Warum Vaillant? - Wrobel-SHK

Warum Vaillant? - Wrobel-SHK
Planungsinformation icoVIT exclusiv
Warum Vaillant?
Damit die Planung der Systeme stimmt.
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv VKO 156/3-7 bis 356/3-7
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
Gute Gründe für Öl-Brennwerttechnik
Zukunftssicher durch Biobrennstoffe
5
5
7
2 Systemübersicht
Öl-Brennwerttechnik bei Vaillant
8
8
3 Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Funktionsbeschreibung
Produktvorstellung
Technische Daten
Maßzeichnung und Anschlussmaße
Kaskadenlösung
Kombinationsmöglichkeiten mit Systemzubehören
20
20
25
26
27
28
29
4 Zubehöre
Anschlusszubehöre icoVIT exclusiv
Hydraulikzubehöre
Heizölentlüfter mit Heizölfilter
Sicherheitstechnische Ausrüstung
Kondenswasserentsorgung
Öl-Neutralisationseinrichtung
30
30
33
45
46
47
49
5 Warmwasserspeicher
Anforderungen und Entscheidungskriterien
Kombinationsübersicht - uniSTOR VIH R
Produktvorstellung
uniSTOR VIH R 120 bis VIH R 200
Produktvorstellung
uniSTOR VIH R 300 bis VIH R 500
Zubehöre Warmwasserspeicher
50
50
53
Warmwasser-Schichtladespeicher
Kombinationsübersicht - actoSTOR
Produktvorstellung actoSTOR VIH K 300
Produktvorstellung
actoSTOR VIH RL 300-60 bis VIH RL 500-120
Zubehör actoSTOR VIH K 300
69
69
70
Solar-Speichersysteme
Kombinationsübersicht - auroSTOR
Produktvorstellung
auroSTOR VIH S 300 bis VIH S 500
Produktvorstellung
auroSTOR VPS SC 700 und VPS SC 1000
Zubehöre
79
79
54
61
67
72
78
80
83
87
Multi-Funktionsspeicher
88
Kombinationsübersicht allSTOR VPS /2
88
Produktvorstellung
allSTOR VPS 300/2 bis VPS 2000/2
89
Produktvorstellung
Trinkwasserstation VPM 20/25 W und VPM 30/35 W 92
Produktvorstellung
Solarladestation VPM 20 S und VPM 60 S
94
Zubehöre allSTOR
96
Zubehöre Warmwasserspeicher, allgemein
97
PLI icoVIT exclusiv
6 Regelung
100
Anforderungen und Entscheidungskriterien
100
Raumtemperaturregler calorMATIC 370
103
Funk-Raumtemperaturregler calorMATIC 392f
104
Raumtemperaturregler calorMATIC 330
105
Witterungsgeführter Regler calorMATIC 470
106
Witterungsgeführter Funkregler calorMATIC 430f
107
Witterungsgeführter Mehrkreis- und Kaskadenregler
calorMATIC 630/3
108
Witterungsgeführter Solarsystemregler
auroMATIC 620/3
110
Differenztemperaturgeführter Solarregler
auroMATIC 560/2
112
Kombinationsübersicht Regelung und Zusatzmodule 114
Zubehöre für calorMATIC 470 / 430f
116
Zubehöre für calorMATIC 630/3 und
auroMATIC 620/3
117
Zubehöre Regelungstechnik allgemein
119
Kommunikationseinheit vrnetDIALOG
121
7 Luft-/Abgassysteme
124
Einleitung
124
Allgemeine Sicherheits- und Planungshinweise
127
Planung und Zusammenstellung eines Luft-/
Abgassystems
130
Senkrechte Luft-/Abgasführung durch Flach- und
Schrägdächer (Ø 80/125 mm PP)
133
Konzentrischer Anschluss (Ø 80/125 mm PP)
an Abgasleitung DN 80 PP (starr oder flexibel)
im Schacht
134
Konzentrischer Anschluss (Ø 80/125 mm PP)
an Abgasleitung DN 80 PP (starr oder flexibel)
im Schacht mit getrennter Luftzufuhr
135
Konzentrischer Anschluss (Ø 80/125 mm PP)
an konzentrische Abgasleitung Ø 80/125 mm PP
im Schacht
136
Konzentrischer Anschluss (Ø 80/125 mm PP/Edelstahl)
an Abgasleitung an der Fassade
137
Anschluss (Ø 80/125 mm PP) an LAS-Systeme
138
2-er Kaskade (Ø 130 mm PP) an Abgasleitung
DN 130 (starr) im Schacht
139
Erweiterungen Ø 80/125
140
Erweiterungen DN 130
148
8 Anlagenplanung
Grundlagen
Übersicht Anlagenschemata
Anlagenschemata und Verdrahtungspläne
Planung des Installationsortes
Planung der Energieversorgung
Heizöllagerung
Zulässige Brennstoffe
Einstrangsystem
149
149
154
156
184
9 Anhang
196
Vaillant Stützpunkte
197
186
191
192
3
Vaillant Marken
Vaillant Marken
Vaillant ®
ecoTEC ®
turboTEC ®
atmoTEC ®
ecoCOMPACT ®
atmoCOMPACT ®
auroCOMPACT ®
ecoVIT ®
atmoVIT ®
ecoCRAFT ®
atmoCRAFT ®
icoVIT ®
iroVIT ®
renerVIT ®
actoSTOR ®
uniSTOR ®
atmoSTOR ®
auroSTOR ®
geoSTOR ®
allSTOR ®
eloSTOR ®
calorMATIC ®
auroMATIC ®
auroTHERM ®
auroSTEP ®
atmoMAG ®
turboMAG ®
geoTHERM ®
recoVAIR ®
climaVAIR ®
auroPOWER ®
electronicVED ®
zeoTHERM ®
wicoMATIC ®
Solomatik ®
calotrol ®
circo ®
Geyser ®
sine ®
Supral ®
Vulkan ®
Recalair ®
Vaillantronic ®
Vaitronic ®
Tectronik ®
MAG ®
VIH ®
VEK ®
VEN ®
VED ®
VEH ®
4
PLI icoVIT exclusiv
1 Einleitung
Gute Gründe für Öl-Brennwerttechnik
Bei der Verbrennung von Erdgas
oder Heizöl entsteht Wasserdampf
durch den im Brennstoff enthaltenen
Wasserstoff.
Die Abgase werden durch niedrige
Kesselrücklauftemperaturen und
durch die Konstruktion des Wärmeerzeugers soweit abgekühlt, dass
der Wasserdampf kondensiert und
die im Wasserdampf enthaltene
Wärme auf das Heizmedium übertragen wird.
Bei der Brennwerttechnik ergibt sich
dadurch im Vergleich zur Niedertemperaturtechnik ein höherer Normnutzungsgrad. Dieser zusätzliche
Energiegewinn resultiert zu ungefähr gleichen Teilen aus der Kondensation der Abgase (latente Wärme
durch Brennwertnutzung) und aus
den tieferen Abgastemperaturen.
Die Brennwertnutzung ist technisch
sowohl bei gasförmigen, als auch
bei flüssigen Brennstoffen möglich.
Die theoretisch mögliche zusätzliche
Energieausnutzung resultiert aus
der jeweiligen Brennstoffzusammensetzung (Wasserstoffgehalt). Die
zusätzlich zur Verfügung stehende
Energiemenge, bezogen auf den
Heizwert, beträgt bei Erdgas rund
11 %, bei Heizöl extra leicht (HEL)
rund 6 %.
Bezieht man die gesamte Energieausnutzung technisch richtig auf
den gesamten Energiegehalt eines
Brennstoffes, auf den Brennwert
HS, zeigt sich, dass Gas- und ÖlBrennwerttechnik keine Effizienzunterschiede aufweisen. Der Normnutzungsgrad bezogen auf den
Brennwert HS kann bis zu 98 %
betragen.
98 %
6 % genutzte
Kondensationswärme
Öl
92 %
1 % ungenutzte
Kondensationswärme
Heizwertnutzung
98 %
9 % genutzte
Kondensationswärme
1 % Abgas-
Erdgas
verlust
89 %
Heizwertnutzung
100 %
Brennwert
Brennwertnutzung - Öl und Erdgas im Vergleich
Temperatur [°C]
80
70
70 °C
Kondensationsbereich
60
Taupunkt-Temperatur (Heizöl ca. 47 °C)
55 °C
50
47 °C
40
30
-6 °C
20
20
15
10
5
0
-5
-10
-15
Außentemperatur [°C]
Beispiel: Radiatoren (70/55 °C)
Einfluss des Heizsystems auf die Kondensation der Abgase
Um die Kondensation zu ermöglichen, sind die Abgase unter die Taupunkttemperatur abzukühlen. Demnach muss die Rücklauftemperatur
im Heizungssystem unter der Taupunkttemperatur liegen, um einen
Energiegewinn durch Kondensation
der Abgase zu ermöglichen.
Entscheidenden Einfluss auf die
Brennwertnutzung hat der Lambdawert. Während bei herkömmlicher
Kesseltechnologie eine Kondenswasserbildung wegen der Gefahr
von Korrosion oder Kaminversottung gänzlich unterbunden werden
soll, wird für die Brennwertnutzung
genau das Gegenteil angestrebt.
Um die Kondensationstemperatur
möglichst hoch zu halten, soll die
Verbrennung immer mit einem möglichst niedrigen Lambdawert stattfinden.
Die hohe Effizienz von Brennwertgeräten kann nur dann erreicht
werden, wenn über lange Betriebszeiten die Rücklauftemperatur des
Heizungswassers entsprechend weit
unter der Taupunkttemperatur des
Abgases liegt. Je tiefer die Rücklauftemperatur ist, desto besser kann
der Wasserdampf in den Abgasen
kondensieren. Ideale Einsatzbedingungen bestehen deshalb vor allem
bei Heizsystemen mit tiefen Rücklauftemperaturen, wie zum Beispiel
Fußbodenheizungen.
Der Wärmegewinn durch die Kondensation der Abgase führt zu einer
besseren Ausnutzung des Brennstoffes und damit nicht nur zu einem
geringeren Energieeinsatz, sondern
auch zu einer relevanten Reduzierung der Schadstoff-Emissionen.
5
PLI icoVIT exclusiv
1 Einleitung
Heizungswassertemperatur °C
Betriebsanteil mit
Kondensationswärmenutzung: 100 %
80
hr
es
he
iza
rb e
60
i tsl
inie
40
40
Heizungsvorlauf
30
Heizungsrücklauf
20
20
0
0
- 15
- 10
- 5
0
5
10
15
20
Außenlufttemperatur °C
Ja
80
80
r
za
75
be
Heizungsvorlauf
ie
l in
its
60
40
60
Heizungsrücklauf
40
Betriebsanteil mit
Kondensationswärmenutzung: 58 %
20
Heizungswassertemperatur °C
100
100
ei
sh
Jahresheizarbeit %
Kondensationswärmenutzung bei einem Heizsystem 40/30 °C
e
hr
20
0
0
- 15
- 10
- 5
0
5
10
15
20
Außenlufttemperatur °C
Ja
Heizungsvorlauf
90
he
80
80
iza
rb
e it
70
sli n
60
ie
60
Heizungsrücklauf
40
Heizungswassertemperatur °C
100
100
es
Jahresheizarbeit %
Kondensationswärmenutzung bei einem Heizsystem 75/60 °C
hr
6
80
60
Selbst bei Heizungsanlagen, die für
90/70 °C ausgelegt sind, erreicht
man bei gleitender Betriebsweise
immerhin noch bis zu ca. 30 % der
Jahres-Heizarbeit eine Kondensation der Abgase und somit die Nutzung des Brennwertes.
In der Praxis hat sich gezeigt, dass
insbesondere ältere 90/70 °CHeizungsanlagen in der Regel mit
überdimensionierten Heizflächen
ausgestattet sind und daher selbst
an den kältesten Tagen mit Vorlauftemperaturen <70 °C arbeiten.
Bei diesen Anlagen liegen die Rücklauftemperaturen während der
überwiegenden Zeit der Heizperiode
tief genug, um den größten Teil der
Jahresheizarbeit (ca. 90 %) im Kondensationsbetrieb zu fahren.
Häufig werden bei Altbauten nachträglich Wärmedämm-Maßnahmen
an den Außenfassaden durchgeführt und auch neue Fenster mit
Mehrfach-Verglasung eingesetzt.
Auch in diesen Fällen werden geringere Vorlauftemperaturen benötigt
als ursprünglich berechnet wurde.In
diesen Anlagen kann die Brennwerttechnik ebenfalls mit gutem Erfolg
eingesetzt werden.
100
100
Ja
Brennwertgeräte können grundsätzlich in jeder Warmwasser-Heizungsanlage eingesetzt werden. Wieviel
von der Gesamt-Jahresheizarbeit
einer Heizungsanlage jedoch im
Kondensationsbetrieb gefahren
werden kann, hängt im wesentlichen
von der Auslegung des Heizungsnetzes ab, das heißt, mit welchen
Vorlauf- und Rücklauftemperaturen
die Anlage betrieben wird.
Je tiefer diese Temperaturen liegen,
um so höher ist der Anteil der Jahresheizarbeit mit Kondensationsnutzung, und entsprechend höher ist
auch der Nutzungsgrad und somit
die Wirtschaftlichkeit der Anlage.
Bei Niedertemperatur-Heizungen,
bei denen die Rücklauftemperaturen
unter 40 °C liegen (z. B. Fußbodenheizung mit 40/30 °C), erreicht man
den größten Jahres-Nutzungsgrad,
da hier ein ganzjähriger Heizbetrieb
mit Kondensationsnutzung gegeben
ist.
Jahresheizarbeit %
Gute Gründe für Öl-Brennwerttechnik
40
20
20
Betriebsanteil mit
Kondensationswärmenutzung: 31 %
0
0
- 15
- 10
- 5
0
5
10
15
20
Außenlufttemperatur °C
Kondensationswärmenutzung bei einem Heizsystem 90/70 °C
PLI icoVIT exclusiv
1 Einleitung
Zukunftssicher durch Biobrennstoffe
Ein weiteres Ziel von Vaillant ist es,
Biobrennstoffe in den bestehenden
Vaillant Ölheizungen verwenden zu
können. Der Einsatz effizienter Heiztechnik kombiniert mit nachhaltiger
Produktion der Biobrennstoffe bietet
eine Perspektive für die Schonung
von Ressourcen und das Erreichen
der nationalen Klimaschutzziele.
Dies ist um so wichtiger, da Erdöl
nach wie vor der wichtigste Energieträger ist und rund 36 % des weltweiten Primärenergieverbrauchs
deckt. Die Reserven dieses fossilen
Rohstoffes sind jedoch begrenzt.
Und laut Energierohstoffexperten
wird das Maximum der Förderung
von konventionellem Erdöl in den
kommenden Jahren erreicht sein.
Zurückgehende Fördermengen
könnten zwar zum Teil durch nichtkonventielles Erdöl (z. B. Ölsande,
Ölschiefer) aufgefangen werden,
dies ist jedoch technisch wesentlich
aufwändiger zu gewinnen. Wichtiger
ist daher die sukzessive Substitution
durch synthetische Kraftstoffe aus
Kohle, Erdgas oder Biomasse.
Bedarf
Reduktion
Bedarf an Heizöl EL
aus Mineralöl
Substitution
heute
Änderung des Heizöl EL-Bedarfs durch Reduktion und Substitution
(Quelle: Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO), Hamburg; www.iwo.de)
Der Bedarf an Heizöl EL aus Mineralöl wird mit der Zeit durch die
Effizienzsteigerung der Öl-Brennwerttechnik in Kombination mit
erneuerbaren Energien und durch
die Zumischung alternativer flüssiger Brennstoffe reduziert.
Das Institut für wirtschaftliche
Ölheizung e.V. (IWO) leistet mit seiner Grundlagenforschung über den
Brennstoff Heizöl EL und seiner effizienten Umsetzung in Wärme einen
Beitrag zur Energieeinsparung und
Umweltentlastung im Bereich der
Gebäudebeheizung.
PLI icoVIT exclusiv
Zeit
Zu diesem Zweck führt das IWO
seit dem Frühjahr 2006 Feldtests
mit Ölkesseln verschiedener Typen
und Hersteller (u. a. Vaillant) durch,
wobei ein Anteil von 5 - 20 % biogener Brennstoffe (z. B. Rapsöl
nach DIN V 51603-6 oder FAME,
entspricht Biodiesel nach EN 14123)
dem Heizöl beigemischt wird.
Dabei hat sich gezeigt, dass der
Vaillant icoVIT exclusiv problemlos
mit einer Mischung aus Heizöl EL
und Biobrennstoff betrieben werden
kann. Beimischungen von bis zu 5 %
Rapsöl oder bis zu 20 % Fame sind
möglich.
7
2 Systemübersicht
Öl-Brennwerttechnik bei Vaillant
Als Spezialist für Brennwert-Technologie präsentiert Vaillant die
Generation Effizienz:
Geräte, die weniger Energie verbrauchen, diese wenige Energie und
sogar die Abgaswärme besser nutzen und gleichzeitig mehr leisten.
Geräte, die perfekt miteinander harmonieren, die beliebig kombinierbar
und flexibel erweiterbar sind.
Mit modernster Vaillant Brennwerttechnik kann der Kunde
- durch hocheffiziente Verbrennungstechnik seine Heizkosten
senken.
- Verantwortung für die Umwelt
übernehmen, durch die Verwendung / Zumischung natürlicher
Brennstoffe (z. B. Rapsöl nach DIN
V 51603-6 oder FAME, entspricht
Biodiesel nach EN 14123).
- zunkunftsorientierte Systemgestaltungen durch Kombinationsmöglichkeit von Brennwerttechnik mit
Solarthermie und /oder Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung
vornehmen.
- höchste Betriebssicherheit durch
Kaskadenanlagen erlangen.
- einen einfachen kostengünstigen
Austausch von alten Heizwertgeräten durch aktuelle Brennwerttechnik vornehmen.
- umfangreiche finanzielle Unterstützung für Neubau oder Modernisierung (z. B. durch BAFA, KFW,
Energieversorger) erhalten.
Gleich, ob ein Neubau-Vorhaben
oder eine Gebäudesanierung /
Modernisierungsmaßnahme geplant
wird, eine Vielzahl von Daten muss
erfasst und ausgewertet werden,
um eine optimale Wärme- und Trinkwasserlösung für den Nutzer zu
realisieren.
Neben Grundstücks- und Gebäudedaten gehören zu diesen Daten auch
Verbrauchsdaten, Angaben zur Wärmeübertragung an die Räume, zur
Trinkwassererwärmung, zur Wärmeverteilung, zu Lüftungsanlagen
sowie Wünsche des Kunden.
Nach dieser Bestandsaufnahme
können geeignete Geräte und evtl.
Systemkombinationen geprüft und
bewertet werden. In Absprache mit
dem Kunden wird die Entscheidung
für eine effiziente Wärmebereitstellung getroffen und die detaillierte
Anlagenplanung gestartet.
Die Vaillant "Planungsinformation
System" (Bestell-Nr. 0020134120)
bietet mit Checklisten zur Ermittlung des Istzustandes des Gebäudes
sowie mit Fahrplänen zum Planungsablauf hilfreiche Instrumente.
Auf den folgenden Seiten werden
für unterschiedliche Wohn- bzw.
Gewerbeanforderungen optimale /
effiziente Systemlösungen mit dem
Vaillant Öl-Brennwertkessel icoVIT
exclusiv vorgestellt.
Hinweis
Vaillant bietet umfangreiche Pakete
und Sets als Systemlösungen
an, siehe Vaillant Preisliste
Systempakete & Sets (Bestell-Nr.
0020101935).
Nennwärmeleistungen des 2-stufigen icoVIT exclusiv
icoVIT exclusiv
11,1
VKO 156/3-7
15,8
VKO 256/3-7
17,2
VKO 356/3-7
0
25,3
22,1
10
20
36,8
30
40
50
60
70
(bei 40/30 °C)
icoVIT exclusiv - Kaskade
11,1
2 x VKO 156/3-7
2 x VKO 256/3-7
30,0
17,2
2 x VKO 356/3-7
0
50,0
22,1
10
20
70,0
30
40
50
60
70
(bei 40/30 °C)
8
PLI icoVIT exclusiv
2 Systemübersicht
Öl-Brennwerttechnik bei Vaillant
Brennwerttechnik im System
Die Anwendungsbeispiele unterscheiden sich hinsichtlich Neubau
und Modernsierung, Ein- bzw. Zweifamilien- oder Mehrfamilienhäuser
mit zentraler Heizungsanlage bis hin
zu gewerblicher Nutzung.
Die sinnvolle Nutzung regernerativer
Energien, wie auch eine kontrollierte
Wohnungslüftung bzw. die Planung
und Vorbereitung solcher zukünftigen Nutzungen wird ebenfalls
berücksichtigt.
Den in den Anwendungsbeispielen
eingesetzte Vaillant Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv lernen Sie
in dem gerätespezifischen Kapitel
detailliert kennen.
Anwendung
Dort finden Sie zum Beispiel technische Daten und die Funktionsbeschreibung sowie Planungs- und
Installationshinweise.
Außerdem sind die zu kombinierenden Speicher und Regelgeräte aufgeführt.
Das System kann um die Kommunikationseinheit vrnetDIALOG erweitert werden. vrnetDIALOG unterstützt die Brennwertgeräte icoVIT
exclusiv sowie die oben genannten
Regelgeräte und ermöglicht die
Parametrierung, Diagnose und Fehlersignalisierung via Internet aus der
Ferne.
Vaillant Zubehöre wie z. B. energiesparende, vormontierte Rohrgruppen
oder hydraulische Anschlusszubehöre
sind weitere aufeinander abgestimmte Bauteile zur Vervollständigung der
effizienten Vaillant Systeme.
Mit allen Vaillant Heizsystemen ist
die Wohnungslüftung recoVAIR zur
kontrollieren Wohnungslüftung mit
Wärmerückgewinnung kombinierbar.
Weitere Informationen hierzu siehe
PLI System.
Die Symbole und Verweise in der folgenden Übersicht führen Sie zu den
"Musterhäusern".
Wärmebereitstellung und Trinkwasserversorgung
Wärmeerzeuger
Brennwerttechnik
Öl
Warmwasserspeicher
Solarthermische
Unterstützung
Regelungstechnik
Wohnungslüftung
Anwendungsbeispiel
1
Ein- oder Zweifamilienhaus
optional
1
optional
2
optional
Mehrfamilienhaus
und Gewerbe
3
optional
4
optional
Zentrale Systemlösung
Die wichtigsten zu ermittelnden
Angaben und zu prüfenden Anforderungen für die Auswahl des optimalen Wärmeerzeugers mit Brennwerttechnik sind:
PLI icoVIT exclusiv
- Heizlast
- Warmwasserbedarf
- Raum-/Platzbedarf für Wärmeerzeuger und Speicher
- Luft-/Abgasführung
- Regelungstechnik
- Kundenwünsche (z. B. geringe
Investitionskosten, hohe C02-Einsparung, solare Unterstützung)
9
2 Systemübersicht
Öl-Brennwerttechnik bei Vaillant
Anwendungsbeispiel 1:
Einfamilienhaus: Wärmebereitstellung mit Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Beispielhafter Anlagenaufbau für einen
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv mit
actoSTOR VIH K 300.
Für jede Einbausituation bietet Vaillant die passende Luft-/Abgaslösung (siehe Kapitel 7)
10
PLI icoVIT exclusiv
2 Systemübersicht
Öl-Brennwerttechnik bei Vaillant
Wärmebereitstellung und Trinkwasserversorgung
Systemschema
Vorteile / Nutzen des Systems
Zentrale
Systemlösungen
Innovativ mit Öl
- Öl-Brennwertkessel mit 85 /120 l
Wasserinhalt, geeignet für die
Aufstellung im Keller
- leichtes Einbringen in den Keller
durch komplett montierte, komÖl-Brennwertpakte Kessel-Brenner-Einheit
kessel
- einfache Einbindung in bestehende
icoVIT exclusiv VKO
oder auch komplexe Anlagen
- service- und installationsfreundlich
- komfortables Bedienkonzept
- technisch perfekt abgestimmter
Warmwasserspeicher actoSTOR
Witterungsgeführter Regler
calorMATIC 470
Schichtladespeicher
actoSTOR VIH K 300
---
VR 61/2 Mischermodul zur Erweiterung des
calorMATIC 470
optional
2
optional
1
optional
3
Öl-Brennwerttechnik im System
- Öl-Brennwertkessel mit 85 /120 l
Wasserinhalt, geeignet für die
Aufstellung im Keller
- leichtes Einbringen in den Keller
durch komplett montierte, kompakte Kessel-Brenner-Einheit
Öl-Brennwert- einfache Einbindung in bestehen- kessel
de oder auch komplexe Anlagen
icoVIT exclusiv VKO
- service- und installationsfreundlich
- komfortables Bedienkonzept
- Individuelle Regelung für mehrere Heizkreise über Mehrkreis- und
Kaskadenregler
---
---
Witterungsgeführter Mehrkreis- und
Kaskadenregler
calorMATIC 630/3
Öl-Brennwerttechnik bei hohem
Warmwasserbedarf
- Öl-Brennwertkessel mit 85 /120 l
Wasserinhalt, geeignet für die
Aufstellung im Keller
- leichtes Einbringen in den Keller
Öl-Brennwertdurch komplett montierte, komkessel
pakte Kessel-Brenner-Einheit
icoVIT exclusiv VKO
- einfache Einbindung in bestehende oder auch komplexe Anlagen
- service- und installationsfreundlich
- komfortables Bedienkonzept
PLI icoVIT exclusiv
Standspeicher
uniSTOR
VIH R 200 - 400
---
Witterungsgeführter Mehrkreis- und
Kaskadenregler
calorMATIC 630/3
11
2 Systemübersicht
Öl-Brennwerttechnik bei Vaillant
Anwendungsbeispiel 2:
Einfamilienhaus: Wärmebereitstellung mit Brennwerttechnik und solarthermischer Unterstützung
Beispielhafter Anlagenaufbau für einen
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv mit
einem Solar-Warmwasserspeicher VIH S.
Für jede Einbausituation bietet Vaillant die passende Luft-/Abgaslösung (siehe Kapitel 7)
12
PLI icoVIT exclusiv
2 Systemübersicht
Öl-Brennwerttechnik bei Vaillant
Wärmebereitstellung und Trinkwasserversorgung
Systemschema
Vorteile / Nutzen des Systems
Zentrale
Systemlösungen
Öl-Brennwerttechnik mit
regenerativer Unterstützung
- Öl-Brennwertkessel mit 85 /120 l
Wasserinhalt, geeignet für die
Aufstellung im Keller
- solare Warmwasserbereitung
- Komfortable Regelung der Solaranlage und einer Heizungsanlage
mit verschiedenen Heizkreisen
über Solar-Systemregler
PLI icoVIT exclusiv
Kollektoren
Öl-Brennwertkessel
icoVIT exclusiv VKO
Warmwasserspeicher
auroSTOR VIH S
Speicherkomponenten für die
solare Warmwasserbereitung:
auroSTOR VIH S
Solar-Systemregler
auroMATIC 620/3
optional
7
13
2 Systemübersicht
Öl-Brennwerttechnik bei Vaillant
Anwendungsbeispiel 3:
Mittleres Mehrfamilienhaus/Gewerbe: Wärmebereitstellung mit Brennwerttechnik
Beispielhafter Anlagenaufbau mit einem
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv und
einem Warmwasserspeicher VIH R.
Für jede Einbausituation bietet Vaillant die passende Luft-/Abgaslösung (siehe Kapitel 7)
14
PLI icoVIT exclusiv
2 Systemübersicht
Öl-Brennwerttechnik bei Vaillant
Wärmebereitstellung und Trinkwasserversorgung
Systemschema
Vorteile / Nutzen des Systems
Zentrale
Systemlösungen
Zentrale Lösung mit Öl
- Öl-Brennwertkessel mit 85 /120 l
Wasserinhalt, geeignet für die
zentrale Heizungsanlage im
Mehrfamilienhaus und die komfortable, zentrale Warmwasserbereitung
- leichtes Einbringen in den Keller
Öl-Brennwertdurch komplett montierte, komkessel
pakte Kessel-Brenner-Einheit
icoVIT exclusiv VKO
- einfache Einbindung in bestehende
oder auch komplexe Anlagen
- service- und installationsfreundlich
- Individuelle Regelung für mehrere
Heizkreise über Mehrkreis- und
Kaskadenregler
PLI icoVIT exclusiv
Standspeicher
uniSTOR
VIH R 200 - 400
Witterungsgeführter Mehrkreis- und
Kaskadenregler
calorMATIC 630
optional
3
15
2 Systemübersicht
Öl-Brennwerttechnik bei Vaillant
Anwendungsbeispiel 4:
Großes Mehrfamilienhaus / Gewerbe: Wärmebereitstellung mit Brennwerttechnik
Beispielhafter Anlagenaufbau mit
einer 2-er Kaskade icoVIT exclusiv
und einem Schichtladespeicher
actoSTOR VIH RL.
Für jede Einbausituation bietet Vaillant die passende Luft-/Abgaslösung (siehe Kapitel 7)
16
PLI icoVIT exclusiv
2 Systemübersicht
Öl-Brennwerttechnik bei Vaillant
Wärmebereitstellung und Trinkwasserversorgung
Systemschema
Vorteile / Nutzen des Systems
Zentrale
Systemlösungen
Kaskadenlösung für höhere
Anforderungen
- Öl-Brennwertkessel als Kaskade,
geeignet für die zentrale Heizungsanlage im großen Mehrfamilienhaus oder Gewerbe
- komfortable, zentrale Warmwasserbereitung auch bei hohem
Warmwasserbedarf
- parallele Warmwasserbereitung
ist möglich
- leichtes Einbringen in den Keller
durch komplett montierte, kompakte Kessel-Brenner-Einheit
- einfache Einbindung in bestehende
oder auch komplexe Anlagen
- service- und installationsfreundlich
- Individuelle Regelung für mehrere
Heizkreise über Mehrkreis- und
Kaskadenregler
- Unabhängige Einstellung von
Temperarturen und Heizzeiten
für die einzelnen Heizkreise über
optionale Fernbediengeräte möglich
PLI icoVIT exclusiv
Witterungsgeführter Mehrkreis- und
Kaskadenregler
calorMATIC 630
Gas-Brennwertkessel
icoVIT exclusiv VKO
(Kaskade)
Standspeicher
uniSTOR
VIH R 200 - 500
actoSTOR
VIH RL 300 - 500
VR 60 Mischermodul zur Erweiterung des
calorMATIC 630/3
4
optional
5
VR 32 modulierender Buskopper zur
Kaskadierung
VR 90 Fernbedienung
17
2 Systemübersicht
Öl-Brennwerttechnik bei Vaillant
Anwendungsbeispiel 5:
Mittleres Mehrfamilienhaus / Gewerbe: Wärmebereitstellung mit Brennwerttechnik
und solarthermischer Unterstützung
Beispielhafter Anlagenaufbau mit einem
icoVIT exclusiv und einem Multi-Funktionsspeicher allSTOR VPS/2 mit solarer
Heizungsunterstützung.
Für jede Einbausituation bietet Vaillant die passende Luft-/Abgaslösung (siehe Kapitel 7)
18
PLI icoVIT exclusiv
2 Systemübersicht
Öl-Brennwerttechnik bei Vaillant
Wärmebereitstellung und Trinkwasserversorgung
Systemschema
Vorteile / Nutzen des Systems
Zentrale
Systemlösungen
Öl-Brennwerttechnik mit
regenerativer Unterstützung auch
für die Heizung
- Öl-Brennwertkessel mit 85 /120 l
Wasserinhalt, geeignet für die
Aufstellung im Keller
- solare Heizungsunterstützung
und Warmwasserbereitung über
Multi-Funktionsspeicher allSTOR
VPS /2 zur optimalen Nutzung
der Sonnenenergie
- Komfortable Regelung der Solaranlage und einer Heizungsanlage
mit verschiedenen Heizkreisen
über Solar-Systemregler
PLI icoVIT exclusiv
Kollektoren
Öl-Brennwertkessel
icoVIT exclusiv VKO
Multi-Funktionsspeicher
allSTOR VPS /2
Multi-Funktionsspeicher
allSTOR VPS /2
auroSTOR VPS SC
auroSTOR VPS SC
Solarregler
auroMATIC 620
optional
6
19
3 Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Funktionsbeschreibung
Der Öl-Brennwertkessel icoVIT
exclusiv kombiniert die Effizienz
der Brennwerttechnik und die Vorteile eines Kessels und sorgt so für
höchsten Wärmekomfort; besonders
energieschonend, wenn das Vaillant
Solarsystem auroTHERM kombiniert
wird.
Die Funktionsweise eines icoVIT
exclusiv sowie Unterschiede in den
Bauteilen bei den unterschiedlichen
Leistungsgrößen werden auf den
nächsten Seiten beschrieben.
Heizbetrieb
Das bei der Verbrennung des Heizöls
entstehende Abgas strömt in eine
tiefgezogene Edelstahl- Brennkammer.
Nach Umlenkung durch die Prallschale gelangt das Abgas aus der
Brennkammer weiter in zwei bzw.
drei (beim VKO 356/3-7) getrennte
Edelstahl-Rohrschlangen (ca. 9 m/
Rohrschlange). Diese verlaufen wendelförmig durch den Kesselkörper.
Dort gibt das Heizgas die Wärme an
das Heizungswasser ab.
Die Abgase werden im Abgassammler gesammelt und dann zum
Abgasanschluss geführt. Das bei der
Abkühlung des Abgases im Wärmetauscher anfallende Kondenswasser
wird über einen integrierten, herausnehmbaren Siphon (bei 15 kW und
25 kW integriert im Abgassammler,
bei 35 kW separat) abgeführt und
wird bei Bedarf in der Neutralisationseinrichtung vor Einleitung in
das Abwassersystem neutralisiert.
Der VKO 356/3-7 ist durch sein Leistungsvermögen mit einer größeren
Brennkammer (580 mm x Ø 260 mm
statt Ø 180 mm) und dadurch
bedingt auch mit einem größeren
Wärmetauscher (Ø 600 mm statt
Ø 500 mm) ausgestattet.
Im oberen Bereich des Wärmetauschers bildet sich eine stabile
Temperaturschichtung mit höheren
Temperaturen. Dadurch stehen am
Heizungsvorlauf schnell hohe Temperaturen zur Verfügung, während
im unteren Bereich des Kessels auch
nach längerer Laufzeit noch relativ
niedrige Temperaturen herrschen,
die zur optimalen Kondensation des
Abgases führen.
20
icoVIT exclusiv
Dieser Effekt wird durch den Hochund Niedertemperatur-Rücklauf verstärkt, weil aus dem Hochtemperatur-Rücklauf heißeres Heizungswasser (z. B. aus dem Speicher) in den
mittleren Bereich geschichtet wird
und kälteres Rücklaufwasser (z. B.
aus dem Fußboden-Heizkreis) in den
unteren Bereich (NiedertemperaturRücklauf) einströmt.
Die Heizungsanlagenkomponenten
wie Ausdehnungsgefäß, Umwälzpumpe etc. sind anlagenseitig zu
stellen.
Bedingt durch den großen Wasserinhalt des Kessels ist keine Mindestumlaufwassermenge oder
hydraulische Weiche erforderlich.
Ein einfacher Austausch bei Sanierung oder Modernisierung gegen
einen Alt-Kessel ist daher einfach
möglich, da keine Änderung der
Anlagenhydraulik erforderlich ist.
In den Boden der Brennkammer ist
ein Ablaufrohr eingeschweißt, das
die Brennkammer mit dem Abgassammler verbindet. Kondenswasser,
das in der Brennkammer anfällt,
kann so über den KondenswasserAblauf abfließen.
PLI icoVIT exclusiv
3 Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Funktionsbeschreibung
Speicherladebetrieb
Zur Warmwasserbereitung in Kombination mit den icoVIT exclusiv kann
der Schichtladespeicher actoSTOR
VIH K 300 eingesetzt werden.
Im Speicherladebetrieb wird das
Heizungswasser von der Speicherladepumpe im Kreislauf zwischen
dem ecoVIT und Sekundärwärmetauscher des actoSTOR gefördert.
Eine temperaturgeführte Schichtladepumpe fördert das kalte Wasser
unten aus dem Trinkwasser-Speicher
in den Sekundärwärmetauscher, wo
es auf eine konstante, vom Benutzer
einstellbare Solltemperatur aufgeheizt wird.
PLI icoVIT exclusiv
Das erwärmte Wasser wird dann
wieder in den Trinkwasser-Speicher
eingeleitet. Durch eine entsprechend
gestaltete Einlaufgeometrie wird
bewirkt, dass das erwärmte Wasser
eine weitestgehend homogene
Schicht ausbildet, die sich oberhalb
des kalten Wassers befindet. Dazu
ist im Speicher direkt am Ladekreisvorlauf eine Halbkugel eingebaut.
Die Schicht vergrößert sich im Laufe
des Aufheizvorganges bis der komplette Speicher auf Solltemperatur
aufgeheizt ist.
Durch Öffnen einer WarmwasserZapfstelle wird erwärmtes Trinkwasser aus dem oberen Bereich des
Speichers entnommen, gleichzeitig
strömt aufgrund des Netzdruckes
kaltes Trinkwasser in den unteren
Bereich des Speichers nach.
Der Aufladevorgang des Speichers
wird wieder gestartet, wenn der
Temperaturfühler die Unterschreitung der eingestellten Solltemperatur meldet.
21
3 Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Funktionsbeschreibung
Aufbau und Funktion
icoVIT exclusiv
Beschreibung wichtiger Komponenten und Bauteile:
Kesselkörper mit RohrschlangenWärmetauscher aus Edelstahl
Der Kesselkörper ist ein zylindrischer Stahlbehälter mit 85 l oder
120 l Wasserinhalt.
Oben im Kesselkörper ist eine tiefgezogene Edelstahl-Brennkammer
eingesetzt. Je nach Geräteleistung
besteht der Wärmetauscher aus
zwei oder drei nachfolgenden Rohrschlangen, die in die Brennkammer
eingeschweißt sind und unten in den
Abgassammler münden.
Kondenswasser, das in der Brennkammer anfällt, kann über die
Wanne des Abgassammlers und den
Kondenswasser-Ablauf abfließen.
Wasserinhalt
Anzahl Rohrschlangen
15 kW
25 kw
85 l
2
35 kW
120 l
3
Durch die Anordnung der Brennkammer im oberen Bereich des Wärmetauschers bildet sich eine stabile
Temperaturschichtung mit hohen
Temperaturen im oberen Bereich
des Kesselkörpers.
Dadurch stehen am Heizungsvorlauf
schnell hohe Temperaturen zur Verfügung, während im unteren Kesselbereich auch nach langer Laufzeit
noch niedrige Temperaturen herrschen, die zur optimalen Kondensation des Abgases führen.
Dieser Effekt wird durch den Hochund Niedertemperatur-Rücklauf verstärkt, weil aus dem Hochtemperatur-Rücklauf heißeres Heizungswasser (z. B. aus dem Speicher) in den
mittleren Bereich geschichtet wird
und kälteres Rücklaufwasser (z. B.
aus dem Fußboden-Heizkreis) in den
unteren Bereich einströmt.
22
Wasserdrucksensor
Die Geräte sind mit einem Wasserdrucksensor ausgestattet. Dieser
informiert die Elektronik ständig
durch ein elektrisches Signal über
den aktuell vorherrschenden Heizungswasserdruck im Gerät.
Abgasdruckdose
Der icoVIT exclusiv ist serienmäßig
mit einer Abgasdruckdose, als Ausblaseschutz für den Siphon, ausgestattet.
Die Druckdose wird an einem separaten Anschlussstutzen am Siphon
über einen Schlauch angeschlossen.
Die Druckdose muss bei einer angehenden Verstopfung im Abgasrohr
bzw. Siphon, vor Erreichen einer COKonzentration von über 2000 ppm,
den Brenner abschalten (Normanforderung).
Aqua-Kondens-System
Das Aqua-Kondens-System nutzt
den Brennwert auch bei der Warmwasserbereitung effektiv.
Durch den Hochtemperatur-Rücklauf
strömt warmes Rücklaufwasser aus
dem Speicher in den Kesselkörper
zurück während am Niedertemperatur-Rücklauf relativ kaltes Wasser
aus der Heizung (besonders bei
Fußbodenheizung) bei Parallelbetrieb (nicht bei actoSTOR VIH K 300)
einströmt. Durch diese Temperaturschichtung im Kesselkörper kondensiert das Heizgas auch während
der Speicherladung im unteren kühleren Bereich des Kessels.
Zusammen mit dem adaptiven Vorlaufsollwert ermöglicht das AquaKondons-System so eine optimale
Brennwertnutzung bei der Warmwasserbereitung.
NTC Fühler
Die icoVIT exclusiv Geräte sind mit
einem NTC-Fühler (VR 11-Kennlinie)
ausgestattet, über den die Heizungsfunktion geregelt wird. Der Fühler ist
auf dem Kesselkörper oben eingeschraubt.
Optional kann ein zusätzlicher Rücklauffühler (Kollektorfühler VR 11,
Bestell.-Nr. 306788) am unteren
Rücklaufanschluss des icoVIT
exclusiv installiert werden. Dieser
wird dann z. B. auch für verschiede
Notlaufprogramme zur Erhöhung der
Betriebssicherheit herangezogen.
Weiterhin ist durch den Anschluss
des Rücklauffühlers eine Rücklaufregelung bei einer direkt eingespeisten sauerstoffdiffusionsdichten
Fußbodenheizung möglich, wenn
keine Warmwasserbereitung angeschlossen wird.
eBUS-Elektronikbox
In die Elektronikbox kann ein Regler
sowie weitere Zusatzmodule eingebaut werden. Die modulare Regelung wird über eine eBUS-Elektronik
gesteuert.
Für den Anschluss externer Komponenten (ext. Pumpe, Speicherladepumpe, Abgasklappe/Dunstabzughaube, etc.) wird das Multifunktionsmodul 2 aus 7 verwendet.
An der Elektronikbox des icoVIT
exclusiv sind direkt eine nachgeschaltete externe Heizungspumpe
und eine Speicherladepumpe ohne
das Multifunktionsmodul 2 aus 7
anschließbar.
DIA-System (Digitales Informations- und Analysesystem)
Die icoVIT exclusiv besitzen das
DIA-System mit beleuchtetem Klartextdisplay. Es informiert über den
Status des Heizgerätes und gibt
Wartungshinweise.
Bei entsprechender Programmierung erscheint die Service-Telefonnummer des Fachhandwerkers und
durch eine eindeutige Fehlerdiagnose können eventuelle Störungen
schnell gefunden werden.
PLI icoVIT exclusiv
3 Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Funktionsbeschreibung
Wartungshähne
Magnetventil
Motor
Druckwächter
M
Wasserdrucksensor
Sicherheitstemperaturbegrenzer
M
NTC-Fühler
Funktionsschema icoVIT exclusiv
PLI icoVIT exclusiv
23
3 Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Funktionsbeschreibung
2-stufiger Öl-Gebläsebrenner
Bei einer Wärmeanforderung durch
die interne Vorlaufregelung, einen
Raumtemperaturregler oder einen
witterungsgeführten Regler wird der
Ölvorwärmer am Düsenstock eingeschaltet.
Der Brennermotor (9) wird eingeschaltet. Die Ölpumpe (6) saugt das
Heizöl aus dem Tank an und fördert
es unter Druck bis zum geschlossenen Magnetventil 1 (7) für die erste
Stufe.
Nach spätestens 3 min ist die Öltemperatur von ca. 55 °C erreicht, und
der Freigabethermostat schließt den
Steuerkreis für den Öl-Feuerungsautomaten. Der Gebläsemotor läuft
an - die Druckdose schaltet bei
< 4000 upm - und erreicht kurzzeitig
die maximale Drehzahl, ohne dass
die Abgasdruckdose abschaltet.
Hinweis
Vorspülzeit
Vor der Freigabe der Ölzufuhr
werden der Kessel und das Abgassystem zwangsbelüftet. Dieser
Zeitraum wird Vorspülzeit genannt.
Das Gebläse baut Druck auf und die
stillstehende Luft wird in Bewegung
gesetzt, bevor die Verbrennung und
damit die Heizgasbildung beginnen.
Dabei wird der bei Flammenbildung
entstehende Überdruck vermindert,
so dass der Brenner nicht pulsiert.
Gleichzeitig werden eventuell vorhandene brennbare Gase im Brennraum abtransportiert.
Nach Erreichen der Startdrehzahl
(ca. 60 % der maximalen Drehzahl)
wird der Zündtrafo (2) eingeschaltet und das Magnetventil 1 für die
erste Stufe geöffnet. Die Heizölzufuhr wird freigegeben und es erfolgt
die Flammenbildung, indem das über
die Düse einströmende Öl mit Hilfe
der Zündelektroden gezündet wird.
24
8
5
7
6
9
4
M
10
3
1
13
12
2
15
14
11
16
Blaubrenner
1
2
3
4
5
6
7
8
Brennergehäuse
Zündtrafo
Verbrennungsluft-Ansaugung
Gebläse mit Schalldämpfer
Luftdruckwächter
2-stufige Ölpumpe
Magnetventil 1
Magnetventil 2
Das Heizöl tritt unter hohem Druck
aus der Öldüse (13) aus und wird
zerstäubt.
Die Verbrennungsluft wird vom
Gebläse (4) durch die Luftdüse (12)
gefördert und mit dem Ölnebel vermischt. Es ensteht ein zündfähiges
Gemisch. Das Gemisch wird vom
Zündfunken an den Zündelektroden
(14) entzündet. Im Flammrohr (16)
bildet sich eine Flamme.
9
10
11
12
13
14
15
16
Brennermotor
Düsenstock mit Ölvorwärmung
Ionisationselektrode
Luftdüse
Öldüse
Zündelektrode
Rezirkulationsöffnung
Flammrohr
Die Ionisationselektrode (11)
erfasst den Ionisationsstrom der
Flamme, so dass die Elektronik die
Flammenerkennung melden kann.
Nach Ablauf einer Stabilisierungszeit
wird bei entsprechendem Wärmebedarf das Magnetventil 2 (8) für
die 2. Stufe geschaltet. Gleichzeitig
liefert das Gebläse entsprechend der
Nennleistung mehr Verbrennungsluft.
PLI icoVIT exclusiv
3 Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Produktvorstellung icoVIT exclusiv VKO 156/3-7 bis VKO 356/3-7
Besondere Merkmale
- Normnutzungsgrad 99 % (Hs ) /
105 % (Hi )
- Effiziente, geräuscharme Blaubrennertechnologie
- Für Heizöl EL schwefelarm, Heizöl
EL Standard und 20 % FAME geeignet
- Innovativer Edelstahl-Glattrohrwärmetauscher
- Großer Wasserinhalt
- Kompaktes Gehäusedesign mit
abnehmbaren Seitenteilen
eBUS
1-stufig
System Pro E
Ausstattung
- Edelstahl-Brennwertkessel mit
Rauchgasführung im GegenstromPrinzip
- 2-stufiger Blaubrenner
- Geräuscharme Verbrennung durch
vormontierten Schalldämpfer
- Vorbereitet zum Anschluss der
systemzertifizierten Vaillant Luft-/
Abgasführungen
- DIA-System mit Klartextdisplay,
beleuchtet
- CO2 -Einstellung über Display
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv VKO /3-7
Gerätebezeichnung
Nennwärmeleistung
in kW (40/30 °C)
icoVIT exclusiv VKO 156/3-7
15
icoVIT exclusiv VKO 256/3-7
25
icoVIT exclusiv VKO 356/3-7
35
PLI icoVIT exclusiv
Brennstoff
Heizöl EL Standard
Heizöl EL schwefelarm
Heizöl EL mit Beimischung von bis
zu 20 % FAME (EN 14 213) und/
oder 5 % Rapsöl (DIN V 51 605)
Produkt-ID-Nr.
Bestell-Nr.
CE-0085CL0499
0010010674
CE-0085CL0499
0010010676
CE-0085CL0499
0010010678
25
3 Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Technische Daten icoVIT exclusiv VKO 156/3-7 bis VKO 356/3-7
Bezeichnung
Einheit
VKO 156/3-7
VKO 256/3-7
VKO 356/3-7
Nennwärmeleistungsbereich (bei 40/30 °C)
Kilowatt [kW]
11,1/15,8
17/25,3
22,05/36,75
Nennwärmeleistungsbereich (bei 50/30 °C)
Kilowatt [kW]
11,0/15,75
17/25,2
21,9/36,6
Nennwärmeleistungsbereich (bei 60/40 °C)
Kilowatt [kW]
10,7/15,3
16,6/24,5
21,4/35,7
Nennwärmeleistungsbereich (bei 80/60 °C)
Kilowatt [kW]
10,3/14,7
15,7/23,5
20,6/34,3
Normnutzungsgrad (bei 75/60 °C) ermittelt
nach DIN 4702 -8
Prozent [%]
102
102
101,5
Normnutzungsgrad (bei 40/30 °C) ermittelt
nach DIN 4702 -8
Prozent [%]
105
105
104,5
Abgastemperatur bei Heizbetrieb 40/30 °C
nach DIN EN 13384 -1
Celsius [°C]
30 … 35
30 … 35
39
Abgastemperatur max. 80/60 °C
nach DIN EN 13384 -1
Celsius [°C]
57
57
70
Abgasmassenstrom max.
