RCV)
76 Byte (bei X_PUT bzw. X_GET als Server)
Ja
Ja
Ja (über CP und ladbare FB)
max. 180 Byte (bei PUT / GET)
160 Byte (als Server)
Ja (über CP und ladbare FC)
32
max. 31
1
1 bis 31
max. 31
1
1 bis 31
max. 30
0
0 bis 30
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.6 CPU 317-2 DP
Technische Daten
Routing
Ja (max. 8)
Schnittstellen
1. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
Integrierte RS 485-Schnittstelle
Physik
RS 485
Potenzialgetrennt
Ja
Stromversorgung an Schnittstelle
(15 bis 30 V DC)
max. 200 mA
Funktionalität
•
MPI
Ja
•
PROFIBUS DP
Ja
•
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Nein
MPI
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Ja
•
Globaldaten-Kommunikation
Ja
•
S7-Basiskommunikation
Ja
•
S7-Kommunikation
– Als Server
– Als Client
Ja
Übertragungsgeschwindigkeiten
max. 12 MBaud
•
Nein (aber über CP und ladbare FB)
DP-Master
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Ja
•
Globaldatenkommunikation
Nein
•
S7-Basiskommunikation
Ja (nur I-Bausteine)
•
S7-Kommunikation
Ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
•
Äquidistanz
Ja
•
Taktsynchronität
Nein
•
Aktivieren/Deaktivieren DP-Slaves
– Max. Anzahl gleichzeitig
aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Slaves
Ja
4
•
SYNC / FREEZE
Ja
•
DPV1
Ja
Übertragungsgeschwindigkeit
Bis 12 MBaud
Anzahl DP-Slaves
124
Adressbereich
max. 8 KByte I / 8 KByte O
Nutzdaten pro DP-Slave
max. 244 Byte I / 244 Byte O
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
255
Technische Daten der CPU 31x
8.6 CPU 317-2 DP
Technische Daten
DP-Slave
(ausgeschlossen ist DP-Slave an beiden Schnittstellen)
Dienste
•
Routing
Ja (nur bei aktiver Schnittstelle)
•
Globaldatenkommunikation
Nein
•
S7-Basiskommunikation
Nein
•
S7-Kommunikation
Ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
•
Direkter Datenaustausch
Ja
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
Bis 12 MBaud
•
Automatische Baudratensuche
Ja (nur bei passiver Schnittstelle)
•
Übergabespeicher
244 Byte I / 244 Byte O
•
Adressbereiche
max. 32 mit je max. 32 Byte
•
DPV1
Nein
2. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
Integrierte RS 485-Schnittstelle
Physik
RS 485
Potenzialgetrennt
Ja
Typ der Schnittstelle
Integrierte RS 485-Schnittstelle
Stromversorgung an Schnittstelle
(15 bis 30 V DC)
max. 200 mA
Funktionalität
MPI
Nein
PROFIBUS DP
Ja
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Nein
DP-Master
Dienste
256
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Ja
•
Globaldatenkommunikation
Nein
•
S7-Basiskommunikation
Ja (nur I-Bausteine)
•
S7-Kommunikation
Ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
•
Äquidistanz
Ja
•
Taktsynchronität
Ja (OB 61)
•
Aktivieren/ Deaktivieren DP-Slaves
– Max. Anzahl gleichzeitig
aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Slaves
Ja
4
•
SYNC / FREEZE
Ja
•
DPV1
Ja
Übertragungsgeschwindigkeit
Bis 12 MBaud
Anzahl DP-Slaves
124
Adressbereich
max. 8 KByte I / 8 KByte O
Nutzdaten pro DP-Slave
max. 244 Byte I / 244 Byte O
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.6 CPU 317-2 DP
Technische Daten
DP-Slave
(ausgeschlossen ist DP-Slave an beiden Schnittstellen)
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Ja (nur bei aktiver Schnittstelle)
•
Globaldatenkommunikation
Nein
•
S7-Basiskommunikation
Nein
•
S7-Kommunikation
Ja ( nur Server, einseitig projektierte Verbindung)
•
Direkter Datenaustausch
Ja
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
Bis 12 MBaud
•
Automatische Baudratensuche
Ja (nur bei passiver Schnittstelle)
•
Übergabespeicher
244 Byte I / 244 Byte O
•
Adressbereiche
max. 32 mit je max. 32 Byte
•
DPV1
Nein
GSD-Datei
Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie unter
http://www.automation.siemens.com/csi/gsd
Programmierung
Programmiersprache
KOP / FUP / AWL
Operationsvorrat
Siehe Operationsliste
Klammerebenen
8
Systemfunktionen (SFC)
Siehe Operationsliste
Systemfunktionsbausteine (SFB)
Siehe Operationsliste
Anwenderprogrammschutz
Ja
Maße
Einbaumaße B x H x T (mm)
80 x 125 x 130
Gewicht
460 g
Spannungen, Ströme
Versorgungsspannung (Nennwert)
•
Zulässiger Bereich
DC 24 V
20,4 V bis 28,8 V
Stromaufnahme (im Leerlauf) typ.
Typ. 100 mA
Stromaufnahme (Nennwert) typ.
850 mA
Einschaltstrom
Typ. 2,5 A
I2t
1 A2 s
Externe Absicherung für Versorgungsleitungen
(Empfehlung)
min. 2 A
Verlustleistung
Typ. 4 W
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
257
Technische Daten der CPU 31x
8.7 CPU 317-2 PN/DP
8.7
CPU 317-2 PN/DP
Technische Daten
Tabelle 8-8
Technische Daten der CPU 317-2 PN/DP
Technische Daten
CPU und Erzeugnisstand
MLFB
6ES7317-2EK13-0AB0
•
Hardware-Erzeugnisstand
01
•
Firmware-Erzeugnisstand
V 2.6
•
Zugehöriges Programmierpaket
STEP 7 ab V 5.4 + SP2
Speicher
Arbeitsspeicher
•
Arbeitsspeicher
1024 KByte
•
Erweiterbar
Nein
•
Maximale Größe des Remanenzspeichers für
remanente Datenbausteine
256 KByte
Ladespeicher
Steckbar über Micro Memory Card
(max. 8 Mbyte)
Pufferung
Durch Micro Memory Card gewährleistet
(wartungsfrei)
Datenerhaltung auf der Micro Memory Card
(nach der letzten Programmierung)
Mindestens 10 Jahre
Bearbeitungszeiten
Bearbeitungszeiten für
•
Bitoperation
0,05 μs
•
Wortoperation
0,2 μs
•
Festpunktarithmetik
0,2 μs
•
Gleitpunktarithmetik
1,0 μs
Zeiten / Zähler und deren Remanenz
S7-Zähler
512
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Von Z 0 bis Z 7
•
Zählbereich
IEC-Counter
0 bis 999
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt
(Begrenzung nur durch Arbeitsspeicher)
S7-Zeiten
258
512
•
Remanenz
Einstellbar
•
Voreingestellt
Keine Remanenz
•
Zeitbereich
10 ms bis 9990 s
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.7 CPU 317-2 PN/DP
Technische Daten
IEC-Timer
Ja
•
Art
SFB
•
Anzahl
Unbegrenzt
(Begrenzung nur durch Arbeitsspeicher)
Datenbereiche und deren Remanenz
Merker
•
Remanenz
•
Remanenz voreingestellt
Taktmerker
4096 Byte
Einstellbar
Von MB0 bis MB15
8 (1 Merkerbyte)
Datenbausteine
•
Anzahl
2047
(im Nummernband von 1 bis 2047)
•
Größe
64 KByte
•
Non-Retain-Unterstützung (einstellbare
Remanenz)
Ja
Lokaldaten je Prioritätsklasse
max. 1024 Byte
Bausteine
Gesamt
2048 (DBs, FCs, FBs)
Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann
durch die von Ihnen eingesetzte Micro Memory
Card reduziert sein.
OBs
Siehe Operationsliste
•
Größe
64 KByte
•
Anzahl Freie-Zyklus-OBs
1 (OB 1)
•
Anzahl Uhrzeitalarm-OBs
1 (OB 10)
•
Anzahl Verzögerungsalarm-OBs
2 (OB 20, 21)
•
Anzahl Weckalarme
4 (OB 32, 33, 34, 35)
•
Anzahl Prozessalarm-OBs
1 (OB 40)
•
Anzahl DPV1-Alarm-OBs
3 (OB 55, 56, 57)
•
Anzahl Taktsynchron-OBs
1 (OB61)
•
Anzahl Anlauf-OBs
1 (OB100)
•
Anzahl Asynchron-Fehler-OBs
6 (OB 80, 82, 83, 85, 86, 87)
•
Anzahl Synchron-Fehler-OBs
(OB 83 für PROFINET IO)
2 (OB 121, 122)
Schachtelungstiefe
•
je Prioritätsklasse
16
•
zusätzlich innerhalb eines Fehler-OBs
4
FBs
•
Anzahl, max.
Siehe Operationsliste
2048
(im Nummernband von 0 bis 2047)
•
Größe
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
64 KByte
259
Technische Daten der CPU 31x
8.7 CPU 317-2 PN/DP
Technische Daten
FCs
•
Anzahl, max.
•
Größe
Siehe Operationsliste
2048
(im Nummernband von 0 bis 2047)
64 KByte
Adressbereiche (Ein-/Ausgänge)
Peripherieadressbereich gesamt
•
Eingänge
max. 8192 Byte (frei adressierbar)
•
Ausgänge
max. 8192 Byte (frei adressierbar)
•
Davon dezentral
– Eingänge
– Ausgänge
max. 8192 Byte
max. 8192 Byte
Prozessabbild E / A
•
Davon einstellbar
– Eingänge
– Ausgänge
2048 Byte
2048 Byte
•
Davon voreingestellt
– Eingänge
– Ausgänge
256 Byte
256 Byte
Anzahl Teilprozessabbilder
1
Digitale Kanäle
•
Eingänge
max. 65536
•
Ausgänge
max. 65536
•
Eingänge, davon zentral
max. 1024
•
Ausgänge, davon zentral
max. 1024
Analoge Kanäle
•
Eingänge
max. 4096
•
Ausgänge
max. 4096
•
Eingänge, davon zentral
max. 256
•
Ausgänge, davon zentral
max. 256
Ausbau
Baugruppenträger
max. 4
Baugruppen je Baugruppenträger
8
Anzahl DP-Master
•
integriert
1
•
über CP
4
Betreibbare Funktionsbaugruppen und Kommunikationsprozessoren
260
•
FM
max. 8
•
CP (Punkt zu Punkt)
max. 8
•
CP (LAN)
max. 10
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.7 CPU 317-2 PN/DP
Technische Daten
Uhrzeit
Uhr
Ja (Hardware-Uhr)
•
Voreinstellung bei Auslieferung
DT#1994-01-01-00:00:00
•
Gepuffert
Ja
•
Pufferungsdauer
Typ. 6 Wochen (bei 40°C Umgebungstemperatur)
•
Verhalten der Uhr nach Ablauf der
Pufferungsdauer
Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZAUS erfolgte
•
Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN
Uhr läuft weiter nach NETZ-AUS
•
Genauigkeit
Betriebsstundenzähler
Abweichung pro Tag: < 10 s
4
•
Nummer
0 bis 3
•
Wertebereich
2 31 Stunden
(bei Verwendung des SFC 101)
•
Granularität
1 Stunde
•
Remanent
Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet
werden.
Uhrzeitsynchronisation
Ja
•
im AS
Master / Slave
•
auf MPI
Master / Slave
•
auf DP
Master / Slave
(bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave)
•
am Ethernet über NTP
Ja (als Client)
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für
Meldefunktionen
32
Prozessdiagnosemeldungen
Ja
•
gleichzeitig aktive Alarm-S-Bausteine
(abhängig von den projektierten Verbindungen für
PG-/OP- und S7-Basis-Kommunikation)
60
Test- und Inbetriebnahmefunktionen
Status / Steuern Variable
Ja
•
Variable
Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
•
Anzahl Variable
– Davon Status Variable
– Davon Steuern Variable
30
max. 30
max. 14
Forcen
•
Variable
Eingänge / Ausgänge
•
Anzahl Variable
max. 10
Status Baustein
Ja
Einzelschritt
Ja
Haltepunkt
2
Diagnosepuffer
Ja
•
Anzahl der Einträge (nicht einstellbar)
max. 500
•
NETZ AUS / NETZ EIN
100 letzten Einträge sind remanent
Kommunikationsfunktionen
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
261
Technische Daten der CPU 31x
8.7 CPU 317-2 PN/DP
Technische Daten
Offene IE-Kommunikation
Anzahl Verbindungen / Zugangspunkte, gesamt
TCP/IP
•
•
•
Anzahl Verbindungen, max.
Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max.
Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max.
ISO on TCP
•
•
Anzahl Verbindungen, max.
Datenlänge, max.
UDP
•
•
Anzahl Verbindungen, max.
Datenlänge, max.
PG-/OP-Kommunikation
Globale Datenkommunikation
• Anzahl der GD-Kreise
• Anzahl der GD-Pakete
– Sender
– Empfänger
• Größe der GD-Pakete
– Davon konsistent
S7-Basiskommunikation
• Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
S7-Kommunikation
• als Server
• als Client
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
S5-kompatible Kommunikation
Anzahl Verbindungen
verwendbar für
• PG-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
• OP-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
•
262
S7-Basis-Kommunikation
– Reserviert (Default)
– Einstellbar
8
Ja (über integrierte PROFINET-Schnittstelle und
ladbare FBs)
8
1460 Byte
8192 Byte
Ja (über integrierte PROFINET-Schnittstelle und
ladbare FBs)
8
8192 Byte
Ja (über integrierte PROFINET-Schnittstelle und
ladbare FBs)
8
1472 Byte
Ja
Ja
8
max. 8
max. 8
max. 8
max. 22 Byte
22 Byte
Ja
max. 76 Byte
76 Byte
Ja
Ja
Ja (über integrierte PN-Schnittstelle und ladbare
FBs bzw. auch über CP und ladbare FBs)
Siehe Online-Hilfe von STEP 7, Gemeinsame
Parameter der SFBs/FBs und der SFC/FC der
S7-Kommunikation)
Ja (über CP und ladbare FC)
32
max. 31
1
1 bis 31
max. 31
1
1 bis 31
max. 30
0
0 bis 30
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.7 CPU 317-2 PN/DP
Technische Daten
Routing
• Schnittstelle X1 projektiert als
– MPI
– DP-Master
– DP-Slave (aktiv)
• Schnittstelle X2 projektiert als
– PROFINET
Ja
max. 10
max. 24
max. 14
max. 24
CBA
Solleinstellung für die CPU-Kommunikation
50%
Anzahl remote Verschaltungspartner
32
Anzahl Funktionen Master / Slave
30
Summe aller Anschlüsse Master / Slave
1000
Datenlänge aller eingehenden Anschlüsse
Master / Slave, max.
4000 Byte
Datenlänge aller ausgehenden Anschlüsse
Master / Slave, max.
4000 Byte
Anzahl der geräteinternen und PROFIBUSVerschaltungen
500
Datenlänge der geräteinternen und PROFIBUSVerschaltungen, max.
4000 Byte
Datenlänge pro Anschluss, max.
