GS-HSM-32

GS-HSM-32
Grundsätze für die Prüfung und Zertifizierung von
Zweihandschaltungen
Prüf- und Zertifizierungsstelle Hebezeuge,
Sicherheitskomponenten und Maschinen im DGUV Test
Fachbereich Holz und Metall
Kreuzstraße 45
40210 Düsseldorf
GS-HSM-32
Stand 04-2015
Prüf- und Zertifizierungsstelle Hebezeuge,
Sicherheitskomponenten und Maschinen
Fachbereich Holz und Metall
GS-HSM-32
Ausgabe 04-2015
Inhaltsverzeichnis
Seite
0.
Vorbemerkung
3
1.
Örtliche und sachliche Zuständigkeit
3
2.
Antragstellung und Prüfauftrag
4
2.1
Antragstellung
4
2.2
Dokumente bei der Antragstellung
4
2.3
Angebot und Vertrag
4
3.
Art, Umfang und Durchführung des Prüfverfahrens
5
3.1
Sicherheitstechnische Anforderungen
5
3.2
Dokumente für die Durchführung der Prüfung
5
3.3
Bescheinigungen anderer Stellen
8
3.4
Vorbereitungen für die Prüfung am Baumuster
8
3.5
Prüfung am Baumuster
8
3.6
Nachprüfung
8
4.
Gültigkeitsdauer und Zurückziehen einer Prüfbescheinigung
9
4.1
Gültigkeitsdauer
9
4.2
Zurückziehen einer Prüfbescheinigung
9
ANLAGE 1: Antragsformular
10
ANLAGE 2: Richtlinien/Normen/weitere Regelwerke/
12
ergänzende Anforderungen
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Sicherheitskomponenten und Maschinen
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0.
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Ausgabe 04-2015
Vorbemerkung
Diese Grundsätze werden den neuesten Erkenntnissen auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit und dem technischen Fortschritt folgend von Zeit zu Zeit überarbeitet und
ergänzt. Für die Prüfung durch die Prüf- und Zertifizierungsstelle ist stets die neueste Ausgabe verbindlich.
Diese Grundsätze enthalten eine Auswahl der für die Prüfung und Zertifizierung der
Arbeitssicherheit von berührungslos wirkenden Schutzeinrichtungen (BWS) wichtigen Vorschriften und Regeln der Technik. Neben diesen Prüfgrundsätzen ist jeweils
die neueste Fassung der "Prüf- und Zertifizierungsordnung der Prüf- und Zertifizierungsstellen" (DGUV Grundsatz 300-003) verbindlich.
1.
Örtliche und sachliche Zuständigkeit
Die Prüfung und Zertifizierung wird durchgeführt von der
Prüf- und Zertifizierungsstelle Hebezeuge,
Sicherheitskomponenten und Maschinen im DGUV Test
Fachbereich Holz und Metall
Kreuzstraße 45
40210 Düsseldorf
Telefon: 0211 8224-16910
Telefax: 0211 8224-26910
E-Mail: [email protected]
Prüfbereiche der Prüf- und Zertifizierungsstelle
“Hebezeuge, Sicherheitskomponenten und Maschinen“ (HSM)
Prüfbereich: Zweihandschaltungen
- Zweihandsicherheitsrelais
- Zweihandschaltpulte (mechanischer Teil)
Die Prüfbereiche der Prüf- und Zertifizierungsstelle HSM sind auf der Seite des
DGUV Test http://zzmweb.dguv.de/faces/GP?_afrWindowMode=0&_afr
Loop=1820336401924000&_adf.ctrl-state=11gobjw47l_4 in einer Datenbank aufgeführt.
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2.
Antragstellung und Prüfauftrag
2.1
Antragstellung
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Die Antragstellung erfolgt mit dem in Anlage 1 als Muster beigefügten Formblatt. Für
jedes Baumuster ist ein gesonderter Antrag zu stellen.
Die Angabe von Name und Anschrift des Herstellers ist ggf. durch Name und
Anschrift des Importeurs zu ergänzen.
Geprüft wird das Baumuster eines Erzeugnisses, das serienmäßig hergestellt wird
oder werden soll.
2.2
Dokumente bei Antragstellung
Dem Antrag sind Unterlagen beizufügen, aus welchen Art und Umfang der durchzuführenden Prüfung eindeutig hervorgehen. Sofern die Unterlagen in einer Fremdsprache abgefasst sind, ist eine deutsche Übersetzung erforderlich.
