Untitled

Hinzufügen zu Meine Handbücher
28 Seiten

Werbung

Untitled | Manualzz

Inhaltsverzeichnis

1.

Normen und Vorschriften

1.2 Abgasanlage und effektiver Wärmebedarf............................................................................................................................ 5

2. Allgemein

2.2 Hinweise Einsatz der Brenner ...................................................................................................................................... 6

2.3 Ausschreibungstext............................................................................................................................................................. 7

3. Montage

3.2 Brandschutz........................................................................................................................................................................ 8

3.5 Elektroanschluss ................................................................................................................................................................. 8

3.6 Gasanschluss ..................................................................................................................................................................... 8

4. Inbetriebnahme

4.4 Brennereinstellung............................................................................................................................................................... 9

5. Wartung

5.1 Wartung ............................................................................................................................................................................ 13

5.2 Flammenüberwachung...................................................................................................................................................... 14

6. Fehlersuche

6.1 Bedienkonzept des Steuergerätes LMG 21... .................................................................................................................... 16

6.2 Störursachendiagnose ...................................................................................................................................................... 17

7.1 Technische Daten und Elektro-Anschluss.......................................................................................................................... 18

7.4 Schaltplan ......................................................................................................................................................................... 20

7.5 Arbeitsfeld......................................................................................................................................................................... 21

7.5 Feuerungsautomat LMG 21.330........................................................................................................................................ 21

7.7 Explosionszeichnung......................................................................................................................................................... 22

7.8 Legende zur Explosionszeichnung..................................................................................................................................... 23

8. Gewährleistung

8.1 Gewährleistung ................................................................................................................................................................. 25

8.2 Ersatzteile ......................................................................................................................................................................... 25

Hersteller - Bescheinigung ............................................................................................................................................................... 26

EG-Baumuster-Konformitätserklärung ............................................................................................................................................. 26

Sicherheitshinweise - Bitte beachten!

Zum Installieren und Einstellen des Raketenbrenners® ist die Montage- Betriebs- und Wartungsanleitung zu beachten!

Für die Schweiz sind zusätzlich die Richtlinien des SVGW und diejenigen der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen, VKF, insbesondere die Brandschutzlinie „Wärmetechnische Anlagen“, Ausgabe 1993 zu beachten.

Bitte lesen Sie diese Installationsanleitung vor Installationsbeginn aufmerksam durch. Für Schäden, die durch

Nichtbeachtung dieser Installationsanleitung entstehen, entfallen alle Haftungs- und Gewährleistungsansprüche!

Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten können zu Verletzungen oder Sachschäden führen!

Arbeiten an der Heizungsanlage y Installations-, Inbetriebnahme-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten dürfen nur durch einen autorisierten Heizungsfachbetrieb durchgeführt werden.

Bei Arbeiten an Brenner und Kessel y Heizungs-Notschalter ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern y Ölzuleitung absperren und gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichern.

Mit diesem Zeichen sind Hinweise gekennzeichnet, die Sie zu Ihrer und der Sicherheit anderer Personen sowie Vermeidung von Schäden unbedingt beachten müssen.

Mit diesem Zeichen sind Hinweise versehen, die zur Betriebssicherheit und richtigen Funktion des Raketenbrenners® beachtet werden müssen. Es weißt ebenfalls auf die Beachtung rechtlicher Bestimmungen hin.

4

GE 1H / 15 - 65 kW

1.1 Normen und Vorschriften

Nachfolgende Normen und Richtlinien sind bei der Installation und beim Brennerbetrieb zu beachten.

HeizAnlV

Heizanlagenverordnung

FeuVo

Feuerungsverordnung der Bundesländer

1. BImSchV

Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes

VDI 2035

Richtlinien zur Verhütung von Schäden durch Korrosion und

Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen

VDE

Vorschriften und Sonderanforderungen der Energieversorgungsunternehmen

EN 303, Teil 1 und Teil 2

Heizkessel mit Gebläsebrenner

EN 60335, Teil 1

Sicherheit elektrischer Geräte für den Haushalt und ähnliche

Zwecke

DIN 4705

Berechnung von Schornstein-Abmessungen

DIN 4751

Warmwasserheizungsanlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen

DIN 57116

Elektr. Ausrüstung von Feuerungsanlagen

Bitte berücksichtigen Sie die regional gültige Landesbauordnung.

1. Normen und Vorschriften

1.2 Abgasanlage und effektiver Wärmebedarf

Kessel, Brenner und Abgasanlage (Schornstein) bilden eine betriebliche Einheit, niedrigen Abgastemperaturen muß bei einer

Leistungsreduzierung Rechnung getragen werden.

Bei Abgastemperaturen unter 160°C muss die Anlage so ausgelegt sein, dass Schäden durch Kondensat vermieden werden.

Zur Erzielung gleichmäßiger Verbrennungswerte und Reduzierung eventueller Feuchtigkeit empfiehlt sich der Einbau einer

Zugbegrenzerklappe ( Nebenlufteinrichtung). Diese sollte möglichst im Schornstein installiert werden, um eventuelle Geräusche im Rauchrohr zu verhindern.

5

2. Allgemeines

GE 1H / 15 - 65 kW

Die Gasbrenner der Baureihe GE 1H sind vollautomatische

Gas-Gebläsebrenner in Monoblock-Bauweise. Sie sind für den

Betrieb mit Erdgas und Flüssiggas geeignet und nach DIN EN

676 gebaut und geprüft.

