Bedienungsanleitung

Bedienungsanleitung
INSTALLATIONS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG
KAMINEINSATZ
INSERTO
VIVO 80
PELLET
HYDRO
Übersetzung der Originalanleitung
DE
INHALTSVERZEICHNIS
EINLEITUNG..................................................................................................................1
1-HINWEISE UND GARANTIEBEDINGUNGEN......................................................................2
2-INSTALLATIONSANLEITUNG..........................................................................................5
3-INSTALLATION UND MONTAGE....................................................................................13
4-BETRIEB..................................................................................................................25
5-SICHERHEITSEINRICHTUNGEN UND ALARME................................................................47
6-WARTUNG UND REINIGUNG.......................................................................................51
7-STÖRUNGEN/URSACHEN/LÖSUNGEN...........................................................................56
8-SCHALTPLÄNE..........................................................................................................60
II
INTRODUZIONE
EINLEITUNG
Sehr geehrter Kunde,
vielen Dank, dass Sie sich für eines unserer Produkte entschieden haben.
Für einen optimalen Betrieb und um die Wärme und das Wohlgefühl in Ihrem Haus am besten genießen zu können,
empfehlen wir Ihnen, vor der ersten Inbetriebsetzung die vorliegende Anleitung aufmerksam durchzulesen.
ÜBERARBEITUNGEN DES HANDBUCHS
Der Inhalt des vorliegenden Handbuchs ist rein technischer Natur und Eigentum von MCZ Group Spa.
Kein Teil dieses Handbuchs darf ohne vorherige schriftliche Genehmigung von MCZ Group Spa ganz oder auszugsweise in andere Sprachen
übersetzt und/oder in anderer Form bzw. durch mechanische oder elektronische Mittel adaptiert und/oder reproduziert werden, weder
durch Fotokopie noch durch Aufzeichnungen oder anderes.
Wir behalten uns vor, jederzeit unangekündigt Änderungen am Produkt vorzunehmen. Jede Rechtsverletzung wird gerichtlich verfolgt.
UMGANG MIT DEM HANDBUCH UND DAS NACHSCHLAGEN
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Bewahren Sie dieses Handbuch an einem leicht und schnell zugänglichen Ort sorgfältig auf.
Sollte dieses Handbuch verloren gehen oder zerstört werden, fordern Sie bei Ihrem Händler oder direkt beim autorisierten
technischen Kundendienst eine Kopie davon an.
Der "fettgedruckte Text" fordert den Leser zu besonderer Aufmerksamkeit auf.
“Der Text in kursiv” wird verwendet, um Ihre Aufmerksamkeit auf andere Abschnitte dieses Handbuchs zu lenken, bzw. für zusätzliche
Erklärungen.
Der “Hinweis” erteilt dem Leser weitere Informationen zum Thema.
SYMBOLE IN DIESEM HANDBUCH
ACHTUNG:
Die entsprechenden Informationen müssen aufmerksam durchgelesen und verstanden werden, da es bei deren
Nichtbeachtung zu schweren Schäden am Gerät kommen und die Unversehrtheit des Bedieners
gefährdet werden kann.
INFORMATIONEN:
Die Nichtbeachtung der angegebenen Informationen wird den Gebrauch und die Funktionstüchtigkeit des
Produkts negativ beeinflussen.
BEDIENSEQUENZEN:
Reihenfolge, in der die Tasten zu drücken sind, um Menüs aufzurufen oder Einstellungen vorzunehmen.
ANLEITUNG
Vorliegende Anleitung bzw. entsprechende Anweisungen sorgfältig beachten.
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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1-HINWEISE UND GARANTIEBEDINGUNGEN
SICHERHEITSHINWEISE
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2
Die Installation, der elektrische Anschluss, die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit und die Wartung dürfen
ausschließlich von qualifiziertem und autorisiertem Personal durchgeführt werden.
Den Kaminofen unter Beachtung aller lokalen, nationalen und europäischen Normen installieren, die in der
Ortschaft, in der Region oder im Staat gültig sind.
Dieses Gerät darf nicht von Personen (einschließlich Kindern) mit eingeschränkten körperlichen, sensorischen oder
geistigen Fähigkeiten oder mit unzureichender Kenntnis und Erfahrung benutzt werden, es sei denn unter Aufsicht
und nach eingehender Unterrichtung über den Gebrauch des Gerätes durch die Person, die für dessen Sicherheit
verantwortlich ist.
Ausschließlich den vom Hersteller empfohlenen Brennstoff verwenden. Das Gerät darf nicht zur Müllverbrennung missbraucht
werden. Die Verwendung flüssiger Brennstoffe ist strengstens verboten.
Die in dieser Anleitung angeführten Hinweise müssen immer beachtet werden, damit das Produkt und die daran angeschlossenen
elektronischen Geräte korrekt funktionieren und Unfälle vermieden werden können.
Bevor mit der Einstellung verfahren wird, muss der Benutzer - oder wer auch immer den Kaminofen zu bedienen beabsichtigt zunächst den gesamten Inhalt der vorliegenden Installations- und Bedienungsanleitung gelesen und verstanden haben. Fehler oder
mangelhafte Einstellungen können zu Gefahrensituationen bzw. Funktionsstörungen führen.
Nicht auf das Gerät steigen oder Gegenstände darauf ablegen.
Keine Wäsche zum Trocknen auf das Gerät legen. Wäscheständer oder Ähnliches müssen in ausreichendem Abstand vom Gerät
stehen. Brandgefahr!
Der Benutzer trägt die alleinige Verantwortung bei unsachgemäßem Gebrauch des Geräts und enthebt somit den Hersteller von jeder
zivil- und strafrechtlichen Verantwortung.
Jede Art der Manipulierung oder des ungenehmigten Ersatzes mit nicht originalen Bauteilen des Geräts kann die Gesundheit des
Benutzers gefährden und enthebt den Hersteller von jeder zivil- und strafrechtlichen Verantwortung.
Viele Oberflächen des Geräts sind sehr heiß (Tür, Griff, Glasscheibe, Rauchabzugsrohre usw.). Somit ist ein Kontakt mit diesen Teilen
ohne entsprechende Schutzkleidung oder geeigneten Mitteln zu vermeiden, wie z.B. mit Wärmeschutzhandschuhen
oder isolierten Bedienwerkzeugen ("Kalte Hand").
Es ist untersagt, das Gerät mit offener Tür oder gebrochener Scheibe zu betreiben.
Das Gerät muss an eine elektrische Anlage mit wirksamem Erdleiter angeschlossen werden.
Bei Defekten oder unkorrektem Betrieb sollten Sie das Gerät abschalten.
Die Ansammlung unverbrannter Pellets in der Brennschale nach jeder "Fehlzündung" muss vor einer erneuten Zündung entfernt
werden.
Gerät nicht mit Wasser reinigen. Das Wasser könnte in das Gerät eindringen und die elektrischen Isolierungen beschädigen und somit
zu Stromschlägen führen.
Halten Sie sich nicht über sehr lange Zeit vor dem Gerät auf, wenn es in Betrieb ist. Überheizen Sie den Raum nicht, in dem Sie sich
aufhalten und in dem das Gerät installiert ist. Dies kann zu Gesundheitsproblemen führen.
Keine anderen Brennstoffe als Holzpellets in den Vorratsbehälter geben.
Das Gerät ist in ausreichend brandgeschützten Räumen zu installieren, die mit allen erforderlichen Versorgungseinrichtungen (Luft
und elektrischer Strom) sowie Rauchabzügen ausgerüstet sind.
Bei Brand des Schornsteins Gerät ausschalten, vom Stromnetz trennen und niemals die Tür öffnen. Danach die zuständigen Behörden
rufen.
Das Gerät und die Verkleidung aus Keramik/Serpentin dürfen nur in trockenen, wettergeschützten Räumen gelagert werden.
Die Standfüße des Geräts sollten nicht entfernt werden, um ausreichende Isolierung zu gewährleisten, vor allem bei Untergründen
aus brennbaren Stoffen.
Bei Defekt der Zündeinrichtung nicht versuchen, die Zündung mithilfe entflammbarer Stoffe herbeizuführen.
Die außerordentliche Wartung darf nur durch autorisiertes Fachpersonal ausgeführt werden.
Tragfähigkeit des Untergrundes beurteilen, auf dem das Gewicht des Geräts ruhen wird, und für eine ausreichende Isolierung sorgen,
falls er aus brennbaren Stoffen besteht (z. B. Holz, Teppichboden, Kunststoff).
1-HINWEISE
UNDEGARANTIEBEDINGUNGEN
1-AVVERTENZE
CONDIZIONI DI GARANZIA
INFORMATIONEN:
Wenden Sie sich bei allen Problemen an den Händler oder an vom Hersteller autorisiertes Fachpersonal.
• Es dürfen ausschließlich die vom Hersteller angegebenen Brennstoffe eingesetzt werden.
• Rauchabzugsleitungen (Anschluss an den Schornstein) regelmäßig kontrollieren und reinigen.
• Das Gerät ist kein Kochgerät.
• Deckel des Brennstoffbehälters stets geschlossen halten.
• Die vorliegende Bedienungsanleitung ist sorgfältig aufzubewahren, da sie das Gerät über dessen gesamte Lebensdauer begleiten
muss. Sollte es verkauft oder an einen anderen Benutzer weitergegeben werden, ist darauf zu achten, dass die Anleitung dem Gerät
mitgegeben werden muss.
BESTIMMUNGSGEMÄSSER GEBRAUCH
Das Gerät arbeitet ausschließlich mit Holzpellets und darf nur in Innenräumen installiert werden.
GARANTIEBEDINGUNGEN
Mit Ausnahme der Bauteile, die normalem Verschleiß unterliegen (und unten aufgeführt sind), gibt der Hersteller ab dem
Verkaufsdatum eine Garantie von zwei Jahren auf das Produkt, welche durch einen Garantieschein bestätigt wird, auf dem der Name
des Händlers und das Datum angeführt sind, an dem der Kauf getätigt worden ist. Der ausgefüllte Garantieschein muss dem Hersteller
innerhalb von 8 Tagen zugestellt werden. Der Hersteller garantiert für das Produkt, wenn es von einem sachkundigen Installateur
entsprechend der detaillierten Anweisungen, die in dieser dem Produkt beiliegenden Bedienungsanleitung angeführt sind, installiert
und geprüft worden ist.
Unter Garantie versteht man den Austausch oder die kostenlose Reparatur der aufgrund von Fabrikationsfehlern als defekt
anerkannten Bauteile.
EINSCHRÄNKUNGEN
Nicht unter die oben genannte Garantie fallen elektrische und elektronische Bauteile sowie Ventilatoren, für die eine
Garantiezeit von zwei Jahren ab dem Kauf des Produkts gilt, der wie oben erläutert zu belegen ist. Nicht unter die Garantie fallen
Bauteile, die dem normalen Verschleiß unterliegen, wie: Dichtungen, Glasscheiben und alle Teile, die aus dem Feuerraum entfernt werden
können.
Die ausgetauschten Bauteile werden für die Restlaufzeit der Garantie, ab dem Kaufdatum des Geräts, garantiert.
AUSSCHLÜSSE
Farbliche Veränderungen der lackierten Teile und der Teile aus Keramik/Serpentin sowie die Haarrisse der Keramik stellen keinen
Beanstandungsgrund dar, da es sich hierbei um natürliche Eigenschaften des Materials und des Gebrauchs des Produkts handelt.
Alle Bauteile, die sich aufgrund von Fahrlässigkeit oder Nachlässigkeit im Gebrauch, falscher Wartung oder nicht den Angaben des
Herstellers entsprechender Installation (siehe hierzu die entsprechenden Kapitel in diesem Handbuch) als defekt herausstellen sollten,
sind nicht von der Garantie gedeckt.
Der Hersteller lehnt jede Verantwortung für etwaige Schäden ab, die Personen, Tiere oder Gegenstände direkt oder indirekt
erfahren könnten und auf die Nichtbeachtung der in dieser Anleitung angeführten Anweisungen und vor allem der Hinweise
in Sachen Installation, Gebrauch und Wartung des Geräts zurückzuführen sind.
Wenden Sie sich an Ihren Händler bzw. an den Importeur Ihres Gebiets, sollte das Produkt nicht funktionieren.
Schäden, die während des Transports und/oder des Handlings verursacht werden, sind von der Garantie ausgenommen.
Für die Installation und den Gebrauch des Geräts wird ausschließlich auf die mitgelieferte Installations- und Bedienungsanleitung
verwiesen.
Die Garantie verfällt im Falle von Schäden, die auf Manipulationen des Geräts, Witterungseinflüsse, Naturkatastrophen, Stromschläge,
Brände, Defekte in der Elektroanlage zurückzuführen sind oder durch fehlende oder mangelhafte Wartung, im Vergleich zu den
Anweisungen des Herstellers, verursacht worden sind.
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1-HINWEISE UND GARANTIEBEDINGUNGEN
KUNDENDIENSTANFORDERUNG
Der Hersteller lehnt jegliche Haftung ab, falls das Produkt oder dessen Zubehör unsachgemäß benutzt oder ohne
Genehmigung verändert werden.
Es dürfen ausschließlich Original-Ersatzteile verwendet werden.
Kundendiensteinsätze müssen beim Händler angefordert werden, der den technischen Kundendienst verständigen
wird.
ERSATZTEILE
Es dürfen ausschließlich Original-Ersatzteile eingesetzt werden. Der Händler bzw. der Kundendienst liefert Ihnen alle erforderlichen Hinweise zu den Ersatzteilen.
Es wird empfohlen, die Bauteile nicht erst dann auszutauschen, wenn sie völlig vom Gebrauch verschlissen sind, sondern regelmäßige
Inspektionen durchzuführen.
WICHTIGE HINWEISE ZUR KORREKTEN ENTSORGUNG DES GERÄTS GEMÄSS EG-RICHTLINIE 2002/96/EG UND
SPÄTERER ÄNDERUNG IN 2003/108/EG
Am Ende seiner Nutzzeit darf das Gerät NICHT zusammen mit dem Siedlungsabfall beseitigt werden.
Es kann zu den eigens von den städtischen Behörden eingerichteten Sammelstellen oder zu den Fachhändlern, die einen Rücknahmeservice
anbieten, gebracht werden.
Die getrennte Entsorgung des Gerätes vermeidet mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit, die
durch eine nicht vorschriftsmäßige Entsorgung bedingt sind. Zudem ermöglicht wird die Wiederverwertung der Materialien, aus denen
sich das Gerät zusammensetzt, was wiederum eine bedeutende Einsparung an Energie und Ressourcen mit sich bringt.
Zur Erinnerung an die Verpflichtung, die Geräte getrennt zu beseitigen, ist das Produkt mit einer Mülltonne, die durchgestrichen ist,
gekennzeichnet.
4
2-INSTALLATIONSANLEITUNG
Die in diesem Kapitel genannten Anforderungen beziehen sich auf die Vorschriften der italienischen Installationsnorm UNI 10683. Auf
jeden Fall sind stets die im Installationsland geltenden Rechtsvorschriften zu beachten.
PELLETS
Pellets werden aus Sägespänen aus der Verarbeitung natürlichen, trockenen Holzes (ohne Lacke) hergestellt, die durch eine Matrize
gepresst werden. Der Zusammenhalt des Materials wird durch das im Holz enthaltene Lignin gewährleistet und erlaubt die Herstellung
von Pellets ohne Klebstoffe oder Bindemittel.
Im Handel werden verschiedene Pellet-Arten mit je nach verwendeter Holzmischung unterschiedlichen Eigenschaften angeboten. Der
Durchmesser kann zwischen 6 und 8 mm betragen, mit einer Standardlänge von 5 bis 30 mm. Hochwertige Pellets haben eine Dichte von
600 bis über 750 kg/m3 und einen Wassergehalt von 5 bis 8 Gewichts-%.
Pellets sind nicht nur ein ökologischer Brennstoff, denn dabei werden Holzabfälle maximal ausgenutzt und eine sauberere Verbrennung
als mit fossilen Brennstoffen erreicht, sondern haben auch technische Vorteile.
Gutes Brennholz hat einen Brennwert von 4,4 kWh/kg (15% Feuchtigkeit, nach etwa 18 Monaten Ablagerung), Pellets dagegen 4,9 kWh/
kg. Um eine einwandfreie Verbrennung zu gewährleisten, müssen die Pellets trocken und vor Schmutz geschützt aufbewahrt werden.
Pellets werden üblicherweise in Säcken zu 15 kg geliefert, daher ist die Lagerung sehr praktisch.
