Logic Express 8 Unterstützung für Bedienoberflächen

Logic Express 8 Unterstützung für Bedienoberflächen
Logic Express 8
Unterstützung für
Bedienoberflächen
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1
Inhalt
Vorwort
7
7
8
10
13
13
14
Einführung
Was sind Bedienoberflächen?
Verwenden von Bedienoberflächen mit Logic Express
Von Logic Express unterstützte Bedienoberflächen
Bedienoberflächen-Plug-Ins
Über Software und Firmware
Über dieses Handbuch
Kapitel 1
15
15
16
18
20
22
29
34
35
Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
Einführung
Anschließen von Bedienoberflächen
Hinzufügen von Bedienoberflächen zu Logic Express
Anlegen von Bedienoberflächen-Gruppen
Konfigurieren Ihres Bedienoberflächen-Setups
Bedienoberflächen-Einstellungen
Modale Dialogfenster
Tipps zum Betrieb
Kapitel 2
37
37
38
41
60
61
Anpassen von Controller-Zuweisungen
Zuweisen von Controllern zu Logic Express-Parametern
Arbeiten in der einfachen Ansicht
Arbeiten in der erweiterten Ansicht
Zuweisen von Tasten zu Tastaturkurzbefehlen
Sichern der Controller-Zuweisungen
Kapitel 3
63
63
64
64
67
70
71
85
88
Mackie Control
Einrichten Ihrer Mackie Control
Verwenden der Mackie Control mit Logic Express
Display-Zone
Kanalzug-Bedienelemente
Master-Fader
Zuweisungs-Zone
FADER BANKS-Zone
Funktionstasten-Zone
3
4
89
90
90
92
94
102
103
104
104
105
Global-View-Zone
MODIFIER-Tasten
AUTOMATION-Tasten
UTILITIES-Tasten
Transport-Zone
Pfeil-Tasten-Zone
Jog/Scrub-Wheel-Zone
Programmierbare Benutzer-Modi
Anschließen von Fußschaltern
Überblick der Zuweisungen
Kapitel 4
117
117
117
118
120
121
122
122
122
124
124
M-Audio iControl
Einrichten Ihrer iControl
Bearbeitung von Plug-In-Parametern
Assignment-Tasten
Aufwärtspfeil- und Abwärtspfeil-Tasten
Bedienelemente der Kanalzüge
Mixer-Ansicht und Kanal-Ansicht
Das Jog-Wheel
Laufwerkstasten
Master-Fader
Übersicht der Zuweisungen
Kapitel 5
127
127
128
CM Labs Motormix
Einrichten eines CM Labs Motormix
Übersicht der Zuweisungen
Kapitel 6
135
135
135
136
Frontier Design TranzPort
Einrichten Ihres Frontier Design TranzPort
LCD
Übersicht der Zuweisungen
Kapitel 7
139
139
140
JLCooper CS-32 MiniDesk
Einrichten Ihres JL Cooper CS-32 MiniDesk
Übersicht der Zuweisungen
Kapitel 8
145
145
145
146
JLCooper FaderMaster 4/100
Was Sie benötigen
Einrichten Ihres JLCooper FaderMaster 4/100
Übersicht der Zuweisungen
Inhalt
Kapitel 9
147
147
148
Korg microKONTROL und KONTROL49
Einrichten Ihrer Korg microKONTROL und KONTROL49
Übersicht der Zuweisungen
Kapitel 10
153
153
154
Mackie Baby HUI
Einrichten Ihrer Mackie Baby HUI
Übersicht der Zuweisungen
Kapitel 11
157
157
157
164
168
168
168
169
Mackie C4
Einrichten Ihres Mackie C4
V-Pots und V-Select-Tasten
Die Tasten im unteren Bereich
Marker-Overlay
Track-Overlay
Channel-Strip-Overlay
Function-Overlay
Kapitel 12
171
171
172
Mackie HUI
Einrichten Ihres Mackie HUI
Übersicht der Zuweisungen
Kapitel 13
181
181
182
186
Radikal Technologies SAC-2K
Einrichten Ihrer Radikal Technologies SAC-2K
Übersicht der Zuweisungen
Fehlerbehebung
Kapitel 14
187
187
188
Roland SI-24
Einrichten Ihrer Roland SI-24
Übersicht der Zuweisungen
Kapitel 15
193
193
193
194
Tascam FW-1884
Einführung
Einrichten Ihres Tascam FW-1884
Übersicht der Zuweisungen
Kapitel 16
201
201
202
Tascam US-2400
Einrichten Ihres Tascam US-2400
Übersicht der Zuweisungen
Kapitel 17
209
209
209
Tascam US-428 und US-224
Einrichten Ihres Tascam US-428 und US-224
Übersicht der Zuweisungen
Inhalt
5
6
Kapitel 18
213
213
214
216
216
217
217
218
Yamaha 01V96
Einrichten Ihres Yamaha 01V96
Übersicht der Zuweisungen
Sektion SELECTED CHANNEL
Sektion Dateneingabe
Kanalzüge
Stereo-Kanalzug
Sektion USER DEFINED KEYS
Kapitel 19
221
221
222
Yamaha 02R96
Einrichten Ihres Yamaha 02R96
Übersicht der Zuweisungen
Kapitel 20
227
227
228
229
Yamaha DM1000
Einrichten Ihres Yamaha DM1000
Übersicht der Zuweisungen
LCD
Kapitel 21
235
235
236
Yamaha DM2000
Einrichten Ihres Yamaha DM2000
Übersicht der Zuweisungen
Inhalt
Vorwort
Einführung
Mit Hardware-Bedienoberflächen können Sie den Transport,
das Mischen, Aufnehmen sowie weitere Aufgaben in
Logic Express steuern und automatisieren.
Alle Logic Express-Funktionen wie das Einstellen des Lautstärkepegels und der Panorama-Position, die den Steuerungsmöglichkeiten des Mixers entsprechen, können auf
dem Bildschirm über die Maus und die Computertastatur vorgenommen werden. Allerdings eignet sich dies nicht für eine präzise Echtzeit-Steuerung, da jeweils immer nur
ein Parameter eingestellt werden kann. Sie können weitere kreative Erfahrungen sammeln und Flexibilität und Schnelligkeit erzielen, indem Sie eine Hardware-Bedienoberfläche an Ihren Computer anschließen und diese mit Logic Express verwenden.
Wenn Sie einen Fader auf der Bedienoberfläche bewegen, bewegt sich gleichzeitig der
entsprechende Fader in Logic Express. Das Gleiche gilt für das Anpassen eines Reglers
auf dem Bildschirm: Der entsprechende Regler auf der Bedienoberfläche bewegt sich
auch. Wenn EQ-Parameter oder andere Parameter über die Endlosdrehregler auf der
Bedienoberfläche eingestellt werden, ändern sich die zugehörigen Parameter in
Logic Express entsprechend.
Was sind Bedienoberflächen?
Bei Bedienoberflächen handelt es sich um Hardwaregeräte, die eine Vielzahl von Bedienelementen wie Fader, Endlosdrehregler, Schalter und Anzeigen integrieren. Diese
Regler können Funktionen in Logic Express zugewiesen werden, wodurch Sie Parameter wie die Lautstärke oder das Panning genauer einstellen können als mit der Maus
und der Computertastatur. Zudem können Sie abhängig von den Funktionen der Bedienoberfläche mehrere Parameter gleichzeitig steuern.
7
Bedienoberflächen bieten normalerweise auch Tasten, mit denen Sie Parameter, bestimmte Spuren/Kanäle oder Bänke von Kanälen für die Bearbeitung auswählen können. Viele verfügen auch über ein Jog-Wheel zum genauen Anpassen der Abspielposition, Transportsteuerungstasten für Wiedergabe, Zurückspulen usw. sowie weitere Bedienelemente. Wenn Sie eine unterstützte Bedienoberfläche mit Logic Express verwenden, sind einige Regler bereits häufig verwendeten Funktionen zugewiesen. Sie können nicht zugewiesene Regler anderen Logic Express-Befehlen und -Funktionen zuweisen (siehe „Zuweisen von Controllern zu Logic Express-Parametern“ auf Seite 37).
Einige einfache Bedienoberflächen verfügen lediglich über (nicht motorisierte) Fader
und Regler. Professionellere Geräte bieten Motorfader, Endlosdrehregler, LED-Kränze
und programmierbare Anzeigen. Je mehr Rückmeldungen die Bedienoberfläche ausgibt, desto einfacher fällt die Bedienung, da Sie nicht permanent den Computerbildschirm beobachten müssen, um festzustellen, in welchem Modus das Gerät momentan
arbeitet oder welche Parameterwerte eingestellt werden.
Verwenden von Bedienoberflächen mit Logic Express
Um eine Bedienoberfläche mit Logic Express zu verwenden, schließen Sie sie an Ihren
Computer an (über MIDI, USB, FireWire oder einen Netzwerkanschluss). Fügen Sie anschließend die Bedienoberfläche zu Logic Express hinzu (dies geschieht bei vielen
unterstützten Geräten automatisch), weisen Sie die gewünschten Regler den
Logic Express-Befehlen zu (dies wird auch bei vielen unterstützten Geräten automatisch erledigt) und schon können Sie die Bedienoberfläche bei der Wiedergabe und
Aufnahme nutzen.
Über die Bedienoberflächen aufgezeichnete Automationsdaten werden im Arrangierfenster (falls aktiv) und Pianorollen-Editor angezeigt. Weitere Informationen zum Anschließen und Hinzufügen von Bedienoberflächen finden Sie im Kapitel 1, „Grundlagen
zum Bedienoberflächen-Setup“ auf Seite 15. Lesen Sie dieses Kapitel, bevor Sie mit dem
Ihr Gerät betreffenden Kapitel fortfahren.
Im Folgenden sind einige Arbeitsschritte beschrieben, die Sie durch Verwendung von
Bedienoberflächen mit Logic Express durchführen können:
 Steuern von Transportfunktionen, einschließlich des Setzens von Locator-Punkten
und Aktivierens der Cycle- oder Punch-Aufnahme-Modi.
 Anpassen der Lautstärke und Panorama-Position für Instrument-, Aux-, Master- und
Audiokanäle.
 Auswählen und Steuern aller Effekt- und Instrument-Parameter.
8
Vorwort Einführung
 Auswählen von Spuren/Kanälen, Aktivieren der Solo-Funktion, Stummschalten sowie
Aktivieren der Aufnahmebereitschaft.
 Festlegen und Einstellen von Send-Parametern.
 Ferngesteuertes Umschalten zwischen Fensteranordnungen.
 Scrubben von MIDI und Audio (im Arrangierfenster).
 Einzoomen von einzelnen Spuren oder des aktiven Fensters.
 Erzeugen, Löschen und Verschieben der Abspielposition zwischen Markern.
Bedienoberflächen erleichtern dynamische Live-Performances, wenn Sie eine Bedienoberfläche mit tragbarem Macintosh, Keyboard sowie Audio- und MIDI-Interfaces verwenden. Einige Geräte integrieren ein Keyboard, Audio- und MIDI-Interfaces und eine
Bedienoberfläche in einer einzigen Einheit.
Die Funktionen zur Spurautomation von Logic Express können auch dann aktiviert sein,
wenn sich das Programm nicht im Aufnahme-Modus befindet, sodass Sie Ihre Live-Echtzeitänderungen für die spätere Wiedergabe aufnehmen können. Somit stellen Sie sicher, dass diese einzigartige Darbietung auf der Bühne oder im Studio nicht verloren
geht.
Wie bereits erwähnt unterstützt Logic Express verschiedene Bedienoberflächen direkt,
aber Sie können bestehende Zuweisungen für unterstützte Bedienoberflächen auch
neu zuweisen oder neue Zuweisungen für nicht unterstützte Bedienoberflächen programmieren. Dadurch können Sie die Verwendung von Fadern, Drehreglern und Schaltern entweder direkt oder mithilfe von Tastaturkurzbefehlen in Kombination mit Sondertasten erweitern.
Mit Logic Express kann jede beliebige Kombination von Bedienoberflächen verwendet
werden. Am effektivsten sind sie innerhalb einer Bedienoberflächen-Gruppe. Einen detaillierten Überblick über Gruppen, Installation und weitere Bedienoberflächen-SetupParameter finden Sie unter „Anlegen von Bedienoberflächen-Gruppen“ auf Seite 20.
Der einfachste und schnellste Weg, etwas über die Verwendung von Bedienoberflächen zu lernen, führt über die Praxis: Bedienen Sie beim Lesen des Handbuchs die
Fader, Endlosdrehregler und die anderen Bedienelemente auf Ihrem Gerät. Dadurch
werden Sie ein Gefühl für die Funktionsweise Ihrer Bedienoberfläche sowie die Interaktion der verschiedenen Abschnitte auf der Bedienoberfläche mit Logic Express bekommen.
Vorwort Einführung
9
Von Logic Express unterstützte Bedienoberflächen
Im Folgenden finden Sie eine Liste mit Bedienoberflächen (in alphabetischer Reihenfolge), die direkt von Logic Express unterstützt werden. Die Liste enthält Querverweise
zu den relevanten Geräteabschnitten.
Hinweis: Ihr Gerät wird möglicherweise direkt in Logic Express über eine oder mehrere
ladbare Dateien unterstützt. Dabei handelt es sich oft um einen vom Hersteller bereitgestellten Treiber oder ein Plug-In (siehe „Bedienoberflächen-Plug-Ins“ auf Seite 13).
Lesen Sie dazu die mitgelieferte Dokumentation/CD und informieren Sie sich auf der
Website des Herstellers. Befolgen Sie ggf. die mit den Dateien mitgelieferten schriftlichen Anleitungen.
10
Unterstützte Geräte
Hersteller
Hinweise
01V96
Yamaha
Das Yamaha 01V96 emuliert zwei HUI-Geräte mit
zwei virtuellen MIDI-In- und -Out-Verbindungen
über ein USB-Kabel.
Siehe „Yamaha 01V96“ auf Seite 213.
01X
Yamaha
Das Yamaha 01X emuliert eine Mackie Control. Es
verfügt allerdings nicht über alle für die MackieGeräte verfügbaren Bedienelemente. Weitere Informationen finden Sie in der 01X-Dokumentation.
Logic Express erkennt das 01X als 01X und zeigt
ein eigenes Symbol an, die Kommunikation funktioniert jedoch wie bei einer Mackie Control.
Siehe „Mackie Control“ auf Seite 63.
02R96
Yamaha
Das Yamaha 02R96 emuliert drei HUI-Geräte mit
drei virtuellen MIDI-In- und -Out-Verbindungen
über ein USB-Kabel.
Siehe „Yamaha 02R96“ auf Seite 221.
Baby HUI
Mackie
Die Baby HUI ist der kleine Bruder der HUI. Siehe
„Mackie Baby HUI“ auf Seite 153.
C4
Mackie
Das Mackie C4 wird direkt unterstützt.
Siehe „Mackie C4“ auf Seite 157.
CS-32 MiniDesk
JLCooper
Siehe „JLCooper CS-32 MiniDesk“ auf Seite 139.
DM1000
Yamaha
Das Yamaha DM1000 emuliert zwei HUI-Geräte
mit zwei virtuellen MIDI-In- und -Out-Verbindungen über ein USB-Kabel.
Siehe „Yamaha DM1000“ auf Seite 227.
DM2000
Yamaha
Das Yamaha DM2000 emuliert drei HUI-Geräte
mit drei virtuellen MIDI-In- und -Out-Verbindungen über ein USB-Kabel.
Siehe „Yamaha DM2000“ auf Seite 235.
FaderMaster 4/100
JLCooper
Siehe „JLCooper FaderMaster 4/100“ auf Seite 145.
Vorwort Einführung
Unterstützte Geräte
Hersteller
Hinweise
FE-8
Tascam
Erweiterungsgerät für FW-1884. Siehe
„Tascam FW-1884“ auf Seite 193.
FW-1082
Tascam
Der kleine Bruder des FW-1884.
Siehe „Tascam FW-1884“ auf Seite 193.
FW-1884
Tascam
Siehe „Tascam FW-1884“ auf Seite 193.
HUI
Mackie
Wichtig: Die HUI-Unterstützung wurde mit der originalen Mackie HUI getestet. Es gibt einige hier
nicht erwähnte Bedienoberflächen, die eine HUI
emulieren können. Es wurden allerdings nicht alle
Geräte getestet, die eine HUI emulieren können.
Diese Geräte werden weder von Apple unterstützt
noch wird gewährleistet, dass sie mit Logic Express
im HUI-Emulationsmodus einwandfrei zusammenarbeiten.
Siehe „Mackie HUI“ auf Seite 171.
iControl
M-Audio
Siehe „M-Audio iControl“ auf Seite 117.
KONTROL49
Korg
Der große Bruder der microKONTROL. Siehe
„Korg microKONTROL und KONTROL49“ auf
Seite 147.
Logic Control XT
Mackie/Emagic
Das Erweiterungsgerät für die Logic Control. Es
bietet nur den Kanalzug-Bereich und ist somit
ohne Logic (oder Mackie) Control kaum sinnvoll
nutzbar. Siehe „Mackie Control“ auf Seite 63.
Weitere Informationen finden Sie im Anhang.
Logic/Mackie Control
Mackie/Emagic
Siehe „Mackie Control“ auf Seite 63.
Weitere Informationen finden Sie im Anhang.
Mackie Control
Mackie
Die originale Mackie Control-Hardware ähnelt der
Logic Control. Die Beschriftung der Bedienoberfläche unterscheidet sich jedoch. Fragen Sie bei
Mackie nach einem Logic Control Lexan Overlay.
Da Logic Express auch das Mackie Control-Protokoll erkennt, können Sie eine beliebige FirmwareVersion verwenden. Wenn Ihr Gerät mit FirmwareVersion 1.02 oder neuer arbeitet, können Sie sowohl den Logic Control- als auch den Mackie
Control-Modus nutzen. Siehe „Mackie Control“
auf Seite 63.
Mackie Control Extender
Mackie
Mackie-Version der Logic Control XT.
Da Logic Express auch das Mackie Control-Protokoll erkennt, können Sie eine beliebige FirmwareVersion verwenden. Verwendet Ihr Gerät Firmware-Version 1.02 oder neuer, können Sie sowohl
den Logic Control- als auch den Mackie ControlModus verwenden. Siehe „Mackie Control“ auf
Seite 63.
Vorwort Einführung
11
12
Unterstützte Geräte
Hersteller
Hinweise
Mackie Control Universal
Mackie
Mackie Control mit Logic Control-Silk-Screening
(Legende) und Firmware-Version 2.0 oder neuer
(inkl. HUI-Emulation). Da Logic Express auch das
Mackie Control-Protokoll erkennt, können Sie
sowohl den Logic Control- als auch den Mackie
Control-Modus nutzen. Siehe „Mackie Control“
auf Seite 63.
microKONTROL
Korg
Siehe „Korg microKONTROL und KONTROL49“ auf
Seite 147.
Motormix
CM Labs
Siehe „CM Labs Motormix“ auf Seite 127.
Radikal Technologies
SAC-2.2
Der native Modus des SAC-2.2/2k wird direkt
unterstützt, aber das Gerät kann auch eine
Mackie Control emulieren. Sie sollten den nativen Modus verwenden.
Siehe „Radikal Technologies SAC-2K“ auf
Seite 181.
Radikal Technologies
SAC-2k
Siehe „Radikal Technologies SAC-2K“ auf
Seite 181.
SI-24
Roland
Siehe „Roland SI-24“ auf Seite 187.
TranzPort
Frontier Design Group Siehe „Frontier Design TranzPort“ auf Seite 135.
US-224
Tascam
Der kleine Bruder des US-428.
Siehe „Tascam US-428 und US-224“ auf Seite 209.
US-2400
Tascam
Logic Express unterstützt den nativen Modus des
US-2400. Im Gegensatz zum Mackie Control-Modus werden alle Bedienelemente inklusive des
Joysticks unterstützt.
Siehe Abschnitt „Tascam US-2400“ auf Seite 201.
US-428
Tascam
Siehe „Tascam US-428 und US-224“ auf Seite 209.
Vorwort Einführung
Bedienoberflächen-Plug-Ins
Unterstützte Bedienoberflächen kommunizieren mit Logic Express über spezielle PlugIn-Dateien, die mit Logic Express installiert werden. Die Plug-In-Dateien befinden sich
im Unterordner „/Contents/MIDI Device Plug-ins“ im Logic Express-Programmpaket. Um
den Paketinhalt anzuzeigen, klicken Sie bei gedrückter ctrl-Taste auf das Logic ExpressProgrammsymbol und wählen den Menüeintrag „Paketinhalt zeigen“. Logic Express
sucht auch nach (optionalen) Bedienoberflächen-Plug-Ins in den Ordnern „/Library/
Application Support/Logic/MIDI Device Plug-ins“ und „~/Library/Application Support/
Logic/MIDI Device Plug-ins“ (das „~“ steht für Ihren Benutzerordner).
Wenn neue Bedienoberflächen-Plug-Ins unabhängig von einem Logic Express-Update
veröffentlicht werden (oder direkt vom Gerätehersteller zur Verfügung gestellt werden),
legen Sie diese in den oben aufgeführten Ordnern ab (oder so wie in der mit dem PlugIn mitgelieferten Dokumentation empfohlen).
Über Software und Firmware
Die Funktionalität der meisten Bedienoberflächen hängt von Logic Express ab. Diese
Bedienoberflächen können nicht betrieben werden, wenn Logic Express nicht aktiv ist.
Sie bieten keine Funktionen, die nicht bereits in Logic Express verfügbar sind. Ein Vorteil dieses Ansatzes ist es, dass Ihre Bedienoberfläche beim Hinzufügen von neuen
Funktionen zu Logic Express oder nach dem Erzeugen neuer Zuweisungen auf diese
zugreifen und sie steuern kann.
Die meisten Bedienoberflächen-Geräte enthalten eine Art Software, die als Firmware
bezeichnet wird. Die Firmware ähnelt der Low-Level-Boot-Software, die auf Ihrem Computer, Handy, iPod usw. zu finden ist.
Firmware-Updates tragen zu neuen Funktionsweisen wie einer verbesserten Steuerung
der Motorfader und Display-Änderungen bei. Suchen Sie regelmäßig auf der HerstellerWebsite nach Updates für Ihr Gerät, um einen optimalen Betrieb und beste Leistung zu
gewährleisten.
Die Firmware wird normalerweise auf einem EEPROM-Chip (Electronically Erasable Programmable Read-Only Memory) gesichert. Sie kann oft durch einen einfachen MIDIDump-Prozess in Form einer MIDI-Datei aktualisiert werden. Wenn neue Firmware verfügbar ist, können Sie die entsprechende MIDI-Datei einfach laden und sie (von
Logic Express aus) auf Ihre Bedienoberfläche übertragen, die dann entsprechend aktualisiert wird. Die erforderlichen Schritte für ein Firmware-Update sind in der mit der
MIDI-Datei mitgelieferten Dokumentation beschrieben. Lesen Sie diese vor dem Aktualisierungsvorgang.
Vorwort Einführung
13
Hinweis: Bei einigen Bedienoberflächen muss der Chip ausgetauscht werden, um ein
Firmware-Update vornehmen zu können. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Gerätehersteller.
Über dieses Handbuch
In diesem Dokument wird vorausgesetzt, dass Sie mit den Grundlagen und der Terminologie von Logic Express vertraut sind. Die Funktionsweise und die Verwendung einzelner Logic Express-Parameter wird nicht behandelt. Im Logic Express 8 Benutzerhandbuch
finden Sie die hierzu erforderlichen Informationen.
Im nächsten Kapitel, „Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup“, ist der allgemeine
Konfigurationsvorgang beschrieben, der für alle Bedienoberflächen identisch ist.
Außerdem finden Sie in den folgenden Kapiteln Informationen zum Einrichten und
dem Betrieb spezieller Geräte. Bitte beachten Sie, dass diese Kapitel auf Logic-spezifische Funktionen beschränkt sind und nicht die Gerätedokumentation des Herstellers
ersetzen.
14
Vorwort Einführung
1
Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
1
Unabhängig von Ihrem Gerät müssen Sie zunächst Ihre Bedienoberfläche für die Verwendung mit Logic Express anschließen, hinzufügen und konfigurieren.
In diesem Kapitel werden die verschiedenen Aspekte des Konfigurationsvorgangs und
die Einstellungen beschrieben, die für alle Bedienoberflächen zur Verfügung stehen.
Informationen zur Konfiguration von speziellen Geräten finden Sie in den nachfolgenden Kapiteln.
Wichtig: Lesen Sie zuerst dieses Kapitel und anschließend das entsprechende Kapitel
zu Ihrem Gerät.
Einführung
Um eine oder mehrere Bedienoberflächen mit Logic Express verwenden zu können,
benötigen Sie:
 Eine installierte, autorisierte Version von Logic Express.
 Für Geräte mit USB oder FireWire (wie ein Yamaha 01X): einen freien USB- oder FireWire-Anschluss. Idealerweise sollte es sich hierbei nicht um einen USB/FireWire-Hub
handeln, sondern um eine direkte USB/FireWire-Verbindung mit Ihrem Computer.
Lesen Sie hierzu die Dokumentation, die Sie mit Ihrer Bedienoberfläche vom Hersteller erhalten haben.
 Für Geräte, die nur über MIDI-Anschlüsse verfügen (wie eine Mackie Control): ein
MIDI-Interface mit freiem MIDI-Ein- und -Ausgang für jedes Gerät. Beispiel: Wenn Sie
ein MIDI-Interface mit acht MIDI-Eingängen und acht MIDI-Ausgängen zusammen
mit einer Mackie Control und einem Mackie Control XT-Gerät verwenden, müssen
Sie jeweils zwei MIDI-In- und zwei MIDI-Out-Ports der Bedienoberfläche verwenden.
 Einen installierten Treiber (falls für Ihre Bedienoberfläche erforderlich), der von Ihrem
Betriebssystem unterstützt wird.
15
Wichtig: Sie benötigen ein MIDI-Interface mit Treibersoftware, die eine SysEx-Kommunikation unterstützt. Lesen Sie hierzu die mit Ihrem MIDI-Interface (oder den MIDI-Interface-Treibern) gelieferte Dokumentation.
Die Anzahl der gleichzeitig verwendbaren Geräte hängt von der Anzahl freier Anschlüsse vom entsprechenden Typ (USB, FireWire usw.) ab, die in Ihrem System verfügbar
sind. Bei einem Standard-Setup können Sie eine einzelne Bedienoberfläche oder eine
Bedienoberfläche mit einem oder mehreren Erweiterungsgeräten verwenden. Sie können auch Bedienoberflächen-Gruppen anlegen, wie unter „Anlegen von Bedienoberflächen-Gruppen“ auf Seite 20 beschrieben.
Beim Betrieb mehrerer Bedienoberflächen können Sie mehrere Spuren/Kanäle und weitere Parameter gleichzeitig steuern. Die Mackie Control XT-Geräte beispielsweise entsprechen dem Kanalzug-Bereich (Fader, V-Pot und LCD) des Mackie Control-Hauptgeräts. Das Mackie C4 verfügt über eine Reihe von V-Pots, bietet aber keine Fader. Sie
können zu Ihrem System beliebig viele XT-, C4- oder andere Bedienoberflächen hinzufügen, vorausgesetzt es sind genügend freie MIDI-In- und MIDI-Out-Ports verfügbar
(bzw. USB- oder andere geeignete Anschlüsse).
Anschließen von Bedienoberflächen
Logic Express unterstützt eine Vielzahl an Bedienoberflächen, die über FireWire, USB
und andere Verbindungsprotokolle an Ihrem Computer angeschlossen werden. Überprüfen Sie die für Ihr Gerät geeignete Verbindung, die von Ihrem Computer unterstützt
wird. Lesen Sie vor dem Anschließen des Geräts die mitgelieferte Installationsanleitung
und installieren Sie ggf. die neueste Firmware- oder Treibersoftware. Weitere Informationen finden Sie in der mit dem Gerät mitgelieferten Dokumentation.
Anschließen von FireWire- und USB-Bedienoberflächen
Wenn Ihre Bedienoberfläche über einen FireWire- oder USB-Anschluss verfügt, können
Sie diesen direkt mit Ihrem Computer über ein Kabel mit den entsprechenden Anschlüssen verbinden. FireWire- und USB-Geräte übertragen und empfangen Daten über ein
einziges Kabel, wenn das Gerät die bidirektionale Kommunikation unterstützt. Die folgende Abbildung zeigt eine typische Konfiguration mit einem FireWire- oder USB-Kabel:
Computer
16
FireWire/USB
Kabel
Bedienoberfläche
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
Es wird empfohlen, FireWire- und USB-Geräte nicht über einen Hub, sondern direkt an
Ihren Computer anzuschließen. In Reihe geschaltete Geräte führen aufgrund der in
Echtzeit übertragenen großen Datenmenge evtl. zu Fehlern und anderen Problemen.
Anschließen von Bedienoberflächen über Netzwerkanschlüsse
Nur wenige Geräte werden über die Netzwerkanschlüsse (LAN) Ihres Macintoshs mit
einem einzelnen Standard-Netzwerkkabel (CAT5) angeschlossen. Die meisten auf diese
Art angeschlossenen Geräte enthalten außerdem Audio-I/O- und Digital-Audio-Konverter sowie integrierte MIDI-Anschlüsse. Dadurch können diese Peripheriegeräte ganz einfach über ein Kabel (und einen Treiber) hinzugefügt werden.
Wie bei FireWire- und USB-Anschlüssen wird auch hier empfohlen, dass solche Geräte
nicht über einen Netzwerk-Hub oder -Switch, sondern direkt am Computer angeschlossen werden.
Anschließen von MIDI-Bedienoberflächen
Wenn Ihre Bedienoberfläche über MIDI-Ein- und -Ausgänge verfügt, können Sie sie
mit einem MIDI-Interface und das MIDI-Interface dann mit Ihrem Computer verbinden.
MIDI-Interfaces werden normalerweise über die USB- oder FireWire-Verbindungsprotokolle an Ihren Computer angeschlossen. Das MIDI-Interface verwendet separate Einund Ausgänge und Sie müssen sowohl den MIDI-Ein- als auch den MIDI-Ausgang für
den Betrieb der MIDI-Bedienoberfläche mit Logic Express anschließen. Die folgende
Abbildung zeigt eine typische Konfiguration mit einem MIDI-Ein- und -Ausgang:
MIDI
Interface
Out Port
In Port
Computer
In Port
Out Port
Bedienoberfläche
Es ist nicht empfehlenswert, andere MIDI-Geräte seriell über MIDI-Thru mit den von
der Bedienoberfläche verwendeten MIDI-In- oder -Out-Ports zu verschalten. In Reihe
geschaltete Geräte führen aufgrund der in Echtzeit übertragenen großen Datenmenge
evtl. zu Fehlern und anderen Problemen.
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
17
Optionale Fußschalter und Pedale
Bei einigen Bedienoberflächen können Sie Fußschalter oder Pedale als zusätzliche Controller anschließen. Wenn Ihre Bedienoberfläche über geeignete Anschlüsse verfügt,
können Sie optionale Fußschalter anschließen, um die Wiedergabe sowie andere Funktionen fernzusteuern. Somit haben Sie die Hände frei für andere Bedienelemente bzw.
das Einspielen Ihrer Gitarre oder anderer Instrumente, für die beide Hände erforderlich
sind.
Einschalten der Stromversorgung
Sobald Sie alles angeschlossen haben, drücken Sie den Netzschalter auf Ihrer Bedienoberfläche. Die Displays (wie ein LCD, wenn Ihr Gerät darüber verfügt) oder LEDs leuchten auf. Auf einigen LCDs wird während des Einschaltens eine Begrüßungsmeldung
angezeigt, die die Firmware-Versionsnummer enthält. Bei den meisten Bedienoberflächen mit Motorfadern werden alle Fader ganz nach oben und dann zurück nach unten
oder in die Mittelposition bewegt. Dieser Vorgang beim Einschalten dient zur Selbstdiagnose und zeigt, dass Ihre Geräte korrekt funktionieren.
Im Allgemeinen können Sie Ihren Computer (und Ihr MIDI-Interface, falls vorhanden)
entweder vor oder nach dem Aktivieren der Bedienoberfläche einschalten und
Logic Express entweder vor oder nach dem Einschalten der Bedienoberfläche starten.
Bei einigen Geräten muss jedoch der Computer vor/nach dem Initialisieren des Geräts
eingeschaltet werden. Lesen Sie diesen Punkt in der Dokumentation zum Gerät bzw.
auf der Website des Herstellers nach.
Hinzufügen von Bedienoberflächen zu Logic Express
Einige Bedienoberflächen (wie die Mackie Control) werden beim Starten von
Logic Express automatisch erkannt. Sie können nicht automatisch erkannte Geräte
im Setup-Fenster hinzufügen. Es gibt zwei Möglichkeiten, um ein Gerät hinzuzufügen:
durch Scannen oder über manuelles Hinzufügen des Geräts.
Die Installation ist ein einfacher Vorgang (der im Setup-Bereich des entsprechenden
Kapitels zu Ihrem Gerät beschrieben ist). Für einige Geräte sind andere oder zusätzliche Schritte erforderlich. Im Allgemeinen müssen Sie jedoch lediglich die für den Betrieb mit Logic Express vorgesehenen Geräte über einen der folgenden Vorgänge hinzufügen:
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Bedienoberfläche durch Scannen hinzuzufügen:
1 Öffnen Sie das Bedienoberflächen-Setup-Fenster, indem Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Setup“ wählen.
2 Wählen Sie im Setup-Fenster den Eintrag „Neu“ > „Installieren“ und wählen Sie anschließend das Gerät aus der Liste aus.
18
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
Hinweis: Sie können mehrere Modelle gleichzeitig auswählen, indem Sie die Befehlstaste gedrückt halten und auf mehrere Einträge in der Liste klicken. Wenn Sie mehrere
Modelle gleichzeitig auswählen, führt Logic Express den entsprechenden Vorgang für
jedes Modell nacheinander aus.
3 Klicken Sie auf die Taste „Scannen“. Sie können auch den Zeilenschalter drücken oder
auf den Gerätenamen doppelklicken, um den Scan-Vorgang zu initialisieren.
Logic Express durchsucht Ihr System nach angeschlossenen Geräten und installiert
automatisch die gefundenen Geräte (und baut eine Verbindung zu ihnen auf ).
4 Schließen Sie das Fenster, nachdem dieser Vorgang abgeschlossen ist.
Wenn Sie die zu scannenden Modelle nicht einzeln auswählen möchten, wählen Sie
im Setup-Fenster einfach „Neu“ > „Alle Modelle scannen“: Logic Express sucht nach
allen unterstützten Bedienoberflächen-Geräten auf allen MIDI-Ports. Dieser Vorgang
kann allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen.
Einige Bedienoberflächen unterstützen das automatische Scannen nicht. Solche Geräte
müssen manuell zu Ihrer Konfiguration hinzugefügt werden. Wenn Sie ein Gerät manuell hinzufügen, müssen Sie auch die entsprechenden Parameter der MIDI-In- und -OutPorts zuweisen.
Hinweis: Es ist empfehlenswert, die Geräte soweit möglich immer mittels Scannen zu
installieren. Logic Express kann über den Scan-Vorgang nämlich mehr Informationen
über die Geräte ermitteln als bei der manuellen Installation.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Bedienoberfläche manuell hinzuzufügen:
1 Öffnen Sie das Bedienoberflächen-Setup-Fenster, indem Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Setup“ wählen.
2 Wählen Sie im Setup-Fenster den Eintrag „Neu“ > „Installieren“ und wählen Sie das gewünschte Gerät aus der Liste aus.
3 Klicken Sie auf die Taste „Hinzufügen“.
4 Schließen Sie dann das Fenster „Installieren“.
Wenn in Ihrer Konfiguration bereits eine andere Bedienoberfläche des ausgewählten
Typs existiert, werden Sie in einem Warnhinweis dazu aufgefordert, das Hinzufügen des
neuen Geräts zu bestätigen.
Sie müssen in der Geräte-Parameterbox des Setup-Fensters die Werte der MIDI-In- und
-Out-Ports manuell ändern, sodass sie denen der angeschlossenen Einheit entsprechen.
Wiederherstellen der Standardeinstellungen
Sie können die Unterstützung aller angeschlossenen Bedienoberflächen wieder initialisieren, indem Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Standardeinstellungen“ wählen.
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
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Anlegen von Bedienoberflächen-Gruppen
Wenn Ihr System über mehrere Bedienoberflächen-Geräte verfügt, können Sie bestimmen, wie sich diese zueinander verhalten und Bedienoberflächen-Gruppen anlegen. Eine
Bedienoberflächen-Gruppe besteht aus mehreren Geräten, die Sie zu einer einzigen einheitlichen und virtuellen Bedienoberfläche kombinieren.
Sie können bis zu 20 Bedienoberflächen-Gruppen anlegen. Jede Gruppe kann aus einer
beliebigen Anzahl physischer Geräte bestehen. Grenzen werden nur durch die Anzahl
der verfügbaren MIDI-In- und -Out-Ports gesetzt (bzw. „USB/FireWire-MIDI-Ports“, wenn
Sie eine USB- oder FireWire-Bedienoberfläche verwenden).
Sie können das Standardverhalten jedes Geräts in einer Gruppe separat festlegen. Weitere Informationen finden Sie unter „Gerät-Parameter“ (S. 23).
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Bedienoberflächen-Gruppe anzulegen:
1 Öffnen Sie das Bedienoberflächen-Setup-Fenster, indem Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Setup“ wählen.
2 Ordnen Sie die Symbole der zu gruppierenden Bedienoberflächen im Setup-Fenster so
an, dass sie eine einzelne horizontale Reihe ergeben.
Die Reihenfolge der Befehle von links nach rechts definiert auch, wie die Anzeige von
Spuren und Parametern auf die einzelnen Geräte verteilt wird.
Gehen Sie wie folgt vor, um zwei Bedienoberflächen unabhängig voneinander zu
verwenden:
1 Öffnen Sie das Bedienoberflächen-Setup-Fenster, indem Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Setup“ wählen.
2 Ordnen Sie im Setup-Fenster die Symbole für die Bedienoberflächen in separaten Reihen (d.h. untereinander) an.
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Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
Die Abbildung unten zeigt beispielhaft zwei Mackie Controls, drei Mackie Control XTs
und eine HUI:
Die obere Reihe, bestehend aus Mackie Control #1, Mackie Control XT #1 und Mackie
Control XT #2, bildet eine einzelne Bedienoberflächen-Gruppe mit 24 Kanälen. Mackie
Control #1 steuert die Kanäle 1 bis 8, XT #1 steuert die Kanäle 9 bis 16 und XT #2 steuert die Kanäle 17 bis 24.
In der zweiten Reihe bilden Mackie Control #2 und Mackie Control XT #3 eine zweite
Bedienoberflächen-Gruppe, die Instrumente (auf den Kanälen 1 bis 8) und Aux-Kanäle
(auf den Kanälen 9 bis 16) steuert.
In der dritten Reihe bildet die HUI eine einzelne Bedienoberflächen-Gruppe, die aus nur
einem Gerät besteht.
Jede Gruppe verfügt über individuelle Einstellungen für den Flip-, Anzeigemodus, die
Plug-In-Parameter- und Faderbank-Versätze usw. Dadurch können Sie auf verschiedene
Bereiche des Logic Express-Mixers zugreifen, diese bearbeiten und automatisieren.
Im vorliegenden Beispiel könnten die drei Einheiten in der oberen Reihe zum Steuern
der Audiospuren und MIDI-Kanäle verwendet werden. In der zweiten Reihe könnte
Mackie Control #2 für die Instrumentkanäle 1 bis 8 und XT #3 für die Aux-Kanäle verwendet werden. Die HUI könnte zum Bearbeiten von Gruppendefinitionen verwendet
werden. Wie Sie die Geräte physisch anordnen und verwenden, bleibt allein Ihnen überlassen.
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
21
Hinweis: In den meisten Fällen ist es sinnvoll, die Bedienoberflächen so anzuordnen,
dass sie der Anordnung auf dem Bildschirm entsprechen. Ordnen Sie dazu einfach die
Symbole in Ihrer Bedienoberflächen-Gruppe entsprechend an.
Sobald Sie eine Bedienoberflächen-Gruppe angelegt haben, können Sie sie im SetupFenster konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter „Parameter der Bedienoberflächen-Gruppe“ auf Seite 23.
Folgen einer Bedienoberflächen-Gruppe
Das Menü „Ansicht“ im Mixer-Fenster enthält die Option „Der Bedienoberfläche folgen“.
Wenn diese Option aktiviert ist, wird das Mixer-Fenster aktualisiert, um die aktive Bedienberflächen-Gruppe widerzuspiegeln.
Im obigen Beispiel bewirkt ein Drücken der Taste „Track/Channel Select 2“ von Mackie
Control #2 (in der zweiten Reihe/Bedienoberflächen-Gruppe) entsprechend, dass der
Logic Express-Mixer und die Darstellung der Instrumentkanäle 1 bis 8 sowie der acht
Aux-Kanäle aktualisiert wird. Wenn Sie eine Select-Taste auf einer der Einheiten in der
obersten Reihe/Gruppe drücken, wird der Mixer aktualisiert und die Audiokanäle 1 bis
24 werden angezeigt.
Konfigurieren Ihres Bedienoberflächen-Setups
Die linke Seite des Setup-Fensters enthält zwei oder drei Parameterboxen: Gerät-Parameter, spezielle Parameter (wenn Ihr angeschlossenes Gerät diese unterstützt) und Parameter der Bedienoberflächen-Gruppe. Sie können das Bedienoberflächen-Setup an
Ihre Bedürfnisse anpassen, indem Sie die Parameter in diesen Boxen bearbeiten.
22
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
Gerät-Parameter
Die Gerät-Parameterbox enthält die folgenden Parameter:
 Ausgang: Wählen Sie hier den MIDI-Ausgang aus dem Einblendmenü aus.
 Input: Wählen Sie hier den MIDI-Eingang aus dem Einblendmenü aus.
 Modul: Zeigt den Namen der Bedienoberfläche an.
 Modell: Zeigt den Modellnamen der Bedienoberfläche an.
 Version: Zeigt die Firmware-Version für einige Bedienoberflächen an.
 Farbe: Klicken Sie hier, um die Farbe auszuwählen, die anzeigt, welche Spuren von
dieser Bedienoberfläche gesteuert werden. Im Arrangierfenster sind die von diesem
Gerät gesteuerten Spuren entlang des linken Rands der Spurliste farbig hervorgehoben (wenn die Spurregler-Farbbalken angezeigt werden).
Jede Bedienoberfläche muss mit einem unabhängigen MIDI-In- und -Out-Port (oder
einem entsprechenden USB/FireWire-Anschluss, den der Gerätetreiber als MIDI-Anschluss definiert) verbunden sein. Wenn das Gerät hinzugefügt wird, legt der automatische Setup- oder Scan-Vorgang die entsprechenden MIDI-Ein- und -Ausgangs-Einstellungen für das Gerät fest. Wenn die Erkennung des MIDI-Ports fehlerhaft ist, können
Sie den Port auch aus den Einblendmenüs „Input“ und „Ausgang“ auswählen.
Spezielle Parameter
Bei einigen Bedienoberflächen (wie der Mackie Control) können „spezielle“ Parameter
wie die „Fader Touch Sensitivity“ (Berührungsempfindlichkeit der Fader/Regler) eingestellt werden. Wenn ein Gerät mit speziellen Parametern angeschlossen wird, wird die
Spezial-Parameterbox auf der linken Seite des Setup-Fensters angezeigt. Weitere Informationen zu unterstützten speziellen Parametern finden Sie in der Dokumentation des
entsprechenden Geräts.
Parameter der Bedienoberflächen-Gruppe
Wenn Sie eine oder mehrere Bedienoberflächen-Gruppen angelegt haben, können Sie
die Gruppen-Parameter in der Parameterbox der Bedienoberflächen-Gruppe konfigurieren. Diese Parameter sind auf die mit dem ausgewählten Gerät verbundene Gruppe
anwendbar, sodass Sie jede Gruppe nach Ihren Vorstellungen konfigurieren können.
Dies ist insbesondere dann nützlich, wenn es sich um mehrere BedienoberflächenGruppen handelt. Viele (wenn nicht sogar alle) Bedienoberflächen-Gruppenparameter
können auch direkt über die Bedienoberfläche sowie das Setup-Fenster bearbeitet werden.
Wenn Sie mehrere Bedienoberflächen-Gruppen angelegt haben, werden in der Parameterbox der Bedienoberflächen-Gruppe die Einstellungen für diejenige Gruppe angezeigt,
die aktuell im Setup-Fenster ausgewählt ist.
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
23
Die Parameterbox der Bedienoberflächen-Gruppe enthält die folgenden Parameter:
Darstellungsparameter
Mit den Parametern oben in der Box können Sie die Funktionen der Geräte-Anzeigen
steuern.
 Flip-Modus: Wählen Sie hier die Funktionen für die Fader und Endlosdrehregler der
Kanalzüge auf dem Gerät. Bei Bedienoberflächen mit je einem Fader und Endlosdrehregler pro Kanalzug können Sie im Flip-Modus beide Controller demselben Parameter zuweisen oder deren Zuweisungen vertauschen. Zur Auswahl stehen:
 Aus: Standard-Modus mit dem Fader als Lautstärke-Regler.
 Duplizieren: Hier steuern sowohl der Fader als auch der Endlosdrehregler den momentan dem Endlosdrehregler zugewiesenen Parameter.
 Vertauschen: Vertauscht die Funktionen von Fader und Endlosdrehregler so, dass
z.B. der Fader das Panorama und der Endlosdrehregler die Lautstärke im Kanal
steuert.
 Abschalten: Schaltet den Fader ab. Dieser Modus empfiehlt sich, wenn im gleichen
Raum Mikrofonaufnahmen vorgenommen werden sollen und die Motorgeräusche
der Fader stören würden. Die vorhandenen Automationsdaten werden aber weiterhin normal ausgewertet.
 Anzeigemodus: Klicken Sie hier, um das Display des Geräts entweder auf den Namen
oder den Wert des aktuellen Parameters zu beschränken. Dies empfiehlt sich, wenn
auf der Bedienoberfläche nicht genügend Platz für die Darstellung des Parameternamens und -werts ist.
 Clock-Anzeige: Wenn Ihre Bedienoberfläche über eine Positionsanzeige verfügt, können Sie mit diesem Parameter bestimmen, wie die Abspielposition dargestellt wird.
Klicken Sie darauf, um zwischen Beats (musikalische Einheiten) und SMPTE (absolute
Zeiteinheiten) umzuschalten.
Hinweis: Die angezeigten Daten und (Positionen) hängen vom ausgewählten SMPTEbzw. Takt/Beat-Anzeigeformat ab, welches in den Programmeinstellungen von
Logic Express festgelegt werden kann.
 Channel-Strip-Darstellungsmodus:
 Arrangierfenster: Die Kanalzüge auf dem Gerät entsprechen den Channel-Strips,
die im Mixer-Fenster von Logic Express angezeigt werden. Die Reihenfolge der Kanalzüge entspricht der Reihenfolge in der Spurliste des Arrangierfensters. ChannelStrip 1 im Mixer-Fenster entspricht Kanal 1 auf der Bedienoberfläche, ChannelStrip 2 im Mixer entspricht Kanal 2 usw. Instrumente/Kanäle, die mehrere Spuren
belegen, werden dabei auf einen Kanal zusammengelegt. Dies ist der StandardModus für die meisten Geräte, so auch für die Mackie Control.
24
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
 Alle: Die Kanalzüge auf dem Gerät entsprechen den Logic Express-Channel-Strips
bestimmter Objekttypen wie den MIDI- oder Aux-Kanälen, unabhängig davon, ob
sie von Spuren verwendet werden. Bei Bedienoberflächen, die diesen Darstellungsmodus unterstützen, können Sie im Allgemeinen bestimmen, welche Kanaltypen
angezeigt werden sollen. Der Inhalt im Mixer-Fenster folgt der Bedienoberfläche,
vorausgesetzt die Option „Ansicht“ > „Der Bedienoberfläche folgen“ im Mixer-Fenster ist aktiviert.
 Spuren: Ähnelt der Arrangierfenster-Ansicht, allerdings werden einzelne ChannelStrips angezeigt, wenn mehrere Arrangierspuren auf denselben Kanal geroutet
werden. Typischerweise handelt es sich hierbei um einen Instrumentkanal, zu dem
mehrere Spuren führen.
 Einzeln: Dieser Modus zeigt einen einzelnen Kanal an (und dessen Routing zu AuxKanälen usw.). Sie können festlegen, welche Parameter über die Kanalzug-Bedienelemente (auf der Bedienoberfläche) bearbeitet werden.
Hinweis: Beachten Sie, dass der Darstellungsmodus eine Funktion der Bedienoberflächen-Gruppe ist und keine globale Einstellung. Eine Gruppe kann Busse anzeigen,
während die andere z.B. Spuren anzeigt.
 Faderbank für Spurendarstellung: Klicken Sie auf das entsprechende Feld und bewegen Sie die Maus (bei weiterhin gedrückter Maustaste) vertikal oder geben Sie eine
ganze Zahl ein, um so einen Versatz zu definieren, welche Spuren über die Kanalzüge am Gerät in der Spurendarstellung gesteuert werden. Angenommen, Ihre Bedienoberfläche verfügt über acht Kanalzüge, die normalerweise den Audio-ChannelStrips 1 bis 8 in Logic Express zugewiesen sind. Wenn Sie den Parameter nun auf 2
setzen, steuern die Bedienoberflächen-Channel-Strips die Logic Express-Mixer-Channel-Strips 3 bis 10 (1 + 2 = 3).
 Faderbank für Gesamtdarstellung: Klicken Sie auf das entsprechende Feld und bewegen Sie den Mauszeiger bei gedrückter Maustaste vertikal oder geben Sie eine ganze
Zahl ein, um so einen Versatz zu definieren, welche Logic Express-Channel-Strips über
das Geräts in der Gesamtdarstellung gesteuert werden. Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn mehrere Channel-Strip-Typen im Mixer angezeigt werden. Für die Darstellung einzelner Channel-Strip-Typen gibt es gesonderte Faderbank-Parameter (die
in der Parameterliste jedoch nicht dargestellt werden).
 Channel-Strip-Parameter: Wählen Sie hier, welche Funktion von den Kanalzug-Endlosdrehreglern auf dem Gerät gesteuert wird. Zur Auswahl stehen:
 Volume: Die Endlosdrehregler steuern die Lautstärke der Kanäle.
 Pan: Die Endlosdrehregler steuern die Kanal-Panorama-Position.
 Format: Die Endlosdrehregler steuern/wählen das Kanalformat aus.
 Input: Die Endlosdrehregler steuern/wählen den Kanal-Input aus.
 Output: Die Endlosdrehregler steuern/wählen den Kanal-Output aus (Master-Output/Aux-Kanäle).
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
25
 Automation: Die Endlosdrehregler steuern/wählen den Automationsmodus der
Kanäle aus.
 Gruppe: Die Endlosdrehregler stellen die Gruppen-Zugehörigkeit der Spur ein. Für
diesen Parameter können Sie wahlweise „Keine Gruppe“ oder eine einzelne Gruppe
einstellen. Eine Zugehörigkeit zu mehreren Gruppen kann hier nicht eingestellt
werden (dies ist nur direkt im Logic Express-Mixer möglich).
 Angezeigte Parameter: Die Endlosdrehregler steuern die im Arrangierfenster ausgewählten Automationsparameter. Das empfiehlt sich besonders dann, wenn Sie die
Bedienoberfläche in den Darstellungsmodus „Arrangierfenster“ schalten und im
Arrangierfenster mehrere Unterspuren definieren, die unterschiedliche Automationsparameter darstellen.
 EQ-Band: Bestimmt das aktuelle EQ-Band, sodass Sie einen bestimmten Channel
EQ-Parameter für alle Spuren in der EQ-Mehrkanal-Ansicht bearbeiten können.
 Einblendmenü „EQ-Parameter“: Wählen Sie hier, welcher Parameter des ausgewählten
EQ-Bands von den Endlosdrehreglern in der EQ-Mehrkanal-Ansicht gesteuert wird.
Zur Auswahl stehen:
 Frequency: Die Endlosdrehregler steuern die Frequenz des ausgewählten Bands.
 Gain: Die Endlosdrehregler steuern den Pegel des ausgewählten Bands (Absenkung, Anhebung). Für die Bänder „Low Cut“ (Band 1) und „High Cut“ (Band 8) des
Channel EQ wird hier die Flankensteilheit geregelt.
 Q: Die Endlosdrehregler steuern den Q-Faktor des ausgewählten Bands.
 Bypass: Die Endlosdrehregler schalten das ausgewählte EQ-Band auf Bypass.
 EQ-Parameterseite: Definiert den in der EQ-Channel-Strip-Ansicht dargestellten
EQ-Parameter.
Der Channel EQ hat 8 Bänder pro Audiokanal, wobei jedes Band vier Parameter aufweist. Auf diese Parameter können Sie über Ihre Bedienoberfläche zugreifen.
Wenn die Bedienoberfläche nicht alle EQ-Parameter gleichzeitig darstellen kann, können Sie durch Scrollen der Parameterseiten darauf zugreifen. Wenn Ihre Bedienoberfläche z.B. über acht Channel-Strips verfügt, können Sie die Parameter 1 bis 8 direkt
über die Endlosdrehregler oder Schieberegler 1 bis 8 steuern, wenn Sie in die Bearbeitungsansicht des EQ-Channel-Strips schalten. Sie müssen dann eine Seite weiterscrollen, um auf Parameter 9 bis 16 zugreifen zu können.
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Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
Send- und Plug-In-Parameter
Mit den Parametern in der Mitte der Parameterbox (der Bedienoberflächen-Gruppe)
können Sie verschiedene Funktionen beim Arbeiten mit Send- und Plug-In-Parametern
steuern.
 Send Slot: Stellt den momentan ausgewählten Send-Slot ein. Normalerweise wird
hier mit dem Wert 1 begonnen, da zunächst der erste (oberste) Send für die SendSlots belegt werden soll. Der Wert 2 lässt die Endlosdrehregler auf den zweiten Send
zugreifen, der Wert 3 auf den dritten usw.
 Einblendmenü „Send-Parameter“: Wählen Sie hier den Send-Parameter, den die Endlosdrehregler in der Send-Mehrkanal-Ansicht steuern. Zur Auswahl stehen:
 Destination: Der Endlosdrehregler dient zur Auswahl der Buskanal-Nummer für
den Send-Slot.
 Level: Der Endlosdrehregler steuert den Send-Pegel.
 Position: Die Endlosdrehregler wechseln zwischen den Fader-Modi „Pre“, „Post“
und „Post-Pan“.
 Mute: Die Endlosdrehregler schalten den ausgewählten Send-Slot an bzw. ab.
 Send-Parameterseite: Bestimmt die aktuelle Seite für die Send-Parameter. In der
Send-Channel-Strip-Ansicht sind bis zu 32 Parameter eines Kanals verfügbar (maximal acht Send-Slots, multipliziert mit den vier oben beschriebenen Parametern dieser Send-Slots).
 Split: Anzahl obere Parameter: Bestimmt bei Bedienoberflächen, die den Split-Modus
unterstützen, die Anzahl der Endlosdrehregler, die zum Bereich „Split Upper“ gehören. Die übrigen Endlosdrehregler sind „Split Lower“ zugeordnet. Bei 0 ist der SplitModus ausgeschaltet und alle Endlosdrehregler sind „Split Upper“ zugewiesen.
Bedienoberflächen, die den Split-Modus unterstützen, erlauben es, zwei getrennte
Parameter-Bereiche innerhalb eines Plug-Ins (oder auch verschiedener Plug-Ins) anzuzeigen. Die beiden Bereiche werden als „Split Upper“ und „Split Lower“ bezeichnet.
 Instrument-Parameterseite: Bestimmt, welcher Parameter über den ersten Endlosdrehregler angezeigt wird, wenn ein Software-Instrument bearbeitet wird. Der nächste Instrument-Parameter ist Endlosdrehregler 2 zugewiesen usw. Bei aktivem SplitModus bezieht sich dieser Parameter auf „Split Upper“.
 Inst-Parameterseite (Split Unten): Bestimmt, welcher Parameter über den ersten Endlosdrehregler von „Split Lower“ angezeigt wird, wenn ein Software-Instrument bearbeitet wird (bei aktivem Split-Modus). Der nächste Instrument-Parameter ist Endlosdrehregler 2 zugewiesen usw.
 Insert-Slot: Bestimmt den Insert-Slot, in dem Plug-Ins (in der Plug-In-Channel-StripAnsicht) ausgewählt oder auch deren Parameter bearbeitet werden. Der Standardwert 1 spricht den ersten (obersten) Plug-In-Slot an. Der Wert 2 spricht den zweiten
Plug-In-Slot an usw. Bei aktivem Split-Modus bezieht sich dieser Parameter auf „Split
Upper“.
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
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 Insert-Slot (Split Unten): Bestimmt den Insert-Slot für „Split Lower“, in dem Plug-Ins
bei aktivem Split-Modus ausgewählt oder auch bearbeitet werden.
 Plug-In-Parameterseite: Bestimmt, welcher Parameter über den ersten Endlosdrehregler angezeigt wird, wenn ein Plug-In bearbeitet wird. Der nächste Plug-In-Parameter
ist Endlosdrehregler 2 zugewiesen usw. Bei aktivem Split-Modus bezieht sich dieser
Parameter auf „Split Upper“.
Hinweis: Dadurch, dass es getrennte Parameterseiten für Plug-Ins und Instrumente
gibt, kann schnell zwischen der Plug-In- und Instrument-Bearbeitung gewechselt werden, ohne jedes Mal die Parameterseite wieder neu einstellen zu müssen.
 Plug-In-Parameterseite (Split Unten): Bestimmt, welcher Parameter über den ersten
Endlosdrehregler von „Split Lower“ angezeigt wird, wenn ein Plug-In (bei aktivem
Split-Modus) bearbeitet wird. Der nächste Plug-In-Parameter ist Endlosdrehregler 2
zugewiesen usw.
 Channel-Strip-Spur: Bestimmt, welche Spur für die Channel-Strip-Ansichten dargestellt wird. Bei aktivem Split-Modus bezieht sich dieser Parameter auf „Split Upper“.
 Channel-Strip-Spur (Split Unten): Bestimmt, welche Spur für die Channel-Strip-Ansichten (im Bereich „Split Lower“ der Bedienoberfläche) bei aktivem Split-Modus dargestellt wird.
 Spurverriegelung: Bestimmt, wie die Bedienoberfläche auf die Auswahl einer Spur in
Logic Express reagiert (in erster Linie wirkt sich die Auswahl auf die Parameter für die
Channel-Strip-Spur und für die Channel-Strip-Spur (Split Unten) aus). Wenn dieser Parameter aktiviert ist, zeigt die Bedienoberflächen-Gruppe unabhängig von der aktuell ausgewählten Spur in Logic Express dieselbe Spur an. Sobald die Spurverriegelung deaktiviert wird, schaltet die Bedienoberflächen-Gruppe dann automatisch auf
die entsprechende Spur, wenn eine Spur in Logic Express ausgewählt wird.
Weitere Parameter
Mit den Parametern unten in der Parameterbox der Bedienoberflächen-Gruppe bestimmen Sie das Spurnamenformat, den Parameter-Umschaltmodus, den Modus bei relativer Änderung, die Gruppe und die Gruppen-Parameterseite.
 Spurnamenformat: Bestimmt, ob die Spurnamenanzeige nur den Spurnamen oder
den Spurnamen mit Spurnummer anzeigen soll.
 Parameterseiten-Umschaltmodus: Bestimmt, ob der Parameter seitenweise oder einzeln umgeschaltet wird.
 Einblendmenü „Modus bei relativer Änderung“: Wählen Sie hier den Modus für Controller-Zuweisungen, die einen Modus bei relativer Wertänderung unterstützen (z.B. Endlosdrehregler). Zur Auswahl stehen:
 Coarse: Der Parameter lässt sich nur grob einstellen.
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Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
 Full: Wird der Endlosdrehregler nach rechts gedreht, wird der Parameter auf seinen Maximalwert gesetzt. Wird er nach links gedreht, wird er auf den Minimalwert
gesetzt. Außerdem stoppt der Endlosdrehregler bei seinem voreingestellten Wert
Das bedeutet: Wenn z.B. der Pan-Endlosdrehregler links von der Mittelposition
steht, bewirkt ein Drehen des Endlosdrehreglers nach rechts ein sofortiges Positionieren des Pan-Parameters auf die Mittelposition (Standardwert). Wird der Regler
weiter nach rechts gedreht, wird der Pan-Parameter ganz nach rechts (auf seinen
Maximalwert) gesetzt.
 Fine: Der Parameter wird in kleinen Schritten, d.h. um einen Rasterwert oder eine
andere Einheit, erhöht bzw. verringert. In diesem Modus wird die höchstmögliche
Auflösung verwendet. Beim Delay-Parameter des Plug-Ins „Sample Delay“ bedeutet dies beispielsweise, dass jeder Rasterwert des Endlosdrehreglers unabhängig
von der Auflösung einer Wertänderung von 1 ms entspricht.
 Gruppe: Im Group-Edit-Modus definiert dieser Parameter die zu bearbeitende Gruppe.
 Gruppen-Parameterseite: Bestimmt, welcher Parameter der bearbeiteten Gruppe auf
dem ersten Endlosdrehregler angezeigt wird.
Sichern von Parametern der Bedienoberflächen-Gruppen
Sämtliche Änderungen an den Einstellungen (im Setup-Fenster oder vom Gerät) werden in der Einstellungsdatei „com.apple.logic.express.cs“ unter ~/Library/Preferences/
Logic gesichert. Diese Datei wird getrennt von der Datei mit den Logic Express-Programmeinstellungen gesichert.
Bedienoberflächen-Einstellungen
Die verschiedenen Einstellungen, die das Erscheinungsbild und die Leistung der Bedienoberflächen beeinflussen, können unter „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ vorgenommen werden.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Einstellungen der Bedienoberflächen zu öffnen:
m Wählen Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Einstellungen“
(Tastaturkurzbefehl: „Bedienoberflächen-Einstellungen öffnen“).
Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Bedienoberflächen vorübergehend zu deaktivieren:
m Wählen Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Alle Bedienoberflächen umgehen“.
Dieser Befehl eignet sich dazu, die Motorfader-Geräusche zu unterbinden, wenn im
gleichen Raum aufgenommen wird. Er ist außerdem nützlich bei der Fehlersuche von
MIDI-Daten oder beim Ansenken der MIDI-Bandbreite.
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
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Allgemeine Einstellungen
Zu den allgemeinen Bedienoberflächen-Einstellungen gehören die Auflösung relativer
Regler, die maximale MIDI-Bandbreite und weitere Funktionen.
 Schieberegler „Auflösung relativer Regler“: Stellt die Auflösung der Regler ein, die relative Wertänderungen vornehmen. Die Standardauflösung beträgt 128 Schritte. Wählen Sie eine höhere Auflösung, um den Bereich in kleinere Schritte aufzuteilen.
 Schieberegler „Maximale MIDI-Bandbreite“: Bewegen Sie den Schieberegler, um die
maximale MIDI-Bandbreite einzustellen, die für Ihre Bedienoberfläche zur Verfügung
steht. Die Standardeinstellung liegt bei 50 %, was für die meisten Anwendungen ausreichend sein sollte. Sie können den Wert anpassen, wenn die MIDI-Wiedergabe und/
oder -Automation dadurch beeinträchtigt wird.
 Markierungsfeld „Bei Regler-Berührung Spur auswählen“: Wenn dieses Markierungsfeld
aktiviert ist, wird eine Spur automatisch ausgewählt, wenn Sie den dazugehörigen
Fader berühren. Entsprechend benötigen Sie für diese Funkion ein Gerät mit berührungsempfindlichen Fadern.
 Markierungsfeld „Bedienoberfläche folgt der Spurauswahl“: Wenn dieses Markierungsfeld aktiviert ist, wird bei Auswahl einer Spur im Arrangierfenster automatisch die zugehörige Spur bzw. der Kanal auf der Bedienoberfläche ausgewählt.
 Markierungsfeld „Jog-Auflösung abhängig von horizontalem Zoom“: Wenn dieses Markierungsfeld aktiviert ist, ist die Genauigkeit des Scrubbings (unter Verwendung des
Jog/Shuttle-Wheels Ihrer Bedienoberfläche) von der horizontalen Zoom-Stufe in
Logic Express abhängig. Ihre Bedienoberfläche muss also für diese Funktion über ein
Jog/Shuttle-Wheel (oder Ähnliches) verfügen. Für eine gleichmäßige und Zoom-unabhängige Auflösung innerhalb von Logic Express deaktivieren Sie dieses Markierungsfeld.
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Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
 Markierungsfeld „Pickup-Modus“: Wenn dieses Markierungsfeld aktiviert ist, arbeitet
die Bedienoberfläche im Pickup-Modus (vorausgesetzt dieser Modus ist verfügbar).
Einige Bedienoberflächen (in der Regel solche ohne Motorfader oder Endlosdrehregler) zeigen auf ihrer Oberfläche keine Parameteränderungen an, die durch die Wiedergabe vorhandener Automationsdaten verursacht werden. Diese Bedienoberflächen bieten für gewöhnlich einen Pickup-Modus. Im Pickup-Modus muss der Controller den aktuellen Wert erreichen („abholen“), bevor dieser geändert werden kann.
Dadurch werden plötzliche Wertesprünge bei Wiedergabe der Automationsdaten
vermieden. Ihr Gerät verfügt evtl. über eine Anzeige (für gewöhnlich ein Paar PfeilLEDs), die angibt, in welche Richtung bzw. über welche Distanz Sie das Bedienelement bewegen müssen, damit die Werte den in Logic Express angezeigten Einstellungen entsprechen (wird auch als „NULL“ bezeichnet). Sobald die NULL-Werte auf
dem Bildschirm übereinstimmen, deaktivieren Sie den Pickup-Modus und starten
Sie die Automation.
Wenn der Pickup-Modus inaktiv ist, wirken sich Faderbewegungen immer sofort auf
den Parameter aus (was zu Parametersprüngen führen kann).
 Einblendmenü „Mehrere Regler pro Parameter“: Wählen Sie hier für das Bearbeiten von
Plug-Ins und Audioinstrumenten die maximale Anzahl von Endlosdrehreglern für jeden Parameter. Zur Auswahl stehen:
 1: Es wird immer ein Parameter pro Endlosdrehregler dargestellt, wobei in der
LCD-Anzeige minimaler Platz für den Parameternamen und -wert zur Verfügung
steht.
 2: Auf jedem Gerät werden die Endlosdrehregler 1 und 2 für den ersten Parameter, die Endlosdrehregler 3 und 4 für den zweiten Parameter verwendet usw.
 4: Auf jedem Gerät werden die Endlosdrehregler 1 bis 4 für den ersten Parameter,
die Endlosdrehregler 5 bis 8 für den zweiten verwendet usw.
 8: Auf jedem Gerät werden die Endlosdrehregler 1 bis 8 für den ersten Parameter,
die Endlosdrehregler 9 bis 16 für den zweiten verwendet usw.
Wenn Sie mehrere Endlosdrehregler pro Parameter verwenden, werden die Endlosdrehregler in Gruppen unterteilt (z.B. 1/2, 3/4, 5/6, 7/8). Der erste Endlosdrehregler
einer solchen Gruppe steuert den Parameter, der im Display dargestellt wird. Die
übrigen Endlosdrehregler sind dann inaktiv.
Wenn mehr als ein Endlosdrehregler pro Parameter genutzt wird, werden zwar weniger Parameter gleichzeitig dargestellt, aber die LCD-Anzeige kann längere Namen
und Werte darstellen. Je mehr Bedienoberflächen Ihnen in einer BedienoberflächenGruppe zur Verfügung stehen, desto mehr profitieren Sie von dieser Funktion.
