hHinweis! - Vaillant

hHinweis! - Vaillant

Für den Fachhandwerker

Installations- und Wartungsanleitung

ecoTEC exclusiv

Gas-Wandheizgerät mit Brennwerttechnik

VC 356/4

VC 466/4

AT; CH

DE

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

1.1 Aufbewahrung Unterlagen 6.2.2 Heizungsseitiges Befüllen und Entlüften ............ 26

6.3.3 CO

2

-Gehalt prüfen ..................................................... 29

6.5 Übergabe an den Betreiber .................................... 31

3 Sicherheitshinweise Vorschriften

3.1.3 Veränderungen im Umfeld des Heizgerätes ...... 6

3.1.4 Wichtige Hinweise für Propan-Geräte (nur AT) 6

3.2 Regeln und Normen für Österreich ...................... 6

3.3 Regeln und Normen für die Schweiz .................... 6

7 Anpassen an die Heizungsanlage ................... 32

7.1 Auswahl und Einstellung von Parametern ......... 32

7.2 Übersicht über die einstellbaren Anlagenparameter ................................................................... 32

7.2.2 Pumpennachlaufzeit und Pumpenbetriebsart einstellen ..................................................................... 34

Montagefreiräume .................................................... 9 festlegen/Wartungsanzeige 35

7.2.6 Anpassung des Gerätes an größere

Abgasrohrlängen ....................................................... 35

8.3 Allgemeine Inspektions- und Wartungsanweisungen ............................................................... 36

8.4 Gerät und Heizungsanlage füllen/entleeren ...... 37

8.4.1 Füllen des Gerätes und der Heizungsanlage ...... 37

8.4.3 Entleeren der gesamten Anlage............................ 37

Heizungsanlage ......................................................... 16 8.5.2 Integral-Kondensations-Wärmetauscher reinigen ........................................................................ 38

8.5.3 Integral-Kondensations-Wärmetauscher entkalken ..................................................................... 39

5.9.1 Netzanschluss in der Schweiz ................................ 17

5.9.2 Netzanschluss in Österreich................................... 18

5.9.5 Zusatzrelais (grauer Stecker auf der Platine) und Multifunktionsmodul „2 aus 7“ ...................... 19

5.9.7 Bedarfsabhängige Ansteuerung einer

Zirkulationspumpe (nur in Verbindung mit

Warmwasserspeicher VIH) ...................................... 19

8.9 Vordruck des externen Ausdehnungsgefäßes prüfen ........................................................................... 41

8.11 CO

2

-Gehalt prüfen

(nicht zwingend erforderlich) ................................ 41

2

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Inhaltsverzeichnis

Hinweise zur Dokumentation 1

(Servicebetrieb) ......................................................... 41

Service-Hilfsmittel:

Folgende Prüf- und Messmittel werden für die Inspektion und Wartung benötigt:

– CO

2

-Messgerät

– U-Rohr- oder digitales Manometer zurücksetzen .............................................................. 49

Geben Sie bitte diese Installations- und Wartungsanleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen an den Anlagenbetreiber weiter. Dieser übernimmt die Aufbewahrung, damit die Anleitungen bei Bedarf zur Verfügung stehen.

1.2 Sicherheitshinweise und Symbole

Beachten Sie bitte bei der Installation des Gerätes die

Sicherheitshinweise in dieser Anleitung!

Nachfolgend sind die im Text verwendeten Symbole erläutert:

10.5 Integral-Kondensations-Wärmetauscher austauschen ............................................................... 51

10.6 Elektronik und Display austauschen .................... 51 d

Gefahr!

Unmittelbare Gefahr für Leib und Leben!

e

Gefahr!

Lebensgefahr durch Stromschlag!

H

Gefahr!

Verbrennungs- oder Verbrühungsgefahr!

a

Achtung!

Mögliche gefährliche Situation für Produkt und

Umwelt!

h

Hinweis!

Nützliche Informationen und Hinweise.

• Symbol für eine erforderliche Aktivität

Die folgenden Hinweise sind ein Wegweiser durch die

Gesamtdokumentation.

In Verbindung mit dieser Installations- und Wartungsanleitung sind weitere Unterlagen gültig.

Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

Mitgeltende Unterlagen und Service-Hilfsmittel

Für den Anlagenbetreiber:

Bedienungsanleitung Nr. 0020029137 (AT)

1.3 Gültigkeit Anleitung

Diese Installationsanleitung gilt ausschließlich für Geräte mit folgenden Artikelnummern:

Typenbezeichnung

ecoTEC exclusiv VC AT 356/4-7 H/P ecoTEC exclusiv VC AT 466/4-7 H/P ecoTEC exclusiv VC CH 356/4-7 H ecoTEC exclusiv VC CH 466/4-7 H

Artikelnummer

0010004113

0010004114

0010004118

0010004119

Tab. 1.1 Typenbezeichnung und Artikelnummer

Die Artikelnummer des Gerätes entnehmen Sie bitte dem Typenschild.

Garantiekarte Nr. 804507 (AT)

Für den Fachhandwerker:

Montageanleitung

Luft-/Abgasführung Nr.

Gegebenenfalls gelten auch die weiteren Anleitungen aller verwendeten Zubehöre und Regler.

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

3

2 Gerätebeschreibung

2 Gerätebeschreibung

2.1 Aufbau

18

17

16

1

2

VC 356

15

3

4

14

13

12

11

5

6

7

4

10

9

Abb. 2.1 Funktionselemente VC 356 und VC 466

Legende

1 Anschluss für Luft-/Abgasführung

2 Integral-Kondensations-Wärmetauscher

3 Thermo-Kompaktmodul

4 Volumenstromsensor

5 Wasserdrucksensor

6 Gebläse

7 Pumpe

8 Anschluss für Ausdehnungsgefäß

9 Anschluss für Sicherheitsventil

11 Luftabscheidesystem

12 Gasarmatur

13 Schnellentlüfter

14 Luftdrucksensor

15 Zündelektrode

16 Luftansaugrohr

17 CO-Sensor

18 Abgas-Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB) (AT optional)

8 h

Hinweis!

Achten Sie bei Verwendung der Zubehöre auf die Mindestabstände/Montagefreiräume (siehe

Kap. 4.5).

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Gerätebeschreibung 2

Sicherheitshinweise und Vorschriften 3

2.2 Typenübersicht

Gerätetyp

ecoTEC exclusiv

VC AT 356/4-7 H/P ecoTEC exclusiv

VC CH 356/4-7 H ecoTEC exclusiv

VC AT 466/4-7 H/P ecoTEC exclusiv

VC CH 466/4-7 H

Tab. 2.1 Typenübersicht

Bestimmungsland

(Bezeichnungen nach ISO 3166)

AT (Österreich)

CH (Schweiz)

AT (Österreich)

CH (Schweiz)

I

I

Zulassungskategorie

II

2H3P

II

2H

2H3P

2H

Gasart Nennwärmeleistungs bereich P (kW)

Erdgas H - G 20 - 20 mbar

Propan - G 31 - 50 mbar (nur AT)

6,2 - 37,3 (40/30 °C H)

9,6 - 37,3 (40/30 °C P)

5,7 - 34,3 (80/60 °C H)

8,8 - 34,3 (80/60 °C P)

Erdgas H - G 20 - 20 mbar

Propan - G 31 - 50 mbar (nur AT)

8,0 - 47,9 (40/30 °C H)

9,6 - 47,9 (40/30 °C P)

7,3 - 44,1 (80/60 °C H)

8,8 - 44,1 (80/60 °C P)

2.3 CE-Kennzeichnung

Mit der CE-Kennzeichnung wird dokumentiert, dass die

Geräte gemäß der Typenübersicht die grundlegenden

Anforderungen der folgenden Richtlinien erfüllen:

– Gasgeräterichtlinie (Richtlinie 90/396/EWG des Rates)

– Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit

(Richtlinie 89/336/EWG des Rates)

– Niederspannungsrichtlinie (Richtlinie 73/23/EWG des

Rates).

– Wirkungsgradrichtlinie (Richtlinie 92/42/EWG des

Rates) als Brennwertgerät.

Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören auch das Beachten der Bedienungs- und Installationsanleitung und die Einhaltung der Inspektions-/Wartungsbedingungen.

a

Achtung!

Jede missbräuliche Verwendung ist untersagt.

2.5 Typenschild

Das Typenschild des Vaillant ecoTEC exclusiv ist werksseitig auf der Unterseite des Gerätes angebracht.

Der Vaillant ecoTEC exclusiv ist nach dem Stand der

Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen

Regeln gebaut. Dennoch können bei unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des Gerätes und anderer Sachwerte entstehen.

Die in dieser Anleitung genannten Vaillant ecoTEC Geräte dürfen nur in Verbindung mit den in der zugehörigen Montageanleitung LAZ (siehe Kapitel „Mitgeltende

Unterlagen“) aufgeführten Zubehören installiert und betrieben werden.

Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen

(einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels

Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr

Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist. Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.

Das Gerät ist als Wärmeerzeuger für geschlossene

Warmwasser-Zentralheizungsanlagen vorgesehen. Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende

Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender.

3.1 Sicherheitshinweise

Aufstellung, Einstellarbeiten sowie Wartung und Reparatur des Gerätes dürfen nur durch einen anerkannten

Fachhandwerksbetrieb erfolgen.

a

Vorschriften

Achtung!

Beim Anziehen oder Lösen von Schraubverbindungen grundsätzlich passende Gabelschlüssel

(Maulschlüssel) verwenden (keine Rohrzangen,

Verlängerungen usw.).

Unsachgemäßer Einsatz und/oder ungeeignetes

Werkzeug kann zu Schäden führen (z. B. Gas- oder Wasseraustritt)!

3.1.2 Gasgeruch

Bei Gasgeruch sind folgende Sicherheitshinweise zu beachten:

• Türen und Fenster weit öffnen, für Durchzug sorgen,

Räume mit Gasgeruch meiden!

• Offenes Feuer vermeiden, nicht rauchen, kein Feuerzeug benutzen!

• Keine elektrischen Schalter, keine Stecker, keine Klingeln, keine Telefone und andere Sprechanlagen im

Haus benutzen!

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

5

6

3 Sicherheitshinweise und Vorschriften

• Gaszähler-Absperreinrichtung oder Haupt-Absperreinrichtung schließen!

• Andere Hausbewohner warnen, aber nicht klingeln!

• Gebäude verlassen!

• Bereitschaftsdienst des Gasversorgungsunternehmens von einem Telefonanschluss außerhalb des Hauses benachrichtigen!

• Bei hörbarem Ausströmen unverzüglich das Gebäude verlassen, Betreten durch Dritte verhindern, Polizei und Feuerwehr von außerhalb des Gebäudes alarmieren!

3.1.3 Veränderungen im Umfeld des Heizgerätes

An folgenden Einrichtungen dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden:

– am Heizgerät

– an den Leitungen für Gas, Zuluft, Wasser und Strom

– an der Abgasableitung

– an der Ablaufleitung und am Sicherheitsventil für das

Heizwasser

– an baulichen Gegebenheiten, die Einfluss auf die Betriebssicherheit des Gerätes haben können

3.2 Regeln und Normen für Österreich

Für die Installation sind die nachfolgenden Vorschriften,

Regeln und Richtlinien zu beachten:

- Örtliche Bestimmungen der Bau- und Gewerbeaufsichtsämter (meistens vertreten durch den Rauchfangkehrer),

- Örtliche Bestimmungen des GVU (Gasversorgungsunternehmen),

- Bestimmungen des ÖVGW sowie die entsprechenden

Ö-Normen,

- Bestimmungen der ÖVGW-Richtlinie G1

(ÖVGW-TRGas),

- Bestimmungen der ÖVGW-Richtlinie G2 (ÖVGW-TRF),

- Bestimmungen und Vorschriften des ÖVE,

- Bestimmungen und Vorschriften der örtlichen Energie-Versorgungsunternehmen,

- Bestimmungen der regionalen Bauordnungen.

- Ö-Norm H 5195 Teil 1 + 2.

3.1.4 Wichtige Hinweise für Propan-Geräte (nur AT)

Entlüftung des Flüssiggastankes bei Neuinstallation der

Anlage:

Überzeugen Sie sich vor der Installation des Gerätes davon, dass der Gastank entlüftet ist. Für die ordnungsgemäße Entlüftung des Tanks ist grundsätzlich der Flüssiggaslieferant verantwortlich. Bei schlecht entlüftetem

Tank kann es zu Zündproblemen kommen. Wenden Sie sich in diesem Fall zuerst an den Befüller des Tanks.

Beachten Sie auch die Hinweise zur Umstellung auf Flüssiggas in Kapitel 6.3 dieser Anleitung.

Installation unter Erdgleiche

Bei der Installation in Räumen unter Erdgleiche sind die nationalen Vorschriften zu beachten. Wir empfehlen den Einsatz eines externen Magnetventils (bauseits).

Dieses können Sie wie in Kapitel 5.9.5 beschrieben direkt auf der Platine oder über das Multifunktionsmodul

„2 aus 7“ anschließen.

Tankaufkleber anbringen

Kleben Sie den beiliegenden Tankaufkleber (Propanqualität) gut sichtbar auf den Tank bzw. den Flaschenschrank, möglichst in die Nähe des Füllstutzens.

3.3 Regeln und Normen für die Schweiz

Für die Installation sind die nachfolgenden Vorschriften,

Regeln und Richtlinien zu beachten:

- Gasleitsätze und Wasserleitsätze des SVGW

- Feuerpolizeiliche Bestimmungen

- Bestimmungen des zuständigen Gas und Wasserversorgungsunternehmens

- Bauverordnungen der Kantone

- Heizraumrichtlinien des SVGW

- Vorschriften der der Kantone

- Technische Regeln für Gasinstallation DVGW-TRGI 86

Ausgabe 1996 Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft

Gas und Wasserm.b.H., Bonn

- DVGW-Arbeitsblatt G 670 „Aufstellung von Gasfeuerstätten in Räumen mit mechanischen Entlüftungseinri chtungen“Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasserm.b.H., Bonn

- DIN 4701 „Regeln für die Berechnung des Wärmebedarfs von Gebäuden“

- DIN 4751 Bl. 3 „Sicherheitstechnische Ausrüstung von

Heizungsanlagen mit Vorlauftemperaturen bis 110 °C“

Weiterhin ist es erforderlich, das Gerät nach dem aktuellen Stand der Technik zu installieren, zu betreiben und zu warten. Dies gilt ebenfalls für die hydraulische Anlage, die Abgasanlage sowie den Aufstellraum.

a

Achtung!

Zünd- und Verbrennungsgeräusche sowie

Störabschaltungen durch falsche Gasart!

Verwenden Sie ausschließlich Propangas G 31.

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Montage 4

4 Montage

4.2 Zubehör

Für die Installation und den Betrieb des Gerätes ist Zubehör optional lieferbar.

a

Achtung!

Spülen Sie vor der Montage des Gerätes die

Heizungsanlage gründlich durch, um Fremdkörper wie Schweißperlen, Dichtungsreste oder

Schmutz zu entfernen.

Installation instructions ecoTEC

Installation instructions ecoTEC

Installation instructions ecoTEC

4.3 Aufstellort

Bitte beachten Sie bei der Wahl des Aufstellortes folgende Sicherheitshinweise:

4.1 Lieferumfang

Der Vaillant ecoTEC exclusiv wird vormontiert in einer

Verpackungseinheit geliefert.

Prüfen Sie den Lieferumfang auf Vollständigkeit und Unversehrtheit (s. Abb. 4.1 und Tab. 4.1).

a

Achtung!

Installieren Sie das Gerät nicht in frostgefährdeten Räumen. In Räumen mit aggressiven

Dämpfen oder Stäuben muss das Gerät raumluftunabhängig betrieben werden!

6

5

1

2

3

Bei der Wahl des Aufstellortes sowie bei Betrieb des Gerätes ist darauf zu achten, dass die Verbrennungsluft technisch frei von chemischen Stoffen ist, die Fluor,

Chlor, Schwefel usw. enthalten.

Sprays, Lösungs- und Reinigungsmittel, Farben, Klebstoffe usw. beinhalten derartige Substanzen, die bei raumluftabhängigem Betrieb des Gerätes im ungünstigsten Fall zu Korrosion auch in der Abgasanlage führen können. Die Verwendung eines alten Ölkessel-Kamins kann ebenfalls zu diesen Problemen führen.

Insbesondere in Friseursalons, Lackier- oder Schreinerwerkstätten, Reinigungsbetrieben u. Ä. muss das Gerät raumluftunabhängig betrieben werden. Andernfalls ist ein separater Aufstellungsraum erforderlich, um zu gewährleisten, dass die Verbrennungsluftzufuhr technisch frei von den o. g. Stoffen ist.

Abb. 4.1 Lieferumfang

4

5

2

3

1

Position Anzahl Benennung

1 Gerätehalter

1

1

Gerät

Kondenswasserablaufschlauch

1

1 Sicherheitsventil

Beutel mit Kleinmaterial (Montagesatz):

- 2 Holzschrauben

- 2 Dübel 10 x 60 mm

- 2 Unterlegscheiben

- 1 Dichtung

- 1 Quetschverschraubung

- 1 Doppelnippel R 1⁄2 x R 3⁄4

- 2 Dichtungen R 1⁄2

6 1 Beutel mit Druckschriften:

- Installations-/Wartungsanleitung

- Bedienungsanleitung

- Montageanleitung Luft-/Abgasführung

- Montageschablone

- Umstellschild Flüssiggas (nur AT)

- Garantiekarte (nur AT)

- div. Aufkleber

Tab. 4.1 Lieferumfang

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

7

4 Montage

480

Ø 80/125

1

2

190

450

8

3

Ø20

8

7

Rp 1

G 1

1

/

2

R

1

/

2

Rp 1

G 1

1

/

R 1

2

100

152

100

152

Abb. 4.2 Anschlussmaße in mm

Legende

1 Abgasanschluss Ø 80/125 mm

Maß A (Gerätehalter – Mitte Luft-/Abgasrohr) mit 87°-T-Stück: 270 mm mit 87°-Bogen: 253 mm

2 Gerätehalter

3 Gasrohr Ø 20 mm, Gasanschluss R1“ (VC 466), R3/4" (VC 356)

4

5

6

48

100

9

5, 8

h

Hinweis!

Achten Sie bei Verwendung des Zubehörs auf die Mindestabstände/Montagefreiräume (siehe

Kap. 4.5).

6 Heizungsrücklaufanschluss

7 Heizungsvorlaufanschluss

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Montage 4

Montagefreiräume

Sowohl für die Installation/Montage des Gerätes als auch für die Durchführung späterer Wartungsarbeiten benötigen Sie folgende Mindestabstände bzw. Montagefreiräume.

d

Gefahr!

Gefahr von Sach- und Personenschäden durch herabfallendes Gerät!

Achten Sie bei der Montage des Gerätes auf eine ausreichende Tragfähigkeit der Befestigungsteile. Berücksichtigen Sie auch die Beschaffenheit der Wand.

350

2

1

3

400

Abb. 4.3 Erforderliche Mindestabstände/Montagefreiräume

h

Hinweis!

Bei der Montage der Luft-/Abgasführung

80/125 mm ist oben ein Mindestabstand von

350 mm erforderlich.

Ein seitlicher Abstand ist nicht erforderlich.

Ein Abstand des Gerätes von Bauteilen aus brennbaren

Bestandteilen ist nicht erforderlich, da bei Nennwärmeleistung des Gerätes keine höhere Temperatur auftritt als die max. zulässige Temperatur von 85 °C.

Abb. 4.4 Gerät aufhängen

• Montieren Sie den Gerätehalter (1) mit den beiliegenden Dübeln und Schrauben (2) an der Wand.

• Hängen Sie das Gerät (3) von oben mit dem Aufhängebügel auf den Gerätehalter.

Benutzen Sie zur Gerätemontage die beiliegende Montageschablone.

• Richten Sie die Montageschablone an der Montagestelle vertikal aus und befestigen Sie die Schablone an der Wand.

• Markieren Sie an der Wand die Bohrlöcher für den Gerätehalter und ggf. auch die Stelle für die Wanddurchführung der Luft-/Abgasführung.

• Nehmen Sie die Montageschablone von der Wand ab.

• Bohren Sie 2 Löcher Ø 8 mm für den Gerätehalter in die Wand.

• Nehmen Sie ggf. den Wanddurchbruch für die Luft-/

Abgasführung vor.

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

9

4 Montage

5 Installation

5 Installation

2

1 d

Gefahr!

