Treuhandmodul - bei der Rechtsanwaltskammer Wien

Treuhandmodul - bei der Rechtsanwaltskammer Wien
Treuhandmodul
der
Rechtsanwaltskammer Wien
Handbuch
zur Release 2006
1
EINLEITUNG
9
1.1
GRUNDLAGEN
9
1.2
ÄNDERUNGEN SEIT DER LETZTEN VERSION
11
1.2.1
TECHNISCHE ÄNDERUNGEN
11
1.2.2
EINGABEFEHLER
12
1.2.3
„FILOFAXSYSTEM“
12
1.2.4
ECKDATEN DER TREUHANDSCHAFT
13
1.3
FARBCODIERUNG
14
1.4
BEGRIFFSDEFINITIONEN
15
2
ERSTINSTALLATION DES TREUHANDMODULS
18
2.1
INTEGRIERTE VERSION
18
2.2
NICHT INTEGRIERTE VERSION
27
3
UPDATE DER BESTEHENDEN VERSION DES TREUHANDMODULS
34
3.1
INTEGRIERTE VERSION
34
3.2
NICHT INTEGRIERTE VERSION
46
4
TECHNISCHER ABLAUF
56
4.1
ERFASSUNG DER TREUHANDSCHAFT
56
4.2
MELDUNG DER TREUHANDSCHAFT
57
4.3
EINZAHLUNG AUF DAS ANDERKONTO
58
4.4
ABWICKLUNG DER ZAHLUNGEN
59
4.5
KONTOAUSZÜGE UND ABSCHLUSS
60
5
DIE BENUTZEROBERFLÄCHEN DES TREUHANDMODULS
62
5.1
MENÜLEISTE
62
5.2
SYMBOLLEISTE (TOOLBAR)
63
5.3
BUTTONS
65
5.4
DATENSATZWECHSLER
66
5.5
LINKS
67
2
FILTER
5.6
68
5.6.1
ERSTELLEN EINES NEUEN FILTERS
68
5.6.2
LÖSCHEN EINES FILTERS
70
5.6.3
ÄNDERUNGEN DER FILTER
70
5.7
SORTIERUNG
71
5.7.1
STANDARDSORTIERUNG
71
5.7.2
ÄNDERUNGEN DER STANDARDSORTIERUNG
71
5.8
KONTEXTMENÜS
73
5.9
SPALTENEINSTELLUNGEN
74
5.10
6
KALENDER
75
PROGRAMMOPTIONEN
76
6.1
START DES TREUHANDMODULS
76
6.2
ANMELDUNG
77
6.2.1
ALLGEMEINES
77
6.2.2
NEUANMELDEN AM SYSTEM
77
6.2.3
SPERREN DES TREUHANDMODULS
78
6.2.4
ÄNDERN DES KENNWORTS
79
6.3
PROGRAMMOPTIONEN
81
6.3.1
OPTIONEN ANWENDUNG
81
6.3.2
OPTIONEN BENUTZER
82
6.3.3
OPTIONEN TRANSFER
84
6.3.4
OPTIONEN RECHTSANWALTSKAMMER
88
6.4
TRANSFERPROTOKOLL
93
6.4.1
ALLGEMEINES
93
6.4.2
LISTE DER TRANSFERPROTOKOLLE
93
6.4.3
DETAILS ZU DEM TRANSFERPROTOKOLL
95
6.5
BENUTZERPROTOKOLL
97
6.5.1
ALLGEMEINES
97
6.5.2
LISTE DER BENUTZERPROTOKOLLE
97
6.5.3
DETAILS ZU DEM BENUTZERPROTOKOLL
99
7
7.1
BENUTZER UND DEREN RECHTE
101
BENUTZERVERWALTUNG
101
3
7.1.1
ANLAGE NEUER BENUTZER
101
7.1.2
ÄNDERUNGEN DER BENUTZER
102
7.1.3
LÖSCHUNG VON BENUTZERN
103
BENUTZERBERECHTIGUNGEN
104
8
8.1
ALLGEMEINES
104
8.2
BENUTZERGRUPPEN
106
8.2.1
ANLAGE VON BENUTZERGRUPPEN
106
8.2.2
BERECHTIGUNGEN DER BENUTZERGRUPPE
107
8.2.3
ÄNDERUNGEN DER BENUTZERGRUPPE
108
8.2.4
LÖSCHUNG VON BENUTZERGRUPPEN
109
9
RECHTSANWALT
110
9.1
ANLAGE EINES RECHTSANWALTS
111
9.2
ÄNDERUNGEN DES RECHTSANWALTS
113
9.3
LÖSCHUNG VON RECHTSANWÄLTEN
114
10
FORMULARMASKE
115
10.1
ALLGEMEINES
115
10.2
ANLAGE EINER NEUEN TREUHANDSCHAFT
119
10.2.1
DIE AKTENZAHL
119
10.2.2
DER TREUHÄNDER
120
10.2.3
DATUM DER ÜBERNAHME DER TREUHANDSCHAFT
122
10.2.4
REGISTERNUMMER DER TREUHANDSCHAFT
123
10.2.5
DER / DIE ERLEGER
124
10.2.6
DAS ANDERKONTO
130
10.2.7
DER KURZBEZUG
132
10.2.8
DER BETRAG
133
10.2.9
DER / DIE BEGÜNSTIGTEN VERTRAGSPARTNER
133
10.2.10
DER / DIE WEITEREN BEGÜNSTIGTEN (Z.B. PFANDGLÄUBIGER)
139
10.2.11
FINANZIERENDES KREDITINSTITUT
144
10.2.12
DIE ERLEDIGUNGSFRIST
148
10.3
KAMMERMELDUNG
149
4
10.4
AUSZAHLUNGEN
154
10.5
ABSCHLUß DER TREUHANDSCHAFT
159
11
DER NAVIGATOR
161
11.1
ALLGEMEINES
161
11.2
WILLKOMMEN
162
11.3
FUNKTIONEN
163
11.4
EINSTELLUNGEN
164
11.5
SCHRITT FÜR SCHRITT
165
11.6
ANLAGE UND ABWICKLUNG EINER TREUHANDSCHAFT
167
11.6.1
ANLAGE DES ANDERKONTOS
169
11.6.2
ANLAGE DER (ECKDATEN DER) TREUHANDSCHAFT
171
11.6.3
PARTEIEN DER TREUHANDSCHAFT
173
11.6.4
PARTEIKONTEN
175
11.6.5
ANMELDUNG DER TREUHANDSCHAFT
177
11.6.6
ABHOLEN DER FREIGABE
179
11.6.7
ANLAGE VON ZAHLUNGEN
180
11.6.8
ÜBERMITTLUNG DER KONTOAUSZÜGE AN DIE RAK
182
11.6.9
ABSCHLUSS DER TREUHANDSCHAFT
183
12
ANLAGE EINER TREUHANDSCHAFT ÜBER DIE EINZELMASKEN
184
12.1
GRUNDSÄTZLICHES
184
12.2
ANLAGE EINER TREUHANDSCHAFT
185
12.2.1
ÖFFNEN DES TREUHANDMODULS
185
12.2.2
ANDERKONTEN
187
12.2.3
PARTEIEN
197
12.2.4
ANLAGE DER TREUHANDSCHAFT
206
12.2.5
STATI DER TREUHANDSCHAFT
237
12.2.6
KAMMERMELDUNG
243
12.2.7
ERFASSUNG DER EINZELNEN AUSZAHLUNGEN
245
12.2.8
ÜBERMITTLUNG DER DATEN AN DIE RECHTSANWALTSKAMMER
259
13
ABSCHLUSS DER TREUHANDSCHAFT
264
5
13.1
UMSETZEN DES STATUS AUF „HISTORISCH“
264
13.2
LISTE HISTORISCHER TREUHANDSCHAFTEN
266
13.3
AKTIVIERUNG HISTORISCHER TREUHANDSCHAFTEN
267
13.4
LÖSCHUNG HISTORISCHER TREUHANDSCHAFTEN
268
14
KOMMUNIKATIONSPROFILE
14.1
269
DIREKTE MODEMEINWAHL (ANALOG ODER ISDN)
269
14.1.1
ALLGEMEINES
269
14.1.2
ANLAGE VON KOMMUNIKATIONSPROFILEN
269
14.1.3
ÄNDERUNGEN DES KOMMUNIKATIONSPROFILS
271
14.1.4
LÖSCHUNG VON KOMMUNIKATIONSPROFILEN
272
14.2
15
VERBINDUNG ÜBER TCP/IP:
273
DAS DFÜ-MODUL
278
15.1
ABLAUF DER DATENÜBERTRAGUNG
278
15.2
DAS DFÜ-MODUL IM TÄGLICHEN BETRIEB
279
15.3
TRANSFERLISTE
280
15.3.1
DFÜ SENDEBEREIT/ NICHT SENDEBEREIT
281
15.3.2
LÖSCHUNG VON DATENSÄTZEN
282
15.3.3
AKTIVER TRANSFER
282
15.3.4
TRANSFERPROTOKOLL
284
16
TRANSFERLISTE
286
16.1
ALLGEMEINES
286
16.2
DEFINITION VON TRANSFERDIENSTEN
288
16.2.1
EINZELTRANSFER
288
16.2.2
AUTOMATISIERTE TRANSFERS
289
16.2.3
ÄNDERUNG VON TRANSFERDIENST
289
17
TASTATUR SHORT-CUTS
291
18
ONLINE-HILFE
292
6
19
WARTUNG DES TREUHANDBUCHS
293
19.1
ALLGEMEINES
293
19.2
LOGIN
294
19.3
FUNKTIONEN DES WARTUNGSPROGRAMMS
296
19.3.1
OPTIMIERUNG DER DATENBANK
296
19.3.2
SICHERUNG DER DATENBANK
296
19.3.3
RÜCKSICHERUNG DER DATENBANK
298
19.3.4
ÜBERPRÜFUNG DER DATENBANK
299
20
SOFTWARE UND SYSTEMINFO
300
21
REORGANISATION DER DATENBANK
302
22
KONTOINFORMATIONEN
304
22.1
ALLGEMEINES
304
22.2
KONTOSALDEN
305
22.3
KONTOAUSZÜGE
307
22.3.1
KONTOSAUSZUGSLISTE
307
22.3.2
KONTOAUSZUGSDETAIL
308
22.3.3
SUMMENFUNKTION
311
22.3.4
ARCHIVIERUNG/LÖSCHUNG VON KONTOAUSZÜGEN
312
22.3.5
AKTIVIERUNG VON KONTOAUSZÜGEN
313
22.4
UMSÄTZE
315
22.4.1
ALLGEMEINES
315
22.4.2
VORSCHAU
315
23
BANKLEITZAHLEN
318
23.1
ANLAGE VON BANKLEITZAHLEN
319
23.2
LÖSCHUNG VON BANKLEITZAHLEN
320
24
24.1
WÄHRUNGEN
321
ALLGEMEINES
321
7
24.2
ANLAGE NEUER WÄHRUNGEN
322
24.3
LÖSCHEN VON WÄHRUNGEN
323
25
INTEGRATION DER ELECTRONIC BANKING SOFTWARE
324
25.1
ALLGEMEINES
324
25.2
BUSINESSLINE
325
25.2.1
INSTALLATION DER BUSINESSLINE
325
25.2.2
UNTERSCHIEDE DER INTEGRIERTEN VARIANTE
327
25.2.3
DURCHFÜHRUNG VON ZAHLUNGEN
327
25.2.4
ABHOLEN VON KONTOAUSZÜGEN
329
25.3
ELBA
330
25.3.1
ANLAGE VON TREUHANDKONTEN
330
25.3.2
IMPORT VON ZAHLUNGEN
335
25.3.3
VERSAND DES DATENTRÄGERS AN DEN BANKRECHNER
339
25.4
TELEBANKING V8 UND TREUHANDSCHAFTEN
342
25.4.1
EINRICHTUNG DES TELEBANKINGS
342
25.4.2
ANLAGE VON TREUHANDKONTEN
343
25.4.3
ÜBERNAHME FREIGEGEBENER ZAHLUNGEN
346
25.5
HOB MBS
355
25.5.1
ALLGEMEINES
355
25.5.2
EINSTELLUNGEN IM HOB
355
25.5.3
IMPORT EINES DATENTRÄGERS AUS DEM TREUHANDMODUL
357
8
1
Einleitung
Das vorliegende Handbuch soll einen umfassenden Überblick über das elektronische Anwaltliche
Treuhandbuch Release 3.3.0.0 aus der Sicht des Anwenders geben. Es wurde versucht, die
Abläufe und Funktionen so einfach wie möglich – jedoch auch so genau als nötig – darzustellen
und aufzubereiten.
1.1
Grundlagen
Die Vertreterversammlung des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages hat im September
1999 aufgrund der gesetzlichen Ermächtigung des § 37 Z 2 b RAO idF BGBI I 1999/71 eine
Änderung des Standesrichtlinien beschlossen und Kontroll- bzw. Abwicklungsmechanismen
geschaffen, die der Sicherung und Überwachung der Pflichten des Rechtsanwalts im
Zusammenhang mit der Übernahme und Abwicklung von Treuhandschaften dienen.
Um die Sicherheit für den Klienten bei Treuhandschaften zu optimieren und die Grundlage für den
Abschluss einer Vertrauensschadenversicherung zu schaffen, hat die Rechtsanwaltskammer Wien
in Umsetzung dieser Richtlinie in Kooperation mit der Bank Austria Creditanstalt als Lizenzgeber
ein elektronisches System entwickelt und die Rahmenbedingungen durch die „Bestimmungen über
die
Abwicklung
von
Treuhandschaften
im
Rahmen
des
elektronischen
Anwaltlichen
Treuhandbuches der Rechtsanwaltskammer Wien“ sowie durch die „Durchführungsbestimmungen
gem. § 9 b Abs 2 RL-BA“ definiert.
Mit dem Elektronischen Anwaltlichen Treuhandbuch, das im Sommer 2000 den Betrieb
aufgenommen hat und auf EDV-Basis die antizipative Kontrolle des Geldflusses ermöglicht, haben
die Wiener Rechtsanwälte für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Zusammenhang mit
Treuhandschaften eine Serviceeinrichtung geschaffen, die auf höchstem technischen Niveau
optimale Sicherheit für Treugeber und begünstigten Dritten bietet.
Das Elektronische Treuhandbuch besteht auf Seiten des Rechtsanwalts technisch aus zwei
Einheiten:
Mit dem Elektronik Banking Ihrer Hausbank schaffen Sie in Ihrer Kanzlei die unabdingbare
Voraussetzung für das eATHB. Darüber hinaus bietet dieses zusätzlich Vorteile durch die
Rationalisierung des Zahlungsverkehrs und die Zeitersparnis bei der Erfassung von Überweisungen.
9
Das Treuhandmodul setzt auf dieser Banktechnik auf und verfügt über Schnittstellen zum System
der Rechtsanwaltskammer sowie zum Andocken an die jeweiligen Elektronik Banking Pakete der
am System des eATHB teilnehmenden Bankinstitute.
10
1.2
Änderungen seit der letzten Version
Seit der letzten Version der Software wurden zahlreiche Änderungen und Anpassungen
vorgenommen, die in diesem Abschnitt eingehend erläutert werden sollen. Die Beschreibung
der Änderungen wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit in logische Abschnitte unterteilt,
wobei wichtige Änderungen zuerst beschrieben werden.
1.2.1 Technische Änderungen
1.2.1.1 TCP/IP
Die technologischen Neuerungen im Bereich der Datenkommunikation machen ein Update
des Treuhandmoduls erforderlich, um Ihnen den Zugang über TCP/IP alternativ zu der
traditionellen Lösung über analoge oder ISDN-Leitungen anzubieten. Bislang war die
Kommunikation mit der Datenbank des eATHB ausschließlich über direkte Modemeinwahl
möglich. Mit dem Update 3.3.0.0 des Treuhandmoduls stehen Ihnen alle Möglichkeiten der
Kommunikation über Breitbandanschlüsse, wie zum Beispiel ADSL, chello etc. offen. Dabei
wurde für das Treuhandmodul ein gleichwertiges Prinzip der Verschlüsselung (128 Bit SSL)
bei der Datenübertragung gewählt, wie es in Telebankingsystemen zum Einsatz kommt.
Zusätzlich werden alle empfangenen und versendeten Datenpakete nochmals 156 Bit
verschlüsselt.
1.2.1.2 Zahlungsdatenformat Version 4.0 und 4.1
Die neuesten Formatänderungen der Stuzza (Studiengesellschaft für Zusammenarbeit im
Zahlungsverkehr) wurden berücksichtigt. Es ist nun möglich, für jeden Bankrechner
einzustellen, ob die Version 3.1, 4.0 oder Version 4.1 des Datenformats zum Austausch der
Daten verwendet werden soll.
Tipp
Noch unterstützen nicht alle Banken das Zahlungsdatenformat 4.1. Bitte erkundigen
Sie sich bei Ihrer Bank, welches Zahlungsdatenformat unterstützt wird.
11
1.2.1.3 Formularmaske
Neben dem „Navigator“ steht Ihnen ab sofort auch eine „Formularmaske“ zur Verfügung, in
der Sie bequem Treuhandschaften erfassen und bearbeiten können. Eine detaillierte
Beschreibung dieser neuen Maske finden Sie im Kapitel 10.
1.2.1.4 Stati einer Treuhandschaft
Die diversen Änderungsstati wurden ersatzlos aus dem Programm gestrichen.
Bei Änderungen nicht auszahlungsrelevanter Daten – beispielsweise die Änderung der
Telefonnummer einer Partei – bleibt der Status der Freigabe der Treuhandschaft
erhalten.
Bei der Umstellung auf den Status „Anmeldung Rückabwicklung“ wird eine zusätzliche
Warnmeldung angezeigt. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Treuhandschaft von
diesem Status auf „Anmeldung“ zurückzusetzen, soweit die geplante Rückabwicklung
noch nicht gesendet wurde.
1.2.2 Eingabefehler
Eine falsch eingegebene Bankleitzahl bei den Anderkonten kann ausgebessert werden.
Ein falsch angegebener Bankrechner bei den Anderkonten kann geändert werden.
Treuhandschaften, die schon eine Registernummer haben, aber noch nicht erfolgreich
gemeldet wurden, können gelöscht oder einem anderen Anwalt zugeordnet werden
(sofern nicht bereits eine Treuhandschaft mit einer höheren Registernummer existiert).
1.2.3 „Filofaxsystem“
Ab sofort steht Ihnen eine weitere Suchfunktion für bereits angelegte Parteien zur Verfügung.
Sie können nach einem Anfangsbuchstaben der Partei suchen, in dem Sie den
entsprechenden Buchstaben in der Buchstabenliste anklicken. Daraufhin werden ALLE
Parteien angezeigt, die zu diesem Buchstaben gefunden wurden.
12
1.2.4 Eckdaten der Treuhandschaft
Die Konten der Parteien sind bei der Übernahme in die Treuhandschaft standardmäßig
aktiviert, wenn eine Partei nur ein Konto hat.
Der ehemalige Punkt 8. der Kammermeldung, der die Angabe der Bedingungen für die
Auszahlung des Treuhanderlags vorgesehen hat, wurde ersatzlos gestrichen.
13
1.3
Farbcodierung
Jede Treuhandschaft wird in der Liste Bestehende Treuhandschaften in einer eigenen
Zeile dargestellt. Anhand der Farbe der jeweiligen Zeile können Sie erkennen, welche
Treuhandschaften bereits zur Rechtsanwaltskammer übertragen wurden bzw. bei der
nächsten Kommunikation mit der Kammer zur Übertragung vorgemerkt sind:
Der Farbcode hat im Detail folgende Bedeutung:
Schwarz
Der Status der Treuhandschaft muss noch umgesetzt werden, um eine Übertragung zur
Kammer zu veranlassen. Die Daten dieser Treuhandschaft werden nicht zur RAK
übertragen.
Blau
Die Daten der Treuhandschaft sind zur Übertragung vorgemerkt und werden bei der
nächsten Kommunikation mit der RAK übertragen.
Grün
Die Daten der Treuhandschaft wurden bereits zur RAK übertragen.
14
1.4
Begriffsdefinitionen
eATHB-Nummer
Nummer der Treuhandschaft in der Kammer, die fortlaufend pro Jahr
vergeben wird; diese wird im Gegensatz zur Registernummer nicht pro
Anwalt vergeben, sondern für alle Anwälte
Registernummer
Nummer der Treuhandschaft in Ihrem Treuhandsystem und in der
Kammer; diese Nummer setzt sich aus dem aktuellen Jahr und einer
fünfstelligen Nummer zusammen. Die Nummer wird fortlaufend pro
Anwalt und Jahr vergeben. (Also erhält die erste Treuhandschaft des
Jahres 2001 die Nummer 2001/00001). Wenn Sie mehrere Anwälte
eingetragen haben, wird es auch Treuhandschaften mit gleicher
Registernummer geben. Der eindeutige Schlüssel für die Identifikation
einer Treuhandschaft ist der R/P-Code des Anwalts und die
Registernummer.
ADVM-Nummer
Dies ist der P-Code oder R-Code des Anwalts bzw. der Kanzlei. Bei
den Anwaltsstammdaten sind jene Codes zu verwenden, für die
Anderkonten in der Kammer gemeldet wurden
RV-Nummer
Interne Nummer des Anwalts im Treuhandverzeichnis der Kammer
Jeder Anwalt in der Kanzlei mit seinem R-Code bzw. die Partnerschaft
mit dem P-Code. Entscheidend ist, wen die Bank bei der Meldung der
Anderkonten an die Kammer angeführt hat. Sind die Konten für den
Anwalt mit seinem R-Code gemeldet, so ist dieser auch als
Treuhänder in der Treuhandschaft zu verwenden
Partei
Alle Personen, die an der Treuhandschaft beteiligt sind. Jeder
Treuhandschaft müssen zumindest zwei Parteien (ein Erleger und ein
Begünstigter) zugeordnet werden.
Parteikonto
Das sind die Zielkonten, auf die Überweisungen im Rahmen der
Treuhandschaft möglich sind. Benötigt werden diese Konten vor allem
vom Begünstigten. Aber auch jeder anderen Partei können Sie Konten
zuordnen.
Begünstigter
Der begünstigte Vertragspartner, also üblicherweise der Verkäufer. Er
wird in der Liste der Parteien einer Treuhandschaft durch ein „B“
15
gekennzeichnet. Für ihn muss ein Parteikonto aktiviert sein.
Erleger
Der zahlende Vertragspartner, also üblicherweise der Käufer. Er wird
in der Liste der Parteien einer Treuhandschaft durch ein „E“
gekennzeichnet.
Sonstiger
Dies können Pfandgläubiger und ähnliches sein; auch den sonstigen
Begünstigter
Begünstigten ist ein Parteikonto zuzuordnen
Finanzier
Das finanzierende Kreditinstitut, welches dem Erleger das Geld für
den Kauf zur Verfügung stellt.
Transfer
Ein Auftrag an das DFÜ-Programm, zu einer bestimmten Zeit eine
Kommunikation mit der Rechtsanwaltskammer durchzuführen. Der
Transfer wird nach der erfolgreichen Abwicklung gelöscht. Es besteht
auch die Möglichkeit, periodische Transfers zu definieren, die nicht
gelöscht werden, und z.B. jeden Tag ablaufen.
DFÜ
Programmteil, der für die elektronische Kommunikation mit der
Rechtsanwaltskammer zuständig ist. Dieses Programm kann bei
Mehrplatzinstallationen auch permanent auf einem Server laufen.
Zahlung
Jede Überweisung, die vom Anderkonto auf die Parteikonten definiert
wird. Diese Zahlungen werden in der Kammer mit einem Siegel (der
ELU) versehen, und an ihr Electronic Banking weitergeleitet. Dort
werden Sie nochmals mittels TAN unterschrieben, und an die Bank zur
Durchführung weitergeleitet.
Bestand
Bestände sind Sammelüberweisungen, also eine Zusammenfassung
einer oder mehrerer Überweisungen zu einer von den Banken
verarbeitbaren Einheit. Im Treuhandmodul müssen alle Zahlungen in
Bestände umgewandelt werden. Andernfalls ist die Weiterverarbeitung
nicht möglich.
Treuhandschaft
Die Summe aller Daten zu einem Treuhandschaftsvertrag. Diese sind
in der Datenbank des Treuhandmoduls gespeichert, und werden mit
dem DFÜ zur Rechtsanwaltskammer übertragen.
Anderkonto
Ein elektronisch gesichertes Konto, das Ihnen Ihre Bank zur
Verfügung gestellt hat. Von diesen Konten können keine Soll16
Buchungen vorgenommen werden. Ausgenommen sind Zahlungen,
die von der RAK Wien mittels Treuhandmodul freigegeben sind.
Hauptanderkonto
Entweder eine Schablone für Subkonten, oder ein ganz normales
Anderkonto, falls Sie ohne Subkonten arbeiten wollen.
Subanderkonto
Konten, die einem Hauptanderkonto zugeordnet sind, und mit diesem
den Auftraggeber, die Bankleitzahl, den Bankrechner und die Währung
gemeinsam haben.
SYSADM
Der Benutzer, der schon in der leeren Datenbank existiert und der
ermächtigt ist, andere Benutzer anzulegen. Das Kennwort dieses
Benutzers sollten Sie nicht vergessen!
17
2
2.1
Erstinstallation des Treuhandmoduls
Integrierte Version
Voraussetzung für die Installation des Treuhandmoduls ist eine vollständig installierte und
funktionstüchtige BusinessLine.
Legen Sie zunächst die CD in Ihr CD-Laufwerk. Das Setup startet automatisch. Es
erscheint folgende Maske:
Klicken Sie auf den Button WEITER, um das Setup zu starten.
Bestätigen Sie nun die Lizenzbedingungen durch einen Klick auf den Button JA.
18
Bestätigen Sie nun die Verknüpfung mit der BusinessLine.
19
Der Speicherort der BusinessLine wird nun automatisch ermittelt und Ihnen als Zielordner
angezeigt. Bestätigen Sie nun diesen Ordner durch Klicken auf den Button WEITER.
Wenn Sie nicht die aktuellste BusinessLine installiert haben, wird automatisch ein Update
durchgeführt.
Bestätigen Sie nun das Update der BusinessLine auf die aktuelle Version, sowie das
Update des Treuhandmoduls auf die aktuelle Version.
20
Hier haben Sie nun nochmals die Möglichkeit, alle bisher bestätigten Daten zu
überprüfen. Sind alle Daten korrekt, klicken Sie auf WEITER, um das Update zu starten.
21
Das Update beginnt, der Fortschritt wird Ihnen mit einem Balken angezeigt.
22
Nachdem das Updateprogramm die erforderlichen Dateien kopiert hat, starten Sie, wie
unten gezeigt, die BusinessLine:
Melden Sie sich nun mit Ihrem gewohnten Benutzer an:
23
Bestätigen Sie das Update der BusinessLine auf die aktuell gültige Version:
Sie werden jetzt aufgefordert, sich als Systemadministrator anzumelden.
24
Der Username SYSADM ist bereits vorgegeben. Das Kennwort ist standardmäßig
ebenfalls SYSADM (sofern es nicht von Ihnen geändert wurde).
Nach dem Einspielen der relevanten Daten meldet Ihnen das Setupprogramm die
Fertigstellung des Updates der BusinessLine. Bestätigen Sie diese Meldung durch
Klicken des OK Buttons.
25
Im Kapitel 7 finden Sie für den nächsten Schritt eine detaillierte Beschreibung der Anlage
von Benutzern und aller erforderlichen Einstellungen.
26
2.2
Nicht integrierte Version
Vor der Installation des Treuhandmoduls vergewissern Sie sich bitte, dass Sie eine aktuelle und
funktionstüchtige Version Ihrer Telebankingsoftware installiert haben!
Legen Sie anschließend die CD in Ihr CD-Laufwerk. Das Setup startet automatisch. Es
erscheint die folgende Maske:
Klicken Sie auf den Button WEITER, um das Setup zu starten.
Bestätigen Sie nun die Lizenzbedingungen durch einen Klick auf den Button JA.
