icoVIT exclusiv
Installationsanleitung
Für den Fachhandwerker
Installationsanleitung
icoVIT exclusiv
VKO 356/3-7
DE, AT, CHde
Herausgeber/Hersteller
Vaillant GmbH
Berghauser Str. 40 D-42859 Remscheid
Telefon 021 91 18‑0 Telefax 021 91 18‑28 10
[email protected] www.vaillant.de
Inhalt
Inhalt
1
Sicherheit ............................................................. 3
1.1
Handlungsbezogene Warnhinweise ...................... 3
1.2
Erforderliche Personalqualifikation ........................ 3
1.3
Allgemeine Sicherheitshinweise ............................ 3
1.4
Vorschriften (Richtlinien, Gesetze, Normen) ......... 5
1.5
CE-Kennzeichnung................................................ 6
1.6
Bestimmungsgemäße Verwendung ..................... 7
1.7
Zulässige Brennstoffe ............................................ 7
1.8
Sicherheitsfunktionen des Geräts.......................... 8
2
Hinweise zur Dokumentation.............................. 9
2.1
Mitgeltende Unterlagen beachten.......................... 9
2.2
Unterlagen aufbewahren ....................................... 9
2.3
Gültigkeit der Anleitung.......................................... 9
3
Geräteübersicht ................................................... 9
3.1
Produktmerkmale................................................... 9
3.2
Typenbezeichnung und Serialnummer.................. 9
3.3
Angaben auf dem Typenschild .............................. 9
3.4
Aufgabe, Aufbau und Funktionsweise des ÖlBrennwertkessels icoVIT exclusiv ....................... 9
8.7
Übersicht über die einstellbaren
Anlagenparameter ............................................... 38
8.8
Speicherladung bei angeschlossenem
Warmwasserspeicher prüfen ............................... 40
8.9
Inbetriebnahme dokumentieren........................... 41
9
Übergabe an den Betreiber............................... 43
10
Inspektion........................................................... 43
10.1
Inspektions- und Wartungsplan ........................... 43
10.2
Verbrennungswerte prüfen .................................. 43
11
Wartung .............................................................. 44
11.1
Ersatzteile beschaffen ......................................... 44
11.2
Wartungsarbeiten durchführen ............................ 45
11.3
Inbetriebnahme nach Wartung ............................ 52
11.4
Wartungs-Checkliste............................................ 54
12
Störungsbehebung............................................ 54
12.1
Störabschaltung................................................... 54
12.2
Fehlersuche ......................................................... 54
12.3
Reparatur............................................................. 67
13
Außerbetriebnahme........................................... 70
13.1
Vorübergehende Außerbetriebnahme ................. 70
13.2
Endgültige Außerbetriebnahme........................... 70
Kundendienst und Garantie.............................. 70
3.5
Regelfunktionen des Geräts ................................ 12
14
3.6
Steuerungsfunktionen des Geräts ....................... 15
14.1
Kundendienst....................................................... 70
4
Funktionsbaugruppen....................................... 16
15
Technische Daten .............................................. 71
Aufbau des Gebläsebrenners.............................. 16
Stichwortverzeichnis ........................................................ 73
4.1
5
Zubehöre ............................................................ 17
5.1
Notwendiges Zubehör.......................................... 17
5.2
Optionales Zubehör ............................................. 18
5.3
Kombinierbare Speicher aus dem Vaillant
Programm ............................................................ 19
6
Anlieferung, Transport und Einbringung ........ 20
6.1
Lieferumfang prüfen............................................. 20
6.2
Gerät zum Aufstellort transportieren.................... 20
7
Montage und Installation .................................. 21
7.1
Installation vorbereiten......................................... 21
7.2
Montage durchführen........................................... 22
7.3
Installation durchführen ....................................... 24
7.4
Ölpumpe und Ölleitung entlüften ......................... 28
7.5
Heizwasser aufbereiten ....................................... 28
7.6
Heizwasser aufbereiten ....................................... 29
7.7
Heizwasser aufbereiten ....................................... 30
7.8
Heizgerät und Heizungsanlage füllen und
entlüften ............................................................... 31
7.9
Installation abschließen ....................................... 32
8
Inbetriebnahme .................................................. 32
8.1
Inbetriebnahme dokumentieren .......................... 32
8.2
Absperreinrichtungen der Heizungsanlage
öffnen................................................................... 32
8.3
Unterdruck der Ölpumpe prüfen .......................... 33
8.4
Gerät in Betrieb nehmen...................................... 33
8.5
Verbrennungswerte prüfen .................................. 34
8.6
Brenner einstellen................................................ 36
2
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Sicherheit 1
1
1.1
Sicherheit
Handlungsbezogene Warnhinweise
Klassifizierung der handlungsbezogenen
Warnhinweise
Die handlungsbezogenen Warnhinweise sind
wie folgt mit Warnzeichen und Signalwörtern hinsichtlich der Schwere der möglichen
Gefahr abgestuft:
Warnzeichen und Signalwörter
Gefahr!
unmittelbare Lebensgefahr oder
Gefahr schwerer Personenschäden
Gefahr!
Lebensgefahr durch Stromschlag
Warnung!
Gefahr leichter Personenschäden
Vorsicht!
Risiko von Sachschäden oder Schäden für die Umwelt
1.2
Erforderliche Personalqualifikation
Die gefahrlose und effiziente Durchführung
von Arbeiten an dem Gerät erfordert spezielles Fachwissen. Diese Anleitung richtet sich
an Personen mit der folgenden Qualifikation.
1.2.1 Autorisierter Fachhandwerker
Installation, Montage und Demontage, Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur und
Außerbetriebnahme von Vaillant Produkten und Zubehören dürfen nur autorisierte
Fachhandwerker durchführen.
Hinweis
Jeder Fachhandwerker ist durch
seine Ausbildung nur für spezifische
Gewerke qualifiziert. Er darf Arbeiten
an Geräten nur durchführen, wenn er
über die geforderte Qualifikation verfügt.
Bei ihrer Arbeit müssen die Fachhandwerker
alle einschlägigen Richtlinien, Normen, Gesetze und anderen Vorschriften beachten.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
1.3
Allgemeine Sicherheitshinweise
1.3.1 Gefahr durch falsche Handhabung
▶ Lesen Sie diese Installationsanleitung
sorgfältig durch.
▶ Beachten Sie bei allen Tätigkeiten im Umgang mit dem Vaillant Gerät die allgemeinen Sicherheitshinweise und die Warnhinweise.
▶ Führen Sie Tätigkeiten nur so aus, wie sie
in der vorliegenden Anleitung beschrieben
sind.
1.3.2 Lebensgefahr durch fehlende
Sicherheitseinrichtungen
Die in diesem Dokument enthaltenen Schemata zeigen nicht alle für eine fachgerechte
Installation notwendigen Sicherheitseinrichtungen.
▶ Installieren Sie die notwendigen Sicherheitseinrichtungen in der Anlage.
▶ Beachten Sie die einschlägigen nationalen
und internationalen Gesetze, Normen und
Richtlinien.
1.3.3 Lebensgefahr durch versperrte oder
undichte Abgaswege
Durch Installationsfehler, Beschädigung, Manipulation, einen unzulässigen Aufstellort
o. Ä. kann Abgas austreten und zu Vergiftungen führen.
Bei Abgasgeruch in Gebäuden:
▶ Öffnen Sie alle zugänglichen Türen und
Fenster weit und sorgen Sie für Durchzug.
▶ Schalten Sie das Produkt aus.
▶ Prüfen Sie die Abgaswege im Produkt und
die Ableitungen für Abgas.
1.3.4 Lebensgefahr durch Stromschlag
Wenn Sie spannungsführende Komponenten
berühren, dann besteht Lebensgefahr durch
Stromschlag.
Bevor Sie am Produkt arbeiten:
▶ Ziehen Sie den Netzstecker. Oder schalten
Sie das Produkt spannungsfrei (Trennvorrichtung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnung, z. B. Sicherung oder Leistungsschalter).
▶ Sichern Sie gegen Wiedereinschalten.
3
1 Sicherheit
▶ Warten Sie mindestens 3 min, bis sich die
Kondensatoren entladen haben.
▶ Prüfen Sie auf Spannungsfreiheit.
▶ Verbinden Sie Phase und Erde.
▶ Schließen Sie Phase und Nullleiter kurz.
▶ Decken oder schranken Sie benachbarte,
unter Spannung stehende Teile ab.
1.3.5 Vergiftungsund Verbrennungsgefahr durch
austretende heiße Abgase!
▶ Betreiben Sie das Produkt nur mit vollständig montierter Luft-/Abgasführung.
▶ Betreiben Sie das Produkt – außer kurzzeitig zu Prüfzwecken – nur mit montierter
und geschlossener Frontverkleidung.
1.3.6 Lebensgefahr durch schrankartige
Verkleidungen
Eine schrankartige Verkleidung kann bei
einem raumluftabhängig betriebenen Produkt zu gefährlichen Situationen führen.
▶ Beachten Sie bei der Verkleidung des Produkts die Ausführungsvorschriften.
▶ Stellen Sie sicher, dass das Produkt ausreichend mit Verbrennungsluft versorgt
wird.
1.3.7 Lebensgefahr durch explosive und
leicht entflammbare Stoffe
▶ Verwenden oder lagern Sie keine explosiven oder leicht entflammbaren Stoffe (z. B.
Benzin, Papier, Farben) im Aufstellraum
des Produkts.
1.3.8 Risiko von Sachschäden durch
ungeeignetes Werkzeug
▶ Um Schraubverbindungen anzuziehen
oder zu lösen, verwenden Sie fachgerechtes Werkzeug.
1.3.9 Verletzungsgefahr beim Transport
durch hohes Produktgewicht!
▶ Transportieren Sie das Produkt mit mindestens zwei Personen.
1.3.10 Gerätestörung und
Geräteverschmutzung durch
ungeeignete Verbrennungsluft
Die Verbrennungsluft muss frei von Partikeln
sein, da es sonst zur Verschmutzung des
Brenners kommen kann.
▶ Achten Sie darauf, dass kein Baustaub
oder Fasern von Isoliermaterial in der Verbrennungsluft sind.
1.3.11 Risiko eines Korrosionsschadens
durch ungeeignete Verbrennungsund Raumluft
Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltige Reinigungsmittel, Farben, Klebstoffe, Ammoniakverbindungen, Stäube u. Ä. können zu Korrosion am Produkt und in der Luft-/Abgasführung führen.
▶ Sorgen Sie dafür, dass die Verbrennungsluftzufuhr stets frei von Fluor, Chlor,
Schwefel, Stäuben usw. ist.
▶ Sorgen Sie dafür, dass am Aufstellort
keine chemischen Stoffe gelagert werden.
▶ Sorgen Sie dafür, dass die Verbrennungsluft nicht über alte Ölkessel-Kamine zugeführt wird.
▶ Wenn Sie das Produkt in Friseursalons,
Lackier- oder Schreinerwerkstätten, Reinigungsbetrieben o. Ä. installieren, dann
wählen Sie einen separaten Aufstellraum,
in dem eine Verbrennungsluftversorgung
technisch frei von chemischen Stoffen gewährleistet ist.
1.3.12 Frostschaden durch Stromausfall
Bei einem Ausfall der Stromversorgung kann
nicht ausgeschlossen werden, dass Teilbereiche der Heizungsanlage durch Frost beschädigt werden. Falls Sie das Gerät bei Stromausfall mit einem Notstromaggregat betriebsbereit halten wollen, beachten Sie Folgendes:
▶ Stellen Sie sicher, dass das Notstromaggregat in seinen technischen Werten
(Frequenz, Spannung, Erdung) mit denen
des Stromnetzes übereinstimmt.
1.3.13 Gebäudeschaden durch
austretendes Wasser
Austretendes Wasser kann zu Schäden der
Bausubstanz führen.
4
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Sicherheit 1
▶ Schalten Sie das Gerät aus.
▶ Schließen Sie die Wartungshähne des
Heizungsvorlaufs und der Heizungsrückläufe.
▶ Beheben Sie Undichtigkeiten in der
Heizungsanlage.
▶ Füllen Sie das Heizgerät mit geeignetem
Heizwasser. (→ Seite 31)
▶ Füllen Sie die Heizungsanlage mit geeignetem Heizwasser auf. (→ Seite 31)
▶ Schalten Sie das Gerät ein.
1.3.14 Schäden in der ÖlVersorgungsanlage durch Bioöl
Vor der Nutzung von Heizöl mit biogenen
Beimischungen (Bioöl) mit bis zu 20% FAMEAnteil müssen folgende Maßnahmen an der
Ölversorgung durchgeführt werden:
– Ölleitungen müssen aus Edelstahl im Einstrangsystem mit einem Innendurchmesser von maximal 4 mm ausgeführt sein.
– Vor der ersten Befüllung mit Bioöl muss
eine Tankreinigung durchgeführt werden.
– Der Tank muss für den Einsatz mit Bioöl
nachweislich (mit Herstellernachweis) geeignet sein.
– Der Tank muss mit einer schwimmenden
Absaugung ausgestattet sein.
– Einbauten in der Ölversorgungsanlage
müssen für den Einsatz von Bioöl nachweislich geeignet sein.
– Der Einsatz des Vaillant Ölfilters (Art.-Nr.
0020023134) ist zwingend erforderlich.
– Die verwendete Ölsorte muss deutlich
sichtbar am Tank und am Gerät gekennzeichnet werden.
Aufgrund des geringeren Heizwertes von
Bioöl erreicht das Gerät nicht die gleiche
Leistung wie mit Heizöl EL. Es kann zu einer
Minderleistung von bis zu 5 % kommen.
▶ Beachten Sie die Einhaltung der Wartungsintervalle.
▶ Achten Sie darauf, dass Ölfilter und Öldüse jährlich gewechselt werden.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
1.4
Vorschriften (Richtlinien, Gesetze,
Normen)
Gilt für: Deutschland
Stickoxid (NOx) Emmision:
Entsprechend den Anforderungen gemäß §7
der Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen
vom 26.01.2010 (1. BImSchV) emittieren
die oben genannten Geräte bei Einsatz von
Heizöl EL weniger als 110 mg/kWh Stickoxid
(NOx).
Nach TRD 509 in der letztgültigen Ausgabe
sind wir gehalten, die Ersteller von Heizungsanlagen auf die Beachtung der folgenden
Vorschriften, Richtlinien, Normen und Regeln
für die Errichtung, Ausrüstung und Einregulierung von Heißwasseranlagen hinzuweisen.
Insbesondere verweisen wir auf die folgenden Vorschriften, Richtlinien, Normen und
Regeln: DIN EN 12828 - „Heizungssysteme
in Gebäuden - Planung von WarmwasserHeizungsanlagen“. Die elektrische Ausrüstung der Anlage ist nach den VDE Bestimmungen und den technischen Anschlussbedingungen (TAB) des Elektrizitäts-Versorgungsunternehmens auszuführen.
– VDI 2035
„Vermeidung von Schäden in Warmwasserheizanlagen - Steinbildung in Wassererwärmungs- und Warmwasserheizanlagen“
– BImSchV
Bundes-Immissionsschutz- Verordnung
– MFeuVo
Muster-Feuerungsverordnung bzw. Länder
FeuVo
– VAwS
Verordnung über Anlagen zum Umgang
mit wassergefährdenden Stoffen
– Arbeitsblatt ATV-A 251
„Kondensate aus Brennwertkesseln” Ausgabe August 2003 GFA Verlag für Abwasser, Abfall und Gewässerschutz, Hennef
– DIN 4701
Heizungen; Regeln für die Berechnung
des Wärmebedarfs von Gebäuden und in
Auszügen die DIN EN 12831 „Heizungsanlagen in Gebäuden - Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast“
5
1 Sicherheit
– DIN 4751 Bl. 3
Sicherheitstechnische Ausrüstung von
Heizungsanlagen mit Vorlauftemperaturen
bis 110 °C
– DIN 4109
Schallschutz im Hochbau einschl. Beiblätter 1 und 2 (Ausbau November 1989)
– DIN 1986
„Entwässerungsanlagen für Gebäude und
Grundstücke“ und in Auszügen die DIN EN
12056 „Schwerkraftentwässerungsanlagen
innerhalb von Gebäuden“
– DIN EN 12828
„Heizungssysteme in Gebäuden - Planung
von Warmwasser-Heizungsanlagen“
– TRÖl
Technische Regeln Ölanlagen
– DIN VDE 0100 Teil 701
Errichten von Niederspannungsanlagen Teil 7-701: Anforderungen für Betriebsstätten, Räume und Anlagen besonderer Art Räume mit Badewanne oder Dusche
– EnEG
Gesetz zur Einsparung von Energie
(EnEG) mit den dazu erlassenen Verordnungen
Des Weiteren sind die Heizraum-Richtlinie,
die Landesbauordnungen und die Feuerungsverordnungen der Bundesländer einzuhalten.
Weiterhin ist es erforderlich, das Gerät nach
dem aktuellen Stand der Technik zu installieren, zu betreiben und zu warten. Dies gilt
ebenfalls für die hydraulische Anlage, die Abgasanlage sowie den Aufstellraum.
– Bestimmungen der regionalen Bauordnung
Weiterhin ist es erforderlich, das Gerät nach
dem aktuellen Stand der Technik zu installieren, zu betreiben und zu warten. Dies gilt
ebenfalls für die hydraulische Anlage, die Abgasanlage sowie den Aufstellraum.
Gilt für: Schweiz
Folgende Vorschriften und Richtlinien müssen beachtet werden:
– Hydraulische und regeltechnische Vorschriften
– Kantonale und örtliche Feuerpolizei-Vorschriften sowie länderspezifische Vorschriften
– Brandschutzvorschriften der VKF
– Gasleitsätze und Richtlinien des SVGW
– Richtlinien SWKI 97-1 "Wasserbeschaffenheit für HeizungsÂ-, DampfÂ-, Kälte- und
Klimaanlagen"
– Richtlinien SWKI 93-1 "Sicherheitstechnische Einrichtungen für Heizungsanlagen"
– Richtlinien Procal/FKR "Steckerfertige
elektrische Anschlüsse an Heizkessel und
Brennern"
– Merkblatt - Procal "Korrosion durch Halogenverbindungen
– Merkblatt Procal betreffend "Korrosionsschäden in Heizungsanlagen" und Broschüre "Korrosions- und Kesselsteinschutz
in Heizungs- und Brauchwasseranlagen"
– Die LRV-Vorschriften müssen eingehalten
werden.
1.5
CE-Kennzeichnung
Gilt für: Österreich
Für die Installation sind die folgenden Vorschriften, Regeln und Richtlinien zu beachten:
– Örtliche Bestimmungen der Bau- und Gewerbeaufsichtsämter (meistens vertreten
durch den Rauchfangkehrer)
– Bestimmungen des ÖVGW sowie die entsprechenden Ö-Normen
Mit der CE-Kennzeichnung wird dokumentiert, dass die Produkte gemäß dem Typenschild die grundlegenden Anforderungen der
einschlägigen Richtlinien erfüllen.
Die Konformitätserklärung kann beim Hersteller eingesehen werden.
– Bestimmungen und Vorschriften des ÖVE
– Bestimmungen und Vorschriften des örtlichen Energie-Versorgungsunternehmens
6
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Sicherheit 1
1.6
Bestimmungsgemäße Verwendung
Bei unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung können Gefahren für
Leib und Leben des Benutzers oder Dritter
bzw. Beeinträchtigungen des Produkts und
anderer Sachwerte entstehen.
Das Produkt ist dafür bestimmt, in geschlossenen Warmwasser-Zentralheizungsanlagen betrieben zu werden. Das Produkt ist
geeignet zum Betrieb in Neuanlagen und zur
Modernisierung bestehender Heizungsanlagen in Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie in
gewerblichen Betrieben.
1.7
Zulässige Brennstoffe
Gilt für: Deutschland
Heizöl EL
– DIN 51603 -1:2008-08
Heizöl EL schwefelarm
– DIN 51603 -1:2008-08
Heizöl EL A Bio 20
– DIN V 51603 -6
Heizöl EL A Bio 20
– EN 14213 -11
Die in der vorliegenden Anleitung genannten
Produkte dürfen nur in Verbindung mit den
in den mitgeltenden Unterlagen aufgeführten
Zubehören zur Luft-/Abgasführung installiert
und betrieben werden.
Heizöl EL mit bis zu 5% Rapsöl bzw. 20%
Fettsäure-Methylester (FAME) ist zulässig bei
einem neuen oder gereinigten Tank.
Ausnahmen: Bei Installationsarten C6 und
B23P folgen Sie den Vorgaben aus der vorliegenden Anleitung.
Heizöl EL mit bis zu 5% Rapsöl bzw. 20%
Fettsäure-Methylester (FAME) ist zulässig bei
einem neuen oder gereinigten Tank.
Die bestimmungsgemäße Verwendung beinhaltet:
– EN 14213 -11
– DIN V 51603 -6
Die Verbrennung von anderen Brennstoffen
ist nicht zulässig.
– das Beachten der beiliegenden BetriebsÂ-,
Installations- und Wartungsanleitungen
Hinweis
des Produkts sowie aller weiteren KompoBeim Umbau der Ölversorgung ist
nenten der Anlage
eine Tankreinigung erforderlich.
– die Installation und Montage entsprechend
der Produkt- und Systemzulassung
– die Einhaltung aller in den Anleitungen auf- Gilt für: Österreich
geführten Inspektions- und WartungsbeHeizöl EL
dingungen.
– ÖNORM C 1109 Flüssige Brennstoffe Eine andere Verwendung als die in der vorHeizöl extra leicht - Gasöl zu Heizzwecken
liegenden Anleitung beschriebene oder eine
- Anforderungen
Verwendung, die über die hier beschriebene
hinausgeht, gilt als nicht bestimmungsHeizöl EL schwefelarm
gemäß. Nicht bestimmungsgemäß ist
– ÖNORM C 1109 Flüssige Brennstoffe auch jede unmittelbare kommerzielle und
Heizöl extra leicht - Gasöl zu Heizzwecken
industrielle Verwendung.
- Anforderungen
Achtung!
Heizöl EL A Bio 20
Jede missbräuchliche Verwendung ist unter– DIN V 51603 -6
sagt.
Heizöl EL A Bio 20
– EN 14213 -11
Heizöl EL mit bis zu 5% Rapsöl bzw. 20%
Fettsäure-Methylester (FAME) ist zulässig bei
einem neuen oder gereinigten Tank.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
7
1 Sicherheit
– DIN V 51603 -6
1.8
Sicherheitsfunktionen des Geräts
– Der Temperaturfühler überwacht die VorHeizöl EL mit bis zu 5% Rapsöl bzw. 20%
lauftemperatur.
Fettsäure-Methylester (FAME) ist zulässig bei
einem neuen oder gereinigten Tank.
– Der Wasserdrucksensor überwacht den
Anlagendruck im Heizungsvorlauf.
– EN 14213 -11
– Die Abgasdruckdose überwacht den Druck
Die Verbrennung von anderen Brennstoffen
des Abgasweges. Ist der gemessene
ist nicht zulässig.
Druck zu hoch, schaltet die Abgasdruckdose den Brenner ab.
Hinweis
– Der Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB)
Beim Umbau der Ölversorgung ist
überwacht die Temperatur des Kessels. Ist
eine Tankreinigung erforderlich.
die gemessene Temperatur größer als die
Nennabschalttemperatur, schaltet der STB
das Gerät ab.
Gilt für: Schweiz
Heizöl EL
– SN 181160 -2
– Nennabschalttemperatur Sicherheitstemperaturbegrenzer: ≈ 107 ℃
Heizöl EL schwefelarm
– SN 181160 -2
Heizöl EL A Bio 20
– DIN V 51603 -6
Heizöl EL A Bio 20
– EN 14213 -11
Heizöl EL mit bis zu 5% Rapsöl bzw. 20%
Fettsäure-Methylester (FAME) ist zulässig bei
einem neuen oder gereinigten Tank.
– DIN V 51603 -6
Heizöl EL mit bis zu 5% Rapsöl bzw. 20%
Fettsäure-Methylester (FAME) ist zulässig bei
einem neuen oder gereinigten Tank.
– EN 14213 -11
Die Verbrennung von anderen Brennstoffen
ist nicht zulässig.
Hinweis
Beim Umbau der Ölversorgung ist
eine Tankreinigung erforderlich.
8
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Hinweise zur Dokumentation 2
2
Hinweise zur Dokumentation
2.1
▶
Mitgeltende Unterlagen beachten
Beachten Sie unbedingt alle Betriebs- und Installationsanleitungen, die Komponenten der Anlage beiliegen.
2.2
▶
Abkürzung
Unterlagen aufbewahren
Geben Sie diese Anleitung sowie alle mitgeltenden
Unterlagen und ggf. benötigte Hilfsmittel an den
Anlagenbetreiber weiter.
