WinCC: Installation / Release Notes - Service

WinCC: Installation / Release Notes - Service
SIMATIC HMI
WinCC V7.2
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch
Ausdruck der Online-Hilfe
07/2013
A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1
Was ist neu in WinCC
2
WinCC Installation Notes
3
Rechtliche Hinweise
Warnhinweiskonzept
Dieses Handbuch enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit sowie zur Vermeidung von
Sachschäden beachten müssen. Die Hinweise zu Ihrer persönlichen Sicherheit sind durch ein Warndreieck
hervorgehoben, Hinweise zu alleinigen Sachschäden stehen ohne Warndreieck. Je nach Gefährdungsstufe werden
die Warnhinweise in abnehmender Reihenfolge wie folgt dargestellt.
GEFAHR
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten wird, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
WARNUNG
bedeutet, dass Tod oder schwere Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden
Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.
VORSICHT
bedeutet, dass eine leichte Körperverletzung eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht
getroffen werden.
ACHTUNG
bedeutet, dass Sachschaden eintreten kann, wenn die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen
werden.
Beim Auftreten mehrerer Gefährdungsstufen wird immer der Warnhinweis zur jeweils höchsten Stufe verwendet.
Wenn in einem Warnhinweis mit dem Warndreieck vor Personenschäden gewarnt wird, dann kann im selben
Warnhinweis zusätzlich eine Warnung vor Sachschäden angefügt sein.
Qualifiziertes Personal
Das zu dieser Dokumentation zugehörige Produkt/System darf nur von für die jeweilige Aufgabenstellung
qualifiziertem Personal gehandhabt werden unter Beachtung der für die jeweilige Aufgabenstellung zugehörigen
Dokumentation, insbesondere der darin enthaltenen Sicherheits- und Warnhinweise. Qualifiziertes Personal ist auf
Grund seiner Ausbildung und Erfahrung befähigt, im Umgang mit diesen Produkten/Systemen Risiken zu erkennen
und mögliche Gefährdungen zu vermeiden.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch von Siemens-Produkten
Beachten Sie Folgendes:
WARNUNG
Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen
Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von
Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen
Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und
Instandhaltung voraus. Die zulässigen Umgebungsbedingungen müssen eingehalten werden. Hinweise in den
zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden.
Marken
Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der
Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für
deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann.
Haftungsausschluss
Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
Dennoch können Abweichungen nicht ausgeschlossen werden, so dass wir für die vollständige Übereinstimmung
keine Gewähr übernehmen. Die Angaben in dieser Druckschrift werden regelmäßig überprüft, notwendige
Korrekturen sind in den nachfolgenden Auflagen enthalten.
Siemens AG
Industry Sector
Postfach 48 48
90026 NÜRNBERG
DEUTSCHLAND
A5E32316054-AB
Ⓟ 07/2013 Änderungen vorbehalten
Copyright © Siemens AG 2013.
Alle Rechte vorbehalten
Inhaltsverzeichnis
1
2
WinCC Release Notes..................................................................................................................................5
1.1
Release Notes...............................................................................................................................5
1.2
1.2.1
1.2.2
1.2.3
1.2.4
1.2.5
Hinweise zum Betrieb....................................................................................................................6
Hinweise zum Betrieb....................................................................................................................6
Zugriffsrechte im Betriebssystem festlegen...................................................................................7
Windows Betriebssystem............................................................................................................10
Datenbank-System......................................................................................................................15
Netzwerktechnik und USV...........................................................................................................17
1.3
1.3.1
1.3.2
1.3.3
1.3.4
1.3.5
Hinweise zu WinCC.....................................................................................................................23
Allgemeine Hinweise zu WinCC und zu Konfigurationen............................................................23
WinCC CS...................................................................................................................................27
WinCC Runtime...........................................................................................................................30
Smart Tools.................................................................................................................................33
Prozesskommunikation...............................................................................................................36
1.4
Hinweise zu WinCC Redundancy................................................................................................38
1.5
Hinweise zu Leittechnik Optionen...............................................................................................39
Was ist neu in WinCC.................................................................................................................................43
2.1
Was ist neu in WinCC V7?..........................................................................................................43
2.2
Unterstützte Betriebssysteme......................................................................................................44
2.3
Erweitertes Mengengerüst: 18 redundante Server......................................................................45
2.4
Neue Kanal-DLL: "SIMATIC S7-1200, S7-1500 Channel"..........................................................46
2.5
Configuration Studio: Vereinfachtes Projektieren des Variablenhaushalts.................................47
2.6
Innovierung von Graphics Designer und Global Script-Editoren.................................................48
2.7
Vereinfachte Runtime-Bedienung: WinCC Systemdialoge, Favoriten, Multitouch......................49
2.8
Vereinfachtes Arbeiten mit mehreren Sprachen..........................................................................50
2.9
Erweiterte Funktionalität bei der Prozesswertarchivierung..........................................................51
2.10
Erweiterte Funktionalität bei WinCC OnlineTableControl............................................................52
2.11
Erweiterte Funktionalität für WinCC/WebNavigator.....................................................................53
2.12
Erweiterte Funktionalität für WinCC/DataMonitor........................................................................55
2.13
SIMATIC Process Historian: Neuer Archivserver........................................................................56
2.14
SIMATIC Information Server: Neues Reporting-System.............................................................57
2.15
Einfache Migration von WinCC-Projekten...................................................................................58
2.16
Weitere Neuerungen...................................................................................................................59
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
3
Inhaltsverzeichnis
3
WinCC Installation Notes............................................................................................................................61
3.1
Installationsanleitung...................................................................................................................61
3.2
Lieferumfang................................................................................................................................62
3.3
Lizenzen und Lizenzierung..........................................................................................................64
3.4
ASIA-Lizenzen aktivieren und testen...........................................................................................66
3.5
3.5.1
3.5.2
3.5.3
3.5.4
3.5.5
3.5.5.1
3.5.5.2
3.5.5.3
3.5.5.4
3.5.6
Voraussetzungen für die Installation...........................................................................................68
Voraussetzungen für die Installation von WinCC........................................................................68
Hardware-Voraussetzungen für die Installation...........................................................................69
Software-Voraussetzungen für die Installation............................................................................72
Hinweise zur Sicherheit von Daten und System..........................................................................77
Zugriffsrechte im Betriebssystem................................................................................................79
Zugriffsrechte im Betriebssystem festlegen.................................................................................79
Benutzer in die Benutzergruppe "SIMATIC HMI" aufnehmen.....................................................83
Domänenglobale Benutzergruppe in die Benutzergruppe "SIMATIC HMI" aufnehmen..............83
Vorhandenes Projekt für Benutzergruppe "SIMATIC HMI" freigeben.........................................84
So passen Sie die Sicherheitsrichtlinien unter Windows an........................................................84
3.6
3.6.1
3.6.2
3.6.3
3.6.4
3.6.5
3.6.6
Installation von WinCC................................................................................................................86
Installation von WinCC................................................................................................................86
So installieren Sie Microsoft Message Queuing..........................................................................87
So führen Sie eine Installation von WinCC durch........................................................................89
So führen Sie eine Nachinstallation durch...................................................................................92
So führen Sie eine Nachinstallation von Sprachen durch...........................................................93
So rüsten Sie einen Standard-Client hoch..................................................................................94
3.7
So führen Sie eine Deinstallation durch......................................................................................95
3.8
3.8.1
3.8.2
Hochrüsten von WinCC...............................................................................................................97
Hochrüsten von WinCC...............................................................................................................97
So führen Sie eine Upgrade-Installation durch............................................................................98
3.9
Hinweise zum Betrieb................................................................................................................100
Index.........................................................................................................................................................101
4
WinCC: Installation / Release Notes
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WinCC Release Notes
1.1
1
Release Notes
Inhalt
Diese Release Notes enthalten wichtige Hinweise.
Die Aussagen in diesen Release Notes sind den Aussagen in den Handbüchern und in der
Online Hilfe in der Verbindlichkeit übergeordnet.
Bitte lesen Sie diese Release Notes sorgfältig durch, da dort für Sie hilfreiche Informationen
enthalten sind.
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5
WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
1.2
Hinweise zum Betrieb
1.2.1
Hinweise zum Betrieb
Allgemeine Hinweise
Belastung durch externe Applikationen vermeiden
Werden auf einem Rechner mehrere Programme gleichzeitig betrieben, kann der Rechner
stark ausgelastet sein. Um einen störungsfreien Betrieb von WinCC sicherzustellen, sollten
keine anderen Applikationen ausgeführt werden, die zu einem Ressourcenengpass auf dem
PC führen können. Beenden Sie daher nicht benötigte Programme, bevor Sie WinCC starten.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Arbeiten mit Projekten > Einstellungen für
Runtime vornehmen > Einfluss externer Applikationen auf Runtime".
Verwendung von Virenscanner
Ab WinCC V7.2 sind folgende Virenscanner freigegeben:
● Trend Micro "Office Scan" Client-Server Suite V10.6
● Symantec Endpoint Protection V12.1 (Norton Antivirus)
● McAfee VirusScan Enterprise V8.8
Grundsatz
Der Einsatz eines Virenscanners darf den Prozessbetrieb einer Anlage nicht beeinträchtigen.
Regeln für lokale Virenscanner (Virenscan-Clients)
● Integrierte Firewall der Virenscanner
In WinCC V7.2 wird die verwendete lokale Windows-Firewall über den SIMATIC Security
Control parametriert. Die integrierte Firewall der Virenscanner dürfen Sie nicht installieren
bzw. aktivieren.
● Manueller Scan
Einen manuellen Scan dürfen Sie nicht in Runtime durchführen. Führen Sie diesen Scan
in regelmäßigen Abständen auf allen Anlagen-PCs durch, z.B. während eines
Wartungsintervalls.
● Automatischer Scan
Beim automatischen Scan reicht es aus, den eingehenden Datenverkehr zu durchsuchen.
● Zeitgesteuerter Scan
Den zeitgesteuerten Scan dürfen Sie nicht in Runtime durchführen.
● Patternupdate
Das Patternupdate der Virenscan-Clients (die Anlagen-PCs, die auf Viren überprüft
werden) erfolgt vom übergeordneten Virenscan-Server (der Anlagen-PC, der die VirenscanClients zentral verwaltet).
● Dialoge
Um den Prozessbetrieb nicht zu beeinträchtigen, darf auf den Virenscan-Clients keine
Dialogmeldung angezeigt werden.
6
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
● Laufwerke
Ausschließlich die lokalen Laufwerke werden gescannt, um überschneidende Scans auf
Netzwerklaufwerken zu verhindern.
● Außer auf einer WinCC-Engineering Station, die E-Mails empfängt, können Sie den E-MailScan deaktivieren.
Übernehmen Sie ansonsten die Defaulteinstellungen.
Was wird sichergestellt?
Der eingehende Datenverkehr wird auf Viren überprüft. Die Beeinträchtigung des
Prozessbetriebes wird minimiert.
Hinweis
Achten Sie beim Einsatz eines Virenscanners darauf, dass der Rechner über genügend
System-Ressourcen verfügt.
Bildschirmschoner
Der Einsatz eines Bildschirmschoners kostet Prozessorzeit und kann zur Überlast des
Systems führen. Bildschirmschoner, die Teile des Arbeitsspeichers nicht mehr freigeben,
reduzieren kontinuierlich den nutzbaren Arbeitsspeicher. Der Windows "AnmeldeBildschirmschoner" kann verwendet werden.
Kompatibilität
Informationen zur Kompatibilität finden Sie im Internet unter der FAQ-Nr. 21927773:
● http://www.siemens.de/automation/csi/faq (http://www.siemens.de/automation/csi/faq)
Siehe auch
http://www.siemens.de/automation/csi/faq (http://www.siemens.de/automation/csi/faq)
1.2.2
Zugriffsrechte im Betriebssystem festlegen
Einleitung
Um Sie bei der Sicherung Ihrer Anlage zu unterstützen, bietet WinCC Ihnen eine strukturierte
Benutzerverwaltung:
● Sichern Sie Ihr System gegen unerwünschte Zugriffe.
● Weisen Sie jedem Benutzer die benötigten Rechte zu.
Für die Arbeit mit WinCC werden bestimmte Verzeichnisse für den Zugriff über das Netz frei
gegeben. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie nur berechtigten Benutzern die Zugriffsrechte
auf diese Verzeichnisse erteilen. Die Zugriffsrechte verwalten Sie über die Windows StandardBenutzergruppen und die von WinCC angelegten Benutzergruppen.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
7
WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
Von WinCC festgelegte Zugriffsrechte
WinCC richtet nach der WinCC-Installation automatisch folgende lokalen Gruppen in der
Windows Benutzer- und Gruppenverwaltung ein:
● "SIMATIC HMI"
Alle Benutzer müssen in die Benutzergruppe "SIMATIC HMI" aufgenommen sein. Die
Mitglieder dürfen lokal Projekte anlegen, bearbeiten, starten und auf diese Projekte remote
zugreifen. Der Zugriff auf die WinCC-Datenbank ist auf die minimal erforderlichen Rechte
beschränkt (Lesen/Schreiben).Standardmäßig werden der Benutzer, der die WinCCInstallation durchführt, und der lokale Administrator in diese Gruppe aufgenommen.
Weitere Mitglieder müssen manuell durch einen Administrator hinzugefügt werden.
● "SIMATIC HMI Viewer"
Die Mitglieder dürfen nur lesend auf Projektierung und Laufzeitdaten in der WinCCDatenbank zugreifen. Diese Gruppe wird vorrangig für die Konten von
Webveröffentlichungsdiensten verwendet, z. B. das Konto des IIS (Internet Information
Service) für den Betrieb des WinCC WebNavigator.
● Zugriff auf den Ordner "<Installationsverzeichnis>/WinCC/aplib"
Nach der Installation ist das Verzeichnis "Installationsverzeichnis/WinCC/aplib" mit dem
Name "SCRIPTFCT" für die Benutzergruppe "SIMATIC HMI" frei gegeben. In diesem
Verzeichnis befinden sich die zentralen Bibliotheken für die Scripting-Funktionen der
Projekte.
Benutzergruppen und Benutzerrechte
In der folgenden Übersicht finden Sie die Aufgaben der unterschiedlichen Benutzergruppen
mit den benötigten Zugriffsrechten sowie Anleitungen, um diese Zugriffsrechte zu erteilen.
WinCC-Installation
● Aufgabe: WinCC-Installation
● Rolle: Projekteur, Administrator
● Berechtigung: Windows Administratorrechte
● Vorgehen:
Stellen Sie vor der Installation sicher, dass Sie auf dem Rechner lokale Administratorrechte
haben.
● Erläuterung:
Für die Installation von WinCC benötigen Sie lokale Administratorrechte.
Vorbereitung für den Betrieb
● Aufgabe: Zugriff auf WinCC
● Rolle: Projekteur, Administrator
● Berechtigung: Hauptbenutzerrechte, Administratorrechte
8
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WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
● Vorgehen:
Richten Sie nach der Installation die administrativen Einstellungen als Hauptbenutzer oder
Administrator ein.
● Erläuterung:
Für administrative Einstellungen, z. B. die Freigabe der Dateirechte oder Einstellungen des
Druckertreibers, benötigen Sie mindestens Hauptbenutzerrechte.
Um ein WinCC-Projekt vollständig zu löschen, benötigen Sie ebenfalls mindestens
Hauptbenutzerrechte.
Lokale Benutzerrechte beim Betrieb von WinCC
● Aufgabe: Bedienung in Runtime, Projektierung
● Rolle: WinCC-Benutzer (Bediener, Projekteur)
● Berechtigung:
- Windows-Gruppe "Benutzer"
- Benutzergruppe "SIMATIC HMI"
● Vorgehen:
Nehmen Sie den Benutzer in die Benutzergruppe "SIMATIC HMI" und mindestens in die
Windows Benutzergruppe "Benutzer" auf.
● Erläuterung:
Für den Betrieb von WinCC oder den Remote-Zugriff auf ein WinCC-Projekt auf Client und
Server muss der Benutzer in der Benutzergruppe "SIMATIC HMI" aufgenommen sein.
Zugriff auf verteilte Systeme
● Aufgabe: Zugriff auf verteilte Systeme
● Rolle: WinCC-Benutzer (Bediener, Projekteur)
● Berechtigung: Einheitliche Benutzergruppen auf allen Rechnern
● Vorgehen:
Tragen Sie die WinCC-Benutzer auf allen Rechnern in der gleichen Gruppe ein.
Geben Sie allen Benutzern dasselbe Passwort.
● Erläuterung:
Für den Zugriff auf verteilte Systeme müssen auf Clients und Servern die gleichen
Benutzergruppen angelegt sein.
Zugriffsrechte für lokale Projekte
● Aufgabe: Zugriff auf Projekte, die folgendermaßen angelegt wurden:
- Manuelles Kopieren
- Duplizieren
- Dearchivieren
- Migration
● Rolle: WinCC-Benutzer (Bediener, Projekteur)
● Berechtigung: SIMATIC HMI, SIMATIC HMI Viewer
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9
WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
● Vorgehen:
Geben Sie der Gruppe "SIMATIC HMI" Vollzugriff auf den Projektordner.
Öffnen Sie dazu das Projekt nach dem Anlegen einmalig als Administrator oder
Hauptbenutzer. Alternativ können Sie die Zugriffsrechte in der Windows
Computerverwaltung festlegen.
Auch wenn Sie Projekte mit dem Project Duplicator kopieren wollen, benötigen Sie die
entsprechenden Berechtigungen. Geben Sie entweder die verwendeten Ordner frei oder
duplizieren Sie als Hauptbenutzer.
● Erläuterung:
Wenn ein lokales Projekt neu angelegt wird, erhalten die Mitglieder der Benutzergruppen
"SIMATIC HMI" und "SIMATIC HMI Viewer" automatisch die nötigen Zugriffsrechte auf das
Projektverzeichnis.
Beim Kopieren, Archivieren und Migrieren von Projekten werden die lokalen
Berechtigungen jedoch nicht übernommen und müssen neu erteilt werden.
Zugriffsrechte auf Systeminformationen
● Aufgabe: Zugriff auf Systeminformationen über den WinCC-Kanal "System Info"
● Rolle: Bediener
● Berechtigung: Systemmonitorbenutzer
● Vorgehen:
Nehmen Sie alle Benutzer in die Windows-Gruppe "Systemmonitorbenutzer" auf, die
folgende
Systeminformationen des WinCC-Kanals "System Info" benötigen:
– CPU-Auslastung
– Status der Auslagerungsdatei
● Erläuterung:
Benutzer mit Windows Standard-Benutzerrechten haben keinen Zugriff auf bestimmte
Systeminformationen.
1.2.3
Windows Betriebssystem
Allgemeine Hinweise
WinCC-Schnittstellen und 64-Bit Betriebssystem
Die öffentlichen Schnittstellen von WinCC bieten keine native 64-Bit Unterstützung. Davon
sind vor allem ODK, VBS und der WinCC OleDB-Provider betroffen. Um die Schnittstellen von
WinCC unter einem 64-Bit Betriebssystem nutzen zu können, müssen Sie folgendes beachten:
10
WinCC: Installation / Release Notes
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WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
● VB-Skripte können Sie nicht einfach per Doppelklick starten. Sie müssen explizit die 32-BitVersion unter "syswow64\wscript.exe" verwenden.
● .NET-Applikationen, die die WinCC-API verwenden, müssen explizit als 32-Bit
Applikationen übersetzt werden. Nicht mit "AnyCPU" sondern mit "x86".
● C++ Applikationen dürfen nicht als 64-Bit Applikationen übersetzt werden.
Microsoft Sicherheitsupdates und Patches
Achten Sie darauf, dass auf Ihrem Betriebssystem jeweils die aktuellen Patches und
Sicherheitsupdates von Microsoft installiert sind.
Weitere Informationen dazu finden Sie in den FAQs im SIMATIC Customer Online Support:
● SIMATIC Customer Online Support: FAQ-Suche (http://support.automation.siemens.com/
WW/llisapi.dll?query=WinCC+Microsoft&func=cslib.cssearch&content=adsearch
%2Fadsearch.aspx&lang=de&siteid=csius&objaction=cssearch&searchinprim=&nodeid9
9=)
Zugriff auf Windows in Runtime verhindern
Anzeige der Online-Hilfe in Runtime
Wenn Sie auf einer Anlage sicherstellen wollen, dass die Bediener keinen Zugriff auf die
Betriebssystem-Ebene haben, dann deaktivieren Sie in allen Controls die Online-Hilfe.
Dadurch verhindern Sie, dass der Windows Auswahldialog geöffnet werden kann.
Deaktivieren Sie dazu im Dialog "Projekteigenschaften" auf der Registerkarte "Optionen" die
Option "Hilfe während Runtime verfügbar".
Anzeige der Windows Taskleiste in Runtime
Über die Rechnereigenschaften können Sie die Anzeige der Windows Taskleiste in Runtime
verhindern. Deaktivieren Sie im Dialog "Eigenschaften Rechner" auf der Registerkarte
"Parameter" alle Tastenkombinationen im Bereich "Tastenkombinationen sperren".
Deaktivieren Sie zusätzlich in Windows die Einstellung "Taskleiste immer im Vordergrund
halten".
Wenn Sie die Tastenkombination <STRG+ESC> sperren, dann sind in Runtime auch folgende
Tastenkombinationen gesperrt:
Tastenkombination
Funktion
<Windows-Taste+U>
Hilfsprogramm-Manager
fünf Mal <SHIFT> drücken
Einrastfunktion
acht Sekunden lang <SHIFT rechts> gedrückt
halten
Anschlagverzögerung
<ALT links+SHIFT links+NUM>
Tastaturmaus
<ALT links+SHIFT links+DRUCK>
Hoher Kontrast
WinCC: Installation / Release Notes
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11
WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
Diese Funktionen sind über die Windows Systemsteuerung konfigurierbar. Wenn Sie diese
Funktionen vor dem Aktivieren von WinCC Runtime in der Windows Systemsteuerung
aktivieren, sind sie auch in Runtime nicht mehr gesperrt.
Nicht das über Windows aktivierbare "On-Screen Keyboard" verwenden
Verwenden Sie die von WinCC angebotene Bildschirmtastatur anstatt das über Windows
aktivierbare "On-Screen Keyboard", um die Anzeige der Windows Taskleiste in Runtime zu
verhindern.
In Datei drucken nicht als Standarddrucken festlegen
Stellen Sie im Windows Betriebssystem das Drucken in Datei nicht als Standarddrucken ein.
Dadurch wird beim Drucken aus WinCC verhindert, dass sich der Windows-Dialog zum Datei
sichern öffnet.
Zugriff auf Windows 7 / Windows Server 2008 in Runtime verhindern
Tastenkombinationen sperren
Wenn Sie unter Windows 7 oder Windows Server 2008 Tastenkombinationen sperren wollen,
müssen Sie in der Verwaltung des Betriebssystems die Gruppenrichtlinien anpassen.
Eine detaillierte Beschreibung dazu finden Sie im FAQ mit der Beitragsnummer "44027453"
im SIMATIC Customer Online Support:
● Internet: WinCC FAQ 44027453 (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/
44027453)
Ohne diese Anpassung können Sie in Windows 7 und Windows Server 2008 allgemein keine
Tasten sperren. Dann kann der Benutzer in WinCC Runtime über die Tastenkombination <Strg
+Alt+Entf> damit verbundene Aktionen durchführen, z. B. Computer sperren, Benutzer
wechseln, Abmelden, Kennwort ändern, Task-Manager starten.
Web-Client: Anzeige von ActiveX-Controls im Internet Explorer
ActiveX-Controls sind im Internet Explorer als Standardeinstellung deaktiviert. Auf einem WebClient werden darum im Internet Explorer die WinCC-Controls nicht korrekt angezeigt.
Um die WinCC-Controls korrekt anzuzeigen, ergänzen Sie den Web-Server als
vertrauenswürdige Website und aktivieren die ActiveX-Controls nur für die Zone
"Vertrauenswürdige Sites".
Um den Internet Explorer weiterhin vor fremden ActiveX-Controls zu schützen, prüfen Sie nach
dem Ändern, dass für die anderen Zonen weiterhin die eingeschränkten
Sicherheitseinstellungen gelten.
Weitere Informationen finden Sie in der folgenden Dokumentation:
● WinCC/WebNavigator: "WinCC/WebNavigator Installation Notes > Installation von
WebNavigator-Client > Einstellungen im Internet Explorer"
● WinCC/DataMonitor: "WinCC/DataMonitor Dokumentation > DataMonitor-System
projektieren > Arbeiten mit dem DataMonitor-Client > Sicherheitseinstellungen im Internet
Explorer projektieren"
12
WinCC: Installation / Release Notes
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WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
Internet Explorer: Einstellung für WinCC ohne Internetverbindung
Deaktivieren Sie in den Internetoptionen auf der Registerkarte "Erweitert" die Option "Auf
gesperrte Zertifikate von Herausgebern überprüfen", wenn Sie WinCC auf Rechnern
betreiben, die keine Verbindung zum Internet haben.