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
31
 Nur wenn alle Parameter auf eine Seite passen: Wenn dieses Markierungsfeld aktiviert
ist, wird die angegebene Anzahl von Endlosdrehreglern nur verwendet, wenn genügend Endlosdrehregler verfügbar sind, um alle Parameter (ohne das Scrollen von Seiten) darzustellen. Angenommen, Sie haben eine Mackie Control und zwei Mackie
Control XTs (also insgesamt 24 Endlosdrehregler). Ein Plug-In mit 13 Parametern wird
mit einem Endlosdrehregler pro Parameter dargestellt. Nun sind elf Endlosdrehregler
unbenutzt. Ein Plug-In mit 11 Parametern wird mit zwei Endlosdrehreglern pro Parameter dargestellt. Nun bleiben zwei Endlosdrehregler unbenutzt (genauso wie die
deaktivierten Endlosdrehregler in der oben erwähnten Unterteilung).
Wenn diese Option nicht aktiviert ist, werden pro Parameter mehrere Endlosdrehregler verwendet. Daher kann es erforderlich sein, Seiten zu „scrollen“. Dies wäre nicht
erforderlich, wenn nur ein Endlosdrehregler pro Parameter verwendet würde.
 Werteinheiten anzeigen für: Mit den beiden Markierungsfeldern in diesem Bereich
können Sie einstellen, ob die jeweiligen Einheiten der Parameter (z.B. „Hz“ oder „%“)
ebenfalls angezeigt werden sollen. Diese Option kann getrennt für „Instrument/PlugIn-Parameter“ sowie für „Volume und andere Parameter“ eingestellt werden. Wenn
diese Option aktiviert ist, werden sowohl die Werte als auch die entsprechenden Einheiten angezeigt. Durch Verzicht auf die Darstellung der Einheit wird die Anzeige
übersichtlicher.
 Taste „Controller-Zuweisungen“: Mit dieser Taste öffnen Sie das Fenster „ControllerZuweisungen“.
 Taste „Setup“: Mit dieser Taste öffnen Sie das Fenster „Bedienoberflächen-Setup“.
Info-Text-Einstellungen
Bei Bedienoberflächen mit frei programmierbaren Anzeigen, die mehr als sechs Zeichen pro Zeile (oder Segment) bieten, kann die Darstellung des Info-Texts angepasst
werden. Der Info-Text der Bedienoberflächen ist dem Logic Express-Info-Text sehr ähnlich: Während des Betriebs werden zusätzliche Informationen eingeblendet.
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Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
 Während der Bearbeitung lange Namen anzeigen für: Mit diesen beiden Markierungsfeldern können Sie festlegen, wie die Parameternamen und -werte auf dem LCD-Display der Bedienoberfläche dargestellt werden.
 Markierungsfeld „Parametername“: Wenn dieses Markierungsfeld aktiviert ist, wird
bei der Bearbeitung eines Parameters in der oberen LCD-Zeile der vollständige Parametername ohne Abkürzungen dargestellt.
 Markierungsfeld „Parameterwert“: Wenn dieses Markierungsfeld aktiviert ist, wird
bei der Bearbeitung eines Parameters in der unteren LCD-Zeile der Parameterwert
in voller Länge dargestellt. Wenn die Markierungsfelder unter „Werteinheiten anzeigen für“ (siehe weiter unten) aktiviert sind, werden evtl. auch die jeweiligen Einheiten angezeigt (z.B. „dB“, „Hz“ oder „%“).
Hinweis: Die folgenden Optionen sind nur wirksam, wenn mindestens eine der oben
genannten Optionen aktiviert ist.
 Schieberegler „Anzeigedauer“: Bewegen Sie den Schieberegler, um die Zeit einzustellen, die Parameternamen und -werte auf der LCD-Anzeige verbleiben, nachdem Sie
diese ausgewählt/geändert haben.
 Markierungsfeld „Info für mehrere Parameter anzeigen“: Wenn aktiviert: Der lange Name wird solange angezeigt, bis der zuletzt bearbeitete Parameter ausgeblendet wird.
Dadurch kann sich der Text überlappen. Wenn nicht aktiviert: Der lange Name wird
nur für den zuletzt bearbeiteten Parameter dargestellt. Dies kann zu einem Flackern
der (LCD-)Bildschirminhalte führen.
 Markierungsfeld „Info beim Auswählen von Spuren anzeigen“: Wenn das Markierungsfeld aktiviert ist und Sie eine Spur auswählen, wird in der oberen Zeile „Selected“ und
in der unteren LCD-Zeile der Spurname angezeigt.
 Markierungsfeld „Info bei Volume-Änderungen anzeigen“: Wenn das Markierungsfeld
aktiviert ist und Sie den Pegel einer Spur ändern, wird in der oberen LCD-Zeile
„Volume“ und in der unteren LCD-Zeile der bearbeitete Wert angezeigt.
 Markierungsfelder für „Werteinheiten anzeigen für“: Wenn die Markierungsfelder aktiviert sind, werden nicht nur die Parameterwerte, sondern auch die Einheiten der Parameter (z.B. „Hz“ oder „%“) angezeigt. Diese Option kann getrennt für „Instrument/
Plug-In-Parameter“ sowie für „Volume und andere Parameter“ eingestellt werden.
Durch Verzicht auf die Darstellung der Einheiten wird die Anzeige übersichtlicher.
Hinweis: Dieser Parameter hat nur dann eine Funktion, wenn Sie die entsprechenden
Werte bearbeiten.
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
33
Modale Dialogfenster
Alle modalen Dialogfenster (außer das Dialogfenster „Datei öffnen“) werden auf dem
LCD-Display der Bedienoberflächen angezeigt, sofern diese über entsprechende Textanzeigen verfügen. Beispiele für modale Dialogfenster sind Warnhinweise zur Identifizierung, Bearbeitungsbestätigungen oder Fehlermeldungen. Solange ein modales Dialogfenster sichtbar ist, kann keine Interaktion in anderen Fenstern stattfinden.
Der Text im modalen Dialogfenster wird in der oberen Zeile des LCDs angezeigt. Wenn
der Dialogtext nicht in die obere LCD-Zeile passt, beginnt der Text nach drei Sekunden
zu scrollen. Sie können den Dialogtext mit dem entsprechenden Bedienelement manuell scrollen (siehe Zuweisungstabellen im entsprechenden Kapitel zu Ihrem Gerät).
Wenn der Text manuell gescrollt wird, ist das automatische Scrollen deaktiviert.
 Wenn die Bedienoberfläche über eine Enter- oder OK-Taste verfügt, löst diese die
vorausgewählte Taste im Dialogfenster aus, sofern vorhanden.
 Wenn die Bedienoberfläche über eine Cancel- oder Exit-Taste verfügt, löst diese die
Abbrechen-Taste aus, sofern vorhanden.
 Alle Tasten im modalen Dialogfenster (Drucktasten einschließlich Enter/Standard und
Cancel sowie Markierungsfelder und Auswahltasten, jedoch keine Einblendmenüs)
werden in der unteren Zeile der Anzeige dargestellt.
Wenn Sie eine Bedienoberflächen-Taste unterhalb des Displays drücken, wird die entsprechende Funktion im Dialogfenster ausgelöst, sofern vorhanden. Wenn Sie auf der
Bedienoberfläche eine Enter/Cancel-Taste drücken oder entsprechend im Bildschirm
darauf klicken, wird das Dialogfenster ausgeblendet und alle Bedienelemente und Displays werden in den vorherigen Zustand versetzt.
Wenn ein Dialogfenster „Datei öffnen“ auf dem Bildschirm eingeblendet wird, wird der
Hinweis „There is a file select dialog on the screen“ auf dem Bedienoberflächen-Display dargestellt (wenn Ihre Bedienoberflächen über solche Anzeigen verfügt).
34
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
Tipps zum Betrieb
Sie werden evtl. feststellen, dass Bedienoberflächen Ihre Arbeitsweise mit Logic Express
verändern. Sie können sie am effektivsten verwenden, wenn Sie Ihre Arbeitsmethoden
entsprechend leicht anpassen. Die folgenden Tipps helfen Ihnen möglicherweise, Ihren
Arbeitsfluss für den Betrieb einer Bedienoberfläche mit Logic Express zu optimieren.
Anpassen Ihrer Vorlagen
 Definieren Sie für die Fensteranordnungen 1–7 die am häufigsten verwendeten Fensteranordnungen. Sie können auf einigen Bedienoberflächen direkt darauf zugreifen
(auf der Mackie Control können Sie z.B. mit den Funktionstasten F1 bis F7 darauf zugreifen, während die Funktionstaste 8 (F8) das oberste Fenster schließt).
 Es ist empfehlenswert, ein bildschirmfüllendes Arrangierfenster als eine Fensteranordnung zuzuweisen und die Spurautomations-Ansicht (für alle Spuren) zu aktivieren.
 Zudem empfiehlt sich eine bildschirmfüllendes Mixer-Fenster als weitere Fensteranordnung.
Verwenden von Markern
Mit Markern können Sie innerhalb eines Projekts schnell zwischen Positionen navigieren. Die meisten Bedienoberflächen verfügen über verschiedene Schnellzugriffstasten,
mit denen Sie bequem zwischen Markern springen können, was sich beim Bewegen
innerhalb des Projekts als extrem praktisch erweist.
Marker eignen sich außerdem zum Erzeugen oder Auswählen von Cycle-Bereichen und
für eine Reihe weiterer Vorgänge wie die Punch- und Replace-Aufnahme.
Wenn Sie einer bestimmten Songstruktur folgen oder bei Strophen und Refrains mit
einer bestimmten Anzahl von Takten (4, 8, 16 Takte usw.) arbeiten möchten, setzen Sie
an den entsprechenden Positionen in Ihren Projektvorlagen entsprechende Marker.
Kapitel 1 Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup
35
2
Anpassen von
Controller-Zuweisungen
2
Sie können Logic Express-Parametern Controller zuweisen
sowie Controller-Zuweisungen an Ihren Arbeitsfluss anpassen.
In diesem Kapitel ist beschrieben, wie Sie Logic Express-Parametern Controller zuweisen, Controller-Zuweisungen bearbeiten sowie Zonen und Modi zum Umschalten zwischen Gruppen von Zuweisungen verwenden.
Zuweisen von Controllern zu Logic Express-Parametern
Sie können einem Parameter in Logic Express einen beliebigen Controller zuweisen,
der in der Lage ist, einen MIDI-Befehl zu erzeugen. Durch Zuweisen von Controllern
zu Logic Express-Parametern können Sie mit Fadern, (Endlos-)Drehreglern, Tasten und
anderen Controllern verschiedene Funktionen in Logic Express fernsteuern. Diese
Controller können alleine oder in Kombination mit Sondertasten verwendet werden.
Die meisten unterstützten Bedienoberflächen bieten voreingestellte Controller-Zuweisungen, die aktiv sind, sobald Sie das Gerät zu Ihrem System hinzufügen. Sie können
bereits vorhandene Zuweisungen für unterstützte Bedienoberflächen ändern sowie
neue Zuweisungen für unterstützte und auch für nicht unterstützte Geräte erzeugen.
Beispiel: Die Standard-Zuweisungen der Tasten F1 bis F7 auf der Mackie-Bedienoberfläche öffnen die Fensteranordnungen (früher: Screensets) 1 bis 7 in Logic Express. Sie
können diese Funktionstasten wahlweise direkt oder in beliebiger Kombination mit der
Befehls-, Umschalt-, Wahl- oder ctrl-Taste anderen Befehlen neu zuweisen.
Die Controller werden mithilfe der Lern-Funktion im Fenster „Controller-Zuweisungen“
den Parametern zugewiesen. Das Fenster „Controller-Zuweisungen“ bietet zwei Ansichten: die kompakte „Einfache Ansicht“, über die Sie Channel-Strip- und Plug-In-Parameter zuweisen können, sowie die umfangreichere „Erweiterte Ansicht“, über die Sie
jede beliebige Controller-Zuweisung (einschließlich der globalen, der AutomationsZuweisungen sowie der Zuweisungen für Bedienoberflächen-Gruppen) erzeugen und
bearbeiten können.
37
Arbeiten in der einfachen Ansicht
In der einfachen Ansicht haben Sie die Möglichkeit, Controller anzuzeigen und diese
Channel-Strip- und Plug-In-Parametern zuzuweisen sowie die Spur zu ändern, auf die
sich die Zuweisungen beziehen. Die Controller werden den Channel-Strip- und Plug-InParametern über die Lern-Funktion zugewiesen.
Die einfache Ansicht des Fensters „Controller-Zuweisungen“ enthält die folgenden Felder und Tasten:
 Taste „Erweitert“: Klicken Sie hier, um die erweiterte Ansicht des Fensters „ControllerZuweisungen“ zu öffnen.
 Tasten „Zurück“ und „Vorwärts“: Klicken Sie hier, um zwischen Zuweisungen vor und
zurück zu gehen.
 Taste „Link“: Wenn diese Taste aktiviert ist, wird die Zuweisung, die dem zuletzt empfangenen MIDI-Befehl entspricht, automatisch ausgewählt.
 Feld „Parameter“: Zeigt den Namen des ausgewählten Parameters an.
 Menü „Channel-Strip“: Hier bestimmen Sie, ob die Zuweisung zur ausgewählten Spur
gehört oder der Channel-Strip-Nummer entspricht, die im Feld neben dem Menü
eingegeben ist (wie in der Mixer-Ansicht „Alle“).
 Eingangsmeldung: Zeigt die eingehenden MIDI-Befehlsdaten des Controllers an, der
einer Funktion zugewiesen ist.
Hinweis: Es ist immer nur jeweils ein Satz an Zuweisungs-Parametern in der einfachen
Ansicht sichtbar.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Controller in der einfachen Ansicht zuzuweisen:
1 Klicken Sie im Mixer oder einem anderen Plug-In-Fenster auf den Parameter, den
Logic Express als Controller-Zuweisung lernen soll.
2 Wählen Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Zuweisung lernen für <„Parametername“>“. Alternativ verwenden Sie den Tastaturkurzbefehl für
„Neue Zuweisung lernen“ (voreingestellt: Befehl-L), um das Fenster „Controller-Zuweisungen“ zu öffnen und den Lernmodus zu aktivieren.
Daraufhin wird das Fenster „Controller-Zuweisungen“ in der einfachen Ansicht geöffnet, wobei die Taste „Lernmodus“ aktiviert ist. In den meisten Fällen wird der Name des
angeklickten Parameters im Parameter-Feld angezeigt.
38
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
Hinweis: Der Ansichtsmodus des Fensters „Controller-Zuweisungen“ wird gesichert.
Wenn die erweiterte Ansicht beim Schließen des Fensters aktiviert war, wird diese beim
nächsten Öffnen wieder angezeigt.
3 Bedienen Sie den Controller, der dem ausgewählten Parameter zugewiesen werden
soll.
Durch das Bedienen des Controllers wird ein MIDI-Befehl an Logic Express gesendet,
der im Feld „Eingangsmeldung“ angezeigt wird. Die Taste „Lernmodus“ bleibt aktiviert,
sodass Sie weitere Zuweisungen vornehmen können.
4 Um eine weitere Zuweisung vorzunehmen, wählen Sie den gewünschten Parameter
in Logic Express aus und bedienen anschließend den gewünschten Controller auf der
Bedienoberfläche.
5 Wenn der Zuweisungsvorgang abgeschlossen ist, klicken Sie auf die Taste „Lernmodus“
(oder drücken Sie „Befehl-L“), um den Lernvorgang abzuschließen und den Lernmodus
zu beenden.
Eine alternative Lernmethode:
1 Drücken Sie „Befehl-L“, um das Fenster „Controller-Zuweisungen“ zu öffnen.
2 Halten Sie die gewünschte Sondertaste (z.B. „Befehl“) beim Klicken auf den gewünschten Parameter gedrückt, während Sie den Controller bedienen.
3 Klicken Sie auf die Taste „Lernmodus“, um den Lernvorgang abzuschließen.
Wenn Logic Express einen MIDI-Befehl von dem Gerät empfängt, während die Sondertaste gedrückt ist, bewirkt das Loslassen der Taste, dass die Taste „Lernmodus“ deaktiviert und der Lernvorgang abgeschlossen wird. Wenn Sie die Sondertaste loslassen,
bevor Logic Express einen MIDI-Befehl empfängt, bleibt die Taste „Lernmodus“ aktiviert, sodass weiterhin ein Controller zum Senden eines MIDI-Befehls eingegeben werden kann. Klicken Sie in diesem Fall abschließend unbedingt auf die Taste „Lernmodus“,
um den Lernvorgang zu beenden.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Controller-Zuweisung in der einfachen Ansicht zu
löschen:
m Wählen Sie die zu löschende Zuweisung im Fenster „Controller-Zuweisungen“ (Einfache Ansicht) aus und klicken Sie dann auf die Taste „Löschen“.
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
39
Zuweisen von mehreren Controllern
Logic Express bietet eine Tastenkombination, die das Zuweisen von mehreren Controllern zu mehreren ähnlichen Parametern erleichtert. Sie können diese Tastenkombination verwenden, um mehrere Fader einer Lautstärke oder mehrere (Endlos-)Drehregler
anderen Channel-Strip-Parametern wie „Pan“, „Solo“ oder „Mute“ zuzuweisen. Sie können auch eine Controller-Reihe einem Plug-In-Parametersatz zuweisen.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Controller-Reihe einem Parametersatz zuzuweisen:
1 In Anlehnung an den Standard-Zuweisungsvorgang weisen Sie den ersten Controller
der Reihe dem ersten Parameter zu (weisen Sie z.B. Fader 1 der Lautstärke in ChannelStrip 1 zu).
2 Weisen Sie den letzten Controller der Reihe dem letzten Parameter zu (weisen Sie z.B.
Fader 16 der Lautstärke in Channel-Strip 16 zu). Die Anzahl von Nummern zwischen
dem ersten und letzten Controller in der Reihe muss der Anzahl von Parametern zwischen dem ersten und letzten Parameter entsprechen.
Ein Dialogfenster mit der Frage „Möchten Sie auch die Parameter dazwischen zuweisen?“ wird angezeigt.
Das Dialogfenster wird dann angezeigt, wenn der Abstand zwischen den letzen beiden
Controllern dem Abstand der Spuren entspricht (bzw. im Fall von Plug-In-Parametern
der Anzahl von Parametern zwischen den beiden zuletzt zugewiesenen). In den obigen Beispielen ist der Abstand zwischen 1 und 16 gleich 15.
3 Klicken Sie auf „OK“, um die Controller automatisch auf die entsprechenden Zuweisungen in jeder Spur zu übertragen.
Die Nummerierung der Parameter (für Plug-Ins) wird in der Regler-Ansicht des Plug-InFensters angezeigt.
Hinweis: Sie können Tastenkombinationen nur für (Endlos-)Drehregler verwenden, die
einen einzelnen Kanal-Befehl ausgeben, bei dem das erste Daten-Byte die ControllerNummer und das zweite Byte den Wert überträgt. Alternativ kann die Controller-Nummer mit einem festen ersten Daten-Byte im MIDI-Kanal kodiert werden. In der im Lieferumfang Ihres Geräts enthaltenen Dokumentation finden Sie Informationen zur Datenstruktur.
40
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
Arbeiten in der erweiterten Ansicht
In der erweiterten Ansicht können Sie erweiterte Controller-Zuweisungen vornehmen.
Dazu zählen andere Logic Express-Parameter als die Channel-Strip- und Plug-In-Parameter. Sie haben die Möglichkeit, in der erweiterten Ansicht Controller-Zuweisungen
für globale Zuweisungen, Automations-Zuweisungen sowie Zuweisungen für Bedienoberflächen-Gruppen vorzunehmen. Außerdem können Sie die Controller-Zuweisungen in der erweiterten Ansicht umfassend bearbeiten und Zonen und Modi definieren,
mit denen Sie zwischen Controller-Gruppen umschalten können.
Während des Lernvorgangs wird das Fenster „Controller-Zuweisungen“ in der einfachen Ansicht geöffnet, in dem die grundlegenden Parameter für die aktuelle Zuweisung angezeigt werden. Um andere Zuweisungen als Channel-Strip- oder Plug-In-Zuweisungen vorzunehmen (oder andere Zuweisungs-Parameter zu bearbeiten), müssen
Sie zur erweiterten Ansicht wechseln.
∏
Tipp: Um zur einfachen Ansicht zurückzukehren, muss eine Spur oder ein Plug-In-Parameter ausgewählt sein.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Fenster „Controller-Zuweisungen“ in der erweiterten Ansicht zu öffnen:
m Klicken Sie auf die Taste „Erweitert“.
In der erweiterten Ansicht enthält das Fenster „Controller-Zuweisungen“ die folgenden
Felder, Menüs und Tasten, die zur Bearbeitung von Zuweisungs-Parametern und zur
Definition von Zonen und Modi verwendet werden.
 Liste „Zone“: Zeigt die für das Gerät verfügbaren Zonen an. Der erste Eintrag „(Keine
Zone)“ steht für Zuweisungen ohne Zone (Zuweisungen, die unabhängig von der
aktiven Zone immer aktiviert sind). Klicken Sie auf eine Zone in der Liste, um deren
Modi (in der Liste „Modus“) und aktuelle Zuweisung (in der Liste „Control/Parameter“)
anzuzeigen. Doppelklicken Sie auf einen Zonen-Namen, um ihn zu bearbeiten.
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
41
 Liste „Modus“: Zeigt die Modi für die aktuell ausgewählte Zone an. Der erste Eintrag
„(Kein Modus)“ steht für Zuweisungen ohne Modus. Klicken Sie auf einen Modus in
der Liste, um dessen Zuweisungen in der Liste „Control/Parameter“ anzuzeigen. Der
Modus wird dadurch außerdem zum aktiven Modus für diese Zone. Doppelklicken
Sie auf einen Modus-Namen, um ihn zu bearbeiten.
 Liste „Control/Parameter“: Wählen Sie hier die zu bearbeitende Zuweisung aus. In der
linken Spalte wird der Name des Reglers, in der rechten Spalte der angesteuerte Parameter (in abgekürzter Form) angezeigt. Die Parameter der ausgewählten Zuweisung werden in den Feldern rechts von der Liste angezeigt. Siehe „Controller-Zuweisungs-Parameter“ auf Seite 42.
Hinweis: Sie können in der Liste auch mehrere Einträge auswählen, allerdings werden
nur die Parameter der ersten ausgewählten Zuweisung dargestellt. Bei mehreren ausgewählten Zuweisungen können die Bearbeitungsoptionen im Menü „Bearbeiten“ auf
alle ausgewählten Zuweisungen angewendet werden. Alle übrigen Vorgänge gelten
lediglich für die erste Zuweisung.
 Controller-Zuweisungs-Parameter: In diesem Bereich können alle Funktionen des ausgewählten Controller-Zuweisungs-Parameters angezeigt und geändert werden.
 Eingangsmeldung: Hier können der Port sowie die MIDI-Eingangsmeldung direkt geändert werden. Einige Felder in diesem Bereich sind lediglich Anzeigen und können
nicht geändert werden.
 Value: In diesem Bereich werden der Wertebereich sowie die Reaktion der ControllerZuweisung auf eingehende Befehle festgelegt. Das Feedback auf die Anzeige von Bedienoberflächen kann hier auch festgelegt werden.
Controller-Zuweisungs-Parameter
Im folgenden Abschnitt sind die Parameter auf der rechten Seite der erweiterten Ansicht erläutert. Eine detaillierte Beschreibung der Parameter finden Sie unter „Bearbeiten von Controller-Zuweisungen in der erweiterten Ansicht“ auf Seite 47.
Bereich für die Controller-Zuweisungs-Parameter
 Feld „Controller-Name“: Zeigt den Namen des Controllers für unterstützte Geräte an.
Bei nicht unterstützten Geräten wird „Gelernte Zuweisung“ angezeigt.
 Feld „Beschriftung“: Blendet Zeichen ein, die als Bezeichnung für die entsprechende
Zuweisung auf dem Display der Bedienoberfläche angezeigt werden. Das ist mit dem
Beschriftungsklebeband bei einem Mischpult vergleichbar.
 Feld „Flip-Gruppe“: Geben Sie hier eine ganze Zahl ein, um eine Flip-Gruppe für die
Zuweisung zu definieren.
 Einblendmenü „Klasse“: Wählen Sie hier die Parameter-Klasse (Parametertyp) aus, die
Sie zuweisen möchten.
42
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
Hinweis: Je nach Auswahl werden unterschiedliche Felder und Menüs für diese Klasse
unterhalb des Einblendmenüs „Klasse“ angezeigt. Siehe unten:
 Einblendmenü „Parameter“ und Feld „Modus“: Je nach Auswahl im Einblendmenü
„Klasse“ können Sie zwischen Dutzenden von unterschiedlichen Parametern/Modi
wählen. Die verfügbaren Optionen ändern sich je nach ausgewählter Klasse.
 Feld/Menü „Gruppe“/„Spur“/„Befehl“/„Taste“: Diese Optionen ändern sich, wenn andere
Optionen im Menü „Klasse“ ausgewählt werden.
 Einblendmenü für Bank-Typ: Dieses Menü bestimmt den Bank-Typ für den zugewiesenen Parameter. Dies kann gemäß der Einstellung „Gruppe“, „Nach Kanal“ oder „Nach
Bank“ erfolgen.
Bereich für die Eingangsmeldung
 Einblendmenü „MIDI-Input“: Wählen Sie hier eine MIDI-Eingangsquelle („Beliebig“
oder „Caps-Lock-Keyboard“). Dies kann durch eingehende MIDI-Befehle geändert
werden, was im Feld „Wertänderung“ angezeigt wird.
 Feld „Wertänderung“: Zeigt eingehende MIDI-Befehle an, die eine Wertänderung verursachen.
 Feld „Touch/Release“: Geben Sie eine ganze Zahl ein, damit eingehende MIDI-Befehle
eine Statusänderung (Drücken/Loslassen) des Zielparameters bewirken. Dies gilt nur
für Bedienoberflächen mit berührungsempfindlichen Controllern, bei denen ein Berühren oder Loslassen eines Faders den Datenempfang von der Bedienoberfläche
aktiviert/deaktiviert.
Bereich „Wert“
 Felder „Min/Max“: Geben Sie hier ganze Zahlen ein, um den Bereich für eingehende
MIDI-Werte festzulegen.
 Einblendmenü „Format“: Wählen Sie das Format zum Kodieren negativer Werte.
 Feld „Multiplikator“: Geben Sie einen Wert ein, der eingehende MIDI-Werte skaliert.
 Einblendmenü „Modus“: Wählen Sie den Modus, mit dem eingehende Werte den aktuellen Parameterwert modifizieren.
Einblendmenü „Feedback“ und Markierungsfelder: Wählen Sie das Anzeigeformat des
Parameterwerts (auf dem Display der Bedienoberfläche, sofern vorhanden).
Hinweis: Weitere Informationen zu den Parametern finden Sie unter „Bearbeiten von
Controller-Zuweisungen in der erweiterten Ansicht“ auf Seite 47.
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
43
Zuweisen von Controllern in der erweiterten Ansicht
In der erweiterten Ansicht werden Controller mithilfe des Lernvorgangs genauso wie in
der einfachen Ansicht zugewiesen. Sie können die Controller auch (manuell) den Klassen von Logic Express-Parametern zuweisen, auf die Sie in der einfachen Ansicht nicht
zugreifen können.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Controller einem Parameter zuzuweisen, der nicht
dem Channel-Strip oder Plug-In zugewiesen ist:
1 Öffnen Sie das Fenster „Controller-Zuweisungen“ in der erweiterten Ansicht.
2 Wählen Sie die gewünschte Zone und/oder den Modus aus (außer Sie möchten eine
Zuweisung ohne Modus vornehmen) und klicken Sie auf die Plus-Taste (+) unten links
unterhalb der Liste „Control/Parameter“.
Nun wird eine neue leere Zuweisung in der Liste „Control/Parameter“ angezeigt.
3 Klicken Sie auf die Taste „Lernmodus“, um mit dem Lernvorgang zu beginnen.
4 Bedienen Sie den Controller, der (dem ausgewählten Parameter) zugewiesen werden
soll.
Durch das Bedienen des Controllers wird ein MIDI-Befehl an Logic Express gesendet
(somit „lernt“ Logic Express, welchen Controller Sie gerade zuweisen). Der MIDI-Befehl
wird im Feld „Eingangsmeldung“ angezeigt. Die Taste „Lernmodus“ bleibt aktiviert, sodass Sie weitere Zuweisungen vornehmen können.
5 Sobald Logic Express den Befehl empfangen hat, wählen Sie die Parameterklasse aus,
die Sie im Einblendmenü „Klasse“ zuweisen möchten.
6 Weisen Sie den Parameter zu, indem Sie die entsprechenden Einträge in den Menüs
und Feldern unterhalb des Menüs „Klasse“ auswählen.
Hinweis: Eine detaillierte Erläuterung der Klassen und übrigen Zuweisungsparameter
finden Sie unter „Bearbeiten von Controller-Zuweisungen in der erweiterten Ansicht“
auf Seite 47.
7 Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf die Taste „Lernmodus“ (oder drücken Sie „Befehl-L“),
um den Lernvorgang abzuschließen.
Sie können die unter „Zuweisen von mehreren Controllern“ auf Seite 40 beschriebene
Tastenkombination verwenden, um mehrere Controller mehreren ähnlichen Parametern zuzuweisen.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Zuweisung in der erweiterten Ansicht zu löschen:
1 Wählen Sie die zu löschende Zuweisung in der Liste „Control/Parameter“ aus.
2 Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Löschen“ in der Hauptmenüleiste (oder drücken Sie die
Rückschritttaste).
44
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
Über Zonen und Modi
Sie können in der erweiterten Ansicht eine Gruppe von Controllern als Zone definieren
und alle Controller in einer Zone verschiedenen Parametern zuordnen – und das alles
in einem Arbeitsschritt. Als Beispiel wurde hier die Bedienoberfläche „Mackie Control“
gewählt: Die acht Endlosdrehregler können als Zone definiert und zwischen den Parametern für Pan, Send-Pegel und Plug-In umgeschaltet werden. Für eine Bedienoberfläche können mehrere Zonen definiert werden, z.B. eine für die Endlosdrehregler und
eine zweite zum Umschalten der Funktionstasten (F1 bis F8) auf andere Befehle oder
Vorgänge.
Jeder Zonenparametersatz wird als Modus bezeichnet. Eine Zone kann einen oder mehrere Modi enthalten. Es kann zu jedem Zeitpunkt nur einen aktiven Modus geben. Eine
Zone kann unabhängig vom aktiven Modus auch Zuweisungen enthalten, die immer
aktiviert sind (diese werden als Zuweisungen ohne Modus bezeichnet).
Wenn Sie Zuweisungen mit und ohne Modus gleichzeitig verwenden, können Sie unter
anderem:
 Eine Zone definieren, die Sie zwischen zwei Modi (oder Funktionen) umschalten, indem Sie beim Auslösen einer bestimmten Funktionstaste die Wahltaste drücken/loslassen.
 Eine Zone definieren, mit der Sie Zuweisungen ohne Modus zum Aktualisieren der
Anzeige, für Transportfunktionen und für Vorgänge wie „Sichern“ und „Widerrufen“
verwenden. Dieselbe Zone kann eine Zuweisung mit Modus für alle Lautstärke- und
Pan-Controller enthalten. Durch Umschalten in einen anderen Modus können Sie auf
EQ-Parameter zugreifen. Sowohl bei Zuweisungen mit als auch ohne Modus sind die
Funktionen für die Anzeige, den Transport und das Sichern/Widerrufen verfügbar.
Ein Modus kann eine beliebige Anzahl an Zuweisungen enthalten. Es werden lediglich
die Zuweisungen für den aktiven Modus von Logic Express bearbeitet. Zuweisungen
für inaktive Modi werden ignoriert.
Der aktive Modus einer Zone kann durch spezielle Zuweisungen umgeschaltet werden
(siehe unten).
Zonen und Modi können über mehrere Bedienoberflächen hinweg definiert werden,
um Bedienoberflächen-Gruppen zu bilden.
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
45
Die folgende Liste stellt einen hierarchischen Aufbau von Zonen und Modi beispielhaft
dar:
Zone 1
Zone 2
Assignment A (ohne Modus)
Assignment B (ohne Modus)
Modus 3 (inaktiv)
Assignment A (mit Modus)
Modus 1 (inaktiv)
Assignment A (mit Modus)
Assignment B (mit Modus)
Modus 4 (aktiv)
Assignment A (mit Modus)
Modus 2 (aktiv)
Assignment A (mit Modus)
Assignment B (mit Modus)
Assignment C (mit Modus)
Modus 5 (inaktiv)
Assignment A (mit Modus)
Assignment B (mit Modus)
Assignment C (mit Modus)
Assignment D (mit Modus)
Definieren von Zonen und Modi
Sie können Zonen und Modi nur in der erweiterten Ansicht definieren.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Zone zu definieren:
1 Klicken Sie auf die Hinzufügen-Taste (+) unten links unterhalb der Liste „Zone“.
Es wird eine neue leere Zone in der Liste „Zone“ angezeigt. Sie wird hervorgehoben
und kann auch gleich benannt werden.
2 Geben Sie den gewünschten Namen für die Zone ein.
Wenn Sie einer Zone Controller zuweisen möchten, lesen Sie den Abschnitt „Zuweisen
von Controllern in der erweiterten Ansicht“ auf Seite 44.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Modus zu definieren:
1 Klicken Sie auf die Hinzufügen-Taste (+) unten links in der Liste „Modus“.
Es wird ein neuer leerer Modus in der Liste „Modus“ angezeigt. Sie wird hervorgehoben
und kann auch gleich benannt werden.
2 Geben Sie den gewünschten Namen für den Modus ein.
Wenn Sie einem Modus Controller zuweisen möchten, lesen Sie den Abschnitt „Zuweisen von Controllern in der erweiterten Ansicht“ auf Seite 44.
46
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
Neuzuweisen eines Controllers
Die Vorgehensweise für das Neuzuweisen eines aktiven Controllers (ein zugewiesener
Controller im aktiven Modus) unterscheidet sich von der für einen nicht aktiven Controller (ein Controller mit einer Zuweisung im inaktiven Modus).
Neuzuweisen eines aktiven Controllers
Wenn Sie den Lernvorgang zum Zuweisen eines aktiven Controllers verwenden (ein
Controller mit einer Zuweisung im aktiven Modus), wird ein Dialogfenster angezeigt:
 Abbrechen: Löscht die neue Zuweisung unter Beibehaltung der bereits vorhandenen
Zuweisung.
 Beide behalten: Behält die neuen und alten Zuweisungen. Typische Verwendung: Ein
(Endlos-)Drehregler steuert als Makro mehrere Parameter.
 Neu zuweisen: Löscht alle bereits vorhandenen aktiven Zuweisungen für diesen Parameter. Typische Verwendung: Eine Funktionstaste (z.B. F1 bis F8) wird einem neuen
Tastaturkurzbefehl zugewiesen.
Neuzuweisen eines nicht aktiven Controllers
Wenn Sie mithilfe des Lernvorgangs einen Controller in einem inaktiven Modus zuweisen, wird die neue Zuweisung dem aktiven Modus zugeordnet – und zwar in der Zone,
die die bisher inaktive Zuweisung enthielt.
Typische Anwendung: Unterstützte Bedienoberflächen verfügen in der Regel über
leere User-Seiten, die eine Neuzuweisung für die Endlosdrehregler ermöglichen. In diesem Fall würden Sie zuerst in den User-Modus wechseln (z.B. Seite 3) und dann die Zuweisung für den Endlosdrehregler lernen.
Bearbeiten von Controller-Zuweisungen in der erweiterten Ansicht
Sie können die folgenden Parameter für die ausgewählte Zuweisung in den Feldern auf
der rechten Seite im Fenster „Controller-Zuweisungen“ bearbeiten.
Controller-Name
Hier wird der Name des Controllers angezeigt. Bei unterstützten Geräten wird der Name
der Bedienoberfläche verwendet. Bei Zuweisungen, die mithilfe des Lernvorgangs für
nicht unterstützte Bedienoberflächen erzeugt wurden, wird der Controller-Name auf
den Standardnamen „Gelernte Zuweisung“ gesetzt. Sie können in das Feld einen neuen
Namen eingeben. Der Controller-Name hat rein informellen Charakter und keinen Einfluss auf die Funktionalität.
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
47
Beschriftung
Bei unterstützten Bedienoberflächen werden hier Zeichen angezeigt, die für die entsprechende Zuweisung stehen und auf dem Display der Bedienoberfläche angezeigt
werden. Nicht unterstützte Bedienoberflächen können Informationen lediglich senden,
jedoch nicht empfangen. Außerdem können sie keine Beschriftung für die Zuweisung
anzeigen.
Wenn das Feld durchgehenden Text enthält, kann es auch beliebig viele Zeichen enthalten. Wenn es jedoch als Platzhalter für dynamisch generierten Text dient, bietet das
Feld drei Zeichen, um die Beschriftung darzustellen. Das erste Zeichen ist immer „@“,
gefolgt von zwei weiteren Zeichen. Die folgenden Tabellen stellen die möglichen Bedeutungen des zweiten und dritten Zeichens dar.
Zweites Zeichen
Zeichen
Bedeutung
t
Spur (Track)
s
Send-Slot
S
Alle Sends
e
EQ-Band
E
Alle EQs
p
Insert-Slot
i
Instrument
Drittes Zeichen
Zeichen
Bedeutung
#
Anzahl von oben (Spur-Nummer, Send-Slot, EQ-Band, Insert-Slot)
n
Name von oben
p
Name des von der Zuweisung adressierten Parameters
P
Name des ersten Parameters
o
Parameterversatz, gezählt ab 1
O
Maximaler Parameterversatz, gezählt ab 1
b
Parameterbank (= Parameterversatz/Bank-Größe), gezählt ab 1
B
Gesamtanzahl der Bänke (= Parameterversatz/Bank-Größe), gezählt
ab 1
Beispiel: „[email protected]#“ steht für „Send1“, „Send2“ usw.
48
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
Feld „Flip-Gruppe“
Geben Sie denselben ganzen Zahlenwert für zwei Zuweisungen ein, um ein Gegenstück für den Flip-Modus zu definieren (für unterstützte Bedienoberflächen mit FlipModus). Wenn ein Fader und ein Endlosdrehregler derselben Flip-Gruppe zugeordnet
werden, sind sie verkoppelt. Für den Wert „Keine“ geben Sie 0 ein.
Bei nicht unterstützten Geräten müssen Sie zwei aktive Zuweisungen verwenden, die
derselben Gruppe zugeordnet sind. Eine Zuweisung muss absolut sein (z.B. ein Fader),
die andere relativ (z.B. ein Endlosdrehregler).
Exklusiv
Wenn dieses Markierungsfeld aktiviert ist, deaktiviert die Zuweisung alle anderen Zuweisungen, bei denen „Exklusiv“ für denselben Regler (auf unterstützten Bedienoberflächen) deaktiviert ist. Auf diese Weise können Sie eine Zuweisung ohne Modus auf
bestimmte Modi begrenzen. Beispiel: Fader steuern in der Regel die Lautstärke. Wenn
Sie einen Modus benötigen, in dem die Fader den Send-Pegel steuern, aktivieren Sie
„Exklusiv“.
Klasse
In diesem Menü wählen Sie die Klasse der Zuweisung (den zu steuernden Zielparameter-Typ) aus. Wenn eine Klasse ausgewählt wird, werden verschiedene Optionen unterhalb des Einblendmenüs „Klasse“ angezeigt. Im folgenden Abschnitt sind die verschiedenen Klassen und deren Optionen beschrieben.
Modusänderung
Die Klasse „Modusänderung“ ermöglicht es Ihnen, mit einer Zuweisung von einem Modus zum anderen zu wechseln. Unter dem Menü „Klasse“ wird ein zusätzliches ModusEinblendmenü angezeigt, über das Sie zwischen verschiedenen Modi wählen können.
Ein Beispiel: Über die Zuweisungstasten bei einer Mackie Control können Sie verschiedene Modi für die Endlosdrehregler auswählen.
Hinweis: Der im Modus-Menü ausgewählte Modus ist nur aktiv, wenn das Modus-Menü
im Bereich „Wert“ auf die Option „Direkt“ eingestellt ist.
Ist eine der anderen Optionen für das Modus-Menü im Bereich „Wert“ ausgewählt, gilt
Folgendes:
 Umschalten: Die Zuweisung schaltet zwischen dem ersten Modus der Zone und dem
ausgewählten Modus um. Die Zuweisung für die Modusänderung muss sich in derselben Zone befinden.
 Relativ: Nützlich zum Blättern durch Modi in einer Zone mithilfe von zwei Tasten
oder zum Auswählen eines Modus über einen Endlosdrehregler. Der minimale Zielparameter stellt den ersten, der maximale Zielparameter den letzten Modus der Zone
dar. Die Zuweisung für die Modusänderung muss sich in derselben Zone befinden.
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
49
 Rotieren: Nützlich zum Blättern durch alle Modi mit einer einzigen Taste, z.B. einem
Jog-Wheel: Aus → Scrub → Shuttle → Aus. Der minimale Zielparameter stellt den
ersten, der maximale Zielparameter den letzten Modus der Zone dar. Die Zuweisung
für die Modusänderung muss sich in derselben Zone befinden.
Global
Über die Option „Global“ können Sie globale Parameter über eine Zuweisung steuern.
Unter dem Menü „Klasse“ wird ein zusätzliches Parameter-Einblendmenü angezeigt, in
dem die in der folgenden Tabelle aufgeführten Parameter enthalten sind.
50
Globale Optionen
Erklärung
Abspielposition
Diese Zuweisung steuert die Abspielposition: Ein Feedback wird in dem Format gesendet, das in der Clock-Anzeige der Bedienoberflächen-Gruppe ausgewählt ist.
Abspielposition
(Beats)
Wie oben, aber das Feedback wird im Beats-Format gesendet.
Abspielposition
(Time Code)
Wie oben, aber das Feedback wird im SMPTE-Time-Code-Format gesendet.
Abspielposition
(Beats, Scrubbing)
Ein Bedienen des Controllers wirkt sich nicht direkt auf die Abspielposition
aus, sondern aktiviert das Scrubbing. Das Format wird vom Format-Parameter
der Bedienoberflächen-Gruppe bestimmt. Der Controller-Wert bestimmt die
Scrubbing-Geschwindigkeit.
Locator-Punkte
verschieben
Linker und rechter Locator-Punkt werden verschoben.
Linker Locator-Punkt
Stellt den linken Locator-Punkt ein.
Rechter LocatorPunkt
Stellt den rechten Locator-Punkt ein.
Punch-LocatorPunkte verschieben
Verschiebt die Punch-In- und Punch-Out-Locator-Punkte.
Punch-In-LocatorPunkt
Stellt den Punch-In-Locator-Punkt ein.
Punch-Out-LocatorPunkte
Stellt den Punch-Out-Locator-Punkt ein.
Marker-Position
Bearbeitet die Position des aktuellen Markers.
Marker-Länge
Bearbeitet die Länge des aktuellen Markers.
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
Hinweis: Alle Optionen in der obigen Tabelle gelten nur für den Relativ-Modus, in dem
Änderungen relativ zum Startwert bzw. zur Startposition vorgenommen werden. Siehe
Unterparameter „Clock Part“.
Globale Optionen
Erklärung
Ausgewählte Regio- Verschiebt die ausgewählten Regionen oder Events um den ausgewählten
nen/Events verschie- Nudge-Wert (siehe unten).
ben
Beliebiges Solo
Nur Feedback. Aktiv, wenn eine Solo-Taste (Spur oder Region) aktiviert ist.
Verschiebeschrittweite (Nudge)
Steuert den Nudge-Wert, der für „Ausgewählte Regionen/Events verschieben“
verwendet wird. Schaltet zwischen Tick, Rasterwert, Beat, Takt, Frame, 1/2
Frame um.
Scrub-Status
Stellt den Scrub-Status für den Parameter „Abspielposition“ (Beats, Scrubbing)
ein. Zur Auswahl stehen: Clock einstellen, Audio-Scrubbing, Shuttle.
Automation aller
Spuren
Schaltet den Automations-Status aller Spuren zwischen den folgenden Werten
um: Aus, Read, Touch, Latch, Write.
Warnhinweistext,
Warnhinweistaste,
Warnhinweissymbol
Wird von Plug-Ins verwendet, um spezielle Alarm-Modi zu definieren. Diese
Option ist hauptsächlich für Entwickler von Bedienoberflächen nützlich.
Dummy
Dient dazu, eine Zuweisung ohne Modus über das Markierungsfeld „Exklusiv“
vorübergehend zu deaktivieren. Siehe „Exklusiv“ auf Seite 49.
Cycle
Schaltet die Cycle-Funktion ein und aus.
Autopunch
Schaltet die Autopunch-Funktion ein und aus.
Gehe zu Marker
Verschiebt die Abspielposition auf eine Marker-Nummer. Ein zusätzliches Nummernfeld unterhalb des Parameter-Menüs wird verwendet, um die Ziel-MarkerNummer zu bestimmen.
Gruppenkupplung
Stellt die Automations-Gruppenkupplung ein: Automationsgruppen werden
deaktiviert, wenn die Gruppenkupplung aktiviert wird. Für Tasten setzen Sie
die Gruppenkupplung auf 1, wenn die Taste gedrückt wird, und auf 0, wenn
die Taste losgelassen wird.
Active Sense
Wird von einigen Bedienoberflächen verwendet (wie der HUI), um eingehende
MIDI-Active-Sense-Befehle zu verarbeiten.
Shuttle-Geschwindigkeit
Stellt die Shuttle-Geschwindigkeit direkt ein (vorwärts und rückwärts). Verwenden Sie diese Option für Controller (normalerweise Drehregler), die einen absoluten, nicht relativen Wert ausgeben.
Wellenform-Zoom
Stellt die Wellenform-Zoom-Stufe für das (aktive) Arrangierfenster ein.
Quantisierungswert
Stellt den Quantisierungswert im aktiven Fenster ein (wenn dieser Parameter
verfügbar ist).
Division
Stellt den Rasterwert im aktiven Fenster ein (wenn dieser Parameter verfügbar
ist).
Horizontal-Zoom
Stellt die horizontale Zoom-Stufe im aktiven Fenster ein (wenn dieser Parameter verfügbar ist).
Vertikal-Zoom
Stellt die vertikale Zoom-Stufe im aktiven Fenster ein (wenn dieser Parameter
verfügbar ist).
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
51
Channel-Strip
Über die Option „Channel-Strip“ können Sie Channel-Strip-Parameter über eine Zuweisung steuern. Unter dem Menü „Klasse“ wird ein zusätzliches Channel-Strip-Einblendmenü angezeigt, in dem die folgenden Parameter aufgeführt sind.
Channel-Strip-Typ
Erklärung
Ausgewählte Spur
Entspricht normalerweise der ausgewählten Arrangierspur. Ausnahme: Wenn
der Spurverriegelungs-Parameter der Bedienoberflächen-Gruppe aktiviert ist,
entspricht die ausgewählte Spur derjenigen Spur, die ausgewählt war, als die
Spurverriegelung aktiviert war.
Faderbank
Adressiert einen Channel-Strip im aktuellen Darstellungsmodus der Bedienoberflächen-Gruppe (Arrangierfenster, Alle, Spuren, Einzeln) in Abhängigkeit
vom aktuellen Faderbank-Wert für diesen Modus (siehe unten).
Beispiel: Der Darstellungsmodus ist „Alle“, die Faderbank für die Darstellung
„Alle“ ist fünf und die Nummer neben diesem Parameter ist zwei. Dadurch wird
der achte Channel-Strip in der Darstellung „Alle“ angesprochen (Faderbank und
Nr. sind 0-basiert, fügen Sie also 1 hinzu).
Index
Entspricht der Einstellung „Faderbank“, allerdings ohne vom aktuellen Faderbank-Wert abzuhängen.
Audio
Ein Audiokanal. Der numerische Wert (Nr.) bestimmt, welcher Audiokanal angesprochen wird (wieder 0-basiert; um Audiokanal 2 anzusprechen, verwenden
Sie den Wert 1).
Software-Instrument
Entspricht der Einstellung „Audio“, allerdings für Software-Instrument-ChannelStrips.
Bus
Entspricht der Einstellung „Audio“, allerdings für Bus-Channel-Strips.
Auxiliary
Entspricht der Einstellung „Audio“, allerdings für Aux-Channel-Strips.
Output
Entspricht der Einstellung „Audio“, allerdings für Output-Channel-Strips.
Master
Der Master-Channel-Strip. Wenn er im Projekt nicht existiert, wird stattdessen
der erste Output-Channel-Strip angesprochen.
Wenn Sie die Einstellung „Faderbank“, „Index“, „Audio“, „Software-Instrument“, „Bus“,
„Auxiliary“, „Output“ oder „Master“ im Einblendmenü des Channel-Strips wählen, können Sie auf die folgenden beiden Parameter zugreifen:
 Nummernfeld: Ein 0-basierter Versatz, der zur Channel-Strip-Nummer hinzugefügt
wird. Dieses Feld wird typischerweise für aufeinanderfolgende Controller verwendet: Fader 1 nutzt den Versatz 0, Fader 2 nutzt den Versatz 1 usw.
 Parameter-Feld: Textbeschreibung des adressierten Parameters. Sie kann nur über
„Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Zuweisung lernen für <„Parametername“>“ eingestellt werden. Beachten Sie bei Plug-In- und Instrument-Parametern, dass der Versatz auf der Parameterseite angewendet wird, sodass Sie die Parameter-Adressierung
nach oben oder unten verschieben können.
52
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
Taste
Wenn Sie die Option „Taste“ im Menü „Klasse“ auswählen, können Sie Eingaben auf Ihrer
Computertastatur über Zuweisungen emulieren. Unter dem Menü „Klasse“ wird ein Feld
eingeblendet, in dem Sie die Taste bestimmen können, die emuliert werden soll. Hierbei müssen Sie die Groß- und Kleinschreibung nicht beachten.
Tastaturkurzbefehl
Über die Option „Tastaturkurzbefehl“ im Menü „Klasse“ können Sie einen Tastaturkurzbefehl über eine Zuweisung ausführen. Unter dem Menü „Klasse“ wird das Feld „Befehl“
eingeblendet, in dem Sie den gewünschten Tastaturkurzbefehl bestimmen. Einige Tastaturkurzbefehle bieten ein Feedback wie „Ein/Aus“ oder „Aktiv/Inaktiv“.
Wenn Sie Ihre Tastaturkurzbefehl-Zuweisung wiederholt ausführen möchten, aktivieren
Sie das Markierungsfeld „Tastenwiederholung“ unten im Fenster „Controller-Zuweisungen“. Weitere Informationen finden Sie unter „Markierungsfeld „Tastenwiederholung““
auf Seite 59.
Klicken Sie auf die Taste „Zeigen“, um das Fenster „Tastaturkurzbefehle“ zu öffnen. Der
im Feld „Befehl“ angezeigte Tastaturkurzbefehl wird im Fenster „Tastaturkurzbefehle“
automatisch ausgewählt/angezeigt.
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
53
Bedienoberflächen-Gruppe
Wenn Sie die Option „Bedienoberflächen-Gruppe“ im Menü „Klasse“ auswählen, können Sie die Zugehörigkeit für die Bedienoberflächen-Gruppe einstellen (zu der diese
Zuweisung gehört). Wenn Sie diese Klasse auswählen, wird ein Parameter-Menü unterhalb des Menüs „Klasse“ angezeigt. In diesem Menü können Sie eine der unter „Parameter der Bedienoberflächen-Gruppe“ auf Seite 23 beschriebenen Optionen oder eine
Option aus der folgenden Tabelle auswählen.
Hinweis: Zuweisungen für nicht unterstützte Bedienoberflächen gehören immer der
ersten Bedienoberflächen-Gruppe an.
Parameter-Option
Zusätzliche Informationen
Faderbank für aktuelle
Darstellung
Wird auf die Faderbank im aktuellen (Mixer-)Darstellungsmodus übertragen. Auf diese Weise benötigen Sie nur eine Zuweisung für die Links/
Rechts-Taste in allen Darstellungsmodi.
Filter für Gesamtdarstellung
Bei Auswahl dieses Parameters werden acht zusätzliche Markierungsfelder für die acht Channel-Strip-Typen angezeigt, wenn „Alle“ als Darstellungsmodus ausgewählt ist. Abhängig vom Modus „Wert“ bestimmen
diese Regler, welche Channel-Strips dargestellt (im Modus „Direkt“) oder
umgeschaltet (im Modus „X-OR“) werden.
Faderbank für:
MIDI-Channel-Strips
Input-Channel-Strips
Audio-Channel-Strips
Instrument-ChannelStrips
Aux-Channel-Strips
Bus-Channel-Strips
Output-Channel-Strips
Diese Faderbank-Parameter werden in der Darstellung „Alle“ verwendet,
wenn nur eine Channel-Strip-Klasse angezeigt werden soll. Auf diese
Weise können Sie zwischen mehreren Channel-Strip-Klassen umschalten,
während die aktuelle Faderbank für jede Klasse erhalten bleibt.
Wenn Sie eine Option für eine Faderbank oder Parameterseite im Parameter-Menü auswählen, werden die folgenden Bank-Typen unterhalb des Menüs angezeigt.
 Nach Kanal: Die Faderbank oder Parameterseite wird um einen Channel-Strip oder
einen Parameter verschoben.
 Nach Bank: Die Faderbank oder Parameterseite wird um die Anzahl der dargestellten
Channel-Strips oder Parameter verschoben.
 Bedienoberflächen-Gruppen-Einstellung: Die Faderbank oder Parameterseite wird um
den Wert verschoben, der für den Bedienoberflächen-Gruppen-Parameter „Parameter-Umschaltmodus“ definiert wurde.
54
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
Automationsgruppe
Über die Option „Automationsgruppe“ im Menü „Klasse“ können Sie eine Automationsgruppe mithilfe einer Zuweisung festlegen.
Wenn Sie diese Klasse auswählen, wird das Feld „Gruppe“ unterhalb des Menüs „Klasse“
angezeigt. Sie können die bearbeitete Gruppe durch Eingabe einer Nummer in das Feld
bestimmen. Wenn Sie „0“ eingeben, wird dieser Parameter auf die Gruppe eingestellt,
die für den Parameter „Automationsgruppe“ (in den Bedienoberflächen-Gruppen-Parametern) ausgewählt ist.
Es wird außerdem ein Parameter-Menü unterhalb des Felds „Gruppe“ angezeigt, in dem
Sie die Automationsgruppen-Parameter für die Zuweisung wählen können. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Gruppen-Einstellungen“ im Logic Express 8 Benutzerhandbuch.
Bereich für die Eingangsmeldung
Mit den Parametern in diesem Bereich steuern Sie verschiedene Aspekte der MIDI-Eingabe.
Einblendmenü „MIDI-Input“
Wenn Sie aus dem Menü einen MIDI-Eingang (Port) wählen, werden alle Zuweisungen,
die denselben Eingang verwenden, entsprechend geändert. Wenn die Zuweisung zu
einer unterstützten Bedienoberfläche gehört, wird auch der MIDI-Eingang des Geräts
im Setup-Fenster geändert.
Dies erleichtert die Anlage von Zuweisungsvoreinstellungen für eine neue Bedienoberfläche. Diese neuen Zuweisungen können auch auf andere Logic-Systeme übertragen
werden, indem Sie Ihre Einstellungsdatei „com.apple.Logic.cs“ kopieren. Legen Sie diese
Einstellungsdatei einfach im Ordner „Preferences“ auf einem anderen Macintosh-Computer ab, öffnen Sie das Fenster „Controller-Zuweisungen“ in der erweiterten Ansicht
und ändern Sie den Parameter „MIDI-Input“ für eine Zuweisung (die der MIDI-Konfiguration des Computers entspricht).
Feld „Wertänderung“
Hier werden die eingehenden MIDI-Befehle angezeigt, die eine Wertänderung im Zielparameter verursachen. Sie können die MIDI-Befehle hier auch bearbeiten.
Das Feld „Wertänderung“ stellt die Befehle als hexadezimale Byte-Folge dar. Der Klartext wird unterhalb des Felds angezeigt. Die Platzhalter für den variablen Teil des Befehls sind:
 Lo7: die unteren 7 Bits des Werts (LSB oder Least Significant Bits)
 Hi7: die oberen 7 Bits des Werts (MSB oder Most Significant Bits)
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
55
Bei Befehlen mit nur einem Lo7-Platzhalter wird der Wert wie ein 7-Bit-Befehl behandelt. Bei Befehlen, die sowohl einen Lo7- als auch einen Hi7-Platzhalter enthalten, wird
der Wert wie ein 14-Bit-Befehl behandelt. Die Reihenfolge von Lo7 und Hi7 wird beachtet, wobei konstante Bytes dazwischen enthalten sein können. Auf diese Weise können
Sie die Abschnitte „Control Change LSB“ und „MSB“ definieren. Ein Beispiel: B0 08 Hi7 B0
28 Lo7 stellt einen 14-Bit-Befehl dar.
Hinweis: Bei der Eingabe mehrerer MIDI-Befehle sollten Sie immer jeden Befehl vollständig eingeben, um sicherzustellen, dass Sie das Status-Byte auch dann wiederholen, wenn es dasselbe ist. Es ist hilfreich, den gesamten Befehl aufzuschreiben, um
sicherzugehen, dass das richtige Byte funktioniert, da Sie nicht wissen können, welchen Status der vorher gesendete Befehl hatte.
Bei Befehlen, die weder einen Lo7- noch einen Hi7-Platzhalter enthalten, nimmt
Logic Express einen eingehenden Wert von 1 an: Das ist typisch für das Drücken und
Loslassen von Tasten. Siehe auch Abschnitt „Feld „Multiplikator““ (S. 57) weiter unten.
Feld „Touch/Release“
Geben Sie eine ganze Zahl ein, um den eingehenden MIDI-Befehl für Statusänderungen (Touch/Release oder umgekehrt) des Zielparameters zu verwenden. Ein Wert ungleich 0 steht für Drücken, der Wert 0 für Loslassen. Die Befehle werden eingeblendet
und auf dieselbe Weise wie im Feld „Wertänderung“ bearbeitet (siehe Abschnitt „Feld
„Wertänderung““ oben).
Hinweis: Dies gilt nur für die Channel-Strip-Zuweisungsklasse und für Parameter, die
automatisiert werden können.
Bereich „Wert“
Mit den Parametern in diesem Bereich steuern Sie verschiedene Aspekte der Werte für
eingehende MIDI-Befehle.
Felder „Min/Max“
Geben Sie eine ganze Zahl ein, um den minimalen und maximalen Wertebereich für
eingehende Werte festzulegen, die über Lo7 und Hi7 dargestellt werden. Standardmäßig liegt der minimale Wert bei 0 und der maximale bei 127. Allerdings verwenden einige Bedienoberflächen (wie CM Labs Motor Mix) denselben Befehl mit unterschiedlichen Wertebereichen für unterschiedliche Controller. Detaillierte Informationen finden
Sie in der Dokumentation zu Ihrem Gerät.
Einblendmenü „Format“
Hier wählen Sie, wie negative Werte in den 7-Bit-Abschnitten kodiert werden, die über
MIDI ausgegeben werden. Zur Auswahl stehen:
 Ohne Vorzeichen: Negative Werte sind nicht möglich. Der gesamte 7- oder 14-BitBereich wird als positive Zahl behandelt. Der Wertebereich liegt zwischen 0 und 127
(7-Bit) oder 0 und 16383 (14-Bit).
56
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
 Zweierkomplement: Wenn das MSB eingestellt ist, ist der Wert negativ. Um den absoluten Wert zu erhalten, kehren Sie alle Bits um und addieren den Wert 1 hinzu. Dies
führt zu einem Wertebereich von –128 bis 127 (7-Bit) oder –8192 bis 8191 (14-Bit).
 Einerkomplement: Wenn das MSB eingestellt ist, ist der Wert negativ. Um den absoluten Wert zu erhalten, kehren Sie alle Bits um. Beachten Sie, dass dadurch zwei Kodierungswerte für Null möglich sind. Dies führt zu einem Wertebereich von –127 bis 127
(7-Bit) oder –8191 bis 8191 (14-Bit).
 Vorzeichen-Betrag: Wenn das MSB eingestellt ist, ist der Wert negativ. Um den absoluten Wert zu erhalten, löschen Sie das MSB. Beachten Sie, dass dadurch zwei Kodierungswerte für Null möglich sind. Dies führt zu einem Wertebereich von –127 bis 127
(7-Bit) oder –8191 bis 8191 (14-Bit).
Das geeignete Format für ein Gerät ist für gewöhnlich in der zugehörigen Dokumentation vermerkt. Wenn diese nicht verfügbar ist, besuchen Sie die Website des Bedienoberflächen-Herstellers oder wenden sich direkt an diesen.
Feld „Multiplikator“
Geben Sie hier einen Skalierungswert für eingehende Werte ein. Dies ist besonders
sinnvoll, wenn einem Tastendruck der Wert 1 entspricht. Beispiele:
 Um den Automationsmodus auf „Write“ einzustellen, setzen Sie „Multiplikator“ auf
4,00 und „Modus“ auf „Direkt“.
 Um einen Parameter durch Tastendruck um 1 zu verringern, setzen Sie „Multiplikator“ auf –1,00 und „Modus“ auf „Relativ“.
Einblendmenü „Modus“
Wählen Sie, auf welche Art die eingehenden Werte den aktuellen Parameterwert modifizieren. Zur Auswahl stehen:
 Direkt: Der eingehende Wert ist der neue Parameterwert.
 Umschalten: Wenn der aktuelle Parameterwert 0 beträgt, wird er auf den eingehenden Wert gesetzt. Alle anderen Werte setzen den Parameterwert auf 0. Diese Option
eignet sich für Tasten, die einen Wert umschalten: Mute, Solo usw.
 Skaliert: Der eingehende Wert wird von seinem Wertebereich auf den Wertebereich
des Zielparameters skaliert. Dies eignet sich insbesondere für Fader und Endlosdrehregler.
 Relativ: Der eingehende Wert wird zum aktuellen Wert des Parameters hinzugefügt.
Diese Option wird für Endlosdrehregler, aber auch für Tasten verwendet, die einen
bestimmten Wert (der durch den Parameter „Multiplikator“ bestimmt wird) erhöhen/
verringern.
 Rotieren: Der eingehende Wert wird zum aktuellen Parameterwert hinzugefügt, wobei der Parameter zwischen den Maximal- und Minimalwerten schwankt. Dies eignet
sich insbesondere für Tasten, die zwischen mehreren Modi wechseln, z.B. die Automationsmodi.
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
57
 X-OR: Der Wert definiert eine Bit-Maske (d.h. einen Filter), die nach dem „ExklusivOder-Prinzip“ der Boolschen Logik auf den aktuellen Parameterwert angewendet
wird. Diese Funktion eignet sich für das Aktivieren/Deaktivieren einzelner ChannelStrip-Typen in der Ansicht „Alle“.
Bei Ein/Aus-Parametern unterstützter Bedienoberflächen wird der „Modus“ standardmäßig auf „Umschalten“ gesetzt. Bei absoluten Controllern (z.B. Fader und Poti) wird er
(standardmäßig) auf „Skaliert“ bzw. im Falle von Endlosdrehreglern auf „Relativ“ gesetzt.
Einblendmenü „Feedback“
Hier wählen Sie, wie der aktuelle Parameterwert auf der Bedienoberfläche dargestellt
wird. Zur Auswahl stehen:
 Kein Dithering: Es wird kein Feedback ausgegeben.
 Punkt/Linie: LED-Kränze: nur eine LED; LCDs: eine einzelne vertikale Linie.
 Balken von links nach rechts: Ein Balken vom Maximalwert zum aktuellen Wert.
 Balken ab Mitte: Ein Balken von der Mitte zum aktuellen Wert.
 Balken von rechts nach links: Ein Balken vom aktuellen Wert zum Maximalwert.
 Q/Breite: Zwei gleiche Balken von der Mitte zum aktuellen Wert.
 Aufsteigender Takt: Ein Balken vom unteren Ende zum aktuellen Wert.
 Absteigender Takt: Ein Balken vom oberen Ende zum aktuellen Wert.
 Nur Text: LED-Kränze: kein Feedback; LCDs: kein Feedback über grafisches Element.
 Automatisch: Abhängig vom aktuell zugewiesenen Parameter wird der am häufigsten verwendete Feedback-Modus verwendet: Die integrierten Plug-In- und Instrument-Parameter enthalten diese Information, Pan verwendet „Punkt/Linie“, alle anderen Parameter verwenden die Option „Balken von links nach rechts“.
Hinweis: „Feedback“ funktioniert nur bei unterstützten Bedienoberflächen. Zudem sind
nicht alle Einstellungen für alle Controller verfügbar.
Markierungsfeld „Text Feedback“
Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Textdarstellung des aktuellen Werts an das Display der Bedienoberfläche übermittelt. Die Display-Funktionen der Bedienoberfläche
legen die Position und die Anzahl der verwendeten Zeichen fest.
Markierungsfeld „Lokales Feedback (Fader/Poti)“
Wenn diese Option aktiviert ist, wird kein Feedback ausgegeben, solange sich der Parameter im Touch-Modus befindet. So wird verhindert, dass sich die Motorfader gegen
die Eingaben des Benutzers „wehren“.
58
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
Markierungsfeld „Tastenwiederholung“
Wenn dieses Markierungsfeld aktiviert ist, wird die Zuweisung wiederholt ausgeführt.
Der Schieberegler „Wiederholrate“, der im Eintrag „Tastatur & Maus“ in den Systemeinstellungen von Mac OS X eingestellt wird, bestimmt, wie schnell Logic Express die Zuweisung wiederholt. Mit dem Schieberegler „Ansprechverzögerung“ in den Einstellungen „Tastatur & Maus“ können Sie einstellen, wie lange die/der Taste/Controller gedrückt werden muss, bis die Zuweisung wiederholt wird.
Beispiel: Diese Funktion eignet sich insbesondere für die Zoom-Funktion. Wenn Sie den
Zoom-Tasten auf der Mackie-Bedienoberfläche einen Tastenwiederholungs-Befehl zuweisen, können Sie die Taste „Einzoomen“ einfach gedrückt halten. Logic Express zoomt
ein, bis Sie die Taste „Einzoomen“ wieder loslassen. Das spiegelt das Verhalten der
Zoom-Tastaturkurzbefehle wider. Eine Alternative wäre das wiederholte Drücken der
Zoom-Tasten (auf der Mackie-Bedienoberfläche), um mehr als eine Ebene ein- bzw.
auszuzoomen.
Hinweis: Das Markierungsfeld „Tastenwiederholung“ ist nur für Tastaturkurzbefehle, das
Drücken von Tasten und relative Wertänderungen verfügbar. Wenn eine andere Zuweisungsklasse ausgewählt wird, ist das Markierungsfeld ausgegraut.
Die standardmäßigen Tastaturkurzbefehl-Zuweisungen unterstützen die Funktion „Tastenwiederholung“ (falls dies nützlich und/oder auf die/das Bedienoberfläche/Gerät zutrifft), wodurch keine Änderungen für diese Funktion notwendig sind.
Wenn Sie die Funktion „Tastenwiederholung“ für Ihre eigenen Zuweisungen aktivieren
möchten, müssen Sie den zugewiesenen Befehl erneut lernen. TastenwiederholungsBefehle müssen ein Lo7-Byte enthalten, das die Informationen zum Status (nicht gedrückt oder gedrückt) der Zuweisungstaste enthält.
Logic Express führt Sie durch die Schritte, die für den Prozess des Neuerlernens notwendig sind: Der aktuelle MIDI-Befehl wird automatisch gelöscht, der Lernmodus wird
aktiviert und in einem Info-Text werden Sie dazu aufgefordert, den gewünschten MIDIBefehl zu senden.
Wenn Sie die zugewiesene Taste nach dem Lernen des MIDI-Befehls loslassen, wird
der Lo7-Byte automatisch erzeugt und der Lo7-Wert (für den Befehl zum Loslassen der
Taste) wird dem Min-Parameter zugewiesen. Der Lo7-Wert für den Befehl zum Drücken
der Taste wird automatisch dem Max-Parameter zugewiesen.
Normalerweise wird der Wertebereich von 1 bis 127 für den Befehl „Taste gedrückt“ verwendet. Der Wert Null (0) wird grundsätzlich für den Befehl „Taste losgelassen“ verwendet.
