Fronius IG-TL 3.0 / 3.6 / 4.0 / 4.6 / 5.0 [42,0426,0074,DE] - Solar-GmbH

Fronius IG-TL 3.0 / 3.6 / 4.0 / 4.6 / 5.0 [42,0426,0074,DE] - Solar-GmbH
Fronius IG-TL 3.0 / 3.6 / 4.0 / 4.6 / 5.0
42,0426,0074,DE
03/2011
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Bedienungsanleitung
Netzgekoppelter Wechselrichter
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Einleitung
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Sehr geehrter Leser
Wir danken Ihnen für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und gratulieren Ihnen zu Ihrem
technisch hochwertigen Fronius Produkt. Die vorliegende Anleitung hilft Ihnen, sich mit
diesem vertraut zu machen. Indem Sie die Anleitung sorgfältig lesen, lernen Sie die vielfältigen Möglichkeiten Ihres Fronius-Produktes kennen. Nur so können Sie seine Vorteile
bestmöglich nutzen.
Bitte beachten Sie auch die Sicherheitsvorschriften und sorgen Sie so für mehr Sicherheit
am Einsatzort des Produktes. Sorgfältiger Umgang mit Ihrem Produkt unterstützt dessen
langlebige Qualität und Zuverlässigkeit. Das sind wesentliche Voraussetzungen für hervorragende Ergebnisse.
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Sicherheitsvorschriften...............................................................................................................................
Allgemeine Informationen
Personen- und Geräteschutz .....................................................................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
Personen und Geräteschutz .................................................................................................................
RCMU ...................................................................................................................................................
Netzüberwachung .................................................................................................................................
Warnhinweise am Gerät .......................................................................................................................
Bestimmungsgemäße Verwendung ...........................................................................................................
Bestimmungsgemäße Verwendung......................................................................................................
Einsatzgebiet .......................................................................................................................................
Bestimmungen für die Photovoltaikanlage............................................................................................
Der Fronius IG-TL im Photovoltaik-System ...............................................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Aufgaben...............................................................................................................................................
Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom ..........................................................................................
Vollautomatische Betriebsführung ........................................................................................................
Anzeigefunktion und Datenkommunikation...........................................................................................
Solarmodul-Strangüberwachung ..........................................................................................................
Systemerweiterung ...............................................................................................................................
Aktive Kühlung des Wechselrichters.....................................................................................................
Leistungs-Derating................................................................................................................................
Installation und Inbetriebnahme
Fronius IG-TL montieren und anschließen ................................................................................................
Aufbau des Fronius IG-TL.....................................................................................................................
Übersicht...............................................................................................................................................
Standort-Wahl ............................................................................................................................................
Standort-Wahl allgemein.......................................................................................................................
Standort-Wahl für Innenmontage..........................................................................................................
Standort-Wahl für Außenmontge ..........................................................................................................
Anschlussmöglichkeiten und Soll-Bruchstellen am Fronius IG-TL ............................................................
Anschlussmöglichkeiten am Fronius IG-TL ..........................................................................................
Soll-Bruchstellen am Fronius IG-TL......................................................................................................
Wandhalterung montieren..........................................................................................................................
Auswahl von Dübel und Schrauben......................................................................................................
Schrauben-Empfehlung ........................................................................................................................
Wandhalterung und Leistungsteil trennen ............................................................................................
Montagelage .........................................................................................................................................
Wandhalterung montieren - Wandmontage ..........................................................................................
Wandhalterung montieren - Säulenmontage ........................................................................................
Fronius IG-TL am öffentlichen Netz anschließen (AC) ..............................................................................
Netzüberwachung .................................................................................................................................
AC Anschlussklemmen .........................................................................................................................
Anschluss von Aluminiumkabeln ..........................................................................................................
Kabelquerschnitt des AC-Kabels ..........................................................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
Fronius IG-TL am öffentlichen Netz anschließen (AC) .........................................................................
Empfehlung für die wechselstromseitige Absicherung .........................................................................
Solarmodul-Stränge am Fronius IG-TL anschließen (DC) .........................................................................
Einsatzgebiet des Fronius IG-TL ..........................................................................................................
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Inhaltsverzeichnis
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Allgemeines über Solarmodule .............................................................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
DC-seitige Anschlussklemmen .............................................................................................................
Anschluss von Aluminiumkabeln ..........................................................................................................
Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge ............................................................................................
Verpolung der Solarmodul-Stränge ......................................................................................................
Solarmodulstränge am Fronius IG-TL anschließen (DC)......................................................................
Strangsicherungen in den Fronius IG-TL einsetzen ..................................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Strangsicherungen auswählen..............................................................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
Strangsicherungen in den Fronius IG-TL einsetzen .............................................................................
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen ............................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen .......................................................................
Auswirkungen von zu klein ausgelegten Sicherungen..........................................................................
Empfehlung für die Sicherungen...........................................................................................................
Anwendungsbeispiel .............................................................................................................................
Sicherungen..........................................................................................................................................
Leistungsteil an der Wandhalterung einhängen.........................................................................................
Leistungsteil an der Wandhalterung einhängen....................................................................................
Datenkommunikation und Solar Net ..........................................................................................................
Solar Net und Datenanbindung.............................................................................................................
Einschub für die Datenkommunikation .................................................................................................
Überstrom- und Unterspannungs-Abschaltung.....................................................................................
Anschlüsse für die Datenkommunikation..............................................................................................
Beschreibung der LED ‘Solar Net‘ ........................................................................................................
Beispiel .................................................................................................................................................
Maximaler Ausgangsstrom für Datenkommunikation und 12 V Meldeausgang ...................................
Datenkommunikations-Kabel am Wechselrichter anschließen.............................................................
USB-Stick als Datenlogger und zum Aktualisieren der Wechselrichter-Software......................................
USB-Stick als Datenlogger ...................................................................................................................
Daten am USB-Stick .............................................................................................................................
Datenmenge und Speicherkapazität.....................................................................................................
Pufferspeicher.......................................................................................................................................
Passende USB-Sticks...........................................................................................................................
USB-Stick zum Aktualisieren der Wechselrichter-Software..................................................................
USB-Stick entfernen .............................................................................................................................
Erstinbetriebnahme....................................................................................................................................
Werksseitige Konfiguration ...................................................................................................................
Erstinbetriebnahme...............................................................................................................................
Bedienung
Bedienelemente und Anzeigen ..................................................................................................................
Bedienelemente und Anzeigen .............................................................................................................
Display ..................................................................................................................................................
Symbole zur Belegung der Funktionstasten .........................................................................................
Kontroll- und Status-LEDs ....................................................................................................................
Startup-Phase und Netz-Einspeisebetrieb .................................................................................................
Startup-Phase .......................................................................................................................................
Netz-Einspeisebetrieb...........................................................................................................................
Navigation in der Menüebene ....................................................................................................................
Display-Beleuchtung aktivieren.............................................................................................................
Automatisches Deaktivieren der Display-Beleuchtung / Wechseln in den Anzeigemodus ‘JETZT’ .....
Menüebene aufrufen.............................................................................................................................
Die Anzeigemodi........................................................................................................................................
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Fehlerbehebung und Wartung
Statusdiagnose und Fehlerbehebung ........................................................................................................
Anzeige von Statusmeldungen .............................................................................................................
Vollständiger Ausfall des Displays ........................................................................................................
Statusmeldungen - Klasse 1 .................................................................................................................
Statusmeldungen - Klasse 3 .................................................................................................................
Statusmeldungen - Klasse 4 .................................................................................................................
Statusmeldungen - Klasse 5 .................................................................................................................
Statusmeldungen - Klasse 7 .................................................................................................................
Statusmeldungen - Klasse 10 - 12........................................................................................................
Kundendienst ........................................................................................................................................
Wartung .....................................................................................................................................................
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Die Anzeigemodi...................................................................................................................................
Anzeigemodus anwählen......................................................................................................................
Übersicht der Anzeigewerte..................................................................................................................
Anzeigewerte im Anzeigemodus "JETZT" .................................................................................................
Anzeigemodus anwählen......................................................................................................................
Anzeigewerte im Anzeigemodus ‘JETZT’ .............................................................................................
Anzeigewerte in den Anzeigemodi "HEUTE / JAHR / GESAMT" ..............................................................
Anzeigemodus ‘HEUTE / JAHR / GESAMT’ anwählen ........................................................................
Anzeigewerte in den Anzeigemodi ‘HEUTE / JAHR / GESAMT’ ..........................................................
Das Setup-Menü ........................................................................................................................................
Voreinstellung .......................................................................................................................................
In das Setup-Menü einsteigen ..............................................................................................................
Zwischen Menüpunkten blättern ...........................................................................................................
Menüpunkte im Setup-Menü ......................................................................................................................
Standby.................................................................................................................................................
Kontrast.................................................................................................................................................
Beleuchtung ..........................................................................................................................................
Sprache ................................................................................................................................................
Währung ..............................................................................................................................................
CO2 Faktor ...........................................................................................................................................
Ertrag ....................................................................................................................................................
Wechselrichternummer .........................................................................................................................
DATCOM ..............................................................................................................................................
USB.......................................................................................................................................................
String Control ........................................................................................................................................
Geräte Info ............................................................................................................................................
Uhrzeit ..................................................................................................................................................
Status LT...............................................................................................................................................
Status Netz ...........................................................................................................................................
Version..................................................................................................................................................
Menüpunkte einstellen und anzeigen ........................................................................................................
Menüpunkte einstellen allgemein..........................................................................................................
Aus einem Menüpunkt aussteigen........................................................................................................
Anwendungsbeispiele für das Einstellen und Anzeigen von Menüpunkten..........................................
Display-Beleuchtung einstellen.............................................................................................................
Währung und Einspeisetarif einstellen..................................................................................................
Wechselrichter-Software mittels USB-Stick aktualisieren.....................................................................
USB-Stick sicher entfernen..................................................................................................................
Solarmodul-Strangüberwachung aktivieren ..........................................................................................
Zeit und Datum einstellen .....................................................................................................................
Tastensperre ein- und ausschalten............................................................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Tastensperre ein- und ausschalten.......................................................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
Allgemeines ..........................................................................................................................................
Fronius IG-TL für Wartungsarbeiten öffnen ..........................................................................................
Betrieb in Umgebungen mit starker Staubentwicklung .........................................................................
Strangsicherungen tauschen .....................................................................................................................
Sicherheit ..............................................................................................................................................
Vorbereitung .........................................................................................................................................
Sicherung tauschen ..............................................................................................................................
Abschließende Tätigkeiten....................................................................................................................
Anhang
Technische Daten ......................................................................................................................................
Fronius IG-TL 3.0..................................................................................................................................
Fronius IG-TL 3.6..................................................................................................................................
Fronius IG-TL 4.0..................................................................................................................................
Fronius IG-TL 4.6..................................................................................................................................
Fronius IG-TL 5.0..................................................................................................................................
Schutzeinrichtungen aller Wechselrichter.............................................................................................
Erklärung der Fußnoten ........................................................................................................................
Berücksichtigte Normen und Richtlinien ....................................................................................................
CE-Kennzeichen ...................................................................................................................................
Berücksichtigte Normen und Richtlinien ...............................................................................................
Netz-Schnittstelle ..................................................................................................................................
Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsanlagen ......................................................................................
Schaltung zur Verhinderung des Inselbetriebes ...................................................................................
Netzausfall ............................................................................................................................................
Garantiebedingungen und Entsorgung ......................................................................................................
Version..................................................................................................................................................
Geographische Gültigkeit......................................................................................................................
Fronius Werksgarantie..........................................................................................................................
Garantieverlängerung ...........................................................................................................................
Leistungen innerhalb der Garantiezeit ..................................................................................................
Transport...............................................................................................................................................
Fronius Tochtergesellschaften..............................................................................................................
Im Garantiefall zu beachten ..................................................................................................................
Umfang und Gültigkeit der Werksgarantie ............................................................................................
Ausnahmen von der Fronius Werksgarantie.........................................................................................
Weitere rechtliche Hinweise..................................................................................................................
Entsorgung............................................................................................................................................
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Erklärung Sicherheitshinweise
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Sicherheitsvorschriften
GEFAHR! Bezeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr. Wenn sie nicht gemieden wird, sind Tod oder schwerste Verletzungen die Folge.
WARNUNG! Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation. Wenn sie
nicht gemieden wird, können Tod und schwerste Verletzungen die Folge sein.
VORSICHT! Bezeichnet eine möglicherweise schädliche Situation. Wenn sie
nicht gemieden wird, können leichte oder geringfügige Verletzungen sowie Sachschäden die Folge sein.
HINWEIS! Bezeichnet die Gefahr beeinträchtigter Arbeitsergebnisse und möglicher Schäden an der Ausrüstung.
WICHTIG! Bezeichnet Anwendungstipps und andere besonders nützliche Informationen.
Es ist kein Signalwort für eine schädliche oder gefährliche Situation.
Wenn Sie eines der im Kapitel „Sicherheitsvorschriften“ abgebildeten Symbole sehen, ist
erhöhte Achtsamkeit erforderlich.
Allgemeines
Das Gerät ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gefertigt. Dennoch drohen bei Fehlbedienung oder Missbrauch Gefahr für
Leib und Leben des Bedieners oder Dritte,
das Gerät und andere Sachwerte des Betreibers,
die effiziente Arbeit mit dem Gerät.
Alle Personen, die mit der Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung des
Gerätes zu tun haben, müssen
entsprechend qualifiziert sein,
Kenntnisse im Umgang mit Elektroinstallationen haben und
diese Bedienungsanleitung vollständig lesen und genau befolgen.
Die Bedienungsanleitung ist ständig am Einsatzort des Gerätes aufzubewahren. Ergänzend zur Bedienungsanleitung sind die allgemein gültigen sowie
die örtlichen Regeln zu Unfallverhütung und Umweltschutz zu beachten.
Alle Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät
in lesbarem Zustand halten
nicht beschädigen
nicht entfernen
nicht abdecken, überkleben oder übermalen.
Die Positionen der Sicherheits- und Gefahrenhinweise am Gerät, entnehmen
Sie dem Kapitel „Allgemeines“ der Bedienungsanleitung Ihres Gerätes.
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können, vor dem Einschalten
des Gerätes beseitigen.
Es geht um Ihre Sicherheit!
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Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Gerät ist ausschließlich für den Einsatz im Sinne der bestimmungsgemäßen Verwendung zu benutzen.
Eine andere oder darüber hinaus gehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet der Hersteller nicht.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch
das vollständige Lesen und Befolgen aller Hinweise, sowie aller Sicherheits- und Gefahrenhinweise aus der Bedienungsanleitung
die Einhaltung aller Inspektions- und Wartungsarbeiten
die Montage gemäß Bedienungsanleitung
Sofern zutreffend, auch folgende Richtlinien anwenden:
Bestimmungen des Energieversorgungs- Unternehmens für die
Netzeinspeisung
Hinweise der Solarmodul-Hersteller
Umgebungsbedingungen
Betrieb oder Lagerung des Gerätes außerhalb des angegebenen Bereiches
gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus entstandene Schäden haftet
der Hersteller nicht.
Genaue Informationen über die zulässigen Umgebungsbedingungen entnehmen Sie den technischen Daten Ihrer Bedienungsanleitung.
Qualifiziertes Personal
Die Serviceinformationen in dieser Bedienungsanleitung sind nur für qualifiziertes Fachpersonal bestimmt. Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein.
Führen Sie keine anderen als die in der Dokumentation angeführten Tätigkeiten aus. Das gilt auch, wenn sie dafür qualifiziert sind.
Sämtliche Kabel und Leitungen müssen fest, unbeschädigt, isoliert und ausreichend dimensioniert sein. Lose Verbindungen, angeschmorte, beschädigte
oder unterdimensionierte Kabel und Leitungen sofort von einem autorisierten
Fachbetrieb instandsetzen lassen.
Wartung und Instandsetzung dürfen nur durch einen autorisierten Fachbetrieb
erfolgen.
Bei fremdbezogenen Teilen ist nicht gewährleistet, dass sie beanspruchungsund sicherheitsgerecht konstruiert und gefertigt sind. Nur Original-Ersatzteile
verwenden (gilt auch für Normteile).
Ohne Genehmigung des Herstellers keine Veränderungen, Ein- oder Umbauten am Gerät vornehmen.
Bauteile in nicht einwandfreiem Zustand sofort austauschen.
Sicherheitsmaßnahmen am Einsatzort
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Bei der Installation von Geräten mit Kühlluft-Öffnungen sicherstellen, dass die Kühlluft ungehindert durch die Luftschlitze ein- und austreten kann. Das Gerät nur gemäß der am
Leistungsschild angegebenen Schutzart betreiben.
Der Wechselrichter erzeugt einen maximalen Schall-Leistungspegel < 80
dB (A) (ref. 1 pW) bei Voll-Last Betrieb gemäß IEC 62109-1.
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Angaben zu GeräuschemissionsWerten
Die Kühlung des Gerätes erfolgt durch eine elektronische Temperaturregelung so geräuscharm wie möglich und ist abhängig von der umgesetzten Leistung, der Umgebungstemperatur, der Verschmutzung des Gerätes u.a.m.
Ein arbeitsplatzbezogener Emissionswert kann für dieses Gerät nicht angegeben werden, da der tatsächlich auftretende Schalldruck-Pegel stark von der
Montagesituation, der Netzqualität, den umgebenden Wänden und den allgemeinen Raumeigenschaften abhängig ist.
EMV Geräte-Klassifizierungen
Geräte der Emissionsklasse A:
sind nur für den Gebrauch in Industriegebieten vorgesehen
können in anderen Gebieten leitungsgebundene und gestrahlte
Störungen verursachen.
Geräte der Emissionsklasse B:
erfüllen die Emissionsanforderungen für Wohn- und Industriegebiete. Dies gilt auch für Wohngebiete, in denen die Energieversorgung aus dem öffentlichen Niederspannungsnetz erfolgt.
EMV Geräte-Klassifizierung gemäß Leistungsschild oder technischen Daten.
EMV-Maßnahmen
Netzanschluss
In besonderen Fällen können trotz Einhaltung der genormten EmissionsGrenzwerte Beeinflussungen für das vorgesehene Anwendungsgebiet auftreten (z.B. wenn empfindliche Geräte am Aufstellungsort sind oder wenn der
Aufstellungsort in der Nähe von Radio- oder Fernsehempfängern ist). In diesem Fall ist der Betreiber verpflichtet, angemessene Maßnahmen für die Störungsbehebung zu ergreifen.
Geräte mit hoher Leistung (> 16 A) können auf Grund eines hohen, in die
Hauptversorgung eingespeisten Stromes die Spannungsqualität des Netzes
beeinflussen.
Das kann einige Gerätetypen betreffen in Form von:
Anschluss-Beschränkungen
Anforderungen hinsichtlich maximal zulässiger Netzimpedanz *)
Anforderungen hinsichtlich minimal erforderlicher Kurzschluss-Leistung
*)
*) jeweils an der Schnittstelle zum öffentlichen Netz
siehe technische Daten
In diesem Fall muss sich der Betreiber oder der Anwender des Gerätes versichern, ob das Gerät angeschlossen werden darf, gegebenenfalls durch Rücksprache mit dem Energieversorgungs-Unternehmen.
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Elektroinstallationen
ESD-Schutzmaßnahmen
Sicherheitsmaßnahmen im Normalbetrieb
Elektroinstallationen nur gemäß den entsprechenden nationalen sowie regionalen Normen und Bestimmungen durchführen.
Gefahr einer Beschädigung elektronischer Komponenten durch elektrische
Entladung. Bei Austausch und Installation der Komponenten geeignete ESDSchutzmaßnahmen treffen.
Das Gerät nur betreiben, wenn alle Schutzeinrichtungen voll funktionstüchtig
sind. Sind die Schutzeinrichtungen nicht voll funktionsfähig, besteht die Gefahr für
Leib und Leben des Bedieners oder Dritte,
das Gerät und andere Sachwerte des Betreibers
die effiziente Arbeit mit dem Gerät
Nicht voll funktionstüchtige Sicherheitseinrichtungen vor dem Einschalten des
Gerätes von einem autorisierten Fachbetrieb instandsetzen lassen.
Schutzeinrichtungen niemals umgehen oder außer Betrieb setzen.
Sicherheitskennzeichnung
Entsorgung
Datensicherheit
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Geräte mit CE-Kennzeichnung erfüllen die grundlegenden Anforderungen der
Niederspannungs- und Elektromagnetischen Verträglichkeits-Richtlinie. Nähere Informationen dazu finden Sie im Anhang oder im Kapitel „Technische
Daten“ Ihrer Dokumentation.
Werfen Sie dieses Gerät nicht in den Hausmüll! Gemäß Europäischer Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und Umsetzung in nationales Recht, müssen verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt gesammelt
und einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden. Stellen Sie
sicher, dass Sie Ihr gebrauchtes Gerät bei Ihrem Händler zurückgeben oder
holen Sie Informationen über ein lokales, autorisiertes Sammel- und Entsorgungssystem ein. Ein Ignorieren dieser EU Direktive kann zu potentiellen Auswirkungen auf die Umwelt und Ihre Gesundheit führen!
Für die Datensicherung von Änderungen gegenüber den Werkseinstellungen
ist der Anwender verantwortlich. Im Falle gelöschter persönlicher Einstellungen haftet der Hersteller nicht.
