tolles Skriptum - Wissenschafterinnenkolleg Internettechnologien

tolles Skriptum - Wissenschafterinnenkolleg Internettechnologien
1
-Geschichte und
-Konzept
Das Wissenschafterinnenkolleg Internettechnologien (WIT) wurde Anfang 2003 an der TU Wien ins Leben
gerufen, um der Unterrepräsentanz von Frauen im wissenschaftlich technischen Bereich aktiv
entgegenzuwirken. WIT wurde im Rahmen des Frauenförderprogramms fFORTE (Frauen in Forschung
und Technologie) initiiert und wird auf fünf Jahre von bmbwk und esf (Europäischer Sozialfonds) finanziert.
Insgesamt finden acht Dissertantinnen bei WIT ihren Arbeitsplatz. Die Umsetzung von WIT basiert auf
einer Reihe von Maßnahmen, die in drei Bereiche zusammengefasst werden können:
1. Im Dissertationsprogramm im Bereich Internettechnologien werden die WIT-Dissertantinnen optimal
betreut. Inhaltliche Schwerpunkte umfassen u.a. Semantic Web, Web Engineering, Process Engineering,
e-Learning, Data Warehousing und Model Engineering. Ein anspruchsvolles PhD-Curriculum soll fachliche
und außerfachliche Inhalte vermitteln. Das Arbeiten mit Gastprofessorinnen und ein gezielter
wissenschaftlicher internationaler Austausch fördert Vorbildwirkung und das aktive Einbinden in die
Scientific Community. Die WIT-Dissertantinnen arbeiten neben der Befassung mit Forschung und Lehre
aktiv an den Frauenfördermaßnahmen mit.
2. In speziell adaptierten laufbahnunterstützenden Maßnahmen werden Schülerinnen, Studentinnen
und Nachwuchswissenschafterinnen angesprochen. Im Vorfeld des Studiums werden Schülerinnen
ermutigt, ein informatiknahes Studium zu wählen (giTi - girls IT information). Während des Studiums
werden Studentinnen und Nachwuchswissenschafterinnen an der Fakultät für Informatik über
verschiedene
Wege
(Admina.at,
Mentoring)
motiviert,
im
Studium
zu
verbleiben
bzw.
eine
wissenschaftliche Karriere einzuschlagen und sich dort selbstsicher zu bewegen.
3. Kommunikation zählt ebenfalls zu den Schwerpunkten von WIT. So werden regelmäßig Gastvorträge
(„WIT-Kolloquium“) organisiert, die einerseits der internen Weiterbildung und andererseits der
Sensibilisierung einer breiteren Öffentlichkeit dienen. Mit diesen und anderen Aktivitäten wird die
bedarfsgerechte Vernetzung und Unterstützung für Wissenschafterinnen im IT-Bereich in Forschung, Ausund Weiterbildung angestrebt.
Wit-Website: http://wit.tuwien.ac.at/index.html
admina-Website der Universität Hamburg: http://www.informatik.uni-hamburg.de/Frauen/Admina/
2
Admina steht für die weibliche Kurzform von Systemadministrator. Unter dem Projekt Admina.at bietet das
Wissenschafterinnenkolleg Internettechnologien eine Reihe von praxisnahen SystemadministrationsTutorien von Frauen für Frauen an. Vorbild und Namensgeberin für Admina.at ist das fast gleichnamige
Projekt admina der Universität Hamburg, das 1995 gegründet wurde und bis heute sehr erfolgreich ist.
Mit Admina.at soll an der Fakultät für Informatik an der Technischen Universität Wien die Möglichkeit für
Schülerinnen und Studentinnen geschaffen werden, eine neue Herangehensweise an technische Inhalte
kennenzulernen. Admina.at schafft für Schülerinnen und Studentinnen einen Rahmen, in dem aktuelles
und praxisorientiertes Informatikwissen, frei vom Druck der Prüfungsordnung, erlangt werden kann.
Die Art des Lehrens und Lernens von Informatikinhalten bei Admina.at unterscheidet sich deutlich vom
konventionellen Lehrbetrieb. Der alltägliche Lehrbetrieb konzentriert sich auf das Vermitteln allgemeiner
Inhalte, ohne auf die konkrete Umsetzung einzugehen. Bei Admina.at dagegen wird viel Wert auf die
praktische Umsetzung theoretischen Wissens gelegt. Durch den Fokus auf die Praxis stellen sich
einerseits schnell Erfolgserlebnisse ein, andererseits wird die Relevanz der Theorie stark betont. Den
Frauen wird so besser ermöglicht, ihre Stärken zu erkennen und ihr Wissen weiterzuentwickeln. Die Arbeit
bei Admina.at erfolgt ausschließlich in Kleingruppen und ermöglicht so eine individuelle Betreuung
durch die Vortragenden. Darüber hinaus werden dadurch die für ein erfolgreiches Studium und
Berufsleben notwendige Vernetzung zwischen den Studentinnen sowie die Entstehung von
Lerngruppen unterstützt.
Mit dem Konzept von Admina.at wird die Vielfältigkeit der Informatik vorgestellt, die Freude der
Schülerinnen und Studentinnen an der Informatik gesteigert, die Vernetzung unterstützt, um
schlussendlich die Anzahl der Studienanfängerinnen und Absolventinnen der Informatik und
Wirtschaftsinformatik zu erhöhen und ihren erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben zu fördern.
Admina-Website: http://wit.tuwien.ac.at/admina.at/index.html
3
Die Informationen in diesem Skriptum werden ohne Rücksicht auf einen eventuellen Patenschutz
veröffentlicht.
Warennamen werden ohne Gewährleistung der freien Verwendbarkeit benutzt.
Bei der Zusammenstellung von Texten und Abbildungen wurde mit größter Sorgfalt vorgegangen.
Trotzdem können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Herausgeberin und Autorin können für fehlerhafte Angaben und deren Folgen weder eine juristische
Verantwortung noch irgendeine Haftung übernehmen.
Die gewerbliche Nutzung der in diesem Skriptum gezeigten Bilder und Arbeiten ist nicht zulässig.
Einige Hardware- und Softwarebezeichnungen und weitere Stichworte und sonstige Angaben, die in
diesem Skriptum verwendet werden, sind als eingetragene Marken geschützt. Soweit die Verfasserin
Kenntnis davon hat, dass für eine Bezeichnung Markenschutz besteht, wird das ® Symbol verwendet.
Dem Umstand, dass dieses Symbol nicht verwendet wird, kann nicht entnommen werden, dass eine
Bezeichnung frei verwendbar ist.
© Susanne Palmetzhofer, 2006.
4
Inhaltsverzeichnis
1
EINLEITUNG........................................................................................................ 5
2
LOGISCHE PC ARCHITEKTUR ( ENGL. PERSONAL COMPUTER)................. 5
3
ÜBERBLICK – DIE KOMPONENTEN EINES PCS ............................................. 6
3.1
Die Komponenten eines PCs.................................................................................................................... 6
3.1.1
Gehäuse............................................................................................................................................... 6
3.1.2
Netzteil ................................................................................................................................................ 6
3.1.3
Diskettenlaufwerk ............................................................................................................................... 6
3.1.4
Optische Laufwerke ............................................................................................................................ 6
3.1.5
Festplatte ............................................................................................................................................. 7
3.1.6
Grafikkarte .......................................................................................................................................... 7
3.1.7
Netzwerkkarte ..................................................................................................................................... 7
3.1.8
Arbeitsspeicher/Hauptspeicher............................................................................................................ 7
3.1.9
Prozessor (engl. Central Processing Unit)........................................................................................... 7
3.1.10
Motherboard (=Mainboard)................................................................................................................. 8
4
DIE KOMPONENTEN IM DETAIL........................................................................ 8
4.1
Gehäuse (engl. Case) ................................................................................................................................. 8
4.1.1
Minitower............................................................................................................................................ 9
4.1.2
Miditower............................................................................................................................................ 9
4.1.3
Bigtower.............................................................................................................................................. 9
4.1.4
Desktopgehäuse................................................................................................................................. 10
4.1.5
Case-Modding ................................................................................................................................... 10
4.2
Netzteil ..................................................................................................................................................... 10
4.3
Informations- und Speichereinheiten .....................................................................................................11
4.4
Schnittstelle (engl. Interface)...................................................................................................................11
4.5
Bus (engl. Binary Unit System) .............................................................................................................. 12
4.6
Diskettenlaufwerk (engl. Floppy)........................................................................................................... 12
4.7
USB-Stick (engl. Universal Serial Bus).................................................................................................. 12
4.8
Optische Laufwerke ................................................................................................................................ 13
4.8.1
CD-ROM Laufwerk (engl. Compact Disc - Read Only Memory) .................................................... 13
1
4.8.2
CD-Brenner....................................................................................................................................... 14
4.8.3
DVD-Laufwerk (engl. Digital Versatile Disc)................................................................................... 14
4.8.4
DVD-Brenner.................................................................................................................................... 15
4.9
Festplatte (engl. Hard disk) .................................................................................................................... 16
4.9.1
Aufbau einer Festplatte ..................................................................................................................... 16
4.9.2
Anschlussarten IDE und SATA 1.0 ................................................................................................... 16
4.9.3
Festplatten-Cache.............................................................................................................................. 19
4.10
Hauptspeicher/RAM (engl. Random Access Memory) ........................................................................ 19
4.10.1
SD-RAM (engl. Synchronous DRAM) ............................................................................................. 20
4.10.2
DDR SDRAM (engl. Double Data Rate SDRAM) ........................................................................... 20
4.10.3
DDR2 SDRAM ................................................................................................................................. 21
4.11
Prozessor (engl. Central Processing Unit)............................................................................................. 21
4.11.1
Taktrate.............................................................................................................................................. 22
4.11.2
CPU-Cache........................................................................................................................................ 22
4.11.3
CPU-Bus ........................................................................................................................................... 22
4.11.4
Sockel................................................................................................................................................ 22
4.11.5
Prozessorkühlung .............................................................................................................................. 23
4.12
Motherboard............................................................................................................................................ 23
4.12.1
CPU-Sockel....................................................................................................................................... 25
4.12.2
Peripherie-Anschlüsse (Schnittstellen).............................................................................................. 25
4.12.3
Motherboard-Connector/ATX-Stromanschluss ................................................................................. 26
4.12.4
RAM –Steckplätze ............................................................................................................................ 26
4.12.5
IDE-Anschlüsse und/oder SATA-Anschlüsse .................................................................................. 26
4.12.6
Southbridge und Northbridge (gemeinsamer Chipsatz) .................................................................... 26
4.12.7
AGP-Steckplatz (engl. Accelerated Graphics Port)........................................................................... 27
4.12.8
PCI-Steckplatz (engl. Peripheral Component Interconnect) ............................................................. 27
4.12.9
PCI-Express (engl. Peripheral Component Express)......................................................................... 28
4.13
Erweiterungskarten ................................................................................................................................ 28
4.13.1
Grafikkarte ........................................................................................................................................ 28
4.13.2
Soundkarte ........................................................................................................................................ 29
4.13.3
Netzwerkkarte (engl. Network Interface Card) ................................................................................. 30
5
KOMPATIBILITÄT DER KOMPONENTEN ........................................................ 30
5.1
Heutige Prozessoren................................................................................................................................ 31
5.1.1
5.2
Prozessorarten ................................................................................................................................... 31
Motherboard............................................................................................................................................ 33
2
5.3
6
RAM ......................................................................................................................................................... 33
ZUSAMMENBAU EINES PCS ........................................................................... 34
6.1
Handwerkliche Grundlagen ................................................................................................................... 34
6.2
Einbau des Prozessors und Lüfters auf das Motherboard .................................................................. 34
6.3
RAM-Riegel einsetzen............................................................................................................................. 38
6.4
Motherboard ins Gehäuse schrauben.................................................................................................... 39
6.5
Netzteil einsetzen ..................................................................................................................................... 40
6.6
Einbau der Laufwerke ............................................................................................................................ 40
6.6.1
Einbau einer Festplatte ...................................................................................................................... 41
6.6.2
Einbau optischer Laufwerke.............................................................................................................. 43
6.7
Verkabelung von IDE-Laufwerken........................................................................................................ 46
6.8
Anschluss der Stromkabel ...................................................................................................................... 48
6.9
Installation von Erweiterungskarten..................................................................................................... 48
7
BIOS (ENGL. BASIC INPUT OUTPUT SYSTEM) ............................................. 49
8
GLOSSAR.......................................................................................................... 50
9
RÄTSEL ............................................................................................................. 52
9.1
Kreuzworträtsel....................................................................................................................................... 52
9.2
Bilderrätsel .............................................................................................................................................. 53
10
LÖSUNGEN .................................................................................................... 54
11
ABBILDUNGSVERZEICHNIS......................................................................... 55
12
TABELLENVERZEICHNIS.............................................................................. 57
13
LITERATUR..................................................................................................... 58
14
QUELLENNACHWEIS .................................................................................... 59
3
Liebe Schülerin, Liebe Studentin!
Dieses Skriptum zum Hardware-Kurs soll ein Nachschlagwerk für das im Kurs erlernte Wissen sein.
Es soll helfen, dein Wissen über die Hardware zu verfestigen und zu vertiefen. Das Skriptum beginnt
mit der Geschichte des PCs. Das Kapitel „Überblick – Die Komponenten eines PCs“ schafft einen
kurzen Einblick in die Welt der Hardware. Danach werden „die Komponenten im Detail“ beschrieben,
Aufbau, Funktionen, Aufgabenbereich und Einsatzbereich der einzelnen Komponenten werden
vorgestellt. Hier schaffen wir ein näheres Bild des PCs. Welche Komponenten werden benötigt? Wofür
werden sie benötigt? Wie arbeiten die Komponenten? Wie kommunizieren die Komponenten? Im
Kapitel „Kompatibilität der Komponenten“ wird die Frage der Vereinbarkeit behandelt. Welche
Komponenten sind verträglich und worauf ist beim Kauf eines Motherboards zu achten. Anschließend
wird der Zusammenbau des PCs beschrieben. Eingeleitet wird dieser Abschnitt mit den notwendigen
handwerklichen Grundlagen und der Vorbereitung der Komponenten. Darauf folgend wird erklärt,
worauf beim Zusammenbau eines PCs besonders zu achten ist. Die im Text kursiv geschriebenen
Begriffe werden im Glossar näher erläutert. Zu guter Letzt kann mit Hilfe eines Rätsels das Gelernte
überprüft werden. Dieses Skriptum bezieht sich ausschließlich auf Personal Computer, Notebooks
werden nicht behandelt.
Du hast zwar schon mit Computern gespielt und gearbeitet, aber noch nie gesehen, was sich
innerhalb eines Computergehäuses abspielt? Hier bekommst Du einen Einblick in die Hardware.
4
1 Einleitung
Der englische Begriff Computer, abgeleitet vom Verb „to compute“ (rechnen), bezeichnete
ursprünglich Menschen, die quälend langwierige Berechnungen vornahmen, zum Beispiel für
Astronominnen und Astronomen im Mittelalter. Bis in die 60er Jahre wurde diese Arbeit vornehmlich
von Frauen mit Hilfe von Rechenmaschinen erledigt. Später ging der Begriff auf die Maschine selbst
über. Heutzutage ist der Computer aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Computer sind in allen
Bereichen des täglichen Lebens vorzufinden.
Logische PC Architektur ( engl. Personal Computer)
2
Die logische PC Architektur - oder auch VonNeumann-Architektur
-
wurde
nach
seinem
Erfinder John von Neumann (1945) benannt. Viele
heute gebräuchliche PCs basieren auf dem
Grundprinzip der Von-Neumann-Architektur und
werden in fünf Hauptkomponenten gegliedert,
siehe Abbildung 1.
•
Prozessor
•
Arbeitsspeicher
•
Bus-System
•
Externer Speicher
•
Eingabe- und Ausgabe
Abbildung 1: Logische PC Architektur [1]
In den heutigen Computern sind die Recheneinheit und die Steuereinheit zu einem Baustein
verschmolzen, dem so genannten Prozessor. Er ist das Herz des Computers und nimmt die
Berechnungen vor. Der Arbeitsspeicher ist eine Anzahl von durchnummerierten „Zellen“, jede dieser
Zelle kann ein kleines Stück Information (Daten) aufnehmen. Hier werden Programmbefehle, die der
Prozessor benötigt um seine Rechenarbeit zu erledigen, abgelegt. Kurz, der Arbeitsspeicher dient als
eine Art „Notizzettel“ für den Prozessor. Das Bus-System ist für den Transfer und die Kommunikation
der Daten zuständig. Es schickt die Daten vom Prozessor zum jeweiligen Ziel oder auch umgekehrt.
Der externe Speicher (z.B. Festplatte) dient zum Speichern größerer Datenmengen. Zu guter Letzt
sind da noch die Eingabe- und Ausgabe-Geräte. Diese dienen zur Eingaben von Daten (z.B.
Tastatur) oder eben auch zur Ausgabe. (z.B. Monitor).
5
3 Überblick – Die Komponenten eines PCs
Dieses Kapitel verschafft einen schnellen Überblick über den Aufbau eines PCs. Es werden die
verschiedenen Bestandteile, auch Komponenten genannt, eines PCs vorgestellt.