2.3
VKO DACH 356/3-7
0010010678
▶
Die Typenbezeichnung und die Artikelnummer finden Sie
auf einem Zusatzschild (→ Seite 9).
3
Geräteübersicht
3.1
–
Produktmerkmale
abnehmbare Seitenteile, abnehmbarer Deckel, abnehmbares Frontblech
einstellbare Standfüße
Tragegriffe an den zwei vorderen Füßen
stabile Rahmenkonstruktion
zwei Haltepositionen für den Brenner für eine stabile
Positionierung bei der Wartung des Kessels
einfache Kondensatabführung
abnehmbare Strebe zur leichteren Wartung des Abgassammlers
zweistufiger Ölbrenner
–
–
–
–
–
–
–
3.2
Gerätegeneration
-7
exclusiv Gerät
▶
▶
▶
Nehmen Sie die Frontverkleidung ab. (→ Seite 22)
Lesen Sie die Typenbezeichnung vom Zusatzschild ab.
Montieren Sie die Frontverkleidung. (→ Seite 32)
Angaben auf dem Typenschild
Das Typenschild ist auf der Rückseite des Schaltkastens
angebracht.
Diese Anleitung gilt ausschließlich für Geräte mit folgenden
Typenbezeichnungen und Artikelnummern:
Artikelnummer
/3
3.3
Gültigkeit der Anleitung
Typenbezeichnung
Erläuterung
Typenbezeichnung und Serialnummer
Angabe auf dem Typenschild
Bedeutung
Serial-Nr.
eindeutige Geräte-Identifikationsnummer
Typ
zugelassene Luft-/Abgassysteme
Öl
zugelassene Ölsorten
P (Vorlauftemperatur/Rücklauftemperatur)
Nennleistung
Q
Feuerungsleistung
ṁ
Brennstoffzufluss (Öl pro
Stunde)
NOx class 3
Stickoxide Klasse 3
Tmax.
maximale Wassertemperatur
V
Fassungsvermögen des Kessels
PMS
durchschnittlicher Anlagendruck
Volt
Netzspannung
Hz
Netzfrequenz
W
Leistungsaufnahme
IP
Schutzklasse
CE-Kennzeichnung
Gerät entspricht europäischen
Normen und Richtlinien
3.4
Aufgabe, Aufbau und Funktionsweise des
Öl-Brennwertkessels icoVIT exclusiv
3.4.1
Aufgabe
Der Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv erzeugt Wärme in
geschlossenen Warmwasser-Heizungsanlagen.
VKO 256/3-7
/3
Die Typenbezeichnung und die Serialnummer finden Sie auf
dem Zusatzschild hinter der Frontverkleidung.
Das Typenschild ist nur für den Fachhandwerker einsehbar.
Abkürzung
Erläuterung
VKO
Vaillant Öl-Brennwertkessel
15, (25, 35)
maximale Leistung in kW
6
Vaillant Brennwertkessel
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
9
3 Geräteübersicht
3.4.2
Aufbau
4
Heizungsrücklauf-Anschluss
Öffnungen für Kondensatablaufleitung
5
6
Öffnung für Kondensatablaufleitung (Vrebrennungsluftzufuhr)
1
1
18
2
17
3
16
15
14
2
4
13
5
12
11
3
1
Deckel
2
Frontverkleidung
3
Seitenverkleidung
6
7
10
8
9
1
1
2
3
6
4
2
Zwischenstück mit externen Prüföffnungen
Halter Ablageposition
3
Ölpumpe
4
Ölleitungen
5
Masseanschluss
6
Siphon
7
8
Kessel-Füll- und Entleereinrichtung
Standfüße
9
Strebe, abnehmbar
10 Wärmetauscher mit Isolierschalen
11 Sicherheitstemperaturbegrenzer
12 Temperaturfühler
13 Wasserdrucksensor
14 Halter Wartungsposition
15 Entlüftungsnippel
16 Heizungsvorlauf
17 Abgasdruckdose
18 Vrebrennungsluftschlauch
Der Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv kann mit einer externen Öl-Neutralisationseinrichtung verbunden sein.
5
1
Griffmulden
2
Heizungsvorlauf-Anschluss
10
3
Speicherrücklauf-Anschluss
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Geräteübersicht 3
3.4.3
Funktionsweise
laufwasser (z. B. aus dem Fußboden-Heizkreis) in den unteren Bereich (Niedertemperatur-Rücklauf) einströmt.
Die Heizungsanlagenkomponenten wie Ausdehnungsgefäß,
Umwälzpumpe etc. sind anlagenseitig zu stellen.
13
12
11
M
1
M
10
2
Bedingt durch den großen Wasserinhalt des Kessels ist
keine Mindestumlaufwassermenge oder hydraulische Weiche erforderlich. Ein einfacher Austausch bei Sanierung oder
Modernisierung gegen einen Alt-Kessel ist daher einfach
möglich, da keine Änderung der Anlagenhydraulik erforderlich ist.
In den Boden der Brennkammer ist ein Ablaufrohr eingeschweißt, das die Brennkammer mit dem Abgassammler
verbindet. Kondenswasser, das in der Brennkammer anfällt,
kann so über den Kondenswasser-Ablauf abfließen.
9
3
4
8
5
7
6
1
Öl-Brenner
8
Heizungsrücklauf
2
Brennkammer
9
Speicherrücklauf
3
Isolierung
10 Heizungsvorlauf
4
Rohrschlangen
11 Ölpumpe
5
Prallschale
6
Siphontasse
7
Kondensatablauf
12 Verbrennungsluftanschluss
13 Abgasanschluss
Das bei der Verbrennung des Heizöls entstehende Abgas
strömt in eine Edelstahl-Brennkammer.
Nach Umlenkung durch die Prallschale gelangt das Abgas
aus der Brennkammer durch wendelförmig verlaufende Edelstahl-Rohrschlangen (ca. 9 m/Rohrschlange). Dort gibt das
Heizgas die Wärme an das Heizungswasser ab.
Die Abgase werden im Abgassammler gesammelt und dann
zum Abgasanschluss geführt. Das bei der Abkühlung des
Abgases im Wärmetauscher anfallende Kondenswasser wird
über einen Siphon abgeführt und wird bei Bedarf in der Neutralisationseinrichtung vor Einleitung in das Abwassersystem
neutralisiert.
Im oberen Bereich des Wärmetauschers bildet sich eine stabile Temperaturschichtung mit höheren Temperaturen. Dadurch stehen am Heizungsvorlauf schnell hohe Temperaturen zur Verfügung, während im unteren Bereich des Kessels
auch nach längerer Laufzeit noch relativ niedrige Temperaturen herrschen, die zur optimalen Kondensation des Abgases
führen. Dieser Effekt wird durch den Hoch- und Niedertemperatur- Rücklauf verstärkt, weil aus dem HochtemperaturRücklauf heißeres Heizungswasser (z. B. aus dem Speicher)
in den mittleren Bereich geschichtet wird und kälteres Rück-
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
11
3 Geräteübersicht
Verbindungsschaltpläne
Heizkreispumpe
Randstecker
eBUS
violett
orange
schwarz
braun
schwarz
schwarz
rot
grün
Netzeingang
ext. Regler/Raumth.
7-8-9 (stetig, analog)
Busanschluss
(Regler/Raumth. digital)
Anlegethermostat
Fernbedienung Zirkulationspumpe
Außenfühler
Vorlauffühler (optional)
DCF-Anschluß
Masse
Masse
PWM Signal Pumpe (optional)
Signale, Zubehörplatine VR40
actoSTOR-Fühler
Speicherfühler
weiß
weiß
Speicherkontakt
“C1-C2”
Wasserdrucksensor
Trennstecker am
Brenner 230V
Ölpumpe
Zusatzplatine
Brenner
grau
schwarz
orange
grau
Trennstecker am Brenner
Kleinspannung
Zündtrafo
Ölvorwärmer
rot
grün
schwarz
Gebläse
rot
Ölventil 2. St.
schwarz
Ölventil 1. St.
Masse
Kleinspannungs-Stecker
Kodierwiderstand 698 Ω
ext. Regler/Raumth.
3-4 (Kontakt)
Hallsig.
rosa
Zubehör
Ladepumpe
Kleinspannung Netzspannung
blau rot weiß türkis violett
blau
grau
3.5.1
grün
Regelfunktionen des Geräts
Netzspannung
Zusatzmodul
Randstecker
3.5
rot
schwarz
grau
blau
rot
eBUS
schwarz
schwarz
schwarz
Ionisationselektrode
Luftdruckschalter
grün
weiß
rot
schwarz
schwarz
blau
schwarz
rot
Vorlauffühler
Rücklauffühler (optional: Typ VR11)
Abgas-Temperaturbegrenzer
Nur AT, CH, DE, sonst gebrückt
Abgas-Druckdose
STB
Randstecker Bus für VR32
12
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
DCF / AF
0 - DCF - AF
X41
gelb
N
L
N
L
2
1
X40
6 FB
AF
RF
DCF
0
1 0
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
X12
N
1
2
X12
5
4
3
N
L
9
8
7
2
1
Bus
z.B.
Störmeldung
N
L
Zirkulationspumpe
z.B. Rückmeldung
NeutralisationsboxÜberlauf
Speicherfühler
* bei Kesseln auf „ZP“ stellen
** bei Anlage mit Weiche oder Systemtrennung: KP an Kessel,
HP 1 an VR61
z.B.
Zuluftklappe,
Abgasklappe
VR 61
Mischkreis
Netz ZP/LP* HK1P** HK2 HK2P
türkis rot beige
gelb
gelb
N
L
Bus
rel 2
weiß
rel 1
N
L
Netz
rel 1
grün braun
230 V~
N
Auf
Zu
VR 81
N
L
HP
LP
oder KP**
Netz
VR40, 2 aus 7
Netz
230 V~
N
L
Fernbedienung
(Option)
X18
N
L
Netz
türkis violett HP
LP
grün grau
rosa X6
L
N
X13
X40
blau rot weiß
Bus
X1
Randstecker
rot
icoVIT
Bus VF2
rot beige
5 V / 24 V
VRC 470
Bus
rot
(Option externe Montage)
Geräteübersicht 3
Vorlauffühler 2
Heizungspumpe 2
Mischer
Heizungspumpe 1
z.B. Membranpumpe
Neutralisationsbox
13
14
Netz
türkis violett
X13
X18
X1
X41
Pumpe Pumpe
1
2
grün grau
Netz
rel 2
weiß
rel 1
gelb
grün braun
230 V~
rel 1


Vorlauffühler 2
Vorlauffühler 1
X3
N
1
2
N
L
2
1
X12
9
8
7
+
2
1
6 FB
AF
RF
DCF
0
1 0
N
L
N
L
5
4
3
N
L
N
L
rot
Netz
natur orange
N
L
N
L
Ladepumpe
HK 2 Mischer
beige
N
L
HK 2-P
beige
Zirkulationspumpe
N
Auf
Zu
HK 3 Mischer
gelb
N
L
M
N
L
HK 3-P
weiß natur natur gelb
230V Netz
230V Netz
LP/UV
ZP
HK 1-P
Stufe 1
Stufe 2
KP / AV
VF 1
VF 2
VF 3
KF
Sp
1xZP
Telefonfernsch.
VRC 630
Heizungspumpe 1
Heizungspumpe
N
Auf
Zu
N
L
N
Auf
Zu
2
1
2
1
beige
gelbgrün
M

Vorlauffühler 3
gelb
Heizungspumpe 3

Speicherfühler
grau
M
Netz
VR40 “2 aus 7”
rot naturnatur blau
Netz
LN
Bus
blau rot weiß
rosa X6
weiß weiß gelb
Bus
Außenfühler
C1 C2
7-8-9 I
7-8-9 II
5 V / 24 V
Randstecker
rot
Heizgerät
weiß
0 - DCF - AF
DCF / AF
7
8
9
7
8
9
C2
C1
AF
0
DCF
+
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
3 Geräteübersicht
230 V~
türkis türkis
z.B.
Zuluftklappe
z.B. Störmeldung
z.B.
Klappenschalter
X40
z.B. ext.
Ölventil
N
L
z.B.
ecoLEVEL
X40
Speicherfühler Heizgerät
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Geräteübersicht 3
3.6
Steuerungsfunktionen des Geräts
3.6.1
Funktionsablauf
Die Kesselelektronik steuert und überwacht die Funktionen des Gebläsebrenners. Durch den mikroprozessorgesteuerten
Programmablauf ergeben sich äußerst stabile Zeiten, unabhängig von Schwankungen der Netzspannung und der Umgebungstemperatur. Anhand der folgenden schematischen Abbildung des Funktionsablaufes können Sie das Verhalten des
Brenners bei der Inbetriebnahme kontrollieren.
Wärmeanforderung
Pumpe
Ölvorwärmer
Ölpumpe
Gebläsemotor
Gebläsedrehzahl/Modulation
Luftdruckdose (APS)
Zünder
Magnetventil 1. Stufe
Flammenerkennung
Magnetventil 2. Stufe
Symbole für die Darstellung der Funktion:
Außer Betrieb
In Betrieb
Halbe Leistung
Bei einer Wärmeanforderung an das Gerät beginnt die Aufheizung des Ölvorwärmers. Die Aufheizzeit kann bis zu drei Minuten betragen. Nach Erreichen der Starttemperatur läuft der Gebläsemotor an und erreicht kurzzeitig die maximale Drehzahl,
um die Funktionsfähigkeit des Gebläses durch Ansprechen der Druckdose zu überprüfen. Bei Erreichen der Startdrehzahl
wird die Zündung eingeschaltet und das Magnetventil 1. Stufe geöffnet. Die Heizölzufuhr wird damit freigegeben und es erfolgt Flammenbildung, indem das einströmende Öl-Luft-Gemisch mithilfe des Zündfunkens an den Zündelektroden gezündet
wird. Die Flammenbildung wird mittels Ionisationselektrode überwacht. Bei entsprechendem Wärmebedarf wird ggf. nach
einer Stabilisierungszeit das Magnetventil 2. Stufe geöffnet. Gleichzeitig liefert der Gebläsemotor entsprechend mehr Verbrennungsluft. Wenn der Wärmebedarf gedeckt ist, schließen die Magentventile. Der Brenner wird bis zur nächsten Wärmeanforderung abgeschaltet.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
15
4 Funktionsbaugruppen
4
Funktionsbaugruppen
4.1
4.1.2
Ölbrenner - Vorderansicht
1
Aufbau des Gebläsebrenners
2
3
4
5
Der icoVIT ist werkseitig mit einem Unit-Brenner ausgerüstet.
Für Wartungsarbeiten befinden sich am Brenner ein Innensechskantschlüssel und eine Brenner-Einstelllehre.
4.1.1
6
Ölbrenner - Draufsicht
1
2
7
3
10
8
4
13
9
5
12
11
6
1
7
10
9
1
2
3
4
5
6
16
Zuluftanschluss des Gebläses
Schalldämpfer des Gebläses
Gebläse
Halter für Wartungsposition
Service-Innensechskantschlüssel
Halter für Ablageposition
2
3
8
7
Ölpumpe
8
Steckverbindung Elektronik (230 V)
9 Steckverbindung Elektronik (Niederspannung)
10 Brennerelektronik
4
Zuluftanschluss des Gebläses
Schalldämpfer des Gebläses
Halter für Wartungsposition
Brenner-Einstelllehre
5
6
Service-Innensechskantschlüssel
Elektromotor
7
Ölpumpe
8
Brennerrohr
9
Flammrohr
10 Brennerelektronik
11 Zündtrafo
12 Druckdose Betriebsüberwachung
13 Service-Schraube
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Zubehöre 5
4.1.3
Ölbrenner - Seitenansicht links
1
2
3
4.1.4
Ölbrenner - Seitenansicht rechts
4
1
5
2
11
6
7
7
6
8
5
3
9
4
10
1
2
3
4
5
Zuluftanschluss des Gebläses
Schalldämpfer des Gebläses
Gebläse
6
Ölpumpe
Halter für Wartungsposition
Service-Inensechskantschlüssel
10 Flammrohr
7
Brennerelektronik
8
Zündtrafo
9
Brennerrohr
11 Druckdose Betriebsüberwachung
1
2
Halter für Wartungsposition
Gebläse
3
Brennerrohr
5
4
Flammrohr
5
Elektromotor
6
Ölpumpe
7
Brennerelektronik
Zubehöre
5.1
Notwendiges Zubehör
Folgendes zugelassenes Zubehör ist für die Installation des
Geräts erforderlich:
–
–
Vaillant Luft-/Abgasführung
Wartungshähne für:
–
–
–
–
–
–
–
–
Heizungsvorlauf
Heizungsrücklauf
Speicherladekreis (falls Warmwasserspeicher vorhanden)
Sicherheitsventil, heizungsseitig
Ausdehnungsgefäß
Heizungspumpe
Öl-Neutralisationseinrichtung (bei Heizöl EL)
Heizölentlüfter mit integriertem Feinfilter (5 - 20 μm Feinheit)
Gilt für: Deutschland
–
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
Regelgerät
17
5 Zubehöre
5.2
Optionales Zubehör
Zubehöre finden Sie in der Preisliste.
5.2.1
Interner Zubehörausgang
Mit dem internen Zubehörausgang „X6” können Sie eines
der folgenden Zubehöre anschliessen und unter „d.26” die
Funktion auswählen.
–
–
–
–
Zirkulationspumpe (Zeitprogramm von Systemregler)
Zusätzliche Heizungspumpe
Zusätzliche Speicherladepumpe
Externes Ölventil/Ölfördergerät, Antiheberventil und/oder
Boosterpumpe der Neutralisationseinrichtung
5.2.2
comDIALOG
Das Kommunikationssystem comDIALOG ist ein Zubehör
zur Fernparametrierung, Ferndiagnose und Fehlersignalisierung der Heizungsanlage. Eine Gerätefehlfunktion oder
eine notwendige Wartung werden bei Verwendung von
comDIALOG per Fax, E-Mail oder SMS übermittelt. Den
Anschluss des comDIALOG entnehmen Sie der zugehörigen
Installationsanleitung.
18
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Zubehöre 5
5.3
Kombinierbare Speicher aus dem Vaillant Programm
Typenbezeichnung
Besondere Merkmale
Zubehör
actoSTOR VIH K 300
–
–
Warmwasser-Schichtenladespeicher
Fremdstromanode integriert
Speicherladeset
uniSTOR VIH R 120 ... 200
–
–
Warmwasserspeicher, indirekt beheizt
runde Bauform
Speicherladeset
Fremdstromanode
VIH R 300 ... 500
–
–
Warmwasserspeicher, indirekt beheizt
runde Bauform
Fremdstromanode
Thermometer
auroSTOR VIH S 300 ... 500
–
–
Warmwasserspeicher für Solar-System
runde Bauform
auroSTOR VIH VPS SC 700
–
–
Kombispeicher für Solarsystem
runde Bauform
VPS S 300 ... 750
–
–
Pufferspeicher für Solarsystem
runde Bauform
allSTOR VPS 300/2 ... 2000/2
–
Kompakter Puffer-Schichtladespeicher für die Kombination verschiedener Energiequellen
runde Bauform
–
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
Trinkwasserstationen
Solarladestationen
19
6 Anlieferung, Transport und Einbringung
6
Anlieferung, Transport und
Einbringung
6.1
Warnung!
Verletzung durch Traglast
Zu hohe Traglast kann zu Verletzungen führen.
Lieferumfang prüfen
▶
1
2
Transportieren Sie das Gerät mit einer geeigneten Tragehilfe oder einer geeigneten
Sackkarre.
Vorsicht!
Beschädigung der Verkleidung
Eine falsch angesetzte Sackkarre kann die
Verkleidung des Geräts beschädigen.
3
▶
4
1.
2.
Setzen Sie eine Sackkarre nur an der
Rückseite des Geräts an.
Sichern Sie das Gerät auf einer geeigneten Tragehilfe
oder einer geeigneten Sackkarre.
Transportieren Sie das Gerät zum Aufstellort.
Hinweis
Zum leichteren Transport an Engstellen kann
die Verkleidung des Geräts abgenommen
werden. Das Gerät kann mit Tragegriffen (1)
getragen werden. Die Tragegriffe (1) werden
vorne unten am Gerät herausgedreht. An der
Rückseite befinden sich Griffmulden.
1
icoVIT exclusiv
2
Zwischenstück mit externen Prüföffnungen
Stopfen 1"
3
▶
4
Installationsanleitung,
Betriebsanleitung,
Montageanleitung Luft/Abgaszubehör
Prüfen Sie anhand der Übersicht den Lieferumfang auf
Vollständigkeit und Unversehrtheit.
Hinweis
Das Zwischenstück liegt unten im Gerät.
Der Stopfen ist im oberen Verpackungspolster
eingesteckt.
6.2
Gerät zum Aufstellort transportieren
1
1
20
Transportgriffe
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Montage und Installation 7
7
Montage und Installation
1350
7.1
Installation vorbereiten
7.1.1
Mindestabstände und Montagefreiräume
850
769
1
>50 cm
>50 cm
10-30
>50 cm
Der Vaillant Öl-Brennwertkessel icoVIT wird auf dem Boden
stehend so installiert, dass eine Möglichkeit zum Ableiten
des anfallenden Kondensats und zur Führung der Leitungen
des Luft-/Abgassystems gegeben ist. Sie können z. B. in
Kellerräumen, Abstell- oder Mehrzweckräumen installiert
werden.
Abstand zu brennbaren Baustoffen/Gegenständen
2
1
2
Luft-/Abgasanschluss
(beigelegter Adapter)
Standfüße, höhenverstellbar (10 - 30 mm)
3
3
Transportgriffe an Standfüßen
Ein Abstand des Geräts von Bauteilen aus brennbaren Baustoffen ist nicht erforderlich, da bei Nennwärmeleistung des
Geräts hier keine höhere Temperatur auftritt als die zulässige Temperatur von 85 °C.
Jedoch sollte genügend Platz für mögliche Zubehöre im
Kondensatweg hinter dem Gerät gelassen werden.
7.1.2
Abmessungen des Geräts
In den Abbildungen sind die Maße für den VKO 356/3-7 angegeben.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
21
7 Montage und Installation
720
1
1
2
3
8
118-138
1
2
3
Luft-/Abgasanschluss
(beigelegter Adapter)
Griffmulden
Befestigungsbohrungen
für den automatischen
Heizölentlüfter mit Feinfilter
4
5
6
7
1056-1076
755-775
485-505
6
7
1272-1292
5
1382-1402
4
Heizungsvorlauf-Anschluss
Speicherrücklauf-Anschluss
Heizungsrücklauf-Anschluss
Öffnungen für Kondenswasserablauf
1
Luft-/Abgasanschluss
(beigelegter Adapter)
7.2
Montage durchführen
7.2.1
Verkleidung demontieren
7.2.1.1 Frontverkleidung abnehmen
1
2
3
4
1
Deckel
3
Bedienfeld
2
Schrauben
4
Frontverkleidung
1.
2.
3.
22
Klappen Sie den Deckel (1) des Geräts hoch.
Nehmen Sie die Frontverkleidung (4) ab, indem Sie die
Frontverkleidung aus der Halterung ausclipsen.
Heben Sie die Frontverkleidung an und entnehmen Sie
die Frontverkleidung nach oben hin weg.
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Montage und Installation 7
7.2.1.2 Schaltkasten lösen und Verkleidungsdeckel
abnehmen
1.
7.2.1.3 Seitenverkleidung abnehmen
1.
Nehmen Sie die Frontverkleidung ab. (→ Seite 22)
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
1
3
2
1
2
3
2.
Demontieren Sie die Schrauben am Verkleidungsrahmen.
3.
4.
Kippen Sie die Seitenverkleidung leicht nach außen.
Nehmen Sie die Seitenverkleidung nach oben ab.
◁
1
Schrauben
3
2
Schaltkasten
6.
7.
1.
2.
▶
3.
Trennen Sie das Gerät von der Stromzufuhr.
Sicheren Sie die Stromzufuhr gegen
Wiedereinschalten.
Lösen Sie die zwei Schrauben (1) innen.
Klappen Sie den Schaltkasten (2) nach vorne.
Entriegeln Sie die Haltebänder.
Klappen Sie den Schaltkasten mit dem Abschirmblech
(3) ab.
Entriegeln Sie den Verkleidungsdeckel, indem Sie den
Verkleidungsdeckel nach vorne ziehen.
Heben Sie den Verkleidungsdeckel nach oben ab.
◁
7.2.2
Bei einem installierten Gerät liegt an den
Netzanschlussklemmen und an den Leiterbahnen zum Schalter des Geräts Dauerspannung an.
▶
2.
3.
4.
5.
Hinweis
Stellen Sie die Seitenverkleidung zur Seite,
damit die Seitenverkleidung nicht beschädigt
wird.
Abschirmblech
Gefahr!
Lebensgefahr durch Stromschlag
Der Verkleidungsdeckel ist demontiert.
Die Seitenverkleidung ist demontiert.
