VC 206/4-7

VC 206/4-7

Für den Betreiber

Betriebsanleitung

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv

Gas-Wandheizgerät mit Brennwerttechnik

DE

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

1

Hinweise zur Dokumentation ................................ 3 7 Außerbetriebnahme .................................................21

7.1 Heizgerät endgültig außer Betrieb nehmen .......21

1.4 Gültigkeit der Anleitung ............................................ 3

8

Garantie und Kundendienst .................................22

2 Sicherheit ....................................................................4

2.1 Sicherheits- und Warnhinweise ...............................4

2.1.1 Klassifizierung der Warnhinweise ...........................4

2.1.2 Aufbau von Warnhinweisen ......................................4

Fachwortverzeichnis .............................................................23

Stichwortverzeichnis ............................................................25

3 Energiespartipps ....................................................... 7

4 Bedienung ....................................................................9

4.4.1 Fülldruck der Heizungs anlage kontrollieren ........11

angeschlossenen Regler einstellen .......................13

4.5.2 Heizungsvorlauftemperatur bei Einsatz eines Reglers einstellen ...........................................14

witterungsgeführten Regler einstellen.................15

4.6.2 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb)..........15

4.6.3 Heizgerät vorübergehend außer Betrieb nehmen.........................................................................15

5 Störungsbeseitigung ...............................................17

5.1 Präventive Wartung (Servicemeldungen) ............17

5.3 Störungen erkennen und beheben ........................18

5.6 Störung in der Luft-/Abgasführung beheben .. 20

6 Wartung .......................................................................21

2

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv 0020087951_01

Hinweise zur Dokumentation 1

1 Hinweise zur Dokumentation

1.4 Gültigkeit der Anleitung

Die folgenden Hinweise sind ein Wegweiser durch die

Gesamtdokumentation. In Verbindung mit dieser Betriebsanleitung sind weitere Unterlagen gültig. Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitungen entstehen,

übernehmen wir keine Haftung.

Die Betriebsanleitung gilt ausschließlich für Geräte mit folgenden Artikelnummern:

Heizgerät

ecoTEC exclusiv

ecoTEC exclusiv

Typenbezeichnung

VC 146/4-7

VC 206/4-7

ecoTEC exclusiv

Tab. 1.1 Typenübersicht

VC 276/4-7

Artikelnummer

0010004121

0010004122

0010004123

Beachten Sie bei der Bedienung des ecoTEC exclusiv unbedingt auch alle Betriebs an leitungen, die anderen

Komponenten Ihrer Anlage bei liegen.

Diese Betriebsanleitungen sind den jeweiligen Komponenten der Anlage beigefügt.

Die Artikelnummer Ihres Heizgeräts entnehmen Sie dem

Typenschild.

Bewahren Sie diese Betriebsanleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen gut auf, damit sie bei Bedarf zur Verfügung stehen.

Das Typenschild Ihres Vaillant ecoTEC exclusiv Heizgeräts ist werksseitig auf der Unterseite Ihres Heizgeräts ange bracht.

Die siebte bis 16. Ziffer der Serial-Nr. auf dem Typenschild bilden die Artikelnummer.

Nachfolgend sind die im Text verwendeten Symbole

erläutert.

a

Symbol für eine Gefährdung:

– unmittelbare Lebensgefahr

– Gefahr schwerer Personenschäden

– Gefahr leichter Personenschäden e b i

>

Symbol für eine Gefährdung:

– Lebensgefahr durch Stromschlag

Symbol für eine Gefährdung:

– Risiko von Sachschäden

– Risiko von Schäden für die Umwelt

Symbol für einen nützlichen Hinweis und Informationen

Symbol für eine erforderliche Aktivität

Mit der CE-Kennzeichnung wird dokumentiert, dass die

Geräte gemäß dem Typenschild die grundlegenden

An forderungen der einschlägigen Richt linien erfüllen.

Mit der CE-Kennzeichung bestätigen wir als Gerätehersteller, dass die Sicherheitsanforderungen gemäß § 2 7.

GSGV erfüllt sind und dass das serienmäßig her gestellte

Gerät mit dem geprüften Baumuster übereinstimmt.

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv 0020087951_01

3

4

2 Sicherheit

2 Sicherheit

2.1

2.1.1

e

Gefahr!

a

Warnung!

b

Vorsicht!

Lebensgefahr durch

Stromschlag

Gefahr leichter

Personenschäden

Risiko von Sachschäden oder Schäden für die

Umwelt

Tab. 2.1 Bedeutung von Warnzeichen und Signalwörtern

2.1.2

Sicherheits- und Warnhinweise

Beachten Sie bei der Bedienung Ihres Heizgeräts die allgemeinen Sicherheitshinweise und die Warn hinweise, die jeder Handlung vorangestellt sind.

Klassifizierung der Warnhinweise

Die Warnhinweise sind wie folgt mit Warnzeichen und

Signal wörtern hinsichtlich der Schwere der möglichen

Gefahr abgestuft:

Warnzeichen

a

Signalwort Erläuterung

Gefahr!

unmittelbare Lebensgefahr oder

Gefahr schwerer

Personen schäden

Aufbau von Warnhinweisen

Das Vaillant ecoTEC exclusiv Heizgerät ist nach dem

Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Dennoch können bei unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung

Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des Heizgeräts und anderer

Sach werte entstehen.

Das in dieser Anleitung genannte Vaillant ecoTEC exclusiv Heizgerät darf nur in Verbindung mit den in der zugehörigen Montageanleitung Luft-/Abgasführung aufgeführten Zubehören installiert und betrieben werden.

Dieses Heizgerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre

Sicherheit zu ständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Heizgerät zu benutzen ist. Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicher zustellen, dass sie nicht mit dem Heizgerät spielen. Das Heizgerät ist als Wärmeerzeuger für geschlossene Warmwasser-Zentral heizungsanlagen und die Warmwasserbereitung vor gesehen.

Die Verwendung des ecoTEC exclusiv Heizgerätes in

Fahrzeugen gilt als nicht bestimmungsgemäß. Nicht als

Fahrzeuge gelten solche Einheiten, die dauerhaft und ortsfest installiert sind (sog. ortsfeste Installation).

Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Nicht bestimmungsgemäß ist auch jede unmittelbare kommerzielle und industrielle

Verwendung. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko trägt allein der

Anwender. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören auch das Beachten der Bedienungs- und der

Installationsanleitung sowie aller weiteren mitgeltenden

Unterlagen und die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsbedingungen.

Warnhinweise erkennen Sie an einer oberen und einer unteren Trennlinie. Sie sind nach folgendem Grundprinzip aufgebaut:

Achtung!

Jede missbräuchliche Verwendung ist untersagt.

a Signalwort!

Art und Quelle der Gefahr!

Erläuterung zur Art und Quelle der Gefahr

> Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr

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Sicherheit 2

Die Installation des Gerätes darf nur von einem anerkannten Fachhandwerker durchgeführt werden. Dabei muss er die bestehenden Vorschriften, Regeln und Richtlinien beachten.

Er ist ebenfalls für Inspektion, Wartung und Instandsetzung des Gerätes sowie für Änderungen der eingestellten Gasmenge zuständig.

Verhalten im Notfall bei Abgasgeruch

Durch Installationsfehler, Beschädigung, Manipulation, nicht zugelassenen Aufstellort oder Ähnliches kann

Abgas austreten und zu Vergiftungsgefahr führen. Bei

Abgasgeruch in Gebäuden verhalten Sie sich folgendermaßen:

> Öffnen Sie alle zugänglichen Türen und Fenster weit und sorgen Sie für Durchzug.

> Schalten Sie das Heizgerät aus.

Verhalten bei Gasgeruch in Gebäuden

> Meiden Sie Räume mit Gasgeruch.

> Wenn möglich, öffnen Sie Türen und Fenster weit und sorgen Sie für Durchzug.

> Vermeiden Sie offene Flammen (z. B. Feuerzeug,

Streichholz).

> Rauchen Sie nicht.

> Betätigen Sie keine elektrischen Schalter, keine Netzstecker, keine Klingeln, keine Telefone und andere

Sprechanlagen im Haus.

> Schließen Sie die Gaszähler-Absperreinrichtung oder die Hauptabsperreinrichtung.

> Wenn möglich, schließen Sie den Gasabsperrhahn am

Gerät.

> Warnen Sie andere Hausbewohner durch Rufen oder

Klopfen.

> Verlassen Sie das Gebäude.

> Verlassen Sie bei hörbarem Ausströmen von Gas unverzüglich das Gebäude und verhindern Sie das

Betreten durch Dritte.

> Alarmieren Sie Polizei und Feuerwehr von außerhalb des Gebäudes.