Internet Explorer ab V7.0: Anzeige der Online-Hilfe
Wenn Sie Internet Explorer ab V7.0 einsetzen, stellen Sie sicher, dass alle aktuellen MicrosoftUpdates installiert sind.
Sonst kann es zu Verzögerungen bei der Anzeige der Online-Hilfe kommen.
Warnungen bei der DCOM-Konfiguration
Beim Start des Programms "Dcomcnfg.exe" kommen eventuell Warnungen über nicht
eingetragene AppIDs von WinCC Komponenten. Dieses Verhalten hat keinen Einfluss auf die
Funktionsfähigkeit der Software. Die Warnungen können ignoriert werden.
Bildschirmeinstellungen verändern
Farbpalette ändern
Beim Umstellen der Farbpalette über die Systemsteuerung von Windows müssen Sie mit
Farbänderungen und schlechter Lesbarkeit der Schrift rechnen. Deshalb sollten Sie darauf
achten, dass beim Erstellen des Projekts mit derselben Farbpalette gearbeitet wird wie in
Runtime.
Auflösung ändern
Wenn Sie mit geänderter Auflösung im Zielsystem arbeiten wollen, verwenden Sie die
Funktionen "Bild anpassen" bzw. "Fenster Anpassen" für Bilder und Fenster. Diese
Einstellungen können in Runtime jedoch zu Unschärfen in der Darstellung und zu erhöhter
Systemlast führen.
Betriebssystem mit MultiLanguage-Installation: falsche Sprache in Message Boxen
In Message-Boxen, die vom Anwender mit Ja/Nein, OK/Abbrechen, usw. beantwortet werden
müssen, sind die Schaltflächen sowohl in CS als auch in RT immer englisch beschriftet. Dieses
Verhalten ist unabhängig von der eingestellten Betriebssystem-Sprache und unabhängig von
der WinCC-Sprache.
Novell Netware Clients
WinCC sollte nicht auf einem System zusammen mit der Novell-Clientsoftware installiert
werden.
Die Installation von WinCC kann dazu führen, dass eine Anmeldung am Novell-System bzw.
das Sperren der Tastatur während Runtime nicht mehr möglich ist.
Es wird empfohlen, auf Netware-Clientsoftware zu verzichten oder den Microsoft Client für
Netware zu verwenden.
WinCC: Installation / Release Notes
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13
WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
Hinweise zu Windows 7 und Windows Server 2008
Langsame Reaktion der Bildschirmtastatur
Unter Windows 7 und Windows Server 2008 starten die Bildschirmtastaturen "Microsoft OSK"
und "HMI TouchInputPC" sehr langsam. Die Verzögerung entsteht durch die InternetZertifikatprüfung auf Rückruf.
Abhilfe
Deaktivieren Sie die Internet-Zertifikatprüfung auf Rückruf.
Auf der Produkt-DVD finden Sie unter <Tools\TouchInputPC> die folgenden Dateien:
● DisableCRLCheck_LocalSystem.cmd
● DisableCRLCheck_CurrentUser.cmd
Gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Führen Sie die Datei "DisableCRLCheck_LocalSystem.cmd" mit Administratorrechten aus.
Rufen Sie dazu im Kontextmenü der Datei den Befehl "Run as administrator" auf.
2. Starten Sie den PC neu.
Wenn das Problem damit nicht behoben ist, gehen Sie wie folgt vor:
1. Führen Sie die Datei "DisableCRLCheck_CurrentUser.cmd" mit Benutzerrechten aus.
Doppelklicken Sie dazu auf die Datei.
2. Starten Sie den PC neu.
Hinweis
"Zertifikatprüfung auf Rückruf" wieder aktivieren
Die Zertifikatprüfung auf Rückruf wird benutzerweit oder rechnerweit deaktiviert.
Um den Ausgangszustand wiederherzustellen, führen Sie die folgenden Dateien von der
Produkt-DVD im Pfad <Tools\TouchInputPC> aus:
● RestoreDefaults_LocalSystem.cmd
● RestoreDefaults_CurrentUser.cmd
Hinweise zu Windows Server 2003
Fehlermeldung der Management Console bei Windows Server 2003 R2
Nach der Installation von Windows Server 2003 R2 (Standard Edition) kann in der
Management Console (MMC) des Betriebssystems beim Anwählen von "Services and
Applications" folgende Fehlermeldung auftreten:
14
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
● SQL Server Configuration Manager
Ein Fehler in einem Snap-In wurde festgestellt. Es wird empfohlen, dass Sie die MMC
herunterfahren und neu starten.
– Diesen Fehler Microsoft melden und die MMC anschließend herunterfahren.
– Ausführung fortsetzen und Snap-In-Fehler im weiteren Verlauf der Sitzung ignorieren.
– Ausführung fortsetzen und Snap-In-Fehler ignorieren, unabhängig von Benutzer oder
Sitzung.
Diese Warnung kann ignoriert werden. Wählen Sie die Option "Ausführung fortsetzen und
Snap-In-Fehler im weiteren Verlauf der Sitzung ignorieren" und schließen Sie den Dialog mit
"OK".
Fehlermeldung bei S7-DOS-Installation auf Windows Server 2003 R2
Die Fehlermeldung bei der S7-DOS-Installation kann ignoriert werden. Um die Meldung zu
beseitigen, löschen Sie, soweit vorhanden, folgende Schlüssel in der Registry:
● HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\SNTIE
● HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\s7snsrtx
● HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\vsnl2ada
● HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\dpmconv
Siehe auch
SIMATIC Customer Online Support: FAQ-Suche (http://support.automation.siemens.com/
WW/llisapi.dll?query=WinCC+Microsoft&func=cslib.cssearch&content=adsearch
%2Fadsearch.aspx&lang=de&siteid=csius&objaction=cssearch&searchinprim=&nodeid99=)
Internet: WinCC FAQs (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/
10805583/133000)
Internet: WinCC FAQ 44027453 (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/
44027453)
1.2.4
Datenbank-System
Hinweise zu DB.dll
DB.dll ist ODK-Bestandteil um über C-API-Funktionen auf die Datenbanken zuzugreifen. Die
Funktionalität wird für die Verwendung bei WinCC nicht weiter gepflegt. Entwickeln Sie keine
neue Anwendungen mit der Datenbankzugriffsschicht DB.dll von WinCC.
Verwenden Sie stattdessen folgende von Microsoft angebotene Funktionen:
WinCC: Installation / Release Notes
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15
WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
● Für .NET basierte Anwendungen verwenden Sie ADO.NET. Die Datenbankschnittstelle
des .NET Framework ist objektorientiert und für skalierbare Anwendungen ausgelegt. Die
Schnittstelle ist auch geeignet für den Datenaustausch durch Firewalls hindurch.
● Für C++ basierte Anwendungen können Sie OLE-DB verwenden. Microsoft liefert dafür
Vorlagen mit Visual Studio. Sie erleichtern die Verwendung der OLE DBDatenbanktechnologie mit Klassen,
die viele der häufig verwendeten OLE DB-Schnittstellen implementieren.
● Für C++ basierte Anwendungen können Sie auch ODBC verwenden. Microsoft bietet dafür
Klassen an, die die Programmierung erleichtern.
Nähere Informationen und Beispiele finden sind auf der Homepage von Microsoft.
Hinweise zu Microsoft SQL-Server
Fehlerhafter Zugriff auf SQL Master-Datenbank nach Abschalten des Servers im laufenden Betrieb
Wenn ein Server in Runtime unvorhergesehen ausfällt (Stromausfall, Ziehen des
Netzsteckers), dann kann es sein, dass dadurch die WinCC Installation beschädigt wird und
der SQL-Server nach dem Neustart nicht mehr auf die SQL Master-Datenbank zugreifen kann.
Der Zugriff ist erst nach einer erneuten Installation der WinCC-Instanz möglich.
Damit Sie die WinCC-Instanz neu installieren können, müssen Sie sowohl WinCC als auch
den SQL-Server deinstallieren und neu installieren.
Verbesserter Zugriffsschutz auf die WinCC-Datenbanken
Für einen verbesserten Zugriffsschutz wurden die Benutzernamen "WinCCAdmin" und
"WinCCConnect" aus der WinCC-Datenbank entfernt. Ein Zugriff auf die WinCC-Datenbank
ist über diese Benutzernamen nicht mehr möglich. Applikationen, die ihren eigenen SQLBenutzernamen mit Passwort verwenden, sind davon nicht betroffen.
Der Benutzer "SA" (Systemadministrator) des SQL Server wird während der Installation
deaktiviert.
Manuelles Detachen von WinCC-Projektdatenbanken
Auf Grund einer Systemeigenschaft im Microsoft SQL-Server kann es beim Detachen von den
WinCC-Projektdatenbanken zu einer Änderung der NTFS-Berechtigungen kommen.
Wenn nach dem Schließen eines WinCC-Projekts eine WinCC Datenbank attached bleibt bzw.
Sie die WinCC Datenbank manuell attached haben, müssen Sie für das Detachen der
Datenbank unbedingt den CCCleaner verwenden. Das Programm "CCCleaner" befindet sich
im WinCC Installationsverzeichnis im "bin"-Ordner und muss als Administrator gestartet
werden.
16
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
1.2.5
Netzwerktechnik und USV
Hinweise zur Netzwerktechnik
WinCC unterstützt auf dem Terminalbus nur das Netzwerk-Protokoll TCP/
IP.
Betrieb auf Netzwerk-Servern
Nicht zulässig ist der Betrieb von WinCC auf Netzwerk-Servern (z.B. Domänencontrollern,
File- und Namensdienst-Servern, Routern, Software-Firewalls, Media-Servern, ExchangeServern, usw.).
Betrieb auf Systemen mit Windows Cluster-Technologie
Der Betrieb von WinCC auf Systemen mit Windows Cluster-Technologie wird nicht unterstützt.
Einsatz von redundanten Servern
Beim Einsatz von redundanten Serverpaaren müssen der Master- und Standby-Server im
gleichen IP/Subnet-Band betrieben werden.
Netzwerkkarten mit Energiesparmodus
Bei Netzwerkkarten mit Energiesparmodus darf der Energiesparmodus nicht aktiviert sein.
Betrieb mit mehreren Netzwerkkarten
Wenn Sie WinCC auf einem PC mit mehreren Netzwerkkarten einsetzen, beachten Sie
Folgendes:
Sie müssen die IP-Adresse auswählen, die WinCC für die Kommunikation mit anderen WinCCStationen verwenden soll. Im Windows Explorer wählen Sie das Verzeichnis "Simatic Shell"
aus. Klicken Sie in das Navigationsfenster des Dialoges "Simatic Shell" und wählen Sie im
Kontextmenü den Eintrag "Einstellungen...". Im folgenden Dialog "Settings" wählen Sie die zu
verwendende IP-Adresse aus.
Wenn trotz dieser Einstellung Probleme mit der Projektierung und Projektverwaltung auftreten,
kann es daran liegen, dass die Vergabe der IP-Adresse durch den DHCP-Server an die WinCCStation zu langsam erfolgt. In diesem Fall muss der Netzwerk-Administrator die IP-Adresse
für jede Netzwerkkarte der problematischen WinCC-Station fest einstellen.
Gehen Sie dazu über die Windows "Start"-Taste zu "Einstellungen" > "Systemsteuerung".
Öffnen Sie das Verzeichnis "Netzwerkverbindungen" und dann den Dialog "LAN-Verbindung".
Klicken Sie auf der Registerkarte "Allgemein" auf die Taste "Eigenschaften". Wählen Sie im
Dialog "Eigenschaften von LAN-Verbindung" auf der Registerkarte "Allgemein" aus der Liste
das Element "Internet Protocol (TCP/IP)" mit einem Doppelklick aus. In den Eigenschaften
von Internet Protocol (TCP/IP) können Sie über die Optionsschaltfläche "Folgende IP-Adresse
verwenden" die IP-Adressen fest einstellen.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
17
WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
Beachten Sie die Hinweise im folgenden Kapitel: "Besonderheiten der Kommunikation bei
einem Server mit mehreren Netzwerkkarten"
Netzwerkumgebung und Netzlaufwerke
Achten Sie darauf, dass keine unnötigen Netzlaufwerke verbunden sind.
Um Verzögerungen beim Neustart eines verteilten Systems zu vermeiden, sollten Sie
Mehrplatzprojekte zuerst starten. Grund ist das Verhalten der Masterbrowser-Dienste
(verantwortlich für die Anzeige der Netzwerkumgebung im Betriebssystem) und die
Verwaltung der Domänen bzw. Arbeitsgruppen.
Betrieb mit TCP/IP-Protokoll
Wenn das TCP/IP-Protokoll installiert ist, dann muss die IP-Adresse gültig sein und darf sich
im Runtime Betrieb nicht ändern!
Hierbei ist zu beachten:
1. Die IP-Adresse wird ungültig, wenn die Netzwerkkarte nach der Installation des TCP/IPProtokolles entfernt oder deaktiviert wird.
2. Die IP-Adresse ist eventuell noch nicht initialisiert. Dies tritt z.B. auf, wenn das TCP/IPProtokoll so installiert wurde, dass die IP-Adresse von einem DHCP Server bezogen wird.
Verbindet man den Rechner einmal mit dem Netzwerk, so erhält der Rechner eine
Grundinitialisierung, bei der eine IP-Adresse übertragen wird. Diese IP-Adresse ist auch
dann noch gültig, wenn der Rechner wieder vom Netz getrennt wird. Sie kann jedoch nach
Ablauf der Leasedauer ungültig oder anderweitig geändert werden.
Wenn der Rechner nicht mit dem Netz verbunden ist, dann muss sich der Anwender über
einen Benutzer anmelden, der lokal auf diesem Rechner eingerichtet ist. Für den RuntimeBetrieb und für die Projektierung sollte dieser Benutzer lokale Hauptbenutzerrechte haben.
Führende Nullen in IP-Adressen
Wenn im Mehrplatz-Betrieb mit Namensauflösungen über "hosts" und "lmhosts" gearbeitet
wird, dann dürfen in der Datei "hosts" keine führenden Nullen geschrieben werden. IPAdressen mit einer führenden Null werden OCTAL statt DEZIMAL interpretiert.
Beispiel:
● Rechner_1 199.99.99.020 wird interpretiert als 199.99.99.16 (dezimal)
● Rechner_2 199.99.99.026 wird interpretiert als 199.99.99.22 (dezimal)
Die Angabe kann auch hexadezimal erfolgen:
● 199.99.99.0x10 für Rechner_1
Verwendung von WinCC in mehreren Domänen
Die korrekte Funktionsweise von WinCC wird nur gewährleistet, wenn sich alle Rechner eines
Mehrplatzsystems innerhalb einer gemeinsamen Domäne oder Arbeitsgruppe befinden. Wenn
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WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
WinCC in verschiedenen Domänen oder Arbeitsgruppen verwendet wird, kann es bei falscher
Konfiguration der Zugriffsrechte und/oder Namensdienste zu Komplikationen kommen.
Wenn die Benutzerverwaltung in einer Arbeitsgruppe realisiert ist, dann müssen alle Benutzer
von WinCC auf allen Rechnern des Mehrplatzsystems eingerichtet sein und über die
notwendigen Zugriffsrechte verfügen.
Verwendung von WinCC innerhalb einer Domäne
Wenn Zugriffsprobleme auf die Windows Domäne auftreten, kann eine korrekte
Funktionsweise von WinCC nicht gewährleistet werden. Darum müssen zusätzlich zum
"server-gespeicherten Benutzerprofil" ein lokales Benutzerprofil und ein lokaler Benutzer mit
den für WinCC benötigten Rechten angelegt werden. Wenn mit einem Domänen-Login
Zugriffsprobleme auftreten, dann muss WinCC beendet werden, und der Anwender muss sich
mit dem lokalen Benutzerprofil neu anmelden.
Hinweise zum Einsatz von Routern und Firewalls
Einsatz von Routern
Mit WinCC V7 können WinCC-Clients auch über Router mit WinCC-Servern verbunden
werden.
WinCC-Clients ohne eigenes Projekt dürfen über Router jedoch nicht für die Projektierung
eingesetzt werden, nur für WinCC Runtime. Für WinCC-Clients mit eigenem Projekt gelten
keine Einschränkungen.
Für den Einsatz von Routern gelten folgende Voraussetzungen:
● WinCC muss die korrekte IP-Adresse der WinCC-Stationen verwenden.
● Die WinCC-Stationen müssen den physikalischen Rechnernamen (NETBIOS-Name) der
anderen Rechner im WinCC-Projekt auflösen können.
● Die WinCC-Stationen müssen sich über TCP/IP und ICMP problemlos erreichen können.
Beim Prüfen der Verbindung über Ping müssen die Rechner sofort erreichbar sein.
Geschwindigkeit der Netzwerk-Verbindungen
Zur Anpassung von WinCC an die Netzwerk-Geschwindigkeit nutzen Sie den WinCC
Communication Configurator. Das Smart Tool finden Sie über das Windows Startmenü in der
Programmgruppe "SIMATIC" unter "WinCC" > "Tools". Weitere Hinweise finden Sie in den
Release Notes im Kapitel "Hinweise zu WinCC" > "Smart Tools".
Wir empfehlen für langsame Netzwerk-Verbindungen:
● Beschränken Sie die Menge der zu übertragenden Daten, z.B. durch Verzicht auf
aufwändige Grafiken.
● Nutzen Sie den lokalen pdl-Cache des WinCC-Clients.
● Setzen Sie ISDN-Router auch für einen WinCC-Client im Multi Link Betrieb
(Kanalbündelung) ein. Bandbreiten geringer als 128 KBit/s haben sich als ungenügend
erwiesen.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
19
WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
● Binden Sie für jeden weiteren ISDN-Kanal nur einen WinCC-Client an.
● Der Betrieb von WinCC über ISDN-Router hängt ab von der Stabilität und Verfügbarkeit
des ISDN-Netzes.
● Reservieren Sie die maximale Bandbreite der Verbindung für WinCC.
Hinweis
Die Verbindung über ISDN bzw. der Betrieb über langsame Verbindungen ist nicht
freigegeben für Clients ohne eigenes Projekt
Anbindung an ein Office-Netzwerk mit zentraler Firewall
Bei bestimmten Netzwerk-Konfigurationen kann es zu einer erhöhten Last an der Firewall
kommen.
Sie vermeiden das beschriebene Verhalten, wenn Sie an alle WinCC-Stationen eindeutige IPAdressen vergeben.
Grundsätzliches Systemverhalten
● Bei der Standard-Installation von Windows erhält ein Rechner vom DHCP-Server eine freie
IP-Adresse zugeteilt.
Voraussetzungen
Die folgenden Voraussetzungen können beim Betrieb von WinCC zu unerwünschtem
Verhalten führen:
20
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
● Das im Terminalnetz benutzte IP-Adressband ist höher als das APIPA-Adressband
(169.254.x.x).
● IP-Adressen werden über Defaultgateway geroutet.
● IP-Adressen aus dem APIPA-Band werden auf die Firewall geroutet.
Ursache für die erhöhte Last an der Firewall
Beim Systemstart schickt jede WinCC-Station einmal seine IP-Adresse an alle anderen
WinCC-Stationen im Netz. Die WinCC-Stationen bestimmen die WinCC-Station mit der
niedrigsten IP-Adresse zum Server, der die Projektveröffentlichung koordiniert.
Wenn eine WinCC-Station vom DHCP-Server keine Adresse bekommt und damit in das
APIPA-Verfahren fällt, dann wird diese Station zum koordinierenden Server. Damit versuchen
alle anderen WinCC-Stationen, diesen Server zyklisch zur Projektveröffentlichung zu
erreichen.
Der koordinierende Server kann jedoch nicht angesprochen werden, da die IP-Adresse aus
dem APIPA-Band automatisch an die Firewall weitergeleitet wird. Dies führt zusätzlich zu einer
erhöhten Netzlast an der zentralen Firewall.
Lösung
Um dieses Verhalten zu vermeiden, vergeben Sie an alle WinCC-Stationen eindeutige IPAdressen.
Hinweise zur unterbrechungsfreien Stromversorgung
Beachten Sie folgende Hinweise:
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
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WinCC Release Notes
1.2 Hinweise zum Betrieb
Beschädigte Dateien bei Stromausfall vermeiden
Tritt bei Windows Systemen ein Stromausfall auf, während das WinCC System aktiv ist,
können Dateien beschädigt oder zerstört werden. Der Betrieb mit dem Dateisystem NTFS
bietet höhere Sicherheit.
Einen gesicherten Dauerbetrieb gewährleistet nur der Einsatz einer unterbrechungsfreien
Stromversorgung (USV).
Unterbrechungsfreie Stromversorgung bei Client-Server-Anlagen
Wenn der Server einer Client-Server-Anlage durch eine USV gepuffert werden soll, muss diese
in der Lage sein, einen Spannungsausfall für bis zu 30 Minuten zu überbrücken. Dieser Wert
ist besonders in einem Mehrplatzsystem abhängig von der Konfiguration und von der Anzahl
der Rechner. Für die Projektierung besteht ein höherer Zeitbedarf.
22
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
1.3
Hinweise zu WinCC
1.3.1
Allgemeine Hinweise zu WinCC und zu Konfigurationen
Allgemeine Hinweise
Fernwartung von WinCC-Systemen
Der Zugriff auf WinCC-Systeme mit einem Remote Desktop Client ist nur über eine
Konsolensitzung möglich. Lokal darf kein Benutzer eingeloggt sein.
Für Remote Service Zugriffe ist die Software "RealVNC" Enterprise Edition V4.6.3 zum Einsatz
freigegeben. Weitere Hinweise zur Verwendung von "RealVNC" finden Sie im Internet auf den
Webseiten des Customer Support:
● Beitrags-ID 55422236 (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/55422236)
(http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/55422236)
WinCC-Projekte nur mit UNC-Pfaden remote migrieren
Verwenden sie nur UNC-Pfade, um WinCC-Projekte remote zu migrieren. Erstellen Sie eine
Freigabe auf den Projektpfad bzw. den darüber liegenden Ordner. Verwenden Sie diesen UNCPfad als Projektverzeichnis für den WinCC Projekt Migrator.
Kein Update des Betriebsystems bei gestartetem WinCC
Ein Update des Betriebsystems bei gestartetem WinCC ist nicht zulässig. Starten Sie nach
dem Update des Betriebsystems den Rechner neu.
WinCC Dokumentation: WinCC Information System
Die Aussagen in der Online-Hilfe sind den Aussagen in den druckbaren PDF-Dateien in der
Verbindlichkeit übergeordnet.
Offenheit und Systemstabilität
WinCC bietet eine sehr leistungsfähige Programmierung von Aktionen am einzelnen
Grafikobjekt bis zu kompletten Funktionen und globalen, von den einzelnen Komponenten
unabhängigen Aktionsskripten.
C-Scripting:
In den Aktionsskripten können WinCC-Funktionen und Windows-API-Funktionen aufgerufen
werden. Zusätzlich enthält die integrierte Aktionsprogrammierung einen C-Interpreter mit einer
großen Zahl von Standardfunktionen nach ANSI-C.
Bitte beachten Sie, dass es durch die Offenheit des Systems möglich ist, Aktionen zu
schreiben, die durch falsch initialisierte Zeiger, Endlosschleifen usw. zur Blockade des
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
23
WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
Systems und zu Abstürzen zur Laufzeit führen können. Auf die Freigabe von allokiertem
Speicher ist zu achten.
VB-Scripting
Mit VBScript (VBS) haben Sie in Runtime Zugriff auf Variablen und Objekte des grafischen
Runtime-Systems. Neben VBS-Standardfunktionen und Konstanten kann über den Windows
Scripting Host und die MS Automation Schnittstelle auch die Windows Umgebung dynamisiert
werden.
Für die VBS-Funktionalität zur Anpassung der Windows-Umgebung kann keine
Gewährleistung und kein WinCC-Support gegeben werden.
Weitere Informationen finden Sie in folgenden Kapiteln des WinCC Information System:
● "ANSI-C zum Erstellen von Funktionen oder Aktionen"
● "VBS zum Erstellen von Prozeduren und Aktionen"
● "Prozessbilder dynamisieren"
Uhrzeitsynchronisation
Die Uhrzeitsynchronisierung zwischen den Servern und den Automatisierungssystemen ist
zwingend erforderlich für die korrekte Funktionsweise von
● Redundanzabgleich
● zeitfolgerichtiges Melden
● Such- und Sortierkriterien über den Zeitschlüssel
● Betrieb von Mehrplatzprojekten in einer Domäne
Weitere Informationen finden Sie in folgenden Kapiteln des WinCC Information System:
● "Redundante Systeme"
● "Zeitfolgerichtiges Melden"
● "Verteilte Systeme"
● "Timesynchronization"
Gesamtladen redundanter Systeme
Führen Sie das Gesamtladen redundanter Systeme im SIMATIC Manager nicht über die
Funktion "Zielsystem / Objekte übersetzen und laden..." durch, da auf den Zielsystemen
inkonsistente Daten entstehen können.