Kilogramm pro
Stunde [kg/h]
16,1/23,0
24,6/36,9
32,2/53,7
NOx-Emission (N-korrigiert)
mg/kWh
76/95
89/95
76/94
CO-Emission
mg/kWh
< 10
< 10
< 10
Kondenswassermenge bei 40/30 °C, max.
Liter pro Stunde
[l/h]
1,1
1,7
2,5
Abgaswerte
NOx-Klasse
3
pH-Wert (bei schwefelhaltigem Heizöl), ca.
2
Hydraulische Werte
Vorlauftemperatur max. einstellbar
Celsius [°C]
zulässiger Betriebsüberdruck
bar
20 - 85
(Werkseinstellung: 75 °C)
3
wasserseitiger Widerstand Δt = 20 K
Millibar [mbar]
<5
< 10
< 25
wasserseitiger Widerstand Δt = 10 K
Millibar [mbar]
< 20
< 25
< 50
Anschlusswerte
Elektroanschluss
V/Hz
230/50
Max. elektrische Leistungsaufnahme
(ohne Heizungspumpe)
Watt [W]
175
215
Leistungsaufnahme (standby)
Watt [W]
12
12
Schutzart
220
10
IP 20
Anschlüsse
Heizungsvorlauf/-rücklauf, Speicherrücklauf
"
Kondenswasserablauf
Ø Millimeter [mm]
Kesselfüll- und Entleerungseinrichtung
"
Luft-/Abgasanschluss
DN
Öl-Schläuche
"
Rp 1
21
DN15
80/125
R 1/2 (750 mm lang)
Maße/Gewichte
Höhe (inklusive Zwischenstück mit externer
Prüföffnung)
Millimeter [mm]
1272 (1382)
1272 (1382)
Breite
Millimeter [mm]
570
720
Tiefe
Millimeter [mm]
700
850
Montagegewicht Gesamtgerät
Kilogramm [kg]
140
193
Gewicht Brenner ohne kpl. Flansch
Kilogramm [kg]
9,15
9,15
10,4
Gewicht kpl. Flansch
Kilogramm [kg]
2,5
2,8
5,3
Wasserinhalt
Liter [l]
85
120
Betriebsgewicht Gesamtgerät
Kilogramm [kg]
225
295
Sonstiges
Schallleistungspegel
zulässige Installationsarten
26
dB(A) re.pW
50/61
57/64
C33(x) / C43(x) / C53(x) / C83(x) / C93(x) / B23 / B23P / B33 / B33P / B53
PLI icoVIT exclusiv
3 Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Maßzeichnung und Anschlussmaße icoVIT exclusiv VKO 156/3-7 bis VKO 356/3-7
B
C
D
A
1
1
2
1382 - 1402
3
4
G
1272 - 1292
7
F
E
10 - 30
6
118 - 138
5
Maßzeichnung Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv VKO /3-7
1
2
3
4
5
6
7
Luft-/Abgasanschluss 80/125
Durchführungen für Ölleitungen und Kabel
Anschlussmöglichkeit Ölfilter
Heizungsvorlauf R 1
Speicherrücklauf R 1
Heizungsrücklauf R 1
Kondenswasserablauf Ø 21 mm
Gerätetyp
A
B
C
D
E
F
G
VKO 156/3-7 und
VKO 256/3-7
570
1000
700
619
403
672
1014
VKO 356/3-7
720
1150
850
769
485
755
1056
Maße in mm
PLI icoVIT exclusiv
27
3 Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Kaskadenlösung
Kaskadenanlagen erweitern den
Einsatzbereich der Vaillant ÖlBrennwertkessel icoVIT exclusiv
beträchtlich.
Durch Zusammenschalten von Einzelgeräten können Heizleistungen
bis 70 kW (2er Kaskade) realisiert
werden.
Vaillant bietet für den Bau von Kaskadenanlagen ein komplettes Kaskaden-Zubehörprogramm an.
Hierzu gehören hydraulische
Weichen, witterungsgeführte Regler
für modulierende Betriebsweise
sowie eine spezielle Abgasführung
für die Kaskadenschaltung von Einzelgeräten.
Kaskaden mit Öl-Brennwertkesseln
icoVIT exclusiv eignen sich ideal
für Modernisierungsmaßnahmen in
Mehrfamilienhäusern, öffentlichen
Gebäuden oder gewerblich genutzten Gebäuden.
Das Kaskaden-Abgassystem auf
einen Blick:
- Systemzertifizierte und zugelassene Abgaskomponenten für
Überdruck-Kaskadenschaltung von
bis zu zwei Geräten gleichen Typs
und gleicher Leistung
- Für raumluftabhängige Betriebsweise
- Robuste Kunststoffrohre, nur ein
Nenndurchmesser (130 mm) für
alle Kaskadenlösungen
- Einfache Längenanpassung
- Maximal mögliche Abgasrohrlänge:
30 m
Leistungsbereich der Kaskade (kW)
icoVIT exclusiv
2er Kaskade
VKO 156/3-7
11 - 30
VKO 256/3-7
17 - 50
VKO 356/3-7
22 - 70
Ausführliche Informationen zu den
Abgassystemen und zur Verbrennungsluftversorgung finden Sie im
Kapitel 7.
28
PLI icoVIT exclusiv
3 Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Kombinationsmöglichkeiten mit Systemzubehören
Systemzubehör
VKO 156/3-7
VKO 256/3-7
VKO 356/3-7
actoSTOR VIH K 300
X
X
X
uniSTOR VIH R 120
X
X
X
uniSTOR VIH R 150
X
X
X
uniSTOR VIH R 200
X
X
X
uniSTOR VIH R 300
X
X
X
uniSTOR VIH R 400
o
X
X
uniSTOR VIH R 500
–
o
X
allSTOR VPS 300/2
X
X
X
allSTOR VPS 500/2
X
X
X
allSTOR VPS 800/2
X
X
X
allSTOR VPS 1000/2
o
X
X
allSTOR VPS 1500/2
o
o
X
allSTOR VPS 2000/2
o
o
X
auroSTOR VIH S 300
X
X
X
auroSTOR VIH S 400
o
X
X
auroSTOR VIH S 500
–
o
X
auroSTOR VPS SC 700
X
X
X
auroSTOR VPS SC 1000
X
X
X
Warmwasserspeicher
Multi-Funktionsspeicher
Solar-Warmwasserspeicher
Regelungstechnik
VRT 40
o
o
o
calorMATIC 330
o
o
o
calorMATIC 370 / 392f
X
X
X
calorMATIC 470 / 430f
X
X
X
VR 61 / VR 61/2
X
X
X
calorMATIC 630/3
X
X
X
auroMATIC 620/3
X
X
X
teleSWITCH
X
X
X
vrnetDIALOG 840/2
X
X
X
vrnetDIALOG 860/2
X
X
X
Abgasleitung im Schacht, starr
X
X
X
Abgasleitung im Schacht, flexibel
X
X
X
Senkrechte Dachdurchführung
X
X
X
Abgasleitung an der Fassade
X
X
X
Luft-/Abgas-System
Anschluss an LAS-Systeme
X
X
X
Neutralisationseinrichtung
X
X
X
Kesselsicherheitsgruppe
X
X
X
Rohrgruppe direkter Heizkreis
X
X
X
Rohrgruppe indirekter Heizkreis
X
X
X
X
X
X
Hydraulikzubehör
Heizölversorgung
Heizölentlüfter mit Filter
X Empfehlenswert
o Eingeschränkt empfehlenswert
– Nicht empfehlenswert
PLI icoVIT exclusiv
29
4 Zubehöre
Anschlusszubehöre icoVIT exclusiv
In diesem Kapitel sind die Vaillant
Zubehöre beschrieben, die bei dem
Einsatz eines Vaillant Öl-Brennwertkessels bzw. eines Systems erforderlich sein können.
Nach den gerätespezifischen
Anschlusszubehören werden die
allgemeinen Zubehöre erläutert,
wobei erklärungsintensivere Zubehöre ggf. mit Maßangaben und
planungsrelevanten technischen
Daten beschrieben sind.
Zubehöre
1
2
3
4
Diese allgemeinen Zubehöre sind
unterteilt nach
- Hydraulikzubehören
- Heizölentlüfter mit Heizölfilter
- sicherheitstechnischen Einrichtungen und
- sonstigen Zubehören wie z. B. Kondenswasserpumpen und Neutralisationseinrichtungen.
Zubehöre Regelungtechnik und
Luft-/Abgaszubehöre sind in den
entsprechenden Kapiteln "Regelung" und "Luft-/Abgassysteme" zu
finden.
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Kessel-Anschlussverrohrung für ecoVIT/icoVIT Vor- und Rücklauf R 1
bestehend aus:
1 Rücklaufrohr, 1 1/4" Überwurfmutter, 1" Überwurfmutter
2 Vorlaufrohr, 1 1/4" Überwurfmutter, 1" Überwurfmutter
3 Verlängerung für Vorlaufrohr, 1" Überwurfmutter, 1" Rohrnippel
4 Messinganschlussstück mit 1“ Doppelnippel vormontiert und handfest
verschraubt (2 Stück)
5 Dichtring, 1 1/4" (2 Stück)
6 Dichtring, 1" (3 Stück)
305951
Anschlussmöglichkeit für Warmwasserspeicher G 1, Ausdehnungsgefäß und
Kesselsicherheitsgruppe, inkl. Wärmedämmung. Anschlussmöglichkeit rechts
oder links hinter dem Kessel.
5
6
1,25 m
1,73 m (b)
1,08 m (a)
(a)
(b)
= 0,87 m ohne Verteilerbalken
= 1,61 m ohne Verteilerbalken
Maße Kessel mit Kessen-Anschlussverrohrung und Rohrgruppen (hier Darstellung links)
30
PLI icoVIT exclusiv
4 Zubehöre
Anschlusszubehöre icoVIT exclusiv
Zubehöre
7
8
12
6
1
9
2
3
11
5
4
10
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Kessel-Anschlussverrohrung für ecoVIT/icoVIT Vor- und Rücklauf R 1,
flexibel,
bestehend aus:
1 Dübel, 10 mm
2 Dichtung, 1 1/4" (2 Stück)
3 Dichtung, 1" (2 Stück)
4 Mutter, M8 (2 Stück)
5 Unterlegscheibe, M8 (2 Stück)
6 Stockschraube, M8 x 140
7 Edelstahlwellrohr, 1,5 m
8 Edelstahlwellrohr, 2 m
9 Halbscheiben für Wellrohr (4 Stück)
10 Überwurfmutter für Wellrohr, 1 1/4" (2 Stück)
11 Messinganschlussstück mit 1“ Doppelnippel vormontiert und handfest
verschraubt (2 Stück)
12 Halter mit 2 vormontierten Rohrschellen
305952
Anschlussmöglichkeit für Warmwasserspeicher G 1, Ausdehnungsgefäß und
Kesselsicherheitsgruppe, inkl. Wärmedämmung.
125
(125)
Bohrloch für Stockschraube
Kontur der
Rohrgruppe
450
(355)
∅
10
(25) (125)
(25)
325
Kontur der
Rohrgruppe
∅
∅
10
10
10
55
∅
(355)
250
55
125
Kontur Verteilerbalken
65
∅1
0
Bohrloch für Stockschraube
Lochbild für Rohrgruppe und Wellrohrhalter bei einem Heizkreis
PLI icoVIT exclusiv
Lochbild für Rohrgruppen und Wellrohrhalter bei zwei Heizkreisen
31
4 Zubehöre
Anschlusszubehöre icoVIT exclusiv
Zubehöre
3
2
4
1
2
1
3
bar
0
4
5
6
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Kesselsicherheitsgruppe für Vaillant Heizkessel bis 50 kW, Rp 1/2
komplett vormontiert, bestehend aus:
1 Manometer
2 Schnellentlüfter
3 Sicherheitsventil 3 bar bis 50 kW, Rp 1/2
4 abnehmbare EPP-Isolierschale
5 Befüll-Einrichtung
6 Dichtring, 3/4"
7 Anschlussrohr mit Isolierung und Überwurfmuttern 3/4" und 1"
8 Dichtring 1" (2 Stück)
9 Messing-Anschlusswinkel mit Überwurfmutter 1“
10 Übergangsnippel G1 x R 3/4 mit O-Ring (Beipack)
307591
7
8
9
32
Technische Daten
Einheit
Wert
Maximale Kesselleistung
kW
50
Maximal zulässige Betriebstemperatur
°C
110
Maximaler Betriebsdruck
bar
6
Sicherheitsventil
bar
3
10
PLI icoVIT exclusiv
4 Zubehöre
Hydraulikzubehöre
Hydraulische Weiche quer WH 27,
Bestell-Nr. 306727
inkl. Wärmedämmumg, zum Unterbau an Vaillant Rohrgruppen geeignet
Hinweis:
Standardfühler VR 10 (306787) mitbestellen
250
105
206
120
43
G 1 1/4
80
125
43
30
Rp 1
Hydraulische Weiche quer WH 27
Technische Daten
Einheit
306727
Wasserdurchsatz
m3/h
2,72
Anschluss Primär
Rp 1
Anschluss Sekundär
G 1 1/4
Druckverlust [mbar]
1.000
Druckverlust sekundär
100
Druckverlust primär
10
1
10
100
1.000
10.000
100.000
Volumenstrom [l/h]
Druckverlustdiagramm
PLI icoVIT exclusiv
33
4 Zubehöre
Hydraulikzubehöre
Verteilerbalken WHV 35 für
2 Rohrgruppen mit integrierter
hydraulischer Weiche (3,5 m³/h),
Bestell-Nr. 0020042429
komplett vorbereitet zum Anschluss
von 2 Rohrgruppen (mit oder ohne
3-Wege-Mischer), mit Wärmedämmung und Fühler.
520
460
120
150
40
120
35
G 1 1/4
130
70
22,5
80
154,5
35
200
320
415
Verteilerbalken WHV 35
Technische Daten
Einheit
0020042429
Wasserdurchsatz
m3/h
3,5
Anschluss Primär
G 1 1/4
Anschluss Sekundär
G 1 1/4
Druckverlust [mbar]
1.000
100
10
1
10
100
Volumenstrom [l/min]
Druckverlustdiagramm
34
PLI icoVIT exclusiv
4 Zubehöre
Hydraulikzubehöre
Hydraulische Weiche WH 40,
Bestell-Nr. 306720
inkl. Wärmedämmumg und Fühler
155
115
Temperaturfühler Rp 1/2
Entlüftung Rp 3/8
340
280
Heizgerät
Wärmedämmung
Rp 1 1/4
500
HV
Rp 1 1/4
Heizungsanlage
Rp 1 1/4
Rp 1 1/4
HR
Entleerung Rp 3/8
Hydraulische Weiche WH 40
Technische Daten
Einheit
306720
Wasserdurchsatz
m3/h
3,5
Anschluss Primär
Rp 1 1/4
Anschluss Sekundär
Rp 1 1/4
Druckverlust [mbar]
14,00
12,00
10,00
8,00
6,00
4,00
2,00
0,00
0
1
2
3
4
5
3
Volumenstrom [m /h]
Druckverlustdiagramm
PLI icoVIT exclusiv
35
4 Zubehöre
Hydraulikzubehöre
190
Hydraulische Weiche WH 95,
Bestell-Nr. 306721
inkl. Wärmedämmumg und Fühler
157
Entlüftung Rp 3/8
Temperaturfühler Rp 1/2
Rp 2
Rp 2
HV
Rp 2
Heizungsanlage
750
540
470
Heizgerät
Wärmedämmung
Rp 2
HR
Entleerung Rp 3/8
Hydraulische Weiche WH 95
Technische Daten
Einheit
306721
Wasserdurchsatz
m3/h
8
Anschluss Primär
Rp 2
Anschluss Sekundär
Rp 2
Druckverlust [mbar]
14,00
12,00
10,00
8,00
6,00
4,00
2,00
0,00
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9
3
Volumenstrom [m /h]
Druckverlustdiagramm
36
PLI icoVIT exclusiv
4 Zubehöre
Hydraulikzubehöre
Hydraulische Weichen
WH 160, Bestell-Nr. 306726
WH 280, Bestell-Nr. 306725
inkl. Wärmedämmumg und Fühler
B
A
A
HV
Heizungsanlage
A
h1
h3
Heizgerät
Wärmedämmung
EA
Rp 1
h2
A
Hydraulische Weichen WH 160, WH 280 - Maßzeichnung
Technische Daten
Einheit
WH 160, 306726
WH 280, 306725
Wasserdurchsatz
m3/h
12
21,5
Anschluss Primär (A)
-
DN 65
DN 80
Anschluss Sekundär (A)
-
DN 65
DN 80
B
mm
520
600
h1
mm
1350
1390
h2
mm
300
300
h3
mm
900
930
Technische Daten und Abmessungen Hydraulische Weichen WH 160 und WH 280
10,00
9,00
WH 280
8,00
Druckverlust [mbar]
7,00
6,00
5,00
WH 160
4,00
3,00
2,00
1,00
0,00
0
2
4
6
8
10
12
14
16
18
20 21
Volumenstrom [m3/h]
Druckverlustdiagramm WH 160, WH 280
PLI icoVIT exclusiv
37
4 Zubehöre
Hydraulikzubehöre
Verteilerbalken für 2 Rohrgruppen,
Bestell-Nr. 307556
komplett vorbereitet zum Anschluss
von 2 Rohrgruppen (Rohrgruppe mit
oder ohne 3-Wege-Mischer wählbar),
mit Wärmedämmung
500
460
45
40
120
130
45
1 1/4
80
125
120
G 1 1/4
110
120
120
Verteilerbalken für 2 Rohrgruppen
Verteilerbalken für 3 Rohrgruppen,
Bestell-Nr. 307597
komplett vorbereitet zum Anschluss
von 3 Rohrgruppen (Rohrgruppe mit
oder ohne 3-Wege-Mischer wählbar),
mit Wärmedämmung
750
710
120
40
1 20
130
130
1 20
45
1 1/4
80
125
45
G 1 1/4
235
120
120
Verteilerbalken für 3 Rohrgruppen
Technische Daten
Einheit
307556
Wärmedämmschale
307597
EPP
Zulässige Betriebstemperatur
°C
Max. zulässiger Betriebsdruck
bar
Gewicht
kg
-20 bis 110
6
6,0
9,0
Druckverlust [mbar]
1.000
307 556, zwei Heizkreise
100
307 597, drei Heizkreise
10
1
10
100
1.000
10.000
100.000
Volumenstrom [l/h]
Druckverlustdiagramm
38
PLI icoVIT exclusiv
4 Zubehöre
Hydraulikzubehöre
Regelungsarten
- Δp constant
reguliert die Pumpe ihre Drehzahl
so, dass die voreingestellte Förderhöhe immer beibehalten wird,
unabhängig davon wieviel Heizungsthermostate auf oder zugedreht sind. Ein Überstromventil ist
daher nicht erforderlich.
- Δp variabel
Die Pumpe reduziert zusätzlich
die Förderhöhe, wenn der hydraulische Widerstand erhöht ist, z. B.
bei sehr vielen geschlossenen Heizungsthermostaten.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit
an der drehzahlgeregelten Pumpe
eine Nachtabsenkung zu aktivieren.
In Zeiten nicht benötigter Pumpenleistung (z. B. Reduzierung der Vorlauftemperatur durch witterungs-/
zeitgeführten Heizungsregler) fährt
die Pumpe auf eine reduzierte Konstantdrehzahl. Mit dieser Betriebsart
sind zusätzliche Einsparungen möglich.
PLI icoVIT exclusiv
Die Rohrgruppen werden mit
Hocheffizienz-Pumpen oder mit
drehzahlgeregelten Pumpen, jeweils
für direkte und geregelte Heizkreise
ausgeliefert.
250
Rp 1
250
Rp 1
Rp 1
Rp 1
c
b
c
b
e
d
a
e
d
a
g
f
f
G1 1/4
355
Rohrgruppen mit drehzahlgeregelter Pumpe
(Bestell-Nr. 307 564, 307 565,
0020060566, 0020060567)
Bei den Rohrgruppen mit drehzahlgeregelter Pumpe muss die maximal
erforderliche Förderhöhe eingestellt
werden.
Alle 3-Wegemischer haben einen
zusätzlichen, einstellbaren Bypass,
welcher unabhängig von der Stellung des Mischers bei Bedarf eine
bestimmte Menge Rücklaufwasser in
den Vorlauf einspeist.
Dies vereinfacht unter Umständen
den parallelen Betrieb von Heizkreisen mit hoher Vorlauftemperatur
und Niedertemperatur-Heizkreisen.
355
Rohrgruppen
Alle Rohrgruppen besitzen Kugelhähne mit integriertem Thermometer und aufstellbarer Schwerkraftbremse im Vorlauf-Kugelhahn.
Eine 45° Drehung dieses Kugelhahns
öffnet die Schwerkraftbremse.
Die Rohrgruppen für geregelte
Heizkreise sind mit 3-Wegemischern
R 1/2, R 3/4 oder R 1 ausgestattet.
G1 1/4
G1 1/4
120
Rohrgruppe für direkten Heizkreis (307 564)
h
G1 1/4
120
Rohrgruppen für geregelten Heizkreis
Rohrgruppen mit drehzahlgeregelter Pumpe
Legende:
a Umwälzpumpe
b Vorlaufthermometer
c Rücklaufthermometer
d Kugelhahn mit integrierter Schwerkraftbremse (rot)
e
f
g
h
Kugelhahn ohne Schwerkraftbremse (blau)
Isolierformteil
zusätzlicher Kugelhahn *
3-Wege-Mischer Rp 1 (KVS-Wert: 8,0)
* Der zusätzliche Kugelhahn vor der Pumpe
ermöglicht einen Pumpenaustausch ohne die
Anlage drucklos zu machen.
39
4 Zubehöre
600
Restförderhöhe [mbar]
Rohrgruppen mit drehzahlgeregelter Pumpe, ohne Mischer,
Bestell-Nr. 307 564
Restförderhöhe [mbar]
Hydraulikzubehöre
500
400
300
200
100
600
500
400
300
200
100
0
0
1
2
3
0
4
0
1
2
3
4
Volumenstrom [m3/h]
Volumenstrom [m3/h]
Δp = variabel
Δp = konstant
600
Restförderhöhe [mbar]
Rohrgruppen mit drehzahlgeregelter Pumpe, mit Mischer R 1/2,
Bestell-Nr. 0020060566
Restförderhöhe [mbar]
Verfügbare Förderhöhe, Bestell-Nr. 307 564
500
400
300
200
100
600
500
400
300
200
100
0
0
1
2
3
0
4
0
1
2
Volumenstrom [m3/h]
3
4
Volumenstrom [m3/h]
Δp = variabel
Δp = konstant
600
Restförderhöhe [mbar]
Rohrgruppen mit drehzahlgeregelter Pumpe, mit Mischer R 3/4,
Bestell-Nr. 0020060567
Restförderhöhe [mbar]
Verfügbare Förderhöhe, Bestell-Nr. 0020060566
500
400
300
200
100
0
600
500
400
300
200
100
0
1
2
3
0
4
0
1
2
3
3
4
Volumenstrom [m3/h]
Volumenstrom [m /h]
Δp = variabel
Δp = konstant
600
Restförderhöhe [mbar]
Rohrgruppen mit drehzahlgeregelter Pumpe, mit Mischer R 1,
Bestell-Nr. 307 565
Restförderhöhe [mbar]
Verfügbare Förderhöhe, Bestell-Nr. 0020060567
500
400
300
200
100
0
600
500
400
300
200
100
0
1
2
3
4
0
0
1
Δp = konstant
2
3
4
Volumenstrom [m3/h]
Volumenstrom [m3/h]
Δp = variabel
Verfügbare Förderhöhe, Bestell-Nr. 307 565
40
PLI icoVIT exclusiv
4 Zubehöre
Hydraulikzubehöre
Rohrgruppen HocheffizienzPumpe
Die Rohrgruppen mit HocheffizienzPumpe werden in verschiedenen
Varianten angeboten.
Für einen direkten Heizkreis steht
die Rohrgruppe 0020057686 zur
Verfügung.
250
Rp 1
250
Rp 1
Rp 1
c
b
e
d
Rp 1
c
b
e
d
a
Die Rohrgruppen für den geregelten
Heizkreis werden mit zwei Mischertypen ausgeliefert:
0020060568: R 3/4 (KVs-Wert: 6,3)
0020060569: R 1 (KVs-Wert: 8,0)
355
a
g
f
355
g
f
G1 1/4
G1 1/4
h
G1 1/4
120
G1 1/4
120
Rohrgruppe für direkten Heizkreis (0020057686)
Rohrgruppen für geregelten Heizkreis
Rohrgruppen mit Hocheffizienz-Pumpe
Legende:
a Hocheffizienz-Pumpe
b Vorlaufthermometer
c Rücklaufthermometer
d Kugelhahn mit integrierter Schwerkraftbremse (rot)
Restförderhöhe [mbar]
600
e
f
g
h
Kugelhahn ohne Schwerkraftbremse (blau)
Isolierformteil
Überströmventil
3-Wege-Mischer
500
Restförderhöhe Stufe 3
Restförderhöhe Stufe 2
Restförderhöhe Stufe 1
400
Restförderhöhe p = const. min/max.
Restförderhöhe p = prop. min/max.
300
200
100
0
0,0
0,2
0,4
0,6
0,8
1,0
1,2
1,4
1,6
1,8
2,0
3
Volumenstrom [m /h]
Verfügbare Förderhöhen, ungeregelte Rohrgruppe (0020057686)
Restförderhöhe [mbar]
600
500
Restförderhöhe Stufe 3
Restförderhöhe Stufe 2
Restförderhöhe Stufe 1
400
Restförderhöhe p = const. min/max.
Restförderhöhe p = prop. min/max.
300
200
100
0
0,0
0,2
0,4
0,6
0,8
1,0
1,2
1,4
1,6
1,8
2,0
Volumenstrom [m3/h]
Verfügbare Förderhöhen, Rohrgruppen mit Mischer (0020060568, 0020060569)
PLI icoVIT exclusiv
41
4 Zubehöre
Druckverlust [mbar]
Hydraulikzubehöre
1.000
100
10
1
100
1.000
10.000
Volumenstrom [l/h]
Gesamtdruckverlust der ungeregelten Rohrgruppen (Bestell-Nr. 307 564, 0020057686)
2
Druckverlust [mbar]
1
3
1.000
100
10
1
100
1.000
10.000
Volumenstrom [l/h]
Gesamtdruckverlust der Rohrgruppen mit 3-Wegemischer
42
Rohrgruppe mit Mischer
Kennlinie
307565, 0020060569
3
0020060567, 0020060568
2
0020060566
1
PLI icoVIT exclusiv
4 Zubehöre
Hydraulikzubehöre
3-Wege-Mischer (VRM 3)
Beim 3-Wege-Mischer vermischt
sich das Kesselwasser mit dem
Heizungsrücklaufwasser in dem
Mengenverhältnis, dass die erforderliche Mischtemperatur dem jeweiligen Wärmebedarf entspricht.
Die sich ergebende Mischtemperatur und somit die Wärmeabgabe ist
abhängig von der Mischerstellung.
Mit einem Handhebel oder besser
durch einen Stellmotor in Verbindung mit einer witterungsgeführten
Heizungsregelung wird die Vorlauftemperatur dem Wärmebedarf
angepasst.
VRM 3
4-Wege-Mischer (VRM 4)
Im Vergleich zum 3-Wege-Mischer
(drei Anschlüsse) hat der 4-WegeMischer vier Anschlüsse. Neben dem
Heizkreis gibt es hier noch den Kesselkreis.
Bei teilweise geöffnetem Mischer
wird nicht nur dem Heizungsvorlauf
heißes Kesselwasser zugemischt
sondern auch dem Kesselrücklauf.
Dadurch erfolgt eine Anhebung der
Kesselrücklauftemperatur.
Diese Rücklauftemperaturanhebung
ist nur dann sinnvoll, wenn der Heizkessel durch zu niedrige Temperaturen korrosionsgefärdet ist.
Rp
VRM 4
d
Bei Brennwertkesseln ist aber gerade eine möglichst niedrige Rücklauftemperatur gewünscht. Daher hat
der 4-Wege-Mischer bei modernen
Heizungsanlagen mit Brennwerttechnik keine Bedeutung mehr.
b
a
d
a
a
c
f
e
Abmessungen 3-/4-Wege-Mischer
Bezeichnung
Bestell-Nr.
VRM 3 - 1/2
VRM 3 - 3/4
°C
max.
kvs
[m3/h]
PN
[bar]
Rp 1/2, DN 15
130
4,0
6
Rp 3/4, DN 20
130
6,3
6
50
Rp 1, DN 25
130
10
6
220
60
Rp 1 1/4, DN 32
130
16
6
220
41
Rp 1/2, DN 15
130
4,0
6
220
46
Rp 3/4, DN 20
130
6,3
6
130
10
6
130
16
6
[mm]
Rp
a
b
c
d
e
f
009232
110
133
30
55
220
41
009233
110
133
30
55
220
46
VRM 3 - 1
009234
115
133
30
58
220
VRM 3 - 1 1/4
009237
140
153
40
70
VRM 4 - 1/2
009242
110
133
30
55
VRM 4 - 3/4
009243
110
133
30
55
VRM 4 - 1
009244
115
133
30
58
220
50
Rp 1, DN 25
VRM 4 - 1 1/4
009247
140
153
40
70
220
60
Rp 1 1/4, DN 32
10000
(m/s) 0.3
0.7
1.1
10
1.25
6
7000
K VS
5000
K VS
(°
C
)
3000
10
K
K VS
Rp
30 K
K
4
50 0 K
K
20
15
(I/h)
K
Δ
t=
2000
1000
700
Rp
Rp
500
Rp
1¼
K VS
=1
7
0
5
.3
3
=1
=6
=4
2
(m³/h)
1
1
1¾
0.7
1½
0.5
0.3
300
0.2
200
10
20
30
50 70 100
200 300 500 700 1000
(kW)
1
2
3 4 5
7
10
20 30
(mbar)
50 70 100
Druckverlustdiagramm 3-/4-Wege-Mischer
PLI icoVIT exclusiv
43
4 Zubehöre
Hydraulikzubehöre
Mischerstellmotor VRM mit Aufbausatz, Bestell-Nr. 300870
für Vaillant 3- und 4-Wege-Mischer.
VRM 4
VRM 3
+
Mischerstellmotor
127
110
75
Abmessungen Mischerstellmotor
Technische Daten
Einheit
300870
Netzanschluss
V / Hz
230 ~±10 % / 50-60
Leistung
W
4,5
Schutzart
IP 43
Drehmoment
Nm
10
Winkel
°
90
Δt (90°)
min
2
Gewicht
kg
0,75
Umgebungstemperatur
°C
-20 bis +50
44
PLI icoVIT exclusiv
4 Zubehöre
Heizölentlüfter mit Heizölfilter
Automatischer Heizölentlüfter mit
Heizölfilter für Einstrangsystem,
Bestell-Nr. 002002323134
Der automatische Heizölentlüfter
mit Filter wird ausschließlich in
Ölfeuerungsanlagen, die im Einstrangsystem mit Rücklaufzuführung betrieben werden, eingesetzt.
1
2
3
An der Entlüfter-/Filtereinheit
werden die Ölleitung vom Tank
und die Ölschläuche zum Brenner
angeschlossen. Die Rücklaufleitung
zum Tank entfällt. Dadurch wird die
Ölfeuerungsanlage nicht nur kostengünstiger, sondern auch sicherer.
Der Heizölfilter reinigt das Öl und
sichert so eine saubere, rückstandslose Verbrennung. Gleichzeitig sorgt
der Heizölentlüfter im 2-KammerSystem (zusätzliche Sicherheit durch
separaten Sicherheitsschwimmer)
für ein einwandfreies Entlüften des
Öles.
Der Filter hat einen Einsatz aus
Zellulose mit einer Filterfeinheit
von 5 μm - 20 μm (1 μm = 0,001 mm).
Dabei beträgt die Filterfläche ca.
1850 cm². Die Fläche bei einem
herkömmlichen Filzfilter beträgt im
Vergleich nur ca. 55 cm² bei einer
Filterfeinheit von 50 - 75 μm.
Das Zellulosepapier ist weiterhin
in der Lage evtl. im Öl befindliches
Wasser sicher abzuscheiden. Da
bei einem Einstrangsystem nur das
gerade verbrauchte Öl die Filtertasse passiert, wird im Gegensatz zum
Zweistrangsystem die Standzeit des
Filters erheblich gesteigert.
Das aus dem Öltank angesaugte Öl
wird ständig gefiltert und entlüftet
(Entlüftungsleistung min. 6 l/h).
11
4
10
5
9
6
8
7
Heizölentlüfter mit Heizölfilter
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Entlüftung (an Frischluftzufuhr angeschlossen)
Sicherheitsschwimmer
Schwimmer
Überstromventil
Rücklauf
Vorlauf
Filtertasse
Filtereinsatz
Kugelrückschlagventil
Saugleitung
Absperrventil
Vaillant empfiehlt dringend den Einsatz eines automatischen Heizölentlüfters um Brennerstörungen durch
Luft und Ausgasungen im Heizöl zu
vermeiden.
Hinweis:
Öl-Filter Wechselpatrone MC18
(0020023135) als Zubehör erhältlich.
PLI icoVIT exclusiv
45
4 Zubehöre
Sicherheitstechnische Ausrüstung
Sicherheitstechnische Ausrüstung
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Sicherheitsventil Rp 1/2
bis 3,0 bar, BauteilkennzeichenTÜV. SV. 90-856.H.50.3
< 50 kW
009318
Hinweis:
Nicht für ecoTEC plus, turboTEC plus und atmoTEC exclusiv/plus
46
PLI icoVIT exclusiv
4 Zubehöre
Kondenswasserentsorgung
Kondenswasserpumpe ecoLEVEL
min. 5 mm
min. 5 mm
150 mm
min. 200 mm
min. 5 mm
min. 200 mm
min. 5 mm
115 mm
Kondenswasserpumpe ecoLEVEL,
Bestell-Nr. 306287
Die Kondenswasserpumpe
ecoLEVEL wird zum Abpumpen von
anfallendem Kondenswasser bei
Brennwert-Heizungsanlagen eingesetzt, wenn ein natürlicher Ablauf
des Kondenswassers nicht möglich
ist. Das anfallende Kondenswasser
der Brennwertanlage gelangt durch
einen Einlaufschlauch in den Behälter der Pumpe. Durch eine kontinuierliche Messung des Wasserstandes
wird die Pumpe bei Erreichen des
höchsten Füllstandes selbsttätig eingeschaltet und das Kondensat durch
den Auslaufschlauch abgepumpt.
Die Kondenswasserpumpe
ecoLEVEL verfügt über einen
Sicherheits-Überlaufschalter. Dieser
schaltet das Heizgerät bei entsprechendem Anschluss automatisch
ab, um im Falle einer Störung das
Überlaufen von Kondenswasser zu
verhindern.
165 mm
90 mm
175 mm
100 mm
Abmessungen ecoLEVEL
Technische Daten
Einheit
306287
Nenninhalt
l
0,5
Netzspannung
V / Hz
230 / 50
Maximale Nennleistung
W
22
Maximale Förderhöhe
m
4
Fördervolumen
l/h
150
Abmessungen
Höhe
Breite
Tiefe
mm
mm
mm
160
180
100
Gewicht mit Wasserfüllung
kg
1,8
Einlaufschlauch (max. Außendurchmesser)
mm
24
Auslaufschlauch (min. Innendurchmesser)
mm
10
Wassereinlauftemperatur
°C
1 bis 60
Umgebungstemperatur
°C
5 bis 60
Sicherheit
funkentstört, netzrückwirkungsfrei
Überlaufschutzschalter
230 V / 5 mA bis 4 A
Schutzart (DIN EN 60529)
IP 44
PLI icoVIT exclusiv
47
4 Zubehöre
Kondenswasserentsorgung
Zubehöre
48
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Kondenswasserförderpumpe
mit 1,7 Liter Tankvolumen. Zum Abpumpen von Kondenswasser ohne Möglichkeit für natürlichen Ablauf. Pumpenbetriebsweise sowohl stehend als auch an
der Wand hängend möglich. Elektroanschluss 230/50 V/Hz, Gewicht 2,8 kg.
Einlaufhöhe 92 mm, Volumenstrom: 294 l/h,
Förderhöhe max. 4,3 m
301368
Reinigungs-Set für Brennwertkessel icoVIT und ecoVIT
Transportabler Behälter mit Pumpe
Inhalt: 25 l, inkl Reinigungsschläuche
0020017065
PLI icoVIT exclusiv
4 Zubehöre
Öl-Neutralisationseinrichtung
Neutralisationseinrichtung
bis 350 kW, Bestell-Nr. 009730
Eine Neutralisationseinrichtung zum
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
ist als Zubehör erhältlich. Diese ist
mit einem alkalischen Granulat, aufgefüllt. Das anfallende Kondenswasser durchfließt das Granulat. Dabei
wird die Säure auf einen pH-Wert
von über 6,5 neutralisiert. Dieses
Kondensat kann weder die hauseigenen Abflussrohre noch die öffentliche Kanalisation angreifen.
3
Die beigelegte Aktivkohle muss vor
Inbetriebnahme in die Vorkammer
der Öl-Neutralisationseinrichtung
eingefüllt werden. Sie hat die Aufgabe evtl. Öl-Rückstände im Kondenswasser an sich zu binden. Im
horizontal eingebauten Filtergehäuse muss mindestens ein 4 cm hoher
Luftraum über dem Granulat bzw.
der Aktivkohle frei bleiben.
Planen Sie im Aufstellraum eine
geeignete Ablaufmöglichkeit für
das Kondenswasser ein. Das neutralisierte Kondenswasser kann in
einen Bodenablauf abgeleitet werde.
Wenn das Gefälle zwischen der ÖlNeutralisationseinrichtung und der
Kanalisation nicht ausreicht, können
Sie die Vaillant KondenswasserFörderpumpe (Art.-Nr. 301368) oder
ecoLEVEL (Art.-Nr. 306287) direkt
an den Ausgang der Öl-Neutralisationseinrichtung anschließen.
PLI icoVIT exclusiv
1
4
5
2
Öl-Neutralisationseinrichtung
1
2
3
4
5
Ablauf-Anschluss
Neutralisationsgranulat
Boosterpumpe
Kammer für Aktivkohle
Zulauf-Anschluss
49
5 Warmwasserspeicher
Anforderungen und Entscheidungskriterien
Neben der Heizungsanlage nimmt
die Warmwasserbereitung einen
erheblichen Anteil der jährlichen
Gesamtenergiekosten in Anspruch.
Diese Verbrauchskosten hängen
stark von den Gewohnheiten der
Verbraucher ab, so dass es wichtig ist, im Vorfeld zu entscheiden,
welche Warmwasserbereitung für
welches Verbrauchsverhalten die
richtige Lösung ist.
Der Energieverbrauch wird von Kriterien wie
- Wärmeerzeuger
- Wirkungsgrad
- Qualität der Wärmedämmung der
Verteilungsleitungen
- Länge der Verteilungsleitungen
beeinflusst.
Anforderungen wie
- erwärmtes Trinkwasser sollte mit
der gewählten Temperatur und
Menge gleichmäßig und ohne
nennenswerte Wartezeit zur Verfügung stehen,
– die Temperatur des Brauchwassers
muss regelbar sein,
– die Anlage sollte betriebssicher
ausgeführt und leicht zu bedienen
sein,
– erwärmtes Trinkwasser muss in
hygienisch einwandfreier Qualität
zur Verfügung stehen,
stehen für Komfort und Qualität bei
der Warmwasserbereitung.
Eine Warmwasserbereitungsanlage
umfasst den Trinkwassererwärmer
(einschließlich dessen KaltwasserZulaufleitung), die WarmwasserVerteilleitungen bis zu den Entnahmestellen sowie eventuelle Zirkulationsleitungen inkl. den erforderlichen
Sicherheitseinrichtungen.
Die Warmwasserbereitung kann
- ähnlich wie bei der Wärmeversorgung - dezentral oder zentral erfolgen.
50
auroMATIC 620/3, icoVIT exclusiv, auroTHERM VFK und allSTOR VPS /2 mit VPM W und VPM S
Dezentrale Warmwasserbereitung
Dezentrale Warmwasserbereiter
werden meist direkt an einer Entnahmestelle (Waschbecken, Badewanne) als Einzelversorger oder
in einer Untereinheit als Gruppenversorger (z. B. Einliegerwohnung)
installiert. Als Energieträger sind bei
der dezentralen Warmwasserbereitung vor allem Gas (z. B. Gas-Wandheizgeräte) und Strom (z. B. ElektroDurchlauferhitzer einsetzbar.
Zentrale Warmwasserbereitung
Ein- und Mehrfamilienhäuser werden
üblicherweise mit einer zentralen
Warmwasserbereitungsanlage ausgestattet. Dabei werden alle Zapfstellen über ein gemeinsames Leitungsnetz von einem oder mehreren
Warmwasserbereitern versorgt.
Bauart
Hinsichtlich der Bauart der
Warmwasserbereitungsanlagen
wird zwischen Durchfluss- und
Speichersystemen unterschieden.
Bei dem Prinzip der Durchflusserwärmer wird die benötigte Wassermenge erst unmittelbar vor
Gebrauch erwärmt.
Bei den Speichersystemen wird das
Trinkwasser beheizt, gespeichert
und über Rohrleitungen zu den Entnahmestellen geleitet.
Die Gesamtanlage besteht dabei aus
der Warmwasserbereitungsanlage
(Warmwasserbereiter oder Speicher mit direkter oder indirekter
Beheizung) und der WarmwasserVerteilungsanlage, bestehend aus
den Warmwasser- und Zirkulationsleitungen, einschließlich deren
Armaturen und Pumpen.
Bei einem indirekt beheizten Warmwasserspeichersystem wird zwischen Systemen mit fest eingebauten Wärmetauschern oder Speicherladesystemen unterschieden. Bei
den Speicherladesystemen können
Speicherinhalt und Wärmetauscher
nach Bedarf konfiguriert werden.
Die Spitzenzapfmengen sind hier
über die Wärmetauscher-Leistung
und die angeschlossene Geräteleistung abstimmbar. Der Speicher
wird so optimal durchgeladen und
ist schnell mit hohem Temperaturniveau wieder verfügbar.
Die Unterscheidung zwischen Durchfluss- und Speichersystemen ist bei
der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von zentralen Warmwasserbereitungsanlagen von Bedeutung, da
die Wärmeverluste klar aufgezeigt
werden müssen, die gerade bei
Zirkulationsleitungen ganzjährig
anfallen.
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasserspeicher
Anforderungen und Entscheidungskriterien
Bei einem indirekt beheizten
Warmwasserspeichersystem wird
kaltes Trinkwasser erwärmt und
bis zur Entnahme bevorratet. Dazu
hat der Warmwasserspeicher einen
Speicherbehälter mit integriertem
Wärmetauscher. Der Wärmetauscher
eines Warmwasserspeichers ist stets
im unteren Bereich des Speicherbehälters angeordnet, damit nach dem
Schwerkraftprinzip das erwärmte,
infolge des Dichteunterschieds
„leichte“ Trinkwasser von allein zum
Warmwasser-Zapfstutzen aufsteigen
und sich danach gleichmäßig im
gesamten Speicherbehälter verteilen kann.
Das Speichersystem kann mit einer
relativ kleinen Heizleistung große
Warmwassermengen für den Spitzenbedarf erzeugen und bevorraten.
Unabhängig von der installierten
Kesselleistung steht der gesamte
Warmwasservorrat des Warmwasserspeichers verzögerungsfrei
zur Verfügung und kann in großer
Menge gezapft werden. Nach dem
Verbrauch eines Teils des gespeicherten Warmwassers kann derWarmwasserspeicher nur noch die
Warmwassermenge liefern, die der
Warmwasser-Dauerleistung seines
eingebauten Wärmetauschers entspricht. Beim Dauerleistungsbetrieb
wird das einströmende Kaltwasser
im Gegenstromprinzip mit der vollen
Beheizungsleistung erwärmt.
Wenn der Aufstellraum für einen
großen Warmwasserspeicher nicht
geeignet ist oder der größte verfügbare Warmwasserspeicher nicht ausreicht, sind auch mehrere stehende
oder liegende Warmwasserspeicher
miteinander als Speichersystem
kombinierbar.
Bei einem Schichtladespeicher ist
im Gegensatz zum Rohrschlangenspeicher der Wärmetauscher extern
angeordnet, d. h. außerhalb des
Warmwasserspeichers.
Das System arbeitet grundsätzlich
in der Form, dass der Speicher von
oben nach unten geladen wird.
Mit der Warmwasser-Ladepumpe
wird kaltes Wasser aus dem unteren
Bereich des Speichers abgezogen.
Im Plattenwärmetauscher wird
das Wasser auf Solltemperatur
(z. B. 60 °C) erwärmt und oben in
den Schichtspeicher eingeleitet
("geschichtet").
PLI icoVIT exclusiv
NTC-Fühler
Pumpe
Funktionsschema Schichtladespeicher actoSTOR VIH RL 300-500
Mit Beginn der Speicherladung
bildet sich durch den Dichteunterschied zwischen warmem und kaltem Wasser im oberen Speicherbereich ein immer größer werdendes
Volumen 60 °C warmen Wassers, bis
im gesamten Speicher diese Temperatur erreicht ist.
Bereits nach kurzer Zeit steht eine
ausreichende Mischwassermenge
zum Duschen zur Verfügung.
Weitere Vorteile sind:
– Hohe Spitzenentnahmen sind möglich
– Vollständige Erwärmung des
gesamten Speicherinhaltes
– Speicherinhalt kann kleiner
gewählt werden als beim Rohrschlangenspeicher
– Besonders geeignet für BrennwertHeizgeräte, da permanente Brennwertnutzung auch bei Speicherladung (Aqua-Kondens-System)
– Nach Entleerung des Speichers
kann nach dem Durchlauferhitzerprinzip weitergezapft werden.
51
5 Warmwasserspeicher
Anforderungen und Entscheidungskriterien
Auslegung der Warmwasserspeicher
Die Auslegung der Warmwasserspeicher kann nach DIN 4708 über
die Bestimmung der Bedarfskennzahl des zu versorgenden Gebäudes
erfolgen.
Es wird ein Speicher ausgewählt,
dessen Leistungskennzahl NL größer
oder gleich der Bedarfskennzahl N
ist.
Da bisher meistens eine ausreichend große Heizleistung des Wärmeerzeugers zur Verfügung stand,
wurde nur eine NL-Zahl pro Speicher
Warmwasserbereitung
(bei Nennleistung = Dauerleistung)
angegeben.
Mit sinkendem Heizwärmebedarf der
Gebäude reicht heute im allgemeinen die Heizleistung des Wärmeerzeugers nicht aus, um die Nennleistung des Speichers bereitzustellen,
was zu einer reduzierten NL-Zahl
führt.
Um dem Planer eine Hilfestellung
bei der Auswahl einer sinnvollen
Warmwasserbereitung in Verbindung mit einem Brennwertgerät zu
geben, sind in der folgenden Tabelle
Wärmeerzeuger
Brennwerttechnik
Lösungsvorschläge aufgezeigt.
Diese können aus einem Durchflusssystem oder auch aus einer Wärmeerzeuger-Speicher-Kombination
bestehen. Vor- und Nachteile sowie
aufgeführte NL-Zahlen geben Entscheidungshilfen.
Ausführliche Wärmeerzeuger-Warmwasserspeicher- Kombinationsübersichten sowie weiterführende Daten
zu den Speichern folgen auf den
nächsten Seiten bzw. in den jeweiligen Produkvorstellungen.