1400 Byte
Remote Verschaltungen mit azyklischer
Übertragung
•
Abtasthäufigkeit: Abtastintervall, min.
500 ms
•
Anzahl eingehender Verschaltungen
100
•
Anzahl ausgehender Verschaltungen
100
•
Datenlänge aller eingehenden
Verschaltungen, max.
2000 Byte
•
Datenlänge aller ausgehenden
Verschaltungen, max.
2000 Byte
•
Datenlänge pro Anschluss (azyklische
Verschaltungen), max.
1400 Byte
Remote Verschaltungen mit zyklischer
Übertragung
•
Übertragungshäufigkeit:
Übertragungsintervall, min.
10 ms
•
Anzahl eingehender Verschaltungen
200
•
Anzahl ausgehender Verschaltungen
200
•
Datenlänge aller eingehenden
Verschaltungen, max.
2000 Byte
•
Datenlänge aller ausgehenden
Verschaltungen, max.
2000 Byte
•
Datenlänge pro Anschluss (azyklische
Verschaltungen), max.
450 Byte
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
263
Technische Daten der CPU 31x
8.7 CPU 317-2 PN/DP
Technische Daten
HMI Variablen über PROFINET (azyklisch)
•
HMI-Variablenaktualisierung
500 ms
•
Anzahl anmeldbarer Stationen für HMIVariablen (PN OPC/iMAP)
2xPN OPC / 1x iMAP
•
Anzahl HMI-Variablen
200
•
Datenlänge aller HMI-Variablen, max,
2000 Byte
PROFIBUS Proxy Funktionalität
•
Unterstützt
Ja
•
Anzahl gekoppelter PROFIBUS-Geräte
16
•
Datenlänge pro Anschluss, max.
240 Byte (Slave-abhängig)
Schnittstellen
1. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
Integrierte RS 485-Schnittstelle
Physik
RS 485
Potenzialgetrennt
Ja
Stromversorgung an Schnittstelle
(15 bis 30 V DC)
max. 200 mA
Funktionalität
•
MPI
Ja
•
PROFIBUS DP
Ja
•
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Nein
•
PROFINET
Nein
MPI
Dienste
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Ja
•
Globaldaten-Kommunikation
Ja
•
S7-Basiskommunikation
Ja
•
S7-Kommunikation
– Als Server
– Als Client
Ja
Ja
Nein (aber über CP und ladbare FB)
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
max. 12 MBaud
DP-Master
Dienste
264
•
PG-/OP-Kommunikation
Ja
•
Routing
Ja
•
Globaldatenkommunikation
Nein
•
S7-Basiskommunikation
Ja ( nur I-Bausteine)
•
S7-Kommunikation
Ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
•
Äquidistanz
Ja
•
Taktsynchronität
Ja (OB 61)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.7 CPU 317-2 PN/DP
Technische Daten
•
Aktivieren / Deaktivieren DP-Slaves
– Max. Anzahl gleichzeitig
aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Slaves
Ja
4
•
SYNC / FREEZE
Ja
•
DPV1
Ja
Übertragungsgeschwindigkeit
Bis 12 MBaud
Anzahl DP-Slaves
124
Adressbereich
Max. 8 KByte I / 8 KByte O
Nutzdaten pro DP-Slave
Max. 244 Byte I / 244 Byte O
DP-Slave
Dienste
•
Routing
Ja (nur bei aktiver Schnittstelle)
•
Globaldatenkommunikation
Nein
•
S7-Basiskommunikation
Nein
•
S7-Kommunikation
Ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
•
Direkter Datenaustausch
Ja
•
Übertragungsgeschwindigkeiten
Bis 12 MBaud
•
Automatische Baudratensuche
Ja (nur bei passiver Schnittstelle)
•
Übergabespeicher
244 Byte I / 244 Byte O
•
Adressbereiche
max. 32 mit je max. 32 Byte
•
DPV1
Nein
2. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
PROFINET
Physik
Ethernet
Potenzialgetrennt
Ja
Autosensing (10 / 100 MBaud)
Ja
RJ 45
Funktionalität
•
PROFINET
Ja
•
MPI
Nein
•
PROFIBUS DP
Nein
•
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
Nein
Dienste
•
PG-Kommunikation
Ja
•
OP-Kommunikation
Ja
•
S7-Kommunikation
– Max. Projektierbare Verbindungen
– Max. Anzahl der Instanzen
Ja (mit ladbaren FBs)
16
32
•
Routing
Ja
•
PROFINET IO
Ja
•
PROFINET CBA
Ja
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
265
Technische Daten der CPU 31x
8.7 CPU 317-2 PN/DP
Technische Daten
•
Offene IE-Kommunikation
– über TCP/IP
– ISO on TCP
– UDP
•
Webserver
– Anzahl http-Clients
Ja
Ja
Ja
Ja
5
PROFINET IO
Anzahl integrierter PROFINET IO-Controller
1
Anzahl anschließbarer PROFINET IO-Devices
128
•
Aktivieren/ Deaktivieren PROFINET IODevices
– Max. Anzahl gleichzeitig
aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices
Ja
4
Max. Nutzdatenkonsistenz bei PROFINET IO
256 Byte
Aktualisierungszeit
1 ms - 512 ms
Minimalwert ist abhängig vom eingestellten
Kommunikationsanteil für PROFINET IO, von der
Anzahl der IO-Devices und von der Anzahl der
projektierten Nutzdaten.
Sendetakt
1 ms
S7-Protokoll-Funktionen
•
PG-Funktionen
Ja
•
OP-Funktionen
Ja
•
Offene IE-Kommunikation
– über TCP/IP
– ISO on TCP
– UDP
Ja
Ja
Ja
GSD-Datei
Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie unter
http://www.automation.siemens.com/csi/gsd
CPU / Programmierung
266
Programmiersprache
STEP 7
KOP
Ja
FUP
Ja
AWL
Ja
SCL
Ja
CFC
Ja
GRAPH
Ja
HiGraph
Ja
Operationsvorrat
Siehe Operationsliste
Klammerebenen
8
Systemfunktionen (SFC)
Siehe Operationsliste
Systemfunktionsbausteine (SFB)
Siehe Operationsliste
Anwenderprogrammschutz
Ja
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.8 CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten
Maße
Einbaumaße B x H x T (mm)
80 x 125 x 130
Gewicht
460 g
Spannungen, Ströme
Versorgungsspannung (Nennwert)
•
8.8
Zulässiger Bereich
DC 24 V
20,4 V bis 28,8 V
Stromaufnahme (im Leerlauf) typ.
100 mA
Stromaufnahme (Nennwert) typ.
650 mA
Einschaltstrom
Typ. 2,5 A
I2t
min. 1 A2s
Externe Absicherung für Versorgungsleitungen
(Empfehlung)
min. 2 A
Verlustleistung
Typ. 3,5 W
CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten
Tabelle 8-9
Technische Daten der CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten
CPU und Erzeugnisstand
MLFB
• Hardware-Erzeugnisstand
• Firmware-Erzeugnisstand
• Zugehöriges Programmierpaket
6ES7318-3EL00-0AB0
01
V 2.7
STEP 7 ab V 5.4 + SP4
Speicher / Pufferung
Arbeitsspeicher
• Arbeitsspeicher, integriert
1400 KByte
Arbeitsspeicher, erweiterbar
Maximale Größe des Remanenzspeichers für
remanente Datenbausteine
Ladespeicher
Nein
700 KByte
Datenerhaltung auf der Micro Memory Card
(nach der letzten Programmierung)
Mindestens 10 Jahre
Pufferung
Bearbeitungszeiten
Bearbeitungszeiten für
• Bitoperationen, min.
• Wortoperation, min.
• Festpunktarithmetik, min.
• Gleitpunktarithmetik, min.
Bis max. 700 KByte (wartungsfrei)
•
•
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Steckbar über Micro Memory Card
(max. 8 Mbyte)
0,01 μs
0,02 μs
0,02 μs
0,04 μs
267
Technische Daten der CPU 31x
8.8 CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten
Zeiten / Zähler und deren Remanenz
S7-Zähler
• Anzahl
• Remanenz, einstellbar
• Remanenz, voreingestellt
• Zählbereich
IEC-Counter
• vorhanden
• Art
• Anzahl
S7-Zeiten
• Anzahl
• Remanenz, einstellbar
• Remanenz, voreingestellt
• Zeitbereich
IEC-Timer
• Art
• Anzahl
Datenbereiche und deren Remanenz
Merker
• Anzahl
• Remanenz einstellbar
• Remanenz voreingestellt
• Anzahl Taktmerker
Datenbausteine
• Anzahl
Größe
Non-Retain-Unterstützung
(einstellbare Remanenz)
Lokaldaten je Prioritätsklasse, max.
Bausteine
Anzahl Bausteine gesamt
•
•
Größe, max.
OBs
• Größe, max.
• Anzahl der freien Zyklus-OBs
• Anzahl der Uhrzeitalarm-OBs
• Anzahl der Verzögerungsalarm-OBs
• Anzahl der Weckalarm-OBs
•
268
Anzahl der Prozessalarm-OBs
2048
Ja
Von Z 0 bis Z 7
Von 0 bis 999
Ja
SFB
Unbegrenzt
(Begrenzung nur durch Arbeitsspeicher)
2048
Ja
keine Remanenz
10 ms bis 9990 s
Ja
SFB
Unbegrenzt
(Begrenzung nur durch Arbeitsspeicher)
8192 Byte
Von MB 0 bis MB 8191
Von MB 0 bis MB 15
8 (1 Merkerbyte)
4095
(im Nummernband von 1 bis 4095)
64 KByte
Ja
1024 Byte
4096 (DBs, FCs, FBs)
Die maximale Anzahl ladbarer Bausteine kann
durch die von Ihnen eingesetzte Micro Memory
Card reduziert sein.
64 KByte
Siehe Operationsliste
64 KByte
1 (OB 1)
1 (OB 10)
2 (OB 20, 21)
4 (OB 32, 33, 34, 35)
(OB 35: kleinster einstellbarer Takt = 500 μs)
1 (OB 40)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.8 CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten
•
•
•
Anzahl der DPV1-Alarm-OBs (nur DP-CPUs)
Anzahl der Taktsynchronalarm-OBs
Anzahl der Asynchron-Fehleralarm-OBs
3 (OB 55, 56, 57)
1 (OB 61)
6 (OB 80, 82, 83, 85, 86, 87)
(OB 83 nur für PROFINET IO)
•
•
Anzahl Anlauf-OB
Anzahl Synchron- Fehleralarm-OBs
1 (OB 100)
2 (OB 121, 122)
Schachtelungstiefe
• je Prioritätsklasse
• zusätzlich innerhalb eines Fehler-OBs
FBs
• Anzahl, max.
•
Größe
FCs
• Anzahl, max. 4096
•
Größe
Adressbereiche (Ein-/Ausgänge)
Peripherieadressbereich gesamt
• Eingänge
• Ausgänge
• Davon dezentral
– Eingänge
– Ausgänge
Prozessabbild E / A
• Davon einstellbar
– Eingänge
– Ausgänge
• Davon voreingestellt
– Eingänge
– Ausgänge
Anzahl Teilprozessabbilder
Digitale Kanäle
• Eingänge
• Ausgänge
16
4
Siehe Operationsliste
2048
(im Nummernband von 0 bis 2047)
64 KByte
Siehe Operationsliste
2048
(im Nummernband von 0 bis 2047)
64 KByte
8192 Byte
8192 Byte
8192 Byte
8192 Byte
4096 Byte
4096 Byte
256 Byte
256 Byte
1
65536
65536
Eingänge, davon zentral
Ausgänge, davon zentral
1024
1024
Analoge Kanäle
• Eingänge
• Ausgänge
• Eingänge, davon zentral
• Ausgänge, davon zentral
4096
4096
256
256
Hardware-Ausbau
Baugruppenträger, max.
Baugruppen je Baugruppenträger, max.
4
8
•
•
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
269
Technische Daten der CPU 31x
8.8 CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten
Anzahl DP-Master
• integriert
• über CP
2
4
Anzahl betreibbarer FM und CP (Empfehlung)
• FM
• CP, Punkt zu Punkt
• CP, LAN
8
8
10
Uhrzeit
Uhr
• Hardware-Uhr
• Gepuffert
• Pufferungsdauer
•
Verhalten der Uhr nach Ablauf der
Pufferungsdauer
Uhr läuft mit der Uhrzeit weiter, bei der NETZAUS erfolgte
•
•
Verhalten der Uhr nach NETZ-EIN
Genauigkeit
Uhr läuft weiter nach NETZ-AUS
Abweichung pro Tag: < 10 s
Betriebsstundenzähler
• Anzahl
• Nummer
• Wertebereich
•
•
Granularität
Remanent
Uhrzeitsynchronisation
• unterstützt
• im AS
• auf MPI
• auf DP
•
am Ethernet über NTP
S7-Meldefunktionen
Anzahl anmeldbarer Stationen für
Meldefunktionen
4
0 bis 3
0 bis 2 31 Stunden
(bei Verwendung des SFC 101)
1 Stunde
Ja; muss bei jedem Neustart neu gestartet
werden.
Ja
Master / Slave
Master / Slave
Master / Slave
(bei DP-Slave nur Uhrzeit-Slave)
Ja (als Client)
32
(abhängig von den projektierten Verbindungen für
PG-/OP- und S7-Basis-Kommunikation)
Prozessdiagnosemeldungen
• gleichzeitig aktive Alarm-S-Bausteine
Ja
300
Test- und Inbetriebnahmefunktionen
Status / Steuern
• Status / Steuern Variable
• Variablen
• Anzahl Variable, max.
• Anzahl Variable,
davon Status Variable, max.
Ja
Eingänge, Ausgänge, Merker, DB, Zeiten, Zähler
30
•
270
Ja
Ja
Typ. 6 Wochen
(bei 40°C Umgebungstemperatur)
Anzahl Variable,
davon Steuern Variable, max.
30
14
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.8 CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten
Forcen
• Forcen
• Forcen, Variable
• Forcen, Anzahl Variablen, max.
Status Baustein
Einzelschritt
Anzahl Haltepunkt
Diagnosepuffer
• vorhanden
• Anzahl der Einträge, max.
• NETZ AUS / NETZ EIN
Kommunikationsfunktionen
Webserver
• Anzahl http-Clients
Offene IE-Kommunikation
Anzahl Verbindungen / Zugangspunkte, gesamt
TCP / IP
•
•
•
Anzahl Verbindungen, max.
Datenlänge bei Verbindungstyp 01H, max.
Datenlänge bei Verbindungstyp 11H, max.
ISO on TCP
•
•
Anzahl Verbindungen, max.
Datenlänge, max.
UDP
•
•
Anzahl Verbindungen, max.
Datenlänge, max.
PG-/OP-Kommunikation
Routing
Datensatz-Routing
Globale Datenkommunikation
• Unterstützt
• Anzahl der GD-Kreise, max.
• Anzahl der GD-Pakete, max.
• Anzahl der GD-Pakete, Sender, max.
• Anzahl der GD-Pakete, Empfänger, max.
• Größe der GD-Pakete, max.
• Größe der GD-Pakete, davon konsistent,
max.
S7-Basiskommunikation
• Unterstützt
• Nutzdaten pro Auftrag, max.
