Betriebsanleitung für Stadtbusse

Betriebsanleitung für Stadtbusse
Betriebsanleitung für
Baureihe Lion’s City
für die Varianten
Lion’s
Lion’s
Lion’s
Lion’s
Lion’s
Lion’s
Lion’s
Lion’s
Lion’s
Lion’s
Lion’s
City
City
City
City
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City
City
City
City
City
City
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A23
A23
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A35
A35
A35
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A47
12,00
12,00
18,00
18,75
14,70
14,70
9,10
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Stadtbusse
Gedruckt in Deutschland
Da wir ständig an der Weiterentwicklung unserer Produkte
arbeiten, können Abweichungen zwischen der Betriebsan
leitung und dem Produkt bestehen. Wenn Sie verbindliche
Informationen zu bestimmten Eigenschaften Ihres Fahrzeu
ges benötigen, bitten wir um Ihre Anfrage.
Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung in jeglicher
Form, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Ge
nehmigung der NEOMAN Bus GmbH.
Adresse der Technische Dokumentation:
NEOMAN Bus GmbH
Technische Dokumentation BVSD
Heinrich−Büssing−Straße 1
D−38239 Salzgitter
Buchnummer:
Sachnummer:
BA_ED_A2X_07_04_DE_EURO4
Version 3.0
36.99287−2560
E−Mail: [email protected]−mn.com
Internet: www.neoman.de
MAN − mit Volldampf in die Zukunft
Der Lion’s City
Pioniergeist war schon immer der Antrieb der Ingenieure
von MAN − und das seit mehr als einem Jahrhundert. Als
gewaltiger Motor des Fortschritts erwies sich dabei die
bahnbrechende und geniale Erfindung des Rudolf Diesel,
die er zwischen 1893 und 1897 bei MAN verwirklichte: der
Dieselmotor.
Unter diesem Namen präsentiert MAN die Niederflur−
Stadtbus−Baureihe für alle Anforderungen eines zukunfts
orientierten Linienverkehrs. Das flexible Konzept ist
modular aufgebaut und umfasst verschiedene Längen.
Er ersetzte nicht nur die bis dahin üblichen Dampfmaschi
nen, sondern war gleichermaßen Initialzündung wie Trend
geber für den Bau von Nutzfahrzeugen. Den darauf
folgenden Entwicklungsprozess hat MAN seit nunmehr 85
Jahren begleitet und wesentlich geprägt.
Mit ihren wegweisenden Lastkraftwagen und Omnibussen
zählt die MAN Nutzfahrzeuge Gruppe zu den führenden
Anbietern der internationalen Fahrzeugindustrie.
Die Weichen sind gestellt, um auch in Zukunft den Erfolg
zu beschleunigen. Gemeinsam mit unseren Tochtermarken
ERF (Großbritannien) und Star (Polen) sowie der weltweit
bekannten Busmarke NEOPLAN setzten wir Zeichen auf
den internationalen Märkten.
Made by MAN" steht weltweit für absolute Spitzentechno
logie rund um das Nutzfahrzeug. Denn in der Entwicklung
und Herstellung unserer Produkte lassen wir nur einen
Anspruch gelten: den allerhöchsten.
Und das haben wir schwarz auf weiß. Mit dem Zertifikat
für hervorragendes Qualitätsmanagement nach den Anfor
derungen der DIN EN ISO 9001.
Der Stadtlöwe begeistert mit einem eindrucksvollen Design
und überzeugt mit maximalem Raum− und Sicherheits
komfort sowie einem Antriebskonzept, das ökonomische
und ökologische Aspekte gleichermaßen voranbringt.
Sein wegweisendes Design mit sanften Rundungen und
gekonnten Schwüngen sticht in die Augen. Von der Bug
partie bis zum Heck wirkt die dynamische Linienführung
mit modernen Stilelementen rundum markant und selbst
bewusst. Ein Design, das in die Zukunft weist, dabei je
doch an klassische Werte anknüpft und Nutzenaspekte
wie verbesserte Wartungs− und Reparaturfreundlichkeit
integriert.
In den Stil der funktionellen Eleganz oder eleganten Funk
tionalität fügt sich der neue, von MAN entwickelte Fahrer
arbeitsplatz harmonisch ein. Er ist nach modernsten
arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen konzipiert und
zeigt mit seinem attraktiven Chromdesign die Klasse eines
noblen Pkw−Cockpits.
Im Bereich der Abgastechnologie kommen Motoren mit
additivfreier Abgasrückführung (AGR) und wartungsfreiem
PM−KAT®−Filter oder mit CRTec®−System zum Einsatz.
Damit ist die Erfüllung der, ab Oktober 2006 geltenden,
gesetzlichen Emissionsvorschrift EURO4 gewährleistet.
Der Lion’s City − Hightech und Niederflur.
Euro 4−Motoren
Durch die Einführung von Euro 4 sind die Emissionsgren
zen, insbesondere der Partikelemissionen, nicht mehr al
leine durch innermotorische Maßnahmen einzuhalten.
Deshalb wurde es nötig, der Abgasnachbehandlung ein
besonderes Augenmerk zu geben.
Die Euro 4−Motoren von MAN sind mit einer gekühlten
Abgasrückführung ausgestattet. Der Ansaugluft wird ein
zuvor gekühlter Teil der Abgase beigemischt. Durch diese
Maßnahme wird die Verbrennungstemperatur herabgesetzt
und damit die Stickoxidbildung vermindert. Die Abgase
gelangen dann je nach Ausführung in das PM−KAT®−Sy
stem oder CRTec®−System (. Seite 5).
Vorteile des PM−KAT®−Systems und CRTec®−Sy
stems
S Es ist kein zusätzlicher Betriebsstoff nötig
S Es gibt keine Einschränkungen im Bauraum oder beim
Tankvolumen
S Es sind keine aufwändigen Dosiereinheiten und Über
wachungssysteme notwendig
S Robustes, wartungsfreies System; optimal funktionie
rend unter allen Betriebs− und Temperaturbedingun
gen
S Eine überproportionale Eliminierung der besonders
schädlichen Kleinstpartikel
S Bis zu 150 kg Gewichtsvorteil gegenüber Systemen mit
AdBlue (Harnstofflösung)
PM−KAT®−System
2
1
Die bei der Verbrennung entstehenden Partikelemissionen werden
durch das PM−KAT®−System aus dem Abgas gefiltert. Die vom
Motor einströmenden Abgase werden zunächst zum Oxidationskata
lysator .1. geführt. Nachfolgend gelangen die vorgereinigten Abgase
in den PM−Filter .2. Die in dem PM−Filter befindlichen Vlieslagen
speichern dabei die Rußpartikel, die dann unter Zugabe des aus
dem Oxidationskatalysator gewonnenen Stickstoffoxids ausgeschie
den werden.
Die Rußpartikel reagieren dabei mit dem Stickstoffdioxid NO2, indem
das Stickstoffdioxid Sauerstoff O2 abgibt und wieder zu Stickstoffmo
noxid NO wird.
CRTec®−System
Der Filter .4. hält die Partikel im Abgas zu einem hohen Grad zurück.
Im Katalysatorteil .3. werden Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoff
zu Kohlendioxid und Wasser umgesetzt. Darüberhinaus wird Stick
stoffmonoxid zu Stickstoffdioxid oxydiert. Die Rußpartikel werden mit
Hilfe des im Oxydationskatalysator entstandenen Stickstoffdioxids zu
Kohlendioxid und Stickstoffmonoxid umgewandelt.
3
4
Zur Sicherung der Funktionsfähigkeit muss sich die Arbeitstempera
tur des Systems innerhalb von ca. 260−450 °C bewegen. Deshalb
wurde ein zusätzlicher Regelkreis realisiert, welcher über das Zusam
menspiel des AGR−Ventils und der Motorstaudruckklappe in der
Lage ist, dem CRTec®−Filter die erforderliche Abgastemperatur be
reitzustellen.
Inhalt
Auf Anwenderfreundlichkeit geprüft . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Liebe MAN−Fahrerin, lieber MAN−Fahrer, . . . . . . . . . . . . 15
Zu dieser Betriebsanleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Sicherheit und Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sicheres Betreiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Allgemeine Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Qualifikation des Fahr− und Wartungspersonals . . .
Bestimmungsgemäßes Verwenden,
Verwendungszweck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Befördern von mobilitätseingeschränkten Personen .
Betriebssicherheit wahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vermeiden von Unfällen mit Personenschäden
Sicherheitsvorschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor
elektrischer Spannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lenk− und Ruhezeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anhänger* kuppeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Umgang mit Batterien − Sicherheitshinweise . . . . . .
Umgang mit Klimaanlagen
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Umgang mit Motorenaltöl
Allgemeine Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von
elektrischen Steuergeräten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Abgasanlagen mit PM−KAT®−System oder
CRTec®−System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Warten und Pflegen − Sicherheitsvorschriften . . . . . .
Umwelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Entsorgen von Betriebsstoffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wirtschaftliches Fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Bedienen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schlüsselübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrzeug öffnen / schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Türen verriegeln / entriegeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Türen von außen öffnen / schließen − Fahrer . . . . . . .
Türen von außen öffnen − Fahrgäste . . . . . . . . . . . . .
Türen von innen öffnen / schließen . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrgastmeldeanlage bedienen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Klappen öffnen / schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht Klappen Lion’s City Ü (A20)
und Lion’s City (A21) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht Klappen Lion’s City G (A23)
und Lion’s City GL (A23) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht Klappen Lion’s City ÜLL (A25)
und Lion’s City LL (A26) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht Klappen Lion’s City M (A35) . . . . . . . . . . . .
Übersicht Klappen Lion’s City (A37)
und Lion’s City (A47) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motorraumklappe öffnen / schließen . . . . . . . . . . . . . .
Serviceklappen öffnen / schließen . . . . . . . . . . . . . . . .
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Inhalt
Nummernschildträger öffnen / schließen . . . . . . . . . .
Bugblende öffnen / schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Frontblende öffnen / schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bugklappen öffnen / schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Deckenverkleidung öffnen / schließen . . . . . . . . . . . . .
Schaltkastenabdeckung öffnen / schließen . . . . . . . .
Bodendeckel öffnen / schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Arbeitsplatz einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrerkabinentür öffnen / schließen . . . . . . . . . . . . . .
Fahrersitz einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lenkrad einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Innen− und Außenspiegel einstellen . . . . . . . . . . . . . .
Sonnenrollo der Frontscheibe manuell einstellen . . .
Sonnenrollo der Frontscheibe elektrisch* einstellen .
Sonnenrollo der Seitenscheibe einstellen . . . . . . . . . .
Heizen, Lüften, Kühlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bedieneinheit Heizen, Lüften, Kühlen . . . . . . . . . . . . .
Displayanzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Heizen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lüften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Klimatisieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Umluftbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Entfeuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Dachluken öffnen / schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zusatzheizung bzw. Standheizung . . . . . . . . . . . . . . .
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Bedieneinheit Zusatzheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Sofortheizen ein oder abschalten . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Uhrzeit und Wochentag einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Startzeiten der Zusatzheizung programmieren . . . . . 75
Aktivieren / Deaktivieren einer programmierten Zusatzhei
zungs−Startzeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Einschaltdauer der Zusatzheizung einstellen . . . . . . . 76
Restlaufzeit der Zusatzheizung anzeigen . . . . . . . . . . 76
Restlaufzeit der Zusatzheizung einstellen . . . . . . . . . . 77
Audio / Video . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Bedieneinheit Audio / Video . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Mikrofon bedienen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Rollstuhlrampe verwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Sonstiges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Skikoffer* an− und abbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Steckdose 24 V* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Fahrgasthaltewunschanzeige* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Unfalldatenspeicher − UDS* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Zielschildanlage* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Fahrscheinentwerteranlage* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Navigationssystem* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
7
Inhalt
Sicherheitseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Allgemein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Prüfen und Instandhalten der
Sicherheitseinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Warn− und Hinweisschilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anbringungsorte der Warn− und Hinweisschilder . . .
Anbringungsorte der Warn− und Hinweisschilder
Lion’s City G und GL (A23) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Rückhaltesysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sicherheitsgurte anlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Notgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Warndreieck, Warnblinkleuchte, Warngeräte . . . . . . .
Unterlegkeile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nothämmer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verbandskästen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Feuerlöscher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Brandmelder* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Automatische Feuerlöschanlage* . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausstieg im Notfall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Türen von innen entriegeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Türen mit Nothahn von außen öffnen . . . . . . . . . . . . . .
Türen mit Nothahn von innen öffnen . . . . . . . . . . . . . .
Notausstiege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Notausstiege durch Heck− und Seitenscheiben . . . .
Werkstatttaster* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tür mit Werkstatttaster von außen öffnen . . . . . . . . . .
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Motor−NOT−AUS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motor im Notfall ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Notlöseeinrichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Feststellbremse notlösen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Haltestellenbremse notlösen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reversieranlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sonstiges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Unterspannungsschutzschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anfahrsperre bei geöffneten Türen . . . . . . . . . . . . . . . .
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114
Fahrerarbeitsplatz MAN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Übersicht Fahrerarbeitsplatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Stand− und Fahrlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
Standlicht und Fahrlicht einschalten . . . . . . . . . . . . . . 118
Schalter links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
Beleuchtungstest durchführen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Schalter rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Schalter Zusatz links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Tachograph . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Digitaler Tachograph Siemens VDO DTCO . . . . . . . . . 132
Digitaler Tachograph Stoneridge . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Tachographenkarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
Analoger Tachograph Siemens VDO MTCO 1324* . . 138
Analoger Tachograph Stoneridge* . . . . . . . . . . . . . . . 139
Inhalt
Anzeigeinstrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tachometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kraftstoff−Vorratsanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittel−Temperaturanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorratsdruckanzeiger für Bremskreise I und II . . . . . .
Warn− und Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kontrollleuchtenblock . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kontrollleuchtentest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrerdisplay . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Menüstruktur im Fahrerdisplay . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Menüstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einstell− und Rückstelltasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Uhrzeit einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zwischen Uhrzeit− und Außentemperaturanzeige
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Glatteiswarnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Instrumentenbeleuchtung einstellen . . . . . . . . . . . . . .
Zwischen Tages− und Gesamtkilometeranzeige
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fehlermeldungen Priorität 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fehlermeldungen Priorität 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fehlermeldungen Priorität 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fehlermeldungen Priorität 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Fahrerarbeitsplatz VDV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208
Stand− und Fahrlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210
Standlicht und Fahrlicht einschalten . . . . . . . . . . . . . . 210
Taster links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213
Beleuchtungstest durchführen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
Taster rechts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
Taster Zusatz links . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
Tachograph . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 229
Digitaler und analoger Tachograph . . . . . . . . . . . . . . . 229
Anzeigeinstrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230
Tachometer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230
Drehzahlmesser* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230
Warn− und Kontrollleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Kontrollleuchtenblock . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Fahrerdisplay . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236
Fahrerdisplay−Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
Haltestellen−Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
Türsymbol−Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
Rampen−Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
Kneeling−Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
Funktions−Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 245
Fehlermeldungen Priorität 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247
Fehlermeldungen Priorität 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254
Fehlermeldungen Priorität 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259
9
Inhalt
Fehlermeldungen Priorität 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
Fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 269
Vor Fahrtantritt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270
Einfahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270
Vorbereitungen vor jeder Fahrt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271
Motor starten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
Starten des Motors . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
Starten und Abstellen des Motors im Motorraum . . . . 277
Fahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 279
Fahren mit Anhänger* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 282
Konventioneller Anhängerbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . 283
Personenanhängerbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 283
Schalten MAN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284
Automatikgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284
Schalten VDV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290
Automatikgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290
Fahrsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295
Elektronisch geregeltes Bremssystem (EBS) . . . . . . . 295
Twin Electric Platform System (TEPS) . . . . . . . . . . . . . 299
Reifendruckkontrollsystem (TPM) . . . . . . . . . . . . . . . . 300
Kombihebel MAN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 301
Kombihebel VDV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 304
Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 306
Betriebsbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 306
10
Haltestellenbremse (HSB) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Retarder / Intarder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Abstellen, Parken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Feststellbremse einlegen, Parken . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrzeug betanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahren im Winter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
307
309
313
313
315
318
Selbsthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 321
Abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 322
Sicherheitshinweise zum Abschleppen . . . . . . . . . . . . 322
Hinteres Koppelmaul vorbereiten . . . . . . . . . . . . . . . . . 324
Hintere Abschleppöse vorbereiten . . . . . . . . . . . . . . . . 324
Vorderes Koppelmaul vorbereiten . . . . . . . . . . . . . . . . 325
Vordere Abschleppöse vorbereiten . . . . . . . . . . . . . . . 325
Abschleppen von Bussen mit defektem Motor
oder Getriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 326
Abschleppen von Bussen mit Achs− und
Lenkungsschäden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 326
Flanschwellen ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327
Gelenkwelle ausbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 328
Bergen von Bussen aus dem Gelände . . . . . . . . . . . . 329
Keilriemen wechseln, prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
Keilriemen wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
Keilriemenspannung prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 333
Inhalt
Bei Druckluftverlust . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Federspeicher mechanisch lösen . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrzeug fremdbefüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Manövrierfähigkeit des Fahrzeuges bei
druckloser Luftfederung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Rad wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fremdstarten / Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sicherheitshinweise zu Fremdstarten und Starthilfe .
Fremdstarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mechanischer Batterietrennschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektrische Anlage von der Batterie trennen . . . . . . . .
Lampen Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht Fahrzeugaußenbeleuchtung . . . . . . . . . . . .
Übersicht Fahrzeuginnenbeleuchtung . . . . . . . . . . . .
Lampen austauschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sicherungen wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sicherungen oder Relais wechseln . . . . . . . . . . . . . . .
Anordnung der Schalttafeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht der Steuergeräte und Schalttafeln . . . . . . .
Übersicht der Steuergeräte und Schalttafeln . . . . . . .
Belegung der Schalttafeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Instrumententräger öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Instrumententräger öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
334
334
335
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343
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350
352
363
363
364
364
366
368
370
370
Bei leergefahrenem Tank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kraftstoffanlage entlüften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bei Mikroorganismen im Tank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mikroorganismen im Tank beseitigen . . . . . . . . . . . . .
Bei Ausfall des Kühlerlüfters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlerlüfter überbrücken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bei defekter Zusatzheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zusatzheizung nach Störabschaltung wieder
einschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bei defekter RAS* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Nachlaufachslenkung (RAS) sperren . . . . . . . . . . . . .
Was tun, wenn ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
371
371
372
372
373
373
374
374
376
376
378
Wartung & Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 389
Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 390
Auszuführende Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . 390
Kühlmittelstand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 391
Ölstand Lenkhydraulik prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 392
Ölstand des Motors prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 393
Automatische Ölnachfüllung* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 395
Zustand und Spannung der Keilriemen prüfen . . . . . 397
Flüssigkeitsstand der Batterien prüfen . . . . . . . . . . . . 399
Flüssigkeit der Scheibenwaschanlage nachfüllen . . . 401
Wischerblätter wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 402
Aggregate auf Dichtheit prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 403
11
Inhalt
Reifenluftdruck prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Luftfilteranlage prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Flüssigkeitsstand des hydrostatischen
Lüfterantriebes prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Luftfederbälge auf Zustand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . .
Druckluftbehälter auf Wasseransammlung prüfen . . .
Bremsbelagverschleiß* kontrollieren . . . . . . . . . . . . . .
Sonstige Arbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leitungen der Zusatzheizung schließen . . . . . . . . . . .
Prüfanschlüsse für Druckluftbremsanlage . . . . . . . . .
Frontbox . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Diagnosesteckdosen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Abgasreinigungssystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Türen einstellen / sperren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Winterbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorbereitungen für den Winterbetrieb . . . . . . . . . . . . .
Reinigung und Pflege . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reinigen und Pflegen des Fahrzeuges . . . . . . . . . . . .
403
404
407
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410
411
411
413
413
414
415
416
418
418
421
421
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 427
Typschilder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 428
Fahrzeug− und Komponententypschilder . . . . . . . . . 428
Fahrzeugidentifizierungsnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . 431
12
Maße, Gewichte, Lasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrzeugabmessungen Lion’s City Ü (A20)
und Lion’s City (A21) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrzeugabmessungen Lion’s City G (A23)
und Lion’s City GL (A23) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrzeugabmessungen Lion’s City ÜLL (A25)
und Lion’s City LL (A26) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrzeugabmessungen Lion’s City M (A35) . . . . . . . .
Fahrzeugabmessungen Lion’s City (A37)
und Lion’s City (A47) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fahrzeuggewichte und Achslasten . . . . . . . . . . . . . . .
Wendekreise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anhänge− und Stützlasten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Skikoffer* . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Eckdaten Motor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Räder und Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anziehdrehmomente der Radmuttern . . . . . . . . . . . . .
Reifen− und Felgengrößen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Geschwindigkeitsindex . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reifenluftdrücke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Füllmengen und Betriebsstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kraftstoff− und Heizöltanks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kühlmittel−Mischungsverhältnisse . . . . . . . . . . . . . . .
Hydrostatischer Lüfterantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Scheibenwaschwasserbehälter . . . . . . . . . . . . . . . . . .
432
432
433
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442
446
446
446
446
447
448
448
450
451
451
Inhalt
Motor−, Getriebe−, Achsen−, Lenkungs−,
Retarder−Füllmengen und Betriebsstoffe . . . . . . . . . .
Geschwindigkeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Höchstgeschwindigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Geschwindigkeitsbegrenzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sonstiges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektrik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Klimatische Umgebungsbedingungen . . . . . . . . . . . .
451
452
452
452
453
453
453
Verzeichnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 455
Abkürzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 456
Fachwörter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 458
Stichwörter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 461
13
Vorwort
Anwenderfreundlichkeit
Auf Anwenderfreundlichkeit geprüft
Die TÜV PRODUCT SERVICE GmbH, München hat diese
Betriebsanleitung mit dem Prüfzeichen DOCcert" für an
wenderfreundliche Dokumentation ausgezeichnet.
Es wurden unter anderem folgende Merkmale untersucht:
S
Allgemeine Verständlichkeit
S
Anwenderfreundlichkeit
S
Sicherheit für den Anwender
S
Anwendung und Beachtung der Gesetze, Normen und
Richtlinien
S
Hinweise zum Umweltschutz
S
Gestaltung und Ausführung, Lesbarkeit
S
Übereinstimmung mit dem Fahrzeug
S
Inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit
Die Qualitätskriterien für das Prüfzeichen entwickelte die
TÜV PRODUCT SERVICE GmbH, München in Zusammen
arbeit mit der tekom, Gesellschaft für technische Kommu
nikation e. V., Stuttgart.
14
Vorwort
Einleitung
Liebe MAN−Fahrerin, lieber MAN−Fahrer,
die vorliegende Betriebsanleitung informiert den Fahrer
und das Begleitpersonal in übersichtlicher Form über die
sichere sowie korrekte Handhabung, Wartung und Pflege
des Fahrzeuges. Nehmen Sie sich deswegen etwas Zeit,
um sich umfassend mit Ihrem Fahrzeug vertraut zu ma
chen.
In dieser Betriebsanleitung sind mehrere Fahrzeugausfüh
rungen, wie in den Technischen Daten aufgeführt, zusam
mengefasst. Wichtige Sonderausstattungen sind ebenso
berücksichtigt, so dass die Ausführung Ihres Fahrzeuges
bei einigen Beschreibungen und Abbildungen abweichen
kann.
MAN−Fahrzeuge werden auf Kundenwunsch mit den ver
schiedensten Aggregaten und Zubehörteilen ausgestattet,
z. B.:
S Getriebe
S Heizungen
S Klimaanlagen
S und anderen.
Die rechtzeitige und gewissenhafte Wartung und Pflege
nach den festgelegten Wartungsintervallen sichern und
erhalten die Betriebs− und Verkehrssicherheit sowie den
zuverlässigen Einsatz Ihres Busses.
Alle Personen, die mit dem Betrieb und der Instandhaltung
dieses Fahrzeuges beauftragt sind, müssen diese Betriebs
anleitung und die Hersteller−Betriebsanleitungen vor dem
Führen des Fahrzeuges bzw. vor Beginn der Arbeiten ge
lesen und verstanden haben.
Dies gilt insbesondere für die Hinweise in den Kapiteln
"Sicherheit und Umwelt", Sicherheitseinrichtungen",
Technische Daten" und die Sicherheitshinweise in den
jeweiligen Kapiteln dieser Betriebsanleitung.
Das Nichtbeachten dieser Betriebsanleitung und der beilie
genden Hersteller−Betriebsanleitungen führt zum Verlust
des Garantieanspruches.
Einleitung
Wir legen die jeweiligen Hersteller−Betriebsanleitungen
dem Fahrzeug bei. Dort beachten Sie bitte die entspre
chenden Betriebs− und Wartungshinweise.
15
Vorwort
Einleitung
Verwenden Sie ausschließlich Original MAN−, oder durch
MAN freigegebene Ersatz− und Zubehörteile. Nur die von
uns freigegebenen Originalersatzteile sind von uns geprüft
und besitzen somit die geeigneten Voraussetzungen für
den Einsatz in Ihrem Fahrzeug.
Beim Einsatz von nicht freigegebenen Teilen geht der Ga
rantie− bzw. Gewährleistungsanspruch verloren.
Auch nach Ablauf der Garantiezeit empfehlen wir Ihnen
den Einsatz von Originalteilen, um eine ständige Lei
stungsfähigkeit des Fahrzeuges sicherzustellen.
Diese Betriebsanleitung ist ein Teil des Fahrzeuges. Sie
muss an einem geeigneten Ort aufbewahrt werden und für
das Fahrpersonal jederzeit zugänglich sein.
16
Ein besonderes Anliegen der MAN Nutzfahrzeuge AG ist
es, den Umweltschutz voranzutreiben. Dies beginnt schon
bei der Entwicklung und Konstruktion unserer Fahrzeuge.
So achten wir darauf, dass keine umweltschädigenden
Materialien zum Einsatz kommen und z. B. Emissions
werte den höchsten Anforderungen gerecht werden.
Eine wirtschaftliche Fahrweise trägt dazu bei, unsere Res
sourcen und unsere Umwelt zu schonen.
Achten Sie bitte auf die Vorschriften, Hinweise und Tipps,
die in dieser Betriebsanleitung und den Hersteller−Be
triebsanleitungen aufgeführt sind.
Viel Spaß und allzeit gute Fahrt wünscht Ihnen die Techni
sche Redaktion der NEOMAN Bus GmbH.
Vorwort
Zu dieser Betriebsanleitung
Konzept dieser Betriebsanleitung
Fahren
Liebe Anwenderin, lieber Anwender,
Hier finden Sie Informationen, die Sie für das Fahren
brauchen. Lesen Sie dieses Kapitel, bevor Sie den Motor
zum ersten Mal starten.
diese Betriebsanleitung wird Sie in allen Situationen mit
Ihrem Fahrzeug unterstützen. Damit die Informationen
schnell zu finden sind, hat jedes einzelne Hauptkapitel
eine eigene Leitfarbe.
Sicherheit und Umwelt
Hier finden Sie Informationen zum sicheren Betrieb des
Fahrzeuges und Hinweise zum Umweltschutz.
Bedienen
Hier finden Sie detaillierte Informationen zur Ausstattung
Ihres Fahrzeuges. Dieses Hauptkapitel ergänzt die Haupt
kapitel Fahrerarbeitsplatz und Fahren. Lesen Sie es des
halb vor der ersten Fahrt aufmerksam durch und machen
sich mit der Ausstattung Ihres Fahrzeuges vertraut.
Selbsthilfe
Dieses Hauptkapitel gibt Ihnen Handlungsanweisungen im
Falle einer Panne und beschreibt mögliche Lösungsvor
schläge bei Problemen.
Wartung & Pflege
Hier finden Sie Angaben zu Wartungs− und Pflegearbei
ten Ihres Fahrzeuges.
Technische Daten
Hier finden Sie alle wichtigen technischen Daten zu Ihrem
Fahrzeug.
Sicherheitseinrichtungen
Verzeichnisse
Hier werden sämtliche Sicherheitseinrichtungen Ihres Fahr
zeuges und deren Funktionsweisen beschrieben. Die
Kenntnis der Sicherheitseinrichtungen ist unbedingte Vor
aussetzung zum Betreiben Ihres Fahrzeuges.
Inhalts− und Stichwortverzeichnis helfen Ihnen, ge
wünschte Informationen schnell zu finden.
Fahrerarbeitsplatz
In diesem Hauptkapitel finden Sie alle Informationen zu
Schaltern, Instrumenten, Anzeigen und Kontrollleuchten
des Armaturenbrettes von MAN und VDV.
Das Abkürzungsverzeichnis erklärt Abkürzungen, die in
dieser Betriebsanleitung vorkommen.
Das Fachwortverzeichnis erläutert die wichtigsten techni
schen Begriffe zu Ihrem Fahrzeug.
Zu dieser Betriebsanleitung
17
Vorwort
Zu dieser Betriebsanleitung
Darstellungsmittel
Sie finden in dieser Betriebsanleitung folgende Darstel
lungsmittel:
Warnhinweis
Ein Warnhinweis macht Sie auf mögliche Gefahren für
Ihre Gesundheit oder Ihr Leben und das anderer Perso
nen aufmerksam, die beim Umgang und Betrieb mit
diesem Fahrzeug entstehen können.
Dieser Hinweis macht Sie auf mögliche Gefahren für
Ihr Fahrzeug aufmerksam.
Diese Information gibt Ihnen zusätzliche Ratschläge
und Tipps.
Umwelthinweis
Der Umwelthinweis gibt Ihnen Tipps und Verhaltenswei
sen zum Thema Umweltschutz.
18
Das Buch verweist Sie auf weiterführende Informatio
nen zum Thema in den Hersteller−Betriebsanlei
tungen.
" Dieses Zeichen weist Sie an, etwas auszuführen.
" Mehrere aufeinanderfolgende Zeichen dieser Art kenn
zeichnen eine Handlungsfolge.
.
Seite Dieses Zeichen zeigt Ihnen, auf welcher Seite
Sie weiterführende Informationen zum Thema
erhalten.
*
Der Stern kennzeichnet eine Sonderausstattung. Auch
eine Sonderausführung, z. B. bei Rechtslenkerfahrzeu
gen, kennzeichnet dieser Stern. Alle nicht mit dem
Stern gekennzeichneten Einbauten beziehen sich auf
die Serienausstattung bzw. Serienausführung. Da nicht
alle Ausführungen der Fahrzeuge über die gleiche Se
rienausstattung verfügen, können die Einbauten Ihres
Fahrzeuges von einigen Beschreibungen und Abbildun
gen abweichen.
Bezeichnungen wie links und rechts sind grundsätzlich in
Fahrtrichtung des Fahrzeuges zu verstehen, wenn nicht
ein anderer klarer Sachverhalt aus Text und Bild hervor
geht. Bei Rechtslenkerausführungen ist insbesondere die
Beschreibung des Fahrerarbeitsplatzes spiegelbildlich zu
verstehen.
Sicherheit
Sicherheit und
und Umwelt
Umwelt
Sicheres Betreiben
Umwelt
19
19
Sicherheit und Umwelt
Sicheres Betreiben
Allgemeine Sicherheitshinweise
Sicherheitshinweise schützen vor Gefährdung von Körper
und Leben und verhindern Sach− und Umweltschäden
durch unsachgemäßes Betreiben des Fahrzeuges.
Deshalb vor der Inbetriebnahme und vor dem Arbeiten am
Fahrzeug diese Betriebsanleitung aufmerksam lesen und
die aufgeführten Sicherheitshinweise beachten.
Für Verletzungen und Schäden, deren Ursache im Nicht
beachten dieser Betriebsanleitung liegen, trägt der Betrei
ber des Fahrzeuges die Verantwortung.
Qualifikation des Fahr− und Wartungsperso
nals
Zum Führen des Fahrzeuges und zum Durchführen von
Arbeiten am Fahrzeug dürfen nur Personen beauftragt
werden, die
S das gesetzliche Mindestalter erreicht haben,
S körperlich und geistig geeignet sind und
S die entsprechende Befähigung und Ausbildung haben.
Die Verantwortung hierfür trägt der Betreiber des Fahrzeu
ges. Zu beachten sind dabei die jeweiligen länderspezifi
schen Vorschriften.
Prüf−, Einstell− und Reparaturarbeiten dürfen nur
durch autorisiertes Fachpersonal ausgeführt werden.
20
Bestimmungsgemäßes Verwenden, Verwen
dungszweck
Das Fahrzeug ist ausschließlich zum Befördern von Perso
nen und deren Reisegepäck konzipiert. Die maximale An
zahl der Fahrgastsitzplätze bitte dem Fahrzeugschein bzw.
dem Fahrzeugbrief entnehmen.
Eine andere, darüber hinausgehende Benutzung gilt als
nicht bestimmungsgemäß. Für daraus entstehende Schä
den haftet der Betreiber des Fahrzeuges.
Bitte folgende Informationen beachten, wenn das Fahrzeug
betrieben wird:
S die Sicherheitshinweise in dieser Betriebsanleitung und
in den Hersteller−Betriebsanleitungen,
S das Kapitel Technische Daten" in dieser Betriebsanlei
tung und den Hersteller−Betriebsanleitungen,
S die Straßenverkehrsordnung,
S dieStraßenverkehrszulassungsordnung
S und gegebenenfalls länderspezifische Vorschriften.
Sicherheit und Umwelt
Sicheres Betreiben
Befördern von mobilitätseingeschränkten Per
sonen
Befördern von mobilitätseingeschränkten Personen ist
grundsätzlich möglich. Der Grad der Behinderung muss
allerdings ein ordnungsgemäßes Angurten erlauben und
sicheren Halt der Person im Fahrgastsitz gewährleisten.
Rollstühle, Gehhilfen und ähnliches müssen im Fahrzeug
innenraum fixiert werden.
Betriebssicherheit wahren
Das Fahrzeug nur in technisch einwandfreiem Zustand,
bestimmungsgemäß, sicherheits− und umweltbewusst
einsetzen.
Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen, umgehend
in einer NEOMAN−Service−Werkstatt beseitigen lassen.
Alle Sicherheits− und Gefahrenhinweise am Fahrzeug be
achten.
Vorhandensein und Lesbarkeit aller Warn− und Hinweis
schilder müssen vom Betreiber über die gesamte Betriebs
dauer des Fahrzeuges sichergestellt werden.
Eigenmächtige Umbauten und Veränderungen am Fahr
zeug können zum Verlust der Betriebserlaubnis führen.
Informationen hierzu in jeder NEOMAN−Service−Werk
statt.
Ersatz− und Zubehörteile müssen entweder MAN−Origi
nalteile oder von MAN ausdrücklich freigegebene Teile
sein. Für diese Teile wurden die Zuverlässigkeit, Sicherheit
und Eignung speziell für MAN−Fahrzeuge festgestellt. Für
andere Erzeugnisse können wir dies, trotz laufender Markt
beobachtung, nicht beurteilen, und können dafür auch
nicht einstehen.
Wartungsarbeiten, wie sie in dieser Betriebsanleitung und
im Wartungsnachweis beschrieben sind, vollständig und in
den vorgegebenen Zeitintervallen durchführen oder in ei
ner NEOMAN−Service−Werkstatt durchführen lassen.
21
Sicherheit und Umwelt
Sicheres Betreiben
Vermeiden von Unfällen mit Personenschäden
Sicherheitsvorschriften
S
Bei Inbetriebnahme, Starten und Betrieb
Vor Inbetriebnahme des Motors die Betriebsanleitung des
Motorenherstellers aufmerksam lesen und sich mit den
Sicherheitshinweisen vertraut machen. Bei Unklarheiten
durch einen MAN−Beauftragten einweisen lassen.
S
Böden, Leitern und Treppen öl− und fettfrei halten.
Unfälle durch Ausrutschen können folgenschwer
sein.
Bei warmem Motor nicht in die Nähe des Katalysa
tors kommen, dieser wird im Betrieb heiß.
Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor elektri
scher Spannung
Verletzungsgefahr
Starten und Betreiben des Motors sind nur durch autori
siertes Personal erlaubt. Sicherstellen, dass der Motor
durch Unbefugte nicht gestartet werden kann.
S
S
S
S
S
Motor nur mit fest angeschlossenen Batterien starten.
Der Fehlerstromschutzschalter (FI−Schalter) ist eine
Schutzeinrichtung in Stromnetzen. Vor Inbetrieb
nahme oder einem Fahrerwechsel, den Fehlerstrom
schutzschalter am Spannungswandler* auf Funktion
prüfen.
Abgase sind giftig! Beim Betrieb in geschlossenen
Räumen für ausreichende Belüftung sorgen bzw.
Absauganlage verwenden.
Bei laufendem Motor Sicherheitsabstand zu drehen
den Teilen einhalten. Enganliegende Arbeitskleidung
tragen.
Betriebswarmen Motor nicht mit bloßen Händen an
fassen − Verbrennungsgefahr!
Verletzungsgefahr
S
S
S
Nicht in stromführende Bereiche fassen.
Nicht mit Flüssigkeiten an stromführende Leitungen
und Bauteile arbeiten oder diese berühren.
Auf ausreichende elektrische Isolation des Körpers in
stromführenden Bereichen achten. Unfälle durch
Stromschläge können folgenschwer sein.
Auch die Hinweise des Elektrikherstellers beachten.
Lenk− und Ruhezeiten
Die Einhaltung der Lenk− und Ruhezeiten dient dem
Schutz der Fahrgäste, des Fahrers und anderer Verkehrs
teilnehmer. Die einschlägigen Vorschriften und Verordnun
gen gelten seit 11. April 2007 EU−weit und müssen
eingehalten werden.
Siehe auch Verordnungen des Gesetzgebers.
22
Sicherheit und Umwelt
Sicheres Betreiben
Anhänger* kuppeln
Bei Inbetriebnahme und Betrieb
Vor Inbetriebnahme von Anhängern die Betriebsanleitung
aufmerksam lesen und sich mit den Sicherheitshinweisen
vertraut machen. Bei Unklarheiten durch einen MAN−Be
auftragten einweisen lassen.
Verletzungs− und Unfallgefahr
Während des Betriebes von Zugfahrzeugen mit Anhän
gern bestehen besondere Unfallgefahren. Deshalb erfor
dert der Betrieb die besondere Aufmerksamkeit des
Fahrers.
S Zugfahrzeug und Anhänger nur auf ebener Fläche,
festem und rutschsicherem Untergrund an− oder
abkuppeln.
S Anhänger zum Kuppeln nicht auflaufen lassen.
S Anhänger gegen Wegrollen mit Unterlegkeilen si
chern.
S Beim Kuppelvorgang nicht zwischen Zugfahrzeug
und Anhänger treten.
S Der Aufenthalt von Personen beim Kuppelvorgang im
Gefahrenbereich ist nur in sicherem Abstand zum
Zugfahrzeug und Anhänger erlaubt.
S Anhänger nur mit korrekt gekuppeltem Zugfahrzeug
bewegen.
S Versorgungsleitungen zwischen Zugfahrzeug und
Anhänger auf festen Sitz, Dichtheit und Funktion
prüfen.
S
S
S
S
Ankuppeln nur bei stehendem Fahrzeug und einge
legter Feststellbremse.
Sicherstellen, dass sich beim Anfahren und während
des Fahrbetriebes keine Personen zwischen Zugfahr
zeug und Anhänger aufhalten.
Anhänger schwenkt bei mehrfacher Kreisfahrt aus
der Fahrspur des Zugfahrzeuges aus.
Erhöhte Vorsicht beim Abkuppeln von Anhängern mit
Auflaufbremsen. Der Auflaufbremsen−Mechanismus
kann unter Spannung stehen.
Zulässige Anhängelasten (. Seite 440) und Vorschrif
ten des Gesetzgebers zum Betrieb von Anhängern
beachten.
Stützlasten an der Anhängekupplung sind nicht zuläs
sig. Schäden an der Anhängekupplung wären die
Folge.
Zugfahrzeuge mit einer Gesamtlänge über 12 Metern
dürfen nur mit einer Ausnahmegenehmigung mit An
hängern betrieben werden. Länderspezifische Vorschrif
ten beachten.
23
Sicherheit und Umwelt
Sicheres Betreiben
Umgang mit Batterien − Sicherheitshinweise
Verletzungsgefahr
Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen sind im Um
gang mit Batterien verboten.
Erhöhte Vorsicht nach längerer Fahrt bzw. bei Batte
rieaufladung mit Ladegerät. Dabei entsteht hochexplosi
ves Knallgas − für gute Belüftung sorgen.
Funkenbildung durch An− und Abklemmen elektrischer
Verbraucher oder Messgeräte direkt an den Batteriepo
len vermeiden.
Batterien enthalten ätzende Säure! Entsprechende
Schutzkleidung, Schutzbrille sowie säurefeste Gummi
handschuhe tragen. Batterien nicht kippen. Aus Entlüf
tungsöffnungen kann Säure austreten.
Bei Arbeiten mit Batterien immer Augenschutz tragen.
Kinder von Säure und Batterien fernhalten.
Vor dem An− und Abklemmen der Batterien alle Ver
braucher ausschalten. Batterietrennschalter ausschalten
(. Seite 347).
Zuerst Masseanschluss (−) abklemmen.
Kurzschlüsse durch Verpolen und Überbrücken durch
Werkzeuge vermeiden.
Polabdeckungen nicht unnötig entfernen.
Beim Anklemmen der Batterien den Masseanschluss (−)
zuletzt montieren.
24
Um eine längere Lebensdauer der Batterien bei einer
Stillstandzeit über 12 Wochen zu erreichen, sind fol
gende Hinweise zu beachten:
S
S
S
S
S
S
Bei Verbleiben der Batterien im Fahrzeug, Masse
kabel abklemmen.
Flüssigkeitsstand der Batterie kontrollieren. Ist er zu
niedrig, ausschließlich destilliertes Wasser bis zur
maximalen Säurestandsmarke nachfüllen. Dies ent
fällt bei Batterien mit der Aufschrift Absolut war
tungsfrei.
Die Selbstentladerate bei 20 °C beträgt ca. 0,2 %
der Nennkapazität pro Tag.
In regelmäßigen Abständen die Säuredichte kontrol
lieren, um eine Tiefentladung zu vermeiden. Liegt
die Säuredichte unter 1,21 kg/l, Batterie nachladen.
Als Ladestrom wird 1/10 der Batteriekapazität emp
fohlen.
Tiefentladene Batterien bilden Bleisulfat aus. Eine
Regeneration durch Nachladen ist dann in der Re
gel nicht mehr möglich.
Batterien mit Sulfatbildung, erkennbar am silbrigen
Plattenbelag und trüber Batteriesäure, haben keinen
Garantieanspruch.
Auch die Hinweise des Batterieherstellers beachten.
Sicherheit und Umwelt
Sicheres Betreiben
Umgang mit Klimaanlagen
Sicherheitshinweise
Umgang mit Motorenaltöl
Allgemeine Hinweise
Gesundheitsgefährdung
Kältemittel und deren Dämpfe sind gesundheitsschädi
gend!
S Jede Berührung unbedingt vermeiden. Schutzbrille
und Handschuhe tragen. Gelangt Kältemittel auf die
Haut oder in die Augen, sofort Arzt aufsuchen.
S Gasförmige Kältemittel nicht in geschlossenen Räu
men ablassen − Erstickungsgefahr!
Beim Arbeiten mit Klimaanlagen unbedingt diese
Punkte beachten.
S
S
S
S
S
Arbeiten am Kältemittelkreislauf in einer NEOMAN−
Service−Werkstatt durchführen lassen.
Klimaanlagen nicht mit Dampfstrahler reinigen.
Eine mit Kältemittel R 134a gefüllte Klimaanlage
darf nicht auf Kältemittel R 12 umgestellt werden.
Propan−Butan−Kältemittel sind in MAN−Fahrzeu
gen nicht zugelassen.
Kältemittel R 134a darf niemals mit R 12 (FCKW)
Kältemittel gemischt werden, weder in der Klima
anlage noch in der Füll− bzw. in der Entsorgungs
station.
Beiliegende Klimaanlagenhersteller − Betriebsanlei
tung genau beachten.
Gesundheitsgefährdung
Längerer und wiederholter Hautkontakt mit jeder Art von
Motorenöl führt zur Entfettung der Haut. Dadurch kann
es zur Austrocknung, Reizung oder zu Hautentzündun
gen kommen. Gebrauchtes Motorenöl enthält darüber
hinaus gefährliche Stoffe, die zu Hautkrankheiten führen
können.
Bei Nichtbeachtung der Grundregeln des Arbeitsschut
zes und der Hygiene sind im Umgang mit gebrauchtem
Motorenöl gesundheitliche Schäden zu erwarten. Des
halb:
S
S
S
S
S
S
Längeren, übermäßigen und wiederholten Hautkon
takt mit Motorenöl vermeiden.
Haut durch geeignete Hautschutzmittel oder Sicher
heitshandschuhe schützen.
Mit Motorenöl verunreinigte Haut reinigen. Betroffene
Hautstellen gründlich mit Seife und Wasser waschen.
Spezielle Handreinigungsmittel erleichtern das Reini
gen schmutziger Hände. Weder Benzin, Dieselkraft
stoff noch Verdünnungs− und Lösungsmittel verwen
den.
Haut nach dem Reinigen mit fetthaltiger Hautcreme
pflegen.
Ölgetränkte Kleidung wechseln.
Keine ölhaltigen Lappen in die Taschen stecken.
25
Sicherheit und Umwelt
Sicheres Betreiben
Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von elek
trischen Steuergeräten
S
S
Die nachfolgend aufgeführten Sicherheitsmaßnahmen
müssen unbedingt beachtet werden, um einer Beschä
digung der Steuergeräte vorzubeugen.
S Motor nur mit fest angeschlossenen Batterien star
ten.
S Batterien nicht bei laufendem Motor abklemmen.
S Motor nur mit angeschlossenem Drehzahlmesser
starten.
S Zum Starten kein Schnell−Ladegerät verwenden.
Starthilfe nur mit Fremdbatterien geben.
S Batterieklemmen vor dem Schnell−Laden abneh
men. Betriebsanleitung des Schnell−Ladegerätes
beachten.
S Vor Elektro−Schweißarbeiten Batterien abklemmen
und die beiden Kabelklemmen + und − fest mit
einander verbinden.
S Steckverbindungen der Steuergeräte nur bei ausge
schalteter elektrischer Anlage abziehen oder auf
stecken.
S Vertauschen der Batteriepole führt zur Zerstörung
von Steuergeräten.
26
Bei Temperaturen über 70 °C, z. B. im Trocken
ofen, müssen die Steuergeräte ausgebaut werden.
Überwurfmuttern elektrischer Leitungsverbindungen,
z. B. Temperatur− und Druckfühler, unbedingt mit
dem vorgeschriebenen Anzugsdrehmoment anzie
hen.
Abgasanlagen mit PM−KAT®−System oder
CRTec®−System
Brandgefahr
Hohe Temperaturen im Abgasanlagenbereich können
leicht entflammbare Materialien, die sich unter dem
Fahrzeug befinden, entzünden. Deshalb darf das Fahr
zeug nicht im Leerlauf über leichtentzündlichen Materia
lien stehen oder abgestellt werden.
Sicherheit und Umwelt
Sicheres Betreiben
Warten und Pflegen − Sicherheitsvorschriften
S
In dieser Betriebsanleitung sind nur die Wartungs− und
Pflegearbeiten beschrieben, die der Fahrer selbstständig
durchführen darf. Alle Arbeiten, die darüber hinaus gehen,
sind von einer NEOMAN−Service−Werkstatt durchzufüh
ren.
S
S
Gesundheitsgefährdung
Geschieht trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch ein
Unfall, z. B. durch diese aufgeführten Punkte, sofort
einen Arzt aufsuchen.
S
S
S
S
Kontakt mit ätzender Säure,
Eindringen von Kraftstoff in die Haut,
Verbrühen durch heißes Öl oder Kühlmittel,
Frostschutzmittelspritzer in die Augen usw.
S
Wartungsarbeiten grundsätzlich bei abgestelltem Mo
tor durchführen. Sind Wartungsarbeiten bei laufen
dem Motor erforderlich, wie etwa bei Dichtheitskon
trollen an Filtern, auf mögliche Verletzungs−, Ver
brüh− und Verbrennungsgefahren achten.
Von drehenden Teilen fern halten − Sicherheitsab
stand einhalten. Enganliegende Arbeitskleidung tra
gen.
Fahrzeug gegen Wegrollen sichern − Unterlegkeile
anbringen.
S
Herstellervorschriften für den Umgang mit Batterien
beachten. Batteriesäure ist giftig und ätzend! Batte
riegase sind explosiv! (. Seite 24).
Kühlmittelkreislauf nur bei abgekühltem Motor öffnen
(. Seite 391).
Treibstoffe (Diesel) sind feuergefährlich! Beim Um
gang mit Treibstoffen nicht rauchen oder mit offenem
Feuer hantieren. Nur bei abgestelltem Motor und
ausgeschalteter Zündung tanken (. Seite 315).
Betriebsstoffe wie Frostschutzmittel, Kühlerkorrosions
schutzmittel usw. nur in geeigneten Behältern aufbe
wahren. Nicht in Behältern, die denen für Getränke
ähnlich sehen, aufbewahren.
Verletzungsgefahr
S
S
27
Sicherheit und Umwelt
Umwelt
Entsorgen von Betriebsstoffen
Umwelthinweis
Kühlflüssigkeit
Frostschutzmittel und Mischungen aus Frostschutzmittel
und Wasser sind als Sondermüll zu behandeln. Bei der
Entsorgung von verbrauchten Kühlflüssigkeiten die Vor
schriften der zuständigen örtlichen Behörden beachten.
Hydraulikflüssigkeit
Gebrauchte Hydraulikflüssigkeit nicht wieder verwenden,
sondern als Sondermüll fachgerecht entsorgen. Vor
schriften der zuständigen örtlichen Behörden beachten.
Pflege− und Reinigungsmittel
Es dürfen nur Autowaschprodukte verwendet werden,
die dem Wasch− und Reinigungsmittelgesetz entspre
chen und beim Umweltbundesamt registriert sind. Sie
müssen aus biologisch abbaubaren waschaktiven Sub
stanzen (Detergentien) zusammengesetzt sein (. Seite
422). Restmengen von Pflege− und Reinigungsmitteln in
der Originalverpackung sammeln und bei einer Sammel
stelle abgeben.
Motorenöl
Streng darauf achten, dass Öl nicht in die Kanalisation
oder in den Erdboden eindringt − Gefahr der Trinkwas
serverseuchung!
Altöl sorgfältig sammeln und der Altölverwertung zufüh
ren.
28
Beim Umgang mit gebrauchtem Motorenöl Vorsichts
maßnahmen zum Schutz der Gesundheit beachten (.
Seite 25).
Filter− und Trockenmitteleinsätze
Filtereinsätze, wie z. B. Öl− und Kraftstofffilter, und Trok
kenmitteleinsätze des Lufttrockners sind Sondermüll und
müssen fachgerecht entsorgt werden. Vorschriften der
zuständigen örtlichen Behörden beachten.
Batterien
Altbatterien sind schadstoffhaltig. Diese müssen vom
Vertreiber zurückgenommen und fachgerecht entsorgt
werden oder bei einer Sammelstelle abgegeben werden.
Altbatterien nie über den Hausmüll entsorgen. Bitte auch
länderspezifische Vorschriften beachten.
Kältemittel
Die Entsorgung von Kältemitteln darf nur von Fachfir
men durchgeführt werden, die über das hierzu erforderli
che sachkundige Personal und die technische Ausstat
tung verfügen. Kältemittel darf keinesfalls in die Atmo
sphäre gelangen. Zur Entsorgung von Kältemitteln eine
NEOMAN−Service−Werkstatt beauftragen. Bitte auch
länderspezifische Vorschriften beachten.
Auskünfte über Sammelstellen erteilt jede NEOMAN−
Service−Werkstatt, der Verkäufer, der Lieferant der Be
triebsstoffe oder die örtliche Behörde.
Sicherheit und Umwelt
Umwelt
Wirtschaftliches Fahren
Der Kraftstoffverbrauch kann durch vorausschauendes
Fahren, zügiges Beschleunigen, rechtzeitiges Bremsen und
durch Beachten einiger Regeln positiv beeinflusst werden.
Beim Starten von Fahrzeugen mit EDC kein Gas geben.
Die EDC regelt die Kraftstoffzufuhr während des Startens
auch bei tiefen Außentemperaturen und optimiert die Ein
spritzmenge. Unnötiger Rauchausstoß wird vermieden.
Motor nicht im Stand Warmlaufen lassen, sondern bei mitt
lerer Belastung warmfahren. So wird am wirtschaftlichsten
die Betriebstemperatur der Aggregate erreicht. Außerdem
entsteht kein Zeitverlust durch Wartezeiten.
Umwelthinweis
Leuchtet die Fehlerwarnlampe MIL während des Betrie
bes, liegt eine emissionsrelevante Fehlfunktion des Mo
tors oder der Abgasanlage vor. Der Motor könnte mehr
Schadstoffe als gesetzlich erlaubt ausstoßen. Die Um
welt würde damit unnötig belastet werden. Motor umge
hend in einer betreuenden NEOMAN−Service−Werk
statt überprüfen lassen.
Fehlerwarnlampe MIL . Seite MAN 143, VDV 235.
Der wirtschaftlichste Bereich des Turbodieselmotors liegt
bei ca. 50−70 % der Nenndrehzahl und ca. 80 % der
Volllast. Deswegen im normalen Fahrbetrieb den Motor
möglichst im grünen Bereich des Drehzahlmessers* mit
hoher Last betreiben.
Bei großem Leistungsbedarf, z. B. Steigungen, Überholen
oder in Autobahnen einfahren, die volle Leistung bis zur
Nenndrehzahl einsetzen. Die Drehzahl ist eine maßgebli
che Größe für den wirtschaftlichen Betrieb. Der Drehzahl
messer* gibt hierzu jederzeit Auskunft.
29
Sicherheit und Umwelt
Umwelt
30
Bedienen
Schlüssel
Fahrzeug öffnen / schließen
Klappen öffnen / schließen
Arbeitsplatz einstellen
Heizen, Lüften, Kühlen
Audio / Video
Rollstuhlrampe
Sonstiges
31
31
Bedienen
Schlüssel
Schlüsselübersicht
1
3
2
Die Schlüssel passen zu folgenden Schlössern:
4
.1. S
.2. S
S
S
.3. S
S
S
S
S
S
.4. S
Zündschloss
Tankklappe*
Tankdeckel
Fahrzeugtüren*
Fahrzeugtüren
Serviceklappen
Fahrerablagekasten
Kühlwassernachfüllung
Deckenverkleidung
Schaltkästen
Tresor*
Verlorene Schlüssel können unter Angabe der Fahrgestellnummer
in einer NEOMAN−Service−Werkstatt nachbestellt werden.
32
Bedienen
Fahrzeug öffnen / schließen
Türen verriegeln / entriegeln
Mit den beiden Schlössern an den vorderen Türen lassen sich diese
ver− und entriegeln.
1
Der Kontrollpunkt .1. unterhalb den Schlössern zeigt den entriegelten
bzw. verriegelten Zustand der Türen an.
Grün Tür entriegelt
Rot
Tür verriegelt
Türen entriegeln
" Schlüssel aufstecken und 90 Grad nach links in Pfeilrichtung bis
zum Anschlag drehen.
0A2X.0200.P0010
Türen verriegeln
" Schlüssel aufstecken und 90 Grad nach rechts entgegen Pfeil
richtung bis zum Anschlag drehen.
33
Bedienen
Fahrzeug öffnen / schließen
Türen von außen öffnen / schließen − Fahrer
1
Der Türtaster oder das Türschloss* befindet sich an der rechten Bug
klappe. Die vordere Tür kann abgeschlossen werden. Dies verhindert
unbefugtes Eindringen von außen.
0A2X.0200.P0011
Türen öffnen
" Türen entriegeln (. Seite 33).
" Batterietrennschalter einschalten (. Seite 347).
" Türtaster .1. mindestens 3 Sekunden lang gedrückt halten − Tür
öffnet selbsttätig.
Oder
" Türschloss .2. mit Schlüssel aufschließen − Tür öffnet selbsttätig.
Oder
" Werkstatttaster* drücken (. Seite 109).
Türen schließen
" Türtaster .1. mindestens 3 Sekunden lang gedrückt halten − Tür
schließt selbsttätig.
Oder
" Türschloss .2. mit Schlüssel abschließen − Tür schließt selbsttätig.
2
Türen im Notfall öffnen . Seite 105.
0A2X.0200.P0002
34
Bedienen
Fahrzeug öffnen / schließen
Türen von außen öffnen − Fahrgäste
Bei Fahrzeugen mit Türschließautomatik können die Türen durch die
Fahrgäste über Türtaster von außen geöffnet werden. Die Türfreigabe
muss hierzu aktiviert sein (. Seite 224). Die Türen schließen auto
matisch nach einer voreingestellten Zeit.
1
Türen öffnen
" Türen entriegeln (. Seite 33).
" Zündung einschalten.
" Türtaster .1. drücken − Tür öffnet selbsttätig.
Türen schließen
Die Türen schließen automatisch nach einer voreingestellten Zeit.
4426.0606.P0003
Rollstuhlrampe* anfordern − mobilitätseingeschränkte
Fahrgäste
Durch Drücken des Tasters .2. wird die Rollstuhlrampe beim Fahrer
angefordert werden (. Seite 79).
2
Rollstuhlrampe anfordern
" Taster .2. drücken.
Dem Fahrer wird im Fahrerdisplay das entsprechende Symbol für
Rollstuhlrampe angezeigt (. Seite MAN 149, VDV 245).
Türen schließen
Die Türen müssen vom Fahrer geschlossen werden (. Seite 36).
0A2X.0200.P0012
35
Bedienen
Fahrzeug öffnen / schließen
Türen von innen öffnen / schließen
1
Über die Türtaster in der Schaltergruppe rechts lässt sich die vordere
Tür .1. und die hinteren Türen .2. bei stehendem Fahrzeug und einge
schalteter Zündung öffnen und schließen.
2
Unfallgefahr
Gefahr von Personenschäden durch geöffnete Türen während des
Anfahrens. Das Öffnen der Türen ist bei Geschwindigkeiten > 3
km/h aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Bei nicht geschlosse
nen Türen blinken die Türtaster und der Warnsummer ertönt. Nicht
anfahren bzw. sofort anhalten.
0R12.0606.S0001
Türen öffnen
" Zündung einschalten (. Seite 273).
" Türtaster .1. bzw. .2. drücken.
Die entsprechende Tür öffnet selbsttätig und der betätigte Türtaster
leuchtet.
Türen schließen
" Türtaster .1. bzw. .2. nochmals drücken
Die Tür schließt selbsttätig und der betätigte Türtaster erlischt.
Türen im Notfall öffnen . Seite 106.
Türen von innen entriegeln . Seite 104.
Reversieranlage prüfen . Seite 113.
Türflügel sperren . Seite 128.
36
Bedienen
Fahrzeug öffnen / schließen
Fahrgastmeldeanlage bedienen
Die Haltewunschtaster der Fahrgastmeldeanlage sind in regelmäßi
gen Abständen im Fahrzeuginnenraum und am Rollstuhlplatz ange
bracht.
Haltewunsch anzeigen
" Haltewunschtaster .1. drücken.
Im Fahrerdisplay wird der Haltewunsch angezeigt und in der Fahr
gasthaltewunschanzeige erscheint STOP".
1
0A2X.0200.P0004
Haltewunsch anzeigen − mobilitätseingeschränkte Personen
" Taster* .2. drücken.
Im Fahrerdisplay wird der Haltewunsch angezeigt und in der Fahr
gasthaltewunschanzeige erscheint STOP".
Haltewunschanzeige im Fahrerdisplay . Seite MAN 149, VDV 245.
Fahrgasthaltewunschanzeige . Seite 84.
2
0A2X.0613.P0001
37
Bedienen
Fahrzeug öffnen / schließen
Haltewunsch anzeigen − Rollstuhlplatz
" Taster .3. drücken.
Im Fahrerdisplay wird der Haltewunsch und die Anforderung der
Rollstuhlrampe angezeigt und in der Fahrgasthaltewunschanzeige
erscheint STOP".
Haltewunschanzeige im Fahrerdisplay . Seite MAN 149, VDV 245.
Fahrgasthaltewunschanzeige . Seite 84.
3
0A2X.0200.P0013
38
Bedienen
Fahrzeug öffnen / schließen
39
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Übersicht Klappen Lion’s City Ü (A20) und
Lion’s City (A21)
7
8
6
1
2
3
4
5
9
10
14
11
40
12
13
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Bezeichnung
Zugang zu...
.
Bugklappe
Serviceklappe
Serviceklappe
Serviceklappe
Serviceklappe
Motorraumklappe
Lampen
Prüfanschlüsse
ECAS
Abgasanlage
Zylinderbank
Motorraum
Lenkungshydraulikölbehälter
Klimakompressor
Zusatzheizung
Luftfilteranlage
Luftfilteranlage
Ansaugung Fahrerbelüftung
Kühlmittelausgleichsbehälter
Ladeluftkühler
Ölkühler
Wasserkühler
Kraftstoffeinfüllstutzen
Batterietrennschalter
Batterieschlitten
Lufttrockner
352
413
Lampen
Türöffner
Waschwasserbehälter
352
Voutengitter
Voutengitter
Serviceklappe
Lamellenklappe
11 Tankklappe
12 Serviceklappe
13 Bugklappe
14 Bugblende
415
50
392
411
404
391
315
347
399
33
401
41
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Übersicht Klappen Lion’s City G (A23) und
Lion’s City GL (A23)
9
8
7
1
2
3
4
5
6
10
340
14
11
42
12
13
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Bezeichnung
Zugang zu...
.
Bugklappe
Serviceklappe
Serviceklappe
Serviceklappe
Lampen
Prüfanschlüsse
ECAS
Batterietrennschalter
Batterieschlitten
Lufttrockner
352
413
Abgasanlage
Zylinderbank
Motorraum
Lenkungshydraulikölbehälter
Klimakompressor
Zusatzheizung
Luftfilteranlage
Luftfilteranlage
Ansaugung Fahrerbelüftung
Kühlmittelausgleichsbehälter
Ladeluftkühler
Ölkühler
Wasserkühler
Kraftstoffeinfüllstutzen
Lampen
Türöffner
Waschwasserbehälter
415
Serviceklappe
Serviceklappe
Motorraumklappe
Voutengitter
Voutengitter
Serviceklappe
Lamellenklappe
12 Tankklappe
13 Bugklappe
14 Bugblende
347
399
50
392
411
404
391
315
352
33
401
43
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Übersicht Klappen Lion’s City ÜLL (A25) und
Lion’s City LL (A26)
7
8
6
1
2
3
4
5
9
14
10
44
11
12
13
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Bezeichnung
Zugang zu...
.
Bugklappe
Serviceklappe
Serviceklappe
Serviceklappe
Serviceklappe
Motorraumklappe
Lampen
Prüfanschlüsse
ECAS
Abgasanlage
Zylinderbank
Motorraum
Lenkungshydraulikölbehälter
Klimakompressor
Zusatzheizung
Luftfilteranlage
Luftfilteranlage
Ansaugung Fahrerbelüftung
Kühlmittelausgleichsbehälter
Ladeluftkühler
Ölkühler
Wasserkühler
Kraftstoffeinfüllstutzen
Batterietrennschalter
Batterieschlitten
Lufttrockner
352
413
Lampen
Türöffner
Waschwasserbehälter
352
Voutengitter
Voutengitter
Serviceklappe
Lamellenklappe
11 Tankklappe
12 Serviceklappe
13 Bugklappe
14 Bugblende
415
50
392
411
404
391
315
347
399
33
401
45
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Übersicht Klappen Lion’s City M (A35)
8
7
6
5
1
2
3
3
4
9
13
10
46
11
12
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Bezeichnung
Zugang zu ...
.