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
59
Hinweis: Einige Bedienoberflächen verwenden eventuell unterschiedliche Wertebereiche (z.B. CM Labs MotorMix). Ein Zuweisen von entsprechenden Min- und Max-Werten
stellt sicher, dass die Tastenwiederholung bei solchen Geräten funktioniert. Dies bedeutet allerdings, dass Sie beim manuellen Ändern der Min- bzw. Max-Werte für einen Tastaturkurzbefehl vorsichtig sein müssen (in Fällen, in denen die Min- und Max-Werte
nicht den Zuständen „Taste gedrückt“ (an) und „Taste losgelassen“ (aus) entsprechen,
funktioniert die komplette Zuweisung nicht). Weitere Informationen zu den verwendeten Werten finden Sie entsprechend im Handbuch zu Ihrer Bedienoberfläche.
Zuweisen von Tasten zu Tastaturkurzbefehlen
Sie können nicht nur Parametern Controller zuweisen, sondern haben auch die Möglichkeit, Bedienoberflächen-Tasten sowie Tasten oder Befehle für das Loslassen der Tasten den Tastaturkurzbefehlen zuzuweisen.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Bedienoberflächen-Taste einem Tastaturkurzbefehl
zuzuweisen:
1 Wählen Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Tastaturkurzbefehle“, um das Fenster
„Tastaturkurzbefehle“ zu öffnen.
2 Klicken Sie in der Liste „Befehl“ auf das Dreiecksymbol neben der gewünschten Kategorie. Dadurch werden die Befehle für die entsprechende Kategorie eingeblendet und Sie
können anschließend den Tastaturkurzbefehl auswählen, den Sie zuweisen möchten.
Sie können im Suchfeld auch nach dem gewünschten Tastaturkurzbefehl suchen.
3 Klicken Sie auf die Taste „Neue Zuweisung lernen“.
60
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
4 Drücken Sie die Taste (auf der Bedienoberfläche), die Sie dem Tastaturkurzbefehl zuweisen möchten. Dadurch wird ein MIDI-Befehl an Logic Express gesendet.
Im Feld „Zuweisungen“ wird der Name des Controllers angezeigt.
5 Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 4, um bei Bedarf weitere Zuweisungen vorzunehmen.
6 Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf die Schließen-Taste, um das Fenster zu schließen.
Gehen Sie wie folgt vor, um einem Tastaturkurzbefehl eine Taste oder einen Befehl
zum Loslassen der Taste zuzuweisen:
1 Wählen Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Tastaturkurzbefehle“, um das Fenster
„Tastaturkurzbefehle“ zu öffnen.
2 Klicken Sie in der Liste „Befehl“ auf das Dreiecksymbol, um die Befehle für eine Kategorie einzublenden. Wählen Sie anschließend den Tastaturkurzbefehl, den Sie zuweisen
möchten (oder verwenden Sie das Suchfeld).
3 Halten Sie die Taste (auf der Bedienoberfläche) gedrückt, die Sie dem Tastaturkurzbefehl zuweisen möchten.
4 Klicken Sie auf die Taste „Neue Zuweisung lernen“.
5 Lassen Sie die Taste wieder los.
Im Feld „Zuweisungen“ wird der Name der Taste angezeigt.
6 Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf die Schließen-Taste, um das Fenster zu schließen.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Tastaturkurzbefehl-Zuweisung zu löschen:
1 Wählen Sie im Fenster „Tastaturkurzbefehle“ den Tastaturkurzbefehl (dessen Zuweisung
gelöscht werden soll) in der Liste „Befehl“ aus.
2 Wählen Sie im Feld „Zuweisungen“ die Zuweisung für den Tastaturkurzbefehl aus.
3 Drücken Sie die Rückschritttaste.
Sichern der Controller-Zuweisungen
Die aktuellen Controller-Zuweisungen und alle Bedienoberflächen-Einstellungen sind
in der Datei ~/Library/Preferences/com.apple.Logic.express.cs gesichert.
Sie müssen Controller-Zuweisungen oder dazugehörige Einstellungen und Settings
nicht extra sichern. Sie werden beim Beenden von Logic Express automatisch am oben
aufgeführten Speicherort abgelegt.
Kapitel 2 Anpassen von Controller-Zuweisungen
61
3
Mackie Control
3
Sie können Logic Express mit einer Mackie Control vollständig steuern und ihre Funktionalität mit mehreren Zusatzgeräten erweitern.
Die Informationen in diesem Kapitel gelten für die Mackie Control Universal, die originale Mackie Control, die Logic Control und das Erweiterungsmodul Mackie (oder Logic)
Control XT. Für alle diese Geräte wird in diesem Kapitel der Begriff „Mackie Control“ verwendet.
Die Bedienelemente der Mackie Control sind optisch in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die Zonen genannt werden. Jede Zone ist deutlich beschriftet. Die Zonen sind
durch verschiedene Grautöne am Gerät deutlich zu unterscheiden. Die folgenden Beschreibungen der Merkmale und Funktionen der Mackie Control sind diesen Zonen
entsprechend organisiert.
Einrichten Ihrer Mackie Control
Wenn Sie Logic Express starten, werden alle eingeschalteten Mackie Control-Geräte, die
an Ihr System angeschlossen sind, automatisch erkannt. Sie können die Mackie Control
sofort mit den Standardeinstellungen verwenden oder die Einstellungen beliebig anpassen, wie unter „Grundlagen zum Bedienoberflächen-Setup“ auf Seite 15 und „Anpassen von Controller-Zuweisungen“ auf Seite 37 beschrieben ist.
63
Verwenden der Mackie Control mit Logic Express
Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie die Mackie Control in Logic Express verwenden
können.
Ein Beispiel für einen einfachen Arbeitsablauf umfasst die folgenden Schritte:
1 Wählen Sie im Arrangierfenster die Channel-Strips in Ihrem Projekt aus, die Sie steuern
möchten, indem Sie die Tasten FADER BANKS auf der Mackie Control drücken. Weitere
Informationen hierzu finden Sie unter „FADER BANKS-Zone“ auf Seite 85.
2 Wählen Sie mit den ASSIGNMENT-Tasten die Parameter aus, die Sie bearbeiten möchten, und ob Sie mehrere (Mixer-Ansicht) oder einen einzelnen Channel-Strip (Kanal-Ansicht) bearbeiten möchten. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „ZuweisungsZone“ auf Seite 71.
3 Starten Sie die Wiedergabe und verschieben Sie die Abspielposition mit den Mackie
Control-Transportsteuerungstasten und dem Jog-Wheel auf die Position, an der Sie
arbeiten möchten. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Transport-Zone“ auf
Seite 94 und „Jog/Scrub-Wheel-Zone“ auf Seite 103.
4 Steuern und bearbeiten Sie das Projekt mit den Kanalzug-Bedienelementen. Weitere
Informationen hierzu finden Sie unter „Kanalzug-Bedienelemente“ auf Seite 67.
Display-Zone
Die Display-Zone im oberen Bereich der Mackie Control enthält vier Displays. Jedes
davon stellt unterschiedliche Informationen dar:
 Haupt-Flüssigkristalldisplay (LCD)
 Assignment-Display
 Zeit-Display
 Solo-LED
Haupt-LCD
Das Haupt-LCD ist in acht Bereiche (bzw. Spalten) mit je zwei Textzeilen unterteilt. Jeder
Bereich zeigt die Information für die Kanalzug-Bedienelemente direkt darunter an. Die
im Haupt-LCD dargestellten Informationen ändern sich in Abhängigkeit der Parameter,
die Sie bearbeiten, und ob die Mixer- oder Kanal-Ansicht aktiviert ist. Im Allgemeinen
zeigt die obere Zeile jeder Spalte den (abgekürzten) Spur-Namen/Kanal-Namen, die jeweils untere Zeile den (abgekürzten) Parameternamen und/oder seinen Wert.
In einigen Modi erscheint für kurze Zeit ein langer Parametername (oder anderer Text)
auf dem Display, während Sie den entsprechenden Regler bewegen. Sie können die Anzeige und Dauer langer Parameternamen in den Bedienoberflächen-Einstellungen festlegen. Informationen zu diesen Einstellungen finden Sie unter „Grundlagen zum
Bedienoberflächen-Setup“ auf Seite 15.
64
Kapitel 3 Mackie Control
Hinweis: Auf dem LCD-Display werden 8-Bit ASCII-Zeichen wie geschweifte Anführungszeichen oder Umlaute durch das jeweils ähnlichste 7-Bit ASCII-Zeichen ersetzt.
Assignment-Display
Das LED-Assignment-Display (auch Modus-Display genannt) rechts neben dem HauptLCD zeigt eine zweistellige Abkürzung für den aktuellen Zuweisungsstatus an. Ein
Punkt (.) in der rechten unteren Ecke dieser Anzeige bedeutet, dass die Kanal-Ansicht
aktiviert ist.
Zeit-Display
Das Zeit-Display rechts neben dem Assignment-Display zeigt die aktuelle Abspielposition entweder in musikalischen Positionswerten (BEATS) oder im SMPTE-Timecode-Format (SMPTE) an. Eine kleine LED links neben diesem Display zeigt das aktuelle Darstellungsformat an.
 Wenn das Format auf „Beats“ gesetzt ist, zeigen die vier Segmente im Zeit-Display die
aktuelle Abspielposition in Takten, Zählzeiten (bzw. Schlägen), Rasterwerten und
Ticks an.
 Wenn das Format auf „SMPTE“ gesetzt ist, zeigen die vier Segmente im Zeit-Display
die aktuelle Abspielposition in Stunden, Minuten, Sekunden und Frames an.
Sie können zwischen diesen beiden Formaten mit der SMPTE/BEATS-Taste direkt unter
dem Display umschalten. Sie können die Standardeinstellung für das Format mit dem
Parameter „Clock-Anzeige“ im Bedienoberflächen-Setup-Fenster festlegen. Informationen dazu (und zu anderen Konfigurations-Optionen) finden Sie unter „Konfigurieren
Ihres Bedienoberflächen-Setups“ auf Seite 22.
Solo-LED
Die Solo-LED (auf der Mackie Control mit RUDE SOLO beschriftet) am rechten Rand der
Display-Zone leuchtet, wenn ein Channel-Strip solo geschaltet ist oder der Solo-Modus
aktiv ist. Sie ist ein nützlicher Hinweis in Situationen, wo Sie einen Channel-Strip solo
geschaltet haben und anschließend die Faderbank gewechselt haben, wodurch der
solo geschaltete Channel-Strip (samt seiner Solo-LED) nicht mehr auf der Bedienoberfläche dargestellt wird.
DISPLAY-Tasten
Diese Tasten direkt unter dem linken Rand des Zeit-Displays steuern, was Sie im HauptLCD und Zeit-Display sehen.
NAME/VALUE
Drücken Sie die Taste NAME/VALUE, um zwischen den beiden Parameter-Anzeigeformaten am Haupt-LCD umzuschalten (es wird entweder der Parametername oder der
-wert angezeigt).
Kapitel 3 Mackie Control
65
Wenn Sie die Taste NAME/VALUE drücken, während Sie die SHIFT-Taste gedrückt halten, schalten Sie zwischen drei Pegelanzeigen-Modi im Haupt-LCD um:
 Vertikal: In diesem Modus wird das letzte Zeichen jedes Kanals (in beiden LCD-Reihen) von einem vertikalen Balken überlagert, der den Pegel des Kanals darstellt. Die
überdeckten Textzeichen kehren zurück, wenn die Pegelanzeige nicht sichtbar ist.
 Horizontal mit Peak Hold: In diesem Modus wird die untere Zeile der LCD-Anzeige
durch horizontale Kanal-Pegelanzeigen ersetzt. Peak Holds (gehaltene Pegelspitzen)
erscheinen als leere Kästchen, die nach wenigen Sekunden verschwinden. Übersteuerungen werden durch einen Stern angezeigt, der im LCD-Display angezeigt wird, bis
es aufgehoben wird (siehe unten).
 Aus: In diesem Modus werden keine Pegelanzeigen im Haupt-LCD dargestellt.
In allen drei Modi arbeiten die SIGNAL-LEDs der Kanalzüge wie gewohnt und zeigen
an, dass ein Signal anliegt.
Das Drücken der Taste NAME/VALUE bei gedrückter CONTROL-Taste setzt alle Übersteuerungs-Anzeigen (Clipping) im Logic Express-Mixer und im LCD-Display der Mackie
Control zurück (wenn der Modus „Horizontal mit Peak Hold“ aktiviert ist).
Das Drücken der Taste NAME/VALUE bei gedrückter x/ALT- oder OPTION-Taste schaltet
in den Modus „Bedienoberflächen-Gruppen-Einstellungen“. In diesem Modus können
Sie die folgenden Bedienoberflächen-Gruppen-Einstellungen bearbeiten (von denen
manche nicht mit einer einzelnen Taste anwählbar sind):
66
Bedienelement
Aktion
V-POT 5
Steuert das Darstellungsformat für den Spurnamen.
 Name: Zeigt nur den Spurnamen an.
 No:Name: Zeigt Spurnummer und -name an.
V-POT 6
Schaltet die Kanal-Ansicht in den „Lock“-Modus (verriegelt).
 Off: Der Standardmodus, in dem ein Channel-Strip durch Auswahl aktiviert (und entsprechend bearbeitet) wird.
 On: Verriegelt den aktuellen Channel-Strip. Die Auswahl eines
anderen Channel-Strips hat keinen Einfluss darauf, welcher
Channel-Strip bearbeitet wird.
Wenn Sie von „On“ auf „Off“ umschalten, wird der Channel-Strip
ebenfalls aktualisiert.
V-POT 7
Schaltet das Anzeigeformat des Haupt-LCDs um.
 Name: Die obere Zeile des Haupt-Displays zeigt allgemeine Informationen an, die untere Zeile Parameternamen.
 Value: Die obere Zeile des Haupt-Displays zeigt die Parameternamen an, die untere Zeile die Parameterwerte.
Funktional entspricht dies dem Drücken der Taste „NAME/VALUE“.
V-POT 8
Schaltet das Anzeigeformat im Zeit-Display um.
 Beats: Die Zeit bzw. Position wird in Takten, Zählzeiten (Schläge),
Rasterwerten und Ticks dargestellt.
 SMPTE: Die Zeit bzw. Position wird im SMPTE-Format dargestellt.
Funktional entspricht dies dem Drücken der Taste SMPTE/BEATS.
Kapitel 3 Mackie Control
Der Bedienoberflächen-Gruppen-Einstellungen-Modus kann durch Drücken der Taste
NAME/VALUE oder durch Wechseln in einen der Marker- oder Nudge-Modi verlassen
werden.
SMPTE/BEATS
Das Drücken der Taste SMPTE/BEATS direkt unter den SMPTE/BEATS-LEDs schaltet zwischen den zwei Zeit- bzw. Positionsanzeigeformaten (SMPTE-Time-Code oder Taktpositionen) um. Weitere Informationen finden Sie unter „Zeit-Display“ auf Seite 65.
Kanalzug-Bedienelemente
Direkt unter dem Haupt-LCD befinden sich acht Reihen mit Kanalzug-Bedienelementen. Sie können diese verwenden, um in Logic Express Channel-Strip-Parameter, PlugIn-Parameter und andere Logic Express-Funktionen zu steuern. Jeder Kanalzug enthält
die folgenden Bedienelemente, die in den folgenden Abschnitten beschrieben sind:
 V-Pot-Endlosdrehregler mit Tastenfunktion
 REC/RDY-Taste (Aufnahmebereitschaft) mit LED
 Signal-LED
 SOLO-Taste mit LED
 MUTE-Taste mit LED
 SELECT-Taste mit LED
 Berührungsempfindlicher Motorfader
Jeder Kanalzug auf der Mackie Control und auf der Mackie Control XT-Erweiterung ist
identisch ausgestattet. Die folgenden Beschreibungen treffen auf beide Geräte zu.
V-Pot
Der V-Pot ist ein Endlosdrehregler mit einer integrierten Taste (drücken Sie oben auf
den Drehregler). Sie können den V-Pot verwenden, um (in der Kanal-Ansicht) den SendPegel und die Panorama-Einstellung des Kanals oder um Parameter von Effekt- oder Instrument-Plug-Ins zu steuern. Sie können mit dem V-Pot auch durch Menüeinträge wie
Plug-Ins, Software-Instrumente usw. scrollen und diese auswählen. Er kann außerdem
zur Auswahl der Send-Ziele genutzt werden. Je schneller Sie am V-Pot drehen, umso
schneller ändert er die betroffenen Werte, scrollt durch Menüs usw.
Kapitel 3 Mackie Control
67
An der Spitze des V-Pots ist eine Taste integriert, die typischerweise einen StandardParameterwert sendet (wenn ein Parameter mehr als zwei mögliche Werte hat) oder
zwischen zwei Parameterwerten umschaltet (ein/aus). Diese Taste kann auch verwendet werden, um eine Funktion zu aktivieren, die Sie zuvor mit dem V-Pot ausgewählt
haben. So können Sie z.B. am V-Pot drehen, um durch eine Liste von Effekt-Plug-Ins für
einen der Kanal-Insert-Slots zu scrollen. Sobald der gewünschte Effekt im LCD-Display
dargestellt wird, drücken Sie oben auf den V-Pot, um den Effekt auszuwählen, einzufügen und das Plug-In-Fenster zu öffnen. Diese Taste wird manchmal auch verwendet,
um in einen speziellen Zuweisungs-Modus zu schalten.
Wenn ein Wert oder Name (z.B. ein Plug-In) vorausgewählt, aber nicht bestätigt bzw.
aktiviert wurde, blinkt der Wert bzw. Name im Haupt-LCD, bis Sie die V-Pot-Taste drücken.
Der aktuelle Wert des Parameters, den Sie mit dem V-Pot ändern, wird im Haupt-LCD
(abhängig von der NAME/VALUE-Einstellung) und auch auf dem LED-Kranz dargestellt,
der den V-Pot kreisförmig umgibt. Die Art, wie Parameterwerte mit dem LED-Kranz angezeigt werden, variiert in Abhängigkeit vom dargestellten Parametertyp.
Das Drücken und Halten der Taste „x/ALT“ versetzt die V-Pots bei entsprechenden Parametern in den Modus zur hochauflösenden Feineinstellung.
Das Drehen des V-Pots bei gedrückter OPTION-Taste schaltet zwischen dem Minimal-,
Standard- und Maximalwert des Parameters um.
REC/RDY-Taste (Aufnahmebereitschaft)
Das Drücken der REC/RDY-Taste schaltet den Kanal in Aufnahmebereitschaft. Wenn der
Kanal aktuell in Aufnahmebereitschaft geschaltet ist, hebt das Drücken der REC/RDYTaste die Aufnahmebereitschaft auf. Jede REC/RDY-Taste enthält eine rote LED, die bei
aktivierter Aufnahmebereitschaft leuchtet.
Das Halten der Taste OPTION, während die REC/RDY-Taste eines beliebigen Kanals gedrückt wird, deaktiviert die Aufnahmebereitschaft aller Kanalzüge.
Signal-LED
Die Signal-LED zeigt, dass ein MIDI- oder Audiosignal ausgegeben wird. Während der
Aufnahme zeigt sie, dass ein Eingangssignals anliegt.
68
Kapitel 3 Mackie Control
SOLO-Taste
Das Drücken der SOLO-Taste schaltet den Kanal solo, was dem Stummschalten aller
nicht solo geschalteten Kanäle entspricht. Jede SOLO-Taste enthält eine gelbe LED, die
leuchtet, wenn der Channel-Strip solo geschaltet ist. Die RUDE-SOLO-LED (am rechten
Rand der Display-Zone) leuchtet ebenfalls, wenn ein beliebiger Kanal solo geschaltet ist.
Das Drücken und Halten der Taste OPTION während die SOLO-Taste eines beliebigen
Kanals gedrückt wird, deaktiviert die Soloschaltung aller Kanalzüge.
In der Send-Ziel/Pegel-Ansicht (siehe „Send-Taste“ auf Seite 78) steuert die SOLO-Taste
die Pre/Post-Modus-Auswahl sowohl in der Mixer- als auch in der Kanal-Ansicht.
MUTE-Taste
Das Drücken der MUTE-Taste schaltet den Kanal stumm. Jede MUTE-Taste enthält eine
rote LED, die leuchtet, wenn der Kanal stummgeschaltet ist.
Das Drücken und Halten der Taste OPTION während die MUTE-Taste eines beliebigen
Channel-Strips gedrückt wird, deaktiviert die Stummschaltung aller stummgeschalteten Kanalzüge.
In den EQ-Frequenz/Gain- und Send-Ziel/Pegel-Ansichten steuert die MUTE-Taste den
Equalizer-Bypass bzw. die Send-Mute-Funktion. Dies betrifft sowohl die Mixer- als auch
die Kanal-Ansicht.
SELECT-Taste
Das Drücken der SELECT-Taste aktiviert bzw. wählt den Channel-Strip als Ziel für kanalbezogene Bearbeitungs- oder Zuweisungs-Befehle aus. Jede SELECT-Taste enthält eine
grüne LED, die leuchtet, wenn der Kanal ausgewählt ist.
Das Drücken und Halten der SHIFT-Taste, während die SELECT-Taste eines Kanals gedrückt wird, setzt die Lautstärke des Kanals auf 0 dB.
Hinweis: Während die SHIFT-Taste gedrückt wird, zeigt die LED der SELECT-Taste an,
ob die Lautstärke des Kanals auf 0 dB gesetzt ist.
Das Drücken und Halten der OPTION-Taste während des Drückens der SELECT-Taste
eines beliebigen Kanals erzeugt eine neue Spur, die demselben Channel-Strip wie die
ausgewählte Spur zugewiesen ist und schaltet in die Arrangier-Ansicht.
Wenn Sie die SHIFT- und OPTION-Tasten gedrückt halten und die SELECT-Taste in einem Kanal drücken, wird eine neue Spur erzeugt, die dem nächsten Channel-Strip zugewiesen ist (der auf die ausgewählte Spur folgt), und schaltet in die Arrangier-Ansicht.
Kapitel 3 Mackie Control
69
Berührungsempfindliche Motorfader
Der motorisierte Fader (Schieberegler) jedes Kanalzugs wird im Allgemeinen verwendet, um den Pegel des Kanals zu steuern (genau wie ein Lautstärkefader auf einer normalen Mixer-Konsole). Sie können diesen Fader jedoch auch anderen Parametern zuweisen.
Verwenden des Flip-Modus'
Der Flip-Modus wird durch Drücken der FLIP-Taste direkt über dem MASTER-Fader aktiviert. Wenn der Flip-Modus aktiv ist, können Sie den Parameter, der aktuell dem V-Pot
im Kanal zugewiesen ist, mit dem Fader steuern. Dies ermöglicht eine komfortablere
Steuerung von Panorama-Bewegungen, Aux-Returns, MIDI-Spur-Optionen, EQs, Effekten, Software-Instrumenten oder anderen Kanal-Parametern. Sie können die Achtergruppe von Kanälen, die von den acht Fadern gesteuert werden, durch Drücken einer
der CHANNEL- oder FADER BANKS-Tasten umschalten (mehr dazu später).
Fader-Verhalten in anderen Modi
 Im Flip-Modus: Verdoppelt oder tauscht die Parameter mit dem V-Pot im selben Kanalzug.
 In der EQ-Frequenz/Gain-Ansicht: Steuert die Verstärkung (Gain) des ausgewählten
Equalizer-Frequenzbands.
 In der Send-Ziel/Pegel-Mixer-Ansicht: Steuert den Send-Pegel im ausgewählten Send.
 In der Send-Ziel/Pegel-Kanal-Ansicht: Steuert den Send-Pegel des Sends im ausgewählten Channel-Strip.
Master-Fader
Steuert den Pegel des Master-Channel-Strips im Logic Express-Mixer. Dies erhöht oder
vermindert den Pegel aller Ausgangskanalzüge, ohne ihre relativen Pegeleinstellungen
zu ändern.
Wenn kein Master-Channel-Strip im Projekt existiert, wird der Master-Fader der Mackie
Control dem Output-Channel-Strip 1–2 (Output 1–2) zugewiesen.
Wenn Sie mehrere Audiosysteme gleichzeitig verwenden, steuert der Master-Fader nur den
Master-Channel-Strip des ersten Geräts (entsprechend der Anordnung in den Audioeinstellungen).
70
Kapitel 3 Mackie Control
Zuweisungs-Zone
Direkt unter der Zuweisungs-LED befinden sich sechs ASSIGNMENT-Tasten.
Drücken Sie eine der ASSIGNMENT-Tasten, um den Parametertyp auszuwählen, den Sie
mit den V-Pots, dem Fader und den Tasten im Kanalzug steuern oder bearbeiten möchten. Die entsprechende LED leuchtet, um die aktuell aktive Zuweisung anzuzeigen, und
das Assignment-Display zeigt eine zweistellige Abkürzung des Zuweisungstyps.
Die ASSIGNMENT-Tasten funktionieren sowohl in der Ansicht „Single“ als auch „All“. Die
Ansichts-Modi sind unter „Parameter der Bedienoberflächen-Gruppe“ auf Seite 23
beschrieben.
Zuweisungs-Modi
Jede ASSIGNMENT-Taste hat zwei Ansichten: die Mixer- und die Kanal-Ansicht. Diese
Ansichten bieten Ihnen zwei Wege zum Bearbeiten und Steuern von Parametern in
Ihrem Projekt.
 Mixer-Ansicht: Stellt einen einzelnen Parameter in mehreren Kanälen dar und lässt
Sie diesen Parameter steuern.
 Kanal-Ansicht: Stellt mehrere Parameter für einen einzelnen Channel-Strip dar und
lässt Sie diese Parameter steuern. Ein Punkt in der rechten unteren Ecke der ModusAnzeige zeigt an, dass die Kanal-Ansicht aktiv ist.
Das einmalige Drücken einer ASSIGNMENT-Taste wählt sie aus und schaltet zur MixerAnsicht, sofern Sie nicht zwischen der Instrument-Edit- und Plug-In-Edit-Ansicht umschalten. In diesem Fall bleibt der Modus in Kanal-Ansicht.
Hinweis: Für jede der ASSIGNMENT-Tasten: Die Parameter, die Sie bearbeiten können,
ändern sich abhängig vom aktiven Ansichtsmodus. Spezifische Informationen über die
Parametertypen, die für jede Zuweisung angezeigt werden, finden Sie in den folgenden Abschnitten.
Auch die Taste NAME/VALUE beeinflusst, was im Haupt-LCD in der Mixer- und KanalAnsicht gezeigt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie unter „FunktionstastenZone“ auf Seite 88.
Kapitel 3 Mackie Control
71
TRACK-Taste
Das Drücken der TRACK-Taste wählt die Kanal-Ansicht aus, wobei die Kanalzug-Bedienelemente den Channel-Strip-Parametern zugewiesen werden.
 Drücken Sie die TRACK-Taste einmal, um einen einzelnen Parameter in mehreren
Kanalzügen zu steuern und die Mixer-Ansicht zu aktivieren.
 Drücken Sie die TRACK-Taste nochmals, um mehrere Parameter eines einzelnen
Channel-Strips zu steuern und zur Kanal-Ansicht zu wechseln.
Mixer-Ansicht
In der Mixer-Ansicht können Sie einen bestimmten Parameter auf mehreren Kanalzügen steuern bzw. bearbeiten: Lautstärke, Panorama, Input-Format, Input-Zuweisung,
Output-Zuweisung oder Automationsmodus. Wenn Sie zur Mixer-Ansicht umschalten,
wird der aktuell bearbeitete Parameter kurze Zeit rechts im Haupt-LCD angezeigt. Die
Modus-Anzeige zeigt „tr“ (für „track“ = Spur), die obere Zeile des Haupt-LCDs zeigt den
Spurnamen.
Drücken Sie die NAME/VALUE-Taste, damit in der unteren Zeile im Haupt-LCD Parameterwerte angezeigt werden. Diese werden angezeigt, wenn Sie einen V-Pot drehen
oder seine Taste drücken.
Sie können in der Mixer-Ansicht die folgenden Regler und Tasten zur Steuerung verwenden.
 Das Drehen an den V-Pots ändert die entsprechenden Channel-Strip-Parameter.
 Das Drücken einer V-Pot-Taste setzt den Parameter auf seine Standardeinstellung
zurück.
 Die Pfeiltasten Links/Rechts schalten zum nächsten bzw. vorigen Channel-Strip-Parameter. Der ausgewählte Parameter wird kurz in der oberen Zeile des Haupt-LCDs
angezeigt.
Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass die ZOOM-Taste nicht aktiviert ist, wenn Sie die
Pfeil-Tasten verwenden.
Kanal-Ansicht
In der Kanal-Ansicht können Sie die wichtigsten Parameter eines einzelnen ChannelStrips steuern bzw. bearbeiten: Lautstärke, Panorama, Instrument, Insert-Slot-1-Zuweisung, Insert-Slot-2-Zuweisung, Send-Pegel 1, Send-Pegel 2 und Send-Pegel 3. Wenn Sie
in die Kanal-Ansicht umschalten, zeigt die Modus-Anzeige „tr.“, die obere Zeile des
Haupt-LCDs zeigt den Namen des Channel-Strips.
Drücken Sie die NAME/VALUE-Taste, um in der oberen Zeile die Parameternamen und
in der unteren Zeile die Parameterwerte anzuzeigen:
72
Kapitel 3 Mackie Control
Die folgende Tabelle listet auf, was die V-Pots in der Kanal-Ansicht steuern:
Bedienelement
Aktion
V-Pot 1
Steuert den Pegel (Lautstärke). Der aktuelle Wert wird in der unteren Zeile des Haupt-LCDs angezeigt.
V-Pot 2
Steuert das Panorama. Der aktuelle Wert erscheint in der unteren
Zeile des Haupt-LCDs.
V-Pot 3
Für Software-Instrument-Spuren: Drehen Sie den V-Pot 3, um das
Instrument auszuwählen. Drücken Sie die V-Pot-3-Taste, um Ihre
Auswahl zu bestätigen, also das Instrument einzufügen und das
Plug-In-Fenster zu öffnen.
V-Pot 4
Für Audio- und Software-Instrument-Spuren: Drehen Sie den V-Pot
4, um das Plug-In für den Insert-Slot 1 auszuwählen. Drücken Sie
die V-Pot-4-Taste, um Ihre Auswahl zu bestätigen, also den Effekt
einzufügen und das Plug-In-Fenster zu öffnen.
V-Pot 5
Für Audio- und Software-Instrument-Spuren: Drehen Sie den V-Pot
5, um das Plug-In für den Insert-Slot 2 auszuwählen. Drücken Sie
die V-Pot-4-Taste, um Ihre Auswahl zu bestätigen, einzufügen und
zu öffnen (wie oben).
V-Pot 6
Steuert den Send-Amount-Pegel von Send 1.
V-Pot 7
Wie oben, nur für Send 2.
V-Pot 8
Wie oben, nur für Send 3.
Wenn Sie die SHIFT-Taste gedrückt halten, während Sie eine der MUTE- oder V-Pot-Tasten drücken, schalten Sie zwischen „Mute“ und „Bypass“ um:
Bedienelement
Aktion
V-Pot 1 oder Mute 1
Schaltet den Channel-Strip stumm (oder hebt die Stummschaltung
auf ).
V-Pot 2 oder Mute 2
Schaltet den Channel-Strip stumm (oder hebt die Stummschaltung
auf ).
V-Pot 3 oder Mute 3
Für Software-Instrument-Spuren: Schaltet das im Channel-Strip verwendete Software-Instrument stumm (oder hebt die Stummschaltung auf ).
V-Pot 4 oder Mute 4
Für Audio- und Software-Instrument-Spuren: Aktiviert Bypass für
das Effekt-Plug-In in Insert-Slot 1 (entspricht der Deaktivierung des
Effekts).
V-Pot 5 oder Mute 5
Für Audio- und Software-Instrument-Spuren: Aktiviert Bypass für
das Effekt-Plug-In in Insert-Slot 2.
V-Pot 6 oder Mute 6
Schaltet Send 1 stumm (oder hebt die Stummschaltung auf ).
V-Pot 7 oder Mute 7
Schaltet Send 2 stumm (oder hebt die Stummschaltung auf ).
V-Pot 8 oder Mute 8
Schaltet Send 3 stumm (oder hebt die Stummschaltung auf ).
Kapitel 3 Mackie Control
73
Menü „Shortcuts“
Wenn Sie die TRACK-Taste gedrückt halten, wird im Haupt-LCD das „Shortcut“-Untermenü für die Spuren („Tracks“) angezeigt. Während dieses Menü aktiv ist, zeigt die Modus-Anzeige „t_“ (für „track shortcuts“). Das Drücken einer der V-Pot- oder Funktionstasten bewirkt die folgenden Aktionen:
Bedienelement
Aktion
V-Pot 1 oder F1
Schaltet in die Mixer-Ansicht und wählt Lautstärke als den vom
V-Pot gesteuerten Parameter.
V-Pot 2 oder F2
Schaltet in die Mixer-Ansicht und wählt Panorama als den vom
V-Pot gesteuerten Parameter.
V-Pot 3 oder F3
Schaltet in die Mixer-Ansicht und wählt das Input-Format als den
vom V-Pot gesteuerten Parameter.
V-Pot 4 oder F4
Schaltet in die Mixer-Ansicht und wählt die Input-Zuweisung als
den vom V-Pot gesteuerten Parameter.
V-Pot 5 oder F5
Schaltet in die Mixer-Ansicht und wählt die Output-Zuweisung
als den vom V-Pot gesteuerten Parameter.
V-Pot 6 oder F6
Schaltet in die Mixer-Ansicht und wählt den Automationsmodus
als den vom V-Pot gesteuerten Parameter.
V-Pot 7 oder F7
Schaltet in die Mixer-Ansicht, schaltet Logic Express in die Arrangier-Ansicht und wählt die Automationsparameter aus, die im Arrangierfenster ausgewählt sind.
V-Pot 8 oder F8
Schaltet in die Kanalzug-Setup-Ansicht (siehe unten).
Kanalzug-Setup-Ansicht
Wie oben beschrieben, wechseln Sie zur Kanalzug-Setup-Ansicht aus dem „Shortcut“Menü durch Drücken der Tasten V-Pot 8 oder F8. In diesem Modus können Sie die folgenden (eher selten verwendeten) Parameter im ausgewählten Channel-Strip bearbeiten.
74
Bedienelement
Aktion
V-Pot 1
Bearbeitet das Channel-Strip-Format (Mono, Stereo, Links, Rechts).
V-Pot 3
Steuert die Input-Zuweisung des Channel-Strips. Die Bestätigung
erfolgt durch Drücken der V-Pot-6-Taste.
V-Pot 4
Steuert die Output-Zuweisung des Channel-Strips. Die Bestätigung
erfolgt durch Drücken der V-Pot-7-Taste.
V-Pot 5
Bearbeitet den Automationsmodus.
V-Pot 6
Bearbeitet die Gruppen-Zugehörigkeit. Sie können nur eine Gruppe
oder „Off“ auswählen. Um einen Channel-Strip mehreren Gruppen
zuzuordnen, verwenden Sie den Group-Edit-Modus (siehe unten).
Kapitel 3 Mackie Control
Pan-Taste
Das Drücken der PAN/SURROUND-Taste aktiviert die Pan-Mixer-Ansicht. Wiederholtes
Drücken dieser Taste schaltet zwischen Pan-Kanal- und Pan-Mixer-Ansicht um.
Pan-Mixer-Ansicht
In der Pan-Mixer-Ansicht können Sie den Pan-Parameter auf allen Kanalzügen steuern
bzw. bearbeiten:
 Die Modus-Anzeige zeigt „Pn“ (für Panorama).
 Die obere Zeile des Haupt-LCDs zeigt die Namen der Kanalzüge.
 Das Drehen der V-Pots ändert den Pan-Parameter.
 Das Drücken einer V-Pot-Taste setzt den Pan-Parameter auf seine Standardeinstellung zurück.
Kanal-Ansicht „Pan“
In der Pan-Kanal-Ansicht können Sie den Pan-Parameter im ausgewählten ChannelStrip steuern.
 Die Modus-Anzeige zeigt „Pn.“ (für Panorama).
 Die obere Zeile des Haupt-LCDs zeigt den Namen des Kanalzugs und „Pan“.
Bedienelement
Aktion
V-Pot 1
Steuert das Panorama.
EQ-Taste
Das Drücken der EQ-Taste aktiviert die EQ-Mixer-Ansicht. Wiederholtes Drücken dieser
Taste schaltet zwischen EQ-Kanal- und EQ-Mixer-Ansicht um.
Hinweis: Wenn im ausgewählten Channel-Strip kein Channel EQ vorhanden ist, wird er
automatisch eingefügt, sobald Sie auf die Mixer-Ansicht „EQ“ zugreifen.
EQ-Mixer-Ansicht
In der EQ-Mixer-Ansicht können Sie einen bestimmten Equalizer-Parameter für alle Kanalzüge steuern: Frequenz, Gain, Q oder EQ-Bypass. Die Nummer des Equalizer-Frequenzbands und der zu bearbeitende Parameter werden kurz angezeigt, wenn Sie in
diesen Modus schalten.
 Die Modus-Anzeige zeigt „E1“ bis „E8“ für das jeweils ausgewählte EQ-Band an.
 Die obere Zeile im Haupt-LCD zeigt die Kanalzug-Namen.
 Das Drehen der V-Pots ändert den aktuellen Equalizer-Parameter.
 Das Drücken einer V-Pot-Taste setzt den Parameter auf seine Standardeinstellung.
 Die Pfeiltasten Auf/Ab schalten zum nächsten oder vorigen EQ-Band.
 Die Links/Rechtspfeil-Tasten schalten zum nächsten oder vorigen Equalizer-Parameter um. Der ausgewählte Parameter wird kurz in der oberen Display-Zeile angezeigt.
 Durch Drücken einer MUTE-Taste bei gedrückter SHIFT-Taste schalten Sie den BypassStatus des aktuellen EQ-Bands um.
Kapitel 3 Mackie Control
75
 Wenn der Flip-Modus aktiv ist, zeigen und schalten die MUTE-Tasten den Bypass-Status des aktuellen EQ-Bands.
Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass die ZOOM-Taste nicht aktiviert ist, wenn Sie die
Pfeil-Tasten verwenden.
EQ-Kanal-Ansicht
In der EQ-Kanal-Ansicht können Sie alle Equalizer-Parameter (in allen Frequenzbändern)
des ausgewählten Kanalzugs steuern.
 Die Modus-Anzeige zeigt „EQ“ (Equalizer-Kanalzug).
 Die obere Zeile des Haupt-LCDs zeigt den Namen des Kanalzugs, die EQs, die Seitennummer („Page“) und die Gesamtanzahl der Seiten (z.B. „Page 1/2“).
Bedienelement
Aktion
V-Pot 1
Steuert die Frequenz in ungeradzahligen EQ-Bändern.
V-Pot 2
Steuert das Gain in ungeradzahligen EQ-Bändern.
V-Pot 3
Steuert den Q-Faktor in ungeradzahligen EQ-Bändern.
V-Pot 4
Schaltet den Bypass-Status von ungeradzahligen EQ-Bändern um.
V-Pot 5
Steuert die Frequenz in geradzahligen EQ-Bändern.
V-Pot 6
Steuert den Gain in geradzahligen EQ-Bändern.
V-Pot 7
Steuert den Q-Faktor in geradzahligen EQ-Bändern.
V-Pot 8
Schaltet den Bypass-Status in geradzahligen EQ-Bändern um.
Die Pfeiltasten Links/Rechts schalten zum nächsten bzw. vorigen EQ-Band. Das HauptLCD zeigt zwei EQ-Bänder an. Wenn Sie ein oder mehrere zusätzliche Mackie Control
XT-Geräte angeschlossen haben, kann jedes XT zwei EQ-Bänder anzeigen – bis zu acht
insgesamt.
Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass die ZOOM-Taste nicht aktiviert ist, wenn Sie die
Pfeil-Tasten verwenden.
76
Kapitel 3 Mackie Control
Alternative Optionen für den EQ-Edit-Modus
Wenn Sie die EQ-Taste gedrückt halten, erscheint ein weiteres Untermenü im HauptLCD. Die Modus-Anzeige zeigt „E_“ oder „E_.“, je nachdem ob der EQ-Mixer- oder
EQ-Kanal-Ansicht-Modus aktiv ist.
Bedienelement
Aktion
V-Pot 1 oder F1
Schaltet in die EQ-Mixer-Ansicht und wählt die Frequenz aus.
V-Pot 2 oder F2
Schaltet in die EQ-Mixer-Ansicht und wählt das Gain aus.
V-Pot 3 oder F3
Schaltet in die EQ-Mixer-Ansicht und wählt Q aus.
V-Pot 4 oder F4
Schaltet in die EQ-Mixer-Ansicht und wählt Bypass aus.
V-Pot 6 oder F6
Schaltet in die EQ-Kanal-Ansicht.
V-Pot 7 oder F7
Schaltet in die Frequenz/Gain-Mixer-Ansicht. In diesem Modus
können Sie die Frequenz- und Gain-Parameter eines bestimmten
EQ-Bands (1 bis 8) für alle Kanalzüge regeln.
 Die Modus-Anzeige zeigt „F1“ bis „F8“ für das ausgewählte
EQ-Band an.
 Die obere Zeile im Haupt-LCD zeigt die Kanalzug-Namen.
 Die untere Zeile des Haupt-LCDs zeigt die Frequenz des ausgewählten EQ-Bands.
 Das Drehen eines V-Pots ändert die EQ-Frequenz.
 Das Drücken eines V-Pots setzt die EQ-Frequenz auf ihren Standardwert.
 Verwenden Sie die Mute-Taste, um den Equalizer zu deaktivieren
(Bypass).
 Verwenden Sie die Fader, um das EQ-Gain zu steuern.
V-Pot 8 oder F8
Schaltet in die Frequenz/Gain-Kanal-Ansicht. In diesem Modus können Sie die Frequenz- und Gain-Parameter aller EQ-Bänder des ausgewählten Kanalzugs steuern. Jeweils ein Kanalzug-Paar entspricht
einem EQ-Band.
 Die Modus-Anzeige zeigt „FG“.
 Die V-Pots 1 bis 8 steuern die Frequenzen der EQ-Bänder 1 bis 8.
 Die Mute-Tasten 1 bis 8 schalten den Bypass-Status der EQ-Bänder 1 bis 8.
 Die Fader 1 bis 8 steuern das Gain der EQ-Bänder 1 bis 8.
Hinweis: Die Fader stellen in diesem Modus eine Frequenzgang-Kurve dar, wenn die
EQ-Bänder aufsteigende Frequenzwerte haben.
∏
Tipp: Sie können den Equalizer eines anderen Kanalzugs bearbeiten, ohne diese Ansicht zu verlassen, indem Sie den Kanalzug einfach in Logic Express auswählen oder
die entsprechende SELECT-Taste auf der Mackie Control drücken.
Kapitel 3 Mackie Control
77
Send-Taste
Das Drücken der SEND-Taste aktiviert die Send-Mixer-Ansicht. Wiederholtes Drücken
dieser Taste schaltet zwischen der Send-Kanal- und der Send-Mixer-Ansicht um.
Send-Mixer-Ansicht
In der Send-Mixer-Ansicht können Sie einen bestimmten Send-Parameter für alle Kanalzüge steuern: Ziel („Destination“), Pegel („Level“), „Position“ oder „Mute“. Die Nummer
des Send-Slots und der zu bearbeitende Parameter werden kurz im Haupt-LCD angezeigt, wenn Sie in diesen Modus wechseln.
 Die Modus-Anzeige zeigt „S1“ bis „S8“, was den ausgewählten Send-Slot bezeichnet.
 Die obere Zeile im Haupt-LCD zeigt die Kanalzug-Namen.
 Das Drehen der V-Pots ändert den aktuellen Send-Parameter.
 Das Drücken einer V-Pot-Taste bestätigt das vorausgewählte Send-Ziel und setzt die
anderen Send-Parameter auf ihre Standardeinstellungen.
 Die Pfeil-Tasten Auf/Ab schalten zum nächsten oder vorigen Send-Slot.
 Die Links/Rechtspfeil-Tasten schalten zum nächsten oder vorigen Send-Parameter
um. Der ausgewählte Parameter erscheint kurz in der oberen Display-Zeile.
 Das Drücken einer MUTE-Taste bei gedrückter SHIFT-Taste schaltet den Mute-Status
des aktuellen Sends um.
 Wenn der Flip-Modus aktiv ist, zeigen und schalten die MUTE-Tasten den Mute-Status des aktuellen Sends.
Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass die ZOOM-Taste nicht aktiviert ist, wenn Sie die
Pfeil-Tasten verwenden.
Send-Kanal-Ansicht
In der Send-Kanal-Ansicht können Sie alle Send-Parameter im ausgewählten ChannelStrip steuern. Die Modus-Anzeige zeigt „SE.“ (für Send-Kanalzug). Die obere Zeile des
Haupt-LCDs zeigt den Namen des Channel-Strips, den Text „Sends“, die Seitennummer
(„Page“) und die Gesamtanzahl der Seiten.
78
Bedienelement
Aktion
V-Pot 1
Steuert das Ziel von ungeradzahligen Sends.
V-Pot 2
Schaltet den (Send-Amount-)Pegel von ungeradzahligen Sends um.
V-Pot 3
Schaltet die Position (Pre/Post) von ungeradzahligen Sends um.
V-Pot 4
Schaltet den Mute-Status von ungeradzahligen Sends um.
V-Pot 5
Steuert das Ziel von geradzahligen Sends.
V-Pot 6
Schaltet den (Send-Amount-)Pegel von geradzahligen Sends um.
V-Pot 7
Schaltet die Position (Pre/Post) von geradzahligen Sends um.
V-Pot 8
Schaltet den Mute-Status von geradzahligen Sends um.
Kapitel 3 Mackie Control
Die Pfeil-Tasten Links/Rechts schalten zwischen Seiten um. Wie viele Sends gleichzeitig
angezeigt werden können, hängt davon ab, wie viele Mackie Control XTs Sie haben.
Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass die ZOOM-Taste nicht aktiviert ist, wenn Sie die
Pfeil-Tasten verwenden.
Alternative Send-Edit-Modus-Optionen
Wenn Sie die SEND-Taste gedrückt halten, erscheint ein weiteres Untermenü im HauptLCD. Die Modus-Anzeige zeigt „S_“ oder „S_.“, je nachdem ob Sie sich in der Send-Mixeroder in der Send-Kanal-Ansicht befinden.
Bedienelement
Aktion
V-Pot 1 oder F1
Schaltet zur Send-Mixer-Ansicht und wählt den Ziel-Parameter
(„Destination“) aus.
V-Pot 2 oder F2
Schaltet zur Send-Mixer-Ansicht und wählt den Send-Pegel aus.
V-Pot 3 oder F3
Schaltet zur Send-Mixer-Ansicht und wählt den Position-Parameter
aus.
V-Pot 4 oder F4
Schaltet zur Send-Mixer-Ansicht und wählt den Mute-Parameter
aus.
V-Pot 5 oder F5
Schaltet zur Send-Kanal-Ansicht.
V-Pot 6 oder F6
Schaltet zur „Send Channel Strip 2“-Ansicht:
Dieser Modus ist ähnlich wie die Send-Kanal-Ansicht, aber die Parameter sind etwas anders angeordnet. Sie können einen Parameter
für alle Send-Slots steuern, die im ausgewählten Kanalzug verwendet werden.
 Die Modus-Anzeige zeigt „SE.“ (Send-Kanalzug).
 Die obere Zeile des Haupt-LCDs zeigt den Namen des Kanalzugs,
den Text „Sends“, die Seitennummer („Page“) und die Gesamtanzahl der Seiten.
 Die V-Pots 1 bis 8 steuern die angezeigten Parameter.
 Die horizontalen Pfeil-Tasten schalten zwischen Seiten um. Wie
viele Parameter gleichzeitig angezeigt werden können, hängt
davon ab, mit wie vielen Mackie Control XTs Sie arbeiten.
V-Pot 7 oder F7
Schaltet um zur Ziel/Pegel-Mixer-Ansicht:
In diesem Modus können Sie einen bestimmten Send-Slot in allen
Kanalzügen steuern. Jeder Kanalzug entspricht dem KanalzugNamen, der in der oberen Display-Zeile angezeigt wird.
 Die Modus-Anzeige zeigt „d1“ bis „d8“ für den ausgewählten
Send.
 Die obere Zeile im Haupt-LCD zeigt die Kanalzug-Namen.
 Die untere Zeile im Haupt-LCD zeigt das Ziel des ausgewählten
Sends.
 Durch Drehen eines V-Pots wird das Send-Ziel vorausgewählt.
 Das Drücken eines V-Pots bestätigt das vorausgewählte Send-Ziel.
 Die SOLO-Tasten bestimmen die Send-Position: Eine leuchtende
SOLO-LED steht für den Pre-Fader-Modus.
 Die MUTE-Tasten steuern den Send-Mute-Status.
 Die Fader steuern den Send-Pegel.
Kapitel 3 Mackie Control
79
Bedienelement
Aktion
V-Pot 8 oder F8
Schaltet um zur Ziel/Pegel-Kanal-Ansicht:
Sie können in diesem Modus alle Send-Slots im ausgewählten
Channel-Strip steuern. Jeder Kanalzug entspricht der (aufgedruckten) Send-Nummer, die unter dem Haupt-LCD steht.
 Die Modus-Anzeige zeigt „dL.“.
 Durch Drehen eines V-Pots wird das entsprechende Send-Ziel
vorausgewählt.
 Das Drücken eines V-Pots bestätigt ein vorausgewähltes SendZiel.
 Die SOLO-Tasten bestimmen die Send-Position: Eine leuchtende
SOLO-LED steht für den Pre-Fader-Modus.
 Die MUTE-Tasten steuern den Send-Mute-Status.
 Die Fader steuern das Send-Gain.
Wenn ein oder mehrere Sends auf mehreren Kanälen aktiv sind, können Sie in den Kanal-Ansicht-Modi zwischen ihnen umschalten, indem Sie einfach die SELECT-Taste im
gewünschten Kanalzug drücken.
PLUG-IN-Taste
Das Drücken der PLUG-IN-Taste aktiviert die Plug-In-Mixer-Ansicht. Wiederholtes Drücken der Taste schaltet zwischen der Plug-In-Kanal- und Plug-In-Mixer-Ansicht um.
Hinweis: Es gibt eine Ausnahme zu diesem Verhaltensmodus: Wenn Sie sich in der Instrument-Edit-Ansicht befinden, schaltet das Drücken dieser Taste zur Plug-In-Edit-Ansicht. Weitere Informationen dazu finden Sie unter „Instrument-Edit-Ansicht“ auf
Seite 84.
Plug-In-Mixer-Ansicht
In diesem Modus können Sie die in einem bestimmten Insert-Slot befindlichen Plug-Ins
sehen und für alle Kanäle bearbeiten.
 Die Modus-Anzeige zeigt „P1“ bis „P9“ oder 10 bis 16 für die ausgewählte Insert-SlotNummer.
Hinweis: Wenn ein Software-Instrument-Kanal ausgewählt ist, zeigt die Anzeige „P1“ bis
„P9“ und 10 bis 15.
 Die obere Zeile des Haupt-LCDs zeigt die Namen der Kanalzüge.
 Die untere Zeile zeigt das aktuell ausgewählte Plug-In im aktiven Insert-Slot. Stummgeschaltete Plug-Ins werden mit einem Stern (*) vor dem Plug-In-Namen angezeigt.
 Durch Drehen eines V-Pots wird ein neues Plug-In vorausgewählt. Der Plug-In-Name
blinkt, bis es durch Drücken der V-Pot-Taste bestätigt wird.
 Wenn Sie am V-Pot eines beliebigen anderen Kanalzugs drehen, wird dadurch jede
vorherige Vorauswahl verworfen: Stattdessen findet eine neue Vorauswahl im neu
ausgewählten Channel-Strip statt.
80
Kapitel 3 Mackie Control
 Drücken einer V-Pot-Taste:
 Bestätigt oder aktiviert das vorausgewählte Plug-In (wenn eine Vorauswahl durch
Drehen des V-Pots erfolgt ist).
 Öffnet ein Plug-In-Fenster, wenn keines geöffnet ist. Wenn bereits ein Plug-In-Fenster geöffnet und der Link-Modus aktiviert ist, ersetzt die Auswahl eines anderen
Plug-Ins den Inhalt des existierenden Plug-In-Fensters.
 Schaltet zur Plug-In-Edit-Ansicht.
 Die Pfeil-Tasten Auf/Ab ändern den aktuell dargestellten Plug-In-Insert-Slot (1 bis
15/16).
 Das Drücken einer V-Pot- oder MUTE-Taste bei gedrückter SHIFT-Taste schaltet den
Mute-Status des Plug-Ins um.
Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass die ZOOM-Taste nicht aktiviert ist, wenn Sie die
Pfeil-Tasten verwenden.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Plug-In zu entfernen:
m Wählen Sie den Wert „--“ aus (indem Sie das V-Pot entsprechend weit gegen den Uhrzeigersinn drehen) und drücken Sie die V-Pot-Taste des entsprechenden Insert-Slots.
Die Mackie Control schaltet nicht in die Plug-In-Edit-Ansicht und es wird auch kein
Plug-In-Fenster geöffnet, wenn der Wert „--“ ausgewählt wird. Wenn ein Plug-In-Fenster geöffnet ist, wird es geschlossen (wenn der Link-Modus nicht aktiviert ist).
Plug-In-Kanal-Ansicht
Sie können in diesem Modus alle Plug-Ins im ausgewählten Kanal sehen.
 Die Modus-Anzeige zeigt „PL“.
 Die obere Zeile des Haupt-LCDs zeigt „Ins1Pl“ bis „Ins8Pl“.
 Die untere Zeile zeigt das aktuell in diesem Insert-Slot ausgewählte Plug-In. Stummgeschaltete Plug-Ins werden mit einem Stern (*) vor dem Plug-In-Namen angezeigt.
 Durch Drehen eines V-Pots wird ein neues Plug-In vorausgewählt. Der Plug-In-Name
blinkt, bis das Plug-In aktiviert wird.
 Wenn Sie am V-Pot eines anderen Kanalzugs drehen, wird jede vorherige Vorauswahl
verworfen und stattdessen der neu ausgewählte Kanalzug vorausgewählt.
 Drücken einer V-Pot-Taste:
 Aktiviert das vorausgewählte Plug-In (wenn eine Vorauswahl durch Drehen des
V-Pots erfolgt ist).
 Öffnet ein Plug-In-Fenster, wenn keines geöffnet ist (wenn bereits ein Plug-In-Fenster geöffnet und der Link-Modus aktiviert ist, ersetzt die Auswahl eines anderen
Plug-Ins das existierende Plug-In-Fenster).
 Schaltet zur Plug-In-Edit-Ansicht.
 Das Drücken einer V-Pot-Taste bei gedrückter SHIFT-Taste schaltet den Mute-Status
des Plug-Ins um.
Kapitel 3 Mackie Control
81
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Plug-In zu entfernen:
m Wählen Sie den Wert „--“ aus (indem Sie den V-Pot entsprechend weit gegen den Uhrzeigersinn drehen) und drücken Sie die V-Pot-Taste des entsprechenden Insert-Slots.
Die Mackie Control schaltet nicht in die Plug-In-Edit-Ansicht und es wird kein Plug-InFenster geöffnet. Wenn zuvor ein Plug-In-Fenster geöffnet war, wird es geschlossen
(wenn der Link-Modus nicht aktiviert ist).
Plug-In-Edit-Ansicht
In diesem Modus können Sie Plug-In-Parameter anzeigen und bearbeiten.
 Die Modus-Anzeige zeigt „P1.“ bis „P8.“, was der Nummer des ausgewählten Plug-InInsert-Slots entspricht.
 Abhängig von der NAME/VALUE-Taste wechselt die Darstellung im Haupt-LCD zwischen den zwei Modi wie folgt:
 Name: Die obere Zeile des Haupt-LCDs zeigt den Namen des Kanalzugs, die InsertSlot-Nummer, den Plug-In-Namen, die aktuelle Parameter-Seitennummer („Page“)
und die Gesamtanzahl der Parameterseiten.
Die untere Zeile zeigt den Namen des Parameters, der mit dem entsprechenden
V-Pot (jenem unterhalb des Parameternamens) bearbeitet werden kann.
 Value: Die obere Zeile des Haupt-LCDs zeigt den Namen des Parameters, der mit
dem entsprechenden V-Pot bearbeitet wird.
Der aktuelle Wert des Parameters erscheint in der unteren Zeile des Displays. Wenn
im Display genügend Platz ist, wird auch die Einheitsbezeichnung hinzugefügt,
z.B. Hz oder dB.
 Das Drehen der V-Pots ändert Parameterwerte.
 Das Drücken einer V-Pot-Taste setzt den Parameter auf seinen Standardwert, außer
der Parameter hat nur zwei Werte (z.B. ein/aus). In diesem Fall schaltet das Drücken
der V-Pot-Taste den Status um.
 Die Pfeil-Tasten Links/Rechts schalten zur nächsten bzw. vorigen Parameterseite.
Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass die ZOOM-Taste nicht aktiviert ist, wenn Sie die
Pfeil-Tasten verwenden.
Wenn Sie die Pfeil-Tasten zum Umschalten zwischen Parametern verwenden, wechseln
die Parameter in Achtergruppen (außer wenn die Parameter auf der letzten Seite keine
vollständige Achtergruppe ergeben). Beispiel: Wenn ein Plug-In 19 Parameter hat und
die Mackie Control aktuell die Parameter 1 bis 8 steuert:
 Das Drücken der Rechtspfeil-Taste schaltet zu den Parametern 9 bis 16.
 Das erneute Drücken der Rechtspfeil-Taste schaltet zu den Parametern 12 bis 19.
 Das Drücken der Linkspfeil-Taste schaltet zurück zu den Parametern 9 bis 16, nicht zu
4 bis 11.
82
Kapitel 3 Mackie Control
Dadurch gelangen Sie stets zu Parameterbelegungen, die Sie auch erwarten und mit
denen Sie vertraut sind.
 Wenn Sie nur um einen Parameter (statt einer ganzen Seite) weiter schalten möchten, halten Sie die x/ALT-Taste gedrückt, während Sie die Links- oder RechtspfeilTaste drücken.
 Die Pfeil-Tasten Auf/Ab ändern den aktuell dargestellten Insert-Slot (1 bis 15/16).
Bei einer Bedienoberflächen-Gruppe, die aus mehreren Mackie Control- und XT-Geräten besteht, werden die Parameter über die Displays aller Geräte verteilt. Die Anzahl
der dargestellten Parameter hängt von der Einstellung „Mehrere Regler pro Parameter“
in „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberfläche“ > „Einstellungen“ ab (siehe
Kapitel zum Bedienoberflächen-Setup).
Hinweis: Wenn Sie die Plug-In-Edit-Ansicht verlassen, wird das Plug-In-Fenster geschlossen.
Kompatibilität
Die Mackie Control kann alle Plug-Ins steuern, die automatisiert werden können. Der
Plug-In-Typ (Logic Express Native, Audio Units) ist unerheblich.
Manche Plug-In-Hersteller stellen Parameternamen und/oder -werte leider nicht als
Text zur Verfügung. In solchen Fällen werden Parameter als „Control #1“, „Control #2“
usw. benannt bzw. nummeriert und ihre Werte als Ziffern zwischen 0 und 1000 dargestellt.
Bitte wenden Sie sich an den Plug-In-Hersteller, um eine Version zu erhalten, die diese
Funktion unterstützt.
INSTRUMENT-Taste
Das Drücken der INSTRUMENT-Taste aktiviert die Instrument-Mixer-Ansicht, außer
wenn sich die Mackie Control aktuell in der Plug-In-Edit-Ansicht befindet. In diesem
Fall schaltet das Drücken der INSTRUMENT-Taste zur Instrument-Edit-Ansicht.
Wenn Sie die Software-Instrument-Kanalzüge nicht sehen können, verwenden Sie die
BANK- oder CHANNEL-Tasten in der FADER BANKS-Zone oder schalten Sie zur All-Ansicht, indem Sie die INSTRUMENT-Taste drücken. (Dies geht davon aus, dass Sie zumindest eine oder mehrere Software-Instrument-Spuren erzeugt haben.)
Kapitel 3 Mackie Control
83
Instrument-Mixer-Ansicht
In diesem Modus können Sie die Instrument-Slots aller Instrumentkanäle anzeigen und
bearbeiten.
 Die Modus-Anzeige zeigt „In“ (für Instrument).
 Die obere Zeile im Haupt-LCD zeigt die Kanalzug-Namen.
 Die untere Zeile des Haupt-LCDs zeigt den Namen des aktuell ausgewählten Instruments. Vor den Namen stummgeschalteter Instrumente steht ein Stern (*).
 Durch Drehen eines V-Pots wird ein neues Instrument vorausgewählt. Der vorausgewählte Instrumentname blinkt, bis das Instrument aktiviert wird.
 Wenn Sie am V-Pot eines anderen Kanalzugs drehen, wird jede vorherige Vorauswahl
verworfen und stattdessen der neu ausgewählte Kanalzug vorausgewählt.
 Drücken einer V-Pot-Taste:
 Aktiviert das vorausgewählte Instrument (wenn eine Vorauswahl durch Drehen des
V-Pots erfolgt ist).
 Öffnet ein Plug-In-Fenster, wenn keines geöffnet ist. Wenn bereits ein Plug-In-Fenster geöffnet und der Link-Modus aktiviert ist, ersetzt die Auswahl eines anderen Instrument-Plug-Ins das bisherige.
 Schaltet zur Instrument-Edit-Ansicht.
 Das Drücken einer V-Pot- oder MUTE-Taste bei gedrückter SHIFT-Taste schaltet den
Mute-Status des Instruments um.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Instrument zu entfernen:
1 Wählen Sie den Wert „--“ aus, indem Sie den V-Pot entsprechend weit gegen den Uhrzeigersinn drehen.
2 Drücken Sie die V-Pot-Taste.
Die Mackie Control schaltet nicht in die Instrument-Edit-Ansicht und es wird kein PlugIn-Fenster geöffnet. Wenn ein Plug-In-Fenster geöffnet ist, wird es geschlossen.
Instrument-Edit-Ansicht
In diesem Modus können Sie Instrument-Parameter anzeigen und bearbeiten.
 Die Modus-Anzeige zeigt „In.“.
 Abhängig vom Status der NAME/VALUE-Taste wechselt die Darstellung im Haupt-LCD
wie folgt:
 Name: Die obere Zeile des Haupt-LCDs zeigt den Namen des Kanalzugs, den Instrumentnamen, die aktuelle Parameterseite und die Gesamtanzahl der Parameterseiten. Die untere Zeile des Displays zeigt den Namen des Parameters, der mit dem
direkt darunter befindlichen V-Pot bearbeitet werden kann.
84
Kapitel 3 Mackie Control
 Value: Die obere Zeile des Displays zeigt den Namen des Parameters, der mit dem
direkt darunter befindlichen V-Pot bearbeitet werden kann. Die untere Zeile des
Displays zeigt den aktuellen Wert des gerade bearbeiteten Parameters. Wenn in
dieser Display-Zeile genügend Platz ist, wird nach dem Wert auch die Einheitsbezeichnung hinzugefügt, z.B. Hz oder dB.
 Das Drehen eines V-Pots ändert den entsprechenden Parameter.
 Das Drücken einer V-Pot-Taste setzt den Parameter auf seinen Standardwert, außer
der Parameter hat nur zwei Werte (z.B. ein/aus). In diesem Fall schaltet das Drücken
der V-Pot-Taste den Status um.
Kompatibilität
Die Mackie Control kann alle Instrumente steuern, die automatisiert werden können,
unabhängig vom verwendeten Plug-In-Typ (Logic Express Native, Audio Units).
Manche Hersteller von Instrumenten stellen Parameternamen und/oder -werte leider
nicht als Text zur Verfügung. In solchen Fällen werden Parameter als „Control #1“,
„Control #2“ usw. benannt bzw. nummeriert und ihre Werte als Nummern zwischen
0 und 1000 dargestellt.
Bitte wenden Sie sich an den Plug-In-Hersteller, um eine Version zu erhalten, die diese
Funktion unterstützt.
FADER BANKS-Zone
Diese Zone auf der Mackie Control enthält zwei Paare von Links- und Rechtspfeil-Tasten zum Umschalten zwischen einzelnen und gruppierten Kanälen sowie die Darstellungstasten FLIP und GLOBAL.
BANK-Tasten Links und Rechts
Die Mackie Control enthält 8 Kanalzüge mit identischen Bedienelementen, womit Sie
acht entsprechende Kanäle bearbeiten bzw. steuern können. Mit der linken und rechten BANK-Taste können Sie sich zwischen „Bänken“ von jeweils acht Kanalzügen bewegen bzw. zwischen diesen Bänken umschalten. Wenn Sie z.B. mit den Kanalzügen 1 bis
8 arbeiten und die rechte BANK-Taste drücken, wird auf die Kanalzüge 9 bis 16 umgeschaltet. Erneutes Drücken der rechten BANK-Taste schaltet zu den Kanalzügen 17 bis
24. Das Drücken der linken BANK-Taste schaltet zurück zu den Kanalzügen 9 bis 16, erneutes Drücken zu 1 bis 8.
Wenn Sie eine Bedienoberflächen-Gruppe verwenden, schalten die linke und die rechte BANK-Taste die aktiven Kanalzüge um die Gesamtzahl der Kanalzüge in der Bedienoberflächen-Gruppe weiter. Wenn Sie z.B. eine Mackie Control und zwei Mackie
Control XT-Geräte haben, schaltet die Ansicht um 24 Kanäle weiter (der Gesamtzahl
von Kanälen in der Bedienoberflächen-Gruppe).
Kapitel 3 Mackie Control
85
Die BANK-Tasten schalten die Kanalzüge immer in Achtergruppen weiter, außer wenn
die allerletzten Kanalzüge keine vollständige Achtergruppe ergeben. Beispiel: Ein Projekt hat 19 Kanalzüge, die Mackie Control steuert aktuell die Kanalzüge 1 bis 8:
 Das Drücken der rechten BANK-Taste schaltet zu den Kanalzügen 9 bis 16.
 Das erneute Drücken der rechten BANK-Taste schaltet zu den Kanalzügen 12 bis 19.
 Das Drücken der linken BANK-Taste schaltet zurück zu den Kanalzügen 9 bis 16, nicht
zu 4 bis 11.
Dadurch kehren Sie immer zu den Kanalzügen zurück, die Sie erwarten und mit denen
Sie vertraut sind.
CHANNEL-Tasten Links und Rechts
Mit der linken und rechten CHANNEL-Taste können Sie jeweils um einen einzelnen Kanalzug umschalten. Das Drücken der rechten CHANNEL-Taste schaltet die aktiven Kanalzüge um einen Kanalzug in Richtung der Kanäle mit höherer Nummer weiter, das
Drücken der linken CHANNEL-Taste um einen Kanalzug in Richtung der Kanäle mit
niedrigerer Nummer. Wenn Sie z.B. gerade mit den Kanalzügen 1 bis 8 arbeiten, schaltet das Drücken der rechten CHANNEL-Taste zu den Kanalzügen 2 bis 9.
Anmerkungen zur Verwendung der Faderbank-Tasten
Wenn Sie die linke BANK- oder CHANNEL-Taste drücken, während Sie die OPTION-Taste
gedrückt halten, schaltet dies zur ersten Gruppe der Kanalzüge im Projekt. Wenn Sie
die rechte BANK- oder CHANNEL-Taste drücken, während Sie die OPTION-Taste gedrückt halten, schaltet dies zur letzten Gruppe der Kanalzüge im Projekt. Beispiel: Wenn
Ihr Projekt 64 Kanalzüge hat, schaltet das Drücken der linken OPTION-BANK- oder
CHANNEL-Taste zu den Kanalzügen 1 bis 8, die rechte OPTION-BANK- oder CHANNELTaste schaltet zu den Kanalzügen 57 bis 64.
Bei Ansichten, in denen ein bestimmter Kanalzug-Typ angezeigt wird (z.B. Audio, Instrumente oder Aux-Kanäle), erinnert sich Logic Express an die letzte Achtergruppe von
Kanalzügen, die in dieser Ansicht gezeigt wurden, und kehrt zu diesen Kanalzügen zurück, wenn Sie aus einer anderen Ansicht zurückschalten. Wenn Sie z.B. in einer Ansicht mit den Audio-Kanalzügen 4 bis 11 beginnen, dann zu einer Instrument-Ansicht
schalten, hier zu den Instrumenten 6 bis 13 scrollen und dann zurück zur Audio-KanalAnsicht schalten, werden wieder die Audio-Kanalzüge 4 bis 11 (nicht 6 bis 13) dargestellt. Wenn Sie nun zur Instrument-Kanal-Ansicht zurückschalten, werden die Instrumente 6 bis 13 angezeigt.