Zu den Unterlagen, die der Prüf- und Zertifizierungsstelle bei Antragstellung zur
Verfügung gestellt werden müssen, gehören z. B.:






2.3
Prospektunterlagen und Fotos (soweit vorhanden),
Systembeschreibung der Funktion und der Struktur der sicherheitsgerichteten
Steuerung bzw. der Schutzeinrichtung (Pflichtenheft),
Grobe grafische Darstellung der jeweiligen sicherheitsgerichteten Funktionen
(Blockschaltbilder oder Blockgrafiken),
Angabe der zu erreichenden PLs bzw. SILs mit Zuordnung der Kategorie nach
EN ISO 13849-1 für jede Sicherheitsfunktion,
Pläne der elektrischen/elektronischen und pneumatischen Ausrüstung,
Angabe des Typs der Zweihandschaltung gemäß EN 574.
Angebot und Vertrag
Nach Eingang der Auftragsunterlagen wird dem Auftraggeber entsprechend der aktuellen Gebührenordnung ein Angebot unterbreitet und der Prüfvertrag zugesandt.
Der von beiden Parteien unterschriebene Prüfvertrag gilt als Auftragsannahme.
Die Rechte und Pflichten der Vertragspartner sind gemäß DGUV Grundsatz 300-003
geregelt.
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3.
Art, Umfang und Durchführung des Prüfverfahrens
3.1
Sicherheitstechnische Anforderungen
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Der sicherheitstechnischen Prüfung von Zweihandschaltungen sind insbesondere
die in der Anlage 2 aufgeführten Vorschriften, Normen, Bestimmungen und Regeln
in der jeweils gültigen Fassung zu Grunde gelegt.
3.2
Dokumente für die Durchführung der Prüfung
Zu den Unterlagen, die der Prüf- und Zertifizierungsstelle bei der Prüfung zur Verfügung gestellt werden müssen, gehören soweit zutreffend z. B. nachfolgende Unterlagen, die in einer Dokumentationsliste mit Angabe der jeweiligen Dok.-Nr., des Datums und der Version zusammenzustellen sind. Die Dokumente sind grundsätzlich
in einer Papierversion und einer Version auf einem elektronischen Datenträger
(z. B. PDF-Datei) vorzulegen. Für Unterlagen, die mit speziellen Softwaretools erstellt wurden und sich nur in elektronischer Form bearbeiten und prüfen lassen,
müssen der Prüf- und Zertifizierungsstelle die entsprechenden Softwaretools zur
Verfügung gestellt werden.
3.2.1
Systemdokumente
- Funktionale Spezifikation und Pflichtenheft inkl. grafischer Darstellung
- Spezifikation der Sicherheitsfunktion und der Sicherheitsanforderungen
- Projekt-Sicherheits-, Verifikations- und Validierungsplan.
3.2.2
Hardwaredokumentation
- Blockschaltbilder mit Beschreibung der jeweiligen Funktionsblöcke
- elektrische bzw. elektronische Schaltpläne -ggf. pneumatische Plänemit Beschreibung der funktional zusammenwirkenden Schaltungsteile
auf Modul- und Detailebene
- Beschreibung über Bau- und Funktionsweise
- Stücklisten
- Aufbaupläne, Bestückungspläne
- Datenblätter der verwendeten Bauteile.
3.2.3
Dokumentation und Berechnung von Zuverlässigkeitswerten
Für die Zuordnung zu dem jeweiligen PL bzw. SIL sind die Methoden der Berechnung, die Basis der verwendeten Daten sowie die durchgeführte Berechnung zu dokumentieren.
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Insbesondere sind nachfolgende Dokumente vorzulegen:
- Bauteilwerte B10D, MTTFD bzw. PFHD (soweit zutreffend)
- durchgeführte Berechnung sowie Angabe des verwendeten Berechnungswerkzeuges des MTTFD - bzw. PFHD, DC, DCavg, SFF, CCF-Wertes für jede Sicherheitsfunktion bzw. jedes Sicherheitsbauteil.
3.2.4
Softwaredokumentation
3.2.4.1 Prüfung von Sicherheitskomponenten
Grundlegende Dokumente
-
Spezifikation der Architektur, des System- und Moduldesigns
Beschreibung der Softwarestruktur anhand von Ablauf- und Blockdiagrammen, ggf. Zustands-Übergangsdiagramme
Beschreibung der Funktionen und ihrer Anordnung innerhalb der Struktur
Sicherheitsfunktion der Software sowie Fehlererkennungsmaßnahmen
Definition der Bedingungen und Grenzen für Datenschnittstellen zwischen
Modulen
Software-Integrationsplan.
Beschreibung der Teststrategie
-
Testplan und Analyse der Testabdeckung für System- und Modultests
Definition der Testfälle inkl. Erwartungsbedingungen
Beschreibung der verwendeten Testumgebung
Protokoll über die durchgeführten Tests.
Sonstige Dokumentation
-
verwendete Technologie, Programmiersprachen und Entwicklungswerkzeuge
angewendete Programmierrichtlinien
Beschreibung der zugehörigen Konfigurations- und Parametriersoftware
Programmlisting und Programmausdruck mit aussagefähiger Kommentierung
Beschreibung des Befehlssatzes für den verwendeten Mikroprozessor.