Leistungskennzahl NL
Systemvorteile
Indirekt beheizte Speicher
uniSTOR VIH R 120 - 200
(bodenstehend,
mit Rohrwärmetauscher)
icoVIT exclusiv VKO
1 - 3,5
- klassische Geräte-Speicherkombination für das Einund Mehrfamilienhaus
- platzsparende Speichermontage unter dem Wandheizgerät möglich (VIH R 120 - 150)
- optisch und technisch abgestimmte Verrohrungssätze erhältlich
uniSTOR VIH R 300 - 500
(bodenstehend,
mit Rohrwärmetauscher)
icoVIT exclusiv VKO
11 - 19
- die Geräte-Speicherkombination für mittlere / hohe
Heiz- und Warmwasserleistungen
- besonders geeignet für Mehrfamilienhäuser und
gewerbliche Anwendungen
- Speichermontage neben dem Heizgerät
actoSTOR VIH K 300
(bodenstehend)
icoVIT exclusiv VKO
10
- optisch besonders ansprechende Geräte-Speicherkombination
- geeignet für Ein- und Mehrfamilienhäuser, Kleingewerbe
- auf Heizgerät abgestimmter Beistellspeicher mit
hoher Warmwasserleistung und schneller Nachladung
actoSTOR VIH RL 300-60 actoSTOR VIH RL 500-120
(bodenstehend)
icoVIT exclusiv VKO
22 - 50
- Hochleistungskombination für Mehrfamilienhaus
und Gewerbe
- Beistellspeicher mit höchster Leistungskennzahl
auf kleinstem Raum
- 2 verschiedene Schichtladesysteme für Warmwasserleistung nach Maß
auroSTOR VIH S 300 - 500
(bodenstehend,
mit Rohrwärmetauscher)
icoVIT exclusiv VKO
2 - 4,7
- Energiesparsystem aus Öl- oder Gasbrennwerttechnik mit solarer Warmwasserbereitung
- geeignet für Ein- und Mehrfamilienhäuser
- indirekt beheizter Beistellspeicher
auroSTOR VPS SC 700 / 1000
(bodenstehend,
mit Rohrwärmetauscher)
icoVIT exclusiv VKO
4 / 4,5
- Energiesparsystem aus Öl- oder Gasbrennwerttechnik mit solarer Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung
- geeignet für Ein- und Mehrfamilienhäuser
- kombinierter Puffer- und Trinkwasserspeicher
(Tank im Tank)
icoVIT exclusiv VKO
4-7
- modulares Energiesparsystem aus Öl- oder Gasbrennwerttechnik mit solarer Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung
- geeignet für Ein- und Mehrfamilienhäuser
- Puffer-Schichtladespeicher mit anflanschbarer
Trinkwasser-/Solarstation
Schichtladespeicher
Warmwasserbereitung
mit Solar-Speichersystemen
Warmwasserbereitung
mit Multi-Funktionsspeicher
allSTOR VPS 300/2 - 2000/2,
Trinkwasserstation VPM 20/25 W,
VPM 30/35 W
Solarladestation VPM 20 S,
VPM 60 S
52
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasserspeicher
Kombinationsübersicht uniSTOR VIH R 120 bis VIH R 200 und uniSTOR VIH R 300 bis VIH R 500
Maximale Leistungskennzahlen NL:
uniSTOR VIH R 120
1
uniSTOR VIH R 150
2
uniSTOR VIH R 200
3,5
uniSTOR VIH R 300
11
uniSTOR VIH R 400
15
uniSTOR VIH R 500
19
uniSTOR VIH R 120 - 200
uniSTOR VIH R 300 - 500
Kombinationsübersicht
Indirekt beheizte Speicher, bodenstehend
Heizgerät
VIH R 120
VIH R 150
VIH R 200
VIH R 300
VIH R 400
VIH R 500
icoVIT exclusiv
VKO 156/3-7 15 kW
●
●
❍
❍
❍
❍
VKO 256/3-7 25 kW
●
●
●
❍
❍
❍
VKO 356/3-7 35 kW
❍
●
●
●
●
●
S
●
❍
-
Serienmäßig
Empfehlenswert
Möglich
Nicht möglich
PLI icoVIT exclusiv
53
5 Warmwasserspeicher
Produktvorstellung uniSTOR VIH R 120 bis VIH R 200
Besondere Merkmale
– Warmwasserspeicher, indirekt
beheizt
– Technik abgestimmt auf Gas-Wandheizgeräte und Heizkessel
– Pulverbeschichtete Ummantelung
(weiss)
– Passender Verrohrungssatz erhältlich
Einsatzmöglichkeiten
– Indirekt beheizter Speicher mit
120, 150 und 200 Litern Inhalt für
zentrale Warmwasserversorgung
von Wohnungen, Einfamilienund auch Mehrfamilienhäusern
(VIH R 200)
– Bei VIH R 120 und VIH R 150
Anordnung unterhalb der
VC-Geräte möglich.
Speicherregelung und Anschlussverrohrung sind entsprechend
abgestimmt
Ausstattung
– Warmwasserspeicher mit hochwertiger Emaillierung
– Magnesium-Schutzanode
– Hochwertige PU-Schaum-Wärmedämmung
– Rohrwärmetauscher innenliegend
– Entleerungsventil
– Schwerkraftbremse
– Zirkulationsanschluss
– Fremdstromanode (Bestell-Nr.
302 042) als Zubehör erhältlich
Gerätebezeichnung
Speicherinhalt in l
Bestell-Nr.
VIH R 120
120
305867
VIH R 150
150
305868
VIH R 200
200
305869
54
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasserspeicher
Produktvorstellung uniSTOR VIH R 120 bis VIH R 200
Technische Daten
Einheiten
Speichernenninhalt
Zul. Betriebsüberdruck warmwasserseitig
Zul. Betriebsüberdruck Heizungsseitig
Max. zul. Warmwassertemperatur
Max. zul. Heizungswassertemperatur
l
bar
bar
°C
°C
VIH R 120
120
10
10,0
85
110
VIH R 150
VIH R 200
150
10
10,0
85
110
200
10
10,0
85
110
Bereitschaftsenergieverbrauch
Warmwasser-Ausgangsleistung
Warmwasser-Dauerleistung max.
Warmwasser-Dauerleistung max.
Leistungskennzahl NL
kWh/24h
l/10 min
kW
l/h
1,3
145 25 615 1
1,4
195 26 640 2
1,6
250 34 837 3,5
Vor- und Rücklaufanschluss
R1
R1
R1
Kaltwasseranschluss
R 3/4
R 3/4
R 3/4
Warmwasseranschluss
R 3/4
R 3/4
R 3/4
Zirkulationsanschluss
R 3/4
R 3/4
R 3/4
752
564
68
183
966
604
79
229
1236
604
97
297
Speicherabmessungen
Höhe
Durchmesser
Gewicht (leer)
Gewicht (befüllt)
PLI icoVIT exclusiv
mm
mm
kg
kg
55
5 Warmwasserspeicher
Produktvorstellung uniSTOR VIH R 120 bis VIH R 200
242
242
235
50
5 2
233
3
4
1
7
B
D
C
A
F
C
B
32
E
76
360
180
55
1
2
3
4
5
6
7
Kaltwasseranschluss R 3/4
Warmwasseranschluss R 3/4
Speichervorlauf R1
Speicherrücklauf R1
Zirkulationsanschluss R 3/4
Tauchhülse
Ablauftrichter (Siphon)
R=Außengewinde
3
6
Gerätetyp
VIH R 120
VIH R 150
VIH R 200
1)
A
B
753 801
966 1014
1236 1284
C
791
1004
1274
D
690
905
- 1)
Die Speichergröße VIH R 200 kann nicht unter dem
Gas-Wandheizgerät aufgestellt werden.
E
564
604
604
4
1
73
2
180
55
5
F
776
989
1259
Maße in mm
Maßzeichnung VIH R 120 bis VIH R 200
56
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasserspeicher
Produktvorstellung uniSTOR VIH R 120 bis VIH R 200
Dauerleistung uniSTOR VIH R 120
Heizmittelstrom in m3/h
Dauerleistung in kW bei 10/45 °C
Dauerleistung in l/h bei 10/45 °C
45
40
1100
1000
900
4
3
35
800
2
30
1,5
1,25
1
700
25
600
20
500
0,75
0,5
15
400
300
10
200
5
100
60
65
70
75
80
85
90
Heizmittelvorlauftemperatur in °C
Dauerleistung bei Warmwassertemperatur 10/45°C
Heizmittelstrom in m3/h
Dauerleistung in kW bei 10/60 °C
Dauerleistung in l/h bei 10/60 °C
800
45
40
35
30
700
600
4
3
500
2
400
1,5
1,25
1
0,75
300
0,5
25
20
15
200
10
5
100
60
65
70
75
80
85
90
Heizmittelvorlauftemperatur in °C
Dauerleistung bei Warmwassertemperatur 10/60°C
PLI icoVIT exclusiv
57
5 Warmwasserspeicher
Produktvorstellung uniSTOR VIH R 120 bis VIH R 200
Dauerleistung uniSTOR VIH R 150
Heizmittelstrom in m3/h
Dauerleistung in kW bei 10/45 °C
Dauerleistung in l/h bei 10/45 °C
45
40
1100
4
1000
3
900
2
800
1,5
1,25
700
1
35
30
25
600
20
500
15
0,75
0,5
400
300
10
200
5
100
60
65
70
75
80
85
90
Heizmittelvorlauftemperatur in °C
Dauerleistung bei Warmwassertemperatur 10/45°C
Heizmittelstrom in m3/h
Dauerleistung in kW bei 10/60 °C
Dauerleistung in l/h bei 10/60 °C
800
45
40
700
4
35
600
3
2
30
1,5
1,25
1
500
25
400
0,75
20
0,5
300
15
200
10
5
100
60
65
70
75
80
85
90
Heizmittelvorlauftemperatur in °C
Dauerleistung bei Warmwassertemperatur 10/60°C
58
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasserspeicher
Produktvorstellung uniSTOR VIH R 120 bis VIH R 200
Dauerleistung uniSTOR VIH R 200
Heizmittelstrom in m3/h
Dauerleistung in kW bei 10/45 °C
Dauerleistung in l/h bei 10/45 °C
50
45
40
1200
4
3
1100
2
1000
900
1,5
1,25
800
1
700
0,75
35
30
25
600
20
500
0,5
400
15
300
10
200
5
100
60
65
70
75
80
85
90
Heizmittelvorlauftemperatur in °C
Dauerleistung bei Warmwassertemperatur 10/45°C
Heizmittelstrom in m3/h
Dauerleistung in kW bei 10/60 °C
Dauerleistung in l/h bei 10/60 °C
50
800
45
40
4
3
700
2
35
30
600
1,5
1,25
500
1
0,75
25
400
0,5
20
300
15
200
10
5
100
60
65
70
75
80
85
90
Heizmittelvorlauftemperatur in °C
Dauerleistung bei Warmwassertemperatur 10/60°C
PLI icoVIT exclusiv
59
5 Warmwasserspeicher
Produktvorstellung uniSTOR VIH R 120 bis VIH R 200
Druckverlust in der Heizschlange
Δp (mbar)
600
500
400
300
200
100
90
80
70
60
VIH R 200
50
40
30
VIH R 120/150
20
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0,1
0,2
0,4
0,6
0,8 1
2
3
4
5
6 7 8 9 10
Heizmittelstrom V (m 3/h)
Druckverlust in der Heizschlange VIH 120-200
Druckverluste der VIH-Speicher
in Abhängigkeit vom Heizmittelstrom
Der heizwasserseitige Druckverlust
in der Heizschlange der Speicher
ist in dem Druckverlust-Diagramm
dargestellt. Mit steigendem Heizmittelstrom ergibt sich auch ein
höherer Druckverlust. Das bedeutet,
es müßten stärkere Speicherladepumpen mit entsprechend höherem
Stromverbrauch eingesetzt werden.
60
Die Pumpen in den Speicherladesets
sind auf die angegebene Kesselleistung abgestimmt. Sie reicht aus, um
das Speicherwasser in angemessener Zeit aufzuheizen. Der Heizmittelstrom und damit der Druckverlust
wurden hier bewußt niedrig gehalten.
Werden höhere Dauerleistungen,
z. B. für gewerbliche Zwecke benötigt, so sind Speicher- und Kesselleistung aufeinander abzustimmen.
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasserspeicher
Produktvorstellung uniSTOR VIH R 300 und VIH R 500
Besondere Merkmale
– Warmwasserspeicher, indirekt
beheizt
– Technik abgestimmt auf Gas-Wandgeräte und Heizkessel
Einsatzmöglichkeit
– Indirekt beheizter Warmwasserspeicher, korrosionsgeschützt
emailliert, für Gruppen- oder Zentralversorgung für Netzüberdruck
bis 10 bar
Ausstattung
– Warmwasserspeicher mit hochwertiger Emaillierung
– Hochwertige Neopur-Wärmedämmung
– Magnesium-Schutzanode
– Reinigungsöffnung
– Rohrwärmetauscher, innenliegend
– Zirkulationsanschluss
– Passendes Speicherladeset für
uniSTOR VIH R 300 - 400 erhältlich
– Anschlussmöglichkeit für ElektroHeizstab
– Fremdstromanode (Bestell-Nr.
302 042) als Zubehör erhältlich
– Thermometer (Bestell-Nr.
0010003776) als Zubehör erhältlich
Gerätebezeichnung
Speicherinhalt in l
uniSTOR VIH R 300
300
0010003077
uniSTOR VIH R 400
400
0010003078
uniSTOR VIH R 500
500
0010003079
PLI icoVIT exclusiv
Bestell-Nr.
61
5 Warmwasserspeicher
Produktvorstellung uniSTOR VIH R 300 und VIH R 500
Technische Daten
Einheit
VIH R 300
VIH R 400
VIH R 500
Speichernenninhalt
l
300
400
500
zul. Betriebsüberdruck (Warmwasser)
bar
10
10
10
zul. Betriebsüberdruck (Heizung)
bar
10
10
10
max. zul. Warmwassertemperatur
°C
85
85
85
max. zul. Heizungswassertemperatur
°C
110
110
110
Heizfläche
m2
1,6
1,6
2,1
Inhalt der Heizspirale
l
10,7
10,7
14,2
Heizmittelstrom
m3/h
2,0
2,0
2,7
Druckverlust im Wärmetauscher bei max. Heizwasserbedarf
mbar
75
75
125
Bereitschaftsenergieverbrauch 4)
kWh/24 h
1,8
2,0
2,2
Leistungskennzahl 3)
NL
11
15
19
Warmwasser-Dauerleistung max. 1)
l/h
1130
1130
1523
kW
46
46
62
l/10 min
420
500
580
Kaltwasseranschluss
R1
R1
R1
Warmwasseranschluss
R1
R1
R1
Zirkulationsanschluss
R 3/4
R 3/4
R 3/4
R1
Warmwasser-Ausgangsleistung 2)
Vor- und Rücklaufanschluss
R1
R1
Höhe
mm
1775
1470
1775
Durchmesser
mm
660
810
810
Gewicht (leer, incl. Verpackung und Isolierung)
kg
125
145
165
Gewicht (gefüllt)
kg
420
549
661
1) Bei einer Warmwassertemperatur von 45 °C und einer Heizwassertemperatur 85/65 °C
2) Bei einer Warmwassermischtemperatur von 45 °C und Speichertemperatur von 60 °C
3) Bei 45 °C Warmwasser-Auslauftemperatur, 60 °C Speicherwassertemperatur und 85 °C Heizwasservorlauftemperatur
sowie 10 °C Kaltwasser-Einlauftemperatur
4) Bei einer Speichertemperatur von 60 °C und Umgebungstemperatur von 20 °C
62
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasserspeicher
min. 600 1)
Produktvorstellung uniSTOR VIH R 300 und VIH R 500
ØJ
2
1
2
3
4
5
6
7
8
R
D
A
3
4
K
E
L
5
F
1
Revisionsöffnung ø 120 mm
Warmwasseranschluss R 1
Zirkulationsanschluss R 3⁄4
Heizungsvorlauf R 1
Tauchhülse für Speicherfühler ø 12 mm
Heizungsrücklauf R 1
Kaltwasseranschluss R 1
Schutzanode G 1
= Außengewinde
G
6
H
I
B
7
Hinweis
1) Das notwendige Mindestmaß von 600 mm
zur Decke kann entfallen, wenn die serienmäßige Magnesium-Schutzanode (Stabanode)
durch eine Universal-Fremdstromanode
(Zubehör-Nr. 302042) ersetzt wird
Speicherfüße bis max. 20 mm höhenverstellbar
8
C
VIH R 300
VIH R 400
VIH R 500
A
1775
1470
1775
B
279
308
308
ØC
660
810
810
D
1632
1301
1601
E
1086
863
1063
F
981
760
960
G
581
510
610
H
216
245
245
I
J
130 500
159 650
159 650
K
1781
1552
1829
L
1894
1683
1952
Maßzeichnung VIH R 300 bis VIH R 500
Transport zum Aufstellort
Der Warmwasserspeicher
uniSTOR VIH R 300 bis VIH R 500
wird komplett montiert geliefert.
Wenn es die örtlichen Gegebenheiten, wie z. B. die Platzverhältnisse im Treppenhaus oder Aufstellort,
nicht zu lassen, dass der VIH R mit
Verpackung befördert wird, so können
- die Verpackung,
- die Verkleidung und
- auch die Isolierung
entfernt werden.
Die Montage der Isolierung und
Verkleidung erfolgt dann wieder am
Aufstellort.
Entfernen der Isolierung
PLI icoVIT exclusiv
63
5 Warmwasserspeicher
Produktvorstellung uniSTOR VIH R 300 und VIH R 500
Dauerleistung
uniSTOR VIH R 300/400
Heizmittelstrom in m3/h
Dauerleistung in kW bei 10/45 °C
Dauerleistung in l/h bei 10/45 °C
65
1600
60
1500
4
1400
3
1300
2
55
50
1200
45
1100
40
1000
35
1,5
1,25
1
900
0,75
800
30
700
25
600
20
500
15
0,5
400
300
10
5
200
100
60
65
70
75
80
85
90
Heizmittelvorlauftemperatur in °C
Dauerleistung bei Warmwassertemperatur 10/45°C
Heizmittelstrom in m3/h
Dauerleistung in kW bei 10/60 °C
Dauerleistung in l/h bei 10/60 °C
65
60
1100
1000
55
4
900
3
50
45
800
40
700
35
600
30
500
25
2
1,5
1,25
1
0,75
0,5
400
20
300
15
10
5
200
100
60
65
70
75
80
85
90
Heizmittelvorlauftemperatur in °C
Dauerleistung bei Warmwassertemperatur 10/60°C
64
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasserspeicher
Produktvorstellung uniSTOR VIH R 300 und VIH R 500
Dauerleistung uniSTOR VIH R 500
Heizmittelstrom in m3/h
Dauerleistung in kW bei 10/45 °C
Dauerleistung in l/h bei 10/45 °C
80
2000
1900
4
1800
3
75
70
1700
65
1600
60
1500
2
1,5
1400
55
1300
50
1200
45
1100
40
1000
35
1,25
1
0,75
900
800
30
25
600
20
500
15
0,5
700
400
60
65
70
75
80
85
90
Heizmittelvorlauftemperatur in °C
Dauerleistung bei Warmwassertemperatur 10/45°C
Heizmittelstrom in m3/h
Dauerleistung in kW bei 10/60 °C
Dauerleistung in l/h bei 10/60 °C
80
1400
75
1300
70
1200
4
1100
3
1000
2
65
60
55
50
900
45
800
40
700
35
600
30
500
1,5
1,25
1
0,75
0,5
25
400
20
300
15
60
65
70
75
80
85
90
Heizmittelvorlauftemperatur in °C
Dauerleistung bei Warmwassertemperatur 10/60°C
PLI icoVIT exclusiv
65
5 Warmwasserspeicher
Produktvorstellung uniSTOR VIH R 300 und VIH R 500
Druckverlust in der Heizschlange
Δp (mbar)
600
500
400
300
200
100
90
80
70
60
50
40
VIH R 300/400
30
20
VIH R 500
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0,1
0,2
0,4
0,6 0,8 1
2
3
4
5 6 7 8 9 10
Heizmittelstrom V (m3/h)
Druckverlust in der Heizschlange uniSTOR VIH R 300-500
Druckverluste der uniSTOR VIHSpeicher in Abhängigkeit vom
Heizmittelstrom
Der heizwasserseitige Druckverlust
in der Heizschlange der Speicher
ist in dem Druckverlust-Diagramm
dargestellt.
Mit steigendem Heizmittelstrom
ergibt sich auch ein höherer Druckverlust. Das bedeutet, es müßten
stärkere Speicherladepumpe mit
entsprechend höherem Stromverbrauch eingesetzt werden.
Die Pumpen in den Speicherladesets
66
sind auf die angegebene Kesselleistung abgestimmt. Sie reicht aus, um
das Speicherwasser in angemessener Zeit aufzuheizen. Der Heizmittelstrom und damit der Druckverlust
wurden hier bewusst niedrig gehalten.
Speicherladesets sind für VIH R 300
und 400 lieferbar.
Werden höhere Dauerleistungen,
z. B. für gewerbliche Zwecke benötigt, so sind Speicher- und Kesselleistung aufeinander abzustimmen.
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasserspeicher
Zubehöre uniSTOR VIH R 120 bis VIH R 200 und uniSTOR VIH R 300 und VIH R 500
Zubehör
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Speicherladeset für VIH R 120-200, VIH H 150 und VIH R 300-400
305953
für die Verbindung mit Heizkessel ecoVIT, icoVIT, atmoVIT und renerVIT
bestehend aus: 2 x 1,5 m wärmegedämmten Edelstahlwellrohr 1" (sauerstoffdiffusionsdicht, alterungsbeständig und bauseits ablängbar), 2 Anschluss Winkel G11/4 x Rp1, Speicherladepumpe, zusätzliche Pumpenabsperreinrichtung,
aufstellbare Schwerkraftbremse und Anschlussfittinge.
Folgende Kombinationen sind möglich: atmoVIT, ecoVIT, icoVIT.
Alle Kessel-Speicher-Kombinationen mit Speicher rechts neben und unter dem
Kessel.
Kessel-Speicher-Kombinationen bis einschließlich 32 kW und 150 l mit Speicher links neben dem Kessel. Für Kombinationen aus größeren Kesseln und/
oder größeren Speichern ist zusätzlich das Zubehör 305 954 erforderlich.
Speicherladeset-Verlängerung
in Verbindung mit Speicherladeset 305953, 2 Verlängerungen 1,0 m aus Edelstahlwellrohr(wärmegedämmt)
305954
Hinweis:
Nicht verwendbar in Verbindung mit Speicherladeset 305980 für
actoSTOR VIH K 300
Zirkulationspumpenset
Bestehend aus: Zirkulationspumpe, Verbindungsrohr, Absperrung und Rückflussverhinderer, für
uniSTOR VIH R 120/150
305957
zusätzlich erforderlich
Zubehör Multifunktionsmodul 2 aus 7
zur wahlweisen Ansteuerung von 2 aus 7 Funktionen (in Elektronikbox einbaubar) Zirkulationspumpe/externe Heizungspumpe, Speicherladepumpe, externes Magnetventil, Betriebs-/Störungsanzeige, Abzugshaube, Abgasklappe/
Rückmeldung
0020017744
Hinweis:
Nur einsetzbar bei Vaillant-Heizgeräten mit eBUS-Elektronik
Anschluss-Set für uniSTOR VIH R für bauseitige Verrohrung
für uniSTOR VIH R 120-150
bestehend aus:
4 Winkelfittings mit Quetschverschraubung für 15 mm Cu-Rohr. Einsatz bei
bauseitiger Verrohrung
305967
Hinweis:
bei bauseitiger Verrohrung
PLI icoVIT exclusiv
67
5 Warmwasserspeicher
Zubehöre uniSTOR VIH R 120 bis VIH R 200 und uniSTOR VIH R 300 und VIH R 500
Zubehör
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Schaltkasten für uniSTOR VIH R 120-200/300-500
305973
Fertig verdrahtete Regelung mit Heizungsschalter (Sommer/Winter), Speicherschalter (Ein/Aus), Speichertemperaturwähler (Wählerbereich 30 bis 80°C),
Stecksockel für Schaltuhr. 1 Kabel (3 m) für Anschluss an Speicherladepumpe.
1 Kabel (3 m) mit Stecker, für Anschluss an
Vaillant Kesselschaltpulte. Farbe: weiß
VRC 9654
Quarz-Schaltuhr
009654
Thermometer für Warmwasserspeicher VIH R 300-500 und VIH S 300-500
0010003776
Tragehilfe für Warmwasserspeicher
einsetzbar für die Warmwasserspeicher VIH R 300 - 500 und VIH S 300 - 500
0020028664
Elektro-Heizstab 230 V für Warmwasserspeicher
VIH R 300-500 und VIH S 300-500
bestehend aus:
Elektro-Heizstab DN 40 (R 1 1/2) speziell als Zusatzbeheizung,
Heizleistung 2 kW/230 Volt mit Einstellregler, Distanzstück und Kleinmaterial
- Einbautiefe 300 mm
0020028665
Hinweis:
Betriebsdruck max. 10 bar
Elektro-Heizstab 400 V für Warmwasserspeicher
VIH R 300-500 und VIH S 300-500
bestehend aus:
Elektro-Heizstab DN 40 (R 1 1/2) speziell als Zusatzbeheizung,
Heizleistung 6 kW/400 Volt mit Einstellregler, Distanzstück und Kleinmaterial
- Einbautiefe 450 mm
0020028666
Hinweis:
Betriebsdruck max. 10 bar
68
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasser-Schichtladespeicher
Kombinationsübersicht actoSTOR VIH K 300 und actoSTOR RL 300-30 bis VIH RL 500-120
Maximale Leistungskennzahlen NL:
actoSTOR VIH K 300
10
actoSTOR VIH RL 300-60
actoSTOR VIH RL 300-120
actoSTOR VIH RL 400-60
actoSTOR VIH RL 400-120
actoSTOR VIH RL 500-60
actoSTOR VIH RL 500-120
22
40
25
45
30
50
actoSTOR VIH K 300
actoSTOR VIH RL 300-60 - 500-120
Kombinationsübersicht
Schichtladespeicher, bodenstehend
VIH K 300
Heizgerät
VIH RL
300-60
VIH RL
300-120
VIH RL
400-60
VIH RL
400-120
VIH RL
500-60
VIH RL
500-120
icoVIT exclusiv
VKO 156/3-7 15 kW
●
-
-
-
-
-
-
VKO 256/3-7 25 kW
●
-
-
-
-
-
-
VKO 356/3-7 35 kW
●
2er-Kaskade VKO
S
●
❍
-
-
-
-
-
-
-
●
●
●
●
●
●
Serienmäßig
Empfehlenswert
Möglich
Nicht möglich
PLI icoVIT exclusiv
69
5 Warmwasser-Schichtladespeicher
Produktvorstellung actoSTOR VIH K 300
Besondere Merkmale
– Warmwasser-Schichtladespeicher,
stehend als Beistellspeicher zu
ecoVIT und icoVIT
– Wartungsfrei durch Fremdstromanode (serienmäßig)
– Geringer Bereitschaftsenergieverbrauch
– Plattenwärmetauscher aus Edelstahl mit hoher Leistung
– Brennwertnutzung im Speicherladebetrieb
– Schnelle Nachladung
Einsatzmöglichkeiten
– Empfehlenswert für die Versorgung großer Gebäude und Mehrfamilienhäuse
– Design passend zu ecoVIT/icoVIT
– Flexible Planung und einfache
Montage sowie Installation
Ausstattung
– Anschlussfertig für Gas-Brennwertkessel ecoVIT und Öl-Brennwertkessel icoVIT
– Warmwasser-Schichtladespeicher
(150 l)
– Speicherfühler im actoSTOR
integriert
– Zirkulationsanschluss
– Speicherladeset als Zubehör
erhältlich (Bestell.-Nr. 305 980)
– Tragegriffe
– Verstellbare Speicherfüße
– ActoNomic, das patentierte, effiziente Schichtladeverfahren
Gerätebezeichnung
Speicherinhalt in l
Bestell-Nr.
VIH K 300
150
305 945
70
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasser-Schichtladespeicher
Produktvorstellung actoSTOR VIH K 300
691
570
5
1
4 3
2
1061
1021
1010
1221
1201
90 60 60 60
40
16-32
1)
691
671
1
2
3
4
5
1)
Kaltwasseranschluss, Überwurfmutter G 1
Warmwasseranschluss, Überwurfmutter G 1
Speichervorlauf, Überwurfmutter G 1
Speicherrücklauf, Überwurfmutter G 1
Zirkulationsanschluss, G 3/4
Speicherfüße um 16 mm höhenverstellbar (Schlüsselweite 30)
Maßzeichnung VIH K 300
Hinweis zur Aufstellung
Der actoSTOR VIH K 300 kann bis zu
einem Abstand von maximal 50 cm
zum icoVIT exclusiv aufgestellt werden. Bis zu diesem Abstand können
die elektrischen Leitungen und das
Speicherladeset genutzt werden.
Speicherladeset
PLI icoVIT exclusiv
71
5 Warmwasser-Schichtladespeicher
Produktvorstellung actoSTOR VIH RL 300-60 bis VIH RL 500-120
Besondere Merkmale
– Warmwasser-Schichtladespeicher,
stehend als Beistellspeicher zu
Heizgeräten ab 35 kW
– Geringer Bereitschaftsenergieaufwand durch hochwertige NeopurWärmedämmung
– Höchste Leistungskennzahl auf
kleinstem Raum
– Einfache Einbringung durch
abnehmbare Wärmedämmung
– Schichtladesystem als fertig
montierte Einheit leicht installierbar
– Schnelle Nachladung mit Zielladetemperatur durch intelligente
Ladepumpensteuerung
– ActoNomic, das patentierte, effiziente Schichtladeverfahren
Einsatzmöglichkeit
Schichtladesystem als fertig montierte Einheit, leicht installierbar.
Ausstattung
– Warmwasserspeicher mit hochwertiger Emaillierung
– Vormontiertes Schichtladesystem
mit: 1 bzw. 2 Plattenwärmetauscher aus Edelstahl mit hoher Leistung (60 kW bzw 120 kW) und integrierter elektronischer Steuerung
– Heizmittel- und Schichtladepumpe
(Lieferumfang), bedarfsabhängig
gesteuert
Gerätebezeichnung
Speicherinhalt in l
Leistung Schichtladesystem in kW
Bestell-Nr.
actoSTOR VIH RL 300-60
300
60
0010005373
actoSTOR VIH RL 300-120
300
120
0010005374
actoSTOR VIH RL 400-60
400
60
0010005375
actoSTOR VIH RL 400-120
400
120
0010005376
actoSTOR VIH RL 500-60
500
60
0010005377
actoSTOR VIH RL 500-120
500
120
0010005378
72
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasser-Schichtladespeicher
Produktvorstellung actoSTOR VIH RL 300-60 bis VIH RL 500-120
VIH
RL 300-60
Technische Daten
Speichernenninhalt
Betriebsüberdruck warmwasserseitig max.
Betriebsüberdruck Heizungsseitig max.
Warmwassertemperatur max.
Heizungswassertemperatur max.
l
bar
bar
°C
°C
Bereitschaftsenergieverbrauch
(nach DIN 4753-8)
Warmwasser-Ausgangsleistung
Warmwasser-Dauerleistung max.
Warmwasser-Dauerleistung max.
Leistungskennzahl NL
300
10
10,0
85
110
VIH
RL 300-120
VIH
RL 400-60
VIH
RL 400-120
VIH
RL 500-60
VIH
RL 500-120
300
10
10,0
85
110
400
10
10,0
85
110
400
10
10,0
85
110
500
10
10,0
85
110
500
10
10,0
85
110
kWh/24h 1,8
1,8
2
2
2,2
2,2
l/10 min 642 kW
59 l/h
1449 22
913 118 2899 40
691 59 1449 25
982 118 2899 45
768 59 1449 30
1049 118 2899 50
Vor- und Rücklaufanschluss
G 1 1/2
G 1 1/2
G 1 1/2
G 1 1/2
G 1 1/2
G 1 1/2
Kaltwasseranschluss
R 1 1/4
R 1 1/4
R 1 1/4
R 1 1/4
R 1 1/4
R 1 1/4
Warmwasseranschluss
R 1 1/4
R 1 1/4
R 1 1/4
R 1 1/4
R 1 1/4
R 1 1/4
Zirkulationsanschluss
R 3/4
R 3/4
R 3/4
R 3/4
R 3/4
R 3/4
2004
1760
660
500
100
400
2004
1760
660
500
125
425
1704
1460
810
650
120
520
1704
1460
810
650
145
545
2004
1760
810
650
135
635
2004
1760
810
650
160
660
Speicherabmessungen
Höhe
Höhe Speicher ohne Ladeset
Durchmesser
Durchmesser ohne Wärmedämmung
Gewicht ca. (leer)
Gewicht ca. (befüllt)
PLI icoVIT exclusiv
mm
mm
mm
mm
kg
kg
73
5 Warmwasser-Schichtladespeicher
Produktvorstellung actoSTOR VIH RL 300-60 bis VIH RL 500-120
Warmwasserleistungen
Einheiten
VIH RL
300-60
VIH RL
300-120
VIH RL
400-60
VIH RL
400-120
VIH RL
500-60
VIH RL
500-120
Speicherladeleistung 30 kW
l/10 min
419
-
519
-
556
-
Speicherladeleistung 40 kW
l/10 min
538
-
574
-
625
-
Speicherladeleistung 50 kW
l/10 min
591
-
642
-
707
-
Speicherladeleistung 60 kW
l/10 min
642
642
691
691
768
768
Speicherladeleistung 70 bis 80 kW
l/10 min
642
-
691
-
768
-
Speicherladeleistung 90 kW
l/10 min
642
-
691
842
768
913
Speicherladeleistung 100 bis 110 kW
l/10 min
642
-
691
-
768
-
Speicherladeleistung 120 bis 160 kW
l/10 min
642
913
691
982
768
1049
Speicherladeleistung 30 kW
kW
29
29
29
29
29
29
Speicherladeleistung 40 kW
kW
39
39
39
39
39
39
Speicherladeleistung 50 kW
kW
49
49
49
49
49
49
Speicherladeleistung 60 kW
kW
59
59
59
59
59
59
Speicherladeleistung 70 kW
kW
59
69
59
69
59
69
Speicherladeleistung 80 kW
kW
59
79
59
79
59
79
Speicherladeleistung 90 kW
kW
59
88
59
88
59
88
Speicherladeleistung 100 kW
kW
59
98
59
98
59
98
Speicherladeleistung 110 kW
kW
59
108
59
108
59
108
Speicherladeleistung 120 bis 160 kW
kW
59
118
59
118
59
118
Warmwasserausgangsleistung
Warmwasserdauerleistung 1)
Warmwasserdauerleistung 2)
Speicherladeleistung 30 kW
l/h
712
712
712
712
712
712
Speicherladeleistung 40 kW
l/h
958
958
958
958
958
958
Speicherladeleistung 50 kW
l/h
1204
1204
1204
1204
1204
1204
Speicherladeleistung 60 kW
l/h
1449
1449
1449
1449
1449
1449
Speicherladeleistung 70 kW
l/h
1449
1695
1449
1695
1449
1695
Speicherladeleistung 80 kW
l/h
1449
1941
1449
1941
1449
1941
Speicherladeleistung 90 kW
l/h
1449
2162
1449
2162
1449
2162
Speicherladeleistung 100 kW
l/h
1449
2408
1449
2408
1449
2408
Speicherladeleistung 110 kW
l/h
1449
2653
1449
2653
1449
2653
Speicherladeleistung 120 bis 160 kW
l/h
1449
2899
1449
2899
1449
2899
Leistungskennzahlen
Speicherladeleistung 30 kW
NL
10
-
15
-
17
-
Speicherladeleistung 40 kW
NL
16
-
18
-
21
-
Speicherladeleistung 50 kW
NL
19
-
22
-
26
-
Speicherladeleistung 60 kW
NL
22
22
25
25
30
30
Speicherladeleistung 70 bis 80 kW
NL
22
-
25
-
30
-
Speicherladeleistung 90 kW
NL
22
30
25
35
30
40
Speicherladeleistung 100 bis 110 kW
NL
22
-
25
-
30
-
Speicherladeleistung 120 bis 160 kW
NL
22
40
25
45
30
50
1) bei Heizwassertemperatur 85/65 °C
2) bei Heizwassertemperatur 85/65 °C; 10/45 °C
74
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasser-Schichtladespeicher
Produktvorstellung actoSTOR VIH RL 300-60 bis VIH RL 500-120
∅M
8
7
6
4
H
I
A
K
Kipp
maß
L
5
G
3
F
1
E
D
2
Seitenansicht
Rückansicht
C
B
1
2
3
4
5
6
7
8
R
Revisionsöffnung ∅ 120 mm
Kaltwasseranschluss R 1 1/4
Tauchhülse für Heizungsfühler ∅ 12 mm
Zirkulationsanschlus R 3/4
Warmwasseranschluss R 1 1/4
Heizungsvorlauf G 1 1/2
Heizungsrücklauf G 1 1/2
Schutzanode G 1
= Außengewinde
A
B
VIH RL 300 2004 660
VIH RL 400 1704 810
VIH RL 500 2004 810
C
725
875
875
D
279
308
308
E
130
159
159
F
581
510
610
G
1086
863
1063
H
1632
1301
1601
I
1814
1514
1814
K
1894
1594
1894
L
1781
1552
1829
M
500
650
650
Maßzeichnung VIH RL 300 bis VIH RL 500
Hinweis zum Transport
Um Schäden an der Isolierung/
Verkleidung zu verhindern oder
den Platzbedarf beim Transport zu
verringern, können Sie die Isolierung/Verkleidung des actoSTOR
abbauen.
Die Montage der Isolierung und
Verkleidung erfolgt dann wieder
am Aufstellort.
Entfernen der Isolierung/Verkleidung
PLI icoVIT exclusiv
75
5 Warmwasser-Schichtladespeicher
Produktvorstellung actoSTOR VIH RL 300-60 bis VIH RL 500-120
Planungshinweise
Die Warmwasser-Schichtladespeicher actoSTOR VIH RL können
mit jedem Wärmeerzeuger bzw.
jeder Wärmeerzeugerkaskade mit
einer Leistung ab 35 kW kombiniert
werden.
Bei Einsatz in Verbindung mit
Umlaufwasserheizern (Wärmeerzeuger mit geringen Wasserinhalten), dem Brennwertkessel
ecoCRAFT bzw. Kaskaden aus den
genannten Wärmeerzeugertypen
muss der actoSTOR über eine
hydraulische Weiche oder einen Pufferspeicher entkoppelt werden.
Prinzipschaltbild: Modulierende Kaskadenschaltung: 2x icoVIT exclusiv mit witterungsgeführter Heizungsregelung calorMATIC 630/3; 1 Heizkreis mit Brennersteuerung, 2 Heizkreise mit Mischersteuerung,
Hydraulische Weiche, Speichervorrang- oder Parallelschaltung
76
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasser-Schichtladespeicher
Produktvorstellung actoSTOR VIH RL 300-60 bis VIH RL 500-120
Für die Zeit- und Temperatursteuerung des Schichtladespeichers
ist der Einsatz eines Vaillant Regelgerätes zwingend erforderlich.
Folgende Regelgeräte können eingesetzt werden:
– calorMATIC 470
– calorMATIC 630/3
– auroMATIC 620/3
Über die Regelgeräte
calorMATIC 630/3 und
auroMATIC 620/3 ist auch eine
Kombination mit Alt- und Fremdwärmeerzeugern realisierbar.
calorMATIC 470
calorMATIC 630/2
PLI icoVIT exclusiv
77
5 Warmwasser-Schichtladespeicher
Zubehör actoSTOR VIH K 300
Zubehör
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Speicherladeset für actoSTOR VIH K 300 in Verbindung mit Heizkessel
ecoVIT/icoVIT
Bestehend aus: 2 x 1,5 m wärmegedämmten Edelstahlwellrohr (sauerstoffdiffusionsdicht, alterungsbeständig und bauseits ablängbar), Speicherladepumpe, zusätzliche Absperreinrichtung, aufstellbare Schwerkraftbremse und
Anschlussfittings
305980
Hinweis:
max. Geräteabstand ecoVIT / icoVIT zum actoSTOR 0,5 m
78
PLI icoVIT exclusiv
5 Solar-Speichersysteme
Kombinationsübersicht auroSTOR VIH S 300 bis VIH S 500 und auroSTOR VPS SC 700 und 1000
Maximale Leistungskennzahlen NL:
auroSTOR VIH S 300
2
auroSTOR VIH S 400
3,5
auroSTOR VIH S 500
4,7
auroSTOR VPS SC 700
4
auroSTOR VPS SC 1000 4,5
auroSTOR VIH S 300-500
auroSTOR VPS SC 700
Kombinationsübersicht
Solar-Speichersysteme
Heizgerät
VIH S 300
VIH S 400
VIH S 500
VPS SC 700
VPS SC 1000
icoVIT exclusiv
VKO 156/3-7 15 kW
●
❍
-
●
●
VKO 256/3-7 25 kW
●
●
❍
●
●
VKO 356/3-7 35 kW
●
●
●
●
●
S
●
❍
-
Serienmäßig
Empfehlenswert
Möglich
Nicht möglich
PLI icoVIT exclusiv
79
5 Solar-Speichersysteme
Produktvorstellung auroSTOR VIH S 300 bis VIH S 500
Besondere Merkmale
– Warmwasserspeicher, indirekt
beheizt
– Speicher - Wärmetauscher für
Heizungskreis und für Solarkreis
Einsatzmöglichkeiten
– Indirekt beheizter Solar-Warmwasserspeicher für solarunterstützte
Trinkwarmwasserversorgung,
emailliert, für Gruppen- oder Zentralversorgung für Netzüberdruck
bis 10 bar.
Ausstattung
– Warmwasserspeicher und beide
Rohrwärmetauscher warmwasserseitig emailliert mit zusätzlicher
Magnesium-Schutzanode
– Hochwertige Neopur-Wärmedämmung
– Anschlussmöglichkeit für ElektroHeizstab
– Speicherfüße verstellbar
– Muffe (R 1 1/2) für E-Heizpatrone
Hinweis
Als Zubehör (Bestell-Nr. 302042)
steht für die Vaillant Solar-Warmwasserspeicher auch eine Fremdstromanode zur Verfügung. Diese
Anode hat eine unbegrenzte
Lebensdauer (keine Abnutzung) und
ist daher wartungsfrei.
Da diese Anode nicht mehr ausgetauscht werden muss, ist hierfür
keine besondere Deckenhöhe zu
beachten.
Solar-Warmwasserspeicher werden
solarseitig unter Umständen auf ca.
80 °C aufgeheizt. Bei stark kalkhaltigem Wasser empfehlen wir den Speicher nicht über 60 °C aufzuheizen,
um ein erhöhtes Verkalkungsrisiko mit entsprechend häufigen
Wartungsintervallen zu vermeiden.
Gerätebezeichnung
Speicherinhalt in l
Bestell-Nr.
auroSTOR VIH S 300
300
0010003080
auroSTOR VIH S 400
400
0010003081
auroSTOR VIH S 500
500
0010003082
80
PLI icoVIT exclusiv
5 Solar-Speichersysteme
Produktvorstellung auroSTOR VIH S 300 bis VIH S 500
Technische Daten
Einheiten
VIH S 300
VIH S 400
VIH S 500
Speicherinhalt:
l
300
400
500
Warmwasser-Ausgangsleistung1) bei Heizwassertemperatur 85 / 65 °C
Bereitschaftsenergieverbrauch
l / 10 min
195
251
288
kWh / 24 h
1,9
2,1
2,3
Zul. Betriebsüberdruck warmwasserseitig
Zul. Betriebsüberdruck heizungsseitig
bar
bar
10
10
10
10
10
10
Heizfläche des Wärmetauschers
m²
1,6
1,5
2,1
Heizwasserinhalt der Heizspirale
Druckverlust im Solarwärmetauscher (Fertiggemisch)
l
mbar
10,7
< 10
9,9
< 10
14,2
< 10
Heizungswärmetauscher:
Heizfläche
Heizwasserinhalt der Heizspirale
Druckverlust im Wärmetauscher bei max. Heizwasserbedarf
m²
l
mbar
0,7
4,7
11
0,7
4,5
11
1
6,6
16
kW
l /h
°C
°C
24
590
110
85
27
664
110
85
34
840
110
85
2,0
3,5
4,7
Solarwärmetauscher:
Warmwasserdauerleistung 2) bei Heizwassertemperatur 85 / 65 °C
Warmwasserdauerleistung 2) bei Heizwassertemperatur 85 / 65 °C
Max. Heizwasservorlauftemperatur
Max. Speicherwassertemperatur
NL-Zahl
Anschlüsse:
Vor- und Rücklaufanschluss
Kaltwasser- und Warmwasseranschluss
Zirkulationsanschluss
Gewinde
Gewinde
Gewinde
R1
R1
R 3/4
R1
R1
R 3/4
R1
R1
R 3/4
Geräteabmessungen:
Höhe
Durchmesser
Durchmesser ohne Wärmedämmung
Gewicht (leer)
Gewicht (gefüllt)
mm
mm
mm
kg
kg
1.775
660
500
150
439
1.470
810
650
169
567
1.775
810
650
198
682
1) bei Trinkwarmwassermischtemperatur 45 °C und Speicherwassertemperatur 60 °C
2) bei Trinkwarmwassertemperatur von 45 °C
PLI icoVIT exclusiv
81
5 Solar-Speichersysteme
min. 600*
Produktvorstellung auroSTOR VIH S 300 bis VIH S 500
∅D
*zu beachten, wenn keine Fremdstromanode eingesetzt wird
1
2
Druckverlust in mbar in den Wärmetauschern am VIH S 300
Druckverlust [mbar]
300
3
4
10
5
Solarwärmetauscher
250
200
150
Heizungswärmetauscher
100
50
0
6
1500
2000
2500
A
G
1000
F
Druckverlust in mbar in den Wärmetauschern am VIH S 400
I
E
H
3000
3500 4000
Volumenstrom [l/h]
L
K
B
J
Druckverlust [mbar]
300
7
M
11
200
150
Heizungswärmetauscher
100
50
0
N
1000
1500
2000
2500
12
P
Gerätetyp
A
VIH S 300
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
Warmwasseranschluss (R 1)
Heizungsvorlauf (R 1)
Tauchhülse für Heizungsfühler (∅12)
Heizungsrücklauf (R 1)
Zirkulationsanschluss (R 3/4)
Solar Vorlauf (R 1)
Tauchhülse für Solarfühler (∅ 12)
Solar Rücklauf (R 1)
Kaltwasseranschluss (R 1)
Anschluss für Heizpatrone (G 6/4)
Revisionsöffnung ∅ 120
Magnesium Schutzanode SW 22 (G 1)
3000
3500 4000
Volumenstrom [l/h]
Druckverlust in mbar in den Wärmetauschern am VIH S 500
350
Solarwärmetauscher
300
Druckverlust [mbar]
Q
O
C
8
9
Solarwärmetauscher
250
250
200
Heizungswärmetauscher
150
100
50
0
1000
1500
2000
2500
3000
3500
4000
Volumenstrom [l/h]
B
C
øD
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
øP
Q
1775
1086
279
500
1894
1781
1632
1546
1346
1196
1086
981
581
216
130
660
725
VIH S 400
1475
862,5
308
650
1683
1552
1301
1215
1065
965
962
760
510
245
159
810
875
VIH S 500
1775
1062,5
308
650
1952
1829
1601
1215
1315
1165
1062
960
610
245
159
810
875
Transport zum Aufstellort
Der Warmwasserspeicher
auroSTOR VIH S 300 bis VIH S 500
wird komplett montiert geliefert.
Wenn es die örtlichen Gegebenheiten, wie z. B. die Platzverhältnisse im Treppenhaus oder Aufstellort,
nicht zu lassen, dass der VIH S mit
Verpackung befördert wird, so können
- die Verpackung,
- die Verkleidung und
- auch die Isolierung
entfernt werden.
Die Montage der Isolierung und
Verkleidung erfolgt dann wieder am
Aufstellort.
Entfernen der Isolierung
82
PLI icoVIT exclusiv
5 Solar-Speichersysteme
Produktvorstellung auroSTOR VPS SC 700 und VPS SC 1000
Besondere Merkmale
auroSTOR VPS SC 700
- Puffer- und Trinkwasserspeicher
kombiniert (Tank in Tank)
- Trinkwasserspeicher innenliegend
- Nachheiz-Wärmetauscher für
Schnellaufheizung und hohen
Warmwasserkomfort
- Einfache Einbringung, durch
abnehmbare Wärmedämmung
- Hülsen für Fühleraufnahme (4)
Einsatzmöglichkeiten
- Kombinierter Pufferspeicher für die
zentrale solare Heizungsunterstützung und Trinkwarmwasserbereitung im Ein- und Zweifamilienhaus.
Der innen liegende emaillierte
Trinkwarmwasserspeicher ermöglicht hohen Trinkwarmwasserkomfort.
- Platzsparende und einfache hydraulische Verschaltung, alle Anschlüsse flachdichtend für die
schnelle Montage. Zusätzliche Anschlüsse beispielsweise für einen
Feststoffkessel.