•
Nutzdaten pro Auftrag, davon konsistent,
max.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Ja
Eingänge / Ausgänge
10
Ja
Ja
2
Ja
500
100 letzten Einträge sind remanent
Ja
5
32
Ja (über integrierte PROFINET-Schnittstelle und
ladbare FBs)
32
1460 Byte
8192 Byte
Ja (über integrierte PROFINET-Schnittstelle und
ladbare FBs)
32
8192 Byte
Ja (über integrierte PROFINET-Schnittstelle und
ladbare FBs)
32
1472 Byte
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
8
8
8
8
22 Byte
22 Byte
Ja
76 Byte
76 Byte (bei X_SEND bzw. X_RCV), 64 Byte (bei
X_PUT bzw. X_GET als Server)
271
Technische Daten der CPU 31x
8.8 CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten
S7-Kommunikation
• Unterstützt
• als Server
• als Client
•
Nutzdaten pro Auftrag
– Davon konsistent
Siehe Online-Hilfe von STEP 7, Gemeinsame
Parameter der SFBs/FBs und der SFC/FC der
S7-Kommunikation)
S5-kompatible Kommunikation
• Unterstützt
Ja (über CP und ladbare FC)
Anzahl Verbindungen
• Gesamt
32
verwendbar für PG-Kommunikation
• PG-Kommunikation, reserviert
• PG-Kommunikation, einstellbar, max.
verwendbar für OP-Kommunikation
• OP-Kommunikation, reserviert
• OP-Kommunikation, einstellbar, max.
verwendbar für S7-Basiskommunikation
• S7-Basiskommunikation, reserviert
• S7-Basiskommunikation, einstellbar, max.
PROFINET CBA
Solleinstellung für die CPU-Kommunikationslast
Anzahl remote Verschaltungspartner
Anzahl Funktionen Master / Slave
Summe aller Anschlüsse Master / Slave
Datenlänge aller eingehenden Anschlüsse Master
/ Slave, max
272
Ja
Ja
Ja (über integrierte PN-Schnittstelle und ladbare
FBs bzw. auch über CP und ladbare FBs)
31
1
31
31
1
31
30
0
30
20%
32
50
3000
24000 Byte
Datenlänge aller ausgehenden Anschlüsse
Master / Slave, max.
24000 Byte
Anzahl der geräteinternen und PROFIBUSVerschaltungen
1000
Datenlänge der geräteinternen und PROFIBUSVerschaltungen, max.
Datenlänge pro Anschluss, max
Remote Verschaltungen mit azyklischer
Übertragung
• Abtasthäufigkeit: Abtastintervall, min
• Anzahl eingehender Verschaltungen
• Anzahl ausgehender Verschaltungen
• Datenlänge aller eingehenden
Verschaltungen, max.
• Datenlänge aller ausgehenden
Verschaltungen, max.
• Datenlänge pro Anschluss
(azyklische Verschaltungen), max.
8000 Byte
1400 Byte
200 ms
100
100
3200 Byte
3200 Byte
1400 Byte
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.8 CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten
Remote Verschaltungen mit zyklischer
Übertragung
• Übertragungshäufigkeit:
Übertragungsintervall, min.
• Anzahl eingehender Verschaltungen
• Anzahl ausgehender Verschaltungen
• Datenlänge aller eingehenden
Verschaltungen, max.
• Datenlänge aller ausgehenden
Verschaltungen
• Datenlänge pro Anschluss
(zyklische Verschaltungen), max.
HMI Variablen über PROFINET (azyklisch)
• HMI-Variablenaktualisierung
• Anzahl anmeldbarer Stationen für HMIVariablen (PN OPC / iMap)
• Anzahl HMI-Variablen
• Datenlänge aller HMI-Variablen, max.
PROFIBUS Proxy Funktionalität
• Unterstützt
• Anzahl gekoppelter PROFIBUS-Geräte
• Datenlänge pro Anschluss, max,
Schnittstellen
1. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
Physik
Potenzialgetrennt
Stromversorgung an Schnittstelle
(15 bis 30 V DC)
Funktionalität
• MPI
• DP-Master
• DP-Slave
• Punkt-zu-Punkt-Kopplung
MPI
Dienste
• PG-/OP-Kommunikation
• Routing
• Globaldaten-Kommunikation
• S7-Basiskommunikation
•
•
•
S7-Kommunikation, als Server
S7-Kommunikation, als Client
Übertragungsgeschwindigkeiten
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
1 ms
300
300
4800 Byte
4800 Byte
250 Byte
500 ms
2xPN OPC / 1x iMap
600
9600 Byte
Ja
32
240 Byte (Slave-abhängig)
Integrierte RS 485-Schnittstelle
RS 485
Ja
max. 150 mA
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein (aber über CP und ladbare FB)
max. 12 MBit/s
273
Technische Daten der CPU 31x
8.8 CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten
DP-Master
Dienste
• PG-/OP-Kommunikation
• Routing
• Globaldatenkommunikation
• S7-Basiskommunikation
• S7-Kommunikation
• Äquidistanz-Unterstützung
• Taktsynchronität
• Aktivieren / Deaktivieren DP-Slaves
– Max. Anzahl gleichzeitig
aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Slaves
• SYNC / FREEZE
• DPV1
Ja
Ja
Nein
Ja (nur i-Bausteine)
Ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
Ja
Nein
Ja
8
Ja
Ja
Übertragungsgeschwindigkeit
max. 12 MBit/s
Anzahl DP-Slaves
max. 124
Adressbereich
Max. 8 KByte I / 8 KByte O
Nutzdaten pro DP-Slave
Max. 244 Byte I / 244 Byte O
DP-Slave (ausgeschlossen ist DP-Slave an beiden DP-Schnittstellen)
Dienste
• PG-/OP-Kommunikation
Ja
• Routing
Ja (nur bei aktiver Schnittstelle)
• Globaldatenkommunikation
Nein
• S7-Basiskommunikation
Nein
• S7-Kommunikation
Ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
• Direkter Datenaustausch
Ja
• DPV1
Nein
Übertragungsgeschwindigkeiten
Automatische Baudratensuche
Übergabespeicher
• Eingänge
• Ausgänge
Adressbereiche
2. Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
Physik
Potenzialgetrennt
Stromversorgung an Schnittstelle
(15 bis 30 V DC)
Funktionalität
MPI
DP-Master
DP-Slave
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
274
Bis 12 Mbit/s
Ja (nur bei passiver Schnittstelle)
244 Byte
244 Byte
max. 32 mit je max. 32 Byte
Integrierte RS 485-Schnittstelle
RS 485
Ja
max. 200 mA
Nein
Ja
Ja
Nein
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.8 CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten
DP-Master
Dienste
• PG-/OP-Kommunikation
• Routing
• Globaldatenkommunikation
• S7-Basiskommunikation
• S7-Kommunikation
• Äquidistanz
• Taktsynchronität
• Aktivieren / Deaktivieren DP-Slaves
– Max. Anzahl gleichzeitig
aktivierbarer/deaktivierbarer DP-Slaves
• Aktivieren / Deaktivieren DP-Slaves
• SYNC / FREEZE
• DPV1
Ja
Ja
Nein
Ja (nur I-Bausteine)
Ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
Ja
Ja (OB 61)
Ja
8
Ja
Ja
Ja
Übertragungsgeschwindigkeit
Bis 12 MBaud
Anzahl DP-Slaves
124
Adressbereich
Max. 8 KByte I / 8 KByte O
Nutzdaten pro DP-Slave
Max. 244 Byte I / 244 Byte O
DP-Slave (ausgeschlossen ist DP-Slave an beiden DP-Schnittstellen)
Dienste
• PG-/OP-Kommunikation
Ja
• Routing
Ja (nur bei aktiver Schnittstelle)
• Globaldatenkommunikation
Nein
• S7-Basiskommunikation
Nein
• S7-Kommunikation
Ja (nur Server; einseitig projektierte Verbindung)
• Direkter Datenaustausch
Ja
• DPV1
Nein
Übertragungsgeschwindigkeiten
Bis 12 MBaud
Automatische Baudratensuche
Ja (nur bei passiver Schnittstelle)
Übergabespeicher
244 Byte I / 244 Byte O
Adressbereiche
max. 32 mit je max. 32 Byte
GSD-Datei
Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie unter
http://www.automation.siemens.com/csi/gsd
3.Schnittstelle
Typ der Schnittstelle
Physik
Potenzialgetrennt
Autosensing (10/100 MBaud)
Funktionalität
• PROFINET
• MPI
• PROFIBUS DP
• Punkt-zu-Punkt-Kopplung
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
PROFINET
Ethernet
RJ45
Ja
Ja
Ja
Nein
Nein
Nein
275
Technische Daten der CPU 31x
8.8 CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten
Dienste
• PG-/OP-Kommunikation
• S7-Kommunikation
– Max. Projektierbare Verbindungen
– Max. Anzahl der Instanzen
• Routing
• PROFINET IO
• PROFINET CBA
• Offene IE-Kommunikation
– über TCP / IP
– ISO on TCP
– UDP
– systemseitig genutzte lokale Portnummern
Webserver
– Anzahl http-Clients
PROFINET IO
• Anzahl integrierter PROFINET IO-Controller
• Priorisierter Hochlauf unterstützt
– Max. Anzahl Devices mit priorisiertem
Hochlauf
• Im Betrieb wechselnde IO-Devices unterstützt
– Max. Anzahl der IO-Devices pro DockingUnit (Empfehlung, wegen max.
Ressourcen für gleichzeitiges Aktivieren /
Deaktivieren von IO-Devices)
• Gerätetausch ohne Wechselmedium
• IRT
• Anzahl anschließbarer PROFINET
IO-Devices
– davon RT, max.
– davon in Linie bei RT, max.
– davon IRT mit der Option "Hohe
Flexibilität", max.
– davon in Linie bei IRT, max.
• Taktsynchronität
•
Aktivieren / Deaktivieren PROFINET IO-Devices
• Max. Anzahl gleichzeitig
aktivierbarer/deaktivierbarer IO-Devices
Max. Nutzdatenkonsistenz bei PROFINET IO
Sendetakt
Aktualisierungszeit
276
Ja
Ja
16
32
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
0, 20, 21, 23, 25, 80, 102, 135, 161, 8080, 34962,
34963, 34964, 65532, 65533, 65534, 65535
Ja
5
1
Ja
32
Ja
8
Ja
Ja
256
256
256
256
61
Nein
Ja
8
256 Byte
250 μs, 500 μs, 1 ms
250 μs - 128 ms (bei Sendetakt 250 μs)
500 μs - 256 ms (bei Sendetakt 500 μs)
1 ms - 512 ms (bei Sendetakt 1 ms)
Minimalwert der Aktualisierungszeit ist außerdem
abhängig vom eingestellten
Kommunikationsanteil für PROFINET IO, von der
Anzahl der IO-Devices und von der Anzahl der
projektierten Nutzdaten.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Technische Daten der CPU 31x
8.8 CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten
PROFINET CBA
Azyklische Übertragung
Zyklische Übertragung
GSD-Datei
Ja
Ja
Die aktuelle GSD-Datei erhalten Sie unter
http://www.automation.siemens.com/csi/gsd
CPU / Programmierung
Programmiersprache
KOP
FUP
AWL
SCL
CFC
GRAPH
STEP 7
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
HiGraph
Operationsvorrat
Ja
Siehe Operationsliste
Klammerebenen
Systemfunktionen (SFC)
Systemfunktionsbausteine (SFB)
Anwenderprogrammschutz
Maße
Einbaumaße B x H x T (mm)
Gewicht
Versorgungsspannung
Versorgungsspannung (Nennwert)
• Zulässiger Bereich, untere Grenze (DC)
• Zulässiger Bereich, obere Grenze (DC)
8
Siehe Operationsliste
Siehe Operationsliste
Ja
Spannungen und Ströme
• Externe Absicherung für
Versorgungsleitungen
Stromaufnahme
• Einschaltstrom, typ.
• I2t
• Stromaufnahme (im Leerlauf) typ.
• Stromaufnahme (Nennwert) typ.
• Verlustleistung, typ.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
120 x 125 x 130
1250 g
DC 24 V
20,4 V
28,8 V
min. 2 A
4A
1,2 A2s
0,4 A
1,05 A
14 W
277
Technische Daten der CPU 31x
8.8 CPU 319-3 PN/DP
278
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
A
Anhang
A.1
A.1.1
Informationen zum Umstieg auf eine CPU 31xC oder CPU 31x
Gültigkeitsbereich
An wen richten sich diese Informationen?
Hatten Sie bisher schon eine CPU der S7-300er Baureihe von SIEMENS im Einsatz und
wollen nun auf ein neueres Gerät umsteigen?
Dann beachten Sie bitte, dass beim Laden Ihres Anwenderprogramms auf die "neue" CPU
möglicherweise Probleme auftreten können.
Hatten Sie bisher eine folgender CPUs im Einsatz ...
CPU
Bestellnummer
ab Erzeugnisstand (Version)
Firmware
CPU 312 IFM
6ES7 312-5AC02-0AB0
6ES7 312-5AC82-0AB0
V1.0.0
CPU 313
6ES7 313-1AD03-0AB0
V1.0.0
CPU 314
6ES7 314-1AE04-0AB0
6ES7 314-1AE84-0AB0
V1.0.0
CPU 314 IFM
6ES7 314-5AE03-0AB0
V1.0.0
CPU 314 IFM
6ES7 314-5AE83-0AB0
V1.0.0
CPU 315
6ES7 315-1AF03-0AB0
V1.0.0
CPU 315-2 DP
6ES7 315-2AF03-0AB0
6ES7 315-2AF83-0AB0
V1.0.0
CPU 316-2 DP
6ES7 316-2AG00-0AB0
V1.0.0
CPU 318-2DP
6ES7 318-2AJ00-0AB0
V3.0.0
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
279
Anhang
A.1 Informationen zum Umstieg auf eine CPU 31xC oder CPU 31x
... dann beachten Sie bei Umstieg auf eine der folgenden CPUs
CPU
Bestellnummer
ab Erzeugnisstand
(Version)
312
6ES7312-1AE13-0AB0
V2.6
312C
6ES7312-5BE03-0AB0
V2.6
Im folgenden
bezeichnet als
Firmware
313C
6ES7313-5BF03-0AB0
V2.6
313C-2 PtP
6ES7313-6BF03-0AB0
V2.6
313C-2 DP
6ES7313-6CF03-0AB0
V2.6
314
6ES7314-1AG13-0AB0
V2.6
314C-2 PtP
6ES7314-6BG03-0AB0
V2.6
314C-2 DP
6ES7314-6CG03-0AB0
V2.6
315-2 DP
6ES7315-2AG10-0AB0
V2.6
315-2 PN/DP
6ES7315-2EH13-0AB0
V2.6
317-2 DP
6ES7317-2AJ10-0AB0
V2.6
317-2 PN/DP
6ES7317-2EK13-0AB0
V2.6
319-3 PN/DP
6ES7318-3EL00-0AB0
V2.7
CPU 31xC/31x
Verweis
Wenn Sie von PROFIBUS DP nach PROFINET umsteigen wollen, empfehlen wir Ihnen auch
folgendes Handbuch: Programmierhandbuch Von PROFIBUS DP nach PROFINET IO
Siehe auch
DPV1 (Seite 101)
280
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Anhang
A.1 Informationen zum Umstieg auf eine CPU 31xC oder CPU 31x
A.1.2
Verändertes Verhalten bestimmter SFCs
Asynchron arbeitende SFC 56, SFC 57 und SFC 13
Einige asynchron arbeitende SFC waren auf den CPUs 312IFM – 318-2 DP immer oder
unter bestimmten Bedingungen bereits nach dem ersten Aufruf abgearbeitet ("quasisynchron").
