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I n s t a l l a t i o n s a n l e i t u n g

Advantage Database Server 6.x für Windows NT / 2000

1. Voraussetzungen

Für die Installation werden Administrator-Rechte benötigt.

Installiert werden kann auf Windows NT Workstation, Windows NT Server, Windows

2000 Professional oder Windows 2000 Server. Für Windows NT wird mindestens Service Pack 5 (besser 6a) vorausgesetzt, für Windows 2000 Service Pack 1.

Für die Kommunikation wird entweder das IP-Protokoll oder das IPX-Protokoll benötigt. Dabei sollte unbedingt beachten werden, dass NetBios für die jeweiligen Protokolle mit aktiviert ist.

2. Installation

Installiert wird durch Starten der Datei \disk1\Setup.exe. Soll auf einen Terminalserver installiert werden, so muss dieser vor Beginn in den Installationsmodus gebracht werden.

Nach dem Starten erscheint eine Installationsmeldung und eine Lizenzvereinbarung, die beide mit ‚NEXT’ bzw. ‚YES’ quittiert werden müssen.

Danach kann ein Zielverzeichnis ausgewählt werden. Standard ist hier ‚C:\Advantage’.

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Ist das Verzeichnis nicht vorhanden, so wird es erstellt. In dieses Verzeichnis werden alle benötigten Dateien hineinkopiert.

Jetzt müssen die Seriennummer und der Validation Code eingegeben werden. Haben

Sie eine Testversion, so wählen Sie hier ‚I have an evaluation Authorization code’ aus und geben den erhaltenen Authentifizierungs-Code ein.

Folgende Eingaben können gemacht werden:

Serial Number:

Validation Code: die erhaltene Seriennummer der erhaltene Code für eine Vollversion

Authorization Code: der erhaltene Code für eine Test (Eval) Version

Registered Owner: der registrierte Benutzer

Startup Type: die Startart, mit der der Dienst beim Dienstemanager angemeldet wird

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Der ADS arbeitet mit einem definierten Zeichensatz. Dieser kann nur während der

Installation ausgewählt werden. Es gibt die Möglichkeit, einen Zeichensatz für ANSI und für OEM Zeichen auszuwählen. Bitte lassen Sie keinen dieser Werte auf

‚DEFAULT’ stehen, sondern wählen einen definierten Zeichensatz aus!

Für Deutschland empfehlen wir hier jeweils ‚GERMAN’, damit die Umlaute verwendet werden können.

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3. Registrierung

Sie haben 4 Tage Zeit, den ADS zu registrieren, danach lässt sich der Dienst nicht mehr starten.

Die Registrierung wird über das Advantage Configuration Utility durchgeführt. Beim

Start dieses Utilities auf einer nicht registrierten Version bekommen Sie folgende Auswahl:

Register Later

Register keine weitere Aktion, jedoch sollte spätestens 4 Tage nach der Installation der Server registriert werden

Transfer License In Die Lizenz kann von einer anderen Installation hereintransferiert werden (siehe Abschnitt 3.4)

Der ADS wird registriert

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Um zu registrieren, müssen Sie zuerst Ihre Daten eingeben:

Es ist zwingend notwendig, dass alle mit (*) gekennzeichneten Felder ausgefüllt werden. Drücken Sie danach auf Continue. Der ADS öffnet dann einen Port (2032) zu unserem Registrierungs-Server in den USA und registriert online. Ist dies durch eine

Firewall oder eine fehlende Internetverbindung nicht möglich, so erhalten Sie eine

Warnmeldung.

Durch Bestätigen dieser Meldung erhalten Sie weitere Optionen.

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Call Advantage weiter mit 3.1

Use E-Mail weiter mit 3.2

3.1 Call Advantage

Wenn Sie einen anderen Rechner mit Internet-Anschluß haben, so kopieren Sie sich das Utility ‚userreg.exe’ vom Advantage-Verzeichnis auf diesen Rechner und führen es aus. Dort können Sie dann die Daten eingeben (‚Activation Key’ freilassen) und die

Software registrieren.

Wenn Sie die Möglichkeit nicht haben, so rufen Sie bei Ihrem Distributor an und geben

Sie Ihm die angezeigten Daten durch. Dieser kann dann veranlassen, dass Ihnen der

Activation Code zugeschickt wird. Mit Enter Activation Key kommen Sie dann zum

Eingabedialog (siehe 3.3).

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3.2 Use E-Mail

Wenn ein E-Mail-Client installiert ist, haben Sie die Möglichkeit, den ADS per E-Mail zu registrieren. Sie sollten dazu den automatisch generierten Inhalt nicht verändern (auch keine Leerzeilen davor einfügen).

Sie erhalten wenige Minuten nach Senden der Registrierungs-E-Mail den Activation

Code per E-Mail zurückgesandt. Drücken Sie Continue und geben dann wie unter 3.3 beschrieben diesen Code ein.

3.3 Enter Activation Key

Geben Sie hier den Activation Code ein und drücken danach Apply. Ist der Code richtig, so erhalten Sie eine positive Rückmeldung. Der Server ist hiermit registriert und zeitlich unlimitiert lauffähig.