Öl-Brennwertkessel aufstellen
Stellen Sie das Gerät auf einer ebenen Fläche auf.
Richten Sie das Gerät mit Hilfe der verstellbaren Füße
und einer Wasserwaage aus.
– Höhenverstellung Füße: 10 … 30 mm
Beachten Sie die Montagefreiräume.
Hinweis
Die Freiräume werden für die Montage der
Leitungen sowie Wartungs- und eventuelle
Reparaturarbeiten benötigt.
Beachten Sie die besonderen Montagefreiräume für Kaskadenanlagen in der zugehörigen Montaganleitung.
4.
Entfernen und entsorgen Sie die Tragegriffe, da diese
altern und nicht weiter verwendet werden können.
7.2.3
Luft-/Abgasführung montieren
Hinweis
Das Gerät kann raumluftabhängig und raumluftunabhängig betrieben werden.
Beachten Sie die im Rahmen der System-Zertifizierung zugelassenen Luft-/Abgassysteme und
ihre zertifizierten Bauteile. Eine abschließende
Auflistung befindet sich in der Montageanleitung.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
23
7 Montage und Installation
▶
Montieren Sie die den Anforderungen der Anlagenplanung entsprechende Luft-/Abgasführung gemäß der mitgelieferten Montageanleitung.
Wenn die maximale Ölleitungslänge überschritten wird, dann
diffundiert Luft in das Öl.
7.3
Installation durchführen
Falls eine längere Ölleitung als die maximal angegebene
Ölleitungslänge zur Ölversorgung notwendig ist, empfiehlt
Vaillant einen Tagesbehälter mit einer zusätzlichen Pumpe.
7.3.1
Auslegung der Ölversorgungsleitung
Der Ölfilter muss eine Ölfiltergröße von 5 bis 20 μm besitzen.
Der Innendurchmesser (di) der Ölversorgungsleitung muss 4
mm betragen.
Bei Verwendung von Bioöl muss die Ölversorgungsleitung
aus Edelstahl bestehen. Der Tank und die Einbauten in
der Ölversorgungsanlage müssen für den Einsatz mit
Bioöl nachweislich (Herstellernachweis) geeignet sein.
Zudem muss der Tank mit einer schwimmenden Absaugung
ausgestattet werden.
7.3.1.2 Ölversorgung im Einstrangsystem; Öltank
tiefliegend
Die Ölversorgungsanlage muss entsprechend der verwendeten Ölsorte gekennzeichnet sein (deutlich sichtbar am Tank
und Kessel).
H
Ø di
7.3.1.1 Ölversorgung im Einstrangsystem; Öltank
hochliegend
H
Ø di
Die statische Saughöhe beträgt max. 3,0 m = senkrechter
Abstand zwischen Öl-Pumpe am Brenner und Saugventil
im Öl-Tank. Als Länge der Öl-Versorgungsleitung werden
alle waagerechten und senkrechten Rohre sowie Bögen und
Armaturen gerechnet.
Berücksichtigt sind die Einzelwiderstände von Rückschlagventil, Absperrventil, Öl-Filter und vier Stück 90° Rohrbögen
2
bei einer Ölviskosität von ca. 6 mm /s. Bei zusätzlichen Widerständen durch Armaturen und Bögen muss die Leitungslänge entsprechend reduziert werden.
Die statische Saughöhe beträgt max. 3,0 m = Maximaler Ölstand höher als tiefster Punkt der Entnahmeleitung (Saugventil im Öl-Tank). Als Länge der Öl-Versorgungsleitung
werden alle waagerechten und senkrechten Rohre sowie
Bögen und Armaturen gerechnet.
Berücksichtigt sind die Einzelwiderstände von Rückschlagventil, Absperrventil, Öl- Filter und vier Stück 90° Rohrbögen
2
bei einer Ölviskosität von ca. 6 mm /s. Bei zusätzlichen Widerständen durch Armaturen und Bögen muss die Leitungslänge entsprechend reduziert werden.
Bei einem höher liegenden Tank darf der Zulaufdruck max.
0,7 bar betragen.
Die Tabelle gilt für innen- und außenliegende Tanks.
Höhendifferenz zwischen
Ölansaugung und Brenner
(H)
m
Maximale Länge der Ölleitung mit einem Innendurchmesser von 4 mm
m
VKO 356/3-7
0
26
1
19
2
13,5
3
8
Höhendifferenz zwischen
Ölansaugung und Brenner
(H)
m
Maximale Länge der Ölleitung mit einem Innendurchmesser von 4 mm
m
VKO 356/3-7
Maximale Länge der Ölleitung mit einem Innendurchmesser von 4 mm
m
0
30
1
28
2
20
VKO 356/3-7
3
11,5
0
30
1
30
2
30
3
30
24
Höhendifferenz zwischen
Ölansaugung und Brenner
(H)
m
Die maximale Ölleitunglänge darf nicht überschritten werden,
da sonst Luft in das Öl an den notwendigen Verbindungsstellen diffundiert.
Wenn eine längere Ölleitung als die maximal angegebene
Ölleitungslänge zur Ölversorgung benötigt wird, empfiehlt
Vaillant einen Tagesbehälter mit zusätzlicher Pumpe.
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Montage und Installation 7
Der Ölfilter muss eine Ölfiltergröße von 5 bis 20 μm besitzen.
1.
7.3.2
2.
Ölversorgungsleitung installieren
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
Führen Sie die Ölleitung so weit an den Öl-Brennwertkessel heran, dass die flexiblen Öl-Anschlussschläuche zugentlastet angeschlossen werden können und
zusätzlich Schlauchlänge für den Ausbau des Brenners
zur Verfügung stehen.
Ziehen Sie die Ölschläuche nur bis zur Markierung
(Aufkleber) aus der Rückwand des Geräts heraus.
Verlegen Sie die Öl-Anschlussschläuche so, dass der
Brenner in der Wartungsposition und in der Ablageposition abgelegt werden kann.
Montieren Sie einen automatischen Heizölentlüfter mit
Ölfilter zwischen den flexiblen Öl-Anschlussschläuchen
und der Ölleitung, idealerweise an der Kesselrückwand.
– Maschenweite Ölfilter: 5 … 20 µm
Heizölentlüfter mit integriertem Feinfilter einbauen
Hinweis
Um Brennerstörungen durch Luftblasen oder
Schwebstoffe zu vermeiden, bauen Sie einen automatischen Heizölentlüfter mit integriertem Feinfilter aus dem Vaillant Zubehörprogramm mit 5 bis
20 μm Feinheit ein.
3.
4.
5.
1
Hinweis
Lassen Sie am automatischen Heizölentlüfter mit Ölfilter genügend Raum für spätere
Wechsel des Ölfilters.
2
6.
1.
Installieren Sie den Heizölentlüfter (1) gemäß der
Installationsanleitung.
7.
2.
Schließen Sie die Ölschläuche des Brenners am Heizölentlüfter an.
8.
Maximale Länge der Ölleitung bestimmen
3. Alternative 1 / 2
Bedingungen: Der Öltank liegt höher als der Brenner.
▶
▶
3.
Bauen Sie ein Antiheberventil ein.
Beachten Sie die maximale Länge der Ölleitung,
gemäß den Tabellenwerten (→ Seite 24).
Alternative 2 / 2
Bedingungen: Der Öltank liegt tiefer als der Brenner.
▶
Beachten Sie die maximale Länge der Ölleitung,
gemäß den Tabellenwerten.
Zweistrangsystem auf ein Einstrangsystem umstellen
4.
5.
Setzen Sie die Rücklaufleitung zum Öltank außer Funktion.
Installieren Sie den automatischen Heizölentlüfter mit
Feinfilter.
7.3.3
Ölleitung anschließen
Führen Sie die Öl-Anschlussschläuche hinten aus dem
Öl-Brennwertkessel heraus.
Schließen Sie die Ölschläuche und die Ölleitung an den
automatischen Heizölentlüfter an.
Prüfen Sie die Dichtigkeit der Ölleitungen und des automatischen Heizölentlüfters.
7.3.4
Gerät hydraulisch anschließen
Heizungsvorlauf am Heizgerät anschließen
1.
Schließen Sie den Heizungsvorlauf am Heizungsvorlauf-Anschluss des Geräts an (oberer Heizwasseranschluss).
Heizungsrücklauf am Heizgerät anschließen
2.
Schließen Sie den Heizungsrücklauf am Heizungsrücklauf-Anschluss des Geräts an (unterer Heizwasseranschluss).
Warmwasserspeicherrücklauf anschließen
Gilt für: Gerät mit Warmwasserspeicher
▶
3.
Schließen Sie den Speicherrücklauf am Speicherrücklauf-Anschluss des Geräts an (mittlerer Heizwasseranschluss).
Verschließen Sie den Speicherrücklauf-Anschluss des
Geräts (mittlerer Heizwasseranschluss) mit dem mitgelieferten Stopfen.
Vorsicht!
Sachschaden durch verunreignigtes Öl
Fremdstoffe im Heizöl wie z. B. Wasser,
Schmutz und gegebenenfalls Additive können zu Schäden am Brenner führen.
▶
▶
Spülen Sie die Ölleitungen vor dem Anschluss des Brenner durch.
Lassen Sie gegebenenfalls den Öltank
reinigen oder erneuern.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
25
7 Montage und Installation
7.3.5
Speicherladekreis elektrisch anschließen
7.3.5.2 Rohrschlangenspeicher anschließen
7.3.5.1 Warmwasserspeicher actoSTOR VIH K 300
anschließen
2
2
1
a
2
1.
1
Ladetemperaturfühler
2
Speichertemperaturfühler
a
Anschlusskabel violett
1.
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
2. Öffnen Sie den Schaltkasten.
3. Schließen Sie den Speichertemperaturfühler (2) elektrisch an den weißen Stecker im Kabelbaum an.
4. Schließen Sie das schwarze Kabel des Ladetemperaturfühlers (1) an das violette Anschlusskabel (a) der
Lüsterklemme an. Ist die violette Leitung nicht korrekt
angeschlossen, so erscheint die Meldung „Anode prüfen“ im Display des icoVIT.
5. Verbinden Sie den Kabelbaum actoSTOR mit dem
Schaltkasten des icoVIT.
6. Stecken Sie den Randstecker an Steckplatz X40.
7. Stecken Sie den türkisfarbenen Stecker (Spannungsversorgung des icoVIT) in den dafür vorgesehenen
Steckplatz (Der Netzanschluss erfolgt dann über den
actoSTOR).
8. Schließen Sie die Ladekreispumpe aus dem Speicherladeset mit dem ProE-Stecker an den dafür vorgesehen
Steckplatz „X13, grauer Stecker“ an.
9. Sichern Sie die Leitungen mit den Zugentlastungen im
Gerät.
10. Kontrollieren Sie, ob die Schichtenladepumpe auf 1
eingestellt ist.
2.
3.
4.
5.
Speichertemperaturfühler
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
Öffnen Sie den Schaltkasten.
Schließen Sie den Speichertemperaturfühler (2) elektrisch an den weißen Stecker im Kabelbaum an.
Schließen Sie die Ladekreispumpe aus dem Speicherladeset mit dem ProE-Stecker an den dafür vorgesehenen Steckplatz „X13, grauer Stecker“ an.
Sichern Sie die Leitungen mit den Zugentlastungen im
Gerät.
7.3.6
1.
Regelgerät anschließen
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
Hinweis
Nehmen Sie die Anleitung des actoSTOR zu
Hilfe.
26
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Montage und Installation 7
7.3.7
1.
2.
-
+
7 8 9
LN
Netzanschlussleitung anschließen
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
Öffnen Sie den Schaltkasten.
3 4 5
BUS
-
+
7 8 9
LN
3 4 5
BUS
-
+
7 8 9
LN
3 4 5
BUS
-
+
7 8 9
LN
3 4 5
BUS
Vorsicht!
Beschädigung durch falsche elektrische
Spannung
Netzspannung an falschen Anschlussklemmen kann die Elektronik zerstören. Eine
Netzspannung außerhalb 185 V bis 250 V
kann die Funktionsfähigkeit des Kessels
beeinträchtigen und Beschädigungen führen.
▶
▶
Beachten Sie die maximal zulässige elektrische Spannung an den Anschlüssen.
Klemmen Sie die Netzanschlussleitung
ausschließlich an den dafür gekennzeichneten Klemmen an.
2.
Verlegen Sie die erforderlichen Leitungen zur
Anschlussebene im Schaltkasten.
3.
Verwenden Sie die vorgesehenen Kabelbinder am Rahmen.
Schließen Sie die Anschlusskabel an die entsprechenden ProE-Stecker bzw. Steckplätze der Elektronik an.
4.
5.
3.
Verlegen Sie die Netzanschlussleitung durch das Gerät
zum Schaltkasten.
4.
Verwenden Sie die vorgesehenen Kabelbinder am Rahmen.
Kürzen Sie Leiter N und L um 20 mm gegenüber dem
Schutzleiter.
5.
Hinweis
Der Schutzleiter muss 20 mm länger sein
damit sich die Leiter zuerst lösen, falls Zug
auf das Anschlusskabel ausgeübt wird.
Vorsicht!
Beschädigung durch falsche elektrische
Spannung
Netzspannung an falschen Anschlussklemmen kann die Elektronik zerstören. Eine
Netzspannung außerhalb 185 V bis 250 V
kann die Funktionsfähigkeit des Kessels
beeinträchtigen und Beschädigungen führen.
Alternative 1 / 2
Gilt für: analoge Stetigregelung
▶
5.
Schließen Sie den witterungsgeführten Regler (z. B.
VRT 330) an die Anschlussklemmen 7,8,9 an.
Alternative 2 / 2
▶
Gilt für: Digitale Regler
▶
6.
7.
8.
▶
Schließen Sie den witterungsgeführten Regler (z. B.
VRC 630 oder VRT 370) an die Klemme "Bus" an.
Lassen Sie die Brücke zwischen den Klemmen 3 und 4.
Sichern Sie die Leitungen mit den Zugentlastungen im
Schaltkasten.
Schließen Sie den Schaltkasten.
6.
7.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
Beachten Sie die maximal zulässige elektrische Spannung an den Anschlüssen.
Klemmen Sie die Netzanschlussleitung
ausschließlich an den dafür gekennzeichneten Klemmen an.
Schließen Sie die Netzanschlussleitung an den Netzanschlussklemmen , N und L des Systems ProE, türkisfarbener Stecker an. Siehe Verbindungsschaltpläne.
Nutzen Sie zur Zugentlastung die dafür im Schaltkasten
vorgesehenen Bauteile.
Schließen Sie den Schaltkasten.
27
7 Montage und Installation
7.3.8
Kondensatableitung herstellen
7.4
1.
Nehmen Sie die Frontverkleidung ab. (→ Seite 22)
2.
Achten Sie darauf, dass der Kondensatschlauch (1) fest
auf dem Ablauf des Siphons sitzt.
3.
Führen Sie den Kondensatschlauch (1) nach hinten aus
dem Gerät heraus.
Verlegen Sie den Kondensatschlauch (1) mit Gefälle zu
der Kondensathebepumpe oder zu der Neutralisationseinrichtung oder zu dem Ablauf.
4.
Ölpumpe und Ölleitung entlüften
Vorsicht!
Beschädigung durch Trockenlauf
Lange Trockenlaufzeit der Ölpumpe kann zu
Schäden an der Ölpumpe führen
▶
▶
7.5
Entlüften Sie die Öl-Versorgungsleitung
vom Öltank bis zum Ölfilter.
Entlüften Sie die Ölleitung vom Öltank bis zum Ölfilter mit
einer Öl-Ansaugpumpe.
– Arbeitsmaterial: Öl-Ansaugpumpe
Heizwasser aufbereiten
Gilt für: Schweiz
Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch Anreicherung des Heizwassers mit ungeeigneten
Frost- und Korrosionsschutzmitteln!
1
Frost- und Korrosionsschutzmittel können zu
Veränderungen an Dichtungen, Geräuschen
im Heizbetrieb und evtl. zu weiteren Folgeschäden führen.
1
5.
Kondensatschlauch
Führen Sie den Ablaufschlauch der Verbrennungsluftzufuhr zu der Kondensathebepumpe oder zu dem Ablauf.
7.3.9
1.
2.
3.
Zubehör an internen Zubehörausgang „X6”
anschließen
Schließen Sie Zubehöre, die keine Rückmeldungen
benötigen, über den Stecker „X6” an.
Wählen Sie die Funktion über den Diagnosepunkt
„d.26”.
Schließen Sie den Schaltkasten.
▶
Die Anreicherung des Heizwassers mit Zusatzstoffen kann
Sachschäden hervorrufen. Bei ordnungsgemäßer Verwendung folgender Produkte wurden an Vaillant Geräten bislang
jedoch keine Unverträglichkeiten festgestellt.
▶
2.
3.
4.
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
Öffnen Sie den Schaltkasten.
Schließen Sie die Anschlusskabel an die entsprechenden ProE-Stecker bzw. Steckplätze der Elektronik an.
Bauen Sie ggf. Zubehörmodule in den Schaltkasten ein.
Hinweis
Beachten Sie den Zubehörmodulen beiliegende Installationsanleitung.
5.
6.
Sichern Sie die Leitungen mit den Zugentlastungen im
Gerät.
Schließen Sie den Schaltkasten.
Zusatzstoffe für Reinigungsmaßnahmen
(anschließendes Ausspülen erforderlich)
–
–
–
Fernox F3
Sentinel X 300
Sentinel X 400
Zusatzstoffe zum dauerhaften Verbleib in der Anlage
–
–
–
–
Fernox F1
Fernox F2
Sentinel X 100
Sentinel X 200
Zusatzstoffe zum Frostschutz zum dauerhaften
Verbleib in der Anlage
–
–
28
Befolgen Sie bei der Verwendung unbedingt die Anleitungen des Herstellers des Zusatzstoffes.
Hinweis
Für die Verträglichkeit jedweder Zusatzstoffe
im übrigen Heizsystem und für deren Wirksamkeit übernimmt Vaillant keine Haftung.
7.3.10 Weitere (optionale) Zubehöre anschließen
1.
Verwenden Sie keine ungeeigneten Frostund Korrosionsschutzmittel.
Fernox Antifreeze Alphi 11
Sentinel X 500
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Montage und Installation 7
▶
▶
▶
Informieren Sie den Betreiber über die notwendigen
Maßnahmen, falls Sie diese Zusatzstoffe eingesetzt
haben.
Informieren Sie den Betreiber über die notwendigen Verhaltensweisen zum Frostschutz.
Beachten Sie zur Aufbereitung des Füll- und Ergänzungswassers die geltenden nationalen Vorschriften und
technischen Regeln.
7.6
Gilt für: Österreich
Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch Anreicherung des Heizwassers mit ungeeigneten
Frost- und Korrosionsschutzmitteln!
Sofern nationale Vorschriften und technische Regeln keine
höheren Anforderungen stellen, gilt Folgendes:
Frost- und Korrosionsschutzmittel können zu
Veränderungen an Dichtungen, Geräuschen
im Heizbetrieb und evtl. zu weiteren Folgeschäden führen.
Sie müssen das Heizwasser aufbereiten,
–
–
wenn die gesamte Füll- und Ergänzungswassermenge
während der Nutzungsdauer der Anlage das Dreifache
des Nennvolumens der Heizungsanlage überschreitet,
oder
wenn die in den nachfolgenden Tabellen genannten
Grenzwerte nicht eingehalten werden.
Zulässige Wasserhärte
Gesamtheizleistung
1)
Gesamthärte bei kleinster Kesselheizfläche
20 l/kW
> 20 l/kW
< 50 l/kW
> 50 l/kW
kW
mol/m³
mol/m³
mol/m³
< 50
Keine Anforderung
2
0,02
1,5
0,02
<3
> 50 bis ≤
200
▶
▶
Zulässiger Salzgehalt
Einheit
salzarm
Elektrische Leitfähigkeit bei 25 °C
µS/cm
< 100
Aussehen
—
frei von sedimentierenden
Stoffen
pH-Wert bei 25 °C
—
8,2 … 10,0
Sauerstoff
mg/L
< 0,1
Zusatzstoffe für Reinigungsmaßnahmen
(anschließendes Ausspülen erforderlich)
–
–
–
Fernox F3
Sentinel X 300
Sentinel X 400
Zusatzstoffe zum dauerhaften Verbleib in der Anlage
–
–
–
–
Fernox F1
Fernox F2
Sentinel X 100
Sentinel X 200
Zusatzstoffe zum Frostschutz zum dauerhaften
Verbleib in der Anlage
salzhaltig
100 … 1.500
1)
Befolgen Sie bei der Verwendung unbedingt die Anleitungen des Herstellers des Zusatzstoffes.
Hinweis
Für die Verträglichkeit jedweder Zusatzstoffe
im übrigen Heizsystem und für deren Wirksamkeit übernimmt Vaillant keine Haftung.
1) bei Anlagen mit Umlaufwasserheizern und für Systeme mit
elektrischen Heizelementen.
2) vom spezifischen Anlagenvolumen (Liter Nenninhalt/Heizleistung; bei Mehrkesselanlagen ist die kleinste
Einzel-Heizleistung einzusetzen).
Diese Angaben gelten nur bis zum 3fachen Anlagenvolumen
für Füll- und Ergänzungswasser. Wenn das 3fache Anlagenvolumen überschritten wird, muss das Wasser, genau wie bei
Überschreitung der in der Tabelle genannten Grenzwerte, gemäß Vorgaben der VDI behandelt werden (Enthärten, Entsalzen, Härtestabilisierung oder Abschlammung).
Merkmale des Heizwassers
Verwenden Sie keine ungeeigneten Frostund Korrosionsschutzmittel.
Die Anreicherung des Heizwassers mit Zusatzstoffen kann
Sachschäden hervorrufen. Bei ordnungsgemäßer Verwendung folgender Produkte wurden an Vaillant Geräten bislang
jedoch keine Unverträglichkeiten festgestellt.
2)
2
Heizwasser aufbereiten
–
–
Fernox Antifreeze Alphi 11
Sentinel X 500
▶
Informieren Sie den Betreiber über die notwendigen
Maßnahmen, falls Sie diese Zusatzstoffe eingesetzt
haben.
Informieren Sie den Betreiber über die notwendigen Verhaltensweisen zum Frostschutz.
Beachten Sie zur Aufbereitung des Füll- und Ergänzungswassers die geltenden nationalen Vorschriften und
technischen Regeln.
1)
8,2 … 10,0
▶
< 0,02
1) Bei Aluminium und Aluminium-Legierungen ist der pH-WertBereich von 6,5 bis 8,5 eingeschränkt.
▶
Sofern nationale Vorschriften und technische Regeln keine
höheren Anforderungen stellen, gilt Folgendes:
Sie müssen das Heizwasser aufbereiten,
–
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
wenn die gesamte Füll- und Ergänzungswassermenge
während der Nutzungsdauer der Anlage das Dreifache
des Nennvolumens der Heizungsanlage überschreitet,
oder
29
7 Montage und Installation
–
wenn die in den nachfolgenden Tabellen genannten
Grenzwerte nicht eingehalten werden.
Hinweis
Für die Verträglichkeit jedweder Zusatzstoffe
im übrigen Heizsystem und für deren Wirksamkeit übernimmt Vaillant keine Haftung.
Zulässige Wasserhärte
2)
Gesamtheizleistung
Gesamthärte bei kleinster Kesselheizfläche
> 20 l/kW
< 50 l/kW
20 l/kW
kW
°dH
3
< 50
> 50 bis ≤
200
<
1)
16,8
<3
11,2
2
3
3
°dH
mol/m
°dH
mol/m
11,2
2
0,11
0,02
mol/m
Keine Anforderung oder
> 50 l/kW
1)
8,4
1,5
0,11
0,02
1) bei Anlagen mit Umlaufwasserheizern und für Systeme mit
elektrischen Heizelementen
2) vom spezifischen Anlagenvolumen (Liter Nenninhalt/Heizleistung; bei Mehrkesselanlagen ist die kleinste
Einzel-Heizleistung einzusetzen).
Diese Angaben gelten nur bis zum 3fachen Anlagenvolumen
für Füll- und Ergänzungswasser. Wenn das 3fache Anlagenvolumen überschritten wird, muss das Wasser, genau wie bei
Überschreitung der genannten Grenzwerte, gemäß Vorgaben
der VDI behandelt werden (Enthärten, Entsalzen, Härtestabilisierung oder Abschlammung).
Zulässiger Salzgehalt
–
–
–
Fernox F3
Sentinel X 300
Sentinel X 400
Zusatzstoffe zum dauerhaften Verbleib in der Anlage
–
–
–
–
Fernox F1
Fernox F2
Sentinel X 100
Sentinel X 200
Zusatzstoffe zum Frostschutz zum dauerhaften
Verbleib in der Anlage
–
–
Fernox Antifreeze Alphi 11
Sentinel X 500
▶
Informieren Sie den Betreiber über die notwendigen
Maßnahmen, falls Sie diese Zusatzstoffe eingesetzt
haben.
