DNRE Lüftungskanalmeldergehäuse

DNRE Lüftungskanalmeldergehäuse
I56-3695-000R
INSTALLATIONS- UND WARTUNGSANLEITUNG
Pittway Tecnologica Srl,
Via Caboto 19/3, 34147 Trieste, Italy
www.systemsensoreurope.com
DNRE Lüftungskanalmeldergehäuse
Spezifikation:
Betriebstemperatur:
–20 bis 60 °C
Lagertemperatur:
–30 bis 60 °C
Luftfeuchtigkeit:
0% bis 93% rel. Luftfeuchte, nicht kondensierend
Luftstromgeschwindigkeit:
1,5 bis 20,3 m/sek
Flächenmaßen bei rechteckiger Montage :
370 x 127 x 63,6 mm (B x H x T)
Flächenmaßen bei quadratischer Montage:
197 x 229 x 63,5 mm (B x H x T)
Gewicht:
730 g
Elektrische Spezifikationen (Technische Daten siehe entsprechende Installationsanleitung des Rauchmelders)
Inhalt
Seite
[1] Einschränkungen von Lüftungskanalmeldern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
[2] Allgemeine Funktionsbeschreibung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
[3] Inhalt des Lüftungskanalmeldergehäuse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
[4] Installation des Rauchmelders. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
[5] Installation des Lufteintrittsrohres. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
[6] Messungen / Prüfungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
[7] Anschaltung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
[8] Funktionstest. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
[9] Reinigung des Rauchmelders. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
[10] Austausch des Rauchmelders. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
[11] Optionales Zubehör. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Gewährleistung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Vor der Installation
Lokale Normen, Brandschutzauflagen und Brandbestimmungen müssen bei
der Installation beachtet werden.
STROMAUFNAHME DES EXTERNE ZUBEHÖR BEI 24 VDC
EXTERNES ZUBEHÖR
ALARM
0mA
12mA Max.
RTS451/RTS151
0mA
12mA Max.
RTS451KEY/RTS151KEY
12mA
12mA Max.
6500RTS-KEY
12mA
12mA Max.
[2]Allgemeine Funktionsbeschreibung
Der Rauch in einem Lüftungskanal kann sich über das Lüftungskanalsystem im ganzen Gebäude verteilen. Rauchmelder für Lüftungskanäle sind
für die Erkennung von Brandrauch in diesem Lüftungskanalsystem geeignet. Der DNRE-Rauchmelder arbeitet mit dem optischen Messverfahren.
Dieses Verfahren ermöglicht, in Verbindung mit einem entsprechenden Lüftungskanalmeldergehäuse, die Luftprobenentnahme aus dem Lüftungskanal
und das frühe Erkennen einer Brandsituation. Durch das Überschreiten des
Schwellwertes für den Brandrauch, wird ein Alarmsignal an der Brandmelderzentrale ausgelöst und es können entsprechenden Maßnahmen, wie z.B. das
Abschalten von Belüftungen, Ventilatoren oder Verbindungen im Kanalsystem
ausgelöst werden. Der Umfang dieser Steuerungen kann Schutzmaßnahmen
zur Verbreitung von giftigem Rauch und Brandaerosolen durch das Lüftungskanalsystem beinhalten.
HINWEIS: Diese Bedienungsanleitung sollte dem Betreiber dieser Einrichtung
übergeben werden.
WICHTIG: Dieser Lüftungskanalmelder muss regelmäßig getestet und gewartet werden. Eine Reinigung des Rauchmelders sollte mindestens 1 Mal im
Jahr stattfinden.
Der DNRE verfügt über einen Gehäusekontakt der eine Störungsmeldung an
der Brandmelderzentrale auslöst, wenn das Meldergehäuse nicht dicht montiert oder entfernt wurde. Durch die korrekte Montage des Lüftungskanalmeldergehäuses wird diese Störung behoben.
[1]Einschränkungen bei der Anwendung von Rauchmeldern
für Lüftungskanäle
Abhängig von der Programmierung des Brandmeldesystems können die
beiden LEDs des im DNRE eingebauten Rauchmelders zur lokalen optischen
Anzeige genutzt werden.
WARNING
LÜFTUNGSKANALMELDER SIND KEIN ERSATZ FÜR BRANDÜBERWACHUNG DURCH RAUCHMELDER, weder zum Schutz von Menschenleben noch
zur Früherkennung in Brandmeldesystemen.
Der DNRE bietet die Möglichkeit externen Geräten anzuschließen, wie z.B.
die RA400Z/RA100Z LED-Parallelanzeige, sowie die Testeinrichtung RTS451/
RTS151 oder RTS451KEY/RTS151KEY zur abgesetzten Funktionsprüfung.