Wählen Sie stattdessen im SIMATIC Manager im Kontextmenü der OS den Befehl "Zielsystem
laden".
Installation der Beispiel-Projekte
Die mitgelieferten Beispiel-Projekte finden Sie auf der WinCC-DVD im Verzeichnis "Samples
\WinCC".
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WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
Nachinstallation von OPC-XML-DA-Server auf ein bestehendes WinCC-System
Wenn Sie den OPC-XML-DA-Server auf ein bestehendes WinCC-System nachinstallieren
wollen, verwenden Sie die WinCC Produkt-DVD. Installieren Sie nicht über die Windows
Systemsteuerung.
Hinweise zu Mehrplatz-Systemen
Clients ohne eigenes Projekt in Mehrplatz-Systemen
In Mehrplatz-Systemen kann es nach einer Redundanz-Umschaltung bei Clients ohne eigenes
Projekt zu Verzögerungen bei der ersten Bildanwahl kommen.
Wenn Sie in einem Mehrplatzsystem die Runtime-Sprache des Clients ohne eigenes Projekt
ändern, müssen Sie WinCC auf dem Client beenden und das WinCC Projekt auf dem Server
schließen. Erst dann wird die Sprache geändert.
Client ohne eigenes Projekt: Bedienung mit mehreren Windows-Benutzern
Ein Benutzer beendet Runtime bei einem Client ohne eigenes Projekt und meldet sich von
Windows ab. Wenn sich nun ein anderer Hauptbenutzer oder Benutzer, der keine
Administratorrechte besitzt, auf diesen Client anmeldet und Runtime startet, haben einige
WinCC-Komponenten nicht die volle Funktionalität.
Überprüfen Sie für diese Benutzer die Sicherheitseinstellungen der Datei "Work.dcf". Die Datei
muss zur SIMATIC HMI-Gruppe gehören. Die SIMATIC HMI-Gruppe muss für die Datei
"Work.dcf" die Berechtigung "Ändern" haben. Die versteckte Systemdatei "Work.dcf" finden
Sie im Installationsverzeichnis von Windows:
Windows 7 (abhängig von der Installation)
● "ProgramData"
● "userdata"
● "Windows/Temp"
Windows XP
● "Windows/Temp".
Datenverlust bei Unterbrechung der Remote Desktop-Verbindung
Wenn die Remote Desktop-Verbindung unterbrochen wird, z. B. durch das Ziehen des
Netzwerkkabels am Rechner des Remote Desktop-Clients, erhalten unter anderem die
Archive und der OPC-Server keine Werte mehr vom Datenmanager. Der Zustand dauert so
lange, bis die Verbindung wieder hergestellt ist, oder das Timeout von ca. 35 Sekunden
abgelaufen ist.
Remote-Zugriff von einem Client ohne eigenes Projekt
Auf einem Client ohne eigenes Projekt ist der Editor Serverdata im WinCC Explorer nicht
verfügbar.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
25
WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
Im Tag Logging und Alarm Logging ist der Eintrag "Archivkonfiguration" nicht verfügbar.
Hinweise zur Integration in den SIMATIC Manager
Symbolischer Datenbaustein-Name: Maximal 16 Zeichen lang
Wenn Sie Variablen von einem Datenbaustein nach WinCC transferieren wollen, darf der
symbolische Name nicht länger sein als 16 Zeichen.
Erstellen einer DCF-Datei
Wenn nach der Migration die DCF-Datei nicht gelesen werden kann, wird eine Meldung bzgl.
der defekten Datei in das Migrationslogfile geschrieben. Um wieder eine DCF-Datei zu
erzeugen, gehen Sie wie folgt vor. Die Reihenfolge muss unbedingt eingehalten werden:
1. Öffnen Sie das Projekt im Configuration Mode.
2. Merken Sie sich den eigenen symbolischen Rechnername (ServerPräfix), der für den
späteren Export benötigt wird.
3. Merken Sie sich den Ablageort der importierten Serverdaten.
4. Merken Sie sich den Vorzugsserver und Standardserver.
5. Löschen Sie die eigenen und importierten Serverdaten.
6. Schließen Sie das Projekt.
7. Löschen Sie die DCF-Datei im Projektverzeichnis (normalerweise ProjektName.dcf).
8. Öffnen Sie wieder das Projekt im Configuration Mode.
9. Erzeugen Sie die eigenen Serverdaten, dabei unbedingt den alten symbolischen
Rechnername (ServerPräfix) beibehalten (siehe Punkt 2).
10.Importieren Sie erneut alle Packages (siehe Punkt 3).
11.Projektieren Sie erneut den Vorzugsserver und Standardserver (siehe Punkt 4).
12.Schließen Sie das Projekt.
Leistungsdaten für Meldesystem und Archivsystem
In den Leistungsdaten werden für das Meldesystem maximale Werte für Meldedauerlast und
Meldeschwall und für das Archivsystem für die Archivierung in die Datenbank angegeben.
Die angegebenen Werte gelten nur, wenn der zentrale Archivserver entweder für die zentrale
Prozesswertarchivierung oder für die Meldearchivierung eingesetzt wird.
CPU-Auslastung
Wenn Daten, die ein Server an einen Client übergibt, vom Client nicht schritthaltend
abgearbeitet werden, dann werden die Datentelegramme an diesen Client ab einem gewissen
Schwellwert verworfen.
In diesem Zusammenhang wird folgende Leittechnikmeldung ausgegeben:
26
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
● 1000200: "WCCRT:Status"
Im Kommentar dieser Meldung bzw. im Protokoll "WinCC_Sys_<x>.log" finden Sie folgende
weitere Angaben:
● 1000200,4,,<Rechnername>, DataManager Runtime, RPC call took longer than 5000msec
(Client braucht sehr lange, um die Daten zu verarbeiten)
● 1000200,4,,<Rechnername>, DataManager Runtime, Update-Data for Client
'<Clientname>' lost,
(Telegramme für den Client werden auf dem Server verworfen)
Auf dem Client kann es zu Datenverlusten kommen. Wenn es sich bei dem Client um einen
zentralen Archivserver handelt, dann werden dadurch möglicherweise alte Werte im
Prozesswertarchiv gespeichert.
Stellen Sie darum sicher, dass der zentrale Archivserver Reserven bei der CPU-Auslastung
hat.
Siehe auch
http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/55422236 (http://
support.automation.siemens.com/WW/view/de/55422236)
1.3.2
WinCC CS
Allgemeine Hinweise
Verwenden Sie nicht gleichzeitig mehrere WinCC-Editoren
Verwenden Sie nicht gleichzeitig mehrere WinCC-Editoren, da die Editoren auf dieselben
WinCC-Komponenten zugreifen können. Z.B. die Verwendung der Editoren "Text Distributor"
und "Cross Reference" oder die automatische Aktualisierung der Cross Reference, wenn
gleichzeitig über Schnittstellen auf den Graphics-Designer zugegriffen wird.
Hinweise zum Graphics Designer
Selbsterstellte ActiveX Controls (SIMATIC WinCC/ODK)
Bei selbsterstellten ActiveX Controls (SIMATIC WinCC/ODK) muss die Kompatibilität zum
WinCC-Basissystem, WebNavigator-Server und WebNavigator-Client gewährleistet sein.
Dies gilt sowohl bei der direkten Installation des ActiveX Controls auf dem Rechner mit WinCC,
Web-Server oder Web-Client, als auch bei der Installation über Plug-In z.B. auf dem WebClient.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
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WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
● Bei der direkten Installation sollte das ActiveX Control deshalb vor dem WinCCBasissystem, Web-Server oder Web-Client installiert werden. Sollte die Funktion des
selbsterstellten ActiveX Controls danach nicht mehr fehlerfrei sein, so war die Kompatibilität
nicht gegeben.
● Wird das selbsterstellte ActiveX Control in einem Plug-In verpackt und per Downdload
installiert, so muss bei einem Upgrade von WinCC-Basissystem, Web-Server oder WebClient auch ein neues Plug-In mit diesem ActiveX Control erstellt werden. Bei der Erstellung
des Plug-Ins ist zu beachten, dass kompatible Binaries (DLL, OCX usw.) verwendet werden.
Hinweise zum Global Script C-Editor
Dynamische Spracheinstellung für die Skriptausführung
Im Global Script C-Editor können Sie als Spracheinstellung der Skripte "Dynamisch:
Projekteinstellung" auswählen. Das C-Skript wird in Englisch compiliert. In Runtime wird dann
die Codepage der zentral eingestellten Sprache für die Strings verwendet.
Die Projekteinstellung legen Sie im Dialog "Projekteigenschaften" im WinCC Explorer fest. Auf
der Registerkarte "Optionen" können Sie unter "C-Skripte mit Spracheinstellung "Dynamisch"
in Runtime" aus einer Liste folgendes auswählen:
● "Jeweils eingestellte WinCC Runtime-Sprache". Das C-Skript wird in der WinCCRuntimesprache ausgeführt.
● Betriebssystemsprache für nicht Unicode-Programme.
● Das C-Skript wird mit der Codepage-Einstellung des Betriebssystems ausgeführt. Wählen
Sie die Sprache aus der Liste aus.
Hinweise zum Alarm Logging
Loop in Alarm/Funktion "Open Picture": Bildnamen in verschiedenen Sprachen
Wenn Sie mehrere Bilder mit Namen aus verschiedenen Codepages verwenden wollen, ist
zu empfehlen, dass Sie die jeweiligen Bildnamen in verschiedenen "Open Picture"-Funktionen
verwenden. Die zugehörige "Open Picture"-Funktion müssen Sie mit der richtigen Sprache
übersetzen und an der Meldung projektieren.
Neue Systemmeldungen in WinCC V7.2
Zu WinCC V7.2 sind neben den bereits dokumentierten neuen Systemmeldungen weitere
Meldungen hinzugekommen:
Nummer
Fehlermeldung / Beschreibung
1000301
WCCRT: Die Legitimierung der Verbindung ist fehlgeschlagen. Das Kennwort ist falsch!
1000302
WCCRT: Die PLC ist geschützt. Für die Verbindung muss ein Kennwort konfiguriert werden.
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WinCC: Installation / Release Notes
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WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
Nummer
Fehlermeldung / Beschreibung
1000303
WCCRT: Die Legitimierung der Verbindung ist fehlgeschlagen. Das Kennwort ist gesperrt. Bitte lokal (z.B.
am Display) entsperren.
1003300
NRMS7PLUS: Geänderte Konfigurationsdaten für Meldung festgestellt.
1003301
NRMS7PLUS: Fehler beim Anmelden für Meldungsempfang.
1016000
IDB: Provider-Initialisierung fehlgeschlagen für Verbindung:
1016001
IDB: Consumer-Initialisierung fehlgeschlagen für Verbindung:
1016002
IDB: Provider-Datenübertragung fehlgeschlagen für Verbindung:
1016003
IDB: Consumer-Datenübertragung fehlgeschlagen für Verbindung:
1016004
IDB: Provider-Initialisierung Datenbank fehlgeschlagen für Verbindung:
1016005
IDB: Consumer-Initialisierung Datenbank fehlgeschlagen für Verbindung:
1016006
IDB: Provider-Datenübertragung Datenbank fehlgeschlagen für Verbindung:
1016007
IDB: Consumer-Datenübertragung Datenbank fehlgeschlagen für Verbindung:
1016008
IDB: Provider-Initialisierung dynamische Datenbank fehlgeschlagen für Verbindung:
1016009
IDB: Consumer-Initialisierung dynamische Datenbank fehlgeschlagen für Verbindung:
1016010
IDB: Provider-Datenübertragung dynamische Datenbank fehlgeschlagen für Verbindung:
1016011
IDB: Consumer-Datenübertragung dynamische Datenbank fehlgeschlagen für Verbindung:
Hinweise zu Cross Reference
Windows 7 / Windows Server 2008: Sicherheitsabfrage bei Aktualisierung der Datenhaltung
Wenn ein WinCC-Projekt ActiveX-Controls enthält, wird während der Aktualisierung der
Datenhaltung ein Sicherheitshinweis für ActiveX-Controls eingeblendet.
Bringen Sie gegebenenfalls den Dialog in den Vordergrund, um den Hinweis zu quittieren.
Achten Sie darauf, dass der Graphics Designer während der Aktualisierung von Cross
Reference geöffnet ist.
Umverdrahten: In Objekteigenschaften verwendete Variablen
Wenn Sie eine Variable umverdrahten, die in mehreren Objekteigenschaften eines Objekts
verwendet wird, beachten Sie folgendes Verhalten:
Die Variable wird an allen Eigenschaften dieses Objekts geändert, nicht nur an der markierten
Verwendungsstelle.
Hinweise zu VBA
VBA-Updates
Für die Installation von Updates für VBA ist der Anwender ausschließlich selbst verantwortlich.
Entsprechende Updates für VBA werden von Microsoft auf den Download-Seiten
bereitgestellt. Siemens liefert keine Updates von Microsoft aus.
Installieren Sie Updates für VBA nach der Installation von WinCC.
WinCC: Installation / Release Notes
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WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
Hinweise zu den Kanälen
Namen eines Kanals mit nationalen Zeichen
Wenn Sie im Kanal "SIMATIC S7 Protocol Suite" und insbesondere in der Kanal-Unit "Named
Connections" einen Namen mit nationalen Zeichen eingeben, müssen Sie in den
Sprachoptionen des Betriebssystems die entsprechernde Codepage eingestellt haben.
Hinweise zu ODK
ODK-Funktionen, die bestimmten Benutzer nicht zur Verfügung stehen
Für Benutzer mit Windows Standard-Benutzerrechten stehen folgende ODK-Funktionen nicht
mehr zur Verfügung:
● CreateDatabase
● DatabaseAttach
● DatabaseDetach
1.3.3
WinCC Runtime
Hinweise zu Mehrplatzsystemen
Kopieren größerer Datenmengen über Terminalbus
Das Kopieren größere Datenmengen auf einen Rechner, der am Terminalbus hängt, kann die
Kommunikation in einem Mehrplatz-System beeinträchtigen. Eine der möglichen Ursachen
kann der Einsatz von Hubs mit geringem Datendurchsatz sein.
Hinweise zu Einzelplatz-Projekte
Kein Zugriff auf Prozesswerte über OPC und OLE-DB
Auf die Prozesswerte eines Einzelplatz-Projekts können Sie nicht über OPC und OLE-DB
zugreifen.
Hinweise zu Tag Logging / Alarm Logging
Editieren von bereits gesicherten Archivdaten
Archivierte Messwerte/Meldungen von bereits gesicherten Archiven können bzw. dürfen aus
Gründen der Datensicherheit und Konsistenz nachträglich nicht mehr verändert werden.
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WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
Hinweise zum Report System
Ablage der EMF-Dateien beim Client ohne eigenes Projekt
In Mehrplatz-Systemen werden beim Client ohne eigenes Projekt die EMF-Dateien ins
Verzeichnis "Windows-Temp\PRT_OUT\<Ablage>_<Datum+Uhrzeit>" des Client gelegt.
Nach dem Erzeugen einer EMF-Datei wird versucht, diese auf den Server ins
Projektverzeichnis zu verschieben. Bei redundanten Systemen wird die Datei auf den aktuellen
Master verschoben. Auf dem Client wird die Datei gelöscht.
Konnte die Datei nicht auf den Server verschoben werden, dann bleibt sie im Windows-TempVerzeichnis des Client liegen. Wenn die nächste EMF-Datei erstellt wurde, wird versucht, alle
im Verzeichnis liegenden EMF-Dateien zu verschieben.
Ausserdem wird beim erfolglosen Verschieben die OS-Leittechnikmeldung "1004003"
generiert. In der Leittechnikmeldung wird das Verzeichnis des Client angegeben, in dem die
EMF-Datei liegt. Wenn der Client von allen Servern getrennt ist, kann diese
Leittechnikmeldung nicht mehr auf einem Server generiert werden. In diesem Fall steht die
Meldung in der Diagnosedatei "WinCC_Sys_XX.log".
Hinweise zu OPC
SIMATIC WinCC OPC-Server: DCOM-Berechtigungen automatisch vergeben
Die für den Betrieb der OPC-Server benötigten DCOM-Berechtigungen werden automatisch
vergeben. Die Einstellungen werden während der Installation gesetzt. Abhängig vom WinCCBetriebsmodus werden weitere Konfigurationen durchgeführt.
Diese Einstellungen dürfen Sie nicht manuell editieren.
SIMATIC WinCC OPC Server nicht deinstallieren bei der Verwendung des OPC Kanals
Wenn Sie den OPC Kanal verwenden, dürfen Sie den SIMATIC WinCC-OPC-DA-Server nicht
deinstallieren.
OPC-Variablen: Zeitstempel bei Alarm Logging und Tag Logging
Wenn Meldungen über OPC-Variablen ausgelöst werden, wird der Melde-Zeitstempel vom
OPC-Server verwendet, vergleichbar dem zeitfolgerichtigen Melden.
Beim Tag Logging wird der Zeitstempel durch den Tag Logging-Server gebildet.
OPC Data Access
Bei Betrieb des OPC DA Servers am WinCC Client:
Während des Verbindungsaufbaus des OPC Clients muss der WinCC-Server in Runtime sein,
mit dem der OPC Client Daten austauscht. Wenn der WinCC-Server deaktiviert ist, werden
nicht alle Properties der Items geliefert.
Da die Anzeige der Datentypen im OPC-Item-Manager viel Zeit benötigt, sollten Sie die
Anzeige ausschalten, wenn sie nicht benötigt wird.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
31
WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
OPC XML Data Access
Anzeige neu angelegter Variablen
Wenn Sie im WinCC-Projekt neue Variablenordner mit neuen Variablen in Runtime anlegen,
sind am OPC Client die Variablenordner und Variablen erst sichtbar, nachdem Sie WinCC
Runtime am OPC Client-Rechner neu gestartet haben. Achten Sie darauf, dass auf dem OPC
Client "OPCTags" nicht mehr geöffnet ist.
Variablen hinzufügen
Wenn Sie Variablen mit dem OPC-Item-Manager hinzufügen wollen, muss auf dem OPCServer WinCC Runtime aktiviert sein.
Authentifizierungs-Methode
Der XML DA Webservice wird durch das WinCC Setup mit der Authentifizierungs-Methode
"Integrierte Windows-Authentifizierung" installiert. Der WinCC OPC XML Client unterstützt
diese Methode. Hierfür muss das Benutzerkonto, unter dem der OPC Client ausgeführt wird,
am XML Server Rechner bekannt sein.
Windows XP: Protokoll "Microsoft TCP/IP Version 6" darf nicht installiert sein
Wenn Sie den XML DA Webservice unter Windows XP einsetzen, darf das Protokoll "Microsoft
TCP/IP Version 6" nicht installiert sein.
OPC Historical Data Access
Rückgabewert "OPC_E_MAXEXCEEDED" bei Zugriff auf Archive über OPC
Fordert der OPC-Client beim synchronen oder asynchronen Lesen von Daten mehr als 2000
Werte an, dann wird der Aufruf mit dem Rückgabewert "OPC_E_MAXEXCEEDED"
abgewiesen. Dieser Grenzwert dient dazu, die Rechnerlast und die Aufrufdauer zu begrenzen.
Die Begrenzung gilt nicht, wenn der gesamte Zeitbereich gelesen wird.
OPC Alarm&Event
Anpassung der Dokumentation "Lesemethoden für archivierte Meldungen"
In der Dokumentation zu "Lesen von archivierten Meldungen" auf der Seite "Lesemethoden
für archivierte Meldungen" haben sich folgende Inhalte geändert:
● Lesemodus "read"
– Textergänzung zu "2. Refresh": Ereignis-Pakete mit der Refresh-Kennung enthalten
ausschließlich historische Ereignisse. Die Ereignisse können auch noch anstehen.
Das letzte Refresh-Paket der historischen Meldungen enthält die Kennung "Last
Refresh".
● Lesemodus "advise"
– Folgende Texte nach "2. Mit SetState Subscription auf Active setzen" sind ungültig:
"Wenn Sie die Subscription deaktivieren, wird die Übertragung unterbrochen." und "Das
letzte Paket enthält zusätzlich die Kennung "Last Refresh"."
32
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
Bounding Values vermeiden
Vermeiden Sie beim Lesen historischer Alarme über den WinCC-OPC-A&E-Server den
Einsatz von Bounding Values.
Sonst kann die Bearbeitung der Leseaufträge, abhängig von der Archivgröße, sehr lange Zeit
in Anspruch nehmen.
Meldungen filtern beim Verwenden von Formatanweisungen im Anwendertextblock
Die OPC-Source einer Meldung wird in einem Anwendertextblock dargestellt. In der
Standardeinstellung ist das der Anwendertextblock2.
Wenn Sie Formatanweisungen in diesem Anwendertextblock verwenden, müssen Sie für die
Filtereinstellung Wildcards einsetzen.
Damit ist ein korrektes Filtern gewährleistet, wenn die OPC-Sourcen in Runtime dynamisch
erzeugt werden.
1.3.4
Smart Tools
Hinweise zum WinCC ConfigurationTool und WinCC Archive ConfigurationTool
Visual Basic for Applications muss mit Microsoft Office installiert sein
Um WinCC ConfigurationTool und WinCC Archive ConfigurationTool in Microsoft Excel
verwenden zu können, müssen Sie bei der Installation von Microsoft Office das Visual Basic
for Applications mitinstallieren.
Hinweise zum WinCC ConfigurationTool
WinCC ConfigurationTool öffnen
Wenn Sie mit dem WinCC Configuration Tool arbeiten, dann müssen folgende WinCC Editoren
geschlossen sein:
● Variablenhaushalt (WinCC Explorer bzw. Variablenauswahl-Dialog)
● Alarm Logging
● Tag Logging
● Textlibary
Beim Anlegen eines neuen Projektes gehen Sie vor wie folgt:
1. WinCC schließen
2. Excel und das WinCC ConfigurationTool öffnen
3. Neue Projektmappe anlegen und Verbindung mit dem Projekt herstellen
4. Im ConfigurationTool arbeiten
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
33
WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
5. ConfigurationTool schließen
6. WinCC zur Weiterbearbeitung starten
Grenzwertüberwachung
Benötigte Grenzwertüberwachungen werden vom WinCC ConfigurationTool mit angelegt.
Wenn die Grenzwertüberwachungen im Alarm Logging nicht sichtbar sind, dann müssen Sie
die Option "Grenzwertüberwachung" im Menü "Extras" unter "Erweiterungen" aktivieren.
Hinweise zum WinCC Archive ConfigurationTool
AR_ID für "Normier DLL Parameter" als Dezimalzahl eintragen
In der Spalte der "Normier DLL Parameter" muss als AR_ID der Rohdatenvariable eine
Dezimalzahl eingetragen werden. Im Tag Logging wird die AR_ID als Hexadezimalzahl
angegeben.
Hinweise zum Dynamic Wizard Editor
Dynamic Wizard Editor öffnen
Der Dynamic Wizard Editor darf nicht parallel zum Graphics Designer geöffnet sein.
Hinweise zum Variablen Export/Import
Variablen importieren
Wenn mit dem Smart Tool "Variablen Export/Import" Variablen importiert werden, dann darf
das WinCC Projekt nicht aktiviert sein.
Hinweise zum Variablensimulator
Allgemeine Informationen
Die Aktualisierungszeit für Variablenwerte beträgt eine Sekunde. Eine Änderung wirkt sich
erst beim Aktivieren der Funktionen aus.
Maximal 300 Variablen sind projektierbar.
34
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
Communication Configurator
Hinweise für den Einsatz des Communication Configurator
Wenn Sie die Einstellungen der Netzwerkverbindungen mit dem Communication Configurator
festlegen möchten, dann beachten Sie die folgende Hinweise.
Voraussetzungen
● Der Windows Explorer ist geschlossen.
● Alle SIMATIC Applikationen sind beendet.
● Die Dienste CCAgent, CCEServer und CCEClient sind beendet.
CCAgent, CCEServer, CCEClient beenden
1. Öffnen Sie im Startmenü des Betriebssystems "Einstellungen" > "Systemsteuerung" >
"Verwaltung" > "Dienste".
Der Dialog "Dienste" öffnet sich. Im Datenfenster des Dialogs werden unter anderem die
Tasks "CCAgent", "CCEServer" und "CCEClient" angezeigt.
2. Wählen Sie im Kontextmenü der Tasks jeweils den Eintrag "Beenden".
Die Dienste werden beim nächsten Start von WinCC automatisch gestartet.
Einstellungen festlegen
Wählen Sie im Communication Configurator folgende Einstellungen:
● Wählen Sie mit dem Schieberegler die langsamste Transferrate der Verbindung.