27
Bestätigen Sie, dass bereits eine aktuelle Telebanking Software auf Ihrem Rechner installiert
ist.
28
Bitte bestätigen Sie nun die standardmäßige Auswahl der Einzelplatzversion.
29
Wählen Sie den gewünschten Speicherort des Treuhandmoduls. Standardmäßig wird Ihnen
der Pfad C:\Programme\Treuhand vorgeschlagen. Ist dieser Pfad korrekt, klicken Sie auf den
Button WEITER.
Wenn Sie diesen Pfad ändern möchten, klicken Sie auf den Button DURCHSUCHEN, um den
gewünschten Pfad zu ermitteln. Bestätigen Sie Ihre Auswahl durch Klicken des Buttons
WEITER.
Hier haben Sie nun nochmals die Möglichkeit, alle bisher bestätigten Daten zu überprüfen.
Sind alle Daten korrekt, klicken Sie auf WEITER, um die Installation zu starten.
30
Die Installation beginnt, und der Fortschritt wird Ihnen in einem Balken angezeigt.
31
Um die Installation fertig zu stellen, klicken Sie nun auf den Button Fertigstellen.
Es erscheint die Anmeldemaske.
32
Lesen Sie nun im Kapitel 7, wie Sie einen Benutzer anlegen und die ersten Einstellungen im
Treuhandbuch vornehmen.
33
3
Update der bestehenden Version des Treuhandmoduls
Hinweis:
Führen Sie vor dem Update unbedingt eine Datenbanksicherung durch!
3.1
Integrierte Version
Voraussetzung für das Update des Treuhandmoduls in dieser Version ist eine vollständig
installierte und funktionstüchtige BusinessLine.
Legen Sie zunächst die CD in Ihr CD-Laufwerk. Das Setup startet automatisch. Es erscheint
folgende Maske:
Klicken Sie auf den Button WEITER um das Setup zu starten.
Bestätigen Sie nun die Lizenzbedingungen durch einen Klick auf den Button JA.
34
Bestätigen Sie nun die Verknüpfung mit der BusinessLine.
35
Der Speicherort der BusinessLine wird nun automatisch ermittelt und Ihnen als Zielordner
angezeigt. Bestätigen Sie nun diesen Ordner durch Klicken auf den Button WEITER.
Wenn Sie nicht die aktuellste BusinessLine installiert haben, wird automatisch ein Update
durchgeführt.
Bestätigen Sie nun das Update der BusinessLine auf die aktuelle Version, sowie das Update
des Treuhandmoduls auf die aktuelle Version.
36
Hier haben Sie nun nochmals die Möglichkeit, alle bisher bestätigten Daten zu überprüfen.
Sind alle Daten korrekt, klicken Sie auf WEITER, um das Update zu starten.
37
Das Update beginnt, der Fortschritt wird Ihnen mit einem Balken angezeigt.
38
Nachdem das Updateprogramm die erforderlichen Dateien kopiert hat, starten Sie wie unten
gezeigt die BusinessLine:
Melden Sie sich nun mit Ihrem gewohnten Benutzer an:
39
Bestätigen Sie das Update der BusinessLine auf die aktuell gültige Version:
40
Sie werden jetzt aufgefordert, sich als Systemadministrator anzumelden:
Der Benutzer SYSADM ist bereits vorgegeben. Das Kennwort ist standardmäßig SYSADM
(sofern es nicht von Ihnen geändert wurde).
Nach dem Einspielen der relevanten Daten meldet Ihnen das Setupprogramm die
Fertigstellung des Updates der BusinessLine. Bestätigen Sie diese Meldung durch Klicken des
OK Buttons.
41
Öffnen Sie das Treuhandmodul, und melden Sie sich mit dem gewohnten Benutzer an:
42
Bestätigen Sie im Treuhandmodul das Update durch Klicken des JA Buttons.
Sie werden jetzt aufgefordert, sich als Systemadministrator anzumelden:
Der Benutzer SYSADM ist bereits vorgegeben. Das Kennwort ist standardmäßig SYSADM
(sofern es nicht von Ihnen geändert wurde).
43
Nach dem Einspielen der relevanten Daten meldet Ihnen das Setupprogramm die
Fertigstellung des Updates der BusinessLine. Bestätigen Sie diese Meldung durch Klicken des
OK Buttons.
44
Melden Sie sich mit Ihrem gewohnten Benutzer an:
Das Update wurde hiermit erfolgreich durchgeführt.
45
3.2
Nicht integrierte Version
Um das Update in einer nicht integrierten Version1 zu installieren gehen Sie wie folgt vor:
Legen Sie die CD in Ihr CD-Laufwerk. Das Setup startet automatisch. Es erscheint folgende
Maske:
Klicken Sie auf den Button Weiter, um das Setup zu starten.
Bestätigen Sie nun die Lizenzbedingungen durch einen Klick auf den Button JA.
1
Das sind alle Electronic Banking System außer der BusinessLine
46
Bestätigen Sie, dass bereits eine aktuelle Telebanking Software auf Ihrem Rechner installiert
ist.
47
Bitte bestätigen Sie die Auswahl der Einzelplatzversion
Der Speicherort der bisherigen Treuhandmodulversion wird automatisch ermittelt und Ihnen als
Zielordner angezeigt. Bestätigen Sie nun diesen Ordner durch Klicken auf den Button
WEITER.
48
Bitte bestätigen Sie in diesem Schritt, dass Sie eine Datenbanksicherung durchgeführt haben.
49
Hier haben Sie nun nochmals die Möglichkeit alle bisher bestätigten Daten zu überprüfen. Sind
alle Daten korrekt, klicken Sie auf WEITER, um das Update zu starten.
Das Update beginnt, der Fortschritt wird Ihnen mit einem Balken angezeigt.
50
Wenn die Installation abgeschlossen ist, klicken Sie den Button Fertigstellen an.
51
Melden Sie sich anschließend mit dem gewohnten Benutzer an:
Bestätigen Sie im Treuhandmodul das Update durch Klicken des JA Buttons, wie im folgenden
Fenster dargestellt:
52
Sie werden jetzt aufgefordert, sich als Systemadministrator anzumelden.
Der Benutzer SYSADM ist bereits vorgegeben. Das Kennwort ist standardmäßig SYSADM
(sofern es nicht von Ihnen geändert wurde).
53
Nach dem Einspielen der relevanten Daten meldet Ihnen das Setupprogramm die
Fertigstellung des Updates des Treuhandmoduls. Bestätigen Sie diese Meldung durch Klicken
des OK Buttons.
54
Melden Sie sich nochmals mit Ihrem gewohnten Benutzer an:
Das Update wurde erfolgreich durchgeführt.
55
4
Technischer Ablauf
Die technische Abwicklung einer Treuhandschaft im Treuhandmodul gliedert sich in mehrere
Teilschritte. Diese werden im Folgenden überblickartig beschrieben.
Im Einzelnen kann sich der Ablauf in der Praxis natürlich unterscheiden. So werden beispielsweise
die Anderkonten oft schon vorreserviert und erst später tatsächlich eröffnet.
4.1
Erfassung der Treuhandschaft
Der Rechtsanwalt (RA) eröffnet bei seiner Bank, die als Lizenznehmerin am System des
eATHB teilnimmt, ein Anderkonto.
Die Bank teilt die Daten der vom RA reservierten Anderkonten der Rechtsanwaltskammer
(RAK) schriftlich mit.
Die Treuhandschaft wird vom Rechtsanwalt erfasst. Erleger und Begünstigter unterschreiben
einen Treuhandschaftsvertrag. Der Begünstigte unterschreibt zusätzlich die Kammermeldung
und bestätigt damit die Richtigkeit der angegebenen Daten, beispielsweise seiner Kontodaten.
56
4.2
Meldung der Treuhandschaft
Der Rechtsanwalt meldet die Treuhandschaft mit dem Treuhandmodul bei der RAK an.
Gleichzeitig verschickt er die Meldung an die RAK.
Die RAK versendet an alle Beteiligten der Treuhandschaft, also den (oder die) Erleger, den
(oder die) Begünstigten sowie das finanzierende Kreditinstitut und den Rechtsanwalt
Registrierungsbestätigungen der Treuhandschaft. Damit wird den beteiligten Personen die
Möglichkeit eingeräumt, im Falle eines Fehlers Einspruch zu erheben.
Danach wird die Treuhandschaft von der RAK freigegeben. Diese Freigabe wird automatisch
beim nächsten Verbindungsaufbau des Treuhandmoduls zur Rechtsanwaltskammer an das
Treuhandmodul weitergesendet.
57
4.3
Einzahlung auf das Anderkonto
Der Erleger zahlt den vereinbarten Geldbetrag auf das Anderkonto ein.
58
4.4
Abwicklung der Zahlungen
Der Rechtsanwalt erfasst die Zahlungen zur Treuhandschaft und bildet einen Bestand. Wurde
die
Treuhandschaft
bereits
freigegeben,
werden
die
Zahlungen
beim
nächsten
Verbindungsaufbau automatisch zur Rechtsanwaltskammer übermittelt.
Die RAK überprüft die Richtigkeit der Zahlungsdaten und signiert den Bestand mit ihrer
elektronischen Unterschrift. Im Treuhandmodul haben solche Zahlungen den Status „Gebildet“
bzw. „Exportiert“2.
Stimmen die Zahlungsdaten nicht mit der Meldung der Treuhandschaft überein, lehnt die RAK
die Zahlung ab – im Treuhandmodul sind solche Zahlungen durch den Status „Zahlung
abgelehnt“ gekennzeichnet3.
2
Bei Verwendung der Variante mit BusinessLine ist der Status „Gebildet“, bei Verwendung von anderen
Electronic Banking Produkten ist der Status „Exportiert“.
59
Wurde der Bestand von der RAK elektronisch unterschrieben, kann der Rechtsanwalt in
seinem Electronic Banking Produkt den Bestand (die Zahlungen) mit einer TAN unterzeichnen
und die Überweisung durch seine Bank veranlassen.
Die Bank des Rechtsanwalts prüft die Unterschrift des Rechtsanwalts (TAN) sowie die
elektronische Unterschrift der RAK und führt die Überweisung an das Konto des Begünstigten
durch.
4.5
Kontoauszüge und Abschluss
Der Rechtsanwalt holt per Electronic Banking elektronische Kontoauszüge des Anderkontos
von seiner Bank ab.
Das Treuhandmodul übermittelt die elektronischen Kontoauszüge an die RAK. Die
Rechtsanwaltskammer überprüft, ob schon alle Zahlungen zu dieser Treuhandschaft erfolgt
sind. Falls nicht, wird die Treuhandschaft bei der RAK noch in Evidenz gehalten.
3
Der Grund für die Ablehnung findet sich in der Statusinformation.
60
Der Rechtsanwalt setzt den Status der Treuhandschaft im Treuhandmodul auf „Historisch“ und
meldet damit beim nächsten Verbindungsaufbau der RAK den Abschluss der Treuhandschaft.
61
5
Die Benutzeroberflächen des Treuhandmoduls
Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit den Elementen der grafischen Benutzeroberflächen des
Treuhandmoduls, die so gestaltet sind, dass alle wesentlichen Vorgänge nach dem grundsätzlich
gleichen Schema ablaufen.
5.1
Menüleiste
In der Menüleiste finden Sie sämtliche Programmbefehle, organisiert in einer hierarchischen
Struktur. Sie wählen einen bestimmten Menüpunkt aus, indem Sie mit der Maus auf diesen klicken.
Daraufhin bietet Ihnen das Treuhandmodul eine Liste möglicher Befehle. Die einzelnen
Menüpunkte können auch durch Drücken der ALT Taste und gleichzeitigem Drücken der
unterstrichenen Buchstabentaste eingegeben werden. Bei manchen Menüpunkten finden Sie auch
eine Tastenkombination neben einem Befehl.
Ist in einem Menü ein Punkt grau eingraviert, so können Sie diesen Menüpunkt momentan nicht
auswählen – die dazugehörige Funktion steht also im Moment nicht zur Verfügung. Ein Pfeil neben
einem Befehl zeigt an, dass es zu diesem Befehl noch ein Untermenü gibt. Das Untermenü öffnet
sich, wenn Sie mit der Maus auf den Pfeil zeigen.
62
5.2
Symbolleiste (Toolbar)
In der Symbolleiste des Treuhandmoduls finden Sie die wichtigsten Befehle, die Sie im
Treuhandmodul benötigen. Sie können für die Verwaltung der Treuhandschaften direkt auf das
entsprechende Symbol klicken. Es steht Ihnen natürlich auch offen, den Menüpunkt Daten und
anschließend Treuhandschaft anzuklicken.
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bedeutung der Symbole:
Symbol
Befehl
Alternativbefehl
Software- und Systeminfo
Hilfe – Software- und Systeminfo
Navigator
Extras – Navigator
Formularmaske
Extras – Formular Treuhandmeldung
Treuhandschaft
Daten – Treuhandschaft
Parteien
Daten – Parteien
Transferliste
Daten – Transferliste
Kontoinformationen
Info – Kontoinformationen
Rechtsanwalt
Systemdaten – Rechtsanwalt
Drucken
Beenden
Daten – Beenden
63
TIPP
Wenn Sie den Mauszeiger über eines der Symbole der Symbolleiste bewegen und die Maus
dort unbewegt lassen, erscheint ein gelber Balken, der die Funktion des Symbols kurz
erklärt.
64
5.3
Buttons
Buttons kommen im Treuhandmodul in fast jedem Dialog vor. Buttons mit gleicher Funktionalität
sehen auch immer gleich aus. Daher werden hier nur jene Buttons beschrieben, die am häufigsten
vorkommen:
Dieser Button findet sich überall dort, wo Daten von Ihnen geändert werden können. Der
Button kann immer erst angeklickt werden, wenn Sie tatsächlich etwas geändert haben. Durch
Klicken dieses Buttons werden alle Änderungen übernommen.
Dieser Button ist in jedem Dialog zu finden. Damit beenden Sie den Dialog.
65
5.4
Datensatzwechsler
Erster Datensatz in der Liste
Vorheriger Datensatz
Letzter Datensatz in der Liste
Nächster Datensatz
Der Datensatzwechsler findet sich in allen Dialogen, in denen nur ein Datensatz angezeigt wird
jedoch mehrere existieren. Sie können damit zu einem anderen Datensatz wechseln, ohne den
aktuellen Dialog verlassen zu müssen.
66
5.5
Links
Links sind im Treuhandmodul ein sehr wichtiges Konzept zur Navigation zwischen verschiedenen
Dialogen. Wie bei Hyperlinks im Internet gelangt man auch im Treuhandmodul durch Anklicken
eines Links zu weiteren Informationen – meist Auswahldialogen.
Einen Link erkennen Sie an blau unterstrichenen Wörtern, wie beispielsweise:
67
5.6
Filter
In manchen Listen im Treuhandmodul kann es sehr viele Einträge geben. Über so genannte Filter
haben Sie die Möglichkeit, nur die für Sie relevanten Daten anzeigen zu lassen.
Filter stehen in allen Dialogen zur Verfügung wo Sie folgende Grafik sehen:
Pull-down-Menü
Link zu den Filtereinstellungen
Durch Anklicken des Pull-down-Menüs (Auswahlliste) können Sie einen bereits erstellten Filter
anwenden. Um einen neuen Filter zu erstellen, klicken Sie auf den Link Filtereinstellungen.
5.6.1 Erstellen eines neuen Filters
Klicken Sie auf den Link Filtereinstellungen4.
4
Das folgende Bild zeigt die möglichen Filtereinstellungen zu der Liste Bestehende Treuhandschaften.
68
In den Feldern können Sie nun eintragen, nach welchen Kriterien gefiltert werden soll.
Klicken Sie auf Filter speichern unter..., um den angelegten Filter zu speichern.
69
Tragen Sie im Feld Bezeichnung den Namen des Filters ein und klicken Sie auf den Button
Filter setzen, um den Filter auf die Liste anzuwenden.
Das Treuhandmodul registriert pro Liste und Benutzer den zuletzt ausgewählten Filter und
verwendet diesen automatisch auch beim nächsten Einstieg in die Liste.
5.6.2 Löschen eines Filters
Klicken Sie auf den Link Filtereinstellungen.
Wählen Sie in dem Pull-down Menü Ausgewählter Filter jenen Filter aus, den Sie löschen
möchten.
Klicken Sie auf Filter löschen und bestätigen Sie die folgende Meldung mit OK.
5.6.3 Änderungen der Filter
Klicken Sie auf den Link Filtereinstellungen.
Wählen Sie im Pull-Down Menü Ausgewählter Filter jenen Filter aus, den Sie verändern
möchten und verändern Sie ihn wie gewünscht.
Klicken Sie auf Filter speichern, um die Änderungen in Kraft zu setzen.
70
5.7
Sortierung
5.7.1 Standardsortierung
In umfangreichen Listen kann es von Vorteil sein, eine Sortierung einzurichten, damit die Daten
übersichtlicher präsentiert werden. Dies können Sie immer dann tun, wenn sie in einem Dialog
folgendes sehen:
Checkbox
Link
Mit der Checkbox Standardsortierung können Sie die Standardsortierung für den aktuellen Dialog
ein- und ausschalten.
5.7.2 Änderungen der Standardsortierung
Klicken Sie auf den Link Standardsortierung ändern. Es erscheint der Dialog zur Einstellung
der Sortierung:
Pfeil rechts
Pfeil links
Absteigend sortieren
Reihenfolge hinaufstufen
Reihenfolge hinabstufen
Aufsteigend sortieren
Klicken Sie im Feld Spalten auf einen Datensatz, nach dem Sie sortieren möchten.
Klicken Sie anschließend auf das Symbol „Pfeil rechts“.
71
Die Spalte erscheint daraufhin im Feld Sortiere nach. Sie können so auch mehrere Spalten
der Sortierung hinzufügen. Sie können eine Spalte auch durch Doppelklicken auf ihren Namen
hinzufügen.
Um eine Spalte wieder aus der Sortierung herauszunehmen, klicken Sie auf das Symbol „Pfeil
links“.
Klicken Sie auf die Symbole „Absteigend sortieren“ oder „Aufsteigend sortieren“, um
festzulegen, ob Sie von Z-A oder von A-Z sortieren möchten.
Falls Sie nach mehreren Spalten sortieren, können Sie mit den Symbolen „Reihenfolge
hinaufstufen“ bzw. „Reihenfolge hinabstufen“ festlegen, wie die Sortierreihenfolge aussehen
soll.
Bestätigen Sie Ihre Sortiereinstellungen durch Anklicken von OK.
Die geänderten Sortiereinstellungen werden als neue Standardsortierung im System
gespeichert. Das Treuhandmodul registriert pro Benutzer die zuletzt gewählte Sortierung und
verwendet diese automatisch beim nächsten Einstieg in die entsprechende Liste.
72
5.8
Kontextmenüs
In jedem Dialog des Treuhandmoduls steht Ihnen durch Betätigung der rechten Maustaste ein so
genanntes Kontextmenü zur Verfügung. Dieses Menü enthält – je nach gerade verwendetem
Dialog – unterschiedliche Befehle, die auch über das Menü Bearbeiten aufrufbar sind.
Kontextmenü
73
5.9
Spalteneinstellungen
Jede
Liste
im
Treuhandmodul
setzt
sich
aus
Spalten
zusammen.
Mit
Hilfe
der
Spalteneinstellungen können Sie festlegen, welche Spalten in welcher Reihenfolge angezeigt
werden. Dazu gehen Sie wie folgt vor:
Öffnen Sie durch Klicken mit der rechten Maustaste in einer Liste das Kontextmenü.
Wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt Spalteneinstellungen aus.
Pfeil
rechts
Pfeil links
Reihenfolge hinaufstufen
Reihenfolge hinabstufen
Markieren Sie die gewünschte Spalte im Feld Sichtbare Spalten und entscheiden Sie mit Hilfe
der Symbole „Pfeil links“ bzw. „Pfeil rechts“, ob Sie diese Spalte sehen wollen oder nicht.
Bestimmen Sie mit den Symbolen „Reihenfolge hinaufstufen“ oder „Reihenfolge
hinabstufen“, wie die Spalten angeordnet sein sollen und bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit
OK.
Durch Klicken auf Standardwerte können Sie jederzeit die ursprünglichen Einstellungen
wiederherstellen.
74
5.10 Kalender
An verschiedenen Stellen des Treuhandmoduls haben Sie die Möglichkeit, Datumsangaben zu
machen. Sie können diese entweder direkt in das entsprechende Feld (zum Beispiel im Dialog
Treuhandschaft in das Feld Erteilt am) eingeben, oder dazu den Kalender verwenden:
Der Kalender erscheint, wenn Sie auf den entsprechenden Link neben dem Datumsfeld
klicken.
Monat vor
Monat
zurück
Heutigen Tag auswählen
Mit den Symbolen „Monat vor“ und „Monat zurück“ können Sie durch den Kalender blättern,
bis Sie bei dem gewünschten Monat sind. Markieren Sie den gewünschten Tag mit einem
Mausklick und bestätigen Sie Ihre Auswahl mit OK.
Um den heutigen Tag auszuwählen, klicken Sie auf Heute.
75
6
Programmoptionen
In diesem Kapitel werden allgemeine Vorgänge und die Programmoptionen des Treuhandmoduls
näher erklärt. Im Detail werden folgende Themen behandelt:
6.1
Start des Treuhandmoduls
Sie haben zwei Möglichkeiten das Treuhandmodul zu starten:
Klicken Sie in der Taskleiste auf das „Start“-Symbol, bewegen den Mauszeiger über
„Programme“ und dann auf den Eintrag „Treuhandmodul“. Klicken Sie schließlich das Symbol
des Treuhandmoduls an, um das Programm zu starten.
Sie starten das Treuhandmodul, indem Sie mit der linken Maustaste doppelt auf das Symbol
des Treuhandmoduls auf Ihrem Windows-Desktop klicken:
76
6.2
Anmeldung
6.2.1 Allgemeines
Der Vorgang des Login besteht aus der Eingabe von Benutzer(name) und Passwort. Bei der
Eingabe des Passworts werden die Buchstaben verdeckt dargestellt. Dies verhindert, dass
Unbefugte Ihr Kennwort bei der Eingabe lesen können. Bestätigen Sie Ihre Eingaben durch
Anklicken des Buttons Anmelden.
Falls Sie ein falsches Kennwort oder einen falschen Benutzernamen eingegeben haben, gibt das
Treuhandmodul die Meldung „Kennwort ist nicht korrekt“ aus. Bestätigen Sie diese Meldung mit
„OK“. Das Treuhandmodul kehrt dann zum Anmeldedialog zurück und Sie können Ihre Angaben
korrigieren.
Wenn Sie sich zum ersten Mal am System anmelden, geben Sie als Benutzer „SYSADM“ ein, als
Passwort geben Sie dann ebenfalls „SYSADM“ ein.
6.2.2 Neuanmelden am System
Die Funktion zum neuerlichen Anmelden am Treuhandmodul finden Sie im Menü Datei unter dem
Menüpunkt Neuanmelden.
77
Das System fordert Sie zur Neuanmeldung auf, wenn Sie bestimmte Daten eingegeben haben
(beispielsweise bei der Anlage eines neuen Anderkontos). Sie können den Befehl natürlich auch
benutzen, um im laufenden Betrieb des Treuhandmoduls den Benutzer zu wechseln.
Um sich am System neu anzumelden, gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie im Menü Daten den Menüpunkt Neuanmelden aus:
Geben Sie im Feld Benutzer Ihren Benutzernamen ein.
Geben Sie im Feld Kennwort Ihr persönliches Kennwort ein und bestätigen Sie Ihre Eingaben
durch Anklicken des Buttons Anmelden.
6.2.3 Sperren des Treuhandmoduls
Sie können das Treuhandmodul während der Abwesenheit von Ihrem Arbeitsplatz sperren und
verhindern damit, dass in dieser Zeit eine unbefugte Person mit dem Treuhandmodul arbeitet.
Um das System zu sperren, gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie aus dem Menü Extras den Befehl Anwendung sperren. Das Treuhandmodul wird
gesperrt und es erscheint folgender Dialog:
78
Anschließend geben Sie im Feld Kennwort Ihr persönliches Kennwort wiederum ein und
bestätigen Ihre Eingabe mit einem Klick auf den Button OK. Dadurch wird die Sperre
aufgehoben.
TIPP
Wählen Sie Ihr Kennwort so, dass es nicht leicht zu erraten ist. Verwenden Sie also nicht Ihren
Vornamen, Nachnamen, Namen Ihrer Frau, Geburtsdatum, etc. Es sollte außerdem mindestens 5
Zeichen lang sein und in regelmäßigen Abständen gewechselt werden.
6.2.4 Ändern des Kennworts
Um Ihr Kennwort zu ändern, gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie im Menü Systemdaten auf den Befehl Kennwort ändern:
79
Geben Sie zuerst im Feld Altes Kennwort Ihr momentan gültiges Kennwort ein. Falls Sie sich
hier vertippen, gibt das Treuhandmodul die Meldung „Kennwort falsch“ aus.
Geben Sie im Feld Neues Kennwort Ihr neues Kennwort ein.
Im Feld Bestätigung Neues Kennwort geben Sie bitte Ihr neues Kennwort nochmals ein.
Damit ist sichergestellt, dass Sie sich nicht vertippt haben.
Bestätigen Sie Ihre Eingaben durch Anklicken von Speichern. Bestätigen Sie die
anschließende Erfolgsmeldung mit OK. Ab diesem Zeitpunkt gilt Ihr neues Kennwort.
80
6.3
Programmoptionen
In diesem Abschnitt werden die Programmoptionen erklärt, die Sie im Treuhandmodul einstellen
können. Sie erreichen den entsprechenden Dialog durch Anklicken des Befehls Optionen im
Menü Extras.
Um die eingestellten Optionen zu aktivieren, empfehlen wir, das Treuhandmodul und das DFÜModul zu beenden und neu zu starten.
6.3.1 Optionen Anwendung
Im
Dialog
Anwendung
des
„Optionen“
Fensters
können
Sie
anwendungsspezifische
Programmoptionen konfigurieren. Sämtliche Einstellungen, die Sie hier treffen, gelten für alle
Benutzer des Treuhandmoduls gleichermaßen.
Aufbewahrungsfristen
In dem Feld Benutzerprotokolle können Sie festlegen, wie lange die Protokolldateien der
Benutzeraktionen aufbewahrt werden sollen.
81
Im Feld Kontoauszüge stellen Sie ein, wie lange Kontoauszüge vom Programm aufbewahrt
werden sollen.
TIPP
Bei der Reorganisation der Datenbank werden alle Daten gelöscht, die außerhalb der hier
spezifizierten Fristen liegen.
DFÜ-Modul starten / schließen
Hier legen Sie fest, ob das DFÜ-Modul beim Programmstart auch automatisch gestartet
werden soll oder nicht. Haben Sie hier die Einstellung „nicht automatisch starten“ ausgewählt,
so müssen Sie das DFÜ-Modul separat starten5.
Bestandsnummer und Kontoauszugsuche
In diesem Feld können Sie festlegen, mit welcher Bezeichnung (Kürzel) Bestände des
Treuhandmoduls angelegt werden sollen.
Das Feld Kontoauszugsuche erlaubt Ihnen einzustellen, wie viele Tage vor dem gerade
aktuellen Datum die Suche nach Kontoauszügen beginnen soll. Ist hier beispielsweise der
Wert 14 Tage eingestellt, so werden alle Kontoauszüge der letzten 14 Tage angezeigt.
Auslandsspesen
Hier können Sie bestimmen, ob die Spesen einer Auslandsüberweisung zwischen Sender und
Empfänger aufgeteilt werden sollen oder nicht. Standardmäßig gehen im Treuhandmodul alle
Spesen einer Auslandsüberweisung zu Lasten des Senders. Diese Standardeinstellung
können Sie abändern, indem Sie Auslandsspesen standardmäßig geteilt ankreuzen.