Für den Betrieb dieses Geräts ist eine Spannungsversorgung erforderlich.
Durch einen Brandfall ist eine Unterbrechung der Spannungsversorgung
möglich. Die sichere Installation und Notstromversorgung sollte mit dem
Facherrichter und Brandschutzbeauftragten vor Ort abgestimmt werden.
[2.1] Leistungsmerkmale Lüftungskanalmeldergehäuse
– Erfordert einen Rauchmelder
– Installation der Lufteintrittsrohre von Vorne bzw. Hinten möglich
– Kompatibel zu bestehendem Zubehör
– Einstellung der Melderadresse über Schalter am Rauchmelder
[3]Inhalt des DNRE-Lüftungskanalmeldergehäuses
1.Rauchmeldersockel (geeigneten Melder, abhängig von der eingesetzten
BMZ verwenden)
2. Drei M10 Blechschrauben zur Montage
3. 1 Testmagnet
4. Bohrschablone
5. 1 Abschlusskappe für das Lufteintrittsrohr
6. 1 Kunststoff Abluftrohr
HINWEIS: Für die vollständige Installation muss ein Lufteintrittsrohr bestellt
werden. Die Länge des Lufteintrittsrohres muss für den Lüftungskanaldurchmesser geeignet sein. Siehe Tabelle 1 auf Seite 3 zur Bestimmung des
Lufteintrittsrohres für unterschiedliche Kanaldurchmesser.
Die Erkennung von Brandrauch durch den DNRE ist nur möglich, wenn das
Luftkanalsystem eingeschaltet und das Lüftungskanalmeldergehäuse korrekt
montiert ist.
Damit der Lüftungskanalmelder fehlerfrei funktioniert, ist es notwendig, dass
die Montage gemäß der Montageanleitung erfolgt. Weiterhin MÜSSEN beim Betrieb des DNRE alle elektrische und belüftungsbezogene Vorschriften, wie in
dieser Bedienungsanleitung beschrieben, eingehalten werden. Fehler, die durch
Nichtbeachtung dieser Vorschriften verursacht werden, können dazu führen,
dass der DNRE im Ereignisfall den Brandrauch im Lüftungskanal nicht erkennt.
SS-300-026
RUHE
RA400Z/RA100Z
1
I56-3695-000R
Bild 1. Explosionsdarstellung des Lüftungskanalmeldergehäuse DNRE:
ABLUFTROHR
ANSCHLUSSGEHÄUSE
ABDECKUNG ANSCHLUSSGEHÄUSE
LUFTEINTRITTSROHR
einzeln
erhältlich
MELDERGEHÄUSE
RAUCHMELDER
ABDECKUNG MELDERGEHÄUSE
H0569-03
[4] Installation des Lüftungskanalmeldergehäuses
[4.1] Luftgeschwindigkeit- und Strömungsrichtung prüfen:
Das Lüftungskanalmeldergehäuse DNRE ist für den Betrieb in Lüftungskanälen mit Strömungsgeschwindigkeiten von 1,5 bis 20,3 m/Sek ausgelegt.
Eine Anpassung des Lufteintrittsrohres am Kanaldurchmesser von 15cm bis
3,7 m ist möglich. Prüfen Sie, ob die Strömungsgeschwindigkeit im Lüftungskanal innerhalb der Spezifikation liegt. Falls erforderlich kann die Luftstromgeschwindigkeit mit einem Windmessgerät (Anemometer) geprüft werden.
[4.3]Montagelöcher bohren:
Entfernen Sie die Papierrückseite der mitgelieferten Montageschablone. Fixieren Sie die Vorlage an der gewünschten Montagestelle an der Außenseite
des Lüftungskanals. Die Schablone muss glatt auf einer ebenen Montageoberfläche aufliegen.
[4.3.1]“Rechteckig”, nebeneinander angeordnete Montage:
Die Bohrstellen auf der Kanalwand an 4 Stellen ankörnen: 2x an Stelle “A”
für das Lufteintrittsrohr und 2x an Stelle “B” für die “rechteckige” Anordnung, wie auf der Schablone dargestellt. An den A-Stellen vorbohren und anschließend mit einen 35mm-Bohrkegel oder 35mm-Lochfräse zwei Löcher für
die Rohre bohren. An den B-Stellen mit einem M4-Bohrer bohren.
[4.2]Montageort und Konfiguration festlegen:
Bei Lüftungskanälen mit einem Durchmesser größer als 45 cm wird empfohlen, den Montageort in Luftstromrichtung hinter einer Biegung, Sperreinrichtung oder hinter dem Luftzugang bzw -abgang zu montieren.