Hochwertige Pellets gewährleisten eine ordnungsgemäße Verbrennung und senken die Schadstoffemissionen.
BRENNSTOFFSACK ZU 15 kg
Je schlechter der Brennstoff, desto öfter müssen Brennschale und Brennkammer gereinigt werden.
Die wichtigsten Qualitätszertifizierungen für Pellets auf dem europäischen Markt sind z. B. DINplus, Ö-Norm M7135, Pellet
gold, und garantieren:
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Brennwert: 4,9 kWh/kg
Wassergehalt: max. 10% des Gewichts
Aschegehalt: max. 0,5% des Gewichts
Durchmesser: 5 - 6 mm
Länge: max. 30 mm
Inhalt: 100% unbehandeltes Holz ohne Zusatz von Bindemitteln (Rindenanteil max. 5%)
Verpackung: In Säcken aus umweltverträglichen oder biologisch abbaubaren Materialien
Wir empfehlen, in unseren Produkten möglichst nur zertifizierte Brennstoffe einzusetzen (DINplus, Ö-Norm M7135,
Pellet Gold).
Der Einsatz minderwertiger oder nicht den obigen Angaben entsprechender Pellets beeinträchtigt den Betrieb Ihres
Produkts und kann dementsprechend zum Verfall der Garantie und der Produkthaftung führen.
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2-INSTALLATIONSANLEITUNG
VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE INSTALLATION
WICHTIG!
Installation und Montage des Produkts müssen durch Fachpersonal ausgeführt werden.
Das Produkt muss an einem geeigneten Ort installiert werden, an dem die normalen Vorgänge wie Öffnen und ordentliche Wartung
möglich sind.
Der Raum muss:
• für den einwandfreien Betrieb des Geräts geeignet sein.
• Mit einer geeigneten Rauchgasabzugsanlage ausgerüstet sein.
• Eine Belüftung von außen haben.
• Eine Stromversorgung mit 230 V 50 Hz mit Erdung nach EG-Vorschriften aufweisen.
Das Gerät muss an einen Schornstein oder an eine senkrecht verlaufende interne oder externe Leitung angeschlossen
werden, die den geltenden Normen entspricht. Das Gerät muss so angeordnet werden, dass die Netzsteckdose zugänglich ist.
WICHTIG!
Das Gerät muss an einen Schornstein oder an eine senkrecht verlaufende Leitung angeschlossen werden, über
welche die Abgase am höchsten Punkt des Hauses nach außen abgeführt werden können.
Da die Rauchgase aus der Verbrennung verschiedener Holzarten stammen, können sie bei Kontakt mit den Wänden
oder in deren Nähe ihre Beschmutzung verursachen. Außerdem ist Vorsicht geboten, da sie schlecht sichtbar aber
sehr heiß sind und daher bei Berührung zu Verbrennungen führen können. Bevor das Gerät positioniert wird,
müssen die Öffnungen für das Rauchabzugsrohr und für die Außenluftzuführung hergestellt werden.
DER BETRIEBSRAUM
Für einen einwandfreien Betrieb und eine gute Temperaturverteilung muss das Gerät so aufgestellt werden, dass ein ausreichender
Zustrom von Verbrennungsluft gewährleistet ist.
Das Volumen des Raumes muss mindestens 15 m3 betragen.
Die Luft muss über permanente Öffnungen in den Außenwänden (in der Nähe des Geräts) zugeführt werden, die einen freien Querschnitt
von mindestens 80 cm2 nach Abzug der Schutzgitter aufweisen.
Diese (Zuluft-)Öffnungen müssen so realisiert werden, dass sie in keiner Weise abgedeckt oder verstopft werden können.
Die Luft kann auch aus angrenzenden Räumen zugeführt werden, vorausgesetzt sie verfügen über Luftöffnungen nach außen, dienen
nicht als Schlaf- oder Badezimmer und bergen keine Brandgefahr in sich wie zum Beispiel: Garagen, Holzschuppen oder Lagerräume, in
denen entflammbares Material gelagert wird. Die geltenden Vorschriften müssen diesbezüglich strengstens eingehalten werden.
Sollte das Gerät zu nahe an der Wand stehen, kann es zu Überhitzungen und Schäden am Verputz kommen
(Vergilbung, Risse usw.).
6
2-INSTALLATIONSANLEITUNG
POSITIONIERUNG UND EINSCHRÄNKUNGEN
Bei gleichzeitiger Installation mit anderen Heizgeräten müssen für jedes Gerät entsprechende Luftöffnungen vorgesehen werden (unter
Berücksichtigung der Angaben für jedes Produkt).
Die Installation des Geräts ist unzulässig (mit Ausnahme von Geräten mit geschlossener Verbrennungsluftführung
von außen):
• in Schlafräumen, Bädern oder
• in Räumen, in denen Flüssigbrennstoffgeräte ständig oder zeitweise betrieben werden, die die Verbrennungsluft
dem Raum entnehmen, in dem sie installiert sind, oder
• in denen Gasgeräte vom Typ B für die Raumheizung mit oder ohne Trinkwassererwärmung betrieben werden
und in daran angrenzenden und kommunizierenden Räumen, oder
• wo bereits ein anderes Heizgerät ohne eigene Luftzuleitung installiert ist.
Die Aufstellung des Geräts in explosionsgefährdeten Bereichen ist verboten.
MINDESTABSTÄNDE
VIVO 80 PELLET HYDRO
A
Nicht brennbare Wände Brennbare Wände
B
Version Hydro
A = 50 mm
B = 50 mm
A = 100 mm
B = 100 mm
Sollten sich im Raum besonders empfindliche Gegenstände wie z. B. Möbel und Gardinen befinden, ist der Abstand vom Gerät deutlich
zu vergrößern.
In der Nähe des Geräts dürfen keine feuergefährlichen oder wärmeempfindlichen Gegenstände gelagert werden.
Solche Gegenstände müssen sich in einem Mindestabstand von 80 cm vom äußersten Punkt des Geräts befinden.
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2-INSTALLATIONSANLEITUNG
ANSCHLUSS DES RAUCHGASABZUGSKANALS
Bei der Herstellung der Öffnung für das Rauchabzugsrohr ist zu berücksichtigen, ob brennbare Stoffe vorhanden sind. Falls die Öffnung
durch eine Wand aus Holz oder jedenfalls aus thermolabilem Material gehen soll, MUSS DER INSTALLATEUR zuerst den entsprechenden
Wandanschluss (Durchmesser min. 13 cm) und das Rohr des Geräts angemessen isolieren, wobei geeignete Dämmstoffe zu verwenden
sind (Stärke 1,3 - 5 cm mit Mindestwärmeleitfähigkeit von 0,07 W/m°K).
Derselbe Mindestabstand muss auch eingehalten werden, wenn das Rohr des Geräts vertikale oder horizontale Abschnitte in der Nähe der
wärmeunbeständigen Wand durchlaufen muss.
Bei Abschnitten im Außenbereich sollte ein wärmegedämmtes doppelwandiges Rohr verwendet werden, um Kondensatbildung zu
vermeiden.
Die Brennkammer arbeitet mit Unterdruck.
ANSCHLUSS RAUCHABZUG
8
2-INSTALLATIONSANLEITUNG
Es müssen stets Rohre und Verbindungsstücke mit geeigneten Dichtungen verwendet werden, die absolute Dichtigkeit
gewährleisten.
Alle Abschnitte der Rauchgasleitung müssen inspizierbar und abnehmbar sein, um die regelmäßige Reinigung von innen zu ermöglichen
(T-Stück mit Inspektionsöffnung).
Bei der Anordnung des Geräts sind alle bisher genannten Vorschriften und Hinweise zu berücksichtigen.
WICHTIG!
Beim Anschließen des Geräts an den Schornstein sind folgende Bedingungen einzuhalten:
• Der Rauchgaskanal muss mindestens Kategorie T200 sein (oder höher, wenn entsprechend der
Rauchgastemperatur des Geräts erforderlich) sowie Typ P1 (luftdicht).
• Alle Richtungsänderungen von 90° (max. 3) des Rauchableitungskanals sind möglichst mit den entsprechenden
T-Stücken mit Inspektionsklappe herzustellen. (Siehe Zubehör Pelletgeräte).
• Der Einsatz eines Gitters am Ende des Abzugsrohrs ist strengstens verboten, da es zu Betriebsstörungen des
Geräts führen könnte (durch Verstopfung).
• Der Einsatz von Rohren mit Gegenneigung ist verboten.
• Die Projektion des Rauchgaskanals in die Horizontale darf nicht länger sein als 2-3 m.
• Es wird jedoch empfohlen, bei einem Rohr Ø 80 mm eine Länge von 6 Meter nicht zu überschreiten.
• Der Rauchgaskanal darf nicht durch Räume geführt werden, in denen die Installation von Verbrennungsgeräten
verboten ist.
H > 4 mt.
2 - 3 mt. MAX
H > 1,5 mt.
3-5 %
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2-INSTALLATIONSANLEITUNG
VERBINDUNG MIT DER AUSSENLUFTÖFFNUNG
Der Raum, in dem das Gerät installiert wird, muss ausreichend belüftet sein, um eine ausreichende Luftzufuhr für eine einwandfreie
Verbrennung im Gerät zu gewährleisten. Dies kann über geeignete Lüftungsöffnungen im selben Raum oder in einem mit diesem
kommunizierenden erfolgen, wenn eine permanente Öffnung zwischen den Räumen besteht.
Dazu ist in der Außenwand in der Nähe des Geräts eine Durchlass-Öffnung mit mindestens 80 cm² freiem Querschnitt herzustellen (Loch mit
11 cm Durchmesser oder rechteckig 10x10 cm bei Berücksichtigung der üblichen Schutzgitter), das nach außen mit einem Gitter geschützt ist.
Außerdem muss die Luftöffnung:
• mittels Gittern, Maschendraht usw. geschützt sein, ohne dadurch den nutzbaren freien Querschnitt zu reduzieren.
• So angeordnet sein, dass sie möglichst nicht verstopft werden kann.
• So ausgelegt sein, dass Wartungsarbeiten möglich sind.
• Direkt mit dem Installationsraum verbunden sein.
• Bei Luftkanälen bis 3,5 m einen um etwa 5 % größeren Querschnitt und, bei größeren Maßen, einen um 15 % größeren Querschnitt
haben.
Achtung: Der freie Querschnitt in cm2 ist bei Lüftungsgittern stets an einer Seite angegeben. Bei der Wahl des Gitters
und der Größe der Öffnung ist sicherzustellen, dass der freie Querschnitt des Gitters größer oder gleich dem vom
Hersteller für den Betrieb des Geräts vorgeschriebenen Querschnitt ist.
WICHTIG!
Die Luftzufuhr kann auch über einen an den Installationsraum angrenzenden Raum erfolgen, vorausgesetzt die
Luft kann frei über permanente Luftöffnungen von außen zugeführt werden. Die Verbindung mit Heizzentralen,
Garagen, Küchen oder Bädern ist zu vermeiden.
ANSCHLUSS AN DEN SCHORNSTEIN
Der Schornstein ist das wesentliche Element zur Abführung der Rauchgase und muss daher folgenden Anforderungen entsprechen:
• Undurchlässig und wärmegedämmt sein.
• Aus geeigneten Materialien bestehen, die dauerhaft gegen mechanische Belastungen, Hitze, gegen die Wirkung der
Verbrennungsprodukte und Kondenswasser widerstandsfähig sind.
• Senkrecht mit Achsabweichungen von maximal 45° und ohne Verengungen verlaufen.
• Für die spezifischen Betriebsbedingungen des Produkts geeignet sein und das CE-Zeichen aufweisen (EN 1856-1, EN 1443).
• Die korrekten Abmessungen aufweisen, um die Anforderungen hinsichtlich Zug/Rauchabführung zu erfüllen, die für den
einwandfreien Betrieb des Geräts erforderlich sind (EN 13384-1).
• Vorzugsweise einen runden Innenquerschnitt aufweisen.
• Handelt es sich um einen bestehenden Schornstein, der bereits in Betrieb war, muss er gereinigt werden.
• Der Schornstein darf nicht mit anderen Geräten gemeinsam genutzt werden.
Der Schornstein hat eine herausragende Bedeutung für den einwandfreien Betrieb und die Sicherheit Ihres Geräts.
Im Folgenden einige Hinweise zur ordnungsgemäßen Installation. Alternative Ausführungen müssen gegebenenfalls gemäß der
allgemeinen Berechnungsmethode nach UNI EN 13384-1 dimensioniert werden.
10
2-INSTALLATIONSANLEITUNG
ANSCHLÜSSE
ANSCHLUSS AN DEN SCHORNSTEIN
ANSCHLUSS AN EINE AUSSENLEITUNG ANSCHLUSS AN SCHORNSTEIN
MIT ISOLIERTEM ODER DOPPELWANDIGEM ROHR
Die Innenmaße des Schornsteins dürfen
max. 20 x 20 cm bzw. 20 cm Durchmesser
betragen; bei größeren Abmessungen
oder schlechtem Zustand des Schornsteins
(z. B. Risse, schlechte Isolierung usw.) wird
empfohlen, in diesen ein Edelstahlrohr
mit geeignetem Durchmesser über seine
gesamte Länge, bis zum oberen Ende,
einzubauen.
Die Innenmaße der äußeren Rohrleitung
müssen mindestens 10x10 cm oder 10 cm
Durchmesser und dürfen maximal 20x20
cm oder 20 cm Durchmesser betragen.
Es dürfen nur isolierte (doppelwandige)
Rohre aus Edelstahl mit glatter Innenseite
(flexible Edelstahlrohre sind nicht zulässig)
verwendet werden, die an der Wand
befestigt sind.
,5 mt.0,5 mt.0,5 mt.
1
1
1 0,5 mt.0,5 mt.0,5 mt.
1
1
Das Verbindungsstück zwischen Gerät und
Schornstein bzw. Rauchgasleitung muss
für einen einwandfreien Betrieb in den
horizontalen Abschnitten eine Neigung
von mindestens 3% aufweisen, deren
Gesamtlänge maximal 2-3 m betragen
darf, und der vertikale Abschnitt zwischen
zwei T-Stücken (Richtungswechsel) darf
nicht kürzer als 1,5 m sein.
1
1
1
2
2
3
3
0,5 mt.
0,5 mt.0,5 mt.
2 - 3 mt.
2-3
MAX
mt.
2 - MAX
3 mt. MAX
1) WINDDICHTER SCHORNSTEINKOPF
•
•
•
•
•
3
2) SCHORNSTEIN
2
3
2
3
2
3
3-5 %3-5 % 3-5 %
H > 1,5 mt.
3
2
H > 1,5 mt.
3
2
H > 1,5 mt.
2
3) INSPEKTIONSÖFFNUNG
Mit geeigneten Geräten prüfen, ob der Schornsteinzug min. 5 Pa beträgt.
Am unteren Ende des Schornsteins ist eine Inspektionsöffnung zur regelmäßigen Kontrolle und jährlichen
Reinigung vorzusehen.
Der Anschluss an den Schornstein ist luftdicht mit von uns empfohlenen Rohren und Verbindungsstücken
auszuführen (mit CE-Zeichen gemäß EN1856-2 mit Mindestanforderungen T200 und P1).
Es muss unbedingt sichergestellt werden, dass ein winddichter Schornsteinkopf gemäß den geltenden Normen
installiert ist.
Diese Art des Anschlusses gewährleistet auch bei zeitweiligem Stromausfall den Abzug der Rauchgase.
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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3
2-ISTRUZIONI PER L'INSTALLAZIONE
2-INSTALLATIONSANLEITUNG
BETRIEBSSTÖRUNGEN WEGEN UNGENÜGENDEM SCHORNSTEINZUG
Von allen meteorologischen und geografischen Faktoren, die den Betrieb eines Schornsteins beeinflussen (Regen, Nebel, Schnee, Höhe
über NN, Sonneneinstrahlung, Himmelsrichtung usw.), ist der Wind sicher der bestimmende. Neben dem thermischen Unterdruck, der
durch den Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenseite des Schornsteins entsteht, gibt es noch eine andere Art von Unterdruck
(oder Überdruck): Den vom Wind erzeugten dynamischen Druck. Ein aufsteigender Luftstrom bewirkt stets eine Erhöhung des Unterdrucks
und damit des Schornsteinzugs. Ein horizontaler Wind erhöht den Unterdruck bei korrekter Installation des Schornsteinkopfes. Ein
absteigender Luftstrom bewirkt stets eine Abnahme des Unterdrucks und kehrt ihn manchmal um.