Das Urheberrecht an dieser Bedienungsanleitung verbleibt beim Hersteller.
Text und Abbildungen entsprechen dem technischen Stand bei Drucklegung.
Änderungen vorbehalten. Der Inhalt der Bedienungsanleitung begründet keinerlei Ansprüche seitens des Käufers. Für Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf Fehler in der Bedienungsanleitung sind wir dankbar.
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Urheberrecht
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Allgemeine Informationen
Sicherheit
Personen und Geräteschutz
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Personen- und Geräteschutz
WARNUNG! Fehlbedienung und fehlerhaft durchgeführte Arbeiten können
schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen. Die Inbetriebnahme
des Wechselrichters darf nur durch geschultes Personal und nur im Rahmen der
technischen Bestimmungen erfolgen. Vor der Inbetriebnahme und der Durchführung von Pflegearbeiten unbedingt das Kapitel „Sicherheitsbestimmungen“ lesen.
Durch seinen Aufbau und seine Funktionsweise bietet der Wechselrichter ein Maximum an
Sicherheit, sowohl bei der Montage als auch im Betrieb.
Der Wechselrichter übernimmt die Aufgaben des Personen- und Geräteschutzes:
a) durch eine RMCU
b) durch die Netzüberwachung
RCMU
RCMU = Residual Current Monitoring Unit
(Allstrom-sensitive Fehlerstrom-Überwachungseinheit)
Der Wechselrichter ist mit einer Allstrom-sensitiven Fehlerstrom-Überwachungseinheit
nach DIN VDE 0126-1-1 ausgestattet.
Diese überwacht Fehlerströme vom Solarmodul bis zum Netzanschluss des Wechselrichters und trennt den Wechselrichter bei einem unzulässigen Fehlerstrom vom Netz.
Abhängig vom Schutzsystem der Installation oder Anforderungen des Netzbetreibers kann
darüber hinaus ein zusätzlicher Fehlerstrom-Schutz gefordert sein. In diesem Fall ist ein
Fehlerstrom-Schutzschalter Typ B mit einem Auslösestrom von zumindest 100 mA einzusetzen.
Netzüberwachung
Der Wechselrichter stellt bei abnormen Netzverhältnissen seinen Betrieb sofort ein und unterbricht die Einspeisung in das Stromnetz (z.B. bei Netzabschaltung, Unterbrechung, etc.)
Die Netzüberwachung erfolgt durch:
Spannungsüberwachung
Frequenzüberwachung
Überwachung von Inselverhältnissen
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Warnhinweise am
Gerät
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An der Wandhalterung des Wechselrichters befinden sich Warnhinweise und Sicherheitssymbole. Diese Warnhinweise und Sicherheitssymbole dürfen weder entfernt noch übermalt werden. Die Hinweise und Symbole warnen vor Fehlbedienung, woraus
schwerwiegende Personen- und Sachschäden resultieren können.
Gefahr von schwerwiegenden Personen- und Sachschäden durch Fehlbedienung
Beschriebene Funktionen erst anwenden, wenn folgende Dokumente vollständig gelesen und verstanden wurden:
diese Bedienungsanleitung
sämtliche Bedienungsanleitungen der Systemkomponenten der Photovoltaikanlage, insbesondere Sicherheitsvorschriften
Gefährliche elektrische Spannung
Text der Warnhinweise:
WARNUNG!
Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Vor dem Öffnen des Gerätes dafür sorgen, dass
Eingangsseite und Ausgangsseite vor dem Gerät spannungsfrei sind.
Entladezeit der Kondensatoren abwarten. Die Entladezeit beträgt 3 Minuten.
Gefährliche Spannung durch Solarmodule, die Licht ausgesetzt sind.
Der Anschlussbereich darf nur von lizenzierten Elektro-Installateuren geöffnet werden.
VORSICHT!
Beschädigungsgefahr von Wechselrichtern und anderen stromführenden Bauteilen einer
Photovoltaikanlage durch mangelhafte oder unsachgemäße Installationen. Mangelhafte
oder unsachgemäße Installationen können zur Überhitzung von Kabeln und Klemmstellen
sowie zum Entstehen von Lichtbögen führen. Hieraus können thermische Schäden resultieren, die in Folge zu Bränden führen können. Beim Anschließen von AC- und DC-Kabeln
folgendes beachten:
Alle Anschlussklemmen mit dem in der Bedienungsanleitung angegebenen Drehmoment fest anziehen
Kabel nicht überlasten
Kabel auf Beschädigung und korrekte Verlegung überprüfen
Sicherheitshinweise, Bedienungsanleitung sowie lokale Anschlussbestimmungen berücksichtigen
Sehr geehrter Kunde! Mit diesem Informationsblatt möchten wir darauf hinweisen, dass die
Herstellervorgaben für Anschluss, Installation und Betrieb unbedingt einzuhalten sind.
Führen Sie sorgfältig alle Installationen und Verbindungen den Vorgaben und Vorschriften
entsprechend aus, um das Gefahrenpotential auf ein Minimum zu reduzieren. Die Anzugsmomente an den jeweiligen Klemmstellen entnehmen Sie der Bedienungsanleitung der
Geräte.
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Sicherheitssymbole:
Bestimmungsgemäße Verwendung
Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Solar-Wechselrichter Fronius IG-TL ist ausschließlich dazu bestimmt, Gleichstrom von
Solarmodulen in Wechselstrom umzuwandeln und diesen in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen.
Als nicht bestimmungsgemäß gilt:
eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung
Umbauten am Fronius IG-TL, die nicht ausdrücklich von Fronius empfohlen werden
das Einbauen von Bauteilen, die nicht ausdrücklich von Fronius empfohlen oder vertrieben werden.
Für hieraus entstehende Schäden haftet der Hersteller nicht.
Gewährleistungsansprüche erlöschen.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch
das Beachten aller Hinweise aus der Bedienungsanleitung
die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsarbeiten
Einsatzgebiet
Bestimmungen
für die Photovoltaikanlage
Der Wechselrichter wurde ausschließlich für die Anwendung in netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen entwickelt, eine vom öffentlichen Netz unabhängige Stromerzeugung ist nicht
möglich.
HINWEIS! Der Wechselrichter ist ausschließlich für den Anschluss und den Betrieb mit nicht geerdeten Solarmodulen der Schutzklasse II ausgelegt. Die Solarmodule dürfen weder am Pluspol noch am Minuspol geerdet sein.
Eine Anwendung an anderen DC-Generatoren (z.B. Windgeneratoren) ist nicht
zulässig.
Bei Auslegung der Photovoltaikanlage darauf achten, dass alle Komponenten der Photovoltaikanlage ausschließlich in ihrem zulässigen Betriebsbereich betrieben werden.
Alle vom Solarmodul-Hersteller empfohlenen Maßnahmen zur dauerhaften Erhaltung der
Solarmodul-Eigenschaften berücksichtigen.
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Der Fronius IG-TL im Photovoltaik-System
Allgemeines
Der Solar-Wechselrichter ist das hochkomplexe Bindeglied zwischen den Solarmodulen
und dem öffentlichen Stromnetz.
Aufgaben
Die Hauptaufgaben des Wechselrichters sind:
Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom
Vollautomatische Betriebsführung
Anzeigefunktion und Datenkommunikation
Umwandlung von
Gleich- in Wechselstrom
Der Wechselrichter wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. Dieser Wechselstrom wird synchron zur Netzspannung in das Hausnetz oder
in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
Vollautomatische
Betriebsführung
Der Betrieb des Wechselrichters erfolgt vollautomatisch. Sobald nach Sonnenaufgang genug Energie von den Solarmodulen zur Verfügung steht, beginnt die Steuerungs- und Regelungseinheit mit der Überwachung von Netzspannung und Netzfrequenz. Bei
ausreichender Sonneneinstrahlung beginnt der Solar-Wechselrichter mit der Einspeisung.
Der Wechselrichter arbeitet so, dass die maximal mögliche Listung aus den Solarmodulen
entnommen wird.
Diese Funktion wird als „Maximum Power Point Tracking“ (MPPT) bezeichnet.
Sobald nach Einbruch der Dämmerung das Energie-Angebot für eine Netzeinspeisung
nicht ausreicht, trennt der Wechselrichter die Verbindung zum Netz vollständig und stellt
den Betrieb ein. Alle Einstellungen und gespeicherten Daten bleiben erhalten.
Anzeigefunktion
und Datenkommunikation
Das Display am Wechselrichter ist die Schnittstelle zwischen Wechselrichter und Anwender. Die Gestaltung des Displays ist auf eine simple Bedienung und eine permanente Verfügbarkeit der Anlagendaten ausgerichtet.
Der Wechselrichter besitzt grundlegende Funktionen für die Erfassung von Minimal- und
Maximalwerten auf Tages-, Jahres- und Totalbasis, die Werte werden am Display angezeigt.
Ein reichhaltiges Angebot an Datenkommunikations-Elementen ermöglicht eine Vielzahl
an Aufzeichnungs- und Visualisierungsvarianten.
SolarmodulStrangüberwachung
Der Wechselrichter verfügt über eine Funktion zur Überwachung der eingehenden Solarmodul-Stränge, um Fehler im Solarmodul-Feld erkennen zu können.
19
Systemerweiterung
Der Wechselrichter ist für verschiedenste Systemerweiterungen vorbereitet, wie z.B.:
Datenlogger zur Aufzeichnung und Verwaltung von Daten einer Photovoltaik-Anlage
mittels PC, inklusive Datenlogger und Modem-Anbindung
Diverse Großdisplays
Aktoren (z.B.: Relais, Alarme)
Fronius Sensor Box (Sensoren für Temperatur, Einstrahlung, Energiemessung, etc.)
Fronius DC Box 60/12 (Sammelbox)
Aktive Kühlung
des Wechselrichters
Der temperaturgesteuerte, drehzahlgeregelte und kugelgelagerte Lüfter des Wechselrichters bewirkt:
eine optimale Kühlung des Wechselrichters
einen höheren Wirkungsgrad
kühlere Bauteile und somit längere Lebensdauer
geringstmöglicher Energieverbrauch und geringstmögliche Geräuschentwicklung
Gewichtseinsparung durch Verkleinerung der Kühlkörper-Oberfläche
Leistungs-Derating
Sollte eine ausreichende Wärmeabfuhr trotz Höchstdrehzahl des Lüfters nicht möglich
sein, erfolgt ab einer Umgebungstemperatur von ca. 40 °C zum Selbstschutz des Wechselrichters ein sogenanntes Leistungs-Derating (z.B. bei Einbau in Schaltschränken ohne
entsprechende Wärmeabfuhr).
Das Leistungs-Derating drosselt die Leistung des Wechselrichters kurzzeitig soweit, dass
die Temperatur den zulässigen Wert nicht überschreitet.
Der Wechselrichter bleibt so lange wie möglich ohne Unterbrechungen einsatzbereit.
20
Installation und Inbetriebnahme
Aufbau des Fronius IG-TL
d
Fronius IG-TL montieren und anschließen
Der Wechselrichter besteht aus folgenden
Hauptkomonenten:
Wandhalterung mit Anschlussbereich
Leistungsteil mit Einschub für die Datenkommunikation
Gehäusedeckel
Der Wechselrichter wird in montiertem Zustand ausgeliefert.
Hauptkomponenten des Fronius IG-TL
Übersicht
‘Fronius IG-TL montieren und anschließen‘ umfasst folgende Abschnitte:
Standort-Wahl
Anschlussmöglichkeiten und Soll-Bruchstellen am Fronius IG-TL
Wandhalterung montieren
Fronius IG-TL am öffentlichen Netz anschließen (AC)
Solarmodul-Stränge am Fronius IG-TL anschließen (DC)
Strangsicherungen einsetzen
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen
Leistungsteil an der Wandhalterung einhängen
23
Standort-Wahl
Standort-Wahl allgemein
Bei der Standort-Wahl für den Wechselrichter folgende Kriterien beachten:
Installation nur an einer festen, senkrechten Wand
Max. Umgebungstemperaturen: -20 °C / +55 °C
relative Luftfeuchte: 0 - 95 %
Höhenlage über dem Meeresspiegel: bis 2000 m
-
An beiden Seiten des Wechselrichters dürfen sich im Bereich von 200 mm um die
Kühlluft-Schlitze keine anderen Gegenstände befinden.
Zwischen einzelnen Fronius IG-TL einen seitlichen Abstand von 300 mm einhalten.
50
250
mm
mm
250
mm
Die Luftstrom-Richtung innerhalb des Wechselrichters verläuft von links nach rechts (Kaltluft-Zufuhr links, Warmluft-Abfuhr rechts).
Bei Einbau des Wechselrichters in einen Schaltschrank oder einen ähnlichen, abgeschlossenen Raum durch Zwangsbelüftung für eine ausreichende Wärmeabfuhr sorgen.
Der Wechselrichter ist sowohl für die Montage im Gebäudeinneren als auch im Freien geeignet.
24
Auf Grund von leichter Geräuschentwicklung in bestimmten Betriebszuständen den
Wechselrichter nicht im unmittelbaren Wohnbereich montieren.
d
Standort-Wahl für
Innenmontage
Den Wechselrichter nicht montieren in:
Räumen mit starker Staubentwicklung
Räumen mit starker Staubentwicklung von leitfähigen Partikeln (z.B. Eisenspäne)
Räumen mit ätzenden Dämpfen, Säuren oder Salzen
Räumen mit erhöhter Unfallgefahr durch Nutztiere (Pferde, Rinder, Schafe,
Schweine, etc.)
Ställen und angrenzenden Nebenräumen
Lager- und Vorratsräumen für Heu, Stroh, Häcksel, Kraftfutter, Düngemittel, etc.
Lager- und Verarbeitungsräumen für Obst, Gemüse und Weinbauprodukte
Räumen für die Aufbereitung von Körnern, Grünfutter und Futtermitteln
Gewächshäusern
Standort-Wahl für
Außenmontge
Der Wechselrichter ist auf Grund seiner Schutzart IP 55 unempfindlich gegen Strahlwasser
aus allen Richtungen und kann auch in feuchten Umgebungen eingesetzt werden.
Um die Erwärmung des Wechselrichters so gering wie möglich zu halten, den Wechselrichter keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Idealerweise den Wechselrichter
an einer geschützten Position montieren, z.B. im Bereich der Solarmodule, oder unter
einem Dachvorsprung.
Den Wechselrichter nicht montieren:
im Einzugsbereich von Ammoniak, ätzenden Dämpfen, Säuren oder Salzen (z.B.
Düngemittel-Lagerplätze, Lüftungsöffnungen von Viehstallungen, chemische Anlagen, Gerberei-Anlagen, etc.)
25
Anschlussmöglichkeiten und Soll-Bruchstellen am
Fronius IG-TL
Anschlussmöglichkeiten am
Fronius IG-TL
(1)
(5)
(3)
(2)
(4)
Anschlussmöglichkeiten an der Wandhalterung des Fronius IG-TL
Soll-Bruchstellen
am Fronius IG-TL
Pos.
Beschreibung
(1)
DC+ Anschlussklemmen
(2)
Zugentlastung
(3)
DC- Anschlussklemmen
(4)
Metrische Verschraubung M32 oder M40 (AC-Anschluss)
(5)
AC Anschlussklemmen
Am Anschlussbereich sind mehrere Soll-Bruchstellen verschiedener Größe angebracht.
Nach dem Ausbrechen dienen die entstandenen Ausnehmungen als Eingänge von DC
Kabeln.
(1)
(2)
(3)
(4)
Soll-Bruchstellen an der Wandhalterung des Fronius IG TL 5.0
HINWEIS! Nur so viele Soll-Bruchstellen ausbrechen, wie Kabel vorhanden sind
(z.B. für 3 Solarmodul-Stränge 6 Ausnehmungen ausbrechen).
26
Beschreibung
(1)
5 Eingänge für DC+ Kabel, Kabeldurchmesser min. 4 - max. 9 mm
(2)
1 Eingang für DC+ Kabel, Kabeldurchmesser min. 4 - max. 11 mm
(3)
5 Eingänge für DC- Kabel, Kabeldurchmesser min. 4 - max. 9 mm
(4)
1 Eingang für DC- Kabel, Kabeldurchmesser min. 4 - max. 11 mm
d
Pos.
27
Wandhalterung montieren
Auswahl von Dübel und Schrauben
WICHTIG! Je nach Untergrund sind unterschiedliche Dübel und Schrauben für die Montage der Wandhalterung erforderlich. Dübel und Schrauben sind daher nicht im Lieferumfang
des Wechselrichters enthalten. Der Monteur ist für die richtige Auswahl von passenden
Dübeln und Schrauben selbst verantwortlich.
Die Schraubenkopf-Höhe der verwendeten Schrauben darf maximal 6 mm betragen.
Bei Verwendung von Scheiben verringert sich die maximale Schraubenkopf-Höhe um die
Dicke der Scheibe.
Schrauben-Empfehlung
Für die Montage des Wechselrichters empfiehlt der Hersteller Schrauben mit einem Mindestdurchmesser von 6 mm zu verwenden.
Wandhalterung
und Leistungsteil
trennen
Die seitlichen Bereiche des Gehäusedeckel sind so ausgelegt, dass diese als Halte- und
Tragegriffe fungieren.
1
2
2
2
2
2
2
2
2
1
2
1
VORSICHT! Unzureichende Schutzleiter-Verbindung kann schwerwiegende
Personen- und Sachschäden verursachen. Die Gehäuse-Schrauben stellen eine
geeignete Schutzleiter-Verbindung für die Erdung des Gehäuses dar und dürfen
keinesfalls durch andere Schrauben ohne zuverlässige Schutzleiter-Verbindung
ersetzt werden.
Montagelage
28
HINWEIS! Der Wechselrichter ist ausschließlich für die senkrechte Montage vorgesehen, z.B. an der Wand, an einer Säule, an einem Metallträger, etc.
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch Verschmutzung
oder Wasser an den Anschlussklemmen und Kontakten des Anschlussbereiches
Beim Bohren darauf achten, dass Anschlussklemmen und Kontakte am Anschlussbereich nicht verschmutzt oder nass werden. Staubschutz in Position
belassen.
Die Wandhalterung ohne Leistungsteil entspricht nicht der Schutzart des
ganzen Wechselrichters und darf daher nicht ohne Leistungsteil montiert
werden.
Wandhalterung bei der Montage vor Verschmutzung und Feuchtigkeit schützen.
1
2
min. 50 mm
min. 2 in.
1
1
1
2
3
2
(*)
3
4
WICHTIG! Die Wandhalterung so montieren, dass sich die Display-Markierung (*) an der
Wandhalterung auf Augenhöhe befindet.
HINWEIS! Bei der Montage der Wandhalterung an der Wand darauf achten, dass
die Wandhalterung nicht verzogen oder deformiert wird.
3
4
1
3
4
1
2
4
29
d
Wandhalterung
montieren Wandmontage
Wandhalterung
montieren - Säulenmontage
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch Verschmutzung
oder Wasser an den Anschlussklemmen und Kontakten des Anschlussbereiches.
Beim Bohren darauf achten, dass Anschlussklemmen und Kontakte am Anschlussbereich nicht verschmutzt oder nass werden. Staubschutz in Position
belassen.
Die Wandhalterung ohne Leistungsteil entspricht nicht der Schutzart des
ganzen Wechselrichters und darf daher nicht ohne Leistungsteil montiert
werden.
Wandhalterung bei der Montage vor Verschmutzung und Feuchtigkeit schützen.
1
1
2
1
min. 50 mm
min. 2 in.
2
1
(*)
3
2
WICHTIG! Die Wandhalterung so montieren, dass sich die Display-Markierung (*) an der
Wandhalterung auf Augenhöhe befindet.
HINWEIS! Bei der Montage der Wandhalterung an der Wand darauf achten, dass
die Wandhalterung nicht verzogen oder deformiert wird.
3
4
1
2
1
1
3
4
1
3
30
4
2
Netzüberwachung
WICHTIG! Für eine optimale Funktion der Netzüberwachung muss der Widerstand in den
Zuleitungen zu den AC-seitigen Anschlussklemmen so gering wie möglich sein.
AC Anschlussklemmen
Legende:
AC
PE PE N
L
N
PE
PE(a)
L
PE(a)
Phasenleiter
Neutralleiter
Schutzleiter / Erdung
Anschlussmöglichkeit für zusätzliche Erdung
max. Kabelquerschnitt pro Leiterkabel:
16 mm²
min. Kabelquerschnitt pro Leiterkabel:
entsprechend dem AC-seitig abgesicherten
Wert aber mindestens 2,5 mm²
HINWEIS! Die Kabel Phase (L), Neutralleiter (N) und Schutzleiter (PE) richtig anschließen!
Anschluss von
Aluminiumkabeln
Die AC-seitigen Anschlussklemmen sind zum Anschluss von eindrähtigen runden Aluminiumkabeln geeignet. Auf Grund der nicht leitenden Oxidschicht von Aluminium müssen
beim Anschließen von Aluminiumkabeln folgende Punkte berücksichtigt werden:
reduzierten Bemessungsströme für Aluminumkabel
die nachfolgend angeführten Anschlussbedingungen
HINWEIS! Beim Auslegen von Kabelquerschnitten lokale Bestimmungen berücksichtigen.
