200/225/250/275/300 Verado Viertakt

200/225/250/275/300 Verado Viertakt

Konformitätserklärung für Viertaktmotoren – Für Freizeitboote mit den Anforderungen der Richtlinie 94/25/EC mit Änderungen gemäß 2003/44/EC

Name des Motorherstellers: Mercury Marine

Anschrift: W6250 Pioneer Road P.O. Box 1939

Stadt: Fond du Lac, WI Postleitzahl: 54936-1939 Land: USA

Name des autorisierten Vertreters: Brunswick Marine in EMEA Inc.

Anschrift: Parc Industriel de Petit-Rechain

Stadt: Verviers Postleitzahl: 4800 Land: Belgien

Name der benannten Stelle für die Beurteilung der Abgaswerte: Det Norske Veritas AS

Anschrift: Veritasveien 1

Stadt: Hovik Postleitzahl: 1322 Land: Norwegen ID-Nummer: 0575

Name der benannten Stelle für die Beurteilung der Geräuschemission: Det Norske Veritas AS

Anschrift: Veritasveien 1

Stadt: Hovik Postleitzahl: 1322 Land: Norwegen ID-Nummer: 0575

Zur Beurteilung der Abgaswerte ver‐ wendetes Konformitätsbewertungsmo‐ dul:

☐ B+C ☐ B+D ☐ B+E ☐ B+F ☐ G ☒ H oder zugelassener Motortyp gemäß:

☐ Stufe II der Richtlinie 97/68/

EC

☐ Richtlinie

88/77/EC

Zur Beurteilung der Geräuschemission verwendetes Konformitätsbewertungs‐ modul:

☐ A ☐ Aa ☐ G ☒ H

Andere angewandte Richtlinien: Maschinensicherheitsrichtlinie 98/37/EC; Richtlinie der elektromag‐ netischen Verträglichkeit 2004/108/EC

Beschreibung von Motoren und wesentliche Anforderungen

Motortyp

☐ z oder Z-Antrieb ohne integrierten Auspuff

☒ Außenborder

Kraftstoffsorte

☐ Diesel

☒ Benzin

Identifizierung von Motoren, die von dieser Konformitätserklärung abgedeckt sind

Verdichtungszyklus

☐ Zweitakt

☒ Viertakt

Name der Motorfamilie

Verado 6 Zylinder 200, 225, 250, 275, 300

PS

Verado 4 Zylinder 135, 150, 175, 200 PS

L4NA 4 Zylinder 80, 100, 115 PS

Eindeutige Motornummer:

Seriennummer beginnend mit

OP401000 oder 1B227000

OP401000 oder 1B227000

OP401000 oder 1B227000

EC-Modul H

Zertifikat-Nummer

RCD-H-2

RCD-H-2

RCD-H-2 i

Wesentliche Anforderungen

Nor‐ men

Andere normative

Doku‐ mente/

Metho‐ den

Techni‐ sche Ak‐ te

Bitte weitere Einzelheiten angeben

(* = verbindliche Norm)

Anhang 1.B — Abgasemissionen

B.1 Motornummer

B.2 Anforderungen an Abgasemis‐ sionen

B.3 Langlebigkeit

B.4 Betriebsanleitung

Anhang 1.C — Lärmemissionen

C.1 Geräuschpegel

C.2 Betriebsanleitung

☒*

☒*

* EN ISO 8718-1:1996

ISO 8665: 1995

EN ISO 14509

Betriebsanleitung

Diese Konformitätserklärung wurde unter alleiniger Verantwortung des Herstellers herausgegeben. Ich erkläre im Namen des Motorherstellers, dass die oben benannten Motoren mit allen zutreffenden, wesentlichen Anforderungen in der angegebenen Weise übereinstimmen.

Unterschrift und Titel: Name/Funktion:

Mark D. Schwabero,

President, Mercury

Outboard

Datum und Ort der

Ausstellung:

24. Juli 2008

Fond du Lac, Wisconsin, USA ii

INHALTSVERZEICHNIS

GARANTIEINFORMATIONEN

Übertragung der Garantie...................................................................................................................................1

Garantieregistrierung USA und Kanada.............................................................................................................1

Garantieregistrierung außerhalb der USA und Kanada......................................................................................1

Garantie für Viertakt‑Außenborder (USA, Kanada, Europa, Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, Mittlerer

Osten und Afrika)................................................................................................................................................2

3‑jährige Garantie gegen Korrosion....................................................................................................................4

Garantieleistungen und ‑ausschlüsse.................................................................................................................5

Allgemeine Informationen

Verantwortung des Bootsführers........................................................................................................................7

Vor Inbetriebnahme des Außenborders..............................................................................................................7

Zulässige Höchstleistung und Höchstbelastung des Boots................................................................................7

Betrieb von Hochgeschwindigkeits‑ und Hochleistungsbooten..........................................................................8

Außenborder mit Fernschaltung.........................................................................................................................8

Notstoppschalter.................................................................................................................................................8

Sicherheit für im Wasser befindliche Personen..................................................................................................9

Sicherheitsinformationen für Passagiere – Ponton‑ und Deckboote................................................................. 10

Springen über Wellen und Kielwasser..............................................................................................................11

Aufprall auf Unterwasserobjekte.......................................................................................................................12

Abgasemissionen.............................................................................................................................................. 13

Das richtige Zubehör für Ihren Außenbordmotor..............................................................................................14

Richtlinien für eine sichere Bootsfahrt..............................................................................................................14

Notieren der Seriennummer.............................................................................................................................. 15

200/225/250/275/300 Technische Daten ‑ International...................................................................................15

Identifizierung von Bauteilen.............................................................................................................................17

Einbau

Anbau des Außenborders.................................................................................................................................18

Propellerauswahl..............................................................................................................................................20

Transport

Anhängertransport des Boots/Außenborders...................................................................................................21

Kraftstoff und Öl

Kraftstoffempfehlungen.....................................................................................................................................23

Kraftstoffschlauch mit geringer Permeation .....................................................................................................24

Füllen des Kraftstofftanks.................................................................................................................................24

Motorölempfehlungen.......................................................................................................................................24

Motorölstand prüfen und Öl auffüllen................................................................................................................25

iii

INHALTSVERZEICHNIS

Ausstattung und Bedienelemente

Funktionsmerkmale und Bedienung der instrumententafelmontierten Fernschaltung...................................... 27

Funktionsmerkmale und Bedienung des konsolenmontierten Einzelhebels..................................................... 29

Funktionsmerkmale und Bedienung der Slim Binnacle‑Fernschaltung............................................................ 32

Funktionsmerkmale und Bedienung der konsolenmontierten Doppelhebel‑Fernschaltung.............................. 35

Funktionsmerkmale und Bedienung der konsolenmontierten Doppelhebel‑Fernschaltung mit CAN‑Trackpad 38

Funktionsmerkmale und Bedienung der Shadow Mode‑Fernschaltung........................................................... 42

Funktionsmerkmale und Bedienung der Shadow Mode‑Fernschaltung mit CAN‑Trackpad............................. 47

Warnsystem......................................................................................................................................................52

Power‑Trimm‑ und Kippsystem......................................................................................................................... 53

Funktion

Prüfliste vor dem Start......................................................................................................................................57

Betrieb bei Temperaturen unter Null.................................................................................................................57

Betrieb in Salzwasser oder in verschmutztem Wasser.....................................................................................57

Motor‑Einfahrverfahren.....................................................................................................................................57

Starten des Motors............................................................................................................................................ 57

Schalten............................................................................................................................................................59

Abstellen des Motors........................................................................................................................................61

Wartung

Pflege des Außenborders.................................................................................................................................62

EPA Emissionen...............................................................................................................................................62

Inspektions‑ und Wartungsplan........................................................................................................................63

Spülen des Kühlsystems................................................................................................................................... 64

Motorhaube – Ausbau und Einbau.................................................................................................................... 65

Reinigung und Pflege von Motorhaube und –wanne........................................................................................66

Reinigung und Pflege des Motorblocks (bei Verwendung in Seewasser)........................................................ 66

Batterie – Prüfung ............................................................................................................................................67

Batteriespezifikationen für Verado Motoren......................................................................................................67

Luftfilter.............................................................................................................................................................68

Kraftstoffsystem................................................................................................................................................70

Opferanode.......................................................................................................................................................74

Propeller ‑ Ab‑ und Anbau................................................................................................................................74

Zündkerzen – Prüfen und Austauschen............................................................................................................76

Sicherungen......................................................................................................................................................77

DTS Verkabelungssystem................................................................................................................................78

Inspektion des Zubehör‑Keilriemens................................................................................................................79

Power‑Trimm‑Flüssigkeit – Prüfung..................................................................................................................79

Servolenkflüssigkeit prüfen...............................................................................................................................80

Motoröl wechseln..............................................................................................................................................80

Getriebeschmierung.......................................................................................................................................... 83

iv

INHALTSVERZEICHNIS

Lagerung

Vorbereitung zur Lagerung...............................................................................................................................85

Schutz externer Außenborderteile....................................................................................................................85

Schutz interner Motorteile.................................................................................................................................85

Getriebegehäuse..............................................................................................................................................86

Positionierung des Außenborders für die Lagerung.........................................................................................86

Batterielagerung................................................................................................................................................ 86

Fehlersuche

Anlasser dreht den Motor nicht.........................................................................................................................87

Motor springt nicht an....................................................................................................................................... 87

Motor startet, kann aber nicht geschaltet werden.............................................................................................87

Motor läuft unregelmäßig..................................................................................................................................87

Leistungsabfall..................................................................................................................................................88

Batterie hält die Ladung nicht........................................................................................................................... 88

Serviceunterstützung für Besitzer

Örtlicher Reparaturservice................................................................................................................................89

Reparaturservice auf Reisen............................................................................................................................ 89

Ersatzteil‑ und Zubehöranfragen...................................................................................................................... 89

Kundendienst....................................................................................................................................................89

Mercury Marine Serviceniederlassungen.......................................................................................................... 89

v

vi

GARANTIEINFORMATIONEN

Übertragung der Garantie

Die Produktgarantie kann auf Zweitkäufer übertragen werden, jedoch nur für die Restlaufzeit der Garantie. Dies gilt nicht für kommerziell genutzte Produkte.

Um die Garantie auf einen Zweitkäufer zu übertragen, müssen eine Kopie des Kaufvertrags, Name und Anschrift des neuen Besitzers sowie die Seriennummer des Motors per Post oder Fax an die

Garantieregistrierungsabteilung von Mercury Marine geleitet werden. In den Vereinigten Staaten und Kanada an folgende Anschrift schicken:

Mercury Marine

Attn: Warranty Registration Department

W6250 W. Pioneer Road

P.O. Box 1939

Fond du Lac, WI 54936-1939

920-929-5054

Fax 920-929-5893

Nach Bearbeitung der Garantieübertragung sendet Mercury Marine dem neuen Besitzer eine schriftliche

Garantiebestätigung.

Dieser Service ist kostenlos.

Für Produkte, die außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada gekauft wurden, den Vertriebshändler in dem jeweiligen Land oder das nächste Marine Power Service Center kontaktieren.

Garantieregistrierung USA und Kanada

Außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada – wenden Sie sich an Ihren örtlichen Vertriebshändler.

1.

Sie können Ihre Anschrift jederzeit ändern, auch beim Einreichen eines Garantieanspruchs. Hierzu geben

Sie bei der Mercury Marine Garantieregistrierungsabteilung entweder telefonisch, per Post oder Fax folgende Informationen an: Ihren Namen, die alte und neue Anschrift sowie die Motorseriennummer. Ihr

Händler kann diese Daten ebenfalls aktualisieren.

Mercury Marine

Attn: Warranty Registration Department

W6250 W. Pioneer Road

P.O. Box 1939

Fond du Lac, WI 54936-1939

920-929-5054

Fax 920-929-5893

HINWEIS: Mercury Marine muss Registrierungslisten und eine Liste aller Händler führen, die in den USA

Bootssportprodukte verkaufen. Diese Informationen sind im Rahmen des Federal Safety Act (US-Gesetz zur

Sicherheit) im Falle eines Sicherheitsrückrufs erforderlich.

2.

Um Garantiedeckung zu erhalten, muss das Produkt bei Mercury Marine registriert sein. Der Händler muss beim Kaufabschluss die Garantiekarte ausfüllen und diese unverzüglich per MercNET, E-Mail oder

Post bei Mercury Marine einreichen. Mercury Marine trägt die Informationen sofort nach Erhalt der

Garantiekarte in die Akten ein.

3.

Nach Bearbeitung der Garantiekarte sendet Mercury Marine dem Käufer des Produkts eine schriftliche

Garantiebestätigung. Wenn diese Registrierungsbestätigung nicht innerhalb von 30 Tagen eingegangen ist, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Verkaufshändler. Die Garantiedeckung beginnt erst, wenn

Ihr Produkt bei Mercury Marine registriert ist.

Garantieregistrierung außerhalb der USA und Kanada

1.

Ihr Verkaufshändler muss die Garantieregistrierkarte vollständig ausfüllen und an den Vertriebshändler bzw. das Marine Power Service Center senden, das für die Administration des Programms für

Garantieregistrierung/Garantieansprüche in Ihrer Region verantwortlich ist.

2.

Die Garantieregistrierkarte enthält Informationen über Ihren Namen und Ihre Adresse, die Modell- und

Seriennummern des Produkts, das Kaufdatum, die Verwendungsart und die Codenummer des

Vertriebshändler/Händlers sowie dessen Namen und Adresse. Der Vertriebshändler/Händler bescheinigt zudem, dass Sie der Erstkäufer und -benutzer des Produkts sind.

1

GARANTIEINFORMATIONEN

3.

Eine Kopie der Garantieregistrierkarte, die als „Kopie für den Käufer" gekennzeichnet ist, MUSS Ihnen unverzüglich ausgehändigt werden, nachdem die Karte vom Vertriebshändler/Händler vollständig ausgefüllt wurde. Diese Karte ist Ihre Hersteller-Registrierkarte und muss von Ihnen zur späteren

Verwendung aufbewahrt werden. Im Falle eines Garantieleistungsanspruchs für dieses Produkt benötigt

Ihr Händler evtl. diese Garantieregistrierkarte, um das Kaufdatum zu bestätigen und die Informationen auf der Karte zur Erstellung der Garantieantragsformulare zu verwenden.

4.

In manchen Ländern erteilt Ihnen das Marine Power Service Center innerhalb von 30 Tagenn nach Erhalt der Herstellerkopie der Garantieregistrierkarte vom Vertriebshändler/Händler eine permanente (Plastik-)

Garantieregistrierkarte. Nach Erhalt dieser Plastik-Garantieregistrierkarte können Sie die „Kopie für den

Käufer", die Sie beim Kauf des Produkts vom Vertriebshändler/Händler erhalten haben, vernichten.

Fragen Sie beim Vertriebshändler/Händler nach, ob dieses Programm für die Erteilung einer Plastikkarte auf Sie zutrifft.

WICHTIG: In manchen Ländern ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Registrierungslisten sowohl vom Hersteller als auch vom Händler geführt werden. Es ist unser Ziel, dass ALLE Produkte beim Hersteller registriert werden, damit Sie im Bedarfsfall benachrichtigt werden können. Achten Sie darauf, dass Ihr Händler/Vertriebshändler die Garantieregistrierkarte unverzüglich ausfüllt und die Herstellerkopie bei dem für Ihre Region zuständigen

Marine Power International Service Center einreicht.

5.

Weitere Informationen bzgl. der Garantieregistrierkarte und deren Bedeutung bei der Bearbeitung eines

Garantieanspruchs sind unter „Internationale Garantie" zu finden.

Garantie für Viertakt-Außenborder (USA, Kanada, Europa,

Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, Mittlerer Osten und Afrika)

Außerhalb der Vereinigten Staaten, Europas, der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, des Mittleren Ostens und Afrikas wenden Sie sich an Ihren Vertriebshändler.

DECKUNGSUMFANG: Mercury Marine gewährleistet, dass neue Outboard- und Jet-Produkte während des nachfolgend festgelegten Deckungszeitraumes frei von Material- und Verarbeitungsfehlern sind.

DECKUNGSZEITRAUM: Diese Garantie bietet Freizeitnutzern eine Deckung von drei (3) Jahren ab

Erstkaufsdatum durch den Freizeitnutzer bzw. ab dem Datum der ersten Inbetriebnahme des Produktes (je nachdem, was zuerst eintrifft). Kommerzielle Nutzer dieser Produkte erhalten eine Deckung für entweder ein

(1) Jahr ab dem Datum des Erstkaufs oder dem Datum der ersten Inbetriebnahme (je nachdem, was zuerst eintrifft). Unter kommerzieller Nutzung versteht sich eine arbeitsrelevante Nutzung des Produktes bzw. eine

Nutzung, die Umsatz erzeugt, und zwar zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Garantiezeit, auch wenn das Produkt nur gelegentlich für solche Zwecke genutzt wird. Die Reparatur oder der Austausch von Teilen oder die Durchführung von Reparaturen unter dieser Garantie geht nicht über den Zeitraum dieser Garantie und das ursprüngliche Ablaufdatum hinaus. Restgarantiezeit kann bei ordnungsgemäßer Neuregistrierung des

Produktes von einem Freizeitnutzer auf einen Zweitkäufer übertragen werden, der das Boot ebenfalls für

Freizeitzwecke nutzt. Die Restgarantiezeit kann weder von einem noch an einen Kunden übertragen werden, der das Produkt für kommerzielle Zwecke nutzt.

BEDINGUNGEN, DIE ERFÜLLT WERDEN MÜSSEN, UM GARANTIEDECKUNG ZU ERHALTEN:

Garantieleistungen werden an Endkunden erbracht, die das Produkt von einem Händler kaufen, der von Mercury

Marine zum Vertrieb des Produktes in dem Land, in dem der Kauf stattfand, autorisiert ist, und auch dann nur, nachdem die von Mercury Marine festgelegte Inspektion vor Auslieferung durchgeführt und dokumentiert wurde.

Garantiedeckung wird bei ordnungsgemäßer Registrierung des Produkts durch den Vertragshändler wirksam.

Im Betriebs- und Wartungshandbuch angegebene routinemäßige Wartungsarbeiten müssen rechtzeitig durchgeführt werden, um die Garantiedeckung aufrechtzuerhalten. Mercury Marine behält sich das Recht vor, eine zukünftige Garantiedeckung von einem Nachweis ordnungsgemäßer Wartungsarbeiten abhängig zu machen.

MERCURYS VERANTWORTUNGSBEREICH: Mercurys einzige und ausschließliche Verpflichtung unter dieser

Garantie beschränkt sich – nach eigenem Ermessen – auf die Reparatur eines defekten Teils, auf den Austausch eines oder mehrerer solcher Teile durch neue oder von Mercury Marine zertifizierte überholte Teile oder die

Rückerstattung des Kaufpreises des Mercury Produktes. Mercury behält sich das Recht vor, von Zeit zu Zeit

Verbesserungen oder Modifikationen an Produkten vorzunehmen, ohne dadurch die Verpflichtung einzugehen, vorher hergestellte Produkte zu modifizieren.

2

GARANTIEINFORMATIONEN

SO ERHALTEN SIE SERVICE UNTER DER GARANTIE: Zur Durchführung von Servicearbeiten unter dieser

Garantie muss der Kunde Mercury eine angemessene Gelegenheit zur Reparatur und angemessenen Zugang zum Produkt bieten. Garantieansprüche können geltend werden, indem das Produkt zur Inspektion zu einem von Mercury zur Reparatur des Produktes autorisierten Vertragshändler gebracht wird. Wenn der Käufer das

Produkt nicht zu einem solchen Händler bringen kann, muss Mercury schriftlich benachrichtigt werden.

Daraufhin werden wir eine Inspektion und evtl. Reparaturen unter der Garantie vereinbaren. Der Käufer kommt in diesem Fall für alle anfallenden Transport- und/oder Anfahrtskosten auf. Wenn der durchgeführte Service nicht von dieser Garantie gedeckt ist, kommt der Käufer für alle anfallenden Arbeits- und Materialkosten sowie alle andere für diesen Service anfallenden Kosten auf. Der Käufer darf das Produkt oder Teile des Produktes nicht direkt an Mercury schicken, es sei denn, er wird von Mercury dazu aufgefordert. Dem Händler muss ein

Nachweis des registrierten Besitzes vorgelegt werden, wenn Reparaturen unter der Garantie angefordert werden, damit diese Reparaturen abgedeckt sind.

VON DER DECKUNG AUSGESCHLOSSEN: Diese Garantie gilt nicht für Routinewartungen, Einstellungen,

Nachstellungen, normalen Verschleiß sowie Schäden, die auf Folgendes zurückzuführen sind: Missbrauch, zweckfremde Nutzung, Verwendung eines Propellers oder einer Getriebeübersetzung, mit dem/der der Motor nicht im empfohlenen Volllastbereich fahren kann (siehe Betriebs- und Wartungshandbuch), Betrieb des

Produkts auf eine Weise, die dem empfohlenen Betriebs-/Wartungszyklus (siehe Betriebs- und

Wartungshandbuch) nicht entspricht, Vernachlässigung, Unfall, Untertauchen, falsche Installation (korrekte

Installationsdaten und -verfahren sind in den Installationsanleitungen für das Produkt festgelegt), falsche

Wartung, Verwendung eines Zubehörs oder Teils, das nicht von uns hergestellt oder verkauft wird,

Jetpumpenimpeller und -buchsen, Betrieb mit Kraftstoffen, Ölen oder Schmiermitteln, die für die Verwendung mit dem Produkt nicht geeignet sind (siehe Betriebs- und Wartungshandbuch), Modifizierung oder Ausbau von

Teilen oder Eindringen von Wasser durch das Kraftstoffansaug-, Luftansaug- oder Abgassystem in den Motor oder Schäden am Produkt, die durch unzureichendes Kühlwasser verursacht wurden, welche wiederum auf eine

Blockierung des Kühlsystems durch einen Fremdkörper, durch Betrieb des Motors aus dem Wasser, zu hohem

Anbringen des Motors an der Spiegelplatte oder beim Betrieb mit zu weit nach außen getrimmtem Motor verursacht wurde. Gebrauch des Produktes bei Rennen oder anderen Wettbewerben oder Betrieb mit einem

Rennunterteil zu irgendeinem Zeitpunkt, auch durch einen vorherigen Besitzer des Produktes, macht die

Garantie nichtig.

Kosten für Kranen, Aussetzen, Abschleppen, Lagerung, Telefon, Miete, Unannehmlichkeiten, Anlegeplatz,

Versicherungsprämien, Kreditzahlungen, Zeitverlust, Einkommensverlust oder andere Neben- oder

Folgeschäden werden nicht von dieser Garantie gedeckt. Kosten, die durch den aufgrund des Bootsdesigns notwendigen Ausbau und/oder Austausch von Bootstrennwänden oder Material, um Zugang zum Produkt zu erhalten, entstehen, werden von dieser Garantie ebenfalls nicht abgedeckt.

Keine Person oder Firma, einschließlich Mercury Marine Vertragshändler, hat von Mercury Marine die Befugnis erhalten, neben den in dieser Garantie beinhalteten weitere Zusagen, Vorstellungen oder Gewährleistungen bezüglich des Produktes zu leisten. Falls solche geleistet wurden, können sie bei Mercury Marine nicht durchgesetzt werden.

Weitere Informationen zu Fällen und Umständen, die von dieser Garantie gedeckt und nicht gedeckt werden, sind dem Abschnitt „Garantieumfang" im Betriebs- und Wartungshandbuch zu entnehmen, der durch Verweis hier eingeschlossen ist.

AUSSCHLÜSSE UND BESCHRÄNKUNGEN:

DIE STILLSCHWEIGENDEN GEWÄHRLEISTUNGEN DER MARKTGÄNGIGKEIT UND EIGNUNG FÜR

EINEN BESTIMMTEN ZWECK WERDEN AUSDRÜCKLICH AUSGESCHLOSSEN. FALLS DIESE NICHT

AUSGESCHLOSSEN WERDEN KÖNNEN, BESCHRÄNKEN SICH DIE STILLSCHWEIGENDEN

GEWÄHRLEISTUNGEN AUF DIE DAUER DER AUSDRÜCKLICHEN GARANTIE. NEBEN- UND

FOLGESCHÄDEN WERDEN VON EINER DECKUNG UNTER DIESER GARANTIE AUSGESCHLOSSEN.

IN EINIGEN STAATEN/LÄNDERN SIND DIE OBEN AUFGEFÜHRTEN AUSSCHLÜSSE UND

BESCHRÄNKUNGEN NICHT ZULÄSSIG, DAHER TREFFEN SIE NICHT UNBEDINGT AUF SIE ZU. DIESE

GARANTIE VERLEIHT IHNEN BESTIMMTE RECHTE, UND SIE VERFÜGEN U.U. ÜBER WEITERE

RECHTE, DIE VON STAAT ZU STAAT UND LAND ZU LAND UNTERSCHIEDLICH SEIN KÖNNEN.

3

GARANTIEINFORMATIONEN

3-jährige Garantie gegen Korrosion

DECKUNGSUMFANG: Mercury Marine garantiert, dass alle neuen Mercury, Mariner, Mercury Racing, Sport

Jet, M2 Jet Drive, Tracker von Mercury Marine Außenbord-, Mercury MerCruiser Innenbord- oder Z-Antrieb-

Motoren (Produkt) werden als direkte Folge der Korrosion für den nachfolgend beschriebenen Zeitraum nicht funktionsunfähig.

DECKUNGSZEITRAUM: Diese Garantie bietet Freizeitnutzern eine Deckung von drei (3) Jahren ab

Erstkaufdatum bzw. ab dem Datum der ersten Inbetriebnahme des Produktes (je nachdem, was zuerst eintrifft).

Die Reparatur oder der Austausch von Teilen oder die Durchführung von Reparaturen unter dieser Garantie geht nicht über den Zeitraum dieser Garantie und das ursprüngliche Verfallsdatum hinaus. Eine nicht abgelaufene Garantie kann bei ordnungsgemäßer erneuter Registrierung des Produkts an den nachfolgenden

Käufer (bei nicht-kommerzieller Anwendung) übertragen werden.

BEDINGUNGEN, DIE ERFÜLLT WERDEN MÜSSEN, UM GARANTIEDECKUNG ZU ERHALTEN:

Garantiedeckung wird nur den Endkunden gewährt, die das Produkt von einem Händler kaufen, der von Mercury

Marine zum Vertrieb des Produktes in dem Land, in dem der Kauf stattfand, autorisiert ist, und nur, nachdem die von Mercury Marine festgelegte Inspektion vor Auslieferung durchgeführt und belegt wurde.

Garantiedeckung wird bei ordnungsgemäßer Registrierung des Produkts durch den Vertragshändler wirksam.

Am Boot müssen Korrosionsschutzvorrichtungen (siehe Betriebs- und Wartungsanleitung) angebracht sein und die in der Betriebs- und Wartungsanleitung angegebenen routinemäßigen Wartungsarbeiten müssen regelmäßig durchgeführt werden (einschließlich, aber nicht beschränkt auf das Austauschen der Opferanoden, die Verwendung angegebener Schmiermittel und das Ausbessern von Kratzern und Kerben), um die

Garantiedeckung zu erhalten. Mercury Marine behält sich das Recht vor, eine Garantiedeckung vom Nachweis ordnungsgemäßer Wartung abhängig zu machen.