A
B
A=UNGÜNSTIGERE STELLEN
B=GÜNSTIGSTE POSITION
Neben der Richtung und der Stärke des Windes spielt auch die Position des Schornsteins und des Schornsteinkopfs hinsichtlich des Daches
des Gebäudes und des umgebenden Geländes eine wichtige Rolle.
Der Wind beeinflusst die Funktion des Schornsteins auch indirekt, da er Bereiche mit Über- und Unterdruck nicht nur außerhalb, sondern
auch innerhalb der Gebäude erzeugt. In direkt dem Wind ausgesetzten Bereichen (2) kann ein innerer Überdruck entstehen, der den Zug
von Öfen und Kaminen begünstigen kann, diesem kann jedoch der äußere Überdruck entgegenwirken, wenn sich der Schornsteinkopf an
der dem Wind ausgesetzten Seite (1) befindet. Umgekehrt kann in der Windrichtung gegenüber liegenden Räumen (3) ein dynamischer
Unterdruck entstehen, der mit dem natürlichen thermischen Unterdruck des Schornsteins konkurriert, was jedoch (manchmal)
kompensiert werden kann, indem die Rauchgasleitung an der der Windrichtung gegenüber liegenden Seite (4) angeordnet wird.
WICHTIG!
Der Betrieb des Pellet-Geräts ist stark von der Beschaffenheit und Position des Schornsteins abhängig.
Unsichere Zustände können nur durch geeignete Einstellung des Geräts durch Fachpersonal behoben werden.
WIND
1
4
2
12
3
3-INSTALLAZIONE
3-INSTALLATION
UND
E MONTAGGIO
MONTAGE
ZEICHNUNGEN UND EIGENSCHAFTEN
ABMESSUNGEN VIVO 80 PELLET HYDRO (Maße in mm)
786.5
40
40
677
600
40
40
155
10
600
48
Ø2
09
0
Ø8
355
53.5
87.8
45
45
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
13
3-INSTALLATION UND MONTAGE
TECHNISCHE DATEN
VIVO 80 PELLET HYDRO
Nominale Nutzleistung:
16,9 kW (14534 kcal/h)
14,2 kW (12212 kcal/h) - H2O
Min. globale Wärmeleistung:
4,9 kW (4214 kcal/h)
3,5 kW (3010 kcal/h) - H2O
Max. Wirkungsgrad
90,1%
Min. Wirkungsgrad
95,2%
Max. Temperatur der austretenden Rauchgase
150°C
Min. Temperatur der austretenden Rauchgase
65°C
Staub/OGC / Nox (13%O2)
20 mg/Nm3 - 1 mg/Nm3 - 117 mg/Nm3
CO bei 13% O2 min. und max.
0,028 – 0,012%
CO2 min. und max.
6,4 - 9,8%
Max. Betriebsdruck
2,5 bar - 250 kPa
Empf. Schornsteinzug bei max. Leistung
0,10 mbar - 10 Pa
Empf. Schornsteinzug bei min. Leistung
0,05 mbar - 5 Pa
Abgasmasse
12,5 g/sec
Fassungsvermögen des Pelletbehälters
20+15 Liter
Art des Pellet-Brennstoffs
Pellet-Durchmesser 6-8 mm, Stückgröße 5-30 mm
Stündlicher Pellet-Verbrauch
Min. ~ 1 kg/h* - Max. ~ 3,6 kg/h*
Betriebsautonomie
Max. ~ 23 h* - Min. ~ 7 h*
Heizbarer Rauminhalt m
363/40 – 415/35 – 484/30 **
Verbrennungslufteinlass
Außendurchmesser 50 mm
Rauchgasaustritt
Außendurchmesser 80 mm
Presa d‘aria
80 cm2
Elektrische Nennleistung (EN 60335-1)
80 W (Max. 420 W)
Versorgungsspannung und Frequenz
230 Volt / 50 Hz
Netto-Gewicht
160 kg
Gewicht mit Verpackung
170 kg
3
* Die Werte können je nach Art der verwendeten Pellets schwanken.
** Erwärmbares Volumen je nach pro m3 geforderter Leistung (jeweils 40-35-30 Kcal/h m3).
Getestet gemäß EN 14785, in Übereinstimmung mit der Europäischen Verordnung für Baumaterialien (EG 305/2011).
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3-INSTALLATION UND MONTAGE
VORBEREITUNG UND AUSPACKEN
Das Gerät wird in einem einzigen Frachtstück ausgeliefert. Darin verpackt sind das Rohr, die Einfüllklappe, der Rahmen und die
Lüftungsgitter.
VERPACKUNG DES PRODUKTS
Verpackung öffnen, Gerät von der Palette entfernen und am gewählten Ort aufstellen. Darauf achten, ob es den vorgesehenen
Eigenschaften entspricht.
Um das Gerät von der Palette zu entfernen, müssen die beiden Winkel entfernt werden, dazu müssen die beiden Flanschmuttern
SCHRAUBE
MUTTER
MUTTER
WINKEL
SCHRAUBE
abgeschraubt und die beiden Schrauben herausgedreht werden.
Das Gerät darf ausschließlich aufrecht stehend und mit Hubwagen transportiert werden. Darauf achten, dass die Tür und ihre Glasscheibe
keine mechanischen Stöße abbekommt, welche deren Integrität beeinträchtigen könnte.
Die Geräte sind stets vorsichtig zu bewegen. Nach Möglichkeit das Gerät in der Nähe seines Installationsortes auspacken. Das
Verpackungsmaterial ist weder giftig noch schädlich und bedarf daher keinen speziellen Entsorgungsmaßnahmen. Für die Lagerung, die
Entsorgung oder das eventuelle Recycling ist gemäß den geltenden Vorschriften der Endbenutzer zuständig.
Wenn das Gerät an ein Abgasrohr angeschlossen werden muss, das durch die Rückwand geführt wird (für den Anschluss an den
Schornstein), auf keinen Fall Gewalt anwenden, um den Anschluss nicht zu beschädigen.
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3-INSTALLATION UND MONTAGE
POSITIONIERUNG
Vor dem Aufstellen des Geräts sind die optimalen Aufstellungsbedingungen zu ermitteln.
Das Gerät kann in einem bestehenden herkömmlichen Feuerraum oder als neue Anlage installiert werden.
Um das Gerät auf die empfohlene Höhe von 600 mm zu bringen, ist außerdem separat ein Metallgestell erhältlich (optional, siehe
entsprechende Zubehör-Preisliste)
INSTALLATION IN EINEM BESTEHENDEN FEUERRAUM
Folgende Elemente sind zu beurteilen:
Die Standfläche des Geräts muss folgende Eigenschaften haben:
• Das Gewicht des Geräts und ggf. des Zubehörs tragen können
• So beschaffen sein, dass die Verankerung mittels Dübeln zur Absicherung möglich ist
• vollkommen eben
• Leibungen möglichst rechtwinklig zur Grundfläche
Der Einbauraum muss für das Gerät ausreichend Platz bieten.
Nach Sicherstellung der für eine korrekte Installation erforderlichen Bedingungen kann mit der Montage des Geräts begonnen werden:
• Basis des Geräts an der Standfläche befestigen.
• Die verschiedenen Anschlüsse (Wasser, Strom) unter Beachtung aller geltenden Vorschriften vornehmen.
Wenn sich zwischen den Wänden der Verkleidung und dem Gerät ein Zwischenraum ergibt, kann dieser mit einem Blendrahmen
verschlossen werden, der zur Wartung des Kamineinsatzes einfach demontierbar sein muss.
Das Gerät muss an der Standfläche fixiert werden, da es sonst beim Herausziehen kippen könnte.
Es ist zu prüfen, ob die (Wasser- und Elektro-) Anschlussleitungen das Herausziehen des Geräts erlauben.
INSTALLATION ALS NEUE ANLAGE
Folgende Elemente sind zu beurteilen:
Die Standfläche des Geräts muss folgende Eigenschaften haben:
• Das Gewicht des Geräts und ggf. des Zubehörs tragen können
• So beschaffen sein, dass die Verankerung mittels Dübeln zur Absicherung möglich ist
• vollkommen eben
Nach Sicherstellung der für eine korrekte Installation erforderlichen Bedingungen kann mit der Montage des Geräts begonnen werden:
• Basis des Geräts an der Standfläche befestigen.
• Die verschiedenen Anschlüsse (Wasser, Strom) unter Beachtung aller geltenden Vorschriften vornehmen.
Das Gerät muss an der Standfläche fixiert werden, da es sonst beim Herausziehen kippen könnte.
Es ist zu prüfen, ob die (Wasser- und Elektro-) Anschlussleitungen das Herausziehen des Geräts erlauben.
• Danach die Verkleidung montieren.
Das Produkt sollte einige Tage lang ohne Verkleidung gelassen werden, um die Dichtheit aller Wasseranschlüsse zu
kontrollieren.
Bei jeder beliebigen Installationsart, sowohl bei neuer als auch bei bereits bestehender Anlage, müssen die
Wandanschlüsse der biegsamen Rohre inspizierbar sein, denn wenn das Produkt herausgenommen werden muss, müssen
die Schläuche von der Anlage getrennt werden.
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3-INSTALLATION UND MONTAGE
BEFESTIGUNG DES KAMINEINSATZES AM SOCKEL
Das Gerät muss auf einer Fläche verankert werden, damit die Brennkammer bei der jährlichen Wartung durch den autorisierten
Techniker auf zwei ausziehbaren Schienen herausgezogen werden kann.
Zum Befestigen des Kamineinsatzes wie folgt vorgehen:
• Abstand (A) vom Rahmenanschlag bis zur Außenkante der Halterung messen, so dass er später wieder genauso angeordnet werden
kann.
A=590 mm (Maß vom Rahmenanschlag bis zur Außenkante der Halterung)
A1= 3 mm (Maß von Wandaußenfläche bis Rahmenanschlag)
• Blendrahmen C entfernen (siehe besonderen Abschnitt).
• Untere Schrauben (B) unter dem Rahmen herausdrehen.
• Nun das Gerät herausziehen und von der Halterung (D) trennen.
• Halterung (D) im vorher gemessenen Abstand von der Wand anordnen.
• Mit den mitgelieferten Schrauben die Halterung (D) am Sockel (E) oder am optionalen Gestell befestigen, so dass die
Verankerungsfläche der Halterung (D) und die Wand rechtwinklig zueinander sind.
• Gerät wieder auf die Halterung (D) setzen, Schrauben (B) wieder einsetzen und prüfen, ob das Gerät und die Halterung gut fixiert
sind, um den Betrieb des Geräts zu gewährleisten.
A1=3 mm
A=590 mm
Die Einhaltung der Maße bei der Positionierung des Gerätesockels muss gewährleistet sein und die Verankerungsfläche
der Halterung muss unbedingt rechtwinklig zur Wand sein. Außerdem ist sicherzustellen, dass die Schrauben das Gerät
wirklich an der Halterung festhalten.
Das Gerät kann in der gewünschten Höhe installiert werden, indem vor Ort ein entsprechendes Podest hergestellt wird. Dieser Sockel muss
aus unbrennbarem Material hergestellt werden.
Der Hersteller lehnt jede Haftung für Sach- und Personenschäden ab, falls die obigen Hinweise nicht eingehalten werden.
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3-INSTALLATION UND MONTAGE
MONTAGE DER RUTSCHE FÜR DIE PELLETZUFUHR
Eine weitere Entscheidung, die vor der Aufstellung des Geräts getroffen werden muss, ist, an welcher Seite die Rutsche für die Brennstoffzufuhr installiert werden soll. Das Vivo 80 Hydro Pellet wird mit zwei Schellen, dem Rohr für den Anschluss und der Rutsche mit
Klappe geliefert.
Die Rutsche kann auf der rechten oder linken Seite oder frontal montiert werden. Das Anschlussrohr hat eine Länge von 1 Meter.
Es ist Pflicht, das Anschlussrohr je nach Anordnung (seitlich oder frontal) so zu kürzen, dass es gut gestreckt ist und
zur Waagerechten einen minimalen Winkel bildet. Dies ist notwendig, damit die Pellets herunter rutschen.
Vor der Erstellung der Verkleidung ist ein Test der Brennstoffzufuhr durchzuführen, um sicherzustellen, dass dieser
ordnungsgemäß zum Behälter rutscht.
Wird das Rohr an der linken Seite in der Nähe des Rauchgasabzugs montiert, muss es ausreichend isoliert werden.
Brandgefahr!
Montage der Rutsche
Soll das Rohr seitlich angebracht werden, darf der Abstand von der Mittelachse des Geräts zur Wand höchstens 80 cm betragen (siehe
nebenstehende Abbildung).
Einbau der Rutsche:
• Mitgeliefertes Rohr zur Seite gedreht an das Gerät anschließen und mit der Schelle fixieren.
• Rohr (am oberen Ende) an der Mündung des Klappenelements mit der mitgelieferten Schelle fixieren.
• Rohr mit dem Klappenelement so anordnen, dass es nach Fertigstellung der Verkleidung an der Wand der Verkleidung in
Übereinstimmung mit der für seinen Einbau hergestellten Öffnung angeschraubt werden kann.
• Bei der Montage der äußeren Klappe, die erst nach Fertigstellung der Verkleidung erfolgt, ist der entsprechende Abschnitt zu
beachten.
800 max
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800 max
3-INSTALLATION UND MONTAGE
HAUBENBELÜFTUNGSGITTER
Vorbemerkung
Je nachdem, wie das Gerät angeordnet wird, sind Gitter für die Belüftung vorzusehen.
Falls es in eine bestehende Verkleidung eingesetzt wird, werden die in der Verkleidung vorhandenen Lüftungsgitter benutzt.
Falls es als neue Installation verwendet wird, empfiehlt der Hersteller, Lüftungsgitter wie im folgenden Abschnitt erläutert zu installieren.
KONVEKTIONSWARMLUFT
RAUMLUFTEINTRITT
HAUBENBELÜFTUNGSGITTER FÜR NEUE VERKLEIDUNG
Es müssen entweder die Haubenbelüftungsgitter des Herstellers installiert werden, oder Gitter, die dieselben Funktionen
und denselben freien Lüftungsquerschnitt gewährleisten.
Der Hersteller haftet nicht für Beschädigungen des Geräterahmens oder der elektrischen Ausrüstung, die auf die
Nichtbeachtung dieses Hinweises zurückzuführen sind.
Der Geräterahmen erreicht hohe Temperaturen, daher ist es unerlässlich, dass stets eine kontinuierliche und effiziente Belüftung im
Innern der Verkleidung gewährleistet ist.
Dies gewährleistet nicht nur einen einwandfreien Betrieb des Geräts, sondern ermöglicht auch die Rückgewinnung eines Teils der Wärme
aus dem Geräterahmen, die verloren ginge, wenn sie im Innern der Verkleidung bliebe.
Der Hersteller liefert den Luftdurchlass "Blade" mit, der wie abgebildet im Bereich oberhalb des Kamineinsatzes zu installieren ist.
KONVEKTIONSWARMLUFT: DIE IM INNERN DER
VERKLEIDUNG GESPEICHERTE WARMLUFT MUSS
ABGELASSEN WERDEN.
GITTER "BLADE", MITGELIEFERT
RAUMLUFTEINTRITT ERMÖGLICHT DEN
LUFTRÜCKSTROM. IM UNTEREN TEIL DER
VERKLEIDUNG IST EINE ÖFFNUNG VORZUSEHEN,
UM DIE KONVEKTION ZU BEGÜNSTIGEN.
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3-INSTALLATION UND MONTAGE
ELEKTRISCHER ANSCHLUSS
Versorgungskabel zuerst an der Rückseite des Geräts und dann an eine Wandsteckdose anschließen, die stets zugänglich bleiben muss.
Sollte dies nicht möglich sein, sind bei der Installation geeignete Vorrichtungen zur Trennung vom Stromversorgungsnetz einzubauen, die
den nationalen Elektroinstallationsvorschriften entsprechen.
In der Zeit der Nichtbenutzung sollte das Versorgungskabel vom Stromnetz getrennt werden.
HERSTELLUNG DER VERKLEIDUNG
Bevor es verkleidet wird, muss das Gerät in allen seinen Funktionen getestet werden. Der Hersteller übernimmt keine
Haftung für Schäden an der Verkleidung, wenn Betriebsstörungen auftreten, die vor dem Verkleiden des Geräts nicht
festgestellt wurden.