3.2.4.2 Prüfung von Zweihand-Funktionen in Maschinensteuerungen
Bei der Prüfung von Zweihand-Funktionen in Maschinensteuerungen wird vorausgesetzt, dass für die eingesetzte(n) Sicherheitskomponente(n) zur Steuerung der
Zweihand-Funktionen die zugehörige EG-Baumusterprüfbescheinigung vorliegt.
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Die folgende Dokumentation muss zur Verfügung gestellt werden:
- Beschreibung der Struktur des Anwenderprogramms, insbesondere des sicherheitsrelevanten Teils durch Ablauf- und Blockdiagramme, ggf. ZustandsÜbergangsdiagramme
- Anwenderdokumentation und Funktionsbeschreibung der Funktionsbausteine
- Beschreibung der verwendeten Variablen und Signale
- Deklaration aller Variablen- und Signalnamen mit Erläuterung der Funktion
- Angabe einer eindeutigen Beziehung von Variablen- und Signalnamen zwischen
Dokumentation und ausführbarem Code
- Symboltabelle zum Nachweis der Übereinstimmung von I/O-Signalnamen mit
Hardware-I/Os
- Programmlisting und Programmausdruck mit aussagefähiger Kommentierung.
3.2.5
Fehlereffektanalyse (FMEA)
Die Fehlereffektanalyse ist maßgeblicher Bestandteil der Prüfung und bezieht sich
im Wesentlichen auf die Betrachtung, Bewertung und Beherrschung aller sicherheitskritischen Fehler, die im System auftreten können.
Folgende Dokumente werden benötigt:
- Hardware-Fehlereffektanalyse auf Modul- und Bauteilebene
- Software-Fehlereffektanalyse auf Modul- und Detailebene.
Aus der vorgelegten Dokumentation muss nachfolgende Information hervorgehen:
-
Geräte-/Bauteilname/Funktion
Fehlerannahme
Hardware- und Softwarezustand vor Fehlerannahme
Fehlerauswirkung
Fehlererkennung
Fehlerbeherrschung/Maßnahmen.
3.2.6
Betriebsanleitung und Installationsanleitung
3.2.7
Für eine EG-Baumusterprüfung ist eine Zusammenstellung der intern getroffenen
Maßnahmen zur Gewährleistung der Übereinstimmung der Sicherheitskomponente
mit den Bestimmungen der Maschinenrichtlinie einzureichen
(Nachweis z. B. internes QS-System).
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3.3
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Bescheinigungen anderer Stellen
Es sind bereits vorliegende Bescheinigungen oder Gutachten anderer Stellen vorzulegen. Die Prüfstelle kann Bescheinigungen oder Gutachten anderer amtlich anerkannter Prüfstellen oder Sachverständiger anfordern.
3.4
Vorbereitungen für die Prüfung am Baumuster
Für die Prüfung müssen ggf. Personen anwesend sein, die die notwendige Auskunft über Bau, Ausrüstung und Funktionsweise des zu prüfenden Baumusters
geben können. Das Baumuster muss in betriebsbereitem Zustand vorgestellt werden.
3.5
Prüfung am Baumuster
Zur Prüfung ist ein Mustergerät zur Verfügung zu stellen. Das Mustergerät ist so
aufzubauen, dass alle Bauteile für eine Fehlersimulation gut zugänglich sind. Ggf.
ist eine "Brettschaltung" aufzubauen.
Ersatzteile wie z. B. Sicherungen, Halbleiter, Kondensatoren und Widerstände müssen dem Prüfmuster in ausreichender Zahl beigefügt sein.
An dem vorgestellten Baumuster wird im Einzelnen insbesondere folgendes geprüft:
-
-
Übereinstimmung des Baumusters mit den eingereichten Unterlagen
Prüfung des Baumusters nach den sicherheitstechnischen Anforderungen gemäß Abschnitt 3.1
EMV und Umweltprüfung gemäß EN 61496-1 bzw. EN 62061.
Der Antragsteller muss sich damit einverstanden erklären, dass im Bedarfsfall bei
der Prüfung auch Teile der Einrichtung zerstört werden.
Der Antragsteller muss Softwarewerkzeuge vor und während der Prüfung zur Verfügung stellen, die eine Fehlersimulation und eine Prüfung der zu zertifizierenden
Hard- und/oder Software ermöglichen.
3.6
Nachprüfung
Sind bei der Prüfung Mängel festgestellt worden, wird eine Nachprüfung erforderlich. Wenn der Antragsteller die im Prüfbericht angegebenen Mängel abgestellt hat,
unterrichtet er die Prüf- und Zertifizierungsstelle unter Beifügung geeigneter Unterlagen. Die Prüf- und Zertifizierungsstelle entscheidet in Abhängigkeit vom Umfang
der notwendigen Änderungen, ob eine Nachprüfung am Baumuster erforderlich ist
oder eine theoretische Beurteilung ausreicht.