6.3.2 Optionen Benutzer
Im Dialog Benutzer des „Optionen“ Fensters können Sie benutzerspezifische Programmoptionen
konfigurieren. Sämtliche Einstellungen, die Sie hier treffen, gelten nur für Ihren Benutzer. und
werden erst nach dem Neuanmelden am System aktiv.
5
Start – Programme – Treuhand – DFÜ-Modul anklicken.
82
Rückfrage bei Systemende
Hier kann eingestellt werden, ob eine zusätzliche Meldung bei Beendigung des Systems
angezeigt werden soll oder nicht.
Kontoauszüge in Listenform aufrufen
Mit diesem Parameter können Sie festlegen, ob Sie die Kontoauszüge in tabellarischer Ansicht
oder in Detailansicht sehen möchten.
Meldung anzeigen, wenn Reorganisation notwendig
Mit dieser Checkbox können Sie einstellen, ob eine Meldung angezeigt werden soll, falls eine
Reorganisation notwendig wird. Sie erhalten dann bei der Anmeldung eine entsprechende
Meldung, dass schon länger keine Reorganisation durchgeführt wurde.
Parteienstamm in Listenform aufrufen
Mit dieser Checkbox legen Sie fest, ob Sie die Parteien in tabellarischer Ansicht
(BESTEHENDE Parteien) oder gleich in der Ansicht Partei ÄNDERN/SUCHEN sehen
möchten.
Default Benutzer
83
Hier können Sie den Benutzer angeben, der im Anmeldedialog vorgeschlagen werden soll.
Workstation
Hier können Sie den Namen der Workstation eintragen, der bei der Mehrplatzversion des
Treuhandmoduls in der Datenbank gespeichert werden soll. Standardmäßig kommt hier der
Name des Default Benutzers zum Einsatz.
6.3.3 Optionen Transfer
Im Dialog Transfer des „Optionen“ Fensters können Sie Programmoptionen konfigurieren, die
den Transfer der Daten zur Rechtsanwaltskammer betreffen. Sämtliche Einstellungen, die Sie hier
treffen, gelten für alle Benutzer.
Die Einstellungen in diesem Dialog sollten nur von einem erfahrenen Administrator geändert
werden.
84
6.3.3.1 DFÜ-Modul
Hier kann eingestellt werden, wie sich das DFÜ-Modul verhalten soll. Es gibt folgende Parameter,
die eingestellt werden können:
Nicht sendebereit beim Start
Diese Einstellung bestimmt, ob das DFÜ-Modul beim Start
sendebereit sein soll oder nicht. Dieser Parameter sollte im
Normalfall nicht angekreuzt werden, da das DFÜ-Modul
sonst erst manuell auf „sendebereit“ umgestellt werden
muss.
Symbol nach Programmstart
Hier kann bestimmt werden, ob das DFÜ-Modul nach dem
Start als Fenster oder als Symbol in der Taskleiste
erscheinen soll.
Automatisches Anmelden
Hier kann eingestellt werden, ob die Anmeldung im DFÜModul automatisch erfolgen soll. Ist diese Checkbox nicht
markiert, so muss man sich bei jedem Start des DFÜModuls manuell anmelden.
Vordergrund bei aktivem Transfer
Diese Einstellung bestimmt, ob das DFÜ-Programm am
Beginn einer Datenübertragung im Vordergrund angezeigt
werden soll oder nicht.
DFÜ-Darstellung
Mit dieser Einstellung können Sie konfigurieren, ob das
DFÜ-Modul zur Darstellung eines laufenden Datentransfers
eine grafische Repräsentation oder eine tabellarische
Anzeige verwenden soll.
Anwahlpause des DFÜ-Moduls
Hier können Sie einen Zeitraum definieren, in dem das
DFÜ-Modul keine Modemverbindung herstellt und die
Datenbank freigibt. Diese Einstellung ist nur bei der
Mehrplatzversion zu verwenden, um zum Beispiel den
Zeitraum zu definieren, in dem das Backup der Datenbank
ungehindert stattfinden kann.
Datensätze selbsttätig löschen
Hier kann der Zeitraum definiert werden, in dem sämtliche
Protokolle gelöscht werden. Das selbsttätige Löschen der
85
Datensätze
hat
die
gleiche
Wirkung
wie
eine
Reorganisation des Datenbestandes.
6.3.3.2 Weitere Transfer-Parameter
Anzahl der Wiederaufsetzversuche
Diese Einstellung wird momentan nicht unterstützt.
Maximale Wartezeit bei Daten sofort abholen
Zeitspanne, in der die Verbindung aufrechterhalten und auf die Antwortdatei gewartet wird. Die
Standardeinstellung beträgt 240 Sekunden und sollte nicht verändert werden.
Neuer Anruf bei zeitversetztem Datenabholen
Diese Einstellung wird derzeit nicht unterstützt.
Anzahl der Transferversuche
Anzahl der Versuche für den aktuellen Transfer. Kommt es bei der Datenübertragung zu
Problemen, so wird das Treuhandmodul versuchen, den Transfer zu wiederholen. Wird die hier
eingetragene Anzahl erreicht, so wechselt der Status auf „Pause“ und der nächste Transfer
wird eingeleitet.
Wartezeit zwischen den Versuchen
Zeitraum zwischen den einzelnen Versuchen eines Transfers.
Einträge in der Transferliste prüfen
Das DFÜ-Modul überprüft in dem hier angegebenen Zeitintervall, ob abzuarbeitende Einträge
in der Transferliste vorhanden sind. Dieser Parameter sollte nicht verändert werden.
Aufbewahrungsfrist für Transferprotokolle
Hier wird angegeben, wie lange die Transferprotokolle vom System aufbewahrt werden sollen.
EDIFACT-Datenträger als Dokument erstellen
Diese Einstellung sollte nicht verändert werden. Am Beginn des EDIFACT Datenträgers wird
ein UNB Segment eingefügt, am Ende ein UNZ Segment.
86
6.3.3.3 Verzeichnisse
Verzeichnis für Sende- und Empfangsdateien
Hier können Sie das Verzeichnis angeben, in dem die Sende- und Empfangsdateien des
Treuhandmoduls abgelegt werden sollen.
Verzeichnis für Import von Kontoauszügen
Diese Einstellung gibt es nur, falls Sie nicht das Electronic Banking (EB) Produkt der Bank
Austria Creditanstalt verwenden. Sie können hier das Verzeichnis für den Import der
Kontoauszüge angeben, also das Verzeichnis, in dem Ihr EB die Kontoauszüge ablegt.
Verzeichnis für Export von PAYMULS
Dieses Feld gibt es nur, falls Sie nicht das Electronic Banking Produkt der Bank Austria
Creditanstalt verwenden. Sie können hier das Verzeichnis für den Export der PAYMULS
angeben, also das Verzeichnis, in das die Zahlungsbestände exportiert werden.
Electronic Banking Produkt
Dieses Feld gibt es nur, falls Sie nicht das Electronic Banking Produkt der Bank Austria
Creditanstalt verwenden. In diesem Feld können Sie die ausführbare Datei Ihres Electronic
Banking Produkts eingeben und erhalten damit im Treuhandmodul eine Verknüpfung zu Ihrer
Electronic Banking Software. Dies dient nur dazu, einen schnelleren Zugriff auf das EB zu
erhalten.
Einstellung ASCII / ANSI
Mit der Einstellung ASCII bzw. ANSI können Sie den Zeichensatz bestimmen, der beim Import
bzw. Export der Daten verwendet werden soll. Diese Einstellung ist nur verfügbar, falls Sie
nicht das Electronic Banking Produkt der Bank Austria Creditanstalt verwenden.
Hier sollte standardmäßig das ANSI Format verwendet werden.
Die Links mit der Bezeichnung „suchen“ rechts neben den Eingabefeldern öffnen einen
Dateidialog, in dem Sie den jeweiligen Verzeichnispfad komfortabel auswählen können.
87
Bestätigen Sie Ihre Auswahl durch Anklicken von OK. Der von Ihnen ausgewählte Dateipfad
wird dann in das entsprechende Eingabefeld übernommen.
6.3.4 Optionen Rechtsanwaltskammer
Im Dialog Rechtsanwaltskammer des „Optionen“ Fensters sind Einstellungen treffen, die
Kommunikation zur Rechtsanwaltskammer betreffen. Alle Einstellungen, die Sie hier treffen, gelten
im Treuhandmodul für alle Benutzer.
88
Allgemeine Einstellungen
Das Service der elektronischen Abwicklung von Treuhandschaften wird nur von der
Rechtsanwaltskammer Wien angeboten.
Anschrift der RAK
Hier ist die Anschrift der Rechtsanwaltskammer eingetragen und kann gegebenenfalls auch
korrigiert werden.
Kommunikationsberechtigter
Hier ist die Identifikation jener Person einzutragen, die gegenüber der Rechtsanwaltskammer
als Kommunikationsberechtigter auftritt. Pro Kanzlei ist nur ein Kommunikationsberechtigter
vorgesehen:
•
In das Feld Identifikation/Kennung ist ein gültiger R- bzw. P-Code einzutragen6.
•
Im Feld Passwort ist bei der ersten Verwendung ebenfalls der R- bzw. P-Code
einzutragen, der auch im Feld Identifikation/Kennung verwendet wurde.
6
Bestehend aus R oder P und einer sechsstelligen Zahl.
89
•
Beenden Sie Ihre Eingabe durch Anklicken von Speichern. Es erscheint sofort die
Aufforderung, das Passwort des Kommunikationsberechtigten zu ändern:
•
Geben
Sie
ein
neues
Passwort
im
Feld
neues
Passwort
für
den
Kommunikationsberechtigten ein. Im Feld Wiederholung müssen Sie das neue Passwort
nochmals eingeben. Damit wird ausgeschlossen, dass Sie sich vertippt haben.
Beachten Sie bitte, dass das neue Passwort keine Umlaute enthalten darf.
•
Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit Speichern. Sie kehren dadurch wieder zu den Optionen
für die Rechtsanwaltskammer zurück.
•
Das von Ihnen neu vergebene Passwort wird erst beim ersten Transfer zur
Rechtsanwaltskammer aktiv. Bis dahin ist noch das alte Passwort (also der von Ihnen
eingegebene R- bzw. P-Code) gültig!
90
Das Passwort des Kommunikationsberechtigten kann natürlich auch jederzeit geändert
werden. Zu diesem Zweck stehen Ihnen zwei unterschiedliche Methoden zur Verfügung:
•
Tatsächliche Änderung
Bei der tatsächlichen Änderung des Passworts wird das Passwort zum Rechner der
Rechtsanwaltskammer übertragen und dort geändert. Geben Sie im Feld altes Passwort
Ihr bisheriges Passwort ein. In den Feldern neues Passwort und Wiederholung tragen Sie
jeweils das neue Passwort ein.
Um Ihr korrektes aktuelles Passwort auf ein neues umzustellen, verwenden Sie die
Tatsächliche Änderung.
•
Lokale Änderung
Bei
der
lokalen
Änderung
wird
das
Passwort
zur
Identifikation
des
Kommunikationsberechtigten nur auf Ihrem Computer geändert. Wählen Sie zu diesem
Zweck Lokale Änderung an und geben in den Feldern neues Passwort und
Wiederholung jeweils das neue Passwort ein.
91
Ist in Ihrem Treuhandmodul ein falsches aktuelles Passwort gespeichert7, so können Sie dieses
mit einer lokalen Änderung korrigieren.
7
Sie haben irrtümlich beim ersten Mal ein falsches Passwort – also keinen gültigen R- oder P-Code –
für den Kommunikationsberechtigten eingegeben.
92
6.4
Transferprotokoll
6.4.1 Allgemeines
Im Transferprotokoll werden alle Aktionen des DFÜ-Moduls aufgezeichnet. Dadurch können die
Vorgänge bei der Datenfernübertragung auf ihre Richtigkeit überprüft und auftretende Fehler
aufgrund der Angaben im Protokoll genau spezifiziert werden. Jede Durchführung eines Transfers
zur Rechtsanwaltskammer wird durch einen eigenen Eintrag dokumentiert.
Die Transferprotokolle können, wenn sie nicht benötigt werden, von Ihnen manuell gelöscht
werden. Sie können jedoch auch mittels einer Einstellung der Programmoptionen8 definieren, wie
lange die Transferprotokolle aufbewahrt werden sollen (Mindestaufbewahrungsfrist beträgt 7
Tage). Bei der Reorganisation der Datenbank werden jene Protokolle, die nicht im festgelegten
Zeitraum liegen, vom Treuhandmodul gelöscht.
6.4.2 Liste der Transferprotokolle
Um zur Liste der Transferprotokolle zu gelangen, wählen Sie im Menü Extras den Befehl
Transferprotokoll. Es erscheint folgender Dialog:
8
Menü Extras – Optionen – Transfer, siehe auch Abschnitt „Programmoptionen“.
93
Die einzelnen Felder eines Eintrags in der Liste der Transferprotokolle werden im Folgenden
beschrieben:
Nummer
Eine vom System vergebene fortlaufende Transfernummer
Status
Definiert den Status eines Transfers. Folgende Stati sind möglich:
OK
Der Transfer wurde ordnungsgemäß durchgeführt.
Warnung
Im Transfer wurde eine Fehlfunktion entdeckt
Fehler
Im Transfer trat ein Fehler auf.
Hinweis
Meldung, dass Daten, die angefordert wurden, nicht
verfügbar sind (z. B. Antwortdatei noch nicht fertig, etc.)
Info
Mitteilungen von der Rechtsanwaltskammer
Durchführung
Datum und Uhrzeit, wann der Transfer durchgeführt wurde
RAK
Anzeige, zu welcher Rechtsanwaltskammer der Transfer durchgeführt
94
wurde
Beschreibung
Kurzer Beschreibungstext der den Vorgang näher erläutert
Kommunikations-
Anzeige, welcher Kommunikationsberechtigte für diesen Transfer
berechtigter
verwendet wurde
6.4.3 Details zu dem Transferprotokoll
Zu jedem Transfer gibt es eine Detailansicht, die einzelne Schritte, die während der
Datenfernübertragung durchgeführt wurden, anzeigt.
Sie öffnen die Details zu einem Transfer, indem Sie den gewünschten Transfer in der Liste der
Transferprotokolle auswählen und auf die Registerkarte Details klicken. Es erscheint der folgende
Dialog:
95
Jeder einzelne Schritt eines Transfers wird auf die Sekunde genau protokolliert9, um eine genaue
Rückverfolgung eventuell aufgetretener Fehler zu ermöglichen.
Befindet sich links neben einer Zeile ein Info-Symbol10, können Sie sich mit einem Doppelklick auf
diese Zeile weitere Details anzeigen lassen, zum Beispiel Zusatzinformationen, Fehlertexte oder
Protokollbemerkungen zu dem entsprechenden Eintrag.
Sie verlassen das Transferprotokoll indem Sie auf den Button Schließen klicken.
9
Systemzeit des Rechners
10
96
6.5
Benutzerprotokoll
6.5.1 Allgemeines
Im Benutzerprotokoll werden alle Aktionen der Benutzer im Treuhandmodul aufgezeichnet. Diese
Protokolle können, soweit sie nicht mehr benötigt werden, selbstverständlich manuell gelöscht
werden.
Das
Treuhandmodul
Programmoptionen
11
bietet
aber
auch
die
Möglichkeit,
mittels
einer
Einstellung
der
definieren, wie lange die Benutzerprotokolle aufbewahrt werden sollen
(Mindestaufbewahrungsfrist beträgt 2 Tage). Bei der Reorganisation der Datenbank werden jene
Protokolle, die nicht im festgelegten Zeitraum liegen, vom Treuhandmodul automatisch gelöscht.
6.5.2 Liste der Benutzerprotokolle
Um zur Liste der Benutzerprotokolle zu gelangen, wählen Sie im Menü Extras den Befehl
Benutzerprotokoll:
11
Menü Extras – Optionen – Anwendung, siehe auch Abschnitt „Programmoptionen“.
97
Die einzelnen Felder eines Eintrags in der Liste der Benutzerprotokolle werden im Folgenden
beschrieben:
Status
Definiert den Status der einzelnen Aktionen im Benutzerprotokoll. Eine
Aktion kann folgende Stati aufweisen:
OK
Die Aktion wurde ordnungsgemäß durchgeführt.
Warnung
Eine Fehlfunktion in der Anwendung wurde entdeckt, die
Aktion wurde jedoch zu Ende geführt.
Fehler
In der Anwendung trat ein Fehler auf, die Aktion wurde
abgebrochen.
Name
Der Name des Benutzers, der diese Aktion durchgeführt hat.
Anmeldung/
Gibt an, wann die An- bzw. Abmeldung des Benutzers im System
Abmeldung
erfolgte.
Workstation
Der Name des Rechners, von dem aus der Benutzer die Aktion
98
durchgeführt hat. Diese Information ist nur in der Mehrplatzversion des
Programms von Bedeutung.
6.5.3 Details zu dem Benutzerprotokoll
Zu jeder einzelnen Aktion eines Benutzers gibt es eine Detailansicht, die die einzelnen Schritte, die
der Benutzer in der Applikation durchgeführt wurden, anzeigt.
Sie öffnen die Details zu einem Benutzerprotokoll, indem Sie die gewünschte Zeile in der Liste der
Benutzerprotokolle auswählen und auf die Registerkarte Details klicken:
Jeder einzelne Schritt wird auf die Sekunde genau protokolliert, um eine genaue Rückverfolgung
allenfalls aufgetretener Fehler zu ermöglichen.
99
Befindet sich links neben einer Zeile ein Info-Symbol12 können Sie sich mit einem Doppelklick auf
diese Zeile weitere Details anzeigen lassen, zum Beispiel Zusatzinformationen, Fehlertexte oder
Protokollbemerkungen zu dem entsprechenden Eintrag.
Sie können das Benutzerprotokoll jederzeit verlassen, indem Sie auf den Button Schließen
klicken.
12
100
7
7.1
Benutzer und deren Rechte
Benutzerverwaltung
7.1.1 Anlage neuer Benutzer
Um die Benutzer des Treuhandmoduls anzulegen, öffnen Sie den Benutzerdialog, indem Sie den
Menüpunkt Benutzer im Menü Systemdaten anklicken und gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie auf den Karteireiter NEUEN Benutzer anlegen. Falls Sie nicht als Benutzer
„SYSADM“ angemeldet sind, erscheint daraufhin der folgende Anmeldedialog:
Geben Sie das Passwort des Benutzers „SYSADM“ im Feld Kennwort ein und klicken Sie auf
den Button OK.
Falls Sie das Kennwort nicht geändert haben, lautet es „SYSADM“.
101
Füllen Sie alle Datenfelder aus.
Neben den Datenfeldern finden Sie eine kurze Erklärung der Bedeutung der einzelnen Felder.
Wählen Sie im Feld Benutzergruppe den Eintrag „Alle Rechte“ aus. Der Eintrag
„Administration“ sollte nur an Administratoren vergeben werden13.
Beenden Sie Ihre Eingabe mit Speichern.
Nach dem Speichern werden alle Felder geleert und Sie können sofort die Daten des nächsten
Benutzers eingeben.
7.1.2 Änderungen der Benutzer
Wählen Sie in der Liste der bestehenden Benutzer den zu ändernden Benutzer per Mausklick
aus.
Klicken Sie auf den Karteireiter Benutzer ÄNDERN. Es erscheint folgender Dialog:
13
Eine detaillierte Erläuterung der Benutzergruppen finden Sie im Kapitel 8
102
Führen Sie die gewünschten Änderungen durch.
Beenden Sie Ihre Eingabe mit Speichern
7.1.3 Löschung von Benutzern
Klicken Sie in der Liste BESTEHENDE Benutzer den zu löschenden Benutzer mit der rechten
Maustaste an.
Aus dem erscheinenden Kontextmenü wählen Sie den Menüpunkt Benutzer löschen. Es
erscheint daraufhin folgende Meldung:
Bestätigen Sie diese Sicherheitsabfrage mit OK.
103
8
8.1
Benutzerberechtigungen
Allgemeines
Jeder Benutzer des Treuhandmoduls hat bestimmte Berechtigungen. Wenn Sie einen neuen
Benutzer anlegen, müssen Sie diesem eine Benutzergruppe zuordnen. Der neue Benutzer erhält
damit automatisch die Rechte seiner Benutzergruppe.
Sie können die Rechte eines Benutzers auch individuell anpassen. Dabei gilt folgende Regel:
Bei jeder Berechtigung gilt die Berechtigung der Benutzergruppe, wenn die Berechtigung des
Benutzers manuell geändert wurde, dann gilt diese.
Es werden 5 Stufen der Berechtigung unterschieden:
Um einem Benutzer für einen Bereich eine Berechtigung zuzuordnen, gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie im Dialog Benutzer BERECHTIGUNGEN das gewünschte Recht aus. Die Rechte
sind in einer baumartigen Struktur abgebildet. Wenn Sie das gewünschte Recht nicht sehen
können, klicken Sie auf die Symbole + bzw. –, um die Berechtigungsstruktur ein- oder
auszuklappen.
104
Wählen Sie im Bereich Berechtigungsart die gewünschte Berechtigung für den ausgewählten
Eintrag aus.
Nachdem Sie alle Berechtigungen wie gewünscht gesetzt haben, klicken Sie auf Speichern.
105
8.2
Benutzergruppen
Jeder Benutzer des Treuhandmoduls ist Mitglied einer Benutzergruppe und erhält dadurch
grundsätzlich die Berechtigungen dieser Gruppe.
Sie gelangen in den entsprechenden Dialog durch Anklicken des Befehls Benutzergruppe im
Menü Systemdaten.
Die obere Liste zeigt alle bestehenden Benutzergruppen an. Sie können eine Benutzergruppe
durch Anklicken auswählen und sehen dann alle Benutzer zu dieser Gruppe in der unteren Liste.
8.2.1 Anlage von Benutzergruppen
Um eine neue Benutzergruppe anzulegen, gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie auf die Registerkarte NEUE Benutzergruppe anlegen:
106
Geben Sie im Feld Benutzergruppe einen eindeutigen Namen für die neue Gruppe ein. Im
Feld Beschreibung können Sie eine kurze Beschreibung der Eigenschaften dieser Gruppe
eingeben.
Definieren Sie die Rechte der neuen Gruppe14 und beenden Sie Ihre Eingabe mit Speichern.
8.2.2 Berechtigungen der Benutzergruppe
Es existieren 3 Stufen der Berechtigung:
Um eine Berechtigung für einen bestimmten Funktionsbereich zuzuordnen, führen Sie die
folgenden Schritte durch:
Wählen Sie die gewünschte Berechtigung im Berechtigungsfenster aus.
14
Die Definition der Rechte wird im folgenden Abschnitt erklärt.
107
Die Rechte sind in einer baumartigen Struktur abgebildet. Wenn Sie das gewünschte Recht
nicht sofort sehen, klicken Sie auf die Symbole + bzw. – um die Berechtigungsstruktur einoder auszuklappen.
Wählen Sie im Bereich Berechtigungsart aus, ob die Gruppe die ausgewählte Berechtigung
haben soll oder nicht.
Wiederholen Sie die Schritte 1 und 2 für alle gewünschten Berechtigungen und beenden Sie
Ihre Eingabe durch Anklicken von Speichern.
Sie können die Berechtigungen für einen Funktionsbereich (beispielsweise „Daten“) auch
setzen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Funktionsbereich klicken und dann den
Menüpunkt Berechtigt bzw. Nicht berechtigt aus dem Kontextmenü auswählen.
8.2.3 Änderungen der Benutzergruppe
Um die Einstellungen einer Benutzergruppe zu ändern, wählen Sie in der Registerkarte
BESTEHENDE Benutzergruppen die zu ändernde Benutzergruppe aus und klicken auf
Benutzergruppe ÄNDERN:
108
Ändern Sie die gewünschten Daten und Berechtigungen und beenden Sie Ihre Eingabe mit
Speichern.
8.2.4 Löschung von Benutzergruppen
Klicken Sie in der Registerkarte BESTEHENDE Benutzergruppen die zu löschende
Benutzergruppe mit der rechten Maustaste an.
Wählen Sie den Punkt Benutzergruppe löschen aus dem erscheinenden Kontextmenü aus.
Bestätigen Sie die folgende Meldung mit OK, um die Benutzergruppe endgültig zu löschen.
Sie können eine Benutzergruppe allerdings nur dann löschen, wenn dieser keine Benutzer
zugeordnet sind.
109
9
Rechtsanwalt
Hier geben Sie die Daten der Rechtsanwälte soweit ein, als diese für die Anlage einer
Treuhandschaft relevant sind. Jede Treuhandschaft muss einem Rechtsanwalt zugeordnet sein.
Sie öffnen zunächst den Dialog „Rechtsanwalt“, indem Sie den Menüpunkt Rechtsanwalt im
Menü Systemdaten anklicken. Der folgende Dialog mit einer Liste der bestehenden
Rechtsanwälte erscheint:
110
9.1
Anlage eines Rechtsanwalts
Klicken Sie auf den Karteireiter NEUEN Anwalt anlegen.
Füllen Sie alle Datenfelder aus:
Geschlecht
Wählt man hier „Juristische Person“ aus, so werden die Felder Titel und
Geburtsdatum ausgeblendet.
ADVM-Nr: In diesem Feld ist der R-Code, allenfalls der P-Code einzutragen. Es ist immer jener
Code anzugeben, der bei der Meldung der Anderkonten an die RAK verwendet wurde. Dieser
ist auch auf der von der RAK zugesandten Eintrittsmeldung ersichtlich.
RV-Nr:
Diese Nummer wird dem Anwalt von der RAK zugeteilt und ist auf der
Eintrittsmeldung aufgeführt, sie kann, muss aber nicht eingetragen werden
e-mail:
Die E-mail-Adresse muss im Format [email protected] eingegeben werden.
Beispiel: [email protected]
Beenden Sie Ihre Eingabe mit Speichern.
Nach dem Speichern werden alle Felder geleert, damit Sie sofort den nächsten Rechtsanwalt
eingeben können.
Von den in diesem Dialog eingegebenen Daten wird nur die ADVM-Nr. an die
Rechtsanwaltskammer übertragen.
111
Die hier eingegebenen Daten (wie etwa Nachname, Vorname und Titel) scheinen
beispielsweise auf Ausdrucken oder bei der Durchführung von Zahlungen auf.
112
9.2
Änderungen des Rechtsanwalts
Um die Daten eines Rechtsanwalts zu ändern, müssen Sie folgende Schritte durchführen:
Wählen Sie den entsprechenden Eintrag in der Liste durch Anklicken aus und klicken
anschließend auf Anwalt ÄNDERN.
Es erscheint folgender Dialog:
Ändern Sie die gewünschten Daten. Die ADVM-Nr. kann allerdings nur geändert werden, wenn
für diesen Anwalt noch keine Treuhandschaften erfolgreich angemeldet wurden.
Beenden Sie Ihre Eingabe durch Anklicken von Speichern.
113
9.3
Löschung von Rechtsanwälten
Um einen bestehenden Rechtsanwalt zu löschen, gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie in der Liste BESTEHENDE Anwälte den zu löschenden Rechtsanwalt mit der
rechten Maustaste an.
Aus dem erscheinenden Kontextmenü wählen Sie den Menüpunkt Anwalt löschen aus. Es
erscheint daraufhin folgende Meldung:
Bestätigen Sie diese Sicherheitsabfrage mit OK.
114
10 Formularmaske
10.1 Allgemeines
Das nun folgende Kapitel soll Ihnen die neue Formularmaske näher bringen und ein Beispiel für
die Anlage einer Treuhandschaft geben.
Um in die Formularmaske zu gelangen, klicken Sie das Symbol
(Formular
Treuhandmeldung) in der Toolbar,
oder gehen Sie auf den Menüpunkt Extras – Formular Treuhandmeldung.
Sie können auch eine bereits angelegte Treuhandschaft (die nicht mit der Formularmaske
bearbeitet bzw. angelegt wurde) in der Formularmaske öffnen.