Ausstattung
- Pufferspeicher mit innenliegendem
emaillierten 180 l Warmwasserspeicher
- Rohrwärmetauscher (Nachheizung)
0,8 m² für Schnellaufheizung
- Solar-Glattrohrwärmetauscher
2,7 m²
- Hochwertige Weichschaum-Wärmedämmung (PUR)
Gerätebezeichnung
Speicherinhalt in l
gesamt (Trinkwasser + Puffer)
Bestell-Nr.
auroSTOR VPS SC 700
670 (180 + 490)
302425
PLI icoVIT exclusiv
83
5 Solar-Speichersysteme
Produktvorstellung auroSTOR VPS SC 700 und VPS SC 1000
Besondere Merkmale
auroSTOR VPS SC 1000
- Puffer- und Trinkwasserspeicher
kombiniert (Tank in Tank)
- Trinkwasserspeicher innenliegend
- Nachheiz-Wärmetauscher für
Schnellaufheizung und hohen
Warmwasserkomfort
- Kompakte ovale Bauform zur einfachen Einbringung
- Einfache Einbringung, Wärmedämmung ist nicht vormontiert
- Hülsen für Fühleraufnahme (5)
Einsatzmöglichkeiten
- Kombinierter Pufferspeicher für die
zentrale solare Heizungsunterstützung und Trinkwarmwasserbereitung im Ein- und Zweifamilienhaus.
Der innen liegende emaillierte
Trinkwarmwasserspeicher ermöglicht hohen Trinkwarmwasserkomfort.
- Platzsparende und einfache hydraulische Verschaltung, alle Anschlüsse flachdichtend für die
schnelle Montage. Zusätzliche Anschlüsse beispielsweise für einen
Feststoffkessel.
Ausstattung
- Pufferspeicher mit innenliegendem
emaillierten 200 l Warmwasserspeicher
- Rohrwärmetauscher (Nachheizung)
1,0 m² für Schnellaufheizung
- Solar-Glattrohrwärmetauscher
3,0 m²
- Hochwertige EPS-Wärmedämmung
Gerätebezeichnung
Speicherinhalt in l
gesamt (Trinkwasser + Puffer)
Bestell-Nr.
auroSTOR VPS SC 1000
1112 (192 + 920)
0010006833
84
PLI icoVIT exclusiv
5 Solar-Speichersysteme
Produktvorstellung auroSTOR VPS SC 700 und VPS SC 1000
Technische Daten
VPS SC 700
VPS SC 1000
Speichernenninhalt, gesamt
Speichernenninhalt, Trinkwasser
Speichernenninhalt, Puffer
Bereitschaftsenergieverbrauch
Leistungskennzahl NL
l
l
l
kWh/24h
670
180
490
3,6
4
1112
192
920
3,8
4,5
Zul. Betriebsüberdruck warmwasserseitig
Max. Speicherwassertemperatur
bar
°C
10
95
10
95
bar
m²
l
°C
6
2,70 17,5 95
6
3,00 19,2 95
Heizfläche
Zul. Betriebsüberdruck heizungseitig
Heizwasserinhalt der Heizspirale
Heizwasserbedarf
Druckverlust in der Heizspirale
Max.Vorlauftemperatur
m²
bar
l
l/h
mbar
°C
0,82 3,0
4,8 2000
45 95
1,2 3,0
7 2000
45 95
Warmwasser-Dauerleistung bei Heizw. (80/10/45°C/24kW)
Vor- und Rücklaufanschluss
l/h
610
R1
830
R1
Kaltwasseranschluss
R 3/4
R 3/4
Warmwasseranschluss
R 3/4
R 3/4
Zirkulationsanschluss
R 1/2
R 1/2
mm
mm
mm
1895
1655
1765
mm
mm
kg
950
750
230
2075
1955
2060
2143
940 x 1195 (ovale Bauform)
810 x 1045 (ovale Bauform)
253
Solarwärmeaustauscher
Zul. Betriebsüberdruck solarseitig
Heizfläche
Heizwasserinhalt der Heizspirale
Max. Heizwasservorlauftemperatur
Trinkwasserwärmetauscher
Geräteabmessungen
Höhe
Höhe ohne Wärmedämmung
Kippmaß über die breite Seite
Kippmaß über die schmale Seite
Durchmesser
Durchmesser ohne Wärmedämmung
Gewicht ca.
Zur problemlosen Einbringung
rechts und links 15 mm Freiraum lassen
PLI icoVIT exclusiv
85
5 Solar-Speichersysteme
Produktvorstellung auroSTOR VPS SC 700 und VPS SC 1000
195
160
115
10
1
1
2
2
Kipp
maß
4
9
100
80
60
40
150
Volumenstrom [l/h]
2200
2000
1800
1600
1000
400
800
0
1400
20
2200
1800
2000
1600
1400
1200
1000
0
140
120
1200
14
12 11
10
160
600
50
750
8
13
100
800
820
1060
7
150
Druckverlust [mbar]
200
600
740
Druckverlust Nachheizwärmetauscher VPS SC 700
Druckverlust Solarwärmetauscher VPS SC 700
400
160
Ø 750
230
5
6
5
6
Ø 950
Druckverlust [mbar]
1440
5
4
3
1655
3
176
7
8
9
10
11
12
13
14
Vorlauf Festbrennstoffkessel G 1“ AG
Ausgang Temperaturanhebung G 1“ AG
Ohne Funktion G 1“ AG
Vorlauf Solar G 1“ AG
Rücklauf Solar G 1“ AG
Eingang Temperaturanhebung und Rücklauf
Festbrennstoffkessel (mit bauseitigem T-Stück)
G 1“ AG
Reinigungsöffnung
Magnesiumanode RP 1/2“ IG
Entlüftung Pufferteil d. Kombispeichers RP 1/2“ IG
Vorlauf Nacherwärmung Trinkwasser G 1“ AG
Trinkwarmwasser R 3/4” AG
Zirkulation R 1/2” AG
Kaltwasser R 3/4” AG
Fühlerhülsen 6 mm (5 Stk) an der
Behälteraußenwand
1895
1
2
3
4
5
6
Volumenstrom [l/h]
Maßzeichnung auroSTOR VPS SC 700
195
160
115
10
1
1
2
2
Kipp
5
6
* Zur Problemlosen Einbringung
rechts und links 15 mm Freiraum lassen
55
5
6
940
1150
170
Hinweis:
Kippmaß über die schmale Seite: 2143 mm
Kippmaß über die breite Seite: 2060 mm
845
1455
4
3
4
1800
0
206
3
1955
maß
8
9
10
11
12
13
14
Vorlauf festbrennstoffkessel G 1“ IG
Ohne Funktion G 1“ AG
Ausgang temperaturanhebung G 1“ IG
Vorlauf Solar G 1“ AG
Rücklauf Solar G 1“ AG
Eingang Temperaturanhebung und Rücklauf
Festbrennstoffkessel G 1“ AG
Magnesiumanode RP 1/2“ IG
Entlüftung Pufferteil d. Kombispeichers RP 1/2“ IG
Vorlauf Nacherwärmung Trinkwasser R 1“ AG
Trinkwarmwasser R 3/4” AG
Zirkulation R 1/2” AG
Kaltwasser R 3/4” AG
Fühlerhülsen 10 mm (5 Stk) an der
Behälteraußenwand
2075
1
2
3
4
5
6
810*
13
12 11
1195
8
1045*
9
10
14
15°
Maßzeichnung auroSTOR VPS SC 1000
86
PLI icoVIT exclusiv
5 Solar-Speichersysteme
Zubehöre auroSTOR VIH S 300 bis VIH S 500 und auroSTOR VPS SC 700 und VPS SC 1000
Zubehör
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Warmwasserthermostatmischer 3/4
Als Verbrühungsschutz für Solarspeicherheizungen über 60°C. Einstellbar
zwischen 38 und 65°C. Komplett mit Klemmringverschraubung 22 mm
Hinweis:
Einsetzbar bei max. 5 Wohneinheiten und max. 3 Duschen zeitgleich
302040
Elektro-Heizstab 230 V für Warmwasserspeicher
VIH R 300-500 und VIH S 300-500
Elektro-Heizstab DN 40 (R1 1/2")
Heizleistung 2 kW/230 Volt
0020028665
Elektro-Heizstab 400 V für Warmwasserspeicher
VIH R 300-500 und VIH S 300-500
Elektro-Heizstab DN 40 (R1 1/2")
Heizleistung 6 kW/400 Volt
0020028666
Baugruppe Legionellenschutz 300 - 500
geeignet für Solarspeicher VIH S 300 - 500. Verrohrung inkl. Umwälzpumpe
und Anschlussflansch
302076
Thermometer für Warmwasserspeicher
VIH R 300-500 und VIH S 300-500
0010003776
Tragehilfe für Warmwasserspeicher
einsetzbar für die Warmwasserspeicher VIH R 300 - 500 und VIH S 300 - 500
0020028664
Hinweis
Zubehöre für Solar-Speichersysteme siehe Vaillant Preisliste Gesamtprogramm und Planungsinformation auroTHERM.
PLI icoVIT exclusiv
87
5 Multi-Funktionsspeicher
Kombinationsübersicht allSTOR VPS 300/2 bis VPS 2000/2
Maximale Leistungskennzahlen NL
bei 10 kW/15 kW/ab 20 kW zugeführter Wärmeleistung des Heizgerätes:
allSTOR VPS 300/2
4/4/4,5
allSTOR VPS 500/2
4,5/6,5/7
allSTOR VPS 800/2
5,5/7/7
allSTOR VPS 1000/2
5,5/7/7
allSTOR VPS 1500/2
5,5/7/7
allSTOR VPS 2000/2
5,5/7/7
allSTOR VPS 300/2 - 2000/2
allSTOR VPS 300/2 - 2000/2 mit Trinkwasserund Solarladestation
Kombinationsübersicht
Multi-Funktionsspeicher allSTOR mit Trinkwasserstation VPM ../.. W
Heizgerät
VPS 300/2
VPS 500/2
VPS 800/2
VPS 1000/2
VPS 1500/2
VPS 2000/2
VKO 156/3-7 15 kW
●
●
●
❍
❍
❍
VKO 256/3-7 25 kW
●
●
●
●
❍
❍
VKO 356/3-7 35 kW
●
●
●
●
●
●
icoVIT exclusiv
● Empfehlenswert
❍ Möglich
- Nicht möglich
88
PLI icoVIT exclusiv
5 Multi-Funktionsspeicher
Produktvorstellung allSTOR VPS 300/2 bis VPS 2000/2
Besondere Merkmale
– Stehender, einwandiger PufferSchichtladespeicher aus Qualitätsstahl, außen mit einer Schutzlackierung versehen
- 11 Be- und Entladeanschlüsse, die
eindeutig den verschiedenen Speicherzonen zugeordnet sind:
- Solarladestation
- Heizgeräte
- Heizkreise
- Trinkwasserstation
So wird bei Beachtung der Anleitung ein Falschanschluss verhindert.
- Innere Einbauten sorgen für eine
optimale Schichtung
- 4 eingeschweißte Fühlerhülsen
können je nach Systemumgebung
die notwendigen Fühler aufnehmen
- Hochwertige 90-mm-Wärmedämmung senkt die Betriebskosten und
reduziert die Bereitschaftsverluste
auf ein Minimum
- 2 Wärmedämmungshälften können
von einer Person vorgeformt und
auch nach der Rohrinstallation
leicht montiert werden
- 6 Baugrößen von 300 bis 2000 l
für optimale Anpassung an Wärmebedarfe und -erzeugung
- 1 Muffe für Entlüftung
Einsatzmöglichkeiten
- Der Multi-Funktionsspeicher wird
durch unterschiedliche Wärmeerzeuger und/oder von einer Solarladestation gespeist. Er dient als Pufferspeicher für Heizwasser und
stellt diversen Verbrauchern wie
Trinkwasserstation, Heizkreise,
Schwimmbad usw. die Wärmeener
gie zur Verfügung.
Hinweis:
Zur Verhütung von Korrosion und
Ablagerungen (Verkalkungen) im
Speicher ist die VDI 2035 T1 und T2
zu beachten. Diese VDI enthält u.
a. Hinweise auf die einzuhaltenden
Wasser-Härtegrade.
Gerätebezeichnung
Speicherinhalt in l
Bestell-Nr.
allSTOR VPS 300/2
295
0010007261
allSTOR VPS 500/2
500
0010007262
allSTOR VPS 800/2
765
0010007263
allSTOR VPS 1000/2
930
0010007264
allSTOR VPS 1500/2
1480
0010007265
allSTOR VPS 2000/2
1900
0010007266
PLI icoVIT exclusiv
89
5 Multi-Funktionsspeicher
Produktvorstellung allSTOR VPS 300/2 bis VPS 2000/2
Bezeichnung
VPS
300/2
VPS
500/2
VPS
800/2
VPS
1000/2
VPS
1500/2
VPS
2000/2
Bestell-Nr.
0010007261
0010007262
0010007263
0010007264
0010007265
0010007266
Technische Daten
Speichernenninhalt
l
295
500
765
930
1480
1900
Zulässiger Betriebsüberdruck heizungsseitig
bar
3,0
3,0
3,0
3,0
3,0
3,0
Heizwassertemperatur, max.
°C
95
95
95
95
95
95
Bereitschaftsenergieverbrauch (nach DIN 4753-8)
kWh / 24 h
1,9
2,6
3,4
3,85
5,15
6.25
Maximaler Volumenstrom Heizkreis
m³/h
3,0
3,0
5,0
5,0
10,0
10,0
Leistungskennzahl NL bei 6/10 ab 17 kW zugeführter Wärmeleistung (Wärmepumpe) 2) 3)
2/4/-
2,5/4/-
2,5/4,5/5
3/4,5/5
3/4,5/5
4/5/5
Leistungskennzahl NL bei 10/15 ab 20 kW zugeführter Wärmeleistung (sonstige Heizgeräte) 2) 4)
4/4/4,5
4,5/6,5/7
5,5/7/7
5,5/7/7
5,5/7/7
5,5/7/7
Einmalige Schüttleistung bei Aufheizung auf
60 °C (für Wärmepumpen) 5)
l
121 197 306 369 587 750
Einmalige Schüttleistung bei Aufheizung auf
60 °C/70 °C (für sonstige Heizgeräte) 6)
l
172/227 290/382 444/585 541/711 860/1132 1101/1448 Aufheizzeit Bereitschaftsteil von 30 auf 60 °C
bei 6/10/65 kW (Wärmepumpe)
min
36/22/- 56/35/- 91/56/8 110/66/10 175/105/16 223/132/21 Aufheizzeit Bereitschaftsteil von 30 auf 60 °C
bei 10/80/160 kW (div. Heizgeräte)
min
30/4/2 51/6/3 78/10/5 95/12/6 151/19/9 194/24/12 R 1¼
G¾
G1
R 1¼
G¾
G1
R 1¼
G¾
G1
R 1½
G¾
G1
R 1½
G¾
G1
R 1½
G¾
G1
1786
1685
680
500
1696
370
70
1805
1705
820
650
1730
590
90
1835
1770
960
790
1815
890
120
2175
2110
960
790
2134
1060
130
2187
2120
1170
1000
2200
1680
190
2308
2245
1270
1100
2310
2110
210
Vor- und Rücklaufanschluss
Anschlüsse Solarstation
Anschlüsse Trinkwasserstation
Geräteabmessungen
Höhe mit Wärmedämmung
Höhe ohne Wärmedämmung
Durchmesser mit Wärmedämmung
Durchmesser ohne Wärmedämmung
Kippmaß
Gewicht (befüllt)
Gewicht (leer)
mm
mm
mm
mm
mm
kg
kg
1) inkl. Entlüftungsmuffe
2) bei Verwendung einer Trinkwasserstation VPM W 20/25 oder VPM W 30/35
3) bis einschließlich einer NL-Zahl von 2 kann eine VPM W 20/25 verwendet werden, darüber VPM W 30/35
4) bis einschließlich einer NL-Zahl von 4 kann eine VPM W 20/25 verwendet werden, darüber VPM W 30/35
5) Rücklauf Heizgerät am Anschluss 8, siehe Maßzeichnung
6) Rücklauf Heizgerät am Anschluss 9, siehe Maßzeichnung
Hinweis: Zapfbare Wassermenge mit 45°C Mischtemperatur, ohne Nachheizung durch einen Wärmeerzeuger
90
PLI icoVIT exclusiv
5 Multi-Funktionsspeicher
Produktvorstellung allSTOR VPS 300/2 bis VPS 2000/2
1
2
3
16
4
5
6
7
8
O
B
P
A
aß
14
Q
ippm
R K
15
13
E
N
L
D
M
C
9
F
K
10
I
J
11
1 Entlüftungsventil
2 Vorlauf Heizwasser für Frischwasserstation
bei Wandmontage oder für Kaskade
3 Fühlerrohr 1
4 Vorlauf Heizgerät
5 Fühlerrohr 2
6 Rücklauf Heizgerät
7 Fühlerrohr 3
8 Rücklauf Heizgerät oder Vorlauf Heizkreise
9 Vorlauf Heizkreise
10 Fühlerrohr 4
11 Rücklauf Heizkreise
12 Rücklauf Heizgerät oder Rücklauf Frischwasserstation bei Wandmontage für Kaskade
13 Rücklauf Heizwasser für die Frischwasserstation
14 Vorlauf Heizwasser für die Frischwasserstation
15 Rücklauf Heizwasser für die Solarladestation
16 Vorlauf Heizwasser für die Solarladestation
∅T
∅S
450
G
H
12
X
Gerätetyp
VPS 300/2
VPS 500/2
VPS 800/2
VPS 1000/2
VPS 1500/2
VPS 2000/2
A
1786
1805
1835
2175
2187
2308
B
1685
1705
1770
2110
2120
2245
C
1280
1280
1280
1280
1280
1280
D
E
F
G
H
I
J
K
950 795 645 117 303 418 623 773
950 795 645 146 332 447 632 782
950 795 645 155 342 457 642 792
950 795 645 155 342 457 795 945
950 795 645 212 398 513 802 952
950 795 645 222 409 524 862 1012
L
853
882
872
1025
1032
1092
M
1063
1092
1102
1332
1335
1417
N
1143
1172
1182
1412
1415
1497
O
1288
1307
1327
1667
1623
1734
P
1463
1492
1502
1842
1798
1909
Q
1589
1578
1589
1929
1885
1995
R
1696
1730
1815
2134
2200
2310
∅S
500
650
790
790
1000
1100
∅T
680
820
960
960
1170
1270
X
1000
1160
1310
1310
1530
1630
Maßzeichnung allSTOR VPS 300/2 bis VPS 2000/2
PLI icoVIT exclusiv
91
5 Multi-Funktionsspeicher
Produktvorstellung Trinkwasserstation VPM 20/25 W und VPM 30/35 W
Besondere Merkmale
- Hygienische Trinkwassererwärmung im Durchfluss
- Großes Leistungsvermögen bis
60 kW oder bis 85 kW
- Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
in Kombination mit den Vaillant
Puffer-Schichtladespeichern
- Optionale Legionellenschutzfunktion für thermische Desinfektion
des Warmwasser- und Zirkulationsrohrnetzes bei eingestellten Vorgaben (Zeitpunkt, Desinfektionstemperatur und -dauer) über einen
geeigneten Systemregler
- Plattenwärmetauscher aus Edelstahl, kupfergelötet, speziell
geprägte Plattenstruktur zur Vermeidung von Kalkablagerungen
- Komplett mit EPP-Schalendämmung
- Vorbereitet für die einfache Montage direkt am Speicher, alternativ
Wandmontage möglich
- Betrieb auch ohne zusätzliches
Regelgerät möglich
Einsatzmöglichkeiten
Die Trinkwasserstation dient zur
gradgenauen Erwärmung des Trinkwassers auf die gewünschte Temperatur. Das Trinkwasser wird im Durchflussverfahren über einen Plattenwärmetauscher geführt. Über einen
integrierten Volumenstromsensor
wird bereits eine Warmwasserzapfung von 2 l/min erkannt.
Optionale Zubehöre
- Zirkulationspumpe
- Wandhalter
Hinweis:
Zur Verhütung von Korrosion und
Ablagerungen (Verkalkungen) im
Speicher ist die VDI 2035 T1 und T2
zu beachten. Diese VDI enthält u.
a. Hinweise auf die einzuhaltenden
Härtegrade des Wassers.
Bezeichnung
VPM 20 / 25 W
VPM 30 / 35 W
Bestell-Nr.
0010007267
0010007268
30
5
73
Technische Daten
Warmwasserleistung bei 60 °C
Leistungskennzahl NL nach DIN 4708 Teil 3 (Wärmepumpe) 1)
Nennleistung
l/min
kW
20
3
49
Warmwasserleistung bei 65 °C
Leistungskennzahl NL nach DIN 4708 Teil 3
(sonstige Heizgeräte) 1) 2)
Nennleistung
l/min
25
35
kW
4
60
7
85
Warmwassertemperatur
Temperatur bei Legionellenprogramm
°C
°C
40 – 60
70
40 – 60
70
Zulässiger Betriebsüberdruck heizungsseitig
Zulässiger Betriebsüberdruck warmwasserseitig
Restförderhöhe der Pumpe
bar
bar
mbar
3
10
150
3
10
150
Elektroanschluss
Max. elektrische Leistungsaufnahme Station
Max. elektrische Leistungsaufnahme Zirkulationspumpe
W
W
230 V / 50 Hz
93
25
230 V / 50 Hz
93
25
G1 AG
G1 AG
G1 AG
G1 AG
G1 AG
G1 AG
G1 AG
G1 AG
750
450
250
19
750
450
250
20
Vor- und Rücklaufanschluss Warmwasser
Kaltwasseranschluss
Warmwasseranschluss
Zirkulationsanschluss
Höhe
Breite
Tiefe
Gewicht
mm
mm
mm
kg
1) Bei einer Warmwassertemperatur von 45 °C, Kaltwassertemperatur von 10 °C und Speichertemperatur von 65 °C
2) Bei reserviertem Puffervolumen für Warmwasser von 150 Liter (VPS 500/2) und einer Heizkesselleistung von min. 23 kW
92
PLI icoVIT exclusiv
5 Multi-Funktionsspeicher
Produktvorstellung Trinkwasserstation VPM 20/25 W und VPM 30/35 W
1
2
13
150
320
3
4
12
750
5
6
11
7
10
9
250
8
450
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
Vorlauf Pufferkreis
Rücklauf Pufferkreis
Rücklauftemperaturfühler Pufferkreis
Mischer
Vorlauftemperaturfühler Pufferkreis
Plattenwärmetauscher
Umwälzpumpe Pufferkreis
Warmwassertemperaturfühler
Durchflusssensor
Regelung
eBUS-Stecker
Warmwasserleitung
Kaltwasserleitung
Maßzeichnung Trinkwasserstation VPM 20/25 W und VPM 30/35 W
Hinweis:
Die Trinkwasserstation und die
Solarladestation können sowohl am
Puffer-Schichtladespeicher als auch
an der Wand montiert werden.
Hinweis:
Bei der Wandmontage muss für jede
Station eine eigene Halterung als
Zubehör bestellt werden
(Best.-Nr. 0020087829).
Bitte beachten Sie bei der Wandmontage die Mindestabstände und
die Anordnung der Rohrleitungen für die Montage neben- und
untereinander in den Installationsanleitungen Nr. 0020078332 und
0020078350.
PLI icoVIT exclusiv
93
5 Multi-Funktionsspeicher
Produktvorstellung Solarladestation VPM 20 S und VPM 60 S
Besondere Merkmale
- Mit integrierter Regelung und
exakter Anzeige des Solarertrags
- Vollautomatische Adaption an die
Solaranlage
- Kein Kollektorfühler auf dem Dach
notwendig
- Temperaturgeführte Regelung
komplett mit allen Komponenten
ausgestattet:
- Temperaturfühler
- Volumenstromsensor
- Hocheffiziente Solarpumpe
- Pufferkreispumpe
- Füll-/ Spüleinrichtung
- Entlüfter
- Display für Solarertrag und Status
- Vorbereitet für die einfache Montage direkt am Speicher, alternativ
Wandmontage möglich
- Betrieb auch ohne zusätzliches
Regelgerät möglich
- Gerätehalter für das Solar-Ausdehnungsgefäß mit Kupplung und
Wellflexrohr sind im Lieferumfang
der Solarladestation VPM 20 S enthalten
Einsatzmöglichkeiten
Die Vaillant Solarladestation VPM S
ist für die Beladung von PufferSchichtladespeichern vorgesehen
und in 2 Größen lieferbar. Mit der
VPM 20 S lassen sich 4 – 20 m² Flachkollektor oder 4 – 14 m² Röhrenkollektor und mit der VPM 60 S lassen
sich 20 – 60 m² Flachkollektor oder
14 – 28 m² Röhrenkollektor betreiben.
Die komplett ausgestatteten
Stationen lassen sich schnell und
einfach an den VPS /2 oder die
Wand montieren.
Optionale Zubehöre
- Solar-Ausdehnungsgefäß
(18 – 100 l)
- Solar-Vorschaltgefäß (5 – 18 l)
Hinweis:
Wir empfehlen grundsätzlich bei der
Verwendung der Solarladestation
immer ein Vorschaltgefäß mit einzuplanen. Alternativ kann bei kleinen
Anlagen auch das Ausdehnungsgefäß mit integriertem Vorschaltgefäß
eingesetzt werden.
Hinweis:
Bitte beachten Sie die Hinweise zur
Anordnung und Montage der Solarladestation und Trinkwasserstation
auf der vorherigen Seite.
Bezeichnung
VPM 20 S
VPM 60 S
Bestell-Nr.
0020071488
0020079950
für 4 – 20 m² Flachkollektoren
für 4 – 16 m² Röhrenkollektoren
20 Platten
für 20 – 60 m² Flachkollektoren
für 14 – 28 m² Röhrenkollektoren
48 Platten
Technische Daten
Solarkollektorfläche
Solarkollektorfläche
Wärmeübertrager
Max. Solarflüssigkeitstemperatur
Max. Wassertemperatur
°C
°C
130
95
130
95
Zulässiger Betriebsüberdruck solarseitig
Zulässiger Betriebsüberdruck sekundär
bar
bar
6
3
6
3
R¾
G¾
R¾
G¾
Vor- und Rücklauf Solarkreis
Vor- und Rücklauf Pufferspeicherkreis
Elektroanschluss
Max. elektrische Leistungsaufnahme Solarstation
Max. elektrische Leistungsaufnahme Solarpumpe
Max. elektrische Leistungsaufnahme Pufferladepumpe
Schutzart
W
W
W
230 V / 50 Hz
150
65
75
IP 20
230 V / 50 Hz
150
65
75
IP 20
Höhe
Breite
Tiefe
Gewicht
mm
mm
mm
kg
750
450
250
21
750
450
250
21
94
PLI icoVIT exclusiv
5 Multi-Funktionsspeicher
Produktvorstellung Solarladestation VPM 20 S und VPM 60 S
1
2
278
20
19
3
4
5
18
17
16
6
15
330
750
14
13
12
11
7
8
10
9
250
1 Solarkreis Rücklauf
2 Sicherheitsgruppe mit Manometer, Füllhahn
und Anschluss für Solar-Ausdehnungsgefäß
3 Temperaturfühler T2
4 Absperrventil mit Rückschlagklappe
5 Solarpumpe
6 Füll- und Entleerungshahn
7 Pufferladepumpe
8 Temperaturfühler T4
9 Pufferspeicherkreis Rücklauf
10 Flusssensor
11 Plattenwärmetauscher
12 Temperaturwächter
13 Temperaturfühler T3
14 Pufferspeicherkreis Vorlauf
15 Solarkreis Vorlauf
16 eBUS-Anschluss
17 Temperaturfühler T1
18 Näherungssensor
19 Entlüftertopf mit integrierten Absperrhahn,
Rückschlagventil und Temperatursensor
20 Regelung und Display
450
Maßzeichnung Solarladestation VPM 20 S und VPM 60 S
900
Restförderhöhe - Solarkreis [mbar]
700
600
VPM 60 S
500
400
300
VPM 20 S
200
100
Restförderhöhe - Pufferkreis [mbar]
800
700
600
500
VPM 60 S
400
300
200
VPM 20 S
100
0
0
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900 1000 1100 1200 1300 1400 1500 1600
Volumenstrom [l/h]
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900 1000 1100 1200 1300
Volumenstrom [l/h]
Restförderhöhe der Solarladestationen VPM 20 S und VPM 60 S im Solar- und Pufferkreis
PLI icoVIT exclusiv
95
5 Multi-Funktionsspeicher
Zubehöre allSTOR, Trinkwasserstation und Solarladestation
Zubehör
96
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Wandhalter für Solarladestationen VPM S und
Trinkwasserstationen VPM W
Dient zur Montage der Solarladestationen und Trinkwasserstationen an der
Wand. .
0020087829
Zirkulationspumpe zum Einbau in die Trinkwasserstation VPM W
Bestehend aus: Zirkulationspumpe mit Anschlusskabel zum Schaltkasten der
Trinkwasserstation VPM W, Anschlussverrohrung
0020078606
PLI icoVIT exclusiv
5 Warmwasserspeicher
Zubehöre allgemein
Zubehör
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Speicherfühler für Warmwasserspeicher
erforderlich bei direkten Anschluss von Warmwasserspeichern an Vaillant-Heizgeräte ecoVIT, icoVIT, atmoVIT exclusiv, atmoCRAFT sowie
ecoTEC exclusiv, wenn die Speichersteuerung des Heizgerätes verwendet wird.
306257
Speicherfühler-Verlängerung
zur Verlängerung (5 m) des Speicherfühlers 306257 oder des Speicherfühlers
aus den Speichernachrüstsätzen
PLI icoVIT exclusiv
306269
Sicherheitsgruppe und Rohrgarnitur für Netzüberdruck unter 6 bar, R 1/2,
Unterputzinstallation
bestehend aus: Membran-Sicherheitsventil (baumustergeprüft, 6 bar) mit
Prüfstutzen für Manometer, Ventilblock mit Absperrventil, Rückschlagventil
mit Prüfeinrichtung, Ablauftrichter und Verbindungsrohr. Schallschutzzeichen
PA-IX 1261/I
000445
Sicherheitsgruppe mit Druckminderer und Rohrgarnitur für Netzüberdruck über 6 bis 12 bar, R 1/2, Unterputz-installation
bestehend aus:
Druckminderventil mit ausschraubbaren Schmutzfänger, Membran-Sicherheitsventil (baumustergeprüft, 6 bar) mit Prüfstutzen für Manometer, Ventilblock mit Absperrventil, Rückschlagventil mit Prüfeinrichtung, Ablauftrichter
und Verbindungsrohr. Schallschutzzeichen PA-IX 1261/I
000446
Sicherheitsgruppe für Kaltwasseranschluss und
Netzüberdruck bis 10 bar für Speicher bis 200 l Inhalt
Bestehend aus: Sicherheitsventil R 1/2, Rückflussverhinderer, Absperrventil,
Anschlüsse R 3/4
0020060434
Sicherheitsgruppe für Kaltwasseranschluss und
Netzüberdruck bis 10 bar für Speicher über 200 l
für Speicher über 200 l Inhalt bestehend aus: Sicherheitsventil R 3/4", Rückflussverhinderer, Absperrventil,
Anschlüsse R 1"
305827
Universal-Fremdstromanode
Fremdstromanode M8 mit Adapter für 3/4", passend für alle Vaillant Warmwasserspeicher
302042
97
5 Warmwasserspeicher
Zubehöre allgemein
R1
133
3-Wege-Umschaltventil Rp 1,
Bestell-Nr. 009462
Das 3-Wege-Umschaltventil wird
benötigt zum hydraulischen
Anschluss eines Speichers an ein
Heizgerät und kann außerdem zur
Steuerung von Heizkreisen verwendet werden.
45
R1
R1
65
92
Maßzeichnung
Druckverlust [mbar]
10.000
1.000
100
10
100
1.000
10.000
Volumenstrom [l/h]
Druckverlustdiagramm
98
PLI icoVIT exclusiv
Notizen
PLI icoVIT exclusiv
99
6 Regelung
Anforderungen und Entscheidungskriterien
Die Regelung als kluger Kopf jeder
Heizung garantiert den bedarfsgerechten und wirtschaftlichen Betrieb
der Heizungsanlage.
Die modernen Vaillant Regler sind
modular aufgebaute, selbstkonfigurierende Systeme, die flexibel an
alle – auch zukünftige – Bedürfnisse
angepasst werden können.
Zum Beispiel lässt sich ein vorhandenes Heizgerät ganz einfach mit
weiteren Komponenten kombinieren,
sei es zur Einbindung erneuerbarer
Energien oder zur Erfüllung wachsender Komfortansprüche.
eBUS-Systemschnittstellen erleichtern die Zusammenarbeit der einzelnen Systemkomponenten. Der eBUS
bietet außerdem ein Plus für die
Installationssicherheit:
Er braucht nur eine zweiadrige
Leitung, die sich verpolungssicher
anschließen lässt. Und er unterstützt
das Internet-Kommunikationssystem
vrnetDIALOG, mit dem die Vaillant
Brennwertgeräte auf Wunsch schon
jetzt vollständig per Internet eingestellt werden können.
Mit dem einheitlichen Bedienkonzept
für alle Regelaufgaben lässt sich
jede Heizungsanlage schnell und
sicher bedienen:
Ein Dreh, ein Klick, und alles ist
geregelt.
Raumtemperaturgeführte
Regelung: calorMATIC 370/392f
Mit dem calorMATIC 370 wird das
Heizgerät zeit- und raumtemperaturabhängig gesteuert. Dank frei programmierbarer Tages- und Wochenprogramme (3 Zeitprogramme pro
Tag) lassen sich die Heizzeiten den
individuellen Bedürfnissen anpassen. Die Umschaltung zwischen
Tag- und Nachtbetrieb erfolgt automatisch.
Die Funkdatenübertragung beim
calorMATIC 392f spart Kosten und
vereinfacht die nachträgliche Installation, weil die Kabelverlegung
entfällt. Der Regler kann im Wohnbereich ganz nach Wunsch positioniert
werden.
100
calorMATIC 470
Witterungsgeführte Regelung:
calorMATIC 470/430f
Der calorMATIC 470 steuert die
Heizungsanlage automatisch entsprechend der Außentemperatur. Er
verfügt über eine Sommer- und Winterzeitautomatik und DCF-FunkuhrEmpfang. Die wichtigsten Alltagsfunktionen lassen sich besonders
einfach regeln: dank der wählbaren
Grundanzeige für Betriebsart und
Soll-Raumtemperatur in besonders
großer Schrift. Das beleuchtete Display ist auch bei schlechtem Licht
gut ablesbar.
In Verbindung mit dem Mischermodul VR 61/2 ist der calorMATIC 470
auch als Zweikreisregler einsetzbar
und mit dem Solarmodul VR 68/2
als Solarregler.
Der calorMATIC 470 lässt sich im
Heizgerät einbauen oder im Wohnbereich als Fernbediengerät installieren.
Noch bequemer wird’s mit dem
calorMATIC 430f: Funkaußenfühler
und Funkdatenübertragung stellen
den drahtlosen Kontakt her, eine
Verkabelung der Komponenten entfällt.
Witterungsgeführter Solarsystemregler auroMATIC 620/3
Der auroMATIC 620/3 steuert nicht
nur die Solaranlage, sondern das
gesamte Heizsystem. Die Regelung
erfolgt außentemperaturabhängig,
um Heizungsanlage und Solarsystem optimal miteinander zu verknüpfen. Das Grafikdisplay zeigt
stets die aktuellen Betriebszustände,
den Solarertrag und die Fühlerdiagnose an.
Mit individuell einstellbaren Heizprogrammen kann der persönliche
Wärmebedarf schnell und einfach
programmiert werden. Dank der
integrierten Funkuhr erfolgt die
Sommer- und Winterzeitumstellung
vollautomatisch.
calorMATIC 630/3
Als witterungsgeführter Mehrkreisund Kaskadenregler bietet der
calorMATIC 630/3 alle Möglichkeiten
für größere Anlagen. Er besitzt eine
zentrale Bedienoberfläche, mit der
er bis zu acht Heizgeräte in Kaskade
und bis zu 15 Heizkreise steuert,
die individuell konfiguriert werden
können.
PLI icoVIT exclusiv
6 Regelung
Anforderungen und Entscheidungskriterien
Auswahl Regelgerät
Um eine intelligente Regelung der
Heizungsanlage zu garantieren,
müssen gebäude- und anlagentechnische Voraussetzungen bei der
Auswahl der Regelung berücksichtigt werden.
Regelung
Eine Hilfestellung bei der Auswahl
einer effektiven Regelungstechnik
in Verbindung mit einem Öl-Brennwertkessel gibt die folgende Tabelle. Dabei wird aufgezeigt, welches
Regelgerät sinnvoll mit welchem
Wärmeerzeuger eingesetzt werden
kann, welche anlagentechnischen
Gegebenheiten vorliegen sollten und
welche Systemvorteile es gibt.
Wärmeerzeuger
Brennwerttechnik
Ausführliche Daten zu den Regelgeräten folgen in den jeweiligen Produkvorstellungen.
Anlagentechnische
Voraussetzungen
Systemvorteile
1 eBUS Heizgerät
1 Warmwasserspeicher
1 ungeregelter Heizkreis
- Intelligente Regelungstechnik für
zeit- und raumtemperaturgeführten
Betrieb der Heizungsanlage
- Integrierte Tages- und Wochenprogramme (3 Zeitfenster für den
Heizbetrieb und 3 Zeitfenster für
Warmwasserbereitung)
- Einfache Montage und individuelle
Anbringung durch kabellose Anbindung bei calorMATIC 392f
Raumtemperatur Regelung
calorMATIC 370
calorMATIC 392f
icoVIT exclusiv
siehe Seite 103 und Seite 104
calorMATIC 330
icoVIT exclusiv
1 ungeregelter Heizkreis
- Basis-Regelungstechnik für zeit- und
raumtemperaturgeführten Betrieb
der Heizungsanlage
- 3 einstellbare Zeitfenster pro Tag und
Wochenprogramm
- für Vaillant Wärmeerzeuger mit 7-8-9
Schnittstelle
siehe Seite 105
Witterungsgeführte
Einkreisregelung
calorMATIC 470
calorMATIC 430f
icoVIT exclusiv
1 eBUS Heizgerät
1 Warmwasserspeicher
1 ungeregelter Heizkreis
- Intelligente Regelungstechnik für
witterungsgeführten Betrieb der Heizungsanlage
- Individuell einstellbare Heizprogramme
für jeden Heizkreis
- eBUS-Elektronik für flexible Anpassung und Erweiterbarkeit
- Mit Mischermodul VR 61/2 als
2-Kreisregler einsetzbar
- Mit Zusatzmodul VR 68/2(Zubehör)
als Solarregler einsetzbar
siehe Seite 106 und Seite 107
Witterungsgeführte
Mehrkreisregelung
calorMATIC 630/3
icoVIT exclusiv
1 eBUS Heizgerät
1 Warmwasserspeicher
2 geregelte Heizkreise
1 ungeregelter Heizkreis
Kaskadenregelung und
2 Buskoppler VR 32
- Intelligente Regelungstechnik für
witterungsgeführten und zeitgesteuerten Betrieb der Heizungsanlage
- Individuell einstellbare Heizprogramme
- Kaskadenschaltung von bis zu zwei
Öl-Brennwertkesseln icoVIT exclusiv
mit eBUS-Elektronik
- Ergänzung des Reglers mit Mischermodul VR 60/3 und Raumbediengerät VR 90/3 zur Erweiterung der
Heizungsanlage möglich
siehe Seite 108
PLI icoVIT exclusiv
101
6 Regelung
Anforderungen und Entscheidungskriterien
Regelung
Solarsystemregler
auroMATIC 620/3
Wärmeerzeuger
Brennwerttechnik
icoVIT exclusiv
Anlagentechnische
Voraussetzungen
Systemvorteile
1 eBUS Heizgerät
1 Solar-Warmwasserspeicher
1 geregelter Heizkreis
1 ungeregelter Heizkreis
- Intelligente und komfortable Verknüpfung von Heizungsanlage und Solarsystem
- Geeignet für solare Warmwasserbereitung und Kombianlagen für die
solare Heizungsunterstützung
- Individuell einstellbare und funkuhrgesteuerte Heizprogramme
- Einsatz von Buskoppler bei Kaskadenschaltung notwendig
- Ergänzung des Reglers mit Mischermodul VR 60/3 und Raumbediengerät
VR 80 / VR 90/3 zur Erweiterung der
Heizungsanlage möglich
siehe Seite 110
Differenztemperaturgeführte Regelung
Solarregler
auroMATIC 560/2
icoVIT exclusiv
1 Solaranlage zur solaren Warmwasserbereitung
- Zur Steuerung von Vaillant- Solaranlagen mit bis zu 2 Kollektorfeldern
- Zur Trinkwassererwärmung
- Mit Tages und Wochenprogramm
siehe Seite 112
102
PLI icoVIT exclusiv
6 Regelung
Produktvorstellung Raumtemperaturregler calorMATIC 370
Besondere Merkmale
- Digitaler Raumtemperaturregler
mit Klartextanzeige
- Einfache Verstellung von Temperatur-Sollwert und Betriebsart
- Wochenprogramm
- Schnelle Inbetriebnahme durch
Installationsassistenten mit
Abfrage der anlagenspezifischen
Betriebsparameter
- Leicht ablesbares, beleuchtetes
Klarschriftdisplay
- eBUS-Schnittstelle
- Partyfunktion
- Ferienprogramm
- Einmalige Speicherladung außerhalb der Zeitprogramierung
- Intelligente an Heizbetrieb gekoppelte WW-Programme
- 1 Tag außer Haus/zu Hause-Funktion
- Funktion Stoßlüftung
- Ansteuerung einer Zirkulationspumpe (in Verbindung mit Modul 2
aus 7)
- Legionellen-Schutzfunktion
calorMATIC 370
Ausstattung
- Raumtemperaturregler
calorMATIC 370
- Wandaufbausockel
Technische Daten
Einheit
Betriebsspannung Umax.
V
24
Stromaufnahme Regelgerät
mA
< 50
Zulässige Umgebungstemperatur max.
Querschnitt Anschlussleitungen
Abmessungen mit Wandaufbaugehäuse:
°C
mm²
50
0,75 ... 1,5
Einsatzmöglichkeiten
- Für alle Vaillant Heizgeräte mit
eBUS-Elektronik
- In Kombination mit einem Warmwasserspeicher
Höhe
mm
115
Breite
mm
147
Tiefe
mm
50
Schutzart
-
IP 20
Schutzklasse für Regelgerät
-
III
Bestell-Nr.
-
0020108141
PLI icoVIT exclusiv
calorMATIC 370
103
6 Regelung
Produktvorstellung Funk-Raumtemperaturregler calorMATIC 392f
Besondere Merkmale
- Digitaler Funk-Raumtemperaturregler mit Klartextanzeige
- Einfache Verstellung von Temperatur-Sollwert und Betriebsart
- Wochenprogramm
- Schnelle Inbetriebnahme durch
Installationsassistenten mit
Abfrage der anlagenspezifischen
Betriebsparameter
- Leicht ablesbares, beleuchtetes
Klarschriftdisplay
- eBUS-Schnittstelle
Einsatzmöglichkeiten
- Für alle Vaillant Heizgeräte mit
eBUS-Elektronik
- In Kombination mit einem Warmwasserspeicher
- Die Empfangseinheit (Basisstation)
des Raumtemperaturfühlers
calorMATIC 392f ist für den Einbau
in das Schaltfeld des Heizgerätes
geeignet
calorMATIC 392f
Funkempfängereinheit des calorMATIC 392f
Technische Daten
Einheit
calorMATIC 392f
Funkempfängereinheit
Betriebsspannung Umax.
V
4 x 1,5 (AA)
24
Stromaufnahme Regelgerät
mA
Zulässige Umgebungstemperatur max.
°C
50
50
Übertragungsfrequenz
MHZ
868
868
Sendeleistung
mW
< 10
< 10
Reichweite im freien Feld
m
> 100
> 100
Reichweite im Gebäude, ca.
m
25
25
Höhe
mm
97
97
Breite
mm
146
146
Tiefe
mm
45
45
Schutzart
-
IP 20
IP 20
Schutzklasse für Regelgerät
-
III
III
Bestell-Nr.
-
0020028510
< 60
Abmessungen mit Wandaufbaugehäuse:
104
PLI icoVIT exclusiv
6 Regelung
Produktvorstellung Raumtemperaturregler calorMATIC 330
Besondere Merkmale
- Digitaler Raumtemperaturregler
zur zeit- und raumtemperaturgeführten Regelung einer Heizungsanlage
- Einfache Verstellung des Temperatur-Sollwertes
- Digitale Schaltuhr (Wochenprogramm) im 10-Minutenraster programierbar
- Umstellmöglichkeit auf Tagesprogramm
- 3 einstellbare Zeitfenster pro Tag
- Vorprogrammierte Werkseinstellung der Heizzeiten
- Automatische Sommer-/ Winterzeitumstellung
- Frostschutzfunktion
- Aktivierbare Sonderfunktion für
kurzfristige Temperaturänderung
(Quick-Veto), Party und Urlaubsfunktion
- Anschlussmöglichkeit für
teleSWITCH
- Wahlweise stetige Regelung oder
2-Punkt-Regelung
- 3-Draht Schnittstelle 24 V
Einsatzmöglichkeiten
- Alle Vaillant Wärmeerzeuger mit
Schnittstelle 7-8-9
calorMATIC 330
Technische Daten
Einheit
calorMATIC 330
Betriebsspannung
V
24
Stromaufnahme Regelgerät
mA
< 20
Zulässige Umgebungstemperatur max.
°C
50
Mindestquerschnitt der Fühlerleitungen
mm2
0,75
Höhe
mm
97
Breite
mm
146
Tiefe
mm
27
Schutzart
-
IP 20
Schutzklasse für Regelgerät
-
III
Bestell-Nr.
-
307403
Abmessungen mit Wandaufbaugehäuse:
PLI icoVIT exclusiv
105
6 Regelung
Produktvorstellung witterungsgeführter Regler calorMATIC 470
Besondere Merkmale
- Witterungsgeführter Regler mit
Klartextanzeige
- Kombinierbar mit actoSTOR
(in Verbindung mit VR 61/2)
- Schnelle Inbetriebnahme durch
Installationsassistent mit Abfrage der anlagenspezifischen
Betriebsparameter
- Ansteuerung einer Zirkulationspumpe (abhängig vom Gerätetyp
nur in Verbindung mit Multifunktionsmodul 2 aus 7)
- Legionellen-Schutzfunktion
- Aktivierung eines Temperaturprofiles zur zeit- und temperaturabhängigen Estrichtrocknung möglich
- Sparabsenkung
- Frostschutzfunktion
- Offset-Abschaltung
- Partyfunktion
- Ferienprogramm
- Einmalige Speicherladung außerhalb der Zeitprogrammierung
- Grafische Solarertragsanzeige
(in Verbindung mit VR 68/2)
- Intelligente an Heizbetrieb gekoppelte WW-Programme
- 1 Tag außer Haus/zu Hause-Funktion
- Funktion Stoßlüftung
- Automatische Datum-/Uhrzeiteinstellung
Ausstattung
- Witterungsgeführter Regler
calorMATIC 470
- Außenfühler mit Funkuhr-Signalempfänger (DCF)
- Wandaufbausockel
Einsatzmöglichkeiten
- Mit Zusatzmodul VR 68/2 als
Solarregler für solare Warmwasserbereitung einsetzbar
- Als 1-Kreisregler oder mit Mischermodul VR 61/2 als 2-Kreisregler
einsetzbar
- Für alle Vaillant Heizgeräte mit
eBUS-Elektronik
calorMATIC 470
Technische Daten
Betriebsspannung Umax.
Stromaufnahme Regelgerät
Zulässige Umgebungstemperatur max.
Querschnitt Anschlussleitungen
Abmessungen:
Höhe
Breite
Tiefe
Schutzart
Schutzklasse für Regelgerät
Bestell-Nr.