> Benachrichtigen Sie den Bereitschaftsdienst des Gasversorgungsunternehmens von einem Telefonanschluss außerhalb des Hauses.

Verpuffungsgefahr vermeiden

Verpuffungsgefahr entsteht durch entzündliche Gas-

Luft-Gemische. Beachten Sie Folgendes:

> Verwenden oder lagern Sie keine explosiven oder leicht entflammbaren Stoffe (z. B. Benzin, Farben) im

Aufstellraum Ihres Heizgeräts.

Verbrühung vermeiden

An den Zapfstellen für Warmwasser besteht bei

Warmwassertemperaturen über 60 °C Verbrühungsgefahr. Kleinkinder oder ältere Menschen können schon bei geringeren Temperaturen gefährdet sein.

> Wählen Sie die Temperatur so, dass niemand

gefährdet wird.

Sachbeschädigung durch unsachgemäße

Veränderungen vermeiden

Beachten Sie Folgendes:

> Nehmen Sie unter keinen Umständen selbst Eingriffe oder Manipulationen am Heizgerät oder an anderen

Teilen der Heizungsanlage vor.

> Versuchen Sie niemals Wartung oder Reparaturen am

Heizgerät selbst durchzuführen.

> Zerstören oder entfernen Sie keine Plomben von

Bauteilen.

Nur anerkannte Fachhandwerker und der Werkskundendienst sind autorisiert, verplombte Bauteile zu verändern.

1

Abb. 2.1 Gasabsperrhahn schließen;

Beispiel: Unterputzinstallation

Sachbeschädigung durch Korrosion

Um Korrosion am Gerät und auch in der Abgasanlage zu vermeiden, beachten Sie:

> Verwenden Sie keine Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltigen Reinigungsmittel, Farben, Klebstoffe usw. in der

Umgebung des Gerätes.

Diese Stoffe können unter ungünstigen Umständen zu

Korrosion - auch in der Abgasanlage - führen.

Schrankartige Verkleidung

> Falls Sie eine schrankartige Verkleidung für Ihr Gerät wünschen, wenden Sie sich an Ihren anerkannten

Fachhandwerksbetrieb. Verkleiden Sie auf keinen Fall eigenmächtig Ihr Gerät.

Eine schrankartige Verkleidung des Gerätes unterliegt entsprechenden Ausführungsvorschriften.

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5

2 Sicherheit

6

Frostschäden vermeiden

Bei einem Ausfall der Stromversorgung oder bei zu niedriger Einstellung der Raumtemperatur in einzelnen Räumen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Teilbereiche der Heizungsanlage durch Frost beschädigt werden.

> Stellen Sie sicher, dass bei Ihrer Abwesenheit während einer Frostperiode die Heizungsanlage in Betrieb bleibt und die Räume ausreichend temperiert werden.

> Beachten Sie unbedingt die Hinweise zum Frostschutz in Abschnitt 4.6.1.

Auch wenn Räume oder die ganze Wohnung zeitweise nicht genutzt werden, muss die Heizung in Betrieb bleiben!

Vorsicht!

Frostschutz und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn das Gerät mit Strom versorgt wird. Der Netzschalter des Gerätes muss auf Stellung „I“ stehen. Das

Gerät muss an die Stromversorgung angeschlossen sein.

An folgenden Dingen dürfen Sie keine Veränderungen vornehmen:

– am Heizgerät

– an den Leitungen für Gas, Zuluft, Wasser und Strom

– an der Abgasleitung

– am Sicherheitsventil für das Heizungswasser

– an baulichen Gegebenheiten, die Einfluss auf die

Betriebssicherheit des Gerätes haben können

Verhalten bei Undichtigkeiten im

Warmwasserleitungsbereich

Beachten Sie folgendes:

> Schließen Sie bei Undichtigkeiten im Warmwasserleitungsbereich sofort das Kaltwasser-Absperrventil und lassen Sie die Undichtigkeit durch Ihren Fachhandwerker beheben.

Bei den Vaillant ecoTEC exclusiv Heizgeräten ist das

Kaltwasser-Absperrventil nicht im Lieferumfang Ihres

Heizgeräts enthalten.

> Fragen Sie Ihren Fachhandwerker, wo er das Kaltwasser-Absperrventil montiert hat.

Vorsicht!

> Reichern Sie das Heizwasser auf keinen Fall mit Frostschutzmitteln ((oder anderen Zusatzstoffen, z. B.

Dichtmitteln, Korrosions schutzmitteln usw.)) an!

Andernfalls können Schäden an Dichtungen und Membranen sowie Geräusche im Heizbetrieb auftreten. Hierfür sowie für etwaige Folgeschäden übernimmt Vaillant keine Haftung.

Eine andere Möglichkeit des Frostschutzes besteht darin, die Heizungsanlage und das Gerät zu entleeren. Dabei muss sichergestellt sein, dass sowohl Anlage als auch

Gerät vollständig entleert werden.

> Ziehen Sie hierfür Ihren Fachhandwerksbetrieb zu

Rate.

Schäden durch geringen Fülldruck der Heizungsanlage vermeiden

Um den Betrieb der Heizungsanlage mit einer zu geringen Wasser menge zu vermeiden und dadurch möglichen Folgeschäden vorzubeugen, beachten Sie

Folgendes:

> Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen den

Fülldruck der Heizungs anlage.

> Beachten Sie unbedingt die Hinweise zum Fülldruck in

Kap. 4.4.1.

Anforderungen an den Aufstellort

Betrieb bei Stromausfall durch Notstromaggregat aufrecht erhalten

Ihr Fachhandwerker hat Ihr Heizgerät bei der

Installation an das Stromnetz angeschlossen.

Bei einem Ausfall der Stromversorgung kann nicht ausgeschlossen werden, dass Teilbereiche der Heizungsanlage durch Frost beschädigt werden.

Falls Sie das Heizgerät bei Stromausfall mit einem

Notstromaggregat betriebsbereit halten wollen, beachten Sie Folgendes:

> Stellen Sie sicher, dass das Notstromaggregat in seinen technischen Werten (Frequenz, Spannung,

Erdung) mit denen des Stromnetzes übereinstimmt.

> Ziehen Sie hierzu Ihren Fachhandwerker zu Rate.

i

Ein Abstand Ihres Heizgeräts zu Bauteilen aus brennbaren Baustoffen bzw. zu brennbaren

Bestand teilen ist nicht erforderlich, da bei

Nennwärme leistung Ihres Heizgeräts an der

Gehäuseoberfläche eine niedrigere

Temperatur auftritt als die max. zulässige von

85 °C.

Veränderungen im Umfeld Ihres Heizgeräts

Bei Fehlfunktion besteht Vergiftungs- und Explosionsgefahr.

> Setzen Sie keinesfalls Sicherheitseinrichtungen außer

Betrieb.

> Nehmen Sie keine Manipulationen an Sicherheits einrichtungen vor, die ihre ordnungsgemäße Funktion beein trächtigen können.

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Energiespartipps 3

Einbau einer witterungsgeführten Heizungsregelung

Witterungsgeführte Heizungsregelungen regeln in Abhängigkeit von der jeweiligen Außentemperatur die

Heizungs -Vorlauf temperatur. So ist sichergestellt, dassnicht mehr Wärme erzeugt wird, als momentan benötigt wird. Hierzu muss am witterungsgeführten Regler die der jeweiligen Außen temperatur zugeordnete Heizungsvorlauf temperatur eingestellt werden. Diese Einstellung sollte nicht höher sein, als es die Auslegung der

Heizungs anlage erfordert. Normalerweise wird die richtige Einstellung durch Ihren anerkannten Fachhandwerker vorgenommen. Durch integrierte Zeit programme werden gewünschte Heiz- und Absenk phasen (z. B. nachts) automatisch ein- und aus ge schaltet. Witterungsgeführte Heizungsregelungen stellen in Verbindung mit

Thermostatventilen die wirtschaftlichste Form der Heizungsregelung dar.

Absenkbetrieb der Heizungs anlage

> Senken Sie die Raumtemperatur für die Zeiten Ihrer

Nacht ruhe und Abwesenheit ab.

Am einfachsten und zuverlässigsten können Sie die Temperatur über Regelgeräte mit individuell wählbaren Zeitprogrammen absenken.

> Stellen Sie während der Absenkzeiten die Raumtemperatur ca. 5 °C niedriger ein als während der Vollheizzeiten.

Wenn Sie die Raumtemperatur um mehr als 5 °C absenken, dann sparen Sie keine zusätzliche Energie ein, da dann für die jeweils nächste Vollheizperiode erhöhte

Aufheizleistungen erforderlich wären. Nur bei längerer

Abwesenheit, z. B. während des Urlaubs, lohnt es sich, die Temperaturen weiter abzusenken.