115
Dazu klicken Sie in der Menüleiste den Punkt Daten – Treuhandschaft und markieren Sie im
Karteireiter BESTEHENDE Treuhandschaften die zu bearbeitende Treuhandschaft durch
einmaliges Anklicken mit der linken Maustaste. (Siehe die folgenden Abbildungen)
116
Nachdem Sie die Treuhandschaft markiert haben, klicken Sie nun den Button
um in die Formularmaske zu gelangen.
117
,
118
10.2 Anlage einer neuen Treuhandschaft
Öffnen Sie, wie bereits beschrieben, die Formularmaske. Sie sehen folgendes Bild:
Sie haben die Möglichkeit, mit der Maus oder mit der Tabulatortaste durch das Formular zu
navigieren.
10.2.1 Die Aktenzahl
Das erste auszufüllende Feld ist die Aktenzahl. Die Aktenzahl ist von Ihnen frei wählbar (jedoch
auf 20 Zeichen limitiert). Nach dieser Aktenzahl suchen und finden Sie die Treuhandschaft im
Suchmodus wieder.
119
10.2.2 Der Treuhänder
Das nächste Feld ist der Rechtsanwalt bzw. der R/P Code. Wenn in Ihrem Programm nur ein
Rechtsanwalt angelegt ist, wird dieser automatisch ausgewählt und der R/P Code in dem dafür
vorgesehenen Feld automatisch eingetragen. Wenn mehrere Anwälte angelegt sind, können Sie
im Pulldown Menü den entsprechenden Treuhänder auswählen und durch Markieren übernehmen.
Auch hier wird dann der entsprechende R/P Code eingetragen.
120
121
10.2.3 Datum der Übernahme der Treuhandschaft
Befüllen Sie nun unter Punkt 1.) das Feld Datum (das Datum der Erteilung bzw. Annahme des
Treuhandauftrags).Wenn Sie den Link Datum anklicken, öffnet sich ein Kalender. Wenn Sie das
gewünschte Datum ausgewählt haben, bestätigen Sie durch Klicken auf den OK Button.
122
10.2.4 Registernummer der Treuhandschaft
Die unter Punkt 2.) angegebene fortlaufende Nummer des Treuhandverzeichnisses wird
automatisch vergeben.
123
10.2.5 Der / Die Erleger
Nun gelangen Sie bereits zu Punkt 3.) Treugeber. Legen Sie durch Drücken des Buttons
eine
neue
Partei
an
oder
fügen
Sie
durch
Drücken
des
Buttons
eine bereits früher angelegte Partei dieser Treuhandschaft hinzu.
10.2.5.1 Anlage einer neuen Partei
Wenn Sie den Button
gewählt haben, erweitert sich das Formular um die für
die Anlage einer Partei erforderlichen Felder.
124
Wählen Sie zuerst in der Combo Box die Anrede.
Danach befüllen Sie die Felder Titel, Vorname, Nachname, Geburtsdatum, sowie die
Adresse.
Sollten noch weitere Parteidaten für Sie notwendig sein, können diese nach dem Speichern
der Partei (mit dem Speichern Button am Ende des Formulars) über den Link Parteidetail
ergänzt werden. Für die Meldung an die RAK sind keine weiteren Daten als die bereits oben
genannten notwendig.
125
Nach dem Anklicken des Links befinden Sie sich hier:
Sollten Sie Änderungen oder Ergänzungen vorgenommen haben, Speichern Sie durch Klicken
auf den Button
Mit Klicken des Buttons
.
kommen Sie wieder zurück in die Formularmaske.
Um bei dem Erleger ein Konto anzulegen, drücken Sie den Button
Danach erweitert sich das Formular, und sieht wie folgt aus:
Sie haben nun die Möglichkeit, die Kontonummer und die Bankleitzahl einzugeben.
126
.
Um ein weiteres Konto anzulegen, wiederholen Sie diesen Schritt, beginnend mit Drücken des
.
Buttons
Um ein Auslandskonto anzulegen, klicken Sie zunächst auf den Link „Inland Kontonummer /
BLZ“. Danach können Sie zwischen Inlandskonto und Auslandskonto wählen. Die
erforderlichen Daten für die Anlage eines Auslandskontos sind IBAN und BIC (SWIFT).
Die Anlage eines „Auslandskontos“ in der Formularmaske ist nur mit Swift und IBAN möglich,
sollten Ihnen diese Daten nicht zur Verfügung stehen, legen Sie das Konto bitte über den
Navigator an!
Wenn Sie einen weiteren Erleger anlegen möchten, klicken Sie nochmals auf den Button
.
127
10.2.5.2 Übernahme einer bestehenden Partei
Wenn Sie eine Partei in der Treuhandschaft benötigen, die Sie bereits früher angelegt haben, oder
in einer anderen Treuhandschaft bereits verwendet haben, gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie den Button
. Nun befinden Sie sich hier:
Markieren Sie nun die zu übernehmende Partei durch einmaliges Anklicken und klicken Sie
danach auf den Button Übernehmen:
128
Wenn Sie die Partei übernommen haben, sehen Sie diese sofort im Formular.
Wenn Sie versehentlich eine Partei zuviel (oder falsch) angelegt haben, können Sie diese
durch Klicken auf den Button
direkt neben der Partei löschen.
Ein versehentlich zuviel angelegtes Konto löschen Sie durch Klicken auf den Button
.
Wenn Sie bei einer neu angelegten Partei einen Tippfehler gemacht oder sich die Daten
geändert haben, können sie jederzeit durch Klicken in das entsprechende Feld die Korrekturen
vornehmen, ohne die Formularmaske verlassen zu müssen.
Wenn Sie jedoch eine Partei aus den bestehenden Parteien übernommen haben, und bei
dieser Partei ein Konto angelegt ist, das bereits in einer anderen Treuhandschaft verwendet
wurde, können Sie dieses Konto nur inaktiv setzen. Inaktive Konten werden nicht zur RAK
gesendet und scheinen auch auf der ausgedruckten Kammermeldung nicht auf.
129
10.2.6 Das Anderkonto
Als Nächstes legen Sie unter Punkt 4.) Bankverbindung des Treuhänders das elektronisch
gesicherte Anderkonto für die bezughabende Treuhandschaft an.
Befüllen Sie die Felder Kontonummer, Bankleitzahl und wählen Sie aus der Combo Box den
Bankrechner Ihrer Bank aus.
Sollten Sie das Anderkonto bereits angelegt haben, können Sie dieses nun durch Drücken des
Buttons
übernehmen. Danach gelangen Sie zu dieser Maske:
130
Wählen Sie in der Combo Box das gewünschte Konto:
131
Wenn Sie die Auswahl mit dem OK Button bestätigen, scheint das Konto sofort in der
Formularmaske auf.
10.2.7 Der Kurzbezug
Geben Sie nun unter Punkt 5.) „Dem Treuhandauftrag zugrunde liegendes Grundgeschäft“
einen Kurzbezug ein.
Befüllen Sie das dafür vorgesehene Feld.
132
10.2.8 Der Betrag
Geben Sie nun unter Punkt 6.) die Höhe des Treuhanderlages an.
10.2.9 Der / Die begünstigten Vertragspartner
Unter Punkt 7.) legen Sie den oder die Begünstigten an und gehen Sie dazu wie bereits beim
Erleger vor:
Verwenden Sie den Button
, um eine neue Partei anzulegen, oder den Button
, um eine bereits angelegte Partei dieser Treuhandschaft zuzuordnen.
10.2.9.1 Anlage einer neuen Partei
Wenn Sie den Button
klicken, erweitert sich das Formular um die für die
Anlage eines Begünstigten erforderlichen Felder:
133
Legen Sie nun den Begünstigten an. Wählen Sie in der Combo Box die entsprechende Anrede:
Danach befüllen Sie die Felder Titel, Vorname, Nachname, Geburtsdatum, sowie die Adresse.
Sollten noch weitere Parteidaten für Sie notwendig sein, können Sie diese nach dem
Speichern der Partei (mit dem Speichern Button am Ende des Formulars ) über den Link
Parteidetail ergänzen. Für die Meldung an die RAK sind keine weiteren Daten als die bereits
oben genannten notwendig
Sie befinden sich nun hier:
134
Sollten Sie Änderungen oder Ergänzungen vorgenommen haben, speichern Sie durch Klicken
.
auf den Button
Mit Klicken des Buttons
kommen Sie wieder zurück in die Formularmaske.
Wenn Sie einen weiteren Begünstigten anlegen möchten, klicken Sie nochmals auf den Button
.
Um bei dem Begünstigten ein Konto anzulegen, drücken Sie den Button
Danach erweitert sich das Formular, und sieht wie folgt aus:
Sie legen nun die Kontonummer und die Bankleitzahl an.
135
.
Um ein weiteres Konto anzulegen, wiederholen Sie diesen Schritt, beginnend mit Drücken des
.
Buttons
HINWEIS:
Es dürfen nur GIROKONTEN bzw. KREDITKONTEN lautend auf den Namen des Begünstigten
verwendet
werden.
Sparkonten,
Sparbücher,
Sammelkonten, etc.
sind gemäß
den
Bestimmungen NICHT GESTATTET.
Um ein Auslandskonto anzulegen, klicken Sie auf den Link „Inland Kontonummer / BLZ“.
Danach können Sie zwischen Inlandskonto und Auslandskonto wählen. Die erforderlichen
Daten für das Anlegen eines Auslandskontos sind IBAN und BIC (SWIFT).
Die Anlage eines „Auslandskontos“ in der Formularmaske ist nur mit Swift und IBAN möglich,
sollten Ihnen diese Daten nicht zur Verfügung stehen, legen Sie das Konto bitte über den
Navigator an!
10.2.9.2 Übernahme einer bestehenden Partei
Wenn Sie eine Partei in der Treuhandschaft benötigen, die Sie bereits früher angelegt oder in einer
anderen Treuhandschaft bereits verwendet haben, gehen Sie wie folgt vor:
136
Klicken Sie den Button
:
Nun befinden Sie sich hier:
Markieren Sie die zu übernehmende Partei durch einmaliges Anklicken und klicken Sie danach
auf den Button Übernehmen:
137
Wenn Sie die Partei übernommen haben, sehen Sie die Partei sofort im Formular.
Wenn Sie versehentlich eine Partei zu viel (oder falsch) angelegt haben, können Sie diese
durch Klicken auf den Button
direkt neben der Partei löschen.
Ein versehentlich zu viel angelegtes Konto löschen Sie durch Klicken auf den Button
.
Wenn Sie bei einer neu angelegten Partei einen Tippfehler gemacht haben, oder sich die
Daten geändert haben, können Sie jederzeit durch Klicken mit der Maus in das entsprechende
Feld die Korrekturen vornehmen, ohne die Formularmaske verlassen zu müssen.
Wenn Sie jedoch eine Partei aus den bestehenden Parteien übernommen haben, und bei
dieser Partei ein Konto angelegt ist, das bereits in einer anderen Treuhandschaft verwendet
wurde, können Sie dieses Konto nur inaktiv setzen. Inaktive Konten werden nicht zur RAK
gesendet und scheinen auch auf der ausgedruckten Kammermeldung nicht auf.
138
10.2.10
Der / Die weiteren Begünstigten (z.B. Pfandgläubiger)
Unter Punkt 7.b) legen Sie nun den oder die weiteren Begünstigten an.
10.2.10.1
Anlage einer neuen Partei
Gehen Sie dazu wie bereits beim Begünstigten vor, und verwenden Sie den Button
, um eine neue Partei anzulegen, oder den Button
, um
eine bereits angelegte Partei dieser Treuhandschaft zuzuordnen.
Wenn Sie den Button
klicken, dann erweitert sich das Formular um die für die
Anlage eines Begünstigten erforderlichen Felder:
Legen Sie nun den Begünstigten an:
Wählen Sie in der Combo Box die entsprechende Anrede:
bzw.
Danach befüllen Sie die Felder Titel, Vorname, Nachname (bzw. den Firmenwortlaut),
Geburtsdatum, sowie die Adresse.
139
Sollten noch weitere Parteidaten für Sie notwendig sein, können diese nach dem Speichern
der Partei (mit dem Speichern Button am Ende des Formulars ) über den Link Parteidetail
ergänzt werden. Für die Meldung an die RAK sind keine weiteren Daten als die bereits oben
genannten notwendig.
Nach dem Anklicken des Links befinden Sie sich hier:
Sollten Sie Änderungen oder Ergänzungen vorgenommen haben, speichern Sie durch Klicken
auf den Button
Mit Klicken des Buttons
.
kommen Sie wieder zurück in die Formularmaske.
Um bei dem Begünstigten ein Konto anzulegen, drücken Sie den Button
140
.
Danach erweitert sich das Formular, und sieht nun wie folgt aus:
Sie legen nun die Kontonummer und die Bankleitzahl an.
Um ein weiteres Konto anzulegen, wiederholen Sie diesen Schritt, beginnend mit Drücken des
.
Buttons
HINWEIS:
Es dürfen nur GIROKONTEN bzw. KREDITKONTEN lautend auf den Namen des Begünstigten
verwendet
werden.
Sparkonten,
Sparbücher,
Sammelkonten, etc.
sind gemäß
den
Bestimmungen NICHT GESTATTET.
Um ein Auslandskonto anzulegen, klicken Sie auf den Link „Inland Kontonummer / BLZ“.
Danach können Sie zwischen Inlandskonto und Auslandskonto wählen. Die erforderlichen
Daten für das Anlegen eines Auslandskontos sind IBAN und BIC (SWIFT).
Die Anlage eines „Auslandskontos“ in der Formularmaske ist nur mit Swift und IBAN möglich,
sollten Ihnen diese Daten nicht zur Verfügung stehen, legen Sie das Konto bitte über den
Navigator an!
141
Wenn Sie einen weiteren Pfandgläubiger anlegen möchten, Klicken Sie nochmals auf den
Button
10.2.10.2
.
Übernahme einer bestehenden Partei
Wenn Sie eine Partei in der Treuhandschaft benötigen, die Sie bereits früher angelegt oder in einer
anderen Treuhandschaft bereits verwendet haben, gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie den Button
. Nun befinden Sie sich hier:
Markieren Sie die zu übernehmende Partei durch einmaliges Anklicken und klicken Sie danach
auf den Button Übernehmen:
142
Wenn Sie die Partei übernommen haben, sehen Sie die Partei sofort im Formular.
Wenn Sie versehentlich eine Partei zuviel (oder falsch) angelegt haben, können Sie diese
durch Klicken auf den Button
direkt neben der Partei löschen.
Ein versehentlich zu viel angelegtes Konto löschen Sie durch Klicken auf den Button
.
Wenn Sie bei einer neu angelegten Partei einen Tippfehler gemacht oder sich die Daten
geändert haben, können Sie jederzeit durch Klicken mit der Maus in das entsprechende Feld
die Korrekturen vornehmen, ohne die Formularmaske verlassen zu müssen.
Wenn Sie jedoch eine Partei aus den bestehenden Parteien übernommen haben, und bei
dieser Partei ein Konto angelegt ist, das bereits in einer anderen Treuhandschaft verwendet
wurde, können Sie dieses Konto nur inaktiv setzen. Inaktive Konten werden nicht zur RAK
gesendet und scheinen auch auf der ausgedruckten Kammermeldung nicht auf.
143
10.2.11
Finanzierendes Kreditinstitut
Wenn der Kaufpreis durch einen Kredit finanziert wird, können Sie die finanzierende Bank unter
Punkt 8 bekannt geben. Die Bank erhält (sowie auch alle anderen Vertragspartner) eine
Bestätigung der Rechtsanwaltskammer über die Registrierung der Treuhandschaft zugestellt.
10.2.11.1
Anlage einer neuen Partei
Um die finanzierende Bank anzulegen, gehen Sie wie bei den anderen Parteien vor:
um eine neue Bank anzulegen, oder den
Verwenden Sie dazu den Button
Button
um eine bereits angelegte Bank dieser Treuhandschaft
zuzuordnen.
Wenn Sie den Button
klicken, dann erweitert sich das Formular um die für die
Anlage eines Finanziers erforderlichen Felder:
Legen Sie nun das finanzierende Kreditinstitut an:
Füllen Sie die dafür vorgesehenen Felder aus.
Sollten noch weitere Parteidaten für Sie notwendig sein, können diese nach dem Speichern
der Partei (mit dem Speichern Button am Ende des Formulars) über den Link Parteidetail
ergänzt werden. Für die Meldung an die RAK sind keine weiteren Daten als die bereits oben
genannten notwendig.
144
Nach dem Anklicken des Links befinden Sie sich nun hier:
Sollten Sie Änderungen oder Ergänzungen vorgenommen haben, Speichern Sie durch klicken
auf den Button
.
Mit Klicken des Buttons
kommen Sie wieder zurück in die Formularmaske.
Um bei dem finanzierenden Kreditinstitut ein Konto anzulegen, drücken Sie den Button
.
Danach erweitert sich das Formular, und sieht nun wie folgt aus:
145
Sie legen nun die Kontonummer und die Bankleitzahl an.
Um ein weiteres Konto anzulegen wiederholen Sie diesen Schritt, beginnend mit Drücken des
.
Buttons
Wenn Sie einen weiteren Finanzier anlegen möchten, Klicken Sie nochmals auf den Button
.
10.2.11.2
Übernahme einer bestehenden Partei
Wenn Sie eine Partei in der Treuhandschaft benötigen, die Sie bereits früher angelegt oder in einer
anderen Treuhandschaft bereits verwendet haben, gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie den Button
und befinden Sie sich hier:
146
Markieren Sie nun die zu übernehmende Partei durch einmaliges Anklicken und klicken Sie
danach auf den Button Übernehmen:
Wenn Sie die Partei übernommen haben, sehen Sie diese sofort im Formular.
Wenn Sie versehentlich eine Partei zu viel (oder falsch) angelegt haben, können Sie diese
durch Klicken auf den Button
direkt neben der Partei löschen.
Ein versehentlich zu viel angelegtes Konto löschen Sie durch Klicken auf den Button
.
Wenn Sie bei einer neu angelegten Partei einen Tippfehler gemacht oder sich die Daten
geändert haben, können Sie jederzeit durch Klicken mit der Maus in das entsprechende Feld
die Korrekturen vornehmen, ohne die Formularmaske verlassen zu müssen.
Wenn Sie jedoch eine Partei aus den bestehenden Parteien übernommen haben, und bei
dieser Partei ein Konto angelegt ist, das bereits in einer anderen Treuhandschaft verwendet
wurde, können Sie dieses Konto nur inaktiv setzen. Inaktive Konten werden nicht zur RAK
gesendet und scheinen auch auf der ausgedruckten Kammermeldung nicht auf.
147
10.2.12
Die Erledigungsfrist
Geben Sie nun noch die Erledigungsfrist ein. Wenn Sie dieses Feld nicht befüllen, wird
automatisch 1 Jahr angenommen.
148
10.3 Kammermeldung
Nun haben Sie alle Felder der Meldung befüllt. Speichern Sie nun Ihre Angaben durch Drücken
des Buttons
.
Wenn alle erforderlichen Felder korrekt befüllt wurden, erscheint nun folgendes Fenster:
Bestätigen Sie nun durch Klicken auf den JA Button. Danach gelangen Sie zu folgendem Fenster:
Nach dem Klicken auf den OK Button wird die Kammermeldung sofort ausgedruckt.
Nach dem Ausdruck der Kammermeldung befinden Sie sich wieder in der Formularmaske. Der
Status der Treuhandschaft ist Anmeldung (blau).
149
Das DFÜ Modul führt nun automatisch einen Datentransfer zur RAK Wien durch. Sie sehen den
Ablauf in folgendem Fenster:
150
Wenn der Transfer abgeschlossen ist, drücken Sie die F5 Taste (Refresh). Die Schriftfarbe des
Status Anmeldung ändert sich von BLAU auf GRÜN. Die Treuhandschaft ist nun an die RAK Wien
gemeldet.
151
In dieser Version des Treuhandmoduls sind automatische Transfers im Abstand von 1, 2, 3, 5 und
7 Tagen nach der Anmeldung zur RAK Wien vorgesehen. Sie können natürlich die Transfers auch
manuell starten.
Wenn die Freigabe durch die Abteilung Treuhandbuch erteilt wurde, und der Transfer (manuell
oder automatisch) durchgeführt wurde, ändert sich der Status von Anmeldung auf Freigabe.
152
Sie können nun (sofern die Auszahlungsbedingungen vorliegen) jederzeit eine Auszahlung
vornehmen.
153
10.4 Auszahlungen
Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Navigieren Sie in der Formularmaske ganz nach unten, und Klicken Sie auf den Button
.
Sie befinden sich hier:
Wenn Sie nur einen Verkäufer mit einer Kontonummer haben, wird Ihnen sowohl der Verkäufer
als auch die Kontonummer automatisch ausgewählt.
154
Wenn Sie jedoch mehrere Verkäufer haben, wählen Sie die Partei an die Sie auszahlen
möchten aus der Combobox (siehe Bild).
Wenn Sie den Begünstigten, an den Sie auszahlen möchten, ausgewählt haben und der
Begünstigte nur eine Kontonummer hat, erscheint diese sofort im Formular. Hat die gewählte
Partei jedoch mehrere Konten, wählen Sie die Kontonummer an die Sie auszahlen möchten,
durch Auswahl in der Combobox.
155
156
Befüllen Sie nun die Felder Verwendungszweck und geplanter Betrag.
Wenn Sie kein Fälligkeitsdatum angeben wird automatisch der heutige Tag angenommen.
Klicken Sie nun auf den Button
am unteren Rand des Fensters um den
Bestand sofort an die RAK zu senden.
Nachdem Sie den Button angeklickt haben, startet sich das DFÜ Modul und es erscheint
folgende Maske:
157
Nachdem der Transfer abgeschlossen ist, ist auch die Zahlung bereits freigegeben, (sofern
sich die Zahlung nicht von der in der Kammermeldung angegebenen unterscheidet).
Sie können die Zahlung wie im Abschnitt 25 im Handbuch beschrieben in Ihr
Telebankingprogramm importieren (gilt nicht für BA / CA BusinessLine).
Wiederholen Sie diese Schritte für alle weiteren Zahlungen, die zu dieser Treuhandschaft
durchzuführen sind.
158
10.5 Abschluß der Treuhandschaft
Wenn alle Zahlungen durchgeführt sind und das Treuhandkonto bei der Bank geschlossen
wurde, folgt der Abschluss der Treuhandschaften.
und bestätigen Sie
Dazu Klicken Sie auf den Button
den Abschluss durch klicken des Buttons JA.
Die Treuhandschaft ist nun nicht mehr am Bildschirm ersichtlich.
Wenn Sie eine historische Treuhandschaft neuerlich aufrufen möchten, können Sie das unter dem
Menüpunkt Info – Historische Treuhandschaften.
159
Sie sehen hier alle bereits historisch gesetzten Treuhandschaften.
160
11 Der Navigator
11.1 Allgemeines
Der Navigator wurde geschaffen, um Ihnen die Funktionen des Treuhandmoduls – zusätzlich
zum Handbuch – in strukturierter Form zu präsentieren.
Der Navigator stellt eine Ergänzung der Bedienungselemente im Treuhandmodul dar, da alle
Funktionen auf herkömmliche Weise über die Menüleiste per Pulldown-Menü aktivierbar
sind. Die wichtigsten Funktionen stehen Ihnen zusätzlich auf der Symbolleiste als Buttons
zur Verfügung15.
Um den Navigator zu öffnen, wählen Sie im Menü Extras den Befehl Navigator oder klicken
auf den Navigator-Button in der Symbolleiste.
Das Navigatorfenster besteht aus vier Bereichen:
Willkommen, Funktionen, Einstellungen und Schritt für Schritt.
Im Folgenden werden die einzelnen Bereiche kurz erläutert.
15
Eine genaue Beschreibung finden Sie im Kapitel „Die Oberfläche des Treuhandmoduls“.
161
11.2 Willkommen
Die Registerkarte Willkommen zeigt einen Einleitungstext an und kann durch Anklicken von
„Dieses Fenster nicht mehr zeigen“ ausgeblendet werden. Der Navigator erscheint dann
beim nächsten Mal nur mehr mit den Registerkarten Funktionen, Einstellungen und Schritt
für Schritt.
Um die bei der täglichen Arbeit mit dem Treuhandmodul benötigten Funktionen
einzublenden, klicken Sie auf den Karteireiter Funktionen.
162
11.3 Funktionen
Unter dem Karteireiter Funktionen ist Ihnen der Navigator mittels grafischer Icons bei Ihrer
täglichen Arbeit mit dem Treuhandmodul und der dazu notwendigen Schritte, behilflich.
Sie können durch Anklicken des jeweiligen Funktionssymbols den entsprechenden Dialog
öffnen. Um also beispielsweise den Dialog für die Verwaltung der Anderkonten zu öffnen,
klicken Sie auf das Symbol mit der Bezeichnung Anderkonto. Die Pfeile in diesem Dialog
zeigen Ihnen den Arbeitsablauf bei der Erfassung einer Treuhandschaft an.
163
11.4 Einstellungen
Die dritte Registerkarte Einstellungen hilft Ihnen, auf schnelle und einfache Weise die
notwendigen Eintragungen nach der Installation durchzuführen. Der Reihe nach werden die
notwendigen Schritte erklärt.
Um eine Beschreibung des jeweiligen Konfigurationsschrittes zu erhalten, klicken Sie auf die
Links auf der linken Seite des Fensters. Der Beschreibungstext wird dadurch in der Mitte
geladen. Um den entsprechenden Dialog im Treuhandmodul zu öffnen, klicken Sie auf den
Link unterhalb des Beschreibungstextes.
Die in diesem Dialog angegebene Reihenfolge der Konfigurationsschritte (von oben nach
unten) ist einzuhalten, da zwischen manchen Schritten Abhängigkeiten bestehen.
164
11.5 Schritt für Schritt
Die Registerkarte Schritt für Schritt soll Ihnen helfen, sich einen Überblick über den
technischen Ablauf einer Treuhandschaft zu verschaffen und unterstützt Sie bei der
Abwicklung von konkreten Treuhandschaften.
In diesem Dialog sind immer nur jene Bereiche aktiv, die für die aktuell ausgewählte
Treuhandschaft Sinn machen. Der Dialog gliedert sich in zwei Bereiche:
Eckdaten der Treuhandschaft
Der obere Bereich des Dialogfensters (oberhalb der horizontalen Linie) zeigt die
Eckdaten der ausgewählten Treuhandschaft an. Sie können eine Treuhandschaft
wählen, indem Sie in der Auswahlliste Treuhandschaft den entsprechenden Eintrag
auswählen.
Treuhandschaften
ohne
Registernummer
werden
mit
„<neu/Treu>“
angezeigt.
Mögliche Aktionen
Der Bereich unterhalb der horizontalen Linie bietet Ihnen eine Vielzahl an möglichen
Aktionen zu der ausgewählten Treuhandschaft. Je nach aktuellem Status der
165
Treuhandschaft sind manche dieser Aktionen nicht verfügbar (können nicht angeklickt
werden).
Die Pfeile zwischen den einzelnen Aktionen stellen den Ablauf der Treuhandschaft dar
und helfen, die Abfolge der einzelnen Schritte einer Treuhandschaft zu verdeutlichen.
Wenn Sie auf eine Aktion klicken, öffnet sich der entsprechende Dialog des
Treuhandmoduls.
Den Status Ihrer Treuhandschaft können Sie in diesem Dialog im Feld Status verfolgen.
166
11.6 Anlage und Abwicklung einer Treuhandschaft
In diesem Kapitel werden daher anhand eines Beispiels der Ablauf und die Bearbeitung einer
kompletten Treuhandschaft im Treuhandmodul dargestellt. Begonnen wird mit der Erfassung
der grundlegenden Daten der Treuhandschaft wie etwa Daten des Anderkontos und der
beteiligten Parteien.
Das Kapitel beschäftigt sich auch mit dem Anlegen von Zahlungen zur Treuhandschaft, der
Übermittlung der Daten zur Rechtsanwaltskammer und schließlich mit dem erfolgreichen
Abschluss der Treuhandschaft.
Im Gegensatz zu dem Kapitel 12 wird in diesem Kapitel der „Navigator“ verwendet, um die
Treuhandschaft zu bearbeiten. An dieser Stelle möchten wir auch darauf hinweisen, dass in
diesem Kapitel die Abläufe nicht so detailliert beschrieben werden, wie in Kapitel 12.