Diese SFC laufen auf den CPUs 31xC/31x wirklich asynchron. Die asynchrone Bearbeitung
kann sich über mehrere OB 1-Zyklen erstrecken. Dadurch kann eine Warteschleife innerhalb
eines OBs zu einer Endlosschleife werden.
Betroffen sind:
● SFC 56 "WR_DPARM"; SFC 57 "PARM_MOD"
Auf den CPUs 312 IFM bis 318-2 DP arbeiten diese SFCs bei der Kommunikation mit
zentral gesteckten Peripheriebaugruppen immer „quasi synchron“ und bei der
Kommunikation mit dezentral gesteckten Peripheriebaugruppen immer asynchron.
Hinweis
Verwenden Sie den SFC 56 "WR_DPARM" oder SFC 57 "PARM_MOD", sollten Sie
immer das BUSY-Bit der SFCs auswerten.
● SFC 13 "DPNRM_DG"
Dieser SFC arbeitet auf den CPUs 312 IFM bis 318-2 DP beim Aufruf im OB82 immer
„quasi synchron“. Auf den CPUs 31xC/31x arbeitet er generell asynchron.
Hinweis
Im Anwenderprogramm sollte lediglich der Auftragsanstoß im OB 82 erfolgen. Die
Auswirtung der Daten unter Berücksichtigung der BUSY-Bits und der Rückmeldung im
RET_VAL sollte im zyklichen Programm erfolgen.
Tipp
Verwenden Sie eine CPU 31xC/31x, empfehlen wir anstatt des SFC 13 „DPNRM_DG“
die Verwendung des SFB 54.
SFC 20 „BLKMOV“
Dieser SFC konnte bei den CPUs 312 IFM bis 318-2 DP bisher auch verwendet werden, um
Daten aus einem nicht ablaufrelevanten DB zu kopieren.
Diese Funktionalität hat der SFC 20 bei den CPUs 31xC/31x nicht mehr. Dafür ist jetzt der
SFC 83 "READ_DBL" zu verwenden.
SFC 54 „RD_DPARM“
Dieser SFC ist auf den CPUs 31xC/31x nicht mehr verfügbar. Verwenden Sie statt dessen
den asynchron arbeitenden SFC 102 "RD_DPARA".
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
281
Anhang
A.1 Informationen zum Umstieg auf eine CPU 31xC oder CPU 31x
SFC, die ggf. andere Ergebnisse liefern
Wenn Sie ausschließlich logische Adressierung in Ihrem Anwenderprogramm verwenden,
brauchen Sie die folgenden Punkte nicht zu berücksichtigen.
Wenn Sie Adressumrechnungen im Anwenderprogramm verwenden (SFC 5 "GADR_LGC",
SFC 49 "LGC_GADR"), dann müssen Sie für DP-Slaves die Zuordnung von Steckplatz und
logischer Anfangsadresse prüfen.
● Die Diagnoseadresse von DP-Slaves war bisher dem virtuellen Steckplatz 2 des Slaves
zugeordnet. Bei den CPUs 31xC/31x ist aufgrund der DPV1-Normung diese
Diagnoseadresse dem virtuellen Steckplatz 0 zugeordnet (Stationsstellvertreter)
● Wenn der Slave einen separaten Steckplatz für die Anschaltungsbaugruppe modelliert
hat (z. B. CPU31x-2 DP als I-Slave oder IM 153), dann ist nun dessen Adresse dem
Steckplatz 2 zugeordnet.
Aktivieren/ Deaktivieren von DP-Slaves über den SFC 12
Das automatische Aktivieren von Slaves, die über den SFC 12 deaktiviert wurden, erfolgt bei
den CPUs 31xC/31x nicht mehr beim Übergang von RUN nach STOP, sondern erst beim
Neustart (Übergang von STOP nach RUN).
A.1.3
Alarmereignisse von der dezentralen Peripherie während des Zustandes STOP
der CPU
Alarmereignisse von der dezentralen Peripherie während des Zustandes STOP der CPU
Aufgrund der neuen DPV1-Funktionalitäten (IEC 61158/ EN 50170, Volume 2, PROFIBUS)
verändert sich auch die Behandlung von eingehenden Alarmereignissen von der dezentralen
Peripherie im Zustand STOP der CPU.
Bisheriges Verhalten der CPU im Zustand STOP
Bei den CPUs 312IFM – 318-2 DP wurde ein Alarmereignis während des Zustandes STOP
der CPU zunächst gemerkt. Beim nachfolgenden Wechsel der CPU in den Zustand RUN
wurde der Alarm dann über den entsprechenden OB (z. B. OB 82) nachgeholt.
Neues Verhalten der CPU
Bei den CPUs 31xC/31x wird ein Alarmereignis (Prozess-, Diagnosealarm, neue DPV1Alarme) von der dezentralen Peripherie während des Zustandes STOP der CPU bereits
quittiert und ggf. in den Diagnosepuffer eingetragen (nur Diagnosealarm). Beim
nachfolgenden Wechsel der CPU in den Zustand RUN wird der Alarm nicht mehr über den
entsprechenden OB nachgeholt. Mögliche Störungen von Slaves können über
entsprechende SZL-Auskünfte ausgelesen werden (z. B. SZL 0x692 per SFC51 auslesen)
282
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Anhang
A.1 Informationen zum Umstieg auf eine CPU 31xC oder CPU 31x
A.1.4
Veränderte Laufzeiten während der Programmbearbeitung
Veränderte Laufzeiten während der Programmbearbeitung
Haben Sie ein Anwenderprogramm erstellt, das auf die Ausführung bestimmter
Abarbeitungszeiten optimiert wurde, sollten Sie beim Einsatz der CPU 31xC/31x folgendes
beachten:
● Die Programmbearbeitung in der CPU 31xC/31x erfolgt deutlich schneller.
● Funktionen, die einen MMC Zugriff notwendig machen (z. B. Systemhochlaufzeit,
Programmdownload im RUN, DP-Stationswiederkehr, o. ä.), laufen auf der
CPU 31xC/31x unter Umständen langsamer ab.
A.1.5
Umstellung von Diagnoseadressen von DP-Slaves
Umstellung von Diagnoseadressen von DP-Slaves
Beachten Sie, dass Sie beim Einsatz einer CPU 31xC/31x mit DP Schnittstelle als Master
die Diagnoseadressen für die Slaves u. U. neu vergeben müssen, da nun wegen der
Anpassungen an die DPV1-Norm zum Teil zwei Diagnoseadressen pro Slave erforderlich
sind.
● Der virtuelle Steckplatz 0 hat eine eigene Adresse (Diagnoseadresse des
Stationsstellvertreters). Die Baugruppenzustandsdaten zu diesem Steckplatz (SZL 0xD91
auslesen mit SFC 51 "RDSYSST") enthalten die Kennungen, die den kompletten
Slave/die komplette Station betreffen, z. B. Kennung Station gestört. Über die
Diagnoseadresse des virtuellen Steckplatzes 0 wird im OB86 des Masters auch der
Stationsausfall bzw. die Stationswiederkehr gemeldet.
● Bei einigen Slaves ist auch die Anschaltungsbaugruppe als eigener virtueller Steckplatz
modelliert (z. B. CPU als I-Slave oder IM153) und dabei dem virtuellen Steckplatz 2 mit
einer entsprechenden eigenen Adresse zugeordnet.
Über diese Adresse wird z. B. bei der CPU 31xC-2DP als I-Slave der
Betriebszustandswechsel im Diagnosealarm OB 82 des Masters gemeldet.
Hinweis
Diagnose auslesen mit SFC 13 "DPNRM_DG":
Die ursprünglich vergebene Diagnoseadresse funktioniert auch weiterhin. Intern ordnet
STEP 7 dieser Adresse den Steckplatz 0 zu.
Wenn Sie den SFC 51 "RDSYSST" benutzen, um zum Beispiel
Baugruppenzustandsinformation oder Baugruppenträger-/Stationszustandsinformation
auszulesen, müssen Sie auch die geänderte Bedeutung der Steckplätze und den
zusätzlichen Steckplatz 0 berücksichtigen.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
283
Anhang
A.1 Informationen zum Umstieg auf eine CPU 31xC oder CPU 31x
A.1.6
Übernehmen bestehender Hardware-Projektierungen
Übernehmen bestehender Hardware-Projektierungen
Wenn Sie die Projektierung einer CPU 312 IFM bis 318-2 DP für eine CPU 31xC/31x
übernehmen, ist diese u. U. nicht mehr lauffähig.
In diesem Fall müssen Sie die CPU in HW-Konfig von STEP 7 ersetzen. Bei dem Tausch
der CPU übernimmt STEP 7 automatisch alle Einstellung (falls sinnvoll und möglich).
A.1.7
Tauschen einer CPU 31xC/31x
Tauschen einer CPU 31xC/31x
Im Auslieferungszustand der CPU 31xC/31x steckt auf dem Stromversorgungsanschluss ein
Anschlussstecker.
Tauschen Sie die CPU 31xC/31x, müssen Sie die Leitungen an der CPU nicht mehr lösen:
Setzen Sie einen Schraubendreher mit 3,5 mm Klingenbreite an der rechten Seite des
Anschlusssteckers an, lösen Sie so die Verrieglung und ziehen dann am Anschlussstecker
von der CPU ab. Nach dem Wechsel der CPU müssen Sie den Anschlussstecker nur noch
auf den Stromversorgungsanschluss stecken.
A.1.8
Verwendung konsistenter Datenbereiche im Prozessabbild eines DP-MasterSystems
Konsistente Daten
Bei der Kommunikation in einem DP-Mastersystem können Sie maximal 128 Bytes
konsistente Daten übertragen. Wenn Sie E/A-Bereiche mit der Konsistenz "Gesamte Länge"
übertragen wollen, dann gilt für alle CPUs folgendes:
● Wenn der Adressbereich konsistenter Daten innerhalb des Prozessabbilds liegt, dann
wird dieser Bereich automatisch aktualisiert. Zum Lesen und Schreiben konsistenter
Daten können Sie auch die SFCs 14 und 15 benutzen.
● Wenn der Adressbereich konsistenter Daten außerhalb des Prozessabbilds liegt, dann
müssen Sie zum Lesen und Schreiben konsistenter Daten die SFCs 14 und 15 benutzen.
Außerdem sind auch Direktzugriffe auf konsistente Bereiche möglich (z. B. L PEW oder
T PAW).
284
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Anhang
A.1 Informationen zum Umstieg auf eine CPU 31xC oder CPU 31x
A.1.9
Ladespeicherkonzept der CPU 31xC/31x
Ladespeicherkonzept der CPU 31xC/31x
Bei der CPU 312 IFM bis 318-2 DP ist der Ladespeicher in der CPU integriert und ggf. über
eine Memory Card erweiterbar.
Der Ladespeicher der CPU 31xC/31x ist auf der Micro Memory Card (MMC) untergebracht.
Er ist immer remanent. Bereits beim Laden von Bausteinen in die CPU werden diese
netzausfallsicher und urlöschfest auf der MMC hinterlegt.
Verweis
Lesen Sie auch das Kapitel Speicherkonzept Gerätehandbuch CPU 31xC und 31x.
Hinweis
Das Laden von Anwenderprogrammen und damit der Betrieb der CPU ist nur mit gesteckter
MMC möglich.
A.1.10
PG-/OP-Funktionen
PG-/OP-Funktionen
Bei den CPUs 315-2 DP (6ES7315-2AFx3-0AB0), 316-2DP und 318-2 DP waren PG-/OPFunktionen an der DP-Schnittstelle nur an einer aktiv geschalteter Schnittstelle möglich. Bei
der CPU 31xC/31x sind diese Funktionen sowohl an passiv als auch aktiv geschalteter
Schnittstelle möglich. Die Performance an der passiv geschalteten Schnittstelle ist aber
deutlich niedriger.
A.1.11
Routing bei der CPU 31xC/31x als I-Slave
Routing bei der CPU 31xC/31x als I-Slave
Verwenden Sie die CPU 31xC/31x als I-Slave, ist die Funktion Routing nur bei aktiv
geschalteter DP-Schnittstelle möglich.
Aktivieren Sie in STEP 7 in den Eigenschaften der DP-Schnittstelle die Option "DP-Slave"
das Kontrollkästchen "Test, Inbetriebnahme, Routing".
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
285
Anhang
A.1 Informationen zum Umstieg auf eine CPU 31xC oder CPU 31x
A.1.12
Verändertes Remanenzverhalten bei CPUs ab Firmware V2.0.12
Verändertes Remanenzverhalten bei CPUs ab Firmware V 2.0.12
Bei Datenbausteinen für diese CPUs
● können Sie das Remanenzverhalten in den Bausteineigenschaften des DB einstellen.
● Sie können auch über den SFC 82 "CREA_DBL" -> Parameter ATTRIB, Bit
NON_RETAIN einstellen, ob ein DB bei NETZ-AUS-EIN oder bei STOP-RUN den
Aktualwert beibehält (remanenter DB) oder die Anfangswerte aus dem Ladespeicher
annimmt (nicht remanenter DB).
A.1.13
FMs/CPs mit eigener MPI-Adresse im zentralen Aufbau einer CPU 315-2 PN/DP
einer CPU 317 oder einer CPU 319-3 PN/DP
FMs/CPs mit eigener MPI-Adresse im zentralen Aufbau einer CPU 315-2 PN/DP / CPU 317 /
CPU 319-3 PN/DP
Alle CPUs außer CPU 315-2 PN/DP, CPU 317,
CPU 318-2 DP und CPU 319-3 PN/DP
CPU 315-2 PN/DP, CPU 317 ,CPU 318-2 DP und
CPU 319-3 PN/DP
Stecken FM/CP mit eigener MPI-Adresse im
zentralen Aufbau einer S7-300, dann sind diese
genau wie die CPU MPI-Teilnehmer im gleichen
Subnetz der CPU.
Stecken FM/CP mit eigener MPI-Adresse im
zentralen Aufbau einer S7-300, dann bildet die
CPU einen eigenen Kommunikationsbus über
den Rückwandbus mit diesem FM/CP, der von
den übrigen Subnetzen abgetrennt ist.
Die MPI-Adresse dieser FM/CP ist für die
Teilnehmer anderer Subnetze nicht mehr
relevant. Die Kommunikation zu diesen FM/CP
erfolgt über die MPI-Adresse der CPU.
Sie müssen also beim Tauschen Ihrer bestehenden CPU durch die CPU 315-2 PN/DP /
CPU 317 / CPU 319-3 PN/DP
● im STEP 7-Projekt Ihre bestehende CPU durch die CPU 315-2 PN/DP / CPU 317 /
CPU 319-3 PN/DP ersetzen,
● anzuschließende OPs umprojektieren. Sie müssen die Steuerung neu vergeben und die
Zieladresse neu vergeben (=MPI-Adresse der CPU 315-2 PN/DP / CPU 317 /
CPU 319-3 PN/DP und Steckplatz der jeweiligen FM)
● Projektierdaten für FM/CP, die auf der CPU geladen werden, neu projektieren.