1
2
3
Bugklappe
Serviceklappe
Serviceklappe
352
413
347
399
4
Serviceklappe
5
Motorraumklappe
6
Lamellenklappe
7
8
9
10
11
Lamellenklappe
Voutengitter
Lamellenklappe
Serviceklappe
Tankklappe
Lampen
Prüfanschlüsse
Batterietrennschalter
Batterieschlitten
Abgasanlage
Zylinderbank
Motorraum
Lenkungshydraulikölbehälter
Klimakompressor
Zusatzheizung
Ladeluftkühler
Ölkühler
Wasserkühler
Kühlmittelausgleichsbehälter
Luftfilteranlage
Ansaugung Fahrerbelüftung
Batterieschlitten
Kraftstoffeinfüllstutzen
Türöffner
Lampen
Waschwasserbehälter
399
315
12 Bugklappe
13 Bugblende
415
50
392
411
391
404
33
352
401
47
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Übersicht Klappen Lion’s City (A37) und
Lion’s City (A47)
9
8
7
6
1
2
3
4
5
13
10
48
11
12
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Bezeichnung
Zugang zu...
.
1
2
3
4
5
6
Bugklappe
Serviceklappe
Serviceklappe
Serviceklappe
Serviceklappe
Motorraumklappe
352
413
7
Lamellenklappe
8
Lamellenklappe
Lampen
Prüfanschlüsse
ECAS
Abgasanlage
Zylinderbank
Motorraum
Lenkungshydraulikölbehälter
Klimakompressor
Zusatzheizung
Ladeluftkühler
Ölkühler
Wasserkühler
Luftfilteranlage
Kühlmittelausgleichsbehälter
Ansaugung Fahrerbelüftung
Kraftstoffeinfüllstutzen
Batterietrennschalter
Batterieschlitten
Lufttrockner
Lampen
Türöffner
Waschwasserbehälter
352
9 Voutengitter
10 Tankklappe
11 Serviceklappe
12 Bugklappe
13 Bugblende
415
50
392
411
404
391
315
347
399
33
401
49
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Motorraumklappe öffnen / schließen
Unfallgefahr
2
1
0A39.0200.P0013
Vor Fahrtbeginn sicherstellen, dass die Motorraumklappe geschlos
sen und verriegelt ist.
Bei laufendem Motor mit geöffneter Motorraumklappe besteht hohe
Verletzungsgefahr durch sich bewegende Teile. Nicht in den Bereich
sich drehender und bewegender Teile fassen.
Bei geöffneter Motorraumklappe verhindert der Anlasssperrschalter
das Starten des Motors. Der Anlasssperrschalter reagiert auf Metall
näherung. Soll der Motor, z. B. für Wartungsarbeiten, gestartet wer
den, muss der Anlasssperrschalter mit einem Eisenmetall abgedeckt
werden. Öffnen der Motorraumklappe bei laufendem Motor führt
nicht zum Abschalten des Motors. In diesem Fall mit besonderer
Vorsicht vorgehen.
Die Motorraumklappe wird von Hand geöffnet.
Motorraumklappe öffnen
" Gegebenenfalls Schlösser* .1. mit Schlüssel öffnen.
" Motorraumklappe an den Griffmulden .2. mit beiden Händen öff
nen.
Motorraumklappe schließen
" Motorraumklappe ins Schloss drücken.
" Gegebenenfalls Schlösser* .1. mit Schlüssel wieder verriegeln.
Starten und Abstellen des Motors im Motorraum . Seite 277.
50
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Serviceklappen öffnen / schließen
Unfallgefahr
Offenstehende Serviceklappen während der Fahrt sind ein großes
Sicherheitsrisiko. Vor Fahrtbeginn deshalb sicherstellen, dass alle
Serviceklappen geschlossen und verriegelt sind.
Während des Öffnens und Schließens darauf achten, dass sich
keine Personen oder Gegenstände im Schwenkbereich aufhalten.
1
Die Serviceklappen werden mit dem Vierkant− oder Türschlüssel
geöffnet und geschlossen.
2
0A2X.0609.P0002
Serviceklappen öffnen
" Abdeckkappe* .1. abziehen.
" Schloss mit Schlüssel entriegeln.
" Serviceklappe .2. am unteren Rand greifen und öffnen.
Serviceklappen schließen
" Serviceklappe ins Schloss drücken.
" Schloss mit Schlüssel verriegeln.
" Abdeckkappe* aufdrücken.
Nummernschildträger öffnen / schließen
" Nummernschildträger .3. seitlich fassen und mit beiden Händen
aufklappen.
3
4426.0609.P0003
51
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Bugblende öffnen / schließen
Hinter der Bugblende befinden sich der Scheibenwaschwasserbehäl
ter und die Schlösser zum Öffnen der Bugklappen. Die Bugblende
wird von Hand geöffnet.
1
Bugblende öffnen
" Bugblende .1. mit der Hand nach vorne aufklappen.
Bugblende schließen
" Bugblende zuklappen und festdrücken.
4426.0610.P0001
52
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Frontblende öffnen / schließen
Hinter der Frontblende befinden sich das Koppelmaul und die Fahr
gestellnummer. Die Frontblende wird von Hand geöffnet.
Frontblende öffnen
" Bugblende öffnen (. Seite 52).
" Befestigungsgriff .1. anheben und seitlich aus der Halterung abzie
hen.
" Frontblende .2. von innen aufklappen.
1
2
0A2X.0200.P0003
2
Frontblende schließen
" Frontblende nach oben zuklappen.
" Griff .1. befestigen.
0A2X.0610.P0006
53
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Bugklappen öffnen / schließen
Hinter der rechten− und linken Bugklappe befinden sich die Schein
werfereinheiten. Die Klappen werden mit dem Vierkantschlüssel ge
öffnet.
1
Bugklappen öffnen
" Bugblende öffnen (. Seite 52).
" Karabinerhaken .1. von der Bugblende .2. lösen.
" Bugblende .2. ablassen bis sie vom Halteseil gehalten wird.
" Entsprechendes Schloss .3. mit Schlüssel entriegeln.
" Entsprechende Bugklappe .4. nach außen schwenken bis sie vom
Scharnier begrenzt wird.
2
0A2X.0200.P0014
4
3
0A2X.0610.P0004
54
Bugklappen schließen
" Bugklappe .4. nach innen schwenken bis sie einrastet.
" Schloss .3. mit Schlüssel verriegeln.
" Bugblende .2. mit Karabinerhaken .1. sichern und ins Schloss drük
ken.
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Deckenverkleidung öffnen / schließen
2
Verletzungsgefahr
Die Deckenverkleidungen schwenken beim Öffnen selbsttätig aus.
Beim Öffnen der Deckenverkleidungen deshalb darauf achten, dass
sie mit der Hand abgestützt werden. Sonst besteht die Gefahr von
Kopf− und Handverletzungen.
1
Hinter den Deckenverkleidungen befinden sich elektronische Bauteile
(. Seite 364).
1
0A2X.0200.P0015
Deckenverkleidung öffnen
" Schlüssel einstecken und in Stellung ! drehen.
" Deckenverkleidung .1. aufklappen.
Deckenverkleidung schließen
" Deckenverkleidung .1. zuklappen und gedrückt halten.
" Schlüssel einstecken und in Stellung drehen.
55
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Schaltkastenabdeckung öffnen / schließen
1
Die Schaltkastenabdeckung befindet sich hinter dem Fahrerarbeit
splatz. Sie wird mit dem Vierkantschlüssel geöffnet und geschlossen.
Hinter der Schaltkastenabdeckung befindet sich der Hauptschaltka
sten (. Seite 368).
2
0A2X.0200.P0016
Schaltkastenabdeckung öffnen
" Schlüssel einstecken und Schlösser .1. um 90 Grad in Pfeilrich
tung drehen.
" Schaltkastenabdeckung .2. abnehmen.
Um Schäden zu vermeiden, Abdeckung an geeigneter Stelle sicher
ablegen.
Schaltkastenabdeckung schließen
" Schaltkastenabdeckung .2. einsetzen.
" Schlüssel einstecken und Schlösser .1. um 90 Grad entgegen der
Pfeilrichtung drehen.
56
Bedienen
Klappen öffnen / schließen
Bodendeckel öffnen / schließen
Im Heckbereich befinden sich die Bodendeckel für den Zugang zu
Motor, Getriebe und Retarder.
" Schnellverschlüsse .1. des entsprechenden Bodendeckels mit geei
gnetem Werkzeug (z. B. großer flacher Schraubendreher) nach
links öffnen.
" Bodendeckel an einer Seite anheben und aus dem Rahmen he
ben.
1
1
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
0A2X.0200.P0017
57
Bedienen
Arbeitsplatz einstellen
Fahrerkabinentür öffnen / schließen
Die Fahrerkabinentür ist rechts neben dem Fahrerplatz angebracht.
Fahrerkabinentür öffnen
" Griff .1. nach unten drücken und Kabinentür in Pfeilrichtung öff
nen.
Fahrerkabinentür schließen
" Fahrerkabinentür zurück ins Schloss drücken.
1
0A2X.0200.P0018
58
Bedienen
Arbeitsplatz einstellen
Fahrersitz einstellen
Unfallgefahr
2
Fahrersitz nur bei Stillstand des Fahrzeuges einstellen. Sitzarretie
rungen müssen hörbar einrasten. Durch unerwartete Bewegungen
des Sitzes könnte sonst die Kontrolle über das Fahrzeug verloren
gehen.
1
Fahrersitz (ISRI 6860/875 NTS)
Der Fahrersitz lässt sich durch vielfältige Verstellmöglichkeiten körper
gerecht einstellen.
3
Nähere Angaben zu anderen Modellen und Sitzen siehe auch
Sitzhersteller−Betriebsanleitung.
Schulterabstützung einstellen
" Hebel .1. hochziehen und dabei oberen Rückenlehnenbereich be
lasten bzw. entlasten.
4
9
5
10
6
11
7
Rückenlehne einstellen
" Hebel .2. hochziehen und dabei Rückenlehne leicht belasten.
" Rückenlehne durch Vor− oder Zurückbewegen in die ge
wünschte Position bringen. Durch Loslassen des Hebels wird die
Sitzposition arretiert.
Armlehnenhöhe einstellen
" Rändelschrauben .3. am vorderen Ende der Armlehnen verdrehen,
bis die gewünschte Höhe eingestellt ist.
8
2216.0628.S0003
59
Bedienen
Arbeitsplatz einstellen
Lendenwirbel− und Seitenabstützung einstellen
" Entsprechenden Taster .4. für die Luftkammern der un
teren, oberen und seitlichen Abstützung drücken.
Sitzkissentiefe einstellen
" Hebel .9. anheben und dabei Sitzkissen vor− oder zu
rückschieben.
Sitzheizung* einschalten
" Schalter .5. betätigen.
Das Sitzkissen und die Lehne werden thermostatisch gere
gelt.
Sitzneigung einstellen
" Hebel .10. hochziehen und dabei Sitzkissen im vorderen
Bereich belasten bzw. entlasten.
Sitzhöhe einstellen
" Hebel .6. nach unten bzw. oben drücken. Eingestellte
Sitzhöhe wird gespeichert.
Vertikalschwingungsdämpfer einstellen
" Hebel .7. nach oben weich" oder nach unten hart"
drücken, bis der gewünschte Federungskomfort er
reicht ist.
Sitzlängsrichtung einstellen
" Bügel .11. anheben und dabei Sitz vor− oder zurück
schieben.
Fahrersitz richtig einstellen
S Rückenlehne nahezu senkrecht einstellen.
S Arme sollten zum Lenkrad leicht angewinkelt sein.
S Abstand zu den Pedalen so einstellen, dass diese
ganz durchgetreten werden können.
Verletzungsgefahr
Schwingungsdämpfer so einstellen, dass auch bei
schlechter Fahrbahn ein Durchschlagen des Sitzes
vermieden wird.
Vertikalabsenkung betätigen
" Hebel .8. nach unten bzw. nach oben drücken.
Sitz senkt sich bis in Endstellung ab bzw. hebt sich in
gespeicherte Höhe.
60
Sitzpositionen, die ein korrektes Angurten nicht erlau
ben, unbedingt vermeiden. Sie stellen ein hohes Sicher
heitsrisiko dar.
Bedienen
Arbeitsplatz einstellen
Lenkrad einstellen
Unfallgefahr
Lenkrad nur bei Stillstand des Fahrzeuges einstellen. Während der
Fahrt könnte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren gehen.
Das Lenkrad kann in der Höhe und der Neigung körpergerecht ein
gestellt werden.
521X.0200.S0061
" Zündung einschalten (. Seite 273).
" Druckluftventil mit dem Fuß in Pfeilrichtung niederdrücken und
halten.
" Lenkrad in die gewünschte Position bewegen.
" Druckluftventil wieder loslassen.
61
Bedienen
Arbeitsplatz einstellen
Innen− und Außenspiegel einstellen
Unfallgefahr
Spiegel nicht während der Fahrt einstellen. Während der Fahrt
könnte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren gehen.
Innenspiegel einstellen
1
Innenspiegel .1. so einstellen, dass eine optimale Sicht vom Fahrerar
beitsplatz in den Fahrgastraum gewährleistet ist.
Den Spiegel .2. für den Einstiegsbereich an Tür 2 mit Hilfe einer zwei
ten Person so einstellen, dass er über den Innenrückspiegel .1. mit
eingesehen werden kann.
0A2X.0200.P0019
2
0A2X.0200.P0020
62
Bedienen
Arbeitsplatz einstellen
Außenspiegel einstellen
Der Schalter für die Außenspiegelverstellung ist auf der Armaturen
brettkonsole links vom Fahrerplatz angebracht.
" Normale Sitzhaltung auf dem Fahrersitz einnehmen.
" Zündung einschalten.
" Schiebeschalter .1. auf linken bzw. rechten Außenspiegel stellen.
" Knopf .2. in die gewünschte Richtung drücken, bis die individuelle
Position des Außenspiegels eingestellt ist.
2
1
4426.0603.P0001
Bugbeobachtungsspiegel einstellen
3
Der Bugbeobachtungsspiegel .3. ist neben dem rechten Außenspiegel
angebracht. Er muss von Hand eingestellt werden.
" Normale Sitzhaltung auf dem Fahrersitz einnehmen.
" Position des Spiegels durch zweite Person einstellen lassen.
0A2X.0200.P0021
63
Bedienen
Arbeitsplatz einstellen
Sonnenrollo der Frontscheibe manuell einstellen
Sonnenrollo ausziehen
" Sonnenrollo an der Kordel .1. auf die gewünschte Höhe herunter
ziehen.
Oder
" Sonnenrollo an Lasche .3. auf die gewünschte Höhe herunterzie
hen.
1
2
4416.0605.P0001
Sonnenrollo einziehen
" Kordel .2. ziehen − Sonnenrollo wird automatisch aufgerollt.
Oder
" Sonnenrollo an der Lasche .3. nach oben schieben − Sonnenrollo
wird automatisch aufgerollt.
Sonnenrollo der Frontscheibe elektrisch* einstellen
Als Sonderausstattung kann das Sonnenrollo der Frontscheibe elek
trisch betätigt werden.
3
Sonnenrollo elektrisch betätigen . Seite 123.
0A2X.0200.P0022
64
Bedienen
Arbeitsplatz einstellen
Sonnenrollo der Seitenscheibe einstellen
Sonnenrollo ausziehen
" Sonnenrollo an der Lasche .4. auf die gewünschte Höhe herunter
ziehen.
Oder
" Sonnenrollo an Lasche .6. auf die gewünschte Höhe herunterzie
hen.
4
5
4416.0605.P0002
Sonnenrollo einziehen
" Kordel .5. ziehen − Sonnenrollo wird automatisch aufgerollt.
Oder
" Sonnenrollo an der Lasche .6. nach oben schieben − Sonnenrollo
wird automatisch aufgerollt.
6
121X.0200.S0002
65
Bedienen
Heizen, Lüften, Kühlen
Bedieneinheit Heizen, Lüften, Kühlen
1
2
3
4
5
6
8
66
1
Luftverteilung Fahrerbereich
2
Temperatur Fahrerbereich
3
Gebläse Fahrerbereich
4
Klimaanlage Fahrerbereich
5
Frischluft/Umluft Fahrerbereich und Fahrgastraum
6
Heizung/Klimaanlage Fahrgastraum
7
Zusatzheizung ein− und ausschalten
8
Reheat ein− und ausschalten
7
4516.0608.P0001
Die Bedieneinheit Heizen, Lüften, Kühlen befindet sich auf
der linken Armaturenbrettkonsole oder überhalb des Fah
rerarbeitsplatzes.
Die Bedieneinheit Heizen, Lüften, Kühlen ist bei laufendem
Motor betriebsbereit.
Bei einer aktivierten Funktion leuchtet die LED im Taster.
Bedienen
Heizen, Lüften, Kühlen
Unfallgefahr
Das Bedienen der Bedieneinheit lenkt vom aktuellen
Verkehrsgeschehen ab. Bedieneinheit nur dann bedie
nen, wenn es die Verkehrssituation erlaubt. Immer die
ganze Aufmerksamkeit dem Straßenverkehr widmen.
Displayanzeigen
Bei Außentemperaturen unter 3 °C wird die Temperatur als
Frostwarnung im Fahrerdisplay angezeigt. Steigt die Tem
peratur wieder auf über 6 °C, wird sie wieder ausgeblen
det.
Während bestimmter Betriebsmodi, wie z. B. bei der Feh
lerdiagnose, Kalibrierung oder der Programmierung, wird
das Fahrerdisplay zur Informationsausgabe genutzt.
Heizen
Nach Starten des Motors wird automatisch die vorher ein
gestellte Temperatur des Fahrer− und Fahrgastbereiches
angefahren.
Temperatur des Fahrerbereiches einstellen
" Drehregler .2. je nach gewünschter Temperatur nach
rechts drehen.
Die einstellbare Heizleistung liegt zwischen 14 und 60 °C.
Lüften
Gebläse des Fahrerbereiches einstellen
" Drehregler .1. auf die gewünschte Stellung drehen.
" Drehregler .3. je nach gewünschter Gebläseleistung
nach rechts drehen.
67
Bedienen
Heizen, Lüften, Kühlen
Fahrgastbereich automatisch klimatisieren
Klimatisieren
Nach dem Starten des Motors kann die Klimaanlage ma
nuell zu− oder abgeschaltet werden.
" Motor starten.
Überschreitet die Außenlufttemperatur die vom Fahrer ge
wählte Innenraumtemperatur, strömt erwärmte Luft nach.
Taste
Handlungsschritt
Anzeige
Automatik für Fahr
gastraum aktivieren.
Taste einmal drücken.
LED im Taster leuchtet.
Klimaanlage zu− oder abschalten im Fahrerbereich
Taste
Handlungsschritt
Anzeige
Klimaanlage im Fah
rerbereich zu− oder
abschalten. Taste ein
mal drücken.
LED im Taster leuchtet
oder erlischt.
Im Fahrerdisplay erscheint das Symbol als Funktions
anzeige.
Bei Betrieb der Klimaanlage zusätzlich Fahrerfenster
und Dachluken schließen.
68
Die Automatik regelt die Temperatur auf ca. 20 °C. Die
Temperatur kann vom Fahrer nicht beeinflusst werden.
Bedienen
Heizen, Lüften, Kühlen
Umluftbetrieb
Der gesamte Fahrzeuginnenraum kann von Frischluftbe
trieb in Umluftbetrieb umgeschaltet werden.
Gesamten Fahrzeuginnenraum mit Umluft belüften
Taste
Handlungsschritt
Anzeige
Fahrzeuginnenraum
belüften. Taste einmal
drücken.
LED im Taster leuchtet.
Gesamten Fahrzeuginnenraum mit Frischluft belüften
Taste
Handlungsschritt
Anzeige
Fahrzeuginnenraum
belüften. Taste einmal
drücken.
LED im Taster erlischt.
Der Umluftbetrieb sollte nur kurzzeitig bei starker Au
ßenluftverschmutzung betätigt werden.
Bei Umluftbetrieb zusätzlich Fahrerfenster und Dachlu
ken schließen.
69
Bedienen
Heizen, Lüften, Kühlen
Entfeuchten
Bei hoher Luftfeuchtigkeit im Innenraum kann die Reheat
Funktion aktiviert werden.
" Motor starten.
Entfeuchten im Umluftbetrieb
Taste
Handlungsschritt
Anzeige
Entfeuchten im Umluft
betrieb. Taste einmal
drücken.
LED im Taster leuchtet.
Taste einmal drücken.
LED im Taster leuchtet.
Beim Entfeuchten im Umluftbetrieb die Klimaanlage
einschalten (. Seite 68). Bei nicht aktiver Klimaanlage
beschlagen sonst die Scheiben.
Entfeuchten im Frischluftbetrieb
Taste
70
Handlungsschritt
Anzeige
Entfeuchten im Frisch
luftbetrieb. Taste ein
mal drücken.
LED im Taster leuchtet.
Beim Entfeuchten des Fahrzeuginnenraumes wird zu
sätzlich die Heizung aktiviert.
Im Fahrerdisplay erscheint das Symbol als Funktions
anzeige.
Bedienen
Heizen, Lüften, Kühlen
Dachluken öffnen / schließen
2
1
Verletzungsgefahr
Durch Herausstrecken von Gliedmaßen aus den Dachluken besteht
ein großes Verletzungsrisiko. Während der Fahrt nicht durch geöff
nete Dachluken fassen.
Über die Schiebeschalter lassen sich die Dachluken elektrisch öffnen
und schließen. Die Schiebeschalter befinden sich auf der Armaturen
brettkonsole links vom Fahrerplatz.
4516.0608.P0002
Dachluken einstellen
" Zündung einschalten (. Seite 273).
" Entsprechenden Schiebeschalter für die vordere Dachluke .1. bzw.
für die hintere Dachluke .2. in die gewünschte Stellung drehen.
Funktionsanzeigen im Drehschalter
Dachlukegeschlossen
Dachluke hinten angehoben
Dachluke vorne und hinten angehoben
Dachluke vorne angehoben
Die Dachluken lassen sich nur bei eingeschalteter Zündung einstel
len.
Bei geöffneten Dachluken erscheint ein entsprechendes Symbol im
Fahrerdisplay (. Seite MAN 149, VDV 246).
71
Bedienen
Heizen, Lüften, Kühlen
Zusatzheizung bzw. Standheizung
Während der Temperaturregelung schaltet sich die Zusatz
heizung nur bei Außentemperaturen < 5 °C und Kühlmit
teltemperaturen < 40 °C zu.
Bei Klimatisierungsbetrieb schaltet sich die Zusatzheizung
nicht zu, um nicht gegen die Klimaanlage arbeiten zu
müssen.
Wurde die Zusatzheizung bei ausgeschalteter Zündung
manuell oder automatisch gestartet, schaltet sie sich nach
maximal 60 Minuten automatisch ab.
Die maximal programmierbare Heizdauer der Zusatzhei
zung beträgt 2 Stunden.
Verletzungsgefahr
Die Zusatzheizung produziert Abgase. Zusatzheizung in
geschlossenen Räumen wie Garagen oder Werkstätten
nur mit Abgasabsaugung betreiben. Für ausreichende
Belüftung sorgen.
Explosionsgefahr
Die Zusatzheizung kann brennbare Dämpfe und Stäube
entzünden. Deshalb an Tankstellen und Tankanlagen
Zusatzheizung ausschalten. In der Nähe von Kraft
stoff−, Kohlen−, Holzstaub− oder Getreidelager und
Ähnlichem Zusatzheizung ebenfalls ausschalten.
72
Brandgefahr
Bei länger anhaltender starker Rauchentwicklung, unge
wöhnlichen Brenngeräuschen oder Brennstoffgeruch
Sicherung der Zusatzheizung entfernen (. Seite 368).
Erst nach Überprüfen durch eine NEOMAN−Service−
Werkstatt darf sie wieder in Betrieb genommen werden.
Überhitzungsgefahr
Nach Ausschalten der Zusatzheizung laufen das Brenn
luftgebläse und die Umwälzpumpe 3 Minuten weiter,
um die Zusatzheizung abzukühlen.
Während der Nachlaufzeit darf der mechanische Batte
rietrennschalter (. Seite 347) nicht betätigt werden, da
sonst die Nachlaufphase unterbrochen wird.
Zusatzheizung zu− oder abschalten
Taste
Handlungsschritt
Anzeige
Zusatzheizung zu−
und abschalten. Taste
einmal drücken.
LED im Taster leuchtet
oder erlischt.
Im Fahrerdisplay erscheint das Symbol als Funktions
anzeige.
Zusatzheizung bei stehendem Motor nur so lange wie
nötig laufen lassen um die Batterien zu schonen.
Bedienen
Heizen, Lüften, Kühlen
Bedieneinheit Zusatzheizung
2
Die Bedieneinheit der Zusatzheizung befindet sich auf der Armatu
renbrettkonsole links vom Fahrerarbeitsplatz.
4
Funktion
6
Sofortheizen
Speicher/Programmierung
1
3
Uhrzeit einstellen
5
Menü vorwärts
4516.0608.P0003
Menü zurück
Sofortheizen ein oder abschalten
Dauerheizbetrieb ist nur über die Taste Sofortheizen" möglich.
Taste
Handlungsschritt
Funktion
Taste drücken.
Sofortheizen − EIN/AUS
73
Bedienen
Heizen, Lüften, Kühlen
Uhrzeit und Wochentag einstellen
Das Einstellen der Uhr sowie das Programmieren der Zu
satzheizung ist nur bei abgestelltem Motor und ausge
schalteter Zündung möglich.
Wird nach Aufrufen des Stellmodus nicht innerhalb von 5
Sekunden fortgefahren, wird der voreingestellte Wert über
nommen. Werden beide Tasten länger als 2 Sekunden
gedrückt, ist der Schnelllauf aktiv.
Die Angabe der Wochentage erfolgt in englischen Abkür
zungen MO, TU, WE, TH, FR, SA, SU.
Uhrzeit einstellen
Taste
74
Wochentag einstellen
Nach erfolgter Uhrzeiteinstellung geht das Einstellmenü
selbsttätig in den Wochentagmodus über.
Taste
Handlungsschritt
Anzeige
Wochentag einstellen,
Taste drücken.
Aktuell eingestellter
Wochentag blinkt.
Nach 5 Sekunden er
folgt Speicherung.
Bei eingeschalteter Zündung zeigt die Uhr die aktuelle
Zeit und den Wochentag an.
Handlungsschritt
Anzeige
Stellmodus aufrufen,
Taste einmal drücken.
Uhrzeit blinkt.
Uhrzeit einstellen, Ta
ste drücken. Beim Ge
drückthalten einer Ta
ste von mehr als 2 Se
kunden erfolgt der
Schnelllauf.
Aktuell eingestellte
Uhrzeit blinkt. Nach 5
Sekunden erfolgt Spei
cherung.
Bei Betrieb des Zusatzheizgerätes werden das Display
und die Tasten beleuchtet.
Bedienen
Heizen, Lüften, Kühlen
Startzeiten der Zusatzheizung programmieren
Voraussetzung für das Programmieren sind die bereits
eingestellte Uhrzeit und der Wochentag (. Seite 74).
Es lassen sich drei unterschiedliche Startzeiten, −1−",
−2−" und −3−", programmieren. Innerhalb einer Start
zeit lassen sich einzelne oder alle Wochentage anwählen.
Wird nach Aufrufen des Programmiermodus nicht inner
halb von 5 Sekunden fortgefahren, wird der voreingestellte
Wert übernommen. Werden beide Tasten länger als 2 Se
kunden gedrückt, ist der Schnelllauf aktiv.
Speicherplatz einstellen
Durch mehrmaliges Drücken der Taste .2. können die Spei
cherplätze −2−" und −3−" programmiert oder in den
Uhrzeitmodus gesprungen werden.
Taste
Handlungsschritt
Anzeige
Speicherplatz auswäh
len. Taste mehrmalig
drücken.
Aktueller Speicherplatz
−2−" oder −3−"
blinkt.
Vorwahlzeit und Vor
wahltag einstellen
Vorwahlzeit und Vorwahltag einstellen
Taste
Handlungsschritt
Anzeige
Vorwahlzeit der Zu
satzheizung aufrufen,
Taste drücken.
Aktueller Speicherplatz
−1−" blinkt.
Vorwahlzeiteinstellen.
Aktuell eingestellte
Uhrzeit. Nach 5 Sekun
den erfolgt Speiche
rung und Wochentag/
Vorwahltag blinkt.
Wochentag einstellen.
Aktuell eingestellter
Wochentag. Nach 5
Sekunden erfolgt Spei
cherung.
Zusatzheizung bei stehendem Motor nur so lange wie
nötig laufen lassen um die Batterien zu schonen.
75
Bedienen
Heizen, Lüften, Kühlen
Aktivieren / Deaktivieren einer programmierten
Zusatzheizungs−Startzeit
Von den drei programmierbaren Startzeiten kann nur eine
aktiviert werden. Der angezeigte Speicherplatz ist aktiv.
Die Einstellung der Einschaltdauer kann nur bei ausge
schalteter Zusatzheizung erfolgen.
Taste
Aktivieren
Taste
Einschaltdauer der Zusatzheizung einstellen
Handlungsschritt
Anzeige
Startzeiten der Zusatz
heizung aufrufen, Ta
ste mehrmals drücken.
−1−", −2−", −3−"
oder −−". Nach 5 Se
kunden erfolgt Aktivie
rung bzw. Deaktivie
rung.
Handlungsschritt
Anzeige
Einschaltdauereinstel
len. Tasten drücken.
Einschaltdauer blinkt.
Nach 5 Sekunden er
folgt Aktivierung bzw.
Deaktivierung.
Die Einschaltdauer kann zwischen 10 und 120 Minuten
betragen.
Deaktivieren
Taste
Handlungsschritt
Anzeige
Taste mehrmals drük
ken, bis nur die Uhrzeit
und kein Speicherplatz
mehr angezeigt wird.
Wurde die Zusatzheizung automatisch gestartet kann
diese mit der Taste für die Zusatzheizung wieder aus
geschaltet werden. Die Zusatzheizung schaltet sich
nach 60 Minuten automatisch aus.
76
Restlaufzeit der Zusatzheizung anzeigen
Taste
Handlungsschritt
Anzeige
Restlaufzeit anzeigen.
Taste drücken.
Verbleibende Zeit.
Die Anzeige der Restlaufzeit der Zusatzheizung ist nur
im programmierten Betrieb (. Seite 75) möglich.
Bedienen
Heizen, Lüften, Kühlen
Restlaufzeit der Zusatzheizung einstellen
Das Flamm−Symbol im Display zeigt den Betrieb der Zu
satzheizung an.
Taste
Handlungsschritt
Anzeige
Restlaufzeit ändern.
Taste drücken.
Restlaufzeit blinkt.
Restlaufzeiteinstellen.
Tasten drücken.
Nach 5 Sekunden er
folgt Aktivierung bzw.
Deaktivierung.
Das Einstellen der Restlaufzeit der Zusatzheizung ist
nur im programmierten Betrieb (. Seite 75) möglich.
Die Restlaufzeit kann nur mit aktivierter Zündung und
bei Betrieb der Zusatzheizung geändert werden.
77
Bedienen
Audio / Video
Bedieneinheit Audio / Video
Unfallgefahr
Anlagen nur dann bedienen, wenn es die aktuelle Verkehrssituation
erlaubt. Immer die ganze Aufmerksamkeit dem Straßenverkehr wid
men.
Lautstärke so einstellen, dass akustische Signale von außen gut zu
hören sind.
1
Die Audiobedieneinheit befindet sich am Fahrerarbeitsplatz. Bild ist
beispielhaft.
0A2X.0618.P0002
Audiobedieneinheit ein− bzw. ausschalten
" Blauen Knopf .1. länger als eine Sekunde gedrückt halten.
Nähere Angaben siehe Gerätehersteller−Betriebsanleitungen.
Mikrofon bedienen
Das Schwanenhalsmikrofon ist links am Fahrerarbeitsplatz montiert.
Während des Sprechens werden die Audioquellen stummgeschaltet.
" Schiebeschalter .2. am Mikrofon auf Stellung ON" schieben.
" Durchsage in Mikrofon sprechen und anschließend wieder aus
schalten.
2
4426.0200.P0022
78
Die Audio/Video−Bedieneinheit funktioniert nur bei eingeschalteter
Zündung.
Nach Ausschalten des Mikrofons werden die Audioquellen wieder
in ihren Vorzustand geschaltet.
Bedienen
Rollstuhlrampe verwenden
Rollstuhlrampe verwenden
Unfall− und Verletzungsgefahr
2
1
0A2X.0615.P0001
Gefahr von Personenschäden durch Aus− und Einklappen der
Rampe. Fahrgäste zurücktreten lassen, damit keine Körperteile ein
gequetscht oder gestreift werden können.
Auflagefläche unter der Rampe von Gegenständen freihalten. Stol
pergefahr durch nicht eben aufliegende Rampe.
Rampe nicht überbelasten. Zu hohe Belastungen führen zu Bruch
oder Beschädigung der Rampe.
Mechanische Rollstuhlrampe verwenden
Die Rollstuhlrampe .1. ist im Türeinstiegsbereich im Fußboden einge
lassen.
Rollstuhlrampe ausklappen
" Feststellbremse einlegen (. Seite 313).
" Tür öffnen (. Seite 36).
" Rollstuhlrampe am Griff .2. ausklappen.
Beim Ausklappen der Rampe darauf achten, dass diese vollständig
am Boden aufliegt. Die maximale Tragkraft der Rollstuhlrampe be
trägt 350 kg.
Rollstuhlrampe einklappen
Einklappen in umgekehrter Reihenfolge.
0A2X.0615.P0002
79
Bedienen
Rollstuhlrampe verwenden
Rollstuhlrampe mit Hakenstange* verwenden
3
Die Hakenstange befindet sich im vorderen Einstiegsbereich hinter
der Abdeckung am Armaturenbrett.
Unfall− und Verletzungsgefahr
Auf sicheren Halt der Hakenstange im Befestigungsloch der Rampe
achten. Sonst besteht die Gefahr von Personenschäden durch Ab
rutschen der Hakenstange.
0A2X.0200.P0023
1
"
"
"
"
"
Feststellbremse einlegen (. Seite 313).
Abdeckung am Armaturenbrett öffnen.
Abdeckung öffnen und Hakenstange .3. entnehmen.
Tür öffnen (. Seite 36).
Rollstuhlrampe .1. mit Hakenstange .3. ausklappen.
Beim Ausklappen der Rampe darauf achten, dass diese vollständig
am Boden aufliegt. Die maximale Tragkraft der Rollstuhlrampe be
trägt 350 kg.
Rollstuhlrampe einklappen
Einklappen in umgekehrter Reihenfolge.
0A2X.0200.P0024
80
Bedienen
Rollstuhlrampe verwenden
Elektrische Rollstuhlrampe* verwenden
Die elektrische Rollstuhlrampe .7. befindet sich unter dem Türein
stiegsbereich.
4
5
Rollstuhlrampe ausfahren
" Feststellbremse einlegen (. Seite 313).
" Tür öffnen (. Seite 36).
" Taster .4. im Armaturenbrett betätigen.
Rollstuhlrampe einfahren
" Taster .4. erneut betätigen.
Rollstuhlrampe heben / senken
" Taster .5. im Armaturenbrett betätigen.
0A2X.0200.P0005
Bei aktiver Rollstuhlrampe kann die Haltestellenbremse nicht gelöst
werden.
Bei aktiver Rollstuhlrampe blinken die Warnleuchten .6. neben der
Tür dauerhaft.
Beim Ausklappen der Rollstuhlrampe darauf achten, dass diese
vollständig am Boden aufliegt. Die maximale Tragkraft der Roll
stuhlrampe beträgt 350 kg.
6
7
0A2X.0200.P0007
81
Bedienen
Sonstiges
Skikoffer* an− und abbauen
Zum Transportieren von Skiern, Skistiefeln, Koffern usw. kann als
Sonderausstattung ein Skikoffer an die Befestigungskloben des Fahr
zeughecks angebracht werden.
" Skikoffer mit geeignetem Hebezeug, z. B. einem Gabelstapler,
über die vier Befestigungskloben heben.
" Die vier Griffbolzen .1. durch die Bohrungen der Vierpunkthalte
rung .2. und der Befestigungskloben stecken.
" Griffbolzen mit den Sicherungshaken .3. sichern.
" Verbindungsstecker .4. in die Anhängersteckdose* stecken (.
Seite 283).
Abbau in umgekehrter Reihenfolge.
1
2
3
4
0516.0635.S0001
Zulässige Antriebsachslast nicht überschreiten (. Seite 437).
Zulässige Gesamtlast für die Befestigungskloben nicht überschrei
ten (. Seite 441).
82
Bedienen
Sonstiges
Skikoffer ausschwenken
Um die Motorraumklappe öffnen zu können, kann der Skikoffer aus
geschwenkt werden.
" Skikoffer entleeren.
" Die beiden linken Griffbolzen herausnehmen.
" Skikoffer nach rechts ausschwenken und mit der Teleskopstange
.5. fixieren.
5
Skikoffer nicht im beladenen Zustand ausschwenken, da die Be
festigungskloben durch Hebelkräfte beschädigt werden können.
0516.0635.S0001
83
Bedienen
Sonstiges
Steckdose 24 V*
An der Steckdose .1. im Motorraum ist der Anschluss von Verbrau
chern mit 24 Volt Spannung möglich.
1
Weitere 24 V Steckdosen können an verschiedenen Stellen des
Fahrzeuges als Sonderausstattung angebracht sein.
0A2X.0200.P0008
Fahrgasthaltewunschanzeige*
Die Fahrgasthaltewunschanzeige .2. zeigt während der Fahrt das ak
tuelle Fahrtziel an.
Nach Betätigen des Haltewunschtasters (. Seite 37) wird in der
Fahrgasthaltewunschanzeige zusätzlich STOP" als Text mit ange
zeigt und die Anzeige Wagen hält" .3. leuchtet auf.
2
3
0A2X.0200.P0026
84
Bedienen
Sonstiges
Unfalldatenspeicher − UDS*
Der UDS .1. registriert permanent die Bewegungsdaten des Fahrzeu
ges und das Betätigen der angeschlossenen Bedienelemente.
Er befindet sich hinter der Abdeckung unterhalb am Armaturenbrett.
Das UDS−Bedienlement .2. befindet sich auf der Armaturenbrettkon
sole links vom Fahrerplatz.
1
Angaben zur Bedienung siehe GeräteherstellerBetriebsanleitung.
0A2X.0200.P0028
2
0A2X.0200.P0027
85
Bedienen
Sonstiges
Zielschildanlage*
Die Zielschildanlage zeigt vorne und seitlich* das Fahrziel
an. Die Liniennummer wird hinten wie auch seitlich ange
zeigt.
Bedienung der Zielschildanlage siehe Hersteller−Be
triebsanleitung.
Fahrscheinentwerteranlage*
Bedienung der Fahrscheinentwerteranlage siehe Her
steller−Betriebsanleitung.
Navigationssystem*
Bei den Navigationssystemen ist es erforderlich, diese
vor der ersten Inbetriebnahme freischalten zu lassen.
Dazu liegt allen Fahrzeugen, die mit einem Navigati
onssystem ausgestattet sind, ein Informationsblatt bei.
Bedienung des Navigationssystems siehe Hersteller−
Betriebsanleitung.
86
Sicherheitseinrichtungen
Allgemein
Warn− und Hinweisschilder
Rückhaltesysteme
Notgeräte
Brandmelder*
Feuerlöschanlage*
Ausstieg im Notfall
Werkstatttaster*
Motor−NOT−AUS
Notlöseeinrichtungen
Reversieranlage
Sonstiges
87
87
Sicherheitseinrichtungen
Allgemein
Prüfen und Instandhalten der Sicherheitsein
richtungen
Die Sicherheitseinrichtungen müssen täglich auf ihre
Funktion und Vollständigkeit geprüft werden. Bei defek
ten oder nicht vorhandenen Sicherheitseinrichtungen
darf das Fahrzeug nicht betrieben werden.
Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht überbrückt oder
stillgelegt werden. Für die ordnungsgemäße Funktion
der Sicherheitseinrichtungen ist der Betreiber verant
wortlich.
Änderungen an den Sicherheitseinrichtungen führen
zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.
88
Die Sicherheitseinrichtungen sind nach den aktuellen Vor
schriften und Richtlinien ausgeführt.
Insbesondere die folgenden Punkte, in denen die Sicher
heitseinrichtungen für Fahrer und Fahrgäste erklärt wer
den, kontrollieren.
S Vorhandensein und Lesbarkeit der Warn− und Hin
weisschilder prüfen (. Seite 90).
S Rückhaltesysteme auf ordnungsgemäße Funktion und
sichtbaren Verschleiß prüfen (. Seite 94).
S Notgeräte auf Vollständigkeit und ordnungsgemäße
Unterbringung prüfen (. Seite 96).
S Nothähne und Notausstiege auf ordnungsgemäße
Funktion und freie Zugänglichkeit prüfen (. Seite 105).
S Reversieranlage auf einwandfreie Funktion prüfen (.
Seite 113).
S Brandmelder* auf ordnungsgemäße Funktion prüfen.
Sicherheitseinrichtungen
Allgemein
89
Sicherheitseinrichtungen
Warn− und Hinweisschilder
Anbringungsorte der Warn− und Hinweisschil
der
1
2
4
5
6
7
3
11
8
12
2
9
10
13
90
8
3
Sicherheitseinrichtungen
Warn− und Hinweisschilder
1
Bezeichnung
Nothahn innen
Anbringungsort
Über den Türen
2
Nothammer
An den Nothammerhalterungen
3
Notausstieg
An allen Seitenscheiben und an der Heckscheibe
4
Verbandskasten
Über Fahrerarbeitsplatz im Fahrerablagekasten
5
Rauchverbot
Über Fahrerarbeitsplatz
6
Zulässige Personenzahl
Über Fahrerarbeitsplatz oder neben vorderer Einstiegstür
7
Fahrerhinweis
Über Fahrerarbeitsplatz
8
9
Wagenheber
Nothahn außen
Am Ansetzpunkt der jeweiligen Achse
Neben den Türen
10 Feuerlöscher
Im vorderen Einstiegsbereich
11 Notausstieg
12 Notausstieg
13 Fahrzeughöhe
An der Dachluke außen
An der Dachluke innen
Am Fahrerarbeitsplatz
91
Sicherheitseinrichtungen
Warn− und Hinweisschilder
Anbringungsorte der Warn− und Hinweisschil
der Lion’s City G und GL (A23)
2
4
5
6
7
3
11
1
8
12
1
2
9
9
10
13
8
92
3
Sicherheitseinrichtungen
Warn− und Hinweisschilder
1
Bezeichnung
Nothahn innen
Anbringungsort
Über den Türen
2
Nothammer
An den Nothammerhalterungen
3
Notausstieg
An allen Seitenscheiben und an der Heckscheibe
4
Verbandskasten
Über Fahrerarbeitsplatz im Fahrerablagekasten
5
Rauchverbot
Über Fahrerarbeitsplatz
6
Zulässige Personenzahl
Über Fahrerarbeitsplatz oder neben vorderer Einstiegstür
7
Fahrerhinweis
Über Fahrerarbeitsplatz
8
9
Wagenheber
Nothahn außen
Am Ansetzpunkt der jeweiligen Achse
Neben den Türen
10 Feuerlöscher
Im vorderen Einstiegsbereich
11 Notausstieg
12 Notausstieg
13 Fahrzeughöhe
An der Dachluke außen
An der Dachluke innen
Am Fahrerarbeitsplatz
93
Sicherheitseinrichtungen
Rückhaltesysteme
Sicherheitsgurte anlegen
Verletzungsgefahr
Sicherheitsgurte vor dem Anfahren anlegen. Gurtanlegepflicht.
Sicherheitsgurte nur für eine Person verwenden. Keine Gegen
stände zusammen mit einer Person angurten. Nur vorschriftsmäßig
angelegte Gurte können Personen bei einem Unfall optimal schüt
zen.
Änderungen, die die Wirksamkeit des Gurtes beeinträchtigen, dür
fen nicht vorgenommen werden. Veränderte Gurte können bei ei
nem Unfall keinen sicheren Schutz vor Verletzungen bieten.
Gurtbänder nicht über scharfe Kanten führen. Das Gurtband könnte
beschädigt werden und reißen.
Gurte auf ordnungsgemäße Funktion und sichtbaren Verschleiß prü
fen
S Gurtbänder auf Scheuerstellen, Quetschstellen, Aufrauhungen und
Risse der Nahtstellen kontrollieren.
S Gurtschlösser auf Funktion prüfen.
S Gurtverankerungen auf sichere Befestigung prüfen.
Beschädigte oder bei einem Unfall beanspruchte Sicherheitsgurte
müssen ausgetauscht werden.
94
Sicherheitseinrichtungen
Rückhaltesysteme
Fahrergurt anlegen
" Sicherheitsgurt an der Schlosszunge .1. über Becken und Brust
ziehen.
" Schlosszunge in das Gurtschloss .2. drücken und hörbar einrasten
lassen.
1
Die Aufrollautomatik des Sicherheitsgurtes sperrt den Gurt bei
plötzlicher Fahrzeugverzögerung und bei schnellem Zug am Gurt.
2
Fahrergurt lösen
" Rote Taste im Gurtschloss drücken.
0516.0402.S0002
In die Nothämmer ist ein Gurtschneider* integriert (. Seite 99). Im
Notfall mit diesem Gurtschneider den Sicherheitsgurt durchtrennen.
Sicherheitsgurt richtig anlegen
S
S
S
S
S
Gurt beim Anlegen nicht verdrehen.
Dreipunktgurt beim Anlegen über die Schulter verlaufen lassen.
Gurt nicht am Hals oder unter dem Arm verlaufen lassen.
Gurt eng am Körper anlegen. Dicke Kleidung vermeiden. Sie
schränkt die Wirksamkeit des Rückhaltesystems ein.
Sitzpositionen, die den korrekten Verlauf des Sicherheitsgurtes
beeinträchtigen, vermeiden.
Korrekten Verlauf des Sicherheitsgurtes während der Fahrt kon
trollieren.
95
Sicherheitseinrichtungen
Notgeräte
Warndreieck, Warnblinkleuchte, Warngeräte
Warndreieck, Warnblinkleuchte, Warnweste und windsichere Hand
lampe befinden sich im Fahrerablagekasten oberhalb des Fahrerar
beitsplatzes.
2
Vor Fahrtantritt mit der Lage der Notgeräte
1
0A2X.0404.P0001
3
96
Fahrerablagekasten öffnen
" Schloss .1. mit Schlüssel entriegeln.
" Klappe öffnen.
Oder
" Scheibe .2. mit Nothammer einschlagen.
" Stift hochziehen.
" Klappe öffnen.
Oder
" Folie .3. an der gekennzeichneten Stelle mit der Hand durchsto
ßen.
" Stift hochziehen.
" Klappe öffnen.
Sicherheitseinrichtungen
Notgeräte
Warndreieck, Warnblinkleuchte, Warnweste und windsi
chere Handlampe müssen nach den gesetzlichen Vor
schriften mitgeführt werden. Länderspezifische Vor
schriften beachten.
Warngeräte täglich auf Vollständigkeit und ordnungsge
mäße Funktion kontrollieren.
Werkzeuge und Zubehör immer sicher verstauen und
gegen Umherfliegen und Scheuern, insbesondere an
elektrischen Leitungen, sichern.
Die Unterbringung der oben genannten Notgeräte
weicht bei einigen Fahrzeugvarianten von der Abbil
dung ab.
Vor Fahrtantritt mit der Lage der Notgeräte vertraut
machen.
Bei Unfällen und Pannen Warnblinklicht einschalten.
Das Warndreieck bzw. die Warnblinkleuchte ca. 150 m
hinter dem Fahrzeug bzw. vor der Gefahrenstelle gut
sichtbar aufstellen.
97
Sicherheitseinrichtungen
Notgeräte
Unterlegkeile
Unfallgefahr
Bei Parken an Gefällen, bei Radwechsel oder Defekten an der
Bremsanlage Fahrzeug mit Unterlegkeilen sichern. Das Fahrzeug
könnte sonst wegrollen.
Die Unterlegkeile befinden sich unterhalb der Sitzreihen im Fahrzeug
innenraum.
" Unterlegkeile jeweils vor oder hinter dem Rad, je nach Gefälle
richtung, positionieren.
521X.0300.S0017
Immer auf Vollständigkeit und Zugänglichkeit der Unterlegkeile ach
ten. Für 3−Achs−Fahrzeuge müssen zwei Unterlegkeile mitgeführt
werden.
Unterlegkeile müssen nach den gesetzlichen Vorschriften griffbereit
mitgeführt werden. Länderspezifische Vorschriften beachten.
Die Unterbringung der Unterlegkeile weicht bei einigen Fahrzeug
varianten ab. Vor Fahrtantritt mit der Lage der Unterlegkeile ver
traut machen.
98
Sicherheitseinrichtungen
Notgeräte
Nothämmer
Im Fahrgastraum sind auf jeder Seite je 3 Nothämmer an den Fen
sterholmen angebracht. Zusätzlich befindet sich ein Nothammer
oberhalb des Fahrerarbeitsplatzes.
" Im Notfall einen Nothammer aus seiner Halterung ziehen.
" Mit kurzen, kräftigen Schlägen eine als Notausstieg gekennzeich
nete Scheibe (. Seite 90) einschlagen.
" Fahrzeug durch die eingeschlagene Scheibe verlassen.
Vollständigkeit der Nothämmer täglich kontrollieren.
Nothämmer nur im Notfall benutzen.
4516.0406.P0001
Vor Fahrtantritt mit der Lage der Nothämmer vertraut machen.
Als Sonderausstattung sind die Nothämmer in ihrer Halterung mit
einer Plombe* oder einem Drahtseil* gegen Diebstahl gesichert.
In die Nothämmer ist ein Gurtschneider* integriert. Im Notfall mit
dem Gurtschneider* den Sicherheitsgurt durchtrennen.
99
Sicherheitseinrichtungen
Notgeräte
Verbandskästen
Der Verbandskasten befindet sich an der gekennzeichneten Stelle im
Fahrerablagekasten oberhalb des Fahrerarbeitsplatzes.
2
1
0A2X.0404.P0001
3
Fahrerablagekasten öffnen
" Schloss .1. mit Schlüssel entriegeln.
" Klappe öffnen.
Oder
" Scheibe .2. mit Nothammer einschlagen.
" Stift hochziehen.
" Klappe öffnen.
Oder
" Folie .3. an der gekennzeichneten Stelle mit der Hand durchsto
ßen.
" Stift hochziehen.
" Klappe öffnen.
Vorhandensein der Verbandskästen täglich kontrollieren.
Immer auf Vollständigkeit des Inhaltes achten.
Haltbarkeit des Inhaltes jährlich prüfen.
Verbandskästen müssen den gesetzlichen Vorschriften entsprechen.
Länderspezifische Vorschriften beachten.
0A2X.0300.P0006
100
Sicherheitseinrichtungen
Notgeräte
Feuerlöscher
Der Feuerlöscher befindet sich an der gekennzeichneten Stelle hinter
der Abdeckung am Armaturenbrett.
Es muss mindestens ein Feuerlöscher für die Brandklassen A, B
und C und einer Füllmasse von 6 kg im Fahrzeug mitgeführt wer
den. Länderspezifische Vorschriften beachten.
Feuerlöscher mindestens einmal in 12 Monaten von fachkundigen
Prüfern auf Gebrauchsfähigkeit prüfen lassen.
4516.0407.P0001
Feuerlöscher einsetzen
" Befestigungsgurte lösen und Feuerlöscher aus der Halterung ent
nehmen.
" 1 Sicherheitslasche abziehen.
" 2 Schlagknopf mit der Hand kräftig einschlagen.
" 3 Feuerlöscher senkrecht halten und Löschpistole mit dem
Handhebel betätigen.
1
2
Fahr− und Begleitpersonal mit der Handhabung des Feuerlöschers
vertraut machen. Hierfür ist neben dem Fahrpersonal auch der
Halter des Fahrzeuges verantwortlich.
3
Auch die Hinweise am Feuerlöscher beachten.
Als Sonderausstattung können auch andere Feuerlöschtypen im
Fahrzeug verbaut sein. Diese unterscheiden sich in der Handha
bung zur nebenstehenden Beschreibung des Serien−Feuerlö
schers. In diesem Fall müssen auch dort die Hinweise zur Hand
habung auf dem Feuerlöscher beachtet werden.
101
Sicherheitseinrichtungen
Brandmelder*
Brandmelder
1
Brandgefahr
Sind Brandmelder nicht funktionsfähig, kann sich ein Brand unbe
merkt ausbreiten. Einmal in Funktion getretene Brandmelder in ei
ner NEOMAN−Service−Werkstatt prüfen bzw. austauschen lassen.
Als Sonderausstattung sind an gefährdeten Stellen wie Motor und
Zusatzheizung Brandmelder .1. installiert, die einen entstehenden
Brand frühzeitig melden. Bild ist beispielhaft.
0A2X.0300.P0001
Verhalten bei Alarmauslösung
Bei Alarmauslösung erscheint im Fahrerdisplay das entsprechende
Symbol für Feuer". Außerdem blinkt die zentrale Warnleuchte rot
und der Warnsummer ertönt.
" Fahrzeug sofort anhalten.
" Türen öffnen.
" Evakuierung der Fahrgäste durchführen. Darauf achten, dass sich
Personen außerhalb des Gefahrenbereiches aufhalten.
" Falls notwendig, Hilfe anfordern.
" Brandherd ermitteln und Brandbekämpfung einleiten. Feuerlö
scher . Seite 101.
Der Alarm kann auch durch einen technischen Defekt, z. B. einen
Kabelbruch, ausgelöst werden. Defekt unverzüglich in einer NEO
MAN−Service−Werkstatt beseitigen lassen.
102
Sicherheitseinrichtungen
Automatische Feuerlöschanlage*
Automatische Feuerlöschanlage
Brandgefahr
Sind Feuerlöschanlagen nicht funktionsfähig, kann sich ein Brand
ungehindert ausbreiten. Einmal in Funktion getretene Feuerlöschan
lagen in einer NEOMAN−Service−Werkstatt austauschen lassen.
1
Als Sonderausstattung ist an gefährdeten Stellen wie Motor und Zu
satzheizung eine automaische Feuerlöschanlage .1. installiert, die ei
nen Brand automatisch bekämpft. Bild ist beispielhaft.
0A2X.0300.P0002
Verhalten bei Alarmauslösung
Bei Alarmauslösung erscheint im Fahrerdisplay das entsprechende
Symbol für Feuer". Außerdem blinkt die zentrale Warnleuchte rot
und der Warnsummer ertönt.
" Fahrzeug sofort anhalten.
" Türen öffnen.
" Evakuierung der Fahrgäste durchführen. Darauf achten, dass sich
Personen außerhalb des Gefahrenbereiches aufhalten.
" Falls notwendig, Hilfe anfordern.
" Brandherd ermitteln und weitere Brandbekämpfungsmaßnahmen
einleiten. Feuerlöscher . Seite 101.
Der Alarm kann auch durch einen technischen Defekt, z. B. einen
Kabelbruch, ausgelöst werden. Defekt unverzüglich in einer NEO
MAN−Service−Werkstatt beseitigen lassen.
103
Sicherheitseinrichtungen
Ausstieg im Notfall
Türen von innen entriegeln
Die Türen werden mit dem Drehknopf von innen entriegelt.
Türen vor Fahrtantritt immer entriegeln. Nur entriegelte Türen kön
nen im Notfall schnell geöffnet werden.
" Drehknopf .1. in Pfeilrichtung drehen und loslassen.
Tür ist entriegelt und zum Öffnen bereit.
1
0A2X.0408.P0003
104
Sicherheitseinrichtungen
Ausstieg im Notfall
Türen mit Nothahn von außen öffnen
Unfallgefahr
1
Wird ein Nothahn, während der Motor läuft, betätigt, erscheint im
Fahrerdisplay die Meldung Nothahn betätigt". Außerdem leuchten
die Türtaster und der Warnsummer ertönt. Nicht anfahren oder
Fahrt sofort unterbrechen. Ursache feststellen und beheben.
4426.0408.P0004
1
Neben den Türen befinden sich die äußeren Nothähne .1.. Durch Dre
hen bzw. Eindrücken des Nothahns in die Notstellung wird die jewei
lige Tür drucklos.
" Nothahn in Pfeilrichtung bis zum Anschlag drehen bzw. Taster
eindrücken.
" Tür von Hand öffnen.
Tür wieder betriebsbereit machen
Durch Drehen des Nothahns in die Ausgangsstellung wird die jewei
lige Tür wieder mit Druckluft versorgt.
" Nothahn entgegen der Pfeilrichtung bis zum Anschlag drehen.
" Türtaster am Armaturenbrett betätigen.
Die Tür ist wieder betriebsbereit. Die Beleuchtung im Türtaster er
lischt, der Warnsummer verstummt.
Bewegen sich die Türen bei der Wiederbelüftung ruckartig, Ursa
che feststellen und beheben.
0A2X.0300.P0003
Tür mehrmals öffnen und schließen, um die volle Funktionsfähigkeit
wieder herzustellen (. Seite 36).
105
Sicherheitseinrichtungen
Ausstieg im Notfall
Türen mit Nothahn von innen öffnen
Unfallgefahr
1
0A2X.0408.P0001
1
45XX.0300.P0001
106
Wird ein Nothahn, während der Motor läuft, betätigt, blinken die
Türtaster und der Warnsummer ertönt. Nicht anfahren oder Fahrt
sofort unterbrechen. Ursache feststellen und beheben.
Die Nothähne .1. befinden sich oberhalb der Türen. Durch Drehen
oder Eindrücken des Nothahns in die Notstellung wird die jeweilige
Tür drucklos.
" Transparente Abdeckung aufreißen.
" Nothahn in Pfeilrichtung bis zum Anschlag drehen bzw. Taster
eindrücken.
" Tür nach außen drücken.
Der Warnsummer ertönt und die Beleuchtung des entsprechenden
Türtasters blinkt.
Tür wieder betriebsbereit machen
Durch Drehen des Nothahns in die Ausgangsstellung wird die jewei
lige Tür wieder mit Druckluft versorgt.
" Nothahn entgegen der Pfeilrichtung bis zum Anschlag drehen.
" Transparente Abdeckung schließen.
" Türtaster am Armaturenbrett betätigen.
Die Tür ist wieder betriebsbereit. Die Beleuchtung im Türtaster er
lischt, der Warnsummer verstummt.
Bewegen sich die Türen bei der Wiederbelüftung ruckartig, Ursa
che feststellen und beheben.
Sicherheitseinrichtungen
Ausstieg im Notfall
Notausstiege
Unfallgefahr
Notausstiegsbereiche nicht bekleben. Keine Gegenstände in Not
ausstiegsbereiche stellen. Notausstiegsbereiche nicht mit Textilien,
Dekorationen und Ähnlichem behängen. Notausstiege müssen im
Notfall frei zugänglich sein.
Dachluken nur im Notfall als Notausstieg benutzen.
0A2X.0409.P0001
Dachluke von innen öffnen
" Abdeckung der Dachluke an den Seiten greifen, nach unten zie
hen und zur Seite legen.
" Notöffnungsgriff .1. in Pfeilrichtung drehen.
" Dachluke nach oben auswerfen.
Die Dachluke ist mit einem Fangseil gesichert. Dadurch wird ge
währleistet, dass keine Personen durch die herabfallende Dachluke
verletzt werden.
1
2216.0409.S0005
107
Sicherheitseinrichtungen
Ausstieg im Notfall
Dachluke von außen öffnen
Die Dachluken können von außen über das Dach geöffnet werden.
" Zug−Griff .1. senkrecht nach oben ziehen.
" Dachluke abheben und zur Seite legen.
1
2216.0409.S0003
Notausstiege durch Heck− und Seitenscheiben
Unfallgefahr
Notausstiegsbereiche nicht bekleben. Keine Gegenstände in Not
ausstiegsbereiche stellen. Notausstiegsbereiche nicht mit Textilien,
Dekorationen und Ähnlichem behängen. Notausstiege müssen im
Notfall frei zugänglich sein.
Die mit dem Aufkleber gekennzeichneten Scheiben dienen als Not
ausstieg.
" Im Notfall einen Nothammer aus seiner Halterung ziehen (.
Seite 99).
" Mit kurzen, kräftigen Schlägen eine als Notausstieg gekennzeich
nete Scheibe bzw. Heckscheibe einschlagen, um das Fahrzeug
zu verlassen.
108
Sicherheitseinrichtungen
Werkstatttaster*
Tür mit Werkstatttaster von außen öffnen
Unfallgefahr
Wird der Werkstatttaster betätigt, erscheint im Fahrerdisplay die
Meldung Nothahn betätigt". Außerdem leuchten die Türtaster und
der Warnsummer ertönt. Nicht bei druckloser Tür anfahren. Tür wie
der betriebsbereit machen.
1
0A2X.0300.P0005
Hinter der Bugblende befindet sich der Werkstatttaster. Durch Ein
drücken des Werkstatttasters wird die vordere Tür drucklos.
Tür öffnen
" Bugblende öffnen (. Seite 52).
" Taster .1. eindrücken.
" Tür von Hand öffnen.
Tür wieder betriebsbereit machen
" Motor starten.
" Türtaster am Armaturenbrett betätigen (. Seite 36).
Die Tür ist wieder betriebsbereit. Die Beleuchtung im Türtaster er
lischt, der Warnsummer verstummt.
109
Sicherheitseinrichtungen
Motor−NOT−AUS
Motor im Notfall ausschalten
Unfallgefahr
1
4516.0414.P0001
2
NOT−AUS−Schalter nur im Stillstand betätigen. Das Fahrzeug ist
durch Stillstand von Motor, Lenkhilfe, ABS, Getriebe, usw. nicht
betriebsbereit. Die Feststellbremse muss eingelegt werden.
Durch Betätigen des NOT−AUS−Schalters werden der Motor, die
Kraftstoffförderung und die elektrische Anlage abgeschaltet. Die
Warnblinkanlage und die Türeinstiegsbeleuchtung werden dabei akti
viert. Der Fahrtenschreiber bleibt betriebsbereit. Bilder sind beispiel
haft.
Motor ausschalten
Der NOT−AUS−Schalter befindet sich links neben dem Fahrerplatz
auf der Armaturenbrettkonsole. Als Sonderausführung ist ein NOT−
AUS−Knopf .2. angebracht.
" Abdeckkappe .1. in Pfeilrichtung hochklappen.
" NOT−AUS−Schalter umlegen oder drücken.
Rückstellen durch Umlegen oder Drehen des Schalters bzw. Knopfes
in Gegenrichtung.
NOT−AUS−Schalter nur im Notfall und im Stillstand betätigen. Um
den Motor im normalen Betrieb abzustellen, Zündung abstellen.
6216.0416.P0001
110
Sicherheitseinrichtungen
Notlöseeinrichtungen
Feststellbremse notlösen
2
1
Die Notlöseeinrichtung ist mit dem Feststellbremsventil kombiniert.
Bei einem Schaden an der Druckluftanlage schaltet das Ventil auto
matisch auf den Luftvorrat der Nebenluftverbraucher um und die
Federspeicherbremszylinder werden gelöst.
Bei Druckverlust leuchtet die rote STOP−Warnleuchte und der Warn
summer ertönt. Im Fahrerdisplay erscheint ein entsprechendes Sym
bol. Die Feststellbremse befindet sich auf der Armaturenbrettkonsole
links vom Fahrerplatz.
4516.0411.P0001
Feststellbremse lösen
" Hebel aus Arretierung ziehen und in Lösestellung ! schwen
ken.
Notlöseeinrichtung nur verwenden, um das Fahrzeug aus dem
Gefahrenbereich zu fahren.
Im Gefälle vor dem Notlösen der Bremse Fahrzeug gegen Wegrol
len sichern.
Ist kein Luftvorrat vorhanden, muss die Feststellbremse mecha
nisch gelöst werden (. Seite 334).
111
Sicherheitseinrichtungen
Notlöseeinrichtungen
Haltestellenbremse notlösen
1
4516.0411.P0002
Notlöseeinrichtung nur verwenden, wenn ein technischer Defekt an
der Haltestellenbremse vorliegt. Defekt umgehend in einer NEO
MAN−Service−Werkstatt beheben lassen. Bild ist beispielhaft.
Bei einem Schaden an der Druckluftanlage kann die Anfahrsperre
der Haltestellenbremse über die Notlöseeinrichtung gelöst werden.
Die Notlöseeinrichtung ist mit dem Feststellbremsventil kombiniert
und wird über den Kippschalter betätigt.
Der Kippschalter befindet sich auf der Armaturenbrettkonsole links
vom Fahrerplatz.