Flip-Taste
Das Drücken der FLIP-Taste (alleine oder in Kombination mit einer Sondertaste) aktiviert bzw. deaktiviert einen der folgenden drei Modi: Flip, Swap oder Zero-Modus.
86
Kapitel 3 Mackie Control
Flip-Modus
Das Drücken der FLIP-Taste aktiviert den Flip-Modus. Im Flip-Modus werden die aktuellen Zuweisungen der acht V-Pots von den acht Kanal-Fadern dupliziert, sodass jeweils
beide denselben Parameter steuern. Wenn Sie an einem der V-Pots drehen, bewegt sich
der entsprechende Faderwert und umgekehrt. Wenn Sie den Flip-Modus aktivieren,
leuchtet die LED neben der FLIP-Taste. Das erneute Drücken der FLIP-Taste deaktiviert
den Flip-Modus.
Der Flip-Modus bietet folgende Vorteile:
 Sie können jeden Parametertyp mit einem Fader steuern, was eine genauere Kontrolle ermöglicht.
 Anders als die V-Pots sind die Fader berührungsempfindlich. Dies ermöglicht es Ihnen, existierende Regler-Automationsbewegungen mit einem konstanten Wert zu
überschreiben.
Swap-Modus
Das Drücken der FLIP-Taste bei gedrückter SHIFT-Taste aktiviert den Swap-Modus. Im
Swap-Modus werden die V-Pot-Zuweisungen mit den Fader-Zuweisungen vertauscht,
sodass die Fader jene Parameter steuern, die zuvor den V-Pots zugewiesen waren und
umgekehrt. Wenn Sie den Swap-Modus aktivieren, blinkt die LED neben der FLIP-Taste.
Im aktiven Swap-Modus schaltet das Drücken der FLIP-Taste zurück zum Flip-Modus.
Das Drücken der FLIP-Taste bei gedrückter SHIFT-Taste deaktiviert den Swap-Modus
und setzt die V-Pot- und Fader-Zuweisungen auf ihren Status vor der Aktivierung des
Flip- oder Swap-Modus'.
Zero-Modus
Das Drücken der FLIP-Taste bei gedrückter CONTROL-Taste aktiviert den Zero-Modus.
Im Zero-Modus werden die Fader auf die Nullposition gesetzt und bewegen sich nicht.
Das ist in Situationen sinnvoll, wenn die Mackie Control in der Nähe der Mikrofone
steht und Sie sicherstellen möchten, dass das Geräusch der Motorfader nicht aufgenommen wird.
Im aktiven Zero-Modus schaltet das Drücken der FLIP-Taste zurück zum Flip-Modus.
Durch Drücken der FLIP-Taste bei gedrückter CONTROL-Taste deaktivieren Sie den
Zero-Modus und aktivieren die Fader erneut.
Die Taste GLOBAL VIEW
Die Taste GLOBAL VIEW wird in Verbindung mit den Tasten in der Zone „Global View“
verwendet (siehe „Global-View-Zone“ auf Seite 89).
Kapitel 3 Mackie Control
87
Funktionstasten-Zone
Die Funktionstasten-Zone (unter dem Zeit-Display/den DISPLAY-Tasten) enthält acht
Funktionstasten, F1 bis F8. Die acht Funktionstasten sind wie folgt zugewiesen:
Funktionstaste
Aktion
F1 bis F8
Ruft die Fensteranordnungen 1 bis 8 auf.
Wenn Sie die SHIFT-Taste gedrückt halten, während Sie eine der Funktionstasten drücken, wird eines der folgenden Fenster geöffnet (bzw. geschlossen, falls es bereits geöffnet ist):
Funktionstaste
Aktion
F1
Arrangierfenster
F2
Mixer
F3
Event-Liste
F4
Notation
F5
Hyper-Editor
F6
Pianorolle
F7
Transport
F8
Audio-Bin
Wenn Sie die x/ALT-Taste gedrückt halten, während Sie eine der Funktionstasten drücken, löst das einen der folgenden allgemeinen Tastaturkurzbefehle aus:
88
Funktionstaste
Aktion
F1
Ausschneiden
F2
Kopieren
F3
Einsetzen
F4
Löschen
F5
Alles auswählen
F6
Alle folgenden Objekte auswählen
F7
Ähnliche Regionen/Events auswählen
F8
Innerhalb der Locator-Punkte auswählen
Kapitel 3 Mackie Control
In modalen Dialogen ist das Drücken einer der Funktionstasten gleichbedeutend mit
dem Drücken der Nummerntasten auf der Computertastatur:
Funktionstaste
Aktion
F1
1
F2
2
F3
3
F4
4
F5
5
F6
6
F7
7
F8
8
Die Tasten direkt unterhalb der Funktionstasten komplettieren die numerischen Eingabefunktionen:
MIDI-TRACKS-Taste
9
INPUTS-Taste
0
In verschiedenen anderen Modi führen die Funktionstasten andere Funktionen aus wie
das Springen zu Markern, siehe „MARKER“ auf Seite 96. Informationen dazu finden Sie
auch in den Tabellen unter „Überblick der Zuweisungen“ auf Seite 105.
Global-View-Zone
Mit den acht Tasten in der Global-View-Zone können Sie bestimmte Kanalzug-Typen
anzeigen und bearbeiten. Das Drücken einer der Tasten in der Global-View-Zone aktiviert den All-View-Modus. Wenn dieser Modus aktiv ist, leuchtet die grüne LED rechts
von der GLOBAL-VIEW-Taste.
Wenn Sie eine der Tasten in der Global-View-Zone drücken, erscheint der entsprechende Kanalzug-Typ im Haupt-LCD. Sie können jeden Kanalzug mit den entsprechenden Kanalzug-Bedienelementen steuern. Das Drücken mehrerer Tasten (z.B. AUDIO
TRACKS, INSTRUMENTS und AUX) zeigt alle Kanäle der ausgewählten Typen wie unten
beschrieben an:
Gehen Sie wie folgt vor, um mehrere All-View-Kanalzüge anzuzeigen (und mit ihnen
zu arbeiten):
m Wenn Sie eine beliebige Taste in der Global-View-Zone gedrückt halten und währenddessen eine andere Taste drücken, wird dieser Kanalzug-Typ zu den aktuell angezeigten hinzugefügt. Wenn ein Kanalzug-Typ bereits angezeigt wird, wird er aus dem
Display entfernt, wenn seine Taste gedrückt wird.
Beispiel: Um sowohl die Audio- als auch die Output-Channel-Strips anzuzeigen, halten
Sie die Audiospur-Taste gedrückt und drücken Sie die Output-Taste.
Kapitel 3 Mackie Control
89
MODIFIER-Tasten
Die vier MODIFIER-Tasten entsprechen den Sondertasten auf Ihrer Computertastatur
(arbeiten aber von diesen unabhängig). Sie können diese Tasten in Kombination mit
den entsprechenden Tasten auf Ihrer Computertastatur (oder mit der Maus) anstelle
der entsprechenden Sondertasten der Computertastatur verwenden. Dies gilt auch für
jene Mackie Control-Befehle, die Sondertasten verwenden (wie in den einzelnen Funktionsbeschreibungen beschrieben).
Im Folgenden eine allgemeine Beschreibung dieser Tasten:
 SHIFT: Bewirkt eine alternative Funktion oder Bedeutung einer Taste.
 OPTION: Die Funktion wirkt auf alle Kanalzüge. Bei relativen Wertänderungen wird
der Parameter abhängig davon, ob Sie den Wert momentan erhöhen oder vermindern, auf seinen Minimal-, Standard- oder Maximalwert gesetzt.
 CONTROL: Durch das Drücken dieser Taste werden Channel-Strip-Gruppen vorübergehend deaktiviert.
 x/ALT: Ermöglicht die Feineinstellung oder eine ähnliche Variante der Funktion.
AUTOMATION-Tasten
Die AUTOMATION-Tasten aktivieren die entsprechenden Automationsmodi in
Logic Express: Read/Aus, Touch, Latch und Write. Verwenden Sie die AUTOMATION-Tasten in Kombination mit den SELECT-Tasten der Kanalzüge wie folgt:
Gehen Sie wie folgt vor, um den Automationsmodus für einen Kanal einzustellen:
1 Wählen Sie den Kanal aus, den Sie automatisieren möchten.
2 Drücken Sie die gewünschte AUTOMATION-Taste, um den gewünschten Modus zuzuweisen.
3 Bewegen Sie den entsprechenden Fader.
Die Automationsmodi im Einzelnen:
 READ/OFF: Wenn kein Automationsmodus aktiv ist, schaltet das Drücken der READ/
OFF-Taste zwischen den Modi „Read“ und „Aus“ um.
 Read: Der Fader folgt existierenden Automationsdaten, nimmt jedoch keine neuen
Automationsdaten auf.
 Aus: Die Automation ist ausgeschaltet. Der Fader sendet und empfängt keine
Automationsdaten. Existierende Automationsdaten werden nicht verändert. Der
Fader steuert weiterhin wie gewohnt den Pegel oder die Panorama-Position, wenn
er bewegt wird.
 TOUCH: Schreibt (erzeugt) neue Daten, wenn der Fader während der Wiedergabe bewegt oder der V-Pot gedreht wird. Alle existierenden Automationsdaten des aktuellen Fadertyps werden durch neue Daten ersetzt, solange das Bedienelement aktiv ist
(also während der Fader bewegt oder der V-Pot gedreht wird).
90
Kapitel 3 Mackie Control
 LATCH: Ähnelt dem Touch-Modus. Das Bedienelement bleibt jedoch aktiv, auch
wenn der Fader nicht mehr berührt oder der V-Pot nicht mehr gedreht wird. Wenn
Sie den Fader loslassen, ersetzt der aktuelle Faderwert alle existierenden Automationsdaten, solange Logic Express im Wiedergabe- oder Aufnahme-Modus arbeitet.
Drücken Sie STOP, um zu verhindern, dass existierende Automationsdaten überschrieben werden.
 WRITE: Überschreibt alle existierenden Automationsdaten bzw. erzeugt neue Automationsdaten, wenn noch keine vorhanden sind. Verwenden Sie diese Option nur,
wenn Sie alle vorhandenen Automationsdaten löschen möchten.
Das Drücken einer der AUTOMATION-Tasten bei gedrückter OPTION-Taste weist den
ausgewählten Automationsmodus allen Kanälen zu. Wenn ein Automationsmodus allen
Kanälen zugewiesen wurde, leuchtet die LED der entsprechenden AutomationsmodusTaste, wann immer Sie die OPTION-Taste gedrückt halten.
Wichtig: Dieses Verhalten ist beim Automationsmodus „Aus“ etwas anders. Wenn Sie
die OPTION-Taste gedrückt halten und die Taste READ/OFF drücken, erlöschen die LEDs
der anderen Automationstasten. Dies bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass alle Kanalzüge tatsächlich in den Modus „Aus“ geschaltet sind – sie könnten immer noch auf andere Modi gesetzt sein. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass alle Kanalzüge auf „Aus“
geschaltet sind, drücken Sie READ/OFF zweimal hintereinander, während Sie die
OPTION-Taste gedrückt halten. Die LEDs der READ/OFF-Tasten leuchten zuerst auf und
erlöschen dann.
GROUP
Das Drücken der GROUP-Taste schaltet in den Group-Edit-Modus, in dem Sie verschiedene Mixer-Gruppen-Parameter bearbeiten können.
Im Group-Edit-Modus:
 Die obere Zeile im Haupt-LCD zeigt die Namen der Kanalzüge.
 Die untere Zeile im Haupt-LCD zeigt die Gruppen-Parameter.
 Das Assignment-Display zeigt die aktuell dargestellte Gruppe an, z.B. „G1“.
 Das Zeit-Display zeigt den Namen der Gruppe. Wenn der Name länger als 10 Zeichen
ist, werden die letzten 10 Zeichen gezeigt.
 Sie können mit den V-Pot-Tasten zwischen den Gruppen-Parametern umschalten.
 Die Pfeil-Tasten Auf/Ab schalten zur vorigen oder nächsten Gruppe.
 Die Pfeil-Tasten Links/Rechts schalten die Gruppen-Parameter-Anzeige um.
 Die SELECT-Tasten bestimmen die Gruppen-Zugehörigkeit. Das Drücken einer
SELECT-Taste fügt den entsprechenden Kanalzug der Gruppe hinzu (oder schließt
ihn aus der Gruppe aus, falls er dieser Gruppe schon angehört hat). Wenn die LED
der SELECT-Taste leuchtet, gehört der zugehörige Kanal der Gruppe an.
 Die LED neben der GROUP-Taste leuchtet.
Kapitel 3 Mackie Control
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Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass die ZOOM-Taste nicht aktiviert ist, wenn Sie die
Pfeil-Tasten verwenden.
Wenn der Group-Edit-Modus ausgeschaltet ist, können Sie eine neue Gruppe erzeugen, indem Sie eine oder mehrere SELECT-Tasten drücken, während Sie die GROUPTaste gedrückt halten.
Das Drücken der GROUP-Taste bei gedrückter SHIFT-Taste erzeugt eine neue Gruppe,
öffnet das Gruppen-Fenster und aktiviert den Group-Edit-Modus.
Das Drücken der GROUP-Taste bei gedrückter TRACK-Taste schaltet zur Mixer-Ansicht,
wobei die Channel-Strip-Gruppen-Parameter angezeigt werden. Es wird die Gruppe
gezeigt, zu der der ausgewählte Kanalzug gehört. Mehrfache Gruppen-Zugehörigkeit
wird wie im Mixer-Fenster dargestellt. Das Drehen eines V-Pots ändert die GruppenZugehörigkeit.
Hinweis: Sie können mit dieser Funktion nur eine Gruppe (oder „Aus“) wählen.
UTILITIES-Tasten
Die vier UTILITIES-Tasten lösen allgemeine Logic Express-Funktionen aus: Sichern, Widerrufen, Abbrechen und Eingabe.
SAVE
Drücken Sie diese Taste, um die aktuelle Projektdatei zu sichern. Wenn Sie ein Projekt
zum ersten Mal sichern, erscheint das Dialogfenster „Sichern“ auf dem Bildschirm des
Computers. Wählen Sie einen Speicherort und einen Namen für die Datei und klicken
Sie in diesem Dialogfenster anschließend auf „Sichern“.
Das Haupt-LCD zeigt die Meldung „There is a file select dialog on the screen“
und das Positions-/Zeit-Display zeigt „ALERT“. Alle LEDs sind erloschen. Sobald das
Sichern der Datei in Logic Express bestätigt wird, schalten alle Anzeigen der Mackie
Control zu ihrem vorigen Zustand (bevor Sie die SAVE-Taste gedrückt haben) zurück.
Wenn Sie ein Projekt einmal gesichert haben, sichert das neuerliche Drücken der SAVETaste den aktuellen Projekt-Status, ohne ein Dialogfenster zu öffnen und ohne Warnhinweise auf dem Display anzuzeigen. Dadurch können Sie Änderungen während der
weiteren Arbeit an Ihrem Projekt schnell sichern.
Die SAVE-LED leuchtet, sobald Sie in Ihrem Projekt Änderungen vornehmen, die gesichert werden können.
Wenn Sie während des Drückens der SAVE-Taste die OPTION-Taste gedrückt halten,
wird am Computerbildschirm das Dialogfenster „Sichern unter“ geöffnet. Damit können Sie ein Projekt umbenennen oder es an einem anderen Ort sichern.
92
Kapitel 3 Mackie Control
UNDO
Das Drücken der UNDO-Taste macht die letzte Aktion rückgängig, die widerrufen werden kann. Da Logic Express eine fast unbeschränkte Anzahl von Undo/Redo-Schritten
unterstützt, zeigt eine grün leuchtende UNDO-LED nicht einen widerrufbaren Schritt
an, sondern dass die Redo-Funktion (Wiederholen) verfügbar ist. Das Haupt-LCD zeigt
einen Warnhinweis, dass durch das Durchführen eines widerrufbaren Bearbeitungsschritts alle Redo-Möglichkeiten verloren gehen.
Das Drücken der UNDO-Taste bei gedrückter SHIFT-Taste führt einen Redo-Schritt
(Wiederholen) aus.
Das Drücken der UNDO-Taste bei gedrückter OPTION-Taste öffnet das Fenster „UndoVerlauf“.
CANCEL
Wenn auf Ihrem Computerbildschirm ein Warnhinweis erscheint, können Sie diesen
durch Drücken der CANCEL-Taste schließen bzw. verwerfen. Informationen über Warnhinweise finden Sie unter „Modale Dialogfenster“ auf Seite 34.
Das Drücken der CANCEL-Taste, ohne dass sich auf dem Bildschirm ein Warnhinweis befindet, bewirkt Folgendes:
 An der aktuellen Mauszeigerposition wird die Werkzeugbox geöffnet.
 Alternativ führt die CANCEL-Taste jede Funktion aus, die aktuell der Taste „esc“ zugewiesen ist.
 Wenn die Mackie Control aktuell den Inhalt einer Ordnerspur zeigt, bewirkt das Drücken der CANCEL-Taste das Verlassen des Ordners.
 Mit der CANCEL-Taste können Sie auch eine (blinkende) Parameterwert-Vorauswahl
verwerfen.
ENTER
Wenn auf Ihrem Computerbildschirm ein Warnhinweis erscheint, können Sie durch
Drücken der ENTER-Taste die Funktion der aktivierten Bildschirmtaste im Warndialog
auslösen. Informationen über Warnhinweise finden Sie unter „Modale Dialogfenster“
auf Seite 34.
Wenn sich auf dem Bildschirm kein Warnhinweis befindet und die ausgewählte Spur
eine Ordnerspur ist, öffnet das Drücken der ENTER-Taste den Ordner.
Kapitel 3 Mackie Control
93
Transport-Zone
Die Transport-Zone enthält fünf Tasten für die Standard-Transportfunktionen (Zurückspulen, Vorspulen, Stopp, Wiedergabe und Aufnahme) und sieben kleine, runde Tasten
für verschiedene Aufnahme- und Wiedergabe-Modi. Jede Taste hat eine eigene LED, die
ihren aktuellen Status anzeigt.
Sie können diese Tasten unabhängig oder in Kombination miteinander verwenden, um
sich in Ihren Projekten zu bewegen und sie zu bearbeiten.
REWIND
Spult durch das Projekt zurück. Das wiederholte Drücken der REWIND-Taste während
des Zurückspulens beschleunigt das Zurückspulen. Das wiederholte Drücken der FASTFWD-Taste während des Zurückspulens verlangsamt das Zurückspulen, stoppt es und
kehrt schließlich die Richtung des Spulvorgangs um. Das Drücken der STOP-Taste
stoppt den Spulvorgang an der aktuellen Abspielposition. Auch das Drehen des Jog/
Scrub-Wheels beendet das Zurückspulen.
Wenn einer der Marker-Modi aktiv ist, bewegt das Drücken der REWIND-Taste die Abspielposition zum vorherigen Marker.
Wenn einer der Nudge-Modi aktiv ist, bewegt das Drücken der REWIND-Taste die ausgewählten Regionen oder Events um jenen Wert, der im Large-Nudge-Modus definiert
ist.
FAST FWD
Spult durch das Projekt (schnell) vor. Das wiederholte Drücken der FAST-FWD-Taste
während des Vorspulens beschleunigt den Spulvorgang. Das wiederholte Drücken der
REWIND-Taste während des Vorspulens verlangsamt das Vorspulen, stoppt es und kehrt
schließlich die Richtung des Spulvorgangs um. Das Drücken der STOP-Taste beendet
das schnelle Vorspulen. Auch das Drehen des Jog/Scrub-Wheels beendet das schnelle
Vorspulen.
Wenn einer der Marker-Modi aktiv ist, bewegt das Drücken der FAST-FWD-Taste die Abspielposition zum nächsten Marker.
Wenn einer der Nudge-Modi aktiv ist, bewegt das Drücken der FAST-FWD-Taste die ausgewählten Regionen oder Events um jenen Wert, der im Large-Nudge-Modus definiert
ist.
∏
94
Tipp: Sie können durch Drücken der entsprechenden Tasten auf der Mackie Control
Marker mit Cycle-Bereichen kombinieren. In Kombination mit der Navigation zwischen
Markern mit den REWIND- und FAST-FWD-Tasten bewegt dies die Abspielpositionslinie
und setzt automatisch einen Cycle-Bereich zwischen benachbarten Markern. Probieren
Sie diese und andere Optionen mit verschiedenen Tastenkombinationen.
Kapitel 3 Mackie Control
STOP
Das Drücken der STOP-Taste stoppt die Wiedergabe (oder Aufnahme, falls aktiv) des
Projekts und beendet alle anderen Transportfunktionen. Ein zweiter Klick auf die STOPTaste bewegt die Abspielposition auf den Startpunkt des Projekts oder den linken
Locator-Punkt, sofern der Cycle-Modus aktiv ist. Das wiederholte Drücken der STOPTaste schaltet zwischen diesen beiden Funktionen um.
PLAY
Das Drücken der PLAY-Taste startet die Wiedergabe von der aktuellen Abspielposition
aus. Das wiederholte Drücken der PLAY-Taste bewegt die Abspielposition zum linken
Locator-Punkt, wenn der Cycle-Modus aktiv ist.
Das gleichzeitige Drücken von SHIFT und PLAY funktioniert als Pause-Befehl.
RECORD
Das Drücken der RECORD-Taste aktiviert die Aufnahme auf dem ausgewählten MIDI-,
Audio- oder Software-Instrument-Channel-Strip (wenn dieser in Aufnahmebereitschaft
geschaltet ist).
Wenn Sie einen Audio-Kanalzug zum ersten Mal durch Drücken der REC/RDY-Taste in
Aufnahmebereitschaft schalten, kann es sein, dass das Dialogfenster „Sichern“ auf Ihrem Computerbildschirm erscheint. Wählen Sie in diesem Dialogfenster einen Speicherort und einen Namen für die Datei und klicken Sie anschließend auf „Sichern“. Das
Haupt-LCD der Mackie Control zeigt den Warnhinweis „There is a file select dialog on the screen“ und das Positions-/Zeit-Display zeigt „ALERT“. Alle LEDs sind erloschen.
Sobald Sie den Dateinamen eingegeben und das Sichern der Datei bestätigt haben,
schalten alle Anzeigen der Mackie Control zu ihrem vorigen Zustand zurück.
Wenn einmal eine Vorgabe für den Audiodateinamen eingegeben und bestätigt wurde,
können Sie jeden Audiokanalzug beliebig auswählen, in Aufnahmebereitschaft schalten und dann die RECORD-Taste drücken. Dann erscheinen keine Warnhinweise und
Sichern-Dialogfenster mehr.
∏
Um diese Situation zu vermeiden, sollten Sie Ihr Projekt samt den Medien sichern.
Damit vermeiden Sie es, Dateinamen definieren zu müssen, und die Handhabung wird
schneller und einfacher, vor allem, wenn Sie Logic Express mit der Mackie Control verwenden.
Kapitel 3 Mackie Control
95
MARKER
Das Drücken der MARKER-Taste aktiviert einen der drei Marker-Modi, mit denen Sie
Marker erzeugen oder löschen, sowie zu Markern in Ihrem Projekt springen können.
Die drei Small-Marker-, Large-Marker- und Temporary-Marker-Modi werden in den folgenden Abschnitten erklärt.
Hinweis: Die Marker- und Nudge-Modi schließen sich gegenseitig aus: Wenn Sie einen
der beiden aktivieren, wird der andere deaktiviert.
Small-Marker-Modus
Das Drücken der MARKER-Taste aktiviert den Small-Marker-Modus. In diesem Modus
setzt das Drücken der FAST-FWD- oder REWIND-Tasten die Abspielposition auf den
nächsten oder vorherigen Marker. Das erneute Drücken der MARKER-Taste schaltet zum
normalen Verhalten der FAST-FWD- oder REWIND-Tasten zurück (siehe „REWIND“ auf
Seite 94 und „FAST FWD“ auf Seite 94).
Der Small-Marker-Modus empfiehlt sich, wenn Sie zu Markern springen möchten, während Sie die V-Pots für andere Zwecke verwenden.
Large-Marker-Modus
Durch das Drücken der Marker-Taste bei gedrückter SHIFT-Taste erscheinen auf dem
Haupt-LCD drei Anlage-Optionen („create“), die den drei V-Pot-Tasten ganz rechts zugeordnet sind.
Sobald Marker erzeugt wurden, können Sie die unten aufgelisteten V-Pot-Tasten drücken, um einen Marker an der aktuellen Abspielposition zu erzeugen oder zu löschen.
Bedienelement
Aktion
V-Pot 1 bis 5
Zeigt die ersten fünf Marker mit Namen an. Das Drücken einer
V-Pot-Taste bewegt die Abspielposition zum entsprechenden Marker. Wenn die Abspielposition innerhalb eines Marker-Bereichs
liegt, steht in der unteren Zeile „INSIDE“ und der LED-Kranz des
V-Pots leuchtet.
V-Pot 6
„Cr w/o“ – Erzeugt einen Marker, ohne seine Position auf den
nächsten Taktanfang auf- oder abzurunden.
V-Pot 7
„Create“ – Erzeugt einen Marker, dessen Position auf den nächsten
Taktanfang gerundet ist.
V-Pot 8
„Delete“ – Löscht den Marker oberhalb der aktuellen Abspielposition.
Eine empfohlene Vorgehensweise zum Erzeugen oder Löschen von Markern ist der Einsatz des Jog/Scrub-Wheels. Drehen Sie das Rad, um die Abspielposition zur gewünschten Position im Projekt zu bewegen und drücken Sie dann den entsprechenden V-Pot,
um einen Marker zu erzeugen oder zu löschen.
 Für eine ungefähre Platzierung verwenden Sie einfach das Rad, um die Abspielposition zu bewegen.
96
Kapitel 3 Mackie Control
 Zur genauen Platzierung drücken Sie die SCRUB-Taste und verwenden dann das Rad,
um die Abspielposition präzise einzustellen (nur wenn sie einen ungerundeten Marker erzeugen oder löschen).
Weitere Informationen zur Verwendung des Jog/Scrub-Wheels finden Sie unter „Jog/
Scrub-Wheel-Zone“ auf Seite 103.
Um den Large-Marker-Modus zu beenden, drücken Sie erneut die MARKER-Taste.
Temporary-Marker-Modus
Wenn Sie nur vorübergehend in den Marker-Modus wechseln möchten (um schnell
einige wenige Marker-Funktionen auszuführen), halten Sie die Marker-Taste gedrückt
und drücken Sie eine (oder mehrere) der V-Pot-Tasten: Dies führt die Marker-Funktionen aus und beendet den Marker-Modus, sobald Sie die Marker-Taste wieder loslassen.
 In diesem Modus (also bei gedrückter MARKER-Taste) können Sie durch Drücken der
Funktionstasten F1 bis F8 zu den ersten acht Markern springen (sofern diese existieren). Um z.B. zu Marker 3 zu springen, halten Sie die MARKER-Taste gedrückt und
drücken F3.
 Um zwischen Markern zu springen, drücken Sie einfach die Tasten FAST-FWD oder
REWIND mit (oder ohne) gedrückte(r) MARKER-Taste.
NUDGE
Mit der NUDGE-Taste können Sie ausgewählte Audio- oder MIDI-Regionen (oder MIDIEvents) im Small-, Large- oder Temporary-Nudge-Modus bewegen („nudgen“). Die
Modi sind unten beschrieben.
Hinweis: Die Marker- und Nudge-Modi schließen sich gegenseitig aus: Wenn Sie einen
der beiden aktivieren, wird der andere deaktiviert.
Small-Nudge-Modus
Das Drücken der NUDGE-Taste bewirkt ein verändertes Verhalten der FAST-FWD- und
REWIND-Tasten: Das Drücken der FAST-FWD- oder REWIND-Taste bewegt die ausgewählten Regionen oder Events um jenen Wert, der im Large-Nudge-Modus definiert
wurde (siehe unten). Das erneute Drücken der NUDGE-Taste schaltet zum normalen
Verhalten der FAST-FWD- und REWIND-Tasten zurück (siehe „REWIND“ auf Seite 94 und
„FAST FWD“ auf Seite 94).
Der Small-Marker-Modus ist nützlich, wenn Sie Regionen oder Events (mit der NudgeFunktion) bewegen möchten, aber die V-Pots für andere Zwecke verwenden möchten.
Kapitel 3 Mackie Control
97
Large-Nudge-Modus
Durch das Drücken der NUDGE-Taste bei gedrückter SHIFT-Taste erscheinen auf dem
Haupt-LCD acht Funktionen, die den entsprechenden V-Pot-Tasten zugewiesen sind.
Mit diesen Funktionen können Sie die ausgewählten Regionen oder Events um verschieden große Abstände oder an eine bestimmte Position verschieben.
Die Position der ersten ausgewählten Region oder des ersten ausgewählten Events
wird über den V-Pots 3 und 4 angezeigt. Wenn nichts angezeigt wird, ist entweder ein
Fenster geöffnet, das keine Region- oder Event-Auswahl erlaubt, oder es sind keine
Regionen oder Events ausgewählt.
Es gibt dabei folgende Funktionen:
Bedienelement
Beschriftung
Aktion
V-Pot 1
Nudge
Bestimmt den Nudge-Wert, den die REWINDund FAST-FWD-Tasten anwenden. Diese Tasten
verschieben die ausgewählten Objekte um den
definierten Wert vor bzw. zurück.
V-Pot 2
Pickup
Bewegt das Objekt zur aktuellen Abspielposition.
V-Pot 3
Bar
Bewegt das Objekt um einen Takt.
V-Pot 4
Beat
Bewegt das Objekt um den aktuellen Taktnennerwert im Projekt (Schlag/Zählzeit).
V-Pot 5
Division
Bewegt das Objekt um den aktuellen Rasterwert
im Projekt.
V-Pot 6
Ticks
Bewegt das Objekt um einzelne Ticks.
V-Pot 7
Frames
Bewegt das Objekt um ein SMPTE-Frame.
V-Pot 8
Fram/2
Bewegt das Objekt um ein halbes SMPTE-Frame.
Die Pfeil-Tasten entsprechen dabei den Pfeil-Tasten auf der Computertastatur, womit
Regionen und Events leicht ausgewählt werden können.
Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass die ZOOM-Taste nicht aktiviert ist, wenn Sie die
Pfeil-Tasten verwenden.
Das erneute Drücken der NUDGE-Taste deaktiviert den Large-Nudge-Modus.
Temporary-Nudge-Modus
Um Nudge-Funktionen nur vorübergehend zu verwenden (für ein oder zwei kleine Bewegungen), halten Sie die NUDGE-Taste gedrückt und verwenden einen oder mehrere
der V-Pots: Dies führt die ausgewählte Funktion aus und beendet den Nudge-Modus,
sobald Sie die Nudge-Taste wieder loslassen.
Die Pfeil-Tasten entsprechen im Temporary-Nudge-Modus den Pfeil-Tasten auf der
Computertastatur, womit Regionen und Events leicht ausgewählt werden können.
98
Kapitel 3 Mackie Control
Der Nudge-Wert für die REWIND- und FAST-FWD-Tasten kann auch mit den Funktionstasten definiert werden:
Funktionstaste
Aktion
F1
Setzt Ticks.
F2
Setzt Rasterwert.
F3
Setzt Schlag (Zählzeit).
F4
Setzt Takt.
F5
Setzt Frames.
F6
Setzt halbe Frames.
CYCLE
Aktiviert/deaktiviert den Cycle-Modus. Standardmäßig wird der Cycle-Bereich zwischen
die ersten beiden Marker angelegt.
Aufeinanderfolgende Marker können als linke und rechte Begrenzungen für weitere
Cycle-Bereiche dienen.
Gehen Sie wie folgt vor, um zwischen Cycle-Bereichen, die durch Marker definiert
werden, zu springen:
1 Drücken Sie die MARKER-Taste.
2 Drücken Sie die CYCLE-Taste und danach (während Cycle aktiviert ist) die REWINDoder FAST-FWD-Tasten.
Gehen Sie wie folgt vor, um den linken oder rechten Locator-Punkt an die aktuelle
Abspielposition zu setzen:
m Halten Sie die CYCLE-Taste gedrückt und drücken Sie währenddessen REWIND oder
FAST FWD. Dies aktiviert auch den Cycle-Modus.
Die schnellste Art, einen neuen Cycle-Bereich zu definieren, ist die Folgende:
1 Navigieren Sie mit dem Jog/Scrub-Wheel zur gewünschten linken Locator-Position.
2 Drücken Sie CYCLE und REWIND.
3 Navigieren Sie mit dem Jog/Scrub-Wheel zur gewünschten rechten Locator-Position.
4 Drücken Sie CYCLE und FAST FWD.
Kapitel 3 Mackie Control
99
Cycle-Ansicht
Das Drücken der SHIFT- und CYCLE-Tasten aktiviert den Cycle-Ansicht-Modus:
 Die Modus-Anzeige zeigt „Cy.“.
 V-Pot 1 zeigt und ändert den aktuellen Cycle-Status (an oder aus). Sie können auch
die CYCLE-Taste verwenden.
 V-Pot 2 – „BySel“ – setzt den aktuellen Cycle-Bereich entsprechend der Auswahl im
Arrangierfenster (ausgewählte Audio- oder MIDI-Region).
 V-Pot 3 – „Move“ – verschiebt den aktuellen Cycle um einen Takt pro Klick, wenn Sie
den V-Pot drehen.
 Das Display zeigt den linken und den rechten Locator-Punkt über die V-Pots 5 und 7
an.
 Das Drücken von V-Pot 5 überträgt die aktuelle Abspielposition auf den linken
Locator-Punkt.
 Das Drehen von V-Pot 5 ändert den linken Locator-Punkt in Taktschritten.
 Das Drehen von V-Pot 6 ändert den linken Locator-Punkt in Beats (Zählzeiten).
 Das Drücken von V-Pot 7 überträgt die aktuelle Abspielposition auf den rechten
Locator-Punkt.
 Das Drehen von V-Pot 7 ändert den rechten Locator-Punkt in Taktschritten.
 Das Drehen von V-Pot 8 ändert den rechten Locator-Punkt in Beats (Zählzeiten).
Drücken Sie eine der Zuweisungs-Tasten, um zu einem regulären Zuweisungs-Modus
zurückzukehren.
DROP
Aktiviert/deaktiviert den Autopunch-Modus.
Gehen Sie wie folgt vor, um zwischen Punch-In-Bereichen zu navigieren:
1 Drücken Sie die MARKER-Taste.
2 Drücken Sie die DROP-Taste und danach (wenn Drop aktiviert ist) die REWIND- oder
FAST-FWD-Tasten.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Punch-In- oder Punch-Out-Locator-Punkt an die
aktuelle Abspielposition zu setzen:
m Halten Sie die DROP-Taste gedrückt und drücken Sie währenddessen REWIND oder
FAST FWD. Nun wird auch der Autopunch-Modus aktiviert.
100
Kapitel 3 Mackie Control
Die schnellste Art, einen neuen Autopunch-Bereich zu definieren, ist die Folgende:
1 Navigieren Sie mit dem Jog/Scrub-Wheel zur gewünschten Punch-In-Locator-Position.
2 Drücken Sie DROP und REWIND.
3 Navigieren Sie mit dem Jog/Scrub-Wheel zur gewünschten Punch-Out-Locator-Position.
4 Drücken Sie DROP und FAST FWD.
Punch-Ansicht
Das Drücken der SHIFT- und DROP-Tasten aktiviert die Punch-Ansicht:
 Die Modus-Anzeige zeigt „Pu“.
 V-Pot 1 zeigt und ändert den aktuellen Autopunch-Status (an oder aus). Sie können
dazu auch die DROP-Taste verwenden.
 V-Pot 3 – „Move“ – verschiebt den aktuellen Punch-Bereich um einen Takt pro Rasterschritt des V-Pots.
 Das Display zeigt den Punch-In- und Punch-Out-Locator-Punkt über den V-Pots 5 und
7 an.
 Das Drücken von V-Pot 5 überträgt die aktuelle Abspielposition auf den Punch-InLocator-Punkt.
 Das Drehen von V-Pot 5 ändert den Punch-In-Locator-Punkt in Taktschritten.
 Das Drehen von V-Pot 6 ändert den linken Locator-Punkt in Beats (Zählzeiten).
 Das Drücken von V-Pot 7 überträgt die aktuelle Abspielposition auf den Punch-OutLocator-Punkt.
 Das Drehen von V-Pot 7 ändert den Punch-Out-Locator-Punkt in Taktschritten.
 Das Drehen von V-Pot 8 ändert den rechten Locator-Punkt in Beats (Zählzeiten).
Wenn Sie einen Punch-Locator-Punkt mit der Mackie Control verändern, wird der Autopunch-Modus aktiviert.
Drücken Sie eine der Zuweisungs-Tasten, um zu einem regulären Zuweisungs-Modus
zurückzukehren.
REPLACE
Aktiviert/deaktiviert den Replace-Modus.
Kapitel 3 Mackie Control
101
CLICK
Schaltet den Metronom-Klick (MIDI oder KlopfGeist) ein und aus. Es gibt unabhängige
Klick-Einstellungen für die Wiedergabe und Aufnahme. Die Klick-Einstellungen werden
in Titel „Ablage“ > „Projekteinstellungen“ > „Metronom“ festgelegt.
Das Drücken der SHIFT- und CLICK-Tasten aktiviert/deaktiviert sowohl den externen
Sync-Modus als auch die Übertragung von MIDI-Machine-Control-Nachrichten.
SOLO
Die SOLO-Taste bewirkt dasselbe wie der Solo-Tastaturkurzbefehl. Einzelne Kanäle können mit den Kanal-SOLO-Tasten des entsprechenden Kanalzugs solo geschaltet werden. MIDI- oder Audioregionen können gemeinsam mit den ausgewählten Kanälen
ausgewählt und solo geschaltet werden. Jeder Kanal hat eine eigene SOLO-LED, die
leuchtet, wenn der Kanalzug solo geschaltet ist. Die Rude-Solo-LED am rechten Rand
der Display-Zone leuchtet immer, wenn ein beliebiger Kanalzug solo geschaltet ist.
Das Drücken der SHIFT- und SOLO-Tasten aktiviert die Solo-Verriegelung.
Pfeil-Tasten-Zone
Diese fünf Tasten links neben dem Jog/Shuttle-Wheel erfüllen mehrere Zwecke. Die vier
Pfeil-Tasten Auf, Ab, Links und Rechts sind um die zentrale ZOOM-Taste angeordnet.
Normale Funktionsweise
Wenn die ZOOM-Taste nicht aktiviert ist (ihre LED nicht leuchtet), wählen die vier PfeilTasten den aktuellen Parameter aus oder schalten (abhängig von der aktuellen V-PotZuweisung) die aktuelle Parameterseite oder den Send/EQ/Insert-Slot um.
Wenn Sie die OPTION-Taste gedrückt halten, scrollen die Links/Rechtspfeil-Tasten zur
ersten/letzten Seite, die Aufwärts/Abwärtspfeil-Tasten zum ersten/letzten Slot.
Wenn Sie die x/ALT-Taste gedrückt halten, verschieben die Links/Rechtspfeil-Tasten die
Parameterdarstellung um einen Parameter statt um eine Seite.
In Ansichts-Modi, die keine Seiten- oder Slot-Umschaltungen erfordern, funktionieren
die Pfeil-Tasten wie die Pfeil-Tasten der Computertastatur. Beispiel: Die Mixer-Ansicht.
Im Large- und Temporary-Nudge-Modus entsprechen die Links/Rechtspfeil-Tasten den
Pfeil-Tasten der Computertastatur, was eine einfache Form der Region- oder Event-Auswahl ermöglicht.
102
Kapitel 3 Mackie Control
Zoom-Modus
Das Drücken der ZOOM-Taste aktiviert den Zoom-Modus. Die Pfeil-Tasten verändern in
diesem Modus den vertikalen und horizontalen Zoom-Faktor des aktiven Fensters.
Im Arrangierfenster:
 OPTION und Pfeil-Taste Auf/Ab ändert den Zoom-Faktor der ausgewählten Spur.
 OPTION und Linkspfeil-Taste setzt den Zoom-Faktor der ausgewählten Spur zurück.
 OPTION und Rechtspfeil-Taste setzt den Zoom-Faktor aller Spuren derselben Spurklasse (Audio, MIDI usw.) wie die ausgewählte Spur zurück.
Emulation der Computer-Pfeiltasten
Halten Sie die SHIFT-Taste gedrückt, um die Pfeil-Tasten der Mackie Control als Ersatz
für die Pfeil-Tasten auf der Computertastatur zu verwenden.
Durch das Drücken von SHIFT und ZOOM schalten die Pfeil-Tasten permanent in diesen Modus – sie bewirken nun dasselbe wie die Pfeiltasten auf der Computertastatur,
ohne dass Sie die SHIFT-Taste gedrückt halten müssen. Die LED der ZOOM-Taste blinkt
in diesem Modus.
Sie können diesen Modus durch Drücken der ZOOM-Taste deaktivieren.
Jog/Scrub-Wheel-Zone
Mit dem Jog/Scrub-Wheel und der SCRUB-Taste können Sie durch das Projekt navigieren, was für bestimmte Transportfunktionen sehr nützlich sein kann. Drehen Sie einfach am Rad, um es zu verwenden. Die folgenden „Scrub-Modi“ ändern das Verhalten
des Jog/Scrub-Wheels.
 Scrub-Modus aus: Das Jog/Scrub-Wheel verschiebt die Abspielpositionslinie.
 Scrub-Modus an: Das Jog/Scrub-Wheel führt die Scrubbing-Funktion aus, wobei Sie
die Daten der ausgewählten (oder solo geschalteten) Spuren abhören, während Sie
durch das Projekt scrollen.
Audiospuren werden im Normalfall mit ihrer Originalgeschwindigkeit wiedergegeben. Wenn Sie sie lieber mit doppelter Geschwindigkeit abhören möchten, wählen
Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Audio“ > „Geräte“ und setzen Sie das Einblendmenü „Max. Scrub-Geschwindigkeit“ auf „Doppelt“.
Hinweis: Sie können die SCRUB-Taste auch für die Pausen-Funktion verwenden.
 SHUTTLE-Modus (SCRUB-Tasten-LED blinkt): Das Jog/Scrub-Wheel wirkt auf die Abspielposition – das Drehen daran erhöht oder verringert die Geschwindigkeit, mit
der sich die Abspielpositionslinie bewegt.
Kapitel 3 Mackie Control
103
Programmierbare Benutzer-Modi
Die Mackie Control bietet sechs programmierbare Benutzer-Modi, die Sie für eigene Zuweisungen verwenden können. Sie können jeden dieser Modi wie folgt durch gleichzeitiges Drücken und Halten der SHIFT-Taste mit einer der ASSIGNMENT-Tasten aktivieren:
 TRACK + SHIFT = Benutzermodus 1.
 PAN/SURROUND + SHIFT = Benutzermodus 2.
 EQ + SHIFT = Benutzermodus 3.
 SEND + SHIFT = Benutzermodus 4.
 PLUG-IN + SHIFT = Benutzermodus 5.
 INSTRUMENT + SHIFT = Benutzermodus 6.
Das Assignment-Display stellt die Benutzermodi als „u1“, „u2“ usw. dar.
Gehen Sie wie folgt vor, um in einem der Benutzermodi eine Zuweisung zu definieren:
1 Aktivieren Sie den gewünschten Benutzermodus durch Drücken einer der ASSIGNMENT-Tasten bei gedrückter SHIFT-Taste wie oben aufgelistet.
2 Verwenden Sie in Logic Express den Lern-Modus, um eine oder mehrere Zuweisungen
zu definieren (wie unter „Zuweisen von Controllern zu Logic Express-Parametern“ auf
Seite 37 beschrieben).
Anschließen von Fußschaltern
Sie können an die Footswitch-Anschlüsse Fußschalter (Taster) mit positiver oder negativer Polarität anschließen. Standardmäßig steuern Fußschalter die folgenden Funktionen:
 „USER SWITCH A“ ist den Befehlen Start/Stopp zugewiesen.
 „USER SWITCH B“ ist der Aufnahmefunktion zugewiesen (beachten Sie, dass dazu
eine Spur ausgewählt und in Aufnahmebereitschaft geschaltet sein muss).
 „EXTERNAL CONTROL“ ist dem Pegel des Master-Faders zugewiesen. Verwenden Sie
an diesem Anschluss nur ein Schweller- bzw. Expression-Pedal.
Die Polarität der Fußschalter wird von der Mackie Control beim Einschalten ermittelt.
Sie sollten daher zuerst die Fußschalter anschließen und danach die Mackie Control
einschalten.
104
Kapitel 3 Mackie Control
Überblick der Zuweisungen
Die folgenden Zuweisungstabellen sind entsprechend der Zonen der Mackie Control
gegliedert.
DISPLAY-Tasten
Taste
Sondertaste
Funktion/Hinweise
NAME/VALUE
–
Schaltet zwischen Parameternamen- und Parameterwert-Anzeige
um.
SHIFT
Blättert durch die Pegelanzeige-Optionen: vertikal, horizontal und
aus.
OPTION
Schaltet zwischen Spurnamen- und Spurnummern-Anzeige um.
CONTROL
Setzt Clipping-/Overload-Anzeigen zurück.
SMPTE/BEATS
x/ALT
Schaltet in den Bedienoberflächen-Group-Edit-Modus.
–
Schaltet das Zeit-Display zwischen SMPTE- und Taktpositionsdarstellung um.
Kanalzug-Bedienelemente (1 bis 8)
Bedienelement
Sondertaste
Funktion/Hinweise
Drehen eines
V-Pots
–
Verändert den im LCD angezeigten Parameter.
OPTION
Setzt den Parameter auf seinen Minimal-, Standard- oder Maximalwert.
x/ALT
Feineinstellung des Parameters in hoher Auflösung.
–
Setzt den am LCD angezeigten Parameter auf seinen Standardwert oder schaltet zwischen zwei möglichen Werten um.
Drücken einer
V-Pot-Taste
Blinkende Vorauswahl:
–
Bestätigt den vorausgewählten Wert.
Menü-Optionen:
–
Wählt die im Display angezeigte Option aus.
Wenn die Spur ein Ordner ist:
REC/RDY-Taste
SOLO-Taste
–
Öffnet den Ordner.
–
Aktiviert/deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Taste der Spur.
OPTION
Deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Tasten in allen Spuren.
–
Aktiviert/deaktiviert die Solo-Taste im Channel-Strip der Spur.
OPTION
Deaktiviert die Solo-Tasten aller Spuren.
In der Send-Ziel/Pegel-Mixer-Ansicht:
–
Schaltet den Pre/Post-Status des ausgewählten Sends um.
In der Send-Ziel/Pegel-Kanal-Ansicht:
–
Kapitel 3 Mackie Control
Schaltet die Sends im ausgewählten Channel-Strip zwischen
Pre/Post um.
105
Bedienelement
Sondertaste
Funktion/Hinweise
MUTE-Taste
–
Aktiviert/deaktiviert die MUTE-Taste im Channel-Strip der Spur.
OPTION
Deaktiviert die MUTE-Tasten aller Spuren.
In der Mixer-Ansicht:
SHIFT
Aktiviert/deaktiviert das Mute bzw. Bypass für den angezeigten
Parameter.
In der EQ-Mixer-Ansicht:
SHIFT
Aktiviert/deaktiviert das Bypass im aktuellen EQ-Band.
In der EQ-Frequenz/Gain-Ansicht:
–
Aktiviert/deaktiviert das Bypass im ausgewählten EQ-Band.
In der Mixer-Ansicht „Send“:
SHIFT
Aktiviert/deaktiviert das Bypass im ausgewählten Send.
In der Send-Ziel/Pegel-Mixer-Ansicht:
–
Aktiviert/deaktiviert das Bypass im ausgewählten Send.
In der Send-Ziel/Pegel-Kanal-Ansicht:
–
Aktiviert/deaktiviert das Send-Mute im ausgewählten
Channel-Strip.
In der Plug-In-Mixer-Ansicht:
SHIFT
Aktiviert/deaktiviert das Bypass des Plug-Ins.
In der Instrument Mixer-Ansicht:
SELECT-Taste
Fader
SHIFT
Aktiviert/deaktiviert das Bypass des Instruments.
–
Wählt den Channel-Strip aus.
SHIFT
Setzt die Channel-Strip-Lautstärke auf den Nominalpegel (0 dB).
OPTION
Erzeugt eine neue Spur mit derselben Zuweisung wie die ausgewählte Spur und schaltet zur Arrangier-Ansicht.
SHIFT +
OPTION
Erzeugt eine neue Spur mit dem nächsten Channel-Strip (der auf
die ausgewählte Spur folgt) und schaltet zur Arrangier-Ansicht.
–
Steuert den Pegel (Lautstärke).
Im Flip-Modus „Duplicate“:
–
Selbe Funktion wie das V-Pot im selben Kanal.
Im Flip-Modus „Swap“:
–
Tauscht die Funktion mit dem V-Pot im selben Kanal.
In der EQ-Frequenz/Gain-Ansicht:
–
Steuert das Gain im ausgewählten EQ-Band.
In der Send-Ziel/Pegel-Mixer-Ansicht:
–
Steuert den Send-Pegel im ausgewählten Send.
In der Send-Ziel/Pegel-Kanal-Ansicht:
–
106
Kapitel 3 Mackie Control
Steuert den Send-Pegel im ausgewählten Kanalzug.
ASSIGNMENT-Tasten
Halten Sie sie gedrückt, um das Soft-Button-Menü einzublenden. Lassen Sie sie los, um
die V-Pots in die Mehrkanal- oder Kanal-Ansicht zu schalten:
Taste
Sondertaste
Funktion/Hinweise
TRACK
–
Channel-Strip-Parameter
TRACK
SHIFT
Benutzermodus 1
PAN/SURROUND
–
Pan-Parameter
PAN/SURROUND
SHIFT
Benutzermodus 2
EQ
–
EQ-Parameter
EQ
SHIFT
Benutzermodus 3
SEND
–
Send-Parameter
SEND
SHIFT
Benutzermodus 4
PLUG-IN
–
Plug-In-Auswahl- oder Plug-In-Edit-Modus
PLUG-IN
SHIFT
Benutzermodus 5
INSTRUMENT
–
Instrument-Auswahl- oder Instrument-Edit-Modus
INSTRUMENT
SHIFT
Benutzermodus 6
BANK <>
–
Verschiebt die Faderbank um die Anzahl der Kanalzüge
nach links oder rechts.
OPTION
Faderbank zum Anfang oder Ende bewegen.
–
Faderbank links/rechts um einen Kanal bewegen.
OPTION
Faderbank zum Anfang oder Ende bewegen.
–
Flip-Modus zwischen Off und Duplicate umschalten.
SHIFT
Flip-Modus zwischen Off und Swap umschalten.
CONTROL
Flip-Modus zwischen Off und Zero umschalten
(schaltet Fadermotoren aus).
–
Schaltet zwischen Arrangier- und All-Ansicht um.
SHIFT
Schaltet zwischen Arrangier- und Tracks-Ansicht um.
CHANNEL<>
FLIP
GLOBAL VIEW
Kapitel 3 Mackie Control
107
Funktionstasten
Taste
Sondertaste
Funktion/Hinweise
F1
–
Fensteranordnung 1 aufrufen.
SHIFT
Arrangierfenster öffnen oder schließen.
x/ALT
Ausschneiden
TRACK
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Lautstärke.
PAN/SURROUND
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Pan.
EQ
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Bypass.
SEND
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Ziel.
MARKER
Marker ohne Runden erzeugen.
NUDGE
Nudge-Wert: Tick
In modalen Dialogfenstern:
F1-Taste ist gleichbedeutend mit Taste 1 auf der Computertastatur.
F2
–
Fensteranordnung 2 aufrufen.
SHIFT
Mixerfenster öffnen oder schließen.
x/ALT
Kopieren
TRACK
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Pan.
EQ
Schaltet zur Mixer-Ansicht – EQ-Typ.
SEND
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Level.
MARKER
Marker mit Runden erzeugen.
NUDGE
In modalen Dialogfenstern:
F2-Taste ist gleichbedeutend mit Taste 2 der Computertastatur.
F3
–
Fensteranordnung 3 aufrufen.
SHIFT
Event-Editor öffnen oder schließen.
x/ALT
Einsetzen
TRACK
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Channel-Strip-Modus.
EQ
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Frequenz.
SEND
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Position.
MARKER
Löscht den Marker
NUDGE
In modalen Dialogfenstern:
108
Kapitel 3 Mackie Control
Nudge-Wert: Beat (Zählzeit)
F3-Taste ist gleichbedeutend mit Taste 3 auf der Computertastatur.
Taste
Sondertaste
Funktion/Hinweise
F4
–
Fensteranordnung 4 aufrufen.
SHIFT
Notations-Editor öffnen oder schließen.
x/ALT
Löschen
TRACK
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Input.
EQ
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Gain.
SEND
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Mute.
NUDGE
Nudge-Wert: Takt
In modalen Dialogfenstern:
F4-Taste ist gleichbedeutend mit Taste 4 auf der Computertastatur.
F5
–
Fensteranordnung 5 aufrufen.
SHIFT
Hyper-Editor öffnen oder schließen.
x/ALT
Alles auswählen.
TRACK
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Output.
PAN/SURROUND
Schaltet zur Kanal-Ansicht.
EQ
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Q-Faktor.
SEND
Schaltet zur Kanal-Ansicht.
NUDGE
Nudge-Wert: Frame
In modalen Dialogfenstern:
F6
F5-Taste ist gleichbedeutend mit Taste 5 auf der Computertastatur.
–
Fensteranordnung 6 aufrufen.
SHIFT
Pianorollen-Editor öffnen oder schließen.
x/ALT
Alle folgenden Objekte auswählen.
TRACK
Schaltet zur Mixer-Ansicht – Automation.
EQ
Schaltet zur Kanal-Ansicht.
SEND
Schaltet zur Channel Strip 2-Ansicht.
NUDGE
Nudge-Wert: 1/2 Frame
In modalen Dialogfenstern:
F6-Taste ist gleichbedeutend mit Taste 6 auf der Computertastatur.
F7
–
Fensteranordnung 7 aufrufen.
SHIFT
Transportfenster öffnen oder schließen.
x/ALT
Ähnliche Regionen/Events auswählen.
TRACK
Schaltet zur Mixer-Ansicht – angezeigter Parameter.
EQ
Schaltet zur Frequenz/Gain-Mixer-Ansicht.
SEND
Schaltet zur Ziel/Pegel-Mixer-Ansicht.
In modalen Dialogfenstern:
Kapitel 3 Mackie Control
F7-Taste ist gleichbedeutend mit Taste 7 auf der Computertastatur.
109
Taste
Sondertaste
Funktion/Hinweise
F8
–
Oberstes Schwebefenster schließen.
SHIFT
Audio-Bin öffnen oder schließen.
x/ALT
Innerhalb der Locator-Punkte auswählen.
TRACK
Schaltet zur Channel-Strip-Setup-Ansicht.
EQ
Schaltet zur Frequenz/Gain-Kanal-Ansicht.
SEND
Schaltet zur Ziel/Pegel-Kanal-Ansicht:
In modalen Dialogfenstern:
F8-Taste ist gleichbedeutend mit Taste 8 auf der Computertastatur.
GLOBAL VIEW-Tasten
Taste
Sondertaste
Funktion/Hinweise
MIDI TRACKS
–
Schaltet zur All-Ansicht und zeigt die MIDI-Spuren.
SHIFT
Taste MIDI TRACKS ist gleichbedeutend mit Taste 9 auf der Computertastatur.
INPUTS
Schaltet zur All-Ansicht und zeigt die Input-Channel-Strips.
–
SHIFT
Schaltet zur Faderbank-Nr. 2 (z.B. Kanalzüge 9 bis 16).
In modalen Dialogfenstern:
Taste INPUTS ist gleichbedeutend mit Taste 0 auf der Computertastatur.
AUDIO TRACKS
–
Schaltet zur All-Ansicht und zeigt Audiokanalzüge.
SHIFT
Schaltet zur Faderbank-Nr. 3 (z.B. Kanalzüge 17 bis 24).
In modalen Dialogfenstern:
AUDIO INSTRUMENTS
Taste AUDIO TRACKS ist gleichbedeutend mit Taste „,“ auf der
Computertastatur.
–
Schaltet zur All-Ansicht und zeigt Software-Instrument-Kanalzüge.
SHIFT
Schaltet zur Faderbank-Nr. 4 (z.B. Kanalzüge 25 bis 32).
In modalen Dialogfenstern:
Taste AUDIO INSTRUMENTS ist gleichbedeutend mit Taste „/“ auf
der Computertastatur.
AUX
–
Schaltet zur All-Ansicht und zeigt Aux-Kanalzüge.
SHIFT
Schaltet zur Faderbank-Nr. 5 (z.B. Kanalzüge 33 bis 40).
In modalen Dialogfenstern:
Taste AUX ist gleichbedeutend mit Taste „*“ auf der Computertastatur.
BUSSES
–
Schaltet zur All-Ansicht und zeigt Bus-Kanalzüge.
SHIFT
Schaltet zur Faderbank-Nr. 6 (z.B. Kanalzüge 41 bis 48).
In modalen Dialogfenstern:
110
Schaltet zur Faderbank-Nr. 1 (z.B. Kanalzüge 1 bis 8).
In modalen Dialogfenstern:
Kapitel 3 Mackie Control
Taste BUSSES ist gleichbedeutend mit Taste „–“ auf der Computertastatur.
Taste
Sondertaste
Funktion/Hinweise
OUTPUTS
–
Schaltet zur All-Ansicht und zeigt Output- und Master-ChannelStrips.
SHIFT
In modalen Dialogfenstern:
USER
Schaltet zur Faderbank-Nr. 7 (z.B. Kanalzüge 49 bis 56).
Taste OUTPUTS ist gleichbedeutend mit Taste „+“ auf der Computertastatur.
–
Derzeit nicht zugewiesen.
SHIFT
Schaltet zur Faderbank-Nr. 8 (z.B. Kanalzüge 57 bis 64).
MODIFIER-Tasten (wenn gedrückt gehalten)
Taste
Funktion/Hinweise
SHIFT
Schaltet zur zweiten Funktion.
OPTION
Wendet Funktion auf alle Kanalzüge an oder setzt Parameter auf Minimal-, Standard- oder Maximalwert.
CONTROL
Deaktiviert Gruppenfunktionen während des Haltens.
x/ALT
Aktiviert feinauflösenden Modus; schaltet Parameterseite um einen Parameter
statt um eine Seite weiter.
AUTOMATION-Tasten
Mackie Control
READ/OFF
TOUCH
LATCH
WRITE
Sondertaste
–
Setzt Automation der ausgewählten Spur auf Read oder Aus.
OPTION
Setzt Automation aller Spuren auf Read oder Aus.
–
Setzt Automation der ausgewählten Spur auf Touch.
OPTION
Setzt Automation aller Spuren auf Touch.
–
Setzt Automation der ausgewählten Spur auf Latch.
OPTION
Setzt Automation aller Spuren auf Latch.
–
Setzt Automation der ausgewählten Spur auf Write.
OPTION
Setzt Automation aller Spuren auf Write.
–
Schaltet in den Group-Edit-Modus.
SHIFT
Erzeugt eine neue Gruppe, öffnet das Gruppen-Fenster und
schaltet in den Group-Edit-Modus.
TRACK
Schaltet zur Mixer-Ansicht und zeigt Gruppen-Parameter an.
OPTION
Schaltet zur Single-Ansicht.
TRIM
GROUP
Funktion/Hinweise
Derzeit nicht zugewiesen.
Kapitel 3 Mackie Control
111
UTILITIES-Tasten
Taste
Sondertaste
Funktion/Hinweise
SAVE
–
Projekt sichern.
OPTION
Projekt sichern unter.
–
Widerrufen.
SHIFT
Wiederholen.
OPTION
Undo-Verlauf öffnen.
–
Ordner verlassen.
UNDO
CANCEL
Blinkende Vorauswahl:
–
Vorauswahl verwerfen.
In Warnhinweisen:
ENTER
–
Taste „Abbrechen“ ausführen.
–
In Ordner der ausgewählten Spur wechseln.
In Warnhinweisen:
–
Standard-Taste ausführen.
TRANSPORT-Tasten
Taste
Sondertaste
Funktion/Hinweise
MARKER
–
Small-Marker-Modus ein-/ausschalten.
SHIFT
Large-Marker-Modus ein-/ausschalten.
–
Small-Nudge-Modus ein-/ausschalten.
SHIFT
Large-Nudge-Modus ein-/ausschalten.
MARKER
Marker erzeugen. So können Sie einen Marker erzeugen,
ohne in den Large-Marker-Modus zu wechseln.
–
Aktiviert/deaktiviert den Cycle-Modus.
SHIFT
Schaltet zur Cycle-Ansicht.
–
Aktiviert/deaktiviert den Autopunch-Modus.
SHIFT
Schaltet zur Punch-Ansicht.
REPLACE
–
Aktiviert/deaktiviert den Replace-Modus.
CLICK
–
Aktiviert/deaktiviert den Metronom-Klick
(getrennt für Wiedergabe und Aufnahme).
SHIFT
Aktiviert/deaktiviert internen/externen Sync und MMC.
–
Aktiviert/deaktiviert die Solo-Verriegelung.
SHIFT
Aktiviert die Solo-Verriegelung.
NUDGE
CYCLE
DROP
SOLO
112
Kapitel 3 Mackie Control
Taste
Sondertaste
Funktion/Hinweise
REWIND <<
–
Shuttle rückwärts.
MARKER
Zum vorherigen Marker.
NUDGE
Um gewählten Wert nach links schieben.
CYCLE
Cycle-Modus einschalten und linken Locator-Punkt auf Abspielposition setzen.
DROP
Autopunch-Modus einschalten und Punch-In-Locator-Punkt setzen.
Im Marker-Modus:
–
Zum vorherigen Marker.
Im Nudge-Modus:
FAST FWD >>
–
Um gewählten Wert nach links schieben.
–
Shuttle vorwärts.
MARKER
Zum nächsten Marker.
NUDGE
Um gewählten Wert nach rechts schieben.
CYCLE
Cycle-Modus einschalten und rechten Locator-Punkt auf Abspielposition setzen.
DROP
Autopunch-Modus einschalten und Punch-Out-Locator-Punkt setzen.
Im Marker-Modus:
–
Zum vorherigen Marker.
Im Nudge-Modus:
–
Um gewählten Wert nach rechts schieben.
STOP
–
Stopp
PLAY
–
Wiedergabe
SHIFT
Pause
RECORD
–
Aufnahme
Kapitel 3 Mackie Control
113
Pfeil-Tasten
Mackie Control
Sondertaste
Pfeil-Taste
Links/Rechts
In der Mixer-Ansicht:
Funktion/Hinweise
–
Vorherigen/nächsten Parameter der aktuellen Ansicht auswählen.
ZOOM
Fenster horizontal um eine Seite scrollen.
In der Channel-Strip-EQ-, -Send- oder -Plug-In/Instrument-Edit-Ansicht:
–
Aktuelle Editor-Seite um eine Seite weiterschalten.
x/ALT
Aktuelle Editor-Seite um einen Parameter weiterschalten.
ZOOM
Fenster horizontal um eine Seite scrollen.
Ansonsten (immer im Nudge-Modus):
–
Aktionen der Links- und Rechtspfeil-Tasten auf der Computertastatur ausführen.
ZOOM
Fenster horizontal um eine Seite scrollen.
Im Zoom-Modus:
Pfeiltaste
Auf-/Abwärts
–
Horizontale Zoom-Stufe ändern.
SHIFT
Zoom für aktuelle Spur (Linkspfeil-Taste) oder für alle Spuren
desselben Typs zurücksetzen (Rechtspfeil-Taste).
In der Channel-Strip-EQ-, -Send- oder -Plug-In/Instrument Editor-Ansicht:
–
Vorheriges/nächstes EQ-Band, Send oder Insert-Slot auswählen.
ZOOM
Fenster vertikal um eine Seite scrollen.
Ansonsten (immer im Nudge-Modus):
–
Aktionen der Aufwärts- und Abwärtspfeil-Tasten auf der Computertastatur ausführen.
ZOOM
Fenster vertikal um eine Seite scrollen.
Im Zoom-Modus:
ZOOM
114
–
Vertikale Zoom-Stufe ändern.
SHIFT
Aktuelle Spur individuell zoomen.
–
Zwischen Standard-Verhalten für Pfeil-Tasten (siehe oben) und
Zoom-Modus umschalten.
SHIFT
Zwischen Standard-Verhalten für Pfeil-Tasten und Spiegelung der
Pfeil-Tasten der Computertastatur umschalten.
Kapitel 3 Mackie Control
Jog/Scrub-Wheel
Bedienelement
Sondertaste
Funktion
Jog-Wheel
–
Abspielposition vor oder zurück bewegen.
CYCLE
Linken Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition setzen, Abspielposition normal weiterbewegen, dann rechten Locator-Punkt
auf die Abspielposition setzen. Durch Drehen des Jog-Wheels bei
gedrücktem CYCLE wird die Abspielposition weiterbewegt und
setzt den rechten Locator-Punkt erneut. Tipp: Das Drehen des JogWheels gegen den Uhrzeigersinn bei gedrückter CYCLE-Taste definiert einen Skip-Cycle-Bereich.
DROP
Punch-In-Locator auf die aktuelle Abspielposition setzen, Abspielposition normal weiterbewegen, dann Punch-Out-Locator auf die
Abspielposition setzen. Weiteres Drehen des Jog-Wheels bei gedrücktem DROP bewegt die Abspielposition weiter und setzt den
Punch-Out-Locator-Punkt erneut.
–
Aktiviert/deaktiviert den Scrub-Modus.
SHIFT
Aktiviert den Shuttle-Modus des Jog-Wheels (SCRUB-Tasten-LED
blinkt).
SCRUB-Taste
Externe Eingänge
Eingang/
Anschluss:
Sondertaste
Funktion
USER SWITCH A
–
Wiedergabe/Stopp
USER SWITCH B
–
Aufnahme
EXTERNAL
CONTROL
–
Master-Lautstärke
Kapitel 3 Mackie Control
115
4
M-Audio iControl
4
Dieses Kapitel informiert darüber, wie Sie eine M-Audio
iControl als Bedienoberfläche für Logic Express einrichten.
Der Einsatz der iControl unter Logic Express gewährleistet volle Kompatibilität mit
GarageBand-Projekten. Wenn Sie ein GarageBand-Projekt mit Logic Express öffnen,
können Sie es mit der iControl genauso bedienen wie in GarageBand. Dabei profitieren
Sie von den erweiterten Steuer- und Bearbeitungsmöglichkeiten sowie der Signalverarbeitung, die nur Logic Express bietet.
In Anbetracht der deutlich über das Niveau von GarageBand hinausgehenden Möglichkeiten von Logic Express wird es Sie nicht überraschen, dass einige der Bedienelemente der iControl anders belegt sind als Sie es vielleicht gewohnt sind. Sie können
allerdings die iControl-Tasten ohne weiteres im Controller-Zuweisungsfenster neu zuweisen. Weitere Informationen finden Sie unter „Anpassen von Controller-Zuweisungen“ auf Seite 37.
Einrichten Ihrer iControl
Wenn Sie die iControl an einem der USB-Ports des Computers anschließen, erkennt
Logic Express das Gerät automatisch. Wenn Kanäle im Projekt stumm, solo oder aufnahmebereit geschaltet sind, leuchten die entsprechenden LEDs der Kanalzüge und
reflektieren so den Status im Projekt. Wenn der Cycle-Modus aktiv ist, wird auch dieser
Status von einer eigenen LED angezeigt.
Bearbeitung von Plug-In-Parametern
Zusätzlich zur Bearbeitung der Lautstärke-, Panorama- und anderen Channel-Strip-Parametern kann die iControl auch jedes Plug-In bearbeiten, das in Logic Express automatisiert werden kann. Viele der Effekte und Instrumente von Logic Express und Drittanbietern verfügen über Dutzende Parameter. Jeder dieser Parameter ist über die iControl
zugänglich.