MERCURYS VERANTWORTUNGSBEREICH: Mercurys einzige und ausschließliche Verpflichtung unter dieser

Garantie beschränkt sich – nach eigenem Ermessen – auf die Reparatur eines korrodierten Teils, den Austausch eines oder mehrere solcher Teile durch neue oder von Mercury Marine zertifizierte überholte Teile oder die

Rückerstattung des Kaufpreises des Mercury Produktes. Mercury behält sich das Recht vor, von Zeit zu Zeit

Verbesserungen oder Modifikationen an Produkten vorzunehmen, ohne dadurch die Verpflichtung einzugehen, zuvor hergestellte Produkte zu modifizieren.

SO ERHALTEN SIE SERVICE UNTER DER GARANTIE: Zur Durchführung von Servicearbeiten unter der

Garantie muss der Kunde Mercury eine angemessene Gelegenheit zur Reparatur und angemessenen Zugang zum Produkt bieten. Garantieansprüche können geltend gemacht werden, indem das Produkt zwecks Inspektion zu einem von Mercury zur Reparatur des Produktes autorisierten Vertragshändler gebracht wird. Wenn der

Käufer das Produkt nicht zu einem solchen Händler bringen kann, muss Mercury schriftlich benachrichtigt werden. Daraufhin werden wir eine Inspektion und evtl. Reparaturen unter der Garantie vereinbaren. Der Käufer kommt in diesem Fall für alle anfallenden Transport- und/oder Anfahrtskosten auf. Wenn der durchgeführte

Service nicht von dieser Garantie gedeckt ist, kommt der Käufer für alle anfallenden Arbeits- und Materialkosten sowie alle andere für diesen Service anfallenden Kosten auf. Der Käufer darf das Produkt oder Teile des

Produktes nicht direkt an Mercury schicken, es sei denn, er wird von Mercury dazu aufgefordert. Dem Händler muss ein Nachweis des registrierten Besitzes vorgelegt werden, wenn Reparaturen unter der Garantie angefordert werden, damit diese Reparaturen abgedeckt sind.

VON DER DECKUNG AUSGESCHLOSSEN: Diese beschränkte Garantie deckt Folgendes nicht ab: Korrosion der Elektrik, aus Schäden resultierende Korrosion, Korrosion, die rein kosmetische Schäden verursacht,

Missbrauch oder unsachgemäße Wartung, Korrosion an Zubehör, Instrumenten, Steuersystemen, Korrosion an werkseitig installiertem Jetantrieb, Schäden durch Bewuchs; Produkte, die mit einer Produktgarantie von weniger als einem Jahr verkauft wurden, Ersatzteile (vom Kunden gekaufte Teile) und kommerziell genutzte

Produkte. Unter kommerzieller Nutzung versteht sich eine arbeitsrelevante Nutzung des Produktes bzw. eine

Nutzung, die Umsatz erzeugt, und zwar zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Garantiezeit, auch wenn das Produkt nur gelegentlich für solche Zwecke benutzt wird.

4

GARANTIEINFORMATIONEN

Korrosionsschäden durch Kriechstrom (Landstromversorgung, naheliegende Boote oder untergetauchtes

Metall) werden nicht von dieser Garantie gedeckt und sollten durch ein Korrosionsschutzsystem wie z.B. dem

System von Mercury Precision Parts oder Quicksilver MerCathode verhindert werden. Korrosionsschäden, die durch das falsche Auftragen durch Antifoulingfarbe auf Kupferbasis entstehen, werden ebenfalls nicht von dieser

Garantie gedeckt. Wenn Antifouling-Schutz erforderlich ist, werden Antifoulingfarben auf Tributyl-

Zinnadipatbasis (TBTA) für Außenborder- und MerCruiser-Boote empfohlen. In Ländern, in denen Farben auf

Tributyl-Zinnadipatbasis gesetzlich verboten sind, können Farben auf Kupferbasis an Bootsrumpf und Spiegel verwendet werden. Keine Farbe auf den Außenborder oder das MerCruiser-Produkt auftragen. Außerdem ist darauf zu achten, dass keine elektrische Verbindung zwischen dem von der Garantie erfassten Produkt und der

Farbe entsteht. Bei MerCruiser Produkten muss ein unbehandelter Abstand von mindestens38 mm (1.5 in.) um den Spiegel beibehalten werden. Weitere Details siehe „Betriebs- und Wartungsanhandbuch".

Weitere Informationen zu Fällen und Umständen, die von dieser Garantie gedeckt werden und solchen, die nicht gedeckt werden, sind dem Abschnitt „Garantieumfang" im Betriebs- und Wartungshandbuch zu entnehmen, welches durch einen Verweis hier eingeschlossen ist.

AUSSCHLÜSSE UND BESCHRÄNKUNGEN:

DIE STILLSCHWEIGENDEN GEWÄHRLEISTUNGEN DER MARKTGÄNGIGKEIT UND EIGNUNG FÜR

EINEN BESTIMMTEN ZWECK WERDEN AUSDRÜCKLICH AUSGESCHLOSSEN. FALLS DIESE NICHT

AUSGESCHLOSSEN WERDEN KÖNNEN, BESCHRÄNKEN SICH DIE STILLSCHWEIGENDEN

GEWÄHRLEISTUNGEN AUF DIE DAUER DER AUSDRÜCKLICHEN GARANTIE. NEBEN- UND

FOLGESCHÄDEN WERDEN VON EINER DECKUNG UNTER DIESER GARANTIE AUSGESCHLOSSEN.

IN EINIGEN STAATEN/LÄNDERN SIND DIE OBEN AUFGEFÜHRTEN AUSSCHLÜSSE UND

BESCHRÄNKUNGEN NICHT ZULÄSSIG, DAHER TREFFEN SIE NICHT UNBEDINGT AUF SIE ZU. DIESE

GARANTIE VERLEIHT IHNEN BESTIMMTE RECHTE, UND SIE VERFÜGEN U.U. ÜBER WEITERE

RECHTE, DIE VON STAAT ZU STAAT UND LAND ZU LAND UNTERSCHIEDLICH SEIN KÖNNEN.

Garantieleistungen und -ausschlüsse

In diesem Abschnitt sollen einige Missverständnisse über die Garantiedeckung aus dem Weg geräumt werden.

Es werden einige der Leistungen beschrieben, die nicht von der Garantie abgedeckt sind. Die hierin festgelegten

Bestimmungen wurden durch Verweis in die Dreijährige Garantie gegen Durchrosten, die Internationale

Außenbordergarantie und die Eingeschränkte Garantie auf Außenborder der Vereinigten Staaten und Kanada einbezogen.

Die Garantie deckt Reparaturen ab, die während der Garantiedauer anfallen und auf Material- oder

Verarbeitungsfehler zurückzuführen sind. Installationsfehler, Unfälle, normaler Verschleiß und andere

Ursachen, die sich auf das Produkt auswirken, sind nicht abgedeckt.

Garantieansprüche sind auf Material oder Verarbeitung beschränkt, jedoch nur dann, wenn der Verkauf in der

Land stattfand, in dem der Vetrieb von uns genehmigt ist.

Bei Fragen bezüglich der Garantiedeckung kann der Vertragshändler Auskunft geben. Er beantwortet gerne alle

Fragen.

ALLGEMEINE GARANTIEAUSSCHLÜSSE

1.

Kleine Ein- und Nachstellungen, einschließlich Prüfung, Reinigung, Austausch oder Einstellung von

Zündkerzen, Zündungsteilen, Vergasern, Filtern, Riemen, Steuerungen und Prüfung von Schmiermitteln bei normalen Wartungsarbeiten.

2.

Werksseitig installierte Jetantriebe - Die folgenden sind speziell von der Garantie ausgeschlossene Teile:

Jetantriebsimpeller und Jetantriebsverkleidung, die durch Aufprall oder Verschleiß beschädigt wurden und Wasserschaden an den Antriebswellenlagern aufgrund unsachgemäßer Wartung.

3.

Durch Vernachlässigung, unterlassene Wartung, Unfall, nicht ordnungsgemäßen Betrieb, unsachgemäße Installation oder unsachgemäßen Service entstandene Schäden.

4.

Kosten für Kranen oder Abschleppen; Kosten, die durch einen aufgrund des Bootsdesigns zum Zugang auf das Produkt erforderlichen notwendigen Ausbau und/oder Austausch von Bootstrennwänden oder

Material entstehen, alle anfallenden Transportkosten und/oder Anfahrtszeiten usw. Angemessener

Zugang zum Produkt muss gewährleistet sein, um Reparaturen unter der Garantie durchführen zu können. Der Kunde muss das Produkt an einen Vertragshändler liefern.

5.

Vom Kunden geforderter Service, der über die Verpflichtungen unter der Garantie hinausgeht.

5

GARANTIEINFORMATIONEN

6.

Arbeiten, die nicht von einem Vertagshändler durchgeführt wurden, sind eventuell nur unter folgenden

Umständen von der Garantie abgedeckt: Notreparaturen (unter der Voraussetzung, dass sich kein

Vertragshändler in der Gegend befand, der die erforderliche Reparatur durchführen konnte oder der keine

Möglichkeiten zur Bergung etc. hat und eine vorherige Genehmigung vom Werk eingeholt wurde, dass die Arbeit in der Werkstatt durchgeführt werden darf).

7.

Alle Neben- und/oder Folgeschäden (Lagerkosten, Telefon- oder Mietgebühren jeder Art,

Unannehmlichkeiten oder Zeit- oder Einkommensverlust) fallen zu Lasten des Besitzers.

8.

Verwendung anderer als Mercury Precision oder Quicksilver Teile bei der Durchführung von Reparaturen im Rahmen der Garantie.

9.

Öle, Schmiermittel oder Flüssigkeiten, die zur normalen Wartung verwendet werden, fallen zu Lasten des Kunden, es sei denn ein Auslaufen oder Verschmutzen derselben ist auf einen Produktdefekt hinzuführen, der von der Garantie abgedeckt wird.

10. Teilnahme an oder Vorbereitung auf Rennen oder andere Wettbewerbe oder Betrieb mit einem

Rennunterteil.

11. Motorgeräusch deutet nicht unbedingt auf ein ernstes Motorproblem hin. Wenn die Diagnose einen schweren internen Motorzustand ergibt, der einen Defekt verursachen könnte, muss die Ursache für das

Motorgeräusch im Rahmen der Garantie behoben werden.

12. Schäden am Unterteil oder Propeller, die durch den Aufprall auf ein Unterwasserobjekt entstanden sind, gelten als Seefahrtsrisiko.

13. Eindringen von Wasser durch das Kraftstoffeinlass-, Lufteinlass- oder Abgassystem in den Motor.

14. Ausfall von Teilen durch mangelnde Kühlung, welche wiederum durch das Starten eines nicht in Wasser befindlichen Motors, Fremdkörper, die die Einlassöffnungen verstopfen, einen zu hoch angebrachten oder zu weit hochgetrimmten Motor verursacht wird.

15. Verwendung von Kraftstoffen und Schmiermitteln, die nicht für dieses Produkt geeignet sind. Siehe

Kapitel „Wartung".

16. Unsere Garantie deckt keine Schäden an unseren Produkten, die durch die Installation oder Verwendung von Teilen und Zubehör entstanden sind, welche nicht von uns hergestellt oder verkauft werden. Ausfälle, die nicht aufgrund der Verwendung solcher Teile oder Zubehörteile entstanden sind, werden von der

Garantie gedeckt, wenn sie in anderer Hinsicht die Garantiebedingungen für dieses Produkt erfüllen.

6

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Verantwortung des Bootsführers

Der Bootsführer (Fahrer) ist für den ordnungsgemäßen und sicheren Betrieb des Bootes, für die Sicherheit der

Bootsinsassen und die öffentliche Sicherheit verantwortlich. Es wird dringendst empfohlen, daß jeder

Bootsführer (Fahrer) vor Inbetriebnahme des Außenbordmotors diese Anleitung vollständig durchliest und versteht.

Außerdem sollte mindestens eine zusätzliche Person an Bord mit den zum Starten und Betreiben des Bootes erforderlichen Handgriffen vertraut gemacht werden, so daß sie im Notfall das Boot und den Motor bedienen kann.

Vor Inbetriebnahme des Außenborders

Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch. Beachten Sie die Anleitungen für den sachgemäßen Betrieb Ihres

Außenborders. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Händler.

Durch die Beachtung der Sicherheits- und Betriebsinformationen und Anwendung von gesundem

Menschenverstand können Verletzungen und Produktschäden vermieden werden.

In diesem Handbuch und auf den Sicherheitsschildern am Außenborder werden folgende Sicherheitswarnungen verwendet, um Ihre Aufmerksamkeit auf spezielle Sicherheitsanweisungen zu lenken, die zu beachten sind.

!

GEFAHR

Weist auf eine Gefahr hin, deren Nichtbeachtung zu schweren oder tödlichen Verletzungen führt.

!

VORSICHT

Weist auf eine Gefahr hin, deren Nichtbeachtung zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen kann.

!

ACHTUNG

Weist auf eine Gefahr hin, deren Nichtbeachtung zu leichten oder mittelschweren Verletzungen führen kann.

HINWEIS

Weist auf eine Situation hin, deren Nichtbeachtung zum Ausfall des Motors oder anderer Hauptkomponenten führen kann.

Zulässige Höchstleistung und Höchstbelastung des Boots

!

VORSICHT

Die Verwendung eines Außenbordmotors, der die maximal zulässige Motorisierung für das Boot übersteigt, kann 1. zum Verlust der Steuerbarkeit des Boots führen, 2. das Boot hecklastig machen und somit die

Flotationseigenschaften des Boots verändern oder 3. zum Bruch des Boots, besonders im Bereich des

Spiegels, führen. Übermotorisierung des Boots kann schwere und tödliche Verletzungen oder Bootsschäden zur Folge haben.

7

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Ein Übermotorisieren oder Überladen des Boots vermeiden. Die meisten Boote sind mit einem Schild mit der vom Hersteller entsprechend den öffentlichen Vorschriften festgelegten zulässigen Motorisierung und Belastung ausgestattet. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder an den Bootshersteller.

U.S. COAST GUARD CAP ACITY

MAXIMUM HORSEPOWER XXX

MAXIMUM PERSON

CAPACITY (POUNDS)

MAXIMUM WEIGHT

CAPACITY

XXX

XXX

26777

Betrieb von Hochgeschwindigkeits- und Hochleistungsbooten

Wenn Ihr Außenborder an einem Hochgeschwindigkeits oder Hochleistungsboot verwendet wird, mit dem Sie nicht vertraut sind, sollten Sie ihn erst dann mit hohen Geschwindigkeiten betreiben, nachdem Sie eine

Orientierungs- und Vorführfahrt mit Ihrem Händler oder einer mit dem Boot/Außenborder vertrauten Person durchgeführt haben. Für weitere Informationen besorgen Sie sich eine Kopie des Dokuments Hi-Performance

Boat Operation (Betrieb eines Hochleistungsboots) bei Ihrem Verkaufs-, Vertriebshändler oder Mercury Marine.

Außenborder mit Fernschaltung

Der Außenborder muss mit einer Mercury Fernschaltung für ein digitales Gas- und Schaltsystem ausgestattet sein. Eine Anlasssperre bei eingelegtem Gang wird durch das Fernschaltsystem geregelt.

Notstoppschalter

Der Notstoppschalter mit Reißleine soll den Motor ausschalten, wenn sich der Betriebsführer so weit von seiner

Position entfernt (wie z.B. bei einem Sturz), dass der Schalter ausgelöst wird. Außenborder mit Ruderpinne und einige Fernschaltungen sind mit einem solchen Notstoppschalter ausgestattet. Ein Notstoppschalter kann nachträglich eingebaut werden - normalerweise auf dem Armaturenbrett oder seitlich an der Bootsführerposition.

Die Reißleine ist im ausgedehnten Zustand gewöhnlich zwischen 122 - 152 cm (4 - 5 ft.) lang und verfügt am einen Ende über ein Element, das auf den Schalter gesteckt wird, und am anderen Ende über einen

Schnappverschluss, der am Bootsführer befestigt wird. Die Reißleine ist aufgerollt, damit sie im Ruhezustand so kurz wie möglich ist und sich nicht leicht in umliegenden Objekten verfängt. Die gestreckte Gesamtlänge verhindert das unbeabsichtigte Auslösen des Schalters, falls der Bootsführer sich etwas von seiner Position entfernt. Wird eine kürzere Reißleine erwünscht, kann sie um das Handgelenk oder Bein des Bootsführers gewickelt oder mit einem Knoten versehen werden.

a b

21629 a Reißleine b Notstoppschalter

Vor dem Betrieb die nachstehenden Sicherheitsinformationen durchlesen.

8

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Wichtiger Sicherheitshinweis: Der Notstoppschalter soll den Motor abstellen, wenn sich der Bootsführer so weit von seiner Bedienposition entfernt, dass der Schalter ausgelöst wird. Dies tritt z. B. ein, wenn er versehentlich

über Bord stürzt oder sich im Boot weit genug von seiner Bedienposition entfernt. Stürze über Bord kommen häufiger in bestimmten Bootstypen vor, wie zum Beispiel Schlauchbooten mit niedrigem Freibord, Bass-Booten,

Hochleistungsbooten sowie leichten, empfindlich zu handhabenden Fischereibooten. Solche Stürze sind häufig auch die Ursache eines schlechten Fahrverhaltens, wie zum Beispiel Sitzen auf dem Sitzrücken oder Schandeck bei Gleitfahrt, Stehen bei Gleitfahrt, Sitzen auf erhöhten Fischereibootdecks, Betrieb mit Gleitfahrt in seichten oder hindernisreichen Gewässern, Loslassen eines einseitig ziehenden Lenkrads oder Ruderpinne, Konsum von Alkohol oder Drogen oder riskante Bootsmanöver mit hoher Geschwindigkeit.

Bei Aktivierung des Notstoppschalters wird der Motor zwar sofort abgestellt, das Boot gleitet allerdings je nach

Geschwindigkeit und Wendungsgrad noch ein Stück weiter. Es wird jedoch keinen vollen Wendekreis mehr ausführen. Während das Boot weitergleitet, kann es Personen, die sich im Fahrweg des Bootes befinden, genauso schwere Verletzungen zufügen als stünde es noch unter Motorantrieb.

Wir empfehlen dringendst, dass andere Bootsinsassen mit den korrekten Start- und Betriebsverfahren vertraut gemacht werden, damit sie das Boot in einem Notfall betreiben können (falls der Bootsführer beispielsweise unbeabsichtigt aus dem Boot geschleudert wird).

!

VORSICHT

Sollte der Bootsführer über Bord gehen, kann das Risiko einer schweren oder tödlichen Verletzung durch das

Boot stark reduziert werden, wenn der Motor sofort abgestellt wird. Die Reißleine stets an den

Notstoppschalter anschließen und am Bootsführer befestigen.

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch die bei einem versehentlichen oder unerwarteten Auslösen des

Notstoppschalters entstehende Verzögerungskraft vermeiden. Der Bootsführer sollte seine Bedienposition auf keinen Fall verlassen, ohne zuvor die Reißleine zu lösen.

Der Schalter kann während der normalen Fahrt auch unbeabsichtigt aktiviert werden. Dadurch können sich die folgenden gefährlichen Situationen ergeben:

• Insassen könnten aufgrund des unerwarteten Verlusts des Vorwärtsdralls nach vorne geschleudert werden. Dieses Risiko ist besonders hoch für Personen, die sich vorne im Boot befinden und die über den Bug aus dem Boot geschleudert und vom Getriebe oder Propeller getroffen werden könnten.

Verlust des Antriebs und der Lenkbarkeit bei schwerem Seegang, starker Strömung oder starkem Wind.

Verlust der Kontrolle beim Andocken.

Sicherheit für im Wasser befindliche Personen

WÄHREND DER FAHRT

Für Schwimmer oder im Wasser stehende Personen ist es schwierig, einem auf sie zukommenden Motorboot, selbst bei niedriger Geschwindigkeit, auszuweichen.

21604

Verlangsamen Sie ihre Fahrt, und gehen Sie äußerst vorsichtig vor, wenn Ihr Boot in die Nähe von im Wasser befindlichen Personen gerät.

9

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Wann Immer das Boot in Bewegung ist (gleitet), auch wenn der Außenbordmotor in den Leerlauf geschaltet ist, besteht genügend Antriebskraft durch das Wasser, um eine Rotation des Propellers zu verursachen. Diese neutrale Propellerdrehung kann schwere Verletzungen verursachen.

BEI VERANKERTEM BOOT

!

VORSICHT

Den Motor sofort abstellen, wenn das Boot in die Nähe von im Wasser befindlichen Personen gerät. Schwere

Verletzungsgefahr ist immer dann gegeben, wenn eine im Wasser befindliche Person mit einem rotierenden

Propeller, einem fahrenden Boot, einem Getriebegehäuse oder einem anderen fest am fahrenden Boot oder

Getriebegehäuse angebauten Gegenstand in Berührung kommt.

Schalten Sie den Außenborder in den Leerlauf, und stellen Sie den Motor ab, bevor Sie Personen erlauben, zu baden oder sich dem Boot zu nähern.

Sicherheitsinformationen für Passagiere – Ponton- und Deckboote

Der Fahrer muss während der Fahrt stets alle Passagiere beobachten. Passagiere dürfen nicht stehen und keine

Sitze benutzen, die nicht für den Gebrauch bei einem fahrenden Boot vorgesehen sind. Eine plötzliche

Reduzierung der Bootsgeschwindigkeit, wie z. B. beim Eintauchen in eine große Welle oder Kielwasser, bei einer plötzlichen Zurücknahme des Gashebels oder bei einer scharfen Wendung, kann die Passagiere nach vorn über das Boot schleudern. Wenn Passagiere nach vorn aus dem Boot und zwischen die beiden

Schwimmkörper fallen, können sie vom Außenborder überfahren werden.

BOOTE MIT OFFENEM VORDERDECK

Während der Fahrt darf sich niemand auf dem Deck vor der Reling befinden. Alle Passagiere müssen sich hinter der vorderen Reling bzw. der Einzäunung aufhalten.

Personen auf dem Vorderdeck können leicht über Bord geschleudert werden; und Personen, die ihre Füße über der Vorderkante baumeln lassen, können durch eine Welle ins Wasser gezogen werden.

26782

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch einen Sturz über die Vorderseite eines Ponton- oder Deckbootes und durch Überfahren vermeiden. Bootsinsassen dürfen sich nicht vorn auf dem Deck aufhalten und müssen während der Fahrt sitzen bleiben.

BOOTE MIT VORN ANGEBRACHTEN, ERHÖHTEN PODEST-ANGLERSITZEN

Erhöhte Anglersitze sind nicht für den Gebrauch während der Fahrt (mit erhöhter Drehzahl oder Trolling-

Drehzahl) bestimmt. Bei der Fahrt mit höheren Geschwindigkeiten nur auf den hierfür vorgesehenen Sitzplätzen sitzen.

10

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Durch eine unerwartete, plötzliche Reduzierung der Bootsgeschwindigkeit könnten Passagiere auf erhöhten

(Angler-) Sitzen nach vorn über Bord stürzen

26783

Springen über Wellen und Kielwasser

Freizeitboote werden ständig über Wellen und Kielwasser gefahren. Wenn dies jedoch mit genügend hoher

Geschwindigkeit getan wird, um den Bootsrumpf teilweise oder vollständig aus dem Wasser zu heben, treten bestimmte Gefahren auf, vor allem bei Wiedereintritt in das Wasser.

26784

Hauptproblem ist der Richtungswechsel des Bootes während eines Sprunges. In diesem Fall kann das Boot bei der Landung ruckartig eine andere Richtung einschlagen. Bei einer solch scharfen Richtungsänderung können

Passagiere von ihren Sitzen oder über Bord geschleudert werden.

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch Stürze im Boot oder über Bord bei Landung des Bootes nach

Springen über eine Welle oder Kielwasser vermeiden. Wenn irgend möglich vermeiden, über eine Welle oder

Kielwasser zu springen. Alle Passagiere anweisen, beim Sprung über eine Welle oder Kielwasser unten im

Boot zu bleiben und sich an den Handgriffen im Boot festzuhalten.

Es gibt noch eine weitere, seltener auftretende Gefahr beim Springen des Bootes über eine Welle oder

Kielwasser. Wenn der Bug des Bootes während des Sprunges weit genug nach unten abfällt, kann es beim

Auftreffen kurzzeitig in das Wasser eintauchen. Hierdurch wird das Boot fast sofort gestoppt, wodurch die

Passagiere nach vorne geschleudert werden. Das Boot kann ebenso eine scharfe Drehung einschlagen.

11

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Aufprall auf Unterwasserobjekte

Beim Betrieb des Boots in seichten Gewässern oder in Gebieten, in denen der Außenborder oder der

Bootsboden eventuell auf Unterwasserobjekte treffen könnten, die Geschwindigkeit reduzieren und vorsichtig weiterfahren. Der wichtigste Faktor zur Reduzierung des Risikos von Verletzungen oder Schäden durch Aufprall auf ein Treibgut oder ein unter Wasser liegendes Hindernis ist die Bootsgeschwindigkeit. Unter diesen

Umständen die Bootsgeschwindigkeit auf einer Mindest-Gleitfahrtgeschwindigkeit von 24 bis 40 km/h

(15 bis 25 MPH) halten.

26785

!

VORSICHT

Um schwere oder tödliche Verletzungen durch einen nach Aufprall auf Treibgut oder ein Unterwasserobjekt ins Boot fallenden Außenborder oder dessen Teile zu vermeiden, sollte das Boot maximal mit

Mindestgleitfahrtgeschwindigkeit betrieben werden.

Aufprall auf Treibgut oder ein Unterwasserobjekt kann viele Risiken bergen und Folgendes bewirken:

• Teile des Außenborders oder der ganze Außenborder können losbrechen und ins Boot geschleudert werden.

Das Boot kann plötzlich einen scharfen Richtungswechsel vornehmen. Durch einen solchen scharfen

Richtungswechsel können Insassen von ihren Sitzen oder über Bord geschleudert werden.

Einen plötzlichen Geschwindigkeitsabfall. Hierdurch werden Insassen nach vorn oder über Bord geschleudert.

Aufprallschäden an Außenborder und/oder Boot.

Am wichtigsten für die Minimierung von Verletzungen oder Aufprallschäden in dieser Situation ist die

Reduzierung der Bootsgeschwindigkeit. Die Bootsgeschwindigkeit sollte auf Mindest-Gleitfahrtgeschwindigkeit gehalten werden, wenn das Boot in Gewässern betrieben wird, in denen sich bekanntermaßen

Unterwasserhindernisse befinden.

Nach Auftreffen auf ein unter Wasser liegendes Objekt den Motor so bald wie möglich abstellen und auf beschädigte oder lockere Teile untersuchen. Wenn Schäden vorhanden sind oder vermutet werden, sollte der

Außenborder zwecks gründlicher Inspektion und notwendiger Reparaturen zu einem Vetragshändler gebracht werden.

Das Boot muss auf Risse in Rumpf und Spiegel sowie Wasserlecks untersucht werden.

Der Betrieb eines beschädigten Außenborders kann weitere Schäden an anderen Teilen des Motors verursachen oder die Kontrolle über das Boot beeinträchtigen. Wenn das Boot weiter betrieben werden muss, ist die Geschwindigkeit stark zu reduzieren.

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch einen Verlust der Kontrolle über das Boot vermeiden. Wird das

Boot mit großen Aufprallschäden weiter betrieben, können Teile des Außenborders plötzlich ausfallen und

Folgeschäden verursachen. Den Außenborder gründlich prüfen und eventuelle Reparaturen durchführen lassen.

12

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Abgasemissionen

GEFAHR VON KOHLENMONOXIDVERGIFTUNG

Die Abgase aller Verbrennungsmotoren enthalten Kohlenmonoxid. Hierzu gehören Bootsantriebe wie

Außenborder, Z-Antriebe und Innenborder sowie die Generatoren, die verschiedenes Bootszubehör antreiben.