" Rote Abdeckkappe .1. in Pfeilrichtung hochklappen.
" Kippschalter betätigen.
Das Ventil schaltet dabei automatisch auf den Luftvorrat für die
Notlöseeinrichtung um und die Federspeicherbremszylinder werden
gelöst.
112
Sicherheitseinrichtungen
Reversieranlage
Reversieranlage
Verletzungsgefahr
Vor Fahrtantritt Reversieranlage auf einwandfreie Funktion prüfen.
Eine defekte Reversieranlage kann ihre Aufgabe nicht erfüllen und
birgt ein hohes Verletzungsrisiko. Bei fehlerhafter Funktion Anlage in
einer NEOMAN−Service−Werkstatt überprüfen lassen.
1
0A2X.0300.P0004
Funktion der Reversieranlage
Wird der Schließvorgang der Tür durch Personen oder Gegenstände
verhindert, öffnet die Tür wieder automatisch. Dabei leuchtet der je
weilige Türtaster in der Schaltergruppe auf.
Durch erneutes Betätigen des jeweiligen Türtasters wird die Tür wie
der geschlossen.
Funktion der Reversieranlage prüfen
" Zündung einschalten.
" Türtaster für die vordere Tür betätigen.
" Während des Schließvorganges auf die Türkante .1. drücken.
Die Tür muss sofort ihre Schließbewegung beenden und in die ge
öffnete Stellung zurückkehren.
" Türtaster für die vordere Tür nochmals betätigen.
Die Tür schließt und ist wieder betriebsbereit.
" Prüfvorgang für die hinteren Türen mit Hilfe einer zweiten Person
wiederholen.
Die Reversierfunktion ist nur bei der Schließbewegung der Tür vor
handen.
113
Sicherheitseinrichtungen
Sonstiges
Unterspannungsschutzschalter
Der elektrische Unterspannungsschutzschalter verhindert
das Tiefentladen der Fahrzeugbatterien durch Abschalten
von Verbrauchern.
Bei eingeschalteter Zündung schaltet die Unterspannungs
funktion Verbraucher ab sobald die Spannung unter einen
definierten Wert fällt. Der Unterspannungsschutzschalter
tritt jedoch bei eingeschaltetem Standlicht, aktiviertem
Warnblinker und bei laufenden Motor nicht in Aktion.
Unnötige Verbraucher immer abschalten. Dies vor al
lem bei laufendem Motor im Stand, z. B. bei Stau,
beachten. Die Fahrzeugbatterien können sich sonst
Tiefentladen.
Wiederaktivieren der Verbraucher
" Zündung aus− und wieder einschalten.
Die zuvor abgeschalteten Verbraucher sind wieder aktiviert.
Motor starten, nachdem der Unterspannungsschutz
schalter in Aktion getreten ist, um die Fahrzeugbatte
rien wieder zu laden.
Anfahrsperre bei geöffneten Türen
Die Anfahrsperre verhindert bei geöffneten Türen Verletzun
gen von Personen beim Anfahren. Sie ist in Verbindung
mit der Haltestellenbremse im Bremssystem integriert.
Funktion der Anfahrsperre
Die Anfahrsperre wird automatisch bei folgenden Betriebs
zuständen aktiviert:
S Bei Zündung ein" und stehendem Fahrzeug.
S Nach Öffnen der Türen.
S Nach Einschalten der Türfreigabe*.
S Bei abgesenktem Fahrzeug.
S Nach Ausfahren des Rollstuhlliftes*.
S Nach Ausklappen der Rampe*.
Durch Betätigen des Fahrpedals wird die Anfahrsperre
automatisch bei folgenden Betriebszuständen wieder ge
löst:
S Nach Schließen der Türen.
S Nach Ausschalten der Türfreigabe*.
S Nach Erreichen der Fahrzeughöhe auf Fahrniveau.
S Nach Einfahren des Rollstuhlliftes*.
S Nach Einklappen der Rampe*
Haltestellenbremse bzw. Anfahrsperre manuell einlegen
. Seite 307.
Haltestellenbremse bzw. Anfahrsperre notlösen . Seite
112.
114
Fahrerarbeitsplatz
Fahrerarbeitsplatz MAN
MAN
Übersicht
Stand− und Fahrlicht
Schalter
Tachograph
Anzeigeinstrumente
Warn− und Kontrollleuchten
Fahrerdisplay
Menüstruktur im Fahrerdisplay
Einstell− und Rückstellknöpfe
Störungen und Fehlermeldungen
115
Fahrerarbeitsplatz MAN
Übersicht
Übersicht Fahrerarbeitsplatz
Übersicht
1
2
3
4 5 6
7
8
9 10 11 12 13 14 15 16
31
29
28
30
27
26
25
24
23
116
22
21
20
19
18
17
Fahrerarbeitsplatz MAN
Übersicht
Bezeichnung
Seite
Bezeichnung
Seite
1
Fahrlichtschalter
210
18
Tachograph
139
2
Tastergruppe links
121
19
Fahrpedal
3
Lüftungsdüse
20
Betriebsbremspedal
306
4
Kraftstoff−Vorratsanzeige
144
21
Zündschloss
223
5
Einstell− und Rückstelltasten
169
22
Lenkradverstellung
61
6
Drehzahlmesser
141
23
Kombihebel
301
7
Kühlmittel−Temperaturanzeige
145
24
BedieneinheitZusatzheizung
54
8
Fahrerdisplay
236
25
Dachlukenschalter
50
9
Warn− und Kontrollleuchten
147
26
NotlöseHaltestellenbremse
89
10
Vorratsdruckanzeiger Bremskreis 1
146
27
NOT−AUS−Schalter
87
11
Tachometer
230
28
Außenspiegeleinstellung
46
12
Vorratsdruckanzeiger Bremskreis 2
146
29
Bedieneinheit HLK
48
13
Retarder / Intarder
309
30
Tastergruppe Zusatz
176
14
Tastergruppe rechts
126
31
Feststellbremse
254
15
Haltestellenbremse
248
16
Türtaster
29
17
Fahrbereichsvorwahlschalter
290
117
Fahrerarbeitsplatz MAN
Stand− und Fahrlicht
Standlicht und Fahrlicht einschalten
0
Standlicht und Fahrlicht sind über den Drehschalter links im Armatu
renbrett bedienbar. Das Standlicht kann auch bei ausgeschalteter
Zündung eingeschalten werden.
1
2
Standlicht einschalten
" Drehschalter in Stellung ! drehen.
Standlicht und Seitenmarkierungsleuchten sind eingeschaltet.
Standlicht ausschalten
" Drehschalter in Stellung = zurück drehen.
0A2X.0400.P0001
Fahrlicht einschalten
" Zündung einschalten.
" Motor starten.
" Drehschalter in Stellung drehen.
Zur Kontrolle leuchtet die grüne Fahrlichtkontrollleuchte im Drehzahl
messer.
Fahrlicht ausschalten
" Drehschalter in Stellung = zurück drehen.
Fernlicht, Lichthupe und Fahrtrichtungsanzeiger werden über den
Kombihebel bedient (. Seite 301).
Nach Ausschalten des Motors bzw. Zurückschalten des Zünd
schlüssels auf Stellung 1, schaltet das Fahrlicht automatisch auf
Standlicht um.
118
Fahrerarbeitsplatz MAN
Stand− und Fahrlicht
Tagfahrlicht*
" Drehschalter in Stellung = drehen.
" Motor laufen lassen.
Das Standlicht und die Seitenmarkierungsleuchten sind
eingeschaltet.
Das Fahrlicht ist gedimmt aktiviert (zum Beispiel bei Son
derausführung Skandinavien). Sobald das Standlicht und/
oder Fahrlicht eingeschaltet werden, ist das Tagfahrlicht
gesperrt.
In Österreich wird das Tagfahrlicht nicht gedimmt akti
viert (100 %).
DIM / DIP (Tagfahrlicht nur für Großbritannien)
Die Steuerung DIM / DIP wird nur dann aktiviert, wenn
das Standlicht eingeschaltet ist und das Fahrlicht nicht
betätigt wird. Nebel− und Fernscheinwerfer im Stoß
fänger werden gedimmt aktiviert, wenn der Motor läuft
und Standlicht und Seitenmarkierungsleuchten einge
schaltet sind. Wird das Fahrlicht oder der Nebelschein
werfer betätigt, wird DIM / DIP gesperrt. Ebenso wird
beim Betätigen der Lichthupe der gedimmte Nebel
scheinwerfer ausgeschaltet. Das Fernlicht sowie das
Zusatzfernlicht im Stoßfänger werden aktiviert.
Im englischsprachigen Raum sind die Bezeichnungen
dipped−beam und dimmed−headlight für das Fahr
licht gebräuchlich.
Warnsummer Beleuchtung
Der Fahrer wird beim Verlassen des Fahrzeuges durch
einen Warnsummer für ca. 10 Sekunden daran erinnert,
dass die Beleuchtung (Stand−, Fahr− oder Fernlicht)
noch eingeschaltet ist.
Bei folgenden Situationen ertönt der Warnsummer:
" Zündung ausgeschaltet.
" Standlicht, Fahrlicht oder Fernlicht sind eingeschaltet.
119
Fahrerarbeitsplatz MAN
Stand− und Fahrlicht
Fernlicht, Lichthupe und Fahrtrichtungsanzeiger werden
über den Kombihebel bedient (. Seite 301). Nach
Ausschalten der Zündung schaltet das Fahrlicht auto
matisch auf Standlicht um. Bei Abriss der elektrischen
Leitung zum Fahrlichtschalter schaltet sich automatisch
das Standlicht ein sobald die Zündung eingeschaltet
wird. Bei Abriss der elektrischen Leitung zum Stand
lichtschalter und zum Fahrlichtschalter schaltet sich
automatisch das Standlicht ein. Wird der Motor gestar
tet, schaltet sich automatisch das Fahrlicht ein.
Der Fahrer wird beim Verlassen des Fahrzeuges durch
ein akustisches Warnsignal für 10 Sekunden daran
erinnert, dass die Beleuchtung (Stand−, Fahr− oder
Fernlicht) noch eingeschaltet ist.
120
Fahrerarbeitsplatz MAN
Schalter links
Schalter und Taster links
In der nachfolgenden Tabelle ist der Maximalumfang
der Schalter und Taster aufgeführt. Je nach Ausstat
tung sind nicht alle installiert.
Alle Funktionen sind nach Einschalten der Zündung
aktivierbar. Nach Aktivieren eines Schalters leuchtet die
LED des Schalters bzw. Tasters.
Schalter
ASR−Reduzierung
Funktionen
ASR reduzieren EIN/AUS
Hinweise
Unfallgefahr
Fahrzeug mit reduzierter ASR mit größter Vorsicht be
wegen. Die Fahrstabilität des Fahrzeuges ist herabge
setzt, es kann seitlich ausbrechen.
Nach dem Starten des Motors ist die ASR aktiv. Sie
kann aber bei Bedarf, z. B. bei tiefem Schnee, Matsch
oder Schotter, reduziert werden um eine bessere Trak
tion zu erreichen. Der Schlupf der Antriebsräder wird
dadurch erhöht.
Die ASR−Reduzierung schaltet sich nach ca. 90 Se
kunden selbsttätig ab.
Bei aktivierter ASR−Reduzierung blinkt die Kontroll
leuchte ASR (. Seite 148).
121
Fahrerarbeitsplatz MAN
Schalter links
Schalter
Retarder bzw. In
tarder
Funktionen
Aktivierung des Retarders bzw. In
tarders durch Betriebsbremse AUS/
EIN
Warnblinkanlage
Warnblinkanlage EIN/AUS
Hinweise
Bei eingeschalteter LED des Schalters ist der Retarder
bzw. Intarder nur über den Handhebel aktivierbar.
Leuchtet die LED des Schalters nicht, ist der Retarder
bzw. Intarder über Handhebel und Betriebsbremse
aktivierbar.
Retarder bzw. Intarder bedienen . Seite 309.
Die Warnblinkanlage ist auch ohne eingeschaltete
Zündung aktivierbar.
Sämtliche Blinkleuchten werden in Intervallen aktiviert.
Nebelscheinwerfer
und Nebelschluss
leuchten
Innenbeleuchtung
hell (weiß)
122
Schalter unten drücken − Nebel
scheinwerfer EIN
Schalter nochmal unten drücken −
Nebelscheinwerfer und Nebel
schlussleuchten EIN
Schalter unten drücken − Nebel
schlussleuchten AUS
Schalter oben drücken − Nebel
scheinwerfer AUS
Schalter in Grundstellung − Innen
beleuchtung AUS
Schalter unten drücken − Innenbe
leuchtung ein.
Schalter nochmal unten drücken −
1. Leuchte aus.
Bei aktivierten Nebelschlussleuchten erscheint das
Symbol Nebelschlussleuchte" im Fahrerdisplay (.
Seite 203).
Nebelschlussleuchten nur bei Nebel mit Sichtweiten
unter 50 m einschalten!
Bei ausgeschaltetem Motor oder Unterspannung wird
die Helligkeit der Innenbeleuchtung auf 70 % redu
ziert.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Schalter links
Schalter
Zahltischbeleuch
tung
Funktionen
Zahltischbeleuchtung EIN/AUS
Beleuchtungstest
Beleuchtungstest EIN/AUS
Hinweise
Bei ausgeschalteter Zahltischbeleuchtung, eingeschal
teter Zündung und Standlicht wird die Beleuchtung
durch Öffnen der Tür 1 aktiviert.
Bei ausgeschalteter Zündung wird die Beleuchtung
durch Öffnen der Tür 1 von außen für ca 120 Sekun
den aktiviert.
Beleuchtungstest durchführen . Seite 217.
Sonnenrollo*
Zündung*
Sonnenrollo der Frontscheibe ab
lassen bzw. einziehen.
Schalter oben oder unten so lange drücken, bis die
gewünschte Höhe erreicht ist.
Zündung EIN/AUS
Motor starten . Seite 275.
Motorstart*
Motor EIN
Motorstop*
Motor AUS
Beim Abstellen erfolgt eine kurze Zeitverzögerung bis
zum Motorstillstand.
123
Fahrerarbeitsplatz MAN
Schalter links
Beleuchtungstest durchführen
Der Beleuchtungstest überprüft die Funktion der komplet
ten Außenbeleuchtung und der Fahrtrichtungsanzeiger
außer den Rückfahrleuchten. Beleuchtungstest nach einem
Lampentausch bzw. bei Änderung der Anzahl der Fahrt
richtungsanzeiger durchführen. Der Test dauert ca. 2 Minu
ten; dabei werden alle Lampen ein− und ausgeschaltet.
Der Beleuchtungstest basiert auf einer Erkennung der
Lampenlasten der linken und rechten Fahrzeugseite. Dabei
wird der Strom der linken und rechten Fahrtrichtungsan
zeigerkabel gemessen. Aus den erkannten Werten wird die
Anzahl der Lampen abgeleitet und gespeichert.
Beleuchtungstest ohne Anhänger
" Feststellbremse einlegen.
" Zündung einschalten.
" Motorraumklappe schließen.
" Taster Beleuchtungstest (. Seite 123) für ca. eine Se
kunde gedrückt halten − die Funktionsleuchte des
Tasters blinkt.
" Lichthupe für ca. eine Sekunde betätigen − der Be
leuchtungstest startet und ein entsprechendes Symbol
erscheint im Fahrerdisplay.
" Um das Fahrzeug herumgehen und die Lampen kon
trollieren.
124
" Lichthupe (. Seite 301) innerhalb von zwei Minuten
erneut für ca. eine Sekunde betätigen − der Beleuch
tungstest ist abgeschlossen und die Lampenlast ist
aufgenommen. Im Fahrerdisplay erscheint ein entspre
chendes Symbol bei erfolgreichem Abschluss des
Tests.
Wird nicht innerhalb von zwei Minuten während des
Beleuchtungstests die Lichthupe erneut betätigt, bricht
der Beleuchtungstest ergebnislos ab. Die Funktion der
Fahrtrichtungsanzeiger wurde dann nicht getestet.
" Zum Abschluss Zündung für mindestens 5 Sekunden
ausschalten.
Beleuchtungstest mit Anhänger oder Skikoffer
Nach Einstecken der Anhängersteckdose erfolgt eine auto
matische Erkennung der Fahrtrichtungsanzeigeranzahl des
Anhängers oder Skikoffers. Danach kann der Beleuch
tungstest durchgeführt werden.
Der Beleuchtungstest wird auf dieselbe Weise durchgeführt
wie beim Beleuchtungstest ohne Anhänger.
Auch die Anzeigen im Fahrerdisplay sind sinngemäß.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Schalter links
Beleuchtungstest nach Erhöhen der Lampenlast
Wird am Zugfahrzeug oder dem Anhänger nachträglich
ein zusätzlicher Fahrtrichtungsanzeiger angebaut, muss die
Lampenlast danach neu gespeichert werden.
" Beleuchtungstest durchführen.
Die Lampenlast stimmt wieder mit dem gespeicherten
Wert überein. Bei Ausfall eines Fahrtrichtungsanzeigers im
Fahrbetrieb kann dies nun wieder im MFD angezeigt wer
den.
Lampenlasten des Zugfahrzeuges
Die minimale Lampenlast pro Fahrzeugseite beträgt 3x 21
W, die maximale 4x 21 W.
Lampenlasten des Anhängers bzw. Skikoffers
Die minimale Lampenlast pro Anhängerseite beträgt 1x 21
W, die maximale 4x 21 W.
Anzeige eines Fahrtrichtungsanzeigerausfalles
Wird beim Beleuchtungstest eine niedrigere Lampenlast
als die gespeicherte festgestellt, wird ein Fahrtrichtungsan
zeigerausfall angezeigt. In diesem Fall muss die entspre
chende Glühlampe ausgetauscht werden.
" Entsprechende Glühlampe austauschen (. ab Seite
352).
" Zündung für mindestens 5 Sekunden ausschalten und
wieder einschalten.
" Fahrtrichtungsanzeiger über Kombihebel betätigen oder
Warnblinkanlage kurz einschalten.
Die Lampenlast stimmt wieder mit dem gespeicherten
Wert überein. Bei Ausfall eines Fahrtrichtungsanzeigers im
Fahrbetrieb kann dies nun wieder im MFD angezeigt wer
den.
125
Fahrerarbeitsplatz MAN
Schalter rechts
Schalter und Taster rechts
In der nachfolgenden Tabelle ist der Maximalumfang
der Schalter und Taster aufgeführt. Je nach Ausstat
tung sind nicht alle installiert.
Alle Funktionen sind nach Einschalten der Zündung
aktivierbar. Nach Aktivieren eines Schalters leuchtet die
LED des Schalters bzw. Tasters.
Schalter
Fahrzeug heben
Funktionen
Fahrzeugniveau heben
Hinweise
Unfallgefahr
Bei angehobenem oder abgesenktem Fahrzeug keine
längeren Strecken und ausschließlich Schrittgeschwin
digkeit fahren.
Fahrzeug senken*
126
Fahrzeugniveau senken
Bei Geschwindigkeiten > 15 km/h wird die Funktion
automatisch deaktiviert.
deaktiviert
Das Fahrzeug kann um ca. 60 mm über Fahrniveau
angehoben werden. Anheben und Absenken auf
Fahrniveau funktioniert nur bei geschlossenen Türen.
Solange die Kontrollleuchte ECAS" gelb leuchtet, ist
das Fahrzeug nicht auf Normalniveau.
Beim Anheben muss ausreichender Luftdruck vorhan
den sein.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Schalter rechts
Schalter
Notheben
Funktionen
Notheben EIN
Hinweise
Unfallgefahr
Nottaster nur bei Gefahr betätigen. Beim Notheben des
Fahrzeug darauf achten, dass keine Personen einge
klemmt oder verletzt werden.
Während des automatischen Kneelingvorganges ist ein
Wiederanheben auf das Fahrniveau trotz geöffneter
Türen möglich.
Ein Anheben über das Fahrniveau hinaus ist nicht
möglich.
Für ein nochmaliges Kneeling müssen alle Türen ge
schlossen werden.
Kneeling
Manuelles Kneeling EIN/AUS
Vorzeitiges Loslassen des Tasters bewirkt eine selbst
tätige Rückkehr in das Fahrniveau. Als Sonderausstat
tung wird beim Schließen der Türen automatisch auf
das Fahrniveau angehoben.
Bei aktivem Kneeling wird die Haltestellenbremse au
tomatisch eingelegt.
Haltestellenbremse notlösen . Seite 112.
127
Fahrerarbeitsplatz MAN
Schalter rechts
Schalter
Kneeling Manuell/
Automatik
Funktionen
Kneelingautomatik EIN/AUS
Schulbusbetrieb
Warnblinkerschaltung EIN/AUS
Hinweise
Bei nicht gesetzter Kneelingautomatik wird kein
Kneeling" durchgeführt. Die Vorwahl kann auch wäh
rend der Fahrt gesetzt werden, spätestens jedoch
bevor der Türfreigabeschalter aktiviert wird.
Während des Kneelingvorganges oder nach Öffnen
einer Tür oder durch Einlegen des Türfreigabeschal
ters ist das Betätigen der Kneelingautomatik inaktiv.
Die Vorwahl bleibt bis zum Ausschalten der Zündung
gespeichert.
Sämtliche Blinkleuchten werden in Intervallen aktiviert.
Der Schulbusbetrieb kann auch durch Blinken nach
links deaktiviert werden oder indem das Fahrzeug aus
dem Stillstand auf > 1 km/h beschleunigt wird.
Türflügel sperren
Türfreigabe / Tür
schließautomatik
128
Vordereren oder hinteren Türflügel
sperren EIN/AUS
Türfreigabe / Türschließautomatik
EIN/AUS
Nach dem Ausschalten des Schalters öffnet der Tür
flügel bei Betätigung wieder (. Seite 36).
Nach Einschalten der Türfreigabe / Türschließautoma
tik können die Türen 2 oder 3 durch die Fahrgäste
von innen oder außen geöffnet werden. Die Türen
schließen automatisch nach einer voreingestellten Zeit.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Schalter rechts
Schalter
Kinderwagen set
zen / löschen
Funktionen
Kinderwagen SETZEN/LÖSCHEN
Türtaster
Tür AUF/ZU
Hinweise
Durch Kinderwagen setzen" wird die Türschließ
automatik an der zweiten Tür deaktiviert.
Durch Kinderwagen löschen" wird die Türschließauto
matik aktiviert. Die Tür schließt automatisch je nach
eingestellter Zeit.
Öffnet und schließt die entsprechende Tür (. Seite
36).
129
Fahrerarbeitsplatz MAN
Schalter Zusatz links
Zusatzschalter− und Tastergruppe links
In der nachfolgenden Tabelle ist der Maximalumfang
der Schalter und Taster aufgeführt. Je nach Ausstat
tung sind nicht alle installiert.
Alle Funktionen sind nach Einschalten der Zündung
aktivierbar. Nach Aktivieren eines Schalters leuchtet die
LED des Schalters bzw. Tasters.
Schalter
Podestheizerge
bläse Fahrer
arbeitsplatz
Funktionen
Schalter unten drücken − Gebläse
stufe 1
Schalter nochmal unten drücken −
Gebläsestufe 2
Spiegel−/Fenster
heizung
Heizung EIN/AUS
Dachlüfter
Dachlüfter EIN/AUS
Hinweise
Gebläse nur im Heizbetrieb einschalten.
Nach Abstellen des Motors ist das Gebläse ohne
Funktion.
Die Spiegel− und Fensterheizung schalten selbsttätig
nach 10 Minuten ab.
Aktivierung nur bei laufendem Motor möglich.
Fahrermikrofon*
Fahrermikrofon EIN/AUS
Unfallgefahr
Sprechanlage nur dann bedienen, wenn es die aktuelle
Verkehrssituation erlaubt. Immer die ganze Aufmerk
samkeit dem Straßenverkehr widmen.
130
Fahrerarbeitsplatz MAN
Schalter Zusatz links
Schalter
Frontscheibenhei
zung*
Funktionen
Frontscheibenheizung EIN/AUS
Rückwärtsgang−
taster*
Manuelle Bestätigung bei eingeleg
tem Rückwärtsgang beim Automa
tikgetriebe.
Rückwärtsgang−
Hupe*
Unterschiedliche Huptonstärken.
Unbetätigt: Hupton hat normale
Lautstärke
1x gedrückt: grüne LED im Schal
ter leuchtet − Hupton ist leiser.
2x gedrückt: gelbe LED im Schal
ter leuchtet − Hupton ist aus,
Warnblinkleuchten an.
Schalter nach unten drücken −
Kontrollleuchte leuchtet.
Taster im Kombihebel drücken −
Hupe bzw. Signalhorn ertönt.
Umschalten Hupe/
Signalhorn*
Batterie−Haupt
schalter, elek
trisch*
Hinweise
Die Frontscheibenheizung schaltet sich nicht automa
tisch ab. Nach Klaren der Frontscheibe Frontscheiben
heizung aussschalten.
Ausschalten: Schalter nach oben
drücken.
Neutralstellung: Mittelstellung des
Schalters.
Einschalten: Schalter nach unten
drücken.
Ein gewählter Rückwärtsgang wird vom Automatikge
triebe−Steuergerät nur bei betätigtem Rückwärtsgang
taster geschaltet. Diese Sonderausstattung ist bei eini
gen Ländervarianten verbaut.
Vorwahlfunktion: Vor Beginn der Fahrt kann die jewei
lige Funktion gewählt werden. Sie bleibt bis zum Aus
schalten der Zündung bestehen.
Die Rückwärtsganghupe befindet sich im Heckbereich.
Wiederholtes Einlegen des Rückwärtsgangs sollte
nicht innerhalb von 2 Sekunden erfolgen.
Sonderausstattung Umschaltung Hupe/Signalhorn .
Seite 302.
Der elektrische Batterie−Hauptschalter trennt automa
tisch ca. 35 Sekunden nach dem Ausschalten die
Verbindung zwischen der Batterie und dem elektri
schen System, sobald alle Stromverbraucher abge
schaltet sind.
131
Fahrerarbeitsplatz MAN
Tachograph
Digitaler Tachograph Siemens VDO DTCO
Der Digitale Tachograph dient der Registrierung, Speicherung, An
zeige, Ausdruck und Ausgabe von fahrer− und fahrzeugbezogenen
Daten.
Die Speicherung erfolgt im Gerätespeicher des DTCO sowie auf den
eingesteckten Tachographenkarten. In der Standardanzeige erschei
nen:
S Uhrzeit
S Aktuelle Geschwindigkeit
S Wegstrecke
0A91.0400.S0001
Außerdem erscheinen die eingestellten Aktivitäten und Symbole der
jeweils gesteckten Tachographenkarten.
Eine interne Diagnosefunktion überwacht das System und meldet
automatisch, wenn Ereignisse oder Störungen auftreten. Ereignisse,
Störungen oder Warnmeldungen werden im Display angezeigt.
132
Fahrerarbeitsplatz MAN
Tachograph
Fahrerkarte einlegen und entnehmen DTCO Siemens VDO
1
0A67.0400.S0002
Fahrerkarte einlegen
" Zündung einschalten.
" Fahrerkarte .1. mit Chip nach oben und Pfeil nach vorne in den
linken Kartenschacht .2. einstecken.
Im Display erscheinen für ca. 3 Sekunden ein Begrüßungstext, die
eingestellte Uhrzeit und die UTC−Zeit (Universal Time Coordinated).
Der Nachname des Fahrers erscheint, der Laufbalken zeigt das Le
sen der Karte.
Für ca. 4 Sekunden erscheinen Datum und Uhrzeit der letzten
Kartenentnahme in UTC−Zeit.
" Eingabe Nachtrag" mit Nein" selektieren und mit Taste .4. bestä
tigen.
Nach erfolgtem Lesen erscheint die Standardanzeige.
Fahrerkarte entnehmen
" Taste .3. drücken.
Der Nachname des Fahrers erscheint. Der Laufbalken zeigt, dass
Daten auf die Karte übertragen werden.
" Fahrerkarte .1. aus dem Kartenschacht .2. entnehmen.
Bei Verlust oder Defekt der Fahrerkarte muss umgehend eine neue
Karte beantragt werden. In der Zwischenzeit muss der Drucker des
DTCO benutzt werden.
Hierzu die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen beachten.
3
2
4
0A91.0400.S0001
Detaillierte Angaben zum Betrieb des Tachograph bitte der Her
steller−Betriebsanleitungentnehmen.
133
Fahrerarbeitsplatz MAN
Tachograph
Digitaler Tachograph Stoneridge
Der Digitale Tachograph dient der Registrierung, Speicherung, An
zeige, Ausdruck und Ausgabe von fahrer− und fahrzeugbezogenen
Daten.
Die Speicherung erfolgt im Gerätespeicher des DTCO sowie auf den
eingesteckten Tachographenkarten. In der Standardanzeige erschei
nen:
S Uhrzeit
S Aktuelle Geschwindigkeit
S Wegstrecke
0A91.0400.S0002
Außerdem erscheinen die eingestellten Aktivitäten und Symbole der
jeweils gesteckten Tachographenkarten.
Eine interne Diagnosefunktion überwacht das System und meldet
automatisch, wenn Ereignisse oder Störungen auftreten. Ereignisse,
Störungen oder Warnmeldungen werden im Display angezeigt.
134
Fahrerarbeitsplatz MAN
Tachograph
Fahrerkarte einstecken und entnehmen DTCO Stoneridge
1
4
0A67.0400.S0002
6
5
Fahrerkarte einlegen
" Zündung einschalten.
" Taste .2. drücken.
" Fahrerkarte .1. mit dem Chip nach oben und Pfeil nach vorne in
den geöffneten Kartenschacht .3. einstecken.
" Kartenschacht .3. bis zum Einrasten zuschieben.
Im Display erscheint:
S Verarbeitung Karte 1 läuft
S Name der Karte
S Zuletzt entnommen, Datum und Uhrzeit
Im Menü erscheint Arbeitsanweisung fortsetzen" − der Cursor muss
auf X stehen.
" Kurz X−Taste .4. drücken.
" Mit Pfeiltasten Land auswählen .5..
" Bestätigen mit Enter−Taste .6..
Fahrerkarte entnehmen
" Taste .2. drücken.
" Fahrerkarte .1. aus dem Kartenschacht .3. entnehmen.
Bei Verlust oder Defekt der Fahrerkarte umgehend eine neue Karte
beantragen. In der Zwischenzeit den Drucker des DTCO benutzen.
Hierzu die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen beachten.
3
2
0A91.0400.S0002
Detaillierte Angaben zum Betrieb des Tachograph bitte der Her
steller−Betriebsanleitungentnehmen.
135
Fahrerarbeitsplatz MAN
Tachograph
Tachographenkarten
1
2
Die durch den Gesetzgeber vorgeschriebenen unterschiedlichen Ta
chographenkarten werden durch Behörden und Institutionen in den
einzelnen EU−Mitgliedstaaten ausgegeben. Nach Zugriffsrechten und
Tätigkeitsbereichen geordnet, gibt es farblich markierte Karten für
folgende Benutzerkreise:
S Fahrerkarte
.1. (weiß)
S Unternehmenskarte
.2. (gelb)
S Kontrollkarte
.3. (blau)
S Werkstattkarte
.4. (rot)
3
4
Mit dem Siemens oder Stoneridge DTCO können diese Karten verar
beitet werden.
0A91.0400.S0003
Kartenfunktionen
Fahrerkarte .1. (weiß)
Mit der Fahrerkarte identifiziert sich der Fahrer gegenüber dem
DTCO. Die Karte dient dem normalen Fahrbetrieb und erlaubt Aktivi
täten unter dieser ldentität zu speichern, anzuzeigen oder auszudruk
ken.
Unternehmenskarte .2. (gelb)
Die Unternehmenskarte identifiziert ein Unternehmen und berechtigt
den Zugriff auf Daten des Unternehmens. Die Karte ist für Besitzer
und Halter von Fahrzeugen bestimmt. Das Anzeigen, Ausdrucken
und Herunterladen der dem Unternehmen zugeordneten Daten im
Massenspeicher sowie einer gesteckten Fahrerkarte ist möglich.
136
Fahrerarbeitsplatz MAN
Tachograph
Kontrollkarte .3. (blau)
Die Kontrollkarte identifiziert den Beamten eines Kontrollor
gans (z. B. der Polizei) und gestattet den Zugriff auf die
Daten des Massenspeichers. Alle gespeicherten Daten und
die Daten einer gesteckten Fahrerkarte sind zugänglich.
Sie können angezeigt, ausgedruckt oder über das Down
loadinterface heruntergeladen werden.
Werkstattkarte .4. (rot)
Die dargestellten Informationen sind Stand Frühjahr
2006. Zwischenzeitliche Änderungen der Gesetzeslage
sind daher nicht berücksichtigt. Deshalb den aktuellen
Stand der Hersteller−Betriebsanleitung beachten.
Aktuelle Informationen rund um die Tachographenkar
ten findet man im Internetportal des KBA unter:
http://www.kba.de.
Auf der Werkstattkarte werden alle werkstattbezogenen
Daten (feste und variable) gespeichert. Mit ihr identifiziert
sich ein zugelassener Kontrollgerätehersteller, Fahrzeugher
steller, Installateur oder eine Werkstatt gegenüber dem
DTCO und erlaubt Aktivitäten unter dieser Identität zu
speichern.
Die Werkstattkarte ermöglicht es, nach positiver Authenti
sierung die Kalibrierung und Prüfung des DTCO, das Her
unterladen von Daten, Überführungsfahrten, Test− oder
Probefahrten durchzuführen.
Download−Interface: Mit einer Unternehmenskarte,
Kontrollkarte oder Werkstattkarte ist es möglich, über
das Download−Interface, beispielsweise per PC oder
Notebook mit entsprechender Software, fahrzeug− und
fahrerbezogene Daten herunterzuladen, zu analysieren
und zu archivieren.
137
Fahrerarbeitsplatz MAN
Tachograph
1
0516.0505.S0001
Analoger Tachograph Siemens VDO MTCO 1324*
Diagrammscheibe einlegen
" Innenfeld .1. der Diagrammscheibe ausfüllen.
" Zündung einschalten.
" Auswerftaste .2. drücken und warten bis die Schublade entriegelt
ist.
" Schublade bis zum Anschlag herausziehen.
" Scheibe mit der beschrifteten Seite nach oben in die Schublade
legen.
" Schublade bis zum Einrasten einschieben.
Im Display erscheinen die Grundanzeigen wie Datum, Uhrzeit und
Gesamtkilometerstand. Der Tachograph ist nun betriebsbereit.
Diagrammscheibe entnehmen
" Wie oben beschrieben vorgehen.
" Scheibe entnehmen und Innenfeldbeschriftung vervollständigen.
2
Nähere Angaben zum Betrieb siehe Hersteller−Betriebsanlei
tung.
Nur unbeschädigte, original Kienzle−Diagrammscheiben verwen
den. Darauf achten, dass Messbereichsendwert und Prüfzeichen
des Gerätes mit der Diagrammscheibe übereinstimmen.
Wer Veränderungen und Manipulationen, insbesondere in Täu
schungsabsicht, am Tachograph oder an der Signalführung vor
nimmt, die die Aufzeichnungen beeinflussen, kann strafrechtlich
belangt werden.
1122.0505.S0001
138
Fahrerarbeitsplatz MAN
Tachograph
1
0516.0505.S0001
Analoger Tachograph Stoneridge*
Diagrammscheibe einlegen
" Innenfeld .1. der Diagrammscheibe ausfüllen.
" Zündung einschalten.
" Auswerftaste .2. drücken. Leuchtdioden auf beiden Seiten blinken.
Danach mittig auf Blende drücken, damit Schublade entriegelt.
" Schublade bis zum Anschlag herausziehen.
" Scheibe mit der beschrifteten Seite nach oben in die Schublade
legen.
" Schublade bis zum Einrasten einschieben.
Im Display erscheinen die Grundanzeigen wie Datum, Uhrzeit und
Gesamtkilometerstand. Der Tachograph ist nun betriebsbereit.
Diagrammscheibe entnehmen
" Wie oben beschrieben vorgehen.
" Scheibe entnehmen und Innenfeldbeschriftung vervollständigen.
Nähere Angaben zum Betrieb siehe Hersteller−Betriebsanlei
tung.
2
Nur unbeschädigte, original Stoneridge−Diagrammscheiben ver
wenden. Darauf achten, dass Messbereichsendwert und Prüfzei
chen des Gerätes mit der Diagrammscheibe übereinstimmen.
Wer Veränderungen und Manipulationen, insbesondere in Täu
schungsabsicht, am Tachograph oder an der Signalführung vor
nimmt, die die Aufzeichnungen beeinflussen, kann strafrechtlich
belangt werden.
0R33.0400.S0003
139
Fahrerarbeitsplatz MAN
Tachograph
Tachograph nach Stromunterbrechung wieder betriebs
bereit machen (Siemens VDO / Stoneridge)
Wurde die Stromversorgung des Tachograph unterbro
chen, z. B. durch Abklemmen der Batterie oder Betätigen
des Batterietrennschalters, blinkt die Uhrzeitanzeige im
Tachograph.
" Stromversorgung wieder herstellen.
" Zündung einschalten.
" Diagrammscheibe entnehmen und Schublade bis zum
Einrasten einschieben.
Die Mechanik des Tachograph stellt sich auf die aktuelle
Uhrzeit ein.
" Schublade bis zum Anschlag herausziehen und Dia
grammscheibe wieder einlegen.
Die Uhrzeitanzeige wird wieder konstant angezeigt. Der
Tachograph ist betriebsbereit.
Detaillierte Angaben zum Betrieb des Tachograph
bitte der Hersteller−Betriebsanleitung entnehmen.
140
Fahrerarbeitsplatz MAN
Anzeigeinstrumente
Drehzahlmesser
1
2
3
4
Der je nach Fahrsituation wirtschaftliche Drehzahlbereich wird in der
Skala grün dargestellt. Der optimale Drehzahlbereich .1. wird durch
zwei hellleuchtende grüne LEDs angezeigt.
Bei Retarder− bzw. Intarderbetrieb oder aktivem Bremsomat wird der
maximal verfügbare Drehzahlbereich eingeblendet. Zwei hellleuch
tende grüne LEDs .2. zeigen dabei den optimalen Bremswirkungsbe
reich an.
Der rote Skalenbereich markiert den Überdrehzahlbereich .3..
Bei Talfahrten rechtzeitig zurückschalten und Retarder betätigen.
Drehzahlmesser beobachten und Motorhöchstdrehzahl nicht über
schreiten.
0R12.0506.S0001
Erscheint im Fahrerdisplay das Symbol für Motordrehzahl zu
hoch", Motordrehzahl durch Abbremsen sofort reduzieren.
Siehe auch Motorenhersteller−Betriebsanleitung.
Bei eingeschaltetem Fahrlicht leuchtet die grüne Fahrlichtkontroll
leuchte .4.. Fahrlicht ein− und ausschalten . Seite 118.
141
Fahrerarbeitsplatz MAN
Anzeigeinstrumente
Tachometer
Der Tachometer gibt über die Kilometerskala Auskunft über die ak
tuell gefahrene Geschwindigkeit. Das Display unterhalb der Tachome
ternadel zeigt die Tages− bzw. Gesamtkilometer an.
Der Tageskilometerzähler wird über das Menü im Fahrerdisplay
zurückgestellt (. Seite 163).
Zwischen Tages− und Gesamtkilometeranzeige wechseln . Seite
172.
1
0R12.0506.S0002
Warnleuchte Tachograph
Die Warnleuchte Tachograph .1. leuchtet, wenn der Tachograph nicht
betriebsbereit ist. Auch nach einer Unterbrechung der Stromversor
gung, z. B. wenn die Batterie abgeklemmt wurde, leuchtet die Warn
leuchte Tachograph.
Diagrammscheibe einlegen und entnehmen. . ab Seite 138 bzw.
139.
Analogen Tachograph wieder betriebsbereit machen. . Seite 140.
Digitaler Tachograph . Seite 132 bzw. 134
142
Fahrerarbeitsplatz MAN
Anzeigeinstrumente
Warnleuchte Geschwindigkeitsbegrenzung
Bei Überschreiten der gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgeschwin
digkeit wird der Motor zurückgeregelt. Dabei leuchtet die Warn
leuchte Geschwindigkeitsbegrenzung .2..
Unfallgefahr
Überholvorgänge im oberen Geschwindigkeitsbereich können durch
die Geschwindigkeitsbegrenzung mehr Zeit und Wegstrecke bean
spruchen. Diesen Umstand vor dem Überholen einplanen.
3
2
0R12.0506.S0002
Fehlerwarnlampe MIL
Der Motor und die abgasbeeinflussenden Komponenten werden
ständig auf emissionsrelevante Fehlfunktionen überprüft. Liegt eine
Fehlfunktion vor, leuchtet zur Warnung die gelbe Fehlerwarnlampe
MIL .3..
MIL = Malfunction Indicator Lamp
Umwelthinweis
Leuchtet die Fehlerwarnlampe MIL während des Betriebes, liegt
eine emissionsrelevante Fehlfunktion des Motors oder der Abgasan
lage vor. Der Motor könnte mehr Schadstoffe als gesetzlich erlaubt
ausstoßen. Die Umwelt würde damit unnötig belastet werden. Motor
umgehend in einer betreuenden NEOMAN−Service−Werkstatt über
prüfen lassen.
143
Fahrerarbeitsplatz MAN
Anzeigeinstrumente
Kraftstoff−V orratsanzeige
Die Kraftstoff−Vorratsanzeige arbeitet bei eingeschalteter Zündung.
Nach kurzer Zeit erreicht die Nadel die korrekte Anzeigestellung.
Wird der Reservebereich erreicht, erscheint im Fahrerdisplay ein ent
sprechendes Symbol (. Seite 200).
Brandgefahr
Vor Auffüllen des Tanks Zündung und Zusatzheizung abschalten.
0R33.0400.S0029
144
Tanken . Seite 315.
Füllmenge des Kraftstofftanks . Seite 448.
Winterdieselkraftstoff . Seite 319.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Anzeigeinstrumente
Kühlmittel−Temperaturanzeige
Die Temperaturanzeige arbeitet bei eingeschalteter Zündung. Im Nor
malbetrieb, je nach Betriebsbedingungen und Außentemperaturen,
pendelt die Anzeigenadel zwischen ca. 80 und 95 °C.
Motor nicht im Stand warmlaufen lassen, sondern in den unteren
Gängen bei mittleren Drehzahlen zügig warmfahren. Nach Erreichen
einer Kühlmitteltemperatur von ca. 80 °C kann der Motor voll bela
stet werden.
0R33.0400.S0030
Durch Abschalten der Heizung kann die Betriebstemperatur des
Motors schneller erreicht werden.
Kühlmittel nachfüllen. . Seite 391.
Überschreitet die Kühlmitteltemperatur 100 °C, erscheint im Fahrer
display ein entsprechendes Symbol. Die zentrale Warnleuchte
blinkt rot und der Warnsummer ertönt. Außerdem zeigt das Fahrer
display ein entsprechendes Symbol mit Text. Fahrt sofort unterbre
chen. Läuft der Kühlerlüfter, Motor nicht sofort abstellen, sondern
1−2 Minuten weiterlaufen lassen und Heizung auf volle Leistung
stellen. So kann der Motor wieder abkühlen. Ursache feststellen
und beheben.
Bei abnormaler, schnell steigender Motortemperatur, Fahrt sofort
unterbrechen und Motor abstellen. Sonst besteht Gefahr von Mo
torschäden. Ursache feststellen und beheben.
145
Fahrerarbeitsplatz MAN
Anzeigeinstrumente
Vorratsdruckanzeiger für Bremskreise I und II
Die beiden Vorratsdruckanzeiger zeigen den im jeweiligen Brems
kreis anliegenden Vorratsdruck an.
Unfallgefahr
1
2
0R33.0400.S0031
Überschreiten die Zeigernadeln nicht ca. 6 bar, ist das Fahrzeug
nicht betriebsbereit. Nicht anfahren.
Sinkt eine Zeigernadel während der Fahrt auf unter ca. 6 bar, liegt
eine Störung im Bremsdrucksystem vor. Sofort anhalten und Ursa
che durch eine NEOMAN−Service−Werkstatt feststellen und behe
ben lassen.
.1. Vorratsdruck im Bremskreis I (Vorderachse und Nachlaufachse)
.2. Vorratsdruck im Bremskreis II (Antriebsachse)
Solange eine Zeigernadel unter ca. 6 bar anzeigt, ist das Fahrzeug
nicht betriebsbereit. Die zentrale Warnleuchte blinkt rot, eine ent
sprechende Kontrollleuchte leuchtet und der Warnsummer ertönt.
Außerdem zeigt das Fahrerdisplay ein entsprechendes Symbol mit
Fehlertext an.
146
Fahrerarbeitsplatz MAN
Warn− und Kontrollleuchten
Kontrollleuchtenblock
Unterhalb des Fahrerdisplays sind die Warn− und Kontrollleuchten
angeordnet. Sie geben in Verbindung mit den Anzeigen im Fahrer
display Auskunft über dringend vorzunehmende Service−Maßnah
men aber auch über Betriebszustände des Fahrzeuges.
Die Anordnung der Warn− und Kontrollleuchten variiert je nach Aus
stattung. Bild ist beispielhaft.
In der nachfolgenden Tabelle sind die Warn− und Kontrollleuchten
einschließlich der Sonderausstattungen aufgeführt. Je nach Schwere
der Störung oder Fehlermeldung leuchten oder blinken die Kontroll
leuchten rot oder gelb. Die Ausnahme bilden die Kontrollleuchten für
Fernlicht und Anhängerblinkanlage. Sie leuchten blau bzw. grün.
0A2X.0400.P0004
Bei Störungen und Fehlermeldungen leuchten die Kontrollleuchten
immer in Verbindung mit einer weiteren Anzeige im Fahrerdisplay.
Nähere Erläuterungen . Seite 173, Störungen und Fehlermeldun
gen.
Symbol
Zentrale Warn
leuchte
Ursache
Blinkt bzw. leuchtet zusam
men mit einer der Störung
oder Fehlermeldung entspre
chenden Kontrollleuchte.
Hinweise
Unfallgefahr
Bei roter blinkender zentraler Warnleuchte Fahrzeug
sofort sicher zum Stehen bringen, wenn dies ohne
Verkehrsgefährdung möglich ist. Motor abstellen,
Ursache durch eine NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
Zentrale Warnleuchte . auch Seite 158.
147
Fahrerarbeitsplatz MAN
Warn− und Kontrollleuchten
Symbol
ABS, Antiblockier
system
Ursache
Funktion des ABS einge
schränkt.
ABS−Info Anhän
ger*
Anlasssperre
Kein ABS am Anhänger vor
handen.
Motorraumklappe ist geöffnet.
Hinweise
Nähere Erläuterungen siehe Störungen und Fehler
meldungen.
Motorraumklappe zuerst schließen, dann Motor
starten.
Motorraumklappe schließen . Seite 50.
148
ASR, Antriebs
schlupfregelung
Antriebsschlupfregelung ist
aktiv.
Vorratsdruck
Störung in der Betriebsbrems
anlage.
Elektronisch geregeltes Bremssystem (EBS) .
Seite 295.
Blinkt die Kontrollleuchte, so ist die ASR−Reduzie
rung eingeschaltet (. Seite 121).
Nähere Erläuterungen siehe Störungen und Fehler
meldungen.
Die Kontrollleuchte leuchtet auch bei ungenügen
dem Luftdruck in den Bremskreisen I und II.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Warn− und Kontrollleuchten
Symbol
ESP*, Elektroni
sches Stabilitäts
programm
Ursache
Das ESP befindet sich mo
mentan im Eingriff.
Fahrtrichtungsan
zeiger Anhänger*
Fahrzeug ist im Anhängerbe
trieb.
Haltestellenbremse Die Haltestellenbremse ist
momentan eingelegt.
ECAS, Elektroni
sche Niveauregu
lierung
Rot: ECAS ausgefallen.
Gelb: Normales Fahrzeugni
veau nicht erreicht.
Reifenwächter*
Eingestellter Reifendruck wird
nicht eingehalten oder Ausfall
der Reifendrucküberwachung.
Wandlerschalt
kupplung
Eingriff der Wandlerschalt
kupplung oder Überdrehzahl
warnung.
Dachluken
Dachluken offen.
Hinweise
Blinkt die Kontrollleuchte, so ist ESP abgeschaltet
(Schlupfschwellenerhöhung).
Nähere Erläuterungen siehe Störungen und Fehler
meldungen.
Anhängerbetrieb* . Seite 283.
Haltestellenbremse bedienen . Seite 307.
Nähere Erläuterungen siehe Störungen und Fehler
meldungen.
Nähere Erläuterungen siehe Störungen und Fehler
meldungen.
Reifenluftdruck prüfen . Seite 403.
Reifenluftdrücke . Seite 447.
Nähere Erläuterungen siehe Störungen und Fehler
meldungen.
Dachluken öffnen / schließen . Seite 71.
149
Fahrerarbeitsplatz MAN
Warn− und Kontrollleuchten
Symbol
Haltewunsch
Kinderwagen
wunsch
Rollstuhl
Ursache
Ein Fahrgast hat den Halte
wunschtaster betätigt.
Taster für Anforderung Roll
stuhlrampe bzw. −lift
lift wurde
gedrückt.
Tachograph
Störung DTCO.
Hinweise
Fahrgastmeldeanlage bedienen . Seite 37.
37
Digitaler Tachograph . Seite 132 bzw. 134.
Fernlicht
Fernlicht bzw. Lichthupe ist
aktiviert.
Feststellbremse
Feststellbremse ist eingelegt
bzw. Federspeicher sind ent
lüftet.
Heizung Front
scheibe*
Heizung der Frontscheibe ist
eingeschaltet.
Fernlicht ein− und ausschalten . Seite 301.
Feststellbremse notlösen . Seite 111
Federspeicher mechanisch lösen . Seite 334
Heizung der Frontscheibe ein− bzw. ausschalten
. Seite 131.
Klimaanlage Bus
Ladekontrolle
Prüflauf beim Startvorgang.
Luftfilter
Luftfilter ist zugesetzt.
Luftfilterzustand prüfen . Seite 404.
150
Fahrerarbeitsplatz MAN
Warn− und Kontrollleuchten
Symbol
Öldruck
Ursache
Motoröldruck zu gering bzw.
zu hoch. Nähere Erläuterun
gen siehe Störungen und
Fehlermeldungen.
Hinweise
Ölstand des Motors umgehend prüfen. Gefahr von
Motorschäden durch zu niedrigen oder zu hohen
Ölstand.
Ölstand des Motors prüfen. . Seite 393
Multiplex (MUX)
Kontrollfunktion der Multiplex
knoten.
NLA Lenkung Stö
rung
Störung der Nachlaufachse.
Knickschutz
Knickschutz fehlerhaft.
Nähere Erläuterungen siehe Störungen und Fehler
meldungen.
Nähere Erläuterungen siehe Störungen und Fehler
meldungen.
Ursache von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
Nähere Erläuterungen siehe Störungen und Fehler
meldungen (. Seite 205).
Ölstand automati
Ölstand der automatischen
sche Ölnachfüllung Motorölnachfüllung zu niedrig.
Ölstand der automatischen Ölnachfüllung prüfen,
gegebenenfalls nachfüllen . Seite 395.
151
Fahrerarbeitsplatz MAN
Warn− und Kontrollleuchten
Symbol
Scheibenwasch
wasser
Ursache
Flüssigkeitsstand im Schei
benwaschwasserbehälter ist
zu gering.
Kneeling abge
senkt
Getriebestörung
Motorstörung
Hinweise
Flüssigkeitsstand prüfen, gegebenenfalls nachfüllen.
Bei Ausstattung mit Sensor Waschwasserstand wird
der Flüssigkeitsstand im Fahrerdisplay angezeigt.
Fahrzeug heben und senken . Seite 126 und 295.
Funktionsstörung des Getrie
bes.
Nähere Erläuterungen siehe Störungen und Fehler
meldungen (. Seite 178).
Funktionsstörung des Motors.
Nähere Erläuterungen siehe Störungen und Fehler
meldungen (. Seite 179 und 188).
152
Fahrerarbeitsplatz MAN
Warn− und Kontrollleuchten
Symbol
Fehlerwarnlampe
MIL
Ursache
Hinweise
Der Motor und die abgas
Umwelthinweis
beeinflussenden Komponen
Leuchtet
die
Fehlerwarnlampe
MIL
während des Be
ten werden ständig auf emis
sionsrelevante Fehlfunktionen triebes, liegt eine emissionsrelevante Fehlfunktion des
überprüft. Liegt eine Fehlfunk Motors oder der Abgasanlage vor. Der Motor könnte
tion vor, leuchtet zur Warnung mehr Schadstoffe als gesetzlich erlaubt ausstoßen.
Die Umwelt würde damit unnötig belastet werden.
die gelbe Fehlerwarnlampe
Motor umgehend in einer betreuenden NEOMAN−
MIL.
Service−Werkstatt überprüfen lassen.
Die Fehlerwarnlampe MIL ist in einigen Fahrzeugen
bis ca. Stand 06.2006 als Kontrollleuchte im Kon
trollleuchtenblock eingebaut. Ab Stand 06.2006 ist
sie im Tachometer eingebaut (. Seite 143).
Nicht belegt
153
Fahrerarbeitsplatz MAN
Warn− und Kontrollleuchten
Kontrollleuchtentest
Mit Hilfe des Kontrollleuchtentests können die Warn− und Kontroll
leuchten auf ihre Funktion überprüft werden. Entsprechend der
Schwere der Störung oder Fehlermeldung leuchten einige der
Warn− und Kontrollleuchten während des Tests rot oder / und gelb
auf. Bild ist beispielhaft.
Unfallgefahr
1
Der Kontrollleuchtentest ist nur bei Stillstand des Fahrzeuges durch
führbar. Immer die ganze Aufmerksamkeit dem Straßenverkehr wid
men.
2
0R33.0400.S0025
3
4
0A2X.0400.P0006
154
Kontrollleuchtentest durchführen
" Feststellbremse einlegen.
" Zündung einschalten, Motor ausschalten.
Es leuchten alle Warn− und Kontrollleuchten auf. Die roten und gel
ben Warn− und Kontrollleuchten dabei im Wechsel von ca. 3 Sekun
den.
" Taste .1. länger als ca. 3 Sekunden gedrückt halten − das Menü
wird im Fahrerdisplay angezeigt.
" Taste .1. so oft kurz drücken bis der Cursor .3. vor dem Menü
punkt LAMPENTEST steht.
" Taste .2. kurz drücken − der Menüpunkt LAMPENTEST öffnet
sich.
Die Tasten sind in ihrer Funktion multifunktional. Je nach Menü
punkt werden damit unterschiedliche Funktionen aufgerufen. Die
Symbole .4. stehen sinnbildlich für die Tastenfunktionen (. auch
Seite 164).
Fahrerarbeitsplatz MAN
Warn− und Kontrollleuchten
Anzeige der roten Warn− und Kontrollleuchten starten
" Menüpunkt ROT auswählen.
Es leuchten die mit Priorität 1 und 2 belegten Warn− und Kontroll
leuchten.
0A2X.0400.P0008
Durch verschiedene Sonderausstattungen und Sonderausführungen
können einzelne Warn− und Kontrollleuchten nicht belegt sein. An
deren Stelle müssen Leerstriche leuchten.
Beim Kontrollleuchtentest können technisch bedingt auch Symbole
aufleuchten, die funktional nicht im Fahrzeug vorhanden sind. Zu
verlässige Aussagen zum Serien− und Sonderausstattungsumfang
des Fahrzeuges können der Lieferumfangsbeschreibung entnom
men werden.
Anzeige der roten Warn− und Kontrollleuchten beenden
" Taste OK" kurz drücken − der Cursor steht wieder vor dem
Menüpunkt ROT.
0A2X.0400.P0009
155
Fahrerarbeitsplatz MAN
Warn− und Kontrollleuchten
Anzeige der gelben Warn− und Kontrollleuchten starten
" Menüpunkt GELB auswählen.
Es leuchten die mit Priorität 3 und teilweise 4 belegten Warn− und
Kontrollleuchten.
0A2X.0400.P0007
Durch verschiedene Sonderausstattungen und Sonderausführungen
können einzelne Warn− und Kontrollleuchten nicht belegt sein. An
deren Stelle müssen Leerstriche leuchten.
Beim Kontrollleuchtentest können technisch bedingt auch Symbole
aufleuchten, die funktional nicht im Fahrzeug vorhanden sind. Zu
verlässige Aussagen zum Serien− und Sonderausstattungsumfang
des Fahrzeuges können der Lieferumfangsbeschreibung entnom
men werden.
Anzeige der gelben Warn− und Kontrollleuchten beenden
" Taste OK" kurz drücken − der Cursor steht wieder vor dem
Menüpunkt GELB.
0A2X.0400.P0010
156
Fahrerarbeitsplatz MAN
Warn− und Kontrollleuchten
Kontrollleuchtentest beenden
" Cursor auf die Leerzeile bewegen und mit OK" bestätigen.
Das Menü wird verlassen und es wird wieder die Grundanzeige an
gezeigt.
Bei defekten Warn− und Kontrollleuchten sind die Betriebs− und
Verkehrsicherheit des Fahrzeuges gefährdet, da Störungen und
Fehlermeldungen nicht mehr angezeigt werden können. Fahrzeug
in diesem Fall in einer NEOMAN−Service−Werkstatt überprüfen
lassen.
0A2X.0400.P0008
157
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fahrerdisplay
Anzeigen des Fahrerdisplays
3
1
Das Fahrerdisplay informiert in Verbindung mit den Kontrollleuchten
den Fahrer über alle wichtigen Betriebszustände, Störungen und
Fehlermeldungen des Fahrzeuges. Störungen und Fehlermeldungen
werden in vier Prioritäten geordnet angezeigt.
Auch die aktuelle Schaltstellung des automatischen bzw. manuellen
Getriebes wird über das Fahrerdisplay angezeigt (. Seite 284).
Priorität 1
Unfallgefahr
Bei Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 1 sind die Be
triebs− und Verkehrssicherheit gefährdet. Fahrzeug sofort sicher
zum Stehen bringen wenn dies ohne Verkehrsgefährdung möglich
ist. Motor abstellen, Ursache durch eine NEOMAN−Service−Werk
statt feststellen und beheben lassen. Eine Weiterfahrt ist nicht zuläs
sig.
4
5
Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 1 werden folgenderma
ßen angezeigt:
S Das STOP−Symbol .1. im Fahrerdisplay erscheint.
S Die zentrale Warnleuchte .2. blinkt rot.
S Das entsprechende Symbol .3. erscheint im Fahrerdisplay.
S Der entsprechende Text .4. erscheint im Fahrerdisplay.
S Die entsprechende Kontrollleuchte .5. leuchtet rot.
S Der Warnsummer ertönt.
2
0R12.0510.S0001
158
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fahrerdisplay
Anzeigen der Priorität 1 und 2 haben immer Vorrang
vor Anzeigen der Priorität 3 und 4. Eine Anzeige der
Priorität 3 und 4 wird deshalb immer von einer An
zeige der Priorität 1 und 2 überdeckt.
Reicht der Platz für die Anzeigen nicht aus, werden
diese rollierend dargestellt. Das heißt, alle 10 Sekun
den wird auf die nächste Anzeige geschaltet, sofern
mehrere Störungen und Fehlermeldungen anliegen.
Im Menü Diagnose können vorhandene Störungen und
Fehlermeldungen auch manuell abgerufen werden.
Im Menü Baseline navigieren . Seite 163.
159
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fahrerdisplay
Priorität 2
3
Bei Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 2 ist die Be
triebssicherheit gefährdet. Fahrzeug sicher zum Stehen bringen
wenn dies ohne Verkehrsgefährdung möglich ist. Ursache der Stö
rung umgehend beheben bzw. durch eine NEOMAN−Service−
Werkstatt beheben lassen.
Ist das Fahrzeug verkehrssicher und fahrbereit, ist eine Weiterfahrt
ohne Fahrgäste bis zur nächsten NEOMAN−Service−Werkstatt
zulässig.
Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 2 werden folgenderma
ßen angezeigt:
S Die zentrale Warnleuchte .2. leuchtet rot.
S Das entsprechende Symbol .3. erscheint im Fahrerdisplay.
S Der entsprechende Text .4. erscheint im Fahrerdisplay.
S Wenn vorhanden leuchtet die entsprechende Kontrollleuchte rot.
S Der Warnsummer ertönt.
4
Weitere Hinweise zur Anzeigendarstellung . Seite 159.
2
0R12.0510.S0002
160
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fahrerdisplay
Priorität 3
3
Bei Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 3 ist die Be
triebssicherheit gefährdet. Ursache der Störung beheben bzw.
durch eine NEOMAN−Service−Werkstatt beheben lassen.
Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 3 werden folgenderma
ßen angezeigt:
S Die zentrale Warnleuchte .2. leuchtet gelb.
S Das entsprechende Symbol .3. erscheint im Fahrerdisplay.
S Der entsprechende Text .4. erscheint im Fahrerdisplay.
S Wenn vorhanden leuchtet die entsprechende Kontrollleuchte .5.
gelb.
S Der Warnsummer ertönt.
4
Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 3 können quittiert und
somit ausgeblendet werden (. Seite 172).
Weitere Hinweise zur Anzeigendarstellung . Seite 159.
5
2
0R12.0510.S0003
161
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fahrerdisplay
Priorität 4
3
Meldungen der Priorität 4 sind Hinweise auf Betriebszustände des
Fahrzeuges. Die Betriebs− und Verkehrssicherheit sind nicht einge
schränkt.
Meldungen der Priorität 4 werden folgendermaßen angezeigt:
S Das entsprechende Symbol .3. erscheint im Fahrerdisplay.
S Wenn vorhanden erscheint ein entsprechender Text .4. im Fahrer
display.
Oder
S Die entsprechende Kontrollleuchte .5. leuchtet rot bzw. gelb.
4
Weitere Hinweise zur Anzeigendarstellung . Seite 159.
5
0R12.0510.S0004
162
Fahrerarbeitsplatz MAN
Menüstruktur im Fahrerdisplay
Menüstruktur
Unfallgefahr
Nur bei Stillstand des Fahrzeuges durch das Menü navigieren. Im
mer die ganze Aufmerksamkeit dem Straßenverkehr widmen.
1
Im
"
"
"
2
0R33.0400.S0025
4
3
Menü navigieren
Feststellbremse einlegen.
Zündung einschalten, Motor ausschalten.
Taste .1. länger als ca. 3 Sekunden gedrückt halten − das Menü
wird im Fahrerdisplay angezeigt.
Mit Hilfe der beiden Tasten .1. und .2. unterhalb der Vorratsdruckanzei
ger wird durch die Menüstruktur navigiert.
Je nach Länge des Tastendrucks werden unterschiedliche Aktionen
ausgeführt:
S Taste länger als 3 Sekunden drücken − ein Menüpunkt wird auf
gerufen oder bestätigt.
S Taste kurz drücken − es wird durch das Menü geblättert oder
ein Menüpunkt abgebrochen.
Der Cursor .3. zeigt an, welcher Menüpunkt momentan zur Auswahl
steht.
Die Tasten sind in ihrer Funktion multifunktional. Je nach Menüpunkt
werden damit unterschiedliche Funktionen aufgerufen. Die Symbole
.4. stehen sinnbildlich für die Tastenfunktionen. Siehe auch nachfol
gende Tabelle.
0A2X.0400.P0006
163
Fahrerarbeitsplatz MAN
Menüstruktur im Fahrerdisplay
Symbole und ihre Tastenfunktionen
Symbol
Tastendruck
Links Rechts
kurz (< 3 Sek.)
Tastenfunktionen
Im Menü blättern.
kurz (< 3 Sek.)
Menüpunkt auswählen, eine Menüebene tiefer.
lang (> 3 Sek.)
Wert in Richtung des Pfeils ändern, z. B. Lautstärke einstellen.
kurz (< 3 Sek.)
Die Richtung der Pfeile kann durch kurzes Drücken der Taste umgekehrt werden.
Zurück zum ersten Menüpunkt.
kurz (< 3 Sek.)
Menüpunkt abbrechen, zurück zur nächsthöheren Menüebene.
lang (> 3 Sek.)
Menüpunkt bestätigen, zurück zur nächsthöheren Menüebene.
kurz (< 3 Sek.)