Informieren Sie den Betreiber über die notwendigen Verhaltensweisen zum Frostschutz.
Befolgen Sie die Hinweise zur Aufbereitung des Füll- und
Ergänzungswassers gemäß der VDI-Richtlinie 2035 Blatt
1 und 2.
▶
Merkmale des Heizwassers
Einheit
salzarm
Elektrische Leitfähigkeit bei 25 °C
µS/cm
< 100
Aussehen
—
pH-Wert bei 25 °C
—
Sauerstoff
mg/L
salzhaltig
▶
100 … 1.500
Sie müssen das Heizwasser aufbereiten,
frei von sedimentierenden
Stoffen
1)
8,2 … 10,0
< 0,1
–
1)
8,2 … 10,0
< 0,02
1) Bei Aluminium und Aluminium-Legierungen ist der pH-WertBereich von 6,5 bis 8,5 eingeschränkt.
7.7
Zusatzstoffe für Reinigungsmaßnahmen
(anschließendes Ausspülen erforderlich)
Heizwasser aufbereiten
Gilt für: Deutschland
–
wenn die gesamte Füll- und Ergänzungswassermenge
während der Nutzungsdauer der Anlage das Dreifache
des Nennvolumens der Heizungsanlage überschreitet,
oder
wenn die in den nachfolgenden Tabellen genannten
Richtwerte nicht eingehalten werden.
Die Produkte stellen an das Heizwasser keine höheren Anforderungen als in VDI 2035 genannt. VDI 2035 sieht folgende Grenzwerte vor:
Zulässige Wasserhärte
Vorsicht!
Risiko von Sachschäden durch Anreicherung des Heizwassers mit ungeeigneten
Frost- und Korrosionsschutzmitteln!
Frost- und Korrosionsschutzmittel können zu
Veränderungen an Dichtungen, Geräuschen
im Heizbetrieb und evtl. zu weiteren Folgeschäden führen.
▶
Verwenden Sie keine ungeeigneten Frostund Korrosionsschutzmittel.
Gesamtheizleistung
kW
< 50
> 50 bis ≤
200
2)
Gesamthärte bei kleinster Kesselheizfläche
> 20 l/kW
< 50 l/kW
20 l/kW
°dH
3
mol/m
Keine Anforderung oder
<
1)
16,8
<3
11,2
2
> 50 l/kW
3
3
°dH
mol/m
°dH
mol/m
11,2
2
0,11
0,02
8,4
1,5
0,11
0,02
1)
Die Anreicherung des Heizwassers mit Zusatzstoffen kann
Sachschäden hervorrufen. Bei ordnungsgemäßer Verwendung folgender Produkte wurden an Vaillant Produkten bislang jedoch keine Unverträglichkeiten festgestellt.
▶
30
Befolgen Sie bei der Verwendung unbedingt die Anleitungen des Herstellers des Zusatzstoffes.
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Montage und Installation 7
Gesamtheizleistung
kW
2)
Gesamthärte bei kleinster Kesselheizfläche
> 20 l/kW
< 50 l/kW
20 l/kW
°dH
3
mol/m
°dH
1
> 50 l/kW
3
mol/m
°dH
3
mol/m
1) bei Anlagen mit Umlaufwasserheizern und für Systeme mit
elektrischen Heizelementen
2) vom spezifischen Anlagenvolumen (Liter Nenninhalt/Heizleistung; bei Mehrkesselanlagen ist die kleinste
Einzel-Heizleistung einzusetzen).
Diese Angaben gelten nur bis zum 3fachen Anlagenvolumen
für Füll- und Ergänzungswasser. Wenn das 3fache Anlagenvolumen überschritten wird, muss das Wasser, genau wie bei
Überschreitung der genannten Grenzwerte, gemäß Vorgaben
der VDI behandelt werden (Enthärten, Entsalzen, Härtestabilisierung oder Abschlammung).
2
Zulässiger Salzgehalt
Merkmale des Heizwassers
Einheit
salzarm
salzhaltig
Elektrische Leitfähigkeit bei 25 °C
μS/cm
< 100
100 - 1500
Aussehen
frei von sedimentierenden
Stoffen
pH-Wert bei 25 °C
8,2 - 10,0
8,2 - 10,0
< 0,1
< 0,02
1)
mg/L
Sauerstoff
1)
1) Bei Aluminium und Aluminium-Legierungen ist der pH-WertBereich von 6,5 bis 8,5 eingeschränkt.
7.8
Heizgerät und Heizungsanlage füllen und
entlüften
Heizgerät füllen
Hinweis
Wenn das Gerät über den anlagenseitigen Füllund Entleerungshahn gefüllt wird, dann kann die
Entlüftung des Geräts lange dauern.
Das Gerät läßt sich schneller entlüften, wenn zuerst das Gerät über die geräteinterne Kesselfüllund Entleereinrichtung und danach die Heizungsanlage über den anlagenseitigen Füll- und Entleerungshahn gefüllt wird.
1
Entlüftungsnippel
1.
2
Kesselfüll- und Entleereinrichtung
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
Öffnen Sie den Entlüftungsnippel am Heizungsvorlauf
im Gerät.
Schließen Sie den Füllschlauch an der Kesselfüll- und
Entleereinrichtung an.
Öffnen Sie die Kesselfüll- und Entleereinrichtung.
Füllen Sie den Öl-Brennwertkessel mit dem Füllschlauch über die Kesselfüll- und Entleereinrichtung,
bis aus dem Entlüftungsnippel Wasser austritt.
Schließen Sie den Entlüftungsnippel.
Schließen Sie die Kesselfüll- und Entleereinrichtung.
Entfernen Sie den Füllschlauch.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Heizungsanlage füllen/nachfüllen
9. Öffnen Sie alle Thermostatventile der Heizungsanlage.
10. Schließen Sie den Füllschlauch am anlagenseitigen
Füll- und Entleerungshahn an.
Gilt für: Deutschland
ODER Schweiz
Warnung!
Beschädigungsgefahr durch ungeeignete Frostschutzmittel
Durch ungeeignete Frostschutzmittel und
andere Zusatzstoffe können Schäden an
Dichtungen und Membranen sowie Geräusche im Heizbetrieb auftreten.
▶
▶
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
Verwenden Sie nur die geeigneten
Frostschutzmittel im Heizwasser.
Füllen Sie die Heizungsanlage über den Füll- und
Entleerungshahn auf.
31
8 Inbetriebnahme
–
Anlagendruck: 1 … 1,5 bar
1.
2.
Gilt für: Österreich
Vorsicht!
Risiko von Sachschäden in Produkt
und Anlage durch stark kalkhaltiges
oder stark korrosives oder mit Chemikalien versetztes Leitungswasser!
Durch ungeeignetes Leitungswasser kann
es zu Schäden an Dichtungen und Membranen, zum Zusetzen wasserdurchströmter Bauteile im Produkt und in der Anlage
sowie zu Geräuschen im Heizbetrieb kommen.
▶
▶
▶
▶
Füllen Sie die Heizungsanlage über den Füll- und
Entleerungshahn auf.
– Anlagendruck: 1 … 1,5 bar
7.9
Installation abschließen
7.9.1
Verkleidung montieren
7.9.1.1 Seitenverkleidung montieren
3.
4.
5.
6.
7.9.1.3 Frontverkleidung montieren
1
Setzen Sie die Seitenverkleidung nach unten hin auf.
Kippen Sie die Seitenverkleidung nach innen.
Montieren Sie die Schrauben am Verkleidungsrahmen.
2
3
4
1
Deckel
3
Bedienfeld
2
Schrauben
4
Frontverkleidung
1.
2.
3.
8
8.1
▶
8.2
1.
2.
3.
4.
32
Setzen Sie den Verkleidungsdeckel auf.
Verriegeln Sie den Verkleidungsdeckel, indem Sie den
Verkleidungsdeckel nach hinten drücken.
Klappen Sie das Abschirmblech und den Schaltkasten
nach oben.
Verriegeln Sie die Haltebänder.
Ziehen Sie die zwei Schrauben innen fest.
Montieren Sie die Frontverkleidung. (→ Seite 32)
Zum Befüllen der Heizungsanlage ist
die ÖNORM H 5195 Teil 1 und 2 zu
beachten.
Wenn es notwendig ist, dass die
Heizungsanlage nachgefüllt bzw.
entleert und vollständig wieder gefüllt
werden muss, informieren Sie sich bei
dem Fachhandwerker, der das Produkt
installiert hat.
In bestimmten Fällen muss das verwendete Heizungswasser geprüft und
aufbereitet werden. Auch hierzu gibt ein
Fachhandwerker nähere Informationen.
11. Entlüften Sie alle Heizkörper.
12. Prüfen Sie alle Anschlüsse und die gesamte Heizungsanlage auf Undichtigkeiten.
13. Prüfen Sie erneut den Anlagendruck der Heizungsanlage.
Fülldruck: ≤ 1 bar
▶ Füllen Sie erneut die Heizungsanlage über den Füllund Entleerungshahn auf.
– Anlagendruck: 1 … 1,5 bar
14. Schließen Sie den Füll- und Entleerungshahn und entfernen Sie den Füllschlauch.
1.
2.
3.
7.9.1.2 Verkleidungsdeckel montieren
Setzen Sie die Frontverkleidung (4) unten auf.
Setzen Sie die Frontverkleidung (4) ein, indem Sie sie
in die Halterung einclipsen.
Schließen Sie den Deckel (1).
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme dokumentieren
Dokumentieren Sie jeden Schritt bei der Inbetriebnahme
und die eingestellten Parameter in der Inbetriebnahmecheckliste.
Absperreinrichtungen der Heizungsanlage
öffnen
Öffnen Sie die Absperrventile im Heizungsvorlauf und
im Heizungsrücklauf.
Öffnen Sie das Absperrventil in der Öl-Zuleitung.
Öffnen Sie, soweit vorhanden, das Absperrventil im
Kaltwasserzulauf.
Öffnen Sie, soweit vorhanden, das Absperrventil im
Speicherladekreis.
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Inbetriebnahme 8
8.3
Unterdruck der Ölpumpe prüfen
7
8.4.1
Diagnosemodus aufrufen
1
2
+
3
NO
NC
4
P
P2
+
6
P1
1
+
2
NO ... Magnetventil 2.
Stufe
Filter
3
P ... Manometeranschluss
4
P2 ... Öldruck-Regulierungsschraube 2. Stufe
1.
2.
3.
4.
1.
5
V
5
6
7
Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“ unterhalb
des Displays.
◁
Im Display erscheint „d.0“ (Heizungsteillast).
V ... Vakuummeteranschluss
P1 ... Öldruck-Regulierungsschraube 1. Stufe
NC ... Magnetventil 1.
Stufe
Schalten Sie das Gerät aus.
Schließen Sie das Vakuummeter an den Vakuummeteranschluss an.
– Arbeitsmaterial: Vakuummeter; 1/8", -1 - 0 bar
Schalten Sie das Gerät ein.
Prüfen Sie den Unterdruck der Ölpumpe.
Unterdruck > 0,3 bar
▶ Prüfen Sie die Ölversorgung.
2.
Blättern Sie mit den Tasten „+“ oder „–“ zur gewünschten Diagnosenummer.
3.
Drücken Sie die Taste „i“.
Hinweis
Ist der Unterdruck größer als 0,3 bar,
kann die Ölversorgungsleitung oder der
Ölfilter abgesperrt, verstopft oder falsch
dimensioniert sein.
5.
Entfernen Sie das Vakuummeter von der Ölpumpe.
8.4
1.
2.
3.
4.
Gerät in Betrieb nehmen
Nehmen Sie das Gerät entsprechend der zugehörigen
Betriebsanleitung in Betrieb.
Schalten Sie das Gerät ein.
Stellen Sie sicher, dass eine Wärmeanforderung vorliegt.
Drücken Sie die Taste „i“.
◁
◁
Wenn der Brenner in Betrieb ist, erscheint im
Display der Statuscode „S.4”.
Der angezeigte Statuscode wird zusätzlich durch die
Klartextanzeige „Heizung Brenner an“ erläutert.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
◁
Im Display erscheint die zugehörige Diagnose-Information.
Hinweis
Der angezeigte Diagnosecode wird zusätzlich durch eine Klartextanzeige, z. B. „Pumpennachlauf Heizung 5 min“, erläutert.
33
8 Inbetriebnahme
8.4.2
Gerätestatus kontrollieren
1
Heizbetrieb - Bren
2
4.
Falls erforderlich, ändern Sie den Wert mit den Tasten
„+“ oder „–“ (Anzeige blinkt).
1
Display
1.
2.
2
Taste i
Rufen Sie die Statuscodes durch Betätigen der Taste i
auf.
Schalten Sie das Display durch Drücken der Taste i
wieder in den Normalmodus.
8.5
Verbrennungswerte prüfen
8.5.1
Rußzahl
Die Rußzahl ist ein Maß für die Emission staubförmiger Partikel und lässt Rückschlüsse auf die Verbrennungsgüte zu.
Um festzustellen, ob der Brenner das Heizöl richtig
verbrennt, messen Sie zuerst die Rußzahl im Abgas.
Verwenden Sie dazu eine Rußpumpe oder ein geeignetes
elektronisches Messgerät.
5.
Speichern Sie den neu eingestellten Wert, indem Sie
die Taste „i“ ca. 5 Sekunden gedrückt halten, bis die
Anzeige nicht mehr blinkt.
Hinweis
Bei starker Rußbildung (z. B. bei schlecht eingestelltem Brenner) kann das Messgerät verschmutzen.
8.5.2
1.
Rußzahl messen
Prüfen Sie die Nennlast (Prüfprogramm P.1).
(→ Seite 62)
+
2
6.
1
Beenden Sie den Diagnosemodus, indem Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“ drücken oder 4 Minuten
keine Taste drücken.
◁
Im Display erscheint die aktuelle Heizungsvorlauftemperatur.
Hinweis
Einige Diagnosepunkte werden nur sichtbar bzw. einstellbar, wenn Sie die zweite
Diagnoseebene aktivieren.
2.
Schrauben Sie die Verschlusskappe von dem Prüfstutzen Abgas (1) ab.
3.
Entfernen Sie die Verschlusskappe von der Prüföffnung
Verbrennungsluft (2).
Messen Sie die Rußzahl.
4.
34
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Inbetriebnahme 8
–
Rußzahl (DIN EN 267): Rußzahl-Vergleichsskala < 1
Arbeitsmaterial: Rußpumpe mit Blättchen
–
Hinweis
Falls sich Ruß in den Abgasen befindet,
dann ist die Ursache vor weiteren Messungen zu finden. Diese Vorgehensweise
schützt die Messgeräte vor Verunreinigungen durch Ruß.
5.
6.
7.
Prüfen Sie den Luft- und Abgasweg.
Prüfen Sie die Nennlast (Prüfprogramm P.1).
(→ Seite 62)
Prüfen Sie den CO2-Gehalt und stellen Sie ggf. die Luftmenge ein. (→ Seite 37)
8.5.3
CO2-Gehalt prüfen
Hinweis
Eine Abweichung der benötigten Luftmenge wird
anhand CO2-Messungen in der 1. und der 2. Stufe
ermittelt.
1.
CO2-Gehalt
9.
Bedingungen:
Außentemperatur < 0 °C
12,5 ± 0,3 Vol.-%
Bedingungen:
Außentemperatur > 0 °C
13,0 ± 0,3 Vol.-%
Beenden Sie die Prüfprogramme indem Sie die Tasten i
und + gleichzeitig drücken.
Gefahr!
Vergiftungsgefahr
Austretendes Abgas kann zu Vergiftungen
führen.
▶
Achten Sie darauf, dass die Verschlusskappe fest auf dem Prüfstutzen befestigt
ist.
10. Schrauben Sie die Verschlusskappe auf den Prüfstutzen Abgas (1).
11. Stecken Sie die Verschlusskappe auf die Prüföffnung
Verbrennungsluft (2).
1
2.
Schrauben Sie die Verschlusskappe von dem Prüfstutzen Abgas (1) ab.
3.
Entfernen Sie die Verschlusskappe von der Prüföffnung
Verbrennungsluft (2).
Warten Sie mindestens 3 Minuten, bis das Gerät Betriebstemperatur erreicht hat.
Prüfen Sie den CO2-Gehalt und stellen Sie ggf. die Luftmenge ein. (→ Seite 37)
5.
Prüfen Sie den CO2-Gehalt und stellen Sie ggf. die Luftmenge ein. (→ Seite 37)
Prüfen Sie die Nennlast (Prüfprogramm P.1).
(→ Seite 62)
2
4.
8.
CO2-Gehalt
6.
7.
Bedingungen:
Außentemperatur < 0 °C
12,5 ± 0,3 Vol.-%
Bedingungen:
Außentemperatur > 0 °C
13,0 ± 0,3 Vol.-%
Prüfen Sie die Minimallast (Prüfprogramm P.2).
(→ Seite 62)
Warten Sie mindestens 3 Minuten, bis das Gerät Betriebstemperatur erreicht hat.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
35
8 Inbetriebnahme
8.6
Brenner einstellen
8.6.1
Werksseitige Einstellungen
Das Gerät ist ab Werk auf die in der untenstehenden Tabelle angegebenen Werte eingestellt. Diese Grundeinstellung müssen Sie in Abhängigkeit der Düsentoleranz und des Abgassystems gegebenenfalls nachregulieren.
Standardwerte für 10 m konzentrische Luft-/Abgasführung, 3 Bögen
VKO 356/3-7
Stufe
1
2
Leistung
kW
21
35
Luftdüse
mm
21 (mit Mischeinrichtung fest verbunden)
Öldüse
[Usgal/h 80° H]
0,55
Öldurchsatz, ca.
kg/h
1,77
2,95
Ölpumpendruck, ca.
bar
8
21,5
Abstand Öldüse-Luftdüse
mm
1
Gebläsedruck
mbar
10,2
CO2 nach 5 min. Betrieb
Vol.-%
13 (± 0,3)
25,9
Hinweis
Bei Einsatz einer anderen Luft-/Abgasführung können die Einstellwerte erheblich variieren. Eine Kontrolle der
CO2-Einstellung ist daher zwingend erforderlich.
36
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Inbetriebnahme 8
8.6.2
–
Abgasverlustmessung
Der CO2-Gehalt ist ein Maßstab für die wirtschaftliche Verbrennung des Heizöls. Zur Bestimmung des Abgasverlustes
müssen der CO2-Gehalt im Abgas, die Abgastemperatur und
die Verbrennungsluft-Temperatur gemessen werden.
Als Messgerät zur Messung des Abgasverlustes verwendet
man am einfachsten ein modernes elektronisches AbgasAnalysegerät.
Damit können mehrere Messgrößen gleichzeitig ermittelt
bzw. errechnet werden:
–
–
–
–
–
CO2-Gehalt (oder O2-Gehalt)
CO-Gehalt
Abgastemperatur
Verbrennungsluft-Temperatur
Abgasverlust (wird automatisch berechnet)
Hinweis
Alle Messgeräte müssen regelmäßig geeicht
werden.
8.6.3
1.
2.
3.
CO2-Gehalt über Gebläsedrehzahl einstellen
Wenn ein Prüfprogramm läuft, dann beenden Sie das
Prüfprogramm.
Stellen Sie den Diagnosepunkt d.0 auf 1 für den Betrieb
in der 1. Brennerstufe und starten Sie den Brenner.
Warten Sie mindestens 3 Minuten.
◁
2
Eine niedrige Gebläsedrehzahl bedeutet einen höheren CO2-Gehalt.
– Eine hohe Gebläsedrehzahl bedeutet einen niedrigeren CO2-Gehalt.
9. Speichern Sie die korrekte Drehzahl ab, indem Sie die
Taste „i‟ solange gedrückt halten, bis die Anzeige nicht
mehr blinkt.
10. Stellen Sie den Diagnosepunkt d.0 auf 2 für den Betrieb
in der 2. Brennerstufe.
11. Warten Sie mindestens 3 Minuten.
◁
Gerät hat Betriebstemperatur erreicht.
12. Prüfen Sie den CO2-Gehalt. (→ Seite 35)
13. Wenn der gemessene CO2-Gehalt vom Wert 13 ±
0,3 Vol-% abweicht, dann stellen Sie die Luftmenge für
die 2. Leistungsstufe über den Diagnosepunkt d.51 ein.
14. Variieren Sie die Gebläsedrehzahl.
– Eine niedrige Gebläsedrehzahl bedeutet einen höheren CO2-Gehalt.
– Eine hohe Gebläsedrehzahl bedeutet einen niedrigeren CO2-Gehalt.
15. Speichern Sie die korrekte Drehzahl ab, indem Sie die
Taste „i‟ solange gedrückt halten, bis die Anzeige nicht
mehr blinkt.
16. Stellen Sie den Diagnosepunkt d.0 wieder auf 0 für den
automatischen Brennerbetrieb.
Hinweis
Beachten Sie den zulässigen CO-Gehalt aus
der Nenndatentabelle.
Falls der CO-Gehalt bei korrektem CO2-Gehalt zu hoch ist, muss die Gebläsedrehzahl
angehoben und der Ölpumpendruck geprüft
werden bis die Werte der Nenndatentabelle
entsprechen.
Das Gerät hat die Betriebstemperatur erreicht.
1
Gefahr!
Vergiftungsgefahr
Austretendes Abgas kann zu Vergiftungen
führen.
▶
4.
Schrauben Sie die Verschlusskappe vom Prüfstutzen
Abgas (1) ab.
5.
Nehmen Sie die Verschlusskappe von der Prüföffnung
Verbrennungsluft (2) ab.
Prüfen Sie den CO2-Gehalt. (→ Seite 35)
Wenn der gemessene CO2-Gehalt vom Wert 13 ±
0,3 Vol-% abweicht, dann stellen Sie die Luftmenge für
die 1. Leistungsstufe über den Diagnosepunkt d.50 ein.
Variieren Sie die Gebläsedrehzahl.
6.
7.
8.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
Achten Sie darauf, dass die Verschlusskappe fest auf dem Prüfstutzen befestigt
ist.
17. Schrauben Sie die Verschlusskappe auf den Prüfstutzen Abgas (1).
18. Stecken Sie die Verschlusskappe auf die Prüföffnung
Verbrennungsluft (2).
37
8 Inbetriebnahme
8.7
Übersicht über die einstellbaren Anlagenparameter
Passen Sie mit den folgenden Parametern das Gerät an die Heizungsanlage und die Bedürfnisse des Kunden an. Geben
Sie mit dem Diagnosepunkt „d.97” durch Eingabe der „17” die zweite Diagnoseebene frei. Tragen Sie in die letzte Spalte die
anlagenspezifischen Einstellungen ein.
Anzeige
Bedeutung
Einstellbare Werte
Werkseinstellung
d.0
Heizungsteillast
0 = Automatik
1 = nur 1. Stufe
2 = nur Volllast
0 = Automatik
d.1
Heizungspumpennachlauf
Startet nach Beendigung des Heizbetriebs
2 ... 60 min
5 min
d.2
Maximale Brennersperrzeit
Startet nach Beendigung des Brennerlaufs im Heizbetrieb
2 ... 60 min
20 min
d.14
Pumpendrehzahl für drehzahlgeregelte Zubehörpumpe
„-“ = Automatik, 30 ... 100 = feste
Pumpendrehzahl 30 bis 100 % der
Maximaldrehzahl
„-“ = Automatik
d.17
Regelungsart
0 = Vorlauftemperaturregelung,
1 = Rücklauftemperaturregelung
(erfordert Zubehör Fühler Typ VR11)
0
d.18
Pumpennachlaufmodus
1 = weiterlaufend, Pumpe läuft durch
solange Heizbedarf besteht;
3 = intermittierend, Pumpe schaltet
bei erfülltem Wärmebedarf ab, zyklischer Anlauf zum Test auf Wärmebedarf
1
d.20
maximaler Sollwert für Speichertemperatur
50 ... 70 °C
65 °C
d.26
Umschalten internes Zubehörrelais
für Stecker X6
1 = Zirkulationspumpe
2 = externe Pumpe
3 = Speicherladepumpe
4 = nicht nutzbar, da Schaltwirkung
invers zu d.27/28,
5 = externes Magnetventil und/oder
Boosterpumpe der Neutralisationseinrichtung
1 = Zirkulationspumpe
d.27
Umschalten Zubehörrelais 1 auf dem
Zubehör VR40
1
2
3
4
5
6
=
=
=
=
=
=
Zirkulationspumpe
externe Pumpe
Speicherladepumpe
Abgasklappe/Dunstabzugshaube
externes Magnetventil
externe Störmeldung
1 = Zirkulationspumpe
d.28
Umschalten Zubehörrelais 2 auf dem
Zubehör VR40
1
2
3
4
5
6
=
=
=
=
=
=
Zirkulationspumpe
externe Pumpe
Speicherladepumpe
Abgasklappe/Dunstabzugshaube
externes Magnetventil
externe Störmeldung
2 = externe Pumpe
d.54
Einschalthysterese des Vorlaufreglers Einschalttemperatur unterhalb
des berechneten Sollwerts
0 ... -10 K
-2 K
d.55
Ausschalthysterese des Vorlaufreglers Abschalttemperatur oberhalb
des berechneten Sollwerts
0 ... 10 K
6K
d.71
Maximale Vorlauftemperatur für
Heizbetrieb
60 °C ... 85 °C
75 °C
d.72
Pumpennachlaufzeit nach Speicherladung
0, 10, 20, ... 600 s
300 s
38
anlagenspezifische
Einstellung
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Inbetriebnahme 8
Anzeige
Bedeutung
Einstellbare Werte
Werkseinstellung
d.73
Offset Speicherlade-Vorlauftemperatur (maximale Überhöhung Vorlaufsolltemperatur für Speicherladung
gegenüber der Speichersolltemperatur)
0 ... 25 K
25 K
d.75
Maximale Speicherladezeit eines
Speichers ohne eigene Steuerung
20, 21, 22 ... 90 min
45 min
d.77
Warmwasserteillast
0 = Automatik
1 = nur 1. Stufe
2 = nur Volllast
0 = Automatik
d.78
Maximale Vorlauftemperatur für
Speicherladung
75 ... 85 °C
80 °C
d.84
Anzahl Stunden bis zur nächsten
Wartung oder „Aus“
0 ... 300 x 10 h oder „-“ (Aus)
„-“ (Aus)
d.97
Diagnoseebene Passwort
Eingabe zur Freigabe des geschützten Bereiches: 17
d.98
Eingabemöglichkeit der Telefonnummer des Fachhandwerkers, die im
Störfall angezeigt wird
d.99
Sprache des Klartext-Displays
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
anlagenspezifische
Einstellung
Deutsch
39
8 Inbetriebnahme
8.8
1.