Dies ist erforderlich, damit die FM/CP in diesem Aufbau für das OP/PG "ansprechbar" bleibt.
286
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Anhang
A.1 Informationen zum Umstieg auf eine CPU 31xC oder CPU 31x
A.1.14
Nutzung der ladbaren Bausteine für S7-Kommunikation für die integrierte
PROFINET-Schnittstelle
Wenn Sie bisher schon die S7-Kommunikation über CP mit ladbaren FBs (FB 8, FB 9, FB 12
– FB 15 und FC 62 mit der Version V1.0) aus der STEP 7-Bibliothek SIMATIC_NET_CP
eingesetzt haben (diese Bausteine haben alle den Familientyp CP300 PBK) und nun auch
die integrierte PROFINET-Schnittstelle für die S7-Kommunikation nutzen wollen, dann
müssen Sie Ihrem Programm die entsprechenden Bausteine aus der STEP 7-Bibliothek
Standard Library\Communication Blocks einsetzen (die entsprechenden Bausteine FB 8, FB
9, FB 12 – FB 15 und FC 62 haben mindestens die Version V1.1 und den Familientyp
CPU_300).
Vorgehen
1. Überladen Sie in Ihrem Programm-Container die alten FBs/FCs durch die
entsprechenden Bausteine aus der Standard Library.
2. Aktualisieren Sie in Ihrem Anwenderprogramm die entsprechenden Bausteinaufrufe
inklusive Aktualisierung der Instanz-DBs.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
287
Anhang
A.1 Informationen zum Umstieg auf eine CPU 31xC oder CPU 31x
288
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Glossar
Abschlusswiderstand
Ein Abschlusswiderstand ist ein Widerstand zum Abschluss einer Datenübertragungsleitung
zur Vermeidung von Reflexionen.
Adresse
Eine Adresse ist die Kennzeichnung für einen bestimmten Operanden oder
Operandenbereich, Beispiele: Eingang E 12.1; Merkerwort MW 25; Datenbaustein DB 3.
AKKU
Die Akkumulatoren sind Register in der CPU und dienen als Zwischenspeicher für Lade-,
Transfer- sowie Vergleichs-, Rechen- und Umwandlungsoperationen.
Aktualisierungszeit
Innerhalb dieses Zeitintervalls wird ein IO-Device / IO-Controller im PROFINET IO-System
vom IO-Controller / IO-Device mit neuen Daten versorgt. Die Aktualisierungszeit kann für
jedes IO-Device separat projektiert werden und bestimmt den Zeitabstand, in dem Daten
vom IO-Controller zum IO-Device (Ausgänge) sowie Daten vom IO-Device zum IO-Controller
(Eingänge) gesendet werden.
Alarm
Das Betriebssystem der CPU unterscheidet verschiedene Prioritätsklassen, die die
Bearbeitung des Anwenderprogramms regeln. Zu diesen Prioritätsklassen gehören u. a.
Alarme, z. B. Prozessalarme. Bei Auftreten eines Alarms wird vom Betriebssystem
automatisch ein zugeordneter Organisationsbaustein aufgerufen, in dem der Anwender die
gewünschte Reaktion programmieren kann (z. B. in einem FB).
Alarm, Diagnose
→ Diagnosealarm
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
289
Glossar
Alarm, HerstellerspezifischerEin herstellerspezifischer Alarm kann von einem DPV1-Slave bzw. einem PNIO-Device
erzeugt werden. Beim DPV1-Master bzw. PNIO-Controller bewirkt der Empfang des Alarms
den Aufruf des OB 57.
Detaillierte Informationen zum OB 57 erhalten Sie im Referenzhandbuch Systemsoftware für
S7-300/400: System- und Standardfunktionen.
Alarm, Prozess
→ Prozessalarm
Alarm, StatusEin Status-Alarm kann von einem DPV1-Slave bzw. einem PNIO-Device erzeugt werden.
Beim DPV1-Master bzw. PNIO-Controller bewirkt der Empfang des Alarms den Aufruf des
OB 55.
Detaillierte Informationen zum OB 56 erhalten Sie im Referenzhandbuch Systemsoftware für
S7-300/400: System- und Standardfunktionen.
Alarm, UhrzeitDer Uhrzeitalarm gehört zu einer der Prioritätsklassen bei der Programmbearbeitung von
SIMATIC S7. Er wird abhängig von einem bestimmten Datum (oder täglich) und Uhrzeit (z.
B. 9:50 oder stündlich, minütlich) generiert. Es wird dann ein entsprechender
Organisationsbaustein bearbeitet.
Alarm, UpdateEin Update-Alarm kann von einem DPV1-Slave bzw. einem PNIO-Device erzeugt werden.
Beim DPV1-Master bzw. PNIO-Controller bewirkt der Empfang des Alarms den Aufruf des
OB 56.
Detaillierte Informationen zum OB 56 erhalten Sie im Referenzhandbuch Systemsoftware für
S7-300/400: System- und Standardfunktionen.
Alarm, VerzögerungsDer Verzögerungsalarm gehört zu einer der Prioritätsklassen bei der Programmbearbeitung
von SIMATIC S7. Er wird bei Ablauf einer im Anwenderprogramm gestarteten Zeit generiert.
Es wird dann ein entsprechender Organisationsbaustein bearbeitet.
Alarm, WeckEin Weckalarm wird periodisch in einem parametrierbaren Zeitraster von der CPU generiert.
Es wird dann ein entsprechender Organisationsbaustein bearbeitet.
290
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Glossar
Analogbaugruppe
Analogbaugruppen setzen analoge Prozesswerte (z.B.Temperatur) in digitale Werte um, die
von der Zentralbaugruppe weiterverarbeitet werden können oder wandeln digitale Werte in
analoge Stellgrößen um.
ANLAUF
Der Betriebszustand ANLAUF wird beim Übergang vom Betriebszustand STOP in den
Betriebszustand RUN durchlaufen. Kann ausgelöst werden durch den Betriebsartenschalter
oder nach Netz-Ein oder durch Bedienung am Programmiergerät. Bei S7-300 wird ein
Neustart durchgeführt.
Anwenderprogramm
Bei SIMATIC wird unterschieden zwischen Betriebssystem der CPU und
Anwenderprogrammen. Das Anwenderprogramm enthält alle Anweisungen und
Deklarationen sowie Daten für die Signalverarbeitung, durch die eine Anlage oder ein
Prozess gesteuert werden kann. Es ist einer programmierbaren Baugruppe (z. B. CPU, FM)
zugeordnet und kann in kleinere Einheiten strukturiert werden.
Applikation
→ Anwenderprogramm
Applikation
Eine Applikation ist ein direkt auf dem Betriebssystem MS-DOS / Windows aufsetzendes
Programm. Applikationen auf dem PG ist z. B. STEP 7.
Arbeitsspeicher
Der Arbeitsspeicher ist in der CPU integriert und nicht erweiterbar. Er dient zur Abarbeitung
des Codes sowie zur Bearbeitung der Daten des Anwenderprogramms. Die
Programmbearbeitung erfolgt ausschließlich im Bereich von Arbeitsspeicher und
Systemspeicher.
ASIC
ASIC ist die Abkürzung für Application Specific Integrated Circuits (anwendungsspezifische
integrierte Schaltkreise).
PROFINET ASICs sind Bauelemente mit einem hohen Funktionsumfang für die Entwicklung
eigener Geräte. Sie setzen die Forderungen des PROFINET-Standards in eine Schaltung
um und ermöglichen sehr hohe Packungsdichten und Leistungen.
Da PROFINET ein offener Standard ist, bietet SIMATIC NET für die Entwicklung eigener
Geräte PROFINET ASICs unter der Marke ERTEC an.
Automatisierungssystem
Ein Automatisierungssystem ist eine speicherprogrammierbare Steuerung bei SIMATIC S7.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
291
Glossar
Backup-Speicher
Der Backup-Speicher gewährleistet eine Pufferung von Speicherbereichen der CPU ohne
Pufferbatterie. Gepuffert wird eine parametrierbare Anzahl von Zeiten, Zählern, Merkern und
Datenbytes, die remanenten Zeiten, Zähler, Merker und Datenbytes.
Baudrate
Geschwindigkeit bei der Datenübertragung (bit/s)
Baugruppenparameter
Baugruppenparameter sind Werte, mit denen das Verhalten der Baugruppe eingestellt
werden kann. Man unterscheidet zwischen statischen und dynamischen
Betriebssystem
Das Betriebssystem der CPU organisiert alle Funktionen und Abläufe der CPU, die nicht mit
einer speziellen Steuerungsaufgabe verbunden sind.
Betriebszustand
Die Automatisierungssysteme von SIMATIC S7 kennen folgende Betriebszustände: STOP,
ANLAUF, RUN.
Bezugserde
→ Erde
Bezugspotential
Potential, von dem aus die Spannungen der beteiligten Stromkreise betrachtet und/oder
gemessen werden.
Bus
Ein Bus ist ein Übertragungsmedium, das mehrere Teilnehmer miteinander verbindet. Die
Datenübertragung kann seriell oder parallel erfolgen, über elektrische Leiter oder über
Lichtwellenleiter.
Bussegment
Ein Bussegment ist ein abgeschlossener Teil eines seriellen Bussystems. Bussegmente
werden z. B. bei PROFIBUS-DP über Repeater miteinander gekoppelt.
292
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Glossar
Codebaustein
Ein Codebaustein ist bei SIMATIC S7 ein Baustein, der einen Teil des STEP 7Anwenderprogramms enthält. (Im Gegensatz zu einem Datenbaustein: Dieser enthält nur
Daten.)
Codebaustein
→ Globaldaten
Codebaustein
→ Schachtelungstiefe
Component Based Automation
→ PROFINET CBA
CPU
Central Processing Unit = Zentralbaugruppe des S7-Automatisierungssystems mit Steuerund Rechenwerk, Speicher, Betriebssystem und Schnittstelle für Programmiergerät.
Daten, statische
Statische Daten sind Daten, die nur innerhalb eines Funktionsbausteins genutzt werden.
Diese Daten werden in einem zum Funktionsbaustein gehörenden Instanzdatenbaustein
gespeichert. Die im Instanzdatenbaustein gespeicherten Daten bleiben bis zum nächsten
Funktionsbausteinaufruf erhalten.
Daten, temporäre
Temporäre Daten sind Lokaldaten eines Bausteins, die während der Bearbeitung eines
Bausteins im L-Stack abgelegt werden und nach der Bearbeitung nicht mehr verfügbar sind.
Datenbaustein
Datenbausteine (DB) sind Datenbereiche im Anwenderprogramm, die Anwenderdaten
enthalten. Es gibt globale Datenbausteine, auf die von allen Codebausteinen zugegriffen
werden kann und es gibt Instanzdatenbausteine, die einem bestimmten FB-Aufruf
zugeordnet sind.
Datenquerverkehr
→ Direkter Datenaustausch
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
293
Glossar
Datensatz-Routing
Funktionalität einer Baugruppe mit mehreren Netzanschlüssen. Baugruppen, die diese
Funktionalität unterstützen, sind in der Lage, Daten von einem Engineering-System (z. B.
von SIMATIC PDM erzeugte Parameterdaten) von einem Subnetz wie z. B. Ethernet zu
einem Feldgerät am PROFIBUS DP durchzuleiten.
Default Router
Der Default-Router ist der Router, der verwendet wird, wenn Daten mittels TCP/IP zu einem
Partner weitergeleitet werden müssen, der sich nicht innerhalb des "eigenen" Subnetzes
befindet.
In STEP 7 wird der Default-Router als Router bezeichnet. An den Default-Router vergibt
STEP 7 standardmäßig die eigene IP-Adresse.
Determinismus
→ Real-Time
Diagnose
→ Systemdiagnose
Diagnosealarm
Diagnosefähige Baugruppen melden erkannte Systemfehler über Diagnosealarme an die
CPU.
Diagnosepuffer
Der Diagnosepuffer ist ein gepufferter Speicherbereich in der CPU, in dem
Diagnoseereignisse in der Reihenfolge des Auftretens abgelegt sind.
Direkter Datenaustausch
Direkter Datenaustausch ist eine spezielle Kommunikationsbeziehung zwischen
PROFIBUS DP-Teilnehmern. Der direkte Datenaustausch ist dadurch gekennzeichnet, dass
PROFIBUS DP-Teilnehmer "mithören", welche Daten ein DP-Slave seinem DP-Master
zurückschickt.
DP-Master
Ein Master, der sich nach der Norm EN 50170, Teil 3, verhält, wird als DP-Master
bezeichnet.
DP-Slave
Ein Slave, der am PROFIBUS mit dem Protokoll PROFIBUS-DP betrieben wird und sich
nach der Norm EN 50170, Teil 3, verhält, heißt DP-Slave.
294
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Glossar
DPV1
Unter der Bezeichnung DPV1 wird die funktionale Erweiterung der azyklischen Dienste (z. B.
um neue Alarme) des DP-Protokolls verstanden. Die Funktionalität DPV1 ist in der
IEC 61158/EN 50170, Volume 2, PROFIBUS integriert.
Echtzeit
→ Real-Time
Erde
Das leitfähige Erdreich, dessen elektrisches Potential an jedem Punkt gleich Null gesetzt
werden kann.
Im Bereich von Erdern kann das Erdreich ein von Null verschiedenes Potential haben. Für
diesen Sachverhalt wird häufig der Begriff "Bezugserde" verwendet.
erden
Erden heißt, einen elektrisch leitfähigen Teil über eine Erdungsanlage mit dem Erder (ein
oder mehrere leitfähige Teile, die mit dem Erdreich sehr guten Kontakt haben) zu verbinden.
erdfrei
ohne galvanische Verbindung zur Erde
Ersatzwert
Ersatzwerte sind parametrierbare Werte, die Ausgabebaugruppen im STOP der CPU an den
Prozess ausgeben.
Ersatzwerte können bei Peripheriezugriffsfehlern bei Eingabebaugruppen anstelle des nicht
lesbaren Eingangswertes in den Akku geschrieben werden (SFC 44).
ERTEC
→ ASIC
Erzeugnisstand
Am Erzeugnisstand werden Produkte gleicher Bestellnummer unterschieden. Der
Erzeugnisstand wird erhöht bei aufwärtskompatiblen Funktionserweiterungen, bei
fertigungsbedingten Änderungen (Einsatz neuer Bauteile/Komponenten) sowie bei
Fehlerbehebungen.
Fast Ethernet
Fast Ethernet beschreibt den Standard, um Daten mit 100 Mbit/s zu übertragen. Fast
Ethernet verwendet dazu den Standard 100 Base-T.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
295
Glossar
FB
→ Funktionsbaustein
FC
→ Funktion
Fehleranzeige
Die Fehleranzeige ist eine der möglichen Reaktionen des Betriebssystems auf einen
Laufzeitfehler. Die anderen Reaktionsmöglichkeiten sind: Fehlerreaktion im
Anwenderprogramm, STOP-Zustand der CPU.