Einheit
V
mA
°C
mm²
calorMATIC 470
24
< 50
50
0,75 ... 1,5
mm
mm
mm
-
115
147
50
IP 20
III
0020108127
VR 81
calorMATIC 470
VR 61
Systemübersicht calorMATIC 470 mit Mischermodul VR 61 und Fernbediengerät VR 81
106
PLI icoVIT exclusiv
6 Regelung
Produktvorstellung witterungsgeführter Funkregler calorMATIC 430f
Besondere Merkmale
- Witterungsgeführter Funkregler
mit Klartextanzeige
- Kombinierbar mit actoSTOR
(in Verbindung mit VR 61/2)
- Schnelle Inbetriebnahme durch
Installationsassistent mit Abfrage der anlagenspezifischen
Betriebsparameter
- Ansteuerung einer Zirkulationspumpe (abhängig vom Gerätetyp
nur in Verbindung mit Multifunktionsmodul 2 aus 7)
- Legionellen-Schutzfunktion
- Aktivierung eines Temperaturprofiles zur zeit- und temperaturabhängigen Estrichtrocknung möglich
- Kabellose Datenverbindung zum
Heizgerät
Ausstattung
- Witterungsgeführter Regler
calorMATIC 430f
- Basisstation
- Außenfühler mit Funkuhr-Signalempfänger (DCF) und PV-Zelle zur
Energieversorgung
- Wandaufbausockel
- Mobile Bedieneinheit mit Tischaufsteller
calorMATIC 430f
Einsatzmöglichkeiten
- Mit Zusatzmodul VR 68/2 als
Solarregler für solare Warmwasserbereitung einsetzbar
- Als 1-Kreisregler oder mit Mischermodul VR 61/2 als 2-Kreisregler
einsetzbar
- Für alle Vaillant Heizgeräte mit
eBUS-Elektronik
Funkempfängereinheit des calorMATIC 430f
Technische Daten
Betriebsspannung Umax.
Stromaufnahme Regelgerät
Zulässige Umgebungstemperatur max.
Übertragungsfrequenz
Sendeleistung
Reichweite im freien Feld
Reichweite im Gebäude, ca.
Abmessungen mit Wandaufbaugehäuse:
Höhe
Breite
Tiefe
Schutzart
Schutzklasse für Regelgerät
Bestell-Nr.
PLI icoVIT exclusiv
Einheit
V
mA
°C
MHZ
mW
m
m
calorMATIC 430f
4 x 1,5 (AA)
50
868
< 10
> 100
25
Funkempfängereinheit
24
< 60
50
868
< 10
> 100
25
mm
mm
mm
-
97
146
45
IP 20
III
97
146
45
IP 20
III
0020028521
107
6 Regelung
Produktvorstellung witterungsgeführter Mehrkreis- und Kaskadenregler calorMATIC 630/3
Besondere Merkmale
- Witterungsgeführter 3-Kreisregler
- Vorlauftemperaturregelung
- Bedienteil auch als Fernbedienung
einsetzbar (Zubehör Wandaufbausockel VR 55 erforderlich)
- Grafik-Display mit Klartextanzeige,
beleuchtet
- Digital-Funkuhr, Wochenprogramm,
3 Heizzeiten pro Tag zur zeitabhängigen Steuerung von Heizung/
Warmwasser und Zirkulationspumpe
- Datenaustausch über eBUSSchnittstelle
- Bidirektionaler Datenaustausch,
Anzeige von Wartung Heizgerät,
Störung Heizung und Heizbetrieb
- Estrichtrocknungsfunktion
- Geregelte Heizkreise individuell
konfigurierbar zur Festwertregelung, Rücklaufanhebung oder
Nutzung als Speicherladekreis
- Digitaluhr mit Wochenprogramm
- Sonderfunktionen Sparen, Party
und einmalige Speicherladung
- Ferienprogramm
- Anzeige der Fühlerkonfiguration /
Fühlerdiagnose
- Anzeige der Betriebszustände /
Schaltzeiten
- Anschlussmöglichkeit für
teleSWITCH
- Kaskadenschaltung von bis zu
8 modulierende Heizgeräte mit
eBUS-Elektronik (in Verbindung mit
BUS-Koppler VR 32)
calorMATIC 630/3
Ausstattung
- Das Reglerset besteht aus: Mehrkreisregler calorMATIC 630/3,
Außenfühler mit DCF, 4 Standardfühler VR 10
Hinweise
- Alle Vaillant Wärmeerzeuger
mit eBUS-Schnittstelle und
7/8/9-Klemme
- Zur Kaskadierung von Vaillant
Wärmeerzeugern mit eBUSElektronik ist ab dem 2. Wärmeerzeuger und für jeden weiteren ein
BUS-Koppler VR 32 notwendig
Technische Daten
Einheit
calorMATIC 630/3
Betriebsspannung
V/Hz
230/50
Leistungsaufnahme Regelgerät
VA
4
Kontakbelastung der Ausgangsrelais, max.
A
2
Gesamtstrom, max.
A
6,3
Betriebsspannung Fühler
V
5
Kürzester Schaltabstand
min
10
Ganzreserve
min
15
Zulässige Umgebungstemperatur max.
°C
40
Mindestquerschnitt der Fühlerleitungen
mm2
0,75
Mindestquerschnitt der 230 V-Anschlussleitungen
mm2
1,50
Höhe
mm
292
Breite
mm
272
Tiefe
mm
74
Schutzart
-
IP 20
Schutzklasse für Regelgerät
-
I
Bestell-Nr.
-
0020092435
Abmessungen mit Wandaufbaugehäuse:
108
PLI icoVIT exclusiv
6 Regelung
Produktvorstellung witterungsgeführter Mehrkreis- und Kaskadenregler calorMATIC 630/3
VR 80/90
calorMATIC 630
VRC DCF
VR 60
Systemübersicht calorMATIC 630/3 mit Mischermodul VR 60/3, Fernbediengeräten VR 80 / VR 90/3 und AußenfühlerVRC DCF
Maximale Ausstattung des
Reglers:
- Bis zu 8 Wärmeerzeuger mit eBUSElektronik, ab dem zweiten Wärmeerzeuger ist ein BUS-Koppler VR
32 einzusetzen
- 6 Mischermodule VR 60/3 zur
Erweiterung um 14 Heizkreise
- 8 Fernbediengeräte VR 80 und/
oder VR 90/3
calorMATIC 630/3 mit Mischermodul VR 60/3, Fernbediengeräten VR 80 / VR 90/3 und
Buskoppler VR 32 bei Kaskadenlösung
PLI icoVIT exclusiv
109
6 Regelung
Produktvorstellung witterungsgeführter Solarsystemregler auroMATIC 620/3
Besondere Merkmale
- Kombinierter Solar- und Heizungsregler, witterungsgeführt
- Ein Regler für alle Heizungs- und
Solarsysteme
- Schnelle und sichere Installation
durch System ProE
- Bedienteil auch als Fernbedienung
einsetzbar (Zubehör Wandaufbausockel VR 55 erforderlich)
- Solartechnik erleben durch das
Grafikdisplay mit solarer Ertragsanzeige über Temperaturfühler
oder Volumenstromsensor
(Zubehör)
- Klartextanzeige mit Betriebszuständen und Fühlerdiagnose
- eBUS-Schnittstelle
- Kaskadenschaltung von bis zu
8 modulierende Heizgeräte mit
eBUS-Elektronik
- Integrierter Puffermanager für
das Pufferspeichersystem allSTOR
VPS/2 mit Trinkwasser- und Solarmodul
- Einfache Konfiguration durch
bereits im Regler hinterlegte
Hydraulikpläne
Ausstattung
- Solarsystemregler auroMATIC 620/3
und Außenfühler mit FunkuhrSignalempfänger (DCF)
- Kollektorfühler VR 11
- Standardfühler VR 10 (4)
- Zusätzlicher Kollektorfühler
(2. Kollektorfeld) als Zubehör VR 11
(306788) erhältlich
- eBUS-Schnittstelle
- Anschluss für Vaillant Volumenstromsensor
auroMATIC 620/3
Einsatzmöglichkeiten
- Alle Vaillant Wärmeerzeuger mit
eBUS-Schnittstelle
- Zur Kaskadierung von Vaillant
Wärmeerzeugern mit eBUSElektronik ist ab dem 2. Wärmeerzeuger und für jeden weiteren ein
BUS-Koppler VR 32 notwendig
- Einbindung eines Festbrennstoffkessels als "zweites Kollektorfeld"
in die Regelung möglich
Hinweise
Je nach Anlagen-Konfiguration sind
weitere Fühler erforderlich (VR 10/
VR 11).
Direkter Heizkreis nur bedingt nutzbar für solare Heizungsunterstützung. Beachten Sie die Systemtemperaturen!
Über auroMATIC 620/3 ist direkt nur
ein geregelter Heizkreis möglich,
daher Busadresse "3" nicht verfügbar.
Technische Daten
Einheit
auroMATIC 620/3
Betriebsspannung
V/Hz
230/50
Leistungsaufnahme Regelgerät
VA
4
Kontakbelastung der Ausgangsrelais, max.
A
2
Gesamtstrom, max.
A
6,3
Betriebsspannung Fühler
V
5
Kürzester Schaltabstand
min
10
Ganzreserve
min
15
Zulässige Umgebungstemperatur max.
°C
40
Mindestquerschnitt der Fühlerleitungen
mm2
0,75
Mindestquerschnitt der 230 V-Anschlussleitungen
mm2
1,50
Höhe
mm
292
Breite
mm
272
Tiefe
mm
74
Schutzart
-
IP 20
Schutzklasse für Regelgerät
-
I
Bestell-Nr.
-
0020080463
Abmessungen mit Wandaufbaugehäuse:
110
PLI icoVIT exclusiv
6 Regelung
Produktvorstellung witterungsgeführter Solarsystemregler auroMATIC 620/3
Maximale Ausstattung des
Reglers:
- Bis zu 8 Wärmeerzeuger mit eBUSElektronik, ab dem zweiten Wärmeerzeuger ist ein BUS-Koppler VR 32
einzusetzen
- 6 Mischermodule VR 60/3 zur
Erweiterung um 14 Heizkreise
- 7 Fernbediengeräte VR 80 und/
oder VR 90/3
auroMATIC 620/3 mit Mischermodul VR 60/3, Fernbediengeräten VR 80 / VR 90/3 und
Buskoppler VR 32 bei Kaskadenlösung
PLI icoVIT exclusiv
111
6 Regelung
Produktvorstellung differenztemperaturgeführter Solarregler auroMATIC 560/2
Besondere Merkmale
- Differenztemperaturgeführter
Solarregler
- Vaillant Bedienkomfort "dreh &
click"
- Schnelle und sichere Installation
durch System ProE
- Wandaufbauregler
- Steuerung von bis zu 2 Kollektorfeldern (Zubehör Kollektorfühler
VR 11 für zweites Kollektorfeld
erforderlich) oder ein Kollektorfeld
und einen Feststoffkessel oder Zirkulationspumpe sowie Anschlussmöglichkeit für zweiten Speicher
oder Schwimmbad möglich
- Digital-Funkuhr, Wochenprogramm,
3 Zeitfenster pro Tag zur zeitabhängigen Steuerung von Warmwasser und Zirkulationspumpe
- Sonderfunktionen wie 1. Sparen, 2.
Party und 3. Speicherladung
- Ferienprogramm
- Betriebsstundenermittlung Kollektorpumpen
Ausstattung
- Das Reglerset besteht aus:
Solarregler auroMATIC 560/2,
Standardfühler VR 10 (3),
Kollektorfühler VR 11
Einsatzmöglichkeiten
- Zur Steuerung von Vaillant-Solaranlagen
- Zur Trinkwassererwärmung
112
auroMATIC 560/2
Technische Daten
Einheit
auroMATIC 560/2
Nennbetriebsspannung
V
220-230
Frequenz
Hz
50
Leistungsaufnahme
W
3
Schaltleistung
-
250 V AC 2 A
Umgebungstemperatur (min., max.
°C
0 - 40
Höhe
mm
175
Breite
mm
272
Tiefe
mm
55
Schutzart
-
IP 20
Schutzklasse für Regelgerät
-
II
Bestell-Nr.
-
306767
Abmessungen mit Wandaufbaugehäuse:
PLI icoVIT exclusiv
Notizen
113
PLI icoVIT exclusiv
6 Regelung
Kombinationsübersicht Regelung und Zusatzmodule
calorMATIC 470
calorMATIC 630/3
VR 68 Solarmodul
Kombinationsübersicht
Zubehör
Witterungsgeführter Heizungsregler
Witterungsgeführter Mehrkreis- und
Kaskadenregler
Witterungsgeführter Solarsystemregler
calorMATIC 470 / 430f
calorMATIC 630/3
auroMATIC 620/3
VR 60/3
Mischermodul
-
●
●
Anschluss über eBUS
Anschluss über eBUS
-
-
-
-
VR 61/2
Mischermodul
●
VR 68/2
Solarmodul
●
Anschluss über eBUS
VR 80
Fernbediengerät
-
●
●
Anschluss über eBUS
Anschluss über eBUS
-
-
VR 81/2
Fernbediengerät
●
Anschluss über eBUS
VR 90/3
Fernbediengerät
-
114
●
●
Anschluss über eBUS
Anschluss über eBUS
PLI icoVIT exclusiv
6 Regelung
Kombinationsübersicht Regelung und Zusatzmodule
Zubehör
Witterungsgeführter Heizungsregler
Witterungsgeführter Mehrkreis- und
Kaskadenregler
Witterungsgeführter Solarsystemregler
calorMATIC 470 / 430f
calorMATIC 630/3
auroMATIC 620/3
VR 32
Buskoppler
-
Modul 2 aus 7
Multifunktionszubehör
●
●
Bei Kaskadenlösungen ab dem
2. Wärmeerzeuger erforderlich
Bei Kaskadenlösungen ab dem
2. Wärmeerzeuger erforderlich
●
●
●
Erweiterungsmodul für
zusätzliche Anschlüsse
Erweiterungsmodul für
zusätzliche Anschlüsse
Erweiterungsmodul für
zusätzliche Anschlüsse
Anschluss direkt am Brennwertgerät
Anschluss direkt am Brennwertgerät
Anschluss direkt am Brennwertgerät
VR 34
0-10 V Schnittstelle
PLI icoVIT exclusiv
-
-
-
Zum Anschluss eines
externen Reglers
Zum Anschluss eines
externen Reglers
Zum Anschluss eines
externen Reglers
115
6 Regelung
Zubehöre für calorMATIC 470 / 430f
Zubehör
Bezeichnung
Bestell-Nr.
VR 61/2 Mischermodul
zur Erweiterung des calorMATIC 430f und 470
0020129326
Besondere Merkmale
- Erweiterungsmodul für 2. geregelten Heizkreis bei calorMATIC 430f
und 470
- eBUS-Schnittstelle
- Anschlussmöglichkeit für Lade- oder Zirkulationspumpe
Mischerkreis
Ausstattung
- Mischermodul
- Standardfühler VR 10 (1)
- eBUS-Schnittstelle
- Anschlussmöglichkeit für Lade- oder Zirkulationspumpe
Einsatzmöglichkeiten
- Nur als Zubehör zu calorMATIC 430f und 470
VR 68/2 Solarmodul
zur Erweiterung des calorMATIC 430f und 470
0020129331
Besondere Merkmale
- Erweiterungsmodul zur Anbindung einer Anlage für solare Warmwasserbereitung
- eBUS-Schnittstelle
- Einsetzbar mit calorMATIC 430 f und 470
Regelsystem
- Standartfühler VR 10 (3) und VR 11 (1)
Einsatzmöglichkeiten
- Nur als Zubehör zu calorMATIC 430f und 470
VR 81/2 Fernbediengerät
zur Erweiterung des calorMATIC 470
0020129322
Besondere Merkmale
- Zur Fernbedienung eines Heizkreises innerhalb eines calorMATIC 470 Regelsystemes
- eBUS-Schnittstelle
- Einstellung Raumsolltemperatur
- Anzeige von Wartungs- und Störungsmeldungen
- Max. ein Fernbediengerät in einem System
Einsatzmöglichkeiten
- Nur als Zubehör zu calorMATIC 470
116
PLI icoVIT exclusiv
6 Regelung
Zubehöre für calorMATIC 630/3 und auroMATIC 620/3
Zubehör
Bezeichnung
Bestell-Nr.
VR 60/3 Mischermodul
zur Erweiterung des auroMATIC 620/3 bzw. calorMATIC 630/3 um zwei
geregelte Heizkreise
306782
Besondere Merkmale
- Nur in Verbindung mit auroMATIC 620/3 bzw. calorMATIC 630/3 einsetzbar
- eBUS-Schnittstelle
- Programmierung der heizkreisspezifischen Anschlüsse über Centralgerät (auroMATIC 620/3 oder calorMATIC 630/3), wahlweise über ein pro
Heizkreis anschließbares Fernbediengerät VR 90/3 oder VR 80
- Geregelte Heizkreise individuell konfigurierbar zur Festwertregelung,
Rücklaufanhebung oder Nutzung als Speicherladekreis
- Max. 6 Mischermodule in einem System
Ausstattung
- Mischermodul
- Standardfühler VR 10 (2)
Einsatzmöglichkeiten
- Zubehör zu den Reglern auroMATIC 620/3 und calorMATIC 630/3
Mischerkreis
Mischerkreis
Volumenstromsensor für auroMATIC 620/3
Wärmemengenerfassung und Anzeige des Solarertrags.
0020095183
Hinweis
Nicht notwendig bei den Solarstationen VPM 20 S / VPM 60 und VMS 30
VR 32 modulierender Buskoppler
zur Kaskadierung von modulierenden Wärmeerzeugern mit eBUS-Schnittstelle
0020003986
Besondere Merkmale
- Schnelle und sichere Installation durch System ProE
- eBUS-Schnittstelle
Ausstattung
- Buskoppler
Einsatzmöglichkeiten
- Nur als Zubehör zu den Zentralreglern auroMATIC 620/3 und
calorMATIC 630/3 und vrnetDIALOG 840/2 und 860/2
Hinweis:
Ab dem 2. Wärmeerzeuger ist der Einsatz eines Buskopplers erforderlich
PLI icoVIT exclusiv
117
6 Regelung
Zubehöre für calorMATIC 630/3 und auroMATIC 620/3
Zubehör
Bezeichnung
Bestell-Nr.
VR 90/3 Fernbediengerät mit Klartextanzeige
für calorMATIC/3 und auroMATIC/3
0020040079
Besondere Merkmale
- Zur Fernbedienung eines Heizkreises innerhalb eines calorMATIC-Regelsystems
- eBUS-Schnittstelle
- Grafik-Display mit Klartextanzeige
- Programmierung aller heizkreisspezifischen Einstellungen
- Ferienprogramm
Einsatzmöglichkeiten
- Zubehör zu den Reglern auroMATIC 620/3 und calorMATIC 630/3
VR 80 Fernbediengerät zur Betriebsartenumstellung
für calorMATIC und auroMATIC Regelsystem
306766
Besondere Merkmale
- Zur Fernbedienung eines Heizkreises innerhalb eines calorMATIC-Regelsystems
- eBUS-Schnittstelle
- Betriebsartenumstellung
- Max. 8 Fernbediengeräte (VR 80 oder VR 90/3) in einem System
Einsatzmöglichkeiten
- Zubehör zu den Reglern auroMATIC 620/3 und calorMATIC 630/3
VR 55 Wandaufbausockel
306790
Einsatzmöglichkeiten
- Als Zubehör für die Installation der Bedieneinheit von auroMATIC 620/3
bzw. calorMATIC 630/3 unabhängig vom Grundsockel auf die Wand als
Fernbedieneinheit, einschließlich Abdeckblende für Wandgehäuse
118
PLI icoVIT exclusiv
6 Regelung
Zubehöre Regelungstechnik allgemein
Zubehör
Bezeichnung
Bestell-Nr.
VRC 9654
Quarz-Schaltuhr
009654
Einsatzmöglichkeiten
- Einsetzbar im Speicherschaltkasten (305973) für automatische Temperaturabsenkung mit 24-Stunden-Programm.
VRC 9535 Funkuhrempfänger
mit integriertem Außenfühler
009535
Besondere Merkmale
- Zur Nachrüstung der Funkuhraufschaltung von Vaillant-Regelungen die
für Funkuhrempfang vorbereitet sind
Einsatzmöglichkeiten
- calorMATIC 392/392f (Anschluss am Heizgerät)
calorMATIC 630/3 und auroMATIC 620/3
VR 10 Standardfühler
306787
Einsatzmöglichkeiten
- Einsetzbar als Vorlauffühler (Anlegefühler) oder Tauchfühler und Speicherfühler für auroMATIC 620/3 und calorMATIC 630/3
VR 11 Kollektorfühler
306788
Einsatzmöglichkeiten
- Als Zubehör für auroMATIC zum Anschluss eines
zweiten Kollektorfeldes oder Feststoffkessel
Speicherfühler für Warmwasserspeicher
erforderlich bei direkten Anschluss von Warmwasserspeichern an Vaillant-Heizgeräte ecoVIT, icoVIT, atmoVIT exclusiv, atmoCRAFT sowie
ecoTEC exclusiv, wenn die Speichersteuerung des Heizgerätes verwendet wird.
306257
Speicherfühler-Verlängerung
zur Verlängerung (5 m) des Speicherfühlers 306257 oder des Speicherfühlers
aus den Speichernachrüstsätzen
306269
VRC 9642 Anlegethermostat für Fußbodenheizkreis
009642
Einsatzmöglichkeiten
- Anlegethermostat mit Umschaltkontakt.
Befestigung durch Federspannband. Einstellbereich + 10 bis + 90°C,
Kontaktbelastung 230 V, Schaltdifferenz (statisch) 5 K
VRC 693 Außenfühler
000693
Einsatzmöglichkeiten
- Außenfühler als Wandaufbaufühler mit unterer Kabeleinführung.
Messelement: NTC-Widerstand
Zubehör Multifunktionsmodul 2 aus 7
zur wahlweisen Ansteuerung von 2 aus 7 Funktionen (in Elektronikbox einbaubar) Zirkulationspumpe/externe Heizungspumpe, Speicherladepumpe, externes Magnetventil, Betriebs-/Störungsanzeige, Abzugshaube, Abgasklappe/
Rückmeldung
0020017744
Hinweis:
Nur einsetzbar bei Vaillant-Heizgeräten mit eBUS-Elektronik
PLI icoVIT exclusiv
119
6 Regelung
Zubehöre Regelungstechnik allgemein
Zubehör
Bezeichnung
Bestell-Nr.
VR 34 modulierender Buskoppler
zur Übertragung eines 0...10 Volt-Eingangssignals (externe Regelung)
0020017897
Besondere Merkmale
- Umwandlung eines 0...10 Volt-Eingangssignal von externer Regelung
auf Vorlaufsolltemperatur oder Leistungsmodulation
- Ausgabe von Betriebs- und Störzustand
Ausstattung
- Buskoppler
Einsatzmöglichkeiten
- Zum Einbau in die Elektronikbox
- Nur in Verbindung mit eBUS-Geräten
- Einsatz mit Vaillant-Wärmepumpen nicht möglich
Trennrelais für ecoTEC
Mit Anschlusskabel und Mehrfachklemmstecker
306249
teleSWITCH
Telefonfernschalter
300679
Besondere Merkmale
- Telefonschalter zum Steuern der Heizung über das Telefon. Als Zubehör
für VRT 230/2, 240/2, 240f, VRT 330/2, 340f, VRS 620, VRC 630 und
VR 60
Ausstattung
- AN/AUS bzw. individuelle Zeitfunktion (einstellbar von 1 bis 255 h)
- 2-Kanal-Ausführung, zweiter Kanal nutzbar zum Anschluss einer Alarmanlage
- Einfache Bedienung durch Sprachausgabe, 4 Sprachen: DE, ES, F, GB
- Schutz vor unberechtigtem Zugriff durch Passwort
120
PLI icoVIT exclusiv
6 Regelung
Kommunikationseinheit vrnetDIALOG
Zubehör
Bezeichnung
Bestell-Nr.
vrnetDIALOG 830/2
Kommunikationseinheit mit integriertem GSM-Modem für Vaillant Wandund Standgeräte
0020003720
Besondere Merkmale
- Fernparametrierung/-alarmierung/-diagnose eines Heizgerätes via
Internet/PC
- Zum Einbau in die Geräteelektronik oder mit Wandhalter
Ausstattung
- GSM-Antenne mit 5 m Kabel, inklusiv
Hinweis:
Nutzungs-Flatrate für 5 Jahre. Es entstehen in dieser Zeit keine weiteren Telekommunikationskosten.
vrnetDIALOG 860/2
Kommunikationseinheit mit integriertem GSM-Modem für Vaillant Wandund Standgeräte
0020003718
Besondere Merkmale
- Fernparametrierung/-alarmierung/-diagnose von 1-16 unabhängigen
Heizgeräten oder einer Mehrkreisheizungsanlage mit calorMATIC 630/3
oder auroMATIC 620/3
- Anschlussmöglichkeiten für zus. Funktionalitäten über zwei 230 V-Eingang und zwei 24 V-Eingänge (z. B. für Alarmanlagen, Wärmemengenzähler, Grenzwertüberwachung via Internet/PC)
- Zwei 230 V-Schaltausgänge (z.b. zur De-/Aktivierung von Alarmanlagen
via Internet/PC)
- Datenmitschnitt zur Diagnoseunterstützung
- Für Wandaufbau
Hinweis:
Nutzungs-Flatrate für 5 Jahre. Es entstehen in dieser Zeit keine weiteren Telekommunikationskosten.
PLI icoVIT exclusiv
121
6 Regelung
Kommunikationseinheit vrnetDIALOG
Zubehör
Bezeichnung
Bestell-Nr.
GSM Antenne 15 m für vrnetDIALOG 860/2 und 830/2
0020066131
Ausstattung
- GSM-Antenne mit 15 m Anschlusskabel für GSM-Modem
Hinweis:
Antenne kommt zum Einsatz, wenn die im Lieferumfang von
vrnetDIALOG 830/860 enthaltene Antenne nicht lang genug ist für ausreichenden Empfang
vrDIALOG/2 und vrDIALOG 810/2
Diagnose und Konfigurationssoftware
0020023370
Besondere Merkmale
- Grafische Visualisierung der Regelprozesse
- eBUS-Adapter
- Datenmitschnitt zur Diagnoseunterstützung
- Ändern und abspeichern der eingestellten Gerätekonfiguration sowie
aller eingestellten Parameter
- Schneller Datentransfer über USB-Schnittstelle
- Online-Hilfe zur einfachen Nutzung des Systemes
Ausstattung
- Das Systempaket besteht aus den Einzelteilen: Programm-CD, Adapter
für eBUS und Vaillant PC-Schnittstelle, eBUS-Anschlusskabel (4-pol.
Western.) Vaillant-PC-Anschlusskabel zur Verbindung mit der Heizgeräte-Elektronik, USB-Kabel (1 m), Installationsanleitung
Einsatzmöglichkeiten
- Systemvoraussetzung Windows 98 SE, ME, 2000 oder XP, Vista,
Windows 7 (nur 32-Bit Version) Arbeitsspeicher RAM mind. 64 MB
Windows 98), mind. 128 MB (Windows 2000/XP), Festplattenspeicherbedarf 15 MB für vrDIALOG/2 + 20 MB für vrDIALOG 810/2
- vrDIALOG/2: Zubehör für Heizgeräte mit Tectronic und auch in Verbindung mit Reglern Typ VRT 390, VRC 410s/420s
122
PLI icoVIT exclusiv
Notizen
123
PLI icoVIT exclusiv
7 Luft-/Abgassysteme
Einleitung
Für jede Einbausituation bietet
Vaillant die passende Luft-/Abgaslösung. Bei der Modernisierung
ist die nächstliegende Lösung der
Anschluss an einen vorhandenen
Kamin. Hierzu bietet Vaillant flexible
und starre Kunststoff-Abgasleitungen im Format DN 80 an. Diese
werden einfach in den bestehenden
Schornstein eingezogen und führen
die Abgase über das Dach ab.
Kaskaden-Abgassystem auf einen
Blick:
- Abgaskomponenten für Kaskadenschaltung von zwei icoVIT exclusiv
gleicher Leistung
- Für raumluftabhängige Betriebsweise
- Robuste Kunststoffrohre, Nenndurchmesser 130 mm
- Einfache Längenanpassung
Eine vorteilhafte Alternative ist die
Installation einer konzentrischen
Dachdurchführung im Durchmesser
80/125 mm, da hierbei auf einen
Kamin verzichtet werden kann. Auch
hierfür bietet Vaillant alles, was zur
problemlosen Montage benötigt
wird.
Kaskaden-Abgaslösung des icoVIT exclusiv
Abgaszubehör auf einen Blick:
- Abgaszubehör für jede Einbausituation
- Robuste Kunststoffrohre, starr und
flexibel
- Einfache Längenanpassung
- Konzentrische Luft-/Abgasführung
im Durchmesser 80/125 mm
- Möglichkeit des Schachteinbaus
über Kunststoffrohre DN 80
Passende Luft-/Abgaslösung für jede Einbausituation des icoVIT exclusiv
124
PLI icoVIT exclusiv
7 Luft-/Abgassysteme
Einleitung
Gasgerätearten
Gasgeräte werden gemäß TRGI nach
der Abgasabführung und Verbrennungsluftversorgung wie folgt unterschieden. In der Tabelle sind die
wichtigsten aufgeführt:
Gasgeräteart
Verbrennungsluftversorgung
Hinweis:
Eine bildliche Darstellung der
Gerätearten finden Sie in der aktuellen TRGI im Kapitel 2.5.2.2 ff.
StrömungsArt der Luft-/ Abgasführung
sicherung
B11
B12
ja
B13
1
B14
B21
B22 (P)
2
B23 (P)
B
B32
raumluftabhängig
3
B33
Abgasanschluss an Abgasanlage, Einfachoder Mehrfachbelegung (Unterdruck),
Verbrennungsluftversorgung über Aufstellraum
B42
4
B43
Abgasanschluss an Abgasanlage Mehrfachbelegung (Unterdruck) Verbrennungsluftversorgung im Außenrohr über Aufstellraum
Strömungssicherung und mit zugehöriger
Abgasleitung und Windschutzeinrichtung
B44
B51
5
B52(P)
B53(P)
C11
1
C12
C13
C21
2
C22
C23
C31
3
C32
C33
4
C42
C43
C51
C
C52
raumluftunabhängig
5
C53
C61
6
C62
C63
C71
C72
C73
ja
(im Dachgeschoss)
7
nein
C83
C93
Luft-/Abgasführung durch Außenwand
oder über Dach im gleichen Druckbereich
Anschluss an LAS (1-zügig) Mehrfachbelegung (in DE nicht zulässig)
nein
ohne
2
hinter WT
3
vor Brenner
4
hinter Strömungssicherung
ohne
hinter WT
vor Brenner
2
hinter WT
umspült
3
vor Brenner
umspült
1
ohne
2
hinter WT
3
vor Brenner
4
hinter Strömungssicherung
1
ohne
2
hinter WT
3
vor Brenner
1
ohne
2
hinter WT
x
3
vor Brenner
x
1
ohne
2
hinter WT
3
vor Brenner
1
ohne
2
hinter WT
x
3
vor Brenner
x
1
ohne
2
hinter WT
x
3
vor Brenner
x
Luftzuführung und Abgasführung nach
außen in unterschiedliche Druckbereiche
1
ohne
2
hinter WT
x
3
vor Brenner
x
Luft-/Abgas-Anschluss an eine nicht mit
dem Gerät geprüfte Luft-/ Abgasleitung
1
ohne
2
hinter WT
x
3
vor Brenner
x
Senkrechte Abgasführung über Dach
Verbrennungsluftzuführung über Dachgeschossraum (in DE nicht zulässig)
1
ohne
2
hinter WT
3
vor Brenner
2
hinter WT
x
3
vor Brenner
x
2
hinter WT
x
3
vor Brenner
x
Senkrechte Luft-/Abgasführung über Dach
im gleichen Druckbereich
Anschluss an LAS (2-zügig) Mehrfachbelegung Unterdruck
8
Abgasanschluss an Abgasanlage Einfachoder Mehrfachbelegung (Unterdruck)
Verbrennungsluftzuführung über separate
Luftleitung
9
Ähnlich wie C3 Verbrennungsluftzuführung
durch bestehenden Schacht
C82
C92
ohne Strömungssicherung und mit zugehöriger Abgasleitung (bei P im Überdruck)
und Windschutzeinrichtung
nein
C41
1
1
Abgasanschluss an Abgasanlage, Einfachoder Mehrfachbelegung, bei Mehrfachbele- 2
gung nur Unterdruck, Verbrennungsluftver3
sorgung über Aufstellraum
nein
B41
Anordnung Gebläse
Verbrennungsluftumspülung
oder erhöhte
Dichtheit 1)
ja = x
1) Ausführungen ohne "x" erfordern besondere Maßnahmen für die Lüftung des Aufstellraums
PLI icoVIT exclusiv
125
7 Luft-/Abgassysteme
Einleitung
Systemzertifizierte und zugelassene Luft-/Abgaskomponenten
Die Vaillant Öl-Brennwertkessel
icoVIT exclusiv werden mit eigenem
Luft-/Abgas-Zubehör entwickelt, getestet, zugelassen und vermarktet.
Ziel ist es, höchste Produktqualität
im Sinne von Funktionsfähigkeit,
Langlebigkeit und Sicherheit bei
gleichzeitig technisch hoch entwickelter Gerätetechnik sicherzustellen. Die Gesamtzertifizierung, die
das Abgassystem mit einbezieht,
garantiert das optimale Zusammenspiel von Vaillant Brennwertgeräten
und Vaillant Luft-/Abgassystemen.
Mit der Baumusterprüfbescheinigung des jeweiligen Brennwertgerätes wird die Systemzertifizierung für
die darin aufgeführten Installationsarten bescheinigt.
Aufwändige Berechnungen für die
Dimensionierung der Luft-/Abgasanlage nach DIN-EN 13384 sind für die
systemzertifizierten Luft-Abgassysteme nicht erforderlich.
Vaillant systemzertifizierte Luft-/Abgasführung an der Fassade
Das Gesamtzusammenspiel von
Heizgerät und Luft-/Abgassystem
bestimmt im hohem Maße das Qualitätsempfinden des Heizungsanlagenbetreibers und im Endeffekt die
Kundenzufriedenheit.
Vaillant systemzertifizierte Luft-/Abgasführung
126
PLI icoVIT exclusiv
7 Luft-/Abgassysteme
Allgemeine Sicherheits- und Planungshinweise
Beachten Sie die gültigen Normen,
Vorschriften und Richtlinien!
Raumluftabhängiger Betrieb
Bei raumluftabhängigem Betrieb
darf das Gerät nicht in Räumen aufgestellt werden, aus denen Luft mit
Hilfe von Ventilatoren abgesaugt
wird (z. B. Lüftungsanlagen, Dunstabzugshauben, Abluft-Wäschetrocknern). Diese Anlagen erzeugen einen
Unterdruck im Raum. Durch den Unterdruck kann Abgas von der Mündung durch den Ringspalt zwischen
Abgasleitung und Schacht in den
Aufstellraum angesaugt werden.
Das Gerät darf dann raumluftabhängig betrieben werden, wenn ein
gleichzeitiger Betrieb von Gerät und
Ventilator nicht möglich ist.
> Für eine gegenseitige Verriegelung
von Ventilator und Gerät kann das
Vaillant Zubehör Multifunktionsmodul (Art.-Nr. 0020017744) eingebaut werden.
Bei raumluftabhängigem Betrieb
kann es zu einer Durchfeuchtung
des Schachtes kommen. Um Beschädigungen an der Bausubstanz zu
vermeiden, muss eine Lufteintrittsöffnung mit mindestens 125 cm2
Öffnungsquerschnitt am unteren Ende des Schachtes eingebaut werden.
Zur Vermeidung von Brandgefahr
durch Blitzschlag muss dafür gesorgt werden, dass die Luft-/Abgasführung mit in den Blitzschutz des
Gebäudes einbezogen wird, sofern
das Gebäude einen Blitzschutz hat.
Die senkrechte Abgasleitung aus
Edelstahl muss mit in den Potenzialausgleich einbezogen werden.
Bei einer durch die Dachhaut geführten Luft-/Abgasführung kann
sich der im Abgas enthaltene Wasserdampf unter ungünstigen
Witterungsbedingungen als Eis auf
dem Dach oder auf den Dachaufbauten niederschlagen.
Zur Vermeidung von Verletzungen
durch Dachlawinen muss bauseits
dafür gesorgt werden, dass diese
Eisbildungen nicht vom Dach rutschen. Gegebenenfalls müssen
Schutzvorrichtungen (z. B. Art.-Nr.
303096, 300865) angebaut werden.
PLI icoVIT exclusiv
Alle waagerechten Abgasrohre
müssen mit einem Gefälle von 3°
nach innen (zum Gerät hin) montiert
werden, um stehendes Kondensat in
der Abgasleitung zu vermeiden.
3° entsprechen einem Gefälle von
ca. 50 mm pro Meter Rohrlänge.
Brandschutz
Bei ehemals ölbefeuerten Schornsteinen, die zur Verbrennungsluftzufuhr genutzt werden sollen, wird
empfohlen, dass der Schornsteinfeger den in Frage kommenden Zug
überprüft und reinigt, bevor die
Abgasleitung installiert wird. Ist eine
ausreichende Reinigung/Überprüfung des Schornsteins nicht möglich
(z. B. aufgrund konstruktiver Gegebenheiten) kann
- ein konzentrisches Luft-AbgasSystem eingesetzt werden
oder
- eine getrennte Luftzuführung eingesetzt werden oder
- die Anlage raumluftabhängig betrieben werden.
Es ist kein Abstand der konzentrischen Luft-/Abgasführung bzw.
der zugehörigen Verlängerung von
Bauteilen aus brennbaren Baustoffen erforderlich, da bei Nennwärmeleistung des Gerätes an den
Oberflächen angrenzender Bauteile
keine höheren Temperaturen als
85 °C auftreten können (gilt nicht für
die Schweiz; in der Schweiz sind die
VKF-Vorschriften zu beachten).
Bei der Verlegung der Abgasleitung
in einem Schacht muss dieser - bei
Gebäude geringer Höhe - einer
Feuerwiderstandsdauer von mind.
30 Minuten (L30) aufweisen. Für
andere Gebäude als Gebäude geringer Höhe ist ein Schacht mit einer
Feuerwiderstandsdauer von mind.
90 Minuten (L90) erforderlich. Rings
um das Abgasrohr muss ein freier
Querschnitt vorhanden sein, der als
Hinterlüftung dient.
Abstände zu brennbaren Bauteilen
Abgasleitungen außerhalb von
Schächten müssen von Bauteilen
aus brennbaren Baustoffen einen
Abstand von mindestens 20 cm einhalten.
Es genügt ein Abstand von mindestens 5 cm, wenn die Abgasleitungen
mindestens 2 cm dick mit nichtbrennbaren Dämmstoffen ummantelt sind oder wenn die Abgastemperatur der Feuerstätten bei Nennwärmeleistung nicht mehr als 160 °C
betragen kann.
Geringere Abstände zu brennbaren
Bauteilen sind zulässig, wenn sichergestellt ist, dass bei Nennwärmeleistung keine höheren Temperaturen
als 85 °C auftreten können.
127
7 Luft-/Abgassysteme
Allgemeine Sicherheits- und Planungshinweise
Mindestabstände bei Dachdurchführung
Aus Kanalentlüftern entweicht sehr
feuchte Abluft. Diese kann im Luftrohr kondensieren und zu Geräteschäden führen. Die Mindestabstände in der nebenstehenden Abbildung
sind einzuhalten.
H0
1m
1m
3m
Maximal mögliche Rohrlängen
Im Rahmen der Systemzertifizierung
wurden bereits alle notwendigen
Parameter wie Mindest-Schachtquerschnitte in eckig/rund und die
maximal möglichen Rohrlängen je
nach Gerätetyp errechnet und in
Übersichten dargestellt. Die Übersichten sind in den entsprechenden
Installationsanleitungen der Luft-/
Abgassysteme, in der Gesamtpreisliste und in dieser Planungsinformation enthalten. Es müssen daher
keine separaten Röhrlängen- bzw.
Schachtquerschnittsberechnungen
vorgenommen werden.
542
Die errechnete Länge der Luft-/
Abgasführung setzt sich zusammen
aus der geraden Rohrlänge und den
erforderlichen Bögen.
Beispiel konzentrische Luft-/Abgasführung Ø 80/125:
- Maximal mögliche Gesamt-Rohrlänge gemäß der entsprechenden
Tabelle
L = 20,0 m
(inkl. 3 x 87° Bögen)
- Anordnung von zwei zusätzlichen
87°-Bögen in der Luft-/Abgasführung ergibt eine maximal mögliche
Gesamt-Rohrlänge L
20,0 m - 2 x 2,5 m = 15,0 m
- Anordnung von zwei zusätzlichen
45°-Bögen in der Luft-/Abgasführung ergibt eine maximal mögliche
Gesamt-Rohrlänge L
20,0 m - 2 x 1,0 m = 18,0 m
L1
901
25-50°
L3
L2
L4
Wenn L3 >1m,
ist eine
Revisionsöffnung
vorzusehen
Die maximal möglichen Rohrlängen
und die Werte für die Bögen sind in
den Tabellen der entsprechenden
Luft-/Abgassysteme zusammengefasst.
128
PLI icoVIT exclusiv
7 Luft-/Abgassysteme
Schachtmündungen von Abgasleitungen neben einer anderen Abgasanlage
Grenzt die Mündung der Abgasleitung für das raumluftunabhängig
betriebene Heizgerät unmittelbar
an eine andere Abgasanlage, besteht die Gefahr, dass Abgase oder
Schmutzpartikel angesaugt werden.
Dies kann zu Beschädigungen oder
Störungen des Heizgerätes führen.
Um dies zu vermeiden, muss die andere Abgasanlage mit einem geeigneten Aufsatz erhöht werden.
Die Höhe des Aufsatzes richtet sich
nach dem Durchmesser der anderen
Abgasanlage und muss nach nebenstehender Abbildung ausgeführt
sein.
Kann die andere Abgasanlage nicht
erhöht werden, dann muss das Heizgerät raumluftabhängig betrieben
werden.
2 Dh
Allgemeine Sicherheits- und Planungshinweise
1
2
Dh
Abgasleitung im Schacht neben einer Abgasanlage, die nicht rußbrandbeständig sein muss
1 Schornsteinaufsatz
2 Rauchgas
Die Mündung der Abgasleitung
kann durch Wärmeeinwirkung des
angrenzenden Schornsteines beschädigt werden (Schornsteine sind
rußbrandbeständige, für Festbrennstofffeuerstätten geeignete Abgasanlagen).
Die Schachtmündung muss nach einer der folgenden drei Möglichkeiten
ausgeführt werden:
Aufsätze zur Erhöhung von Abgasanlagen werden von verschiedenen
Schornsteinfirmen angeboten.
Mündungsausführung 1
Mündungsausführung 2
0,4 m
0,4 m
1m
2 Dh
Mündungsausführung 3
Dh
Höhe des Schornsteins über Abgasleitung aus PP -
Höhe des Schornsteines über Abgasleitung aus PP
Höhe des Schornsteines über Abgasleitung aus PP
raumluftunabhängig
mit Mündung aus Edelstahl - raumluftunabhängig
mit Mündung aus Edelstahl - raumluftabhängig
Der Schornstein muss durch eine
rußbrandbeständige Verlängerung
erhöht werden, so dass der Schornstein die Abgasleitung aus PP um
mindestens 1 m überragt.
Die Mündung der Abgasleitung aus
nicht brennbaren Teilen muss bis
0,4 m unterhalb der Schachtmündung erstellt werden.
Eine Erhöhung des Schornsteins gemäß der Abbildung ist erforderlich.
Die Mündung der Abgasleitung aus
nicht brennbaren Teilen muss bis
0,4 m unterhalb der Schachtmündung erstellt werden.
Das Gerät muss raumluftabhängig
betrieben werden.
PLI icoVIT exclusiv
129
7 Luft-/Abgassysteme
Planung und Zusammenstellung eines Luft-/Abgassystems
Planung und Zusammenstellung
eines Luft-/Abgassystems
Auf den folgenden Seiten sind die
einsetzbaren Luft-/Abgasführungen
für die Vaillant Öl-Brennwertkessel
gezeigt.
Hierzu folgende Hinweise:
In einer beispielhaften Abbildung
ist die jeweilige "Basis" Luft-/Abgaskomponente (S, S1, S2 oder
S3) sowie Verlängerungen, Bögen,
Abstandshalter etc. gezeigt und als
Lösungsvorschlag zu verstehen.
Für die Detailplanung müssen die
maximalen Rohrlängen und Hinweise,
z. B. zu Schachtquerschnitten und
Revisionsöffnungen berücksichtigt
werden.
Diese Angaben sind bei den entsprechenden Luft-/Abgassystemen (ab
Seite 133) aufgeführt.
Die zur Luft-/Abgaskomponente und
zum individuellen Anwendungsfall
passenden Erweiterungen können
mit Hilfe der Zubehörtabellen ab
Seite 140 zusammengestellt werden.
Als Beispiele hierfür sind für die
Dach-, Schacht- und Fassadeninstallation vorab die unten stehenden Grafiken mit Erweiterungslegende versehen.
Beispiel Dachinstallation
Senkrechte Luft-/Abgasführung durch Flach- und Schrägdächer (∅ 80/125 mm PP)
S
S
1
5
S
S
2
S
2
L3
2
6
2
4
1
4
2 3 3 4
5
1
L1
3
L2
6
Bestell-Nr.
Senkrechte Dachdurchführung schwarz
303200
Senkrechte Dachdurchführung rot
303201
Revisions-T-Stück 87° konzentrisch 80/125 mm PP
303217
Verlängerung konzentrisch 80/125 mm, Länge 0,5 m, PP
303202
Verlängerung konzentrisch 80/125 mm, Länge 1,0 m, PP
303203
Verlängerung konzentrisch 80/125 mm, Länge 2,0 m, PP
303205
Bogen 87° konzentrisch 80/125 mm, PP
303210
Bogen 45° konzentrisch 80/125 mm, PP (2 Stück)
303211
Revisionsöffnung konzentrisch 80/125 mm, 0,25 m, PP
303218
Flachdachpfanne Alu
009056
Universalpfanne-Schrägdach (25° - 50°) mit Bleischürze, schwarz
0020064750
Universalpfanne-Schrägdach (25° - 50°) mit Bleischürze, rot
0020064751
Trennvorrichtung konzentrisch 80/125 mm, PP
303215
Rohrschellen ∅ 125 mm (5 Stück)
303616
Luftansaugschalldämpfer für raumluftunabhängige Betriebsweise
0020076933
Hinweis:
Senkrechte Dachdurchführung
auch ohne Bögen (1 und 3) möglich!
130
PLI icoVIT exclusiv
7 Luft-/Abgassysteme
Planung und Zusammenstellung eines Luft-/Abgassystems
Beispiele Schachtinstallation
Konzentrischer Anschluss (∅ 80/125 mm PP) an Abgasleitung DN 80 (starr) im Schacht
S
303250
Abgasleitungs-Pack (7,5 m), DN 80 PP inkl. 7 Abstandshalter
0020063135
Abgasleitungs-Pack (10 m), DN 80 PP inkl. 7 Abstandshalter
0020063136
Verlängerung DN 80, 1,0 m, PP
303253
Verlängerung DN 80, 2,0 m, PP
303255
Revisionsstück DN 80, 0,25 m, PP
303256
Schachtabdeckung DN 80 PP
303963
Schachtabdeckung DN 80 Edelstahl (bei 2. Kaminzug mit Holzfeuerung)
0020021007
Endrohr 1,0 m DN 80 Edelstahl für Bestell-Nr. 0020021007
0020025741
5
Abstandshalter (7 Stück)
009494
6
Trennvorrichtung konzentrisch 80/125 mm, PP
303215
Verlängerung konzentrisch 80/125 mm, Länge 0,5 m, PP
303202
Verlängerung konzentrisch 80/125 mm, Länge 1,0 m, PP
303203
Bogen 87° konzentrisch 80/125 mm, PP
303210
Bogen 45° konzentrisch 80/125 mm, PP (2 Stück)
303211
3
4
1
1
2
5
4
S S
2
L3
1
3
S
S
L1
L2
S
S
Revisionsöffnung konzentrisch 80/125 mm, 0,25 m, PP
303218
Rohrschellen ∅ 125 mm (5 Stück)
303616
Luftansaugschalldämpfer für raumluftunabhängige Betriebsweise
0020076933
Luftansaugschalldämpfer für raumluftabhängige Betriebsweise
0020029388
2er Kaskade icoVIT exclusiv (∅ 130 mm PP) an Abgasleitung DN 130 (starr) im Schacht
S2
S2
Basis-Anschluss-Set für 2 Geräte
0020042761
S2
Basis-Anschluss-Set für den Schachteinbau
0020042762
S2
1
2
1
S1
S1
S1
S1
S1
S1
S1
S1
S1
S2
S2
S2
Bestell-Nr.
S1
1
S2
Bestell-Nr.