[4.3.2]“Quadratisch” übereinander angeordnete Montage:
Die Bohrstellen auf der Kanalwand an 4 Stellen ankörnen: 2x an Stelle “A” für
das Lufteintrittsrohr und 2x an Stelle “C” für die “quadratische” Anordnung,
wie auf der Schablone dargestellt. Falls gewünscht kann das Gehäuse in der
“quadratischen” Anordnung mit einer zusätzlichen Schraube fixiert worden.
Ausnahme: Die Montage von Lüftungskanalmelder sind Teil einer handelsüblichen Dachheizung- und Klimaanlagesystems, Brandschutzklappen oder
einer Nachschaltheizanlage. Unabhängig vom Kanaldurchmesser können die
Lüftungskanalmelder bei diesen Systemen in der Luftzufuhr und/oder im
Luftabzug eingebaut werden, vorausgesetzt die lokale Brandschutzverordnungen werden eingehalten.
[4.4]DNRE Lüftungskanalmeldergehäuse auf der Kanalwand befestigen
Bei der Auswahl des geeigneten Montageortes ist die Montageanordnung zu
berücksichtigen. Das Lüftungskanalmeldergehäuse kann als „Rechteck“ oder
übereinander „quadratisch“ angeordnet; wie in Abbildung 2 dargestellt, montiert werden.
Use two (rectangular configuration) or three (square configuration) of the provided sheet metal screws to screw the duct detector to the duct.
Für die Montage in der quadratischen Anordnung ist die hintere Befestigungsschraube zu entfernen und das Gehäuse gegen den Uhrzeigersinn zu
kippen. Anschließend muss die Befestigungsschraube wieder zur Fixierung
eingesetzt werden (siehe Bild 2). Die Drehgelenkschraube darf während des
Umbaus nicht entfernt werden. Abschließend sollte die Funktionalität des Detektors durch Test mit unterschiedlichen Luftdrücken und Rauchproben, wie
im Kapitel „Funktionstests“ beschrieben, überprüft werden.
[5]Installation des Lufteintrittsrohrs
[5.1]Auswahl des Lufteintrittsrohrs
Das Lufteintrittsrohr muss separat bestellt werden. Die Bestellangaben für die
Lufteintrittsrohrlänge in Abhängigkeit des Kanaldurchmessers sind in Tabelle
1 angegeben. Für optimale Leistung des Melders muss die Länge des Lufteintrittsrohrs mindestens 2/3 des Kanaldurchmessers betragen.
CAUTION: Do not overtighten the screws.
Bei der Montage des Lufteintrittsrohrs sind die die Rohröffnungen zur Luftstromrichtung hin auszurichten. Zur Orientierung ist das Lufteintrittsrohr an
der Anschlussseite mit einem Pfeil gekennzeichnet, der gegen die Strömungsrichtung zeigen sollte (siehe Bild 3). Eine vertikale Anordnung des Lufteintrittsrohres ist möglich, wenn ein direkter Lufteintritt in die Rohröffnungen
sichergestellt werden kann (siehe Bild 3). Das Lufteintrittsrohr kann in eine der
beiden Gehäuseöffnungen eingesetzt werden, wenn hierbei beachtet wird, dass
das Abluftrohr sich in der Luftströmung hinter dem Lufteintrittsrohr befindet.
Bild 2:
SCHRAUBE ENTFERNEN UND
GEHÄUSE UMSCHWENKEN.
SCHRAUBE WIEDER
EINSETZEN UM DAS
GEHÄUSE IN NEUER
POSITION ZU FIXIEREN.
H0550-00
SS-300-026
2
I56-3695-000R
Tabelle 1. Empfohlene Lufteintrittsrohre für verschiedenen Lüftungskanaldurchmesser:
Außendurchmesser des Luftkanals
Empfohlenes Lufteintrittsrohr *
Bis 0,3 m.
DST-1
0,3 bis 0,6 m
DST-1,5
0,6 bis 1,2 m
DST-3
1,2 bis 2,4 m
DST-5
2,4 bis 3,7 m
DST-10 (2-teilig)
Bild 4.
30.5 cm
.63 cm
.5 cm
1.9 cm
*Die Länge des Lufteintrittsrohres muss mindestens 2/3 des Kanaldurchmessers
betragen.
