atmoTEC exclusiv atmoTEC plus - Klint Wärme-Wasser

atmoTEC exclusiv atmoTEC plus - Klint Wärme-Wasser

Installations- und Wartungsanleitung

Für den Fachhandwerker

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv atmoTEC plus

VC, VCW

DE, CHde

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Empfehlenswertes Zubehör .................................................. 3 6.2 Prüfen der Gaseinstellung ..................................... 30

1

1.1

1.3

Hinweise zur Dokumentation ................................4

Aufbewahrung der Unterlagen ................................4

Gültigkeit der Anleitung ............................................4

2 Gerätebeschreibung ................................................. 5

(Gasfließdruck) ...........................................................31

6.2.3 Überprüfung und Einstellung der größten

Wärmebelastung (Nennbelastung) .......................32

6.2.4 Überprüfung und Einstellung der

Minimalgasmenge .....................................................33

6.2.5 Gaseinstellwerte und Fehlerbehebung ...............34

6.3 Prüfen der Gerätefunktion .....................................36

2.2 Typenschild und Typenbezeichnung ......................6

3 Sicherheit .................................................................... 7

3.1.1 Klassifizierung der Warnhinweise ........................... 7

3.1.2 Aufbau von Warnhinweisen ...................................... 7

6.3.2 Warmwasserbereitung (nur atmoTEC mit integrierter Warmwasserbereitung) .....................36

6.3.3 Speicherbetrieb (nur atmoTEC mit angeschlossenem Warmwasserspeicher) ............ 37

6.4 Unterrichten des Betreibers ................................... 37

3.4 Vorschriften, Regeln und Richtlinien .....................8

7

7.1

7.2

4 Montage ........................................................................9

4.1 Lieferumfang................................................................9

4.3

Anpassung an die Heizungsanlage ...................38

Auswahl und Einstellung von Parametern ..........38

Übersicht über die einstellbaren Anlagenparameter .................................................................. 40

Maßzeichnung und Anschlussmaße ......................12

7.2.3 Maximale Vorlauftemperatur einstellen ............. 40

Montagefreiräume .....................................................14

Wartungsanzeige .......................................................41

(nur atmoTEC exclusiv) ............................................18

7.4 Gasumrüstung von Propan- auf

Erdgasbetrieb ........................................................... 44

5 Installation .................................................................18

5.1 Allgemeine Hinweise zur Heizungsanlage ...........18

5.2 Gasanschluss...............................................................19

5.3.1 Wasserseitiger Anschluss (nur VCW) .................. 20

5.3.2 Speicheranschluss (nur VC) .................................. 20

5.7.2 Anschluss von Regelgeräten, Zubehören und externen Anlagenkomponenten ............................23

8

8.1

Inspektion und Wartung ...................................... 45

Inspektions- und Wartungsintervalle .................. 45

8.2 Sicherheitshinweise................................................. 45

8.3 Übersicht über die Wartungsarbeiten .................47

8.4 Entleeren des Gerätes .............................................47

8.5 Reinigung des Brenners und des Primär-

Wärmetauschers (Heizungswärmetauscher) .... 48

8.5.1 Primär-Wärmetauscher ausbauen und reinigen ...................................................................... 48

8.5.2 Brenner ausbauen und reinigen ........................... 49

8.5.3 Funktionsprüfung der Abgassensoren ............... 49

8.6 Elektronik und Display austauschen ................... 50

6 Inbetriebnahme ........................................................28

6.1 Befüllen der Anlage ..................................................28

6.1.1 Aufbereitung des Heizungswassers .....................28

6.1.2 Heizungsseitiges Befüllen und Entlüften ............29

6.1.3 Warmwasserseitiges Befüllen und Entlüften

(nur VC) ...................................................................... 30

8.9 Schornsteinfeger-Messungen

(nur für Mess- und Kontrollarbeiten durch den Schornsteinfeger) ..............................................51

2

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Inhaltsverzeichnis

Empfehlenswertes Zubehör

9 Störungsbeseitigung ..............................................52

Empfehlenswertes Zubehör

Vaillant bietet zur Regelung des atmoTEC exclusiv/plus und turboTEC exclusiv/ plus-Geräte verschiedene Reglerausführungen zum Anschluss an die Schaltleiste oder zum Einstecken in die Bedienblende an.

9.3

11

Parameter auf Werkseinstellungen zurücksetzen ............................................................. 58

10 Kundendienst ............................................................59

Recycling und Entsorgung ...................................59

Regler Bezeichnung Art.-Nr.

calorMATIC 430 witterungsgeführter Heizungsregler calorMATIC 430f witterungsgeführter Funk-

Heizungsregler

VR 61 Mischermodul

Mischermodul zur Erweiterung des calorMATIC

430/430f

VR 68 Solarmodul Erweiterungsmodul zur

Anbindung einer Anlage für solare Warmwasserbereitung

VR 81 Fernbediengerät calorMATIC 392

Fernbedienung eines Heizkreises innerhalb eines calor-

MATIC 430-Regelsystems digitaler Raumtemperaturregler

0020028515

0020028521

0020028527

0020028533

0020028539

0020028505 calorMATIC 392f digitaler Funk-Raumtemperaturregler auroMATIC 620/2 kombinierter Solar- und Heizungsregler

0020028510

0020040076 calorMATIC 630/2 witterungsgeführter Mehrkreis- und Kaskadenregler

VR 40

0020040072

Multifunktionsmodul 2 aus 7 0020017744

Tab. 0.1 Reglerausführungen

Ihr Fachhandwerksbetrieb berät Sie bei der Auswahl des geeigneten Regelgeräts.

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

3

4

1 Hinweise zur Dokumentation

1.3 Gültigkeit der Anleitung

1 Hinweise zur Dokumentation

Die folgenden Hinweise sind ein Wegweiser durch die

Gesamtdokumentation.

In Verbindung mit dieser Installations- und Wartungsanleitung sind weitere Unterlagen gültig.

Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

Mitgeltende Unterlagen

Beachten Sie alle Anleitungen von Bauteilen und

Komponenten der Anlage. Diese Anleitungen sind den jeweiligen Bauteilen der Anlage sowie ergänzenden

Komponenten beigefügt.

Für den Anlagenbetreiber:

Garantiekarte

Nachfolgend sind die im Text verwendeten Symbole erläutert:

Nr. 804593

1.1 Aufbewahrung der Unterlagen

> Geben Sie diese Installations- und Wartungsanleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen an den Anlagenbetreiber weiter.

Dieser übernimmt die Aufbewahrung, damit die Anleitungen bei Bedarf zur Verfügung stehen.

Diese Installationsanleitung gilt ausschließlich für Geräte mit folgenden Artikelnummern:

Gerätetyp

VC DE 194/4-5-HL

VCW DE 194/4-5-HL

VCW DE 244/4-5-HL

VC DE 104/4-7-HL*

VC DE 104/4-7-HL

VC DE 104/4-7

VC DE 204/4-7-HL*

VC DE 204/4-7-HL

VC DE 204/4-7

VC DE 254/4-7-HL*

VC DE 254/4-7-HL

VC DE 254/4-7

VCW DE 204/4-7-HL

VCW DE 204/4-7

VCW DE 254/4-7-HL*

VCW DE 254/4-7-HL

VCW DE 254/4-7

Gasfamilie

Erdgas 2LL (G25)

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2LL (G25)

Artikelnummer

0010006101

0010006102

0010006109

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2LL (G25)

0010006110

0010006114

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2E (G20)

0010006115

0010006088

Erdgas 2H* (G20)

Erdgas 2LL (G25) 0010006087

Flüssiggas 3P (G31) 0010006086

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2H* (G20)

0010006085

Erdgas 2LL (G25) 0010006084

Flüssiggas 3P (G31) 0010006083

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2H* (G20)

0010006082

Erdgas 2LL (G25) 0010006081

Flüssiggas 3P (G31) 0010006080

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2LL (G25)

0010006094

0010006093

Flüssiggas 3P (G31) 0010006092

Erdgas 2E (G20)

0010006091

Erdgas 2H* (G20)

Erdgas 2LL (G25) 0010006090

Flüssiggas 3P (G31) 0010006089

Tab. 1.1 Gerätetypen und Artikelnummern

Legende

* Der Gerätetyp ist mit Erdgas H für die Schweiz zugelassen.

a

Symbol für eine Gefährdung

– unmittelbare Lebensgefahr

– Gefahr schwerer Personenschäden

– Gefahr leichter Personenschäden

Die Artikelnummer des Gerätes entnehmen Sie dem

Typenschild, das sich auf der Unterseite des Gerätes befindet (siehe auch Kap. 2.2).

e b i

>

Symbol für eine Gefährdung

– Lebensgefahr durch Stromschlag

Symbol für eine Gefährdung

– Risiko von Sachschäden

– Risiko von Schäden für die Umwelt

Symbol für einen nützlichen zusätzlichen

Hinweis und Informationen

Symbol für eine erforderliche Aktivität

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Hinweise zur Dokumentation 1

Gerätebeschreibung 2

1.4 CE-Kennzeichnung

2 Gerätebeschreibung

Mit der CE-Kennzeichung wird dokumentiert, dass die

Geräte gemäß der Typenübersicht die grundlegenden

Anforderungen der folgenden Richtlinien des Rates erfüllen:

– Richtlinie 90/396/EWG des Rates mit Änderungen

„Richtlinie zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten für Gasverbrauchseinrichtungen“

(Gasgeräterichtlinie)

– Richtlinie 92/42/EWG des Rates mit Änderungen

„Richtlinie über die Wirkungsgrade von mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickten neuen

Warmwasserheizkessel“ (Wirkungsgradrichtlinie)

– Richtlinie 2006/95/EG des Rates mit Änderungen

„Richtlinie über elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen“

(Niederspannungsrichtlinie)

– Richtlinie 2004/108/EG des Rates mit Änderungen

„Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit“.

Die Geräte entsprechen dem in der EG-Baumusterprüfbescheinigung beschriebenen Baumuster. Die Geräte entsprechen folgenden Normen:

2.1 Aufbau

13

12

11

10

9

8

7

EN 297

EN 625

EN 50165

EN 55014

EN 60529

EN 60335-1

EN 61000-3-2

EN 61000-3-3

6

Abb. 2.1 Funktionselemente

1

4

5

Legende

1 Membran-Ausdehnungsgefäß

2 Schnellentlüfter

4 Sicherheitsventil

5 Pumpe

6 Schaltkasten

7 Vorrangumschaltventil

8 Gasarmatur

9 Durchflussmesser (nur bei Geräten mit integrierter Warmwasserbereitung)

10 Sekundär-Wärmetauscher (nur bei Geräten mit integrierter

Warmwasserbereitung)

11 Brenner

12 Primär-Wärmetauscher

13 Strömungssicherung

2

3

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

5

2 Gerätebeschreibung

2.2 Typenschild und Typenbezeichnung

Die Typenbezeichnung des atmoTEC exclusiv/ atmoTEC plus finden Sie auf dem Typenschild, das werkseitig auf der Unterseite des Gerätes angebracht ist.

2.3 Typenübersicht

Gasfamilie

VC DE 104/4-7-HL*

VC DE 104/4-7

VC DE 204/4-7-HL*

VC DE 204/4-7

VCW DE 204/4-7-HL

VCW DE 204/4-7

VC DE 254/4-7-HL*

VC DE 254/4-7

VCW DE 254/4-7-HL*

VCW DE 254/4-7

VC DE 194/4-5-HL

VCW DE 194/4-5-HL

(Bezeichnungen nach ISO 3166) kategorie

DE (Deutschland)

DE (Deutschland)

DE (Deutschland)

DE (Deutschland)

DE (Deutschland)

DE (Deutschland)

DE (Deutschland)

DE (Deutschland)

DE (Deutschland)

DE (Deutschland)

DE (Deutschland)

DE (Deutschland)

VCW DE 244/4-5-HL

Tab. 2.1 Typenübersicht

DE (Deutschland)

*I

2H

II

2ELL3P

I

2ELL

I

2ELL

I

2ELL

I

2ELL

*I

2H

II

2ELL3P

I

2ELL

*I

2H

II

2ELL3P

I

2ELL

II

2ELL3P

I

2ELL

*I

2H

II

2ELL3P

I

2ELL

Legende

* Der Gerätetyp ist unter der angegebenen Zulassungskategorie mit Erdgas H für die Schweiz zugelassen.

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2LL (G25)

Erdgas 2H (G20)

Flüssiggas 3P (G31)

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2LL (G25 )

Erdgas 2H (G20)

Flüssiggas 3P (G31)

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2LL (G25)

Flüssiggas 3P (G31)

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2LL (G25)

Erdgas 2H (G20)

Flüssiggas 3P (G31)

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2LL (G25)

Erdgas 2H (G20)

Flüssiggas 3P (G31)

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2LL (G25)

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2LL (G25)

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2LL (G25)

Nennwärmeleistung P

(kW)

Warmwasserleistung

Speicherladeleistung

(kW)

4,8 - 10,0

4,8 - 10,0

8,0 - 20,0

8,9 - 18,0

8,0 - 20,0

8,9 - 18,0

9,6 - 24,0

11,0 - 22,0

9,6 - 24,0

11,0 - 22,0

8,0 - 20,0

8,0 - 20,0

9,6 - 24,0

10,0

10,0

22,0

20,0

22,0

20,0

26,0

24,0

26,0

24,0

20,0

20,0

24,0

6

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Sicherheit 3

3 Sicherheit

3.1 Warnhinweise

Beachten Sie bei der Montage und Installation die allgemeinen Sicherheitshinweise und die Warnhinweise, die jeder Handlung vorangestellt sind.

3.1.1 Klassifizierung der Warnhinweise

Die Warnhinweise sind wie folgt mit Warnzeichen und

Signalwörtern hinsichtlich der Schwere der möglichen

Gefahr abgestuft:

Warnzeichen Signalwort Erläuterung

a e a b

Gefahr!

Gefahr!

Warnung!

Vorsicht!

unmittelbare Lebens gefahr oder

Gefahr schwerer

Personenschäden

Lebens gefahr durch

Stromschlag

Gefahr leichter

Personenschäden

Risiko von Sachschäden oder

Schäden für die Umwelt

Die in dieser Anleitung genannten Vaillant atmoTEC dürfen nur in Verbindung mit den in der zugehörigen Montageanleitung LAZ (siehe Kapitel „Mitgeltende Unterlagen“) aufgeführten Zubehören installiert und betrieben werden.

Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen

(einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels

Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr

Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.

Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.

Das Gerät ist als Wärmeerzeuger für geschlossene

Warmwasser-Zentralheizungsanlagen und für die zentrale Warmwasserbereitung in Haushalten vorgesehen.

Es ist für den Einsatz in Solaranlagen nur zur Trinkwassererwärmung vorbereitet.

Die Verwendung des atmoTEC in Fahrzeugen gilt als nicht bestimmungsgemäß. Nicht als Fahrzeuge gelten solche Einheiten, die dauerhaft und ortsfest installiert sind (sog. ortsfeste Installation).

Eine andere oder darüber hinausgehende Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Nicht bestimmungsgemäß ist auch jede unmittelbare kommerzielle und industrielle Verwendung. Für Schäden aus bestimmungswidriger Verwendung haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender.

Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören auch das Beachten der Bedienungs- und der Installationsanleitung sowie aller weiteren mitgeltenden Unterlagen und die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsbedingungen.

Jede missbräuchliche Verwendung ist untersagt

3.1.2 Aufbau von Warnhinweisen

Warnhinweise erkennen Sie an einer oberen und einer unteren Trennlinie. Sie sind nach folgendem Grundprinzip aufgebaut: a

Signalwort!

Art und Quelle der Gefahr!

Erläuterung zur Art und Quelle der Gefahr.

> Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr

Der Vaillant atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei seiner Verwendung Gefahren für Leib und Leben des

Betreibers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des

Gerätes und anderer Sachwerte entstehen.

Beachten sie die nachfolgenden Sicherheitshinweise und

Vorschriften.

Aufstellung und Einstellung

Die Aufstellung darf nur durch einen anerkannten Fachwerker erfolgen. Dieser übernimmt auch die Verantwortung für die ordnungsgemäße Installation und die erste

Inbetriebnahme. Die Einstellarbeiten, sowie Wartung und

Reparatur dürfen nur durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb erfolgen.

Verhalten im Notfall bei Gasgeruch

Durch eine Fehlfunktion kann Gas austreten und zu Vergiftungs- und Explosionsgefahr führen. Bei Gasgeruch in

Gebäuden verhalten Sie sich folgendermaßen:

> Meiden Sie Räume mit Gasgeruch.

> Wenn möglich, öffnen Sie Türen und Fenster weit und sorgen Sie für Durchzug.

> Vermeiden Sie offene Flammen (z. B. Feuerzeug,

Streichholz).

7

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

3 Sicherheit

> Rauchen Sie nicht.

> Betätigen Sie keine elektrischen Schalter, keine Netzstecker, keine Klingeln, keine Telefone und andere

Sprechanlagen im Haus.

> Schließen Sie die Gaszähler-Absperreinrichtung oder die Hauptabsperreinrichtung.

> Wenn möglich, schließen Sie den Gasabsperrhahn am

Gerät.

> Warnen Sie andere Hausbewohner durch Rufen oder

Klopfen.

> Verlassen Sie das Gebäude.

> Verlassen Sie bei hörbarem Ausströmen von Gas unverzüglich das Gebäude und verhindern Sie das

Betreten durch Dritte.

> Alarmieren Sie Feuerwehr und Polizei von außerhalb des Gebäudes.

> Benachrichtigen Sie den Bereitschaftsdienst des Gasversorgungsunternehmens von einem Telefonanschluss außerhalb des Hauses.

Verhalten im Notfall bei Abgasgeruch

Durch eine Fehlfunktion kann Abgasgeruch auftreten und zu Vergiftungsgefahr führen. Bei Abgasgeruch in

Gebäuden verhalten Sie sich folgendermaßen:

> Öffnen Sie Türen und Fenster weit und sorgen Sie für

Durchzug.

> Schalten Sie das Gerät aus.

Personen- und/oder Sachhäden durch unsachgemäßen Einsatz und/oder ungeeignetes Werkzeug

Unsachgemäßer Einsatz und/oder ungeeignetes Werkzeug kann zu Schäden führen (z. B. Gas- oder Wasseraustritt)!

> Verwenden Sie beim Anziehen oder Lösen von

Schraubverbindungen grundsätzlich passende Gabelschlüssel (Maulschlüssel).

> Verwenden Sie keine Rohrzangen, Verlängerungen usw.

Personen- und/oder Sachhäden durch austretendes heißes Wasser vermeiden

Bei Einsatz des Gerätes in Solaranlagen zur Trink wassernacherwärmung (d.58 auf 1 oder 2 eingestellt):

Die Temperatur am Kaltwasseranschluss des Ge rätes (in diesem Fall Warmwasserausgang des Solarspeichers) darf 70 °C nicht überschreiten. Andernfalls sind Beschädigungen des Gerätes und des Aufstellraumes durch austretendes heißes Wasser nicht auszuschließen. Wir empfehlen vor und nach dem Gerät den Einsatz von thermostatischen Misch ven tilen.

Veränderungen im Umfeld des Heizgerätes

An folgenden Einrichtungen dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden:

– am Heizgerät

– an den Leitungen für Gas, Wasser und Strom

– an der Abgasableitung

– an baulichen Gegebenheiten, die Einfluss auf die

Betriebssicherheit des Gerätes haben können, speziell an den Zuluftöffnungen.

Wichtige Hinweise für Propan-Geräte

Entlüftung des Flüssiggastankes bei Neuinstallation der

Anlage:

> Überzeugen Sie sich vor der Installation des Gerätes davon, dass der Gastank entlüftet ist.

Für die ordnungsgemäße Entlüftung des Tanks ist grundsätzlich der Flüssiggaslieferant verantwortlich. Bei schlecht entlüftetem Tank kann es zu Zündproblemen kommen.

> Wenden Sie sich in diesem Fall zuerst an den Befüller des Tanks.

Tankaufkleber anbringen:

> Kleben Sie den beiliegenden Tankaufkleber (Propanqualität) gut sichtbar auf den Tank bzw. den Flaschenschrank, möglichst in die Nähe des Füllstutzens.

Vergiftungsgefahr durch möglichen Austritt von

Abgasen

> Wenn Sie dieses Heizgerät gleichzeitig mit einem

Abluftventilator (z. B. Dunstabzugshaube) innerhalb fugendichter Räume betreiben, müssen Sie das Vaillant-Zubehör Multifunktionsmodul (Art.-Nr.:

0020017744) verwenden.

> Bei mehrfach belegten Abgasschornsteinen und gleichzeitiger Verwendung von Abluftventilatoren müssen Sie zusätzliche Maßnahmen ergreifen.

Sachbeschädigung durch unsachgemäßen Einbau vermeiden

Falls das Gerät in einen vorhandenen Küchenhängeschrank eingebaut wird:

> Entfernen Sie vollständig Schrankboden und Schrankdecke, damit stets für eine ausreichende Luftzufuhr gesorgt ist. Andernfalls sind Schä den am Gerät und am Schrank nicht auszuschlie ßen.