Kohlenmonoxid ist ein geruchloses, farbloses, geschmacksneutrales und tödliches Gas.

Zu den frühen Symptomen einer Kohlenmonoxidvergiftung, die nicht mit Seekrankheit oder Trunkenheit zu verwechseln sind, gehören Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Benommenheit und Übelkeit.

!

VORSICHT

Bei laufendem Motor auf eine ausreichende Entlüftung achten. Wenn man über längere Zeit Kohlenmonoxid in höheren Konzentrationen ausgesetzt ist, kann dies zu Bewusstlosigkeit, Gehirnschäden oder zum Tod führen.

GUTE BELÜFTUNG

Den Passagierbereich belüften; die Seitenvorhänge oder vorderen Luken öffnen, um Abgase zu entfernen.

21622

Beispiel einer optimalen Belüftung des Boots

SCHLECHTE BELÜFTUNG

Unter bestimmten Fahr- und Windbedingungen kann bei permanent geschlossenen oder mit Segeltuch verschlossenen Kabinen oder Cockpits mit unzureichender Entlüftung Kohlenmonoxid eindringen. Mindestens einen Kohlenmonoxidmelder im Boot installieren.

In seltenen Fällen können an windstillen Tagen Schwimmer und Passagiere in einem geschlossenen Bereich um das liegende Boot herum, dessen Motor läuft oder das sich in der Nähe eines laufenden Motors befindet, einer gefährlichen Menge von Kohlenmonoxid ausgesetzt werden

BEI STILL IM WASSER LIEGENDEM BOOT

a b

a Betrieb des Motors, wenn das Boot an einem engen Platz vertäut ist b Vertäuen direkt neben einem anderen Boot, dessen Motor läuft

21626

13

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

BEI FAHRENDEM BOOT

a b

21628 a Betrieb des Boots mit zu hoch eingestelltem Bugtrimmwinkel b Betrieb des Boots mit geschlossenen Vorderluken

Das richtige Zubehör für Ihren Außenbordmotor

Die Mercury Precision oder Quicksilver-Zubehörteile von Mercury Marine wurden speziell für Ihren

Außenbordmotor konstruiert und getestet. Diese Zubehörteile sind bei Mercury Marine-Vertragshändlern erhältlich.

!

VORSICHT

Vor Einbau von zubehörteilen den Ratschlag des Händlers einziehen. Die falsche Anwendung von

Zubehörteilen oder die Verwendung von unzulässigen Zubehörteilen kann schwere oder tödliche

Verletzungen zur Folge haben oder zu einem Produktausfall führen.

Manche Zubehörteile, die nicht von Mercury Marine hergestellt oder vertrieben werden, sind nicht für den sicheren Betrieb mit Ihrem Außenbordmotor oder dessen Betriebssystem geeignet. Lesen Sie die Anleitungen für Installation, Betrieb und Wartung aller Ihrer Zubehörteile durch.

Richtlinien für eine sichere Bootsfahrt

Erfreuen Sie sich einer sicheren Bootsfahrt, indem Sie sich mit allen örtlichen und öffentlichen Vorschriften und

Verboten vertraut machen und die nachstehenden Richtlinien befolgen.

Stets eine Schwimmweste tragen. Für jede Person an Bord ist eine zugelassene Schwimmweste der richtigen

Größe mitzuführen und griffbereit zu halten.

Boot nicht überladen. Die meisten Boote sind für eine begrenzte Höchstlast (Gewicht) zugelassen (wir verweisen auf das Typenschild Ihres Bootes). Im Zweifelsfall an den Händler oder an den Bootshersteller wenden.

Regelmäßig Sicherheitsinspektionen und die erforderlichen Wartungsarbeiten durchführen und sicherstellen, daß alle Reparaturarbeiten korrekt ausgeführt werden.

Sich mit allen seemännischen Verhaltensvorschriften und Wasserverkehrsregeln vertraut machen und beachten. Bootsführer sollten an einem Lehrgang über Bootssicherheit und seemännisches Verhalten teilnehmen. Solche Kurse werden regelmäßig von folgenden Organisationen durchgeführt: 1. Küstenwache, 2.

Motorbootclubs, 3. Rotes Kreuz und 4. staatliche Wasserschutzbehörde.

Darauf achten daß sich alle Personen im Boot auf ihren Sitzen befinden. Niemanden auf Bootsteilen sitzen lassen, die nicht als Sitzgelegenheit vorgesehen sind, wie zum Beispiel auf Rückenlehnen, Schanzdeck,

Spiegel, Bug, Deck, erhöhten Anglerstühlen, drehbaren Anglerstühlen, usw. Das betrifft jeden Platz, von dem eine Person bei einer plötzlichen Beschleunigung, einem ruckartigen Stoppen, einem unerwarteten Verlust der

Steuerbarkeit oder einer plötzlichen Bewegung des Bootes in das Boot oder über Bord geschleudert werden könnte.

Beim Steuern eines Bootes keine alkoholischen Getränke oder Drogen zu sich nehmen. Dadurch wird das

Beurteilungs- und Reaktionsvermögen erheblich beeinträchtigt.

Andere Bootsführer vorbereiten. Machen Sie mindestens einen Mitfahrer mit den zum Starten und Betreiben des Bootes erforderlichen Handgriffen vertraut machen, so daß diese Person im Notfall den Außenbordmotor und das Boot bedienen kann, falls der Fahrer unfähig wird oder über Bord fällt.

14

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Ein-/Ausstieg von Personen. Motor abschalten, wenn Personen ein- oder aussteigen oder sich nahe der

Backbordseite des Boots (nahe dem Propeller) befinden. Schalten in den Leerlauf allein bietet keine ausreichende Sicherheit.

Achtsam sein. Der Bootsführer muß für gute Sicht (und Hörfähigkeit) zu sorgen. Der Fahrer muß, insbesondere nach vorne, eine unbehinderte Sicht haben. Während der Fahrt darf die Sicht des Fahrers nicht durch Mitfahrer,

Gepäck oder Anglerstühle eingeschränkt sein.

Mit dem Boot niemals direkt hinter einem Wasserskifahrer, fahren da dieser fallen könnte. Beispiel: Bei einer

Fahrtgeschwindigkeit von 40 km/h (25 MPH) würden Sie einen gefallenen Wasserskifahrer, der sich 61 Meter

(200 Fuß) vor Ihrem Boot befindet, in 5 Sekunden erreichen.

Auf gefallene Wasserskifahrer achten. Bei Verwendung des Bootes zum Wasserskifahren oder für ähnliche

Aktivitäten ist darauf zu achten, daß sich das Boot gefallenen Wasserskifahrern so nähert, daß sich diese immer auf der Fahrerseite des Bootes befinden. Der Bootsführer sollte den im Wasser liegenden Skifahrer immer im

Auge behalten und niemals rückwärts zu einer Person im Wasser fahren.

Unfälle melden. Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen muß jeder Bootsunfall den örtlichen Behörden gemeldet werden.

Notieren der Seriennummer

Diese Nummer sollten für eine zukünftige Bezugnahme notiert werden. Die Seriennummer befindet sich an der abgebildeten Stelle am Außenborder.

a

H

P

L

B

S e rial Numb e r

XXXXXXXX

XXXX

XXXX

MAX

RP M

K

W

K

G

b c e d

XX

28945 a Seriennummer b Modelljahr c Modellkennzeichnung d Baujahr e Europäisches Prüfzeichen (falls zutreffend)

200/225/250/275/300 Technische Daten - International

Modelle

Motorleistung (PS)

Kilowatt

Volllast-Drehzahlbereich

Leerlaufdrehzahl in Neutral

1.

Anzahl der Zylinder

Hubraum

200

200

149

225

225

168

250

250

186

5800–6400

550 U/min

6

2598 cm³ (158.5 cid)

275

275

205

300

300

223

1.

Bei ganz warmgelaufenem Motor.

15

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

200 Modelle

Zylinderbohrung

Hub

Empfohlene Zündkerze

Elektrodenabstand

Zündkerzen-Sechskantgröße

Übersetzungsverhältnis

Empfohlene Benzinsorte

Empfohlene Ölsorte

Öl-Füllmenge des rechtsdreh‐ enden Getriebes

Öl-Füllmenge des linksdrehen‐ den Getriebes

Motoröl-Füllmenge mit Aus‐ tausch des Ölfilters

Erforderlicher Starterbatterie‐ typ

Kapazität der Starterbatterie gemäß US-amerikanischen

Vorschriften (SAE)

Kapazität der Starterbatterie gemäß internationaler Vor‐ schriften (EN)

Geräuschpegel am Ohr des

Fahrers (ICOMIA 39-94)

Viertakt

1,85:1

225 250 275

82 mm (3.23 in.)

82 mm (3.23 in.)

NGK ILFR6G-E

0,8 mm (0.0315 in.)

1,85:1

16 mm

1,85:1

Siehe Kraftstoff und Öl

Siehe Kraftstoff und Öl

1,85:1

970 ml (32.8 fl oz)

900 ml (30.4 fl oz)

7,0 l (7.4 US qt.)

12 V AGM-Batterie (AGM - absorbierende Glasmatte)

300

1,75:1

800 A Bootsprüfstrom (MCA) mit Reservemenge von mindestens 135 Mi‐ nuten, Auslegung RC25

1000 A Kälteprüfstrom (CCA) mit einem Minimum von 180 Amperestunden

(Ah)

79,6

16

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Identifizierung von Bauteilen

j h i a

a Hintere Motorhaube b Untere Motorwannenbefestigungen c Antiventilationsplatte d Getriebegehäuse e Kühlwassereinlässe f Gischtplatte g Podest h Motorspülung i Hilfskippschalter j Motorhaube

g b c f e d

28919

17

EINBAU

Anbau des Außenborders

EINBAU DES AUSSENBORDERS

!

VORSICHT

Vor Inbetriebnahme muss der Außenborder mit den erforderlichen Befestigungsschrauben wie abgebildet korrekt installiert werden. Wenn der Außenborder nicht korrekt befestigt wird, kann er vom Bootsspiegel geschleudert werden und schwere oder tödliche Verletzungen und Sachschäden verursachen.

WICHTIG: Für optimale Motorleistung und detaillierte Anweisungen zum Einbau des Motors lesen Sie bitte das

Außenborder-Installationshandbuch, das im Lieferumfang des Außenborders enthalten ist.

Wir empfehlen dringendst, dass Sie den Außenborder und dazugehörende Zubehör von Ihrem Händler installieren lassen, um eine ordnungsgemäße Installation und gute Leistung zu gewährleisten. Wenn Sie den

Außenborder selber anbauen, befolgen Sie die Anweisungen im Außenborder-Installationshandbuch, das im

Lieferumfang des Außenborders enthalten ist.

Der Außenborder muss mit den vier mitgelieferten12,7 mm (1/2 in.) Montageschrauben am Bootsspiegel befestigt werden. Zwei Schrauben in den oberen Montagebohrungen und zwei in den unteren Montageschlitzen installieren.

18

28923

EINBAU

MAX. AUSSENBORDER-MONTAGEHÖHE

Die Montagehöhe des Außenborders darf63,5 cm (25 in.) bei L-Modellen, 76,2 cm (30 in.) bei XL-Modellen und88,9 cm (35 in.) bei XXL-Modellen nicht überschreiten. Eine höhere Montage des Außenborders kann

Komponenten des Getriebegehäuses beschädigen.

28929

Maximaler statischer Wasserpegel

Der statische Wasserpegel bei ruhig im Wasser liegenden Boot muss unterhalb der Markierung „MAX

STATISCHER WASSERPEGEL" an der Leerlaufentlastungstülle (hinten am Außenborder) liegen, wenn der

Außenborder vollständig nach innen/unten gekippt ist. Wenn sich der Wasserpegel über der Markierung „MAX

STATISCHER WASSERPEGEL" befindet, das Boot nach vorn bewegen oder die Außenbordermontagehöhe erhöhen (anheben), bis sich die Markierung an der korrekten Stelle befindet.

MAX STATIC

WATERLINE

4224

19

EINBAU

Propellerauswahl

Für eine ganzjährige optimale Leistung der Außenborder-/Bootskombination einen Propeller wählen, mit dem der Motor bei Volllast und normaler Belastung in der oberen Hälfte des empfohlenen Drehzahlbereichs betrieben werden kann (siehe „Allgemeine Informationen - Technische Daten".). In diesem Drehzahlbereich ist eine bessere Beschleunigung gegeben, und die Höchstgeschwindigkeit kann aufrechterhalten werden.

22551

Falls die Drehzahl aufgrund veränderter Bedingungen (wärmeres oder feuchteres Klima, Betrieb in Höhenlagen, erhöhtes Ladegewicht oder Verschmutzung des Bootsbodens/Getriebegehäuses) unter den empfohlenen

Bereich abfällt, kann ein Wechsel des Propellers oder eine Reinigung erforderlich sein, um die Leistung und

Lebensdauer des Außenborders aufrechtzuerhalten.

Den Vollgas-Drehzahlbereich mit einem genauen Drehzahlmesser prüfen. Den Motor dazu bis zu der Stelle nach außen trimmen, an der ein gleichmäßiges Lenkverhalten gegeben ist (Lenkwiderstand ist in beiden

Richtungen gleich), ohne dass der Propeller Luft zieht.

20

TRANSPORT

Anhängertransport des Boots/Außenborders

Wenn das Boot auf einem Anhänger transportiert wird, muss der Außenborder wie folgt positioniert bzw. gestützt werden:

1.

Wenn der Bootsanhänger ausreichenden Bodenabstand gewährt, kann der Außenborder nach unten in die vertikale Betriebsstellung gekippt werden, ohne dass zusätzliche Abstützung erforderlich ist.

28780

2.

Wenn zusätzlicher Bodenabstand erforderlich ist, muss der Außenborder nach oben gekippt und mit der

Kippstützhalterung des Außenborders (Trailerstellung) und/oder einer Zusatzspiegelstützvorrichtung abgestützt werden.' Siehe unterAusstattungen und Bedienungselemente - Kippbetrieb.

28924

21

TRANSPORT

3.

Für maximalen Bodenabstand kann der Außenborder nach oben gekippt und mit der Kippstützhalterung des Außenborders und/oder einer Zusatzspiegelstützvorrichtung abgestützt werden.

28779

An Eisenbahnübergängen, Auffahrten und bei holperndem Anhänger muss dieser Abstand eventuell noch vergrößert werden. Ihr Händler kann Ihnen weitere Empfehlungen geben.

WICHTIG: Zur Bewahrung des korrekten Bodenabstandes bei Transport auf einem Anhänger nicht auf das

Power-Trimm-/Kippsystem verlassen. Das Power-Trimm-/Kippsystem ist nicht zur Abstützung des

Außenborders beim Anhängertransport vorgesehen.

Den Vorwärtsgang einlegen. Hierdurch wird der Propeller daran gehindert, sich beim Anhängertransport frei zu drehen.

22

KRAFTSTOFF UND ÖL

Kraftstoffempfehlungen

Achtung: Durch Verwendung einer falschen Kraftstoffsorte kann der Motor beschädigt werden. Motorschäden, die durch Verwendung einer falschen Benzinsorte entstanden sind, werden als Motormissbrauch angesehen und sind daher nicht von der Garantie gedeckt.

KRAFTSTOFFWERTE

Motoren von Mercury Marine laufen zufriedenstellend bei Verwendung einer gängigen Kraftstoffmarke, die den folgenden Spezifikationen entspricht:

USA und Kanada - Modell 275 und 300: Für optimale Leistung ist Kraftstoff mit einer Oktanzahl von mindestens

92 (R+M)/2 erforderlich. Kraftstoff mit einer Oktanzahl von mindestens 87 (R+M)/2 ist zwar akzeptabel, kann jedoch zu Leistungsverlusten führen. Keinen verbleiten Kraftstoff verwenden.

Außerhalb USA und Kanada - Modell 275 und 300: Für optimale Leistung ist Kraftstoff mit einer Oktanzahl von mindestens 96 ROZ erforderlich. Kraftstoff mit einer Oktanzahl von mindestens 90 ROZ ist zwar akzeptabel, kann jedoch zu Leistungsverlusten führen. Wenn kein bleifreier Kraftstoff zur Verfügung steht, hochwertigen verbleiten Kraftstoff verwenden.

USA und Kanada - Modelle 200/225/250: Kraftstoff mit einer Oktanzahl von mindestens 87 (R+M)/2 verwenden.

Super-Kraftstoff (Oktanzahl 92 [R+M]/2) ist ebenfalls akzeptabel. Keinen verbleiten Kraftstoff verwenden.

Außerhalb USA und Kanada - Modelle 200/225/250: Kraftstoff mit einer Oktanzahl von mindestens 90 ROZ verwenden. Super-Kraftstoff (98 ROZ) ist ebenfalls akzeptabel. Wenn kein bleifreier Kraftstoff zur Verfügung steht, hochwertigen verbleiten Kraftstoff verwenden.

VERWENDUNG UMFORMULIERTER (SAUERSTOFFANGEREICHTERTER)

KRAFTSTOFFE (NUR USA)

Diese Kraftstoffsorte ist in einigen Regionen der USA vorgeschrieben. Die beiden in diesen Kraftstoffen verwendeten Zusätze sind Alkohol (Ethanol) und Ether (MTBE oder ETBE). Wenn Ethanol in Ihrem Benzin enthalten ist, lesen Sie Alkoholhaltiges Benzin.

Diese umformulierten Benzine sind für die Verwendung in Ihrem Mercury Marine Motor geeignet.

ALKOHOLHALTIGES BENZIN

Wenn das in Ihrer Region erhältliche Benzin Methanol (Methylalkohol) oder Ethanol (Ethylalkohol) enthält, sollten Sie sich bestimmter nachteiliger Auswirkungen bewusst sein, die auftreten könnten. Diese nachteiligen

Auswirkungen machen sich bei Methanol stärker bemerkbar. Je höher der Prozentsatz von Alkohol im Benzin, desto gravierender können die Auswirkungen sein.

Einige dieser nachteiligen Auswirkungen sind darauf zurückzuführen, dass alkoholhaltiges Benzin Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt, wodurch eine Wasser/Alkohol-Phasentrennung vom Benzin im Kraftstofftank stattfindet.

Die Komponenten des Kraftstoffsystems Ihres Mercury Marine Motors können einem Alkoholgehalt im Benzin von ca. 10 % standhalten. Wir wissen nicht, welchen Prozentsatz das Kraftstoffsystem Ihres Boots aushält.

Wenden Sie sich an Ihren Bootshersteller bzgl. spezifischer Empfehlungen für die Kraftstoffsystemkomponenten

Ihres Boots (Kraftstofftanks, -leitungen und -anschlüsse). Beachten Sie, dass alkoholhaltiges Benzin folgende

Auswirkungen verstärkt:

Korrosion von Metallteilen

Verschleiß von Gummi- und Kunststoffteilen

Undichtigkeiten in Gummi-Kraftstoffleitungen

Start- und Betriebsschwierigkeiten

!

VORSICHT

Austretender Kraftstoff kann zu Bränden und Explosionen sowie schweren und tödlichen Verletzungen führen. Alle Komponenten des Kraftstoffsystems sollten intervallmäßig auf Undichtigkeiten, weiche Stellen,

Verhärtung, Verdickung und Korrosion untersucht werden. Dies gilt insbesondere nach der Lagerung.

Jegliche Anzeichen von Undichtigkeiten oder Verschleiß erfordern den Austausch des jeweiligen Teils vor der erneuten Inbetriebnahme des Motors.

23

KRAFTSTOFF UND ÖL

Aufgrund der potenziellen negativen Auswirkungen von Alkohol im Kraftstoff sollte möglichst nur Kraftstoff ohne

Alkoholanteil verwendet werden. Wenn kein Kraftstoff ohne Alkoholanteil zur Verfügung steht oder der

Alkoholanteil nicht bekannt ist, das Kraftstoffsystem häufiger auf Undichtigkeiten und Anomalitäten untersuchen.

WICHTIG: Wenn ein Mercury Marine Motor mit alkoholhaltigem Kraftstoff betrieben wird, darf der Kraftstoff nicht

über einen längeren Zeitraum im Kraftstofftank gelagert werden. Längere Lagerungsperioden, die bei Booten nicht ungewöhnlich sind, führen zu außergewöhnlichen Problemen. Kraftfahrzeuge verbrauchen

Mischkraftstoffe gewöhnlich, bevor der Kraftstoff eine Feuchtigkeitsmenge absorbieren kann, die zu Problemen führt. Boote werden jedoch oft so lange nicht betrieben, dass eine Phasentrennung auftreten kann. Darüber hinaus kann während der Lagerung interne Korrosion auftreten, wenn der Alkohol die schützende Ölschicht der internen Komponenten abgespült hat.

Kraftstoffschlauch mit geringer Permeation

Erforderlich für alle Außenborder, die in den USA für den Verkauf hergestellt wurden, zum Verkauf angeboten werden oder verkauft wurden.

• Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) schreibt vor, dass in allen nach dem 1. Januar 2009 hergestellten

Außenbordern ein Kraftstoffschlauch mit geringer Permeation als primärer Kraftstoffschlauch zwischen

Kraftstofftank und Außenborder verwendet werden muss.

• Ein solcher Schlauch mit geringer Permeation, USCG Typ B1-15 oder Typ A1-15, übersteigt laut

Definition nicht die Spezifikation von 15/gm²/24 h mit CE 10 Kraftstoff bei 23 ℃ gemäß SAE J 1527 –

Kraftstoffschläuche für Bootsanwendungen.

Füllen des Kraftstofftanks

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch Benzinfeuer oder Explosion vermeiden. Während des Tankens immer den Motor abstellen, NICHT rauchen und offenes Feuer oder Funken im Bereich der Kraftstofftanks vermeiden.

Die Tanks im Freien und von allen vermeiden Wärmequellen, Funken und offenem Feuer entfernt füllen.

Tragbare Kraftstoffbehälter zum Füllen von Bord nehmen.

Vor dem Füllen der Tanks immer den Motor abstellen.

Kraftstofftanks niemals vollständig füllen. Lassen Sie etwa 10 % Luft im Tank. Das Kraftstoffvolumen expandiert unter Wärmeeinwirkung, was unter Druck und bei randvollem Tank zu einem Austreten des Kraftstoffs führen kann.

ANBRINGEN DES TRAGBAREN KRAFTSTOFFTANKS IM BOOT

Setzen Sie den Kraftstofftank so ins Boot, daß die Tankentlüftungsöffnung unter normalen Betriebsbedingungen

über dem Kraftstoffniveau im Tank liegt.

Motorölempfehlungen

Für den allgemeinem Betrieb bei allen Temperaturen wird Mercury Verado NMMA FC-W zertifiziertes synthetisches 25W-50 Mehrbereichs-Viertaktöl für Außenborder empfohlen. Alternativ kann auch synthetisches

25W-40 Mehrbereichs-Viertaktöl für Außenborder der Klassifizierung NMMA FC-W von Mercury oder

Quicksilver verwendet werden. Wenn das empfohlene Mercury oder Quicksilver NMMA FC-W zertifizierte Öl nicht erhältlich ist, kann ein gebräuchliches NMMA FC-W zertifiziertes Viertakt-Außenborderöl mit einer

ähnlichen Viskosität verwendet werden.

24

KRAFTSTOFF UND ÖL

WICHTIG: Von der Verwendung von Ölen ohne Detergenswirkung, Mehrbereichsölen (außer Mercury oder

Quicksilver NMMA FC-W zertifiziertes oder gebräuchliches NMMA FC-W zertifiziertes Öl), Synthetikölen, Ölen minderwertiger Qualität oder Ölen mit festen Additiven wird ausdrücklich abgeraten.

VERADO ENGINE OIL

OIL CAPACITY: 7.0L (7.4 U.S. qt.)

SAE 25W-50

+120

+100

+80

+60

+40

+20

0

+49

+38

+27

+16

+4

-7

-18

F

C

7.0L

29430

Motorölstand prüfen und Öl auffüllen

WICHTIG: Nicht überfüllen. Den Außenborder ca. eine Minute lang über die Vertikale nach außen/oben kippen, damit das eingeschlossene Öl in den Ölsumpf zurücklaufen kann. Den Außenborder in die vertikale Stellung kippen (nicht gekippt), um den Motorölstand zu prüfen. Den Motorölstand nur bei kaltem Motor bzw. mindestens eine Stunde nach dem Einsatz prüfen, um genaue Messwerte zu erhalten.

1.

Vor dem Anlassen (bei kaltem Motor) den Außenborder nach außen/oben über die vertikale Stellung hinaus kippen, damit das eingeschlossene Öl in den Ölsumpf zurücklaufen kann. Den Außenborder ca.

eine Minute lang in dieser Kippstellung lassen.

2.

Den Außenborder in die vertikale Betriebsstellung kippen.

3.

Die Motorhaube abnehmen. Siehe Wartung – Aus- und Einbau der Motorhaube.

4.

Den Peilstab herausziehen. Das Peilstabende mit einem sauberen Lappen oder Handtuch abwischen und wieder ganz einführen.

5.

Den Peilstab wieder herausziehen und den Ölstand ablesen. Der Ölstand muss im Betriebsbereich

(schraffierter Bereich) liegen.

25

KRAFTSTOFF UND ÖL

WICHTIG: Nicht versuchen, den Ölstand bis auf die obere Grenze des Betriebsbereichs (schraffierter Bereich) aufzufüllen. Der Ölstand ist korrekt, solange er im Betriebsbereich (schraffierter Bereich) liegt.

a

15730 a Ölstand-Betriebsbereich

6.

Wenn sich der Ölstand unterhalb des Betriebsbereichs (schraffierter Bereich) befindet, den

Öleinfülldeckel entfernen und ca.500 ml (16 oz.)des vorgeschriebenen Außenborder-Motoröls einfüllen.

Einige Minuten abwarten, bis das eingefüllte Öl in den Ölsumpf eindringt und den Peilstab erneut prüfen.

Diesen Vorgang wiederholen, bis sich der Ölstand im Betriebsbereich (schraffierter Bereich) befindet.

Nicht versuchen, den Ölstand bis auf die obere Grenze des Betriebsbereichs (schraffierter Bereich) aufzufüllen.

28761

WICHTIG: Das Öl auf Anzeichen von Verschmutzung untersuchen. Mit Wasser vermischtes Öl sieht milchig aus; mit Kraftstoff vermischtes Öl riecht stark nach Kraftstoff. Wenn das Öl kontaminiert ist, muss der Motor vom Händler überprüft werden.

7.

Den Peilstab wieder ganz einschieben.

8.

Den Öleinfülldeckel handfest anziehen.

9.

Die Motorhaube wieder anbringen.

26

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

Funktionsmerkmale und Bedienung der instrumententafelmontierten

Fernschaltung

1.

Die Funktionen von Gas und Schaltung werden über den Fernschalthebel gesteuert. Den Schalthebel von der Neutralstellung nach vorn in die erste Raststellung schieben, um den Vorwärtsgang einzulegen.

Den Hebel weiter vorschieben, um die Drehzahl zu erhöhen. Den Schalthebel von der Neutralstellung nach hinten in die erste Raststellung ziehen, um den Rückwärtsgang einzulegen. Den Hebel weiter zurückziehen, um die Drehzahl zu erhöhen.

N

F

R

3413

2.

Schaltsperre - Durch Drücken auf die Schaltsperre kann das Getriebe geschaltet werden. Die

Schaltsperre muss immer gedrückt werden, um den Fernschalthebel aus der Neutralstellung bewegen zu können.