H0215-03
HINWEIS: Luftströmungen innerhalb des Kanales können erhebliche Vibrationen verursachen, vor allem dann wenn sehr lange Lufteintrittsrohre eingesetzt werden. In solchen Fällen kann ein handelsüblicher 7,6 cm-Flansch
(Klempner Fachhandel) verwendet werden um der Montage des Lufteintrittsrohrs auf der gegenüberliegenden Kanalseite zu unterstützen. Für die Flanschmontage sollte anstelle der 1,9 cm Bohrung ein 2,5 bis 3,2 cm breites Loch
für den Einsatz des Flansches gebohrt werden.
[5.3]Änderungen des Lufteintrittsrohres
In Anwendungen bei denen der Kanaldurchmesser nicht den angegebenen
Spezifikationen entspricht, sind applikationsgerechte Änderungen an dem
Lufteintrittsrohr mit Überlänge zulässig.
Bild 3. Lufteintrittsrohr:
ENDKAPPE DES LUFTEINTRITTSROHRES
PFEILE MÜSSEN IN
STRÖMUNGSRICHTUNG
ZEIGEN
LÜFTUNGSKANALMELDERGEHÄUSE
BOHRUNG
LUFTSTROMRICHTUNG
Mit einem 4,9 mm Bohrer können die fehlenden Ansaugstellen nachgebohrt
werden, bis wieder 10 bis 12 Ansaugstellen innerhalb des Lüftungskanales
liegen. Die Ansaugstellen sollten gleichmäßig über das Lufteintrittsrohr verteilt werden.
H0551-01
ACHTUNG: Die mitgelieferte Endkappe des Lufteintrittsrohres ist wichtig
für die ordnungsgemäße Funktion des Melders. Die Endkappe ist für eine
optimale Luftstromverteilung zu dem eingebauten Rauchmelder erforderlich.
Nach Abschluss der Änderungen an der Länge des Lufteintrittsrohrs muss
die Endkappe auf das Ende des Lufteintrittsrohres gesteckt werden. Falls erforderlich kann das mitgelieferte Abluftrohr an der in Strömungsrichtung der
Luft abwärts gerichteten Anschlussstelle, von Vorne oder Hinten des Melders,
montiert werden. Wenn das Kunststoff Abluftrohr – durch die Rohrführung
- nicht mindestens 5 cm in den Luftkanal eingeführt werde kann, steht als
Zubehör ein 30,5 cm langes Abluftrohr Typ ETX zur Verfügung.
ACHTUNG: Diese Maßnahme ist nur eine temporäre Lösung. Langfristig sollte
ein Lufteintrittsrohr in der richtigen Länge nachbestellt werden.
[5.4]Abgesetzte Montage des Gehäuses und Führung des
Lufteintrittsrohres
Das Meldergehäuse kann auch auf einer Wandfläche abgesetzt vom Lüftungskanal montiert werden. Diese Montageart erfordert eine geeignete, belastbare
Montage von Meldergehäuse, Ansaug- und Abluftrohr, da sich sonst Vibrationen auf das Gehäuse übertragen könnten. Das Lufteintrittsrohr sollte so
ausgerichtet werden, dass die Ansauglöcher und die Luftströmung über den
ganzen Kanaldurchschnitt gleichmäßig verteilt sind.
[5.2]Montage des Lufteintrittsrohres
1.Bei Lufteintrittsrohren die kürzer sind als Kanaldurchmesser, kann das
geeignete Lufteintrittsrohr inkl. Endkappe auf die Anschlussstelle gesteckt
werden, die näher zur Luftstromrichtung liegt. Ausrichtung der Ansaugstellen wie in Abbildung 3 dargestellt beachten. Lufteintrittsrohre mit
einer Länge von mehr als 91 cm müssen auf der Seite der Endkappe
mechanisch abgefangen/befestigt werden. Lüftungskanäle mit einem
Durchmesser von über 2,4 m müssen die beiden Einzelteile des Lufteintrittsrohres im Kanal mit dem 1,3 cm Montagering miteinander verbunden
werden. Dabei ist zu beachten, dass die Zufuhrlöcher beider Einzelteile
des Lufteintrittsrohres korrekt zum Luftstrom ausgerichtet sind.
2.Lufteintrittsrohre die länger sind als der Kanaldurchmesser sollten auf
der anderen Kanalseite ein Stück aus dem Kanal herausgeführt werden.