Alle Rauchgas führenden Rohrleitungen MÜSSEN auf Dichtigkeit geprüft werden (Rauchgasanschluss, Dichtungen und
Anschluss an Schornstein), bevor die Verkleidung erstellt wird.
VOR BEGINN JEGLICHER ARBEITEN ZUM VERKLEIDEN DES GERÄTS IST DAS KAPITEL "FUNKTIONSTEST" ZU LESEN.
Das Gerät und die Bauteile der Verkleidung müssen miteinander verbunden werden, OHNE MIT DEM STAHLRAHMEN IN BERÜHRUNG
ZU KOMMEN, um die Wärmeübertragung auf den Marmor und/oder Stein zu vermeiden und um die normale Wärmeausdehnung
zuzulassen; Vorsicht bei Holzteilen wie Balken oder Regalen.
Es wird empfohlen, die Kaminhaube aus 15 bis 20 mm starkem, feuerhemmendem Gipskarton mit selbsttragendem Gestell aus
verzinkten Profilen zu erstellen, um die Bauteile der Verkleidung (Holzbalken oder Stürze aus Marmor) nicht zu belasten, die keine
tragende Konstruktion haben, und um bei Störungen bzw. späteren Wartungsarbeiten leichter eingreifen zu können. Bei der
Trockenmontage der Feuerfläche der Verkleidung ist ein lichter Abstand von 1 cm zwischen Kamineinsatz und Feuerfläche zu lassen,
um die Isolierung vorzunehmen.
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3-INSTALLATION UND MONTAGE
ISOLIERUNG VON HOLZBALKEN
Wenn ein Holzbalken montiert werden soll, muss dieser durch geeignete Isolierung von den heißen Teilen geschützt werden, um der Brandgefahr bzw.
der Beschädigung der Verkleidung vorzubeugen.
1- EINGESETZTE ODER EINZUSETZENDE ISOLIERUNG
2 - HOLZBALKEN
3 - MARMOR ODER ANDERES MATERIAL
MONTAGE DER SERIENMÄSSIGEN VERKLEIDUNGEN
Zur Montage der speziell für das MCZ-Gerät bestimmten Verkleidungen verweisen wir den Installateur auf die Bedienungs- und Installationsanleitung,
die jeder Verkleidung beiliegt.
RAHMENMONTAGE
Nach Fertigstellung der Verkleidung bzw. der Wand in Gipskarton ist der Rahmen zu montieren.
Dieser Rahmen dient zum Abschluss und zur Abdeckung des Schlitzes, der zwischen dem Metallgestell des Geräts und der Verkleidung entsteht.
Die vier Schrauben zur Befestigung des Rahmens sind bereits an den seitlichen Trägern angeschraubt. Die Tür des Geräts öffnen, den Rahmen wie in der
Abbildung einsetzen, die an den Pfosten befestigten Schrauben lockern und zur Befestigung des Rahmens am Gestell wieder festschrauben.
SEITLICHE PFOSTEN
RAHMEN
SCHRAUBEN
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3-INSTALLATION UND MONTAGE
SCHEMA ZUR HERSTELLUNG DER ÖFFNUNGEN AN DER VERKLEIDUNG
ÖFFNUNG ZUM ENSETZEN DER PELLET-EINFÜLLKLAPPE
Das Gerät kann auf einem gemauerten Sockel installiert werden oder es kann das optionale Gestell gekauft werden, das es ermöglicht,
das Gerät auf die angemessene Höhe zu bringen. Die von uns empfohlenen Maße sind 50 bis 60 cm unter der Aufstellfläche des Geräts.
Zur Herstellung der Öffnung zum Einsetzen der Einfüllklappe sind die Maße zwangsläufig durch die Länge des Zufuhrrohrs vorgegeben.
Wir geben hier die Zeichnung mit den empfohlenen und vorgegebenen Maßen wieder, um eine schnelle Installation zu ermöglichen.
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3-INSTALLATION UND MONTAGE
ÖFFNUNG FÜR GERÄTEEINBAU
610
In der Wand ist eine Öffnung von 765*610 mm herzustellen. Diese Maße ermöglichen, dass der Blendrahmen den Schlitz verdeckt, der
zwischen dem Gerät und der Öffnung verbleibt, und dass das Gerät bei der Wartung bzw. zum Austausch von Teilen herausgezogen
werden kann.
765
ANSCHLUSS VON SCHALTER UND BEDIENBLENDE
Die Alarmtafel und der Schalter sind bereits an der Pelleteinfüllklappe montiert und vom Hersteller mit den entsprechenden Kabeln
verbunden. Das Kabel des Schalters ist an die Steckdose an der Rückseite des Geräts anzuschließen.
Das Kabel der Bedienblende ist hingegen an Position 1 an die Elektronik anzuschließen.
•
•
•
•
•
•
Bei der Handhabung der mit den entsprechenden Kabeln verbundenen Tafeln ist äußerst vorsichtig vorzugehen.
Die Kabel müssen von heißen Bereichen ferngehalten werden und dürfen beim Herausziehen des Geräts nicht
beschädigt werden können.
Für einen einwandfreien Betrieb sollten das Flachkabel und das Kabel des Schalters entfernt voneinander und
auf unterschiedlichen Wegen verlegt werden.
Beim Einsetzen des Steckverbinders keine Gewalt anwenden.
Die Kabel nicht knicken bzw. verdrehen.
Die Steckverbinder, Verdrahtungen bzw. Halterungen der Tafeln nicht verändern.
MONTAGE DER KLAPPE
Nach Ausführung des elektrischen Anschlusses und vor der endgültigen Fixierung der Klappe der Haube ist ein Funktionstest durchzuführen.
Wenn der Test erfolgreich war, kann die Klappe mit vier Schrauben an der Haube befestigt werden, hierzu sind die vier mit dem Buchstaben
B markierten Löcher im Rahmen des Klappenelements zu verwenden.
Die an den horizontalen Profilen der Klappe markierten Löcher (A) dienen hingegen zum Befestigen des Rahmens der Klappe am Rahmen
der Rutsche, um die beiden Elemente endgültig mit der Wand der Haube dazwischen zu fixieren.
An der Haube muss vorher eine rechteckige Öffnung in einer Höhe ausgeführt werden, die davon abhängig ist, wie das optionale Gestell
installiert bzw. wie das massive Podest ausgeführt wurde.
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3-INSTALLATION UND MONTAGE
A
B
B
B
B
A
ÖFFNEN/SCHLIESSEN DER PELLET-KLAPPE
A
Die Klappe besitzt einen Druckverschluss und weist daher keine Griffe oder Klinken auf.
Um die Klappe zu öffnen bzw. zu schließen, ist auf die linke obere Ecke zu drücken. Durch das einfache Drücken wird sie an der Schließvorrichtung am Rahmen der Klappe ein- bzw. ausgerastet.
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4-BETRIEB
HINWEISE FÜR DIE ERSTE INBETRIEBSETZUNG
ALLGEMEINE HINWEISE
Alle brennbaren Bauteile aus dem Feuerraum des Geräts und von der Glasscheibe entfernen (Anleitung, Aufkleber und gegebenenfalls
Styropor).
Kontrollieren, ob die Brennschale richtig eingesetzt ist und gut auf der Basis aufliegt.
Nach längerer Nichtbenutzung die gegebenenfalls seit einiger Zeit zurückgebliebenen Pelletreste (mithilfe eines
Staubsaugers mit langem Saugrohr) aus dem Pellet-Behälter entfernen, da sie möglicherweise Feuchtigkeit aufgenommen
haben, wodurch sich ihre ursprünglichen Eigenschaften verändern und sie nicht mehr zur Verbrennung geeignet sind.
Es kann sein, dass das Anzünden nicht gleich beim ersten Versuch gelingt, da die Förderschnecke leer ist und nicht
immer rechtzeitig die Brennschale mit der für die normale Entwicklung der Flamme erforderlichen Menge Pellets
beschicken kann.
Wenn nach wiederholten Fehlzündungen keine Flamme erscheint, trotz normaler Pellet-Zuführung, prüfen, ob die Brennschale richtig
eingesetzt ist, denn diese muss vollkommen bündig aufliegen und darf keine Aschenkrusten aufweisen. Wenn bei dieser Kontrolle
keine Unstimmigkeiten festgestellt werden, könnte es sich um ein Problem an den Bauteilen des Geräts handeln oder die Installation wurde
nicht fachgerecht durchgeführt.
DIE PELLETS AUS DER BRENNSCHALE ENTFERNEN UND DIE HILFE EINES AUTORISIERTEN TECHNIKERS ANFORDERN.
Gerät während der erstmaligen Zündung möglichst nicht berühren, da der Lack in dieser Phase aushärtet. Bei
Berührung des Lacks könnte die Stahloberfläche sichtbar werden.
Falls erforderlich, den Lack mit einer Sprühdose in der passenden Farbe auffrischen.
Während der ersten Zündung sollte für ausreichend Belüftung im Raum gesorgt werden, da etwas Rauch und
Lackgeruch aus dem Gerät austreten wird.
Nicht in der Nähe des Geräts aufhalten und, wie gesagt, den Raum belüften. Nach etwa einer Stunde Betriebszeit werden Rauch und
Lackgeruch verflogen sein. Sie sind jedoch nicht gesundheitsschädlich.
Das Gerät wird sich während der Inbetriebsetzung und der Abkühlung ausdehnen und zusammenziehen, sodass möglicherweise leichtes
Knistern zu hören ist.
Da die tragenden Teile des Geräts aus Walzstahl bestehen, ist diese Erscheinung absolut normal und darf nicht als Mangel angesehen
werden.
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4-BETRIEB
Es ist besonders wichtig, dass das Gerät nicht sofort überhitzt, sondern schrittweise auf Temperatur gebracht wird, daher sollte es anfangs
mit niedrigen Heizleistungen betrieben werden.
Dadurch können Schäden an den Schweißnähten und an der Stahlkonstruktion vermieden werden.
VERSUCHEN SIE NICHT, SOFORT DIE HÖCHSTWÄRMELEISTUNGEN ZU ERZIELEN!
BESCHICKEN MIT PELLETS
Das Beschicken mit Brennstoff erfolgt über die seitliche oder frontale Klappe, die an der Verkleidung zu montieren ist und den Zugang zur
Rutsche für die Brennstoffzufuhr ermöglicht.
Zwecks Erleichterung des Beschickungsvorgangs ist wie folgt in mehreren Schritten vorzugehen:
• Klappe öffnen und die Hälfte des Inhalts direkt aus dem Sack oder mithilfe der mitgelieferten Schaufel (A) auf die Rutsche geben.
• Abwarten, bis sich die auf der Rutsche angehäuften Pellets im Behälter befinden.
• Die andere Hälfte des Sacks auf dieselbe Weise einfüllen.
In den Behälter darf kein anderer Brennstoff als Pellets, die den zuvor aufgeführten Anforderungen entsprechen,
eingefüllt werden.
SCHAUFEL A
Pellet
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4-BETRIEB
WASSERANSCHLÜSSE
WICHTIG!
Der Anschluss des Ofens an die Wasserversorgungsanlage darf AUSSCHLIESSLICH durch Fachpersonal erfolgen, das
die Installation nach allen Regeln der Kunst und unter Beachtung der im Installationsland geltenden Vorschriften
vornehmen kann.
Die Herstellerfirma lehnt jede Haftung für Sach- oder Personenschäden oder mangelndes Funktionieren ab, falls
der oben angeführte Hinweis nicht beachtet wird.
ANSCHLUSS-SCHEMA
A = ZUFUHR KESSEL
B = ABFLUSS KESSEL
C = RÜCKFÜHRUNG KESSEL
D = ENTLÜFTER
E = KLIXON ÜBERHITZUNGSSCHUTZ 95°C
F = TEMPERATURFÜHLER H2O
G = KLIXON ÜBERHITZUNGSSCHUTZ 110°C
H = SICHERHEITSVENTIL 3 BAR 1/2”
B
A
C
A = ZUFUHR KESSEL 3/4”M
B = ABFLUSS KESSEL 1/2”M
C = RÜCKFÜHRUNG KESSEL 3/4” M
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4-BETRIEB
ANSCHLÜSSE DER ANLAGE
Den Anschluss an die entsprechenden, im obigen Schema gezeigten Anschlüsse vornehmen und dabei Spannungen in den Rohrleitungen
und Unterdimensionierungen vermeiden.
Wenn die Installation des Geräts ein Zusammenspiel mit einer anderen, bereits bestehenden Anlage, in der ein weiteres Heizgerät
vorhanden ist (Gas-, Erdgas-, Ölheizkessel, usw.), vorsieht, ziehen Sie bitte Fachpersonal zurate, das gemäß des einschlägigen geltenden
Gesetzes für die Konformität der Anlage haften kann.
WIR RATEN DRINGEND, VOR DEM ANSCHLUSS DES GERÄTS DIE GESAMTE ANLAGE ZU SPÜLEN, UM RÜCKSTÄNDE UND
ABLAGERUNGEN ZU ENTFERNEN.
Oberhalb des Geräts stets Absperrschieber zu installieren, um es von der Wasserversorgungsanlage zu isolieren, falls
es bewegt oder verschoben werden muss, um die ordentliche bzw. außerordentliche Wartung vorzunehmen. Zum
Anschließen des Geräts biegsame Rohrleitungen verwenden, um es nicht übermäßig an die Anlage zu binden.
Das Druckablassventil (B) ist stets an ein Wasserabflussrohr anzuschließen. Das Rohr muss die hohe
Wassertemperatur und den hohen Wasserdruck aushalten können.
A1 = BIEGSAME ROHRE
A2 = ABLASSHAHN HEIZKESSEL
A3 = SICHERHEITSVENTIL
SPÜLEN DER ANLAGE
Die Anschlüsse müssen durch Stutzen mit drehbaren Verbindungen leicht zu trennen sein. An den Rohrleitungen der Heizungsanlage
geeignete Absperrschieber montieren.
Um die Heizanlage vor schädlichen Korrosionen, Verkrustungen oder Ablagerungen zu schützen, ist es außerordentlich wichtig, vor der
Installation des Geräts die Anlage in Übereinstimmung mit der Norm UNI-CTI 8065 zu spülen. Dazu geeignete Produkte verwenden, z.B.
Sentinel X300 (neue Anlagen), X400 und X800 (alte Anlagen) oder Fernox Cleaner F3.
Mit den Geräten werden vollständige Anleitungen geliefert, Sie können sich jedoch für weitere Erklärungen direkt an den Hersteller
SENTINEL PERFORMANCE SOLUTIONS LTD oder FERNOX COOKSON ELECTRONICS wenden.
Nach dem Spülen der Anlage empfehlen wir die Verwendung von Inhibitoren wie Sentinel X100 oder Fernox Protector F1.
Es ist wichtig, die Konzentration des Inhibitors nach jeder Abänderung der Anlage und bei jeder Wartungskontrolle nach den Vorschriften
des Herstellers zu überprüfen (entsprechende Tests sind bei den Händlern erhältlich).
Der Ablass des Sicherheitsventils muss an einen Sammeltrichter angeschlossen sein, um im Fall eines Eingriffs den eventuellen Abfluss
zu leiten.
Achtung: Mangelndes Spülen der Heizanlage und fehlender Zusatz eines geeigneten Inhibitors setzten die Garantie
des Geräts und des weiteren Zubehörs, wie z.B. Pumpe und Ventile, außer Kraft.
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4-BETRIEB
BEFÜLLEN DER ANLAGE
Zum Befüllen der Heizungsanlage wird der im Hauptkessel vorgesehene Füllhahn verwendet. Während dieses Verfahrens wird der Abzug
eventuell in der Anlage vorhandener Luft durch den Handentlüfter im oberen Teil des Geräts garantiert.
Damit das Ventil entlüften kann, raten wir, die auf dem Ventil angebrachte Schraube zu lockern (siehe Abbildung). Der Fülldruck der
KALTEN Anlage muss 1 bar betragen. Sollte der Anlagendruck während des Betriebs unter den oben angegebenen Mindestwert sinken
(aufgrund der Verdunstung der im Wasser gelösten Gase), muss der Benutzer ihn durch Betätigung des Füllhahns auf den Anfangswert
zurückbringen.
Für einen einwandfreien Betrieb des WARMEN Ofens muss der Kesseldruck 1.5 bar betragen.
Nach dem Füllvorgang immer den Hahn wieder zudrehen.
HANDENDLÜFTUNGSVENTIL
Achtung: Das Wasser der Heizung nicht mit Frostschutz- oder Korrosionsschutzmitteln in falscher Konzentration
mischen. Dies kann die Dichtungen beschädigen und das Auftreten von Geräuschen während des Betriebs
verursachen.