3.4 Vorschriften, Regeln und Richtlinien

Vorschriften (Deutschland)

Für die Installation sind die nachfolgenden Vorschriften,

Regeln und Richtlinien zu beachten:

– Landesbauordnungen der Bundesländer

– Feuerungsverordnungen der Bundesländer

– „Technische Regeln für Gasinstallation“ DVGW-TRGI

86 Ausgabe 1996 Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser m.b.H., Bonn

– Bei Betrieb mit Flüssiggas sind zusätzlich die „Technischen Regeln Flüssiggas TRF 1996“ zu beachten.

DVGW-Arbeitsblatt G 631 „Installation von gewerblichen Gasverbrauchseinrichtungen“

Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser m.b.H., Bonn

DVGW-Arbeitsblatt G 634 „Installation von Gasgeräten in gewerblichen Küchen in Gebäuden“

8

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Sicherheit 3

Montage 4

Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser m.b.H., Bonn

DVGW-Arbeitsblatt G 670 „Aufstellung von Gasfeuerstätten in Räumen mit mechanischen Entlüftungseinrichtungen“

Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser m.b.H., Bonn

DIN 1986 „Entwässerungsanlagen für Gebäude und

Grundstücke“ und in Auszügen die DIN EN 12056

„Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von

Gebäuden“.

DIN 1988 „Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI)“

DIN EN 12828 „Heizungssysteme in Gebäuden –

Planung von Warmwasser-Heizungsanlagen“

DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau einschließlich

Beiblätter 1 und 2 (Ausbau November 1989)“

ATV-Arbeitsblatt A 251 „Einleitung von Kondenswasser aus gas- und ölbetriebenen Feuerungsanlagen in öffentliche Abwasser- und Kleinkläranlagen”

Ausgabe November 1998 GFA Verlag für Abwasser,

Abfall und Gewässerschutz, Hennef

DIN VDE 0100 Teil 540 und Teil 701 „Errichten von

Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis

1000 Volt; Räume mit Badewanne oder Dusche“

– Energiesparverordnung (EnEV)

4 Montage

Der Vaillant atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus wird vormontiert in einer Verpackungseinheit geliefert.

4.1 Lieferumfang

Prüfen Sie den Lieferumfang auf Vollständigkeit und

Unversehrtheit (s. Tab. 4.1).

Vorschriften (Schweiz)

Für die Installation sind die nachfolgenden Vorschriften,

Regeln und Richtlinien zu beachten:

– Gasleitsätze und Wasserleitsätze des SVGW

– Feuerpolizeiliche Bestimmungen

– Bestimmungen des zuständigen Gas und Wasserversorgungsunternehmens

– Bauverordnungen der Kantone

– Heizraumrichtlinien des SVGW

– Vorschriften der der Kantone

– Technische Regeln für Gasinstallation DVGW-TRGI 86

Ausgabe 1996 – Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft

Gas und Wasser m.b.H., Bonn

– DVGW-Arbeitsblatt G 670 „Aufstellung von Gasfeuerstätten in Räumen mit mechanischen Entlüftungseinrichtungen“

– Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser m.b.H., Bonn

– DIN 4701 „Regeln für die Berechnung des Wärmebedarfs von Gebäuden“

– DIN 4751 Bl. 3 „Sicherheitstechnische Ausrüstung von

Heizungsanlagen mit Vorlauftemperaturen bis 110 °C“

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

9

4 Montage

4 5a, b, c

6

1

3

5a, b, c

2

A

B

AA

F J N

C

G K

H

L

D E I

Abb. 4.1 Lieferumfang

> Prüfen Sie vor der Montage des Gerätes, ob das Volumen des serienmäßigen Ausdehnungsgefäßes ausreicht. Ist das nicht der Fall, muss ein zusätzliches

Ausdehnungsgefäß installiert werden.

M

P

Q

O

R

S

T

W

V

X

Y

Z

U

10

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Montage 4

Pos.

Anzahl Benennung

Materialnummer

Set

Materialnummer

Bauteil

1

2

3

1

1

3

Gerät

Untere Geräteabdeckung

(nur atmoTEC exclusiv)

Diverse Druckschriften

(Bedienungsanleitung, Installations- und Wartungsanleitung, Garantiekarte)

1

1

2

1

2

5

1

1

1

2

1

2

2

2

2

1

2

1

1

4

1

1

1

1

2

2

2

1

2

1

1

2

2

1

1

2

2

1

2

4

5a

5b

5c

6

2

2

4

2

1

Tab. 4.1 Lieferumfang

Gerätehalter

Beipack-Set VCW

Rohr (Gas kpl. vernickelt)

Rohr (Heizwasser, vernickelt)

Rohr (Brauchwasser, vernickelt)

Rohr (Sicherheitsventil)

Überwurfmutter

0020056602

Dichtring P

Überwurfmutter T

Anschlussstück

Quetschverschraubung (R 1/2)

I

M

C

B

A

V

L

Kappe (1/2, vernickelt)

Winkel, kpl. (Brauchwasser)

Dichtring

Überwurfmutter

Überwurfmutter

Winkel, kpl. (Brauchwasser)

Anschlussstück, kpl.

Ventil, kpl.

D

E

X

H

G

K

Q

U

Rechteckdichtring

Rechteckdichtring

Rechteckdichtring

Beipack-Set VC

Rohr (Gas kpl. vernickelt)

Rohr (Heizwasser, vernickelt)

Rohr (Speicher, vernickelt)

Überwurfmutter

0020056617

S

O

W

Dichtring P

Überwurfmutter T

Quetschverschraubung, kpl.

Anschlussstück I

Y

C

B

AA

L

Quetschverschraubung (R 1/2)

Ueberwurfmutter

Kappe (1/2, vernickelt)

Rechteckdichtring

Rechteckdichtring

Rohr (Sicherheitsventil)

Überwurfmutter

Rechteckdichtring

Beipack (Gerätebefestigung)

Rechteckdichtring

0020038723

F

Holzschraube J

Duebel

Scheibe

N

R

Q

S

M

Z

O

V

X

W

Montageschablone

Gerätetyp

VC/VCW

VCW

VC

VC/VCW

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

11

4 Montage

4.2 Zubehör

Informationen über eventuell erforderliches Zubehör entnehmen Sie der aktuellen Preisliste (Bestellnummer für DE: 875966).

4.3 Maßzeichnung und Anschlussmaße

440

220

6

7

5

4

3

2

1

100

35 35

100

Abb. 4.2 Anschlussmaße in mm (Beispiel VCW)

Legende

1 Heizungsrücklauf Ø 22 mm

2 Kaltwasseranschluss Ø 15 mm

3 Gasanschluss Ø 15 mm

4 Warmwasseranschluss Ø 15 mm

5 Heizungsvorlauf Ø 22 mm

6 Gerätehalter

7 Anschluss für Abgasführung

Ø 90 mm = 10 kW

Ø 110 mm = 17 - 20 kW

Ø 130 mm  20 kW

5

4

3

2

1

12

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Montage 4

4.4 Aufstellungsort

> Beachten Sie bei der Wahl des Aufstellungsortes folgende Sicherheitshinweise: a

Gefahr!

Erstickungs- und Vergiftungsgefahr durch unzureichende Verbrennungsluftzufuhr!

Dieses Heizgerät darf nur in ausreichend belüfteten Räumen installiert und betrieben werden. Ist dies nicht gewährleistet, besteht die Gefahr des Eindringens von Abgasen in

Wohnräume.

> Sorgen Sie für ungehinderte und ausreichende Verbrennungsluft-Zufuhr (z. B. durch Be- und Entlüftungsöffnungen in

Türen, Decken, Fenstern, Wänden oder

Raumluftverbund).

b

Vorsicht!

Sachschaden durch ungeeigneten Aufstellort!

Das Gerät kann durch Frost oder Witterungseinflüsse beschädigt werden.

> Installieren Sie das Gerät nur im Innenbereich in geeigneten Räumen.

> Installieren Sie das Gerät nur in frostsicheren Räumen.

b

Vorsicht!

Sachschaden durch ungeeigneten Verbrennungsluft!

Das Gerät und die Abgasanlage können durch aggressive Dämpfe oder Stäube beschädigt werden oder korrodieren.

Die Verbrennungsluft des Gerätes muss frei sein von Stoffen, die z. B. Dämpfe mit Fluor,

Chlor, Schwefel u. Ä. enthalten (z. B. aus den

Dämpfen von Sprays, Lösungs- oder Reinigungsmitteln, Farben, Klebstoffe oder Benzin). Diese Stoffe können bei Betrieb des

Gerätes zu Korrosions bildung im Gerät selbst und in der Abgasanlage führen. Deshalb dürfen solche Stoffe nicht im Aufstell raum gelagert werden.

> Installieren Sie das Gerät nicht in Räumen mit aggressiven Dämpfen oder Stäuben.

> Im gewerblichen Bereich (z. B. Friseursalons, Lackier- oder Schreiner werkstätten,

Reinigungsbetriebe u. Ä.) müssen Sie einen separaten Aufstellungsraum nutzen, um eine Verbrennungsluftzufuhr zu gewährleisten, die technisch frei von den o. g.

Stoffen ist.

Diese Geräte sind so aufgebaut, dass sie ausschließlich in entsprechenden Räumen bzw. Technikräumen installiert werden können. Sie können deshalb nicht im Freien installiert oder bedient werden. Die Außeninstallation kann Betriebsstörungen verursachen.

b

Vorsicht!

Sachbeschädigung durch unsachgemäßen

Einbau!

Falls das Gerät nicht sachgemäß in einen vorhandenen Küchenhängeschrank eingebaut wird, können Schä den am Gerät und am

Schrank nicht ausgeschlossen werden.

> Entfernen Sie vollständig Schrankboden und Schrankde cke, damit stets für eine ausreichende Luftzu fuhr gesorgt ist. i

Die angegebenen Mindestabstände/Montagefrei räume gelten auch bei In-Schrank-Montage.

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

13

4 Montage

Montagefreiräume

450 mm

4.6 Montageschablone

3 4

60/100

3 4

440

250 mm

Abb. 4.3 Erforderliche Mindestabstände/Montagefreiräume

Sowohl für die Installation/Montage des Gerätes als auch für die Durchführung späterer Wartungsarbeiten benötigen Sie folgende Mindestabstände bzw. Mindest-

Montagefreiräume:

– seitlicher Abstand: 10 mm

– Unterseite: 250 mm

– Oberseite: 450 mm

Ein Abstand des Gerätes von Bauteilen aus brennbaren

Bestandteilen ist nicht erforderlich, da bei Nennwärmeleistung des Gerätes keine höhere Temperatur auftritt als die zulässige Temperatur von max. 85 °C.

atmoTEC/4 VCW atmoTEC/4 VC turboTEC/4 VCW turboTEC/4 VC

3

4

1

2

10

1 3

1 3 = 120

200

1 3

10

14

Abb. 4.4 Montageschablone

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Montage 4 b

Vorsicht!

Sachschaden durch unzureichende Montage!

Das Gerät kann sich von der Wand lösen und abstürzen.

> Montieren Sie das Geräte nur auf einer festen, geschlossenen Wandfläche mit ausreichender Tragfähigkeit.

> Berücksichtigen Sie die Beschaffenheit der

Wand.

Variablen Profilrahmen einstellen

> Lösen Sie je 3 Schrauben pro Rahmen.

> Schieben Sie die Profilrahmen in die gewünschte

Position.

> Fixieren Sie die Rahmen mit den Schrauben.

> Berücksichtigen Sie alle erforderlichen Montagefreiräume und die Anschlussabmessungen.

> Bringen Sie die Montageschablone an der Wand an.

> Bohren Sie zwei Bohrlöcher für die Geräteaufhängung.

> Zeichnen Sie die Lage der Anschlüsse an der Wand an.

i

Profilrahmen ausgestattet. Dieser erlaubt es

Ihnen, bei Austauschinstallationen exakt die

Breite des Altgerätes zu erreichen.

Der variable Profilrahmen bietet die Möglichkeit, die Installationsbreite zur Wand in einem

Bereich von 440 bis 460 mm anzupassen.

2

3

2

1

Abb. 4.6 Variablen Profilrahmen einstellen

Abb. 4.5 Gerät aufhängen

> Montieren Sie den Gerätehalter (3) mit den beiliegenden Dübeln und Schrauben (2) an der Wand.

> Hängen Sie das Gerät (1) von oben auf den Gerätehalter.

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

15

4 Montage

4

2x

3 bar

4

2x

2

Abb. 4.8 Seitenverkleidung demontieren

Abb. 4.7 Gerätefrontverkleidung demontieren

> Lösen Sie die beiden Schrauben (1).

> Ziehen Sie die Gerätefrontverkleidung am unteren

Ende ca. 1 - 2 cm nach vorne (2).

> Heben Sie die Gerätefrontverkleidung an und nehmen

Sie diese nach vorne vom Gerät ab (3).

> Lösen Sie die Schrauben (4).

> Schieben Sie die Seitenverkleidung ca. 1-2 cm nach oben und nehmen Sie diese nach vorne vom Gerät ab.

16

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Montage 4

1

2x

3 ba

2x

1

2

Abb. 4.9 Seitenverkleidung montieren

> Setzen Sie die Seitenverkleidung auf die hinteren Haltelaschen auf.

> Schieben Sie die Seitenverkleidung ca. 1 - 2 cm nach unten und schrauben Sie diese wieder fest (1).

Abb. 4.10 Gerätefrontverkleidung montieren

> Haken Sie die Gerätefrontverkleidung an der Geräteoberseite ein (3).

> Prüfen Sie, ob die Geräteverkleidung oben in den Haltelaschen liegt und unten am Gerät anliegt.

> Schrauben Sie die Verkleidung wieder fest an (2).

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

17

18

4 Montage

5 Installation

(nur atmoTEC exclusiv)

Abb. 4.11 Untere Geräteabdeckung mit Soll-Bruchstellen

Die untere Geräteabdeckung kann mittels Rastfüßen ohne Werkzeug an die Unterseite des Gerätes aufgesteckt und ebenso wieder entfernt werden.

Bei Bedarf (z. B. bei Aufputz-Installation oder zusätzlicher Anschlüsse) können bestimmte Flächen (in der

Abbildung dunkel markiert) einfach herausgebrochen werden.

5 Installation

a

Gefahr!

Gefahr von Personen und Sach schäden durch unsachgemäße Installation!

Eine unsachgemäß ausgeführte Installation kann die Betriebssicherheit des Gerätes beeinträchtigen und zu Personen- und Sachschäden führen.

> Die Installation des Vaillant atmoTEC pro/ atmoTEC plus darf nur von einem anerkannten Fachhandwerks betrieb durchgeführt werden. Dieser übernimmt auch die

Verantwortung für die ordnungsgemäße

Installation und die erste Inbetriebnahme.

5.1 Allgemeine Hinweise zur Heizungsanlage

b

Vorsicht!

Beschädigungsgefahr für das Gerät!

Rückstände wie Schweiß perlen, Zunder, Hanf,

Kitt, Rost, groben Schmutz u. Ä. in den Rohrleitungen können sich im Gerät ablagern und zu Störungen führen.

> Spülen Sie die Heizungsanlage vor dem

Anschluss des Gerätes sorgfältig durch um mögliche Rückstände zu entfernen!

– Zwischen der Abblaseöffnung des Sicherheitsventils und dem Ablauftrichter mit Siphon muss eine Abblaseleitung vorgesehen werden! Das Abblasen muss beobachtbar sein!

– Werden in der Heizungsanlage Kunststoffrohre verwendet, muss bauseits ein geeigneter Maximalthermostat am Heizungsvorlauf montiert werden (z. B.

Vaillant Anlegethermostat, Artikelnummer 9642).

Dies ist erforderlich, um im Störungsfall die Heizungsanlage vor temperaturbedingten Schaden zu schützen.

– Bei Verwendung nicht diffusionsdichter Kunststoffrohre in der Heizungsanlage muss eine Systemtrennung durch einen externen Wärmetauscher zwischen

Heizgerät und Anlage vorgenommen werden, um Korrosion im Wärmeerzeugerkreis bzw. im Heizgerät zu vermeiden.

– Die Geräte sind mit einem Ausdehnungsgefäß ausgestattet (12 l/0,75 bar). Prüfen Sie vor der Montage des Gerätes, ob dieses Volumen ausreicht. Ist das nicht der Fall, muss ein zusätzliches Ausdehnungsgefäß anlagenseitig auf der Pumpensaugseite installiert werden.

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Installation 5

5.2 Gasanschluss

a

Gefahr!

Lebensgefahr durch unsachgemäße Gasinstallation!

Eine unsachgemäß ausgeführte Gasinstallation kann die Betriebssicherheit des Gerätes beeinträchtigen und zu Personen- und Sachschäden führen.

> Die Gasinstallation darf nur von einem autorisierten Fachhandwerker durchgeführt werden. Dabei sind die gesetzlichen

Richtlinien sowie örtliche Vorschriften der

Gasversorgungsunter nehmen zu beachten.

a

Gefahr!

Vergiftungs- und Explosionsgefahr durch austretendes Gas!

Mögliche Undichtigkeiten an der Gasleitung.

> Achten Sie auf eine spannungsfreie Montage der Gasleitung!

b

Vorsicht!

Beschädigungs gefahr durch zu hohen

Druck!

Die Gasarmatur kann durch hohe Drücke beschädigt werden. Der Betriebsdruck darf

25 mbar nicht überschreiten.

> Prüfen Sie die Dichtigkeit der Gasarmatur mit einem maximalen Druck von 110 mbar.

> Blasen Sie vorab die Gasleitung sauber. Dadurch werden Geräteschäden vermieden.

> Schließen Sie das Gerät an die Gasleitung an. Verwenden Sie hierfür eine geeignete Verschraubung (1) und einen zugelassenen Gashahn (2), z. B. Vaillant-Zubehör „Gasanschlusshahn 0020063778“ mit

„Anschlussstück 0020065637“, siehe Vaillant Preisliste.

> Entlüften Sie die Gasleitung vor Inbetriebnahme.

> Prüfen Sie den Gasanschluss auf Dichtheit.

a

Gefahr!

Verbrühungsgefahr und Beschädigungsgefahr durch austretendes Wasser!

Mögliche Undichtigkeiten an Wasserleitungen.

> Achten Sie auf eine spannungsfreie Montage der Anschlussleitungen.

b

Vorsicht!

Beschädigungs gefahr durch austretendes

Wasser!

Bei Einsatz des Gerätes in Solaranlagen zur

Trink wassernacherwärmung (d.58 auf 1 oder

2 eingestellt) darf die Temperatur am Kaltwasseranschluss des Ge rätes (verbunden mit dem Warmwasserausgang des Solarspeichers) 70°C nicht überschreiten.

> Setzen Sie vor und nach dem Gerät thermostatische Misch ven tile ein.

i

Eine Fülleinrichtung gehört nicht zum Lieferumfang des Gerätes! Diese muss bauseits vorgesehen werden.

2

1

Abb. 5.1 Gasanschluss

Der atmoTEC exclusiv/ atmoTEC plus ist für die Verwendung mit Erdgas 2E/H (G20), Erdgas 2LL (G25) und

Flüssiggas 3P (G31) geeignet. Der dynamische Gasanschlussdruck muss mindestens 17 mbar für Erdgas und

42 mbar für Flüssiggas betragen.

4

3

2

1

Abb. 5.2 Kalt- und Warmwasseranschluss montieren

(Beispiel)

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

19

5 Installation

5.3.1 Wasserseitiger Anschluss (nur VCW)

a

Gefahr!

Verbrühungsgefahr und Beschädigungsgefahr durch austretendes Wasser!

Mögliche Undichtigkeiten an Wasserleitungen.

> Achten Sie auf eine spannungsfreie Montage der Anschlussleitungen.

a

Gefahr!

Verbrühungsgefahr und Beschädigungsgefahr durch austretendes Wasser!

Mögliche Undichtigkeiten an Wasserleitungen.

> Achten Sie auf eine spannungsfreie Montage der Anschlussleitungen.

Verbindung des Kalt- und des Warmwasser anschlusses am Gerät (zum Beispiel je ein Anschlussstück mit Flachdichtungen und Überwurfmuttern) zur Verbindung mit

15-mm-Kupferleitungen, wie in Abb. 5.2 gezeigt:

> Installieren Sie in der Kaltwasserzuleitung ein

Absperrventil.

> Legen Sie jeweils eine Dichtung ein und verschrauben

Sie die Anschlussstücke (1) am Kalt- und am Warmwasseranschluss des Gerätes.

> Stecken Sie jeweils eine Überwurfmutter (3) auf eine

Kupferleitung (4). Der Durchmesser der Leitung muss

15 mm betragen.

> Legen Sie jeweils eine Dichtung (2) zwischen die

Anschlusstücke (1) und setzen Sie die Kupferleitungen auf die Anschlussstücke (1). Ziehen Sie die Überwurfmuttern (3) in dieser Position fest.

4

3

2

1

5.3.2 Speicheranschluss (nur VC)

Abb. 5.3 Heizungsvorlauf und Heizungsrücklauf montieren

(Beispiel)

Verbindung des Speichervor- und -rücklaufes am Gerät:

> Installieren Sie bauseits die Speicherverrohrung

(siehe Vaillant-Zubehör und Lieferumfang, Kapitel

4.1).