Hierzu ist auf der, dem Detektorgehäuse gegenüberliegenden Seite ein
1,9 cm großes Loch gebohrt werden. Beachten Sie, dass das Detektorgehäuse etwas höher als das Lufteintrittsrohrende montiert wird um evtl.
auftretendes Kondenswasser vom Melder wegzuführen. Der Neigungswinkel des Lufteintrittsrohrs sollte mindestens 2 cm bezogen auf jede
100 cm lange Lufteintrittsrohrstrecke betragen (siehe Bild 4). Im Lüftungskanal sollten 10 bis 12 Ansaugstellen verteilt über das Lufteintrittsrohr
vorgesehen werden. Es sollten weniger als 2 Ansaugstellen des Lufteintrittsrohres außerhalb des Kanales liegen, anderenfalls sollte ein kürzeres
Lufteintrittsrohr gemäß Tabelle 1 eingesetzt werden.
Alternativ kann das überstehende Rohrstück auf ca. 2,5 bis 5 cm gekürzt
und zwingend mit der Endkappe abgeschlossen werden. Bohrungen an
der Außenseite des Lüftungskanals müssen abgedichtet werden.
Der Luftdruckdifferenz zwischen Lufteintrittsrohr und Abluftrohr sollte zwischen
0,25 und 28,2 mm (Druckwert Wassersäule) liegen. Messungen zur Kontrolle
der Luftdruckdifferenz werden im Kapitel „Funktionstests“ beschrieben.
[6]Messungen und Prüfungen
[6.1]Normaler Luftstrom
Das DNRE ist für Luftstromgeschwindigkeiten im Belüftungskanal zwischen
1,5 und 20,3 m/sek ausgelegt. Um zu prüfen ob ausreichend Luftstrom vorhanden ist, sollte mit einem Manometer der Druckdifferenz zwischen Lufteintrittsrohr und Abluftrohr gemessen werden. Die Druckdifferenz darf 0,25 mm
(Druckwert Wassersäule) nicht unter- und 28,2 mm nicht überschreiten. Die
meisten handelsüblichen Manometer sind für die präzise Messung von Druckdifferenzen kleiner als 2,54 m/sek nicht optimal geeignet. In solchen Fällen
kann 1) einen Differenzdrucksensor mit Spannungssignal oder 2) Prüfgas für
den Test eingesetzt werden, wie in nachfolgenden Kapiteln beschrieben ist.
Bild 5. Vorgehensweise zur Prüfung des Luftstroms:
ZUM LUFTEINTRITTSROHR
ZUM ABLUFTROHR
ÜBERDRUCK
UNTERDRUCK
DIFFERENZDRUCK
SENSOR
15 - 36
VDC-SPANNUNGSQUELLE
1000 OHM 5%
1 WATT WIDERSTAND
9 VOLT
BATTERIE
9 VOLT
BATTERIE
9 VOLT
BATTERIE
SPANNUNGSMESSGERÄT
+
SS-300-026
3
–
H0163-05
I56-3695-000R
[6.2]Messungen für geringe Luftströmung mit der Dwyer Reihe 607
Differenzdrucksensor
Die Strömungsgeschwindigkeit im Lüftungskanal muss mindestens 1,5 m/
sek betragen und kann mit einem Anemometer überprüft werden. Der Drucksensor wird gemäß Abbildung 5 angeschlossen. Schließen Sie die beiden
Messkabel an jeweils eine Seite eines 1000 Ω Widerstands an. Warten Sie ca.
15 Sekunden bis das System auf Betriebstemperatur ist. Für die erste Messung mit dem geöffneten HIGH- und LOW-Kanal bei Umgebungsluft, sollte die
gemessene Spannung am 1000 Ω Widerstand sinken (typisch 4,00 V). Für die
Messung 2 mit Hilfe von flexiblen Schläuchen und Gummistöpseln den HIGHKanal an das Lufteintrittsrohr und den LOW-Kanal an das Abluftrohr halten.
Jetzt den Spannungswert am 1000 Ω Widerstand messen. Den Messwert 1
von dem Messwert 2 subtrahieren und den Wert für die Spannungsdifferenz
notieren. Bei einer Spannungsdifferenz größer als 0,15 V ist die Strömungsgeschwindigkeit für den einwandfreien Betrieb ausreichend.
Bild 7. Drehschalter für die Melderadresse:
ABTRENNBARER STOPPER
HO112-04
HINWEIS: Einige Brandmelderzentralen unterstützen die erweiterte Adressierung. Für die Einstellung der Melderadresse über 99 – mit kompatiblen
Brandmelderzentralen – kann an dem linken Drehschalter der Kunststoffstopper mit einer Zange entfernt werden (Bild 7).
HINWEIS: Prüfen Sie den korrekten Sitz der Dichtung des Gehäusedeckels
bevor das Gehäuse geschlossen wird.