Fehlerbehandlung über OB
Erkennt das Betriebssystem einen bestimmten Fehler (z.B. Zugriffsfehler bei STEP 7), so
ruft es den für diesen Fall vorgesehenen Organisationsbaustein (Fehler-OB) auf, in dem das
weitere Verhalten der CPU festgelegt werden kann.
Fehlerreaktion
Reaktion auf einen Laufzeitfehler. Das Betriebssystem kann auf folgende Arten reagieren:
Überführen des Automatisierungssytems in den STOP-Zustand, Aufruf eines
Organisationsbausteins, in dem der Anwender eine Reaktion programmieren kann oder
Anzeigen des Fehlers.
FEPROM
→ Memory Card (MC)
Flash-EPROM
FEPROMs entsprechen in ihrer Eigenschaft, Daten bei Spannungsausfall zu erhalten, den
elektrisch löschbaren EEPROMS, sind jedoch wesentlich schneller löschbar (FEPROM =
Flash Erasable Programmable Read Only Memory). Sie werden auf den Memory Cards
eingesetzt.
FORCEN
Mit der Funktion Forcen können Sie einzelnen Variablen eines Anwenderprogramms bzw.
einer CPU (auch: Ein- und Ausgängen) feste Werte zuweisen.
Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Einschränkungen im Abschnitt Übersicht
Testfunktionen im Kapitel Testfunktionen, Diagnose und Störungsbeseitigung des
Handbuches S7-300 Aufbauen.
296
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Glossar
Funktion
Eine Funktion (FC) ist gemäß IEC 1131-3 ein Codebaustein ohne statische Daten. Eine
Funktion bietet die Möglichkeit der Übergabe von Parametern im Anwenderprogramm.
Dadurch eignen sich Funktionen zur Programmierung von häufig wiederkehrenden
komplexen Funktionen, z. B. Berechnungen.
Funktionsbaustein
Ein Funktionsbaustein (FB) ist gemäß IEC 1131-3 ein Codebaustein mit statischen Daten.
Ein FB bietet die Möglichkeit der Übergabe von Parametern im Anwenderprogramm.
Dadurch eignen sich Funktionsbausteine zur Programmierung von häufig wiederkehrenden
komplexen Funktionen, z. B. Regelungen, Betriebsartenanwahl.
Funktionserdung
Erdung, die nur den Zweck hat, die beabsichtigte Funktion des elektrischen Betriebsmittels
sicherzustellen. Durch die Funktionserdung werden Störspannungen kurzgeschlossen, die
sonst zu unzulässigen Beeinflussungen des Betriebsmittels führen.
GD-Element
Ein GD-Element entsteht durch Zuordnung der auszutauschenden Globaldaten und wird in
der Globaldatentabelle durch die GD-Kennung eindeutig bezeichnet.
GD-Kreis
Ein GD-Kreis umfasst eine Anzahl von CPUs, die über Globaldaten-Kommunikation Daten
austauschen, und wie folgt genutzt werden:
● Eine CPU sendet ein GD-Paket an die anderen CPUs.
● Eine CPU sendet und empfängt ein GD-Paket von einer anderen CPU.
Ein GD-Kreis ist durch eine GD-Kreisnummer identifiziert.
GD-Paket
Ein GD-Paket kann aus einem oder mehreren GD-Elementen bestehen, die zusammen in
einem Telegramm übertragen werden.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
297
Glossar
Gerät
Im Umfeld von PROFINET ist "Gerät" der Oberbegriff für:
● Automatisierungssysteme,
● Feldgeräte (z.B. SPS, PC),
● Aktive Netzkomponenten (z.B. Dezentrale Peripherie, Ventilinseln, Antriebe),
● Hydraulikgeräte und
● Pneumatikgeräte.
Hauptmerkmal eines Geräts ist seine Einbindung in die PROFINET-Kommunikation über
Ethernet oder PROFIBUS.
Nach den Busanschlüssen der Geräte werden folgende Gerätetypen unterschieden:
● PROFINET-Geräte
● PROFIBUS-Geräte
Gerät
→ PROFIBUS-Gerät
Gerät
→ PROFINET-Gerät
Gerätenamen
Bevor ein IO-Device von einem IO-Controller angesprochen werden kann, muss es einen
Gerätenamen haben. Bei PROFINET ist diese Vorgehensweise gewählt worden, weil
Namen einfacher zu handhaben sind als komplexe IP-Adressen.
Das Zuweisen eines Gerätenamens für ein konkretes IO-Device ist zu vergleichen mit dem
Einstellen der PROFIBUS-Adresse bei einem DP-Slave.
Im Auslieferungszustand hat ein IO-Device keinen Gerätenamen. Erst nach der Zuweisung
eines Gerätenamens mit dem PG/PC ist ein IO-Device für einen IO-Controller adressierbar,
z. B. für die Übertragung der Projektierungsdaten (u. a. die IP-Adresse) im Anlauf oder für
den Nutzdatenaustausch im zyklischen Betrieb.
Gerätetausch ohne Wechselmedium
IO-Devices mit dieser Funktion sind auf einfache Weise austauschbar:
● Es ist kein Wechselmedium (z. B. Micro Memory Card) mit gespeichertem Gerätenamen
erforderlich.
● Der Gerätename muss nicht mit dem PG zugewiesen werden.
Das eingewechselte IO-Device erhält den Gerätenamen vom IO-Controller, nicht mehr
vom Wechselmedium oder vom PG. Der IO-Controller verwendet dazu die projektierte
Topologie und die von den IO-Devices ermittelten Nachbarschaftsbeziehungen. Die
projektierte Soll-Topologie muss dabei mit der Ist-Topologie übereinstimmen.
● Für den Ersatzteilfall ist ein bereits im Betrieb befindliches IO-Device über "Rücksetzen
auf Werkseinstellungen" in den Auslieferzustand zu versetzen.
298
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Glossar
Globaldaten
Globaldaten sind Daten, die von jedem Codebaustein (FC, FB, OB) aus ansprechbar sind.
Im einzelnen sind das Merker M, Eingänge E, Ausgänge A, Zeiten, Zähler und
Datenbausteine DB. Auf Globaldaten kann entweder absolut oder symbolisch zugegriffen
werden.
Globaldaten-Kommunikation
Globaldaten-Kommunikation ist ein Verfahren mit dem Globaldaten zwischen CPUs
übertragen werden (ohne CFBs).
GSD-Datei
Die Eigenschaften eines PROFINET-Gerätes werden in einer GSD-Datei (General Station
Description) beschrieben, die alle notwendigen Informationen für die Projektierung enthält.
Ebenso wie bei PROFIBUS können Sie ein PROFINET-Gerät über eine GSD-Datei in
STEP 7 einbinden.
Bei PROFINET IO liegt die GSD-Datei im XML-Format vor. Die Struktur der GSD-Datei
entspricht ISO 15734, dem weltweiten Standard für Gerätebeschreibungen.
Bei PROFIBUS liegt die GSD-Datei im ASCII-Format vor.
HART
engl.: Highway Adressable Remote Transducer
Im Betrieb wechselnde IO-Devices (wechselnde Partner-Ports)
Funktionalität eines PROFINET-Gerätes. Ein PROFINET-Gerät, das diese Funktion
unterstützt, kann während des Betriebes mit wechselnden Kommunikationspartnern am
selben Port kommunizieren.
Industrial Ethernet
→ Fast Ethernet
Industrial Ethernet
Industrial Ethernet (früher SINEC H1) ist eine Aufbautechnik, die es erlaubt, die Daten
störsicher in einer industriellen Umgebung zu übertragen.
Durch die Offenheit von PROFINET können Sie Standard-Ethernet-Komponenten
verwenden. Wir empfehlen aber, PROFINET als Industrial Ethernet aufzubauen.
Instanzdatenbaustein
Jedem Aufruf eines Funktionsbausteins im STEP 7-Anwenderprogramm ist ein
Datenbaustein zugeordnet, der automatisch generiert wird. Im Instanzdatenbaustein sind die
Werte der Eingangs-, Ausgangs- und Durchgangsparameter sowie die bausteinlokalen
Daten abgelegt.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
299
Glossar
IP-Adresse
Damit ein PROFINET-Gerät als Teilnehmer am Industrial Ethernet angesprochen werden
kann, benötigt dieses Gerät zusätzlich eine im Netz eindeutige IP-Adresse. Die IP-Adresse
besteht aus 4 Dezimalzahlen mit dem Wertebereich 0 bis 255. Die Dezimalzahlen sind durch
einen Punkt voneinander getrennt.
Die IP-Adresse setzt sich zusammen aus
● Der Adresse des (Sub-) Netzes und
● Der Adresse des Teilnehmers (im allgemeinen auch Host oder Netzknoten genannt).
IRT
→ Isochronous Real-Time Kommunikation
Isochronous Real-Time Kommunikation
Synchronisiertes Übertragungsverfahren für den zyklischen Austausch von IO-Daten
zwischen PROFINET-Geräten.
Für die IRT-IO-Daten steht eine reservierte Bandbreite innerhalb des Sendetakts zur
Verfügung. Die reservierte Bandbreite garantiert, dass die IRT-Daten auch bei hoher anderer
Netzlast (z. B. TCP/IP-Kommunikation oder zusätzlicher Realtime-Kommunikation) in
reservierten, zeitlich synchronisierten Abständen übertragen werden können.
komprimieren
Mit der PG-Online-Funktion "Komprimieren" werden alle gültigen Bausteine im RAM der
CPU bündig und lückenlos an den Anfang des Ladespeichers geschoben. Dadurch
verschwinden alle Lücken, die beim Löschen oder Korrigieren von Bausteinen entstanden
sind.
Konfiguration
Zuweisung von Baugruppen zu Baugruppenträgern/Steckplätzen und (z.B. bei
Signalmodulen) Adressen.
Konsistente Daten
Daten, die inhaltlich zusammengehören und nicht getrennt werden dürfen, bezeichnet man
als konsistente Daten.
Zum Beispiel müssen die Werte von Analogbaugruppen immer als Ganzes behandelt
werden, d. h., der Wert einer Analogbaugruppe darf durch das Auslesen zu zwei
verschiedenen Zeitpunkten nicht verfälscht werden.
Ladespeicher
Der Ladespeicher beinhaltet vom Programmiergerät erzeugte Objekte. Er ist durch eine
zusteckbare Micro Memory Card in verschiedenen Speichergrößen realisiert. Für den
Betrieb der CPU ist eine gesteckte SIMATIC Memory Card zwingend erforderlich.
300
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Glossar
Lastnetzgerät
Stromversorgung zur Speisung der Signal- und Funktionsbaugruppen und der daran
angeschlossenen Prozessperipherie.
Laufzeitfehler
Fehler, die während der Bearbeitung des Anwenderprogramms im Automatisierungssystem
(also nicht im Prozess) auftreten.
LLDP
Das Link Layer Discovery Protocol (LLDP) ist ein herstellerunabhängiges Protokoll, das den
Informationsaustausch zwischen Nachbargeräten ermöglicht. Es ist nach der IEEE-802.1ABNorm definiert.
Lokaldaten
→ Daten, temporäre
MAC-Adresse
Jedem PROFINET-Gerät wird bereits im Werk eine weltweit eindeutige Geräteidentifikation
zugewiesen. Diese 6 Byte lange Geräteidentifikation ist die MAC-Adresse.
Die MAC-Adresse teilt sich auf in:
● 3 Byte Herstellerkennung und
● 3 Byte Gerätekennung (laufende Nummer).
Die MAC-Adresse steht im Regelfall von vorne lesbar auf dem Gerät.
Z. B. : 08-00-06-6B-80-C0
Masse
Als Masse gilt die Gesamtheit aller untereinander verbundenen inaktiven Teile eines
Betriebsmittels, die auch im Fehlerfall keine gefährliche Berührungsspannung annehmen
können.
Master
Master dürfen, wenn sie im Besitz des Tokens sind, Daten an andere Teilnehmer schicken
und von anderen Teilnehmern Daten anfordern (= aktiver Teilnehmer).
Memory Card (MC)
Memory Cards sind Speichermedien für CPUs und CPs. Sie sind als RAM oder FEPROM
realisiert. Im Vergleich zur Micro Memory Card unterscheidet sich eine MC nur durch ihre
Maße (ca. Scheckkartengröße).
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
301
Glossar
Merker
Merker sind Bestandteil des Systemspeichers der CPU zum Speichern von
Zwischenergebnissen. Auf sie kann bit-, byte-, wort- oder doppelwortweise zugegriffen
werden.
Micro Memory Card (MMC)
Micro Memory Cards sind Speichermedien für CPUs und CPs. Im Vergleich zur Memory
Card unterscheidet sich eine MMC nur durch geringere Abmessungen.
NCM PC
→ SIMATIC NCM PC
Netzwerk
Ein Netzwerk ist ein größeres Kommunikationssystem, das den Datenaustausch zwischen
einer großen Anzahl von Teilnehmern ermöglicht.
Alle Subnetze zusammen bilden ein Netzwerk.
Neustart
Beim Anlauf einer Zentralbaugruppe (z. B. nach Betätigung des Betriebsartenschalters von
STOP auf RUN oder bei Netzspannung EIN) wird vor der zyklischen Programmbearbeitung
(OB 1) zunächst der Organisationsbaustein OB 100 (Neustart) bearbeitet. Bei Neustart wird
das Prozessabbild der Eingänge eingelesen und das STEP 7- Anwenderprogramm
beginnend beim ersten Befehl im OB 1 bearbeitet.
NTP
Das Network Time Protocol (NTP) ist ein Standard zur Synchronisierung von Uhren in
Automatisierungssystemen über Industrial Ethernet. NTP verwendet das verbindungslose
Netzwerkprotokoll UDP.
OB
→ Organisationsbaustein
OB-Priorität
Das Betriebssystem der CPU unterscheidet zwischen verschiedenen Prioritätsklassen, z.B.
zyklische Programmbearbeitung, Prozessalarmgesteuerte Programmbearbeitung. Jeder
Prioritätsklasse sind Organisationsbausteine (OB) zugeordnet, in denen der S7-Anwender
eine Reaktion programmieren kann. Die OBs haben standardmäßig verschiedene
Prioritäten, in deren Reihenfolge sie im Falle eines gleichzeitigen Auftretens bearbeitet
werden bzw. sich gegenseitig unterbrechen.
302
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Glossar
Organisationsbaustein
Organisationsbausteine (OBs) bilden die Schnittstelle zwischen dem Betriebssystem der
CPU und dem Anwenderprogramm. In den Organisationsbausteinen wird festgelegt, in
welcher Reihenfolge das Anwenderprogramm bearbeitet wird.
Parameter
1. Variable eines STEP 7-Codebausteins
2. Variable zur Einstellung des Verhaltens einer Baugruppe (eine oder mehrere pro
Baugruppe). Jede Baugruppe besitzt im Lieferzustand eine sinnvolle Grundeinstellung, die
durch konfigurieren in STEP 7 verändert werden kann.
Es gibt statische Parameter und dynamische Parameter
Parameter, dynamische
Dynamische Parameter von Baugruppen können, im Gegensatz zu statischen Parametern,
im laufenden Betrieb durch den Aufruf eines SFC im Anwenderprogramm verändert werden,
z. B. Grenzwerte einer analogen Signaleingabebaugruppe.