Menüpunkt abbrechen, zurück zur nächsthöheren Menüebene.
lang (> 3 Sek.)
Funktion löschen.
kurz (< 3 Sek.)
Zurück zur nächsthöheren Menüebene.
lang (> 3 Sek.)
Menüpunkt auswählen, eine Menüebene tiefer.
kurz (< 3 Sek.)
Menüpunkt abbrechen, zurück zur nächsthöheren Menüebene.
lang (> 3 Sek.)
Dateneingabe.
lang (> 3 Sek.)
Dateneingabe starten.
lang (> 3 Sek.)
Funktion löschen.
kurz (< 3 Sek.)
Funktion abbrechen.
kurz (< 3 Sek.)
Ausgewählten Menüpunkt permanent anzeigen (Monitoring).
Ohne Funktion.
164
Fahrerarbeitsplatz MAN
Menüstruktur im Fahrerdisplay
Menü verlassen
" Cursor auf die Leerzeile bewegen und mit OK" bestätigen.
Das Menü wird verlassen und es wird wieder die Grundanzeige an
gezeigt.
Wird für länger als ca. 30 Sekunden keine Taste betätigt, kehrt das
Fahrerdisplay selbstständig zur Grundanzeige zurück.
0A2X.0400.P0005
165
Fahrerarbeitsplatz MAN
Menüstruktur im Fahrerdisplay
Strukturbaum des Menüs
Unfallgefahr
Nur bei Stillstand des Fahrzeuges durch das Menü
navigieren. Immer die ganze Aufmerksamkeit dem Stra
ßenverkehr widmen.
Bei eingeschalteter Zündung oder laufendem Motor und
stehendem Fahrzeug steht das gesamte Menü zum Abruf
bereit.
Bei fahrendem Fahrzeug können die Fahrdaten, Kontroll
daten und die Einstellungen nur eingeschränkt eingesehen
werden.
Dargestellt ist das Fahrzeug−Menü inklusive aller mög
licher Sonderaustattungen.
Bei Neufahrzeugen wird die Bremsbelagstärke evtl.
nicht sofort mit 100 % angezeigt. Das System benötigt
mehrere Bremsvorgänge um sich zu justieren und
zeigt dann die korrekte Bremsbelagstärke an.
166
Fahrerarbeitsplatz MAN
Menüstruktur im Fahrerdisplay
Fahrzeug steht, Zündung EIN" oder Motor AN"
Fahrdaten
Anzeige AUS
Kontrolldaten
Einstellungen
Wartung
Diagnose
Sprache
Öldruck
(Ölstand)1
Öltemperatur
Warngeschwin
digkeit
Termine
Steuergeräte
Sprache 1
Warnsignal
Qualitäten
Sprache 2
Achslast
Verbrauch in ...
EU−Tagfahrlicht
Verbrauch Total
Batteriespan
nung
Reifendruck
Komponente
mit Qualitäten
Vor−Info in...
Liste der
Steuergeräte
Kontrollleuchten
Fahrzeit
Bremsbeläge
Tourzeit
Vorratsdruck
Durchschnitts−
Geschwindigkeit
Tour−km
Kurbelwelle
Momentan−Ver
brauch
Durchschnitts−
Verbrauch
Verbrauch Tour
Anhänger
Reifensolldruck
Reifensolldruck
Achse 1
Reifensolldruck
Achse 2
Reifensolldruck
Achse 3
Reifensolldruck
Achse 4
Vor−Info Wo
chen
Vor−Info km
Optimierung
Symbole rot /
gelb
Fahrzeug−Kenn
daten
Fahrgestell−Nr.
Motortyp
Motor Nr. (SW−
Version)
Betriebsstunden
Bremsbeläge
Tour
Betriebsstunden
Reifendruck
Total
Tour zurückset
Achslast Total
zen
! Nur bei Motor aus
167
Fahrerarbeitsplatz MAN
Menüstruktur im Fahrerdisplay
Fahrzeug fährt
Fahrdaten
Anzeige AUS
Momentan−Ver
brauch
Durchschnitts−
Verbrauch
Verbrauch Tour
Fahrzeit
Tourzeit
Durchschnitts−
Geschwindigkeit
Tour−km
Betriebsstunden
Tour
168
Kontrolldaten
Öldruck
Öltemperatur
Achslast
Batteriespan
nung
Reifendruck
Vorratsdruck
Anhänger
Reifendruck
Achslast Total
Einstellungen
Warngeschwin
digkeit
Warnsignal
Fahrerarbeitsplatz MAN
Einstell− und Rückstelltasten
2
3
1
0R33.0400.S0026
Uhrzeit einstellen
Die im Drehzahlmesser integrierte Uhrzeitanzeige .2. lässt sich über
die Taste .1. unterhalb der Kraftstoff−Vorratsanzeige einstellen.
Stunden und Minuten einstellen
" Feststellbremse einlegen.
" Zündung einschalten, Motor ausschalten.
" Gegebenenfalls Uhrzeitanzeige durch kurzes Drücken der Taste .1.
aufrufen.
" Taste so lange drücken (> 3 sec), bis die Stundenanzeige blinkt.
" Taste so oft kurz drücken bis die aktuelle Stunde angezeigt wird.
Mit jedem Tastendruck erhöht sich die Stundenanzeige.
" Taste so lange drücken, bis die Minutenanzeige blinkt.
" Taste so oft kurz drücken bis die aktuelle Minute angezeigt wird.
Mit jedem Tastendruck erhöht sich die Minutenanzeige.
" Taste so lange drücken, bis die gesamte Uhrzeitanzeige blinkt
und dann loslassen.
Die gewählte Uhrzeit ist eingestellt.
Wird für länger als ca. 20 Sekunden die Taste nicht betätigt, wird
wieder die vorher eingestellte Uhrzeit übernommen.
Ladedruck des Turboladers
Unterhalb der Uhrzeitanzeige zeigt der Bargraph .3. den aktuellen
Ladedruck des Turboladers.
169
Fahrerarbeitsplatz MAN
Einstell− und Rückstelltasten
Zwischen Uhrzeit− und Außentemperaturanzeige wech
seln
Die Uhrzeit wird im 24−Stundenformat, die Außentemperatur in °C
oder °F, je nach Sonderausführung, angezeigt. Der Messbereich der
Außentemperatur liegt zwischen −40 und +60 °C.
Mit Hilfe der Taste .1. lässt sich die Anzeige von der Uhrzeit auf die
Außentemperatur und umgekehrt wechseln.
" Taste kurz drücken − die Anzeige wechselt.
1
0R33.0400.S0026
Glatteiswarnung
Bewegt sich die Außentemperatur zwischen −5 und +4 °C und die
Fahrgeschwindigkeit ist > 3 km/h, wird die Uhrzeitanzeige verdrängt
und die aktuelle Außentemperatur .2. wird angezeigt.
Zusätzlich erscheint im Fahrerdisplay das Symbol für Glatteis .3..
3
Unfallgefahr
Auch wenn eine Außentemperatur dicht über dem Gefrierpunkt an
gezeigt wird, kann die Straße besonders in Waldschneisen oder auf
Brücken vereist sein. Fahrweise den Witterungsverhältnissen ent
sprechend anpassen.
2
0A34.0400.S0012
170
Fahrerarbeitsplatz MAN
Einstell− und Rückstelltasten
Instrumentenbeleuchtung einstellen
Unfallgefahr
2
Nur bei Stillstand des Fahrzeuges die Helligkeit der Instrumenten
beleuchtung einstellen. Immer die ganze Aufmerksamkeit dem Stra
ßenverkehr widmen.
Mit der Taste unterhalb der Kraftstoff−Vorratsanzeige lässt sich die
Helligkeit der Instrumente und des Fahrerdisplays einstellen.
" Taste .1. so lange drücken, bis im Anzeigefeld der Beleuchtungs
balken .2. erscheint.
" Taste mehrmals kurz drücken, bis die gewünschte Helligkeit ein
gestellt ist.
1
0R33.0400.S0027
Bei gedrückt gehaltener Taste wird der Beleuchtungsbalken durch
laufen und die Helligkeit verändert sich stufenlos.
171
Fahrerarbeitsplatz MAN
Einstell− und Rückstelltasten
Zwischen Tages− und Gesamtkilometeranzeige wechseln
Im Tachometer ist die Tages− und Gesamtkilometeranzeige inte
griert. Mit Hilfe der Taste unterhalb der Luftdruckanzeiger kann die
Anzeige gewechselt werden.
" Taste .1. kurz drücken − die Kilometeranzeige .2. wechselt.
2
Die Taste .1. dient auch dem Quittieren von Störungen und Fehler
meldungen der Priorität 3 (. Seite 192).
Mit Hilfe der Tasten .3. und .1. wird durch die Menüstruktur navigiert
(. Seite 163).
3 1
0A34.0400.S0013
172
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 1
Priorität 1 Störungen und Fehlermeldungen
Unfallgefahr
Bei Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 1 ist
die Betriebs− und Verkehrssicherheit gefährdet. Fahr
zeug sofort sicher zum Stehen bringen wenn dies ohne
Verkehrsgefährdung möglich ist. Motor abstellen, Ursa
che feststellen und beheben lassen.
Das System überprüft vor und während der Fahrt ständig
wichtige Fahrzeugfunktionen und −komponenten auf ihren
Zustand.
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
CAN Verbund
Ausfall
Störungen und dringend vorzunehmende Service−Maß
nahmen werden optisch und akustisch signalisiert und
nach vier Prioritäten bewertet. Diese Meldungen erschei
nen im Fahrerdisplay (. Seite 158).
Fehlermeldungen der Priorität 1 werden wie folgt ange
zeigt:
S Die zentrale Warnleuchte blinkt rot.
S Eine entsprechende Kontrollleuchte, sofern vorhanden,
leuchtet rot.
S Das STOP−Symbol im Fahrerdisplay erscheint.
S Das entsprechende Symbol erscheint im Fahrerdisplay.
S Der entsprechende Text erscheint im Fahrerdisplay.
S Der Warnsummer ertönt.
Ursache
Kommunikation zwi
schen Armaturenbrett
und Zentralelektrik ist
ausgefallen.
Hinweise
Unfallgefahr
Fahrzeug sofort sicher zum Stehen bringen bzw.
nicht anfahren. Ursache gegebenfalls von einer
NEOMAN−Service−Werkstatt feststellen und behe
ben lassen.
Ausfall der CAN−Kommunikation zwischen den
Steuergeräten und der Zentralelektrik.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
173
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 1
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
ZBR Ausfall
Ursache
Hinweise
Zentraler Bordrechner
ZBR ist ausgefallen.
Unfallgefahr
Fahrzeug sofort sicher zum Stehen bringen bzw.
nicht anfahren. Ursache von einer NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Ausfall der CAN−Kommunikation zwischen den
Steuergeräten und der Zentralelektrik.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Vorratsdruck
zu gering
Warndruckunterschrei
tung in einem der
überwachten Druck
kreise.
Unfallgefahr
Fahrzeug sofort sicher zum Stehen bringen bzw.
nicht anfahren. Ursache gegebenenfalls von einer
NEOMAN−Service−Werkstatt feststellen und behe
ben lassen.
Motor mit erhöhter Drehzahl laufen lassen, bis der
Luftdruck ca. 6 bar übersteigt und die Fehlermel
dung erlischt.
Der Abschaltdruck beträgt 12,5 bar.
174
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 1
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Vorratsdruck K1
zu gering
Vorratsdruck K2
zu gering
Vorratsdruck K3
zu gering
Vorratsdruck K4
zu gering
EDC
Ausfall
EDC S
Ausfall
FFR
Ausfall
Ursache
Dauerhafte Unter
schreitung des Vor
ratsdruckes im Kreis
1 2
1,
2, 3 bzw
bzw. 4 (Brems
kreis 1, 2, 3 bzw. 4,
dynamischer Siche
rungsdruck)
Zu geringer Luftdruck
im Feststellbremskreis.
Hinweise
Unfallgefahr
Fahrzeug sofort sicher zum Stehen bringen bzw.
nicht anfahren.
anfahren Ursache gegebenenfalls von einer
NEOMAN−Sevice−Werkstatt feststellen und beheben
lassen.
Motor mit erhöhter Drehzahl laufen lassen, bis der
Luftdruck ca. 6 bar übersteigt und die Fehlermel
Fehlermel
dungen erlöschen.
Der Abschaltdruck beträgt 12,5 bar.
Fehler in der Elektro
nik der Motorrege
lung. EDC nicht am
CAN.
Fehler in der Elektro
nik der Motorrege
lung.
Fahrzeugführungs
rechner nicht am
CAN.
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
175
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 1
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
PSC
Ausfall
Ursache
PSC (Pneumatic Sy
stem Controller) nicht
am CAN.
Hinweise
Unfallgefahr
Fahrzeug sofort sicher zum Stehen bringen bzw.
nicht anfahren. Ursache gegebenfalls von einer
NEOMAN−Service−Werkstatt feststellen und behe
ben lassen.
ECAM (Electronically Controlled Air Management
(Elektronisch gesteuerte Luftaufbereitung) ersetzt
durch PSC.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
SBW RA
Ausfall
SBW RA
Lenkung Ausfall
176
Steuergerät für ge
lenkte Nachlaufachse
(NLA) nicht am CAN.
Lenkverhalten stark
eingeschränkt wegen
Achszentrierung.
Lenkverhalten stark
eingeschränkt wegen
Achszentrierung.
Bei Kurvenfahrt Geschwindigkeit stark reduzieren.
Ursache von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
SBW RA = Steer By Wire Rear Axle, Gelenkte
Nachlaufachse.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 1
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
TCU
Ausfall
Ursache
Getriebe ist ausgefallen.
Getriebe ist nicht am
CAN.
Hinweise
Das automatische Getriebe kann Schaltungen nicht
mehr vornehmen. Ursache umgehend von einer
NEOMAN−Service−Werkstatt feststellen und behe
ben lassen.
TCU = Transmision Control Unit, Automatisches
Getriebe.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Retardertemp.
zu hoch
Öltemperatur des Retar
ders bzw. Intarders zu
hoch.
Fahrzeug mit Betriebsbremse zum Stehen bringen
bzw. nicht anfahren. Retarder bzw. Intarder aus
schalten. Mit erhöhter Motordrehzahl Retarder bzw.
Intarder abkühlen lassen. Sonst besteht Gefahr von
Getriebe− und Retarderschäden. Gegebenenfalls
Ursache von NEOMAN−Service−Werkstatt feststel
len und beheben lassen.
177
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 1
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Getriebetemp.
zu hoch
Ursache
Temperatur im Getrie
beölsumpf viel zu
hoch.
Hinweise
Gefahr von Getriebeschäden durch Überhitzung!
Fahrzeug sicher zum Stehen bringen. Motor nicht
sofort abstellen, sondern 1−2 Minuten weiterlaufen
lassen und Heizung auf volle Leistung stellen. Mo
tor abstellen und Getriebe abkühlen lassen. Ursa
che gegebenenfalls von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Getriebeölstand prüfen, gegebenenfalls korrigieren.
Maximale Temperaturwerte siehe Getriebeherstel
ler−Betriebsanleitung.
Generator
defekt
178
Generator ist ausgefal
len.
Ursache von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 1
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Kühlsystem
Ursache
Gradient Kühlwasser
größer 102 °C.
Hinweise
Gefahr von Motorschäden durch Überhitzung!
Fahrzeug sicher zum Stehen bringen. Läuft der
Kühlerlüfter, Motor nicht sofort abstellen, sondern
1−2 Minuten weiterlaufen lassen und Heizung auf
volle Leistung stellen. Motor abstellen und abküh
len lassen. Ursache gegebenenfalls von einer
NEOMAN−Service−Werkstatt feststellen und behe
ben lassen.
Kühlmittelstand prüfen . Seite 391.
Kühlsystem
Motor abstellen
Motorkühlung ist aus
gefallen.
Gefahr von Motorschäden durch Überhitzung!
Fahrzeug sofort sicher zum Stehen bringen bzw.
nicht anfahren. Ursache von einer NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Kühlmittelstand prüfen . Seite 391.
179
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 1
Kontroll
leuchten
180
Fahrerdisplay
Ursache
Öldruck
zu gering
Öldruck im Motor zu
gering. Öldrucküber
wachung ZBR.
Öldruck
zu hoch
Öldruck im Motor zu
hoch. Öldrucküberwa
chung ZBR.
Hinweise
Gefahr von Motorschäden durch Ölmangel! Ölstand
des Motors prüfen und gegebenenfalls Motoröl
nachfüllen (. Seite 394). Motorölstand täglich kon
trollieren.
Gefahr von Motorschäden durch Ölüberschuss!
Ölstand des Motors prüfen und gegebenenfalls
Motoröl ablassen. Motorölstand täglich kontrollieren.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 2
Priorität 2 Störungen und Fehlermeldungen
Bei Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 2 ist
die Betriebssicherheit gefährdet. Fahrzeug sicher zum
Stehen bringen, wenn dies ohne Verkehrsgefährdung
möglich ist. Ursache der Störung umgehend beheben
bzw. durch eine NEOMAN−Service−Werkstatt beheben
lassen.
Ist das Fahrzeug verkehrssicher und fahrbereit, ist eine
Weiterfahrt ohne Fahrgäste bis zur nächsten NEO
MAN−Service−Werkstatt zulässig.
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
TCO
Ausfall
TCO
Prüfen
Das System überprüft vor und während der Fahrt ständig
wichtige Fahrzeugfunktionen und −komponenten auf ihren
Zustand.
Störungen und dringend vorzunehmende Service−Maß
nahmen werden optisch und akustisch signalisiert und
nach vier Prioritäten bewertet. Diese Meldungen erschei
nen im Fahrerdisplay (. Seite 160).
Störungen der Priorität 2 werden wie folgt angezeigt:
S Die zentrale Warnleuchte leuchtet rot.
S Eine entsprechende Kontrollleuchte, sofern vorhanden,
leuchtet rot bzw. gelb.
S Das entsprechende Symbol erscheint im Fahrerdisplay.
S Der entsprechende Text erscheint im Fahrerdisplay.
S Der Warnsummer ertönt.
Ursache
Tachograph nicht am
CAN.
Tachograph nicht in
Ordnung. (System−
Event bzw. System−
Performance)
Hinweise
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
NEOMAN Service
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
181
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 2
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
TCO
Prüfen
Ursache
Tachograph nicht in
Ordnung. System−
Event bzw. System−
Performance bei digita
lem EU−Kontrollgerät
mit Kontrollleuchte.
Fahrerkarte bzw. Dia
grammscheibe nicht
eingelegt.
CAN Verbund
Ausfall
Elektrische Verbindung
zum Antriebsstrang ist
unterbrochen. Bus−Off,
z. B. Kurzschluss, am
Triebstrang−CAN.
Bremslicht Anhg.
Ausfall
Kurzschluss oder Ab
bruch bzw. Lampenfeh
ler bei Bremslicht des
Anhängers oder des
Zugfahrzeuges.
Bremssystem des An
hängers ausgefallen.
Anhänger−EBS setzt
Störung (rote Anhän
ger−Lampe) über
CAN−Bremse.
Hinweise
Die Fehlermeldung TCO prüfen" in Verbindung mit
der roten zentralen Warnleuchte und dem gelben
T−Symbol wird im Laufe des Produktionsjahres
2007 umgestellt auf einen Hinweis der Priorität 4
(. Seite 206).
Fahrerkarte einlegen . Seite 133 bzw. Seite 135.
Diagrammscheibe einlegen . Seite 138 bzw. Seite
139.
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Bremslicht
Zugm. Ausfall
Bremse
Anhänger
182
Ursache umgehend von einer NEOMAN
NEOMAN−Service−
Service
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Unfallgefahr
Langsam und vorsichtig fahren. Das Bremsverhalten
des Fahrzeuges kann sich ändern. Die Räder kön
nen beim Bremsen blockieren. Defekte an der
Bremsanlage umgehend in einer NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt beheben lassen.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 2
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Vorratsdruck K1
Vorratsdruck K2
Ursache
Vorratsdrücke im Kreis
1,2, 3 bzw. 4 sind un
plausibel. Anzeige er
folgt nur mit PSC
(Pneumatic System
Controller).
Vorratsdruck K3
Hinweise
Unfallgefahr
Fahrzeug sofort sicher zum Stehen bringen bzw.
nicht anfahren. Ursache gegebenenfalls von einer
NEOMAN−Sevice−Werkstatt feststellen und beheben
lassen.
ECAM (Electronically controlled air management
(Elektronisch gesteuerte Luftaufbereitung) ersetzt
durch PSC. Motor mit erhöhter Drehzahl laufen
lassen, bis der Luftdruck ca. 6 bar übersteigt und
die Fehlermeldungen erlöschen.
Vorratsdruck K4
Der Abschaltdruck beträgt 12,5 bar.
Vorratsdruck K3
zu gering
Zu geringer Luftdruck
im Feststellbremskreis.
Betriebsbremse ohne
Anhänger: Zu geringer
Luftdruck in Brems
kreis 3 (Feststell
bremse und Anhän
ger).
Unfallgefahr
Fahrzeug sofort sicher zum Stehen bringen bzw.
nicht anfahren. Ursache gegebenenfalls von einer
NEOMAN−Sevice−Werkstatt feststellen und beheben
lassen.
Motor mit erhöhter Drehzahl laufen lassen, bis der
Luftdruck ca. 6 bar übersteigt und die Fehlermel
dungen erlöschen.
Der Abschaltdruck beträgt 12,5 bar.
183
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 2
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Ursache
EBS
Notlauf
Defekt in der Elektro
nik des EBS. EBS
nicht am CAN.
ECAS
Ausfall
Niveauregulierung ist
ausgefallen.
Hinweise
Unfallgefahr
Die Funktionen des EBS/ABS−Systems sind ausge
fallen. Das Bremsverhalten des Fahrzeuges kann
sich ändern. Die Räder können beim Bremsen blok
kieren. Defekte an der Bremsanlage umgehend in
einer NEOMAN−Service−Werkstatt beheben lassen.
Bei abgesenktem Fahrzeug mit verminderter
Bremswirkung rechnen. Bei angehobenem Fahr
zeug besteht die Gefahr von Stoßdämpferbeschädi
gungen. Fahrzeug vorsichtig und langsam bewe
gen. Ursache umgehend von einer NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Manövrierfähigkeit des Fahrzeuges bei druckloser
Luftfederung . Seite 336.
ESP*
Ausfall
184
Elektronisches
Stabilitätsprogramm ist
ausgefallen oder nur
eingeschränkt funkti
onsfähig. ESP nicht
am CAN.
Es erfolgt kein automatischer Bremseingriff bei Kur
venfahrt mit überhöhter Geschwindigkeit und
Schleudern. Vorsichtig anfahren und fahren. Ursa
che umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 2
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
KSM
Ausfall
RET P
Ausfall
Ursache
Steuergerät für externen
Datenaustausch eines
kundenspezifischen
Sondermoduls ist aus
gefallen. KSM nicht am
CAN.
CAN−Verbindung zum
Primärretarder unterbro
chen.
RET S
Ausfall
CAN−Verbindung zum
Sekundärretarder unter
brochen.
Feststellbremse
Anzeige defekt
Feststellbremse kann
nicht angezeigt werden,
da CAN−Signal nicht
verfügbar.
Kein Leergas
Aufforderung vom auto
matischen Getriebe
nach Zündung EIN"
den Fuß vom Fahrpe
dal zu nehmen.
Hinweise
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Fahrzeug mit Betriebsbremse verzögern. Retarder
bzw. Intarder nicht benützen. Ursache umgehend
von einer NEOMAN−Service−Werkstatt feststellen
und beheben lassen.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Unfallgefahr
Stellung der Feststellbremse kann nicht mehr ange
zeigt werden. Das Fahrzeug kann durch eine nicht
eingelegte Feststellbremse wegrollen. Defekte an
der Bremsanlage umgehend in einer NEOMAN−
Service−Werkstatt beheben lassen.
Getriebe kann wegen zu hoher Drehzahl nicht
schalten.
185
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 2
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Ursache
Vorratsdruck
Nicht schalten
Kein Vorratsdruck an
Getriebe.
Tankgeber
Ausfall
Überwachung des
Kraftstoffvorrats ist
ausgefallen.
Hinweise
Ausführen der Gangschaltung nicht möglich. Ursa
che umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Tankgeber 2
Ausfall
Aufbau
prüfen
186
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Überwachung Tankgeber 1 bzw. 2 in ZBR auf
Kurzschluss oder Abbruch.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Warnung / Information
über KSM vom Auf
bau.
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 2
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Generator
Ausfall
Generator
Anzeige defekt
Keilriemen
nachspannen
Öldruck Lenkung
zu gering
Ursache
Generator ist ausgefal
len. Leitung Kl. L ist
auf Masse geschaltet
und Motor läuft. Zeit
verzögerung beim
Setzen und Rückset
zen des Diagnoseein
trags.
Ladekontrolle ist aus
gefallen. Bei Zündung
Einschalten ohne Mo
torstart liegt Leitung
Kl. L nicht auf Masse.
Drehzahldifferenz Ge
nerator−Motor kurz
zeitig zu groß.
Zu wenig Öl in der
Lenkhydraulik, Um
schaltventil ausgefal
len oder elektrischer
Kurzschluss.
Hinweise
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Unfallgefahr
Zu niedriger Ölstand kann zu Funktionsstörungen
oder gänzlichem Ausfall der Lenkung führen. Len
kung umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt überprüfen lassen.
Ölstand der Lenkhydraulik prüfen . Seite 392.
187
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 2
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Motordrehzahl
zu hoch
Ursache
Motordrehzahl zu
hoch.
Hinweise
In höheren Gang schalten bzw. Geschwindigkeit
reduzieren! Ursache umgehend von einer NEO
MAN−Service−Werkstatt feststellen und beheben
lassen.
Einspritzung wird gesperrt bis die Drehzahl wieder
kleiner einer Schwelle ist: D08: 3100 U/min, D20:
2800 U/min, D28: 2800 U/min.
Kühlwassertemp.
zu hoch
Kühlmitteltemperatur
übersteigt 102 °C. Mit
oder ohne Retarde
reingriff verschiedene
Grenzwerte.
Gefahr von Motorschäden durch Überhitzung! Ur
sache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Kühlmittelstand prüfen . Seite 391.
188
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 2
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Motoröltemp.
zu hoch
Ursache
Öltemperatur des Mo
tors ist zu hoch. Über
wachung durch ZBR.
Hinweise
Gefahr von Motorschäden durch Überhitzung!
Fahrzeug sicher zum Stehen bringen. Läuft der
Kühlerlüfter, Motor nicht sofort abstellen, sondern
1−2 Minuten weiterlaufen lassen und Heizung auf
volle Leistung stellen. Motor abstellen und abküh
len lassen. Ursache gegebenenfalls von einer
NEOMAN−Service−Werkstatt feststellen und behe
ben lassen.
Ölstand des Motors prüfen . Seite 393.
Kühlmittelstand prüfen . Seite 391.
Motorbremse
Ausfall
Fehler in der Elektronik
der Motorregelung.
AGR Ventilposition
über− oder unterschrit
ten.
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
189
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 2
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Ölstand SBW
RA zu gering
Ursache
Ölstand der SBW RA
zu gering. Sensierung
der zur Nachlaufachs
steuerung zugehörigen
Ölbehälter.
Hinweise
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
SBW RA = Steer By Wire Rear Axle, Gelenkte
Nachlaufachse.
SBW RA
Lenkung Ausfall
Lenkverhalten stark ein
geschränkt wegen
Achszentrierung.
Bei Kurvenfahrt die Geschwindigkeit stark reduzie
ren.
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Schalter defekt
Blinker li
Schalter defekt
Blinker re
Schalter defekt
Abblendlicht
Schalter defekt
Fernlicht
Schalter defekt
Lichthupe
Schalter defekt
Standlicht EIN
190
Kurzschluss oder Ab
bruch von Schalter
Blinker links bzw. rechts
(Schalter Fahrtrich
tungsanzeiger links
bzw. rechts) an ZBR.
Kurzschluss oder Ab
bruch von Schalter Ab
bl dli ht Fernlicht,
blendlicht,
F li ht
Lichthupe, an ZBR.
Anzeige von fehlendem
Schalter und aktiver
Einsatzfunktion.
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
lassen
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 2
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Schalter defekt
Warnblinker
Ursache
Warnblinkfunktion kann
nicht über Schalter aus
gelöst werden.
Hinweise
Die Warnblinkanlage kann nicht mehr eingeschaltet
werden. Ursache umgehend von einer NEOMAN−
Service−Werkstatt feststellen und beheben lassen.
191
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 3
Priorität 3 Informationen und Hinweise
Bei Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 3 ist
die Betriebssicherheit gefährdet. Ursache der Störung
beheben bzw. durch eine NEOMAN−Service−Werkstatt
beheben lassen.
Das System überprüft vor und während der Fahrt ständig
wichtige Fahrzeugfunktionen und −komponenten auf ihren
Zustand.
Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 3 werden
wie folgt angezeigt:
S
S
S
S
S
Die zentrale Warnleuchte leuchtet gelb.
Eine entsprechende Kontrollleuchte, sofern vorhanden,
leuchtet gelb.
Das entsprechende Symbol erscheint im Fahrerdisplay.
Der entsprechende Text erscheint im Fahrerdisplay.
Der Warnsummer ertönt.
Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 3 können
quittiert und somit ausgeblendet werden (. Seite 172).
Störungen und dringend vorzunehmende Service−Maß
nahmen werden optisch und akustisch signalisiert und
nach vier Prioritäten bewertet. Diese Meldungen erschei
nen im Fahrerdisplay (. Seite 161).
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
ABS
Ursache
ABS Funktion einge
schränkt.
Hinweise
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Anti−Blockier−System (ABS) . Seite 296.
192
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 3
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
ABS
Anhänger
ABS Anhänger
Ausfall
CAN Verbund
Ausfall
ASR
Ausfall
ESP* Ausfall
Ursache
Leitung von Anhän
ger−ABS auf GND:
Störung Anhänger−
ABS bzw. Drehzahl
sensortest Anhänger−
ABS, Fahrgeschwin
digkeit größer 12
km/h.
Stromversorgung An
hänger−ABS ist nicht
zwischen 100 mA und
2 A.
Fehler in der Elektro
nik des ABS. Verbin
dung von Instrumen
tentafel zur Zentral
elektrik ausgefallen.
Verbindung zum Mo
torsteuergerät gestört.
ESP (Elektronisches
Stabilitätsprogramm)
ist ausgefallen oder
nur eingeschränkt
funktionsfähig.
Hinweise
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Anti−Blockier−System (ABS) . Seite 296.
Elektronisch geregeltes Bremssystem (EBS) .
Seite 295.
Blinkt die Kontrollleuchte, so ist die ASR−Reduzie
rung eingeschaltet (. Seite 121).
Es erfolgt kein automatischer Bremseingriff bei Kur
venfahrt mit überhöhter Geschwindigkeit und
Schleudern. Vorsichtig anfahren und fahren. Ursa
che umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
193
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 3
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Batterie
Unterspannung
Unterspannung der
Batterie nach zu lan
ger Standzeit, nach
Motorstart bzw. nach
Kl. 15 EIN.
Abblendlicht li
Ausfall
Kurzschluss oder Ab
riss bzw. Lampenaus
fall Abblendlicht links
bzw. rechts.
Abblendlicht re
Ausfall
Blinker li
Ausfall
Blinker re
Ausfall
Fehler
Seitenmark. li
Fehler
Seitenmark. re
Fehler
Seitenmarkierung
194
Ursache
Ausfall der Blinker
lampe links bzw.
rechts, Lampenlast
Blinker links bzw.
rechts außerhalb der
Toleranz.
Ausfall mindestens ei
ner Seitenmarkie
rungsleuchte bzw.
Kurzschluss oder Ab
bruch.
Hinweise
Motor mit erhöhter Drehzahl laufen lassen, bis die
Fehlermeldung erlischt.
Unterspannungsschutzschalter . Seite 114.
Flüssigkeitsstand der Batterien prüfen . Seite 399.
Lampen der Scheinwerfereinheiten austauschen .
Seite 353.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Lampen der Blinkerleuchten austauschen . Seite
355
355.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Lampen der Seitenmarkierungsleuchten austau
schen . Seite 358.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 3
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Fernlicht li
Ausfall
Fernlicht re
Ausfall
Nebel−SW li
Ausfall
Nebel−SW re
Ausfall
Schalter defekt
Nebel−SW
Nebelschl.
Ausfall
Nebelschl. Anhg.
Ausfall
Ursache
Fernlicht links bzw.
rechts Kurzschluss
oder Abbruch bzw.
bzw
Lampenausfall.
Nebelscheinwerfer
links bzw. rechts Kurz
schluss oder Abbruch
bzw. Lampenausfall.
Einschaltfreigabe für
Schalter. Nebelschein
werfer defekt. Unter
bindet auch Freigabe
für Taster Nebel
schlussleuchte.
Nebelschlussleuchte
Kurzschluss oder Ab
bruch bzw. Lampe
nausfall.
Nebelschlussleuchte
Anhänger Kurzschluss
oder Abbruch bzw.
Lampenausfall.
Hinweise
Lampen der Scheinwerfereinheiten austauschen .
Seite 353.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Lampen der Nebelscheinwerfer austauschen .
Seite 354.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Ursache von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
Lampe der Nebelschlussleuchte austauschen .
Seite 357.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
368
195
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 3
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Scheinw. Höhe li.
Ausfall Autom.
Scheinw. Höhe re.
Ausfall Autom.
Standl. li
Ausfall
Standli. re
Ausfall
Standlicht
Ausfall
Zus−Fernlicht li
Ausfall
Zus−Fernlicht re
Ausfall
Zus−Fernlicht
Ausfall
Blinker Anhg. li
Ausfall
Blinker Anhg. re
Ausfall
196
Ursache
Automatische Leucht
weitenregulierung links
ausgefallen.
Stromversorgung
Standlicht links bzw.
rechts Kurzschluss
oder Abbruch bzw.
Lampenausfall.
f
Aus
gang ZBR.
Zusatz−Fernlicht links
Kurz
bzw. rechts Kurz
schluss oder Abbruch
bzw. Lampenausfall.
Zusatz−Fernlicht links
bzw. rechts Kurz
schluss oder Abbruch
bzw. Lampenausfall.
Ausfall der Blinker
lampe Anhänger links
bzw. rechts, Lampen
Lampen
last Blinker Anhänger
links bzw. rechts au
ßerhalb der Toleranz.
Hinweise
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
368
Lampen der Standlichter austauschen . Seite 353.
353
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Lampen der Scheinwerfereinheiten austauschen .
Seite 353.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
368
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 3
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Bremsentemp.
Anhänger
Bremsbelag
Anhg. prüfen
Verschleiß
Bremsbeläge
DIAGMUX
Ausfall
MUX
Ausfall
Ursache
Bremsen−Elektronik
im Anhänger meldet
zu hohe Bremsentem
peratur.
Bremsen−Elektronik
im Anhänger. Endver
schleiß mindestens ei
nes Bremsbelags.
Endverschleißpunkt
bei mindestens einem
der Bremsbeläge er
reicht.
Fehler im Multiplex−
System. Zentralrech
ner Multiplex Gesamt
fahrzeug nicht am
CAN.
Fehler im Multiplex−
System. Zentraler Mul
tiplex nicht am CAN.
Hinweise
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt beheben lassen.
Angezeigte Fehlernummer in einer NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt auslesen und beheben lassen.
197
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 3
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Ursache
TBM*
Ausfall
TBM (Telematik Bord
modul) nicht am CAN.
TPM*
Ausfall
TPM (Reifendruckkon
trollsystem) ausgefal
len. Es können keine
Daten von den Reifen
ausgewertet werden.
Hinweise
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Reifendruck prüfen, gegebenenfalls korrigieren.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368
Reifen
defekt
Druckverlust an min
destens einem Reifen
ab ca. 200 mbar/h.
Reifen
prüfen
Druckverlust an min
destens einem Reifen
ab ca. 60−80 mbar/h.
Reifendruck
Elektrische Verbin
dung zu einem Rad
modul ausgefallen.
Fahrzeug anhalten. Reifendruck prüfen. Gegeben
falls Rad wechseln oder umgehend von einer
NEOMAN−Service−Werkstatt überprüfen lassen.
Langsam und vorsichtig fahren. Reifendruck prü
fen. Gegebenfalls Rad wechseln oder umgehend
von einer NEOMAN−Service−Werkstatt überprüfen
lassen.
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Reifendruck prüfen, gegebenenfalls korrigieren.
198
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 3
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Reifendruck
zu gering
Reifendruck
zu hoch
Reifen Anhänger*
prüfen
Reifendruck
prüfen
Niveau
nicht erreicht
Getriebetemp.
zu hoch
Gefahr
Glatteis
Ursache
Unter− bzw. Über
druckdruck im Reifen,
Reifenspezifikationen
werden vermutlich
nicht eingehalten.
Unter− bzw. Über
druckdruck im Reifen,
Reifenspezifikationen
werden vermutlich
nicht eingehalten.
Reifen−Elektroniksen
sor im Anhänger mel
det zu hohen bzw. zu
niedrigen Reifendruck.
Reifendruck nicht im
Optimum.
Normalniveau wurde
nicht erreicht bzw.
kann von ECAS
(ECAS/CDC) nicht ein
gestellt werden.
Temperatur im Getrie
beölsumpf (Vorwar
nung).
Hinweis Außentempe
ratur auf Glatteis.
Hinweise
Reifendruck prüfen, gegebenenfalls korrigieren.
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Reifendruck prüfen, gegebenenfalls korrigieren.
Elektronische Niveauregulierung (ECAS) . Seite
295.
Mit Zentraler Warnleuchte Gelb, da sonst nicht quit
tierbar.
199
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 3
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
TANKEN
Ursache
Hinweis auf Tankre
serve.
Hinweise
Nächste Tankstelle aufsuchen.
Tanken . Seite 315.
Aufbau
prüfen
Warnung bzw. Infor
mation über KSM vom
Aufbau.
Kühlwasserstand
zu gering
Füllstand Kühlwasser
im Vorratsbehälter un
ter Min. Oder Lei
tungsbruch oder Lek
kage.
Bei laufendem Motor
ist die Ladespannung
dauerhaft zu gering.
Ladespannung
zu gering
200
Ladespannung
zu hoch
Bei Nenndrehzahl des
Motors ist die Lade
spannung zu hoch.
Öltemperatur
zu hoch
Temperaturüberschrei
tung des Hydrauliksy
stems.
Ursache von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
Kühlmittelstand prüfen, gegebenenfalls nachfüllen
. Seite 391.
Nicht benötigte Verbraucher ausschalten. Ursache
umgehend von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
beheben lassen.
Ursache von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
Ursache von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 3
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Ölstand Lenkung
Fehler
Öldruck Lenkung
zu gering
Luftfilter
wechseln
Ladedrucksensor
defekt
Motorölstand
prüfen
Ursache
Füllstand zu gering
bzw. el. Kurzschluss
oder Abbriss Schalter
in Vorratsbehälter für
Lenkhydraulik (Ver
bundene Behälter für
Kreis 1 und 2).
Zu wenig Öl in der
Lenkhydraulik, Um
schaltventil ausgefal
len, elektrischer Kurz
schluss.
Luftfilter ist zugesetzt.
Unterdruck hat Grenz
wert überschritten.
Ladedruck des Motors
kann nicht mehr ge
messen werden.
Anzeige erfolgt, wenn
elektrisch kein Ölstand
gemessen werden
kann oder wenn der
Ölstand deutlich au
ßerhalb der zulässigen
Max.− und Min.−
Werte liegt.
Hinweise
Ursache umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Ölstand Lenkhydraulik prüfen . Seite 392
Luftfilterzustand prüfen . Seite 404.
Ursache von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
Ursache von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
201
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 3
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
SW−Reinigung
Ausfall
Pumpe SWR: Lei
tungsfehler, Kurz
schluss, Abbruch
Erstzulassung
Erstzulassungsdatum
wurde noch nicht in
das Wartungssystem
eingegeben.
Service fällig*
Wartung fällig*
Telefon*
prüfen
INFO! Fehler
Fett Z−Schmier.
202
Ursache
Service ist fällig. Mit
teilung vom FFR, in
dem Menüpunkt Ser
vice zu sehen.
Wartungsarbeiten sind
fällig. Mitteilung vom
FFR, in dem Menü
punkt Wartung zu se
hen.
Kein Empfang des Te
lefons.
Zuwenig Fett im Vor
ratsbehälter. Zentral
schmierung bzw. Ka
belabriss oder Kurz
schluss
Hinweise
Ursache von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
Ohne Eingabe des Erstzulassungsdatums kann die
Berechnung der Wartungsempfehlung nicht erfol
gen.
Erstzulassungsdatum über Menü eingeben . Seite
163.
Service bzw. Wartung von einer NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt durchführen lassen.
Wartung von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
durchführen lassen.
Karte, Empfang, Akku des Telefons überprüfen.
Ursache von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 4
Priorität 4 Informationen und Hinweise
Meldungen der Priorität 4 sind Hinweise auf Betriebs
zustände des Fahrzeuges. Die Betriebs− und Ver
kehrssicherheit ist nicht eingeschränkt.
Das System überprüft vor und während der Fahrt ständig
wichtige Fahrzeugfunktionen und −komponenten auf ihren
Zustand.
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Ursache
Nebelschlussleuchte ist
eingeschaltet.
ENDE Lichttest
Lichttest
Lichttest
ABBRUCH
Bel. Überw.
freigeben
Bel. Überw.
sperren
Blinkertest
Lichttest
neu durchführen
Beleuchtungslernlauf ist
aktiv.
Meldungen der Priorität 4 werden folgendermaßen ange
zeigt:
S
S
Das entsprechende Symbol erscheint im Fahrerdisplay.
Wenn vorhanden, erscheint ein entsprechender Text im
Fahrerdisplay.
Oder
S Eine entsprechende Kontrollleuchte leuchtet rot bzw.
gelb.
Hinweise
Nebelschlussleuchte ein− bzw. ausschalten .
Seite 122.
Beleuchtungstest durchführen . Seite 124.
203
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 4
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
INFO
Kein Fahrniveau
NEUTRAL
SCHALTEN
Feststellbremse
einlegen
Retarderleistung
reduziert
Retardertemp.
zu hoch
Ursache
Nachlaufachsenentlastung
ist aktiv, Nachlaufachse
ist entlastet.
Normalniveau wurde nicht
erreicht.
Getriebe wurde beim Ab
stellen des Motors nicht
auf neutral geschaltet.
Feststellbremse wurde
beim Abstellen des Mo
tors nicht eingelegt.
Überhitzungsschutz be
grenzt das Retarder
bremsmoment.
Öltemperatur des Retar
ders bzw. Intarders zu
hoch.
Der Bremsomat des Re
tarders bzw. Intarders be
findet sich momentan im
Einsatz.
204
Hinweise
Elektronische Niveauregulierung (ECAS) . Seite
295.
Fahrzeug abstellen, Parken . Seite 313.
Fahrzeug mit Betriebsbremse verzögern. Retarder
bzw. Intarder nicht benützen. Mit erhöhter Motor
drehzahl Retarder bzw. Intarder abkühlen lassen,
sonst besteht Gefahr von Getriebe− und Retarder
schäden. Bei häufigerem Auftreten Ursache von
NEOMAN−Service−Werkstatt feststellen und behe
ben lassen.
Bei der Bremsomatfunktion wird nicht die Retarder
stufe eingeblendet. Nach Beendigung der Retarder
bremsung erlischt das Symbol.
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 4
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Ursache
Retarderleistung begrenzt.
Vorgewählte Stufe wird
zusammen mit dem Sym
bol rechts unten einge
blendet.
Der Retarder bzw. Intar
der befindet sich momen
tan im Einsatz.
Hinweise
Bei der Bremsomatfunktion wird nicht die Retarder
stufe eingeblendet. Nach Beendigung der Retarder
bremsung erlischt das Symbol.
Die vorgewählte Retarderstufe wird zusätzlich im
Symbol eingeblendet. Nach Beendigung der Retar
derbremsung erlischt das Symbol.
Knickschutz fehlerhaft.
Ursache von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
Motorbremse aktiv.
Bei Ausstattung mit Retarder.
Pannenruf
abgebrochen
Pannenruf
aktiv
Pannenruf
eingegangen
Pannenruf
freigegeben
Pannenruf
kein Netz
Pannenruf wurde nach
Freigabemeldung kein 2.
mal betätigt.
Pannenruf wurde abge
setzt.
Pannenruf ist von Zentrale
automatisch bestätigt.
Hinweis: Pannenruf wird
mit nächster Tastenbetäti
gung ausgelöst.
Verbindung zum Mobil
funk−Netz fehlt.
205
Fahrerarbeitsplatz MAN
Fehlermeldungen Priorität 4
Kontroll
leuchten
Fahrerdisplay
Code ungültig
Sperre aktiv
206
Ursache
Schlüsselcode der Weg
fahrsperre* ist unbekannt.
Hinweise
Gültigen Schlüssel verwenden.
Tachograph nicht in Ord
nung. System−Event bzw.
System−Performance bei
digitalem EU−Kontrollge
rät mit Kontrollleuchte.
Ursache gegebenenfalls von einer NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Fahrerkarte bzw. Dia
grammscheibe nicht ein
gelegt.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Fahrerkarte einlegen . Seite 133 bzw. Seite 135.
Diagrammscheibe einlegen . Seite 139.
Fahrerarbeitsplatz
Fahrerarbeitsplatz VDV
VDV
Übersicht
Stand− und Fahrlicht
Schalter und Taster
Tachograph
Anzeigeinstrumente
Warn− und Kontrollleuchten
Fahrerdisplay
Fahrerdisplay−Anzeigen
Störungen und Fehlermeldungen
207
Fahrerarbeitsplatz VDV
Übersicht
Übersicht Fahrerarbeitsplatz
1 2
3
4
5
6
7
8
9
25
24
10
26
12
23
21
20
22
19
18
17
208
16
15
14 13
11
Fahrerarbeitsplatz VDV
Übersicht
Bezeichnung
Seite
Bezeichnung
Seite
1
Tastergruppe links
213
19
NotlöseHaltestellenbremse
112
2
Lüftungsdüse
20
NOT−AUS−Schalter
110
3
Tachometer
230
21
Außenspiegeleinstellung
62
4
Kontrollleuchten
232
22
Tastergruppe Zusatz
226
5
Fahrerdisplay
236
23
Bedieneinheit HLK
66
6
Haltestellenbremse
307
24
Feststellbremse
313
7
Tastergruppe rechts
219
25
Fahrlichtschalter
210
8
Lüftungsdüse
26
Kombihebel links
9
WahlschalterAutomatikgetriebe
290
10
Türtaster
36
11
Tachograph
139
12
Retarder / Intarder
309
13
Fahrpedal
14
Betriebsbremspedal
306
15
Zündschloss
273
16
Lenkradverstellung
61
17
BedieneinheitZusatzheizung
73
18
Dachluken öffnen / schließen
71
209
Fahrerarbeitsplatz VDV
Stand− und Fahrlicht
Standlicht und Fahrlicht einschalten
0
Standlicht und Fahrlicht sind über den Drehschalter links im Armatu
renbrett bedienbar. Das Standlicht kann auch bei ausgeschalteter
Zündung eingeschalten werden. Bild ist beispielhaft.
1
Standlicht einschalten
" Drehschalter in Stellung ! drehen.
Standlicht und Seitenmarkierungsleuchten sind eingeschaltet.
2
Standlicht ausschalten
" Drehschalter in Stellung = zurück drehen.
0A2X.0400.P0002
Fahrlicht einschalten
" Zündung einschalten.
" Motor starten.
" Drehschalter in Stellung drehen.
Fahrlicht ausschalten
" Drehschalter in Stellung = zurück drehen.
Nach Ausschalten des Motors bzw. Zurückschalten des Zünd
schlüssels auf Stellung 1, schaltet das Fahrlicht automatisch auf
Standlicht um.
Nebelscheinwerfer einschalten
" Stand− oder Fahrlicht einschalten.
" Drehschalter bis zur ersten Rasterstellung herausziehen.
Nebelscheinwerfer ausschalten
" Drehschalter bis Anschlag eindrücken.
210
Fahrerarbeitsplatz VDV
Stand− und Fahrlicht
Tagfahrlicht*
" Drehschalter in Stellung = drehen.
" Motor laufen lassen.
Das Standlicht und die Seitenmarkierungsleuchten sind
eingeschaltet.
Das Fahrlicht ist gedimmt aktiviert (zum Beispiel bei Son
derausführung Skandinavien). Sobald das Standlicht und/
oder Fahrlicht eingeschaltet werden, ist das Tagfahrlicht
gesperrt.
Fernlicht, Lichthupe und Fahrtrichtungsanzeiger werden
über den Kombihebel bedient (. Seite 304).
Nach Abstellen des Motors und noch aktiver Zündung,
schaltet das Fahrlicht automatisch auf Standlicht um.
In Österreich wird das Tagfahrlicht nicht gedimmt akti
viert (100 %).
Nebelschlussleuchten einschalten
" Fahrlicht− oder Nebelscheinwerfer einschalten.
" Drehschalter bis Anschlag herausziehen.
Die Kontrollleuchte im Drehschalter leuchtet.
Nebelschlussleuchten ausschalten
" Drehschalter bis zur 1. Rasterstellung bzw. bis An
schlag eindrücken.
Die Kontrollleuchte im Drehschalter erlischt.
211
Fahrerarbeitsplatz VDV
Stand− und Fahrlicht
DIM / DIP (Tagfahrlicht nur für Großbritannien)
Die Steuerung DIM / DIP wird nur dann aktiviert, wenn
das Standlicht eingeschaltet ist und das Fahrlicht nicht
betätigt wird. Nebel− und Fernscheinwerfer im Stoß
fänger werden gedimmt aktiviert, wenn der Motor läuft
und Standlicht und Seitenmarkierungsleuchten einge
schaltet sind. Wird das Fahrlicht oder der Nebelschein
werfer betätigt, wird DIM / DIP gesperrt. Ebenso wird
beim Betätigen der Lichthupe der gedimmte Nebel
scheinwerfer ausgeschaltet. Das Fernlicht sowie das
Zusatzfernlicht im Stoßfänger werden aktiviert.
Im englischsprachigen Raum sind die Bezeichnungen
dipped−beam und dimmed−headlight für das Fahr
licht gebräuchlich.
212
Fernlicht, Lichthupe und Fahrtrichtungsanzeiger werden
über den Kombihebel bedient (. Seite 304). Nach
Ausschalten der Zündung schaltet das Fahrlicht auto
matisch auf Standlicht um. Bei Abriss der elektrischen
Leitung zum Fahrlichtschalter schaltet sich automatisch
das Standlicht ein sobald die Zündung eingeschaltet
wird. Bei Abriss der elektrischen Leitung zum Stand
lichtschalter und zum Fahrlichtschalter schaltet sich
automatisch das Standlicht ein. Wird der Motor gestar
tet, schaltet sich automatisch das Fahrlicht ein.
Der Fahrer wird beim Verlassen des Fahrzeuges durch
ein akustisches Warnsignal für 10 Sekunden daran
erinnert, dass die Beleuchtung (Stand−, Fahr− oder
Fernlicht) noch eingeschaltet ist.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster links
Schalter und Taster links
In der nachfolgenden Tabelle sind die Schalter und
Taster aufgeführt. Je nach Ausstattung sind nicht alle
installiert.
Alle Funktionen sind nach Einschalten der Zündung
aktivierbar.
Verschiedene Schalter und Taster sind mit einer Memo
ryfunktion versehen. Der vor dem Abschalten der Zün
dung gewählte Funktionszustand wird nach dem Wie
dereinschalten wieder aktiviert.
Taster
Retarder aus
Funktionen
Retarder AUS/EIN
Hinweise
Bei deaktiviertem Retarder ist die Retardersteuerung
weder über die Betriebsbremse noch den Retarderhe
bel möglich. Bei ausgeschaltetem Retarder leuchtet
die LED im Taster.
Retarder wechseln
2. Stufe: Retarder über Retarderhe
bel aktivierbar
0. Stufe: Retarder über Betriebs
bremse und Retarderhebel
aktivierbar
1. Stufe: Retarder manuell hoch
schaltbar
Der Retarder wird im manuellen Betrieb pro Tasten
druck um eine Stufe höher geschaltet.
213
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster links
Taster
ASR−Abschaltung
Funktionen
ASR AUS
Hinweise
Unfallgefahr
Fahrzeug mit abgeschaltetem ASR mit großer Vorsicht
bewegen. Die Fahrstabilität des Fahrzeuges ist redu
ziert, es kann seitlich ausbrechen.
Nach dem Starten des Motors ist die ASR aktiv. Sie
kann aber bei Bedarf, z. B. bei tiefem Schnee, Matsch
oder Schotter, abgeschaltet werden, um eine bessere
Traktion zu erreichen.
Sonnenblendenver Elektrische Sonnenblende hoch−
stellung*
bzw. herunterfahren
Warnblinkanlage
Warnblinkanlage EIN/AUS
Warnblinkanlage nur im Notfall einsetzen!
Die Warnblinkanlage ist auch ohne eingeschalteter
Zündung aktivierbar. Sämtliche Blinkleuchten leuchten
dabei in Intervallen auf.
Warndreieck, Warnblinkleuchte, Warngeräte . Seite
96.
Außenlautspre
cher*
214
Außenlautsprecher EIN/AUS
Zuerst Schalter Außenlautsprecher einschalten, dann
über Sprechanlage sprechen.
Der Außenlautsprecher ist nur bei Stillstand des Fahr
zeuges aktivierbar.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster links
Taster
Funk*
Funktionen
Sprechfunk EIN/AUS
Hinweise
Unfallgefahr
Funkanlage nur dann bedienen, wenn es die aktuelle
Verkehrssituation erlaubt. Immer die ganze Aufmerk
samkeit dem Straßenverkehr widmen.
Bei aktiviertem Sprechfunk leuchtet die LED im Taster.
Innenbeleuchtung
0. Stufe: Innenbeleuchtung AUS
1. Stufe: Innenbeleuchtung EIN
2. Stufe: Innenbeleuchtung EIN / 1.
Leuchte aus
Zahltisch− und
Fahrerplatzbe
leuchtung
Zahltisch− und Fahrerplatzbeleuch
tung EIN/AUS
Fahrerlüfter*
Fahrerlüfter EIN/AUS
In der 1. Stufe ist bei Fahrt die Leuchtkraft der 1. In
nenleuchte reduziert. Beim Öffnen der Tür 1 wird auto
matisch auf die volle Leuchtkraft erhöht.
In der 2. Stufe ist nur die 1. Innenleuchte aktiv.
Bei Motorstillstand ist die Leuchtkraft aller Innenleuch
ten reduziert.
Bei ausgeschalteter Zahltischbeleuchtung, eingeschal
teter Zündung und Standlicht wird die Beleuchtung
durch Öffnen der Tür 1 aktiviert.
Bei ausgeschalteter Zündung wird die Beleuchtung
durch Öffnen der Tür 1 von außen für ca 120 Sekun
den aktiviert.
Bei eingeschaltetem Fahrerlüfter leuchtet die LED im
Schalter.
215
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster links
Taster
Batterie−Haupt
schalter, elek
trisch*
216
Funktionen
2. Stufe: Batterie AUS
0. Stufe: Neutral
1. Stufe: Batterie EIN
Hinweise
Der elektrische Batterie−Hauptschalter trennt automa
tisch ca. 35 Sekunden nach dem Ausschalten die
Verbindung zwischen der Batterie und dem elektri
schen System, sobald alle Stromverbraucher abge
schaltet sind.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster links
Beleuchtungstest durchführen
Der Beleuchtungstest überprüft die Funktion der komplet
ten Außenbeleuchtung und der Fahrtrichtungsanzeiger
außer den Rückfahrleuchten. Beleuchtungstest nach einem
Lampentausch bzw. bei Änderung der Anzahl der Fahrt
richtungsanzeiger durchführen. Der Test dauert ca. 2 Minu
ten; dabei werden alle Lampen ein− und ausgeschaltet.
Der Beleuchtungstest basiert auf einer Erkennung der
Lampenlasten der linken und rechten Fahrzeugseite. Dabei
wird der Strom der linken und rechten Fahrtrichtungsan
zeigerkabel gemessen. Aus den erkannten Werten wird die
Anzahl der Lampen abgeleitet und gespeichert.
" Feststellbremse einlegen.
" Zündung ausschalten.
" Innenbeleuchtung einschalten.
" Displaywechseltaster (. Seite 220) 3x nach oben betä
tigen bis der Summer ertönt.
" Zündung einschalten.
" Motorraumklappe schließen.
" Lichthupe (. Seite 304) für ca. eine Sekunde betäti
gen − der Beleuchtungstest startet und ein entspre
chendes Symbol erscheint im Fahrerdisplay.
" Um das Fahrzeug herumgehen und die Lampen kon
trollieren.
" Lichthupe innerhalb von zwei Minuten erneut für ca.
eine Sekunde betätigen − der Beleuchtungstest ist
abgeschlossen und die Lampenlast ist aufgenommen.
Im Fahrerdisplay erscheint ein entsprechendes Symbol
bei erfolgreichem Abschluss des Tests.
Wird nicht innerhalb von zwei Minuten während des
Beleuchtungstests die Lichthupe erneut betätigt, bricht
der Beleuchtungstest ergebnislos ab. Die Funktion der
Fahrtrichtungsanzeiger wurde dann nicht getestet.
" Zum Abschluss Zündung für mindestens 5 Sekunden
ausschalten.
Beleuchtungstest mit Anhänger oder Skikoffer
Nach Einstecken der Anhängersteckdose erfolgt eine auto
matische Erkennung der Fahrtrichtungsanzeigeranzahl des
Anhängers oder Skikoffers. Danach kann der Beleuch
tungstest durchgeführt werden.
Der Beleuchtungstest wird auf dieselbe Weise durchgeführt
wie beim Beleuchtungstest ohne Anhänger.
Auch die Anzeigen im Fahrerdisplay sind sinngemäß.
217
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster links
Beleuchtungstest nach Erhöhen der Lampenlast
Wird am Zugfahrzeug oder dem Anhänger nachträglich
ein zusätzlicher Fahrtrichtungsanzeiger angebaut, muss die
Lampenlast danach neu gespeichert werden.
" Beleuchtungstest durchführen.
Die Lampenlast stimmt wieder mit dem gespeicherten
Wert überein. Bei Ausfall eines Fahrtrichtungsanzeigers im
Fahrbetrieb kann dies nun wieder im MFD angezeigt wer
den.
Anzeige eines Fahrtrichtungsanzeigerausfalles
Wird beim Beleuchtungstest eine niedrigere Lampenlast
als die gespeicherte festgestellt, wird ein Fahrtrichtungsan
zeigerausfall angezeigt. In diesem Fall muss die entspre
chende Glühlampe ausgetauscht werden.
" Entsprechende Glühlampe austauschen (. Seite ab
352).
" Zündung für mindestens 5 Sekunden ausschalten und
wieder einschalten.
" Fahrtrichtungsanzeiger über Kombihebel betätigen oder
Warnblinkanlage kurz einschalten.
Die Lampenlast stimmt wieder mit dem gespeicherten
Wert überein. Bei Ausfall eines Fahrtrichtungsanzeigers im
Fahrbetrieb kann dies nun wieder im MFD angezeigt wer
den.
218
Lampenlasten des Zugfahrzeuges
Die minimale Lampenlast pro Fahrzeugseite beträgt 3x 21
W, die maximale 4x 21 W.
Lampenlasten des Anhängers bzw. Skikoffers
Die minimale Lampenlast pro Anhängerseite beträgt 1x 21
W, die maximale 4x 21 W.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster rechts
Schalter und Taster rechts
In der nachfolgenden Tabelle sind die Schalter und
Taster aufgeführt. Je nach Ausstattung sind nicht alle
installiert.
Alle Funktionen sind nach Einschalten der Zündung
aktivierbar.
Verschiedene Schalter und Taster sind mit einer Memo
ryfunktion versehen. Der vor dem Abschalten der Zün
dung gewählte Funktionszustand wird nach dem Wie
dereinschalten wieder aktiviert.
Taster
Displaydimmung
Funktionen
2. Stufe: Dimmung heller
0. Stufe: Standardwert
1. Stufe: Dimmung dunkler
Hinweise
Nach Ausschalten der Zündung wird die eingestellte
Displaydimmung wieder auf den ursprünglichen Stan
dardwert zurückgesetzt.
219
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster rechts
Taster
Diagnosemodus
und Displayanzei
gewechsel
220
Funktionen
Diagnosemodus aufrufen
Fehlermeldungen der Priorität 3
quittieren.
Displayanzeige wechseln
S Bremsdruckmenü
S Kraftstoffvorratsmenü
S Kühlwassertemperatur
Weiterblättern bei mehreren ange
zeigten Fehlermeldungen.
Hinweise
Diagnosemodus: Durch Drücken des Tasters am
Werkzeugsymbol > 5 Sek. wird der Diagnosemodus
aufgerufen. Dieser wird nur für Diagnosezwecke in
einer NEOMAN−Service−Werkstatt benötigt.
Quittieren: Kurzes Antippen des Tasters am Werk
zeugsymbol quittiert aufgetretene Fehlermeldungen
der Priorität 3 (. Seite 259).
Displayanzeigewechsel: Mit dem Taster Displayanzei
gewechsel lassen sich verschiedene Funktionen aus
führen:
S Sofern keine Fehlermeldung anliegt, werden durch
Antippen des Tasters am Kreissymbol die ver
schiedenen Menüs durchgeschaltet. Erneutes An
tippen quittiert die aufgerufene Displayanzeige.
S Es bleiben alle voreingestellten Menüs für ca. 4
Sekunden angezeigt. Anschließend erscheint wie
der das Haltestellen− oder Fahrmenü.
S Durch Halten des Tasters bleibt das angezeigte
Menü sichtbar. Durch erneutes Drücken oder
durch Betätigen eines Haltewunschtasters wird
das Menü wieder verlassen.
Weiterblättern: Liegen mehrere Fehlermeldungen vor,
werden diese durch Antippen des Tasters am Kreis
symbol im Fahrerdisplay angezeigt. Weiterblätternsym
bol im Fahrerdisplay . Seite 237.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster rechts
Taster
Heben über
Niveau
Funktionen
Heben EIN/AUS
Hinweise
Unfallgefahr
Bei angehobenem Fahrzeug keine längeren Strecken
und ausschließlich Schrittgeschwindigkeit fahren.
Fahrzeug senken*
Senken EIN/AUS
Kneelingumschal
tung Hand / Auto
Kneelingautomatik EIN/AUS
Das Fahrzeug kann zum Rangieren bis zu einer Ge
schwindigkeit > 20 km/h um ca. 60 mm über Fahrni
veau angehoben werden. Bei Geschwindigkeiten > 20
km/h wird die Funktion automatisch deaktiviert.
Anheben und Absenken auf Fahrniveau funktioniert
nur bei geschlossenen Türen. Der Türfreigabeschalter
darf dabei nicht aktiv sein.
Durch nochmaliges Drücken des Tasters Heben" oder
Senken" wird das Normalniveau angesteuert.
Nur im vollständig angehobenen Zustand ist das
Öffnen der Türen möglich.
Beim Anheben muss ausreichender Luftdruck vorhan
den sein.
Bei nicht gesetzter Kneelingautomatik wird kein Knee
ling" durchgeführt. Die Vorwahl kann auch während
der Fahrt gesetzt werden, spätestens jedoch bevor
der Türfreigabeschalter aktiviert wird.
Während des Kneelingvorgangs oder nach Öffnen
einer Tür oder durch Einlegen des Türfreigabeschalters
ist das Aktivieren der Kneelingautomatik nicht möglich.
221
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster rechts
Taster
Kneeling manuell
Notheben
Funktionen
2. Stufe: Kneeling heben
0. Stufe: Fahrniveau
1. Stufe: Kneeling senken
Notheben EIN/AUS
Hinweise
Vorzeitiges Loslassen des Tasters bewirkt eine selbst
tätige Rückkehr des Busaufbaus in das Fahrniveau.
Als Sonderausstattung wird beim Schließen der Türen
der Busaufbau automatisch auf Fahrniveau angeho
ben.
Bei aktivem Kneeling wird die Haltestellenbremse au
tomatisch eingelegt.
Haltestellenbremse notlösen . Seite 112.