[8] Funktionstests
[8.1]Gehäuseabdeckung montieren
Beim Montieren der Abdeckung sollte darauf geachtet werden, dass der Gehäusedeckel in der Vertiefung des Unterteiles ausgerichtet ist. Drehen Sie die
7 vormontierten Befestigungsschrauben der Abdeckung fest. Beachten Sie,
dass die Funktion des Melders nur bei korrekter Montage der Abdeckung
gewährleistet ist.
[7]Anschaltung, Installationshinweise
Die Anschaltung muss in Abstimmung mit den lokalen Anforderungen
und Richtlinien erfolgen. Geeignete Kabelquerschnitte verwenden. Die Anschlusskabel zwischen Melder und Brandmelderzentrale sollten farblich gekennzeichnet sein um Verdrahtungsfehler auszuschließen. Anschlussfehler
können dazu führen, dass der Melder nicht auf eine Rauchentwicklung nicht
reagiert und somit keinen Alarm auslöst.
HINWEIS: Prüfen Sie den korrekten Sitz der Dichtung des Gehäusedeckels
bevor das Gehäuse geschlossen wird.
[8.2] Inbetriebnahme
Ringleitung an den Schraubklemmen COM + und COM – anschließen.
Für die Ringleitungen (Verdrahtung zwischen den Meldern oder zu externen
Geräten) wird ein Kabelquerschnitt von mindestens 0,5mm2 empfohlen. Die
Anschlussklemmen des Melders sind für Anschlusskabel bis 3,3 mm2 geeignet. Der Einsatz von flexiblen Kabeladern wird für die letzten 30 cm der
Anschlussleitung empfohlen. Es können jedoch auch starre Anschlusskabel
genutzt werden.
[8.3] Prüfung des Melders
Ruhebetrieb – Abhängig von der Programmierung der Brandmelderzentrale
ist eine blinkende LED hinter dem transparenten Gehäuseteil sichtbar. Die
blinkende LED signalisiert in diesem Fall die Kommunikation zur Zentrale.
Die erforderliche Anschaltung von Lüftungskanalmeldern an einer Ringleitung
sind in der technischen Dokumentation des Herstellers der Brandmelderzentrale spezifiziert.
Störung – Falls die Funktion der Melder-LEDs in der Brandmelderzentrale
programmiert wurde, diese aber nicht blinken, ist die Spannungsversorgung
des Melders gestört (Verdrahtung prüfen, Abdeckung nicht korrekt montiert,
Zentralenprogrammierung nicht vollständig, Spannungsversorgung defekt)
oder der Rauchmelder ist nicht eingesetzt bzw. das Gerät ist defekt (Rückgabe
des Gerätes zur Reparatur erforderlich).
[7.1]Verdrahtungshinweise
Vor der Installation des DNRE-Lüftungskanalmeldergehäuses muss die Ringleitung spannungsfrei geschaltet werden. Die Anschlusskabel des DNRE
werden an die Schraubklemmen angeschlossen. Hierzu ist die jeweils die
Isolierung der Kabelenden zu entfernen und unter die Klemmplatte der entsprechenden Schraubklemmen zu schieben. Anschließend Schraubklemme
festziehen (siehe Bild 6).
[8.4]Lüftungskanalmelder testen & Wartungshinweise
Für die Funktionsprüfung und Wartung des Melders sind die lokalen Auflagen
und Richtlinien zu beachten. Die in dieser Anleitung beschriebenen Tests dienen nur Unterstützung des Servicetechnikers bei der Funktionsprüfung des
korrekt installierten und betriebsbereiten Melders.
[7.2] MELDERADRESSE EINSTELLEN
Die Melderadresse wird mit den Drehschaltern auf der Rückseite des Rauchmelders eingestellt.
Informieren Sie vor dem Beginn der Funktionstests und Wartung die entsprechenden Stellen über die Servicearbeiten und ggfs. Abschaltung des Systems.
Die Meldergruppe oder Teile des Brandmeldesystems sollte abgeschaltet
werden um Falschalarme zu vermeiden.
[8.4.1]Meldereinheit testen
1.M02-04-00 Magnettest – Eine Funktionstest kann bei dem Melder mit einem Magnet durchgeführt werden. Der Magnet simuliert Rauch in der
Sensorkammer und ermöglicht somit die Überprüfung der Sensorelektronik und die Verbindung zur Brandmelderzentrale.
2.Externe Prüfeinrichtung – Der Einsatz von externen Prüfeinrichtungen
zur optischen Anzeige der Betriebsspannung und Alarmmeldung wird
empfohlen.