Gefahr von Personen- und/oder Sachschäden durch unsachgemäße Installation!

Die Installation des Vaillant ecoTEC exclusiv darf nur von einem anerkannten Fachhandwerksbetrieb durchgeführt werden. Dieser übernimmt auch die Verantwortung für die ordnungsgemäße Installation und die erste Inbetriebnahme.

a

Achtung!

Den ecoTEC exclusiv VC 466 dürfen Sie nur in

Betrieb nehmen, wenn zwischen Gerätekreis und Heizkreis bzw. Speicherladekreis eine ausreichend dimensionierte hydraulische Weiche eingebaut wurde. Andernfalls kann es zu einer

Fehlfunktion, Beschädigung oder eingeschränkter Lebensdauer des Gerätes kommen!

Abb. 4.5 Geräteverkleidung abnehmen

Zur Demontage der Frontverkleidung des Gerätes gehen

Sie bitte wie folgt vor:

• Lösen Sie die Schraube (1) an der Unterseite des Gerätes.

• Drücken Sie die beiden Halteklammern (2) an der Unterseite des Gerätes ein, so dass sich die Frontverkleidung löst.

• Ziehen Sie die Frontverkleidung am unteren Rand nach vorn und heben Sie die Frontverkleidung nach oben aus der Halterung.

Zur Montage der Frontverkleidung gehen Sie bitte wie folgt vor:

• Setzen Sie die Frontverkleidung auf die oberen Geräteaufnahmen.

• Drücken Sie die Frontverkleidung an das Gerät, so dass die Halteklammern (2) an der Frontverkleidung einrasten. Unterstützend können Sie die Halteklammern (2) gleichzeitig nach unten ziehen, bis diese einrasten.

• Fixieren Sie die Frontverkleidung, indem Sie die

Schraube (1) an der Unterseite des Gerätes eindrehen.

h

Hinweis!

Wir empfehlen, den ecoTEC exclusiv VC 356 ebenfalls nur mit einer ausreichend dimensionierten hydraulischen Weiche zwischen Gerätekreis und Heizkreis bzw. Speicherladekreis zu installieren.

a

Achtung!

Bei einer Installation des ecoTEC exclusiv

VC 356 ohne hydraulische Weiche dürfen Sie ausschließlich das dafür vorgesehene Vaillant

Zubehör (externes 3-Wege-Ventil und Überströmventil) verwenden. Andernfalls kann es zu einer Fehlfunktion des Gerätes kommen!

Führen Sie die Installation gemäß der dem Zubehör beiliegenden Anleitung durch.

Diese Installationsart ist nur für Einkreis-Heizsysteme und direkten Anschluss eines Speichers zulässig.

h

Hinweis!

Die Installation des 3-Wege-Ventils im Schutzbereich 1 oder 2 (gemäß VDE 0100 Teil 701) ist nicht erlaubt.

Von einer Installation in feuchten Räumen raten wir ab.

Auswahl der hydraulischen Weiche

Die hydraulische Weiche entkoppelt den Wärmeerzeuger vom Heizsystem. Die Abhängigkeit von der Restförderhöhe des Wärmeerzeugers ist damit aufgehoben.

Eine geeignete hydraulische Weiche des Typs WH (Zubehör) können Sie mit Hilfe der Tab. 5.1 auswählen.

Über die hydraulische Weiche in Verbindung mit der Gerätekreispumpe ist eine ausreichend hohe Mindestumlaufwassermenge über das Heizgerät stets gegeben.

10

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Installation 5

Leistung des Heizsystems

Einzelgerät VC 356

Zweier-Kaskade VC 356

Dreier-Kaskade VC 356

Vierer-Kaskade VC 356

Spreizung des Heizsystems

10 K 15 K 20 K

WH 40

WH 95

WH 40

WH 95

WH 40

WH 40

WH 160

WH 160

WH 95

WH 95

WH 95

WH 95

Einzelgerät VC 466

Zweier-Kaskade VC 466

Dreier-Kaskade VC 466

Vierer-Kaskade VC 466

WH 95

WH 160

WH 280

WH 280

Tab. 5.1 Auswahl der hydraulischen Weiche

WH 40

WH 95

WH 160

WH 160

WH 40

WH 95

WH 160

WH 160

Es muss systemtechnisch unterschieden werden zwischen:

- Hydraulik Heizbetrieb,

- Hydraulik Speicherladebetrieb oder

- Hydraulik Heizbetrieb und Speicherladebetrieb d

Gefahr!

Gefahr von Sach- und Personenschäden!

Die folgenden Anlagenschemata sind Prinzipdarstellungen. Sie ersetzen nicht die fachgerechte Planung! Die Anlagenschemata enthalten nicht die zur fachgerechten Montage notwendigen Absperr- und Sicherheitseinrichtungen. Beachten Sie die einschlägigen Normen und Richtlinien.

5.1 Heizbetrieb

Der ecoTEC exclusiv kann einen Heizkreis über die hydraulische Weiche direkt bedienen. Hinter der Weiche können Sie eine zur Anlage passende Pumpe verwenden, um das System sicher zu versorgen (4 m- oder

6 m-Pumpe bzw. elektronisch geregelte Pumpe). Bei

Mehrkreisanlagen beachten Sie bitte zusätzlich das regelungstechnische Zubehör.

h

Hinweis!

Insbesondere bei Altanlagen empfehlen wir in den Rücklauf zur hydraulischen Weiche (nicht zum Gerät!) einen Heizungsschmutzfilter einzubauen. Dieser schützt das Gerät vor Verschmutzung aus der Anlage. Achten Sie auf eine ausreichende Dimensionierung, um eine schnelle Verstopfung und einen zusätzlichen, hohen Druckverlust zu verhindern.

Hydraulisches Schema:

Heizkreisanbindung mit hydraulischer Weiche

4

Für den Einsatz einer Weiche wird elektrisch kein Zubehör benötigt. Einfache Anlagen können direkt im Schaltkasten angeschlossen werden.

1

3

Sicherheitseinrichtungen

• Sie müssen bauseits von der Ausblasleitung des

Sicherheitsventils ein Ablaufrohr mit Einlauftrichter und Siphon zu einem geeigneten Ablauf führen. Der

Ablauf muss beobachtbar sein!

• Wenn Sie in der Heizungsanlage Kunststoffrohre verwenden, müssen Sie bauseits einen geeigneten Maximalthermostaten am Heizungsvorlauf montieren (z. B.

Vaillant Anlegethermostat 009642). Dies ist erforderlich, um im Störungsfall die Heizungsanlage vor temperaturbedingten Schäden zu schützen.

• Wenn Sie nicht diffusionsdichte Kunststoffrohre in der

Heizungsanlage verwenden, müssen Sie eine Systemtrennung durch einen externen Wärmetauscher zwischen Heizgerät und Anlage vornehmen, um Korrosion im Wärmeerzeugerkreis bzw. im Heizgerät zu vermeiden.

Abb. 5.1 Heizkreisanbindung mit hydraulischer Weiche

Legende

1 Gerät mit interner Pumpe

4 Verbraucher (z. B. Heizkreis)

8 9 L N 3 4 5

2

X18 X13

Detailliertere Informationen über Anlagenbeispiele und

Anlagenausstattung erhalten Sie bei Ihrem Vaillant Vertriebsstützpunkt.

X14

X11

X6

Abb. 5.2 Elektrischer Anschluss Heizungspumpe hinter hydraulischer Weiche

1

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

11

5 Installation

Die interne Pumpe ist werksseitig eingestellt. Die Pumpenleistung muss nicht eingestellt werden.

Verwenden Sie zum elektrischen Anschluss der externen Heizungspumpe den grauen ProE-Stecker.

Um den Stecker (1) (Zusatzrelais) mit der Funktion

„externe Heizungspumpe“ zu belegen, müssen Sie den

Diagnosepunkt „d.26“ der 2. Diagnoseebene auf den

Wert 2 einstellen, siehe Kap. 9.1.2.

a

Achtung!

Bei einer Installation des ecoTEC exclusiv

VC 356 ohne hydraulische Weiche dürfen Sie ausschließlich das dafür vorgesehene Vaillant

Zubehör verwenden. Andernfalls kann es zu einer Fehlfunktion des Gerätes kommen!

Führen Sie die Installation gemäß der dem Zubehör beiliegenden Anleitung durch.

Diese Installationsart ist nur für Einkreis-Heizsysteme zulässig.

Die Installation des Vaillant Überströmventils ist zwingend erforderlich!

h

Hinweis!

Die Installation des 3-Wege-Ventils im Schutzbereich 1 oder 2 (gemäß VDE 0100 Teil 701) ist nicht erlaubt.

Von einer Installation in feuchten Räumen raten wir ab.

Hydraulisches Schema:

Ein direkter Heizkreis

5.2 Speicherladebetrieb

Die Elektronik des ecoTEC exclusiv ist so konzipiert, dass ein Speicherladekreis und ein Heizkreis direkt ohne

Zubehör angeschlossen werden können.

Der Anschluss des Speicherladekreises hinter der hydraulischen Weiche ermöglicht die Auswahl einer individuelle Speichergröße und einer Speicherladepumpe.

h

Hinweis!

Beachten Sie, dass gegebenenfalls Schwerkraftbremsen oder Mischerkreise erforderlich sind, um Querströmungen zu anderen Kreisen oder

Hochtemperatureinflüsse vom Ladekreis zu unterbinden.

Hydraulisches Schema:

Speichervorrangschaltung über hydraulische Weiche

1

2

3

4

3

Abb. 5.4 Speichervorrangschaltung über hydraulische Weiche

Legende

1 Gerät mit interner Pumpe

4 Verbraucher (z. B. Speicherladekreis)

1

8 9 L N 3 4 5

X18 X13

2

Abb. 5.3 Ein direkter Heizkreis

Legende

1 Gerät mit Pumpe

2 Überströmstrecke

3 Verbraucher (z. B. Heizkreis)

12

X14

1

X11

X6

Abb. 5.5 Elektrischer Anschluss der Speicherladepumpe

Verwenden Sie zum elektrischen Anschluss der Speicherladepumpe den bestückten ProE-Stecker (1).

Zur Inbetriebnahme der Speicherladepumpe ist keine

Einstellung eines Diagnosepunktes erforderlich. Der

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Installation 5

Steckplatz auf der Platine ist für diese Pumpe reserviert.

a

Achtung!

Bei einer Installation des ecoTEC exclusiv

VC 356 ohne hydraulische Weiche dürfen Sie ausschließlich das dafür vorgesehene Vaillant

Zubehör (externes 3-Wege-Ventil und Überströmventil) verwenden. Andernfalls kann es zu einer Fehlfunktion des Gerätes kommen!

Führen Sie die Installation gemäß der dem Zubehör beiliegenden Anleitung durch.

Diese Installationsart ist nur zulässig, wenn nur ein Speicher direkt angeschlossen werden soll.

Durch die hydraulische Weiche wird das Gerät von den

Verbraucherkreisen entkoppelt, sodass hinter der Weiche die Kreise je nach Bedarf individuell gestaltet werden können (Pumpendimension, Speicherposition).

Hydraulisches Schema:

Speichervorrangschaltung und Heizkreis über hydraulische Weiche

6 h

Hinweis!

Die Installation des 3-Wege-Ventils im Schutzbereich 1 oder 2 (gemäß VDE 0100 Teil 701) ist nicht erlaubt.

Von einer Installation in feuchten Räumen raten wir ab.

1

3

4

5

2

Hydraulisches Schema:

Speichervorrangschaltung über 3-Wege-Ventil

Abb. 5.7 Speichervorrangschaltung und Heizkreis über hydraulische Weiche

Legende

1 Gerät mit interner Pumpe

3

1

2

Abb. 5.6 Speichervorrangschaltung über 3-Wege-Ventil

Legende

1 Gerät mit Pumpe

2 3-Wege-Ventil

3 Speicher

4 Verbraucher (z. B. Heizkreis)

6 Speicher

Die Elektronik des ecoTEC exclusiv ist so konzipiert, dass ein Standardsystem (1 Heizkreis plus 1 Speicherladekreis) ohne Sonderzubehör angeschlossen werden kann. Sind mehrere Kreise erforderlich, sind Sonderzubehöre bzw. Regler notwendig. Die Restförderhöhe des

Gerätes zur Weiche ist ausreichend. Den Anschluss des

Speicherladekreises hinter der hydraulischen Weiche können Sie individuell (Speichergröße, Ladepumpengrö-

ße etc.) gestalten.

h

Hinweis!

Beachten Sie, dass gegebenenfalls Schwerkraftbremsen oder Mischerkreise erforderlich sind, um Querströmungen zu anderen Kreisen oder

Hochtemperatureinflüsse vom Ladekreis zu unterbinden.

h

Hinweis!

Beachten Sie auch Kap. 5.1 und 5.2 dieser Anleitung.

Heizbetrieb und Speicherladebetrieb des Gerätes sind nicht gleich zu setzen mit reinem Heiz- oder Speicherladebetrieb. Für einen störungsfreien Betrieb müssen andere hydraulische Zusammenhänge berücksichtigt werden.

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

13

5 Installation

8 9 L N 3 4 5

X18

X13

2

Hydraulisches Schema:

Ein direkter Heizkreis, Speicherladung über 3-Wege-

Ventil

X14

1

X11

X6

Abb. 5.8 Elektrischer Anschluss Speicherladepumpe und externe Heizungspumpe

4

5

1

Legende

1 Steckplatz für Speicherladepumpe

2 Steckplatz für externe Heizungspumpe

2

3

Verwenden Sie zum elektrischen Anschluss die relevanten, bestückten ProE-Stecker.

Zur Inbetriebnahme der Speicherladepumpe ist keine

Einstellung eines Diagnosepunktes erforderlich. Der

Steckplatz auf der Platine (1) ist für diese Pumpe reserviert.

Um den grauen Stecker (2) (Zusatzrelais) mit der Funktion „externe Heizungspumpe“ zu belegen, muss der Diagnosepunkt „d.26“ der 2. Diagnoseebene auf den

Wert 2 eingestellt werden, siehe Kap. 9.1.2.

Abb. 5.9 Ein direkter Heizkreis, Speicherladung über 3-Wege-

Ventil

Legende

1 Gerät mit Pumpe a

Achtung!

Bei einer Installation des ecoTEC exclusiv

VC 356 ohne hydraulische Weiche dürfen Sie ausschließlich das dafür vorgesehene Vaillant

Zubehör (externes 3-Wege-Ventil und Überströmventil) verwenden. Andernfalls kann es zu einer Fehlfunktion des Gerätes kommen!

Führen Sie die Installation gemäß der dem Zubehör beiliegenden Anleitung durch.

Diese Installationsart ist nur bei Einkreis-Heizsystemen und gleichzeitigem Anschluss eines

Speichers zulässig.

h

Hinweis!

Die Installation des 3-Wege-Ventils im Schutzbereich 1 oder 2 (gemäß VDE 0100 Teil 701) ist nicht erlaubt.

Von einer Installation in feuchten Räumen raten wir ab.

3 Überströmstrecke

4 Speicher

5 Verbraucher (z. B. Heizkreis)

5.4 Gasanschluss

d

Gefahr!

Gefahr von Personen- und/oder Sachschäden durch unsachgemäße Installation!

Die Installation des Vaillant ecoTEC exclusiv darf nur von einem anerkannten Fachhandwerksbetrieb durchgeführt werden. Dieser übernimmt auch die Verantwortung für die ordnungsgemäße Installation und die erste Inbetriebnahme. Dabei sind die gesetzlichen Richtlinien sowie örtliche Vorschriften der Gasversorgungsunternehmen zu beachten.

a

Achtung!

Achten Sie auf eine spannungsfreie Montage der Gasleitung, damit es nicht zu Undichtigkeiten kommt!

14

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Installation 5 a

Achtung!

Mögliche Beschädigung der Gasarmatur durch

Überschreiten des Prüfdruckes oder des Betriebsdruckes!

Sie dürfen das Gasventil nur mit einem maximalen Druck von 110 mbar auf Dichtigkeit prüfen! Der Betriebsdruck darf 60 mbar nicht

überschreiten!

a

Achtung!

Achten Sie auf eine spannungsfreie Montage der Anschlussleitungen, damit es nicht zu Undichtigkeiten in der Heizungsanlage kommt!

h

Hinweis!

Vermeiden Sie nach dem Gaszähler die Gasleitungsdimension zu verringern, behalten Sie bis zum Gerät die Dimension bei. Wählen Sie den korrekten Gasabsperrhahn.

Laut TRGI müssen Sie beim Einsatz einer Strömungssicherung den nächsthöheren Rohrquerschnitt wählen.

Das Gerät wird über Wartungshähne mit dem Heizungsvor- und -rücklauf verbunden.

Für die Anbindung des Heizungssystems ist entsprechendes Vaillant Zubehör erhältlich.

2 3

1

Abb. 5.11 Heizungsanschluss

1

• Montieren Sie die Wartungshähne fachgerecht am

Vorlaufanschluss (1) und am Rücklaufanschluss (3) des Gerätes.

Abb. 5.10 Gasanschluss montieren

Sie müssen das Gerät über einen Gaskugelhahn mit

Brandschutzeinrichtung an die hauseigene Gasleitung anschließen.

• Blasen Sie vorab die Gasleitung sauber. Dadurch werden Geräteschäden vermieden.

• Verschrauben Sie das Gaszuleitungsrohr (1) des Gerätes gasdicht mit dem (vorinstallierten) Gaskugelhahn. Verwenden Sie dazu die dem Gerät beiliegende

Quetschverschraubung G 1.

• Entlüften Sie die Gasleitung vor der Inbetriebnahme.

• Überprüfen Sie den Gasanschluss auf Dichtheit.

h

Hinweis!

Wir empfehlen den Einsatz von Dichtungen aus pappähnlichem Fasermaterial anstelle von Dichtungen aus gummiähnlichen Materialien. Dichtungen aus gummiähnlichen Materialien können sich plastisch verformen, was zu Druckverlusten führen kann.

a

Achtung!

Nutzen Sie unbedingt zum Befüllen den KFE-

Hahn (2) im Rücklauf, da sonst die Entlüftung des Gerätes nicht gewährleistet ist.

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

15

5 Installation

Heizungsanlage

5.7 Kondenswasserablauf

1

1 2 3 4

Abb. 5.12 Sicherheitsventil montieren

Der ecoTEC exclusiv ist werksseitig mit Anschlüssen einer Sicherheitsgruppe ausgestattet:

– Sicherheitsventil (1)

– Manometer (2)

– Fülleinrichtung (KFE-Hahn) (3)

– Anschluss für Ausdehnungsgefäß (4)

Das Sicherheitsventil für die Heizungsanlage liegt dem

Gerät als Zubehör bei.

• Montieren Sie das Sicherheitsventil (1).

• Montieren Sie ein ausreichend dimensioniertes, bauseits zu stellendes Ausdehnungsgefäß an dem dafür vorhandenen Anschluss (4).

2

Abb. 5.13 Kondenswasserablauf

Das bei der Verbrennung entstehende Kondenswasser wird vom Kondenswasserablaufrohr (1) über einen Ablauftrichter (2) zum Abwasseranschluss geleitet.

d

Gefahr!

Vergiftungsgefahr durch Abgasaustritt!

Das Kondenswasser-Ablaufrohr darf nicht dicht mit einer festen Verbindung an der Abwasserleitung verbunden sein, da der interne Siphon leergesaugt werden könnte. Beim Einschalten des Gerätes muss der Kondenswassersiphon mit Wasser gefüllt sein, damit kein Abgas durch den Siphon entweichen kann (siehe Kap. 6.2.3).

5.8 Luft-/Abgasführung

H

Gefahr!

Verbrennungs- und Verbrühungsgefahr!

Das Sicherheitsventil (1) muss beobachtbar sein! Lassen Sie die Leitung so enden, dass bei

Wasser- oder Dampfaustritt keine Personen verletzt werden können.

Beachten Sie, dass das Leitungsende einsehbar sein muss.

d

Gefahr!

Vaillant Geräte sind gemeinsam mit den Original Vaillant Luft-/Abgasführungen systemzertifiziert. Verwenden Sie nur Original Vaillant

Luft-/Abgasführungen. Bei Verwendung anderer

Zubehöre können Funktionsstörungen auftreten. Sach- und Personenschäden können nicht ausgeschlossen werden. Original Luft-/Abgasführungen finden Sie in den Vaillant Montageanleitungen für Luft-/Abgasführungen.

a

Achtung!

Beschädigungsgefahr!