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3.4 Transferieren der Lizenz

Der ADS erlaubt es, eine registrierte Lizenz von einem Rechner auf einen anderen zu

übertragen. Durch diese Aktion wird die Lizenz auf dem Quellrechner ungültig.

Bitte legen Sie für das Transferieren eine leere Diskette bereit.

Starten Sie an dem Rechner, der nicht registriert ist:

Legen sie eine leere Diskette ein und drücken Continue.

Gehen Sie danach an den Rechner mit einer gültigen Registrierung, öffnen das Ad-

vantage Configuration Utility, gehen auf das Register Transfer License und drücken

Transfer License to Diskette.

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Legen Sie dann die vorbereitete Diskette ein und drücken Continue.

Die Lizenz wird nun auf die Diskette transferiert.

Gehen Sie mit dieser Diskette an den Zielrechner zurück, legen sie ein und drücken

Continue.

Dadurch wird die Lizenz auf den Zielrechner übertragen. Eine Bestätigung erhalten Sie durch folgende Meldung:

ACHTUNG : Bitte brechen Sie den Transfer der Lizenz zu keinem Zeitpunkt ab und drücken Sie nie <<Back. Es könnte dadurch zu einer

Zerstörung der Lizenz kommen.

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4. Configuration Parameter

Der ADS ist bereits mit der Installation vorkonfiguriert. Diese Konfiguration ist für 95% der Fälle ausreichend. Mit dem Advantage Configuration Utility können diese Parameter ausgelesen, überwacht und verändert werden. Bitte beachten Sie, dass geänderte

Parameter erst nach einem Neustart des ADS-Dienstes wirksam werden.

Die Database Info zeigt für alle wichtigen Parameter die aktuell benötigte (Current), die seit Dienste-Start maximal benötigte (Max Used), die konfigurierte (Configured) und die wegen zu geringer Konfiguration verworfene (Rejected) Anzahl an.

Folgende Parameter sind verwendet:

Parameter Erklärung

Users Anzahl der lizenzierten Benutzer

Connections Jedes Programm, das auf einer Workstation gestartet wird, benötigt zumindest eine Connection. DOS und 16 Bit Applikationen können maximal eine besitzen, 32Bit Applikationen je nach Programmierung. Der Defaultwert hier beträgt Anzahl User*5, kann jedoch beliebig erhöht werden.

Work Areas Eine Workarea ist ein logischer Container, welcher eine Tabelle, eine

Memo-Datei und bis zu 15 Index-Dateien beinhalten kann. Jede Connection kann maximal 250 Workareas in Anspruch nehmen. Jede Workstation benötigt pro geöffneter Tabelle eine Workarea.

Tables

Der Defaultwert beträgt 25*Connections, er kann jedoch bis zu

250*Connections hochgesetzt werden.

Anzahl der maximal zu öffnenden physikalischen Tabellen auf dem Server.

Index Files Anzahl der maximal zu öffnenden physikalischen Indexdateien auf dem

Server. Entspricht i.d.R. der Anzahl der Tabellen.

Data Locks Entspricht der maximalen Anzahl der Record-, Table-, Index- und Header-

Locks auf dem Server. Dieser Wert sollte nur geändert werden, falls er rejected ist.

Worker

Threads

ADS verwendet mehrere Worker Threads, um Anfragen parallel zu verarbeiten. Je höher dieser Wert ist, desto größer ist im Parallelbetrieb die

Performance. Bei dedizierten ADS-Servern sollte dieser Wert sehr hoch sein. Der Wert kann von 1 bis 1024 gesetzt werden.

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Die Installation Info gibt die Parameter an, die nur bei der Installation geändert werden können. Bitte halten Sie für Supportfälle die Informationen dieser Seite bereit.

Die Parameter haben folgende Bedeutung:

Parameter

Registered to

Serial Number

Erklärung

Name der registrierten Person / Firma

Registrierte Seriennummer.

Bitte geben Sie bei Supportfällen und Rückfragen unbedingt

User Option

ADS Revision diese Nummer an.

Anzahl der lizenzierten Benutzer

Genaue Version des ADS Servers

OEM Character Set Installierter Zeichensatz für OEM

ANSI Character Set Installierter Zeichensatz für ANSI

Install Date Datum der Installation

Eval Expiration Date Falls es sich um eine Testversion handelt, steht hier das Ablaufdatum dieser Testversion

Log Entries Anzahl der geloggten Fehler in der ADS_ERR.DBF

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Über Configuration Utility / Database Settings werden die Parameter der ersten Seite geändert.

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Unter File Locations können verschiedene Pfade eingegeben werden:

Error and Assert Log Path:

Alle Dateien, die für ein Nachvollziehen eines Absturzes angelegt werden, werden in diesem Verzeichnis gespeichert. Zudem wird hier auch die ADS_ERR.DBF angelegt, die alle am Server aufgetretenen Fehler enthält.