Speicherladung bei angeschlossenem
Warmwasserspeicher prüfen
Stellen Sie sicher, dass eine Wärmeanforderung seitens des Warmwasserbetriebs vorliegt..
◁
2.
Im Display blinkt das Symbol "Wasserhahn".
Drücken Sie die Taste „i“.
◁
◁
Wenn der Brenner für die Speicherladung in Betrieb
ist, erscheint im Display der Statuscode „S.24”.
Der angezeigte Statuscode wird zusätzlich durch die
Klartextanzeige „Warmwasser Brenner an“ erläutert.
Hinweis
Beim VIH K 300 erfolgt der Anlauf der
Schichtenladepumpe erst nach Erreichen
einer Vorlauftemperatur von 5 K über
Speichersollwert (z. B. Speichersollwert
55 °C – Anlauf der Schichtenladepumpe bei
Vorlauftemperatur 60 °C).
40
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Inbetriebnahme 8
8.9
Inbetriebnahme dokumentieren
8.9.1
Inbetriebnahmeprotokoll
Füllen Sie bei der Inbetriebnahme das Protokoll aus.
Arbeitsschritte
Ja
Nein
Aufstellort frostfrei
(Umgebungstemperatur + 4 °C bis 50 °C)
☐
☐
Verbrennungsluftzuführung geprüft
(Öffnung für Verbrennungsluftzufuhr > 125 cm² )
☐
☐
Abgasanlage innen geprüft
(Gefälle zum Gerät mind. 3°)
☐
☐
Abgasanlage außen geprüft
(Freier Austritt der Abgase, kein Ansaugen von Abgasen)
☐
☐
Elektrischer Anschluss fachgerecht ausgeführt
(Trenneinrichtung vorhanden)
☐
☐
Neutralisationseinrichtung angeschlossen und mit Aktivkohle befüllt
(bei schwefelarmen Heizöl ist in der Regel keine
Neutralisation erforderlich)
☐
☐
Boosterpumpe der Neutralisationseinrichtung elektrisch an
X6 angeschlossen, Diagnosepunkt d.26 auf "5" eingestellt
☐
☐
Kondensathebepumpe (wenn vorhanden) auf Funktion
geprüft
☐
☐
Kondensatleitungen auf freien Durchgang und Dichtheit
geprüft
(Mit Gefälle, ohne Knickstellen verlegt)
☐
☐
Sicherheitsventil, Ausdehnungsgefäß, Pumpe und Manometer vorhanden
☐
☐
Gerät über Kesselfüll- und Entleerungseinrichtung befüllt
und entlüftet
☐
☐
Heizungsanlage befüllt und entlüftet
☐
☐
Wenn vorhanden, Ladekreis beim actoSTOR entlüftet
Trinkwasserkreis entlüftet
☐
☐
Siphontasse mit Wasser befüllt
☐
☐
Dichtheitskontrolle durchgeführt: Heizung, Frischwasser,
Öl, Kondensat
☐
☐
Ölanschluss korrekt installiert und Ölleitung entlüftet
☐
☐
Ölleitung im Einstrangsystem mit Innendurchmesser nicht
größer als 4 mm verlegt
☐
☐
Vorgeschriebener Ölfilter (5 – 20 μm) mit Entlüftungssystem vorhanden
☐
☐
Elektrischer Anschluss und Steckverbindungen korrekt
hergestellt
☐
☐
Notwendige Fühler richtig angeschlossen und korrekt positioniert
☐
☐
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
Messwerte
41
8 Inbetriebnahme
Arbeitsschritte
Ja
Nein
Regelgerät richtig angeschlossen/verdrahtet und
eingestellt
☐
☐
Rußtest durchgeführt, Rußzahl = 0
☐
☐
Kohlendioxid (CO2-Gehalt) gemessen und bei Bedarf eingestellt [%]
(Für Teillast: d.0 auf "1" stellen und über d.50 Drehzahl
korrigieren; Für Vollast: d.0 auf "2" stellen und über D.51
Drehzahl korrigieren; Normalbetrieb: d.0 auf "0" stellen)
☐
☐
Kohlenmonoxid (CO-Gehalt) gemessen [ppm]
(CO-Gehalt < 15ppm sein)
☐
☐
Öldruck überprüft und bei Bedarf eingestellt [bar]
☐
☐
Vakuum überprüft [bar]
(Unterdruck der Ölpumpe< 0,3 bar)
☐
☐
Heizungsanlage über DIA-System angepasst
☐
☐
Gerätefunktionen (Heizung und Speicherladung) überprüft
☐
☐
Betreiber informiert und technische Unterlagen übergeben
☐
☐
Datum
Fachgerechte Inbetriebnahme
bestätigen
42
Messwerte
Unterschrift
ˍˍ ˍˍ ˍˍˍˍ
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Übergabe an den Betreiber 9
9
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
10
10.1
Übergabe an den Betreiber
10.1.2 Wartungsbedingtes Intervall
Übergeben Sie dem Betreiber alle für ihn bestimmten
Anleitungen und Gerätepapiere zur Aufbewahrung. Machen Sie ihn darauf aufmerksam, dass die Anleitungen
in der Nähe des Geräts verbleiben sollen.
Unterrichten Sie den Betreiber über getroffene Maßnahmen zur Verbrennungsluftversorgung und Abgasführung mit besonderer Betonung, dass diese nicht verändert werden dürfen.
Unterrichten Sie den Betreiber über die Kontrolle des
erforderlichen Fülldrucks der Anlage sowie über die
Maßnahmen zum Nachfüllen und Entlüften bei Bedarf.
Weisen Sie den Betreiber auf die richtige (wirtschaftliche) Einstellung von Temperaturen, Regelgeräten und
Thermostatventilen hin.
Gehen Sie die Betriebsanleitung mit dem Betreiber
durch und beantworten Sie gegebenenfalls seine Fragen.
Weisen Sie den Betreiber insbesondere auf die Sicherheitshinweise hin, die er beachten muss.
Weisen Sie den Betreiber auf die Notwendigkeit einer
regelmäßigen Inspektion und Wartung der Anlage und
des Heizgeräts hin. Empfehlen Sie den Abschluss eines
Inspektions-/Wartungsvertrages.
Wartungsbedingtes Intervall
Intervall
Wartungsarbeiten
Nach Demontage des
Brenners
Brennerdichtungen tauschen
bei Abnutzungserscheinung/bei Bedarf jährlich
Elektroden austauschen
10.2
Seite
50
Verbrennungswerte prüfen
10.2.1 Rußzahl messen
1.
Prüfen Sie die Nennlast (Prüfprogramm P.1).
(→ Seite 62)
2
1
Inspektion
Inspektions- und Wartungsplan
10.1.1 Kalenderbasierte Wartungsintervalle
Kalenderbasierte Wartungsintervalle
Intervall
Wartungsarbeiten
mindestens
jährlich
Unterdruck der Ölpumpe prüfen
Seite
33
Rußzahl messen
43
2.
CO2-Gehalt über Gebläsedrehzahl
einstellen
Schrauben Sie die Verschlusskappe von dem Prüfstutzen Abgas (1) ab.
53
3.
Ölpumpenfilter reinigen
48
Siphontasse reinigen
48
Brennkammer und Rohrschlangen
reinigen
48
Entfernen Sie die Verschlusskappe von der Prüföffnung
Verbrennungsluft (2).
Messen Sie die Rußzahl.
– Rußzahl (DIN EN 267): Rußzahl-Vergleichsskala < 1
– Arbeitsmaterial: Rußpumpe mit Blättchen
4.
Gilt für: Gerät mit Neutralisationseinrichtung
Hinweis
Falls sich Ruß in den Abgasen befindet,
dann ist die Ursache vor weiteren Messungen zu finden. Diese Vorgehensweise
schützt die Messgeräte vor Verunreinigungen durch Ruß.
Öl-Neutralisationseinrichtung Reinigen und Füllung wechseln
(siehe Installations- und Wartungsanleitung Öl-Neutralisationseinrichtung)
mindestens
alle zwei
Jahre
Öldüse wechseln
51
Ölpumpendruck überprüfen und
ggf. einstellen
52
Elektroden austauschen
50
5.
6.
7.
Prüfen Sie den Luft- und Abgasweg.
Prüfen Sie die Nennlast (Prüfprogramm P.1).
(→ Seite 62)
Prüfen Sie den CO2-Gehalt und stellen Sie ggf. die Luftmenge ein. (→ Seite 37)
10.2.2 Abgasverlustmessung
Der CO2-Gehalt ist ein Maßstab für die wirtschaftliche Verbrennung des Heizöls. Zur Bestimmung des Abgasverlustes
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
43
11 Wartung
müssen der CO2-Gehalt im Abgas, die Abgastemperatur und
die Verbrennungsluft-Temperatur gemessen werden.
7.
Als Messgerät zur Messung des Abgasverlustes verwendet
man am einfachsten ein modernes elektronisches AbgasAnalysegerät.
8.
Warten Sie mindestens 3 Minuten, bis das Gerät Betriebstemperatur erreicht hat.
Prüfen Sie den CO2-Gehalt und stellen Sie ggf. die Luftmenge ein. (→ Seite 37)
CO2-Gehalt
Damit können mehrere Messgrößen gleichzeitig ermittelt
bzw. errechnet werden:
Bedingungen:
Außentemperatur < 0 °C
12,5 ± 0,3 Vol.-%
–
–
–
–
–
Bedingungen:
Außentemperatur > 0 °C
13,0 ± 0,3 Vol.-%
CO2-Gehalt (oder O2-Gehalt)
CO-Gehalt
Abgastemperatur
Verbrennungsluft-Temperatur
Abgasverlust (wird automatisch berechnet)
9.
Beenden Sie die Prüfprogramme indem Sie die Tasten i
und + gleichzeitig drücken.
Gefahr!
Vergiftungsgefahr
Hinweis
Alle Messgeräte müssen regelmäßig geeicht
werden.
Austretendes Abgas kann zu Vergiftungen
führen.
▶
10.2.3 CO2-Gehalt prüfen
Hinweis
Eine Abweichung der benötigten Luftmenge wird
anhand CO2-Messungen in der 1. und der 2. Stufe
ermittelt.
1.
Prüfen Sie die Nennlast (Prüfprogramm P.1).
(→ Seite 62)
10. Schrauben Sie die Verschlusskappe auf den Prüfstutzen Abgas (1).
11. Stecken Sie die Verschlusskappe auf die Prüföffnung
Verbrennungsluft (2).
10.2.4 Fülldruck der Heizungsanlage prüfen
▶
▶
2
Achten Sie darauf, dass die Verschlusskappe fest auf dem Prüfstutzen befestigt
ist.
1
Kontrollieren Sie den Fülldruck der Heizungsanlage.
Füllen Sie die Heizungsanlage mit geeignetem Heizwasser auf. (→ Seite 31)
11
Wartung
11.1
Ersatzteile beschaffen
Die Originalbauteile des Produkts sind im Zuge der CE-Konformitätsprüfung mitzertifiziert worden. Wenn Sie bei der
Wartung oder Reparatur mitzertifizierte Vaillant Originalersatzteile nicht verwenden, dann erlischt die CE-Konformität des Produkts. Daher empfehlen wir dringend den Einbau
von Vaillant Originalersatzteilen. Informationen über die verfügbaren Vaillant Originalersatzteile erhalten Sie unter der
auf der Rückseite angegebenen Kontaktadresse.
2.
Schrauben Sie die Verschlusskappe von dem Prüfstutzen Abgas (1) ab.
3.
Entfernen Sie die Verschlusskappe von der Prüföffnung
Verbrennungsluft (2).
Warten Sie mindestens 3 Minuten, bis das Gerät Betriebstemperatur erreicht hat.
Prüfen Sie den CO2-Gehalt und stellen Sie ggf. die Luftmenge ein. (→ Seite 37)
4.
5.
▶
Wenn Sie bei der Wartung oder Reparatur Ersatzteile
benötigen, dann verwenden Sie ausschließlich Vaillant
Originalersatzteile.
CO2-Gehalt
6.
44
Bedingungen:
Außentemperatur < 0 °C
12,5 ± 0,3 Vol.-%
Bedingungen:
Außentemperatur > 0 °C
13,0 ± 0,3 Vol.-%
Prüfen Sie die Minimallast (Prüfprogramm P.2).
(→ Seite 62)
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Wartung 11
11.2
Wartungsarbeiten durchführen
11.2.1 Gerät in Wartungsposition bringen
11.2.1.1 Brenner in Ablageposition bringen
1.
2.
3.
4.
5.
6.
12. Schieben Sie den Brenner unter die Verriegelungsnasen.
11.2.1.2 Brenner in Wartungsposition bringen
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
Lösen Sie am Brenner die elektrische Verbindung vom
Schaltkasten zum Brenner.
Nehmen Sie die obere Traverse ab.
Setzen Sie die obere Traverse auf eine der seitlichen
Kesselverstrebungen.
Fixieren Sie die Traverse mit den beiden Schrauben.
Lösen Sie am Brenner den Zuluftschlauch.
1
2
1
7.
Ablageposition
2
Verriegelungsnase
1.
2.
3.
Entnehmen Sie die Brennereinstelllehre.
Heben Sie den Brenner aus der Ablageposition (1).
Drehen Sie den Brenner horizontal.
4.
5.
Setzen Sie den Brenner in der Wartungsposition ab.
Schieben Sie den Brenner unter die Verriegelungsnase (2).
Lösen Sie die Serviceschraube.
8. Drehen Sie den Brenner leicht im Uhrzeigersinn.
9. Heben Sie den Brenner heraus.
10. Drehen Sie den Brenner um.
1
2
2
1
Brenner
2
Traverse
11. Setzen Sie den Brenner in der Ablageposition ab.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
45
11 Wartung
11.2.2 Funktionsmenü (für Wartungs- und Servicearbeiten)
Das Funktionsmenü im DIA-System erlaubt die Funktionskontrolle einzelner Aktoren. Das Funktionsmenü kann immer nach
Reset oder Netz EIN gestartet werden. Die Geräteelektronik schaltet in den Normalbetrieb, wenn Sie fünf Sekunden keine
Bedienung vornehmen oder die ‑-Taste drücken
Start
Funktionsmenü
aktivieren
3
Nach Reset
Nach Netz “EIN”
Nein
Ende,
Normalbetrieb
startet
JA
Zurück
Interne Pumpe
prüfen
Ja
Ein
Aus
Zurück / Weiter
Zurück
Gebläse prüfen?
Ja
Ein
Aus
Gebläse wird mit max.
Drehzahl angesteuert.
Ein
Aus
Alle Anschlüsse, die als
Speicherladepumpe definiert sind,
erhalten 230 V.
- 2 aus 7 Modul, wenn d.27
bzw. d.28 = 3.
Ein
Aus
Alle Anschlüsse, die als
Zirkulationspumpe definiert sind,
erhalten 230 V.
- Leiterplatte, wenn d.26 = 1.
- 2 aus 7 Modul, wenn d.27
bzw. d.28 = 3.
Zurück / Weiter
Zurück
Speicherladepumpe prüfen?
Ja
Zurück / Weiter
Zurück
Zirkulationspumpe prüfen?
Ja
Zurück / Weiter
2
46
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Wartung 11
2
Zurück
Externe Pumpe
prüfen?
Ja
Ein
Aus
Alle Anschlüsse, die als
externe Pumpe definiert sind,
erhalten 230 V.
- 2 aus 7 Modul VR 40 oder internes
Schaltrelais (Ausgang X6) wenn
d.26, d.27 bzw. d.28 = 2.
Zurück / Weiter
Zurück
Ölvorwärmer
prüfen?
Ja
Ein
Aus
Zurück / Weiter
Zurück
Zündelektroden
prüfen?
Ja
Ein
Aus
Zurück / Weiter
Zurück
Hydraulik
entlüften?
Ja
Ein
Aus
Ja
Ein
Aus
Zurück / Weiter
Brenner
testen?
Zurück / Weiter
Ja
Funktionsmenü
beenden
3
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
47
11 Wartung
11.2.3 Gerät reinigen
11.2.3.1 Kondensatweg reinigen
Gilt für: Gerät mit Neutralisationseinrichtung
▶
Reinigen Sie die Neutralisationseinrichtung gemäß
den Angaben in der zugehörigen Anleitung.
Gilt für: Gerät mit Kondensathebepumpe
▶
Reinigen Sie die Kondensathebepumpe gemäß den
Angaben in der zugehörigen Anleitung.
NC
NO
1
11.2.3.2 Siphontasse reinigen
1.
2.
P
Schalten Sie das Gerät aus.
Nehmen Sie die Frontverkleidung ab. (→ Seite 22)
P2
+
P1
1
1
4.
5.
6.
7.
8.
9.
Ölpumpenfilter
+
2
V
2
Verschlussschraube
Lösen Sie die Verschlussschraube (2).
Nehmen Sie den Ölpumpenfilter (1) heraus.
Reinigen Sie den Ölpumpenfilter (1).
Setzen Sie den Ölpumpenfilter ein.
Schrauben Sie die Verschlussschraube ein.
Entsorgen Sie evtl. ausgelaufenes Öl.
11.2.3.4 Brennkammer und Rohrschlangen
reinigen
1.
1
3.
4.
5.
6.
7.
Siphontasse
Heben Sie den Siphon aus der Halterung.
Schrauben Sie die Siphontasse ab.
Entleeren und reinigen Sie die Siphontasse.
Füllen Sie die Siphontasse mit Wasser.
Schrauben Sie die Siphontasse handfest ein.
11.2.3.3 Ölpumpenfilter reinigen
Hinweis
Die Reinigung des Ölpumpenfilters ist nur dann
notwendig, wenn durch Verschmutzung die Funktion des automatischen Heizölentlüfters mit Filter
gestört ist.
1.
2.
3.
48
Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz.
Sperren Sie die Ölzufuhr am Ventil des automatischen
Heizölentlüfters mit Filter ab.
Sorgen Sie dafür, dass evtl. aus der Pumpe auslaufendes Öl aufgefangen und gebunden wird.
Setzen Sie den Brenner in der Ablageposition ab.
(→ Seite 45)
2. Lockern Sie zum Abnehmen des Brennerflanschs die
fünf Muttern.
3. Drehen Sie den Brennerflansch im Uhrzeigersinn und
nehmen Sie ihn ab.
4. Überprüfen Sie die Dichtschnur auf Beschädigung
und Verschleiß und ersetzen Sie die Dichtschnur
gegebenenfalls.
5. Entnehmen Sie die Kondensat-Ablaufbürste. Diese
befindet sich im unteren Bereich hinter der Verkleidung.
6. Entfernen Sie die Prallschale mit dem Haken der beigefügten Kondensat-Ablaufbürste.
7. Säubern Sie die Prallschale.
8. Reinigen Sie die Brennkammer mit einer dafür
geeigneten Bürste oder feucht mit einem Tuch.
Verwenden Sie handelsübliches Spülmittel oder Ölgerätereiniger, dass Sie am besten mit einer Sprühflasche
auftragen.
9. Sprühen Sie die Rohrschlangen im oberen Bereich mit
dem Reiniger ein und spülen Sie mit Wasser nach.
10. Bei starker Verschmutzung des Kessels/der Rohrschlangen (z. B. nach starker Rußentwicklung bei einer
Brennerstörung) können Sie die Rohrschlangen mit
dem als Zubehör erhältlichen Reinigungs-Set (Art.Nr. 0020017065) durchspülen. Beachten Sie hierbei
die Anweisungen in der Bedienungsanleitung des
Reinigungs-Sets.
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Wartung 11
11. Warten Sie vor den weiteren Schritten, bis das Wasser
vollständig aus der Brennkammer abgelaufen ist.
12. Setzen Sie die Prallschale wieder in die Brennkammer
ein.
13. Montieren Sie den Brennerflansch.
14. Achten Sie darauf, dass der Masseanschluss richtig am
Bolzen des Brennerflanschs sitzt.
3
2
1
11.2.4 Verschleißteile austauschen
11.2.4.1 Ölvorwärmer austauschen
Ölvorwärmer ausbauen
1.
2.
3.
Trennen Sie das Gerät nach dem Gebläsenachlauf von
der Stromzufuhr.
Lösen Sie die beiden Verbindungsstecker von der Elektronik zu der Zusatzelektronik des Brenners.
Setzen Sie den Brenner in der Wartungsposition ab.
(→ Seite 45)
1
Steckverbindung
3
Ölvorwärmer
1
2
Mutter
2
7.
8.
Trennen Sie die Steckverbindung (1) vom Ölvorwärmer.
Legen Sie eine Lappen um den unteren Teil des Düsenstocks.
3
9.
Schrauben Sie den Ölvorwärmer (3) mit einem Gabelschlüssel ab. Fixieren Sie dabei die Mutter (2) mit
einem zweiten Gabelschlüssel.
– Arbeitsmaterial: Gabelschlüssel SW14, 2 Stk.
Ölvorwärmer einbauen
3
1
Mischeinrichtung
2
Fixierschraube
4.
5.
6.
3
Elektroden
Lösen Sie die Stecker von allen Elektroden (3).
Lösen Sie die Fixierschraube (2) an der Mischeinrichtung (1).
Ziehen Sie die Mischeinrichtung (1) ab.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
10. Setzen Sie eine neue Öldüse auf den neuen Ölvorwärmer.
11. Ziehen Sie die Öldüse und den Ölvorwärmer mit zwei
Gabelschlüsseln fest.
– 20 Nm
– Arbeitsmaterial: Gabelschlüssel SW14
12. Schrauben Sie den Ölvorwärmer mit einem Gabelschlüssel fest. Fixieren Sie dabei die Mutter oberhalb
mit einem zweiten Gabelschlüssel.
13. Entfernen Sie den Lappen und evtl. ausgetretenes Öl.
14. Setzen Sie die Steckverbindung zum Ölvorwärmer auf.
15. Setzen Sie die Mischeinrichtung auf.
16. Ziehen Sie die Schraube der Mischeinrichtung fest.
17. Stellen Sie den Abstand Luft- zu Öldüse mithilfe der
Einstelllehre ein.
18. Setzen Sie die Stecker auf die Elektroden.
19. Wenn keine weiteren Wartungsarbeiten durchzuführen
sind, dann setzen Sie den Brenner wieder ins Gerät
und ziehen Sie die Schraube fest.
20. Schließen Sie alle Stecker an. Der Stecker des Ölvorwärmers muss gegenüber den Zündelektroden positioniert sein.
49
11 Wartung
11.2.4.2 Elektroden austauschen
Elektroden einstellen
Elektroden ausbauen
1.
Setzen Sie den Brenner in der Wartungsposition ab.
(→ Seite 45)
1
2
3
3
4
4
1
Mischeinrichtung
3
Elektrodenhalter
2
Fixierschraube
4
Stecker
Mischeinrichtung abziehen
2.
3.
4.
Lösen Sie die Fixierschraube (2) an der Mischeinrichtung (1).
Ziehen Sie die Mischeinrichtung (1) nach oben ab.
Ziehen Sie die Stecker (4) von den Elektroden ab.
5.