Unfallgefahr
Nothebentaster nur bei Gefahr betätigen. Beim Nothe
ben des Fahrzeuges darauf achten, dass keine Perso
nen eingeklemmt oder verletzt werden.
Während des automatischen Kneelingvorganges ist ein
Anheben auf das Fahrniveau durch Notheben trotz
geöffneter Türen möglich.
Ein Anheben über das Fahrniveau hinaus ist nicht
möglich.
Für ein anschließendes Kneeling müssen alle Türen
vorher geschlossen werden.
222
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster rechts
Taster
Kinderwagen set
zen / löschen
Funktionen
2. Stufe: Kinderwagen löschen
0. Stufe: AUS
1. Stufe: Kinderwagen setzen
Rollstuhlrampe frei Rollstuhlrampenfreigabe EIN/AUS
geben
Rollstuhllift
2. Stufe: Rollstuhllift heben
0. Stufe: Rollstuhllift AUS
1. Stufe: Rollstuhllift senken
Hinweise
Durch Kinderwagen Setzen" wird die Türschließ
automatik an der zweiten Tür deaktiviert. Das entspre
chende Symbol erscheint im Fahrerdisplay.
Durch Kinderwagen Löschen" wird die Türschließauto
matik wieder aktiviert. Die Tür schließt automatisch je
nach eingestellter Zeit.
Erst nach Freigeben der Rollstuhlrampe kann der Roll
stuhllift aktiviert werden. Nach freigegebener Rollstuhl
rampe leuchtet die entsprechende Kontrollleuchte.
Bei freigegebener Rollstuhlrampe ist die Haltestellen
bremse aktiv.
Taster so lange betätigen, bis der Rollstuhllift vollstän
dig auf dem Asphalt aufliegt bzw. bis er das Niveau
des Fahrzeugbodens erreicht hat.
223
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster rechts
Taster
Schulbusblinker
Funktionen
Schulbusblinker EIN/AUS
Hinweise
Aktivieren des Schulbusblinkers ist nur bei eingeschal
teter Zündung möglich. Sämtliche Blinkleuchten wer
den dabei in Intervallen aktiviert. Bei aktiviertem Schul
busblinker leuchtet die LED im Taster.
Der Schulbusblinker kann auch durch Blinken nach
links deaktiviert werden oder indem das Fahrzeug aus
dem Stillstand auf > 1 km/h beschleunigt wird.
Kombihebel bedienen . Seite 304.
Türflügel rechts
oder links sperren
Türflügel links
sperren
224
2. Stufe: Türflügel links sperren
0. Stufe: Türflügel links und rechts
entsperren
1. Stufe: Türflügel rechts sperren
Türflügel links sperren EIN/AUS
Türflügel rechts
sperren
Türflügel rechts sperren EIN/AUS
Türfreigabe / Tür
schließautomatik
Türfreigabe / Türschließautomatik
EIN/AUS
Die Funktion ist bei geschlossenen Türen aktivierbar.
Türflügel links sperren: Der vordere Türflügel öffnet,
der hintere Türflügel bleibt geschlossen.
geschlossen
Türflügel rechts sperren: Der hintere Türflügel öffnet,
der vordere Türflügel bleibt geschlossen.
Durch Betätigen
g des entsprechenden Türtasters öffnen
sich wieder
ieder beide Türflügel.
Türflügel
Nach Einschalten der Türfreigabe / Türschließautomatik
können die Türen 2 oder 3 durch die Fahrgäste von
innen oder außen geöffnet werden. Die Türen schlie
ßen automatisch nach einer voreingestellten Zeit.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster rechts
Taster
Motor Start/Stop*
Funktionen
Motor EIN/AUS
Hinweise
Unfallgefahr
Bei laufendem Motor mit geöffneter Motorraumklappe
besteht hohe Verletzungsgefahr. Nicht in den Bereich
sich drehender Teile fassen.
Beim Abstellen erfolgt eine kurze Zeitverzögerung bis
zum Motorstillstand.
Motor starten . Seite 275.
Türtaster
Tür AUF/ZU
Öffnet und schließt die entsprechende Tür (. Seite
36).
225
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster Zusatz links
Zusatzschalter− und Tastergruppe links
In der nachfolgenden Tabelle sind die Schalter und
Taster aufgeführt. Je nach Ausstattung sind nicht alle
installiert.
Alle Funktionen sind nach Einschalten der Zündung
aktivierbar.
Verschiedene Schalter und Taster sind mit einer Memo
ryfunktion versehen. Der vor dem Abschalten der Zün
dung gewählte Funktionszustand wird nach dem Wie
dereinschalten wieder aktiviert.
Taster
Knickschutz
Funktionen
Knickschutz EIN/AUS
Hinweise
Knickschutz nur in Situationen einsetzen, die eine Vor
wärtsfahrt nicht erlauben. Nicht zu heftig oder mit zu
hoher Motorleistung in den mechanischen Endan
schlag des Knickschutzes fahren. Gerippeschäden
wären die Folge.
Durch Einschalten des Knickschutzes kann das An
fahrknicken bei Schnee− oder Eisglätte frühzeitig ver
hindert werden.
Aktivierung der Konstantdämpfung ist nur bei Ge
schwindigkeiten < 40 km/h und bei gedrückt gehalte
nem Taster möglich.
Bei aktiviertem Knickschutz ertönt der Warnsummer.
226
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster Zusatz links
Taster
Klimaanlage
Funktionen
Klimaanlage EIN/AUS
Hinweise
Aktivierung ist nur bei laufendem Motor möglich.
Bei aktivierter Klimaanlage leuchtet die LED im Schal
ter.
Podestheizerge
bläse Fahrer
arbeitsplatz
2. Stufe: Gebläsestufe 2 EIN
0. Stufe: Gebläse AUS
1. Stufe: Gebläsestufe 1 EIN
Funk*
Sprechfunk EIN/AUS
Gebläse nur im Heizbetrieb einschalten. Gebläse ist
nur bei laufendem Motor aktivierbar.
Nach Abstellen des Motors ist das Gebläse ohne
Funktion.
Unfallgefahr
Funkanlage nur dann bedienen, wenn es die aktuelle
Verkehrssituation erlaubt. Immer die ganze Aufmerk
samkeit dem Straßenverkehr widmen.
Bei aktiviertem Sprechfunk leuchtet die LED im Schal
ter.
Alternativ kann auch ein Taster verbaut sein.
Dachentlüftung
Dachentlüftung EIN/AUS
Aktivierung ist nur bei laufendem Motor möglich.
Bei aktivierter Dachentlüftung leuchtet die LED im
Schalter.
227
Fahrerarbeitsplatz VDV
Taster Zusatz links
Taster
Außenspiegel−
und Fahrerfenster
heizung
Funktionen
Heizung der Außenspiegel und des
Fahrerfensters EIN/AUS
Raumheizung
Raumheizung EIN/AUS
2. Stufe: Heizungsstufe 2 EIN
0. Stufe: Raumheizung AUS
1. Stufe: Heizungsstufe 1 EIN
Zusatzheizung
Hinweise
Außenspiegelheizung bei vereisten oder beschlagenen
Spiegeln einschalten. Außenspiegel− und Fahrerfen
sterheizung ist bei eingeschalteter Zündung aktivierbar.
Gebläse nur im Heizbetrieb einschalten. Gebläse ist
nur bei laufendem Motor aktivierbar.
Die Raumheizung ist nur in Verbindung mit der me
chanischen Bugheizung verbaut.
Bei aktivierter Raumheizung leuchtet die LED im
Schalter.
Zusatzheizung EIN/AUS
Zusatzheizung zum Vorwärmen und Warmhalten der
Kühlflüssigkeit des Motors und zur Beheizung des
Fahrgastinnenraumes einschalten.
Zusatzheizung mindestens einmal im Monat für ca. 10
Minuten einschalten.
Bei stehendem Motor nur so lange wie nötig laufen
lassen und nicht mehrmals hintereinander betätigen.
Umschaltung Hu
pe/Signalhorn*
228
Wechseln zwischen Hupe und Si
gnalhorn
Bei aktiviertem Signalhorn leuchtet die LED im Taster.
Umschaltung Hupe/Signalhorn* . auch Seite 305.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Tachograph
Digitaler und analoger Tachograph
Digitaler Tachograph Siemens VDO DTCO . Seite 132.
Digitaler Tachograph Stoneridge . Seite 134.
Tachographenkarten . Seite 136.
Analoger Tachograph Siemens VDO MTCO . Seite 138.
Analoger Tachograph Stoneridge . Seite 139.
0A91.0400.S0001
229
Fahrerarbeitsplatz VDV
Anzeigeinstrumente
Tachometer
Der Tachometer gibt die aktuell gefahrene Geschwindigkeit in Kilo
meter pro Stunde an. Im Display .1. unterhalb der Tachonadel werden
die Gesamtkilometer und die Tageskilometer angezeigt.
Mit dem Rückstellknopf .2. kann die Tageskilomeranzeige auf Null"
zurückgestellt werden.
1
Die rote LED−Anzeige .3. leuchtet bei folgenden Betriebszuständen
auf:
2
S
S
S
3
Keine Fahrerkarte/Diagrammscheibeeingelegt
Bordspannung unterbrochen
Tachograph defekt
0A2X.0400.P0004
Drehzahlmesser*
4
5
Der optimale wirtschaftliche Drehzahlbereich .4. ist in der Skala grün
dargestellt. Der rote Skalenbereich .5. kennzeichnet den Überdreh
zahlbereich.
Bei Talfahrten rechtzeitig Gang−Vorwählschalter und Retarder/Intar
der− bzw. Beriebsbremse betätigen. Drehzahlmesser beobachten
und Motorhöchstdrehzahl nicht überschreiten.
Siehe auch Motorenhersteller−Betriebsanleitung.
4426.0400.P0003
230
Fahrerarbeitsplatz VDV
Warn− und Kontrollleuchten
Kontrollleuchtenblock
Zwischen Tachometer und Fahrerdisplay sind die Warn− und Kon
trollleuchten angeordnet. Sie geben in Verbindung mit den Anzeigen
im Fahrerdisplay Auskunft über dringend vorzunehmende Service−
Maßnahmen aber auch über Betriebszustände des Fahrzeuges.
Die Anordnung der Warn− und Kontrollleuchten variiert je nach Aus
stattung. Die Bilder sind beispiehaft. Das untere Bild zeigt den Kon
trollleuchtenblock in Verbindung mit einem Drehzahlmesser*.
In der nachfolgenden Tabelle (. ab Seite 232) sind die Warn− und
Kontrollleuchten einschließlich der Sonderausstattungen aufgeführt.
4516.0504.P0001
Funktionskontrolle der Kontrollleuchten
" Zündung einschalten.
Die Kontrollleuchten leuchten für ca. 2 Sekunden auf, wenn kein
Fehler vorhanden. Erlöschen die Kontrollleuchten nicht oder leuchten
sie während der Fahrt auf, liegen Störungen vor.
Je nach Schwere der Störung oder Fehlermeldung leuchten die ent
sprechenden Kontrolleuchten. Die Ausnahme bilden die Kontroll
leuchten für Fernlicht und Anhängerblinkanlage. Sie leuchten blau
bzw. grün.
Bei Störungen und Fehlermeldungen leuchten die Kontrollleuchten
immer in Verbindung mit einer weiteren Anzeige im Fahrerdisplay.
Störungen und Fehlermeldungen . ab Seite 247.
231
Fahrerarbeitsplatz VDV
Warn− und Kontrollleuchten
Symbol
STOP−Warn
leuchte
Ursache
Bei Störungen der Priorität 1
leuchtet die zentrale rote Warn
leuchte STOP".
Hinweise
Unfallgefahr
Bei Aufleuchten der roten STOP"−Warnleuchte
Fahrzeug sofort sicher zum Stehen bringen, wenn
dies ohne Verkehrsgefährdung möglich ist. Motor
abstellen, Ursache durch eine NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 1 .
ab Seite 247.
ACHTUNG−Warn
leuchte
Bei Störungen der Priorität 2
leuchtet die zentrale gelbe Warn
leuchte ACHTUNG".
Bei Aufleuchten der gelben Achtung−Warnleuchte
ist die Betriebs− und Verkehrssicherheit gefährdet.
Erhöhte Vorsicht walten lassen und Gegenmaßnah
men ergreifen.
Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 2 .
ab Seite 254.
232
Fahrerarbeitsplatz VDV
Warn− und Kontrollleuchten
Symbol
Fernlicht
Ursache
Fernlicht bzw. Lichthupe ist akti
viert.
Fahrtrichtungsan
zeiger
Fahrtrichtungsanzeiger in Betrieb.
Vorratsdruck
Störung in der Betriebsbremsan
lage.
Hinweise
Kombihebel bedienen . Seite 304.
Kombihebel bedienen . Seite 304.
Bei Ausfall einer Blinkleuchte am Fahrzeug erlischt
die Kontrollleuchte für den Fahrtrichtungsanzeiger.
Unfallgefahr
Leuchtet während der Fahrt die Kontrollleuchte auf,
liegt eine Störung im Bremsdrucksystem vor. Sofort
anhalten und Ursache durch eine NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Die Kontrollleuchte Vorratsdruck" leuchtet bei ein
gelegter Feststellbremse auf. Sinkt der Bremsvor
ratsdruck unter 5,5 bar, leuchtet diese Kontroll
leuchte ebenfalls auf und eine entsprechende Mel
dung erscheint im Fahrerdisplay (. Seite 251).
Feststellbremse notlösen . Seite 111.
233
Fahrerarbeitsplatz VDV
Warn− und Kontrollleuchten
Symbol
ABS, Antiblockier
system
Ursache
Funktion des ABS oder EBS ein
geschränkt.
Hinweise
Unfallgefahr
Fahrzeug ist nicht betriebsbereit. Erlischt die Mel
dung nach Starten des Motors nicht oder erscheint
sie während des Betriebes, Fahrzeug sofort sicher
zum Stehen bringen bzw. nicht anfahren. Ursache
feststellen und beheben lassen.
Nach Einschalten der Zündung leuchtet die ABS−
Kontrollleuchte für ca. 2 Sekunden auf wenn kein
Fehler vorhanden ist.
Erlischt die ABS−Kontrollleuchte nicht oder leuchtet
sie während der Fahrt auf, liegt eine Störung im
ABS−System vor.
Leuchtet die ABS−Kontrollleuchte nach Einschalten
der Zündung nicht auf, ist diese defekt und muss
ausgetauscht werden.
Störungen und Fehlermeldungen . ab Seite 247.
Haltewunsch*
Rollstuhlrampe*
234
Ein Fahrgast hat den Haltestel
lenwunschtaster betätigt.
Rollstuhlrampe wurde durch
Fahrgast angefordert.
Haltestellenwunsch betätigen . Seite 37.
Rollstuhlrampe verwenden . Seite 79.
Fahrerdisplay−Anzeigen . Seite 244.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Warn− und Kontrollleuchten
Symbol
Fahrtrichtungsan
zeiger Anhänger*
Ursache
Fahrzeug ist im Anhängerbetrieb.
Emission prüfen
Emissionsrelevante Fehlfunktion
des Motors oder der Abgasanla
ge.
Hinweise
Kombihebel bedienen . Seite 304.
Anhängerbetrieb . Seite 283.
Gefahr von Motorschäden! Ursache umgehend von
einer NEOMAN−Service−Werkstatt feststellen und
beheben lassen.
Umwelthinweis
Leuchtet die Fehlerwarnlampe MIL während des Be
triebes, liegt eine emissionsrelevante Fehlfunktion des
Motors oder der Abgasanlage vor. Der Motor könnte
mehr Schadstoffe als gesetzlich erlaubt ausstoßen.
Die Umwelt würde damit unnötig belastet werden.
Motor umgehend in einer betreuenden NEOMAN−
Service−Werkstatt überprüfen lassen.
Leuchtet die Fehlerwarnlampe während des Betrie
bes, könnte der Motor mehr Schadstoffe als ge
setzlich erlaubt ausstoßen. Wird dies vom Fahrer
bzw. Betreiber ignoriert, kann dies strafrechtliche
Folgen nach sich ziehen.
235
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fahrerdisplay
Anzeigen des Fahrerdisplays
Das Fahrerdisplay informiert den Fahrer über alle wichtigen Betriebs
zustände, Störungen und Meldungen des Fahrzeuges. Störungen
und Meldungen werden in zwei Prioritäten geordnet angezeigt.
Anzeige nach Zündung EIN
0A2X.0400.P0004
Das Fahrerdisplay zeigt nach Einschalten der Zündung folgende In
formationen an:
S Bremsdruckmenü
S Kraftstoffvorratsmenü
S Kühlwassertemperatur
Nach jeweils 3 Sekunden wird automatisch die nächste Information
angezeigt.
Displayanzeigewechsel . auch Seite 220.
Anzeige des Fahrermenüs im Betrieb
1
Das Bild ist beispielhaft und zeigt die möglichen Positionen der An
zeigen im Fahrerdisplay.
.1.
.2.
.3.
.4.
2
Funktionsanzeige, z. B. Retarder mit Stufe
Ganganzeige
Funktionsanzeige, z. B. Kühlwassertemperatur
Funktionsanzeige, z. B. Außentemperatur
4
3
236
0A2X.0400.P0004
Fahrerdisplay−Anzeigen . Seite 243.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fahrerdisplay
5
6
Anzeige des Fahrermenüs bei Fehlermeldungen
7
Das Bild ist beispielhaft und zeigt die möglichen Positionen der Feh
leranzeigen im Fahrerdisplay.
8
9
10
11
13
12
14
0A2X.0400.P0004
.5. Symbol zu einer Fehlermeldung aus dem Steuergerät
.6. Symbol aus SPN−Liste oder festes Symbol
.7. Weiterblättern"−Symbol wenn weitere Fehlermeldungen vorhan
den sind. Weiterblättern . Seite 246.
.8. Fehlerort
.9. Fehlerart
.10. Standardfehlertext oder Freitext
.11. Fehlername aus dem Steuergerät
.12. Fehlercode mit Fehlerort
.13 Zusatzinformation zum Fehlerort
.14. Fehler Aktiv oder Passiv
Bei mehreren vorhandenen Fehlermeldungen unterschiedlicher
Priorität wird die Fehlermeldung mit der höchsten Priorität ange
zeigt.
Mehrere Fehlermeldungen werden durch das Weiterblättern"−
Symbol (. Seite 246) im Fahrerdisplay angezeigt.
Verdeckte Fehlermeldungen werden mit Hilfe des Displayanzeige
wechseltasters (. Seite 220) angezeigt.
Die SPN−Listen−Informationen sind im Diagnosesystem von MAN
(MAN−cats) ersichtlich.
Störungen und Fehlermeldungen . ab Seite 247.
237
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fahrerdisplay
Priorität 1
Unfallgefahr
Bei Störungen und Meldungen der Priorität 1 sind die Betriebs−
und Verkehrssicherheit gefährdet. Fahrzeug sofort sicher zum Ste
hen bringen, wenn dies ohne Verkehrsgefährdung möglich ist.
Motor abstellen, Ursache durch eine NEOMAN−Service−Werkstatt
feststellen und beheben lassen.
0A2X.0400.P0004
Störungen und Meldungen der Priorität 1 (. ab Seite 247) werden
visuell und akustisch wie folgt angezeigt:
S Die STOP−Warnleuchte leuchtet rot
S STOP! erscheint im Fahrerdisplay
S Das entsprechende Symbol erscheint im Fahrerdisplay
S Der entsprechende Text erscheint im Fahrerdisplay
S Der Warnsummer ertönt 3 mal hintereinander
Bei mehreren vorhandenen Fehlermeldungen unterschiedlicher
Priorität, wird die Fehlermeldung mit der höchsten Priorität ange
zeigt.
Mehrere Fehlermeldungen werden durch das Weiterblättern"−
Symbol (. Seite 246) im Fahrerdisplay angezeigt.
Verdeckte Fehlermeldungen werden mit Hilfe des Displayanzeige
wechseltasters (. Seite 220) dargestellt.
Störungen und Meldungen . ab Seite 247.
4516.0504.P0001
238
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fahrerdisplay
Priorität 2
Bei Störungen und Meldungen der Priorität 2 sind die Betriebs−
und Verkehrssicherheit gefährdet. Erhöhte Vorsicht walten lassen
und Gegenmaßnahmen ergreifen.
Störungen und Meldungen der Priorität 2 (. ab Seite 254) werden
visuell und akustisch wie folgt angezeigt:
S Die STOP−Warnleuchte leuchtet rot
S Das entsprechende Symbol erscheint im Fahrerdisplay
S Der entsprechende Text erscheint im Fahrerdisplay
S Der Warnsummer ertönt 3 mal hintereinander
0A2X.0400.P0004
Bei mehreren vorhandenen Fehlermeldungen unterschiedlicher
Priorität, wird die Fehlermeldung mit der höchsten Priorität ange
zeigt.
Mehrere Fehlermeldungen werden durch das Weiterblättern"−
Symbol (. Seite 246) im Fahrerdisplay angezeigt.
Verdeckte Fehlermeldungen werden mit Hilfe des Displayanzeige
wechseltasters (. Seite 220) dargestellt.
Störungen und Meldungen . ab Seite 254.
4516.0504.P0001
239
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fahrerdisplay
Priorität 3
Bei Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 3 ist die Be
triebssicherheit gefährdet. Ursache der Störung beheben bzw.
durch eine NEOMAN−Service−Werkstatt beheben lassen.
Störungen und Meldungen der Priorität 3 (. ab Seite 259) werden
visuell und akustisch wie folgt angezeigt:
S Die Achtung−Warnleuchte leuchtet gelb
S Das entsprechende Symbol erscheint im Fahrerdisplay
S Der entsprechende Text erscheint im Fahrerdisplay
S Der Warnsummer ertönt kurz
0A2X.0400.P0004
Die gelbe Achtung−Warnleuchte leuchtet so lange, bis für jede an
gezeigte Störung und Meldung die entsprechende Gegenmaßnahme
durchgeführt wurde.
Bei mehreren vorhandenen Fehlermeldungen unterschiedlicher
Priorität, wird die Fehlermeldung mit der höchsten Priorität ange
zeigt.
Mehrere Fehlermeldungen werden durch das Weiterblättern"−
Symbol (. Seite 246) im Fahrerdisplay angezeigt.
Verdeckte Fehlermeldungen werden mit Hilfe des Displayanzeige
wechseltasters (. Seite 220) dargestellt.
Störungen und Meldungen . ab Seite 259.
4516.0504.P0001
240
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fahrerdisplay
Priorität 4
Meldungen der Priorität 4 sind Hinweise auf Betriebszustände des
Fahrzeuges. Die Betriebs− und Verkehrssicherheit sind nicht einge
schränkt.
Meldungen der Priorität (. Seite 267) werden visuell wie folgt ange
zeigt:
S Das entsprechende Symbol erscheint im Fahrerdisplay
S Der entsprechende Text* erscheint im Fahrerdisplay
0A2X.0400.P0004
Oder
S Eine entsprechende Kontrollleuchte leuchtet im Kontrollleuchten
block rot bzw. gelb
Bei mehreren vorhandenen Fehlermeldungen unterschiedlicher
Priorität, wird die Fehlermeldung mit der höchsten Priorität ange
zeigt.
Mehrere Fehlermeldungen werden durch das Weiterblättern"−
Symbol (. Seite 246) im Fahrerdisplay angezeigt.
Verdeckte Fehlermeldungen werden mit Hilfe des Displayanzeige
wechseltasters (. Seite 220) dargestellt.
241
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fahrerdisplay
Fahrerdisplay−Störungen
Bei einer Störung des Fahrerdisplays ist eine Weiterfahrt
auf eigene Verantwortung grundsätzlich möglich, solange
die STOP"−Warnleuchte nicht leuchtet und eine Funkti
onsprüfung durchgeführt wurde.
Funktionsprüfung Kontrollleuchtenblock
" Zündung einschalten.
Beim Einschalten der Zündung müssen die Warn− und
Kontrollleuchten STOP", Achtung" sowie ABS" und Vor
ratsdruck" für ca. 2 Sekunden aufleuchten.
Betriebs− und Verkehrssicherheit sind bei Störungen
des Fahrerdisplays gefährdet! Fehlerhaftes Fahrerdis
play von einer NEOMAN−Service−Werkstatt überprü
fen lassen.
242
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fahrerdisplay−Anzeigen
Haltestellen−Anzeigen
Türsymbol−Anzeigen
Die Haltestellen−Anzeige wird bei geschlossenen Tü
ren, eingelegter Haltestellenbremse bzw. Feststell
bremse im Fahrerdisplay eingeblendet.
Bei der Wabco−Bremsanlage wird neben der Antriebs
achse auch die Vorderachse schwarz dargestellt, bei
der Knorr−Bremsanlage auch die Mittel− bzw. Nach
laufachse.
Achsen Türen
2
2
Hinweise
Solofahrzeug
3
3
Die Türsymbol−Anzeigen geben darüber Auskunft, in
welchem aktuellen Betriebszustand sich die Türen be
finden.
Ursache
Tür gestört
Hinweise
Tür drucklos und Symbol
blinkend
Tür geschlossen
Türfreigabe und Symbol
blinkend
2
Tür geöffnet
3
Tür geschlossen
3
Gelenkzug
Türflügel gesperrt
Nur für Tür 1
4
243
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fahrerdisplay−Anzeigen
Rampen−Anzeigen
Kneeling−Anzeigen
Die Rampen−Anzeigen geben darüber Auskunft, in
welchem aktuellen Betriebszustand sich die Rollstuhl
rampe befindet.
Rollstuhlrampe bedienen . Seite 79.
Ursache
Rampe gestört
Hinweise
Symbol blinkend
Rampe eingefah
ren
Rampe ausgefah
ren
Rampe eingefah
ren
Rampenfreigabe und
Symbol blinkend
Rampe manuell benutz
bar
Keine Rampenfreigabe
der manuellen Rollstuhl
rampe
Nur Pfeil− oder Doppel
pfeil blinkend
Rampe in Betrieb
244
Die Kneeling−Anzeigen geben darüber Auskunft, in
welcher Stellung sich das Fahrzeug befindet.
Ursache
Fahrzeug wird an
gehoben oder ab
gesenkt
Fahrzeug in End
lage abgesenkt
Hinweise
Als Sonderausstattung wird
beim Schließen aller Türen
das Fahrzeug automatisch
auf Fahrniveau angehoben.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fahrerdisplay−Anzeigen
Funktions−Anzeigen
Die Funktions−Anzeigen geben darüber Auskunft, wel
che Funktion aktiv oder gestört ist.
Funktion
Haltewunsch Fahrgast
Haltewunsch Fahrgast mit Rollstuhl
Hinweise
Ein Haltewunschtaster wurde betätigt (. Seite 37).
Der Haltewunschtaster am Rollstuhlplatz wurde betätigt.
Rollstuhlrampe verwenden . Seite 79.
Haltewunsch* Fahrgast mit Kinderwa
gen
ASR−Regelung
Fenster− und Spiegelheizung
Taster Kinderwagen SETZEN aktivieren (. Seite 223), wenn der
Haltewunsch Fahrgast mit Kinderwagen im Fahrerdisplay angezeigt
wird. Die Türschließautomatik wird dadurch deaktiviert.
Wenn das Symbol blinkt, ist die ASR−Schlupfschwellenerhöhung
aktiv.
Die Fenster− und Spiegelheizung ist aktiv (. Seite 223).
Bugscheibenheizung*
Klimaanlage in Betrieb
Frostwarnung
Leuchtet zusätzlich die gelbe Achtung−Warnleuchte dauerhaft, liegt
eine Störung vor (. Seite 263).
Das Symbol wird bei Temperaturen < 3 °C dauerhaft im Fahrerdis
play als Ersatz für das Außentemperatur−Symbol angezeigt (.
Seite 246).
245
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fahrerdisplay−Anzeigen
Funktion
Feststellbremse
Hinweise
Feststellbremse eingelegt.
Kraftstoffvorrat
Wird der Reservebereich erreicht, erscheint das Symbol im Fahrer
display.
Bremsbelagverschleiß
Weiterblättern
Retarder−Stufen 1−6
Bremsbeläge umgehend von einer NEOMAN−Service−Werkstatt
überprüfen lassen.
Das Symbol Weiterblättern" wird in Verbindung mit weiteren anlie
genden Fehlermeldungen angezeigt.
Weitere Störungen und Meldungen mit Displayanzeigewechseltaster
(. Seite 220) im Fahrerdisplay anzeigen.
Retarder betätigen . Seite 309.
1
Fahrzeuginnentemperatur
Außentemperatur
Dachluke geöffnet
Bei Temperaturen < 3 °C wird eine Frostwarnung im Fahrerdisplay
angezeigt.
Dachluken öffnen / schließen . Seite 71.
Diagnose
Das Symbol wird bei der On Board Diagnose angezeigt.
Diagnose . Seite 220.
Zusatzheizung
246
Zusatzheizung ist aktiviert.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 1
Priorität 1 Störungen und Meldungen
Unfallgefahr
Bei Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 1 sind
die Betriebs− und Verkehrssicherheit gefährdet. Fahr
zeug sofort sicher zum Stehen bringen, wenn dies
ohne Verkehrsgefährdung möglich ist. Motor abstellen,
Ursache feststellen und beheben lassen.
Das System überprüft während der Fahrt ständig wichtige
Fahrzeugfunktionen und −komponenten auf ihren Zu
stand.
Bei mehreren vorhandenen Fehlermeldungen unter
schiedlicher Prioritäten, wird die Fehlermeldung mit der
höchsten Priorität angezeigt.
Mehrere Fehlermeldungen werden durch das Weiter
blättern"−Symbol (. Seite 246) im Fahrerdisplay an
gezeigt.
Verdeckte Fehlermeldungen können mit dem Display
anzeigewechseltaster (. Seite 220) angezeigt werden.
Störungen und dringend vorzunehmende Service−Maß
nahmen werden visuell und akustisch signalisiert und nach
vier Prioritäten bewertet. Diese Meldungen erscheinen im
Fahrerdisplay (. Seite 238).
Fehlermeldungen der Priorität 1 werden wie folgt ange
zeigt:
S Die STOP−Warnleuchte leuchtet rot.
S STOP! erscheint im Fahrerdisplay.
S Das entsprechende Symbol erscheint im Fahrerdisplay.
S Der entsprechende Text erscheint im Fahrerdisplay.
S Der Warnsummer ertönt 3 mal hintereinander.
247
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 1
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
Öldruck
zu niedrig
Zusatztext
Ursache
STOP!
(Anhalten!)
Öldruck ist
unterhalb
von 0,5
bar.
Motor ab
stellen!
Öldruck
zu hoch
Feuer Motor
raum
Öldruck ist
oberhalb
von 2,5
bar.
STOP!
(Anhalten!)
Motor ab
stellen!
Brand im
Motorraum
oder bei
der Zusatz
heizung.
Hinweise
Gefahr von Motorschäden durch zu geringen oder
zu hohen Öldruck! Ölstand des Motors prüfen und
gegebenenfalls Motoröl nachfüllen (. Seite 393).
Nach Erreichen der Betriebstemperatur darf der
Öldruck bei Nenndrehzahl auf 2,5 bar ansteigen
und bei Leerlaufdrehzahl bis auf 0,5 bar absinken.
Motorölstand täglich kontrollieren.
Unfallgefahr
Fahrzeug sofort sicher zum Stehen bringen. Evakuie
rung der Fahrgäste durchführen und anschließend
Brandherd ermitteln und Brandbekämpfung einleiten.
Feuerlöscher . Seite 101.
Lichtmaschine1
248
Ausfall ei
nes Gene
rators
Unfallgefahr
Weiterfahrt bedingt möglich. Ursache umgehend in
einer NEOMAN−Service−Werkstatt feststellen und
beheben lassen.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 1
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
Getriebeöltem
peratur zu hoch
Zusatztext
Ursache
STOP!
Getriebeöl
temperatur
ist zu
hoch.
Hinweise
Gefahr von Getriebeschäden durch Überhitzung!
Fahrzeug sicher zum Stehen bringen. Motor nicht
sofort abstellen, sondern 1−2 Minuten weiterlaufen
lassen und Heizung auf volle Leistung stellen. Mo
tor abstellen und Getriebe abkühlen lassen. Ursa
che umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Getriebeölstand prüfen, gegebenenfalls korrigieren.
Maximale Temperaturwerte siehe Getriebeherstel
ler−Betriebsanleitung.
Niveauregelung
ECAS Fehler
ECAS2 Fehler
Türstörung/No
thahn
ECAS−
Kontaktlei
ste betätigt
oder defekt
STOP!
STOP!
STOP!
Störung im
ECAS
Funktions
störung ei
ner Tür
oder No
thahn be
tätigt.
Unfallgefahr
Fahrzeug ist nicht betriebsbereit. Fahrzeug sofort
sicher zum Stehen bringen bzw. nicht anfahren. Ur
Ur
sache feststellen
f
und beheben lassen.
Unfallgefahr
Fahrzeug nicht bewegen bzw. Fahrt sofort unterbre
chen. Ursache umgehend feststellen und gegebe
nenfalls in einer NEOMAN−Service−Werkstatt behe
ben lassen.
Türen mit Nothahn öffnen . Seite 105.
249
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 1
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
Rampe Fehler
Zusatztext
Ursache
Notbetäti
gung aktiv
Notbetäti
gung aktiv.
STOP!
Hinweise
Unfallgefahr
Fahrzeug ist nicht betriebsbereit. Fahrzeug nicht be
wegen bzw. Fahrt sofort unterbrechen. Ursache fest
stellen und beheben lassen.
Rollstuhlrampe verwenden . Seite 79.
Tür 1 Störung
STOP!
Tür 2 Störung
Störung in
der Türan
lage
lage.
Unfallgefahr
Fahrzeug ist nicht betriebsbereit.
betriebsbereit Fahrzeug sofort
sicher zum Stehen bringen bzw. nicht anfahren. Ur
sache feststellen und beheben lassen.
Tür 3 Störung
Tür öffnen / schließen . Seite 36.
250
Motorraumkl.
offen!
Fehler
Prüfen!
MTS (K3CAN)
Fehler
Tür 1−4 PRO
NOVA (K3CAN)
Fehler
STOP!
STOP!
Motorraum
klappe
nicht voll
ständig ge
schlossen.
Störung in
der Türan
Türan
lage
Motorraumklappe schließen . Seite 50.
Unfallgefahr
Fahrzeug ist nicht betriebsbereit. Fahrzeug sofort
sicher zum Stehen bringen bzw. nicht anfahren. Ur
sache feststellen und beheben lassen.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 1
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
Zusatztext
Ursache
Vorratsdruck
Bremse zu
niedrig
STOP!
Zu gerin
ger Vor
ratsdruck.
ECAM Fehler
STOP!
Störung im
Luftmana
gement
Hinweise
Unfallgefahr
Fahrzeug ist nicht betriebsbereit. Fahrzeug sofort
sicher zum Stehen bringen bzw. nicht anfahren. Ur
sache gegebenenfalls von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Motor mit erhöhter Drehzahl laufen lassen, bis der
Luftdruck ca. 6 bar übersteigt und die Fehlermel
dungen erlöschen.
Die rote STOP−Warnleuchte, die Anzeige im Fah
rerdisplay und der Warnsummer erlöschen bei >
5,5 bar.
Gerätefehler
ZBR2
STOP!
Motorregelung
Fehler
STOP!
Getriebe Fehler
STOP!
Fehler im
zentralen
Bordrech
ner.
Fehler in
der EDC
(Elektroni
sche Mo
torrege
lung).
Getriebe
störung
Fehler in einer NEOMAN−Service−Werkstatt ausle
sen lassen. Ursache feststellen und beheben las
sen.
Unfallgefahr
Weiterfahrt bedingt möglich. Ursache umgehend in
einer NEOMAN−Service−Werkstatt feststellen und
beheben lassen.
Ausführen der Gangschaltung nicht möglich. Ursa
che umgehend von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
251
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 1
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
EBS/ABS/ASR
Fehler
Zusatztext
Ursache
STOP!
Fehler in
der Brems
anlage.
Retarder Fehler
STOP!
Fehler im
Retarder
FFR Fehler
STOP!
Fehler im
Fahrzeug
führungs
rechner
Reifendruck
Fehler
STOP!
Möglicher
Reifen
druckver
lust.
Hinweise
Unfallgefahr
Fahrzeug ist nicht betriebsbereit. Fahrzeug sofort
sicher zum Stehen bringen bzw. nicht anfahren. Ur
sache feststellen und beheben lassen.
Unfallgefahr
Fahrzeug nicht bewegen bzw. Fahrt sofort unterbre
chen. Ursache umgehend feststellen und gegebe
nenfalls in einer NEOMAN−Service−Werkstatt behe
ben lassen.
Reifenluftdrücke . Seite 447.
252
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 1
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
EHLA/ALA Feh
ler
Zusatztext
Ursache
STOP!
Störung in
der Lenk
anlage
Hinweise
Unfallgefahr
Fahrzeug ist nicht betriebsbereit. Fahrzeug sofort
sicher zum Stehen bringen bzw. nicht anfahren. Ur
sache feststellen und beheben lassen.
253
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 2
Priorität 2 Störungen und Meldungen
Bei Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 2 ist
die Betriebssicherheit gefährdet. Fahrzeug sicher zum
Stehen bringen, wenn dies ohne Verkehrsgefährdung
möglich ist. Ursache der Störung umgehend beheben
bzw. durch eine NEOMAN−Service−Werkstatt beheben
lassen.
Ist das Fahrzeug verkehrssicher und fahrbereit, ist eine
Weiterfahrt ohne Fahrgäste bis zur nächsten NEO
MAN−Service−Werkstatt zulässig.
Das System überprüft während der Fahrt ständig wichtige
Fahrzeugfunktionen und −komponenten auf ihren Zu
stand.
Störungen und dringend vorzunehmende Service−Maß
nahmen werden optisch und akustisch signalisiert und
nach vier Prioritäten bewertet. Diese Meldungen erschei
nen im Fahrerdisplay (. Seite VDV 240).
Störungen der Priorität 2 werden wie folgt angezeigt:
S Die Achtung−Warnleuchte leuchtet gelb.
S Das entsprechende Symbol erscheint im Fahrerdisplay.
S Der entsprechende Text erscheint im Fahrerdisplay.
S Der Warnsummer ertönt.
254
Bei mehreren vorhandenen Meldungen unterschiedli
cher Prioritäten, wird die Meldung mit der höchsten
Priorität angezeigt.
Mehrere Meldungen werden durch das Weiterblät
tern"−Symbol (. Seite 246) im Fahrerdisplay ange
zeigt.
Verdeckte Meldungen können mit dem Displaywechsel
taster (. Seite 220) angezeigt werden.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 2
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
Motoröltempe
ratur zu hoch
Zusatztext
Ursache
Prüfen!
Motoröl
temperatur
übersteigt
120 °C.
Hinweise
Gefahr von Motorschäden durch Überhitzung! Fahr
zeug sicher zum Stehen bringen. Läuft der Kühler
lüfter, Motor nicht sofort abstellen, sondern 1−2
Minuten weiterlaufen lassen und Heizung auf volle
Leistung stellen. Motor abstellen und abkühlen las
sen. Ursache gegebenenfalls von einer NEOMAN−
Service−Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Ölstand des Motors prüfen . Seite 393.
Kühlmittelstand prüfen . Seite 391.
Kühlwassertem
peratur zu hoch
Prüfen!
Lichtmaschine
nicht plausibel
Anzeige
defekt prü
fen!
Kühlmittel
temperatur
übersteigt
106 °C.
Gefahr von Motorschäden durch Überhitzung! Fahr
zeug sicher zum Stehen bringen. Läuft der Kühler
lüfter, Motor nicht sofort abstellen, sondern 1−2
Minuten weiterlaufen lassen und Heizung auf volle
Leistung stellen. Motor abstellen und abkühlen las
sen. Ursache gegebenenfalls von einer NEOMAN−
Service−Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Kühlmittelstand prüfen . Seite 391.
Störung ei
nes Gene
rators
Unfallgefahr
Weiterfahrt bedingt möglich. Ursache umgehend in
einer NEOMAN−Service−Werkstatt feststellen und
beheben lassen.
255
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 2
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
TCO Fehler
Zusatztext
Ursache
Prüfen!
Tacho
graph ist
ausgefal
len.
Gerätefehler
ZBR2
STOP!
Motorregelung
Fehler
Werkstatt
aufsuchen
Getriebe Fehler
Werkstatt
aufsuchen
Werkstatt
aufsuchen
256
Funktion
des Tacho
graph ist
einge
schränkt.
Fehler im
zentralen
Bordrech
ner.
Fehler in
der Motor
regelung
Getriebe
störung
Fehler in
der Brems
anlage.
Hinweise
Ursache umgehen von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Sicherungen kontrollieren . Seite 368.
Fehler in einer NEOMAN−Service−Werkstatt ausle
sen lassen. Ursache feststellen und beheben las
sen.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 2
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
Zusatztext
Ursache
Werkstatt
aufsuchen
Fehler im
Retarder
FFR Fehler
Werkstatt
aufsuchen
Fehler im
Fahrzeug
führungs
rechner
ECAS Fehler
Werkstatt
aufsuchen
Werkstatt
aufsuchen
Störung im
ECAS
Störung im
Luftmana
gement
Retarder Fehler
ECAM Fehler
Hinweise
Fehler in einer NEOMAN−Service−Werkstatt ausle
sen lassen. Ursache feststellen und beheben las
sen.
Fehler in einer NEOMAN−Service−Werkstatt ausle
sen lassen. Ursache feststellen und beheben las
sen.
Motor mit erhöhter Drehzahl laufen lassen, bis der
Luftdruck ca. 6 bar übersteigt und die Fehlermel
dungen erlöschen.
Die rote STOP−Warnleuchte, die Anzeige im Fah
rerdisplay und der Warnsummer erlöschen bei >
5,5 bar.
257
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 2
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
Zusatztext
Ursache
Reifendruck
Fehler
Werkstatt
aufsuchen
Möglicher
Reifen
druckver
lust.
EHLA/ALA Feh
ler
Werkstatt
aufsuchen
ECAS2 Fehler
Werkstatt
aufsuchen
Störung in
der Lenk
anlage
Störung im
ECAS
Hinweise
Fehler in einer NEOMAN−Service−Werkstatt ausle
sen lassen. Ursache feststellen und beheben las
sen.
Reifenluftdrücke . Seite 447.
258
Fehler in einer NEOMAN−Service−Werkstatt ausle
sen llassen. Ursache
U
h feststellen
f t t ll und
d beheben
b h b las
l
sen.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 3
Priorität 3 Störungen und Meldungen
Bei Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 3 ist
die Betriebssicherheit gefährdet. Ursache der Störung
beheben bzw. durch eine NEOMAN−Service−Werkstatt
beheben lassen.
Das System überprüft während der Fahrt ständig wichtige
Fahrzeugfunktionen und −komponenten auf ihren Zu
stand.
Störungen und dringend vorzunehmende Service−Maß
nahmen werden optisch und akustisch signalisiert und
nach vier Prioritäten bewertet. Diese Meldungen erschei
nen im Fahrerdisplay
Bei mehreren vorhandenen Meldungen unterschiedli
cher Prioritäten, wird die Meldung mit der höchsten
Priorität angezeigt.
Mehrere Meldungen werden durch das Weiterblät
tern"−Symbol (. Seite 246) im Fahrerdisplay ange
zeigt.
Verdeckte Meldungen können mit dem Displaywechsel
taster (. Seite 220) angezeigt werden.
Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 3 werden
wie folgt angezeigt:
S Die Achtung−Warnleuchte leuchtet gelb.
S Das entsprechende Symbol erscheint im Fahrerdisplay.
S Der entsprechende Text erscheint im Fahrerdisplay.
S Der Warnsummer ertönt.
Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 3 können
quittiert und somit ausgeblendet werden (. Seite 220).
259
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 3
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
Zusatztext
Ursache
Tankgeber Feh
ler
Prüfen!
Kühlwasserson
de Unterbre
chung
Prüfen!
Batteriespan
nung zu niedrig
Unnötige
Verbrau
cher aus
schalten!
Prüfen!
Störung
oder De
fekt.
Defekt
oder Zulei
tung unter
brochen.
Zu geringe
Ladung
der Batte
rie.
Zu niedri
ger Öl
stand.
Zu niedri
ger Öl
stand.
Zu niedri
ger Kühl
wasser
stand.
Ölnachfüllg. Öl
stand zu niedrig
260
Hydrolüfter Öl
stand zu niedrig
Prüfen!
Kühlwasser
stand zu niedrig
Kühlflüssig
keit nach
füllen!
Lenkölstand zu
niedrig
Prüfen!
Füllstand
zu gering.
Hinweise
Ursache in einer NEOMAN−Service−Werkstatt fest
stellen
t ll und
db
beheben
h b llassen.
Öl nachfüllen . Seite 394.
Öl prüfen . Seite 407.
Gefahr von Motorschäden durch Überhitzung! Kühl
mittel nachfüllen . Seite 391. Kühlmittelstand vor
jeder Fahrt kontrollieren. Auch bei Retarderstörung
erscheint diese Meldung. Ursache feststellen und
beheben lassen.
Lenköl prüfen . Seite 392.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 3
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
Abblendlicht
links / rechts
Fernlicht 1 links
/ rechts
Fernlicht 2 links
/ rechts
Blinker links /
rechts
Blinker links /
rechts Anhän
ger*
Schulbusblin
ker* links /
rechts
Nebelschein
werfer links /
rechts
Nebelschluss
licht
Nebelschluss
leuchten An
hänger*
Bremslicht Feh
ler
Bremslicht An
hänger*
Zusatztext
Ursache
Prüfen!
Störung
oder
Leuchtmit
tel defekt.
Hinweise
U
Ursache
h feststellen
f t t ll und
d gegebenenfalls
b
f ll in
i einer
i
NEOMAN−Service−Werkstatt beheben lassen.
Lampen austauschen . ab Seite 352.
261
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 3
Warn
leuchte
262
Fahrerdisplay
Zusatztext
Ursache
Niveauregelung
Unterbrechung
ECAS−
Kontaktlei
ste betätigt
oder defekt
Störung im
ECAS.
Scheibenwa
scher Fehler
Prüfen!
System−
ausfall.
Wischwasser
stand zu niedrig
Wasser
nachfüllen
Füllstand
zu gering.
Lenkölstand
Kurzschluss
nach +
Prüfen!
Störung in
der Lenk
anlage.
Knicksch. Öl
stand zu niedrig
Prüfen!
Knickw.geber <
17 Grad
Fehler
Prüfen
Füllstand
zu gering.
Fehler im
Knickwin
kelschutz.
Hinweise
Bei abgesenktem Fahrzeug mit verminderter
Bremswirkung rechnen. Bei angehobenem Fahr
zeug besteht die Gefahr von Stoßdämpferbeschädi
gungen. Fahrzeug vorsichtig und langsam bewe
gen. Ursache umgehend von einer NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt feststellen und beheben lassen.
Ursache in einer NEOMAN−Service−Werkstatt fest
stellen und beheben lassen.
Scheibenwaschwasser nachfüllen . Seite 401.
Ursache in einer NEOMAN−Service−Werkstatt fest
stellen und beheben lassen.
Gefahr von Gelenkschäden. Schäden an der
Deichsel, am Zugfahrzeug und Anhänger*
Anhänger wären
die Folge.
Fehlermeldung Knickschutz Ölstand zu niedrig" ist
eine länderspezifische Sonderausführung.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 3
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
Blinker Rampe
Fehler
Zusatztext
Ursache
Prüfen!
Störung
oder
Leuchtmit
tel defekt.
Hinweise
Ursache feststellen und gegebenenfalls in einer
NEOMAN−Service−Werkstatt beheben lassen.
Leuchtmittel austauschen . Seite 362.
Tür 1 Warnung
Prüfen!
Tür 2 Warnung
Störung in
der Türan
Türan
lage.
Tür 3 Warnung
Zusatzheizung
Fehler
Prüfen!
Klimaanlage
Fehler
Pressosta
ten prüfen!
Heizungs−
Klima Fehler
Regelung
prüfen!
Geschwin
digk.−Signal
Fehler
Zum Öff
nen der
Türen
Hand
bremse
einlegen!
Prüfen
Karosseriemo
dul A411−428
Fehler
Störung
oder De
fekt.
Störung im
Pressosta
ten.
Störung
oder De
fekt.
Fehlerhaf
tes Ge
schwindig
keitssignal.
Tür schließen (. Seite 36) und Ursache in einer
NEOMAN Service Werkstatt feststellen und behe
NEOMAN−Service−Werkstatt
behe
ben lassen.
Ursache in einer NEOMAN−Service−Werkstatt fest
stellen und beheben lassen
lassen.
System−
ausfall.
263
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 3
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
Zusatztext
Ursache
Gerätefehler
ZBR2
Weiterfah
ren mög
lich
Motorregelung
Fehler
Weiterfah
ren mög
lich
Weiterfah
ren mög
lich
Weiterfah
ren mög
lich
Fehler im
zentralen
Bordrech
ner.
Fehler in
der Motor
regelung.
Getriebe
störung.
Getriebe Fehler
264
Fehler in
der Brems
anlage.
Retarder Fehler
Weiterfah
ren mög
lich
Fehler im
Retarder.
FFR Fehler
Weiterfah
ren mög
lich
Fehler im
Fahrzeug
führungs
rechner.
Hinweise
Ursache in einer NEOMAN−Service−Werkstatt fest
stellen und beheben lassen.
Fehler in einer NEOMAN−Service−Werkstatt ausle
sen llassen. Ursache
U
h feststellen
f t t ll und
d beheben
b h b las
l
sen.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 3
Warn
leuchte
Fahrerdisplay
ECAS Fehler
ECAM Fehler
Zusatztext
Ursache
Weiterfah
ren mög
lich
Störung im
ECAS.
Weiterfah
ren mög
lich
Störung im
Luftmana
gement.
Hinweise
Fehler in einer NEOMAN−Service−Werkstatt ausle
sen lassen. Ursache feststellen und beheben las
sen.
Fehler in einer NEOMAN−Service−Werkstatt ausle
sen lassen. Ursache feststellen und beheben las
sen.
Motor mit erhöhter Drehzahl laufen lassen, bis der
Luftdruck ca. 6 bar übersteigt und die Fehlermel
dungen erlöschen.
Die rote STOP−Warnleuchte, die Anzeige im Fah
rerdisplay und der Warnsummer erlöschen bei >
5,5 bar.
Reifendruck
Fehler
Weiterfah
ren mög
lich
Möglicher
Reifen
druckver
lust.
Fehler in einer NEOMAN−Service−Werkstatt ausle
sen lassen. Ursache feststellen und beheben las
sen.
Reifenluftdrücke . Seite 447.
265
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 3
Warn
leuchte
266
Fahrerdisplay
Zusatztext
Ursache
EHLA/ALA Feh
ler
Weiterfah
ren mög
lich
Störung in
der Lenk
anlage.
ECAS2 Fehler
Weiterfah
ren mög
lich
Störung im
ECAS.
Hinweise
Fehler in einer NEOMAN−Service−Werkstatt ausle
sen lassen. Ursache feststellen und beheben las
sen.
Fehler in einer NEOMAN−Service−Werkstatt ausle
sen lassen. Ursache feststellen und beheben las
sen.
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 4
Priorität 4 Störungen und Meldungen
Meldungen der Priorität 4 sind Hinweise auf Betriebs
zustände des Fahrzeuges. Die Betriebs− und Ver
kehrssicherheit sind nicht eingeschränkt.
Das System überprüft während der Fahrt ständig wichtige
Fahrzeugfunktionen und −komponenten auf ihren Zu
stand.
Meldungen der Priorität 4 werden folgendermaßen ange
zeigt:
S Das entsprechende Symbol erscheint im Fahrerdisplay.
S Es wird der entsprechende Text* mit angezeigt.
Oder
S Eine entsprechende Kontrollleuchte leuchtet rot bzw.
gelb.
Bei mehreren vorhandenen Meldungen unterschiedli
cher Prioritäten, wird die Meldung mit der höchsten
Priorität angezeigt.
Mehrere Meldungen werden durch das Weiterblät
tern"−Symbol (. Seite 246) im Fahrerdisplay ange
zeigt.
Verdeckte Meldungen können mit dem Displaywechsel
taster (. Seite 220) angezeigt werden.
267
Fahrerarbeitsplatz VDV
Fehlermeldungen Priorität 4
Fahrerdisplay
Motorraumkl. offen!
Gang ist eingelegt!
Tankklapppe offen!
Bugmittelkl. offen!
Fremdbefüllung
Luft!
Seitenklappe offen!
Zusatztext
Anlassen ist so
nicht möglich.
Ursache
Motorraunklappe
ist nicht vollstän
dig geschlossen.
Anlassen ist so
nicht möglich!
Hinweise
Motorraumklappe schließen . Seite 50.
Ursache feststellen und beheben.
Batteriefach offen!
Lichttest aktiv
Beleuchtungstest durchführen . Seite 217.
217
Lichttest Abbruch
Lichttest Ende
On−Board−Diagnose
Fehler
Gerätefehler
ZBR2
268
Zuerst Feststell
bremse einlegen.
Aufruf der On−
Board−Diagnose
ohne eingelegte
Feststellbremse.
Feststellbremse einlegen . Seite 313.
Diagnose . Seite 220.
Ursache feststellen und beheben.
Fahren
Vor Fahrtantritt
Motor starten
Fahren des Zugfahrzeuges
Fahren mit Anhänger*
Schalten
Fahrsysteme
Kombihebel
Bremsen
Knickschutz* im Anhängerbetrieb lösen
Abstellen, Parken
Fahrzeug betanken
Fahren im Winter
269
Fahren
Vor Fahrtantritt
Einfahrhinweise
Richtiges Einfahren ist für die Lebensdauer, Betriebssicher
heit und Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs von entscheiden
der Bedeutung.
Während der ersten Betriebsstunden weist der Motor eine
höhere innere Reibung auf als später, wenn sich die Teile
aufeinander eingelaufen haben. Die Qualität dieses Einlauf
vorganges hängt im wesentlichen von der Fahrweise wäh
rend der ersten ca. 2000 Kilometer ab.
Der Motor sollte in seiner Einlaufzeit nicht voll beansprucht
werden, längere Fahrtstrecken mit gleichbleibender Dreh
zahl und Geschwindigkeit sollten ebenfalls vermieden wer
den.
Wechselnde Motordrehzahlen und Geschwindigkeiten erge
ben ein gut eingefahrenes Fahrzeug.
Einfahrempfehlungen für Motoren:
Bis 2000 km
Schonend einfahren. Maximal 3/4 der
Höchstgeschwindigkeit eines jeden Gan
ges bzw. der zulässigen Motordrehzahl
ausfahren. Bei Schaltgetriebe auf Anhän
gerbetrieb verzichten. Bei Automatikge
triebe nicht mit Kick−down" fahren.
Ab 2000 km
Langsam auf volle Geschwindigkeit bzw.
maximal zulässige Motordrehzahl stei
gern.
270
Nach dem Austausch von Aggregaten bzw. deren Grund
überholung ist sinngemäß zu verfahren.
Unbedingt die Hinweise in den Aggregatehersteller−
Betriebsanleitungen beachten!
Auch neue Reifen müssen eingefahren" werden, bis sie
ihre volle Haftfähigkeit erreicht haben. Während der ersten
100 Kilometer sollte dies durch eine entsprechend vorsich
tige Fahrweise berücksichtigt werden.
Mit neuer Bereifung sollte vorsichtig gefahren werden,
denn auf nasser Fahrbahn, bei Bremsungen und in Kur
ven ist durch die Schutzbeschichtung der Reifen eine opti
male Sicherheit noch nicht gegeben.
Radmuttern bei Neufahrzeugen unbedingt nach ca. 50
Kilometer nachziehen (. Seite 446).
Neue Bremsbeläge haben zu Beginn noch nicht die opti
male Reibkraft und müssen sich daher während der ersten
200 Kilometer einschleifen". Dies ebenfalls durch entspre
chend vorsichtige Fahrweise berücksichtigen.
Scharfes Bremsen und Vollbremsungen vermeiden. Neue
Bremsbeläge verzögern den Bremsvorgang!
Fahren
Vor Fahrtantritt
Vorbereitungen vor jeder Fahrt
Die Betriebssicherheit des Fahrzeuges ist Vorausset
zung für die Fahrsicherheit. Deshalb muss vor Antritt
einer Fahrt eine Kontrolle durchgeführt werden.
Folgende Punkte müssen jeden Tag vor Beginn der Fahrt
kontrolliert werden:
Sicherheitseinrichtungen (. Seite 88)
S Sind alle Türen entriegelt?
S Funktionieren die Nothähne ordnungsgemäß?
S Funktionieren die Reversieranlagen der Türen ord
nungsgemäß?
S Sind die Brandmelder* funktionstüchtig?
S Sind alle Notgeräte wie Verbandskästen, Warndreieck,
Nothämmer, Feuerlöscher, Wagenheber usw. vollstän
dig, betriebsbereit und zugänglich?
S Sind die Sicherheitsgurte in ordnungsgemäßem Zu
stand und funktionieren?
Vor Anlassen des Motors
S Ist die Fahrzeugaußenbeleuchtung intakt?
S Funktionieren Signaleinrichtungen wie Warnblinkanlage,
Horn und Lichthupe ordnungsgemäß?
S Sind Scheinwerfer, Leuchtengläser, Spiegel und Fen
sterscheiben sauber?
S Sind die Reifenlaufflächen und −Flanken, auch des
Reserverades, unbeschädigt?
S Ist der Kühlmittelstand korrekt? (. Seite 391).
S Stimmt der Ölstand der Lenkhydraulik? (. Seite 392).
S Wurde der Ölstand des Motors geprüft? (. Seite 393).
S Ist der Zustand und die Spannung der Keilriemen kor
rekt? (. Seite 397).
S Sind die Motorraum− und alle Serviceklappen ge
schlossen?
S Sind Fahrzeugpapiere wie Fahrzeugschein, Fahrzeug
datenkarte usw. vorhanden?
S Sind die Tachograph−Diagrammscheiben beschriftet
und eingelegt bzw. ist die Fahrerkarte eingelegt?
S Ist der Fahrersitz körpergerecht eingestellt?
S Sind die Spiegel richtig eingestellt?
271
Fahren
Vor Fahrtantritt
Nach Anlassen des Motors
S Ist der Motor−Öldruck korrekt? Das Symbol Öldruck
zu gering" oder Öldruck zu hoch" darf nicht im Fah
rerdisplay erscheinen.
S Sind die Bremsdrücke ausreichend? Das Symbol Vor
ratsdruck" im Fahrerdisplay muss erlöschen. Der Vor
ratsdruck in der Druckluftanlage muss mindestens ca.
6 bar betragen.
S Ist das Lenkungsspiel nicht zu groß? Nach einer Lenk
raddrehung von maximal 30 Millimetern, gemessen am
Lenkradumfang, müssen sich die Vorderräder bewe
gen.
S Sind die EDC−Kontrollleuchte und die Fehlerwarn
lampe MIL nach dem Starten erloschen?
S Sind alle Störungen und Fehlermeldungen der Priorität
1 und 2 erloschen?
S Funktioniert der Tachograph ordnungsgemäß?
S Ist der Kraftstoffvorrat ausreichend?
Erst wenn alle Punkte kontrolliert sind, ist auch die Be
triebssicherheit des Fahrzeuges gewährleistet.
272
Fahren
Motor starten
Starten des Motors
0
Vorbereitungen
1
2
2216.0601.S0001
Vor dem Starten des Motors unbedingt die Betriebssicherheit des
Fahrzeuges sicherstellen (. Seite 271).
Bevor der Motor gestartet wird, müssen folgende Vorbereitungen
getroffen werden:
" Feststellbremse anziehen.
" Getriebe in Neutralstellung bzw. auf N" schalten.
" Zündschlüssel in Stellung = einstecken.
" Zündschlüssel in Stellung ! drehen, um Lenkrad zu entriegeln.
Lenkrad beim Entriegeln eventuell etwas bewegen.
Es werden alle Verbraucher des Aufbaus aktiviert, Fahrerdisplay und
Kontrollleuchten sind noch aus.
" Zündschlüssel in Fahrstellung drehen.
Die Zündung ist eingeschaltet. Alle Verbraucher des Fahrgestelles
sind aktiviert, Fahrerdisplay und Kontrollleuchten sind an.
Funktionsprüfung bei betriebsbereitem Fahrzeug
Nach dem Einschalten der Zündung führt die Elektronik des Fahr
zeuges zunächst eine Funktionsprüfung durch.
Dabei werden für ca. 2 Sekunden alle Kontrollleuchten und Anzeige
instrumente angesteuert.
273
Fahren
Motor starten
Wegfahrsperre*
S Das Fahrzeug ist mit einem speziellen Zündschlüssel
system ausgerüstet. Der Motor kann nur mit einem der
fahrzeugeigenen Zündschlüssel gestartet werden.
S Die Aktivierung der Wegfahrsperre erfolgt automatisch
beim Ausschalten der Zündung.
S Es können bis zu acht Zündschlüssel für das Fahrzeug
von einer NEOMAN−Service−Werkstatt codiert werden.
S Zündschlüssel sorgfältig aufbewahren und möglichen
Verlust vermeiden!
S Die Nachbestellung eines Schlüssels, Ersatzschlüssel
wegen Verlustes oder weiterer Schlüssel wegen Be
darfs, ist nur über eine NEOMAN−Service−Werkstatt
möglich. Das Fahrzeug muss bei Lieferung mit dem
Schlüssel in die Werkstatt gebracht werden.
S Ist ein Schlüssel verloren gegangen, so muss die Be
rechtigung dieses Schlüssels zurückgesetzt werden.
Dann müssen das Fahrzeug sowie alle noch vorhande
nen Schlüssel in die NEOMAN−Service−Werkstatt ge
bracht werden.
S Eine Kontrollleuchte für eine aktivierte bzw. deaktivierte
Wegfahrsperre ist aus Sicherheitsgründen nicht ver
baut. Ebenso wird der Wechsel von aktivierter zu deak
tivierter Wegfahrsperre nicht durch Kontrollleuchten
angezeigt.
274
Fahren
Motor starten
Starten
" Zündschlüssel gegen den Widerstand drehen, bis der Motor an
springt.
0
1
2
2216.0601.S0001
Oder
" Schalter Zündung* drücken (. Seite MAN 123, VDV 225).
" Schalter START/STOP* so lange drücken, bis der Motor an
springt (. Seite 123, VDV 225).
Springt der Motor nach ca. 10 Sekunden nicht an, Startvorgang ab
brechen.
Nach einer Wartezeit von etwa einer Minute Startvorgang wieder
holen.
Sind nach Anspringen des Motors die Öl− und Bremsdrücke nicht
ausreichend, bauen sich diese nun auf. Betriebsdrücke aufrufen .
Seite 163.
Unfallgefahr
Wenn sich die notwendigen Betriebsdrücke nicht aufbauen, ist das
Fahrzeug nicht fahrbereit. Motor abstellen, Ursache feststellen und
beheben lassen.
Direkt nach dem Starten Symbole und Kontrollleuchten im Fahrer
display beobachten. Motor nicht hochdrehen. Wird das Symbol für
Öldruck zu gering" oder Öldruck zu hoch" eingeblendet, Motor
sofort abstellen. Ursache feststellen und beheben lassen.
Wenn nach dem Starten des Motors die rote zentrale Warnleuchte
nicht erlischt und nicht alle Störungsmeldungen der Priorität 1 erlö
schen, nicht anfahren. Ursache feststellen und beheben.
275
Fahren
Motor starten
Verhalten bei nicht betriebsbereitem Fahrzeug
Unfallgefahr
Bei Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 1 sind
die Betriebs− und Verkehrssicherheit gefährdet. Nicht
anfahren. Motor abstellen, Ursache feststellen und be
heben lassen.
Häufig sind der Öl− und Bremsdruck nach einer längeren
Standzeit zu gering. Diese müssen sich zuerst aufbauen.
Zusätzlich können auch Symbole und Kontrollleuchten im
Fahrerdisplay erscheinen, die anzeigen, dass das Fahr
zeug noch nicht betriebsbereit ist.
Bei Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 1 und 2
nicht anfahren. Erst wenn alle Symbole erloschen sind,
kann mit dem Fahrzeug angefahren werden.
Bei Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 2 ist
die Betriebssicherheit gefährdet. Nicht anfahren. Ursa
che der Störung umgehend beheben bzw. durch eine
NEOMAN−Service−Werkstatt beheben lassen.