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4.
Gültigkeitsdauer und Zurückziehen einer Prüfbescheinigung
4.1
Gültigkeitsdauer
Die Gültigkeit der Bescheinigung wird in der Regel auf max. 5 Jahre begrenzt. Sofern
die Voraussetzungen erfüllt sind, kann eine Verlängerung erfolgen.
4.2
Zurückziehen einer Prüfbescheinigung
Eine Prüfbescheinigung kann auch zurückgezogen werden, wenn
- sich in der Praxis herausstellt, dass die getroffenen konstruktiven Maßnahmen
unzureichend sind
- sich Änderungen an Prüfgrundlagen ergeben.
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zu den Prüfgrundsätzen GS-HSM-32
Name und Anschrift des Antragstellers
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-ID-Nr.):
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Sicherheitskomponenten und Maschinen im DGUV Test
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40210 Düsseldorf
Zeichen desAntragstellers:
Antrag auf
Datum:
□ EG-Baumusterprüfung
□ Baumusterprüfung
Wir beantragen die Prüfung des folgenden Erzeugnisses:
Bezeichnung:
Typ(en):
Hersteller:
Fertigungsstätte(n):
Das Erzeugnis wird serienmäßig hergestellt.
EG-/Baumusterprüfungen an o. g. Erzeugnis oder an Teilen davon wurde(n) bereits / noch nicht *) beantragt /
durchgeführt *) bei
……………………………………………………………………………………………………………………**)
Die Antragsunterlagen sind als Anlage beigefügt.
…………………..................
Unterschrift des Antragstellers
*) Nichtzutreffendes streichen
**) Zutreffendenfalls bitte Unterlagen beifügen
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zu den Prüfgrundsätzen GS-HSM-32
Dem Antrag auf Durchführung einer EG- Baumusterprüfung/Baumusterprüfung
vom …………………… sind nachfolgende Unterlagen beigefügt:
Bezeichnung
Stand
Version
Bemerkung
Systembeschreibung der Funktion und der
Struktur der Zweihandschaltung (Pflichtenheft)
Grobe grafische Darstellung der jeweiligen
sicherheitsgerichteten Funktionen (Blockschaltbilder oder Blockgrafiken, Skizzen)
Angabe der zu erreichenden PLs bzw. SILs
mit Zuordnung der Kategorie gemäß EN
ISO 13849-1 für jede Sicherheitsfunktion
Angabe des Typs der Zweihandschaltung
gemäß EN 574
Prospektunterlagen, Fotos, Zeichnungen
(soweit vorhanden)
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zu den Prüfgrundsätzen GS-HSM-32
Der sicherheitstechnischen Prüfung von Zweihandschaltungen sind insbesondere nachfolgende Vorschriften, Normen, Bestimmungen und Regeln in der jeweils gültigen Fassung zu
Grunde gelegt.
EG-Richtlinien und Normen
Bezeichnung
2006/42/EG
Titel
Maschinenrichtlinie
2004/108/EG
EMV-Richtlinie
2006/95/EG
Niederspannungsrichtlinie
EN ISO 12100
Sicherheit von Maschinen - Allgemeine Gestaltungsleitsätze
- Risikobeurteilung und Risikominderung
EN 574
Sicherheit von Maschinen - Zweihandschaltungen
EN ISO 13849-1
Sicherheit von Maschinen - Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen; Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze
EN ISO 13849-2
Sicherheit von Maschinen - Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen; Teil 2: Validierung
EN 62061
Sicherheit von Maschinen - Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer, elektronischer und programmierbarer elektronischer
Steuerungssysteme
EN 60204-1
Sicherheit von Maschinen - Elektrische Ausrüstung von Maschinen;
Teil 1: Allgemeine Anforderungen
EN 61496-1
Sicherheit von Maschinen - Berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen; Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Prüfungen
EN 61508
Funktionale Sicherheit sicherheitsbezogener elektrischer/
elektronischer/programmierbarer elektronischer Systeme;
Teil 1: Generelle Anforderungen
Teil 2: Sicherheitssysteme
Teil 3: Anforderungen an Software
Teil 4: Begriffe und Abkürzungen
Teil 5: Beispiele zur Ermittlung der Stufe der Sicherheitsintegrität
Teil 6: Anwendungsrichtlinie für IEC 61508-2 und IEC 61058-3
Teil 7: Anwendungshinweise über Verfahren und Maßnahmen.
Technical Sheets der VG 4, VG 3 und VG 11
Der Prüfung werden zusätzlich zu den aufgeführten Richtlinien und Normen,
die “Technical Sheets“ der VG 4, VG 3 und VG 11 zu Grunde gelegt.
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