● Das Kontrollkästchen "Server Pings Client" ist normalerweise aktiviert.
Deaktivieren Sie diese Option, wenn Sie mit einem Server arbeiten, der keine aktive
Lebenszeichenüberwachung der Clients durchführen kann. Dies ist z.B. der Fall, wenn der
Server einen "EinwahlClient" nicht über "Ping" ansprechen kann.
Am Client ist diese Option nicht relevant.
Neustart des Rechners
Starten Sie den Rechner neu und prüfen Sie die eingestellten IP-Adressen im
Konfigurationsdialog von CCAgent. Weitere Informationen dazu finden Sie im Kapitel
"Besonderheiten der Kommunikation bei einem Server mit mehreren Netzwerkkarten".
Hinweis
Der Communication Configurator unterstützt nur bei der Konfiguration der zentralen
Kommunikation. Die Lauffähigkeit und Performance von WinCC kann jedoch durch andere
Einflüsse beeinträchtigt werden.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
35
WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
1.3.5
Prozesskommunikation
Hinweise zum WinCC-Kanal "SIMATIC S7-1200, S7-1500 Channel"
Kommunikation von WinCC V7.2 mit SIMATIC S7-1200 und SIMATIC S7-1500
Im Produktivbetrieb ist die Kommunikation von WinCC V7.2 mit SIMATIC S7-1500 oder
SIMATIC S7-1200 nur für Einplatzsysteme freigegeben.
Einschränkungen für den Kanal "SIMATIC S7-1200, S7-1500 Channel"
Maximal 16 CPUs können gleichzeitig mit Softnet und über jeweils eine Netzwerkkarte mit
dem Server verbunden sein.
Maximale Anzahl an WinCC-Systemen pro CPU:
● S7-12xx V2.2: 1
● S7-12xx V3: 2
● S7-1511 (64 ISO-on-TCP Verbindungen, davon 4 reserviert für ES): 20
● S7-1513 (96 ISO-on-TCP Verbindungen, davon 4 reserviert für ES): 30
● S7-1516 (128 ISO-on-TCP Verbindungen, davon 4 reserviert für ES): 41
Bei der Kommunikation mit S7-1200 Steuerungen ist zu beachten, dass pro Steuerung
maximal 200 Variablen projektiert werden sollten. Wenn mehrere HMI-Geräte auf eine
Steuerung zugreifen, gilt diese Grenze für alle HMI-Geräte gemeinsam.
Auf eine S7-1200 können maximal 4 HMI-Geräte gleichzeitig zugreifen. Von WinCC Runtime
können maximal 32 Steuerungen angesprochen werden.
Hinweise zum WinCC Kanal "SIMATIC S7 Protocol Suite"
Zeitverstellung auf einem S7-Automatisierungssystem beim Einsatz von AR_SEND
Von der S7-AS zu WinCC mit AR_SEND übertragene Archivdaten werden ignoriert, wenn auf
der AS die Zeit zurückgestellt wird, z.B. bei Uhrzeitsynchronisation. Das Archiv enthält nämlich
bereits den zurückgestellten Zeitraum.
Automatisierungssystem S7-300: Frei gegebene CPUs für Rohdatenkommunikation / Named
Connections
Die Rohdatenkommunikation "BSEND/BRCV" über Named Connections wird für folgende
S7-300 CPUs unterstützt:
● CPU319-3 PN/DP ab V2.5
● CPU317-2 PN/DP ab V2.6
● CPU315-2 PN/DP ab V3.1
Für S7-300-Steuerungen wird ein Firmware-Stand ab V3.x empfohlen.
36
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.3 Hinweise zu WinCC
Hinweise zum WinCC Kanal "SIMATIC S5 PROFIBUS DP"
PROFIBUS DP und SIMATIC Net V8.2
Um den Kanal "PROFIBUS DP " mit SIMATIC Net V8.2 verwenden zu können, müssen Sie
in den Kommunikationseinstellungen von SIMATIC Net V8.2 die Eigenschaft "OPC UA" beim
Protokoll "DP" deaktivieren.
Hinweise zum WinCC Kanal "SIMATIC 505 TCPIP"
Datentypen LMode und LStatus
Der Kanal wurde um die Datentypen LMode und LStatus erweitert.
● LMode (Loop Mode): vorzeichenloser 16-Bit-Wert (Bit Array); Zugriff: schreibend und lesend
● LStatus (Loop Status): vorzeichenloser 16-Bit-Wert (Bit Array); Zugriff: NUR lesend
Der bei der Adressierung anzugebende Offset kennzeichnet den Loop, dessen Mode bzw.
Status angefordert werden soll.
Hinweise zu SIMATIC NET "IE SOFTNET-S7 LEAN"
Lizenzierung
Während der Installation wird die Lizenz von SIMATIC NET "IE SOFTNET-S7 LEAN" nicht
automatisch übertragen. Bei Bedarf können Sie die Lizenz vom Speichermedium mit dem
Automation License Manager übertragen.
Hinweise zur Diagnose der Kommunikation
Kommunikationsprozessorendiagnose mit SIMATIC NET Software
In WinCC wird bei der Diagnose der Kommunikation die Prüfung der
Kommunikationsprozessoren mit der Anwendung "PG/PC Panel" beschrieben.
Mit WinCC V7 erhalten Sie die neue Version der Software SIMATIC NET und NCM PC. Mit
der in dieser Software enthaltenen Anwendung "PC-Station einstellen" steht eine weitere
umfangreiche Diagnosemöglichkeit zur Prüfung der Kommunikationsprozessoren zur
Verfügung. Nähere Beschreibung finden Sie in der Hilfe zu SIMATIC NET.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
37
WinCC Release Notes
1.4 Hinweise zu WinCC Redundancy
1.4
Hinweise zu WinCC Redundancy
Verhalten von Redundancy bei Doppelausfällen
Doppelausfälle werden von Redundancy nicht abgedeckt.
Ein Doppelausfall tritt z. B. auf, wenn an Server1 der Terminalbus gezogen wurde, während
Server2 deaktiviert ist.
Verzögerte Auslagerung von Archiven
Wenn ein redundanter Partner nicht verfügbar bzw. deaktiviert ist, wird die Auslagerung von
Archiven des redundanten Partners verzögert. Erst wenn der Partner wieder verfügbar und
der Archivabgleich abgeschlossen ist, wird die Auslagerung von Archiven wieder gestartet
bzw. fortgesetzt.
Da die Speicherkapazität des Umlaufpuffers für Tag Logging und Alarm Logging begrenzt ist,
besteht bei einem längeren Ausfall des redundanten Partners die Gefahr des Datenverlustes.
Kein Rückladen von Meldungen nach Netzausfall
Das Rückladen von Meldungen nach Netzausfall ist für redundante Systeme nicht zugelassen.
Verwendeten Standard-Gateway projektieren
Für Redundancy wird für die korrekte Erkennung von Ausfallszenarien die Projektierung eines
Standard-Gateways empfohlen. Das Standard-Gateway muss dazu auf beiden RedundancyServern richtig konfiguriert sein. Das kann entweder manuell oder via DHCP erfolgen.
Bei projektiertem Standard-Gateway muss sichergestellt werden, dass dieses Gateway nicht
nur erreichbar, sondern auch über einen "Ping" ansprechbar ist.
Einsatz von DHCP: Rechner nur mit aktiver Netzwerkverbindung starten
Wenn Sie an der Terminalbus-Netzwerkkarte DHCP verwenden, beachten Sie in einem
redundanten System Folgendes:
Beim Hochlaufen muss der Rechner eine gültige IP-Adresse vom DHCP-Server beziehen.
Sonst wird als Status der Redundanz immer "Fault" angezeigt. Dieser Zustand kann nur durch
einen Neustart des Rechners aufgehoben werden.
Meldefolgeprotokoll in einem redundanten System
Wenn Sie ein Meldefolgeprotokoll auf einem Client ausgeben, dann kann eine
Redundanzumschaltung zu Problemen bei der Protokollierung führen.
38
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.5 Hinweise zu Leittechnik Optionen
1.5
Hinweise zu Leittechnik Optionen
Anlegen eines neuen Projekts
Wenn ein Projekt von Hand neu angelegt wird, muss als erster Schritt der OS-Projekteditor
durchlaufen.
Beim Anlegen einer OS mit der PCS7 Engineering Station wird der OS-Projekteditor
automatisch im Hintergrund aufgerufen und mit Defaulteinstellungen initialisiert.
Nicht benötigte "@*.PDL"-Bilder vor der Migration entfernen
Wenn in einem WinCC-Projekt der OS-Projekteditor durchgelaufen ist, werden unter anderem
im Graphics Designer "@*.PDL"-Bilder von Basic Process Control installiert. Wenn Sie nach
der Migration diese Bilder nicht benötigen, müssen Sie vor der Migration nicht nur die
"@*.PDL"-Bilder entfernen, sondern auch die "PAS"-Dateien und die "SSM.cfg". Nach der
Migration werden dann die Dateien von Basic Process Control nicht mehr hinzugefügt.
OS-Projekteditor: Standardeinstellung zum Meldefilter bei SIMATIC Logon
Wenn Sie SIMATIC Logon einsetzen, beachten Sie beim Durchlauf des OS-Projekteditors:
Der über SIMATIC Logon angemeldete Benutzer "Default User" besitzt meistens die
Berechtigungsstufe "Nr. 2 Freigabe für Bereich".
Empfehlung
Um die Quittierung nur berechtigten Benutzern zu ermöglichen, aktivieren Sie vor dem
Durchlauf des OS-Projekteditors auf der Registerkarte "Meldedarstellung" für den Meldefilter
die Option "Quittierbare Meldungen in separater Liste".
Mehrsprachigkeit
Die Online-Dokumentation im WinCC Information System steht nur in Englisch, Französisch
und Deutsch zur Verfügung. In der WinCC ASIA-Version steht die Online-Dokumentation in
den Sprachen Englisch und Chinese simplified (VR China) zur Verfügung.
Wenn Sie auf einem französisch-, englisch- oder deutschsprachigen Windows-Rechner
Software einer jeweils fremden Sprache installieren, besteht die Möglichkeit, dass in WinCC
Begriffe dieser Sprache auftreten, selbst wenn WinCC mit derselben Sprache wie Windows
betrieben wird.
Insbesondere bei den Multi-Language Versionen von Windows sind unabhängig von der
eingestellten Windows-Sprache und unabhängig von der WinCC-Sprache diverse
Schaltflächen immer englisch beschriftet. Dies betrifft vor allem die Dialoge, die vom Anwender
mit Ja/Nein, OK/Abbrechen usw. beantwortet werden müssen.
@-präfixierte Variablen
Der Projekteur darf @-präfixierte Variablen nicht selbst anlegen. Das bleibt der WinCC-PCS7Software vorbehalten. Eine Manipulation dieser Systemvariablen ist nicht zulässig. Die
Systemvariablen werden für eine einwandfreie Funktion des Produkts benötigt.
WinCC: Installation / Release Notes
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39
WinCC Release Notes
1.5 Hinweise zu Leittechnik Optionen
Beim Projektieren von AS- und OS-Überwachung mittels Lifebeat Monitoring dürfen
Gerätenamen nicht so lauten wie Bilder im Picture Tree Manager oder wie interne Variablen
mit dem Namenspräfix "@".
Chipkartenleser Omnikey 3121 USB: Treibersoftware für WinCC V7.2
Folgende Treibersoftware sind für den Betrieb des Chipkartenlesers Omnikey 3121 USB mit
WinCC V7.2 freigegeben:
● Windows XP, Windows 7 (32-Bit), Windows Server 2003 und Windows Server 2008
–
CT-API_V4_0_2_2A.exe
– OMNIKEY3x21_V1_2_6_5.exe
● Windows 7 (64-Bit) und Windows Server 2008 R2
– CT-API_V4_0_2_2A.exe
– OMNIKEY3x21_V1_2_6_5_x64.exe
Chipkarte: Plug&Play-Dienst deaktiviert
Wenn der Plug&Play-Dienst aktiviert ist, dann kann in WinCC Runtime die Suche nach
Treibern zu einer Meldung des Betriebssystems führen. Damit ist der Zugriff auf das
Betriebssystem möglich.
Da WinCC keinen zusätzlichen Chipkarten-Treiber benötigt, wird der "Plug&Play"-Dienst für
Chipkarten deaktiviert.
Bereichsnamen im Alarm Logging und im Picture Tree Manager
Die Bereichsnamen im Alarm Logging und im Picture Tree Manager dürfen am Anfang und
am Ende keine Leerzeichen enthalten.
Bereichsnamen in verteilten Systemen
Bei verteilten Systemen müssen die Bereichsnamen in den Projekten der verschiedenen
WinCC-Server eindeutig sein, um eine fehlerfreie Filterung und Anzeige der Meldungen nach
Bereichen sicherzustellen.
Serverprojekt auf Windows XP mit Clients ohne eigenes Projekt
Wenn ein Mehrplatzprojekt auf einem Rechner mit Windows XP läuft und auf dieses Projekt
Clients ohne eigenes Projekt verschaltet sind, darf an den Clients ohne eigenes Projekt nicht
projektiert werden.
Clients ohne eigenes Projekt nicht auf Windows Server 2003
Clients ohne eigenes Projekt dürfen nicht auf einem Rechner mit Windows Server 2003
betrieben werden.
40
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Release Notes
1.5 Hinweise zu Leittechnik Optionen
Bildaufbauzeit
Um die Bildaufbauzeit zu optimieren, stellen Sie in den WinCC-Projekteigenschaften das
Design "WinCC Classic" ein.
Benutzerberechtigung "Nr. 8 Archive bedienen"
Die Benutzerberechtigung "Nr. 8 Archive bedienen" im User Administrator wird vom System
nicht mehr verwendet.
Berechtigungsprüfung im WinCC ServiceMode
Bei WinCC im ServiceMode sind drei Szenarien möglich, die durch die Berechtigungsprüfung
das Runtime-Verhalten beeinflussen:
● Kein Windows-Benutzer ist angemeldet.
Ein Benutzer ist im WinCC User Administrator als "Benutzer im Service Kontext" definiert.
Die Berechtigungen des Benutzers im Service Kontext werden in Runtime geprüft. Danach
richtet sich die Auslöseberechtigung für den Signalgeber.
● Kein Windows-Benutzer ist angemeldet.
Kein Benutzer ist im WinCC User Administrator als "Benutzer im Service Kontext" definiert.
In Runtime wird immer der Signalgeber angesteuert.
● Ein Windows-Benutzer ist angemeldet. Interaktive Benutzereingaben sind möglich.
Ob ein Benutzer im Service-Kontext definiert ist, hat keine Auswirkung in Runtime.
Die Berechtigungen des angemeldeten WinCC-Benutzers werden in Runtime geprüft.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
41
Was ist neu in WinCC
2.1
2
Was ist neu in WinCC V7?
Einleitung
Die folgenden Kapitel informieren Sie in Kurzform über die wichtigsten Neuerungen in WinCC
V7.2 gegenüber WinCC V7.0.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
43
Was ist neu in WinCC
2.2 Unterstützte Betriebssysteme
2.2
Unterstützte Betriebssysteme
Softwarevoraussetzungen und unterstützte Betriebssysteme
WinCC V7.2 benötigt den Microsoft SQL Server 2008 R2 SP1 (32 Bit). Der SQL-Server gehört
zum Lieferumfang des Produkts WinCC V7.2 und wird mit der DVD ausgeliefert.
WinCC V7.2 läuft auf folgenden Betriebssystemen:
● WinCC Client-Projekte
– Windows 7 SP1 (Ultimate / Professional / Enterprise, 32-Bit)
– Windows 7 SP1 (Ultimate / Professional / Enterprise, 64-Bit)
– Windows XP Professional SP3
● Für WinCC Einzelplatz-Projekte und Client-Projekte
– Windows 7 SP1 (Ultimate / Professional / Enterprise, 32-Bit)
– Windows 7 SP1 (Ultimate / Professional / Enterprise, 64-Bit)
– Windows XP Professional SP3
– Windows Server 2003 SP2
– Windows Server 2003 R2 SP2
– Windows Server 2008 SP2
– Windows Server 2008 R2 SP1
● Für WinCC Server
– Windows XP Professional SP3
– Windows Server 2003 SP2
– Windows Server 2003 R2 SP2
– Windows Server 2008 SP2
– Windows Server 2008 R2 SP1
44
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
Was ist neu in WinCC
2.3 Erweitertes Mengengerüst: 18 redundante Server
2.3
Erweitertes Mengengerüst: 18 redundante Server
Unterstützte Konfigurationen
WinCC V7.2 ermöglicht den WinCC-Clients den Zugriff auf bis zu 18 Server in einem WinCCNetz. Maximal können 36 Server als 18 redundante Serverpaare eingesetzt werden.
Dabei können bis zu 32 Clients auf einen Server zugreifen. Beim Einsatz von WebClients
erreichen Sie Mengengerüste mit bis zu 151 Clients. Dabei besteht die Konfiguration aus
einem WinCC-Client und 150 Web-Clients.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
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Was ist neu in WinCC
2.4 Neue Kanal-DLL: "SIMATIC S7-1200, S7-1500 Channel"
2.4
Neue Kanal-DLL: "SIMATIC S7-1200, S7-1500 Channel"
WinCC V7.2 unterstützt die Kommunikation zu den SIMATIC-Steuerungen S7-1200 und
S7-1500.
Kanal "SIMATIC S7-1200, S7-1500 Channel"
Der neue Kanal "SIMATIC S7-1200, S7-1500 Channel" dient zur Kommunikation zwischen
einer WinCC-Station und den Automatisierungssystemen S7-1200 oder S7-1500. Die
Kommunikation erfolgt über das TCP/IP-Protokoll.
Unterstützte Datentypen
Der Kanal unterstützt folgende Datentypen:
● Binäre Variable
● Vorzeichenbehafteter 8-Bit Wert
● Vorzeichenloser 8-Bit Wert
● Vorzeichenbehafteter 16-Bit Wert
● Vorzeichenloser 16-Bit Wert
● Vorzeichenbehafteter 32-Bit Wert
● Vorzeichenloser 32-Bit Wert
● Gleitkommazahl 32-Bit IEEE 754
● Gleitkommazahl 64-Bit IEEE 754
● Textvariable 8-Bit Zeichensatz
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WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
Was ist neu in WinCC
2.5 Configuration Studio: Vereinfachtes Projektieren des Variablenhaushalts
2.5
Configuration Studio: Vereinfachtes Projektieren des
Variablenhaushalts
Neuer Editor für den Variablenhaushalt
WinCC V7.2 führt den neuen Editor "WinCC Configuration Studio" ein.
Dieser Tabellen-basierte Dialog ermöglicht das einfache Anlegen von Verbindungen und
Variablen. Die vollständige Projektierung und Anzeige der Daten wird kombiniert mit den
Funktionen eines Massendaten-Editors.
Die Benutzeroberfläche gliedert sich in zwei Bereiche: einen an Microsoft Outlook angelehnten
Navigationsbereich und einen an Microsoft Excel angelehnten Datenbereich. Dadurch bietet
der Editor die Vorteile bei der Bedienung, die Sie von Tabellenkalkulations-Programmen
kennen.
Variablen kopieren
Das WinCC Configuration Studio ermöglicht ein schnelles Anlegen zusätzlicher Variablen,
Variablengruppen und Strukturen. Um z. B. mehrere Variablen mit gleichen Einstellungen
anzulegen, fügen Sie Kopien einer projektierten Variable ein. Nutzen Sie dafür die StandardFunktionen für Kopieren und Einfügen:
● Kontextmenü
● Tastenkombinationen
● Ziehen von Zeilen
WinCC legt die neuen Variablen sofort in der Kommunikation an. Bei der Eingabe prüft das
WinCC Configuration Studio auf fehlerhafte Einstellungen.
Suchen und Filtern
Das WinCC Configuration Studio bietet die in Tabellen-Programmen üblichen Such- und FilterFunktionen.
Wählen Sie in einer Spalte die gewünschten Zeilen durch die Filterlistbox oder geben Sie den
gesuchten Text im Textfilter ein.
Für die Suche über alle Spalten bieten ein Suchfeld in der Titelleiste sowie ein "Suchen und
Ersetzen"-Dialog alle gewohnten Funktionen.
Import von Variablen
Sie können Datensätze aus Fremdapplikationen, z. B. WinCC V12 Variablen in das WinCC
Configuration Studio importieren. Die Verbindungen, die in den Datensätzen enthalten sind,
müssen bereits namentlich in WinCC Configuration Studio vorhanden sein. Wählen Sie in der
Baumstruktur im Eintrag "Variablenhaushalt" mit der rechten Maustaste den Menübefehl
"Import".
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
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Was ist neu in WinCC
2.6 Innovierung von Graphics Designer und Global Script-Editoren
2.6
Innovierung von Graphics Designer und Global Script-Editoren
WinCC V7.2 erleichtert das Arbeiten mit dem Graphics Designer und den Global ScriptEditoren durch Anpassung der Oberfläche an aktuelle Standards.
Anpassen der Arbeitsumgebung
Dialoge und Fenster können durch Ziehen verschoben, beliebig angedockt und als Tabs
hintereinander gelegt werden.
Die Anzeige der Symbolleisten und Fenster über die Menüleiste ist vereinfacht. Über die
Funktion "Zurücksetzen" kann jederzeit der Lieferzustand des Editors wiederhergestellt
werden.
Anordnung der Symbolleisten
Um die Projektierung des Graphics Designer besser zu unterstützen, sind die Symbole in den
Symbolleisten übersichtlicher zusammengestellt. Symbole mit ähnlichen Funktionen finden
Sie jetzt auch in der gleichen Symbolleiste.
Neue Funktionen im Graphics Designer
Zusätzlich bietet der Graphics Designer folgende neuen Funktionen:
E/A-Feld einfügen durch Drag & Drop der Variablen
Im Graphics Designer wird ein neuer, einfacher Weg zum Erstellen eines EA-Felds angeboten:
Um ein E/A-Feld für eine bestimmte Variable anzulegen, ziehen Sie die Variable aus dem
Variablenhaushalt über Drag & Drop in das Prozessbild. WinCC erstellt automatisch ein E/AFeld mit der entsprechenden Variablen-Anbindung.
Passwortschutz von Prozessbildern
Ein Prozessbild kann mit einem Passwort versehen werden. Dadurch werden beispielsweise
Ihre VBA-Skripte durch unbefugten Zugriff geschützt.
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WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
Was ist neu in WinCC
2.7 Vereinfachte Runtime-Bedienung: WinCC Systemdialoge, Favoriten, Multitouch
2.7
Vereinfachte Runtime-Bedienung: WinCC Systemdialoge, Favoriten,
Multitouch
WinCC V7.2 bietet viele neue Funktionen für die einfache Bedienung in Runtime:
Sprachumschaltung, Bildwechsel und Sprung zum Startbild über die WinCC-Systemdialoge
sowie Bedienung über Multitouch-Funktion.
Touch-Bedienung
Mit WinCC V7.2 können Sie die üblichen Gesten auf einem Touchscreen anwenden, z. B.:
● Bildwechsel durch Wischen
● Zoomen durch Ziehen mit zwei Fingern
Multitouch-Bedienung
Für die erhöhte Sicherheit in Runtime bietet WinCC V7.2 die Möglichkeit, MehrfingerBedienung zu projektieren. Bis zu zehn Objekte können für das gleichzeitige Klicken projektiert
werden, um eine Bedienung auszulösen. Voraussetzung für das Nutzen der Touch-Funktion
ist ein Bildschirm, der Multitouch unterstützt.
WinCC Systemdialoge
Für die Runtime-Bedienung führt WinCC V7.2 die WinCC-Systemdialoge ein.
Der Bediener öffnet die Systemdialoge in Runtime über Hotkeys oder Wischgesten.
Bildwechsel zwischen Prozessbild-Favoriten
Im WinCC Explorer als Favoriten markierte Prozessbilder werden im WinCC Systemdialog in
Kachel-Darstellung angezeigt. Durch einfaches Klicken auf das gewünschte Prozessbild führt
WinCC V7.2 einen Bildwechsel durch. So kann der Bediener auch zwischen Bildern springen,
für die keine Navigation projektiert wurde.
Startbild aufrufen
Der WinCC Systemdialog ermöglicht dem Bediener, jederzeit zum WinCC Startbild zu
wechseln.
Sprachumschaltung
Im WinCC Systemdialog wird automatisch jede angelegte Runtime-Sprache über ein
entsprechendes Symbol angezeigt. Um eine Sprachumschaltung durchzuführen, klickt der
Bediener einfach auf das jeweilige Sprach-Symbol.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
49
Was ist neu in WinCC
2.8 Vereinfachtes Arbeiten mit mehreren Sprachen
2.8
Vereinfachtes Arbeiten mit mehreren Sprachen
WinCC V7.2 bietet eine verbesserte Unterstützung der Mehrsprachigkeit.