Ist das Fahrzeug verkehrssicher und fahrbereit, ist eine
Weiterfahrt ohne Fahrgäste bis zur nächsten NEO
MAN−Service−Werkstatt zulässig.
Störungen und Fehlermeldungen der Priorität 1 und 2
. Seite MAN 173 und 181, VDV 247 und 254.
276
Bei folgenden Anzeichen muss der Motor sofort abge
stellt werden:
S
S
S
S
S
Abnormal sinkender oder stark schwankender Öl
druck.
Schwankende Drehzahl bei konstanter Stellung des
Fahrpedals.
Abnormal steigende Kühlmittel− und Öltemperatur.
Plötzlich auftretende außergewöhnliche Geräusche
am Motor oder Turbolader.
Stark rußendes Abgas.
Anzeige der Betriebsbereitschaft
Sind alle Störungen und Fehlermeldungen und die zen
trale rote Warnleuchte im Fahrerdisplay erloschen ist das
Fahrzeug betriebsbereit.
Fahren
Motor starten
Starten und Abstellen des Motors im Motorraum
Verletzungsgefahr
Bei laufendem Motor mit geöffneter Motorraumklappe besteht hohe
Verletzungsgefahr durch sich bewegende Teile. Nicht in den Bereich
sich drehender und bewegender Teile fassen.
1
Der Anlasssperrschalter .1. ist Bestandteil der Serienausstattung. Der
Kippschalter Motor Start/Stop" ist als Sonderausstattung rechts im
Motorraum angebracht. Bild ist beispielhaft.
2
0A2X.0705.P0002
1
Motor starten
" Feststellbremse anziehen (. Seite 313).
" Getriebe in Neutralstellung bzw. auf N" schalten.
" Zündschlüssel in Fahrstellung drehen (. Seite 273).
" Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
" Anlasssperrschalter .1. mit einem Eisenmetall abdecken.
" Kippschalter Motor Start/Stop" .2. so lange in Richtung Start"
drücken, bis Motor anspringt.
Oder
" Anlasssperrschalter .1. mit einem Eisenmetall abdecken.
" Durch zweite Person über Zündschloss Motor starten, bis er an
springt.
2
0A2X.0500.P0011
277
Fahren
Motor starten
Motor abstellen
" Kippschalter Motor Start/Stop" .2. so lange in Richtung
Stop" drücken, bis der Motor völlig stillsteht.
Oder
" Durch zweite Person über Zündschloss Motor abstel
len.
Oder
" Schalter START/STOP* so lange drücken, bis der Mo
tor völlig stillsteht (. Seite MAN 123, VDV 225).
" Anlasssperrschalter wieder betriebsbereit machen.
" Motorraumklappe schließen.
278
Fahren
Fahren
Fahren
Unfallgefahr
Feststellbremse erst lösen bzw. Fahrzeug erst bewegen,
wenn der Vorratsdruck von ca. 6 bar erreicht ist. So
lange der Vorratsdruck von ca. 6 bar nicht erreicht ist,
wird im Fahrerdisplay das Symbol Vorratsdruck zu
gering" angezeigt und die zentrale Warnleuchte blinkt
rot. Motor abstellen, Ursache feststellen und beheben
lassen.
Bewegungsfreiheit der Pedale sicherstellen. Keine Ge
genstände im Fahrerfußraum ablegen. Lose Gegen
stände verstauen oder befestigen. Gegenstände könn
ten sonst die Pedale blockieren.
Motor nicht im Stand warmlaufen lassen, sondern in den
unteren Gängen bei mittleren Drehzahlen zügig warmfah
ren. Nach Erreichen einer Betriebstemperatur von ca. 80
°C kann der Motor voll belastet werden.
Anfahren
" Getriebevorwahlschalter in Fahrstellung schalten.
" Betriebsbremse betätigen.
" Feststellbremse lösen.
" Fahrpedal betätigen und anfahren.
Funktionsprüfung der Betriebsbremse
Nach dem Anfahren eine Probebremsung auf trockener,
griffiger Fahrbahn durchführen. Wird gleichmäßiges Brem
sen der Räder und eine genügende Verzögerung erreicht,
sind die Bremsen in Ordnung. Diese einfache und ge
fühlsmäßige Kontrolle genügt im praktischen Fahrbetrieb.
Wirtschaftliches Fahren
Der Kraftstoffverbrauch kann durch vorausschauendes
Fahren, zügiges Beschleunigen, rechtzeitiges Bremsen und
durch Beachten einiger Regeln positiv beeinflusst werden.
Dies entlastet auch die Umwelt (. Seite 29).
Fehlerwarnlampe MIL
Der Motor und die abgasbeeinflussenden Komponenten
werden ständig auf emissionsrelevante Fehlfunktionen
überprüft. Liegt eine Fehlfunktion vor, leuchtet zur War
nung die gelbe Fehlerwarnlampe MIL (. Seite MAN 143,
VDV 235).
Umwelthinweis
Leuchtet die Fehlerwarnlampe MIL während des Betrie
bes, liegt eine emissionsrelevante Fehlfunktion des Mo
tors oder der Abgasanlage vor. Der Motor könnte mehr
Schadstoffe als gesetzlich erlaubt ausstoßen. Die Um
welt würde damit unnötig belastet werden. Motor umge
hend in einer betreuenden NEOMAN−Service−Werk
statt überprüfen lassen.
279
Fahren
Fahren
Motor erst nach Erreichen der Betriebstemperatur von
ca. 80 °C voll belasten. Motorenteile verschleißen bei
kaltem Motor schneller.
Motorhöchstdrehzahl nicht überschreiten. Motorschäden
wären die Folge.
Überschreitet die Kühlmitteltemperatur 95 °C, erscheint
im Fahrerdisplay ein entsprechendes Symbol. Die zen
trale Warnleuchte blinkt rot und der Warnsummer er
tönt. Fahrt sofort unterbrechen. Motor aber nicht sofort
abstellen, sondern 1−2 Minuten weiterlaufen lassen
und Heizung auf volle Leistung stellen. So kann der
Motor wieder abkühlen. Ursache feststellen und behe
ben.
280
Bei folgenden Anzeichen muss der Motor sofort abge
stellt werden:
S Abnormal sinkender oder stark schwankender Öl
druck.
S Sinkende Leistung und Drehzahl bei konstanter
Stellung des Fahrpedals.
S Abnormal steigende Kühlmittel− und Öltemperatur.
S Plötzlich auftretende außergewöhnliche Geräusche
am Motor oder Turbolader.
S Stark rußendes Abgas.
Sonst besteht Gefahr von Motorschäden.
Siehe auch Motorenhersteller−Betriebsanleitungen.
Fahren
Fahren
Rückwärts fahren
Unfallgefahr
Besondere Sorgfaltspflicht gilt beim Rückwärtsfahren.
Deshalb beim Manövrieren auf die unmittelbare Umge
bung achten. Sonst sind Personen und Gegenstände
gefährdet.
Vollständige Sicht auf den rückwärtigen Bereich ist aus
konstruktiven Gründen nicht möglich. Spielende Kinder
können sich im nicht einsehbaren Bereich aufhalten
und gefährdet werden.
" Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen.
" Rückwärtsgang einlegen.
" Ca. 5 Sekunden warten, damit sich die Nachlaufachs
sperre bei 3−Achs−Fahrzeugen aktivieren kann.
" Fahrpedal betätigen und gleichzeitig Bremse lösen.
Als Sonderausstattung ist ein akustischer Rückfahrwar
ner* eingebaut. Bei eingelegtem Rückwärtsgang ertönt
ein nach außen gut hörbarer Warnton.
281
Fahren
Fahren mit Anhänger*
Fahren mit Anhänger
Verletzungs− und Unfallgefahr
Während des Betriebes von Zugfahrzeugen mit Anhän
gern bestehen besondere Unfallgefahren. Deshalb erfor
dert der Betrieb die besondere Aufmerksamkeit des
Fahrers. Sicherheitshinweise beim Kuppeln von Anhän
ger beachten (. Seite 23).
Feststellbremse des Zugfahrzeuges vor dem Ankuppeln
einlegen. Sonst könnte sich das Zugfahrzeug während
des Ankuppelungsvorganges in Bewegung setzen und
Personen− und Sachschäden verursachen.
Beim Ankuppeln des Anhängers mit größter Vorsicht
vorgehen. Sicherstellen, dass sich beim Ankuppeln
keine Personen zwischen Fahrzeug und Anhänger auf
halten.
Erhöhte Vorsicht beim Abkuppeln von Anhängern mit
Auflaufbremsen. Der Auflaufbremsen−Mechanismus
kann unter Spannung stehen und Personen− oder
Sachschäden verursachen.
Unbedingt auf die korrekte und vorschriftsmäßige An
bringung des Anhängers achten. Sich lösende Anhän
ger stellen eine große Gefahr für Leib und Leben ande
rer Menschen dar.
Zulässige Anhänge− und Stützlasten (. Seite 440)
und Vorschriften des Gesetzgebers zum Betrieb von
Anhängern beachten.
282
Zugfahrzeuge mit einer Gesamtlänge über 12 Metern
dürfen nur mit einer Ausnahmegenehmigung mit An
hängern betrieben werden. Länderspezifische Vorschrif
ten beachten.
Rückwärts fahren
Unfallgefahr
Besondere Sorgfaltspflicht gilt beim Rückwärtsfahren.
Beim Manövrieren auf die unmittelbare Umgebung ach
ten. Sonst sind Personen und Gegenstände gefährdet.
Vollständige Sicht auf den rückwärtigen Bereich ist aus
konstruktiven Gründen nicht möglich. Spielende Kinder
können sich im nicht einsehbaren Bereich aufhalten
und gefährdet werden. Deshalb ist Rückwärtsfahren mit
Anhänger nur mit einer einweisenden zweiten Person
gestattet.
Als Sonderausstattung ist ein akustischer Rückfahrwar
ner* eingebaut. Bei eingelegtem Rückwärtsgang ertönt
ein nach außen gut hörbarer Warnton.
Fahren
Fahren mit Anhänger*
Konventioneller Anhängerbetrieb
Hinter den Abdeckungen des hinteren Stoßfängers befinden sich die
Anhängevorrichtung .1. und die Anhängersteckdose .2.. Bild ist bei
spielhaft.
Anhängevorrichtung vorbereiten
" Schutzkappe des Kugelkopfes abnehmen.
" Abdeckung der Anhängersteckdose öffnen.
2
Montage und Bedienung des Wechselverbinders bzw. der Ku
gelkopfkupplung siehe Kupplungshersteller−Betriebsanleitung.
1
0A2X.0500.P0005
4
3
Die 13−polige Anhängersteckdose versorgt den Anhänger mit der
Betriebsspannung von 24 Volt. Je nach Sonderausstattung können
auch 7− bzw. 15−polige Anhängersteckdosen angebracht sein.
Zulässige Anhänge− und Stützlasten . Seite 440.
Um Kratzer zu vermeiden, Abdeckungen an geeigneter Stelle auf
bewahren.
Personenanhängerbetrieb
Am Fahrzeugheck befindet sich die Anhängevorrichtung .3. und die
Stecker .4. für die Versorgungsleitungen eines Personenanhängers.
Montage und Bedienung der Anhängevorrichtung und Versor
gungsleitungen siehe Personenanhänger−Betriebsanleitung.
Goep.0200.P0015
283
Fahren
Schalten MAN
Automatikgetriebe
Die Getriebeelektronik des vollautomatischen Getriebes schaltet die
Gänge je nach aktueller Anforderung und Fahrzustand selbsttätig.
Die Fahrbereiche können über den Fahrbereichsvorwahlschalter .1.
angewählt werden. Fahrbereichsvorwahlschalter sind je nach Ausstat
tung mit und ohne eingeschränktem Fahrbetrieb verbaut.
1
Rückwärtsgang nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Das Ge
triebe könnte sonst Schaden nehmen.
Fahrzeug nur mit eingelegtem Rückwärtsgang zurückbewegen.
Nachlaufachssperre wird aktiviert.
0A2X.0500.P0004
Wahlstellung
1. Gang − manuell
Funktion
Eingeschränkter Fahrbetrieb.
Hinweise
Es kann nur im 1. Gang gefahren werden.
Bei Gefällefahrten kann die Motorbremswirkung voll
ausgenutzt werden.
D2
2. Gang − manuell
Eingeschränkter automatischer
Fahrbetrieb.
Es werden nur die ersten 2 Gänge automatisch hoch−
oder zurückgeschaltet.
D3
3. Gang − manuell
Eingeschränkter automatischer
Fahrbetrieb.
Es werden nur die ersten 3 Gänge automatisch hoch−
oder zurückgeschaltet.
D1
284
Fahren
Schalten MAN
Wahlstellung
Fahrbetrieb
Funktion
Automatischer Fahrbetrieb.
Hinweise
Je nach Fahrzeuggeschwindigkeit und Fahrpedalstellung
werden alle 5 Gänge automatisch hoch− oder zurück
geschaltet.
Neutral
Es ist kein Fahrbereich einge
legt.
Motor kann nur in dieser Stellung gestartet werden.
Zwischen Vor− und Rückwärtsfahrt immer über diese
Stellung schalten.
Rückwärtsgang
Rückwärtsfahrbetrieb.
Nur bei stillstehendem Fahrzeug Rückwärtsgang betäti
gen.
D1, D2 und D3 sind eingeschränkte Fahrbereiche.
Diese sollten nur in Fahrsituationen wie z. B. Fahren
am Berg oder dichtem Stadtverkehr verwendet werden
um häufiges Hoch− und Zurückschalten des Getriebes
zu vermeiden.
Der Kraftstoffverbrauch steigt in den eingeschränkten
Fahrbereichen erheblich.
Neutralstellung bei längerem Stillstand unbedingt betä
tigen.
285
Fahren
Schalten MAN
Anfahren
Unfallgefahr
Fahrzeug kann beim Anfahren rückwärts wegrollen. Besonders
beim Anfahren am Berg beim Lösen der Feststellbremse gleichzei
tig Fahrpedal betätigen.
1
0A2X.0500.P0004
Niemals Fahrbereichsvorwahlschalter und Fahrpedal gleichzeitig
betätigen. Das Getriebe kann dabei Schaden nehmen.
Bei Außentemperaturen < 15 °C Getriebe in Neutralstellung schal
ten, Motor starten und kurze Zeit mit Leerlaufdrehzahl laufen las
sen, bis der Motor rund läuft". Vor Erreichen der Betriebstempera
tur nur im Teillastbereich fahren.
" Betriebsbremse betätigen.
" Fahrbereichsvorwahlschalter .1. von N auf D bzw. D1, D2 oder D3
bei Ausstattung mit eingeschränktem Fahrbetrieb drehen.
" 1 bis 2 Sekunden warten bis der Gang eingelegt ist.
Im automatischen Fahrbetrieb D wird die günstigste Fahrstufe ange
wählt.
" Fahrpedal betätigen und gleichzeitig Bremse lösen.
1
0A2X.0500.P0012
286
Fahren
Schalten MAN
Fahren
Unfallgefahr
Durch Zurückschalten in den eingeschränkten Fahrbereich kann
das Fahrzeug bei glatter Fahrbahn ins Schleudern geraten. Wäh
rend des Fahrens auf glatter Fahrbahn nicht in den eingeschränk
ten Fahrbereich zurückschalten und nicht den Retarder betätigen.
1
0A2X.0500.P0004
Fahren bei normalen Bedingungen
" Fahrbereichsvorwahlschalter .1. von N auf Automatischen Fahrbe
trieb" D drehen.
Kick−down
Wird im Fahrbetrieb der nächstniedrigere Gang benötigt, z. B. beim
Beschleunigen oder an Steigungen, kann die Kick−down−Funktion
aufgerufen werden.
" Fahrpedal vollständig durchtreten.
Die frühestmögliche Rückschaltung wird durchgeführt und das Fahr
zeug beschleunigt mit maximaler Leistung.
Durch Betätigen des Kick−downs erhöht sich der Kraftstoffver
brauch erheblich. Kick−down nur zum Beschleunigen oder an
Steigungen einsetzen.
1
Fahren bei dichtem Stadtverkehr, an Steigungen und Gefällen
" Fahrbereichsvorwahlschalter .1. von N auf eingeschränkten Fahrbe
reich D1, D2 oder D3 drehen.
Häufiges Hoch−und Zurückschalten des Getriebes wird vermieden.
0A2X.0500.P0012
287
Fahren
Schalten MAN
Bremsen und Anhalten
Unfallgefahr
Das angehaltene Fahrzeug kann bei eingelegtem Gang und akti
vierter Haltestellenbremse trotzdem anrollen. Bei längerem Halt, z.
B. bei Stau, Fahrbereichsvorwahlschalter auf N drehen.
1
" Fahrzeug mit Betriebsbremse bis zum Stillstand abbremsen.
" Fahrzeug mit der Betriebsbremse halten.
Bei einem kurzen Halt, z. B. an einer Ampel, kann der gewählte
Fahrbereich eingeschaltet bleiben.
0A2X.0500.P0004
Fahrzeug abstellen
" Betriebsbremse betätigen und Fahrbereichsvorwahlschalter .1. in
Stellung N drehen.
" Feststellbremse einlegen.
" Motor ausschalten und Zündschlüssel abziehen.
" Gegebenenfalls Unterlegkeile anlegen.
Fahrzeug abstellen, Parken . auch Seite 313.
1
0A2X.0500.P0012
288
Fahren
Schalten MAN
Rückwärtsgang einlegen
Rückwärtsgang nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
Fahrzeug nur mit eingelegtem Rückwärtsgang zurück bewegen.
Nachlaufachsensperre bei 3−Achs−Fahrzeugen wird aktiviert.
1
0A2X.0500.P0001
" Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen, kein Gas geben.
" Betriebsbremse betätigen bzw. Feststellbremse einlegen.
" Fahrbereichsvorwahlschalter .1. in Stellung R drehen.
Nach Einlegen des Rückwärtsganges ca. 5 Sekunden warten, damit
sich die Nachlaufachssperre bei 3−Achs−Fahrzeugen aktivieren
kann.
" Fahrpedal betätigen und gleichzeitig Bremse lösen.
Als Sonderausstattung ist ein akustischer Rückfahrwarner* einge
baut. Bei eingelegtem Rückwärtsgang ertönt ein nach außen gut
hörbarer Warnton.
1
0A2X.0500.P0012
289
Fahren
Schalten VDV
Automatikgetriebe
Die Getriebeelektronik des vollautomatischen Getriebes schaltet die
Gänge je nach aktueller Anforderung und Fahrzustand selbsttätig.
Die Fahrbereiche können über die Fahrbereichsvorwahlschalter .1.
angewählt werden. Es sind je nach Ausstattung in der Funktion un
terschiedliche Fahrbereichsvorwahlschalterverbaut.
1
4426.0500.P0004
290
Rückwärtsgang nur bei stehendem Fahrzeug einlegen. Das Ge
triebe könnte sonst Schaden nehmen.
Fahrzeug nur mit eingelegtem Rückwärtsgang zurückbewegen.
Nachlaufachssperre wird aktiviert. Bei Fahrzeugen mit RAS* ist
dies nicht nötig.
Taster
1. Gang manuell
Funktion
Eingeschränkter Fahrbetrieb.
Hinweise
Es kann nur im 1. Gang gefahren werden.
Bei Gefällefahrten kann die Motorbremswirkung voll aus
genutzt werden.
2. Gang manuell
Eingeschränkter automatischer
Fahrbetrieb.
Es werden nur die ersten 2 Gänge automatisch hoch−
oder zurückgeschaltet.
3. Gang manuell
Eingeschränkter automatischer
Fahrbetrieb.
Es werden nur die ersten 3 Gänge automatisch hoch−
oder zurückgeschaltet.
Fahren
Schalten VDV
Taster
1. Gang manuell
Funktion
Eingeschränkter automatischer
Fahrbetrieb.
Hinweise
Es werden nur die ersten 2 Gänge automatisch hoch−
oder zurückgeschaltet.
2. Gang manuell
Eingeschränkter automatischer
Fahrbetrieb.
Es werden nur die ersten 3 Gänge automatisch hoch−
oder zurückgeschaltet.
Fahrbetrieb
Normaler automatischer Fahrbe
trieb.
Je nach Fahrzeuggeschwindigkeit und Fahrpedaldruck
werden alle 5 Gänge automatisch hoch− oder zurück
geschaltet.
Neutralstellung
Es ist kein Fahrbereich eingelegt.
Motor startet nur in dieser Stellung.
Zwischen Vor− und Rückwärtsfahrt über diese Stellung
schalten.
Rückwärtsgang
Rückwärtsfahrbetrieb.
Nur bei stillstehendem Fahrzeug betätigen.
1, 2 und 3 bzw. D1 und D2 sind eingeschränkte Fahr
bereiche. Diese sollten nur in Fahrsituationen wie z. B.
Fahren am Berg oder dichtem Stadtverkehr verwendet
werden um häufiges Hoch− und Zurückschalten des
Getriebes zu vermeiden.
Der Kraftstoffverbrauch steigt in den eingeschränkten
Fahrbereichen erheblich.
Neutralstellung bei längerem Stillstand unbedingt betä
tigen.
291
Fahren
Schalten VDV
Anfahren
Fahren
Unfallgefahr
Fahrzeug kann beim Anfahren rückwärts wegrollen.
Besonders beim Anfahren am Berg beim Lösen der
Feststellbremse gleichzeitig Fahrpedal betätigen.
Niemals Fahrbereichsvorwahlschalter und Fahrpedal
gleichzeitig betätigen. Das Getriebe kann dabei Scha
den nehmen.
Unfallgefahr
Durch Zurückschalten in den eingeschränkten Fahrbe
reich kann das Fahrzeug bei glatter Fahrbahn ins
Schleudern geraten. Während des Fahrens auf glatter
Fahrbahn nicht in den eingeschränkten Fahrbereich
zurückschalten und nicht den Retarder betätigen.
Fahren bei normalen Bedingungen
" Fahrbereichsvorwahlschalter D drücken.
Kick−down
Bei Außentemperaturen < 15 °C Getriebe in Neutral
stellung schalten, Motor starten und kurze Zeit mit
Leerlaufdrehzahl laufen lassen, bis der Motor rund
läuft". Vor Erreichen der Betriebstemperatur nur im
Teillastbereich fahren.
" Betriebsbremse betätigen.
" Fahrbereichsvorwahlschalter D bzw. 1, 2, 3, bzw. D1
oder D2 drücken.
" 1 bis 2 Sekunden warten bis Gang eingelegt ist.
Im automatischen Fahrbetrieb D wird die günstigste Fahr
stufe angewählt.
" Fahrpedal betätigen und gleichzeitig Bremse lösen.
Wird im Fahrbetrieb der nächstniedrigere Gang benötigt,
z. B. beim Beschleunigen oder an Steigungen, kann die
Kick−down−Funktion aufgerufen werden.
" Fahrpedal vollständig durchtreten.
Durch Betätigen des Kick−downs erhöht sich der
Kraftstoffverbrauch erheblich. Kick−down nur zum Be
schleunigen oder an Steigungen einsetzen.
Fahren bei dichtem Stadtverkehr, an Steigungen und
Gefällen
" Fahrbereichsvorwahlschalter 1, 2 oder 3 bzw. D1 oder
D2 drücken.
Häufiges Hoch−und Zurückschalten des Getriebes wird
vermieden.
292
Fahren
Schalten VDV
Rückwärtsgang einlegen
Bremsen und Anhalten
Unfallgefahr
Das angehaltene Fahrzeug kann bei eingelegtem Gang
und aktivierter Haltestellenbremse trotzdem anrollen. Bei
längerem Halt, z. B. bei Stau, Fahrbereichsvorwahl
schalter N drücken.
" Fahrzeug mit Betriebsbremse bis zum Stillstand ab
bremsen.
" Fahrzeug mit der Betriebsbremse halten.
Bei einem kurzen Halt, z. B. an einer Ampel, kann der
gewählte Fahrbereich eingeschaltet bleiben.
Fahrzeug abstellen
" Betriebsbremse betätigen und Fahrbereichsvorwahl
schalter N drücken.
" Feststellbremse einlegen.
" Motor ausschalten und Zündschlüssel abziehen.
" Gegebenenfalls Unterlegkeile anlegen.
Fahrzeug abstellen, Parken . auch Seite 313.
Rückwärtsgang nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
Fahrzeug nur mit eingelegtem Rückwärtsgang zurück
bewegen. Nachlaufachsensperre bei 3−Achs−Fahrzeu
gen wird aktiviert.
" Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen, kein Gas ge
ben.
" Betriebsbremse betätigen bzw. Feststellbremse einle
gen.
" Fahrbereichsvorwahlschalter N drücken.
" Fahrbereichsvorwahlschalter R drücken und 1 bis 2
Sekunden warten bis Gang eingelegt ist..
Nach Einlegen des Rückwärtsganges ca. 5 Sekunden war
ten, damit sich die Nachlaufachssperre bei 3−Achs−Fahr
zeugen aktivieren kann. Bei Fahrzeugen mit RAS* ist dies
nicht nötig.
" Fahrpedal betätigen und gleichzeitig Bremse lösen.
Als Sonderausstattung ist ein akustischer Rückfahrwar
ner* eingebaut. Bei eingelegtem Rückwärtsgang ertönt
ein nach außen gut hörbarer Warnton.
293
Fahren
Schalten VDV
Störungen im Getriebe
Unfallgefahr
Bei schweren Systemstörungen sind die Betriebs− und
Verkehrssicherheit gefährdet. Fahrzeug sofort sicher
zum Stehen bringen. Getriebe durch eine NEOMAN−
Service−Werkstatt überprüfen lassen.
294
Fahren
Fahrsysteme
Elektronische Niveauregulierung (ECAS)
Verletzungsgefahr
Beim Rad wechseln Zündung des Fahrzeuges aus
schalten. Die ECAS−Anlage würde sonst beim Anhe
ben des Fahrzeuges versuchen, das Höhenniveau zu
regulieren (. Seite 339).
ECAS − Electronically Controlled Air Suspension, ist eine
elektronisch geregelte Luftfederungsanlage, die eine Viel
zahl von Funktionen umfasst.
ECAS erhöht den Fahrkomfort durch kleinere Federraten
und niedrige Eigenfrequenz. Eine konstante Fahrzeughöhe
wird unabhängig vom Fahrzeuggewicht gehalten. Dabei
erfassen Wegsensoren an den Achsen kontinuierlich das
Niveau des Fahrzeuges. Die Elektronik regelt, abhängig
von der gefahrenen Geschwindigkeit, auf das Sollniveau
nach.
Als Sonderausstattung sind die Heben− und Senkenfunk
tionen für das Fahrzeug im ECAS integriert. Dabei kann
das Fahrzeug um ca. 60 mm angehoben und gesenkt
werden.
Elektronisch geregeltes Bremssystem (EBS)
EBS erhöht die Verkehrssicherheit durch Anhaltewegver
kürzung und eine verbesserte Fahrzeugstabilität beim
Bremsen. Umfassende Überwachungsfunktionen sowie die
Anzeige des Bremsbelagverschleißes bieten eine effektive
Wartungslogistik.
Das elektronisch geregelte Bremssystem verbindet eine
Vielzahl von Funktionen wie:
S Antiblockiersystem (ABS)
S Antriebsschlupfregelung (ASR)
S Haltestellenbremse
S Anfahrhilfe* (Easy Start)
S Schleppmomentenregelung (SMR)
S Bremsbelagverschleißregelung
S Dauerbremsintegration
S Elektropneumatische Bremsanlage (EPB)
S Bremsassistent* (BAS)
S Elektronisches Stabilitätsprogramm* (ESP)
Störungen und Fehlermeldungen EBS . Seite 184
Störungen und Fehlermeldungen . Seite MAN 184,
VDV 249.
Fahrzeug heben und senken* . Seite MAN 126, VDV
221.
Manövrierfähigkeit bei druckloser Luftfederung . Seite
336.
295
Fahren
Fahrsysteme
Antiblockiersystem (ABS)
Unfallgefahr
Zu geringer Sicherheitsabstand, nicht angepasste Ge
schwindigkeit und überhöhte Kurvengeschwindigkeit
können durch ABS nicht ausgeglichen werden. Deshalb
Geschwindigkeit und Fahrverhalten den jeweiligen Ver
kehrs− und Straßenverhältnissen anpassen.
ABS kann den Anhalteweg nicht verkürzen, jedoch die
Fahr− und Richtungsstabilität bei Bremsmanövern deut
lich erhöhen. Auf Split, Schnee und glatter Fahrbahn
kann sich der Anhalteweg unter Umständen verlängern.
Bei ausgefallenem ABS bleibt die Bremswirkung zwar
erhalten, aber das Bremsverhalten ändert sich. Störun
gen der Bremsanlage umgehend in einer NEOMAN−
Service−Werkstatt beseitigen lassen.
ABS verhindert das Blockieren der Räder beim Bremsen
unabhängig von der Beschaffenheit des Straßenbelages.
Dadurch bleibt das Fahrzeug während der ABS−Regelung
lenkbar und richtungsstabil.
Tritt die ABS−Regelung, während das Fahrzeug mit
dem Retarder bzw. Intarder verzögert wird, in Kraft, so
wird der Retarder bzw. Intarder sofort abgeschaltet.
296
Antriebsschlupfregelung (ASR)
ASR regelt situationsabhängig die Antriebsmomente der
angetriebenen Räder. Dies verbessert die Traktion auf rut
schigem, losem Untergrund und erhält die Seitenführungs
kraft der Antriebsräder.
Bei Bedarf, z. B. bei tiefem Schnee, Matsch oder Schotter,
kann die ASR reduziert werden, um eine bessere Traktion
zu erreichen. Der Schlupf der Antriebsräder wird dadurch
erhöht.
Schalter für ASR−Reduzierung . Seite 121.
Haltestellenbremse
Die Haltestellenbremse wird bei Geschwindigkeiten < 3
km/h durch Betätigen einer oder mehrerer Funktionen ein
gelegt:
S Hebel am Armaturenbrett betätigen.
S Öffnen einer Tür.
Die Haltestellenbremse wird gelöst, wenn keine der Funk
tionen mehr aktiviert ist und das Fahrpedal betätigt wird.
Haltestellenbremse notlösen . Seite 112.
Haltestellenbremse . Seite 307
Fahren
Fahrsysteme
Schleppmomentenregelung (SMR)
Schleppmomente im Antriebsstrang treten durch Schaltvor
gänge und Gaswechsel auf. Die dabei entstehenden
Bremsmomente können zum Blockieren der Antriebsräder
führen.
Die Schleppmomentenregelung erhöht in diesem Fall das
Motormoment und baut so die Bremsmomente ab. Liegen
an den Antriebsrädern wieder normale Werte vor, wird die
Schleppmomentenregelung beendet.
Dauerbremsintegration
Retarder bzw. Intarder sind in das EBS integriert. Bei Be
tätigen der Betriebsbremse wird der Retarder bzw. Intarder
entsprechend dem Verzögerungswunsch zugeschaltet und
geregelt.
Dadurch wird ein verschleißoptimierter Zustand der Be
triebsbremse erreicht.
Elektropneumatische Bremsanlage (EPB)
Bremsbelagverschleißregelung
Bei Teilbremsungen wird in Abhängigkeit der Verschleiß
zustände der Bremsbeläge die Bremsdruckverteilung auf
die einzelnen Radbremsen geregelt. Dabei wird der Druck
auf höher verschlissene Radbremsen geringfügig zurück
genommen, der Druck auf weniger verschlissene Rad
bremsen dafür um die entsprechende Kraft erhöht. Die
angeforderte Gesamtbremskraft wird nicht verändert.
Ab einem Bremsbelagverschleiß > 80 % wird eine Mel
dung im Fahrerdisplay angezeigt (. Seite MAN 197, VDV
246).
Bei Kabelbruch der Verschleißkontrolle leuchtet die gelbe
Achtung−Warnleuchte und EBS−Kontrollleuchte.
Verzögerungsregelung und Bremskraftverteilung
Die Verzögerungsregelung passt den Bremsdruck an den
Verzögerungswunsch an. Bei gleicher Betriebsbremspedal
betätigung wird das Fahrzeug unabhängig vom Bela
dungszustand immer gleich stark abgebremst.
Verschlechtert sich die Verzögerung des Fahrzeuges, z. B.
Fading bei Bergabfahrt, schaltet sich die Verzögerungsre
gelung ab einem vorgegebenen Maximum ab. Dadurch
kann der Fahrer die Verschlechterung subjektiv spüren.
Außerdem ermöglicht die Verzögerungsregelung ein
schnellstmögliches Lösen der Bremsen. Daraus resultiert
ein Pkw−ähnliches Gefühl.
Die Bremskraftverteilung auf Vorder− und Hinterachsen
wird so geregelt, dass optimale Bremsdrücke an den Ach
sen erreicht werden.
297
Fahren
Fahrsysteme
Bremsassistent* (BAS)
Unfallgefahr
Zu geringer Sicherheitsabstand, nicht angepasste Ge
schwindigkeit und überhöhte Kurvengeschwindigkeit
können durch BAS nicht ausgeglichen werden. Deshalb
Geschwindigkeit und Fahrverhalten den jeweiligen Ver
kehrs− und Straßenverhältnissen anpassen.
Der Bremsassistent ist in das EBS integriert. Die Elektronik
des Bremsassistenten erkennt automatisch Notbremssitua
tionen wenn das Betriebsbremspedal besonders rasch
betätigt wird, bzw. die Geschwindigkeit ganz plötzlich re
duziert wird. Im Falle einer Notbremsung baut das System
den maximalen Bremsdruck auf und verkürzt dadurch den
Anhalteweg des Fahrzeuges.
Das ABS verhindert das Blockieren der Räder beim Brem
sen.
Elektronisches Stabilitätsprogramm* (ESP)
Unfallgefahr
ESP kann die physikalisch vorgegebenen Grenzen nicht
außer Kraft setzen. Fahrgeschwindigkeit, richtiges Ver
halten bei Ausweichmanövern und angepasste Kurven
geschwindigkeit bleiben in der Verantwortung des Fah
rers. Deshalb Geschwindigkeit und Fahrverhalten den
jeweiligen Verkehrs− und Straßenverhältnissen anpas
sen.
298
ESP ist ein aktives Sicherheitssystem im Fahrzeug zur
Steigerung der Fahrsicherheit und der Fahrstabilität.
Es trägt spürbar zur Reduzierung der Schleudergefahr bei
Kurvenfahrten oder Ausweichmanövern bei. Dazu werden
in fahrdynamisch kritischen Situationen die Bremskräfte an
jedem einzelnen Rad gezielt geregelt, z. B. wenn das
Fahrzeug in Kurvenfahrten im Grenzbereich bewegt wird.
Gleichzeitig wird die Motorleistung zurückgenommen.
Das mögliche Ausbrechen des Fahrzeuges wird so durch
das fein dosierte Abbremsen verhindert.
Sollte das Fahrzeug in langgezogenen Kurven oder bei
schnellen Spurwechseln einen kritischen Fahrzustand errei
chen, so wird die Geschwindigkeit automatisch so weit
und so lange verringert bis die Fahrstabilität wieder er
reicht ist.
Bei aktiviertem ESP leuchtet zur Kontrolle eine entspre
chende Kontrollleuchte.
Fahren
Fahrsysteme
Twin Electric Platform System (TEPS)
TEPS − das Twin Electric Platform System ist eine Elek
trik−Struktur, die zukünftig in allen Fahrzeugen von MAN
und NEOPLAN zum Einsatz kommen wird. Diese baut auf
der bewährten TGA Plattform aus dem LKW−Bereich auf
und wird durch modulare Systeme aus dem Reise−,
Überland− oder Stadtbus ergänzt.
Die Vorteile von TEPS liegen vor allem in der umfassen
den Reduzierung von Leitungen, Steckverbindungen und
Kontakten durch eine optimierte Kabelverlegung. Zudem
kommt bei allen Steckverbindungen im Nassbereich die
Seal−Technik zu 100 % zum Einsatz. Durch die fest defi
nierte Schnittstelle zwischen Fahrgestell und Aufbau kön
nen verschiedene Instrumentierungen verwendet werden
und die Elektrik−Struktur ist in allen Fahrzeugtypen gleich.
Mögliche Fehlerquellen werden dadurch auf ein Minimum
reduziert.
Die Fahrzeuge verfügen mit Einsatz von TEPS über ein
positives Bordnetz, d. h. bei Motorleerlauf steht eine posi
tive Energiebilanz bei maximaler elektrischer Last zur Ver
fügung. Dadurch wird die Verfügbarkeit der Fahrzeuge
erhöht. Realisiert wurde dies durch den Einsatz neuer Ge
neratoren mit höherer Leistungsabgabe im Leerlauf.
Durch den Parallelbetrieb der Generatoren kann bei Ausfall
eines Generators der Fahrbetrieb aufrecht erhalten bleiben,
zugleich erfolgt eine Reduzierung der Bordnetzbelastung,
beispielsweise durch die Abschaltung der Klimaanlage.
Durch die neue Auslegung der Energieversorgung redu
ziert sich die Anzahl der Entlade− und Ladezyklen der
Batterie. Somit ergibt sich eine erhebliche Steigerung der
Batterielebensdauer. Der Batterietrennschalter verfügt über
einen integrierten Unterspannungs− und Polaritätsschutz
und eine automatische Zeitabschaltung nach 72 Stunden.
All diese Maßnahmen dienen der Startfähigkeit und der
Batterieschonung. Durch die Summe dieser Maßnahmen
werden die Betriebskosten reduziert.
Fahrzeuge mit TEPS sind voll diagnosefähig (MAN cats II)
und EOL−programmierbar (End of Line).
Die Vorteile von TEPS für den Fahrzeugbetreiber sind:
S Einfache Fehlerdiagnose
S Erhöhung der Betriebssicherheit
S Geringerer Schulungsaufwand für das Werkstattperso
nal
S Erhöhung der Batterie−Lebensdauer
S Erhöhung der Verfügbarkeit der Fahrzeuge
S Reduzierung der Reparaturkosten
299
Fahren
Fahrsysteme
Reifendruckkontrollsystem (TPM)
Das Reifendruckkontrollsystem TPM (Tire Pressure Monito
ring) bemerkt einen auftretenden, schleichenden Druckver
lust in den Reifen und zeigt dies im Fahrerdisplay an.
Das Reifendruckkontrollsystem wird nur in Verbindung mit
der Supersingle−Bereifung verbaut.
Hierzu befindet sich an den Reifenventilen ein Elektronik
bauteil, der Drucksensor. Über diesen Drucksensor wird
der Reifenluftdruck erfasst. Per Funk werden die Daten an
ein Steuermodul übertragen. Dieses wertet die Daten aus
und sendet die Informationen über CAN an das Fahrerdis
play. Dort können die Daten dann abgerufen werden.
Die Energieversorgung des Drucksensors erfolgt über eine
eingebaute Lithiumbatterie. Aufgrund der mechanischen
Beanspruchung und aus Dichtigkeitsgründen ist die Batte
rie fest im Drucksensor vergossen und kann nicht ausge
tauscht werden. Die Batterielebensdauer hängt von
verschiedenen Faktoren ab. Unter normalen Betriebsbedin
gungen wird eine Batterielebensdauer von 5 Jahren er
reicht.
Bei Druckverlust in den Reifen erscheint eine entspre
chende Fehlermeldung im Fahrerdisplay.
300
Fahren
Kombihebel MAN
Kombihebel bedienen
2
Der Kombihebel ist links neben dem Lenkrad angebracht. Über ihn
lassen sich das Fernlicht, die Lichthupe, die Blinker, das Horn und
die Scheibenwischer betätigen.
Alle Funktionen des Kombihebels, mit Ausnahme der Lichthupe, set
zen das Einschalten der Zündung voraus.
1
2
0R12.0603.S0001
Fernlicht einschalten
" Fahrlicht einschalten (. Seite 118).
" Kombihebel in Richtung .1. über den Widerstand hochziehen, bis
Hebel einrastet.
Die blaue Fernlicht−Kontrollleuchte leuchtet. Zum Ausschalten Kom
bihebel nochmals hochziehen und loslassen.
Lichthupe betätigen
" Kombihebel kurz in Richtung .1. bis zum Widerstand hochziehen
und wieder loslassen.
Blinken
" Kombihebel in Richtung .2. bis über den Widerstand drücken oder
ziehen.
Die grüne Fahrtrichtungs−Kontrollleuchte blinkt.
Zum Spurwechseln Hebel nur bis zum Widerstand drücken oder
ziehen und wieder loslassen.
301
Fahren
Kombihebel MAN
Hupe betätigen
" Knopf .3. kurz drücken.
3
Umschalten von Hupe auf Signalhorn*
" Zündung einschalten.
" Schalter Hupe/Signalhorn* (. Seite 131) betätigen − Kontroll
leuchte im Schalter leuchtet.
" Knopf .3. kurz drücken − Signalhorn ertönt anstelle der Hupe.
4
0R12.0603.S0001
Scheibenwischer einschalten
" Hülse .4. je nach Regenintensität auf die gewünschte Stufe stel
len.
Scheibenwischer Aus
J Intervall−Wischen, ca. alle 10 Sekunden
I Langsames Wischen
II Schnelles Wischen
Beschädigte Wischerblätter erneuern . Seite 402.
302
Fahren
Kombihebel MAN
Intervall−Wischen einstellen
Das Intervall−Wischen ist zwischen ca. 2,5 bis 60 Sekunden stufen
los einstellbar.
" Hülse .4. auf Stellung J drehen.
" Hülse wieder auf Aus" drehen und so lange in dieser Stellung
belassen, wie die Intervall−Zeit gewünscht wird.
" Hülse nochmals auf Stellung J drehen.
Die Zeitspanne, in der die Hülse in Stellung Aus" stand, ist die neu
eingestellte Intervall−Zeit.
5
0R12.0603.S0001
Die eingestellte Intervall−Zeit geht nach Einschalten der Stufen I
oder II wieder verloren und muss deshalb bei Bedarf neu einge
stellt werden.
Frontscheibe reinigen
" Hülse .5. kurz in Richtung Lenksäule drücken.
Scheibenwischer wischt einmalig mit Scheibenwaschwasser.
Oder
" Hülse .5. in Richtung Lenksäule gedrückt halten.
Scheibenwischer wischt während des Drückens mit Scheibenwa
schwasser. Nach dem Loslassen wischt er noch dreimal nach.
303
Fahren
Kombihebel VDV
Kombihebel bedienen
Der Kombihebel ist links neben dem Lenkrad angebracht. Über ihn
lassen sich das Fernlicht, die Lichthupe, die Blinker, das Horn und
die Scheibenwischer betätigen.
Alle Funktionen des Kombihebels, mit Ausnahme der Lichthupe, set
zen das Einschalten der Zündung voraus.
2
1
Fernlicht einschalten
" Fahrlichtschalter einschalten (. Seite 210).
" Kombihebel in Richtung .1. über den Widerstand heranziehen, bis
Hebel einrastet.
Die blaue Fernlicht−Kontrollleuchte leuchtet.
2
4516.0604.P0001
Lichthupe betätigen
" Kombihebel kurz in Richtung .1. bis zum Widerstand heranziehen
und wieder loslassen.
Blinken
" Kombihebel in Richtung .2. bis über den Widerstand drücken oder
ziehen.
Die grüne Fahrtrichtungs−Kontrollleuchte blinkt.
Zum Spurwechseln Hebel nur bis zum Widerstand drücken oder
ziehen und wieder loslassen.
304
Fahren
Kombihebel VDV
Hupe betätigen
" Knopf .3. kurz drücken.
3
Umschalten von Hupe auf Signalhorn*
" Zündung einschalten.
" Taster Hupe/Signalhorn* (. Seite ) betätigen − Kontrollleuchte
im Schalter leuchtet.
" Knopf .3. kurz drücken − Signalhorn ertönt anstelle der Hupe.
4
5
Scheibenwischer einschalten
" Hülse .4. je nach Regenintensität auf die gewünschte Stufe stel
len.
0 Scheibenwischer Aus
4516.0604.P0001
Intervall−Wischen
I Langsames Wischen
II Schnelles Wischen
Beschädigte Wischerblätter erneuern . Seite 402.
Frontscheibe reinigen
" Hülse .5. in Richtung Lenksäule drücken und halten.
Scheibenwischer wischt permanent mit Scheibenwaschwasser. Nach
dem Loslassen wischt er noch dreimal nach.
305
Fahren
Bremsen
Betriebsbremse
Die Betriebsbremse des Fahrzeuges ist ABS−geregelt. Greift das
ABS in einen Bremsvorgang ein, ist dies am Betriebsbremspedal
spürbar.
Betriebsbremse bei einer Vollbremsung voll durchtreten, um die
maximale Bremswirkung zu erreichen. Das ABS verhindert ein
Blockieren der Räder.
4516.0708.P0001
306
Nach sehr hoher Beanspruchung der Bremsen Fahrzeug nicht so
fort abstellen, sondern noch kurze Zeit weiterfahren. So können
sich die Bremsen durch den Fahrtwind abkühlen.
An Gefällestrecken Bremswirkung des Motors durch Einlegen eines
kleineren Ganges ausnützen. Retarder bzw. Intarder zuschalten.
Die Bremswirkung kann nach längerer Regenfahrt verzögert einset
zen. Deshalb sollte die Betriebsbremse in regelmäßigen Abständen
leicht betätigt werden.
Voith−Retarder bzw. ZF−Intarder* können auch über das Betriebs
bremspedal betätigt werden (. Seite 312).
Fahren
Bremsen
Haltestellenbremse (HSB)
Unfallgefahr
Die HSB arbeitet mit einem geringeren Druck als die
Feststellbremse. An Haltestellen mit einer Steigung oder
einem Gefälle > 10 % zusätzlich die Feststellbremse
einlegen. Das Fahrzeug kann sonst wegrollen.
HSB nicht als Feststellbremse benutzen. Das Fahrzeug
kann durch die HSB nicht dauerhaft festgestellt werden.
Fahrzeug bei eingelegter HSB nicht verlassen. Vor dem
Verlassen immer Feststellbremse einlegen. Das Fahr
zeug kann sonst wegrollen.
Nach dem Lösen der HSB ist auch deren Funktion als
Rückrollsperre aufgehoben. Neuaktivieren ist dann nur
durch Wiederholen der angeführten Handlungsschritte
möglich.
Die HSB hat gegenüber der Feststellbremse einen gerin
geren Druckbedarf. An Haltestellen auf ebener Fahrbahn
daher möglichst die HSB benützen.
Nach Lösen der HSB ist bis zum ersten Gasgeben die
Rückrollsperre aktiv. Sie verhindert das Zurückrollen des
Fahrzeuges beim Anfahren.
HSB automatisch einlegen / lösen
" Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen.
" Türen öffnen.
Die HSB ist aktiviert und das Fahrzeug wird gehalten. Zur
Kontrolle leuchtet die KontrollleuchteHaltestellenbremse
(. Seite 149).
" Türen schließen.
Die HSB ist deaktiviert. Bis zum ersten Gasgeben wird
das Fahrzeug von der Rückrollsperre am Zurückrollen ge
hindert.
" Gang einlegen und Fahrpedal betätigen.
Die Rückrollsperre wird deaktiviert und das Fahrzeug fährt
an. Die Kontrollleuchte Haltestellenbremse erlischt.
Die Haltestellenbremse bzw. Anfahrsperre wird in Ab
hängigkeit von verschiedenen Betriebszuständen auto
matisch eingelegt und gelöst (. Seite 114).
307
Fahren
Bremsen
HSB manuell einlegen / lösen
HSB einlegen
" Haltestellenbremshebel .1. aus der Arretierung heben, bis zum
Anschlag heranziehen und einrasten lassen.
Die HSB ist aktiviert und das Fahrzeug wird gehalten. Zur Kontrolle
leuchtet die Kontrollleuchte Haltestellenbremse (. Seite 149).
1
0A2X.0709.P0002
HSB lösen
" Haltestellenbremshebel .1. aus der Arretierung heben, bis zum
Anschlag in Fahrtrichtung schwenken und einrastet..
Die HSB ist deaktiviert. Bis zum ersten Gasgeben wird das Fahrzeug
von der Rückrollsperre am Zurückrollen gehindert.
" Gang einlegen und Fahrpedal betätigen.
Die Rückrollsperre wird deaktiviert und das Fahrzeug fährt an. Die
Kontrollleuchte Haltestellenbremse erlischt.
Haltestellenbremse notlösen . Seite 112.
1
0A2X.0500.P0001
308
Fahren
Bremsen
Retarder / Intarder
Unfallgefahr
Der Retarder bzw. Intarder wirkt auf die Antriebsräder
des Fahrzeuges. Bei glatter Fahrbahn können die An
triebsräder blockieren und das Fahrzeug ins Schleudern
bringen. Deshalb Retarder bzw. Intarder bei winterlichen
Straßenverhältnissen nicht einsetzen.
Retarder bzw. Intarder können das Fahrzeug im Still
stand nicht halten. Deswegen bei Stillstand Feststell
bremse oder Betriebsbremse betätigen. Bei Verlassen
des Fahrzeuges immer Feststellbremse einlegen.
Retarder bzw. Intarder haben eine geringere Bremslei
stung als die Betriebsbremse. In Notsituationen immer
Betriebsbremse betätigen.
Vorwiegender Retarder− bzw. Intardereinsatz kann zur
Verhärtung der Bremsbeläge und zur Verglasung der
Bremsscheiben führen. Verminderte Bremswirkung der
Betriebsbremse durch NEOMAN−Service−Werkstatt
prüfen lassen.
Siehe auch Retarder− bzw. Intarderhersteller−Be
triebsanleitungen.
Retarder bzw. Intarder können außer im Stillstand in je
dem Geschwindigkeitsbereich aktiviert werden. Mit dem
Handhebel an der Lenksäule oder der Betriebsbremse
wird der Retarder bzw. Intarder aktiviert.
309
Fahren
Bremsen
Bremsleistung einschalten bzw. erhöhen
−
Unfallgefahr
Retarder bzw. Intarder erzeugen bei sehr niedrigen Geschwindigkei
ten nur eine geringe Bremsleistung. Deshalb bei langsamer Fahrt
zusätzlich Betriebsbremse betätigen.
1
+
2216.0708.S0001
−
Maximale Bremsleistung anfordern
Es kann von der Bremsstufe 0 direkt die maximale Bremsleistung
angefordert werden.
" Taste .1. einmal drücken.
Oder
" Hebel .2. bis zum Anschlag in Richtung + drücken.
Das Fahrzeug wird mit der maximalen Bremsleistung des Retarders
bzw. Intarders verzögert. Nochmaliges Drücken deaktiviert die maxi
male Bremsleistung wieder.
2
+
4516.0708.P0002
310
" Hebel so oft in Richtung + tippen,
oder
" Hebel in Richtung + drücken und halten bis die gewünschte
Bremsleistung erreicht ist.
Mit jedem Tippen in Richtung + oder − wird die Bremsleistung des
Retarders bzw. Intarders um eine Bremsstufe erhöht bzw. verringert.
Im Fahrerdisplay erscheint neben dem Retardersymbol die aktuelle
Bremsstufenzahl.
Es stehen bei Automatikgetriebe 3 Bremsstufen und bei Schaltge
triebe Bremsstufen zur Verfügung. Die Bremsleuchten werden über
das Betriebsbremspedal oder verzögerungsunabhängig betätigt.
Fahren
Bremsen
Bremsleistung ausschalten bzw. verringern
" Hebel so oft in Richtung − tippen bis die Bremsstufe
0 erreicht ist.
Oder
" Taste .1. einmal drücken.
Oder
" Fahrpedal betätigen.
Ist keine Bremsstufe mehr aktiv, erlischt das Retardersym
bol im Fahrerdisplay.
Bis zu einer bestimmten Kühlwassertemperatur ist eine
Warmfahrfunktion aktiviert. Gleichzeitiges Betätigen von
Retarder bzw. Intarder und Fahrpedal ist dann möglich.
Während des Bremsens mit dem Retarder bzw. Intar
der kann jederzeit ein Gangwechsel vorgenommen
werden. Die Bremsleistung bleibt auch während des
Schaltens erhalten.
Ab einer bestimmten Kühlmitteltemperatur setzt die
Retarderrückregelung ein. Die Bremsleistung wird da
bei stufenlos zurück geregelt. In diesem Fall zurück
schalten und gegebenenfalls zusätzlich Betriebsbremse
betätigen.
Während des Retarderbetriebes darauf achten, dass
die Motordrehzahl nicht unter ca. 1600 U/min abfällt.
Um eine frühzeitige Retarderrückregelung zu vermei
den, muss die Wasserpumpe eine ausreichende För
derleistung erbringen. Besonders an langen Gefälle
strecken kann durch Zurückschalten die Motordrehzahl
bis zur zulässigen Höchstdrehzahl von ca. 2200 U/min
angehoben werden.
Störungen und Meldungen des Retarders bzw. Intar
ders . Seite MAN 173, VDV 250.
311
Fahren
Bremsen
Retarder bzw. Intarder mit Betriebsbremspedal betätigen
1
Unfallgefahr
2
Retarder bzw. Intarder erzeugen bei sehr niedrigen Geschwindigkei
ten nur eine geringe Bremsleistung. Deshalb bei langsamer Fahrt
zusätzlich Betriebsbremse betätigen.
Voith−Retarder bzw. ZF−Intarder können auch über das Betriebs
bremspedal betätigt werden.
0516.0709.S0009
Schaltstufen
! Schwache bis volle Bremsleistung des Retarders bzw. Intarders in
3 Stufen.
Volle Bremsleistung des Retarders bzw. Intarders und Bremslei
stung der Betriebsbremse.
Retarder bzw. Intarder einschalten
" Schalter Retarder" einschalten (. Seite MAN 122, VDV 213).
" Betriebsbremspedal auf die gewünschte Bremsleistung durch
drücken.
Bei sehr niedrigen Außentemperaturen setzt die Bremswirkung bei
den ersten Retarderbremsungen verzögert ein.
312
Fahren
Abstellen, Parken
Feststellbremse einlegen, Parken
2
1
Unfallgefahr
An Steigungen und Gefällen muss das Fahrzeug zusätzlich gesi
chert werden. Unterlegkeile gegen Wegrollen an die Räder legen.
Lenkung zur Bordsteinkante einschlagen.
Fahrzeug nicht bei laufendem Motor und eingelegtem Gang verlas
sen. Fahrzeug kann wegrollen.
Zum Abstellen des Fahrzeuges muss die Feststellbremse eingelegt
werden.
4516.0709.P0001
Fahrzeug abstellen
" Betriebsbremse betätigen und Fahrbereichsvorwahlschalter in
Stellung N schalten.
" Feststellbremshebel aus der Lösestellung ! in die Vollbremsstel
lung ziehen.
Hebel rastet ein und das Fahrzeug ist gegen Wegrollen gesichert. Es
leuchtet die Kontrollleuchte Feststellbremse".
Gegebenenfalls Klimaanlage ausschalten.
Sämtliche elektrische Verbraucher ausschalten.
Motor ausschalten und Zündschlüssel abziehen.
Lenkrad bis zum Einrasten des Schlosses drehen (nicht bei Son
derausführung ohne Lenkradschloss).
" Fahrzeug abschließen.
" Gegebenenfalls Unterlegkeile anlegen.
"
"
"
"
313
Fahren
Abstellen, Parken
Feststellbremse lösen
2
1
Unfallgefahr
Leuchtet bei gelöster Feststellbremse die Kontrollleuchte Feststell
bremse" trotz ausreichenden Bremsvorratsdrucks, liegt ein Defekt
im Federspeicherkreis vor. Das Fahrzeug ist nicht betriebsbereit.
Bremsanlage sofort von einer NEOMAN−Service−Werkstatt über
prüfen lassen.
Um die Feststellbremse zu lösen, muss ein Vorratsdruck von min
destens ca. 6 bar vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, können
die Bremsbeläge leicht anliegen und beim Fahren überhitzen.
4516.0709.P0001
314
" Eventuell anliegende Unterlegkeile entfernen.
" Betriebsbremse betätigen.
" Hebel aus Arretierung ziehen und in Lösestellung ! schwen
ken.
Fahren
Fahrzeug betanken
Tanken
Unfallgefahr
1
Dieselkraftstoff und Heizöl sind leicht entzündlich. Feuer, offenes
Licht und Rauchen sind daher im Umgang mit Kraftstoff verboten.
Fahrzeug nur bei Motorstillstand betanken. Zusatzheizung vor dem
Betanken abschalten.
Kraftstoff ist gesundheitsschädlich. Kraftstoff weder mit der Haut
noch mit der Kleidung berühren. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen.
Wurde Kraftstoff verschluckt, sofort einen Arzt aufsuchen.
Kraftstoff von Kindern fernhalten.
2
0A2X.0711.P0001
Kraftstoff− und Heizöltank* auffüllen − Barteltverschluss
Der Kraftstoffeinfüllstutzen .1. und der Heizöleinfüllstutzen* der Zusatz
heizung .2. befinden sich an der rechten Fahrzeugseite. Bild ist bei
spielhaft.
Bei der Serienausstattung bezieht die Zusatzheizung den Kraftstoff
aus dem regulären Kraftstofftank.
Füllmenge des Heizöltanks . Seite 448.
"
"
"
"
3
Zusatzheizung abschalten.
Motor ausschalten und Zündschlüssel abziehen.
Tankklappe öffnen bzw. mit Schlüssel* aufschließen.
Klappverschluss .3. des Einfüllstutzens mit der flachen Hand zu
erst niederdrücken und dann aufschwenken.
0A2X.0500.P0010
315
Fahren
Fahrzeug betanken
" Kraftstofftank nur soweit auffüllen, bis die Zapfpistole abschaltet.
" Klappverschluss zuklappen und bis zur zweiten Raste niederdrük
ken.
Die erste Raste fängt lediglich den Klappverschluss des Einfüllstut
zens. Erst die zweite Raste gewährleistet die sichere Schließung
des Klappverschlusses. Deshalb den Klappverschluss immer bis
zur zweiten Raste niederdrücken.
" Tankklappe schließen bzw. mit Schlüssel* abschließen.
4
0A78.0500.P0003
316
Kraftstofftank auffüllen − Bajonettverschluss
Der Kraftstoffeinfüllstutzen befindet sich an der rechten Fahrzeug
seite. Tankklappe und Deckel des Einfüllstutzens sind als Sonderaus
stattung auch abschließbar.
" Zusatzheizung abschalten.
" Motor und Zündung ausschalten.
" Tankklappe öffnen bzw. mit Schlüssel* aufschließen.
" Deckel des Einfüllstutzens .4. aufdrehen bzw. mit Schlüssel* auf
schließen und abnehmen.
" Kraftstofftank nur soweit auffüllen, bis die Zapfpistole abschaltet.
" Deckel zudrehen bzw. mit Schlüssel* abschließen und Tank
klappe schließen bzw. mit Schlüssel* abschließen.
Fahren
Fahrzeug betanken
Beim Tanken auf größtmögliche Sauberkeit achten.
Keine Fusseln oder Schmutz in den Tank gelangen
lassen.
Es dürfen ausschließlich schwefelfreie Dieselkraftstoffe
(< 50 mg/kg) folgender Normen verwendet werden:
S Europäische Norm EN 590
S Amerikanische Norm ASTM D 975 NoJ 1 D
Heizöle sind nicht zulässig.
Bei betriebseigener Tankstelle muss vom Kraftstoffliefe
ranten bestätigt werden, dass der Kraftstoff der Norm
entspricht und das Prüfverfahren für Düsensauberkeit
erfüllt.
Dieselkraftstoff−Zusatzmittel, gleich welcher Art, dürfen
nicht verwendet werden. Durch Zusatzmittel können
folgende Eigenschaften des Motors negativ beeinflusst
werden:
S
S
S
S
S
Leistungsverhalten
Abgastrübung
Schadstoffemissionen
Wartungsaufwand
Lebensdauer
Außerdem erlöschen durch die Verwendung von Diesel
kraftstoff−Zusatzmitteln Gewährleistungsansprüche an
die NEOMAN Bus GmbH.
Biodiesel, auch FAME, RME oder PME genannt, ist für
NEOMAN−Fahrzeuge nicht freigegeben und darf daher
nicht verwendet werden. Auskünfte hierüber gibt jede
NEOMAN−Service−Werkstatt.
Bei geöffnetem Deckel des Einfüllstutzens lässt sich
dessen Schlüssel nicht abziehen.
Ist der Kraftstoffvorrat unterhalb ca. 1/10 des Fas
sungsvermögens abgesunken, erscheint ein entspre
chendes Symbol im Fahrerdisplay (. Seite MAN 200,
VDV 246).
Füllmenge der Kraftstofftanks . Seite 448.
Winterdieselkraftstoff . Seite 319.
Mikroorganismen im Kraftstoffsystem . Seite 372.
Zulässige Kraftstoffe siehe auch Wartungsnachweis.
Umwelthinweis
Gegenstände, die mit Dieselkraftstoff oder Heizöl in
Berührung kamen, umweltgerecht entsorgen. Gesetz
liche Vorschriften beachten.
317
Fahren
Fahren im Winter
Fahren im Winter
Bei winterlichen Staßenverhältnissen gilt es einige Punkte
zu beachten. Neben der Fahrweise, dem Aufziehen von
Schneeketten und der Verwendung von Winterdieselkraft
stoff müssen auch die Vorbereitungen für den Winter
betrieb beachtet werden (. Seite 418).
Fahrweise anpassen
" Sanft anfahren.
" Heftige Lenkbewegungen vermeiden.
" Starkes Bremsen vermeiden.
Unfallgefahr
Die Zusatzbremsen wirken auf die Antriebsräder des
Fahrzeuges. Bei glatter Fahrbahn können die Antriebs
räder blockieren und das Fahrzeug ins Schleudern brin
gen. Deshalb diese Bremsen bei winterlichen Straßen
verhältnissen nur sehr vorsichtig einsetzen.
Gleitschutzketten verwenden
" Bei schneebedeckter Fahrbahn und Eisglätte rechtzeitig
Gleitschutzketten auf die Antriebsräder und gelenkten
Räder aufziehen. Informationen hierzu auch bei jeder
NEOMAN−Service−Werkstatt.
318
Bei der Montage von Gleitschutzketten auf die gelenk
ten Räder darauf achten, dass der Radausschnitt und
Lenkungsteile durch den Lenkeinschlag nicht beschä
digt werden. Nur feingliedrige Gleitschutzketten ver
wenden.
An der Antriebsachse können Gleitschutzketten unein
geschränkt verwendet werden. Informationen hierzu bei
jeder NEOMAN−Service−Werkstatt.
Schleuderketten* nur kurzfristig z. B. zum Anfahren
benutzen. Schleuderketten gelten nicht als Gleitschutz
ketten. Sind Gleitschutzketten vorgeschrieben, müssen
diese aufgezogen werden.
Länderspezifische Vorschriften zum Benutzen von Gleit
schutzketten beachten.
Auch Montagevorschriften des Gleitschutzketten−
Herstellers beachten.
Fahren
Fahren im Winter
Winterdieselkraftstoff verwenden
" Bei Außentemperaturen < ca. −7 °C auf Dieselkraft
stoff mit ausreichendem Fließvermögen umstellen.
Kältebeständige Winterdieselkraftstoffe sind in Deutschland
bis ca. −20 °C betriebssicher. In anderen Ländern sind
Abweichungen möglich.
Zulässige Kraftstoffe . Seite 317 oder Wartungsnach
weis.
Zulässige Dieselkraftstoffe siehe auch Motorenherstel
ler−Betriebsstoffliste.
Ist für die Zusatzheizung ein Heizöltank* im Fahrzeug ein
gebaut, sollte im Winter Dieselkraftstoff verwendet werden.
Außerhalb der Winterperiode kann Heizöl verwendet wer
den.
319
Fahren
Fahren im Winter
320
Selbsthilfe
Abschleppen
Keilriemen wechseln
Bei Druckverlust
Rad wechseln
Fremdstarten / Starthilfe
Batterietrennschalter
Lampen Übersicht
Lampen austauschen
Sicherungen wechseln
Anordnung der Schalttafeln
Instrumententräger öffnen
Bei leergefahrenem Tank
Bei Mikroorganismen im Tank
Bei Ausfall des Kühlerlüfters
Bei defekter Zusatzheizung
Bei defekter Kuppelautomatik*
Bei defekter RAS
Was tun, wenn...