Lassen Sie die Leitung so enden, dass keine

Kabel oder andere elektrische Bauteile beschädigt werden können.

Standardmäßig sind alle ecoTEC exclusiv Geräte mit einem Luft-/Abgasanschluss Ø 80/125 mm ausgestattet.

Die Auswahl des optimalen Systems richtet sich nach dem individuellen Einbau- bzw. Anwendungsfall. .

Eine genauere Beschreibung finden Sie in beiliegender

Montageanleitung Luft-/Abgasführung.

16

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Installation 5

Beispielsweise können Sie folgendes Luft-Abgas-Zubehör mit Ihrem Gerät kombinieren:

Konzentrisches System, Kunststoff, Ø 80/125 mm

• Montieren Sie die Luft-/Abgasführung anhand der im

Lieferumfang dieses Gerätes enthaltenen Montageanleitung.

Die Nennspannung des Netzes muss 230 V betragen; bei

Netzspannungen über 253 V und unter 190 V sind Funktionsbeeinträchtigungen möglich.

1

2

3

4

Abb. 5.15 Rückwand der Elektronikbox öffnen

-

BUS

+ 7 8 9

L N 3 4 5

Abb. 5.14 Montagebeispiel senkrechte Dachdurchführung

h

Hinweis!

Beachten Sie die gültigen Normen und stimmen

Sie die Luft-/Abgasanlage mit dem Schornsteinfeger ab.

-

BUS

+ 7 8 9 L N 3 4 5 e

Gefahr!

Lebensgefahr durch Stromschlag an spannungsführenden Anschlüssen!

Die Elektroinstallation darf nur von einem anerkannten Fachhandwerksbetrieb durchgeführt werden.

Schalten Sie immer zuerst die Stromzufuhr ab und sichern Sie sie gegen unbeabsichtigtes

Wiedereinschalten. Erst im Anschluss daran dürfen Sie die Installation vornehmen. An den

Netzanschlussklemmen L und N liegt auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter Dauerspannung an!

Abb. 5.16 Beispiel für Kabelführung

5.9.1 Netzanschluss in der Schweiz

Das Gerät ist ist mit einem 1,0 m langen Anschlusskabel mit Netzstecker ausgestattet. Das Anschlusskabel ist werkseitig bereits im Gerät fertig verdrahtet. Gehen Sie bei der Anschlussverdrahtung wie folgt vor:

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

17

5 Installation

• Stecken Sie den Netzstecker in eine geeignete Steckdose. Das Gerät ist damit betriebsfertig ans Stromnetz angeschlossen.

Der Zugang zum Netzanschlussstecker muss jederzeit gewährleistet sein und darf nicht verdeckt oder zugestellt werden.

Installation des Gerätes im Schutzbereich Klasse 1 oder 2

a

Achtung!

Bei Installation des Gerätes im Schutzbereich

Klasse 1 oder 2 darf der Netzanschluss nicht durch das serienmäßige Anschlusskabel mit

Schuko-Stecker erfolgen. Stattdessen muss das Gerät über einen Festanschluss und eine

Trennvorrichtung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnung (z. B. Sicherungen oder Leistungsschalter) angeschlossen werden. Beachten Sie die gültigen Normen.

Die Netzzuleitung muss über einen festen Anschluss und eine Trennvorrichtung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnung (z. B. Sicherungen, Leistungsschalter) angeschlossen werden.

• Nehmen Sie die Frontverkleidung des Gerätes ab

(siehe Kap. 4.8) und klappen Sie die Elektronikbox (3) nach vorn.

• Clipsen Sie den hinteren Deckel (2) der Elektronikbox an den Stellen (1) aus und klappen Sie den Deckel hoch.

• Führen Sie ein handelsübliches Netzanschlusskabel durch eine Kabeldurchführung (4). Verwenden Sie die

Tülle zur Abdichtung der Öffnung.

• Führen Sie das Netzanschlusskabel in die Elektronikbox ein und längen Sie die Leitung ab.

• Manteln Sie die Anschlussleitung ca. 2 - 3 cm ab und isolieren Sie die Adern ab.

a

Achtung!

Durch Netz-Einspeisung an falschen Steckerklemmen des Systems ProE kann die Elektronik zerstört werden. Klemmen Sie die Netzzuleitung ausschließlich an den dafür gekennzeichneten Klemmen an!

• Nehmen Sie die Frontverkleidung des Gerätes ab

(siehe Kap. 4.8) und klappen Sie die Elektronikbox (3,

Abb. 5.15) nach vorn.

• Clipsen Sie den hinteren Deckel (2) der Elektronikbox an den Stellen (1) aus und klappen Sie den Deckel hoch.

• Entfernen Sie das serienmäßige Netzanschlusskabel und verwenden Sie ein handelsübliches Netzanschlusskabel.

• Führen Sie das Netzanschlusskabel durch die freigewordene Kabeldurchführung (4). Verwenden Sie die beiliegende Tülle (im Beipack) zur Abdichtung der Öffnung.

• Führen Sie anschließend das Netzanschlusskabel in die Elektronikbox ein und längen Sie die Leitung ab.

• Manteln Sie die Anschlussleitung ca. 2 - 3 cm ab, und isolieren Sie die Adern ab.

• Schließen Sie die Adern an die Steckplätze der Elektronik an (L, N und Erde), siehe Abb. 5.16. Verwenden

Sie den entsprechenden ProE-Stecker.

• Schließen Sie den hinteren Deckel der Elektronikbox und drücken Sie ihn zu, bis er hörbar einrastet.

• Klappen Sie die Elektronikbox hoch und drücken Sie die Box mit den beiden Clipsen rechts und links gegen die seitlichen Geräteverkleidungen, bis die Clipse hörbar einrasten.

• Bringen Sie die Frontverkleidung an (siehe Kap. 4.8).

a

Achtung!

Durch Netz-Einspeisung an falschen Steckerklemmen des Systems ProE kann die Elektronik zerstört werden. Klemmen Sie die Netzzuleitung ausschließlich an den dafür gekennzeichneten Klemmen an!

• Schließen Sie die Adern an die Steckplätze der Elektronik an (L, N und Erde), siehe Abb. 5.16. Verwenden

Sie den ProE-Stecker des entfernten Netzanschlusskabels.

• Schließen Sie den hinteren Deckel der Elektronikbox und drücken Sie ihn zu, bis er hörbar einrastet.

• Klappen Sie die Elektronikbox hoch und drücken Sie die Box mit den beiden Clipsen rechts und links gegen die seitlichen Geräteverkleidungen, bis die Clipse hörbar einrasten.

• Bringen Sie die Frontverkleidung an (siehe Kap. 4.8).

Nehmen Sie die Montage von Regelgeräten entsprechend der jeweiligen Bedienungs- und Installationsanleitung vor.

Die erforderlichen Anschlüsse an die Elektronik des

Heizgerätes (z. B. bei externen Regelgeräten, Außenfühlern u. ä.) nehmen Sie wie folgt vor:

• Nehmen Sie die Frontverkleidung des Gerätes ab

(siehe Kap. 4.8) und klappen Sie die Elektronikbox (3) nach vorn (siehe Abb. 5.15).

• Clipsen Sie den hinteren Deckel (2) der Elektronikbox an den Stellen (1) aus und klappen Sie den Deckel hoch (siehe Abb. 5.15).

• Führen Sie die Anschlussleitungen der jeweiligen, anzuschließenden Komponenten durch die Kabeldurchführungen (4) links an der Geräteunterseite (siehe

Abb. 5.15)

• Führen Sie anschließend die Anschlussleitungen in die

Elektronikbox ein und längen Sie die Leitungen ab.

• Manteln Sie die Anschlussleitung ca. 2 - 3 cm ab und isolieren Sie die Adern ab.

18

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Installation 5

• Schließen Sie die Adern entsprechend Abb. 5.16 an die entsprechenden ProE-Stecker bzw. Steckplätze der

Elektronik an.

a

Achtung!

Zerstörungsgefahr für Elektronik!

Schließen Sie an den Klemmen 7, 8, 9, eBUS

(+,-) keine Netzspannung an!

h

Hinweis!

Stellen Sie sicher, dass die Adern mechanisch fest in den Schraubklemmen des ProE-Steckers gehalten werden.

• Ist kein Raum-/Uhrenthermostat angeschlossen, dann müssen Sie eine Brücke zwischen Klemme 3 und 4 einsetzen, falls diese nicht vorhanden ist. Entfernen

Sie die Brücke, falls Sie einen entsprechenden Raum-/

Uhrenthermostat an die Klemmen 3 und 4 anschlie-

ßen.

• Bei Anschluss einer witterungsgeführten Temperatur-

Regelung oder Raumtemperatur-Regelung (Stetigregelung-Anschlussklemmen 7, 8, 9) muss die Brücke zwischen Klemme 3 und 4 eingesetzt bleiben.

• Schließen Sie den hinteren Deckel der Elektronikbox und drücken Sie ihn zu, bis er hörbar einrastet.

• Klappen Sie die Elektronikbox hoch und drücken Sie die Box mit den beiden Clipsen rechts und links gegen die seitlichen Geräteverkleidungen, bis die Clipse hörbar einrasten.

• Bringen Sie die Frontverkleidung an (siehe Kap. 4.8).

• Um Pumpenbetriebsart 1 (weiterlaufende Pumpe) für

Mehrkreis-Regler zu erreichen, stellen Sie den Diagnosepunkt „d.18“ Pumpenbetriebsart von 3 „intermittierend“ auf 1 „weiterlaufend“ (siehe Kap. 7.2.2) ein.

Beachten Sie, dass bei Anschluss eines Maximalthermostaten (Anlegethermostaten) für Fußbodenheizungen die

Brücke am ProE-Stecker entfernt werden muss.

Beim ecoTEC exclusiv müssen Sie den Weichenfühler entweder laut Anschlussplan (Abb. 5.17, Abb. 5.18) an

X41/RF oder an den gewählten Regler (siehe jeweilige

Bedienungsanleitung) anschließen.

5.9.5 Zusatzrelais (grauer Stecker auf der Platine) und Multifunktionsmodul „2 aus 7“

Multifunktionsmodul „2 aus 7“

Wenn Sie weitere Komponenten anschließen möchten, ist dies über das Vaillant Multifunktionsmodul „2 aus 7“

(Zubehör) möglich.

• Nehmen Sie die Montage entsprechend der jeweiligen

Bedienungs- und Installationsanleitung vor.

• Wählen Sie für die Ansteuerung des Relais 1 auf dem

Multifunktionsmodul in der 2. Diagnoseebene den Diagnosepunkt „d.27“, für die Ansteuerung des Relais 2 den Diagnosepunkt „d.28“ (siehe Kap. 9.1.2). Hier können Sie folgende Komponenten auswählen:

1 = Zirkulationspumpe

2 = Externe Pumpe

3 = Ladepumpe

4 = Dunstabzugshaube

5 = Externes Magnetventil

6 = Externe Störmeldung

7 = nicht aktiv

8 = Fernbedienung eBUS (nicht aktiv)

9 = Legionellenpumpe (nicht aktiv)

Im ecoTEC exclusiv haben Sie die Möglichkeit, eine bauseits gestellte Speicherladepumpe direkt anzusteuern.

• Schließen Sie dazu die jeweilige Komponente an dem

Stecker X6 (rosa) auf der Geräteplatine an (siehe Anschlussplan in Kap. 5.9.8).

Zirkulationspumpe (nur in Verbindung mit

Warmwasserspeicher VIH)

Die Elektronik des ecoTEC exclusiv bietet die Möglichkeit, die Zirkulationspumpe eines Warmwasserspeichers bedarfsgerecht (ähnlich wie ein Treppenlichtautomat) anzusteuern. Die Ansteuerung erfolgt über einen bauseits zu stellenden, externen Taster, der an einer beliebigen Stelle in der Wohnung, z. B. Bad oder Küche, installiert sein kann. Den Taster müssen Sie an die Klemmen X41/1 und X41/6 der Elektronik des ecoTEC exclusiv anschließen (siehe Abb. 5.17 bzw. 5. 18). Bei Betätigung des Tasters wird die Zirkulationspumpe in Betrieb genommen. Nach 5 Minuten wird die Pumpe wieder abgeschaltet. Sie können mehrere Taster parallel schalten.

Unabhängig von der externen Ansteuerung der Zirkulationspumpe ist die Funktion „Ansteuerung durch programmierbare Zeitfenster“ durch einen Regler weiterhin möglich.

Zusatzrelais (grauer Stecker auf der Platine)

Im ecoTEC exclusiv haben Sie die Möglichkeit, eine zusätzliche Komponente über das Zusatzrelais anzusteuern.

Über den Diagnosepunkt „d.26“ in der 2. Diagnoseebene können Sie die eingebaute Komponente auswählen

(siehe Kap. 9.1.2).

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

19

5 Installation

5.9.8 Anschlusspläne

22

X29

18

8

13

3

9

1

6

2

4

16

14

15

17

19

20

21

5

17

3

X20

X21

5

4

1

8

2

10

5

7

8

12

13

4

16

15

6

14

3

6

Zünder

X14 braun grau rot schwarz grün rot rot schwarz blau schwarz schwarz schwarz rot rot grün schwarz orange braun blau schwarz orange violett rot blau rot blau blau schwarz grün rot braun schwarz rot grün rot grün schwarz blau schwarz grün / gelb rot

Abb. 5.17 Anschlussplan ecoTEC exclusiv VC 356 (Forts. nächste Seite)

Speicherthermostat (Zubehör)

“C1/C2”

Speicherfühler

+

+

M

Gasventil

Haltemagnet

Gasarmatur

Schrittmotor natur schwarz

DE

1

2

4

P

Wasserdrucksensor

+

Signal

-

Volumenstromsensor

3

4

-

Signal

5

+

1

2

Masse

Hallsignal

PWM-Signal

+24V

Gebläse

Luftdrucksensor

Vorlauffühler

CH / AT

Rücklauffühler

Abgas-Sicherheitstemperaturbegrenzer,

CH Serie, AT optional, sonst gebrückt

CO-Sensor

Zündelektrode

Gerätemasse

20

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Installation 5

X13

N

L

X11

Speicher-

ladepumpe rosa

X6

X1

N

L

X41

X22

X18

5

4

3

N

L

N

L

9

8

7

+

-

2

1

1

0

0

DCF

6

RF

AF

FB

Abb. 5.17 Anschlussplan ecoTEC exclusiv VC 356 (Forts.)

Zusatzrelais (einstellbar unter d.26)

Interne Pumpe

Option ext. Regler/Raumthermostat 3-4

(Kontakt)

Netzeingang

Option ext. Regler/Raumthermostat 7-8-9

(stetig, analog)

Option Busanschluss (Regler/Raumthermostat digital)

Option Anlegethermostat

Masse

Masse

DCF-Anschluss

Weichenfühler

Außenfühler

Stecker für Reglerzubehör

VRC 4xx bzw. ZP-Steuerung

Fernbedienung Zirkulationspumpe

PWM Signal interne Pumpe

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

21

5 Installation

22

X29

18

8

13

3

9

1

6

2

4

16

14

15

17

19

20

21

5

17

3

X20

X21

5

4

1

8

2

10

5

7

8

12

4

16

15

6

13

14

3

6

Zünder

X14 grau rot schwarz grün rot rot schwarz blau schwarz schwarz schwarz rot rot grün schwarz orange braun blau braun schwarz schwarz orange violett rot blau rot blau blau schwarz grün rot braun schwarz rot grün rot grün schwarz blau schwarz grün / gelb rot

Abb. 5.18 Anschlussplan ecoTEC exclusiv VC 466 (Forts. nächste Seite)

X11

Speicherthermostat (Zubehör)

“C1/C2”

Speicherfühler

+

+

M

Gasventil

Haltemagnet

Gasarmatur

Schrittmotor natur schwarz

DE

1

2

4

P

Wasserdrucksensor

+

Signal

-

Volumenstromsensor

3

4

-

Signal

5

+

1

2

Masse

Hallsignal

PWM-Signal

+24V

Gebläse

Luftdrucksensor

Vorlauffühler

CH / AT

Rücklauffühler

Abgas-Sicherheitstemperaturbegrenzer,

CH Serie, AT optional, sonst gebrückt

CO-Sensor

Zündelektrode

Gerätemasse

22

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Installation 5

Gebläse 230V~

X13

N

L

X11

Speicher-

ladepumpe rosa

X6

X1

X41

X22

X18

5

4

3

N

L

N

L

N

L

9

8

7

+

-

2

1

1

0

0

DCF

6

RF

AF

FB

Zusatzrelais (einstellbar unter d.26)

Interne Pumpe

Option ext. Regler/Raumthermostat 3-4

(Kontakt)

Netzeingang

Option ext. Regler/Raumthermostat 7-8-9

(stetig, analog)

Option Busanschluss (Regler/Raumthermostat digital)

Option Anlegethermostat

Masse

Masse

DCF-Anschluss

Weichenfühler

Außenfühler

Stecker für Reglerzubehör

VRC 4xx bzw. ZP-Steuerung

Fernbedienung Zirkulationspumpe

PWM Signal interne Pumpe

Gebläse

Abb. 5.18 Anschlussplan ecoTEC exclusiv VC 466 (Forts.)

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

23

6 Inbetriebnahme

6 Inbetriebnahme

a

Achtung!

Das Gerät darf

- zur Inbetriebnahme

- zu Prüfzwecken

- zum Dauerbetrieb nur mit geschlossener Frontverkleidung und vollständig montiertem und geschlossenem

Luft-/Abgas system betrieben werden.

Andernfalls kann es – unter ungünstigen Betriebsbedingungen – zu Sach schäden oder sogar zu Gefahr für Leib und Leben kommen.

h

Hinweis!

Berücksichtigen Sie bei der Inbetriebnahme besonders:

Vor der Befüllung des Heizkreises bzw. des

Speicherladekreises müssen Sie die Kappe des

Entlüfters öffnen, die während des weiteren Betriebs geöffnet bleibt.

Verwenden Sie zum Entlüften des Heizkreises bzw. Speicherladekreises das Entlüftungsprogramm (siehe Kap. 9.2).

6.1 Funktionsmenü

Benutzen Sie zur Inbetriebnahme des Gerätes das Funktionsmenü, siehe Abb. 6.1.

Selbsttests im

Funktionsmenü

Interne Pumpe prüfen

Internes Vorrangumschaltventil prüfen

Gebläse prüfen

Bedeutung

Die interne Pumpe kann ein- und ausgeschaltet werden.

Das interne Vorrangumschaltventil kann in Heiz- oder Warmwasserposition gefahren werden.

Das Gebläse kann ein- und ausgeschaltet werden. Es wird die maximale Gebläsedrehzahl angefahren.

Ladepumpe prüfen

Die Speicherladepumpe kann ein- und ausgeschaltet werden.

Zirkulationspumpe prüfen

Externe Pumpe prüfen

Die Zirkulationspumpe kann ein- und ausgeschaltet werden.

Die externe Pumpe kann ein- und ausgeschaltet werden.

Hydraulik entlüften

Wahlweise kann der Heiz- oder Warmwasserkreis entlüftet werden. Es werden für 15 min dieselben Zyklen durchfahren, wie bei P.0

(Kap. 9.2).

Brenner testen Das Gerät startet, führt den notwendigen Selbsttest durch und geht auf Minimalbelastung. Im

Display werden abwechselnd Status und Temperatur (wahlweise Druck) angezeigt. Wenn ein

Fehler auftritt, wird dieser im Display angezeigt.

Funktionsmenü beenden

Das Funktionsmenü wird verlassen.

Der aktuelle Modus wird im Klartextdisplay angezeigt. Wenn 15 Minuten keine Taste betätigt wird, wird der Testmodus automatisch verlassen.

Tab. 6.1 Selbsttests im Funktionsmenü

h

Hinweis!

Bei jedem Einschalten des Hauptschalters oder nach Drücken der Entstörtaste wird im Display angefragt, ob das Funktionsmenü gestartet werden soll. Wenn es gestartet wird, können in einem Pull-down-Menü Aktoren des Gerätes getestet werden (siehe Tab. 6.1).

Wenn Sie innerhalb von 10 Sekunden keine Taste drücken, wechselt das Display automatisch in den normalen

Betriebszustand.

Wenn Sie das Funktionsmenü starten, können Sie mit

„+/-“ verschiedene Selbsttests auswählen (siehe Tab.

6.1). Durch Drücken der Taste „i“ (Info) wird der angezeigte Selbsttest gestartet. Dabei wird im Klartextdisplay immer der aktuelle Status angezeigt.