3428

3.

Trimmschalter (falls vorhanden) - Durch Drücken auf den Trimmschalter kann der Motor auf- oder abwärts getrimmt werden.

27

5152

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

4.

„Nur Gas"-Knopf - Hiermit kann der Bootsführer die Motordrehzahl zum Aufwärmen erhöhen, ohne einen

Gang einzulegen. Den Fernschalthebel in die Neutralstellung legen, um die „Nur Gas"-Funktion zu aktivieren. Den „Nur Gas"-Knopf drücken und dabei den Schaltgriff nach vorn in die Vorwärts-

Raststellung bewegen. Das Ertönen des Warnhorns ist ein Zeichen dafür, dass „Nur Gas" aktiviert ist.

Den Gashebel vorschieben, um die Motordrehzahl zu erhöhen. Zum Deaktivieren den Hebel wieder in die Neutralstellung zurückstellen. Die Motordrehzahl wird begrenzt, um Motorschäden zu verhindern.

3416

5.

Stopp/Startknopf - Hiermit kann der Bootsführer den Motor ohne Verwendung des Zündschlüssels starten bzw. stoppen. Der Zündschlüssel muss auf „ON" (EIN) stehen, um den Motor starten zu können.

3414

6.

Notstoppschalter – Schaltet die Zündung aus, wenn sich der (an der Reißleine befestigte) Bootsführer weit genug von seiner Position entfernt, um den Schalter auszulösen.

a Notstoppschalter

a

22964

7.

Fernschalthebel-Spannschraube - Diese Schraube kann eingestellt werden, um die Zugspannung auf den Fernschalthebel zu erhöhen oder zu verringern (Abdeckung muss entfernt werden). Dies verhindert unbeabsichtigte Hebelbewegungen bei hohem Wellengang. Die Schraube im Uhrzeigersinn drehen, um die Spannung zu erhöhen und gegen den Uhrzeigersinn, um die Spannung zu verringern. Auf den gewünschten Widerstand einstellen.

28

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

8.

Raststellungs-Spannschraube - Diese Schraube kann eingestellt werden, um die zum Bewegen des

Fernschalthebels aus der Raststellung erforderliche Zugspannung zu erhöhen oder zu verringern

(Abdeckung muss entfernt werden). Die Schraube im Uhrzeigersinn drehen, um die Spannung zu erhöhen. Auf den gewünschten Widerstand einstellen.

a

-

+

a Raststellungs-Spannschraube b Fernschalthebel-Spannschraube b

5171

Funktionsmerkmale und Bedienung des konsolenmontierten

Einzelhebels

MERKMALE UND FUNKTION DES KONSOLENMONTIERTEN EINZELHEBELS

1.

Die Funktionen von Gas und Schaltung werden über den Schalthebel gesteuert. Den Schalthebel von der Neutralstellung nach vorn in die erste Raststellung schieben, um den Vorwärtsgang einzulegen. Den

Hebel weiter vorschieben, um die Drehzahl zu erhöhen. Den Schalthebel von der Neutralstellung nach hinten in die erste Raststellung ziehen, um den Rückwärtsgang einzulegen. Den Hebel weiter zurückschieben, um die Drehzahl zu erhöhen.

N

F

R

3417

29

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

2.

Trimmschalter (falls vorhanden) - Durch Drücken auf den Trimmschalter kann der Motor auf- oder abwärts getrimmt werden.

5185

3.

Bedienhebel-Spannschraube - Diese Schraube kann eingestellt werden, um die Zugspannung auf den

Bedienhebel zu erhöhen oder zu verringern (Abdeckung muss entfernt werden). Dies verhindert unbeabsichtigte Bewegung des Fernschalthebels bei hohem Wellengang. Die Schraube im

Uhrzeigersinn drehen, um die Zugspannung zu erhöhen und gegen den Uhrzeigersinn, um die

Zugspannung zu verringern. Auf den gewünschten Widerstand einstellen.

4.

Raststellungs-Spannschraube - Diese Schraube kann eingestellt werden, um die zum Bewegen des

Bedienhebels aus der Raststellung erforderliche Zugspannung zu erhöhen oder zu verringern

(Abdeckung muss entfernt werden). Die Schraube im Uhrzeigersinn drehen, um die Spannung zu erhöhen. Auf den gewünschten Widerstand einstellen.

a Raststellungs-Spannschraube b Bedienhebel-Spannschraube

a b

28556

5.

Pfeiltastenfeld – Dient zur Navigation der Funktionsmeldungen auf der System View-Anzeige.

6.

Taste „Select" – Dient zur Auswahl von Optionen auf der System View-Anzeige und zur Bestätigung von

Dateneingaben. Wenn die Taste zwei Sekunden lang gedrückt wird, wird der Bildschirmdurchlauf angehalten, wenn dies unter „Favoriten" gewählt wurde. Wenn die Taste drei Sekunden lang gedrückt wird, wird die Datenrücksetzfunktion aktiviert (außer in der Bildschirmdurchlauf-Funktion). Wenn die

Taste 5 Sekunden oder länger gedrückt wird, erscheint die Homepage.

7.

Neutral-LED - Die LED leuchtet auf, wenn sich der Motor in der Neutralstellung befindet. Sie blinkt, wenn

„Nur Gas" aktiviert ist.

HINWEIS: Die Getriebestellung wird durch Erkennung der Position des Schaltbetätigers am Motor bestimmt, nicht durch die Position des Schalthebels.

8.

Aktiv-LED (Active) - Diese LED leuchtet auf, um den betriebsbereiten Zustand der Fernschaltung anzuzeigen.

30

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

9.

„Nur Gas"/Stationen-Auswahltaste – Hiermit kann der Bootsführer die Motordrehzahl zum Aufwärmen erhöhen, ohne einen Gang einzulegen. Den Schalthebel in die Neutralstellung bewegen, um die „Nur

Gas"-Funktion zu aktivieren. Den „Nur Gas"-Knopf drücken und dabei den Schaltgriff nach vorn in die

Vorwärts-Raststellung bewegen. Das Horn ertönt einmal und die Neutralleuchte blinkt. Das zweimalige

Ertönen des Warnhorns weist darauf hin, dass „Nur Gas" aktiviert ist. Den Gashebel vorschieben, um die Motordrehzahl zu erhöhen. Zum Deaktivieren den Schalthebel wieder in die Neutralstellung bewegen und den „Nur Gas" Knopf drücken. Die Motordrehzahl ist begrenzt, um Motorschäden zu verhindern.

Durch Drücken auf die Stationen-Auswahltaste an einem inaktiven Ruderstand wird eine

Ruderstandübertragung eingeleitet. Siehe Ruderstandübertragung.

a b

a Neutral-LED b Taste „SELECT" c Pfeiltastenfeld d „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste e Aktiv-LED

e d c

5187

RUDERSTANDÜBERTRAGUNG

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch einen Verlust der Kontrolle über das Boot vermeiden. Der

Bootsführer darf die aktive Station auf keinen Fall verlassen, wenn ein Gang eingelegt ist. Eine

Ruderstandübertragung sollte nur dann durchgeführt werden, wenn beide Stationen besetzt sind. Eine

Ruderstandübertragung von einer einzigen Person darf nur dann durchgeführt werden, wenn sich der Motor in Neutral befindet.

HINWEIS: Bei einer Stationsübertragung ist es ratsam, den Motor in den Leerlauf zu schalten. Kann der

Fernschalthebel nicht in die Leerlaufstellung bewegt werden, kann eine Ruderübertragung durchgeführt werden, wenn ein Gang eingelegt ist.

HINWEIS: Die Aktiv-Leuchte der Fernschaltung leuchtet an dem Ruderstand auf, der den Motor steuert.

Mit der Funktion Ruderstandübertragung kann der Fahrer auswählen, welcher Ruderstand den Motor steuert.

Durch zweimaliges Drücken der „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste kann die Motorsteuerung an einen anderen

Ruderstand übertragen werden. Wenn eine Ruderstandübertragung eingeleitet wurde, beginnt die Steuerung automatisch damit, die Motordrehzahl und Getriebestellung auf die Einstellung des Fernschalthebels an der neuen Station anzupassen. Die Schaltgriffe auf die gewünschte Drehzahl- und Getriebestellung einstellen.

HINWEIS: Zur Übertragung eines Ruderstands werden 10 Sekunden anberaumt. Wenn die Ruderübertragung innerhalb dieses Zeitraums nicht abgeschlossen wurde, wird die Funktion abgebrochen und es ertönt ein doppelter Piepton. Durch erneutes Drücken der „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste wird die

Ruderstandübertragung wieder eingeleitet.

1.

Den aktiven Fernschalthebel in die Leerlaufstellung bewegen.

2.

Den Fernschalthebel des inaktiven Ruderstands in die Leerlaufstellung bewegen.

31

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

3.

Die „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste zweimal drücken. Die AKTIV-Leuchte leuchtet auf und zeigt damit an, dass die Fernschaltung den Motor steuert.

a

ACTIVE

THROTTLE

ONLY

STATION SELECT

b a b

ACTIVE

SYNC

THROTTLE

ONLY

STAT ION SELECT

22753 a Aktiv-Leuchte b „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste

4.

Die Aktiv-Leuchte erlischt am ursprünglichen Ruderstand.

Synchronisierung der Ruderstände vor einer Ruderstandübertragung

Nach den einmaligen Drücken der „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste hat der Bootsführer 10 Sekunden Zeit, um die Einstellungen des Schaltgriffs an der neuen Station an die Griffeinstellungen der alten Station (die inaktiv wird) anzupassen. Stimmen die Griffeinstellungen nicht überein, beginnt die Neutralleuchte zu blinken. Die

Leuchte blinkt schneller, je mehr die Griffe übereinstimmen. Wenn die Leuchte durchgehend aufleuchtet, sind die Griffe angepasst und die „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste kann wieder gedrückt werden, um die

Übertragung abzuschließen. Dies beendet das Übertragungsverfahren und überträgt die Kontrolle an die neue

Station. Wenn die Übertragung nicht innerhalb von 10 Sekunden abgeschlossen ist, wird sie abgebrochen.

Funktionsmerkmale und Bedienung der Slim Binnacle-Fernschaltung

FUNKTIONSMERKMALE UND BEDIENUNG DER SLIM BINNACLE

FERNSCHALTUNG

1.

Die Funktionen von Gas und Schaltung werden über den Schalthebel gesteuert. Den Schalthebel von der Neutralstellung nach vorn in die erste Raststellung schieben, um den Vorwärtsgang einzulegen. Den

Hebel weiter vorschieben, um die Drehzahl zu erhöhen. Den Schalthebel von der Neutralstellung nach hinten in die erste Raststellung ziehen, um den Rückwärtsgang einzulegen. Den Hebel weiter zurückschieben, um die Drehzahl zu erhöhen.

N

F R

32

12871

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

2.

Trimmschalter (falls vorhanden) - Durch Drücken auf den Trimmschalter kann der Motor auf- oder abwärts getrimmt werden.

a Trimmschalter

a

12874

3.

Bedienhebel-Spannschraube - Diese Schraube kann eingestellt werden, um die Zugspannung auf den

Bedienhebel zu erhöhen oder zu verringern (Abdeckung muss entfernt werden). Dies verhindert unbeabsichtigte Bewegung des Fernschalthebels bei hohem Wellengang. Die Schraube im

Uhrzeigersinn drehen, um die Zugspannung zu erhöhen und gegen den Uhrzeigersinn, um die

Zugspannung zu verringern. Auf den gewünschten Widerstand einstellen.

4.

Raststellungs-Spannschraube - Diese Schraube kann eingestellt werden, um die zum Bewegen des

Bedienhebels aus der Raststellung erforderliche Zugspannung zu erhöhen oder zu verringern

(Abdeckung muss entfernt werden). Die Schraube im Uhrzeigersinn drehen, um die Spannung zu erhöhen. Auf den gewünschten Widerstand einstellen.

a Raststellungs-Spannschraube b Bedienhebel-Spannschraube

a b

28556

5.

Stopp/Startknopf – Hiermit kann der Bootsführer den Motor ohne Verwendung des Zündschlüssels starten bzw. stoppen.

6.

Neutral-LED - Die LED leuchtet auf, wenn sich der Motor in der Neutralstellung befindet. Sie blinkt, wenn

„Nur Gas" aktiviert ist.

HINWEIS: Die Getriebestellung wird durch Erkennung der Position des Schaltbetätigers am Motor bestimmt, nicht durch die Position des Schalthebels.

7.

Aktiv-LED (Active) - Diese LED leuchtet auf, um den betriebsbereiten Zustand der Fernschaltung anzuzeigen.

33

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

8.

„Nur Gas"/Stationen-Auswahltaste – Hiermit kann der Bootsführer die Motordrehzahl zum Aufwärmen erhöhen, ohne einen Gang einzulegen. Den Schalthebel in die Neutralstellung bewegen, um die „Nur

Gas"-Funktion zu aktivieren. Den „Nur Gas"-Knopf drücken und dabei den Schaltgriff nach vorn in die

Vorwärts-Raststellung bewegen. Das Horn ertönt einmal und die Neutralleuchte blinkt. Das zweimalige

Ertönen des Warnhorns weist darauf hin, dass „Nur Gas" aktiviert ist. Den Gashebel vorschieben, um die Motordrehzahl zu erhöhen. Zum Deaktivieren den Schalthebel wieder in die Neutralstellung bewegen und den „Nur Gas" Knopf drücken. Die Motordrehzahl ist begrenzt, um Motorschäden zu verhindern.

Durch Drücken auf die Stationen-Auswahltaste an einem inaktiven Ruderstand wird eine

Ruderstandübertragung eingeleitet. Siehe Ruderstandübertragung.

c a

a Start-/Stoppschalter b „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltas‐ te c Neutral-LED d Aktiv-LED

START

STOP

d b

22970

RUDERSTANDÜBERTRAGUNG

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch einen Verlust der Kontrolle über das Boot vermeiden. Der

Bootsführer darf die aktive Station auf keinen Fall verlassen, wenn ein Gang eingelegt ist. Eine

Ruderstandübertragung sollte nur dann durchgeführt werden, wenn beide Stationen besetzt sind. Eine

Ruderstandübertragung von einer einzigen Person darf nur dann durchgeführt werden, wenn sich der Motor in Neutral befindet.

HINWEIS: Bei einer Stationsübertragung ist es ratsam, den Motor in den Leerlauf zu schalten. Kann der

Fernschalthebel nicht in die Leerlaufstellung bewegt werden, kann eine Ruderübertragung durchgeführt werden, wenn ein Gang eingelegt ist.

HINWEIS: Die Aktiv-Leuchte der Fernschaltung leuchtet an dem Ruderstand auf, der den Motor steuert.

Mit der Funktion Ruderstandübertragung kann der Fahrer auswählen, welcher Ruderstand den Motor steuert.

Durch zweimaliges Drücken der „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste kann die Motorsteuerung an einen anderen

Ruderstand übertragen werden. Wenn eine Ruderstandübertragung eingeleitet wurde, beginnt die Steuerung automatisch damit, die Motordrehzahl und Getriebestellung auf die Einstellung des Fernschalthebels an der neuen Station anzupassen. Die Schaltgriffe auf die gewünschte Drehzahl- und Getriebestellung einstellen.

HINWEIS: Zur Übertragung eines Ruderstands werden 10 Sekunden anberaumt. Wenn die Ruderübertragung innerhalb dieses Zeitraums nicht abgeschlossen wurde, wird die Funktion abgebrochen und es ertönt ein doppelter Piepton. Durch erneutes Drücken der „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste wird die

Ruderstandübertragung wieder eingeleitet.

1.

Den aktiven Fernschalthebel in die Leerlaufstellung bewegen.

2.

Den Fernschalthebel des inaktiven Ruderstands in die Leerlaufstellung bewegen.

34

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

3.

Die „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste zweimal drücken. Die AKTIV-Leuchte leuchtet auf und zeigt damit an, dass die Fernschaltung den Motor steuert.

a

START

STOP

b

a Aktiv-Leuchte b „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste

22608

4.

Die Aktiv-Leuchte erlischt am ursprünglichen Ruderstand.

Synchronisierung der Ruderstände vor einer Ruderstandübertragung

Nach den einmaligen Drücken der „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste hat der Bootsführer 10 Sekunden Zeit, um die Einstellungen des Schaltgriffs an der neuen Station an die Griffeinstellungen der alten Station (die inaktiv wird) anzupassen. Stimmen die Griffeinstellungen nicht überein, beginnt die Neutralleuchte zu blinken. Die

Leuchte blinkt schneller, je mehr die Griffe übereinstimmen. Wenn die Leuchte durchgehend aufleuchtet, sind die Griffe angepasst und die „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste kann wieder gedrückt werden, um die

Übertragung abzuschließen. Dies beendet das Übertragungsverfahren und überträgt die Kontrolle an die neue

Station. Wenn die Übertragung nicht innerhalb von 10 Sekunden abgeschlossen ist, wird sie abgebrochen.

Funktionsmerkmale und Bedienung der konsolenmontierten

Doppelhebel-Fernschaltung

1.

Die Funktionen von Gas und Schaltung werden über den Schalthebel gesteuert. Den Schalthebel von der Neutralstellung nach vorn in die erste Raststellung schieben, um den Vorwärtsgang einzulegen. Den

Hebel weiter vorschieben, um die Drehzahl zu erhöhen. Den Schalthebel von der Neutralstellung nach hinten in die erste Raststellung ziehen, um den Rückwärtsgang einzulegen. Den Hebel weiter zurückziehen, um die Drehzahl zu erhöhen.

N

F

R

3417

2.

Trimmschalter (falls vorhanden) - Durch Drücken auf den Trimmschalter kann der Motor auf- oder abwärts getrimmt werden.

35

5269

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

3.

Bedienhebel-Spannschraube - Diese Schraube kann eingestellt werden, um die Zugspannung auf den

Bedienhebel zu erhöhen oder zu verringern (Abdeckung muss entfernt werden). Dies verhindert unbeabsichtigte Hebelbewegungen bei hohem Wellengang. Die Schraube im Uhrzeigersinn drehen, um die Zugspannung zu erhöhen und gegen den Uhrzeigersinn, um die Zugspannung zu verringern. Auf den gewünschten Widerstand einstellen.

4.

Raststellungs-Spannschraube - Diese Schraube kann eingestellt werden, um die zum Bewegen des

Bedienhebels aus der Raststellung erforderliche Zugspannung zu erhöhen oder zu verringern

(Abdeckung muss entfernt werden). Die Schraube im Uhrzeigersinn drehen, um die Spannung zu erhöhen. Auf den gewünschten Widerstand einstellen.

a Raststellungs-Spannschraube b Reibmomentschraube am Fernschalthebel

a b

28556

5.

„Nur Gas"/Stationen-Auswahltaste – Hiermit kann der Bootsführer die Motordrehzahl zum Aufwärmen erhöhen, ohne einen Gang einzulegen. Den Schalthebel in die Neutralstellung bewegen, um die „Nur

Gas"-Funktion zu aktivieren. Den „Nur Gas"-Knopf drücken und dabei den Schaltgriff nach vorn in die

Vorwärts-Raststellung bewegen. Das Horn ertönt einmal und die Neutralleuchte blinkt. Das zweimalige

Ertönen des Warnhorns weist darauf hin, dass „Nur Gas" aktiviert ist. Den Gashebel vorschieben, um die Motordrehzahl zu erhöhen. Zum Deaktivieren den Schalthebel wieder in die Neutralstellung bewegen und den „Nur Gas" Knopf drücken. Die Motordrehzahl ist begrenzt, um Motorschäden zu verhindern.

Durch Drücken auf die Stationen-Auswahltaste an einem inaktiven Ruderstand wird eine

Ruderstandübertragung eingeleitet. Siehe Ruderstandübertragung.

6.

Pfeiltastenfeld – Dient zur Navigation der Funktionsmeldungen auf der System View-Anzeige.

7.

Taste „Select" – Dient zur Auswahl von Optionen auf der System View-Anzeige und zur Bestätigung von

Dateneingaben. Wenn die Taste zwei Sekunden lang gedrückt wird, wird der Bildschirmdurchlauf angehalten, wenn dies unter „Favoriten" gewählt wurde. Wenn die Taste drei Sekunden lang gedrückt wird, wird die Datenrücksetzfunktion aktiviert (außer in der Bildschirmdurchlauf-Funktion). Wenn die

Taste 5 Sekunden oder länger gedrückt wird, erscheint die Homepage.

8.

Neutral-LEDs - Die LEDs leuchten auf, wenn sich die Motoren in der Neutralstellung befinden. Die

Lampen blinken im „Nur Gas"-Modus.

HINWEIS: Die Getriebestellung wird durch Erkennung der Position des Schaltbetätigers am Motor bestimmt, nicht durch die Position des Schalthebels.

9.

Aktiv-LED (Active) - Diese LED leuchtet auf, um den betriebsbereiten Zustand der Fernschaltung anzuzeigen.

36

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

10. SYNC-LED - Die SYNC-LED leuchtet auf, während die Drehzahlen der beiden Motoren vom DTS-System synchronisiert werden.

a b

a Neutral-LEDs b Taste „SELECT" c Pfeiltastenfeld d SYNC LED e „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste f Aktiv-LED

c

ACTIVE

THROTTLE

ONLY

STATION SELECT

SYNC

f d

5270

e

SYNCHRONISATION DER MOTOREN

Wenn die Frunktion Automatische Synchronisation aktiviert ist, wird die Drehzahl aller Motoren an die Drehzahl des steuerbordseitigen Motors angepasst.

Die automatische Synchronisation der Motoren schaltet sich automatisch ein, wenn die Drehzahl zwei Sekunden lang über 900 U/min liegt und die Schalthebel innerhalb von 10 % zueinander stehen. Die SYNC-Leuchte leuchtet auf, wenn die Motoren synchronisiert sind. Die automatische Synchronisation bleibt bis zu einer

Drosselklappen-Öffnungsstellung von 95 % aktiviert. Zum Auskuppeln einen oder beide Hebel verstellen, bis sie mehr als 10 % voneinander entfernt sind, die Motordrehzahl unter 900 U/min reduzieren oder auf mehr als

95 % erhöhen.

ACTIVE

SYNC

THROTTLE

ONLY

STAT ION SELECT

22969

RUDERSTANDÜBERTRAGUNG

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch einen Verlust der Kontrolle über das Boot vermeiden. Der

Bootsführer darf die aktive Station auf keinen Fall verlassen, wenn ein Gang eingelegt ist. Eine

Ruderstandübertragung sollte nur dann durchgeführt werden, wenn beide Stationen besetzt sind. Eine

Ruderstandübertragung von einer einzigen Person darf nur dann durchgeführt werden, wenn sich der Motor in Neutral befindet.

HINWEIS: Bei einer Stationsübertragung ist es ratsam, den Motor in den Leerlauf zu schalten. Kann der

Fernschalthebel nicht in die Leerlaufstellung bewegt werden, kann eine Ruderübertragung durchgeführt werden, wenn ein Gang eingelegt ist.

HINWEIS: Die Aktiv-Leuchte der Fernschaltung leuchtet an dem Ruderstand auf, der den Motor steuert.

Mit der Funktion Ruderstandübertragung kann der Fahrer auswählen, welcher Ruderstand den Motor steuert.

Durch zweimaliges Drücken der „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste kann die Motorsteuerung an einen anderen

Ruderstand übertragen werden. Wenn eine Ruderstandübertragung eingeleitet wurde, beginnt die Steuerung automatisch damit, die Motordrehzahl und Getriebestellung auf die Einstellung des Fernschalthebels an der neuen Station anzupassen. Die Schaltgriffe auf die gewünschte Drehzahl- und Getriebestellung einstellen.

37

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

HINWEIS: Zur Übertragung eines Ruderstands werden 10 Sekunden anberaumt. Wenn die Ruderübertragung innerhalb dieses Zeitraums nicht abgeschlossen wurde, wird die Funktion abgebrochen und es ertönt ein doppelter Piepton. Durch erneutes Drücken der „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste wird die

Ruderstandübertragung wieder eingeleitet.

1.

Den aktiven Fernschalthebel in die Leerlaufstellung bewegen.

2.

Den Fernschalthebel des inaktiven Ruderstands in die Leerlaufstellung bewegen.

3.

Die „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste zweimal drücken. Die AKTIV-Leuchte leuchtet auf und zeigt damit an, dass die Fernschaltung den Motor steuert.

a

ACTIVE

THROTTLE

ONLY

STATION SELECT

b a

ACTIVE

SYNC

THROTTLE

ONLY

STAT ION SELECT

b

22753 a Aktiv-Leuchte b „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste

4.

Die Aktiv-Leuchte erlischt am ursprünglichen Ruderstand.

Synchronisierung der Ruderstände vor einer Ruderstandübertragung

Nach den einmaligen Drücken der „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste hat der Bootsführer 10 Sekunden Zeit, um die Einstellungen des Schaltgriffs an der neuen Station an die Griffeinstellungen der alten Station (die inaktiv wird) anzupassen. Stimmen die Griffeinstellungen nicht überein, beginnt die Neutralleuchte zu blinken. Die

Leuchte blinkt schneller, je mehr die Griffe übereinstimmen. Wenn die Leuchte durchgehend aufleuchtet, sind die Griffe angepasst und die „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste kann wieder gedrückt werden, um die

Übertragung abzuschließen. Dies beendet das Übertragungsverfahren und überträgt die Kontrolle an die neue

Station. Wenn die Übertragung nicht innerhalb von 10 Sekunden abgeschlossen ist, wird sie abgebrochen.

Funktionsmerkmale und Bedienung der konsolenmontierten

Doppelhebel-Fernschaltung mit CAN-Trackpad

1.

Die Funktionen von Gas und Schaltung werden über den Schalthebel gesteuert. Den Schalthebel von der Neutralstellung nach vorn in die erste Raststellung schieben, um den Vorwärtsgang einzulegen. Den

Hebel weiter vorschieben, um die Drehzahl zu erhöhen. Den Schalthebel von der Neutralstellung nach hinten in die erste Raststellung ziehen, um den Rückwärtsgang einzulegen. Den Hebel weiter zurückziehen, um die Drehzahl zu erhöhen.

N

F

R

38

3417

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

2.

Trimmschalter (falls vorhanden) - Durch Drücken auf den Trimmschalter kann der Motor auf- oder abwärts getrimmt werden.

R A

L

-

SYNC

TROLL

1 LEVER

+

TRANSFER

DOCK

22132

3.

Neutralleuchten - Die Neutralleuchten leuchten auf, wenn sich der Motor in der Neutralstellung befindet.

Die Leuchten blinken, wenn sich der Motor im „Nur Gas"-Modus befindet.

HINWEIS: Die Getriebestellung wird durch Erkennung der Position des Schaltbetätigers am Motor bestimmt, nicht durch die Position des Schalthebels.

4.

Troll-Knopf - Durch Drücken des „TROLL"-Knopfes wird die Troll-Steuerung aktiviert. Mit der Troll-

Steuerung kann der Bootsführer die Motordrehzahl auf langsame Fahrt oder zum Manövrieren einstellen.

Zur Aktivierung die Schalthebel in die Vorwärts-Raststellung legen und den Knopf drücken. Die Drehzahl mit den Tasten – oder + bis auf maximal 1000 U/min erhöhen oder senken. Wenn die Troll-Steuerung auf eine gewünschte Drehzahl eingestellt ist und dann abgeschaltet wird, speichert das System die eingestellte Drehzahl und kehrt zu diesem Wert zurück, wenn sie wieder eingeschaltet wird. Zum

Ausschalten der Troll-Steuerung entweder den „TROLL"-Knopf drücken, mit dem Gashebel eine andere

Drehzahl einstellen oder den Motor in Neutral schalten.