117
Sollten Sie jemals ein Plug-In eines Drittanbieters verwenden, das weder eine Fernsteuerung noch andere in diesem Kapitel beschriebene Funktionen zulässt, wenden Sie sich
bitte an den Hersteller des Plug-Ins, um eine aktualisierte Version zu erhalten.
Assignment-Tasten
Sie können mit den Tasten auf der linken Seite der iControl (in den mit „All Tracks“ und
„Selected Track“ bezeichneten Bereichen) festlegen, welche Parameter die Endlosdrehregler (auf der rechten Seite im Kanalzug-Bereich) steuern. In einigen Fällen verändern
die Bedienelemente im Kanalzug-Bereich die Funktion der Select-Tasten (SEL).
Volume-Taste
Durch Drücken der Volume-Taste ordnen Sie die Endlosdrehregler (im Kanalzug-Bereich) der Lautstärke der acht aktiven Kanäle zu. Die Kanalzug-Tasten – „Select“, „Record
Enable“, „Mute“ und „Solo“ – arbeiten wie unter „Bedienelemente der Kanalzüge“ auf
Seite 121 beschrieben.
Pan-Taste
Durch Drücken der Pan-Taste ordnen Sie die Endlosdrehregler (im Kanalzug-Bereich)
dem Panorama der acht aktiven Kanäle zu. Die Funktionalität der Kanalzug-Tasten entspricht den Standardwerten.
Taste „Track Info“
Durch Drücken der Track-Info-Taste öffnen Sie die Kanal-Ansicht der Channel-Strips. In
dieser Betriebsart bearbeiten Sie die globalen Parameter des Channel-Strips mit den
Select-Tasten und den Endlosdrehreglern. Die Tasten für „Record Enable“ (Aufnahmebereitschaft), „Mute“ (Stummschaltung) und „Solo“ behalten ihre Funktionalität bei.
 Sel-Taste 1 bis 5: Bypass der ersten fünf Insert-Slots.
 Sel-Taste 6 und 7: Bypass (in diesem Fall: Stummschaltung) der ersten beiden SendWege.
 Sel-Taste 8: Nicht zugewiesen.
In der Kanalzug-Ansicht leuchtet eine Select-Taste, wenn der dazugehörige Insert-Slot
oder Send-Slot aktiv ist. Sie leuchtet nicht, wenn der Slot auf Bypass geschaltet ist.
 Endlosdrehregler 1: Wenn der ausgewählte Kanal ein Audio-Channel-Strip mit einem
Noise Gate ist, regelt dieser Endlosdrehregler den Threshold (Schwellenwert) des
Gates (sofern dieser im ausgewählten Kanalzug eingeschleift ist).
 Endlosdrehregler 2: Wenn der ausgewählte Kanal ein Audio-Channel-Strip mit einem
Kompressor ist, regelt dieser Endlosdrehregler die Ratio des Kompressors.
Hinweis: Die Zuweisungen der Endlosdrehregler 1 und 2 sind für die Spuren für
Echte Instrumente in GarageBand optimiert, die standardmäßig über ein Gate und
einen Kompressor verfügen.
118
Kapitel 4 M-Audio iControl
Â
Â
Â
Â
Â
Die Endlosdrehregler 3 und 4 sind nicht belegt.
Endlosdrehregler 5 regelt das Panorama des Kanals.
Endlosdrehregler 6 regelt den Send(-Amount)-Pegel 1.
Endlosdrehregler 7 regelt den Send(-Amount)-Pegel 2.
Endlosdrehregler 8 steuert den Lautstärke-Fader im Kanal.
Generator
Wenn es sich bei dem ausgewählten Kanal um einen Instrument-Channel-Strip handelt, werden die Endlosdrehregler durch Drücken der Generator-Taste den Parametern
der Klangerzeugung zugewiesen. Diese Zuweisungen umfassen Gruppen von jeweils
acht Parametern. Die vertikalen Pfeil-Tasten schalten durch die Parametergruppen mit
je acht Parametern.
Hinweis: Die Generator-Taste hat außerhalb der Software-Instrument-Channel-Strips
keine Funktion.
Effect 1 und Effect 2
Durch Drücken von „Effect 1“ ordnen Sie die Endlosdrehregler den Parametern des
Plug-Ins im dritten Insert-Slot (im ausgewählten Channel-Strip) zu. Durch Drücken
von „Effect 2“ ordnen Sie die Endlosdrehregler den Parametern des Plug-Ins im vierten
Insert-Slot zu (sofern dieser überhaupt in Verwendung ist). Die vertikalen Pfeil-Tasten
schalten gruppenweise durch die Parameter.
Durch Drücken der Tasten „Effect 1“ oder „Effect 2“ bei gedrückter Taste „Option“ schalten Sie die Slots 3 beziehungsweise 4 auf Bypass.
Wenn Sie mit den Pfeil-Tasten durch die Parameter-Gruppen schalten – zu denen Sie
durch Drücken der Tasten „Generator“, „Effect 1“ oder „Effect 2“ gelangen – werden
diese immer in Gruppen zu jeweils acht durchgeschaltet (es sei denn, die letzte Seite
ergäbe keine vollständige Gruppe von acht Parametern). Wenn beispielsweise ein PlugIn 19 Parameter aufweist und die iControl die Parameter 1 bis 8 steuert, gilt:
 Durch Drücken des Aufwärtspfeils gelangen Sie zu den Parametern 9 bis 16.
 Durch nochmaliges Drücken des Aufwärtspfeils gelangen Sie zu den Parametern 12
bis 19.
 Durch Drücken des Abwärtspfeils gelangen Sie zu den Parametern 9 bis 16, nicht zu
4 bis 11.
Dadurch gelangen Sie stets zu Parameterbelegungen, die Sie auch erwarten und mit
denen Sie vertraut sind.
Kapitel 4 M-Audio iControl
119
EQ
Durch Drücken der EQ-Taste gelangen Sie zu den Equalizer-Parametern des Kanalzugs.
Wenn Sie die EQ-Taste drücken, öffnet sich das EQ-Plug-In-Fenster des Channel-Strips.
Dazu muss ein Channel EQ vorliegen. Falls das nicht der Fall ist, wird ein Channel EQ
automatisch angelegt. Die Pfeiltasten schalten durch die EQ-Parameterseiten.
Jede Assignment-Taste hat zwei Modi: Mixer-Ansicht und Kanal-Ansicht, von denen
abhängt, ob die Endlosdrehregler (und in einigen Fällen auch die Select-Tasten) verschiedene oder denselben Kanal bearbeiten. Weitere Informationen finden Sie unter
„Mixer-Ansicht und Kanal-Ansicht“ auf Seite 122.
Aufwärtspfeil- und Abwärtspfeil-Tasten
Die iControl verfügt über Bedienelemente für acht Kanalzüge, die standardmäßig für die
Kanäle 1 bis 8 stehen. Mit den Pfeil-Tasten gelangen Sie zu den nächsten Kanalzügen.
So kommen Sie beispielsweise zu den Kanälen 9 bis 16 oder 17 bis 24 und mit dem Abwärtspfeil wechseln Sie zurück zu 1 bis 8.
Wenn Sie mit den Pfeil-Tasten Gruppen von Channel-Strips durchschalten, erfolgt dies
immer in Gruppen zu jeweils acht, es sei denn, die letzte Gruppe würde keine vollständigen acht Kanäle ergeben. Wenn das Projekt beispielsweise 19 Kanalzüge hat und die
iControl gerade die Kanäle 1 bis 8 steuert, gilt:
 Der Aufwärtspfeil schaltet zu den Kanälen 9 bis 16.
 Nochmaliges Drücken des Aufwärtspfeils schaltet zu den Kanälen 12 bis 19.
 Mit dem Abwärtspfeil gelangen Sie danach wieder zu den Kanälen 9 bis 16, jedoch
nicht zu 4 bis 11.
Durch Drücken des Aufwärtspfeils bei gedrückter Wahltaste wechseln Sie immer zu den
Kanälen 1–8. Durch Drücken des Abwärtspfeils bei gedrückter Wahltaste wechseln Sie
immer zu den letzten acht Kanälen des Projekts. Wenn das Projekt also 64 Kanäle belegt, führt das Drücken von „Aufwärtspfeil-Wahl“ zu den Kanalzügen 57 bis 64 und
„Abwärtspfeil-Wahl“ zu den Kanalzügen 1 bis 8.
Hinweis: Wenn die Taste „Generator“, „EQ“, „Effect 1“ oder „Effect 2“ leuchtet, weicht die
Funktion der Pfeiltasten von der Funktion ab, die in den Abschnitten für Generator, EQ,
Effect 1 und Effect 2 aufgeführt sind. Einzelheiten erfahren Sie in den Abschnitten weiter oben.
120
Kapitel 4 M-Audio iControl
Bedienelemente der Kanalzüge
Die rechte Seite der iControl stellt acht Reihen von Bedienelementen zur Verfügung,
mit denen Sie Kanäle des Projekts bearbeiten können. Jede Reihe bietet eine Select-,
Aufnahmebereitschafts-, Mute- und Solo-Taste sowie einen Endlosdrehregler. Diese
Bedienelemente sind im Folgenden beschrieben:
Select-Taste
Wenn Sie eine Select-Taste drücken, wählen Sie den Channel-Strip zur Bearbeitung
oder Zuweisung aus. Der Schriftzug „Sel“ leuchtet, wenn ein Channel-Strip ausgewählt
ist.
Hinweis: Wenn die Taste „Track Info“ leuchtet, haben die Select-Tasten eine andere
Funktion. Siehe „Taste „Track Info““ auf Seite 118.
Aufnahmebereitschafts-Taste
Mit der Aufnahmebereitschafts-Taste (mit dem weißen Kreis) schalten Sie eine Spur in
Aufnahmebereitschaft. Der Punkt leuchtet (rot), wenn die Spur aufnahmebereit ist.
Nochmaliges Drücken deaktiviert die Aufnahmebereitschaft erneut.
Um die Aufnahmebereitschaft für alle Kanalzüge aufzuheben, halten Sie die Wahltaste
gedrückt, während Sie die Aufnahmebereitschafts-Taste in einem beliebigen Kanal drücken.
Mute-Taste
Durch Drücken der Mute-Taste (mit dem Lautsprechersymbol) schalten Sie einen Kanal
stumm. Das Lautsprechersymbol leuchtet, wenn der Kanal stummgeschaltet ist. Erneutes Drücken der Mute-Taste aktiviert die Wiedergabe wieder.
Um alle Mute-Schaltungen aufzuheben, halten Sie die Wahltaste gedrückt, während Sie
die Mute-Taste in einem beliebigen Kanal drücken.
Solo-Taste
Durch Drücken der Solo-Taste (mit dem Kopfhörersymbol) schalten Sie einen Kanal
solo. Das Kopfhörersymbol leuchtet, wenn der Kanal solo geschaltet ist. Erneutes Drücken der Solo-Taste hebt die Solo-Schaltung wieder auf.
Um alle Solo-Schaltungen aufzuheben und wieder alle Kanäle abzuhören, halten Sie
die Wahltaste gedrückt, während Sie die Solo-Taste in einem beliebigen Kanal drücken.
Kapitel 4 M-Audio iControl
121
Endlosdrehregler
Jeder Kanalzug verfügt über einen Endlosdrehregler rechts neben der Solo-Taste. Seine
Funktion hängt davon ab, welche Zuweisungstaste gedrückt wurde. Siehe „Assignment-Tasten“ auf Seite 118.
Durch Drücken der Wahltaste bei gleichzeitigem Drehen des Endlosdrehreglers wechseln Sie zwischen Minimal-, Standard- („Default“) und Maximalwerten.
Mixer-Ansicht und Kanal-Ansicht
Die Endlosdrehregler arbeiten in zwei verschiedenen Modi – Mixer-Ansicht und KanalAnsicht. Entweder sind die Endlosdrehregler (und in einigen Fällen auch die Select-Tasten) verschiedenen Kanälen oder mehreren Parametern eines einzelnen Kanals zugewiesen.
 Mixer-Ansicht: Hier wird ein Parameter für mehrere Channel-Strips gleichzeitig bearbeitet (wie etwa das Panorama oder die Lautstärke für acht Kanäle).
 Kanal-Ansicht: Hier werden acht Parameter eines einzelnen Channel-Strips bearbeitet.
Zur Mixer- oder Kanal-Ansicht schalten Sie mit den Assignment-Tasten. Mehr über die
Assignment-Tasten finden Sie unter „Assignment-Tasten“ auf Seite 124.
Das Jog-Wheel
Mit dem Jog-Wheel, das sich im linken Bereich über den Laufwerkstasten befindet, können Sie durch den Song navigieren. Wenn Sie das Jog-Wheel im Uhrzeigersinn drehen,
spulen Sie nach vorn. Gegen den Uhrzeigersinn spulen Sie rückwärts.
Laufwerkstasten
Das Transportfeld im linken unteren Bereich der iControl bietet Zugriff auf die sechs
Laufwerkstasten: „Aufnahme“, „Zurück zum Anfang“, „Schneller Rücklauf“, „Wiedergabe“,
„Schneller Vorlauf“ und „Cycle“. Mit diesen Tasten können Sie wie gewohnt navigieren,
aufnehmen und Bearbeitungen ausführen.
Record-Taste
Die Aufnahme-Taste ist durch einen großen weißen Punkt gekennzeichnet. Die Aufnahme auf den aufnahmebereiten Spuren wird mit dieser Taste ausgelöst (siehe „Aufnahmebereitschafts-Taste“ auf Seite 121).
Taste „Zurück zum Anfang“
Mit der Taste, deren Symbol aus einer vertikalen Linie und einem Linkspfeil besteht,
springen Sie zum Anfang des Projekts.
122
Kapitel 4 M-Audio iControl
Taste für „Schneller Rücklauf“
Wenn Sie die Rücklauf-Taste mit dem standardisierten Symbol aus zwei Linkspfeilen
kurz antippen, bewegen Sie die Abspielposition um einen Takt zurück. Wenn Sie die
Taste gedrückt halten, spulen Sie kontinuierlich taktweise rückwärts.
Sie können die Tasten „Schneller Rücklauf“ und „Cycle“ gleichzeitig drücken: Damit aktivieren Sie den Cycle-Modus und setzen den linken Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition.
Wiedergabe/Stopp
Wenn Sie die Wiedergabe-Taste drücken (Rechtspfeil), startet die Wiedergabe oder wird
gestoppt, wenn das Projekt bereits wiedergegeben wird.
Taste für „Schneller Vorlauf“
Wenn Sie die Taste „Schneller Vorlauf“ mit dem standardisierten Symbol aus zwei Rechtspfeilen kurz antippen, bewegen Sie die Abspielposition um einen Takt vorwärts. Wenn
Sie die Taste gedrückt halten, spulen Sie kontinuierlich taktweise vorwärts.
Sie können die Tasten „Schneller Vorlauf“ und „Cycle“ gleichzeitig drücken: Damit aktivieren Sie den Cycle-Modus und setzen den rechten Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition.
Cycle-Taste
Die Cycle-Taste (mit den beiden sich umkreisenden Pfeilen) aktiviert den Cycle-Modus.
Wenn der Cycle-Modus aktiviert ist, können Sie ihn mit dieser Taste wieder ausschalten.
Durch Drücken von Cycle und der Tasten für „Schneller Rücklauf“ bzw. „Schneller Vorlauf“ aktivieren Sie den Cycle-Modus und setzen zugleich den linken bzw. rechten
Locator-Punkt.
Gehen Sie wie folgt vor, um den linken und rechten Locator-Punkt zu setzen und
den Cycle Mode zu aktivieren:
1 Navigieren Sie mit dem Jog-Wheel zur gewünschten linken Locator-Position und drücken Sie dann gleichzeitig die Tasten für „Cycle“ und „Schneller Rücklauf“.
2 Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
 Navigieren Sie mit dem Jog-Wheel zur gewünschten rechten Locator-Position und
drücken Sie dann gleichzeitig die Tasten für „Cycle“ und „Schneller Vorlauf“.
 Halten Sie die Cycle-Taste gedrückt, navigieren Sie mit dem Jog-Wheel zur gewünschten Position für den Locator-Punkt und lassen Sie dann die Cycle-Taste los.
Kapitel 4 M-Audio iControl
123
Master-Fader
Mit dem Master-Fader der iControl steuern Sie die Lautstärke des Master-Faders im
Mixer-Fenster von Logic Express. Der Master-Fader steuert den Pegel aller Output-Objekte, ohne die Pegelverhältnisse der Kanäle, deren Signalfluss auf den Master-Fader
gespeist wird, zu verändern. Wenn Sie den Fader nach links verschieben, nimmt die
Master-Lautstärke ab, nach rechts nimmt sie zu.
Übersicht der Zuweisungen
Die folgende Zuweisungstabelle führt die Zuweisungen für jedes Bedienelement auf –
jeweils mit und ohne Wahltaste für die Assignment-Tasten und die Bedienelemente des
Kanalzugs bzw. für die Cycle-Taste, das Transportfeld und das Jog-Wheel.
Assignment-Tasten
Die Assignment-Tasten in den Bereichen „All Tracks“ und „Selected Tracks“ bestimmen
die Funktion der Bedienelemente des Kanalzugs.
124
iControl-Taste
Sondertaste
Funktion/Hinweise
Volume
–
Die Endlosdrehregler steuern die Lautstärke-Fader in den Kanälen.
Panorama
–
Die Endlosdrehregler steuern das Panorama/Balance in den Kanälen.
Generator
–
Die Endlosdrehregler steuern die Software-Instrument-Parameter.
Track Info
–
Die Endlosdrehregler steuern die Channel-Strip-Parameter.
EQ
–
Die Endlosdrehregler steuern die EQ-Parameter.
Effect 1
–
Die Endlosdrehregler steuern die Parameter von Insert-Slot 3.
Effect 2
–
Die Endlosdrehregler steuern die Parameter von Insert-Slot 4.
Option
–
Sondertaste für andere Tasten. Wenn diese Taste gedrückt gehalten wird, führt das modifizierte Bedienelement wahlweise diese
Funktion für alle Channel-Strips aus oder setzt den gesteuerten
Parameter auf seinen Minimal-, Standard- („Default“) oder Maximalwert.
Pfeile Auf/Ab
–
Verschiebt die Faderbank um die Anzahl der Kanalzüge nach links
oder rechts.
Option
Verschiebt die Faderbank zur ersten oder letzten Kanalgruppe im
Projekt.
Kapitel 4 M-Audio iControl
Kanalzug-Bedienelemente (x8)
iControl
Sondertaste
Endlosdrehregler –
Option
Funktion/Hinweise
Steuern den aktuell ausgewählten Parameter.
Stellen den Parameter auf den Minimal-, Standard- („Default“)
oder Maximalwert ein.
Aufnahmebereit- –
schaft
Option
Ein- und Ausschalten der Aufnahmebereitschaft im Kanal.
Solo
–
Ein- und Ausschalten der Solo-Taste im Kanal.
Option
Deaktiviert die Solo-Tasten in allen Kanälen.
Mute
–
Ein- und Ausschalten der Mute-Tasten in allen Kanälen.
Option
Deaktiviert die Mute-Tasten in allen Kanälen.
Sel
–
Auswahl des Kanalzugs, außer in der Kanal-Ansicht.
iControl
Sondertaste
Funktion/Hinweise
Jog-Wheel
–
Verschiebt die Abspielposition.
Cycle
Setzt den linken Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition,
verschiebt die Wiedergabeposition nach vorn und übernimmt die
neue Abspielposition für den rechten Locator-Punkt. Ein weiteres
Drehen des Jog-Wheels nach rechts bei gedrückter Cycle-Taste verschiebt die Wiedergabeposition weiter nach vorne und setzt den
rechten Locator-Punkt zurück. Tipp: Durch Drehen des Jog-Wheels
gegen den Uhrzeigersinn bei gedrückter Cycle-Taste erzeugen Sie
einen Skip-Cycle.
Deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Tasten in allen Kanälen.
Jog-Wheel
Transport-Tasten
iControl
Sondertaste
Funktion/Hinweise
Aufnahme
–
Aufnahme
Return To Zero
–
Navigiert zum Anfang des Projekts.
Rewind
–
Bewegt die Abspielposition um einen Takt rückwärts. Halten Sie
die Taste gedrückt, um kontinuierlich taktweise rückwärts zu scrollen.
Cycle
Aktiviert den Cycle-Modus und übernimmt die Abspielposition für
den linken Locator-Punkt.
Wiedergabe
–
Wiedergabe oder Stopp.
Fast Forward
–
Bewegt die Abspielposition um einen Takt vorwärts. Halten Sie die
Taste gedrückt, um kontinuierlich taktweise vorwärts zu scrollen.
Cycle
Aktiviert den Cycle-Modus und übernimmt die Abspielposition für
den rechten Locator-Punkt.
–
Ein- und Ausschalten des Cycle-Modus'.
Cycle
Kapitel 4 M-Audio iControl
125
5
CM Labs Motormix
5
Einrichten eines CM Labs Motormix
In den folgenden Schritten ist beschrieben, wie Sie Ihre Bedienoberfläche CM Labs
Motormix mit Logic Express betreiben.
Gehen Sie wie folgt vor, um Ihr CM Labs Motormix in Logic Express einzurichten:
1 Stellen Sie sicher, dass Ihr Motormix-Gerät bidirektional mit dem MIDI-Interface verbunden ist.
2 Wählen Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Setup“.
3 Wählen Sie im lokalen Menü des Setup-Fensters den Eintrag „Neu“ > „Installieren“.
4 Wählen Sie den Motormix im Fenster „Installieren“ aus, klicken Sie auf die Taste „Hinzufügen“ und wählen Sie dann die entsprechenden MIDI-Ein- und Ausgänge Ihres MIDIInterfaces im Setup-Fenster aus.
127
Übersicht der Zuweisungen
Wenn unter einer Taste SHIFT angezeigt wird, bedeutet das, dass dieses Bedienelement
eine alternative Funktion ausführt, wenn Sie diese Sondertaste gedrückt halten.
Select-Tasten
Die Select-Tasten (direkt unterhalb des LCD) haben je nach Betriebsart mehrere Funktionen.
Betriebsart
Zuweisung
Normal
Der in der oberen LCD-Zeile angezeigte Kanal wird ausgewählt. Die Kanäle können
mit den VIEW-Pfeiltasten nach links und rechts verschoben werden.
Die LED der
Bank-Taste
blinkt.
Channel-View-Modus: Die Select-Tasten schalten zwischen den dargestellten Kanalzügen um:
 1: Schaltet in die Einzelansicht.
 2: Schaltet in die Arrangier-Ansicht.
 3: Ansicht „Alle“: MIDI-Kanäle
 4: Ansicht „Alle“: Eingangskanäle
 5: Ansicht „Alle“: Audio-Kanäle
 6: Ansicht „Alle“: Instrument-Kanäle
 7: Ansicht „Alle“: Aux- und Bus-Kanäle
 8: Ansicht „Alle“: Ausgangs- und Master-Kanäle
Die LED der
WINDOW/
Tool-Taste
leuchtet.
Window-Select-Modus: Die Select-Tasten öffnen, aktivieren oder schließen einen
bestimmten Fenstertyp.
LED aus: Das Fenster wird geöffnet, sofern es zuvor geschlossen war.
LED an: Wenn das Fenster geöffnet ist, aber gerade nicht aktiv ist, wird es aktiviert.
LED blinkt: Wenn das Fenster aktiv ist, wird es durch die Taste geschlossen.
 1: Arrangierfenster
 2: Mixer
 3: Event-Liste
 4: Notations-Editor
 5: Hyper-Editor
 6: Pianorollen-Editor
 7: Transportfeld-Fenster
 8: Audio-Bin
Die WINDOW/ Select-Tool-Modus: Die Select-Tasten dienen zur Werkzeug-Auswahl.
Tool-Taste
 1: Zeiger-Werkzeug
blinkt.
 2: Stift-Werkzeug
 3: Radiergummi-Werkzeug
 4: Text-Werkzeug
 5: Scheren-Werkzeug
 6: Klebetuben-Werkzeug
 7: Solo-Werkzeug
 8: Mute-Werkzeug
128
Kapitel 5 CM Labs Motormix
Betriebsart
Zuweisung
Die PLAY/
TransportTaste blinkt.
Transportfeld-Modus
 1: Aufnahme
 2: Pause
 3: Stopp
 4: Wiedergabe
 5: Rücklauf
 6: Schneller Vorlauf
 Die obere LCD-Zeile zeigt die aktuelle Abspielposition an.
Die STOP/
Locate-Taste
blinkt.
Locator-Modus
 1: Springt zum linken Locator-Punkt.
 2: Springt zum rechten Locator-Punkt.
 3: Aktiviert/deaktiviert den Cycle-Modus.
 4: Aktiviert/deaktiviert den Autopunch-Modus.
 5: Aktiviert den Marker-Modus (siehe unten).
 6: Öffnet die Marker-Liste.
 Die obere LCD-Zeile zeigt die aktuelle Abspielposition an.
MarkerModus
 1 bis 6: Die Marker 1 bis 6 werden ausgewählt. Die Marker-Namen werden in
der oberen LCD-Zeile eingeblendet.
 7: Erzeugt einen neuen Marker.
 8: Löscht den ausgewählten Marker.
Group-EditModus
Schaltet zwischen den Gruppenparametern um. Die Parameteranzeige kann bei
gedrückter SHIFT-Taste mit den VIEW-Pfeiltasten umgeschaltet werden.
Effect-Assign- Der Effect-Edit-Modus wird im ausgewählten Kanal aktiviert.
Modus
Effect-EditModus
Der ausgewählte Parameter wird ein- oder ausgeschaltet oder auf seinen Standardwert zurückgesetzt.
InstrumentDer Instrument-Edit-Modus wird im ausgewählten (Instrument-)Kanal aktiviert.
Assign-Modus
InstrumentEdit-Modus
Der ausgewählte Parameter wird ein- oder ausgeschaltet oder auf seinen Standardwert zurückgesetzt.
Hinweis: In den modalen Dialogfenstern generieren die Select-Tasten die Zeichen der
Computertasten, die auf der Tastenoberfläche dargestellt sind.
Kapitel 5 CM Labs Motormix
129
Endlosdrehregler
Bedienelement
Zuweisung
Endlosdrehregler 1 bis 8
Steuern den Parameter, der mit dem Endloswahlregler ausgewählt und in der
7-Segment-Anzeige dargestellt wird (siehe unten).
7-SegmentAnzeige
Die 7-Segment-Anzeige zeigt die aktuelle Auswahl für die Endlosdrehregler an:
Send/EQ-Steuerung (S-MUTE oder PRE/PST-LED leuchtet):
 S1 bis S8 = Pegel von Send 1 bis 8
 F1 bis F8 = Frequenz in EQ-Band 1 bis 8
 G1 bis G8 = Gain in EQ-Band 1 bis 8
 q1 bis q8 = Q-Faktor in EQ-Band 1 bis 8
Panorama-Steuerung (wenn LED leuchtet):
 Pn = Pan
Kanalparameter-Steuerung (LED eff-4 leuchtet):
 VL = Lautstärke
 Pn = Pan
 FM = Kanal-Eingangsformat
 In = Kanal-Eingangszuweisung
 Ou = Kanal-Ausgangszuweisung
 Au = Automationsmodus
 Gr = Gruppen-Zugehörigkeit
Zuweisung:
 d1 bis d8 = Ziel-Zuweisung für Send 1 bis 8
Effekt-Steuerung (LED DSP/Compare leuchtet):
 P1 bis 15 = Effekt-Zuweisung für die Insert-Slots 1 bis 15
 P1. bis 15. = Steuerung der Effektparameter
Instrument-Steuerung (LED DSP/Compare leuchtet):
 IA = Instrument-Zuweisung für den Instrument-Slot
 IE. = Steuerung der Instrument-Parameter
Steuerung der Gruppenzugehörigkeit (LED Group leuchtet):
 G1 bis 32 = Gruppen-Nummer
Endloswahlregler
Abhängig von dem Parametertyp, der mit den Endlosdrehreglern gesteuert wird,
wird hier ein Slot oder Parameter für die Endlosdrehregler ausgewählt:
 Send-Slot, wenn der Send-Pegel gesteuert oder das Send-Ziel zugewiesen wird.
 EQ-Band, wenn ein EQ-Parameter bearbeitet wird.
 Effekt/Instrument-Slot, wenn ein Effekt oder Instrument zugewiesen wird.
 Panorama.
 Kanalparameter, wenn ein Kanalparameter gesteuert wird.
 Effekt/Instrument-Parameterseite, wenn ein Effekt- oder Instrument-Plug-In bearbeitet wird.
Schaltfunktion
der Endlosdrehregler
Der Flip-Modus wird zwischen „Aus“ und „Duplizieren“ umgeschaltet (der Fader
spiegelt die Zuweisung für den Endlosdrehregler wider).
SHIFT Mit SHIFT schalten Sie die Channel-Strip-Darstellung wie folgt um:
 Infos zur Seite in der oberen, Parametername in der unteren Zeile.
 Parametername in der oberen, Parameterwert in der unteren Zeile.
130
Kapitel 5 CM Labs Motormix
Multi-Tasten
Die Funktion der Tasten mit der Beschriftung A bis H hängt von der aktuellen Betriebsart ab, die über die grünen und gelben LEDs auf der rechten Seite angezeigt wird.
Betriebsart
Zuweisung
fx bypass
Aktiviert/deaktiviert den Bypass-Status für den gewählten Insert-Effekt.
SHIFT (eff-1) Aktiviert/deaktiviert den Bypass-Status für das ausgewählte EQ-Band und ordnet die
Endlosdrehregler der EQ-Frequenz zu.
s-mute
Aktiviert/deaktiviert den Bypass-Status für momentan bearbeiteten Send und ordnet
die Endlosdrehregler dem Send-Pegel zu.
SHIFT (eff-2) Aktiviert/deaktiviert den Bypass-Status für das ausgewählte EQ-Band und ordnet die
Endlosdrehregler dem EQ-Gain zu.
pre/post
Schaltet den momentan bearbeiteten Send zwischen Pre- und Post-Fader um und ordnet die Endlosdrehregler dem Send-Pegel zu.
Wenn der Post-Modus aktiv ist, leuchtet die LED.
SHIFT (eff-3) Aktiviert/deaktiviert den Bypass-Status für das ausgewählte EQ-Band und ordnet die
Endlosdrehregler dem Q-Faktor (des EQs) zu.
select
Ordnet die Endlosdrehregler dem Pan-Parameter zu. Der Parameter wird mit dem Endloswahlregler ausgewählt.
SHIFT (eff-4) Ordnet die Endlosdrehregler den Kanalparametern zu.
Hinweis: In den modalen Dialogfenstern generieren die Multi-Tasten die Zeichen der
Computertasten, die auf der Tastenoberfläche dargestellt sind.
Burn-Tasten
Die von I bis P bezeichneten Tasten dienen verschiedenen Funktionen, die über die
roten LEDs auf der linken Seite angezeigt werden.
Betriebsart
Zuweisung
record
Aktiviert/deaktiviert die Aufnahmebereitschaft im Kanal.
SHIFT (fnctA) Schaltet den Automationsmodus auf „Latch“.
ALL + SHIFT (fnctA) Schaltet den Automationsmodus für alle Kanäle auf „Latch“.
write
Schaltet den Automationsmodus auf „Write“.
ALL Schaltet den Automationsmodus für alle Kanäle auf „Write“.
SHIFT (fnctB) Schaltet den Automationsmodus auf „Read“.
ALL + SHIFT (fnctA) Schaltet den Automationsmodus für alle Kanäle auf „Read“.
burn
Schaltet den Automationsmodus auf „Touch“.
ALL Schaltet den Automationsmodus für alle Kanäle auf „Touch“.
SHIFT (fnctC) Schaltet den Automationsmodus auf „Aus“.
ALL + SHIFT (fnctA) Schaltet den Automationsmodus für alle Kanäle auf „Aus“.
Hinweis: In den modalen Dialogfenstern generieren die Burn-Tasten die Zeichen der
Computertasten, die auf der Tastenoberfläche dargestellt sind.
Kapitel 5 CM Labs Motormix
131
SOLO-Tasten
Diese Tasten steuern den Solo-Status im dargestellten Kanal.
Hinweis: In den modalen Dialogfenstern generieren die Solo-Tasten die Zeichen der
Computertasten, die auf der Tastenoberfläche dargestellt sind.
MUTE-Tasten
Diese Tasten steuern den Mute-Status im dargestellten Kanal.
Hinweis: In den modalen Dialogfenstern generieren die Mute-Tasten die Zeichen der
Computertasten, die auf der Tastenoberfläche dargestellt sind.
Sektion VIEW
Bedienelement
Zuweisung
Links/Rechts-Tasten
In den Effect- und Instrument-Plug-In-Edit-Modi: Verschieben die Parameterbank.
In allen anderen Modi:
 Wenn die BANK-LED aus ist: Verschieben die Faderbank um einen Kanal.
 Wenn die BANK-LED leuchtet: Verschieben die Faderbank um eine Bank
(eine Gruppe von acht Kanälen).
SHIFT In den Effect- und Instrument-Plug-In-Edit-Modi: Verschiebt die Parameterbank um einen Parameter.
Im Group-Edit-Modus wird die Gruppenparameterbank verschoben.
bank
Schaltet die Funktion der Links/Rechts-Tasten um (siehe oben).
SHIFT Schaltet die Select-Tasten in den Channel-View-Modus.
group
Schaltet die Select-Tasten, Endlosdrehregler und Multi-Tasten in den GroupEdit-Modus.
SHIFT Stellt die Gruppen-Zuweisung des Kanals im LCD dar. Die Endlosdrehregler
ermöglichen es, die Zuweisungen zu ändern.
132
Kapitel 5 CM Labs Motormix
Linke Funktionstasten
Bedienelement
Zuweisung
AUTO ENBL/mode
Derzeit nicht zugewiesen.
SHIFT Schaltet die Endlosdrehregler in Automationsbereitschaft.
SUSPEND/create
Wenn Sie diese Taste gedrückt halten, werden die Gruppen vorübergehend
deaktiviert.
SHIFT Erzeugt eine neue Gruppe und aktiviert den Group-Edit-Modus.
PLUG-IN/compare
Schaltet die Endlosdrehregler und Multi-Tasten in den Effect-Assign-Modus.
Mit dem Endloswahlregler wählen Sie den Insert-Slot, den Sie bearbeiten
möchten.
Im Effect- oder Instrument-Assign-Modus wird zum Pan-Modus umgeschaltet.
Im Effect-Edit-Modus wird zum Effect-Assign-Modus umgeschaltet.
Im Instrument-Edit-Modus wird zum Instrument-Assign-Modus umgeschaltet.
SHIFT Schaltet die Endlosdrehregler und Multi-Tasten in den Instrument-AssignModus.
WINDOW/tools
Schaltet die Select-Tasten in den Fensterauswahl-Modus.
SHIFT Schaltet die Select-Tasten in den Werkzeugauswahl-Modus.
ALL/ALT/FINE
Solange Sie ALL/ALT/FINE gedrückt halten, arbeiten die Endlosdrehregler in
der Betriebsart „Full“: Gegen den Uhrzeigersinn wählen Sie den Minimal-, im
Uhrzeigersinn den Maximalwert aus.
SHIFT Solange Sie SHIFT und ALL/ALT/FINE gedrückt halten, arbeiten die Endlosdrehregler in der Betriebsart „Fine“: Die Parameteränderungen erfolgen in
einzelnen (oder kleineren) Schritten.
DEFAULT/bypass
Derzeit nicht zugewiesen.
SHIFT Im Instrument-Edit-Modus: Das Instrument wird auf Bypass geschaltet.
Im Effect-Edit-Modus: Der gerade bearbeitete Effekt wird auf Bypass geschaltet.
UNDO/save
Der letzte Bearbeitungsschritt wird widerrufen. Die LED leuchtet, wenn der
Schritt wiederhergestellt werden kann.
SHIFT Sichert das Projekt. Die LED leuchtet, wenn das Projekt ungesicherte Daten
enthält.
SHIFT
Schaltet in den Shift-Modus, in dem die invertiert dargestellten Funktionen
unterhalb der Tasten ausgeführt werden.
Kapitel 5 CM Labs Motormix
133
Fader
Die Fader steuern normalerweise den Pegel, außer der Flip-Modus ist aktiv, in dem sie
dieselbe Funktion wie die Endlosdrehregler übernehmen.
Rechte Funktionstasten
Bedienelement
Zuweisung
PLAY/ transport
Tastaturkurzbefehl für Wiedergabe
SHIFT Schaltet die Select-Tasten in den Transportfeld-Modus.
STOP/locate
Tastaturkurzbefehl für Stoppen
SHIFT Schaltet die Select-Tasten in den Locator-Modus.
FFWD/monitor
REWIND/status
Tastaturkurzbefehl für schnellen Vorlauf
Tastaturkurzbefehl für schnellen Rücklauf
SHIFT Öffnet das Synchronisationsfenster in den Projekteinstellungen.
NEXT/configure
Setzt die Abspielposition auf den nächsten Marker.
LAST/assign
Wenn die Endlosdrehregler die Send-Ziele anzeigen, werden sie mit der
Taste LAST/assign wieder dem Send-Pegel zugewiesen.
Ansonsten: Setzt die Abspielposition auf den vorherigen Marker.
SHIFT Wenn die Endlosdrehregler die Send-Pegel anzeigen, werden sie mit der
Taste LAST/assign wieder den Send-Zielen zugewiesen.
Wenn die Endlosdrehregler in den Effect-Edit-Modus geschaltet sind, werden sie mit der Taste LAST/assign dem Effect-Assign-Modus zugewiesen.
Wenn die Endlosdrehregler in den Instrument-Edit-Modus geschaltet sind,
werden sie mit der Taste LAST/assign dem Instrument-Assign-Modus zugewiesen.
ENTER/utility
Entspricht der Eingabetaste auf der Computertastatur.
SHIFT Öffnet das Automationsfenster in den Projekteinstellungen.
ESCAPE
134
Wenn die LED leuchtet, wird der „Special“-Modus (in dem die LED blinkt)
deaktiviert.
Ansonsten: Entspricht der esc-Taste auf der Computertastatur.
Kapitel 5 CM Labs Motormix
6
Frontier Design TranzPort
6
Einrichten Ihres Frontier Design TranzPort
Der folgende Abschnitt beschreibt die Schritte, die zum Betrieb Ihrer TranzPort-Bedienoberfläche von Frontier Design mit Logic Express nötig sind.
Gehen Sie wie folgt vor, um Ihr Frontier Design TranzPort-Gerät in Logic Express einzurichten:
1 Vergewissern Sie sich, dass die mit dem TranzPort mitgelieferte Software installiert ist.
2 Stellen Sie sicher, dass die Tranz Bridge (der kabellose Sender) über USB mit dem Computer verbunden ist.
Wenn Logic Express geöffnet wird, installiert es TranzPort automatisch und schaltet es
in den nativen Betrieb.
LCD
Das LCD blendet die folgenden Informationen ein:
 Obere Zeile links: Name des aktuell dargestellten Kanals
 Obere Zeile Mitte: Lautstärkepegel des aktuell dargestellten Kanals
 Obere Zeile rechts: Panorama-Position des aktuell dargestellten Kanals
 Untere Zeile links: Pegelanzeige des aktuell dargestellten Kanals
 Untere Zeile rechts: Aktuelle Abspielposition
135
Übersicht der Zuweisungen
Der Verweis auf eine Sondertaste (wie SHIFT o.Ä.) unter einer Tastenbeschriftung zeigt
an, dass diese Taste eine alternative Funktion/Anwendung ausführt, wenn Sie diese
Sondertaste gedrückt halten.
Kanalzug
Bedienelement
Zuweisung
<CHAN
Verschiebt den aktuell dargestellten Kanal um einen Kanal nach links.
SHIFT Verschiebt den aktuell dargestellten Kanal um acht Kanäle nach links.
CHAN>
Verschiebt den aktuell dargestellten Kanal um einen Kanal nach rechts.
SHIFT Verschiebt den aktuell dargestellten Kanal um acht Kanäle nach rechts.
REC
Aktiviert/deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Taste im aktuell dargestellten
Kanal.
SHIFT Hebt die Aufnahmebereitschaft in allen Kanälen auf.
SOLO
Aktiviert/deaktiviert Solo im aktuell dargestellten Kanal.
SHIFT Deaktiviert Solo in allen Kanälen.
MUTE
Aktiviert/deaktiviert Mute im aktuell dargestellten Kanal.
SHIFT Deaktiviert Mute in allen Kanälen.
ANY SOLO
Leuchtet, wenn eine Spur, ein Kanal oder einzelne Regionen solo geschaltet sind.
UNDO
Widerrufen.
SHIFT Wiederholen.
Master-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
SHIFT
Sondertaste, mit der Sie die Funktion anderer Bedienelemente verändern.
IN
Setzt die Abspielposition auf den linken Cycle-Locator-Punkt.
PUNCH Aktiviert den Autopunch-Modus und setzt den Punch-In-Locator-Punkt auf
die Abspielposition.
LOOP Aktiviert den Cycle-Modus und setzt den linken Cycle-Locator-Punkt auf die
Abspielposition.
OUT
Geht zum rechten Cycle-Locator-Punkt.
PUNCH Aktiviert den Autopunch-Modus und setzt den Punch-Out-Locator-Punkt auf die
Abspielposition.
LOOP Aktiviert den Cycle-Modus und setzt den rechten Cycle-Locator-Punkt auf die
Abspielposition.
PUNCH
Aktiviert/deaktiviert den Autopunch-Modus.
LOOP
Aktiviert/deaktiviert den Cycle-Modus.
PREV
Verschiebt die Abspielposition auf den vorherigen Marker.
SHIFT Setzt die Locator-Punkte auf die vorherigen Marker.
136
Kapitel 6 Frontier Design TranzPort
Bedienelement
Zuweisung
ADD
Erzeugt einen Marker an der Abspielposition.
SHIFT Löscht den Marker an der Abspielposition.
NEXT
Setzt die Abspielposition auf den nächsten Marker.
SHIFT Setzt die Locator-Punkte auf den nächsten Marker.
Jog-Wheel
Abhängig vom aktuellen Jog-Wheel-Modus:
• Verschiebt die Abspielposition taktweise.
• Steuert das Audio-Scrubbing (und MIDI-Scrubbing).
• Spult vorwärts oder rückwärts.
SHIFT Steuert die Lautstärke im aktuell dargestellten Kanal.
LOOP Setzt den linken Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition, setzt die Abspielposition wie üblich nach vorne und setzt dann den rechten Locator-Punkt auf die
Abspielposition. Wenn Sie das Jog-Wheel weiter bewegen, während Sie LOOP gedrückt halten, wird die Abspielposition noch weiter nach vorne gesetzt und stellt
dann den rechten Locator-Punkt ein.
Tipp: Wenn Sie das Jog Wheel gegen den Uhrzeigersinn drehen, während Sie
LOOP gedrückt halten, definieren Sie einen Skip-Cycle-Bereich.
DROP Setzt den Punch-In-Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition, setzt die Abspielposition wie üblich nach vorne und setzt dann den Punch-Out-Locator-Punkt
auf die Abspielposition. Wenn Sie das Jog-Wheel weiter bewegen, während Sie
DROP gedrückt halten, wird die Abspielposition noch weiter nach vorne gesetzt
und stellt dann den Punch-Out-Locator-Punkt ein.
REW
Spult rückwärts.
SHIFT Geht zur letzten Wiedergabeposition.
PUNCH Aktiviert den Autopunch-Modus und setzt den Punch-In-Locator-Punkt auf die
Abspielposition.
LOOP Aktiviert den Cycle-Modus und setzt den linken Locator-Punkt auf die Abspielposition.
F FWD
Spult vorwärts.
PUNCH Aktiviert den Autopunch-Modus und setzt den Punch-Out-Locator-Punkt auf die
Abspielposition.
LOOP Aktiviert den Cycle-Modus und setzt den rechten Locator-Punkt auf die Abspielposition.
STOP
Stopp
SHIFT Schaltet das Jog-Wheel zwischen den Modi Abspielposition (taktweise) verschieben, Scrubbing und Shuttle um.
PLAY
Wiedergabe
SHIFT Pause
RECORD
Aufnahme
SHIFT Sichern
Kapitel 6 Frontier Design TranzPort
137
Externer Eingang
138
Bedienelement
Zuweisung
Fußschalter
Punch In/Out
Kapitel 6 Frontier Design TranzPort
7
JLCooper CS-32 MiniDesk
7
Einrichten Ihres JL Cooper CS-32 MiniDesk
In den folgenden Schritten ist beschrieben, wie Sie Ihre Bedienoberfläche JL Cooper
CS-32 MiniDesk mit Logic Express betreiben.
Gehen Sie wie folgt vor, um über USB angeschlossene Geräte hinzuzufügen:
1 Installieren Sie die mit dem CS-32 mitgelieferte Software.
2 Stellen Sie sicher, dass sich das CS-32 im Host-Modus befindet.
3 Vergewissern Sie sich, dass Ihre CS-32-Geräte über USB mit dem Computer verbunden
sind.
USB-Geräte werden automatisch installiert, wenn Sie Logic Express öffnen.
Gehen Sie wie folgt vor, um über MIDI angeschlossene Geräte hinzuzufügen:
1 Installieren Sie die mit dem CS-32 mitgelieferte Software.
2 Stellen Sie sicher, dass sich das CS-32 im Host-Modus befindet.
3 Vergewissern Sie sich, dass Ihre CS-32-Geräte über MIDI mit dem Computer verbunden
sind.
4 Wählen Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Setup“.
5 Wählen Sie im lokalen Menü des Setup-Fensters den Eintrag „Neu“ > „Installieren“.
6 Wählen Sie das CS-32 aus der Liste im Fenster „Installieren“ aus.
7 Klicken Sie auf die Taste „Scannen“.
139
Übersicht der Zuweisungen
Der Verweis auf eine Sondertaste (wie SHIFT) unter einer Tastenbeschriftung zeigt an,
dass diese Taste eine alternative Funktion ausführt, wenn Sie diese Sondertaste gedrückt halten.
Anzeige
Die Anzeige blendet Informationen zum aktuellen Modus sowie zu den bearbeiteten
Parametern ein:
Anzeigetext
Bedeutung
--
Ein Schaltparameter (Solo, Mute, Rec/Rdy) wurde deaktiviert.
AE
Automation-Enable-Setup: Die MUTE-Tasten 1–6 stellen verschiedene Automationsparameter dar und steuern diese.
AS
Die Endlosdrehregler arbeiten im Pan/Send-Assignment-Modus.
b1–b9
Die Endlosdrehregler arbeiten im Plug-In- oder Instrumentbank-Select-Modus.
In
Die Endlosdrehregler arbeiten im Instrument-Edit-Modus.
Lt
Die Mute-Tasten zeigen den Latch-Automationsmodus an und steuern diesen.
Mu
Mute wurde aktiviert.
P1–P9
Die Endlosdrehregler arbeiten im Effect-Edit-Modus.
PA
Die Endlosdrehregler arbeiten im Pan-Send-Modus.
rd
Die Mute-Tasten zeigen den Read-Automationsmodus an und steuern diesen.
Re
Rec/Rdy wurde aktiviert.
So
Solo wurde aktiviert.
Tc
Die Mute-Tasten zeigen den Touch-Automationsmodus an und steuern diesen.
Wr
Die Mute-Tasten zeigen den Write-Automationsmodus an und steuern diesen.
Anderer Text
Wenn ein Kanal ausgewählt wurde, werden die beiden ersten Zeichen seines
Namens kurz eingeblendet.
Zahlen
Bei der Bearbeitung eines numerischen Werts mit einem Fader oder Endlosdrehregler wird der aktuelle Wert eingeblendet. Wenn der Wert aus mehr als zwei Ziffern
besteht, werden nur die beiden letzten Ziffern eingeblendet. Wenn nur eine Ziffer
angezeigt wird, werden zudem Plus-/Minus-Symbole (+/–) angezeigt.
Endlosdrehregler
Da die Endlosdrehregler nicht motorisiert sind, kommt der Pickup-Modus zum Einsatz,
sofern er in den Bedienoberflächen-Einstellungen aktiviert ist. Im Pickup-Modus muss
das Bedienelement zuerst den aktuellen Wert erreichen (abholen), bevor es den Wert
verändern kann. Dadurch wird vermieden, dass die Parameterwerte bei der Wiedergabe der Automation plötzlich von einem Wert zum anderen springen.
Der aktuelle Wert eines Endlosdrehreglers wird durch die NULL-Pfeil-LEDs angezeigt.
 Der obere Pfeil leuchtet, wenn der Wert des Endlosdrehreglers über dem tatsächlichen Wert liegt.
140
Kapitel 7 JLCooper CS-32 MiniDesk
 Der untere Pfeil leuchtet, wenn der Wert des Endlosdrehreglers unter dem tatsächlichen Wert liegt.
 Wenn beide Pfeil-LEDs leuchten, ist der aktuelle Wert erreicht.
Die Endlosdrehregler können in einem von drei Modi betrieben werden, wobei jeweils
ein Sub-Modus zur Verfügung steht.
Pan/Send-Modus
Drücken Sie F7, um den Pan/Send-Modus zu aktivieren (die Anzeige blendet „PA“ ein).
In diesem Modus steuern die Endlosdrehregler die folgenden Kanalparameter:
Bedienelement
Zuweisung
SEND A/P1
Steuert den Pegel von Send 1 im ausgewählten Kanal.
SEND B/P2
Steuert den Pegel von Send 2 im ausgewählten Kanal.
PAN/P3
Steuert das Panorama im ausgewählten Kanal.
SEND C/P4
Steuert den Pegel von Send 3 im ausgewählten Kanal.
SEND D/P5
Steuert den Pegel von Send 4 im ausgewählten Kanal.
SEND E/P6
Steuert den Pegel von Send 5 im ausgewählten Kanal.
Wenn Sie die Umschalttaste gedrückt halten (in der Anzeige wird „AS“ eingeblendet),
können Sie über die Endlosdrehregler die folgenden Zuweisungen vornehmen:
Bedienelement
Zuweisung
SEND A/P1
Weist den Ziel-Bus für Send 1 im ausgewählten Kanal zu.
SEND B/P2
Weist den Ziel-Bus für Send 2 im ausgewählten Kanal zu.
PAN/P3
Weist das Eingangsformat für den ausgewählten Kanal zu.
SEND C/P4
Weist den Ziel-Bus für Send 3 im ausgewählten Kanal zu.
SEND D/P5
Weist den Ziel-Bus für Send 4 im ausgewählten Kanal zu.
SEND E/P6
Weist den Ziel-Bus für Send 5 im ausgewählten Kanal zu.
Instrument-Edit-Modus
Drücken Sie F8, um den Instrument-Edit-Modus zu aktivieren (die Anzeige blendet „In“
ein). Die Endlosdrehregler steuern die Parameter der (Software-)Instrumente.
Wenn Sie SHIFT gedrückt halten (die Anzeige blendet „b1“ – „b9“), können Sie zwischen
den Parameter-Bänken (Parameterseiten) wechseln (siehe „Cursor-Sektion“ auf
Seite 144).
Effect-Edit-Modus
Drücken Sie F9, um den Effect-Edit-Modus zu aktivieren (die Anzeige blendet „P1“ – „P9“
ein). Die Endlosdrehregler steuern die Effektparameter im momentan ausgewählten
Insert-Slot.
Kapitel 7 JLCooper CS-32 MiniDesk
141
Wenn Sie SHIFT gedrückt halten (die Anzeige blendet „b1“ – „b9“ ein), können Sie zwischen den Insert-Slots umschalten und zwischen den Parameter-Bänken (Parameterseiten) wechseln (siehe „Cursor-Sektion“ auf Seite 144).
Kanalzüge
Bedienelement
Zuweisung
PAN SELECT/
TRACK SELECT
Wählt den Channel-Strip (Ziel für die ausgewählte Spur).
SOLO
Aktiviert/deaktiviert Solo.
LOCATE
Setzt die Abspielposition auf die Marker 1 bis 32.
SHIFT LOCATE 17: Erzeugt einen neuen Marker.
LOCATE 18: Erzeugt einen neuen Marker ohne Runden.
LOCATE 19: Löscht den Marker an der Abspielposition.
LOCATE 25: Öffnet die Marker-Liste.
LOCATE 26: Öffnet ein Marker-Text-Fenster.
LOCATE 28: Setzt die Locator-Punkte auf den vorherigen Marker.
LOCATE 29: Setzt die Locator-Punkte auf den aktuellen Marker.
LOCATE 30: Setzt die Locator-Punkte auf den nächsten Marker.
LOCATE 31: Verschiebt die Abspielposition auf den vorherigen Marker.
LOCATE 32: Verschiebt die Abspielposition auf den nächsten Marker.
MUTE
Aktiviert/deaktiviert Mute.
F1 Automation-Enable-Setup (die Anzeige blendet „AE“ ein).
MUTE 1: Aktiviert/deaktiviert die Lautstärke-Automation.
MUTE 2: Aktiviert/deaktiviert die Panorama-Automation.
MUTE 3: Aktiviert/deaktiviert die Mute-Automation.
MUTE 4: Aktiviert/deaktiviert die Solo-Automation.
MUTE 5: Aktiviert/deaktiviert die Send-(Pegel-)Automation.
MUTE 6: Aktiviert/deaktiviert die Automation der Plug-In-Parameter.
F2 Schaltet den Automationsmodus zwischen „Read“ und „Aus“ um
(die Anzeige blendet „Td“ ein).
F3 Schaltet den Automationsmodus zwischen „Touch“ und „Aus“ um
(die Anzeige blendet „TC“ ein).
F4 Schaltet den Automationsmodus zwischen „Latch“ und „Aus“ um
(die Anzeige blendet „Lt“ ein).
F5 Schaltet den Automationsmodus zwischen „Write“ und „Aus“ um
(die Anzeige blendet „Wr“ ein).
142
ARM
Aktiviert/deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Taste.
Fader
Steuern die Lautstärke. Da die Fader keine Rückmeldung liefern, wird wie bei den
Endlosdrehreglern der Pickup-Modus verwendet. Lesen Sie die Informationen zum
Pickup-Modus im Abschnitt „Endlosdrehregler“ auf Seite 140.
Kapitel 7 JLCooper CS-32 MiniDesk
Bank-Taste
Bedienelement
Zuweisung
(Kleine rote Taste LED aus: Die schwarzen Beschriftungen sind den Channel-Strip-Tasten zugewiesen
mit grüner LED) (TRK/LOC/ARM).
LED an: Die weißen Beschriftungen sind den Channel-Strip-Tasten zugewiesen
(PAN/SOLO/MUTE).
F-Tasten-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
SHIFT
Sondertaste für weitere Funktionen anderer Bedienelemente. Siehe SHIFT-Einträge
in der linken Spalte.
F1
Wenn Sie diese Taste gedrückt halten, aktivieren/deaktivieren die MUTE-Tasten 1–6
die Automation bestimmter Parameter (siehe „MUTE“).
SHIFT Aktiviert/deaktiviert den Cycle-Modus.
F2
Wenn Sie diese Taste gedrückt halten, schalten die MUTE-Tasten den Automationsmodus auf „Read“.
SHIFT Aktiviert/deaktiviert den Autopunch-Modus.
F3
Wenn Sie diese Taste gedrückt halten, schalten die MUTE-Tasten den Automationsmodus auf „Touch“.
SHIFT Setzt den linken Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition.
F4
Wenn Sie diese Taste gedrückt halten, schalten die MUTE-Tasten den Automationsmodus auf „Latch“.
SHIFT Setzt den rechten Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition.
F5
Wenn Sie diese Taste gedrückt halten, schalten die MUTE-Tasten den Automationsmodus auf „Write“.
SHIFT Setzt den Punch-In-Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition.
F6
SHIFT Setzt den Punch-Out-Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition.
F7
Schaltet die Endlosdrehregler in den Pan/Send-Modus
(die Anzeige blendet „PA“ ein).
SHIFT Aktiviert/deaktiviert den Metronom-Klick.
F8
Schaltet die Endlosdrehregler in den Instrument-Edit-Modus
(die Anzeige blendet „In“ ein).
F9
Schaltet die Endlosdrehregler in den Effect-Edit-Modus
(die Anzeige blendet „P1“– „P9“ ein).
Kapitel 7 JLCooper CS-32 MiniDesk
143
Cursor-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
Oben
Zoomt vertikal aus.
SHIFT Im Effect-Edit-Modus: Schaltet um einen Insert-Slot nach oben (außer der oberste
Slot ist ausgewählt).
Unten
Zoomt vertikal ein.
SHIFT Im Effect-Edit-Modus: Schaltet um einen Insert-Slot nach unten (außer der unterste
Slot ist ausgewählt).
Links
Zoomt horizontal aus.
SHIFT In den Instrument- und Effect-Edit-Modi: Wechselt zur nächstniedrigeren Parameterbank (oder -Seite).
Rechts
Zoomt horizontal ein.
SHIFT In den Instrument- und Effect-Edit-Modi: Wechselt zur nächsthöheren Parameterbank (oder -Seite).
Transport-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
RECORD
Aufnahme
STOP
Stopp
REW
Verschiebt die Abspielposition um einen Takt nach hinten.
PLAY
Wiedergabe
F FWD
Verschiebt die Abspielposition um einen Takt nach vorne.
Jog-Wheel-Sektion
144
Bedienelement
Zuweisung
Jog-Wheel
SCRUB aus: Verschiebt die Abspielposition (in Takt-Schritten).
SCRUB an: Das Scrubben von Audio (und MIDI) ist möglich.
SHUTTLE an: Shuttle-Funktion
SCRUB
Schaltet das Jog Wheel zwischen dem Bewegen der Abspielposition (taktweise)
und den Scrubbing-Modi um.
SHUTTLE
Schaltet das Jog Wheel zwischen dem Bewegen der Abspielposition (taktweise)
und den Shuttle-Modi um.
Kapitel 7 JLCooper CS-32 MiniDesk
8
JLCooper FaderMaster 4/100
8
Was Sie benötigen
Sie benötigen einen oder mehrere FaderMaster 4/100-Geräte (MIDI- oder USB-Version)
mit Firmware-Version 1.03 oder neuer.
Wichtig: Wenn Sie mit einer älteren Firmware arbeiten (siehe Aufkleber auf der Geräterückseite), wenden Sie sich an JLCooper.
Einrichten Ihres JLCooper FaderMaster 4/100
Befolgen Sie bitte diese Schritte, bevor Sie Ihre FaderMaster 4/100-Bedienoberfläche in
Verbindung mit Logic Express verwenden.
 Nur USB-Modell: Installieren Sie die Software, die mit dem FaderMaster 4/100 mitgeliefert wird.
 Vergewissern Sie sich, dass Ihre FaderMaster 4/100-Geräte über USB oder MIDI mit
dem Computer verbunden sind.
Hinweis: USB-Geräte werden automatisch installiert.
Gehen Sie wie folgt vor, um über MIDI angeschlossene Geräte zu installieren:
1 Wählen Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Setup“.
2 Wählen Sie im lokalen Menü des Setup-Fensters den Eintrag „Neu“ > „Installieren“.
3 Wählen Sie den FaderMaster 4/100 aus der Liste im Fenster „Installieren“ aus.
4 Klicken Sie auf die Taste „Scannen“.
Hinweis: Sie können mehrere FaderMaster 4/100-Geräte kombinieren, um daraus eine
große virtuelle Bedienoberfläche zu formen. Die Bedeutung/Funktionalität der Spurtasten wird aber weiterhin jeweils für jedes Gerät einzeln umgeschaltet.
145
Übersicht der Zuweisungen
Die folgenden Zuweisungstabellen sind auf die einzelnen Bereiche des FaderMaster
4/100 aufgeteilt.
Globale Tasten
Bedienelement
Zuweisung
Select
Schaltet die Spurtasten in den Betrieb zur Spurauswahl.
Aux
Schaltet die Spurtasten in den Betrieb zur Emulation der AufnahmebereitschaftsTasten.
Solo
Schaltet die Spurtasten in den Betrieb zur Emulation der Solo-Tasten.
Mute
Schaltet die Spurtasten in den Betrieb zur Emulation der Mute-Tasten.
Inc
Schaltet die Faderbank-Anzeige auf die nächsten vier Kanäle weiter.
Dec
Schaltet die Faderbank-Anzeige auf die vorherigen vier Kanäle.
Kanalzug
146
Bedienelement
Zuweisung
Spur-Taste
Führt die aktuell zugewiesene Funktion (Auswahl, Aufnahmebereitschaft, Solo,
Mute) aus.
Fader
Steuert die Lautstärke (berührungsempfindlich und motorisiert).
Kapitel 8 JLCooper FaderMaster 4/100
9
Korg microKONTROL und
KONTROL49
9
Einrichten Ihrer Korg microKONTROL und KONTROL49
Der folgende Abschnitt beschreibt die Schritte, die zum Betrieb Ihrer Bedienoberfläche
mit Logic Express nötig sind.
Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Bedienoberfläche für Logic Express einzurichten:
1 Vergewissern Sie sich, dass Ihre Geräte über USB mit dem Computer verbunden sind.
2 Starten Sie Logic Express.
Die Geräte werden während des Scanvorgangs erkannt und automatisch installiert. Das
microKONTROL/KONTROL49 wird automatisch in den nativen Modus versetzt: Die internen Scene-Einstellungen werden ignoriert.
Hinweis: Wenn die Installation und Erkennung fehlschlägt, ist die Reaktionszeit des
microKONTROL/KONTROL49 aufgrund von Problemen mit der Stromversorgung über
den USB-Bus möglicherweise zu langsam. In diesem Fall sollten Sie das mitgelieferte
Netzteil anschließen und den Power-Schalter in die Stellung „DC“ bringen.
Wenn Sie Logic Express beenden (oder das Symbol der Bedienoberfläche im SetupFenster für die Bedienoberfläche löschen), wird das microKONTROL/KONTROL49 in
den normalen (nicht-nativen) Betrieb zurückgesetzt.
147
Übersicht der Zuweisungen
Der Verweis auf eine Sondertaste (wie SHIFT) unter einer Tastenbeschriftung zeigt an,
dass diese Taste eine alternative Funktion ausführt, wenn Sie die Sondertaste gedrückt
halten.
Pads
Die Pads können in einem von 8 Modi und drei Overlays arbeiten. Wenn Sie SCENE gedrückt halten, können Sie über die Pads die Modi für die Pads und Kanalzüge auswählen. Wenn Sie SCENE loslassen, ohne ein Pad zu drücken, hat das keinen Einfluss auf die
momentan aktiven Pad- oder Kanal-Ansichten.
Pad
Zuweisung
1
Schaltet die Pads in den Transport-Modus.
2
Schaltet die Pads in den Solo/Mute-Modus.
3
Schaltet die Pads in den Rec/Select-Modus.
4–8
Schaltet die Pads in den User-Modus 4–8.
In diesen Modi haben verschiedene Pads keine Zuweisung. Sie können ihnen
mithilfe der Lern-Funktion Tastaturkurzbefehle zuordnen.
9
Schaltet die Kanalzüge in den Pan-Modus.
10
Schaltet die Kanalzüge in den Send-Modus.
11
Schaltet die Kanalzüge in den Automationsmodus.
12
Schaltet die Kanalzüge in den Instrument-Edit-Modus.
13
Schaltet die Kanalzüge in den Effect-Edit-Modus.
14–16
Schaltet die Pads in den User-Modus 6–8.
In diesen Modi haben verschiedene Endlosdrehregler keine Zuweisung.
Sie können sie mit der Lern-Funktion in Logic Express zuweisen.
Transport-Modus
Um diesen Modus zu aktivieren, drücken Sie SCENE und Pad 1.
148
Pad
Zuweisung
1
Schaltet den Haupt-Endlosdrehregler in den Transport-Modus.
2
Schaltet den Haupt-Endlosdrehregler in den Scrub-Modus.
3
Schaltet den Haupt-Endlosdrehregler in den Shuttle-Modus.
7
Schaltet zwischen internem und externem Sync um.
8
Aktiviert/deaktiviert den Metronom-Klick (individuell für die Wiedergabe
und Aufnahme).
9
Aktiviert/deaktiviert den Cycle-Modus.
10
Aktiviert/deaktiviert den Autopunch-Modus.
11
Aktiviert/deaktiviert den Replace-Modus.
12
Aktiviert/deaktiviert Solo.
13
Aufnahme
Kapitel 9 Korg microKONTROL und KONTROL49
Pad
Zuweisung
14
Pause
15
Wiedergabe
16
Stopp
Solo/Mute-Modus
Um diesen Modus zu aktivieren, drücken Sie SCENE und Pad 2.
Pad
Zuweisung
1–8
Aktiviert/deaktiviert Solo für die acht Kanäle, die über die acht Kanalzüge gesteuert werden.
9–16
Aktiviert/deaktiviert Mute für die acht Kanäle, die über die acht Kanalzüge gesteuert werden.
Rec/Select-Modus
Um diesen Modus zu aktivieren, drücken Sie SCENE und Pad 3.
Pad
Zuweisung
1–8
Aktiviert/deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Taste der acht Kanäle, die über die
acht Kanalzüge gesteuert werden.
9–16
Wählt einen der acht Kanäle aus, die über die acht Kanalzüge gesteuert werden.
User-Modi 4–8
Diese Modi werden aktiviert, wenn Sie SCENE und Pad 4 bis 8 drücken.
In diesen Modi haben die Pads keine Zuweisung. Mithilfe der Lern-Funktion
(„Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Zuweisung lernen für xxx“)
können Sie diesen z.B. Tastaturkurzbefehle zuweisen.
Hinweis: Im Lern-Modus: Wenn ein Pad gedrückt und sofort wieder losgelassen wird,
arbeitet die gelernte Zuweisung nicht wie erwartet.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Tastaturkurzbefehl erfolgreich zuzuweisen:
1 Aktivieren Sie die Taste „Neue Zuweisung lernen“ im Fenster „Tastaturkurzbefehle“.
2 Wählen Sie den gewünschten Tastaturkurzbefehl und drücken und halten Sie anschließend das Pad, bis die Taste „Neue Zuweisung lernen“ wieder den deaktivierten Status
anzeigt.
Dieser leicht abgewandelte Ansatz lässt sich auf die Befehle/Nachrichten zurückführen,
die von den Korg-Geräten ausgegeben werden: Wenn Sie das Pad sofort wieder loslassen, wird ein Wertebereich erlernt. Wenn Sie das Pad halten, bis der Lern-Modus deaktiviert ist, wird ein einzelner Wert erlernt.
Kapitel 9 Korg microKONTROL und KONTROL49
149
Send-Modus
Um diesen Modus zu aktivieren, drücken Sie SCENE und Pad 10. Im Send-Modus steuern die Endlosdrehregler in den Kanalzügen den Send(-Amount)-Pegel im ausgewählten Send. Die Pads werden weiterhin im momentan gewählten Modus betrieben.
Send-Overlay
Wenn Sie SETTING drücken, während die Endlosdrehregler in den Send-Modus geschaltet sind, ändert sich die Funktion der Pads im Send-Modus.
Pad
Zuweisung
1–8
Schaltet den Send-Bypass-Status (für den momentan ausgewählten Send) in allen
acht Kanälen um.
9–16
Schaltet die Send-Position (Pre-/Post-Fader) für den momentan ausgewählten Send
in allen acht Kanälen um.
Effect-Edit-Modus
Um diesen Modus zu aktivieren, drücken Sie SCENE und Pad 13. Im Effect-Edit-Modus
steuern die Endlosdrehregler in den Kanalzügen die Parameter im ausgewählten Effekt.
Die Pads werden weiterhin im momentan gewählten Modus betrieben.
Effect-Edit-Overlay
Wenn Sie SETTING drücken, während die Endlosdrehregler in den Effect-Edit-Modus geschaltet sind, ändert sich die Funktion der Pads im Effect-Edit-Modus.
Pad
Zuweisung
1–8
Schaltet den Effekt-Bypass-Status (für den momentan ausgewählten Insert-Slot) in
allen acht Kanälen um.
Main-Sektion
Das Main-LCD blendet Informationen zum aktuellen Modus der Endlosdrehregler ein.
Anzeigetext
Bedeutung
<Instrumentname>
Die Endlosdrehregler bearbeiten die Instrument-Parameter.
<Plug-In-Name> Die Endlosdrehregler bearbeiten die Effektparameter (xx steht für den momentan
ausgewählten Insert-Slot).