Der platzsparende Aufbau der Gaskompaktarmatur auf dem

Gehäusedeckel und der Anschluss an die Gasleitung mittels einem flexiblen Gaswellrohr, ermöglicht eine schnelle und problemlose Montage des Brenners. Eine Konstruktion, die das

Gewicht der Gasarmaturenstrecke abfängt, entfällt.

Die hohe Pressung und die steile Kennlinie des Gebläses in

Verbindung mit der günstigen Öffnungscharakteristik des Gasmagnetventils garantieren sicheres Anfahren, Überwinden hoher Kesselwiderstände und weitgehende Unabhängigkeit vom

Schornsteinzug.

Extrem niedrige Schadstoffemission und exakte Anpassung an den gewünschten Wärmebedarf werden ermöglicht durch das optimierte Zusammenwirken von Mischsystem, Gasdüse, Gaskompaktarmatur und Gebläse.

Komfortable Bedienung und Betriebsanzeige durch das serienmäßig eingebaute Lampenfeld. Aufgrund übersichtlicher Beschriftung ist eine Entriegelung bei Störabschaltung auch für den Endverbraucher möglich.

2.2 Hinweise zum Einsatz der Brenner

Die Gasbrenner GE 1H sind grundsätzlich geeignet zum Einsatz an handelsüblichen Heizkesseln (intermittierender Betrieb) für die Wohnraumbeheizung und Brauchwassererzeugung. Die

Entwicklung und die Prüfverfahren sind auf die Betriebsbedingungen dieser Anlagen abgestimmt.

Die nachfolgend aufgezeigten Einsatzbereiche für Gasbrenner stellen besondere Anforderungen und Betriebsbedingungen dar, deshalb behält sich die MAN Heiztechnik die ausdrückliche

Freigabe vor bei: y Dunkelstrahlern y Backöfen y Glühöfen y Trocknungskammern

Bei Anlagen mit überdurchschnittlich hohen Feuerraum- oder Temperaturbelastungen sollte ebenfalls eine Abstimmung mit MAN Heiztechnik erfolgen.

Die Brenner dürfen in Räumen, in denen mit Luftverunreinigungen durch Halogenkohlenwasserstoffe zu rechnen ist, wie z. B. Friseurbetrieben, Druckereien, chemischen Reinigungen,

Labors etc. nur betrieben werden, wenn ausreichende Maßnahmen ergriffen werden, die für die Heranführung unbelasteter Verrennungsluft sorgen.

Im Zweifelsfall sollte eine Rücksprache mit MAN Heiztechnik erfolgen.

Die Brenner dürfen nicht in Räumen mit starkem Staubanfall oder hoher Luftfeuchtigkeit (z. B. Waschküchen) betrieben werden. Der Heizraum muss frostsicher und gut belüftet sein.

Werden diese Hinweise nicht beachtet, entfällt für auftretende Schäden, die auf einer dieser Ursachen beruhen, die Gewährleistung.

Abb. 1: Lampenfeld GE 1H gelbe LED Ä Magnetventil; grüne LED Ä Betrieb; rote LED Ä Störung; / Entstörtaste

6

GE 1H / 15 - 65 kW

2.3 Ausschreibungstext

Schaltung einstufig mit Vorbelüftung, Magnetventil langsam

öffnend, zugelassen für intermittierenden Betrieb an Guss- /

Stahl-Heizkesseln.

Der Brenner besteht aus:

-

Spiralgehäuse (Leichtmetall-Druckguss)

-

Brennerrohr

-

Mischsystem mit Düsenrohr, verschiebbar

-

Gehäusedeckel mit Funktionsteilen

-

Elektromotor mit Betriebskondensator

-

Hochleistungsgebläserad

-

Luftdruckschalter

-

Gasfeuerungsautomat mit Diagnosefunktion nach

DIN EN 298 und DIN EN 230

-

Ionisationselektrode zur Flammenüberwachung

-

Zündtransformator, Störgrad < N

-

Zündelektrodenblock (Zündkabel steckbar)

-

Gasarmaturenblock auf Gehäusedeckel montiert mit Filter,

Gasdruckwächter, Gasdruckregler, Magnetventile Klasse A

-

Abdeckhaube

-

Anschluss-Stecker nach DIN 4791

-

Flexibles Gaswellrohr zum Anschluss an die Gasleitung

-

Klemmflansch nach DIN EN 226

-

Brennerdichtung und Anschluss-Schrauben

-

Schnellverschlüsse und Service-Aufhängung zur Vereinfachung der Wartung

Der Brenner ist warmerprobt.

2. Allgemeines

Abb. 2:

7

3. Montage

3.1 Allgemeiner Hinweis nach DIN EN 676

Der Brenner GE 1H muss in Übereinstimmung mit den gültigen

Vorschriften eingebaut und darf nur in gut belüfteten Räumen betrieben werden. Die Instruktionen vor dem Einbau und Betrieb des Brenners sind zu beachten.

Verlegung und Anschluss der Gasleitung dürfen nur von einem zugelassenen Installateur erfolgen.

Die Verlegung der Elektro-Anschlüsse muss gemäß den VDE- und EVU-Vorschriften erfolgen.

Der Brenneranschluss muss mit einem flexiblen Kabel versehen sein, dabei dürfen Phase und Null-Leiter nicht vertauscht werden.

Der Einbau thermisch beeinflusster Gas-Absperrarmaturen ist in vielen Bundesländern vorgeschrieben. Die Grundlage ist die jeweils gültige Muster-Feuerungsverordnung der Bundesländer.