3.1 Die Komponenten eines PCs
Die Komponenten eines PCs, mit Ausnahme der CPU, sind nicht etwa einzelne Elektronikbausteine.
Vielmehr handelt es sich um vorgefertigte Module, aus denen wiederum der Rechner
zusammengesetzt wird. Folgende Komponenten ergeben in Summe einen PC:
3.1.1
Gehäuse
Das Gehäuse ist die Hülle des PCs. Im Gehäuse befinden sich: der Prozessor,
das Mainboard, die Steckkarten, die Festplatte, CD-ROM/DVD-Laufwerke
sowie das Netzteil. Am hinteren Teil des Gehäuses sind die Schnittstellen
(siehe Kapitel 4.4) oder auch Anschlüsse für die Peripherie (Maus, Tastatur,
usw.).
Abbildung 2: Gehäuse [2]
3.1.2
Netzteil
Das Netzteil ist für die Versorgung der einzelnen Komponenten mit Strom
zuständig. Es transformiert 230 Volt Wechselspannung auf 5 Volt bzw. 12 Volt
Gleichspannung für den PC.
Abbildung 3: Netzteil [3]
3.1.3
Diskettenlaufwerk
Das Diskettenlaufwerk dient zum Lesen und Schreiben von Daten. Es liest die
Daten von der Diskette oder schreibt Daten auf eine Diskette.
Abbildung 4:
Diskettenlaufwerk [4]
3.1.4
Optische Laufwerke
Als optische Laufwerke werden in der EDV Geräte bezeichnet, die für den Zugriff (Lesen/Schreiben
oder Nur-Lesen) auf ein Speichermedium (CD, DVD, Diskette) für digitale Daten verantwortlich sind.
6
3.1.5
Festplatte
Die Festplatte ist ein Magnetspeicher, auf dem die Daten erhalten bleiben,
auch wenn der PC ausgeschaltet wird. Hier werden alle Daten gespeichert
(z.B. Programme, Dokumente, Bilder, Fotos, usw.). Die Speicherkapazität hat
sich innerhalb der letzten 20 Jahre vertausendtfacht. Die Speicherkapazität
Abbildung 5:
Festplatte [5]
wird heute in Gigabyte (GB) angegeben: 1 GB = 1.000.000.000 Byte.
3.1.6
Grafikkarte
An der Grafikkarte wird der Monitor angeschlossen. Sie stellt die Schnittstelle
(Verbindung) zwischen Motherboard (siehe Kapitel 3.1.10), Prozessor (siehe
Kapitel 3.1.9) und Bildschirm dar. Sie ist für die Auflösung der Bilder, für die
Bildwiederholfrequenz und für die Farbtiefe verantwortlich. Je besser die
Grafikkarte, desto besser die Bildqualität. Diese Aspekte sind bei
Videos,
Bildbearbeitung und Computerspielen zu beachten.
3.1.7
Abbildung 6:
Grafikkarte [6]
Netzwerkkarte
Die Netzwerkkarte dient zum vernetzen mehrerer Computer und ermöglicht des
Austausch von Daten.
Abbildung 7:
Netzwerkkarte [7]
3.1.8
Arbeitsspeicher/Hauptspeicher
Der Arbeitsspeicher ist ein flüchtiger Speicher, das heißt, dass die Daten auf
dem Arbeitsspeicher nach dem Abschalten des Computers gelöscht werden.
Der Prozessor kann auf die Daten in diesem Speicher rund 1000 Mal schneller
zugreifen als auf die Daten auf der Festplatte. Je nach Verwendung des PCs
kann sich viel Arbeitsspeicher lohnen. Der Arbeitsspeicher ist teurer als der
Abbildung 8:
Arbeitsspeicher [8]
Festplattenspeicher.
3.1.9
Prozessor (engl. Central Processing Unit)
Der Prozessor – auch
CPU – ist das Herz des Computers. Als zentrales
Rechen- und Steuerwerk ist der Prozessor für alle Berechnungen sowie für den
Datenaustausch zum Speicher und zu den anderen Komponenten im Computer
verantwortlich.
Seine
Arbeitsgeschwindigkeit
wird
angegeben.
in
Gigahertz
(GHz)
Abbildung 9: Prozessor [9]
7
3.1.10 Motherboard (=Mainboard)
Das Motherboard, auch Mainboard genannt, ist die Hauptplatine des
Computers. Das Motherboard kümmert sich um den Datentransfer
zwischen Prozessor und der Peripherie des PCs. Die wesentlichen
Bestandteile, die auf einer Hauptplatine Platz finden sind: der Prozessor
(CPU), das BIOS (Basic Input Output System), der Arbeitsspeicher (RAM)
und die Steckplätze für die Erweitungskarten. Nicht zu vergessen sind die
Anschlüsse für die Peripherie außerhalb des PCs, damit ist alles
außerhalb des PCs gemeint (Monitor, Drucker, Maus usw.).
Abbildung 10: Motherboard [10]
4 Die Komponenten im Detail
Wahl der Komponenten:
Wenn Sie selbst Ihren PC bauen wollen, dann ist die Auswahl der Komponenten von zentraler
Bedeutung. Die Wahl entscheidet über die Performance (=Leistung) Ihres PCs.
4.1 Gehäuse (engl. Case)
Das Gehäuse dient dazu, alle Komponenten eines PCs in sich aufzunehmen, damit diese nicht
ungeschützt äußeren Einflüssen (Schmutz, Wasser etc.) ausgesetzt sind. Am weitesten verbreitet ist
der Minitower, aber wie schon im Schnellüberblick erwähnt, gibt es auch Desktops, Miditower und
Bigtower. Auch das Case-Modding (siehe Kapitel 4.1.5) soll nicht unerwähnt bleiben. Wie der Name
verrät, geht es darum, die äußere Erscheinungsform optisch aufzuwerten.
Es gibt verschiedene Größen und Formen von Gehäusen. Wichtig bei der Auswahl ist, dass auf die
Bauart achtet wird, die gängigsten sind:
ATX (engl. Advanced Technology Extended)
Micro-ATX
BTX (engl. Balanced Technology Extended)
Es wird damit eine Norm festgelegt, die gewährleistet, dass die jeweiligen Komponenten (z.B.
Motherboard) auch in das Gehäuse passen (z.B. die Bohrungen für die Schrauben müssen genormt
sein). Meist kann die Bauform auf der Komponente ablesen werden, um so unnötigen Verwirrungen
vorzubeugen. Der Nachfolger des ATX-Formates ist das BTX-Format. Es wurde erstmals 2003
vorgestellt. Das BTX-Format bringt einige Vorteile (z.B. bessere Kühlung der CPU, Senkung des
Betriebsgeräusches etc.). Am häufigsten findet aber nach wie vor das ATX-Gehäuse seine
Verwendung.
8
Abbildung 11 zeigt ein offenes Gehäuse. Auf
der Rückseite des Gehäuses sind die Öffnungen
für die Komponenten zu sehen. Im großen Käfig
befinden
sich
5,25
Zoll
Schächte
zur
Erweiterung für Zusatzgeräte. Solche Geräte
sind z.B. optische Laufwerke (z.B. CD/DVDBrenner oder -Lesegeräte), im kleinen Käfig
hingegen befinden sich 3,5 Zoll Schächte, die
für Diskettenlaufwerke und Festplatten gedacht
Abbildung 11: Rückenansicht eines
geöffneten ATX-Gehäuses [11]
sind. Ist im kleinen Käfig kein Platz mehr für
weitere
3,5
Zoll
Laufwerke,
so
kann
ein
Wechselrahmen Abhilfe schaffen. Der Rahmen wird in die 5,25 Zoll Schächte geschoben. Bevor dies
durchführt, wird das 3,5 Zoll Laufwerk in den Rahmen gelegt und danach in den großen Käfig
geschoben. Gute Gehäuse sind teuer, sie erleichtern aber auch mit „Extras“ das Zusammenbauen
(z.B. Festplatten-Schlitten). Wir sparen uns meist Ärger beim Schrauben, da manche Stellen im
Gehäuse oft schwierig zu erreichen sind. Durch Dämm-Matten, die für den Einbau in viele
Gehäusemodelle verfügbar sind, kann die Lärmbelastung des Computers deutlich reduziert werden.
Es darf aber auf die notwendige Kühlung/Belüftung nicht vergessen werden. Gehäuse-Lüfter leiten die
Wärme vom inneren des Gehäuses nach außen.
4.1.1
Minitower
Den Minitower (Abbildung 12) gibt es in den Formaten ATX und Mini-ATX. Sie
werden vertikal aufgestellt. Sie besitzen einen 3,5“- und einen bzw. zwei 5,25“Schächte. Umbauten erweisen sich beim Minitower als schwieriger, da weniger
Platz zur Verfügung steht. Die Belüftung ist bei der Verwendung als Home-Pc
ausreichend.
Abbildung 12: Minitower [12]
4.1.2
Miditower
Der Miditower (Abbildung 13) wird häufiger verwendet. Hier stehen meist vier 5,25“
sowie zwei 3,5“ Schächte zur Verfügung. Ein Vorteil ist, wir haben mehr Platz bei
Erweiterungsarbeiten. Die Belüftung ist besser.
Abbildung 13: Miditower [13]
4.1.3
Bigtower
Der Bigtower ( Abbildung 14) schafft mit fünf 5,25“- und zwei 3,5“-Schächten viel
Platz für Erweiterungsarbeiten. Meist werden Bigtower als Server verwendet, in
denen z.B. mehrere Festplatten Platz finden müssen. Bei Bigtowern muss die
Belüftung gut sein. Es gibt auch noch größere Gehäuse, diese werden aber hier
nicht näher erläutert. Weiters zu beachten ist die Länge der IDE-Kabel (siehe
Abbildung 14: Bigtower [14]
9
Kapitel 4.9.2) - wir benötigen längere als z.B. beim Minitower.
4.1.4
Desktopgehäuse
Das Desktopgehäuse (Abbildung 15) findet ihren Platz auf dem Schreibtisch,
wo sie als Sockel für den Bildschirm dient. Es ist schwieriger, Computer in
einem Desktopgehäuse als in einem Towergehäuse zusammenzubauen. Die
Belüftung ist meist schlecht. Der große Vorteil bei Desktopgehäusen ist die
Abbildung 15: Desktopgehäuse [15]
Platzersparnis.
4.1.5
Case-Modding
Wie schon erwähnt geht es beim Case-Modding (engl. Modification) darum,
das äußere Erscheinungsbild aufzuwerten. In Abbildung 16 beispielsweise,
wird ein Fenster aus Plexiglas in die Seitenwand der Verkleidung eingesetzt,
um so den PC-Innenraum mit eingesetzten Leuchtdioden zu sehen.
www.casemodder.de
Abbildung 16: Case-Modding [16]
4.2 Netzteil
Das
Netzteil
einzelnen
PCs
versorgt
Komponenten
(Festplatte,
die
eines
Motherboard
usw.) mit Strom. Da der PC eine
andere Stromspannung benötigt,
als vom Stromnetz bereitgestellt
wird,
muss
transformiert
der
werden.
Strom
Dabei
wandelt das Netzteil 230 Volt
Abbildung 17: Funktionen und Anschlüsse eines Netzteils [17]
Wechselspannung auf 5 Volt bzw.
12 Volt Gleichspannung um. Umso höher die Performance und die Anzahl der
Komponenten ist, desto stärker muss das Netzteil sein. Die Leistung wird in Watt
angegeben. Der Kabelbaum mit den Versorgungsleitungen enthält meist genügend
Anschlüsse
für
die
Komponenten,
siehe
Abbildung
17.
Neben
vier
Peripherieanschlüssen (=Disk Drive Connector z.B. für CD-Laufwerk) finden wir
noch den Anschluss für das Motherboard (=Motherboard Connector), den FloppyAnschluss und mehrere Lüfteranschlüsse. Der Input Voltage Selector, siehe
Abbildung 17, ist meist ein Schiebeschalter und dient zum Auswählen der
Netzspannung. In Europa sind das 220~240 Volt, in Amerika wären es 100~127 Volt.
An den Power Plug Receptacle wird das Stromkabel angesteckt, siehe Abbildung 17.
10
Abbildung 18:
Y-Stecker [18]
Der Netzteil-Lüfter ist der Power Supply Fan. Falls zu wenige Anschlüsse zur Verfügung stehen,
schaffen Y-Stecker Abhilfe - dies sind Verteiler-Stecker, siehe Abbildung 18. Es sollten aber nicht mehr
als ein Y-Stecker verwendet werden, da es sonst zu Rechner-Abstürzen
kommen kann, da das Netzteil zu schwach wird, um alle Komponenten mit
Strom zu versorgen. Meist gibt es das Netzteil mit dem richtigen Gehäuse zu
kaufen. Falls dem nicht so ist, muss die Modellbeschreibung am Netzteil (z.B.
ATX), siehe Abbildung 19, und das Gehäuseformat (z.B. ATX) beachtet
werden. Diese müssen übereinstimmen. Ist die Stromversorgung des
Netzteiles zu schwach - Gründe dafür könnten eine leistungsstarke CPU oder
reichlich Zubehör, wie z.B. mehrere Festplatten oder Lüfter sein - sind oftmals
Rechnerabstürze, die auf den ersten Blick schwierig zuzuordnen sind, die
Abbildung 19:
Modellbeschreibung
eines Netzteils [19]
Folge. Solche Fehler können mit einem leistungsstärkeren Netzteil (z.B. 350
Watt) behoben werden. Die Leistung kann am Netzteil abgelesen werden,
siehe Abbildung 19.
Das Netzteil darf nur von geschultem Fachpersonal geöffnet werden, um einen lebensgefährlichen
elektrischen Schlag zu verhindern! Immer das Stromkabel von der Steckdose ziehen.
4.3 Informations- und Speichereinheiten
Bevor wir uns mit den weiteren Komponenten des Computers beschäftigen, ist es wichtig sich mit der
Informations- und Speichereinheit auseinander zu setzen. In Netzwerken werden üblicherweise
übertragene Datenmengen in Bit angegeben. Vor allem die Datentransfergeschwindigkeit in z.B. Mb/s.
D.h. es wird angegeben, wie viele Bits (Information) in der Sekunde übertragen werden können.
Festplatten-Speicher haben heute die Gigabyte-Marke erreicht.
Bit (b) < Byte (B) < KiloByte (KB) < MegaByte (MB) < GigaByte (GB)
4.4 Schnittstelle (engl. Interface)
Eine Schnittstelle bezeichnet den Ort, an dem verschiedene Hard- und/oder Softwarekomponenten
miteinander kommunizieren, also Daten austauschen. Es wird zwischen drei verschiedenen
Schnittstellen unterschieden:
•
Hardware-Schnittstelle: Sie verbindet die Hardwarekomponenten miteinander. Die meisten
Hardware-Schnittstellen befinden sich hinten am Computergehäuse. Jede angeschlossene
Hardware-Komponente benötigt eine Schnittstelle, wie z.B. die Tastatur -> sie wird an der
„PS/2-Schnittstelle“ angeschlossen.
•
Software-Schnittstelle:
Sie
wird
für
den
Datenaustausch
zwischen
verschiedenen
Programmen benötigt.
•
Benutzer-Schnittstelle: Sie ermöglicht Eingaben durch einen Benutzer z.B. mit Hilfe einer
Tastatur.
11
4.5 Bus (engl. Binary Unit System)
Der Bus ist ein im Bereich der Datenverarbeitung häufig
verwendeter Begriff für eine Datenverbindung, an die
mehr als zwei Teilnehmer angeschlossen werden können.
In der Computer-Architektur ist ein Bus ein Untersystem,
das Daten oder Energie zwischen Computerbestandteilen
innerhalb eines PCs, oder zwischen verschiedenen PCs
überträgt. Anders als bei einem Anschluss, bei dem ein
Gerät mit einem anderen über eine oder mehrere
Leitungen
verbunden
ist,
kann
ein
Bus
mehrere
Peripherie-Geräte über den gleichen Satz von Leitungen
miteinander verbinden. Meist haben PCs interne und
externe Busse. Ein interner Bus schließt alle internen
Abbildung 20: Vereinfachte Darstellung
eines Bus-System [20]
Bestandteile eines Computers an das Motherboard an. Ein solch interner Bus wird auch als lokaler
Bus bezeichnet. Ein externer Bus schließt externe Peripherie an das Motherboard an. Abbildung 20
zeigt eine sehr vereinfachte Darstellung des Bussystems eines PCs. Wir können erkennen, dass alle
Komponenten auf den Bus zugreifen. Der DMA (Direct Memory Access) ermöglicht den Slots (engl.
für Schlitz, Platz) einen direkten Zugriff auf den RAM (siehe Kapitel 4.10 und 4.12.4). Dies hat eine
bessere Performance des PCs und eine Entlastung des Bussystems zur Folge.
4.6 Diskettenlaufwerk (engl. Floppy)
Ein Diskettenlaufwerk, oder auch Floppy genannt (siehe Abbildung 21), dient
zum Lesen und Schreiben der Daten auf einer Diskette. Es gibt interne und
externe Diskettenlaufwerke. Interne befinden sich innerhalb des Gehäuses,
externe außerhalb. Eine Diskette ist ein magnetischer Datenträger, der zur
Datenspeicherung verwendet wird. Das Standardspeichervolumen einer Diskette
sind 1,44 MB. Heute werden zunehmend USB-Sticks (siehe Kapitel 4.7) oder
andere externe Speicher verwendet.