> Legen Sie jeweils eine der dem Zubehör beiliegenden

Dichtungen ein und verschrauben Sie die Anschlussstücke am Speichervorlauf- und am Speicherrücklaufanschluss des Gerätes. Beachten Sie hierfür auch die dem Zubehör beiliegende Anleitung!

> Verbinden Sie den Speicherfühler mit dem entsprechenden Anschlussstecker des Gerätekabelbaumes.

> Achten Sie vor Inbetriebnahme auf eine vollständige

Entlüftung der Speicherverrohrung.

Verbindung des Heizungvorlauf- und des Heizungsrücklaufanschlusses am Gerät (zum Beispiel je ein

Anschlussstück mit Flachdichtungen und Überwurfmuttern) zur Verbindung mit 22-mm-Kupferleitungen, wie in

Abb. 5.3 gezeigt):

> Legen Sie jeweils eine Dichtung ein und verschrauben

Sie die Anschlussstücke (1) am Heizungsvorlauf und am Heizungsrücklauf des Gerätes.

> Stecken Sie jeweils eine Überwurfmutter (3) auf eine

Kupferleitung (4). Der Durchmesser der Leitung muss

15 mm betragen.

> Legen Sie jeweils eine Dichtung (2) zwischen die

Anschlusstücke (1) und setzen Sie die Kupferleitungen auf die Anschlussstücke (1). Ziehen Sie die Überwurfmuttern (3) in dieser Position fest.

20

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Installation 5

5.6 Abgasanschluss

b

Vorsicht!

Beschädigungs gefahr durch austretendes

Wasser!

Wasser kann aus dem Sicherheitsventil (2) austreten.

> Schließen Sie den Auslauf des Sicherheitsventils über einen Siphon an einen Abfluss an.

> Verwenden Sie das im Lieferumfang enthaltene Ablaufrohr sowie einen Trichtersiphon (z.B. Vaillant-Ablauftrichter, Mat.-Nr.:

000376).

Um eine einwandfreie Abgasabfuhr gewährleisten zu können, sollte folgendes beachtet werden:

– Die Anlaufstrecke (h v

) sollte mindestens die Hälfte der gestreckten Rohrlänge (L) betragen. Dabei ist die

Anlaufstrecke = h v

 1/2 L.

Das Rohrteil sollte leicht ansteigend verlegt werden.

Die folgende Abbildung verdeutlicht die Anforderung an die Installation:

L

2

1

Abb. 5.4 Auslauf des Sicherheitsventils

> Legen Sie das Ablaufrohr (1) an den Auslauf des

Sicherheitsventils (2) an und messen Sie den Abstand zwischen Ablaufrohraustritt und dem Trichtersiphon.

Das Ablaufrohr muss kurz oberhalb des Trichtersiphon enden. Berücksichtigen Sie bei der Abmessung die Dicke der Dichtung!

> Längen Sie das Ablaufrohr bei Bedarf entsprechend ab. Schließen Sie dann an den Auslauf des Sicherheitsventils (2) das im Lieferumfang enthaltene

Ablaufrohr (1) an.

> Legen Sie zu diesem Zweck eine Dichtung in die

Überwurfmutter ein und verschrauben Sie das Ablaufrohr (1) locker (noch drehbar) am Auslauf des Sicherheitsventils.

> Drehen Sie das Ablaufrohr so, dass es über den Auffangtrichter des Syphons ragt und dieser abtropfendes Heizungswasser auffangen kann; drehen Sie gegebenenfalls auch den Trichter des Siphons.

Abb. 5.5 Installation der Luftabgasführung

Legende

h a

= wirksame Auftriebshöhe h s

= wirksame Schornsteinhöhe

L = gestreckte Rohrlänge h v

= Anlaufstrecke (h v

 1/2 L)

 = leicht ansteigend = -3 °

L

21

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

5 Installation

Abgasrohr einsetzen

b

Vorsicht!

Fehlfunktion des Gerätes durch zu kurze

Abgasrohrlänge!

Für eine einwandfreie Funk tion des Gerätes muss die senkrechte Abgasrohrlänge ausreichend lang sein.

> Halten Sie die mindestens notwendige senkrechte Abgasrohrlänge ein (siehe

Abb. 5.5).

1

e

Gefahr!

Lebensgefahr durch Stromschlag!

Ein unsachgemäß ausgeführter elektrischer

Anschluss kann die Betriebssicherheit des

Gerätes beeinträchtigen.

> Die Elektroinstallation darf nur von einem anerkannten Fachhandwerksbetrieb durchgeführt werden. e

Gefahr!

Lebensgefahr durch Stromschlag an spannungsführenden Anschlüssen!

An den Netzanschlussklemmen L und N liegt auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter

Dauer spannung an!

> Schalten Sie immer zuerst die Stromzufuhr ab. Erst im Anschluss daran dürfen Sie die

Installation vornehmen.

2

22

Abb. 5.6 Abgasanschluss

> Setzen Sie das Abgasrohr (1) in den Abgasanschluss

(2) ein. Achten Sie auf den richtigen Sitz des Abgasrohres.

5.7.1 Netzanschluss

Die Nennspannung des Netzes muss 230 V betragen; bei

Netzspannungen über 253 V und unter 190 V sind Funktionsbeeinträchtigungen möglich.

Das Gerät muss an eine fest verlegte Anschlussleitung und eine Trennvorrichtung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnungen (z. B. Sicherungen, Leistungsschalter) angeschlossen werden.

> Beachten Sie die entsprechenden Vorschriften.

i

Stellen Sie sicher, dass das Netzanschlusskabel einen Querschnitt von mindestens

3 x 0,75 mm

2

besitzt.

> Verlegen Sie die Netzzuleitung zur Anschlussebene im Schaltkasten wie in Abb. 5.8 und 5.9 gezeigt.

> Das Gerät ist mit Anschlusssteckern System Pro E zur leichteren Verdrahtung ausgestattet und anschlussfertig verdrahtet. Die Netzzuleitung und alle weiteren

Anschlusskabel (z. B. vom Raumtemperaturregler) können an den jeweils dafür vorgesehenen System

Pro E Steckern angeklemmt werden. Netz- und Kleinspannungskabel (z. B. Fühlerzuleitung) müssen räumlich getrennt verlegt werden.

Gehen Sie bei der Anschlussverdrahtung wie folgt vor:

> Demontieren Sie die Frontverkleidung des Gerätes

(siehe Kap. 4.8)

> Klappen Sie den Schaltkasten nach vorn.

> Clipsen Sie den hinteren Teil des Schaltkastendeckels aus und öffnen Sie den Deckel.

> Führen Sie die Leitungen durch die Kabeleinführung im Geräteboden durch das Gerät in den Schaltkasten.

> Sichern Sie die Leitungen mit den Zugentlastungen.

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Installation 5

> Isolieren Sie die Aderenden ab und nehmen Sie die

Anschlüsse gemäß der Abschnitte 5.7.2 vor.

> Schließen Sie den hinteren Deckel des Schaltkastens und drücken Sie ihn an, bis er hörbar einrastet.

> Klappen Sie den Schaltkasten an das Gerät.

> Montieren Sie die Frontverkleidung des Gerätes

(siehe Kap. 4.9).

> Führen Sie die Anschlussleitungen der anzuschließenden Komponenten durch die Kabeldurchführungen links an der Geräteunterseite.

> Führen Sie anschließend die Anschlussleitungen durch die Kabeldurchführungen in die Elektronikbox ein und längen Sie die Leitungen ab.

5.7.2 Anschluss von Regelgeräten, Zubehören und externen Anlagenkomponenten

Welche Regelgeräte, Thermostate, Uhrenthermostate und Anlagenkomponenten Sie an die Elektronik des

atmoTEC exclusiv / atmoTEC plus anschließen können, entnehmen Sie der geltenden Preisliste. Die Montage müssen Sie entsprechend der jeweiligen Bedienungsanleitung vornehmen. Die erforderlichen Anschlüsse an die

Elektronik des Heizgerätes (z. B. bei externen Regelgeräten, Außenfühlern u. Ä.) finden Sie in der Abb. 5.11,

Anschlussplan. Gehen Sie bei der Verkabelung generell so vor, wie in der nachfolgenden Beschreibung für das

Haupt-Stromkabel: b

Vorsicht!

Gefahr von Fehlfunktionen.

> Stellen Sie sicher, dass das Anschlusskabel für die Haupt-Stromversorgung durch den oberen Kabelkanal in die Elektronikbox geführt wird; siehe Abb. 5.8.

> Nehmen Sie die Gerätefrontverkleidung ab und klappen Sie die Elektronikbox nach vorn.

Abb. 5.8 Kabelführung für die Haupt-Stromversorgung

Abb. 5.7 Schaltkastenrückwand öffnen

> Clipsen Sie den hinteren Deckel der Elektronikbox aus und klappen Sie den Deckel hoch.

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

23

5 Installation

BUS 24V

230V die seitlichen Geräteverkleidungen, bis die Clipse hörbar einrasten.

> Bringen Sie die Gerätefrontverkleidung an (siehe Kap.

4.9).

Anschluss eines Warmwasserspeichers

Das Gerät ist vorbereitet für den Anschluss eines Warmwasserspeichers. Die Vorrangumschaltung und die gesamte Regelung werden vom Gerät übernommen.

Sie müssen nur das Kabelende des Speichertemperaturfühlers mit dem im Kabelbaum vorhandenen Stecker

(NTC) verbinden. Beachten Sie die Montageanleitung des

Speichernachrüstsatzes. Bei Einsatz eines Fremdspeichers und eines externen Vorrangumschaltventils erfolgt deren Regelung über die Kontakte C1/C2. Der Anschluss erfolgt ebenfalls über einen Stecker im Kabelbaum.

Zusätzlich muss die Pumpennachlaufzeit (nach Ladung eines vom Gerät geregelten Warmwasserspeichers) unter dem Diagnosepunkt d.72 von werkseitig 80 s auf

0 s geändert werden.

Abb. 5.9 Beispiel für Kabelführung und Anschluss

> Manteln Sie die Anschlussleitung ca. 2 – 3 cm ab, und isolieren Sie die Adern ab.

> Schließen Sie die Anschlusskabel entsprechend der

Anleitungen der Geräte an die dafür vorgesehenen

Schraubklemmen in der Elektronik an.

b

Vorsicht!

Zerstörungsgefahr für die Elektronik!

Durch Netz-Einspeisung an den falschen

Schraubklemmen kann die Elektronik zerstört werden.

> Schließen Sie an den Klemmen 7, 8, 9 keine

Netzspannung an.

NTC

C1/C2

24

Abb. 5.10 Speicheranschluss (elektrisch)

i

Stellen Sie sicher, dass die Anschlusskabel mechanisch fest in den Klemmen der System

Pro E Stecker gehalten werden.

> Ist kein Raumthermostat oder Uhrenthermostat eingesetzt, sehen Sie eine Brücke zwischen Klemme 3 und 4 vor, falls keine vorhanden ist. Entfernen Sie die

Brücke, falls ein entsprechender Raumthermostat oder Uhrenthermostat an den Klemmen 3 und 4 angeschlossen wird.

> Sie dürfen die Brücke zwischen Klemme 3 und 4

nicht entfernen, wenn Sie eine witterungsgeführte

Temperatur-Regelung oder Raumtemperatur-Regelung (Stetigregelung-Anschlussklemmen 7, 8, 9) anschließen.

> Schließen Sie den hinteren Deckel der Elektronikbox und drücken Sie ihn ein, bis er hörbar einrastet.

> Klappen Sie die Elektronikbox hoch und drücken Sie die Box mit den beiden Clipsen rechts und links gegen

Bedarfsabhängige Ansteuerung einer Zirkulationspumpe (VC in Verbindung mit VIH)

Die Elektronik des atmoTEC bietet die Möglichkeit, die

Zirkulationspumpe eines Warmwasserspeichers bedarfsgerecht (ähnlich wie ein Treppenlichtautomat) anzusteuern.

Die Ansteuerung erfolgt über einen bauseits zu stellenden, geräteexternen Taster, der an einer beliebigen

Stelle in der Wohnung, z. B. Bad oder Küche, installiert sein kann. Der Taster wird an Klemmen X 41/1 und X

41/6 der Elektronik des atmoTEC angeschlossen.

Bei Betätigung des Tasters wird die Zirkulationspumpe in Betrieb genommen. Nach einer Laufzeit von 5 Minuten wird die Pumpe wieder abgeschaltet.

Es können mehrere Taster parallel geschaltet werden.

Unabhängig von der externen Ansteuerung der Zirkulationspumpe ist die Funktion „Ansteuerung durch pro-

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

grammierbare Zeitfenster“ durch einen Regler weiterhin möglich.

i

Um eine Zirkulationspumpe bedarfsabhängig ansteuern zu können, benötigen Sie den 6poligen Stecker mit der Vaillant Ersatzteilnummer 252629 und das Multifunktionsmodul 2 aus 7 mit der Artikelnummer

0020017744 zum Ansteuern der Zirkulationspumpe.

Weiterhin können angesteuert werden:

– Externe Heizungspumpe

– Speicherladepumpe

– Abgasklappe/Rückmeldung

– Abzugshaube

– Externes Magnetventil

– Betriebs-/Störungsanzeige

Installation 5

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

25

5 Installation

5.7.3 Anschlussspläne

7

8

9

L

N

3

4

5

+

Anschluss eBus Zubehör

Kabelbaum Wärmezelle

Anschluss PWM-Pumpe

(nur exclusiv-Geräte)

Anschluss Zubehör

Diagnose über eBus, vrnetDIALOG

Fernbedienung

Außenfühler ext. Vor- od. Rücklauffühler

DCF-77 Signal

Kabelbaum Hydraulik

Maximalthermostat für Fußbodenheizung 20 V (bei Anschluss

Brücke entfernen)

Anschluß für externen eBUS Regler

Raumthermostat 24 V:

Anschluss 7, 8 und 9 keine bidirektionale

Schnittstelle (nur analog)

Achtung:

Keine Netzspannung anschließen!

Zerstörungsgefahr der Elektronik!

Netzanschluss: 230 V/50 Hz

Raumthermostat 230 V/50 Hz

(bei Anschluß Brücke entfernen)

Heizungspumpe

Sicherung 2A träge

Zündtransformator

Anschluss: 230 V

Versorgung für Zubehörmodul

Abb. 5.11 Anschlussplan atmoTEC exclusiv / atmoTEC plus

26

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Installation 5

Vorlauftemperaturfühler (NTC)

Rücklauftemperaturfühler (NTC)

Überwachungselektrode

Zündelektrode

Gasventil

Abgassensor

Warmstart-NTC

WW-Auslauf-NTC

(nur bei atmoTEC exclusiv)

Drucksensor

Durchflussmesser

Pumpe

Vorrang-Umschaltventil

24 V

230 V

Anl-

Therm

BUS RT 24 V

— 230 V — RT 230 V

Schaltkasten

Abb. 5.12 Verdrahtungsplan atmoTEC exclusiv / atmoTEC plus

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

27

6 Inbetriebnahme

28

6 Inbetriebnahme

6.1 Befüllen der Anlage

Zusatzstoffe zum Frostschutz zum dauerhaften Verbleib in der Anlage

– Fernox Antifreeze Alphi 11

– Sentinel X 500

6.1.1 Aufbereitung des Heizungswassers

b

Vorsicht!

Aluminiumkorrosion und daraus folgende

Undichtigkeiten durch ungeeignetes Heizwasser!

Anders als z. B. Stahl, Grauguss oder Kupfer reagiert Aluminium auf alkalisiertes Heizwasser (pH-Wert > 8,5) mit erheblicher Korrosion.

> Stellen Sie bei Aluminium sicher, dass der pH-Wert des Heizwassers zwischen 6,5 und maximal 8,5 liegt.

b

Vorsicht!

Gefahr von Sachschäden durch Anreicherung des Heizwassers mit ungeeigneten

Frost- oder Korrosionsschutzmitteln!

Frost- und Korrosionsschutzmittel können zu

Veränderungen an Dichtungen, Geräuschen im Heizbetrieb und evtl. zu weiteren Folgeschäden führen.

> Verwenden Sie keine ungeeigneten Frost- und Korrosionsschutzmittel.

> Informieren Sie den Betreiber über die notwendigen

Maßnahmen, falls Sie diese Zusatzstoffe eingesetzt haben.

> Informieren Sie den Betreiber über die notwendigen

Verhaltensweisen zum Frostschutz.

Für Deutschland gilt:

> Befolgen Sie die Hinweise zur Aufbereitung des Füll- und Ergänzungswassers gemäß der VDI-Richtlinie

2035 Blatt 1 und 2.

> Sie müssen das Heizwasser aufbereiten,

– wenn die gesamte Füll- und Ergänzungswassermenge während der Nutzungsdauer der Anlage das

Dreifache des Nennvolumens der Heizungsanlage

überschreitet oder

– wenn die in den nachfolgenden Tabellen genannten

Richtwerte nicht eingehalten werden.

Die atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus stellen an das Heizwasser keine höheren Anforderungen als in VDI 2035 genannt.

VDI 2035 sieht folgende Grenzwerte vor:

Die Anreicherung des Heizwassers mit Zusatzstoffen kann Sachschäden hervorrufen. Bei ordnungsgemäßer

Verwendung folgender Produkte wurden an Vaillant

Geräten bislang jedoch keine Unverträglichkeiten festgestellt.

> Befolgen Sie bei der Verwendung die Anleitungen des

Herstellers des Zusatzstoffes.

Für die Verträglichkeit jedweder Zusatzstoffe im

übrigen Heizsystem und für deren Wirksamkeit übernimmt Vaillant keine Haftung

Zusatzstoffe für Reinigungsmaßnahmen (anschlie-

ßendes Ausspülen erforderlich)

– Fernox F3

– Jenaqua 200

– Jenaqua 300

– Jenaqua 400

– Sentinel X 300

– Sentinel X 400

Gesamtheizleistung

Gesamthärte bei kleinster Kesselheizfläche 2)

20 l/kW

> 20 l/kW

< 50 l/kW

°dH mol/m

3

> 50 l/kW kW

 50

 50 bis  200

°dH mol/m

3

Keine Anforderung oder

 16,8 1)

11,2

 200 bis  600

8,4

 3

2

1,5

1)

11,2

8,4

0,11

2

1,5

0,02

°dH

0,11

0,11

0,11

mol/m

0,02

0,02

0,02

 600 0,11 0,02 0,11 0,02 0,11 0,02

1) bei Anlagen mit Umlaufwasserheizern und für Systeme mit elektrischen Heizelementen

2) vom spezifischen Anlagenvolumen (Liter Nenninhalt/Heizleistung; bei Mehrkesselanlagen ist die kleinste Einzel-Heizleistung einzusetzen).

Diese Angaben gelten nur bis zum 3fachen Anlagenvolumen für Füll- und Ergänzungswasser. Wenn das 3fache Anlagenvolumen überschritten wird, muss das Wasser, genau wie bei

Überschreitung der in Tabelle 9.2 genannten Grenzwerte, gemäß Vorgaben der VDI behandelt werden (Enthärten, Entsalzen, Härtestabilisierung oder Abschlammung).

Tab. 6.1 Richtwerte für das Heizwasser nach VDI 2035/1:

Wasserhärte

3

Zusatzstoffe zum dauerhaften Verbleib in der Anlage

– Fernox F1

– Fernox F2

– Jenaqua 100

– Jenaqua 110

– Sentinel X 100

– Sentinel X 200

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Inbetriebnahme 6

Merkmale des

Heizwassers

Elektrische Leitfähigkeit bei 25 °C

Einheit

S/cm

salzarm

< 100

salzhaltig

100 - 1500

Aussehen pH-Wert bei 25 °C frei von sedimentierenden

Stoffen

8,2 - 10,0 1) 8,2 - 10,0 1)

Sauerstoff mg/L < 0,1 < 0,02

1) Bei Aluminium und Aluminium-Legierungen ist der pH-Wert-

Bereich von 6,5 bis 8,5 eingeschränkt.

Tab. 6.2 Richtwerte für das Heizwasser nach VDI 2035/2:

Salzgehalt

Merkmale des

Heizwassers

Elektrische Leitfähigkeit bei 25 °C

Einheit

S/cm

salzarm

< 100

salzhaltig

100 - 1500

Aussehen pH-Wert bei 25 °C frei von sedimentierenden

Stoffen

8,2 - 10,0 1) 8,2 - 10,0 1)

Sauerstoff mg/L < 0,1 < 0,02

1) Bei Aluminium und Aluminium-Legierungen ist der pH-Wert-

Bereich von 6,5 bis 8,5 eingeschränkt.

Tab. 6.4 Richtwerte für das Heizwasser: Salzgehalt

Für die Schweiz gilt:

> Beachten Sie zur Aufbereitung des Füll- und Ergänzungswassers die geltenden nationalen Vorschriften und technischen Regeln.