Anschlussbedingungen:
1
Das abisolierte Kabelende sorgfältig durch Schaben von der Oxidschicht säubern,
z.B. mit Hilfe eines Messers
WICHTIG! Keine Bürsten, Feilen oder Schmirgelpapier verwenden; Aluminiumpartikel
bleiben hängen und können auf andere Leiter übertragen werden.
2
Nach Entfernen der Oxidschicht das Kabelende mit neutralem Fett einreiben, z.B. mit
säure- und alkalifreier Vaseline
3
Kabelende unmittelbar in der Klemme anschließen
Die Arbeitsvorgänge sind zu wiederholen, wenn das Kabel abgeklemmt wurde und wieder
anzuschließen ist.
31
d
Fronius IG-TL am öffentlichen Netz anschließen (AC)
Kabelquerschnitt
des AC-Kabels
Bei serienmäßiger metrischer Verschraubung M32 mit Reduzierungsstück:
Kabeldurchmesser 7 - 15 mm
Bei metrischen Verschraubung M32 (Reduzierungsstück entfernt):
Kabeldurchmesser 11 - 21 mm
(bei einem Kabeldurchmesser von 11 mm verringert sich die Zugentlastungs-Kraft von 100
N auf max. 80 N)
Bei metrischer Verschraubung M40 (Option):
Kabeldurchmesser 19 - 28 mm
Bei kleineren Kabeldurchmessern gegebenenfalls Reduzierungsstücke verwenden.
Sicherheit
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodulen.
Vor sämtlichen Anschlussarbeiten dafür sorgen, dass AC- und DC-Seite vor
dem Wechselrichter spannungsfrei sind.
Der fixe Anschluss an das öffentliche Stromnetz darf nur von einem konzessionierten Elektroinstallateur hergestellt werden.
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch nicht ordnungsgemäß angezogene Anschlussklemmen. Nicht ordnungsgemäß angezogene Anschlussklemmen können thermische Schäden am Wechselrichter verursachen
und in Folge zu Bränden führen. Beim Anschließen von AC- und DC-Kabeln darauf achten, dass alle Anschlussklemmen mit dem angegebenen Drehmoment
fest angezogen sind.
Fronius IG-TL am
öffentlichen Netz
anschließen (AC)
HINWEIS! Feindrähtige Kabel bis Leiterklasse 5 können ohne Ader-Endhülsen
an den AC-seitigen Anschlussklemmen angeschlossen werden.
1
2
*
1
3x
6
OFF
3 4 5
AC
7
12 mm
1
60-80 mm
2
32
**
*
Anzugsmoment:
min. 1,5 Nm
max. 1,7 Nm
**
Anzugsmoment: 7,5 Nm
HINWEIS!
Sicherstellen, dass der Neutralleiter des Netzes geerdet ist. Bei IT-Netzen
(isolierte Netze ohne Erdung) ist dies nicht gegeben und der Betrieb des
Wechselrichters ist nicht möglich.
Der Anschluss des Neutralleiters ist für den Betrieb des Wechselrichters erforderlich.
Ein zu klein dimensionierter Neutralleiter kann den Einspeisebetrieb des
Wechselrichters beeinträchtigen. Der Neutralleiter muss somit gleich groß
wie die anderen stromführenden Leiter dimensioniert werden.
Empfehlung für
die wechselstromseitige Absicherung
Wechselrichter
Phasen
max. Leistung
Absicherung
Fronius IG-TL 3.0
1
3130 W
1 x C 25 A
Fronius IG-TL 3.6
1
3760 W
1 x C 25 A
Fronius IG-TL 4.0
1
4190 W
1 x C 32 A
Fronius IG-TL 4.6
1
4820 W
1 x C 32 A
Fronius IG-TL 5.0
1
5250 W
1 x C 32 A
HINWEIS! Der Wechselrichter ist mit einer Allstrom-sensitiven FehlerstromÜberwachungseinheit nach DIN VDE 0126-1-1 ausgestattet. Diese überwacht
Fehlerströme vom Solarmodul bis zum Netzanschluss des Wechselrichters und
trennt den Wechselrichter bei einem unzulässigen Fehlerstrom vom Netz.
Wenn auf Grund von lokalen Bestimmungen ein externer Fehlerstrom-Schutzschalter vorgeschrieben ist, muss dieser einen Bemessungsstrom von mindestens 100 mA aufweisen.
In diesem Fall kann ein Fehlerstrom-Schutzschalter Typ A eingesetzt werden.
Beim Einsatz von mehr als einem Wechselrichter ist je angeschlossenem Wechselrichter ein Bemessungsstrom von 100 mA vorzusehen, z.B.: bei zwei gemeinsam an einem Fehlerstrom-Schutzschalter angeschlossenen Wechselrichtern ist
ein Fehlerstrom-Schutzschalter mit mindestens 200 mA zu verwenden.
33
d
HINWEIS! Beim Fixieren des AC-Kabels mittels metrischer Verschraubung darauf achten, dass die angeschlossenen Leiterkabel keine Schlaufen bilden. Der
Wechselrichter lässt sich unter Umständen sonst nicht mehr schließen.
Solarmodul-Stränge am Fronius IG-TL anschließen
(DC)
Einsatzgebiet des
Fronius IG-TL
HINWEIS! Der Wechselrichter ist ausschließlich für den Anschluss und den Betrieb mit nicht geerdeten Solarmodulen ausgelegt. Die Solarmodule müssen der
Schutzklasse II und der Klasse A gemäß IEC 61730 entsprechen und dürfen weder am Pluspol noch am Minuspol geerdet sein. Eine Anwendung an anderen
DC-Generatoren (z.B. Windgeneratoren) ist nicht zulässig.
Allgemeines über
Solarmodule
Für die geeignete Auswahl der Solarmodule und eine möglichst wirtschaftliche Nutzung
des Wechselrichters folgende Punkte beachten:
Die Leerlauf-Spannung der Solarmodule nimmt bei konstanter Sonneneinstrahlung
und sinkender Temperatur zu. Die Leerlauf-Spannung darf 850 V nicht überschreiten.
Eine Leerlauf-Spannung über 850 V führt zur Zerstörung des Wechselrichters, sämtliche Gewährleistungsansprüche erlöschen.
Temperaturkoeffizienten am Datenblatt der Solarmodule beachten
Exakte Werte für die Dimensionierung der Solarmodule liefern hierfür geeignete Berechnungsprogramme, wie beispielsweise der Fronius Solar.configurator (erhältlich
unter http://www.fronius.com).
HINWEIS! Vor Anschluss der Solarmodule überprüfen, ob der für die Solarmodule aus den Herstellerangaben ermittelte Spannungs-Wert mit der Realität übereinstimmt.
Sicherheitshinweise und Vorschriften der Solarmodul-Hersteller hinsichtlich Solarmodul-Erdung beachten.
Solarmodule, die eine Erdung am Plus- oder Minuspol erfordern, können mit dem
Fronius IG-TL nicht betrieben werden.
Sicherheit
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodulen.
Vor sämtlichen Anschlussarbeiten dafür sorgen, dass AC- und DC-Seite vor
dem Wechselrichter spannungsfrei sind.
Der fixe Anschluss an das öffentliche Stromnetz darf nur von einem konzessionierten Elektroinstallateur hergestellt werden.
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch nicht ordnungsgemäß angezogene Anschlussklemmen. Nicht ordnungsgemäß angezogene Anschlussklemmen können thermische Schäden am Wechselrichter verursachen
und in Folge zu Bränden führen. Beim Anschließen von AC- und DC-Kabeln darauf achten, dass alle Anschlussklemmen mit dem angegebenen Drehmoment
fest angezogen sind.
VORSICHT! Beschädigungsgefahr des Wechselrichters durch Überlast. Maximal
20 A an einer einzelnen DC-Anschlussklemme anschließen.
34
d
DC-seitige Anschlussklemmen
DC+
DC-
DC+ und DC- Anschlussklemmen am Fronius IG-TL
Anschluss von
Aluminiumkabeln
Die DC-seitigen Anschlussklemmen sind zum Anschluss von eindrähtigen, runden Aluminiumkabeln geeignet. Auf Grund der nicht leitenden Oxidschicht von Aluminium müssen
beim Anschließen von Aluminiumkabeln folgende Punkte berücksichtigt werden:
reduzierte Bemessungsströme für Aluminiumkabel
die nachfolgend angeführten Anschlussbedingungen
HINWEIS! Beim Auslegen von Kabelquerschnitten lokale Bestimmungen berücksichtigen.
Anschlussbedingungen:
1
Das abisolierte Kabelende sorgfältig durch Schaben von der Oxidschicht säubern,
z.B. mit Hilfe eines Messers
WICHTIG! Keine Bürsten, Feilen oder Schmirgelpapier verwenden; Aluminiumpartikel
bleiben hängen und können auf andere Leiter übertragen werden.
2
Nach Entfernen der Oxidschicht das Kabelende mit neutralem Fett einreiben, z.B. mit
säure- und alkalifreier Vaseline
3
Kabelende unmittelbar in der Klemme anschließen
Die Arbeitsvorgänge sind zu wiederholen, wenn das Kabel abgeklemmt wurde und wieder
anzuschließen ist.
Kabelquerschnitt
der SolarmodulStränge
Der Kabelquerschnitt der Solarmodul-Stränge darf pro Kabel maximal 16 mm² betragen.
Der Mindest-Kabelquerschnitt beträgt 2,5 mm².
HINWEIS! Um eine effektive Zugentlastung der Solarmodul-Stränge zu gewährleisten, ausschließlich gleich große Kabelquerschnitte verwenden.
35
Verpolung der
SolarmodulStränge
Der Wechselrichter ist im Leistungsteil serienmäßig mit 6 Metallbolzen in Sicherungshaltern ausgestattet. Durch diese Metallbolzen ist der Wechselrichter absolut verpolsicher.
Eine eventuelle Verpolung der Solarmodul-Stränge richtet keinerlei Schäden am Wechselrichter an.
Werden anstelle der Metallbolzen Strangsicherungen verwendet, kann bereits eine Verpolung eines einzelnen Solarmodul-Stranges zur Beschädigung des Wechselrichters und
in Folge zum Brand des Wechselrichters führen.
VORSICHT! Beschädigungsgefahr und in Folge Brandgefahr des Wechselrichters durch verpolte Solarmodul-Stränge bei Verwendung von Strangsicherungen.
Eine Verpolung von Solarmodul-Strängen kann zu einer nicht zulässigen Überlastung einer eingesetzten Strangsicherung führen. Dadurch kann sich ein starker Lichtbogen bilden, der zum Brand des Wechselrichters führen kann.
Bei Verwendung von Strangsicherungen vor Anschluss der einzelnen Solarmodul-Stränge stets auf die richtige Polarität achten!
Solarmodulstränge am Fronius IGTL anschließen
(DC)
HINWEIS! Nur so viele Soll-Bruchstellen ausbrechen, wie Kabel vorhanden sind
(z.B. für 3 DC Kabel jeweils 3 Ausnehmungen ausbrechen).
1
2
1
4
3
2
1
HINWEIS! Feindrähtige Kabel bis Leiterklasse 5 können ohne Ader-Endhülsen
an den DC-seitigen Anschlussklemmen angeschlossen werden.
36
3
DC+
d
4
DC-
12 mm
1 2 3 4 5
5
6
6
6x
*
2
1
1
*
Anzugsmoment:
min. 1,5 Nm
max. 1,7 Nm
7
8
12 mm
1 2 3 4 5
6
HINWEIS! Beim Fixieren der DC-Kabel mittels Zugentlastung darauf achten,
dass die angeschlossenen DC-Kabel keine Schlaufen bilden. Der Wechselrichter
lässt sich unter Umständen sonst nicht mehr schließen.
37
9
10
2
6x
**
*
4
1
*
Anzugsmoment:
min. 1,5 Nm
max. 1,7 Nm
**
2
1
Anzugsmoment:
min. 1,5 Nm
max. 1,9 Nm
WICHTIG! Polarität und Spannung der
Solarmodul-Stränge überprüfen: die
Spannung darf max. 850 V betragen, die
Differenz zwischen den einzelnen Solarmodul-Strängen darf max. 10 V betragen.
11
max. 850 V
38
3
d
Strangsicherungen in den Fronius IG-TL einsetzen
Allgemeines
Die im Abschnitt ‘Strangsicherungen in den Fronius IG-TL einsetzen‘ beschriebenen Tätigkeiten sind nur dann auszuführen, wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsicherungen für den Betrieb erforderlich sind
Strangsicherungen auswählen
Wenn seitens des Solarmodul-Herstellers Strangsicherungen für den Betrieb erforderlich
sind, Strangsicherungen entsprechend den Angaben des Solarmodul-Herstellers oder gemäß Abschnitt ‘Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen’ auswählen:
max. 20 A je Sicherungshalter
max. 6 DC-Eingänge
max. 11 A je Messkanal, falls die Solarmodul-Strangüberwachung aktiviert und verwendet wird
max. 20 A Eingangsstrom gesamt
Sicherungsdimensionen: Durchmesser 10,3 x 35 - 38 mm
WICHTIG!
Sicherheitsbestimmungen der Solarmodule beachten
Anforderungen seitens des Solarmodul-Herstellers beachten
Sicherheit
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodulen.
Der DC Hauptschalter dient ausschließlich zum stromlos Schalten des Leistungsteils. Bei ausgeschaltetem DC Hauptschalter steht der Anschlussbereich nach wie vor unter Spannung.
Arbeiten im Anschlussbereich dürfen nur von lizenzierten Elektro-Installateuren durchgeführt werden.
Sämtliche Wartungs- und Service-Tätigkeiten dürfen nur dann durchgeführt
werden, wenn Leistungsteil und Anschlussbereich voneinender getrennt
sind.
Wartungs- und Service-Tätigkeiten im Leistungsteil des Wechselrichters dürfen nur von Fronius-geschultem Servicepersonal durchgeführt werden.
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Restspannung von Kondensatoren.
Entladezeit der Kondensatoren abwarten. Die Entladezeit beträgt 3 Minuten.
39
Strangsicherungen in den
Fronius IG-TL einsetzen
WICHTIG! Beim nachträglichen Einsetzen von Strangsicherungen Sicherheitshinweise
beachten!
VORSICHT! Gefahr von Sachschäden durch das Eindringen von Wasser auf
Grund unzureichender Schraubenverbindung. Die Gehäusedeckel-Schrauben
tragen zur Abdichtung des Leistungsteils bei und dürfen keinesfalls durch andere
Schrauben ersetzt werden.
1
4x
1
2
-
2
4
Gehäusedeckel an der Unterseite des
Leistungsteils vorsichtig anheben
in die Öffnung hineingreifen
Flachband-Kabel vom Display-Print
abstecken
-
4
1
2
3
3
4
3
1
2
1
3
4
40
-
5
1
-
1
4
Gehäusedeckel schräg am Leistungsteil ansetzen, sodass an der Unterseite
des Leistungsteils eine Öffnung verbleibt
in die Öffnung hineingreifen
Flachband-Kabel am Display-Print anstecken
2
3
3
*
6
Anzugsmoment: 2,5 Nm
*
2
1
WICHTIG! Polarität der Solarmodul-Stränge überprüfen!
41
d
HINWEIS!
Sicherungen ausschließlich mittels Sicherungsabdeckung und Zange in den
jeweiligen Sicherungshalter einsetzen
Um ein Herausfallen der Sicherung zu verhindern, Sicherungsabdeckung
nur mit der Öffnung nach oben in den Sicherungshalter einsetzen
Den Wechselrichter nicht ohne Sicherungsabdeckungen betreiben
Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen
Allgemeines
Durch die Verwendung von Strangsicherungen im Wechselrichter werden Solarmodule
zusätzlich abgesichert.
Ausschlaggebend für die Absicherung der Solarmodule ist der maximale KurzschlussStrom Isc des jeweiligen Solarmodules.
Kriterien zur richtigen Auswahl
von Strangsicherungen
Bei der Absicherung der Solarmodul-Stränge müssen pro Solarmodul-Strang folgende Kriterien erfüllt sein:
IN > 1,5 x ISC
IN < 2,0 x ISC
UN ≥ 850 V DC
Sicherungsdimensionen: Durchmesser 10,3 x 35 -38 mm
IN
Nenn-Stromwert der Sicherung
ISC
Kurzschluss-Strom bei Standard-Testbedingungen (STC) gemäß Datenblatt
der Solarmodule
UN
Nenn-Spannungswert der Sicherung
Auswirkungen
von zu klein ausgelegten Sicherungen
Bei zu klein ausgelegten Sicherungen kann der Nenn-Stromwert der Sicherung kleiner als
der Kurzschluss-Strom des Solarmodules werden.
Auswirkung:
Die Sicherung kann bei intensiven Lichtverhältnissen auslösen.
Empfehlung für
die Sicherungen
HINWEIS! Nur Sicherungen auswählen, die für eine Spannung von 850 V DC geeignet sind!
Für eine einwandfreie Sicherheit nur folgende von Fronius getestete Sicherungen verwenden:
Cooper Bussmann PV-Sicherungen
Für Sachschäden oder sonstige Zwischenfälle in Verbindung mit anderen Sicherungen
haftet Fronius nicht, sämtliche Gewährleistungsansprüche erlöschen.
Anwendungsbeispiel
z.B.: Maximaler Kurzschluss-Strom (ISC) des Solarmodules = 5,75 A
Entsprechend der Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen muss der NennStromwert der Sicherung größer sein als das 1,5-fache des Kurzschluss-Stromes:
5,75 A x 1,5 = 8,625 A
gemäß Tabelle ‘Sicherungen’ zu wählende Sicherung :
PV-10A10F mit 10 A und Nennspannung 1000 V DC.
42
Nenn-Stromwert
Sicherung
Nenn-Stromwert
Sicherung
1,0 A
PV-1A10F
6,0 A
PV-6A10F
2,0 A
PV-2A10F
8,0 A
PV-8A10F
3,0 A
PV-3A10F
10,0 A
PV-10A10F
4,0 A
PV-4A10F
12,0 A
PV-12A10F
5,0 A
PV-5A10F
15,0 A
PV-15A10F
d
Sicherungen
Tabelle ‘Sicherungen‘: Auszug von passenden Sicherungen, z.B. Cooper Bussmann Sicherungen
43
Leistungsteil an der Wandhalterung einhängen
Leistungsteil an
der Wandhalterung einhängen
Die seitlichen Bereiche des Gehäusedeckel sind so ausgelegt, dass diese als Halte- und
Tragegriffe fungieren.
VORSICHT! Unzureichende Schutzleiter-Verbindung kann schwerwiegende
Personen- und Sachschäden verursachen. Die Gehäuse-Schrauben stellen eine
geeignete Schutzleiter-Verbindung für die Erdung des Gehäuses dar und dürfen
keinesfalls durch andere Schrauben ohne zuverlässige Schutzleiter-Verbindung
ersetzt werden.
1
2
*
1
2
1
2
1
1
1
1
1
*
44
Anzugsmoment: 2 Nm
Solar Net und Datenanbindung
d
Datenkommunikation und Solar Net
Für eine individuelle Anwendung der Systemerweiterungen wurde von Fronius das Solar
Net entwickelt. Das Solar Net ist ein Daten-Netzwerk, welches die Verknüpfung mehrerer
Wechselrichter mit den Systemerweiterungen ermöglicht.
Das Solar Net ist ein Bussystem. Für die Kommunikation eines oder mehrerer Wechselrichter mit den Systemerweiterungen reicht ein einziges Kabel aus.
Unterschiedliche Systemerweiterungen werden vom Solar Net automatisch erkannt.
Um zwischen mehreren identischen Systemerweiterungen zu unterscheiden, an den
Systemerweiterungen eine individuelle Nummer einstellen.
Um jeden Wechselrichter eindeutig im Solar Net zu definieren, dem entsprechenden
Wechselrichter ebenfalls eine individuelle Nummer zuweisen.
Zuweisen einer individuellen Nummer gemäß Abschnitt ‘Das Setup-Menü‘.
Nähere Informationen zu den einzelnen Systemerweiterungen befinden sich in den entsprechenden Bedienungsanleitungen oder im Internet unter http://www.fronius.com
Einschub für die
Datenkommunikation
Der Wechselrichter ist auf der Unterseite mit einem Einschub für die Datenkommunikation
ausgestattet.
Nach dem Lösen der 2 Schrauben kann der Einschub herausgezogen werden, wodurch
die Anschlüsse für die Datenkommunikation zugänglich werden.
WICHTIG! Beim Schließen des Einschubes für die Datenkommunikation darauf achten,
dass die beiden Schrauben zur Abdichtung des Wechselrichters wieder fest angezogen
werden.
Überstrom- und
UnterspannungsAbschaltung
Der Datenkommunikations-Einschub verfügt über eine Abschaltfunktion, die die Energieversorgung im Fronius Solar Net und zum 12 V Meldeausgang unterbricht:
bei Überstrom, z.B. im Falle eines Kurzschlusses
bei Unterspannung
Die Überstrom- und Unterspannungs-Abschaltung ist nicht von der Stromfluss-Richtung
abhängig. Wird im Fronius Solar Net ein Stromfluss > 3 A oder eine Spannung < 6,5 V gemessen, wird die Energieversorgung im Fronius Solar Net unterbrochen.
Das Wiederherstellen der Energieversorgung erfolgt automatisch.