Abbildung 21:
Diskettenlaufwerk [21]
4.7 USB-Stick (engl. Universal Serial Bus)
USB-Sticks (siehe Abbildung 22) sind ein idealer Ersatz für Disketten und CDROMs. Sie sind portabel, d.h. leicht transportierbar. Beim USB-Stick handelt es
sich um ein so genanntes (Massen-)Speichergerät. Es ist Laufwerk (für Leseund Schreibeoperationen) und Speichermedium (zum Speichern) in einem. USBSticks können auch als USB Memory Sticks bezeichnet werden. Auf einem USBStick gespeicherte Daten bleiben nach Herstellerangaben bis zu 10 Jahre lang
Abbildung 22: USB-Stick [22]
12
lesbar. Es werden unter den Betriebssystemen Windows ME, Windows 2000 und XP keine speziellen
Treiber benötigt. USB-Sticks gibt es in verschiedenen Kapazitäten (z.B. 128MB, das Maximum beträgt
derzeit 8 GB) und sie sind so klein, dass sie auch am Schlüsselbund Platz finden. Es wird zusätzlich
zwischen USB 1.1 Bus, USB 2.0. Bus und USB 3.0 unterschieden, wobei USB 3.0 wesentlich
schneller Daten überträgt. USB 2.0-fähige Sticks können an einer USB 2.0-Schnittstelle Daten mit
einer Übertragungsrate von bis zu 480 MBit/s speichern und auslesen. USB 2.0 Sticks sind
abwärtskompatibel zu USB 1.1-Schnittstellen.
4.8 Optische Laufwerke
Als optische Laufwerke werden Geräte bezeichnet, die für den Zugriff (Lesen/Schreiben oder NurLesen) auf ein Speichermedium (CD, DVD, Diskette) für digitale Daten verantwortlich sind. Bei
Festplatten hingegen sind Speichermedium und Laufwerk fest miteinander verbaut. Es gibt
unterschiedliche Laufwerke: CD-Laufwerk, CD-Brenner, DVD- Laufwerk, DVD-Brenner.
4.8.1
CD-ROM Laufwerk (engl. Compact Disc - Read Only Memory)
Das CD-ROM-Laufwerk dient zum Lesen von CDs. Die CD
rotiert darin mit einer Drehzahl zwischen 100 und 10.000
U/min (Umdrehungen pro Minute) und wird von einem
schwachen Laser abgetastet. Dadurch wird ein wahlfreier
Zugriff auf jede Stelle der CD erreicht. Abbildung 23 zeigt
den Laserkopf und die CD-Halterung. Auf die CD-Halterung
wird
die
CD
aufgesetzt.
Wenn
das
Abbildung 23:
CD-ROM Laufwerk im Detail [23]
CD-Laufwerk
geschlossen wird, beginnt sich die CD zu drehen und der
Laser kommt zum Einsatz. Heutige CD-ROM-Laufwerke
bieten 50x oder 52x, das entspricht einer Lesegeschwindigkeit von 50 x 150 KB/s, d.h. 7,5 MB/s.
Damit das CD-Laufwerk maximale Kompatibilität (=Verträglichkeit) bietet, sollte es folgende CDFormate unterstützen:
•
CD-ROM Î
Read only Memory; Daten können nur gelesen werden.
•
CD-DA Î
Compact Disc Digital-Audio; kann die klassische Musik-CD abspielen.
Wird auch CD-Audio genannt.
•
CD-RW Î
Compact Disc Rewriteable; kann wieder beschreibbare CDs lesen.
•
CD-Photo Î
ist eine standardisierte
Archivierung von Fotos.
•
Video-CD Î
ist ein Standard für das Speichern von Videodaten auf einer CD, um
sie auf spezielle Wiedergabegeräte (z.B. DVD-Player) abzuspielen.
•
CD-Extra Î
nutzt die Technologie der Multisession, sie kann Audio- und ROMDaten getrennt auf einer CD speichern und sie dann auf einem
Wiedergabegerät (z.B. CD-Player für die Audio-Daten und PC für die
13
CD-ROM
für
die
Digitalisierung
und
ROM-Daten) abspielen.
•
4.8.2
Multisession-CD Î
es wird das mehrfache Hinzuschreiben von Daten auf eine CD
ermöglicht.
CD-Brenner
Der Unterschied zum CD-ROM-Laufwerk liegt darin, dass CD-Brenner nicht nur CDs lesen, sondern
auch auf CDs schreiben können. Alle modernen CD-Brenner können CD-RWs (engl. Rewriteable)
mehrfach beschreiben. Wiederbeschreibbare CDs sind kein Ersatz für Festplatten, aber es können auf
ihnen z.B. tägliche oder wöchentliche Backups (d.h. Sichern der Daten) angelegt werden. Die
Technischen-Angaben zu einem CD-Brenner werden in der Form 52x/32x/52x angegeben, wobei der
erste Wert (52x) die Brenngeschwindigkeit auf eine CD-R angibt, der zweite Wert (32x)
Brenngeschwindigkeit auf eine CD-RW und der dritte Wert (52x) Lesegeschwindigkeit einer CDROM angibt.
CD-R bedeutet die CD ist einmal beschreibbar (engl. Recordable)
CD-RW bedeutet die CD ist wieder beschreibbar (engl. Rewriteable)
4.8.3
DVD-Laufwerk (engl. Digital Versatile Disc)
DVD-Laufwerke können sowohl CDs als auch DVDs lesen. Im Gegensatz zur CD verfügt die DVD
über eine deutlich höhere Speicherkapazität und ist vielfältiger nutzbar. Zum Vergleich: auf eine CDROM können z.B. 700 MB, auf einer DVD 8,5 GB gespeichert werden. DVD-Laufwerke gibt es mit 16x
und 48x Geschwindigkeit. Diese Geschwindigkeit ist nicht mit den Faktoren von CD-ROMs identisch,
sondern bezieht sich auf den DVD-Film. 1x DVD-ROM entspricht 1,35 MB/s, d. h. 16x entspricht max.
21 MB/s und 48x max. 64 MB/s. Weiters wird bei einem DVD-Laufwerk noch die Lesegeschwindigkeit
als CD-ROM-Laufwerk angegeben. Das heißt, bei einem „16x/48x DVD-Laufwerk“ steht 16x für die
DVD-Geschwindigkeit und 48x für die CD-Geschwindigkeit. Die DVD gibt es in zahlreichen Varianten,
welche als DVD-Formate bezeichnet werden. Spezielle DVD-Formate, welche eine für bestimme
Verwendungszwecke optimierte Datenstruktur aufweisen, sind:
DVD-VideoÎ ermöglicht die Wiedergabe von Videos und Ton.
DVD-AudioÎ ermöglicht die Wiedergabe von Standbildern und Ton.
DVD-ROMÎ ermöglicht das Lesen von allgemeinen Daten (Computerdaten).
Hybrid-DVDÎist eine „Mischling“, der die Eigenschaften einer DVD-Video, DVD-Audio, DVD-ROM, in
einer DVD kombiniert.
14
Formate, die von DVD-Lesegeräten gelesen werden sollten, sind:
DVD-ROM
DVD+R ÎDVD-Recordable; die DVD kann einmal beschrieben werden. + steht für zwei
unterschiedliche Formate (Philips +, Pioneer -), die aber heutzutage auf den gleichen
Standard gebracht wurden.
DVD+RW ÎDVD-Rewirtable; die DVD kann wiederbeschrieben werden.
DVD-RAM ÎDVD-Random Access Mermory; ermöglicht einen freien, direkten Schreib- und
Lesezugriff auf alle Daten.
Des Weiteren sind DVD-Laufwerke was die Verkabelung betrifft vollkommen kompatibel zu CDLaufwerken. Es kann also jederzeit ein CD-Laufwerk, das via ATA (siehe Kapitel 4.9.2.1)
angeschlossen ist, durch ein DVD-Laufwerk ersetzt werden. Sofern eine DVD-Playersoftware exisiert,
können mit einem DVD-Laufwerk DVD-Filme auf dem PC angesehen werden.
Der Bergriff „Regionfree“ sollte noch erwähnt werden: Dabei handelt es sich um ein DVD-Laufwerk,
mit dem DVDs aus allen Kontinenten angesehen werden können, sofern die Playersoftware auf
regionfree geschaltet ist. Mehr Information dazu finden wir meist auf den Hersteller/-innen-Websites.
4.8.4
DVD-Brenner
So wie das DVD-Laufwerk eine Weiterentwicklung des CD-ROM-Laufwerks ist, so ist auch der DVDBrenner eine Weiterentwicklung des CD-Brenners. Der DVD-Brenner dient zum schreiben auf DVDRohlingen. Der Brenner arbeitet mit einem Laser, mit dem das Material der DVD-R oder DVD-RW
lokal aufgeschmolzen wird, sodass sich die Reflexionseigenschaften ändern und somit die Daten auf
die DVD gespeichert werden. Bei DVD-R ist dieser Vorgang irreversibel, während DVD-RW wieder
neu beschrieben werden können. Bei DVD-Brennern gibt es zwei Formate: das Pioneer-Format (DVDR) und das Philips-Format (DVD+R). Modere Brenner unterstützen meist beide Formate. Es können in
den jeweiligen Brennern nur die entsprechenden Rohlinge (z.b. DVD+) beschrieben werden, aber die
fertigen DVDs (egal ob + oder -) lassen sich in den meisten modernen DVD-Laufwerken und DVDPlayern abspielen bzw. lesen. Ferner gibt es noch DVD-Multi-Laufwerke, diese können CDs, DVD-R
und DVD-RW sowie DVD-RAM beschreiben und lesen.
Die DVD-RAM-Unterstützung ist für professionelle bzw. semi-professionelle (z.B. im Hobbybereich)
Anwendungen interessant, weil die DVD-RAM 100.000-mal (statt 1.000-mal wie bei DVD-RW und
DVD+RW) überschrieben werden können und mehr Sicherheit bei den Daten bieten. Dieses DVDRAM Format ist für tägliche Backups eine gute Alternative.
Egal, welcher Brenner verwendet wird, es wird in jedem Fall eine gute Brennersoftware benötigt. Die
Brennersoftware ist käuflich erhältlich oder beim Kauf eines DVD-Brenners im Paket inkludiert.
15
4.9 Festplatte (engl. Hard disk)
Festplatten spielen bei der Performance des PCs eine wichtige Rolle. Deswegen sollten wir uns
Gedanken um Kapazität, Geschwindigkeit und Einsatz der Festplatte machen. Eine Festplatte ist ein
magnetischer Datenträger. Die englische Bezeichnung ist Hard Disk (HD) oder Hard Disk Drive
(HDD). Auf ihr können beliebige Dateien, z.B. des Betriebssystems, von Anwendungsprogrammen (z.
B. Word) oder persönliche Daten (Dokumente, Videos, Musik) dauerhaft gespeichert werden. Das
heißt, dass die Daten auch nach dem Abschalten des PCs erhalten bleiben. Das Fassungsvermögen
einer Festplatte wird heutzutage in GigaByte (GB) oder TeraByte(TB) angegeben. Es gibt
verschiedene Hersteller/-innen von Festplatten, hier nur die Wichtigsten: Sony; Western Digital; IBM;
Seagate; uvm.
4.9.1
Aufbau einer Festplatte
Zum Aufbau einer Festplatte sollen hier nur die wichtigsten Merkmale
erwähnt werden.
Die Festplatte besteht aus einer oder mehreren rotierenden Platten.
Diese Platten, auch Scheiben genannt, sind zylindrisch angeordnet,
das heißt sie liegen direkt übereinander, siehe Abbildung 24. Hier
Abbildung 24: Anordnung der
Scheiben einer Festplatte [24]
werden die Daten gespeichert. Meist bestehen die Scheiben aus
Aluminium und sind zudem formstabil. Der Lese- und Schreibkopf dient
zum Lesen/Schreiben der Daten, siehe Abbildung 25. Mittels des
Plattenarms wird der Lese/Schreibekopf an die gerade benötigte Stelle
platziert. Das Speichern der Daten auf einer Festplatte erfolgt durch die
gezielte Magnetisierung kleinster Flächen auf den Scheiben. Die
Zugriffsgeschwindigkeit auf die Festplatte hängt weitgehend von der
Drehgeschwindigkeit ab. Eine Standardplatte dreht sich von 5.400 bis
10.000 Mal pro Minute. Hersteller/-innen geben diese Geschwindigkeit
in RPM (Rotations per Minute) an.
Abbildung 25: Aufbau einer Festplatte [25]
4.9.2
Anschlussarten IDE und SATA 1.0
Es wird zwischen zwei Anschlussarten unterschieden:
4.9.2.1
IDE (engl. Integrate Drive Electronics)
Integrate Drive Electronics, siehe Abbildung 26, bedeutet übersetzt „Integrierte Laufwerks-Elektronik“.
IDE ist die Bezeichnung für einen weit verbreiteten Typ von PC-Festplatten, bei dem der größe Teil der
Steuerelektronik (Controller) direkt in das Laufwerk eingebaut ist. Dadurch ist der Anschluss solcher
Festplatten relativ einfach. Da beim gleichzeitigen Betrieb von zwei IDE-Festplatten auch zwei
Controller aktiv sind, muß eine der Platten als sogenannte MASTER- und die andere als SLAVE-Platte
16
eingestellt werden, bei der der Controller ausgeschaltet wird und die Steuerung von der MASTERFestplatte übernommen wird. Das Betriebssystem, das benötigt wird um den PC hochzufahren, MUSS
auf der MASTER-Festplatte installiert sein.(Siehe auch Kapitel 6.6.1)
Bei IDE-Festplatten wird ein Motherboard mit einer IDE-Schnittstelle
benötigt. Es müssen mehrere Festplatten-Typen unterschieden werden,
die
jeweils
einem
maximalen
Datendurchsatz
pro
Sekunde
entsprechen, z.B. ATA 33 kann 4MB/s übertragen. ATA (engl. Advanced
Technology
Attachment)
heißt
die
Schnittstelle
zwischen
dem
Motherboard und dem Massenspeicher (z.B. Festplatte). Wir können
das den technischen Daten der Festplatte entnehmen.
•
ATA 33 kann ca. 4MB/s liefern
•
ATA 66 kann ca. 8MB/s liefern
•
ATA 100 kann ca. 12MB/s liefern
•
ATA 133 kann ca. 16MB/s liefern
Abbildung 26: Anschlüsse einer
IDE-Festplatte [26]
Hohe Datenraten lassen sich nur mit dem richtigen Kabel erzielen.
Schnelle IDE-Kabel haben 80 Adern, siehe Abbildung 27, die klassischen,
langsamen Kabel dagegen nur 40.
Abbildung 27:
Flachbandkabel [27]
4.9.2.2
SATA 1.0 (engl. Serial ATA)
Die Serial ATA-Schnittstelle ist der neue Standard für kommende PC Systeme! Mit dieser neuen
Übertragungstechnik sind Geschwindigkeiten bis zu 150 Mbyte/s möglich. Im Gegensatz zu IDE
entfällt hier das Festlegen von MASTER und SLAVE, an jedem
Kabel hängt ein Gerät. Die
anzuschließenden Geräte können im eingeschalteten Zustand des Rechners angeschlossen und
installiert werden (hot plug).
Um SATA-1.0-Festplatten verwenden zu können, wird ein
Mainboard mit entsprechender SATA-Schnittstelle benötigt (oder es
wird eine entsprechende Erweiterungskarte verwendet). Mit SATA
1.0 kann eine Festplatte theoretisch 17 MB/s liefern. Es können
aber auch in einen neuen Rechner, mit SATA-Ports, alte ATAPlatten eingebaut werden, da es auf dem Motherboard bis jetzt
noch stets IDE-Anschlüsse gibt. Ratsamer wäre aber eine SATAPlatte als System(fest)platte, wenn eine bessere Performance
gewünscht wird. In Abbildung 28 wird eine IDE-Festplatte mit einem
17
Abbildung 28: IDE-Festplatte mit
Adapter für ein SATA-Kabel [29]
Adapter gezeigt. Der Adapter ermöglicht das Anstecken eines SATA-Kabels, Abbildung 29, an eine
IDE-Festplatte.
Werden nun wirklich die besten verfügbaren Festplatten gewünscht, dann sollten
ATA- oder SATA-Platten mit 7.200 RPM oder 10.000 RPM (engl. rotation per
minute, deut. Umdrehungen pro Minute) und einem Festplatten-Cache (siehe
Kapitel 4.9.3) von 4 bis 8 MB verwendet werden.
Abbildung 29:
SATA-Kabel [28]
4.9.3
Festplatten-Cache
Der Cache ist eine Art Zwischenspeicher der Festplatte, der Schreib- und Lesezugriffe auf dem
Datenträger puffert (=zwischenlagert) und somit die Verzögerung des Datenzugriffs auf das System
verringert. Moderne Festplatten besitzen einen eigenen eingebauten Cache. Dadurch wird eine
erhöhte Performance erreicht. Der Cache speichert Daten schneller, als z.B. der Arbeitsspeicher. Wir
haben jedoch keinen Einfluss darauf, was auf dem Cache gespeichert wird. Der Cache leert sich nach
Verlust der Betriebsspannung.