Parallele WinCC-Installation aller Sprachen
Die Umstellung der Software auf Unicode-Technologie ermöglicht die gleichzeitige Installation
aller WinCC-Sprachvarianten auf einem einzigen PC - sowohl der europäischen als auch der
asiatischen Sprachen.
Alle Sprachräume in einem einzigen WinCC-Projekt
Ein WinCC-Projekt kann alle Sprachen enthalten, für die der PC eingerichtet ist. Die
verfügbaren Gebietsschemata und Schriftarten können parallel projektiert und in Runtime
verwendet werden.
Einfache Sprachumschaltung ohne Projektierungsaufwand
Die neuen WinCC Systemdialoge ermöglichen ein schnelles Umschalten aller projektierten
Sprachen in Runtime.
Sobald Sie eine neue Sprache in der Text Library anlegen, wird im Systemdialog das
entsprechende Symbol angezeigt. Im Prozessbild muss keine zusätzliche Sprachumschaltung
mehr projektiert werden.
Der Bediener öffnet die Systemdialoge in Runtime über Hotkeys oder Wisch-Gesten und kann
so jederzeit zwischen den angelegten Runtime-Sprachen wechseln.
50
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
Was ist neu in WinCC
2.9 Erweiterte Funktionalität bei der Prozesswertarchivierung
2.9
Erweiterte Funktionalität bei der Prozesswertarchivierung
Archivwerte manuell ergänzen
WinCC V7.2 bietet die Möglichkeit, in Runtime zusätzliche Werte in die Archiv-Datenbank
einzufügen oder archivierte Werte zu ändern.
Die Werte können über externe Schnittstellen, z. B. ODK oder OPC, und über das WinCC
OnlineTableControl in das Archiv geschrieben werden.
Die eingefügten bzw. geänderten Werte werden in der Datenbank und in der Anzeige als
manuelle Werte gekennzeichnet.
Quality Codes in Verdichtungsarchiven berücksichtigen
Sie können festlegen, ab welchen Prozentsatz der jeweilige Status der Prozesswerte in der
Verdichtungsvariable archiviert wird. Z. B. müssen 80% der Werte den Status "Good" haben,
um in der Verdichtungsvariable als "Good" gespeichert zu werden.
Kalender-Funktion unterstützt das Projektieren zyklischer Zeiten
Sie können Zeiten für Erfassungs- und Archivierungszyklen festlegen, die sich nach dem
Kalender richten. Dafür projektieren Sie neue Zeiten über eine Zeitserie.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
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Was ist neu in WinCC
2.10 Erweiterte Funktionalität bei WinCC OnlineTableControl
2.10
Erweiterte Funktionalität bei WinCC OnlineTableControl
Werte manuell ändern bzw. manuell neue Werte erzeugen
Über die Tastenfunktion "Bearbeiten" und "Archivwert erzeugen" können Sie im
OnlineTableControl archivierte Werte manuell ändern bzw. manuell neue Werte erzeugen. Die
geänderten Werte werden mit einem Flag gekennzeichnet und archiviert. Sie können
Bedienmeldungen konfigurieren, die bei der Änderung bzw. Erzeugung eines Archivwerts
ausgelöst wird.
Die Werte in Verdichtungsarchiven für den betroffenen Zeitbereich werden neu berechnet,
wenn Sie die Neuberechnung im Editor "Tag Logging" erlaubt haben.
Zusätzlich bietet das WinCC OnlineTableControl jetzt die Möglichkeit,
Grenzwertüberschreitungen durch unterschiedliche Farben zu visualisieren.
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WinCC: Installation / Release Notes
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Was ist neu in WinCC
2.11 Erweiterte Funktionalität für WinCC/WebNavigator
2.11
Erweiterte Funktionalität für WinCC/WebNavigator
Web-Viewer: Internet Explorer und WinCCViewerRT
Die Version V7.2 der Option WinCC/WebNavigator bietet noch mehr Komfort, Funktionalität
und Sicherheit für die webbasierte Kommunikation mit WinCC.
Der WinCC/WebNavigator V7.2 erlaubt den Zugriff auf Prozessbilder mit folgenden WebViewern:
● Internet Explorer V7
● Internet Explorer V8
● Internet Explorer V9
● WinCCViewerRT
Neue Lizenz-Staffelungen und Upgrade-Lizenzen
Der WinCC/WebNavigator V7.2 erweitert die Lizenz-Staffelungen um folgende neue LizenzPakete:
● 1 Client
● 5 Clients
● 100 Clients
● 150 Clients
Dazu stehen entsprechende Upgrade-Pakete zur Verfügung:
● Upgrade von 1 auf 3 Clients
● Upgrade von 3 auf 5 Clients
● Upgrade von 50 auf 100 Clients
● Upgrade von 100 auf 150 Clients
Benutzerwechsel in Runtime
Der Web-Client von WinCC/WebNavigator V7.2 erlaubt dem Anwender, sich in Runtime mit
unterschiedlichen Benutzernamen einzuwählen. Dafür stellt der WebNavigator jetzt folgende
Möglichkeiten zur Verfügung:
● WinCCViewerRT: Benutzerwechsel über eine integrierte Schaltfläche.
● Internet Explorer: Manuelles Abmelden über die ODK-Funktion "PWRTLogout()".
● Generell: Logout und erneutes Login mit geändertem Benutzernamen.
Unterstützung von Unicode
Der WinCC/WebNavigator V7.2 bietet noch einfacheren Umgang mit mehrsprachigen
Projekten durch die Umstellung von WinCC V7.2 auf Unicode. Damit können Sie das gesamte
Spektrum der installierten Sprachvarianten in einem einzigen Projekt nutzen.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
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Was ist neu in WinCC
2.11 Erweiterte Funktionalität für WinCC/WebNavigator
Passwort-geschützte Prozessbilder
Publizierte, Passwort-geschützte Prozessbilder können Sie im WinCC Explorer zusätzlich für
den Zugriff über WebNavigator mit einem Passwort sichern.
Hintergrund-Bilder
WinCC/WebNavigator V7.2 ermöglicht die Personalisierung des Web-Clients durch das
Einfügen von Hintergrund-Bildern. Dadurch können Sie die Verbindungs-Seite des WebClients an Ihre Corporate Identity anpassen.
Prozessbild-Serie im WebNavigator Gadget
Auf WebNavigator-Servern unter Windows 7 und Windows Server 2008 steht Ihnen das
WebNavigator Gadget zur Verfügung. Im Gadget können Sie publizierte WinCC-Prozessbilder
als jpg-Momentaufnahme anzeigen lassen, die der WebNavigator-Server zyklisch erstellt.
Mit WinCC/WebNavigator V7.2 können Sie diese Prozessbilder auch als Serie anzeigen
lassen.
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WinCC: Installation / Release Notes
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Was ist neu in WinCC
2.12 Erweiterte Funktionalität für WinCC/DataMonitor
2.12
Erweiterte Funktionalität für WinCC/DataMonitor
Einleitung
Die Version V7.2 der Option WinCC/DataMonitor bietet noch mehr Komfort, Funktionalität und
Sicherheit für die webbasierte Kommunikation mit WinCC.
Für die Auswertung von Prozessdaten mit WinCC/DataMonitor V7.2 können Sie die folgenden
Tools einsetzen:
● Internet Explorer V7
● Internet Explorer V8
● Internet Explorer V9
● WinCCViewerRT
● Microsoft Excel 2003
● Microsoft Excel 2007
● Microsoft Excel 2010
Filter für Variablenauswahl bei ereignisgesteuerten Druckaufträgen und Excel Workbooks
Mit WinCC/DataMonitor V7.2 können Sie bei der Variablenauswahl die Anzeige der
vorhandenen Variablen durch einen Filter eingrenzen. Z. B. zeigt die Filtereinstellung "N*", alle
Variablen an, die mit "N" beginnen..
Anzeige von manuell eingegebene Prozesswerte
WinCC V7.2 bietet in Runtime die Möglichkeit, in Prozesswertarchiven manuelle Werte zu
ergänzen.
In MS Excel werden bei Bedarf die manuell eingegebenen Werte in einer zusätzlichen
Tabellenspalte gekennzeichnet.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
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Was ist neu in WinCC
2.13 SIMATIC Process Historian: Neuer Archivserver
2.13
SIMATIC Process Historian: Neuer Archivserver
Neues zentrales Archivierungssystem
Für die Langzeitarchivierung wird der Zentrale Archivserver (CAS) vom SIMATIC Process
Historian abgelöst.
Der SIMATIC Process Historian ist ein zentrales Archivierungssystem, in dem Prozessdaten
wie zum Beispiel Prozesswerte und Meldungen abgelegt werden. Zur Erhöhung der
Verfügbarkeit kann der Process Historian auch als redundantes Serverpaar betrieben und ein
RAID-System eingesetzt werden ("redundant array of independent disks").
Das System ermöglicht die hochperformante Sicherung von Prozesswerten und Meldungen
auch für WinCC-Projekte mit hohem Datenaufkommen.
Basierend auf der Microsoft SQL-Technologie, unterstützt der Process Historian als
redundantes Archivsystem die komplette Sicherung Ihrer Prozessdaten.
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WinCC: Installation / Release Notes
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Was ist neu in WinCC
2.14 SIMATIC Information Server: Neues Reporting-System
2.14
SIMATIC Information Server: Neues Reporting-System
Prozessdaten zusammenfassen, auswerten und grafisch darstellen
Der SIMATIC Information Server ist ein Reporting-System, das die Microsoft Reporting
Services verwendet und auf historische Daten eines Prozessleitsystems zugreift. Die
historischen Daten bestehen aus Prozesswerten, Meldungen oder Rezepturdaten. Als
Datenquellen können der Process Historian, WinCC-OS(WinCC-Server) und PCS 7-OS
verwendet werden.
Der SIMATIC Information Server ermöglicht einfaches Auswerten von WinCC-Archiven und
Process Historian-Archiven.
Die gesammelten Daten werden durch Berichte ausgewertet und visualisiert. Für die
Auswertung können Berichte tabellarische oder grafische Inhalte besitzen.
Für das Erstellen von Berichten stehen verschiedene Berichtsvorlagen zur Verfügung. Die
Konfiguration der Berichtsvorlagen kann mit zwei Information Server Anwendungen
durchgeführt werden:
● Webanwendung
● Office Add-Ins für Excel und Word
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
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Was ist neu in WinCC
2.15 Einfache Migration von WinCC-Projekten
2.15
Einfache Migration von WinCC-Projekten
Erweiterter Project Migrator
Der WinCC Project Migrator führt fast alle benötigten Anpassungen automatisch durch, die für
die Migration von WinCC-Projekten auf WinCC V7.2 nötig sind.
Erstellen Sie jedoch vor dem Starten der Migration eine Sicherungskopie des WinCC-Projekts.
58
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
Was ist neu in WinCC
2.16 Weitere Neuerungen
2.16
Weitere Neuerungen
Was ist sonst noch neu bei WinCC Version 7.2?
Neben den beschriebenen Neuerungen bietet WinCC V7.2 weitere Funktionen und
Erweiterungen.
Global Script C-Editor ist jetzt unicodefähig
In der Symbolleiste des C-Editors können Sie die passende Codepage einstellen. Dadurch
müssen nicht mehr über die Microsoft-Einstellung "Start
>Einstellungen>Systemsteuerung>Regions- und Sprachoptionen" die Systemsprache ändern.
Sie können als Spracheinstellung der Skripte "Dynamisch: Projekteinstellung" auswählen. In
C-Skripten werden die String-Übergabeparameter dann nicht nur in der eingestellten
Codepage-Einstellung verwendet, z.B. Französisch (Frankreich), sondern reagieren
dynamisch auf die Projekteinstellung. Die Projekteinstellung legen Sie im Dialog
"Projekteigenschaften" im WinCC Explorer fest.
Bei den Passwörtern der Benutzer wird Groß-/Kleinschreibung berücksichtigt
Für den Zugriff auf WinCC-Projekte können Sie im User Administrator Passwörter mit Groß-/
Kleinschreibung für die Benutzer festlegen.
Unterstützung der Funktionen von OPC Unified Architecture (OPC UA)
Der WinCC-OPC-UA-Server unterstützt die sichere Übertragung von Prozesswerten und
Archivdaten.
Der WinCC-OPC-UA-Server und jeder OPC-UA-Client autorisieren sich gegenseitig, indem
Sie Zertifikate austauschen.
Eigenschaft "Füllrichtung" bei graphischen Objekten
Die Füllrichtung kann jetzt bei Objekten mit geschlossener Rahmenlinie frei definiert werden,
z. B. von links nach rechts statt nur von unten nach oben.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
59
WinCC Installation Notes
3.1
3
Installationsanleitung
Inhalt
Diese Dokumentation enthält wichtige Hinweise zu Lieferumfang, Installation und Betrieb von
WinCC.
Die hier enthaltenen Aussagen sind den Handbuchaussagen und der Online-Hilfe in der
Verbindlichkeit übergeordnet.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
61
WinCC Installation Notes
3.2 Lieferumfang
3.2
Lieferumfang
Gelieferte Komponenten
WinCC V7.2 gibt es als Basispaket, Upgrade-Paket und als Download-Paket "OSD" (Online
Software Delivery).
Sie erhalten folgende Komponenten:
Komponente
Basis-/ Upgrade-/ Download-Paket
DVD WinCC V7.2:
X
● WinCC V7.2
● WinCC/ WebNavigator V7.2
● WinCC/ DataMonitor V7.2
● WinCC/ Connectivity Pack V7.2
● WinCC/ Connectivity Station V7.2
● Information Server V8.0 SP1
● SQL Server 2008 R2 SP1 for WinCC V7.2
● SIMATIC Logon V1.5 SP1
DVD SIMATIC NET V7.1 SP6
DVD SIMATIC NET V8.2 SP1
Erforderliche Lizenzen
X
Certificate of License
X
Registrierungs-Formblatt
(nur gültig für die Volksrepublik China)
X
1)
Beachten Sie die Software-Voraussetzungen in den Installation Notes und Release Notes.
Hinweis
Installation Notes ausdrucken
Die Installation Notes für die jeweiligen Produkte stehen auch als PDF-Datei zur Verfügung.
Die Installation Notes und Release Notes finden Sie auf der WinCC-DVD im Verzeichnis
"Install_and_Release-Notes" oder über das Siemens Portal als Download.
Sie benötigen mindestens den Adobe Acrobat Reader V5.0. Den Adobe Acrobat Reader
finden Sie als kostenlosen Download unter der folgenden URL:
● http://www.adobe.com/products/acrobat
Weitere PDF-Dateien für den Ausdruck der Online-Hilfe finden Sie auf der WinCC-DVD im
Ordner "InstData\PrintDocuments".
62
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.2 Lieferumfang
Kommunikationstreiber
Die folgende Tabelle listet die im Lieferumfang enthaltenen Kommunikationstreiber auf.
Kommunikationstreiber
Zusätzliche Lizenz
OPC
Nein
Allen Bradley - Ethernet IP
Nein
Mitsubishi Ethernet
Nein
Modbus TCP/ IP
Nein
PROFIBUS DP
Nein
PROFIBUS FMS
Nein 1)
SIMATIC 505 TCPIP
Nein 1)
SIMATIC S5 Ethernet Layer 4
Nein 1)
SIMATIC S5 Profibus FDL
Nein
SIMATIC S5 Programmers Port AS511
Nein
SIMATIC S5 Serial 3964R
Nein
SIMATIC S7 Protocol Suite
Nein
SIMATIC S7-1200, S7-1500
Nein 2)
SIMATIC TI Ethernet Layer 4
Nein 1)
SIMATIC TI Serial
Nein
SIMOTION
Nein
System Info
Nein
WinCC-OPC-UA-Server
Nein 3)
1)
Lizenzen sind bei den Basislizenzen (RT/ RC) enthalten.
2)
Die Lizenzierung für SIMATIC S7-1200, S7-1500 ist abhängig von der Zahl der Verbindungen.
Bis zu zwei Verbindungen können Sie ohne zusätzliche Lizenz nutzen.
3)
Für den WinCC-OPC-UA-Server benötigen Sie eine ConnectivityPack-Lizenz.
Siehe auch
Lizenzen und Lizenzierung (Seite 64)
Voraussetzungen für die Installation von WinCC (Seite 68)
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
63
WinCC Installation Notes
3.3 Lizenzen und Lizenzierung
3.3
Lizenzen und Lizenzierung
Einleitung
WinCC ist mit einem Softwareschutz versehen und in vollem Umfang nur mit einer gültigen
Lizenz nutzbar. Jede installierte Software und verwendete Option benötigt für den
uneingeschränkten Betrieb von WinCC eine gültige Lizenz. Für die Installation der Lizenzen
erhalten Sie ein Speichermedium mit den erforderlichen License Keys. Lizenzen für Optionen
sind gegebenenfalls gesondert zu bestellen.
Wenn Sie eine Lizenz installieren, wird sie auf ein lokales Laufwerk übertragen und auf dem
Speichermedium ausgetragen, sodass WinCC diese Lizenz nutzen kann. Das Kumulieren von
mehr als einer Lizenz pro lizenzpflichtiger Komponente ist nur für Archiv-Lizenzen möglich.
Andere Lizenzen können nicht kumuliert werden.
Hinweis
Der Lizenznehmer bestätigt weiterhin, dass die Software (SW) von der Microsoft Corporation
oder Tochtergesellschaften lizenzierte Software beinhaltet. Hiermit stimmt der Lizenznehmer
zu, an die Geschäftsbedingungen des beigefügten Lizenzvertrages zwischen Microsoft SQL
Server und Endabnehmer gebunden zu sein und diese zu erfüllen.
Hinweis auf die Lizenzbestimmungen
Bitte beachten Sie die beigelegten und bei der Installation angezeigten Lizenzbestimmungen.
Für WinCC V7.2 benötigen Sie V7.2-Lizenzen.
Die SIMATIC WinCC Software ist gegen unlizenzierte Nutzung geschützt. Weitere
Informationen zu Lizenzen und Lizenz-Typen finden Sie im WinCC Information System unter
"Lizenzierung".
Für den bestimmungsgemäßen Einsatz von WinCC sind installierte Lizenzen erforderlich.
Wenn WinCC ohne Lizenzen installiert wird, wechselt das Programm beim Start in den DemoModus.
Hinweis
Der Einsatz von WinCC im Prozessbetrieb ist ohne gültige Lizenzen nicht zulässig.
Demo-Modus
Solange zu einer oder mehreren Komponenten die Lizenz fehlt, läuft WinCC im Demo-Modus.
WinCC wechselt auch in den Demo-Modus, wenn die maximal lizenzierte Anzahl der
Prozessvariablen oder Archivvariablen in einem Projekt überschritten wird.
Im Demo-Modus können Sie die WinCC-Software maximal eine Stunde voll nutzen. Danach
verletzt der Betrieb von WinCC die Lizenzbestimmungen. Nach einer Stunde werden der
WinCC Explorer und die Editoren geschlossen. In Runtime fordert das System Sie zum Erwerb
einer gültigen Lizenz auf. Dieser Dialog erscheint alle 10 Minuten.
64
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.3 Lizenzen und Lizenzierung
Sie können eine WinCC Demo-Version zur Vollversion hochrüsten. Gehen Sie dafür
folgendermaßen vor:
● Installieren Sie die benötigten Lizenzen.
● Installieren Sie den SQL Standard-Server über die WinCC-DVD.
Details zum Demo-Modus finden Sie im WinCC Information System unter "Lizenzierung".
Microsoft SQL Server 2008 R2 SP1 for WinCC V7.2
Für die Nutzung der Datenbank Microsoft SQL Server ist eine Lizenz erforderlich. Diese Lizenz
liegt bei einer lizenzrechtlich ordnungsgemäßen Installation von WinCC vor.
Der mit der Installation von WinCC lizenzierte SQL Server darf nur in Verbindung mit WinCC
eingesetzt werden. Der Einsatz für Fremdapplikationen oder eigene Datenbanken erfordert
eine zusätzliche Lizenz.
Installation der Lizenzen
Für die Installation der Lizenzen verwenden Sie den Automation License Manager. Sie können
die Lizenzen während der Installation von WinCC oder nachträglich installieren. Sie finden
den Automation License Manager im Windows Startmenü in der Programmgruppe "Siemens
Automation". Die nachträgliche Installation einer Lizenz wird erst nach einem Neustart des
Rechners wirksam.
Für die Installation der Lizenzen gelten folgende Voraussetzungen:
● Das Speichermedium mit den Lizenzen darf nicht schreibgeschützt sein.
● Für die Projektierung können die RC-Lizenzen auf einem Lizenzserver installiert werden.
Sie müssen nicht auf einem lokalen Laufwerk installiert werden.
● Lizenzen müssen auf einem nicht komprimierten Laufwerk installiert werden.
Hinweis
Nach einer Deinstallation von WinCC bleiben die Lizenzen auf dem System installiert.
Siehe auch
So führen Sie eine Upgrade-Installation durch (Seite 98)
So führen Sie eine Deinstallation durch (Seite 95)
So führen Sie eine Nachinstallation durch (Seite 92)
So führen Sie eine Installation von WinCC durch (Seite 89)
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
65
WinCC Installation Notes
3.4 ASIA-Lizenzen aktivieren und testen
3.4
ASIA-Lizenzen aktivieren und testen
Einleitung
Die License Keys für WinCC Runtime und WinCC CS erhalten Sie auf dem mitgelieferten
Lizenz-Speichermedium.
Die lizenzierte ASIA-Version ist durch die Umstellung auf Unicode parallel zur europäischen
Version lauffähig. Der mitgelieferte Kopierschutzstecker (Dongle) kontrolliert folgende
Bedingungen:
● Die Runtime-Sprache der Benutzeroberfläche (GUI)
● Die Sprachen in der Text Library
● Das Betriebssystem
Hinweis
Der Einsatz von WinCC im Prozessbetrieb ist ohne gültige Lizenzen nicht zulässig.
Der Produktivbetrieb in virtualisierten Umgebungen ist in der WinCC ASIA-Version nicht frei
gegeben.
Installation der Lizenzen
Für die Installation der Lizenzen verwenden Sie den Automation License Manager. Sie können
die Lizenzen während der Installation von WinCC oder nachträglich installieren.
Sie finden den Automation License Manager im Windows Startmenü in der Programmgruppe
"Siemens Automation".
Die nachträgliche Installation einer Lizenz wird erst nach einem Neustart des Rechners
wirksam.
Für die Installation der Lizenzen gelten folgende Voraussetzungen:
● Das Speichermedium mit den Lizenzen darf nicht schreibgeschützt sein.
● Für die Projektierung können die RC-Lizenzen auf einem Lizenzserver installiert werden.
Sie müssen nicht auf einem lokalen Laufwerk installiert werden.
● Lizenzen müssen auf einem nicht komprimierten Laufwerk installiert werden.
Hinweis
Nach einer Deinstallation von WinCC bleiben die Lizenzen auf dem System installiert.
66
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.4 ASIA-Lizenzen aktivieren und testen
Gültigkeit der Lizenzen testen
Wenn Sie eine korrekt lizenzierte WinCC-Version ohne verbundenes Lizenz-Speichermedium
starten, erscheint die folgende Fehlermeldung.
Die gleiche Fehlermeldung erscheint nach einigen Minuten, wenn Sie bei einer korrekt
lizenzierten WinCC-Version das Speichermedium vom Rechner trennen.
ACHTUNG
Lizenz-Speichermedium nicht ziehen
Wenn das Speichermedium mit den Lizenzen vom Rechner entfernt wird, wechselt WinCC
in den Demo-Modus.
Wenn Sie das Speichermedium innerhalb kurzer Zeit wieder mit dem Rechner verbinden,
wird der Demo-Modus für WinCC Runtime wieder deaktiviert. Um den Demo-Modus der
WinCC-Editoren zu deaktivieren, müssen Sie den WinCC Explorer schließen und erneut
öffnen. WinCC Runtime kann dabei aktiv bleiben.
Wenn diese Fehlermeldung nicht angezeigt wird, ist eine nicht lizenzierte WinCC-Version
installiert.
In diesem Fall liegt keine Nutzungsberechtigung für WinCC vor. Deinstallieren Sie diese
WinCC-Version und erwerben Sie eine legal lizenzierte Version von WinCC V7.
Wenden Sie sich gegebenenfalls mit Angabe der Seriennummer Ihrer Software-Version an
den WinCC Support:
● http://www.automation.siemens.com/partner/index.asp
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
67
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
3.5
Voraussetzungen für die Installation
3.5.1
Voraussetzungen für die Installation von WinCC
Einleitung
Für die Installation von WinCC benötigen Sie bestimmte Hardware und Software. Die
Anforderungen werden in den Kapiteln "Hardware-Voraussetzungen für die Installation" und
"Software-Voraussetzungen für die Installation" beschrieben.
