Montage - Metherm

Montage - Metherm
MULTICAL® 62
Wasserzähler
INSTALLATION
Deutsch
Inhalt
1. Allgemeines
1.1 Zugelassene Betriebsbedingungen / zugelassener Messbereich
2. Installation
4
4
5
2.1 Montage des Durchflusssensors
5
2.2 Einbauwinkel für ULTRAFLOW® 24
5
2.3 Montage des Rechenwerks
6
3. Spannungsversorgung
7
3.1 Batterieversorgung
7
3.2 Versorgungsmodule
7
4. Funktionskontrolle
8
5. Steckmodule
8
5.1 Bodenmodule
5.1.1 Daten- + Impulseingänge, Typ 67-00-10 (PCB 5550-369)
5.1.2 M-Bus, typ 67-00-20/28/29 (PCB 5550-831/1104/1125)
5.1.3 Funk + Impulseingänge, Typ 67-00-21/25/26/29
(PCB 5550-805/608/640/1125)
5.1.4 Prog. Datenlogger + RTC + 4…20 mA Eingänge + Impulseingänge,
typ 67-00-22 (PCB 5550-925)
5.1.5 0/4…20 mA Ausgänge , type 67-00-23 (PCB 5550-1005)
5.1.6 LonWorks, FTT-10A + Impulseingänge, type 67-00-24 (PCB 5550-1128)
5.1.7 Wireless M-Bus + 2 Impulseingänge, type 67-00-30 (PCB 5550-1097)
5.1.8 ZigBee + 2 Impulseingänge, type 67-00-60 (PCB 5550-992)
5.1.9 Metasys N2 (RS485) + 2 Impulseingänge (VA, VB), type 67-00-62 (PCB 55501110)
5.1.10 SIOX-Modul (Autodetect Baud Rate), Typ 602-00-64 (PCB 5920-193)
5.1.11 BACnet MS/TP (B-ASC) RS485 + 2 Impulseingänge (VA, VB) (
PCB 5550-1240)
5.1.12 GSM/GPRS Modul (GSM6H), Typ 602-00-80 (PCB 5550-1137)
5.1.13 3G GSM/GPRS Modul (GSM8H) , type 67-00-81 (PCB 5550-1209)
5.1.14 Ethernet/IP-Modul (IP201), Typ 602-00-82 (PCB 5550-844)
5.1.15 High-Power FunkRouter + 2 Impulseingänge (VA, VB), Typ 602-00-84
(PCB 5550-1116)
5.2 Kopfmodule
5.2.1 Typ 67-05: RTC + Datenausgang + Stundendatenlogger
5.2.2 Typ 67-07: RTC + M-Bus
5.2.3 Typ 67-0B: RTC + Impulsausgang für CV + prog. Datenlogger
5.2.4 Typ 602-0C: 2 Impulsausgänge für CE und CV
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13
6. Nachrüstung mit Modulen
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7. Informationscodes ”INFO”
15
7.1 Transportmodus
15
8. Fehlersuche
16
9. Setup über Fronttasten
17
3
1. Allgemeines
Lesen Sie bitte vor der Montage des Zählers diese Anleitung durch.
Bei Montagefehler entfällt die Garantieverpflichtung von Kamstrup A/S.
MULTICAL® 62 ist ein Kaltwasserzähler (0,1...50°C) oder (0,1...30°C) und ein
Warmwasserzähler (0,1...90°C), der aus einem Durchflusssensor und einem Rechenwerk
besteht. Die Durchflusssensorelektronik ist im Anschlussboden des Rechenwerks platziert,
während der Rechenwerksoberteil eine Anzeigeeinheit ist. Der Durchflusssensor ist mit einem
2,5 m geschirmten Kabel mit dem Rechenwerk verbunden.
Rechenwerk
Durchflusssensor
Laut OIML R 49 wird MULTICAL® 62 als ein ”kompletter Zähler” bezeichnet. In der Praxis
bedeutet dies, dass Durchflusssensor und Rechenwerk NICHT getrennt werden dürfen.
Sind Durchflusssensor und Rechenwerk getrennt gewesen, wobei die Plomben gebrochen
worden sind, ist der Zähler nicht länger für Abrechnungszwecke gültig. Weiterhin fällt die
Werksgarantie weg.
Der summierte Wasserverbrauch für Abrechnungszwecke, wird in m3 (Kubikmetern)
angezeigt.
Verschiedene Kommunikationsmodule und Spannungsversorgungen können eingesetzt
werden. Das Versorgungsunternehmen darf Kommunikationsmodul und Batterie
austauschen.
Sollte größerer Abstand (bis zu 10 m) zwischen Durchflusssensor und Anzeigeeinheit
erforderlich sein, kann ein PULSE TRANSMITTER (Typ Nummer 66-99-618) verwendet werden.
Für weitere Informationen siehe Anleitung 5512-587.
In den kleine Kaltwasserzähler von 1,6 bis 10 m3/h (nur nicht G¾Bx110 und G1Bx110) kann
ein Sieb (Filter) und/oder ein Rückschlagventil eingesetzt werden. Spezielle Dichtungen aus
Polyethylen, die verwendet werden müssen, werden mitgeliefert.
Sieb, Rückschlagventil und spezielle Dichtungen dürfen nur in Kaltwasserzählern verwendet
werden.
1.1 Zugelassene Betriebsbedingungen / zugelassener Messbereich
Temperatur des Mediums im
Durchflusssensor:
Kaltwasserzähler: 0,1...50°C
Warmwasserzähler: 0,1...90°C
Druckstufe:
Gewindezähler PN16
Flanschzähler PN25
Mechanische Umgebung:
M1 (MID) Feste Installation mit minimaler Vibration.