4.10 Hauptspeicher/RAM (engl. Random Access Memory)
RAM bezeichnet den Hauptspeicher (oder auch Arbeitsspeicher
genannt) des PCs, siehe Abbildung 30. Random Access heißt
„wahlfreier Zugriff“. Das bedeutet, dass jede Speicherzelle über ihre
Speicheradresse
direkt
angesprochen
werden
kann.
Kurz,
„wahlfrei“ bedeutet, dass die Daten nicht nur in der Reihenfolge
ihrer Eingabe ausgelesen werden können, sondern wie sie der
Prozessor gerade benötigt. Die Aufgabe des RAM ist die
vorübergehende Lagerung von Programmbefehle und Daten für
den Prozessor. Das üblicherweise in Computer eingesetzte RAM
ist „flüchtig“, die gespeicherten Daten gehen nach dem Abschalten
des
PCs
verloren,
d.h.
er
ist
ein
Abbildung 30: RAM-Riegel [8]
nicht-permanenter
Zwischenspeicher. Die Kapazität von RAMs reicht von 256 MB bis
4096 MB. Es gibt auch RAMs mit niedrigerer Kapazität (z.B. 64
MB), jedoch sind diese auch langsamer und entsprechen nicht mehr
dem heutigen Standard. RAM-Bausteine werden in dynamische und
statische Speicher unterteilt.
•
Beim Statischen RAM (SRAM) wird die Information in rückgekoppelten Schaltkreisen
(sogenannten Flipflops) gespeichert. Solange die Spannung nicht abgeschalten wird, bleibt
die Information erhalten. Im Gegensatz zum DRAM muss das SRAM nicht aufgefrischt
werden, d.h. die Daten müssen nicht neu in den Speicher geschrieben werden. Die Vorteile
19
des SRAM sind schnellere Zugriffszeiten bei Schreib- und Leseoperationen.
•
Dynamische RAM (DRAM) speichert die Information in Kondensatoren. Sie müssen zum
Erhalt der Daten aufgefrischt (=Refresh-Cycle) werden, d.h. die selben Daten müssen neu in
den Speicher eingeschrieben werden. Während des Refresh-Cycles hat der Prozessor (CPU)
keinen Zugriff auf den DRAM, deswegen arbeiten Computer mit DRAM oft langsamer als
solche mit SRAM. Die Speicherkapazität der DRAMs liegt jedoch deutlich über der von
SRAMs.
RAM-Module gibt es in verschiedenen Typen, es muss darauf geachtet werden, dass sie sowohl mit
dem Prozessor als auch mit dem Motherboard kompatibel sind. Je stärker der RAM desto schneller
der PC. Hier nur die wichtigsten RAM-Typen:
4.10.1 SD-RAM (engl. Synchronous DRAM)
SDRAM, siehe Abbildung 31, ist eine getaktete DRAMTechnologie.
Der
Takt
wird
durch
den
Systembus
vorgegeben, oder durch einen separaten, am Systembus
angeschlossenen Speicherbus. Wertänderungen in den
Abbildung 31: : SD RAM mit zwei Kerben [31]
Registern(=Speicher für z.B. 32 Bit) werden bei einer
positiven Taktflanke durchgeführt, siehe Abbildung 32. Die
Taktfrequenz reicht beim SDRAM von 66 bis 133 MHz. Die
Speichergröße kann zwischen 128 und 512 MB liegen.
SDRAM-Speicherchips besitzen 168 Kontakte/Pins. Die
Abbildung 32: Taktsignale mit positiver Taktflanke
Weiterentwicklung vom SD RAM ist das DDR SDRAM.
4.10.2 DDR SDRAM (engl. Double Data Rate SDRAM)
DDR SDRAM, siehe Abbildung 33, ist die Weiterentwicklung
vom SDRAM. Der Unterschied zum SDRAM ist, dass hier
sowohl bei positiven wie auch bei negativen Taktflanken,
Wertänderungen möglich sind, siehe Abbildung 34. Das
Abbildung 33 : DDR SRRAM mit einer Kerbe [32]
steigert somit die Performance. Die Taktfrequenz reicht beim
DDR-SDRAM von 200 bis 400 MHz. Die Speichergröße
kann zwischen 256 und 2048 MB liegen. DDR SDRAMSpeicherchips besitzen 184
Kontakte/Pins. Mit den 400
MHz ist der DDR SDRAM an seine Grenzen gestoßen. Die
Weiterentwicklung des DDR SDRAMs ist der DDR2
SDRAM.
20
Abbildung 34: Taktsignale
mit positiver und negativer Taktflanke
4.10.3 DDR2 SDRAM
DDR2-SDRAM,
siehe
Abbildung
35,
ist
eine
Weiterentwicklung des Konzeptes von DDR-SDRAM bei
dem statt mit einem Zweifach-Prefetch mit einem VierfachPrefetch gearbeitet wird. Die Taktfrequenz reicht beim DDR
Abbildung 35: DDR2 SDRAM mit einer Kerbe [33]
SDRAM von 400 bis 800 MHz. Die Speichergröße kann
zwischen 256 und 2048 MB liegen. DDR2-SDRAMSpeicherchips besitzen 240 (bzw. 200, 214 oder 244)
Kontakte/Pins. Beim DDR-Standard erhalten wir jeweils bei
steigender als auch bei fallender Flanke des Taktsignals
gültige Daten. Bei DDR2 erhalten wir nun zusätzlich noch
zwischen diesen Zuständen gültige Daten, was vier
Datenworte pro Takt ergibt, siehe Abbildung 36.
Abbildung 36: Vier Zustände pro Takt
4.11 Prozessor (engl. Central Processing Unit)
Der Prozessor, kurz CPU genannt, ist das Herzstück des PCs, siehe
Abbildung 37. Die CPU ist somit der Zentralprozessor eines
Computers. Als zentrales Rechen- und Steuerwerk ist der Prozessor für
alle Berechnungen sowie für den Datenaustausch zum Speicher und zu
den anderen Komponenten (Bussystem) im Computer verantwortlich.
Mit seiner Taktrate (siehe Kapitel 4.11.1), seinem Adressbereich und
seiner Busstruktur setzt er die Eckpfeiler der Leistungsfähigkeit des
kompletten PCs. Es gibt 16-, 32- und 64-Bit-Prozessoren. Das Bit steht
Abbildung 37:
64-Bit Prozessor von AMD [34]
für die Wortbreite, d.h. bei einem 32-Bit-Prozessor kann die CPU
gleichzeitig 32 Bit verarbeiten. 64-Bit-Prozessoren zählen zurzeit zu den schnellsten. Bei DualcoreProzessoren sind zwei vollwertige CPU-Kerne in einem Prozessor integriert: So erledigt der Rechner
mehr Aufgaben in weniger Zeit, und es kann ohne lästige Verzögerungen oder Wartezeiten mit dem
Computer gearbeitet werden.
Die CPU wird auf dem Mainboard montiert. Wie man in Abbildung 37 erkennen kann, sind auf der
Prozessor-Rückseite
Pins
angebracht.
Diese
müssen
mit
dem
Sockel
am
Motherboard
übereinstimmen. Die Anzahl der Pins wird mit der Bezeichnung PGA (Pin Grid Array) angegeben. Um
nun zu gewährleisten, das passende Motherboard zu finden, muss auf die Sockel-Nummer geachtet
werden, z.B. Sockel 370. Nun wissen wir, dass der Prozessor PGA 370 mit dem Sockel 370
kompatibel ist. Moderne CPUs werden, je nach Auslastung, während des normalen Betriebs sehr heiß
(40°C – 70°C). Damit eine Überhitzung vermieden wird - die Folgen wären fatal (sehr teuer) - ist eine
passende Prozessorkühlung (siehe Kapitel 4.11.5) unumgänglich.
21
4.11.1 Taktrate
Die Taktrate bestimmt die Geschwindigkeit, mit der die einzelnen Befehle abgearbeitet werden. Die
Taktrate wird in GHz (Giga Hertz) gemessen, momentaner Standard sind 3,6 GHz.
4.11.2 CPU-Cache
Cache ist die Bezeichnung für eine besondere Art von Speicher (Puffer-Speicher), der den Zugriff auf
Daten beschleunigen soll. Dabei werden vom Prozessor gelesene Daten in diesem Speicher abgelegt.
Erfolgt nun ein neuer Lesezugriff, so wird zunächst nachgesehen, ob sich die Daten im Cache
befinden. Ist dies der Fall werden, sie aus diesem und nicht aus einem anderem Medium gelesen, an
das sich der Lesezugriff gerichtet hat. Der Cache verfügt somit über eine wesentlich kürzere
Zugriffszeit. Jeder Prozessor besitzt einen oder mehrere Caches. Man unterscheidet zwischen Level1-Cache und Level-2-Cache.
4.11.2.1 Level-1-Cache
Der Level-1-Cache hält die aktuellen Adressen, Befehle und Zwischenergebnisse auf Vorrat,
damit diese nicht langwierig aus „entfernterem“ Speicher aufgerufen werden müssen. Er liegt
direkt im Prozessorkern. Seine Größe liegt zwischen 4 bis 256 KB.
4.11.2.2 Level-2-Cache
Der Level-2-Cache puffert größere, aktuell zu verarbeitende, Datenbestände - auch ganze
Programmabschnitte. Seine gängige Größe liegt zwischen 256 und 2048 KB. In der
günstigsten Anordnung liegt er wie der Level-1-Cache auf dem Prozessorchip und wird mit der
vollen Prozessortaktrate angesprochen.
4.11.3 CPU-Bus
Der CPU-Bus ist eine Sammlung von elektrischen Leitungen, mit deren Hilfe der Prozessor mit den
anderen Komponenten kommuniziert. Es wird zwischen internem und externem CPU-Bus
unterschieden. Der interne CPU-Bus verbindet die CPU-Komponenten, Level-1-Cache, das
Rechenwerk und die Steuereinheit. Der externe CPU-Bus verbindet den Prozessor mit dem Level-2Cache, dem Arbeitsspeicher und der Peripheriebus-Schnittstelle.
4.11.4 Sockel
Der Sockel, Abbildung 38, liegt am Motherboard und dient zum Aufsetzen
der CPU (Siehe Kapitel 4.11.1 und 5.1.1).
22
Abbildung 38:
Sockel für die CPU [35]
4.11.5 Prozessorkühlung
Prozessoren erzeugen im Betrieb Abwärme. Um eine Überhitzung
zu verhindern, die zu Fehlfunktionen oder zur Zerstörung der
Bauelemente führen kann, muss der Prozessor gekühlt werden. Um
eine optimale Kühlung zu gewährleisten, muss die Abwärme
möglichst schnell vom Prozessorkern abgeführt werden. Abhilfe
schafft ein Kühlkörper, Abbildung 39, der meist aus Aluminium
Abbildung 39: Kühlkörper [36]
gefertigt ist, und zusätzlich ein am Kühlkörper angebrachter Lüfter,
Abbildung 40. Der Lüfter wird mit Strom betrieben, deshalb ist es
WICHTIG, dass der Lüfter mit dem dazugehörigen Stromkabel am
Motherboard eingesteckt ist. Um den richtigen Kühler zu finden,
muss auf die Sockel-Bezeichnung geachtet werden. Der Lüfterlärm
ist eine unangenehme Begleiterscheinung. Je schneller das
Lüfterrad rotiert, desto lauter und penetranter wirkt dieser Lärm auf
das menschliche Ohr. Abhilfe schaffen große, leistungsstarke CPUKühler, da sie eine relativ geringe Drehzahl haben. Kleine Lüfter
Abbildung 40:
Kühlkörper mit Lüfter [37]
hingegen haben eine hohe Drehzahl.
4.12 Motherboard
Die Hauptplatine (engl. Motherboard, Mainboard) ist der zentrale Teil eines Computers, siehe
Abbildung 41. Wie schon weiter oben erwähnt, kümmert sie sich um den Datentransfer zwischen
Prozessor und Peripherie des PCs.
•
Mit „Peripherie innerhalb des PCs“ sind alle Komponenten innerhalb des Gehäuses gemeint.
Beispiele hierfür sind der Prozessor (CPU), der Speicher, Schnittstellen-Bausteine und
Steckplätze für Erweiterungskarten.
•
Mit „Peripherie außerhalb des PCs“ sind alle Komponenten (z.B. Monitor, Maus, Tastatur,
usw.) außerhalb des Gehäuses gemeint.
Die Erweiterungskarten wie Grafik-, Sound- und Netzwerkkarten können auch „onboard“ sein, d.h.
dass diese Komponenten direkt auf das Mainboard gelötet sind. Dies kommt bei Sound- und
Netzwerkkarten häufig vor, bei Grafikkarten jedoch seltener und beim Prozessor und Arbeitsspeicher
(RAM) nur sehr selten. Das ATX-Format und BTX-Format sind eine genormte Größe des Mainboards,
d.h. es wird somit gewährleistet, dass das Mainboard auch ins Gehäuse (z.B. ATX) passt.Es ist
hilfreich, sich das Handbuch des Motherboards anzusehen. Dort sind wichtige Informationen
enthalten wie:
23
•
•
•
•
•
•
Aufsetzen der CPU
Mainboard Layout Î eine Art Lageplan der Vorrichtungen, die sich auf dem Motherboard befinden.
Installation des RAM
Jumper Settings
Beep-Code
uvm.
Beep-Code: Nach dem Start des PCs führt das System einen Selbsttest (POST=Power-On Self Test)
aus, das BIOS-System gibt einen Piepton über den internen Lautsprecher wieder. Es werden die
Hardware-Komponenten überprüft. Sind die Komponenten einwandfrei installiert, so erfolgt ein kurzer,
einmaliger Piepton. Falls es aber zu Fehlermeldungen kommt, dann sind die Pieptöne
unterschiedlicher Länge. Die Bedeutung des jeweiligen Pieptons kann dem Handbuch entnommen
werden.
Abbildung 41: Motherboard Anschlüsse im Detail [10]
24
4.12.1 CPU-Sockel
Der Sockel für Computerprozessoren ist eine Vorrichtung auf dem Mainboard, auf der der Prozessor
befestigt wird, siehe Abbildung 41. Früher war es üblich, Prozessoren direkt mit dem Mainboard zu
verlöten. Dies hatte aber den Nachteil, dass der Prozessor nur mit großem Aufwand ausgetauscht
werden konnte. Es gibt zwei Arten von Sockeln:
• LIF-Sockel
(Low Insertion Force), hier
muss der Prozessor mit Kraft
in den Sockel gepresst
werden.
•
ZIF-Sockel
(Zero Insertion Force), der Prozessor
wird mittels Hebel ver- und entriegelt, so
kann der Prozessor ohne Kraftaufwand
eingesetzt werden, siehe Abbildung 42.
Abbildung 42: Geöffneter Hebel
am ZIF-Sockel [38]
Weiters legt der Sockel einige Eigenschaften des Prozessors fest, etwa die mögliche Taktrate in MHz
bzw. GHz und die Anordnung der Kontakte (Pins). Um nun zu wissen welcher Sockel zu welchem
Prozessor passt, werden diese mit Nummern versehen. (Siehe Kapitel 4.11 und 5.1.1)
4.12.2 Peripherie-Anschlüsse (Schnittstellen)
Hier werden die Peripherie-Geräte (Bildschirm, Maus)
angeschlossen, siehe Abbildung 43. Die Anschlüsse
befinden sich am Motherboard, sie sind hinten am
Gehäuse sichtbar. Peripherie-Geräte befinden sich
außerhalb des Computers und werden durch ein Kabel
(oder auch per Funktechnik) verbunden. PeripherieGeräte dienen zur Ein- und Ausgabe von Daten. Die
verschiedenen Formen und Farben der Anschlüsse,
weisen
auf
unterschiedliche
Schnittstellen
mit
unterschiedlicher Datenübertragung hin. Es werden
zwei Arten unterschieden: parallele- und serielle
Schnittstellen. Bei der parallelen Schnittstelle werden
mehrere Bits gleichzeitig – also parallel – übertragen,
während
bei
der
seriellen
Schnittstelle
die
Abbildung 43: Peripherie-Anschlüsse [39]
Bits
nacheinander über eine einzige Leitung übertragen
werden.
•
COM 1 ist eine serielle Schnittstelle für die Maus oder das Modem
•
LPT 1 ist eine parallele Schnittstelle für den Drucker oder Scanner
•
VGA ist der Grafikkartenanschluss (bei 0nboard-Grafikkarte)
•
PS/2 ist eine serielle Schnittstelle
25
•
USB verwaltet Tastatur, Maus und alle Geräte, die bisher an der seriellen oder parallelen
Schnittstelle angeschlossen wurden. USB wurde 1995 entwickelt und hat den höchsten
Datentransfer.
•
RJ45 Ethernet wird benötigt um ein Netzwerk einrichten zu können. Hier werden die PCs
mittels eines Twisted-Pair-Kabels miteinander vernetzt. RJ45 Dient auch für das Internetkabel.