Basis-Anschluss-Set, konzentrischer Anschluss an Abgasleitung im Schacht
2
Abgasleitungs-Pack (10 m), DN 130 PP inkl. 7 Abstandshalter
0020063137
Verlängerung DN 130 PP, 1,0 m
0020042769
Verlängerung DN 130 PP, 2,0 m
0020042770
Abstandshalter im Schacht (7 Stück), DN 130 PP
0020042763
Revisionselement DN 130 PP
0020042764
Bogen 87°, DN 130 PP
0020042765
Bogen 45°, DN 130 PP (2 Stück)
0020042766
Bogen 30°, DN 130 PP (2 Stück)
0020042767
Bogen 15°, DN 130 PP (2 Stück)
0020042768
Rückschlagklappe für raumluftunabhängige Betriebsweise (je Kessel)
0020135072
S2
PLI icoVIT exclusiv
131
7 Luft-/Abgassysteme
Planung und Zusammenstellung eines Luft-/Abgassystems
Beispiele Fassadeninstallation
Konzentrischer Anschluss (∅ 80/125 mm PP/Edelstahl) an Abgasleitung an der Fassade
4
S
S
2
3
2
3
L3
2
2
3
5
3
L1
S
S
L2
3
4
S
S
132
S
S
S
S
5
Bestell-Nr.
Basis-Anschluss-Set, konzentrischer Anschluss an Abgasleitung an der Fassade
0020042907
Verlängerung Fassade konz. 80/125 mm, 0,5 m, PP/Edelstahl
0020042753
Verlängerung Fassade konz. 80/125 mm, 1,0 m, PP/Edelstahl
0020042754
Kürzbare Verlängerung Fassade konz. 80/125 mm, 0,5 m, PP/Edelst.
0020042755
Bogen 90° Fassade konz. 80/125 mm, PP/Edelstahl
0020042756
Bogen 45° Fassade konz. 80/125 mm, PP/Edelstahl (2 Stück)
0020042757
Bogen 30° Fassade konz. 80/125 mm, PP/Edelstahl (2 Stück)
0020042758
Revisionsöffnung für Fassadenverleg. konz. 80/125 mm, PP/Edelstahl
0020042759
Wandhalterung 50-90 mm, Edelstahl
0020042751
Verlängerung für Wandhalterung bis 300 mm, Edelstahl
0020042752
Abdichtkragen für Einsatz Dachpfannen bei Fassadenverlegung
0020042760
Universalpfanne-Schrägdach (25°-50°) mit Bleischürze, schwarz
0020064750
Universalpfanne-Schrägdach (25°-50°) mit Bleischürze, rot
0020064751
Trennvorrichtung konzentrisch 80/125 mm, PP
303215
Verlängerung konzentrisch 80/125 mm, Länge 0,5 m, PP
303202
Verlängerung konzentrisch 80/125 mm, Länge 1,0 m, PP
303203
Bogen 87° konzentrisch 80/125 mm, PP
303210
Bogen 45° konzentrisch 80/125 mm, PP (2 Stück)
303211
Revisionsöffnung konzentrisch 80/125 mm, 0,25 m, PP
303218
Rohrschellen ∅ 125 mm (5 Stück)
303616
PLI icoVIT exclusiv
7 Luft-/Abgassysteme
Senkrechte Luft-/Abgasführung durch Flach- und Schrägdächer (Ø 80/125 mm PP)
Senkrechte Luft-/Abgasführung durch Flach- und Schrägdächer (Ø 80/125 mm PP)
S
S
S
S
L3
- Installationsart C33x raumluftunabhängige Betriebsweise
- Einsetzbar bei Flachdächern sowie Schrägdächern mit einem
Neigungswinkel von 25° - 50°
- Installation der Feuerstätte in Aufenthaltsräumen möglich, da
erhöhte Dichtheit nach DVGW-TRGI
- Ideale Aufstellräume für die Feuerstätte sind Dachgeschoss
oder Räume, bei denen die Decke zugleich das Dach bildet bzw.
über denen sich lediglich die Dachkonstruktion befindet
- Überbrückung von Geschossen/Etagen nach DVGW-TRGI möglich, wenn die Luft-Abgas-Führung außerhalb des Aufstellraumes in einem Schacht mit einer Feuerwiderstandsdauer F30
oder F90 installiert wird
- System-Zertifizierung von Feuerstätte und Luft-/Abgasführung
Hinweis
Senkrechte Dachdurchführung auch gerade möglich!
L2
L1
Senkrechte Luft-/Abgasführung (Einsatzbeispiel)
S
Senkrechte Dachdurchführung schwarz
Senkrechte Dachdurchführung rot
Luft-/Abgaskomponenten
Bestell-Nr.
Senkrechte Dachdurchführung schwarz
Senkrechte Dachdurchführung rot
bestehend aus: Senkrechte Dachdurchführung, Adapter (Luft) für Ø 110/125,
70 mm Schelle, Befestigungsschelle
303200
303201
Mögliche Erweiterungen wie z. B. Verlängerungen und Bögen sind ab Seite 140 beschrieben.
Gerätetyp
Raumluftunabhängig C33x
maximal mögliche Rohrlänge L (L1 + L2 + L3)
VKO 156/3-7
VKO 256/3-7
20,0 m plus 3 Bögen, davon maximal 5 m im Kaltbereich
VKO 356/3-7
Hinweis
Bei Anordnung zusätzlicher Bögen in der Luft-/Abgasführung reduziert sich die maximale Gesamtrohrlänge L wie folgt:
Je 87°-Bogen um 2,5 m
Je 45°-Bogen um 1,0 m
Je Revisions-T-Stück um 2,5 m
PLI icoVIT exclusiv
133
7 Luft-/Abgassysteme
Konzentrischer Anschluss (Ø 80/125 mm PP) an Abgasleitung DN 80 PP (starr oder flexibel) im Schacht
Konzentrischer Anschluss (Ø 80/125 mm PP) an Abgasleitung DN 80 PP (starr oder flexibel) im Schacht
L3
S S
S
S
L1
L2
S
– Raumluftunabhängige oder -abhängige Betriebsweise
– System-Zertifizierung von Feuerstätte und Luft-/Abgasführung
– Bei ehemals ölbefeuerten Schornsteinen wird empfohlen, dass
der Schornsteinfeger den in Frage kommenden Zug überprüft
und reinigt, bevor die Abgasleitung installiert wird und die Verbrennungsluftansaugung über den Zug erfolgt.
– Erforderliche Mindest-Schachtquerschnitte:
– Bei raumluftunabhängiger Betriebsweise:
Rechteckquerschnitt: 12 x 12 cm (Amin = 144 cm2) /
Runder Querschnitt: Ø 13 cm (Amin = 133 cm2)
– Bei raumluftabhängiger Betriebsweise:
Rechteckquerschnitt: starr: 12 x 12 cm (Amin = 144 cm2) /
Runder Querschnitt: starr: Ø 14 cm (Amin = 154 cm2)
Rechteckquerschnitt: flexibel 14 x 14 cm (Amin = 196 cm2) /
Runder Querschnitt: flexibel Ø 16 cm (Amin = 201 cm2)
Belüftungsöffnung des Schachtes von Amin = 125 cm2 erforderlich; Anforderungen an die Verbrennungsluftversorgung
nach FeuVO beachten.
– Schachtabdeckung Edelstahl für Mündung von Abgasleitungen,
wenn ein benachbarter Schornstein nicht brandbeständig erhöht wird.
Bei flexiblem Anschluss Bestell-Nr. 0020021008 bestellen.
S
Konzentrischer Anschluss an Abgasleitung im Schacht, starr
(Einsatzbeispiel)
S
Basis-Anschluss-Set, konzentrischer Anschluss an
Abgasleitung im Schacht
Luft-/Abgaskomponenten
Bestell-Nr.
Basis-Anschluss-Set, konzentrischer Anschluss an Abgasleitung im Schacht bestehend aus:
Revisions-T-Stück 80/125 mm, Verlängerung konzentrisch 0,5 m, 70 mm Schelle (2x), Schachtbogen DN 80 inkl. Auflageschiene und Luftrohrschelle, Mauerrosette (1x)
303250
Mögliche Erweiterungen wie z. B. Verlängerungen und Bögen sind ab Seite 142 beschrieben.
Gerätetyp
Raumluftunabhängig C93x
maximal mögliche Rohrlänge L (L1 + L2 + L3)
VKO 156/3-7
VKO 256/3-7
20,0 m plus 1 Bogen und Stützbogen, davon maximal 5 m im Kaltbereich
VKO 356/3-7
Hinweis
Bei Anordnung zusätzlicher Bögen in der Luft-/Abgasführung reduziert sich die maximale Gesamtrohrlänge L wie folgt:
Je 87°-Bogen um 2,5 m
Je 45°-Bogen um 1,0 m
Je Revisions-T-Stück um 2,5 m
Gerätetyp
Raumluftabhängig B33
VKO 156/3-7
VKO 256/3-7
33,0 m plus 3 Bögen, davon maximal 5 m im Kaltbereich
VKO 356/3-7
Hinweis
Bei Anordnung zusätzlicher Bögen in der Luft-/Abgasführung reduziert sich die maximale Gesamtrohrlänge L wie folgt:
Je 87°-Bogen um 2,5 m
Je 45°-Bogen um 1,0 m
Je Revisions-T-Stück um 2,5 m
134
PLI icoVIT exclusiv
7 Luft-/Abgassysteme
Konzentrischer Anschluss (Ø 80/125 mm PP) an Abgasleitung DN 80 PP (starr oder flexibel) im Schacht mit
getrennter Luftzufuhr
Konzentrischer Anschluss (Ø 80/125 mm PP) an Abgasleitung DN 80 PP (starr oder flexibel) im Schacht mit
getrennter Luftzufuhr
- Raumluftunabhängige Betriebsweise
- System-Zertifizierung von Feuerstätte und Luft-/Abgasführung
- Bei ehemals ölbefeuerten Schornsteinen wird empfohlen, dass
der Schornsteinfeger den in Frage kommenden Zug überprüft
und reinigt, bevor die Abgasleitung installiert wird und die Verbrennungsluftansaugung über den Zug erfolgt.
- Erforderliche Mindest-Schachtquerschnitte:
- Rechteckquerschnitt: starr: 12 x 12 cm (Amin = 144 cm2) /
Runder Querschnitt: starr: Ø 14 cm (Amin = 154 cm2)
Rechteckquerschnitt: flexibel 14 x 14 cm (Amin = 196 cm2) /
Runder Querschnitt: flexibel Ø 16 cm (Amin = 201 cm2 )
- Schachtabdeckung Edelstahl für Mündung von Abgasleitungen,
wenn ein benachbarter Schornstein nicht brandbeständig erhöht wird.
Bei flexiblem Anschluss Bestell-Nr. 0020021008 bestellen.
L3
L1
S1
S1
S1
S1
S1
S1
L2
S2
S2
L4
S2
S2
S2
Konzentrischer Anschluss an Abgasleitung im Schacht, flexibel,
mit getrennter Luftzufuhr (Einsatzbeispiel)
S1
S2
Basis-Anschluss-Set, konzentrischer Anschluss an
Abgasleitung im Schacht
Basis-Anschluss-Set für die getrennte Luftzufuhr
Luft-/Abgaskomponenten
Bestell-Nr.
Basis-Anschluss-Set (S1), konzentrischer Anschluss an Abgasleitung im Schacht bestehend
aus: Revisions-T-Stück 80/125 mm, Verlängerung konzentrisch 0,5 m, 70 mm Schelle (2x),
Schachtbogen DN 80 inkl. Auflageschiene und Luftrohrschelle, Mauerrosette (1x)
303250
Basis-Anschluss-Set (S2) für die getrennte Luftzufuhr bestehend aus: Luftanschluss-T-Stück,
Luftansaugstück, 70 mm Schelle (2x), Zuluftgitter, Mauerrosette (1x)
0020021006
Mögliche Erweiterungen wie z. B. Verlängerungen und Bögen sind ab Seite 142 beschrieben.
Gerätetyp
Raumluftunabhängig C53x
maximal mögliche Rohrlänge L (L1 + L2 + L3)
Raumluftunabhängig C53x
maximal mögliche Rohrlänge L4
30,0 m plus 3 Bögen 87° und Stützbogen,
davon maximal 5 m im Kaltbereich
8,0 m plus 1 Bogen 87°
VKO 156/3-7
VKO 256/3-7
VKO 356/3-7
Hinweis
Bei Anordnung zusätzlicher Bögen in der Luft-/Abgasführung reduziert sich die maximale Rohrlänge wie folgt:
Je 87°-Bogen um 2,5 m
Je 45°-Bogen um 1,0 m
Je Revisions-T-Stück um 2,5 m
PLI icoVIT exclusiv
135
7 Luft-/Abgassysteme
Konzentrischer Anschluss (Ø 80/125 mm PP) an konzentrische Abgasleitung Ø 80/125 mm PP im Schacht
Konzentrischer Anschluss (Ø 80/125 mm PP) an konzentrische Abgasleitung Ø 80/125 mm PP im Schacht
– Installation der Feuerstätte in Aufenthaltsräumen möglich, da
erhöhte Dichtheit nach DVGW-TRGI
– System-Zertifizierung von Feuerstätte und Luft-/Abgasführung
– Erforderliche Mindest-Schachtquerschnitte:
– Rechteckquerschnitt: 14 x 14 cm (Amin = 196 cm2)
– runder Querschnitt: Ø 15 cm (Amin = 177 cm2)
S
S
L3
S
L1
S
S
S
S
S
S
L2
S
Konzentrischer Anschluss an konzentrische Abgasleitung
(Einsatzbeispiel)
S
Basis-Anschluss-Set, Konzentrischer Anschluss an
Abgasleitung im Schacht 80/125 mm PP
Luft-/Abgaskomponenten
Bestell-Nr.
Basis-Anschluss-Set, Konzentrischer Anschluss an Abgasleitung im Schacht 80/125 mm PP
bestehend aus: Revisions-T-Stück 80/125 mm, Verlängerung konzentrisch 0,5 m,
70 mm Schelle (2x), Schachtbogen 80/125 inkl. Auflageschiene und Luftrohrschelle,
Mauerrosette (1x), Abstandshalter (7 Stück), Abdichtplatte
303220
Mögliche Erweiterungen wie z. B. Verlängerungen und Bögen sind ab Seite 140 beschrieben.
Gerätetyp
Raumluftunabhängig C93x
maximal mögliche Rohrlänge L (L1 + L2 + L3)
VKO 156/3-7
VKO 256/3-7
20,0 m plus 1 Bogen und Stützbogen, davon maximal 5,0 m im Kaltbereich
VKO 356/3-7
Hinweis
Bei Anordnung zusätzlicher Bögen in der Luft-/Abgasführung reduziert sich die maximale Gesamtrohrlänge L wie folgt:
Je 87°-Bogen um 2,5 m
Je 45°-Bogen um 1,0 m
Je Revisions-T-Stück um 2,5 m
136
PLI icoVIT exclusiv
7 Luft-/Abgassysteme
Konzentrischer Anschluss (Ø 80/125 mm PP/Edelstahl) an Abgasleitung an der Fassade
Konzentrischer Anschluss (Ø 80/125 mm PP/Edelstahl) an Abgasleitung an der Fassade
- Installationsart C53x raumluftunabhängige Betriebsweise
- Die Luftansaugöffnung muss mindestens 0,3 m über der
Geländeoberfläche liegen.
- Die Außenwandhalter sind im Abstand von max. 2,0 m zu setzen
sowie über dem Luftansaugstück und am Endstück.
- Die Mündung der Abgasleitung (Leitungsteil L3) muss sich mind.
0,4 m über Dachfläche/Dachfirst befinden.
- System-Zertifizierung von Feuerstätte und Luft-/Abgasführung
S
L3
S
S
S
S
L2
L1
S
S
S
S
Abgasleitung an der Fassade (Einsatzbeispiel)
S
Basis-Anschluss-Set, Anschluss an Abgasleitung an der
Fassade konzentrisch 80/125 mm Edelstahl/PP
Luft-/Abgaskomponenten
Bestell-Nr.
Basis-Anschluss-Set, Anschluss an Abgasleitung an der Fassade konzentrisch 80/125 mm
Edelstahl/PP bestehend aus: Revisions-T-Stück mit Luftrohrschelle, Verlängerung 1,0 m für
Wanddurchführung, Außenwand-Stützbogen, Luftansaug-Rohrstück, Rohr-Endstück, Außenwandkonsole 50-300 mm verstellbar Edelstahl, Mauerrosette (2x, davon eine geteilt)
0020042907
Mögliche Erweiterungen wie z. B. Verlängerungen und Bögen sind ab Seite 146 beschrieben.
Gerätetyp
Raumluftunabhängig C53x
maximal mögliche Rohrlänge L (L1 + L2)
Raumluftunabhängig C53x
maximal mögliche Rohrlänge L3
3,0 m plus 3 Bögen 87° und Stützbogen
11,0 m plus 2 Bögen 45°
VKO 156/3-7
VKO 256/3-7
VKO 356/3-7
PLI icoVIT exclusiv
137
7 Luft-/Abgassysteme
Anschluss (Ø 80/125 mm PP) an LAS-Systeme
Anschluss (Ø 80/125 mm PP) an LAS-Systeme
Lmax
S
S
S
S
S
- Raumluftunabhängige Betriebsweise
- Installation der Feuerstätte in Aufenthaltsräumen möglich, da
erhöhte Dichtheit nach DVGW-TRGI
- Anschluss nur an LAS-Systeme im Unterdruckbereich möglich
- Dimensionierung der LAS-Systeme durch die jeweiligen LASHersteller.
- Zulassungen der Schornsteinhersteller beachten.
S
Anschluss an LAS-Systeme (Einsatzbeispiel)
S
Basis-Anschluss-Set, konzentrischer Anschluss an LAS
Luft-/Abgaskomponenten
Bestell-Nr.
Basis-Anschluss-Set, konzentrischer Anschluss an LAS-Systeme bestehend aus:
Revisions-T-Stück mit Luftrohrschelle, Verlängerung 0,5 m mit Luftrohrschelle, Mauerrosette
303208
Mögliche Erweiterungen wie z. B. Verlängerungen und Bögen sind ab Seite 140 beschrieben.
Gerätetyp
maximale konzentrische Rohrlänge LAS-Überdruck
Lmax
VKO 156/3-7
VKO 256/3-7
1,4 m plus 3 Bögen 87° 1)
VKO 356/3-7
1) Bemessungsgrundlage! Abweichende Bedingungen über Einzelnachweis möglich
138
PLI icoVIT exclusiv
7 Luft-/Abgassysteme
2-er Kaskade (Ø 130 mm PP) an Abgasleitung DN 130 (starr) im Schacht
2-er Kaskade (Ø 130 mm PP) an Abgasleitung DN 130 (starr) im Schacht
S2
S2
S2
L4
S2
L2
L1
S1
S1
S1
S1
S1
L3
S1
S1
S1
S1
– Raumluftabhängige Betriebsweise
– System-Zertifizierung von Feuerstätte und Luft-/Abgasführung
– Erforderliche Mindest-Schachtquerschnitte:
– Rechteckquerschnitt: 17 x 17 cm (Amin = 289 cm2)
– runder Querschnitt: Ø 19 cm (Amin = 284 cm2)
– Aufstellung in Räumen bei einer Gesamtnennwärmeleistung
aller Feuerstätten von mehr als 50 kW, DVGW-TRGI beachten.
– Die zulässigen Gerätekombinationen sind den Übersichtstabellen der aktuellen Vaillant Installationsanleitung (Abgasführung für Kaskadenschaltung) zu entnehmen. Bei Missachtung
kann es zu Funktionsstörungen der Geräte kommen.
– Bei kleineren Schachtquerschnitten ist auch der Einbau der
flexiblen Abgasleitung DN 100 PP im Schacht möglich.
Dazu wird das Zubehör Stützbogen DN 100 PP mit Übergang
DN 100/130 PP, Bestell.-Nr: 0020075739 benötigt.
S2
S2
S2
S2
2-er Kaskade (Einsatzbeispiel)
S1
S2
Basis-Anschluss-Set für 2 Geräte
Basis-Anschluss-Set für den Schachteinbau
Luft-/Abgaskomponenten
Bestell-Nr.
Basis-Anschluss-Set für 2 Geräte (S1)
bestehend aus: Kondenswasserablauf (1x), Abgasrohre mit 45° Einführung (2x), Verlängerungen 0,5 m DN 80 (2x), Revisions-T-Stück (1x), Bögen 87° DN 80 (2x), Verlängerungen 0,5 m
DN 130 (2x), Verlängerungen 0,25 m DN 130 (1x)
0020042761
Basis-Anschluss-Set für den Schachteinbau (S2)
bestehend aus: Lüftungsgitter (1x), Mauerblende (1x), Schutzrohr DN 160 für den Schachtdurchbruch (1x), Stützbogen inkl. Auflageschiene (1x), Abstandshalter (7x), Abgasrohr Aluminium DN 130 ohne Muffe 0,7 m lang (1x), Schachtabdeckung (1x)
0020042762
zwingend erforderlich: Rückschlagklappe für raumluftabhängige Betriebsweise (je Kessel)
0020135072
Mögliche Erweiterungen wie z. B. Verlängerungen und Bögen sind ab Seite 148 beschrieben.
Gerätetyp
icoVIT exclusiv
Raumluftunabhängig B23
maximal mögliche Rohrlänge
Maximale Rohrlänge L1 zwischen Gerät und Abgassammler
0,5 m und 1 Bogen 87°
Abstand L2 zwischen den Geräten
0,7 m bis 1,5 m
Maximaler Abstand L3 Gerät bis Schacht
1,5 m
Maximale Anzahl von Bögen zwischen den Geräten
1 Bogen 87° oder 2 Bögen 45°
Maximale Anzahl von Bögen zwischen Gerät und Schacht
2 Bögen 87° oder4 Bögen 45°
Minimale Höhe im Schacht
4,0 m
Maximale Höhe L4 im Schacht
30,0 m, davon max. 5,0 m im Kaltbereich
PLI icoVIT exclusiv
139
7 Luft-/Abgassysteme
Erweiterungen Ø 80/125
Beschreibung der Erweiterungen
Ø 80/125 konzentrisch
Erweiterungen Ø 80/125 konzentrisch
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Verlängerungen
Verlängerung konzentrisch
80/125 mm 0,5 m PP
303202
80/125 mm 1,0 m PP
303203
80/125 mm 2,0 m PP
303205
Bögen
Bögen (PP)
87° konzentrisch 80/125 mm PP
303210
45° konzentrisch 80/125 mm PP (2Stück)
303211
15
25
15
15
25
25
Revisionsöffnungen
Revisions-T-Stück 87°
konzentrisch 80/125 mm
128
233
303217
70
Hinweis!
Das Revisions-T-Stück darf nur in der abgebildeten Position montiert werden.
Andere Einbaulagen führen zur Zerstörung der Dichtungen durch stehendes
Kondenswasser.
303218
70
250
Revisionsöffnung
konzentrisch 80/125 mm, 0,25 m PP
Trennvorrichtungen
Trennvorrichtung
konzentrisch 80/125 mm PP
303215
164
120
Dachpfannen
009056
150
Flachdachpfanne Alu
360
Adapter (20°- 50°) für Klöber
110
125
140
Grundplatte KE schwarz
009058
Grundplatte KE rot
009080
PLI icoVIT exclusiv
7 Luft-/Abgassysteme
Erweiterungen Ø 80/125
132
0
35
009076
rot
300850
Universalpfanne-Schrägdach (25°- 50°)
schwarz, flexible Bleischürze in schwarz
0020064750
rot, flexible Bleischürze in rot
0020064751
Überdachverlängerung, schwarz, 1,0 m
303002
Überdachverlängerung, rot, 1,0 m
303003
50
0
0
50
1000
°
-45
25°
155
132
Standardpfanne-Schrägdach (25°- 50°)
für Frankfurter oder ähnliche
schwarz
Hinweis:
max. 800 mm nutzbar (80/125 mm)
Sonstiges
Schutzgitter
240
252
300712
Hinweis!
Erforderlich, wenn die Luft-/Abgasführung an begehbaren Wegen liegt und in
einer Höhe kleiner als 2 m endet.
26
5
240
99
5
300856
Eisfanggitter
für senkrechte Dachdurchführung schwarz
303096
859
Ø363
Eisfanggitter
für waagerechte Dachdurchführung schwarz
25-55º
Rohrschellen Ø 125 mm
150
(5 Stück) Länge 150 mm
303616
Geräteanschlussstück
Konzentrisch an Abgasleitung 80/125 mm PP
- Erforderlich für ecoTEC bis 27 kW und VSC (S)
303926
Zwischenstück mit Prüföffnungen
konzentrisch 80/125 mm PP (für VKK 476/4 und VKK 656/4)
301369
Dampfsperre
für waagerechte/senkrechte Wand- und Dachdurchführung,
DN 60/100 PP, Aluminium und DN 80/125 PP, Aluminium
0020095596
230
70
110
125
Hinweis!
Zur Abstützung der Rohrführungen. Pro Verlängerung eine Schelle verwenden
360
PLI icoVIT exclusiv
141
7 Luft-/Abgassysteme
Erweiterungen Ø 80/125
Beschreibung der Erweiterungen
für die Montage im Schacht
Erweiterungen für Montage im
Schacht
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Verlängerungen
Verlängerungen, Abgasleitung (PP)
DN 80 0,5 m PP
303252
DN 80 1,0 m PP
303253
DN 80 2,0 m PP
303255
Abgasleitung-Pack (7,5 m)
DN 80 PP für Brennwerttechnik
bestehend aus:
- 3 x Verläng. DN 80 PP, 2 m
- 1 x Verläng. DN 80 PP, 1 m
- 1 x Verläng. DN 80 PP, 0,5 m
- Abstandshalter (7 Stück)
0020063135
Abgasleitung-Pack (10 m)
DN 80 PP für Brennwerttechnik
bestehend aus:
- 4 x Verläng. DN 80 PP, 2 m
- 1 x Verläng. DN 80 PP, 1 m
- 2 x Verläng. DN 80 PP, 0,5 m
- Abstandshalter (7 Stück)
0020063136
Bögen
77
63
15º
50
50
30º
Bögen, Abgasleitung (PP)
15° DN 80 (2 Stück)
303257
30° DN 80 (2 Stück)
303258
45° DN 80 (2 Stück)
303259
85
45º
75
Revisionsöffnungen
Revisionsstück
DN 80 0,25 m PP
250
303256
Schachtabdeckungen
303963
Schachtabdeckung DN 80 Edelstahl
0020021007
320
Schachtabdeckung DN 80 PP
280
400
Hinweis:
zusätzlich erforderlich: Endrohr 1 m Edelstahl DN 80 (Bestell-Nr. 0020025741)
330
0020025741
1000
Endrohr 1,0 m DN 80 Edelstahl
142
PLI icoVIT exclusiv
7 Luft-/Abgassysteme
Erweiterungen Ø 80/125
Erweiterungen für Montage im
Schacht
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Schachtabdeckung für Zuluftschacht bei LAS-Systeme mit parallelen
Schachtgruppen
0020016413
Abstandhalter
Abstandhalter (7 Stück)
009494
Abstandhalter Schacht (7 Stück) Flex. DN 80
0020042771
Abstandhalter Schacht (7 Stück) Flex. DN 100
0020052281
360
80
360
100
Sonstiges
Verschluss Überdruck-Abgassystem (Ø 80/125 mm PP)
Verschlussdeckel für den Abgang T-Stück im Schacht bei nachträglicher
Geräteinstallation an Mehrfachbelegung
PLI icoVIT exclusiv
0020060593
143
7 Luft-/Abgassysteme
Erweiterungen Ø 80/125
Erweiterungen für Montage im
Schacht
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Basissets DN 80
Set 1 - Grundelemente für die flexible Abgasleitung (PP)
1
5
2
236
4
55
49
108
3
1
2
3
4
5
303510
Schachtaufsatz (Haube)
Schachtaufsatz (Fuß)
Einsteckelement
Montagekreuz
Anschlussring
0
39
Set 2 - Reinigungselement DN 80 PP (T-Stück) für die flexible Abgasleitung
303511
Set 3 - Verbindungsstück DN 80 PP, 0,13 m für die flexible Abgasleitung
303512
Set 4 - Montageset
303513
55
220
55
110
55
125
55
110
Montagekegel,
15 m Seil als Einziehhilfe
L= 15 m
164,5
115
Set 5 - Flexible Abgasleitung DN 80
303514
15 m flexibles Rohr DN 80 PP,
7 Abstandhalter
80
144
PLI icoVIT exclusiv
7 Luft-/Abgassysteme
Erweiterungen Ø 80/125
Erweiterungen für Montage im
Schacht
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Basissets DN 100
248
Set 1 - Grundelemente
- Schachtabdeckung (PP)
- Verbindungsstück mit Muffe
- Aluminiumendstück DN 100 380 mm lang
- Schornsteinbefestigung
- Verbindungsstück mit Einsteckende
- Übergangsstück von 80 auf 100 mm
- Befestigungs und Dichtmaterial
Set 2 - Revisionselement DN 100 PP
303517
Set 3 - Verbindungsstück DN 100 PP (flexibel)
303518
Set 4 - Montageset
303519
125
220
110
385
303516
100
Montagekegel,
15 m Seil als Einziehhilfe
Set 5 - Flexible Abgasleitung DN 100 PP
303520
15 m flexibles Rohr,
7 Abstandhalter
100
Set 6 - Flexible Abgasleitung DN 100 PP
0020004961
7,5 m flexibles Rohr,
4 Abstandhalter
100
220
Set 7 - T-Stück DN 100 PP
für Abgasanschluss 60/100 mm
Set 8 - T-Stück DN 100 PP (MFB)
220
0020016409
0020042774
mit Kondenswasseranschluss DN 15
(nicht für VSC/VSC S einsetzbar)
Set 9 - Kondenswasserschale DN 100 PP
0020016412
für Schornsteinfuß
PLI icoVIT exclusiv
145
7 Luft-/Abgassysteme
Erweiterungen Ø 80/125
Beschreibung der Erweiterungen
für die Montage an der Fassade
Erweiterungen für Montage an der
Fassade
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Verlängerungen im Außenbereich
39
500
39
1000
39
500
25
Verlängerung für Fassadenverlegung
konzentrisch 80/125 mm 0,5 m PP/Edelstahl, inkl. Klemmschellen
0020042753
Verlängerung für Fassadenverlegung
konzentrisch 80/125 mm 1,0 m PP/Edelstahl, inkl. Klemmschellen
0020042754
Kürzbare Verlängerung für Fassadenverlegung
konzentrisch 80/125 mm 0,5 m PP/Edelstahl, inkl. Klemmschellen
0020042755
Wandhalterung 50 bis 90 mm, Edelstahl
0020042751
Verlängerung für Wandhalterung bis 300 mm, Edelstahl
0020042752
Außenwandkonsole 50-300 mm verstellbar, Edelstahll
0020042749
130
125
195
45
50
200
160
150
325
220
Bögen im Außenbereich
Bogen 87° für Fassadenverlegung
konzentrisch 80/125 mm PP/Edelstahl, inkl. Klemmschellen
0020042756
Bögen 45° für Fassadenverlegung (2 Stück)
konzentrisch 80/125 mm PP/Edelstahl, inkl. Klemmschellen
0020042757
Bogen 30° für Fassadenverlegung (2 Stück)
konzentrisch 80/125 mm PP/Edelstahl, inkl. Klemmschellen
0020042758
127
125
80
133
125
80
125
85
80
125
85
146
PLI icoVIT exclusiv
7 Luft-/Abgassysteme
Erweiterungen Ø 80/125
Erweiterungen für Montage an der
Fassade
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Revisionsöffnung im Außenbereich
0020042759
80
125
Revisionsöffnung für Fassadenverlegung
konzentrisch 80/125 mm PP/Edelstahl
250
Abdichtkragen
36
∅ 124
∅ 207
PLI icoVIT exclusiv
Abdichtkragen
zu allen Vaillant Dachpfannen für Fassadenverlegung mit Dachdurchführung
Edelstahl
0020042760
Hinweis!
einsetzbare Dachpfannen:
009076, 300850, 0020064750 und 0020064751
147
7 Luft-/Abgassysteme
Erweiterungen DN 130
Beschreibung der Erweiterungen
DN 130 für Kaskaden
Erweiterungen DN 130 im Schacht
Bezeichnung
Bestell-Nr.
Verlängerungen
0020042769
Verlängerung, 2,0 m DN 130 PP
0020042770
Abstandhalter im Schacht
7 Stück für Kaskade DN 130 PP
0020042763
Abgasleitung-Pack (10 m)
DN 130 PP für Brennwerttechnik
bestehend aus:
- 4 x Verläng. DN 130 PP, 2 m
- 2 x Verläng. DN 130 PP, 1 m
- Abstandshalter (7 Stück)
0020063137
130
Verlängerung, 1,0 m DN 130 PP
52
1000
130
52
2000
560
Bögen
176
87º
Bogen 87° DN 130 PP
0020042765
Bogen 45° DN 130 PP (2 Stück)
0020042766
Bogen 30° DN 130 PP (2 Stück)
0020042767
Bogen 15° DN 130 PP (2 Stück)
0020042768
117
167
45º
115
5
7,
10
30º
107
110
100
15º
Revisionsöffnungen
310
Revisions-Element DN 130 PP
0020042764
Sonstiges
zwingend erforderlich:
Rückschlagklappe für raumluftabhängige Betriebsweise (je Kessel)
148
0020135072
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Grundlagen
Nach TRD 509 in der letztgültigen
Ausgabe sind wir gehalten, die
Ersteller von Heizungsanlagen
auf die Beachtung der folgenden
Vorschriften, Richtlinien, Normen
und Regeln für die Errichtung, Ausrüstung und Einregulierung von
Heißwasseranlagen hinzuweisen.
Insbesondere verweisen wir auf die
folgenden Vorschriften, Richtlinien,
Normen und Regeln: DIN EN 12828
- „Heizungssysteme in Gebäuden
- Planung von Warmwasser-Heizungsanlagen“. Die elektrische Ausrüstung der Anlage ist nach den VDE
Bestimmungen und den technischen
Anschlussbedingungen (TAB) des
Elektrizitäts-Versorgungsunternehmens auszuführen.
- VDI 2035
„Vermeidung von Schäden in
Warmwasserheizanlagen - Steinbildung in Wassererwärmungs- und
Warmwasserheizanlagen“
- BImSchV
Bundes-Immissionsschutz- Verordnung
- MFeuVo
Muster-Feuerungsverordnung bzw.
Länder FeuVo
- VAwS
Verordnung über Anlagen zum
Umgang mit wassergefährdenden
Stoffen
- Arbeitsblatt ATV-A 251
„Kondensate aus Brennwertkesseln” Ausgabe August 2003 GFA
Verlag für Abwasser, Abfall und
Gewässerschutz, Hennef
- DIN 4701
Heizungen; Regeln für die Berechnung des Wärmebedarfs von
Gebäuden und in Auszügen die DIN
EN 12831 „Heizungsanlagen in
Gebäuden - Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast“
- DIN 4751 Bl. 3
Sicherheitstechnische Ausrüstung
von Heizungsanlagen mit Vorlauftemperaturen bis 110 °C
- DIN 4109
Schallschutz im Hochbau einschl.
Beiblätter 1 und 2 (Ausbau November 1989)
- DIN 1986
„Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke“ und in Auszügen die DIN EN 12056 „Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden“
PLI icoVIT exclusiv
- DIN EN 12828
„Heizungssysteme in Gebäuden
- Planung von Warmwasser-Heizungsanlagen“
- TRÖl
Technische Regeln Ölanlagen
- DIN VDE 0100 Teil 701
Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 701: Anforderungen für
Betriebsstätten, Räume und Anlagen besonderer Art - Räume mit
Badewanne oder Dusche
- EnEG
Gesetz zur Einsparung von Energie
(EnEG) mit den dazu erlassenen
Verordnungen
Des Weiteren sind die HeizraumRichtlinie, die Landesbauordnungen
und die Feuerungsverordnungen der
Bundesländer einzuhalten.
Weiterhin ist es erforderlich, das
Gerät nach dem aktuellen Stand der
Technik zu installieren, zu betreiben
und zu warten. Dies gilt ebenfalls für
die hydraulische Anlage, die Abgasanlage sowie den Aufstellraum.
Ermittlung der Heizlast des
Gebäudes
Grundlage für die Dimensionierung
von Wärmeerzeugern, Rohrleitungsnetzen und der wärmeabgebenden
Flächen in den einzelnen Räumen ist
immer die Ermittlung der Normheizlast. Es gibt verschiedene Verfahren
mit unterschiedlicher Genauigkeit
zur Ermittlung der Heizlast des
Gebäudes. Eine genaue Berechnung
er möglicht die DIN 4701 „Regeln für
die Berechnung des Wärmebedarfs
von Gebäuden“ bzw. die europäische
Nachfolgenorm DIN EN 12831 „Heizungsanlagen in Gebäuden – Verfahren zur Berechnung der NormHeizlast“.
Beim weiteren Planungsfortschritt
ist für den wirtschaftlichen und
komfortablen Betrieb einer Anlage
neben der Heizlastberechnung auch
die korrekte hydraulische Berechnung aller Rohrleitungen, Armaturen
und Stellglieder sowie die Auslegung
der Umwälzpumpen entscheidend.
Reichen dafür in Einfamilienhäusern
Erfahrungswerte oft aus, so muss
objektbezogen insbesondere bei
komplexen Anlagen die Detailtiefe
der notwendigen Berechnungen
abgewogen wer den. Der hydraulische Abgleich nach Fertigstellung
der Anlage ist Pflicht und umso
wichtiger, je mehr Komponenten in
der Anlage enthalten sind. Gleiches
gilt für die, dem Einzelfall angepasste Parametrierung der Regelung.
Ermittlung des Warmwasserbedarfs
Die Warmwasserbereitung ist unabhängig vom energetischen Standard des Gebäudes, da der Bedarf
ausschließlich durch die Anzahl der
Bewohner, die Gleichzeitigkeit der
Nutzung und die individuellen Nutzerbedürfnisse bestimmt wird. Somit
ist die Festlegung des Nutzerverhaltens die Grundlage für die Planung
der Warmwasserbereitung.
Bei der Planung sind auch Weitere
Verbraucher wie Waschmaschinen
oder gegebenenfalls erforderliche
Zirkulationsleitungen einzubeziehen.
Neben den Warmwassermengen
sollten insbesondere bei Mehrfamilienhäusern oder in gewerblichen
Anwendungen auch die Zapfprofile
und Stoßzeiten berücksichtigt werden, die einen besonderen Wärmekomfort verlangen und folglich
zur Erstellung eines Nutzer- und
Verbrauchprofils notwendig sind.
Die Bereitstellung von Warmwasser
ist bei Mehrfamilienhäusern in der
Regel komplexer, hier sind entsprechende Gleichzeitigkeitsfaktoren zu
beachten, die Versorgungssicherheit
muss in allen Betriebszuständen
gewährleistet werden.
Beachten Sie auch die VDI 6002, in
deren Teil 1 und 2 detaillierte Verbrauchsprofile für unterschiedliche
Anwendungen aufgezeigt sind.
Beachten Sie bei der Planung Die
DVGW-Arbeitsblätter W551 und
W552 „Trinkwassererwärmungsund
Trinkwasserleitungsanlagen; Technische Maßnahmen zur Verminderung
des Legionellenwachstums“.
149
8 Anlagenplanung
Grundlagen
Systembeispiele
grau
Heizkreispumpe
Randstecker
eBUS
violett
orange
schwarz
braun
schwarz
schwarz
rot
grün
Netzeingang
ext. Regler/Raumth.
7-8-9 (stetig, analog)
Busanschluss
(Regler/Raumth. digital)
Anlegethermostat
Fernbedienung Zirkulationspumpe
Außenfühler
Vorlauffühler (optional)
DCF-Anschluß
Masse
Masse
PWM Signal Pumpe (optional)
Signale, Zubehörplatine VR40
actoSTOR-Fühler
Speicherfühler
weiß
weiß
Speicherkontakt
“C1-C2”
Wasserdrucksensor
Trennstecker am
Brenner 230V
Ölpumpe
Zusatzplatine
Brenner
grau
schwarz
orange
grau
Trennstecker am Brenner
Kleinspannung
Zündtrafo
Ölvorwärmer
rot
grün
schwarz
Gebläse
Ölventil 2. St.
rot
Masse
Kleinspannungs-Stecker
Kodierwiderstand 698 Ω
ext. Regler/Raumth.
3-4 (Kontakt)
Hallsig.
rosa
Zubehör
Ladepumpe
Kleinspannung Netzspannung
blau rot weiß türkis violett
blau
grün
Netzspannung
Zusatzmodul
Randstecker
Verbindungsschaltpläne
Ölventil 1. St.
schwarz
rot
schwarz
grau
blau
rot
eBUS
schwarz
schwarz
schwarz
Ionisationselektrode
Luftdruckschalter
grün
weiß
rot
schwarz
schwarz
blau
schwarz
rot
Vorlauffühler
Rücklauffühler (optional: Typ VR11)
Abgas-Temperaturbegrenzer
Nur AT, CH, DE, sonst gebrückt
Abgas-Druckdose
STB
Randstecker Bus für VR32
Verbindungsschaltplan icoVIT exclusiv
150
PLI icoVIT exclusiv
PLI icoVIT exclusiv
DCF / AF
0 - DCF - AF
X41
weiß
gelb
N
L
N
L
2
1
X40
6 FB
AF
RF
DCF
0
1 0
X12
N
1
2
X12
5
4
3
N
L
9
8
7
2
1
Bus
z.B.
Störmeldung
N
L
Zirkulationspumpe
z.B. Rückmeldung
NeutralisationsboxÜberlauf
Speicherfühler
* bei Kesseln auf „ZP“ stellen
** bei Anlage mit Weiche oder Systemtrennung: KP an Kessel,
HP 1 an VR61
z.B.
Zuluftklappe,
Abgasklappe
VR 61
Mischkreis
Netz ZP/LP* HK1P** HK2 HK2P
türkis rot beige
gelb
gelb
N
L
Bus
rel 2
rel 1
N
L
Netz
rel 1
grün braun
230 V~
N
Auf
Zu
VR 81
N
L
HP
LP
oder KP**
Netz
VR40, 2 aus 7
Netz
230 V~
N
L
Fernbedienung
(Option)
X18
N
L
Netz
türkis violett HP
LP
grün grau
rosa X6
L
N
X13
X40
blau rot weiß
Bus
X1
Randstecker
rot
icoVIT
Bus VF2
rot beige
5 V / 24 V
VRC 470
Bus
rot
(Option externe Montage)
8 Anlagenplanung
Grundlagen
Vorlauffühler 2
Heizungspumpe 2
Mischer
Heizungspumpe 1
z.B. Membranpumpe
Neutralisationsbox
Verbindungsschaltplan VRC 470
151
152
LN
X1
rel 2
weiß
rel 1
gelb
grün braun
230 V~
rel 1
X18
X41
X3
N
1
2
N
L
2
1
X12
9
8
7
+
2
1
6 FB
AF
RF
DCF
0
1 0


Vorlauffühler 2
Vorlauffühler 1
N
L
N
L
5
4
3
N
L
Netz
rot
N
L
HK 2 Mischer
natur orange
N
L
N
L
Ladepumpe
HK 2-P
beige
N
L
HK 3 Mischer
beige
Zirkulationspumpe
N
Auf
Zu
HK 3-P
gelb
230V Netz
230V Netz
LP/UV
ZP
HK 1-P
Stufe 1
Stufe 2
KP / AV
weiß natur natur gelb
N
L
M
N
L
N
Auf
Zu
N
L
N
Auf
Zu
2
1
2
1
VF 1
VF 2
VF 3
KF
Sp
1xZP
Telefonfernsch.
VRC 630
Heizungspumpe 1
Heizungspumpe
M

Vorlauffühler 3
beige
gelbgrün
Heizungspumpe 3

Speicherfühler
gelb
M
Netz
grau
Netz
X13
Pumpe Pumpe
1
2
grün grau
Netz
VR40 “2 aus 7”
rot naturnatur blau
Randstecker
rot
Netz
türkis violett
rosa X6
weiß weiß gelb
Bus
Außenfühler
C1 C2
7-8-9 I
7-8-9 II
5 V / 24 V
Bus
blau rot weiß
Heizgerät
weiß
0 - DCF - AF
DCF / AF
7
8
9
7
8
9
C2
C1
AF
0
DCF
+
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
8 Anlagenplanung
Grundlagen
230 V~
türkis türkis
z.B.
Zuluftklappe
z.B. Störmeldung
z.B.
Klappenschalter
X40
z.B. ext.
Ölventil
N
L
z.B.
ecoLEVEL
X40
Speicherfühler Heizgerät
Verbindungsschaltplan VRC 630
PLI icoVIT exclusiv
Notizen
PLI icoVIT exclusiv
153
8 Anlagenplanung
Übersicht Anlagenschemata
Anlagenschema
154
Beschreibung
Seite
Anlagenschema 1
Dieses Anlagenschema ist geeignet für eine Heizungsanlage mit
einem ungeregelten und zwei geregelten Heizkreisen.
1 direkter Heizkreis
2 durch Mischer geregelte Heizkreise
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Heizungsregelung über witterungsgeführten Mehrkreis- und
Kaskadenregler calorMATIC 630/3
Fernbediengeräte VR 90/3 optional einsetzbar
156
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 1
158
Anlagenschema 2
Dieses Anlagenschema ist geeignet für eine Heizungsanlage mit
einem ungeregelten Heizkreis und einer zentralen Warmwasserbereitung über einen Warmwasserspeicher.
1 direkter Heizkreis
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Heizungsregelung über witterungsgeführten Heizungsregeler
calorMATIC 470
Warmwasserbereitung über Warmwasser-Schichtladespeicher
actoSTOR VIH K 300
160
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 2
162
Anlagenschema 3
Dieses Anlagenschema ist geeignet für eine Heizungsanlage mit
einem ungeregelten und zwei geregelten Heizkreisen. Die Warmwasserbereitung erfolgt über einen Warmwasserspeicher.
1 direkter Heizkreis
2 durch Mischer geregelte Heizkreise
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Warmwasserbereitung über Warmwasserspeicher uniSTOR VIH R
Heizungsregelung über witterungsgeführten Mehrkreis- und
Kaskadenregler calorMATIC 630/3
Fernbediengeräte VR 90/3 optional einsetzbar
164
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 3
167
Anlagenschema 4
Dieses Anlagenschema ist geeignet für eine Heizungsanlage mit
einem ungeregelten und zwei geregelten Heizkreisen bei großem Heizleistungsbedarf. Die Warmwasserbereitung erfolgt
über einen Warmwasserspeicher.
1 direkter Heizkreis
2 durch Mischer geregelte Heizkreise
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv als 2er-Kaskade
Systemtrennung über hydraulische Weiche
Warmwasserbereitung über Warmwasserspeicher uniSTOR VIH R
(Parallele Warmwasserbereitung für Mischerkreise möglich)
Heizungsregelung über witterungsgeführten Mehrkreis- und
Kaskadenregler calorMATIC 630/3
Fernbediengeräte VR 90/3 optional einsetzbar
168
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 4
171
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Übersicht Anlagenschemata
Anlagenschema
PLI icoVIT exclusiv
Beschreibung
Seite
Anlagenschema 5
Dieses Anlagenschema ist geeignet für eine Heizungsanlage mit
einem ungeregelten und zwei geregelten Heizkreisen bei großem Heizleistungsbedarf. Die Warmwasserbereitung erfolgt
über einen Warmwasser-Schichtladespeicher.
1 direkter Heizkreis
2 durch Mischer geregelte Heizkreise
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv als 2er-Kaskade
Systemtrennung über hydraulische Weiche
Warmwasserbereitung über Warmwasser-Schichtladespeicher
’actoSTOR VIH RL’ (Parallele Warmwasserbereitung für Mischerkreise möglich)
Heizungsregelung über witterungsgeführten Mehrkreis- und
Kaskadenregler calorMATIC 630/3
Fernbediengeräte VR 90/3 optional einsetzbar
172
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 5
175
Anlagenschema 6
Dieses Anlagenschema ist geeignet für eine Heizungsanlage mit
drei geregelten Heizkreisen. Die Warmwasserbereitung erfolgt
über eine Trinkwasserstation, die Heizungsunterstützung erfolgt
durch Solar.
3 durch Mischer geregelte Heizkreise
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Warmwasserbereitung über Trinkwasserstation VPM ... W
Solare Heizungsunterstützung über Solarkollektoren VTK;
die Solaranlage wird über den Multi-Funktionsspeicher allSTOR
VPS /2 und die Solarladestation VPM ... S eingebunden
Witterungsgeführter Solar-Systemregler auroMATIC 620/3 mit
Mischermodul VR 60/3
176
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 6
179
Anlagenschema 7
Dieses Anlagenschema ist geeignet für eine Heizungsanlage mit
drei geregelten Heizkreisen. Die solare Warmwasserbereitung
erfolgt über die Solarkollektoren VFK und den Warmwasserspeicher auroSTOR VIH S.