45
Anschlüsse für
die Datenkommunikation
Einschub mit Anschlüssen für die Datenkommunikation:
(3)
(6)
(1)
USB
(2) (1)
OUT
Do not
disconnect
while LED is
flashing.
(7)
GND
12 V DC
(4)
(5)
(8) (9) (10)
Pos.
Beschreibung
(1)
Schraube zur Fixierung des Datenkommunikations-Einschubes
(2)
Dichtungseinsatz für Datenkommunikations-Kabel
(3)
USB A Buchse
zum Anschließen eines USB-Stick mit einer maximalen Baugröße von
l x b x h = 80 x 33 x 20 mm
Der USB-Stick kann als Datenlogger für einen Wechselrichter fungieren. Der
USB-Stick ist nicht im Lieferumfang des Wechselrichters enthalten.
(4)
Anschluss Solar Net IN
‘Fronius Solar Net’ Eingang, für die Verbindung mit anderen DATCOM-Komponenten (z.B. Wechselrichter, Sensorkarten, etc.)
(5)
LED ‘Datenübertragung’
blinkt beim Aufzeichnen von Logging-Daten
(6)
Endstecker
Bei einer Vernetzung von mehreren DATCOM-Komponenten muss an jedem
freien IN- oder OUT-Anschluss einer DATCOM-Komponente ein Endstecker
angesteckt sein.
Der Endstecker ist nicht im Lieferumfang des Wechselrichters enthalten.
46
(7)
Sicherheitshinweis für das Entfernen eines USB-Sticks
(8)
Anschluss Solar Net OUT
‘Fronius Solar Net’ Ausgang, für die Verbindung mit anderen DATCOM-Komponenten (z.B. Wechselrichter, Sensor Box, etc.)
(9)
12 V Meldeausgang (Schließerkontakt)
zum Anschließen einer feindrähtigen Leitung mit max. 1,5 mm² Querschnitt für
die Ansteuerung von handelsüblichen 12 V Meldeeinrichtungen wie Signalhupen, Meldelampen oder Installationsrelais; 12 V (+ 0 V / - 2 V / 300 mA)
(10)
LED ‘Solar Net‘
zeigt den aktuellen Status des Fronius Solar Net und des 12 V Meldeausganges an
Die LED ‘Solar Net‘ leuchtet:
Stromversorgung für die Datenkommunikation innerhalb des Fronius Solar Net und 12 V
Meldeausgang sind in Ordnung
Die LED ‘Solar Net‘ blinkt kontinuierlich 3x pro Sekunde:
Überstrom oder Kurzschluss am 12 V Meldeausgang (z.B. angeschlossener Verbraucher
ist zu groß oder fehlerhaft), Datenkommunikation im Fronius Solar Net ist in Ordnung
Die LED ‘Solar Net‘ ist aus:
Fehler bei der Datenkommunikation im Fronius Solar Net; der 12 V Meldeausgang ist deaktiviert
Überstrom (Stromfluss > 3 A, z.B. auf Grund eines Kurzschlusses im Fronius Solar
Net)
Unterspannung (kein Kurzschluss, Spannung im Fronius Solar Net < 6,5 V, z.B. wenn
zu viele DATCOM-Komponenten im Fronius Solar Net sind und die elektrische Versorgung nicht ausreicht)
In diesem Fall ist eine externe Energieversorgung der DATCOM-Komponenten mittels externem Netzteil an einer der DATCOM-Komponenten erforderlich.
Zum Erkennen einer vorliegenden Unterspannung gegebenenfalls andere DATCOMKomponenten überprüfen.
Die LED ‘Solar Net‘ blinkt alle 5 Sekunden kurz auf:
Nach einer Abschaltung auf Grund Überstrom oder Unterspannung versucht der Wechselrichter alle 5 Sekunden die Energieversorgung im Fronius Solar Net wieder herzustellen,
solange der Fehler anliegt.
Ist der Fehler behoben, wird das Fronius Solar Net innerhalb von 5 Sekunden wieder mit
Strom versorgt und 1 Sekunde später der 12 V Meldeausgang.
Während dieser Sekunde blinkt die LED ‘Solar Net‘ 3 x pro Sekunde. Sofern danach am
Meldeausgang kein Fehler anliegt, leuchtet die LED ‘Solar Net‘ wieder.
Beispiel
Aufzeichnung und Archivierung der Wechselrichter- und Sensordaten mittels Fronius Datalogger Box und Fronius Sensor Box:
Fronius
IG-TL
Fronius
IG-TL
Fronius
IG-TL
Datalogger Box
Sensor Box
1
IN
IN OUT
2
3
IN OUT
OUT
IN
IN OUT
OUT
m/s
°C
W/m²
= Endstecker
Bilderklärung:
Daten-Netzwerk mit 3 Wechselrichtern, einer Datalogger Box und einer Sensor Box
47
d
Beschreibung der
LED ‘Solar Net‘
Die externe Kommunikation (Solar Net) erfolgt am Wechselrichter über den Einschub für
die Datenkommunikation. Der Einschub für die Datenkommunikation besitzt zwei RS 422
Schnittstellen als Ein- und Ausgang.
Die Verbindung erfolgt mittels RJ45-Steckern.
Maximaler Ausgangsstrom für
Datenkommunikation und 12 V
Meldeausgang
Der maximale Gesamt-Ausgangsstrom für Datenkommunikation und 12 V Meldeausgang
beträgt 500 mA, der sich wie folgt aufteilen kann:
Datenkommunikation
200 mA
12 V Meldeausgang
500 mA
+ 300 mA
Gesamt
+
500 mA
0 mA
500 mA
Nähere Informationen zu DATCOM-Komponenten entnehmen Sie der Bedienungsanleitung „DATCOM Detail“.
Datenkommunikations-Kabel am
Wechselrichter
anschließen
1
2
3
"click"
4
5x
1
3
2
2
1
2
1
WICHTIG! Bei einer Vernetzung von mehreren DATCOM-Komponenten muss an
jedem freien IN- oder OUT-Anschluss einer DATCOM-Komponente ein Endstecker angesteckt sein.
3
WICHTIG! Nicht benötigte Öffnungen am
Dichtungsseinsatz mit den entsprechenden Blindstopfen verschließen.
3
2
3
48
1
USB-Stick als Datenlogger
d
USB-Stick als Datenlogger und zum Aktualisieren
der Wechselrichter-Software
Ein an der USB A Buchse angeschlossener USB-Stick kann als Datenlogger für einen
Wechselrichter fungieren.
Die am USB-Stick gespeicherten Logging-Daten können jederzeit
über die mitgeloggte FLD-Datei in die Software Fronius Solar.access importiert werden,
über die mitgeloggte CSV-Datei direkt in Programmen von Drittanbietern (z.B. Microsoft® Excel) angesehen werden.
Ältere Excel-Versionen (bis Excel 2007) haben eine Zeilenbeschränkung von 65536.
Daten am USBStick
Wird der USB-Stick als Datenlogger verwendet, werden automatisch drei Dateien angelegt:
-
Systemdatei *.sys:
Die Datei speichert für den Kunden unrelevante Informationen vom Wechselrichter.
Die Datei darf nicht einzeln gelöscht werden. Nur alle Dateien (sys, fld, csv) gemeinsam löschen.
-
Logfile TLxxx_yy.fld (xxx = IG-Nummer, yy = fortlaufende 2-stellige Nummer):
Logfile zum Auslesen der Daten in der Software Fronius Solar.access.
Nähere Informationen zur Software Fronius Solar.access finden Sie in der Bedienungsanleitung „DATCOM Detail“ unter http://www.fronius.com
-
Logfile TLxxx_yy.csv (xxx = IG-Nummer, yy = fortlaufende 2-stellige Nummer):
Logfile zum Auslesen der Daten in einem Tabellenkalkulations-Programm (z.B.:
Microsoft® Excel)
49
Aufbau der CSV-Datei:
(1)
(5)
(1)
(2)
(3)
(4)
(5)
(6)
(7)
Datenmenge und
Speicherkapazität
(2)
(3)
(4)
(6)
(7)
ID
Wechselrichter-Nr.
Wechselrichter-Typ (DATCOM-Code)
Logging-Intervall in Sekunden
Energie in Watt-Sekunden, bezogen auf das Logging-Intervall
Mittelwerte über das Logging-Intervall
zusätzliche Informationen
Ein USB-Stick mit einer Speicherkapazität von z.B. 128 MB kann bei einem Logging-Intervall von 5 Minuten für ca. 7 Jahre Logging-Daten aufzeichnen.
CSV-Datei
CSV-Dateien können nur 65535 Zeilen (Datensätze) speichern (bis Microsoft ® Excel Version 2007, danach keine Beschränkung).
Bei einem Logging-Intervall von 5 min werden die 65535 Zeilen innerhalb von ca. 7 Monaten beschrieben (CSV-Datengröße von ca. 8 MB).
Um Datenverluste zu vermeiden, sollte die CSV-Datei innerhalb dieser 7 Monate am PC
gesichert und vom USB-Stick gelöscht werden. Ist das Logging-Intervall länger eingestellt,
verlängert sich dieser Zeitrahmen entsprechend.
50
Nach dem Sichern und Entfernen der Daten kann der USB-Stick sofort wieder zum Aufzeichnen von Logging-Daten angeschlossen werden, ohne dass weitere Arbeitsschritte
anfallen.
HINWEIS! Durch einen vollen USB-Stick kann es zu Datenverlust oder zum
Überschreiben von Daten kommen.
Beim Einsetzen von USB-Sticks darauf achten, dass ausreichende Speicherkapazität am USB-Stick vorhanden ist.
Pufferspeicher
Wird der USB-Stick abgesteckt (z.B.: zur Datensicherung) werden die Logging-Daten in einen Pufferspeicher des Wechselrichters geschrieben.
Sobald der USB-Stick wieder angesteckt wird, werden die Daten automatisch vom Pufferspeicher zum USB-Stick übertragen.
Der Pufferspeicher kann maximal 24 Logging-Punkte speichern. Daten werden nur während des Betriebes des Wechselrichters (Leistung größer 0 W) mitgeloggt. Für die verschiedenen Logging-Intervalle ergeben sich folgende Zeitspannen zum Speichern von
Daten:
Logging-Intervall [min]
Zeitspanne [min]
5
120
10
240
15
360
20
480
30
720
Wenn der Pufferspeicher voll ist, werden die ältesten Daten im Pufferspeicher von den
neuen Daten überschrieben.
WICHTIG! Der Pufferspeicher benötigt eine permamente Stromversorgung.
Sollte es während des Betriebes zu einem AC-Stromausfall kommen, gehen alle Daten im
Pufferspeicher verloren. Um die Daten während der Nacht nicht zu verlieren, muss die automatische Nacht-Abschaltung deaktiviert werden (Setup-Parameter ‘Night Mode‘ auf ON
schalten - siehe Abschnitt ‘Menüpunkte einstellen und anzeigen’, ‘Parameter im Menüpunkt DATCOM ansehen und einstellen’).
51
d
FLD-Datei
Die FLD-Datei sollte nicht größer als 16 MB sein. Dies entspricht bei einem Logging-Intervall von 5 min einer Speicherdauer von ca. 7 Jahren.
Überschreitet die Datei diese 16 MB Grenze, sollte sie am PC gesichert und alle Daten
vom USB-Stick gelöscht werden.
Passende USBSticks
Durch die Vielzahl der sich am Markt befindlichen USB-Sticks kann nicht gewährleistet
werden, dass jeder USB-Stick vom Wechselrichter erkannt wird.
Fronius empfiehlt nur zertifizierte, industrietaugliche USB-Sticks zu verwenden (USB-IF
Logo beachten!).
Der Wechselrichter unterstützt USB-Sticks mit folgenden Dateisystemen:
FAT12
FAT16
FAT32
Fronius empfiehlt, die verwendeten USB-Sticks nur zum Aufzeichnen von Logging-Daten
oder zum Aktualisieren der Wechselrichter-Software zu verwenden. Die USB-Sticks sollen
keine anderen Daten enthalten.
USB-Symbol am Wechselrichter-Display,
z.B. im Anzeigemodus ‘JETZT’:
Erkennt der Wechselrichter einen USBStick, so wird am Display rechts oben das
USB-Symbol angezeigt.
Beim Einsetzen von USB-Sticks überprüfen, ob das USB-Symbol angezeigt wird
(kann auch blinken).
HINWEIS! Bei Außenanwendungen ist zu beachten, dass die Funktion herkömmlicher USB-Sticks oft nur in einem eingeschränkten Temperaturbereich gewährleistet ist. Bei Außenanwendungen sicher stellen, dass der USB-Stick z.B.
auch bei niedrigen Temperaturen funktioniert.
USB-Stick zum
Aktualisieren der
WechselrichterSoftware
Mit Hilfe des USB-Sticks können auch Endkunden die Software des Wechselrichters aktualisieren: die Update-Datei wird zuvor auf den USB-Stick gespeichert und von dort dann
auf den Wechselrichter übertragen.
Nähere Informationen zum Aktualisieren der Wechselrichter-Software mittels USB-Stick
finden Sie im Kapitel ‘Bedienung“, Abschnitt ‘Menüpunkte einstellen und anzeigen’.
Die Wechselrichter-Software kann auch über einen Datenlogger oder einen Fronius
SmartConverter (= Verbindung über PC / Laptop) in Verbindung mit der Softwarre Fronius
solar.update aktualisiert werden (siehe Bedienungsanleitung ‘Fronius Solar.update‘).
52
Sicherheitshinweis für das Entfernen
eines USB-Sticks:
Do not
disconnect
while LED is
flashing.
d
USB-Stick entfernen
WICHTIG! Um einen Verlust von Daten zu
verhindern, darf ein angeschlossener
USB-Stick nur unter folgenden Voraussetzungen entfernt werden:
nur über das Setup-Menü, Menüpunkt ‘USB / Sicheres Entfernen’
wenn die LED ‘Datenübertragung’
nicht mehr blinkt oder leuchtet.
53
Erstinbetriebnahme
Werksseitige
Konfiguration
Der Wechselrichter wurde werksseitig vorkonfiguriert. Die Sprache und die Uhrzeit muss
bei der Erstinbetriebnahme eingestellt werden.
Individuelle Konfigurationsmöglichkeiten gemäß Abschnitt ‘Das Setup-Menü‘ im Bedienungsteil dieser Anleitung.
Erstinbetriebnahme
Nach dem Anschluss des Wechselrichters an die Solarmodule (DC) und an das öffentlichen Netz (AC), den Hauptschalter in Position - 1 - schalten.
HINWEIS! Um die Schutzart des Wechselrichters zu gewährleisten:
Vor Inbetriebnahme Blindstopfen in alle Öffnungen am Dichtungseinsatz einsetzen, in denen sich keine Kabel befinden
Falls Kabel durch den Dichtungseinsatz geführt werden, die übrigen
Blindstopfen in die außen angeordneten Vertiefungen einsetzen
1
2
1
2
-
-
54
3
Geben die Solarmodule ausreichend Leistung ab, leuchtet die Startup-LED orange.
Der Wechselrichter beginnt mit der Startup-Phase. Das orange Aufleuchten der LED
signalisiert, dass der automatische Start des Wechselrichters in Kürze erfolgen wird.
Nach dem automatischen Start des Wechselrichters leuchtet die Betriebsstatus-LED
grün.
Solange der Netz-Einspeisebetrieb stattfindet, leuchtet die Betriebsstatus-LED grün
und bestätigt die störungsfreie Funktion des Wechselrichters.
Es erscheint eine Anzeige zum Einstellen der Sprache:
-
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ die gewünschte Sprache anwählen
4
Zum Übernehmen der Sprache Taste
‘Enter’ drücken
Abschließend muss noch die Uhrzeit und das Datum eingestellt werden:
Die Uhrzeit wird angezeigt
(HH:MM:SS, 24-Stunden-Anzeige),
die Stelle für die Stunde blinkt.
5
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ einen
Wert für die Stunde auswählen
6
Taste ‘Enter’ drücken
Die Stelle für die Minuten blinkt.
7
Arbeitsschritt 5. und 6. für die Minuten und die Sekunden wiederholen,
bis ...
die eingestellte Uhrzeit blinkt.
8
Taste ‘Enter’ drücken
Die Zeit wird übernommen, das Datum
wird angezeigt (TT.MM.JJJJ), die Stelle
für den Tag blinkt.
9
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ einen
Wert für den Tag auswählen
10 Taste ‘Enter’ drücken
55
d
3
Die Stelle für den Monat blinkt.
11 Arbeitsschritt 9. und 10. für den Monat und die letzten 2 Stellen für das
Jahr wiederholen, bis ...
das eingestellte Datum blinkt.
12 Taste ‘Enter’ drücken
Wird das Einstellen der Sprache und der Uhrzeit mit der Zurück-Taste übersprungen und
keine Einstellungen im Setup vorgenommen, erscheinen beim nächsten Start des Wechselrichters wieder diese beiden Abfragen.
56
Bedienung
d
Bedienelemente und Anzeigen
Bedienelemente
und Anzeigen
(8)
(1)
(7)
(6)
(2)
(3)
(4)
(5)
Pos.
Beschreibung
(1)
Display
zur Anzeige von Werten, Einstellungen und Menüs
Funktionstasten - je nach Auswahl mit unterschiedlichen Funktionen belegt:
(2)
Taste ‘links/auf’
zur Navigation nach links und nach oben
(3)
Taste ‘ab/rechts’
zur Navigation nach unten und nach rechts
(4)
Taste ‘Menü / Esc’
zum Wechsel in die Menüebene
zum Ausstieg aus dem Setup-Menü
(5)
Taste ‘Enter’
zum Bestätigen einer Auswahl
Kontroll- und Status-LEDs
(6)
Betriebsstatus-LED (grün)
zur Anzeige des Betriebszustandes
(7)
Startup-LED (orange)
zur Anzeige, ob sich der Wechselrichter in der Startphase oder im Standby-Betrieb befindet
(8)
Allgemeine Status-LED (rot)
leuchtet, wenn am Display eine Statusmeldung angezeigt wird
59
Display
Die Versorgung des Displays erfolgt über die AC-Netzspannung. Je nach Einstellung im
Setup-Menü kann das Display den ganzen Tag zur Verfügung stehen.
WICHTIG! Das Display des Wechselrichters ist kein geeichtes Messgerät. Eine geringe
Abweichung zum Energiezähler des Energieversorgungs-Unternehmen um einige Prozent
ist systembedingt. Die genaue Abrechnung der Daten mit dem Energieversorgungs-Unternehmen erfordert daher einen geeichten Zähler.
Anzeigemodi
Parameter-Erklärung
Anzeigen von Werten und Einheiten sowie
Status-Codes
Belegung der Funktionstasten
Anzeigebereiche am Display, Anzeigemodus
WR-Nr. | USB-Verb. | Speichersymbol (**)
Anzeigemodi
(*)
vorangegangene Menüpunkte
aktuell ausgewählter Menüpunkt
nächste Menüpunkte
Belegung der Funktionstasten
Anzeigebereiche am Display, Setup-Modus
(*)
(**)
Symbole zur Belegung der Funktionstasten
Scroll-Balken
WR-Nr. = Wechselrichter DATCOM-Nummer,
USB-Verbindung - erscheint wenn ein USB-Stick angeschlossen wurde,
Speichersymbol - erscheint kurzfristig beim Speichern von eingestellten Werten
Am Display werden zur Belegung der Funktionstasten folgende Symbole angezeigt:
Navigation: nach links
Navigation: nach oben
Wert erhöhen
Navigation: nach rechts
Navigation: nach unten
Wert verringern
Menü / Zurück
Enter
60
(1)
Allgemeine Status-LED (rot)
(2)
Startup-LED (orange)
(3)
Betriebsstatus-LED (grün)
d
Kontroll- und Status-LEDs
(1)
(2)
(3)
LED
Farbe
Aktivität
Erklärung
(1)
rot
leuchtet
Allgemeiner Status: Anzeige der entsprechenden Statusmeldung am Display
Unterbrechung des Einspeisebetriebes
während der Fehlerbehandlung (der Wechselrichter wartet auf eine Quittierung oder Behebung eines aufgetretenen Fehlers)
(2)
orange
leuchtet
Der Wechselrichter befindet sich in der automatischen Startup- oder Selbsttest-Phase, sobald
die Solarmodule nach Sonnenaufgang ausreichend Leistung abgeben
der Wechselrichter wurde im Setup-Menü auf
Standby-Betrieb geschaltet (= manuelle Abschaltung des Einspeisebetriebes)
Die Wechselrichter-Software wird aktualisiert
(3)
grün
leuchtet
Die LED leuchtet nach der automatischen Startup-Phase des Wechselrichters, solange der
Netz-Einspeisebetrieb stattfindet.
Die Photovoltaik-Anlage arbeitet störungsfrei.
Eine Auflistung der entsprechenden Statusmeldungen, Statusursachen und Abhilfemaßnahmen befindet sich im Kapitel ‘Wartung und Service’, Abschnitt ‘Statusdiagnose und
Statusbehebung’.
61
Startup-Phase und Netz-Einspeisebetrieb
Startup-Phase
Nach dem automatischen Einschalten führt der Wechselrichter folgende Tests und Überprüfungen durch:
a)
Selbsttest wesentlicher Komponenten des Wechselrichters - der Wechselrichter
durchläuft eine virtuelle Checkliste
b)
Synchronisation mit dem Netz
c)
Startup-Test
Bevor der Wechselrichter den Netz-Einspeisebetrieb aufnimmt, werden die Netzbedingungen gemäß den Landes-Bestimmungen getestet.