Transaction Log Files Path:

Alle Transaktionen werden mitgeloggt, um bei einem Absturz ein sauberes Rollback zu gewährleisten. Die Log-Datei wird in dem angegeben Verzeichnis angelegt.

Semaphore Connection File Path:

Bis zur Version 5.7 wurden für die Überwachung der Clients sog. Semaphore Files angelegt. Diese Dateien werden vom Server erzeugt und von der Workstation im Lesezugriff gehalten. Stürzt die Workstation ab oder gibt es einen Netzwerkausfall, so sorgt das Netzwerkbetriebsystem dafür, dass diese Dateien wieder freigegeben werden. Der ADS erkennt dies und beendet die Verbindung zur Workstation selbständig.

Ab der Version 6.0 ist es möglich, auf diese Semaphore Files zu verzichten (siehe

Misc. Settings).

Falls hier eine Eingabe erfolgt, so muss diese in UNC-Notation erfolgen (also :

\\Server\share).

Ist nichts angegeben, so wird das Verzeichnis der ersten geöffneten Tabelle verwendet.

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Unter Misc. Settings können folgende Angaben gemacht werden:

Parameter Erklärung

Number of Worker Threads Siehe ‚Database Info’

Maximum Size of Error Log Hier kann die maximale Größe der ADS_ERR.DBF angegeben werden. Treten sehr viele Fehler auf, so setzen Sie diesen Wert höher, damit ein längerer Zeitraum

überwacht werden kann.

IP Port

Use Semaphore Files

Hier kann ein Port angegeben werden, auf welchem der

ADS mit den Clients kommuniziert. Dieser Eintrag ist wichtig, wenn über eine Firewall oder einen Switch verbunden wird. Eine ‚0’ bedeutet, dass der nächste freie

Port verwendet wird.

Ist dies ausgewählt, so werden für die Überwachung der Workstations Semaphore Files verwendet (siehe

File locations). Ansonsten wird die Überwachung über

Watchdog-Pakete durchgeführt.

Client Time Out Hier kann angegeben werden, nach wie vielen Millisekunden ohne Antwort die Workstation vom Server automatisch abgemeldet werden soll.

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Eine erteilte Lizenz kann von einer Installation auf eine andere übertragen werden.

Dabei wird jedoch die Lizenzierung auf der vorhandenen Installation unbrauchbar gemacht. Diese ist dann auch nicht mehr wiederherstellbar. Siehe dazu Abschnitt 3.4.

5. Rechtevergabe

Der ADS wird normalerweise unter einem SYSTEM-Konto gestartet. Unter NTFS wird diese Gruppe jedoch nicht standardmäßig für die Rechtevergabe mit angelegt. Falls nicht vorhanden sollten Sie daher diese Gruppe hinzufügen und folgende Rechte vergeben:

ADS-Verzeichnis (Standard C:\Advantage):

SYSTEM mit Vollzugriff

Daten-Verzeichnis:

SYSTEM mit Vollzugriff

Falls die Option ‚Rights Checking ON’ verwendet wird (in der Applikation), so benötigen die User Vollzugriff. Ansonsten brauchen die User keinerlei Rechte auf dieses

Verzeichnis.

Shares (Freigaben):

Unter Windows 2000 werden auch die Rechte auf eine Freigabe geprüft. Wird ein Verzeichnis für die Benutzung durch den ADS freigegeben, so brauchen die Gruppe

SYSTEM und die User Vollzugriff (Verzeichnis freigeben -> Berechtigungen).

Semaphore Connection File Path:

Falls für die Überwachung der Workstations Semaphore-Files verwendet werden, so brauchen auf dieses Verzeichnis die Gruppe SYSTEM Vollzugriff und die User zumindest Lesezugriff.

Deutschland:

Extended Systems GmbH

Schwarzwaldstrasse 99

71083 Herrenberg

Tel (+49) 07032 / 798 - 0

Fax (+49) 07032 / 798 - 500 [email protected]

Österreich:

Extended Systems Distribution

GmbH

Dr. Karl Rennerstraße 360

2404 Petronell-Carnuntum

Tel (+43) 02163 / 3201

Fax (+43) 02163 / 3200 [email protected]

Schweiz

Extended Systems AG

NetCommunications

Zugerstrasse 74

CH-6340 Baar

Tel (+41) 041 / 763 2560

Fax (+41) 041 / 763 2561 [email protected]

USA und Kanada

Extended Systems Inc.

5777 North Meeker Avenue

Boise, Idaho 83713

Counterpoint Systems Foundry

University Plaza, Suite 150

1600 SW Western Boulevard

Corvallis, Oregon 97330

Frankreich

Extended Systems SARL

20 Rue Aristide Berges

38800 Le Pont De Claix

Großbritannien

Extended Systems Limited

Holbrook Court

Northumberland Road

Southsea, Hants PO5 1DS

Italien

Extended Systems

Via San Martino 10/12

21100 Varese

Singapur

Parallax Research Pte Ltd

Innovation Centre

Block 1, Unit 101B

16 Nanyang Drive

Singapore 637722

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