Lösen Sie die Elektrodenhalter (3).
9.
Kontrollieren Sie die korrekte Position der Elektroden
mithilfe der Einstelllehre.
Abstand Öldüse - Luftdüse einstellen
Elektroden einbauen
6.
7.
8.
Bauen Sie die neuen Elektroden mit Elektrodenhalter
ein.
Setzen Sie die Mischeinrichtung auf und fixieren Sie die
Mischeinrichtung mit der Fixierschraube. (→ Seite 51)
Stecken Sie die Stecker auf die Elektroden.
10. Prüfen Sie den Abstand der Öldüse zur Luftdüse mithilfe der Einstelllehre. Entnehmen Sie den Abstand der
entsprechenden Tabelle (werksseitige Einstellungen)
(→ Seite 36).
50
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Wartung 11
–
–
11.2.4.3 Öldüse wechseln
1.
Setzen Sie den Brenner in der Wartungsposition ab.
(→ Seite 45)
16 … 20 Nm
Arbeitsmaterial: 2 Gabelschlüssel SW16
Mischeinrichtung einbauen
8.
Mischeinrichtung abziehen
1
9.
Stecken Sie die Zündkabel und das Ionisationskabel
auf die Elektroden.
Setzen Sie die Mischeinrichtung auf.
2
3
3
4
4
1
Mischeinrichtung
3
Elektrodenhalter
2
Fixierschraube
4
Stecker
2.
3.
4.
Lösen Sie die Fixierschraube (2) an der Mischeinrichtung (1).
Ziehen Sie die Mischeinrichtung (1) nach oben ab.
Ziehen Sie die Stecker (4) von den Elektroden ab.
Öldüse ausbauen
1
Abstand Öldüse - Luftdüse einstellen
10. Prüfen Sie den Abstand der Öldüse zur Luftdüse mithilfe der Einstelllehre. Entnehmen Sie den Abstand der
entsprechenden Tabelle (werksseitige Einstellungen)
(→ Seite 36).
11. Fixieren Sie die Mischeinrichtung mit der Fixierschraube.
1
5.
Öldüse
Schrauben Sie die Öldüse (1) mit einem Gabelschlüssel
heraus. Fixieren Sie den Düsenstock mit einem zweiten
Gabelschlüssel.
– Arbeitsmaterial: 2 Gabelschlüssel SW16
Öldüse einbauen
6.
7.
Setzen Sie die neue Öldüse ein.
Schrauben Sie die Öldüse mit einem Gabelschlüssel
ein. Fixieren Sie den Düsenstock mit einem zweiten
Gabelschlüssel.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
51
11 Wartung
11.2.5 Brenner einbauen
1.
Überprüfen Sie alle SteuerÂ-, Regel- und Überwachungseinrichtungen auf einwandfreie Funktion.
Schalten Sie das Gerät ein.
Prüfen Sie Gerät, Kondensatführung und Abgasführung
auf Dichtigkeit.
Prüfen Sie, ob der Siphon ausreichend mit Wasser gefüllt ist.
Kontrollieren Sie die Funktion der Heizung, indem Sie
die Schornsteinfegerfunktion starten.
2.
3.
4.
5.
◁
Die Heizungspumpe muss anlaufen und der Brenner starten, sobald die Schornsteinfegerfunktion aktiv ist.
Gilt für: Gerät mit Warmwasserspeicher
▶
6.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
11.3
Fetten Sie den O-Ring ein.
Heben Sie den Brenner aus der Wartungsposition.
Drehen Sie den Brenner, so dass das Gebläse wieder
hinten ist und die Elektroden nach unten zeigen.
Tauschen Sie die Brennerdichtung.
Setzen Sie den Brenner auf den Flansch und drehen
Sie ihn leicht gegen den Uhrzeigersinn.
Fixieren Sie die Serviceschraube.
Befestigen Sie den Zuluftschlauch am Brenner mit einer
Schlauchschelle.
Schließen Sie die Verbindungsstecker von der Elektronik zum Brenner am Winkel der Zusatzelektronik an.
Kontrollieren Sie die Funktion der Warmwasserbereitung, indem Sie eine Wärmeanforderung herbeiführen.
Protokollieren Sie jede durchgeführte Wartung in der
Wartungs-Checkliste.
11.3.2 Ölpumpendruck überprüfen und ggf.
einstellen
1.
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
7
1
2
3
Inbetriebnahme nach Wartung
NO
NC
11.3.1 Probebetrieb nach der Wartung
durchführen
4
P
Gefahr!
Stromschlaggefahr durch freiliegende
Bauteile
P2
+
6
P1
+
5
V
Freiliegende Bauteile am Brenner können bei
Verwendung von ungeeignetem Werkzeug
zu Stromschlägen führen.
▶
▶
Arbeiten Sie am Brenner nur bei
geschlossenem Schaltkasten.
Verwenden Sie nur das vorgesehene
Werkzeug.
Gefahr!
Vergiftungsgefahr durch unvollständiges
Luft-/Abgassystem
Ein nicht vollständig montiertes Luft-/Abgassystem kann zur Vergiftung führen.
▶
52
Betreiben Sie das Gerät zur Inbetriebnahme, zu Prüfzwecken und Dauerbetrieb
nur mit vollständig montiertem und geschlossenem Luft-/Abgassystem.
1
2
NO ... Magnetventil 2.
Stufe
Filter
3
P ... Manometeranschluss
4
P2 ... Öldruck-Regulierungsschraube 2. Stufe
5
6
7
V ... Vakuummeteranschluss
P1 ... Öldruck-Regulierungsschraube 1. Stufe
NC ... Magnetventil 1.
Stufe
Gefahr!
Stromschlaggefahr durch freiliegende
Bauteile
Freiliegende Bauteile am Brenner können bei
Verwendung von ungeeignetem Werkzeug
zu Stromschlägen führen.
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Wartung 11
▶
▶
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Arbeiten Sie am Brenner nur bei
geschlossenem Schaltkasten.
Verwenden Sie nur das vorgesehene
Werkzeug.
Montieren Sie das Öldruckmanometer am Manometeranschluss der Ölpumpe.
– Arbeitsmaterial: Manometer; 1/8", 0 - 25 bar
Schalten Sie das Gerät ein.
Stellen Sie das Prüfprogramm P.2 ein, um den Öldruck
der 1. Stufe einzustellen.
Messen Sie den CO2-Gehalt. Stimmt der CO2-Gehalt
nicht, passen Sie den Öldruck an, bis der CO2-Gehalt
stimmt.
Drehen Sie die Öldruck-Regulierungsschraube.
– Eine Rechtsdrehung bewirkt eine Druckerhöhung
(größere Leistung, Anhebung des CO2-Gehalts).
– Eine Linksdrehung bewirkt eine Drucksenkung (kleinere Leistung, Senkung des CO2-Gehalts).
Stellen Sie den Öldruck (→ Seite 36) ein.
– Öldruck: ≥ 8,5 bar
Hinweis
Falls der CO2-Gehalt bei 7,5 bar noch zu
hoch ist, ist die Gebläsedrehzahl unter d.50
anzuheben.
Stellen Sie das Prüfprogramm P.1 ein, um den Öldruck
der 2. Stufe einzustellen.
9. Drehen Sie die Öldruck-Regulierungsschraube.
– Eine Rechtsdrehung bewirkt eine Druckerhöhung
(größere Leistung, Anhebung des CO2-Gehalts).
– Eine Linksdrehung bewirkt eine Drucksenkung (kleinere Leistung, Senkung des CO2-Gehalts).
10. Stellen Sie den Öldruck (→ Seite 36) ein.
– Öldruck: ≤ 24 bar
1.
2
Schrauben Sie die Verschlusskappe von dem Prüfstutzen Abgas (1) ab.
3.
Entfernen Sie die Verschlusskappe von der Prüföffnung
Verbrennungsluft (2).
Warten Sie mindestens 3 Minuten, bis das Gerät Betriebstemperatur erreicht hat.
Prüfen Sie den CO2-Gehalt und stellen Sie ggf. die Luftmenge ein. (→ Seite 37)
4.
5.
CO2-Gehalt
6.
7.
8.
2.
Prüfen Sie den Ölpumpendruck und stellen Sie den
Ölpumpendruck ggf. ein. (→ Seite 52)
Prüfen Sie den CO2-Gehalt und stellen Sie ggf. die Luftmenge ein. (→ Seite 37)
11.3.4 CO2-Gehalt prüfen
Hinweis
Eine Abweichung der benötigten Luftmenge wird
anhand CO2-Messungen in der 1. und der 2. Stufe
ermittelt.
Bedingungen:
Außentemperatur < 0 °C
12,5 ± 0,3 Vol.-%
Bedingungen:
Außentemperatur > 0 °C
13,0 ± 0,3 Vol.-%
Prüfen Sie die Minimallast (Prüfprogramm P.2).
(→ Seite 62)
Warten Sie mindestens 3 Minuten, bis das Gerät Betriebstemperatur erreicht hat.
Prüfen Sie den CO2-Gehalt und stellen Sie ggf. die Luftmenge ein. (→ Seite 37)
CO2-Gehalt
11.3.3 CO2-Gehalt über Gebläsedrehzahl einstellen
1.
1
2.
8.
Hinweis
Falls der CO2-Gehalt bei 24 bar noch zu
niedrig ist, ist die Gebläsedrehzahl unter
d.51 abzusenken.
Prüfen Sie die Nennlast (Prüfprogramm P.1).
(→ Seite 62)
9.
Bedingungen:
Außentemperatur < 0 °C
12,5 ± 0,3 Vol.-%
Bedingungen:
Außentemperatur > 0 °C
13,0 ± 0,3 Vol.-%
Beenden Sie die Prüfprogramme indem Sie die Tasten i
und + gleichzeitig drücken.
Gefahr!
Vergiftungsgefahr
Austretendes Abgas kann zu Vergiftungen
führen.
▶
Achten Sie darauf, dass die Verschlusskappe fest auf dem Prüfstutzen befestigt
ist.
10. Schrauben Sie die Verschlusskappe auf den Prüfstutzen Abgas (1).
11. Stecken Sie die Verschlusskappe auf die Prüföffnung
Verbrennungsluft (2).
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
53
12 Störungsbehebung
11.4
Wartungs-Checkliste
☐
Nutzen Sie die folgende Checkliste als Kopiervorlage, um
die Wartung zu dokumentieren.
☐
☐
☐
Führen Sie die folgenden Arbeitsschritte durch.
☐
Kontrolle der Abgaswerte
☐
☐
☐
☐
☐
☐
☐
Rußtest durchführen
Abgastemperatur messen
CO2-Gehalt (Kohlendioxid) messen
CO-Gehalt (Kohlenmonoxid) messen
Brenner nach Gebläsenachlauf außer Betrieb nehmen
Brenner ausbauen und in Ablageposition bringen
☐
☐
☐
☐
☐
☐
Flansch demontieren, Dichtungen/Isolierstein prüfen,
gegebenenfalls erneuern
☐ Flammrohr prüfen, gegebenenfalls reinigen
☐ Prallschale aus dem Brennraum entfernen und reinigen
☐ Brennraum und Rohrschlangen reinigen
☐ Kondensatablauf in der Brennkammer mit der Bürste
reinigen
☐ Siphontasse ausbauen und reinigen
☐ Öl-Neutralisationseinrichtung: pH-Wert überprüfen,
Granulat spülen (pH-Wert kleiner als 6,5: Granulat
nachfüllen, Aktivkohle erneuern)
☐ Falls vorhanden: Kondensathebepumpe spülen/reinigen
☐ Siphontasse mit Wasser befüllen
☐ Prallschale in Position bringen und Brennerflansch
montieren
☐
Reinigung von Brennraum und Rohrschlangen bei starker Verschmutzung
☐
☐
☐
☐
☐
☐
☐
Brennerflanschschrauben auf festen Sitz prüfen
Ölpumpenfilter reinigen, gegebenenfalls austauschen
(nur nach Brennerstörungen notwendig)
Ölpumpenkupplung überprüfen, gegebenenfalls erneuern
Ölleitungen und Verschraubungen auf Dichtheit prüfen
Elektrische Verbindungen auf festen Sitz prüfen
Brenner in Betrieb nehmen
☐
☐
☐
☐
54
Elektroden und Mischeinrichtung reinigen, Elektroden gegebenenfalls erneuern
Öldüse erneuern, Abstand Öl- Luftdüse einstellen
Heizölfiltereinsatz austauschen
Messwerte überprüfen, gegebenenfalls Brenner neu
einstellen
Abgastemperatur messen
Gebläsedruck messen
Ölpumpendruck/Vakuum messen (ggf. Öldruck einstellen)
Luft-/Abgasführung auf Dichtheit prüfen
Sicherheitseinrichtungen der Öltankanlage prüfen
Sicherheitseinrichtungen für Heizung und
Trinkwassererwärmung prüfen
Eventuell vorhandenen Speicher warten
Eventuell vorhandene Kondensathebepumpe auf
Funktion prüfen
Wasserdruck und Ausdehnungsgefäß prüfen
Bedarfsgerechte Einstellungen am Regelgerät prüfen
Störungsbehebung
12.1
Störabschaltung
Eine Störabschaltung erfolgt, wenn sich auch nach dem dritten Startversuch des Brenners:
–
–
–
aufgrund einer Störung nach ca. 5 Sekunden keine
Flamme bildet (z. B. Ölmangel oder andere Ursachen),
während der Vorspülzeit eine Flamme erkannt wird,
wenn bei Flammenausfall während des Betriebs nach
zwei erfolglosen Neustart-Versuchen keine Flamme erkannt wird.
Die Störabschaltung wird im Display als Klartext, als Störsymbol und als Fehlercode angezeigt. Nach Beseitigung
der Störung können Sie den Brenner durch Drücken der Entstörtaste am Display entriegeln.
Reinigungswagen (Art.-Nr. 0020017065) anschließen
und Kessel spülen
Brenner einbauen
☐
☐
☐
12
Hinweis
Nach Beendigung des Brennerbetriebs läuft das
Gebläse noch 120 Sekunden nach, um Übertemperaturen an der Mischeinrichtung zu verhindern.
Brenner in Wartungsposition bringen
☐
☐
Sonstige Wartungsarbeiten
☐
☐
☐
Reinigung am Kessel bei geringer Verschmutzung
CO2-Gehalt (Kohlendioxid) prüfen (ggf. über d.50 und
d. 51 einstellen)
CO-Gehalt (Kohlenmonoxid) prüfen
Rußtest durchführen
Sicherheitstemperaturbegrenzer prüfen (mit Prüfprogramm P 5)
12.2
Fehlersuche
12.2.1 Statuscodes prüfen
12.2.1.1 Übersicht über die Statuscodes
Die Statuscodes, die Sie über das Display des DIA-Systems erhalten, liefern Ihnen Informationen über den aktuellen
Betriebszustand Ihres Geräts.
Bei gleichzeitigem Vorkommen mehrerer Betriebszustände
werden die anstehenden Statuscodes nacheinander im
Wechsel angezeigt. Der Statuscode wird durch eine
Klartextanzeige im Display erläutert.
Statuscode
Bedeutung
Heizbetrieb
S. 0
Kein Wärmebedarf
S. 1
Gebläseanlauf
S. 2
Pumpenvorlauf
S. 3
Zündung
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Störungsbehebung 12
Statuscode
Bedeutung
S. 4
Brenner an
S. 7
Pumpennachlauf
S. 8
Restsperrzeit xx min
S. 9
Modulationsbegrenzung
Speicherbetrieb
S.20
Pumpenvorlauf
S.21
Gebläsevorlauf
S.23
Zündung
S.24
Brenner an
S.27
Pumpennachlauf
S.28
Brennersperrzeit nach Speicherladung
S.29
Modulationsbegrenzung
Sonderfälle
S.30
Kein Wärmebedarf vom 2-Punkt-Regler
S.31
Kein Wärmebedarf (Sommerbetrieb)
S.34
Frostschutz
S.36
Sollwert 7-8-9 oder eBUS kleiner 20 °C,
keine Wärmeanforderung
S.39
Schalter an der Klemme „Anlegethermostat“
hat unterbrochen/Kondensathebepumpe hat
Störung ausgelöst (Wasserstand zu hoch)
S.40
Notlauf
Kessel befindet sich wegen einer Störung
im Notlaufbetrieb. Die Fehlerursache, die
zum Notlauf geführt hat, wird im Wechsel mit
S.40 angezeigt
S.41
Wasserdruck zu hoch (> 4 bar)
S.42
Abgasklappenkontakt am Zubehör offen (nur
wenn das Zubehörmodul VR 40 eingebaut
ist)
S.49
Abgasdruckdose hat abgeschaltet, Wartezeit
(nach drei missglückten Versuchen: Verriegelung mit Fehlercode F.50)
S.50
Ölvorwärmer aktiv (Öltemperatur für Start
noch zu niedrig)
S.82
Achtung: Fehler Fremdstromanode, nach ca.
2 Tagen wird die Warmwasserbereitung vom
actoSTOR unterbrochen. „Reset” ist möglich.
Wartung VIH K300 umgehend notwendig!
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
55
12 Störungsbehebung
12.2.2 Diagnosecodes prüfen
12.2.2.1 Übersicht über die Diagnosecodes
Parameter die Sie zur Anpassung des Geräts an die Heizungsanlage und die Bedürfnisse des Kunden einstellen können
sind hervorgehoben.
Die maximale Brennersperrzeit für Heizbetrieb stellen Sie unter „d.2‟ ein. Der VKO/...3 ist mit einer automatischen Heizungsund Speicherladeteillaststeuerung ausgestattet. Solange die Diagnosepunkte „d.0‟ bzw. „d.77‟ auf Automatik stehen, wird
die jeweilige Teillast an Hand der aktuellen Brennerauslastung fortlaufend optimiert. Nach Netz- aus bzw. Betätigung der
Entstörtaste wird der aktuell ermittelte Wert auf die Maximalleistung zurückgesetzt, um Einstell- und Prüfvorgänge nicht zu
behindern. Die Heizungsteillast kann bei Bedarf unter „d.0‟ und die Speicherladeteillast unter „d.77‟ fest eingestellt werden.
Die Automatik ist dann außer Funktion, wenn ein kleinerer Wert als Automatik eingestellt wird.
Hinweis
In der letzen Spalte können Sie Ihre anlagenspezifischen Einstellungen eintragen.
Geben Sie unter dem Diagnosepunkt „d.97‟ durch Eingabe der „17‟ die zweite Diagnoseebene frei. Dadurch können Sie anlagenspezifische Einstellungen vornehmen.
Anzeige
Bedeutung
Einstellbare Werte/Anzeigewert
Werkseinstellung
d.0
Heizungsteillast
0 = Automatik
1 = nur 1. Stufe
2 = nur Volllast
0 = Automatik
d.1
Heizungspumpennachlauf
Startet nach Beendigung des Heizbetriebs
2 ... 60 min
5 min
d.2
Maximale Brennersperrzeit
2 ... 60 min
30 min
d.4
Speichertemperatur Istwert
in °C
d.5
Vorlauftemperatur Sollwert
in °C (kleinerer Wert von Vorlauftemperatur-Drehknopf DIA-System oder Regelgerät
(unter d.9))
d.7
Speichertemperatur Sollwert
Speichertemperatur-Drehknopf DIA-System
15 °C links, danach 50 °C bis 70 °C
d.8
externer Regler/Raumthermostat an
Klemme 3, 4
1 = geschlossen (Heizbetrieb)
0 = geöffnet (kein Heizbetrieb)
d.9
Vorlauf-Solltemperatur von externen Regler an Klemme 7, 8, 9 oder
eBUS
in °C (Stetigregler)
d.10
Heizungspumpe
1 = ein
0 = aus
d.11
Heizungspumpe (über Zubehör)
100 = ein
0 = aus
d.12
Speicherladepumpe
100 = ein
0 = aus
d.13
Zirkulationspumpe (Zeitprogramm
von VRC 470 gesteuert)
100 = ein
0 = aus
d.14
Pumpendrehzahl für drehzahlgeregelte Zubehörpumpe
„-“ = Automatik
30 ... 100 = feste Pumpendrehzahl, 30 % bis
100 % der Maximaldrehzahl
d.15
Aktuelle Leistung drehzahlgesteuerte
Pumpe (Zubehör)
aktuelle Leistung
%
d.17
Regelungsart
0 = Vorlauftemperaturregelung,
1 = Rücklauftemperaturregelung (erfordert
Zubehör Fühler Typ VR11)
0
d.18
Pumpennachlaufmodus
1 = weiterlaufend, Pumpe läuft durch solange Heizbedarf besteht;
3 = intermittierend, Pumpe schaltet bei erfülltem Wärmebedarf ab, zyklischer Anlauf zum
Test auf Wärmebedarf
1
56
anlagenspezifische Einstellung
1 = Brücke im Stecker "RT 230V"
„-“ = Automatik
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Störungsbehebung 12
Anzeige
Bedeutung
Einstellbare Werte/Anzeigewert
Werkseinstellung
d.20
maximaler Sollwert für Speichertemperatur
50 ... 70 °C
65 °C
d.22
Anforderung Speicherladung C1/C2
0 = keine Wärmeanforderung
1 = Wärmeanforderung
d.23
Betriebsart Sommer-/Winterfunktion
1 = Winter = Heizung ein
0 = Sommer = Heizung aus
d.24
Luftwächter
aus = Kontakt Luftwächter offen
1 = Kontakt Luftwächter geschlossen
d.25
Speicherladung Freigabe durch externes Regelgerät
1 = ja
0 = nein
d.26
Umschalten internes Zubehörrelais
für Stecker X6
1 = Zirkulationspumpe
2 = externe Pumpe
3 = Speicherladepumpe
4 = nicht nutzbar, da Schaltwirkung invers zu
d.27/d.28
5 = externes Magnetventil und/oder Boosterpumpe der Neutralisationseinrichtung
1 = Zirkulationspumpe
d.27
Umschalten Zubehörrelais 1 auf dem
Zubehör VR40
1
2
3
4
5
6
=
=
=
=
=
=
Zirkulationspumpe
externe Pumpe
Speicherladepumpe
Abgasklappe/Dunstabzugshaube
externes Magnetventil
externe Störmeldung
1 = Zirkulationspumpe
d.28
Umschalten Zubehörrelais 2 auf dem
Zubehör VR40
1
2
3
4
5
6
=
=
=
=
=
=
Zirkulationspumpe
externe Pumpe
Speicherladepumpe
Abgasklappe/Dunstabzugshaube
externes Magnetventil
externe Störmeldung
2 = externe Pumpe
d.30
Brennstoffventil
Aus = geschlossen
Ein = geöffnet
d.33
Sollwert Gebläse
aktuelle Soll-Drehzahl in U/min
d.34
Istwert Gebläse
aktuelle Ist-Drehzahl in U/min
d.40
Vorlauftemperatur Istwert
in °C
d.41
Rücklauftemperatur Istwert (bei angeschlossenem Rücklauffühler Typ
VR11)
in °C
d.44
Ionisationswert Istwert
digitaler Wert Flammerkennung
> 500 = Flamme aus
< 400 = Flamme
< 300 = gute Flammerkennung
d.47
Außentemperatur Istwert bei angeschlossenem Außenfühler von VRC
470
in °C
d.50
min. Drehzahloffset
Drehzahljustage 1.Stufe
Einstellwert Prüfstand
d.51
max. Drehzahloffset
Drehzahljustage 2. Stufe
Einstellwert Prüfstand
d.54
Ausschalthysterese des Vorlaufreglers Abschalttemperatur oberhalb
des berechneten Sollwerts
0 ... -10 K
-2 K
d.55
Einschalthysterese des Vorlaufreglers Einschalttemperatur unterhalb
des berechneten Sollwerts
0 ... 10 K
6K
d.60
Anzahl der Abschaltungen Sicherheitstemperaturbegrenzer
Anzahl
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
anlagenspezifische Einstellung
57
12 Störungsbehebung
Anzeige
Bedeutung
Einstellbare Werte/Anzeigewert
d.61
Anzahl der Abschaltungen Feuerungsautomat
Anzahl
d.63
Anzahl der Abschaltungen Abgasdruckdose
Anzahl
d.64
Mittlere Zündzeit
s
d.65
Maximale Zündzeit
s
d.67
Restliche Brennersperrzeit
min
d.68
Anzahl der missglückten Starts im
ersten Versuch
Anzahl
d.69
Anzahl der missglückten Starts im
zweiten Versuch
Anzahl
d.71
Maximale Vorlauftemperatur für
Heizbetrieb
60 °C ... 85 °C
75 °C
d.72
Pumpennachlaufzeit nach Speicherladung
0, 10, 20, ... 600 s
300 s
d.73
Offset Speicherlad-Vorlauftemperatur
(maximale Überhöhung VT-Sollwert
für Speicherladung gegenüber der
Speichersolltemperatur)
0 ... 25 K
25 K
d.75
Maximale Speicherladezeit eines
Speichers ohne eigene Steuerung
20, 21, 22 ... 90 min
45 min
d.76
Gerätevariante
4 = Öl-Brennwertkessel (2-stufig)
d.77
Warmwasserteillast
0 = Automatik
1 = nur 1. Stufe
2 = nur Volllast
0 = Automatik
d.78
Maximale Vorlauftemperatur für
Speicherladung
75 ... 85 °C
80 °C
d.80
Anzahl der Heizbetriebsstunden
u xx 1000 + xxx (in h)
d.81
Anzahl der Speicherbetriebsstunden
u xx 1000 + xxx (in h)
d.82
Brennerstarts Speicherladebetrieb
u xx 100000 + xxx 100 (Anzahl)
d.83
Brennerstarts Warmwasserbetrieb (*
100)
u xx 100000 + xxx 100 (Anzahl)
Hinweis
für d.80 bis d.83:
Zuerst werden die
Werte x 1000,
nach nochmaligen
Drücken der Taste "i"
die Stellen bis 1000
angezeigt
d.84
Anzahl Stunden bis zur nächsten
Wartung oder „Funktion ausgeschaltet“
0 ... 300 x 10 h oder „-“ (Aus)
d.90
digitales Regelgerät
1 = erkannt
0 = nicht erkannt
d.91
Status DCF-Zeitsignalempfänger
0
1
2
3
d.93
Geräteerkennung
0 = 15 kW
1 = 25 kW
2 = 35 kW
d.95
Anzeige Softwareversion
1 = xx.yy (Elektronik)
2 = xx.yy (Bedienteil)
3 = nicht genutzt
4 = xx.yy (Zubehör VR 34, falls angeschlossen)
d.96
Rücksetzen aller einstellbaren Werte
auf Werkseinstellung
0 = inaktiv, Werte belassen
1 = rücksetzen
d.97
Diagnoseebene Passwort
Eingabe zur Freigabe des geschützten Bereiches: 17
58
=
=
=
=
Werkseinstellung
anlagenspezifische Einstellung
„-“ (Aus)
kein Empfang
Empfang
sysnchronisiert
gültig
Werkseinstellung je
nach Leistung. Nicht
verändern!