Je nach länderspezifischen Bestimmungen kann der Startup-Test wenige Sekunden
bis zu einigen Minuten dauern.
Während der Startup-Phase
leuchtet die Betriebsstatus-LED orange,
wird am Display ‘warte ...’ und die aktuell getestete Komponente angezeigt, z.B.:
Netz-Einspeisebetrieb
62
-
-
Nach Abschluss der Tests beginnt der Wechselrichter mit dem Netz-Einspeisebetrieb.
Im Moment des Zuschaltens an das Stromnetz überprüft der Wechselrichter stromlos
die Funktion der Relais: innerhalb 1 Sekunde sind mehrere Schaltvorgänge der Relais
zu hören.
Das Display zeigt die aktuelle Leistung, mit der das Netz gespeist wird, z.B.:
-
Die Betriebsstatus-LED leuchtet grün, der Wechselrichter arbeitet.
Display-Beleuchtung aktivieren
1
d
Navigation in der Menüebene
Eine beliebige Taste drücken
Die Display-Beleuchtung wird aktiviert.
Im Setup-Menü besteht weiters die Möglichkeit, eine ständig leuchtende oder eine
ständig abgeschaltete Display-Beleuchtung einzustellen.
Automatisches
Deaktivieren der
Display-Beleuchtung / Wechseln
in den Anzeigemodus ‘JETZT’
Menüebene aufrufen
Wird 2 Minuten keine Taste gedrückt,
erlischt die Display-Beleuchtung automatisch und der Wechselrichter wechselt in den
Anzeigemodus ‘JETZT’ (sofern die Display-Beleuchtung auf Automatikbetrieb eingestellt ist).
Der Wechsel in den Anzeigemodus ‘JETZT’ erfolgt von jeder beliebigen Position innerhalb der Anzeigemodi oder dem Setup-Menü, ausgenommen dem Menüpunkt
‘Standby’.
Die aktuell eingespeiste Leistung wird angezeigt.
1
Taste ‘Menü’ drücken
Das Display zeigt ‘Menu’.
Der Wechselrichter befindet sich nun in
der Menüebene.
Von der Menüebene aus
lässt sich der gewünschte Anzeigemodus einstellen
lässt sich das Setup-Menü aufrufen
63
Die Anzeigemodi
Die Anzeigemodi
Anzeigemodus
anwählen
Folgende Anzeigemodi stehen am Wechselrichter zur Verfügung:
Anzeigemodus ‘JETZT‘
...... Anzeige von Momentanwerten
Anzeigemodus ‘HEUTE‘
...... Anzeige von Werten zur Netzeinspeisung am heutigen Tag
Anzeigemodus ‘JAHR‘
...... Anzeige von Werten zur Netzeinspeisung im aktuellen Kalenderjahr
Anzeigemodus ‘GESAMT‘
...... Anzeige von Werten zur Netzeinspeisung seit Erstinbetriebnahme des Wechselrichters
1
Menüebene aufrufen
2
Mit den Tasten ‘links’ oder ‘rechts’
den gewünschten Anzeigemodus anwählen
3
Taste ‘Enter’ drücken
Der erste Anzeigewert des ausgewählten
Anzeigemodus wird angezeigt.
64
Anzeigemodus
Einheit
Anzeigewert
‘JETZT‘
W
eingespeiste Leistung
Tages-Kennlinie
V
Netzspannung
A
Ausgangsstrom
Hz
Netzfrequenz
V
Solarspannung
A
Solarstrom
String Control Status
HH:MM SS
Uhrzeit
DD.MM YY
Datum
‘HEUTE‘
‘JAHR‘
kWh / MWh
Eingespeiste Energie
Tages-Kennlinien (‘HEUTE‘)
‘GESAMT‘
Währung
Ertrag
g / kg
CO2- Einsparung
W
max. Ausgangsleistung
V
max. Netzspannung
V
max. Solarspannung
HH:MM
Betriebsstunden
d
Übersicht der Anzeigewerte
65
Anzeigewerte im Anzeigemodus "JETZT"
Anzeigemodus
anwählen
1
Anzeigemodus ‘JETZT’ anwählen
Der erste Anzeigewert im Anzeigemodus
‘JETZT’ erscheint.
2
Mittels Taste ‘ab’ zum nächsten Anzeigewert blättern
zurück blättern mittels Taste ‘auf’
Erster Anzeigewert im Anzeigemodus ‘JETZT‘
Anzeigewerte im
Anzeigemodus
‘JETZT’
Ausgangsleistung
momentan in das Netz eingespeiste Leistung
(Watt)
Taste ‘Enter’ zur Darstellung der Tages-Kennlinie
drücken
Tages-Kennlinie
stellt den Verlauf der Ausgangsleistung während
des Tages graphisch dar. Die Zeitachse skaliert
sich automatisch.
Taste ‘Zurück’ zum Schließen der Anzeige drücken
Netzspannung
(Volt)
Ausgangsstrom
momentan in das Netz eingespeister Strom
(Ampere)
Netzfrequenz
(Hertz)
66
d
Solarspannung
momentan an den Solarmodulen anliegende
Spannung
(Volt)
Solarstrom
momentan von den Solarmodulen gelieferter
Strom (Ampere)
Taste ‘Enter’ drücken um zum Menü ‘String Control Status’ zu kommen
String Control Status
Der am Tag erzeugte kumulierte Solarstrom in Ah
von Messkanal 1 und Messkanal 2 und die aktuelle Abweichung der Messkanäle zueinander werden angezeigt.
Taste ‘Zurück’ zum Schließen der Anzeige drücken
Uhrzeit
wird die Uhrzeit am Wechselrichter oder an einer
Systemerweiterung geändert, ändert sich diese
an allen mittels Solar Net verbundenen Geräten.
Datum
wird das Datum am Wechselrichter oder an einer
Systemerweiterung geändert, ändert sich dieses
an allen mittels Solar Net verbundenen Geräten.
67
Anzeigewerte in den Anzeigemodi "HEUTE / JAHR /
GESAMT"
Anzeigemodus
‘HEUTE / JAHR /
GESAMT’ anwählen
1
Anzeigemodus ‘HEUTE’ oder
Anzeigemodus ‘JAHR’ oder
Anzeigemodus ‘GESAMT’ anwählen
Der erste Anzeigewert im ausgewählten
Anzeigemodus erscheint.
2
Erster Anzeigewert im Anzeigemodus ‘HEUTE‘
Erster Anzeigewert im Anzeigemodus ‘JAHR‘
Erster Anzeigewert im Anzeigemodus ‘GESAMT‘
68
Mittels Taste ‘ab’ zum nächsten Anzeigewert blättern
zurück blättern mittels Taste ‘auf’
Eingespeiste Energie
während des betrachteten Zeitraumes in das Netz
eingespeiste Energie (kWh / MWh)
Taste ‘Enter’ zur Darstellung der Tageskennlinie
drücken (nur im Anzeigemodus ‘HEUTE’)
Tages-Kennlinie
stellt den Verlauf der Ausgangsleistung während
des Tages graphisch dar. Die Zeitachse skaliert
sich automatisch.
Taste ‘Zurück’ zum Schließen der Anzeige drücken
Auf Grund unterschiedlicher Messverfahren kann es zu Abweichungen gegenüber Anzeigewerten anderer Messgeräte kommen. Für die Verrechnung der eingespeisten Energie
sind nur die Anzeigewerte des vom Elektrizitätsversorgungs-Unternehmen beigestellten,
geeichten Messgerätes bindend.
Ertrag
während des betrachteten Zeitraumes erwirtschaftetes Geld (Währung im Setup-Menü einstellbar)
Wie bei der eingespeisten Energie kann es auch beim Ertrag zu Abweichungen mit anderen Messwerten kommen.
Einstellung von Währung und Verrechnungssatz wird im Abschnitt ‘Das Setup-Menü’ beschrieben. Die Werkseinstellung hängt vom jeweiligen Länder-Setup ab.
CO2 Einsparung
während des betrachteten Zeitraumes eingesparte CO2-Emission (g / kg)
Der Wert für die CO2 Einsparung entspricht der CO2-Emission, die abhängig vom vorhandenen Kraftwerkspark bei Produktion der gleichen Strommenge freigesetzt würde.
Die Werkseinstellung beträgt 0,59 kg / kWh (Quelle: DGS - Deutsche Gesellschaft für
Sonnenenergie).
Maximale Ausgangsleistung
höchste, während des betrachteten Zeitraumes
ins Netz eingespeiste Leistung (W)
69
d
Anzeigewerte in
den Anzeigemodi
‘HEUTE / JAHR /
GESAMT’
Maximale Netzspannung
höchste, während des betrachteten Zeitraumes
gemessene Netzspannung (V)
Maximale Solarspannung
höchste, während des betrachteten Zeitraumes
gemessene Solarmodul-Spannung (V)
Betriebsstunden
Betriebsdauer des Wechselrichters (HH:MM).
Obwohl der Wechselrichter während der Nacht außer Betrieb ist, werden die für die Option Sensor Box erforderlichen Daten rund um die Uhr erfasst und gespeichert.
WICHTIG! Für die richtige Anzeige von Tages- und Jahreswerten muss die Uhrzeit korrekt eingestellt sein.
70
Voreinstellung
d
Das Setup-Menü
Der Wechselrichter ist betriebsfertig vorkonfiguriert. Für den vollautomatischen Netz-Einspeisungsbetrieb sind keine Voreinstellungen erforderlich.
Das Setup-Menü ermöglicht eine einfache Änderung der Voreinstellungen des Wechselrichters, um Anwender-spezifischen Wünsche und Anforderungen zu entsprechen.
In das Setup-Menü einsteigen
1
In die Menüebene wechseln
(Taste ‘Menü’ drücken)
2
Mittels Tasten ‘links’ oder ’rechts’ den
Modus ‘SETUP’ anwählen
3
Taste ‘Enter’ drücken
Menüebene, ‘SETUP‘ angewählt
Der erste Menüpunkt ‘Standby' des Setup-Menüs wird angezeigt.
Menüpunkt ‘Standby’
Zwischen Menüpunkten blättern
Beispiel: Menüpunkt ‘Standby’
Beispiel: Menüpunkt ‘Kontrast’
1
In das Setup-Menü einsteigen
2
Mit den Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ zwischen den verfügbaren Menüpunkten blättern
71
Menüpunkte im Setup-Menü
Standby
Manuelle Aktivierung / Deaktivierung des Standby-Betriebes
Einheit
-
Einstellbereich
Enter
Werkseinstellung
Standby deaktiviert
-
Im Standby-Betrieb ist die Leistungselektronik abgeschaltet. Es findet keine
Netzeinspeisung statt.
Die Startup-LED leuchtet orange.
Im Standby-Betrieb kann kein anderer Menüpunkt im Setup-Menü aufgerufen oder
eingestellt werden.
Das automatische Wechseln in den Anzeigemodus ‘JETZT’ nachdem 2 Minuten keine
Taste gedrückt wurde, ist nicht aktiviert.
Der Standby-Betrieb kann nur manuell durch Drücken der Taste ‘Enter’ beendet werden.
Der Netz-Einspeisebetrieb kann jederzeit wieder aufgenommen werden (‘Standby’
deaktivieren).
-
Standby-Betrieb einstellen (manuelle Abschaltung des Netz-Einspeisebetriebes):
1
Menüpunkt ‘Standby’ anwählen
2
Taste ‘Enter’ drücken
Am Display erscheint abwechselnd ‘STANDBY’ und 'ENTER’.
Der Standby-Modus ist nun aktiviert.
Die Startup-LED leuchtet orange.
Wiederaufnahme des Netz-Einspeisebetriebes:
Im Standby-Betrieb erscheint am Display abwechselnd ‘STANDBY’ und 'ENTER’.
1
Zur Wiederaufnahme des Netz-Einspeisebetriebes Taste ‘Enter’ drücken
Der Menüpunkt ‘Standby’ wird angezeigt.
Parallel dazu durchläuft der Wechselrichter die Startup-Phase.
Nach Wiederaufnahme des Einspeisebetriebes leuchtet die Betriebsstatus-LED grün.
Kontrast
Einstellung des Kontrastes am Display
Einheit
-
Einstellbereich
0 - 10
Werkseinstellung
5
Da der Kontrast temperaturabhängig ist, können wechselnde Umgebungsbedingungen
eine Einstellung des Menüpunktes ‘Kontrast’ erfordern.
72
Voreinstellung der Display-Beleuchtung
d
Beleuchtung
Einheit
-
Einstellbereich
AUTO / ON / OFF
Werkseinstellung
AUTO
AUTO:
Die Display-Beleuchtung wird durch Drücken einer beliebigen
Taste aktiviert. Wird 2 Minuten keine Taste gedrückt, erlischt
die Display-Beleuchtung.
ON:
Die Display-Beleuchtung ist bei aktivem Wechselrichter permanent eingeschaltet.
OFF:
Die Display-Beleuchtung ist permanent abgeschaltet.
WICHTIG! Der Menüpunkt ‘Beleuchtung’ betrifft nur die Display-Hintergrundbeleuchtung
und die Tastenbeleuchtung.
Sprache
Währung
CO2 Faktor
Einstellung der Display Sprache
Einheit
-
Anzeigebereich
Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch,
Spanisch, Tschechisch, Slowakisch
Werkseinstellung
(abhängig vom Länder-Setup)
Einstellung von Währung und Verrechnungssatz für die Vergütung der eingespeisten Energie
Einheit
-
Anzeigebereich
Währung / Einspeisetarif
Werkseinstellung
(abhängig vom Länder-Setup)
Einstellung des Faktors für die CO2-Reduktion
Einheit
kg/kWh
Einstellbereich
00,01 - 99,99
Werkseinstellung
0,59 kg/kWh
73
Ertrag
Einstellung
eines OFFSET-Wertes für die Total-Energieanzeige
eines Mess-Ausgleichsfaktors für die Tages-, Jahres- und Gesamt-Energieanzeige
Einstellbereich
Zählerabweichung / Zähler Maßeinheit / Zählerkalibrierung
Zählerabweichung
Vorgabe eines Wertes für die eingespeiste Energie, der zur aktuell eingespeisten Energie
addiert wird (z.B. Übertragswert bei Austausch des Wechselrichters)
Einheit
Wh
Einstellbereich
5-stellig
Werkseinstellung
0
Zähler Maßeinheit
Vorgabe des Einheitenvorsatz (k..., M...)
Einheit
-
Einstellbereich
k/M
Werkseinstellung
-
Zählerkalibrierung
Vorgabe eines Korrekturwertes, damit die Anzeige am Display des Wechselrichters der
geeichten Anzeige des Stromzählers entspricht
Wechselrichternummer
Einheit
%
Einstellbereich
-5,0 - +5,0
Werkseinstellung
0
Einstellung der Nummer (=Adresse) des Wechselrichters bei einer Anlage mit mehreren
Solar-Wechselrichtern
Einheit
-
Einstellbereich
00 - 99 (00 = 100. Wechselrichter)
Werkseinstellung
01
WICHTIG! Beim Einbinden mehrerer Wechselrichter in ein Datenkommunikations-System
jedem Wechselrichter eine eigene Adresse zuordnen.
74
Kontrolle einer Datenkommunikation, Signal aktivieren, Signaleinstellungen, Signal-Test,
DATCOM-Nachtmodus, Protokolleinstellungen
Einstellbereich
STATUS / Signal Modus / Signal Test / Nacht Modus / Protokolltype
STATUS
zeigt eine über Solar Net vorhandene Datenkommunikation oder einen in der Datenkommunikation aufgetretenen Fehler an
Signal Modus
steuert das Schalten des 12 V Meldeausganges am Datenkommunikations-Einschub
Einheit
-
Einstellbereich
Permanent / ALL / ON / OFF
Werkseinstellung
ALL
Permanent / ALL:
Schalten des 12 V Meldeausganges bei dauerhaften und temporären Servicecodes (z.B. kurze Unterbrechung des Einsepeisebetriebs, ein Servicecode tritt öfter als 50 x pro Tag auf)
ON:
Der 12 V Meldeausgang ist ständig eingeschaltet, solange der
Wechselrichter in Betrieb ist (solange das Display leuchtet oder
anzeigt).
OFF:
kein Schalten des 12 V Meldeausganges
Signal Test
Funktionsüberprüfung, ob der 12 V Meldeausgang periodisch schaltet
Nacht Modus
DATCOM-Nachtmodus; steuert den DATCOM- und Display-Betrieb während der Nacht
oder bei nicht ausreichend vorhandener DC-Spannung
Einheit
-
Einstellbereich
AUTO / ON / OFF
Werkseinstellung
AUTO
AUTO:
Der DATCOM-Betrieb ist immer aufrecht, solange ein Datenlogger in einem aktiven, nicht unterbrochenen Solar Net angeschlossen sind.
Das Display ist während der Nacht dunkel und kann durch Drücken einer beliebigen Taste aktiviert werden.
ON:
Der DATCOM-Betrieb ist immer aufrecht, solange DATCOMKomponenten im Solar Net angeschlossen sind (auch wenn
das Solar Net unterbrochen ist). Der Wechselrichter stellt die 12
V zur Versorgung des Solar Net ununterbrochen zur Verfügung.
Das Display ist immer aktiv.
WICHTIG! Ist der DATCOM-Nachtmodus auf ON oder auf
AUTO bei angeschlossenen Solar Net Komponenten eingestellt, erhöht sich der Stromverbrauch des Wechselrichters
während der Nacht auf 7,3 W.
75
d
DATCOM
OFF:
Kein DATCOM-Betrieb in der Nacht, der Wechselrichter
braucht keinen AC-Strom zur Versorgung des Solar Net.
Das Display ist während der Nacht deaktiviert.
Protokolltype
legt fest, welches Kommunikationsprotokoll die Daten überträgt:
USB
Einheit
-
Einstellbereich
Solar Net / Interface
Werkseinstellung
Solar Net
Vorgabe von Werten in Zusammenhang mit einem USB-Stick
Einstellbereich
Sicheres Entfernen / Update Software / Logging Intervall
Sicheres Entfernen
Um einen USB-Stick ohne Datenverlust von der USB A Buchse am DatenkommunikationsEinschub abzustecken.
Der USB-Stick kann entfernt werden:
wenn die OK-Meldung angezeigt wird
wenn die LED 'Datenübertragung' nicht mehr blinkt oder leuchtet
Update Software
Zum Aktualisieren der Wechselrichter-Software mittels USB-Stick.
Nähere Informationen zum Durchführen von Software-Updates mittels USB-Stick finden
Sie im Abschnitt ‘Menüpunkte einstellen und anzeigen’.
Logging Intervall
Aktivieren / Deaktivieren der Logging-Funktion, sowie Vorgabe eines Logging Intervalls
Einheit
Minuten
Einstellbereich
30 Min / 20 Min / 15 Min / 10 Min / 5 Min / No Log
Werkseinstellung
No Log
30 Min
Das Logging Intervall beträgt 30 Minuten; alle 30 Minuten werden neue Logging-Daten auf den USB-Stick gespeichert.
20 Min
15 Min
10 Min
5 Min
Das Logging Intervall beträgt 5 Minuten; alle 5 Minuten werden
neue Logging-Daten auf den USB-Stick gespeichert.
No Log
Keine Datenspeicherung
WICHTIG! Für eine einwandfreie Logging-Funktion muss die Uhrzeit korrekt eingestellt
sein.
76
Zur Überwachung der eingehenden Solarmodul-Stränge
Funktionsprinzip:
Die eingehenden Solarmodul-Stränge werden auf 2 Messkanäle zusammengeführt.
Die 2 Messkanäle erfassen über den ganzen Einspeisetag den Gesamtstrom der jeweils angeschlossenen Solarmodul-Stränge.
Für einen effektiven Vergleich der beiden Messkanal-Werte wird der durchschnittliche
Solarmodul-Strangstrom herangezogen.
Der durchschnittliche Solarmodul-Strangstrom ergibt sich aus dem Kanal-Messwert
dividiert durch die Anzahl der pro Kanal angeschlossenen Solarmodul-Stränge.
Die Differenz der beiden Durchschnittswerte wird ausgerechnet und in % angegeben,
wobei jeweils der kleinere Durschnittswert vom größeren Durchschnittswert abgezogen wird.
Am Display wird eine Warnung ausgegeben, wenn
a)
die Differenz der beiden Durchschnittswerte größer als die festgelegte maximale Abweichung ist
und
b)
der für den durchschnittlichen Solarmodul-Strangstrom eines Messkanals
festgelegte Schwellwert überschritten wird.
Einstellbereich
Anzeige: Status / Einst. Kanal EINS / Einst. Kanal ZWEI / max.
Abweichung / Schwellwert
WICHTIG! Für eine einwandfreie Funktion der Solarmodul-Strangüberwachung muss die
Uhrzeit korrekt eingestellt sein.
Status
Istwert-Anzeige des durchschnittlichen Solarmodul-Strangstroms von Messkanal 1, Messkanal 2 und der aktuellen Abweichung zueinander.