Hinweis
Windows Betriebssystem: Eingriffe im System vermeiden
Windows-Einstellungen, die vom Standard abweichen, können sich auf die Lauffähigkeit von
WinCC auswirken.
Beachten Sie diesen Hinweis unter anderem bei folgenden Eingriffen:
- Änderungen von Prozessen und Diensten in der Systemsteuerung.
- Änderungen im Windows Taskmanager.
- Änderungen in der Windows-Registrierung.
- Änderungen von Windows Sicherheitsrichtlinien (Policies).
Bei der Installation von WinCC wird bereits geprüft, ob bestimmte Voraussetzungen erfüllt
sind. Folgende Bedingungen werden geprüft:
● Betriebssystem
● Benutzerrechte
● Grafik-Auflösung
● Internet Explorer
● MS Message Queuing
● SQL Server
● anliegender Neustart
68
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
Fehlermeldungen
Wenn eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt ist, dann wird die WinCC-Installation mit einer
Fehlermeldung abgebrochen. In der folgenden Tabelle finden Sie Informationen zu den
entsprechenden Fehlermeldungen.
Fehlermeldung
Erläuterung
Um eine ordnungsgemäße Installation
durchzuführen, muss der Computer neu
gestartet werden
Sie haben auf dem Rechner Software installiert, die einen Neustart
erfordert. Bevor WinCC installiert werden kann, muss der Rechner einmal
neu gestartet werden.
Erforderliches Betriebssystem Win XP
Rüsten Sie das Betriebssystem auf Windows XP SP3 hoch.
Erforderliches Betriebssystem Windows 7
Rüsten Sie das Betriebssystem auf Windows 7 hoch.
Erforderliches Betriebssystem Win 2003
Rüsten Sie das Betriebssystem auf Windows 2003 SP2 hoch.
Erforderliches Betriebssystem Win 2008
Rüsten Sie das Betriebssystem auf Windows 2008 SP2 hoch.
Diese Anwendung benötigt VGA oder eine
höhere Auflösung
Überprüfen Sie die Einstellungen des angeschlossenen Monitors und
rüsten Sie gegebenenfalls die Grafikkarte hoch.
Sie besitzen keine Administratorrechte. Bitte
loggen Sie sich als Administrator ein.
Sie benötigen Administratorrechte zur Installation.
Melden Sie sich in Windows als Benutzer mit Administratorrechten neu
an.
Setup hat festgestellt, dass unInstallshield aktiv
ist. Bitte schließen Sie unInstallshield und
starten das Setup erneut.
Schließen Sie gegebenenfalls unInstallshield.
Die Microsoft Message Queuing Dienste sind
nicht installiert
Die Meldung kann unter anderem auch darauf hinweisen, dass Ihnen die
benötigten Administratorrechte zur Installation fehlen. Melden Sie sich in
diesem Fall in Windows als Benutzer mit Administratorrechten neu an.
Installieren Sie die Microsoft Message Queuing Dienste. Dazu benötigen
Sie die Windows Installations-CD. Eine Anleitung finden Sie im Kapitel
"So installieren Sie Microsoft Message Queuing".
Siehe auch
Zugriffsrechte im Betriebssystem festlegen (Seite 79)
Lizenzen und Lizenzierung (Seite 64)
So passen Sie die Sicherheitsrichtlinien unter Windows an (Seite 84)
So installieren Sie Microsoft Message Queuing (Seite 87)
Hinweise zur Sicherheit von Daten und System (Seite 77)
Software-Voraussetzungen für die Installation (Seite 72)
Hardware-Voraussetzungen für die Installation (Seite 69)
3.5.2
Hardware-Voraussetzungen für die Installation
Einleitung
Für die Installation müssen bestimmte Anforderungen an die Hardware-Konfiguration erfüllt
sein.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
69
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
Hardwareanforderungen
WinCC unterstützt alle gängigen IBM/AT-kompatiblen PC-Plattformen.
Um mit WinCC effizient arbeiten zu können, sollten Sie sich nach den empfohlenen Werten
für eine optimale Konfiguration richten.
Hinweis
Falls nicht anders vermerkt, gelten für Einzelplatz-Systeme die gleichen Anforderungen wie
für Server.
CPU
Windows XP
Windows 7
Minimal
Empfohlen
Client: Intel Pentium III; 800 MHz
Client: Intel Pentium 4; 2 GHz
Einzelplatz-System: Intel Pentium III;
1 GHz
Einzelplatz-System:
Intel Pentium 4; 2,5 GHz
Client: Intel Pentium 4; 2,5 GHz
Client: Intel Pentium 4; 3 GHz /
Dual Core
Einzelplatz-System: Intel Pentium 4;
2,5 GHz
Windows Server 2003
Windows Server 2008
Arbeitsspeicher Windows XP
Einzelplatz-System: Intel Pentium III;
1 GHz
Einzelplatz-System:
Intel Pentium 4; 3 GHz
Server: Intel Pentium III; 1 GHz
Server: Intel Pentium 4; 3 GHz
Zentraler Archivserver: Intel Pentium 4;
2,5 GHz
Zentraler Archivserver:
Intel Pentium 4; 3 GHz / Dual Core
Einzelplatz-System: Dual Core-CPU;
2 GHz
Einzelplatz-System: Multi CoreCPU; 2,4 GHz
Server: Dual Core-CPU; 2 GHz
Server: Multi Core-CPU; 2,4 GHz
Zentraler Archivserver: Dual Core-CPU;
2 GHz
Zentraler Archivserver: Multi CoreCPU; 2,4 GHz
Client: 512 MByte
Client: ≥ 1 GByte
Einzelplatz-System: 1 GByte
Einzelplatz-System: 2 GByte
Windows 7
Client: 1 GByte
Client: 2 GByte
Einzelplatz-System: 2 GByte
Einzelplatz-System: 2 GByte
Windows Server 2003
Einzelplatz-System: 1 GByte
Einzelplatz-System: 2 GByte
Server: 1 GByte
Server: 2 GByte
Zentraler Archivserver: 2 GByte
Zentraler Archivserver: > 2 GByte
Einzelplatz-System: 2 GByte
Einzelplatz-System: 4 GByte
Server: 2 GByte
Server: 4 GByte
Zentraler Archivserver: > 2 GByte
Zentraler Archivserver: > 4 GByte
Windows Server 2008
70
Einzelplatz-System:
Intel Pentium 4; 3,5 GHz /
Dual Core
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
Freier
Speicherplatz
auf der
Festplatte
- für die
Installation von
WinCC 1)
- für die Arbeit
mit WinCC 2) 3)
Minimal
Empfohlen
Client: 1,5 GByte / Server: > 1,5 GByte
Client: > 1,5 GByte / Server:
2 GByte
Client: 1,5 GByte / Server: 2 GByte /
zentraler Archivserver: 40 GByte
Client: > 1,5 GByte / Server:
10 GByte / zentraler Archivserver:
2 x 80 GByte auf verschiedenen
Festplatten
Virtueller
Arbeitsspeicher
1,5-facher Arbeitsspeicher
1,5-facher Arbeitsspeicher
Arbeitsspeicher
für Windows
Druckerspooler
100 MByte
> 100 MByte
Grafikkarte
16 MByte
32 MByte
Farbtiefe /
Farbqualität
256
Höchste (32 Bit)
Auflösung
800 * 600
1024 * 768
4)
5)
Das Laufwerk, auf dem das Betriebssystem installiert ist, benötigt bei der Installation
mindestens 100 MByte freien Speicherplatz für zusätzliche Systemdateien. Meist liegt das
Betriebssystem auf Laufwerk "C:".
1)
Abhängig von der Projektgröße sowie der Größe der Archive und Packages. Beim Aktivieren
eines Projekts müssen zusätzlich mindestens 100 MByte freier Speicher vorhanden sein.
2)
WinCC-Projekte dürfen nicht auf komprimierte Laufwerke oder Verzeichnisse abgelegt
werden.
3)
Übernehmen Sie als "Größe der Auslagerungsdatei für ein bestimmtes Laufwerk" den
empfohlenen Wert im Bereich "Gesamtgröße der Auslagerungsdatei für alle Laufwerke".
Tragen Sie den empfohlenen Wert sowohl im Feld "Anfangsgröße" als auch im Feld "Maximale
Größe" ein.
4)
WinCC benötigt den Windows Druckerspooler zum Erkennen von Druckerstörungen. Darum
darf kein anderer Druckerspooler installiert werden.
5)
Hinweis
Bei Online-Projektierung gelten die empfohlenen Anforderungen als Minimal-Anforderung.
Virtualisierung
Folgende Virtualisierungs-Systeme wurden getestet:
● Microsoft Hyper-V
● VM Ware ESXi 5.0
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
71
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
Voraussetzung
Die Leistungsdaten der virtuellen Rechner müssen den Mindestanforderungen von WinCCClients entsprechen.
Weitere Informationen zu virtualisierten Umgebungen mit WinCC ab V7.0 SP2 finden Sie unter
der folgenden URL:
● Internet: FAQ Virtualization (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/
49370459)
Siehe auch
Zugriffsrechte im Betriebssystem festlegen (Seite 79)
Hinweise zum Betrieb (Seite 100)
Hinweise zur Sicherheit von Daten und System (Seite 77)
Software-Voraussetzungen für die Installation (Seite 72)
Lieferumfang (Seite 62)
3.5.3
Software-Voraussetzungen für die Installation
Einleitung
Für die Installation müssen bestimmte Anforderungen an Betriebssystem und SoftwareKonfiguration erfüllt sein.
Hinweis
WinCC ist grundsätzlich für den Betrieb in einer Domäne oder Arbeitsgruppe frei gegeben.
Beachten Sie jedoch, dass Domänen-Gruppenrichtlinien und Einschränkungen der Domäne
die Installation behindern können. Entfernen Sie in diesem Fall den Rechner vor der
Installation von Microsoft Message Queuing, Microsoft SQL Server und WinCC aus der
Domäne. Melden Sie sich an dem betreffenden Rechner lokal mit Administratorrechten an.
Führen Sie die Installation durch. Nach der erfolgreichen Installation können Sie den WinCCRechner wieder in die Domäne aufnehmen. Wenn die Domänen-Gruppenrichtlinien und
Einschränkungen der Domäne die Installation nicht behindern, dann muss der Rechner
während der Installation nicht aus der Domäne entfernt werden.
Beachten Sie, dass Domänen-Gruppenrichtlinien und Einschränkungen der Domäne auch
den Betrieb behindern können. Wenn Sie diese Einschränkungen nicht aufheben können,
dann betreiben Sie die WinCC-Rechner in einer Arbeitsgruppe. Wenden Sie sich
gegebenenfalls an den Domänen-Administrator.
72
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
Betriebssysteme
Betriebssystem-Sprachen
WinCC ist nur für die folgenden Betriebssystem-Sprachen frei gegeben
● Deutsch
● Englisch
● Französisch
● Italienisch
● Spanisch
● Chinesisch (vereinfacht, VR China)
● Chinesisch (traditionell, Taiwan)
● Japanisch
● Koreanisch
● Multilinguales Betriebssystem (MUI-Version)
Konfigurationen
Beim Einsatz von mehr als einem Server müssen alle Server jeweils mit einheitlichem
Betriebssystem betrieben werden: Windows Server 2003 bzw. 2008, jeweils einheitlich
Standard bzw. Enterprise Edition.
Einplatzsysteme und Clients
WinCC läuft unter Windows XP Professional und Windows 7.
Betriebssystem
Konfiguration
Windows XP
Professional Service Pack 3
Bemerkungen
32-Bit
Inklusive MUI-Version
Beachten Sie die Software-Voraussetzungen der
mitgelieferten SIMATIC NET-Version.
Windows 7
Professional Service Pack 1
Standard-Installation
Enterprise Service Pack 1
32-Bit und 64-Bit
Ultimate Service Pack 1
Inklusive MUI-Version
Einplatzsysteme und Clients in WinCC Mehrplatzsystemen können Sie auch auf Windows
Server 2003 / 2008 betreiben. Clients ohne eigenes Projekt dürfen nicht auf einem Rechner
mit Windows Server 2003 betrieben werden.
WinCC Server
Einen WinCC Server können Sie unter Windows Server 2003 / 2008 Standard / Enterprise
Edition oder Windows Server 2003 / 2008 R2 betreiben.
WinCC Server mit bis zu drei WinCC-Clients
Wenn Sie maximal drei Clients einsetzen, können Sie einen WinCC Runtime-Server auch auf
folgenden Betriebssystemen betreiben:
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
73
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
● Windows XP
● Windows 7
Der WinCC ServiceMode ist für diese Konfiguration nicht frei gegeben.
Betriebssystem
Konfiguration
Bemerkungen
Windows Server 2003
Standard Service Pack 2
32-Bit
Enterprise Service Pack 2
Inklusive MUI-Version
Windows Server 2003 R2
Standard Service Pack 2
32-Bit
Windows Server 2008
Standard Service Pack 2
32-Bit
Windows Server 2008 R2
Standard Service Pack 1
64-Bit
Inklusive MUI-Version
Inklusive MUI-Version
Windows XP
Professional Service Pack 3
32-Bit, inklusive MUI-Version
Maximal 3 Clients.
Nur für WinCC Runtime ohne Redundanz frei
gegeben.
WinCC ServiceMode ist nicht frei gegeben.
Hinweis
WinCC ist nicht für den Einsatz auf einem Microsoft Terminalserver geeignet. Der Microsoft
Terminalserver kann nur in Verbindung mit dem WinCC Web-Client eingesetzt werden.
Beachten Sie die Installationsanleitung des WinCC/ WebNavigator.
Einstellungen für Windows Server 2003
Bei Problemen mit der Verbindung zwischen Client und Server überprüfen Sie die
Einstellungen des Client-Lizenzierungsmodus auf dem Server. Wenn Ihr Netzwerk nur mit
einem Server arbeitet, müssen Sie die Einstellung "Pro Server" auswählen. Die "Anzahl der
gleichzeitigen Verbindungen" muss dabei der Anzahl Ihrer Clients entsprechen. Wenn Ihr
Netzwerk mit mehreren Servern arbeitet, müssen Sie die Einstellung "Pro Arbeitsplatz"
wählen. Weitere Informationen zur Lizenzierung erhalten Sie in der Dokumentation des
Betriebssystems.
Microsoft Message Queuing Dienste
WinCC benötigt die Microsoft Message Queuing Dienste. Detaillierte Informationen finden Sie
im Kapitel "So installieren Sie Microsoft Message Queuing".
Microsoft SQL Server 2008
WinCC benötigt Microsoft SQL Server 2008 R2 Service Pack 1 in der 32-Bit-Version. Bei der
WinCC-Installation wird der SQL-Server automatisch mit installiert.
Mit dem Microsoft SQL Server werden auch die benötigten Connectivity Components installiert.
74
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
Für den Zugriff auf die Daten des SQL-Servers müssen entsprechende Benutzerrechte
eingerichtet werden. Beachten Sie die Hinweise im Kapitel "Zugriffsrechte im Betriebssystem
festlegen".
SQL-Server-Instanz "WinCC"
Bei der Installation wird mit Microsoft SQL Server eine Instanz "WinCC" mit den benötigten
Einstellungen angelegt.
Diese Instanz wird immer in englischer Sprache installiert. Die Sprache, in der bereits
existierende SQL-Server-Instanzen installiert sind, hat darauf keinen Einfluss. Auf vorhandene
Instanzen hat das Service Pack keine Auswirkung.
Instanz "WinCC" nach der Deinstallation von WinCC
Bei der Deinstallation von WinCC bleibt die SQL-Server-Instanz "WinCC" erhalten und muss
aus lizenzrechtlichen Gründen manuell deinstalliert werden.
Windows Rechnernamen nicht ändern
Ändern Sie den Windows Rechnernamen nach der WinCC-Installation nicht.
Wenn Sie den Windows Rechnernamen ändern, müssen Sie den SQL-Server deinstallieren
und neu installieren.
Installation unter Windows 7 / Windows Server 2008
Windows 7 / Windows 2008 32-Bit und 64-Bit liefert das .Net Framework bereits mit. Das
Framework kann aber standardmäßig nicht installiert sein. Sorgen Sie deshalb vor der
Installation von WinCC dafür, dass .Net Framework installiert ist. Installieren Sie das .Net
Framework über die Windows Funktionen.
Betrieb mit mehreren Netzwerkkarten
Wenn Sie einen Server mit mehreren Netzwerkkarten einsetzen, dann beachten Sie die
Hinweise im WinCC Information System unter "Konfigurationen > Verteilte Systeme >
Systemverhalten in Runtime > Besonderheiten der Kommunikation bei einem Server mit
mehreren Netzwerkkarten".
Prozesskommunikationstreiber
Für die SIMATIC NET-Treiber wählen Sie bei der WinCC-Installation das Programm "SIMATIC
NET PC-Software".
Anforderungen an den Internet Explorer
Für WinCC sind die folgenden Versionen frei gegeben:
● Microsoft Internet Explorer V8.0 (32-Bit)
● Microsoft Internet Explorer V9.0 (32-Bit)
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
75
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
Wenn Sie die HTML-Hilfe von WinCC in vollem Umfang nutzen möchten, müssen Sie im
Internet Explorer unter "Internetoptionen" die Verwendung von Javascript erlauben.
Hinweis
Deaktivieren Sie bei Windows 7 und Windows Server 2008 nicht den Internet Explorer.
Sicherheitsrichtlinien anpassen
Das Betriebssystem muss die Installation nichtsignierter Treiber und Dateien zulassen.
Detaillierte Informationen finden Sie im Kapitel "Sicherheitsrichtlinien unter Windows
anpassen".
Hinweis
Ein Update des Betriebssystems bei gestartetem WinCC ist nicht zulässig. Starten Sie nach
dem Update des Betriebssystems den Rechner neu.
Umgebungsvariable "Path" prüfen
Prüfen Sie vor dem Starten von WinCC die Einträge in der Umgebungsvariablen "Path".
Einige Programme fügen in der Umgebungsvariablen Pfade ein, die Anführungszeichen
enthalten. Diese Pfade können dazu führen, dass WinCC nicht gestartet wird bzw. mit
eingeschränkter Funktionalität läuft. Die Pfade mit Anführungszeichen können sich auch
negativ auf die Software anderer Hersteller auswirken.
Öffnen Sie über die Systemsteuerung den Dialog "Systemeigenschaften". Öffnen Sie auf der
Registerkarte "Erweitert" über die Schaltfläche "Umgebungsvariablen" den Dialog
"Umgebungsvariablen" und lassen Sie den Wert der Systemvariablen "Path" anzeigen.
Wenn die Umgebungsvariable "Path" Pfade mit Anführungszeichen enthält, ändern Sie die
Reihenfolge der Einträge so, dass diese Pfade als Letzte aufgerufen werden.
Windows 7 und Windows Server 2008: Microsoft Internet Information Service (IIS)
Wenn Sie den OPC-XML-DA-Server von WinCC verwenden, müssen Sie vor der Installation
den Microsoft Internet Information Service (IIS) installiert haben.
Unter Windows Server 2008 konfigurieren Sie die Einstellungen im Server-Manager über die
Rolle "Webserver (IIS)" in den zugehörigen Rollendiensten.
Aktivieren Sie unter Windows 7 und Windows Server 2008 folgende Einstellungen:
76
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
● Webverwaltungstools:
– IIS-Verwaltungsdienst
– IIS-Verwaltungskonsole
– IIS-Verwaltungsskripts und -tools
– Kompatibilität mit IIS-Metabasis und IIS 6-Konfiguration
– Kompatibilität mit WMI für IIS 6
● WWW-Dienste > Allgemeine HTTP-Features:
– Standarddokument
– Statischer Inhalt
● WWW-Dienste > Anwendungsentwicklungsfeatures:
– .NET-Erweiterbarkeit
– ASP
– ASP.NET
– ISAPI-Erweiterungen
– ISAPI-Filter
● WWW-Dienste > Sicherheit:
– Anforderungsfilterung
– Standardauthentifizierung
– Windows-Authentifizierung
Hinweis
Microsoft Internet Information Service (IIS) immer mit ASP.NET und ASP installieren
Installieren Sie mit dem Microsoft Internet Information Service (IIS) immer auch ASP.NET
und ASP.
Siehe auch
http://support.microsoft.com/kb/917607 (http://support.microsoft.com/kb/917607)
3.5.4
Hinweise zur Sicherheit von Daten und System
Einleitung
Mit einfachen Mitteln können Sie die Sicherheit Ihres Systems bei der Verwendung von WinCC
erhöhen.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
77
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
Zugriff auf Betriebssystem-Ebene in Runtime verhindern
Wenn Windows Auswahldialoge in einem aktivierten WinCC-Projekt aufgerufen werden, dann
ist über diese Funktion der Zugriff auf das Windows Betriebssystem möglich. Ein Windows
Auswahldialog wird z.B. geöffnet, wenn Daten importiert oder Dateien ausgewählt werden.
Schützen Sie die entsprechende Funktion mit einer Prüfung der Bedienberechtigung über den
User Administrator, um den unberechtigten Zugriff auf das Betriebssystem zu verhindern.
Zugriff auf Windows Taskleiste verhindern
Über die Rechnereigenschaften können Sie die Anzeige der Windows Taskleiste in Runtime
verhindern. Deaktivieren Sie im Dialog "Eigenschaften Rechner" auf der Registerkarte
Parameter alle Tastenkombinationen im Bereich "Tastenkombinationen sperren".
Zusätzlich müssen Sie in Windows die Einstellung "Taskleiste immer im Vordergrund halten"
deaktivieren.
Tastenkombinationen sperren
Wenn Sie die Tastenkombination <Strg+Esc> sperren, dann sind in Runtime auch folgende
Tastenkombinationen gesperrt:
Tastenkombination
Funktion
<Windows-Taste+U>
Hilfsprogramm-Manager
fünf Mal <Shift> drücken
Einrastfunktion
acht Sekunden lang <Shift rechts> gedrückt halten Anschlagverzögerung
<Alt links+Shift links+Num>
Tastaturmaus
<Alt links+Shift links+Druck>
Hoher Kontrast
Hinweis
Diese Funktionen sind über die Windows Systemsteuerung konfigurierbar. Wenn Sie diese
Funktionen vor dem Aktivieren von WinCC Runtime in der Windows Systemsteuerung
aktivieren, sind sie auch in Runtime nicht mehr gesperrt.
Windows 7 / Windows Server 2008: Tastenkombinationen sperren
Wenn Sie unter Windows 7 oder Windows Server 2008 Tastenkombinationen sperren wollen,
müssen Sie in der Verwaltung des Betriebssystems die Gruppenrichtlinien anpassen.
Eine detaillierte Beschreibung dazu finden Sie im FAQ mit der Beitragsnummer "44027453"
im SIMATIC Customer Online Support:
● Internet: WinCC FAQ 44027453 (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/
44027453)
78
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
Siehe auch
Hinweise zum Betrieb (Seite 100)
So passen Sie die Sicherheitsrichtlinien unter Windows an (Seite 84)
Zugriffsrechte im Betriebssystem festlegen (Seite 79)
So führen Sie eine Installation von WinCC durch (Seite 89)
Voraussetzungen für die Installation von WinCC (Seite 68)
Internet: WinCC FAQs (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/
10805583/133000)
Internet: WinCC FAQ 44027453 (http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/
44027453)
3.5.5
Zugriffsrechte im Betriebssystem
3.5.5.1
Zugriffsrechte im Betriebssystem festlegen
Einleitung
Um Sie bei der Sicherung Ihrer Anlage zu unterstützen, bietet WinCC Ihnen eine strukturierte
Benutzerverwaltung:
● Sichern Sie Ihr System gegen unerwünschte Zugriffe.
● Weisen Sie jedem Benutzer die benötigten Rechte zu.
Für die Arbeit mit WinCC werden bestimmte Verzeichnisse für den Zugriff über das Netz frei
gegeben. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie nur berechtigten Benutzern die Zugriffsrechte
auf diese Verzeichnisse erteilen. Die Zugriffsrechte verwalten Sie über die Windows StandardBenutzergruppen und die von WinCC angelegten Benutzergruppen.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
79
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
Von WinCC festgelegte Zugriffsrechte
WinCC richtet nach der WinCC-Installation automatisch folgende lokalen Gruppen in der
Windows Benutzer- und Gruppenverwaltung ein:
● "SIMATIC HMI"
Alle Benutzer müssen in die Benutzergruppe "SIMATIC HMI" aufgenommen sein. Die
Mitglieder dürfen lokal Projekte anlegen, bearbeiten, starten und auf diese Projekte remote
zugreifen. Der Zugriff auf die WinCC-Datenbank ist auf die minimal erforderlichen Rechte
beschränkt (Lesen/Schreiben).Standardmäßig werden der Benutzer, der die WinCCInstallation durchführt, und der lokale Administrator in diese Gruppe aufgenommen.