Elektromagnetische Umgebung:
E1 (MID). Wohnungen und Leichtindustrie.
Das Signalkabel des Zählers soll mit mindestens
25 cm Abstand zu anderen Installationen gezogen
werden.
Klimatische Umwelt:
5°C...55°C.
Innenmontage in nicht-kondensierender Umgebung.
MID = MeasurementInstrumentDirektive 2004/22/EG.
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2. Installation
Um die Kavitation vorzubeugen, muss der Gegendruck im Durchflusssensor mindestens 1,5
Bar bei Q3 und mindestens 2,5 Bar bei Q4 sein. (Die jeweiligen Durchflüsse Q3 bzw. Q4
entnehmen Sie bitte dem Typenschild am Durchflüsssensor).
Der Zähler darf keinem niedrigeren Druck als dem Umgebungsdruck (kein Unterdruck)
ausgesetzt werden, da es zu Schädigung der Sensoren kommen kan.
Die Druckstufe ist PN16 für Gewindezähler und PN25 für Flanschzähler, siehe Typenschild.
Die Druckstufe des Durchflusssensors gilt nicht evt. mitgeliefertem Zubehör.
Keine gerade Ein- oder Auslaufstrecke ist erforderlich um MID einzuhalten. Nur bei kräftigen
Durchflussstörungen vor dem Zähler ist eine gerade Einlaufstrecke notwendig.
2.1 Montage des Durchflusssensors
Vor dem Einbau des Durchflusssensors sollte die Anlage durchgespült werden, während ein
Paßstück den Zähler ersetzt.
Entfernen Sie hiernach die Siegeloblaten / Schutzpfropfen vom Ein- und Auslauf des Zählers
und montieren Sie den Zähler.
Bei Einbau immer neue Dichtungen verwenden.
Die Durchflussrichtung ist durch den Pfeil auf der Seite angegeben.
Der Gewindezähler wird mit Verschraubungen montiert und es soll gesichert werden, dass die
Gewindelänge der Verschraubungen den Anzug der Dichtungsfläche nicht verhindert, sowie
dass PN10 Verschraubungen verwendet werden (PN16 Verschraubungen/Dichtungen können
verwendet werden).
Bei der Anwendung
eines
oder Rückschlagventils
müssen die!!mitgelieferten dickeren
ANVEND KUN
DESiebs
MEDLEVEREDE
HVIDE PE-PAKNINGER
PE-Dichtungen verwendet werden, damit das Sieb oder Rückschlagventil nicht beschädigt
USE ONLY THE DELIVERED WHITE PE-GASKETS !!
wird.
Sieb, Rückschlagventil
PE-Dichtungen
dürfen nur inWEISSEN
Kaltwasserzählern
verwendet
VERWENDEN und
SIE NUR
DIE MITGELIEFERTEN
PE-DICHTUNGEN
!!
werden.
FLOW
PE-Pakning
PE-Gasket
PE-Dichtung
Si
Strainer
Sieb
Kontraventil
Nonreturn valve
Rückschlagventil
2.2 Einbauwinkel für ULTRAFLOW® 24
PE-Pakning
PE-Gasket
PE-Dichtung
Type No. for:
Type No. for:
Type No. for:
SI (10 stk.)
STRAINER (10 pcs.)
SIEB (10 stk.)
DN15
66-56-484
DN20
66-56-485
KONTRAVENTIL, SI, 2 stk. PE-PAKNING
NON RETURN VALVE, STRAINER, 2 pcs. PE- GASKET
RÜCKFLUSSVERHINDERER, SIEB, 2 stk. PE-DICHTUNG
DN15
66-56-480
DN20
66-56-481
PE- PAKNING (10 stk.)
PE-GASKET (10 pcs.)
PE-DICHTUN (10 stk.)
DN15
66-56-486
DN20
66-56-487
DN25
66-56-488
DN40
66-56-489
KONTRAVENTIL, PE-PAKNING
NOT RETURN VALVE, PE- GASKET
RÜCKSCHLAGVENTIL, PE-DICHTUNG
DN25
66-56-482
DN40
66-56-483
ULTRAFLOW® 24 darf waagerecht, senkrecht oder schräg montiert werden.
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Wichtig! ULTRAFLOW® 24 darf bis zu ±45° zur
Rohrachse nach oben und bis zu 90°
zur Rohrachse nach unten gedreht
werden.
Das Kunststoffgehäuse darf nicht senkrecht
nach oben gekehrt sein, da der Zähler
hierdurch von Luftansammlungen beeinflusst
werden kann.
2.3 Montage des Rechenwerks
Bei Gefahr für Kondenswasser im Rechenwerk ist MULTICAL® 62 an die Wand zu montieren.
Verwenden Sie den Beschlag als Vorlage zur Markierung von Bohrstellen, und bohren Sie
2 Stck. 6 mm Löcher in die Wand. Wenn der Durchflusssensor mit dem Plastgehäuse nach
unten montiert ist, sollte das Rechenwerk mit einem Eckbeschlag (Typennr. 3026-252,
separat zu bestellen) montiert werden.
Das Kabel soll im Abstand von 25 cm zu anderen elektrischen Installationen montiert werden.
Vergessen Sie nicht das Rechenwerk zu plombieren.
52 mm
101
90
45°
63
81
91
27
Mit Winkelbeschlag 3026-252 am
Durchflusssensor montiert
An einer Wand montiert
Bei Kondensationsgefahr kann das Abstandsstück (65-61-332) als Alternative zur
Wandmontage verwendet werden.
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3. Spannungsversorgung
MULTICAL® 62 kann durch eine eingebaute Lithiumbatterie spannungsversorgt werden, oder
über ein internes 24 VAC oder 230 VAC Versorgungsmodul netzversorgt werden.