Außerdem müssen alle relevanten Stammdaten (beispielsweise Benutzer, Anwalt,
Kommunikationsprofil, etc.) bereits im System erfasst worden sein.
Starten Sie zunächst das Treuhandmodul durch Doppelklicken des Symbols auf Ihrem
Windows-Desktop oder durch Anklicken des entsprechenden Eintrags in Ihrem Startmenü.
Nachdem Sie sich erfolgreich am System angemeldet haben, erscheint das Fenster des
Navigators:
167
Klicken Sie auf den Karteireiter Schritt für Schritt. Sie erhalten dann die folgende
Dialogansicht des Navigators16:
16
Unter der Voraussetzung, dass Sie derzeit keine aktuelle Treuhandschaft in der Schritt-fürSchritt Ansicht des Navigators erstellt haben.
168
Diese Ansicht des Navigators wird in weiterer Folge den Ausgangspunkt für alle weiteren
Bearbeitungsschritte darstellen.
11.6.1 Anlage des Anderkontos
Klicken Sie auf die Schaltfläche Anderkonto anlegen im unteren Bereich des
Navigators. Es erscheint der Dialog zur Anlage neuer Anderkonten:
169
In diesem Dialog ist die Auswahl „Konto ist selbst Hauptanderkonto“ bereits automatisch
getroffen.
Füllen Sie die restlichen Datenfelder – wie im folgenden Bild dargestellt – aus.
170
Beenden Sie Ihre Eingabe mit Speichern und klicken Sie anschließend auf Schließen,
um zum Navigator zurückzukehren.
11.6.2 Anlage der (Eckdaten der) Treuhandschaft
Der nächste Schritt besteht darin, die Treuhandschaft selbst anzulegen und ihr einen
Rechtsanwalt zuzuordnen. Klicken Sie dazu im Navigator auf den Button Treuhandschaft
anlegen.
Es erscheint der folgende Dialog zur Anlage einer neuen Treuhandschaft:
171
Erfassen Sie die grundlegenden Daten der Treuhandschaft. Wie Sie sehen, ist bereits
das passende Anderkonto ausgewählt. Ergänzen Sie die anderen Felder entsprechend.
Wählen Sie aus der Auswahlliste Rechtsanwalt jenen Rechtsanwalt aus, der die
Treuhandschaft betreut. In unserem Beispiel ist das Theo Tester.
Beenden Sie Ihre Eingaben mit Speichern.
Sie gelangen automatisch zum Navigator zurück, der sich Ihnen wie folgt präsentiert:
In der Auswahlliste Treuhandschaft ist bereits der R-Code des Anwalts eingetragen.
Auch Kurzbezug, Geplanter Betrag sowie Währung der Treuhandschaft werden in das
Navigatorfenster eingetragen.
Den Status der Treuhandschaft – vorerst „erfasst“ – sehen Sie im Feld Status.
172
11.6.3 Parteien der Treuhandschaft
Klicken Sie im Navigator auf die Schaltfläche Erleger anlegen und zuordnen. Daraufhin
öffnet sich der Dialog zur Erfassung von Parteien:
173
Erfassen Sie die Personaldaten des Erlegers der Treuhandschaft und klicken Sie auf
Speichern.
Das Treuhandmodul kehrt automatisch zum Navigator zurück. Im Navigator ist bereits in
der Auswahlliste Erleger die gerade angelegte Partei (in unserem Beispiel Herr Hans
Maier) ausgewählt.
Da der Erleger sowie die grundlegenden Daten der Treuhandschaft jetzt bekannt sind,
können Sie die Treuhandschaft bereits auf den Status „Voranmeldung“ setzen. Der
Navigator zeigt Ihnen diese Möglichkeit dadurch, dass Sie jetzt auch die Schaltfläche
Treuhandschaft auf Status Voranmeldung setzen anklicken können.
Um auch den Begünstigten der Treuhandschaft im Treuhandmodul zu erfassen, klicken
Sie auf die Schaltfläche Begünstigten anlegen und zuordnen. Es öffnet sich wieder
oben gezeigter Parteiendialog und Sie können die Daten des Begünstigen – wie bereits
oben beschrieben – eingeben.
Nachdem Sie Ihre Eingaben mit Speichern abgeschlossen haben, kehren Sie
automatisch wieder zum Navigator zurück.
174
Im Feld Begünstigter sehen Sie die Partei, die Sie gerade erfasst haben, bereits
eingetragen. In unserem Beispiel ist Herr Herbert Müller der Begünstigte der
Treuhandschaft.
11.6.4 Parteikonten
Der nächste Schritt ist die Anlage des Begünstigtenkontos. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Klicken Sie im Navigator auf die Schaltfläche Konto des Begünstigten anlegen. Es
erscheint der Dialog zur Anlage eines Inlandskontos.
Die Anlage eines Auslandskontos ist im Navigator nicht vorgesehen, da dieser nur den
Standardfall einer Treuhandschaft abdeckt17.
17
Allerdings besteht die Möglichkeit, dass Fenster für das Inlandskonto zu schließen und danach
mit dem Bearbeiten-Menü oder der rechten Maustaste den Punkt „Auslandskonto anlegen“
auszuwählen.
175
Geben Sie die Kontodaten des Kontos des Begünstigten ein und klicken Sie auf
Speichern.
Das Treuhandmodul öffnet automatisch den Parteidialog und zeigt das neu angelegte
Inlandskonto. Zusätzlich wird das Konto auch aktiviert.
Klicken Sie nochmals auf Speichern und anschließend auf Schließen.
Das Treuhandmodul öffnet jetzt wieder den Navigator. Im Navigator präsentiert sich die
Treuhandschaft nun wie folgt:
176
Um die Kammermeldung auszudrucken, klicken Sie auf Kammermeldung drucken. Es
erscheint der Druckdialog, wo Sie die Anzahl der Kopien und den passenden Drucker
auswählen können. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit OK, um den Druckvorgang (bzw. die
Druckvorschau) einzuleiten.
Sie haben im Navigator zusätzlich die Möglichkeit, die Treuhandschaft auf den Status
„Anmeldung“ zu setzen.
Natürlich können Sie auch weitere Begünstigte festlegen und auch deren Konten erfassen.
Darauf wird jedoch in diesem Kapitel nicht weiter eingegangen. Der nächste Schritt besteht
in der Anmeldung der Treuhandschaft bei der Rechtsanwaltskammer.
11.6.5 Anmeldung der Treuhandschaft
Wurden alle relevanten Daten zu einer Treuhandschaft erfasst, können Sie die
Treuhandschaft bei der Rechtsanwaltskammer anmelden. Der Navigator unterstützt Sie auch
bei dieser Aufgabe.
Um eine Treuhandschaft in den Status „Anmeldung“ zu setzen, gehen Sie wie folgt vor:
177
Klicken Sie im Navigator auf die Schaltfläche Treuhandschaft auf Status „Anmeldung“
setzen.
Es erscheint folgender Dialog:
Bestätigen Sie die Abfrage mit Ja.
Die Treuhandschaft befindet sich nun im Status „Anmeldung“. Klicken Sie auf Schließen,
um zum Navigator zurückzukehren.
Im Navigator können Sie die Kammermeldung ausdrucken, falls Sie diesen Schritt nicht
schon vorher durchgeführt haben.
Um die Daten jetzt an die Rechtsanwaltskammer zu senden, klicken Sie im Navigator auf
die Schaltfläche Treuhandschaft an RAK senden.
Es öffnet sich die Transferliste, in der Sie einen Transfer zur Rechtsanwaltskammer
anlegen können:
178
Um den Transfer anzulegen, klicken Sie nur auf Speichern. Daraufhin wird das DFÜModul gestartet (falls es nicht bereits läuft) und der Transfer zur Rechtsanwaltskammer
initialisiert.
Die Daten der Treuhandschaft werden nun an die Rechtsanwaltskammer übertragen. Die
Freigabe
der
Treuhandschaft
erfolgt
nach
Prüfung
aller
Daten
durch
die
Rechtsanwaltskammer.
11.6.6 Abholen der Freigabe
Haben Sie Ihre Treuhandschaft bereits zur Anmeldung an die Rechtsanwaltskammer
übertragen, so befindet sie sich noch immer im Status „Anmeldung“.
Wurden die Daten der Treuhandschaft und die Kammermeldung von dem/den Begünstigten
unterfertigt übermittelt, so erteilt die Rechtsanwaltskammer den Status „Freigabe“ für Ihre
Treuhandschaft.
Um die Freigabe der Treuhandschaft von der Rechtsanwaltskammer abzuholen, klicken Sie
im Navigator auf den Punkt Status „Freigabe“ von RAK abholen. Sie können dann – wie bei
179
der Anmeldung einer Treuhandschaft – einen Transfer zur Rechtsanwaltskammer
initialisieren.
11.6.7 Anlage von Zahlungen
Zahlungen zur Treuhandschaft können Sie auch mit Hilfe des Navigators rasch und
unkompliziert anlegen. Führen Sie dazu folgende Schritte durch:
Klicken Sie im Navigator auf Zahlungen definieren. Es öffnet sich der Dialog zur
Erfassung von Zahlungen zu der Treuhandschaft.
Geben Sie die Daten der Zahlung wie gewünscht ein. In unserem Beispiel wurde eine
Teilzahlung in der Höhe von EUR 50.000,- erfasst.
Bestätigen Sie Ihre Eingaben durch Anklicken von Speichern.
Das Treuhandmodul kehrt danach NICHT in den Navigator zurück. Vielmehr können
Sie noch weitere Zahlungen erfassen oder auf den Karteireiter BESTEHENDE
Zahlungen springen, um die Bestände zu bilden. Durch Schließen kehren Sie in den
Navigator zurück.
180
Bevor Sie die erfassten Zahlungen in Ihrem Electronic Banking Produkt weiterverarbeiten
können, müssen Sie einen Bestand bilden und diesen an die Rechtsanwaltskammer zur
Prüfung und elektronischen Unterschrift senden.
Klicken Sie im Navigator auf Zahlungen definieren. Es öffnet sich dann der Dialog zur
Erfassung von Zahlungen zu der Treuhandschaft.
Klicken Sie auf den Karteireiter BESTEHENDE Zahlungen.Klicken Sie in der Liste der
Zahlungen alle Zahlungen an, über die Sie einen Bestand bilden möchten.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Bestände bilden. Der Bestandsstatus ändert sich auf
„fertig zur Übertragung (RAK)“.
Schließen Sie den Dialog durch Anklicken von Schließen.
Das Treuhandmodul kehrt automatisch zum Navigator zurück.
Um die von Ihnen gebildeten Bestände an die Rechtsanwaltskammer zu übermitteln,
klicken Sie im Navigator auf die Schaltfläche Zahlungen an RAK senden.
Definieren Sie einen Transfer und führen Sie diesen im DFÜ-Modul durch.
Nach der Übertragung der Daten zur Rechtsanwaltskammer erhalten Sie für Ihre
Zahlungen den Status „gebildet“ (BusinessLine) oder „exportiert“ (alle anderen
Electronic Banking Produkte).
Der Navigator stellt sich Ihnen dann wie folgt dar:
181
Sie haben jetzt die Möglichkeit, Ihre Zahlungen im Electronic Banking (BusinessLine) zu
bearbeiten. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Zahlungen im Electronic Banking
bearbeiten.
11.6.8 Übermittlung der Kontoauszüge an die RAK
Ebenso können Sie mit Hilfe des Navigators Kontoauszüge mit Ihrem EB-Produkt abholen18.
Klicken Sie dazu auf Kontoauszüge abholen.
Haben Sie die Kontoauszüge zu den Zahlungen Ihrer Treuhandschaft mit Ihrer Electronic
Banking Software abgeholt, können Sie diese an die Rechtsanwaltskammer übermitteln (und
damit auch importieren):
Klicken Sie im Navigator auf Kontoauszüge an RAK senden.
18
Das Exportieren von Zahlungen bzw. Importieren von Kontoauszügen in/aus anderen Electronic
Banking Produkten wird in Kapitel 25 ausführlich beschrieben
182
Definieren Sie einen Transfer und führen Sie diesen im DFÜ-Modul durch.
Die Kontoauszugsdaten werden dann importiert und an die Rechtsanwaltskammer
übermittelt.
11.6.9 Abschluss der Treuhandschaft
Sobald der gesamte Betrag der Treuhandschaft an den Begünstigten überwiesen und das
Konto saldiert und geschlossen wurde, kann die Treuhandschaft auf „historisch“ gesetzt
werden.
Wählen Sie dazu im Navigator den Punkt Treuhandschaft auf historisch setzen und
bestätigen Sie die anschließende Sicherheitsabfrage mit Ja.
Die Treuhandschaft erhält dann den Status „Historisch“ und ist nur mehr im
Treuhandarchiv (Menü Info – Historische Treuhandschaften) zu sehen.
Um den Abschluss der Treuhandschaft der Rechtsanwaltskammer mitzuteilen, klicken
Sie im Navigator auf die Schaltfläche Transfer zur RAK Abschluss. Damit öffnet sich
der
Transferdialog
und
Sie
haben
die
Möglichkeit,
einen
Transfer
zur
Rechtsanwaltskammer festzulegen und anschließend im DFÜ-Modul durchzuführen.
Durch diese abschließende Datenfernübertragung teilen Sie der Rechtsanwaltskammer
mit, dass die Treuhandschaft erfolgreich abgeschlossen wurde.
183
12 Anlage einer Treuhandschaft über die Einzelmasken
12.1 Grundsätzliches
In diesem Abschnitt wird die Anlage einer Treuhandschaft Schritt für Schritt genau erklärt.
Dabei wird davon ausgegangen, dass die Systemdaten schon erfasst sind.
Weitere Beispiele für die Bearbeitung einer kompletten Treuhandschaft finden Sie in den
Kapiteln 10 und 11. Dort steht die Abwicklung mit Hilfe der Formularmaske bzw. des
Navigator im Mittelpunkt.
184
12.2 Anlage einer Treuhandschaft
12.2.1 Öffnen des Treuhandmoduls
Das Treuhandmodul ist nach erfolgreicher Installation am Desktop Ihres Rechners mit dem
Rechtsanwalts-Logo abgelegt. Klicken Sie dieses Zeichen mit der linken Maustaste doppelt
an.
Geben Sie in der Startmaske des Treuhandmoduls Ihr Kennwort ein
185
Betätigen Sie anschließend die Eingabe-Taste oder klicken Sie auf Anmelden. Wenn Sie die
Telebankingsoftware der Bank Austria Creditanstalt verwenden, erscheint der so genannte
„Navigator“. Die Funktionen des Navigators werden später noch ausführlich beschrieben.
Vorerst schließen Sie den Navigator durch Anklicken des „X“ in der rechten oberen Ecke des
Fensters.
186
12.2.2 Anderkonten
Öffnen Sie das Menü Systemdaten19 und wählen Sie Auftraggeberkonten (BA CA
BusinessLine) bzw. Anderkonten (andere Electronic Banking Systeme) aus.
19
Anklicken mit der linken Maustaste
187
.
Es öffnet sich das folgende Fenster.
188
Überprüfen Sie, ob die gewünschte Kontonummer in der Liste bereits vorhanden ist.
12.2.2.1 Kontonummer ist schon vorhanden
Wenn die Kontonummer bereits angelegt wurde, wie im Bild die Kontonummer 12345678901
mit dem Kontocode Testkonto 1, entscheiden Sie zunächst, ob Sie den internen Kontocode20
belassen, oder einen Hinweis auf die konkrete Treuhandschaft eingeben wollen.
12.2.2.2 Änderung des Kontocodes
Um den Kontocode zu ändern, klicken Sie das gewünschte Konto einmal an. Es ist dann
schwarz hinterlegt. Klicken Sie anschließend auf den Karteireiter Konto ÄNDERN.
Tragen Sie im Feld Kontocode die Änderungen wie gewünscht ein.
20
Der interne Kontocode ist mit der Bezeichnung des Anderkontos beim Bankinstitut nicht ident.
189
In diesem Beispiel erfolgt eine Änderung des Kontocodes von „Test1“ auf „TH Muster – Test“
Speichern Sie die vorgenommene Änderung, indem Sie den Button Speichern anklicken.
12.2.2.3 Erfassung einer neuen Kontonummer
Stellen Sie hingegen fest, dass das Anderkonto, über das die Treuhandschaft abgewickelt
werden soll, in den Systemdaten noch nicht erfasst wurde, klicken Sie auf den Karteireiter
NEUES Konto anlegen.
190
Es erscheint das folgende Fenster
In diesem Dialog ist die Auswahl „Konto ist selbst Hauptanderkonto“ bereits automatisch
getroffen21, füllen Sie die anderen Felder aus und klicken Sie abschließend auf Speichern22.
21
Das Treuhandmodul unterscheidet zwischen Hauptanderkonten und Subkonten. Diese
Unterscheidung ist aber nicht
operativ, sondern lediglich administrativ. Wird ein Konto als
Hauptanderkonto angelegt, so können die Eigenschaften dieses Kontos bei der Anlage eines
Subkontos automatisch übernommen werden.
22
Die Einstellung „Konto ist selbst Hauptanderkonto“ stellt in dieser Version den Standardwert
dar.
191
192
12.2.2.3.1 Kontocode
Wenn das Anderkonto erst in diesem Schritt angelegt wird und die Treuhandschaft bereits
übernommen wurde, empfiehlt es sich, für den internen Kontocode eine Bezeichnung
einzugeben, die auf die Vertragsparteien23 oder das verwendete Anderkonto24 hinweist.
Dadurch wird die schnelle Zuordnung des verwendeten Anderkontos zu dem Geschäftsfall
erleichtert.
12.2.2.3.2 Auftraggeber
Klicken Sie auf den kleinen Pfeil neben dem Feld, um eine Liste der für die Kanzlei
angelegten Rechtsanwälte zu erhalten
12.2.2.3.3 Kontowortlaut
Der Kontowortlaut ist der Text, der bei dem Empfänger der Zahlung aufscheint.
12.2.2.3.4 Bankleitzahl
Die Bankleitzahl (BLZ) können Sie entweder direkt in das Feld eingeben, oder durch
Anklicken des Links Bankleitzahl (BLZ) folgenden Dialog öffnen:
23
Beispielsweise „TH Berger – Huber“ oder ähnlich.
24
Zum Beispiel „Berger 01“ für das Konto mit der Kontonummer 12012012001.
193
In diesem Dialog können Sie nach der gewünschten Bank suchen, indem Sie Suchkriterien
wie Postleitzahl, Ort, Bezeichnung des Bankinstituts, etc. eingeben und die Taste Suchen
<F2> drücken. Wählen Sie dann die gewünschte Bank aus und betätigen Sie Übernehmen.
12.2.2.3.5 Bankrechner
Im Dialog „Bankrechner“ legen Sie alle Daten fest, die das Treuhandmodul benötigt, um
mit dem Rechner der Bank kommunizieren zu können
Klicken Sie auf den kleinen Pfeil neben dem Feld um eine Liste der standardmäßig
angelegten Bankrechner zu erhalten. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, auf den Link
Bankrechner zu klicken, um einen entsprechenden Suchdialog zu öffnen.
194
195
Wenn Sie die Änderungen mit Speichern gespeichert haben, schließen Sie den Dialog
durch Anklicken von Schließen. Das neue Anderkonto wird angelegt und alle Felder
werden geleert, sodass Sie sofort das nächste Konto erfassen können.
Um einen neuen Bankrechner anzulegen, klicken Sie auf die Registerkarte NEUEN
Bankrechner anlegen. Sie können eine frei wählbare Bezeichnung vergeben, die Sie
jedoch möglichst „sprechend“ wählen sollten, um den Eintrag in der Liste der
Bankrechner schnell finden zu können. Die BankID sowie das Datenformat werden Ihnen
von Ihrer Bank mitgeteilt.
Beenden Sie Ihre Eingabe durch Anklicken von Speichern.
Um die Daten eines Bankrechners zu ändern, wählen Sie den zu ändernden
Bankrechner in der Registerkarte BESTEHENDE Bankrechner aus, klicken Sie auf die
Registerkarte Bankrechner ÄNDERN und führen Sie die gewünschten Änderungen
durch. Beenden Sie Ihre Änderungen durch Anklicken von Speichern.
Um einen Bankrechner zu löschen, klicken Sie im Dialog BESTEHENDE Bankrechner
den zu löschenden Rechner mit der rechten Maustaste an. Wählen Sie aus dem
Kontextmenü den Menüpunkt Bankrechner löschen aus und bestätigen Sie die
folgende Meldung mit OK.
12.2.2.4 Änderung/Löschung von Anderkonten
Um ein bestehendes Anderkonto zu ändern, wählen Sie unter BESTEHENDE Konten das
zu ändernde Anderkonto aus. Klicken Sie auf die Registerkarte Konto ÄNDERN und führen
Sie die gewünschten Änderungen der Daten durch. Beenden Sie Ihre Eingabe durch
Anklicken von Speichern.
Alle Änderungen bei einem Anderkonto, das bereits in einer gemeldeten Treuhandschaft
verwendet wird, führen zu einer Statusänderung der Treuhandschaft!
Um ein Anderkonto zu löschen, klicken Sie in der Liste BESTEHENDE Konten das zu
löschende Konto mit der rechten Maustaste an. Aus dem Kontextmenü wählen Sie den
Menüpunkt Anderkonten löschen aus und bestätigen Sie die folgende Sicherheitsabfrage
mit OK.
Sie können ein Anderkonto nur dann löschen, wenn es nicht in einer Treuhandschaft
verwendet wird.
196
12.2.3 Parteien
Um eine Treuhandschaft erstellen zu können, benötigen Sie ua auch die Parteien dieser
Treuhandschaft. Diese können entweder Begünstigter, Sonstige Begünstigte (z. B.
Pfandgläubiger), Erleger oder Finanzier sein. Um welche Art von Partei es sich handelt,
wird erst in der Treuhandschaft festgelegt.
12.2.3.1 Eingabe der Personendaten
Öffnen Sie das Menü Daten und wählen Sie den Befehl Partei
oder klicken Sie auf das Symbol Parteien
197
So
öffnen
Sie
das
Partei-Fenster
und
gelangen
auf
die
Registerkarte
Partei
25
ÄNDERN/SUCHEN bzw. BESTEHENDE Parteien
Wechseln Sie auf den Karteireiter NEUE Partei anlegen, um die Stammdaten der ersten
Vertragspartei zu erfassen. Speichern Sie die eingegebenen Daten durch Anklicken von
Speichern ab.
25
Welche Registerkarte sich öffnet, hängt von den Programmoptionen ab.
198
199
Nachdem Sie die Daten der ersten Vertragspartei gespeichert haben, steht die
Eingabemaske automatisch für die Eingabe weiterer Parteien zur Verfügung.
Erfassen Sie die Beteiligten der gegenständlichen Treuhandschaft (Verkäufer, Käufer,
Finanzierendes Geldinstitut, Gläubiger, etc.) und speichern Sie diese, wie oben beschrieben,
ab.
Sie haben die Möglichkeit, Ihre Eingaben unter dem Karteireiter BESTEHENDE Parteien
jeweils auf Ihre Vollständigkeit zu prüfen.
200
Haben Sie alle Beteiligten vollständig erfasst und gespeichert, schließen Sie dieses Fenster
mit Schließen.
12.2.3.2 Änderung von Personendaten
Um die Daten einer Partei zu ändern, führen Sie folgende Schritte durch:
Wählen Sie die zu ändernde Partei aus der Registerkarte BESTEHENDE Parteien aus.
Klicken Sie auf die Registerkarte Partei ÄNDERN/SUCHEN und führen Sie die
gewünschten Änderungen durch.
Beenden Sie Ihre Eingabe durch Anklicken von Speichern.
12.2.3.3 Löschung von Personendaten
Um eine Partei zu löschen, führen Sie die folgenden Schritte durch:
Klicken Sie die zu löschende Partei in der Registerkarte BESTEHENDE Parteien mit der
rechten Maustaste an.
Aus dem erscheinenden Kontextmenü wählen Sie den Befehl Partei löschen aus.
Bestätigen Sie die folgende Sicherheitsabfrage mit OK.
201
Eine Partei kann nur dann gelöscht werden, wenn sie nicht in einer Treuhandschaft
verwendet wird.
12.2.3.4 Erfassung der Auszahlungskonten in den Stammdaten
Sie haben im Treuhandmodul die Möglichkeit, die von den Begünstigten genannten
Auszahlungskonten direkt in der Stammdatenverwaltung zu erfassen. Dies empfiehlt sich
insbesondere bei Klienten, für die immer wieder Treuhandschaften abgewickelt werden.
Diese Konten werden mit der Zuordnung der Partei zu einer Treuhandschaft automatisch
übernommen.
Statt – wie oben beschrieben – die Maske BESTEHENDE Parteien zu schließen, klicken Sie
den Begünstigten der Treuhandschaft an, für den Sie Konten anlegen wollen. Diese Zeile
erscheint dann schwarz hinterlegt.
Wechseln Sie per Mausklick in den Karteireiter Partei ÄNDERN/SUCHEN und dann auf den
unteren Karteireiter Konten.
202
203
Wählen Sie entweder aus dem Menü Bearbeiten den Befehl Neues Inlandskonto anlegen
aus oder wählen Sie diesen Befehl aus dem Kontextmenü, das sich durch Betätigen der
rechten Maustaste öffnet.
204
Es erscheint daraufhin der folgende Dialog zur Eingabe der Kontodaten des Inlandskontos
205
Geben Sie die Kontonummer ein, eine interne Kontobezeichnung sowie die Bankleitzahl.
Klicken Sie im Anschluss auf Speichern.
Die Kontobezeichnung, die Sie in dieser Maske erfassen, ist nicht identisch mit dem Namen,
unter dem das Konto bei der Bank geführt wird. Sie können diese frei vergeben, allerdings
empfiehlt sich ein Hinweis auf die konkrete Treuhandschaft.
Beenden Sie die Eingabe der Konten durch Anklicken von Schließen.
12.2.4 Anlage der Treuhandschaft
12.2.4.1 Erfassung der grundlegenden Daten
Klicken Sie im Menü Daten den Befehl Treuhandschaft an oder klicken Sie auf das
entsprechende Symbol in der Symbolleiste
Sie öffnen dadurch zunächst die Maske BESTEHENDE Treuhandschaften, in der alle
bislang in Ihrer Datenbank erfassten Treuhandschaften aufgelistet werden.
206
207
Wechseln Sie zum Karteireiter NEUE Treuhandschaft anlegen und erfassen Sie in dieser
Maske zunächst
ihre interne Aktenzahl,
den geplanten Betrag,
das Datum der Übernahme der Treuhandschaft und
das voraussichtliche Erledigungsdatum, wie im Beispiel vorgegeben.
Sie können das Datum der Übernahme des Treuhandauftrags bzw. der voraussichtlichen
Erledigung der Treuhandschaft entweder direkt in das jeweilige Feld eintragen, oder den
Kalender aufrufen, indem Sie auf die Links Erteilt am bzw. Erledigt bis klicken.
208
209
Für die Zuordnung des Rechtsanwalts klicken Sie auf den kleinen Pfeil neben dem
zugehörigen Feld.
Dies gilt selbstverständlich nur für Kanzleien, in denen mehrere Rechtsanwälte angelegt
sind. Sonst steht nur der Einzelanwalt oder die Partnerschaft zur Auswahl.
Ein weiterer Punkt verbleibt die Zuordnung eines Anderkontos. Dafür klicken Sie auf den
Link Anderkonto und erhalten den folgenden Dialog.
210
Öffnen Sie die Liste der zur Verfügung stehenden Anderkonten, indem Sie auf den
kleinen grauen Pfeil neben dem Feld Bestehendes Konto klicken26.
Wählen Sie eines dieser Konten aus.
26
Das Treuhandmodul erlaubt die Erfassung des Anderkontos auch erst über diese Maske, indem
Sie den Punkt neues Konto anklicken, es empfiehlt sich aber jedenfalls die Erfassung über die
Systemdaten vor Anlage der Treuhandschaft.