RING
+
DNRE 2
DNRE 1
DNRE 3
(+) OUT
COMM (–)
COMM (+)
ZUM SYSTEM
(+) OUT
(–) RINGLEITUNG
COMM (–)
COMM (+)
(+) OUT
COMM (–)
SS-300-026
(+) RINGLEITUNG ZUM SYSTEM
COMM (+)
KOMPATIBLE
BRANDMELDERZENTRALE
Figure 6. System wiring diagram for DNRE:
RING
–
HO119-05
4
I56-3695-000R
Bild 9. Anschaltung des DNRE und RTS451/RTS451KEY/
RTS151/RTS151KEY oder 6500RTS-KEY:
Überprüfen Sie die Reaktion und Steuerung der Brandmelderzentrale für
alle gewünschten Funktionen (z.B. Ausfall des Lüfters, Brandschutzklappen usw.).
Die beiden Melder-LEDs für die Zustandsanzeige werden von der Brandmelderzentrale angesteuert. Über diese Ansteuerung können die LEDs
blinken, leuchten oder abgeschaltet werden. Weitere Informationen zur
LED-Ansteuerung und Alarmverzögerung finden Sie in der technischen
Dokumentation der Zentrale.
[8.4.2] Der Melder muss von der Brandmelderzentrale zurückgesetzt werden können.
[8.4.3]Rauchaufnahmetest mit Hilfe von Prüfgas.
Dieser Test ist für Lüftungskanäle mit geringen Strömungsgeschwindigkeiten
(1,5 - 2,54 m/sek) ausgelegt. Der Messvorgang für Systeme mit einer Strömungsgeschwindigkeit von mehr als 2,54 m/sek wird im Kapitel „Messungen
und Prüfungen“ ausführlich beschrieben.
PRÜFSPULE +
PRÜFSPULE –
4
*
EXTERNE
(-) SPANNUNGS (+)
VERSORGUNG
COMM +
1
OUT (NUR BEI GRENZWERT) +
5
2
3
RTS451/151,
RTS451/151KEY
COMM –
EXTERNE
PRÜFEINRICHTUNG
RA/RTS –
OPTION
PARALLELANZEIGE
1 PRO DNRE
10mA STROMFLUSS
RA +
RTS +
HINWEIS: DIE RTS451/151, RTS451/151KEY
PRÜFSPULEN-EINRICHTUNG ERFORDERT EINE
EXTERNE 24 VDC SPANNUNGSVERSORGUNG.
OPTION PRÜFSPULE
1 PRO EINHEIT
95mA STROMFLUSS
HINWEIS: FÜR DEN EINSATZ EINER PRÜFEINRICHTUNG IST DIE INSTALLATION
EINER ZUSÄTZLICHEN SPULE NOTWENDIG (ARTIKEL-Nr. DCOIL).
In Strömungsrichtung ca. 91,5 cm aufwärts vom Melder aus gemessen, sollte
ein 6 mm-Loch gebohrt werden. Bei eingeschalteter Lüftungsanlage sollte das
Anemometer eine minimale Strömungsgeschwindigkeit von 1,5 m/sek anzeigen. Jetzt das Prüfgas für die Dauer von ca. 5 Sekunden in das 6 mm große
Loch der Kanalwand einsprühen. Innerhalb 2 Minuten muss vom DNRE ein
Alarm ausgelöst werden. Ein rechtzeitig ausgelöster Alarm ist der Nachweis
für einen ausreichenden Luftstrom im DNRE. Anschließend sollte die Abdeckung des Melders entfernt und Prüfgasreste aus dem Melder ausgeblasen sowie
die Meldung an der Brandmelderzentrale zurückgesetzt werden. Das Loch in
der Kanalwand ist mit geeignetem Klebeband wieder zu verschließen und die
Abdeckung des DNRE wieder korrekt zu montieren. Anderenfalls ist die Funktion nicht gewährleistet.
H0571-15
HINWEIS: Vergewissern Sie sich, dass die blaue Anschlussleitung immer
an der Klemme RA+ angeschlossen ist.
HINWEIS: Beim Einsatz eines RA100Z ist die Brücke zu entfernen.
Die externen Prüfeinrichtungen RTS451/RTS151/RTS451KEY/RTS151KEY
ermöglichen die Überprüfung der Alarmfunktionalität des DNRE. Diese Prüfeinrichtungen erzeugen ein Pulssignal das von dem Rauchmelder als Alarmzustand ausgewertet wird.
Bild 10. Verwendung der Prüfspule mit einem DNRE:
ACHTUNG
Die Zusammensetzung des Prüfgases ist abhängig vom jeweiligen Hersteller.
Eine fehlerhafte Anwendung oder zu hohe Dosierung kann die Funktion des
Melders über einen längeren Zeitraum beeinflussen. Die Warnungen und Sicherheitshinweise des Prüfgasherstellers sind zu beachten.