•
Game-/Midi-Port dient für den Joystick und zum Austausch von Daten zwischen einem
elektronischen Musikinstrument und dem Computer.
•
Speaker und Mic sind die Anschlüsse für Mikrofon und Lautsprecher
4.12.3 Motherboard-Connector/ATX-Stromanschluss
Der Motherboard-Connector auf Abbildung 41 ist ein Stecker am Motherboard.
In Abbildung 44 sehen wir einen der Stromstecker des Netzteiles, der in den
Motherboard-Connector gesteckt wird. Charakteristisch für diesen Stecker ist
Abbildung 44:
Motherboard-Connector [40]
seine Größe, er ist der größte Plug.
4.12.4 RAM –Steckplätze
Die RAM-Steckplätze dienen, wie der Name schon sagt, für das richtige Platzieren der RAM-Modul,
siehe Abbildung 41. Mit RAM-Modul ist der Arbeitsspeicher gemeint.
4.12.5 IDE-Anschlüsse und/oder SATA-Anschlüsse
Auf der Abbildung des Motherboards (Abbildung 41) sind IDE-Anschlüsse (engl. IDE-Ports) aber
KEINE SATA-Anschlüsse (engl. SATA-Ports) zu finden. Auf neueren Motherboards findet man
zusätzlich SATA-Anschlüsse für Festplatten. Abbildung 48 zeigt ein Flachbandkabel. Abbildung 47
zeigt IDE-Ports für IDE-Laufwerke. Abbildung 46 zeigt ein SATA-Kabel. und SATA-Ports für SATALaufwerke. (Siehe auch Kapitel 4.9.2)
Abbildung 45:
SATA-Ports [41]
Abbildung 46:
SATA-Kabel [29]
Abbildung 47:
IDE-Ports [42]
Abbildung 48:
Flachbandkabel [27]
4.12.6 Southbridge und Northbridge (gemeinsamer Chipsatz)
Mit Chipsatz werden im Allgemeinen mehrere zusammengehörende integrierte Schaltkreise
bezeichnet, die gemeinsam eine bestimmte Aufgabe erfüllen. Der Chipsatz besteht heute aus den
beiden Komponenten Northbridge und Southbridge, siehe Abbildung 49. Die beiden Chips dienen zur
26
Steuerung und zum Datentransfer zwischen den einzelnen
Komponenten des Motherboards und der peripheren Geräte.
Die Northbridge ist direkt mit dem Prozessor verbunden und
enthält Funktionen zur Systemsteuerung. Sie überwacht die
Kommunikation zwischen CPU, dem Arbeitsspeicher, und dem
AGP-Bus. Die Verbindung zwischen CPU und Northbirdge wird
Front Side Bus (FSB) genannt, sie ist ausschlaggebend für die
Geschwindigkeit des Datentransports. Die Southbridge ist mit
der Northbridge verbunden und kommuniziert zum Grossteil mit
den Peripherieeinheiten wie IDE-Controller, Schnittstellen, PCIBus und BIOS. Eine weitere Funktion der Southbridge ist die
Erzeugung von Sound- oder Grafiksignalen.Die Namen leiten
sich von der Lage am Motherboard ab. Bei AMD Athlon™ 64
Abbildung 49: Chipsatz eines PCs [43]
Prozessor ist der Memory-Controller, welcher sich normalerweise
auf der Northbridge befindet, in den Prozessor integriert.
4.12.7 AGP-Steckplatz (engl. Accelerated Graphics Port)
AGP
steht
für
Accelerated
Graphics
Port
(übersetzt:
„beschleunigte
Grafikschnittstelle“) und bezeichnet einen weiteren Einschub auf dem
Mainboard, in den eine Grafikkarte eingesteckt wird, siehe Abbildung 50. Das
besondere am AGP ist, dass er der Grafikkarte den Arbeitsspeicher des PCs
zur Auslagerung von Grafikdaten zur Verfügung stellt. Präziser ausgedrückt: es
wird eine Direktverbindung zwischen dem Grafikkartenspeicher und dem
Arbeitsspeicher reserviert, wodurch eine direkte Datenübertragung zwischen
diesen beiden Speichern möglich wird. Dadurch werden schnellere und
flüssigere Bewegungen ermöglicht. Die verschiedenen Transferraten sind: AGP
1x (266 MB/s), AGP 2x (533 MB/s), AGP 4x (1066 MB/s) und AGP 8x
Abbildung 50:
AGP-Steckplatz am
Motherboard [44]
(2,1GB/s).
4.12.8 PCI-Steckplatz (engl. Peripheral Component Interconnect)
Der PCI ist ein Bus-Standard zur Verbindung von Peripherie-Geräten mit dem
Chipsatz eines Prozessors. In die Steckplätze kann eine große Anzahl
verfügbarer Karten (z.B. Soundkarten, Netzwerkkarten oder ältere Grafikkarten)
verschiedener Hersteller/innen eingesetzt werden, siehe Abbildung 51. Damit
kann ein PC leicht an spezielle Bedürfnisse angepasst werden. Die Performance
wird mittels Taktrate (MHz) und Busbreite (Bit) angegeben. Die verschiedenen
PCI-Version sind: PCI 2.0 (32bit/33MHz), PCI-32-bit-2.1(32bit/66MHz), PCI-64bit-2.1(64bit/66MHz), PCI-2.2 (64bit/66MHz), PCI-2.3 (64bit/66MHz). Der
Abbildung 51:
PCI-Steckplatz am
Motherboard [45]
Nachfolger von PCI ist der PCI-Express (2005).
27
4.12.9 PCI-Express (engl. Peripheral Component Express)
PCI-Express (Abk. PCI-e), siehe Abbildung 53, ist der Nachfolger von AGP
und PCI und bietet höhere Datenübertragung. PCI-e ist im Gegensatz zum
PCI-Bus kein paralleler Bus, sondern ein serieller Bus. Die Datenübertragung
erfolgt über sogenannte Lanes (dt. Fahrbahn). Diese Lanes bestehen aus
jeweils zwei unidirektionalen Leitungspaaren, bei denen das eine Paar für das
Senden und das Andere zum Empfangen von Daten zuständig ist. Geplant ist
die PCI Express Schnittstelle in mehreren Versionen, dessen Hierarchie an
Abbildung 52: PCI-e-Slots [46]
AGP erinnert. Die Versionen, siehe Abbildung 52, beginnend bei PCI Express
x1 (1 Lane) gefolgt von PCI Express x4 (4 Lanes) über PCI Express x8 (8
Lanes) bis hinauf zur neuen Grafikschnittstelle PCI Express x16 (16 Lanes),
welche auch als "PCI Express for Graphics" kurz PEG bezeichnet wird.
Generell sind bei PCI Express derzeit maximal 32 Lanes möglich. Die
verschiedenen
Versionen
der
PCI
Express
Schnittstelle
sind
jedoch
untereinander kompatibel, somit lässt sich eine PCI Express x2 Karte
problemlos in einem PCI Express x8 Slot betreiben. Damit sich Sender und
Empfänger synchronisieren können, muss das 8B/10B-Kodierverfahren
angewendet werden. Dieses Verfahren erweitert den normalerweise 8Bit
langen Datensatz auf 10Bit, welche die maximale Leistung ein wenig schmälert.
Es ergibt sich ergibt sich so eine maximale Datentransferrate von 250 MB/s in
eine Richtung (z.B. Sender). Der PCI-e wird als Ersatz für den PCI-Bus zur
Abbildung 53:
PCI-Express-Steckplatz
am Motherboard [47]
Anbindung einer Grafikkarte verwendet, was somit in Zukunft auch den AGP
überflüssig macht. Des Weiteren ist der PCI-e Hot-Plug-fähig, was das Einund Ausbauen von Erweiterungskarten im laufenden Betrieb ermöglicht
4.13 Erweiterungskarten
Wie der Name „Erweiterungskarte“ verrät, handelt es sich um eine Komponente die nicht ein fixer
Bestandteil des Motherboards ist. Es handelt sich um eine Erweiterungsplatte, die den PC mit
zusätzlichen Funktionen und Ressourcen ausstattet. Sie wird intern am Motherboard in den AGP-,
PCI- oder PCI-e-Slot gesteckt. Zu den Erweiterungskarten zählen z.B. Grafikkarte, Soundkarte und
Netzwerkkarte.
4.13.1 Grafikkarte
Die Grafikkarte, Abbildung 54, ist ein wichtiger Bestandteil eines PCs.
Welche Grafikkarte verwendet werden soll, bestimmt weitgehend der
Verwendungszweck des PCs – Büroarbeit, Fotos, Video und 3D-Spiele
beanspruchen jeweils unterschiedliche Karten. Grundsätzlich kann jedes
grafische Element (Bilddateien, Animationen, Fotos, Symbole usw.) im
PC als Grafik bezeichnet werden. Es gibt auch Onboard-Grafikkarten,
jedoch ist von diesen abzuraten, da sie bei einem Defekt nur schwer
28
Abbildung 54:
Grafikkarte im Detail [48]
austauschbar sind. Zu den Aufgaben der Grafikkarte zählt die Berechnung aller für den Bildschirm
relevanten grafischen Daten. Eine Grafikkarte besteht im Wesentlichen aus einem Grafikprozessor
und
einem
unterschiedlich
großen
Videospeicher.
Diese
Komponenten
bestimmen
über
Geschwindigkeit, maximal erreichbare Grafikauflösung (siehe Kapitel 4.13.1.1), Farbtiefe (siehe
Kapitel 4.13.1.2) und Bildwiederholfrequenz (siehe Kapitel 4.13.1.3).
4.13.1.1 Grafikauflösung
Unter Auflösung verstehen wir die Anzahl der Bildpunkte (Pixel) aus denen das dargestellte Bild
besteht. Dabei werden die Pixel pro Spalte (vertikal) und Zeile (horizontal) angegeben. Typische
Auflösungen sind 800 x 600 oder 1248 x 1024. Je höher die Zahl der Pixel, umso besser die
Auflösung, d.h. umso schärfer das Bild. In Abbildung 55 und 56 sind Beispiele für eine niedrige
Auflösung 11 x 8 und höhere Auflösung 20 x 17 gegeben.
Abbildung 55: Höhere Auflösung
eines Bildes
Abbildung 56: Niedrige Auflösung
eines Bildes
4.13.1.2 Farbtiefe
Die Farbtiefe gibt an, wie viele Farben gleichzeitig auf dem Bildschirm angezeigt werden können. Hier
ein Beispiel für
gute und schlechte
Farbtiefe.
Bei
der
guten
Farbtiefe kann erkannt werden, dass die Übergänge fließender sind und somit mehr verschiedene
Farben zur Auswahl stehen.
4.13.1.3 Bildwiederholfrequenz
Die Bildwiederholfrequenz gibt an, wie oft das gesamte Bild pro Sekunde auf dem Bildschirm neu
aufgebaut wird. Die meisten Menschen nehmen ab 75 Hz (Hertz) kein Flimmern mehr wahr.
Heutzutage ist eine Bildwiederholungsfrequenz von 120 Hz üblich.
4.13.2 Soundkarte
Die Soundkarte, Abbildung 57, verarbeitet akustische Signale analog (z.B. LPs)
und digital (z.B. CD`s). Midi-, Mic- und Speaker-Port zählen zu ihren
Schnittstellen. Hier werden das Mikrofon, die Lautsprecher, der Joystick und
elektronische Musikinstrumente angesteckt. Der Anschluss der Soundkarte
erfolgt intern über den PCI- bzw. PCI-Express Bus oder extern über die USBSchnittstelle. Externe Soundkarten werden auch als „Breakout Box“ bezeichnet.
29
Abbildung 57: Soundkarte [49]
Eine Soundkarte kann auch „onboard“ sein. Zu den Aufgaben der Soundkarte zählen: Aufzeichnen
von Tonsignalen, Wiedergabe von Tonsignalen und Mischung oder Bearbeitung von Tonsignalen.
4.13.3 Netzwerkkarte (engl. Network Interface Card)
Die Netzwerkkarte, Abbildung 58, dient zum Verbinden mit einem oder
mehreren Computern. Bei mehreren Computern spricht man von einem
Netzwerk. Ein Netzwerk dient zum Austausch von Daten. Zurzeit sind
Netzwerkkarten, die das Ethernet-Verfahren verwenden und eine
Übertragungsrate von 100 MBit erreichen, am stärksten verbreitet. Die
PCs werden mit Twisted-Pair-Kabeln und deren RJ45-Steckern, siehe
Abbildung 60, an einen Hub oder Switch (= Verteiler) angeschlossen und
Abbildung 58: RJ45 Anschluss einer
Netzwerkkarte [50]
bilden so ein Lokales Netzwek (LAN). Drahtlose lokale Netzwerke
werden mit Wireless LAN (W-LAN) installiert. Abbildung 59 zeigt eine
Netzwerkkarte mit W-LAN Antenne.
Es gibt verschiedene Kabel für bestimmte Zwecke:
•
Patch-Kabel dienen zum Aufbau von größeren Netzwerken
und finden Verwendung bei der Anbindung an einen Router,
Abbildung 59: Netzwerkkarte mit
W-LAN Antenne [51]
Hub oder Switch. Das Kabel besitzt an ihren Enden zwei
RJ45-Stecker.
•
Cross-Over-Kabel, oder auch Twisted-Pair-Kabel genannt,
dienen zum direkten Verbinden zweier PCs. Das Kabel
besitzt auf jeder Seite einen RJ45-Stecker, wobei aber in
einem RJ45-Stecker die Drähte verkreuzt sind (engl. cross).
Abbildung 60: RJ45
Stecker [52]
5 Kompatibilität der Komponenten
Unter Kompatibilität wird in der Technik die Vereinbarkeit oder die Gleichwertigkeit von Eigenschaften
verstanden. Bei der Hardware ist es wichtig, dass die unterschiedlichen Komponenten gut miteinander
arbeiten und kommunizieren. Abwärtskompatibel bedeutet, dass neuere Versionen einer
Komponente mit älteren Komponenten kompatibel (=verträglich) sind. Unter aufwärtskompatibel wird
hingegen verstanden, dass ältere Komponenten mit den neueren kompatibel sind. Um einen
reibungsfreien Zusammenbau und eine problemlose spätere Nutzung des PCs zu gewährleisten, ist
daher auf die Kompatibilität der Komponenten zu achten.
30
5.1 Heutige Prozessoren
Heutzutage gibt es verschiedene Hersteller von Prozessoren, z.B. die Firma AMD, Intel und VIA. Wir
schauen uns die Prozessoren der Firma AMD und Intel genauer an. Beide Hersteller haben
unterschiedliche Prozessorbauformen, deshalb hängt die Wahl des Motherboards auch von der Wahl
des Prozessors ab. Es gibt viele verschiedenen Hersteller von Motherboards und viele
unterschiedliche Motherboardtypen. Die Prozessoren haben einen bestimmten Sockeltyp (wird mit
PGA angegeben). Um das passende Motherboard zu finden wird auch das Motherboard mit einer
Sockelbezeichnungen (z.B. Sockel A) ausgestattet. Kurz, zu jedem Prozessor (z.B. PGA 370) gibt es
auch ein Motherboard mit dem passenden Sockel (370). Wir wollen aber nur einen kleinen Ausschnitt
von den verschiedenen Prozessoren betrachten.
Tipp: Kaufe Motherboard, Prozessor und Kühler zusammen, wir können uns bei „kompetentem“
Verkaufspersonal informieren und verhinderen so, dass es zu Kompatibilitätsproblemen kommt.
5.1.1
Prozessorarten
Celeron, Pentium 4, Athlon XP, Athlon 64, Opteron usw. sind Bezeichnungen für die Prozessoren. All
diese Prozessorentypen sind in verschiedenen Taktungen auf dem Markt und unterscheiden sich oft
im Sockeltyp und dem dazu verwendbaren RAM.