Sofern nationale Vorschriften und technische Regeln keine höheren Anforderungen stellen, gilt Folgendes:

> Sie müssen das Heizwasser aufbereiten,

– wenn die gesamte Füll- und Ergänzungswassermenge während der Nutzungsdauer der Anlage das

Dreifache des Nennvolumens der Heizungsanlage

überschreitet oder

– wenn die in den Tabellen 6.3 und 6.4 genannten

Grenzwerte nicht eingehalten werden.

6.1.2 Heizungsseitiges Befüllen und Entlüften

1

Gesamtheizleistung

Gesamthärte bei kleinster Kesselheizfläche 2)

20 l/kW

> 20 l/kW

< 50 l/kW mol/m 3

> 50 l/kW kW mol/m 3 mol/m 3

 50

Keine Anforderung oder

 3 1)

 50 bis  200 2

 200 bis  600 1,5

2

1,5

0,02

0,02

0,02

0,02

 600 0,02 0,02 0,02

1) bei Anlagen mit Umlaufwasserheizern und für Systeme mit elektrischen Heizelementen

2) vom spezifischen Anlagenvolumen (Liter Nenninhalt/Heizleistung; bei Mehrkesselanlagen ist die kleinste Einzel-Heizleistung einzusetzen).

Diese Angaben gelten nur bis zum 3fachen Anlagenvolumen für Füll- und Ergänzungswasser. Wenn das 3fache Anlagenvolumen überschritten wird, muss das Wasser, genau wie bei

Überschreitung der in Tabelle 6.1 genannten Grenzwerte, gemäß Vorgaben der VDI behandelt werden (Enthärten, Entsalzen, Härtestabilisierung oder Abschlammung).

Tab. 6.3 Richtwerte für das Heizwasser: Wasserhärte

Abb. 6.1 Schnellentlüfter

Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage ist ein Wasserdruck/Fülldruck zwischen 1,0 und 2,0 bar erforderlich. Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stockwerke, so können höhere Werte für den

Wasserstand der Anlage erforderlich sein.

> Spülen Sie die Heizungsanlage vor dem eigentlichen

Befüllen gut durch.

> Lösen Sie die Kappe des Schnellentlüfters (1) an der

Pumpe um ein bis zwei Umdrehungen (das Gerät entlüftet sich während des Dauerbetriebes selbsttätig

über den Schnellentlüfter).

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

29

6 Inbetriebnahme

> Öffnen Sie alle Heizkörperventile oder Thermostatventile der Anlage.

6

5

2

4

E

bar

3

> Schließen Sie die Fülleinrichtung.

i

Das Prüfprogramm P.0 dient zum Entlüften des Primär- und des Sekundärwärmetauscherkreises im Gerät: Das Gerät geht nicht in den

Heizbetrieb. Die Pumpe läuft intermittierend und entlüftet abwechselnd die beiden Kreise.

Benutzen Sie das Prüfprogramm wie in Kapitel 9.2 beschrieben.

> Entlüften Sie alle Heizkörper.

> Prüfen Sie anschließend nochmals den Fülldruck der

Anlage (ggf. Füllvorgang wiederholen und Fülleinrichtung wieder schließen).

> Überprüfen Sie alle Anschlüsse auf Dichtheit.

Abb. 6.2 Fülldruck der Heizungsanlage prüfen

(hier abgebildet: atmoTEC exclusiv)

6

2

6.1.3 Warmwasserseitiges Befüllen und Entlüften

(nur VC)

> Öffnen Sie das Kaltwasser-Absperrventil am Gerät.

> Füllen Sie das Warmwassersystem, indem Sie alle

Warmwasserzapfstellen öffnen, bis Wasser austritt.

> Sobald an allen Warmwasserzapfstellen Wasser austritt, ist der Warmwasserkreis vollständig gefüllt und auch entlüftet.

30

bar

5

4

Abb. 6.3 Fülldruck der Heizungsanlage prüfen

(hier abgebildet: atmoTEC plus)

3

Der atmoTEC plus/atmoTEC exclusiv ist mit einem

Drucksensor ausgerüstet. Der Fülldruck der Heizungsanlage wird im Display (2) und am Manometer (3) angezeigt.

> Drehen Sie die Drehknöpfe (5) und (6) bis zum Linksanschlag und schalten Sie das Gerät am Hauptschalter (4) ein.

b

Vorsicht!

Fehlfunktion des Gerätes durch falsch eingestellte Gasart!

Die eingestellte Gasart muss der örtlichen

Gasart entsprechen.

> Vergleichen Sie vor der Inbetriebnahme des Gerätes die Angaben zur eingestellten

Gasart auf dem Typenschild mit der örtlichen Gasart.

i

Das Prüfprogramm P.6 dient zum Befüllen des

Geräts: Das Vorrang-Umschaltventil bewegt sich in die Mittelstellung, die Pumpe läuft nicht und das Gerät geht nicht in den Heizbetrieb. Benutzen Sie das Prüfprogramm wie in

Kapitel 9.2 beschrieben.

Geräteausführung entspricht der örtlich vorhandenen

Gasfamilie:

> Bei Umstellung von Erdgas E auf Erdgas LL und umgekehrt, muss eine Anpassung der Gasdüsen vorgenommen werden. Beachten Sie die entsprechende

Umstellanleitung.

> Passen Sie das Gerät an die Heizungsanlage an, wie in Kapitel 7 beschrieben.

> Öffnen Sie langsam Kaltwasser-Absperrventil und die bauseits installierte Fülleinrichtung und füllen Sie solange Wasser nach, bis der erforderliche Anlagendruck im Display (2) oder am Manometer angezeigt wird.

Geräteausführung entspricht nicht der örtlich vorhandenen Gasfamilie:

> Nur bei der Geräteausführung II

2ELL3P

(Propan) ist eine

Umstellung auf Erdgas E oder LL zulässig. Beachten

Sie die entsprechende Umstellanleitung.

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Inbetriebnahme 6

> Bei der Geräteausführung I

2ELL

(Erdgas) ist eine

Umstellung auf Flüssiggas nicht zulässig.

(Gasfließdruck)

Gehen Sie zur Überprüfung des Anschlussdrucks wie folgt vor (siehe Abb. 6.4):

> Nehmen Sie die Geräteverkleidung ab.

> Klappen Sie den Schaltkasten nach vorn.

> Schließen Sie den Gasabsperrhahn des Geräts.

> Lösen Sie die Dichtungsschraube am unteren Druckmessnippel der Gasarmatur (1).

> Schließen Sie ein Digital-Manometer oder U-Rohr-

Manometer an (2).

> Öffnen Sie den Gasabsperrhahn des Geräts.

> Nehmen Sie das Gerät in Betrieb (Volllastbetrieb, P.1).

> Messen Sie den Anschlussdruck.

a

Gefahr!

Lebensgefahr durch Gerätefehlfunktionen bei unzulässigem Anschlussdruck!

Erdgas:

> Sie dürfen keine Einstellungen vor nehmen, wenn der Anschlussdruck außerhalb des

Bereichs von 17 - 25 mbar liegt!

> Nehmen Sie das Gerät außer Betrieb, wenn der Anschlussdruck nicht im zulässigen

Bereich liegt.

Flüssiggas:

> Sie dürfen keine Einstellungen vor nehmen, wenn der Anschlussdruck außerhalb des

Bereichs 47,5 - 57,5 mbar liegt!

> Nehmen Sie das Gerät außer Betrieb, wenn der Anschlussdruck nicht im zulässigen

Bereich liegt.

2

1

Liegt der Gasfließdruck (Anschlussdruck) außerhalb der oben angegebenen Bereiche und Sie können den Fehler nicht beheben, verständigen Sie das Gasversorgungsunternehmen und fahren wie folgt fort:

> Nehmen Sie das Gerät außer Betrieb.

> Schließen Sie den Gasabsperrhahn des Geräts.

> Nehmen Sie das Manometer ab und schrauben Sie die

Dichtungsschraube wieder fest.

> Kontrollieren Sie die Dichtungsschraube auf dichten

Sitz.

> Klappen Sie den Schaltkasten an das Gerät.

> Bringen Sie die Geräteverkleidung wieder an.

Sie dürfen das Gerät nicht wieder in Betrieb nehmen!

Abb. 6.4 Anschlussdruck prüfen

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

31

6 Inbetriebnahme

6.2.3 Überprüfung und Einstellung der größten

Wärmebelastung (Nennbelastung)

Die Überprüfung der größten Wärmebelastung ist bei

Erstinbetriebnahme, nach der Umstellung auf eine andere Gasfamilie und nach dem Austausch der Gasarmatur erforderlich.

1

> Halten Sie die Taste „+“ so lange gedrückt, bis im Display die Anzeige „P.0“ erscheint.

i

Durch wiederholtes Drücken der Taste „+“ bzw. „-“ können Sie die Ziffer verändern.

> Drücken Sie die Taste „+“ bis „P.1“ erscheint.

> Drücken Sie die Taste „i“, um das Prüfprogramm zu starten. Das Gerät geht jetzt auf Volllast. Die Anzeige wechselt zwischen „P.1“ und dem aktuellen Anlagenfülldruck bzw. der aktuellen Vorlauftemperatur (siehe

Abb. 6.6 Maximalen kW-Wert einstellen).

> Lesen Sie den Wert vom Manometer ab (siehe

Tab. 6.5). Beachten Sie bei abweichenden Messwerten die Angaben zur Fehlerbehebung in Kapitel 9.1.3.

2

1

2

Abb. 6.5 Nennbelastung überprüfen

Um die größte Wärmebelastung zu überprüfen, gehen

Sie wie folgt vor:

> Schalten Sie das Gerät aus.

> Lösen Sie die Dichtungsschraube an der Gasarmatur

(1 in Abb. 6.5).

> Schließen Sie ein Digital-Manometer oder U-Rohr-

Manometer an (2 in Abb. 6.5).

+

bar

Abb. 6.6 Maximalen kW-Wert einstellen (P.1)

> Drücken Sie die Taste „+“ des Displays und schalten

Sie bei gedrückt gehaltener Taste „+“ den Hauptschalter auf „I“ (siehe Abb. 6.6 Maximalen kW-Wert einstellen).

Abb. 6.7 Sechskant an der Gasarmatur entfernen

> Schrauben Sie den Sechskant des Gasdruckreglers der Gasarmatur ab (1).

> Durch Drehen der Stellschraube mit einem kleinen

Schraubendreher können Sie jetzt die Nennbelastung

(Brennerdruck) verändern (2).

– Stellschraube nach rechts drehen erhöht die Nennbelastung

– Stellschraube nach links drehen verringert die

Nennbelastung

> Verändern Sie jetzt den Brennerdruck, bis er mit den

Werten in Kapitel 6.2.5. übereinstimmt.

32

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Inbetriebnahme 6

6.2.4 Überprüfung und Einstellung der

Minimalgasmenge

Die Überprüfung der Minimalgasmenge ist bei Erstinbetriebnahme und nach dem Austausch der Gasarmatur erforderlich.

Um die Minimalgasmenge zu überprüfen, gehen Sie wie folgt vor:

> Schalten Sie das Gerät aus.

> Lösen Sie die Dichtungsschraube an der Gasarmatur

(1 in Abb. 6.5).

> Schließen Sie ein Digital-Manometer oder U-Rohr-

Manometer an (2 in Abb. 6.5).

+

bar

Abb. 6.8 Sechskant an der Gasarmatur versiegeln

> Schrauben Sie den Sechskant an der Gasarmatur wieder fest und versiegeln Sie diesen. Beachten Sie dabei

Folgendes:

– Die mittige Öffnung am Sechskant muss offen bleiben und darf nicht mit Siegelwachs bedeckt oder verschmutzt werden; siehe Abb. 6.8.

Abb. 6.9 Minimalen kW-Wert einstellen (P.2)

> Drücken Sie die Taste „+“ des Displays und schalten

Sie bei gedrückt gehaltener Taste „+“ den Hauptschalter auf „I“ (siehe Abb. 6.9 Minimalen kW-Wert einstellen).

> Halten Sie die Taste „+“ so lange gedrückt, bis im Display die Anzeige „P.0“ erscheint.

i

Ohne den montierten Sechskant des Gasdruckreglers ist ein korrekter Betrieb der Gasarmatur nicht gewährleistet!

> Schalten Sie das Gerät aus.

> Nehmen Sie das Manometer ab.

> Schrauben Sie die Dichtungsschraube an der Gasarmatur wieder fest

> Prüfen Sie die Gasdichtheit!

> Überprüfen Sie anschließend die Minimalgasmenge.

i

Durch wiederholtes Drücken der Taste „+“ bzw. „-“ können Sie die Ziffer verändern.

> Drücken Sie die Taste „+“ bis „P.2“ erscheint.

> Drücken Sie die Taste „i“, um das Prüfprogramm zu starten. Das Gerät geht jetzt auf die Minimalgasmenge.

Die Anzeige wechselt zwischen „P.2“ und dem aktuellen

Anlagenfülldruck (siehe Abb. 6.9 Minimalen kW-Wert einstellen).

> Lesen Sie den Wert vom Manometer ab (siehe

Tab. 6.5).

Bei abweichenden Messwerten können Sie die Minimalgasmenge wie folgt einstellen:

> Drücken Sie erneut die „i“- Taste, worauf ein Wert zwischen 0 und 99 erscheint.

> Stellen Sie durch Drücken der „+“- oder „-“– Tasten den richtigen Druck ein.

> Speichern Sie den eingestellten Wert ab, indem Sie die „i“- Taste ca. 5 Sek. gedrückt halten. Dabei verlässt das Gerät das Prüfprogramm automatisch.

> Schalten Sie das Gerät aus.

> Nehmen Sie das Manometer ab.

> Schrauben Sie die Dichtungsschraube der Gasarmatur wieder fest.

33

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

34

6 Inbetriebnahme

6.2.5 Gaseinstellwerte und Fehlerbehebung

> Prüfen Sie, ob die richtige Vordüse ordnungsgemäß montiert und unversehrt ist.

> Prüfen Sie, ob die richtigen Brennerdüsen ordnungsgemäß montiert sind (siehe Ø-Stempelung).

i

Die größte und kleinste Wärmebelastung resultiert aus dem Düsendruck in mbar.

i

Die in den Tabellen 6.5 bis 6.7 mit EINEM *

(Sternchen) gekennzeichneten Gerätetypen sind mit Erdgas H für die Schweiz zugelassen.

Dabei entsprechen die hier unter „Erdgas E

(G20)“ angegebenen Werte denen für Erdgas

H. Die gültigen Zulassungskategorien finden

Sie in Tabelle 2.1.

VC DE 104/4-7-HL* VC DE 104/4-7 VC DE 204/4-7-HL*

Gasfamilie

Größte

Wärmebelastung

Kleinste

Wärmebelastung

Größte

Wärmebelastung

Kleinste

Wärmebelastung

Größte

Wärmebelastung

Erdgas 2E

(G20)

Erdgas

2LL (G25)

Flüssiggas

3P (G31)

6,9

4,9

-

Tab. 6.5 Gaseinstelltabelle

1,8

1,3

-

6,9**

4,9**

20,9

1,8**

1,3**

6,2

12,2

8,1

-

Kleinste

Wärmebelastung

2,0

1,3

-

VC DE 204/4-7

Größte

Wärmebelastung

9,2**

6,8**

23,9

Kleinste

Wärmebelastung

1,7**

1,3**

5,6

VCW DE 204/4-7-HL

Größte

Wärmebelastung

Kleinste

Wärmebelastung

12,2

8,1

-

2,0

1,3

-

* Siehe Hinweis oben

** Werte gelten nur für Geräte , die von Flüssiggas P auf Erdgas E bzw. LL umgerüstet werden.

VCW DE 204/4-7 VC DE 254/4-7-HL* VC DE 254/4-7 VCW DE 254/4-7-HL* VCW DE 254/4-7

Gasfamilie

Größte

Wärmebelastung

Kleinste

Wärmebelastung

Größte

Wärmebelastung

Kleinste

Wärmebelastung

Größte

Wärmebelastung

Kleinste

Wärmebelastung

Größte

Wärmebelastung

Kleinste

Wärmebelastung

Größte

Wärmebelastung

Kleinste

Wärmebelastung

Erdgas 2E

(G20)

Erdgas

2LL (G25)

Flüssiggas

3P (G31)

9,2**

6,8**

23,9

1,7**

1,3**

5,6

10,3

7,6

Tab. 6.5 Gaseinstelltabelle (Fortsetzung)

-

1,8

1,4

-

8,8**

6,5**

24,1

1,8**

1,4**

5,5

10,3

7,6

-

1,8

1,4

-

8,8**

6,5**

24,1

1,8**

1,4**

5,5

* Siehe Hinweis oben

** Werte gelten nur für Geräte , die von Flüssiggas P auf Erdgas E bzw. LL umgerüstet werden.

VC DE 194/4-5-HL

Gasfamilie

Größte Wärmebelastung

Kleinste Wärmebelastung

Erdgas 2E

(G20)

Erdgas

2LL (G25)

Flüssiggas

3P (G31)

10,1

6,5

-

2,0

1,3

Tab. 6.5 Gaseinstelltabelle (Fortsetzung)

-

VCW DE 194/4-5-HL

Größte Wärmebelastung

10,1

Kleinste Wärmebelastung

2,0

6,5 1,3

-

VCW DE 244/4-5-HL

Größte Wärmebelastung

9,0

Kleinste Wärmebelastung

1,8

6,5 1,4

-

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Gerätetyp

VC DE 104/4-7-HL*

VC DE 104/4-7

VC DE 204/4-7-HL*

VC DE 204/4-7

VCW DE 204/4-7-HL

VCW DE 204/4-7

Erdgas 2E (G20)

-

- **

-

- **

-

- **

VC DE 254/4-7-HL*

VC DE 254/4-7

VCW DE 254/4-7-HL*

VCW DE 254/4-7

-

- **

-

- **

VC DE 194/4-5-HL

VCW DE 194/4-5-HL -

-

VCW DE 244/4-5-HL

Tab. 6.6 Vordüse Flüssiggas

-

* Siehe Hinweis oben

** Werte gelten nur für Geräte , die von Flüssiggas P auf Erdgas E bzw. LL umgerüstet werden.

Erdgas 2LL (G25)

-

- **

-

- **

-

- **

-

-

-

-

- **

-

- **

Gerätetyp

VC DE 104/4-7-HL*

VC DE 104/4-7

VC DE 204/4-7-HL*

VC DE 204/4-7

VCW DE 204/4-7-HL

VCW DE 204/4-7

VC DE 254/4-7-HL*

VC DE 254/4-7

VCW DE 254/4-7-HL*

VCW DE 254/4-7

VC DE 194/4-5-HL

VCW DE 194/4-5-HL

VCW DE 244/4-5-HL

Erdgas 2E (G20)

31x7/84

2x7/95

31x7/84

2x7/95 **

31x7/84

2x7/95

31x7/84

2x7/95 **

25x7/84

2x7/95

25x7/84

2x7/95

31x7/84

2x7/95

13x7/84

2x7/95

13x7/84

2x7/95 **

25x7/84

2x7/95

25x7/84

2x7/95 **

25x7/84

2x7/95

25x7/84

2x7/95 **

Tab. 6.7 Düsen Verteilerplatte

* Siehe Hinweis oben

** Werte gelten nur für Geräte , die von Flüssiggas P auf Erdgas E bzw. LL umgerüstet werden.

Erdgas 2LL (G25)

13x7/100

2x7/110

13x7/100

2x7/110 **

25x7/100

2x7/110

25x7/100

2x7/110 **

25x7/100

2x7/110

25x7/100

2x7/110 **

31x7/100

2x7/110

31x7/100

2x7/110 **

31x7/100

2x7/110

31x7/100

2x7/110 **

25x7/100

2x7/110

25x7/100

2x7/110

31x7/100

2x7/110

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Inbetriebnahme 6

Flüssiggas 3P (G31)

-

2,0

-

3,0

-

3,0

-

-

-

-

3,4

-

3,4

Flüssiggas 3P (G31)

-

13x7/52

2x7/57

-

25x7/52

2x7/57

-

25x7/52

2x7/57

-

31x7/52

2x7/57

-

31x7/52

2x7/57

-

-

-

35

6 Inbetriebnahme

6.3 Prüfen der Gerätefunktion 6.3.1 Heizung

Führen Sie nach Abschluss der Installation und der Gasdrucküberprüfung eine Funktionsprüfung des Gerätes durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen und dem

Betreiber übergeben.

> Nehmen Sie das Gerät entsprechend der zugehörigen

Bedienungsanleitung in Betrieb.

> Prüfen Sie die Gas-Zuleitung, die Heizungsanlage und die Warmwasser-Leitungen auf Dichtheit (siehe Abb.

6.10).

> Überprüfen Sie die einwandfreie Installation der

Abgasführung.

> Prüfen Sie Überzündung und regelmäßiges Flammenbild des Brenners.

> Prüfen Sie die Funktion der Heizung (siehe Kapitel

6.3.1) und der Warmwasserbereitung (siehe Kapitel

6.3.2 und 6.3.3).

> Bringen Sie die Geräteverkleidung an.

> Übergeben Sie das Gerät dem Betreiber.

> Schalten Sie das Gerät ein.

> Stellen Sie sicher, dass eine Wärmeanforderung vorliegt.