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4-BETRIEB
EIGENSCHAFTEN DES WASSERS
Die Eigenschaften des Wassers zum Befüllen der Anlage sind sehr wichtig, um die Ablagerung von Mineralsalzen und das Entstehen von
Verkrustungen entlang der Rohrleitungen, im Innern des Kessels und in den Wärmetauschern zu verhindern.
Wir bitten Sie deshalb, SICH MIT IHREM INSTALLATEUR ZU BERATEN IN BEZUG AUF:
• Härte des in der Anlage umlaufenden Wassers, um eventuellen Problemen von Verkrustungen und
Kalkablagerungen vor allem im Wärmetauscher des Brauchwassers abzuhelfen. (> 25° Französische
Härtegrade).
• Installation eines Wasserenthärters (bei Wasserhärte > 25° Französische Härtegrade).
• Die Anlage mit aufbereitetem (entmineralisiertem) Wasser befüllen.
• Eventuell einen Kondensatkreislauf vorsehen.
• Montage von hydraulischen Stoßdämpfern, um das Phänomen der "Widderstöße" entlang der Anschlüsse und
der Rohrleitungen zu vermeiden.
Wer sehr ausgedehnte Anlagen (mit großen Wassermengen) besitzt oder solche, die häufiges Auffüllen erfordern, sollte
Enthärtungsanlagen installieren.
Es ist darauf hinzuweisen, dass Verkrustungen aufgrund ihrer sehr geringen Wärmeleitfähigkeit die Leistungen
drastisch senken.
BEISPIELHAFTE INSTALLATIONSSCHEMAS
Die folgenden Schemas sollen lediglich als Richtschnur dienen. Zum richtigen Anschluss stets die Hinweise des
Heizungsinstallateurs befolgen. Die Wasserversorgungsanlage muss den am Ort, in der Region oder dem Staat
geltenden Rechtsvorschriften entsprechen. Die Installation und die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit
dürfen ausschließlich von spezialisiertem und autorisiertem Personal durchgeführt werden. Im Fall der
Nichtübereinstimmung mit den oben angeführten Regeln lehnt der Hersteller jede Haftung ab.
LEGENDE
M
Manometer
BA
Speicherkessel
V
Ventil
RA
Heizkörper
A
Stoßdämpfer gegen Widderstöße PR
Flt
Anlagenfilter
PS
Solarpaneele
RP
Druckreduzierventil
R
Hahn
Add
Enthärter
C
Erdgasheizkessel
B
Kessel
30
Strahlungsheizkörper
4-BETRIEB
INSTALLATIONSSCHEMA HEIZUNG OHNE BRAUCHWASSERBAUSATZ
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
SICHERHEITSDRUCKABLASS
RÜCKFÜHRUNG ANLAGE
V
ZUFUHR ANLAGE
M
V
RA
RA
RA
RA
Dieses Schema dient nur als Richtschnur und stellt daher kein Projekt dar.
31
4-BETRIEB
INSTALLATIONSSCHEMA HEIZUNG MIT WARMWASSERKESSEL KOMBINIERT
RA
EINTRITT KALTES
BRAUCHWASSER
ZUFUHR ANLAGE
SICHERHEITSDRUCKABLASS
V
M
V
B
RA
RÜCKFÜHRUNG ANLAGE
RA
A
R
AUSTRITT BRAUCHWASSER WARM
Add
RA
Flt
RP
Dieses Schema dient nur als Richtschnur und stellt daher kein Projekt dar
32
4-BETRIEB
INSTALLATIONSSCHEMA MIT SPEICHER KOMBINIERT
A
R
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
SICHERHEITSDRUCKABLASS
ZUFUHR ANLAGE
M
V
V
PS
RÜCKFÜHRUNG ANLAGE
BA
C
AUSTRITT
BRAUCHWASSER
WARM
Add
RA
Flt
RA
RP
RA
EINTRITT
BRAUCHWASSER
KALT
PR
RA
PR
Dieses Schema dient nur als Richtschnur und stellt daher kein Projekt dar.
33
4-BETRIEB
Während der ersten Zündung sollte für ausreichend Belüftung im Raum gesorgt werden, da etwas Rauch und
Lackgeruch aus dem Gerät austreten wird.
Nicht in der Nähe des Geräts aufhalten und, wie gesagt, den Raum belüften. Nach etwa einer Stunde Betriebszeit werden Rauch und
Lackgeruch verflogen sein. Sie sind jedoch nicht gesundheitsschädlich.
Der Ofen wird sich während der Inbetriebsetzung und der Abkühlung ausdehnen und zusammenziehen, sodass möglicherweise leichtes
Knistern zu hören ist.
Da die tragenden Teile des Geräts aus Walzstahl bestehen, ist diese Erscheinung absolut normal und darf nicht als Mangel angesehen
werden.
Sicherstellen, dass die Hydraulikanlage vollkommen dicht ist und keine Wasserlecks oder Druckabfälle aufweist.
Sicherstellen, dass alle Sperrventile zwischen Gerät und Anlage geöffnet sind.
Sicherstellen, dass die gesamte Luft im Innern der Anlage abgelassen ist, bevor die Inbetriebsetzung vorgenommen wird.
Sicherstellen, dass die internen Vorrichtungen (Flussregler, Thermostate, usw.) einwandfrei funktionieren, dass Brennkammer und
Schornstein sauber sind und der hydraulische Kreislauf keine Verstopfungen aufweist.
Die Basiseinstellungen garantieren einen einwandfreien Betrieb und vermeiden Überhitzung bei den ersten Zündungen.
VOR DER ERSTEN ZÜNDUNG VORZUNEHMENDE EINSTELLUNGEN
EIN-/AUSSCHALTEN
Nach Anschluss des Speisekabels an der Hinterseite des Geräts den Schalter, der sich an der Pellet-Einfüllklappe befindet, in Position (I)
bringen. Die Leuchttaste des Schalters leuchtet auf.
Das Gerät bleibt ausgeschaltet und auf der Tafel erscheint die erste Bildschirmseite mit der Schrift OFF. Durch Drücken einer beliebigen
SCHALTER I/0
SPEISEKABEL ANSCHLIESSEN
Taste erscheint die Bildschirmseite mit der Schrift MENÜ.
Das Ein- und Ausschalten des Geräts erfolgt durch 2 Sekunden langen Drücken der Taste B auf der Bedientafel.
Nach einer ca. 15 Minuten langen Startphase geht das Gerät zum normalen Betriebszustand über.
Nach dem Ausschalten des Geräts durch Drücken der Taste B an der Bedientafel beginnt das Abkühlverfahren, das die Unterbrechung der
Brennstoffzufuhr, die Reinigung der Brennschale und die Fortsetzung der Ventilation beinhaltet, bis das Gerät kalt genug ist.
SCHNECKE LADEN
Mit dieser Funktion, die nur bei ausgeschaltetem Gerät aktiviert werden kann, können die Pellets in das Beschickungssystem
(Förderschnecke) geladen werden; sie kann immer dann verwendet werden, wenn sich dieses durch Verbrauch der Pellets im Behälter leert
(siehe Alarm A02). So können Fehlzündungen (Alarm A01) vermieden werden, die eben auf die Entleerung des Behälters zurückzuführen
sind.
Zur Aktivierung der Funktion SCHNECKE LADEN bei ausgeschaltetem Gerät an der Bedientafel zum Stichwort EINSTELLUNGEN gehen,
SCHNECKE LADEN und ON anwählen. Wenn die Pellets beginnen, in die Brennschale zu fallen, das System SCHNECKE LADEN deaktivieren
und die Zündung des Geräts vornehmen. DISPLAY TAFEL LOGIKBEFEHLE BEDIENTAFEL
34
4-BETRIEB
LOGIK DER BEDIENTAFEL
Es folgen einige Informationen zum Verständnis der Logik des Navigierens und der Bedienung der Bedientafel:
• Die Beleuchtung der Bedientafel wird nach ca. 30 Sekunden, in denen die Tastatur nicht betätigt wird, ausgeschaltet. Zur
Wiedereinschaltung der Hintergrundbeleuchtung eine beliebige Taste der Bedientafel drücken.
• Die erste Bildschirmseite, die erscheint, zeigt den Betriebszustand des Geräts an (ON, OFF, ZÜNDUNG, AUSSCHALTUNG..), der mit
eventuellen aktivierten Einstellungen abgewechselt wird (CHRONO, SLEEP, AUTO ECO..)
• Durch Drücken irgendeiner der 4 Tasten um das Display (C D E F) gelangt man zur Bildschirmseite der Betriebseinstellungen des
Geräts (Flammenstufe, Ventilationsstufe, Solltemperatur, automatischer Betrieb..). Auf dieser Stufe nehmen die 4 Tasten um das
Display eine "dedizierte" Funktionsweise an, d.h. sie beziehen sich direkt auf die entsprechenden Schriften, die in den 4 Ecken des
Displays erscheinen (z.B.: Die Schrift rechts oben bezieht sich auf Taste D).
• Wenn ich auf irgendeiner Stufe des Menüs eine Einstellung ändere und die Änderung nicht mit der Taste “OK” bestätige, sondern die
Tastatur einige Sekunden lang nicht betätige, erscheint automatisch die Startseite und die Änderungen werden nicht gespeichert.
• Wenn ich auf irgendeiner Ebene des Menüs die On-Off-Taste (B) kurz drücke, geht das Display automatisch zur Startseite
(Betriebszustand des Geräts) zurück, ohne eventuelle Änderungen, die nicht mit der Taste “OK” bestätigt wurden, zu speichern.
•
LEGENDE
A.
Display, auf dem eine Reihe von Informationen zum Gerät sowie gegebenenfalls der Kenncode einer Betriebsstörung angezeigt
werden.
B.
Taste zum Ein- und Ausschalten (ON/OFF) oder ESC (Verlassen des Menüs).
C.
Taste Programmwahl (nächste Bildschirmseite).
D.
Taste Programmwahl (nächste Bildschirmseite).
E.
Taste Programmwahl (nächste Bildschirmseite).
F.
Taste Programmwahl (nächste Bildschirmseite).
G.
Empfänger für Fernbedienung (falls vorhanden)
HINWEIS: An der Bedientafel kann die Sprache eingestellt werden.
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
35
4-BETRIEB
EINSTELLUNG DER LAUFENDEN UHRZEIT UND DES TAGS
Durch Drücken der MENÜ entsprechenden Taste erscheint die Schrift SET. SET eingeben, es erscheint das Programm zur Änderung von:
Stunde
Minuten
Tag
Tag als Zahl
Monat
Jahr
Wenn wir z.B. die Uhrzeit ändern müssen: Wenn auf dem Display UHRZEIT erscheint, SET drücken; die Uhrzeit beginnt in der Mitte des
Displays zu blinken, danach mit den Tasten unten links oder rechts die Stunde und anschließend die Minuten, den Tag usw. usw. auf
dieselbe Weise und je nach Bedarf ändern. Alle vorgenommenen Änderungen sind durch Drücken der Taste OK zu bestätigen, sonst
werden sie nicht gespeichert. Mit der Taste ESC kann zur vorhergehenden Bildschirmseite zurückgegangen werden, ohne die Änderungen
zu speichern.
Wenn die Tastatur der Bedientafel 10 Sekunden lang nicht betätigt wird, wird zur Startseite zurückgegangen, ohne
die Änderungen zu speichern.
21,0°C
21.0°C
21.04
21.04
21,0°C
21.0°C
Mode:
AUTO
Mode:AUTO
Menü
Menu
Fan:A
Fan: A
Esc
Esc
OFF
OFF
Temp:22°C
Temp:
22°C
Esc
Esc
--
01
01
Uhrzeit
Ora
OFF
OFF
<<
OkOk
++
Esc
Esc
--
Data
DatumeundOra
Uhrzeit
SetSet
>>
01
01
Minuti
Minuten
OkOk
++
EINSTELLUNG DER UHRZEIT
21,0°C
21.0°C
OFF
OFF
Esc
Esc
Mode:
AUTO
Mode:AUTO
Temp:22°C
Temp:
22°C
Menü
Menu
Fan:A
Fan: A
Set
Set
>>
Esc
Esc
Montag
Lunedi
Giorno
Tag
Ok
Ok
++
Esc
01
Ok
Esc
01
Ok
+
Tag Zahl Numero +
-- Giorno
Esc
Esc
--
01
01
Mese
Monat
Ok
Ok
++
<<
Esc
Esc
--
36
21.04
21.04
Data
Ora
Datum
undeUhrzeit
2012
2008
Anno
Jahr
Ok
Ok
++
--
21.04
21.04
4-BETRIEB
EINSTELLUNG TAG/TAG ZAHL/MONAT/JAHR
EINSTELLUNG DER SPRACHE
Die MENÜ entsprechende Taste drücken, danach mit den Tasten unten rechts oder links scrollen, bis die Schrift EINSTELLUNGEN erscheint,
anschließend SET drücken, und es erscheint die Schrift SPRACHE; erneut SET drücken und die gewünschte Sprache einstellen.
Aus Konvention sind die Wochentage mit den Abkürzungen in der an der Bedientafel eingestellten Sprache angegeben. Im Fall der deutschen Sprache:
MO
MontagDO
DonnerstagSO
Sonntag
DI
DienstagFR
Freitag
MI
MittwochSA
Samstag
21,0°C
21.0°C
OFF
OFF
Esc
Esc
<<
Impostazione
Einstellung
Esc
Esc
<<
21.04
21.04
Lingua
Sprache
Mode:
AUTO
Mode:AUTO
Temp:22°C
Temp:
22°C
SetSet
>>
Esc
Esc
SetSet
>>
Esc
Esc
<
<
<
<
Menü
Menu
Fan:A
Fan: A
Impostazione
Einstellung
SetSet
>>
ON
Lingua
Sprache
OK Set
> >
VERFAHREN REZEPTWAHL
Im Menü der Bedientafel erscheint under dem Menü Einstellungen die Schrift "Rezept". Diese Funktion dient dazu, die Pelletzufuhr in den
Behälter zu erhöhen oder zu vermindern.
• Zum Erhöhen: +1 +2 +3 entspricht 10-20-30% mehr im Vergleich zum werkseitig eingestellten Standardrezept.
• Zum Vermindern: -1 -2 -3 entspricht 10-20-30% weniger im Vergleich zum werkseitig eingestellten Standardrezept.
FUNKTION SCHORNSTEINFEGER
ACHTUNG!
Die Funktion "Schornsteinfeger" ist eine technische Funktion, die für den spezialisierten Techniker zur Einstellung
des Geräts (falls gesetzlich vorgesehen) bestimmt ist, daher darf der Benutzer sie auf keinen Fall aktivieren.
Zur Aktivierung der Funktion Schornsteinfeger zu MENÜ-EINSTELLUNGEN-SCHORNSTEINFEGER (nach Stichwort °C-°F) gehen.
Nach Aktivierung der Funktion funktioniert der Ofen bei Höchstleistung (Laden, Rauchventilation, Raumbelüftung), ohne eventuelle
Anforderungen zur Modulierung/Ausschaltung der internen und externen Fühler (Thermostat, Eco-Stop, Modem, Domotik-Steuergerät)
zu berücksichtigen. Die einzige Grenze, die aktiv bleiben muss, ist die Sicherheitsschwelle von 85 °C im Heizkessel und das elektronische
Ausschalten bei Überschreitung dieses Parameters.
Der Test funktioniert, bis der Techniker entscheidet, die Funktion zu deaktivieren, indem er ESC oder Die ON-OFF-Taste drückt.
EINSTELLUNG DER WASSERTEMPERATUR IM HEIZKESSEL
Am Ofen ist bereits eine Reihe von Standardparametern eingestellt, die den einwandfreien Betrieb gestatten (Wassertemperatur 65 °C).
Die Wassertemperatur wird auf dem Display der Bedientafel angezeigt.
Wenn der Benutzer die Temperaturparameter ändern möchte, kann er dies auf folgende Weise tun:
T H2O - Höchsttemperatur des Wassers im Kessel. Bei Erreichen dieser Temperatur vermindert der Ofen seine Leistungen, um Überhitzung
zu vermeiden.
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
37
4-BETRIEB
Die Basiseinstellung der Temperatur liegt bei 65 °C, sie kann nicht unter 50 °C oder über 80 °C eingestellt werden.