321
Selbsthilfe
Abschleppen
Sicherheitshinweise zum Abschleppen
Unfallgefahr
Das Abschleppen des Fahrzeuges ist ausschließlich mit
einer Abschleppstange erlaubt.
Das Abschleppen mit einem Seil oder Ähnlichem kann
zu Auffahrunfällen führen. Außerdem kann nur eine
Abschleppstange die auftretenden Kräfte aufnehmen.
Bei Lenkungsschäden darf nicht abgeschleppt werden.
In diesem Fall Fahrzeug mit Abschleppwagen vorne
anheben und abschleppen.
Grundsätzlich, vor allem bei ausgefallener Luftfederung
und bei Achsschäden, langsam und mit erhöhter Vor
sicht abschleppen.
Abschleppen ist nur bei leerem Fahrzeug erlaubt. Vor
dem Abschleppen alle Fahrgäste auffordern, das Fahr
zeug zu verlassen. Darauf achten, dass sich keine
Fahrgäste im Fahrzeug aufhalten.
322
Warnblinkanlage zur eigenen Sicherheit und zur War
nung anderer an beiden Fahrzeugen einschalten.
Vorschriften der Straßenverkehrsordnung zum Ab
schleppen einhalten.
Beim Abschleppen Motor möglichst laufen lassen, da
mit die Lenkhilfe arbeitet und die Bremsanlage mit
Druckluft versorgt wird. Wenn der Motor nicht läuft, fällt
die Lenkkraftunterstützung aus. Dadurch größere Lenk
kräfte.
Bei fehlendem Vorratsdruck in der Druckluftanlage Fe
derspeicher mechanisch lösen (. Seite 334).
Zum Abschleppen grundsätzlich die Gelenkwelle aus
bauen (. Seite 328). Sonst Gefahr von Getriebeschä
den!
Selbsthilfe
Abschleppen
" Fahrgäste auffordern, das Fahrzeug zu verlassen. Dar
auf achten dass sich keine Fahrgäste im Fahrzeug
aufhalten
" Hintere bzw. vorderes Koppelmaul vorbereiten (. Seite
324).
" Grundsätzlich die Gelenkwelle ausbauen (. Seite 328).
" Ist dies nicht möglich, Flanschwellen ausbauen (.
Seite 327).
" Federspeicher mechanisch lösen (. Seite 334) oder
Druckluftanlage fremdbefüllen (. Seite 335), wenn der
Vorratsdruck in der Druckluftanlage nicht ausreichend
ist.
" Abschleppstange* einsetzen, Bolzen von oben einstek
ken und mit Sicherungsstift sichern.
Siehe auch Abschleppvorschriften der Motor−, Ge
triebe− und Achsenhersteller.
Umwelthinweis
Umweltverschmutzung durch möglichen Ölverlust ver
meiden!
" Motor starten, damit die Lenkhilfe arbeitet und die
Bremsanlage mit Druckluft versorgt wird.
Wenn der Motor nicht läuft, fällt die Lenkkraftunterstützung
aus und die Betriebsbremse fällt nach kurzer Zeit aus.
Lüfter, Klimaanlagen, Beleuchtung usw. sind große Strom
verbraucher, die die Batterien innerhalb weniger Stunden
völlig entladen können. Dies ist vor allem beim Abschlep
pen mit stillgesetztem Motor zu beachten.
" Auf Fremdstarthilfe (. Seite 344) oder Ersatzbatterien
zurückgreifen, wenn die Batterien entladen sind und
der Motor sich nicht starten lässt.
323
Selbsthilfe
Abschleppen
Hinteres Koppelmaul vorbereiten
Das hintere Koppelmaul befindet sich im Motorraum. Bild ist beispiel
haft.
" Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
" Koppelbolzen des vorderen Koppelmauls entnehmen.
" Koppelbolzen in das hintere Koppelmaul .1. einsetzen.
1
Zum eigenen Schutz und zur Warnung anderer Warnweste anle
gen!
0A2X.0801.P0003
Hintere Abschleppöse vorbereiten
Das hintere Aufnahmegewinde für die Abschleppöse befindet sich im
Motorraum. Bild ist beispielhaft.
" Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
" Schutzkappe .2. herausdrehen.
" Abschleppöse vollständig in das Aufnahmegewinde hineindrehen.
2
Zum eigenen Schutz und zur Warnung anderer Warnweste anle
gen!
4426.0801.P0003
324
Selbsthilfe
Abschleppen
Vorderes Koppelmaul vorbereiten
Das vordere Koppelmaul befindet sich hinter der Frontblende. Bild ist
beispielhaft.
" Bugblende öffnen (. Seite 52).
" Frontblende öffnen (. Seite 53).
" Sicherungsstift herausziehen.
" Koppelbolzen .1. nach oben entnehmen.
1
Zum eigenen Schutz und zur Warnung anderer Warnweste anle
gen!
0A2X.0801.P0004
Vordere Abschleppöse vorbereiten
Das vordere Aufnahmegewinde für die Abschleppöse befindet sich
hinter dem Nummernschildträger. Bild ist beispielhaft.
" Nummernschildträger öffnen(. Seite 51).
" Schutzkappe .2. herausdrehen.
" Abschleppöse vollständig in das Aufnahmegewinde hineindrehen.
2
Zum eigenen Schutz und zur Warnung anderer Warnweste anle
gen!
4426.0801.P0004
325
Selbsthilfe
Abschleppen
Abschleppen von Bussen mit defektem Motor
oder Getriebe
Bei Verdacht auf einen Motor− oder Getriebeschaden
muss die Gelenkwelle unbedingt abgeflanscht werden.
" Hinteres bzw. vorderes Koppelmaul vorbereiten (.
Seite 324).
Abschleppen von Bussen mit Achs− und Len
kungsschäden
Bei Vorderachs− und Lenkungsschäden
" Flanschwellen ausbauen (. Seite 327) oder Gelenk
welle ausbauen (. Seite 328).
" Fahrzeug mit Abschleppwagen vorne anheben und
abschleppen.
oder
" Hintere bzw. vordere Abschleppöse vorbereiten (.
Seite 324).
" Flanschwellen ausbauen (. Seite 327) oder Gelenk
welle ausbauen (. Seite 328).
" Abschleppstange* einsetzen, Bolzen von oben einstek
ken und mit Splint sichern.
" Zündung einschalten, wenn möglich Motor anlassen.
" Getriebe in Neutralstellung schalten.
Siehe auch Motor− und Getriebehersteller−Betriebs
anleitungen.
Beide Seiten der Pendelachse müssen vor dem Ab
schleppen vollständig ausgefedert sein. Die Vorder
räder dürfen sich während des Abschleppens nicht
mitdrehen. Darauf achten, dass das Heck während des
Abschleppens nicht aufsetzen kann.
Bei Hinterachsschäden
" Vorderräder in Geradeausstellung bringen und Lenkrad
mit Spanngurt fixieren.
" Fahrzeug mit Abschleppwagen hinten anheben und
abschleppen.
Die Hinterräder dürfen sich während des Abschleppens
nicht mitdrehen. Darauf achten, dass der Bug während
des Abschleppens nicht aufsetzen kann.
Siehe auch Achsen− und Lenkungshersteller−Be
triebsanleitungen.
326
Selbsthilfe
Abschleppen
Flanschwellen ausbauen
2
Bei Schäden im Bereich Differential−Portaltrieb besteht die Möglich
keit, durch den Ausbau beider Flanschwellen das Fahrzeug ab
schleppbereit zu machen. Bild ist beispielhaft.
" Geeigneten Behälter unterstellen um austretendes Öl aufzu
fangen.
1
Umwelthinweis
Umweltverschmutzung durch möglichen Ölverlust vermeiden!
0R12.0801.S0001
" Sämtliche Schrauben .1. herausdrehen und Deckel .2. abnehmen.
" Beide Flanschwellen .3. aus der Nabe ziehen.
" Deckel .2. wieder anbauen.
Maximale Abschleppdistanz 50 Kilometer. Bei längeren Abschlepp
distanzen muss die Schmierung der Radlager gewährleistet sein.
3
2216.0801.S0006
327
Selbsthilfe
Abschleppen
Gelenkwelle ausbauen
Um Schäden am Getriebe während des Abschleppens zu vermei
den, muss die Gelenkwelle komplett ausgebaut werden.
" Fahrzeug gegen Wegrollen sichern − Unterlegkeile anlegen.
" Getriebe in Neutralstellung schalten.
" Gelenkwelle vor dem Ausbau gegen Herunterfallen sichern.
" Gelenkwellenteile mit Kreide oder Ähnlichem markieren.
" Alle Schrauben des Getriebe− und Achsenflansches heraus
drehen.
" Gelenkwelle herausnehmen.
0516.0802.S0001
2216.0802.S0001
328
Die Gelenkwelle besteht aus zwei Teilen, die miteinander ausge
wuchtet wurden. Aus diesem Grund müssen nach dem Ausbauen
beide Teile wieder in ihrer ursprünglichen Lage zusammengesteckt
werden. Bei Nichtbeachtung besteht die Gefahr einer Unwucht.
Dies kann zu Lagerschäden am Getriebe und der Antriebsachse
führen.
Selbsthilfe
Abschleppen
Bergen von Bussen aus dem Gelände
Fahrzeug vor dem Herausziehen aus dem Gelände unbedingt aus
laden, um das Gewicht zu verringern.
Ist das Ausladen aus technischen oder praktischen Gründen nicht
möglich, müssen zur Krafteinleitung möglichst viele Punkte am
Fahrzeug genützt werden. Optimal sind dafür die Achsen.
Die Abschleppösen sind zur Bergung aus dem Gelände nicht geei
gnet. Sie dürfen nur mit einer Zugkraft von maximal 200 kN in
gerader Zugrichtung belastet werden.
Das Bergen von Fahrzeugen aus dem Gelände mit diesem Fahr
zeug ist nicht gestattet. Die Abschleppösen und Anhängerkupplun
gen sind für solche Beanspruchungen nicht ausgelegt und die
Rahmenkonstruktion würde Schaden nehmen.
329
Selbsthilfe
Keilriemen wechseln, prüfen
Keilriemen wechseln
Verletzungsgefahr
1
Motor gegen ungewolltes Starten sichern. Plötzliches Starten des
Motors während des Arbeitens im Motorraum kann zu schweren
Verletzungen führen. Schild mit der Aufschrift Motor nicht starten"
am Lenkrad anbringen.
Aus demselben Grund Keilriemen nur bei stillstehendem Motor prü
fen, spannen und wechseln.
Spannvorrichtungen stehen unter Federspannkraft. Spannvorrichtun
gen mit großer Vorsicht lösen.
4426.0600.P0003
330
Die Keilriemen müssen zwanglos von Hand abgenommen und
aufgelegt werden können. Gewaltsames Aufziehen über Scheiben
kanten oder die Verwendung von Montierhebeln vermeiden.
Bei mehrrilligem Antrieb immer alle Keilriemen gleichzeitig wech
seln und Keilriemen gleichen Fabrikats verwenden.
Auf dem Typschild .1. im inneren Bereich der Motorraumklappe sind
die Typen und Größen der Keilriemen verzeichnet.
Selbsthilfe
Keilriemen wechseln, prüfen
Keilrippenriemen des Generators 1 und 2 wechseln
2 3
0A2X.0600.P0003
4
Die Keilrippenriemen werden durch Schnellspanner gespannt.
" Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
" Umschaltknarre mit Verlängerung und Steckschlüssel−Einsatz SW
19 auf den Sechskant der Schraube .2. aufstecken.
" Spannrolle .3. des Schnellspanners durch Drücken der Umschalt
knarre in Pfeilrichtung nach links entspannen.
" Keilrippenriemen abnehmen.
" Neuen Keilrippenriemen auf alle Riemenscheiben außer dem
Schnellspanner legen.
" Schnellspanner in Pfeilrichtung nach unten drücken und Keilrip
penriemen auf die Spannrolle des Schnellspanners legen.
" Schnellspanner entlasten.
Keilrippenriemen der Wasserpumpe wechseln
" Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
" Umschaltknarre mit Verlängerung und Steckschlüssel−Einsatz SW
15 auf den Sechskannt .4. der Spannrolle .5. aufstecken.
" Spannrolle 5. durch Drücken der Umschaltknarre in Pfeilrichtung
nach rechts entspannen.
" Keilrippenriemen abnehmen.
" Neuen Keilrippenriemen auf alle Riemenscheiben außer der
Spannrolle legen.
" Spannrolle .5. in Pfeilrichtung nach rechts drücken und Keilrippen
riemen auf die Spannrolle .5. legen.
" Spannrolle entlasten.
5
0A2X.0600.P0004
331
Selbsthilfe
Keilriemen wechseln, prüfen
Keilrippenriemen des Klimakompressors und des 3. Generators
wechseln
Die Keilrippenriemen der Generatoren werden durch Spannschrau
ben gespannt.
" Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
" Keilrippenriemen der Wasserpumpe ausbauen (. Seite 331).
6
9
7
8
0A2X.0600.P0005
332
Keilrippenriemen des Klimakompressors ausbauen
" Umschaltknarre mit Verlängerung und Steckschlüssel−Einsatz SW
19 auf den Sechskannt der Schraube .6. aufstecken.
" Spannrolle .7. des Schnellspanners durch Drücken der Umschalt
knarre in Pfeilrichtung nach links entspannen.
" Keilrippenriemen abnehmen.
Keilrippenriemen des 3. Generators ausbauen
" Klemmschraube .8. lockern.
" Stellmuttern .9. lösen um Keilrippenriemen zu entlasten.
" Keilrippenriemen abnehmen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Selbsthilfe
Keilriemen wechseln, prüfen
Keilriemenspannung prüfen
Unfallgefahr
Motor gegen ungewolltes Starten sichern. Plötzliches
Starten des Motors während des Arbeitens im Motor
raum kann zu schweren Verletzungen führen.
Aus demselben Grund Keilriemen nur bei stillstehendem
Motor prüfen, spannen und wechseln.
Schild mit der Aufschrift Motor nicht starten" am Lenk
rad anbringen.
Keilriemenantriebe müssen genau vorgespannt sein. Zu
geringe Vorspannung führt zu ungenügender Kraftübertra
gung und vorzeitigem Verschleiß.
Zu hohe Vorspannung verursacht übermäßige Dehnung,
erhöhte Walkarbeit, Lagerschäden und vorzeitigem Ver
schleiß.
Pneumatisch gespannte und mit Schnellspanner ges
pannte Keilriemen werden automatisch auf die korrekte
Vorspannung gespannt.
333
Selbsthilfe
Bei Druckluftverlust
Federspeicher mechanisch lösen
Unfallgefahr
In Lösestellung der Federspeicher ist keine Bremswirkung der Fest
stellbremse vorhanden. Fahrzeug ist nicht betriebsbereit.
Fahrzeug vor dem Lösen der Federspeicher gegen Wegrollen si
chern. Unterlegkeile anlegen.
= Bremsstellung
! Lösestellung
0
0516.0805.S0001
Federspeicher lösen
Im Notfall, z. B. zum Abschleppen oder bei fehlendem Vorratsdruck,
können die Federspeicher mechanisch gelöst werden.
" Fahrzeug gegen Wegrollen sichern (. Seite 98).
" Feststellbremse in Lösestellung bringen.
" Löseschraube bis zum Anschlag vollständig herausdrehen, bis
die Lösestellung ! erreicht ist.
Federspeicherfunktion wieder herstellen
Unfallgefahr
Vor Wiederinbetriebnahme des Fahrzeuges Federspeicherfunktion
unbedingt wieder herstellen. Fahrzeug ist sonst nicht betriebsbereit.
" Bremsanlage bis zum Abschaltdruck füllen.
" Löseschraube vollständig in die Bremsstellung = hineindrehen
und festziehen. Anzugsdrehmoment beträgt 30 bis 36 Nm.
" Federspeicher auf korrekte Funktion überprüfen; Feststellbremse
mehrmals betätigen.
1
0516.0805.S0002
334
Selbsthilfe
Bei Druckluftverlust
Fahrzeug fremdbefüllen
Unfallgefahr
Fahrzeug vor dem Fremdbefüllen gegen Wegrollen sichern. Unter
legkeile anlegen.
Ein Druckluftverlust nach bereits kurzer Standzeit ist ein Anzeichen
für eine undichte Druckluftanlage. Das Fahrzeug ist nicht betriebs
bereit. Fahrzeug in einer NEOMAN−Service−Werkstatt überprüfen
lassen.
1
2
0A2X.0813.P0001
1
3
Bei Ausfall des Motors oder des Luftpressers kann die Druckluftan
lage des Fahrzeuges über den Druckluftanschluss .1. im Motorraum
befüllt werden.
" Fahrzeug gegen Wegrollen sichern (. Seite 98).
" Zündung einschalten.
" Feststellbremshebel in Lösestellung bringen.
" Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
" Abdeckkappe* .2. des Fremdbefüllungsanschlusses abnehmen.
" Absperrhahn .3. öffnen.
" Füllschlauch anschließen.
" Druckluftanlage befüllen, bis ein Bremsvorratsdruck von minde
stens 6 bar erreicht ist.
Nach Erreichen eines Vorratsdruckes von > ca. 6 bar erlöscht die
zentrale Warnleuchte und die Kontrollleuchte Vorratsdruck". Außer
dem erlischt im Fahrerdisplay die Fehlermeldung Vorratsdruck zu
gering".
0A2X.0600.P0016
335
Selbsthilfe
Bei Druckluftverlust
Manövrierfähigkeit des Fahrzeuges bei druck
loser Luftfederung
Das Fahrwerk ist konstruktiv so ausgelegt, dass bei druck
losen Luftfederbälgen die Manövrierfähigkeit des Fahrzeu
ges gewährleistet ist.
In diesem Falle liegt das gesamte Fahrzeugewicht auf den
am vorderen Fahrwerk und an der Hinterachse einge
bauten Gummihohlfedern. Im normalen Betriebszustand
sind die Gummihohlfedern nicht im Eingriff. Sie verhindern
das Durchschlagen des Fahrwerkes und der Achsen bei
extremer Einfederung.
Die Gummihohlfedern sind nicht für eine Dauerbelastung
ausgelegt und können in keinem Falle die normale Fede
rung ersetzen.
Bei druckloser Luftfederung bleibt das Fahrzeug manö
vrierfähig. Es darf aber nur mit Schrittgeschwindigkeit
bis zur nächsten NEOMAN−Service−Werkstatt weiter
gefahren werden.
336
Selbsthilfe
Rad wechseln
Rad wechseln
Vorbereitende Maßnahmen
" Fahrzeug an geeigneter und sicherer Stelle anhalten,
Zündung ausschalten und Warnblinkanlage einschalten.
" Zum eigenen Schutz und zur Warnung anderer Warn
weste anlegen.
" Warndreieck und Warnblinkleuchte in ausreichender
Entfernung aufstellen. Länderspezifische Vorschriften
beachten.
" Fahrgäste auffordern, das Fahrzeug zu verlassen. Dar
auf achten, dass Fahrgäste sich außerhalb des Gefah
renbereiches aufhalten.
" Fahrzeug gegen Wegrollen sichern. Feststellbremse
betätigen und Unterlegkeile anlegen.
" ECAS−Anlage deaktivieren.
ECAS−Anlage deaktivieren
Unfallgefahr
Das Fahrzeug kann im angehobenen Zustand vom Wa
genheber abrutschen, wenn die ECAS−Anlage ver
sucht, das Höhenniveau nachzuregeln. Fahrzeug des
halb keinesfalls bei aktiver ECAS−Anlage anheben. Bei
angehobenem Fahrzeug niemals die Zündung einschal
ten.
Die ECAS−Anlage regelt bis 10 Minuten nach Ausschalten
der Zündung das Höhenniveau des Fahrzeuges nach. Sie
kann auf verschiedene Weisen deaktiviert werden.
" 10 Minuten nach Ausschalten der Zündung warten,
oder
" mechanischen Batterietrennschalter ausschalten (.
Seite 347).
337
Selbsthilfe
Rad wechseln
Radkappen der Stahlfelgen abnehmen
Unfallgefahr
Beim Abnehmen der Radkappen besteht Verletzungsgefahr durch
scharfe Kanten. Schutzhandschuhe tragen.
Die Radkappenbefestigung ist bei den vorderen und hinteren Rädern
des Zugfahrzeuges sowie des Personenanhängers prinzipiell die glei
che. Bild ist beispielhaft.
" Radkappe an den Lufteinlässen greifen und vorsichtig in Pfeilrich
tung von der Stahlfelge abziehen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
0R12.0806.S0001
Um Lackschäden zu vermeiden, Radkappe an geeigneter Stelle
ablegen.
338
Selbsthilfe
Rad wechseln
Fahrzeug anheben
An der Karosserie sind Wagenheber−Ansetzpunkte angebracht. Nur
an diesen Punkten darf das Fahrzeug angehoben werden.
Die Anordnung der Wagenheber−Ansetzpunkte ist bei den ande
ren Fahrzeugvarianten prinzipiell gleich.
Verletzungsgefahr
0A2X.0600.P0003
Fahrzeug nur auf ebener Fläche, festem und rutschsicherem Unter
grund anheben. Der Wagenheber findet sonst keinen sicheren Halt.
Zur Vermeidung von Unfällen und Beschädigungen des Fahrzeuges
Wagenheber nur an den dafür vorgesehenen Punkten ansetzen. Ein
vom Wagenheber abrutschendes Fahrzeug kann zu schweren Per
sonenschäden führen.
Angehobenes Fahrzeug wenn möglich mit Unterstellböcken sichern.
Keinesfalls unter ein nicht abgesichertes Fahrzeug legen. Der Wa
genheber ist nur für kurzzeitiges Anheben vorgesehen.
Unfallgefahr
Die ECAS−Anlage regelt bis 10 Minuten nach Zündung aus" das
Höhenniveau des Fahrzeuges nach. Bevor das Fahrzeug angeho
ben wird, ECAS−Anlage deaktivieren (. Seite 337).
Zündung des angehobenen Fahrzeuges nicht einschalten. Die
ECAS−Anlage würde versuchen, das Höhenniveau zu regulieren.
Dadurch kann das Fahrzeug vom Wagenheber rutschen und Perso
nen− und Fahrzeugschäden verursachen.
0A2X.0600.P0004
339
Selbsthilfe
Rad wechseln
" Fahrzeug gegen Wegrollen sichern. Feststellbremse
betätigen und Unterlegkeile anlegen.
" Zündung ausschalten.
" ECAS−Anlage deaktivieren (. Seite 337).
" Alle Radmuttern bis auf drei versetzt angeordnete Rad
muttern lösen und abschrauben.
" Wagenheber am dafür vorgesehenen Wagenheber−An
setzpunkt der Karosserie anbringen und Fahrzeug an
heben.
Rad abnehmen
" Sicherstellen, dass das Rad ohne Spannung auf den
Bolzen sitzt.
" Die drei restlichen versetzt angeordneten Radmuttern
lösen und abschrauben.
" Bei vorhandenem TPM−Modul Verbindungsschlauch
vom Reifen trennen.
" Rad bzw. Räder bei Doppelfelgen abnehmen.
Beim Radabnehmen vermeiden, dass die Scheibenrä
der über die Gewindegänge der Radbolzen gezogen
werden. Dadurch wird das Bolzengewinde beschädigt
und das Aufschrauben der Radmuttern erschwert. Im
ungünstigsten Falle kann sich die Radmutter auf dem
beschädigten Bolzen festfressen.
Federringe bzw. Zentrierhülsen an geeignetem Ort zur
Wiederverwendung aufbewahren.
340
Selbsthilfe
Rad wechseln
Rad aufsetzen
1
Ausschließlich für das Fahrzeug zugelassene Reifen und Felgen
verwenden. Reifengröße, Reifentragfähigkeit und Geschwindigkeits
index beachten (. Seite 446).
Stark abgenutzte Ersatzreifen können zu gefährlichen, unberechen
baren Fahreigenschaften führen. Ersatzrad erneuern.
Vorgehensweise bei mittenzentrierten Stahlfelgen
2
2216.0806.S0001
1
2
2216.0806.S0005
Mittenzentrierte Felgen erkennt man an den beiden Zentrierhülsen je
Felge, siehe Grafik.
" Anlageflächen der Radnabe und Felge, bei Doppelfelgen auch
zwischen den Felgen von Rost und Verschmutzung befreien.
" Die beiden Zentrierhülsen .1. an zwei sich gegenüberliegenden
Radbolzen aufschieben.
" Teller .2. der Radmuttern auf freie Beweglichkeit prüfen.
" Rad mit Hilfe der Zentrierbuchse aufsetzen und zwei bis drei
Radmuttern aufschrauben.
" Radzentrierung prüfen.
" Restliche Radmuttern aufschrauben und mit Radkreuz anziehen.
" Gegebenenfalls Verbindungsschlauch des TPM−Modul wieder mit
dem Reifenventil verbinden.
" Fahrzeug ablassen.
" Radmuttern mit vorgeschriebenem Anziehdrehmoment über Kreuz
anziehen.
" Reifenluftdruck unbedingt kontrollieren und gegebenenfalls korri
gieren.
Vorgeschriebenes Anziehdrehmoment
Mittenzentrierte Felgen
575 ± 25 Nm
341
Selbsthilfe
Rad wechseln
Reifendruckkontrollsystem (TPM)
Das Reifendruckkontrollsystem TPM (Tire Pressure Monitoring) be
merkt einen auftretenden, schleichenden Druckverlust in den Reifen
und zeigt dies im Fahrerdisplay an. Hierzu befindet sich an den Rei
fenventilen ein Elektronikbauteil, der Drucksensor .1.. Über diesen
Drucksensor wird der Reifenluftdruck erfasst. Per Funk werden die
Daten an ein Steuermodul übertragen. Dieses wertet die Daten aus
und sendet die Informationen über CAN an das Fahrerdisplay. Ein
Drucksensor befindet sich an jedem Rad. Bild ist beispielhaft.
Bei Druckverlust in den Reifen erscheint im Fahrerdisplay ein ent
sprechendes Symbol (. Seite MAN 198, VDV 252).
1
0A2X.0806.P0001
Reifenluftdruck unbedingt kontrollieren und gegebenenfalls korrigie
ren. Falscher Reifenluftdruck kann zu gefährlichen, unberechenba
ren Fahreigenschaften führen.
Reifenluftdrücke . Seite 447.
342
Selbsthilfe
Fremdstarten / Starthilfe
Sicherheitshinweise zu Fremdstarten und Start
hilfe
Batterietrennschalter ausschalten . Seite 347.
Verletzungsgefahr
Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen sind im Um
gang mit Batterien verboten.
Erhöhte Vorsicht nach längerer Fahrt bzw. Batterieaufla
dung mit Ladegerät. Dabei entsteht hochexplosives
Knallgas − für gute Belüftung sorgen.
Funkenbildung durch An− und Abklemmen elektrischer
Verbraucher oder Messgeräte direkt an den Batteriepo
len vermeiden.
Batterien enthalten ätzende Säure! Entsprechende
Schutzkleidung, Schutzbrille sowie säurefeste Gummi
handschuhe tragen. Batterien nicht kippen. Aus Entlüf
tungsöffnungen kann Säure austreten.
Bei Arbeiten mit Batterien immer Augenschutz tragen.
Kinder von Säure und Batterien fernhalten.
Vor dem An− und Abklemmen der Batterien alle Ver
braucher ausschalten.
Zuerst Masseanschluss − abklemmen.
Kurzschlüsse durch Verpolen und Überbrücken durch
Werkzeuge vermeiden.
Polabdeckungen nicht unnötig entfernen.
Beim Anklemmen der Batterien den Masseanschluss −
zuletzt montieren.
343
Selbsthilfe
Fremdstarten / Starthilfe
Fremdstarten
Die Fremdstart−Steckdose .1. befindet sich neben den Fahrzeugbatte
rien. Bilder sind beispielhaft.
Zündungen beider Fahrzeuge zuerst ausschalten.
Deckel der Fremdstart−Steckdose abnehmen.
Stecker in die Steckdose des Empfängerfahrzeuges stecken.
Motor des Spenderfahrzeuges starten.
Verbindung des Fremdstart−Kabels zum Spenderfahrzeug her
stellen.
" Empfängerfahrzeug starten.
" Motor des Spenderfahrzeuges abstellen.
" Fremdstart−Kabel zuerst am Empfängerfahrzeug, dann am Spen
derfahrzeug ausstecken.
"
"
"
"
"
1
0A2X.0600.P0006
Die Position der Fremdstart−Steckdose weicht bei einigen Fahr
zeugvarianten von der Abbildung ab.
Vor Fahrtantritt mit der Lage der Fremdstart−Steckdose vertraut
machen.
1
0A2X.0700.P0007
344
Selbsthilfe
Fremdstarten / Starthilfe
4
−
A
1
Starthilfe
Sind die Batterien entladen und der Motor lässt sich nicht starten,
kann auf Ersatzbatterien oder die Batterien eines Fremdfahrzeuges
ausgewichen werden. An− und Abklemmen . Seite 346 .
+
24V
.A. Batterien des stromempfangenden Fahrzeuges.
.B. Batterien des stromspendenden Fahrzeuges.
−
B +
24V
3
2
1122.0808.S0001
Starthilfe ausschließlich an den Batteriepolen durchführen − nie
mals am Anlasser oder am Rahmen. Steuergeräte können dabei
Schaden nehmen.
Fahrzeug nicht mit einem Ladegerät starten. Das Ladegerät ist
nicht dafür ausgelegt.
Ausschließlich genormte Starthilfekabel, die für diesen Zweck aus
gelegt sind, verwenden.
Vor Anklemmen der Starthilfekabel auf gleiche Betriebsspannung
der Fahrzeuge achten.
345
Selbsthilfe
Fremdstarten / Starthilfe
Anklemmen des Starthilfekabels
" Zündungen beider Fahrzeuge ausschalten.
" Batterietrennschalter ausschalten . Seite 347.
" Batterieschlitten herausziehen . Seite 399.
" Die erste Polzange .1. des roten Kabels an den Pluspol
der Empfängerbatterie anklemmen.
" Die zweite Polzange .2. des roten Kabels an den Plus
pol der Spenderbatterie anklemmen.
" Die erste Polzange .3. des schwarzen Kabels an den
Minuspol der Spenderbatterie anklemmen.
" Die zweite Polzange .4. des schwarzen Kabels an den
Minuspol der Empfängerbatterie anklemmen.
" Batterietrennschalter wieder einschalten.
" Motor des Spenderfahrzeuges starten und mit etwas
erhöhter Drehzahl laufen lassen.
" Motor des Empfängerfahrzeuges maximal 15 Sekunden
starten und in Leerlaufdrehzahlen laufen lassen.
346
Abklemmen des Starhilfekabels
Beim Abklemmen der Starthilfekabel darf der Motor
des stromempfangenden Fahrzeuges nur in Leerlauf
drehzahlen laufen.
" Polzangen in umgekehrter Reihenfolge abklemmen.
Batterietrennschalter ausschalten . Seite 347.
Selbsthilfe
Mechanischer Batterietrennschalter
Elektrische Anlage von der Batterie trennen
1
Bei längerem Stillstand des Fahrzeuges oder vor Beginn von Repa
raturarbeiten kann mit Hilfe des mechanischen Batterietrennschalters
die elektrische Anlage von der Batterie getrennt werden.
Der mechanische Batterietrennschalter befindet sich hinter der vorde
ren rechten Serviceklappe.
0
0A2X.0410.P0001
Batterie von der elektrischen Anlage trennen
" Zündung ausschalten.
" Serviceklappe öffnen (. Seite 51).
" Schlüsselschalter von Stellung ! in Stellung = drehen und ab
nehmen.
Die elektrische Anlage ist nun von der Batterie getrennt. Warnblink
anlage und Tachograph bleiben weiter betriebsbereit.
Batterietrennschalter nicht ausschalten, wenn
S
S
S
der Motor noch läuft,
die Zusatzheizung noch in Betrieb ist und
sonstige elektrische Verbraucher noch angeschaltet sind.
Die elektrische Anlage und deren Steuergeräte sowie die Generato
ren könnten sonst Schaden nehmen.
Batterie an die elektrischen Anlage anbinden
" Serviceklappe öffnen.
" Schlüsselschalter aufsetzen und von Stellung = in Stellung !
drehen.
Die elektrische Anlage ist nun an die Batterie angebunden.
347
Selbsthilfe
Lampen Übersicht
Übersicht Fahrzeugaußenbeleuchtung
2
3
3.1
5
6
8
9
7
4
1
10
11
12
13
15
348
14
Selbsthilfe
Lampen Übersicht
Bezeichnung
Typ / Leistung
Montage
. Seite
1
Nebelscheinwerfer/Fernscheinwerfer
H4
24 V / 70 W/75 W
354
2
Fernscheinwerfer
H7
24 V / 70 W
354
3
Scheinwerfer für Abblendlicht
Positionsleuchte
H7
W5W
24 V / 70 W
24 V / 5 W
353
Xenon*−Scheinwerfer für Abblendlicht
Positionsleuchte
D2R
W5W
24 V Longlife
24 V / 5 W
353
4
Fahrtrichtungsanzeiger
P21W
24 V / 21 W
354
5
Umrissleuchten vorne oben
LED
24 V / 1,5 W
356
6
Schlussleuchten hinten oben
LED
24 V / 0,4 W
356
7
Fahrtrichtungsanzeiger hinten oben
LED
24 V / 2,4 W
356
8
Reflektor
9
Rückfahrleuchten
P21W
10
Schlussleuchte / Bremsleuchte
P21/4W 24 V / 21/4 W
357
11
Fahrtrichtungsanzeiger hinten unten
PY21W 24 V / 21 W gelb
357
12
Nebelschlussleuchte
P21W
24 V / 21 W
357
13
Kennzeichenleuchten
C5W
24 V / 5 W Soffittenlampen
357
14
Seitenmarkierungsleuchten mit integrierten Rückstrahlern
LED
24 V / 1,5 W
358
15
Fahrtrichtungsanzeigerseitlich
P21W
24 V / 21 W
355
3.1
357
24V / 21W
357
349
Selbsthilfe
Lampen Übersicht
Übersicht Fahrzeuginnenbeleuchtung
4
1
5
3
2
6
7
350
Selbsthilfe
Lampen Übersicht
Montage
. Seite
358
Bezeichnung
Typ / Leistung
1
Motorraumleuchte
P21W
2
Innenbeleuchtung Transistorlampen
TL5HE/21W Leuchtstoffröhre weiß
360
3
Innenbeleuchtung dunkel (Nachtbeleuchtung)
T4W
24 V / 4 W
360
4
HalogenspotDachluken
EH11
28 V / 20 W
359
5
Halogenspot Fahrerplatz
EH11
24 V / 20 W
359
6
HalogenspotZahltisch
EH11
24 V / 20 W
359
7
Halogenspot Türbereich
EH11
28 V / 20 W
359
24 V / 21 W
351
Selbsthilfe
Lampen austauschen
Vor dem Lampen austauschen
Lampen austauschen
Unfallgefahr
Verletzungsgefahr
Xenon−Lampen* stehen unter Hochspannung. Xenon−
Lampen nicht selber, sondern in einer NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt überprüfen bzw. austauschen lassen.
Glühlampen und Lampenträger können heiß sein. Des
halb vor dem Austauschen abkühlen lassen.
Glühlampen stehen unter Druck und können beim Aus
tauschen platzen. Beim Hantieren mit Glühlampen
Handschuhe und Schutzbrille tragen.
Eine funktionierende Außen− und Innenbeleuchtung ist
wesentlicher Bestandteil der Betriebssicherheit des Fahr
zeuges. Deswegen defekte Lampen sofort austauschen.
Unfälle durch Ausrutschen können folgenschwer sein.
Böden, Leitern und Treppen öl− und fettfrei halten. Für
sicheren Stand der Leiter sorgen. Bei Arbeiten in Hö
hen besteht hohe Verletzungsgefahr. Gegen Absturz
sichern.
S
S
S
S
S
352
Vor dem Austauschen einer Glühlampe unbedingt den
entsprechenden elektrischen Verbraucher ausschalten.
Glaskolben der Glühlampen nicht mit bloßen Fingern,
sondern mit einem fusselfreien Tuch anfassen.
Nicht mit öligen oder feuchten Händen Glühlampen
austauschen.
Darauf achten, dass durchgebrannte Glühlampen
durch Glühlampen gleicher Leistung und Spannung
ersetzt werden.
Kontakte des Lampenträgers gegebenenfalls von Korro
sion befreien.
Selbsthilfe
Lampen austauschen
Lampen der Scheinwerfereinheiten austauschen
Die Scheinwerfereinheiten sind durch Ausklappen der linken und
rechten Bugklappe zugänglich.
Verletzungsgefahr
2
Xenon−Lampen* stehen unter Hochspannung. Xenon−Lampen
nicht selber, sondern in einer NEOMAN−Service−Werkstatt über
prüfen bzw. austauschen lassen.
1
.1.
Abblendscheinwerfer und Standlicht
Xenon*−Abblendscheinwerfer und Standlicht
.2. Fernscheinwerfer
.3. Nebelscheinwerfer
3
0R12.0809.S0004
Lampen der Abblendscheinwerfer austauschen
Im Gehäuse des Abblendscheinwerfers befindet sich auch die Glüh
lampe des Standlichts .6..
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Linke bzw. rechte Bugklappe ausklappen (. Seite 54).
" Verschluss der Abdeckhaube .1. in Pfeilrichtung drücken und Ab
deckhaube abnehmen.
" Kabelverbindung .4. der Glühlampe trennen.
" Spange .5 hineindrücken und aufklappen.
" Glühlampe entnehmen und austauschen.
4
6
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
5
0R12.0809.S0007
Um Schäden zu vermeiden passendes Werkzeug verwenden.
353
Selbsthilfe
Lampen austauschen
Lampen der Fernscheinwerfer und Nebelscheinwerfer austauschen
Die Vorgehensweise beim Austauschen der Glühlampen von Fern
scheinwerfer und Nebelscheinwerfer ist prinzipiell die gleiche.
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Linke bzw. rechte Bugklappe ausklappen (. Seite 54).
" Verschlussdeckel des Fernscheinwerfers .1. bzw. Nebelscheinwer
fers .2. bis zum Anschlag nach links drehen und abnehmen.
" Kabelverbindung .3. der Glühlampe trennen.
" Spange .4. hineindrücken und aufklappen.
" Glühlampe entnehmen und austauschen.
1
2
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
0R12.0809.S0004
Die Glühlampen von Abblend− und Fernscheinwerfer sind gleich.
So kann die Glühlampe des Fernscheinwerfers ersatzweise auch
für den Abblendscheinwerfer benutzt werden. Glühlampe bei näch
ster Gelegenheit erneuern.
Um Schäden zu vermeiden passendes Werkzeug verwenden.
4
3
0R12.0809.S0008
354
Selbsthilfe
Lampen austauschen
Lampen der vorderen Fahrtrichtungsanzeiger austauschen
Die Lampen der vorderen Fahrtrichtungsanzeiger sind durch Aus
klappen der linken und rechten Bugklappen zugänglich.
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Linke bzw. rechte Bugklappe ausklappen (. Seite 54).
" Lampenhalterung .1. bis zum Anschlag nach links drehen und aus
dem Gehäuse herausziehen.
" Glühlampe entnehmen und austauschen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
1
0R12.0809.S0009
Lampen der seitlichen Fahrtrichtungsanzeiger austauschen
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Die zwei Schrauben .2. mit einem Kreuzschlitzschraubendreher
herausdrehen und Abdeckung abnehmen.
" Glühlampe entnehmen und austauschen.
2
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Um Schäden zu vermeiden passendes Werkzeug verwenden.
0A2X.0600.P0008
355
Selbsthilfe
Lampen austauschen
Lampen der oberen Heckleuchten austauschen
3
Die hinteren oberen Schlussleuchten und Fahrtrichtungsanzeiger sind
im oberen Fahrzeugheck eingelassen. Sie sind über den Fahrzeugin
nenraum erreichbar.
.1. Schlussleuchte
.2. Fahrtrichtungsanzeiger
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Innenraumverkleidung im Heck mit Schlüssel öffnen.
" Die drei Schrauben .3. der betroffenen Heckleuchte mit einem
Kreuzschlitzschraubendreherherausdrehen.
" Heckleuchte aus der Halterung entnehmen, Kabelverbindung
trennen und gesamte Heckleuchte austauschen.
1
2
0A2X.0809.P0011
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Lampen der vorderen oberen Umrissleuchten austauschen
Die vorderen oberen Umrissleuchten sind in der oberen Fahrzeug
front eingelassen. Sie sind über den Fahrzeuginnenraum erreichbar.
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Seitlichen Dachkanal mit Schlüssel öffnen.
" Die beiden Befestigungsschrauben .4. der Umrissleuchte mit ei
nem Kreuzschlitzschraubendreher herausdrehen.
" Kabelverbindung der Umrissleuchte trennen und gesamte Umriss
leuchte austauschen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
4
0A2X.0809.P0015
356
Um Schäden zu vermeiden passendes Werkzeug verwenden.
Selbsthilfe
Lampen austauschen
Lampen der hinteren Bremsleuchten, Schlussleuchten und Fahrt
richtungsanzeiger austauschen
Die Lampen sind links und rechts über den Motorraum zugänglich.
Bild ist beispielhaft.
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
" Befestigungsschrauben .6. lösen.
" Lampenträger herausziehen.
" Abdeckung entfernen.
" Kabelverbindung der Glühlampe lösen.
" Lampensockel herausdrehen.
" Glühlampe austauschen.
6
0A39.0600.P0005
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Lampen der Rückfahrscheinwerfer austauschen
"
"
"
"
"
4
Elektrische Verbraucher ausschalten.
Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
Kabelverbindung .4. der Glühlampe lösen.
Lampensockel herausdrehen.
Glühlampe entnehmen und austauschen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Um Schäden zu vermeiden passendes Werkzeug verwenden.
0A2X.0600.P0009
357
Selbsthilfe
Lampen austauschen
Lampen der Kennzeichenleuchten austauschen
Die Abdeckungen der beiden Kennzeichenleuchten befinden sich an
der Motorraumklappe. Diese lassen sich mit einem Kreuzschlitz
schraubendreher von außen abnehmen.
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Die beiden Befestigungsschrauben .3. mit einem Kreuzschlitz
schraubendreher herausdrehen und Abdeckung abnehmen.
" Glühlampe austauschen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
3
Um Schäden zu vermeiden passendes Werkzeug verwenden.
0516.0809.S0007
Seitenmarkierungsleuchten austauschen
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Befestigungsschrauben .4. mit einem Kreuzschlitzschraubendreher
herausdrehen.
" Seitenmarkierungsleuchte abnehmen.
" Kabelverbindung der Seitenmarkierungsleuchte lösen.
" Seitenmarkierungsleuchte komplett austauschen.
4
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
0A2X.0609.P0006
358
Selbsthilfe
Lampen austauschen
Lampen der Halogenstrahler austauschen
Die Halogenstrahler sind in die Decke im Fahrzeuginnenraum einge
baut. Es gibt sie in den Ausführungen gesteckt und geschraubt.
1
4426.0600.P0018
Ausführung mit Kunststoffring
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Halogenstrahler .1. mit dem Finger nach unten ziehen.
" Federklammern mit einem flachen Schraubendreher zur Seite
drücken und Strahler herausziehen.
" Halogenstrahler ausstecken und abnehmen.
Ausführung mit Schrauben
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Die Befestigungsschrauben .2. mit einem Kreuzschlitzschrauben
dreher herausdrehen und Abdeckung abnehmen.
" Halogenstrahler ausstecken und abnehmen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Um Schäden zu vermeiden passendes Werkzeug verwenden.
2
0A2X.0600.P0010
359
Selbsthilfe
Lampen austauschen
1
Lampen der hellen Innenbeleuchtung austauschen
Die Leuchtstoffröhren der hellen Innenbeleuchtung sind hinter den
transparenten Kunststoffabdeckungen an der Fahrzeuginnendecke
eingebaut. Die Kunststoffabdeckungen lassen sich mit einem flachen
Schraubendreher abheben. Bild ist beispielhaft.
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Mit einem flachen Schraubendreher unter die transparente Ab
deckung .1. gehen und vorsichtig aus der Befestigungshalterung
heben.
" Kunsstoffabdeckung nach unten herausziehen.
" Leuchtstoffröhre austauschen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
0A2X.0600.P0011
Lampen der dunklen Innenbeleuchtung austauschen
Die Glühlampen der dunklen Innenbeleuchtung sind hinter den trans
parenten Kunststoffabdeckungen an der Fahrzeuginnendecke einge
baut. Die Kunststoffabdeckungen lassen sich mit einem flachen
Schraubendreher abheben. Bild ist beispielhaft.
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Mit einem flachen Schraubendreher unter die transparente Ab
deckung .1. gehen und vorsichtig aus der Befestigungshalterung
heben.
" Kunsstoffabdeckung nach unten herausziehen.
" Glühlampe entnehmen und austauschen.
1
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
0A2X.0600.P0011
360
Selbsthilfe
Lampen austauschen
Zusatzbremsleuchte austauschen
Im Fahrzeugheck ist die LED−Zusatzbremsleuchte eingebaut. Sie ist
vom Fahrgastraum zugänglich.
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Die beiden Schrauben .2. mit einem Kreuzschlitzschraubendreher
herausdrehen.
" Abdeckung .3. abnehmen.
" Kabelverbindung der Zusatzbremsleuchte lösen.
" Zusatzbremsleuchte herausnehmen und austauschen.
2
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
3
0A2X.0609.P0004
Um Schäden zu vermeiden passendes Werkzeug verwenden.
361
Selbsthilfe
Lampen austauschen
Warnleuchte* der elektrischen Rollstuhlrampe austauschen
2
" Elektrische Verbraucher ausschalten.
" Befestigungsschrauben .1. mit einem Schlitzschraubendreher her
ausdrehen.
" Warnleuchtenabdeckung .2. abnehmen.
" Kabelverbindung der Warnleuchte trennen.
" Warnleuchte komplett austauschen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
1
Um Schäden zu vermeiden passendes Werkzeug verwenden.
0A2X.0600.P0001
Lampen in Motorraum und Servicefächern austauschen
Die Motorraumleuchten und Servicefachleuchten befinden sich im
Motorraum und in den Servicefächern. Bild ist beispielhaft.
" Leuchte ausschalten.
" Die beiden Befestigungsschrauben .3. mit einem Kreuzschlitz
schraubendreher herausdrehen.
" Abdeckung abnehmen.
" Glühlampe austauschen.
3
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
2216.0809.S0009
362
Selbsthilfe
Sicherungen wechseln
Sicherungen oder Relais wechseln
Brand− und Verletzungsgefahr
Vor Einsetzen einer neuen Sicherung elektrische Ver
braucher ausschalten. Stromschläge können die Ge
sundheit schädigen und Brände an der elektrischen An
lage verursachen.
Sicherungen nicht überbrücken, reparieren oder durch
solche mit falschem Amperewert ersetzen. Brände an
der elektrischen Anlage können die Folge sein.
Die vorgeschriebenen Sicherungswerte der einzelnen
Sicherungen und Relais können aus den Belegung
splänen (Aufklebern) im Verteilerkastendeckel oder ne
ben den Sicherungsblöcken entnommen werden.
Übersicht der Steuergeräte und Schalttafeln . Seite
364.
Schaltkasten öffnen . Seite 56.
Deckenverkleidung öffnen . Seite 55.
Vor dem Auswechseln einer durchgebrannten Siche
rung die Ursache des Kurzschlusses beseitigen.
Vor jeder Reparaturarbeit an der elektrischen Anlage
alle Verbraucher ausschalten und Minusklemmen an
den Fahrzeugbatterien abnehmen.
" Elektrischen Verbraucher bzw. Zündung ausschalten.
" Entsprechende Schalttafel zugänglich machen (. Seite
364).
" Ursache des Kurzschlusses bzw. der Überlastung fest
stellen und beheben.
" Durchgebrannte Sicherung oder Relais entfernen und
durch solche mit vorgeschriebenem Wert ersetzen.
363
Selbsthilfe
Anordnung der Schalttafeln
Übersicht der Steuergeräte und Schalttafeln
2
1
3
4
5
60
80
40
100
20
120
km
7
6
0A2X.0600.P0012
364
Selbsthilfe
Anordnung der Schalttafeln
Pos.
1
Benennung
Zusatzschalttafel Heck
.
369
2
SteuerungselektronikTüren,Zusatzschalttafel
369
3
SteuerungselektronikDach
369
4
Hauptschalttafel,IBIS−Schnittstelle
368
5
Fahrerarbeitsplatz
6
ZusatzschalttafelDiagnose
368
7
Batterie,Batterietrennschalter
347
365
Selbsthilfe
Anordnung der Schalttafeln
Übersicht der Steuergeräte und Schalttafeln
2
1
3
4
5
60
80
40
100
20
120
km
7
6
0A2X.0600.P0012
366
Selbsthilfe
Anordnung der Schalttafeln
Pos.
1
Benennung
Zusatzschalttafel Heck
.
369
2
SteuerungselektronikTüren,Zusatzschalttafel
369
3
SteuerungselektronikDach
369
4
ZusatzschalttafelDiagnose
368
5
Fahrerarbeitsplatz
6
Hauptschalttafel,IBIS−Schnittstelle
368
7
Batterie,Batterietrennschalter
347
367
Selbsthilfe
Anordnung der Schalttafeln
Belegung der Schalttafeln
Die Sicherungen und Relais für die verschiedenen Funktionen befin
den sich auf der Hauptschalttafel bzw. den Zusatzschalttafeln.
Hauptschalttafel
Auf der Hauptschalttafel befinden sich alle wichtigen Komponenten
wie MUX−Knoten, Zentralbordrechner, Fahrzeugführungsrechner,
Türsteuergerät, Relais und verschiedene Verteiler.
Die Hauptschalttafel ist hinter dem Fahrerarbeitsplatz auf einer Gerä
teplatte angeordnet.
Die einzelnen Sicherungen sind auf dem Aufkleber auf der Rückseite
der Abdeckung oder neben den Sicherungsblöcken näher erläutert.
WALB.1800.P0037
Schaltkasten öffnen . Seite 56.
Sicherungen oder Relais wechseln . Seite 363.
Zusatzschalttafel Diagnose
Angeordnet ist sie hinter der Abdeckklappe im vorderen Einstiegsbe
reich. Die einzelnen Sicherungen sind auf dem Aufkleber neben der
Zusatzschalttafel näher erläutert.
Nach Ausfall eines Verbrauchers zuerst die Sicherungen der Zu
satzschalttafel prüfen. Kann der Fehler hier nicht lokalisiert werden,
Elektrik von einer NEOMAN−Service−Werkstatt überprüfen lassen.
Sicherungen oder Relais wechseln . Seite 363.
0A39.0600.P008
368
Selbsthilfe
Anordnung der Schalttafeln
Zusatzschalttafel Heck
Die Zusatzschalttafel befindet sich im Fahrzeuginnenraum unter den
seitlichen Deckenverkleidungen. Hier befinden sich MUX−Knoten,
Relais, Sicherungen und verschiedene Verteiler.
Die einzelnen Sicherungen sind auf dem Aufkleber neben den Si
cherungsblöcken näher erläutert.
Deckenverkleidung öffnen . Seite 55.
Sicherungen oder Relais wechseln . Seite 363.
0A2X.0600.P0013
Steuerungselektronik Dach
Die Steuerungselektronik befindet sich im Fahrzeuginnenraum unter
den seitlichen Deckenverkleidungen. Hier befinden sich MUX−Kno
ten, Relais, Sicherungen und verschiedene Verteiler.
Die einzelnen Sicherungen sind auf dem Aufkleber neben den Si
cherungsblöcken näher erläutert.
Deckenverkleidung öffnen . Seite 55.
Sicherungen oder Relais wechseln . Seite 363.
0A2X.0600.P0014
369
Selbsthilfe
Instrumententräger öffnen
Instrumententräger öffnen
2
Zur Überprüfung der Steckerverbindungen kann die obere Hälfte des
Instrumententrägers abgenommen werden.
Verriegelung des Instrumententräger lösen
" Schalterblöcke .1. links und rechts des Instrumententrägers vor
sichtig mit einem flachen Schraubendreher .2. aushebeln.
1
45XX.0600.P0001
Die Schnellverschlüsse befinden sich links und rechts innerhalb des
Instrumententrägers.
" Durch die Öffnungen der Schalterblöcke in den Instrumententrä
ger fassen.
" Schnellverschluss−Sicherung .3. in Pfeilrichtung hochdrücken.
" Schnellverschluss .4. in Richtung Lenkrad umklappen.
" Instrumententräger nach oben abnehmen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
4
3
45XX.0600.P0002
370
Selbsthilfe
Bei leergefahrenem Tank
Kraftstoffanlage entlüften
Verletzungsgefahr
Motor gegen ungewolltes Starten sichern. Plötzliches Starten des
Motors während des Arbeitens im Motorraum kann zu schweren
Verletzungen führen. Schild mit der Aufschrift Motor nicht starten"
am Lenkrad anbringen.
1
Wurde der Kraftstofftank vollständig leer gefahren oder werden die
Kraftstoff−Filtereinsätze erneuert, muss die Kraftstoffanlage entlüftet
werden. Bild ist beispielhaft.
121X.0600.S0018
Die Handpumpe ist über die Motorraumklappe erreichbar.
" Motor und Zündung ausschalten.
" Kraftstofftank auffüllen (. Seite 315)
" Motorraumklappe öffnen(. Seite 50).
" Stößel .1. der Handpumpe herausdrehen.
" Pumpen, bis das Überströmventil hörbar öffnet.
" Weiterpumpen, bis ein deutlicher Widerstand an der Handpumpe
zu spüren ist.
" Stößel der Handpumpe nach unten drücken und festdrehen.
" Motor starten und ca. 10 Sekunden bei mittlerer Drehzahl laufen
lassen.
" Kraftstofffilter auf Dichtheit prüfen.
" Motor und Zündung ausschalten.
" Motorraumklappe schließen.
Anzugsdrehmoment
Stößel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Nm
371
Selbsthilfe
Bei Mikroorganismen im Tank
Mikroorganismen im Tank beseitigen
In Dieselkraftstoffen sind Mikroorganismen vorhanden, die
sich unter ungünstigen Bedingungen vermehren können.
Das Wachstum der Mikroorganismen wird ermöglicht
durch Kondenswasser, Schwefel, Phosphor, Stickstoff, Sau
erstoff, Spurenelemente und Kraftstoffadditive. Je nach
Temperaturbedingungen vermehren sich die Mikroorganis
men mehr oder weniger stark.
Dabei kommt es zur Bildung von faserigen Pilzgeflechten
und Schlamm, die zu mikrobieller Korrosion im Kraftstoff
tank und Kraftstoffleitungen führen. Dadurch setzen sich
Kraftstofffilter mit Rostpartikeln und Biomasse zu.
Die Folge ist eine Leistungsminderung des Motors bis
zum Liegenbleiben des Fahrzeuges. Die Kraftstofffilter
müssen dann in relativ kurzen Intervallen gewechselt wer
den.
Desinfektionsmittel
Wird im Fahrzeugtank Befall durch Mikroorganismen fest
gestellt, können zur Bekämpfung folgende Desinfektions
mittel verwendet werden:
Produkt
GrotaMar 71
372
Hersteller
Schülke & Mayr
D−22840Norderstedt
Tel.:+49−40−521−00−0
Fax.:+49−40−521−00−244
BAKZID
MAHLE NFV GmbH
Tarpenring 33
D−22419 Hamburg
Tel.: +49−40−527−3011
Fax.:+49−40−527−8089
Diese Desinfektionsmittel dürfen nur bei Befall durch
Mikroorganismen verwendet werden. Desinfektionsmittel
nicht prophylaktisch oder regelmäßig anwenden.
Desinfektionsmittel anwenden
Bei sichtbarem Schlamm oder Kraftstofffilterverstopfung
folgendermaßen vorgehen:
" Auf 100 Liter Dieselkraftstoff ca. 100 ml Desinfektions
mittel in den Kraftstofftank zugeben.
" Vorgang dreimal wiederholen und Kraftstofffilter regel
mäßig kontrollieren.
Auch die Angaben des Desinfektionsmittel−Herstel
lers beachten.
Selbsthilfe
Bei Ausfall des Kühlerlüfters
Kühlerlüfter überbrücken
2
Bei einem Defekt der Lüftersteuerung oder bei einem Temperaturfüh lerausfall läuft der hydrostatische Lüfterantrieb mit maximaler Derh
zahl.
Ein Defekt kann im Notfall auch simuliert werden, in dem der elektri
sche Stecker am Proportionalventil .1. bei stillstehendem Lüfter ausge
steckt wird. Hierzu muss unter das Fahrzeug gegangen werden.
1
Unfallgefahr
0A2X.0600.P0015
Motor gegen ungewolltes Starten sichern. Plötzliches Starten des
Motors während des Arbeitens im Motorraum kann zu schweren
Verletzungen führen. Schild mit der Aufschrift Motor nicht starten"
am Lenkrad anbringen.
" Motor und Zündung ausschalten.
" Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
" Motorraumklappe öffnen.
" Stecker .1. am Proportionalventil .2. des Hydromotors ausstecken.
" Motor starten.
Hydrostatischer Lüfterantrieb läuft mit maximaler Drehzahl.
Hydrostatischen Lüfterantrieb so bald wie möglich in einer NEO
MAN−Service−Werkstatt überprüfen lassen.
Ölverlust kann zum Ausfall des hydrostatischen Lüfterantriebes und
in der Folge zu Motorschäden führen. Lüfterantrieb bei Ölverlust
unbedingt in einer NEOMAN−Service−Werkstatt überprüfen lassen.
Fällt der hydrostatische Lüfterantrieb total aus, kann nicht weiterge
fahren werden. Motorschäden durch Überhitzung wären die Folge.
373
Selbsthilfe
Bei defekter Zusatzheizung
Zusatzheizung nach Störabschaltung wieder einschalten
1
Bei Erkennen einer Störung führt die Zusatzheizung selbstständig
eine Störabschaltung durch. Bei mehrfach hintereinander auftreten
den Störabschaltungen verriegelt sie vollständig. Eine Behebung der
Störung muss dann durch eine NEOMAN−Service−Werkstatt erfol
gen.
Die Zusatzheizung befindet sich rechts unterhalb im Motorraum.
1122.0815.S0001
Zusatzheizung nach Überhitzung wieder einschalten
Der Temperaturbegrenzer schaltet die Zusatzheizung bei Betriebs
temperaturen > 125 °C ab. Dies geschieht z. B. durch Kühlmittel mangel. Der Temperaturbegrenzer ist rückstellbar.
" Kühlmittel nachfüllen (. Seite 391).
" Abdeckkappe des Temperaturbegrenzers .1. drücken.
Die Zusatzheizung ist wieder betriebsbereit.
Diese Funktion ist nur bei der SPHEROS−Zusatzheizung integriert.
Die Eberspächer−Zusatzheizung muss nach einer Verriegelung
durch Diagnosegeräte wieder entriegelt werden.
374
Selbsthilfe
Bei defekter Zusatzheizung
Sonstige Störabschaltungen beheben
Eine Störabschaltung kann durch vielfältige Störungen
entstehen. In den meisten Fällen lässt sich diese aber
kurzfristig beheben.
" Zusatzheizung an der Bedieneinheit HLK (. Seite 72)
aus− und wieder einschalten.
Die Zusatzheizung ist wieder betriebsbereit.
Treten Störabschaltungen wiederholt auf, Zusatzheizung
in einer NEOMAN−Service−Werkstatt überprüfen las
sen. Die Zusatzheizung kann sonst Schaden nehmen.
Die Brennluft− und Abgasführung muss durchgängig
sein. Durchgängigkeit gegebenenfalls prüfen.
375
Selbsthilfe
Bei defekter RAS*
Nachlaufachslenkung (RAS) sperren
1
Unfallgefahr
Fällt die RAS aus, wird die Nachlaufachse nur noch passiv gelenkt.
Ein Sperren oberhalb von ca. 45 km/h erfolgt nicht mehr. Dadurch
wird das Fahrzeug anfälliger gegen Seitenwind und die Kurvenfahr eigenschaften können sich ändern. Fahrweise entsprechend anpas
sen und NEOMAN−Service−Werkstatt aufsuchen.
2
3
Bei Fehlern in der Nachlaufachslenkung Fahrzeug nicht ohne Sper
rung der Nachlaufachse rückwärts bewegen. Schäden an der
Nachlaufachse wären die Folge.
0316.0815.S0001
5
1
4
0316.0815.S0002
376
Bei Fehlern im elektrischen Teil des Lenksystems der RAS, wird die
Nachlaufachse freigeschaltet und somit passiv gelenkt. Eine entspre
chende Fehlermeldung (. Seite MAN 190, VDV 258) wird ausgege
ben. Die Wendigkeit ist dadurch bei Vorwärtsfahrt nur geringfügig
beeinträchtigt.
Soll das Fahrzeug aber rückwärts bewegt werden, muss die freige
schaltete Nachlaufachse in der Mittelstellung gesperrt werden.
Die Handnotbetätigung im Hydraulikblock der RAS ist unter dem
Fahrzeug im Bereich der Antriebs− und Nachlaufachse zu finden.
Sperren der RAS mit der Handnotbetätigung
" Einige Meter vorwärts fahren bis die Räder der Nachlaufachse
gerade ausgerichtet sind.
" Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
" Endkappe .1. des Freilaufventils .2. am Hydraulikblock .3. entfernen.
Selbsthilfe
Bei defekter RAS*
" Spulenkörper .4. abnehmen und zur späteren Verwen
dung aufbewahren. O−Ringe .5. zur sicheren Aufbe
wahrung auf dem Freilaufventil belassen.
" Endkappe .1. wieder auf das Freilaufventil bis zum An
schlag aufschrauben.
Das Fahrzeug kann jetzt mit vergrößertem Wendekreis
rückwärts bewegt werden.
Um eine größere Wendigkeit bei Vorwärtsfahrt zu errei
chen, kann der Spulenkörper wieder auf das Freilauf
ventil geschraubt werden.
377
Selbsthilfe
Was tun, wenn ...
Was tun, wenn ...
Dieser Ratgeber enthält Tipps und Hinweise, die eine
mögliche Störung am Fahrzeug beheben helfen. Eine Wei
terfahrt zumindest bis zur nächsten NEOMAN−Service−
Werkstatt wird so ermöglicht.
Wird eine Störung im Fahrerdisplay angezeigt oder leuch
tet eine Kontrollleuchte auf, kann auch zuerst an entspre
chender Stelle in dieser Betriebsanleitung nachgeschlagen
werden.
Die Behebungsvorschläge beschreiben zum Teil Arbeiten,
die nur von technisch versierten Personen ausgeführt wer
den können. Im Zweifelsfall muss eine NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt beauftragt werden.
Motor
Störung
Motor springt nicht an,
aber Anlasser dreht sich.
mögliche Ursache
Batterie ungenügend geladen.
Luft im Kraftstoffsystem. Kraftstoffanlage oder
Dichtungen der Filter undicht.
Primärdrehzahlfühlerdefekt.
Fehlerhafte Spannungsversorgung beim EDC−
Steuergerät.
Kraftstoffbehälter fast oder vollständig leer.
Behebungsvorschläge
" Batterie laden.
" Starthilfe geben lassen (. Seite 344/345).
" System auf Dichtheit prüfen, abdichten
und entlüften.
" Verkabelung zum Drehzahlfühler prüfen
bzw. Stecker ganz eindrücken.
" Sicherung bzw. Stecker auf festen Sitz prü
fen.
" Fahrzeug betanken (. Seite 315).
" Kraftstoffanlage entlüften (. Seite 371).
378
Selbsthilfe
Was tun, wenn ...
Störung
Motor springt nicht an,
aber Anlasser dreht sich.
mögliche Ursache
Außentemperatur zu niedrig.
Kraftstoff−Niederdrucksystem:Tank, Wasserab
scheider, Hauptfilter, Überströmventil, Förder
pumpe fehlerhaft, verstopft oder von Pilzen be
fallen.
Kraftstoff−Hochdrucksystem: Einspritzdüse ver
stopft, Nadelbewegungsfühler defekt.
Motor läuft unregelmäßig,
g
g
Tankentlüftung des Kraftstoffbehälters verstopft.
setzt
t t aus oder
d hat
h t nicht
i ht die
di Steigrohr im Kraftstofftank undicht.
volle Leistung
Luftmangel bei höherer Drehzahl, weil Luftfilter
verschmutzt ist.