211
212
Mit der Auswahl des Kontocodes werden die Felder, die Sie in der Maske sehen, wie die
Bankleitzahl, die Kontonummer und die Währung, automatisch vom Treuhandmodul
ausgefüllt Klicken Sie jetzt auf den Button OK.
Dieses Feld Anonym ist anzuklicken, falls es sich um eine anonyme Treuhandschaft
handelt. Bei dieser besteht kein Versicherungsschutz und nur die Eckdaten der
Treuhandschaft werden an die Rechtsanwaltskammer übertragen.
Der Kurzbezug ist frei wählbar (z.B. Grundstückskauf) einzugeben.
Im Langbezug besteht die Möglichkeit, die Treuhandschaft näher zu beschreiben.
Wenn Sie in auf den Karteireiter BESTEHENDE Treuhandschaften zurückkehren,
sehen Sie die Eckdaten der neu angelegten Treuhandschaft im Status erfasst.
Die neu angelegte Treuhandschaft hat vorläufig noch keine interne Registernummer.
Dieses Feld wird vom Treuhandmodul nach erfolgter Anmeldung der Treuhandschaft
automatisch befüllt.
213
12.2.4.2 Zuordnung der Parteien
Um der Treuhandschaft die in den Stammdaten erfassten Parteien zuzuordnen, klicken Sie
die gegenständliche Treuhandschaft im Karteireiter BESTEHENDE Treuhandschaften
einmal an. Die angeklickte Zeile ist dann schwarz hinterlegt.
Wechseln Sie nun per Mausklick auf den Karteireiter Parteien.
Um die Parteien in der Stammdatenverwaltung zu suchen und zuzuordnen, stehen Ihnen
mehrere Varianten zur Verfügung:
12.2.4.2.1 Variante A
Öffnen Sie das Menü Bearbeiten und wählen Sie den Menüpunkt Neue Partei zuordnen.
214
215
12.2.4.2.2 Variante B
Sie können jedoch auch das Kontextmenü mit der rechten Maustaste öffnen und dort den
Befehl Neue Partei zuordnen auswählen
12.2.4.2.3 Variante C
Als weitere Variante für den Wechsel in Parteienverwaltung steht der Button Partei
zuordnen zur Verfügung.
216
Sie wechseln damit in die Maske Partei ÄNDERN/SUCHEN (oder BESTEHENDE Parteien,
je nach Einstellung) des Partei-Dialogs.
217
Geben Sie den Nachnamen der ersten gesuchten Partei ein und klicken Sie auf Suchen
oder betätigen Sie die Funktionstaste F2.
Tipp
Es ist nicht notwendig, den gesuchten Namen vollständig einzugeben, es reichen einige
Anfangsbuchstaben. Wollen Sie mehrere Parteien zugleich in die Treuhandschaft
übernehmen, geben Sie am Besten gar kein Suchkriterium an, denn so erhalten Sie als
Suchergebnis alle vorhandenen Parteien.
218
219
Klicken Sie nun in der Maske BESTEHENDE Parteien auf die Zeile, in der die gesuchte
Partei erscheint – diese Zeile ist schwarz hinterlegt – und dann auf den Button
Übernehmen.
Die Partei wird so der Treuhandschaft zugeordnet. Sie wechseln damit wieder automatisch in
die Liste der Parteien der anzulegenden Treuhandschaft.
Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle übrigen Beteiligten der Treuhandschaft.
Durch Markieren mehrerer Parteien in der Liste der BESTEHENDEN Parteien können Sie
auch mehrere Parteien zugleich in die Treuhandschaft übernehmen.
Das System übernimmt bei der Zuordnung die einzelnen Parteien zunächst als Begünstigte.
Diese sind in der ersten Spalte „Art“ als B gekennzeichnet Die Funktion der einzelnen
Parteien ist daher erst zu definieren, wenn Ihre Parteiliste vollständig ist.
220
221
Um die Funktion einer Partei zu definieren, klicken Sie die Partei an – die betreffende Zeile
ist dann schwarz hinterlegt – und wechseln per Mausklick auf den Karteireiter Parteidetail.
In dieser Maske können Sie die Zuordnung der Partei als Erleger (E), Begünstigter (B) bzw.
Finanzier (F) oder Sonstiger Begünstigter (S) vornehmen oder verändern.
222
223
Definieren Sie nun den Käufer als Erleger (E) bzw. das finanzierende Kreditinstitut als
Finanzier (F), klicken Sie nach jeder Änderung auf Speichern, um die Änderungen zu
übernehmen.
In der Parteiliste können Sie diese Eingaben anschließend in der Spalte „Art“ überprüfen.
12.2.4.3 Erfassung der Auszahlungskonten
Jede Partei, die Auszahlungen erhalten soll, benötigt Konten, über die der Zahlungsverkehr
abgewickelt wird. Wenn Sie dem Begünstigten der Treuhandschaft daher nicht schon in der
Stammdatenverwaltung Konten zugeordnet haben, müssen Sie diese jetzt anlegen.
Tipp
Die Erfassung eines Kontos des Erlegers ist optional. Wenn allerdings bei der Abwicklung
der Treuhandschaft Rückzahlungen von Teilbeträgen an diesen wahrscheinlich sind,
empfiehlt es sich, den Käufer zusätzlich als Begünstigten zu definieren und das Konto sofort
einzugeben. In diesem Fall sollte der Erleger auch die Kammermeldung unterfertigen, um
nachträglichen Aufwand durch die Einholung der notwendigen Unterschriften zu ersparen.
224
Um dem Begünstigten ein Auszahlungskonto zuzuordnen, klicken Sie diesen in der obigen
Liste an – die entsprechende Zeile erscheint schwarz hinterlegt – und wählen den unteren
Karteireiter Konten.
225
12.2.4.3.1 Inlandskonten
Klicken Sie im Menü Bearbeiten auf Neues Inlandskonto anlegen oder wählen Sie diesen
Befehl aus dem Kontextmenü. Zum Öffnen des Kontextmenüs klicken Sie mit der rechten
Maustaste.
226
227
Es erscheint der Dialog zum Anlegen eines Inlandskontos.
Geben Sie die Kontonummer, die Bankleitzahl und eine Kontobezeichnung ein und klicken
Sie anschließend auf Speichern.
Tipp
Bei Begünstigten – etwa bei Ehepaaren - mit demselben Auszahlungskonto, geben Sie als
Unterscheidung verschiedene Kontobezeichnungen ein.
228
Sie haben damit dem Begünstigten zunächst ein Auszahlungskonto zugeordnet, das noch
inaktiv ist. Setzen Sie das Konto daher aktiv, indem Sie das Rechteck in der ersten Spalte
anklicken und speichern Sie diese Änderung.
Auch wenn Sie die Auszahlungskonten direkt in der Parteienverwaltung erfasst haben,
werden diese als inaktive Konten übernommen, außer es existiert nur ein Konto. Das bietet
Ihnen vor allem bei Großklienten den Vorteil, dass Sie eine größere Anzahl von Konten
anlegen können, für die einzelne Treuhandschaft aber nur das jeweils benötigte Konto
auswählen können, ohne zusätzlichen Eingabeaufwand zu haben.
Inaktive Konten werden weder auf der Kammermeldung gedruckt, noch elektronisch an das
kammerseitige Treuhandsystem weitergeleitet.
229
230
Wenn Sie eine Treuhandschaft mit mehreren Begünstigten anlegen, oder ein Begünstigter
mehrere Auszahlungskonten hat, wiederholen Sie diesen Vorgang.
12.2.4.3.2 Auslandskonten
Klicken Sie auf den Menüpunkt Neues Auslandskonto anlegen:
Geben Sie die Daten des neuen Parteikontos wie folgt ein:
Kontobezeichnung:
eine eindeutige, interne Kurzbezeichnung für das Konto, die Sie frei vergeben können.
Swiftcode:
Zur genauen Identifikation der Empfängerbank gibt es die Möglichkeit der Eingabe des
SWIFT-Codes. Dieser Code ist eine weltweit eindeutige Identifizierung der Bank. Der
SWIFT-Code ist immer 8- bzw. 11-stellig einzugeben.
Wenn ein SWIFT-Code angegeben wird, müssen die Felder Routing-Type und RoutingCode leer bleiben.
231
Sollten Sie den SWIFT-Code der Bank des Empfängers nicht kennen, hinterfragen Sie
bitte den korrekten Code bei Ihrem Bankinstitut.
Routing-Type/Routing-Code:
Derzeit wird dieses System der Bankkennung nur in einigen Ländern verwendet.
Um eine Liste aller Länder mit diesem System zu erhalten, klicken Sie auf den Link
Routing-Type.
Abrechnung Bankspesen:
Hier können Sie wählen, wie die Spesen der Auslandsüberweisung zwischen
Auftraggeber und Empfänger aufgeteilt werden sollen27.
IBAN:
Wenn Sie einen IBAN verwenden klicken Sie den Link Kontonummer an und wählenden
Punkt IBAN aus.
27
Sie können in den Programmoptionen festlegen, wie die Spesen standardmäßig verteilt werden
sollen.
232
Die Maske ändert sich wie folgt:
Beenden Sie Ihre Eingabe mit Speichern.
233
12.2.4.3.2.1
Änderung von Auszahlungskonten
Um die Daten eines Parteikontos zu verändern, führen Sie die folgenden Schritte aus:
Klicken Sie auf „Bearbeiten“ oder mit der rechten Maustaste in den Tabellenbereich.
Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Kontodetail aus.
Geben Sie die gewünschten Änderungen ein und beenden Sie Ihre Eingabe durch
Anklicken von Speichern.
12.2.4.3.2.2
Löschung von Auszahlungskonten
Die Löschung von Auszahlungskonten erfolgt ausschließlich über die Parteienverwaltung
und ist nur dann möglich, wenn die betroffene Partei noch keiner Treuhandschaft zugeordnet
wurde.
Gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie in dem Menü Daten den Befehl Partei aus und klicken Sie auf der Liste der
Bestehenden Parteien auf die, deren Konto gelöscht werden soll.
234
Diese Zeile erscheint jetzt schwarz hinterlegt, klicken Sie nun auf den unteren Karteireiter
Konten.
Wählen Sie das zu löschende Konto aus der Liste der Parteikonten aus.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Liste, oder verwenden Sie das Menü
„Bearbeiten“. In dem dann eingeblendeten Kontextmenü wählen Sie den Befehl Konten
löschen.
Bestätigen Sie die folgende Sicherheitsabfrage mit OK.
12.2.4.4 Änderung der Treuhandschaft
Um die grundlegenden Daten einer Treuhandschaft zu ändern, müssen Sie wie folgt
vorgehen:
Wählen Sie die zu ändernde Treuhandschaft in der Registerkarte BESTEHENDE
Treuhandschaften aus.
Klicken Sie auf die Registerkarte Treuhandschaft ÄNDERN. Es erscheint folgender
Dialog:
235
Ändern Sie die gewünschten Daten der Treuhandschaft.
Beenden Sie Ihre Eingabe durch Anklicken von Speichern.
Beachten Sie bitte, dass eine Änderung der Daten der Treuhandschaft – je nach
vorherigem Status der Treuhandschaft – eine Änderung des Status mit sich bringen
kann.
12.2.4.5 Löschung der Treuhandschaft
Alle Treuhandschaften, die noch nicht erfolgreich zur Rechtsanwaltskammer übertragen
wurden, können gelöscht werden.
Zum Löschen einer Treuhandschaft führen Sie folgende Schritte durch:
Wählen Sie im Menü Daten den Befehl Treuhandschaft an.
Klicken Sie in der Registerkarte BESTEHENDE Treuhandschaften die zu löschende
Treuhandschaft mit der rechten Maustaste an.
Wählen Sie aus dem erscheinenden Kontextmenü den Punkt Treuhandschaft löschen
aus.
236
Bestätigen Sie die folgende Meldung mit OK.
Hinweis:
Beim Löschen von Treuhandschaften können Lücken in der vom Treuhandmodul
vergebenen Registernummer (Reg. Nr.) entstehen. Versuchen Sie deshalb, das
Löschen von Treuhandschaften mit Registernummern zu vermeiden.
12.2.5 Stati der Treuhandschaft
Nachdem Sie die Eckdaten der Treuhandschaft, soweit sie zum jetzigen Zeitpunkt bekannt
sind, vollständig erfasst haben, wechseln Sie auf den Karteireiter Treuhandschaft
ÄNDERN.
In dieser Maske sehen Sie die soeben angelegte Treuhandschaft im Status erfasst.
Wenn Sie diesen Link „Status: erfasst“ anklicken, können Sie die verschiedenen von der
Treuhandschaft durchlaufenen Stati überprüfen.
237
Solange Sie die Treuhandschaft im Status „erfasst“ belassen, werden dazu bei Transfers
zum System der Rechtsanwaltskammer keine Daten übermittelt. Für die Übermittlung der
von Ihnen neu erfassten Treuhandschaften sind diese in den Status „Voranmeldung“ oder
„Anmeldung“ zu setzen.
Um die Treuhandschaft in einen anderen Status umzusetzen, wählen Sie aus dem mit der
rechten Maustaste geöffneten Kontextmenü den Punkt Status umsetzen auf.
Sie erreichen diesen Menüpunkt auch über das Menü Bearbeiten.
238
12.2.5.1 Voranmeldung
Diesen Status wählen Sie nur dann, wenn Ihnen wesentliche Daten der Treuhandschaft noch
nicht bekannt sind. Als Mindesteingaben sind für diesen Status nur die grundlegenden Daten
der Treuhandschaft und der Erleger einzugeben.
Wenn Sie eine Treuhandschaft an das System der Rechtsanwaltskammer voranmelden, wird
daher auch nur dem Erleger bzw. dem Finanzierenden Kreditinstitut die Registrierung der
Treuhandschaft und das verwendete elektronisch gesicherte Anderkonto bestätigt.
239
240
12.2.5.2 Anmeldung
Die Eingabe des Auszahlungskontos von zumindest einem Begünstigten ist notwendig, um
die Treuhandschaft in den Status „Anmeldung“ umsetzen zu können. Die Angabe eines
Kontos des Erlegers hingegen ist nicht obligatorisch.
Tipp
Da alle Auszahlungskonten unterschrieben sein müssen, ist es sinnvoll, sich vom
Käufer jedenfalls schriftlich ein Auszahlungskonto bekannt geben zu lassen, wenn die
Rückzahlung einzelner Beträge der Treuhandschaft eventuell erforderlich werden
könnte.
Den Vorgang des Umsetzens des Status der Treuhandschaft auf „Anmeldung“ finden Sie in
den folgenden Bildern illustriert.
Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage durch Anklicken von Ja.
241
242
Durch Anklicken des Links „Status: Anmeldung“ können Sie sich den Verlauf der
Treuhandschaft ansehen.
12.2.6 Kammermeldung
Angelpunkt der Kontrolle durch die Rechtsanwaltskammer ist die Unterschrift des
Begünstigten unter sämtliche Auszahlungskonten. Dafür stellt Ihnen das Treuhandmodul ein
Formular, die so genannte „Kammermeldung“ zur Verfügung.
Klicken Sie für den Ausdruck der Kammermeldung in der Registerkarte Treuhandschaft
ÄNDERN mit der rechten Maustaste und wählen Sie den Menüpunkt Treuhandschaft
drucken aus.
243
Es erscheint der Druckdialog.
244
Klicken Sie auf „Kammermeldung“ und anschließend auf den Button OK.
Die ausgedruckte Kammermeldung ist von dem/den begünstigten Vertragspartner der
Treuhandschaft sowie vom Rechtsanwalt zu unterfertigen.
Tipp
Alle für die Freigabe der Treuhandschaft obligatorisch auszufüllenden Felder der
Kammermeldung werden, bei vollständiger Erfassung der Daten (wie eben gezeigt),
automatisch ausgefüllt.
Wenn
die
vollständige
Kammermeldung
vom
begünstigten
Vertragspartner
unterfertigt wurde, faxen Sie diese unter der Nummer 01/533 03 82/99 an die
Rechtsanwaltskammer Wien, Abteilung Treuhandbuch.
12.2.7 Erfassung der einzelnen Auszahlungen
12.2.7.1 Erfassung neuer Zahlungen
Um die elektronische Unterschrift für die einzelnen Auszahlungen vom System der
Rechtsanwaltskammer
abzuholen,
wählen
Sie
Treuhandschaft an.
245
im
Menü
Daten
den
Menüpunkt
Überprüfen Sie zunächst, ob sich die Treuhandschaft im Status „Freigabe“ befindet.
Sie sehen das entweder im Karteireiter BESTEHENDE Treuhandschaften in der ersten
Spalte (Status) oder im Karteireiter Treuhandschaft ÄNDERN.
246
247
Wechseln
Sie
anschließend
per
Mausklick
auf
den
Karteireiter
Zahlungen
zur
Treuhandschaft und wählen Sie dort NEUE Zahlung.
Tipp
Befindet sich die Treuhandschaft noch im Status der Anmeldung, obwohl Sie alle
erforderlichen Unterlagen vollständig an die Rechtsanwaltskammer übermittelt haben,
überprüfen Sie stets, ob die Datenfernübertragung (Transfer) zur Einspielung der
Daten aus dem kammerseitigen System erfolgt ist28.
Um einen Überblick über die Status-Entwicklung Ihrer Treuhandschaft zu bekommen,
können Sie sich die Statusliste ansehen. Klicken Sie dazu auf den Link „Status: Freigabe“.
28
Die Durchführung von Transfers an das kammerseitige System wird später noch erläutert.
248
Nachdem Sie auf den Karteireiter NEUE Zahlung geklickt haben, erscheint der folgende
Dialog:
249
Klicken Sie neben dem Feld Partei auf den kleinen grauen Pfeil.
Sie erhalten eine Liste aller zu dieser Treuhandschaft erfassten Parteien. Wählen Sie den
Begünstigten oder Sonstigen Begünstigten aus. Sie erkennen den Begünstigten daran, dass
neben seinem Namen ein B bzw. S in Klammer steht.
250
Mit Ihrer Auswahl füllt das Treuhandmodul sämtliche Kontodaten automatisch aus.
251
Sollten
für
den
Begünstigten
mehrere
Auszahlungskonten
zu
einer
bestimmten
Treuhandschaft angelegt und aktiv gesetzt worden sein, klicken Sie jetzt auf den kleinen
Pfeil neben dem Feld Konto und öffnen Sie so die Auswahl unter den vorher vergebenen
Kontobezeichnungen.
252
253
Anschließend geben Sie Währung und Fälligkeit, den auszuzahlenden Betrag sowie den
Verwendungszweck und allfällige Auszahlungsbedingungen29 für die Zahlung ein und
speichern diese Daten durch Anklicken von Speichern.
Wechseln Sie anschließend auf den Karteireiter BESTEHENDE Zahlungen. Sie sehen dort
die eben erfasste Zahlung, vorläufig noch ohne Bestandsstatus30.
29
Das Feld Bedingung ist nur zu Ihrer eigenen Information. Sie können hier festhalten, unter
welchen Umständen Sie die geplante Zahlung durchführen wollen (Grundbucheintrag erfolgt
usw.). Die Information wird nicht an die Rechtsanwaltskammer weitergeleitet.
30
Die Schrift der Zahlung ist schwarz.
254
12.2.7.2 Bildung von Beständen
Wenn Sie alle zu dieser Treuhandschaft durchzuführenden Zahlungen nach diesem Schema
erfasst haben, markieren Sie diese31 und klicken auf Bestände bilden. Bestätigen Sie die
nachfolgende Meldung mit OK.
Wenn Sie die Bestände erfolgreich gebildet haben, sehen Sie im Bestandsstatus fertig zur
Übertragung (RAK)32 .
31
Klicken Sie die erste Zeile an und dann bei gedrückter Shift-Taste auf alle weiteren Zeilen.
32
Die Schrift wechselt von schwarz auf blau.
255
256
Schließen Sie diese Maske und übermitteln Sie die Zahlungsdaten an das System der
Rechtsanwaltskammer, indem Sie einen Transfer durchführen. Achtung: Bestände werden
nur zur RAK übertragen, wenn sich die zugehörige Treuhandschaft im Status
„Freigabe“ oder „Rückabwicklung“ befindet.
Während
Ihrer
Verbindung
zur
Rechtsanwaltskammer
wird
–
nach
Prüfung
der
Zahlungsdaten – die elektronische Unterschrift für die Auszahlungen an das Treuhandmodul
zurückgesendet, falls die Treuhandschaft zuvor freigegeben war.
Im Bestandsstatus sehen Sie die Meldung gebildet (Bank Austria Creditanstalt
BusinessLine) oder exportiert (andere Electronic Banking Systeme). Die Farbe der Schrift
wechselt auf grün.
257
12.2.7.3 Auflösung von Beständen
In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, einen gebildeten Bestand wieder aufzulösen. In
diesem Fall können Sie einen neu gebildeten Bestand nochmals zur RAK übertragen, wo er
dann erneut elektronisch unterschrieben wird.
Um einen Bestand aufzulösen, gehen Sie wie folgt vor:
Markieren Sie den aufzulösenden Bestand in der Registerkarte BESTEHENDE
Zahlungen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Liste, um das Kontextmenü einzublenden.
Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Bestände auflösen aus und bestätigen Sie die
folgende Sicherheitsabfrage mit OK bzw. Ja.
Die ausgewählten Bestände werden aufgelöst und löschen ihren Bestandsstatus. Die
Farbe der Zeilen der ehemaligen Bestände in der Liste der bestehenden Zahlungen
ändert sich auf schwarz.
258
Es ist auch möglich, den Status nur von „exportiert/gebildet“ auf „fertig zur Übertragung
(RAK)“ zu setzen, um die Unterschrift nochmals abzuholen. Auch dies erfolgt mit dem
Befehl Bestände auflösen.
12.2.7.4 Änderung von Zahlungen
Um die Daten einer bestehenden Zahlung zu ändern, müssen Sie folgende Schritte
durchführen:
Wählen Sie die zu ändernde Zahlung in der unteren Registerkarte BESTEHENDE
Zahlungen aus.
Klicken Sie auf die untere Registerkarte Zahlung ÄNDERN:
Führen Sie die gewünschten Änderungen durch. Dies ist nur möglich, so lange die
Zahlung nicht Teil eines Bestandes ist.
Beenden Sie Ihre Eingabe mit Speichern.
12.2.8 Übermittlung der Daten an die Rechtsanwaltskammer
Die Verbindung zwischen Ihrem Treuhandmodul und dem kammerseitigen System zum
Austausch der Daten stellen Sie durch die Definition von Transfers her.
259
Klicken Sie dazu im Menü Daten auf den Befehl Transferliste oder klicken Sie auf das
Symbol für die Transferliste.
260
Dadurch öffnen Sie die Transferliste des Treuhandmoduls.
261
Überprüfen Sie im Karteireiter NEUE Transferdienste definieren, ob die (automatisch
eingestellte) Angabe der nächsten Durchführung Ihrer aktuellen Systemzeit entspricht Falls
ja, klicken Sie auf Speichern und dann auf Schließen.
Wenn das DFÜ-Modul an diesem Tag noch nicht gestartet wurde, erscheint die folgende
Meldung.
Klicken Sie auf Ja, um das DFÜ-Modul zu starten und damit die Verbindung zum System der
Rechtsanwaltskammer aufzunehmen. Der Transfer zur Rechtsanwaltskammer beginnt und
die Daten werden übertragen
Tipp
Vergessen Sie nicht, die Funktionstaste F5 zu drücken, um neue Daten, die Sie mittels
Transfer vom kammerseitigen System erhalten, in Ihrem Programm sichtbar zu
machen.
262
Während der Übertragung der Daten ist im DFÜ-Modul der Karteireiter Aktiver Transfer
verfügbar. Im Menü Darstellung können Sie zwischen einer grafischen und einer
tabellarischen Darstellungsform der Datenübertragung auswählen.
263
13 Abschluss der Treuhandschaft
13.1 Umsetzen des Status auf „Historisch“
Wird eine Treuhandschaft abgeschlossen – wurde also der gesamte vereinbarte Betrag an den
Begünstigten überwiesen oder die Rückabwicklung durchgeführt – kann die Treuhandschaft im
Treuhandmodul auf „historisch“ gesetzt werden.
Um eine Treuhandschaft auf historisch zu setzen, gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie im Menü Daten den Menüpunkt Treuhandschaften.
Wählen Sie die gewünschte Treuhandschaft durch Anklicken der entsprechenden Zeile auf der
Registerkarte BESTEHENDE Treuhandschaften aus33. Sie können nur Treuhandschaften die
sich im Status „Freigabe“ oder „Rückabwicklung“ befinden auf historisch setzen.
Klicken Sie auf den Karteireiter Treuhandschaft ÄNDERN.
Klicken Sie auf das Menü Bearbeiten (oder mit der rechten Maustaste, um das Kontextmenü
zu öffnen) und wählen Sie den Befehl Status umsetzen auf – Historisch.
33
Die Zeile wird schwarz hinterlegt dargestellt.
264
Bestätigen Sie die folgende Abfrage mit Ja.
Die Treuhandschaft wird auf historisch umgesetzt und scheint nicht mehr in der Liste der
BESTEHENDEN Treuhandschaften auf.
265
13.2 Liste historischer Treuhandschaften
Um sich eine Liste der historischen Treuhandschaften im System anzusehen, führen Sie die
folgenden Schritte durch:
Klicken Sie im Menü Info auf den Menüpunkt Historische Treuhandschaften:
Unter dem Karteireiter BESTEHENDE Treuhandschaften finden Sie eine Übersicht aller
historischen Treuhandschaften.
Änderungen der Daten der Treuhandschaft sind hier nicht mehr möglich.
266
13.3 Aktivierung historischer Treuhandschaften
Sie haben auch die Möglichkeit, eine historische Treuhandschaft wieder zu aktivieren und damit
der Liste der aktuellen Treuhandschaften hinzuzufügen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Wählen Sie die gewünschte Treuhandschaft durch Anklicken in der Liste BESTEHENDE
Treuhandschaften aus.
Klicken Sie auf den Karteireiter Treuhandschaft ÄNDERN.
Wählen Sie aus dem Menü Bearbeiten den Befehl Hist. Treuhandschaft aktivieren aus und
bestätigen Sie die folgende Meldung mit Ja.
Die historische Treuhandschaft wird dann aktiviert und wieder in der Liste der aktuellen
Treuhandschaften aufgelistet34. Sie befindet sich daraufhin im Status „Anmeldung“.
Dies ist nur möglich, wenn das Anderkonto der Treuhandschaft noch nicht gelöscht wurde!
34
Die Liste der aktuellen Treuhandschaften erhalten Sie durch Anklicken von Treuhandschaft im Menü
Daten.
267
13.4 Löschung historischer Treuhandschaften
Um eine historische Treuhandschaft zu löschen, gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie die zu löschende Treuhandschaft durch Anklicken in der Liste BESTEHENDE
Treuhandschaften aus.
Klicken Sie im Menü Bearbeiten auf den Eintrag Treuhandschaft löschen.
Bestätigen Sie die folgende Sicherheitsabfrage mit Ja.
268
14 Kommunikationsprofile
14.1 Direkte Modemeinwahl (Analog oder ISDN)
14.1.1 Allgemeines
Für die Datenübertragung zur Rechtsanwaltskammer ist es notwendig, ein Kommunikationsprofil
mit entsprechenden Verbindungseinstellungen festzulegen.
Sie gelangen in den entsprechenden Dialog, indem Sie im Menü Systemdaten den Menüpunkt
Kommunikationsprofile auswählen.
Der Dialog enthält eine Liste aller Kommunikationsprofile. Klicken Sie doppelt auf einen Eintrag,
um in den Dialog Kommunikationsprofil ÄNDERN zu gelangen.
14.1.2 Anlage von Kommunikationsprofilen
Um ein neues Kommunikationsprofil anzulegen, gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie auf die Registerkarte NEUES Kommunikationsprofil anlegen. Es erscheint der
folgende Dialog:
269
Tragen Sie in dem Feld Profilname eine eindeutige Bezeichnung für das Kommunikationsprofil
ein (z.B. RAK Wien).