> Drücken Sie die Taste „i”, um die Statusanzeige zu aktivieren. Sobald eine Wärmeanforderung vorliegt, durchläuft das Gerät die Statusanzeigen „S. 1” und

S. 3”, bis das Gerät im Normalbetrieb korrekt läuft und im Display die Anzeige „S. 4”, „Heizung - Brenner an”, erscheint.

atmoTEC plus atmoTEC exclusiv

Der Vaillant atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus besitzt

Statuscodes, die Ihnen den Betriebszustand des Gerätes im Display anzeigen. Eine Funktionsprüfung des Warmwasser- und Heizbetriebs können Sie anhand dieser Statuscodes durchführen, indem Sie die Taste „i“ drücken.

Abb. 6.11 Displayanzeige bei Heizbetrieb

6.3.2 Warmwasserbereitung (nur atmoTEC mit integrierter Warmwasserbereitung)

> Schalten Sie das Gerät ein.

> Drehen Sie eine Warmwasser-Zapfstelle ganz auf.

> Drücken Sie die Taste „i”, um die Statusanzeige zu aktivieren. Wenn die Warmwasserbereitung korrekt arbeitet, erscheint im Display folgende Anzeige:

S.14”, „Warmwasser - Brenner an”.

Abb. 6.10 Funktionsprüfung

36

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Inbetriebnahme 6 atmoTEC plus

6.4 Unterrichten des Betreibers

atmoTEC plus atmoTEC exclusiv

Abb. 6.12 Displayanzeige bei Warmwasserbereitung

6.3.3 Speicherbetrieb (nur atmoTEC mit angeschlossenem Warmwasserspeicher)

> Schalten Sie das Gerät ein.

> Drücken Sie die Taste „i“, um die Statusanzeige zu aktivieren. Die Speicherladung sollte bei korrekt angeschlossenem Speicher und Speicherfühler nach kurzer Zeit automatisch beginnen. Wenn die Speicherladung korrekt arbeitet, erscheint im Display folgende Anzeige: „S.24“, „Warmwasser - Brenner an”.

i

Nach Beendigung der Installation kleben Sie den diesem Gerät beigefügten Aufkleber Art.-

Nr. 835593 in der Sprache des Benutzers auf die Gerätefront.

Der Betreiber der Heizungsanlage muss über die Handhabung und Funktion seiner Heizungsanlage unterrichtet werden.

> Übergeben Sie dem Betreiber alle für ihn bestimmten

Anleitungen und Gerätepapiere zur Aufbewahrung.

> Gehen Sie die Bedienungsanleitung mit dem Betreiber durch und beantworten Sie gegebenenfalls seine Fragen.

> Weisen Sie den Betreiber insbesondere auf die

Sicherheitshinweise hin, die er beachten muss.

> Machen Sie den Betreiber darauf aufmerksam, dass die Anleitungen in der Nähe des Geräts bleiben sollen.

Einweisen in die Heizungsanlage

> Unterrichten Sie den Betreiber über getroffene Maßnahmen zur Verbrennungsluftversorgung und Abgasführung. Weisen Sie besonders darauf hin, dass diese nicht verändert werden dürfen.

> Unterrichten Sie den Betreiber über die Kontrolle des erforderlichen Wasserstands/Fülldruck der Anlage sowie über die Maßnahmen zum Nachfüllen und Entlüften der Heizungsanlage bei Bedarf.

> Weisen Sie den Betreiber auf die richtige (wirtschaftliche) Einstellung von Temperaturen, Regelgeräten und Thermostatventilen hin.

> Weisen Sie den Betreiber auf die Notwendigkeit einer jährlichen Inspektion/Wartung der Anlage hin. Empfehlen Sie den Abschluss eines Wartungsvertrages.

atmoTEC exclusiv

Abb. 6.13 Displayanzeige bei Speicherbetrieb

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

37

6 Inbetriebnahme

7 Anpassung an die Heizungsanlage

6.5 Garantie

7 Anpassung an die Heizungsanlage

Herstellergarantie (Deutschland)

Herstellergarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb.

Dem Eigentümer des Gerätes räumen wir diese Herstellergarantie entsprechend den Vaillant Garantiebedingungen ein. Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem Werkskundendienst ausgeführt. Wir können Ihnen daher etwaige Kosten, die Ihnen bei der

Durchführung von Arbeiten an dem Gerät während der

Garantiezeit entstehen, nur dann erstatten, falls wir

Ihnen einen entsprechenden Auftrag erteilt haben und es sich um einen Garantiefall handelt.

Werksgarantie (Schweiz)

Werksgarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Dem Eigentümer des Gerätes räumen wir eine Werksgarantie entsprechend den landesspezifischen Vaillant Geschäftsbedingungen und den entsprechend abgeschlossenen Wartungsverträgen ein.

Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem

Werkskundendienst ausgeführt.

Die atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus-Geräte sind mit einem digitalen Informations- und Analysesystem ausgestattet.

7.1 Auswahl und Einstellung von Parametern

Im Diagnosemodus können Sie verschiedene Parameter verändern, um das Heizgerät an die Heizungsanlage anzupassen.

In der Tabelle 7.1. sind nur die Diagnosepunkte aufgelistet, an denen Sie Veränderungen vornehmen können.

Alle weiteren Diagnosepunkte sind für die Diagnose und

Störungsbeseitigung erforderlich (siehe Kapitel 9).

Anhand der folgenden Beschreibung können Sie die entsprechenden Parameter auswählen:

> Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“.

Im Display erscheint „d.0“.

> Blättern Sie mit den Tasten „+“ oder „“ zur gewünschten Diagnosenummer.

> Drücken Sie die Taste „i“. Im Display erscheint die zugehörige Diagnose-Information.

> Falls erforderlich, ändern Sie den Wert mit den Tasten „+“ oder „“ (Anzeige blinkt).

> Speichern Sie den neu eingestellten Wert, indem Sie

Taste „i“ ca. 5 Sek. gedrückt halten, bis die Anzeige nicht mehr blinkt.

i

Drücken Sie die Taste „-“ für ca. 5 Sekunden, um von der Anzeige der Vorlauftemperatur im

Display auf die Anzeige des Anlagendruckes - oder umgekehrt - dauerhaft zu wechseln.

38

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

+

Anpassung an die Heizungsanlage 7

+

+

+

Abb. 7.1 Parameter einstellen: atmoTEC plus

Den Diagnosemodus können Sie wie folgt beenden:

> Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“ oder betätigen Sie etwa 4 Min. keine Taste. Im Display erscheint wieder der aktuelle Fülldruck der Heizungsanlage.

Abb. 7.2 Parameter einstellen: atmoTEC exclusiv

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

39

7 Anpassung an die Heizungsanlage

7.2 Übersicht über die einstellbaren

Anlagen parameter

Folgende Parameter können Sie zur Anpassung des

Geräts an die Heizungsanlage und die Bedürfnisse des

Kunden einstellen: i

In der letzten Spalte können Sie Ihre Einstellungen eintragen, nachdem Sie die anlagenspezifischen Parameter eingestellt haben.

Anzeige Bedeutung Einstellbare Werte

d.0

d.1

d.2

d.17

d.18

d.71

d.84

Heizungsteillast

Pumpennachlaufzeit für Heizbetrieb

(startet nach Beendigung der Wärmeanforderung)

Max. Sperrzeit Heizung bei 20 °C

Umschaltung Vorlauf-/Rücklaufregelung Heizung

Pumpenbetriebsart (Nachlauf)

Sollwert max. Vorlauftemperatur Heizung

Wartungsanzeige: Anzahl der Stunden bis zur nächsten Wartung

VC DE 104/4-7-HL 5 - 10

VC DE 104/4-7 5 - 10

VC DE 204/4-7-HL 8 - 20

VC DE 204/4-7 9 - 18

VCW DE 204/4-7-HL 8 - 20

VCW DE 204/4-7 9 - 18

VC DE 254/4-7-HL 10 - 24

VC DE 254/4-7 11 - 22

VCW DE 254/4-7-HL 10 - 24

VCW DE 254/4-7 11 - 22

VC DE 194/4-5-HL 8 - 20

VCW DE 194/4-5-HL 8 - 20

VCW DE 244/4-5-HL

2 - 60 min

2 - 60 min

0 = Vorlauf, 1 = Rücklauf

0 bis 3000 h und "-"

(300 entspricht 3000 h)

10 - 24

0 = Nachlauf, 1 = Durchlaufend, 2 = Winter

40 bis 85 °C

Tab. 7.1 Einstellbare Parameter

Werkseinstellung

Anlagenspezifische

Einstellung

10,0

10,0

20,0

18,0

20,0

18,0

24,0

22,0

24,0

22,0

20,0

20,0

24,0

5 min

-

20 min

0

0

75 °C i

Die Diagnosepunkte d.17, d.18, d.71 und d.84 finden Sie in der 2. Diagnoseebene, siehe

Kapitel 9.1.2 .

Die Geräte sind werksseitig auf die max. mögliche

Wärmebelastung eingestellt. Unter dem Diagnosepunkt

d. 0“ können Sie einen Wert einstellen, der der Geräteleistung in kW entspricht.

Nachlaufend: Nach Beendigung der Heizungsanforderung läuft die interne Heizungspumpe die unter „d. 1“ eingestellte Zeit nach.

Durchlaufend: Die interne Heizungspumpe wird dann eingeschaltet, wenn der Drehknopf zur Einstellung der

Heizungs-Vorlauftemperatur nicht im Linksanschlag steht und die Wärmeanforderung über einen externen

Regler oder Thermostat freigeschaltet ist. Die Pumpennachlaufzeit ist abhängig von „d. 1“.

Winter: Die interne Heizungspumpe wird dann eingeschaltet, wenn der Drehknopf zur Einstellung der Heizungs- Vorlauftemperatur nicht im Linksanschlag steht.

Die Pumpennachlaufzeit beträgt konstant zwei Minuten.

7.2.3 Maximale Vorlauftemperatur einstellen

Die Pumpennachlaufzeit für den Heizbetrieb ist werkseitig auf einen Wert von 5 Minuten eingestellt. Sie können sie unter dem Diagnosepunkt „d. 1“ im Bereich von

2 – 60 Minuten einstellen. Unter dem Diagnosepunkt

d.18“ können Sie ein anderes Nachlaufverhalten der

Pumpe einstellen.

Die maximale Vorlauftemperatur für den Heizbetrieb ist werkseitig auf 75 °C eingestellt. Sie können sie unter dem Diagnosepunkt „d.71“ zwischen 40 und 85 °C einstellen.

40

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Anpassung an die Heizungsanlage 7

Bei Anschluss des Geräts an eine Fußbodenheizung können Sie die Temperaturregelung unter dem Diagnosepunkt „d.17“ von Vorlauftemperatur-Regelung (Werkseinstellung) auf Rücklauftemperatur-Regelung umstellen.

TVor (Soll)

[°C]

20

25

Eingestellte maximale Brennersperrzeit [min]

2 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60

2 4 9 14 18 23 27 32 36 41 45 50 54

60

65

70

75

2 2 3 5 6 7 9 10 11 13 14 15 17

2 2 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 11

2 2 2 2 2 3 3 4 4 5 5 6 6

2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2

Tab. 7.2 Wirksame Brennersperrzeiten

Um ein häufiges Ein- und Ausschalten des Brenners zu vermeiden (Energieverlust), wird der Brenner nach jedem Abschalten für eine bestimmte Zeit elektronisch verriegelt („Wiedereinschaltsperre“).

Die Brennersperrzeit wird nur für den Heizbetrieb aktiviert. Ein Warmwasserbetrieb während einer laufenden

Brennersperrzeit beeinflusst das Zeitglied nicht.

Die jeweilige Sperrzeit kann den Verhältnissen der Heizungsanlage angepasst werden. Werkseitig ist die Brennersperrzeit auf einen Wert von 20 Minuten eingestellt.

Sie kann unter dem Diagnosepunkt „d. 2“ von 2 Minuten bis 60 Minuten variiert werden. Die jeweils wirksame

Sperrzeit errechnet sich dann aus der momentanen Vorlauf-Solltemperatur und der eingestellten maximalen

Brennersperrzeit. Durch Betätigen des Hauptschalters kann das Zeitglied zurückgesetzt bzw. gelöscht werden.

Die nach einer Regelabschaltung im Heizbetrieb verbleibende Brennersperrzeit ist unter Diagnosepunkt „d.67“ abrufbar. Die jeweils wirksamen Brennersperrzeiten in

Abhängigkeit von der Vorlauf-Solltemperatur und der maximal eingestellten Brennersperrzeit können der

Tabelle 7.2 entnommen werden.

Wartungsanzeige atmoTEC plus-Geräte

Die Elektronik des atmoTEC plus ermöglicht es Ihnen,

Wartungsintervalle für das Gerät festzulegen.

Diese Funktion dient dazu, nach einer bestimmten, einstellbaren Anzahl von Brennerbetriebsstunden die Meldung auszugeben, dass das Heizgerät gewartet werden muss. Die Wartungsmeldung „SEr“ wird nach Ablauf der eingestellten Brennerbetriebsstunden auf dem Display des atmoTEC plus abwechselnd mit dem aktuellen Fülldruck angezeigt. Die Anzeige erscheint auch auf dem

Display der witterungsgeführten Regler (Zubehör).

atmoTEC exclusiv-Geräte

Die Elektronik des atmoTEC exclusiv ermöglicht es

Ihnen, Wartungsintervalle für das Gerät festzulegen.

Diese Funktion dient dazu, nach einer bestimmten, einstellbaren Anzahl von Brennerbetriebsstunden die Meldung auszugeben, dass das Heizgerät gewartet werden muss. Die Meldung „Wartung“ wird nach Ablauf der eingestellten Brennerbetriebsstunden auf dem Display des

atmoTEC exclusiv abwechselnd mit dem aktuellen Fülldruck angezeigt. Die Anzeige erscheint auch auf dem

Display der witterungsgeführten Regler (Zubehör).

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

41

42

7 Anpassung an die Heizungsanlage

Wärmebedarf Anzahl

Personen

Brennerbetriebsstunden bis zur nächsten Inspektion/Wartung (in

Abhängigkeit vom Anlagentyp)

5,0 kW

10,0 kW

15,0 kW

20,0 kW

25,0 kW

1 - 2

2 - 3

1 - 2

2 - 3

2 - 3

3 - 4

3 - 4

4 - 5

3 - 4

4 - 6

Tab. 7.3 Richtwerte für Betriebsstunden

1.050 h

1.150 h

1.500 h

1.600 h

1.800 h

1.900 h

2.600 h

2.700 h

2.800 h

2.900 h

> Speichern Sie den neu eingestellten Wert, indem Sie

Taste „i“ ca. 5 Sek. gedrückt halten, bis die Anzeige nicht mehr blinkt.

Die Pumpenleistung der Heizkreispumpe wird automatisch an die Bedürfnisse der Heizungsanlage angepasst.

Ändern Sie ggf. die Einstellung der Pumpe über das Diagnosesystem (siehe hierzu auch Tab. 9.2 und 9.3).

Die Restförderhöhe der Pumpe in Abhängigkeit von der

Einstellung des Bypass-Ventils ist in Tab. 7.4 dargestellt.

Über den Diagnosepunkt „d.84“ können die Betriebsstunden bis zur nächsten Wartung eingestellt werden.

Richtwerte hierfür können der Tabelle 7.3 entnommen werden; diese Werte entsprechen etwa einer Gerätebetriebszeit von einem Jahr.

Die Betriebsstunden sind in Zehnerschritten im Bereich von 0 bis 3000 h einstellbar (Display- Anzeige „300“ entspricht 3.000 h). Wird im Diagnosepunkt „d.84“ kein

Zahlenwert, sondern das Symbol „“ eingegeben, so ist die Funktion „Wartungsanzeige“ nicht aktiv.

400

[ mbar

300

200

100

1. Stufe 2. Stufe

0

0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800

Fördermenge [l/h] i

Nach Ablauf der eingestellten Betriebsstunden muss das Wartungsintervall erneut im

Diagnosemodus eingegeben werden.

Abb 7.3 Pumpenkennlinie (2-stufig automatisch umschaltende

Heizkreispumpe)

Über die Elektronik des atmoTEC exclusiv ist es möglich, eine Telefonnummer einzugeben, die im Störungs- oder

Wartungsfall am Display angezeigt wird. Sinnvoll ist z.B. die Telefonnummer des Fachhandwerksbetriebes, den der Betreiber anrufen kann. Gehen Sie wie folgt vor, um die Telefonnummer einzugeben:

> Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“.

Im Display erscheint „d.0“.

> Blättern Sie mit den Tasten „+“ oder „“ zur Diagnosenummer „d.98“.

> Drücken Sie die Taste „i“. Im Display erscheint eine bereits zuvor eingegebene Telefonnummer oder die

Anzeige ist leer.

> Drücken Sie „+“ oder „“, die erste Ziffer der Nummer blinkt.

> Drücken Sie „+“, die erste Ziffer der Nummer wird erhöht. Bei Druck auf „“ verringert sich die Ziffer; mögliche Eingaben sind die Ziffern 0 bis 9.

> Drücken Sie die Taste „i“; die nächste Ziffer der Nummer blinkt.

> Wiederholen Sie den beschriebenen Vorgang so lange, bis alle Ziffern der Nummer eingegeben sind.

Drehzahlgeregelte Heizkreispumpe

Im Bedarfsfall kann die Pumpenleistung im Diagnosemodus manuell in vier wählbaren Stufen von 60, 70, 85 oder 100 % der maximal möglichen Leistung fest eingestellt werden. Die Drehzahlregelung ist damit ausgeschaltet.

Um die Pumpenleistung von Drehzahlregelung auf einen

Festwert umzustellen, gehen Sie wie folgt vor:

> Schalten Sie den Hauptschalter des Gerätes auf Stellung „I“.

> Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“ und halten Sie die Taste „+“ bzw. „-“ solange gedrückt, bis im Display der Diagnosecode „d.14“ sowie die

Klartextanzeige „Pumpendrehzahl Sollwert“ erscheint.

> Drücken Sie die Taste „i“. Im Display erscheint nun das Symbol „=“ und anschließend der eingestellte

Pumpendrehzahl-Sollwert, z. B. die werkseitige Einstellung „auto“ (= Drehzahlregelung aktiv).

> Mit den Tasten „+“ oder „-“ können Sie jetzt statt der automatischen Drehzahlregelung einen Festwert von

60, 70, 85 oder 100 % der max. möglichen Pumpenleistung einstellen.

> Halten Sie die Taste „i“ für ca. 5 s gedrückt, bis die

Anzeige nicht mehr blinkt. Der eingestellte Wert ist nun gespeichert.

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Anpassung an die Heizungsanlage 7

400

300

250

200

100

700

800

950

1050

60 %

70 %

85 %

100 %

0

0

200

400

600

800

1000

1200

1400

1600

1800

1900

Fördermenge in l/h

Abb 7.4 Pumpenkennlinie (drehzahlgeregelte Heizkreispumpe)

Einstellungen bei Einsatz externer Pumpen

Bei Verwendung einer externen Pumpe stellen Sie die interne Pumpe auf Maximalleistung (100 %).

i

Ist in der Heizungsanlage eine hydraulische

Weiche installiert, so wird empfohlen, die

Drehzahlregelung auszuschalten und die Pumpenleistung auf 100 % einzustellen.

1

In den Geräten befindet sich ein Bypass-Ventil.

Der Druck ist im Bereich zwischen 170 und 350 mbar einstellbar.

Voreingestellt sind ca. 250 mbar (Mittelstellung).

Pro Umdrehung der Einstellschraube ändert sich der

Druck um ca. 20 mbar. Durch Rechtsdrehen wird der

Druck erhöht, durch Linksdrehen herabgesetzt.

Abb. 7.5 Bypass-Ventil einstellen

> Regulieren Sie den Druck an der Einstellschraube (1).

Stellung der Einstellschraube

Druck

(mbar)

Bemerkung / Anwendung

Rechtsanschlag (ganz nach unten gedreht)

350

Wenn die Radiatoren in der

Werkeinstellung nicht richtig warm werden

Mittelstellung

(5 Umdrehungen nach links) aus der Mittelstellung weitere 5 Umdrehungen nach links

250

170

Werkseinstellung

Wenn Geräusch an Radiatoren oder Radiatorventilen auftreten

Tab. 7.4 Einstellwerte für das Bypass-Ventil (Förderhöhe)

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

43

7 Anpassung an die Heizungsanlage

7.4 Gasumrüstung von Propan- auf Erdgasbetrieb

i

Für die Umrüstung des Gerätes von Propan- auf Erdgasbetrieb benötigen Sie den entsprechenden Vaillant Umrüstsatz. a

Gefahr!

Lebensgefahr durch Gerätefehlfunktionen bei unzulässiger Gasumrüstung!

> Für die Umrüstung des Gerätes von Propan- auf Erdgasbetrieb benötigen Sie den entsprechenden Vaillant Umrüstsatz.

> Führen Sie die Gasumrüstung wie in diesem Kapitel beschrieben durch.

4 X

1

> Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz!

> Schließen Sie den Gashahn!