150
Automatn
Die Endlosdrehregler sind in den Automationsmodus geschaltet.
Ins. x
(SETTING wird gedrückt:) Über den Haupt-Endlosdrehregler wählen Sie die Nummer des Insert-Slots aus.
ModePad?
Wird eingeblendet, wenn Sie die SCENE-Taste gedrückt halten.
Panorama
Die Endlosdrehregler steuern das Panorama.
Send x
Die Endlosdrehregler steuern den Send-Pegel von Send x.
User 6
Kanalzug-User-Modus 6. Die Endlosdrehregler sind anfangs nicht zugewiesen.
User 7
Kanalzug-User-Modus 7. Die Endlosdrehregler sind anfangs nicht zugewiesen.
User 8
Kanalzug-User-Modus 8. Die Endlosdrehregler sind anfangs nicht zugewiesen.
Kapitel 9 Korg microKONTROL und KONTROL49
Die Hintergrundbeleuchtung des LCD ist während der Aufnahme rot, sonst grün.
Die Bedienelemente in der Main-Sektion haben folgende Funktionen:
Bedienelement
Zuweisung
Main-Endlosdrehregler
Steuert die Abspielposition in einem von drei Modi (siehe Pads 1–3 unter „Transport-Modus“ auf Seite 148).
SETTING
Wenn die Taste im Send-Modus gedrückt gehalten wird:
 Der Haupt-Endlosdrehregler dient zur Auswahl des aktuellen Sends.
 Die Pads haben eine spezielle Bedeutung (siehe „Send-Modus“ auf Seite 150).
 Die LCDs zeigen die Send-Ziele an.
 Die Endlosdrehregler dienen zur Auswahl der Send-Ziele.
Wenn die Taste im Effect-Edit-Modus gedrückt gehalten wird:
 Der Haupt-Endlosdrehregler dient zur Auswahl des aktuellen Insert-Slots.
 Die Pads haben eine spezielle Bedeutung (siehe „Effect-Edit-Modus“ auf
Seite 150).
 Die LCDs zeigen die Effekt-Namen an (für alle acht Kanäle).
MESSAGE
Aktiviert/deaktiviert den Duplicate-Flip-Modus. Wenn die Taste aktiviert ist, steuern
die Fader und Endlosdrehregler die Parameter, die in den LCDs dargestellt werden.
SCENE
Wenn die Taste gedrückt gehalten wird, schalten die Pads zwischen den Pad-Funktionen und Kanal-Ansichten um. Siehe „Pads“ auf Seite 148.
EXIT
–
HEX LOCK
Ordnet die Faderbank den davor liegenden acht Kanälen zu (die LED leuchtet,
wenn davor acht Kanäle zur Verfügung stehen).
Ordnet die Faderbank den vorherigen acht Parametern in den Effect-Edit- oder
Instrument-Edit-Ansichten zu.
ENTER
Ordnet die Faderbank den nachfolgenden acht Kanälen zu (die LED leuchtet, wenn
dahinter acht Kanäle zur Verfügung stehen).
Ordnet die Faderbank den nächsten acht Parametern in den Effect-Edit- oder Instrument-Edit-Ansichten zu.
<
Oktav-Sprung nach unten
>
Oktav-Sprung nach oben
Kapitel 9 Korg microKONTROL und KONTROL49
151
Kanalzüge
Für die Endlosdrehregler stehen verschiedene Modi zur Verfügung, die über SCENE und
die Pads 9–16 aktiviert werden.
Bedienelement
Zuweisung
LCD
Zeigt die Parameter an, die von dem Endlosdrehregler gesteuert werden. Der aktuelle Name/Wert wird für wenige Sekunden angezeigt, wenn Sie einen Endlosdrehregler oder Fader verändern.
Wenn die Endlosdrehregler in eine Mixer-Ansicht (Pan, Send, Send Setup) geschaltet sind, wird der Kanalautomationsmodus über die Färbung der Hintergrundbeleuchtung dargestellt:
 Grün: „Aus“ oder „Read“
 Gelb: „Touch“ oder „Latch“
 Rot: „Write“
Endlosdrehregler
Steuert den Parameter, der im LCD direkt über dem Endlosdrehregler dargestellt
wird.
Fader
Steuert die Lautstärke. Da die Regler nicht motorisiert sind, kommt der Pickup-Modus zum Einsatz, sofern er in den Bedienoberflächen-Einstellungen aktiviert ist. Im
Pickup-Modus muss das Bedienelement zuerst den aktuellen Wert erreichen (mitnehmen), bevor es den Wert verändern kann.
Externer Eingang
152
Bedienelement
Zuweisung
Fußschalter
Startet und stoppt die Wiedergabe.
Pedal
Steuert den Master-Fader.
Kapitel 9 Korg microKONTROL und KONTROL49
10
Mackie Baby HUI
10
Einrichten Ihrer Mackie Baby HUI
Baby-HUI-Geräte können nicht automatisch gescannt werden. Diese Geräte müssen
demnach manuell installiert werden. Wenn Sie ein Gerät auf diese Weise hinzufügen,
müssen Sie die MIDI-Ein- und -Ausgangsparameter festlegen.
Gehen Sie wie folgt vor, um Mackie Baby HUI-Geräte einzurichten:
1 Stellen Sie sicher, dass Ihre Baby-HUI-Geräte über ein MIDI-Interface bidirektional mit
dem Computer verbunden sind.
2 Wählen Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Setup“.
3 Wählen Sie aus dem lokalen Menü des Setup-Fensters „Neu“ > „Installieren“.
4 Wählen Sie die Baby HUI im Fenster „Installieren“ aus.
5 Klicken Sie auf die Taste „Hinzufügen“.
6 Wählen Sie das hinzugefügte Gerät im Setup-Fenster aus und weisen Sie ihm die entsprechenden MIDI-Ein- und -Ausgangsparameter zu.
153
Übersicht der Zuweisungen
Wenn unter einer Taste SHIFT angezeigt wird, bedeutet das, dass dieses Bedienelement
eine alternative Funktion ausführt, wenn Sie diese Sondertaste gedrückt halten.
Kanalzüge
Bedienelement
Zuweisung
Endlosdrehregler
Steuert den Parameter, der in der Sektion Encoder Assignment ausgewählt ist.
Druckfunktion der Dient zur Auswahl eines Kanalzugs.
Endlosdrehregler
SHIFT Schaltet die Aufnahmebereitschafts-Taste im gewählten Kanal ein/aus.
Signalanzeige
Leuchtet, wenn ein Signal im Kanal anliegt. Zudem weist sie auf die Kanalauswahl hin.
SOLO
Aktiviert oder deaktiviert Solo.
MUTE
Aktiviert oder deaktiviert Mute.
Fader
Steuert die Lautstärke.
Sektion Encoder Assignment
Bedienelement
Zuweisung
PAN
Weist den Endlosdrehreglern das Panorama zu.
SEND 1
Weist den Endlosdrehreglern die Pegelsteuerung für Send 1 zu.
SEND 2
Weist den Endlosdrehreglern die Pegelsteuerung für Send 2 zu.
SEND 3
Weist den Endlosdrehreglern die Pegelsteuerung für Send 3 zu.
SEND 4
Weist den Endlosdrehreglern die Pegelsteuerung für Send 4 zu.
Sektion Automation
Bedienelement
Zuweisung
BYPASS/OFF
Schaltet den ausgewählten Kanal in den Automationsmodus „Off“.
SHIFT Aktiviert oder deaktiviert die Wiedergabe und Aufnahme der Pegelautomation
(Lautstärke).
READ
Schaltet den ausgewählten Kanal in den Automationsmodus „Read“.
SHIFT Aktiviert oder deaktiviert die Wiedergabe und Aufnahme der Mute-Automation.
WRITE
Schaltet den ausgewählten Kanal in den Automationsmodus „Write“.
SHIFT Aktiviert oder deaktiviert die Wiedergabe und Aufnahme der Pan-Automation.
TOUCH
Schaltet den ausgewählten Kanal in den Automationsmodus „Touch“.
SHIFT Aktiviert oder deaktiviert die Wiedergabe und Aufnahme der Automation der
Send-Pegel.
154
Kapitel 10 Mackie Baby HUI
Sektion Anzeige
Bedienelement
Zuweisung
TRANSPORT
Öffnet oder schließt das Transportfeld-Fenster.
MEM–LOC
Öffnet oder schließt die Marker-Liste.
MIXER
Öffnet oder schließt den Mixer.
EDIT
Öffnet/schließt das Arrangierfenster.
Sektion Utility
Bedienelement
Zuweisung
UNDO
Widerruft den letzten Bearbeitungsschritt.
SHIFT
Schaltet verschiedene Tasten in einen alternativen Betrieb (siehe unten).
Sektion Navigation
Bedienelement
Zuweisung
RTZ
Springt zum linken Locator-Punkt.
SHIFT Setzt den Punch-In-Locator-Punkt (auf die aktuelle Abspielposition).
END
Springt zum rechten Locator-Punkt.
SHIFT Setzt den Punch-Out-Locator-Punkt (auf die aktuelle Abspielposition).
BANK SELECT
nach links
Verschiebt die Kanalzüge um eine Bank nach links.
SHIFT Wechselt die Kanalzüge um einen Kanal nach links.
BANK SELECT
nach rechts
Verschiebt die Channel-Strips um eine Bank nach rechts.
SHIFT Verschiebt die Kanalzüge um einen Kanal nach rechts.
Transport-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
REWIND
Spult rückwärts.
FAST FWD
Spult vorwärts.
STOP
Stopp
PLAY
Wiedergabe
RECORD
Aufnahme
Kapitel 10 Mackie Baby HUI
155
11
Mackie C4
11
Einrichten Ihres Mackie C4
Ein angeschlossenes und eingeschaltetes Mackie C4 wird beim Start von Logic Express
automatisch erkannt. Sie können das C4 in einer unabhängigen BedienoberflächenGruppe (mit anderen Bedienoberflächen-Symbolen über oder unter dem C4-Symbol)
oder in einer Gruppe kombiniert mit einer oder mehreren anderen Bedienoberflächen
verwenden (z.B. der Mackie Control – platzieren Sie das Symbol dann links oder rechts
neben den vorhandenen Symbolen).
Obwohl das C4 unabhängig verwendet werden kann, lässt es sich am sinnvollsten in
Kombination mit anderen Bedienoberflächen verwenden, insbesondere mit der Mackie
Control. In diesem Szenario erweitert das C4 die Mixer-Ansicht um acht Kanäle. Das Verwenden des C4 in seiner eigenen Bedienoberflächen-Gruppe erlaubt es Ihnen, Instrumente und Effekte unabhängig mit dem C4 zu bearbeiten, während Sie das Mischen
und andere Aufgaben mit der Mackie Control oder einer anderen Bedienoberfläche
ausführen.
V-Pots und V-Select-Tasten
Die Funktionalität hängt vom aktuellen Ansichts-Modus und dem gewählten Overlay
ab (siehe unten). Jeder V-Pot besitzt eine V-Select-Taste, die in den Regler-Kopf integriert ist.
 Die oberste Reihe (Reihe 1) enthält die V-Pots 1 bis 8.
 Reihe 2 enthält die V-Pots 9 bis 16.
 Reihe 3 enthält die V-Pots 17 bis 24.
 Die unterste Reihe (Reihe 4) enthält die V-Pots 25 bis 32.
V-Pots/V-Select-Tasten 1 bis 8
Wenn kein Overlay aktiv ist, verhalten sich die V-Pots 1 bis 8 (die oberste Reihe) normalerweise wie ihre Gegenstücke auf der Mackie Control oder Mackie Control XT. Siehe
„Zuweisungs-Zone“ auf Seite 71.
157
V-Pots/V-Select-Tasten 9 bis 32
Diese V-Pots bieten in unterschiedlichen Ansichts-Modi eine zusätzliche Funktionalität.
In den Mixer-Ansichten (Mehrkanal-Ansichten) bearbeiten die V-Pots der Reihen 2, 3
und 4 üblicherweise den Parameter, der dem in Reihe 1 bearbeiteten Parameter folgt.
In der Kanal-Ansicht repräsentieren alle vier Reihen eine Gruppe von 32 bearbeitbaren
Parametern.
In den Ansichten für die Effekt- und Instrumentbearbeitung können zwei Gruppen gebildet werden (8/24, 16/16 oder 24/8 Parameter), siehe „„SPLIT““ auf Seite 164.
Pan-Mixer-Ansicht
In der Pan-Mixer-Ansicht:
 Steuert Reihe 1 den Pan-Parameter.
Gehen Sie wie folgt vor, um auf die Mixer-Ansicht „Pan“ zuzugreifen:
1 Halten Sie die Taste „CHAN STRIP“ gedrückt.
Die Overlay-Beschriftungen für den Kanalzug erscheinen in den C4-Displays.
2 Drücken Sie die V-Select-Taste „18“ (beschriftet mit „Surrnd Mixer“).
Kanal-Ansicht „Pan“
V-Pot 1 steuert den Pan- (oder Balance-)Parameter im ausgewählten Kanal.
Gehen Sie wie folgt vor, um auf die Kanal-Ansicht „Pan“ zuzugreifen:
1 Halten Sie die Taste „CHAN STRIP“ gedrückt.
Die Overlay-Beschriftungen für den Kanalzug erscheinen in den C4-Displays.
2 Drücken Sie die V-Select-Taste „26“ (beschriftet mit „Surrnd“).
158
Kapitel 11 Mackie C4
Mixer-Ansicht „Channel Strip“
In der Mixer-Ansicht „Channel Strip“ ist die Anordnung der Reihen umgekehrt, sodass
die unterste Reihe den Parameter 1 bearbeitet.
Die V-Pot-Reihe 4 (unterste Reihe) bearbeitet den gerade ausgewählten Kanal-Parameter. Reihe 3 bearbeitet den Kanal-Parameter 2, Reihe 2 den Kanal-Parameter 3 und
Reihe 1 (oben) den Kanal-Parameter 4.
Die V-Pots bearbeiten die folgenden Kanal-Parameter in dieser Reihenfolge: Lautstärke,
Panorama, Input-Format, Input-Zuweisung, Output-Zuweisung, Automationsmodus,
Gruppe sowie die angezeigten Automationsparameter.
Gehen Sie wie folgt vor, um nicht sichtbare Parameter zu bearbeiten:
m Drücken Sie die Taste „BANK Left/Right“ oder „SINGLE Left/Right“, um den in Reihe 4 angezeigten und bearbeiteten Parameter zu wechseln.
Die in den Reihen 1 bis 3 angezeigten Parameter werden entsprechend eingestellt.
Gehen Sie wie folgt vor, um auf die Ansicht „Channel-Strip“ zuzugreifen:
1 Halten Sie die Taste „CHAN STRIP“ gedrückt.
Die Overlay-Beschriftungen für den Kanalzug erscheinen in den C4-Displays.
2 Drücken Sie die V-Select-Taste „17“.
Mixer-Ansicht „EQ“
In der EQ-Mixer-Ansicht:
 Steuert Reihe 1 den Bypass-Status im ausgewählten EQ-Band.
 Steuert Reihe 2 die Frequenz im ausgewählten EQ-Band.
 Steuert Reihe 3 das Gain/Slope im ausgewählten EQ-Band.
 Steuert Reihe 4 den Q-Faktor im ausgewählten EQ-Band.
 Die Tasten „SLOT UP/DOWN“ wählen das EQ-Band.
Hinweis: Das funktioniert nur dann, wenn ein Channel EQ im ausgewählten Kanal eingefügt ist.
Gehen Sie wie folgt vor, um auf die Mixer-Ansicht „EQ“ zuzugreifen:
1 Halten Sie die Taste „CHAN STRIP“ gedrückt.
Die Overlay-Beschriftungen für den Kanalzug erscheinen in den C4-Displays.
2 Drücken Sie die V-Select-Taste „19“ (beschriftet mit „EQ Mixer“).
Kapitel 11 Mackie C4
159
EQ-Kanal-Ansicht
In der Kanal-Ansicht „EQ“:
 Steuert Reihe 1 die Frequenz in allen acht EQ-Bändern.
 Steuert Reihe 2 das Gain/Slope in allen acht EQ-Bändern.
 Steuert Reihe 3 den Q-Faktor in allen acht EQ-Bändern.
 Steuert Reihe 4 den Bypass-Status in allen acht EQ-Bändern.
Wenn im ausgewählten Channel-Strip kein Channel EQ vorhanden ist, wird automatisch ein Channel EQ eingefügt, sobald Sie auf die Mixer-Ansicht „EQ“ zugreifen. Die Tasten „TRACK L“ und „TRACK R“ schalten zum vorherigen oder nächsten Kanal. Wenn Sie
auf einen Kanal schalten, in dem kein Channel EQ vorhanden ist, zeigt das C4-Display
„–“ an und die V-Pots haben keine Funktion.
Gehen Sie wie folgt vor, um auf die Kanal-Ansicht „EQ“ zuzugreifen:
1 Halten Sie die Taste „CHAN STRIP“ gedrückt.
Die Overlay-Beschriftungen für den Kanalzug erscheinen in den C4-Displays.
2 Drücken Sie die V-Select-Taste „27“ (beschriftet mit „EQs“).
Send-Mixer-Ansicht
In der Mixer-Ansicht „Send“:
 Steuert Reihe 1 das Send-Ziel im ausgewählten Send-Slot (im ausgewählten Kanal).
 Steuert Reihe 2 den Send-Pegel.
 Steuert Reihe 3 den Send-Abgriff (Pre/Post-Fader).
 Schaltet Reihe 4 den Mute-Status des Sends um.
 Die Tasten „SLOT UP/DOWN“ wählen den Send-Slot.
 Die Tasten „TRACK L“ und „TRACK R“ schalten die Faderbank (nach links oder rechts)
um die Anzahl der in der Bedienoberflächen-Gruppe vorhandenen Kanalzüge weiter.
Gehen Sie wie folgt vor, um auf die Mixer-Ansicht „Send“ zuzugreifen:
1 Halten Sie die Taste „CHAN STRIP“ gedrückt.
Die Overlay-Beschriftungen für den Kanalzug erscheinen in den C4-Displays.
2 Drücken Sie die V-Select-Taste „20“ (beschriftet mit „Sends Mixer“).
160
Kapitel 11 Mackie C4
Kanal-Ansicht „Send“
In der Kanal-Ansicht „Send“:
 Steuert Reihe 1 die (ersten) acht Send-Ziele im ausgewählten Kanal.
 Steuert Reihe 2 die Send-Pegel der Sends 1 bis 8.
 Steuert Reihe 3 die Send-Abgriffe 1 bis 8 (Pre/Post-Fader).
 Schaltet Reihe 4 den Mute-Status der Sends 1 bis 8 um.
 Die Tasten „TRACK L“ und „TRACK R“ schalten zum vorherigen oder nächsten Kanal.
Gehen Sie wie folgt vor, um auf die Kanal-Ansicht „Send“ zuzugreifen:
1 Halten Sie die Taste „CHAN STRIP“ gedrückt.
Die Overlay-Beschriftungen für den Kanalzug erscheinen in den C4-Displays.
2 Drücken Sie die V-Select-Taste „28“ (beschriftet mit „Sends“).
Mixer-Ansicht „Effect Assign“
In der Mixer-Ansicht „Effect Assign“ zeigt das C4 die ersten vier Insert-Slots der acht
ausgewählten Kanäle.
 Drehen Sie einen V-Pot, um zwischen den Effekten umzuschalten (so blättern Sie
durch die Effekte im Effekt-Menü der Kanäle von Logic Express).
 Drücken Sie die entsprechende V-Select-Taste, um den ausgewählten Effekt einzufügen. Nun wird zur Effect-Edit-Ansicht umgeschaltet, in der Sie die Effektparameter
direkt bearbeiten können. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt weiter
unten.
 Die Tasten „SLOT UP/DOWN“ schalten zwischen Insert-Slots um.
 Die Tasten „TRACK L“ und „TRACK R“ schalten die Faderbank um die Anzahl der in der
Bedienoberflächen-Gruppe vorhandenen Kanalzüge weiter.
 Durch Drücken und Halten von „SHIFT“ und Drücken einer V-Select-Taste wird der
Bypass-Status des entsprechenden Insert-Slots umgeschaltet. Auf Bypass geschaltete
Effekte werden durch einen Stern kenntlich gemacht, der ihrem Namen vorangestellt ist.
Gehen Sie wie folgt vor, um auf die Mixer-Ansicht „Effect Assign“ zuzugreifen:
1 Halten Sie die Taste „CHAN STRIP“ gedrückt.
Die Overlay-Beschriftungen für den Kanalzug erscheinen in den C4-Displays.
2 Drücken Sie die V-Select-Taste „21“ (beschriftet mit „Plug-In Mixer“).
Kapitel 11 Mackie C4
161
Bearbeitungs-Ansicht „Effect“
In der Bearbeitungs-Ansicht „Effect“:
 Bilden die V-Pots 1 bis 32 eine Gruppe von 32 Parametern. Ein Aufteilen ist möglich
(siehe unten).
 Die Tasten „SLOT UP/DOWN“ wählen den gewünschten Insert-Slot aus.
 Die Tasten „BANK Left/Right“ verschieben die bearbeiteten Parameter um eine Seite.
 Im Split-Modus gilt dies für „Split Upper“.
 Bei gedrückter Taste „SHIFT“ gilt dies für „Split Lower“.
 Die Tasten „SINGLE Left/Right“ verschieben die bearbeiteten Parameter um einen Parameter.
 Im Split-Modus gilt dies für „Split Upper“.
 Bei gedrückter Taste „SHIFT“ gilt dies für „Split Lower“.
Gehen Sie wie folgt vor, um auf die Effect-Edit-Ansicht zuzugreifen:
m Rufen Sie die Mixer-Ansicht „Effect Assign“ auf und wählen Sie dann einen Effekt aus
oder fügen Sie ihn ein (Details siehe Abschnitt oben).
Nun wird automatisch zur Effect-Edit-Ansicht geschaltet.
Mixer-Ansicht „Instrument Assign“
In der Mixer-Ansicht „Instrument Assign“ zeigt das C4 die Instrument-Slots der ausgewählten Instrument-Kanäle an.
 Drehen Sie einen V-Pot, um ein Instrument auszuwählen (so blättern Sie durch die
Software-Instrumente im Instrument-Plug-In-Menü).
 Drücken Sie die entsprechende V-Select-Taste, um das ausgewählte Instrument einzufügen. Nun wird zur Instrument-Edit-Ansicht geschaltet, in der Sie die Instrumentparameter bearbeiten können. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt weiter
unten.
 Die Tasten „TRACK L“ und „TRACK R“ schalten die Faderbank um die Anzahl der in der
Bedienoberflächen-Gruppe vorhandenen Kanalzüge weiter.
 Durch Halten von „SHIFT“ und Drücken einer V-Select-Taste wird der Bypass-Status
des entsprechenden Instrument-Slots umgeschaltet. Auf Bypass geschaltete Instrumente werden durch einen Stern kenntlich gemacht, der ihrem Namen vorangestellt
ist.
Gehen Sie wie folgt vor, um auf die Mixer-Ansicht „Instrument Assign“ zuzugreifen:
1 Halten Sie die Taste „CHAN STRIP“ gedrückt.
Die Overlay-Beschriftungen für den Kanalzug erscheinen in den C4-Displays.
2 Drücken Sie die V-Select-Taste „22“ (beschriftet mit „Instru Mixer“).
162
Kapitel 11 Mackie C4
Ansicht „Instrument Edit“
In der Ansicht „Instrument Edit“:
 Bilden die V-Pots 1 bis 32 eine Gruppe von 32 Parametern. Ein Aufteilen ist möglich.
 Die Tasten „BANK Left/Right“ verschieben die bearbeiteten Parameter um eine Seite.
 Im Split-Modus gilt dies für „Split Upper“.
 Bei gedrückter Taste „SHIFT“ gilt dies für „Split Lower“.
 Die Tasten „SINGLE Left/Right“ verschieben die bearbeiteten Parameter um einen Parameter.
 Im Split-Modus gilt dies für „Split Upper“.
 Bei gedrückter Taste „SHIFT“ gilt dies für „Split Lower“.
Gehen Sie wie folgt vor, um auf die Ansicht „Instrument Edit“ zuzugreifen:
m Rufen Sie die Mixer-Ansicht „Instrument Assign“ auf und wählen Sie dann ein Instrument aus oder fügen Sie es ein (Details siehe Abschnitt oben).
Nun wird automatisch zur Instrument-Edit-Ansicht umgeschaltet.
Cycle-Ansicht
Durch Drücken und Halten der Taste „CHAN STRIP“ und Drücken der V-Select-Taste 31
aktivieren Sie die Cycle-Ansicht. In diesem Modus verhalten sich die V-Pots/V-SelectTasten wie folgt:
 V-Pot/V-Select 1 (beschriftet mit „Cycle“): Zeigt und bearbeitet den aktuellen Status
des Cycle-Modus' (aus oder an).
 V-Select 2 (beschriftet mit „BySet“): Passt den Cycle-Bereich an die im Arrangierfenster getroffene Auswahl an (ausgewählte Audio- oder MIDI-Regionen).
 V-Pot 3 (beschriftet mit „Move“): Verschiebt den aktuellen Cycle-Bereich beim Drehen des V-Pots um einen Takt pro Rasterstufe.
 V-Pot 4: Verschiebt den aktuellen Cycle-Bereich beim Drehen des V-Pots um einen
Beat pro Rasterstufe.
 Das Display zeigt den linken und den rechten Locator-Punkt über die V-Pots 5 und 7
an.
 Durch Drücken der V-Select-Taste 5 wird die aktuelle Abspielposition für den linken
Locator-Punkt übernommen.
 Durch Drehen von V-Pot 5 verschieben Sie den linken Locator-Punkt in Taktschritten.
 Durch Drehen von V-Pot 6 verschieben Sie den linken Locator-Punkt in Beat-Schritten (Taktnenner-Schritten).
 Durch Drücken der V-Select-Taste 7 wird die aktuelle Abspielposition für den rechten
Locator-Punkt übernommen.
 Durch Drehen von V-Pot 7 verschieben Sie den rechten Locator-Punkt in Taktschritten.
 Durch Drehen von V-Pot 8 verschieben Sie den rechten Locator-Punkt in Beat-Schritten (Taktnenner-Schritten).
Kapitel 11 Mackie C4
163
Punch-Ansicht
Durch Drücken und Halten der Taste „CHAN STRIP“ und Drücken der V-Select-Taste 32
aktivieren Sie die Punch-Ansicht. In diesem Modus verhalten sich die V-Pots/V-SelectTasten wie folgt:
 V-Pot/V-Select-Taste 1 zeigt und bearbeitet den aktuellen Autopunch-Status (aus
oder an).
 V-Pot 3 (beschriftet mit „Move“): Verschiebt den aktuellen Punch-In-Locator-Punkt
beim Drehen des V-Pots um einen Takt pro Rasterstufe.
 V-Pot 4: Verschiebt den aktuellen Punch-In-Locator-Punkt beim Drehen des V-Pots
um einen Beat pro Rasterstufe.
 Das Display zeigt den Punch-In- und Punch-Out-Locator-Punkt über den V-Pots 5 und
7 an.
 Durch Drücken der V-Select-Taste 5 übernehmen Sie die aktuelle Abspielposition für
den Punch-In-Locator-Punkt.
 Durch Drehen von V-Pot 5 verschieben Sie den Punch-In-Locator-Punkt in Taktschritten.
 Durch Drehen von V-Pot 6 verschieben Sie den Punch-In-Locator-Punkt in Beat-Schritten (Taktnenner-Schritten).
 Durch Drücken der V-Select-Taste 7 übernehmen Sie die aktuelle Abspielposition für
den Punch-Out-Locator-Punkt.
 Durch Drehen von V-Pot 7 verschieben Sie den Punch-Out-Locator-Punkt in Taktschritten.
 Durch Drehen von V-Pot 8 verschieben Sie den Punch-Out-Locator-Punkt in BeatSchritten (Taktnenner-Schritten).
Hinweis: Das Ändern eines Punch-Locator-Punkts mit dem C4 aktiviert automatisch den
Autopunch-Modus.
Die Tasten im unteren Bereich
Der folgende Abschnitt erläutert die Funktion der Tasten im unteren Bereich der C4-Bedienoberfläche.
„SPLIT“
Teilt die Bearbeitungsfunktion zwischen 4/0-, 1/3-, 2/2- und 3/1-Reihen auf. Die SplitBearbeitung erlaubt es Ihnen, gleichzeitig zwei getrennte Bereiche eines Plug-Ins oder
sogar zwei verschiedene Plug-Ins zu bearbeiten.
164
Kapitel 11 Mackie C4
Die Split-Bearbeitung ist auch über mehrere C4-Einheiten hinweg möglich. Am Beispiel
zweier Einheiten stehen durch Drücken der SPLIT-Taste die folgenden Split-Modi zur
Verfügung:
 1/7 („Split Upper“ ist die oberste Reihe der ersten Einheit, „Split Lower“ sind die unteren drei Reihen der ersten Einheit und alle Reihen der zweiten Einheit. Die LED „1/3“
leuchtet.)
 2/6 („Split Upper“ sind die oberen beiden Reihen der ersten Einheit, „Split Lower“ sind
die unteren beiden Reihen der ersten Einheit und alle Reihen der zweiten Einheit. Die
LED „2/1“ leuchtet.)
 3/5 (Die LED „3/1“ leuchtet.)
 4/4 (Alle drei LEDs leuchten.)
 5/3 (Alle drei LEDs leuchten.)
 6/2 (Alle drei LEDs leuchten.)
 7/1 (Alle drei LEDs leuchten.)
LOCK
Aktiviert/deaktiviert die Spur-Verriegelung. Wenn sie aktiviert ist, führt das Auswählen
einer anderen Spur im Arrangierfenster nicht zum Umschalten der aktuellen Spur/Kanal-Auswahl am C4.
SPOT ERASE
Derzeit nicht zugewiesen.
MARKER
Schaltet zwischen dem Marker-Overlay- (siehe „Marker-Overlay“ auf Seite 168) und den
normalen Ansichts-Modi um.
TRACK
Schaltet zwischen dem Track-Overlay- (siehe „Track-Overlay“ auf Seite 168) und den
normalen Ansichts-Modi um.
Umschalt-Optionen für die Mixer-Ansicht
Das Drücken und Halten der Taste „TRACK“ ruft ein weiteres Untermenü im unteren Display auf, in dem Sie bestimmte Kanaltypen zur Betrachtung auswählen können:
 V-Select 25 schaltet zur MIDI-Kanal-Ansicht.
 V-Select 26 schaltet zur Input-Kanal-Ansicht.
 V-Select 27 schaltet zur Audio-Kanal-Ansicht.
 V-Select 28 schaltet zur Software-Instrument-Kanal-Ansicht.
 V-Select 29 schaltet zur Auxiliary-Kanal-Ansicht.
 V-Select 30 schaltet zur Bus-Kanal-Ansicht.
Kapitel 11 Mackie C4
165
 V-Select 31 schaltet zur Output-Kanal-Ansicht.
 V-Select 32 schaltet zur Master-Kanal-Ansicht.
Wenn Sie die Taste „TRACK“ loslassen, ohne eine V-Select-Taste zu drücken, kehren Sie
zur Mixer-Ansicht zurück.
CHAN STRIP
Schaltet zwischen dem Channel-Strip-Overlay- (siehe „Channel-Strip-Overlay“ auf
Seite 168) und den normalen Ansichts-Modi um.
Umschalt-Optionen für die User-Ansicht
Das Halten der Taste „CHAN STRIP“ ruft ein weiteres Untermenü im unteren Display auf:
 V-Select 9 bis 16 schalten zu einem von acht Benutzer-Modi um, in denen Sie Parameter frei zu V-Pots oder V-Select-Tasten zuweisen können.
 V-Select 17 schaltet zur Channel-Strip-Mixer-Ansicht (siehe „Mixer-Ansicht „Channel
Strip““ auf Seite 159).
 V-Select 18 schaltet zur Pan-Mixer-Ansicht (siehe „Pan-Mixer-Ansicht“ auf Seite 158).
 V-Select 19 schaltet zur EQ-Mixer-Ansicht (siehe „Mixer-Ansicht „EQ““ auf Seite 159).
 V-Select 20 schaltet zur Sends-Mixer-Ansicht (siehe „Send-Mixer-Ansicht“ auf
Seite 160).
 V-Select 21 schaltet zur Effect-Assign-Mixer-Ansicht (siehe „Mixer-Ansicht „Effect
Assign““ auf Seite 161).
 V-Select 22 schaltet zur Instrument-Assign-Mixer-Ansicht (siehe „Mixer-Ansicht
„Instrument Assign““ auf Seite 162).
 V-Select 26 schaltet zur Pan-Kanal-Ansicht (siehe „Kanal-Ansicht „Pan““ auf Seite 158).
 V-Select 27 schaltet zur EQ-Kanal-Ansicht (siehe „EQ-Kanal-Ansicht“ auf Seite 160).
 V-Select 28 schaltet zur Send-Kanal-Ansicht (siehe „Kanal-Ansicht „Send““ auf
Seite 161).
 V-Select 31 aktiviert die Cycle-Ansicht (siehe „Cycle-Ansicht“ auf Seite 163).
 V-Select 32 aktiviert die Drop-Ansicht (siehe „Punch-Ansicht“ auf Seite 164).
166
Kapitel 11 Mackie C4
FUNCTION
Schaltet zwischen dem Function-Overlay- (siehe „Function-Overlay“ auf Seite 169) und
den normalen Ansichts-Modi um.
Sondertasten
Die vier Tasten in diesem Bereich ähneln den Sondertasten auf Ihrer Computertastatur
(sind aber von diesen unabhängig). Viele Funktionen von Logic Express verhalten sich
anders, wenn in Kombination mit einem Mausklick oder Tastendruck eine oder mehrere Sondertasten gedrückt werden. Dies gilt auch für das C4. Alle durch die Sondertasten veränderten Befehle des C4 werden bei den jeweiligen Funktionen beschrieben.
Es folgt eine allgemeine Beschreibung der Sondertasten-Funktionen:
 SHIFT: Schaltet andere Tasten auf eine alternative Funktion.
 OPTION: Wenn die Taste gedrückt ist, werden Parameter beim Bearbeiten mit einem
V-Pot auf ihren Minimal-, Standard- oder Maximalwert gesetzt.
 CTRL: Deaktiviert die Gruppen-Funktion.
 x/ALT: Wenn die Taste gedrückt ist, werden Parameter beim Bearbeiten mit einem
V-Pot in hoher Auflösung eingestellt.
BANK Left/Right
Verschiebt in bestimmten Ansichten die Parameter-Darstellung um eine Seite (eine
Gruppe von Parametern).
SINGLE Left/Right
Verschiebt in bestimmten Ansichten die Parameter-Darstellung um einen Parameter.
TRACK L/R
In der Mixer-Ansicht schalten die Tasten „TRACK L“ und „TRACK R“ die Faderbank um die
Anzahl der in der Bedienoberflächen-Gruppe vorhandenen Kanalzüge nach links oder
rechts weiter. Beispiel: Wenn Sie zwei C4-Geräte einer Bedienoberflächen-Gruppe zugeordnet haben, wird die Ansicht um 16 Kanäle weitergeschaltet.
Das gleichzeitige Drücken von „TRACK L“ oder „TRACK R“ und „OPTION“ bewegt die Darstellung zur ersten oder letzten Kanalgruppe im Projekt (oder zu den entsprechenden
Parameterseiten in einem Bearbeitungs-Modus). Beispiel: Wenn die ersten acht Kanäle
(von 64) in der Faderbank dargestellt werden, springen Sie durch das Drücken von
„OPTION“ und „TRACK L“ oder „TRACK R“ zu den letzten acht Kanälen der Faderbank
(Kanäle 57 bis 64).
In der Kanal-Ansicht wählen die Tasten „TRACK L“ und „TRACK R“ den vorherigen oder
nächsten Kanal aus. Bei gedrückter Taste „SHIFT“: Verhält sich wie oben, betrifft aber nur
die Split-Lower-Gruppe (falls der Split-Modus aktiv ist).
Kapitel 11 Mackie C4
167
SLOT UP/DOWN
Wählt den gewünschten EQ, Send- oder Insert-Slot.
Marker-Overlay
Das Marker-Overlay ist aktiv, wenn die Taste „MARKER“ leuchtet.
 Die V-Select-Tasten 1 bis 30 sind den Markern 1 bis 30 zugewiesen. Die obere LCDZeile zeigt den Marker-Namen an, die untere Zeile „INSIDE“, wenn sich die Abspielposition innerhalb der Marker-Grenzen befindet.
 V-Select 31 erzeugt einen neuen Marker.
 V-Select 32 löscht den aktuellen Marker.
Track-Overlay
Das Track-Overlay ist aktiv, wenn die Taste „TRACK“ leuchtet.
 Mit V-Select 1 bis 32 wechseln Sie die gerade bearbeitete Spur/Kanal. Wenn eine
Spur/Kanal für Split Upper ausgewählt ist, zeigt die untere LCD-Zeile „UPPER“ an.
Wenn eine Spur/Kanal für Split Lower ausgewählt ist, zeigt sie „LOWER“ an.
Drücken Sie die entsprechende V-Select-Taste, um eine Spur/Kanal für Split Upper
auszuwählen.
Drücken Sie die V-Select-Taste bei gedrückter Taste „SHIFT“, um eine Spur/Kanal für
Split Lower auszuwählen.
 Die Tasten „BANK L“ und „BANK R“ schalten die Faderbank um die Anzahl der in der
Bedienoberflächen-Gruppe vorhandenen Kanalzüge weiter.
 Die Tasten „SINGLE Left/Right“ verschieben die Faderbank um einen Kanal.
Channel-Strip-Overlay
Das Channel-Strip-Overlay ist aktiv, wenn die Taste „CHAN STRIP“ leuchtet.
 Die V-Pot/V-Select-Reihe 1 bearbeitet Frequenz und Gain der (parametrischen)
EQ-Bänder 3 bis 6, vorausgesetzt ein EQ-Effekt ist im aktuellen Kanal eingefügt.
 Die V-Pot/V-Select-Reihe 2 schaltet in den Effect-Edit-Modus für die Inserts 1 bis 8,
vorausgesetzt ein Effekt ist im entsprechenden Slot eingefügt. Wenn kein Effekt eingefügt ist, wählen Sie einen Effekt mit dem V-Pot aus und drücken dann die V-SelectTaste, um ihn einzufügen.
 Die V-Pot/V-Select-Reihe 3 bearbeitet den Pegel für die Sends 1 bis 8, vorausgesetzt
der aktuelle Kanal besitzt aktive Sends.
 Die V-Pot/V-Select-Reihe 25 schaltet in den Instrument-Edit-Modus, vorausgesetzt der
ausgewählte Kanal ist auf einen Instrument-Kanal geroutet und ein Instrument-PlugIn ist eingefügt.
 V-Pot/V-Select 26 wählt das Output-Ziel für den Kanal.
168
Kapitel 11 Mackie C4
Â
Â
Â
Â
Â
V-Pot/V-Select 27 wählt den Automationsmodus.
V-Pot/V-Select 28 bearbeitet die Gruppen-Zugehörigkeit.
V-Pot/V-Select 29 steuert die Lautstärke.
V-Pot/V-Select 30 steuert das Pan.
V-Pot/V-Select 32 wählt das Eingangsformat für den Kanal.
Function-Overlay
Das Function-Overlay ist aktiv, wenn die Taste „FUNCTION“ leuchtet.
Bedienelement
Zuweisung
1 (Anzeige: Inspct)
Ein-/Ausblenden der Informationen für das aktive Fenster.
2 (Channl Strip)
Ein-/Ausblenden des Listen-Bereichs im Arrangierfenster.
2 (Channel Strip)-Option
Ein-/Ausblenden des Medien-Bereichs im Arrangierfenster.
3 (Delay in ms)
Aktiviert/deaktiviert die Anzeige von Delays in Millisekunden.
4 (Lineal: SMPTE)
Aktiviert/deaktiviert die SMPTE-Anzeige des Taktlineals.
5 (Global Track)
Aktiviert/deaktiviert die Anzeige von globalen Spuren.
6 (Arrang Grid)
Aktiviert/deaktiviert die Anzeige des Rasters im Arrangierfenster.
7 (Event Float)
Aktiviert/deaktiviert die Anzeige der Event-Liste.
8 (Name/Value)
Schaltet den Anzeige-Modus zwischen Name und Wert um (identisch mit
der Taste „NAME/VALUE“ an der Mackie Control).
9 (Track Autom.)
Ein-/Ausblenden der Spur-Automation im Arrangierfenster.
10 (Trk>Rg Autom.)
Führt den Tastaturkurzbefehl „Aktuelle Regiondaten zur Spurautomation
bewegen“ aus.
Bei gedrückter Taste „OPTION“ (Anzeige: Trk>Ob Au All) wird der Tastaturkurzbefehl „Alle Regionsteuerdaten zur Spurautomation bewegen“ ausgeführt.
11 (Rg>Trk Autom.)
Führt den Befehl „Aktuelle Regiondaten zur Spurautomation bewegen“
aus.
Bei gedrückter Taste „OPTION“ (Anzeige: Ob>Trk Au All) wird der Befehl
„Alle Regionsteuerdaten zur Spurautomation bewegen“ ausgeführt.
12 (Clear Autom.)
Führt den Tastaturkurzbefehl „Momentan sichtbare Automationsdaten der
aktuellen Spur löschen“ aus.
Bei gedrückter Taste „OPTION“ (Anzeige: Clear Au All) wird „Alle Automationsdaten der aktuellen Spur löschen“ ausgeführt.
13 (ClrAll Overld)
Setzt die Overload-Anzeigen der Pegelanzeigen zurück.
14 (ClrAll RecRdy)
Deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Tasten in allen Kanälen.
15 (ClrAll Solo)
Deaktiviert die Solo-Funktion in allen Kanälen.
16 (ClrAll Mute)
Deaktiviert die Mute-Funktion in allen Kanälen.
17 (Tool: Pointr)
Wählt das Zeiger-Werkzeug aus.
18 (Tool: Pencil)
Wählt das Stift-Werkzeug aus.
Kapitel 11 Mackie C4
169
Bedienelement
Zuweisung
19 (Tool: Scissr)
Wählt das Scheren-Werkzeug aus.
20 (Tool: Glue)
Wählt das Klebetuben-Werkzeug aus.
21 (Tool: Text)
Wählt das Text-Werkzeug aus.
22 (Tool: Xfade)
Wählt das Crossfade-Werkzeug aus.
23 (Tool: Marque)
Wählt das Marquee-Werkzeug aus.
24 (Tool: Autom.)
Wählt das Automationsauswahl-Werkzeug aus.
V-Pot 25 (WfZoom)
Steuert den Wellenform-Zoom-Faktor im Arrangierfenster
(falls dieses aktiv ist).
V-Pot 26 (V.Zoom)
Wählt den vertikalen Zoom-Faktor im aktiven Fenster.
V-Pot 27 (H.Zoom)
Wählt den horizontalen Zoom-Faktor im aktiven Fenster.
V-Pot 28 (Move Cycle)
Bewegt die Cycle-Locator-Punkte.
V-Pot 29 (Quantz)
Wählt den Quantisierungswert. V-Select 29 führt die Funktion „Ausgewählte Events quantisieren“ für die ausgewählten Regionen oder Events
aus.
V-Pot 30 (Division)
Wählt den Rasterwert für die Zeitanzeige aus.
V-Select 31 (Prev SetEXS)
Führt den Befehl „Nächstes Plug-In-Setting oder EXS-Instrument“ aus.
V-Select 32 (Next SetEXS) Führt den Befehl „Vorheriges Plug-In-Setting oder EXS-Instrument“ aus.
170
Kapitel 11 Mackie C4
12
Mackie HUI
12
Einrichten Ihres Mackie HUI
Die HUI-Geräte können nicht automatisch gescannt werden. Diese Geräte müssen demnach manuell installiert werden. Daher müssen Sie die MIDI-Ein- und Ausgangs-Ports
selbst zuordnen.
Gehen Sie wie folgt vor, um Mackie HUI-Geräte als Bedienoberfläche einzurichten:
1 Stellen Sie sicher, dass die HUI-Geräte bidirektional mit dem MIDI-Interface des Computers verbunden sind (MIDI-Eingänge mit MIDI-Ausgängen und umgekehrt).
2 Wählen Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Setup“.
3 Wählen Sie aus dem lokalen Menü des Setup-Fensters „Neu“ > „Installieren“.
4 Wählen Sie „HUI“ im Fenster „Installieren“.
5 Klicken Sie auf die Taste „Hinzufügen“.
6 Wählen Sie das hinzugefügte Gerät aus und wählen Sie dann die entsprechenden MIDIEin- und Ausgänge Ihres MIDI-Interfaces im Setup-Fenster.
Einrichten von mit HUI kompatiblen Geräten
Wenn das Gerät ein HUI emuliert, fahren Sie fort wie bei einer echten HUI.
Wenn mit dem „DSP Edit Display“ Schwierigkeiten auftreten sollten, installieren Sie das
Gerät als „DM2000“.
Wenn das Gerät mehr als ein HUI emuliert, fügen Sie die erforderliche Anzahl zusätzlicher Geräte im Setup-Fenster hinzu. Wenn das Gerät nur eine einzige HUI-DSP-Edit-Sektion emulieren kann, wählen Sie „HUI Channel Strips only“ als Modellbezeichnung für
diese zusätzlichen Geräte. Dadurch stellen Sie sicher, dass das Scrollen in der DSP-EditSektion auf vier Parameter begrenzt bleibt.
Wenn Sie mehr über die Zuweisungen der Tasten erfahren möchten, lesen Sie den folgenden Abschnitt „Übersicht der Zuweisungen“ sowie das Benutzerhandbuch zum
Gerät.
171
Übersicht der Zuweisungen
Wenn unter einer Taste eine Sondertaste (wie SHIFT) angezeigt wird, bedeutet das, dass
dieses Bedienelement eine alternative Funktion ausführt, wenn Sie diese Sondertaste
gedrückt halten.
ASSIGN-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
SEND A
Weist den V-Pots den Pegel für Send 1 und den DSP V-Pots den Send-Pegel 1 bis 4
zu. Solange diese Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die Beschriftungen die ZielBus-Nummer für Send 1 an.
SHIFT/ADD Wie oben, für Send 6
SEND B
Wie oben, für Send 2
SHIFT/ADD Wie oben, für Send 7
SEND C
Wie oben, für Send 3
SHIFT/ADD Wie oben, für Send 8
172
SEND D
Wie oben, für Send 4
SEND E
Wie oben, für Send 5
PAN
Weist den V-Pots den Parameter „Pan“ zu.
Hinweis: Änderungen, die Sie mit den DSP-V-Pots vornehmen, müssen Sie durch
Drücken der zugehörigen V-Select-Taste bestätigen.
INPUT
Weist den V-Pots den Channel-Strip-Eingang zu. Solange diese Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die Beschriftungen die Eingangsbelegung des Channel-Strips
an.
Die vier DSP-V-Pots steuern die folgenden Parameter im ausgewählten ChannelStrip: „Format“, „Input“, „Output“ und „Automationsmodus“.
Hinweis: Änderungen, die Sie mit den DSP V-Pots vornehmen, müssen Sie durch
Drücken der zugehörigen V-Select-Taste bestätigen.
OUTPUT
Weist den V-Pots den Channel-Strip-Ausgang zu. Solange diese Taste gedrückt
gehalten wird, zeigen die Beschriftungen die Ausgangszuweisung an.
Die vier DSP-V-Pots steuern die folgenden Parameter im ausgewählten ChannelStrip: „Format“, „Input“, „Output“ und „Automationsmodus“.
Hinweis: Änderungen, die Sie mit den DSP V-Pots vornehmen, müssen Sie durch
Drücken der zugehörigen V-Select-Taste bestätigen.
REC/RDY ALL
Diese Sicherungstaste setzt sämtliche Aufnahmebereitschafts-Tasten in allen
Channel-Strips außer Kraft.
BYPASS
Diese Taste bestimmt, ob die INSERT-Tasten wählen, welcher Effekt eingeschleift
wird, oder ob diese Tasten den Insert-Slot auf Bypass stellen. Näheres zu den InsertSlots lesen Sie in der Kanalzug-Tabelle auf Seite 174.
MUTE
Diese Taste bestimmt, ob die V-Select-Tasten die Position des Sends bestimmen
oder ob sie diesen stummschalten.
SHIFT
Ein- und Ausschalten des Flip Mode.
SELECT-ASSIGN
Darstellung der V-Pot-Zuweisung nach dem Muster:
„Pan“, „Snd1“ bis „Snd8“, „S1As“ bis „S8As“, „In“, „Out“.
Kapitel 12 Mackie HUI
Bedienelement
Zuweisung
SUSPEND
–
DEFAULT
Halten Sie diese Taste gedrückt, um die V-Select-Tasten zwischen normaler Bedienung und der Einstellung von Standardwerten („Defaults“) umzuschalten.
ASSIGN
Wenn die V-Pots einen Send-Pegel anzeigen, dient die ASSIGN-Taste zur Auswahl
des Ziel-Busses beim Routing. Drücken Sie die V-Select-Taste, um eine neue Zuweisung zu bestätigen.
Die DSP-V-Pots zeigen die Zuweisungen der Sends 1 bis 4 oder 5 bis 8 an. Bestätigen Sie jeden Wechsel durch Drücken der V-Select-Taste. Andernfalls gehen alle
Änderungen verloren, wenn Sie die Betriebsart zum Einstellen des Send-Routings
verlassen oder die Assign-Taste erneut drücken.
Faderbank-Tasten
Bedienelement Zuweisung
Bank Left
Verschiebt die Channel-Strips um eine Bank (eine Gruppe von Channel-Strips oder
Parametern) nach links.
Bank Right
Verschiebt die Channel-Strips um eine Bank nach rechts.
Channel Left
Verschiebt die Channel-Strips um einen einzelnen Kanal (oder einen Parameter)
nach links.
Channel Right
Verschiebt die Kanalzüge um einen Kanal nach rechts.
WINDOW-Sektion
Bedienelement Zuweisung
TRANSPORT
Öffnet/schließt das Transportfenster.
EDIT
Öffnet/schließt das Arrangierfenster.
MIX
Öffnet/schließt den Mixer.
ALT
Öffnet/schließt den Sample-Editor.
STATUS
Öffnet/schließt das Audio-Bin.
MEM-LOC
Öffnet/schließt die Marker-Liste.
Sektion KEYBOARD SHORTCUTS
Bedienelement
Zuweisung
UNDO
Widerruft den letzten Bearbeitungsschritt.
SHIFT/ADD Wiederholt den letzten Bearbeitungsschritt.
OPTION/ALL Öffnet den Undo-Verlauf.
SAVE
Sichert das Projekt.
OPTION/ALL Führt die Funktion „Sichern als“ aus (Sichern des Projekts unter neuem Namen).
EDIT MODE
–
EDIT TOOL
Wählt das nächste Werkzeug aus. Solange die Taste gedrückt gehalten wird, wählen Sie mit den Nummerntasten ein bestimmtes Werkzeug direkt aus.
Kapitel 12 Mackie HUI
173
Bedienelement
Zuweisung
SHIFT/ADD
Schaltet die Funktion einiger Tasten um. Siehe Funktionsbeschreibungen der anderen Tasten.
OPTION/ALL
Wenn Sie diese Taste gedrückt halten, erfolgen Werteänderungen relativ: Dadurch
können Sie zwischen Mindest-, Standard- und Maximalwert des bearbeiteten Parameters umschalten (siehe auch die Beschreibung anderer Tasten).
CTRL/CLUTCH
Wenn diese Taste gedrückt gehalten wird, erfolgt eine Gruppenkupplung (alle
Gruppen sind für die Dauer des Drückens dieser Taste aufgehoben).
x/ALT/FINE
Solange diese Taste gedrückt gehalten wird, erfolgen alle Werteänderungen in
feiner Auflösung. Es wird immer die maximale Auflösung gewählt (siehe auch die
Beschreibung anderer Tasten).
Kanalzüge
Bedienelement
Zuweisung
Pegelanzeigen
Anzeige für RMS- und Spitzenpegel.
REC/RDY
Ein- und Ausschalten der Aufnahmebereitschaft.
OPTION/ALL Deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Tasten in allen Channel-Strips.
INSERT
 BYPASS-Taste OFF (siehe Insert Select Mode auf Seite 172): Auswahl des ChannelStrips für die Plug-In-Auswahl.
 BYPASS-Taste ON (siehe Insert Bypass Mode auf Seite 172): Bypass des aktuellen
Insert-Slots aktivieren/deaktivieren.
V-SEL
 PAN-Taste ON: Stellt das Panorama in die Mittelposition, wenn die DEFAULT-Taste
aktiviert ist.
 Wenn einer der Sends 1 bis 8 ausgewählt ist: Umschalten des Sends zwischen
Pre/Post, Stummschaltung (Mute) oder Setzen des Send-Pegels auf den Standardwert (Default).
 In den Modi „Send-Ziel-Zuweisung“, „Channel-Strip-Input-Zuweisung“ oder
„Channel-Strip-Output-Zuweisung“: Die V-SEL-Tasten bestätigen Ihre Auswahl.
V-Pot
Steuern die in der ASSIGN-Sektion bestimmten Parameter.
AUTO
Durchschalten durch die Automationsmodi.
Wenn Sie eine Taste für einen Automationsmodus gedrückt halten, stellen Sie
diesen Modus durch Drücken von AUTO ein.
SOLO
Ein- und Ausschalten der Solo-Taste.
OPTION/ALL Deaktiviert die Solo-Tasten in allen Channel-Strips.
MUTE
Ein- und Ausschalten der Mute-Taste.
OPTION/ALL Deaktiviert alle Mute-Tasten in allen Channel-Strips.
Scribble-Strip
(Beschriftung)
Stellt den Namen des Channel-Strips oder die Zuweisungen der Eingänge,
Ausgänge und Sends dar.
SELECT
Wählt den Channel-Strip aus.
SHIFT/ADD Stellt die Lautstärke auf Nominalpegel ein.
174
DEFAULT
Setzt die Lautstärke auf Nominalpegel (0 dB).
Fader
Steuert die Lautstärke oder übernimmt im Flip Mode die Funktion des V-Pots.
Kapitel 12 Mackie HUI
Sektion DSP EDIT/ASSIGN
Bedienelement
Zuweisung
ASSIGN
–
COMPARE
Schaltet das DSP Display zwischen der Darstellung von „Spurname/Parametername“ und „Parametername/Parameterwert“ um.
BYPASS
Bypass des bearbeiteten Plug-Ins.
DSP Select
1 bis 4
Assigment-Pan-Modus
 DSP Select 1 setzt Pan zurück.
Assignment-Send-Modus
Ein- und Ausschalten der Sends 1 bis 4 oder der Mutes 5 bis 8.
Effect-Assign-Modus
Bestätigt die Effektauswahl für die Inserts 1 bis 4 oder 5 bis 8, wählt den gewünschten Insert-Slot aus und aktiviert die Effektbearbeitung, wobei die Parameter des gewählten Effekts dargestellt werden.
Effect-Edit-Modus
Setzt den Parameter auf den Standardwert zurück oder schaltet „Schaltparameter“
an oder aus.
DSP-V-Pots
Assigment-Pan-Modus
 DSP V-Pot 1 steuert Pan.
Assignment-Send-Modus
Steuert die Send-Pegel 1 bis 4 oder 5 bis 8.
Effect-Assign-Modus
Zuweisung der Effekte zu den Insert Slots 1 bis 4 oder 5 bis 8.
Effect-Edit-Modus
Steuert den ausgewählten Effektparameter.
INSERT/PARAM
Schaltet zwischen dem Effekt-Assign- und Effect-Edit-Modus um.
SCROLL
Effect-Edit-Modus: Verschiebung der Parameterdarstellung um die Anzahl der
DSP-V-Pots in der Bedienoberflächengruppe (normalerweise vier).
x/ALT/FINE Effect-Edit-Modus: Verschiebt die Parameter-Darstellung um einen Parameter.
Funktionstasten
Bedienelement
Zuweisung
F1
Löscht die Overload-LEDs.
SHIFT/ADD Umschalten zur Mixer-Ansicht, Darstellung der MIDI-Channel-Strips.
x/ALT/FINE Öffnet oder schließt das Arrangierfenster.
F2
Aufrufen von Fensteranordnung 2.
SHIFT/ADD Umschalten zur Mixer-Ansicht, Darstellung der Input-Channel-Strips.
x/ALT/FINE Öffnet und schließt den Mixer.
F3
Aufrufen von Fensteranordnung 3.
SHIFT/ADD Umschalten zur Mixer-Ansicht, Darstellung der Audio-Channel-Strips.
x/ALT/FINE Öffnet und schließt die Event-Liste.
F4
Aufrufen von Fensteranordnung 4.
Kapitel 12 Mackie HUI
175
Bedienelement
Zuweisung
SHIFT/ADD Umschalten zur Mixer-Ansicht, Darstellung der Instrument-Channel-Strips.
x/ALT/FINE Öffnet und schließt den Notations-Editor.
F5
Aufrufen von Fensteranordnung 5.
SHIFT/ADD Umschalten zur Mixer-Ansicht, Darstellung der Aux-Channel-Strips.
x/ALT/FINE Öffnet und schließt den Hyper-Editor.
F6
Aufrufen von Fensteranordnung 6.
SHIFT/ADD Umschalten zur Mixer-Ansicht, Darstellung der Bus-Channel-Strips.
x/ALT/FINE Öffnet und schließt den Pianorollen-Editor.
F7
Umschalten des Counters zwischen SMPTE und musikalischen Takten/Beats/Rasterwerten/Ticks.
SHIFT/ADD Umschalten zur Mixer-Ansicht, Darstellung der Master- und Output-Channel-Strips.
x/ALT/FINE Öffnet und schließt das Transportfeld-Fenster.
F8/ESC
SCRUB/SHUTTLE aus: Verlassen eines Ordners.
Marker-Modus: Abbrechen eines Dialogs.
x/ALT/FINE Öffnet und schließt das Audio-Bin.
Sektion AUTO ENABLE
Bedienelement
Zuweisung
FADER
Ein- und Ausschalten der Wiedergabe und Aufnahme der Volume-Automation
(Lautstärke).
PAN
Ein- und Ausschalten der Wiedergabe und Aufnahme der Panorama-Automation.
PLUG IN
Ein- und Ausschalten der Wiedergabe und Aufnahme der Plug-In-Parameter-Automation.
MUTE
Ein- und Ausschalten der Wiedergabe und Aufnahme der Mute-Automation
(Stummschaltung).
SEND
Ein- und Ausschalten der Wiedergabe und Aufnahme der Send-Pegel-Automation.
SEND MUTE
–
Sektion AUTO MODE
Bedienelement
Zuweisung
READ
Schaltet den ausgewählten Kanal in den Automationsmodus „Read“. Solange die
Taste gedrückt gehalten wird, aktiviert die AUTO-Taste im Kanalzug den Automationsmodus „Read“.
OPTION/ALL Schaltet alle Kanalzüge in den Automationsmodus „Read“.
LATCH
Schaltet den ausgewählten Kanalzug in den Automationsmodus „Latch“. Solange
die Taste gedrückt gehalten wird, aktiviert die AUTO-Taste im Kanalzug den Automationsmodus „Latch“.
OPTION/ALL Schaltet alle Kanäle in den Automationsmodus „Latch“.
TRIM
176
–
Kapitel 12 Mackie HUI
Bedienelement
Zuweisung
TOUCH
Schaltet den ausgewählten Kanalzug in den Automationsmodus „Touch“. Solange
die Taste gedrückt gehalten wird, aktiviert die AUTO-Taste im Kanalzug den Automationsmodus „Touch“.
OPTION/ALL Schaltet alle Kanalzüge in den Automationsmodus „Touch“.
WRITE
Schaltet den ausgewählten Kanalzug in den Automationsmodus „Write“. Solange
die Taste gedrückt gehalten wird, aktiviert die AUTO-Taste im Kanalzug den Automationsmodus „Write.
OPTION/ALL Schaltet alle Kanalzüge in den Automationsmodus „Write“.
OFF
Schaltet den ausgewählten Kanalzug in den Automationsmodus „Aus“. Solange die
Taste gedrückt gehalten wird, aktiviert die AUTO-Taste im Kanalzug den Automationsmodus „Aus“.
OPTION/ALL Schaltet alle Kanalzüge in den Automationsmodus „Aus“.
STATUS/GROUP-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
AUTO
Solange diese Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die Beschriftungen die Automationsmodi aller Kanäle an.
MONITOR
–
PHASE–SHIFT
GROUP
Schaltet in die Einzelansicht.
Aktiviert den Group-Edit-Modus:
 Die obere Zeile (in der DSP-Edit-Sektion) stellt die Nummer und den Namen der
bearbeiteten Gruppe dar.
 Die DSP-Select-Tasten 1 bis 4 schalten die Zugehörigkeiten zu den verschiedenen Gruppen um. Der Name der Gruppe wird in der unteren Zeile dargestellt.
 Wenn die INSERT/PARAM-Taste nicht aktiviert ist, scrollen die DSP-Edit-V-Pots
durch die Gruppenzugehörigkeiten. Wenn die INSERT/PARAM-Taste aktiviert ist,
wählen Sie mit den DSP-EDIT-V-Pots die Gruppe aus, die Sie bearbeiten möchten.
 Die SELECT-Tasten schalten die Gruppenzugehörigkeit des Kanals ein und aus.
SHIFT/ADD Schaltet um zur Kanal-Ansicht.
CREATE
Erzeugt eine neue Gruppe und aktiviert den Group-Edit-Modus (siehe oben).
SHIFT/ADD Schaltet in die Mixer-Ansicht um.
SUSPEND
Ein- und Ausschalten der Gruppenkupplung.
SHIFT/ADD Schaltet in die Spur-Ansicht um.
Kapitel 12 Mackie HUI
177
EDIT-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
CAPTURE
–
SEPARATE
–
CUT
Ausschneiden der Auswahl (Regionen oder Events).
COPY
Kopieren der Auswahl.
PASTE
Fügt den Inhalt der Zwischenablage ein.
DELETE
Löschen der Auswahl.
Zeitanzeige
Bedienelement
Zuweisung
TIME CODE
Leuchtet, wenn der Counter den SMPTE-Time-Code darstellt.
FEET
Nicht zugeordnet.
BEATS
Leuchtet, wenn der Counter Takte/Beats/Rasterwerte/Ticks darstellt.
Zeitanzeige
Anzeige der Echtzeit (SMPTE-Time-Code) oder von Takten/Beats/Rasterwerten/
Ticks.
RUDE SOLO
LIGHT
Die LED blinkt, sobald ein Kanal solo geschaltet ist.
LOCATE/NUMERICS-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
CLR
Löscht den aktuellen Marker.
=
Erzeugt einen Marker an der aktuellen Abspielposition.
/
Entspricht der Taste der Computertastatur mit demselben Symbol, ist aber unabhängig davon.
*
Unabhängiges Äquivalent der entsprechenden Taste auf der Computertastatur.
–
Unabhängiges Äquivalent der entsprechenden Taste auf der Computertastatur.
+
Unabhängiges Äquivalent der entsprechenden Taste auf der Computertastatur.
0 to 9
 Normalerweise rufen die Tasten 1 bis 9 die Marker 1 bis 9 auf.
 Im Dialog „Gehe zu Marker“ gilt: Die Tasten verhalten sich wie die Computertasten 1 bis 9, sind aber unabhängig davon.
SHIFT/ADD Umschalten zur Mixer-Ansicht, Darstellung der:
 1: MIDI-Channel-Strips
 2: Input-Channel-Strips
 3: Audio-Channel-Strips
 4: Instrument-Channel-Strips
 5: Aux-Channel-Strips
 6: Bus-Channel-Strips
 7: Master- und Output-Channel-Strips
178
Kapitel 12 Mackie HUI
Bedienelement
Zuweisung
EDIT TOOL Auswahl des Werkzeugs (sofern im aktiven Fenster verfügbar):
 1: Zeiger
 2: Stift
 3: Radiergummi
 4: Text-Werkzeug
 5: Schere
 6: Klebetube
 7: Solo-Werkzeug
 8: Mute-Werkzeug
 9: Zoom-Werkzeug
0
Im Dialog „Gehe zu Marker“ gilt: Entspricht der Taste „0“ der Computertastatur.
.
 Außerhalb des Dialogs „Gehe zu Marker“ gilt: Öffnen des Dialogs „Gehe zu Marker“.
 Im Dialog „Gehe zu Marker“ gilt: Entspricht der Punkt-Taste (.) auf der Computertastatur.
ENTER
 Außerhalb des Dialogs „Gehe zu Marker“ gilt: Öffnen des Ordners der ausgewählten Spur.
 Im Dialog „Gehe zu Marker“ gilt: Bestätigen der Marker-Nummer, die Sie eingegeben haben.
Transport-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
AUDITION
–
PRE
Setzt den linken Locator-Punkt (auf die aktuelle Abspielposition).
IN
Setzt den Punch-In-Locator-Punkt (auf die aktuelle Abspielposition).
OUT
Setzt den Punch-Out-Locator-Punkt (auf die aktuelle Abspielposition).
POST
Setzt den rechten Locator-Punkt (auf die aktuelle Abspielposition).
RTZ
Setzt die Abspielposition auf die linke Locator-Punkt-Position.
END
Setzt die Abspielposition auf die rechte Locator-Punkt-Position.
ON LINE
Umschalten zwischen interner und externer Synchronisation.
LOOP
Ein- und Ausschalten des Cycle-Modus'.
QUICK PUNCH
Ein- und Ausschalten des Autopunch-Modus'.
REWIND
Spult rückwärts.
FAST FWD
Spult vorwärts.
STOP
Stoppt die Wiedergabe.
PLAY
Startet die Wiedergabe.
SHIFT/ADD Pause für Wiedergabe oder Aufnahme.
RECORD
Aufnahme
Kapitel 12 Mackie HUI
179
Cursor-Tasten
Bedienelement
Zuweisung
Cursor nach
oben
 Cursor-Modus: Entspricht dem Aufwärts-Pfeil auf der Computertastatur.
 Zoom-Modus: Vertikales Auszoomen (im ausgewählten Fenster).
SHIFT/ADD Zoom-Modus: Zoom einer einzelnen Spur (auszoomen).
x/ALT/FINE Seite aufwärts
OPTION/ALL + Ganz nach oben scrollen.
x/ALT/FINE
Cursor nach
unten
 Cursor-Modus: Entspricht dem Abwärts-Pfeil auf der Computertastatur.
 Zoom-Modus: Vertikales Einzoomen (im aktiven Fenster).
SHIFT/ADD Zoom-Modus: Zoom einer einzelnen Spur (einzoomen).
x/ALT/FINE Seite abwärts
OPTION/ALL + Ganz nach unten scrollen (im aktiven Fenster).
x/ALT/FINE
Cursor links
 Cursor-Modus: Entspricht dem Linkspfeil auf der Computertastatur.
 Zoom-Modus: Horizontales Auszoomen (im aktiven Fenster).
SHIFT/ADD Zoom-Modus: Zurücksetzen des individuellen Zooms einzelner Spuren
(gilt für alle Spuren desselben Typs).
x/ALT/FINE Seite nach links
OPTION/ALL + Ganz nach links scrollen (im aktiven Fenster).
x/ALT/FINE
Cursor rechts
 Cursor-Modus: Entspricht dem Rechtspfeil auf der Computertastatur.
 Zoom-Modus: Horizontales Einzoomen (im aktiven Fenster).
SHIFT/ADD Zoom-Modus: Zurücksetzen des individuellen Zooms einzelner Spuren
(für alle Spuren unabhängig vom Typ).
x/ALT/FINE Seite nach rechts
OPTION/ALL + Ganz nach rechts scrollen (im aktiven Fenster).
x/ALT/FINE
MODE
Wechselt zwischen Cursor- und Zoom-Modus.
Jog-Wheel
Bedienelement
Zuweisung
Jog-Wheel
 Automatisch: Bewegt die Abspielposition um einen Takt.
 Scrub-Taste leuchtet: Scrub-Modus.
 Shuttle-Taste leuchtet: Shuttle-Modus.
SCRUB
Ein- und Ausschalten des Scrub-Modus'.
SHUTTLE
Ein- und Ausschalten des Shuttle-Modus'.