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Störungsbehebung 12
Anzeige
Bedeutung
d.98
Eingabemöglichkeit der Telefonnummer des Fachhandwerkers, die im
Störfall angezeigt wird
d.99
Sprache des Klartext-Displays
Einstellbare Werte/Anzeigewert
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
Werkseinstellung
anlagenspezifische Einstellung
Deutsch
59
12 Störungsbehebung
12.2.3 Fehlercodes prüfen
12.2.3.1 Übersicht über die Fehlercodes
Liegt ein Fehler vor, erscheint der Fehlercode im Display. Bei mehr als einem Fehler erscheinen die Fehlercodes im Wechsel.
Fehler
F.xx
Fehler
Fehler-Ursache
Maßnahme Fehler-Behebung
0
Unterbrechung Vorlauftemperaturfühler *
NTC defekt → Widerstand messen
NTC austauschen
Kabel am NTC oder auf Leiterplatte nicht/nicht
vollständig aufgesteckt
Korrekt stecken
10
13
20
22
Leitung unterbrochen, Leitungsschaden
Kabel austauschen
Kurzschluss Vorlauftemperaturfühler
NTC defekt → Widerstand messen
NTC austauschen
Leitung kesselseitig beschädigt (gegen Masse
durchgescheuert, eingeklemmt)
Kabel austauschen
Kurzschluss Speichertemperaturfühler
NTC defekt → Widerstand messen
NTC austauschen
NTC Leitung gegen Masse durchgescheuert/eingeklemmt
Kabel austauschen
Sicherheitstemperaturbegrenzer
hat ausgelöst
NTC mit schlechtem thermischen Kontakt zum
Wärmetauscher
NTC festschrauben, ggf. Wärmeleitpaste verwenden
NTC defekt (zu hochohmig → messen)
NTC austauschen
Wasserdruck zu niedrig (< 0,3
bar)
27
"Fremdlicht"; Flamme wird erkannt obwohl Ölventil nicht angesteuert wird
28
Keine Flamme im Startvorgang
Brenner schaltet nicht ab, Elektronik defekt
Elektronik tauschen
Luft im Wärmetauscher (bei Inbetriebnahme)
Wärmetauscher entlüften - von unten Kessel
befüllen
Leck in Anlage
Wasser auf 1 .. 1,5 bar auffüllen
Anlage entlüftet (über Schnellentlüfter)
Wasser auf 1 .. 1,5 bar auffüllen
Ausdehnungsgefäß defekt - Vordruck prüfen
Ausdehnungsgefäß füllen/austauschen, Wasser auf 1 .. 1,5 bar auffüllen
Flamme brennt noch länger als 4 s nach Abschaltung des Ventils, Ölventil Stufe 1 defekt
Ventil prüfen , ggf. tauschen
Ölversorgungsproblem: Ölventil geschlossen
Absperrventil öffnen
Ölversorgungsproblem: Luft in Ölleitung / Ölleitung undicht, zieht Luft
Leitung entlüften / Leitung auf Lecks prüfen
Ölversorgungsproblem: Ölfilter zugesetzt
Filterpatrone tauschen
Sonst: Siehe Fehlersuchbaum
29
Flammenverlust im Betrieb
Ölversorgungsproblem: Luft in Ölleitung / Ölleitung undicht, zieht Luft
Ölleitung entlüften / Ölleitung auf Lecks prüfen
Ölversorgungsproblem: Ölfilter zugesetzt
Filterpatrone tauschen /Prüfen: Tank
verschmutzt?
Sonst: Siehe Fehlersuchbaum
32
33
42
43
60
Gebläsedrehzahl außerhalb der
Toleranz *
Druckdosenkontakt schließt nicht
beim Start oder öffnet im Betrieb,
oder schließt bei zu nierdriger
Drehzahl
Kodierwiderstand Kurzschluss
Kodierwiderstand-Unterbrechung
Gebläse stark verschmutzt
Gebläse, Luftschlauch reinigen
Lagerschaden oder Elektronikschaden des
Gebläses
Gebläse tauschen
In Verbindung mit S40: Zu hoher Gegendruck
Bei vereinzeltem Auftreten löst sich S.40 von
allein, sonst siehe oben
Ansaugweg verstopft
Reinigen
Abgasweg verstopft
Kondensatweg prüfen
Schlauch nicht aufgesteckt
Schlauch auf Nippel "+" aufstecken
Gebläse defekt
Gebläse tauschen
Druckdose defekt - prüfen, ob sie noch schaltet
Druckdose tauschen
Kurzschluss im Stecker X 29
Widerstand im Stecker prüfen (ca. 700 Ohm)
Kurzschluss auf Elektronik
Elektronik tauschen
Stecker X29 nicht / nicht korrekt aufgesteckt
Korrekt stecken
Unterbrechung Widerstand auf Stecker X29
Widerstand im Stecker prüfen
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Störungsbehebung 12
Fehler
F.xx
Fehler
Fehler-Ursache
Maßnahme Fehler-Behebung
43
Kodierwiderstand-Unterbrechung
Unterbrechung auf Elektronik
Elektronik tauschen
49
eBus hat Unterspannung
50
58
Abgasdruckdose hat ausgelöst
Rückmeldung Ölvorwärmer
kommt nicht innerhalb von 3 min
Kurzschluss auf Elektronik oder Bedienteil
Prüfen, tauschen
eBus Teilnehmer mit eigenen Spannungsversorgung verpolt angeschlossen
Zu VRC 630/620, comDIALOG-Box, eBusVerbindung + auf + und - auf - sicherstellen
Kondensatweg steigend verlegt, geknickt
Kondensatabfuhr sicherstellen
Zu hoher Gegendruck
Maximale Abgasweglänge sicherstellen
Bei angeschlossener Neutralisationseinrichtung - Aktivkohle/Granulat verklumpt / Ausgänge verstopft
Neutralisationseinrichtung reinigen, Aktivkohle
austauschen
bei angeschlossener Kondensathebepumpe Kondensathebepumpe verstopft / defekt
Kondensathebepumpe reinigen / austauschen
Abgasweg verstopft
Frei machen
Abgas-STB hat abgeschaltet
Leitungen und Stecker zum Abgas-STB prüfen, Abgas-STB auf elektrischen Durchgang
prüfen, ggf. tauschen
Öl hinter Filter extrem kalt
Ölleitung prüfen, frostfrei?
Ölvorwärmer defekt
Tauschen
Zuleitung unterbrochen (Elektronik → Brennerzusatzelektronik → Ölvorwärmer)
Leitungsweg+Steckverbinder (Elektronik →
Brennerzusatzelektronik → Ölvorwärmer) prüfen
Fehler auf Brennerzusatzelektronik
Prüfen (Funktionsmenü) , ggf. tauschen
61
Fehler in Ölventilansteuerung
Elektronikfehler
Wenn nicht entstörbar: Elektronik tauschen
62
Fehler beim Ölventilschließen
Flamme 2 s nach Abschalten des Ölventils 1
noch vorhanden: Ölventil 1 (NC) hängt
Ventil prüfen , ggf. tauschen
Flamme 2 s nach Abschalten des Ölventils 1
noch vorhanden: Elektronikfehler
Elektronik prüfen, ggf. tauschen
Elektronikfehler
Wenn nicht entstörbar: Elektronik tauschen
63
EEPROM Fehler
64
ADC Fehler
Kurzschluss an Vorlauf NTC
siehe Vorlauf-NTC Kurzschluss F.10
Elektronikfehler
Wenn nicht entstörbar: Elektronik tauschen
65
Temperatur auf ASIC Chip zu
hoch
Elektronikfehler
Wenn nicht entstörbar: Elektronik tauschen
67
Flammerkennungssignal außerhalb Toleranz
Elektronikfehler
Wenn nicht entstörbar: Elektronik tauschen
70
DSN unplausibel
Elektronik und Bedienteil mit unterschiedlicher
Kennung
Korrekten Wert in DIA d.93 abspeichern
73
Wasserdrucksensor defekt *
Stecker nicht / falsch gesteckt
Korrekt stecken
Leitung unterbrochen/kurzgeschlossen
Kabel tauschen
77
82
Rückmeldekontakt Zuluft-/Abgasklappe oder ecoLEVEL bei Anschluss an X 40 fehlt
Schutzanodenfehler actoSTOR
K300 *
Sensor defekt
Sensor tauschen
Rückmeldeeingang auf VR40 Modul wird nach
Ansteuerung einer angeschlossenen Klappe
nicht innerhalb 20 s geschlossen
Klappe prüfen, instandsetzen
ecoLEVEL an X40 angeschlossen, hat wegen
Überlauf der Pumpe abgeschaltet
Entstörtaste betätigen, ecoLEVEL besser an
Stecker Anlegethermostat anschließen, da
dann keine verriegelnde Störung nach 20 s
ausgelöst wird
Schutzanode des VIH K300 meldet Fehler
Anode+Anodenelektronik im actoSTOR prüfen, Instandsetzen
* = Fehlermeldung kann auch in Verbindung mit S.40 "Notlauf" auftreten, ein eingeschränkter Kesselbetrieb wird dann aufrecht erhalten
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
61
12 Störungsbehebung
12.2.4 Fehlerspeicher anzeigen lassen
Hinweis
Im Fehlerspeicher des Geräts werden die letzten
10 aufgetretenen Fehler gespeichert.
1.
2.
3.
Drücken Sie die gleichzeitig die "i"-Taste und die "‑"Taste um sich die Fehlermeldungen anzeigen zu lassen.
Drücken Sie die "+"-Taste, um sich die nächste Fehlermeldung anzeigen zu lassen.
Um die Anzeige der Fehlermeldungen zu beenden,
drücken Sie die "i"-Taste.
12.2.5.3 Nennlast prüfen (P.1)
▶
Starten Sie das Prüfprogramm P.1, um den CO2-Gehalt
unter Nennlast (2. Stufe) zu messen.
Hinweis
Das Prüfprogramm P.1 startet den Öl-Brennwertkessel zur Stabilisierung in der 1. Stufe
und bringt den Brenner unabhängig von Teillasteinstellungen und Regeleinstellungen auf
Nennlast (2. Stufe).
12.2.5.4 Minimallast prüfen (P.2)
▶
Hinweis
Wenn Sie länger als vier Minuten keine
Taste betätigen, dann wird die aktuelle
Heizungsvorlauftemperatur im Display
angezeigt.
Starten Sie das Prüfprogramm P.2, um den CO2-Gehalt
unter Minimallast (1. Stufe) zu messen.
Hinweis
Das Prüfprogramm P.2 startet den ÖlBrennwertkessel und bringt den Brenner
unabhängig von Teillasteinstellungen und
Regeleinstellungen auf Minimallast (1. Stufe).
12.2.5 Prüfprogramme
12.2.5.1 Prüfprogramme starten und beenden
1.
2.
Starten Sie das Prüfprogramm, indem Sie die Taste „+“
drücken und gedrückt halten.
Schalten Sie (Netz EIN) ein oder drücken Sie kurz die
„Reset“-Taste (Flammensymbol).
◁
3.
4.
5.
Gefahr!
Verbrühungsgefahr durch kochendes
Heizwasser
Nach 5 Sekunden erscheint im Display die Anzeige
„P.0“.
Bei Temperaturen über 100 °C bildet sich
Dampf im Heizsystem.
Lassen Sie die Taste „+“ wieder los.
Wählen Sie mit den Tasten „+“ und „-“ (evtl. mehrmals
drücken) eines der Prüfprogramme aus.
Drücken Sie die Taste „i“.
◁
6.
12.2.5.5 Sicherheitstemperaturbegrenzer prüfen
(P.5)
▶
▶
Das ausgewählte Prüfprogramm wird gestartet.
Beenden Sie das Prüfprogramm, indem Sie die Taste
„Entstörung“ oder gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“
drücken.
▶
12.2.5.2 Entlüftung beschleunigen (P.0)
▶
Starten Sie das Entlüftungsprogramm P.0, um den Heizkreis, Öl-Brennwertkessel und ggf. den Speicher zu entlüften.
Hinweis
Bei dem Entlüftungsprogramm P.0 werden
nacheinander die Heizungspumpe und die
Speicherladepumpe ein- und ausgeschaltet.
62
Starten Sie das Prüfprogramm P.5, um die Funktion des
Sicherheitstemperaturbegrenzers zu prüfen.
◁
Hinweis
Das Prüfprogramm wird auch beendet, wenn
Sie 15 Minuten lang keine Taste drücken.
Lassen Sie das Gerät und das Heizwasser abkühlen, bevor Sie den Sicherheitstemperaturbegrenzer entriegeln.
Entlüften Sie Heizkörper erst nach Abkühlung des Heizwassers.
Das Gerät heizt, unter Umgehung einer Regelabschaltung, bis zum Erreichen der Nennabschalttemperatur des Sicherheitstemperaturbegrenzers. Dabei
kann das Sicherheitsventil öffnen, so dass heißes
Wasser und Dampf austreten.
– Nennabschalttemperatur Sicherheitstemperaturbegrenzer: ≈ 107 ℃
12.2.5.6 Sicherheitstemperaturbegrenzer nach
Abschaltung entriegeln
1.
2.
Schalten Sie das Gerät am Hauptschalter aus.
Lassen Sie das Gerät abkühlen.
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Störungsbehebung 12
1
2
3
4
1
Deckel
3
Bedienfeld
2
Schrauben
4
Frontverkleidung
3.
4.
5.
Öffnen Sie den Deckel (1) und nehmen Sie die Frontverkleidung (4) ab.
Lösen Sie die Schrauben (2) und klappen Sie den
Schaltkasten ab.
Nehmen Sie den Deckel (1) ab.
1
1
6.
Sicherheitstemperaturbegrenzer
Entriegeln Sie den Sicherheitstemperaturbegrenzer (1),
indem Sie den Stift des Sicherheitstemperaturbegrenzers drücken.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
63
12 Störungsbehebung
12.2.6 F.28 Keine Zündung im Anlauf, F.29 Flamme erlischt während des Betriebs
Zusätzliche Meldungen
–
–
F.28 Keine Zündung im Anlauf
F.29 Flamme erlischt während des Betriebs
Nr.
1
mögliche Ursache
Ergebnis nach Prüfung
Maßnahme
Motor nicht in Betrieb
Prüfen Sie, ob der Motor mit Spannung versorgt wird.
Motorspannung: 230 V
Motor wird nicht mit Spannung versorgt.
▶
▶
▶
Motor wird mit Spannung versorgt.
Weiter bei: 2
▶
2
3
4
Motor läuft
Weiter bei: 3
Kein Motorlauf nach Abnahme der
Ölpumpe
▶ Prüfen Sie, ob der Motor nach
Abnahme der Ölpumpe läuft.
Motor läuft nicht
▶
Tauschen Sie den defekten Motor
bzw. den Anlauf-Kondensator.
Motor läuft
▶
Wechseln Sie die blockierte Ölpumpe aus.
Am Magnetventil 1. Stufe ist die Spannung ungleich 17 ... 22 V DC
▶ Prüfen Sie, ob am Magnetventil 1.
Stufe (NC) Spannung anliegt.
Spannung DC: 17 … 22 V
Nicht 22 V DC
▶
Tauschen Sie ggf. den defekten
Kabelbaum oder die Elektronik.
Spannung liegt an
Weiter bei: 4
Kein Öl im Brennerraum
Prüfen Sie (Sichtprüfung), ob Öl in
den Brennerraum gelangt.
Kein Öl
▶
▶
▶
▶
▶
▶
▶
5
6
7
Kein Zündfunke vorhanden
▶ Prüfen Sie, ob der Zündtrafo mit
Spannung versorgt ist (Funktionsmenü Punkt: "Zündelektrode prüfen").
Wechselspannung Zündtrafo:
230 V
Weiter bei: 5
Keine Versorgung mit Spannung
▶
▶
▶
Versorgung mit Spannung
64
Prüfen Sie Stecker und Kontakte.
Prüfen Sie die Zusatzelektronik
Brenner. Tauschen Sie ggf. die
Zusatzelektronik.
Prüfen Sie die Elektronik. Tauschen Sie ggf. die Elektronik.
Weiter bei: 6
Zündfunke vorhanden
Weiter bei: 7
Zündtrafo defekt
▶ Prüfen Sie den Zündtrafo auf
Funktion.
Defekt
▶
Tauschen Sie den Zündtrafo.
Funkenstrecke nicht in Ordnung
Prüfen Sie, ob die Abstände der
Elektroden zueinander und zur
Luftdüse korrekt sind.
Abstände sind nicht korrekt
▶
Justieren Sie die Abstände mit
Hilfe der Einstellschablone.
Abstände sind korrekt
Weiter bei: 8
Funktenstrecke in Ordnung
Weiter bei: 12
Defekte Steckverbindung der Elektroden
Defekt gefunden
▶
Nicht defekt
▶
9
Befüllen Sie einen leeren Öltank.
Prüfen Sie bei der Inbetriebnahme,
ob das Absperrventil vor dem Ölfilter geöffnet ist.
Tauschen Sie den ggf. verstopften
Ölfilter.
Tauschen Sie ein defektes Magnetventil aus.
Intakte Magnetspule: ≈ 64 Ω
Prüfen Sie bei verschmutzter Öldüse das Antiheberventil.
Prüfen Sie die Kupplung
(Pumpe/Motor).
Öl wird eingespritzt
▶
8
Prüfen Sie Stecker und Kontakte.
Prüfen Sie die Elektronik.
Tauschen Sie die Elektronik ggf.
aus.
Elektrodenkeramik beschädigt
▶ Prüfen Sie die Elektrodenkeramik
auf Beschädigung (Funkenschlag
durch Halteblech).
Stecken Sie den Stecker korrekt
auf.
Tauschen Sie beschädigte Stecker
oder Leitungen aus.
Kein Defekt
Weiter bei: 9
Beschädigung
▶
Keine Beschädigung
Weiter bei: 10
Tauschen Sie die Elektrode.
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Störungsbehebung 12
Nr.
mögliche Ursache
Ergebnis nach Prüfung
Maßnahme
10
Brücke zwischen den Elektroden durch
Rußbrücke
Elektroden gebrückt
▶
Keine Brücke
Weiter bei: 11
Elektrodendraht verschlissen
Prüfen Sie, ob der Elektrodendraht verschlissen ist (Einstellschablone).
Verschlissen
▶
Tauschen Sie die Elektrode.
Flamme ist vorhanden, wird aber nicht
erkannt
▶ Prüfen Sie, ob der Abstand der
Ionisationselektrode zur Luftdüse
korrekt ist.
Einstellschablone
Abstand ist nicht korrekt
▶
Justieren Sie die Abstände mit
Hilfe der Einstellschablone.
Keine Flamme
Weiter bei: 13
Kein konstanter Öldruck
Prüfen Sie, ob der Öldruck, der am
Manometer am Druckausgang des
Ölpumpe angezeigt wird, konstant
ist.
Öldruck ist nicht konstant
Weiter bei: 14
Öldruck ist konstant
Weiter bei: 17
Im Schlauch befindet sich Luft
Montieren Sie einen transparenten
Ölschlauch und prüfen Sie, ob es
Luftblasen gibt.
Luftblasen vorhanden
▶
Keine Luftblasen
Weiter bei: 15
Durchmesser der Ölleitung ist zu groß
▶ Prüfen Sie, ob der Durchmesser
der Ölleitung zu groß ist.
Innendurchmesser: 4 mm
Zu großer Innendurchmesser
▶
Innendurchmesser korrekt
Weiter bei: 16
Defekte Ölpumpe
Prüfen Sie, ob der Zeiger des Manometers vibriert.
Zeiger vibriert
▶
Tauschen Sie die Ölpumpe.
▶
Reinigen Sie eine verstopfte Ölleitung.
Öffnen sie eine abgesperrte Ölleitung.
Tauschen Sie einen verstopften
Ölfilter.
Prüfen Sie die Kupplung MotorPumpe.
Tauschen Sie ein verstopftes
Saugventil im Tank.
Prüfen Sie, ob die Ölversorgung
sachgemäß montiert ist, passen
Sie ggf. die Montage an.
11
Säubern Sie die Elektroden mit
einer Bürste und prüfen Sie die
Abstände mit der Einstellschablone.
▶
12
13
Nicht verschlissen
Abstand ist korrekt
▶
14
▶
15
16
▶
17
Kein Vakuum zwischen 0,06 und 0,3
bar
▶ Prüfen Sie, ob ein Vakuum vorhanden ist.
0,06 … 0,3 bar
< 0,3 bar
▶
▶
▶
▶
19
Tauschen Sie die Ölleitung auf
korrekten Innendurchmesser.
Zeiger ist ruhig
▶
18
Suchen sie die Stelle in der Ölversorgung, an der Luft eindringen
kann.
0,0 … 0,05 bar
▶
Vakuum ist in Ordnung
Weiter bei: 18
Einstellwerte nicht gemäß Brennereinstelltabelle
▶ Prüfen Sie anhand der Brennereinstelltabelle, ob die Einstellwerte in
Ordnung sind.
Werte nicht in Ordnung
▶
Werte in Ordnung
Weiter bei: 19
Keine Brennerfunktion nach Düsentausch
▶ Prüfen Sie, ob der Brenner nach
einem Tausch der Düsen funktioniert.
Keine Funktion
Weiter bei: 20
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
Prüfen Sie, wo die Ölversorgung
ein Leck hat (Verschraubung, Ventile, Anschlussgarnitur, Ölfilter
usw.) und tauschen Sie das Teil
aus.
Korrigieren Sie die Einstellwerte
nach der Brennereinstelltabelle
(Abstand Öl- zu Luftdüse, Gebläsedruck, Düsenwerte).
Ordnungsgemäße Funktion
65
12 Störungsbehebung
Nr.
mögliche Ursache
Ergebnis nach Prüfung
Maßnahme
20
Brenner funktioniert mit externer Ölversorgung
▶ Prüfen Sie, ob der Brenner funktioniert, wenn er mit Öl aus einem
Kanister versorgt wird.
Funktion in Ordnung
▶
Brenner funktioniert nicht
Weiter bei: 21
Zuluft-/Abluftwege nicht korrekt
Kontrollieren Sie die Zuluft-/Abluftwege (max. Längen, keine Rezirkulation).
Luft-/Abgasführung nicht korrekt
▶
21
▶
▶
Ölversorgung (Leitungen) überprüfen lassen.
Korrigieren Sie die Luft-/Abgasführung entsprechend der Maximalwerte oder auf das systemzugelassene Zubehör.
Beseitigen sie die Rezirkulation.
Luft-/Abgasführung korrekt ausgeführt
66
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Störungsbehebung 12
12.3
Reparatur
12.3.2 Platine austauschen
12.3.1 Luftdüse austauschen
1.
Hinweis
Die Luftdüse ist fest mit der Mischeinrichtung verbunden.
1.