[9]Reinigung des Rauchmelders
Informieren Sie vor dem Beginn der Servicearbeiten die entsprechenden Stellen über diese Maßnahme und ggfs. Abschaltung des Systems. Die Meldergruppe oder Teile des Brandmeldesystems sollte abgeschaltet werden um
Falschalarme zu vermeiden und um die hilfeleistenden Stellen nicht unbeabsichtigt zu alarmieren.
DCOIL
[9.1]DNRE und Rauchmelder
1. Den zu reinigenden Rauchmelder aus den System herausnehmen.
2.Melder gemäß der entsprechenden Installationseinleitung reinigen.3.
Reinstall the detector.
3. Melder wieder in das System einsetzen.
4. Spannung wieder einschalten.
5. Funktionsprüfung durchführen.
6.Betroffene Personen über das Ende der Servicearbeiten und die Inbetriebnahme des Systems informieren.
[10]Rauchmelder austauschen
1.Der Rauchmelder kann durch eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn im
Sockel gelöst werden.
2. Rauchmelder vorsichtig aus dem Sockel ziehen und entnehmen.
3.Für das Einsetzen des Melders muss dieser an den Befestigungspunkten
ausgerichtet und mit einer Drehung im Uhrzeigersinn fixiert werden.
[11] Optionen / Zubehör
Als optionales Zubehör sind die Baugruppen RA400Z/RA100Z, RTS451/
RTS151 sowie RTS451KEY/RTS151KEY und 6500RTS-KEY verfügbar.
SCHRAUBE FÜR PRÜFSPULE
PRÜFSPULE ANSCHLUSSKLEMMEN
H0561-02
HINWEIS: Detaillierte Informationen zu den Modulen, der Installation, Kompatibilität, Verdrahtung und Spezifikationen sind in der entsprechenden Installationsanleitung der Module zu entnehmen.
Bild 8. Anschaltung des DNRE und RA400Z/RA100Z:
+ RA
– RA
(+)
RA400Z/RA100Z
(-)
1 PARALLELANZEIGE
PRO DNRE
H0570-04
SS-300-026
5
I56-3695-000R
Sprechen Sie bitte Einsatz für die Beschränkungen der Brandmeldeanlagen an
DREIJÄHRIGE
System Sensor gewährleistet für den zugehörigen Rauchmelder bei Materialfehlern
und Fehlern trotz bestimmungsgemäßem Gebrauch eine Garantiezeit von 3 Jahren
ab dem Herstellungsdatum. System Sensor gibt ausdrücklich keine weiteren
Gewährleistungsansprüche. Weder Repräsentanten, Vertreter, Händler oder Mitarbeiter
des Unternehmens haben die Befugnis diese Gewährleistung zu erhöhen oder abzuändern. Die Verpflichtung des Unternehmens ist begrenzt auf die Reparatur oder
den Austausch für jeden defekten Teil des Melders durch Materialfehler oder dem
bestimmungsgemäßem Gebrauch sowie dem Service für einen Zeitraum von drei
Jahren ab dem Herstellungsdatum. Nach der telefonischen Anfrage über die gebührenfreie Telefonnummer 800-SENSOR2 (736-7672) zu einer Reparatur-Kennziffer
(RA#), senden Sie die defekten Baugruppen versandfertig verpackt an: System Sensor,
Repair Department, RA #__________, Pittway Tecnologica Srl, Via Caboto 19/3, 34147
SS-300-026
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GARANTIE
Trieste, Italy. Bitte fügen Sie eine kurze Beschreibung des Fehlers oder der vermuteten
Störungsursache bei. Das Unternehmen ist nicht zur Reparatur oder dem Austausch
verpflichtet, wenn der Melder nach dem Herstellungsdatum unsachgemäß behandelt,
verändert oder umgebaut wurde. Unter keinen Umständen haftet das Unternehmen
für Folgen oder Nebenwirkungen bei einem Verstoß gegen die Garantiebestimmungen,
unabhängig davon ob diese zugesagt oder erwartet worden sind, auch dann nicht wenn
ein Fehler oder eine Nachlässigkeit des Unternehmens vorliegt. Einige Staaten untersagen
den Ausschluss oder die Einschränkung von Folge- und Begleitschäden so dass gegebenenfalls die oben genannte Haftungsbegrenzung für Sie nicht anwendbar ist. Diese
Garantie sichert Ihnen bestimmte Rechte zu, die durch weitere Rechte von Land zu Land
unterschiedlich ausfallen können.
I56-3695-000R
©2010 System Sensor
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