Gleichmäßiges Heizen

> Beheizen Sie alle Räume Ihrer Wohnung gleichmäßig und entsprechend ihrer Nutzung.

Wenn Sie nur einen Raum oder nur einzelne Räume Ihrer

Wohnung heizen, dann werden über Wände, Türen, Fenster, Decke und Fußboden die unbeheizten Nachbar- räume unkontrolliert mitbeheizt. Die Leistung der Heizkörper der beheizten Räume reicht für eine solche

Betriebsweise nicht aus. Die beheizten Räume lassen sich dann nicht genügend erwärmen (der gleiche Effekt entsteht, wenn Türen zwischen beheizten und nicht oder eingeschränkt beheizten Räumen geöffnet bleiben).

Thermostatventile und witterungsgeführter Regler oder Raumtemperaturregler

Thermostatventile an allen Heizkörpern halten die einmal eingestellte Raumtemperatur exakt ein. Mit Hilfe von

Thermostatventilen in Verbindung mit einem witterungsgeführten Regler oder einem Raumtemperaturregler können Sie die Raumtemperatur Ihren individuellen

Bedürfnissen anpassen und erzielen eine wirtschaftliche

Betriebsweise Ihrer Heizungsanlage.

So arbeitet ein Thermostatventil: Wenn die Raumtemperatur über den am Fühlerkopf eingestellten Wert steigt, dann schließt das Thermostatventil automatisch, bei

Unterschreiten des eingestellten Wertes öffnet es wieder.

Regelgeräte nicht verdecken

> Verdecken Sie Ihr Regelgerät nicht durch Möbel, Vorhänge oder andere Gegenstände.

Das Regelgerät muss die zirkulierende Raumluft ungehindert erfassen können. Verdeckte Thermostatventile können mit Fernfühlern ausgestattet werden und bleiben dadurch weiter funktionsfähig.

Achtung!

Achten Sie im Winter darauf, dass ein ausreichender

Frostschutz gewährleistet bleibt (¬ Kap. 4.7).

Raumtemperatur

> Stellen Sie die Raumtemperatur nur so hoch ein, dass sie für Ihr Behaglichkeitsempfinden gerade ausreicht.

Jedes Grad darüber hinaus verursacht einen erhöhten

Energie verbrauch von etwa 6 %.

> Passen Sie auch die Raumtemperatur dem jeweiligen

Nutzungszweck des Raumes an.

Zum Beispiel ist es normalerweise nicht erforderlich,

Schlafzimmer oder selten benutzte Räume auf 20 °C zu heizen.

Betriebsart einstellen

> In der wärmeren Jahreszeit, wenn die Wohnung nicht beheizt werden muss, schalten Sie die Heizung auf

Sommerbetrieb.

Der Heizbetrieb ist dann ausgeschaltet. Das Gerät bzw. die Anlage bleibt für die Warmwasserbereitung betriebsbereit.

Wohnräume lüften

> Öffnen Sie während der Heizperiode die Fenster nur, um zu lüften, und nicht, um die Temperatur zu regeln.

Eine kurze Stoßlüftung ist wirkungsvoller und energiesparender als lange offen stehende Kippfenster.

> Während des Lüftens schließen Sie alle im Raum befindlichen Thermostatventile.

> Wenn Sie einen Raumtemperaturregler haben, dann stellen Sie ihn auf Minimaltemperatur ein.

So ist ein ausreichender Luft austausch gewährleistet, ohne unnötige Auskühlung und ohne Energieverlust.

Warmwassertemperatur einstellen

> Heizen Sie das warme Wasser nur so weit auf, wie es für den Gebrauch notwendig ist.

Jede weitere Erwärmung führt zu unnötigem Energieverbrauch, Warmwassertemperaturen von mehr als

60 °C führen außerdem zu verstärktem Kalkausfall.

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7

3 Energiespartipps

Bewusster Umgang mit Wasser

Ein bewusster Umgang mit Wasser kann die Verbrauchskosten erheblich senken. Zum Beispiel Duschen statt

Wannenbad: Während für ein Wannenbad ca. 150 Liter

Wasser gebraucht werden, benötigt eine mit modernen,

Wasser sparenden Armaturen ausgestattete Dusche lediglich etwa ein Drittel dieser Wassermenge.

Übrigens: Ein tropfender Wasserhahn verschwendet bis zu 2000 Liter Wasser, eine undichte Toilettenspülung bis zu 4000 Liter Wasser im Jahr. Dagegen kostet eine neue

Dichtung jeweils nur wenige Cent.

Zirkulationspumpen nur bei Bedarf laufen lassen

Zirkulationspumpen steigern den Komfort bei der Warmwasserbereitung. Aber sie verbrauchen auch Strom. Und umlaufendes Warmwasser, das nicht genutzt wird, kühlt sich auf seinem Weg durch die Rohrleitungen ab und muss dann wieder nachgeheizt werden.

> Betreiben Sie Zirkulationspumpen daher nur dann, wenn Sie tatsächlich Warmwasser im Haushalt benötigen.

> Nutzen Sie witterungsgeführte Regler oder Schaltuhren, um Zeitprogramme für Ihre Zirkulationspumpe einzustellen.

> Oder nutzen Sie einen Taster oder einen Schalter in der Nähe einer häufig benutzten Zapfstelle, um die

Zirkulationspumpe bei konkretem Bedarf für eine bestimmte Zeitspanne einzuschalten.

> Lassen Sie sich von Ihrem Fachhandwerksbetrieb beraten.

8

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv 0020087951_01

4 Bedienung

Bedienung 4

2

1

9

Drehknopf zur Einstellung der Heizungsvorlauf temperatur

10

Drehknopf zur Einstellung der Speichertemperatur (mit angeschlossenem

Warmwasserspeicher VIH)

10

Digitales Informations- und Analysesystem ( DIA)

9

8

3

11 bar

7

4

6

5

Abb. 4.1 Bedienelemente ecoTEC exclusiv

Die Bedienelemente Ihres Heizgeräts sind hinter der

Frontklappe angeordnet.

Um die Bedienelemente zu ereichen, öffnen Sie die Frontklappe folgendermaßen:

> Greifen Sie in die Griffmulde der Frontklappe.

> Klappen Sie die Frontklappe herunter.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Bedienelemente erläutert.

1

2

3

Display zur Anzeige der aktuellen Heizungsvorlauf temperatur , des Fülldrucks der Heizungsanlage, der Betriebsart oder bestimmter

Zusatzinforma tionen

Info-Taste zum Abrufen von Informationen

Einbauregler (Zubehör)

Abb. 4.2 Display ecoTEC exclusiv

12

Ihr Vaillant ecoTEC exclusiv Heizgerät ist mit einem digitalen Informa tions- und Ana lysesystem ausgestattet.

Dieses System gibt Ihnen Informationen über den

Betriebs zustand Ihres Heizgeräts und hilft Ihnen bei der

Beseitigung von Störun gen.

Im normalen Betrieb Ihres Heizgeräts zeigt das Display (1), je nach Einstellung, entweder die aktuelle

Heizungs vor lauftemperatur (im Beispiel 49 °C) oder den aktuellen Fülldruck an. Im Fehler fall wird die Anzeige der

Temperatur durch den jeweiligen Fehlercode ersetzt

(¬ Kap. 5.2). Zusätzlich hat das Heizgerät eine Klartextanzeige, in der ergänzende Informationen angezeigt werden.

4

Manometer zur Anzeige des Füll- bzw.

Betriebsdrucks in der Heizungs anlage

5

Hauptschalter zum Ein- und Ausschalten Ihres

Heizgeräts

11

12

Anzeige der aktuellen Heizungs vorlauf temperatur, des Fülldrucks der Heizungs anlage oder Anzeige eines Status- oder Fehlercodes

Klartextanzeige

6

Plus-Taste zum Weiterblättern der Anzeige

(für Ihren Fachhandwerker bei Einstell arbeiten und Fehler suche) oder Anzeige der Speichertemperatur (VC mit Speicherfühler)

7

Minus-Taste zum Zurückblättern der Anzeige

(für Ihren Fachhandwerker bei Einstell arbeiten und Fehler suche) und zur Anzeige des Fülldrucks der Heizungs anlage auf dem Display

8

Entstörtaste zum Rücksetzen bestimmter

Störungen

Darüber hinaus können Sie den angezeigten

Symbolen folgende Informationen entnehmen:

Störung im Luft-/Abgasweg

Störung im Luft-/Abgasweg

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv 0020087951_01

9

10

4 Bedienung

Nur in Verbindung mit vrnetDIALOG:

Solange das Symbol im Display erscheint, gibt der

Fachhandwerker über das Zubehör vrnetDIALOG eine Heizungs vorlauf- und Warmwasser-Auslauftemperatur vor. Diese Vorgabe geschieht von einem Computer außerhalb Ihres Gebäudes. Das

Heizgerät arbeitet daher mit anderen als den an den Drehknöpfen (9) und (10) ein ge stellten

Temperaturen.