Mit „+/-“ können Sie den Status ändern.

Um den laufenden Selbsttest zu verlassen, müssen Sie wieder „i“ (Info) drücken. Dann können Sie entweder den nächsten Selbsttest starten oder zum Punkt „Funktionsmenü beenden“ scrollen und das Funktionsmenü durch Drücken der Taste „i“ (Info) beenden.

Wenn Sie 15 Minuten keine Taste drücken, wird das

Funktionsmenü automatisch verlassen und das Display wechselt in den normalen Betriebszustand.

24

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Inbetriebnahme 6

Funktionsmenü aktiv

(-) Nein Ja (+)

Interne Pumpe prüfen i = starten

Brenner testen i = starten

Selbsttests siehe Tab. 6.1

Interne Pumpe prüfen i = starten

Interne Pumpe aus

(-) Aus Ein (+)

Wasserpumpe ein

(-) Aus Ein (+)

Interne Pumpe prüfen i = starten

Abb. 6.1 Bedienung Funktionsmenü

Funktionsmenü been i = beenden

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

25

6 Inbetriebnahme a

Achtung!

Bei der Verwendung von Inhibitoren mit den

Handelsnamen SENTINEL und FERNOX sind bisher keine Unverträglichkeiten mit unseren

Geräten bekannt geworden. Für die Verträglichkeit von Inhibitoren im übrigen Heizsystem und für deren Wirksamkeit übernehmen wir keine

Haftung.

Enthärten Sie das Heizungswasser ab Wasserhärten von ca. 16°dH! Sie können hierfür den

Ionentauscher mit der Vaillant Ersatzteilnummer 990349 verwenden.

Beachten Sie die beiliegende Bedienungsanleitung. Vaillant übernimmt für Schäden und etwaige Folgeschäden aufgrund von Frost- und

Korrosionsschutzmitteln keine Haftung. Informieren Sie den Benutzer über die Verhaltensweisen zum Frostschutz.

h

Hinweis!

Der ecoTEC exclusiv ist mit einem Manometer

(1) und mit einer digitalen Druckanzeige ausgerüstet. Wenn das Heizgerät eingeschaltet ist, können Sie sich den genauen Fülldruck durch

Drücken der Taste „-“ (2) im Display anzeigen lassen. Außerdem können Sie zwischen dauerhafter Temperatur- oder Druckanzeige im Display umschalten, indem Sie die Taste „-“ ca.

5 Sekunden gedrückt halten.

Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungsanlage muss das Manometer (1) bei kalter Anlage in der oberen

Hälfte des dunkelgrauen Bereichs stehen (siehe Abb.

6.2). Dies entspricht einem Fülldruck zwischen 1,0 und

2,0 bar.

Erstreckt sich die Heizungsanlage über mehrere Stockwerke, so können höhere Werte für den Wasserdruck der Anlage erforderlich sein (Vermeidung von Lufteintritt).

• Spülen Sie die Heizungsanlage vor dem eigentlichen

Befüllen gut durch.

6.2.2 Heizungsseitiges Befüllen und Entlüften

1 bar

2

1 bar

Abb. 6.2 Fülldruck der Heizungsanlage prüfen

a

Achtung!

Befüllen Sie die Anlage nur über den geräteinternen KFE-Hahn. Andernfalls kann es zu

Entlüftungsproblemen kommen.

Abb. 6.3 Schnellentlüfter

• Lösen Sie die Kappe des Schnellentlüfters (1) um ein bis zwei Umdrehungen (das Gerät entlüftet sich während des Dauerbetriebes selbsttätig über den Schnell- entlüfter).

• Öffnen Sie alle Thermostatventile der Anlage.

• Verbinden Sie den KFE-Hahn der Anlage normgerecht mit einem Kaltwasser-Zapfventil.

26

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Inbetriebnahme 6 h

Hinweis!

Um den Betrieb der Anlage mit einer zu geringen Wassermenge zu vermeiden und dadurch möglichen Folgeschäden vorzubeugen, verfügt das Gerät über einen Drucksensor. Dieser signalisiert beim Unterschreiten von 0,6 bar den

Druckmangel, indem im Display der Druckwert blinkend dargestellt wird. Bei Unterschreitung eines Druckes von 0,3 bar schaltet das Gerät ab. Im Display erscheint die Fehlermeldung

F.22 („Wassermangel“). Um das Gerät wieder in Betrieb zu nehmen, muss zunächst Wasser in die Anlage gefüllt werden. Dies ist auch der

Fall, wenn Sie das noch leere Gerät einschalten.

Beim Befüllen verlischt die Anzeige dann automatisch.

a

Achtung!

Befindet sich nach Ablauf des Entlüftungsprogramms noch zuviel Luft in der Anlage, muss das Programm erneut gestartet werden! Nach

Beendigung des Befüllungsvorganges sollte der

Anlagendruck mindestens 0,2 bar oberhalb des

Gegendruckes vom Ausdehnungsgefäß (ADG) liegen (P

Anlage

P

ADG

+ 0,2 bar).

• Überprüfen Sie alle Anschlüsse auf Dichtheit.

h

Hinweis!

Beim Start des Gerätes kann es aufgrund nochmals absinkenden Drucks wiederum zu einer

Wartungs- oder Fehlermeldung kommen. Diese verlischt automatisch beim Nachfüllen des Gerätes.

a

Achtung!

Beschädigungsgefahr durch auslaufendes Wasser!

Bei häufigerem Druckabfall müssen Sie die Ursache für den Heizwasserverlust ermitteln und beseitigen.

• Drehen Sie Füllhahn und Zapfventil langsam auf und füllen Sie solange Wasser nach, bis der erforderliche

Anlagendruck am Manometer bzw. im Display erreicht ist.

• Schließen Sie das Zapfventil.

h

Hinweis!

Benutzen Sie zum Entlüften des Heizgerätes das Prüfprogramm P.0: Das Gerät geht nicht in

Betrieb. Die geräteinterne Pumpe läuft intermittierend und entlüftet den Gerätekreis. Der

Druck wird digital angezeigt. Um den Entlüftungsvorgang ordnungsgemäß durchführen zu können, stellen Sie während der Entlüftung sicher, dass der Anlagendruck nicht unter 0,8 bar abfällt. Das Entlüftungsprogramm läuft ca.

6,5 Minuten.

• Entlüften Sie alle Heizkörper.

• Prüfen Sie anschließend nochmals den Fülldruck der

Anlage.

Abb. 6.4 Kondenswassersiphon befüllen

1 d

Gefahr!

Wird das Gerät mit leerem Kondenswassersiphon betrieben, besteht die Gefahr von Vergiftungen durch ausströmende Abgase. Füllen Sie daher unbedingt vor der Inbetriebnahme den Siphon entsprechend der folgenden Beschreibung.

• Schrauben Sie das Unterteil (1) des Kondenswassersiphons ab.

• Füllen Sie das Unterteil zu etwa 3/4 mit Wasser.

• Schrauben Sie das Unterteil wieder an den Kondenswassersiphon.

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

27

6 Inbetriebnahme a

Achtung!

Nur AT: Das Gerät ist werksseitig auf Erdgas eingestellt. Wenn Sie das Gerät mit Flüssiggas betreiben wollen, müssen Sie nur den Diagnosepunkt „d.87“ von O (Erdgasbetrieb) auf 1 (Flüssiggasbetrieb 50 mbar) umstellen. Eine Gasblende ist nicht erforderlich!

Gehen Sie zur Überprüfung des Anschlussdruckes wie folgt vor:

• Nehmen Sie die Frontverkleidung des Gerätes ab.

• Schließen Sie den Gasabsperrhahn des Gerätes.

1 a

Achtung!

Die Gasarmatur ist mit einem werksseitig justierten Gasdruckregler ausgestattet (3, Abb.

6.5). Dieser darf auf keinen Fall verstellt werden, da sonst ein störungsfreier Betrieb nicht mehr gewährleistet ist.

2

Betrieb mit Erdgas

• Passen Sie das Gerät an die Gegebenheiten der Heizungsanlage an, siehe Kap. 7.2.1.

Nur AT: Betrieb mit Flüssiggas

• Stellen Sie den Diagnosepunkt „d.87“ von 0 (Erdgasbetrieb) auf 1 (Flüssiggasbetrieb 50 mbar).

• Nehmen Sie das Gerät in Betrieb.

• Bringen Sie den beiliegenden Umstell-Aufkleber unter dem Typenschild an.

Eine Gasblende ist nicht erforderlich!

3

Abb. 6.5 Anschlussdruck (Gasfließdruck) messen

• Lösen Sie die untere Messnippel schraube (1) (für den

Eingangsdruck) an der Gasarmatur.

• Schließen Sie ein Digital-Manometer oder ein U-Rohr-

Manometer (2) an.

• Öffnen Sie den Gasabsperrhahn des Gerätes.

• Nehmen Sie das Gerät in Betrieb (Prüfprogramm P.1, siehe Kap. 9.2).

• Warten Sie, bis das Gerät die maximale Leistung erreicht hat. Dies kann 2-3 Minuten dauern.

• Wenn der Brennerstart nicht erfolgreich verläuft,

überprüfen Sie über den Diagnosepunkt d.87, ob die

Gasart (0 = Erdgas bzw. 1 = Flüssiggas 50 mbar) richtig eingestellt ist

• Messen Sie den Anschlussdruck gegen den Atmosphärendruck.

a

Erdgas:

Liegt der Anschlussdruck außerhalb des Bereichs von 17 hPa (mbar) bis 25 hPa (mbar), dürfen Sie keine Einstellung durchführen und das Gerät nicht in Betrieb nehmen!

28

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Inbetriebnahme 6 a

Flüssiggas (nur AT):

Wenn der Anschlussdruck außerhalb des Bereichs von 42,5 hPa (mbar) bis 57,5 hPa

(mbar) liegt, dürfen Sie keine Einstellung durchführen und das Gerät nicht in Betrieb nehmen!

Liegt der Anschlussdruck im zulässigen Bereich, fahren

Sie wie folgt fort:

• Nehmen Sie das Gerät außer Betrieb.

• Schließen Sie den Gasabsperrhahn des Gerätes.

• Nehmen Sie das Manometer ab und schrauben Sie die

Messnippelschraube (1) wieder fest.

• Öffnen Sie den Gasabsperrhahn des Gerätes.

• Kontrollieren Sie die Messnippel schraube auf dichten

Sitz.

• Bringen Sie die Frontverkleidung wieder an und nehmen Sie das Gerät in Betrieb.

trieb („S.93“), erscheint im Display solange zusätzlich rollierend die Anzeige „Abgasmessung nicht möglich“.

• Die Verbrennung regelt sich automatisch optimal ein.

Es können CO2-Werte von 8,0 bis 10,5 Vol.-% (Erdgase) und von 9,0 bis 11,8 Vol.-% (Flüssiggas, nur AT) gemessen werden.

• Zur Erfüllung des Hamburger Fördermodells ist mit vrDIALOG der Korrekturfaktor-Offset um 7 % Punkte abzusenken.

Bei jedem Einschalten des Hauptschalters oder nach

Drücken der Entstörtaste wird im Display angefragt, ob das Funktionsmenü gestartet werden soll. Wenn es gestartet wird, können in einem Pull down-Menü Aktoren des Gerätes getestet werden.

Liegt der Anschlussdruck nicht im zulässigen Bereich, und Sie können den Fehler nicht beheben, verständigen

Sie das Gasversorgungsunternehmen und fahren Sie wie folgt fort:

• Nehmen Sie das Gerät außer Betrieb.

• Schließen Sie den Gasabsperrhahn des Gerätes.

• Nehmen Sie das Manometer ab und schrauben Sie die

Messnippel schraube (1) wieder fest.

• Kontrollieren Sie die Messnippel schraube auf dichten

Sitz.

• Bringen Sie die Frontverkleidung wieder an.

Sie dürfen das Gerät nicht wieder in Betrieb nehmen!

6.3.3 CO

h

2

-Gehalt prüfen

Hinweis!

Eine Überprüfung der Verbrennung ist nicht erforderlich, da diese vom Gerät ständig kontrolliert wird.

• Nehmen Sie das Gerät wieder in Betrieb.

• Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „+“ und „-“. Der

Modus „Schornsteinfegerbetrieb“ wird aktiviert.

• Warten Sie bis der Einmessvorgang („S.93“ im Display) auf die Abgasanlage und die Gasqualität erfolgt ist.

Nach Erstinbetriebnahme oder Start des Prüfprogramms P.4 kann es je nach eingestellter Heizungsteillast und der vorhandenen Wärmeabnahme durch die

Heizungsanlage zu weiterem Durchlaufen des Messprogramms kommen. Nach Betätigen der Taste „i“ (Info) werden die momentan aktuellen Stati des Gerätes angezeigt. Erscheinen dort u. a. „S.9“ oder „S.29“, so darf eine Abgasanalyse nicht vorgenommen werden. Das gilt auch, wenn diese Stati abwechselnd mit „S.4“ oder

„S.24“ erscheinen. Es ist der Hinweis darauf, dass das

Gerät nach 5 Minuten Brennerbetrieb das Messprogramm erneut starten wird, um Erwärmungseffekte zu berücksichtigen. Erst wenn „S.9“ bzw. „S.29“ nicht mehr angezeigt werden, kann eine Abgasanalyse erfolgen.

Während des Einmessvorgangs im Schornsteinfegerbe-

Führen Sie nach Abschluss der Installation und der Gaseinstellung eine Funktionsprüfung des Gerätes durch, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen und dem Betreiber übergeben.

• Nehmen Sie das Gerät entsprechend der zugehörigen

Bedienungsanleitung in Betrieb.

• Prüfen Sie Gaszuleitung, Abgasanlage, Heizungsanlage und Warmwasserleitungen auf Dichtheit.

• Überprüfen Sie die einwandfreie Installation der Luft-/

Abgasführung.

• Überzeugen Sie sich davon, dass die Frontverkleidung ordnungsgemäß geschlossen ist.

• Prüfen Sie die Funktion der Heizung (siehe Kap. 6.4.1) und der Warmwasserbereitung (siehe Kap. 6.4.2)

• Übergeben Sie das Gerät dem Betreiber.

Der Vaillant ecoTEC exclusiv besitzt Statuscodes, die den Betriebszustand des Gerätes im Display anzeigen.

Sie können eine Funktionsprüfung anhand dieser Statuscodes durchführen, indem Sie die Taste „i“ drücken. Der angezeigte Statuscode wird zusätzlich durch eine entsprechende Klartextanzeige im Display des Digitalen Informations- und Analysesystems (DIA) plus erläutert.

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

29

6 Inbetriebnahme

6.4.2 Speicherladung

• Schalten Sie das Gerät und den angeschlossenen

Warmwasserspeicher ein.

• Stellen Sie sicher, dass der Speicherthermostat

Wärme anfordert.

• Drücken Sie die Taste „i”.

Wenn der Speicher korrekt geladen wird, erscheint im

Display der Statuscode „S.24”. Der angezeigte Statuscode wird zusätzlich erläutert durch die Klartextanzeige

„Warmwasser Brenner an“.

h

Hinweis!

Bei Erstinbetriebnahme oder nach Prüfprogramm P.4 kann es bis zu 8 Minuten dauern, bis „S.24“ erscheint.

Abb. 6.6 Dichtheitsprüfung

6.4.1 Heizung

• Schalten Sie das Gerät ein.

• Stellen Sie sicher, dass eine Wärmeanforderung vorliegt.

• Drücken Sie die Taste „i”, um die Statusanzeige zu aktivieren.

h

Hinweis!

Wenn Sie Ihren Regler über eine zweiadrige eBUS-Leitung anschließen, stellen Sie den

Drehknopf zur Einstellung der Warmwassertemperatur auf maximal mögliche Temperatur. Die

Solltemperatur für Ihren Speicher stellen Sie an

Ihrem Regler ein.

Wenn das Heizgerät korrekt läuft, erscheint im Display der Statuscode „S.4”. Der angezeigte Statuscode wird zusätzlich erläutert durch die Klartextanzeige „Heizbetrieb Brenner an“.

h

Hinweis!

Bei Erstinbetriebnahme oder nach Prüfprogramm P.4 kann es bis zu 8 Minuten dauern, bis „S.4“ erscheint.

Abb. 6.8 Displayanzeige bei Warmwasserbetrieb

Abb. 6.7 Displayanzeige bei Heizbetrieb

30

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Inbetriebnahme 6

6.5 Übergabe an den Betreiber 6.6 Garantie

h

Hinweis!

Nach Beendigung der Installation kleben Sie den diesem Gerät beigefügten Aufkleber Art.-

Nr. 835593 bitte in der Sprache des Benutzers auf die Gerätefront.

Der Betreiber des Gerätes muss über die Handhabung und Funktion seines ecoTEC exclusiv unterrichtet werden.

• Übergeben Sie dem Betreiber alle für ihn bestimmten

Anleitungen und Gerätepapiere zur Aufbewahrung.

• Machen Sie den Betreiber darauf aufmerksam, dass die Anleitungen in der Nähe des ecoTEC exclusiv bleiben sollen, jedoch nicht in oder auf dem Gerät.

• Gehen Sie die Bedienungsanleitung mit dem Betreiber durch und beantworten Sie gegebenenfalls seine Fragen.

• Weisen Sie den Betreiber insbesondere auf die Sicherheitshinweise hin, die er beachten muss.

• Weisen Sie den Betreiber auf die Notwendigkeit einer regelmäßigen Inspektion/Wartung der Anlage hin

(empfehlen Sie den Abschluss eines Inspektions-/Wartungsvertrags).

• Unterrichten Sie den Betreiber über getroffene Maßnahmen zur Verbrennungsluftversorgung und Abgasführung. Weisen Sie besonders darauf hin, dass diese nicht verändert werden dürfen.

• Erklären Sie dem Betreiber die Kontrolle des erforderlichen Wasserdrucks der Anlage sowie Maßnahmen zum Nachfüllen und Entlüften der Heizungsanlage bei

Bedarf.

• Weisen Sie den Betreiber auf die richtige (wirtschaftliche) Einstellung von Temperaturen, Regelgeräten und Thermostatventilen hin.

Herstellergarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb.

Dem Eigentümer des Gerätes räumen wir diese Herstellergarantie entsprechend den Vaillant Garantiebedingungen ein. Die aktuellen Garantiebedingungen sind in der jeweils gültigen Preisliste enthalten - siehe dazu auch www.vaillant.at.

Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem

Werkskundendienst ausgeführt. Wir können Ihnen daher etwaige Kosten, die Ihnen bei der Durchführung von Arbeiten an dem Gerät während der Garantiezeit entstehen, nur dann erstatten, falls wir Ihnen einen entsprechenden Auftrag erteilt haben und es sich um einen Garantiefall handelt.

Werksgarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Dem Eigentümer des Gerätes räumen wir eine Werksgarantie entsprechend den landesspezifischen Vaillant Geschäftsbedingungen und den entsprechend abgeschlossenen Wartungsverträgen ein. Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem Werkskundendienst ausgeführt. a

Achtung!

Das Gerät darf

- zur Inbetriebnahme

- zu Prüfzwecken

- zum Dauerbetrieb nur mit geschlossener Frontverkleidung und vollständig montiertem und geschlossenem

Luft-/Abgas system betrieben werden.

Andernfalls kann es – unter ungünstigen Betriebsbedingungen – zu Sach schäden oder sogar zu Gefahr für Leib und Leben kommen.

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

31

7 Anpassen an die Heizungsanlage

7 Anpassen an die Heizungsanlage

Die ecoTEC exclusiv Geräte sind mit einem digitalen

Infor mations- und Analysesystem ausgestattet.

In der Tabelle 7.1 sind nur die Diagnosepunkte aufgelistet, an denen Sie Verände run gen vornehmen können.

Alle weiteren Diagnosepunkte sind für die Diagnose und

Stö rungsbehebung erforderlich (siehe Kap. 9).

7.1 Auswahl und Einstellung von Parametern

Im Diagnosemodus können Sie verschiedene Parameter verändern, um das Heizgerät an die Heizungsanlage anzupassen.

Anhand der folgenden Beschreibung können Sie die entsprechenden Parameter auswählen:

• Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“.

Im Display erscheint „d. 0“.

+

• Blättern Sie mit den Tasten „+“ oder „–“ zur gewünschten Diagnosenummer.

• Drücken Sie die Taste „i“.

Im Display erscheint die zugehörige Diagnoseinformation.