Fußschalter
180
Bedienelement
Zuweisung
Foot Switch 1
Wiedergabe oder Stopp
Foot Switch 2
Aufnahme ein/aus
Kapitel 12 Mackie HUI
13
Radikal Technologies SAC-2K
13
Einrichten Ihrer Radikal Technologies SAC-2K
Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Bedienoberfläche bidirektional mit dem Computer
kommuniziert. Verwenden Sie dazu wahlweise ein MIDI-Interface oder den USB-Anschluss des Geräts. Wenn die Geräte über USB miteinander verbunden werden, vergewissern Sie sich, dass der geeignete MIDI-Treiber für das Gerät installiert ist. Besuchen
Sie falls nötig die Website des Herstellers, um aktualisierte Treiber herunterzuladen.
Gehen Sie wie folgt vor, um SAC-2K-Geräte einzurichten:
1 Wählen Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Setup“.
2 Wählen Sie im lokalen Menü des Setup-Fensters den Eintrag „Neu“ > „Installieren“.
3 Wählen Sie den SAC-2K im Fenster „Installieren“ aus.
4 Klicken Sie auf die Taste „Scannen“.
181
Übersicht der Zuweisungen
Der Name einer Sondertaste (z.B. SHIFT) unterhalb der Beschreibung einer Taste weist
darauf hin, dass diese Taste eine abweichende Funktion hat, wenn sie bei gleichzeitig
gedrückter Sondertaste betätigt wird.
LCDs und Endlosdrehregler
Bedienelement
Zuweisung
Linkes und
mittleres LCD
Die obere Zeile blendet die Kanalnummer ein, wenn sich das Gerät in einem
(Mehrkanal-)Mixer-Ansicht-Modus befindet. Der Parametername wird angezeigt,
wenn sich das Gerät in einem (Einzel-)Kanal-Ansicht-Modus befindet.
Die untere Zeile blendet den Parameterwert des entsprechenden Endlosdrehreglers (der sich direkt unterhalb der Anzeige befindet) ein.
Die Pegelanzeigen werden auf der rechten Seite angezeigt.
Rechtes LCD
Die obere Zeile blendet den Namen des Parameters ein, der mit dem entsprechenden Endlosdrehregler (direkt darunter) bearbeitet wird.
Die untere Zeile blendet den Parameterwert ein (der dem Endlosdrehregler unterhalb der Anzeige zugewiesen ist).
Die Pegelanzeige für den Master Output wird ganz rechts dargestellt.
Endlosdrehregler
Bearbeiten den zugehörigen Parameter, der im LCD angezeigt wird.
Endlosdrehregler Parameter mit zwei Werten (ein/aus): Schaltet zwischen den zwei Werten um.
mit Druckfunktion Parameter, die auf Elemente (z.B. die Plug-In-Auswahl) zugreifen: Bestätigt die
Vorauswahl.
Ansonsten: Schaltet den Parameter auf seine Voreinstellung zurück.
Kanalzüge
Bedienelement
Zuweisung
Mute/Solo
Schaltet die Mute/Solo-Tasten 1 bis 8 zwischen dem Mute- und Solo-Modus um.
LED aus: Die Mute/Solo-Tasten schalten den Mute-Status ein/aus.
LED an: Die Mute/Solo-Tasten schalten den Solo-Status ein/aus.
LED blinkt: Die Mute/Solo-Tasten schalten die Aufnahmebereitschaft
ein/aus.
SHIFT Schaltet die Mute/Solo-Tasten in den Aufnahmebereitschafts-Modus.
182
Mute/Solo 1 bis 8
Mute/Solo-LED aus: Aktiviert/deaktiviert Mute, die LED zeigt den Mute-Status an.
Mute/Solo-LED an: Aktiviert/deaktiviert Solo, die LED zeigt den Solo-Status an.
Mute/Solo-LED blinkt: Aktiviert/deaktiviert die Aufnahmebereitschaft, die LED
zeigt den Status an (Aufnahmebereitschaft aktiviert/deaktiviert).
SELECT-Tasten
1 bis 8
Wählen den Kanal aus.
Ausnahme: Im Gruppen-Modus definieren Sie über diese Tasten die Gruppenzugehörigkeit des Kanals.
Taste Master
Select
Schaltet den Flip-Modus zwischen „Off“ und „Duplicate“ um.
Fader 1 bis 8
Steuert die Lautstärke oder dupliziert den Parameter, der dem Endlosdrehregler
darüber zugeordnet ist (wenn der Flip-Modus aktiv ist).
Kapitel 13 Radikal Technologies SAC-2K
Bedienelement
Zuweisung
Master-Fader
Steuert den Fader für die Masterlautstärke (sofern er existiert: Andernfalls steuert
er den Pegel der Outputs 1–2).
EQ-Taste
Setzt einen Channel EQ im Kanal ein, sofern kein Channel EQ vorhanden ist.
Sektion Mixer View Mode
Bedienelement
Zuweisung
Panorama
Schaltet in den Modus zur (Mehrkanal-)Pan-Bearbeitung in der Mixer-Ansicht.
High, HiMid,
LowMid, Low
Schaltet in den Modus zur (Mehrkanal-)Gain-Bearbeitung für ein bestimmtes
EQ-Band in der Mixer-Ansicht. Die Endlosdrehregler 9 bis 12 steuern die Frequenz, das Gain, den Q-Faktor und den An/Aus-Status im ausgewählten Kanal.
Durch Drücken und Loslassen der Taste wählen Sie ein bestimmtes EQ-Band aus.
 Low: Band 3 (erstes parametrisches EQ-Band)
 LowMid: Band 4 (zweites parametrisches EQ-Band)
 HiMid: Band 5 (drittes parametrisches EQ-Band)
 High: Band 6 (viertes parametrisches EQ-Band)
Wenn Sie ihn gedrückt halten, können Sie über den Endlosdrehregler 9 das
EQ-Band (Band 1 bis 8) auswählen, das Sie bearbeiten möchten.
Die LED der Taste leuchtet, wenn der Gain-Edit-Modus (für das ausgewählte
Channel-EQ-Band) in der Mixer-Ansicht aktiv ist.
Snd/Ins
Schaltet die vier Snd/Ins-Tasten (1 bis 4) zwischen dem Send- und Insert-Modus
um.
 LED aus: Send-Modus
 LED an: Insert-Modus
Snd/Ins 1 bis 4
 Im Send-Modus dienen sie zur (Mehrkanal-)Steuerung des Pegels für die
Sends 1 bis 4 in der Mixer-Ansicht.
Die Endlosdrehregler 9 bis 12 bearbeiten den Ziel-Bus, die Lautstärke, den
Pre/Post- sowie den Mute-Status im gewählten Kanal. Sie müssen das Send-Ziel
bestätigen, indem Sie die Druckfunktion für Endlosdrehregler 9 auslösen.
Während Sie ihn gedrückt halten, können Sie über Endlosdrehregler 9 die
gewünschte Send-Nummer (1 bis 8) auswählen.
Die LED der Taste leuchtet, wenn der Gain-Edit-Modus (für den ausgewählten
Channel-Send-Slot) in der Mixer-Ansicht aktiv ist.
 Im Insert-Modus dienen sie zur Plug-In-Auswahl für die Inserts 1 bis 4 in der
Mixer-Ansicht. Die Plug-In-Auswahl wird bestätigt, indem Sie die Druckfunktion
des Endlosdrehreglers verwenden.
Während Sie ihn gedrückt halten, können Sie über Endlosdrehregler 9 die
gewünschte Insert-Slot-Nummer (1 bis 15) auswählen.
Die LED der Taste leuchtet, wenn der Plug-In-Auswahl-Modus (für den zugehörigen Channel-Insert-Slot) aktiv ist.
Audio
Schaltet in die Mixer-Ansicht und blendet die Audiokanäle ein.
SHIFT Schaltet in die Mixer-Ansicht.
MIDI
Schaltet in die Mixer-Ansicht und blendet die MIDI-Channel-Strips ein.
SHIFT Schaltet in die Arrangier(spur)-Ansicht und blendet die Channel-Strips aller Spuren im Arrangierbereich ein.
Input
Schaltet in die Mixer-Ansicht und blendet die Eingangskanäle ein.
Kapitel 13 Radikal Technologies SAC-2K
183
Bedienelement
Zuweisung
SHIFT Schaltet in die Mixer-Ansicht und blendet den Master- und die Output-Kanäle ein.
Inst
Schaltet in die Mixer-Ansicht und blendet die (Software-)Instrument-Kanäle ein.
SHIFT Schaltet in die Mixer-Ansicht und blendet die Aux-Kanäle ein.
Bus
Schaltet in die Mixer-Ansicht und blendet die Bus-Kanäle ein.
SHIFT Schaltet in die Einzel-Ansicht.
Gruppe
Schaltet in den Group-Editing-Modus:
 Die Druckfunktionen der Endlosdrehregler 1 bis 10 bearbeiten eine Gruppeneigenschaft (die Eigenschaft wird in der unteren Zeile im LCD dargestellt).
 Mit Endlosdrehregler 11 blättern Sie durch die Gruppeneigenschaften.
 Mit Endlosdrehregler 12 wählen Sie eine Gruppe zur Bearbeitung aus. Ihr Name
wird in der unteren Zeile im LCD direkt über dem Endlosdrehregler 12 eingeblendet.
 Über die Select-Tasten 1 bis 8 aktivieren/deaktivieren Sie die Gruppen-Zugehörigkeit des Kanals.
1 bis 8
Schaltet um eine Bank zur nächsten Faderbank (eine Gruppe aus Kanälen oder
Parametern) nach links.
9 bis 16
Schaltet um eine Bank zur nächsten Faderbank nach rechts.
17 bis 24
Schaltet die Faderbank um einen Kanal nach links.
25 bis 32
Schaltet die Faderbank um einen Kanal nach rechts.
Sektion zur Software-Navigation
184
Bedienelement
Zuweisung
1
Num-LED aus: –
Num-LED an: Gleichbedeutend mit der „1“ auf der Computertastatur.
2
Num-LED aus: Gleichbedeutend mit der Linkspfeil-Taste auf der
Computertastatur.
Num-LED an: Gleichbedeutend mit der „2“ auf der Computertastatur.
3
Num-LED aus: Gleichbedeutend mit der Aufwärtspfeil-Taste auf der
Computertastatur.
Num-LED an: Gleichbedeutend mit der „3“ auf der Computertastatur.
4
Num-LED aus: Gleichbedeutend mit der Rechtspfeil-Taste auf der
Computertastatur.
Num-LED an: Gleichbedeutend mit der „4“ auf der Computertastatur.
5
Num-LED aus: Widerruft den letzten Bearbeitungsschritt (Undo).
Num-LED an: Gleichbedeutend mit der „5“ auf der Computertastatur.
6
Num-LED aus: –
Num-LED an: Gleichbedeutend mit der „6“ auf der Computertastatur.
7
Num-LED aus: Kopiert die Auswahl (Regionen oder Events).
Num-LED an: Gleichbedeutend mit der „7“ auf der Computertastatur.
Kapitel 13 Radikal Technologies SAC-2K
Bedienelement
Zuweisung
8
Num-LED aus: Gleichbedeutend mit der Abwärtspfeil-Taste auf der
Computertastatur.
Num-LED an: Gleichbedeutend mit der „8“ auf der Computertastatur.
9
Num-LED aus: Fügt den Inhalt der Zwischenablage ein.
Num-LED an: Gleichbedeutend mit der „9“ auf der Computertastatur.
0
Num-LED aus: Sichert das Projekt.
Num-LED an: Gleichbedeutend mit der „0“ auf der Computertastatur.
Num
Schaltet die numerischen Tasten zwischen ihrer primären und sekundären
Funktion um (siehe oben).
Enter
Gleichbedeutend mit der Eingabetaste auf der Computertastatur.
Hinweis: Alle Tasten, die den Tasten der Computertastatur entsprechen, arbeiten unabhängig von den Computertasten. Beide können bei Bedarf neu zugewiesen werden.
Locator-Sektion
Der Locator zeigt die aktuelle Abspielposition im Takt/Beat-Format (wie in den Projekteinstellungen definiert). Zur Trennung zwischen den Anzeigesegmenten dient jeweils
ein Punkt, da das Takt/Beat-Format in Logic Express (bis zu) 14 Zeichen nutzt, die Anzeige des SAC jedoch auf 8 Ziffern beschränkt ist.
Marker-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
SHIFT
Schaltet zur sekundären Funktion der anderen Tasten um.
SCRUB
Schaltet zwischen drei Jog-Wheel-Modi um:
 LED aus: Verschiebt die Abspielposition um einen Takt.
 LED an: Aktiviert den Scrub-Modus.
 LED blinkt: Aktiviert den Shuttle-Modus.
From
Setzt den linken Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition.
SHIFT Die Abspielposition wird auf die Position des linken Locator-Punkts verschoben.
Store Marker
Erzeugt einen Marker an der aktuellen Abspielposition.
SHIFT Löscht den Marker an der aktuellen Abspielposition.
To
Setzt den rechten Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition.
SHIFT Die Abspielposition wird auf die Position des rechten Locator-Punkts verschoben.
Recall Marker
Öffnet das Dialogfenster „Gehe zu Marker“.
SHIFT Öffnet die Marker-Liste.
Jog-Wheel
Bewegt die Abspielposition abhängig vom Status der Scrub-Taste (siehe oben) in
einem von drei Modi.
Kapitel 13 Radikal Technologies SAC-2K
185
Transport-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
<<
Spult rückwärts.
SHIFT Geht zum vorherigen Marker.
>>
Spult vorwärts.
SHIFT Springt zum nächsten Marker.
STOP
Stoppt die Wiedergabe (oder Aufnahme).
PLAY
Startet die Wiedergabe.
SHIFT Aktiviert/deaktiviert den Cycle-Modus.
RECORD
Startet die Aufnahme (bei Spuren in Aufnahmebereitschaft).
SHIFT Aktiviert/deaktiviert den Replace-Modus.
Kanalzug-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
EQs
Aktiviert den EQ-Edit-Modus in der Kanal-Ansicht: Nun kann das Plug-In bearbeitet werden, das im aktuell ausgewählten Insert-Slot (im ausgewählten Kanal) eingesetzt ist. Durch wiederholtes Drücken der Taste blättern Sie durch alle verfügbaren EQ-Parameterseiten.
Inserts/Sends
Aktiviert den Plug-In-Edit-Modus in der Kanal-Ansicht: Nun kann das Effekt-PlugIn bearbeitet werden, das im aktuell ausgewählten Insert-Slot (im ausgewählten
Kanal) eingesetzt ist. Durch wiederholtes Drücken der Taste blättern Sie durch alle
verfügbaren Effekt-Plug-In-Parameterseiten.
Dynamics
–
MIDI
–
Instrument
Aktiviert den Instrument-Edit-Modus in der Kanal-Ansicht: Nun kann das Instrument-Plug-In bearbeitet werden, das im gewählten (Instrument-)Kanal eingesetzt
ist. Durch wiederholtes Drücken der Taste blättern Sie durch alle verfügbaren
Instrument-Plug-In-Parameterseiten.
Fehlerbehebung
Dieser Abschnitt soll Ihnen dabei helfen, typische Probleme zu lösen.
 Die Spur-/Kanalnamen sind kürzer als benötigt und die Zuweisungen arbeiten nicht
fehlerfrei: Der SAC-2K befindet sich in einem Emulationsmodus (z.B. für die Logic
Control oder HUI). Um dieses Problem zu lösen, schalten Sie den SAC-2K aus und
anschließend wieder ein.
 Die Fader funktionieren nicht und in der Locator-Anzeige wird 00000000 angezeigt: Sie
haben den SAC-2K manuell in den SLAVE-Modus geschaltet. Dabei werden verschiedene Einstellungen, die für eine fehlerfreie Kommunikation nötig sind, nicht initialisiert. Um dieses Problem zu lösen, schalten Sie den SAC-2K aus und anschließend
wieder ein.
186
Kapitel 13 Radikal Technologies SAC-2K
14
Roland SI-24
14
Einrichten Ihrer Roland SI-24
Bitte befolgen Sie die folgenden Schritte, bevor Sie Ihre 02R96-Bedienoberfläche mit
Logic Express verwenden.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Audio- und MIDI-Funktionen der SI-24 zu nutzen:
 Stellen Sie sicher, das Ihre SI-24-Geräte über das (mitgelieferte) Kabel mit der RPCKarte verbunden sind. Über diesen Anschluss wird sowohl die digitale Audio- als
auch die MIDI-Kommunikation hergestellt.
 Vergewissern Sie sich, dass die entsprechende Treibersoftware installiert ist und ordnungsgemäß arbeitet.
Hinweis: Bei der RPC-Karte handelt es sich um ein PCI-Gerät, das mit (den meisten)
G5- und allen Intel-Macintosh-Computern inkompatibel ist, da diese nur PCI-X-Schnittstellen bieten.
Gehen Sie wie folgt vor, um die SI-24 als Bedienoberfläche zu verwenden:
m Verbinden Sie sie bidirektional über zwei freie (von keinem anderen Gerät genutzte)
MIDI-Interface-Ports.
Im Modus als Bedienoberfläche kann die SI-24 mit allen Macintosh-Systemen betrieben werden, auf denen auch Logic Express verwendet werden kann. Natürlich brauchen Sie dann ein anderes Gerät für die Audio-Ein- und -Ausgabe.
187
Gehen Sie wie folgt vor, um nach Ihrem SI-24-Gerät von Roland zu suchen:
1 Wählen Sie „Logic Express“ > „Einstellungen“ > „Bedienoberflächen“ > „Setup“.
2 Wählen Sie im lokalen Menü des Setup-Fensters den Eintrag „Neu“ > „Installieren“.
3 Wählen Sie die Roland SI-24 im Fenster „Installieren“ aus.
4 Klicken Sie auf die Taste „Scannen“.
Logic Express sucht nun nach Ihrer Bedienoberfläche und installiert sie automatisch.
Übersicht der Zuweisungen
Der Verweis auf eine Sondertaste (wie SHIFT) unter einer Tastenbeschriftung zeigt an,
dass diese Taste eine alternative Funktion/Anwendung ausführt, wenn Sie diese Sondertaste gedrückt halten.
Kanalzüge
Bedienelement
Zuweisung
EQ ON/OFF 1 bis 4 Im Pan-Modus:
 Schaltet den Bypass-Status in den EQ-Bändern 1–4.
 Aktiviert den EQ/Send-Modus. Falls das nicht der Fall ist, wird ein Channel EQ
automatisch angelegt.
Im EQ/Send-Modus:
 Schaltet den Bypass-Status in den EQ-Bändern 1–4. Die LED der Taste leuchtet,
wenn der EQ aktiv ist.
Im Plug-In-Modus:
 Schaltet zwischen den Inserts 1–4 um. Eine leuchtende Tasten-LED zeigt, welcher Insert-Slot ausgewählt ist.
 Wenn ein Plug-In-Fenster geöffnet ist, wird es aktualisiert, um die Plug-In-Parameter im ausgewählten Insert-Slot darzustellen.
SHIFT Im EQ/Send-Modus: Aktiviert/deaktiviert Mute für Send 1–4.
EQ/SEND
Schaltet die Kanalansicht-Modi zwischen folgenden Optionen um:
 EQ/Send-Edit-Modus (LED an).
 Pan-Edit-Modus (LED aus).
PLUG-IN
Schaltet die Kanalansicht-Modi zwischen folgenden Optionen um:
 Plug-In-Edit-Modus (LED an) (Plug-In-Fenster wird geöffnet).
 Pan-Edit-Modus (LED aus).
Das Plug-In-Fenster wird geschlossen, wenn Sie den Plug-In-Edit-Modus verlassen.
SHIFT Schaltet die Kanalansicht-Modi zwischen folgenden Optionen um:
 Instrument-Edit-Modus (LED an) (Instrument-Fenster wird geöffnet).
 Pan-Edit-Modus (LED aus).
Das Instrument-Plug-In-Fenster wird geschlossen, wenn Sie den InstrumentEdit-Modus verlassen.
188
Kapitel 14 Roland SI-24
Bedienelement
Zuweisung
PAN 1 bis 12
Im Pan-Edit-Modus:
 Steuert Pan/Balance im Kanalzug.
Im EQ/Send-Modus:
 1/3/5/7: Steuert den Gain-Parameter in den EQ-Bändern 1–4.
 2/4/6/8: Steuert den Frequenz-Parameter in den EQ-Bändern 1–4.
 9–12: Steuert die Pegel für Send 1–4.
Im Plug-In-Edit-Modus:
 1–10: Bearbeitet die Plug-In-Parameter.
 11: Schaltet das Plug-In auf Bypass.
 12: Schaltet die Plug-In-Parameterseite um (eine Seite ist eine Zusammenstellung von Parametern).
Im Instrument-Modus:
 1–10: Bearbeitet die Instrument-Parameter.
 11: Schaltet das Instrument-Plug-In auf Bypass.
 12: Schaltet die Instrument-Parameterseite um.
SHIFT Im EQ/Send-Modus:
 2/4/6/8: Steuert den Q-Faktor in den EQ-Bändern 1–4.
 9–12: Dient zur Auswahl für Send 1–4.
CH SELECT 1 bis 12 Dient zur Auswahl der Spur/Kanal.
STATUS 1 bis 12
In Automationsmodus: Schaltet den Automationsmodus zwischen folgenden
Optionen um:
 Aus (LED aus)
 Read (grün)
 Latch (orange)
 Write (rot)
Im Aufnahmebereitschafts-Modus: Aktiviert/deaktiviert die Aufnahmebereitschaft.
Im Solo-Modus: Aktiviert/deaktiviert Solo.
Im Mute-Modus: Aktiviert/deaktiviert Mute.
Fader 1 bis 12
Steuert die Lautstärke.
Kapitel 14 Roland SI-24
189
Sektion STATUS MODE
Bedienelement
Zuweisung
AUTOMIX
Schaltet die STATUS-Tasten 1 bis 12 in den Automationsmodus.
SHIFT Schaltet alle Spuren in den Automationsmodus „Aus“, „Read“, „Latch“ oder „Write“.
Durch wiederholtes Drücken dieser Tastenkombination blättern Sie durch die
Automationsmodi.
REC/PLAY
Schaltet die STATUS-Tasten 1 bis 12 in den Aufnahmebereitschafts-Modus.
SOLO
Schaltet die STATUS-Tasten 1 bis 12 in den Solo-Modus.
MUTE
Schaltet die STATUS-Tasten 1 bis 12 in den Mute-Modus.
Bedienelemente CH ASSIGN
Bedienelement
Zuweisung
INPUT
Blendet die ersten 12 Audio-Eingangskanalzüge ein.
SHIFT Blendet die ersten 12 MIDI-Kanalzüge ein.
OUTPUT
Blendet die ersten 12 Audio-Ausgangskanalzüge ein.
 1: Output 1–2.
 2: Output 3–4.
 3: Output 5.
 4: Output 6.
 5: Output 7–8 (Digital Out).
SHIFT Blendet die ersten 12 Audiokanäle ein.
BUS
Blendet die ersten 12 Aux-Kanäle ein.
SHIFT Blendet die ersten 12 Instrumentkanäle ein.
Tr 1 to 12
Schaltet in die Arrangier-Ansicht und blendet die ersten 12 Kanäle ein.
Tr 13 to 24
Schaltet in die Arrangier-Ansicht und blendet die Kanäle 13 bis 24 ein.
MASTER-Sektion
190
Bedienelement
Zuweisung
Master-Fader
Steuert den Master-Channel-Strip aus.
Kapitel 14 Roland SI-24
Numerische Tastensektion
Bedienelement
Zuweisung
SYSTEM
Schaltet die SI-24 in den System-Modus. Einzelheiten dazu finden Sie im Benutzerhandbuch der SI-24.
LOCATE
Schaltet die numerischen Tasten in den Locate-Modus.
SHORT CUT
Schaltet die numerischen Tasten in den Shortcut-Modus.
SCREEN SET
Schaltet die numerischen Tasten in den Screenset-Modus.
0 bis 9
System-Modus: Siehe SI-24-Benutzerhandbuch.
Locate-Modus:
 1 bis 9: Bewegt die Abspielposition auf die Marker-Positionen 1 bis 9.
 0: Erzeugt einen Marker an der Abspielposition.
Shortcut-Modus:
 1: Sichert das Projekt. Die LED leuchtet, wenn das Projekt seit der letzten Sicherung verändert wurde.
 2: Widerruft den letzten Bearbeitungsschritt (Undo). Die LED leuchtet, wenn
das Wiederholen (Redo) möglich ist.
 3: Kopiert die Auswahl (Regionen oder Events).
 4: Fügt den Inhalt der Zwischenablage ein.
 5: Löscht die Auswahl.
 6: Aktiviert/deaktiviert den Scrub-Modus. Die LED leuchtet, wenn der ScrubModus aktiviert ist.
 7: Aktiviert/deaktiviert den Cycle-Modus. Die LED leuchtet, wenn der CycleModus aktiviert ist.
 8: Aktiviert/deaktiviert den Autopunch-Modus. Die LED leuchtet, wenn der
Autopunch-Modus aktiviert ist.
 9: Schaltet das Arrangierfenster in die Hyper-Draw-Pegeldarstellung.
 0: Schaltet das Arrangierfenster in die Hyper-Draw-Pan-Darstellung.
Screenset-Modus:
 1 bis 9: Ruft Fensteranordnung 1 bis 9 auf.
 0: Aktiviert/deaktiviert den Befehl „Fensteranordnung ver-/entriegeln“.
SHIFT Locate-Modus:
 1 bis 9: Bewegt die Abspielposition auf die Marker-Positionen 10 bis 18.
 0: Löscht den Marker an der Abspielposition.
Shortcut-Modus:
 1: Führt den Befehl „Sichern unter“ aus.
 2: Wiederholt den letzten Bearbeitungsschritt (Redo).
 3: Schneidet die Auswahl aus.
 4: Fügt den Inhalt der Zwischenablage ein.
Screenset-Modus:
 1: Öffnet/schließt das Arrangierfenster.
 2: Öffnet/schließt den Mixer.
 3: Öffnet/schließt den Event-Editor.
 4: Öffnet/schließt den Notations-Editor.
 5: Öffnet/schließt den Hyper-Editor.
 6: Öffnet/schließt den Pianorollen-Editor.
 7: Öffnet/schließt das Transportfenster.
 8: Öffnet/schließt das Audio-Bin-Fenster.
 9: Öffnet/schließt den Sample-Editor.
Kapitel 14 Roland SI-24
191
Transport-Sektion
192
Bedienelement
Zuweisung
PAUSE
Pause
REW
Spult die Abspielposition taktweise zurück.
F FWD
Spult die Abspielposition taktweise vor.
STOP
Stoppt die Wiedergabe.
PLAY
Startet die Wiedergabe.
RECORD
Startet die Aufnahme.
Jog-Wheel
Scrub-Modus aus: Bewegt die Abspielposition taktweise.
Scrub-Modus an: Scrub-Betrieb (Audio und MIDI).
Kapitel 14 Roland SI-24
15
Tascam FW-1884
15
Einführung
Logic Express unterstützt die Modelle „Tascam FW-1884“, „FE-8 Extension“ und das
„FW-1082“.
Die Treiberversionen 1.10 (und neuer) unterstützen die Anwendung „SoftLCD“, die Informationen über Spurnamen, Parameter-Zuweisungen und Kodierungswerte darstellen
kann. SoftLCD zeigt auch den aktuellen Spurautomationsmodus an, wenn eine der
Automationsmodus-Tasten gedrückt wird. Der jeweilige Endlosdrehregler bearbeitet
den Parameter.
Fehler- und Warnhinweise werden ebenfalls im SoftLCD dargestellt. Die Select-Tasten
(SEL) erlauben wiederum eine Fernbedienung der Tasten in den Fehlermeldungen.
Hinweis: Die folgenden Ausführungen über den FW-1884 betreffen auch die Modelle
„FE-8“ und „FW-1082“, sofern nicht explizit auf Abweichungen hingewiesen wird.
Einrichten Ihres Tascam FW-1884
Im folgenden Abschnitt wird beschrieben, wie Sie Ihre Bedienoberfläche für den
Betrieb mit Logic Express einrichten.
Gehen Sie wie folgt vor, um Ihr Tascam FW-1884 unter Logic Express einzurichten:
1 Stellen Sie sicher, dass die (für Ihre Version von Mac OS X) geeignete Treibersoftware für
das FW-1884 korrekt installiert ist. Einzelheiten erfahren Sie in der Dokumentation Ihres
FW-1884. Es empfiehlt sich, auf der Website des Herstellers nach dem aktuellsten Treiber zu suchen.
2 Verbinden Sie das FW-1884 und Ihren Computer mit dem mitgelieferten FireWire-Kabel.
3 Starten Sie Logic Express.
Das FW-1884 wird automatisch installiert.
193
Übersicht der Zuweisungen
Wenn unter einer Taste eine Sondertaste (wie SHIFT) angezeigt wird, bedeutet das, dass
dieses Bedienelement eine alternative Funktion ausführt, wenn Sie diese Sondertaste
gedrückt halten.
Hinweis: Die FE-8-Geräte bieten nur die Kanalzug-Sektion, daher gelten die darüber
hinaus gehenden Beschreibungen anderer Bedienelemente nicht für dieses Gerät. Der
Abschnitt über die „FW-1884 ENCODERS“ beschreibt allerdings auch die Funktionalität
für die Kanalzüge eines FE-8.
Das FW-1082 bietet keine Kanal-Endlosdrehregler, sondern eine erweiterte KanalzugSektion.
ENCODERS-Sektion (nur FW-1884)
Bedienelement
Zuweisung
FLIP
Schaltet den Flip-Modus zwischen „Off“ und „Swap“. Im „Swap Mode“ tauschen die
Fader und die Endlosdrehregler ihre Funktion aus.
PAN
Die Endlosdrehregler werden dem „Pan“ zugewiesen.
AUX 1
Die Endlosdrehregler werden dem „Send-Pegel 1“ (Send Level 1) zugewiesen.
AUX 2
Die Endlosdrehregler werden dem „Send-Pegel 2“ zugewiesen.
AUX 3
Die Endlosdrehregler werden dem „Send-Pegel 3“ zugewiesen.
AUX 4
Die Endlosdrehregler werden dem „Send-Pegel 4“ zugewiesen.
AUX 5
Die Endlosdrehregler werden dem „Send-Pegel 5“ zugewiesen.
AUX 6
Die Endlosdrehregler werden dem „Send-Pegel 6“ zugewiesen.
AUX 7
Die Endlosdrehregler werden dem „Send-Pegel 7“ zugewiesen.
AUX 8
Die Endlosdrehregler werden dem „Send-Pegel 8“ zugewiesen.
SHORTCUTS-Sektion (nur FW-1884)
Bedienelement
Zuweisung
SAVE/F1
Sichert das aktuelle Projekt. Die LED der Taste leuchtet, sobald Änderungen im Projekt noch nicht gesichert wurden.
REVERT/F2
Kehrt zur letzten gesicherten Version des Projekts zurück.
ALL SAFE/F3
Hebt die Aufnahmebereitschaft in allen Kanälen auf.
CLR SOLO/F4
Hebt den Solo-Status in allen Kanälen auf.
SHIFT Hebt den Mute-Status in allen Kanälen auf.
MARKERS/F5
Erzeugt einen neuen Marker an der aktuellen Abspielposition.
SHIFT Löscht den Marker an der aktuellen Abspielposition.
194
LOOP/F6
Aktiviert/deaktiviert den Cycle-Modus.
CUT
Schneidet die aktuelle Auswahl (Regionen oder Events) aus und verschiebt sie in
die Zwischenablage.
Kapitel 15 Tascam FW-1884
Bedienelement
Zuweisung
DEL
Löscht die aktuelle Auswahl.
COPY
Kopiert die aktuelle Auswahl in die Zwischenablage.
PASTE
Fügt den Inhalt der Zwischenablage an der aktuellen Abspielposition ein.
ALT/CMD
Sondertaste als Umschaltfunktion für andere Tasten.
UNDO
Widerruft den letzten Bearbeitungsschritt. Die LED der Taste leuchtet, wenn ein
Wiederholen des Bearbeitungsschritts möglich ist.
SHIFT Wiederholt den letzten Bearbeitungsschritt.
SHIFT
Sondertaste als Umschaltfunktion für andere Tasten.
CTRL
Sondertaste als Umschaltfunktion für andere Tasten.
Kanalzüge
Bedienelement
Zuweisung
REC-LEDs
Diese LEDs leuchten, wenn die jeweilige Spur (Kanal) aufnimmt. Die LEDs blinken,
wenn die Spuren (Kanäle) in Aufnahmebereitschaft geschaltet sind.
SEL
Dient zur Auswahl der Spur (Kanal).
SHIFT Aktiviert/deaktiviert die Stummschaltung eines Sends, sofern die Endlosdrehregler
den Send-Pegel steuern.
READ Schaltet die Spurautomation auf den Modus „Read“.
WRITE Schaltet die Spurautomation auf den Modus „Write“.
TCH Schaltet die Spurautomation auf den Modus „Touch“.
LATCH Schaltet die Spurautomation auf den Modus „Latch“.
SOLO
Aktivieren/deaktivieren des Solo-Status' der Spur (Kanal).
SHIFT Deaktiviert den Solo-Status für alle Spuren (Treiberversion 1.20 oder neuer erforderlich).
MUTE
Aktiviert/deaktiviert den Mute-Status (Mute) der Spur/des Kanalzugs.
SHIFT Deaktiviert den Mute-Status für alle Spuren (Treiberversion 1.20 oder neuer erforderlich).
Endlosdrehregler
Steuert den in der ENCODERS-Sektion ausgewählten Parameter.
SET Wenn die Endlosdrehregler einen Send-Pegel steuern, können Sie durch Drücken
dieser Taste das Routing-Ziel (den Ziel-Bus) definieren.
Fader
Steuert die Lautstärke des Kanals.
Kapitel 15 Tascam FW-1884
195
EQ-Sektion (nur FW-1884)
Die EQ-Bedienelemente beziehen sich immer auf ein bestimmtes Band im gewählten
Kanalzug. Ein Channel EQ wird automatisch im Kanalzug angelegt, falls noch nicht vorhanden.
Betriebsart
Zuweisung
REC
Solange diese Taste gedrückt gehalten wird, aktivieren/deaktivieren die
SEL-Tasten die Aufnahmebereitschaft im jeweiligen Kanalzug.
GAIN
Steuert das Gain im aktuell gewählten EQ-Band.
SET Wählt den Eingang für den Kanal aus.
FREQ
Steuert die Frequenz des aktuell gewählten EQ-Bands.
SET Wählt den Ausgang des Kanals aus.
Q
Steuert den Q-Faktor des aktuell gewählten EQ-Bands.
SET Wählt das Kanal-Eingangsformat aus.
HIGH
Wählt EQ-Band 6 aus.
SHIFT Wählt EQ-Band 8 aus.
REC Schaltet EQ-Band 6 auf Bypass (Treiberversion 1.20 oder neuer erforderlich).
HI-MID
Wählt EQ-Band 5 aus.
SHIFT Wählt EQ-Band 7 aus.
REC Schaltet EQ-Band 7 auf Bypass (Treiberversion 1.20 oder neuer erforderlich).
LOW-MID
Wählt EQ-Band 4 aus.
SHIFT Wählt EQ-Band 2 aus.
REC Schaltet EQ-Band 4 auf Bypass (Treiberversion 1.20 oder neuer erforderlich).
LOW
Wählt EQ-Band 3 aus.
SHIFT Wählt EQ-Band 1 aus.
REC Schaltet EQ-Band 4 auf Bypass (Treiberversion 1.20 oder neuer erforderlich).
196
Kapitel 15 Tascam FW-1884
Encoders- und Controls-Sektion (nur FW-1082)
Die drei Tasten im unteren Bereich dieser Sektion dienen zur Auswahl der Funktion für
die anderen Bedienelemente:
 EQ/Pan-Modus: Die Bedienelemente beziehen sich auf ein bestimmtes EQ-Band des
ausgewählten Kanals.
 AUX-1–4-Modus: Die Bedienelemente beziehen sich auf die Sends 1–4.
 AUX-5–8-Modus: Die Bedienelemente beziehen sich auf die Sends 5–8.
Betriebsart
Zuweisung
REC
Solange diese Taste gedrückt gehalten wird, schalten die Select-Tasten (SEL)
den zugehörigen Channel-Strip in Aufnahmebereitschaft.
EQ GAIN–AUX 1/5
• EQ/PAN-Modus: Steuert das Gain des aktuellen EQ-Bands.
• AUX-1–4-Modus: Steuert den Send-Pegel für Send 1.
• AUX-5–8-Modus: Steuert den Send-Pegel für Send 5.
SET Wählt den Eingang für den Kanal aus.
EQ FREQ–AUX 2/6
• EQ/PAN-Modus: Steuert die Frequenz des aktuellen EQ-Bands.
• AUX-1–4-Modus: Steuert den Send-Pegel für Send 2.
• AUX-5–8-Modus: Steuert den Send-Pegel für Send 6.
SET Wählt den Ausgang des Kanals aus.
EQ Q–AUX 3/7
• EQ/PAN-Modus: Steuert den Q-Faktor des aktuellen EQ-Bands.
• AUX-1–4-Modus: Steuert den Send-Pegel für Send 3.
• AUX-5–8-Modus: Steuert den Send-Pegel für Send 7.
SET Wählt das Kanal-Eingangsformat aus.
PAN–AUX 4/8
• EQ/PAN-Modus: Steuert das Panorama.
• AUX-1–4-Modus: Steuert den Send-Pegel für Send 4.
• AUX-5–8-Modus: Steuert den Send-Pegel für Send 8.
EQ HI–AUX 1/5
• EQ/PAN-Modus: Wählt EQ-Band 6 aus.
• AUX-1–4-Modus: Aktiviert/deaktiviert den Mute-Status von Send 1.
• AUX-5–8-Modus: Aktiviert/deaktiviert den Mute-Status von Send 5.
SHIFT • EQ/PAN-Modus: Wählt EQ-Band 8 aus.
• AUX-1–4-Modus: Schaltet Send 1 zwischen Pre- und Post-Fader um.
• AUX-5–8-Modus: Schaltet Send 5 zwischen Pre- und Post-Fader um.
REC Schaltet EQ-Band 6 auf Bypass.
EQ HI MID–AUX 2/6
• EQ/PAN-Modus: Wählt EQ-Band 5 aus.
• AUX-1–4-Modus: Aktiviert/deaktiviert den Mute-Status von Send 2.
• AUX-5–8-Modus: Aktiviert/deaktiviert den Mute-Status von Send 6.
SHIFT • EQ/PAN-Modus: Wählt EQ-Band 7 aus.
• AUX-1–4-Modus: Schaltet Send 2 zwischen Pre- und Post-Fader um.
• AUX-5–8-Modus: Schaltet Send 6 zwischen Pre- und Post-Fader um.
REC Schaltet EQ-Band 5 auf Bypass.
EQ LO MID–AUX 3/7
• EQ/PAN-Modus: Wählt EQ-Band 4 aus.
• AUX-1–4-Modus: Aktiviert/deaktiviert den Mute-Status von Send 3.
• AUX-5–8-Modus: Aktiviert/deaktiviert den Mute-Status von Send 7.
Kapitel 15 Tascam FW-1884
197
Betriebsart
Zuweisung
SHIFT • EQ/PAN-Modus: Wählt EQ-Band 2 aus.
• AUX-1–4-Modus: Schaltet Send 3 zwischen Pre- und Post-Fader um.
• AUX-5–8-Modus: Schaltet Send 7 zwischen Pre- und Post-Fader um.
REC Schaltet EQ-Band 4 auf Bypass.
EQ LOW–AUX 4/8
• EQ/PAN-Modus: Wählt EQ-Band 3 aus.
• AU-1–4-Modus: Aktiviert/deaktiviert den Mute-Status von Send 4.
• AUX-5–8-Modus: Aktiviert/deaktiviert den Mute-Status von Send 8.
SHIFT • EQ/PAN-Modus: Wählt EQ-Band 1 aus.
• AUX-1–4-Modus: Schaltet Send 4 zwischen Pre- und Post-Fader um.
• AUX-5–8-Modus: Schaltet Send 8 zwischen Pre- und Post-Fader um.
REC Aktiviert/deaktiviert den Mute-Status von Send 3.
EQ/PAN
Wählt den EQ/PAN-Modus aus.
SHIFT Aktiviert/deaktiviert den Flip-Modus. Wenn der Flip-Modus aktiviert ist,
steuern die Fader die Panorama-Position.
AUX 1–4
Wählt den AUX-1–4-Modus aus.
AUX 5–8
Wählt den AUX-5–8-Modus aus.
MASTER-Fader
Dieser Fader steuert immer die Master-Lautstärke der Summe. Wenn kein Master-Objekt definiert ist, steuert dieser Fader den Pegel von Ausgang 1/2.
Automation/Clock Rate-Sektion (nur FW-1884)
198
Bedienelement
Zuweisung
READ
Solange diese Taste gedrückt gehalten wird, leuchten die LEDs der Select-Tasten
(SEL), wenn der jeweilige Kanal im Automationsmodus „Read“ ist. Durch Drücken
der Select-Taste schalten Sie den Read-Modus ein. Durch Drehen des Endlosdrehreglers stellen Sie den Automationsmodus ebenfalls ein.
WRITE
Solange diese Taste gedrückt gehalten wird, leuchten die LEDs der Select-Tasten
(SEL), wenn der jeweilige Kanal im Automationsmodus „Write“ ist. Durch Drücken
der Select-Taste schalten Sie den Write-Modus ein. Durch Drehen des Endlosdrehreglers stellen Sie den Automationsmodus ebenfalls ein.
TCH
Solange diese Taste gedrückt gehalten wird, leuchten die LEDs der Select-Tasten
(SEL), wenn der jeweilige Kanal im Automationsmodus „Touch“ ist. Durch Drücken
der Select-Taste schalten Sie den Touch-Modus ein. Durch Drehen des Endlosdrehreglers stellen Sie den Automationsmodus ebenfalls ein.
LATCH
Solange diese Taste gedrückt gehalten wird, leuchten die LEDs der Select-Tasten
(SEL), wenn der jeweilige Kanal im Automationsmodus „Latch“ ist. Durch Drücken
der Select-Taste schalten Sie den Latch-Modus ein. Durch Drehen des Endlosdrehreglers stellen Sie den Automationsmodus ebenfalls ein.
F7
Ordnet die Endlosdrehregler dem Pan-Parameter zu.
Kapitel 15 Tascam FW-1884
Bedienelement
Zuweisung
F8
Schaltet die Endlosdrehregler auf „Channel View“ (Kanalansicht): EQ-Bearbeitungsmodus für den aktuell ausgewählten Kanal. Die Parameter-Zuweisung geht aus der
oberen Zeile der Anwendung „SoftLCD“ hervor. Der Cursor verschiebt die Parameterbank (eine Bank ist eine Gruppe von Kanälen oder Parametern).
F9
Schaltet die Endlosdrehregler auf „Channel View“ (Kanalansicht): Plug-In-Bearbeitungsmodus für den aktuell ausgewählten Kanal. Der Cursor verschiebt die Parameterbank (eine Bank ist eine Seite von Plug-In-Parametern). Die vertikalen CursorTasten dienen zur Auswahl des zu bearbeitenden Insert-Slots.
F10
Schaltet die Endlosdrehregler auf „Channel View“ (Kanalansicht): Instrument-Bearbeitungsmodus für den aktuell ausgewählten Kanal. Die horizontalen Cursor-Tasten verschieben die Parameterbank.
Mode-Controls-Sektion (Betriebsartsteuerung, nur FW-1082)
Bedienelement
Zuweisung
F1
Sichert das aktuelle Projekt. Die LED der Taste leuchtet, sofern das Projekt Änderungen enthält, die noch nicht gesichert wurden.
SHIFT Öffnet das Dialogfenster „Sichern unter“.
F2
Widerruft den letzten Bearbeitungsschritt. Die LED der Taste leuchtet, wenn
ein Wiederholen des Bearbeitungsschritts möglich ist.
SHIFT Wiederholt den Bearbeitungsschritt.
F3
Kopiert die aktuelle Auswahl (Regionen oder Events) in die Zwischenablage.
SHIFT Schneidet die aktuelle Auswahl aus und verschiebt sie in die Zwischenablage.
F4
Fügt den Inhalt der Zwischenablage ein.
SHIFT Hebt die aktuelle Auswahl auf.
Master-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
Cursor-Tasten
Die Cursor-Tasten entsprechen den Pfeiltasten der Computertastatur, sind aber
unabhängig davon – es sei denn, die Endlosdrehregler sind in den Bearbeitungsmodi für den EQ, für Plug-Ins oder Instrumente (wie oben beschrieben) geschaltet.
SHIFT Horizontales und vertikales Ein-/Auszoomen des aktiven Fensters.
SHTL
Aktiviert den Shuttle-Modus für das Rad.
Wheel
Shuttle Modus ausgeschaltet: Bewegt die Abspielposition um einen Takt.
Shuttle Modus eingeschaltet: Bewegt die Abspielposition stufenlos.
Bank LEDs
Zeigt die aktuell ausgewählte Faderbank an. Wenn Ihnen nur ein FW-1884 zur Verfügung steht, entspricht eine Bank 8 Kanälen. Wenn Sie mit FE-8-Erweiterungen arbeiten, entspricht eine Bank der Gesamtanzahl der (physischen) Kanalzüge, also 16, 24
usw.
Wenn keine LED leuchtet, ist Bank 5 oder höher ausgewählt.
< BANK
Verschiebt die Faderbank um eine Bank abwärts.
SHIFT Verschiebt die Faderbank um einen Kanal abwärts.
Kapitel 15 Tascam FW-1884
199
Bedienelement
Zuweisung
SET Schaltet in die Mehrkanalansicht des Mixers (Multi Channel, Treiberversion 1.20
oder neuer erforderlich).
BANK >
Verschiebt die Faderbank um eine Bank aufwärts.
SHIFT Verschiebt die Faderbank um einen Kanal aufwärts.
SET Schaltet in die Mischpultansicht (Mixer View) und Darstellung aller Aux- und Ausgangsobjekte (Treiberversion 1.20 oder neuer erforderlich).
<< LOCATE
Springt zum vorherigen Marker.
SET Löscht den aktuellen Marker (Treiberversion 1.20 oder neuer erforderlich).
LOCATE >>
Springt zum nächsten Marker.
SET Erzeugt einen neuen Marker an der aktuellen Abspielposition (Treiberversion 1.20
oder neuer erforderlich).
NUDGE-Tasten
Verschiebt die ausgewählte Region oder das Event um die aktuelle Verschiebeschrittweite nach links oder rechts.
SET Wählt die Verschiebeschrittweite aus: Tick, Rasterwert, Nenner, Takt, Frame, 1/2
Frame.
SET
IN
Sondertaste als Umschaltfunktion für andere Tasten.
Verschiebt die Abspielposition auf die Position des linken Locator-Punkts.
SET Stellt den linken Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition ein.
SHIFT Stellt den Punch-In-Locator-Punkt (Aufnahme-Einstieg) auf die aktuelle Abspielposition ein.
OUT
Verschiebt die Abspielposition auf die Position des rechten Locator-Punkts.
SET Stellt den rechten Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition ein.
SHIFT Stellt den Punch-Out-Locator-Punkt (Aufnahme-Ausstieg) auf die aktuelle Abspielposition ein.
200
REW
Entspricht dem Tastaturkurzbefehl für Zurückspulen.
FFWD
Entspricht dem Tastaturkurzbefehl für Vorspulen.
STOP
Stoppt die Wiedergabe.
PLAY
Startet die Wiedergabe.
REC
Entspricht dem Tastaturkurzbefehl für Aufnahme.
Kapitel 15 Tascam FW-1884
16
Tascam US-2400
16
Einrichten Ihres Tascam US-2400
Befolgen Sie bitte die folgenden Schritte, um Ihre Tascam US-2400 mit Logic Express zu
betreiben.
Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Tascam US-2400 zum Betrieb mit Logic Express einzurichten:
1 Stellen Sie sicher, dass Ihre US-2400-Geräte über USB mit dem Computer verbunden
sind.
2 Vergewissern Sie sich, dass die US-2400 in den nativen Betrieb geschaltet ist. Weitere
Informationen dazu finden Sie in Ihrem US-2400-Handbuch.
3 Starten Sie Logic Express.
Ihre Bedienoberflächen werden gescannt und automatisch installiert.
Besonderer Hinweis
Die US-2400 kann sowohl nativ als auch im Emulationsmodus für die Mackie Control
betrieben werden. Wenn das Gerät für den Mackie Control-Emulationsmodus angepasst ist und das Plug-In für den nativen Support im Programmpaket von Logic Express
installiert ist, erkennt Logic Express: eine native US-2400-Bedienoberfläche und eine
Mackie Control sowie zwei Extender-Geräte (XT).
Wenn Sie die US-2400 im Mackie Control-Modus betreiben möchten, sollten Sie das
US-2400-Plug-In aus dem Logic Express-Programmpaket entfernen. Logic Express erkennt dann eine Mackie Control sowie zwei Extender-Geräte (XT) (die ordnungsgemäße Konfiguration für die US-2400 im Mackie Control-Emulationsmodus), wenn Sie
das Programm nach Bedienoberflächen suchen lassen.
Die Mackie Control verwendet im Vergleich zur Tascam US-2400 ein anderes TastenLayout. Beim Betrieb der Tascam US-2400 im Mackie Control-Modus stehen bestimmte
Bedienelemente (z.B. der Joystick) nicht zur Verfügung. Angesichts dieser Einschränkungen wird der Betrieb der Tascam US-2400 im Mackie Control-Modus nicht empfohlen. Falls Sie diesen Modus dennoch wählen, sollten Sie die mit der Tascam US-2400
mitgelieferte Bedienungsanleitung lesen.
201
Übersicht der Zuweisungen
Der Verweis auf eine Sondertaste (wie SHIFT) unter einer Tastenbeschriftung zeigt an,
dass diese Taste eine alternative Funktion/Anwendung hat, wenn Sie diese Sondertaste
gedrückt halten.
Kanalzüge
Bedienelement
Zuweisung
Endlosdrehregler
CHAN-Taste an: siehe „Einzelheiten zu den Endlosdrehreglern“ auf Seite 203.
CHAN-Taste blinkt: Die Endlosdrehregler steuern die Instrument-Parameter,
siehe auch „Instrument-Edit-Ansicht“ auf Seite 206.
PAN-Taste blinkt: Die Endlosdrehregler steuern die Plug-In-Parameter, siehe
auch „Plug-In-Edit-Ansicht“ auf Seite 206.
Andere Modi: Die Endlosdrehregler steuern die Parameter im aktiven Modus.
F-KEY Â Wenn Sie die F-Key in der Instrument-Edit-Ansicht (CHAN-Taste blinkt)
drücken, wird die Instrument-Assignment-Ansicht aktiviert: Die Endlosdrehregler dienen nun zur Auswahl eines Instrument-Plug-Ins aus der Liste (der
verfügbaren Software-Instrument-Plug-Ins).
 Wenn Sie die F-Key in der Plug-In-Edit-Ansicht (PAN-Taste blinkt) drücken,
wird die Plug-In-Assignment-Ansicht aktiviert: Die Endlosdrehregler dienen
nun zur Auswahl eines Effekt-Plug-Ins aus der Liste (der verfügbaren EffektPlug-Ins).
 Wenn Sie die F-Key in der Send-Ansicht (LED der AUX-Taste blinkt) drücken,
können Sie über die Endlosdrehregler das Send-Ziel zuweisen.
SEL-Tasten
Dienen zur Spur-/Kanalauswahl.
SHIFT In der Pan-Ansicht: Setzt die Lautstärke auf Nominalpegel (0 dB).
In der Send-Ansicht: Schaltet den Send-Modus (Pre/Post) um.
F-KEY Aktiviert/deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Taste in jedem Kanal.
SOLO-Tasten
Aktivieren/deaktivieren Solo.
MUTE-Tasten
Aktivieren/deaktivieren Mute.
In Send-Ansichten bei aktivem Flip-Modus: Schaltet den ausgewählten Send
stumm oder hebt die Stummschaltung auf.
SHIFT In der Send-Ansicht: Schaltet den ausgewählten Send stumm oder hebt die
Stummschaltung auf.
Fader
202
Steuern die Lautstärke in jedem Kanal (außer der Modus „Duplicate Flip“ oder
„Swap Flip“ ist aktiv).
Kapitel 16 Tascam US-2400
Einzelheiten zu den Endlosdrehreglern
Im CHAN-Modus (CHAN-Taste an) steuern die Endlosdrehregler diese Parameter im ausgewählten Kanal:
Bedienelement
Zuweisung
Endlosdrehregler 1
(AUX 1)
Steuert den Pegel von Send 1.
Endlosdrehregler 2
(AUX 2)
Steuert den Pegel von Send 2.
Endlosdrehregler 3
(AUX 3)
Steuert den Pegel von Send 3.
Endlosdrehregler 4
(AUX 4)
Steuert den Pegel von Send 4.
Endlosdrehregler 5
(AUX 5)
Steuert den Pegel von Send 5.
Endlosdrehregler 6
(AUX 6)
Steuert den Pegel von Send 6.
Endlosdrehregler 7
Steuert den Pegel von Send 7.
Endlosdrehregler 8
Steuert den Pegel von Send 8.
Endlosdrehregler 11
(GAIN 1)
Steuert den Gain-Parameter von Band 3, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 12
(FREQ 1)
Steuert den Frequenz-Parameter von Band 3, wenn ein Channel EQ eingesetzt
ist.
Endlosdrehregler 13
(Q 1)
Steuert den Q-Faktor von Band 3, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 14
(GAIN 2)
Steuert den Gain-Parameter von Band 4, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 15
(FREQ 2)
Steuert den Frequenz-Parameter von Band 4, wenn ein Channel EQ eingesetzt
ist.
Endlosdrehregler 16
(Q 2)
Steuert den Q-Faktor von Band 4, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 17
(GAIN 3)
Steuert den Gain-Parameter von Band 5, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 18
(FREQ 3)
Steuert den Frequenz-Parameter von Band 5, wenn ein Channel EQ eingesetzt
ist.
Endlosdrehregler 19
(Q 3)
Steuert den Q-Faktor von Band 5, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 20
(GAIN 4)
Steuert den Gain-Parameter von Band 6, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 21
(FREQ 4)
Steuert den Frequenz-Parameter von Band 6, wenn ein Channel EQ eingesetzt
ist.
Endlosdrehregler 22
(Q 4)
Steuert den Q-Faktor von Band 6, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 24
(PAN)
Steuert das Panning.
Kapitel 16 Tascam US-2400
203
Im CHAN-Modus steuern die Endlosdrehregler bei gedrückter SHIFT-Taste die folgenden Parameter im ausgewählten Kanal:
Bedienelement
Zuweisung
Endlosdrehregler 1
(AUX 1)
Steuert das Pan.
Endlosdrehregler 11
(GAIN 1)
Steuert den Slope-Parameter von Band 1, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 12
(FREQ 1)
Steuert den Frequenz-Parameter von Band 1, wenn ein Channel EQ eingesetzt
ist.
Endlosdrehregler 13
(Q 1)
Steuert den Q-Faktor von Band 1, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 14
(GAIN 2)
Steuert den Gain-Parameter von Band 2, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 15
(FREQ 2)
Steuert den Frequenz-Parameter von Band 2, wenn ein Channel EQ eingesetzt
ist.
Endlosdrehregler 16
(Q 2)
Steuert den Q-Faktor von Band 2, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 17
(GAIN 3)
Steuert den Gain-Parameter von Band 7, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 18
(FREQ 3)
Steuert den Frequenz-Parameter von Band 7, wenn ein Channel EQ eingesetzt
ist.
Endlosdrehregler 19
(Q 3)
Steuert den Q-Faktor von Band 7, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 20
(GAIN 4)
Steuert den Slope-Parameter von Band 8, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 21
(FREQ 4)
Steuert den Frequenz-Parameter von Band 8, wenn ein Channel EQ eingesetzt
ist.
Endlosdrehregler 22
(Q 4)
Steuert den Q-Faktor von Band 8, wenn ein Channel EQ eingesetzt ist.
Endlosdrehregler 24
(PAN)
Steuert das Pan/die Balance (bei Mono- oder Stereo-Kanälen).
Master-Kanal
Bedienelement
Zuweisung
SEL
Dient zur Auswahl des Master-Output-Channel-Strips (sofern er existiert: Wenn
nicht, wird Output-Kanal 1–2 ausgewählt).
CLR SOLO
Deaktiviert die Solo-Funktion in allen Spuren/Kanälen.
SHIFT Deaktiviert die Mute-Funktion in allen Spuren/Kanälen.
F-KEY Deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Tasten für alle Spuren/Kanäle.
FLIP
204
Schaltet den Flip-Modus zwischen „Off“ (LED aus) und „Duplicate“ (LED an) um.
In diesem Modus spiegelt der Fader in jedem Kanalzug die Funktion des Endlosdrehreglers wider.
Kapitel 16 Tascam US-2400
Bedienelement
Zuweisung
SHIFT Schaltet den Flip-Modus auf „Swap“ (LED blinkt).
In diesem Modus werden die Parameter, die über den Fader und den Endlosdrehregler gesteuert werden, ausgetauscht.
F-KEY Deaktiviert den Flip-Modus: Die Fadermotoren sind nun inaktiv (LED blinkt).
Sektion Encoder Assignment
Im Folgenden finden Sie die Standard-Zuweisungen für diese Tasten:
Bedienelement
Zuweisung
CHAN
Schaltet die Endlosdrehregler in die Kanal-Ansicht (siehe Beschriftung der
Endlosdrehregler): Die LED der CHAN-Taste leuchtet.
F-KEY Schaltet die Endlosdrehregler in die Instrument-Edit-Ansicht: Die LED der
CHAN-Taste blinkt. Siehe „Instrument-Edit-Ansicht“ auf Seite 206.
PAN
Schaltet die Endlosdrehregler in die (Mehrkanal-)Mixer-Ansicht: Die LED der
PAN-Taste leuchtet.
F-KEY Schaltet die Endlosdrehregler in die Plug-In-Edit-Ansicht: Die LED der PANTaste blinkt. Siehe „Plug-In-Edit-Ansicht“ auf Seite 206.
AUX 1
Schaltet die Endlosdrehregler in die Mixer-Ansicht für den Pegel in Send 1
(für alle Kanäle).
F-KEY Schaltet die Darstellung für das Arrangierfenster um:
 Wenn das Arrangierfenster geöffnet ist, wird es geschlossen.
 Wenn das Arrangierfenster geschlossen ist, wird es geöffnet.
AUX 2
Schaltet die Endlosdrehregler in die Mixer-Ansicht für den Pegel in Send 2.
F-KEY Schaltet die Darstellung der Event-Liste um:
 Wenn die Event-Liste geöffnet ist, wird sie geschlossen.
 Wenn die Event-Liste geschlossen ist, wird sie geöffnet.
AUX 3
Schaltet die Endlosdrehregler in die Mixer-Ansicht für den Pegel in Send 3.
F-KEY Schaltet die Darstellung des Notations-Editors um:
 Wenn der Notations-Editor geöffnet ist, wird er geschlossen.
 Wenn der Notations-Editor geschlossen ist, wird er geöffnet.
AUX 4
Schaltet die Endlosdrehregler in die Mixer-Ansicht für den Pegel in Send 4.
F-KEY Schaltet die Darstellung für das Audio-Bin-Fenster um:
 Wenn das Audio-Bin-Fenster geöffnet ist, wird es geschlossen.
 Wenn das Audio-Bin-Fenster geschlossen ist, wird es geöffnet.
AUX 5
Schaltet die Endlosdrehregler in die Mixer-Ansicht für den Pegel in Send 5.
F-KEY Schaltet die Darstellung des Hyper-Editors um:
 Wenn der Hyper-Editor geöffnet ist, wird er geschlossen.
 Wenn der Hyper-Editor geschlossen ist, wird er geöffnet.
AUX 6
Schaltet die Endlosdrehregler in die Mixer-Ansicht für den Pegel in Send 6.
F-KEY Schaltet die Anzeige des Pianorollen-Editors um:
 Wenn der Pianorollen-Editor geöffnet ist, wird er geschlossen.
 Wenn der Pianorollen-Editor geschlossen ist, wird er geöffnet.
Kapitel 16 Tascam US-2400
205
Instrument-Edit-Ansicht
In der Instrument-Edit-Ansicht besitzen die folgenden AUX-Tasten eine besondere
Zuweisung:
Bedienelement
Zuweisung
AUX 1
Blättert die Parameter-Faderbank um 24 Parameter nach links.
AUX 2
Blättert die Parameter-Faderbank um 24 Parameter nach rechts.
AUX 4
Aktiviert/deaktiviert die Bypass-Taste des Instruments, das bearbeitet wird.
Die LEDs der AUX-Tasten zeigen die aktuell ausgewählte Parameterbank an. Die LED
von AUX 2 ist aktiv, wenn die Parameter 25–48 über die Endlosdrehregler angezeigt
werden.
Plug-In-Edit-Ansicht
In der Plug-In-Edit-Ansicht besitzen die folgenden AUX-Tasten eine besondere Zuweisung:
Bedienelement
Zuweisung
AUX 1
Blättert die Parameter-Faderbank um 24 Parameter nach links.
AUX 2
Blättert die Parameter-Faderbank um 24 Parameter nach rechts.
AUX 3
Hebt den Insert-Slot an (wählt den nächsthöheren Slot aus).
AUX 4
Aktiviert/deaktiviert die Bypass-Taste des Plug-Ins, das bearbeitet wird.
AUX 6
Senkt den Insert-Slot ab (wählt den nächstniedrigeren Slot aus).
Die LEDs der AUX-Tasten zeigen den aktuell ausgewählten Insert-Slot an. Beispiel: Die
LED von AUX 2 leuchtet, wenn Insert-Slot 2 bearbeitet wird.
Master-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
MTR
Schaltet die LED-Kränze um die Endlosdrehregler zwischen zwei Modi um:
 Parameterwert (LED aus).
 Pegel-/Peak-Hold-Anzeige (LED an).
Im Modus als Pegelanzeige weist die LED unterhalb des Endlosdrehreglers
auf Übersteuerungen (Clippings) hin.
F-KEY
Sondertaste, mit der Sie die Funktion anderer Bedienelemente umschalten
(siehe Einträge zur „F-KEY“ in der linken Spalte).
NULL
Setzt das Panning des ausgewählten Kanals auf die Mittelposition: Die LED
leuchtet, wenn Pan auf die Mitte eingestellt ist.
F-KEY Setzt die Übersteuerungsanzeige der Pegelanzeigen zurück.
206
Jog-Wheel
SCRUB aus: Bewegt die Abspielposition taktweise.
SCRUB an: Scrubbing aktiv (von Audio und MIDI).
SCRUB blinkt: Shuttle-Modus.
Joystick
Bearbeitet das Panning im ausgewählten Kanal.
Kapitel 16 Tascam US-2400
Bedienelement
Zuweisung
SCRUB
Schaltet das Jog-Wheel zwischen den Modi „Abspielposition taktweise bewegen“ (LED aus) und Scrubbing (LED an) um.
SHIFT Schaltet das Jog-Wheel in den Shuttle-Modus (LED blinkt).
BANK –
Verschiebt die Faderbank um eine Bank nach links: Die LED leuchtet, solange
die ganz linke Faderbank nicht erreicht ist.
F-KEY Verschiebt die Faderbank um einen Kanal nach links.
BANK +
Verschiebt die Faderbank um eine Bank nach rechts: Die LED leuchtet, solange
die ganz rechte Faderbank nicht erreicht ist.
F-KEY Verschiebt die Faderbank um einen Kanal nach rechts.
IN
Setzt den Punch-In-Locator auf die aktuelle Abspielposition.
SHIFT Die Abspielposition wird auf die Position des linken Cycle-Locator-Punkts
verschoben.
F-KEY Setzt den linken Cycle-Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition.
OUT
Setzt den Punch-Out-Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition.
SHIFT Die Abspielposition wird auf die Position des rechten Cycle-Locator-Punkts
verschoben.
F-KEY Setzt den rechten Cycle-Locator-Punkt auf die aktuelle Abspielposition.
SHIFT
REW
Sondertaste, mit der Sie die Funktion anderer Bedienelemente umschalten
(siehe Einträge zu „SHIFT“ in der linken Spalte).
Spult rückwärts.
SHIFT Identische Funktion wie die Linkspfeil-Taste auf der Computertastatur
(aber unabhängig davon).
F FWD
Spult vorwärts.
SHIFT Identische Funktion wie die Rechtspfeil-Taste auf der Computertastatur
(aber unabhängig davon).
STOP
Stoppt die Wiedergabe.
SHIFT Identische Funktion wie die Abwärtspfeil-Taste auf der Computertastatur
(aber unabhängig davon).
PLAY
Startet die Wiedergabe.
SHIFT Identische Funktion wie die Aufwärtspfeil-Taste auf der Computertastatur
(aber unabhängig davon).
RECORD
Aktiviert/deaktiviert die Aufnahme.
Kapitel 16 Tascam US-2400
207
17
Tascam US-428 und US-224
17
Einrichten Ihres Tascam US-428 und US-224
Der folgende Abschnitt beschreibt die Schritte, die zum Betrieb der Bedienoberfläche
Tascam US-428 oder US-224 mit Logic Express nötig sind.
Gehen Sie wie folgt vor, um Ihr Tascam-Gerät US-428 oder US-224 für den Betrieb
mit Logic Express einzurichten:
1 Installieren Sie die neueste Version der für das US-428 und US-224 notwendigen Treibersoftware.
2 Vergewissern Sie sich, dass Ihr US-428- oder US-224-Gerät über USB mit dem Computer verbunden ist.
3 Starten Sie Logic Express.
Die Geräte werden während des Scanvorgangs erkannt und automatisch installiert.
Übersicht der Zuweisungen
Der Verweis auf eine Sondertaste (wie SHIFT) unter einer Tastenbeschriftung zeigt an,
dass diese Taste eine alternative Funktion/Anwendung ausführt, wenn Sie diese Sondertaste gedrückt halten.
Hinweis: Das US-224 verfügt über nur vier Kanalzüge sowie eine Transportsteuerung,
verzichtet jedoch auf die EQ- und Master-Sektion (mit Ausnahme der Taste NULL und
des Datenrads) im US-428. Viele der im Folgenden aufgeführten Arbeitsschritte beziehen sich auf die zusätzlichen Bedienelemente des US-428 und können mit dem US-224
nicht ausgeführt werden.
209
Kanalzüge
Bedienelement
Zuweisung
MUTE 1 bis 8
SOLO-LED aus: Schaltet den Mute-Status ein/aus, die LED zeigt den Mute-Status an.
SOLO-LED an: Schaltet den Solo-Status ein/aus, die LED zeigt den Solo-Status
an.
REC-LEDs 1 bis 8
Zeigen den Status der Aufnahmebereitschaft an.
NULL Leuchtet, wenn der Fader höher eingestellt ist als die tatsächliche Kanal-Lautstärke (in Logic Express).
SELECT-LEDs 1 bis 8
Zeigen den Auswahl-Status (im Kanal) an.
NULL Leuchtet, wenn der Fader niedriger eingestellt ist als die tatsächliche KanalLautstärke (in Logic Express).
SELECT-Tasten 1 bis 8
Wählen den Kanal aus.
REC Aktiviert/deaktiviert die Aufnahmebereitschaft.
Fader 1 bis 8
Steuern die Kanal-Lautstärke.
NULL Erlaubt es Ihnen, die Faderposition zu aktualisieren und an die tatsächliche
Lautstärke (in Logic Express) anzupassen.
Master-Fader
Steuert den Master-Lautstärkefader (oder Output 1 und 2, wenn im Projekt
kein Master-Fader existiert).
EQ-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
Gain
Steuert das Gain im aktiven EQ-Band (des ausgewählten Kanals).
Freq
Steuert die Frequenz im aktiven EQ-Band (des ausgewählten Kanals).
Q
Steuert den Q-Faktor im aktiven EQ-Band (des ausgewählten Kanals).
HIGH
Wählt EQ-Band 3 aus (und ermöglicht so die Steuerung von Gain, Frequenz
und Q-Faktor in diesem Band).
ASGN Schaltet EQ-Band 3 in den Bypass-Status.