Diese Betriebsart kann nur beendet werden:

– durch vrnetDIALOG oder

– durch Verändern der Temperatureinstellung an den Drehknöpfen (9) oder (10) um mehr als

± 5 K (°C).

Diese Betriebsart kann nicht beendet werden:

– durch Drücken der Entstörtaste (8) oder

– durch Aus- oder Einschalten Ihres Heizgeräts.

Heizbetrieb aktiv permanent an: Betriebsart Heizbetrieb

(diese Funktion dient dazu, häufige Ein- und Aus schaltvorgänge zu begrenzen, und trägt damit zur Lebens dauererhöhung Ihres Heiz geräts bei)

Warmwasserbereitung aktiv permanent an: Betriebsart Warmwasserbereitung ist eingeschaltet blinkt: Warmwasserspeicher wird beheizt, Brenner an

Interne Heizungspumpe ist in Betrieb

Internes Gasventil wird angesteuert

(Information für den Fachhandwerker oder den

Werkskundendienst)

Brenner-Modulationsgrad (Balkenanzeige)

Flamme mit Kreuz:

Störung während des Brennerbetriebs;

Heizgerät ist abgeschaltet

Flamme ohne Kreuz:

Ordnungsgemäßer Brennerbetrieb i

Die Absperreinrichtungen sind nicht im Lieferumfang Ihres Heizgeräts enthalten. Die

Absperr einrichtungen werden bauseitig durch

Ihren Fachhandwerker installiert.

> Lassen Sie sich von ihm die Lage und die Handhabung dieser Bauteile erklären.

3

2

5

1

4

Abb. 4.3 Absperreinrichtungen öffnen

(dargestellt am Beispiel Wartungshähne)

> Öffnen Sie den Gasabsperrhahn (2), indem Sie den

Gasab sperr hahn eindrücken und gegen den Uhr zeigersinn drehen.

> Kontrollieren Sie, ob die Wartungshähne im

Heizungsvorlauf (3) und Heizungsrücklauf (1) geöffnet sind. Dies ist der Fall, wenn die Kerbe im Vierkant der

Wartungshähne mit der Rohrleitungsrichtung

übereinstimmt (4).

Wenn die Wartungshähne geschlossen sind (5), dann können Sie die Wartungshähne mit Hilfe eines Gabelschlüssels durch eine Vierteldrehung nach rechts oder links öffnen.

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Bedienung 4

b

Vorsicht!

Sachbeschädigung durch Frostschäden!

Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom

Strom netz vorliegt und der Hauptschalter

Ihres Heizgeräts auf Stellung 1 steht.

> Trennen Sie das Heizgerät nicht vom

Stromnetz.

> Lassen Sie den Hauptschalter in Stellung „1“.

b

Vorsicht!

Mögliche Geräteschäden durch zu geringen

Fülldruck!

Bei Betrieb der Heizungsanlage mit zu geringem Füll druck sind Folgeschäden am

Heizgerät und der Heizungsanlage möglich.

Das Heizgerät schaltet bei einem Fülldruck unter 0,3 bar automatisch ab.

> Füllen Sie die Heizungsanlage spätestens bei einem Fülldruck unter 0,6 bar auf.

Damit die Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen aktiv bleiben, sollten Sie Ihr Heizgerät über das Regelgerät ein- und ausschalten (Informationen dazu finden Sie in der ent sprechenden Bedienungsanleitung).

Wie Sie Ihr Heizgerät ganz außer Betrieb nehmen können, finden Sie in Kap. 7.

Um den Betrieb der Anlage mit einer zu geringen

Wassermenge zu vermeiden und dadurch möglichen

Folgeschäden vorzu beugen, verfügt Ihr Heizgerät über einen Druck sensor. Dieser signalisiert Ihnen beim Unterschreiten von 0,6 bar den Druckmangel, indem im

Display der Druckwert blinkend dargestellt wird.

2 bar

1

Abb. 4.4 Heizgerät einschalten

> Mit dem Hauptschalter (1) schalten Sie das Heizgerät ein und aus.

1: „EIN“

0: „AUS“

> Füllen Sie die Heizungsanlage auf, sobald der Druckwert im Display blinkt.

i

Wenn der Fülldruck der Heizungsanlage unter

0,3 bar sinkt, dann schaltet das Heizgerät ab und im Display erscheint die Fehlermeldung

F.22. Um das Heizgerät wieder in Betrieb zu nehmen, müssen Sie Wasser in die Heizungsanlage nachfüllen.

i

Das Heizgerät verfügt über ein Mano meter und über eine digitale Druckanzeige. Das

Manometer ermöglicht es Ihnen, auch bei ausgeschaltetem Heizgerät schnell zu erkennen, ob der Fülldruck im Sollbereich liegt oder nicht.

Wenn das Heizgerät eingeschaltet ist, dann können Sie wahlweise den genauen Fülldruck der Heizungsanlage oder die Vorlauftemperatur im Display anzeigen lassen.

Wenn Sie das Heizgerät einschalten, dann erscheint im

Display (2), je nach Voreinstellung, die aktuelle

Heizungs vorlauf temperatur oder der Fülldruck in der

Heizungs anlage.

Zur Einstellung Ihres Heizgeräts entsprechend Ihren

Bedürf nissen lesen Sie die Kap. 4.5.1 bis Kap. 4.5.3, in denen die Einstellmöglichkeiten für die Warmwasserbereitung und den Heizbetrieb beschrieben sind.

So lassen Sie sich im Display kurzzeitig Fülldruck oder

Vorlauf temperatur anzeigen:

> Drücken Sie die Minus-Taste

(2).

Wenn Sie vorher die Temperaturanzeige eingestellt hatten, dann zeigt das Display jetzt den Fülldruck der

Heiz ungs anlage an.

Wenn Sie vorher die Fülldruckanzeige eingestellt hatten, dann zeigt das Display jetzt die Vorlauftemperatur an.

11

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv 0020087951_01

12

4 Bedienung

So stellen Sie die Anzeige dauerhaft von Fülldruck auf

Vorlauftemperatur oder von Vorlauftemperatur auf

Fülldruck um:

> Drücken Sie die Minus-Taste

(2) für 5 Sekunden.

Das Display schaltet auf Fülldruckanzeige um, wenn es vorher die Temperatur angezeigt hat. Das Display schaltet auf Temperaturanzeige um, wenn es vorher den

Fülldruck angezeigt hat.

Wenn sich die Heizungs anlage über mehrere Stock werke erstreckt, dann kann ein höherer Fülldruck der Heizungsanlage erforderlich sein.

> Fragen Sie hierzu Ihren Fachhandwerker.

b

Vorsicht!

Möglicher Heizgeräteschaden durch stark kalkhaltiges oder stark korrosives oder mit

Chemikalien versetztes Leitungswasser!

Ungeeignetes Leitungswasser schädigt

Dichtungen und Membranen, verstopft wasserdurchströmte Bauteile im Heizgerät und in der Heizungsanlage und führt zu Geräuschen.

> Füllen Sie die Heizungs anlage nur mit geeignetem Leitungswasser.

> Fragen Sie in Zweifelsfällen Ihren

Fachhandwerker.

Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungs anlage soll der Fülldruck bei kalter Heizungsanlage zwischen 1,0 bar und 2,0 bar betragen (¬ Kap. 4.4.1).

> Wenn der Fülldruck geringer ist, dann füllen Sie

Wasser nach.

2 bar

1

Wenn sich die Heizungs anlage über mehrere Stock werke erstreckt, dann kann ein höherer Fülldruck der Heizungsanlage erforderlich sein.

> Fragen Sie hierzu Ihren anerkannten Fachhandwerker.

bar

Abb. 4.5 Fülldruck der Heizungs anlage kontrollieren

Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungs anlage muss das Manometer (1) bei kalter Heizungsanlage in der oberen Hälfte des dunkelgrauen Bereichs stehen

(¬ Abb. 4.5). Dies entspricht einem Fülldruck zwischen

1,0 bar und 2,0 bar. Wenn der Zeiger im hellgrau hinterlegten Bereich steht, dann müssen Sie vor der Inbetriebnahme Wasser nachfüllen (¬ Kap. 4.4.2).

> Kontrollieren Sie bei der Inbetriebnahme den

Fülldruck der Heizungsanlage.

Zum Auffüllen und Nachfüllen der Heizungs anlage können Sie normalerweise Leitungswasser verwenden.

In Ausnahmefällen gibt es jedoch Wasserqualitäten, die nicht zum Füllen der Heizungs anlage geeignet sind, weil das Wasser stark korrosiv oder stark kalkhaltig ist.