• Falls erforderlich, ändern Sie den Wert mit den Tasten

„+“ oder „–“ (Anzeige blinkt).

• Speichern Sie den neu eingestellten Wert, indem Sie

Taste „i“ ca. 5 Sekunden gedrückt halten, bis die Anzeige nicht mehr blinkt.

Den Diagnosemodus können Sie wie folgt beenden:

• Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“ oder betätigen Sie etwa 4 Minuten keine Taste.

Im Display erscheint wieder die aktuelle Heizungsvorlauftemperatur oder optional, falls eingestellt, der Anlagendruck.

7.2 Übersicht über die einstellbaren Anlagenparameter

Folgende Parameter können zur Anpassung des Gerätes an die Heizungsanlage und die Bedürfnisse des Kunden eingestellt werden: h

Hinweis!

In der letzten Spalte können Sie Ihre Einstellungen eintragen, nachdem Sie die anlagenspezifischen Parameter eingestellt haben.

h

Hinweis!

Die Diagnosepunkte d.14, d.17, d.18, d.20, d.26, d.27, d.28, d.50, d.51, d.70, d.71, d.72, d.75, d.77, d.78, d.84, d.86, d.87, d.89, d.93 und d.96 befinden sich in der 2. Diagnoseebene, siehe Kap. 9.1.2.

+

Abb. 7.1 Parameter einstellen

32

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Anpassen an die Heizungsanlage 7

Anzeige Bedeutung

d. 0 d. 1 d. 2 d.14

d.17

d.18

d.20

d.26

d.27

d.28

d.50

d.51

d.70

d.71

d.72

d.75

d.77

d.78

d.84

d.86

Einstellbare Werte

Heizungsteillast 6 - 35 kW (VC 356)

8 - 45 kW (VC 466)

Nachlaufzeit interne Pumpe für Heizbetrieb

Max. Sperrzeit Heizung bei 20 °C Vorlauftemperatur

Pumpendrehzahl Sollwert

2 - 60 min

2 - 60 min

Sollwert interne Pumpe in %:

0 = auto, 1 = 53, 2 = 60, 3 = 70, 4 = 85,

5 = 100

0 = Vorlauf, 1 = Rücklauf Umschaltung Vorlauf-/Rücklaufregelung

Heizung

Pumpenbetriebsart (Nachlauf)

Max. Einstellwert für Speicher-Sollwert

Ansteuerung Zusatzrelais ecoTEC exclusiv

0 = Nachlaufend, 1 = Weiterlaufend,

2 = Winter, 3 = Intermittierend

40 bis 70 °C

1 = Zirkulationspumpe

2 = ext. Pumpe

3 = Ladepumpe

4 = Dunstabzugshaube

5 = ext. Magnetventil

6 = ext. Störmeldung

7 = nicht aktiv

8 = Fernbedienung eBUS (wird noch nicht unterstützt)

9 = Legionellenpumpe (nicht aktiv)

Umschaltung Relais 1 auf dem Multifunktionsmodul „2 aus 7“

Umschaltung Relais 2 auf dem Multifunktionsmodul „2aus 7“

1 = Zirkulationspumpe

2 = ext. Pumpe

3 = Ladepumpe

4 = Dunstabzugshaube

5 = ext. Magnetventil

6 = ext. Störmeldung

7 = nicht aktiv

8 = Fernbedienung eBUS (wird noch nicht unterstützt)

9 = Legionellenpumpe (nicht aktiv)

1 = Zirkulationspumpe

2 = ext. Pumpe

3 = Ladepumpe

4 = Dunstabzugshaube

5 = ext. Magnetventil

6 = ext. Störmeldung

7 = nicht aktiv

8 = Fernbedienung eBUS (wird noch nicht unterstützt)

9 = Legionellenpumpe (nicht aktiv)

1

1

Werksein stellung

Anlagenspezifische Einstellung

25 kW (VC 356)

35 kW (VC 466)

5 min

20 min

5 (100)

0

3

65 °C

2

Offset für Minimaldrehzahl

Offset für Maximaldrehzahl in Upm/10, Einstellbereich: 0 bis 300 in Upm/10, Einstellbereich: -99 bis 0

30

-45

Einstellen Vorrangumschaltventil-Stellung 0 = Normalbetrieb

1 = Mittelstellung (Parallelbetrieb)

2 = dauerhafte Heizungsstellung

Sollwert max. Vorlauftemperatur Heizung 40 bis 85 °C

Pumpennachlaufzeit nach Speicherladung 0 - 600 s max. Ladezeit für Warmwasserspeicher ohne eigene Regelung

20 - 90 min

Begrenzung der Speicherladeleistung in kW wie Heizungsteillast

0

75 °C

80 s

45 min

25 kW (VC 356)

35 kW (VC 466)

Begrenzung der Speicherladetemperatur in °C

Wartungsanzeige: Anzahl der Stunden bis zur nächsten Wartung

55 - 90 °C

0 bis 3000 h und „-“

(300 entspricht 3000 h, „-“ = deaktiviert)

Servicebetrieb präventive Wartungszähler: 0 = aus, 1 = ein mit ändern von 1 auf 0 und zurück = Reset der Wartungsanzeige und der Zähler

1

80 °C

„-“ nicht verstellen

Tab. 7.1 Einstellbare Parameter Ebene 1 und 2 (Fortsetzung nächste Seite)

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

33

7 Anpassen an die Heizungsanlage

#

Anzeige Bedeutung

d.87

d.89

d.93

d.96

d.97

d.98

d.99

Gasart einstellen

Start-Offset

Einstellung Gerätevariante DSN

Werkseinstellung

Aktivierung der 2. Diagnoseebene

Telefonnummer Fachhandwerker

Sprachvariante

Einstellbare Werte

0 = Erdgas

1 = Flüssiggas 50 mbar

2 = Flüssiggas 30/37 mbar

Einstellbereich: -10 … 15 %

Einstellbereich: 0 bis 99

9 = VC 356

10 = VC 466

1 = Rücksetzung einstellbarer Parameter auf Werkseinstellung

Code: 17 für 2. Ebene einprogrammierbare Telefonnummer einstellbare Sprache

Tab. 7.1 Einstellbare Parameter Ebene 1 und 2 (Fortsetzung)

Werksein stellung

0

8 %

Anlagenspezifische Einstellung

Die Geräte sind werksseitig auf 25 kW (VC 356) bzw.

35 kW (VC 466) eingestellt. Unter dem Diagnose punkt

„d. 0“ können Sie einen Wert einstellen, der der Geräteleistung in kW entspricht.

Die maximale Vorlauftemperatur für den Heizbetrieb ist werksseitig auf 75 °C eingestellt. Sie kann unter dem Diagnosepunkt „d.71“ zwischen 40 und 85 °C eingestellt werden.

einstellen

Die Pumpennachlaufzeit für den Heizbetrieb ist werkseitig auf einen Wert von 5 Minuten eingestellt. Sie kann unter dem Diagnosepunkt „d. 1“ im Bereich von 2 bis 60

Minuten eingestellt werden. Unter dem Diagnose punkt

„d.18“ können Sie ein anderes Nachlaufverhalten der

Pumpe einstellen.

Nachlaufend: Nach Beendigung der Heizungsanforderung läuft die Pumpe die unter „d. 1“ eingestellte Zeit nach.

Weiterlaufend: Die Pumpe wird eingeschaltet, wenn der

Drehknopf zur Einstellung der Heizungsvorlauftemperatur nicht im Linksanschlag steht und die Wärmeanforderung über einen externen Regler freigeschaltet ist.

Intermittierend: Diese Pumpenbetriebsart ist sinnvoll, um bei sehr geringem Wärmebedarf und großen Temperaturunterschieden zwischen Sollwert Speicherladung und Sollwert Heizbetrieb die Restwärme nach einer

Speicherladung abzuführen. Eine Unterversorgung der

Wohnräume wird dadurch vermieden. Bei vorliegendem

Wärmebedarf wird die Pumpe nach Ablauf der Nachlaufzeit alle 25 Minuten für 5 Minuten eingeschaltet

Um ein häufiges Ein- und Ausschalten des Brenners zu vermeiden (Energieverlust), wird nach jedem Abschalten des Brenners eine elektronische Wiedereinschaltsperre für eine bestimmte Zeit aktiviert. Die Brennersperrzeit kann den Verhältnissen der Heizungsanlage angepasst werden.

Die Brennersperrzeit wird nur für den Heizbetrieb aktiviert.

Ein Warmwasserbetrieb während einer laufenden Brennersperrzeit beeinflusst das Zeitglied nicht. Die maximale Brennersperrzeit ist unter Diagnosepunkt „d.2“ zwischen 2 und 60 min einstellbar (Werkseinstellung:

20 min). Die jeweils wirksame Sperrzeit errechnet sich dann aus der momentanen Vorlauf-Solltemperatur und der eingestellten maximalen Brennersperrzeit.

Durch Betätigen der Entstörtaste sowie durch kurzzeitiges Aktivieren des Sommerbetriebes (Vorlauf-Soll-Potentiometer kurz auf Linksanschlag und danach wieder in Ausgangsposition), kann das Zeitglied zurückgesetzt bzw. gelöscht werden. Die nach einer Regelabschaltung im Heizbetrieb verbleibende Brennersperrzeit ist unter dem Diagnosepunkt „d.67“ abrufbar.

34

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Anpassen an die Heizungsanlage 7

T

Vor

(Soll)

[°C]

40

45

50

55

20

25

30

35

60

65

70

75

2,0

2,0

2,0

2,0

2,0

2,0

2,0

2,0

2,0

2,0

Eingestellte maximale Brennersperrzeit [min]

1 5 10 15 20 25

2,0

2,0

5,0

4,5

10,0

9,2

15,0

14,0

20,0

18,5

25,0

23,0

4,0

4,0

3,5

3,0

8,5

7,5

6,5

6,0

12,5

11,0

10,0

8,5

16,5

15,0

13,0

11,5

20,5

18,5

16,5

14,0

3,0

2,5

2,0

1,5

1,5

1,0

5,0

4,5

3,5

2,5

2,0

1,0

7,5

6,0

5,0

3,5

2,5

1,0

9,5

8,0

6,0

4,5

2,5

1,0

12,0

10,0

7,5

5,5

3,0

1,0

Tab. 7.2 Wirksame Brennersperrzeiten

11,5

9,0

6,5

3,5

1,0

30

30,0

27,5

25,0

22,0

19,5

17,0

14,0

13,5

10,5

7,0

4,0

1,0

35

35,0

32,0

29,0

25,5

22,5

19,5

16,5

15,0

11,5

8,0

4,5

1,0

40

40,0

36,5

33,0

29,5

26,0

22,5

18,5

17,0

13,0

9,0

5,0

1,0

45

45,0

41,0

37,0

33,0

29,0

25,0

21,0

19,0

14,5

10,0

5,5

1,0

50

50,0

45,0

41,0

36,5

32,0

27,5

23,5

55

55,0

50,0

45,0

40,5

35,5

30,5

25,5

20,5

15,5

11,0

6,0

1,0

Die jeweils wirksamen Brennersperrzeiten in Abhängigkeit von der Vorlauf-Solltemperatur und der maximal eingestellten Brennersperrzeit können Sie der Tabelle

7.2 entnehmen.

Wird im Diagnosepunkt „d.84“ kein Zahlenwert, sondern das Symbol „–“ eingegeben, so ist die Funktion „Wartungsanzeige“ nicht aktiv.

Die Elektronik des ecoTEC exclusiv ermöglicht es Ihnen,

Wartungsintervalle für das Gerät festzulegen. Diese

Funktion dient dazu, nach einer bestimmten, einstellbaren Anzahl von Brennerbetriebsstunden die Meldung auszugeben, dass das Heizgerät gewartet werden muss.

Die Wartungsmeldung SEr wird nach Ablauf der eingestellten Brennerbetriebsstunden auf dem Display des ecoTEC exclusiv abwechselnd mit der aktuellen Vorlauftempera tur angezeigt. Auf dem Display der eBUS-Regler

(Zubehör) erscheint die Anzeige „Wartung“.

h

Hinweis!

Nach Ablauf der eingestellten Betriebsstunden muss das Wartungsintervall erneut im Diagnosemodus eingegeben werden.

7.2.6 Anpassung des Gerätes an größere

Abgasrohrlängen

Der ecoTEC exclusiv verfügt über eine automatische

Rohrlängenanpassung, die bei jedem Einschalten des

Hauptschalters durchgeführt wird. Damit können auch größere Abgasrohrlängen realisiert werden (siehe beiliegende Montageanleitung „Luft-/Abgasführung“). Eine manuelle Anpassung ist nicht erforderlich.

Wärmebedarf

5 kW

10 kW

15 kW

20 kW

25 kW

> 27 kW

Anzahl

Personen

1 - 2

2 - 3

1 - 2

2 - 3

2 - 3

3 - 4

3 - 4

4 - 5

3 - 4

4 - 6

3 - 4

4 - 6

Brennerbetriebsstunden bis zur nächsten Inspektion/Wartung (in

Abhängigkeit vom Anlagentyp)

1.650 h

1.650 h

2.300 h

2.300 h

1.800 h

1.800 h

2.500 h

2.500 h

2.600 h

2.600 h

3.000 h

3.000 h

Tab. 7.3 Richtwerte für Betriebsstunden

60

60,0

54,5

49,5

44,0

38,5

33,0

28,0

22,5

17,0

11,5

6,5

1,0

Über den Diagnosepunkt „d.84“ können die Betriebsstunden bis zur nächsten Wartung eingestellt werden.

Richtwerte hierfür können der Tabelle 7.3 entnommen werden; diese Werte entsprechen etwa einer Gerätebetriebszeit von einem Jahr.

Die Betriebsstunden sind in Zehnerschritten im Bereich von 0 bis 3000 h einstellbar.

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

35

8 Inspektion und Wartung

8.1 Funktionsmenü

h

Hinweis!

Bei jedem Einschalten des Hauptschalters oder nach Drücken der Entstörtaste wird im Display angefragt, ob das Funktionsmenü gestartet werden soll. Wenn es gestartet wird, können in einem Pull-down-Menü Aktoren des Gerätes getestet werden.

a

Achtung!

Das Gerät darf

- zur Inbetriebnahme

- zu Prüfzwecken

- zum Dauerbetrieb nur mit geschlossener Gerätefront und vollständig montiertem und geschlossenem Luft-/

Abgas system betrieben werden.

Andernfalls kann es – unter ungünstigen Betriebsbedingungen – zu Sach schäden oder sogar zu Gefahr für Leib und Leben kommen.

Sachgemäße, regelmäßige Inspektionen (1 x jährlich) und

Wartungen (zumindest alle 2 Jahre ein Mal) sowie die ausschließliche Verwendung von Originalersatzteilen sind für einen störungsfreien Betrieb und eine hohe Lebensdauer des Vaillant ecoTEC exclusiv von ausschlaggebender Bedeutung.

d

Gefahr!

Inspektion/Wartung und Reparatur des Gerätes dürfen nur durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb erfolgen. Nicht sachgemäß durchgeführte Inspektionen/Wartungen können zu

Sach- und Personen schäden führen.

8.3 Allgemeine Inspektions- und Wartungsanweisungen

Um alle Funktionen Ihres Vaillant Gerätes auf Dauer sicherzustellen und um den zugelassenen Serienzustand nicht zu verändern, dürfen bei Inspektionen, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nur Original Vaillant Ersatzteile verwendet werden!

Eine Aufstellung eventuell benötigter Ersatzteile enthalten die jeweils gültigen Ersatzteil-Kataloge. Auskunft erhalten Sie bei allen Vaillant Werkskundendienststellen.

Sicherheitshinweise

h

Hinweis!

Sind Inspektions- und Wartungsarbeiten bei eingeschaltetem Hauptschalter nötig, wird bei der

Beschreibung der Wartungsarbeit darauf hingewiesen.

Wir empfehlen daher den Abschluss eines Inspektions- bzw. Wartungsvertrages.

Die Inspektion dient dazu, den Ist-Zustand an einem

Gerät festzustellen und mit dem Soll-Zustand zu vergleichen. Dies geschieht durch Messen, Prüfen, Beobachten.

Die Wartung ist erforderlich, um gegebenenfalls Abweichungen des Ist-Zustandes vom Soll-Zustand zu beseitigen. Dies geschieht üblicherweise durch Reinigen, Einstellen und ggf. Austauschen einzelner, Verschleiß unterliegender Komponenten.

Für den Vaillant ecoTEC exclusiv wird empfohlen, eine jährliche Inspektion durchzuführen.

Durch die Datenabfrage im Diagnosesystem, einfache optische Prüfung und eine Luftzahlmessung kann eine

Inspektion auch ohne Demontage von Bauteilen schnell und wirtschaftlich durchgeführt werden.

Erfahrungsgemäß ist es unter normalen Betriebsbedingungen nicht erforderlich, jährlich Reinigungsarbeiten an Brenner und Wärmetauschern durchzuführen. Diese

Wartungsintervalle (zumindest alle 2 Jahre ein Mal) und deren Umfang werden vom Fachmann anhand des bei der Inspektion festgestellten Gerätezustandes bestimmt.

Alle Inspektions- und Wartungsarbeiten sind in der Reihenfolge gemäß Tab. 8.1 vorzunehmen.

e

Gefahr!

Lebensgefahr durch Stromschlag!

An den Einspeiseklemmen des Gerätes liegt auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter elektrische Spannung an.

Führen Sie vor Wartungsarbeiten immer folgende Arbeitsschritte durch:

• Schalten Sie den Hauptschalter aus.

• Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz, indem Sie den

Netzstecker ziehen (nur CH) oder das Gerät über eine

Trennvorrichtung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnung (z. B. Sicherungen oder Leistungsschalter) spannungsfrei machen.

• Schließen Sie den Gasabsperrhahn.

• Schließen Sie die Wartungshähne im Heizungsvor- und

-rücklauf.

• Nehmen Sie die Frontverkleidung des Gerätes ab.

Führen Sie nach Abschluss aller Wartungsarbeiten immer folgende Arbeitsschritte durch:

• Öffnen Sie die Wartungshähne im Heizungsvor- und

-rücklauf.

• Füllen Sie, falls erforderlich, das Gerät heizwasserseitig wieder auf einen Druck zwischen 1,0 und 2,0 bar auf.

36

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Inspektion und Wartung 8

• Entlüften Sie die Heizungsanlage (siehe Kap. 6.2.2, Befüllen des Gerätes und Verwendung des Prüfprogrammes P.0).

• Öffnen Sie den Gasabsperrhahn.

• Verbinden Sie das Gerät wieder mit dem Stromnetz.

• Schalten Sie den Hauptschalter ein.

• Überprüfen Sie das Gerät gas- und wasserseitig auf

Dichtheit.

• Füllen und entlüften Sie, falls erforderlich, nochmals die Heizungsanlage.

• Bringen Sie die Frontverkleidung des Gerätes an.

• Führen Sie eine Funktionsprüfung des Gerätes durch.

Nr. Arbeitsschritt

1

Gerät vom Stromnetz trennen, Gaszufuhr und Wartungshähne schließen,

Gerät wasserseitig drucklos machen (Manometer beobachten)

2 Thermo-Kompaktmodul ausbauen

3 Integral-Kondensations-Wärmetauscher reinigen

4 Brenner auf Verschmutzung prüfen

5 Thermo-Kompaktmodul einbauen. Achtung: Dichtungen auswechseln!

6 Elektrische Steckverbindungen und Anschlüsse auf korrekten Sitz prüfen, ggf. korrigieren

7 Vordruck des Ausdehnungsgefäßes (Zubehör) prüfen, ggf. nachfüllen

8 Luftabscheidesystem reinigen

9

10

Wartungshähne öffnen, Gerät/Anlage auffüllen auf ca. 1,0 - 2,0 bar (je nach statischer Höhe der Anlage)

Entlüftungsprogramm starten

Gerät auf allgemeinen Zustand prüfen, allgemeine Verschmutzungen am Gerät und in der Unterdruckkammer entfernen

11 Kondenswassersiphon im Gerät prüfen, evtl. reinigen und füllen

12 Kondenswasserwege im Gerät reinigen

13 Gaszufuhr und Wartungshähne öffnen, Gerät einschalten

14 Probebetrieb von Gerät und Heizungsanlage inkl. Warmwasserbereitung durchführen, ggf. entlüften

15 Zünd- und Brennerverhalten prüfen

16 Gerät auf abgas-, warmwasser- und kondenswasserseitige Dichtheit prüfen

17 Luft-/Abgas-Anlage auf Dichtheit und Befestigung prüfen, evtl. korrigieren

18 Frontverkleidung schließen und Gerät neu starten

19 Gaseinstellung des Gerätes prüfen, ggf. neu einstellen und protokollieren

20

Warmwasserspeicher warten (falls vorhanden): Innenbehälter spülen, Magnesium-Schutzanode auf Abtragung prüfen, nach max. 5 Jahren tauschen.