Trennen Sie das Gerät nach dem Gebläsenachlauf von
der Stromzufuhr.
Luftdüse ausbauen
2.
3.
Lösen Sie die beiden Verbindungsstecker von der Elektronik zu der Zusatzelektronik des Brenners.
Setzen Sie den Brenner in der Wartungsposition ab.
(→ Seite 45)
Notieren Sie sich alle individuellen Einstellungen in
der Elektronik (Diagnosepunkteeinstellungen, Poti-Einstellungen), um die Einstellungen in der neuen Platine
überprüfen bzw. übernehmen zu können.
2. Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
3. Trennen Sie das Gerät von der Stromzufuhr.
4. Klappen Sie den Schaltkasten ab.
5. Clipsen Sie die obere Abdeckung des Schaltkastens
aus und entnehmen Sie die obere Abdeckung des
Schaltkastens.
6. Ziehen Sie alle Kabel von der Platine ab.
7. Clipsen Sie die Platine an den Raststellen aus.
8. Entnehmen Sie die Platine.
9. Clipsen Sie das Display und das eventuell vorhandene
Regelgerät aus.
10. Clipsen Sie die neue Platine ein.
11. Clipsen Sie das Display und das eventuell vorhandene
Regelgerät ein.
12. Stecken Sie alle Kabel an die Platine an.
Hinweis
DSN-Offset muss eingestellt werden, wenn
Elektronik-Leiterplatte und Display gleichzeitig getauscht werden. Beachten Sie die
dem Ersatzteil beiliegende Anleitung.
1
13. Schließen Sie den Schaltkasten.
14. Klappen Sie den Schaltkasten zurück.
15. Verbinden Sie das Gerät mit der Spannungsversorgung.
12.3.3 Zusatzelektronik am Brenner austauschen
3
2
3
1
Mischeinrichtung
2
Fixierschraube
4.
5.
6.
3
Elektroden
Ziehen Sie die Stecker von allen Elektroden (3) ab.
Lösen Sie die Fixierschraube (2) an der Mischeinrichtung (1).
Ziehen Sie die Mischeinrichtung (1) nach oben ab.
Luftdüse einbauen
7.
8.
Setzen Sie die neue Mischeinrichtung auf.
Fixieren Sie die Mischeinrichtung mit der Fixierschraube.
9. Stellen Sie den Abstand Luft- zu Öldüse mithilfe der
Einstelllehre ein.
10. Stecken Sie die Stecker auf die Elektroden auf.
11. Bauen Sie den Brenner ein. (→ Seite 52)
12. Schließen Sie die Verbindungsstecker von der Elektronik zum Brenner am Winkel der Zusatzelektronik an.
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
Trennen Sie das Gerät von der Stromzufuhr.
Lösen Sie die beiden Verbindungsstecker von der Elektronik zum Brenner.
Öffnen Sie den Deckel der Zusatzelektronik.
Ziehen Sie alle Stecker ab.
Lösen Sie die Schrauben der Zusatzelektronik.
Entfernen Sie die Zusatzelektronik.
Befestigen sie die neue Zusatzelektronik mit den
Schrauben.
Schließen Sie alle Stecker an.
Schließen Sie den Deckel.
Stecken Sie die beiden Stecker von der Elektronik zum
Brenner auf.
Klappen Sie den Schaltkasten zurück.
Verbinden Sie das Gerät mit der Spannungsversorgung.
67
12 Störungsbehebung
12.3.4 Fühler austauschen
9.
10.
11.
12.
13.
2
Stecken Sie die Steckverbindungen der elektrischen
Zuleitung am Gebläse auf.
Bauen Sie den Brenner ein.
Stecken Sie den Luftschlauch auf das Gebläse.
Klappen Sie den Schaltkasten zurück.
Schließen Sie das Gerät an die Spannungsversorgung
an.
12.3.6 Zündtrafo austauschen
1.
1
1
1.
Sicherheitstemperaturbegrenzer
2
Temperaturfühler (NTC)
Trennen Sie das Gerät von der Stromzufuhr.
Sicherheitstemperaturbegrenzer ausbauen
2.
3.
4.
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
Ziehen Sie die Kabel vom Sicherheitstemperaturbegrenzer ab.
Schrauben Sie den Sicherheitstemperaturbegrenzer
heraus.
Sicherheitstemperaturbegrenzer einbauen
5.
6.
Schrauben Sie den Sicherheitstemperaturbegrenzer
fest.
– 1,3 Nm
Schließen Sie die Kabel am Sicherheitstemperaturbegrenzer an.
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
2. Trennen Sie das Gerät von der Stromzufuhr.
3. Lösen Sie die Schrauben des Zündtrafos.
4. Ziehen Sie die Zündkabel und das Verbindungskabel
zur Zusatzelektronik ab.
5. Ziehen Sie den Zündtrafo ab.
6. Setzen Sie den neuen Zündtrafo auf.
7. Ziehen Sie die Schrauben des Zündtrafos fest.
8. Stecken Sie die Zündkabel und das Verbindungskabel
zur Zusatzelektronik auf.
9. Klappen Sie den Schaltkasten zurück.
10. Schließen Sie das Gerät an die Spannungsversorgung
an.
12.3.7 Ölpumpe austauschen
Ölpumpe ausbauen
1.
2.
3.
Temperaturfühler (NTC) ausbauen
7.
8.
9.
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
Trennen Sie das Gerät nach dem Gebläsenachlauf von
der Stromzufuhr.
Sorgen Sie dafür, dass evtl. auslaufendes Öl aufgefangen wird.
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
Ziehen Sie das Kabel vom Temperaturfühler (NTC) ab.
Schrauben Sie den Temperaturfühler (NTC) ab.
Temperaturfühler (NTC) einbauen
1
10. Schrauben Sie den Temperaturfühler (NTC) fest.
– 4 Nm
11. Schließen Sie das Kabel an den Temperaturfühler
(NTC) an.
12. Klappen Sie den Schaltkasten zurück.
13. Schließen Sie das Gerät an die Spannungsversorgung
an.
2
3
12.3.5 Gebläse austauschen
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
68
Trennen Sie das Gerät nach dem Gebläsenachlauf von
der Stromzufuhr.
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
Setzen Sie den Brenner in der Wartungsposition ab.
(→ Seite 45)
Ziehen Sie die Steckverbindungen der elektrischen
Zuleitungen am Gebläse ab.
Lösen Sie die vier Schrauben des Gebläses.
Ziehen Sie das Gebläse ab.
Setzen Sie das neue Gebläse auf.
Ziehen Sie die Schrauben des Gebläses fest.
1
Magnetventile
2
Ölpumpe
4.
5.
6.
3
Ölleitung
Ziehen Sie die Stecker von den Magnetventilen (1) ab.
Sperren Sie am automatischen Ölentlüfter den Ölweg
ab.
Lösen Sie die Ölleitung (3).
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Störungsbehebung 12
12.3.8 Abgasdruckdose wechseln
Abgasdruckdose ausbauen
1
4
3
2
1
1
Anschluss Ölschläuche
3
Kupplung
2
Ölpumpe
4
Fixierschrauben
7.
Lösen Sie die drei Fixierschrauben (4) am Motor.
8.
9.
Ziehen Sie die Ölpumpe (2) ab.
Lösen Sie Ölschläuche mit Doppelnippel von der Ölpumpe.
1
1.
2.
Abgasdruckdose
Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz.
Klappen Sie den Schaltkasten nach vorne und nehmen
Sie den Verkleidungsdeckel ab. (→ Seite 23)
Hinweis
Die Abgasdruckdose (1) befindet sich innen
an der Rückwand des Geräts.
Ölpumpe einbauen
10. Prüfen Sie vor der Montage der neuen Ölpumpe die
Kupplung (3) auf Verschleiß.
11. Tauschen Sie die Kupplung ggf. aus.
12. Stecken Sie die Kupplung auf die Ölpumpe auf.
13. Montieren Sie die Ölschläuche auf die Ölpumpe.
14. Stecken Sie die Ölpumpe auf den Motor.
15. Ziehen Sie die drei Fixierschrauben (4) fest.
– Fixierschrauben greifen in die Nut der Motorwelle
16. Montieren Sie die Ölleitung.
17. Entsorgen Sie evtl. ausgelaufenes Öl fachgerecht.
18. Stecken Sie die Stecker auf die Magnetventile.
19. Öffnen Sie am automatischen Ölentlüfter den Ölweg.
Gefahr!
Stromschlaggefahr durch freiliegende
Bauteile
Freiliegende Bauteile am Brenner können bei
Verwendung von ungeeignetem Werkzeug
zu Stromschlägen führen.
▶
▶
Arbeiten Sie am Brenner nur bei
geschlossenem Schaltkasten.
Verwenden Sie nur das vorgesehene
Werkzeug.
20. Schließen Sie das Gerät an die Spannungsversorgung
an.
21. Prüfen Sie den Ölweg auf Dichtheit.
22. Montieren Sie den Verkleidungsdeckel. (→ Seite 32)
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
3.
4.
5.
6.
7.
Lösen Sie die Rastnasen zwischen Abgasdruckdose
und der Halterung.
Ziehen Sie die Abgasdruckdose aus der Halterung.
Ziehen Sie den Druckschlauch ab.
Entfernen Sie den Deckel der Abgasdruckdose.
Ziehen Sie die Stecker ab.
Abgasdruckdose einbauen
8.
9.
10.
11.
Entfernen Sie den Deckel der Abgasdruckdose.
Stecken Sie die Stecker des Öl-Brennwertkessels auf.
Montieren Sie wieder den Deckel der Abgasdruckdose.
Stecken Sie den Druckschlauch auf den hinteren Messstutzen (Kennzeichen„+‟).
– Der Druckschlauch muss ein Gefälle haben, damit sich kein Kondensat sammelt. Kondensat
kann die Funktion der Druckdose auslösen
12. Setzen Sie die Abgasdruckdose in die Halterung.
Hinweis
Achten Sie darauf, dass die Messstutzen
nach unten gerichtet sind.
13. Setzen Sie die obere Verkleidung auf den Öl-Brennwertkessel.
14. Schalten Sie die Stromversorgung ein.
◁
Das Gerät ist betriebsbereit.
69
13 Außerbetriebnahme
13
Außerbetriebnahme
13.1
14
Vorübergehende Außerbetriebnahme
14.1
13.1.1 Gerät entleeren
Kundendienst und Garantie
Kundendienst
Gilt für: Deutschland
Vaillant Profi-Hotline: 018 06 99 91 20 (20 Cent/Anruf
aus dem deutschen Festnetz, aus Mobilfunk max. 60
Cent/Anruf.)
1
Gilt für: Österreich
Vaillant Group Austria GmbH
Forchheimergasse 7
A-1230 Wien
Österreich
E-Mail: [email protected]
2
Internet: http://www.vaillant.at/werkskundendienst/
Telefon: 05 70 50‑21 00 (zum Regionaltarif österreichweit,
bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz ggf. abweichende Tarife
- nähere Information erhalten Sie bei Ihrem Mobilnetzbetreiber)
Der flächendeckende Werkskundendienst für ganz Österreich ist täglich von 0 bis 24 Uhr erreichbar. Vaillant Werkskundendiensttechniker sind 365 Tage für Sie unterwegs,
sonn- und feiertags, österreichweit.
Gilt für: Schweiz
1
Entlüftungsnippel
1.
2.
2
Kesselfüll- und Entleereinrichtung
Schalten Sie das Gerät am Hauptschalter aus.
Schließen Sie die Wartungshähne zwischen dem Gerät
und der Heizungsanlage.
Nehmen Sie die Frontverkleidung ab. (→ Seite 22)
Lösen Sie die Schrauben und nehmen Sie den Deckel
ab.
Schließen Sie einen Schlauch an die Kesselfüll- und
Entleereinrichtung (2) an.
Legen Sie das freie Ende des Schlauches in einen geeigneten Ablauf.
Öffnen Sie den Hahn der Kesselfüll- und Entleereinrichtung (2).
Öffnen Sie den Entlüftungsnippel (1) am Gerät.
Lassen Sie das Heizwasser aus dem Gerät vollständig
ablaufen.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
13.2
Vaillant GmbH (Schweiz)
Riedstrasse 12
CH-8953 Dietikon 1
Schweiz, Svizzera, Suisse
Postfach 86
CH-8953 Dietikon 1
Schweiz, Svizzera, Suisse
Tel.: 044 744 29‑29
Fax: 044 744 29‑28
Endgültige Außerbetriebnahme
13.2.1 Recycling und Entsorgung
▶
Überlassen Sie die Entsorgung der Verpackung dem
Fachhandwerker, der das Produkt installiert hat.
Wenn das Produkt oder ggf. enthaltene Batterien mit
diesem Zeichen gekennzeichnet sind, dann enthalten sie
gesundheits- und umweltschädliche Substanzen.
▶
▶
70
Entsorgen Sie das Produkt und ggf. enthaltene Batterien
in diesem Fall nicht über den Hausmüll.
Geben Sie stattdessen das Produkt und ggf. die Batterien an einer Sammelstelle für Batterien und Elektrooder Elektronikaltgeräte ab.
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Technische Daten 15
15
Technische Daten
Bezeichnung
Einheit
VKO 356/3‑7
Nennwärmeleistungsbereich (bei 40/30 °C)
kW
22,05/36,75
Nennwärmeleistungsbereich (bei 50/30 °C)
kW
21,9/36,6
Nennwärmeleistungsbereich (bei 80/60 °C)
kW
20,6/34,3
Normnutzungsgrad (bei 75/60 °C)
ermittelt nach
%
101,5
%
104,5
℃
39
℃
70
kg/h
32,2/53,7
–
DIN 4702 -8
Normnutzungsgrad (bei 40/30 °C)
ermittelt nach
–
DIN 4702 -8
Abgaswerte
Abgastemperatur bei Heizbetrieb 40/30 °C
nach
–
DIN EN 13384 -1
Abgastemperatur max. 80/60 °C
nach
–
DIN EN 13384 -1
Abgasmassenstrom max.
NOx-Klasse
3
NOx-Emission (N-korrigiert)
mg/kWh
76/95
CO-Emission
mg/kWh
24/23
l/h
2,5
Kondenswassermenge bei 40/30 °C, max.
pH-Wert (bei schwefelhaltigem Heizöl), ca.
2
Hydraulische Werte
Vorlauftemperatur max. einstellbar
℃
85
(Werkseinstellung:
75)
zulässiger Betriebsüberdruck
bar
4
wasserseitiger Widerstand Δt = 20 K
mbar
< 13
wasserseitiger Widerstand Δt = 10 K
mbar
< 52
V/Hz
230/50
Max. elektrische Leistungsaufnahme (ohne
Heizungspumpe)
W
225
Leistungsaufnahme (standby)
W
Anschlusswerte
Elektroanschluss
Schutzart
6
IP 20
Anschlüsse
Heizungsvorlauf/-rücklauf, Speicherrücklauf
Kondenswasserablauf
Kesselfüll- und Entleerungseinrichtung
"
Rp 1
⌀
mm
21
"
DN15
DN
80/125
Höhe (inklusive Zwischenstück mit externern
Prüföffnungen)
mm
1272 (1382)
Breite
mm
720
Tiefe
mm
850
kg
193
Gewicht Brenner ohne kpl. Flansch
kg
10,4
Gewicht kpl. Flansch
kg
5,3
Luft-/Abgasanschluss
Maße/Gewichte
Montagegewicht Gesamtgerät
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
71
15 Technische Daten
Bezeichnung
Wasserinhalt
Betriebsgewicht Gesamtgerät
72
Einheit
VKO 356/3‑7
l
127
kg
320
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Stichwortverzeichnis
Stichwortverzeichnis
A
Abgasdruckdose
ausbauen ....................................................................... 69
einbauen ........................................................................ 69
wechseln........................................................................ 69
Abgasweg.............................................................................. 3
Ablageposition
absetzen ........................................................................ 45
Brenner .......................................................................... 51
heben............................................................................. 45
Absperreinrichtungen
öffnen............................................................................. 32
Anlage
füllen .............................................................................. 31
undicht ............................................................................. 4
Anleitung
Gültigkeit.......................................................................... 9
Anschlussplan ..................................................................... 12
Armatur
öffnen............................................................................. 32
Aufbau
Öl-Brennwertkessel ......................................................... 9
Aufgabe
Öl-Brennwertkessel ......................................................... 9
Aufstellort .............................................................................. 4
B
Bestimmungsgemäße Verwendung ...................................... 7
Brenner
Funktionsablauf ............................................................. 15
C
CE-Kennzeichnung ............................................................... 6
CO2-Einstellung
überprüfen ............................................................... 37, 43
CO2-Gehalt
Abgas....................................................................... 37, 53
einstellen.................................................................. 37, 53
messen .................................................................... 37, 53
Ölpumpendruck einstellen ............................................. 52
D
Diagnosecode
Klartextanzeige .............................................................. 33
Diagnoseebene, zweite
aktivieren ....................................................................... 33
Differenzdruckschalter
ausbauen ....................................................................... 69
einbauen ........................................................................ 69
wechseln........................................................................ 69
Display
Diagnose-Information .................................................... 33
Druckschlauch
Messstutzen................................................................... 69
Düsenstock
fixieren ........................................................................... 51
E
Einstelllehre
kontrollieren ....................................................... 50–51, 67
Elektroden
einbauen ........................................................................ 50
einstellen........................................................................ 50
Elektroplan .......................................................................... 12
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
Entlüftung
beschleunigen................................................................ 62
prüfen............................................................................. 62
Entlüftungsprogramm
P.0 ................................................................................. 62
Ersatzteile............................................................................ 44
F
Frontverkleidung.................................................................. 4
abnehmen................................................................ 22, 48
montieren....................................................................... 32
Funktionsmenü
Funktionskontrolle.......................................................... 46
Funktionsweise
Öl-Brennwertkessel ......................................................... 9
G
Gebläsebrenner
Aufbau ........................................................................... 16
Gebläsedrehzahl
einstellen.................................................................. 37, 53
Gerät
entleeren........................................................................ 70
übergeben...................................................................... 43
Gerätestatus
kontrollieren ................................................................... 34
H
Heizgerät
füllen .............................................................................. 31
Heizkreisrücklauf
anschließen ................................................................... 25
Heizkreisvorlauf
anschließen ................................................................... 25
Heizölentlüfter
Ölfilter ............................................................................ 25
Verschmutzung.............................................................. 48
Heizungsanlage
füllen .............................................................................. 31
undicht ............................................................................. 4
Heizungsrücklauf
anschließen ................................................................... 25
Heizungs-Rücklaufleitung
anschließen ................................................................... 25
Heizungsvorlauf
anschließen ................................................................... 25
Heizungs-Vorlaufleitung
anschließen ................................................................... 25
Heizwasser
aufbereiten............................................................... 28–30
I
Inbetriebnahmeprotokoll...................................................... 41
K
Kesselverstrebungen, seitlich.............................................. 45
Klemmenbelegungsplan...................................................... 12
Kondensatableitung
herstellen ....................................................................... 28
Kondensatschlauch
befestigen ...................................................................... 28
Korrosion ............................................................................... 4
L
Lieferumfang
prüfen............................................................................. 20
Vollständigkeit................................................................ 20
Luft-/Abgasführung................................................................ 4
73
Stichwortverzeichnis
Luftdüse
Abstand.............................................................. 50–51, 67
ausbauen ....................................................................... 67
einbauen ........................................................................ 67
Mischeinrichtung............................................................ 67
tauschen ........................................................................ 67
M
Minimallast
prüfen............................................................................. 62
Mischeinrichtung
abziehen .................................................................. 51, 67
aufsetzen ................................................................. 49, 67
einbauen ........................................................................ 51
fixieren ........................................................................... 67
lösen .............................................................................. 67
N
Nennlast
prüfen............................................................................. 62
Nennwärmebelastung
prüfen............................................................................. 62
Netzanschlussleitung
anschließen ................................................................... 27
Notstromaggregat
betreiben.......................................................................... 4
O
Öl-Anschlussschläuche
zugentlastet ................................................................... 25
Öldüse
Abstand.............................................................. 50–51, 67
ausbauen ....................................................................... 51
einbauen ........................................................................ 51
einsetzen ....................................................................... 49
einstellen........................................................................ 51
tauschen ........................................................................ 51
Ölleitung
anschließen ................................................................... 25
entlüften ......................................................................... 28
Ölleitungen
Edelstahl .......................................................................... 5
Einstrangssystem ............................................................ 5
Ölpumpe
entlüften ......................................................................... 28
Unterdruck ..................................................................... 33
Ölpumpendruck
einstellen........................................................................ 52
Ölpumpenfilter
reinigen .......................................................................... 48
Ölvorwärmer...................................................................... 49
ausbauen ....................................................................... 49
einbauen ........................................................................ 49
tauschen ........................................................................ 49
Ölzufuhr
sperren........................................................................... 48
P
Probebetrieb
durchführen.................................................................... 52
Produktmerkmale .................................................................. 9
Prüfprogramm
P.0 ................................................................................. 62
Prüfprogramme
beenden......................................................................... 62
starten............................................................................ 62
74
Pumpendruck
einstellen........................................................................ 52
R
Regelgerät
anschließen ................................................................... 26
Regler
anschließen ................................................................... 26
Rußzahl
messen .................................................................... 34, 43
prüfen....................................................................... 34, 43
Rußpumpe ..................................................................... 34
Verschmutzung.............................................................. 34
S
Schaltkasten
Brenner .......................................................................... 45
Schema ................................................................................. 3
Seitenteile
Verkleidung.............................................................. 23, 32
Seitenverkleidung
abnehmen...................................................................... 23
kippen ...................................................................... 23, 32
montieren....................................................................... 32
Serviceschraube
lösen .............................................................................. 45
Sicherheitseinrichtung ........................................................... 3
Sicherheitstemperaturbegrenzer
entriegeln ....................................................................... 62
Funktion ......................................................................... 62
überprüfen ..................................................................... 62
Siphontasse
reinigen .......................................................................... 48
Statuscodes....................................................................... 54
aufrufen.......................................................................... 34
Störung
Abschaltung ................................................................... 54
F.28................................................................................ 64
F.29................................................................................ 64
Stromausfall
Betrieb ............................................................................. 4
T
Technische Daten ............................................................... 71
Transport ............................................................................... 4
Traverse
abnehmen...................................................................... 45
fixieren ........................................................................... 45
Typenschild ........................................................................... 9
U
Übergabe
Betreiber ........................................................................ 43
Unterdruck
prüfen............................................................................. 33
V
Verbindungsschaltplan ........................................................ 12
Verbrennungsluft ................................................................. 4
Verschmutzung................................................................ 4
Verbrennungsluftzufuhr ......................................................... 4
Verdrahtungsplan ................................................................ 12
Verkleidung
Deckel............................................................................ 32
Verkleidungsdeckel
abnehmen...................................................................... 23
entriegeln ....................................................................... 23
Installationsanleitung icoVIT exclusiv 0020116695_02
Stichwortverzeichnis
montieren....................................................................... 32
Vorschriften ........................................................................... 5
W
Wärmeerzeuger
füllen .............................................................................. 31
Warmwasserspeicher
actoSTOR ..................................................................... 26
anschließen ............................................................. 25–26
Elektrik ........................................................................... 26
Wartungsposition
Brenner .......................................................................... 67
bringen........................................................................... 45
Werkseitige Einstellungen ................................................... 36
Werkzeug .............................................................................. 4
Z
Zubehör
anschließen ............................................................. 17, 28
notwendig ...................................................................... 17
Zubehörmodule
einbauen ........................................................................ 28
Zuluftschlauch
Brenner .......................................................................... 45
0020116695_02 icoVIT exclusiv Installationsanleitung
75
0020116695_02 29.11.2013
Vaillant Deutschland GmbH & Co.KG
Berghauser Str. 40 D-42859 Remscheid
Telefon 021 91 18‑0 Telefax 021 91 18‑28 10
Vaillant Profi-Hotline 018 06 99 91 20 (20 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz, aus Mobilfunk max. 60
Cent/Anruf.) Vaillant Werkskundendienst 018 06 99 91 50 (20 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz, aus
Mobilfunk max. 60 Cent/Anruf.)
[email protected] www.vaillant.de
Vaillant Group Austria GmbH
Forchheimergasse 7 A-1230 Wien
Telefon 05 70 50‑0 Telefax 05 70 50‑11 99
Telefon 05 70 50‑21 00 (zum Regionaltarif österreichweit, bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz ggf. abweichende
Tarife - nähere Information erhalten Sie bei Ihrem Mobilnetzbetreiber)
[email protected][email protected]
www.vaillant.at www.vaillant.at/werkskundendienst/
Vaillant GmbH (Schweiz)
Riedstrasse 12 Postfach 86 CH-8953 Dietikon 1
Tel. 044 744 29‑29 Fax 044 744 29‑28
Kundendienst Tel. 044 744 29‑29 Techn. Vertriebssupport 044 744 29‑19
[email protected] www.vaillant.ch
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