> Wenden Sie sich in einem solchen Fall an Ihren anerkannten Fachhandwerker.

Die Heizungsanlage wird über einen bauseits zu stellenden Füllhahn befüllt.

> Fragen Sie Ihren Fachhandwerker, wo sich der

Füllhahn befindet.

> Lassen Sie sich von Ihrem Fachhand werker erklären, wie Sie die Heizungsanlage auffüllen müssen.

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Bedienung 4

3

2

angeschlossenen Regler einstellen

bar

2

1 bar

1 bar

Abb. 4.6 Heizungs anlage befüllen

Zum Füllen der Heizungs anlage gehen Sie wie folgt vor:

> Öffnen Sie alle Heizkörperventile (Thermostatventile) der Heizungs anlage.

> Verbinden Sie den Füllhahn der Heizungsanlage so, wie Ihr Fach hand werker es Ihnen erklärt hat, mit einem Kaltwasser-Zapfventil.

> Drehen Sie den Füllhahn langsam auf.

> Drehen Sie das Zapfventil langsam auf und füllen Sie so lange Wasser nach, bis am Manometer (1) bzw. im

Display (3) der erforderliche Füll druck erreicht ist.

Sie können sich den genauen Wert des Fülldrucks im

Display anzeigen lassen.

> Aktivieren Sie die Druckanzeige durch Betätigen der

Minus-Taste (2).

Das Display wechselt nach 5 Sekunden wieder zurück zur Heizungsvorlauftempe raturanzeige.

> Schließen Sie das Zapfventil.

> Entlüften Sie alle Heizkörper.

> Prüfen Sie anschließend am Manometer bzw. Display den Füll druck.

> Füllen Sie ggf. nochmal Wasser nach.

> Schließen Sie den Füllhahn.

Abb. 4.7 Heizungsvorlauftemperatur-Einstellung ohne Regler

Wenn kein externer Regler vorhanden ist, dann stellen

Sie die Heizungsvorlauftemperatur am Drehknopf (1) ent sprechend der jeweiligen Außentemperatur ein.

Dabei empfehlen wir folgende Einstellungen:

Stellung links (jedoch nicht bis zum Anschlag) in der

Übergangszeit: Außentemperatur ca. 10 bis 20 °C

Stellung Mitte bei mäßiger Kälte:

Außentemperatur ca. 0 bis 10 °C

Stellung rechts bei starker Kälte:

Außentemperatur ca. 0 bis –15 °C

Wenn Sie eine Heizungsvorlauftemperatur einstellen, dann wird die eingestellte Temperatur im Display (2) angezeigt. Nach 3 Sekunden erlischt diese Anzeige und im Display erscheint wieder die Standardanzeige (die aktuelle Heizungs vorlauf temperatur oder optional der

Fülldruck in der Heizungsanlage).

Normalerweise lässt sich der Drehknopf (1) stufenlos bis zu einer Heizungsvorlauftemperatur von 75 °C einstellen. Wenn sich jedoch an Ihrem Heizgerät höhere

Werte einstellen lassen, dann hat Ihr Fachhandwerker eine ent sprechende Jus tierung vorgenommen, um den

Betrieb Ihrer Heizungs anlage mit höheren Heizungsvorlauftemperaturen zu ermöglichen.

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv 0020087951_01

13

14

4 Bedienung

4.5.2 Heizungsvorlauftemperatur bei Einsatz eines

Reglers einstellen

b

Vorsicht!

Sachbeschädigung durch Verkalkung!

Bei einer Wasserhärte von mehr als

3,57 mol /m 3 (20 °dH) besteht Verkalkungsgefahr.

> Stellen Sie den Drehknopf (3) maximal in die Mittelstellung.

Für die Warmwasserbereitung muss ein Warmwasserspeicher des Typs VIH an das Heizgerät angeschlossen sein.

2 bar

1

Abb. 4.8 Heizungsvorlauftemperatur-Einstellung bei Einsatz eines Reglers

Wenn Ihre Heizungsanlage mit einer witterungsgeführten Regelung oder einem Raumtemperaturregler ausgestattet ist, dann müssen Sie folgende Einstellung vornehmen:

> Drehen Sie den Hauptschalter (1) auf Stellung „1“.

> Stellen Sie den Drehknopf zum Einstellen der

Heizungs-Vorlauftemperatur (2) auf Rechtsanschlag.

1

2 bar

Abb. 4.9 Einstellung der Warmwassertemperatur

Die Heizungsvorlauftemperatur wird automatisch durch das Regel gerät eingestellt (Informationen dazu finden

Sie in der entsprechenden Bedienungsanleitung).

a

Gefahr!

Verbrühungsgefahr durch heißes Wasser!

An den Zapfstellen für Warmwasser besteht bei Temperaturen über 60 °C

Verbrühungsgefahr. Kleinkinder oder ältere

Menschen können schon bei geringeren

Temperaturen gefährdet sein.

> Wählen Sie die Temperatur so, dass niemand gefährdet ist.

a

Gefahr!

Mögliche Lebensgefahr durch Legionellenbildung!

In Warmwasserspeichern besteht die Möglichkeit, dass sich Legionellen bilden, die zu

Erkrankungen führen können.

> Wenn das Gerät zur Nacherwärmung in einer solargestützten Trinkwasser-Erwärmungsanlage eingesetzt wird, stellen Sie die Warmwasser-Auslauftemperatur am

Drehknopf (1) auf mindestens 60 °C ein.

> Schalten Sie das Heizgerät ein, indem Sie den Hauptschalter in Stellung „1“ schalten.

> Um die Speichertemperatur einzustellen, drehen Sie den Drehknopf (1), bis die gewünschte Temperatur im Display angezeigt wird.

Dabei entspricht:

- linker Anschlag Frostschutz

- rechter Anschlag ca. 15 °C max. 70 °C

Nach 3 Sekunden erlischt diese Anzeige und im Display erscheint wieder die Standardanzeige (aktuelle Heizungsvorlauf temperatur oder optional Fülldruck in der

Heizungsanlage).

i

Wenn Ihr Regler über eine zweiadrige eBUS-

Leitung mit dem Heizgerät verbunden ist, dann können Sie die Warmwasser-Solltemperatur am Regler einstellen.

> Fragen Sie Ihren anerkannten Fachhandwerker, ob Ihr

Regler über eine zweiadrige eBUS-Leitung angeschlossen ist.

> Wenn Ihr Regler über eine zweiadrige eBUS-Leitung angeschlossen ist, dann stellen Sie den Drehknopf zur

Einstellung der Warmwassertemperatur am Heizgerät auf die maximal mögliche Temperatur.

> Stellen Sie die gewünschte Warmwassertemperatur

(Warmwasser-Solltemperatur) an Ihrem Regler ein.

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv 0020087951_01

Bedienung 4

Der Heizbetrieb ist ausgeschaltet.

witterungsgeführten Regler einstellen

1

2

Abb. 4.10 Raumtemperaturregler/witterungsgeführte Regler einstellen

> Stellen Sie den Raumtemperaturregler, den witterungs geführten Regler (1) sowie die Heizkörper-

Thermostat ventile (2) gemäß den entsprechenden

Anleitun gen dieser Zubehörteile ein.

nehmen

b

Vorsicht!

Sachbeschädigung durch Frostschäden!

Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom

Strom netz vorliegt und der Hauptschalter

Ihres Heizgeräts auf Stellung 1 steht.

> Trennen Sie das Heizgerät nicht vom

Stromnetz.

> Lassen Sie den Hauptschalter in Stellung „1“.

> Schalten Sie das Heizgerät im normalen

Betrieb nur über das Regelgerät ein und aus.

> Stellen Sie sicher, dass das Heizgerät nicht durch Frost beschädigt werden kann.

bar

Sie können die Speicherladung ausschalten und den

Heizbetrieb weiterhin in Funktion lassen.

> Drehen Sie den Drehknopf

nach links bis zum

Anschlag.

Die Speicherladung ist ausgeschaltet. Lediglich eine

Frostschutzfunktion für den Speicher ist aktiv.

4.6.2 Heizbetrieb ausschalten ( Sommerbetrieb)

1 bar

Abb. 4.11 Heizbetrieb ausschalten (Sommerbetrieb)

Sie können im Sommer den Heizbetrieb ausschalten, die

Warmwasserbereitung aber weiterhin in Betrieb lassen.

> Drehen Sie den Drehknopf

(1) zum Einstellen der

Heizungs vorlauf temperatur auf Linksanschlag.