Die beiden Leitungen von Batterie oder Versorgungsmodul sind in die Klemmreihe des
Rechenwerks zu montieren.
Die Polarität muss korrekt sein:
Rote Leitung an Klemme Nr. 60 (+)
Schwarze Leitung an Klemme Nr. 61 (-)
3.1 Batterieversorgung
MULTICAL® 62 wird durch eine Lithiumbatterie, D-Zelle, versorgt. Die Batterie ist mit dem
Installationsjahr, z.B. 2011, sowie dem Herstellungsdatum vermerkt.
Kamstrup Typnummer: 66-00-200-100.
Die optimale Batterielebensdauer wird dadurch erzielt, dass man die Temperatur der Batterie
unter 30°C hält.
Die Spannung einer Lithiumbatterie ist nahezu während der gesamten Lebensdauer konstant
(ca. 3,65 V). Daher ist die Restkapazität durch Spannungsmessung nicht feststellbar.
Die Batterie darf nicht aufgeladen oder kurzgeschlossen werden.
Gebrauchte Batterien müssen ordnungsgemäss entsorgt werden.
3.2 Versorgungsmodule
Die Module gehören zur Schutzklasse II und werden mittels eines
Zweileiterkabels (ohne Erde) durch die Kabeleinführung des Rechenwerks,
die rechts unten im Anschlussbodenstück platziert ist, angeschlossen.
Verwenden Sie Kabel mit 5-10 mm Aussendurchmesser und beachten
Sie die ordnungsgemässe Abisolierung sowie die korrekte Montage der
Kabelentlastung.
Max. zugelassene Sicherung: 6A
Nationale Regeln für die Installation der Kabel müssen eingehalten werden.
Versorgung
Versorgung
Schwarz
Schwarz
Rot
Rot
24 VAC
230 VAC
Zusammen mit dem 24 VAC Versorgungsmodul Für direkten Netzanschluss.
muss ein Transformator verwendet werden,
z.B. Typ 66-99-403.
Achtung! Dieses Modul kann nicht mit
24 VDC betrieben werden.
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4. Funktionskontrolle
Nach der Installation des Wasserzählers sollte eine Funktionskontrolle durchgeführt werden.
Betätigen Sie die Drucktaste
auf MULTICAL® 62, und kontrollieren Sie die erscheinenden
Anzeigen für Wasserdurchfluss usw.
5. Steckmodule
MULTICAL® 62 kann durch Steckmodule um eine Reihe extra Funktionen erweitert werden.
Unten beschreiben wir kurz die einzelnen Module.
5.1 Bodenmodule
5.1.1
Daten- + Impulseingänge, Typ 67-00-10 (PCB 5550-369)
Die Datenklemmen werden z.B. für den Anschluss eines PCs verwendet.
Das Signal ist passiv und mittels Optokoppler galvanisch getrennt. Die
Konvertierung auf RS232 Niveau erfordert, dass Datenkabel 66-99-106
(D-Sub 9F) oder 66-99-098 (USB) wie folgt angeschlossen wird:
62
Braun
(DAT)
63
Weiss
(REQ)
64
Grün
(GND)
Die Impulseingänge können für Elektrizitäts- oder extra Wasserzähler
verwendet werden.
Beachten Sie die maximale Impulsfrequenz sowie die korrekte
Impulskodierung (l/Imp. und Wh/Imp.), die mittels der FF und GG
Konfiguration gewählt werden.
65 - 66
67 - 68
5.1.2
Eingang
A
Eingang
B
M-Bus, Typ 67-00-20/28/29 (PCB 5550-831/1104/1125)
M-Bus kann in Stern-, Ring- oder Bustopologie installiert werden.
Abhängig von der Stromversorgung des M-Bus Masters und dem
gesamten Kabelwiderstand können bis zu 250 Zähler verbunden
werden.
Kabelwiderstand < 29 ohm
Kabelkapazität
< 180 nF
Das M-Bus Netz über Klemme 24 und 25 anschliessen. Der
Anschluss ist polaritätsunabhängig.
M-Bus wird mit Impulseingängen geliefert.
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5.1.3
Funk + Impulseingänge, Typ 67-00-21/25/26/29 (PCB 5550-805/608/640/1125)
Das Funkmodul wird zur drahtlosen Kommunikation
über gebührenfreie Funkfrequenzen verwendet und ist mit integrierter Antenne oder mit
Anschussmöglichkeit für Zusatzantenne lieferbar.
Für weitere Auskünfte über Funkauslesung verweisen wir auf
Technische Beschreibung für Funk (5512-012 DK, 5512-013 GB).
Die Impulseingänge dieses Moduls sind mit den früher beschriebenen identisch.
Achtung! Typ 67-00-21 schliesst Funk- und Routerfunktionen ein.
Das FunkRouter-Modul muss mit Netzversorgung verwendet werden.
5.1.4
Prog. Datenlogger + RTC + 4…20 mA Eingänge + Impulseingänge,
Typ 67-00-22 (PCB 5550-925)
Das Modul wird immer mit Anschlussmöglichkeit für 2 Drucktransmitter an den Klemmen 57,
58 und 59 ausgeliefert und kann auf die Stromauslesung oder auf einen Druckbereich von 6,
10 oder 16 Bar eingestellt werden.
Das Modul ist für die Fernauslesung vorbereitet, wobei die Daten von Zähler/Modul mittels
eines an den Klemmen 62, 63 und 64 angeschlossenen externen GSM/GPRS-Modems an die
Systemsoftware übertragen werden.
Weiterhin hat das Modul zwei extra Impulseingänge, VA und VB.
Das Modul muss immer mit einer Spannung von 24 V AC versorgt werden.