> Verwenden Sie nur neue Dichtungen und O-Ringe!

> Führen Sie nach Beendigung der Arbeiten eine Funktionsprüfung durch!

> Nehmen Sie die Geräteverkleidung ab (siehe Kapitel

4.8).

Abb. 7.7 Düsenplatte demontieren

> Rasten Sie das Strahlungsblech (1) von der Düsenplatte ab.

> Lösen Sie die 4 Schrauben der Düsenplattenbefestigung.

4 x

1

Abb. 7.6 Abdeckung der Strömungssicherung entfernen

> Lösen Sie die 4 Schrauben am Blech der Strömungssicherung.

> Entfernen Sie das Blech der Strömungssicherung und hängen Sie es in die dafür vorgesehenen Laschen ein.

Abb. 7.8 Düsenplatte entfernen

> Lösen Sie die Formschraube am Gasrohr (1).

> Ziehen Sie die Düsenplatte nach vorn aus dem Gerät.

> Setzen Sie die dem Umrüstsatz beiliegende Düsenplatte ein.

44

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Anpassung an die Heizungsanlage 7

Inspektion und Wartung 8

> Schrauben Sie die Düsenplatte wieder an und befestigen Sie das Gasrohr mit der Formschraube.

> Rasten Sie das Strahlungsblech auf die Düsenplatte auf.

Gasarmatur wechseln bei Umrüstung von Flüssiggas auf Erdgas

2

3

8 Inspektion und Wartung

8.1 Inspektions- und Wartungsintervalle

Voraussetzung für dauernde Betriebsbereitschaft und

-sicherheit, Zuverlässigkeit und hohe Lebensdauer ist eine jährliche Inspektion/Wartung des Geräts durch den

Fachmann. Wir empfehlen daher den Abschluss eines

Wartungsvertrages.

a

Gefahr!

Verletzungsgefahr und Sachbeschädigung durch unsachgemäße Wartung und

Reparatur!

Unterlassene oder unsachgemäße Wartung kann die Betriebssicherheit des Gerätes beeinträchtigen.

> Inspektion, Wartung und Reparaturen dürfen nur durch einen anerkannten

Fachhandwerks betrieb durchgeführt werden.

Abb. 7.9 Gasarmatur wechseln

1

Um alle Funktionen Ihres Vaillant Geräts auf Dauer sicherzustellen und um den zugelassenen Serienzustand nicht zu verändern, dürfen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nur Original Vaillant Ersatzteile verwendet werden!

> Ziehen Sie die Stecker von der Gasarmatur ab (1).

> Lösen Sie die beiden Verschraubungen der Gasrohre an der Gasarmatur (3).

> Lösen Sie die Befestigungsschraube der Gasarmatur an der Geräteunterseite.

> Entnehmen Sie die Gasarmatur (2).

> Setzen Sie die dem Umrüstsatz beiliegende Gasarmatur und die beiliegenden DIchtungen ein und überprüfend Sie anschließend die Gasdichtheit.

Gerätevariante einstellen

Nach Austausch von Düsenplatte und Gasarmatur muss die korrekte Nummer der nunmehr gültigen Gerätevariante gewählt werden.

Diese Nummer für das entsprechende Erdgasgerät wird am Display (Diagnosepunkt d.93) eingestellt. Welche

Nummer die richtige ist, steht in Tabelle 8.2.

Nur für Deutschland:

Eine Übersicht über die verfügbaren Original Vaillant

Ersatzteile erhalten Sie bei Ihrem Großhändler (Ersatzteilkatalog, gedruckt oder auf CD-ROM) im Vaillant FachpartnerNET (Ersatzteil-Service) unter http://www.vaillant.com/.

Nur für die Schweiz:

Eine Aufstellung eventuell benötigter Ersatzteile enthalten die jeweils gültigen Ersatzteil-Kataloge. Auskunft erhalten Sie bei allen Vaillant Werkskundendienststellen.

Gaseinstellung vornehmen

> Nehmen Sie die Gaseinstellung vor, wie in den Kapiteln 6.2.1 bis 6.2.4 dieser Installationsanleitung beschrieben.

> Die Einstellwerte entnehmen Sie den Gaseinstelltabellen (Kapitel 6.2.5).

8.2 Sicherheitshinweise

Wir empfehlen eine jährliche Wartung des Heizgerätes durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb.

Führen Sie vor Inspektionsarbeiten immer folgende

Arbeitsschritte durch:

> Schalten Sie den Hauptschalter aus.

> Schließen Sie das Gasabsperrventil.

> Schließen Sie Heizungsvor- und -rücklauf sowie das

Kaltwassereinlaufventil.

> Demontieren Sie die Geräteverkleidung (siehe

Kap. 4.10).

i

Sind Inspektions- und Wartungsarbeiten bei eingeschaltetem Hauptschalter nötig, wird bei der Beschreibung der Wartungsarbeit darauf hingewiesen.

45

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

8 Inspektion und Wartung e

Gefahr!

Lebensgefahr durch Stromschlag an spannungsführenden Anschlüssen!

An den Einspeiseklemmen des Gerätes liegt auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter elektrische Spannung an.

> Schalten Sie vor Arbeiten am Gerät immer die Stromzufuhr zum Gerät ab und sichern

Sie diese gegen unbefugtes Wiedereinschalten!

Führen Sie nach dem Beenden aller Inspektions- und

Wartungsarbeiten immer folgende Arbeitsschritte durch:

> Öffnen Sie Heizungsvor- und -rücklauf sowie das Kaltwassereinlaufventil.

> Füllen Sie, falls erforderlich, das Gerät heizwasserseitig wieder auf einen Druck zwischen 1,0 und 2,0 bar auf.

> Entlüften Sie die Heizungsanlage.

> Öffnen Sie den Gasabsperrhahn.

> Schalten Sie den Hauptschalter ein.

> Überprüfen Sie das Gerät gas- und wasserseitig auf

Dichtheit.

> Füllen und entlüften Sie, falls erforderlich, nochmals die Heizungsanlage.

> Montieren Sie die Geräteverkleidung (siehe Kap. 4.9).

46

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Inspektion und Wartung 8

8.3 Übersicht über die Wartungsarbeiten

Folgende Arbeitsschritte müssen bei der Wartung des

Gerätes durchgeführt werden:

Nr.

Arbeitsschritt

1 Gerät vom Stromnetz trennen und Gaszufuhr schließen

2 Wartungshähne schließen; Gerät heizungs- und warmwasserseitig drucklos machen, gegebenenfalls entleeren

3 Primär-Wärmetauscher reinigen

4 Brenner auf Verschmutzung prüfen

5 Brenner reinigen

6

Sekundär-Wärmetauscher ggf. ausbauen, entkalken und wieder einbauen

(hierfür Kaltwasser-Einlaufventil am Gerät schließen)

7

Durchflussmesser ausbauen, Sieb im Kaltwassereingang des Durchflussmessers reinigen und Durchflussmesser wieder einbauen (hierfür Kaltwasser-Einlaufventil am Gerät schließen)

8 Elektrische Steckverbindungen und Anschlüsse auf korrekten Sitz prüfen, ggf. korrigieren

9 Ausdehnungsgefäß-Vordruck prüfen, ggf. korrigieren

10 Wartungshähne öffnen, Gerät/Anlage auffüllen auf ca. 1,0 – 2,0 bar, je nach statischer Höhe der Anlage

11 Gerät auf allgemeinen Zustand prüfen, allgemeine Verschmutzungen am Gerät entfernen

12 Gaszufuhr öffnen und Gerät einschalten

13 Probebetrieb von Gerät und Heizungsanlage inkl. Warmwasserbereitung durchführen, ggf. entlüften

14 Zünd- und Brennerverhalten prüfen

15 Gerät auf gas- und wasserseitige Dichtheit prüfen

16 Abgasführung und Luftzufuhr prüfen

17 Sicherheitseinrichtungen prüfen

18 Gaseinstellung des Gerätes prüfen und protokollieren

19 Regeleinrichtungen (externe Regler) prüfen, ggf. neu einstellen

20 durchgeführte Inspektion/Wartung protokollieren

Tab 8.1 Arbeitsschritte bei Wartungsarbeiten durchzuführen: generell bei

Bedarf

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

8.4 Entleeren des Gerätes

> Schließen Sie die Wartungshähne.

> Fahren Sie das Vorrang-Umschaltventil in Mittelstellung (Prüfprogramm P. 6 aufrufen, siehe Kapitel 9.2)

> Öffnen Sie die Entleerungseinrichtung der Heizungsanlage.

> Überprüfen Sie, dass der Schnellentlüfter an der

Pumpe geöffnet ist, damit das Gerät vollständig entleert wird.

b

Vorsicht!

Gefahr von Sachschäden durch Frost!

Nicht entleerte Teile des Geräts oder der

Anlage können bei Frost einfrieren und zu

Sachschäden führen.

> Entleeren Sie das Gerät bzw. die gesamte

Anlage vollständig, um sie für längere Zeit außer Betrieb zu nehmen.

Gerät brauchwasserseitig entleeren

> Schließen Sie die Kaltwasserzulaufleitung.

> Lösen Sie die Verschraubungen an der Warmwasser-

Leitung unter dem Gerät.

Entleeren der gesamten Anlage

> Befestigen Sie einen Schlauch an der Entleerungsstelle der Anlage.

> Bringen Sie das freie Ende des Schlauches an eine geeignete Abflussstelle.

> Stellen Sie sicher, dass die Wartungshähne geöffnet sind.

> Öffnen Sie den Entleerungshahn.

> Öffnen Sie die Entlüftungsventile an den Heizkörpern.

Beginnen Sie am höchstgelegenen Heizkörper und fahren Sie dann weiter von oben nach unten fort.

> Wenn das Wasser abgelaufen ist, schließen Sie die

Entlüftungen der Heizkörper und den Entleerungshahn wieder.

47

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

8 Inspektion und Wartung

8.5 Reinigung des Brenners und des Primär-

Wärmetauschers (Heizungswärmetauscher)

> Entfernen Sie das Blech der Strömungssicherung und hängen Sie es in die dafür vorgesehenen Laschen ein.

4 x

Abb. 8.1 Abdeckung der Strömungssicherung entfernen

> Entfernen Sie die 4 Schrauben am Blech der Strömungssicherung.

Abb. 8.3 Reinigung von Brenner und Primär-Wärmetauscher ohne Ausbau der Teile (geringe Verschmutzung

> Reinigen Sie Brenner und Primär-Wärmetauscher mit einem Pinsel und einem Staubsauger von Verbrennungsrückständen.

> Reinigen Sie Düsen und Injektoren mit einem weichem Pinsel und blasen Sie diese anschließend durch.

Bei stärkerer Verschmutzung (Fett und Ähnliches):

Brenner und Primär-Wärmetauscher ausbauen.

8.5.1 Primär-Wärmetauscher ausbauen und reinigen

2

1

2

1

Abb. 8.4 Ausbau des Primär-Wärmetauschers (stärkere Verschmutzung)

Die Abdeckung der Strömumgssicherung muss entfernt sein; siehe Abb. 8.1.

> Lösen Sie die Verschraubungen am Vorlauf- und

Rücklaufrohr (1) sowie die Verschraubung der Kühlrohre rechts und links am Brenner (2).

Abb. 8.2 Abdeckung der Strömungssicherung einhängen

48

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Inspektion und Wartung 8

4 x

Abb. 8.5 Primärwärmetauscher herausziehen

> Demontieren Sie das obere Vorlauf- und Rücklaufrohr

(ca. 90° nach oben drehen und abziehen).

> Ziehen Sie den Primär-Wärmetauscher nach vorn heraus.

> Reinigen Sie den Wärmetauscher.

> Erneuern Sie beim Einbau die O-Ringe in den

Anschlussstutzen und die Rechteckdichtringe in den

Verschraubungen des Vorlauf- und Rücklaufrohrs.

> Schieben Sie den Wärmetauscher wieder in seine Halterung im Gerät ein.

> Ziehen Sie die Verschraubungen am Vor- und Rücklaufrohr wieder an und überprüfen Sie anschließend die Dichtheit.

Abb. 8.7 Brenner heraus ziehen

> Ziehen Sie den Brenner mit Düsenplatte nach vorne heraus.

> Lösen Sie die 4 Schrauben der Düsenplattenbefestigung am Brennerrahmen.

> Reinigen Sie den Brenner.

> Reinigen Sie Düsen und Injektoren mit einem weichen

Pinsel und blasen Sie diese anschließend durch.

> Bauen Sie die Düsenplatte mit dem Brenner wieder ein.

8.5.3 Funktionsprüfung der Abgassensoren

8.5.2 Brenner ausbauen und reinigen

2

2

Abb. 8.6 Ausbau des Brenners (stärkere Verschmutzung)

1

2

3

2

Die Abdeckung der Strömungssicherung muss entfernt sein; siehe Abb. 8.1.

> Lösen Sie die Verschraubung der Kühlrohre rechts und links am Brenner; siehe (2) in Abb. 8.4.

> Lösen Sie die 4 Schrauben der Brennerbefestigung am Rahmen (2).

> Ziehen Sie die Stecker an Zünd- und Überwachungselektroden ab (1).

> Lösen Sie die Schraube am Gasrohr (3).

Der Vaillant atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus ist mit

Abgassensoren ausgerüstet. Bei nicht ordnungsgemäßer

Abgasanlage schalten diese bei Ausströmen von Abgas in den Aufstellungsraum das Gerät ab.

Zur Erfassung und Überwachung der Abgastemperatur ist die Strömungssicherung mit zwei Temperaturfühlern ausgerüstet. Einer der beiden Temperaturfühler befindet sich innerhalb der Strömungssicherung und erfasst die Abgastemperatur. Der zweite Temperaturfühler ist am seitlichen Auslass der Strömungssicherung zum Aufstellungsraum angebracht.

Bei Abgasaustritt in den Aufstellungsraum strömt heißes Abgas an diesem Temperaturfühler vorbei. Der

Anstieg der Fühlertemperatur wird erfasst und führt zur automatischen Abschaltung des Brenners. Die Wiedereinschaltung des Gerätes erfolgt automatisch ca. 15 – 20

Minuten nach einer Abschaltung. Wiederholt sich die

Abschaltung während einer ununterbrochenen Wärmeanforderung zweimal, so schaltet das Gerät blockierend ab. Im Display erscheint die Fehlermeldung „F.36

(Abgasaustritt erkannt).

Die Entriegelung und Wiederinbetriebnahme erfolgt, indem Sie die Entstörtaste drücken.

Sollte das Gerät jedoch 3-mal in Folge abgeschaltet haben, darf es ohne die folgende Funktionskontrolle nicht mehr in Betrieb genommen werden.

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

49

50

8 Inspektion und Wartung a

Gefahr!

Vergiftungsgefahr durch austretende

Abgase!

Wenn Sie dieses Heizgerät gleichzeitig mit einem Abluftventilator (z. B. Dunstabzugshaube) innerhalb fugendichter Räume betreiben, müssen Sie das Vaillant-Zubehör Multifunktionsmodul (Art.-Nr.: 0020017744) verwenden.

> Bei mehrfach belegten Abgasschornsteinen und gleichzeitiger Verwendung von Abluftventilatoren sind zusätzliche Maßnahmen nach DVGW Arbeitsblatt G 670 erforderlich.

8.6 Elektronik und Display austauschen

a

Gefahr!

Gefahr von Personen und Sach schäden durch Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise!

> Beachten Sie vor dem Austausch des Bauteils die Sicherheitshinweise im Abschnitt

8.2.

> Beachten Sie die Montage- und Installationsanleitungen, die den Ersatzteilen beiliegen.

Funktionskontrolle:

> Sperren Sie den Abgasweg mit einem Vaillant Abgasfächer ab.

i

Der Vaillant Abgasfächer ist als Ersatzteil zu beziehen (die Ersatzteilnummer ist dem aktuellen Ersatzteilkatalog zu entnehmen). Die

Handhabung ist in der mitgelieferten

Gebrauchsanleitung beschrieben.

> Nehmen Sie das Gerät in Betrieb. Das Gerät muss im

Nennlastbetrieb bei Vollstau innerhalb von 3,5 Minuten automatisch abschalten.

Die automatische Wiedereinschaltung des Gerätes erfolgt ca. 15 – 20 Minuten nach Abschalten. Während dieser Zeit ist der Brenner blockiert. Durch Drücken der

Entstörtaste kann das Gerät wieder in Betrieb genommen werden.

Gefahr!

a

Vergiftungsgefahr!

> Bei nicht ordnungsgemäßer Funktion

(mehrfaches Abschalten des Abgassensors in kurzen Zeitabständen) darf das Gerät nicht in Betrieb genommen werden!

Austausch von Display oder Elektronik

Wenn Sie nur eine der beiden Komponenten austauschen, funktioniert der Parameterabgleich automatisch.

Die neue Komponente übernimmt beim Einschalten des

Gerätes die vorher eingestellten Parameter von der nicht ausgetauschten Komponente.

Austausch von Display und Elektronik

Wenn Sie beide Komponenten austauschen (Ersatzteilfall), geht das Gerät nach dem Einschalten auf Störung und zeigt die Fehlermeldung „F.70“.

> Geben Sie in der zweiten Diagnoseebene unter dem

Diagnosepunkt „d.93“ die Nummer der Gerätevariante gemäß Tabelle 8.2 ein. Die Elektronik ist jetzt auf den Gerätetyp eingestellt und die Parameter aller einstellbarer Diagnosepunkte entsprechen den Werkseinstellungen.

Gerät Gasfamilie

atmoTEC exclusiv

VC DE 104/4-7

atmoTEC plus

VC/VCW DE 194/4-5

atmoTEC exclusiv

VC/VCW DE 204/4-7

atmoTEC plus

VCW DE 244/4-5

atmoTEC exclusiv

VC/VCW DE 254/4-7

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2H (G20)

Erdgas 2L (G25)

Flüssiggas 3P (G31)

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2L (G25)

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2H (G20)

Erdgas 2L (G25)

Flüssiggas 3P (G31)

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2L (G25)

Erdgas 2E (G20)

Erdgas 2H (G20)

Erdgas 2L (G25)

Flüssiggas 3P (G31)

Tab. 8.2 Nummern der Gerätevarianten

Nummer der

Gerätevariante

11

13

66

67

14

15

17

7

8

9

61

62

10

Die Inspektion des Speichers kann gegebenenfalls nach dem Ausbau der Schutzanode mit Hilfe eines Endoskops durch die Einbau-Öffnung der Schutzanode erfolgen.

Der Speicher kann durch Spülen gereinigt werden.

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Inspektion und Wartung 8

8.8 Probebetrieb

Nach Abschluss der Wartungsarbeiten müssen Sie folgende Überprüfungen durchführen:

> Überprüfen Sie alle Steuer-, Regel- und Überwachungseinrichtungen auf einwandfreie Funktion.

> Prüfen Sie Gerät und Abgasführung auf Dichtheit.

> Prüfen Sie das Überzünden und das regelmäßige

Flammenbild des Brenners.

8.9 Schornsteinfeger-Messungen (nur für Mess- und Kontrollarbeiten durch den

Schornsteinfeger)

i

Beachten Sie, dass die Messung nach der

Kernstrom-Methode durchgeführt werden muss!

> Aktivieren Sie den Schornsteinfeger-Betrieb, indem

Sie gleichzeitig die Tasten „+“ und „-“ drücken (Abb.

8.9, 1 und 2).

S.Fh = Schornsteinfegerbetrieb Heizung

S.Fb = Schornsteinfegerbetrieb Warmwasser

Nehmen Sie die Messungen frühestens nach 2 Minuten Betriebsdauer des Gerätes vor.

> Durch gleichzeitiges Drücken der Tasten „+“ und „-“ können Sie den Messbetrieb wieder verlassen. Der

Messbetrieb wird auch beendet, wenn 15 Minuten lang keine Taste betätigt wird.

2

1

Abb. 8.8 Funktionsprüfung

Funktion der Heizung

> Kontrollieren Sie die Funktion der Heizung, indem Sie den Regler auf eine höhere Temperatur einstellen.

Die Pumpe für den Heizkreis muss anlaufen.

Abb. 8.9 Schornsteinfeger-Messungen

(hier abgebildet: atmoTEC exclusiv)

Funktion der Warmwasserbereitung

> Kontrollieren Sie die Funktion der Warmwasserbereitung, indem Sie eine Warmwasserzapfstelle im Haus

öffnen.

> Prüfen Sie Wassermenge und Temperatur.

Protokoll

> Protokollieren Sie jede durchgeführte Wartung auf dem dafür vorgesehenen Formblatt.

E

bar

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

51

9 Störungsbeseitigung

9 Störungsbeseitigung

9.1 Diagnose

9.1.1 Statuscodes

Die Statuscodes, die Sie über das Display erhalten, geben Ihnen Informationen über den aktuellen Betriebszustand des Gerätes.

Die Anzeige der Statuscodes können Sie wie folgt aufrufen: atmoTEC plus

Abb. 9.1 Displayanzeige mit Statuscode

atmoTEC exclusiv

> Drücken Sie die Taste „i”. Im Display erscheint der

Statuscode, z. B. „S. 4“ für „Brennerbetrieb Heizung”.