1

Abb. 4.12 Heizgerät ausschalten

> Um Ihr Heizgerät vorübergehend außer Betrieb zu nehmen, schalten Sie den Hauptschalter (1) in

Stellung „0”.

i

Bei längerer Außerbetriebnahme (z. B. Urlaub) sollten Sie zusätzlich den Gasabsperrhahn und das Kaltwasser-Absperrventil schließen.

i

Die Absperreinrichtungen sind nicht im Lieferumfang Ihres Heizgeräts enthalten. Sie werden bauseitig durch Ihren anerkannten Fachhand werker installiert.

> Lassen Sie sich von Ihrem anerkannten Fachhandwerker die Lage und die Hand habung der Absperreinrichtungen erklären.

15

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv 0020087951_01

16

4 Bedienung

b

Vorsicht!

Sachbeschädigung durch Frostschäden!

Frostschutz- und Überwachungseinrichtungen sind nur aktiv, wenn keine Trennung vom

Strom netz vorliegt und der Hauptschalter

Ihres Heizgeräts auf Stellung 1 steht.

> Trennen Sie das Heizgerät nicht vom

Stromnetz.

> Lassen Sie den Hauptschalter in Stellung „1“.

Eine andere Möglichkeit des Frostschutzes besteht darin, die Heizungs anlage und das Heizgerät zu entleeren. Dabei muss sichergestellt sein, dass sowohl

Heizungsanlage als auch Heizgerät vollständig entleert werden.

Alle Kalt- und Warmwasserleitungen im Haus und im

Heizgerät müssen ebenfalls entleert werden.

> Beauftragen Sie Ihren anerkannten Fachhandwerker, die Heizungsanlage zu entleeren.

Die Heizungs anlage und die Wasserleitungen sind ausreichend gegen Frost geschützt, wenn die Heizungs anlage während einer Frostperiode auch bei Ihrer Abwesenheit in Betrieb bleibt und die Räume ausreichend temperiert werden.

Ihr Vaillant ecoTEC exclusiv Heizgerät ist mit einer

Frostschutzfunktion ausgestattet:

Wenn die Heizungs vorlauf temperatur bei eingeschaltetem Hauptschalter unter 5 °C absinkt, dann geht das Heizgerät in Betrieb und heizt das umlaufende

Wasser auf ca. 30 °C auf.

b

Vorsicht!

Sachbeschädigung durch Frostschäden!

Die Durchströmung der gesamten Heizungsanlage kann mit der Frostschutzfunktion nicht gewährleistet werden, so dass Teile der

Heizungs anlage einfrieren können und somit beschädigt werden.

> Sorgen Sie dafür, dass während Ihrer

Abwesenheit das Heizgerät in Betrieb bleibt.

> Sorgen Sie dafür, dass die Räume ausreichend temperiert werden.

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Störungsbeseitigung 5

a

1

2

Gefahr!

Verletzungsgefahr und Sachbeschädigung durch unsachgemäße Wartung und

Reparatur!

Unterlassene oder unsachgemäße Wartung kann die Betriebssicherheit Ihres Heizgeräts beeinträchtigen.

> Versuchen Sie niemals, selbst Wartungsarbeiten oder Reparaturen an Ihrem

Heizgerät durchzuführen.

> Beauftragen Sie damit einen anerkannten

Fachhandwerker.

Heizbetrieb - Bren

Abb. 5.1 Statusanzeigen

bar

Anzeige Bedeutung

S. 0

S. 1

S. 2

S. 3

S. 4

S. 6

S. 7

S. 8

S.31

S.34

S.20

S.22

S.24

S.73

S.74

S.75

S.76

S.81

S.84

S.85

Anzeigen im Heizbetrieb

Heizung kein Wärmebedarf

Heizbetrieb Gebläseanlauf

Heizbetrieb Pumpenvorlauf

Heizbetrieb Zündung

Heizbetrieb Brenner an

Heizbetrieb Gebläsenachlauf

Heizbetrieb Pumpennachlauf

Heizung Restsperrzeit xx min kein Wärmebedarf Sommerbetrieb

Heizbetrieb Frostschutz

Anzeigen im Speicherladebetrieb

Warmwasser Anforderung

Warmwasserbetrieb Pumpenvorlauf

Warmwasserbetrieb Brenner an

Servicemeldungen

Die Servicemeldungen erscheinen bei Bedarf und verdrängen den normalen Statustext

(¬ Kap. 5.1)

Servicemeldung Gebläse prüfen

Servicemeldung CO-Sensor prüfen

Servicemeldung Verbrennung prüfen

Servicemeldung Fülldruck prüfen

Servicemeldung Zündung prüfen

Servicemeldung Luft-/Abgasführung

Servicemeldung Umlaufwassermenge

Tab. 6.1 Statuscodes und ihre Bedeutung (Auswahl)

Die Statusanzeigen liefern Informationen über den

Betriebszustand Ihres Heizgeräts.

> Aktivieren Sie die Statusanzeigen, indem Sie die Info-

Taste (2) drücken.

Das Display (1) zeigt den jeweiligen Statuscode an, z. B.

S. 4“ für Brennerbetrieb.

Die Bedeutung der wichtigsten Statuscodes können Sie aus der nach folgenden Tabelle entnehmen. Der angezeigte Statuscode wird zusätzlich durch eine entsprechende Klartext anzeige im Display des DIA-Systems erläutert, z. B. für „S. 4“: „Heizbetrieb Brenner an“.

> Um zur Normalanzeige zurück zu wechseln, drücken

Sie die Info-Taste (2).

Ihr Heizgerät wertet permanent eine Vielzahl von

Betriebsparametern aus. Dadurch können Sie unerwünschte Veränderungen sofort erkennen. So erhalten Sie noch vor einem möglichen Ausfall Ihres

Heizgeräts einen Hinweis auf eine fällige, außerplanmäßige Wartung.

Bei folgenden Servicemeldungen ist es ratsam, einen anerkannten Fachhandwerker zu benachrichtigen und eine Wartung durchführen zu lassen:

– Gebläse prüfen

– CO-Sensor prüfen

– Verbrennung prüfen

– Zündung prüfen

– Luft-/Abgasführung

– Umlaufwassermenge

Wenn Sie das System vrnetDIALOG nutzen, sendet das

System die Meldungen auch an die eingerichtete

Telefon-, Faxnummer oder E-Mail-Adresse.

17

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv 0020087951_01

5 Störungsbeseitigung

Wenn ein Fehler im Heizgerät auftritt, dann zeigt das

Display einen Fehlercode mit „F ...“ an.

Eine Klartextanzeige erläutert zusätzlich den angezeigten Fehlercode.

Beispiel für F.10: „Kurzschluss Heizungsvorlauffühler“.

Fehlercodes haben Priorität vor allen anderen Anzeigen.

Wenn ein Fehler auftritt, dann zeigt das Display beispielsweise nicht mehr die aktuelle Heizungsvor lauftemperatur oder den aktuellen Fülldruck an.

Wenn mehrere Fehler gleichzeitig auftreten, dann zeigt das Display die zugehörigen Fehlercodes abwechselnd für jeweils zwei Sekunden an.

> Wenn Ihr Heizgerät einen Fehlercode anzeigt, dann wenden Sie sich an Ihren anerkannten Fachhandwerker.

Sollten sich beim Betrieb Ihres Heizgeräts Probleme ergeben, können Sie die folgenden Punkte selbst

überprüfen:

Problem

Kein warmes Wasser,

Heizung bleibt kalt;

Heizgerät geht nicht in

Betrieb

mögliche Ursache

gebäudeseitiger Gasabsperrhahn geschlossen gebäudeseitige Stromversorgung ausgeschaltet

Hauptschalter am Heizgerät ausgeschaltet

Drehknopf für die Heizungsvorlauftemperatur-

Ein stell ung am Heizgerät bis zum linken Anschlag gedreht (Frostschutz)

Fülldruck der Heizungs anlage nicht ausreichend

Luft in der Heizungs anlage

Störung beim Zündvorgang

Warmwasserbetrieb störungsfrei;

Heizung geht nicht in Betrieb keine Wärmeanforderung durch den Regler

Tab. 5.2 Störungen erkennen und beheben

> Wenn Ihr Heizgerät nach der Über prüfung der in

Tab. 5.2 genannten Punkte nicht einwandfrei arbeitet, wenden Sie sich zur Behebung des Problems an Ihren anerkannten Fachhandwerker.

Maßnahme zur Behebung

gebäudeseitigen Gasabsperrhahn öffnen

(¬ Kap. 4.3.1) gebäudeseitige Stromversorgung einschalten

Hauptschalter am Heizgerät einschalten

(¬ Kap. 4.4)

Drehknopf für die Heizungsvorlauftemperatur-

Einstell ung am Heizgerät auf die gewünschte

Temperatur einstellen (¬ Kap. 4.5)

Wasser in die Heizungs anlage nachfüllen

(¬ Kap. 4.4.2)

Heizkörper entlüften; bei wiederholt auftretendem Problem:

Fachhandwerker benachrichtigen

Entstörtaste drücken; bei wiederholt auftretendem Problem:

Fachhandwerker benachrichtigen

(¬ Kap. 5.5)

Zeitprogramm am Regler prüfen und ggf. korrigieren;

Raumtemperatur prüfen und ggf.