5.1.5
0/4…20 mA Ausgänge , Typ 67-00-23 (PCB 5550-1005)
Das Modul verfügt über zwei aktive analoge Ausgänge, die beide auf 0…20 mA oder 4…20
mA konfiguriert werden können. Weiterhin können die Ausgänge auf einen gewünschten
Messwert (Leistung, Durchfluss oder Temperatur) sowie auf eine gewünschte Skalierung
konfiguriert werden. Alle Werte der zwei analogen Ausgänge werden alle 10 Sekunden
aktualisiert.
Das Modul muss in einem MULTICAL® 62 montiert werden. Es kann nicht separat, zusammen
mit dem Durch-flusssensor verwendet werden.
Die Konfiguration wird mittels dem ”Bottom Module“-Menü im METERTOOL vorgenommen.
Siehe Installationsanleitung 5512-369 (DK-GB-DE).
5.1.6
LonWorks, FTT-10A + Impulseingänge, Typ 67-00-24 (PCB 5550-1128)
Das LonWorks-Modul dient zur Datenübertragung von MULTICAL® 62 entweder für
Datenauslesung oder für Steuerungszwecke über den LON-Bus.
Für die Funktion der Impulseingänge siehe Abschnitt 7.3 Impulseingänge VA und VB. Das
Modul muss mit 24 VAC Spannung versorgt sein.
Für eine Liste der Netzwerkalternativen (SNVT) sowie weitere Informationen über das
LonWorks-Modul, siehe Datenblatt 5810-512. Für Informationen über die Installation siehe
Installationsanleitung 5512-403 (GB).
Siehe Installationsanleitung 5512-396 (DK) oder 5512-403 (GB).
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5.1.7
Wireless M-Bus + 2 Impulseingänge, Typ 67-00-30 (PCB 5550-1097)
Das Funkmodul ist für die Anwendung in den handbedienten Wireless M-Bus Reader
Systemen von Kamstrup A/S über gebührenfreie Funkfrequenz (868 MHz) vorgesehen.
Das Modul erfüllt die C-Mode Spezifikationen von prEN13757-4 und kann somit in andere
Systeme, die die Wireless M-Bus C-Mode Kommunikation verwenden, eingesetzt werden.
Das Funkmodul wird mit integrierter Antenne und Anschluss für Zusatzantenne sowie 2
Impulseingängen (VA + VB) geliefert.
Für die Funktion der Impulseingänge siehe Abschnitt 7.3 Impulseingänge VA und VB.
Der Wireless M-Bus Funksender ist vom Werk aus ausgeschaltet. Er schaltet automatisch
ein, wenn ein Liter Wasser durch den Zähler gelaufen ist. Der Funksender kann ebenfalls
durch einen Zwangsanruf am Zähler eingeschaltet werden. (Die beiden Fronttasten ca. 5 Sek.
drücken, bis CALL angezeigt wird)
5.1.8
ZigBee + 2 Impulseingänge, Typ 67-00-60 (PCB 5550-992)
Das ZigBee Modul wird direkt im Zähler montiert und wird über die Stromversorgung des
Zählers versorgt. Das Modul operiert im 2,4 GHz Frequenzband und ist ZigBee Smart Energy
zertifiziert. Die Zertifizierung sichert, dass der Zähler in ein ZigBee Netzwerk eingesetz werden
kann, in dem z.B. Zähler von verschiedenen Zählerlieferanten auszulesen sind.
Um eine Kompaktlösung anzubieten, verwendet das Modul eine integrierte Antenne.
5.1.9
Metasys N2 (RS485) + 2 Impulseingänge (VA, VB), Typ 67-00-62 (PCB 5550-1110)
Das N2 Modul wird in einem Johnson Controls System zur Datenübertragung von
MULTICAL® Wärme- und Kältezählern an einen N2 Master verwendet. Das N2 Modul
überträgt gespeicherte Energie und gespeichertes Volumen, aktuelle Temperature,
Durchfluss und Leistung von Wärme- oder Kältezählern an einen N2 Master. N2 Open
von Johnson Controls ist ein verbreitetes und etabliertes Feldbusprotokoll, das innerhalb
der Gebäude-automatisierung verwendet wird. Das N2 Modul für MULTICAL® sichert die
Einfache Integration von den Kamstrup Wärme- und Kältezählern an Systeme, die auf N2
Open basieren. Der Adressbereich ist 1-255 bestimmt von den drei letzten Ziffern von der
Kundennummer des Zählers.
5.1.10 SIOX-Modul (Autodetect Baud Rate), Typ 602-00-64 (PCB 5920-193)
SIOX wird zur Datenauslesung von kleinen und mittelgroßen Gruppen von Wärme-zählern
durch Kabel verwendet. Die ausgelesenen Daten werden im übergeordneten System, z.B.
Mcom, Fix oder Telefrang dargestellt. Weitere Auskünfte über die über-geordneten Systeme
sind bei den Lieferanten davon erhältlich. Ebenfalls ist ein Konfigurationswerkzeug von
Telefrang lieferbar.
Der serielle 2-Leiter SIOX-Bus Anschluss ist vom Zähler optoisoliert und wird ohne
Berücksichtigung der Polarität verbunden (d.h. die Polarität ist gleichgültig). Das Modul
wird über den SIOX-Bus versorgt. Die Kommunikationsgeschwindigkeit liegt zwischen
300 und 19.200 Baud. Das Modul verwendet automatisch die höchste erreichbare
Kommunikationsgeschwindigkeit. Das Modul konvertiert die Daten von KMP-Protokoll auf
SIOX-Protokoll.