Parameter, statische
Statische Parameter von Baugruppen können, im Gegensatz zu den dynamischen
Parametern, nicht durch das Anwenderprogramm, sondern nur über die Konfiguration in
STEP 7 geändert werden, z. B. Eingangsverzögerung einer digitalen
Signaleingabebaugruppe.
PC-Station
→ SIMATIC PC-Station
PG
→ Programmiergerät
PNO
Technisches Komitee, das den PROFIBUS- und PROFINET-Standard definiert und
weiterentwickelt mit folgender Homepage: http://www.profinet.com.
Potentialausgleich
Elektrische Verbindung (Potentialausgleichsleiter), die die Körper elektrischer Betriebsmittel
und fremde leitfähige Körper auf gleiches oder annähernd gleiches Potential bringt, um
störende oder gefährliche Spannungen zwischen diesen Körpern zu verhindern.
potentialgebunden
Bei potentialgebundenen Eingabe-/Ausgabebaugruppen sind die Bezugspotentiale von
Steuer- und Laststromkreis elektrisch verbunden.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
303
Glossar
potentialgetrennt
Bei potentialgetrennten Ein-/Ausgabebaugruppen sind die Bezugspotentiale von Steuer- und
Laststromkreis galvanisch getrennt; z.B. durch Optokoppler, Relaiskontakt oder Übertrager.
Eingabe-/Ausgabestromkreise können gewurzelt sein.
Priorisierter Hochlauf
Priorisierter Hochlauf bezeichnet die PROFINET-Funktionalität zur Beschleunigung des
Anlaufs von IO-Devices in einem PROFINET IO-System mit RT- und IRT-Kommunikation.
Die Funktion verkürzt die Zeit, die die entsprechend projektierten IO-Devices benötigen, um
in folgenden Fällen wieder in den zyklischen Nutzdatenaustausch zu gelangen:
● nach Wiederkehr der Spannungsversorgung
● nach Stationswiederkehr
● nach Aktivieren von IO-Devices
Prioritätsklasse
Das Betriebssystem einer S7-CPU bietet maximal 26 Prioritätsklassen (bzw.
"Programmbearbeitungsebenen"), denen verschiedene Organisationsbausteine zugeordnet
sind. Die Prioritätsklassen bestimmen, welche OBs andere OBs unterbrechen. Umfasst eine
Prioritätsklasse mehrere OBs, so unterbrechen sie sich nicht gegenseitig, sondern werden
sequentiell bearbeitet.
PROFIBUS
Process Field Bus - Europäische Feldbusnorm.
PROFIBUS DP
Ein PROFIBUS mit dem Protokoll DP, der sich konform zur EN 50170 verhält. DP steht für
Dezentrale Peripherie (schnell, echtzeitfähig, zyklischer Datenaustausch). Aus Sicht des
Anwenderprogramms wird die dezentrale Peripherie genauso angesprochen wie die zentrale
Peripherie.
PROFIBUS-Gerät
→ Gerät
PROFIBUS-Gerät
Ein PROFIBUS-Gerät hat mindestens einen oder mehrere PROFIBUS-Anschluss.
Ein PROFIBUS-Gerät kann nicht direkt an der PROFINET-Kommuniktion teilnehmen,
sondern muss über einen PROFIBUS-Master mit PROFINET-Anschluss oder einen
Industrial Ethernet/PROFIBUS-Link (IE/PB-Link) mit Proxy-Funktionalität eingebunden
werden.
304
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Glossar
PROFINET
Im Rahmen von Totally Integrated Automation (TIA) ist PROFINET die konsequente
Fortführung von:
● PROFIBUS DP, dem etablierten Feldbus, und
● Industrial Ethernet, dem Kommunikationsbus für die Zellenebene.
Die Erfahrungen aus beiden Systemen wurden und werden in PROFINET integriert.
PROFINET als ethernet-basierter Automatisierungsstandard von PROFIBUS International
(ehemals PROFIBUS Nutzerorganisation e. V.) definiert damit ein Hersteller übergreifendes
Kommunikations-, Automatisierungs- und Engineering-Modell.
PROFINET ASIC
→ ASIC
PROFINET CBA
Im Rahmen von PROFINET ist PROFINET CBA ein Automatisierungskonzept für die
Realisierung von Applikationen mit dezentraler Intelligenz.
Mit PROFINET CBA erstellen Sie eine verteilte Automatisierungslösung auf Basis
vorgefertigter Komponenten und Teillösungen.
Component Based Automation sieht vor, dass vollständige technologische Module als
standardisierte Komponenten in großen Anlagen eingesetzt werden können.
Das Erstellen der Komponenten erfolgt ebenfalls in einem Engineering-Tool, das von
Gerätehersteller zu Gerätehersteller unterschiedlich sein kann. Komponenten aus SIMATICGeräten werden beispielsweise mit STEP 7 erzeugt.
PROFINET IO
Im Rahmen von PROFINET ist PROFINET IO ein Kommunikationskonzept für die
Realisierung modularer, dezentraler Applikationen.
Mit PROFINET IO erstellen Sie Automatisierungslösungen, wie sie Ihnen von PROFIBUS
her bekannt und vertraut sind.
Das bedeutet, dass Sie in STEP 7 die gleiche Applikationssicht haben – unabhängig davon,
ob Sie PROFINET-Devices oder PROFIBUS-Geräte projektieren.
PROFINET IO-Controller
Gerät, über das die angeschlossenen IO-Devices angesprochen werden. Das bedeutet, der
IO-Controller tauscht Ein- und Ausgangssignale mit zugeordneten Feldgeräten. Oft handelt
es sich beim IO-Controller um die Steuerung, in der das Automatisierungsprogramm abläuft.
PROFINET IO-Device
Dezentral angeordnetes Feldgerät, das einem der IO-Controller zugeordnet ist
(z. B. Remote IO, Ventilinseln, Frequenzumrichter, Switches)
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
305
Glossar
PROFINET IO-Supervisor
PG/PC oder HMI-Gerät zur Inbetriebnahme und zur Diagnose.
PROFINET IO-System
PROFINET IO-Controller mit zugeordneten PROFINET IO-Devices.
PROFINET-Gerät
→ Gerät
PROFINET-Gerät
Ein PROFINET-Gerät hat immer mindestens einen Industrial Ethernet-Anschluss. Zusätzlich
kann ein PROFINET-Gerät auch einen PROFIBUS-Anschluss haben und zwar als Master
mit Proxy-Funktionalität.
PROFINET-Komponente
Eine PROFINET-Komponente umfasst die gesamten Daten der Hardware-Konfiguration, die
Parameter der Baugruppen sowie das zugehörige Anwenderprogramm. Die PROFINETKomponente setzt sich zusammen aus:
● Technologischer Funktion
Die (optionale) technologische (Software-)Funktion umfasst die Schnittstelle zu anderen
PROFINET-Komponenten in Form von verschaltbaren Eingängen und Ausgängen.
● Gerät
Das Gerät ist die Darstellung des physikalischen Automatisierungsgeräts oder Feldgeräts
einschließlich der Peripherie, Sensoren und Aktoren, Mechanik sowie der
Gerätefirmware.
Programmiergerät
Programmiergeräte sind im Kern Personal Computer, die industrietauglich, kompakt und
transportabel sind. Sie sind gekennzeichnet durch eine spezielle Hardware- und SoftwareAusstattung für speicherprogrammierbare Steuerungen.
Proxy
→ PROFINET-Gerät
306
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Glossar
Proxy
Das PROFINET-Gerät mit Proxy-Funktionalität ist der Stellvertreter eines PROFIBUS-Geräts
am Ethernet. Die Proxy-Funktionalität ermöglicht es, dass ein PROFIBUS-Gerät nicht nur mit
seinem Master, sondern mit allen Teilnehmern am PROFINET kommunizieren kann.
Bestehende PROFIBUS-Systeme können Sie bei PROFINET problemlos mit Hilfe
beipielsweise eines IE/PB-Links oder einer CPU 31x PN/DP in die PROFINETKommunikation einbinden. Das IE/PB-Link/die CPU nimmt dann stellvertretend für die
PROFIBUS-Komponenten die Kommunikation über PROFINET auf.
Prozessabbild
Das Prozessabbild ist Bestandteil des Systemspeichers der CPU. Am Anfang des zyklischen
Programmes werden die Signalzustände der Eingabebaugruppen zum Prozessabbild der
Eingänge übertragen. Am Ende des zyklischen Programmes wird das Prozessabbild der
Ausgänge als Signalzustand zu den Ausgabebaugruppen übertragen.
Prozessalarm
Ein Prozessalarm wird ausgelöst von alarmauslösenden Baugruppen aufgrund eines
bestimmten Ereignisses im Prozess. Der Prozessalarm wird der CPU gemeldet.
Entsprechend der Priorität dieses Alarms wird dann der zugeordnete Organisationsbaustein
bearbeitet.
Querverkehr
→ Direkter Datenaustausch
RAM
→ Memory Card (MC)
RAM
Ein RAM (Random Access Memory) ist ein Halbleiterspeicher mit wahlfreiem Zugriff
(Schreib-/Lesespeicher).
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
307
Glossar
Real-Time
Echtzeit bedeutet, dass ein System externe Ereignisse in definierter Zeit verarbeitet.
Determinismus bedeutet, dass ein System vorhersagbar (deterministisch) reagiert.
Bei industriellen Netzwerken sind beide Forderungen wichtig. PROFINET erfüllt diese
Forderungen. PROFINET ist somit als deterministisches Echtzeitnetzwerk wie folgt
beschaffen:
● Die Übertragung zeitkritischer Daten zwischen unterschiedlichen Stationen über ein
Netzwerk in einem definierten Zeitintervall wird garantiert.
PROFINET bietet hierfür einen optimierten Kommunikationskanal für EchtzeitKommunikation an: Real-Time (RT).
● Eine genaue Determinierung (Vorhersage) des Übertragungszeitpunktes ist möglich.
● es ist sicherstellt, dass die reibungslose Kommunikation über andere StandardProtokolle, z.B. Industrielle Kommunikation für PG/PC, im gleichen Netz stattfinden kann.
Remanenz
Remanent ist ein Speicherbereich, dessen Inhalt auch nach Netzausfall und nach einem
Übergang von STOP nach RUN erhalten bleibt. Der nichtremanente Bereich der Merker,
Zeiten und Zähler ist nach Netzausfall und nach einem STOP-RUN-Übergang rückgesetzt.
Remanent können sein:
● Merker
● S7-Zeiten
● S7-Zähler
● Datenbereiche
Router
→ Default Router
Router
→ Switch
RT
→ Real-Time
Rückwandbus
Der Rückwandbus ist ein serieller Datenbus, über den die Baugruppen miteinander
kommunizieren und über den sie mit der nötigen Spannung versorgt werden. Die
Verbindung zwischen den Baugruppen wird durch Busverbinder hergestellt.
308
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Glossar
Schachtelungstiefe
Mit Bausteinaufrufen kann ein Baustein aus einem anderen heraus aufgerufen werden.
Unter Schachtelungstiefe versteht man die Anzahl der gleichzeitig aufgerufenen
Codebausteine.
Segment
→ Bussegment
SFB
→ Systemfunktionsbaustein
SFC
→ Systemfunktion
Signalbaugruppe
Signalbaugruppen (SM) bilden die Schnittstelle zwischen dem Prozess und dem
Automatisierungssystem. Es gibt digitale Eingabe- und Ausgabebaugruppen (Eingabe/Ausgabebaugruppe, digital) sowie analoge Eingabe- und Ausgabebaugruppen. (Eingabe/Ausgabebaugruppe, analog)
SIMATIC
Begriff für Produkte und Systeme der industriellen Automatisierung der Siemens AG.
SIMATIC NCM PC
SIMATIC NCM PC ist eine auf die PC-Projektierung zugeschnittene Fassung von STEP 7.
Sie bietet für PC-Stationen den vollen Funktionsumfang von STEP 7.
SIMATIC NCM PC ist das zentrale Werkzeug, mit dem Sie die Kommunikationsdienste für
Ihre PC-Station projektieren. Die mit diesem Werkzeug erzeugten Projektierdaten müssen
Sie in die PC-Station laden oder exportieren. Dadurch stellen Sie die
Kommunikationsbereitschaft der PC-Station her.
SIMATIC PC-Station
Eine "PC-Station" ist ein PC mit Kommunikationsbaugruppen und Software-Komponenten
innerhalb einer Automatisierungslösung mit SIMATIC.
Slave
Ein Slave darf nur nach Aufforderung durch einen Master Daten mit diesem austauschen.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
309
Glossar
SNMP
Das Netzwerk-Management-Protokoll SNMP (Simple Network Management Protocol) nutzt
das verbindungslose Transportprotokoll UDP. Es besteht aus zwei Netz-Komponenten,
ähnlich dem Client/Server-Modell. Der SNMP Manager überwacht die Netzwerkknoten und
die SNMP Agenten sammeln in den einzelnen Netzwerkknoten die verschiedene
netzwerkspezifische Informationen und legen sie in strukturierter Form in der MIB
(Management Information Base) ab. Mit Hilfe dieser Informationen kann ein
Netzwerkmanagementsystem eine ausführliche Netzwerkdiagnose durchführen.
Speicherprogrammierbare Steuerung
Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) sind elektronische Steuerungen, deren
Funktion als Programm im Steuerungsgerät gespeichert ist. Aufbau und Verdrahtung des
Gerätes hängen also nicht von der Funktion der Steuerung ab. Die
speicherprogrammierbare Steuerung hat die Struktur eines Rechners; sie besteht aus CPU
(Zentralbaugruppe) mit Speicher, Ein-/Ausgabebaugruppen und internem Bussystem. Die
Peripherie und die Programmiersprache sind auf die Belange der Steuerungstechnik
ausgerichtet.
SPS
→ Speicherprogrammierbare Steuerung
Stellvertreter
→ Proxy
STEP 7
STEP 7 ist ein Engineering-System und enthält Programmiersprachen zur Erstellung von
Anwenderprogrammen für SIMATIC S7-Steuerungen.
Subnetz
Alle über Switches verbundenen Geräte befinden sich in ein- und demselben Netz - einem
Subnetz. Alle Geräte in einem Subnetz können direkt miteinander kommunizieren.
Bei allen Geräten im gleichen Subnetz ist die Subnetzmaske identisch.
Ein Subnetz wird pysikalisch durch einen Router begrenzt.
Subnetzmaske
Die gesetzten Bits der Subnetzmaske bestimmen den Teil der IP-Adresse, der die Adresse
des (Sub-) Netzes enthält.
Allgemein gilt:
● Die Netzadresse ergibt sich aus der UND-Verknüpfung von IP-Adresse und
Subnetzmaske.
● Die Teilnehmeradresse ergibt sich aus der UND-NICHT-Verknüpfung von IP-Adresse und
Subnetzmaske.
310
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Glossar
Switch
PROFIBUS ist ein linienförmiges Netz. Die Kommunikationsteilnehmer sind durch eine
passive Leitung - dem Bus - verbunden.
Im Gegensatz besteht das Industrial Ethernet aus Punkt zu Punkt-Verbindungen: jeder
Kommunikationsteilnehmer ist mit genau einem Kommunikationsteilnehmer direkt
verbunden.