5.

Übertragungsknopf - Durch Drücken auf die „TRANSFER"-Taste kann die Motorbedienung von einem anderen Ruderstand übertragen werden. Siehe Ruderstandübertragung.

6.

Dock-Knopf - Durch Drücken auf den „DOCK"-Knopf wird der Andock-Modus eingeleitet. Im Andock-

Modus wird die Drosselklappenkapazität auf ca. 50 % verringert. Zum Ausschalten des Andock-Modus den Motor in Neutral schalten und den „DOCK"-Knopf drücken.

7.

„Nur Gas"-Knopf - Hiermit kann der Bootsführer die Motordrehzahl zum Aufwärmen erhöhen, ohne einen

Gang einzulegen. Den Schalthebel in die Neutralstellung bewegen, um die „Nur Gas"-Funktion zu aktivieren. Den „Nur Gas"-Knopf drücken und dabei den Schaltgriff nach vorn in die Vorwärts-

Raststellung bewegen. Das Horn ertönt einmal und die Neutralleuchte blinkt. Das zweimalige Ertönen des Warnhorns weist darauf hin, dass „Nur Gas" aktiviert ist. Den Gashebel vorschieben, um die

Motordrehzahl zu erhöhen. Zum Deaktivieren den Schalthebel wieder in die Neutralstellung bewegen und den „Nur Gas" Knopf drücken. Die Motordrehzahl ist begrenzt, um Motorschäden zu verhindern.

8.

1-Hebel-Knopf - Durch Drücken auf den Knopf „1 LEVER" (1 HEBEL) wird der Einzelhebel-Modus eingeleitet. Im Einzelhebel-Modus werden die Gas- und Schaltfunktionen beider Motoren durch den backbordseitigen Schalthebel gesteuert. Zum Ausschalten des Einzelhebel-Modus den Motor in Neutral schalten und den Knopf „1 LEVER" (1 HEBEL) drücken.

39

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

9.

Sync-Knopf - Durch Drücken auf den Knopf „SYNC" wird die automatische Synchronisationsfunktion einoder ausgeschaltet. Siehe Synchronisation der Motoren.

N E

U T

R A

L

a

a Neutral-LEDs b Troll-Knopf c Transfer-Knopf d Dock-Knopf e „Nur Gas" f 1-Hebel-Knopf g Sync-Knopf

NEUTRAL b

TROLL

-

+

SYNC

TRANSFER c g

1 LEVER

DOCK THROTTLE

ONLY f d e

22133

10. Bedienhebel-Spannschraube - Diese Schraube kann eingestellt werden, um die Zugspannung auf den

Bedienhebel zu erhöhen oder zu verringern (Abdeckung muss entfernt werden). Dies verhindert unbeabsichtigte Hebelbewegungen bei hohem Wellengang. Die Schraube im Uhrzeigersinn drehen, um die Zugspannung zu erhöhen und gegen den Uhrzeigersinn, um die Zugspannung zu verringern. Auf den gewünschten Widerstand einstellen.

11. Raststellungs-Spannschraube - Diese Schraube kann eingestellt werden, um die zum Bewegen des

Bedienhebels aus der Raststellung erforderliche Zugspannung zu erhöhen oder zu verringern

(Abdeckung muss entfernt werden). Die Schraube im Uhrzeigersinn drehen, um die Spannung zu erhöhen. Auf den gewünschten Widerstand einstellen.

a Raststellungs-Spannschraube b Bedienhebel-Spannschraube

a b

28556

SYNCHRONISATION DER MOTOREN

Wenn die Frunktion Automatische Synchronisation aktiviert ist, wird die Drehzahl aller Motoren an die Drehzahl des steuerbordseitigen Motors angepasst.

40

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

Zum Ein- und Ausschalten der automatischen Synchronisationsfunktion auf den Knopf „SYNC" auf dem CAN-

Trackpad drücken. Wenn die Sync-LED gelb ist, wurde der „SYNC"-Knopf gedrückt, aber die Bedingungen zur automatischen Synchronisation sind nicht gegeben. Wenn die Sync-LED rot aufleuchtet, wurde die

Motorsynchronisation aktiviert. Die Motoren bleiben so lange synchronisiert, bis die Motordrehzahl 2 Sekunden lang unter 900 U/min abfällt, die Fernschalthebel weiter als 10 % voneinander entfernt stehen und die

Drosselklappenöffnung der Motoren weniger als 95 % beträgt.

Zum Ausschalten der automatischen Synchronisationsfunktion auf den „SYNC"-Knopf drücken.

NEUTRAL

-

SYNC

TROLL

+

TRANSFER

1 LEVER

THROTTLE

ONLY

DOCK

22590

RUDERSTANDÜBERTRAGUNG

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch einen Verlust der Kontrolle über das Boot vermeiden. Der

Bootsführer darf die aktive Station auf keinen Fall verlassen, wenn ein Gang eingelegt ist. Eine

Ruderstandübertragung sollte nur dann durchgeführt werden, wenn beide Stationen besetzt sind. Eine

Ruderstandübertragung von einer einzigen Person darf nur dann durchgeführt werden, wenn sich der Motor in Neutral befindet.

HINWEIS: Bei einer Stationsübertragung ist es ratsam, den Motor in die Neutralstellung zu schalten. Kann der

Fernschalthebel nicht in die Neutralstellung bewegt werden, kann eine Ruderstandübertragung auch bei eingelegtem Gang durchgeführt werden.

Mit der Funktion Ruderstandübertragung kann der Fahrer auswählen, welcher Ruderstand den Motor steuert.

Durch zweimaliges Drücken der „TRANSFER"-Taste kann die Motorsteuerung an einen anderen Ruderstand

übertragen werden. Wenn eine Ruderstandübertragung eingeleitet wurde, beginnt die Steuerung automatisch damit, die Motordrehzahl und Getriebestellung auf die Einstellung des Fernschalthebels an der neuen Station anzupassen. Die Schaltgriffe auf die gewünschte Drehzahl- und Getriebestellung einstellen.

Nach Drücken der „TRANSFER"-Taste erleuchtet die Transfer-LED und ein Piepton ertönt. Die „TRANSFER"-

Taste erneut drücken, um die Übertragung des Ruderstands abzuschließen. Wenn die Übertragung des

Ruderstands abgeschlossen ist, ertönt ein weiterer Piepton und die Transfer-LED erslischt.

HINWEIS: Zur Übertragung eines Ruderstands werden 10 Sekunden anberaumt. Wenn die Ruderübertragung innerhalb dieses Zeitraums nicht abgeschlossen wurde, wird die Funktion abgebrochen und es ertönt ein doppelter Piepton. Durch erneutes Drücken der „TRANSFER"-Taste wird die Ruderstandübertragung wieder eingeleitet.

NEUTRAL

-

SYNC

TROLL

+

TRANSFER

1 LEVER

THROTTLE

ONLY

DOCK

22593

41

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

Synchronisierung der Ruderstände vor einer Ruderstandübertragung

Durch Drücken der TRANSFER-Taste hat der Bootsführer 10 Sekunden Zeit, um die Einstellungen des

Schaltgriffs am neuen Ruderstand an die Griffeinstellungen des alten Ruderstands (der inaktiv wird) anzupassen. Stimmen die Griffeinstellungen nicht überein, beginnen die Neutralleuchten zu blinken. Die

Leuchten blinken schneller, je mehr die Griffe übereinstimmen. Wenn die Leuchten durchgehend aufleuchteen, sind die Griffe angepasst und der Knopf kann wieder gedrückt werden, um die Übertragung abzuschließen. Dies beendet das Übertragungsverfahren und überträgt die Kontrolle an die neue Station. Wenn die

Ruderstandübertragung nicht innerhalb von 10 Sekunden abgeschlossen ist, wird sie abgebrochen.

Funktionsmerkmale und Bedienung der Shadow Mode-Fernschaltung

GASREGELUNG UND SCHALTUNG EINES DREIFACHMOTORS

Durch Bewegung der Hebel an der Fernschaltung kann der Bootsführer die Motordrehzahl und Gangschaltung aller drei Motoren steuern.

Die Gas- und Schaltfunktionen hängen davon ab, welche Motoren laufen. Siehe nachstehende Tabelle.

Backbordseitiger

Motor

Läuft

Läuft

Aus

Läuft

Läuft

Aus

OFF (AUS –

Zündung eingeschaltet)

Mittlerer

Motor

Läuft

Läuft

Läuft

Aus

Aus

Aus

Läuft

Steuerbordseitiger

Läuft

Aus

Läuft

Läuft

Aus

Läuft

Motor

OFF (AUS – Zündung eingeschaltet)

Funktion des Schalthebels

Gas und Schaltung des backbordseitigen

Motors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen

Motors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas des mittleren Motors = Durchschnitt der back- und steuerbordseitigen Motoren

Schaltung des mittleren Motors = Neutral, es sei denn, beide Motoren laufen im selben Gang

Gas und Schaltung des backbordseitigen und mittleren Motors = vom backbordseitigen

Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen und mittleren Motors = vom steuerbordseitigen

Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des backbordseitigen

Motors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen

Motors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des backbordseitigen

Motors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen

Motors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des mittleren Motors =

Neutral/Leerlauf; es sei denn, beide

Schalthebel befinden sich im selben Gang

42

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

Wenn während der Fahrt einer der äußeren Motoren abgeschaltet wird, wird der mittlere Motor automatisch auf

Neutral bzw. Leerlaufdrehzahl eingestellt. Der Betrieb des mittleren Motors kann wieder aufgenommen werden, indem der Steuerhebel des noch laufenden äußeren Motors in Neutralposition gelegt und dann wieder ein Gang eingelegt wird. Die Drehzahl des mittleren Motors und die Schaltung werden dann vom funktionierenden

äußeren Motor gesteuert.

Wird der mittlere Motor während der Fahrt abgestellt, hat dies keine Auswirkung auf den Betrieb der äußeren

Motoren.

Wenn während der Fahrt ein Defekt auftritt, durch den einer der äußeren Motoren automatisch auf Neutral/

Leerlauf geschaltet wird, wechselt der mittlere Motor ebenfalls auf Neutral/Leerlauf. Der Betrieb des mittleren

Motors kann wieder aufgenommen werden, indem der Steuerhebel des noch laufenden äußeren Motors in

Neutralposition gelegt und dann wieder ein Gang eingelegt wird.

GASREGELUNG UND SCHALTUNG EINES VIERFACHMOTORS

Durch Bewegung der Hebel an der Fernschaltung kann der Bootsführer die Drehzahl und Gangschaltung aller vier Motoren steuern.

Die Gas- und Schaltfunktionen hängen davon ab, welche Motoren laufen. Siehe nachstehende Tabelle.

Backbord‐ seitiger äu‐

ßerer Motor

Back‐ bordseiti‐ ger in‐ nerer

Motor

Steuer‐ bordsei‐ tiger in‐ nerer

Motor

Steuerbord‐ seitiger äu‐

ßerer Motor

Funktion des Schalthebels

Läuft

Läuft

Aus

Läuft

Läuft

Aus

Läuft

Aus

Läuft

Läuft

Aus

Läuft

Gas und Schaltung des backbordseitigen inneren und

äußeren Motors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen inneren und

äußeren Motors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des backbordseitigen inneren und

äußeren Motors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen inneren und

äußeren Motors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

OFF (AUS –

Zündung eingeschal‐ tet)

Läuft Läuft Läuft

Gas und Schaltung des backbordseitigen inneren Mo‐ tors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Läuft Läuft Läuft

OFF (AUS –

Zündung eingeschal‐ tet)

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen inneren Mo‐ tors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

OFF (AUS –

Zündung ausgeschal‐ tet)

Läuft Läuft Läuft

Gas und Schaltung des backbordseitigen inneren Mo‐ tors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

Läuft Läuft Läuft

OFF (AUS –

Zündung ausgeschal‐ tet)

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen inneren Mo‐ tors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Läuft Aus Aus Läuft

Gas und Schaltung des backbordseitigen äußeren Mo‐ tors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

43

Backbord‐ seitiger äu‐

ßerer Motor

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

Back‐ bordseiti‐ ger in‐ nerer

Motor

Steuer‐ bordsei‐ tiger in‐ nerer

Motor

Steuerbord‐ seitiger äu‐

ßerer Motor

Funktion des Schalthebels

OFF (AUS –

Zündung eingeschal‐ tet)

Läuft Läuft

OFF (AUS –

Zündung eingeschal‐ tet)

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen äußeren

Motors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteu‐ ert

Gas und Schaltung des backbordseitigen inneren Mo‐ tors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen inneren Mo‐ tors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

Wenn der steuerbordseitige äußere Motor während der Fahrt abgestellt wird, wird der steuerbordseitige innere

Motor automatisch in die Neutral-/Leerlaufstellung gestellt. Der Betrieb des inneren Motors kann wiederhergestellt werden, indem die Zündung des steuerbordseitigen äußeren Motors eingeschaltet und der steuerbordseitige Schalthebel zurück in die Neutralstellung gezogen und dann wieder vorgeschoben wird. Die

Drehzahl und Gangschaltung des inneren Motors wird dann durch den steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert.

Wenn der backbordseitige äußere Motor während der Fahrt abgestellt wird, wird der backbordseitige innere

Motor automatisch in die Neutral-/Leerlaufstellung gestellt. Der Betrieb des inneren Motors kann wiederhergestellt werden, indem die Zündung des backbordseitigen äußeren Motors eingeschaltet und der backbordseitige Schalthebel zurück in die Neutralstellung gezogen und dann wieder vorgeschoben wird. Die

Drehzahl und Gangschaltung des inneren Motors wird dann durch den backbordseitigen Schalthebel gesteuert.

Wird einer der inneren Motoren während der Fahrt abgestellt, hat dies keine Auswirkung auf den Betrieb der

äußeren Motoren.

Wenn während der Fahrt ein Defekt auftritt, durch den der steuerbordseitige äußere Motor automatisch auf

Neutral/Leerlauf geschaltet wird, wechselt der innere steuerbordseitige Motor ebenfalls automatisch auf Neutral/

Leerlauf. Der Betrieb des inneren Motors kann wieder aufgenommen werden, indem der steuerbordseitige

Schalthebel zurück in die Neutralposition gezogen und dann wieder vorgeschoben wird.

Wenn während der Fahrt ein Defekt auftritt, durch den der backbordseitige äußere Motor automatisch auf

Neutral/Leerlauf geschaltet wird, wechselt der innere backbordseitige Motor ebenfalls automatisch auf Neutral/

Leerlauf. Der Betrieb des inneren Motors kann wieder aufgenommen werden, indem der backbordseitige

Schalthebel zurück in die Neutralposition gezogen und dann wieder vorgeschoben wird.

TRIMMSCHALTER UND TASTENFELD – FUNKTIONEN

1.

Trimmschalter (falls vorhanden) – Zur Trimmung aller Motoren. Ein Zubehör-Trimmschalterbedienfeld ist erforderlich, um die Motoren separat zu trimmen.

N E

U T

R A

L

S E L

E C T

S Y

N C

R O

T T

S T

A T

S E

I O N

C T

44

13853

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

2.

„Nur Gas"/Stationen-Auswahltaste – Hiermit kann der Bootsführer die Motordrehzahl zum Aufwärmen erhöhen, ohne einen Gang einzulegen. Den Schalthebel in die Neutralstellung bewegen, um die „Nur

Gas"-Funktion zu aktivieren. Den „Nur Gas"-Knopf drücken und dabei den Schaltgriff nach vorn in die

Vorwärts-Raststellung bewegen. Das Horn ertönt einmal und die Neutralleuchte blinkt. Das zweimalige

Ertönen des Warnhorns weist darauf hin, dass „Nur Gas" aktiviert ist. Den Gashebel vorschieben, um die Motordrehzahl zu erhöhen. Zum Deaktivieren den Schalthebel wieder in die Neutralstellung bewegen und den „Nur Gas" Knopf drücken. Die Motordrehzahl ist begrenzt, um Motorschäden zu verhindern.

Durch Drücken auf die Stationen-Auswahltaste an einem inaktiven Ruderstand wird eine

Ruderstandübertragung eingeleitet. Siehe Ruderstandübertragung.

3.

Pfeiltastenfeld – Dient zur Navigation der Funktionsmeldungen auf der System View-Anzeige.

4.

Taste „Select" – Dient zur Auswahl von Optionen auf der System View-Anzeige und zur Bestätigung von

Dateneingaben. Wenn die Taste zwei Sekunden lang gedrückt wird, wird der Bildschirmdurchlauf angehalten, wenn dies unter „Favoriten" gewählt wurde. Wenn die Taste drei Sekunden lang gedrückt wird, wird die Datenrücksetzfunktion aktiviert (außer in der Bildschirmdurchlauf-Funktion). Wenn die

Taste 5 Sekunden oder länger gedrückt wird, erscheint die Homepage.

5.

Neutral-LEDs - Die LEDs leuchten auf, wenn sich die Motoren in der Neutralstellung befinden. Die

Lampen blinken im „Nur Gas"-Modus.

HINWEIS: Die Getriebestellung wird durch Erkennung der Position des Schaltbetätigers am Motor bestimmt, nicht durch die Position des Schalthebels.

6.

Aktiv-LED (Active) - Diese LED leuchtet auf, um den betriebsbereiten Zustand der Fernschaltung anzuzeigen.

7.

SYNC-LED - Die SYNC-LED leuchtet auf, während die Drehzahlen der Motoren vom DTS-System synchronisiert werden.

a

NEUTRAL b

a Neutral-LEDs b Taste „SELECT" c Pfeiltastenfeld d Sync-LED e „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste f Aktiv-LED

SELECT

ACTIVE

THROTTLE

ONLY

STATION SELECT

SYNC

c f d e

13854

SYNCHRONISATION DER MOTOREN

Wenn die Frunktion Automatische Synchronisation aktiviert ist, wird die Drehzahl aller Motoren an die Drehzahl des steuerbordseitigen Motors angepasst.

Die automatische Synchronisation der Motoren schaltet sich automatisch ein, wenn die Drehzahl zwei Sekunden lang über 900 U/min liegt und die Schalthebel innerhalb von 10 % zueinander stehen. Die SYNC-Leuchte leuchtet auf, wenn die Motoren synchronisiert sind. Die automatische Synchronisation bleibt bis zu einer

Drosselklappen-Öffnungsstellung von 95 % aktiviert. Zum Auskuppeln einen oder beide Hebel verstellen, bis sie mehr als 10 % voneinander entfernt sind, die Motordrehzahl unter 900 U/min reduzieren oder auf mehr als

95 % erhöhen.

ACTIVE

SYNC

THROTTLE

ONLY

STAT ION SELECT

45

22969

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

RUDERSTANDÜBERTRAGUNG

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch einen Verlust der Kontrolle über das Boot vermeiden. Der

Bootsführer darf die aktive Station auf keinen Fall verlassen, wenn ein Gang eingelegt ist. Eine

Ruderstandübertragung sollte nur dann durchgeführt werden, wenn beide Stationen besetzt sind. Eine

Ruderstandübertragung von einer einzigen Person darf nur dann durchgeführt werden, wenn sich der Motor in Neutral befindet.

HINWEIS: Bei einer Stationsübertragung ist es ratsam, den Motor in den Leerlauf zu schalten. Kann der

Fernschalthebel nicht in die Leerlaufstellung bewegt werden, kann eine Ruderübertragung durchgeführt werden, wenn ein Gang eingelegt ist.

HINWEIS: Die Aktiv-Leuchte der Fernschaltung leuchtet an dem Ruderstand auf, der den Motor steuert.

Mit der Funktion Ruderstandübertragung kann der Fahrer auswählen, welcher Ruderstand den Motor steuert.

Durch zweimaliges Drücken der „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste kann die Motorsteuerung an einen anderen

Ruderstand übertragen werden. Wenn eine Ruderstandübertragung eingeleitet wurde, beginnt die Steuerung automatisch damit, die Motordrehzahl und Getriebestellung auf die Einstellung des Fernschalthebels an der neuen Station anzupassen. Die Schaltgriffe auf die gewünschte Drehzahl- und Getriebestellung einstellen.

HINWEIS: Zur Übertragung eines Ruderstands werden 10 Sekunden anberaumt. Wenn die Ruderübertragung innerhalb dieses Zeitraums nicht abgeschlossen wurde, wird die Funktion abgebrochen und es ertönt ein doppelter Piepton. Durch erneutes Drücken der „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste wird die

Ruderstandübertragung wieder eingeleitet.

1.

Den aktiven Fernschalthebel in die Leerlaufstellung bewegen.

2.

Den Fernschalthebel des inaktiven Ruderstands in die Leerlaufstellung bewegen.

3.

Die „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste zweimal drücken. Die AKTIV-Leuchte leuchtet auf und zeigt damit an, dass die Fernschaltung den Motor steuert.

a b a b

ACTIVE

THROTTLE

ONLY

STATION SELECT

ACTIVE

SYNC

THROTTLE

ONLY

STAT ION SELECT

22753 a Aktiv-Leuchte b „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste

4.

Die Aktiv-Leuchte erlischt am ursprünglichen Ruderstand.

Synchronisierung der Ruderstände vor einer Ruderstandübertragung

Nach den einmaligen Drücken der „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste hat der Bootsführer 10 Sekunden Zeit, um die Einstellungen des Schaltgriffs an der neuen Station an die Griffeinstellungen der alten Station (die inaktiv wird) anzupassen. Stimmen die Griffeinstellungen nicht überein, beginnt die Neutralleuchte zu blinken. Die

Leuchte blinkt schneller, je mehr die Griffe übereinstimmen. Wenn die Leuchte durchgehend aufleuchtet, sind die Griffe angepasst und die „Nur Gas"-/Stationen-Auswahltaste kann wieder gedrückt werden, um die

Übertragung abzuschließen. Dies beendet das Übertragungsverfahren und überträgt die Kontrolle an die neue

Station. Wenn die Übertragung nicht innerhalb von 10 Sekunden abgeschlossen ist, wird sie abgebrochen.

46

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

Funktionsmerkmale und Bedienung der Shadow Mode-Fernschaltung mit CAN-Trackpad

GASREGELUNG UND SCHALTUNG EINES DREIFACHMOTORS

Durch Bewegung der Hebel an der Fernschaltung kann der Bootsführer die Motordrehzahl und Gangschaltung aller drei Motoren steuern.

Die Gas- und Schaltfunktionen hängen davon ab, welche Motoren laufen. Siehe nachstehende Tabelle.

Backbordseitiger

Läuft

Läuft

Aus

Läuft

Läuft

Aus

Motor

Mittlerer

Motor

Läuft

Läuft

Läuft

Aus

Aus

Aus

Steuerbordseitiger

Motor

Funktion des Schalthebels

Läuft

Aus

Läuft

Läuft

Aus

Läuft

OFF (AUS – Zündung eingeschaltet)

Gas und Schaltung des backbordseitigen

Motors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen

Motors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas des mittleren Motors = Durchschnitt der back- und steuerbordseitigen Motoren

Schaltung des mittleren Motors = Neutral, es sei denn, beide Motoren laufen im selben Gang

Gas und Schaltung des backbordseitigen und mittleren Motors = vom backbordseitigen

Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen und mittleren Motors = vom steuerbordseitigen

Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des backbordseitigen

Motors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen

Motors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des backbordseitigen

Motors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen

Motors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des mittleren Motors =

Neutral/Leerlauf; es sei denn, beide

Schalthebel befinden sich im selben Gang

OFF (AUS –

Zündung eingeschaltet)

Läuft

Wenn während der Fahrt einer der äußeren Motoren abgeschaltet wird, wird der mittlere Motor automatisch auf

Neutral bzw. Leerlaufdrehzahl eingestellt. Der Betrieb des mittleren Motors kann wieder aufgenommen werden, indem der Steuerhebel des noch laufenden äußeren Motors in Neutralposition gelegt und dann wieder ein Gang eingelegt wird. Die Drehzahl des mittleren Motors und die Schaltung werden dann vom funktionierenden

äußeren Motor gesteuert.

Wird der mittlere Motor während der Fahrt abgestellt, hat dies keine Auswirkung auf den Betrieb der äußeren

Motoren.

47

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

Wenn während der Fahrt ein Defekt auftritt, durch den einer der äußeren Motoren automatisch auf Neutral/

Leerlauf geschaltet wird, wechselt der mittlere Motor ebenfalls auf Neutral/Leerlauf. Der Betrieb des mittleren

Motors kann wieder aufgenommen werden, indem der Steuerhebel des noch laufenden äußeren Motors in

Neutralposition gelegt und dann wieder ein Gang eingelegt wird.

GASREGELUNG UND SCHALTUNG EINES VIERFACHMOTORS

Durch Bewegung der Hebel an der Fernschaltung kann der Bootsführer die Drehzahl und Gangschaltung aller vier Motoren steuern.

Die Gas- und Schaltfunktionen hängen davon ab, welche Motoren laufen. Siehe nachstehende Tabelle.

Backbord‐ seitiger äu‐

ßerer Motor

Back‐ bordseiti‐ ger in‐ nerer

Motor

Steuer‐ bordsei‐ tiger in‐ nerer

Motor

Steuerbord‐ seitiger äu‐

ßerer Motor

Funktion des Schalthebels

Läuft

Läuft

Aus

Läuft

Läuft

Aus

Läuft

Aus

Läuft

Läuft

Aus

Läuft

Gas und Schaltung des backbordseitigen inneren und

äußeren Motors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen inneren und

äußeren Motors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des backbordseitigen inneren und

äußeren Motors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen inneren und

äußeren Motors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

OFF (AUS –

Zündung eingeschal‐ tet)

Läuft Läuft Läuft

Gas und Schaltung des backbordseitigen inneren Mo‐ tors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Läuft Läuft Läuft

OFF (AUS –

Zündung eingeschal‐ tet)

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen inneren Mo‐ tors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

OFF (AUS –

Zündung ausgeschal‐ tet)

Läuft Läuft Läuft

Gas und Schaltung des backbordseitigen inneren Mo‐ tors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

Läuft Läuft Läuft

OFF (AUS –

Zündung ausgeschal‐ tet)

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen inneren Mo‐ tors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Läuft

OFF (AUS –

Zündung eingeschal‐ tet)

Aus

Läuft

Aus

Läuft

Läuft

OFF (AUS –

Zündung eingeschal‐ tet)

Gas und Schaltung des backbordseitigen äußeren Mo‐ tors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen äußeren

Motors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteu‐ ert

Gas und Schaltung des backbordseitigen inneren Mo‐ tors = vom backbordseitigen Schalthebel gesteuert

Gas und Schaltung des steuerbordseitigen inneren Mo‐ tors = vom steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert

48

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

Wenn der steuerbordseitige äußere Motor während der Fahrt abgestellt wird, wird der steuerbordseitige innere

Motor automatisch in die Neutral-/Leerlaufstellung gestellt. Der Betrieb des inneren Motors kann wiederhergestellt werden, indem die Zündung des steuerbordseitigen äußeren Motors eingeschaltet und der steuerbordseitige Schalthebel zurück in die Neutralstellung gezogen und dann wieder vorgeschoben wird. Die

Drehzahl und Gangschaltung des inneren Motors wird dann durch den steuerbordseitigen Schalthebel gesteuert.

Wenn der backbordseitige äußere Motor während der Fahrt abgestellt wird, wird der backbordseitige innere

Motor automatisch in die Neutral-/Leerlaufstellung gestellt. Der Betrieb des inneren Motors kann wiederhergestellt werden, indem die Zündung des backbordseitigen äußeren Motors eingeschaltet und der backbordseitige Schalthebel zurück in die Neutralstellung gezogen und dann wieder vorgeschoben wird. Die

Drehzahl und Gangschaltung des inneren Motors wird dann durch den backbordseitigen Schalthebel gesteuert.