HI-MID
Wählt EQ-Band 4 aus (und ermöglicht so die Steuerung von Gain, Frequenz
und Q-Faktor in diesem Band).
ASGN Schaltet EQ-Band 4 in den Bypass-Status.
LO-MID
Wählt EQ-Band 5 aus (und ermöglicht so die Steuerung von Gain, Frequenz
und Q-Faktor in diesem Band).
ASGN Schaltet EQ-Band 5 in den Bypass-Status.
LOW
Wählt EQ-Band 6 aus (und ermöglicht so die Steuerung von Gain, Frequenz
und Q-Faktor in diesem Band).
ASGN Schaltet EQ-Band 6 in den Bypass-Status.
210
Kapitel 17 Tascam US-428 und US-224
Bedienelemente in der Master-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
AUX 1
Schaltet das Datenrad zwischen dem Transport/Scrub-Modus und dem
Modus als Pegelsteller für Send 1 um.
ASGN Schaltet den Mute-Status für Send 1 um.
AUX 2
Schaltet das Datenrad zwischen dem Transport/Scrub-Modus und dem
Modus als Pegelsteller für Send 2 um.
ASGN Schaltet den Mute-Status für Send 2 um.
AUX 3
Schaltet das Datenrad zwischen dem Transport/Scrub-Modus und dem
Modus als Pegelsteller für Send 3 um.
ASGN Schaltet den Mute-Status für Send 3 um.
AUX 4
Schaltet das Datenrad zwischen dem Transport/Scrub-Modus und dem
Modus als Pegelsteller für Send 4 um.
ASGN Schaltet den Mute-Status für Send 4 um.
ASGN
Sondertaste für die Funktion der EQ-Bedienelemente, der Tasten AUX 1 bis 4,
des PAN-Reglers sowie des Datenrads.
F1
Aktiviert/deaktiviert den Cycle-Modus.
F2
Aktiviert/deaktiviert den Autopunch-Modus.
F3
Aktiviert/deaktiviert den Scrub-Modus.
PAN
Steuert das Panorama im ausgewählten Kanal.
ASGN Stellt den Input für den ausgewählten Kanal ein.
NULL
Sondertaste für den NULL-Modus. Der NULL-Modus erlaubt es Ihnen, die
Faderposition zu aktualisieren und an die tatsächliche (in Logic Express angezeigte) Lautstärke anzupassen.
Datenrad
LED AUX 1 an: Steuert den Pegel von Send 1 im ausgewählten Kanal.
LED AUX 2 an: Steuert den Pegel von Send 2 im ausgewählten Kanal.
LED AUX 3 an: Steuert den Pegel von Send 3 im ausgewählten Kanal.
LED AUX 4 an: Steuert den Pegel von Send 4 im ausgewählten Kanal.
LED F3 an: Das Datenrad ist in den Scrub-Modus geschaltet.
Keine der LEDs leuchtet: Das Datenrad ist in den Transport-Modus geschaltet
und verschiebt die Abspielposition taktweise.
ASGN Stellt den Output für den ausgewählten Kanal ein.
LOCATE-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
<< LOCATE
Verschiebt die Abspielposition auf die vorherige Marker-Position.
LOCATE >>
Verschiebt die Abspielposition auf die nächste Marker-Position.
SET
Erzeugt einen neuen Marker an der aktuellen Abspielposition.
Kapitel 17 Tascam US-428 und US-224
211
BANK-Sektion
Bedienelement
Zuweisung
< BANK
Verschiebt die Faderbank um eine Bank nach links (eine Bank ist eine Gruppe
aus Kanälen). Die LED leuchtet, wenn die Bank am linken Rand noch nicht
erreicht ist.
BANK >
Verschiebt die Faderbank um eine Bank nach rechts. Die LED leuchtet, wenn
die Bank am rechten Rand noch nicht erreicht ist.
Transport-Sektion
212
Bedienelement
Zuweisung
REW
Verschiebt die Abspielposition um einen Takt rückwärts.
F FWD
Verschiebt die Abspielposition um einen Takt vorwärts.
STOP
Stoppt die Wiedergabe.
PLAY
Startet die Wiedergabe.
RECORD
Startet die Aufnahme.
Kapitel 17 Tascam US-428 und US-224
18
Yamaha 01V96
18
Einrichten Ihres Yamaha 01V96
Bitte befolgen Sie die folgenden Schritte, bevor Sie Ihre 02R96-Bedienoberfläche mit
Logic Express 8 verwenden.
 Stellen Sie sicher, dass alle 01V96-Geräte via USB mit dem Computer verbunden sind.
 Vergewissern Sie sich, dass der mit dem DM1000 gelieferte MIDI-Treiber installiert ist.
Auf der Bedienoberfläche des 01V96:
1 Drücken Sie die Taste „DISPLAY ACCESS [DIO/SETUP]“ mehrfach hintereinander, bis die
Seite „DIO/SETUP/MIDI/Host“ angezeigt wird.
2 Bewegen Sie den Cursor zu den „DAW“-Parameterboxen im Abschnitt der „Special Functions“ und geben Sie mithilfe des Parameterrads die Einstellungen „USB“ und „1–4“ ein.
3 Drücken Sie die Taste „DISPLAY ACCESS [DIO/SETUP]“ mehrfach hintereinander, bis die
Seite „DIO/Setup/Remote“ angezeigt wird.
4 Drehen Sie das Parameterrad, bis im Feld „TARGET“ die Einstellung „General DAW“ angezeigt wird.
5 Drücken Sie die Taste „LAYER [REMOTE]“.
In Logic Express:
Die Bedienoberfläche wird automatisch beim Starten von Logic Express installiert.
Sie sollten nun im Setup-Fenster zwei nebeneinander angeordnete 01V96-Symbole
(USB 1–2) sehen.
213
Übersicht der Zuweisungen
Der Name einer Sondertaste (z.B. SHIFT) unterhalb der Beschreibung einer Taste weist
darauf hin, dass diese Taste eine abweichende Funktion hat, wenn sie bei gleichzeitig
gedrückter Sondertaste betätigt wird.
Sektion DISPLAY ACCESS
Bedienelement
Zuweisung
AUTOMIX
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die Kanalzug-Displays den
aktuellen Automationsmodus.
PAIR/GROUP
Aktiviert den Group-Edit-Modus:
 Die oberste Zeile in der DSP-Bearbeitungssektion (in der Anzeige der Bedienoberfläche) zeigt die Nummer der zu bearbeitenden Gruppe.
 Die Parameter-Steuertasten F1 bis F4 wechseln die Eigenschaften der zu bearbeitenden Gruppe. Der Name der Gruppe wird in der unteren Zeile dargestellt.
 Wenn das Feld „INSERT/PARAM“ auf „Insert“ steht, wird mit dem Parameterrad
durch die Gruppen-Einstellung geblättert. Ansonsten wird die aktuell zu bearbeitende Gruppe gewechselt.
 Mit den „SELECT“-Tasten wird die Gruppen-Zugehörigkeit des Kanals aktiviert/
deaktiviert.
DAW SHIFT/ADD Schaltet zu einer Ansicht der Kanäle aller im Arrangement verwendeten Spuren.
EFFECT
Zeigt den Sample-Editor oder blendet ihn aus.
Sektion FADER MODE
Bedienelement
Zuweisung
AUX 1
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit Send 1 und die DSP-Endlosdrehregler mit
Send 1 bis 4. Während die Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die KanalzugDisplays die aktuelle Ziel-Zuweisung von Send 1.
DAW SHIFT/ADD Wie oben, nur für Send 6.
AUX 2
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit Send 2 und die DSP-Endlosdrehregler mit
Send 1 bis 4. Während die Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die KanalzugDisplays die aktuelle Ziel-Zuweisung von Send 2.
DAW SHIFT/ADD Wie oben, nur für Send 7.
AUX 3
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit Send 3 und die DSP-Endlosdrehregler mit
Send 1 bis 4. Während die Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die KanalzugDisplays die aktuelle Ziel-Zuweisung von Send 3.
DAW SHIFT/ADD Wie oben, nur für Send 8.
214
AUX 4
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit Send 4 und die DSP-Endlosdrehregler mit
Send 1 bis 4. Während die Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die KanalzugDisplays die aktuelle Ziel-Zuweisung von Send 4.
AUX 5
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit Send 5 und die DSP-Endlosdrehregler mit
Send 5 bis 8. Während die Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die KanalzugDisplays die aktuelle Ziel-Zuweisung von Send 5.
AUX 6
Schaltet die Schaltfunktion der Endlosdrehregler zwischen normalem Betrieb
und dem Abrufen der voreingestellten Werte um.
Kapitel 18 Yamaha 01V96
Bedienelement
Zuweisung
AUX 7
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit der Panorama-Position und die DSP-Endlosdrehregler mit den Panorama-Parametern des ausgewählten Kanals.
AUX 8
Bestimmt den Modus der SEL-Tasten im Kanalzug.
 LED aus: Spur/Kanal-Auswahl.
 LED ein: Insert-Auswahl.
HOME
Aktiviert/deaktiviert den Flip-Modus.
LCD-Funktion
Bedienelement
Zuweisung
Links/Rechts-Tasten
Effect-Edit-Modus: Verschiebt die Parameter-Anzeige um die Anzahl der in der
Bedienoberflächen-Gruppe angezeigten Parameter (normalerweise 4).
DAW ALT/FINE Effect-Edit-Modus: Verschiebt die Parameter-Anzeige um einen Parameter.
F1
Löscht die Overload-LEDs.
DAW SHIFT/ADD Wechselt zum Mixer und zeigt die MIDI-Kanäle an.
DAW ALT/FINE Öffnet oder schließt das Arrangierfenster.
LCD
Abhängig davon, welche Seite mit den Tasten [F2], [F3] und [F4] aufgerufen wird, zeigt
das LCD unterschiedliche Informationen an:
Insert-Anzeigemodus
Drücken Sie die Taste [F2], um den Modus zur Insert-Anzeige aufzurufen. In diesem Modus werden auf dem Display Parameter zur Effekteinstellung und zum Ein- und Ausschalten von Effekt-Plug-Ins in verschiedenen Insert-Slots dargestellt.
Anzeige
Zuweisung
TIME-CODE-Option Aktiv, wenn der Counter SMPTE-Time-Code anzeigt.
FEET
Nicht zugeordnet.
BEATS-Option
Aktiv, wenn der Counter Takte/Schläge/Rasterwerte/Ticks anzeigt.
Counter
Zeigt entweder SMPTE-Time-Code oder Takte/Schläge/Rasterwerte/Ticks an.
SELECT ASSIGN
Zeigt die Funktionen der Reglersymbole wie folgt an:
„Pan“, „Snd1“ bis „Snd8“, „S1As“ bis „S8As“, „In“, „Out“.
ASSIGN
–
COMPARE
Schaltet die Anzeige um zwischen den Modi „Spurname/Parametername“
und „Parametername/Parameterwert“.
BYPASS
Schaltet den Bypass-Status des aktuell bearbeiteten Effekts um.
INSERT/PARAM
Schaltet zwischen dem Effekt-Assign- und Effect-Edit-Modus um.
Kapitel 18 Yamaha 01V96
215
Anzeige
Zuweisung
Drücken der
Endlosdrehregler
1 bis 4
Panorama-Assign-Modus:
 Endlosdrehregler 1 zentriert das Panorama.
Send-Assign-Modus:
 Aktiviert/deaktiviert Send 1 bis 4 oder 5 bis 8.
Effect-Assign-Modus:
 Bestätigt die Effektauswahl der Insert-Slots 1 bis 4 oder 5 bis 8 und aktiviert
den Effect-Edit-Modus für den ausgewählten Insert-Slot.
Effect-Edit-Modus:
 Setzt den Wert auf die Voreinstellung zurück oder schaltet einen bipolaren
Schalter ein/aus.
Drehen der
Endlosdrehregler
1 bis 4
Panorama-Assign-Modus:
 Endlosdrehregler 1 steuert das Panorama.
Send-Assign-Modus:
 Steuert die Pegel der Sends 1 bis 4 oder 5 bis 8.
Effect-Assign-Modus:
 Wählt Insert-Slot 1 bis 4 oder 5 bis 8.
Effect-Edit-Modus:
 Stellt den Wert ein.
Kanal-Anzeigemodus ([F3])
Bedienelement
Zuweisung
Bewegen der
Parameterregler
1 bis 16
Steuert den Wert des in der Sektion FADER MODE ausgewählten Parameters.
Drücken der
Parameterregler
1 bis 16
Bei Auswahl von Send 1 bis 8: Bearbeitet die Pre/Post-Stellung, wechselt den
Mute-Status des Sends oder setzt den Send-Pegel auf seinen Ausgangswert
zurück.
Send-, Eingangs- oder Ausgangs-Zuweisungsmodus: Bestätigt die Auswahl.
Sektion SELECTED CHANNEL
Bedienelement
Zuweisung
Panoramaregler
Steuert den Wert des in der Sektion FADER MODE ausgewählten Parameters.
Sektion Dateneingabe
216
Bedienelement
Zuweisung
Parameterrad
SCRUB/SHUTTLE aus: Verschiebt die Abspielposition um einen Takt.
SCRUB ein: Scrubbing (von Audio oder MIDI).
SHUTTLE ein: Shuttle-Funktion.
[DEC] Taste
SCRUB/SHUTTLE aus: Schließt den Ordner.
Im Dialogfenster „Gehe zu Marker“: Schließt das Dialogfenster.
Kapitel 18 Yamaha 01V96
Bedienelement
Zuweisung
DAW ALT/FINE Öffnet oder schließt das Audio-Bin-Fenster.
[INC] Taste
Öffnet den ausgewählten Ordner.
Kanalzüge
Bedienelement
Zuweisung
Pegelanzeigen
Zeigen den aktuellen RMS- und den Spitzenpegel an.
SEL
Wenn „AUTO“ ausgeschaltet ist:
 „FADER MODE [AUX 8]“ aus: Wählt den Kanal aus.
 „FADER MODE [AUX 8]“ ein: Wählt den Kanal für die Insert-Zuweisung
(zum Einfügen von Effekten).
Wenn „AUTO“ eingeschaltet ist:
 Blättert durch die Automationsmodi. Bei gleichzeitig gedrückter Automationsmodus-Taste (siehe Sektion USER DEFINED KEYS) wird der entsprechende
Automationsmodus ausgewählt.
DAW SHIFT/ADD Setzt die Lautstärke auf Nominalpegel (0 dB).
SOLO
Aktiviert/deaktiviert die Solo-Taste.
DAW OPTION/ALL Deaktiviert die Solo-Taste in allen Kanälen.
ON
Aktiviert/deaktiviert die Mute-Taste.
DAW OPTION/ALL Deaktiviert die Mute-Taste in allen Kanälen.
Fader
Steuert die Lautstärke oder übernimmt im Flip-Modus die Funktion des
(dem Parameterrad zugewiesenen) Endlosdrehreglers.
Stereo-Kanalzug
Bedienelement
Zuweisung
SEL
Schaltet das Verhalten der SEL-Tasten zwischen Channel-Strip- oder Insert-Auswahl um.
Kapitel 18 Yamaha 01V96
217
Sektion USER DEFINED KEYS
Diesen Tasten können die folgenden Funktionen zugewiesen werden:
Bedienelement
Zuweisung
DAW WIN STATUS
Öffnet oder schließt das Audio-Bin-Fenster.
DAW REC/RDY 1 bis 16
Aktiviert/deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Taste im jeweiligen Kanal.
DAW WIN TRANSPORT
Öffnet/schließt das Transportfenster.
DAW BANK–
Verschiebt die Kanalzüge um eine Bank nach links (eine Bank ist eine
Gruppe von Kanalzügen oder Parametern).
DAW BANK+
Verschiebt die Channel-Strips um eine Bank nach rechts.
DAW SHIFT/ADD
Aktiviert bei einigen Tasten deren Zweitfunktion. Siehe Funktionsbeschreibungen der anderen Tasten.
DAW OPTION/ALL
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, erfolgt die Wertänderung auf
die Einstellung „Full“: Durch Drehen des Endlosdrehreglers nach rechts wird
sofort der maximale, durch Drehen nach links der minimale Parameterwert
erreicht. Außerdem stoppt der Endlosdrehregler bei seinem voreingestellten Wert (siehe auch die Beschreibung anderer Tasten).
DAW GROUP STATUS
Aktiviert den Group-Edit-Modus:
 Die oberste Zeile im Display zeigt den Namen und die Nummer der zu
bearbeitenden Gruppe.
 Die Parameter-Steuertasten F1 bis F4 wechseln die Eigenschaften der zu
bearbeitenden Gruppe. Der Gruppenname wird in der unteren Zeile angezeigt.
 Wenn das Feld „INSERT/PARAM“ auf „Insert“ steht, wird mit den Links- und
Rechtspfeil-Tasten durch die Gruppen-Einstellung geblättert. Ansonsten
dienen sie zum Wechseln der aktuellen Gruppe.
 Mit den „SELECT“-Tasten wird die Gruppen-Zugehörigkeit des Kanals aktiviert/deaktiviert.
DAW SHIFT/ADD Schaltet um zur Kanal-Ansicht.
DAW SUSPEND
Aktiviert/deaktiviert die Gruppenkupplung.
DAW SHIFT/ADD Schaltet um zur erweiterten Kanal-Ansicht.
DAW CREATE GROUP
Erzeugt eine neue Gruppe und ruft den Group-Edit-Modus (s.o.) auf.
DAW SHIFT/ADD Schaltet in die Mixer-Ansicht um.
218
DAW WIN MIX/EDIT
Schaltet zwischen dem Arrangier- und dem Mixer-Fenster um.
DAW CHANNEL –
Wechselt die Kanalzüge um einen Kanal nach links.
DAW CHANNEL+
Verschiebt die Kanalzüge um einen Kanal nach rechts.
DAW CTRL/CLUTCH
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, ist die Gruppenkupplung
aktiv (alle Gruppen sind vorübergehend aufgehoben).
DAW ALT/FINE
Während diese Taste gedrückt wird, erfolgt die Wertänderung in der
Einstellung „Fine“: Wertänderungen arbeiten in maximaler Auflösung
(siehe auch die Beschreibung anderer Tasten).
DAW MONI STATUS
–
DAW UNDO
Macht den letzten Bearbeitungsschritt rückgängig (Undo).
Kapitel 18 Yamaha 01V96
Bedienelement
Zuweisung
DAW SHIFT/ADD Stellt den letzten Bearbeitungsschritt wieder her (Redo).
DAW OPTION/ALL Öffnet das Fenster des Undo-Verlaufs.
DAW SAVE
Sichert das Projekt.
DAW WIN MEM-LOC
Öffnet oder schließt die Marker-Liste.
DAW OPTION/ALL Führt einen Vorgang „Sichern unter“ aus, mit dem Sie das Projekt unter
einem anderen Namen sichern können.
DAW EDIT TOOL
Wählt das nächste Werkzeug aus. Während diese Taste gedrückt gehalten
wird, rufen die numerischen Tasten die spezifischen Werkzeuge auf.
DAW WIN INSERT
Öffnet oder schließt das Sample-Editor-Fenster.
DAW REC/RDY ALL
Deaktiviert die Aufnahmebereitschaft für alle Kanäle.
DAW SCRUB
Aktiviert/deaktiviert den Scrub-Modus.
DAW SHUTTLE
Aktiviert/deaktiviert den Shuttle-Modus.
DAW REW
Spult rückwärts.
DAW FF
Spult vorwärts.
DAW STOP
Stopp
DAW PLAY
Wiedergabe
DAW SHIFT/ADD Pause
DAW REC
Aufnahme
DAW PRE
Übernimmt die aktuelle Abspielposition als linken Locator-Punkt.
DAW IN
Übernimmt die aktuelle Abspielposition als Punch-In-Locator-Punkt.
DAW OUT
Übernimmt die aktuelle Abspielposition als Punch-Out-Locator-Punkt.
DAW POST
Übernimmt die aktuelle Abspielposition als rechten Locator-Punkt.
DAW RTZ
Die Abspielposition wird auf die Position des linken Locator-Punkts
verschoben.
DAW END
Die Abspielposition wird auf die Position des rechten Locator-Punkts
verschoben.
DAW ONLINE
Aktiviert/deaktiviert die Synchronisation (intern/extern).
DAW QUICK PUNCH
Aktiviert/deaktiviert den Autopunch-Modus.
DAW AUTO FADER
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Volume-Automation.
DAW AUTO PAN
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der PanoramaAutomation.
DAW AUTO PLUGIN
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Plug-In-Parameter-Automation.
DAW AUTO MUTE
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Mute-Automation.
DAW AUTO SEND
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Send-PegelAutomation.
DAW AUTO WRITE
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Write“.
Kapitel 18 Yamaha 01V96
219
Bedienelement
Zuweisung
DAW OPTION/ALL Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Write“.
DAW AUTO TOUCH
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Touch“.
DAW OPTION/ALL Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Touch“.
DAW AUTO LATCH
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Latch“.
DAW OPTION/ALL Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Latch“.
DAW AUTO READ
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Read“.
DAW OPTION/ALL Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Read“.
DAW AUTO OFF
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Aus“.
DAW OPTION/ALL Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Aus“.
DAW AUTO STATUS
220
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, zeigt das Kanalzug-Display
den Automationsmodus der ausgewählten Spur/Kanal an.
Kapitel 18 Yamaha 01V96
19
Yamaha 02R96
19
Einrichten Ihres Yamaha 02R96
Bitte befolgen Sie die folgenden Schritte, bevor Sie Ihre 02R96-Bedienoberfläche mit
Logic Express verwenden.
 Stellen Sie sicher, dass alle 02R96-Geräte via USB mit dem Computer verbunden sind.
 Vergewissern Sie sich, dass der mit dem DM1000 gelieferte MIDI-Treiber installiert ist.
Auf der Bedienoberfläche des 02R96:
1 Drücken Sie die Taste „DISPLAY ACCESS [DIO/SETUP]“ mehrfach hintereinander, bis die
Seite „DIO/SETUP/MIDI/Host“ angezeigt wird.
2 Bewegen Sie den Cursor zu den „DAW“-Parameterboxen im Abschnitt der „Special Functions“ und geben Sie mithilfe des Parameterrads die Einstellungen „USB“ und „1–4“ ein.
3 Drücken Sie die Taste „DISPLAY ACCESS [DIO/SETUP]“ mehrfach hintereinander, bis die
Seite „DIO/Setup/Remote“ angezeigt wird.
4 Drehen Sie das Parameterrad, bis im Feld „TARGET“ die Einstellung „General DAW“ angezeigt wird.
5 Drücken Sie die Taste „LAYER [REMOTE]“.
In Logic Express:
Die Bedienoberfläche wird automatisch beim Starten von Logic Express installiert. Sie
sollten nun im Setup-Fenster drei nebeneinander angeordnete 02R96-Symbole
(USB 1–3) sehen.
221
Übersicht der Zuweisungen
Eine Sondertaste (z.B. SHIFT) unterhalb der Beschreibung einer Taste weist darauf hin,
dass diese Taste eine abweichende Funktion hat, wenn sie bei gleichzeitig gedrückter
Sondertaste betätigt wird.
Sektion DISPLAY ACCESS
Bedienelement
Zuweisung
METER
Löscht die Overload-LEDs.
Sektion AUX SELECT
Bedienelement
Zuweisung
AUX 1
Weist den Kanal-Endlosdrehreglern den Send-Pegel 1 zu und belegt die im Display
dargestellten Drehregler mit den Pegeln der Sends 1 bis 4. Während die Taste gedrückt wird, zeigen die Kanalzug-Displays die aktuelle Ziel-Zuweisung von Send 1.
AUX 2
Weist den Kanal-Endlosdrehreglern den Send-2-Pegel zu und belegt die im Display
dargestellten Drehregler mit den Pegeln der Sends 1 bis 4. Während die Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die Kanalzug-Displays die aktuelle Ziel-Zuweisung von
Send 5.
AUX 3
Weist den Kanal-Endlosdrehreglern den Send-3-Pegel zu und belegt die im Display
dargestellten Drehregler mit den Pegeln der Sends 1 bis 4. Während die Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die Kanalzug-Displays die aktuelle Ziel-Zuweisung von
Send 3.
AUX 4
Weist den Kanal-Endlosdrehreglern den Send-4-Pegel zu und belegt die im Display
dargestellten Drehregler mit den Pegeln der Sends 1 bis 4. Während die Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die Kanalzug-Displays die aktuelle Ziel-Zuweisung von
Send 4.
AUX 5
Weist den Kanal-Endlosdrehreglern den Send-5-Pegel zu und belegt die im Display
dargestellten Drehregler mit den Pegeln der Sends 5 bis 8. Während die Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die Kanalzug-Displays die aktuelle Ziel-Zuweisung von
Send 5.
Sektion ENCODER MODE
222
Bedienelement
Zuweisung
PAN
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit der Panorama-Position und die Display-Endlosdrehregler mit den Panorama-Parametern des ausgewählten Kanals.
AUX
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit Send 1 und die Display-Regler mit Send 1 bis
4. Während die Taste gedrückt wird, zeigen die Kanalzug-Displays die aktuelle ZielZuweisung von Send 1.
Kapitel 19 Yamaha 02R96
Sektion FADER MODE
Bedienelement
Zuweisung
FADER
Aktiviert/deaktiviert den Flip-Modus.
AUX/MTRX
Aktiviert/deaktiviert den Flip-Modus.
Sektion EFFECTS/PLUG-INS
Bedienelement
Zuweisung
DISPLAY
Öffnet oder schließt das Sample-Editor-Fenster.
PLUG-INS
Wechselt zwischen normalem Endlosdrehregler-Verhalten und Aufrufen der voreingestellten Werte.
CHANNEL
INSERTS
Bestimmt den Modus der SEL-Tasten:
 LED aus: Kanal-Auswahl.
 LED ein: Insert-Auswahl.
1
–
2
Schaltet die Anzeige zwischen den Modi „Spurname/Parametername“ und „Parametername/Parameterwert“ um.
3
Schaltet den Bypass-Status des aktuell bearbeiteten Insert-Slots um.
4
Schaltet um zwischen dem Plug-In-Assign- und Plug-In-Edit-Modus.
Pfeiltasten
Aufwärts &
Abwärts
(Parameter)
Plug-In-Edit-Modus: Wechselt die angezeigten Parameter gemäß der Anzahl der in
der Bedienoberflächen-Gruppe angezeigten Parameter.
Parameter-Steuertasten 1–4
(Druckfunktion)
Panorama-Assign-Modus:
 Parameter-Steuertaste 1 zentriert das Panorama.
Send-Assign-Modus:
 Aktiviert/deaktiviert Send 1 bis 4 oder 5 bis 8.
Plug-In-Assign-Modus:
 Bestätigt die Plug-In-Auswahl der Insert-Slots 1 bis 4 oder 5 bis 8 und aktiviert
den Plug-In-Edit-Modus für den ausgewählten Insert-Slot.
Plug-In-Edit-Modus:
 Setzt den Wert auf die Voreinstellung zurück oder schaltet einen bipolaren Schalter ein/aus.
Parameterregler
(Drehen)
Panorama-Assign-Modus:
 Parameter-Steuertaste 1 steuert das Panorama.
Send-Assign-Modus:
 Steuert die Pegel der Sends 1 bis 4 oder 5 bis 8.
Plug-In-Assign-Modus:
 Wählt Insert-Slot 1 bis 4 oder 5 bis 8.
Plug-In-Edit-Modus:
 Stellt den Wert ein.
Kapitel 19 Yamaha 02R96
223
LCD
Abhängig davon, welche Seite mit den Tasten [F2], [F3] und [F4] aufgerufen wird, zeigt
das LCD unterschiedliche Informationen an:
 Anzeigemodus „INSERT ASSIGN/EDIT“: Parameterdetails, Plug-In-Auswahl oder -Parameter (Details zu den Zuweisungen entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle).
 Kanalansicht-Modus: Darstellung der Endlosdrehregler-Werte und des Kanalzugs.
Um diesen Modus zu aktivieren, drücken Sie [F3].
 Pegelanzeige-Modus: Um diesen Modus zu aktivieren, drücken Sie [F4].
In allen drei Modi stehen die folgenden Zuweisungen zur Verfügung:
Anzeige
Zuweisung
TIME CODE
Aktiv, wenn der Counter SMPTE-Time-Code anzeigt.
BEATS
Aktiv, wenn der Counter Takte/Schläge/Rasterwerte/Ticks anzeigt.
Counter
Zeigt SMPTE-Time-Code oder Takte/Schläge/Rasterwerte/Ticks an.
SELECT ASSIGN
Zeigt die Endlosdrehregler-Zuweisungen wie folgt an:
„Pan“, „Snd1“ bis „Snd8“, „S1As“ bis „S8As“, „In“, „Out“.
Sektion USER DEFINED KEYS
224
Bedienelement
Zuweisung
display
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, stellt die Kanalzug-Anzeige den Automationsmodus des ausgewählten Kanals dar.
1
Schaltet zwischen dem Arrangier- und dem Mixer-Fenster um.
2
Aktiviert/deaktiviert die Gruppenkupplung.
3
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Write“.
4
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Touch“.
5
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Latch“.
6
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Read“.
8
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Aus“.
9
Verschiebt die Kanalzüge um eine Bank nach links (eine Bank ist eine Gruppe von
Kanalzügen oder Parametern).
10
Verschiebt die Channel-Strips um eine Bank nach rechts.
11
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Volume-Automation.
12
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Mute-Automation.
13
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Panorama-Automation.
14
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Send-Pegel-Automation.
16
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Plug-In-ParameterAutomation.
Kapitel 19 Yamaha 02R96
Kanalzüge
Bedienelement
Zuweisung
Endlosdrehregler (Drehen)
Steuert den in Sektion AUX SELECT ausgewählten Parameter.
Endlosdrehregler (Druckfunktion)
Bei Auswahl von Pan: Setzt Panorama auf Mittelstellung.
Bei Auswahl von „EFFECTS/PLUG-INS [PLUG-INS]“ auf den Sends 1 bis 8: Schaltet
zwischen Send-Pre/Post um, wechselt den Send-Mute-Status oder setzt den SendPegel auf seinen voreingestellten Wert zurück.
Bei Auswahl von Send-Zuweisung, Input oder Output: Bestätigt die Auswahl.
AUTO
Blättert durch die Automationsmodi.
Bei gleichzeitig gedrückter Automationsmodus-Taste wird der entsprechende Automationsmodus ausgewählt.
SEL
Bei Einstellung von „EFFECTS/PLUG-INS [CHANNEL INSERTS]“ auf „off“: Wählt den
Kanal aus.
Bei Einstellung von „EFFECTS/PLUG-INS [CHANNEL INSERTS]“ auf „on“: Wählt diesen Kanal zum Auswählen/Einfügen eines Plug-Ins aus.
SOLO
Aktiviert/deaktiviert die Solo-Taste.
ON
Aktiviert/deaktiviert die Mute-Taste.
Fader
Regelt die Lautstärke oder dupliziert die Funktion des Endlosdrehreglers im FlipModus.
Sektion MACHINE CONTROL
Bedienelement
Zuweisung
display
Öffnet oder schließt die Marker-Liste.
1 bis 8
Ruft die Marker 1 bis 8 auf.
REW
Spult rückwärts.
FF
Spult vorwärts.
STOP
Stopp
PLAY
Wiedergabe
REC
Aufnahme
Kapitel 19 Yamaha 02R96
225
Sektion Dateneingabe
226
Bedienelement
Zuweisung
SCRUB
Aktiviert/deaktiviert den Scrub-Modus.
SHUTTLE
Aktiviert/deaktiviert den Shuttle-Modus.
Parameterrad
SCRUB/SHUTTLE aus: Verschiebt die Abspielposition um einen Takt.
SCRUB ein: Scrubbing.
SHUTTLE ein: Shuttle-Modus.
ENTER
Öffnet den ausgewählten Ordner.
DEC
Schließt den Ordner.
INC
Wechselt zwischen Cursor- und Zoom-Modus.
Pfeiltaste:
Aufwärts
Cursor-Modus: Entspricht dem Aufwärts-Pfeil auf der Computertastatur.
Zoom-Modus: Vertikal auszoomen.
Pfeiltaste:
Abwärts
Cursor-Modus: Entspricht dem Abwärts-Pfeil auf der Computertastatur.
Zoom-Modus: Vertikal einzoomen.
Pfeiltaste:
Links
Cursor-Modus: Entspricht dem Linkspfeil auf der Computertastatur.
Zoom-Modus: Horizontal auszoomen.
Pfeiltaste:
Rechts
Cursor-Modus: Entspricht dem Rechtspfeil auf der Computertastatur.
Zoom-Modus: Horizontal einzoomen.
Kapitel 19 Yamaha 02R96
20
Yamaha DM1000
20
Einrichten Ihres Yamaha DM1000
Bitte befolgen Sie die folgenden Schritte, bevor Sie Ihre 02R96-Bedienoberfläche mit
Logic Express verwenden.
 Stellen Sie sicher, dass alle DM1000-Geräte via USB mit dem Computer verbunden
sind.
 Vergewissern Sie sich, dass der mit dem DM1000 gelieferte MIDI-Treiber installiert ist.
Auf der Bedienoberfläche des DM1000:
1 Drücken Sie die Taste „DISPLAY ACCESS [SETUP]“ mehrfach hintereinander, bis die Seite
„MIDI/Host“ angezeigt wird.
2 Bewegen Sie den Cursor zu den „DAW“-Parameterboxen im Abschnitt der „Special Functions“ und geben Sie mithilfe des Parameterrads die Einstellungen „USB“ und „1–3“ ein.
3 Drücken Sie die Taste „DISPLAY ACCESS [REMOTE]“ und anschließend die Taste [F1]. Nun
erscheint die Seite „Setup/Remote/Remote 1“.
4 Drehen Sie das Parameterrad, bis im Feld „TARGET“ die Einstellung „General DAW“ angezeigt wird.
5 Drücken Sie die Taste „LAYER [REMOTE 1]“.
In Logic Express:
Die Bedienoberfläche wird automatisch beim Starten von Logic Express installiert. Sie
sollten nun im Setup-Fenster drei nebeneinander angeordnete DM1000-Symbole
(USB 1–3) sehen.
227
Übersicht der Zuweisungen
Eine Sondertaste (z.B. SHIFT) unterhalb der Beschreibung einer Taste weist darauf hin,
dass diese Taste eine abweichende Funktion hat, wenn sie bei gedrückter Sondertaste
betätigt wird.
Sektion DISPLAY ACCESS
Bedienelement
Zuweisung
DISPLAY
Öffnet oder schließt das Sample-Editor-Fenster.
AUTOMIX
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, blenden die Kanalzug-Displays den Automationsmodus im ausgewählten Kanal ein.
PAIR/GROUP
Aktiviert den Group-Edit-Modus:
 Die oberste Zeile im Display zeigt den Namen und die Nummer der zu
bearbeitenden Gruppe.
 Die Parameter-Steuertasten 1 bis 4 wechseln die Eigenschaften der zu
bearbeitenden Gruppe (deren Name in der untersten Zeile des LCD steht).
 Wenn das Feld „INSERT/PARAM“ auf „Insert“ steht, wird mit den Links- und
Rechtspfeil-Tasten durch die Gruppen-Einstellung geblättert. Ansonsten
wird die aktuell zu bearbeitende Gruppe gewechselt.
 Mit den „SELECT“-Tasten wird die Gruppen-Zugehörigkeit des Kanals aktiviert/deaktiviert.
DAW SHIFT/ADD Schaltet um zur Kanal-Ansicht.
METER
Löscht die Overload-LEDs.
DAW SHIFT/ADD Schaltet um zur Mixer-Ansicht und zeigt die MIDI-Kanäle an.
DAW ALT/FINE Öffnet oder schließt das Arrangierfenster.
EFFECT
Öffnet oder schließt das Sample-Editor-Fenster.
Sektion AUX SELECT
Bedienelement
Zuweisung
AUX 1
Belegt die Endlosdrehregler mit Send 1 und die Display-Endlosdrehregler
mit Send 1 bis 4. Während die Taste gedrückt wird, zeigen die KanalzugDisplays die aktuelle Ziel-Zuweisung von Send 1.
DAW SHIFT/ADD Wie oben, nur für Send 6.
AUX 2
Wie oben, nur für Send 2.
DAW SHIFT/ADD Wie oben, nur für Send 7.
AUX 3
Wie oben, nur für Send 3.
DAW SHIFT/ADD Wie oben, nur für Send 8.
228
AUX 4
Wie oben, nur für Send 4.
AUX 5
Wie oben, nur für Send 5.
Kapitel 20 Yamaha DM1000
Bedienelement
Zuweisung
AUX 6
Schaltet die Schaltfunktion der Endlosdrehregler zwischen normalem
Betrieb und dem Abrufen der voreingestellten Werte um.
AUX 8
Bestimmt den Modus der „SEL“-Tasten im Kanalzug (bei ausgeschalteter
„AUTO“-Taste):
 LED aus: Kanal-Auswahl.
 LED ein: Insert-Auswahl.
Sektion ENCODER MODE
Bedienelement
Zuweisung
PAN
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit der Panorama-Position und die Display-Endlosdrehregler mit dem Panorama-Parameter des ausgewählten
Kanals.
AUX
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit Send 1 und die Display-Endlosdrehregler mit Send 1 bis 4. Während die Taste gedrückt wird, zeigen die Kanalzug-Displays die aktuelle Ziel-Zuweisung von Send 1.
Sektion FADER MODE
Bedienelement
Zuweisung
FADER MODE
Aktiviert/deaktiviert den Flip-Modus.
LCD-Funktion
Bedienelement
Zuweisung
Links & Rechts
Plug-In-Edit-Modus: Verschiebt die Parameter-Darstellung um die Anzahl
der in der Bedienoberflächen-Gruppe angezeigten Parameter.
DAW ALT/FINE Plug-In-Edit-Modus: Verschiebt die Parameter-Darstellung um einen Parameter.
LCD
Abhängig davon, welche Seite mit den Tasten [F2], [F3] und [F4] aufgerufen wird, zeigt
das LCD unterschiedliche Informationen an:
 Anzeigemodus „INSERT ASSIGN/EDIT“: Parameterdetails, Plug-In-Auswahl oder -Parameter. Um diesen Modus zu aktivieren, drücken Sie [F2].
Anzeige
Zuweisung
LCD
Zeigt Parameterdetails, Plug-In-Auswahl oder -Parameter.
TIME CODE
Aktiv, wenn der Counter Time-Code anzeigt.
BEATS
Aktiv, wenn der Counter Takte/Schläge/Rasterwerte/Ticks anzeigt.
Zeitanzeige
Zeigt Time-Code oder Takte/Schläge/Rasterwerte/Ticks an.
SELECT ASSIGN
Zeigt die Endlosdrehregler-Zuweisungen wie folgt an:
„Pan“, „Snd1“ bis „Snd8“, „S1As“ bis „S8As“, „In“, „Out“.
Kapitel 20 Yamaha DM1000
229
LCD-Insert-Seite
Bedienelement
Zuweisung
COMPARE
Schaltet die Anzeige um zwischen den Modi „Spurname/Parametername“
und „Parametername/Parameterwert“.
BYPASS
Aktiviert/deaktiviert den Bypass-Status des aktuell bearbeiteten Plug-Ins.
INSERT/PARAM
Schaltet um zwischen dem Plug-In-Assign- und Plug-In-Edit-Modus.
Parameter-Steuertasten 1–4 (Druckfunktion)
Panorama-Assign-Modus:
 Parameter-Steuertaste 1 zentriert das Panorama.
Send-Assign-Modus:
 Aktiviert/deaktiviert Send 1 bis 4 oder 5 bis 8.
Plug-In-Assign-Modus:
 Bestätigt die Plug-In-Auswahl der Insert-Slots 1 bis 4 oder 5 bis 8 und aktiviert den Plug-In-Edit-Modus für den ausgewählten Insert-Slot.
Plug-In-Edit-Modus:
 Setzt den Wert auf die Voreinstellung zurück oder schaltet einen bipolaren
Schalter ein/aus.
Parameterregler
(Drehen)
Panorama-Assign-Modus:
 Parameter-Steuertaste 1 steuert das Panorama.
Send-Assign-Modus:
 Steuert den Pegel von Send 1 bis 4 oder 5 bis 8.
Plug-In-Assign-Modus:
 Weist Insert-Slot 1 bis 4 oder 5 bis 8 zu.
Plug-In-Edit-Modus:
 Verändert den Parameterwert.
Sektion Dateneingabe
Bedienelement
Zuweisung
Parameterrad
SCRUB/SHUTTLE aus: Verschiebt die Abspielposition um einen Takt.
SCRUB ein: Scrubbing.
SHUTTLE ein: Shuttle-Funktion
– (DEC)
SCRUB/SHUTTLE aus: Schließt den Ordner.
Im Dialogfenster „Gehe zu Marker“: Schließt das Dialogfenster.
DAW ALT/FINE Öffnet oder schließt das Audio-Bin.
+ (INC)
230
Öffnet den ausgewählten Ordner.
Kapitel 20 Yamaha DM1000
Kanalzüge
Bedienelement
Zuweisung
Pegelanzeigen
Zeigen den aktuellen RMS- und den Spitzenpegel an.
Endlosdrehregler
(Drehen)
Steuert den in Sektion AUX SELECT ausgewählten Parameter.
Endlosdrehregler
(Druckfunktion)
Bei Auswahl von Pan: Setzt Panorama in Mittelposition (wenn MATRIX 1
aktiv ist).
Bei Auswahl von Send 1 bis 8: Bearbeitet die Pre/Post-Stellung, wechselt
den Mute-Status des Sends oder setzt den Send-Pegel auf seinen Ausgangswert zurück.
Bei Auswahl von Send-Zuweisung, Input oder Output: Bestätigt die Auswahl.
SEL
Wenn „AUTO“ ausgeschaltet ist:
 AUX [AUX 8] aus: Wählt den Kanal aus.
 AUX [AUX 8] ein: Wählt den Kanal für die Zuordnung des Inserts.
Wenn „AUTO“ eingeschaltet ist:
 Blättert durch die Automationsmodi. Bei gleichzeitig gedrückter Automationsmodus-Taste, wird der entsprechende Automationsmodus ausgewählt.
DAW SHIFT/ADD Setzt die Lautstärke auf Nominalpegel (0 dB).
MATRIX SELECT 1
Setzt die Lautstärke auf Nominalpegel (0 dB).
SOLO
Aktiviert/deaktiviert die Solo-Taste.
DAW OPTION/ALL Deaktiviert die Solo-Taste in allen Kanälen.
ON
Aktiviert/deaktiviert die Mute-Taste.
DAW OPTION/ALL Deaktiviert die Mute-Taste in allen Kanälen.
Fader
Regelt die Lautstärke oder übernimmt die Funktion des Endlosdrehreglers
im Flip-Modus.
Stereo-Kanalzug
Bedienelement
Zuweisung
AUTO
Schaltet das Verhalten der SEL-Tasten zwischen Kanal- oder Insert-Auswahl
um.
Kapitel 20 Yamaha DM1000
231
Sektion USER DEFINED KEYS
Diesen Tasten können die folgenden Funktionen zugewiesen werden:
Bedienelement
Zuweisung
DAW WIN STATUS
Öffnet oder schließt das Audio-Bin.
DAW REC/RDY 1 bis 16
Aktiviert/deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Taste im jeweiligen Kanal.
DAW WIN TRANSPORT
Öffnet oder schließt das Transportfeld-Fenster.
DAW BANK–
Verschiebt die Kanalzüge um eine Bank nach links (eine Bank ist eine
Gruppe von Kanalzügen oder Parametern).
DAW BANK+
Verschiebt die Channel-Strips um eine Bank nach rechts.
DAW SHIFT/ADD
Aktiviert eine alternative Funktion für verschiedene Tasten.
DAW OPTION/ALL
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, erfolgt die Wertänderung auf
die Einstellung „Full“: Durch Drehen des Endlosdrehreglers nach rechts wird
sofort der maximale, durch Drehen nach links der minimale Parameterwert
erreicht. Außerdem stoppt der Endlosdrehregler bei seinem voreingestellten Wert (siehe auch die Beschreibung anderer Tasten).
DAW GROUP STATUS
Aktiviert den Group-Edit-Modus:
 Die oberste Zeile im Display zeigt den Namen und die Nummer der zu
bearbeitenden Gruppe.
 Die Parameter-Steuertasten 1 bis 4 wechseln die Eigenschaften der zu
bearbeitenden Gruppe (deren Name in der untersten Zeile des LCD steht).
 Wenn das Feld „INSERT/PARAM“ auf „Insert“ steht, wird mit den Links- und
Rechtspfeil-Tasten durch die Gruppen-Einstellung geblättert. Ansonsten
dienen sie zum Wechseln der aktuellen Gruppe.
 Mit den „SELECT“-Tasten wird die Gruppen-Zugehörigkeit des Kanals aktiviert/deaktiviert.
DAW SHIFT/ADD Schaltet um zur Kanal-Ansicht.
DAW SUSPEND
Aktiviert/deaktiviert die Gruppenkupplung.
DAW SHIFT/ADD Schaltet um zur erweiterten Kanal-Ansicht.
DAW CREATE GROUP
Erzeugt eine neue Gruppe und ruft den Group-Edit-Modus (s.o.) auf.
DAW SHIFT/ADD Schaltet in die Mixer-Ansicht um.
DAW WIN MIX/EDIT
Wechselt zwischen dem Arrangier- und dem Mixer-Fenster.
DAW CHANNEL–
Wechselt die Kanalzüge um einen Kanal nach links.
DAW CHANNEL+
Verschiebt die Kanalzüge um einen Kanal nach rechts.
DAW CTRL/CLUTCH
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, ist die Gruppenkupplung aktiv
(alle Gruppen sind vorübergehend aufgehoben).
DAW ALT/FINE
Während diese Taste gedrückt wird, erfolgt die Wertänderung in der Einstellung „Fine“: Wertänderungen arbeiten in maximaler Auflösung (siehe auch
die Beschreibung anderer Tasten).
DAW MONI STATUS
–
DAW UNDO
Macht den letzten Bearbeitungsschritt rückgängig (Undo).
DAW SHIFT/ADD Stellt den letzten Bearbeitungsschritt wieder her (Redo).
DAW OPTION/ALL Öffnet das Fenster des Undo-Verlaufs.
232
Kapitel 20 Yamaha DM1000
Bedienelement
Zuweisung
DAW SAVE
Sichert das Projekt.
DAW WIN MEM-LOC
Öffnet oder schließt die Marker-Liste.
DAW OPTION/ALL Führt einen Vorgang „Sichern unter“ aus, mit dem Sie das Projekt unter
einem anderen Namen sichern können.
DAW EDIT TOOL
Wählt das nächste Werkzeug aus. Während diese Taste gedrückt gehalten
wird, rufen die numerischen Tasten die spezifischen Werkzeuge auf.
DAW WIN INSERT
Öffnet oder schließt das Sample-Editor-Fenster.
DAW REC/RDY ALL
Deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Tasten aller Kanäle.
DAW SCRUB
Aktiviert/deaktiviert den Scrub-Modus.
DAW SHUTTLE
Aktiviert/deaktiviert den Shuttle-Modus.
DAW REW
Shuttle rückwärts.
DAW FF
Shuttle vorwärts.
DAW STOP
Stopp
DAW PLAY
Wiedergabe
DAW SHIFT/ADD Pause
DAW REC
Aufnahme
DAW PRE
Übernimmt die aktuelle Abspielposition als linken Locator-Punkt.
DAW IN
Übernimmt die aktuelle Abspielposition als Punch-In-Locator-Punkt.
DAW OUT
Übernimmt die aktuelle Abspielposition als Punch-Out-Locator-Punkt.
DAW POST
Übernimmt die aktuelle Abspielposition als rechten Locator-Punkt.
DAW RTZ
Übernimmt den linken Locator-Punkt als Abspielposition.
DAW END
Setzt die Abspielposition auf die rechte Locator-Punkt-Position.
DAW ONLINE
Aktiviert/deaktiviert die Synchronisation (intern/extern).
DAW QUICK PUNCH
Aktiviert/deaktiviert den Autopunch-Modus.
DAW AUTO FADER
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Volume-Automation.
DAW AUTO PAN
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Panorama-Automation.
DAW AUTO PLUGIN
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Plug-In-Parameter-Automation.
DAW AUTO MUTE
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Mute-Automation.
DAW AUTO SEND
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Send-PegelAutomation.
DAW AUTO WRITE
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Write“.
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, versetzen die „AUTO“-Tasten
der Kanalzüge diese in den Write-Modus.
DAW OPTION/ALL Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Write“.
Kapitel 20 Yamaha DM1000
233
Bedienelement
Zuweisung
DAW AUTO TOUCH
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Touch“.
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, versetzen die „AUTO“-Tasten
der Kanalzüge diese in den Touch-Modus.
DAW OPTION/ALL Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Touch“.
DAW AUTO LATCH
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Latch“.
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, versetzen die „AUTO“-Tasten
der Kanalzüge diese in den Latch-Modus.
DAW OPTION/ALL Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Latch“.
DAW AUTO READ
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Read“.
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, versetzen die „AUTO“-Tasten
der Kanalzüge diese in den Read-Modus.
DAW OPTION/ALL Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Read“.
DAW AUTO TRIM
–
DAW AUTO OFF
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Aus“. Während diese Taste gedrückt gehalten wird, deaktivieren die „AUTO“-Tasten der
Kanalzüge deren Automation (Modus „Aus“).
DAW OPTION/ALL Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Aus“.
DAW AUTO STATUS
234
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, zeigt das Kanalzug-Display den
Automationsmodus der ausgewählten Spur/Kanal an.
Kapitel 20 Yamaha DM1000
21
Yamaha DM2000
21
Einrichten Ihres Yamaha DM2000
Bitte befolgen Sie die folgenden Schritte, bevor Sie Ihre DM2000-Bedienoberfläche mit
Logic Express verwenden.
 Stellen Sie sicher, dass alle DM2000-Geräte via USB mit dem Computer verbunden
sind.
 Vergewissern Sie sich, dass der mit dem DM1000 gelieferte MIDI-Treiber installiert ist.
Auf der Bedienoberfläche des DM2000:
1 Drücken Sie die Taste „DISPLAY ACCESS [SETUP]“ mehrfach hintereinander, bis die Seite
„MIDI/Host“ angezeigt wird.
2 Bewegen Sie den Cursor zu den „DAW“-Parameterboxen im Abschnitt der „Special Functions“ und geben Sie mithilfe des Parameterrads die Einstellungen „USB“ und „1–4“ ein.
3 Drücken Sie die Taste „DISPLAY ACCESS [REMOTE]“ und anschließend die Taste [F1]. Nun
erscheint die Seite „Setup/Remote 1“.
4 Drehen Sie das Parameterrad, bis im Feld „TARGET“ die Einstellung „General DAW“ angezeigt wird.
5 Drücken Sie die Taste „LAYER [REMOTE 1]“.
In Logic Express:
Die Bedienoberfläche wird automatisch beim Starten von Logic Express installiert. Sie
sollten nun im Setup-Fenster vier nebeneinander angeordnete DM2000-Symbole
(USB 1–4) sehen.
235
Übersicht der Zuweisungen
Eine Sondertaste (z.B. SHIFT) unterhalb der Beschreibung einer Taste weist darauf hin,
dass diese Taste eine abweichende Funktion hat, wenn sie bei gedrückter Sondertaste
betätigt wird.
Sektion MATRIX SELECT
Bedienelement
Zuweisung
MATRIX 1
Schaltet die Schaltfunktion der Endlosdrehregler zwischen normalem Betrieb und
dem Abrufen der voreingestellten Werte um.
MATRIX 2
Schaltet die Schaltfunktion der Endlosdrehregler zwischen Send-Position und SendMute um.
MATRIX 4
Bei eingeschalteter Taste „ENCODER MODE [ASSIGN 4]“ schaltet MATRIX 4 den
Modus der SEL-Tasten in den Kanalzügen zwischen Insert-Anwahl (LED aus) und
Insert-Bypass (LED ein) um.
Sektion AUX SELECT
Bedienelement
Zuweisung
AUX 1
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit Send 1 und die Display-Endlosdrehregler mit
Send 1 bis 4. Während die Taste gedrückt wird, zeigen die Kanalzug-Displays die
aktuelle Ziel-Zuweisung von Send 1.
USER 4 Wie oben, nur für Send 6.
AUX 2
Wie oben, nur für Send 2.
USER 4 Wie oben, nur für Send 7.
AUX 3
Wie oben, nur für Send 3.
USER 4 Wie oben, nur für Send 8.
236
AUX 4
Wie oben, nur für Send 4.
AUX 5
Wie oben, nur für Send 5.
Kapitel 21 Yamaha DM2000
Sektion ENCODER MODE
Bedienelement
Zuweisung
PAN
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit der Panorama-Position und die Display-Endlosdrehregler mit den Panorama-Parametern des ausgewählten Kanals.
AUX/MTRX
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit Send 1 und die Display-Endlosdrehregler mit
Send 1 bis 4. Während die Taste gedrückt wird, zeigen die Kanalzug-Displays die
aktuelle Ziel-Zuweisung von Send 1.
ASSIGN 1
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit der Eingangszuweisung des Kanals. Beim
Drücken der Taste zeigen die Kanalzug-Displays die jeweils zugewiesenen Eingänge.
ASSIGN 2
Belegt die Kanal-Endlosdrehregler mit der Ausgangszuweisung des Kanals. Beim
Drücken der Taste zeigen die Kanalzug-Displays die jeweils zugewiesenen Ausgänge.
ASSIGN 3
Wenn die Endlosdrehregler einen Send-Pegel steuern, schaltet diese Taste ihre
Funktion auf die Zielzuweisung des Sends um. Drücken Sie den Endlosdrehregler
(oder erneut die Taste „ASSIGN 3“), um die Zuordnung zu bestätigen.
ASSIGN 4
Bestimmt den Modus der SEL-Tasten:
 LED aus: Kanal-Auswahl.
 LED ein: Insert-Auswahl oder Insert-Bypass, abhängig von der Einstellung unter
„MATRIX SELECT [MATRIX 4]“.
Sektion FADER MODE
Bedienelement
Zuweisung
FADER
Aktiviert/deaktiviert den Flip-Modus.
AUX/MTRX
Aktiviert/deaktiviert den Flip-Modus.
Sektion DISPLAY ACCESS
Bedienelement
Zuweisung
METER
Löscht die Overload-LEDs.
USER 4 Schaltet um zur Mixer-Ansicht und zeigt die MIDI-Kanäle an.
USER 13 Öffnet oder schließt das Arrangierfenster.
Kapitel 21 Yamaha DM2000
237
Sektion EFFECTS/PLUG-INS
Bedienelement
Zuweisung
DISPLAY
Öffnet oder schließt das Sample-Editor-Fenster.
6
Schaltet die Anzeige um zwischen den Modi „Spurname/Parametername“ und
„Parametername/Parameterwert“.
7
Schaltet den Bypass-Status des aktuell bearbeiteten Insert-Slots um.
8
Schaltet zwischen dem Plug-In-Assign- und -Edit-Modus um.
Pfeiltasten Auf- Plug-In-Edit-Modus: Verschiebt die Parameter-Darstellung um die Anzahl der in der
wärts & Abwärts Bedienoberflächen-Gruppe angezeigten Parameter.
(Parameter)
USER 13 Plug-In-Edit-Modus: Verschiebt die angezeigten Parameter um einen Parameter.
Parameter-Steuertaste 1–4
(Druckfunktion)
Panorama-Assign-Modus:
 Parameter-Steuertaste 1 zentriert das Panorama.
Send-Assign-Modus:
 Aktiviert/deaktiviert Send 1 bis 4 oder 5 bis 8.
Plug-In-Assign-Modus:
 Bestätigt die Plug-In-Auswahl der Insert-Slots 1 bis 4 oder 5 bis 8 und aktiviert
den Plug-In-Edit-Modus für den ausgewählten Insert-Slot.
Plug-In-Edit-Modus:
 Setzt den Wert auf die Voreinstellung zurück oder schaltet einen bipolaren Schalter ein/aus.
Parameterregler
(Drehen)
Panorama-Assign-Modus:
 Parameter-Steuertaste 1 steuert das Panorama.
Send-Assign-Modus:
 Steuert den Pegel von Send 1 bis 4 oder 5 bis 8.
Plug-In-Assign-Modus:
 Weist Insert-Slot 1 bis 4 oder 5 bis 8 zu.
Plug-In-Edit-Modus:
 Verändert den Parameterwert.
LCD
Anzeige
Zuweisung
LCD
Zeigt Parameterdetails, Plug-In-Auswahl oder -Parameter.
TIME CODE
Aktiv, wenn der Counter SMPTE-Time-Code anzeigt.
BEATS
Aktiv, wenn der Counter Takte/Schläge/Rasterwerte/Ticks anzeigt.
Counter
Zeigt SMPTE-Time-Code oder Takte/Schläge/Rasterwerte/Ticks an.
SELECT ASSIGN Zeigt die Funktionen der Reglersymbole wie folgt an:
„Pan“, „Snd1“ bis „Snd8“, „S1As“ bis „S8As“, „In“, „Out“.
238
Kapitel 21 Yamaha DM2000
Sektion TRACK ARMING
Bedienelement
Zuweisung
1 bis 24
Aktiviert/deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Taste im jeweiligen Kanal.
USER 5 Deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Tasten aller Kanäle.
MASTER
Deaktiviert die Aufnahmebereitschafts-Tasten aller Kanäle.
Sektion AUTOMIX
Bedienelement
Zuweisung
DISPLAY
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, zeigen die Kanalzug-Displays den
Automationsmodus der jeweiligen Spur/Kanal an.
REC
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Write“. Während
diese Taste gedrückt gehalten wird, versetzen die „AUTO“-Tasten der Kanalzüge
diese in den Write-Modus.
USER 5 Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Write“.
ABORT/UNDO
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Touch“. Während
diese Taste gedrückt gehalten wird, versetzen die „AUTO“-Tasten der Kanalzüge
diese in den Touch-Modus.
USER 5 Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Touch“.
AUTOREC
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Latch“. Während
diese Taste gedrückt gehalten wird, versetzen die „AUTO“-Tasten der Kanalzüge
diese in den Latch-Modus.
USER 5 Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Latch“.
RETURN
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Read“. Während
diese Taste gedrückt gehalten wird, versetzen die „AUTO“-Tasten der Kanalzüge
diese in den Read-Modus.
USER 5 Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Read“.
RELATIVE
–
TOUCH SENSE
Versetzt die ausgewählte Spur/Kanal in den Automationsmodus „Aus“. Während
diese Taste gedrückt gehalten wird, deaktivieren die „AUTO“-Tasten der Kanalzüge
deren Automation (Modus „Aus“).
USER 5 Versetzt alle Spuren/Kanäle in den Automationsmodus „Aus“.
OVERWRITE
[FADER]
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Volume-Automation.
OVERWRITE
[PAN]
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Panorama-Automation.
OVERWRITE [EQ] Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Plug-In-ParameterAutomation.
OVERWRITE [ON] Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Mute-Automation.
OVERWRITE
[AUX]
Aktiviert/deaktiviert die Aufzeichnung und Wiedergabe der Send-Pegel-Automation.
Kapitel 21 Yamaha DM2000
239
Sektion USER DEFINED KEYS
Bedienelement
Zuweisung
DISPLAY
Öffnet oder schließt das Audio-Bin-Fenster.
1
Öffnet/schließt das Transportfenster.
2
Verschiebt die Kanalzüge um eine Bank nach links.
3
Verschiebt die Channel-Strips um eine Bank nach rechts.
4
Aktiviert bei einigen Tasten deren Zweitfunktion (siehe auch die Beschreibung
anderer Tasten).
5
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, erfolgt die Wertänderung auf die
Einstellung „Full“: Durch Drehen des Endlosdrehreglers nach rechts wird sofort der
maximale, durch Drehen nach links der minimale Parameterwert erreicht.
Außerdem stoppt der Endlosdrehregler bei seinem voreingestellten Wert (siehe
auch die Beschreibung anderer Tasten).
6
Aktiviert den Group-Edit-Modus:
 Die oberste Zeile im Display zeigt den Namen und die Nummer der zu
bearbeitenden Gruppe.
 Die Parameter-Steuertasten 1 bis 4 wechseln die Eigenschaften der zu
bearbeitenden Gruppe (deren Name in der untersten Zeile des LCD steht).
 Wenn das Feld „INSERT/PARAM“ auf „Insert“ steht, wird mit den Links- und
Rechtspfeil-Tasten durch die Gruppen-Einstellung geblättert. Ansonsten dienen
sie zum Wechseln der aktuellen Gruppe.
 Mit den „SELECT“-Tasten wird die Gruppen-Zugehörigkeit des Kanals aktiviert/
deaktiviert.
USER 4 Schaltet um zur Kanal-Ansicht.
7
Aktiviert/deaktiviert die Gruppenkupplung (alle Gruppen sind vorübergehend
aufgehoben).
USER 4 Schaltet um zur erweiterten Kanal-Ansicht.
8
Erzeugt eine neue Gruppe und ruft den Group-Edit-Modus (s.o.) auf.
USER 4 Schaltet um zur Mixer-Ansicht.
9
Wechselt zwischen dem Arrangier- und dem Mixer-Fenster.
10
Wechselt die Kanalzüge um einen Kanal nach links.
11
Verschiebt die Kanalzüge um einen Kanal nach rechts.
12
Während diese Taste gedrückt gehalten wird, ist die Gruppenkupplung aktiv
(alle Gruppen sind vorübergehend aufgehoben).
13
Während diese Taste gedrückt wird, erfolgt die Wertänderung in der Einstellung
„Fine“: Wertänderungen arbeiten in maximaler Auflösung (siehe auch die Beschreibung anderer Tasten).
14
–
15
Macht den letzten Bearbeitungsschritt rückgängig (Undo).
USER 4 Stellt den letzten Bearbeitungsschritt wieder her (Redo).
USER 5 Öffnet das Fenster des Undo-Verlaufs.
16
Sichert das Projekt.
USER 5 Führt einen Vorgang „Sichern unter“ aus, mit dem Sie das Projekt unter einem
anderen Namen sichern können.
240
Kapitel 21 Yamaha DM2000
Sektion LOCATOR
Bedienelement
Zuweisung
DISPLAY
Öffnet oder schließt die Marker-Liste.
1 bis 8
Ruft die Marker 1 bis 8 auf.
USER 4 Umschalten zur Mixer-Ansicht, Darstellung der:
1: MIDI-Kanäle
2: Input-Kanäle
3: Audio-Kanäle
4: Instrument-Kanäle
5: Aux-Kanäle
6: Bus-Kanäle
7: Output-Kanäle und den Master-Channel-Strip
DISPLAY Wählt ein Werkzeug:
HISTORY 1: Pfeil-Werkzeug
[FORWARD] 2: Stift-Werkzeug
3: Radiergummi-Werkzeug
4: Text-Werkzeug
5: Scheren-Werkzeug
6: Klebetuben-Werkzeug
7: Solo-Werkzeug
8: Mute-Werkzeug
PRE
Übernimmt die aktuelle Abspielposition als linken Locator-Punkt.
IN
Übernimmt die aktuelle Abspielposition als Punch-In-Locator-Punkt.
OUT
Übernimmt die aktuelle Abspielposition als Punch-Out-Locator-Punkt.
POST
Übernimmt die aktuelle Abspielposition als rechten Locator-Punkt.
RETURN TO ZERO Übernimmt den linken Locator-Punkt als Abspielposition.
END
Setzt die Abspielposition auf die rechte Locator-Punkt-Position.
ONLINE
Aktiviert/deaktiviert die Synchronisation (intern/extern).
QUICK PUNCH
Aktiviert/deaktiviert den Autopunch-Modus.
Kapitel 21 Yamaha DM2000
241
Kanalzüge
Bedienelement
Zuweisung
Pegelanzeigen
Anzeige für RMS- und Spitzenpegel.
Endlosdrehregler (Drehen)
Steuert den in Sektion AUX SELECT ausgewählten Parameter.
Endlosdrehregler (Druckfunktion)
Bei Auswahl von Pan: Setzt Panorama auf Mittelstellung.
Bei Auswahl von MATRIX 1 für Send 1 bis 8: Bearbeitet die Pre/Post-Stellung, wechselt den Mute-Status des Sends oder setzt den Send-Pegel auf seinen Ausgangswert zurück.
Bei Auswahl von Send-Zuweisung, Input oder Output: Bestätigt die Auswahl.
AUTO
Blättert durch die Automationsmodi.
Bei gleichzeitig gedrückter Automationsmodus-Taste, wird der entsprechende
Automationsmodus ausgewählt.
SEL
Bei ausgeschalteter Taste „ENCODER MODE [ASSIGN 4]“: Wählt den Kanal aus.
Bei eingeschalteter Taste „ENCODER MODE [ASSIGN 4]“:
 BYPASS aus: Wählt den Kanal für die Plug-In-Auswahl.
 BYPASS ein: Schaltet den Bypass-Status des aktuell gewählten Insert-Slots um.
USER 4 Setzt die Lautstärke auf Nominalpegel (0 dB).
MATRIX SELECT 1 Setzt die Lautstärke auf Nominalpegel (0 dB).
SOLO
Aktiviert/deaktiviert die Solo-Taste.
USER 5 Deaktiviert die Solo-Tasten aller Kanäle.
ON
Aktiviert/deaktiviert die Mute-Taste.
USER 5 Deaktiviert die Mute-Taste in allen Kanälen.
KanalzugDisplay
Zeigt den Kanalnamen oder die Send-, Eingangs- oder Ausgangszuweisung an.
Fader
Regelt die Lautstärke oder übernimmt die Funktion des Endlosdrehreglers im
Flip-Modus.
Sektion Dateneingabe & Transport
Bedienelement
Zuweisung
REW
Spult rückwärts.
FF
Spult vorwärts.
STOP
Stopp
PLAY
Wiedergabe
USER 4 Pause
242
REC
Aufnahme
DISPLAY
HISTORY
[FORWARD]
Wählt das nächste Werkzeug aus. Solange die Taste gedrückt gehalten wird, wählen Sie mit den Nummerntasten ein bestimmtes Werkzeug direkt aus.
SCRUB
Aktiviert/deaktiviert den Scrub-Modus.
Kapitel 21 Yamaha DM2000
Bedienelement
Zuweisung
SHUTTLE
Aktiviert/deaktiviert den Shuttle-Modus.
Parameterrad
SCRUB/SHUTTLE aus: Bewegt die Abspielposition um einen Takt.
SCRUB ein: Scrubbing.
SHUTTLE ein: Shuttle-Funktion
DEC
SCRUB/SHUTTLE aus: Schließt den Ordner.
Im Dialogfenster „Gehe zu Marker“: Schließt das Dialogfenster.
USER 13 Öffnet oder schließt das Audio-Bin.
INC
Wechselt zwischen Cursor- und Zoom-Modus.
Pfeiltaste:
Aufwärts
Cursor-Modus: Entspricht dem Aufwärts-Pfeil auf der Computertastatur.
Zoom-Modus: Vertikal auszoomen.
USER 4 Zoom-Modus: Aktuelle Spur auszoomen.
USER 13 Seite aufwärts
USER 5 Zum Anfang scrollen
+ USER 13
Pfeiltaste:
Abwärts
Cursor-Modus: Entspricht dem Abwärts-Pfeil auf der Computertastatur.
Zoom-Modus: Vertikal einzoomen.
USER 4 Zoom-Modus: Aktuelle Spur einzoomen.
USER 13 Seite abwärts.
USER 5 Ans Ende scrollen.
+ USER 13
Pfeiltaste:
Links
Cursor-Modus: Entspricht dem Linkspfeil auf der Computertastatur.
Zoom-Modus: Horizontal auszoomen.
USER 4 Zoom-Modus: Zoom zurücksetzen für aktuelle Spur und alle Spuren des gleichen
Typs.
USER 13 Seite nach links
USER 5 Zum linken Rand scrollen
+ USER 13
Pfeiltaste:
Rechts
Cursor-Modus: Entspricht dem Rechtspfeil auf der Computertastatur.
Zoom-Modus: Horizontal einzoomen.
USER 4 Zoom-Modus: Zoom für alle Spuren zurücksetzen.
USER 13 Seite nach rechts
USER 5 Zum rechten Rand scrollen (innerhalb des aktiven Fensters)
+ USER 13
ENTER
Öffnet den ausgewählten Ordner.
Kapitel 21 Yamaha DM2000
243
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