Sockel-Typen
Taktfrequenz
Prozessor-Typen
RAM-Typen
Intel® Pentium® II Prozessoren
SD RAM
Intel® Pentium® III Prozessoren Intel®
SD RAM
Celeron® Processor
SDRAM
Intel® Pentium® III Prozessoren
SD RAM
Intel® Pentium® 4 Prozessoren Intel®
SDRAM od. DDR
Celeron® Processor
SDRAM
in GHz
Sockel 370
Sockel 370
Bis 1,0
Bis1,0 bis 2,0
Sockel 478
Von 1,0 bis 2,0
Intel® Celeron® Processor
SDRAM od. DDR
Sockel 478
Von 2 bis 2,7
Intel® Celeron® Processor
SDRAM od. DDR
Intel® Pentium® 4 Prozessoren
SDRAM od. DDR
Sockel 479M
Von 1,0 bis 2,0
Intel® Core™ Duo Processors
DDR2
Sockel 479M
Von 2,0 bis 2,7
Intel® Core™ Duo Processors
DDR2
Sockel A/462
Von 1,0 bis 2,0
AMD Athlon™ XP
SDRAM od. DDR
AMD Sempron™
DDR
AMD Athlon™ XP
SDRAM od. DDR
AMD Sempron™
DDR
Intel® Pentium® 4
SDRAM od. DDR
Intel® Pentium® D Processor
DDR od. DDR2
Sockel A/462
Sockel 775
Von 2,0 bis 2,7
Von 2,0 bis 2,7
31
Sockel 775
Sockel 754
Sockel 754
Sockel 939
Sockel 939
Sockel 939
Sockel 940
Intel® Celeron® Processor
SDRAM od. DDR
Intel® Pentium® 4
SDRAM od. DDR
Intel® Pentium® D Processor
DDR od. DDR2
Intel® Celeron® Processor
SDRAM od. DDR
Intel® Celeron® D Processor
DDR od. DDR2
AMD Athlon™ 64
DDR
AMD Sempron™ 64
DDR
AMD Sempron™
DDR
AMD Athlon™ 64
DDR
AMD Sempron™ 64
DDR
AMD Sempron™
DDR
AMD Athlon™ 64
DDR
Dual-Core AMD Opteron™
DDR
AMD Opteron™
DDR
AMD Athlon™ 64
DDR
Dual-Core AMD Opteron™
DDR
AMD Opteron™
DDR
AMD Athlon™ 64 FX
DDR
AMD Athlon™ 64 X2 Dual-Core +4800
DDR
AMD Opteron™
DDR
AMD Athlon™ 64 FX
DDR
AMD Athlon™ 64
DDR
Von 1,0 bis 2,0 und
Dual-Core AMD Opteron™
DDR
2,0 bis 2,7
AMD Opteron™
DDR
AMD Athlon™ 64
DDR
Ab 2,7
Von 1,0 bis 2,0
Von 2,0 bis 2,7
Von 1,0 bis 2,0
Von 2,0 bis 2,7
Ab 2,7
Sockel 940
Ab 2,7
AMD Opteron™
DDR
AM2-Sockel
Von 1,0 bis 2,0
AMD Sempron™
DDR2
AMD Sempron™ 64
DDR2
AMD Athlon™ 64
DDR2
AMD Sempron™
DDR2
AMD Sempron™ 64
DDR2
AMD Athlon™ 64
DDR2
AMD Athlon™ 64 X2 Dual-Core +5000
DDR2
AMD Athlon™ 64 FX
DDR2
Am2- Sockel
Am2- Sockel
Von 2,0 bis 2,7
Ab 2,7
Tabelle 1: Div. Sockeltypen im Vergleich [68]
32
5.2 Motherboard
Die wichtigsten Optionen beim Mainboard betreffen den verwendbaren RAM, die Geschwindigkeit der
IDE-Laufwerke, z.B. Festplatten und Laufwerke, die Geschwindigkeit der Grafikkartenanbindung
(AGP, bzw. PCI-e,) und die USB-Ports. Nicht zu vergessen sind auch die Formfaktoren ATX und BTX,
sie geben an ob das Board auch in das Gehäuse (ATX) passt.
•
„Bei modernen Motherboards sind die IDE-Ports „ATA133-kompatibel“. Sie unterstützen damit
Festplatten, die dieser Norm entsprechen. Festplatten können auch unter ATA 100, ATA 66
oder ATA 33 laufen.“
•
Wenn wir die allerneuerste und beste Festplattentechnologie verwenden wollen, benötigen wir
SATA (Serial ATA), das zur Zeit mit 150 MB/s Daten überträgt. Für Motherboards mit SATAAnschlüssen benötigen wir natürlich auch SATA-Festplatten.
•
Beim Kauf eines Motherboard muss drauf geachtet werden, ob die richtige Speicherart
unterstützt wird. Manche Mainboards für Athlon und Duron unterstützen kein DDR-SDRAM,
sondern nur SDRAM. Manche Motherboards unterstützen beide RAM-Typen (aber nicht
gleichzeitig), andere Motherboards wiederum unterstützen ausschließlich DDR-SRAM.
•
Um möglichst viel Erweiterungsmöglichkeiten für den PC zu haben, sollte ein Motherboard mit
USB 2.0-Anschluss verwendet werden.
•
Ein Motherboard sollte mindestens 4x AGP (4x gibt die Transferrate an, umso höher die Zahl
umso schneller) unterstützen, damit schnelle Grafikkarten installiert werden können.
5.3 RAM
Das Motherboard und der Prozessor müssen kompatibel sein, das wissen wir bis jetzt. So ist es auch
beim RAM und Prozessor nötig auf die Kompatibilität zu achten. Bei einem Athlon XP oder Pentium 4
ist das beste RAM vom Typ DDR-SDRAM. Diese Speicherart läuft doppelt so schnell wie SDRAM und
bringt vor allem bei Bildbearbeitung, Video und 3D-Spielen einen echten Leistungssprung. Bei alten
Celerons (PGA 370) brauchen wir SDRAM. Wir können DDR-SDRAM auf einem Blick vom SDRAM
unterscheiden, denn es besitzt NUR eine Kerbe. Bei der Athlon-64-Architektur unterstützen die ersten
Versionen dieses Prozessors DDR-SDRAM und die zweite Version DDR2-SDRAM. (Siehe Kapitel
5.1.1 Tabelle 1)
Abbildung 61: SD RAM-Riegel mit
zwei Kerben [31]
Abbildung 62: DDR SDRAM-Riegel
mit einer Kerbe [32]
33
Abbildung 63: DDR2 SDRAM-Riegel
mit einer Kerbe [33]
6 Zusammenbau eines PCs
In diesem Kapitel wird gezeigt worauf beim Einbau der verschiedenen Komponenten zu achten ist. Es
werden folgende Komponenten behandelt: Aufsetzen der CPU, RAM-Module einsetzen, Einbau des
Motherboards, Netzteil einsetzen, Einbau der Festplatte und der Laufwerke. Des Weiteren wird die
Verkabelung von IDE-Laufwerken und SATA-Laufwerken behandelt. Darauf folgend wird das
Anschließen der Stromkabel der einzelnen Komponenten erläutert. Zu guter Letzt wird die Installation
von Erweiterungskarten gezeigt.
6.1 Handwerkliche Grundlagen
Die handwerklichen Grundlagen sind wichtig: Bedenke, dass bei jeder Arbeit am PC etwas passieren
kann. Und wenn es nur eine Schraube ist, die in den PC fällt und beim Einschalten einen Kurzschluss
auf dem Motherboard verursacht - weg sind die Daten für unbestimmte Zeit - wenn auch nicht
vernichtet.
Deshalb sollten die wichtigsten Dokumente, Tabellen oder womit du sonst arbeitest, abgesichert
werden. Ein Betriebssystem ist noch relativ schnell und einfach installiert, eine verlorene Datenbank
kann im Extremfall jahrelange Arbeit vernichten.
Beim Zusammenbauen eines PCs ist es wichtig sich zu entladen! Tatsache ist, dass sich der Mensch
elektrostatisch aufladen kann. Wir merken das, wenn wir über einen Teppich gehen und dann eine
Türklinke anfassen. Dieser Funke ist zwar für uns harmlos, er zerstört aber leicht die empfindlichen
Bauteile im PC. Berühre also vor der Arbeit am geöffneten PC einen geerdeten Gegenstand
(Heizungsrohr, Wasserleitung, zur Not PC-Gehäuse). Es gibt auch Antistatik-Armbänder. Ein weiterer
Tipp ist, die Schrauben des PCs beim Zerlegen oder Zusammenbau zu trennen und gut
aufzubewahren. Da es unterschiedliche Schrauben sind, erleichtern wir uns damit die Arbeiten am PC,
wenn wir uns kurz notieren von welcher Komponente die Schrauben stammen.
Bei PC-Arbeiten immer das Stromkabel vom
Gehäuse ziehen!
6.2 Einbau des Prozessors und Lüfters auf das Motherboard
Ehe wir bestimmte Komponenten ins Gehäuse einbauen können, müssen wir sie vorbereiten. Falls
Motherboard, Prozessor und Kühler einzeln gekauft werden, müssen diese erst zusammengebaut
werden. Prozessor und Kühler gibt es auch gemeinsam in so genannten „boxed“-Versionen zu kaufen.
Hier ersparen wir uns einen Arbeitsschritt. Der Einbau eines Prozessors, Kühlers und Motherboards ist
der schwierigste Teil, außerdem handelt es sich hierbei um die teuersten Komponenten. Wichtig ist es
beim Zusammenbau, das Motherboard flach auf den Tisch zu legen und für ausreichende
Beleuchtung zu sorgen.
34
So wird ein AMD Prozessor in einen Sockel A aufgesetzt.
1. Schau dir den Prozessor, Abbildung 64, an. An einer
Ecke gibt es eine Markierung, z.B. ein gelbes Dreieck,
das angibt, wie herum der Prozessor eingesetzt werden
muss.
Abbildung 64: CPU mit markierter Ecke [53]
2. Abbildung 65 zeigt einen Sockel A am
Motherboard. Es wird zur Orientierung
auf das Obere Ende des Sockels und auf
den
Fixierhebel
hingewiesen.
Des
Weitern sind auch die Löcher am Sockel
sichtbar, indem der Prozessor aufgesetzt
wird.
Abbildung 65: Beschreibung des Sockel A [54]
3. Öffne am Sockel den Fixierhebel, wie in
Abbildung 66 dargestellt und gekennzeichnet.
Der Sockel weist an zwei Stellen Markierungen
auf. Die Markierungen sind direkt auf dem
Sockel, neben den Löchern, angebracht.
Abbildung 66: Markierungen am Sockel
und geöffneter Hebel [55]
4. Setze den Prozessor richtig herum auf
den Sockel. D.h. die Markierungen der
CPU muss mit den Markierungen des
Sockels
übereinstimmen,
siehe
Abbildung 67. Der Fixierhebel muss
weiterhin geöffnet sein. Die ProzessorPins müssen einfach in die Löcher
hineinfallen - keinesfalls drücken!
Abbildung 67: Richtiges Platzieren der CPU [56]
35
5. Prozessor ohne Kraftaufwand richtig eingesetzt?
Jetzt kann der Fixierhebel geschlossen werden,
siehe Abbildung 68. Der Fixierhebel muss am
Sockel einrasten und verriegelt somit den Prozessor
im Sockel. Der Prozessor ist zwar fertig aufgesetzt,
jedoch fehlt der Kühlkörper und Lüfter. Also den PC
NICHT einschalten. Es würde den Hitzetod der CPU
bedeuten.
Abbildung 68: eingesetzte CPU,
der Fixierhebel wird geschlossen [57]
6. Montage des Kühlers: Abbildung
69 zeigt den installierten Prozessor.
Des
Weiteren
Gummikissen
sind
am
die
vier
Prozessor-
Rücken zu beachten. Diese sind für
die
korrekte
Anbringung
des
Kühlkörpers unbedingt erforderlich.
An der oberen und unteren Zunge
wird der Kühlkörper später befestigt
bzw. eingehackt. Auf Abbildung 69
Abbildung 69: Fertig installierte CPU [58]
wird nochmals auf das „obere Ende
des Sockels“ hingewiesen um die
Orientierung
zu
erleichtern.
Abbildung 70 zeigt einen Kühlkörper
mit Lüfter. Unterm Kühlkörper sind
Hacken, diese müssen später in die
Zungen
am
Sockel
einhacken.
Wichtig ist noch das Lüfterkabel. Es
wird
später
am
Motherboard
angesteckt.
Abbildung 70: Beschreibung des Kühlers [59]
7. Auf
dem
Kühlerkörper
befindet
sich
ein
Klebestreifen, siehe Abbildung 71. Unter diesem
Klebestreifen ist ein Wärmeleitpad. Wichtig dabei
ist,
dieses
Wärmeleitpad
nicht
anzufassen.
Anstatt des Wärmeleitpads kann es auch sein,
dass Wärmeleitpaste beigelegt ist. Diese wird
dünn auf den Prozessor aufgestrichen.
Abbildung 71: Entfernen des
Klebestreifens vom Kühler [60]
36
8. Abbildung
72
zeigt
eine
Seitenansicht des Kühlers mit einem
asymmetrischen Bügel. Es muss
darauf geachtet werden, dass sich
der Bügel in dieser Stellung befindet,
d.h. die längere Seite des Bügels
muss in Richtung „oberes Ende des
Sockels“ stehen, wie in Abbildung 72
dargestellt. Wir beginnen, indem wir
den Hacken des Kühlers in die
untere Zunge einhacken. Danach
wird der andere Hacken in die obere
Abbildung 72: Seitenansicht des Kühlers [61]
Zunge eingehackt. Siehe Punkt 9.
9. Mit etwas Fingergeschicklichkeit wird der Hacken in die
obere Zunge eingehackt. In Abbildung 73 sehen wir in der
vergrößerten Ansicht den Hacken und deren Zunge, wobei
hier noch nicht endgültig eingehackt ist. Der Hacken wird
über die Zunge gehoben und rastet ein.
Abbildung 73: Vergrößerte Darstellung des Hacken am
Kühler und der Zunge am Sockel [62]
10. Jetzt wird, siehe Abbildung 74, das LüfterStromkabel am Motherboard angesteckt, siehe
Abbildung 74. Der Connector heißt FAN oder
C_FAN (=Kühler). Suche die Platzierung im
Handbuch des Motherboards. Auf Abbildung 70
sind die Laschen des Kühlsockels eingezeichnet;
indem der Kühler einrastet.
Abbildung 74: Anstecken des Lüfter-Strom-Kabels
am Motherboard [63]
37
6.3 RAM-Riegel einsetzen
Einen RAM-Riegel einzubauen ist relativ einfach.
Jedoch gibt es ein paar Dinge, worauf wir zu achten
haben. Es gibt Mainboards die sowohl SDRAM und
DDR-SDRAM unterstützen. Aus Performancegründen
sollte
DDR-SDRAM
Mainboard
kann
bevorzugen
immer
nur
werden.
eine
Das
Speicherart
installieren, d.h. das Mischen wäre nicht möglich.
Falls
unklar
ist,
welchen
RAM
das
jeweilige
Motherboard benötigt, wird geraten, sich auf der
Hersteller
Website
zu
Motherboard-Handbuch
informieren,
für
oder
das
Informationen
heranzuziehen.
Abbildung 75: RAM-Riegel einsetzen [64]
Bevor der Speicher berührt wird müssen wir uns
elektrostatisch entladen.
SDRAM einsetzen:
Der Speicher wird senkrecht von oben an den Steckplatz angelegt, die zwei Kerben verhindern eine
seitenverkehrte Platzierung. Schau dir die Kontaktreihe des Speichers und den Steckplatz auf dem
Motherboard genau an. Die beiden weißen Schnapper links und rechts des Speichersockels müssen
aufgeklappt sein, siehe Abbildung 75. Wenn nun das RAM richtig herum anliegt, wird es in die
Fassung gedrückt, bis sich die Schnapper nach oben bewegen. Wir hören die Schnapper einrasten.
Es stehen mehrere Steckplätze zur Verfügung, wir orientieren uns immer daran, den ersten Steckplatz
neben der CPU zu verwenden. Vom Prinzip her werden andere RAM-Typen (z.B. DDR-SDRAM)
genauso eingesetzt, es muss aber genau auf die Kerben geachtet werden!
38
6.4 Motherboard ins Gehäuse schrauben
Das Schwierigste am Einbau des Motherboards ist, die richtigen Löcher für die Abstandhalter zu
finden und das Board dann festzuschrauben. Es sollte immer im Handbuch nachgelesen werden, da
die falsche Platzierung der Abstandhalter zu Kurzschlüssen führen kann.
1. Das Motherboardblech befindet sich innerhalb des
Gehäuses. Auf dem Blech wird das Motherboard fixiert.
Falls das Motherboardblech ausbaubar ist, sollte es
herausgenommen werden. Dabei müssen meist nur wenige
Schrauben
entfernt
werden,
siehe
Markierung
auf
Abbildung 76.
Abbildung 76: Herausnehmbares
Motherboardblech
2.Die richtigen Bohrungen finden: Wir setzen das
Motherboard auf das Blech und stellen fest, an welchen
Bohrungen
Abstandhalter
eingeschraubt
werden
müssen, siehe Abbildung 77. Abstandhalter sorgen für
den
richtigen
Abstand
zwischen
Gehäuse
und
Motherboard. Die Abstandhalter können mit den Fingern
auf das Blech geschraubt werden.
Abbildung 77: Motherboardblech mit
markierten Bohrlöchern
3.Motherboard auf das Blech schrauben:
Auf keinen Fall einen Abstandhalter an eine
Stelle schrauben, an der es kein Schraubloch
am
Motherboard
gibt
(Kurzschluss).
Auf
Abbildung 78 sind die Schraublöcher rosa
Markiert. Wir schrauben jetzt die Schrauben in
die Abstandhalter. Wichtig dabei ist, dass der
Isolierungsring auf dem Motherboard liegt,
siehe Abbildung 79.
39
Abbildung 79: Abstandhalter
Abbildung 78: Motherboardblech
mit befestigten Mainboard
4.Falls
ein
Abbildung
entfernbares
80,
Rückenblech,
existiert,
wird
dieses
aufgesetzt, bevor das Blech wieder ins
Gehäuse geschraubt wird.
Abbildung 80: Rückenblech anbringen
5.Alles erledigt? Dann wird das Blech mit dem fixierten Motherboard zurück ins Gehäuse
geschraubt.