Im Feld Telefonnummer ist die Nummer der RAK Wien einzutragen.
Dies ist die Wiener Nummer 532 18 74 für analoge Modems bzw. 533 03 86 für ISDNModems35.
Der Link Telefonanlage führt zu einem Dialog, der die Einstellung von Parametern Ihrer
Telefonanlage ermöglicht:
35
Falls Sie nicht wissen, welche Art von Modem Sie benutzen: Bei analogen Modems ist ähnlich wie bei
Fax-Geräten meist ein Rauschen beim Verbindungsaufbau zu hören
270
Durch Anklicken von Übernehmen speichern Sie die Einstellungen Ihrer Telefonanlage. Falls
Sie eine Nebenstellenanlage verwenden, und beim Telefonieren erst durch 0 oder Drücken der
Leitungstaste nach außen wählen können, sollten Sie hier die Einstellung Nebenstelle
markieren.
Wählen Sie die serielle Schnittstelle (COM Schnittstelle) aus, an der Ihr Modem angeschlossen
ist und stellen Sie die gewünschte Geschwindigkeit ein. Idealerweise wählen Sie hier den Wert
„9600“ aus. Für ISDN-Modems ist der Wert „57600“ zu bevorzugen.
Beenden Sie Ihre Eingabe mit Speichern. Das neue Kommunikationsprofil wird gespeichert
und die Felder werden geleert.
14.1.3 Änderungen des Kommunikationsprofils
Um die Einstellungen eines bestehenden Kommunikationsprofils zu ändern, führen Sie die
folgenden Schritte durch:
Wählen Sie in der Registerkarte BESTEHENDE Kommunikationsprofile das zu ändernde
Profil mit einem Mausklick aus.
Klicken Sie Kommunikationsprofil ÄNDERN an.
271
Führen Sie die gewünschten Änderungen durch und beenden Sie Ihre Eingabe durch
Anklicken von Speichern.
14.1.4 Löschung von Kommunikationsprofilen
Klicken
Sie
im
Dialog
BESTEHENDE
Kommunikationsprofile
das
zu
löschende
Kommunikationsprofil mit der rechten Maustaste an.
Aus dem erscheinenden Kontextmenü wählen Sie den Punkt Kommunikationsprofil löschen
aus.
Um
das
Kommunikationsprofil
endgültig
zu
Sicherheitsabfrage mit OK.
272
löschen,
bestätigen
Sie
die
folgende
14.2 VERBINDUNG über TCP/IP:
Öffnen Sie im Punkt SYSTEMDATEN den Unterpunkt KOMMUNIKATIONSPROFILE.
Sie sehen die folgende Maske:
273
Wenn Sie bereits ein Kommunikationsprofil angelegt haben, dann klicken Sie dieses doppelt
an.
Wenn Sie noch kein Kommunikationsprofil angelegt haben, klicken Sie auf den Karteireiter
Neues Kommunikationsprofil anlegen.
274
Wenn Sie auf ein neues Kommunikationsprofil anlegen, vergeben Sie einen Profilnamen.
Bearbeiten Sie jedoch ein bestehendes Kommunikationsprofil, entfällt dieser Schritt.
Um die schnellere TCP/IP Technologie nutzen zu können, klicken Sie den Pfeil neben der
Verbindungsart an und wählen Sie nun bei den Verbindungsarten den Punkt „Internet/TCPIP“.
275
Wenn Sie den Punkt „Internet / TCP-IP“ gewählt haben, dann sehen Sie nun folgende Maske:
276
Die Internet-Adresse ist mit „anwaltlichestreuhandbuchrakwien.at“ bereits vorgegeben, ebenso
der Port 3048.
Speichern Sie die Eingaben. Danach können Sie die Maske schließen.
277
15 Das DFÜ-Modul
Die Datenfernübertragung im elektronischen Treuhandbuch wird vom DFÜ-Modul durchgeführt.
Alle Transfers an die Rechtsanwaltskammer werden über dieses Modul abgewickelt.
In diesem Kapitel wird ein umfassender Überblick über die Datenfernübertragung an sich, sowie
über die Funktionen des DFÜ-Moduls, gegeben.
15.1 Ablauf der Datenübertragung
Import von Kontoauszügen aus vorhandenen Dateien im Import-Verzeichnis (nicht bei
BusinessLine als EB)
Erstellen der Sendedatei
Datenübertragung PC – Rechtsanwaltskammer
Rückantwort Rechtsanwaltskammer – PC
Kontrolle der Antwortdatei am PC und Übernahme in die Datenbank
Export von Zahlungen in das Export-Verzeichnis (nicht bei BusinessLine als EB)
278
15.2 Das DFÜ-Modul im täglichen Betrieb
Das DFÜ-Modul kann entweder direkt aus der Programmgruppe „Treuhandmodul“ im Startmenü
von Windows oder aus dem Hauptprogramm direkt aufgerufen werden. Wenn Sie das DFÜ-Modul
automatisch beim Start des Treuhandmoduls starten möchten, müssen Sie im Menü Extras den
Befehl Optionen anklicken und auf der Registerkarte Anwendung den Punkt DFÜ-Modul starten /
schließen auf „gestartet während Programmausführung“ stellen.
279
15.3 Transferliste
Die geplanten Transfers zur Rechtsanwaltskammer werden in der Transferliste angezeigt
Diese Transferaufträge müssen Sie zuerst im Treuhandmodul erstellen, bevor sie durch das DFÜProgramm bearbeitet werden können. Im DFÜ-Programm selbst ist keine Erstellung von Transfers
möglich – es zeigt nur bereits erstellte Transfers an.
Die einzelnen Zeilen in der Transferliste bestehen aus folgenden Feldern:
Transfernummer
Die Transfernummer wird für einen Transfer als laufende Nummer vergeben. Periodische
Transfers behalten ihre einmal zugeteilte Transfernummer zur eindeutigen Identifikation.
Status
Bezeichnet den gegenwärtigen Status des Transfers. Folgende Statusmeldungen können
angezeigt werden:
Wartend
Der Transfer wurde noch nicht durchgeführt, der Start erfolgt zum
vorgesehenen Zeitpunkt
280
Pause
Der Transfer wurde vom System angehalten, der Benutzer muss den
Transfer manuell reaktivieren36
Aktiv
Der Transfer wird im DFÜ-Modul gerade bearbeitet
Durchführung
Zeigt den Zeitpunkt der nächsten Durchführung an, zu dem der Transfer aktiviert wird. Bei
Transfers im Status „Pause“ wird der letzte Durchführungszeitpunkt angezeigt.
Bank
Anzeige, dass die Daten an die RAK Wien übertragen werden. Da das DFÜ-Modul sowohl vom
Treuhandmodul als auch von der BusinessLine gleichermaßen genutzt wird, lautet die
Feldbezeichnung hier „Bank“.
Beschreibung
Anmerkung, die bei der Erstellung des Transfers eingegeben wurde und diesen näher
beschreibt.
Haben Sie im Treuhandmodul Transferaufträge erstellt und in die Warteschlange gestellt, werden
diese
der
Reihe
nach
(Datum/Uhrzeit)
abgearbeitet.
Bei
Erreichen
des
angestrebten
Durchführungszeitpunktes beginnt das DFÜ-Programm – sofern es sendebereit ist – mit der
Übertragung der Daten.
15.3.1 DFÜ sendebereit/ nicht sendebereit
Das DFÜ-Modul kann beim Aufruf entweder sendebereit oder nicht sendebereit sein. Um den
Sendestatus zu verändern, wählen Sie im Menü Transfer den Befehl Sendebereit bzw.
verwenden Sie den Link am linken unteren Fensterrand.
Um bereits erstellte Transfers durchführen zu können, muss das DFÜ-Programm den Status „DFÜ
ist sendebereit“ aufweisen.
36
Den Transfer markieren und im Menü Transfer den Befehl Transfer freigeben anklicken.
281
Grundsätzlich ist es für den täglichen Betrieb ratsam, dass das DFÜ-Modul beim Aufruf
sendebereit ist. Um dies sicherzustellen, darf im Treuhandmodul im Menü Extras – Optionen –
Transfer der Punkt „DFÜ-Modul – nicht sendebereit beim Start“ nicht angekreuzt werden.
15.3.2 Löschung von Datensätzen
Mit diesem Button können nicht mehr aktuelle Datensätze aus der Datenbank gelöscht werden.
Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern und ist nur bei inaktivem DFÜ-Programm möglich.
15.3.3 Aktiver Transfer
Im DFÜ-Programm werden Transfervorgänge, die im Treuhandmodul erstellt wurden, angezeigt
und durchgeführt.
Wird ein Transfer vom DFÜ-Modul gerade bearbeitet, können Sie diesen auf der Registerkarte
Aktiver Transfer mitverfolgen.
Der Fortschritt des laufenden Transfers ist im DFÜ-Programm im Feld „Status“ ersichtlich. Für die
Ansicht des gerade laufenden Transfers kann eine tabellarische oder eine grafische Ansichtsform
gewählt werden.
Um die Ansicht zu ändern, wählen Sie im Menü Darstellung entweder Grafisch oder
Tabellarisch. Diese Einstellung kann jedoch auch im Treuhandmodul im Menü Extras – Optionen
– Transfer unter DFÜ-Darstellung konfiguriert werden.
282
15.3.3.1 Tabellarische Darstellung eines aktiven Transfers
15.3.3.2 Grafische Darstellung eines aktiven Transfers
283
In der grafischen Darstellung sehen Sie zusätzlich, zum wievielten Mal das DFÜ-Modul versucht,
die Daten zu übertragen.
Ab einem bestimmten Zeitpunkt während eines laufenden Transfers haben Sie die Möglichkeit,
diesen durch Anklicken von Transfer stoppen zu unterbrechen. Bitte beachten Sie, dass der
Vorgang des Abbrechens eines laufenden Transfers eine bestimmte Zeit in Anspruch nehmen
kann.
15.3.4 Transferprotokoll
Im Transferprotokoll werden alle Aktionen des DFÜ-Moduls auf die Sekunde genau37
aufgezeichnet. Dadurch können die Vorgänge bei der Datenfernübertragung auf ihre Richtigkeit
überprüft und auftretende Fehler aufgrund der Angaben im Protokoll genau spezifiziert werden.
Jede Durchführung eines Transfers zur Rechtsanwaltskammer wird durch einen eigenen Eintrag
im Transferprotokoll dokumentiert.
37
Systemuhrzeit des Rechners
284
Um Detailinformationen zu den einzelnen DFÜ-Aktionen anzuzeigen, markieren Sie das
gewünschte Transferprotokoll und klicken auf den Karteireiter Details.
285
16 Transferliste
16.1 Allgemeines
In der Transferliste werden alle Transfers zur Rechtsanwaltskammer angezeigt und neue
Transfers können definiert werden. Die Transferliste ermöglicht weiters die Erstellung von
automatisierten DFÜ-Transfers zur Rechtsanwaltskammer zu festgelegten Zeitpunkten.
Um die Transferliste zu öffnen, wählen Sie im Menü Daten den Menüpunkt Transferliste
aus.
Es erscheint eine Liste der bereitliegenden Transferdienste, die alle definierten Transfers
anzeigt:
Transfernummer
Die Transfernummer wird als laufende Nummer vergeben.
Periodische Transfers behalten ihre einmal zugeteilte
Transfernummer zur eindeutigen Identifikation.
Status
Bezeichnet den gegenwärtigen Status des Transfers.
Folgende Statusmeldungen können angezeigt werden:
Wartend
Der Transfer wurde noch nicht durchgeführt, der
Start erfolgt zum vorgesehenen Zeitpunkt.
Pause
Der Transfer wurde vom System angehalten, der
286
Benutzer
muss
den
Transfer
manuell
DFÜ-Modul
gerade
reaktivieren38.
Aktiv
Der
Transfer
wird
im
bearbeitet.
Durchführung
Zeigt den Zeitpunkt der nächsten Durchführung an, zu dem
der Transfer aktiviert wird. Bei Transfers im Status „Pause“
wird der letzte Durchführungszeitpunkt angezeigt.
RAK
Anzeige, dass die Daten zur RAK Wien übertragen werden
Beschreibung
Kurzer Beschreibungstext, der den Eintrag in der Liste näher
erläutert
Geändert von
Zeigt den Benutzer an, der den Transfer als Letzter
bearbeitet hat
Geändert am
38
Zeigt an, wann der Transfer das letzte Mal verändert wurde
Den Transfer markieren, im Menü Bearbeiten den Befehl Status ändern wählen und Transfer
freigeben anklicken.
287
16.2 Definition von Transferdiensten
16.2.1 Einzeltransfer
Um neue Transferdienste im Treuhandmodul anzulegen, wählen Sie im Menü Daten den
Befehl Transferliste und klicken anschließend auf die Registerkarte NEUE Transferdienste
definieren.
Es erscheint der folgende Dialog:
Um in diesem Dialog einen neuen Transferdienst anzulegen, füllen Sie die Felder des
Dialogs wie folgt aus:
Beschreibung des Transfers
In diesem Feld können Sie eine frei wählbare Anmerkung eingeben oder den
vorgeschlagenen Text übernehmen. Dieser dient in weiterer Folge zur Identifizierung des
Transfers in der Transferliste.
Nächste Durchführung
Geben Sie hier das Datum und die Uhrzeit an, wann der Transfer durchgeführt werden
soll. Als Standardwert werden Systemzeit und Systemdatum eingetragen.
Transfer anhalten
Markieren Sie dieses Feld, um den aktuellen Transfer zu stoppen.
288
16.2.2 Automatisierte Transfers
Soll für einen Transfer eine automatische Wiederholung definiert werden, kreuzen Sie diesen
Punkt an, um die Option zu aktivieren. Die automatische Wiederholung gewährleistet einen
Transfer zu einem festgelegten Zeitpunkt.
Sie können folgende Auswahl treffen:
Wiederholung des Transfers monatlich, wöchentlich, täglich, stündlich
Durchführung des Transfers von – bis (Datum und Uhrzeit)
Bei der Auswahl eines Datums in den Feldern Durchführung von – bis können Sie
durch Anklicken der Links Datum von bzw. bis einen Kalender einblenden.
Durchführung immer, bis auf bestimmte Tage (außer am)
Um den neu definierten Transferdienst zu speichern, klicken Sie auf den Button
Speichern und stellen Sie sicher, dass zum Zeitpunkt des Transfers das DFÜ-Modul
gestartet und sendebereit, sowie das Modem eingeschaltet ist.
16.2.3 Änderung von Transferdienst
Um die Einstellungen eines Transferdienstes zu ändern, gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie im Menü Daten den Menüpunkt Transferliste aus.
Wählen Sie den gewünschten Eintrag aus der Liste der Transferdienste aus und klicken
Sie auf die Registerkarte Transferdienst ÄNDERN. Es erscheint folgender Dialog:
289
Führen Sie die gewünschten Änderungen durch.
Beenden Sie Ihre Änderungen durch Anklicken von Speichern. Sie können den Dialog
jederzeit mit Schließen verlassen.
290
17 Tastatur Short-Cuts
CTRL-S: Speichern
In vielen Fenstern kann das Speichern auch durch drücken von Strg (= CTRL) und S
gleichzeitig ausgelöst werden.
F2: Suchen
In einigen Fenstern besteht die Möglichkeit, einen Suchvorgang durch die Funktionstaste
F2 zu starten (z.B. Parteien suchen).
F5: Refresh
In fast allen Fenstern wird durch die Funktionstaste F5 ein Neueinlesen der Daten
ausgelöst. Dies kann sinnvoll sein, wenn die Daten in einem Fenster geändert wurden, in
einem anderen Fenster die Änderungen aber noch nicht sichtbar sind. (z.B.
Treuhandschaft ändern und Treuhandschaftsliste: Die Liste wird nach Änderungen im
Detail nicht automatisch neu eingelesen, sondern erst nach Betätigung der Taste F5).
291
18 Online-Hilfe
Zusätzlich zum Handbuch steht Ihnen auch eine Online-Hilfe zur Verfügung. Wählen Sie das
Menü Hilfe an, in dem Ihnen folgende Befehle zur Verfügung stehen:
Inhalt
Durch Anklicken des Befehls Inhalt erhalten Sie das Inhaltsverzeichnis der Online-Hilfe
angezeigt. Vom Inhaltsverzeichnis aus können Sie mittels Mausklick in das für Sie
interessante Kapitel wechseln.
Suchen
In dem Suchfenster können Sie direkt den zu suchenden Begriff eingeben oder
auswählen, nach welchem Sie suchen möchten. Durch Anklicken des gewünschten
Begriffes können Sie zur Detailinformation wechseln.
Hilfe benutzen
Zeigt Ihnen Informationen über die Anwendung der Hilfe-Funktion.
292
19 Wartung des Treuhandbuchs
Ziel dieses Kapitels ist es, alle Vorgänge zu beschreiben, die zur Wartung des
Treuhandmoduls benötigt werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Sicherung
bzw. Wiederherstellung Ihrer Daten gelegt.
19.1 Allgemeines
Das Treuhandmodul legt sämtliche Daten – Treuhandschaften, Parteien, Zahlungen, etc. – in
einer Datenbank ab. Mit dem Treuhandmodul Wartungsprogramm können Sie verschiedene
administrative Tätigkeiten durchführen, die helfen, Ihre Datenbank zu sichern und zu
optimieren.
Mit diesem Programmteil können Sie
Ihre Datenbank sichern
Ihre gesicherte Datenbank wiederherstellen
Ihre Datenbank auf eventuelle Fehler überprüfen
Ihre Datenbank optimieren
293
19.2 Login
Bei der Durchführung des Wartung darf kein anderer Benutzer im elektronischen
Treuhandmodul angemeldet sein.
Das Hauptprogramm Treuhandmodul und das DFÜ-Modul dürfen nicht gestartet sein, wenn
Sie das Wartungsprogramm starten.
Um das Wartungsprogramm zu verwenden, führen Sie folgende Schritte aus:
Starten
Sie
das
Wartungsprogramm
durch
Anklicken
von
Programme
–
Treuhandmodul – Treuhandmodul Wartungsprogramm im Startmenü von Microsoft
Windows™.
Sie werden anschließend aufgefordert, sich als Systemadministrator mit dem Kennwort
des Systemadministrators anzumelden:
Benutzer:
SYSADM (kann nicht geändert werden)
Kennwort:
SYSADM (bzw. das geänderte Kennwort des Benutzers SYSADM)
Bestätigen Sie Ihre Eingabe durch Klicken des Buttons Anmelden.
Nachdem Sie sich am System erfolgreich angemeldet haben, wird Ihnen ein
Willkommen-Dialog gezeigt. Klicken Sie auf Weiter.
294
Wählen Sie die Funktion, die Sie im Wartungsprogramm durchführen möchten.
295
19.3 Funktionen des Wartungsprogramms
19.3.1 Optimierung der Datenbank
Eine regelmäßige Optimierung Ihrer Datenbank ist notwendig, da beispielsweise gelöschte
Kontoauszüge im Treuhandmodul und in der Datenbank zwar nicht mehr aufscheinen,
jedoch im Hintergrund noch immer Speicherplatz belegen.
Um Ihre Datenbank optimieren zu können, benötigen Sie mindestens die doppelte
Datenbankgröße als freien Speicherplatz auf Ihrer Festplatte.
Während des Optimierungsvorgangs werden Ihre Daten aus der Datenbank ausgelagert und
danach in die optimierte Datenbank wieder importiert.
Gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie „Datenbank optimieren“ aus und klicken Sie anschließend auf Starten.
Klicken Sie im folgenden Dialog auf Ja.
Die Optimierung der Datenbank wird durchgeführt.
19.3.2 Sicherung der Datenbank
Mit der Funktion „Datenbank sichern“ können Sie Ihre Daten in komprimierter Form auf
Disketten, auf Ihrer Festplatte oder auf ein Netzlaufwerk als Sicherungskopie ablegen.
TIPP:
Die regelmäßige Sicherung Ihrer Daten ist von immenser Wichtigkeit!
Um Ihre Datenbank zu sichern, gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie „Datenbank sichern“ aus und klicken Sie anschließend auf Starten.
Klicken Sie im folgenden Dialog auf OK.
296
Wählen Sie aus, wo die Sicherungskopie gespeichert werden soll.
Standardmäßig schlägt das Wartungsprogramm das Installationsverzeichnis Ihres
Treuhandmoduls vor. Sie können natürlich auch einen anderen Ort auf Ihrer Festplatte
oder einem Laufwerk auswählen.
Nachdem Sie in dem Feld Dateiname einen möglichst ausdrucksvollen Dateinamen
vergeben haben, klicken Sie auf Speichern.
Die Sicherung Ihrer Datenbank wird jetzt durchgeführt. Nach Beendigung der Sicherung
wird folgende Meldung angezeigt:
Bestätigen Sie die Meldung mit OK.
Sie können weitere administrative Tätigkeiten durchführen oder das Treuhandmodul
Wartungsprogramm durch Anklicken von Abbrechen beenden.
297
19.3.3 Rücksicherung der Datenbank
Mit der Funktion „Datenbank rücksichern“ des Treuhandmodul Wartungsprogramms
können Sie Ihre Daten von einer Sicherungskopie wiederherstellen.
Die Wiederherstellung Ihrer Daten kann beispielsweise nach Defekten an Ihrer Festplatte
oder nach anderer Zerstörung Ihrer Treuhand Datenbank (versehentliches Löschen,
Formatieren der Festplatte, etc.) notwendig sein.
TIPP:
Es soll an dieser Stelle nochmals auf die Wichtigkeit von Sicherungskopien
hingewiesen werden, denn ohne vorher erstellte (und an sicherem Ort aufbewahrte)
Sicherungskopie können Ihre Treuhanddaten nicht rückgesichert werden!
Um Ihre Datenbank wiederherzustellen, gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie „Datenbank rücksichern“ aus und klicken Sie anschließend auf Starten.
Es erscheint daraufhin der folgende Dateiauswahldialog:
Wählen Sie die Sicherungskopie durch Anklicken aus und bestätigen Sie Ihre Auswahl
mit Öffnen.
Bestätigen Sie den folgenden Dialog mit Ja.
298
Nach der erfolgreichen Rücksicherung Ihrer Datenbank erscheint folgende Meldung:
Bestätigen Sie die Meldung mit OK.
Sie können nun weitere administrative Tätigkeiten durchführen oder das Treuhandmodul
Wartungsprogramm durch Anklicken von Abbrechen beenden.
19.3.4 Überprüfung der Datenbank
Die Funktion „Datenbank überprüfen“ des Treuhandmodul Wartungsprogramms untersucht
Ihre Datenbank auf mögliche Fehler und bereinigt diese automatisch. Datenbankfehler
können zum Beispiel auftreten, wenn Ihr Computer abstürzt und neu bootet.
Um Ihre Datenbank überprüfen zu lassen, führen Sie folgende Schritte aus:
Wählen Sie „Datenbank überprüfen“ aus und klicken Sie anschließend auf Starten.
Nach abgeschlossener Überprüfung erscheint folgende Meldung:
Bestätigen Sie die Meldung mit OK.
Sie können nun weitere administrative Tätigkeiten durchführen oder das Treuhandmodul
Wartungsprogramm durch Anklicken von Abbrechen beenden.
299
20 Software und Systeminfo
Um wesentliche Systeminformationen abzurufen, klicken Sie im Menü Hilfe auf den Befehl
Software- und Systeminfo
Sie erhalten dann die Angaben über den aktuellen Benutzer, den Name der Datenbank
sowie die Programm- und Datenbankversion. Weitere technische Informationen erhalten Sie,
wenn Sie den Button System anklicken.
300
301
21 Reorganisation der Datenbank
Werden über einen längeren Zeitraum große Datenmengen in der Datenbank des
Treuhandmoduls angelegt, kann dies zu längeren Zugriffszeiten in der Datenbank bzw. zu
Performanceverlusten im gesamten Programm führen.
Darum sollten Sie regelmäßig die Datenbank reorganisieren, um einen möglichst effektiven
Datenzugriff zu gewährleisten. Werden große Datenmengen aus dem System gelöscht (z. B.
Kontoauszugsdaten) sollten Sie die Datenbank ebenfalls reorganisieren.
Die Reorganisation der Datenbank ist dem Systemadministrator vorbehalten. Sie müssen
sich daher am Treuhandmodul mit folgender Kennung anmelden:
Benutzer:
SYSADM
Kennwort:
SYSADM (bzw. geändertes Kennwort des Systemadministrators)
Wählen Sie im Menü Extras den Befehl Reorganisation aus.
Sie starten den Vorgang der Reorganisation durch Anklicken von Starten.
Die Reorganisation läuft vollautomatisch ab. Bestätigen Sie am Ende des Vorgangs die
Erfolgsmeldung mit OK.
302
Nach Beendigung der Reorganisation können Sie sich wieder mit Ihrer Benutzerkennung im
System anmelden.
ACHTUNG:
Abhängig von der Datenbankgröße, dem Zeitpunkt der letzten Reorganisation und der
Geschwindigkeit Ihres Rechners kann dieser Vorgang längere Zeit in Anspruch nehmen!
303
22 Kontoinformationen
22.1 Allgemeines
Die Kontoinformationen zeigen einen Saldenüberblick Ihrer Konten bei sämtlichen Banken
an.
Neben dem Saldenüberblick enthalten die Kontostandsinformationen die Kontoumsätze39
und die Kontoauszüge40.
Die Daten zu Ihren Konten werden per Datenfernübertragung von der kontoführenden Bank
in Ihr Electronic Banking System übertragen und stehen– nach erfolgreichem Import – auch
im Treuhandmodul zur Verfügung41.
Um zu den Kontoinformationen zu gelangen, wählen Sie im Menü Info den Befehl
Kontoinformationen.
39
alle Buchungen auf einem Konto
40
entspricht der Information auf dem Papierauszug
41
Hinweise zum Import von Kontoinformationen finden Sie in Kapitel 25
304
22.2 Kontosalden
In der Kontosaldenliste sehen Sie eine Übersicht der in dem Treuhandmodul zur Verfügung
stehenden Anderkonten.
Sie besteht aus folgenden Spalten, wie Sie dem vorangehenden Bild entnehmen:
Kontocode
Die von Ihnen vergebene interne Kontokurzbezeichnung
Kontowortlaut-Zeile 1
Die erste Zeile des von Ihnen definierten Kontowortlauts des
Anderkontos
WHG (Kontowährung)
Buchsaldo in EUR
Zeigt den Stand des Kontos nach Maßgabe des letzten, über Ihr
Electronic Banking System eingespielten Kontoauszugs
Buchsaldo per
Buchsaldo mit Datum des letzten abgeholten Kontoauszuges
305
Kontonummer
Valutasaldo in EUR
Ist ein vom System errechneter Saldo zum Zeitpunkt der
Abfrage, der sich aus allen gebuchten Umsätzen mit Valuta
heute bzw. Valuta in der Vergangenheit zusammensetzt
Valutasaldo per
Disposaldo in EUR
Ist ein vom System errechneter Saldo zum Zeitpunkt der
Abfrage, der sich aus allen gebuchten Umsätzen inklusive des
beim
Auftraggeberkonto
erfassten
Überziehungsrahmens
errechnet. Bei Ankerkonten gibt es allerdings keinen
Überziehungsrahmen, daher hat der Disposaldo bei diesen
keine Aussagekraft.
Disposaldo per
Letzte Abholung
Datum der letzten Abholung der Kontoauszüge
Geändert von
Benutzer, der die letzte Änderung durchgeführt hat
Geändert am
Datum der letzten Änderung
Die Anzeige der Kontosalden kann auch – auf Benutzerebene – nach Ihren individuellen
Bedürfnissen eingestellt werden.