10
5.1.11 BACnet MS/TP (B-ASC) RS485 + 2 Impulseingänge (VA, VB), Typ 67-00-66
(PCB 5550-1240)
Das BACnet Modul wird für die Datenübertragung von einem MULTICAL® 62 Wasserzähler
zu einem BACnet System verwendet. Das BACnet Modul überträgt Zählernummer
(programmierbar), Seriennummer, akkumulierten Volumenstrom (V1), aktuellen Durchfluss,
akkumulierte Werte von zusätzlichen Zählern über Impuls InA, InB sowie InfoCodes vom
Wasserzähler zum BACnet System. BACnet ist ein weit verbreitetes und gut etabliertes
Feldbusprotokoll, das im Rahmen der Gebäudeautomatisierung verwendet wird. Das
BACnet-Modul für MULTICAL® sichert eine einfache Integration von Kamstrup Wärme-, Kälteund Wasserzählern mit BACnet-basierten Systemen. Das Modul kann, abhängig von der
verwendeten MAC Adresse, als Master oder Slave verwendet werden.
5.1.12 GSM/GPRS Modul (GSM6H), Typ 602-00-80 (PCB 5550-1137)
Das GSM/GPRS Modul funktioniert als transparente Kommunikation zwischen der
Auslesesoftware und MULTICAL® 62 und wird zur Datenauslesung verwendet. Das Modul
enthält eine Dual-Band GSM Zusatzantenne, die immer verwendet werden muss. Das Modul
selbst schließt eine Reihe von Lichtdioden ein, die den Signalpegel indizieren, was während
der Installation nützlich ist. Das GSM/GPRS Modul muss zusammen mit einer High-Power
Netzversorgung verwendet werden (230 VAC: 602-00-00-3 und 24 VAC: 602-00-00-4).
5.1.13 3G GSM/GPRS Modul (GSM8H), Typ 67-00-81 (PCB 5550-1209)
Ähnlich GSM6H funktioniert dieses Modul als transparenter Kommunikationsweg zwischen
der Auslesesoftware und dem MULTICAL® 62 und wird zur Datenauslesung verwendet.
Dieses Modul unterstützt aber sowohl 2G (GSM/GPRS) als 3G (UMTS), wodurch es nur in
Gebieten mit 3G Deckung geeignet ist.
Das Modul erfordert eine externe Antenne, die 900 MHz , 1800 MHz und 2100 MHz deckt.
Das Modul ist mit einer Reihe von Leuchtdioden versehen, die die Signalstärke anzeigen, was
während der Montage sehr wertvoll ist. Es wird weiterhin angezeigt, ob das Modul mit einem
2G oder 3G Netzwerk verbunden ist.
Betreffend die Montage verweisen wir auf die Installationsanleitung (DK: 55121121,
GB: 55121122, DE: 55121123, FI: 55121124, SE: 55121125).
5.1.14 Ethernet/IP-Modul (IP201), Typ 602-00-82 (PCB 5550-844)
Das IP-Modul funktioniert als transparente Kommunikation zwischen der Auslese-software
und MULTICAL® 62 und wird zur Datenauslesung verwendet. Das Modul unterstützt sowohl
dynamische als statische Adressierung. Dies wird entweder bei der Bestellung oder durch
nachfolgende Konfiguration gewählt. Das Modul hat keine eingebaute Sicherheit und muss
deshalb immer mit einem Firewall oder NAT verwendet werden. Das Ethernet/IP-Modul muss
zusammen mit einem High-Power Netzversorgungsmodul verwendet werden (230 VAC:
602-00-00-3 und 24 VAC: 602-00-00-4).
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5.1.15 High-Power FunkRouter + 2 Impulseingänge (VA, VB), Typ 602-00-84
(PCB 5550-1116)
Das High-Power FunkRouter-Modul hat eigebaute Routerfunktion und ist somit auf den
Einsatz in einem Kamstrup Funknetzwerk, wo die ausgelesenen Daten automatisch über
die Netzwerkeinheit RF Concentrator an die Systemsoftware übertragen wird, optimiert. Das
Modul kann weiterhin mit den handbedienten Auslesesystemen von Kamstrup, z.B. USB
Meter Reader und MT Pro, ausgelesen werden.
Das FunkRouter-Modul wird zum Betrieb bei sowohl gebührenfreien als nichtgebührenfreien Frequenzen, wo bis zu 500 mW Sendestärke zulässig ist, geliefert. Das
Modul ist standardmäßig mit interner Antenne, Anschluss für Zusatzantenne und zwei
extra Impulseingänge ausgestattet. Das High Power FunkRouter-Modul (602-00-84) muss
zusammen mit High Power Netzversorgung verwendet werden
(230 VAC: 602-00-00-3 und 24 VAC: 602-00-00-4).
5.2 Kopfmodule
5.2.1
Typ 67-05: RTC + Datenausgang +
Stundendatenlogger
Das Modul verfügt über einen galvanisch getrennten
Dateneingang mit KMP-Protokoll. Der Datenausgang
bietet eine Anschlussmöglichkeit für externe
Kommunikationseinheiten oder für Leitungen für die
Übertragung von Daten, die nicht über die optische
Schnittstelle auf der Vorderseite des Zählers
ausgelesen werden können.
62: DATA (braun) – 63: REQ (weiss) – 64: GND
(grün). Verwenden Sie Datenkabel Typ 66-99-106 mit
einem 9-poligem Sub-D-Stecker oder Typ 66-99-098
mit einem USB-Stecker.
Das Modul verfügt auch über einen
Stundendatenlogger.
Nur kumulierte und Istdaten. Die Datenlogger für
Stunden/Tage/Monate/Jahre können nicht mittels
Dateninterface am Kopfmodul 67-05 ausgelesen
werden.
12
5.2.2
Typ 67-07: RTC + M-Bus
M-Bus kann in Stern-, Ring- oder Bustopologie
installiert werden. Abhängig von M-Bus-Master
und Kabellänge/-querschnitt, können bis zu 250
Zähler mit Primäradressen und sogar mehr mit
Sekundäradressen angeschlossen werden.