Zur Einstellung: Eine beliebige Taste drücken; die Taste "Menü" drücken; mithilfe der Pfeiltasten die Bildschirmseite “SET TEMP.H2O”
anzeigen; die Taste “SET” drücken; die gewünschte Temperatur mithilfe der Pfeiltasten “<>” einstellen; die Temperatur mit der Taste “OK”
bestätigen.
VORGESCHRIEBENER ANSCHLUSS EXTERNER RAUMTHERMOSTAT (3) ODER SPEICHERBEHÄLTER
Der Ofen muss an einen externen Thermostat “3” oder an einen Speicherbehälter angeschlossen werden; außerdem ist der Anschluss an
ein Domotik-Steuergerät “4” möglich. Wenn das Modem angeschlossen werden soll, ist die Klemme “2” zu benutzen.
Zum Anschluss müssen die Drähte an der Platine des Geräts in den unten angegebenen Positionen angeschlossen werden.
Der Raumthermostat oder der Speicherbehälter müssen nicht an der Bedientafel aktiviert werden, da sie als Vorgabe auf aktiv eingestellt
sind.
Wir empfehlen die Installation durch einen spezialisierten Techniker.
2
3
1
4
5
1
ANSCHLUSS COMPUTER (durch einen spezialisierten Techniker)
2
ANSCHLUSS MODEM
3
ANSCHLUSS STEUERGERÄT EXTERNER RAUMTHERMOSTAT.
4
ANSCHLUSS DOMOTIK-STEUERGERÄT.
5
DRAHTLOSER CHRONOTHERMOSTAT (OPTIONAL)
38
4-BETRIEB
AUTOMATISCHE BETRIEBSART MIT AUTO-ECO
Diese Betriebsart ändert das Verhalten des Geräts in automatischen Betrieb Bei Erreichen der vom Benutzer eingestellten Temperatur
moduliert das Gerät eine kurze Zeit lang bei Leistung 1 und schaltet sich danach aus, wenn die Temperatur konstant und höher als die
eingestellte bleibt. Das Gerät schaltet sich erst dann wieder automatisch ein, wenn der Raum/das Wasser erneut Wärme erfordern (nicht
vor einem zur Abkühlung des Geräts erforderlichen Zeitraum). Diese Option ist nur ratsam, wenn das Gerät in Räumen arbeitet, in denen
der thermische Verlust im Laufe der Zeit minimal ist.
AKTIVIERUNG/DEAKTIVIERUNG DER BETRIEBSART AUTO-ECO
Mit dieser Betriebsart kann der Pellet-Verbrauch optimiert werden, wenn der Ofen in gut wärmegedämmten Räumen betrieben wird.
Wenn diese Option aktiviert ist, erscheint auf dem Display der Bedientafel die Anzeige AUTO-ECO.
Wenn auf der ersten Bildschirmseite mit der Anzeige OFF eine beliebige Taste gedrückt wird, erscheint die Bildschirmseite mit der Anzeige
MENU. Mit der Taste unten rechts bis zur Anzeige EINSTELLUNGEN blättern, die Taste oben links für SET drücken, erneut mit der Taste unten
rechts blättern, bis die Anzeige AUTO-ECO erscheint. Erneut SET oben rechts anwählen und mit der Taste unten rechts oder links OFF oder
ON einstellen und OK drücken, um die Einstellung zu speichern. Bei Rückkehr zum Startmenü ist die Einstellung von Mode jetzt ECO, somit
können mit den Tasten unten links bzw. unten rechts die Temperatur und die Drehzahl der Gebläse für den Warmluftausstoß eingestellt
werden. Um die Funktion AUTO-ECO zu deaktivieren, ist genauso vorzugehen.
Beispiel für den Betrieb in der Betriebsart AUTO-ECO
Wenn die vom Fühler gemessene und an der Bedientafel angezeigte Temperatur 15°C beträgt und die eingestellte Temperatur 20°C, dann
schaltet der Ofen (entsprechend einer voreingestellten Anstiegsrampe) in die 5. Leistungsstufe, beginnt bei Erreichen der Temperatur
von 20°C zu modulieren und schaltet sich dann automatisch vorübergehend ab (STANDBY). Wenn die Raumtemperatur unter den an der
Bedientafel eingestellten Wert (Beispiel 18 °C) sinkt und eine ausreichende Ausschaltzeit vergangen ist, schaltet sich der Ofen automatisch
wieder ein und arbeitet, bis erneut 20 °C erreicht sind. Falls die vom Raumtemperaturfühler gemessene Temperatur weiterhin unter dem
am Thermostat eingestellten Wert liegt, bleibt der Ofen ausgeschaltet.
In dieser Betriebsart kann das Einschalten durch den Benutzer erfolgen, indem die Temperatur des Thermostaten auf einen höheren Wert
als die aktuelle Raumtemperatur eingestellt wird oder indem der Ofen durch einige Sekunden langes Drücken der Taste B ausgeschaltet
und danach durch erneutes Drücken derselben Taste wieder eingeschaltet wird.
Die Betriebsart “AUTO-ECO” braucht nicht erneut eingestellt zu werden, da sie vom letzten Mal im Speicher bleibt.
21,0°C
21.0°C
OFF
OFF
Mode:
AUTO
Mode:AUTO
Temp:22°C
Temp:
22°C
Esc
Esc
21.04
21.04
Esc
Esc
<
<
Menü
Menu
Fan:A
Fan: A
ON
ON
Auto-Eco
Auto-Eco
21,0°C
21.0°C
OFF
OFF
OKOk
>>
21.04
21.04
SetSet
>>
Mode:
ECO
Mode:ECO
Menü
Menu
Fan:1
Fan: 1
Esc
Esc
SetSet
<
>>
Einstellung
< Impostazione
Mode:
ECO
Mode:ECO
Menü
Menu
Fan:1
Fan: 1
<
<
Esc
Esc
<<
Datum und
Uhrzeit
Data
e ora
Auto-Eco
Auto-Eco
Temp:22°C
Temp:
22°C
Temp:22°C
Temp:
22°C
SetSet
>>
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
39
4-BETRIEB
FUNKTIONSWEISE SLEEP
Diese Funktionsweise kann nur bei eingeschaltetem Gerät angezeigt werden und dient dazu, die Wahl einer programmierten Ausschaltung
zu beschleunigen, ohne dass der interne CHRONO des Ofens programmiert werden muss.
Um die Funktionsweise SLEEP ganz einfach zu erklären, können wir sagen, dass sie die Ausschaltung des Ofens mit einem Minimum von +
10 Minuten in Bezug auf die gelesene Uhrzeit und einem Maximum von 23.50 Stunden ermöglicht. Zur Einstellung dieser Funktionsweise
mit der Taste oben rechts Menü drücken, danach erscheint die Schrift Datum und Uhrzeit; mit der Taste unten rechts scrollen, bis die
Schrift Sleep erscheint, und mit der Taste Set bestätigen. Mit der Taste unten links die Ausschaltzeit einstellen. Zur Bestätigung der Wahl
die OK entsprechende Taste (oben rechts) drücken, andernfalls mit ESC abbrechen, ohne irgendeine Einstellung zu speichern. Wenn ich
die Funktion SLEEP bei aktivem CHRONO aktiviere, hat erstere den Vorrang, deshalb schaltet sich das Gerät nicht zu der von Chrono
vorgesehenen, sondern zu der von Sleep festgelegten Uhrzeit aus.
Nach Einstellung von Sleep wechselt sich auf der Startseite der Zustand des Ofens (on/off) mit der Schrift sleep
HH.MM. (STUNDEN-MINUTEN) ab.
Während der Einstellung von Sleep die rechte Pfeiltaste gedrückt halten, wenn die Uhrzeit 23.50 des laufenden Tags
erreicht ist, schlägt die Tafel einen Stopp vor: Die Taste loslassen und erneut drücken, um zum nächsten Tag zu gehen.
1
2
21,0°C
21.0°C
OFF
OFF
21.04
21.04
4
Mode:
AUTO
Mode:AUTO
Temp:22°C
Temp:
22°C
Off
Off
Chrono
Crono
SetSet
>>
Esc
Set
Esc
Set
Datum und
Uhrzeit >>
<
Data
e Ora
Menü
Menu
Fan:A
Fan: A
5
Esc
Esc
<
<
40
3
6
Esc
Esc
<
<
Off
Off
Sleep
Sleep
Ok Ok
>>
Esc
Esc
<
02:00
02:00
Sleep
Sleep
Ok
Ok
>>
4-BETRIEB
CHRONO
Diese Betriebsart ermöglicht die Programmierung der automatischen Ein- und Ausschaltung des Geräts.
Normalerweise ist bei den Öfen die Betriebsart CHRONO deaktiviert.
Die grundlegenden Einstellungen der Betriebsart CHRONO sind:
• Wahl der Uhzeiten für Ein-/Ausschaltung
• Wahl des Tags zur Aktivierung des Programms
Die Einstellung des laufenden Tags und der Uhrzeit ist für den einwandfreien Chrono-Betrieb grundlegend.
AKTIVIERUNG CHRONO UND EINSTELLUNG EINES WOCHENPROGRAMMS
Im Folgenden wird erklärt, wie die Funktion CHRONO zu aktivieren ist, indem ein Wochen- oder Tagesprogramm gewählt wird:
Die Taste Menü drücken, im Menü mit der entsprechenden Taste Datum und Uhrzeit scrollen, bis die Schrift CHRONO erscheint. Danach die
Taste SET drücken, sodass wir ein Programm eingeben können. In der Mitte des Displays erscheint zwischen ESC und OK die Schrift P00; durch
Scrollen mit den unteren Tasten kann unter 10 in der Bedientafel des Geräts voreingestellten Wochenprogrammen gewählt werden.
Gemäß den im Abschnitt "Voreingestellte Wochen- und Tagesprogramme" enthaltenen Tabellen das Programm wählen, das die
Heizbedürfnisse Ihrer Wohnung am meisten erfüllt; die Nummer des Programms auf dem Display der Bedientafel speichern und mit der Taste
OK bestätigen. Wenn keines der 10 voreingestellten Programme den individuellen Heizungbedürfnissen entspricht, kann nach Belieben ein
personalisiertes Wochenprogramm erstellt werden (siehe nächsten Abschnitt).
Wenn die Tastatur 10 Sekunden lang nicht betätigt wird, verlässt das Display der Bedientafel automatisch den
Chrono-Einstellungsmodus und die letzte eingegebene Einstellung wird nicht bestätigt.
Um die Wahl des CHRONO zu bestätigen, muss OK gedrückt werden.
ACHTUNG!
Die Funktionsweise CHRONO kann sowohl bei eingeschaltetem als auch bei ausgeschaltetem Ofen aktiviert/
deaktiviert werden. Wenn ein Chrono-Programm aktiviert wurde, wechselt sich auf der Startseite der
Betriebszustand des Geräts (on/off/Zündung….) mit der Schrift “CHRONO P01 aktiv” (Beispiel) ab.
1
2
21,0°C
21.0°C
OFF
OFF
21.04
21.04
4
3
Mode:
AUTO
Mode:AUTO
Temp:22°C
Temp:
22°C
Menü
Menu
Fan:A
Fan: A
5
Esc
Esc
<<
OffOff
Crono
Chrono
SetSet
>>
Esc
Esc
SetSet
<
Data
e Ora
Datum und
Uhrzeit > >
<
6
Esc
Esc
<
<
P00
P00
Crono
Chrono
OkOk
>>
Esc
Esc
<<
Benutzer
Utente
Chrono
Crono
Ok
Ok
>>
7
Esc
MoP00
P00
Esc
Lu
< Personalizza
Personalisieren
<
Ok
Ok
>>
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
41
4-BETRIEB
EINSTELLUNG EINES PERSONALISIERTEN PROGRAMMS
62 Tagesprogramme stehen zur Wahl und für jeden Wochentag kann ein anderes Programm gewählt werden.
Zur Aktivierung dieser Option wie oben zur Einstellung eines Wochenprogramm beschrieben vorgehen, aber statt eines in der Tabelle der
Wochenprogramme enthaltenen Programms ( P01 bis P10) das Programm BENUTZER anwählen. Nach dem Anwählen des Programms
BENUTZER die Taste SET drücken, und in der Mitte des Displays erscheint die Schrift Mo P00 (wobei P00 blinkt), während im unteren Teil
die Schrift PERSONALISIEREN erscheint; durch Drücken der entsprechenden Taste (unten rechts oder links) kann die Tagesprogrammierung
eingegeben werden. Durch Scrollen mit der Taste unten rechts oder links auf der Bedientafel kann das gewünschte Programm von 1 bis 62
gewählt werden. Nach der Wahl des für den aktiven Tag gewünschten Programms (z.B. Nr. 32 für den Tag MO = Montag) die Taste OK oben
rechts drücken, und auf dem Display erscheint die Schrift Di P00 (wobei P00 blinkt). Auf diese Weise mit der Programmierung fortfahren
bis zum Tag SO = Sonntag.
Wenn für einen Wochentag kein Programm eingestellt werden soll, das Programm 00 anwählen, mit OK bestätigen und
mit der Programmierung fortfahren.
Wenn ein Chrono-Programm aktiv ist, der Benutzer aber beschließt, das Gerät vorher aus- oder einzuschalten, wird
der vom Benutzer gegebene Befehl für wichtiger erachtet als der des Chrono und wird deshalb ausgeführt. Der
nächste Befehl des Chrono wird natürlich ignoriert.
Beispiel: Wenn der Chrono die Einschaltung des Geräts um 10.00 Uhr vorsieht, der Benutzer aber um 9.00 friert und
einschalten möchte, schaltet sich das Gerät durch Drücken der Taste Nr. 5 ein. Um 10.00 wird der Chrono-Befehl, der
eine Einschaltung vorsieht, ignoriert, weil das Gerät bereits eingeschaltet ist.
WICHTIGER HINWEIS
Die Einschaltung des Geräts erfordert 10-15 Minuten.
Zur Einstellung der Einschaltzeit muss dieser Zeitraum daher berücksichtigt werden. Zur Ausschaltung des Produkts
sind etwa 30 Minuten erforderlich, während dieser Zeit wird die vom Gerät gespeicherte Wärme noch an den Raum
abgegeben.
Die Berücksichtigung dieses Zeitraums ermöglicht eine merkliche Brennstoffersparnis.
DEAKTIVIERUNG DES CHRONO
Zur Deaktivierung des CHRONO erneut auf das Programmiermenü zugreifen und OFF bestätigen.
42
4-BETRIEB
VOREINGESTELLTE WOCHEN- UND TAGESPROGRAMME
WOCHENPROGRAMME
Die vom Hersteller gewählten und in der Bedientafel des Geräts gespeicherten Wochenprogramme wurden entwickelt, um sowohl den
Großteil der Benutzer, der sich während der Arbeitszeiten außerhalb der Wohnung befindet (Arbeiter, Händler, Angestellte, Schichtarbeiter,
usw.), als auch die Personen, die die meiste Zeit des Tages zu Hause sind (Hausfrauen, alte Menschen, usw.), zufriedenzustellen.
Darüber hinaus wurde auch an diejenigen gedacht, die das Gerät in einer Zweitwohnung benutzen, in der sie sich nur am Wochenende
aufhalten (z.B. Haus in den Bergen), und die Räume bei der Ankunft bereits beheizt vorfinden möchten. Wer noch andere, ganz besondere
Bedürfnisse hat, die keines dieser zehn Wochenprogramme befriedigt, kann dagegen das Wochenprogramm personalisieren und sieben
verschiedene Programme für jeden einzelnen Wochentag benutzen.
Tagesprogramme
Tage
P01
Mo-Fr
P02
Mo-Fr
P03
Mo-Fr
P04
Mo-Fr
P05
Mo-Fr
P06
Mo-Fr
P07
Mo-Fr
P08
Mo-Fr
P09
Mo-Fr
P10
Mo-Fr
0.00
1.00
2.00
3.00
4.00
5.00
6.00
7.00
8.00
9.00
10.00
11.00
12.00
13.00
14.00
15.00
16.00
17.00
18.00
19.00
20.00
21.00
22.00
23.00
0.00
Nr.
Uhrzeittabelle
Sa-So
Sa-So
Sa-So
Sa-So
Sa-So
Sa-So
Sa-So
Sa-So
Sa-So
Sa-So
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
43
4-BETRIEB
TAGESPROGRAMME
Nr.