Phase und Null-Leiter dürfen nicht vertauscht werden! Auf den einwandfreien Anschluss des Schutzleiters ist zu achten!

3.2 Brandschutz

Laut Muster-Feuerversicherungsverordnung (M-FeuVo) sowie der Bauordnungen der Länder sind für Brandschutz an Gasanlagen Gas-Absperrarmaturen bzw. Brandschutz-Ventile erforderlich. Diese Vorrichtungen müssen bauseits installiert werden.

3.3 Montage- und Einstellwerkzeuge

-

> Anbau Kesselflansch an Kessel

-

> Fixierung Brenner am Kessel

-

> Anschluss Gaswellrohr ¾“ Überwurfmutter

-

> Gasrohr Kompaktarmatur

-

> Brennerflansch

-

> Entfernen der Brennerhaube

-

> Einstellung B-Maß

-

> Schnellverschlüsse

-

> Zündelektrode

-

> Ionisationselektrode

-

> Stauscheibe

-

> Einstellung Gasdurchsatz

GE 1H / 15 - 65 kW

Schlitzschraubendreher 0,6x3,5

-

> Öffnen Messnippel

-

> Gas- und Luftmessnippel

3.4 Montage des Brenners

Bei der Montage des Gasbrenners an einen Heizkessel sind die folgenden Maße und Abmessungen zu beachten (s. Bild 3 sowie Kap. 7.8 Seite 17):

-

Lochkreis

∅ 150 ±1,5

mm

-

Kesseltürbohrung ∅ min

110 mm

Abb. 3: Kesselanschluss nach DIN EN 226

3.5 Elektroanschluss

Der 7-polige Anschluss-Stecker wird direkt in die Buchse am

Brenner eingesteckt. Zur Verdrahtung des Steckers s. Schaltplan Seite 14.

Verpolungsschutz

Beim Vertauschen der Anschlüsse für Phase und Null-Leiter erfolgt durch den Feuerungsautomaten Störabschaltung Ende «TSA».

3.6 Gasanschluss

Der Anschluss des Brenners an die Gasleitung erfolgt mit Hilfe eines flexiblen Gasschlauches mit flachdichtenden Verschraubungen (¾“). Beim Anschluss des Brenners müssen die technischen Regeln und Anweisungen des zuständigen GVU´s berücksichtigt werden.

Gasfließdruck max. 70 mbar

8

GE 1H / 15 - 65 kW

Vor der Inbetriebnahme ist sicherzustellen, dass der Brenner ordnungsgemäß und den örtlichen Vorschriften entsprechend installiert und angeschlossen wurde.

4.1 Entlüftung der Gasleitung und Gasarmatur

Vor der Inbetriebnahme müssen die Gasleitungen vom GVU entlüftet werden, bis die vorhandene Luft oder das inerte Gas aus den Leitungen verdrängt ist. Anschließend sind die Armaturen zu entlüften. Hierzu wird an die Mess-Stelle (P vor

) am Eingang der Gaskompaktarmatur ein bis ins Freie führender

Schlauch zur Entlüftung angeschlossen (s. Abb. 9, Seite 7).

Zur Entlüftung muss die Verschluss-Schraube des Messnippels und der Gaskugelhahn geöffnet werden. Das Gas strömt jetzt aus den Armaturen über den Entlüftungsschlauch ins Freie.

Diese Arbeiten sind auch nach Austausch der Gaskompaktarmatur zu wiederholen.

4.2 Überprüfung des Wärmeerzeugers

Vor dem ersten Start des Brenners müssen folgende Punkte kontrolliert werden:

-

Ist der Brenner für den Kessel geeignet (s. Kennfeld 7.6, Seite 15) ?

-

Ist der Kessel ausreichend mit Wasser gefüllt?

-

Funktionieren die Ventilatoren an Warmlufterhitzern?

-

Sind die Abgaswege frei bzw. die Abgasklappen geöffnet?

-

Besitzt die Abgasleitung eine Messöffnung?

-

Steht ausreichender Gasdruck in der Gasleitung zur Verfügung (min. 20 mbar)?

-

Ist für ausreichende Luftzufuhr gesorgt?

4.3 Bestimmung des Gasdurchsatzes

Zur Einstellung der richtigen Belastung des Kessels muss der einzustellende Gasdurchsatz (Betriebsvolumen V

B

) bestimmt werden. Hierzu entnehmen Sie dem Typenschild des Kessels die Nennleistung Q n

.

Bestimmung des Normvolumens V n

:

V n

= Q n

/ (

η Kessel*H u, n

)

Bestimmung des Umrechnungsfaktors f: f = (p

Baro

+p

G

) / 1013 * 273 /(273+t

G

)

Bestimmung des Betriebsvolumens V

B

:

V

B

= V n

/ f

4. Inbetriebnahme

Legende:

V

B

V

N

Q n

Nennleistung

η

= Wirkungsgrad Kessel

H u

= unterer Heizwert

P

Baro

= aktueller Luftdruck

P

G

= Gasdruck am Zähler t

G

= Gastemperatur am Zähler

4.4 Brennereinstellung

Der Brenner ist verbrennungstechnisch auf mittlere Leistung voreingestellt und muss auf die jeweilige Kesselleistung eingestellt werden.

Hierzu kann der Brenner mit Hilfe des Brennereinstellblattes (s.

Seite 13) voreingestellt werden.

Achten Sie an Brennwertanlagen auf ausreichende Dimensionierung der Abgasleitung.