Kabelwiderstand im Netzwerk:
Kabelkapazität im Netzwerk:
< 29 ohm
< 180 nF
Die Anschlusspolarität von Klemmen 24-25 ist
unabhängig.
Falls bei der Bestellung nichts Anderes vorgegeben
ist, besteht die Primäradresse aus den drei letzten
Ziffern der Seriennummer. Sie kann mit dem
PC-Programm METERTOOL geändert werden.
Das Modul darf nur in netzversorgten Zählern
verwendet werden.
5.2.3
Typ 67-0B: RTC + Impulsausgang für CV +
prog. Datenlogger
Die RTC- und Impulsausgangsfunktionen dieses
Kopfmoduls sind mit den Funktionen des zuvor
beschriebenen Kopfmoduls 67-08 identisch.
Das Kopfmodul ist für drahtlose Netzwerke von
Kamstrup vorbereitet und kann zusammen mit
einem RadioRouter-Bodenmodul 67-00-21-0003xx Teil eines solchen Netzwerks sein, wobei die
ausgelesenen Daten mittels der Netzwerkeinheit RF
Concentrator zu einer Systemsoftware übertragen
werden.
5.2.4
Typ 602-0C: 2 Impulsausgänge für CE
und CV
Dieses Kopfmodul hat zwei konfigurierbare Impulsausgänge, die für Volumen- und Energieimpulse von Wärmezählern, Kältezählern und
kombinierten Wärme-/Kältezählern geeignet sind.
Die Impulsauflösung entspricht der Auflösung der
Anzeige (im CCC-Code festgelegt), Z. B. CCC=119
(qp 1,5): 1 Imp/kWh und 1 Imp/0,01m3.
Die Impulsausgänge sind optoisoliert und können
mit 30 VDC und 10 mA belastet werden.
Normalerweise ist Energie (CE) an den Klemmen
16-17 und Volumen (CV) an den Klemmen 18-19
angeschlossen, während andere Kombinationen
mit dem PC-Programm METERTOOL gewählt
werden können, mit dem auch die Impulsdauer
auf 32 oder 100 mSek. gewählt werden kann.
13
6. Nachrüstung mit Modulen
Sowohl Kopf- als auch Bodenmodule für MULTICAL® 62 können separat zur Nachrüstung
bestellt werden. Die Module werden im Werk konfiguriert und sind fertig für die Installation.
Jedoch erfordern einige Module eine individuelle Konfigurierung nach der Installation, die mit
METERTOOL durchgeführt werden kann.
Kopfmodul
Mögliche Konfigurierung nach Installation
RTC + Datenausgang + Stundendatenlogger
RTC + M-Bus
5
7
RTC + Impulsausgang für CV + Prog.
Datenlogger
2 Impulsausgänge für CE und CV
B
C
Einstellung der Uhr.
Einstellung der Uhr.
Primäre und sekundäre M-Bus-Adressen können
mit METERTOOL oder mit M-Bus geändert werden.
Außerdem können Monatsloggerdaten statt
Jahresloggerdaten mit M-Bus ausgewählt werden
Einstellung der Uhr.
Konfiguration der Impulsausgang.
Anschluss und Impulswert werden mit METERTOOL
geändert
Bodenmodul
14
Daten- + Impulseingänge
10
M-Bus + Impulseingänge
20
FunkRouter + Impulseingänge
21
Prog. Datenlogger + RTC + 4…20 mA
Eingänge + Impulseingänge
22
Prog. Datenlogger + RTC + 4…20 mA
Eingänge + Impulseingänge
LonWorks, Impulseingänge
23
Funk- + Impulseingänge (integrierte
Antenne)
Funk- + Impulseingänge (Anschluss für
Zusatzantenne)
M-Bus Modul mit mittlerem Datenpaket +
Impulseingängen
25
M-Bus Modul mit MC-III Datenpaket +
Impulseingängen
29
Wireless M-Bus + Impulseingänge
30
ZigBee 2,4 GHz int. Ant. + Impulseingänge
60
Metasys N2 (RS485 + Impulseingänge
62
SIOX Modul (Autodetect Baudrate)
BACnet MS/TP + 2 Impulseingänge
64
66
GSM/GPRS Modul (GSM6H)
3G GSM/GPRS Modul (GSM8H)
Ethernet/IP Modul (IP201)
High-Power Radio Router + Impulseingänge
80
81
82
84
24
26
28
Impulswerte von VA und VB werden mit METERTOOL
geändert
Impulswerte von VA und VB werden mit METERTOOL
geändert.
Primäre und sekundäre M-Bus-Adressen können
mit METERTOOL oder mit M-Bus geändert werden.
Außerdem können Monatsloggerdaten statt
Jahresloggerdaten mit M-Bus ausgewählt werden
Einstellung der Uhr.
Impulswerte von VA und VB werden mit METERTOOL
geändert
Impulswerte von VA und VB werden mit METERTOOL
geändert
Impulswerte von VA und VB werden mit METERTOOL
geändert. Alle anderen Konfigurationen mit LonWorks
Impulswerte von VA und VB werden mit METERTOOL
geändert
Impulswerte von VA und VB werden mit METERTOOL
geändert
Primäre und sekundäre M-Bus Adressen können über
METERTOOL oder M-Bus geändert werden.
Wahl der Monatsloggerdaten statt der
Jahresloggerdaten ist weiterhin über M-Bus möglich.
Der Impulswert von VA und VB wird m/METERTOOL
geändert.
Primäre und sekundäre M-Bus Adressen können mit
METERTOOL oder über M-Bus geändert werden.
Der Impulswert von VA und VB wird m/METERTOOL
geändert.