3 durch Mischer geregelte Heizkreise
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
Warmwasserbereitung über Warmwsserspeicher für Solar-Systeme auroSTOR VIH S
Solare Warmwasserbereitung über Solarkollektoren VFK;
die Solaranlage wird über den Warmwsserspeicher für SolarSysteme auroSTOR VIH S eingebunden
Witterungsgeführter Solar-Systemregler auroMATIC 620/3 mit
Mischermodul VR 60/3
180
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 7
183
155
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 1
13
13a
230 V~
3
2
BUS
2
BUS
13a
2
BUS
13a
2
BUS
16
3
52
10
2
10
3
2
VF2
19
VF3
3
3
30
30
30
3
HK1-P
230 V~
3
2
31
42a
HK2-P
4
HK3-P
4
HK2
HK3
31
31
VF1
32
58
1
42b
Achtung Prinzipdarstellung!
Dieses Anlagenschema enthält nicht alle zur fachgerechten Montage
notwendigen Absperr- und Sicherheitsorgane.
Einschlägige Normen und Richtlinien sind zu beachten!
156
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 1
Systembeschreibung
Dieses Anlagenschema ist geeignet
für eine Heizungsanlage mit einem
ungeregelten und zwei geregelten
Heizkreisen.
- 1 direkter Heizkreis
- 2 durch Mischer geregelte Heizkreise
- Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
- Heizungsregelung über witterungsgeführten Mehrkreis- und Kaskadenregler calorMATIC 630/3
- Fernbediengeräte VR 90/3 optional einsetzbar
Position
Planungshinweise
- Die Systemtemperaturen sind in
allen Heizkreisen individuell regelbar.
- Die Heizzeiten sind in allen Heizkreisen individuell programmierbar.
Bezeichnung
Anzahl
Bestell-Nr. / Hinweise
1
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv .../3-7
1
wahlweise
10
Thermostatventil
x 1)
bauseits
13
Witterungsgeführter Mehrkreis- und Kaskadenregler calorMATIC 630/3
1
0020092435
13a
Fernbediengerät VR 90/3 (optional)
3
0020040079
16
Außenfühler / DCF-Empfänger
1
in Pos. 13 enthalten
19
Maximalthermostat
1
009642
30
Schwerkraftbremse
x 1)
bauseits
31
Regulierventil
x 1)
bauseits
32
Kappenventil
1
bauseits
42a
Kesselsicherheitsgruppe (Heizung)
1
307591
42b
Membran-Ausdehnungsgefäß
1
bauseits
52
Ventil Einzelraumregelung
x 1)
bauseits
58
Füll- und Entleerventil
x 1)
in Pos. 42a enthalten
HK1-P
Heizkreispumpe oder
Rohrgruppe ohne Mischer
Rp 1, Hocheffizienz-Pumpe
Rp 1, drehzahlgeregelte Pumpe
1
bauseits
wahlweise
0020057686
307 564
HK2-P
HK3-P
Heizkreispumpe oder
Rohrgruppe mit Mischer
R 3/4, Hocheffizienz-Pumpe
R 1, Hocheffizienz-Pumpe
R 1/2, drehzahlgeregelte Pumpe
R 3/4, drehzahlgeregelte Pumpe
R 1, drehzahlgeregelte Pumpe
2
bauseits
wahlweise
0020060568
0020060569
0020060566
0020060567
307 565
HK2
HK3
Heizkreismischer
(3-Wege-Mischer; nur bei bauseitiger Pumpe)
VRM 3-1/2, Anschluss Rp 1/2
VRM 3-3/4, Anschluss Rp 3/4
VRM 3-1, Anschluss Rp 1
VRM 3-11/4, Anschluss 11/4
Mischerstellmotor VRM mit Aufbausatz
2
in Rohrgruppe mit Mischer enthalten oder
009 232
009 233
009 234
009 237
300 870
VF1 VF2
VF3
Vorlauftemperaturfühler
3
in Position 13 enthalten
x 1) Anzahl und Dimension wahlweise je Anlage
PLI icoVIT exclusiv
157
8 Anlagenplanung
VR 90
Außenfühler
+
+
+
DCF 0 AF
-
-
gelb
Netz 230 V~
N
L
+
-
Vorlauftemperaturfühler VF3
Vorlauftemperaturfühler VF2
Vorlauftemperaturfühler VF1
Sp
TR
VF 3
VF 2
VF 1
calorMATIC 630/3
FB
AF
RF
DCF
0
0
N
Auf
Zu
2
1
2
1
Heizkreispumpe HK3-P
X40
Signale Zusatzmodul
weiß
Heizkreismischer HK3
Speicherfühler
Heizkreispumpe HK2-P
N
L
N
Auf
Zu
N
L
Max.-Thermostat
Heizkreismischer HK2
Heizkreispumpe HK1-P
N
Auf
Zu
N
L
N
L
N
L
N
L
Netz 230 V~
N
L
grau weiß
schwarz
grau
2
1
PWM
158
1x ZP
KP / AV
Stufe 2
Stufe 1
HK 3-P
HK 3 Mischer
HK 2-P
230 V~
9
8
7
orange orange schwarz
Fernbedienung ZP
Außenfühler
Vor-/Rücklauffühler
DCF-Anschluss
Masse
Masse
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
Telefonfernsch.
HK 2 Mischer
violett gelb
Anlegethermostat
Bus
HK 1-P
rot
grau
BUS
türkis violett
grün
ext. Regler/Raumthermostat 7-8-9 (stetig)
5
4
3
C1 C2
2
1
2
1
LP/UV1
türkis türkis
24 V
Netzeingang
N
L
weiß
ext. Regler/
Raumthermostat
N
L
7-8-9 I
Außenfühler
+
-
blau rot
230 V~
X12
7-8-9 II
grau grau rot
Netz Zusatzmodul
Heizkreispumpe
7
8
9
C2
C1
AF
0
DCF
Anschlussleiste icoVIT exclusiv
Ladepumpe
7
8
9
orange türkis
gelb
grau
blau
-
5 V / 24 V
VR 90
weiß
VR 90
weiß weiß
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 1
ZP
230V Netz
230V Netz
PLI icoVIT exclusiv
Notizen
PLI icoVIT exclusiv
159
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 2
ZP
30
42a
43
13
3
42c
16
3
2
BUS
5
10
3
2
30
30
3
3
2
230 V~
LP
3
42a
32
58
5
42b
1
Achtung Prinzipdarstellung!
Dieses Anlagenschema enthält nicht alle zur fachgerechten Montage
notwendigen Absperr- und Sicherheitsorgane.
Einschlägige Normen und Richtlinien sind zu beachten!
160
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 2
Systembeschreibung
Dieses Anlagenschema ist geeignet
für eine Heizungsanlage mit einem
ungeregelten Heizkreis und einer
zentralen Warmwasserbereitung
über einen Warmwasserspeicher.
- 1 direkter Heizkreis
- Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
- Heizungsregelung über witterungsgeführten Heizungsregeler
calorMATIC 470
- Warmwasserbereitung über
Warmwasser-Schichtladespeicher
actoSTOR VIH K 300
Position
Bezeichnung
Anzahl
Bestell-Nr. / Hinweise
1
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv .../3-7
1
wahlweise
2
Umwälzpumpe
1
bauseits
5
Warmwasserspeicher actoSTOR VIIH K 300
1
305945
10
Thermostatventil
x 1)
bauseits
13
Witterungsgeführter Heizungsregler calorMATIC 470
1
0020108127
13a
Fernbediengerät VR 81/2
1
0020129322
16
Außenfühler / DCF-Empfänger
1
in Position 13 enthalten
30
Schwerkraftbremse
x 1)
bauseits
32
Kappenventil
1
bauseits
42a
Kesselsicherheitsgruppe (Heizung) Sicherheitsventil (Trinkwasser)
1
307591 in Position 43 enthalten
42b
Membran-Ausdehnungsgefäß
1
bauseits
42c
Membran-Ausdehnungsgefäß Trinkwasser
1
bauseits
43
Sicherheitsgruppe Wasseranschluss bis 10 bar und 200 l
1
0020060434
58
Füll- und Entleerventil
x 1)
in Pos. 42a (307591) enthalten
LP
Speicherladepumpe (in Speicherladeset VIH K 300 enthalten)
1
305980
ZP
Zirkulationspumpe
1
bauseits
x 1) Anzahl und Dimension wahlweise je Anlage
PLI icoVIT exclusiv
161
8 Anlagenplanung
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 2
calorMATIC 470
Außenfühler
eBUS
DCF 0 AF
Anschlussleiste icoVIT exclusiv
Netz Zusatzmodul
grau
Heizkreispumpe
24 V
grün
Netzeingang
ext. Regler/Raumthermostat 7-8-9 (stetig)
BUS
Anlegethermostat
Fernbedienung ZP
Außenfühler
Vor-/Rücklauffühler
DCF-Anschluss
Masse
Masse
Ladepumpe LP
N
L
Umwälzpumpe 2
N
L
5
4
3
Netz 230 V~
N
L
weiß
ext. Regler/
Raumthermostat
türkis violett
Ladepumpe
9
8
7
blau rot
230 V~
X12
+
2
1
FB
AF
RF
DCF
0
0
weiß
Signale Zusatzmodul
X40
PWM
actoSTOR VIH K 300
Speicherfühler
X3
rel. 2
N 1 2
rel. 1
N L
rel. 1
N L
Netz
N L
Netz
N L
162
Netz 230 V~
Zirkulationspumpe
ZP
Schichtladepumpe
(intern)
Wärmetauscherfühler
PLI icoVIT exclusiv
Notizen
PLI icoVIT exclusiv
163
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 3
ZP
42a
30
43
230 V~
13a
13a
13
3
13a
3
2
BUS
2
BUS
2
BUS
16
52
10
3
10
2
2
3
VF2
19
3
30
VF3
3
3
2
BUS
2
HK1-P
4
HK2-P
30
HK3-P
4
3
31
230 V~
42c
HK2
HK3
31
31
2
3
42a
VF1
2
32
30
58
1
42b
LP/UV1
SP
5
Achtung Prinzipdarstellung!
Dieses Anlagenschema enthält nicht alle zur fachgerechten Montage
notwendigen Absperr- und Sicherheitsorgane.
Einschlägige Normen und Richtlinien sind zu beachten!
164
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 3
Systembeschreibung
Dieses Anlagenschema ist geeignet
für eine Heizungsanlage mit einem
ungeregelten und zwei geregelten
Heizkreisen. Die Warmwasserbereitung erfolgt über einen Warmwasserspeicher.
- 1 direkter Heizkreis
- 2 durch Mischer geregelte Heizkreise
- Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
- Warmwasserbereitung über Warmwasserspeicher uniSTOR VIH R
- Heizungsregelung über witterungsgeführten Mehrkreis- und Kaskadenregler calorMATIC 630/3
- Fernbediengeräte VR 90/3 optional
einsetzbar
Planungshinweise
- Die Systemtemperaturen sind in
allen Heizkreisen individuell regelbar.
- Die Heizzeiten sind in allen Heizkreisen individuell programmierbar.
Position
Bezeichnung
Anzahl
Bestell-Nr. / Hinweise
1
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv .../3-7
1
wahlweise
5
Warmwasserspeicher uniSTOR VIH R
1
wahlweise
10
Thermostatventil
x 1)
bauseits
13
Witterungsgeführter Mehrkreis- und Kaskadenregler calorMATIC 630/3
1
0020092435
13a
Fernbediengerät VR 90/3 (optional)
3
0020040079
16
Außenfühler / DCF-Empfänger
1
in Position 13 enthalten
19
Maximalthermostat
1
009642
30
Schwerkraftbremse
x 1)
bauseits
31
Regulierventil
x 1)
bauseits
32
Kappenventil
1
bauseits
42a
Kesselsicherheitsgruppe (Heizung) Sicherheitsventil (Trinkwasser)
11
307591 in Position 43 enthalten
42b
Membran-Ausdehnungsgefäß
1
bauseits
42c
Membran-Ausdehnungsgefäß Trinkwasser
1
bauseits
43
Sicherheitsgruppe Wasseranschluss bis 10 bar und bis 200 l bis 10 bar und
über 200 l
1
alternativ 0020060434 305827
52
Ventil Einzelraumregelung
1
bauseits
58
Füll- und Entleerventil
x 1)
in Pos. 42a (307591) enthalten
HK1-P
Heizkreispumpe oder
Rohrgruppe ohne Mischer
Rp 1, Hocheffizienz-Pumpe
Rp 1, drehzahlgeregelte Pumpe
1
bauseits
wahlweise
0020057686
307 564
HK2-P
HK3-P
Heizkreispumpe oder
Rohrgruppe mit Mischer
R 3/4, Hocheffizienz-Pumpe
R 1, Hocheffizienz-Pumpe
R 1/2, drehzahlgeregelte Pumpe
R 3/4, drehzahlgeregelte Pumpe
R 1, drehzahlgeregelte Pumpe
2
bauseits
wahlweise
0020060568
0020060569
0020060566
0020060567
307 565
HK2
HK3
Heizkreismischer
(3-Wege-Mischer; nur bei bauseitiger Pumpe)
VRM 3-1/2, Anschluss Rp 1/2
VRM 3-3/4, Anschluss Rp 3/4
VRM 3-1, Anschluss Rp 1
VRM 3-11/4, Anschluss 11/4
Mischerstellmotor VRM mit Aufbausatz
2
in Rohrgruppe mit Mischer enthalten oder
009 232
009 233
009 234
009 237
300 870
x 1) Anzahl und Dimension wahlweise je Anlage
PLI icoVIT exclusiv
165
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 3
Position
Bezeichnung
Anzahl
Bestell-Nr. / Hinweise
LP/UV1
Speicherladepumpe
1
bauseits
SP
Speichertemperaturfühler
1
in Position 13 enthalten
VF1 VF2
VF3
Vorlauftemperaturfühler
3
in Position 13 enthalten
ZP
Zirkulationspumpe
1
bauseits
x 1) Anzahl und Dimension wahlweise je Anlage
166
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 3
VR 90
VR 90
VR 90
Außenfühler
+
+
+
DCF 0 AF
-
-
-
Anschlussleiste icoVIT exclusiv
Anlegethermostat
Fernbedienung ZP
Außenfühler
Vor-/Rücklauffühler
DCF-Anschluss
Masse
Masse
+
2
1
Speichertemperaturfühler SP
FB
AF
RF
DCF
0
0
Vorlauftemperaturfühler VF3
Vorlauftemperaturfühler VF2
Vorlauftemperaturfühler VF1
C1 C2
Bus
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
Telefonfernsch.
5 V / 24 V
weiß
7-8-9 I
Außenfühler
+
-
Netz 230 V~
N
L
7-8-9 II
gelb
BUS
C2
C1
AF
0
DCF
5
4
3
9
8
7
7
8
9
grau grau rot
grau
grün
ext. Regler/Raumthermostat 7-8-9 (stetig)
7
8
9
orange türkis
gelb
grau
blau
24 V
Netzeingang
türkis violett
ext. Regler/
Raumthermostat
N
L
weiß
Heizkreispumpe
N
L
blau rot
230 V~
Ladepumpe
weiß weiß
Netz Zusatzmodul
X12
1x ZP
Sp
TR
VF 3
VF 2
VF 1
PWM
N
L
Max.-Thermostat
Heizkreismischer HK2
N
Auf
Zu
Heizkreispumpe HK1-P
N
L
Zirkulationspumpe ZP
N
L
Speicherladepumpe LP/UV1
N
L
N
L
Netz 230 V~
PLI icoVIT exclusiv
N
L
grau weiß
schwarz
grau
HK 3-P
HK 3 Mischer
HK 2-P
230 V~
Heizkreispumpe HK2-P
N
Auf
Zu
orange orange schwarz
Heizkreismischer HK3
N
L
Stufe 2
Stufe 1
HK 2 Mischer
violett gelb
Heizkreispumpe HK3-P
KP / AV
HK 1-P
rot
Speicherfühler
LP/UV1
türkis türkis
N
Auf
Zu
2
1
2
1
weiß
Signale Zusatzmodul
X40
calorMATIC 630/3
ZP
230V Netz
230V Netz
167
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 4
ZP
42a
30
43
13
230 V~
13a
13a
3
13a
3 42c
2
BUS
2
BUS
2
BUS
16
52
52
10
3
2
2
3
2
BUS
HK1-P
3
VF2
19
3
30
4
2
31
3
3
HK2-P
4
VF3
19
30
HK3-P
HK2
HK3
31
31
2
VF1
2
BUS
30
230 V~
3
3
2
42a
30
230 V~
3
45
3
3
2
42a
13b
LP/UV1
32
32
58
58
1
1
42b
30
42b
SP
5
Achtung Prinzipdarstellung!
Dieses Anlagenschema enthält nicht alle zur fachgerechten Montage
notwendigen Absperr- und Sicherheitsorgane.
Einschlägige Normen und Richtlinien sind zu beachten!
168
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 4
Systembeschreibung
Dieses Anlagenschema ist geeignet
für eine Heizungsanlage mit einem
ungeregelten und zwei geregelten
Heizkreisen bei großem Heizleistungsbedarf. Die Warmwasserbereitung erfolgt über einen Warmwasserspeicher.
- 1 direkter Heizkreis
- 2 durch Mischer geregelte Heizkreise
- Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
als 2er-Kaskade
- Systemtrennung über hydraulische
Weiche
- Warmwasserbereitung über Warmwasserspeicher uniSTOR VIH R
(Parallele Warmwasserbereitung
für Mischerkreise möglich)
- Heizungsregelung über witterungsgeführten Mehrkreis- und Kaskadenregler calorMATIC 630/3
- Fernbediengeräte VR 90/3 optional
einsetzbar
Planungshinweise
- Die Systemtemperaturen sind in
allen Heizkreisen individuell regelbar.
- Die Heizzeiten sind in allen Heizkreisen individuell programmierbar.
- Ab dem 2. Wärmeerzeuger ist für
jedes folgende Gerät ein Buskoppler VR 32 einzusetzen.
- Wenn die parallele Warmwasserbereitung eingestellt ist, wird der
direkte Heizkreis während der
Warmwasserbereitung abgeschaltet, um hohe Temperaturen im
direkten Heizkreis zu vermeiden.
Position
Bezeichnung
Anzahl
Bestell-Nr. / Hinweise
1
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv .../3-7
2
wahlweise
2
Kesselkreispumpe
2
bauseits
5
Warmwasserspeicher uniSTOR VIH R
1
wahlweise
10
Thermostatventil
x 1)
bauseits
13
Witterungsgeführter Mehrkreis- und Kaskadenregler calorMATIC 630/3
1
0020092435
13a
Fernbediengerät VR 90/3 (optional)
3
0020040079
13b
Buskoppler VR 32 für Kessel 2
1
0020003986
16
Außenfühler / DCF-Empfänger
1
in Position 13 enthalten
19
Maximalthermostat
2
009642
30
Schwerkraftbremse
x 1)
bauseits
31
Regulierventil
x 1)
bauseits
32
Kappenventil
2
bauseits
42a
Kesselsicherheitsgruppe (Heizung) Sicherheitsventil (Trinkwasser)
21
307591 in Position 43 enthalten
42b
Membran-Ausdehnungsgefäß
2
bauseits
42c
Membran-Ausdehnungsgefäß Trinkwasser
1
bauseits
43
Sicherheitsgruppe Wasseranschluss bis 10 bar und über 200 l bis 10 bar und
bis 200 l bis 10 bar und über 200 l
1
alternativ 0020060434 305827
45
Hydraulische Weiche
1
Informationen zur Auslegung
und Bestell-Nr. siehe Kapitel
Zubehöre
52
Ventil Einzelraumregelung
2
bauseits
58
Füll- und Entleerventil
x 1)
in Pos. 42a (307591) enthalten
HK1-P
Heizkreispumpe oder
Rohrgruppe ohne Mischer
Rp 1, Hocheffizienz-Pumpe
Rp 1, drehzahlgeregelte Pumpe
1
bauseits
wahlweise
0020057686
307 564
x 1) Anzahl und Dimension wahlweise je Anlage
PLI icoVIT exclusiv
169
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 4
Position
Bezeichnung
Anzahl
Bestell-Nr. / Hinweise
HK2-P
HK3-P
Heizkreispumpe oder
Rohrgruppe mit Mischer
R 3/4, Hocheffizienz-Pumpe
R 1, Hocheffizienz-Pumpe
R 1/2, drehzahlgeregelte Pumpe
R 3/4, drehzahlgeregelte Pumpe
R 1, drehzahlgeregelte Pumpe
2
bauseits
wahlweise
0020060568
0020060569
0020060566
0020060567
307 565
HK2
HK3
Heizkreismischer
(3-Wege-Mischer; nur bei bauseitiger Pumpe)
VRM 3-1/2, Anschluss Rp 1/2
VRM 3-3/4, Anschluss Rp 3/4
VRM 3-1, Anschluss Rp 1
VRM 3-11/4, Anschluss 11/4
Mischerstellmotor VRM mit Aufbausatz
2
in Rohrgruppe mit Mischer enthalten oder
009 232
009 233
009 234
009 237
300 870
LP/UV1
Speicherladepumpe
1
bauseits
SP
Speichertemperaturfühler
1
in Position 13 enthalten
VF1 VF2
VF3
Vorlauftemperaturfühler
3
in Position 13 enthalten
ZP
Zirkulationspumpe
1
bauseits
x 1) Anzahl und Dimension wahlweise je Anlage
170
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 4
VR 90
VR 90
VR 90
Außenfühler
+
+
+
DCF 0 AF
-
-
-
Anschlussleiste icoVIT exclusiv
Fernbedienung ZP
Außenfühler
Vor-/Rücklauffühler
DCF-Anschluss
Masse
Masse
2
1
Speichertemperaturfühler SP
FB
AF
RF
DCF
0
0
Vorlauftemperaturfühler VF3
Vorlauftemperaturfühler VF2
Vorlauftemperaturfühler VF1
Bus
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
Telefonfernsch.
5 V / 24 V
weiß
C1 C2
gelb
BUS
Anlegethermostat
+
-
7-8-9 I
Außenfühler
+
-
Netz 230 V~
7-8-9 II
grau grau rot
grau
grün
ext. Regler/Raumthermostat 7-8-9 (stetig)
9
8
7
7
8
9
C2
C1
AF
0
DCF
5
4
3
N
L
7
8
9
orange türkis
gelb
grau
blau
24 V
Netzeingang
türkis violett
ext. Regler/
Raumthermostat
Kesselkreispumpe 2
N
L
weiß
Heizkreispumpe
N
L
blau rot
230 V~
Ladepumpe
weiß weiß
Netz Zusatzmodul
X12
1x ZP
Sp
TR
VF 3
VF 2
VF 1
PWM
weiß
N
Auf
Zu
2
1
2
1
Speicherfühler
Heizkreispumpe HK3-P
Anschlussleiste icoVIT exclusiv
blau rot
ext. Regler/Raumthermostat 7-8-9 (stetig)
BUS
Anlegethermostat
Fernbedienung ZP
Außenfühler
Vor-/Rücklauffühler
DCF-Anschluss
Masse
Masse
N
L
Max.-Thermostat
Heizkreismischer HK2
Netz 230 V~
9
8
7
N
Auf
Zu
N
Auf
Zu
Heizkreispumpe HK1-P
N
L
Zirkulationspumpe ZP
N
L
Speicherladepumpe LP/UV1
N
L
+
-
N
L
2
1
FB
AF
RF
DCF
0
0
Netz 230 V~
N
L
HK 3 Mischer
HK 2-P
230 V~
Heizkreispumpe HK2-P
orange orange schwarz
5
4
3
N
L
HK 3-P
HK 2 Mischer
violett gelb
Netzeingang
Kesselkreispumpe 2
N
L
Stufe 2
Stufe 1
HK 1-P
rot
grau
grün
ext. Regler/
Raumthermostat
türkis violett
Heizkreispumpe
weiß
230 V~
Heizkreismischer HK3
N
L
LP/UV1
türkis türkis
Netz Zusatzmodul
Ladepumpe
KP / AV
Max.-Thermostat
X12
24 V
N
L
grau weiß
schwarz
grau
X40
calorMATIC 630/3
Signale Zusatzmodul
ZP
230V Netz
230V Netz
Signale Zusatzmodul
weiß
X30
X40
PWM
Speicherfühler
e-BUS-Modul VR 32
PLI icoVIT exclusiv
171
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 5
ZP
42a
30
43
230 V~
13a
13a
13
3
13a
42c
3
2
BUS
2
BUS
2
BUS
16
52
52
10
3
2
2
3
2
BUS
3
VF2
19
3
30
HK1-P
HK2-P
4
2
31
3
VF3
19
3
30
HK3-P
4
HK2
HK3
31
31
2
VF1
2
BUS
30
230 V~
3
3
2
42a
30
230 V~
3
45
P2
3
2
42a
30
13b
3
40
P1
230 V~
58
58
1
1
42b
3
32
32
42b
5
Achtung Prinzipdarstellung!
Dieses Anlagenschema enthält nicht alle zur fachgerechten Montage
notwendigen Absperr- und Sicherheitsorgane.
Einschlägige Normen und Richtlinien sind zu beachten!
172
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 5
Systembeschreibung
Dieses Anlagenschema ist geeignet
für eine Heizungsanlage mit einem
ungeregelten und zwei geregelten
Heizkreisen bei großem Heizleistungsbedarf. Die Warmwasserbereitung erfolgt über einen Warmwasser-Schichtladespeicher.
- 1 direkter Heizkreis
- 2 durch Mischer geregelte Heizkreise
- Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
als 2er-Kaskade
- Systemtrennung über hydraulische
Weiche
- Warmwasserbereitung über
Warmwasser-Schichtladespeicher
actoSTOR VIH RL (Parallele Warmwasserbereitung für Mischerkreise
möglich)
- Heizungsregelung über witterungsgeführten Mehrkreis- und Kaskadenregler calorMATIC 630/3
- Fernbediengeräte VR 90/3 optional
einsetzbar
Planungshinweise
- Die Systemtemperaturen sind in
allen Heizkreisen individuell regelbar.
- Die Heizzeiten sind in allen Heizkreisen individuell programmierbar.
- Ab dem 2. Wärmeerzeuger ist für
jedes folgende Gerät ein Buskoppler VR 32 einzusetzen.
- Wenn die parallele Warmwasserbereitung eingestellt ist, wird der
direkte Heizkreis während der
Warmwasserbereitung abgeschaltet, um hohe Temperaturen im
direkten Heizkreis zu vermeiden.
Position
Bezeichnung
Anzahl
Bestell-Nr. / Hinweise
1
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv .../3-7
2
wahlweise
2
Kesselkreispumpe
2
geräteintern
5
Warmwasser-Schichtladespeicher actoSTOR VIH RL
1
wahlweise
10
Thermostatventil
x 1)
bauseits
13
Witterungsgeführter Mehrkreis- und Kaskadenregler calorMATIC 630/3
1
0020092435
13a
Fernbediengerät VR 90/3 (optional)
3
0020040079
13b
Buskoppler VR 32 für Kessel 2
1
0020003986
16
Außenfühler / DCF-Empfänger
1
in Position 13 enthalten
19
Maximalthermostat
2
009642
30
Schwerkraftbremse
x 1)
bauseits
31
Regulierventil
x 1)
bauseits
32
Kappenventil
2
bauseits
40
Wärmetauscher
1
geräteintern, in Position 5 enthalten
42a
Kesselsicherheitsgruppe (Heizung) Sicherheitsventil (Trinkwasser)
21
307591 in Position 43 enthalten
42b
Membran-Ausdehnungsgefäß
2
bauseits
42c
Membran-Ausdehnungsgefäß Trinkwasser
1
bauseits
43
Sicherheitsgruppe Wasseranschluss bis 10 bar und über 200 l
1
305827
45
Hydraulische Weiche
1
Informationen zur Auslegung
und Bestell-Nr. siehe Kapitel
Zubehöre
52
Ventil Einzelraumregelung
2
bauseits
58
Füll- und Entleerventil
x 1)
in Pos. 42a (307591) enthalten
HK1-P
Heizkreispumpe oder
Rohrgruppe ohne Mischer
Rp 1, Hocheffizienz-Pumpe
Rp 1, drehzahlgeregelte Pumpe
1
bauseits
wahlweise
0020057686
307 564
x 1) Anzahl und Dimension wahlweise je Anlage
PLI icoVIT exclusiv
173
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 5
Position
Bezeichnung
Anzahl
Bestell-Nr. / Hinweise
HK2-P
HK3-P
Heizkreispumpe oder
Rohrgruppe mit Mischer
R 3/4, Hocheffizienz-Pumpe
R 1, Hocheffizienz-Pumpe
R 1/2, drehzahlgeregelte Pumpe
R 3/4, drehzahlgeregelte Pumpe
R 1, drehzahlgeregelte Pumpe
2
bauseits
wahlweise
0020060568
0020060569
0020060566
0020060567
307 565
HK2
HK3
Heizkreismischer
(3-Wege-Mischer; nur bei bauseitiger Pumpe)
VRM 3-1/2, Anschluss Rp 1/2
VRM 3-3/4, Anschluss Rp 3/4
VRM 3-1, Anschluss Rp 1
VRM 3-11/4, Anschluss 11/4
Mischerstellmotor VRM mit Aufbausatz
2
in Rohrgruppe mit Mischer enthalten oder
009 232
009 233
009 234
009 237
300 870
P1
Warmwasser-Ladepumpe (Schichtladepumpe)
1
in Position 5 enthalten
P2
Heizmittelpumpe WWB / Speicherladepumpe
1
in Position 5 enthalten
VF1 VF2
VF3
Vorlauftemperaturfühler
3
in Position 13 enthalten
ZP
Zirkulationspumpe
1
bauseits
x 1) Anzahl und Dimension wahlweise je Anlage
174
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 5
VR 90
VR 90
VR 90
Außenfühler
+
+
+
DCF 0 AF
-
-
-
Anschlussleiste icoVIT exclusiv
Anlegethermostat
9
8
7
+
-
Fernbedienung ZP
Außenfühler
Vor-/Rücklauffühler
DCF-Anschluss
Masse
Masse
2
1
FB
AF
RF
DCF
0
0
Vorlauftemperaturfühler VF3
Vorlauftemperaturfühler VF2
Vorlauftemperaturfühler VF1
Bus
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
Telefonfernsch.
5 V / 24 V
weiß
C1 C2
Außenfühler
+
-
Netz 230 V~
7-8-9 II
7-8-9 I
gelb
BUS
C2
C1
AF
0
DCF
5
4
3
N
L
7
8
9
grau grau rot
grau
grün
ext. Regler/Raumthermostat 7-8-9 (stetig)
Kesselkreispumpe 2
N
L
7
8
9
orange türkis
gelb
grau
blau
24 V
Netzeingang
türkis violett
ext. Regler/
Raumthermostat
weiß
Heizkreispumpe
N
L
blau rot
230 V~
Ladepumpe
weiß weiß
Netz Zusatzmodul
X12
1x ZP
Sp
TR
VF 3
VF 2
VF 1
PWM
weiß
N
Auf
Zu
2
1
2
1
Speicherfühler
Heizkreispumpe HK3-P
Anschlussleiste icoVIT exclusiv
N
L
9
8
7
N
L
+
-
N
L
2
1
Netz 230 V~
orange orange schwarz
230 V~
230V Netz
230V Netz
2 1
2 1
Temperaturfühler T3
T2
2 1
Temperaturfühler T2
T1
2 1
Temperaturfühler T1
BUS
+ -
Temperaturfühler T4
T3
Alarm
N L
X40
Temperaturfühler (intern)
T4
Pumpe P1 (intern)
Pumpe P1
Pumpe P2
Speicherladepumpe P2
Zirkulationsumpe
Zirkulationsumpe ZP
Netz 230 V~
Netz 230 V~ (intern)
PLI icoVIT exclusiv
LP/UV1
ZP
N L
Speicherfühler
HK 1-P
N L
weiß
X30
HK 2 Mischer
Anschlussleiste actoSTOR
PWM
Signale Zusatzmodul
N
L
HK 2-P
violett gelb
N
L
Heizkreispumpe HK1-P
HK 3 Mischer
rot
Netz 230 V~
türkis türkis
N
Auf
Zu
Heizkreismischer HK2
FB
AF
RF
DCF
0
0
HK 3-P
N L
Fernbedienung ZP
Außenfühler
Vor-/Rücklauffühler
DCF-Anschluss
Masse
Masse
N
L
Max.-Thermostat
N L
Anlegethermostat
5
4
3
N
L
Stufe 2
Stufe 1
Netz 230 V~
N L
BUS
Kesselkreispumpe 2
N
L
Heizkreispumpe HK2-P
24 V
Kleinspannung
blau rot
ext. Regler/Raumthermostat 7-8-9 (stetig)
N
L
230 V~
Netzspannung
grau
grün
ext. Regler/
Raumthermostat
türkis violett
Heizkreispumpe
Netzeingang
24 V
N
Auf
Zu
Heizkreismischer HK3
weiß
230 V~
X12
Ladepumpe
KP / AV
Max.-Thermostat
Netz Zusatzmodul
e-BUS-Modul VR 32
N
L
grau weiß
schwarz
grau
X40
calorMATIC 630/3
Signale Zusatzmodul
175
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 6
13
13b
230 V~
230 V~
3
2
2
3
BUS
BUS
16
52
2
3
10
10
VFa
VFb
30
30
2
VF2
3
19
3
3
30
HK2-P
4
HKa-P
63a
HKb-P
HK2
4
HKa
31
HKb
31
31
3
ZP
2
BUS
30
2
230 V~
42a
43
4
3
3
3
230 V~
3
SP1
42a
42a
2
LP/UV1
2
2
26a
48
30
TD2
64
32
BUS
3
LP/UV1
2
32
58
65
58
1
42b
42b
SP2
3
230 V~
26b
Achtung Prinzipdarstellung!
Dieses Anlagenschema enthält nicht alle zur fachgerechten Montage
notwendigen Absperr- und Sicherheitsorgane.
Einschlägige Normen und Richtlinien sind zu beachten!
176
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 6
Systemkomponenten
Dieses Anlagenschema ist geeignet
für eine Heizungsanlage mit drei
geregelten Heizkreisen. Die Warmwasserbereitung erfolgt über eine
Trinkwasserstation, die Heizungsunterstützung erfolgt durch Solar.
- 3 durch Mischer geregelte Heizkreise
- Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
- Warmwasserbereitung über Trinkwasserstation VPM ... W
- Solare Heizungsunterstützung
über Solarkollektoren VTK; die
Solaranlage wird über den MultiFunktionsspeicher allSTOR VPS /2
und die Solarladestation VPM ... S
eingebunden
- Witterungsgeführter SolarSystemregler auroMATIC 620/3 mit
Mischermodul VR 60/3
Planungshinweise
- Bei der Dimensionierung des MultiFunktionsspeichers allSTOR VPS /2
sind folgende Volumenströme im
Heizkreis als Einsatzbeschränkung
zu beachten:
- Am Multi-Funktionsspeicher allSTOR VPS /2 dürfen nur geregelte
Heizkreise angeschlossen werden.
- Das Membran-Ausdehnungsgefäß
ist so zu dimensionieren, dass die
zu erwartende Ausdehnung in der
Gesamtanlage zu kompensieren ist.
- Am Regler auroMATIC 620/3 den
Hydraulikplan 9 einstellen, um den
Puffermanager zur Beladung des
Schichtladespeichers zu aktivieren.
Position
Bezeichnung
Anzahl
Bestell-Nr. / Hinweise
1
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv .../3-7
1
wahlweise
2
Kesselkreispumpe
1
geräteintern
4
Multi-Funktionsspeicher allSTOR VPS /2
1
wahlweise
10
Thermostatventil
2
bauseits
13
Witterungsgeführter Solarsystemregler auroMATIC 620/3
1
0020080463
13b
Mischermodul VR 60/3
1
306782
16
Außenfühler / DCF-Empfänger
1
in Position 13 enthalten
19
Maximalthermostat
x 1)
009642
26a
Solarladestation VPM 20 S Solarladestation VPM 60 S
1
0020071488 0020079950
26b
Trinkwasserstation VPM 20/25 W Trinkwasserstation VPM 30/35 W
1
0010007267 0010007268
30
Schwerkraftbremse
x 1)
bauseits
31
Regulierventil
x 1)
bauseits
32
Kappenventil
x 1)
bauseits
42a
Kesselsicherheitsgruppe (Heizung) Sicherheitsventil (Trinkwasser) Sicherheitsventil (Solar)
111
307591 in Position 43 enthalten in Position 26a enthalten
42b
Membran-Ausdehnungsgefäß (Heizkreis) Solar-Membran-Ausdehnungsgefäß
11
bauseits Informationen zur
Auslegung und Bestell-Nr. siehe
PLI auroTHERM
43
Sicherheitsgruppe Wasseranschluss bis 10 bar und über 200 l
1
305827
48
Manometer
1
in Position 26a enthalten
52
Ventil Einzelraumregelung
x 1)
bauseits
58
Füll- und Entleerventil
x 1)
in Pos. 42a (307591) enthalten
63a
Solarkollektor VTK
x 1)
wahlweise
64
Solar-Vorschaltgefäß
1
Informationen zur Auslegung
und Bestell-Nr. siehe PLI auroTHERM
65
Auffangbehälter
1
302498
x 1) Anzahl und Dimension wahlweise je Anlage
PLI icoVIT exclusiv
177
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 6
Position
Bezeichnung
Anzahl
Bestell-Nr. / Hinweise
HK2-P
HKa-P
HKb-P
Heizkreispumpe oder
Rohrgruppe mit Mischer
R 3/4, Hocheffizienz-Pumpe
R 1, Hocheffizienz-Pumpe
R 1/2, drehzahlgeregelte Pumpe
R 3/4, drehzahlgeregelte Pumpe
R 1, drehzahlgeregelte Pumpe
3
bauseits
wahlweise
0020060568
0020060569
0020060566
0020060567
307 565
HK2
HKa
HKb
Heizkreismischer
(3-Wege-Mischer; nur bei bauseitiger Pumpe)
VRM 3-1/2, Anschluss Rp 1/2
VRM 3-3/4, Anschluss Rp 3/4
VRM 3-1, Anschluss Rp 1
VRM 3-11/4, Anschluss 11/4
Mischerstellmotor VRM mit Aufbausatz
3
in Rohrgruppe mit Mischer enthalten oder
009 232
009 233
009 234
009 237
300 870
LP/UV1
Ladepumpe
1
bauseits
SP1 SP2
TD2
Speichertemperaturfühler
3
in Position 13 enthalten
VF2 VFa
VFb
Vorlauftemperaturfühler
3
in Positionen 13 und 13b enthalten
ZP
Zirkulationspumpe zum Einbau in die Trinkwasserstation
1
0020078606
x 1) Anzahl und Dimension wahlweise je Anlage
178
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 6
VR 60
Netz
Heizkreispumpe HKa-P
N
Auf
Zu
M
N
L
C1 C2
Außenfühler
+
2
1
2
1
2
1
Bus
Telefonfernsch.
1x ZP
Ertrag
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
Kol 2
Kol 1
C2
C1
AF
0
DCF
Netz 230 V~
N
L
7-8-9
2
1
7
8
9
Heizkreismischer HKa
Anschlussleiste icoVIT exclusiv
Netz Zusatzmodul
VOL
Solarladestation
VPM S
BUS
rot
weiß
X40
Netz 230 V~
türkis
türkis
rot
M
Zirkulationspumpe ZP
230 V Netz
LP/UV 1
N
L
N
L
N
L
Heizkreismischer HK2
Heizkreispumpe HK2-P
M
N
Auf
Zu
N
L
Max.-Thermostat
Speicherfühler
N
L
N
L
Netz 230 V~
N
L
N
L
2
1
Hinweis:
Hydraulikplan 9 im auroMATIC 620/3 einstellen
N
Auf
Zu
violett
BUS
Umschaltventil LP/UV1
230 V Netz
N
L
gelb
Trinkwasserstation
VPM W
M
PWM
PLI icoVIT exclusiv
Sp 3
Sp 2
Sp 1
TD2
VF 2
VF 1
N
L
orange orange
Netz 230 V~
FB
AF
RF
DCF
0
0
Signale Zusatzmodul
TD1
auroMATIC 620/3
Netz 230 V~
2
1
weiß
Fernbedienung ZP
Außenfühler
Vor-/Rücklauffühler
DCF-Anschluss
Masse
Masse
+
-
grau
Anlegethermostat
9
8
7
blau
BUS
Netz 230 V~
N
L
grau schwarz
grün
ext. Regler/Raumthermostat 7-8-9 (stetig)
Speichertemperaturfühler SP2
Speichertemperaturfühler SP1
Rücklauftemperaturfühler TD2
Vorlauftemperaturfühler VF 2
5
4
3
weiß
24 V
Netzeingang
N
L
weiß
ext. Regler/
Raumthermostat
Speicherladepumpe LP/UV1
Kesselkreispumpe 2
N
L
rot
grau
Heizkreispumpe
türkis violett
Ladepumpe
blau rot
230 V~
X12
5 V / 24 V
Netz
Heizkreismischer HKb
ZP
HK 1-P
HK 2 Mischer
230 V~
beige
HK a Mischer
M
N
L
weiß orange
gelb
HK a-P
Heizkreispumpe HKb-P
N
Auf
Zu
weiß
gelb
HK b Mischer
N
L
gelb
rot
HK b-P
DCF - 0 - AF
Vorlauffühler VF b
Vorlauffühler VF a
schwarz
grau rot
grau
Bus
beige
VF a
türkis türkis
230 V~
5 V / 24 V
VF b
2
1
2
1
2
1
+
-
orange
blau
violett
weiß
gelb
schwarz
türkis
rot
grau
beige
braun
gelb
Außenfühler
AF
HK 2-P
Kol 1-P
Kol 2-P
MA
LP/UV 3
LegP
UV 4
179
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 7
63
13
42a
13a
13a
13b
13a
48
230 V~
230 V~ 3
3
2
2
16
BUS
2
64
2 BUS
BUS
230 V~ 3
BUS
32
3
2
BUS
52
2
25
10
10
58
58
3
3
3
HK2-P
4
230 V~ 3
3
42a
VFa
3
42b
VFb
30
30
30
65
2
2
VF2
19
HKa-P
HKb-P
4
4
HK2
HKa
HKb
31
31
31
2
39
3
32
ZP
30
58
19
1
LP/UV1
30
42a
43
SP1
42b
42c
SP2
5
Achtung Prinzipdarstellung!
Dieses Anlagenschema enthält nicht alle zur fachgerechten Montage
notwendigen Absperr- und Sicherheitsorgane.
Einschlägige Normen und Richtlinien sind zu beachten!
180
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 7
Systemkomponenten
Dieses Anlagenschema ist geeignet für eine Heizungsanlage mit
drei geregelten Heizkreisen. Die
solare Warmwasserbereitung
erfolgt über die Solarkollektoren
VFK und den Warmwasserspeicher
auroSTOR VIH S.
- 3 durch Mischer geregelte Heizkreise
- Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv
- Warmwasserbereitung über
Warmwsserspeicher für SolarSysteme auroSTOR VIH S
- Solare Warmwasserbereitung
über Solarkollektoren VFK; die
Solaranlage wird über den Warmwasserspeicher für Solar-Systeme
auroSTOR VIH S eingebunden
- Witterungsgeführter SolarSystemregler auroMATIC 620/3 mit
Mischermodul VR 60/3
Planungshinweise
- Dieses Planungsbeispiel ist geeignet für Wärmeerzeuger mit großem
Wasserinhalt.
- Die Speicherladung kann parallel
zur Versorgung der Heizkreise
erfolgen.
- In der Warmwasserzuleitung zu
den Verbrauchsstellen muss ein
thermostatischer Drei-WegeMischer eingesetzt werden, um
die Warmwassertemperatur zu
begrenzen.
- Die Systemtemperaturen sind in
allen Heizkreisen individuell regelbar.
- Die Heizzeiten sind in allen Heizkreisen individuell programmierbar.
- Am Regler auroMATIC 620/3 den
Hydraulikplan 3 einstellen.
Position
Bezeichnung
Anzahl
Bestell-Nr. / Hinweise
1
Öl-Brennwertkessel icoVIT exclusiv .../3-7
1
wahlweise
5
Warmwasserspeicher auroSTOR VIH S
1
wahlweise
10
Thermostatventil
x 1)
bauseits
13
Witterungsgeführter Solarsystemregler auroMATIC 620/3
1
0020080463
13a
Fernbediengerät VR 90/3 (optional)
3
0020040079
13b
Mischermodul VR 60/3
1
306782
16
Außenfühler / DCF-Empfänger
1
in Position 13 enthalten
19
Maximalthermostat
x 1)
009642
25
Solarstation auroFLOW VMS 30
1
0020071487
30
Schwerkraftbremse
x 1)
bauseits
31
Regulierventil
x 1)
bauseits
32
Kappenventil
x 1)
bauseits
39
Thermostatmischer
1
302040
42a
Kesselsicherheitsgruppe (Heizung) Sicherheitsventil (Trinkwasser) Sicherheitsventil (Solar)
111
307591 in Position 43 enthalten in Position 25 enthalten
42b
Membran-Ausdehnungsgefäß (Heizkreis) Solar-Membran-Ausdehnungsgefäß
11
bauseits Informationen zur
Auslegung und Bestell-Nr. siehe
PLI auroTHERM
42c
Membran-Ausdehnungsgefäß Trinkwasser
1
bauseits
43
Sicherheitsgruppe Wasseranschluss bis 10 bar und über 200 l
1
305827
48
Manometer
1
in Position 25 enthalten
52
Ventil Einzelraumregelung
1
bauseits
58
Füll- und Entleerventil
x 1)
in Pos. 42a (307591) enthalten
63
Solarkollektor VFK
x 1)
wahlweise Informationen zur
Auslegung und Bestell-Nr. siehe
PLI auroTHERM
64
Solar-Vorschaltgefäß
1
Informationen zur Auslegung
und Bestell-Nr. siehe PLI auroTHERM
x 1) Anzahl und Dimension wahlweise je Anlage
PLI icoVIT exclusiv
181
8 Anlagenplanung
Anlagenschema 7
Position
Bezeichnung
Anzahl
Bestell-Nr. / Hinweise
65
Auffangbehälter
1
302498
HK2-P
HKa-P
Hkb-P
Heizkreispumpe oder
Rohrgruppe mit Mischer
R 3/4, Hocheffizienz-Pumpe
R 1, Hocheffizienz-Pumpe
R 1/2, drehzahlgeregelte Pumpe
R 3/4, drehzahlgeregelte Pumpe
R 1, drehzahlgeregelte Pumpe
3
bauseits
wahlweise
0020060568
0020060569
0020060566
0020060567
307 565
HK2
HKa
HKb
Heizkreismischer
(3-Wege-Mischer; nur bei bauseitiger Pumpe)
VRM 3-1/2, Anschluss Rp 1/2
VRM 3-3/4, Anschluss Rp 3/4
VRM 3-1, Anschluss Rp 1
VRM 3-11/4, Anschluss 11/4
Mischerstellmotor VRM mit Aufbausatz
3
in Rohrgruppe mit Mischer enthalten oder
009 232
009 233
009 234
009 237
300 870
LP/UV1
Speicherladepumpe
1
bauseits
SP1 SP2
Speichertemperaturfühler
2
in Position 13 enthalten
VF2 VFa
VFb
Vorlauftemperaturfühler
3
in Positionen 13 und 13b enthalten
ZP
Zirkulationspumpe
1
bauseits
x 1) Anzahl und Dimension wahlweise je Anlage
182
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Verdrahtungsplan zu Anlagenschema 7
VR 90
VR 90
VR 90
Außenfühler
Netz Zusatzmodul
Netz 230 V~
Speicherladepumpe LP/UV1
2
1
M
X40
Max.-Thermostat
Solarlmodul
VMS 30
BUS
N
Auf
Zu
N
L
N
L
N
L
Speicherfühler
N
L
2
1
Netz 230 V~
Hinweis:
Hydraulikplan 3 im auroMATIC 620/3 einstellen
PLI icoVIT exclusiv
LP/UV 1
N
L
rot
weiß
Signale Zusatzmodul
230 V Netz
N
L
Heizkreispumpe HK2-P
PWM
230 V Netz
N
L
N
L
Max.-Thermostat
Heizkreismischer HK2
N
L
N
L
Zirkulationspumpe ZP
FB
AF
RF
DCF
0
0
5 V / 24 V
auroMATIC 620/3
Netz 230 V~
9
8
7
+
-
Sp 3
Sp 2
Sp 1
TD2
VF 2
VF 1
türkis
N
L
TD1
N
Auf
Zu
ZP
HK 1-P
HK 2 Mischer
230 V~
Fernbedienung ZP
Außenfühler
Vor-/Rücklauffühler
DCF-Anschluss
Masse
Masse
Kol 2
Kol 1
türkis
Anlegethermostat
Vorlauftemperaturfühler VF 2
5
4
3
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
2
1
VOL
rot
BUS
Speichertemperaturfühler SP2
Speichertemperaturfühler SP1
N
L
Bus
Telefonfernsch.