Weitere Mitglieder müssen manuell durch einen Administrator hinzugefügt werden.
● "SIMATIC HMI Viewer"
Die Mitglieder dürfen nur lesend auf Projektierung und Laufzeitdaten in der WinCCDatenbank zugreifen. Diese Gruppe wird vorrangig für die Konten von
Webveröffentlichungsdiensten verwendet, z. B. das Konto des IIS (Internet Information
Service) für den Betrieb des WinCC WebNavigator.
● Zugriff auf den Ordner "<Installationsverzeichnis>/WinCC/aplib"
Nach der Installation ist das Verzeichnis "Installationsverzeichnis/WinCC/aplib" mit dem
Name "SCRIPTFCT" für die Benutzergruppe "SIMATIC HMI" frei gegeben. In diesem
Verzeichnis befinden sich die zentralen Bibliotheken für die Scripting-Funktionen der
Projekte.
Benutzergruppen und Benutzerrechte
In der folgenden Übersicht finden Sie die Aufgaben der unterschiedlichen Benutzergruppen
mit den benötigten Zugriffsrechten sowie Anleitungen, um diese Zugriffsrechte zu erteilen.
WinCC-Installation
● Aufgabe: WinCC-Installation
● Rolle: Projekteur, Administrator
● Berechtigung: Windows Administratorrechte
● Vorgehen:
Stellen Sie vor der Installation sicher, dass Sie auf dem Rechner lokale Administratorrechte
haben.
● Erläuterung:
Für die Installation von WinCC benötigen Sie lokale Administratorrechte.
Vorbereitung für den Betrieb
● Aufgabe: Zugriff auf WinCC
● Rolle: Projekteur, Administrator
● Berechtigung: Hauptbenutzerrechte, Administratorrechte
80
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
● Vorgehen:
Richten Sie nach der Installation die administrativen Einstellungen als Hauptbenutzer oder
Administrator ein.
● Erläuterung:
Für administrative Einstellungen, z. B. die Freigabe der Dateirechte oder Einstellungen des
Druckertreibers, benötigen Sie mindestens Hauptbenutzerrechte.
Um ein WinCC-Projekt vollständig zu löschen, benötigen Sie ebenfalls mindestens
Hauptbenutzerrechte.
Lokale Benutzerrechte beim Betrieb von WinCC
● Aufgabe: Bedienung in Runtime, Projektierung
● Rolle: WinCC-Benutzer (Bediener, Projekteur)
● Berechtigung:
- Windows-Gruppe "Benutzer"
- Benutzergruppe "SIMATIC HMI"
● Vorgehen:
Nehmen Sie den Benutzer in die Benutzergruppe "SIMATIC HMI" und mindestens in die
Windows Benutzergruppe "Benutzer" auf.
● Erläuterung:
Für den Betrieb von WinCC oder den Remote-Zugriff auf ein WinCC-Projekt auf Client und
Server muss der Benutzer in der Benutzergruppe "SIMATIC HMI" aufgenommen sein.
Zugriff auf verteilte Systeme
● Aufgabe: Zugriff auf verteilte Systeme
● Rolle: WinCC-Benutzer (Bediener, Projekteur)
● Berechtigung: Einheitliche Benutzergruppen auf allen Rechnern
● Vorgehen:
Tragen Sie die WinCC-Benutzer auf allen Rechnern in der gleichen Gruppe ein.
Geben Sie allen Benutzern dasselbe Passwort.
● Erläuterung:
Für den Zugriff auf verteilte Systeme müssen auf Clients und Servern die gleichen
Benutzergruppen angelegt sein.
Zugriffsrechte für lokale Projekte
● Aufgabe: Zugriff auf Projekte, die folgendermaßen angelegt wurden:
- Manuelles Kopieren
- Duplizieren
- Dearchivieren
- Migration
● Rolle: WinCC-Benutzer (Bediener, Projekteur)
● Berechtigung: SIMATIC HMI, SIMATIC HMI Viewer
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
81
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
● Vorgehen:
Geben Sie der Gruppe "SIMATIC HMI" Vollzugriff auf den Projektordner.
Öffnen Sie dazu das Projekt nach dem Anlegen einmalig als Administrator oder
Hauptbenutzer. Alternativ können Sie die Zugriffsrechte in der Windows
Computerverwaltung festlegen.
Auch wenn Sie Projekte mit dem Project Duplicator kopieren wollen, benötigen Sie die
entsprechenden Berechtigungen. Geben Sie entweder die verwendeten Ordner frei oder
duplizieren Sie als Hauptbenutzer.
● Erläuterung:
Wenn ein lokales Projekt neu angelegt wird, erhalten die Mitglieder der Benutzergruppen
"SIMATIC HMI" und "SIMATIC HMI Viewer" automatisch die nötigen Zugriffsrechte auf das
Projektverzeichnis.
Beim Kopieren, Archivieren und Migrieren von Projekten werden die lokalen
Berechtigungen jedoch nicht übernommen und müssen neu erteilt werden.
Zugriffsrechte auf Systeminformationen
● Aufgabe: Zugriff auf Systeminformationen über den WinCC-Kanal "System Info"
● Rolle: Bediener
● Berechtigung: Systemmonitorbenutzer
● Vorgehen:
Nehmen Sie alle Benutzer in die Windows-Gruppe "Systemmonitorbenutzer" auf, die
folgende
Systeminformationen des WinCC-Kanals "System Info" benötigen:
– CPU-Auslastung
– Status der Auslagerungsdatei
● Erläuterung:
Benutzer mit Windows Standard-Benutzerrechten haben keinen Zugriff auf bestimmte
Systeminformationen.
Siehe auch
Hinweise zur Sicherheit von Daten und System (Seite 77)
Hinweise zum Betrieb (Seite 100)
So passen Sie die Sicherheitsrichtlinien unter Windows an (Seite 84)
So führen Sie eine Installation von WinCC durch (Seite 89)
Voraussetzungen für die Installation von WinCC (Seite 68)
82
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
3.5.5.2
Benutzer in die Benutzergruppe "SIMATIC HMI" aufnehmen
Einleitung
Nehmen Sie in die "SIMATIC HMI"-Gruppe die lokalen Benutzer auf, unter deren Login auf
WinCC zugegriffen wird. Dazu müssen Sie zuerst lokale Benutzer anlegen. Die Benutzer einer
Domäne können direkt in die Benutzergruppe "SIMATIC HMI" aufgenommen werden.
Vorgehensweise
1. Öffnen Sie die Verwaltung des Arbeitsplatzes unter Windows.
2. Wählen Sie im Navigationsfenster den Eintrag "Lokale Benutzer und Gruppen > Benutzer".
Im Datenfenster werden alle lokalen Benutzer angezeigt.
3. Öffnen Sie über das Kontextmenü den Dialog "Neuer Benutzer".
Legen Sie für jeden Benutzer, der auf WinCC zugreifen soll, ein Benutzerkonto an.
4. Wählen Sie im Navigationsfenster den Eintrag "Lokale Benutzer und Gruppen > Gruppen".
Im Datenfenster werden alle Gruppen angezeigt.
Wählen Sie die Gruppe "SIMATIC HMI" aus.
5. Öffnen Sie über das Kontextmenü den Dialog "Mitglied hinzufügen" und nehmen Sie die
Benutzer als Mitglied der Benutzergruppe "SIMATIC HMI" auf.
3.5.5.3
Domänenglobale Benutzergruppe in die Benutzergruppe "SIMATIC HMI" aufnehmen
Einleitung
Beim Betrieb in einer Domäne kann eine zusätzliche domänenglobale Benutzergruppe
eingerichtet werden und als Mitglied der Benutzergruppe "SIMATIC HMI" aufgenommen
werden.
Voraussetzungen
● Der Domäne-Administrator hat eine domänenglobale Benutzergruppe angelegt.
● Der Domäne-Administrator hat innerhalb der Domäne die Benutzer in die domänenglobale
Benutzergruppe aufgenommen, unter deren Login auf WinCC zugegriffen wird.
Vorgehensweise
1. Öffnen Sie die Verwaltung des Arbeitsplatzes unter Windows.
2. Wählen Sie im Navigationsfenster den Eintrag "Lokale Benutzer und Gruppen > Gruppen".
Im Datenfenster werden alle Gruppen angezeigt. Wählen Sie die Gruppe "SIMATIC HMI"
aus.
3. Öffnen Sie über das Kontextmenü den Dialog "Mitglied hinzufügen" und nehmen Sie die
domänenglobale Benutzergruppe als Mitglied der Benutzergruppe "SIMATIC HMI" auf.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
83
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
3.5.5.4
Vorhandenes Projekt für Benutzergruppe "SIMATIC HMI" freigeben
Einleitung
Wenn die Benutzergruppe "SIMATIC HMI" auf ein vorhandenes Projekt zugreifen soll, dann
müssen Sie zuerst die bestehende Freigabe des Projektverzeichnisses entfernen. Danach
wird das Projekt beim Öffnen im WinCC Explorer neu freigegeben.
Vorgehensweise
1. Öffnen Sie die Verwaltung des Arbeitsplatzes unter Windows.
2. Wählen Sie im Navigationsfenster den Eintrag "Freigegebene Ordner > Freigaben". Im
Datenfenster werden alle freigegebenen Verzeichnisse angezeigt.
3. Wählen Sie das betreffende Projektverzeichnis aus und entfernen Sie über das
Kontextmenü "Freigabe aufheben" die Freigabe.
4. Wenn Sie das Projekt nun in WinCC öffnen, wird automatisch das Projektverzeichnis für
die Benutzergruppe "SIMATIC HMI" freigegeben und alle Mitglieder der Benutzergruppe
erhalten Zugriff auf das Projektverzeichnis.
Hinweis
Der Freigabename eines Verzeichnisses, der von WinCC freigegeben wurde, darf nicht
geändert werden.
3.5.6
So passen Sie die Sicherheitsrichtlinien unter Windows an
Einleitung
Bevor Sie WinCC installieren, müssen Sie die Einstellungen des Betriebssystems überprüfen:
● Das System muss die Installation nichtsignierter Treiber und Dateien zulassen.
● Bei Windows 7 / Server 2008 / Server 2008 R2 ist die Anwendung der WindowsFunktionalität "Schnelle Benutzerumschaltung" für WinCC nicht zulässig.
Vorgehensweise für Windows XP / Windows Server 2003
1. Öffnen Sie in der Systemsteuerung "Verwaltung".
2. Doppelklicken Sie "lokale Sicherheitsrichtlinie".
3. Klicken Sie im linken Teilfenster auf "Lokale Richtlinien".
84
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.5 Voraussetzungen für die Installation
4. Doppelklicken Sie im rechten Teilfenster "Sicherheitsoptionen".
5. Überprüfen Sie die Einstellungen folgender Sicherheitsrichtlinien:
– "Geräte: Verhalten bei der Installation von nichtsignierten Treibern"
Bei den Richtlinien muss entweder "Ohne Warnung annehmen" oder "Warnen, aber
Installation zulassen" ausgewählt sein.
Vorgehensweise für Windows 7 / Windows Server 2008
1. Wählen Sie im Windows Startmenü "Programme > Zubehör > Ausführen".
2. Geben Sie im Textfeld "gpedit.msc" ein.
Der Dialog "Lokaler Gruppenrichtlinien-Editor" öffnet sich.
3. Wählen Sie unter "Richtlinien für Lokaler Computer" im linken Teilfenster den Eintrag
"Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > System > Geräteinstallation >
Einschränkungen bei der Geräteinstallation".
4. Überprüfen Sie die Einstellungen folgender Sicherheitsrichtlinien:
– "Benutzerdefinierte Meldung anzeigen, wenn Installation durch eine Richtlinie
verhindert wird (Hinweistext)"
– "Benutzerdefinierte Meldung anzeigen, wenn Installation durch eine Richtlinie
verhindert wird (Hinweistitel)"
Bei den Richtlinien muss "Nicht konfiguriert" ausgewählt sein.
5. Wählen Sie unter "Richtlinien für Lokaler Computer" im linken Teilfenster den Eintrag
"Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > System > Anmelden".
6. Aktivieren Sie die Option "Einstiegspunkte für die schnelle Benutzerumschaltung
ausblenden".
Nach dem Abmelden ist die Funktion "Schnelle Benutzerumschaltung" nicht mehr im
Windows-Startmenü verfügbar.
Siehe auch
Hinweise zur Sicherheit von Daten und System (Seite 77)
Zugriffsrechte im Betriebssystem festlegen (Seite 79)
Software-Voraussetzungen für die Installation (Seite 72)
Voraussetzungen für die Installation von WinCC (Seite 68)
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
85
WinCC Installation Notes
3.6 Installation von WinCC
3.6
Installation von WinCC
3.6.1
Installation von WinCC
Einleitung
Dieses Kapitel beschreibt die Installation von WinCC.
Vor der Installation von WinCC müssen Sie MS Message Queuing installieren.
Installation eines WinCC-Fileserver
Wenn Sie einen WinCC-Server einrichten, der nur zur Ablage von Projektdaten eingesetzt
wird, dann genügt die Installation des WinCC-Fileservers. Weitere Informationen finden Sie
im WinCC Information System im Kapitel "Konfigurationen > Fileserver".
Hinweis
Verwendung nur mit Administratorrechten
Wenn Sie den Fileserver verwenden wollen, benötigen Sie Administratorrechte.
Voraussetzung für die Fileserver-Installation
Auf einem Rechner kann nicht gleichzeitig WinCC V7 und der WinCC Fileserver V7 installiert
sein.
Installation von WinCC-Optionen
Auf der WinCC-DVD sind folgende Optionen enthalten:
● WinCC/Connectivity Pack
● WinCC/DataMonitor
● WinCC/WebNavigator
● WinCC/Information Server
Für diese Optionen benötigen Sie jeweils eigene Lizenzen.
Wenn Sie nachträglich eine WinCC-Option erwerben, dann erhalten Sie die benötigten
Lizenzen auf einem Lizenz-Datenträger. Eine Installations-DVD wird nicht mitgeliefert.
Verwenden Sie für die Installation die WinCC-DVD.
86
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.6 Installation von WinCC
Siehe auch
Hochrüsten von WinCC (Seite 97)
So führen Sie eine Nachinstallation durch (Seite 92)
So führen Sie eine Installation von WinCC durch (Seite 89)
So installieren Sie Microsoft Message Queuing (Seite 87)
Hardware-Voraussetzungen für die Installation (Seite 69)
3.6.2
So installieren Sie Microsoft Message Queuing
Einleitung
WinCC verwendet die Message Queuing Dienste von Microsoft. Diese Komponente ist
Bestandteil des Betriebssystems. MS Message Queuing gehört jedoch nicht zur
Standardeinstellung der Windows-Installation und muss gegebenenfalls nachinstalliert
werden.
Für die Installation benötigen Sie die Windows Installations-CD.
Hinweis
WinCC ist grundsätzlich für den Betrieb in einer Domäne oder Arbeitsgruppe frei gegeben.
Beachten Sie jedoch, dass Domänen-Gruppenrichtlinien und Einschränkungen der Domäne
die Installation behindern können. Entfernen Sie in diesem Fall den Rechner vor der
Installation von Microsoft Message Queuing, Microsoft SQL Server 2008 und WinCC aus der
Domäne. Melden Sie sich an dem betreffenden Rechner lokal mit Administratorrechten an.
Führen Sie die Installation durch. Nach der erfolgreichen Installation können Sie den WinCCRechner wieder in die Domäne aufnehmen. Wenn die Domänen-Gruppenrichtlinien und
Einschränkungen der Domäne die Installation nicht behindern, dann muss der Rechner
während der Installation nicht aus der Domäne entfernt werden.
Beachten Sie, dass Domänen-Gruppenrichtlinien und Einschränkungen der Domäne auch
den Betrieb behindern können. Wenn Sie diese Einschränkungen nicht aufheben können,
dann betreiben Sie die WinCC-Rechner in einer Arbeitsgruppe.
Wenden Sie sich gegebenenfalls an den Domänen-Administrator.
Vorgehensweise Windows XP
1. Öffnen Sie im Startmenü des Betriebssystems "Einstellungen > Systemsteuerung >
Software".
2. Klicken Sie in der linken Menüleiste auf die Schaltfläche "Windows-Komponenten
hinzufügen/entfernen". Der "Assistent für Windows-Komponenten" öffnet sich.
3. Wählen Sie die Komponente "Message Queuing". Die Schaltfläche "Details" wird aktiviert.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Details". Der Dialog "Message Queuing" öffnet sich.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
87
WinCC Installation Notes
3.6 Installation von WinCC
5. Aktivieren Sie die Unterkomponente "Common".
6. Deaktivieren Sie alle anderen Unterkomponenten und bestätigen Sie mit "OK".
7. Wenn sich der Dialog "Datenträger" öffnet, dann legen Sie die angeforderte Windows
Installations-CD ein. Klicken Sie auf die Schaltfläche "OK". MS Message Queuing wird
installiert.
8. Schließen Sie den Assistenten über die Schaltfläche "Fertig stellen".
Vorgehensweise Windows 7
1. Öffnen Sie im Startmenü des Betriebssystems "Systemsteuerung > Programme und
Funktionen".
2. Klicken Sie in der linken Menüleiste auf die Schaltfläche "Windows-Funktionen ein- oder
ausschalten". Der Dialog "Windows Funktionen" öffnet sich.
3. Wählen Sie die Komponente "Microsoft Message Queue (MSMQ-Server)".
4. Aktivieren Sie den Eintrag "Microsoft Message Queue (MSMQ-Server)
Serverkernkomponenten".
5. Deaktivieren Sie die Unterkomponenten.
6. Bestätigen Sie mit "OK".
Vorgehensweise Windows Server 2003
1. Öffnen Sie im Startmenü des Betriebssystems "Einstellungen > Systemsteuerung >
Software".
2. Klicken Sie in der linken Menüleiste auf die Schaltfläche "Windows-Komponenten
hinzufügen/entfernen". Der "Assistent für Windows-Komponenten" öffnet sich.
3. Wählen Sie die Komponente "Anwendungsserver" und klicken Sie auf die Schaltfläche
"Weiter". Der Dialog "Anwendungsserver" öffnet sich.
4. Wählen Sie die Komponente "Message Queuing". Die Schaltfläche "Details" wird aktiviert.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Details". Der Dialog "Message Queuing" öffnet sich.
6. Aktivieren Sie die Unterkomponente "Gemeinsame Komponenten".
7. Deaktivieren Sie alle anderen Unterkomponenten und bestätigen Sie mit "OK".
8. Wenn sich der Dialog "Datenträger" öffnet, dann legen Sie die angeforderte Windows
Installations-CD ein. Klicken Sie auf die Schaltfläche "OK". MS Message Queuing wird
installiert.
9. Schließen Sie den Assistenten über die Schaltfläche "Fertig stellen".
Vorgehensweise Windows Server 2008
1. Starten Sie den Server-Manager.
2. Fügen Sie das Feature "Message Queue" hinzu.
3. Aktivieren Sie die Option "Message Queuing" sowie darunter die Optionen "Message
Queuing-Dienste" und "Message Queuing Server".
88
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.6 Installation von WinCC
Siehe auch
So führen Sie eine Installation von WinCC durch (Seite 89)
Voraussetzungen für die Installation von WinCC (Seite 68)
3.6.3
So führen Sie eine Installation von WinCC durch
Einleitung
Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie WinCC installieren und aufrufen.
Bei der Installation werden die installierten Komponenten angezeigt. Dabei werden folgende
Symbole verwendet:
Symbol
Bedeutung
Programm in aktueller Version installiert.
Programm wird aktualisiert.
Installationsvoraussetzungen für Programm nicht
erfüllt. Klicken Sie auf das Symbol, um nähere
Informationen zu erhalten.
Programm selektierbar.
Programm zur Installation selektiert.
Programm nicht selektierbar (wegen Abhängigkeit
zu anderen Programmen).
Programm zur Installation selektiert (nicht
abwählbar).
Installationsumfang
Bei der Installation von WinCC können Sie folgende Varianten wählen:
● Minimal (WinCC Runtime, WinCC CS, Basic Process Control, OPC-Server, SQL-Server)
● Typisch (inklusive SmartTools)
● Komplett (inklusive WinCC ConfigurationTool, WinCC Archive Tool)
● Expertenmodus (benutzerdefinierte Installation, dabei können Sie einzelne Komponenten
anwählen oder abwählen)
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
89
WinCC Installation Notes
3.6 Installation von WinCC
● Client (Installation für einen Client, mit SQL-Express)
● Fileserver (WinCC Fileserver und SQL Server)
Sie können Komponenten und Sprachen jederzeit nachträglich installieren oder deinstallieren.
Beachten Sie dazu die Kapitel "So führen Sie eine Nachinstallation durch" und "So führen Sie
eine Nachinstallation von Sprachen durch".
Der benötigte Speicherplatz ist jeweils abhängig von den installierten Komponenten. Ein
Schätzwert wird in der Statuszeile angezeigt.
Installation von WinCC-Optionen
Bei der WinCC-Installation können sie gleich die gewünschten Optionen mit installieren.
Die Dokumentationen für einige Optionen sind erst verfügbar, wenn das entsprechende
Optionspaket installiert ist.
Automatische Migration beim Öffnen eines WinCC V6 bzw. V7.0-Projekts
Nach dem Öffnen eines Projekts, das mit einer Version vor WinCC V7.2 erstellt wurde, werden
automatisch die Konfigurations-Daten und Runtime-Daten migriert. Konvertieren Sie die Bilder
und Bibliotheken mit dem Project Migrator oder manuell über den Graphics Designer.
Detaillierte Informationen zur Migration finden Sie im WinCC Information System unter "Erste
Schritte > Migration".
Voraussetzungen
● Für die Installation von WinCC benötigen Sie lokale Administratorrechte.
Informationen zu den Benutzerrechten, die für den Betrieb von WinCC notwendig sind,
finden Sie im Kapitel "Hinweise zur Sicherheit von Daten und System".
● Die Windows-Komponente "MS Message Queuing-Dienste" muss installiert sein.
● Unter Windows müssen die Sicherheitsrichtlinien angepasst sein.
● Es darf keine SQL Server-Instanz mit dem Namen "WinCC" installiert sein, die manuell
angelegt wurde.
● Das Speichermedium mit den Lizenzen darf noch nicht mit dem Installationsrechner
verbunden sein.
● Wenn Sie den OPC-XML-DA-Server von WinCC verwenden wollen, muss vor Installation
des OPC-XML-DA-Servers der Microsoft Internet Information Service (IIS) installiert sein.
WinCC ist nur für die Betriebssystemsprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und
Spanisch bzw. multilinguales Betriebssystem frei gegeben. Darüber hinaus ist WinCC für die
Betriebssystemsprachen Chinesisch simplified (VR China), Chinesisch traditionell (Taiwan),
Japanisch und Koreanisch frei gegeben.
Hinweis
Wenn Sie das WinCC-Setup ohne Administratorrechte starten oder andere
Installationsvoraussetzungen fehlen, so erhalten Sie eine Fehlermeldung. Weitere
Informationen zu Fehlermeldungen finden Sie unter "Voraussetzungen für die Installation
von WinCC".
90
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.6 Installation von WinCC
Vorgehensweise
1. Starten Sie die WinCC Produkt-DVD.
Wenn die Autorun-Funktion des Betriebssystems aktiviert ist, wird die DVD automatisch
gestartet. Wenn die Autorun-Funktion nicht aktiviert ist, dann starten Sie das Programm
Setup.exe auf der DVD.
2. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Beachten Sie die Lizenzvereinbarung und die Open Source Lizenzvereinbarung.
3. Wählen Sie die gewünschten Sprachen, die installiert werden sollen.
Sie können Sprachen auch nachinstallieren.
4. Wählen Sie die gewünschte Installationsart.
5. Wählen Sie bei der Paket-Installation das Programm-Paket "WinCC Installation".
Wenn Sie auch WinCC-Optionen installieren wollen, wählen Sie die entsprechenden
Programm-Pakete.
Wählen Sie bei der benutzerdefinierten Installation den gewünschten Installationsumfang.
Die zu installierenden Komponenten werden im Setup markiert.
Für die Beschreibung der angezeigten Symbole klicken Sie auf "Hilfe". Um das Information
System aufzurufen, klicken Sie auf "Liesmich".
6. Beachten Sie die Lizenzvereinbarung zum Microsoft SQL Server.
7. Vor der Installation werden im Dialog "Systemeinstellungen" die Sicherheitseinstellungen
angezeigt, die für WinCC angepasst werden. Die Firewall wird automatisch konfiguriert.
Bestätigen Sie die Änderungen der Systemeinstellungen.
8. Starten Sie die Installation.
Den Status der Installation können Sie im angezeigten Dialog verfolgen. Um die Installation
der aktuellen Komponente abzubrechen, wählen Sie "Abbrechen".