Lufteinlaufdüse

Die Lufteinlaufdüse ist voreingestellt (s. Seite 13, Einstelltabelle)

GE 1.40 H bis 24 kW:

Einlaufdüse ohne Winkel (s. Abb. 4)

Abb. 4: Lufteinlaufdüse ohne Winkel

Die Lufteinlaufdüse kann nach Entfernen des Luftansaugschalldämpfers (s. Abb. 7 und 8, Seite 7) verstellt werden.

9

4. Inbetriebnahme

GE 1.40 H ab 25 kW

:

Lufteinlaufdüse mit Winkel (s. Abb. 5)

GE 1.65 H von 45 - 70 kW:

Lufteinlaufdüse immer mit Winkel

Abb. 5: Lufteinlaufdüse mit Winkel

Gebläsepressung

Zur Kontrolle der Einstellung ist es erforderlich, die Gebläsepressung zu messen (s. Abb. 6). Der Messnippel (Ø 9 mm) befindet sich rechts neben dem Gasrohr auf dem Gehäusedeckel.

Zur Messung ist die Schraube im Messnippel zu lösen.

GE 1H / 15 - 65 kW

B-Maß

Das B-Maß muss entsprechend der Brennerleistung eingestellt werden (s. Seite 13, Tabelle 7.2 bzw. 7.3). Weiter kann mit Hilfe des B-Maßes die Gebläsepressung an die Feuerraumverhältnisse angepasst werden.

Zur Erhöhung der Pressung:

B-Maß vergrößern

Zur Reduzierung der Pressung:

B-Maß verkleinern

Das eingestellte B-Maß kann an der durchsichtigen Kappe (s.

Seite 6, Abb. 6) abgelesen werden.

Schieber (Luftmenge)

Der Schieber dient zur Einstellung der Luftmenge bezüglich der

Abgaswerte (CO

2

), s. Kap. 4.5.

Als Orientierung sind in der Einstelltabelle (s. Seite 13) Anhaltswerte für die entsprechende Gebläsepressung angegeben.

Abb. 6: Messanschluss zur Bestimmung der Gebläsepressung

Abb. 7: Luftansaugschalldämpfer GE 1H mit Abdeckung

Die Brenner GE 1.40 H und GE 1.65 H werden grundsätzlich mit

rotem Schieber betrieben.

10

GE 1H / 15 - 65 kW

4. Inbetriebnahme

Gaseinstellung

Beim Einstellen des Druckreglers und der Hauptmengendrossel sind die angegebenen Drehrichtungen auf der Gaskompaktarmatur zu beachten (s. Abb. 9).

Abb. 8: Luftansaugschalldämpfer GE 1H sowie Schieber mit Skala und

Fixierung

Luftverstellung

Soll die Luftmenge geändert werden, so muss die Abdeckung von dem Ansaugschalldämpfer entfernt werden (s. Abb. 7 und

8).

Danach wird die Klemmschraube gelöst. Nun kann der Schie-

• ber verstellt werden, dabei muss die Gebläsepressung kontrolliert werden: mehr Luft,

Schieber nach unten, d. h. Skalenwert erhöhen

• weniger Luft,

Schieber nach oben, d. h. Skalenwert verringern

Nach dem Verstellen wird die Klemmschraube wieder mit der

Hand angezogen und die Abdeckung bis zum Einrasten in die

Führung eingeschoben.

Kontrolle der CO

2

-Werte mit aufgesetzter Abdeckung an

Luftansaugschalldämpfer.

Abb. 9: Multiblock GE 1H

Druckregler p

D

Der Druckregler p

D

ist werksseitig voreingestellt und braucht für die Einstellung des Erdgas-Brenners nicht verstellt zu werden.

Sollte der Druckregler verstellt sein, ist darauf zu achten, dass er immer im Arbeitsbereich arbeitet.

Bei Flüssiggas (im kleinen Leistungsbereich) muss der Gasdurchsatz ggf. über den Druckregler reduziert werden.

Hauptmengendrossel p

G

Mit der Hauptmengendrossel p

G

wird der Gasdurchsatz und damit die Leistung des Brenners eingestellt. Zur Ermittlung des

Gasdurchsatzes s. Kap. 4.3, Seite 6.

Als Orientierung sind in der Einstelltabelle auf S. 13 Anhaltswerte für die entsprechenden Düsendrücke angegeben.

11

4. Inbetriebnahme

Damit der Brenner umweltfreundlich, wirtschaftlich und störungsfrei arbeitet, müssen bei der Inbetriebnahme die Abgaswerte gemessen werden (s. Tab. unten).

Die genauen, maximalen CO

2

-Werte der Gase können beim zuständigen Gasversorger erfragt werden.

CO

2

- Tabelle

Einstellwerte CO

2

[Vol.-%]

Maximalwerte CO

2

[Vol.-%]

Erdgas L

Erdgas H

Flüssiggas

8,8 - 9,3

9,5 - 10,0

10,3 - 11,0

11,5 - 11,7

11,8 - 12,5

13,8

CO

Der Brenner sollte so eingestellt werden, dass möglichst wenig

CO entsteht.

Abgasverlust

Die Abgasverluste sind nach erfolgter Inbetriebnahme und Einregulierung durch den Heizungsfachmann per Messung zu kontrollieren. Die Abgasverluste dürfen die zulässigen Grenzwerte nicht überschreiten.