Wird einer der inneren Motoren während der Fahrt abgestellt, hat dies keine Auswirkung auf den Betrieb der

äußeren Motoren.

Wenn während der Fahrt ein Defekt auftritt, durch den der steuerbordseitige äußere Motor automatisch auf

Neutral/Leerlauf geschaltet wird, wechselt der innere steuerbordseitige Motor ebenfalls automatisch auf Neutral/

Leerlauf. Der Betrieb des inneren Motors kann wieder aufgenommen werden, indem der steuerbordseitige

Schalthebel zurück in die Neutralposition gezogen und dann wieder vorgeschoben wird.

Wenn während der Fahrt ein Defekt auftritt, durch den der backbordseitige äußere Motor automatisch auf

Neutral/Leerlauf geschaltet wird, wechselt der innere backbordseitige Motor ebenfalls automatisch auf Neutral/

Leerlauf. Der Betrieb des inneren Motors kann wieder aufgenommen werden, indem der backbordseitige

Schalthebel zurück in die Neutralposition gezogen und dann wieder vorgeschoben wird.

TRIMMSCHALTER UND TASTENFELD – FUNKTIONEN

1.

Trimmschalter (falls vorhanden) – Zur Trimmung aller Motoren. Ein Zubehör-Trimmschalterbedienfeld ist erforderlich, um die Motoren separat zu trimmen.

ALL

NEUTRAL

TROLL

SYNC

I LE

VE

R

AN

SF

ER

DO

CK

22943

2.

Neutralleuchten - Die Neutralleuchten leuchten auf, wenn sich der Motor in der Neutralstellung befindet.

Die Leuchten blinken, wenn sich der Motor im „Nur Gas"-Modus befindet.

HINWEIS: Die Getriebestellung wird durch Erkennung der Position des Schaltbetätigers am Motor bestimmt, nicht durch die Position des Schalthebels.

3.

Troll-Knopf - Durch Drücken des „TROLL"-Knopfes wird die Troll-Steuerung aktiviert. Mit der Troll-

Steuerung kann der Bootsführer die Motordrehzahl auf langsame Fahrt oder zum Manövrieren einstellen.

Zur Aktivierung die Schalthebel in die Vorwärts-Raststellung legen und den Knopf drücken. Die Drehzahl mit den Tasten – oder + bis auf den maximal kalibrierten Sollwert erhöhen oder senken. Wenn die Troll-

Steuerung auf eine gewünschte Drehzahl eingestellt ist und dann abgeschaltet wird, speichert das

System die eingestellte Drehzahl und kehrt zu diesem Wert zurück, wenn sie wieder eingeschaltet wird.

Zum Ausschalten der Troll-Steuerung entweder den „TROLL"-Knopf drücken, mit dem Gashebel eine andere Drehzahl einstellen oder den Motor in Neutral schalten.

49

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

4.

Übertragungsknopf - Durch Drücken auf die „TRANSFER"-Taste kann die Motorbedienung auf einen anderen Ruderstand übertragen werden. Siehe Ruderstandübertragung.

5.

Dock-Knopf - Durch Drücken auf den „DOCK"-Knopf wird der Andock-Modus eingeleitet. Im Andock-

Modus wird die Drosselklappenkapazität auf ca. 50 % verringert. Zum Ausschalten des Andock-Modus den Motor in Neutral schalten und den „DOCK"-Knopf drücken.

6.

„Nur Gas"-Knopf - Hiermit kann der Bootsführer die Motordrehzahl zum Aufwärmen erhöhen, ohne einen

Gang einzulegen. Den Schalthebel in die Neutralstellung bewegen, um die „Nur Gas"-Funktion zu aktivieren. Den „Nur Gas"-Knopf drücken und dabei den Schaltgriff nach vorn in die Vorwärts-

Raststellung bewegen. Das Horn ertönt einmal und die Neutralleuchte blinkt. Das zweimalige Ertönen des Warnhorns weist darauf hin, dass „Nur Gas" aktiviert ist. Den Gashebel vorschieben, um die

Motordrehzahl zu erhöhen. Zum Deaktivieren den Schalthebel wieder in die Neutralstellung bewegen und den „Nur Gas" Knopf drücken. Die Motordrehzahl ist begrenzt, um Motorschäden zu verhindern.

7.

1-Hebel-Knopf - Durch Drücken auf den Knopf „1 LEVER" (1 HEBEL) wird der Einzelhebel-Modus eingeleitet. Im Einzelhebel-Modus werden die Gas- und Schaltfunktionen beider Motoren durch den backbordseitigen Schalthebel gesteuert. Zum Ausschalten des Einzelhebel-Modus den Motor in Neutral schalten und den Knopf „1 LEVER" (1 HEBEL) drücken.

8.

Sync-Knopf - Durch Drücken auf den Knopf „SYNC" wird die automatische Synchronisationsfunktion einoder ausgeschaltet. Siehe Synchronisation der Motoren.

N E

U T

R A

L

a

a Neutral-LEDs b Troll-Knopf c Transfer-Knopf d Dock-Knopf e „Nur Gas" f 1-Hebel-Knopf g Sync-Knopf

NEUTRAL b

-

TROLL

+

SYNC

TRANSFER c g

1 LEVER

DOCK THROTTLE

ONLY f d e

22945

9.

Bedienhebel-Spannschraube - Diese Schraube kann eingestellt werden, um die Zugspannung auf den

Bedienhebel zu erhöhen oder zu verringern (Abdeckung muss entfernt werden). Dies verhindert unbeabsichtigte Hebelbewegungen bei hohem Wellengang. Die Schraube im Uhrzeigersinn drehen, um die Zugspannung zu erhöhen und gegen den Uhrzeigersinn, um die Zugspannung zu verringern. Auf den gewünschten Widerstand einstellen.

50

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

10. Raststellungs-Spannschraube - Diese Schraube kann eingestellt werden, um die zum Bewegen des

Bedienhebels aus der Raststellung erforderliche Zugspannung zu erhöhen oder zu verringern

(Abdeckung muss entfernt werden). Die Schraube im Uhrzeigersinn drehen, um die Spannung zu erhöhen. Auf den gewünschten Widerstand einstellen.

a Raststellungs-Spannschraube b Bedienhebel-Spannschraube

a b

28556

SYNCHRONISATION DER MOTOREN

Wenn die Frunktion Automatische Synchronisation aktiviert ist, wird die Drehzahl aller Motoren an die Drehzahl des steuerbordseitigen Motors angepasst.

Zum Ein- und Ausschalten der automatischen Synchronisationsfunktion auf den Knopf „SYNC" auf dem CAN-

Trackpad drücken. Wenn die Sync-LED gelb ist, wurde der „SYNC"-Knopf gedrückt, aber die Bedingungen zur automatischen Synchronisation sind nicht gegeben. Wenn die Sync-LED rot aufleuchtet, wurde die

Motorsynchronisation aktiviert. Die Motoren bleiben so lange synchronisiert, bis die Motordrehzahl 2 Sekunden lang unter 900 U/min abfällt, die Fernschalthebel weiter als 10 % voneinander entfernt stehen und die

Drosselklappenöffnung der Motoren weniger als 95 % beträgt.

Zum Ausschalten der automatischen Synchronisationsfunktion auf den „SYNC"-Knopf drücken.

NEUTRAL

-

SYNC

TROLL

+

TRANSFER

1 LEVER

THROTTLE

ONLY

DOCK

22590

RUDERSTANDÜBERTRAGUNG

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen durch einen Verlust der Kontrolle über das Boot vermeiden. Der

Bootsführer darf die aktive Station auf keinen Fall verlassen, wenn ein Gang eingelegt ist. Eine

Ruderstandübertragung sollte nur dann durchgeführt werden, wenn beide Stationen besetzt sind. Eine

Ruderstandübertragung von einer einzigen Person darf nur dann durchgeführt werden, wenn sich der Motor in Neutral befindet.

HINWEIS: Bei einer Stationsübertragung ist es ratsam, den Motor in die Neutralstellung zu schalten. Kann der

Fernschalthebel nicht in die Neutralstellung bewegt werden, kann eine Ruderstandübertragung auch bei eingelegtem Gang durchgeführt werden.

51

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

Mit der Funktion Ruderstandübertragung kann der Fahrer auswählen, welcher Ruderstand den Motor steuert.

Durch zweimaliges Drücken der „TRANSFER"-Taste kann die Motorsteuerung an einen anderen Ruderstand

übertragen werden. Wenn eine Ruderstandübertragung eingeleitet wurde, beginnt die Steuerung automatisch damit, die Motordrehzahl und Getriebestellung auf die Einstellung des Fernschalthebels an der neuen Station anzupassen. Die Schaltgriffe auf die gewünschte Drehzahl- und Getriebestellung einstellen.

Nach Drücken der „TRANSFER"-Taste erleuchtet die Transfer-LED und ein Piepton ertönt. Die „TRANSFER"-

Taste erneut drücken, um die Übertragung des Ruderstands abzuschließen. Wenn die Übertragung des

Ruderstands abgeschlossen ist, ertönt ein weiterer Piepton und die Transfer-LED erslischt.

HINWEIS: Zur Übertragung eines Ruderstands werden 10 Sekunden anberaumt. Wenn die Ruderübertragung innerhalb dieses Zeitraums nicht abgeschlossen wurde, wird die Funktion abgebrochen und es ertönt ein doppelter Piepton. Durch erneutes Drücken der „TRANSFER"-Taste wird die Ruderstandübertragung wieder eingeleitet.

NEUTRAL

-

SYNC

TROLL

+

TRANSFER

1 LEVER

THROTTLE

ONLY

DOCK

22593

Synchronisierung der Ruderstände vor einer Ruderstandübertragung

Durch Drücken der TRANSFER-Taste hat der Bootsführer 10 Sekunden Zeit, um die Einstellungen des

Schaltgriffs am neuen Ruderstand an die Griffeinstellungen des alten Ruderstands (der inaktiv wird) anzupassen. Stimmen die Griffeinstellungen nicht überein, beginnen die Neutralleuchten zu blinken. Die

Leuchten blinken schneller, je mehr die Griffe übereinstimmen. Wenn die Leuchten durchgehend aufleuchteen, sind die Griffe angepasst und der Knopf kann wieder gedrückt werden, um die Übertragung abzuschließen. Dies beendet das Übertragungsverfahren und überträgt die Kontrolle an die neue Station. Wenn die

Ruderstandübertragung nicht innerhalb von 10 Sekunden abgeschlossen ist, wird sie abgebrochen.

Warnsystem

WARNHORNSIGNALE

Wenn der Zündschlüssel auf ON (EIN) gedreht wird, ertönt das Warnhorn (am Befehlsmodulkabelbaum) einen

Moment lang als Test, um seine ordnungsgemäße Funktion zu bestätigen.

Der Bediener wird über eine aktive Störung im Betriebssystem des Motors durch zwei Arten von Warnsignalen informiert.

1.

6 Sekunden Dauerton: Weist auf einen kritischen Motorzustand hin. Abhängig vom Zustand kann das

Motorschutzsystem aktiviert werden, um den Motor durch Begrenzung der Leistung zu schützen. In diesem Fall sofort zum Hafen zurückkehren und den Vertragshändler kontaktieren.

2.

6 Sekunden Intervalltöne: Weist auf einen weniger kritischen Motorzustand hin. Dieser Zustand muss nicht unbedingt sofort behoben werden. Das Boot kann weiter betrieben werden, abhängig von der Art der Störung wird die Leistung des Motors jedoch vom Motorschutzsystem (siehe folgenden Abschnitt

„Motorschutzsystem") begrenzt, um den Motor zu schützen. Den Vertragshändler so bald wie möglich kontaktieren.

Dabei ist zu beachten, dass das Warnhorn in beiden der obigen Situationen nur einmal ertönt. Wenn die Zündung aus- und wieder eingeschaltet wird, ertönt das Warnhorn erneut, wenn der Fehler weiterhin vorliegt. Für eine visuelle Anzeige der spezifischen Motorfunktionen und weiterer Motordaten siehe die folgenden SmartCraft

Produktinformationen.

Einige der weniger kritischen Zustände, die von 6-Sekunden-Intervalltönen angezeigt werden, können vom

Bediener behoben werden. Diese vom Bediener korrigierbaren Zustände umfassen:

52

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

Wasser im motormontierten Kraftstofffilter. Siehe Wartung - Wasserabscheidender Kraftstofffilter.

Problem im Kühlsystem (Wasserdruck oder Motortemperatur). Den Motor abstellen und die

Wassereinlassöffnungen im Unterteil auf Blockierung untersuchen.

Motorölstand zu niedrig. Siehe Kraftstoff und Öl - Motorölstand prüfen und Öl auffüllen.

MOTORSCHUTZSYSTEM

Das Motorschutzsystem überwacht die wichtigen Motorsensoren auf frühe Anzeichen von Problemen. Es ist immer aktiv, während der Motor läuft, so dass der Schutz des Motors ständig gewährleistet ist. Das System reagiert auf ein Problem, indem es das Warnhorn sechs Sekunden lang aktiviert und/oder die Motorleistung zum

Schutz des Motors reduziert.

Wenn das Motorschutzsystem aktiviert ist, muss die Drehzahl reduziert werden. Das Problem identifizieren und wenn möglich beheben. Das Motorschutzsystem muss rückgesetzt werden, bevor der Motor wieder mit höheren

Drehzahlen läuft. Durch Schieben des Gashebels in die Leerlaufposition wird das System wieder zurückgesetzt.

SMARTCRAFT PRODUKTE

Für diesen Außenborder ist ein Mercury SmartCraft Instrumentenpaket erhältlich. Das Instrumentenpaket zeigt unter anderem die folgenden Funktionen an: Motordrehzahl, Kühlmitteltemperatur, Öldruck, Wasserdruck,

Batteriespannung, Kraftstoffverbrauch und Motorbetriebsstunden.

Das SmartCraft Instrumentenpaket hilft ebenfalls bei der Motorschutzsystem-Diagnose. Das SmartCraft

Instrumentenpaket zeigt kritische Motoralarmdaten und potentielle Probleme an.

Power-Trimm- und Kippsystem

Der Außenborder ist mit einer Trimm-/Kippsteuerung, dem sogenannten „Power-Trimm-System", ausgestattet.

Mit dieser Vorrichtung kann der Bootsführer leicht die Position des Außenborders per Knopfdruck auf den

Trimmschalter einstellen. Trimmen des Außenborders näher an den Bootsspiegel heißt „eintrimmen" oder

„abwärtstrimmen". Trimmen des Außenborders weiter vom Bootsspiegel weg heißt „austrimmen" oder

„aufwärtstrimmen". Der Begriff „Trimmen" bezieht sich im Allgemeinen auf die Einstellung des Außenborders innerhalb der ersten 20° des Bewegungsbereichs. Dies ist der Bereich, der beim Betrieb des Boots in Gleitfahrt verwendet wird. Der begriff „Kippen" wird verwendet, wenn der Außenborder weiter aus dem Wasser gehoben wird. Den Motor abstellen und den Zündschalter auf „ON" stellen. Nun kann der Außenborder aus dem Wasser gekippt werden. Bei Betrieb mit niedrigen Drehzahlen (2000 U/min und weniger) kann der Außenborder auch

über den Trimmbereich hinaus nach oben gekippt werden, beispielsweise für den Betrieb in seichten

Gewässern.

a

a Trimmschalter b Kippbereich c Trimmbereich

b c

53

28920

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

FUNKTION DES POWER-TRIMM-SYSTEMS

Bei den meisten Booten erzielt der Betrieb im mittleren Trimmbereich zufriedenstellende Ergebnisse. Um jedoch die Trimmung optimal auszunutzen, kann es vorkommen, dass Sie den Außenborder ganz nach innen oder außen trimmen möchten. Dies erhöht die Leistung in gewissen Situationen; aber es bedeutet auch einige potenzielle Lenkungsrisiken, deren sich der Bootsführer bewusst sein muss.

Folgende Liste genau abwägen:

1.

Trimmen nach innen oder unten kann Folgendes bewirken:

• Absenken des Bugs.

• Schnelleres Erreichen der Gleitfahrt, besonders bei schwerer Beladung oder Hecklast.

• Allgemeine Verbesserung der Fahrt bei rauer See.

• Zu tiefe Einstellung führt zu einem so starken Senken des Bugs bei manchen Booten, dass sie bei der Gleitfahrt mit dem Bug durch das Wasser pflügen. Dies kann bei einer Richtungsänderung oder hohem Wellengang wiederum zu einer unerwarteten Wendung in beiden Richtungen führen (dies wird als Bug- oder Übersteuern bezeichnet).

!

VORSICHT

Schwere oder tödliche Verletzungen vermeiden. Den Außenborder auf eine mittlere Position trimmen, sobald sich das Boot in Gleitfahrt befindet, damit niemand durch Ausbrechen des Bootes über Bord geschleudert wird. Nicht versuchen, das Boot zu wenden, wenn es sich in Gleitfahrt befindet, der Motor extrem nach innen oder unten getrimmt ist und ein Zug am Lenkrad spürbar ist.

2.

Trimmen nach außen oder oben kann folgendes bewirken:

• Anheben des Bugs aus dem Wasser.

• Im Allgemeinen eine Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit.

• Erhöht den Abstand zu Unterwasserhindernissen oder in seichten Gewässern.

• Ein Tauchstampfen (rhythmisches Springen) oder Propeller-Dampfblasenbildung.

• Motorüberhitzung, falls sich Kühlwasser-Einlassöffnungen über der Wasserlinie befinden.

KIPPEN GANZ NACH OBEN

Kippen am Steuerruder

HINWEIS: Der Trimm-/Kippschalter bleibt noch 15 Minuten nach Ausschalten der Zündung aktiviert.

1.

Wenn die Zündung länger als 15 Minuten ausgeschaltet war, den Trimm-/Kippschalter auf ON (EIN) stellen.

2.

Den Trimm-/Kippschalter in die obere Stellung schalten. Der Außenborder wird hochgekippt, bis der

Schalter losgelassen wird oder der Motor die maximale Kippposition erreicht hat.

Kippen am Motor

Mit dem an der Motorhaube montierten Zusatzkippschalter kann der Außenborder mit dem Zündschlüssel in die

OFF-Stellung geschaltet werden.

Kippstützhebel

1.

Den Kippstützhebel nach unten drehen.

2.

Den Außenborder absenken, bis die Kippstützhalterung auf dem Podest ruht.

54

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

3.

Die Kippstützhalterung lösen, indem der Außenborder angehoben und der Kippstützhebel nach oben gedreht wird. Den Außenborder absenken.

b

a Kippstützhebel b Kippstützhalterung

a

28922

KIPPEN VON HAND

Lässt der Außenborders sich nicht mit dem Power-Trimm-/Kippschalter kippen, kann er von Hand gekippt werden.

28497

HINWEIS: Das Handventil muss vor Inbetriebnahme des Außenborders festgedreht werden, damit der

Außenborder bei Rückwärtsfahrt nicht hochkippt.

1.

Das Handventil (Kippventil) drei Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen. So kann der

Außenborder von Hand gekippt werden. Den Außenborder in die gewünschte Position kippen und das

Handventil wieder anziehen.

HILFSKIPPSCHALTER

Mit dem Abstell-Schalter kann der Außenborder mittels des Power-Trimm-Systems aus- oder eingetrimmt werden.

55

28927

AUSSTATTUNG UND BEDIENELEMENTE

BETRIEB IN SEICHTEN GEWÄSSERN

Beim Betrieb des Boots in flachem Gewässer kann der Außenborder über den maximalen Trimmbereich gekippt werden, damit er nicht am Boden aufschlägt.

1.

Die Motordrehzahl auf weniger als 2000 U/min reduzieren.

2.

Den Außenborder nach oben kippen. Sicherstellen, dass alle Wassereinlassöffnungen stets unter der

Wasseroberfläche bleiben.

3.

Den Motor nur mit langsamer Drehzahl betreiben. Wenn der Außenborder über die 20°-Trimmgrenze hinaus gekippt wird, ertönt das Warnhorn und die Motordrehzahl wird automatisch auf 2000 U/min begrenzt. Der Außenborder muss nach unten unter den max. Trimmbereich gekippt (getrimmt) werden, um einen Betrieb mit mehr als 2000 U/min zu erlauben.

56

FUNKTION

Prüfliste vor dem Start

• Der Bootsführer muß mit den Sicherheitsvorschriften für Navigation, Wasserverkehr und Betrieb vertraut sein.

Für jede Person muß eine zugelassene Schwimmweste in der richtigen Größe griffbereit an Bord sein.

Es muß ein Rettungsring oder ein Rettungskissen an Bord sein, das einer im Wasser befindlichen Person zugeworfen werden kann.

Das Boot darf nicht überladen werden. Überprüfen Sie die maximale Belastbarkeit, die auf dem

Typenschild des Boots angegeben ist.

Ausreichend Kraftstoff muß vorhanden sein.

Mitfahrer und Ladung müssen gleichmäßig im Boot verteilt sein. Jede Person muß auf einem ordnungsgemäßen Platz sitzen.

Informieren Sie jemanden über Ihr Ziel und den voraussichtlichen Zeitpunkt Ihrer Rückkehr.

Es ist gesetzlich verboten, unter dem Einfluß von Alkohol oder Drogen ein Boot zu betreiben.

Machen Sie sich mit den Eigenheiten des Gewässers und der Gegend wie Flut, Strömungen, Sandbarren,

Felsen und anderen Gefahren vertraut.

Führen Sie die in der Inspektions- und Wartungstabelle aufgeführten Prüfungen durch. Siehe Kapitel

Wartung.

Betrieb bei Temperaturen unter Null

Wenn Sie Ihren Außenbordmotor bei Temperaturen unter Null Grad betreiben oder verankert haben, lassen Sie ihn nach unten gekippt, so daß das Getriebegehäuse unter Wasser liegt. Dadurch vermeiden Sie, daß im

Getriebegehäuse verbliebenes Wasser einfriert, was zu Beschädigungen der Wasserpumpe und anderer

Bauteile führen kann.

Bei voraussichtlicher Eisbildung den Außenbordmotor aus dem Wasser nehmen und lassen darin verbliebene

Wasser ablaufen jegliches. Wenn sich in Höhe des Wasserspiegels im Antriebswellengehäuse Eis bildet, wird die Wasserzufuhr zum Motor blockiert, was Motorschäden zur Folge haben kann.

Betrieb in Salzwasser oder in verschmutztem Wasser

Wir empfehlen, daß Sie die internen Wasserwege Ihres Außenbordmotors nach jedem Betrieb in Salzwasser oder in verschmutztem Wasser mit sauberem Süßwasser spülen. Dadurch vermeiden Sie Ablagerungen, die die Wasserwege verstopfen könnten. Siehe den Abschnitt "Spülen des Kühlsystems" im Kapitel Wartung.

Wenn Sie Ihr Boot vor Anker liegen lassen, kippen Sie den Außenbordmotor immer hoch, so daß das

Getriebegehäuse vollständig aus dem Wasser ist (außer bei Temperaturen unter Null).

Waschen Sie nach jedem Gebrauch die Motoroberfläche, und spülen Sie die Auslaßöffnung des Propellers und des Getriebegehäuses mit frischem Süßwasser. Besprühen Sie einmal im Monat die Oberfläche des Motors, die elektrischen Teile und andere Metallflächen mit Mercury Precision oder Quicksilver-Korrosionsschutz.

(Korrosionsschutzmittel nicht auf die Anoden sprühen, da dadurch deren Wirkung beeinträchtigt wird).

Motor-Einfahrverfahren

!

ACHTUNG

Bei Nichteinhaltung des Einfahrverfahrens kann der Motor schwer beschädigt werden.

1.

Während der ersten beiden Betriebsstunde den Motor mit verschiedenen Drehzahlen bis 4500 U/min

(oder Dreiviertelgas) und alle 10 Minuten ca. 1 Minute lang mit Vollgas laufen lassen.

2.

Während der nächsten acht Betriebsstunden den Motor nicht länger als jeweils 5 Minuten mit Vollgas betreiben.

Starten des Motors

Vor Inbetriebnahme die Prüfliste vor dem Start, die besonderen Betriebsanweisungen, das Motor-

Einfahrverfahren und die Gangschaltung im Abschnitt Betrieb sowie die Funktionsmerkmale und Bedienung der

Fernschaltung im Abschnitt Funktionsmerkmale und Bedienung durchlesen.

57

FUNKTION

!

ACHTUNG

Den Außenborder nicht (auch nicht kurzzeitig) ohne Wasserdurchfluss an allen Kühlwasser-Einlassöffnungen im Getriebegehäuse starten oder betreiben, um Beschädigung der Wasserpumpe (Trockenlauf) oder

Überhitzung des Motors zu verhindern.

1.

Sicherstellen, dass der Kühlwassereinlass unter Wasser liegt.

28928

2.

Den Motorölstand prüfen.

27780

3.

Die Kraftstofftankentlüftung an Modellen mit manueller Entlüftung öffnen.

19748

HINWEIS: Der Motor springt nur an, wenn der Notstoppschalter auf „RUN" (Betrieb) steht.

4.

Den Notstoppschalter auf „RUN" (Betrieb) stellen. Siehe Allgemeine Informationen - Notstoppschalter.

19791

58

FUNKTION

5.

Den Außenborder in die Neutralstellung (N) schalten.

N

N

F

R

F

R

3413

3417

HINWEIS: Zum erstmaligen Starten eines neuen oder leergefahrenen oder entleerten Motors sollte das

Kraftstoffsystem folgendermaßen gefüllt werden:

Den Zündschlüssel ca. 1 Minute lang auf auf ON (EIN) schalten. Dadurch wird die Kraftstoff-Saugpumpe betätigt. Den Zündschlüssel wieder auf OFF (AUS) drehen und dann den Zündschlüssel eine weitere Minute lang auf ON (EIN) drehen. Den Zündschlüssel wieder auf OFF (Aus) drehen. Damit ist das Füllen des

Kraftstoffsystems abgeschlossen.

6.

Starten mit dem Zündschlüssel – Den Zündschlüssel auf START drehen und danach freigeben. Das elektronische Startsystem kurbelt den Motor automatisch an, bis er anspringt. Springt der Motor nicht nicht an, wird der Startvorgang abgebrochen. Den Zündschlüssel wieder auf START drehen, bis der

Motor anspringt.

OF

F A

CC ON

OF

F ACC ON

ST

AR

ST

AR

T

3485

7.

Nach dem Anspringen des Motor prüfen, ob ein kontinuierlicher Wasserstrahl aus der

Wasserpumpenkontrolldüse austritt.

WICHTIG: Falls kein Wasser aus der Wasserpumpenkontrolldüse austritt, den Motor abstellen und prüfen, ob die Kühlwasser-Einlassöffnung verstopft ist. Wenn keine Verstopfung vorliegt, kann dies auf eine defekte

Wasserpumpe oder eine Verstopfung im Kühlsystem hinweisen. Diese Zustände führen zur Überhitzung des

Motors. Den Außenborder vom Händler prüfen lassen. Der Betrieb des Motors im überhitzten Zustand führt zur Beschädigung des Motors.

Schalten

DTS INSTRUMENTENTAFEL-FERNSCHALTUNG

WICHTIG: Den Außenborder nur dann in einen Gang schalten, wenn der Motor im Leerlauf ist. Den Außenborder bei abgestelltem Motor nicht in den Vorwärts- oder den Rückwärtsgang schalten.