Die Anzeige der Statuscodes können Sie wie folgt beenden:

> Drücken Sie die Taste „i” oder

> Betätigen Sie etwa 4 Min. keine Taste.

Im Display erscheint wieder der aktuelle Fülldruck oder die aktuelle Vorlauftemperatur der Heizungsanlage.

Anzeige Bedeutung

Heizbetrieb:

S. 0 kein Wärmebedarf

S. 2

S. 3

Pumpenvorlauf

Zündvorgang

S. 4

S. 7

Brennerbetrieb

Pumpennachlauf

S. 8 Brennersperrzeit nach Heizbetrieb

Anzeigen bei Warmwasserbetrieb:

S.13 Zündvorgang

S.14

Brennerbetrieb

S.17 Pumpennachlauf

Anzeigen bei Warmstartfunktion/Speicherbetrieb:

S.20 Pumpenvorlauf für Speicheladung/ Warmstartfunktion

S.23 Zündvorgang

S.24 Brennerbetrieb

S.27 Pumpennachlauf

S.28

Brennersperrzeit nach Speicherladung

Anzeigen von Anlageneinflüssen:

S.30

S.31

S.36

S.39

Raumthermostat blockiert Heizbetrieb (Regler an

Klemmen 3-4-5; Klemmen 3-4 geöffnet)

Sommerbetrieb aktiv oder eBUS- Regler blockiert

Heizbetrieb

Sollwertvorgabe des Stetigreglers < 20 °C , externes

Regelgerät blockiert den Heizbetrieb (Regler an Klemmen 7-8-9)

Kontakt Anlegethermostat geöffnet

S.41

S.42

S.51

S.52

S.53

S.54

S.96

S.97

S.98

Anlagendruck über 2,7 bar

Abgasklappe offen (Abgasklappenrückmeldung blockiert Brennerbetrieb)

Gerät befindet sich innerhalb der 55s dauernden Toleranzzeit aufgrund von möglichem Abgasaustritt

Gerät befindet sich in 20-minütiger Wartezeit aufgrund von Abgasaustritt

Gerät befindet sich in 2,5-minütiger Wartezeit aufgrund von Wassermangel (Spreizung Vorlauf-Rücklauf zu groß)

Gerät befindet sich in 20-minütiger Wartezeit aufgrund von Wassermangel (Temperaturgradient)

Rücklauffühlertest läuft, Heizanforderungen sind blockiert

Wasserdrucksensor-Test läuft, Heizanforderungen sind blockiert

Vorlauf- und Rücklauffühler-Test läuft Heizanforderungen sind blockiert

Tab. 9.1 Statuscodes

52

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

9.1.2 Diagnosecodes

Im Diagnosemodus können Sie bestimmte Parameter verändern oder sich weitere Informationen anzeigen lassen.

Die Diagnoseinformationen sind unterteilt in zwei Diagnoseebenen. Die 2. Diagnoseebene kann nur nach der

Eingabe eines Passworts erreicht werden.

b

Vorsicht!

Mögliche Sachschäden durch unsachgemäße Handhabung!

Unsachgemäße Einstellungen in der 2. Diagnoseebene können zu Schäden an der Heizungsanlage führen.

> Der Zugang zur 2. Diagnoseebene darf ausschließlich von einem qualifizierten

Fachhand werker genutzt werden.

1. Diagnoseebene

> Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“.

Im Display erscheint „d. 0“.

> Blättern Sie mit den Tasten „+“ oder „“ zur gewünschten Diagnosenummer der 1. Diagnoseebene

(siehe Tab. 9.2).

> Drücken Sie die Taste „i“. Im Display erscheint die zugehörige Diagnoseinformation.

> Falls erforderlich, ändern Sie den Wert mit den Tasten „+“ oder „“ (Anzeige blinkt).

> Speichern Sie den neu eingestellten Wert, indem Sie

Taste „i“ ca. 5 Sek. gedrückt halten, bis die Anzeige nicht mehr blinkt.

Den Diagnosemodus können Sie wie folgt beenden:

> Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“ oder

> Betätigen Sie etwa 4 Min. keine Taste.

Im Display erscheint wieder der aktuelle Fülldruck oder die aktuelle Vorlauftemperatur der Heizungsanlage.

2. Diagnoseebene

> Blättern Sie wie oben beschrieben in der 1. Diagnoseebene zur Diagnosenummer „d.97“.

> Ändern Sie den angezeigten Wert auf „17“ (Passwort) und speichern Sie diesen Wert.

Sie befinden sich jetzt in der 2. Diagnoseebene, in der alle Informationen der 1. Diagnoseebene (siehe Tab. 9.2) und der 2. Diagnoseebene (siehe Tab. 9.3) angezeigt werden. Das Blättern und das Ändern der Werte sowie das Beenden des Diagnosemodus erfolgt wie in der 1.

Diagnoseebene.

i

Wenn Sie innerhalb von 4 Minuten nach dem

Verlassen der 2. Diagnoseebene die Tasten „i“ und „+“ drücken, gelangen Sie ohne erneute

Passworteingabe direkt wieder in die 2. Diagnoseebene.

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Störungsbeseitigung 9

53

9 Störungsbeseitigung

Anzeige Bedeutung

d.0 d.1 d.2 d.4 d.5 d.6 d.9

Heizungsteillast

Wasserpumpennachlaufzeit für Heizbetrieb

VC DE 104/4-7-HL einstellbare Heizungsteillast 5 - 10

VC DE 104/4-7 einstellbare Heizungsteillast 5 - 10

VC DE 204/4-7-HL einstellbare Heizungsteillast 8 - 20

VC DE 204/4-7 einstellbare Heizungsteillast 9 - 18

VCW DE 204/4-7-HL einstellbare Heizungsteillast 8 - 20

VCW DE 204/4-7 einstellbare Heizungsteillast 9 - 18

VC DE 254/4-7-HL einstellbare Heizungsteillast 10 - 24

VC DE 254/4-7 einstellbare Heizungsteillast 11 - 22

VCW DE 254/4-7-HL einstellbare Heizungsteillast 10 - 24

VCW DE 254/4-7 einstellbare Heizungsteillast 11 - 22

VC DE 194/4-5-HL einstellbare Heizungsteillast 8 - 20

VCW DE 194/4-5-HL einstellbare Heizungsteillast 8 - 20

VCW DE 244/4-5-HL einstellbare Heizungsteillast 10 - 24

2 - 60 min (Werkseinstellung: 5 min)

Max. Sperrzeit Heizung bei 20 °C Vorlauftemperatur 2 - 60 min (Werkseinstellung: 20 min)

Speichertemperatursollwert (VC)

Anzeigesekundärwärmetauscher – Temperatur (VCW)

Speichertemperatur (VC)

Vorlauftemperatur Sollwert

Warmwassertemperatur Sollwert d.8 Raumthermostat an Klemme 3 und 4

99 kein NTC angeschlossen, aktuell eingestellte Temperatur in °C

999 Kurzschluss NTC

99 kein NTC angeschlossen aktuelle Temperatur in °C

999 Kurzschluss NTC in °C, min. 30 °C und max. der in d.71 eingestellte Wert in °C, 35 bis 65 °C

1 = geschlossen (Wärmeanforderung)

0 = geöffnet (keine Wärmeanforderung) in °C, Minimum aus ext. eBus-Sollwert und Sollwert Klemme 7 d.10 d.11 d.15

d.22

Vorlaufsolltemperatur vom externen Regler an

Klemme 7-8-9/eBus

Status interne Heizungspumpe

Status externe Heizungspumpe

Pumpendrehzahl

1, 2 = ein, 0 = aus

1 bis 100 = ein, 0 = aus

Aktueller Wert in %

1 = ein, 0 = aus d.23 d.25

Anforderung Warmwasser

Sommerbetrieb (Heizung ein/aus)

Speicherladung/Warmstart durch Regler/Timer freigegeben

Steuersignal für beide Gasventile

1 = Heizung ein, 0 = Heizung aus (Sommerbetrieb)

1 = ja, 0 = nein d.30 d.35 d.36 d.40

Stellung des Vorrang-Umschaltventils

Durchflussmesser Warmwasser

Vorlaufttemperatur

Rücklauftemperatur

1 = ein, 0 = aus

0 = Heizung; 100 = Warmwasser; 40 = Mittenstellung

Istwert in l/min

Istwert in °C d.41 d.44

d.47 d.48

Digitalisierte Ionisationsspannung

Außentemperatur (mit witterungsgeführtem Vaillant-

Regler)

Abgastemperatur [°C]

Istwert in °C

Wertebereich 0 - 102

Istwert in °C (nicht gemessener Wert) d.49

Zulufttemperatur [°C] d.67 verbleibende Brennersperrzeit in min d.76

Gerätevariante (Device specific number) 00 bis 99 d.90 d.91

Status digitaler Regler 1 = erkannt, 0 = nicht erkannt (eBUS Adresse <=10)

0 = kein Empfang, 1 = Empfang, 2 = synchronisiert, 3 = gültig d.97

Status DCF bei angeschlossenem Außenfühler mit

DCF77-Empfänger

Aktivierung der 2. Diagnoseebene Passwort: 17 d.99

Einstellung der Sprache (nur exclusiv)

Tab. 9.2 Diagnosecodes der 1. Diagnoseebene

54

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Störungsbeseitigung 9

Anzeige Bedeutung

d.14

d.17 d.18 d.19 d.20 d.27 d.28 d.52

d.53 d.56 d.58 d.61 d.63

d.64

Einstellung Pumpendrehzahl

Anzeigewerte/einstellbare Werte

Umschaltung Vorlauf-/Rücklaufregelung Heizung 0 = Vorlauf, 1 = Rücklauf (Werkseinstellung: 0)

Pumpenbetriebsart (Nachlauf)

Betriebsart automatisch umschaltende 2- stufige

Pumpe

Begrenzung Speichertemperatur (VC)

Umschalten Zubehörrelais 1

Umschalten Zubehörrelais 2

Offset für minimale Schrittmotorposition

Offset für maximale Schrittmotorposition der Gasarmatur

Einstellung Abgaskennlinie

Aktivierung solare Trinkwassernacherwärmung für

VCW; Anhebung der minimalen Trinkwasser- Solltemperatur.

Anzahl der Feuerungsautomatstörungen

Zähler Abgasfehler mittlere Zündzeit

0=auto, 1=53%, 2=60%, 3=70%, 4=85%, 5=100%

Werkseinstellung: 0

0 = Nachlauf, 1 = Durchlaufend, 2 = Winter (Werkseinstellung: 0)

0 = Stufe 1 Pumpenvor- und Nachlauf, Stufe 2 Heizbetrieb

1 = Stufe 1Heizbetrieb und Nachlauf, Stufe 2 Warmwasser

2 = wie 1, aber Pumpenleistung im Heizbetrieb ist abhängig von d.0

(Stufe 1 < 60% < Stufe 2)

3 = immer Stufe 2(Werkseinstellung: 2)

Einstellbereich 50-70°C (Werkseinstellung: 65°C)

1 = Zirkulationspumpe (default), 2 = ext. Pumpe, 3 = Speicherladepumpe,

4 = Abgasklappe/ Dunstabzugshaube, 5 = externes Gasventil,

6 = externe Störmeldung

1 = Zirkulationspumpe, 2 = ext. Pumpe (default), 3 = Speicherladepumpe,

4 = Abgasklappe/ Dunstabzugshaube, 5 = externes Gasventil,

6 = externe Störmeldung

Einstellbereich: 0 bis 99

Werkseinstellung: geräteabhängig

Nur nach Tausch der Gasarmatur verändern

Einstellbereich: -99 bis 0

Werkseinstellung: -25

Einstellbereich: 0 bis 2 Werkseinstellung: 1

0: Österreich-Kennlinie

1: Europa Standard-Kennlinie

2: nicht verwendbar

Einstellbereich: 0..3

0: solare Nacherwärmung deaktiviert (Einstellbereich der Trinkwasser-

Solltemperatur: 35° – 65°C)

1: solare Nacherwärmung aktiviert (Einstellbereich der Trinkwasser- Solltemperatur: 60° – 65°C)

2: solare Nacherwärmung aktiviert (Einstellbereich der Trinkwasser- Solltemperatur: 35° – 65°C)

3: solare Nacherwärmung deaktiviert (Einstellbereich der Trinkwasser-

Solltemperatur: 60° – 65°C)

Anzahl

Anzahl der erfolglosen Zündungen im letzten Versuch

Anzahl Abgasaustritt erkannt in Sekunden d.68 d.69 d.70 d.71 d.72 d.73 d.75

d.77 d.78 d.80 d.81

Erfolglose Zündungen im 1. Versuch

Erfolglose Zündungen im 2. Versuch

Einstellen Vorrang-Umschaltventil-Stellung

Sollwert max. Vorlauftemperatur Heizung

Pumpennachlaufzeit nach der Ladung eines Brauchwasserspeichers (auch Warmstart und Ladung über

C1/C2)

Offset für Warmstartsollwert

Maximale Speicheladezeit (für Speicher ohne eigene Regelung)

Teillast Warmwasserbereitung (kW)

Sollwert maximale Vorlauftemperatur für

Speicherladung (nur VC)

Betriebsstunden Heizung

Anzahl

Anzahl

0 = Normalbetrieb (Werkseinstellung)

1 = Mittenstellung

2 = dauerhafte Heizungsstellung

Einstellbereich in ° C: 40 bis 85 (Werkseinstellung: 75)

Einstellbereich: 0, 10, 20, …, 600 s Werkseinstellung: VCW 20s, VC 80s

Einstellbereich: -15…5K Werkseinstellung: 0K

Einstellbereich 20 bis 90 Minuten (Werkseinstellung 45 Minuten))

Einstellbereich geräteabhängig

Einstellbereich: 55 bis 85 °C

Hinweis: Dieser Wert muss mind. 15K bzw. um

15°C über eingestelltem Speichersollwert liegen!

1. „i“=> xx= xx.000

2. „i“=> yyy=yyy

Summe: xx.yyy Stunden

Werkseinstellung: max.

Werkseinstellung: 80°C

Betriebsstunden Warmwasserbereitung 1. „i“=> xx= x.x00.000

2. „i“=> yyy=yy.y00

Summe: x.xyy.y00 Zyklen

Tab. 9.3 Diagnosecodes der 2. Diagnoseebene

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

55

9 Störungsbeseitigung

Anzeige Bedeutung

d.82 d.83 d.84

Schaltspiele im Heizbetrieb

Schaltspiele im Warmwasserbetrieb

Wartungsanzeige: Anzahl der Stunden bis zur nächsten Wartung

Anzeigewerte/einstellbare Werte

1. „i“ => _xx = x.x00.000

2. „i“ => yyy = yy.y00

SUMME: x.xyy.y00 Zyklen

1. „i“ => _xx = x.x00.000

2. „i“ => yyy = yy.y00

SUMME: x.xyy.y00 Zyklen

Einstellbereich: 0 bis 3000h und „-“

Werkseinstellung: „-“ (300 entspricht 3000h) d.88 d.93 d.96 d.98

funktion) Begrenzung der Geräteleistung nach unten, zur Vermeidung von Schornsteinversottung.

Einstellschwelle zur Erkennung einer Brauchwasserzapfung

Einstellung Gerätevariante DSN

Werkseinstellung

Telefon FHW

Tab. 9.3 Diagnosecodes der 2. Diagnoseebene

0 = 1,5l/min, keine Verzögerung

1 = 3,7l/min, 2 sec Verzögerung

Einstellbereich: 0 bis 99

1 = Rücksetzung einstellbarer Parameter auf Werkseinstellung einprogrammierbare Telefonnummer

9.1.3 Fehlercodes

Die Fehlercodes (siehe Tab. 9.4) verdrängen bei auftretenden Fehlern alle anderen Anzeigen. Bei gleichzeitigem Vorkommen mehrerer Fehler werden die zugehörigen Fehlercodes abwechselnd für jeweils ca. 2 Sek. angezeigt.

Code Bedeutung

F.0

F.1

F.2

Unterbrechung Vorlauftemperaturfühler (NTC):

Unterbrechung Rücklauftemperaturfühler (NTC):

Unterbrechung der Auslauftemperatur WW (NTC)

Ursache

NTC defekt, NTC Kabel defekt, defekte Steckerverbindung am NTC, defekte Steckerverbindung an der Elektronik

NTC defekt, NTC Kabel defekt, defekte Steckerverbindung am NTC, defekte Steckerverbindung an der Elektronik

NTC defekt, NTC Kabel defekt, defekte Steckerverbindung am NTC, defekte Steckerverbindung an der Elektronik

NTC defekt, NTC Kabel defekt, defekte Steckerverbindung am NTC, defekte Steckerverbindung an der Elektronik

Sensor defekt, Stecker nicht verbunden, Kabel defekt

F.3

Unterbrechung Speicher-/ Warmstarttemperaturfühler

(NTC)

F.5 Unterbrechung Abgassensor außen

F.6

F.10

Unterbrechung Abgassensor innen

Kurzschluss am Vorlauftemperaturfühler

F.11 Kurzschluss am Rücklauftemperaturfühler

F.12

Kurzschluss Auslauftemperaturfühler WW (NTC)

Sensor defekt, Stecker nicht verbunden, Kabel defekt

Kurzschluss Kabel zu Gehäuse, Fühler defekt

Kurzschluss Kabel zu Gehäuse, Fühler defekt

Kurzschluss Kabel zu Gehäuse, Fühler defekt

F.13

Kurzschluss Speicher-/Warmstarttemperaturfühler (NTC) Kurzschluss Kabel zu Gehäuse, Fühler defekt

F.15 Kurzschluss Abgassensor außen Kurzschluss Kabel zu Gehäuse, Fühler defekt

F.16 Kurzschluss Abgassensor innen

F.20 Sicherheitstemperaturbegrenzer hat angesprochen

F.22 Gerätebetrieb ohne Wasser

Übertemperatur im Gerät

Vorlauffühler thermisch nicht richtig angebunden oder defekt, Gerät schaltet nicht ab zu wenig Wasser im Gerät, Temperaturerhöhung im Geräteanlauf zu gering, thermischer Kontakt der NTCs ungenügend, Pumpe blockiert oder defekt, Pumpenkabel defekt

F.23 Wassermangel, Temperaturspreizung zwischen Vorlauf- und Rücklauffühler zu groß

F.24 Wassermangel, Temperaturanstieg zu schnell

F.26

F.27

Gasventil Schrittmotor Strom unplausibel

Fremdlicht, das Ionisationssignal meldet eine Flamme trotz abgeschalteten Gasventils

Pumpe blockiert oder defekt, Pumpenleistung zu gering, Pumpenkabel defekt

Pumpe blockiert, Minderleistung der Pumpe, Luft im Gerät, Anlagendruck zu gering

Gasventil Schrittmotor nicht angeschlossen, Gasventil Schrittmotor defekt, Leiterplatte defekt

Ablagerungen auf Ionisationselektrode, Leiterplatte defekt, Fremdlicht,

Gasmagnetventile defekt, Flammenwächter defekt

Tab. 9.4 Fehlercodes

56

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Störungsbeseitigung 9

Code Bedeutung Ursache

F.28 Ausfall während des Geräteanlaufs: Zündversuche erfolglos

Fehler in der Gaszufuhr,

Brennraum verunreinigt,

Ablagerungen auf Ionisationselektrode, falsche Gaseinstellung,

Erdung des Gerätes unzureichend,

Zündung defekt (Zündkabel, Zündstecker),

Unterbrechung des Ionisationsstroms (Kabel, Elektrode),

Fehler an der Gasarmatur, Leiterplatte defekt

Gaszufuhr zeitweise unterbrochen,

Brennraum verunreinigt, Geräteerdung unzureichend

F.29 Flamme erlischt während des Betriebs und nachfolgender Zündversuch ist erfolglos

F.33

F.36

F.37

Druckdose schaltet nicht

Abgasaustritt erkannt

Drehzahlabweichung während des Betriebs

Unterdruckschlauch verstopft, Zuluft-/ Abgasweg verstopft, falsche

Blende, falsche LAZ-Länge, Druckdose defekt, Lüfter defekt; Kabelbaum zur Druckdose nicht gesteckt oder defekt

Abgasführung fehlerhaft/verstopft, mangelnde Zuluftversorgung,

Rückstrom durch Abluftventilator/Dunstabzugshaube

Druckdose oder Lüfter defekt, Kabelbaum beschädigt, Leiterplatte beschädigt

F.49 eBUS Unterspannungserkennung Kurzschluss am eBUS, Überlast am eBUS oder 2 Stromquellen am eBUS mit unterschiedlicher Polung

F.61 Fehler in der Gasventilansteuerung Kurzschluss/Masseschluss im Kabelbaum zu den Gasventilen, Gasarmatur defekt (Masseschluss der Spulen), Elektronik defekt

F.62 Gasventil Abschaltverzögerung fehlerhaft Gasarmatur undicht, Elektronik defekt

F.64 Elektronik-/Fühlerfehler

F.65 Temperatur der Elektronik zu hoch

F.67 Flammenwächter Eingangssignal liegt ausserhalb der

Grenzen (0 oder 5V)

F.70 Keine gültige Gerätevariante für Display und/oder Elektronik

F.71 Vorlauffühler meldet konstanten Wert

F.72 Fehler Vorlauf- und/oder Rücklauffühler

F.73

F.74

F.75

Fehler am Wasserdrucksensor

Fehler Wasserdrucksensor

Drucksprung bei Wasserpumpenanlauf nicht erkannt

F.77 Abgasklappe defekt bzw. Abgasklappe gibt keine korrekte Rückmeldung.

con Keine Kommunikation mit der Platine

Vorlauf- oder Rücklauffühler kurzgeschlossen oder Elektronik defekt

Elektronik durch äußere Einwirkung zu heiß, Elektronik defekt

Elektronik defekt

Ersatzteilfall: Display und Elektronik gleichzeitig getauscht

(->Gerätenummer einstellen)

Vorlauffühler defekt, Kabelbaum defekt, Elektronik defekt

Vorlauffühler und/ oder Rücklauffühler defekt, Kabelbaum defekt, Leiterplatte defekt

Leitung zum Wasserdrucksensor ist unterbrochen oder hat einen

Kurzschluss zu 0 V oder Wasserdrucksensor defekt

Leitung zum Wasserdrucksensor hat einen Kurzschluss zu 5 V / 24 V oder interner Fehler im Wasserdrucksensor

Wasserdrucksensor defekt, Pumpe defekt, Anlagengegendruck zu gering

(nur in Verbindung mit Zubehör möglich)

Verbindung zur Abgasklappe defekt, Abgasklappe defekt

Kommunikationsfehler zwischen dem Display und der Platine im

Schaltkasten

Tab. 9.4 Fehlercodes

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

57

9 Störungsbeseitigung i

Die Anzeige „---“ bedeutet, dass kein Fehler aufgezeichnet wurde.