306
22.3 Kontoauszüge
22.3.1 Kontosauszugsliste
Um die Liste der Kontoauszüge zu erhalten, markieren Sie ein Konto aus der
Kontosaldenliste und klicken Sie auf Kontoauszüge:
Sie erhalten eine Kontoauszugsliste. Die einzelnen Kontoauszüge werden in einer Tabelle
mit folgenden Feldern dargestellt:
Auszugsnummer
Fortlaufende Nummer des Kontoauszugs
Auszugsdatum
Datum des Kontoauszugs
Alter Kontostand
Kontostand
(Buchsaldo)
gemäß
des
vorhergehenden
Kontoauszuges
Belastungen
Errechnete Gesamtbelastungen des aktuellen Kontoauszuges
Gutschriften
Errechnete Gesamtgutschriften des aktuellen Kontoauszuges
307
Neuer Kontostand
Mitteilungen
Bank
Kontostand (Buchsaldo) zu dem angezeigten Kontoauszug
der In der Kontoauszugsliste sind jene Kontoauszüge mit einem InfoSymbol42 gekennzeichnet, die Mitteilungen des Bankinstitutes
enthalten. Um diesen Text aufzurufen, markieren Sie den
gewünschten Auszug und betätigen den Button Mitteilung. Sie
können die Mitteilungstexte mit Hilfe des Kontextmenüs (rechte
Maustaste) ausdrucken.
22.3.2 Kontoauszugsdetail
In der Liste der Kontoauszüge können Sie auswählen, welchen Kontoauszug Sie im Detail
betrachten wollen. Mit dem Karteireiter Kontoauszug oder durch Doppelklick auf einen
Eintrag der Kontoauszugsliste gelangen Sie in die Detailansicht eines Kontoauszugs.
Falls in den Benutzereinstellungen43 die Funktion „Kontoauszüge in Listenform aufrufen“
NICHT aktiviert ist, erhalten Sie den aktuellen Kontoauszug sofort in der Detailansicht
angezeigt:
42
43
Im Menü Extras – Optionen – Benutzer
308
Die einzelnen Buchungen werden in einer Tabelle mit folgenden Feldern dargestellt, wie sie
dem bild oben entnehmen:
Buchungsdatum
Buchungstext
Valutadatum
Datum der Wertstellung der
Buchung
Betrag
Anmerkung
Frei zu erfassender Text
Auftraggeber/Empfänger
BLZ
Bankleitzahl
Kontonummer
309
Kundenreferenz
Hier wird die Bestandskontrollnummer des Bestandes
eingetragen, die vom System automatisch bei der
Bestandserstellung gebildet wird.
Institutsreferenz
Hier sind bankspezifische Informationen enthalten
Primanotennummer
Gibt die Buchungsnummer bei Ihrem Bankinstitut an.
Dieser Eintrag kann ebenfalls für eventuelle Rückfragen
verwendet werden
Kundendaten
Dieses Feld enthält Informationen (zum Beispiel
Kreditorennummer, Rechnungsnummern, etc.) für die
Weiterverarbeitung in Ihrer Buchhaltung
Bestand zugeordnet von
Gibt an, welcher Benutzer den betreffenden Bestand
aus
dem
Bestandsarchiv
der
Buchungszeile
am
Kontoauszug zugeordnet hat
Bestand zugeordnet am
Gibt an, wann der Bestand zugeordnet wurde
Geändert von
Benutzer, der die Kontoauszüge importiert hat
Geändert am
Datum des Imports der Kontoauszüge
Allfällige Buchungsdetails öffnen Sie durch Doppelklick auf die Abbildung eines
Belegsymbols links neben dem ersten Feld der Kontoauszugsliste:
310
Sie können das Buchungsdetail mit dem Kontextmenü (rechte Maustaste) auch ausdrucken.
22.3.3 Summenfunktion
Die Summenfunktion dient der Addition mehrerer Buchungszeilen. Sie rufen diese Funktion
auf, indem Sie in der Liste der Buchungen mehrere Einträge mit der Maus markieren und
dann die rechte Maustaste betätigen. In dem dann erscheinenden Kontextmenü wählen Sie
den Befehl Summe.
311
Sie verlassen den Summendialog, indem Sie Abbrechen anklicken.
22.3.4 Archivierung/Löschung von Kontoauszügen
Sie können Ihre Kontoauszüge in einer Datei archivieren, indem Sie in der
Kontosaldenliste mit der rechten Maustaste auf einen Eintrag klicken und den Befehl
Kontoauszüge archivieren auswählen:
312
Sie haben nun die Möglichkeit, die zu archivierenden bzw. zu löschenden Kontoauszüge
durch Angabe eines Zeitraums (Auszugsdatum von – bis) und/oder durch Angabe der
Kontoauszugsnummer (Auszugsnummer von – bis) auszuwählen.
Um die entsprechenden Auszüge zu löschen bzw. zu archivieren, klicken Sie entweder
auf den Button Auszüge löschen bzw. auf den Button Auszüge archivieren.
Bei der Archivierung der Auszüge können Sie einen Ort auf Ihrer Festplatte (bzw. in
Ihrem Netzwerk) wählen, wo die Archivierungsdatei gespeichert werden soll.
Nach erfolgreicher Archivierung scheinen die archivierten Kontoauszüge nicht mehr in
der Kontoauszugsliste auf.
22.3.5 Aktivierung von Kontoauszügen
Kontoauszüge, die Sie archiviert haben, können mit dieser Funktion wieder in das
Treuhandmodul geladen werden:
Klicken Sie in der Kontosaldenliste mit der rechten Maustaste auf einen Eintrag und
wählen Sie den Befehl Kontoauszüge aktivieren aus:
313
Wählen Sie die Archivdatei aus, indem Sie den Dateipfad direkt im Feld Archivdatei
eingeben, oder auf den Link suchen klicken. Der Link öffnet einen komfortablen Dialog
zur Dateiauswahl.
Sie können Kontonummer, Währung sowie Auszugsdaten und Auszugsnummern der
gewählten Archivdatei ablesen und starten die Aktivierung durch Anklicken von Starten.
Bestätigen Sie die Erfolgsmeldung mit OK und klicken Sie anschließend auf Abbrechen,
um den Dialog zu schließen.
314
22.4 Umsätze
22.4.1 Allgemeines
Die Funktion Umsätze zeigt Ihnen im Gegensatz zum Kontoauszug alle im Treuhandmodul
gespeicherten Buchungszeilen zum ausgewählten Konto.
Um zu den Umsätzen eines Kontos zu gelangen, markieren Sie ein Konto aus der
Kontosaldenliste und klicken dann auf die Registerkarte Umsätze.
Allfällige Buchungsdetails öffnen Sie durch Doppelklick auf das Belegsymbol, links neben
dem ersten Feld der Liste.
Buchungen, die bereits durchgeführt wurden und deren Valutadatum in der Zukunft liegt,
sind durch fehlende Auszugsnummer und Buchungsdatum leicht zu erkennen.
22.4.2 Vorschau
Alle Kontoauszüge, für die es eine Vorschau auf tagesaktuelle Buchungen gibt, sind durch
ein „A“ am linken Tabellenrand gekennzeichnet.
315
Um zur Vorschau zu gelangen, markieren Sie das gewünschte Konto in der Kontosaldenliste
und klicken auf Vorschau:
316
Dieser Dialog unterstützt Sie bei der Abschätzung der valutarischen Entwicklung Ihrer
Konten. Die Tabelle „Valutarische Entwicklung“ besteht aus den folgenden Feldern:
Datum
Valutadatum der Buchung
Veränderung
Gibt an, in welcher Höhe die Gutschrift
bzw. Lastschrift erfolgt
Valutasaldo in EUR
Sie können die Kontovorschau auch ausdrucken, indem Sie aus dem Kontextmenü (rechte
Maustaste) den Befehl Kontovorschau drucken auswählen.
317
23 Bankleitzahlen
Das Treuhandmodul stellt eine zum Zeitpunkt der Installation vollständige Liste von Bankleitzahlen
zur Verfügung. Sie können diese Liste öffnen, indem Sie im Menü Systemdaten den Menüpunkt
Bankleitzahlen auswählen44.
Es erscheint folgender Dialog:
In diesem Dialog können Sie die bestehenden Bankleitzahlen nicht verändern, sondern nur neue
hinzufügen oder bereits bestehende Bankleitzahlen löschen.
44
Wenn Sie die BusinessLine als EB verwenden, steht Ihnen keine BLZ-Verwaltung zur Verfügung, da
Sie mit der BusinessLine die neueste BLZ-Liste jederzeit von der Bank holen können.
318
23.1 Anlage von Bankleitzahlen
Um eine neue Bankleitzahl anzulegen, gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie auf die Schaltfläche Blz einfügen.
Am Ende der Liste der Bankleitzahlen wird eine neue leere Zeile eingefügt, in der Sie den
neuen Eintrag erfassen können.
Beenden Sie Ihre Eingabe durch Anklicken von Speichern.
319
23.2 Löschung von Bankleitzahlen
Um eine Bankleitzahl zu löschen, führen Sie die folgenden Schritte durch:
Klicken Sie die zu löschende Bankleitzahl mit der rechten Maustaste an.
Wählen Sie den Menüpunkt Blz löschen aus dem erscheinenden Kontextmenü aus.
Bestätigen Sie die folgende Warnmeldung:
320
24 Währungen
24.1 Allgemeines
Das Treuhandmodul stellt eine zum Zeitpunkt der Installation vollständige Liste von Währungen
zur Verfügung. Sie können diese Liste öffnen, indem Sie im Menü Systemdaten den Menüpunkt
45
Währungen auswählen .
Es erscheint folgender Dialog:
In diesem Dialog können Sie die Währungen nicht verändern, sondern nur neue hinzufügen oder
bereits bestehende löschen.
45
Wenn Sie BusinessLine als EB verwenden, steht Ihnen keine Währungsverwaltung zur Verfügung, da
Sie mit BusinessLine die neueste Währungs-Liste jederzeit von der Bank holen können.
321
24.2 Anlage neuer Währungen
Um eine neue Währung anzulegen, gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie auf die Schaltfläche Whg einfügen.
Am Ende der Liste der Währungen wird eine neue leere Zeile eingefügt, in der Sie den neuen
Eintrag erfassen können.
Beenden Sie Ihre Eingabe durch Anklicken von Speichern.
322
24.3 Löschen von Währungen
Um eine Währung zu löschen, führen Sie die folgenden Schritte durch:
Klicken Sie die zu löschende Währung mit der rechten Maustaste an.
Wählen Sie den Menüpunkt Whg löschen aus dem erscheinenden Kontextmenü aus.
Bestätigen Sie die folgende Sicherheitsabfrage mit OK.
TIPP:
Auszahlungen in Fremdwährungen sind nur mit Auslandsüberweisungen möglich. Alle
Überweisungen
an
Auslandskonten
Auslandsüberweisungen
abgewickelt.
von
Parteien
werden
Inlandsüberweisungen
abgewickelt werden.
323
im
Treuhandmodul
können
nur
in
als
EUR
25 Integration der Electronic Banking Software
25.1 Allgemeines
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie das Treuhandmodul mit der Electronic Banking Software
der verschiedenen Banken in Österreich zusammenarbeitet.
Zuerst wird in diesem Kapitel allgemein auf die zur Integration notwendigen Maßnahmen
eingegangen. Anschließend wird beschrieben, wie die derzeit erhältlichen Electronic Banking
Produkte mit dem Treuhandmodul verwendet werden können.
Das Treuhandmodul wurde so konzipiert, dass es mit den derzeit erhältlichen Electronic Banking
Produkten der österreichischen Banken zusammenarbeitet.
Vor der Installation und Integration des Treuhandmoduls müssen allerdings bestimmte
Voraussetzungen geschaffen werden, die hier näher beschrieben werden. Führen Sie daher die
folgenden Schritte in der angegebenen Reihenfolge durch:
Führen Sie die Installation der Electronic Banking Software Ihrer Bank immer vor der
Installation
des
Treuhandmoduls
aus.
Befolgen
Sie
dazu
die
Anweisungen
der
Installationsanleitung des Herstellers Ihrer Electronic Banking Software.
Funktionstest der Electronic Banking Software
Vergewissern Sie sich, dass Ihre Electronic Banking Software korrekt funktioniert.
Installation des Treuhandmoduls
Installieren Sie das Treuhandmodul wie im Kapitel Installation beschrieben.
Funktionstest des Treuhandmoduls
Überprüfen Sie die Funktion Ihrer Installation des Treuhandmoduls, indem Sie das
Treuhandmodul starten und sich am System anmelden.
324
25.2 BusinessLine
Die BusinessLine ist das Electronic Banking Produkt der Bank Austria Creditanstalt.
Das Treuhandmodul lässt sich mit der BusinessLine sehr einfach verwenden, da beide Produkte
eine gemeinsame Datenbank verwenden. Aus diesem Grund wird die Variante mit der
BusinessLine auch als „integrierte Variante“ bezeichnet.
Um das Treuhandmodul mit BusinessLine zu verwenden, müssen Sie zuerst die Installation der
BusinessLine durchführen.
25.2.1 Installation der BusinessLine
Der Installationsvorgang von BusinessLine soll hier nur kurz umrissen werden, eine genaue
Beschreibung finden Sie in der Dokumentation zu BusinessLine.
Die BusinessLine bietet Ihnen mehrere Möglichkeiten der Installation:
25.2.1.1 Einzelplatzinstallation
Starten Sie Windows und legen Sie die CD-ROM in das Laufwerk ein. Wählen Sie im Start-Menü
den Befehl „Ausführen“. In der Dialogbox tragen Sie D:\EBANKING\setup.exe46 ein und
bestätigen Sie mit OK.
Nach erfolgreicher Installation wird im Startmenü von Windows eine eigene Programmgruppe
„BusinessLine“ angelegt.
25.2.1.2 Installation im Netzwerk
Es ist möglich, die BusinessLine in einem Netzwerk zu installieren, wobei alle Vorteile einer
solchen Installation (gleichzeitiger Zugriff mehrerer Benutzer, DFÜ im Netzwerk, etc.) unterstützt
werden.
Für die Installation im Netzwerk gibt es wiederum zwei Möglichkeiten:
46
Der Buchstabe „D“ steht für die Laufwerkskennung Ihres CD-ROM Laufwerks.
325
Einzelplatzinstallation im Netzwerk
Die Installation von BusinessLine als Einzelplatzversion im Netzwerk unterscheidet sich
grundsätzlich nicht von einer Installation auf der Festplatte Ihres Rechners. Für die Installation
als Einzelplatzversion wählen Sie im Installationsprogramm Einplatzsystem.
Bei der Installation als Einplatzversion im Netzwerk ist zu beachten, dass sich immer nur ein
Benutzer am System anmelden kann, da die Datenbank in der ausgelieferten Version nicht
multiuserfähig ist.
Mehrplatzinstallation im Netzwerk
Für eine „echte“ Netzwerkinstallation muss die BusinessLine als Mehrplatzversion in Ihrem
Netzwerk installiert werden. Dafür ist eine Mehrplatzversion der Datenbank erforderlich, die im
normalen Lieferumfang der BusinessLine nicht enthalten ist.
Die Vorteile dieser Art der Installation liegen darin, dass mehrere Benutzer gleichzeitig mit der
BusinessLine arbeiten können und die Einzelkomponenten (z. B. DFÜ) auf verschiedenen
Servern aufgesetzt werden können.
Um eine Version von BusinessLine zu erhalten, die mehrplatzfähig ist, wenden Sie sich bitte an
Ihren Electronic Banking Berater bei Ihrer Bank.
Nach erfolgreicher Installation wird im Startmenü von Windows eine eigene Programmgruppe
„BusinessLine“ angelegt.
Es ist unerlässlich, das Treuhandmodul in dasselbe Verzeichnis wie die BusinessLine zu
installieren. Andernfalls ist eine Zusammenarbeit zwischen BusinessLine und Treuhandmodul nicht
möglich.
Bei einem Update des Treuhandmoduls kann zweimal das Updatetool aktiviert werden!
Zunächst sollten Sie nach einem Update die BusinessLine aufrufen. Das Updatetool wird, falls
nötig, automatisch gestartet, die BusinessLine-Version der Datenbank wird erhöht.
Bevor Sie dann mit der BusinessLine weiterarbeiten können, müssen Sie das Treuhandmodul
aufrufen. Auch dort startet automatisch das Updatetool, und die Treuhand-Version der Datenbank
wird erhöht. Danach sollten Sie mit beiden Programmen normal arbeiten können.
326
25.2.2 Unterschiede der integrierten Variante
Die Unterschiede der integrierten Variante – also der Kombination des Treuhandmoduls mit der
BusinessLine als Electronic Banking Software – gegenüber nicht integrierten Varianten stellen sich
wie folgt dar:
Es ist kein Import und Export von Kontoauszügen notwendig.
Es ist kein Import und Export von Beständen nötig
Bankleitzahlen und Währungen können nicht bearbeitet werden. Stattdessen erfolgt im
BusinessLine die Aktualisierung über die Bank.
Der Anderkonto-Dialog heißt Auftraggeberkonto, und ein zusätzlicher Karteireiter ermöglicht
eine Verfügerzuordung auch im Treuhandmodul.
Der Auftraggeber für die Konten muss in der BusinessLine eingetragen werden.
25.2.3 Durchführung von Zahlungen
Wenn ein Bestand in der Zahlungsliste zur Treuhandschaft den Status „gebildet“ hat, so kann
in die BusinessLine gewechselt werden. Dort gehen Sie auf Auftragsbearbeitung, Menü
Bestandsverwaltung. Dort sollten Sie ihren Bestand vorfinden, mit einem T im Zeilenkopf der
Zeile gekennzeichnet (T für Treuhand).
327
Markieren Sie den Bestand, und wählen Sie unten den Button Unterschreiben. Dem
betroffenen Anderkonto muss schon ein Verfüger zugeordnet worden sein, der die Zahlungen
unterschreiben darf. Diese Zuordnung des Verfügers erfolgt unter Systemdaten, Menü
Verfüger.
Verfüger können nur für Hauptanderkonten zugeordnet werden, für Subanderkonten werden
automatisch die Verfüger des Hauptanderkontos übernommen.
Falls Sie Verfüger zugeordnet haben, können Sie jetzt den Bestand mit der TAN
(Transaktionsnummer) unterschreiben. Diese entnehmen Sie der Liste von TANs, die Sie von
Ihrer Bank erhalten haben. Jede TAN kann nur einmal verwendet werden. Danach ist ihr
Bestand fertig zur Übertragung an die Bank.
328
Führen Sie im Anschluss einen Transfer zum richtigen Bankrechner durch. Hierbei ist in der
Transferliste im Gegensatz zum Treuhandmodul festzulegen, welche Daten übertragen
werden. Wählen Sie dabei „Bestandsgruppen senden“, so wird der Bestand zur Bank
übertragen.
Nach dem Transfer zur Bank sollte der Bestandsstatus „OK“ (im Treuhandmodul) bzw. der
Bestand in der Bestandsverwaltung nicht mehr vorhanden sein, da er sich im Bestandsarchiv
mit Status „OK“ befindet.
25.2.4 Abholen von Kontoauszügen
Bezüglich des Abholens von Kontoauszügen sei auf die Beschreibung der BusinessLine
verwiesen. Sie können für Anderkonten – sobald Sie Verfüger zugewiesen haben – wie für alle
anderen Konten, Kontoauszüge abholen. Diese stehen dann automatisch auch im Treuhandmodul
zur Verfügung.
329
25.3 ELBA
In diesem Abschnitt finden Sie eine Beschreibung der Schnittstelle zwischen ELBA und dem
Treuhandmodul, die Sie bei den ersten praktischen Schritten unterstützen soll
25.3.1 Anlage von Treuhandkonten
Klicken Sie auf den Punkt Stammdaten/Auftraggeber...
Danach klicken Sie auf „Neu“ und geben dann die Bankleitzahl und die Kontonummer ein.
Danach bestätigen Sie die Eingaben durch Klicken auf „OK“.
330
Bei Art des Kontos wählen Sie „Treuhandkonto“ aus und geben den Inhaber an.
331
Danach geben Sie noch den Pfad für den MT940 Export an, damit die Kontostände ins
Treuhandmodul
übernommen
werden
können.
(Dieser
Pfad
ist
standardmäßig
im
Treuhandmodul auf C:\Programme\Treuhand\Import angegeben).
Klicken Sie den Reiter „Exportdaten“ an, und setzen Sie die Markierung bei Kontoauszug
MT940. Danach wählen Sie den Importpfad des Treuhandmoduls aus und bestätigen Sie mit
„OK“.
332
Danach wählen Sie den Menüpunkt von System/Verfüger aus.
333
Dort wählen Sie den Verfüger und die Kontoberechtigung aus, um das gewünschte Konto
mit der (mit der Bank vereinbarten) Zeichnungsberechtigung zu versehen (meistens E für
Einzelzeichnung). Gleichzeitig setzen Sie auch die Markierung „Für Umsatzanforderung
verwenden“ und bestätigen die Eingaben durch drücken des „Speichern“ und des „OK“
Buttons.
334
Nun ist das Konto für Treuhandschaften angelegt.
25.3.2 Import von Zahlungen
Um von der RAK freigegebene Zahlungen im Telebanking zu übernehmen, gehen Sie
folgendermaßen vor:
Der Datenträger muss zuerst im THM-RAK Modul erfasst und von der RAK signiert worden
sein. Ist dies der Fall, kann der Datenträger im ELBA übernommen werden:
Wählen Sie den Punkt Zahlungsverkehr/Import.
335
Nun wählen Sie den Pfad aus, in dem der Datenträger vom Treuhandmodul abgelegt wurde.
(meist ist dies C:\Programme\Treuhand\Export\).
336
Nun wählen Sie „Importieren“ und den Punkt „Import als Datenträger“ aus, und bestätigen
durch Drücken des „Weiter“ Buttons.
337
Nun wird der Datenträger importiert, anschließend drücken Sie bitte den Button „Fertigstellen“.
338
Nun folgt eine endgültige Bestätigung für den erfolgreichen Import:
Bestätigen Sie das Fenster durch Drücken des OK Buttons. Die erste Maske des Imports wird
nun sichtbar.
Bestätigen Sie wieder durch drücken des OK Buttons.
Nun kann der Datenträger gezeichnet und abgeschickt werden.
25.3.3 Versand des Datenträgers an den Bankrechner
Wählen Sie den Punkt Zahlungsverkehr/Fällige Aufträge aus.
Markieren Sie die Zahlung und klicken Sie auf „Unterschreiben und Senden“.
339
Wählen Sie den Verfüger aus, und geben Sie TAN oder ELU ein und klicken Sie auf „OK“.
340
Nun erfolgt der Versand an den Bankrechner.
Die Überweisung finden sie im Reiter „Erledigte Aufträge“
T
341
25.4 Telebanking V8 und Treuhandschaften
25.4.1 Einrichtung des Telebankings
Gehen Sie in den Ordner Grundeinstellungen / Ordner Einstellungen. Dort öffnen Sie den
Unterpunkt Zusatzfunktionen.
Aktivieren Sie die Punkte „Anbindung an Treuhandmodul“ und „Umsätze von Anderkonten
in TB Datenbank…“. Füllen Sie das Verzeichnis aus, wo Datenträger vom Treuhandmodul
abgelegt werden (standardmäßig: C:\Programme\Treuhand\Export)
Erfassen Sie nun ebenfalls den Pfad, in dem die Kontoauszüge für das Treuhandmodul
bereitgestellt werden sollen aus (Standard: C:\Programme\Treuhand\Import) und bestätigen
Sie die Eingaben durch drücken des Buttons „Speichern“.
342
25.4.2 Anlage von Treuhandkonten
Öffnen Sie den Punkt „Konto-Stammdaten“ und den Unterpunkt „Neues Konto“ anlegen aus.
343
Hier legen Sie die Kontodaten an. Aktivieren Sie den Punkt „Anderkonto“ und bestätigen Sie
Ihre Eingaben durch drücken des „Speichern“ Buttons.
344
Nun wechseln Sie in den
Reiter „Konto-Verfüger-Verbindungen „ und markieren den
gewünschten Verfüger.
Dann drücken Sie die Buttons „verbinden“ und „speichern“.
345
25.4.3 Übernahme freigegebener Zahlungen
Um von der RAK freigegebene Zahlungen im Telebanking zu übernehmen, gehen Sie
folgendermaßen vor:
Der Datenträger muss zuerst im THM-RAK Modul erfasst und von der RAK signiert worden
sein. Ist dies der Fall, kann der Datenträger übernommen werden:
Wechseln
Sie
in
den
Ordner
„Zahlungsverkehr/Ordner“
„Bestände+Pakete“.
346
und
in
den
Unterpunkt
Danach wählen Sie in dem Menüpunkt „Bearbeiten“ den Unterpunkt “Edifact Datenträger“
und die Verzweigung auf den Punkt „THM Datenträger weiterleiten“ aus.
347
Nun geben Sie das Laufwerk und den Ordner an, wo der THM Datenträger abgelegt wurde
(standardmäßig ist dies C:\Programme\Treuhand\Export).
Bestätigen Sie die Auswahl durch drücken des Buttons „OK“.
Nun markieren Sie den Verfüger, mit dem Sie zeichnen möchten.
Wählen Sie danach den Punkt „Erstzeichner“ an.
348
Anschließend klicken Sie auf Button „Übernehmen“.
349
Nun wird der Bestand zu einem Paket umgewandelt, sowie eine Kontrollliste gedruckt, sobald
auf „OK“ geklickt wurde
Wechseln Sie in den Reiter „Pakete Zeichnen“ und zeichnen Sie das fertige Paket mittels TAN
oder ELU.
350
Das Paket scheint im Reiter „Pakete zeichnen“ als gezeichnet auf.
Klicken Sie nun auf den Button „weiter/Kommunikation“.
351
Hier erfolgt nun das Versenden des Paketes unter anklicken folgender Paketarten: BLA/KTA
(dies sind die Kontoabfragepakete für Treuhandschaften) und THM (= der eigentliche
Datenträger)
Anschließend klicken Sie „Kommunikation sofort starten…“ an.
352
Es startet nun die Kommunikation mit dem Bankrechner
War diese erfolgreich, sieht sie wie folgt aus:
353
Nun klicken Sie bitte auf „Schließen“.
Den Datenträger finden Sie nun im Ordner „Archiv“ wieder.
354
25.5 HOB MBS
25.5.1 Allgemeines
HOB/MBS ist die Electronic Banking Lösung des Österreichischen Volksbanken Verbundes sowie
einiger Hypo- und Privatbanken.
Die Unterstützung des Treuhandmodul wird seit der Version 4.3.3 von HOB/MBS angeboten.
25.5.2 Einstellungen im HOB
Durch den ersten Import eines Ander- bzw. Hauptanderkontos wird die Unterstützung des RAK
Moduls freigeschalten. Generell werden Ander- bzw. Hauptanderkonten im HOB durch einen
Import eines RAK-Datenträgers automatisch als solche gekennzeichnet.
Nach der Freischaltung der RAK-THM Unterstützung kann über den Menüpunkt System die
Auswahl Benutzer-/Kontenverwaltung – Konten Anlage/Berechtigungen – Konto ändern
getroffen und ein weiteres Konto als Ander- bzw. Hauptanderkonto gekennzeichnet werden:
355
356
25.5.3 Import eines Datenträgers aus dem Treuhandmodul
Um einen Datenträger aus dem Treuhandmodul ins HOB importieren zu können muss wie folgt
vorgegangen werden:
Über den Button
Bestände zeichnen/senden/ausgeben – FiBu-
Daten importieren können Sie den Datenträger suchen und importieren.
Im folgenden Bild sehen Sie einen Beispielpfad für die Installation des Treuhandmoduls:
357
358
Durch Markieren des Datenträgers und klicken auf Öffnen wird der Datenträger ins HOB unter
Bestände zeichnen/senden/ausgeben importiert.
Sie werden gefragt, ob die importierte Datei gelöscht werden soll. Wird diese Meldung mit „Ja“
bestätigt, wird die Datei aus dem Ordner, in dem diese gespeichert ist gelöscht. Bei „Nein“
bleibt die Datei erhalten.
359
Über den Button Zeichnen können nun die Bestände gezeichnet werden. Der Button Senden
wird nach erfolgter Zeichnung aktiv.
Über den Button Senden werden die Bestände an die Bank weitergeleitet.
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