Einst. Kanal EINS
zum Einstellen der Anzahl an Messkanal
1 (MC1) angeschlossenen SolarmodulStränge;Messkanal 1 = DC- Anschlussklemmen 1 - 3
Einst. Kanal ZWEI
zum Einstellen der Anzahl an Messkanal
2 (MC2) angeschlossenen SolarmodulStränge;Messkanal 2 = DC- Anschlussklemmen 4 - 6
MC1 MC2
DC+
DC-
1 2 3 4 5 6
Einheit
-
Einstellbereich
0 - 99; 0 = keine Überwachung des Messkanals
Werkseinstellung
0
77
d
String Control
max. Abweichung
zur Eingabe eines Wertes in %, wie groß die Differenz beim Vergleich der beiden Durchschnittswerte zueinander maximal sein darf.
Einheit
%
Einstellbereich
5 - 99
Werkseinstellung
20
Schwellwert
zur Eingabe eines Wertes in Ah für die durchschnittlichen Solarmodul-Strangströme der
Messkanäle, bei dessen Überschreitung eine Warnung am Display ausgegeben wird.
Geräte Info
78
Einheit
Ah
Einstellbereich
2 - 50
Werkseinstellung
4
Zur Anzeige von für ein Energieversorgungs-Unternehmen relevanten Einstellungen. Die
angezeigten Werte sind vom jeweiligen Länder-Setup oder von gerätespezifischen Einstellungen des Wechselrichters abhängig.
Anzeigebereich
Setup / Version / Group / DC-Mode / FIX / User / GMTi / GMTr
/ ULL / LL Trip / UIL max / UIL min / UOL max / UOL min / FIL
max / FIL min / FOL max / FOL min / Max. P AC / GPIS / GFDPRv / GFDPR
Setup
Länder-Setup
Version
Version des Lände-Setups
Group
Gruppe für das Aktualisieren der Wechselrichter-Software
DC-Mode
DC-Betriebsart
FIX
Spannungswert in V für den Fixspannungs-Betrieb
User
Spannungswert in V für den MPP-User Betrieb
GMTi
Hochstart-Zeit des Wechselrichters in s
GMTr
Wiederzuschalt-Zeit in s nach einem Netzfehler
ULL
Netzspannungs-Mittelwert über 10 Minuten in V.
LL Trip
Auslösezeit für die Langzeit-Spannungsüberwachung
UIL max
Oberer innerer Netzspannungs-Wert in V
UIL min
Unterer innerer Netzspannungs-Wert in V
UOL max
Oberer äußerer Netzspannungs-Grenzwert in V
UOL min
Unterer äußerer Netzspannungs-Grenzwert in V
FIL max
Oberer innerer Netzfrequenz-Wert in Hz
FIL min
Unterer innerer Netzfrequenz-Wert in Hz
Uhrzeit
Oberer äußerer Netzfrequenz-Grenzwert in Hz
FOL min
Unterer äußerer Netzfrequenz-Grenzwert in Hz
Max. P AC
manuelle Leistungsreduktion
GPIS
Softstart-Funktion
GFDPRv
von der Netzfrequenz abhängige Leistungsreduktion in %/Hz
GFDPRr
Rückkehr zur Nominalleistung in %/s (nach einer von der Netzfrequenz bedingten Leistungsreduktion)
d
FOL max
Einstellung von Uhrzeit und Datum
Einheit
HH:MM, DDMMYYYY
Einstellbereich
Einstellbereich Uhrzeit / Datum
Werkseinstellung
-
WICHTIG! Das korrekte Einstellen von Uhrzeit und Datum ist Voraussetzung für:
eine einwandfreie Funktion der Solarmodul-Strangüberwachung,
eine richtige Anzeige von Tages- und Jahreswerten sowie der Tages-Kkennlinie
eine einwandfreie Logging-Funktion bei eingestelltem Logging-Intervall.
Status LT
Statusanzeige der zuletzt im Wechselrichter aufgetretenen Fehler kann angezeigt werden.
WICHTIG! Auf Grund schwacher Sonneneinstrahlung treten jeden Morgen und Abend naturgemäß die Statusmeldungen 306 (Power low) und 307 (DC low) auf. Diesen Statusmeldungen liegt kein Fehler zu Grunde.
-
Nach Drücken der Taste ‘Enter‘ werden der Status des Leistungsteils sowie die zuletzt
aufgetretenen Fehler angezeigt
Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ innerhalb der Liste blättern
Um aus der Status- und Fehlerliste auszusteigen Taste ‘Zurück‘ drücken
Status Netz
Die 5 zuletzt aufgetretenen Netzfehler können angezeigt werden:
Nach Drücken der Taste ‘Enter‘ werden die 5 zuletzt aufgetretenen Netzfehler angezeigt
Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ innerhalb der Liste blättern
Um aus der Anzeige der Netzfehler auszusteigen Taste ‘Zurück‘ drücken
Version
Anzeige von Versionsnummer und Seriennummer der im Wechselrichter eingebauten
Prints (z.B. für Service-Zwecke)
Einheit
-
Anzeigebereich
display / interface / powerstage / filter
Werkseinstellung
-
79
Menüpunkte einstellen und anzeigen
Menüpunkte einstellen allgemein
1
In das Setup-Menü einsteigen
2
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ den gewünschten Menüpunkt anwählen
3
Taste ‘Enter‘ drücken
Die erste Stelle eines einzustellenden
Wertes blinkt:
Die zur Verfügung stehenden Einstellungen werden angezeigt:
4
Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ eine
Zahl für die erste Stelle auswählen
4
Mittels Tasten ‘auf‘ oder ‘ab‘ die gewünschte Einstellung auswählen
5
Taste ‘Enter‘ drücken
5
Um die Auswahl zu speichern und zu
übernehmen Taste ‘Enter‘ drücken.
Die zweite Stelle des Wertes blinkt.
6
Arbeitsschritte 4 und 5 wiederholen,
bis ...
Um die Auswahl nicht zu speichern
Taste ‘Esc‘ drücken.
der ganze einzustellende Wert blinkt.
7
Taste ‘Enter‘ drücken
8
Arbeitsschritte 4 - 6 gegebenenfalls
für Einheiten oder weitere einzustellende Werte wiederholen, bis Einheit
oder einzustellender Wert blinken.
9
Um die Änderungen zu speichern
und zu übernehmen Taste ‘Enter‘
drücken.
Um die Änderungen nicht zu speichern Taste ‘Esc‘ drücken.
Der aktuell ausgewählte Menüpunkt wird
angezeigt.
Aus einem Menüpunkt aussteigen
1
Um aus einem Menüpunkt auszusteigen, Taste ‘Zurück’ drücken
Die Menüebene wird angezeigt:
80
Der aktuell ausgewählte Menüpunkt wird
angezeigt.
Anwendungsbeispiele für das Einstellen und
Anzeigen von
Menüpunkten
Display-Beleuchtung einstellen
Das Einstellen und Anzeigen von Menüpunkten wird anhand folgender Beispiele beschrieben:
Display-Beleuchtung einstellen
Währung und Einsepeisetarif einstellen
Wechselrichter-Software mittels USB-Stick aktualisieren
USB-Stick sicher entfernen
Solarmodul-Strangüberwachung aktivieren
Zeit und Datum einstellen
1
Menüpunkt ‘Beleuchtung’ anwählen
2
Taste ‘Enter’ drücken
Die aktuelle Einstellung für die DisplayBeleuchtung wird angezeigt.
3
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ die gewünschte Einstellung für die DisplayBeleuchtung anwählen
4
Zum Übernehmen der Einstellung
Taste ‘Enter’ drücken
Die Einstellungen für die Display-Beleuchtung wird übernommen, der Menüpunkt
‘Beleuchtung’ wird angezeigt.
81
d
Wird 2 Minuten keine Taste gedrückt,
wechselt der Wechselrichter von jeder beliebigen Position innerhalb des Setup-Menüs in den Anzeigemodus ‘JETZT’ (Ausnahme: Menüpunkt ‘Standby’),
erlischt die Display-Beleuchtung.
Die aktuell eingespeiste Leistung wird angezeigt.
Währung und Einspeisetarif einstellen
1
Menüpunkt ‘Währung’ anwählen
2
Zum Übernehmen der Sprache Taste
‘Enter’ drücken
Die aktuell eingestellte Währung wird angezeigt, Werkseinstellung = ‘EUR’;
die erste von 3 Stellen blinkt.
3
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ einen
Buchstaben für die erste Stelle auswählen
4
Taste ‘Enter’ drücken
Die zweite Stelle blinkt..
5
Arbeitsschritt 3. und 4. für die zweite
und dritte Stelle wiederholen, bis ...
die eingestellte Währung blinkt.
6
Taste ‘Enter’ drücken
Die Währung wird übernommen, der aktuell eingestellte Einspeisetarif in Währung/
kWh wird angezeigt, Werkseinstellung =
0,43 EUR / kWh;
die erste Stelle blinkt..
82
7
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ einen
Wert für die erste Stelle auswählen
(z.B. 0)
8
Taste ‘Enter’ drücken
9
Arbeitsschritt 7. und 8. für die zweite
Stelle sowie für die erste, die zweite
und die dritte Stelle nach dem Dezimalpunkt wiederholen, bis ...
der eingestellte Einspeisetarif blinkt.
10 Taste ‘Enter’ drücken
Der Einspeisetarif wird übernommen, der
Menüpunkt ‘Währung’ wird angezeigt.
WechselrichterSoftware mittels
USB-Stick aktualisieren
1
Die Update-Datei ‘updatexx.tl’ organisieren
(z.B. unter http://www.fronius.com; xx steht für die jeweilige Versionsnummer)
HINWEIS! Für ein problemloses Aktualisieren der Wechselrichter-Software darf
der hierfür vorgesehene USB-Stick keine versteckte Partition und keine Verschlüsselung aufweisen.
2
Die Update-Datei auf die äußerste Datenebene des USB-Sticks speichern
3
Schrauben am Datenkommunikations-Einschub lösen
4
Datenkommunikations-Einschub heraus ziehen
5
USB-Stick mit der Update-Datei an der USB-Buchse des Datenkommunikations-Einschubes anstecken
83
d
Die zweite Stelle blinkt.
6
Menüpunkt ‘USB’ anwählen
7
Taste ‘Enter’ drücken
‘Sicheres Entfernen’ wird angezeigt.
8
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ den Parameter ‘Update Software’ auswählen
9
Taste ‘Enter’ drücken
‘warten ...’ wird angezeigt, bis ...
... die Gegenüberstellung der aktuell am
Wechselrichter vorhandenen und der neuen Software-Version angezeigt wird.
10 Taste ‘Enter’ drücken
84
‘UPDATE’ sowie der Speicherfortschritt in
% werden angezeigt, bis die Daten für alle
elektronischen Baugruppen kopiert wurden.
Nach dem Kopieren aktualisiert der
Wechselrichter nacheinander die erforderlichen elektronischen Baugruppen.
‘UPDATE’, die betroffene Baugruppe und
der Aktualisierungsfortschritt in % werden
angezeigt.
Als letzten Schritt aktualisiert der Wechselrichter das Display.
Das Display bleibt für ca. 1 Minute dunkel,
die Kontroll- und Status-LEDs blinken..
Bei abgeschlossener Software-Aktualisierung wechselt der Wechselrichter in die
Startup-Phase:
die Betriebsstatus-LED leuchtet orange
am Display wird ‘warten ...’ und die
aktuell getestete Komponente angezeigt.
Anschließend an die Startup-Phase
nimmt der Wechselrichter den Netz-Einspeisebetrieb auf.
Die aktuelle Ausgangsleistung wird angezeigt und die Betriebsstatus-LED leuchtet
grün.
Der angesteckte USB-Stick kann in weiterer Folge für das Aufzeichnen von Logging-Daten
verwendet werden.
85
d
Der Wechselrichter beginnt mit dem Kopieren der Daten.
11 Datenkommunikations-Einschub einschieben
12 Schrauben am Datenkommunikations-Einschub fixieren
Die aktuelle Software-Version des Wechselrichters kann im Menüpunkt ‘Version’ angesehen werden.
Beim Aktualisieren der Wechselrichter-Software bleiben individuelle Einstellungen im Setup-Menü erhalten.
USB-Stick sicher
entfernen
1
Schrauben am Datenkommunikations-Einschub lösen
2
Datenkommunikations-Einschub heraus ziehen
3
Menüpunkt ‘USB’ anwählen
4
Taste ‘Enter’ drücken
‘Sicheres Entfernen’ wird angezeigt.
5
Taste ‘Enter’ drücken
‘warten ...’ wird kurz angezeigt.
‘Ok’ wird angezeigt.
86
6
Überprüfen, dass die LED ‘Datenübertragung’ am Einschub für die Datenkommunikation’ nicht mehr blinkt
oder leuchtet
7
USB-Stick entfernen
8
(Neuen) USB-Stick einsetzen
9
‘Ok-Modus’ durch Drücken der Taste
‘Zurück’ bestätigen
‘Sicheres Entfernen’ wird angezeigt.
10 Taste ‘Zurück’ drücken
Der Menüpunkt ‘USB’ wird angezeigt.
SolarmodulStrangüberwachung aktivieren
WICHTIG! Um die Solarmodul-Strangüberwachung zu aktivieren, muss für beide Messkanäle ein Wert > 0 eingegeben werden. Für die Strangüberwachung sollte dieser Wert der
Anzahl der angeschlossenen Solarmodule je Strang entsprechen. Die folgenden Arbeitsschritte beschreiben das Einstellen der Anzahl der an Messkanal 1 und 2 angeschlossenen Solarmodul-Stränge.
1
Menüpunkt ‘String Control’ anwählen
2
Taste ‘Enter’ drücken
87
d
HINWEIS! Sofern ein Logging Intervall zum Aufzeichnen von Daten eingestellt
ist, beginnt der Wechselrichter nach Bestätigung des ‘Ok-Modus’ wieder mit der
Aufzeichnung von Daten.
Der Parameter ‘Status’ wird angezeigt.
3
Mittels Tasten ‘auf oder ‘ab’ den Parameter ‘Konfig Kanal #1’ auswählen
4
Taste ‘Enter’ drücken
‘Kanal #1’ wird angezeigt, die erste Stelle
des aktuell eingestellten Wertes blinkt.
5
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ eine
Zahl für die erste Stelle auswählen
6
Taste ‘Enter’ drücken
Die zweite Stelle blinkt.
7
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ eine
Zahl für die zweite Stelle auswählen
8
Taste ‘Enter’ drücken
Die Anzahl der an Messkanal 1 angeschlossenen Solarmodul-Stränge blinkt.
9
88
Taste ‘Enter’ drücken
10 Mittels Taste ‘ab’ den Parameter
‘Konfig Kanal #2’ auswählen
11 Taste ‘Enter’ drücken
‘Kanal #2’ wird angezeigt, die erste Stelle
des aktuell eingestellten Wertes blinkt.
12 Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ eine
Zahl für die erste Stelle auswählen
13 Taste ‘Enter’ drücken
Die zweite Stelle blinkt.
14 Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ eine
Zahl für die zweite Stelle auswählen
15 Taste ‘Enter’ drücken
Die Anzahl der an Messkanal 2 angeschlossenen Solarmodul-Stränge blinkt.
16 Taste ‘Enter’ drücken
89
d
Der Parameter ‘Konfig Kanal #1’ wird angezeigt.
Der Parameter ‘Konfig Kanal #2’ wird angezeigt.
17 Taste ‘Zurück’ drücken
Der Menüpunkt ‘String Control’ wird angezeigt.
Zeit und Datum
einstellen
1
Menüpunkt ‘Uhrzeit’ anwählen
2
Taste ‘Enter’ drücken
Die Uhrzeit wird angezeigt
(HH:MM:SS, 24-Stunden-Anzeige),
die Stelle für die Stunde blinkt.
3
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ einen
Wert für die Stunde auswählen
4
Taste ‘Enter’ drücken
Die Stelle für die Minuten blinkt.
5
90
Arbeitsschritt 3. und 4. für die Minuten und die Sekunden wiederholen,
bis ...
6
d
die eingestellte Uhrzeit blinkt.
Taste ‘Enter’ drücken
Die Zeit wird übernommen, das Datum
wird angezeigt (TT.MM.JJJJ), die Stelle
für den Tag blinkt.
7
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ einen
Wert für den Tag auswählen
8
Taste ‘Enter’ drücken
Die Stelle für den Monat blinkt.
9
Arbeitsschritt 7. und 8. für den Monat
und die letzten 2 Stellen für das Jahr
wiederholen, bis ...
das eingestellte Datum blinkt.
10 Taste ‘Enter’ drücken
Das Datum wird übernommen, der Menüpunkt ‘Uhrzeit’ wird angezeigt.
91
Tastensperre ein- und ausschalten
Allgemeines
Tastensperre einund ausschalten
Der Wechselrichter ist mit einer Tastensperr-Funktion ausgestattet.
Bei aktivierter Tastensperre kann das Setup-Menü nicht aufgerufen werden, z.B. als
Schutz vor unbeabsichtigtem Verstellen von Setup-Daten.
Für das Aktivieren / Deaktivieren der Tastensperre muss der Code 12321 eingegeben werden.
1
Taste ‘Menü’ drücken
'Menu' wird angezeigt.
2
Die nicht belegte Taste ‘Menü / Esc’
5 x drücken
Im Menü ‘CODE’ wird ‘Access Code‘ angezeigt, die erste Stelle blinkt.
3
Code 12321 eingeben: Mittels Tasten
‘auf’ oder ‘ab’ den Wert für die erste
Stelle des Codes auswählen
4
Taste ‘Enter’ drücken
Die zweite Stelle blinkt.
5
92
Arbeitsschritt 3. und 4. für die zweite,
die dritte, die vierte und die fünfte
Stelle des Codes wiederholen, bis ...
6
d
der eingestellte Code blinkt.
Taste ‘Enter’ drücken
Im Menü ‘LOCK’ wird ‘Tastensperre‘ angezeigt.
7
Mittels Tasten ‘auf’ oder ‘ab’ die Tastensperre ein- oder ausschalten:
ON = Tastensperre ist aktiviert (das
Setup-Menü kann nicht aufgerufen
werden)
OFF = Tastensperre ist deaktiviert
(das Setup-Menü kann aufgerufen
werden)
8
Taste ‘Enter’ drücken
93
94
Fehlerbehebung und Wartung
Anzeige von Statusmeldungen
d
Statusdiagnose und Fehlerbehebung
Der Wechselrichter verfügt über eine System-Selbstdiagnose, die eine große Anzahl an
möglichen Fehlern selbstständig erkennt und am Display anzeigt. Hierdurch können Defekte am Wechselrichter, an der Photovoltaik-Anlage sowie Installations- oder Bedienungsfehler rasch ausfindig gemacht werden.
Falls die System-Selbstdiagnose einen konkreten Fehler ausfindig machen konnte, wird
die zugehörige Statusmeldung am Display angezeigt.
WICHTIG! Kurzzeitig angezeigte Statusmeldungen können sich aus dem Regelverhalten
des Wechselrichters ergeben. Arbeitet der Wechselrichter anschließend störungsfrei weiter, liegt kein Fehler vor.
Vollständiger
Ausfall des Displays
Bleibt das Display längere Zeit nach Sonnenaufgang dunkel:
Leerlauf-Spannung der Solarmodule an den Anschlüssen des Wechselrichters überprüfen:
Leerlauf-Spannung < 350 V ... Fehler an der übrigen Photovoltaik-Anlage
Leerlauf-Spannung > 350 V ... möglicherweise grundlegender Defekt des Wechselrichters. In diesem Fall einen Fronius-geschulten Service-Techniker verständigen.
-
*
Statusmeldungen - Klasse 1
AC-Spannung an den Anschlüssen des Wechselrichters überprüfen:
die AC-Spannung muss 230 V (+ 10 % / - 15 %)* betragen.
Netzspannungs-Toleranz abhängig vom Länder-Setup
Statusmeldungen der Klasse 1 treten meist nur vorübergehend auf und werden vom öffentlichen Stromnetz verursacht.
Der Wechselrichter reagiert zunächst mit einer Netztrennung. Anschließend wird das Netz
während des vorgeschriebenen Überwachungszeitraumes geprüft. Wird nach dieser Periode kein Fehler mehr festgestellt, nimmt der Wechselrichter den Netz-Einspeisebetrieb
wieder auf.
Je nach Länder-Setup ist die Softstart-Funktion GPIS aktiviert:
entsprechend der Richtlinie VDE-AR-N 4105 wird nach einer Abschaltung auf Grund eines
AC-Fehlers die Ausgangsleistung des Wechselrichters kontinuierlich alle Minuten um 10
% gesteigert.
102
AC-Spannung zu hoch
Verhalten
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
97
Behebung
Netzanschlüsse prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
103
AC-Spannung zu gering
Verhalten
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
Behebung
Netzanschlüsse prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
105
AC-Frequenz zu hoch
Verhalten
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
Behebung
Netzanschlüsse prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
106
AC-Frequenz zu gering
Verhalten
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
Behebung
Netzanschlüsse prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
107
AC-Netz nicht vorhanden
Verhalten
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
Behebung
Netzanschlüsse prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
108
Inselbetrieb erkannt
98
Verhalten
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
Behebung
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
d
112
Die RCMU hat einen Fehlerstrom im Wechselrichter erkannt
Statusmeldungen - Klasse 3
Verhalten
Sobald die Netzbedingungen nach ausführlicher Prüfung wieder im zulässigen Bereich sind, nimmt der Wechselrichter den
Netz-Einspeisebetrieb erneut auf.