Die Anzeige „nnn“ kennzeichnet den Zeitpunkt, an dem zuletzt der Fehlerspeicher ausgelesen wurde.

9.1.4 Fehlerspeicher

Im Fehlerspeicher des Gerätes werden die letzten zehn aufgetretenen Fehler gespeichert.

> Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „-“.

> Blättern Sie mit der Taste „+“ im Fehlerspeicher zurück. Die Anzeige des Fehlerspeichers können Sie wie folgt beenden:

> Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“ oder

> Betätigen Sie etwa 4 Min. keine Taste.

Im Display erscheint wieder der aktuelle Fülldruck der

Heizungsanlage.

Anzeige Bedeutung

P.0

Prüfprogramm Entlüftung. Der Heizkreislauf und der

Heißwasserkreislauf werden entlüftet über das automatische Entlüftungsventil (die Kappe des automatischen Entlüftungsventils muss gelöst sein).

P.1

P.2

Prüfprogramm, bei dem das Gerät nach erfolgreicher

Zündung im Volllastbetrieb betrieben wird.

Prüfprogramm, bei dem das Gerät nach erfolgreicher

Zündung mit minimaler Gasmenge betrieben wird. Die

Minimalgasmenge kann, wie in Kap. 6.2.3 beschrieben, eingestellt werden.

P.5

Prüffunktion für die Sicherheitstemperaturbegrenzung (STB): Der Brenner wird mit maximaler Leistung eingeschaltet, der Temperaturregler wird ausgeschaltet, so dass der Brenner solange heizt, bis der Software-STB durch Erreichen der STB-Temperatur am

Vorlauf- oder am Rücklauffühler auslöst.

P.6

Befüllprogramm:

Das Vorrang-Umschaltventil wird in Mittenstellung gefahren. Brenner und Pumpe werden ausgeschaltet.

Tab. 9.5 Prüfprogramme

9.2 Prüfprogramme

9.3 Parameter auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Durch Aktivieren verschiedener Prüfprogramme können

Sonderfunktionen an den Geräten ausgelöst werden.

Diese entnehmen Sie im Detail der Tab. 9.5.

> Die Prüfprogramme P.0 bis P.6 starten Sie, indem

Sie den Hauptschalter auf „I“ drehen und gleichzeitig die Taste „+“ für 5 Sekunden gedrückt halten. Im Display erscheint die Anzeige „P.0“.

> Durch Betätigen der Taste „+“ wird die Prüfprogrammnummer nach oben gezählt.

> Mit Betätigen der Taste „i“ wird das Gerät nun in

Betrieb genommen und das Prüfprogramm gestartet.

> Die Prüfprogramme können durch gleichzeitiges

Betätigen der Tasten „i“ und „+“ beendet werden. Die

Prüfprogramme werden auch beendet, wenn 15 Min. lang keine Taste betätigt wird.

Neben der Möglichkeit, einzelne Parameter von Hand auf die in den Tabellen 9.2 und 9.3 angegebenen Werkseinstellwerten zurückzusetzen, können Sie auch alle

Parameter gleichzeitig zurücksetzen.

> Ändern Sie in der 2. Diagnoseebene unter dem Diagnosepunkt „d.96“ den Wert auf 1 (siehe Kapitel

9.1.2).

Die Parameter aller einstellbaren Diagnosepunkte entsprechen nun den Werkseinstellungen.

58

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Kundendienst 10

Recycling und Entsorgung 11

10 Kundendienst

Werkskundendienst (Deutschland)

Vaillant Profi-Hotline

0 18 05 / 999 - 120

(14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis maximal 42 Cent/Min.)

Bei Geräteproblemen geben Sie folgende Daten an:

- den Fehlercode F.xx (im Display),

- den Gerätestatus S.xx („i “ auf Display drücken),

- den Gerätetyp und Artikelnummer (siehe Typenschild)

Vaillant GmbH Werkskundendienst (Schweiz)

Vaillant GmbH

Postfach 86

Riedstrasse 12

CH-8953 Dietikon 1/ZH

Telefon: (044) 744 29 -29

Telefax: (044) 744 29 -28

Vaillant Sàrl

Rte du Bugnon 43

CH-1752 Villars-sur-Glâne

Téléphone: (026) 409 72 -17

Téléfax: (026) 409 72 -14

11 Recycling und Entsorgung

Sowohl das Gas-Wandheizgerät als auch die Transportverpackung bestehen zum weitaus überwiegenden Teil aus recyclefähigen Rohstoffen.

Gerät

Das Gas-Wandheizgerät wie auch das Zubehör gehören nicht in den Hausmüll. Sorgen Sie dafür, dass das Altgerät und ggf. vorhandenes Zubehör einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.

Verpackung

Die Entsorgung der Transportverpackung übernimmt der Fachhandwerksbetrieb, der das Gerät installiert hat.

i

Beachten Sie die geltenden nationalen gesetzlichen Vorschriften.

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

59

12 Technische Daten

atmoTEC Einheit

VC DE

104/4-7-HL*

Erdgas 2E/2ELL

Leistungsmodulationsbereich Heizung bei 80/60 °C

Warmwasserleistung / Speicherladeleistung kW kW

Nennwärmebelastungsbereich Heizung (Warmwasser) kW

Flüssiggas 3P

4,8 - 10,0

10,0

5,3 - 11,1 (11,1)

Leistungsmodulationsbereich Heizung bei 80/60 °C

Warmwasserleistung / Speicherladeleistung kW kW

Nennwärmebelastungsbereich Heizung (Warmwasser) kW

Abgaswerte

Abgastemperatur min./max.

Abgasmassenstrom G20 min./max.

NOx-Emissionen

Anschlusswerte

Erdgas 2E (G20), H i

= 34,02 MJ/m

3

Brennerdüse Erdgas 2H (G20)

Gasanschlussdruck Erdgas 2H (G20)

Düsendrücke Erdgas 2H (G20)

Erdgas 2LL (G25), H i

= 29,25 MJ/m

Brennerdüse Erdgas 2LL (G25)

3

Gasanschlussdruck Erdgas 2LL (G25)

Düsendrücke Erdgas 2LL (G25)

Flüssiggas 3P (G31), H i

= 88,00 MJ/m 3

-

-

-

-

°C g/s

-

-

-

85 / 120

6,0 / 8,0 mg/kWh 50 m

3

/h mbar mbar mbar m 3 /h mbar mbar mbar kg/h -

1,17

13x7/84

2x7/95

20

6,9

1,8

1,37

13x7/100

2x7/110

20

4,9

1,3

Brennerdüse Flüssiggas 3P (G31)

Vordüse Flüssiggas 3P (G31)

Gasanschlussdruck Flüssiggas 3P (G31)

Düsendrücke Flüssiggas 3P (G31)

Höhe

Breite

Tiefe

Abgasanschluss

Gewicht (leer)

Schutzart -

-

-

mbar mbar mbar mbar

°C

Restförderhöhe der Pumpe

Vorlauftemperatur max. (einstellbar bis)

Inhalt Ausdehnungsgefäß

Vordruck Ausdehnungsgefäß zul. Betriebsüberdruck heizungsseitig zul. Betriebsüberdruck warmwasserseitig

Umlaufwassermenge

Warmwasser-Temperaturbereich (einstellbar)

Warmwasserzapfbereich bei 30 K - 2E/2ELL

Warmwasserzapfbereich bei 45 K - 2E/2ELL

Warmwasserzapfbereich bei 30 K - 3P l bar bar bar l/h

°C l/min l/min l/min

Warmwasserzapfbereich bei 45 K - 3P

Elektroanschluss l/min

VAC / Hz elektrische Leistungsaufnahme, max. (durchschnittlich) W

Geräteabmessungen: mm mm mm mm kg

-

-

-

-

-

-

-

-

-

VC DE

104/4-7

4,8 - 10,0

10,0

5,3 - 11,1 (11,1)

4,8 - 10,0

10,0

5,3 - 11,1 (11,1)

85 / 120

6,0 / 8,0

50

1,17

13x7/84

2x7/95

20

6,9

1,8

1,37

13x7/100

2x7/110

20

20,9

6,2

250

75 (85)

12

0,75

3

10

430

40 - 70

-

-

-

-

230/50

95

4,9

1,3

0,86

13x7/52

2x7/57

2,0

50

800

440

338

90

39

IPX4D

Tab. 12.1 Technische Daten

Die in den Tabellen 12.1 mit * (Sternchen) gekennzeichneten

Gerätetypen sind mit Erdgas H für die Schweiz zugelassen.

Dabei entsprechen die hier unter „Erdgas 2E (G20)“ angegebenen Werte denen für Erdgas H. Die gültigen Zulassungskategorien finden Sie in Tabelle 2.1.

VC DE

204/4-7-HL*

VC DE

204/4-7

-

-

-

-

-

-

-

8,0 - 20,0

22,0

8,0 - 20,0

20,0

8,9 - 22,2 (24,4) 8,9 - 22,2 (22,2)

8,9 - 18,0

20

8,9 - 20,0 (22,2)

90 / 150

11,0 / 13,0

37

2,58

25x7/84

2x7/95

20

-

8,1

-

1,3

-

-

-

-

12,2

2,0

3,0

25x7/100

2x7/110

20

90 / 150

11,0 / 13,0

37

2,35

25x7/84

2x7/95

20

9,2

1,7

2,73

25x7/100

2x7/110

20

23,9

5,6

250

75 (85)

12

0,75

3

10

860

40 - 70

-

-

-

-

230/50

95

6,8

1,3

1,72

25x7/52

2x7/57

3,0

50

800

440

338

110

44

IPX4D

60

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Technische Daten 12

atmoTEC

Erdgas 2E/2ELL

Leistungsmodulationsbereich Heizung bei 80/60 °C

Warmwasserleistung / Speicherladeleistung

Einheit

kW kW

Nennwärmebelastungsbereich Heizung (Warmwasser) kW

Flüssiggas 3P

Leistungsmodulationsbereich Heizung bei 80/60 °C

Warmwasserleistung / Speicherladeleistung kW kW

VCW DE

204/4-7-HL

Brennerdüse Flüssiggas P -

Vordüse Flüssiggas P

Gasanschlussdruck P

Düsendrücke Flüssiggas

Restförderhöhe der Pumpe

Vorlauftemperatur max. (einstellbar bis)

Inhalt Ausdehnungsgefäß

Vordruck Ausdehnungsgefäß zul. Betriebsüberdruck heizungsseitig zul. Betriebsüberdruck warmwasserseitig

Umlaufwassermenge

Warmwasser-Temperaturbereich (einstellbar)

Warmwasserzapfbereich bei 30 K - 2E/2ELL

Warmwasserzapfbereich bei 45 K - 2E/2ELL

Warmwasserzapfbereich bei 30 K - 3P

Warmwasserzapfbereich bei 45 K - 3P l/min l/min

Elektroanschluss VAC / Hz elektrische Leistungsaufnahme, max. (durchschnittlich) W

Geräteabmessungen:

Höhe

Breite

Tiefe

Abgasanschluss

Gewicht (leer)

Schutzart mm mm mm mm

kg l

°C bar bar bar l/h

-

mbar mbar mbar mbar

°C l/min l/min

-

-

-

-

-

-

10,5

7,0

Tab. 12.1 Technische Daten (Fortsetzung)

VCW DE

204/4-7

23,9

5,6

250

75 (85)

12

0,75

3

10

860

35 - 65

9,6

6,4

9,6

6,4

230/50

95

800

440

338

110

44

IPX4D

-

-

-

-

-

-

VC DE

254/4-7-HL*

-

-

8,0 - 20,0

22,0

8,9 - 22,2 (24,4) 8,9 - 22,2 (22,2)

8,0 - 20,0

20,0

8,9 - 18,0

20 -

9,6 - 24,0

-

26,0

10,7 - 26,6

(28,9)

Nennwärmebelastungsbereich Heizung (Warmwasser) kW

Abgaswerte

Abgastemperatur min./max.

Abgasmassenstrom G20 min./max.

NOx-Emissionen

Anschlusswerte

Erdgas 2E, G20 Hi = 34,02 MJ/m

3

Brennerdüse Erdgas 2H

Gasanschlussdruck 2H

Düsendrücke Erdgas 2H

Erdgas 2LL, G25 Hi = 29,25 MJ/m

Brennerdüse Erdgas 2LL

Gasanschlussdruck 2LL

Düsendrücke Erdgas 2LL

Flüssiggas, G31 Hi = 88,00 MJ/m 3

3

-

-

-

°C g/s

90 / 150

11,0 / 13,0 mg/kWh 37 m

3

/h 2,58

25x7/84

2x7/95

20 mbar

mbar mbar m

3

/h

12,2

2,0

3,0

25x7/100

2x7/110

20

mbar mbar mbar kg/h -

8,1

1,3

8,9 - 20,0 (22,2) -

90 / 150

11,0 / 13,0

37

2,35

25x7/84

2x7/95

20

9,2

1,7

2,73

25x7/100

2x7/110

20

6,8

1,3

1,72

25x7/52

2x7/57

3,0

50 -

-

-

-

90 / 130

15,0 / 18,5

30

3,06

31x7/84

2x7/95

20

10,3

1,8

3,56

31x7/100

2x7/110

20

7,6

1,4

VC DE

254/4-7

6,5

1,4

2,07

31x7/52

2x7/57

3,4

50

24,1

5,5

250

75 (85)

12

0,75

3

10

1030

40 - 70

-

-

-

-

230/50

95

800

440

338

130

44

IPX4D

9,6 - 24,0

24,0

10,7 - 26,6

(26,6)

11,0 - 22,0

24

10,7 - 24,4

(26,6)

90 / 130

15,0 / 18,5

30

2,81

31x7/84

2x7/95

20

8,8

1,8

3,27

31x7/100

2x7/110

20

Die in den Tabellen 12.1 mit * (Sternchen) gekennzeichneten

Gerätetypen sind mit Erdgas H für die Schweiz zugelassen.

Dabei entsprechen die hier unter „Erdgas 2E (G20)“ angegebenen Werte denen für Erdgas H. Die gültigen Zulassungskategorien finden Sie in Tabelle 2.1.

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

61

12 Technische Daten

atmoTEC Einheit

VCW DE

254/4-7-

HL*

Erdgas 2E/2ELL

Leistungsmodulationsbereich Heizung bei 80/60 °C

Warmwasserleistung / Speicherladeleistung kW kW

Nennwärmebelastungsbereich Heizung (Warmwasser) kW

Flüssiggas 3P

Leistungsmodulationsbereich Heizung bei 80/60 °C

Warmwasserleistung / Speicherladeleistung kW kW

Nennwärmebelastungsbereich Heizung (Warmwasser) kW

Abgaswerte

Abgastemperatur min./max.

Abgasmassenstrom G20 min./max.

NOx-Emissionen

Anschlusswerte

Erdgas 2E, G20 Hi = 34,02 MJ/m 3

Brennerdüse Erdgas 2H

Gasanschlussdruck 2H

Düsendrücke Erdgas 2H

größte Wärmebelastung

kleinste Wärmebelastung

Erdgas 2LL, G25 Hi = 29,25 MJ/m 3

Brennerdüse Erdgas 2LL

Gasanschlussdruck 2LL

Düsendrücke Erdgas 2LL

größte Wärmebelastung

kleinste Wärmebelastung

Flüssiggas, G31 Hi = 88,00 MJ/m 3

Brennerdüse Flüssiggas P

-

-

-

°C g/s mg/kWh 30 m 3 /h

mbar mbar mbar m 3 /h

mbar mbar mbar kg/h

-

-

-

-

9,6 - 24,0

26,0

10,7 - 26,6

(28,9)

90 / 130

15,0 / 18,5

3,06

31x7/84

2x7/95

20

10,3

1,8

3,56

31x7/100

2x7/110

20

7,6

-

1,4

Vordüse Flüssiggas P -

Gasanschlussdruck P

Düsendrücke Flüssiggas

größte Wärmebelastung

kleinste Wärmebelastung

Restförderhöhe der Pumpe

Vorlauftemperatur max. (einstellbar bis)

Inhalt Ausdehnungsgefäß

Vordruck Ausdehnungsgefäß zul. Betriebsüberdruck heizungsseitig zul. Betriebsüberdruck warmwasserseitig

Umlaufwassermenge

Warmwasser-Temperaturbereich (einstellbar)

Warmwasserzapfbereich bei 30 K - 2E/2ELL

Warmwasserzapfbereich bei 45 K - 2E/2ELL

Warmwasserzapfbereich bei 30 K - 3P

Warmwasserzapfbereich bei 45 K - 3P

Elektroanschluss elektrische Leistungsaufnahme, max. (durchschnittlich) W

Geräteabmessungen:

Höhe

Breite mm mm

Tiefe

Abgasanschluss mm mm

mbar mbar mbar mbar l

°C bar bar bar l/h

°C l/min l/min l/min l/min

VAC /

Hz

Gewicht (leer) kg

Schutzart -

-

-

-

-

-

-

12,4

8,3

VCW DE

254/4-7

9,6 - 24,0

24,0

10,7 - 26,6

(26,6)

11,0 - 22,0 -

24

10,7 - 24,4

(26,6)

90 / 130

15,0 / 18,5

30

2,81

31x7/84

2x7/95

20

8,8

1,8

3,27

31x7/100

2x7/110

20

31x7/52

2x7/57

3,4

50

24,1

250

5,5

75 (85)

12

0,75

3

10

1030

35 - 65

11,5

7,7

11,5

7,7

230/50

95

800

440

338

130

44

IPX4D

6,5

1,4

2,07

-

-

-

-

-

VC DE

194/4-5-HL

8,0 - 20,0

20,0

8,9 - 22,2

(22,2)

90 / 150

11,0 / 13,0

37

2,35

25x7/84

2x7/95

20

10,1

2,0

2,73

25x7/100

2x7/110

20

6,5

-

1,3

-

-

250

75 (85)

12

0,75

3

-

-

-

10

860

-

40 - 70

230/50

95

800

440

338

110

44

IPX4D

-

-

-

-

-

-

-

-

VCW DE

194/4-5-HL

VCW DE

244/4-5-HL

8,0 - 20,0

20,0

8,9 - 22,2

(22,2)

90 / 150

11,0 / 13,0

37

2,35

25x7/84

2x7/95

20

10,1

2,0

2,73

25x7/100

2x7/110

20

6,5

-

1,3

-

250

75 (85)

12

0,75

3

10

860

35 - 65

9,6

-

6,4

230/50

95

800

440

338

110

44

IPX4D

-

-

-

-

-

-

9,6 - 24,0

24,0

10,7 - 26,6

(26,6)

90 / 130

15,0 / 18,5

30

2,81

31x7/84

2x7/95

20

9,0

1,8

3,27

31x7/100

2x7/110

20

6,5

-

1,4

-

-

250

75 (85)

12

0,75

3

10

1030

35 - 65

11,5

-

-

7,7

230/50

95

800

440

338

130

44

IPX4D

Tab. 12.1 Technische Daten (Fortsetzung)

Die in den Tabellen 12.1 mit * (Sternchen) gekennzeichneten

Gerätetypen sind mit Erdgas H für die Schweiz zugelassen.

Dabei entsprechen die hier unter „Erdgas 2E (G20)“ angegebenen Werte denen für Erdgas H. Die gültigen Zulassungskategorien finden Sie in Tabelle 2.1.

62

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

Installations- und Wartungsanleitung atmoTEC exclusiv/atmoTEC plus 0020055058_04

63

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