Als Voraussetzung für die messtechnische Erfassung des

CO

2

-Wertes sind ein abgedichteter Kessel und Rauchrohranschluss unbedingt erforderlich. Falschlufteinbruch verfälscht das

Messergebnis.

GE 1H / 15 - 65 kW

12

GE 1H / 15 - 65 kW

5.1 Wartung

Die gesetzlichen Vorschriften schreiben eine jährliche Wartung der Heizungsanlage vor. Der Brenner ist zu reinigen (Gebläserad, Mischsystem, Zündeinrichtung, Ionisationselektroden etc.) und die Position der Zündelektroden zu kontrollieren (s.

Abb. 12).

Zur Durchführung von Wartungsarbeiten kann der Gehäusedeckel mit den Funktionsteilen nach Lösen von fünf Schnellverschlüssen bzw. Schrauben (s. Abb. 10) vom Brennergehäuse getrennt und nach dem Herausziehen in eine der Service-Aufnahmen (s. Abb. 11) eingehängt werden.

Bei einer Brenner- und/oder Kesselwartung müssen die Verschraubungen des Gasschlauches gelöst werden.

Vor der Wiederinbetriebnahme ist darauf zu achten, dass die Verschraubungen wieder einwandfrei befestigt sind.

Verschraubungen bei der jährlichen Wartung auf Leckagen prüfen. Defekte bzw. verschlissene Dichtungen erneuern.

Abb. 11: Serviceposition GE 1H

5. Wartung

Abb. 10: Gehäusedeckel mit 5 Schnellverschluss-Schrauben

Abb. 12: Zündelektrodenpositionierung

13

5. Wartung

5.2 Flammenüberwachung

Die Flammenüberwachung erfolgt unter Ausnutzung der Leitfähigkeit und Gleichrichterwirkung der Flamme, mittels einer Ionisationselektrode.

Der Flammensignalverstärker reagiert nur auf die Gleichspan-

nungskomponente des Flammensignals.

Ein Kurzschluss zwischen Ionisationselektrode und Masse führt zur Störabschaltung.

Der Anschluss der Ionisationselektrode ist steckbar ausgeführt.

Zum Anschluss des Multimeters wird die Steckverbindung aufgetrennt und die beiden Messkabel des Multimeters an die beiden Enden angeschlossen (s. Bilder 15 bis 17).

LMG 21...

A... bei Netzspannung

U

N

= AC 230 V

Fühlerspannung zwischen Klemme 1 und

Klemme 2 bzw. Masse (Wechselspannungsmessgerät Ri

≥ 10 MΩ)

Schaltschwellen (Grenzwerte)

Einschalten (Flamme ein) (Gleichstrommessgerät Ri

≤ 5 kΩ)

Ausschalten (Flamme aus) (Gleichstrommessgerät Ri

≤ 5 kΩ) erforderlicher Fühlerstrom für zuverlässigen

Betrieb

Max. Kurzschluss-Strom zwischen Klemme 1 und Klemme 2 bzw. Masse (Wechselstrommessgerät Ri

≤ 5 kΩ)

≤ U

N

≥ DC 1 µA

≤ DC 0,5 µA

≥ 2 µA

AC 50 µA

LMG 21...

B... bei Netzspannung

U

N

= AC 230 V

Fühlerspannung zwischen Klemme 1 und

Klemme 2 bzw. Masse (Wechselspannungsmessgerät Ri

≥ 10 MΩ)

Schaltschwellen (Grenzwerte)

Einschalten (Flamme ein) (Gleichstrommessgerät Ri

≤ 5 kΩ)

Ausschalten (Flamme aus) (Gleichstrommessgerät Ri ≤ 5 kΩ) erforderlicher Fühlerstrom für zuverlässigen

Betrieb

Max. Kurzschluss-Strom zwischen Klemme 1 und Klemme 2 bzw. Masse (Wechselstrommessgerät Ri

≤ 5 kΩ)

≤ U

N min. 2 µA max. 1,6 µA min. 3 µA

100 µA

GE 1H / 15 - 65 kW

Abb. 13: Legende Mess-Schaltung

C Elektrolytkondensator 100...170 µF;

DC 10...25 V; für digitales Messgerät

FE Ionisationselektrode

M MultimeterRi max. 5000

Abb. 14: Position Ionisationselektrode

Ionisationsstrom im Betrieb: GE 1.40 H: 20 - 30 µA

GE 1.65 H: 10 - 20 µA

Abb. 15:

14

GE 1H / 15 - 65 kW

Abb. 16:

5. Wartung

Abb. 17:

15

6. Fehlersuche

GE 1H / 15 - 65 kW

6.1 Bedienkonzept des Steuergerätes LMG 21...

Das Steuergerät LMG 21... verfügt über ein umfangreiches Fehlerdiagnosesystem, mit dessen Hilfe ggf. Störungsursachen am Steuergerät ausgegeben werden können (s. Kap. 6.2).

• Automat in Störung

⇒ rote Störsignalleuchte leuchtet

AL

• Entriegelung

Entriegelungstaste 0,5...3 Sek. drücken

• Störursachendiagnose

> 10 Sek. warten

Entriegelungstaste > 3 Sek. drücken

Blinkcode an roter Störsignalleuchte auslesen

⇒ «Störcodetabelle»

16

GE 1H / 15 - 65 kW

6. Fehlersuche

6.2 Störursachendiagnose

FS leuchtet «rot»

AL

Nach Störabschaltung leuchtet die rote Störsignalleuchte ständig.