6.5 Netzteil einsetzen
Meist wird das Gehäuse mit dem bereits eingesetzten Netzteil gekauft.
Falls dem nicht so ist, muss darauf geachtet werden, dass das Netzteil
mit dem Gehäuse genormt ist (z.B. ATX). Weiters müssen genügend
Stromanschlüsse für die Komponenten (Festplatte, CD-ROM, usw.) zur
Verfügung stehen.
1. Das
Netzteil
wird
am
hinteren
Teil
des
Gehäuses
angeschraubt, wie auf Abbildung 81 dargestellt.
2. Vorsicht: Das Netzteil gut festhalten, falls es auf das
Motherboard fällt kann es großen Schaden anrichten.
Abbildung 81: Netzteil ins Gehäuse
schrauben
3. Das Netzteil sollte eingesetzt werden, bevor die Komponenten
mit den Flachbandkabeln verbunden werden. Dies vereinfacht
den Einbau des Netzteiles.
6.6 Einbau der Laufwerke
Wenn wir uns nun den IDE-Laufwerken zuwenden, sind ein paar Regeln zu beachten. Eine davon ist,
dass die Laufwerke konfiguriert werden müssen, d.h. die Laufwerke müssen für eine konkrete
Aufgabenstellung eingerichtet werden.
•
IDE bedeutet Integrated Drive Elektronics, d. h. hier ist der Controller direkt im Laufwerk
integriert und nicht am Motherboard zu finden. Dadurch ist der Anschluss solcher Laufwerke
relativ einfach. Da beim gleichzeitigen Betrieb von zwei IDE-Laufwerken auch zwei Controller
aktiv sind, muss eine der Platten als SLAVE und die andere als MASTER konfiguriert sein.
Das MASTER-Laufwerk übernimmt die Steuerung, während der Controller des SLAVELaufwerkes ausgeschaltet wird
(Siehe Kapitel 6.6.1 und 6.6.2).
40
Weiters gibt es noch den Cable-
Select-Modus (CS). Mit dieser Konfiguration soll das Laufwerk selbst erkennen, ob es Master
oder Slave ist. Durch die kaum verfügbaren Spezialkabel hat sich der Cable-Select-Modus
aber bis heute nicht etabliert. IDE-Laufwerke können z.B. Festplatten, CD-ROM-Laufwerke
oder DVD-Brenner sein
•
6.6.1
Bei SATA stellt sich diese Frage nicht.
Einbau einer Festplatte
1. Flachbandkabeln:
IDE-Laufwerke
Flachbandkabeln, Abbildung 82,
werden
mit
angeschlossen. An
einem Kabel können (muss aber nicht) zwei Laufwerke
angeschlossen werden. Der dritte Stecker (System) dient
als Anschluss an das Motherboard. Des weitern hat das
Abbildung 82: Flachbandkabel
Kabel eine rot markierte Kante, diese gibt den „Pin 1“ an.
Dieser Pin wird benötigt, um das Flachbandkabel richtig
herum einzusetzen.
2. Warum MASTER und SLAVE: Master bedeutet im Englischen „Hauptgerät“, d.h. es wird
zuerst auf den Master (z.B. Festplatte) zugegriffen. Slave bedeutet im Englischen „Folgegerät“,
wie der Name verrät, wird hier erst zugegriffen, wenn der Zugriff aufs Master-Gerät schon erfolgt
ist. Kurz, es wird immer zuerst auf den Master zugegriffen.
3. Mit den Jumpern müssen die abgebildeten Master- bzw. Slave-Einstellungen nachgebaut
(=konfiguriert) werden, siehe Abbildung 83. Die Jumper können mit den Fingern oder mit einer
Pinzette versetzet werden.
Abbildung 83: Rückenansicht einer Festplatte mit Jumper-Settings
a. Jumper, Abbildung 84, sind zweipolige Steckkontakte und sind von einer
Plastikisolierung umgeben. Sie werden auf zwei Pins gesteckt und schließen den
Stromkreis. Somit können bestimmte Funktionen aktiviert und deaktiviert werden.
Abbildung 84:
Jumper [66]
41
4. Die
Festplatte,
auf
der
das
Betriebssystem installiert wird, und von der
der Rechner booten soll, muss als Master
konfiguriert sein und am ersten IDE-Port
hängen. Das optische Laufwerk (CD-ROM)
wird ebenfalls auf Master konfiguriert, da
es einen eigenen IDE2-Port gibt. Siehe
Abbildung 85.
Abbildung 85: Verkabelung der
Festplatte und des Laufwerkes [65]
5. Falls das optische Laufwerk am selben
Kabel wie die Boot-Festplatte hängt, wird die
Festplatte
als
Master
und
das
optische
Laufwerk als Slave konfiguriert. Siehe Abbildung
86.
Abbildung 86: Verkabelung der
Festplatte und des Laufwerks an nur
einem Strang [65]
6. Vorteil bei SATA: Bei SATA-Festplatten erfolgt eine automatische Erkennung (keine
Jumpern nötig), sie werden an den SATA-Port auf dem Motherboard angeschlossen.
42
7. Festplatte ins Gehäuse schrauben: Ehe wir die
Festplatte ins Gehäuse schrauben, muss sie gejumpert
werden. Weiters ist zu beachten, dass die Festplatte fest
angeschraubt wird da die Speicherplatten rotieren und
Vibrationen erzeugen. Die Festplatte sollte nicht zu nah
an anderen Laufwerken eingesetzt werden (Hitzestau).
Die Festplatte wird auf beiden Seiten des kleinen Käfigs,
siehe Abbildung 87 und Abbildung 88, befestigt.
Abbildung 87: Platzierung der Festplatte im
kleinen Käfig
Abbildung 88: Festplatte im kleinen Käfig
festschrauben
8. Anschluss am Motherboard: Festplatten von
welchen gebootet wird, werden immer am IDE1
Port
(Anschluss)
angesteckt.
Festplatten
von
denen NICHT gebootet wird, können auch am IDE
2 Port angeschlossen werden, siehe Abbildung 89.
Es
gibt
unterschiedliche
Hersteller
von
Motherboards und daher auch unterschiedliche
Bezeichnungen der IDE1- und IDE2-Ports (z.B.
Primary IDE, Secondary IDE oder nur Primary und
Secondary. Dies kann auch dem Handbuch
Abbildung 89: IDE-Ports am Motherboard
6.6.2
entnommen werden.)
Einbau optischer Laufwerke
1. Flachbandkabel:
Werden
auch
IDE-Kabel
genannt. IDE-Laufwerke werden mit einem
Flachbandkabel, Abbildung 90, angeschlossen.
An einem Kabel können (müssen aber nicht)
zwei Laufwerke angeschlossen werden. Der
dritte Stecker (System) dient als Anschluss an
das Motherboard. Des Weiteren haben die Kabel
43
Abbildung 90: Flachbandkabel
eine rot markierte Kante, diese gibt den Pin 1 an. Dieser wird benötigt, um das
Flachbandkabel richtig herum einzusetzen.
2. CD-ROM-Laufwerk: Auf Abbildung 91 ist eine Rückenansicht eines CD-ROM-Laufwerkes zu
sehen. Der Audioausgang wird mit der Soundkarte verbunden (z.B. um Musik CD anzuhören).
Die Jumper-Settings sind zum Konfigurieren des Laufwerkes, also als Master oder Slave. Pin
1 zeigt die richtige Position des Flachbandkabels, d.h. die rot markierte Kante am Kabel muss
bei Pin 1 oder Richtung Stromkabel eingesteckt werden. (siehe auch Kapitel 6.7)
Abbildung 91: Rückenansicht eines CD-ROM-Laufwerkes
3.
Warum MASTER und SLAVE: Master bedeutet im Englischen „Hauptgerät“, d.h. es wird
zuerst auf den Master (z.B. die Festplatte) zugegriffen. Slave bedeutet im Englischen
„Folgegerät“. Wie der Name verrät, wird hier erst zugegriffen, wenn der Zugriff auf das MasterGerät schon erfolgt ist.
4.
1 IDE-Kabel und 1
Laufwerk: Wenn an einem
IDE-Kabel ein Laufwerk angeschlossen wird, muss
das Laufwerk auf Master konfiguriert werden, siehe
Abbildung 92, (es würde auch ohne Konfiguration
funktionieren, aber es könnte zu Fehlermeldungen
kommen.) Mit den Jumpern muss die abgebildete
Master-
bzw.
Slave-Einstellung
nachgebaut
werden, siehe Abbildung 93. Die Jumper können
mit den Fingern oder mit einer Pinzette versetzt
werden.
Abbildung 92: Verkabelung der
Festplatte und des Laufwerkes [65]
Abbildung 93: JumperSettings eines Laufwerkes
44
5.
1
IDE-Kabel und
2
Laufwerke:
Wenn an einem IDE-Strang zwei
Laufwerke (CD-ROM, CD-Brenner)
angeschlossen
sind,
muss
ein
Laufwerk als Master (MA) und das
andere als Slave (SL) konfiguriert
sein, siehe Abbildung 94.
6.
Abbildung 94: Zwei Laufwerke
an einem IDE-Strang [65]
6. Es gibt noch keine optischen SATA-Laufwerke.
7. Laufwerk ins Gehäuse schrauben: Ehe das
Laufwerk am Gehäuse festgeschraubt wird, muss
es gejumpert werden. Das Laufwerk wird von
vorne in das Gehäuse geschoben und danach auf
beiden Seiten, also links und rechts des großen
Käfigs, festgeschraubt, siehe Abbildung 95.
Abbildung 95: Das Laufwerk wir von vorne
ins Gehäusegeschoben und im großen Käfig
festgeschraubt
8. Anschluss
am
Motherboard:
Optische
Laufwerke
werden immer am IDE2 Port (Anschluss) angesteckt,
siehe Abbildung 96.
Abbildung 96: IDE-Ports am Motherboard
45
6.7 Verkabelung von IDE-Laufwerken
Ehe wir uns um die Stromkabel kümmern, stecken wir die IDE-Kabel an.
1. Um die beiden IDE-Laufwerke (Festplatte und optisches Laufwerk) anzuschließen, haben wir
zwei Optionen:
•
•
1. Option:
2. Option:
Entweder schließen wir sie als
Oder als Master der beiden
Master
Datenkabel.
und
Slave
des
ersten
Datenkabels an.
Im Beispiel wählen wir die erste Option. Wir schließen die Festplatte als Master und das CDROM-Laufwerk als Slave an. Jumper setzen wurde nicht vergessen? Dann kann es
losgehen.
2. Schließe das IDE-Kabel zuerst am Motherboard an, Abbildung 97. Es muss darauf geachtet
werden, dass das Kabel richtig herum eingesetzt wird. Der Sporn am Stecker des Kabels,
Abbildung 98, muss in die Einkerbung des IDE1-Ports, Abbildung 100, eingesteckt werden.
Die rot markierte Kabelseite gehört am IDE1-Port zum Pin 1 gesteckt. Pin 1 finden wir neben
den IDE-Ports. Wir müssen sehr genau hinsehen, da die Markierung für den „Pin 1“ sehr klein
gekennzeichnet ist.
Abbildung 97: IDE-KabelAnschluss am
Motheboard
Abbildung 98: Sporn
am IDE-Kabel
46
Abbildung 100: Einkerbungen
an den IDE-Ports
Abbildung 99: Sporn und
Einkerbung müssen
übereinstimmen
3. Falls keine Einkerbungen am Port und
kein
Sporn
am
Stecker
existiert,
orientieren wir uns an Pin 1 und der
roten Seite des Flachbandkabels, siehe
Abbildung 101. D.h. die rote Seite des
Flachbandkabels muss in Richtung Pin
1 angesteckt werden.
Abbildung 101: Rote Seite des IDE-Kabels muss in
Richtung Pin1 angesteckt werden
4. Laufwerke anstecken: Auch hier wird
durch
einen
Sporn
das
verkehrte
Anstecken verhindert. Den Master, in
unserem Fall die Festplatte, stecken wir
immer
am
anderen
Ende
des
Abbildung 102: Flachbandkabel
Flachbandkabels an. Der Slave, das
CD-ROM-Laufwerk, wird am mittleren Stecker angeschlossen, siehe Abbildung 102. Falls kein
Sporn angebracht ist, können wir uns merken: die rot markierte Kabelkante muss bei der
Festplatte in Richtung Pin 1 oder in Richtung Stromkabel zeigen, das gilt genauso beim
optischen Laufwerk, siehe Abbildung 103 und Abbildung 104.
Abbildung 103: IDE- und StromAnschluss eines CD-Laufwerk
Abbildung 104: IDE- und StromAnschluss einer Festplatte
47
6.8 Anschluss der Stromkabel
Das Netzteil muss folgende Komponenten mit Storm versorgen: Motherboard, Floppy, Festplatte und
optische Laufwerke. Zur Sicherheit noch einmal kontrollieren, ob das Lüfterkabel des Prozessors am
Motherboard angesteckt ist.
1. Der Motherboard-Connector, Abbildung 105, wird in
den Stromanschluss des Motherboards, Abbildung
106, gesteckt. Eine Verpolung ist nicht möglich. Es
wird so lange gedrückt, bis er spürbar einrastet.
Abbildung 105:
MotherboardConnector [40]
Abbildung 106:
Stromanschluss des
Motherboards
2. Die Disk Drive Connectors, Abbildung 107, werden an den IDELaufwerken angeschlossen. Auch hier ist eine Verpolung
ausgeschlossen, da zwei Ecken der Stecker abgerundet sind.
Abbildung 107: Disk
Drive Connector
6.9 Installation von Erweiterungskarten
Wie schon im theoretischen Teil erwähnt, nutzt man Erweiterungskarten dazu, den PC mit
zusätzlichen Funktionen auszustatten. Es wird hier nur die Grafikkarte behandelt, da das Schema bei
verschiedenen Arten von Erweiterungskarten immer gleich ist. Es ist nur darauf zu achten, in welchen
Slot (AGP, PCI oder PCI-e) die Erweiterungskarten gesteckt werden müssen.Installation der
Grafikkarte
1. Die AGP-Grafikkarte wird in den AGP-Slot, Abbildung 108,
gesteckt. Dieser ist leicht zu finden. Er ist ganz oben und braun.
Abbildung 108: AGP-Slot [44]
48
2. Jetzt wird die Karte eingesetzt. Es
muss darauf geachtet werden,
dass sie der ganzen Länge nach
einrastet, siehe Abbildung 109.
Abbildung 109: Einsetzen der
Grafikkarte in den AGP-Slot
3. Danach
kann
die
Karte
am
Gehäuse
festgeschraubt werden, siehe Abbildung 110.
Abbildung 110: Grafikkarte am
Gehäuse festschrauben
7 BIOS (engl. Basic Input Output System)
Das BIOS ist in einem auf dem Motherboard
befindlichen
ROM-Speicher
gespeichert(Read
Only Memory). Es wird unmittelbar nach dem
Starten des PCs geladen und ist dabei dem
Betriebssystem vorgelagert. Im Wesentlichen hat
BIOS zwei Aufgabenbereiche: Zum einem testet
es alle installierten Hardwarekomponenten (z.B.
RAM, CPU, uva.) Treten dabei Fehler auf, gibt es
eine Fehlermeldung aus. Das BIOS wertet
Speicherbereiche des CMOS-RAM aus, erstellt
im Hauptspeicher eine Liste der Hardware und
übergibt die weitere Kontrolle abschließend an
den Bootloader. Booten nennt den Startvorgang
Abbildung 111: BIOS-Benutzeroberfläche [67]
eines Betriebssystemes. Bei einer Diskette als
49
Boot-Medium befindet sich der Bootloader im ersten Sektor des Mediums, dem so genannten BootSektor. Der Bootlader wird vom BIOS gestartet und sucht nach weiteren Komponenten des
Betriebssystems, um diese zu laden und zu starten. Der Bootloader gibt eine Fehlermeldung aus,
wenn er das Betriebssystem nicht gefunden hat. Bei einer Festplatte befindet sich Bootloader im
ersten Sektor (=Master Boot Sektor) der so genannte Master Boot Record. Zum anderen finden sich
im BIOS alle erforderlichen Parameter zur Konfiguration des Mainboards, der CPU und des
Hauptspeichers. Weiterhin lassen sich grundlegende Einstellungen zu Power-Management und der
Kommunikation mit den Ein-/Ausgabegeräten vornehmen.
Das batteriegepufferte CMOS-RAM
befindet sich auf jedem Motherboard und ist notwendig, um diese Angaben auch dann zu erhalten,
wenn der Computer ausgeschaltet oder ganz vom Stromnetz getrennt ist. Es werden dort das aktuelle
Datum sowie die aktuelle Zeit gespeichert.
8 Glossar
Abwärtskompatibel
heißt, dass eine neue Version eines Gerätes mit einer älteren Version eines
Gerätes arbeiten kann. Die Geräte sind zueinander kompatibel (=verträglich).
Adressbereich
gibt an, wie groß der Bereich des Speichers ist, auf der die Adressen der
Daten gespeichert werden können.
Aufwärtskompatibel
heißt, dass eine alte Version eines Gerätes mit einer neueren Version eines
Gerätes arbeiten kann. Die Geräte sind kompatibel (=verträglich).