Behebung
Netzanschlüsse oder Sicherungen prüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
Die Klasse 3 umfasst Statusmeldungen, die während des Einspeisebetriebes auftreten
können, jedoch grundsätzlich nicht zu einer dauerhaften Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes führen.
Nach der automatischen Netztrennung und der vorgeschriebenen Netzüberwachung versucht der Wechselrichter den Einspeisebetrieb wieder aufzunehmen.
301
Überstrom (AC)
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes auf
Grund von Überstrom im Wechselstrom-Kreis
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
302
Überstrom (DC)
Verhalten
Verhalten Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes auf Grund von Überstrom im Gleichstrom-Kreis
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
303
Übertemperatur Kühlkörper
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes auf
Grund von Übertemperatur
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
304
Innentemperatur zu hoch
99
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes auf
Grund von Übertemperatur
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase
Behebung
gegebenenfalls die Kühlluft-Schlitze und Kühlkörper ausblasen;
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
305
Keine Leistungsübertragung ins Netz bei geschlossenen Netzrelais
Verhalten
Dauerhafte Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Behebung
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
306 (Power low)
Zwischenkreis-Spannung zu gering für den Einspeisebetrieb
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
307 (DC low)
DC-Eingangsspannung zu gering für den Einspeisebetrieb
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
WICHTIG! Auf Grund schwacher Sonneneinstrahlung treten jeden Morgen und Abend
naturgemäß die Statusmeldungen 306 (Power low) und 307 (DC low) auf. Diesen Statusmeldungen liegt kein Fehler zu Grunde.
308
Zwischenkreis-Spannung zu hoch
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
309
DC-Eingangsspannung zu hoch
Verhalten
100
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Statusmeldungen - Klasse 4
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
Statusmeldungen der Klasse 4 erfordern teilweise den Eingriff eines geschulten FroniusServicetechnikers.
401
Kommunikation mit Leistungsteil nicht möglich
Verhalten
Wenn möglich nimmt der Wechselrichter den Netz-Einspeisebetrieb nach erneutem automatischen Zuschalteversuch auf
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
406
Störung im Temperatursensor
Verhalten
Der Wechselrichter trennt sich aus Sicherheitsgründen vom
Netz.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
407
Störung im Temperatursensor
Verhalten
Der Wechselrichter trennt sich aus Sicherheitsgründen vom
Netz.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
408
Gleichstrom-Einspeisung
Verhalten
Der Wechselrichter trennt sich aus Sicherheitsgründen vom
Netz.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
412
Der Fixier-Spannungsbetrieb ist statt des MPP-Spannungsbetriebes angewählt und die
Fixierspannung ist auf einen zu geringen oder zu hohen Wert eingestellt.
Verhalten
Die Fixierspannung ist geringer als die aktuelle MPP-Spannung.
Behebung
Modulspannung prüfen und bei zu hoher Eingangsspannung
Verschaltung der Solarmodule ändern;
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
101
d
Behebung
416
Kommunikation zwischen Leistungsteil und Steuerung nicht möglich.
Verhalten
Der Wechselrichter trennt sich aus Sicherheitsgründen vom
Netz.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
425
Kommunikation mit dem Leistungsteil ist nicht möglich
Verhalten
Der Wechselrichter trennt sich aus Sicherheitsgründen vom
Netz und versucht anschließend einen Neustart.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
426
Die Zwischenkreis-Ladung dauert zu lange
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
427
Leistungsteil zu lange nicht in Bereitschaft (Timeout)
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
428
Timeout-Fehler beim Zuschalten
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
429
Timeout-Fehler beim Trennen
102
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
d
431
Software des Leistungsteils wird aktualisiert.
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Firmware mittels Fronius Solar.update oder USB-Stick aktualisieren
432
Interner Datenbank-Fehler bei der Leistungsteil-Zuordnung
Verhalten
Der Wechselrichter trennt sich aus Sicherheitsgründen vom
Netz und versucht anschließend einen Neustart.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
433
Dem Leistungsteil kann keine dynamische Identifikation zugewiesen werden.
Interner Datenbank-Fehler bei der Leistungsteil-Zuordnung
Verhalten
Der Wechselrichter trennt sich aus Sicherheitsgründen vom
Netz und versucht anschließend einen Neustart.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
436
Falsche Fehlerinformation vom Leistungsteil erhalten
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
437
Allgemeine Fehlerbehandlung im Leistungsteil gestartet
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
438
Falsche Fehlerinformation vom Leistungsteil erhalten
Verhalten
Kurzzeitige Unterbrechung des Netz-Einspeisebetriebes
Der Wechselrichter beginnt erneut mit der Hochstartphase.
Behebung
Fehler wird automatisch behoben
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
103
442
Leistungsteil wurde nicht erkannt
Verhalten
Der Wechselrichter trennt sich aus Sicherheitsgründen vom
Netz und versucht anschließend einen Neustart.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
443
Energieübertragung nicht möglich
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
445
-
Kompatibilitätsfehler (z.B. auf Grund eines Print-Austausches)
ungültige Leistungsteil-Konfiguration
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Wechselrichter-Firmware aktualisieren;
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
447
Solarmodul-Erdung, Isolationsfehler (Verbindung zwischen Solarmodul und Erdung)
Verhalten
Der Wechselrichter trennt sich aus Sicherheitsgründen vom
Netz.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
450
Störung in der Guard-Control
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
451
Der Speicher der Guard-Control ist defekt.
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender Allgemeine Status-LED.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
452
Kommunikation zwischen ‘Guard’ und dem digitalen Signalprozessor (DSP) ist unterbrochen
104
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
453
Fehler in der Netzspannungs-Erfassung der Guard-Control
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
454
Fehler in der Netzfrequenz-Erfassung der Guard-Control
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
456
Fehler bei der Inselbetrieb-Überprüfung der Guard-Control
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein, Anzeige
eines kritischen Fehlers mittels rot leuchtender LED Betriebsstatus.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
457
Netzrelais defekt
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
458
DSP und Guard-Control messen unterschiedliche RCMU-Werte
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Kontrollieren, ob Phase und Neutralleiter richtig angeschlossen
sind;
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
459
Mess-Signalerfassung für den Isolationstest nicht möglich
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
105
d
Verhalten
460
Referenz-Spannungsquelle für den digitalen Signalprozessor (DSP) arbeitet außerhalb
der tolerierten Grenzen
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
461
Fehler im DSP-Datenspeicher
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
462
Fehler bei der DC Einspeisungs-Überwachungsroutine
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
463
AC-Polarität vertauscht (L/N)
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
AC-Polarität überprüfen (L/N)
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
474
RCMU-Sensor ist defekt
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
475
Fehler im Sicherheits-Relais
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
476
Interner Bauteildefekt
106
Verhalten
Der Wechselrichter speist keinen Strom ins Netz ein.
Behebung
Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
Statusmeldungen der Klasse 5 behindern den Einspeisebetrieb nicht generell, können
aber Einschränkungen im Einspeisebetrieb zur Folge haben. Sie werden angezeigt, bis die
Statusmeldung per Tastendruck quittiert wird (im Hintergrund arbeitet der Wechselrichter
jedoch normal).
509
Keine Einspeisung innerhalb der letzten 24 Stunden
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Überprüfen ob alle Bedingungen für einen störungsfreien Einspeisebetrieb erfüllt sind.
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
515
Kommunikation mit der Solarmodul-Strangüberwachung nicht möglich
Beschreibung
Warnmeldung der Solarmodul-Strangüberwachung
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
516
Kommunikation mit der Speichereinheit nicht möglich
Beschreibung
Warnmeldung der Speichereinheit
Behebung
Falls die Statusanzeige dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
517
Leistungs-Derating auf Grund zu hoher Temperatur
Beschreibung
Warnmeldung bei auftretendem Leistungs-Derating
Behebung
Falls die Statusanzeige dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
518
Interne DSP-Fehlfunktion
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Falls die Statusanzeige dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
558
Funktions-Inkompatibilität (einer oder mehrere Prints im Wechselrichter sind nicht kompatibel zueinander, z.B. nach einem Print-Austausch)
Beschreibung
Mögliche Fehlanzeigen oder Fehlfunktionen am Wechselrichter
107
d
Statusmeldungen - Klasse 5
Behebung
Statusmeldungen - Klasse 7
Wechselrichter-Firmware mittels USB-Stick oder Software
Fronius Solar.update aktualisieren;
Die aktuelle Wechselrichter-Firmware ist unter
http://www.fronius.com verfügbar.
Falls die Statusanzeige dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
Statusmeldungen der Klasse 7 betreffen die Steuerung, die Konfiguration und das Datenaufzeichnen des Wechselrichters und können den Einspeisebetrieb direkt oder indirekt beeinflussen.
701 - 720
Gibt Auskunft über den internen Prozessor-Programmstatus
Beschreibung
Ist bei einwandfreier Funktion des Wechselrichters unbedenklich und erscheint nur im Setup-Parameter „Status LT“. Im tätsächlichen Fehlerfall unterstützt diese Statusmeldung den
Fronius TechSupport bei der Fehleranalyse.
721
EEPROM wurde neu initialisiert
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
722 - 730
Gibt Auskunft über den internen Prozessor-Programmstatus
Beschreibung
Ist bei einwandfreier Funktion des Wechselrichters unbedenklich und erscheint nur im Setup-Parameter „Status LT“. Im tätsächlichen Fehlerfall unterstützt diese Statusmeldung den
Fronius TechSupport bei der Fehleranalyse.
731
Initialisierungsfehler - USB-Stick wird nicht unterstützt
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
USB-Stick überprüfen oder austauschen
Dateisystem des USB-Sticks überprüfen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
732
Initialisierungsfehler - Überstrom am USB-Stick
108
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
USB-Stick überprüfen oder austauschen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
d
733
Kein USB-Stick angesteckt
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
USB-Stick anstecken oder überprüfen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
734
Update-Datei wird nicht erkannt oder ist nicht vorhanden
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Update-Datei überprüfen (z.B. auf richtige Dateibenennung)
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
735
nicht zum Gerät passende Update-Datei
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt, Update-Vorgang wird
abgebrochen
Behebung
Update-Datei überprüfen,
gegebenenfalls die für das Gerät passende Update-Datei organisieren (z.B. unter http://www.fronius.com)
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
736
Schreib- oder Lesefehler aufgetreten
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
USB-Stick und die darauf befindlichen Dateien überprüfen oder
USB-Stick austauschen
USB-Stick nur abstecken, wenn die LED ‘Datenübertragung’
nicht mehr blinkt oder leuchtet.
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
737
Datei konnte nicht geöffnet werden
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Fehler wird automatisch behoben, gegebenenfalls USB-Stick
aus- und wieder einstecken
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
738
Abspeichern einer Log-Datei nicht möglich (z.B: USB-Stick ist schreibgeschützt oder voll)
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
109
Behebung
Speicherplatz schaffen, Schreibschutz entfernen, gegebenenfalls USB-Stick überprüfen oder austauschen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
739
Initialisierungsfehler (z.B: USB-Stick ist schreibgeschützt, voll oder fehlerhaft)
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Speicherplatz schaffen, Schreibschutz entfernen, gegebenenfalls USB-Stick überprüfen oder austauschen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
740
Initialisierungsfehler - Fehler im Dateisystem des USB-Sticks
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
USB-Stick überprüfen oder am PC neu formatieren auf FAT12,
FAT16 oder FAT32
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
741
Fehler beim Aufzeichnen von Logging-Daten
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
USB-Stick aus- und wieder einstecken, gegebenenfalls USBStick überprüfen oder austauschen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
743
Fehler während des Updates aufgetreten
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Update-Vorgang wiederholen, USB-Stick überprüfen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
744
Gibt Auskunft über den internen Prozessor-Programmstatus
Beschreibung
Ist bei einwandfreier Funktion des Wechselrichters unbedenklich und erscheint nur im Setup-Parameter „Status LT“. Im tätsächlichen Fehlerfall unterstützt diese Statusmeldung den
Fronius TechSupport bei der Fehleranalyse.
745
fehlerhafte Systemdatei (*.sys)
Beschreibung
110
Warnmeldung wird am Display angezeigt, Update-Vorgang wird
abgebrochen
Daten vom USB-Stick sichern und entfernen, leeren USB-Stick
wieder anstecken
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
746
Fehler während des Updates aufgetreten
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt, Update-Vorgang wird
abgebrochen
Behebung
Update nach einer Wartezeit von ca. 2 Minuten erneut starten
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
747
Übertragungsfehler oder fehlerhafte Update-Datei
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt, Update-Vorgang wird
abgebrochen
Behebung
Update-Datei überprüfen, gegebenenfalls passende UpdateDatei organisieren (z.B. unter http://www.fronius.com)
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
748
Schreib- oder Lesefehler während des Update-Vorganges aufgetreten
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt, Update-Vorgang wird
abgebrochen
Behebung
USB-Stick und die darauf befindlichen Dateien überprüfen oder
austauschen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
749
Datei konnte während des Update-Vorganges nicht geöffnet werden
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt, Update-Vorgang wird
abgebrochen
Behebung
Update-Vorgang wiederholen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
750
Kommunikation mit Leistungsteil während des Update-Vorganges nicht möglich
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt, Update-Vorgang wird
abgebrochen
Behebung
Update-Vorgang wiederholen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
111
d
Behebung
751
Uhrzeit verloren
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Zeit und Datum neu einstellen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
752
Real Time Clock Modul defekt
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Zeit und Datum neu einstellen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
753
Uhrzeit über längeren Zeitraum nicht eingestellt (> 1/2 Jahr)
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Zeit und Datum neu einstellen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
754, 755
Gibt Auskunft über den internen Prozessor-Programmstatus
Beschreibung
Ist bei einwandfreier Funktion des Wechselrichters unbedenklich und erscheint nur im Setup-Parameter „Status LT“. Im tätsächlichen Fehlerfall unterstützt diese Statusmeldung den
Fronius TechSupport bei der Fehleranalyse.
756
Logging-Modus wurde deaktiviert
Beschreibung
Bei aktiviertem Aufzeichnen von Logging-Daten auf den USBStick wurde die Uhrzeit auf einen Zeitpunkt vor dem Einschalten
zurückgestellt. Bei Auftreten des Fehlers wird das Aufzeichnen
der Logging-Daten ausgeschaltet.
Behebung
Daten vom USB-Stick löschen und das Aufzeichnen der Logging-Daten wieder aktivieren.
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
757
Hardware-Fehler im Real Time Clock Modul
112
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt, der Wechselrichter
speist keinen Strom ins Netz ein
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
d
761 - 765
Gibt Auskunft über den internen Prozessor-Programmstatus
Beschreibung
Ist bei einwandfreier Funktion des Wechselrichters unbedenklich und erscheint nur im Setup-Parameter „Status LT“. Im tätsächlichen Fehlerfall unterstützt diese Statusmeldung den
Fronius TechSupport bei der Fehleranalyse.
766
Notfall-Leistungsbegrenzung wurde aktiviert (max. 750 W)
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
767
Gibt Auskunft über den internen Prozessor-Programmstatus
Beschreibung
Ist bei einwandfreier Funktion des Wechselrichters unbedenklich und erscheint nur im Setup-Parameter „Status LT“. Im tätsächlichen Fehlerfall unterstützt diese Statusmeldung den
Fronius TechSupport bei der Fehleranalyse.
768
Leistungsbegrenzung in den Hardware-Modulen unterschiedlich
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
771
Die Strangstrom-Überwachung hat eine Abweichung festgestellt
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Taste ‘Enter’ drücken, um den Fehler zu bestätigen
Solarmodule und Verkabelung überprüfen
Tritt die Statusmeldung dauernd auf, setzen Sie sich mit Ihrem
Anlagen-Monteur in Verbindung
772
Speichereinheit nicht verfügbar
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
773
Software-Update Gruppe 0 (ungültiges Länder-Setup)
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
113
774
Keine Kommunikation mit dem Filter-Print
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Taste ‘Enter’ drücken, um den Fehler zu bestätigen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
775
PMC-Leistungsteil nicht verfügbar
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Taste ‘Enter’ drücken, um den Fehler zu bestätigen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
776
Device-Typ ungültig
Beschreibung
Warnmeldung wird am Display angezeigt
Behebung
Taste ‘Enter’ drücken, um den Fehler zu bestätigen
Falls die Statusmeldung dauerhaft angezeigt wird: Fronius-geschulten Servicetechniker verständigen
781 - 794
Gibt Auskunft über den internen Prozessor-Programmstatus
Beschreibung
Statusmeldungen - Klasse
10 - 12
1000 - 1299
Gibt Auskunft über den internen Prozessor-Programmstatus
Beschreibung
Kundendienst
114
Ist bei einwandfreier Funktion des Wechselrichters unbedenklich und erscheint nur im Setup-Parameter „Status LT“. Im tätsächlichen Fehlerfall unterstützt diese Statusmeldung den
Fronius TechSupport bei der Fehleranalyse.
Ist bei einwandfreier Funktion des Wechselrichters unbedenklich und erscheint nur im Setup-Parameter „Status LT“. Im tätsächlichen Fehlerfall unterstützt diese Statusmeldung den
Fronius TechSupport bei der Fehleranalyse.
WICHTIG! Wenden Sie sich an Ihren Fronius-Händler oder einen Fronius-geschulten Servicetechniker, wenn
ein Fehler häufig, oder dauerhaft erscheint
ein Fehler erscheint, der nicht in den Tabellen angeführt ist
d
Wartung
Sicherheit
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodulen.
Der DC Hauptschalter dient ausschließlich zum stromlos Schalten des Leistungsteils. Bei ausgeschaltetem DC Hauptschalter steht der Anschlussbereich nach wie vor unter Spannung.
Arbeiten im Anschlussbereich dürfen nur von lizenzierten Elektro-Installateuren durchgeführt werden.
Sämtliche Wartungs- und Service-Tätigkeiten dürfen nur dann durchgeführt
werden, wenn Leistungsteil und Anschlussbereich voneinender getrennt
sind.
Wartungs- und Service-Tätigkeiten im Leistungsteil des Wechselrichters dürfen nur von Fronius-geschultem Servicepersonal durchgeführt werden.
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Restspannung von Kondensatoren.
Entladezeit der Kondensatoren abwarten. Die Entladezeit beträgt 3 Minuten.
Allgemeines
Der Wechselrichter ist so ausgelegt, dass keine zusätzlichen Wartungsarbeiten anfallen.
Dennoch sind im Betrieb einige wenige Punkte zu berücksichtigen, um die optimale Funktion des Wechselrichters zu gewährleisten.
Fronius IG-TL für
Wartungsarbeiten öffnen
Vorhergehensweise, wenn der Wechselrichter für Wartungsarbeiten geöffnet werden
muss:
VORSICHT! Unzureichende Schutzleiter-Verbindung kann schwerwiegende
Personen- und Sachschäden verursachen.
Die Gehäuse-Schrauben stellen eine geeignete Schutzleiter-Verbindung für die
Erdung des Gehäuses dar und dürfen keinesfalls durch andere Schrauben ohne
zuverlässige Schutzleiter-Verbindung ersetzt werden.
1
AC-Seite vor dem Wechselrichter spannungsfrei schalten
2
DC Hauptschalter ausschalten
3
Entladezeit der Kondensatoren abwarten (3 Minuten)
4
6 seitliche Schrauben entfernen
5
Leistungsteil von der Wandhalterung abnehmen
6
Wandhalterung vor Verschmutzung und Feuchtigkeit schützen
7
4 Deckelschrauben entfernen
8
Gehäusedeckel an der Unterseite des Leistungsteils vorsichtig anheben
9
In die Öffnung hineingreifen
10 Flachband-Kabel vom Display-Print abstecken
11 Deckel abnehmen
115
Betrieb in Umgebungen mit starker
Staubentwicklung
Bei Betrieb des Wechselrichters in Umgebungen mit starker Staubentwicklung:
wenn nötig den Kühlkörper und den Lüfter an der Rückseite des Leistungsteils mit sauberer Druckluft ausblasen.
Vorgehensweise:
1
2
1
1
2
OFF
1
1
2
1
3
1
1
Die seitlichen Bereiche des Gehäusedeckel sind so ausgelegt, dass diese als Halte- und
Tragegriffe fungieren.
WICHTIG! Um eine Beschädigung des Lüfterlagers zu vermeiden, das Lüfterrad beim
Ausblasen blockieren oder festhalten.
4
3
2
1
1
2
116
5
1
d
6
2
1
2
1
1
1
*
1
1
*
Anzugsmoment: 2 Nm
7
ON
1
2
3
117
Strangsicherungen tauschen
Sicherheit
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Netzspannung und DC-Spannung von den Solarmodulen.
Der DC Hauptschalter dient ausschließlich zum stromlos Schalten des Leistungsteils. Bei ausgeschaltetem DC Hauptschalter steht der Anschlussbereich nach wie vor unter Spannung.
Arbeiten im Anschlussbereich dürfen nur von lizenzierten Elektro-Installateuren durchgeführt werden.
Sämtliche Wartungs- und Service-Tätigkeiten dürfen nur dann durchgeführt
werden, wenn Leistungsteil und Anschlussbereich voneinender getrennt
sind.
Wartungs- und Service-Tätigkeiten im Leistungsteil des Wechselrichters dürfen nur von Fronius-geschultem Servicepersonal durchgeführt werden.