Soll ein Kommunikationsteilnehmer mit mehreren Kommunikationsteilnehmern verbunden
werden, wird dieser Kommunikationsteilnehmer an den Port einer aktive Netzkomponente –
dem Switch – angeschlossen. An die anderen Ports des Switches können nun weitere
Kommunikationsteilnehmer (auch Switches) angeschlossen werden. Die Verbindung
zwischen einem Kommunikationsteilnehmer und dem Switch bleibt weiterhin eine Punkt zu
Punkt-Verbindung.
Ein Switch hat also die Aufgabe, empfangene Signale zu regenerieren und zu verteilen. Der
Switch "lernt" die Ethernet-Adresse(n) eines angeschlossenen PROFINET-Geräts bzw.
weiteren Switches und leitet nur die Signale weiter, die für das angeschlossene PROFINETGerät bzw. den angeschlossenen Switch bestimmt sind.
Ein Switch verfügt über eine bestimmte Anzahl von Anschlüssen (Ports). Schließen Sie an
jeden Port maximal ein PROFINET-Gerät oder einen weiteren Switch an.
Systemdiagnose
Systemdiagnose ist die Erkennung, Auswertung und Meldung von Fehlern, die innerhalb des
Automatisierungssystems auftreten, z. B. Programmfehler oder Ausfälle auf Baugruppen.
Systemfehler können mit LED-Anzeigen oder in STEP 7 angezeigt werden.
Systemfunktion
Eine Systemfunktion (SFC) ist eine im Betriebssystem der CPU integrierte Funktion, die bei
Bedarf im STEP 7-Anwenderprogramm aufgerufen werden kann.
Systemfunktionsbaustein
Ein Systemfunktionsbaustein (SFB) ist ein im Betriebssystem der CPU integrierter
Funktionsbaustein, der bei Bedarf im STEP 7-Anwenderprogramm aufgerufen werden kann.
Systemspeicher
Der Systemspeicher ist auf der Zentralbaugruppe integriert und als RAM-Speicher
ausgeführt. Im Systemspeicher sind die Operandenbereiche (z. B. Zeiten, Zähler, Merker)
sowie vom Betriebssystem intern benötigte Datenbereiche (z. B. Puffer für Kommunikation)
abgelegt.
Systemspeicher
→ Zähler
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
311
Glossar
Systemspeicher
→ Zeiten
Systemzustandsliste
Die Systemzustandsliste enthält Daten, die den aktuellen Zustand einer SIMATIC S7
beschreiben. Damit können Sie sich jederzeit einen Überblick über folgende Punkte
verschaffen:
● Stand des Ausbaus der SIMATIC S7.
● Die aktuelle Parametrierung der CPU und der parametrierfähigen Signalbaugruppen.
● Die aktuellen Zustände und Abläufe in der CPU und den parametrierbaren
Signalbaugruppen.
Taktmerker
Merker, die zur Taktgewinnung im Anwenderprogramm genutzt werden können
(1 Merkerbyte).
Hinweis
Achten Sie bei den S7-300-CPUs darauf, dass das Taktmerkerbyte im Anwenderprogramm
nicht überschrieben wird!
Technologische Funktion
→ PROFINET-Komponente
Timer
→ Zeiten
Uhrzeitarlarm
→ Alarm, Uhrzeit-
Untersetzungsfaktor
Der Untersetzungsfaktor bestimmt, wie häufig GD-Pakete gesendet und empfangen werden
auf Basis des CPU-Zyklus.
Varistor
spannungsabhängiger Widerstand
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CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Glossar
Verzögerungsalarm
→ Alarm, Verzögerungs-
Weckalarm
→ Alarm, Weck-
Werkzeugwechsler
→ Im Betrieb wechselnde IO-Devices (wechselnde Partner-Ports)
Zähler
Zähler sind Bestandteile des Systemspeichers der CPU. Der Inhalt der "Zählerzellen" kann
durch STEP 7-Anweisungen verändert werden (z. B. vorwärts/rückwärts zählen).
Zeiten
Zeiten sind Bestandteile des Systemspeichers der CPU. Asynchron zum
Anwenderprogramm wird der Inhalt der "Zeitzellen" automatisch vom Betriebssystem
aktualisiert. Mit STEP 7-Anweisungen wird die genaue Funktion der Zeitzelle (z. B.
Einschaltverzögerung) festgelegt und ihre Bearbeitung (z. B. Starten) angestoßen.
Zentralbaugruppe
→ CPU
Zykluskontrollpunkt
Der Zykluskontrollpunkt ist der Abschnitt der CPU-Programmbearbeitung, an dem z. B. das
Prozessabbild aktualisiert wird.
Zykluszeit
Die Zykluszeit ist die Zeit, die die CPU für die einmalige Bearbeitung des
Anwenderprogramms benötigt.
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
313
Glossar
314
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Index
A
C
Alarmeingänge, 211
Parametrierung, 206
Alarmreaktionszeit
Beispielrechnung, 152
Berechnung, 147
Definition, 146
der CPUs, 146
der Signalbaugruppen, 147
Prozessalarmbearbeitung, 147
Allgemeine technische Daten, 153
Analogausgänge
nicht beschaltete, 205
Technische Daten, 218
Analogeingänge
nicht beschaltete, 205
Parametrierung, 208
Technische Daten, 216
Anwenderprogramm
Hochladen, 117, 118
Applikationssicht, 56
Arbeitsspeicher, 106
Automatisierungskonzept, 56
CE
B
Bausteine, 59
Hochladen, 117, 118
Kompatibilität, 59
Laden, 116
Beispielrechnung
zur Zykluszeit, 149
Beispielrechnung
zur Reaktionszeit, 150
Beispielrechnung
zur Alarmreaktionszeit, 152
Betriebsartenschalter, 21, 24, 26, 28, 30
Burst-Impulse, 158
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zulassung, 153
Component based Automation, 55, 56
CPU 312
Technische Daten, 223
CPU 312C
Technische Daten, 167, 175
Verwendung der integrierten Ein-/Ausgänge, 195
CPU 313C
Technische Daten, 173
CPU 313C-2 DP
Technische Daten, 179
CPU 313C-2 PtP
Technische Daten, 179
CPU 314
Technische Daten, 229
CPU 314C-2 DP
Technische Daten, 187
CPU 314C-2 PtP
Technische Daten, 187
CPU 315-2 DP
Technische Daten, 234
CPU 315-2 PN/DP
Technische Daten, 241
CPU 317-2 DP
Technische Daten, 250
CPU 317-2 PN/DP
Technische Daten, 258
CPU 319-3 PN/DP
Technische Daten, 267
CPUs 31xC
Unterschiede, 21
CSA
Zulassung, 154
D
Datenkonsistenz, 54
Datensatz-Routing, 53
Dauerchock, 162
315
Index
Definition
elektromagnetische Verträglichkeit, 158
Diagnosen
Standardperipherie, 212
Technologische Funktionen, 212
Digitalausgänge
Parametrierung, 207
schnelle, 214
Technische Daten, 214
Digitaleingänge
Parametrierung, 206
Technische Daten, 212
DP-Schnittstelle
Uhrzeitsynchronisation, 36, 37
DPV1, 101
Integrierte Ein- und Ausgänge
Verwendung, 195, 200
Isolationsprüfung, 163
K
Einsatz
im Industriebereich, 156
in Wohngebieten, 157
Elektromagnetische Verträglichkeit, 158
Elektrostatische Entladung, 158
Emission von Funkstörung, 159
EMV, 158
Erforderliche Grundkenntnisse, 3
Kennzeichen für Australien, 156
Kommunikation
Datenkonsistenz, 54
Datensatz-Routing, 53
Dienste der CPUs, 43
Globale Datenkommunikation, 47
Kommunikationsprotokolle, 62
Offene IE-Kommunikation, 61
S7-Basiskommunikation, 45
S7-Kommunikation, 46
Kommunikationskonzept, 56
Kommunikationslast
Abhängigkeit der realen Zykluszeit, 134
Auswirkung auf die tatsächliche Zykluszeit, 134
projektierte, 133
Komprimieren, 118
Konsistente Daten, 284
Kürzeste Reaktionszeit
Bedingungen, 141
Berechnung, 141
F
L
Fehleranzeigen, 31
Firewall, 66
FM
Zulassung, 155
Laden
von Bausteinen, 116
Ladespeicher, 105
Lagerbedingungen, 160
Längste Reaktionszeit
Bedingungen, 142
Berechnung, 143
Lebensdauer einer Micro Memory Card, 115
Lokaldaten, 113
E
G
Globale Datenkommunikation, 47
Gültigkeitsbereich des Handbuchs, 4
H
Hochladen, 117, 118
I
IEC 61131, 156
Impulsförmige Störgrößen, 158
Industrial Ethernet, 55
Information zum Umstieg auf andere CPU, 279
316
M
Maximalzykluszeit, 133
Mechanische Umgebungsbedingungen, 161
Micro Memory Card
Micro Memory Card, 114
Micro Memory Card - Lebensdauer, 115
MPI-Schnittstelle, 33
Uhrzeitsynchronisation, 34, 35
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Index
N
Netzübergang, 49
Neustart, 119
Normen und Zulassungen, 153
O
OB 83, 61
OB 86, 61
Organisationsbausteine, 61
P
Parametrierung
Alarmeingänge, 206
Standard-AI, 208
Standard-DI, 206
Standard-DO, 207
Technologische Funktionen, 210
PN-Schnittstelle, 38
PROFIBUS, 55
PROFIBUS International, 55
PROFIBUS-DP-Schnittstelle, 35
PROFIBUS-DP-Schnittstelle
Uhrzeitsynchronisation, 36
PROFINET, 39, 55
-Schnittstelle, 38
Umsetzung, 55
Ziele, 55
PROFINET CBA, 55, 56
PROFINET IO, 55
Prozessabbild der Ein- und Ausgänge, 111
Prozessalarmbearbeitung, 147
Prüfspannung, 163
PtP-Schnittstelle, 42
R
RAM to ROM, 118
Reaktionszeit
Bedingungen für die kürzeste, 141
Bedingungen für die längste, 142
Beispielrechnung, 150
Berechnung der kürzesten, 141
Berechnung der längsten, 143
Definition, 139
DP-Zykluszeiten, 139, 140
Faktoren, 139
Schwankungsbreite, 139
Verkürzung durch Peripheriezugriffe, 143
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Remanenter Speicher, 106
Ladespeicher, 106
Remanenzverhalten der Speicherobjekte, 108, 131
Systemspeicher, 106
Routing
Beispielanwendung, 52
Netzübergang, 49
Voraussetzungen, 51
Zugriff auf Stationen in einem anderen Subnetz, 49
S
S7-Basiskommunikation, 45
S7-Kommunikation, 46
S7-Verbindungen
der CPUs 31xC, 99
Durchgangspunkt, 95
Endpunkt, 95
Verteilung, 98
zeitliche Reihenfolge beim Belegen, 97
Schiffsbau
Zulassung, 156
Schnittstellen
MPI-Schnittstelle, 33
MPI-Schnitttstelle:anschließbare Geräte, 33
PN-Schnittstelle, 38
PROFIBUS-DP-Schnittstelle, 35
PROFIBUS-DP-Schnittstelle:Betriebsarten mit zwei
DP-Schnittstellen, 35
PROFINET-Schnittstelle:Adressierung der
Ports, 39, 42
PROFINET-Schnittstelle:Aktualisierungszeit, 40
PROFINET-Schnittstelle:Deaktivieren eines
Ports, 41
PROFINET-Schnittstelle:Projektieren der PortEigenschaften, 41
PROFINET-Schnittstelle:Sendetakt, 40
PROFINET-Schnittstelle:Uhrzeitsynchronisation, 38
PtP-Schnittstelle, 42
Schnittstellen PROFIBUS-DP-Schnittstelle
anschließbare Geräte, 36
Schock, 162
Schutzart IP 20, 163
Schutzklasse, 163
Schwingungen, 162
SFB 52, 60
SFB 53, 60
SFB 54, 60
SFB 81, 60
SFC 102, 60
SFC 12, 59
SFC 13, 59
317
Index
SFC 49, 60
SFC 5, 60
SFC 58, 60
SFC 70, 60
SFC 71, 60
Sicherheit
des Webservers, 66
SIMATIC Micro Memory Card
Eigenschaften, 114
einsetzbare Micro Memory Cards, 166, 222
Schacht, 20, 23, 25, 27, 30
Simple Network Management Protocol, 64
Sinusförmige Störgrößen, 159
SNMP, 64
Spannungsversorgung
Anschluss, 21, 24, 26, 28, 30
Speicher
Komprimieren, 118
Speicherbereiche
Arbeitsspeicher, 106
Ladespeicher, 105
Systemspeicher, 106
Speicherfunktionen
Hochladen von Bausteinen, 117, 118
Komprimieren, 118
Laden von Bausteinen, 116
Neustart, 119
Prommen, 118
RAM to ROM, 118
Urlöschen, 119
Warmstart, 119
Statusanzeigen, 31
System- und Standardfunktionen, 59, 60
Systemspeicher, 106, 110
Lokaldaten, 113
Prozessabbild der Ein- und Ausgänge, 111
T
Technische Daten
Analogausgänge, 218
Analogeingänge, 216
CPU 312, 223
CPU 312C, 167
CPU 313C, 173
CPU 313C-2 DP, 179, 188
CPU 313C-2 PtP, 179
CPU 314, 229
CPU 314C-2 DP, 187
CPU 314C-2 PtP, 187
CPU 315-2 DP, 234
CPU 315-2 PN/DP, 241
318
CPU 317-2 DP, 250
CPU 317-2 PN/DP, 258
CPU 319-3 PN/DP, 267
Digitalausgänge, 214
Digitaleingänge, 212
elektromagnetische Verträglichkeit, 158
Transport- und Lagerbedingungen, 160
Temperatur, 160
Topologie, 88
Transportbedingungen, 160
U
Uhrzeitsynchronisation
DP-Schnittstelle, 36, 37
MPI-Schnittstelle, 34, 35
PROFIBUS-DP-Schnittstelle, 36
UL
Zulassung, 154
Umfang der Dokumentation, 11
Unterschiede der CPUs, 21
Urlöschen, 119
V
Verzögerungsalarm, 148
W
Warmstart, 119
Webserver
aktivieren, 69
Aktualität Ausdruck, 71
Aktualität Bildschirmanzeige, 71
Anzeigeklassen der Meldungen, 71
Automatische Aktualisierung, 69, 70
Meldungen, 83
Sicherheit, 66
Sprachauswahl, 67
Topologie, 88
Voraussetzungen, 65
Web-Zugriff auf die CPU, 65, 66
Weckalarm, 148
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Index
Z
Zulassung
CE, 153
CSA, 154
FM, 155
Schiffsbau, 156
UL, 154
Zulassungen
Normen, 153
Zweck dieser Dokumentation, 3
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
Zykluszeit
Ablauf der zyklischen Programmbearbeitung, 127
Beispielrechnung, 149
Berechnung, 129
Definition, 126
Maximalzykluszeit, 133
Prozessabbild, 126
Verlängerung, 128
Zeitscheibenmodell, 126
319
Index
320
CPU 31xC und CPU 31x: Technische Daten
Gerätehandbuch, 06/2008, A5E00105474-08
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