00
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
44
Uhrzeittabelle
0.00
1.00
2.00
3.00
4.00
5.00
6.00
7.00
8.00
9.00
10.00
11.00
12.00
13.00
14.00
15.00
16.00
17.00
18.00
19.00
20.00
21.00
22.00
23.00
0.00
Tagesprogramme
4-BETRIEB
Tagesprogramme
0.00
1.00
2.00
3.00
4.00
5.00
6.00
7.00
8.00
9.00
10.00
11.00
12.00
13.00
14.00
15.00
16.00
17.00
18.00
19.00
20.00
21.00
22.00
23.00
0.00
Nr.
Uhrzeittabelle
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
45
5-PANNELLO DI EMERGENZA
4-BETRIEB
PRAKTISCHES BEISPIEL EINER TAGESPROGRAMMIERUNG
EINSTELLUNG EINES TAGESPROGRAMMS
Nehmen wir z.B. einen Benutzer, der keine festgesezten Zeiten hat (Freiberufler usw.), aber ungefähr weiß, dass er an den folgenden
Tagen zu den folgenden Zeiten zu Hause ist:
MONTAG zu Hause bis 10.00 Uhr und ab 17.00 Uhr
DIENSTAG zu Hause bis 08.00 Uhr und ab 14.00 Uhr
MITTWOCH bleibt den ganzen Tag zu Hause und möchte kein Programm einstellen
DONNERSTAG bleibt den ganzen Tag zu Hause
FREITAG zu Hause bis 9.00 Uhr, von 12.00 bis 15.00 Uhr und ab 18.00 Uhr
SAMSTAG zu Hause erst ab 18:00:00
SONNTAG zu Hause erst ab 14.00 Uhr
Auf der Grundlage dieser Zeiten wählen wir in der zuvor erläuterten Tabelle die Tagesprogramme, die diesem Verhalten am meisten
entgegenkommen.
MONTAGProgramm 20
DIENSTAGProgramm 43
MITTWOCHProgramm 00
DONNERSTAGProgramm 13
FREITAGProgramm 34
SAMSTAGProgramm 10
SONNTAGProgramm 08
46
5-SICHERHEITSEINRICHTUNGEN UND ALARME
SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
Das Gerät ist mit folgenden Sicherheitsvorrichtungen ausgerüstet:
RAUCHGAS-TEMPERATURFÜHLER
Misst die Temperatur der Rauchgase und erteilt die Freigabe für den Betrieb oder schaltet das Gerät ab, wenn die Rauchgastemperatur
unter den voreingestellten Wert sinkt.
TEMPERATURFÜHLER DES PELLET-BEHÄLTERS
Wenn die Temperatur den eingestellten Sicherheitswert überschreitet, wird der Betrieb des Geräts sofort abgeschaltet, und um es wieder
zu starten, muss der Fühler zurückgestellt werden, jedoch erst wenn das Gerät abgekühlt ist.
TEMPERATURFÜHLER DES HEIZKESSELS (ALARM A18)
Wenn sich die Wassertemperatur der Störabschaltungstemperatur (95 °C) nähert, schaltet sich das Gerät aus.
WASSERTEMPERATURFÜHLER (ALARM A17)
Wenn die Wassertemperatur 80 °C erreicht, beginnt das Gerät, seine Leistung bis zu 85 °C nach und nach zu verringern. Bei Überschreiten
von 85 °C erfolgt eine Sicherheitsabschaltung; das Gerät schaltet sich wieder ein, wenn das Gestell richtig abgekühlt ist.
ELEKTRISCHE SICHERHEIT
Das Gerät ist gegen starke Stromschwankungen durch eine Hauptsicherung geschützt, die sich an der Stromanschlussplatte an der
Rückseite des Geräts befindet. Weitere Sicherungen zum Schutz der Elektronik befinden sich auf den einzelnen Platinen.
AUSFALL RAUCHGASGEBLÄSE
Wenn das Gebläse ausfällt, unterbricht die Elektronik unverzüglich die Pelletzufuhr und es wird ein Alarm angezeigt.
AUSFALL GETRIEBEMOTOR
Wenn der Getriebemotor ausfällt, bleibt das Gerät solange in Betrieb, bis es die minimale Abkühlstufe erreicht.
VORÜBERGEHENDER STROMAUSFALL
Wenn es während des Betriebs zu einem Stromausfall kommt, geht das Gerät nach Rückkehr der Stromversorgung in den Abkühlzustand
und schaltet sich dann automatisch wieder ein.
FEHLZÜNDUNG
Wenn sich in der Zündphase keine Flamme entwickelt, geht das Gerät in den Alarmzustand.
FROSTSCHUTZFUNKTION
Wenn der Fühler im Innern des Heizkessels eine Wassertemperatur unter 5 °C feststellt, wird automatisch die Umwälzpumpe aktiviert, um
das Gefrieren der Anlage zu vermeiden.
ANTIBLOCKIERFUNKTION PUMPE
Bei längerer Untätigkeit der Pumpe wird diese in regelmäßigen Abständen nach jeweils 24 Stunden der Untätigkeit 1 Minute lang
betätigt, um zu vermeiden, dass sie blockiert.
DAS MANIPULIEREN DER SICHERHEITSVORRICHTUNGEN IST VERBOTEN.
Erst nach Beseitigung der Ursache, die zur Auslösung des Sicherheitssystems geführt hat, kann das Gerät wieder eingeschaltet
und so der automatische Betrieb des Fühlers wiederhergestellt werden. Um zu verstehen, welche Störung vorliegt, ist in dieser
Anleitung nachzuschlagen, in der die Vorgehensweise entsprechend der Alarmmeldung, die am Gerät angezeigt wird, erklärt
ist.
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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5-SICHERHEITSEINRICHTUNGEN UND ALARME
ALARMMELDUNGEN
Wenn eine Betriebsstörung aufgetreten ist, geht das Gerät in die Abschaltphase wegen Alarm und informiert den Benutzer über den
aufgetretenen Defekt mittels eines 3-stelligen Codes, der auf der Not-Bedientafel angezeigt wird.
Der Alarm wird permanent durch den entsprechenden dreistelligen Code angezeigt, durch das Blinken einer roten Leuchte auf der NotBedientafel, sowie, für die ersten 10 Minuten des Alarms, durch einen periodischen Warnton. Um den Alarmzustand zu beenden und
den normalen Betriebszustand des Ofens wiederherzustellen, sind die Anweisungen in den beiden folgenden Abschnitten zu beachten.
Die folgende Tabelle enthält die Alarme, die am Gerät angezeigt werden können, zusammen mit dem Code, der auf der Not-Bedientafel
erscheint, und Hinweisen zur Lösung des Problems.
SCHRIFT AUF DEM
DISPLAY
ART DES PROBLEMS
LÖSUNG
Fehlzündung.
Pellet-Füllstand im Behälter kontrollieren.
Kontrollieren, ob die Brennschale richtig eingesetzt ist;
sie darf keine deutlichen Verkrustungen unverbrannter
Pellets aufweisen. Prüfen, ob sich die Zündkerze
erwärmt.
Anomales Erlöschen des Feuers.
Kann durch Brennstoffmangel (leerer Behälter)
verursacht werden.
Die Temperatur im Pelletbehälter liegt über der
Sicherheitsgrenze.
Überhitzung des Geräts durch ungenügende
Wärmeabführung.
Das Gerät ist überhitzt, da es zu lange bei maximaler
Leistung in Betrieb war oder wegen ungenügender
Belüftung oder weil die Lüftungsventilatoren defekt
sind. Wenn das Gerät ausreichend abgekühlt ist,
Taste B auf der Bedientafel drücken, um den Alarm
zurückzusetzen. Nach Rücksetzung des Alarms kann
das Gerät wieder normal eingeschaltet werden.
A01
A02
A03
A04
Die Rauchgastemperatur hat die festgelegten Das Gerät schaltet sich automatisch ab. Gerät einige
Sicherheitsgrenzwerte überschritten.
Minuten abkühlen lassen und wieder einschalten.
Rauchgasabzug kontrollieren und Art der verwendeten
Pellets überprüfen.
A05
Schornsteinverstopfung/Wind/Tür offen
A06
Der Rauchgasabzug kann die für die Ungenügender Schornsteinzug oder Verstopfung der
Verbrennung notwendige Primärluft nicht Brennschale.
garantieren.
Prüfen, ob die Brennschale durch Verkrustungen
verstopft ist, und gegebenenfalls reinigen.
Rauchgasleitung und Lufteinlass kontrollieren und
gegebenenfalls reinigen.
Rauchgasgebläse defekt
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Rauchgasleitung und Schließen der Tür überprüfen.
A08
Kontrollieren, ob der Raum des Rauchgasgebläses
sauber ist, oder ob es durch Schmutz blockiert wird.
Wenn das nicht ausreicht, ist das Rauchgasgebläse
defekt. Autorisierten Kundendienst rufen, um das
Bauteil austauschen zu lassen.
A09
Am Rauchgasfühler liegt eine Störung vor und Autorisierten Kundendienst rufen, um das Bauteil
er misst die Temperatur der Rauchgase nicht austauschen zu lassen.
mehr korrekt.
5-SICHERHEITSEINRICHTUNGEN UND ALARME
A10
A11
Die Zündkerze ist defekt.
Autorisierten Kundendienst rufen, um das Bauteil
austauschen zu lassen.
Defekt der Pelletbeschickung
Autorisierten Kundendienst rufen, um das Bauteil
austauschen zu lassen.
Störung am Luftvolumenstromsensor
Dieser Alarm ist nicht sperrend, es erscheint nur eine
Hinweismeldung. Autorisierten Kundendienst rufen,
um das Bauteil austauschen zu lassen.
Zu hohe Wassertemperatur aufgrund:
• Ofen bei Höchstleistung, Heizkörper
zugedreht.
• Überdiensionierung der Anlage, z.B.
kleiner Raum, aber Gerät mit großer
Kapazität
Dieser Alarm ist nicht sperrend, es erscheint nur eine
Hinweismeldung.
Kontrollieren, dass alle Heizkörper aufgedreht sind.
Falls der Alarm fortbesteht, einen autorisierten
Kundendienst rufen.
Zu hohe Temperatur des Wasserbehälters.
Dieser Alarm tritt ein, wenn das Wassern im Innern der
Anlage nicht umläuft und daher die Temperatur steigt.
Überprüfen und gegebenenfalls die Pumpe freigeben.
Bei Bedarf einen autorisierten Kundendienst rufen, um
das Bauteil austauschen zu lassen.
Hinweis auf planmäßige Wartung
Wenn beim Einschalten diese Meldung blinkt, ist
die Wartung fällig, denn die eingestellte Anzahl
Betriebsstunden ist erreicht, zur Ausführung ist
ein spezialisierter Techniker des Herstellers zu
verständigen.
A14
A17
A18
SErvice
BEENDEN DES ALARMZUSTANDES
Bei Auslösung eines Alarms zum Wiederherstellen des normalen Betriebs des Geräts die ON/OFF-Taste lange drücken. Nach einer kurzen
Prüfphase verlässt das Gerät, wenn die Ursache, die zur Auslösung des Alarms geführt hat, nicht fortbesteht, den Alarmzustand und kann
erneut eingeschaltet werden.
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5-SICHERHEITSEINRICHTUNGEN UND ALARME
BLOCKIERUNG DES GERÄTS
Folgende Ursachen können zur mechanischen Blockierung des Geräts führen:
• Überhitzung des Geräts ("A03")
• Überhitzung der Rauchgase ("A04")
• Während des Betriebs des Geräts ist es zu einem unkontrollierten Eindringen von Luft in die Brennkammer oder einer Verstopfung
des Schornsteins gekommen ("A05").
• Überhitzung des Heizkessels (“A18”)
VORGEHENSWEISE:
Wenn die Meldung "A03" erscheint, ist das Gerät überhitzt, da es zu lange bei maximaler Leistung in Betrieb war oder wegen
ungenügender Belüftung oder weil die Lüftungsventilatoren defekt sind.
Wenn das Gerät ausreichend abgekühlt ist, Taste B auf der Bedientafel drücken, um Alarm A03 zurückzusetzen. Nach Rücksetzung des
Alarms kann das Gerät wieder normal eingeschaltet werden.
Wenn der Alarm "A04" erscheint, wird das Gerät automatisch abgeschaltet; einige Minuten abkühlen lassen und dann wieder einschalten.
Wenn der Alarm "A05" erscheint, war die Tür der Brennkammer zu lange geöffnet oder es ist eine beträchtliche Luftmenge eingedrungen
(z. B. weil die Inspektionsöffnung des Rauchgasgebläses offen gelassen wurde). Wenn diese Faktoren nicht in Betracht kommen,
Rauchgasleitung und Schornstein kontrollieren und gegebenenfalls reinigen.
Wenn der Alarm "A18" erscheint: Der Ofen schaltet sich aufgrund der Überhitzung des Heizkessels aus. Die Ursache kann ein mangelnder
Wasserumlauf sein (Pumpe blockiert oder defekt). Den einwandfreien Betrieb der Umwälzpumpe kontrollieren, danach den Alarm
zurücksetzen und den Ofen wieder einschalten.
Erst nachdem die Ursache der Blockierung dauerhaft beseitigt wurde, darf eine erneute Zündung vorgenommen werden.
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6-WARTUNG UND REINIGUNG
BEISPIEL SAUBERE BRENNSCHALE
BEISPIEL VERSCHMUTZTE BRENNSCHALE
ACHTUNG!
Sämtliche Reinigungsarbeiten müssen bei vollständig abgekühltem Gerät und abgezogenem Netzstecker erfolgen.
Es ist nur wenig Wartung erforderlich, wenn der Kamineinsatz mit zertifizierten Qualitätspellets betrieben wird.
TÄGLICHE ODER WÖCHENTLICHE REINIGUNG DURCH DEN BENUTZER
VOR JEDER ZÜNDUNG
Brennschale von Asche und gegebenenfalls Verkrustungen reinigen, die die Luftlöcher verstopfen könnten.
Wenn die Pellets im Behälter aufgebraucht sind, könnten sich unverbrannte Pellets in der Brennschale ansammeln. Brennschale stets vor
jedem Anzünden von allen Rückständen leeren.
BITTE BEACHTEN SIE, DASS NUR EINE RICHTIG EINGESETZTE UND GEREINIGTE BRENNSCHALE DIE ZÜNDUNG UND DEN
OPTIMALEN BETRIEB IHRES PELLET-GERÄTS GEWÄHRLEISTEN KANN.
Für eine wirksame Reinigung der Brennschale diese aus dem Gerät entnehmen und die Löcher und den Rost am Boden gründlich reinigen.
Werden Pellets guter Qualität verwendet, genügt normalerweise ein Pinsel, um das Bauteil wieder in einen optimalen Betriebszustand
zu bringen.
KONTROLLE ALLE 2 - 3 TAGE
Aschenkasten entleeren und reinigen, Vorsicht bei heißer Asche!
Nur wenn die Asche vollständig abgekühlt ist, kann zu ihrer Entfernung auch ein Staubsauger eingesetzt werden. Hierbei sollte
ein Staubsauger benutzt werden, der geeignet ist, Teile einer gewissen Größe aufzusaugen. Die Reinigungshäufigkeit ist anhand Ihrer
Erfahrung und der Qualität der Pellets festzulegen. Dabei sollten 2 oder 3 Tage jedoch nicht überschritten werden.
HERAUSZIEHBARE SCHUBLADE
BRENNSCHALE
REINIGUNG DES ASCHENFACHS
ASCHENKASTEN
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6-WARTUNG UND REINIGUNG
REINIGUNG DER GLASSCHEIBE
Zur Reinigung der Glaskeramikscheibe sollte ein trockener Pinsel verwendet oder, bei starker Verschmutzung, ein wenig Spezialreiniger
aufgesprüht und dann mit einem Tuch gereinigt werden.
ACHTUNG!
Keine scheuernden Mittel verwenden und das Mittel zur Reinigung der Scheibe nicht auf die lackierten Teile und auf
die Dichtungen der Brennkammertür sprühen (Schnur aus Keramikfaser).
REGELMÄSSIGE REINIGUNG DURCH DEN SPEZIALISIERTEN TECHNIKER
AUSZIEHEN DES GERÄTS
Zur Wartung einiger Vorrichtungen und zur Reinigung einiger Teile muss ein Teil des Geräts aus seinem Sitz herausgezogen werden. Der
bewegliche Teil ist auf Gleitschienen montiert, die ein leichtes Bewegen erlauben. Bevor er herausgezogen wird, muss der Blendrahmen
gemäß den Anweisungen in dieser Anleitung entfernt werden, damit er während der Wartungsarbeiten nicht beschädigt wird. Zum
Ausziehen des Geräts sind die beiden vorderen Schrauben im unteren Teil zu entfernen.