21 Durchgeführte Inspektion/Wartung protokollieren

Tab. 8.1 Arbeitsschritte bei Inspektions- und Wartungsarbeiten durchzuführen bei:

Inspektion Wartung

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

X

8.4 Gerät und Heizungsanlage füllen/entleeren

8.4.1 Füllen des Gerätes und der Heizungsanlage

Das Füllen des Gerätes und der Heizungsanlage ist in

Kap. 6.2 beschrieben.

• Schließen Sie die Wartungshähne des Gerätes.

• Öffnen Sie die Entleerungsventile an den Wartungshähnen.

• Öffnen Sie das Entlüftungsventil am Luftabscheider, damit das Gerät vollständig entleert wird.

8.4.3 Entleeren der gesamten Anlage

• Befestigen Sie einen Schlauch an der Entleerungsstelle der Anlage.

• Bringen Sie das freie Ende des Schlauchs an eine geeignete Ablaufstelle.

• Stellen Sie sicher, dass die Wartungshähne des Heizgerätes geöffnet sind.

• Öffnen Sie den Entleerungshahn.

• Öffnen Sie die Entlüftungsventile an den Heizkörpern.

Beginnen Sie am höchstgelegenen Heizkörper und fahren Sie dann weiter von oben nach unten fort.

• Wenn das Wasser abgelaufen ist, schließen Sie die Entlüftungsventile der Heizkörper und den Entleerungshahn wieder.

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

37

8 Inspektion und Wartung

Das Thermo-Kompaktmodul besteht aus dem drehzahlgeregelten Gebläse, der Gaszufuhr (Gemischrohr) zum

Gebläse-Vormischbrenner sowie dem Vormischbrenner selbst. Diese drei Einzelbauteile bilden die gemeinsame

Baueinheit Thermo-Kompaktmodul.

H

Verbrennungs- oder Verbrühungsgefahr!

Am Thermo-Kompaktmodul und an allen Wasser führenden Bauteilen besteht die Gefahr von

Verbrennungen und Verbrühungen. Arbeiten Sie erst dann an den Bauteilen, wenn diese abgekühlt sind.

Zur Demontage gehen Sie folgendermaßen vor:

• Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz.

• Schließen Sie die Gaszufuhr zum Gerät.

• Nehmen Sie die Frontverkleidung des Gerätes ab.

• Klappen Sie die Elektronikbox ab.

• Ziehen Sie das komplette Thermo-Kompaktmodul (2) vom Integral-Wärmetauscher (7) ab.

• Prüfen Sie nach der Demontage den Brenner und den

Integral-Kondensations-Wärmetauscher auf Beschädigungen und Verschmutzungen und führen Sie, falls erforderlich, die Reinigung der Bauteile gemäß den folgenden Abschnitten durch.

• Prüfen Sie die Isolierschicht an der Brennertür. Wenn sie Anzeichen von Beschädigungen aufweist, muss sie erneuert werden (Art.-Nr. 210734).

gen

a

Achtung!

Kurzschlussgefahr und Gefahr der Zerstörung von Platine und Gebläse!

Schützen Sie die heruntergeklappte Elektronikbox und das Gebläse gegen Spritzwasser.

1

7

6

2

1

2

3

5

3

4

4

Abb. 8.2 Integral-Kondensations-Wärmetauscher reinigen

Abb. 8.1 Thermo-Kompaktmodul ausbauen

• Ziehen Sie die Stecker vom Gebläse (3) und Luftdrucksensor (5) ab.

• Lösen Sie die Schraube, die das Luftansaugrohr befestigt.

• Schrauben Sie die 1/2 Zoll Überwurfmutter (4) am

Gasrohr ab.

• Schieben Sie das Luftansaugrohr nach links, so dass der Stutzen zum Gebläse freiliegt und nehmen Sie das

Luftansaugrohr mit Gasrohr und Luftdrucksensor heraus.

• Ziehen Sie die beiden Stecker der Zünd- und Erdungsleitung von der Zündelektrode (6) ab.

• Lösen Sie die 5 Muttern (1) inklusive dem Halter für das Luftansaugrohr.

• Bauen Sie das Thermo-Kompaktmodul aus, wie unter

8.5.1 beschrieben.

• Reinigen Sie die Heizspirale (2) des Integral-Kondensations-Wärmetauschers (1) mit einer handelsüblichen

Essig-Essenz. Spülen Sie mit Wasser nach. Das Wasser läuft aus dem Wärmetauscher durch den Kondenswassersiphon ab. Über die Öffnung (4) können Sie auch den Kondenswassersammelraum reinigen.

• Spülen Sie nach einer Einwirkzeit von ca. 20 Minuten die gelösten Verschmutzungen mit einem scharfen

Wasser strahl ab. Vermeiden Sie es, den Wasserstrahl direkt auf die Isolierfläche (3) an der Rückseite des

Wärme tauschers zu richten.

Sie können zum Reinigen auch eine Kunststoffbürste verwenden.

38

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Inspektion und Wartung 8

kalken

• Schließen Sie die Wartungshähne.

• Entleeren Sie das Gerät, wie unter 8.4.2 beschrieben.

• Füllen Sie den Kalklöser (ET 990098) in das Gerät ein.

• Befüllen Sie das Gerät mit klarem Wasser bis zum

Nenndruck.

• Stellen Sie die Pumpe auf „weiterlaufend“.

• Heizen Sie das Gerät über die Schornsteinfegertaste auf.

• Lassen Sie den Entkalker im Schornsteinfegerbetrieb ca. 30 min. einwirken.

• Spülen Sie dann das Gerät gründlich mit klarem Wasser aus.

• Stellen Sie die Pumpe wieder auf den Ausgangszustand zurück.

• Öffnen Sie die Wartungshähne und füllen Sie gegebenenfalls die Heizungsanlage auf.

• Stecken Sie das Thermo-Kompaktmodul (2, Abb. 8.1) auf den Integral-Kondensations-Wärmetauscher (7,

Abb. 8.1).

• Ziehen Sie die fünf Muttern (1, Abb. 8.1) über Kreuz fest, bis die Brennertür an den Anschlagflächen gleichmäßig anliegt.

• Schließen Sie die beiden Stecker der Zünd- und Erdleitung an die Zündelektrode (6, Abb. 8.1) an.

• Prüfen Sie, ob der Dichtring im Luftansaugrohr richtig im Dichtungssitz liegt.

• Stecken Sie das Luftansaugrohr mit Gasrohr und Luftdrucksensor wieder auf den Gebläsestutzen. Befestigen Sie das Luftansaugrohr am Halter.

• Setzen Sie eine neue Gasdichtung zur Montage des

Gasrohres an der Gasarmatur ein.

• Kontrollieren Sie die rote Silikondichtung zwischen

Gas- und Luftansaugrohr auf richtigen Sitz.

• Schließen Sie die Stecker am Gebläse (3, Abb. 8.1) und

Luftdrucksensor (5, Abb. 8.1) an.

• Öffnen Sie die Gaszufuhr am Gerät.

1

3

2

Abb. 8.3 Brenner prüfen

Der Brenner (1) ist wartungsfrei und braucht nicht gereinigt zu werden.

• Prüfen Sie die Oberfläche des Brenners auf Beschä digungen, tauschen Sie gegebenenfalls den Brenner aus.

• Bauen Sie nach Prüfung/Austausch des Brenners das

Thermo-Kompaktmodul ein, wie in Kap. 8.5.5 beschrieben.

Abb. 8.4 Kondenswassersiphon reinigen

• Erneuern Sie die Dichtungen (2) und (3) in der Brennertür (siehe Abb. 8.3).

H

Gefahr!

Verbrennungs- und Beschädigungsgefahr durch

Austritt heißer Abgase!

Die beiden Dichtungen (2) und (3) und die selbstsichernden Muttern an der Brennertür müssen bei jedem Öffnen der Brennertür erneuert werden (z. B. bei Wartungs- und Servicearbeiten). Wenn die Isolierschicht an der Brennertür Anzeichen von Beschädigungen aufweist, muss sie ebenfalls erneuert werden (Art.-Nr.

210734).

d

Gefahr!

Wird das Gerät mit leerem Kondenswassersiphon betrieben, besteht die Gefahr von Vergiftung durch ausströmende Abgase.

Füllen Sie daher nach jeder Reinigung den Siphon wieder auf.

• Schrauben Sie das Unterteil (1) des Kondenswassersiphons ab.

• Reinigen Sie das Siphon-Unterteil, indem Sie es mit

Wasser ausspülen.

• Füllen Sie anschließend das Unterteil zu etwa 3⁄4 mit

Wasser.

• Schrauben Sie das Unterteil wieder an den Kondenswassersiphon.

1

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

39

8 Inspektion und Wartung

4

5

2

1

6

Abb. 8.7 Filter reinigen

Abb. 8.5 Ausbau des Kondenswassersiphons

• Nehmen Sie zum Reinigen der Kondenswasserwege den kompletten Kondenswassersiphon durch Herausziehen der Klammer (1) ab. Danach ist der Kondenswasserablaufstutzen am Wärmetauscher zugänglich.

• Über die untere Reinigungsöffnung (2) am Wärmetauscher können Sie Schmutzansammlungen im vorderen

Kondenswasserablaufbereich entfernen.

• Befüllen Sie den Siphon wieder mit Wasser.

Sie können den Filter (5) im Luftabscheider (2) reinigen oder austauschen, ohne dazu den Luftabscheider ausbauen zu müssen.

• Schrauben Sie den Messingdeckel (4) des Stahlgehäuses (6) ab.

• Ziehen Sie den Filter (5) nach oben heraus.

Sie können den Filter entweder mit heißem Wasser reinigen oder gegen einen neuen Filter austauschen.

• Setzen Sie den Filter in den Luftabscheider ein.

• Schrauben Sie den Messingdeckel auf den Luftabscheider.

H

Gefahr!

Verbrennungs- oder Verbrühungsgefahr!

An allen wasserführenden Bauteilen besteht die

Gefahr von Verbrennungen und Verbrühungen.

Arbeiten Sie erst dann an den Bauteilen, wenn diese abgekühlt sind.

1

2

Bei starker Verschmutzung in der Auffangschale (im Inneren des Gehäuses neben dem Filter) können Sie den kompletten Luftabscheider (2) ausbauen, mit heißem

Wasser reinigen und wieder einsetzen.

• Lösen Sie zunächst die 1,5“-Mutter (3) des unteren

Auslaufes.

• Drehen Sie nun das Gehäuse um die Achse des oberen

Anschlusses.

• Lösen Sie erst dann die Rändelmutter (1) des oberen

Einlaufes.

• Schieben Sie nun das Gehäuse nach unten und ziehen

Sie den kompletten Luftabscheider nach vorne heraus.

• Bauen Sie den Filter wie in 8.8.1 beschrieben aus.

3

Abb. 8.6 Luftabscheidesystem reinigen

Nun können Sie den Luftabscheider und Filter mit heißem Wasser reinigen.

a

Achtung!

Sämtliche O-Ringe müssen durch neue ersetzt werden! Ansonsten kann es zu Undichtigkeiten kommen.

• Gehen Sie zum Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge vor.

40

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Inspektion und Wartung 8

8.9 Vordruck des externen Ausdehnungsgefäßes prüfen

• Messen Sie den Vordruck des Ausdehnungsgefäßes bei drucklosem Gerät am Prüfstutzen des Gefäßes.

• Füllen Sie das Ausdehnungsgefäß bei einem Druck von weniger als 0,75 bar entsprechend der statischen

Höhe der Heizungsanlage mit Luft nach.

• Tritt am Prüfstutzen des Ausdehnungsgefäßes Wasser aus, müssen Sie das Gefäß austauschen.

Zur Überprüfung des Anschlussdruckes gehen Sie wie in

Kapitel 6.3.2 beschrieben vor.

8.11 CO

2

-Gehalt prüfen (nicht zwingend erforderlich)

Zur Überprüfung des CO

2

-Gehaltes gehen Sie wie in Kap.

6.3.3 beschrieben vor.

8.12 Probebetrieb

Führen Sie bitte nach Abschluss der Wartungsarbeiten folgende Überprüfungen durch:

• Nehmen Sie das Gerät entsprechend der zugehörigen

Bedienungsanleitung in Betrieb.

(Servicebetrieb)

Nach Wartung/Reparatur müssen Sie in der 2. Diagnoseebene (siehe Kap. 9.1.2) unter dem Diagnosepunkt

„d.86“ die Servicefunktion deaktivieren und anschlie-

ßend wieder aktivieren.

• Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“.

• Halten Sie die Taste „-“ solange gedrückt, bis im Display d.86 erscheint.

• Drücken Sie die Taste „i“, im Display erscheint „1“.

• Drücken Sie die Taste „-“, im Display erscheint „0“.

• Halten Sie die Taste „i“ 5 Sekunden gedrückt, bis die

Anzeige nicht mehr blinkt.

• Drücken Sie die Taste „+“, im Display erscheint „1“.

• Halten Sie die Taste „i“ 5 Sekunden gedrückt, bis die

Anzeige nicht mehr blinkt.

Den Diagnosemodus können Sie wie folgt beenden:

• Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“ oder betätigen Sie etwa 4 Minuten keine Taste.

Im Display erscheint wieder, je nach Einstellung, entweder die aktuelle Vorlauftemperatur oder der aktuelle

Wasserdruck der Heizungsanlage.

Abb. 8.8 Dichtheitsprüfung

• Prüfen Sie das Gerät auf gas- und wasserseitige Dichtheit.

• Überprüfen Sie die Luft-/Abgas-Anlage auf Dichtheit und Befestigung.

• Prüfen Sie die Funktion der Heizung (siehe Kap. 6.4.1) und der Warmwasserbereitung (siehe Kap. 6.4.2).

• Protokollieren Sie die durchgeführte Inspektion/Wartung auf dem dafür vorgesehenen Formblatt des Inspektions-bzw. Wartungsvertrages.

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

41

9 Störungsbeseitigung

9 Störungsbeseitigung

h

Hinweis!

Wenn Sie sich an Ihren Vaillant-Kundendienst bzw. Vaillant-Servicepartner wenden wollen, nennen Sie bitte nach Möglichkeit den angezeigten Fehlercode (F.xx) und den Gerätestatus

(S.xx). Bei der Fehlerdiagnose können Sie das

Funktionsmenü zur Hilfe heranziehen. Hiermit können einzelne Komponenten des Gerätes angesteuert und getestet werden. Um in das

Funktionsmenü zu gelangen, müssen Sie entweder die Entstörtaste drücken oder das Gerät zunächst aus- und dann wieder einschalten

(siehe Kap. 6.1).

Die Servicemeldungen „S.73“ – „S.75“, „S.81“, „S.84“ und „S.85“ können Sie zurücksetzen, indem Sie den

DIA-Punkt „d.86“ zunächst auf „0“ und dann wieder auf

„1“ stellen. Die Servicemeldung „S.76“ erlischt selbsttätig, wenn der Wasserdruck im richtigen Bereich liegt.

Dies kann bis zu 20 Sekunden dauern.

9.1 Diagnose

9.1.1 Statuscodes

Die Statuscodes, die Sie über das Display erhalten, geben Ihnen Informationen über den aktuellen Betriebszustand des Gerätes.

Die Anzeige der Statuscodes können Sie wie folgt aufrufen:

Abb. 9.1 Displayanzeige der Statuscodes

• Drücken Sie die Taste „i”.

Im Display erscheint der Statuscode, z. B. „S. 4“ für

„Brennerbetrieb Heizung”.

Die Anzeige der Statuscodes können Sie wie folgt beenden:

• Drücken Sie die Taste „i” oder

• Betätigen Sie etwa 4 Minuten keine Taste.

Im Display erscheint wieder, je nach Einstellung, die aktuelle Vorlauftemperatur oder der aktuelle Fülldruck der

Heizungsanlage.

42

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Störungsbeseitigung 9

Anzeige Bedeutung

Heizbetrieb

S. 0 Heizung kein Wärmebedarf

S. 1

S. 2

Heizbetrieb Gebläseanlauf

Heizbetrieb Pumpenvorlauf

S. 3

S. 4

S. 5

S. 6

Heizbetrieb Zündung

Heizbetrieb Brenner an

Heizbetrieb Pumpen- / Gebläsenachlauf

Heizbetrieb Gebläsenachlauf

S. 7

S. 8

S. 9

Heizbetrieb Pumpennachlauf

Heizung Restsperrzeit xx Minuten

Heizbetrieb Messprogramm

Warmwasserbetrieb

S.20

S.21

S.22

S.23

S.24

S.25

S.26

S.27

S.28

S.29

Warmwasser Anforderung

Warmwasserbetrieb Gebläseanlauf

Warmwasserbetrieb Pumpenvorlauf

Warmwasserbetrieb Zündung

Warmwasserbetrieb Brenner an

Warmwasserbetrieb Pumpen- / Gebläsenachlauf

Warmwasserbetrieb Gebläsenachlauf

Warmwasserbetrieb Pumpennachlauf

Warmwasser Brennersperrzeit

Warmwasserbetrieb Messprogramm

Sonderfälle

S.30

S.31

S.32

S.33

S.34

S.36

S.39

Raumthermostat blockiert Heizbetrieb

(Klemme 3-4 offen)

Sommerbetrieb aktiv oder keine Wärmeanforderung von eBUS-Regler

Einfrierschutz des Wärmetauschers aktiv, da Drehzahlabweichung des Lüfters zu groß ist. Gerät befindet sich innerhalb der Wartezeit der Betriebsblockadefunktion

Wartezeit: Luftdrucksensor meldet zu niedriges Drucksignal

Frostschutzbetrieb aktiv

Sollwertvorgabe des Stetigreglers 7-8-9 oder des eBUS-Reglers ist < 20 °C und blockiert den Heizbetrieb

Anlegethermostat hat angesprochen

S.40

S.41

S.42

S.53

S.54

S.55

S.56

S.57

S.58

S.59

S.73

S.74

Notbetrieb; Gerät läuft mit eingeschränktem Heizkomfort im Notlaufbetrieb. CO-Sensor muss getauscht werden.

Wasserdruck > 2,8 bar

Abgasklappenrückmeldung blockiert Brennerbetrieb

(nur in Verbindung mit Zubehör VR40) oder Kondensatpumpe defekt, Wärmeanforderung wird blockiert

Gerät befindet sich innerhalb der Wartezeit der Modulationssperre/Betriebsblockadefunktion auf Grund von

Wassermangel (Spreizung Vorlauf-Rücklauf zu groß)

Gerät befindet sich innerhalb der Wartezeit der Betriebsblockadefunktion auf Grund von Wassermangel

(Temperaturgradient)

Wartezeit CO-Sensor

Wartezeit CO-Grenzwertüberschreitung

Wartezeit Kalibrierung

Gerät befindet sich innerhalb der Wartezeit der Modulationssperre, wenn bei Modulation auf Voll- oder Kleinstlast ein CO-Peak auftritt

Mindestumlaufwassermenge nicht erreicht

Servicemeldung „Gebläse prüfen“

Servicemeldung „CO-Sensor prüfen“

Tab. 9.1 Statuscodes

Anzeige Bedeutung

S.75

S.76

S.81

S.84

S.85

S.93

S.94

S.96

S.97

S.98

S.99

Servicemeldung „Verbrennung prüfen“

Servicemeldung „Wasserdruck prüfen“

Servicemeldung „Zündung prüfen“

Servicemeldung „Luft-Abgasweg prüfen“

Servicemeldung „Umlaufwassermenge prüfen“

Abgasmessung nicht möglich, da noch nicht alle Messprogramme durchlaufen sind

Selbsttest CO-Sensor

Rücklauffühlertest läuft, Heizanforderungen sind blockiert

Wasserdrucksensortest läuft, Heizanforderungen sind blockiert

Vorlauf-/Rücklauffühlertest läuft, Heizanforderungen sind blockiert

Selbsttest

Tab. 9.1 Statuscodes (Forts.)

9.1.2 Diagnosecodes

Im Diagnosemodus können Sie bestimmte Parameter verändern oder sich weitere Informationen anzeigen lassen.