Raumsolltemperatur korrigieren

(¬ Kap. 4.5.2; Betriebsanleitung Regler)

18

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Störungsbeseitigung 5

b

Vorsicht!

Möglicher Sachschaden durch stark kalkhaltiges oder stark korrosives oder mit

Chemikalien versetztes Leitungswasser!

Ungeeignetes Leitungswasser schädigt

Dichtungen und Membranen, verstopft wasserdurchströmte Bauteile im Heizgerät und in der Heizungsanlage und führt zu Geräuschen.

> Füllen Sie die Heizungs anlage nur mit geeignetem Leitungswasser.

> Fragen Sie in Zweifelsfällen Ihren anerkannten Fachhandwerker.

b

Vorsicht!

Beschädigungsgefahr durch unsachgemäße

Veränderungen!

Unsachgemäße Veränderungen oder andauernde Störungen können zu Sachschäden führen.

> Wenn Sie die Zündstörung nicht selbst mit drei Entstör-Versuchen beheben können, dann ziehen Sie Ihren anerkannten Fachhandwerker zu Rate.

1

Sobald der Fülldruck unter einen Grenzwert sinkt, erscheint im Display die Servicemeldung „Wasserdruck prüfen“.

Für einen einwandfreien Betrieb der Heizungs anlage soll der Fülldruck bei kalter Heizungsanlage zwischen 1,0 und

2,0 bar betragen (¬ Kap. 4.4.1).

> Wenn der Fülldruck geringer ist, dann füllen Sie

Wasser nach.

2 bar

Sobald Sie ausreichend Wasser nachgefüllt haben, erlischt die Anzeige nach 20 Sekunden von selbst.

Wenn ein Druck von 0,3 bar unterschritten wird, dann schaltet das Heizgerät ab. Im Display erscheint die

Fehler meldung „F.22“. Um das Gerät wieder in Betrieb zu nehmen, müssen Sie zunächst Wasser in die Anlage nach füllen. Bei häufigerem Druckabfall muss die

Ursache für den Heizwasserverlust ermittelt und beseitigt werden.

> Verständigen Sie hierzu Ihren anerkannten Fachhandwerker.

Wenn sich die Heizungs anlage über mehrere Stock werke erstreckt, dann kann ein höherer Fülldruck der Heizungsanlage erforderlich sein.

> Fragen Sie hierzu Ihren anerkannten Fachhandwerker.

Abb. 5.2 Entstörung

Wenn der Brenner nach fünf Zündversuchen nicht gezündet hat, dann geht das Heizgerät nicht in Betrieb und schaltet auf „Störung”. Dies wird durch die Anzeige der

Fehlercodes „F.28” oder „F.29” im Display angezeigt.

Bei den Vaillant ecoTEC exclusiv Heizgeräten erscheinen zusätzlich das durchkreuzte Flammensymbol (1) und eine entsprechende Klartextanzeige im Display, z. B. für

F.28: „Ausfall im Anlauf, Zündung erfolglos“.

Erst nachdem Sie das Heizgerät manuell entstört haben, zündet es erneut automatisch.

> Um das Heizgerät manuell zu entstören, drücken Sie die Entstörtaste (2) eine Sekunde lang.

Zum Auffüllen und Nachfüllen der Heizungs anlage können Sie normalerweise Leitungswasser verwenden.

In Ausnahmefällen gibt es jedoch Wasserqualitäten, die nicht zum Füllen der Heizungs anlage geeignet sind, weil das Wasser stark korrosiv oder stark kalkhaltig ist.

> Wenden Sie sich in einem solchen Fall an Ihren anerkannten Fachhandwerker.

19

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv 0020087951_01

5 Störungsbeseitigung

a

Gefahr!

Verletzungsgefahr und Sachbeschädigung durch unsachgemäße Veränderungen!

Unsachgemäße Veränderungen können die

Betriebssicherheit Ihres Heizgeräts beeinträchtigen.

> Versuchen Sie niemals, selbst Reparaturen an Ihrem Heizgerät durchzuführen.

> Beauftragen Sie damit Ihren anerkannten

Fachhandwerker.

Die Heizgeräte sind mit einem Gebläse ausgestattet. Bei nicht ordnungsgemäßer Funktion des Gebläses schaltet das Heizgerät ab.

Im Display erscheinen dann die Symbole und sowie die Fehlermeldung „F.32”. Der angezeigte Fehlercode wird zusätzlich durch eine entsprechende Klartextanzeige im Display erläutert: „Fehler Gebläse“.

Zusätzlich ist Ihr Vaillant ecoTEC exclusiv Heizgerät mit einem Luftdrucksensor ausgestattet, der überprüft, ob die Luft-/Abgasführungen Ihres Heizgeräts verstopft sind.

Bei verstopften Luft-/Abgasführungen erscheint die Fehlermeldung „F.35”.

Der angezeigte Fehlercode wird zusätzlich durch eine entsprechende Klartextanzeige im Display erläutert:

„Fehler Luft-/Abgasweg“.

20

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Wartung 6

Außerbetriebnahme 7

6 Wartung

a

Gefahr!

Verletzungsgefahr und Sachbeschädigung durch unsachgemäße Wartung und

Reparatur!

Unterlassene oder unsachgemäße Wartung kann die Betriebssicherheit Ihres Heizgeräts beeinträchtigen.

> Versuchen Sie niemals, selbst

Wartungsarbeiten oder Reparaturen an

Ihrem Heizgerät durchzuführen.

> Beauftragen Sie damit Ihren anerkannten

Fachhandwerker.

7.1 Heizgerät endgültig außer Betrieb nehmen

> Lassen Sie Ihr Heizgerät von Ihrem anerkannten

Fachhand werker endgültig außer Betrieb nehmen.

Ihr Vaillant ecoTEC exclusiv Heizgerät, wie auch alle

Zubehöre, gehören nicht in den Hausmüll.

> Sorgen Sie dafür, dass das Altgerät und ggf. vorhandene Zubehöre einer ordnungsgemäßen

Entsorgung zugeführt werden.

> Beachten Sie die gültigen nationalen Vorschriften.

Voraussetzung für dauernde Betriebsbereitschaft und

Betriebssicherheit, Zuverlässigkeit und hohe Lebensdauer ist eine jährliche Inspektion/Wartung Ihres Heizgeräts durch Ihren anerkannten Fachhandwerker.

Regelmäßige Wartung sorgt für einen optimalen

Wirkungsgrad und somit für einen wirtschaftlicheren

Betrieb Ihres Heizgeräts.

Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrags.

Die Entsorgung der Transportverpackung überlassen Sie dem anerkannten Fachhandwerker, der das Heizgerät installiert hat. b

Vorsicht!

Beschädigungsgefahr durch ungeeignete

Reinigungsmittel!

Ungeeignete Reinigungsmittel (Scheuer- oder andere Reinigungsmittel) können die Verkleidung, die Armaturen oder Bedien elemente beschädigen.

> Verwenden Sie keine Sprays,

Lösungsmittel oder chlorhaltigen

Reinigungsmittel.

> Reinigen Sie die Verkleidung Ihres Heizgeräts mit einem feuchten Tuch und etwas Seife.

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv 0020087951_01

21

8 Garantie und Kundendienst

8 Garantie und Kundendienst

Herstellergarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Dem

Eigentümer des Geräts räumen wir diese Herstellergarantie entsprechend den Vaillant Garantiebedingungen ein.

Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem

Werkskundendienst ausgeführt. Wir können Ihnen daher etwaige Kosten, die Ihnen bei der Durchführung von

Arbeiten an dem Heizgerät während der Garantiezeit entstehen, nur dann erstatten, falls wir Ihnen einen entsprechenden Auftrag erteilt haben und es sich um einen

Garantiefall handelt.

8.2 Werkskundendienst

Vaillant Werkskundendienst

018 05 / 999 - 150

(0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für

Mobilfunkteilnehmer. Ab 01.03.2010 Mobilfunkpreis max. 0,42 €/Min.)

Bei Geräteproblemen geben Sie folgende Daten an:

- den Fehlercode F.xx (im Display),

- den Gerätestatus S.xx (Info-Taste drücken),

- den Gerätetyp und die Artikelnummer (¬ Typenschild).

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Fachwortverzeichnis

Fachwortverzeichnis

Brenner

Der Brenner eines Gas-Brennwertgeräts ist das Bauteil, in dem das Gas-Luft-Gemisch kontrolliert verbrannt wird.