Die Auslegung der Störursachendiagnose ergibt sich aus folgender Sequenz:

Leuchtphase (Wartezeit > 10 s)

Entriegelungstaste

> 3 s drücken Blinkcode Pause Blinkcode

Störung ca. 3 s

2 x blinken

Blinkcode

••

Störcodetabelle keine Flammenbildung am Ende der

Sicherheitszeit (TSA)

Mögliche Ursache

- defekte oder verschmutzte Fühlerelektrode

- defekte oder verschmutzte Brennstoffventile

- Anschlüsse Phase und Null-Leiter vertauscht

3 x blinken

••• Luftdruckschalter (LDW) schließt nicht - LDW defekt

- LDW falsch eingestellt

- Gebläsemotor läuft nicht

4 x blinken

••••

Luftdruckschalter (LDW) öffnet nicht oder

Fremdlicht bei Brennerstart - LDW defekt

- LDW falsch eingestellt

5 x blinken

7 x blinken

•••••

•••••••

Fremdlicht während Vorlüftung

Flammenabriss während des Betriebs

- oder interner Gerätefehler

- schlechte Brennereinstellung

- defekte oder verschmutzte Brennstoffventile

- Kurzschluss zwischen Fühlerelektrode und

Masse

8...17 x blinken

••••••••

..................

•••••••••• •••••••

18 x blinken

••••••••••

•••••••• frei

Luftdruckschalter (LDW) öffnet während

Vorlüftung oder Betrieb - LDW falsch eingestellt

- 4-maliger Flammenabriss im Betrieb (LMG25)

19 x blinken

••••••••••

•••••••••

20 x blinken

••••••••••

•••••••••• interner Gerätefehler

- Fremdspeisung auf Ausgangsklemmen

- Zündkabel prüfen

Während der Störursachendiagnose sind die Steuerausgänge spannungslos

- der Brenner bleibt ausgeschaltet

- Ausnahme, Störungssignal «AL» an Klemme 10

Wiedereinschaltung des Brenners erfolgt erst nach Entriegelung

- Entriegelung des LMG 2...

Nach jeder Störabschaltung ist eine sofortige Entriegelung möglich! Dafür Entriegelungstaster min. 0,5 Sek., max. jedoch 3 Sek. gedrückt halten.

Verpolungsschutz

Beim Vertauschen der Anschlüsse für Phase und Null-Leiter erfolgt durch den Feuerungsautomaten eine Störabschaltung nach Ende der Sicherheitszeit (TSA).

17

7. Technische Dokumentation

7.1 Technische Daten und Elektro-Anschluss

Netzanschluss:

Anschlusswert:

Motorleistung:

Gewicht:

Gasarten:

Baumusterkennzeichen:

230 V, 50 Hz ca. 160 W

70 W ca. 13 kg

Erdgas, Flüssiggas

CE-0085AQ0916

GE 1H / 15 - 65 kW

Abb. 18: Elektroanschluss

GE 1H

Abb. 19: Verstellschraube GE 1H mit B-Maß-Skala

7.2 Grundeinstellungstabelle und Einstellmaße für Erdgas

Brennertyp

Bestell-

Nr.

Leistung kW

Gasdurchsatz

[m³/h]

B-Maß

[mm]

Gebläsepressung

[mbar]

Düsendruck

[mbar]

GE 1.40 HN

GE 1.65 HN

-0061

-0063

15

25

35

45

45

55

65

75

1,5

2,5

3,5

4,5

4,5

5,5

6,5

7,5

26,0

24,5

22,5

20,5

23,0

21,0

18,5

13,5

5,0

6,0

6,0

6,0

6,0

6,0

5,0

4,0

Einstellwerte Erdgas H Anhaltswerte: Heizwert (H

U

) des Gases: 10,0 kWh/m³: CO

2

: 9,5 Vol.%:

Erforderlicher Gasfließdruck: 20 mbar, max. 70 mbar

Schattierte Felder: Brennereinstellung ab Werk

* Lufteinlaufdüse ohne Luftleitblech bei Leistungen < 24 kW

5,5

7,0

7,7

9,0

7,5

9,5

8,5

8,0

Lufteinlaufdüse

0*

1

1,5

4,5

2,5

3

3

3

Feuerraumdruck

[mbar] ca. 0,10 ca. 0,15 ca. 0,20 ca. 0,25 ca. 0,25 ca. 0,30 ca. 0,35 ca. 0,40

18

GE 1H / 15 - 65 kW

7.3 Grundeinstellungstabelle und Einstellmaße für Flüssiggas**

7. Technische Dokumentation

Brennertyp

Bestell-

Nr.

Leistung kW

Gasdurchsatz

[m³/h]

B-Maß

[mm]

Gebläsepressung

[mbar]

Düsendruck

[mbar]

GE 1.40 HF**

GE 1.65 HF**

-0062

-0064

19

25

35

45

45

55

65

75

0,75

0,98

1,39

1,80

1,77

2,16

2,57

2,95

31,5

25,5

23,5

21,0

23,0

21,5

18,5

12,5

5,6

6,0

6,0

6,0

6,0

6,0

5,0

4,0

6,3

7,0

8,0

9,0

8,7

10,1

10,7

11,0

Einstellwerte Flüssiggas Anhaltswerte: Heizwert (H

U

) des Gases: 25,89 kWh/m³: CO

2

: 11,5 Vol.%:

Erforderlicher Gasfließdruck: 50 mbar, max. 70 mbar

Schattierte Felder: Brennereinstellung ab Werk

* Lufteinlaufdüse ohne Luftleitblech bei Leistungen < 24 kW

** Die Flüssiggasausführung ist für die Schweiz nicht zugelassen!

Lufteinlauf düse

0*

1

1,5

3

2

2

2

4,5

Feuerraumdruck

[mbar] ca. 0,00 ca. 0,02 ca. 0,03 ca. 0,03 ca. 0,05 ca. 0,05 ca. 0,05 ca. 0,05

19

7. Technische Dokumentation

7.4 Schaltplan

GE 1H / 15 - 65 kW

20

GE 1H / 15 - 65 kW

7.5 Arbeitsfeld

Die nachstehende Grafik zeigt den Einsatzbereich der einzelnen

Brennergrößen in Verbindung mit dem aufgeführten Gasdurchsatz in m³/h.