Die Diagnoseinformationen sind unterteilt in zwei Diagnoseebenen. Die 2. Diagnoseebene kann nur nach der

Eingabe eines Passwortes erreicht werden.

a

Achtung!

Der Zugang zur 2. Diagnoseebene darf ausschließlich von einem qualifizierten Fachhandwerker genutzt werden.

1. Diagnoseebene

• Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“.

Im Display erscheint „d. 0“.

• Blättern Sie mit den Tasten „+“ oder „-“ zur gewünschten Diagnosenummer der 1. Diagnoseebene

(siehe Tab. 9.2).

• Drücken Sie die Taste „i“.

Im Display erscheint die zugehörige Diagnoseinformation.

• Falls erforderlich, ändern Sie den Wert mit den Tasten

„+“ oder „–“ (Anzeige blinkt).

• Speichern Sie den neu eingestellten Wert, indem Sie

Taste „i“ ca. 5 Sekunden gedrückt halten, bis die Anzeige nicht mehr blinkt.

Den Diagnosemodus können Sie wie folgt beenden:

• Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „+“oder

• Betätigen Sie etwa 4 Minuten keine Taste.

Im Display erscheint wieder, je nach Einstellung, entweder die aktuelle Vorlauftemperatur oder der aktuelle

Fülldruck der Heizungsanlage.

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

43

9 Störungsbeseitigung d. 9 d.10

d.11

d.12

d.13

d.15

d.22

d.34

d.35

d.40

d.41

d.44

d.23

d.24

d.25

d.29

d.30

d.33

d.47

d.90

d.91

d.97

d.98

d.99

Anzeige Bedeutung

d. 0 d .1

d. 2 d. 4 d. 5 d. 7 d. 8 d.76

Heizungsteillast

Pumpennachlaufzeit für Heizbetrieb

Max. Sperrzeit Heizung bei 20 °C Vorlauftemperatur

Messwert des Speicherfühlers

Vorlauftemperatur Sollwert (oder Rücklauf-Sollwert)

Anzeigewerte/einstellbare Werte

Warmwassertemperatur Sollwert

Raumthermostat an Klemmen 3-4

Vorlaufsolltemperatur an Klemme 7-8-9

Status interne Pumpe

Status externe Heizungspumpe

Status Speicherladepumpe

Status Warmwasser - Zirkulationspumpe

40 bis 65 °C (max. Temperatur unter d.20 einstellbar)

0 = Raumthermostat geöffnet (keine Wärmeanforderung)

1 = Raumthermostat geschlossen (Wärmeanforderung) in °C, Minimum aus, ext. eBUS-Sollwert und Sollwert Klemme 7

1 = ein, 0 = aus

1 bis 100 = ein, 0 = aus

1 bis 100 = ein, 0 = aus

1 bis 100 = ein, 0 = aus

Pumpendrehzahl Istwert

Anforderung Warmwasser über C1/C2, interne Warmwasser Regelung

Sommer-/Winterbetrieb (Heizung ein/aus)

Istwert interne Pumpe in %

1 = ein, 0 = aus

Luftdrucksensor Istwert

1 = Heizung ein, 0 = Heizung aus (Sommerbetrieb)

Istwert in Pa

Warmwasserbereitung durch eBUS-Regler freigegeben 1 = ja, 0 = nein

Istwert Umlaufwassermenge des Strömungssensors Istwert in m

3

/h

Steuersignal für das Gasventil

Sollwert Gebläsedrehzahl

Istwert Gebläsedrehzahl

Stellung des Vorrangumschaltventils (nicht relevant)

Vorlauftemperatur

Rücklauftemperatur digitalisierte Ionisationsspannung

Außentemperatur (mit witterungsgeführtem Vaillant

Regler)

Gerätevariante (Anzeige) (Device specific number)

Status digitaler Regler

Status DCF bei angeschlossenem Außenfühler

Aktivierung der 2. Diagnoseebene

Telefon Fachhandwerker

Sprachvariante einstellbare Heizungsteillast in kW

(Werkseinstellung: ca. 70% der max. Leistung)

2 - 60 Minuten (Werkseinstellung: 5)

2 - 60 Minuten (Werkseinstellung: 20) in °C in °C, max. der in d.71 eingestellte Wert, begrenzt durch einen eBUS-

Regler, falls angeschlossen

1 = ein, 0 = aus in Upm/10 in Upm/10

0 = Heizung; 100 = Warmwasser; 40 = Mittelstellung

Istwert in °C

Istwert in °C

Anzeigebereich 0 bis 102, >80 keine Flamme, <40 gutes Flammenbild

Istwert in °C

9 = VC 356

10 = VC 466

1 = erkannt, 0 = nicht erkannt (eBUS Adresse <=10)

0 = kein Empfang, 1 = Empfang, 2 = synchronisiert, 3 = gültig

Code: 17 für 2. Ebene einprogrammierbare Telefonnummer einstellbare Sprache

Tab. 9.2 Diagnosecodes der 1. Diagnoseebene

2. Diagnoseebene

• Blättern Sie wie oben beschrieben in der 1. Diagnoseebene zur Diagnosenummer „d.97“.

• Ändern Sie den angezeigten Wert auf 17 (Passwort) und speichern Sie diesen Wert.

Sie befinden sich jetzt in der 2. Diagnoseebene, in der alle Informationen der 1. Diagnoseebene (siehe Tab. 9.2) und der 2. Diagnoseebene (siehe Tab. 9.3) angezeigt werden.

Sie können nun analog zur 1. Diagnoseebene blättern und Werte ändern sowie den Diagnosemodus beenden.

44

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Störungsbeseitigung 9 d.50

d.51

d.60

d.61

d.64

d.65

d.67

d.68

d.69

d.70

Anzeige

d.14

d.17

d.18

d.20

d.26

d.27

d.28

d.71

d.72

d.75

d.77

d.78

d.80

Bedeutung

Pumpendrehzahl Sollwert

Umschaltung Vorlauf-/Rücklaufregelung Heizung

Einstellung der Pumpenbetriebsart

Max. Einstellwert für Speicher-Sollwert

Ansteuerung Zusatzrelais ecoTEC exclusiv

Umschaltung Relais 1 auf dem Multifunktionsmodul

„2 aus 7“

Umschaltung Relais 2 auf dem Multifunktionsmodul

„2 aus 7“

Offset für Minimaldrehzahl

Offset für Maximaldrehzahl

Anzahl Temperaturbegrenzer-Abschaltungen

Anzahl der Feuerungsautomat-Störungen

Mittlere Zündzeit

Maximale Zündzeit

Verbleibende Brennersperrzeit

Erfolglose Zündungen im 1. Versuch

Erfolglose Zündungen im 2. Versuch

Einstellen Vorrangumschaltventil (nicht relevant)

Anzeigewerte/einstellbare Werte

Sollwert interne Pumpe in %. Mögliche Einstellungen:

0 = auto

1 = 53

2 = 60

3 = 70

4 = 85

5 = 100 (Werkseinstellung)

0 = Vorlauf, 1 = Rücklauf (Werkseinstellung: 0)

0 = nachlaufend

1 = weiterlaufend

2 = Winter

3 = intermittierend (Werkseinstellung)

40 bis 70°C (Werkseinstellung: 65°C)

1 = Zirkulationspumpe (Werkseinstellung)

2 = ext. Pumpe

3 = Ladepumpe

4 = Dunstabzugshaube

5 = ext. Magnetventil

6 = ext. Störmeldung

7 = nicht aktiv

8 = Fernbedienung eBUS (wird noch nicht unterstützt)

9 = Legionellenpumpe (nicht aktiv)

1 = Zirkulationspumpe (Werkseinstellung)

2 = ext.Pumpe

3 = Ladepumpe

4 = Dunstabzugshaube

5 = ext.Magnetventil

6 = ext.Störmeldung

7 = nicht aktiv

8 = Fernbedienung eBUS (wird noch nicht unterstützt)

9 = Legionellenpumpe (nicht aktiv)

1 = Zirkulationspumpe

2 = ext. Pumpe (Werkseinstellung)

3 = Ladepumpe

4 = Dunstabzugshaube

5 = ext. Magnetventil

6 = ext. Störmeldung

7 = nicht aktiv

8 = Fernbedienung eBUS (wird noch nicht unterstützt)

9 = Legionellenpumpe (nicht aktiv) in Upm/10, Einstellbereich: 0 bis 300 (Werkseinstellung 30) in Upm/10, Einstellbereich: -99 bis 0 (Werkseinstellung -45)

Anzahl

Anzahl der erfolglosen Zündungen im letzten Versuch in Sekunden in Sekunden in Minuten

Anzahl

Anzahl

0 = Normalbetrieb (Werkseinstellung)

1 = Mittelstellung (Parallelbetrieb)

2 = dauerhafte Heizungsstellung

Sollwert max. Vorlauftemperatur Heizung

Pumpennachlaufzeit nach Speicherladung

Maximale Ladezeit für Warmwasserspeicher ohne eigene Regelung

Teillast Warmwasserspeicher

Maximale Vorlauftemperatur Warmwasser

Betriebsstunden Heizung

Einstellbereich in ° C: 40 bis 85 (Werkseinstellung: 75)

Einstellbereich in s: 0, 10, 20 bis 600

(Werkseinstellung: 80 s)

Einstellbereich in min: 20 - 90 (Werkseinstellung: 45min)

Begrenzung der Speicherladeleistung in kW

Begrenzung der Speicherladetemperatur in °C

(Werkseinstellung: 80 °C) in h

1)

Tab. 9.3 Diagnosecodes der 2. Diagnoseebene (Forts. nächste

Seite)

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

45

9 Störungsbeseitigung

Anzeige Bedeutung

d.81

d.82

d.83

d.84

d.86

d.87

Anzeigewerte/einstellbare Werte

Betriebsstunden Warmwasserbereitung

Schaltspiele im Heizbetrieb in h

1)

Anzahl/100

1)

(3 entspricht 300)

Anzahl/100

1)

(3 entspricht 300) Schaltspiele im Warmwasserbetrieb

Wartungsanzeige: Anzahl der Stunden bis zur nächsten

Wartung

Servicebetrieb

Gasart einstellen

Einstellbereich: 0 bis 3000h und „-“ für deaktiviert

Werkseinstellung: „-“ (300 entspricht 3000h) präventive Wartungszähler:

0 = aus

1 = ein (Werkseinstellung 1) mit Ändern von 1 auf 0 und zurück = Reset der Wartungsanzeige und der Zähler

0 = Erdgas (Werkseinstellung)

1 = Flüssiggas 50 mbar

2 = Flüssiggas 30/37 mbar d.89

d.93

d.96

Start-Offset

Einstellung Gerätevariante DSN

Werkseinstellung

Einstellbereich: -10 … 15 % (Werkseinstellung 8 %)

Einstellbereich: 0 bis 99

1 = Rücksetzung einstellbarer Parameter auf Werkseinstellung

1) Bei den Diagnosecodes 80 bis 83 werden 5-stellige Zahlenwerte gespeichert. Beim Anwählen z. B. von d.80 werden nur die ersten beiden Ziffern des Zahlenwertes angezeigt (z. B. 10). Durch Drücken von „i“ schaltet die Anzeige auf die letzten drei Ziffern um (z. B.

947). Die Betriebsstundenanzahl der Heizung beträt in diesem Beispiel 10947 h. Durch weiteres Drücken von „i“ schaltet die Anzeige zum aufgerufenen Diagnosepunkt zurück.

Tab. 9.3 Diagnosecodes der 2. Diagnoseebene (Forts.)

h

Hinweis!

Wenn Sie innerhalb von 4 Minuten nach dem

Verlassen der 2. Diagnoseebene die Tasten „i“ und „+“ drücken, gelangen Sie ohne erneute

Passworteingabe direkt wieder in die 2. Diagnoseebene.

9.1.4 Fehlerspeicher

Im Fehlerspeicher des Gerätes werden die letzten zehn aufgetretenen Fehler gespeichert.

• Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „i“ und „-“.

• Blättern Sie mit der Taste „+“ im Fehler speicher zurück.

9.1.3 Fehlercodes

Die Fehlercodes verdrängen bei auftretenden Fehlern alle anderen Anzeigen. Ein aufgetretener Fehler wird im

Display mit „F ...“ angezeigt, z. B. „F.10“ (siehe Tab. 9.4).

Der angezeigte Fehlercode wird zusätzlich erläutert durch eine Klartextanzeige, z. B. für F.10:

„Kurzschluss Vorlauffühler“.

Bei gleichzeitigem Vorkommen mehrerer Fehler werden die zugehörigen Fehlercodes abwechselnd für jeweils ca. zwei Sekunden angezeigt.

Wenn Sie den Fehler behoben haben, drücken Sie die

Entstörtaste , um das Gerät wieder in Betrieb zu nehmen.

Falls sich der Fehler nicht beheben lässt und auch nach mehrmaligen Entstörversuchen wieder auftritt, wenden

Sie sich bitte an Ihren Werkskundendienst.

Die Anzeige des Fehlerspeichers können Sie wie folgt beenden:

• Drücken Sie die Taste „i“ oder

• Betätigen Sie etwa 4 Minuten keine Taste.

Im Display erscheint wieder, je nach Einstellung, entweder die aktuelle Vorlauftemperatur oder der aktuelle

Fülldruck der Heizungsanlage.

46

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Störungsbeseitigung 9

Code

F. 0

F. 1

F.10

F.11

F.13

F.20

F.22

F.23

F.24

F.25

F.26

F.27

F.28

F.29

F.32

F.33

F.35

F.49

Bedeutung

Unterbrechung Vorlauftemperaturfühler

Unterbrechung Rücklauftemperaturfühler

Ursache

NTC-Stecker nicht gesteckt oder lose, Vielfachstecker auf der Elektronik nicht korrekt gesteckt, Unterbrechung im Kabelbaum, NTC defekt

NTC-Stecker nicht gesteckt oder lose, Vielfachstecker auf der Elektronik nicht korrekt gesteckt, Unterbrechung im Kabelbaum, NTC defekt

Kurzschluss Vorlauffühler

Kurzschluss Rücklauffühler

Kurzschluss Speicherfühler

Sicherheitsabschaltung Temperaturbegrenzer

Sicherheitsabschaltung Wassermangel

Sicherheitsabschaltung: Temperaturspreizung zu groß Pumpe blockiert, Minderleistung der Pumpe, Luft im Gerät, Anlagendruck zu gering, Vor- und Rücklauf-NTC verwechselt

Sicherheitsabschaltung: Temperaturanstieg zu schnell Pumpe blockiert, Minderleistung der Pumpe, Luft im Gerät, Anlagendruck zu gering, Schwerkraftbremse blockiert/falsch eingebaut,

Vor- und Rücklauf-NTC verwechselt

Sicherheitsabschaltung: Abgastemperatur zu hoch

Fehler: Brennstoffventil ohne Funktion

Sicherheitsabschaltung: Flammenvortäuschung

Steckverbindung Option Abgas-Sicherheitstemperaturbegrenzer

(STB) unterbrochen, Unterbrechung im Kabelbaum, Abgastemperatur zu hoch

Gasarmatur-Schrittmotor nicht angeschlossen, Vielfachstecker auf der Elektronik nicht korrekt gesteckt, Unterbrechung im Kabelbaum, Gasarmatur-Schrittmotor defekt, Elektronik defekt

Feuchtigkeit auf der Elektronik, Elektronik (Flammenwächter) defekt, Gasmagnetventil undicht

Ausfall im Anlauf: Zündung erfolglos

Masseschluss/Kurzschluss im Kabelbaum, NTC defekt

Masseschluss/Kurzschluss im Kabelbaum, NTC defekt

Masseschluss/Kurzschluss im Kabelbaum, Feuchtigkeit im Stecker,

NTC defekt

Masseverbindung Kabelbaum zum Gerät nicht korrekt, Vor- oder

Rücklauf-NTC defekt (Wackelkontakt), Schwarzentladung über

Zündkabel, Zündstecker oder Zündelektrode

Kein oder zu wenig Wasser im Gerät, Kabel zu Pumpe, Wasserdrucksensor oder Volumenstromsensor lose/nicht gesteckt/defekt,

Pumpe blockiert oder defekt, Pumpenleistung zu gering, Schwerkraftbremse blockiert/falsch eingebaut, Mindestumlaufwassermenge wird nicht erreicht, Strömungssensor defekt

Ausfall im Betrieb: Wiederzünden erfolglos

Fehler Gebläse

Fehler Luftwächter

Fehler Luft-/Abgasweg

Fehler eBUS d.87 (Gasart) bei Umstellung auf Flüssiggas nicht umgestellt, d.89 (Startoffset) korrigieren: lange Luft-/Abgasführung (LAF) absenken, kurze LAF anheben, Gaszähler defekt, Gasdruckwächter hat ausgelöst, Luft im Gas, Gasfließdruck zu gering,

Thermische Absperreinrichtung (TAE) hat ausgelöst, Kondensatweg verstopft, falsche Gasblende, Fehler an der Gasarmatur, Vielfachstecker auf der Elektronik nicht korrekt gesteckt, Unterbrechung im Kabelbaum, Zündanlage (Zündtrafo, Zündkabel, Zündstecker, Zündelektrode) defekt, Unterbrechung des Ionisationsstroms

(Kabel, Elektrode), fehlerhafte Erdung des Gerätes, Elektronik defekt

Gaszufuhr zeitweise unterbrochen, Abgasrezirkulation, Kondensatweg verstopft, d.89 (Startoffset) korrigieren: lange Luft-/Abgasführung (LAF) absenken, kurze LAF anheben, fehlerhafte Erdung des

Gerätes

Stecker am Gebläse nicht korrekt gesteckt, Vielfachstecker auf der

Elektronik nicht korrekt gesteckt, Unterbrechung im Kabelbaum,

Gebläse blockiert, Hallsensor defekt, Elektronik defekt

Kurzschluss/Unterbrechung Luftdrucksensor

Luft-/Abgasweg verstopft, Luftdrucksensor nicht an Luftansaugrohr angeschlossen

Kurzschluss am eBUS, eBUS-Überlastung oder zwei Spannungsversorgungen mit verschiedenen Polaritäten am eBUS

Tab. 9.4 Fehlercodes (Forts. nächste Seite)

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

47

9 Störungsbeseitigung

Code

F.55

F.56

F.57

F.61

F.62

F.63

F.64

F.65

F.67

F.70

F.71

F.72

F.73

F.74

F.75

F.77

con

Bedeutung

Fehler CO-Sensor

Ursache

1: Heizer-Kurzschluss -> Kabelbaum prüfen, CO-Sensor defekt

2: Heizer-Unterbrechung -> Kabelbaum prüfen, CO-Sensor defekt

3: Heizertemperatur-Regelfehler -> CO-Sensor oder Elektronik defekt

4: Heizertemperatur-Plausibilitätsprüfung n.i.O. (Fehler bei Temperaturtest) -> Verbrennung prüfen, CO-Sensor defekt

5: Sensor Kurzschluss/Unterbrechung -> Kabelbaum prüfen, CO-

Sensor defekt

6: Referenzwiderstandsmessung nicht in Ordnung -> Kabelbaum prüfen, CO-Sensor defekt

7: Sensor zu hochohmig -> CO-Sensor defekt

8: nicht genutzt

9: EEPROM-Fehler -> Kabelbaum prüfen, CO-Sensor defekt

10: Sensor-Unterbrechung (Fehler bei Temperaturtest) -> Kabelbaum prüfen, CO-Sensor defekt

11: nicht genutzt

12: Sensor Plausibilitätstest-Fehler -> Kabelbaum prüfen, CO-Sensor defekt

Sicherheitsabschaltung: CO-Grenzwertüberschreitung d.87 bei Flüssiggas nicht umgestellt, Luft-/Abgasführung prüfen,

Gasfließdruck nicht in Ordnung, falsche Gasblende, Elektronik defekt, CO-Sensor defekt, Gasarmatur defekt

Fehler Kalibrierung

Fehler Brennstoffventil Ansteuerung

Fehler Brennstoffventil Abschaltverzögerung

Fehler EEPROM d.87 bei Flüssiggas nicht umgestellt, Luft-/Abgasführung prüfen,

Gasfließdruck nicht in Ordnung, falsche Gasblende, Elektronik defekt, CO-Sensor defekt, Gasarmatur defekt

- Kurzschluss/Masseschluss im Kabelbaum zur Gasarmatur

- Gasarmatur defekt (Masseschluss der Spulen)

- Elektronik defekt

- verzögerte Abschaltung der Gasarmatur

- verzögertes Verlöschen des Flammensignals

- Gasarmatur undicht

- Elektronik defekt

Elektronik defekt

Fehler Elektronik / Fühler

Fehler Elektroniktemperatur

Fehler Elektronik / Flamme

Ungültige Gerätekennung

Fehler Vorlauffühler

Fehler Vorlauf- und/oder Rücklauffühler

Fehler Wasserdrucksensor

Signal Wasserdrucksensor im falschen Bereich

(zu hoch)

Fehler Pumpe Wassermangel

Fehler Abgasklappe/Kondensatpumpe

Keine Kommunikation mit der Platine

Kurzschluss Vorlauf- oder Rücklauf- NTC, Elektronik defekt

Elektronik durch äußere Einwirkung zu heiß, Elektronik defekt

Unplausibles Flammensignal, Elektronik defekt

Ersatzteilfall: Display und Elektronik gleichzeitig getauscht und Gerätevariante nicht neu eingestellt

Vorlauffühler meldet konstanten Wert -> Vorlauf-NTC defekt

Temperaturdifferenz Vor-/Rücklauf-NTC zu groß -> Vorlauf- und/ oder Rücklauffühler defekt

Unterbrechung/Kurzschluss Wasserdrucksensor, Unterbrechung/

Kurzschluss zu GND in Zuleitung Wasserdrucksensor

Leitung zum Wasserdrucksensor hat einen Kurzschluss zu 5V/24V oder interner Fehler im Wasserdrucksensor

Wasserdrucksensor oder/und Pumpe defekt, Luft im Heizungssystem, zu wenig Wasser im Gerät; einstellbaren Bypass prüfen, externes Ausdehnungsgefäß am Rücklauf anschließen

Keine Rückmeldung Abgasklappe

Kommunikationsfehler zwischen dem Display und der Platine in der

Elektronikbox

Tab. 9.4 Fehlercodes (Forts.)