Brennwert

Der Brennwert eines Brennstoffes beschreibt - im Gegensatz zum Heizwert - die gesamte auf die Menge des eingesetzten Brennstoffs bezogene nutzbare Wärme menge bei der Verbrennung, inklusive der im Wasserdampf gebundenen Kondensationswärme. Brennwertgeräte nutzen zusätzlich diese Kondensationswärme und erzielen damit wesentlich höhere Wirkungsgrade als konventionelle Heizgeräte.

Digitales Informations- und Analyse-System ( DIA)

Das DIA ist in Ihr Heizgerät integriert und umfasst alle

Informationen, die Ihnen im Display Ihres Heizgeräts anzeigt werden (z. B. Fehlercodes, Status-Informationen,

Diagnose-Informationen).

Das DIA hilft, das Heizgerät an die Heizungsanlage anzupassen, indem auf zwei Diagnoseebenen Parameter angezeigt und verändert werden können.

Bei entsprechender Programmierung erscheint auch die

Service-Telefonnummer Ihres anerkannten Fachhandwerkers. Das DIA hilft, durch eindeutige Diagnose Fehler schnell zu finden.

eBUS

Die Bezeichnung eBUS ist eine Kurzbezeichnung für energyBUS.

Der eBUS ist ein spezielles im Bereich der Heiztechnik ver wendetes Leitungssystem, das zur Kommunikation von Komponenten der Heiztechnik (z. B. Regler, Heizgerät, vrnetDIALOG) unter einander dient.

Raumtemperaturregler

Ein Raumtemperaturregler misst kontinuierlich die

Raum temperatur und gleicht sie mit der von Ihnen gewünschten Raumtemperatur (Raumsolltemperatur) ab. Auf diese Weise hält die Heizungsanlage in Ihrem

Wohn raum konstant Ihre persönliche Wunschtemperatur ein.

Zusätzlich können Sie individuelle Heizzeiten eingeben.

Die von Ihnen eingestellte Raumsolltemperatur sowie die eingestellten Heizzeiten steuern den Betrieb Ihres

Heizgeräts, dessen Leistung automatisch dem jeweiligen

Wärmebedarf angepasst wird.

Regler

Der Regler ist die Schnittstelle zum Heizgerät, mit der

Sie z. B. die Raumtemperatur, Warmwassertemperatur,

Heizzeiten oder Nachtabsenkung an Ihre Bedürfnisse und Wünsche anpassen können.

Man unterscheidet zwischen Raumtemperaturregler, witterungs geführtem Regler und Solarregler.

Speicherladung

Mit der Speicherladung wird der Aufheizvorgang des

Speichers bezeichnet.

Siehe auch Warmwasserbereitung.

Taupunkt

Der Taupunkt ist der Temperaturpunkt, an dem sich

Wasserdampf verflüssigt (Kondensation). Der Wasserdampf im Abgas von Heizgeräten enthält Wärmeenergie, die durch Kondensation freigesetzt werden kann. In Gas- und Öl-Heizgeräten mit Brennwertnutzung werden die

Abgase so weit abgekühlt, dass der Wasserdampf kondensiert und die darin enthaltene Wärme an das

Heizsystem abgegeben werden kann.

Frostschutz

Die Frostschutzfunktion schützt Ihre Heizungsanlage und Ihre Wohnung vor Frostschäden. Wenn die Heizungsvorlauftemperatur bei eingeschaltetem Hauptschalter unter 5 °C absinkt, dann geht das Heizgerät in Betrieb und heizt das umlaufende Wasser auf 30 °C auf.

Heizungsvorlauftemperatur

Ihr Heizgerät erwärmt Wasser, das durch Ihre Heizungsanlage gepumpt wird. Die Temperatur dieses warmen

Wassers beim Verlassen Ihres Heizgeräts wird

Heizungsvorlauf temperatur genannt.

Luft-/Abgasführung

Zur Luft-/Abgasführung gehören alle Bauteile, die

Verbrennungsluft zum Heizgerät hin oder Abgase vom

Heizgerät weg führen.

vrnetDIALOG Internet-Kommunikationssystem

vrnetDIALOG ist eine Serviceverbindung zum Internet.

Mithilfe von vrnetDIALOG kann Ihr anerkannter Fachhandwerker die Heizungsanlage in Ihrem Haus von seinem PC aus einstellen. Auch eine Fehlerdiagnose

über das integrierte DIA-System ist per Fernabfrage möglich. vrnetDIALOG kann außerdem Störungsmeldungen per

Fax, E-Mail oder SMS an Ihren anerkannten Fach handwerker weiter leiten. Auf diese Weise kann der Fachhandwerker bei Bedarf seinen Einsatz optimal vorbereiten und, falls eine Reparatur erforderlich ist, bereits mit den richtigen Ersatzteilen zum Wartungstermin erscheinen.

Gegebenenfalls kann Ihr Fachhandwerker auch Einstellungs arbeiten am Regler oder Heizgerät über vrnetDIALOG vornehmen, so dass damit keine Anfahrt

Ihres Fachhand werkers mehr nötig ist.

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv 0020087951_01

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Fachwortverzeichnis

Warmwasserbereitung

Das Wasser im Warmwasserspeicher wird von Ihrem

Heizgerät auf die gewählte Solltemperatur erwärmt.

Wenn die Temperatur im Warmwasserspeicher um einen bestimmten Betrag sinkt, dann wird das Wasser wieder bis zur Solltemperatur erwärmt.

Witterungsgeführter Regler

Ein witterungsgeführter Regler ist ein Regler, der die

Heizungs vorlauftemperatur der Heizungsanlage in

Abhängigkeit von der gemessenen Außentemperatur regelt.

Auch beim witterungsgeführten Regler können Sie zusätzlich individuelle Heizzeiten eingeben. Die ge messene Außentemperatur sowie die eingestellten

Heizzeiten steuern den Betrieb des Brenners, dessen

Leistung automatisch dem jeweiligen Wärmebedarf angepasst wird.

24

Betriebsanleitung ecoTEC exclusiv 0020087951_01

Stichwortverzeichnis

Stichwortverzeichnis

L

Luft-/Abgasführung ............................................. 4

, 17, 20, 23

A

Abgas .......................................................................................... 5

Abgasgeruch ............................................................................. 5

Absperreinrichtungen ........................................................... 10

Allgemeine Sicherheitshinweise .......................................... 5

Anzeigen .................................................................................. 17

Ausschalten

Heizgerät............................................................................. 15

Warmwasserbereitung ..................................................... 15

Außerbetriebnahme .............................................................. 21

M

Manometer ..................................................................... 9

, 11, 13

S

Servicemeldungen ................................................................. 17

Sommerbetrieb ............................................................ 7

, 15, 17

Statusanzeigen ....................................................................... 17

Störung .................................................................. 9

, 18, 19, 20

Störungsbeseitigung ............................................................. 17

Symbole ..................................................................................... 3

B

Bedienelemente ....................................................................... 9

Befüllen .................................................................................... 12

Bestimmungsgemäße Verwendung .................................... 4

Betriebsart ..................................................................... 7

, 9, 10

T

Temperatur

Warmwassertemperatur einstellen .............................. 14

Typenschild ................................................................................ 3

C

CE-Kennzeichnung ................................................................... 3

V

Verwendete Symbole .............................................................. 3

D

DIA .................................................................................. 9

, 17, 23

Display ........................................................... 9

, 10, 11, 13, 17, 18

E

Einschalten

Frostschutzfunktion ......................................................... 16

Heizgerät.............................................................................. 11

Stromversorgung .............................................................. 18

Energiespartipps ...................................................................... 7

Entsorgung .............................................................................. 21

Entstörung ............................................................................... 19

W

Warmwasser

Warmwassertemperatur einstellen .............................. 14

Warmwasserbereitung ............................... 4

, 7, 10, 11, 15, 23

Warmwassertemperatur .............................................. 5

, 7, 14

Wartung (Servicemeldungen) ............................................. 17

Wassermangel ........................................................................ 19

Werkskundendienst .......................................................... 5

, 22

Z

Zündung ............................................................................. 17

, 19

F

Fehler ....................................................................................... 20

Fehlercodes ............................................................................. 18

Frost

Frostschutzfunktion einschalten ................................... 16

Heizungsanlage entleeren .............................................. 16

Heizungsanlage vor Frost schützen ............................. 16

Fülldruck.................................................................................... 11

G

Garantie ................................................................................... 22

Gasgeruch .................................................................................. 5

H

Heizgerät ausschalten .......................................................... 15

Heizgerät einschalten ............................................................ 11

Heizungsanlage füllen .......................................................... 12

Heizungstemperatur ohne Regler ........................................................................ 13

K

Kundendienst ............................................................... 5

, 10, 22

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25

Lieferant

Hersteller

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