59

FUNKTION

Der Außenborder ist mit drei Schaltpositionen für den Betrieb ausgestattet: Vorwärts (F), Neutral (N) und

Rückwärts (R).

N

F

R

3427

• Beim Schalten stets in die Neutralstellung schalten und die Motordrehzahl auf Standgas zurückkehren lassen.

Bei einem konsolenmontieren Fernschalthebel muss der Bootsführer stets die Schaltverriegelung drücken, während der Fernschalthebel aus der Neutralstellung heraus bewegt wird.

3428

• Den Fernschaltgriff weiterschieben, um die Motordrehzahl weiter zu erhöhen.

DTS KONSOLEN-FERNSCHALTUNG

WICHTIG: Den Außenborder nur dann in einen Gang schalten, wenn der Motor im Leerlauf ist. Den Außenborder bei abgestelltem Motor nicht in den Vorwärts- oder den Rückwärtsgang schalten.

60

FUNKTION

Der Außenborder ist mit drei Schaltpositionen für den Betrieb ausgestattet: Vorwärts (F), Neutral (N) und

Rückwärts (R).

N

F

R

3417

Beim Schalten stets in die Neutralstellung schalten und die Motordrehzahl auf Standgas zurückkehren lassen.

Den Fernschaltgriff weiterschieben, um die Motordrehzahl weiter zu erhöhen.

Abstellen des Motors

WICHTIG: Wenn der Schlüssel bei laufendem Motor in die START-Stellung geschaltet wird, schaltet der Motor ab und das DTS-System bleibt aktiv. Hierdurch kann die Power-Trimm-/Kippfunktion vom Fernschalthebel aus gesteuert werden.

Motordrehzahl zurücknehmen und den Außenborder in Neutral schalten. Den Zündschlüssel auf OFF (AUS) drehen.

OF

F A

CC ON

OF

F ACC ON

ST

AR

ST

AR

T

3482

61

WARTUNG

Pflege des Außenborders

Zur Gewährleistung des optimalen Betriebszustands des Außenborders ist es wichtig, dass der Außenborder regelmäßigen Inspektionen und Wartungen unterzogen wird. Siehe Inspektions- und Wartungsplan. Wir raten

Ihnen dringendst, den Motor korrekt warten zu lassen, um Ihre Sicherheit und die Ihrer Passagiere sowie die

Zuverlässigkeit des Motors zu gewährleisten.

!

VORSICHT

Nicht durchgeführte Inspektionen und Wartungen am Außenborder oder der Versuch, Wartungen oder

Reparaturen am Außenborder selbst durchzuführen, wenn Sie mit den korrekten Service- und

Sicherheitsverfahren nicht vertraut sind, kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen oder Produktschäden führen.

Die durchgeführten Wartungsarbeiten im Wartungsprotokoll weiter hinten in diesem Buch aufzeichnen. Alle

Wartungsaufträge und Quittungen aufbewahren.

AUSWAHL VON ERSATZTEILEN FÜR DEN AUSSENBORDER

Wir empfehlen die Verwendung von Original-Mercury Precision oder -Quicksilver Ersatzteilen und

Schmiermitteln.

!

VORSICHT

Die Verwendung eines minderwertigen Ersatzteils kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen oder

Produktschäden führen.

EPA Emissionen

EMISSIONSPLAKETTE

Eine Emissionsplakette mit Abgaswerten und Motordaten, die in direktem Zusammenhang mit den Abgasen stehen, wird bei der Fertigung auf dem Motor angebracht.

a b c d e

EMISSION CONTROL

INFORMATION

THIS ENGINE CONFORMS TO CALIFORNIA AND U.S. EPA

EMISSION REGULATIONS FOR SPARK IGNITION MARINE ENGINES

REFER TO OWNERS MANUAL FOR REQUIRED MAINTENANCE,

SPECIFICATIONS, AND ADJUSTMENTS

IDLE SPEED (in gear): hp cc

FAMILY:

FEL: g/kWh

TIMING (IN DEGREES):

COLD VALVE

CLEARANCE (mm)

SPARK PLUG:

GAP:

INTAKE:

EXHAUST:

f g h i

21096 a Leerlaufdrehzahl b Motorleistung (PS) c Hubraum d Teilenummer e Ventilspiel (falls zutreffend) f Nummer der Produktfamilie g Abgashöchstwert der Motorfamilie h Zündzeitpunkteinstellung i Empfohlene Zündkerze/Elektrodenabstand

62

WARTUNG

VERANTWORTUNG DES BESITZERS

Der Besitzer/Bootsführer muss routinemäßige Motorwartungen durchführen lassen, um die Abgaswerte innerhalb der vorgeschriebenen Zulassungsnormen zu halten.

Der Besitzer/Bootsführer darf den Motor auf keine Weise modifizieren, durch die die Motorleistung geändert oder Abgaswerte die vorgeschriebenen Fabrikwerte übersteigen würden.

Inspektions- und Wartungsplan

VOR JEDEM EINSATZ

Motorölstand prüfen. Siehe Kraftstoff und Öl - Motorölstand prüfen und Öl auffüllen.

Sicherstellen, dass der Notstoppschalter den Motor ausschaltet.

Außenborder auf sichere Befestigung am Bootsspiegel prüfen. Wenn der Außenborder oder die

Befestigungsteile locker sind, müssen die Befestigungsteile erneut auf das Anzugsdrehmoment von 75

Nm (55 lb-ft) festgezogen werden.

Das Kraftstoffsystem optisch auf Verschleiß oder Lecks untersuchen.

Lenkung auf klemmende oder lockere Teile prüfen.

Die Servolenkungsanschlüsse und -schläuche auf Undichtigkeiten bzw. Schäden prüfen. Die

Befestigungen der Verbindungsstangen (mehrere Außenborder) auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen.

Die Propellerflügel auf Schäden untersuchen.

NACH JEDEM EINSATZ

• Bei Betrieb in Seewasser oder verschmutztem Wasser das Kühlsystem des Außenborders spülen. Siehe

Spülen des Kühlsystems.

Nach dem Betrieb in Seewasser alle Salzablagerungen abwaschen und den Abgasauslass von Propeller und Getriebegehäuse mit Süßwasser spülen.

ALLE 100 BETRIEBSSTUNDEN BZW. MINDESTENS EINMAL JÄHRLICH

• Motoröl wechseln und Ölfilter austauschen. Das Öl sollte häufiger gewechselt werden, wenn der Motor unter widrigen Bedingungen wie zum Beispiel mit andauernder Schleppfahrt betrieben wird. Siehe

Motoröl wechseln.

• Die Außenborder-Befestigungsteile, mit denen der Außenborder am Bootsspiegel befestigt ist, erneut festziehen. Auf ein Drehmoment von 75 Nm (55 lb-ft) festziehen.

1.

Thermostat visuell auf Korrosion und/oder eine gebrochene Feder untersuchen. Sicherstellen, dass sich der Thermostat bei Zimmertemperatur vollständig schließt.

1.

Wasserabscheidenden Kraftstofffilter auf Verunreinigungen prüfen. Filter reinigen und/oder austauschen. Siehe Kraftstoffsystem.

Opferanoden prüfen. Bei Betrieb in Seewasser häufiger prüfen. Siehe Opferanode.

Das Getriebeöl wechseln. Siehe Getriebeschmierung.

Servolenkflüssigkeit prüfen. Siehe Servolenkflüssigkeit prüfen.

Batterie prüfen. Siehe Batterie – Prüfung.

Betrieb in Seewasser. Die Zündkerzen ausbauen und auf Korrosion prüfen. Die Zündkerzen nach Bedarf austauschen. Vor dem Einbau eine dünne Schicht Gleitmittel nur auf das Gewinde der Zündkerze auftragen. Siehe Zündkerzen – Prüfen und Austauschen.

1.

Diese Teile sollten von einem Vertragshändler gewartet werden.

63

WARTUNG

Schlauchref

.-Nr.

Beschreibung Verwendungszweck Teilnummer

81

Anti-Seize

Compound

(Gleitmittel)

Zündkerzengewinde 92-881091K 1

Verkabelung und Anschlüsse prüfen.

Schrauben, Muttern und andere Befestigungsteile auf korrektes Anzugsdrehmoment überprüfen.

Motorhaubendichtringe prüfen und sicherstellen, dass sie intakt und unbeschädigt sind.

Schalldämmschaumstoff in der Motorhaube (falls vorhanden) prüfen und sicherstellen, dass er intakt und unbeschädigt ist.

Sicherstellen, dass der Einlassgeräuschdämpfer (falls vorhanden) installiert ist.

Sicherstellen, dass der Leerlaufentlastungs-Schalldämpfer (falls vorhanden) installiert ist.

Auf lockere Schlauchschellen und Gummimanschetten (falls vorhanden) am Lufteinlass prüfen.

ALLE 300 BETRIEBSSTUNDEN ODER ALLE DREI JAHRE

WICHTIG: Das Motoröl muss vor dem Ausbau des Getriebes abgelassen werden, um Verschütten zu vermeiden. Den routinemäßigen Austausch der Wasserpumpe zusammen mit einem Motorölwechsel durchführen.

• Wasserpumpenimpeller austauschen (häufiger, wenn der Motor überhitzt oder ein verringerter

Wasserdruck bemerkt wird).

1.

Power-Trimm-Flüssigkeit prüfen. Siehe Power-Trimm-Flüssigkeit prüfen.

Hochdruck-Kraftstoffleitungsfilter austauschen.

1.

Zündkerzen nach den ersten 300 Betriebsstunden bzw. nach drei Jahren austauschen. Die Zündkerzen anschließend alle 300 Betriebsstunden oder alle drei Jahre untersuchen Die Zündkerzen bei Bedarf austauschen. Siehe Zündkerzen – Prüfen und Austauschen.

Zubehör-Keilriemen austauschen. Siehe Inspektion des Zubehör-Keilriemens.

1.

VOR DER LAGERUNG

• Siehe Lagerungsverfahren. Siehe Lagerung.

Spülen des Kühlsystems

Die internen Wasserkanäle des Außenborders nach jedem Betrieb in Seewasser, verschmutztem oder verschlammtem Wasser mit Süßwasser spülen. Dies verhindert die Blockierung interner Wasserkanäle durch

Ablagerungen.

HINWEIS: Der Außenborder kann beim Spülen in der gekippten oder vertikalen Betriebsposition stehen.

1.

Den Außenborder abstellen und entweder in der Betriebsposition (vertikal) oder in Kippstellung positionieren.

2.

Spülanschlussstück vom Anschluss an der Motorwanne trennen.

64

28726

WARTUNG

3.

Einen Wasserschlauch in den Spülanschluss einschrauben.

28727

4.

Den Wasserhahn (maximal halb) aufdrehen und das Wasser 15 Minuten lang durch das Kühlsystem laufen lassen.

5.

Nach dem Spülen den Wasserhahn zudrehen und den Wasserschlauch abtrennen.

6.

Das Spülanschlussstück wieder an den Anschluss an der Motorwanne anschließen. Das Anschlussstück fest anziehen.

Motorhaube – Ausbau und Einbau

MOTORHAUBE AUSBAUEN

WICHTIG: Die meisten Wartungspunkte können durch den Ausbau der Motorhaube erreicht werden.

1.

Die obere Motorhaubenverriegelung hochziehen.

28946

2.

Die Motorhaube nach vorn ziehen und abheben.

3.

Die untere Motorhaubenverriegelung hochziehen.

4.

Die hintere Motorhaube in Richtung Heck des Außenborders ziehen.

65

28770

WARTUNG

MOTORHAUBE EINBAUEN

1.

Die Motorwanne vom Heck des Außenborders aus positionieren. Sicherstellen, dass sie auf die

Gummidichtung passt.

2.

Die Motorhaube verriegeln, indem die untere Verriegelung nach unten gezogen wird.

29591

3.

Die Motorhaube mit der Vorderseite zuerst über dem Motor positionieren. Sicherstellen, dass sie auf die

Gummidichtung passt.

4.

Wenn Druck auf die Rückseite der Motorhaube ausgeübt wird, wird die obere Motorhaube verriegelt.

Sicherstellen, dass die Motorhaube fest sitzt, indem an deren Rückseite gezogen wird.

Reinigung und Pflege von Motorhaube und –wanne

WICHTIG: Durch trockenes Abwischen der Kunststoffoberfläche entstehen kleine Kratzer. Die Oberfläche vor der Reinigung stets befeuchten. Keine Reinigungsmittel mit Chlorwasserstoffsäure verwenden. Die Verfahren zum Reinigen und Einwachsen befolgen.

VERFAHREN ZUM REINIGEN UND EINWACHSEN

1.

Vor dem Waschen die Motorhaube und -wanne mit frischem Wasser abspülen, um Schmutz und Staub zu entfernen, die zum Verkratzen der Oberfläche führen können.

2.

Die Motorhaube und -wanne mit sauberem Wasser und mildem, scheuerfreiem Reinigungsmittel waschen. Zum Waschen einen weichen, sauberen Lappen verwenden.

3.

Gründlich mit einem sauberen, weichen Lappen abtrocknen.

4.

Die Oberfläche mit einer scheuerfreien Kfz-Politur (Politur für Klarlacke) wachsen. Das aufgetragene

Wachs von Hand mit einem sauberen, weichen Lappen entfernen.

5.

Kleinere Kratzer können mit dem Poliermittel Cowl Finishing Compound von Mercury Marine

(92-859026K 1) entfernt werden.

Reinigung und Pflege des Motorblocks (bei Verwendung in Seewasser)

Nach dem Betrieb des Außenborders in Seewasser die Motorhaube und die Schwungradabdeckung abnehmen.

Motorblock und Motorblockkomponenten auf Salzablagerungen untersuchen. Salzablagerungen mit Süßwasser von Motorblock und Motorblockkomponenten abwaschen. Wasser vom Luftfilter bzw. den Ansaugöffnungen und dem Generator fern halten. Nach dem Waschen den Motorblock und die Komponenten trocknen lassen.

Korrosionsschutzspray von Quicksilver oder Mercury Precision Lubricants auf die externen Metalloberflächen des Motorblocks und die Motorblockkomponenten sprühen. Das Korrosionsschutzspray darf nicht auf den

Antriebsriemen des Generators, die Riemenscheiben oder die Gummimetalllager des Außenborders geraten.

66

WARTUNG

WICHTIG: Das Schmiermittel oder Korrosionsschutzspray darf nicht auf den Antriebsriemen des Generators oder die Riemenscheiben geraten. Der Generatorantriebsriemen kann rutschen und beschädigt werden, wenn er mit Schmiermittel oder Korrosionsschutzspray in Kontakt gerät.

Schlauchref.-

Nr.

120

Beschreibung

Korrosionsschutz

Verwendungszweck

Externe Metalloberflächen des Motorblocks und der Motorblockkomponenten.

Teilnummer

92-802878Q55

Batterie – Prüfung

Die Batterie sollte regelmäßig geprüft werden, um sicherzustellen, dass diese über ausreichende Kapazität zum

Starten des Motors verfügt.

WICHTIG: Die im Lieferumfang der Batterie enthaltenen Sicherheits- und Wartungsanweisungen durchlesen.

1.

Vor Arbeiten an der Batterie den Motor abstellen.

2.

Sicherstellen, dass die Batterie vor Verrutschen geschützt ist.

3.

Die Batteriekabelklemmen sollten sauber sowie fest und korrekt angebracht sein. Plus an Plus und Minus an Minus.

4.

Die Batterie sollte mit einem nicht leitenden Schutzschild ausgestattet sein, um einen versehentlichen

Kurzschluss der Batterieklemmen zu vermeiden.

Batteriespezifikationen für Verado Motoren

WICHTIG: Verado Motoren erfordern eine 12 V AGM-Starterbatterie (AGM - absorbierende Glasmatte) für

Bootsmotoren, die die Mindestkapazität erfüllt.

Um optimale Leistung zu erzielen, rät Mercury Marine davon ab, die geläufigeren Nass- oder Gelzellen-

Bleisäurebatterien zum Starten von Verado Motoren zu verwenden.

Jeder Verado Motor muss mit einer separaten Starterbatterie ausgestattet sein.

Wenn je nach der Verwendung des Boots für Bootszubehör oder für die Bootselektronik zusätzliche

Batterieleistung erforderlich ist, sollten eine oder mehrere Hilfsbatterien eingebaut werden.

Eine 12 V AGM-Batterie (AGM - absorbierende Glasmatte) wählen, die die folgenden Spezifikationen erfüllt.

Starterbatteriekapazität für Verado Motoren in den USA (SAE)

Erforderliche Starterbatterie für Verado

Motoren

12 V AGM-Batterie (AGM - absorbierende Glasmatte)

Erforderlicher Bootsprüfstrom und

Reservekapazität

800 A Bootsprüfstrom (MCA) mit Reservemenge von mindestens 135 Minuten, Auslegung RC25

Starterbatteriekapazität für Verado Motoren international (EN)

Erforderliche Starterbatterie für Verado

Motoren

12 V AGM-Batterie (AGM - absorbierende Glasmatte)

Erforderlicher Kälteprüfstrom und

Amperestunden

1000 A Kälteprüfstrom (CCA) mit einem Minimum von 180

Amperestunden (Ah)

HINWEIS: Keine Starterbatterie verwenden, die nicht den angegebenen Werten entspricht. Wenn eine Batterie verwendet wird, die diese Kapazitätsanforderungen nicht erfüllt, kann die Elektrik nur unzureichend funktionieren.

67

WARTUNG

WICHTIG: Beim Einbau der Batterie müssen die US-Standards der Bootsindustrie (BIA, ABYC, usw.), die staatlichen Standards und die Regelungen der Küstenwache beachtet werden. Darauf achten, dass die

Anschlüsse der Batteriekabel die Zugtestanforderungen erfüllen und dass die Pluspolklemme der Batterie entsprechend den geltenden Bestimmungen ordnungsgemäß isoliert ist.

Es wird empfohlen (in manchen Staaten ist dies vorgeschrieben), dass die Batterie in einem umschlossenen

Gehäuse installiert wird. Die in der jeweiligen Region geltenden Bestimmungen beachten.

Die Batteriekabel der Motorbatterie müssen mit Sechskantmuttern an den Batteriepolen befestigt werden. Die

Sechskantmuttern auf das angegebene Drehmoment anziehen.

!

VORSICHT

Wenn die Batteriekabel nicht ordnungsgemäß befestigt werden, kann dies zu einem Ausfall der

Stromversorgung zum digitalen Gasregelungs- und Schaltsystem (DTS) führen, was schwere oder tödliche

Verletzungen aufgrund eines Verlustes über die Kontrolle des Boots zur Folge haben kann. Die Batterlekabel mit Sechskantmuttern an den Batteriepolen befestigen, um lockere Anschlüsse zu vermeiden.

Beschreibung

Sechskantmuttern

Nm

13,5 lb. in.

120 lb. ft.

WICHTIG: Die korrekte Batteriekabelstärke und -länge ist von entscheidender Bedeutung. Siehe Tabellen der

Batteriekabelstärke bzw. das Motor-Installationshandbuch bzgl. der Anforderungen an die Kabelstärke.

Der Aufkleber muss als Referenz für zukünftige Wartungsarbeiten auf dem bzw. in der Nähe des Batteriekastens angebracht werden. Eine 5/16 Zoll und eine 3/8 Zoll Sechskantmutter ist im Lieferumfang jeder Batterie als

Ersatz für die Flügelmuttern enthalten. Es werden keine Sechskantmuttern in metrischen Größen mitgeliefert.

NOTICE - Verado Engines

USE ONLY AGM BATTERIES!

Verado engines must use an AGM marine battery that meets minimum ratings listed below.

USA (SAE)

800 MCA

135 min RC25

International (EN)

1000 CCA

180 Ah

13.5Nm

(120 lbs. in.)

DO NOT USE

WING NUTS.

IMPORTANT:

Battery cable size and length is critical. Refer to engine installation manual for size requirements.

Place decal on or near battery box for future service reference. 5/16” and 3/8” hex nuts supplied for wing nut replacement. Metric hex nuts not supplied.

33871

Luftfilter

Der Luftfilter kann gewartet und nach Bedarf mit warmem Seifenwasser gereinigt werden.

LUFTFILTER ENTFERNEN UND REINIGEN

1.

Die Knebelschraube am Luftfilter lösen.

68

WARTUNG

2.

Den Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch entfernen.

a b

a Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch b Fuel System Module (FSM) (=Kraftstoffsys‐ temmodul) Entleerungsventilschlauch c Filter d Knebelschraube

c d

3664

3.

Den Luftfilter entfernen und den Entleerungsventilschlauch des Kraftstoffsystemmoduls (FSM) abklemmen, indem der Luftfilter gedreht und der Schlauch herausgezogen wird.

3665

4.

Den Luftfilter in warmem Seifenwasser waschen.

5.

Den Filter mit Druckluft trocknen.

6.

Viertakt-Außenborder-Öl auf einen Lappen und das Luftfilterelement damit abtupfen. Ölreste wegwischen. Das Luftfilterelement muss sich feucht anfühlen.

Schlauchref

.-Nr.

110

Beschreibung

Viertakt-

Außenborderöl

10W30

Verwendungszweck

Luftfiltereinsatz

Teilnummer

92-858045Q01

69

WARTUNG

LUFTFILTER – EINBAU

1.

Kraftstoffsystemmodul (FSM)-Entleerungsventilschlauch am Luftfilter anbringen.

3665

2.

Den Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch anbringen.

3.

Den Luftfilter anbringen und die Knebelschraube gut festziehen.

a b

a Kurbelgehäuse-Entlüftungsschlauch b Fuel System Module (FSM) (=Kraftstoffsys‐ temmodul) Entleerungsventilschlauch c Filter d Knebelschraube

c d

3664

Kraftstoffsystem

KRAFTSTOFFANLAGE

!

VORSICHT

Kraftstoff ist brennbar und explosiv. Sicherstellen, dass die Zündung ausgeschaltet und der Notstoppschalter so positioniert ist, dass der Motor nicht angelassen werden kann. Bei Arbeiten im Bereich des Motors nicht rauchen und Funken oder offene Flammen aus dem Arbeitsbereich fernhalten. Für gute Belüftung des

Arbeitsbereichs sorgen und längeren Kontakt mit Dämpfen vermeiden. Den Motor vor dem Anlassen stets auf Lecks prüfen und verschütteten Kraftstoff sofort aufwischen.

WICHTIG: Zum Auffangen und Aufbewahren von Kraftstoff nur zugelassene Behälter verwenden. Verschütteten

Kraftstoff sofort aufwischen. Material, das zum Aufwischen von Kraftstoff verwendet wurde, in einem zugelassenen Abfallbehälter entsorgen.

Vor Arbeiten an Teilen des Kraftstoffsystems:

1.

Den Motor abstellen und die Batterie abklemmen.

2.

Die Wartung des Kraftstoffsystems in einem gut belüfteten Bereich durchführen.

3.

Das Kraftstoffsystem nach Abschluss aller Arbeiten auf Kraftstofflecks untersuchen.

70

WARTUNG

KRAFTSTOFFLEITUNG - PRÜFUNG

Die Kraftstoffleitung visuell auf Risse, Verdickung, Lecks, Verhärtung und andere Anzeichen von Alterung oder

Schäden prüfen. Wenn einer oder mehrere dieser Zustände festgestellt werden, muss die Kraftstoffleitung ersetzt werden.

WASSERABSCHEIDENDER KRAFTSTOFFFILTER

HINWEIS: Das Warnsystem wird aktiviert, wenn das Wasser im Kraftstofffilter den Höchststand erreicht. Siehe

Funktionen und Bedienelemente - Warnsystem.

Dieser Filter entfernt Feuchtigkeit und Schmutz aus dem Kraftstoff. Wenn der Filterhalter voll ist, kann das

Wasser ausgeleert werden. Wenn sich der Filter mit Schmutzresten zusetzt, muss er ausgetauscht werden.

Siehe hierzu im Kapitel Inspektions- und Wartungsplan bzgl. des vorgeschriebenen Wartungszeitraums.

Filter – Ausbau

1.

Zündschlüssel auf OFF (Aus) drehen.

2.

Den Deckel vom Kraftstoffdampf-Entlastungsventil abnehmen.

!

ACHTUNG

Wenn der Druck nicht aus dem Kraftstoffsystem entlastet wird, spritzt Kraftstoff heraus, was einen Brand oder eine Explosion verursachen kann. Den Motor vollständig abkühlen lassen und den Kraftstoffdruck entlasten, bevor an Teilen des Kraftstoffsystems gearbeitet wird. Augen und Haut stets vor unter Druck stehendem Kraftstoff und Dämpfen schützen.

3.

Einen Lappen oder ein Handtuch um das Ventil legen. Den Kraftstoffdruck durch Eindrücken des

Ventilschafts entlasten.

a

a Kraftstoffdampf-Entlastungsventil b Kappe

b

29643

71

a b

WARTUNG

4.

Den Filterhalter nach oben schieben, um diesen aus der Halterung zu lösen. Die Schläuche und der

Kabelbaum können am Filterhalter befestigt bleiben.

29644 a Kraftstofffilter b Filterhalter

5.

Das Filterwerkzeug benutzen oder den Schaft eines Schraubendrehers zwischen den Ansätzen an der

Filterkappe einführen und den Kraftstofffilter abschrauben.

a

29642 a Kraftstofffilter

72

WARTUNG

Filter – Entleeren

1.

Den Filterhalter umdrehen und die Flüssigkeit in einen geeigneten Behälter gießen.

a Filterhalter

a

29648

Filter – Einbau

1.

Die O-Ring-Dichtringe mit Öl schmieren.

2.

Den Filter einsetzen und festziehen.

3.

Die Montagelaschen des Filterhalters in die Schlitze der Halterung schieben und den Filterhalter nach unten drücken, um die Montagelaschen in der verriegelten Position einzurasten.

a b

a Dichtringe b Filterhalter-Montagelaschen

29658

73

WARTUNG

a

29652 a Installierter Kraftstofffilter

.

WICHTIG: Visuell auf Kraftstofflecks aus dem Filter prüfen. Dabei den Zündschlüssel auf RUN stellen, um

Kraftstoff in den Filter zu pumpen.

Opferanode

Der Außenborder ist an verschiedenen Stellen mit Opferanoden ausgestattet. Eine Anode schützt den

Außenborder vor galvanischer Korrosion, indem sie ihr eigenes Metall anstelle dem des Außenborders der allmählichen Korrosion aussetzt.

Jede Anode muss regelmäßig untersucht werden; dies gilt besonders bei Betrieb in Seewasser, das die Erosion beschleunigt. Die Anode stets ersetzen, bevor sie vollständig verbraucht ist, um diesen Korrosionsschutz zu gewährleisten. Die Anode nicht lackieren oder mit einer Schutzschicht versehen, da sie dadurch ihre

Wirksamkeit verliert.

An jeder Seite des Getriebegehäuses befinden sich je zwei Anoden. Eine weitere Anode ist an der Unterseite des Podests installiert. Zwei weitere Anoden befinden sich jeweils an der Unterseite des Power-Trimm-Gestells.

Propeller - Ab- und Anbau

1.

Den Außenborder in die Neutralstellung schalten.

74

29293

WARTUNG

2.

Die Sicherungsbleche an der Propellermutternsicherung geradebiegen.

26900

3.

Einen Holzblock zwischen Getriebegehäuse und Propeller klemmen, um den Propeller zu fixieren. Die

Propellermutter entfernen.

29592

4.

Den Propeller gerade von der Welle abziehen. Wenn der Propeller an der Welle festsitzt und nicht abgebaut werden kann, muss er von einem Vertragshändler abmontiert werden.

5.