1x ZP
Ertrag
violett
grau
grün
ext. Regler/Raumthermostat 7-8-9 (stetig)
blau rot
24 V
Netzeingang
türkis violett
Heizkreispumpe
weiß
230 V~
X12
ext. Regler/
Raumthermostat
weiß orange
Anschlussleiste icoVIT exclusiv
N
L
weiß
Netz 230 V~
Ladepumpe
Außenfühler
+
2
1
2
1
2
1
C2
C1
AF
0
DCF
Heizkreismischer HKa
N
L
N
L
C1 C2
gelb
M
schwarz
grau rot
grau
N
Auf
Zu
orange
blau
violett
weiß
gelb
schwarz
türkis
rot
grau
Heizkreispumpe HKa-P
N
L
7-8-9
2
1
7
8
9
Heizkreismischer HKb
gelb
Netz
M
orange orange
Netz
N
Auf
Zu
weiß
HK a Mischer
Heizkreispumpe HKb-P
N
L
grau
gelb
HK a-P
Vorlauffühler VF b
Vorlauffühler VF a
blau
rot
gelb
HK b Mischer
beige
HK b-P
beige
Bus
türkis türkis
5 V / 24 V
230 V~
VF a
2
1
2
1
2
1
+
-
grau schwarz
AF
VF b
weiß
beige
braun
gelb
VR 60
HK 2-P
Kol 1-P
Kol 2-P
MA
LP/UV 3
LegP
UV 4
183
8 Anlagenplanung
Planung des Installationsortes
Anforderungen an den Aufstellort
Der Vaillant Öl-Brennwertkessel
icoVIT exclusiv wird auf dem Boden
stehend so installiert, dass eine
Möglichkeit zum Ableiten des anfallenden Kondensats und zur Führung
der Leitungen des Luft-/Abgassystems gegeben ist. Sie können z. B. in
Kellerräumen, Abstell- oder Mehrzweckräumen installiert werden.
Der Aufstellort des Gerätes muss
frostgeschützt sein.
Das Gerät kann bei Umgebungstemperaturen von ca. 4 °C bis ca. 50 °C
betrieben werden.
Bei der Wahl des Aufstellungsorts ist
das Kesselgewicht einschließlich des
Wasserinhalts gemäß Tabelle „Technische Daten” zu berücksichtigen.
Zur Schalldämmung können Sie ggf.
eine Korkplatte, ein Heizkesselpodest (schalldämmend) oder ähnliches verwenden; wir empfehlen,
das Gerät auf einem 5 cm bis 10 cm
hohen Kesselfundament aufzustellen.
Eine raumluftabhängige oder -unabhängige Betriebsweise ist möglich.
Zur Wahl des Aufstellungsortes
sowie zu den Maßnahmen der Beund Entlüftungseinrichtungen des
Aufstellraumes ist die Zustimmung
der zuständigen Bauaufsichtsbehörde einzuholen.
Die Verbrennungsluft, die dem Gerät
zugeführt wird, muss technisch frei
von chemischen Stoffen sein, die
z. B. Fluor, Chlor oder Schwefel enthalten. Sprays, Farben, Lösungs- und
Reinigungsmittel und Klebstoffe
beinhalten derartige Substanzen, die
beim Betrieb des Gerätes im ungünstigsten Fall zu Korrosionen auch in
der Abgasanlage führen können.
>50 cm
>50 cm
>50 cm
Montagefreiraum
Abstand zu brennbaren Baustoffen/Gegenständen
Ein Abstand des Gerätes von Bauteilen aus brennbaren Baustoffen
ist nicht erforderlich, da bei Nennwärmeleistung des Geräts hier keine
höhere Temperatur auftritt als die
zulässige Temperatur von 85 °C.
Jedoch sollte genügend Platz für
mögliche Zubehöre im Kondensatweg hinter dem Gerät gelassen
werden.
Erforderliche Mindestabstände/
Montagefreiräume
Beachten Sie, dass hinter und neben
dem Gerät ein ausreichender Freiraum verbleibt, um die Kondenswasser-Ablaufleitung sicher über einem
Ablauf positionieren zu können oder,
falls erforderlich, eine Kondenswasserförderpumpe anzuschließen.
Der Ablauf muss einsehbar sein.
Richten Sie den Öl-Brennwertkessel
mit Hilfe der höhenverstellbaren
Füße waagerecht aus, um den
Ablauf des Kondenswassers aus der
Kondensatwanne sicherzustellen.
Für die Wartung des Abgassammlers
ist genügend Platz auf der rechten
Seite erforderlich.
184
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Planung des Installationsortes
Planung des Raumbedarfs
Mit entscheidend für die Verwendbarkeit des Wärmeerzeugers wie
auch der gesamten Systemkombination ist der verfügbare Platz.
Da bei Ölheizungen zusätzlich
ein Heizöllager benötigt wird, ist
insbesondere beim Einsatz des
icoVIT exclusiv der Raumbedarf
genauer zu betrachten.
Zu beachten sind:
- die Räumlichkeiten inklusive Platz
für Bedienungs- und Wartungsarbeiten für den Wärmeerzeuger
- Aufstellfläche und Einbringmaße
für die erforderlichen Speicher
(Puffer, Kombi- bzw. Warmwasserspeicher) und die entsprechnde
Anschlussverrohrung. Gerade bei
Systemkombinationen mit mehreren Puffer-, Warmwasser- oder
Kombispeichern darf der Platzbedarf nicht unterschätzt werden.
Kombispeicher und Pufferspeichersysteme kommen neben der
einfachen und übersichtlichen
hydraulischen Anbindung mehrerer
Wärmeerzeuger und Verbraucher
auch mit einem kleineren Platzbedarf aus als getrennte Speicher.
- Möglichkeiten und Platzbedarf für
die Lagerung des Heizöls
- Eignung einer vorhanden Abgasanlage/Kamin oder Möglichkeit der
Abgasabführung und Luftzuführung vom und zum Wäremerzeuger
- Möglichkeiten zur hydraulischen
Anbindung der Heizungsanlage
(Verteiler, Armaturen- und Rohrgruppen usw.)
Besonderheiten bei elektrischem
Anschluss bzw. Absicherung
Die Nennspannung des Netzes muss
230 V betragen; bei Netzspannungen
über 253 V und unter 190 V sind
Funktionsbeeinträchtigungen möglich.
Die Netzzuleitung muss über einen
festen Anschluss und eine Trennvorrichtung mit mindestens 3 mm
Kontaktöffnung (z. B. Sicherungen,
Leistungsschalter) angeschlossen
werden.
Die Richtlinie VDE 0100 Teil 701 ist
zu beachten.
Der Zugang zum Hauptschalter
muss jederzeit gewährleistet sein
und darf nicht verdeckt oder zugestellt werden, damit im Störfall das
Gerät ausgeschaltet werden kann.
Direkteinspeisung Fußbodenheizung
Beim icoVIT exclusiv ist eine Direkteinspeisung in eine sauerstoffdiffusionsdichte Fußbodenheizung
möglich. Allerdings sollte bei der
Kombination mit einem Warmwasserspeicher der Fußbodenheizkreis
mit einem Mischer versehen werden.
Dadurch werden zu hohe Temperaturen im Heizungsvorlauf über
einen längeren Zeitraum - bedingt
durch den hohen Wasserinhalt des
Kessels- nach einer Speicherladung
vermieden.
Bei einer nicht sauerstoffdiffusionsdichten Fußbodenheizung ist
bauseits eine Systemtrennung mit
Mischer vorzusehen.
Das Gerät ist mit Anschlusssteckern
System ProE zur leichteren Verdrahtung ausgestattet und anschlussfertig verdrahtet.
Die Netzzuleitung und alle weiteren
Anschlusskabel (z. B. vom Raumtemperaturregler) können an den jeweils
dafür vorgesehenen System ProE
Steckern angeklemmt werden.
Beachten Sie bei der Planung des
Transports und der Einbringung
aller Systemkomponenten die maximalen Türbreiten und die Zuwege
zum Aufstellraum. Bei Speichern
sind die Höhe und besonders das
Kippmaß zu beachten.
PLI icoVIT exclusiv
185
8 Anlagenplanung
Planung der Energieversorgung - Heizöllagerung
Heizöllagerung
Die Lagerung von Heizöl EL und die
Ausführung der Ölbehälter sind in
einer Reihe von Normen und Vorschriften festgelegt.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Heizöl zu lagern:
- Nach dem Ort der Aufstellung:
innerhalb oder außerhalb des
Gebäudes
- Nach der Art des Einbaus:
oberirdisch, teilweise oberirdisch
oder unterirdisch
- Nach der Bauart (Tankform):
zylindrische Behälter, Batterietanks, standortgefertigte, d. h.
kellergeschweißte Tanks, z. B.
rechteckig, Kugeltanks usw.
- Nach dem verwendeten Material:
Kunststoff, Stahl, Aluminium, Beton
Hinweis
Beachten Sie für Bioheizöl die Informationen auf Seite 192!
Vorteile von Kunststofftanks
Bei Neu- und Umbauten wird heute
fast ausschließlich die oberirdische
Lagerung in Gebäuden vorgezogen.
Während früher vorwiegend kellergeschweißte Tanks eingebaut wurden, hat sich der Batterietank aus
Kunststoff eindeutig durchgesetzt.
Diese aus Polyäthylen oder glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigten Öltanks bieten viele Vorteile:
- Sie sind leicht zu transportieren,
- beständig gegen Korrosion und
aggressive Einflüsse von innen und
außen,
- absolut wartungsfrei und fast
unbegrenzt haltbar.
- Sie sind transparent, d. h. der
Ölstand kann von außen kontrolliert werden.
- Sie sind Bauart geprüft und zugelassen.
- Sie sind Raum sparend und können bis zu 5 Stück in einer Reihe
kombiniert werden, maximal ist
eine Blockaufstellung von 25 Stück
möglich.
- Es gibt sie in unterschiedlichen
Größen mit 750, 1.000, 1.500,
2.000 bis 5.000 l Inhalt, mit und
ohne Stahlbandagen.
- Das komplette Befüll- und Entnahmesystem ist ebenfalls Bauart
zu gelassen und entsprechend
gekennzeichnet.
- Die oben liegenden Befüllsysteme
ermöglichen eine annähernd gleiche Befüllung aller in einer Reihe
zusammengeschlossenen Behälter.
- Für den nachträglichen Einbau in
Kellerräume z. B. als Ersatz für
Stahlbehälter gibt es die Kunststoffbehälter auch in relativ kleinen
Abmessungen.
- Alle einwandigen Behälter müssen
in Auffangräumen aufgestellt werden, nicht untereinander kommunizierend verbunden sein und müssen auf flüssigkeitsdichtem Boden
(Beton) stehen, in dessen Umkreis
von 5 m keine Abläufe vorhanden
sind.
Zulässige Heizöl Lagermengen und Tankausführungen
Lagerart
maximale Lagermenge
Tankart
zulässige Tankausführung
Auffangraum
In Räumen, auch in Aufstellräumen mit Feuerstätten bis 50 kW
5.000 l
Einwand-Tanks
z. B. Batterietanks,
Kellertanks, Zylindertanks DIN 6616
GFK Tanks
in Auffangraum 1)
ohne Auffangraum
Doppelwand-Tanks
Zylindertanks DIN 6616
DW,
Zylindertanks und
Kellertanks mit Hülle
ohne Auffangraum
Einwand-Tanks
z. B. Batterietanks,
Kellertanks, Zylindertanks DIN 6616
GFK Tanks
in Auffangraum 2)
ohne Auffangraum
Doppelwand-Tanks
Zylindertanks DIN 6616
DW,
Zylindertanks und
Kellertanks mit Hülle
ohne Auffangraum
Einwand-Tanks
Zylindertanks DIN 6616
und 6618
in Auffangraum
Doppelwand-Tanks
Zylindertanks DIN 6616
DW und 6618 DW
ohne Auffangraum
In Heizöl Lagerräumen
Im Freien
100.000 l
unbegrenzt
Einschränkungen in Wasserschutzgebieten:
engere Zone
unzulässig
weitere Zone
zum Teil zulässig
Hinweis
Beachten Sie die örtlichen Vorschriften für die jeweiligen Wasserschutzgebiete
1) Durch niedrige Trennwand abgemauerter, öldichter Teil des Raumes gilt als Auffangraum.
2) Öldicht gemachter Lagerraum (ohne Tür und Ablauf) gilt als Auffangraum.
Oberirdische Lagerung
186
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Planung der Energieversorgung - Heizöllagerung
Lagerart
maximale Lagermenge
Tankart
zulässige Tankausführung
Außerhalb von Wasserschutzgebieten
unbegrenzt
Einwand-Tanks mit Hülle
z. B. Zylindertanks DIN 6608 und Kugeltanks
Doppelwand-Tanks
z. B. Zylindertanks DIN 6608 DW und Kugeltanks DW
Einschränkungen in Wasserschutzgebieten:
engere Zone
unzulässig
weitere Zone
zum Teil zulässig
Hinweis
Beachten Sie die örtlichen Vorschriften für die jeweiligen Wasserschutzgebiete
Unterirdische Lagerung
Tankausführung
Mindestabstand zwischen Tank und folgenden Bauteilen:
Fußboden
Decke
Wand
Feuerstätten
(Heizkessel, Abgasrohre)
Zylinder Stahltank
DIN 6616
10 cm
Dom-Ø 500 mm = 60 cm
Dom-Ø 600 mm = 50 cm
an 2 Seiten 40 cm
an 2 Seiten 25 cm
100 cm
Zylinder Stahltank, Dom
seitlich
DIN 6616
10 cm
25 cm
an 2 Seiten 40 cm
an 2 Seiten 25 cm
100 cm
Kellertank
DIN 6625
10 cm
Dom-Ø 500 mm = 60 cm
Dom-Ø 600 mm = 50 cm
an allen Seiten 40 cm
in Ausnahmefällen an
2 Seiten 40 cm und
2 Seiten 25 cm
100 cm
Batterietank aus thermoplastischem Kunststoff und aus GFK
0 cm
25 cm
an der Stirnseite und
an einer Längsseite
40 cm, an den beiden
anderen Seiten 5 cm
100 cm
Mindestabstände für oberirdische Lagertanks in Gebäuden
Unterirdische Lagerung von
Heizöl EL
aufwendiger, da die Schutzschicht
nicht beschädigt werden darf.
Lagerbehälter
Aus glasfaserverstärktem Kunststoff
(GFK) gibt es Kugeltanks zur unterirdischen Lagerung von Heizöl mit
Inhalten bis 12.000 l. Sie bestehen
aus je einem kugelförmigen
Außen- und Innenmantel, wobei der
Zwischenraum mit Leckanzeigeflüssigkeit gefüllt oder unter Unterdruck
gesetzt als Überwachungsraum für
ein entsprechendes Leckanzeigesystem dient. Für unterirdische GFKKugeltanks wird von den Herstellern
eine Garantie bis 30 Jahre gewährt.
Domschacht
Alle unterirdischen Behälter müssen
über ihrem Dom einen Domschacht
angeordnet haben, in dem alle
notwendigen Armaturen geschützt
und so gut wie möglich erreichbar
angeordnet sind. Der Domschacht
muss je nach Lage begeh- oder
befahrbar abgedeckt sein. Beton,
gemauert oder quadratisch aus
Stahl, genormt, mit einem durch
Schweißung mit dem Stahlbehälter
verbundenem Unterteil. Bei den
GFK-Behältern wird der Domschacht
auflaminiert. Domschächte dürfen
keine Wasserabläufe haben. Die
Einlagerung von Behältern aus Stahl
oder Kunststoff sollte grundsätzlich
vom Herstellerwerk durchgeführt
werden. Dort verfügt man über
das notwendige Gerät und erfahrene Fachleute, die auch gleich alle
Anschlüsse vornehmen sowie den
Sachkundigen stellen, der die erstmalige TÜV-Prüfung vorbereitet.
GFK-Behälter sind besonders transportempfindlich!
Stahlbehälter haben grundsätzlich
den Nachteil, dass sie dem natürlichen Schwitzwasser ausgesetzt
sind. Um Korrosionsschäden im
Bereich des Behälterbodens zu vermeiden, müssen die schlammartigen
Rückstände regelmäßig entfernt und
entsorgt werden. Bei der jährlichen
Wartung können Kondenswasseransammlungen mittels Kondenswasser-Testgeräten kontrolliert
werden. Innenbeschichtungen bieten
zwar einen gewissen Primärschutz,
d. h. die auch hier notwendige
Reinigung kann in etwas größeren
Zeitintervallen erfolgen. Sie ist aber
PLI icoVIT exclusiv
Auffangraum
Alle einwandigen Behälter mit Ausnahme der GFK-Behälter müssen in
Auffangräumen aufgestellt werden,
ab 300 l Inhalt in Räumen und ab
1.000 l Inhalt im Freien. Sie müssen gefüllt mit Lagergut auch im
Brandfalle flüssigkeitsdicht bleiben.
Der Auffangraum muss mit einem
ölbeständigen Anstrich auf Beton,
Putz oder Estrich versehen sein. Das
Abdichtungsmittel (Anstrich oder
Beschichtung) muss ein Prüfzeichen
haben.
Der Auffangraum muss so groß
bemessen sein, dass folgendes Volumen aufgenommen werden kann:
1. den Rauminhalt des größten in
ihm aufgestellten Behälters,
2. 10 % des Rauminhaltes aller in
ihm gelagerten ortsbeweglichen
Gefäße, mindestens jedoch den
Rauminhalt des größten Gefäßes,
3. wenn Behälter und ortsbewegliche Gefäße in ihm gelagert werden, den sich unter Anwendung
von 1 oder 2 jeweils ergebenden
größten Rauminhalt,
4. kommunizierende Behälter, deren
Flüssigkeitsräume betriebsmäßig
miteinander in Verbindung stehen, gelten als ein Behälter.
187
8 Anlagenplanung
Planung der Energieversorgung - Heizöllagerung
Unzulässige Lagerorte
In folgenden Räumen dürfen keine
brennbaren Flüssigkeiten gelagert
werden:
- in Durchgängen und Durchfahrten,
- in Treppenräumen,
- in allgemein zugänglichen Fluren,
- auf Dächern von Wohnhäusern,
Krankenhäusern, Bürohäusern und
ähnlichen Gebäuden sowie in deren
Dachräumen,
- in Arbeitsräumen,
- in Gast- und Schankräumen.
Hinweis
In Trinkwasser-Schutzgebieten muss
bei der zuständigen Behörde vorab
geklärt werden, ob und unter welchen Bedingungen Ölheizungen bzw.
Öllagerbehälter installiert werden
dürfen!
Heizöllagerung in Gebäuden
Heizöllagerung bei Lagermengen
von maximal 5.000 Litern Heizöl
In Gebäuden darf Heizöl außerhalb
von Heizöllagerräumen in ortsfesten
Behältern bis zu 5.000 l je Gebäude
gelagert werden. Voraussetzung ist,
dass die Räume feuerbeständige
Wände und Decken, ölundurchlässige Fußböden aus nicht brennbaren
Baustoffen sowie bei Lagerung von
mehr als 300 l Heizöl mindestens
feuerhemmende und selbstschließende Türen gegen den Treppenraum haben und ausreichend gelüftet werden können. Der Heizöllagerraum bei einer Gesamtlagermenge
bis 5.000 l kann auch in Verbindung
mit Feuerstätten genutzt werden.
Voraussetzung dabei ist:
- er muss einen Auffangraum für
Heizöl haben und darf nicht anderweitig genutzt werden,
- die Feuerstätten müssen außerhalb
des Auffangraumes für Heizöl stehen,
- die Heizölbehälter müssen von der
Feuerungsanlage einen Abstand
von mindestens 1 m haben. Ein
geringerer Abstand von 0,5 m kann
gestattet werden, wenn ein beidseitig belüfteter Strahlungsschutz
vorhanden ist.
Die Gesamtlagermenge an Heizöl
außerhalb von Heizöllagerräumen darf 5.000 l je Gebäude nicht
überschreiten. Sind die Gebäude in
Brandabschnitte unterteilt, so gilt
die Gesamtlagermenge für die einzelnen Brandabschnitte.
Brennstoff- und Heizöllagerräume
sowie Räume, die mit ihnen in Verbindung stehen, müssen eine elektrische Beleuchtungsanlage haben.
188
1
2
3
8 9
7
6
5
4
Heizöllagerung (maximal 5.000 Liter Heizöl)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Fenster
Elektrische Beleuchtung (Schalter außerhalb des Raumes)
Türe dicht und selbst schließend (mindestens feuerhemmend)
Mit Hinweisschild: Heizöllagerung, Feuer und Rauchen verboten
Feuerlöscher für Brandklasse A, B und C (Inhalt: min. 6 kg)
Auffangraum mit ölbeständigem Anstrich
Ölundurchlässiger und feuerbeständiger Boden
Tankinhalt maximal 5000 Liter, Befüllung des Tankes maximal 95 %
Füllleitung
Entlüftung
Lüftungsleitungen, die mit anderen
Räumen in Verbindung stehen, müssen innerhalb von Brennstoff- und
Heizöllagerräumen eine Feuerwiderstandsdauer von mindestens
90 Minuten haben und ohne Öffnungen sein, soweit nicht durch
andere geeignete Maßnahmen die
Übertragung von Feuer und Rauch
verhindert wird. Die Lüftungsleitungen müssen aus nichtbrennbaren
Baustoffen bestehen.
Bei Lagermengen von mehr als
300 l Heizöl ist an der Tür außen ein
Schild „Heizöllagerung“ erforderlich.
Bei mehr als 1.000 l ein für die
Brandklassen A, B und C geeigneter
Feuerlöscher mit mindestens 6 kg
Inhalt.
Als Lagermenge gilt der Gesamtrauminhalt der Heizölbehälter.
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Planung der Energieversorgung - Heizöllagerung
Heizöllagerung und Aufstellung
von Feuerstätten im selben Raum
Sind in den Lagerräumen für Heizöl
(bis max. 5.000 l) Feuerstätten aufgestellt, so sind folgende Richtlinien
zu beachten:
1
2
10
3
11 12
8 9
- die Feuerstätten müssen außerhalb
des Auffangraumes für auslaufendes Heizöl stehen,
- die Feuerstätten müssen einen
Abstand von mindestens 1 m zu
Lagerbehältern für Heizöl haben.
- Wird in dem Aufstellraum der Feuerstätte Heizöl gelagert oder ist
der Raum für die Heizöllagerung
nur vom Aufstellraum aus zugänglich, muss die Heizölzufuhr von der
Stelle des Notschalters aus durch
eine entsprechend gekennzeichnete Absperreinrichtung unterbrochen werden können.
- Brenner und Brennstofffördereinrichtungen der Feuerstätten müssen durch einen außerhalb des Aufstellraumes angeordneten Schalter
(Notschalter) jederzeit abgeschaltet werden können. Neben dem
Notschalter muss ein Schild mit der
Aufschrift „Notschalter Feuerung“
vorhanden sein.
Hinweis
Bei der Aufstellung von Öl-Gebläsekesseln müssen die Anforderungen
an die Aufstellräume gemäß Landesbauordnung und Feuerungsverordnung der jeweiligen Bundesländer
beachtet werden.
PLI icoVIT exclusiv
min. 1 m
7
6
5
4
Heizöllagerung und Aufstellung von Feuerstätten im selben Raum (maximal 5.000 Liter Heizöl)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
Fenster
Elektrische Beleuchtung (Schalter außerhalb des Raumes)
Türe dicht und selbst schließend (mindestens feuerhemmend)
Mit Hinweisschild: Heizöllagerung, Feuer und Rauchen verboten
Feuerlöscher für Brandklasse A, B und C (Inhalt: min. 6 kg)
Auffangraum mit ölbeständigem Anstrich
Ölundurchlässiger und feuerbeständiger Boden
Tankinhalt maximal 5000 Liter, Befüllung des Tankes maximal 95 %
Füllleitung
Entlüftung
Zuluftöffnung min. 150 cm²
Elektrischer Notschalter (außerhalb des Raumes)
Absperreinrichtung für die Heizöl-Zufuhr (außerhalb des Raumes)
189
8 Anlagenplanung
Planung der Energieversorgung - Heizöllagerung
Heizöllagerung mit Lagermengen
von mehr als 5.000 Litern Heizöl
Werden mehr als 5.000 l Heizöl
in Gebäuden gelagert, so ist ein
besonderer Raum ohne Feuerstätten
(Heizöllagerraum) erforderlich.
Er darf nicht anderweitig genutzt
werden. Die Lagermenge darf
100.000 l je Heizöllagerraum nicht
überschreiten.
Der Heizöllagerraum muss feuerbeständige Wände und Decken haben.
Der Fußboden sowie Einbauten
und Unterteilungen dieses Raumes
müssen aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen. Türen, die nicht
unmittelbar ins Freie führen, müssen
mindestens feuerhemmend und
selbstschließend sein. Der Raum
muss gelüftet werden können. Durch
Decken, Wände oder Fußböden von
Heizöllagerräumen dürfen nur die
zum Betrieb der Heizöllagerräume
erforderlichen Leitungen geführt
werden. Für Heizrohrleitungen und
Abwasserleitungen können Ausnahmen gestattet werden, wenn wegen
des Brandschutzes Bedenken nicht
bestehen.
An der Tür eines Heizöllagerraumes
muss außen ein auffälliger, dauerhafter Anschlag mit dem Wortlaut
„Heizöllagerung“ vorhanden sein.
1
2
3
40 mm
6
5
4
Heizöllagerraum
1
2
3
4
5
6
Lüftung
Feuerbeständige Wände und Decken
Türe dicht und selbst schließend (mindestens feuerhemmend)
Mit Hinweisschild: Heizöllagerung, Feuer und Rauchen verboten
Feuerlöscher für Brandklasse A, B und C (Inhalt: min. 6 kg)
Auffangraum mit ölbeständigem Anstrich
Ölundurchlässiger und feuerbeständiger Boden
In der Nähe von Heizöllagerräumen
muss ein für die Brandklassen A, B
und C geeigneter Feuerlöscher mit
mindestens 6 kg Löschmittelinhalt
griffbereit angebracht sein.
Brennstoff- und Heizöllagerräume
sowie Räume, die mit ihnen in Verbindung stehen, müssen eine elektrische Beleuchtungsanlage haben.
Lüftungsleitungen, die mit anderen
Räumen in Verbindung stehen, müssen innerhalb von Brennstoff- und
Heizöllagerräumen eine Feuerwiderstandsdauer von mindestens
90 Minuten haben und ohne Öffnungen sein, soweit nicht durch
andere geeignete Maßnahmen die
Übertragung von Feuer und Rauch
verhindert wird. Die Lüftungsleitungen müssen aus nichtbrennbaren
Baustoffen bestehen.
Als Lagermenge gilt der Gesamtrauminhalt der Heizölbehälter.
190
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Planung der Energieversorgung - Zulässige Brennstoffe
Zulässige Brennstoffe
Heizöle nach DIN 51603- 1 und
DIN V 51603-6
Grundsätzlich sind drei Heizölsorten
zu unterscheiden:
- Heizöl EL Standard, das sogenannte
Standard Heizöl EL (DIN 51603- 1)
- Heizöl EL Schwefelarm, das schwefelarme Heizöl EL (DIN 51603- 1)
- Heizöl EL Alternativ, z. B. das sogenannte Bioheizöl, (DIN V 51603-6)
Heizöl EL
- DIN 51603 -1:2008-08
Heizöl EL schwefelarm
- DIN 51603 -1:2008-08
Heizöl EL A Bio 20
- DIN V 51603 -6
Heizöl EL A Bio 20
- EN 14213 -11
Heizöl EL mit bis zu 5% Rapsöl
bzw. 20% Fettsäure-Methylester
(FAME) ist zulässig bei einem neuen
oder gereinigten Tank.
- DIN V 51603 -6
- EN 14213 -11
Die Verbrennung von anderen
Brennstoffen ist nicht zulässig.
Hinweis
Beim Umbau der Ölversorgung ist
eine Tankreinigung erforderlich.
Schwefelarmes Heizöl und Standard
Heizöl unterscheiden sich hinsichtlich des Schwefelgehalts, der definierten Schmierfähigkeit und beim
Einsatz von aschebildenden Additiven, die im schwefelarmen Heizöl
unzulässig sind.
Das schwefelarme Heizöl wurde
insbesondere für die Öl-Brennwerttechnik und neue Brennertechnologien wie z. B. Oberflächenbrenner
entwickelt. Die Produktvorteile
kommen jedoch genauso in allen
übrigen Heizkesseln zum Tragen.
Der Schwefelgehalt wurde nicht nur
wegen der Umwelteigenschaften
reduziert – Kondensateinleitung
ohne Neutralisation, niedrige Schadstoffemissionen –, sondern weil ein
Standard Heizöl EL
hoher Schwefelanteil auch nachweislich zu höheren Ablagerungen und
Rückständen im Gerät führt. Das
schwefelarme Heizöl, erhöht somit
generell die Betriebssicherheit und
ermöglicht einen dauerhaften hocheffizienten Betrieb der Ölheizung.
Bioheizöl wird heute durch die
Mischung von schwefelarmem
Heizöl und FAME (Fatty Acid Methyl
Ester) hergestellt, allgemeinsprachlich auch Biodiesel genannt.
Die Mischung muss als Heizöl EL
Alternativ, z. B. das sogenannte
Bioheizöl, gekennzeichnet werden
und darf nicht als Standard oder
schwefelarmes Heizöl ausgeliefert
werden. Wenn der „Bio-Anteil“ beispielsweise zwischen 3 und < 5,9
Prozent liegt, muss das Heizöl als
„Heizöl EL A Bio 5“ bezeichnet werden. In der Vergangenheit waren
teilweise aschebildende Additive für
Betriebsstörungen ursächlich, deshalb dürfen nach DIN 51603-1 und
DIN V 51603-6 diese Additive nicht
im schwefelarmen Heizöl und nicht
im Bioheizöl eingesetzt werden.
Schwefelarmes Heizöl EL
Alternatives Heizöl bzw.
Bioheizöl
Schwefelgehalt
> 50 mg/kg und < 1.000 mg/kg
< 50 mg/kg
< 50 mg/kg
Schmierfähigkeit nach
E DIN ISO 12156-1
keine Anforderung
< 460 μm
< 460 μm
Geeignete Additive
Asche bildende Additive zulässig
Asche bildende Additive unzulässig
Zumischung von FAME
(Biodiesel)
unzulässig, maximal 0,5 Volumenprozent durch
logistische Situationen
zulässig, nach Art und Volumenanteilen anzugeben
Brennwert mindestens
45,4 MJ/kg
42,0 MJ/kg
Wassergehalt maximal
200 mg/kg
300 mg/kg
Thermische Stabilität
nach DIN 51371
Ist anzugeben
Zurzeit kein geeignetes Verfahren
Oxidationsstabilität
nach DIN EN 14112
Keine Anforderung
Ist anzugeben
Genormt in
DIN 51603 Teil 1
DIN V 51603 Teil 6
Auszug wesentlicher Anforderungen an die Heizölsorten (Quelle: Informationsblatt Nr. 42, März 2011, www.bdh-koeln.de)
Additivierung durch den Mineralölhandel
Heizöl wird schon während der Produktion in der Raffinerie mit einer
Grundadditivierung durch den Hersteller versehen. Dies ist erforderlich, um das normgerechte Kälteverhalten, die erforderliche Schmierfähigkeit oder auch die sichere Handhabung (durch Additive wird z. B.
eine statische Aufladung reduziert)
sicherzustellen. Durch die Zugabe
PLI icoVIT exclusiv
der sogenannten Premiumadditive
– in der Regel automatisch am Tankwagen – können weitere Qualitätseigenschaften positiv beeinflusst und
die Betriebssicherheit einer Ölfeuerungsanlage in der Praxis erhöht
werden. Diese Additive sind u. a. vorteilhaft bei langen Lagerungszeiten,
sie können die katalytische Wirkung
von Buntmetallen auf die Ölalterung
reduzieren, ggf. den Verbrennungsprozess unterstützen oder auch
Ablagerungen reduzieren. Überdies
kann durch Additivierung Ölgeruch
überdeckt werden.
Hinweis
Eine Additivierung durch den
Mineralölhandel verbessert gezielt
bestimmte Produkteigenschaften,
muss aber in jedem Fall auf die verwendete Heizölsorte abgestimmt
werden.
Quelle: Informationsblatt Nr. 42,
März 2011, www.bdh-koeln.de
191
8 Anlagenplanung
Planung der Energieversorgung - Einstrangsystem
Schäden in der Öl-Versorgungsanlage durch Bioöl
Vor der Nutzung von Heizöl mit biogenen Beimischungen (Bioöl) mit bis
zu 20% FAME-Anteil müssen folgende Maßnahmen an der Ölversorgung
durchgeführt werden:
– Ölleitungen müssen aus Edelstahl
im Einstrangsystem mit einem
Innendurchmesser von maximal 4
mm ausgeführt sein.
– Vor der ersten Befüllung mit Bioöl
muss eine Tankreinigung durchgeführt werden.
– Der Tank muss für den Einsatz mit
Bioöl nachweislich (mit Herstellernachweis) geeignet sein.
– Der Tank muss mit einer schwimmenden Absaugung ausgestattet
sein.
– Einbauten in der Ölversorgungsanlage müssen für den Einsatz von
Bioöl nachweislich geeignet sein.
– Der Einsatz des Vaillant Ölfilters
(Art.-Nr. 0020023134) ist zwingend erforderlich.
– Die verwendete Ölsorte muss deutlich sichtbar am Tank und am Gerät
gekennzeichnet werden.
Aufgrund des geringeren Heizwertes
von Bioöl erreicht das Gerät nicht
die gleiche Leistung wie mit Heizöl EL. Es kann zu einer Minderleistung von bis zu 5 % kommen.
- Beachten Sie die Einhaltung der
Wartungsintervalle.
- Achten Sie darauf, dass Ölfilter und
Öldüse jährlich gewechselt werden.
192
Umstellung von Zweistrang- auf
Einstrangsystem
Entnahmeleitungen
Unter Entnahmeleitungen versteht
man die Saug- und Druckleitung
zur Ölpumpe des Brenners. Entnahmeleitungen dürfen nur von oben
in die Behälter eingeführt werden.
Die Saugöffnung soll in der Regel
in einem Abstand von mindestens
60 mm über der Behältlersohle liegen. Bei Kunststoff-Fertigtanks wird
ein komplettes Entnahmesystem
geliefert. Es enthält das Entnahmerohr mit Rückschlagventil sowie ein
Schnellschluss-Absperrventil am
Behälter. Die Führung der Entnahmeleitung muss so erfolgen, dass
sich keine Luft- oder Gasblasen
bilden bzw. festsetzen können. Die
Öl-Entnahmeleitungen können im
Zweistrang- oder im Einstrangsystem ausgeführt werden.
Zweistrang-/Einstrangsystem
Beim Zweistrangsystem wird eine
Vorlauf und eine Rücklaufleitung
verlegt. Das hat den Vorteil, dass
unabhängig von der Brennerleistung
immer ein genügend großer Ölvolumenstrom in der Leitung zirkuliert.
Der Leitungsdurchmesser spielt
hier nur eine geringe Rolle, da ein
Ausgasen des Öles durch zu geringe
Fließgeschwindigkeiten kaum auftreten kann. Gasblasen im Öl sollten
vermieden werden, da sich diese vor
die Öldüse setzen und zu Brennerstörungen führen. Rücklaufleitungen
sollten im Querschnitt der Vorlaufleitung entsprechen. Sie dürfen nicht
absperrbar sein und müssen das
Rücklauföl in den Behälter leiten,
aus dem es entnommen wird. Sonst
kommt es zur Überfüllung. Es gibt
im Handel Kombinationsarmaturen,
über die Entnahme- und Rücklaufleitung gemeinsam in den Behälter
eingeführt werden. Zusätzlich haben
sie noch ein Entnahmeventil als
Rückschlagventil damit bei Pumpenstillstand die Saugleitung nicht
leer laufen kann. Außerdem enthält
die Kombinationsarmatur das aus
Sicherheitsgründen vorgeschriebene Schnellschlussventil.
Steht der Ölbehälter im Aufstellraum der Feuerstätte, oder ist er nur
durch diesen zugänglich, dann muss
er von einer leicht zugänglichen
Stelle außerhalb des Aufstellraumes
absperrbar sein. Vor- und Rücklaufleitungen sollten aus Kupfer,
natlos gezogen, oberirdisch leicht
einsehbar, unterirdisch in einem flüssigkeitsdichten Schutzrohr mit Lecksicherheits- und Kontrolleinrichtung
verlegt werden. Die Vorlaufleitung
(Saugleitung) endet als fest verlegte
Leitung kurz vor dem Brenner mit
dem Filter und einer Absperrvorrichtung. Das Filter enthält, leicht
auswechselbar, Maschensiebe aus
Metall, Kunststoff oder Filterelemente aus gesinterten Werkstoffen. Die
transparente Filtertasse lässt den
Verschmutzungsgrad leicht erkennen.
... erhöhte Sicherheit mit Einstrangsystem
Durch die fehlende Rücklaufleitung
ist das Einstrangsystem nicht nur
kostengünstiger, sondern auch
sicherer als das Zweistrangsystem.
Auf einfache Weise kann eine selbstüberwachende Saugleitung verlegt
werden. Im Falle einer Undichtigkeit
reißt die Flüssigkeitssäule in der
zum Tank hin mit Gefälle verlegten
Saugleitung ab und das Öl fließt in
den Tank zurück. Beim Zweistrangsystem besteht hingegen das Risiko, dass der gesamte Tankinhalt
ausgepumpt wird. Im Sinne der
Verordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAwS)
wird deshalb empfohlen, die Entnahmeleitungen als Einstrangsystem
auszuführen, um das Leckagerisiko
zu minimieren. Auch eine Umrüstung von Zweistrang- auf Einstrangsysteme wird als sinnvoll
erachtet. Werden die vorhandenen
Ölleitungen jedoch nicht erneuert,
ist der Leitungsquerschnitt für Einstrangsysteme i. d. R. zu groß. Um in
diesem Fall Brennerstörungen aufgrund von Ausgasungen zu verhindern, ist auch hier der Einsatz eines
automatischen Heizölentlüfters zu
empfehlen.
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Planung der Energieversorgung - Einstrangsystem
Einstrangsystem mit automatischem Heizölentlüfter
Beim Einstrangsystem wird aus dem
Öltank nur soviel Heizöl entnommen
wie es der installierten Brennerleistung entspricht. Daher ist hierbei
die richtige Dimensionierung der
Saugleitung besonders wichtig.
Werden zu große Leitungsquerschnitte verlegt, kann es durch zu
geringe Fließgeschwindigkeiten zum
Ausgasen des Heizöls und damit zu
Brennerströrungen kommen. Beim
Einstrangsystem ist, um Brennerstörungen durch Gasblasen zu verhindern, der Einsatz eines automatischen Heizölentlüfters besonders zu
empfehlen.
Einstrangsystem
Das Gerät wird zwischen Filter und
Brenner installiert oder mit vormontiertem Einstrangfilter geliefert. Die
Ölschläuche des Brenners werden
am Heizölentlüfter angeschlossen.
Das vor der Düse überschüssige Öl
wird im Entlüftungsaggregat permanent entlüftet und dem Brenner
erneut zugeführt.
Aufgrund der geringen Saugleistung
erhöht sich auch die Standzeit des
Ölfilters bei Einstrangsystemen
wesentlich. Der Ölverbrauch kann
zudem mit nur einem Durchflusszähler gemessen werden, die Leitungen
selbst aufgrund der kleineren Volumenströme entsprechend kleiner
gewählt werden.
1
2
Antiheberventile
Bei Ölfeuerungsanlagen mit höherliegendem Tankölspiegel besteht im
Falle einer Leckage in nachgeschalteten Anlagenteilen (z. B. Filterglas
defekt) die Gefahr, dass der Ölbehälterinhalt ausgehebert wird und
in den Aufstellraum fließt. Um ungewollten Ölaustritt zu verhindern,
sollte hinter dem Öltank am höchsten Punkt in die Saugleitung z. B. ein
Membran-Antiheberventil eingebaut
werden.
Magnetventil als Antiheberventil
einbauen
Das Antiheberventil ist durch Federkraft im Ruhezustand gesperrt. Der
Unterdruck aus dem Saugbetrieb
der Brennerpumpe wirkt auf eine
Membranfläche, die über einen Stößel den Sperrkolben anhebt. Während der Brennerlaufzeit bleibt das
Ventil geöffnet. Bei einer Undichtigkeit in der Saugleitung reißt der
Unterdruck ab, die Membrane gibt
daraufhin den Kolben frei und das
Ventil wird geschlossen. Die Membran-Antiheberventile erfüllen die
Forderungen der VAwS.
PLI icoVIT exclusiv
1
Membran-Antiheberventil (Werkbild Afriso)
Da das Membran-Antiheberventil
vom Pumpendruck abhängig ist,
kann es je nach Leitungslänge zu
Funktionsstörungen kommen. Besser ist daher der Einbau eines elektrisch gesteuerten Magnetventils als
Antiheberventil.
193
8 Anlagenplanung
Planung der Energieversorgung - Einstrangsystem
Auslegung der Ölversorgungsleitung
Der Innendurchmesser (d) der Ölversorgungsleitung muss 4 mm betragen.
Bei Verwendung von Bioöl muss die
Ölversorgungsleitung aus Edelstahl
bestehen. Der Tank und die Einbauten in der Ölversorgungsanlage
müssen für den Einsatz mit Bioöl
nachweislich (Herstellernachweis)
geeignet sein. Zudem muss der Tank
mit einer schwimmenden Absaugung ausgestattet werden.
Die Ölversorgungsanlage muss entsprechend der verwendeten Ölsorte
gekennzeichnet sein (deutlich sichtbar am Tank und Kessel).
Ölversorgung im Einstrangsystem;
Öltank hochliegend
Die statische Saughöhe beträgt max.
3,0 m = Maximaler Ölstand höher als
tiefster Punkt der Entnahmeleitung
(Saugventil im Öl-Tank). Als Länge
der Öl-Versorgungsleitung werden
alle waagerechten und senkrechten
Rohre sowie Bögen und Armaturen
gerechnet.
Berücksichtigt sind die Einzelwiderstände von Rückschlagventil,
Absperrventil, Öl-Filter und vier
Stück 90° Rohrbögen bei einer
Ölviskosität von ca. 6 mm2/s. Bei
zusätzlichen Widerständen durch
Armaturen und Bögen muss die Leitungslänge entsprechend reduziert
werden.
Bei einem höher liegenden Tank darf
der Zulaufdruck max. 0,7 bar betragen.
Die Tabelle gilt für innen- und
außenliegende Tanks.
Wenn die maximale Ölleitungslänge
überschritten wird, dann diffundiert
Luft in das Öl.
Falls eine längere Ölleitung als die
maximal angegebene Ölleitungslänge zur Ölversorgung notwendig ist,
empfiehlt Vaillant einen Tagesbehälter mit einer zusätzlichen Pumpe.
H
Ø di
Ölversorgung im Einstrangsystem; Öltank hochliegend
Höhendifferenz zwischen
Ölansaugung und Brenner
(H) Meter [m]
Maximale Länge der Ölleitung mit einem Innendurchmesser von 4 mm Meter [m]
VKO 156/3-7
VKO 256/3-7
VKO 356/3-7
0
30
30
30
1
30
30
30
2
30
30
30
3
30
30
30
Länge der Ölleitung; Einstrangsystem, Öltank hochliegend
Der Ölfilter muss eine Ölfiltergröße
von 5 bis 20 μm besitzen.
194
PLI icoVIT exclusiv
8 Anlagenplanung
Planung der Energieversorgung - Einstrangsystem
Ölversorgung im Einstrangsystem;
Öltank tiefliegend
Die statische Saughöhe beträgt
max. 3,0 m = senkrechter Abstand
zwischen Öl-Pumpe am Brenner und
Saugventil im Öl-Tank. Als Länge
der Öl-Versorgungsleitung werden
alle waagerechten und senkrechten
Rohre sowie Bögen und Armaturen
gerechnet.
Berücksichtigt sind die Einzelwiderstände von Rückschlagventil,
Absperrventil, Öl-Filter und vier
Stück 90° Rohrbögen bei einer
Ölviskosität von ca. 6 mm2/s. Bei
zusätzlichen Widerständen durch
Armaturen und Bögen muss die Leitungslänge entsprechend reduziert
werden.
Wenn die maximale Ölleitungslänge
überschritten wird, dann diffundiert
Luft in das Öl.
Falls eine längere Ölleitung als die
maximal angegebene Ölleitungslänge zur Ölversorgung notwendig ist,
empfiehlt Vaillant einen Tagesbehälter mit einer zusätzlichen Pumpe.
Der Ölfilter muss eine Ölfiltergröße
von 5 bis 20 μm besitzen.
H
Ø di
Ölversorgung im Einstrangsystem; Öltank tiefliegend
Höhendifferenz zwischen
Ölansaugung und Brenner
(H) Meter [m]
Maximale Länge der Ölleitung mit einem Innendurchmesser von 4 mm Meter [m]
VKO 156/3-7
VKO 256/3-7
VKO 356/3-7
0
30
30
26
1
30
30
19
2
30
21
13,5
3
23
13
8
Länge der Ölleitung; Einstrangsystem, Öltank tiefliegend, außen
Höhendifferenz zwischen
Ölansaugung und Brenner
(H) Meter [m]
Maximale Länge der Ölleitung mit einem Innendurchmesser von 4 mm Meter [m]
VKO 156/3-7
VKO 256/3-7
VKO 356/3-7
0
30
30
30
1
30
30
28
2
30
30
20
3
30
18
11,5
Länge der Ölleitung; Einstrangsystem, Öltank tiefliegend, innen
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195
9 Anhang
Ergänzende Unterlagen:
Vaillant Preisliste Gesamtprogramm
06/2011,
Bestell-Nr. 875966
Vaillant Preisliste Systempakete &
Sets 06/2011,
Bestell-Nr. 0020101935
Vaillant Ratgeber zum ErneuerbareEnergien-Wärmegesetz,
Bestell-Nr. 0020076483
Vaillant Planungsinformation
Brennwert
Bestell-Nr. 0020135292
Vaillant Planungsinformation
Systemtechnik
Bestell-Nr. 0020134120
Vaillant Planungsinformation
Solarthermie
Bestell-Nr. 876086
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ecoPOWER
Bestell-Nr. 0020080990
Vaillant Planungsinformation
recoVAIR
Bestell-Nr. 0020008263
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Am Stadtholz 56
33609 Bielefeld
Tel. 05 21 / 932 36 - 40
Fax 05 21 / 932 36 - 70
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Marzahner Straße 24
13053 Berlin
Tel. 030 / 986 03 - 140
Fax 030 / 986 03 - 170
Vertriebsbüro Aachen
Rotter Bruch 20
52068 Aachen
Tel. 02 41 / 946 81 - 40
Fax 02 41 / 946 81 - 70
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Scarrastraße 14
68307 Mannheim
Tel. 06 21 / 777 67 - 40
Fax 06 21 / 777 67 - 70
Vertriebsbüro Bremen
Neidenburger Straße 11
28207 Bremen
Tel. 04 21 / 43 43 8 - 40
Fax 04 21 / 43 43 8 - 70
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Frankenring 8
01723 Kesselsdorf
Tel. 03 52 04 / 4 33 - 40
Fax 03 52 04 / 4 33 - 70
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Wahlerstraße 32
40472 Düsseldorf
Tel. 02 11 / 770 50 - 140
Fax 02 11 / 770 50 - 170
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Wasserburger Landstrasse 44
81825 München
Tel. 089 / 745 17 - 140
Fax 089 / 745 17 - 170
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Wendenweg 19
44064 (Postfach)
44149 Dortmund
Tel. 02 31 / 96 92 - 140
Fax 02 31 / 96 92 - 170
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Fax 03 61 / 43 81 - 170
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60314 Frankfurt
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Fax 069 / 942 27 - 170
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90441 Nürnberg
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Fax 09 11 / 96 121 - 70
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Fax 05 61 / 95 886 - 70
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Fax 03 91 / 509 19 - 70
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Fax 03 81 / 2 03 98 - 70
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79112 Freiburg
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Fax 0 76 64 / 93 95 - 70
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70771 Leinfelden-Echterdingen
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Fax 07 11 / 90 34 - 170
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Heidenkampsweg 45
20097 Hamburg
Tel. 040 / 500 65 - 140
Fax 040 / 500 65 - 170
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Reparaturberatung für Fachhandwerker
Tel. 0 180 5 999 120*
Vaillant Werkskundendienst
Auftragsannahme für den Service vor Ort
Tel. 0 180 5 999 150*
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Vaillant Angebots- und
Planungsunterstützung
Tel. 0 180 5 999 140*
September 2011
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Frankenring 8 · 01723 Kesselsdorf
Telefon 035204/275-0 · Telefax 035204/275-199
www.powerplus-systeme.de · [email protected]
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198
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