Für die Schweiz gelten die nachfolgenden Feuerungswärmeleistungen:

GE 1.40 HN: 15,0 kW - 41,8 kW

GE 1.65 HN: 45,0 kW - 69,5 kW

Die Flüssiggasausführung ist für die Schweiz nicht zugelassen!

Der feuerraumseitige Widerstand handelsüblicher Kessel dieser

Leistungsklasse ist hierbei berücksichtigt.

Kennfeld der Gas-Gebläsebrenner GE 1H

7.5 Feuerungsautomat LMG 21.330

7. Technische Dokumentation

D

Legende:

A Startbefehl (Einschaltung durch «R»)

B-B’ Intervall für Flammenbildung

C Betriebsstellung des Brenners erreicht

Regelabschaltung durch «R» y Brenner wird sofort ausgeschaltet y Automat ist unverzüglich bereit für Wiederanlauf

BV... Brennstoffventil

EK2 Fernentriegelungstaster

FS Flammensignal

GP Gasdruckwächter

LP Luftdruckwächter

M Gebläsemotor

R Temperatur- / Druckregler

SB Sicherheitsbegrenzer

W Temperatur- / Druckwächter

Z Zündtransformator tw

(min

1

) t1

(Sek.)

TSA max.

(Sek.) t3n

(Sek.) t3

(Sek.) ca. 2,5 30 3 2 2 t4

(Sek.)

15 t10 min.

(Sek.)

5

1

Wartezeit kontroll ierte

Vorspülzeit

Sicherheitszeit

Anlauf

Zünd zeit während

TSA

Vorzündzeit

Intervallzeit

«TSAEnde-BV2» bzw.

«BV1-

LR»

Vorgabezeit für die Luftdruckmeldung

1

) max. 65 Sek.

Unterspannung:

Sicherheitsabschaltung bei:

- Netzspannung niedriger als typisch AC 160 V

- Wiederanlauf bei Anstieg der Netzspannung über AC 195 V

Verpolungsschutz

Beim Vertauschen der Anschlüsse für Phase und Null-Leiter erfolgt Störabschaltung Ende «TSA».

Entriegelung des LMG 2...

Nach jeder Störabschaltung ist eine sofortige Entriegelung möglich! Dafür Entriegelungstaster min. 0,5 Sek., max. jedoch

3 Sek. gedrückt halten.

21

7. Technische Dokumentation

7.7 Explosionszeichnung

GE 1H / 15 - 65 kW

22

GE 1H / 15 - 65 kW

7.8 Legende zur Explosionszeichnung

Pos. Bezeichnung (Artikelname) Sachnummer Pos.

7. Technische Dokumentation

Bezeichnung (Artikelname) Sachnummer

2 1 1 1 1

Gehäusedeckel GE H kompl.

95.21110-0071

95.31012-0009

31 2

32 1

2

1

2

1

2

1

Flanschwinkel für Kombiblock CG 10

Kombiblock CG 10R70-

D1T5AWVZ

4 1 1 1 1 Brennerrohr 95.32040-0033 33 4 4 4 4

Dichtring 17x24x2, Klingersil

6 1 1 Stauscheibe GE 1.40 H 95.32046-0063 34 1 1 1 1 Gasschlauch

6 1 1 Stauscheibe GE 1.65 H 95.32046-0064 35 1 1 1 1 Gasrohrbogen

7 1 Düsenrohr GE 1.40 HN 95.32044-0079 36 1 1 1 1 Gasrohr GE 1 H

7 1 1 Düsenrohr GE 1 HF 95.32044-0081 37 1 1 1 1

Sechskantmutter G ½ flach

7 1 Düsenrohr GE 1.65 HN

8 1 1 1 1

Stößel für B-Maß-

Verstellung

95.32044-0080

95.32058-0002

38 1

39 1

1

1

1

1

1

1

Luftdruckwächter LGW3-

A1H

Anbauflansch Luftdruckwächter

95.33232-0011

95.33200-0030

95.99187-0017

95.33249-0003

95.32044-0083

95.32044-0084

95.99196-0017

95.95247-0006

95.21170-0003

10 1 1 1 1 Kappe mit Skala GE 1H

11 1 1 1 1 Zündelektrodenblock

12 1 1 1 1 Ionisationselektrode

95.32058-0001

95.34036-0022

95.34036-2002

40 1

40 1

41 1

1

1

1

1

1

1

1

1

1

E-Motor mit Kondensator,

70 W

95.95262-0028

Kondensator 3 müF, FHP

90W

Gebläserad, 133 x 42,4 mm

95.95276-0013

95.26229-0014

13 2 2 2 2

Zündkabel mit Steckerhülsen, 500 mm

95.24200-0066 43 1 1 1 1

Brennerhaube GE 1H, kompl.