Backup
Batteriegepuffert
Ein Backup ist eine Sicherheitskopie von Daten und Programmen.
heißt auch Pufferbatterie, versorgt einen Bauteil mit Strom, falls dieser nicht
von einer anderen Quelle (eingeschaltenem PC) versorgt wird.
Betriebssystem
Das Betriebssystem ist eine Software, die die Basis für das Arbeiten mit dem
Computer bildet. Es definiert und verwaltet alle Geräte, Laufwerke,
Verzeichnisstrukturen und Programme. Es stellt ein Dateisystem und eine
Benutzeroberfläche zur Verfügung.
www.computerlexikon.com/was-ist-betriebssystem
Brennersoftware
Ist ein Programm zur Beschreibung von CDs oder DVDs, welches auf dem PC
installiert wird.
50
Busstruktur
ist für die Performance eines PCs von Bedeutung.
Hub
ein Hub ist ein Gerät in der Netzwerktechnik, welches mehrere Segmente
(=Teil) eines lokalen Netzwerkes miteinander verbindet
Kompatibilität
Mit Kompatibilität wird im Allgemeinen die Verträglichkeit mehrerer Hardwarebzw. Softwarekomponenten untereinander bezeichnet.
Kontakte/Pins
Ein Pin ist ein kleiner Metallkontakt, der auf den Unterseiten von Prozessoren,
Speichermodulen und Erweiterungskarten angebracht sind.
Memory-Controller
steuert den Transfer von Daten vom Speicher und zum Speicher.
Module
eine sich aus mehreren Elementen zusammensetzende Einheit innerhalb
eines Gesamtsystems, die jederzeit ausgetauscht werden kann
Peripherie
In der Computertechnik wird der Ausdruck Peripherie verwendet, wenn von
Peripheriegeräten die Rede ist, das sind z. B. alle Geräte, die an den
Computer oder auch an die Zentraleinheit angeschlossen werden.
Playersoftware
im Allgemeinen versteht man unter Playersoftware ein Programm, dass das
Arbeiten mit diesem Medium erleichtert, z.B. Quick Time Player.
Recheneinheit
berechnet arithmetische und logische Funktionen.
Speicheradresse
zeigt an wo die Daten gespeichert sind.
Steuereinheit
ist dafür zuständig, um zu wissen, was sich an welcher Stelle im Speicher
befindet.
Switch
Ein Switch filtert Datenpakete aus dem Internet und vermittelt sie zwischen
den Segmenten (=Teil) eines lokalen Netzwerkes.
Treiber
ist eine Software die zur Steuerung eines Gerätes dient.
Unidirektional
bedeutet "nur in eine Richtung". Man versteht darunter, dass die
Kommunikation zwischen zwei Teilnehmern nicht bidirektional (Zweiseitig)
stattfindet, sondern dass jeder Kommunikationsteilnehmer nur sendet, ohne
vom empfangenden Teilnehmer darüber informiert zu werden, ob die
Nachricht korrekt empfangen wurde.
Volt
ist die abgeleitete SI-Einheit (=International festgelegte Einheit) der
elektrischen Spannung mit dem Einheitenzeichen V.
51
Wahlfreier
mit wahlfreiem Zugriff ist die Fähigkeit gemeint, auf jedes beliebige Element
einer Gruppe in derselben Zeit zugreifen zu können.
Watt
ist die SI-Einheit (=International festgelegte Einheit) der Leistung. Die Leistung
gibt die Änderung der Energie (W) im Zeitintervall (t) an.
9 Rätsel
9.1 Kreuzworträtsel
7.
8.
1.
Horizontal:
2.
1. Wie heißt die englische Abkürzung für Arbeitsspeicher?
9.
2. Ein anderer Ausdruck für Diskettenlaufwerk?
3. Der englische Begriff für Hauptplatine des PCs ist?
3.
4.Wie nennt man den Bildpunkt?
5. Wie wird der PC mit Storm versorgt?
6. Der Big Tower ist oft als....... im Einsatz?
Vertikal:
4.
7. Worauf legt der Prozessor seine Progammbefehle?
10.
8. Die englische Abkürzung für Prozessor?
9. Die Abkürzung für Read only Memory ist?
5.
10. Wie wird der PC vor Umwelteinflüssen geschützt?
6.
Tabelle 2: Kreuzworträtsel
52
9.2 Bilderrätsel
Verbinde die Komponenten mit deren richtigen Bezeichnung:
1, Sockel
a,
2, SATA-Kabel
b,
3, Kühlkörper
c,
4, RAM
d,
5, Netzteil
e,
6, Flachbandkabel
f,
7, Motherboard-Connector
g,
8, CPU
h,
9, Laufwerk
i,
Tabelle 3: Bilderrätsel basierend auf das Skriptum
53
10 Lösungen
Kreuzworträtsel:
1.
3.
M
4.
5.
R
A
P
N
7.
A
R
B
E
I
T
S
S
P
E
I
C
H
E
R
8.
C
O P
U
M
2.
N
B
F
9.
R
O
M
L
Horizontal:
P
Y
1. Wie heißt die englische Abkürzung für Arbeitsspeicher?
2. Ein anderer Ausdruck für Diskettenlaufwerk?
3. Der englische Begriff für Hauptplatine des PCs ist?
A
R D
4.Wie nennt man den Bildpunkt?
5. Wie wird der PC mit Storm versorgt?
6. Der Big Tower ist oft als....... im Einsatz?
Vertikal:
X
T
E
L
Z
T
6.
S
7. Worauf legt der Prozessor seine Progammbefehle?
10
8. Die englische Abkürzung für Prozessor?
G
E
H
A
E
U
S
E
9. Die Abkürzung für Read only Memory ist?
I
L
R V
10. Wie wird der PC vor Umwelteinflüssen geschützt?
E
R
Tabelle 4: Lösung des Kreuzworträtsels
Bilderrätsel:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
f
h
i
e
a
c
b
d
g
Tabelle 5: Lösung Bilderrätsel
54
11 Abbildungsverzeichnis
ABBILDUNG 1: LOGISCHE PC ARCHITEKTUR [1]
5
ABBILDUNG 2: GEHÄUSE [2]
6
ABBILDUNG 3: NETZTEIL [3]
6
ABBILDUNG 4: DISKETTENLAUFWERK [4]
6
ABBILDUNG 5: FESTPLATTE [5]
7
ABBILDUNG 6: GRAFIKKARTE [6]
7
ABBILDUNG 7: NETZWERKKARTE [7]
7
ABBILDUNG 8: ARBEITSSPEICHER [8]
7
ABBILDUNG 9: PROZESSOR [9]
7
ABBILDUNG 10: MOTHERBOARD [10]
8
ABBILDUNG 11: RÜCKENANSICHT EINES
9
ABBILDUNG 12: MINITOWER [12]
9
ABBILDUNG 13: MIDITOWER [13]
9
ABBILDUNG 14: BIGTOWER [14]
9
ABBILDUNG 15: DESKTOPGEHÄUSE [15]
10
ABBILDUNG 16: CASE-MODDING [16]
10
ABBILDUNG 17: FUNKTIONEN UND ANSCHLÜSSE EINES NETZTEILS [17]
10
ABBILDUNG 18: Y-STECKER [18]
10
ABBILDUNG 19: MODELLBESCHREIBUNG EINES NETZTEILS [19]
11
ABBILDUNG 20: VEREINFACHTE DARSTELLUNG
12
ABBILDUNG 21: DISKETTENLAUFWERK [21]
12
ABBILDUNG 22: USB-STICK [22]
12
ABBILDUNG 23: CD-ROM LAUFWERK IM DETAIL [23]
13
ABBILDUNG 24: ANORDNUNG DER SCHEIBEN EINER FESTPLATTE [24]
16
ABBILDUNG 25: AUFBAU EINER FESTPLATTE [25]
16
ABBILDUNG 26: ANSCHLÜSSE EINER IDE-FESTPLATTE [26]
17
ABBILDUNG 27: FLACHBANDKABEL [27]
17
ABBILDUNG 28: IDE-FESTPLATTE MIT ADAPTER FÜR EIN SATA-KABEL [29]
17
ABBILDUNG 29: SATA-KABEL [28]
19
ABBILDUNG 30: RAM-RIEGEL [8]
19
ABBILDUNG 31: : SD RAM MIT ZWEI KERBEN [31]
20
ABBILDUNG 32: TAKTSIGNALE MIT POSITIVER TAKTFLANKE
20
ABBILDUNG 33 : DDR SRRAM MIT EINER KERBE [32]
20
ABBILDUNG 34: TAKTSIGNALE MIT POSITIVER UND NEGATIVER TAKTFLANKE
20
ABBILDUNG 35: DDR2 SDRAM MIT EINER KERBE [33]
21
ABBILDUNG 36: VIER ZUSTÄNDE PRO TAKT
21
ABBILDUNG 37: 64-BIT PROZESSOR VON AMD [34]
21
ABBILDUNG 38: SOCKEL FÜR DIE CPU [35]
22
ABBILDUNG 39: KÜHLKÖRPER [36]
23
ABBILDUNG 40: KÜHLKÖRPER MIT LÜFTER [37]
23
55
ABBILDUNG 41: MOTHERBOARD ANSCHLÜSSE IM DETAIL [10]
24
ABBILDUNG 42: GEÖFFNETER HEBEL AM ZIF-SOCKEL [38]
25
ABBILDUNG 43: PERIPHERIE-ANSCHLÜSSE [39]
25
ABBILDUNG 44: MOTHERBOARD-CONNECTOR [40]
26
ABBILDUNG 45: SATA-PORTS [41]
26
ABBILDUNG 46: SATA-KABEL [29]
26
ABBILDUNG 47: IDE-PORTS [42]
26
ABBILDUNG 48: FLACHBANDKABEL [27]
26
ABBILDUNG 49: CHIPSATZ EINES PCS [43]
27
ABBILDUNG 50: AGP-STECKPLATZ AM
MOTHERBOARD [44]
27
ABBILDUNG 51: PCI-STECKPLATZ AM MOTHERBOARD [45]
27
ABBILDUNG 52: PCI-E-SLOTS [46]
28
ABBILDUNG 53: PCI-EXPRESS-STECKPLATZ AM MOTHERBOARD [47]
28
ABBILDUNG 54: GRAFIKKARTE IM DETAIL [48]
28
ABBILDUNG 55: HÖHERE AUFLÖSUNG EINES BILDES
29
ABBILDUNG 56: NIEDRIGE AUFLÖSUNG EINES BILDES
29
ABBILDUNG 57: SOUNDKARTE [49]
29
ABBILDUNG 58: RJ45 ANSCHLUSS EINER NETZWERKKARTE [50]
30
ABBILDUNG 59: NETZWERKKARTE MIT W-LAN ANTENNE [51]
30
ABBILDUNG 60: RJ45 STECKER [52]
30
ABBILDUNG 61: SD RAM-RIEGEL MIT ZWEI KERBEN [31]
33
ABBILDUNG 62: DDR SDRAM-RIEGEL MIT EINER KERBE [32]
33
ABBILDUNG 63: DDR2 SDRAM-RIEGEL MIT EINER KERBE [33]
33
ABBILDUNG 64: CPU MIT MARKIERTER ECKE [53]
35
ABBILDUNG 65: BESCHREIBUNG DES SOCKEL A [54]
35
ABBILDUNG 66: MARKIERUNGEN AM SOCKEL UND GEÖFFNETER HEBEL [55]
35
ABBILDUNG 67: RICHTIGES PLATZIEREN DER CPU [56]
35
ABBILDUNG 68: EINGESETZTE CPU, DER FIXIERHEBEL WIRD GESCHLOSSEN [57]
36
ABBILDUNG 69: FERTIG INSTALLIERTE CPU [58]
36
ABBILDUNG 70: BESCHREIBUNG DES KÜHLERS [59]
36
ABBILDUNG 71: ENTFERNEN DES KLEBESTREIFENS VOM KÜHLER [60]
36
ABBILDUNG 72: SEITENANSICHT DES KÜHLERS [61]
37
ABBILDUNG 73: VERGRÖßERTE DARSTELLUNG DES HACKEN AM KÜHLER UND DER ZUNGE AM
SOCKEL [62]
37
ABBILDUNG 74: ANSTECKEN DES LÜFTER-STROM-KABELS AM MOTHERBOARD [63]
37
ABBILDUNG 75: RAM-RIEGEL EINSETZEN [64]
38
ABBILDUNG 76: HERAUSNEHMBARES MOTHERBOARDBLECH
39
ABBILDUNG 77: MOTHERBOARDBLECH MIT MARKIERTEN BOHRLÖCHERN
39
ABBILDUNG 78: MOTHERBOARDBLECH MIT BEFESTIGTEN MAINBOARD
39
ABBILDUNG 79: ABSTANDHALTER
39
ABBILDUNG 80: RÜCKENBLECH ANBRINGEN
40
ABBILDUNG 81: NETZTEIL INS GEHÄUSE SCHRAUBEN
40
56
ABBILDUNG 82: FLACHBANDKABEL
41
ABBILDUNG 83: RÜCKENANSICHT EINER FESTPLATTE MIT JUMPER-SETTINGS
41
ABBILDUNG 84: JUMPER [66]
41
ABBILDUNG 85: VERKABELUNG DER FESTPLATTE UND DES LAUFWERKES [65]
42
ABBILDUNG 86: VERKABELUNG DER FESTPLATTE UND DES LAUFWERKS AN NUR EINEM
STRANG [65]
42
ABBILDUNG 87: PLATZIERUNG DER FESTPLATTE IM KLEINEN KÄFIG
43
ABBILDUNG 88: FESTPLATTE IM KLEINEN KÄFIG FESTSCHRAUBEN
43
ABBILDUNG 89: IDE-PORTS AM MOTHERBOARD
43
ABBILDUNG 90: FLACHBANDKABEL
43
ABBILDUNG 91: RÜCKENANSICHT EINES CD-ROM-LAUFWERKES
44
ABBILDUNG 92: VERKABELUNG DER FESTPLATTE UND DES LAUFWERKES [65]
44
ABBILDUNG 93: JUMPER-SETTINGS EINES LAUFWERKES
44
ABBILDUNG 94: ZWEI LAUFWERKE AN EINEM IDE-STRANG [65]
45
ABBILDUNG 95: DAS LAUFWERK WIR VON VORNE INS GEHÄUSEGESCHOBEN UND IM GROßEN
KÄFIG FESTGESCHRAUBT
45
ABBILDUNG 96: IDE-PORTS AM MOTHERBOARD
45
ABBILDUNG 97: IDE-KABEL-ANSCHLUSS AM MOTHEBOARD
46
ABBILDUNG 98: SPORN AM IDE-KABEL
46
ABBILDUNG 99: SPORN UND EINKERBUNG MÜSSEN ÜBEREINSTIMMEN
46
ABBILDUNG 100: EINKERBUNGEN AN DEN IDE-PORTS
46
ABBILDUNG 101: ROTE SEITE DES IDE-KABELS MUSS IN RICHTUNG PIN1 ANGESTECKT WERDEN
47
ABBILDUNG 102: FLACHBANDKABEL
47
ABBILDUNG 103: IDE- UND STROM-ANSCHLUSS EINES CD-LAUFWERK
47
ABBILDUNG 104: IDE- UND STROM- ANSCHLUSS EINER FESTPLATTE
47
ABBILDUNG 105: MOTHERBOARD-CONNECTOR [40]
48
ABBILDUNG 106: STROMANSCHLUSS DES MOTHERBOARDS
48
ABBILDUNG 107: DISK DRIVE CONNECTOR
48
ABBILDUNG 108: AGP-SLOT [44]
48
ABBILDUNG 109: EINSETZEN DER GRAFIKKARTE IN DEN AGP-SLOT
49
ABBILDUNG 110: GRAFIKKARTE AM GEHÄUSE FESTSCHRAUBEN
49
ABBILDUNG 111: BIOS-BENUTZEROBERFLÄCHE [67]
49
12 Tabellenverzeichnis
TABELLE 1: DIV. SOCKELTYPEN IM VERGLEICH [68]............................................................................... 32
TABELLE 2: KREUZWORTRÄTSEL ................................................................................................................ 52
TABELLE 3: BILDERRÄTSEL BASIEREND AUF DAS SKRIPTUM............................................................. 53
57
TABELLE 4: LÖSUNG DES KREUZWORTRÄTSELS..................................................................................... 54
TABELLE 5: LÖSUNG BILDERRÄTSEL.......................................................................................................... 54
13 Literatur
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Sockel mit Prozessor basierend auf:
www.amd.com/dede/assets/content_type/white_papers_and_tech_docs/Prozessor_Installierung.pdf,
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www.amd.com/dede/assets/content_type/white_papers_and_tech_docs/Prozessor_Installierung.pdf,
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www.amd.com/dede/assets/content_type/white_papers_and_tech_docs/Prozessor_Installierung.pdf,
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www.amd.com/dede/assets/content_type/white_papers_and_tech_docs/Prozessor_Installierung.pdf,
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www.amd.com/dede/assets/content_type/white_papers_and_tech_docs/Prozessor_Installierung.pdf,
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Jumper: admina.at, Dezember 2005.
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63
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