WARNUNG! Ein elektrischer Schlag kann tödlich sein. Gefahr durch Restspannung von Kondensatoren.
Entladezeit der Kondensatoren abwarten. Die Entladezeit beträgt 3 Minuten.
Vorbereitung
VORSICHT! Unzureichende Schutzleiter-Verbindung kann schwerwiegende
Personen- und Sachschäden verursachen.
Die Gehäuse-Schrauben stellen eine geeignete Schutzleiter-Verbindung für die
Erdung des Gehäuses dar und dürfen keinesfalls durch andere Schrauben ohne
zuverlässige Schutzleiter-Verbindung ersetzt werden.
1
2
1
1
2
OFF
1
1
2
3
1
1
1
Die seitlichen Bereiche des Gehäusedeckel sind so ausgelegt, dass diese als Halte- und
Tragegriffe fungieren.
118
d
4
3
4x
1
1
2
2
-
5
4
-
4
Gehäusedeckel an der Unterseite des
Leistungsteils vorsichtig anheben
in die Öffnung hineingreifen
Flachband-Kabel vom Display-Print
abstecken
1
2
3
3
6
1
119
Sicherung tauschen
1
A
B
-
C
D
E
F
G
Sicherungshalter an den Klemmen auf Durchgang überprüfen:
ausgehend vom Messpunkt A die Messpunkte B - G durchmessen
HINWEIS!
Zur Absicherung der Solarmodule ausschließlich Sicherungen verwenden,
die den Kriterien zur richtigen Auswahl von Strangsicherungen entsprechen.
Sicherungsdimensionen: Durchmesser 10,3 x 35 - 38 mm
Sicherungen ausschließlich mittels Sicherungsabdeckung und Zange in den
jeweiligen Sicherungshalter einsetzen
Um ein Herausfallen der Sicherung zu verhindern, Sicherungsabdeckung
nur mit der Öffnung nach oben in den Sicherungshalter einsetzen
Den Wechselrichter nicht ohne Sicherungsabdeckungen betreiben
2
1
2
3
4
3
120
Nach dem Austauschen der Sicherung Ursache für defekte Sicherung eruieren und
beheben
1
2
1
d
Abschließende
Tätigkeiten
*
1
4
2
2
1
3
3
*
Anzugsmoment: 2,5 Nm
Die seitlichen Bereiche des Gehäusedeckel sind so ausgelegt, dass diese als Halte- und
Tragegriffe fungieren.
4
3
1
2
1
2
1
1
1
*
1
1
*
Anzugsmoment: 2 Nm
5
ON
1
2
3
121
122
Anhang
Fronius IG-TL 3.0
d
Technische Daten
Eingangsdaten
Maximale DC-Leistung
3130 W
MPP-Spannungsbereich
350 - 700 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
850 V DC
Max. Eingangsstrom
8,8 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
13,2 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
Max. Ausgangsleistung
3,0 kW
1)
Nominale Netzspannung
Netzspannungs-Bereich
3,0 kW
2)
1 ~ NPE 230 V
2)
180 - 270 V
Maximaler Ausgangsstrom (einphasig)
Nominale Frequenz
13 A AC
2)
50 - 60 Hz 1)
Klirrfaktor
<3%
Leistungsfaktor cos phi
1
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC
Max. Rückspeise-Strom
4)
Einschalt-Stromimpuls 6)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
3)
keine
0 A 5)
0 A 5)
113 A / 89,5 µs
Allgemeine Daten
MPP Anpassungs-Wirkungsgrad
99,9 %
Maximaler Wirkungsgrad
97,7 %
Europ. Wirkungsgrad
97,1 %
Eigenverbrauch bei Nacht
Kühlung
Schutzart
Abmessungen l x b x h
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Wechselrichter-Konzept
Verschmutzungsgrad
Überspannungskategorie (OVC)
Schutzklasse laut IEC 62103
0,2 W
geregelte Zwangsbelüftung
IP 55
in Australien IP 45
195 x 413 x 597 mm
19,1 kg
- 20 °C - +55 °C
B
trafolos
3
AC 3 / DC 2
1
125
Fronius IG-TL 3.6
Eingangsdaten
Maximale DC-Leistung
3850 W
MPP-Spannungsbereich
350 - 700 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
850 V DC
Max. Eingangsstrom
10,8 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
16,2 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
Max. Ausgangsleistung
3,68 kW
1)
Nominale Netzspannung
Netzspannungs-Bereich
3,68 kW
2)
1 ~ NPE 230 V
2)
180 - 270 V
Maximaler Ausgangsstrom (einphasig)
Nominale Frequenz
16 A AC
2)
50 - 60 Hz 1)
Klirrfaktor
<3%
Leistungsfaktor cos phi
1
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC
Max. Rückspeise-Strom
4)
Einschalt-Stromimpuls 6)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
3)
keine
0 A 5)
0 A 5)
113 A / 89,5 µs
Allgemeine Daten
MPP Anpassungs-Wirkungsgrad
99,9 %
Maximaler Wirkungsgrad
97,7 %
Europ. Wirkungsgrad
97,2 %
Eigenverbrauch bei Nacht
Kühlung
Schutzart
Abmessungen l x b x h
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Wechselrichter-Konzept
Verschmutzungsgrad
Überspannungskategorie (OVC)
Schutzklasse laut IEC 62103
126
0,2 W
geregelte Zwangsbelüftung
IP 55
in Australien IP 45
195 x 413 x 597 mm
19,1 kg
- 20 °C - +55 °C
B
trafolos
3
AC 3 / DC 2
1
Eingangsdaten
Maximale DC-Leistung
4190 W
MPP-Spannungsbereich
350 - 700 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
850 V DC
Max. Eingangsstrom
11,8 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
17,7 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
Max. Ausgangsleistung
4,0 kW
1)
Nominale Netzspannung
Netzspannungs-Bereich
4,0 kW
2)
1 ~ NPE 230 V
2)
180 - 270 V
Maximaler Ausgangsstrom (einphasig)
Nominale Frequenz
17,4 A AC
2)
50 - 60 Hz 1)
Klirrfaktor
<3%
Leistungsfaktor cos phi
1
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC
Max. Rückspeise-Strom
4)
Einschalt-Stromimpuls 6)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
3)
262 mOhm
0 A 5)
0 A 5)
113 A / 89,5 µs
Allgemeine Daten
MPP Anpassungs-Wirkungsgrad
99,9 %
Maximaler Wirkungsgrad
97,7 %
Europ. Wirkungsgrad
97,3 %
Eigenverbrauch bei Nacht
Kühlung
Schutzart
Abmessungen l x b x h
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Wechselrichter-Konzept
Verschmutzungsgrad
Überspannungskategorie (OVC)
Schutzklasse laut IEC 62103
0,2 W
geregelte Zwangsbelüftung
IP 55
in Australien IP 45
195 x 413 x 597 mm
19,1 kg
- 20 °C - +55 °C
B
trafolos
3
AC 3 / DC 2
1
127
d
Fronius IG-TL 4.0
Fronius IG-TL 4.6
Eingangsdaten
Maximale DC-Leistung
4820 W
MPP-Spannungsbereich
350 - 700 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
850 V DC
Max. Eingangsstrom
13,5 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
20,3 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
Max. Ausgangsleistung
4,6 kW
1)
Nominale Netzspannung
Netzspannungs-Bereich
4,6 kW
2)
1 ~ NPE 230 V
2)
180 - 270 V
Maximaler Ausgangsstrom (einphasig)
Nominale Frequenz
20 A AC
2)
50 - 60 Hz 1)
Klirrfaktor
<3%
Leistungsfaktor cos phi
1
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC
Max. Rückspeise-Strom
4)
Einschalt-Stromimpuls 6)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
3)
262 mOhm
0 A 5)
0 A 5)
113 A / 89,5 µs
Allgemeine Daten
MPP Anpassungs-Wirkungsgrad
99,9 %
Maximaler Wirkungsgrad
97,7 %
Europ. Wirkungsgrad
97,3 %
Eigenverbrauch bei Nacht
Kühlung
Schutzart
Abmessungen l x b x h
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Wechselrichter-Konzept
Verschmutzungsgrad
Überspannungskategorie (OVC)
Schutzklasse laut IEC 62103
128
0,2 W
geregelte Zwangsbelüftung
IP 55
in Australien IP 45
195 x 413 x 597 mm
19,1 kg
- 20 °C - +55 °C
B
trafolos
3
AC 3 / DC 2
1
Eingangsdaten
Maximale DC-Leistung
5250 W
MPP-Spannungsbereich
350 - 700 V DC
Max. Eingangsspannung
(bei 1000 W/m² / -10 °C im Leerlauf)
850 V DC
Max. Eingangsstrom
14,7 A DC
Max. Kurzschluss-Strom der Solarmodule
22,1 A
Ausgangsdaten
Nominale Ausgangsleistung (Pnom)
Max. Ausgangsleistung
4,6 kW
1)
Nominale Netzspannung
Netzspannungs-Bereich
5,0 kW
2)
1 ~ NPE 230 V
2)
180 - 270 V
Maximaler Ausgangsstrom (einphasig)
Nominale Frequenz
21,7 A AC
2)
50 - 60 Hz 1)
Klirrfaktor
<3%
Leistungsfaktor cos phi
1
Max. zulässige Netzimpedanz Zmax am PCC
Max. Rückspeise-Strom
4)
Einschalt-Stromimpuls 6)
Max. Ausgangs-Fehlerstrom pro Zeitdauer
3)
209 mOhm
0 A 5)
0 A 5)
113 A / 89,5 µs
Allgemeine Daten
MPP Anpassungs-Wirkungsgrad
99,9 %
Maximaler Wirkungsgrad
97,7 %
Europ. Wirkungsgrad
97,3 %
Eigenverbrauch bei Nacht
Kühlung
Schutzart
Abmessungen l x b x h
Gewicht
Zulässige Umgebungstemperatur
(bei 95% rel. Luftfeuchtigkeit)
EMV Emissionsklasse
Wechselrichter-Konzept
Verschmutzungsgrad
Überspannungskategorie (OVC)
Schutzklasse laut IEC 62103
0,2 W
geregelte Zwangsbelüftung
IP 55
in Australien IP 45
195 x 413 x 597 mm
19,1 kg
- 20 °C - +55 °C
B
trafolos
3
AC 3 / DC 2
1
129
d
Fronius IG-TL 5.0
Schutzeinrichtungen aller
Wechselrichter
DC-Isolationsmessung
integriert
DC-Überspannungsschutz
integriert
Verpolungsschutz
8)
Verhalten bei DC-Überlast
Erklärung der
Fußnoten
Arbeitspunkt-Verschiebung
RCMU
integriert
DC-Trenner
integriert
1)
2)
3)
4)
5)
6)
7)
8)
130
integriert
Maximale Ausgangsleistung bis zu einer Umgebungstemperatur von 40 °C gewährleistet
Angegebene Werte sind Standard-Werte; je nach Anforderung wird der Wechselrichter spezifisch auf das jeweilige Land abgestimmt.
PCC = Schnittstelle zum öffentlichen Netz
Maximaler Strom vom Wechselrichter zum Solarmodul bei einem Fehler im Wechselrichter oder bei fehlerhafter Isolation zwischen AC- und DC-Seite
sichergestellt durch den elektrischen Aufbau des Wechselrichters
Stromspitze beim Einschalten des Wechselrichters
Je nach Länder-Setup
Nur bei Verwendung der serienmäßigen Metallbolzen!
Bei Verwendung von Strangsicherungen muss die Polarität jedes einzelnen Solarmodul-Stranges vollkommen korrekt sein.
d
Berücksichtigte Normen und Richtlinien
CE-Kennzeichen
Alle erforderlichen und einschlägigen Normen sowie Richtlinien im Rahmen der einschlägigen EU-Richtlinie werden eingehalten, sodass die Geräte mit dem CE-Kennzeichen ausgestattet sind.
Berücksichtigte
Normen und
Richtlinien
-
EN 50178
Ausrüstung von Starkstromanlagen mit elektronischen Betriebsmitteln
EN 61000-3-2:2006, 3-3:1995, 3-11:2000, 3-12:2005, 6-2:2005, 6-3:2007
EN 50366:2003
Netz-Schnittstelle
-
VDE V 0126-1-1
ÖVE/ÖNORM E 8001-4-712
Parallelbetrieb
von Eigenerzeugungsanlagen
Der Wechselrichter erfüllt die
„Richtlinien für Anschluss und Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“ des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW)
„Technischen Richtlinien für den Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsanlagen mit
Verteilernetzen“ des Verbandes der Elektrizitätsunternehmen Österreichs
Schaltung zur
Verhinderung des
Inselbetriebes
Der Wechselrichter verfügt über eine von der Berufsgenossenschaft für Feinmechanik und
Elektrotechnik nach DIN VDE 0126-1-1 zugelassenen Schaltung zur Verhinderung des Inselbetriebes.
Netzausfall
Die serienmäßig in den Wechselrichter integrierten Mess- und Sicherheitsverfahren sorgen dafür, dass bei einem Netzausfall die Einspeisung sofort unterbrochen wird (z.B. bei
Abschaltung durch den Energieversorger oder Leitungsschaden).
131
Garantiebedingungen und Entsorgung
Version
V02/2011
Geographische
Gültigkeit
Diese Garantiebedingungen gelten weltweit. Ausgenommen davon sind Kanada, die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und Mexiko. Für diese Länder gelten eigene Garantiebedingungen.
Fronius Werksgarantie
Standardmäßig sind die Fronius IG-TL Wechselrichter mit einer Werksgarantie von 60 Monaten ab Installationsdatum ausgestattet. Während dieser Zeit garantiert Fronius die ordnungsgemäße Funktion Ihres Photovoltaik Wechselrichters.
Garantieverlängerung
Eine kostenpflichtige Garantieverlängerung kann bis zu 6 Monate nach Installationsdatum
beantragt werden. Später einlangende Anträge können von Fronius abgelehnt werden.
Für die Fronius IG-TL Wechselrichter kann eine Verlängerung der Garantiezeit auf insgesamt 10, 15 oder 20 Jahre beantragt werden.
Leistungen innerhalb der Garantiezeit
Sollte ein von Fronius zu verantwortender Defekt innerhalb der vereinbarten Garantiezeit
vorliegen, wird Fronius nach eigener Wahl entweder
diesen Defekt bei Fronius oder vor Ort reparieren,
ein gleichwertiges Ersatz- oder Neugerät zur Verfügung stellen,
oder diese Leistungen von einem entsprechend geschulten Fronius Service Partner
(FSP) durchführen lassen.
Transport
Fronius übernimmt die Kosten für den Transport des Wechselrichters zu Land oder zu
Wasser:
in Länder mit einer nationalen Fronius Tochtergesellschaft
in Länder der EU, inklusive der autonomen Regionen oder Städte Spaniens und Portugals
in die Schweiz und innerhalb der Schweiz
zwischen der jeweils nationalen oder nächstgelegenen Fronius Niederlassung und
der Verkaufsstelle des offiziellen Fronius Vertriebspartners, bei dem das Gerät gekauft wurde.
Transportkosten werden nicht übernommen:
von oder in EU-Überseegebiete,
von oder in Länder außerhalb der EU, sofern sich in diesen keine nationale Fronius
Tochtergesellschaft befindet (siehe „Geographische Gültigkeit“).
Der Rücktransport von Geräten oder Komponenten hat in Originalverpackung oder gleichwertiger Verpackung zu erfolgen.
132
Mit Stand Oktober 2010 befinden sich nationale Fronius Tochtergesellschaften in folgenden Ländern außerhalb der EU, der Schweiz und der USA:
Australien
Brasilien
Kanada
Mexiko
Norwegen
Türkei
Ukraine
d
Fronius Tochtergesellschaften
Aktuelle Informationen dazu erhalten Sie auf unserer Website unter www.fronius.com.
Im Garantiefall zu
beachten
Als Nachweis, dass ein Garantieanspruch besteht, sind die Kaufrechnung, die Seriennummer des Gerätes sowie das Inbetriebnahmeprotokoll (Übernahmedatum, Inbetriebnamedatum, Bericht des Energie-Versorgungsunternehmens) nötig.
Als Endkunde kontaktieren Sie bitte Ihren Installateur. Dieser wird sich im Bedarfsfall mit
Fronius in Verbindung setzen.
Das Vorgehen im Garantiefall muss mit Fronius abgestimmt werden. Nur so kann gesichert werden, dass die oben genannten Garantieleistungen für den Garantienehmer unentgeltlich bleiben.
Bei einem Austausch von Geräten oder Komponenten wird die verbleibende Garantiezeit
auf das Ersatzgerät oder die Austauschkomponente übertragen. Dies wird bei Fronius automatisch registriert. Sie erhalten kein neues Zertifikat.
Ist die verbleibende Garantiezeit weniger als ein Jahr, so erhalten Sie automatisch ein
volles Jahr gesamte verbleibende Garantiezeit auf das Ersatzgerät oder die Austauschkompontente.
Umfang und Gültigkeit der Werksgarantie
Die Werksgarantie gilt nur für den Wechselrichter, der durch die Seriennummer eindeutig
definiert wird. Die übrigen Komponenten der Photovoltaikanlage sowie die Fronius Systemerweiterungen (beispielsweise auch Steckkarten) sind von der Werksgarantie ausgeschlossen.
Fronius DATCOM-Komponenten (zur Anlagenüberwachung) werden standardmäßig mit
einer Gewährleistung von 24 Monaten ab Installationsdatum ausgeliefert.
Ausnahmen von
der Fronius
Werksgarantie
Defekte sind nicht durch die Werksgarantie abgedeckt, wenn sie auf folgende Ursachen
zurückzuführen sind:
Missachtung der Bedienungsanleitung, der Installationsanleitung oder der Wartungsvorschriften
Fehler bei der Installation des Gerätes
Fehler bei der Inbetriebnahme des Gerätes
Schäden beim Transport des Gerätes
Unsachgemäßer oder missbräuchlicher Betrieb des Gerätes
Nicht ausreichende Belüftung des Gerätes
Eingriffe in das Gerät durch Unternehmen oder Personen, welche nicht durch Fronius
autorisiert wurden.
Missachtung von Sicherheitsvorschriften und Installationsnormen
Höhere Gewalt (Unwetter, Blitzschlag, Überspannung, Feuer etc.)
133
Ebenso von der Werksgarantie ausgeschlossen sind Beschädigungen am Wechselrichter,
die auf die übrigen Komponenten der Photovoltaik-Anlage zurückzuführen sind oder auch
Beschädigungen, die die ordnungsgemäße Funktion des Wechselrichters nicht beeinträchtigen, also beispielsweise auch „Schönheitsfehler“.
Von der Garantie nicht abgedeckt werden Reise- und Aufenthaltskosten sowie Montageund Installationskosten vor Ort, wenn diese über die Servicevergütung, welche der ausführende Installateur von Fronius je nach Leistung und Vereinbarung erhält, hinausgehen.
Änderungen am bestehenden PV-System, der Hausinstallation und dergleichen sowie der
dabei entstehende Zeitaufwand und die dabei entstehenden Kosten sind nicht durch die
Garantie abgedeckt.
Auf Grund des technischen Fortschritts ist es möglich, dass ein zur Verfügung gestelltes
gleichwertiges Ersatz- oder Neugerät nicht mit der Anlagenüberwachung oder anderen vor
Ort installierten Komponenten kompatibel ist (z.B. Fronius DATCOM). Dadurch entstehende Aufwendungen und Kosten werden nicht von der Garantie abgedeckt.
Es kann kein Anspruch auf Entschädigung für die nicht stattgefundene Netzeinspeisung
oder den nicht stattgefundenen Eigenverbrauch und dergleichen geltend gemacht werden.
Weitere rechtliche Hinweise
Neben der Fronius Werksgarantie bestehen auch gesetzliche Gewährleistungsrechte, die
durch diese Werksgarantie nicht beeinträchtigt werden.
Ansprüche, welche über die in den Garantiebedingungen genannten Rechte hinausgehen,
sind nicht von der Werksgarantie umfasst, sofern eine Haftung von Fronius nicht zwingend
gesetzlich vorgeschrieben ist. Im Falle solcher Ansprüche wenden Sie sich bitte an Ihren
Verkäufer des Gerätes. Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz bleiben unberührt.
Es gelten unsere jeweils gültigen Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen, die auf
unserer Website (www.fronius.com) unter dem Punkt "Rechtlicher Hinweis" zu finden sind,
sofern die vorliegenden Garantiebedingungen keine günstigeren Regelungen vorsehen.
Bisher gültige Garantiebedingungen werden durch die vorliegenden ersetzt.
Aktuelle und detaillierte Informationen zu den Garantiebedingungen finden Sie auf unserer
Website unter www.fronius.com/solarelektronik/garantiebedingungen.
Entsorgung
134
Sollte Ihr Wechselrichter eines Tages ausgetauscht werden, nimmt Fronius das Altgerät
zurück und sorgt für eine fachgerechte Wiederverwertung.
d
135
136
d
137
Fronius Worldwide - www.fronius.com/addresses
a
Fronius International GmbH
4600 Wels, Froniusplatz 1, Austria
E-Mail: pv@fronius.com
http://www.fronius.com
u
Fronius USA LLC Solar Electronics Division
10421 Citation Drive, Suite 1100, Brighton, MI 48116
E-Mail: pv-us@fronius.com
http://www.fronius-usa.com
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