95.31111-0007

16 1 1 1 1

Zündtrafo EBI mit Kabel, elektronisch

95.95272-0020 44 1 1 1 1

Distanzscheibe für Gebläserad

95.26299-0001 für 49 1 1 1 1 Brennerkopfdichtung 95.22287-0040

18 1 1 1 1

Gasfeuerungsautomat

LMG 21

19 1 1 1 1 Luftleitwinkel

95.95249-0033 50 1 1 1 1 Kesselflansch 95.22232-0031

21 1 1 1 1 Lufteinlaufdüse

22 5 5 5 5 Einpresshalterung

95.21160-0001 51 1 1 1 1 Brennerrohrflansch GE 1H 95.22232-0032

95.21117-0004 52 1

54 1

1

1

1

1

1 Kesselflansch kompl.

1 Lampenfeld

95.22232-0033

95.24300-0002

23 5 5 5 5 Sicherungsscheibe 95.21189-0002 58 1 1 1 1

Schelle für Ionisationselektrode

95.99186-0001

24 5 5 5 5

Verschlusszapfen Rapier

6x23 mm

26 1 1 1 1

Abdeckung für Schalldämpfer

95.21189-0019

95.21160-0052

60 2

62 1

2

1

2

1

2 O-Ring für Gasrohr

1 Ionisationskabel

95.99287-0072

95.34000-0006

27 1 1 1 1 Schalldämpfer 95.21116-0008 64 2 2 2 2

O-Ring, 21,89x2,62 für

Flansch

95.99287-0067

28 1 1 1 1 Kabeldurchführung 95.95120-0012 65 1 1 1 1

Flansch für Kombiblock

CG 10

95.33232-0010

29 1 1 1 1 Buchse mit Kabel 7-polig 95.24200-0060 66 1 1 1 1 Zylinderschraube,

30 1 1 1 1 Gegenstecker 95.95216-0002 68 1 1 1 1 Doppelnippel, red, ¾ x ½ 95.99185-0045

23

7. Technische Dokumentation

7.9 Abmessungen GE 1.40 und 1.65 H

GE 1H / 15 - 65 kW

24

GE 1H / 15 - 65 kW

8.1 Gewährleistung

Der Gas-Gebläsebrenner von MAN erbringt seine einwandfreie

Funktion bei fachgerechter Installation und Inbetriebnahme sowie Verbrennung der für den jeweiligen Gasbrenner zugelassenen Brenngase.

Die Gewährleistung gilt für 24 Monate nach Inbetriebnahme, längstens jedoch 27 Monate nach Versanddatum und beschränkt sich auf den Ersatz defekter Teile.

Einzelheiten sind dem Gerätepaß zu entnehmen.

8.2 Ersatzteile

Bei Austausch nur Original-Ersatzteile von MAN verwenden: Einige

Komponenten sind speziell für MAN-Brenner ausgelegt und gefertigt.

Bei Ersatzteil-Bestellungen bitte immer die Brennernummer angeben.

Alle Maße in mm.

Technische Änderungen und Wechsel von Komponenten vorbehalten.

8. Gewährleistung

25

8. Gewährleistung

GE 1H / 15 - 65 kW

Hersteller - Bescheinigung nach § 7 (2) 1. BImSchV

Hamburg, 01.07.2004

Die Firma MAN Heiztechnik GmbH bescheinigt hiermit für die nachstehend aufgeführten Gasbrenner:

Produkt

Typ / Baumuster-Nr.

Prüfnormen

Gasbrenner mit Gebläse

GE 1.40 - 1.65 H

DIN EN 676

/ CE-0085AQ0916

Prüfstelle

Qualitätsmanagementsystem

Zertifizierung

Gaswärme Institut (GWI) Essen

DIN EN ISO 9001

Germanischer Lloyd (GLC)

Diese Produkte erfüllen die Anforderungen der aufgeführten Richtlinien und Normen und stimmen mit dem bei der obigen

Prüfstelle geprüften Baumuster überein. Mit dieser Erklärung ist jedoch keine Zusicherung von Eigenschaften verbunden.

Außerdem wird mit diesen Brennern der in §7 (2) 1. BImSchV gem. dem Verordnungstext zugelassene

Stickoxidanteil von max. 80 mg/kWh unterschritten.

Die oben bezeichneten Gasbrenner sind ausschließlich zum Einbau in Kessel bestimmt, die ebenfalls nach entsprechenden

Richtlinien und Normen zugelassen sind.

Von dem Anlagenersteller ist zu gewährleisten, dass alle für das Zusammenwirken von Ölbrenner und Kessel gültigen Vorschriften beachtet werden.

EG-Baumuster-Konformitätserklärung

Hamburg, 01.07.2004

Die MAN Heiztechnik GmbH bescheinigt hiermit, dass die nachstehend aufgeführten Gasbrenner mit Gebläse:

Baureihe GE 1H Baumuster-Nr. CE-0085AQ0916 dem Baumuster, wie es in der EG - Baumuster-Prüfbescheinigung beschrieben ist, entsprechen.

Sie genügen den geltenden Anforderungen der Gasgeräte-Richtlinie 90/396 EWG vom 29.06.1990.

MAN Heiztechnik GmbH i. V. Gieseler

Zertifiziert nach

ISO 9001

Germanischer Lloyd

Certification

Niedermayer

26

GE 1H / 15 - 65 kW

Ihre Notizen

27

Werbung

Verwandte Handbücher

Herunterladen PDF

Werbung