Danach kann der bewegliche Teil durch leichten Zug wie eine Schublade ausgezogen werden. Die Schienen haben Stopper, die den
beweglichen Teil bei Maximalauszug blockieren.
ACHTUNG: DAS AUSZIEHEN DES GERÄTS DARF NUR IN ABGEKÜHLTEM ZUSTAND UND NACH ABSCHALTUNG DER
STROMVERSORGUNG ERFOLGEN.
Nachdem der bewegliche Teil wieder eingeschoben wurde, müssen die vorher entfernten Schrauben wieder ganz
eingeschraubt werden. Andernfalls könnte das Gerät wegen fehlender Spannung nicht funktionieren oder es könnte
zu Rußfreisetzung kommen.
REINIGUNG DES WÄRMETAUSCHERS
Am Ende der Wintersaison muss der Raum gereinigt werden, der von den Rauchabgasen durchströmt wird.
Diese Reinigung ist unbedingt erforderlich, damit alle Verbrennungsrückstände leicht entfernt werden können, andernfalls würden sie
sich mit der Zeit durch Feuchtigkeit verhärten und nur noch schwer zu entfernen sein.
Gegebenenfalls ist die Reinigung häufiger durchzuführen.
Bei der Reinigung des Geräts sollte der Raum ausreichend belüftet werden.
Wenn das Gerät kalt ist, die Wände des Feuerraums aus Stahl, vor allem die Hinterwand, mit einem Kratzer (mitgeliefert) reinigen, um die
durch den Ruß verursachten Verkrustungen zu beseitigen. Die Verkrustungen wirken isolierend, je dicker sie sind, desto geringer ist die
Wärme, die an das Wasser und an den Ofen abgegeben wird.
Außerdem mit der Bürste (mitgeliefert) die Rohre des Wärmetauschers reinigen, dabei in die vier oberen Öffnungen eindringen (zwei an
der linken und zwei an der rechten Seite des inneren Feuerraums).
Zur Vervollständigung der Reinigung sind Brennschale und Aschenkasten zu leeren; um den bei den vorhergehenden Verfahren entfernten
Ruß zu beseitigen, ist auch die herausziehbare Schublade unter dem Aschenkasten zu leeren.
Zum Herausziehen der Schublade sind die drei sichtbaren Schrauben zu lösen.
Das Ganze wieder montieren, dabei in umgekehrter Reihenfolge vorgehen.
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6-WARTUNG UND REINIGUNG
REINIGUNGSBÜRSTE
KRATZER
MIT REINIGUNGSBÜRSTE
ABBÜRSTEN
FEUERRAUMWÄNDE
FUNKTION ROHRWISCHER
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6-WARTUNG UND REINIGUNG
REINIGUNG VON RAUCHGASLEITUNG UND -ANSCHLUSS
Wenn das Gerät ausgezogen ist, ist an der linken Seite das Rauchgasgebläse (1) für Reinigung und Wartung zugänglich. Zur Ausführung
dieser Wartung muss das Rauchgasgebläse natürlich ausgebaut werden.
Am Auslass des Gebläses ist außerdem eine Dichtung (3) angebracht, die die Dichtigkeit mit dem Rauchgasanschluss (2) gewährleistet.
Der Zustand dieser Dichtung ist stets zu kontrollieren, ggf. ist sie auszutauschen. Die Dichtung kann auch mit einer Schraube eingestellt
werden. Wenn die Schraube gelöst wird, kann der Druck auf das Anschlussstück erhöht oder verringert werden.
Im hinteren/seitlichen Bereich des Geräts, am Auslass des Gebläses, befindet sich der Rauchgasanschluss mit seinem Aschenfach (4). Auch
dieses Fach ist mit einem Staubsauger zu reinigen, dazu kann die Düse durch die Anschlussöffnung für das Gebläse eingeführt werden.
Danach ist die Rauchgasabzugsanlage zu reinigen, insbesondere nahe den Anschlüssen, der Bögen, sowie gegebenenfalls die horizontalen
Abschnitte. Informationen zur Reinigung des Schornsteins erteilen die zuständigen Schornsteinfeger.
ACHTUNG: Wie häufig die Rauchabzugsanlage zu reinigen ist, ist entsprechend des Gebrauchs des Geräts und der Art
der Installation zu bestimmen.
2
4
3
1
WEITERE KONTROLLEN
Alle Dichtungen an den zu wartenden Bauteilen (Rauchgasgebläse, Inspektionsabschnitte usw.) müssen ersetzt werden, wenn diese
für die Wartung ausgebaut werden. Dichtigkeit der Dichtungen an der Brennkammertür prüfen und gegebenenfalls den autorisierten
Kundendienst mit dem Austausch beauftragen.
Der Hersteller empfiehlt, die Wartung und die Reinigung am Saisonende dem autorisierten Kundendienst anzuvertrauen, da dieser nicht
nur die oben genannten Arbeiten ausführt, sondern auch eine allgemeine Kontrolle aller Bauteile.
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6-WARTUNG UND REINIGUNG
AUSSERBETRIEBSETZEN (Saisonende)
Am Ende jeder Saison, bevor das Gerät abgeschaltet wird, wird empfohlen, den Pelletbehälter mithilfe eines Sauggerätes mit langem
Schlauch, komplett zu leeren.
Während seiner Stillstandszeit muss das Gerät vom Stromnetz getrennt werden.
KONTROLLE DER INNEREN BAUTEILE
ACHTUNG!
Die Kontrolle der elektromechanischen Bauteile darf ausschließlich von Fachpersonal mit den erforderlichen
Kenntnissen im Bereich der Heiztechnik und Elektrik vorgenommen werden.
Es wird empfohlen, diese Wartung jährlich durchzuführen (im Rahmen eines Wartungsvertrags), die eine Sicht- und Funktionskontrolle
der inneren Bauteile umfasst. Nachstehend sind die Kontrollen bzw. Wartungsarbeiten zusammengefasst, die für einen einwandfreien
Betrieb des Geräts unerlässlich sind.
TEILE/ZEIT
Brennschale
Aschenkasten
Glasscheibe
Unteres Fach
TÄGLICH
·
2-3 TAGE
·
Wärmetauscher komplett
Rauchgasleitung
Türdichtung
Innere Teile
Schornstein
Umwälzpumpe
Plattenwärmetauscher
Hydraulische Bauteile
Elektromechanische Bauteile
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
7 TAGE
30 TAGE
60-90 TAGE
1 JAHR
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
·
55
6-SICUREZZE E ALLARMI
7-STÖRUNGEN/URSACHEN/LÖSUNGEN
ACHTUNG!
Sämtliche Reparaturen dürfen ausschließlich durch einen spezialisierten Techniker bei ausgeschaltetem Gerät und
gezogenem Netzstecker erfolgen.
Wenn das Gerät NICHT wie in der vorliegenden Anleitung angegeben benutzt wird, lehnt der Hersteller jegliche
Haftung für gegebenenfalls entstehende Personen- oder Sachschäden ab.
Bei Wartungs-, Reinigungs- und Reparaturarbeiten sind alle erforderlichen Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen
zu treffen.
• Sicherheitsvorrichtungen nicht manipulieren.
• Sicherheitsvorrichtungen nicht entfernen.
• Gerät an eine funktionsfähige Rauchgasabzugsanlage anschließen.
• Prüfen, ob der Raum, in dem das Gerät installiert werden soll, ausreichend belüftet ist.
STÖRUNG
MÖGLICHE URSACHEN
Die Pellets gelangen nicht in die Der Pelletbehälter ist leer.
Brennkammer.
Die Schnecke ist durch Späne blockiert.
ABHILFEN
Pelletbehälter füllen.
Behälter entleeren und von Hand die
Schnecke von den Spänen befreien.
Getriebemotor defekt
Getriebemotor ersetzen.
Elektronische Steuerung defekt
Elektronik ersetzen.
Das Feuer geht aus oder das Gerät Der Pelletbehälter ist leer.
schaltet sich automatisch ab.
Es werden keine Pellets zugeführt.
Pelletbehälter füllen.
Siehe vorherige Störung.
Der Sicherheitstemperaturfühler für die Gerät abkühlen lassen, Thermostat
Pellet-Temperatur wurde ausgelöst.
zurücksetzen, damit die Blockierung
aufgehoben wird, und das Gerät erneut
zünden; wenn das Problem fortbesteht,
technischen Kundendienst verständigen.
Die Tür ist nicht richtig geschlossen oder Tür schließen und Dichtungen gegen neue
die Dichtungen sind verschlissen.
Original-Dichtungen austauschen lassen.
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Ungeeignete Pellets
Pellets mit einer Pelletsorte, die vom
Hersteller empfohlenen wird, ersetzen.
Ungenügende Pellet-Zuführung
Brennstoffzufuhr vom technischen
Kundendienst überprüfen lassen.
Brennkammer verschmutzt
Brennkammer
entsprechend
der
Installations- und Bedienungsanleitung
reinigen.
Abzug verstopft
Rauchgasleitung reinigen.
Störung am Rauchgasgebläse
Motor überprüfen und gegebenenfalls
austauschen.
Zu hohe Temperatur des Wasserbehälters.
Den einwandfreien Betrieb der
Umwälzpumpe kontrollieren und das
Bauteil gegebenenfalls austauschen.
7-STÖRUNGEN/URSACHEN/LÖSUNGEN
STÖRUNG
MÖGLICHE URSACHEN
ABHILFEN
Das Gerät funktioniert einige Die Zündphase wurde nicht abgeschlossen. Zündphase wiederholen.
Minuten und schaltet sich dann ab.
Zeitweiliger Stromausfall
Automatischen Neustart abwarten.
Rauchgasleitung verstopft
Rauchgasleitung reinigen.
Temperaturfühler sind defekt oder gestört. Fühler prüfen und ersetzen.
Zündkerze defekt
Die Pellets sammeln sich in der Ungenügend Verbrennungsluft
Brennschale an, die Glasscheibe der
Tür verschmutzt und die Flamme ist
schwach.
Pellets feucht oder ungeeignet
Zündkerze prüfen und gegebenenfalls
austauschen.
Sicherstellen, dass der Raum eine
Zuluftöffnung hat und dass diese
frei ist. Sicherstellen, dass der
Verbrennungsluftfilter
am
Rohr
Ø 5 cm für den Lufteintritt nicht
verstopft ist. Brennschale reinigen und
sicherstellen, dass alle Löcher offen sind.
Generalreinigung der Brennkammer und
der Rauchgasleitung durchführen. Zustand
der Türdichtungen prüfen.
Pelletsorte wechseln.
Motor des Rauchgas-Absauggebläses Motor überprüfen und gegebenenfalls
defekt
austauschen.
Der
Motor
des
Rauchgas- Das Gerät wird nicht mit Strom versorgt.
Absauggebläses funktioniert nicht.
Netzstromversorgung
Schutzsicherung kontrollieren.
und
Der Motor ist defekt.
Motor und Kondensator überprüfen und
gegebenenfalls austauschen.
Die elektronische Steuerung ist defekt.
Elektronik ersetzen.
Die Bedientafel ist defekt.
Bedientafel ersetzen.
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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7-STÖRUNGEN/URSACHEN/LÖSUNGEN
STÖRUNG
MÖGLICHE URSACHEN
ABHILFEN
Im Automatikbetrieb arbeitet das Raumthermostat steht auf höchster Temperatur des Thermostaten neu
Gerät immer mit Höchstleistung.
Leistungsstufe.
einstellen.
Temperaturfühler gestört
Fühler überprüfen und gegebenenfalls
austauschen.
Bedientafel defekt oder gestört
Bedientafel
überprüfen
gegebenenfalls ersetzen.
Thermostat auf Minimum eingestellt
Temperatur des Thermostaten neu
einstellen.
Das Gerät lässt sich nicht einschalten. Kein Strom vorhanden
und
Überprüfen, ob der Netzstecker
eingesteckt ist und der Hauptschalter auf
Position “I” steht.
Pellet- oder Wasserfühler blockiert
Abkühlung des Pelletbehälters oder
Wassertanks abwarten und Gerät wieder
einschalten.
Sicherung durchgebrannt
Sicherung austauschen.
Rauchabzug
verstopft
oder
Rauchgasleitung Rauchgasabzug
Rauchgasleitung reinigen.
und/oder
Alarm ausgelöst
Art des Alarms ermitteln
dementsprechend vorgehen.
und
Sauberkeit der Brennschale kontrollieren.
Brennschale
gegebenenfalls
von
Verkrustungen bzw. unverbrannten
Pelletrückständen reinigen.
Kontrollieren, ob die Brennschale richtig Brennschale wieder richtig einsetzen.
eingesetzt ist.
Kontrollieren, ob die Zündkerze sich Prüfen und gegebenenfalls austauschen.
erwärmt.
58
7-STÖRUNGEN/URSACHEN/LÖSUNGEN
STÖRUNGEN IN VERBINDUNG MIT DER HYDRAULISCHEN ANLAGE
STÖRUNG
MÖGLICHE URSACHEN
Mangelnder Temperaturanstieg bei Falsche Einstellung der Verbrennung
funktionierendem Ofen
Kondenswasser im Heizkessel
Heizkörper im Winter kalt.
ABHILFEN
Rezept kontrollieren.
Heizkessel/Anlage verschmutzt
Heinkessel kontrollieren und reinigen.
Ungenügende Leistung des Geräts
Kontrollieren, dass das Gerät im Verhältnis
zu den Erfordernissen der Anlage richtig
bemessen ist.
Minderwertige Pellets
MCZ-Pellets verwenden.
Falsche Temperatureinstellung
Das Gerät auf eine höhere Temperatur
einstellen.
Unzureichender Brennstoffverbrauch
Rezept kontrollieren.
Raumthermostat (lokal oder fern) zu Den Raumthermostat auf eine höhere
niedrig eingestellt. Bei Fernthermostat Temperatur einstellen, gegebenenfalls
kontrollieren, ob er defekt ist.
austauschen (bei Fernthermostat).
Die Umwälzvorrichtung dreht nicht, weil Die Umwälzvorrichtung entblocken,
sie blockiert ist.
indem man die Verschlusskappe abnimmt
und die Welle mit einem Schraubenzieher
drehen lässt.
Es tritt kein Warmwasser aus.
Die Umwälzvorrichtung dreht nicht.
Die elektrischen Anschlüsse der
Umwälzvorrichtung
kontrollieren,
gegebenenfalls
die
Vorrichtung
auswechseln.
Luft im Innern der Heizkörper.
Heizkörper entlüften.
Umwälzvorrichtung (Pumpe) blockiert.
Umwälzvorrichtung (Pumpe) entblocken.
Technischer Dienst - Vorbehaltene Rechte - Nachdruck verboten
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9-SCHEMI ELETTRICI
8-SCHALTPLÄNE
1
2
3
4
20
19
18
17
5
6
16
7
15
13
14
8
12
11
10 9
ZEICHENERKLÄRUNG VERDRAHTUNG HAUPTPLATINE
1.BEDIENTAFEL
2. FLUSSREGLER (falls vorgesehen)
3.WASSERTEMPERATURFÜHLER
4.RAUCHGASFÜHLER
5.VERSORGUNG
6.ZÜNDKERZE
7.RAUCHGASGEBLÄSE
8.PUMPE
9. ÜBERHITZUNGSSCHUTZ WASSERTEMPERATUR
10.GETRIEBEMOTOR
11. ÜBERHITZUNGSSCHUTZ BEHÄLTERTEMPERATUR
12. RAUMLÜFTER (falls vorgesehen)
13. DREIWEGE-ABZWEIGVENTIL (falls vorgesehen)
14. STÖRUNGSSIGNAL (NO, max 230V 3A)
15. BETRIEBSKONTROLLE RAUCHGASGEBLÄSE
16. EXTERNES HILFSSIGNAL (NC, max 230V 3A)
17.LUFTMENGENSENSOR
18.DOMOTIK-STEUERGERÄT
19. RAUMTHERMOSTAT MIT SPANNUNGSFREIEM KONTAKT
20.MODEM
Hinweis: Die einzelnen Bauteile sind mit vorverdrahteten Verbindern versehen, von denen jeder eine andere Abmessung
hat.
60
MCZ GROUP S.p.A.
Via La Croce 8
33074 Vigonovo di Fontanafredda (PN) – ITALY
Telefon: 0434/599599
Fax: 0434/599598
Internet: www.mcz.it
E-Mail: [email protected]
8901225900
REV. 1
18/09/2013
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