Um den zukünftigen Ausbau des Propellers zu erleichtern, das Keilwellenprofil an der Propellerwelle großzügig mit einem der folgenden Mercury/Quicksilver-Produkte schmieren:

Schlauchref

.-Nr.

94

Beschreibung Verwendungszweck Teilnummer

Korrosionsschutzfett Keilwellenprofil der Propellerwelle 92-802867 Q1

95

2-4-C Marine

Schmiermittel mit

Teflon

Keilwellenprofil der Propellerwelle 92-802859Q 1

6.

Propeller mit Flo-Torq II Antriebsnabe – Das vordere Druckstück, die austauschbare Antriebsmuffe, den

Propeller, das Druckstück, die Propellermutternsicherung und die Propellermutter auf der Welle anbringen.

a b c e f

a Propellermutter b Propellermutternsicherung c Druckstück d Propeller e Austauschbare Antriebsmuffe f Vorderes Druckstück

d

26941

7.

Einen Holzblock zwischen Getriebegehäuse und Propeller klemmen und auf Spezifikation festziehen.

75

WARTUNG

Beschreibung Nm lb. in.

lb. ft.

Propellermutter 75

8.

Die Propellermutter durch Biegen von drei Laschen in die Nuten des Druckstücks sichern.

55

26945

Zündkerzen – Prüfen und Austauschen

1.

Die oberen und hinteren Motorhauben entfernen. Siehe Motorhaube – Aus- und Einbau.

2.

Die sechs Kabelbaum-Steckverbinder von den Stiftspulenverbindungen abklemmen.

3.

Die Montageschrauben mit einer Drehbewegung entfernen und die Stiftspulen von den Zündkerzen abziehen.

a b c

a Kabelbaum-Steckverbinder b Stabspule c Schraube

3658

4.

Zur Inspektion die Zündkerzen ausbauen. Zündkerzen auswechseln, wenn die Elektrode verschlissen, das Gewinde des Dichtungsbereichs korrodiert oder der Isolator rau, gerissen, gebrochen, blasig oder verschmutzt ist.

5.

Den Elektrodenabstand auf Spezifikation einstellen.

28438

27848

76

WARTUNG

Zündkerze

Elektrodenabstand 0,8 mm (0.0315 in.)

6.

Meerwasserbetrieb – Eine dünne Schicht Gleitmittel nur auf das Gewinde der Zündkerzen auftragen.

Schlauchref

.-Nr.

Beschreibung Verwendungszweck Teilnummer

81

Anti-Seize

Compound

(Gleitmittel)

Zündkerzengewinde 92-881091K 1

7.

Den Zündkerzensitzbereich reinigen.

8.

Vor Einbau der Zündkerzen Schmutz von den Zündkerzensitzen entfernen. Zündkerzen handfest einbauen und um eine Viertelumdrehung oder auf Spezifikation festziehen.

Beschreibung Nm lb. in.

lb. ft.

Zündkerze 27 20

9.

Die Stabspulen mit einer Drehbewegung an den Zündkerzen anbringen.

10. Die Spulen mit den aufbewahrten Schrauben befestigen. Gemäß den Spezifikationen festziehen.

Beschreibung Nm lb. in.

Schrauben 8 71

11. Die sechs Kabelbaum-Steckverbinder an die Stiftspulenverbindungen anschließen.

lb. ft.

a b c

a Kabelbaum-Steckverbinder b Stabspule c Schraube

3658

12. Die hinteren und oberen Motorhauben wieder anbringen.

Sicherungen

Die elektrischen Stromkreise des Außenborders sind durch Sicherungen in der Verdrahtung vor Überlastung geschützt. Ist eine Sicherung durchgebrannt, die Ursache der Überlast suchen und beheben. Andernfalls kann die Sicherung erneut durchbrennen.

Den Sicherungsabzieher vom Halter entfernen.

77

WARTUNG

Die Sicherungsabdeckung vom Sicherungshalter nehmen. Die vermutlich durchgebrannte Sicherung herausziehen und das silberne Band in der Sicherung prüfen. Wenn das Band beschädigt ist, muss die

Sicherung ausgetauscht werden. Die Sicherung durch eine neue Sicherung der gleichen Amperezahl ersetzen.

a b c e f g d

20

20

20

20

20

2

20

20 h j i

a Sicherungsabzieher b Sicherungshalter c Sicherung in Ordnung d Durchgebrannte Sicherung e Steuergerät und Entlüftungsventil „ECM" – 20-A-Sicherung f Zündspulen „IGN. COILS" – 20-A-Sicherung g Kraftstoffzufuhr „FUEL" – 20-A-Sicherung h Ersatzsicherungen (3) i Diagnose-Terminal – 2-A-Sicherung j Einspritzventilstrom und Ladedruckventil „INJ. PWR" – 20-A-Sicherung

29663

DTS Verkabelungssystem

!

VORSICHT

Die Kabelisolation des DTS-Systems nicht spleißen oder mit Messspitzen durchstechen, um schwere oder tödliche Verletzungen durch einen Verlust der Kontrolle über das Boot zu verhindern. Spleißen oder

Einstechen führt zu Schäden an der Kabelisolation und zum Eindringen von Wasser. In die Isolation eindringendes Wasser kann zum Ausfall der Verdrahtung und damit zum Verlust der Kontrolle über

Gasregelung und Schaltung führen.

• Sicherstellen, dass der Kabelbaum nicht in der Nähe von scharfen Kanten, heißen Oberflächen oder beweglichenTeilen verlegt ist.

Sicherstellen, dass alle unbelegten Steckverbinder und Buchsen mit einer Wetterkappe versehen sind.

Sicherstellen, dass die Kabelbäume am Verlegungsweg entlang befestigt ist.

78

WARTUNG

Inspektion des Zubehör-Keilriemens

Den Zubehör-Keilriemen prüfen und bei einem der folgenden Anzeichen von einem Vertragshändler austauschen lassen:

• Risse auf der Rückseite des Riemens oder unten an den Keilrillen.

Übermäßiger Verschleiß an der Unterseite der Rillen.

Gummiteil durch Öl aufgequollen.

Riemenoberflächen rau.

Verschleiß an den Kanten oder Oberflächen des Riemens.

Power-Trimm-Flüssigkeit – Prüfung

1.

Den Außenborder vollständig nach oben kippen.

2.

Die Kippstützhalterung nach unten drehen.

3.

Den Außenborder absenken, bis die Kippstützhalterung auf dem Podest ruht.

4.

Den Power-Trimm-Einfülldeckel abnehmen. Dieser Deckel kann mit einer Vierteldrehung entfernt werden.

a b

a Kippstützhebel b Power-Trimm-Einfülldeckel c Kippstützhalterung d Podest

c d

29312

5.

Der Flüssigkeitsstand muss ca.25 mm (1 in.) von der Oberkante des Einfüllstutzens entfernt sein. Power

Trim & Steering Fluid (Power-Trimm- und Servolenkflüssigkeit) von Quicksilver oder Mercury Precision einfüllen. Wenn diese Flüssigkeit nicht zur Verfügung steht, Automatikgetriebeöl (ATF) verwenden.

Schlauchref

.-Nr.

Beschreibung Verwendungszweck Teilnummer

114

Power-Trimm- und

Servolenkflüssigkeit

Power-Trimm-System 92-802880Q1

6.

Den Power-Trimm-Einfülldeckel wieder anbringen. Den Einfülldeckel eine Vierteldrehung festdrehen. Der

Deckel rastet ein. Nicht versuchen, fester zuzudrehen.

79

WARTUNG

Servolenkflüssigkeit prüfen

Abdeckung und Einfülldeckel des Servolenksystems entfernen, um den Flüssigkeitsstand zu prüfen. Die

Flüssigkeit muss bis knapp zur Unterkante der Einfüllöffnung reichen. Nach Bedarf SAE 0W-30 synthetische

Servolenkflüssigkeit einfüllen.

b a c

29315 a Servolenkungsabdeckung b Einfülldeckel c Füll-/Vollstand

Schlauchref.-

Nr.

138

Beschreibung

SAE 0W-30

Synthetische

Servolenkflüssigkeit

Verwendungszweck

Servolenkung

Teilnummer

92-858076K01

Motoröl wechseln

MOTORÖL-FÜLLMENGE

Die Motoröl-Füllmenge beträgt ca.7,0 L (7.4 Quart).

PUMPMETHODE

WICHTIG: Den Außenborder ca. eine Minute lang über die Vertikale nach außen/oben kippen, damit eingeschlossenes Öl in den Ölsumpf zurücklaufen kann.

WICHTIG: Beim Entfernen des Ölfilters kann Verschütten von Öl reduziert bzw. verhindert werden. Deshalb darauf achten, dass der Außenborder aufrecht positioniert (nicht gekippt) und der Motor kalt ist oder seit mindestens einer Stunde nicht mehr in Betrieb war.

WICHTIG: Die Pumpmethode wird beim Entfernen des Motoröls aus den Motormodellen XXL bevorzugt. Wenn das Öl abgelassen wird, muss ein Ölablasstrichter verwendet werden, um das Öl von der unteren Spritzplatte abzuweisen und in den Behälter zu leiten.

1.

Den Außenborder ca. eine Minute lang über die Vertikale nach außen/oben kippen, damit eingeschlossenes Öl in den Ölsumpf zurücklaufen kann.

2.

Außenborder in die vertikale Stellung bringen.

3.

Den Peilstab entfernen und das Adapterrohr der Motorölpumpe durch die Peilstaböffnung bis zur

Unterseite des Motorölsumpfs schieben.

4.

Motoröl in einen geeigneten Behälter abpumpen.

80

WARTUNG

Motorölpumpe 91-90265A 5

Zum Ablassen des Motoröls ohne Entleerung des Kurbelgehäuses.

11591

ABLASSMETHODE

1.

Den Außenborder ca. eine Minute lang über die Vertikale nach außen/oben kippen, damit eingeschlossenes Öl in den Ölsumpf zurücklaufen kann.

2.

Außenborder in die vertikale Stellung bringen.

3.

Einen geeigneten Behälter unter dem Motorölsumpfstopfen platzieren. Die Ablassschraube/der Dichtring befindet sich unter der Spritzplatte auf der Backbordseite des Außenborders.

4.

Ablassschraube/Dichtring lösen. Den Ölablasstrichter über der Ablassschraube/dem Dichtring anbringen.

a Ablassschraube/Dichtring b Ölablasstrichter

a b

28778

Ölablasstrichter 91-892866A01

Leitet das ablaufende Öl um, so dass es nicht die

Spritzschutz- und Kavitationsplatten berührt.

4993

5.

Die Ablasschraube/den Dichtring entfernen und das Motoröl in den Behälter ablaufen lassen.

6.

Ablassschraube/Dichtring wieder einsetzen.

ÖLFILTER WECHSELN

WICHTIG: Beim Entfernen des Ölfilters kann Verschütten von Öl reduziert bzw. verhindert werden. Deshalb darauf achten, dass der Außenborder aufrecht positioniert ist (nicht gekippt) und dass der Motor kalt ist oder seit mindestens einer Stunde nicht mehr in Betrieb war.

1.

Die Motorhaube abheben.

81

WARTUNG

2.

Einen Lappen oder ein Tuch unter den Ölfilter halten, um verschüttetes Öl zu absorbieren.

3.

Den Ölfilter mit dem Filterschlüssel gegen den Uhrzeigersinn abschrauben.

a

a Ölfilter

29662

Ölfilterschlüssel 91-889277

Zum Ausbau des Ölfilters.

5221

4.

Den Ölfilter-Montagesockel reinigen.

5.

Eine dünne Schicht sauberes Öl auf die Filterdichtung auftragen. Kein Schmierfett verwenden.

6.

Den neuen Filter aufschrauben, bis die Dichtung den Sockel berührt, und den Filter anschließend eine

Dreiviertel- bis volle Umdrehung anziehen.

82

WARTUNG

ÖL EINFÜLLEN

1.

Den Öleinfülldeckel abnehmen und Öl der empfohlenen Sorte bis zur Mitte des Betriebsbereiches auffüllen (Mitte des schraffierten Bereiches). Wenn ca.7 L (7.4 Quart) eingefüllt werden, sollte der Ölstand in der Mitte des schraffierten Bereiches liegen.

29681

2.

Den Öleinfülldeckel wieder anbringen.

3.

Wenn sich der Außenborder im Wasser befindet bzw. der Kühlwasserspülschlauch angeschlossen ist, den Motor fünf Minuten lang im Leerlauf laufen lassen, um am Ölfilter auf Lecks zu prüfen.

4.

Motor abstellen und Ölstand prüfen.

Getriebeschmierung

Das Getriebeöl beim Auffüllen oder Auswechseln visuell auf Vorhandensein von Wasser prüfen. Wenn Wasser vorhanden ist, kann es sich auf den Boden abgesetzt haben und läuft vor dem Getriebeöl ab, oder es kann sich mit dem Getriebeöl vermischt haben und dem Öl ein milchiges Aussehen verleihen. Wenn Wasser vorhanden ist, muss das Getriebe vom Händler überprüft werden. Wasser im Getriebeöl kann zum vorzeitigen Ausfall von

Lagern und bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zur Bildung von Eis und Beschädigung des Getriebes führen.

Das abgelassene Getriebeöl auf Metallpartikel prüfen. Eine kleine Menge Metallpartikel weist auf normalen

Zahnradverschleiß hin. Eine übermäßige Menge von Metallpartikeln oder Spänen kann auf abnormalen

Zahnradverschleiß hinweisen. Dies muss von einem Vertragshändler überprüft werden.

GETRIEBE ENTLEEREN

1.

Den Außenborder in der vertikalen Betriebsstellung positionieren.

2.

Den Propeller abbauen. Siehe unterPropeller - Austausch.

3.

Eine Ölwanne unter den Außenborder stellen.

83

WARTUNG

4.

Die Entlüftungs- und Einfüll-/Ablassschraube entfernen und das Getriebeöl ablassen.

b a

22692 a Entlüftungsschraube b Einfüll-/Ablassschraube

GETRIEBEÖL-FÜLLMENGE

Das Fassungsvermögen des Getriebes beträgt ca.970 ml (32.8 fl. oz.).

EMPFOHLENE GETRIEBEÖLE

Mercury oder Quicksilver Hochleistungs-Getriebeschmiermittel.

PRÜFEN DES ÖLSTANDS UND AUFFÜLLEN DES GETRIEBES

1.

Den Außenborder in der vertikalen Betriebsstellung positionieren.

2.

Die Entlüftungsschraube/den Dichtring entfernen.

3.

Einfüll-/Ablassschraube entfernen. Die Schmieröltube in die Einfüllöffnung einführen und das

Getriebegehäuse mit Schmiermittel füllen, bis es aus der Entlüftungsöffnung austritt.

a b

22693 a Entlüftungsöffnung b Einfüllöffnung

WICHTIG: Beschädigte Dichtungsscheiben austauschen.

4.

Kein weiteres Schmiermittel einfüllen. Die Entlüftungsschraube und Dichtungsscheibe anbringen, bevor die Schmieröltube entfernt wird.

5.

Die Schmieröltube entfernen und die gesäuberte Einfüll-/Ablassschraube und Dichtungsscheibe anbringen.

84

LAGERUNG

Vorbereitung zur Lagerung

Der Hauptgrund für die Vorbereitung des Außenborders auf die Lagerung ist der Schutz vor Rost, Korrosion und

Schäden durch gefrierendes Wasser im Antrieb.

Die folgenden Verfahren müssen eingehalten werden, um den Außenborder auf die Winter- oder

Langzeitlagerung (ab zwei Monaten) vorzubereiten.

!

ACHTUNG

Den Außenborder nicht (auch nicht kurzzeitig) ohne Wasserdurchfluss an allen Kühlwasser-Einlassöffnungen im Getriebegehäuse starten oder betreiben, um Beschädigung der Wasserpumpe (Trockenlauf) oder

Überhitzung des Motors zu verhindern.

KRAFTSTOFFSYSTEM

WICHTIG: Alkoholhaltiges Benzin (Ethanol oder Methanol) kann bei der Lagerung Säure bilden und das

Kraftstoffsystem beschädigen. Wenn alkoholhaltiges Benzin verwendet wird, muss das Restbenzin soweit wie möglich aus Tank, Kraftstoffleitung und Kraftstoffsystem abgelassen werden.

WICHTIG: Dieser Außenborder ist mit einem geschlossenen Kraftstoffsystem ausgestattet, wenn der Motor nicht läuft. Mit diesem geschlossenen System bleibt der Kraftstoff im Kraftstoffsystem, außer im Kraftstofftank, bei normalen Lagerungszeiten stabil, ohne dass Kraftstoffzusatz eingefüllt werden muss.

Den Kraftstofftank und das Kraftstoffsystem mit behandeltem (stabilisiertem) Kraftstoff befüllen, um die Bildung von lack- und harzartigen Rückständen zu vermeiden. Weiter mit den folgenden Anweisungen.

• Tragbarer Kraftstofftank – Die erforderliche Menge Kraftstoffreiniger und -stabilisator in den Kraftstofftank einfüllen (die Anweisungen auf dem Behälter beachten). Den Kraftstofftank hin- und herkippen, um den

Stabilisator mit dem Kraftstoff zu vermischen.

• Fest installierter Kraftstofftank – Die erforderliche Menge Kraftstoffreiniger und -stabilisator in einen separaten Behälter gießen und mit ca. einem Liter (1 Quart) Benzin mischen (die Anweisungen auf dem

Behälter beachten). Diese Mischung in den Kraftstofftank gießen.

Schlauchref

.-Nr.

124

Beschreibung

Kraftstoffzusatz und stabilisator

Verwendungszweck

Kraftstofftank

Teilnummer

858071Q01

Schutz externer Außenborderteile

• Schadstellen im Lack ausbessern. Ausbesserungslack ist beim Vertragshändler erhältlich.

• Quicksilver oder Mercury Precision Lubricants Corrosion Guard (Korrosionsschutz) auf die

Metalloberflächen (außer den Opferanoden) sprühen.

Schlauchref

.-Nr.

120

Beschreibung

Korrosionsschutz

Verwendungszweck

Externe Metallflächen

Teilnummer

92-802878Q55

Schutz interner Motorteile

WICHTIG: Das korrekte Verfahren zum Abklemmen der Zündkerzen ist dem Abschnitt „Wartung - Zündkerzen

Prüfen und Austauschen" zu entnehmen.

Stiftspulen und Zündkerzen ausbauen.

Ca. 30 ml (1 fl. oz.). Storage Seal Rust Inhibitor (Korrosionsschutz-Konservierungsöl) in die einzelnen

Zündkerzenbohrungen sprühen.

85

LAGERUNG

Schlauchref

.-Nr.

Beschreibung Verwendungszweck Teilnummer

119

Storage Seal Rust

Inhibitor

(Korrosionsschutz-

Konservierungsöl)

Zündkerzenbohrungen 92-858081Q01

Den Zündschlüssel/Starterknopf betätigen, um den Motor durch einen Startzyklus laufen zu lassen.

Hierdurch wird das Konservierungsöl in den Zylindern verteilt.

Die Zündkerzen und Stiftspulen wieder anbringen.

Getriebegehäuse

• Das Getriebeöl (siehe Wartungsanleitung) wechseln.

Positionierung des Außenborders für die Lagerung

Den Außenborder aufrecht (vertikal) lagern, damit Wasser stets vollständig ablaufen kann.

HINWEIS

Der Außenborder kann beschädigt werden, wenn er in einer gekippten Position gelagert wird. Das in den

Kühlkanälen eingeschlossene Wasser oder im Propeller-Abgasauslass im Getriebe angesammeltes

Regenwasser kann einfrieren. Den Außenborder in der ganz nach unten (innen) getrimmten Position lagern.

Batterielagerung

Die Anweisungen des Batterieherstellers zum Lagern und Wiederaufladen der Batterie befolgen.

Die Batterie aus dem Boot nehmen und den Elektrolytstand prüfen. Nach Bedarf aufladen.

Die Batterie an einem kühlen, trockenen Ort lagern.

Während der Lagerung den Elektrolytstand regelmäßig prüfen und die Batterie aufladen.

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FEHLERSUCHE

Anlasser dreht den Motor nicht

MÖGLICHE URSACHEN

• Not-Stopp-Schalter steht nicht auf RUN (Betrieb).

5-A-Sicherung durchgebrannt. Sicherung des Schaltkreises des DTS Stromversorgungskabelbaums prüfen. Siehe KapitelWartung .

Außenborder nicht in Neutralstellung.

Ausfall des Schaltbetätigers. „Gear Shift Diff" (Gangschaltungs-Differenz) Fehlermeldung auf System

View. Siehe KapitelWartung .

Schwache Batterie oder lockere bzw. korrodierte Batterieanschlüsse.

Defekter Zündschalter.

Verdrahtung oder elektrischer Anschluss defekt.

Anlassermagnetventil oder untergeordneter Magnetschalter defekt.

Motor springt nicht an

MÖGLICHE URSACHEN

• Falsches Startverfahren. Siehe unterBetrieb .

• Altes oder verschmutztes Benzin.

• Kraftstoffzufuhr zum Motor unterbrochen.

• Kraftstofftank ist leer.

• Kraftstofftankentlüftung ist nicht offen oder verstopft.

• Kraftstoffleitung ist abgetrennt oder geknickt.

• Kraftstofffilter verstopft. Siehe unterWartung .

• Kraftstoffpumpe defekt.

• Kraftstofftankfilter verstopft.

Teile der Zündanlage defekt.

Zündkerzen verrußt oder defekt. Siehe unterWartung .

Motor startet, kann aber nicht geschaltet werden

• Ausfall des Schaltbetätigers. „Gear Shift Diff" (Gangschaltungs-Differenz) Fehlermeldung auf System

View. Siehe KapitelWartung .

Motor läuft unregelmäßig

MÖGLICHE URSACHEN

• Überhitzung - Warnhorn defekt.

Niedriger Öldruck. Ölstand prüfen.

Zündkerzen verrußt oder defekt. Siehe Kapitel Wartung.

Falsche Einstellung.

• Dem Motor wird kein Kraftstoff zugeführt.

a. Kraftstofffilter ist verstopft. Siehe Kapitel Wartung.

b. Kraftstofftankfilter ist verstopft.

c. Antisiphon-Ventil an fest eingebauten Kraftstofftanks klemmt.

d. Kraftstoffleitung ist geknickt oder zusammengedrückt.

Kraftstoffpumpe defekt.

Defektes Zündsystemteil.

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FEHLERSUCHE

Leistungsabfall

MÖGLICHE URSACHEN

• Überhitzung - Warnhorn funktioniert nicht.

Niedriger Öldruck. Ölstand prüfen.

Drosselklappe öffnet sich nicht ganz.

Propeller beschädigt oder falsche Größe.

Falsche Zündeinstellung.

Boot überlastet oder Last falsch verteilt.

Zu viel Wasser in der Bilge.

Bootsboden ist verschmutzt oder beschädigt.

Batterie hält die Ladung nicht

MÖGLICHE URSACHEN

Batterieanschlüsse locker oder korrodiert.

Niedriger Batteriesäurestand.

Verschlissene oder zu schwache Batterie.

Zu viel elektrisches Zubehör.

Gleichrichter, Drehstromgenerator oder Spannungsregler defekt.

Unterbrochener Stromkreis im Generator-Ausgangskabel (gesicherte Verbindung).

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SERVICEUNTERSTÜTZUNG FÜR BESITZER

Örtlicher Reparaturservice

Bringen Sie Ihren Außenbordmotor stets zu Ihrem örtlichen autorisierten Händler, wenn Wartungs - oder

Reparaturarbeiten anfallen. Nur Ihr Händler verfügt über zertifizierte Mechaniker, das Fachwissen, spezielles

Werkzeug und Ausrüstung sowie die Original - Ersatzteile und Zubehörteile, die zur sachgemäßen

Instandsetzung Ihres Motors erforderlich sind. Er kennt Ihren Motor am besten.

Reparaturservice auf Reisen

Falls Sie von Ihrem Heimathändler entfernt sind und eine Reparatur anfällt, setzen Sie sich mit dem nächstgelegenen autorisierten Händler in Verbindung. Schlagen Sie im Branchenverzeichnis des Telefonbuchs nach, oder rufen Sie die Auskunft an. Wenn Sie aus irgendwelchen Gründen keinen Reparaturdienst erreichen können, setzen Sie sich mit dem nächsten Mercury Marine (International) Marine Power Service Center in

Verbindung.

Ersatzteil- und Zubehöranfragen

Richten Sie alle Anfragen bezüglich Original-Ersatz- und Zubehörteilen an Ihren örtlichen Vertragshändler. Der

Händler hat die notwendigen Informationen, um Ersatz- und Zubehörteile für Sie zu bestellen. Bei der Anfrage nach Ersatzteilen und Zubehör benötigt der Händler Modell- und Seriennummer, um die korrekten Teile bestellen zu können.

Kundendienst

Wenden Sie sich bitte an Ihren Händler oder an einen anderen autorisierten Händler. Sollten Sie zusätzliche

Hilfe benötigen, unternehmen Sie bitte die folgenden Schritte:

1.

Besprechen Sie Ihr Problem mit dem Verkaufs - oder Serviceleiter Ihres Händlers. Wenn Sie dies bereits getan haben, wenden Sie sich direkt an den Inhaber der Firma.

2.

Sollten Sie eine Frage, ein Anliegen oder ein Problem haben, die/das nicht von Ihrem Händler gelöst werden kann, wenden Sie sich an ein Mercury Marine (International) Service Center, eine Marine Power

Filiale oder an die Servicestelle des Vertriebshändlers. Sie werden mit Ihrem Händler zusammenarbeiten, um alle Probleme zu lösen.

Das Servicezentrum wird die folgenden Informationen benötigen:

Ihren Namen und Ihre Anschrift

Ihre Telefonnummer

Modell - und Seriennummer Ihres Außenbordmotors

Namen und Anschrift Ihres Händlers

Einzelheiten des Problems

Mercury Marine Service Filialen werden auf der nächsten Seite aufgeführt.

Mercury Marine Serviceniederlassungen

Unterstützung kann telefonisch, schriftlich oder per Fax angefordert werden. Geben Sie bitte in allen Briefen und Telefaxen eine Telefonnummer an, unter der Sie tagsüber zu erreichen sind.

USA, Kanada

Telefon

Fax

Webseite

Englisch - (920) 929-5040

Französisch - (905) 636-4751

Englisch - (920) 929-5893

Französisch - (905) 636-1704 www.mercurymarine.com

Mercury Marine

W6250 W. Pioneer Road

P.O. Box 1939

Fond du Lac, WI 54936-1939

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SERVICEUNTERSTÜTZUNG FÜR BESITZER

Australien, Pazifik

Telefon (61) (3) 9791-5822

Fax (61) (3) 9793-5880

Mercury Marine Australia

132-140 Frankston Road

Dandenong, Victoria 3164

Australien

Europa, Mittlerer Osten, Afrika

Telefon (32) (87) 32 • 32 • 11

Fax (32) (87) 31 • 19 • 65

Marine Power - Europe, Inc.

Parc Industriel de Petit-Rechain

B-4800 Verviers,

Belgien

Mexiko, Mittelamerika, Südamerika, Karibik

Telefon (954) 744-3500

Fax (954) 744-3535

Mercury Marine

11650 Interchange Circle North

Miramar, FL 33025

USA

Japan

Telefon 81-053-423-2500

Fax 81-053-423-2510

Mercury Marine - Japan

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Hamamatsu

Shizuoka-ken, Japan 435-0005

Japan

Asien, Singapur

Telefon

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5466160

5467789

Mercury Marine Singapore

72 Loyang Way

Singapur, 508762

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