Die Impulswerte von VA und VB werden über
METERTOOL geändert
Der Impulswert von VA und VB wird m/METERTOOL
geändert.
Die Baudrate kann über SIOX-TOOL eingestellt werden
Der Impulswert von VA und VB wird m/METERTOOL
geändert.
APN wird über GSM-TOOL geändert
APN is changed via GSM-TOOL
IP Konfiguration wird über IP-TOOL geändert
Die Impulswerte von VA und VB werden über
METERTOOL geändert
7. Informationscodes ”INFO”
MULTICAL® 62 überwacht ständig eine Reihe wichtiger Funktionen. Bei gravierenden
Fehlern im Messsystem oder in der Installation erscheint auf dem Display eine blinkende
Infomeldung. Die Infomeldung blinkt, so lange der Fehler existiert, unabhängig von der
gewählten Anzeige. Die Infomeldung erlischt automatisch, wenn der Fehler behoben ist.
Wenn der erste permanente InformationsCode entsteht, wird er zusammen mit dem Datum
und den Volumenregistern zum Fehlerzeitpunkt im EEPROM gespeichert.
Für die Fehleranalyse wird der Info-Code zusätzlich im Stundenlogger (falls ein Kopfmodul mit
Stundenlogger vorhanden), Tageslogger, Monatslogger und Jahreslogger gespeichert.
Info-Code-Typen
Info Beschreibung
Ansprechzeit
0
Keine Unregelmässigkeiten festgestellt
-
1
Die Versorgungsspannung ist
unterbrochen gewesen
-
16
Durchflusssensor V1,
Kommunikationsfehler
Nach Reset (z.B. Deckel ab und auf)
sowie automatisch nach max.
24 Stunden (um 00:00)
64
Leck im Wassersystem.
1 Tag (24 Stunden)
Die letzten 24 Stunden hat das Wasser im
Zähler mindestens eine zusammenhängende Stunde nicht stillgestanden.
Dies kann ein Zeichen von einem undichten Wasserhahn oder Toilettenspülkasten
sein.
2048
Durchflusssensor V1, falsche Impulszahl
4096
Durchflusssensor V1, Signal zu schwach
(Luft)
16384
Durchflusssensor V1, falsche Impulszahl
Nach Reset (z.B. Deckel ab und auf)
sowie automatisch nach max.
24 Stunden (um 00:00)
Wenn mehrere InfoCodes gleichzeitig auftreten, wird die Summe der Informationscodes
angezeigt.
Beispiel: E2064 = E16 + E2048.
7.1 Transportmodus
Der Zähler verlässt das Werk im Transportmodus, d.h. die Info-Codes sind nur auf dem
Display, und nicht im Datenlogger, aktiv. Dies verhindert das Speichern von Info-Ereignissen
sowie irrelevanten Daten im Infologger während des Transports. Wenn der Zähler das
Volumenregister zum ersten Mal nach der Installation summiert, werden die Info-Codes
automatisch aktiviert.
15
8. Fehlersuche
Charakteristisch für MULTICAL® 62 sind eine schnelle und einfache Installation sowie
langjähriger und zuverlässiger Betrieb.
Sollten Sie jedoch Probleme mit dem Gerät haben, kann die nachstehende Fehlersuchtabelle
zur Klärung der Ursache beitragen. Im Reparaturfall empfehlen wir nur die Batterie und die
Kommunikationsmodule zu ersetzen. Alternativ muss der ganze Zähler ausgetauscht werden.
Größere Reparaturen müssen in unserem Werk durchgeführt werden.
Bevor Sie einen Zähler zur Reparatur senden, müssen Sie die nachstehende Fehlersuchtabelle
durchgehen, um eine mögliche Ursache des Problems einzugrenzen.
Symptom
Mögliche Ursache
Vorschläge zur Behebung des Problems
Keine Aktualisierung des
Anzeigenwerts
Spannungsversorgung fehlt
Batterie wechseln oder
Netzversorgung prüfen.
Keine Anzeigenfunktion
(leere Anzeige)
Spannungsversorgung fehlt
Batterie wechseln oder
Netzversorgung prüfen. Sind
die Klemmen 60(+) und 61() mit 3,6 VCD versorgt?
„INFO“ = 1
Die Versorgungsspannung
ist unterbrochen gewesen
Der InfoCode wird
automatisch berichtigt.
Keine Kumulierung des
Volumens (m3)
„INFO“ von der Anzeige
ablesen
Den vom Info-Code
angegebenen Fehler prüfen.
„INFO“ = 16
Kommunikationsfehler
Es gibt Luft im
Durchflusssensor?
Die Anlage entlüften und
den Zähler wieder prüfen.
Durchflussrichtung
prüfen (Pfeil auf dem
Durchflusssensor).
16
„INFO“ = 2048
Die Impulszahl des
Durchflusssensors ist falsch
Kontakten Sie Kamstrup
„INFO“ = 4096
Signal zu schwach
Es gibt Luft im
Durchflusssensor? Die
Anlage entlüften und den
Zähler wieder prüfen.
„INFO“ = 16384
Durchflusssensor falsch
montiert
Durchflussrichtung
prüfen (Pfeil auf dem
Durchflusssensor).
9. Setup über Fronttasten
Das Datum, die Zeit und die primäre M-Bus-Adresse können mittels der Tasten auf der Vorderseite des
Rechenwerks eingestellt werden.
1 Wählen Sie die Anzeige, die Sie ändern möchten
2 Heben Sie den Rechenwerksoberteil ab
3 Warten Sie bis der Zähler erlischt (bis zu 2,5 Minuten). Die Tasten dürfen nicht gedrückt werden.
gedrückt, während der Rechenwerksoberteil wieder montiert
4 Halten Sie jetzt die Haupttaste
wird, bis das Display keine Strichen anzeigt.