48

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Störungsbeseitigung 9

Austausch von Bauteilen 10

9.2 Prüfprogramme

Durch Aktivieren verschiedener Prüfprogramme können

Sonderfunktionen an den Geräten ausgelöst werden.

Diese entnehmen Sie bitte im Detail der Tab. 9.5.

Die Prüfprogramme P.0 bis P.6 werden folgendermaßen gestartet:

• Drücken Sie die Taste „+“ und halten Sie diese gedrückt.

• Drücken Sie einmal die „Entstörtaste“ oder schalten

Sie den Hauptschalter aus und wieder ein.

Nach ca. 5 Sekunden erscheint im Display P.0. Jetzt können Sie die Taste „+“ loslassen.

• Durch Betätigen der Taste „+“ wird die Prüfprogrammnummer nach oben gezählt.

• Mit Betätigen der Taste „i“ wird das Gerät nun in Betrieb genommen und das Prüfprogramm gestartet.

• Die Prüfprogramme können durch gleichzeitiges Betätigen der Tasten „i“ und „+“ beendet werden. Die

Prüfprogramme werden auch beendet, wenn 15 Minuten lang keine Taste betätigt wird.

9.3 Parameter auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Neben der Möglichkeit, einzelne Parameter von Hand auf die in den Tabellen 9.2 und 9.3 angegebenen

Werksein stellungen zurückzusetzen, können Sie auch alle Parameter gleichzeitig zurücksetzen.

• Ändern Sie in der 2. Diagnoseebene unter dem Diagnosepunkt „d.96“ den Wert auf 1 (siehe Kap. 9.1.2).

Die Parameter aller einstellbarer Diagnosepunkte entsprechen nun den Werkseinstellungen.

Die nachfolgend in diesem Kapitel aufgeführten Arbeiten dürfen nur von einem qualifizierten Fach handwerker durchgeführt werden.

• Verwenden Sie für Reparaturen nur Original-Ersatzteile.

• Überzeugen Sie sich vom richtigen Einbau der Teile sowie von der Einhaltung ihrer ursprünglichen Lage und Richtung.

Anzeige Bedeutung

P.0

1)

Prüfprogramm Entlüftung:

Der Heizkreislauf und der Warmwasserkreislauf werden

über das automatische Entlüftungsventil entlüftet (die

Kappe des automatischen Entlüftungsventils muss gelöst sein).

1 x Taste „i“: Start Entlüftung Heizkreis

(Displayanzeige: HP)

2 x Taste „i“: Start Entlüftung Speicherladekreis

(Displayanzeige: SP)

3 x Taste „i“: Entlüftungsprogramm beenden

P.1

P.2

P.4

P.5

P.6

Die Heizungspumpe wird getaktet angesteuert Hinweis:

Entlüftungsprogramm läuft ca. 6,5 min.

Prüfprogramm Max.Last:

Das Gerät wird nach erfolgreicher Zündung und Kalibrierung mit Vollast betrieben.

Prüfprogramm Min.Last:

Das Gerät wird nach erfolgreicher Zündung und Kalibrierung mit Kleinstlast betrieben.

Prüfprogramm Reset Abgleichwerte: Die ermittelten

Korrekturfaktoren zur automatischen Gasanpassung werden zurückgesetzt und bei der nächsten Wärmeanforderung neu ermittelt.

Prüfprogramm STB (Sicherheitstemperaturbegrenzer):

Der Brenner wird mit maximaler Leistung ein- und die

Temperaturregelung ausgeschaltet, so dass das Gerät unter Umgehung einer Regelabschaltung bis zum Erreichen der Abschalttemperatur des Sicherheitstemperaturbegrenzers von 97 °C heizt.

Prüfprogramm VUV-Mittenstellung:

(nicht aktiv)

Tab. 9.5 Prüfprogramme

1)

Entlüften des Gerätekreises:

Ansteuerung der Heizungspumpe für 15 Zyklen: 15 s ein, 10 s aus. Displayanzeige: HP oder SP.

10.1 Sicherheitshinweise

d

Gefahr!

Beachten Sie bei jedem Austausch von Bauteilen zu Ihrer eigenen Sicherheit und zur Vermeidung von Sachschäden am Gerät die nachfolgenden Sicherheitshinweise.

• Nehmen Sie das Gerät außer Betrieb.

e

Gefahr!

Lebensgefahr durch Stromschlag!

Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz, indem

Sie den Netzstecker ziehen (nur CH) oder das

Gerät über eine Trennvorrichtung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnung (z. B. Sicherungen oder Leistungsschalter) spannungsfrei machen!

• Schließen Sie den Gasabsperrhahn und die Wartungshähne im Heizungsvor- und -rücklauf.

• Schließen Sie den Wartungshahn in der Kaltwasserzuleitung.

• Entleeren Sie das Gerät, wenn Sie wasserführende

Bauteile des Gerätes ersetzen wollen!

• Achten Sie darauf, dass kein Wasser auf stromführende Bauteile (z. B. die Elektronikbox) tropft!

• Verwenden Sie nur neue Dichtungen und O-Ringe!

• Führen Sie nach Beendigung der Arbeiten eine Prüfung auf Gasdichtheit und eine Funktionsprüfung durch (siehe Kap. 8.12!

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

49

10 Austausch von Bauteilen d

Gefahr!

Beachten Sie vor dem Austausch des Bauteils die Sicherheitshinweise im Kap. 10.1.

• Demontieren Sie das Thermo-Kompaktmodul wie in

Kap. 8.5.1 beschrieben.

1

1

Abb. 10.2 Verschraubung Gasarmatur/Gebläse

Abb. 10.1 Brenner austauschen

• Lösen Sie die 4 Schrauben (1) am Brenner, und nehmen Sie den Brenner ab.

• Montieren Sie den neuen Brenner mit einer neuen

Dichtung. Achten Sie darauf, dass die die Aussparung für das Schauglas an der Dichtung in die Aussparung im Brennerflansch greift.

• Bauen Sie das Thermo-Kompaktmodul wieder ein, wie in Kap. 8.5.5 beschrieben.

• Führen Sie nach Beendigung der Arbeiten eine Prüfung auf Gasdichtheit und eine Funktionsprüfung durch (siehe Kap. 8.12)!

• Lösen Sie die drei (VC 356) bzw. vier (VC 466)

Schrauben (1) zum Gebläse und nehmen Sie dieses ab.

• VC 466: Soll das Gebläse getauscht werden, lösen Sie die drei Schrauben, die den Ansaugstutzen am Gebläse befestigen und nehmen sie den Ansaugstutzen ab.

• VC 466: Befestigen Sie den Ansaugstutzen an dem neuen Gebläse.

• Bauen Sie das neue Gebläse in umgekehrter Reihenfolge wieder ein.

• Prüfen Sie die gasführenden Bauteile des Gerätes auf

Dichtheit.

a

Achtung!

Die Gasarmatur ist mit einem werksseitig justierten Gasdruckregler ausgestattet (siehe Abb.

6.5, Pos. 3). Dieser darf auf keinen Fall verstellt werden, da sonst ein störungsfreier Betrieb nicht mehr gewährleistet ist.

d

Gefahr!

Beachten Sie vor dem Austausch des Bauteils die Sicherheitshinweise im Kap. 10.1.

a

Achtung!

Starten Sie unbedingt das Prüfprogramm P.4, bevor Sie eine Wärmeanforderung an das Gerät geben. Damit setzen Sie die Abgleichwerte zurück und das Gerät kann sich beim nächsten

Brennerstart auf die neue Gasarmatur einstellen. Ansonsten ist ein störungsfreier Betrieb nicht gewährleistet.

• Trennen Sie das Gerät wie unter 10.1 beschrieben vom

Stromnetz und schließen Sie den Gasabsperrhahn.

• Ziehen Sie den/die Stecker vom Gebläse ab.

• Lösen Sie die Schraube, die das Luftansaugrohr befestigt.

• Schieben Sie das Luftansaugrohr so weit wie möglich nach links (Vorsicht Luftdrucksensor!).

• Trennen Sie das Gerät wie unter 10.1 beschrieben vom

Stromnetz und schließen Sie den Gasabsperrhahn.

• Ziehen Sie die drei Stecker von der Gasarmatur ab.

• Lösen Sie die Verschraubung des Gasrohres oberhalb der Gasarmatur und entnehmen Sie die Dichtung.

• Lösen Sie die Verschraubung des Gasrohrs unterhalb der Gasarmatur.

• Lösen Sie die Haltemutter unterhalb der Gasarmatur und nehmen Sie die Gasarmatur aus dem Halter.

• Bauen Sie die neue Gasarmatur in umgekehrter Reihenfolge wieder ein. Verwenden Sie unbedingt neue

Dichtungen.

• Prüfen Sie die gasführenden Bauteile des Gerätes auf

Dichtheit.

50

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Austausch von Bauteilen 10

• Verbinden Sie das Gerät mit dem Stromnetz

• Starten Sie das Prüfprogramm P.4, bevor Sie eine

Wärmeanforderung an das Gerät geben.

Damit setzen Sie die Abgleichwerte zurück und das

Gerät kann sich beim nächsten Brennerstart auf die neue Gasarmatur einstellen.

d

tauschen

Gefahr!

Beachten Sie vor dem Austausch des Bauteils die Sicherheitshinweise im Kap. 10.1.

• Trennen Sie das Gerät wie unter 10.1 beschrieben vom

Stromnetz und schließen Sie den Gasabsperrhahn.

• Schließen Sie die Wartungshähne im Heizungsvor- und rücklauf und entleeren Sie das Gerät, wie in Kap. 8.4.2 beschrieben.

• Demontieren Sie das Thermo-Kompaktmodul, wie in

Kap. 8.5.1 beschrieben.

• Lösen Sie die drei Schrauben (3) am Integral-Kondensations-Wärmetauscher, und nehmen Sie ihn aus dem

Gerät heraus.

• Lösen Sie die beiden Messinganschlussstücke (an Position 1 und 2) am alten Integral-Kondensations-Wärmetauscher und schrauben Sie sie auf den neuen. Verwenden Sie dabei neue Dichtungen!

• Montieren Sie den neuen Integral-Kondensations-Wärmetauscher in umgekehrter Reihenfolge und erneuern

Sie die Dichtungen.

• Befüllen und entlüften Sie das Gerät und ggf. die Anlage nach dem Einbau des neuen Integral-Kondensations-Wärmetauscher.

• Führen Sie nach Beendigung der Arbeiten eine Prüfung auf Gas- und Wasserdichtheit und eine Funktionsprüfung durch (siehe Kap. 8.12).

10.6 Elektronik und Display austauschen

d

Gefahr!

Beachten Sie vor dem Austausch des Bauteils die Sicherheitshinweise im Kap. 10.1.

1

2

3 e

Gefahr!

Lebensgefahr durch Stromschlag!

Trennen Sie das Gerät vom Stromnetz, indem

Sie den Netzstecker ziehen (nur CH) oder das

Gerät über eine Trennvorrichtung mit mindestens 3 mm Kontaktöffnung (z. B. Sicherungen oder Leistungsschalter) spannungsfrei machen!

Erst im Anschluss daran dürfen Sie die Installation vornehmen.

• Beachten Sie die Montage- und Installationsanleitungen, die den Ersatzteilen beiliegen.

Austausch entweder von Display oder Elektronik

Wenn Sie nur eine der beiden Komponenten austauschen, funktioniert der Parameterabgleich automatisch.

Die neue Komponente übernimmt beim Einschalten des

Gerätes die vorher eingestellten Parameter von der nicht ausgetauschten Kompo nente.

4

5

Gleichzeitiger Austausch von Display und Elektronik

Wenn Sie beide Komponenten gleichzeitig austauschen

(Ersatzteil fall), geht das Gerät nach dem Einschalten auf

Störung und zeigt die Fehlermeldung „F.70“.

Abb. 10.3 Integral-Kondensations-Wärmetauscher austauschen

• Ziehen Sie die Klammer (4) am Kondenswassersiphon

(5) heraus.

• Lösen Sie die Verschraubungen am Kondenswassersiphon und ziehen Sie ihn vom Integral-Kondensations-

Wärmetauscher ab.

• Lösen Sie den Vorlaufanschluss (2) sowie den Rücklaufanschluss (1) am Integral-Kondensations-Wärmetauscher.

• Lockern Sie die weiße Kunststoffmutter zwischen Siphon und Integral-Kondensations-Wärmetauscher.

a

Achtung!

Beschädigungsgefahr!

Wenn Sie beide Komponenten gleichzeitig austauschen, müssen Sie unbedingt prüfen, ob das korrekte Ersatzteil-Display für diese Gerätevariante zur Verfügung steht. Sie dürfen keine anderen Ersatzteil-Displays verwenden!

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

51

10 Austausch von Bauteilen

11 Werkskundendienst

12 Recycling und Entsorgung

• Geben Sie in der zweiten Diagnoseebene unter dem

Diagnosepunkt „d.93“ die Nummer der Gerätevariante gemäß Tab. 10.1 ein (siehe Kap. 9.1.2).

Die Elektronik ist jetzt auf den Gerätetyp eingestellt und die Parameter aller einstellbarer Diagnosepunkte entsprechen den Werkseinstellungen. Sie können nun die anlagenspezifischen Einstellungen vornehmen.

Gerät

ecoTEC VC 356 ecoTEC VC 466

Nummer der Gerätevariante

9

10

Tab. 10.1 Nummern der Gerätevarianten

Der Integral-Kondensations-Wärmetauscher muss hierfür nicht ausgebaut werden.

11 Werkskundendienst

Vaillant Werkskundendienst GmbH (Österreich)

365 Tage im Jahr, täglich von 0 bis 24.00 Uhr erreichbar, österreichweit zum Ortstarif:

Telefon 05 7050-2000.

Vaillant GmbH Werkskundendienst (Schweiz)

Dietikon: Telefon: (044) 744 29 - 39

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Fribourg: Téléfon: (026) 409 72 - 17

Téléfax: (026) 409 72 - 19

Vaillant GmbH

Postfach 86

Riedstrasse 10

CH-8953 Dietikon 1/ZH

Telefon: (044) 744 29 - 29

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Case postale 4

CH-1752 Villars-sur-Glâne 1

Téléfon: (026) 409 72 - 10

Téléfax: (026) 409 72 - 14

Abb. 10.4 CO-Sensor tauschen

1

Sowohl das Gas-Wandheizgerät als auch die Transportverpackung bestehen zum weitaus überwiegenden Teil aus recyclefähigen Rohstoffen.

12.1 Gerät

Sowohl das Gas-Wandheizgerät als auch das Zubehör gehören nicht in den Hausmüll. Sorgen Sie dafür, dass das Altgerät und ggf. vorhandenes Zubehör einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.

12.2 Verpackung

Die Entsorgung der Transportverpackung übernimmt der Fachhandwerksbetrieb, der das Gerät installiert hat.

• Lösen Sie die Schrauben am CO-Sensor (1) und ziehen

Sie ihn heraus.

• Ziehen Sie den Stecker ab.

• Bauen Sie den neuen CO-Sensor in umgekehrter Reihenfolge wieder ein.

h

Hinweis!

Beachten Sie die geltenden nationalen gesetzlichen Vorschriften.

52

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

Technische Daten 13

ecoTEC exclusiv

Nennwärmeleistungsbereich P bei 40/30 °C (Erdgas/nur AT: Propan)

Nennwärmeleistungsbereich P bei 50 / 30 °C (Erdgas/nur AT: Propan)

Nennwärmeleistungsbereich P bei 60 / 40 °C (Erdgas/nur AT: Propan)

Nennwärmeleistungsbereich P bei 80 / 60 °C (Erdgas/nur AT: Propan)

Größte Wärmebelastung Q bei Heizbetrieb

Kleinste Wärmebelastung (Erdgas/nur AT: Propan)

Heizung

Max. Vorlauftemperatur ca.

Einstellbereich max. Vorlauftemperatur (Werkseinstellung: 75 °C) zulässiger Gesamtüberdruck

Umlaufwassermenge (bez. auf

∆T = 20 K)

Kondenswassermenge (pH-Wert ca.: 3,7) bei Heizbetrieb 40 °C Vorlauf / 30 °C Rücklauf

Speicherladung

Größte Wärmebelastung Q bei Speicherladung

Speicherladeleistung Pw (Erdgas/nur AT: Propan)

Allgemein

Gasanschluss

Heizungsanschluss

Innengewinde

Außengewinde

Luft-/ Abgasanschluss

Anschlussdruck (Gasfließdruck) Erdgas, G 20

Anschlussdruck (Gasfließdruck) Propan, G 31 (nur AT)

Anschlusswert bei 15 °C und 1013 mbar G 20

G 31 (nur AT)

Abgasmassenstrom min. / max.

Abgastemperatur min. / max.

Abgasanschlusszulassung

Normnutzungsgrad nach DIN 4702-8 bezogen auf Hi (Heizwert)

Normnutzungsgrad nach DIN 4702-8 bezogen auf Hs (Brennwert)

30 %-Wirkungsgrad bei 75/60 °C bei 40/30 °C bei 75/60 °C bei 40/30 °C

NOx-Klasse

Geräteabmessungen (H x B x T)

Montagegewicht ca.

Elektroanschluss

Eingebaute Sicherung

Elektrische Leistungsaufnahme 30 % / max.

Schutzart

Prüfzeichen/Registrier-Nr.

Tab. 13.1 Technische Daten ecoTEC exclusiv

VC 356/4-7

6,2-37,3/9,6-37,3

6,0-36,4/9,4-36,4

5,9-35,4/9,1-35,4

5,7-34,3/8,8-34,3

35,0

5,8 / 9,0

1475

3,5

35,0

90

VC 466/4-7

8,0-47,9/9,6-47,9

7,8-46,8/9,4-46,8

7,6-45,5 / 9,1-45,5

7,3-44,1 / 8,8-44,1

45,0

7,5 / 9,0

40-85

3,0 wie Heizung

1900

4,5

45,0

3/4 1

1

1,5

80/125

20

50

3,7

2,72

2,7/16,3

4,8

3,5

3,5/21,0

40/70

C

13

, C

33

, C

43

, C

53

, B

23

, B

33

, B

23P

107

109

96,4

98,2

108

5

800 x 480 x 450

46 46

230/50

2 A, träge

110/165

IP X4 D

130/180

IP X4 D

CE-0085BR0447

%

%

%

%

% mm kg

V / Hz

W kW kW

Zoll

Zoll

Zoll mm mbar mbar m

3

/h kg/h g/s

°C

°C

°C bar l/h l/h

Einheit

kW kW kW kW kW kW

Installations- und Wartungsanleitung ecoTEC exclusiv 0020052020_00

53

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