9. Nach der Installation der Komponenten können Sie die License Keys für das Produkt
übertragen. Klicken Sie dazu auf "License Key übertragen". Wenn Sie die License Keys
bereits übertragen haben oder sie nachträglich installieren wollen, wählen Sie "Weiter".
Hinweis
Die License Keys werden nicht automatisch übertragen. Sie müssen fehlende License
Keys während oder nach der Installation mit dem Automation License Manager
übertragen.
10.Starten Sie den Rechner neu, um die Installation abzuschließen.
Neue Einträge im Windows Startmenü
Nach der Installation von WinCC finden Sie neue Ordner in der Programmgruppe "SIMATIC".
Die Programmgruppe "SIMATIC" finden Sie im Startmenü des Betriebssystems:
● Windows XP / Windows Server 2003:
Start > SIMATIC
● Windows 7 / Windows Server 2008:
Start > Programme > Siemens Automation > SIMATIC
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
91
WinCC Installation Notes
3.6 Installation von WinCC
Über diese Ordner können Sie den WinCC Explorer starten ("SIMATIC > WinCC > WinCC
Explorer") und verschiedene Werkzeuge für die Arbeit mit WinCC öffnen ("SIMATIC > WinCC
> Tools").
Im WinCC Information System finden Sie die Dokumentation zu WinCC. Unter "SIMATIC >
WinCC > WinCC Information System" rufen Sie das WinCC Information System in der Sprache
auf, in der WinCC installiert wurde. Dokumentation in weiteren Sprachen finden Sie unter
"SIMATIC > Produkt-Hinweise". Die Druckversionen der Dokumentation finden Sie als PDFDateien auf der Produkt-DVD im Verzeichnis "InstData\PrintDocuments".
Der Automation License Manager ermöglicht die Verwaltung der Lizenzen ("Programme >
Siemens Automation > Automation License Manager").
Über den Security Controller können Sie sich die angepassten Sicherheitseinstellungen
anzeigen lassen ("Programme > Siemens Automation > Security Controller").
Sie erhalten einen Überblick über die installierte SIMATIC-Software und die Komponenten:
("SIMATIC > Produkt-Hinweise > Installierte Software") bei Windows XP / Windows Server
2003.
("Programme > Siemens Automation > Installierte Software") bei Windows 7/ Windows Server
2008.
.
Siehe auch
Hochrüsten von WinCC (Seite 97)
Hinweise zur Sicherheit von Daten und System (Seite 77)
Zugriffsrechte im Betriebssystem festlegen (Seite 79)
So installieren Sie Microsoft Message Queuing (Seite 87)
So passen Sie die Sicherheitsrichtlinien unter Windows an (Seite 84)
Hinweise zum Betrieb (Seite 100)
So führen Sie eine Deinstallation durch (Seite 95)
So führen Sie eine Nachinstallation durch (Seite 92)
Lizenzen und Lizenzierung (Seite 64)
Voraussetzungen für die Installation von WinCC (Seite 68)
3.6.4
So führen Sie eine Nachinstallation durch
Einleitung
Wenn Sie WinCC installiert haben, dann können Sie nachträglich weitere Komponenten oder
Optionen installieren.
92
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.6 Installation von WinCC
Installation von WinCC-Optionen
Auf der WinCC-DVD sind folgende WinCC-Optionen enthalten:
● WinCC/Connectivity Pack
● WinCC/DataMonitor
● WinCC/WebNavigator
● WinCC/Information Server
Für diese Optionen benötigen Sie jeweils eigene Lizenzen.
Wenn Sie nachträglich eine WinCC-Option erwerben, dann erhalten Sie die benötigten
Lizenzen auf einem Lizenz-Datenträger. Eine Installations-DVD wird nicht mitgeliefert.
Verwenden Sie für die Installation die WinCC-DVD.
Vorgehensweise
1. Starten Sie die WinCC Produkt-DVD.
Wenn die Autorun-Funktion nicht aktiviert ist, dann starten Sie das Programm Setup.exe
auf der DVD.
2. Wählen Sie aus, ob Sie einzelne Komponenten oder Optionen installieren möchten. Bereits
installierte Komponenten werden angezeigt.
3. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Installationspfad von SmartTools
Die Installation der SmartTools starten Sie mit der WinCC-DVD über:
● "Instdata\Smarttools\Setup\Setup.exe"
Siehe auch
Voraussetzungen für die Installation von WinCC (Seite 68)
So führen Sie eine Installation von WinCC durch (Seite 89)
So führen Sie eine Deinstallation durch (Seite 95)
Lizenzen und Lizenzierung (Seite 64)
3.6.5
So führen Sie eine Nachinstallation von Sprachen durch
Einleitung
Wenn Sie WinCC installiert haben, dann können Sie nachträglich weitere Sprachen installieren.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
93
WinCC Installation Notes
3.6 Installation von WinCC
Vorgehensweise
1. Öffnen Sie im Startmenü des Betriebssystems folgenden Pfad:
"Einstellungen > Systemsteuerung > Software" (Windows XP / Windows Server 2003)
"Systemsteuerung > Programme und Funktionen" (Windows 7/ Windows Server 2008)
2. Wählen Sie "SIMATIC WinCC Runtime V7.2" und klicken Sie auf die Schaltfläche "Ändern".
Das WinCC Setup Programm öffnet sich.
3. Wählen Sie die gewünschten Sprachen.
4. Legen Sie nach Aufforderung die WinCC Produkt-DVD in das DVD-Laufwerk ein.
Wenn über die Autorun-Funktion die Startseite der DVD geöffnet wird, dann schließen Sie
das Fenster mit "Beenden".
5. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm
6. Wenn Sie WinCC CS installiert haben, dann wählen Sie "SIMATIC WinCC Configuration
V7.2" und klicken Sie auf die Schaltfläche "Ändern".
Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5 für WinCC CS.
Wiederholen Sie dieses Vorgehen für weitere installierte Komponenten und Optionen.
3.6.6
So rüsten Sie einen Standard-Client hoch
Einleitung
Ein WinCC Standard-Client enthält nur die WinCC-Komponenten, die für einen Client ohne
eigenes Projekt benötigt werden. Darum kann ein WinCC Standard-Client nicht direkt auf ein
WinCC Einzelplatz-System oder einen WinCC-Client hochgerüstet werden.
Zum Hochrüsten müssen Sie einen WinCC Standard-Client erst deinstallieren und WinCC neu
installieren.
Vorgehensweise
1. Deinstallieren Sie WinCC:
Öffnen Sie im Startmenü des Betriebssystems folgenden Pfad:
"Einstellungen > Systemsteuerung > Software" (Windows XP / Windows Server 2003)
"Systemsteuerung > Programme und Funktionen" (Windows 7/ Windows Server 2008)
Wählen Sie die Einträge, die mit "SIMATIC WinCC" beginnen und klicken Sie jeweils auf
die Schaltfläche "Entfernen".
Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
2. Starten Sie die WinCC-DVD.
3. Wählen Sie das gewünschte Programm-Paket und die Komponenten.
Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Weitere Informationen finden Sie unter
"So führen Sie eine Installation von WinCC durch".
94
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.7 So führen Sie eine Deinstallation durch
3.7
So führen Sie eine Deinstallation durch
Einleitung
Sie können WinCC vollständig auf Ihrem Rechner deinstallieren oder einzelne Komponenten
bzw. Sprachen entfernen.
Vorgehensweise
1. Öffnen Sie im Startmenü des Betriebssystems folgenden Pfad:
"Einstellungen > Systemsteuerung > Software" (Windows XP / Windows Server 2003)
"Systemsteuerung > Programme und Funktionen" (Windows 7/ Windows Server 2008)
Die installierten WinCC-Komponenten beginnen jeweils mit dem "SIMATIC WinCC".
2. Wählen Sie den gewünschten Eintrag und klicken Sie auf die Schaltfläche "Entfernen".
Das WinCC Setup Programm wird gestartet.
3. Wählen Sie die Komponenten bzw. Sprachen, die Sie deinstallieren möchten.
Wenn WinCC-Optionen installiert sind, deinstallieren Sie zuerst die Optionen und danach
die WinCC-Version.
4. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Microsoft SQL Server 2008
Nach der Deinstallation von WinCC müssen Sie die SQL Server-Instanz "WinCC"
deinstallieren. Wählen Sie unter "Systemsteuerung" > "Software" den Eintrag "Microsoft SQL
Server 2008" zur Deinstallation.
Die Verwendung von Microsoft SQL Server 2008 ist nur zulässig, wenn Sie eine gültige Lizenz
besitzen.
Automation License Manager / MS Update
Bei der Deinstallation von WinCC bleiben die folgenden Programme installiert, da sie eventuell
für andere SIMATIC-Produkte benötigt werden:
● Automation License Manager
● MS Update V1.0 SP1
Wenn Sie nach der Deinstallation von WinCC eine vorhergehende WinCC-Version installieren
wollen, dann müssen Sie diese beiden Programme deinstallieren. Wählen Sie unter
"Systemsteuerung" > "Software" den entsprechenden Eintrag zur Deinstallation.
Deinstallation bei installiertem WebNavigator Client
Wenn Sie WinCC auf einem Rechner deinstallieren, auf dem der WebNavigator Client
installiert ist, müssen Sie danach den WebNavigator Client nachinstallieren.
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
95
WinCC Installation Notes
3.7 So führen Sie eine Deinstallation durch
Änderung der Einstellung in der Windows Ereignisanzeige
Das WinCC Setup Programm ändert bei der Installation von WinCC die Einstellungen zur
Ereignisanzeige:
● Maximale Protokollgröße (System-Protokoll/Anwender-Protokoll): 1024 KB
(Standard-Einstellung: 512 KB)
● Protokollfortsetzung (System-Protokoll/Anwender-Protokoll): "Ereignisse überschreiben"
(Standard-Einstellung: Ereignisse überschreiben, die älter als 7 Tage sind)
Nach der Deinstallation von WinCC werden die Einstellungen nicht zurückgesetzt. In der
Windows Ereignisanzeige können Sie diese Einstellungen selbst anpassen.
Siehe auch
So führen Sie eine Upgrade-Installation durch (Seite 98)
So führen Sie eine Installation von WinCC durch (Seite 89)
So führen Sie eine Nachinstallation durch (Seite 92)
Lizenzen und Lizenzierung (Seite 64)
96
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.8 Hochrüsten von WinCC
3.8
Hochrüsten von WinCC
3.8.1
Hochrüsten von WinCC
Einleitung
Ab der Version WinCC V6.2.3 können Sie über eine Upgrade-Installation auf WinCC V7.2
hochrüsten.
Gehen Sie dabei vor, wie im Kapitel "So führen Sie eine Upgrade-Installation durch"
beschrieben.
Hinweis
Starten Sie den PC neu, bevor Sie mit der Update-Installation auf WinCC V7.2 beginnen.
Hinweise zur Migration von Projekten
Wenn Sie mit WinCC V7.2 ein Projekt der Vorgängerversion öffnen, werden Sie aufgefordert
das Projekt zu migrieren. Sie können aber auch mit dem WinCC Project Migrator mehrere
WinCC-Projekte in einem Schritt migrieren.
Nach der Migration müssen Sie noch einige Einstellungen im Projekt anpassen.
Weitere Informationen zur Migration von Projekten finden Sie im Kapitel "Migration".
Hinweis
WinCC-Benutzer muss nicht mehr Mitglied der Benutzergruppe
"SQLServer2005MSSQLUser$<RECHNERNAME>$WINCC" sein
Entfernen Sie die in den Vorgängerversionen aufgenommenen WinCC-Benutzer aus dieser
Gruppe.
Hinweise zur Lizenzierung
Die Lizenzen von WinCC vor V7.2 müssen Sie auf die aktuelle Version hochrüsten.
Sie können die Lizenzierung bei der Installation von WinCC oder nachträglich aktualisieren.
Detaillierte Informationen finden Sie im WinCC Information System unter "Lizenzierung".
Siehe auch
So führen Sie eine Upgrade-Installation durch (Seite 98)
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
97
WinCC Installation Notes
3.8 Hochrüsten von WinCC
3.8.2
So führen Sie eine Upgrade-Installation durch
Einleitung
Wenn auf Ihrem System WinCC ab V6.2.3 installiert ist, dann können Sie eine UpgradeInstallation durchführen.
Vor einer Upgrade-Installation müssen Sie die Übernahme bestehender Projekte vorbereiten.
Hinweis
Wenn Sie geänderte Standard-Funktionen (ANSI-C) verwenden, dann müssen Sie diese
Funktionen vor der Upgrade-Installation sichern. Die Funktionen werden bei der Installation
von WinCC durch die mitgelieferten Standard-Funktionen überschrieben.
Beachten Sie außerdem die Hinweise im WinCC Information System unter "Migration".
Sichern Sie vor dem Hochrüsten von WinCC Ihr Projekt durch ein Backup.
Voraussetzung
Die Hardware-Konfiguration, auf der WinCC V6.2.3 bzw. V7.0 installiert ist, genügt auch für
die Installation eines Upgrades auf WinCC V7.2. Allerdings darf das Mengengerüst der Daten
nicht wesentlich steigen, da sonst die Performance beeinträchtigt wird. Wenn das
Datenvolumen voraussichtlich ansteigen wird, dann sollten Sie die Hardware rechtzeitig
hochrüsten.
Vorbereitung der Upgrade-Installation
Überprüfen Sie vor der Upgrade-Installation von WinCC die bestehenden Projekte auf
verwendete Sonderzeichen in Namen von Archiven, Archivvariablen, Kurven, Kurvenfenstern,
Spalten und Tabellenfenstern. Eine Tabelle mit den zugelassenen Sonderzeichen finden Sie
im Kapitel "Arbeiten mit WinCC > Arbeiten mit Projekten > Referenzen".
Gegebenenfalls müssen Sie noch mit WinCC V6.2.3 bzw. V7.0 im Tag Logging die
Sonderzeichen aus den Namen entfernen.
ACHTUNG
Übernahme von Archiven mit nicht zugelassene Sonderzeichen
Die Übernahme von Archiven, die nicht zugelassene Sonderzeichen enthalten, kann zum
Verlust der Runtime-Archive führen.
98
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
WinCC Installation Notes
3.8 Hochrüsten von WinCC
Vorgehensweise
1. Bereiten Sie vorhandene WinCC-Projekte für die Migration vor.
Überprüfen Sie die verwendeten Namen auf nicht erlaubte Sonderzeichen.
2. Wenn Sie WinCC-Optionen installiert haben, dann deinstallieren Sie zuerst die WinCCOptionen.
Deinstallieren Sie danach WinCC.
Wenn Sie keine WinCC-Optionen installiert haben, muss WinCC nicht deinstalliert werden.
Bei der Upgrade-Installation wird WinCC automatisch deinstalliert.
3. Installieren Sie WinCC V7.2. Gehen Sie dabei vor wie beschrieben unter "So führen Sie
eine Installation von WinCC durch".
Sie benötigen dazu das Speichermedium mit den Lizenzen für WinCC V7.2. Hochgerüstete
Lizenzen von WinCC V6.2.3 bzw. V7.0 gehen verloren.
4. Migrieren Sie bereits vorhandene WinCC-Projekte.
Beachten Sie dazu im WinCC Information System das Kapitel "Erste Schritte > Migration".
Siehe auch
Lizenzen und Lizenzierung (Seite 64)
So führen Sie eine Installation von WinCC durch (Seite 89)
So führen Sie eine Deinstallation durch (Seite 95)
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
99
WinCC Installation Notes
3.9 Hinweise zum Betrieb
3.9
Hinweise zum Betrieb
Einleitung
Um WinCC störungsfrei bei optimaler Performance zu betreiben, beachten Sie die Hinweise
zum Betrieb unter Windows.
Die Informationen dazu finden Sie im WinCC Information System in folgenden Kapiteln:
● "Release Notes > Hinweise zum Betrieb"
● "Arbeiten mit WinCC > Arbeiten mit Projekten > Einstellungen für Runtime vornehmen >
Einfluss externer Applikationen auf Runtime"
100
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
Index
@
D
@-präfixierte Variablen, 39
Datei
nichtsigniert, 84
DCF-Datei
erstellen, 26
DCOM-Konfiguration, 13
Deinstallation, 95
durchführen, 95
Demo-Modus, 64, 66
DHCP Server, 17
Domaine, 72
Domäne, 72
Domänenglobale Benutzergruppe, 83
Dongle, 66
Dynamic Wizard Editor, 33
Öffnen, 33
A
ActiveX-Control, 27
Alarm Logging, 40
Loop in Alarm, 28
Allgemeine Hinweise, 6
Archivkonfiguration, 30
Archivsystem, 25
Leistungsdaten, 26
Archivvariable, 30
B
Benutzerberechtigung, 41
Benutzergruppe, 7, 79
domänenglobale Benutzergruppe, 83
Projekt aufnehmen, 84
SIMATIC HMI, 7, 79, 83, 84
Benutzergruppe
SIMATIC HMI, 83
Bereichsnamen in verteilten Systemen, 40
Betrieb, 100
Domäne, 72
Betriebssystem, 10, 72
Zugriff verhindern, 77
Zugriffsrechte, 7, 79
Bildaufbauzeit, 41
Bildschirm, 13
Auflösung ändern, 13
Einstellungen ändern, 13
Bildschirmschoner, 6
C
Client
Betriebssystem, 72
Remote-Zugriff, 25
Client ohne eigenes Projekt
Bedienung mit mehreren Windows-Benutzern, 25
Clients ohne eigenes Projekt, 40
Cluster, 17
ConfigurationTool, 33
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
E
Einzelplatz-Projekt
OPC, 30
Energiesparmodus, 17
Netzwerkkarte, 17
Ereignisanzeige, 95
Externe Applikation, 6
Externe Applikationen, 100
F
Farbpalette, 13
ändern, 13
File-Sharing, 7, 79
Firewall, 17
G
Global Script
Dynamische Spracheinstellung, 28
H
Hardwareanforderung, 69
Hinweise, 6
zum Betrieb, 6
101
Index
I
M
Installation, 10, 61, 86, 89
Deinstallation durchführen, 95
Domäne, 72
durchführen, 89, 98
Hinweise zur installierten Software, 89
Installation vorbereiten, 84
Komponente, 89, 92
MultiLanguage, 13
Nachinstallation durchführen, 92, 93, 94
PDF-Dateien, 62
Sicherheitsrichtlinie anpassen, 84
Sprache nachinstallieren, 93
Upgrade-Installation durchführen, 98
Voraussetzungen, 68, 69, 72
Installation Notes, 61
Installationsanleitung, 61
Installierte Software, 89
Internet Explorer, 13, 72
Online-Hilfe, 13
Internet Explorer V7.0, 12
Online-Hilfe, 12
IP-Adresse, 17
ISDN Router, 17
Manuelles Detachen, 16
Mehrsprachigkeit, 39
Meldefilter, 39
Microsoft Message Queue, 87
MSMQ-Server, 87
Microsoft Message Queuing, 87
Microsoft SQL Server, 16
Microsoft SQL Server 2005, 64
Microsoft SQL Server 2008, 95
Migration, 39
MS Message Queuing, 87
MSMQ-Server, 87
Multilanguage, 13
Installation, 13
K
Kommunikationsprozess, 36
Diagnose, 36
Kommunikationstreiber, 62, 72
Kompatibilität, 6
Komponente, 62, 89, 92
gelieferte Komponente, 62
Kommunikationstreiber, 62
L
Lieferumfang, 62
Lizenz, 64, 66
Installation, 64, 66
Prüfung, 66
Lizenzbestimmung, 64
Lizenz-Datenträger, 66
Lizenzprüfung, 66
Lizenz-Typ, 64
102
N
Nachinstallation, 92, 93, 94
durchführen, 92, 93, 94
Sprachen, 93
Standard-Client, 94
Netware, 13
Novell Netware Client, 13
Netzlaufwerk, 17
Netzwerk-Client, 13
Netzwerkkarte, 17
Energiesparmodus, 17
Netzwerkprotokoll, 17
TCP/IP, 17
unterstützte Netzwerkprotokolle, 17
Netzwerk-Server, 17
Netzwerktechnik, 17
DHCP Server, 17
IP-Adresse, 17
ISDN Router, 17
Netzwerk-Client, 13
Netzwerkkarte, 17
Netzwerk-Server, 17
Notebook, 17
Novell-Clientsoftware, 13
TCP/IP-Protokoll, 17
unterstützte Netzwerkprotokolle, 17
WinCC in mehreren Domänen, 17
WinCC innerhalb einer Domäne, 17
Zugriff über RAS, 17
Netzwerkverbindung, 17
Geschwindigkeit, 17
nichtsignierte Datei, 84
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
Index
nichtsignierter Treiber, 84
Notebook, 17
Novell Netware Client, 13
O
ODK
Database, 30
Online-Hilfe, 11
Internet Explorer, 13
Internet Explorer V7.0, 12
Runtime, 11
OPC, 31
Webservice , 32
Historical Data Access, 32
XML Data Access, 32
OPC A&E
OPC-Source, 33
OPC_E_MAXEXCEEDED, 32
OPC-A&E, 32
OPC-A&E-Server, 32
Ordner, 7, 79
freigegebene Ordner, 7, 79
P
PDF-Dateien, 62
Picture Tree Manager, 40
Projekt
in Benutzergruppe aufnehmen, 84
Proxy, 17
R
RAS, 17
Redundancy, 17
Projektierung Standard-Gateway, 38
Redundanter Server, 17
Runtime, 16
Online-Hilfe anzeigen, 11
Serverausfall, 16
S
S5 PROFIBUS DP, 36
S7 Protokoll Suite, 36
Kommunikation, 36
Zeitverstellung bei AR_SEND, 36
Security Controller, 89
Server
Betriebssystem, 72
Serverpräfix, 17
Serverprojekt auf Windows XP mit Clients ohne
eigenes Projekt, 40
Share, 7, 79
Sicherheit, 7, 77, 79
Sicherheitsrichtlinie, 84
SIMATIC 505 TCPIP, 36
SIMATIC HMI, 7, 79, 83, 84
Benutzergruppe, 7, 79
SIMATIC Manager
Benutzerrechte, 7, 79
SIMATIC Security Controller, 89
Smart Tools, 33
Dynamic Wizard Editor, 33
Variablen Export/Import, 33
Variablensimulator, 33
WinCC Configuration Tool, 33
Software, 72
Voraussetzung, 72
Speichermedium, 66
Sprache
Nachinstallation durchführen, 93
SQL Master-Datenbank, 16
Standard-Client, 94
Nachinstallation, 94
Startmenü, 89
Systemstabilität, 23
T
Taskleiste, 77
Tastenkombination sperren, 11
TCP/IP-Protokoll, 17
Terminalbus
größere Datenmengen, 30
Treiber
nichtsigniert, 84
U
Uhrzeitsynchronisation, 24
Unterbrechungsfreie Stromversorgung, 17
Upgrade-Installation, 64, 66, 98
durchführen, 98
USV, 17
V
Variablen Export/Import, 33
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
103
Index
Starten, 33
Variablensimulator, 33
Informationen, 33
VBA, 29
Verbindungsunterbrechung, 17
Virenscanner, 6
Virtualisierung, 71
Voraussetzung, 68
Betriebssystem, 72
Hardware, 69
Software, 72
Vorzugsserver, 17
Verbindungsunterbrechung, 17
Windows Server 2003 R2, 72
Windows Server 2008, 14, 72
Windows Startmenü, 89
Windows Taskleiste, 11
Anzeige verhindern, 11
Windows XP, 72
Z
Zugriffsrecht, 7, 79, 83, 84
W
WinCC, 17, 23
allgemeine Hinweise, 23
Deinstallation durchführen, 95
hochrüsten, 97
Installation, 61, 68, 86
Installation durchführen, 89
Installation vorbereiten, 84
Nachinstallation durchführen, 92, 93, 94
Notebook, 17
Upgrade-Installation durchführen, 98
Verwendung in mehreren Domänen, 17
Verwendung innerhalb einer Domäne, 17
Voraussetzung für die Installation, 69, 72
WinCC DVD, 62
Zugriff einschränken, 7, 79
WinCC Configuration Tool, 33
Grenzwertüberwachung, 33
öffnen, 33
WinCC DVD, 62
WinCC ServiceMode, 41
WinCC V6.x, 97
WinCC-Projekt
in Benutzergruppe aufnehmen, 84
Windows, 7, 72, 79
Benutzerrechte, 7, 79
Betrieb unter Windows, 100
Installation von WinCC vorbereiten, 84
Microsoft Message Queuing, 87
Sicherheitsrichtlinie, 84
Taskleiste, 77
Zugriffsrechte, 7, 79
Windows 7, 14, 72
Windows Ereignisanzeige, 95
Windows Server 2003, 14, 72
S7-DOS-Installation, 15
Management Console, 14
104
WinCC: Installation / Release Notes
Systemhandbuch, 07/2013, A5E32316054-AB
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