5 Das Setup-Menü ist jetzt aktiviert
Nach der Aktivierung des Setup-Menüs wird die zu ändernde Information im Display angezeigt,
während die Ziffer äußerst rechts im Display blinkt:
Der Wert für die blinkende Ziffer wird durch Drücken der Sekundärtaste geändert
der Taste wird die Ziffer um 1 erhöht, und nach 9 wird wieder mit 0 angefangen:
Beim Drücken der Haupttaste
Für jeden Druck
wird auf die nächste Ziffer von rechts nach links gewechselt:
Die aktive Ziffer blinkt, und diese Ziffer wird durch Drücken der Sekundärtaste
Haupttaste gelangt man wieder zur ersten Ziffer rechts
.
geändert. Über die
Wenn der Wert in der Anzeige geändert worden ist, halten Sie die Haupttaste
10 Sekunden lang gedrückt, um zu beenden.
Es wird geprüft, ob der Wert für die aktuelle Anzeige gültig ist. Ist der Wert gültig, wird er gespeichert,
und ein ”OK”-Symbol wird angezeigt. Ist der Wert nicht gültig, wird der alte Wert ohne das ”OK”Symbol angezeigt, und das Display kehrt zur legalen Anzeige zurück.
Menüstruktur
Verbrauchtes Wasser
NB! Die Abrechnung
erfolgt nach diesem Feld
Letztes Stichtagsdatum
Aktueller
Informationscode
Siehe InfoCodes auf der
Rückseite
Datenlogger zeigt Datum …
Volumenzählerstand zum letzten Stichtagsdatum, gefolgt
vom Volumenzählerstand
zum Stichtagsdatum vorigen
Jahres
Anzahl Betriebsstunden
Gefolgt von monatlichen
Zählerständen
… und hiernach den INFOCode der letzten
36 Ereignisse
Anzahl Fehlerstunden
Aktueller Durchfluss
Datum vom Höchstdurchfluss
dieses Jahres
Wert des Höchstdurchflusses
dieses Jahr
Hiernach werden die
Höchstwerte der letzten zwei
Jahre gezeigt
Datum des
Mindestdurchflusses letzten
Monat
Beachten Sie bitte:
Anzeigen ohne Beispiel sind
mit Kursivschrift geschrieben.
= Kommarahmen zur
Markierung der Anzahl
Dezimalen.
Siehe übrigens interaktive
Bedienungsanleitungen auf
www.kamstrup.de
DDD = 814
Wert des Mindestdurchflusses
letzten Monat
Hiernach werden die
Mindestwerte der letzten 12
Monate gezeigt
Anzeige von Anzahl INFOCode Ereignisse
Die acht bedeutendsten Ziffern der
Kundennummer
Die acht wertniedrigsten
Ziffern der Kundennummer.
In diesem Beispiel ist
die Kundennummer
12345678912
Aktuelles Datum
Gefolgt von aktueller Uhrzeit
Das Stichtagsdatum wird als
Monat und Tag angezeigt. In
diesem Beispiel den 1. Juni
Die Seriennummer des
Rechenwerks
Die Programmnummer des
Rechenwerks.
Hiernach werden die Konfigurationscodes DDD-EE und FFFGG-M-N, Softwareausgabe und
Software-Kontrollsumme gezeigt
Displaytest
Gefolgt vom Kopf- und
Bodenmodultyp und von den
primären und sekundären
Adressen der Kopf- und
Bodenmodule
MULTICAL® 62 überwacht ständig eine Reihe wichtiger Funktionen.
Bei gravierenden Fehlern im Messsystem oder in der Installation
erscheint auf dem Display eine blinkende Infomeldung, so lange der
Fehler vorkommt. Die Infomeldung blinkt, so lange der Fehler existiert,
unabhängig von der gewählten Anzeige. Die Infomeldung erlischt
automatisch, wenn der Fehler behoben ist.
55121069_A3_DE_10.2012
Info-Code-Typen
Info
Beschreibung
0
Keine Unregelmässigkeiten festgestellt
1
Die Versorgungsspannung ist unterbrochen gewesen
16
Kommunikationsfehler
64
Leck im Wassersystem.
Die letzten 24 Stunden hat das Wasser im Zähler mindestens eine
zusammenhängende Stunde nicht stillgestanden.
Dies kann ein Zeichen von einem undichten Wasserhahn oder
Toilettenspülkasten sein.
2048 Falsche Impulszahl
4096 Signal zu schwach (Luft)
16384 Falsche Impulszahl
Wenn mehrere InfoCodes gleichzeitig auftreten, wird die Summe der
Informationscodes angezeigt. Beispiel: E2064 = E16 + E2048.
Wenn ”INFO” blinkt, kontaktieren Sie das Versorgungsunternehmen.
B E D I E N U N G
Informationscodes
MULTICAL® 62
Volumen
MULTICAL® 62 ist nach den neuesten Standards
entwickelt und typzugelassen worden. (OIML R49 und der
MessInstrumentDirektive (MID) 2004/22/EG).
Anzeigen
Betätigt man die obere Frontplattentaste
(primäre
Register), wechselt die Anzeige auf den nächsten Wert.
Die Anzeigen sind
• VOLUMEN in m³ (summierte Menge)
• Anzahl BETRIEBSSTUNDEN
• Aktueller DURCHFLUSS in l/h
• INFOCODE
• KUNDENNUMMER
Mit der unteren Frontplattentaste
(sekundäre Register)
werden historische Anzeigen und Durchschnittswerte, zum
Beispiel Monatsdaten, Jahresdaten usw. abhängig von der
gewählten Konfiguration, abgerufen.
Nach 4 Minuten kehrt die Anzeige automatisch auf die
Anzeige „VOLUMEN“ zurück.
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