Ladeluftschlauch undicht oder löst sich innen
auf.
Pedalwertgeber defekt − Kurzschluss.
Hilfsdrehzahlgeber defekt − Kurzschluss.
Abgase sind schwarz.
Retarderfunktionfehlerhaft.
Luftfilter verschmutzt, dadurch Ansaugluftman
gel.
Ausfall Wassertemperaturfühler.
Behebungsvorschläge
" Vorbereitungen für den Winterbetrieb be
achten (. Seite 418).
" Komponenten auf Verschmutzung prüfen;
Niederdruck prüfen.
" Bei Pilzbefall komplettes Kraftstoffsystem
reinigen.
" Komponenten auf Verschmutzung prüfen;
Hochdruck prüfen.
" Tankentlüftung reinigen.
" Steigrohr prüfen, evtl. erneuern.
" Luftfilter reinigen bzw. Filtereinsatz erneu
ern.
" Prüfen, evtl. Schlauch erneuern.
" Verkabelung prüfen, evtl. erneuern.
" Verkabelung zum Drehzahlfühler prüfen
bzw. Stecker ganz eindrücken.
" Retarderabschalter am Fahrpedal prüfen.
" Luftfilter reinigen bzw. Filtereinsatz erneu
ern.
" Prüfen, evtl. erneuern.
379
Selbsthilfe
Was tun, wenn ...
Störung
Abgase sind blau.
mögliche Ursache
Ölstand im Motor zu hoch.
Abgase sind weiß.
Motoröl gelangt in den Verbrennungsraum.
Zylinderkopf oder Zylinderkopfdichtung undicht,
Kühlmittel gelangt in den Verbrennungsraum.
Abnormale Abgastrübung
und Leistungsabfall.
g
Abnormale Geräusche.
Behebungsvorschläge
" Ölstand des Motors prüfen (. Seite 393),
evtl. Öl ablassen.
" Motor instandsetzen.
" Schadhaften Zylinder durch Druckverlust
prüfung ausfindig machen und Schaden
beheben.
" Prüfen, ggf. instandsetzen.
Innere Undichtigkeit am Turbolader. Schäden
am Verdichter− oder Turbinenrad.
Ventilschaftdichtungenfehlerhaft.
" Abdichtungen erneuern.
Undichtigkeit an Ansaug− und Abgasleitung
" Undichtigkeit beseitigen, evtl. Dichtungen
verursacht pfeifendes Geräusch.
erneuern.
Streifen des Verdichter− oder Turbinenrades am " Gehäuse auf der Verdichter− und Turbi
Gehäuse.
nenseite auf Streifspuren untersuchen, evtl.
Lagerspiel prüfen.
" Bei zu großem Spiel Lager tauschen bzw.
instandsetzen.
Motor klopft".
380
Fremdkörper in Verdichter oder Turbine, festge
fressene Lager der rotierenden Teile.
" Turbolader instandsetzen, Gehäuse zerle
gen und reinigen.
Lagerschaden an der Kurbelwelle oder Kolben
schaden.
" Evtl. beschädigte Teile erneuern.
" Motor sofort abstellen, NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt aufsuchen.
Selbsthilfe
Was tun, wenn ...
Störung
mögliche Ursache
Motoröldruck zu niedrig.
Motorölstand in der Ölwanne zu niedrig.
Vorsicht! Bei raschem Ab
sinken
i k M
Motor
t abstellen!
b t ll !
Motoröl zu dünnflüssig.
Behebungsvorschläge
" Ölstand des Motors prüfen bzw. Öl nach
füllen (. Seite 393).
" Motoröl der vorgeschriebenen SAE−
Klasse einfüllen.
" Öl auf Kühlmittel− oder Kraftstoffbei
mischungen prüfen.
Kühlmitteltemperatur zu
hoch.
Ladekontrollleuchteleuch
tet nicht bei stehendem
Motor.
Ladekontrollleuchteleuch
tet bei laufendem Motor
auf.f
Ölüberdruckventil im geöffneten Zustand blok
kiert oder undicht. Ölpumpe oder Lagerspiele
infolge von Abnutzung zu groß − Lagerschä
den.
Ölpumpe oder Öldruckmesser defekt.
Zu wenig Kühlmittel oder Kühlanlage nicht voll
ständig entlüftet.
Kühler innen verschmutzt oder verkalkt, Kühler
außen stark verschmutzt.
Hydrostatischer Lüfterantrieb defekt.
Thermostate defekt.
Glühlampe defekt oder Zuleitung unterbrochen.
Keilriemen nicht genügend gespannt.
Keilriemen gerissen.
Generator, Gleichrichter oder Regler defekt.
" Innere Untersuchung des Motors durch
führen.
" Kühlmittel nachfüllen und entlüften (.
Seite 391).
" Kühler reinigen bzw. entkalken.
" Kühlerlüfter überbrücken (. Seite 373),
NEOMAN−Service−Werkstatt aufsuchen.
" Prüfen bzw. erneuern.
" Glühlampe auswechseln oder Unterbre
chung beheben.
" Keilriemenspannung prüfen, gegebenen
falls spannen (. Seite 333).
" Keilriemen wechseln (. Seite 330).
" Überprüfen bzw. erneuern.
381
Selbsthilfe
Was tun, wenn ...
Getriebe
Störung
Rückwärtsgang ratscht.
mögliche Ursache
Kupplung kuppelt nicht voll aus.
Zahn auf Zahn−Stellung.
Schaltung
g schwergängig.
g gg
Schaltwelleschwergängig.
Falsches Getriebeöl verwendet.
Andere Störungen.
Behebungsvorschläge
" Ausrückweg zu gering, Kupplungsbetäti
gung prüfen.
" Rückwärtsschaltung wiederholen, vorher 2.
Gang einlegen.
" Schaltwelle prüfen, evtl. abschmieren.
" Siehe Freigabeliste der Getriebehersteller.
" SieheGetriebehersteller−Betriebsanlei
tung.
Bremsanlage
Störung
mögliche Ursache
Warnleuchte leuchtet beim Achtung! Sofort anhalten. Kein oder zu wenig
Fahren auf.
Bremsdruck. Kein Vorratsdruck.
Behebungsvorschläge
" Vorratsdruck beobachten, Vorratsdruck
auffüllen, evtl. Bremsanlage auf Dichtheit
prüfen.
Vorratsdruck wird nicht er
reicht.
i ht
Luftpresser fördert nicht genügend Luft.
Druckregler bläst dauernd ab.
Druckluftanlageundicht.
Keine oder zu wenig
Bremswirkung.
Bremsbeläge abgenützt oder verölt.
" Druckregler und Luftpresser prüfen.
" Druckreglererneuern.
" Anlage auf Dichtheit prüfen. NEOMAN−
Service−Werkstatt aufsuchen.
" Vorratsdruck auffüllen, evtl. Bremsanlage
auf Dichtheit prüfen. NEOMAN−Service−
Werkstatt aufsuchen.
" Bremsen neu belegen. NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt aufsuchen.
382
Selbsthilfe
Was tun, wenn ...
Störung
Ungleichmäßige
g
g Brems
wirkung.
ik
mögliche Ursache
Schlechte Bereifung.
Reifenluftdruck ungenügend.
Bremsbeläge verölt.
Bremsbeläge ungleich abgenutzt.
Keine Retarderwirkung.
Retardersteuerunggestört.
Ölstand zu gering.
Feststellbremse löst nicht.
Kein oder zu wenig Vorratsdruck im Feststell
bremskreis.
Behebungsvorschläge
" Abgefahrene Reifen auswechseln.
" Reifenluftdruck prüfen, evtl. korrigieren.
" Bremsbeläge erneuern. NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt aufsuchen.
" Bremsbeläge erneuern. NEOMAN−Ser
vice−Werkstatt aufsuchen.
" NEOMAN−Service−Werkstatt aufsuchen.
Siehe auch Retarderhersteller−Betriebsan
leitung.
" NEOMAN−Service−Werkstatt aufsuchen.
Siehe auch Retarderhersteller−Betriebsan
leitung.
" Anlage auf Dichtheit prüfen.
" Notfalls Federspeicher mechanisch lösen
(. Seite 334) oder mit Notlösevorrichtung
lösen (. Seite 111).
383
Selbsthilfe
Was tun, wenn ...
Lenkung
Störung
Servo−Lenkungschnarrt
beim Einschlagen.
mögliche Ursache
Luft im Hydrauliksystem durch Ölmangel.
Fahrzeug
g ist bei Gerade
ausfahrt
f h t nicht
i ht einwandfrei
i
df i
zu lenken.
lenken
Achsschenkeltrocken.
Lenkung hat zu viel Spiel.
Reifenluftdruck ungenügend.
Falsche Vorspur.
Luft im Hydrauliksystem.
Zu wenig Lenkungshydrauliköl in der Anlage.
Lenkung schwergängig.
Luft im Hydrauliksystem. Zu wenig Lenkungs
hydrauliköl in der Anlage.
Behebungsvorschläge
" Lenkungshydrauliköl nachfüllen (. Seite
392) und Anlage auf Dichtheit prüfen.
"
"
"
"
"
"
Lenkpumpe prüfen, evtl. erneuern.
Achsschenkelschmieren.
NEOMAN−Service−Werkstatt aufsuchen.
Reifenluftdruck prüfen, evtl. korrigieren.
Spur einstellen.
Anlage auf Dichtheit prüfen.
" Lenkungshydrauliköl nachfüllen (.
( Seite
392).
" Anlage auf Dichtheit prüfen.
" Lenkungshydrauliköl nachfüllen (. Seite
392).
" Lenkpumpe prüfen, evtl. erneuern.
384
Selbsthilfe
Was tun, wenn ...
Elektrische Anlage
Störung
Motor startet nicht, Anlas
ser dreht
d ht nicht
i ht durch.
d h
Anlasser arbeitet nicht
oder
d dreht
d ht sich
i h zu llang
sam.
Ladekontrolle im Fahrer
p y erscheint bei lau
display
f d
fendem
M
Motor.
t
mögliche Ursache
Motorraumklappegeöffnet.
Generator oder Öldruckschalter gibt Motorlauf
signal aus.
Batterien entladen oder schadhaft.
Batterieklemmen gelöst, oxydiert. Anlasser bzw.
Minusleitung gelöst oder schadhaft.
Leitungen gelöst oder schadhaft.
Batterie ungenügend geladen.
Verbindungskabel zum Anlasser ist lose.
Batterietrennschalterdefekt.
Keilriemen nicht genügend gespannt.
Keilriemen gerissen.
Generator defekt.
Behebungsvorschläge
" Motorraumklappeschließen.
" Generator, Öldruckschalter und Verkabe
lung prüfen.
" Aufladen oder erneuern.
" Klemmen reinigen, mit Säureschutzfett be
streichen, fest anziehen bzw. erneuern.
" Anziehen oder erneuern.
" Batterien laden.
" Verbindungskabel an Batterien, Trenn
schalter, Verteilerbolzen des Motorraumes
bzw. am Anlasser prüfen, evtl. neu befesti
gen.
" Batterietrennschalterprüfen.
" Keilriemen spannen oder wechseln (.
Seite 330).
" Keilriemen wechseln (. Seite 330).
" Prüfen, ggf. defekte Teile erneuern.
385
Selbsthilfe
Was tun, wenn ...
Heizung, Lüftung, Klima
Störung
Fahrgastraum
g
wird nicht
warm.
mögliche Ursache
Wasserfilter verstopft.
Ausfall des Wasserregelventils Konvektoren.
Behebungsvorschläge
" Filter reinigen.
" Funktion der Ventile mit Testprogramm des
Klimareglers prüfen, siehe Klimareglerher
steller−Betriebsanleitung.
Ausfall der Umwälzpumpe.
" Pumpe prüfen. Wenn keine Spannung vor
handen ist, Sicherung, Verkabelung bzw.
Klimaregler prüfen.
" Filter reinigen.
" Sicherung bzw. Verkabelung prüfen .
(Klemme 15/30). Läuft Umwälzpumpe?
" Motorregelventil der Frontbox öffnen.
" Kalibrierung des Klimareglers durchführen.
Zusatzheizung
g startet
nicht.
i ht
Brennstofffilterverstopft.
Keine Spannung vorhanden.
Alle Motorregelventile geschlossen.
Überhitzungssicherung an der Zusatzheizung
aktiv.
Störverriegelung in der Zusatzheizung aktiv.
Batterien fast leer. Steuerung schaltet wegen
Unterspannung ab.
386
" Kalibrierung am Klimaregler durchführen.
" Sicherung entriegeln, evtl. auf Wasserman
gel der Zusatzheizung prüfen.
" Störverriegelung aufheben, siehe Zusatz
heizunghersteller−Betriebsanleitung.
" Batterien laden.
Selbsthilfe
Was tun, wenn ...
Störung
Schlechte Temperatur
regelung
g
g bei Heizbetrieb.
mögliche Ursache
Schlechte Fahrgastraumentlüftung.
Defekte oder schwergängige Motorregelventile.
Behebungsvorschläge
" Entlüftung von Gepäck oder Kleidungs
stücken freimachen.
" Motorregelventileprüfen.
" Kalibrierung des Klimareglers durchführen.
Klimaanlage
g hat mangel
g
h ft oder
hafte
d keine
k i Leistung.
L i t
Leck im Kältemittelkreislauf.
Verstopfte Trocknerpatrone.
Magnetventil im Kältemittelkreislauf defekt.
Magnetkupplung am Klimakompressor arbeitet
nicht.
Ein oder mehrere Kondensatorgebläseohne
Funktion.
" Testdiagnose des Klimareglers durchfüh
ren und Fehler beheben.
" Leck abdichten. Anlage neu befüllen.
" Filtertrocknererneuern.
" Ventil prüfen, evtl. erneuern.
" Verkabelung prüfen.
" Verkabelung prüfen.
" Hoch− und Niederdruckschalter prüfen.
" Liegt Spannung an defekter Kupplung −
Kupplung erneuern.
" Gebläse prüfen, evtl. erneuern.
" Filter reinigen.
Luftfiltermattenverschmutzt.
" Luftfiltermatten reinigen
Ausfall eines oder mehrerer Verdampfergebläse. " Verdampfergebläse prüfen, evtl. erneuern.
Verdampfer vereist.
" Drehzahlmodule prüfen.
" Verdampfergebläse prüfen.
" Belüftungsdüsen der Fahrgastraumbelüf
tung öffnen.
387
Selbsthilfe
Was tun, wenn ...
388
Wartung
Wartung &
& Pflege
Pflege
Wartungsarbeiten
Sonstige Arbeiten
Winterbetrieb
Fahrzeug stilllegen
Reinigung und Pflege
389
389
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Auszuführende Wartungsarbeiten
Die Betriebssicherheit des Fahrzeuges ist Vorausset
zung für die Fahrsicherheit. Richtige Wartung und
Pflege erhalten die Betriebssicherheit.
Ergänzend zu den Vorbereitungen vor jeder Fahrt (.
Seite 271) müssen wöchentlich bzw. monatlich folgende
Wartungsarbeiten und Zusatzarbeiten durchgeführt werden:
Wöchentliche Wartungsarbeiten
S Flüssigkeitsstand der Scheibenwaschanlage kontrollie
ren bzw. nachfüllen (. Seite 401).
S Aggregate auf Dichtheit prüfen (. Seite 403).
S Reifenluftdruck und Reifenzustand prüfen bzw. korrigie
ren (. Seite 403).
S Umluftfiltermatten der Klimaanlage reinigen. (Alle 2 Wo
chen, in extrem staubigen Gebieten auch öfters.)
S Kraftstoffvorfilter prüfen bzw. Wasser ablassen (. Seite
409).
S Luftfederbälge auf Zustand prüfen (. Seite 408).
390
Monatliche Wartungsarbeiten
S Flüssigkeitsstand der Batterien prüfen bzw. nachfüllen
(. Seite 399).
S Wischerblätter auf Zustand prüfen bzw. austauschen
(. Seite 402).
S Einstellung der Spritzdüsen prüfen bzw. korrigieren (.
Seite 402).
S Luftfilteranlage prüfen (. Seite 404).
S Flüssigkeitsstand des hydrostatischen Lüfterantriebes
prüfen bzw. nachfüllen (. Seite 407).
S Druckluftbehälter auf Wasseransammlung prüfen (.
Seite 409).
S Bremsbelagverschleiß kontrollieren (. Seite 410).
S Seitenlackierung, Radkästen, Motor und Motorenteile
auf Korrosion sichtprüfen.
Auf den folgenden Seiten sind sämtliche Wartungsar
beiten aufgeführt.
Zusatzarbeiten
Die Zusatzarbeiten können, wie im Wartungsnachweis be
schrieben, im eigenen Betrieb ausgeführt werden, wenn
hierfür geeignetes Personal und Gerätschaften verfügbar
sind.
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Kühlmittelstand prüfen
Verbrühungsgefahr
Das Kühlsystem steht unter Druck. Verschlussdeckel deswegen erst
öffnen, wenn der Motor sich abgekühlt hat. Sonst besteht die Ge
fahr von Verbrühungen durch herausspritzendes, heißes Kühlmittel.
2
1
0A2X.0901.P0001
2
1
0A2X.0901.P0002
Kühlmittelstand prüfen
" Fahrzeug auf ebener Fläche abstellen.
" Serviceklappe öffnen.
" Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter .1. prüfen.
Kühlmittelstand darf bei kaltem Motor nicht unterhalb der MIN−Mar
kierung stehen. Bei zu niedrigem Kühlmittelstand erscheint im Fah
rerdisplay eine entsprechende Meldung (. Seite MAN 200, VDV
260).
Kühlmittel nachfüllen
" Verschlussdeckel .2. bis zur ersten Raste drehen und Überdruck
ablassen.
" Verschlussdeckel bis zur zweiten Raste drehen und abnehmen.
" Fehlendes Kühlmittel vorbereiten und nachfüllen.
Kühlmittel besteht aus Wasser, Frost− und Korrosionsschutzmittel.
Beim Nachfüllen auf das richtige Mischungsverhältnis achten (. Seite
450).
Keinesfalls Wasser ohne Frostschutzmittel einfüllen, auch wenn Frost
schutzeigenschaften nicht erforderlich sind.
Bei hoher Kühlmittelverlustmenge und damit verbundener hoher Be
triebstemperatur kein kaltes Kühlmittel nachfüllen. Durch den hohen
Temperaturunterschied besteht die Gefahr von Motorschäden.
391
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Ölstand Lenkhydraulik prüfen
2
Der Ölbehälter .1. für die Lenkhydraulik ist über die Motorraumklappe
zugänglich.
1
Lenkö l
Unfallgefahr
Zu niedriger Ölstand kann zu Funktionsstörungen oder gänzlichem
Ausfall der Lenkung führen. Lenkung bei Ölverlust unbedingt von
einer NEOMAN−Service−Werkstatt überprüfen lassen.
0A2X.0700.P0010
Fahrzeug auf ebener Fläche abstellen.
Motor laufen lassen.
Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
Prüfen, ob der Ölstand im Ölbehälter zwischen der MIN" und
MAX" Markierung .2. steht.
" Motor abstellen.
"
"
"
"
Bei stehendem Motor steigt der Ölstand um ca. 1−2 Zentimeter.
1
2
0A2X.0700.P0012
392
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Ölstand des Motors prüfen
Der genaue Ölstand kann nur ermittelt werden, wenn der Motor über
einen längeren Zeitraum abgestellt war. Mindestens aber 20 Minuten
nach Abstellen des Motors mit der Ölstandskontrolle warten, damit
sich das Öl in der Ölwanne sammeln kann.
1
0A2X.0700.P0009
MAX
Ölstand prüfen
" Fahrzeug auf ebener Fläche abstellen.
" Motor ausschalten.
" Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
" Ölmessstab .1. herausziehen.
" Prüfen, ob der Ölstand zwischen der oberen und unteren Markie
rung des Ölmessstabes liegt.
MIN
2216.0908.S0002
393
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Öl nachfüllen
" Verschlussdeckel des Einfüllstutzens .2. abnehmen.
" Fehlende Menge Öl nachfüllen.
Die Ölmenge zwischen MIN" und MAX" beträgt ca. 6 Liter.
2
Umwelthinweis
Beim Nachfüllen kein Öl verschütten. Es darf kein Öl ins Erdreich
oder in Gewässer gelangen. Sonst wird die Umwelt geschädigt.
Siehe auch Wartungsnachweis und Motorenhersteller−Betriebs
anleitungen.
0A2X.0700.P0008
394
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Automatische Ölnachfüllung*
Ölstand prüfen
" Fahrzeug auf ebener Fläche abstellen.
" Motor ausschalten.
" Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
" Prüfen, ob der Ölstand zwischen der oberen und unteren Markie
rung des Ölmessstabes liegt.
3
Öl nachfüllen
" Verschlussdeckel des Einfüllstutzens .3. abnehmen.
" Fehlende Menge Öl nachfüllen.
4426.0910.P0002
Automatische Ölnachfüllung einschalten
Die automatische Ölnachfüllung gewährleistet eine selbstständige
und ausreichende Motorölversorgung im Fahrbetrieb.
" Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
" Kippschalter .4. in Richtung Symbol" drücken.
Automatische Ölnachfüllung ausschalten
" Kippschalter .4. nach oben drücken.
4
0A2X.0910.P0003
395
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Nur vom Motorenhersteller freigegebene Motorenöle in
den vorgeschriebenen SAE−Klassen nachfüllen. Nicht
über die obere Markierung nachfüllen. Zuviel einge
fülltes Öl schadet dem Motor und muss abgelassen
oder abgesaugt werden.
Umwelthinweis
Beim Nachfüllen kein Öl verschütten. Es darf kein Öl
ins Erdreich oder in Gewässer gelangen. Sonst wird die
Umwelt geschädigt.
Motorenöl−Zusatzmittel
Für MAN−Dieselmotoren sind nur solche Motorenöle zu
gelassen, die den aktuellen Betriebsstoffvorschriften ent
sprechen, siehe Wartungsnachweis. Diese Öle sind so
beschaffen, dass sie den Anforderungen des Fahrbetrie
bes bei Einhaltung der festgelegten Ölwechselintervalle
gerecht werden.
Zusatzmittel, gleich welcher Art, die dem Motorenöl
nachträglich hinzugefügt werden, dürfen nicht verwen
det werden. Durch Zusatzmittel können folgende Ei
genschaften des Motors negativ beeinflusst werden:
S Leistungsverhalten
S Wartungsaufwand
S Lebensdauer
Außerdem erlöschen durch die Verwendung von Mo
torenöl−Zusatzmitteln Gewährleistungsansprüche an
die MAN Nutzfahrzeuge AG.
Mischbarkeit von Motorenölen
Um einen Leistungsabfall des eingefüllten Motorenöles und
damit eine Reduzierung des Ölwechselintervalles zu ver
meiden, dürfen nur Motorenöle mit mindestens dem glei
chen Leistungsvermögen vermischt werden.
Motorenöle verschiedener Hersteller sind, für den gleichen
Anwendungsbereich (Dieselmotoren), untereinander misch
bar und verträglich.
Dieselmotoren mit PM−KAT®−System oder CRTec®−
System
Zur Optimierung der Standzeit des Abgasreinigungssy
stems nur aschearme Motorenöle verwenden, siehe War
tungsnachweis.
396
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Zustand und Spannung der Keilriemen prüfen
Unfallgefahr
Motor gegen ungewolltes Starten sichern. Plötzliches
Starten des Motors während des Arbeitens im Motor
raum kann zu schweren Verletzungen führen. Schild mit
der Aufschrift Motor nicht starten" am Lenkrad anbrin
gen.
Keilriemenantriebe müssen genau vorgespannt sein. Zu
geringe Vorspannung führt zu ungenügender Kraftübertra
gung und vorzeitigem Verschleiß.
Zu hohe Vorspannung verursacht übermäßige Dehnung,
erhöhte Walkarbeit, Lagerschäden und vorzeitigem Ver
schleiß.
Keilriemenspannung prüfen
Pneumatisch gespannte und mit Schnellspanner ges
pannte Keilriemen werden automatisch auf die korrekte
Vorspannung gespannt.
397
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
1
4
5
5
Zustand der Keilriemen und Keilrippenriemen prüfen
Keilriemen und Keilrippenriemen müssen ausgetauscht werden, wenn
eines der folgenden Schadensbilder zutrifft.
4
4
5
2
6
6
3
6
7
9
8
10
11
12
0516.0905.S0001
398
1
Neuzustand, Rippen sind trapezförmig
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
Schadensbilder
Flankenverschleiß, Rippen sind keilförmig
Zugstrang im Rippengrund sichtbar
Rippenausbrüche
Querrisse in mehreren Rippen
Gummiknollen im Riemengrund
Einlagerungen von Schmutz bzw. Steinchen
Rippen vom Riemengrund gelöst
Zugstrang seitlich herausgerissen
Ausfransungen der äußeren Zugstränge
Querrisse auf dem Rücken
Querrisse in mehreren Rippen
Siehe auch Beschreibung der Schadensbilder der Motorenher
steller−Betriebsanleitungen.
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Flüssigkeitsstand der Batterien prüfen
Die Fahrzeugbatterien sind hinter der rechten, vorderen Service
klappe auf einem Batterieschlitten befestigt. Bild ist beispielhaft.
Verletzungsgefahr
Unbedingtdie Sicherheitshinweise zum Umgang mit Batte
rien beachten (. Seite 24).
0A2X.0905.P0001
Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen sind beim Um
gang mit Batterien verboten.
Erhöhte Vorsicht nach längerer Fahrt bzw. Batterieaufla
dung mit Ladegerät. Dabei entsteht hochexplosives Knall
gasgemisch − für gute Belüftung sorgen.
Batterien enthalten ätzende Säuren. Entsprechende
Schutzkleidung, Schutzbrille sowie säurefeste Gummi
handschuhe tragen. Batterien nicht kippen, aus Entlüf
tungsöffnungenkann Säure austreten. Säurespritzer sofort
mit klarem Wasser abspülen. Gegebenenfalls Arzt aufsu
chen.
Die Fahrzeugbatterien sind wartungsfrei, das heißt, bei normalen
Betriebstemperaturen und korrekter Reglerspannung muss kein
destilliertes Wasser nachgefüllt werden.
Bei Abweichungen von den Normalbedingungen wird aber Wasser
verbraucht. In diesem Fall muss destilliertes Wasser nachgefüllt
werden.
0516.0906.S0002
399
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Flüssigkeitsstand der Fahrzeugbatterien prüfen
" Zündung ausschalten.
" Serviceklappe des Batteriefachs öffnen.
" Sicherungsmutter bzw. Clips des Batterieschlittens ent
fernen und Schlitten vollständig herausziehen.
" Prüfen, ob der Flüssigkeitsstand an den seitlichen Mar
kierungen zwischen MIN" und MAX" steht.
Der Flüssigkeitsstand muss ca. 10−15 Millimeter über
den Platten liegen. Die Platten dürfen keinesfalls aus
der Flüssigkeit herausragen.
Flüssigkeit nachfüllen
Fehlende Flüssigkeit ausschließlich durch destilliertes Was
ser ergänzen.
" Entgasungsschlauchkappen abziehen.
" Verschlussstopfen der Zellen herausdrehen.
" Destilliertes Wasser mit geeignetem Gefäß oder mit
einem Trichter nachfüllen.
" Verschlussstopfen der Zellen wieder schließen.
Fehlende Säure nur durch solche mit gleichem spezifi
schem Gewicht ersetzen.
Ordnungsgemäße Anbringung der Entgasungsschläuche
sicherstellen.
Sicherungsmutter bzw. Clips nach Einschieben des Bat
terieschlittens wieder anbringen.
Hinweise des Batterieherstellers beachten.
Umwelthinweis
Batterien nicht in den Hausmüll werfen. Defekte und
alte Batterien in einer NEOMAN−Service−Werkstatt
oder bei einer Rücknahmestelle für Altbatterien abge
ben.
400
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Flüssigkeit der Scheibenwaschanlage nachfüllen
Der Einfüllstutzen des Scheibenwaschwasserbehälters befindet sich
hinter der Bugblende. Der Behälter versorgt die Scheibenwaschan
lage.
1
Unfall− und Brandgefahr
Vor dem Auffüllen des Waschwasserbehälters Schlüssel aus dem
Zündschloss ziehen. Der Scheibenwischer könnte sich sonst in Be
wegung setzen und Personen verletzen.
Scheibenwaschmittel−Konzentrat ist leicht entflammbar. Deshalb
Feuer, Rauchen und offenes Licht im Umgang mit Scheibenwasch
mittel−Konzentrat vermeiden.
4516.0908.P0001
" Bugblende öffnen (. Seite 52).
" Verschlussstopfen .1. des Einfüllstutzens abziehen.
" Behälter mit einer Mischung aus Wasser und Scheibenwaschmit
tel−Konzentrat auffüllen.
" Verschlussstopfen .1. des Einfüllstutzens schließen.
" Bugblende schließen.
" Scheibenwaschanlage auf Funktion prüfen (. Seite MAN 303,
VDV 305).
Im Winter Frostschutzmittel für die Scheibenwaschanlage einfüllen.
Mischungsverhältnis entsprechend den Außentemperaturen anpas
sen. Angaben des Frostschutzmittelherstellersbeachten.
Füllmenge des Scheibenwaschwasserbehälters . Seite 451.
401
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Wischerblätter wechseln
Sind die Wischerblätter abgenutzt, eingerissen oder wischen nicht
mehr einwandfrei, müssen sie ausgewechselt werden.
Unfallgefahr
1
Vor dem Wechseln der Wischerblätter Schlüssel aus dem Zünd
schloss ziehen. Der Scheibenwischer könnte sich sonst in Bewe
gung setzen und Personen verletzen.
0A2X.0911.P0001
" Wischerblätterarm ausklappen.
" Sicherungsstift .1. drücken.
" Wischerblatt entnehmen.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
Spritzdüsen der Scheibenwischer einstellen
Wird das Wischfeld nicht optimal mit Waschwasser bespritzt, können
die Spritzdüsen eingestellt werden. Die Spritzdüsen befinden sich an
den Halterungen für die Scheibenwischerblätter.
2
Unfallgefahr
Vor dem Einstellen der Spritzdüsen Schlüssel aus dem Zündschloss
ziehen. Der Scheibenwischer könnte sich sonst in Bewegung setzen
und Personen verletzen.
4516.0911.P0002
402
" Spritzdüsen .2. mit einem geeigneten Gegenstand, z. B. einer
Nadel, einstellen.
" Einstellung der Spritzdüsen überprüfen, Vorgang gegebenenfalls
wiederholen.
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Aggregate auf Dichtheit prüfen
" Motor, Getriebe, Antriebsachse, Lenkungshydraulik
anlage, Dichtungen, Verbindungen, Leitungen und
Schläuche einer Sichtkontrolle unterziehen.
Undichtigkeiten sind neben der Umweltgefährdung
auch ein Risiko für die Betriebssicherheit des Fahrzeu
ges.
Mängel durch eine NEOMAN−Service−Werkstatt be
seitigen lassen.
Reifenluftdruck prüfen
" Reifenluftdruck vor Beginn der Fahrt, also bei kalten
Reifen prüfen.
" Reifenlaufflächen und Flanken auf Unregelmäßigkeiten
überprüfen.
Falscher Luftdruck verringert die Fahrsicherheit und Lauf
leistung. Regelmäßige Kontrollendurchführen.
Nach längerer Fahrt und bei warmen Witterungsverhält
nissen kann sich der Reifenluftdruck bis um 1 bar erhö
hen. Luft nicht ablassen, da der Luftdruck sonst zu nied
rig wird.
Bei Überprüfung des Luftdruckes in geschlossenen Räu
men darauf achten, dass der Luftdruck pro 10 °C stei
gender oder fallender Umgebungstemperatur um ca. 0,2
bar steigt oder fällt.
Reifenluftdrücke . Seite 447.
403
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Luftfilteranlage prüfen
Die Luftfilteranlage befindet sich links im Motorraum und hinter der
letzten oberen Abdeckung auf der linken Fahrzeugseite.
Luftfilterzustand prüfen
1
0A2X.0700.P0015
Wartungsanzeiger zurückstellen
Nach dem Reinigen bzw. Wechseln der Luftfilterpatrone muss der
Wartungsanzeiger zurückgestellt werden.
" Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
" Rückstellknopf .4. in Pfeilrichtung drücken.
Der Wartungsanzeiger ist nun zurückgestellt und wieder betriebsbe
reit.
1
2
3
4
2216.0902.S0001
404
Der Wartungsanzeiger .1. gibt über die Skala .2. Auskunft über den
Verschmutzungsgrad der Luftfilterpatrone. Der Wartungsanzeiger be
findet sich inks im Motorraum.
" Motor abstellen.
" Motorraumklappe öffnen (. Seite 50).
" Wartungsanzeiger .1. ablesen.
Erscheint nach Abstellen des Motors das rote Feld im Sichtfenster .3.,
muss die Luftfilterpatrone gewechselt werden.
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
0A2X.0902.P0001
Abscheideventil betätigen
Über das Abscheideventil gelangen angesammeltes Wasser und
Staub aus dem Luftfiltergehäuse ins Freie.
" Motor abstellen.
" Motorraumklappe öffnen . Seite 50.
" Abscheideventil mit der Hand eindrücken.
oder
" Abscheideventil wie im unteren Bild mit der Hand in Pfeilrichtung
zusammendrücken.
Angesammeltes Wasser und Staub treten zwischen den Dichtlippen
aus.
" Abscheideventil auf Durchgängigkeit prüfen, bei Verschmutzung
reinigen.
Nicht abgelassenes Wasser kann zu einem Wasserschlag und in
der Folge zu Motorschäden führen. Wasser und Staub regelmäßig
über das Abscheideventil ablassen.
Fahrzeuge mit liegendem Motor verfügen über keinen Luftfilterka
sten im Motorraum.
WALB.0200.P0002
405
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Luftfilterpatrone wechseln
1
Unfallgefahr
Unfälle durch Ausrutschen können folgenschwer sein. Böden, Lei
tern und Treppen öl− und fettfrei halten. Für sicheren Stand der
Leiter sorgen. Bei Arbeiten in Höhen besteht hohe Verletzungsge
fahr. Gegen Absturz sichern.
2
Die Luftfilterpatrone bei liegenden Motoren befindet sich hinter der
letzten oberen Abdeckung auf der linken Fahrzeugseite.
3
0A2X.0700.P0014
Luftfilterwechsel nur bei abgestelltem Motor vornehmen. Es darf
keine ungefilterte Luft in den Motor gelangen.
Beim Luftfilterwechsel auf größtmögliche Sauberkeit achten. Auf
der Reinluftseite darf sich kein Schmutz befinden. Dies kann zu
Motorschäden führen.
Zugesetzte Luftfilterpatrone nicht von Hand reinigen, sondern durch
neue Luftfilterpatrone ersetzen. Das Luftfiltergewebe könnte beim
Reinigen zerstört werden und ungefilterte Luft in den Motor gelan
gen.
" Mit einer Leiter oder Ähnlichem im Bereich der hinteren Abdek
kung hochsteigen.
" Innensechskantschrauben .1. herausdrehen.
" Abdeckung abnehmen.
" Befestigungsschaube .2. herausdrehen.
" Luftfilterpatrone .3. auswechseln.
Einbau in umgekehrter Reihenfolge.
406
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Flüssigkeitsstand des hydrostatischen Lüfterantriebes
prüfen
2
Der hydrostatische Lüfterantrieb befindet sich rechts im Motorraum.
Flüssigkeitsstand prüfen
" Fahrzeug auf ebener Fläche abstellen.
" Motor und Zündung ausschalten.
" Motorraumklappe öffnen . Seite 50.
" Ölmessstab .1. herausziehen und prüfen, ob der Ölstand zwischen
der oberen und unteren Markierung steht.
1
4516.0909.P0001
Flüssigkeit nachfüllen
" Fehlende Menge Öl über die Einfüllöffnung .2. nachfüllen.
Ausschließlich freigegebenes Motoröl mit der entsprechenden Spe
zifikation nachfüllen (. Seite 451).
Zu niedriger Ölstand wird durch Undichtigkeit im Kreislauf des hy
drostatischen Lüfterantriebes verursacht. Ölverlust kann zum Ausfall
des Lüfterantriebes und in der Folge zu Motorschäden führen. Lüf
terantrieb bei Ölverlust unbedingt von einer NEOMAN−Service−
Werkstatt überprüfen lassen.
Umwelthinweis
MAX MIN
Beim Nachfüllen kein Öl verschütten. Es darf kein Öl ins Erdreich
oder in Gewässer gelangen. Sonst wird die Umwelt geschädigt.
2216.0908.S0004
407
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Luftfederbälge auf Zustand prüfen
Die Luftfederbälge unterliegen einem Alterungsprozess. Bei beschä
digten oder verschlissenen Luftfederbälgen kann die ECAS−Anlage
nicht mehr ordnungsgemäß arbeiten.
" Luftfederbälge an allen Achsen auf Beschädigungen und Ver
schleiß sichtprüfen.
Manövrierbarkeit bei druckloser Luftfederung . Seite 336.
Störungen und Fehlermeldungen . Seite MAN 184, VDV 249.
2216.0905.S0001
408
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Druckluftbehälter auf Wasseransammlung prüfen
Durch die Entwässerungsventile der Druckluftbehälter wird das ange
sammelte Kondenswasser abgelassen. Bild ist beispielhaft.
Unfall− und Verletzungsgefahr
Ein nicht funktionierender Lufttrockner kann im Winter zum Einfrie
ren der Luftdruckbremsanlage führen. Deshalb angesammeltes Kon
denswasser regelmäßig ablassen.
Herausspritzendes Wasser kann zu Augenverletzungen führen. Des
halb Schutzbrille tragen und genügend Abstand zum Ventil einhal
ten.
1
4516.0903.P0001
An den Prüfanschlüssen
" Serviceklappe öffnen . Seite 51.
" Entwässerungsventile durch Eindrücken am Stift .1. betätigen.
Im Motorraum
" Motorraumklappe öffnen . Seite 50.
" An allen Ringen .2. der Entwässerungsventile seitlich ziehen.
2
Bei wiederholtem und übermäßigem Austritt von Kondenswasser
muss die Trockenmittelpatrone des Lufttrockners in einer NEOMA
N−Service−Werkstatt überprüft bzw. gewechselt werden.
4516.0903.P0002
409
Wartung & Pflege
Wartungsarbeiten
Bremsbelagverschleiß* kontrollieren
2
1
Der Verschleiß der Bremsbeläge wird elektronisch überprüft. Sind die
Bremsbeläge unter das Mindestmaß abgenutzt, erscheint im Fahrer
display ein entsprechendes Symbol (. Seite MAN 197, VDV 246).
Erscheint im Fahrerdisplay das Symbol für Bremsbelagverschleiß,
sind die Bremsbeläge unter das Mindestmaß verschlissen. Brems
anlage in einer NEOMAN−Service−Werkstatt überprüfen lassen.
0516.0912.S0002
Bremsbelagverschleiß am Bremssattel kontrollieren
Zusätzlich muss monatlich der Verschleiß der Bremsbeläge an allen
Bremssätteln kontrolliert werden. Die Räder müssen hierzu nicht ab
genommen werden.
Unfallgefahr
Bei Erreichen der Verschleißgrenze müssen die Bremsbeläge sowie
die Bremsscheiben in einer NEOMAN−Service−Werkstatt überprüft
bzw. getauscht werden. Verschlissene Bremsbeläge sind ein hohes
Sicherheitsrisiko.
3
2
0516.0912.S0001
410
" Schutzkappe .1. des Verschleißanzeigers abnehmen.
" Verschleißzustand am Verschleißanzeiger .2. prüfen.
Die Verschleißgrenze ist erreicht, wenn der Übergang vom rillierten
zum glatten Bereich .3. des Verschleißanzeigers eingerollt ist.
Wartung & Pflege
Sonstige Arbeiten
Leitungen der Zusatzheizung schließen
Vor dem Beginn von Reparatur− bzw. Wartungsarbeiten an der Zu
satzheizung müssen die Kraftstoffzufuhr und die Wasserleitungen
geschlossen werden.
Die Zusatzheizung befindet sich rechts unten im Motorraum. Erreich
bar ist sie über die Motorraumklappe. Bilder sind beispielhaft.
1
Verletzungsgefahr
Motor gegen ungewolltes Starten sichern. Plötzliches Starten des
Motors während des Arbeitens im Motorraum kann zu schweren
Verletzungen führen. Schild mit der Aufschrift Motor nicht starten"
am Lenkrad anbringen.
0A2X.0700.P0005
Kraftstoffzufuhr schließen
" Motorraumklappe öffnen.
" Absperrventil .1. quer zur Durchflussrichtung drehen.
Die Kraftstoffversorgung der Zusatzheizung erfolgt über den Fahr
zeugtank oder separatem Zusatztank.
1
Zusatzheizung bedienen . Seite 72.
Heizöltank* auffüllen . Seite 315.
Füllmenge der Kraftstofftanks . Seite 448.
0A2X.0700.P0011
411
Wartung & Pflege
Sonstige Arbeiten
Wasserleitungen schließen
Die beiden Absperrventile sind links und rechts neben der Zusatzhei
zung .2. angeordnet. Bild ist beispielhaft.
" Motorraumklappe öffnen.
" Absperrventil des Rücklaufes .3. schließen.
" Absperrventil des Vorlaufes .4. schließen.
3
0A2X.0700.P0007
4
2
0A2X.0700.P0006
412
Wartung & Pflege
Sonstige Arbeiten
Prüfanschlüsse für Druckluftbremsanlage
Die Prüfanschlüsse .1. sind links hinter der vorderen Serviceklappe
auf einer Konsole angeordnet.
Die Funktion der einzelnen Prüfanschlüsse ist beschriftet.
1
4516.0913.P0001
Frontbox
Die Frontbox ist links hinter der vorderen Serviceklappe unter der
Konsole angeordnet.
Frontbox entlüften
" Serviceklappe öffnen.
" Entleerungshahn .1. mit geeignetem Werkzeug öffnen.
" Luft abblasen bis Flüssigkeit austritt.
" Entleerungshahn schließen.
1
4516.0913.P0002
413
Wartung & Pflege
Sonstige Arbeiten
Diagnosesteckdosen
Die Diagnosesteckdosen befinden sich im vorderen Einstiegsbereich
hinter der Abdeckung am Armaturenbrett. Um an die Diagnosesteck
dosen zu gelangen, muss zuvor der Feuerlöscher entnommen wer
den.
1
.1. On Board Diagnose (OBD)
.2. Diagnose Heizen, Lüften, Kühlen
" Diagnosesystem an die entsprechende Schnittstelle anschließen.
MAN−cats 1 und 2 können mit Hilfe eines Adapterkabels an der
OBD−Schnittstelle betrieben werden.
0A2X.0700.P0004
Die On Board Diagnose überwacht den Motor auf Einhalten der
Emissionsgrenzwerte und ist über Schnittstellen mit dem FFR, EDC
und ECAS verbunden.
Über einen standardisierten Diagnosetester ist das Auslesen und
Löschen des Fehlerspeichers der On Board Diagnose des Fahr
zeuges möglich.
2
WALB.1800.P0037
414
Wartung & Pflege
Sonstige Arbeiten
Abgasreinigungssystem
Verbrennungsgefahr
1
Der Abgasanlagenbereich kann sehr heiß sein. Geeignete Schutz
kleidung bei Arbeiten in diesem Bereich tragen oder Abgasanlagen
bereich ausreichend abkühlen lassen.
Bei einem emissionsrelevantem Problem erscheint ein entsprechen
des Symbol im Tachometer (. Seite MAN 143), oder im Kontroll
leuchtenblock (. Seite VDV 235). In diesem Fall Abgasreinigungs
system von einer NEOMAN−Service−Werkstatt überprüfen lassen.
2216.0700.P0001
PM−KAT®−System
Der PM−KAT® .1. regeneriert sich selbsttätig. Selbst bei hoher Rußbe
lastung steigt der Abgasgegendruck kaum an und negative Auswir
kungen auf die Motorleistung und den Treibstoffverbrauch bleiben
aus.
CRTec®−System
Der CRTec®−Filter .2. regeneriert sich ebenfalls selbsttätig. Der zu
sätzliche Regelkreis gewährleistet, dass sich die Abgastemperatur
innerhalb von 250−450 °C bewegt und damit die Funktionsfähigkeit
gesichert ist.
2
0R12.0700.0010
415
Wartung & Pflege
Sonstige Arbeiten
Türen einstellen / sperren
Die Taster zum Einstellen und die Schalter zum Sperren der jeweili
gen Türen, befinden sich in den Serviceklappen über jeder Tür.
3
Tür einstellen
Sollte eine Türe nicht richtig schließen, kann sie über den Taster .1.
neu justiert bzw. eingelernt werden.
1
2
0A2X.0700.P0015
Tür 1 einstellen
" Tür 1 schließen.
" Serviceklappe öffnen (. Seite 55).
" Taster .1. drücken und gedrückt halten bis Türeinstiegsleuchte .3.
einmal aufleuchtet.
Die Tür öffnet bis in Endstellung. Ist die Endstellung erreicht, leuchtet
die Türeistiegsleuchte .3. für die Tür 1 einmal auf.
" Taster .1. erneut drücken und gedrückt halten bis Türeinstiegs
leuchte .3. einmal aufleuchtet.
Die Tür schließt bis in Endstellung. Ist die Endstellung erreicht,
leuchtet die Türeistiegsleuchte .3. für die Tür 1 erneut einmal auf.
Die Tür ist nun justiert bzw. eingelernt.
Tür 2 und folgende einstellen
Handlungsschritte wie oben beschrieben für Tür 2 wiederholen. An
Tür 2 leuchtet die Türeinstiegsleuchte .3. zweimal auf, bei erreichen
der Endstellung. Bei Tür 3 dreimal usw.
416
Wartung & Pflege
Sonstige Arbeiten
Türe sperren
Über den Schalter .2. kann eine Türe gesperrt werden. Ist
der Schalter aktiv, kann die Türe nur noch im Notfall über
den Nothahn geöffnet werden.
" Türe schließen.
" Serviceklappe öffnen (. Seite 55).
" Schalter .2. drücken − Tür ist gesperrt.
Zum Entsperren der Tür, Schalter wieder umlegen.
417
Wartung & Pflege
Winterbetrieb
Vorbereitungen für den Winterbetrieb
Vor Beginn des Winters ist es notwendig, das Fahrzeug
für die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Diese Arbeiten kön
nen im eigenen Betrieb ausgeführt werden, wenn hierfür
geeignetes Personal und Gerätschaften verfügbar sind.
Korrosionsschutz
" Fahrzeug häufig gründlich waschen. Dies gilt auch für
Fahrzeuge die längeren Standzeiten im Freien ausge
setzt sind. Auftausalze und Salzwasser−Sprühnebel an
Häfen sind besonders aggressiv zu lackierten Oberflä
chen, Fahrzeugunterseite, Aufbau und Fahrgestell.
" Fahrzeugunterseite, Aufbau und Fahrgestell mit Konser
vierungsmitteln auf Wachsbasis behandeln.
" An besonders gefährdeten Stellen Konservierung im
Verlauf eines Winters wiederholen.
" Fahrgestell regelmäßig abschmieren, insbesondere Ge
lenke und Gabelköpfe der Bremsanlage.
" Fahrzeug laufend auf Korrosionsschäden untersuchen.
Brems−, Luft− und Ölleitungen besonders sorgfältig
überwachen.
Genannte Maßnahmen mit besonderer Sorgfalt ausführen
und am Ende des Winters wiederholen.
Vernachlässigte Korrosionsschutzmaßnahmen führen zu
frühzeitiger Korrosion am Fahrzeug.
418
Kühlmittel
" Zugelassene Frostschutzmittel in ausreichender Kon
zentration in Kühl− und Heizanlage einfüllen.
" Während der Frostperiode Korrosions− und Frost
schutz häufiger überprüfen.
Zulässige Frostschutzmittel siehe Wartungsnachweis.
Motorenöl
" Rechtzeitig den Ölwechsel des Motor mit einem freige
gebenen Motorenöl in den vorgeschriebenen SAE−
Klassen vornehmen.
Zulässige Motorenöle siehe Wartungsnachweis.
Batterien
" Batterien in der kalten Jahreszeit häufiger kontrollieren
und gegebenenfalls aufladen.
Scheinwerfer
" Einstellung der Scheinwerfer prüfen und gegebenen
falls korrigieren.
Scheibenwaschanlage
" Flüssigkeitsstand des Behälters prüfen bzw. ergänzen
(. Seite 401).
" Wischerblätterzustand kontrollieren bzw. austauschen
und Einstellung der Spritzdüsen prüfen (. Seite 402).
Wartung & Pflege
Winterbetrieb
Lufttrockner
" Lufttrockner auf Funktionsfähigkeit prüfen, um Eisbil
dung im Druckluftsystem zu vermeiden.
Zulässige Schmierstoffe siehe Wartungsnachweis.
Reifen
" Reifen auf genügende Profiltiefe prüfen bzw. auf Win
terbereifung wechseln.
Gleitschutzketten
Gleitschutzketten verwenden . Seite 318.
Winterdieselkraftstoff
" Bei Außentemperaturen < ca. −7 °C auf Dieselkraft
stoff mit ausreichendem Fließvermögen umstellen.
Kältebeständige Winterdieselkraftstoffe sind in Deutschland
bis ca. −20 °C betriebssicher. In anderen Ländern sind
Abweichungen möglich.
Zulässige Dieselkraftstoffe . Seite 317.
Klappen und Türen
" Alle Schließzylinder, Schlösser und Scharniere der Tü
ren− und Serviceklappen in der kalten Jahreszeit re
gelmäßig schmieren. Die Schließzylinder müssen
zusätzlich mindestens alle 3 Monate, je nach Bean
spruchung, auch öfters abgeschmiert werden.
419
Wartung & Pflege
Winterbetrieb
Klimaanlage
Auch in den Wintermonaten muss die Klimaanlage wenig
stens einmal im Monat für ca. 30 Minuten in Betrieb ge
nommen werden. Damit wird verhindert, dass Dichtungen
und Lager austrocknen.
Um die Klimaanlage in der kalten Jahreszeit in Betrieb
nehmen zu können, muss die Temperatur des Fahrgast
raumes über dem Abschaltpunkt der Klimatisierung liegen.
Hierzu muss der Innenraum, wenn nötig, aufgeheizt wer
den (. Seite 66).
Zusatzheizung
" Funktion und Zustand der Zusatzheizung prüfen.
420
Wartung & Pflege
Reinigung und Pflege
Reinigen und Pflegen des Fahrzeuges
Regelmäßiges Reinigen und Pflegen des Fahrzeuges erhöht
die Lebensdauer und sichert den Werterhalt. Deshalb die
nachfolgenden Hinweise beachten.
Zyklische Wartungs− und Pflegearbeiten für Lack, Kor
rosionsschutz und Nachbehandlung nach aktueller
NEOMAN Serviceinformation durchführen.
Scheibenräder pflegen
Die Reifensitzflächen der Felgen weisen im Fahrbetrieb
Korrosionserscheinungen auf. Diese Korrosion ist häufig
die Ursache von Felgenschäden.
Beim Reifen ummontieren
" Reifensitzflächen der Felgen auf Korrosionsschäden
untersuchen.
" Gegebenenfalls Korrosion entfernen und Stahlfelge mit
einem korrosionsbeständigen Felgenlack streichen.
Aluminiumfelgen
" Felgen regelmäßig mit Dampf− oder Hochdruckreiniger
waschen. Milde Reinigungszusätze, keine alkalischen
oder säurehaltigen Reiniger verwenden.
Oder
" Felgen mit Wasser, dem ein neutrales, nicht alkalisches
oder säurehaltiges Waschmittel zugegeben wurde, ab
bürsten. Bei stärkerer Verschmutzung Felgen mit
Waschbenzin oder einem Reinigungsmittel für Alumini
umfelgen reinigen.
Lackoberflächen pflegen
Klimaanlage vor Einfahrt in eine Waschanlage aus
schalten. Sonst besteht die Gefahr von Beschädigun
gen der Dach−Klimaventilatoren durch das Ansaugen
der Waschbürsten. Zusätzlich kann Wasser in das
Fahrzeug gelangen
Neue Lackierungen sind in den ersten Wochen noch
nicht vollständig durchgehärtet. Deshalb sollte auf eine
vollautomatische Fahrzeugwäsche innerhalb der ersten
2 Monate verzichtet werden. Fahrzeug grundsätzlich
von oben nach unten waschen.
Vorreinigen
Vor dem Reinigen der Scheinwerfer, diese ca. 5 Minu
ten abkühlen lassen. Scheinwerfergläser könnten durch
den Temperaturunterschied beschädigt werden.
Vor der eigentlichen Wäsche in der Waschanlage:
" Staubige und sandige Verschmutzungen an den Fahr
zeugoberflächen mit viel Wasser einweichen und mit
einem Hochdruckreiniger ohne zusätzliches Bürsten
entfernen.
421
Wartung & Pflege
Reinigung und Pflege
Zustand der Waschbürsten
Die Waschbürsten der Anlage müssen, abhängig von der
Anzahl der täglichen Waschvorgänge, täglich bis wöchent
lich auf anhaftende Verschmutzungen kontrolliert und ge
reinigt werden. Insbesondere teer− und bitumenartige
Verschmutzungen müssen umgehend mit einem dafür
geeigneten Reinigungsmittel entfernt werden.
S
S
S
nur die Enden der einzelnen Fäden die Reinigung vor
nehmen, sonst kann die Lackierung beschädigt wer
den.
die Hauptwäsche mit lackpflegender Schaumwäsche
durchgeführt wird.
anschließend mit viel klarem Wasser nachgespült wird.
Vor− und Hauptwäsche
Waschstrassen mit rotierenden Bürsten dürfen nur
nach vorherigem Einsprühen des Fahrzeuges benutzt
werden.
Keine sauren oder alkalischen Reinigungsmittel verwen
den.
Klimaanlage vor Einfahrt in eine Waschanlage aus
schalten. Sonst besteht die Gefahr von Beschädigun
gen der Dach−Klimaventilatoren durch das Ansaugen
der Waschbürsten. Zusätzlich kann Wasser in das
Fahrzeug gelangen.
Wird sie in einer Waschanlage durchgeführt, muss ge
währleistet sein, dass:
S die laufende Bürste vor dem Waschbeginn triefend
nass ist.
S während der Wäsche viel Wasser zugeführt wird, um
Schmutzanhaftung an den Bürstenfäden zu verhindern,
sonst Schleifeffekt auf der Lackierung.
S der Anpressdruck der Bürste nicht zu stark ist.
422
Bei der Verwendung von Regenwasser oder Beimi
schung von Regenwasser zum Frischwasser müssen
die vom Reinigungsmittel−Hersteller angegebenen
Dosiervorgaben eingehalten werden, um eine Überdo
sierung der Reinigungszusätze zu vermeiden. Eine
ständige Überdosierung wirkt sich negativ auf die Lak
kierung aus.
Eine aktuelle Produktliste kann vom NEOMAN−Kun
denservice angefordert werden.
Empfehlenswert ist es, für den letzten Spül− und Kon
servierungsgang Frischwasser zu verwenden, wenn
keine Wasseraufbereitung vorhanden ist.
Wartung & Pflege
Reinigung und Pflege
Faltenbalg reinigen
Der Faltenbalg kann nur mit querrotierende Waschbürsten
effektiv gereinigt werden.
Zusätzlich wird eine gründliche Handreinigung im ge
knickten Zustand empfohlen.
Konservierung
Nach dem Waschen müssen folgende Maßnahmen durch
geführt werden:
" Lackkonservierung inklusive Glanztrockner vornehmen.
" Nach jeder dritten bis fünften Wäsche eine Heißwachs
konservierung durchführen.
Dadurch werden dem Lack rückfettende Substanzen zuge
führt, die eine Schmutzanhaftung verringern und so nach
folgende Waschgänge erleichtern.
Lack polieren
Bei Vermattungserscheinungen durch verschlissene Bür
sten oder Überdosierung des Waschzusatzes muss der
Lack poliert werden, um ihn wieder widerstandsfähiger
gegen Umwelteinflüsse zu machen.
Zum Polieren dürfen nur von MAN empfohlene Pro
dukte verwendet werden. Eine aktuelle Produktliste
kann vom NEOMAN−Kundenservice angefordert wer
den.
Um ein zu schnelles Antrocknen der Polierpaste zu
vermeiden, darf nicht in der Sonne poliert werden.
Umwelthinweis
Es dürfen nur Autowaschprodukte verwendet werden,
die dem Wasch− und Reinigungsmittelgesetz entspre
chen und beim Umweltbundesamt registriert sind. Sie
müssen aus biologisch abbaubaren waschaktiven Sub
stanzen (Detergentien) zusammengesetzt sein.
423
Wartung & Pflege
Reinigung und Pflege
Reinigung mit Hochdruckreinigern
" Mindestabstand von etwa 30 Zentimetern zwischen
Hochdruckdüse und zu reinigender Oberfläche einhal
ten.
" Während des Reinigungsvorganges Wasserstrahl immer
in Bewegung halten.
Keine Hochdruckreiniger mit Rundstrahldüsen und so
genannten Powerdüsen, sondern nur Flachstrahldüsen
verwenden. Reifen und Dichtungen könnten sonst be
schädigt werden. Beschädigte Reifen erneuern.
Motorwäsche nicht mit Hochdruckreiniger vornehmen.
Elektrische Bauteile könnten durch eindringendes Was
ser beschädigt werden.
Wasserstrahl nicht in den Bereich der Motoransaugung
halten. Motorschäden könnten die Folge sein.
Wasserstrahl nicht direkt in Türspalte, Schlösser und
Dichtungen sowie Radaufhängungen und Gelenkwellen
halten. Bauteile können dabei beschädigt werden.
Vor dem Reinigen der Scheinwerfer, diese ca. 5 Minu
ten abkühlen lassen. Scheinwerfergläser könnten durch
den Temperaturunterschied beschädigt werden.
Auch die Angaben des Hochdruckreiniger−Herstel
lers beachten.
424
Innenraum reinigen
Kunststoffoberflächen
" Kunstleder und Kunststoffoberflächen mit dafür geeig
neten Reinigungsmitteln reinigen.
Auf keinen Fall Lösemittel wie Benzin, Verdünnung
oder sonstige chemische Reinigungssubstanzen für die
Reinigung von Kunststoffoberflächen verwenden.
Sicherheitsgurte
" Gurtbänder ausschließlich mit Wasser und Seife reini
gen.
Chemische Reinigungsmittel zerstören die sicherheits
technischen Eigenschaften der Sicherheitsgurte. Gurte
nicht bleichen oder färben.
Sitzpolster, Stoffe und Teppichböden
" Polster und Stoffe abbürsten und absaugen oder mit
warmen Seifenwasser säubern.
" Bei hartnäckigeren Verschmutzungen mit Trocken
schaumreiniger behandeln.
Siehe auch Sitzhersteller−Betriebsanleitungen.
Wartung & Pflege
Reinigung und Pflege
Fahrerdisplay reinigen
Bei geringer Verschmutzung
" System−Komponenten mit einem feuchten Tuch reini
gen.
Bei stärkerer Verschmutzung
" Spezielle Kunststoffreinigungs− oder Pflegemittel ver
wenden.
Keine Lösungsmittel wie Verdünnung oder Benzin,
auch keine scheuernden Reinigungsmittel verwenden,
da diese die System−Komponenten beschädigen kön
nen.
Lichtlaufleisten reinigen
" Lichtlaufleisten und Leuchtbänder mit einem feuchten
Tuch und klarem Wasser reinigen.
Keinesfalls Reiniger mit Weichmachern verwenden. Bei
Verwendung von Seifen, Spülmitteln, Alkoholreinigern
und Ähnlichem werden die Oberflächen angegriffen.
Isolationsmaterialien im Motorraum reinigen
Um den Brandschutz im Motorraum zu bewahren, dür
fen bei Verschmutzungen auf den Isolationsmaterialien
keine organischen Reinigungsmittel wie z. B. Nitrover
dünnungen sowie chlorhaltige Kaltreiniger eingesetzt
werden.
Durch die Einlagerung der Reinigungsmittel in die
Isolationsmaterialien können potentielle Brandgefahren
herde entstehen und die Isolationen verlieren umge
hend ihren thermischen Isolationsschutz.
" Verschmutzungen manuell mit klarem Wasser und ei
ner Bürste, nicht mit Hochdruckreiniger, abwaschen.
" Gegebenenfalls Geräuschschürze unter dem Motor
ausbauen, reinigen und wieder einbauen.
Sind die Verschmutzungen durch Lackier− oder Wartungs
arbeiten (Lacknebel− und Fettrückstände, eingedrungene
Kraft− und Betriebsstoffe) entstanden, müssen die be
schädigten Isolationsteile durch neue ersetzt werden.
Aufgrund der hohen thermischen Belastungen und
Verschmutzungen im Motorraum reduziert sich das
ursprüngliche thermische und akustische Isoliervermö
gen sämtlicher Isolationsmaterialien nach etwa 2 bis 3
Jahren je nach Einsatzart und Einsatzgebiet erheblich.
425
Wartung & Pflege
Reinigung und Pflege
426
Technische Daten
Typschilder
Maße, Gewichte, Lasten
Motor
Räder und Reifen
Füllmengen und Betriebsstoffe
Geschwindigkeiten
Sonstiges
427
Technische Daten
Typschilder
Fahrzeug− und Komponententypschilder
Auf der Motordatenkarte und den Fahrzeug− und Komponententyp
schildern sind alle wichtigen Angaben über das Fahrzeug zu finden.
1
0A2X.0800.P0002
Diese Angaben sind für die Bestellung von Ersatzteilen und bei
Rückfragen zu technischen Sachverhalten erforderlich. Bei Anfra
gen diese Angaben immer griffbereit haben.
Fahrzeugidentifizierungsnummer
Das Schild mit der Fahrzeugidentifizierungsnummer .1. und Angaben
zu Gesamtgewicht und Achslasten befindet sich im vorderen Ein
stiegsbereich.
Fahrgestellnummer
Die Fahrgestellnummer .2. ist neben dem vorderen Koppelmaul ein
geschlagen.
Frontblende öffnen . Seite 53.
2
0A2X.0800.P0003
428
Technische Daten
Typschilder
Zulässige Personenbeförderungsanzahl
Das Schild mit den zulässigen Personenbeförderungsanzahlen .3.
befindet sich im vorderen Einstiegsbereich.
3
0A2X.0800.P0001
Motorschild
Das Motorschild ist neben den Luftpressern unterhalb des ersten
Zylinders angebracht. Es gibt Auskunft über Motortyp und Motor
nummer.
Siehe auch Motorenhersteller−Betriebsanleitung.
0R12.1101.S0002
429
Technische Daten
Typschilder
Typschild Voith−Automatikgetriebe
Das Typschild ist auf der oberen Seite des Getriebegehäuses ange
bracht. Stücklistennummer, Getriebetyp und Seriennummer sind dar
auf abzulesen.
Siehe auch Getriebehersteller−Betriebsanleitung.
4416.1101.P0006
Typschild ZF−Automatikgetriebe
Das Typschild des Getriebes ist auf der rechten Seite des Getriebe
gehäuses angebracht. Stücklistennummer, Getriebetyp und Serien
nummer sind darauf abzulesen.
Siehe auch Getriebehersteller−Betriebsanleitung.
0R12.1101.S0004
430
Technische Daten
Typschilder
Fahrzeugidentifizierungsnummer
Die Fahrzeug−Identifizierungsnummer setzt sich aus ver
schiedenen Kürzeln zusammen und erklärt sich folgender
maßen:
WMA
XXX
ZZ
X
X
X
XXXXXX
*
Weltherstellernummer . . . . . . . . . . .
Typnummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Füllzeichen ZZ" . . . . . . . . . . . . . . . .
Prüfzeichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Modelljahr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Montageband−Kennzeichen . . . . .
Fortschrittszahl . . . . . . . . . . . . . . . . .
Begrenzungssymbol . . . . . . . . . . . .
Weltherstellernummer: . . Z. B. WMA für MAN.
Typnummer: . . . . . . . . . . . . Z. B. A21 für Lion’s City.
Prüfzeichen: . . . . . . . . . . . . Durch multiplizieren der Fahr
zeugidentifizierungsnummer
mit Faktoren, addieren und di
vidieren entsteht das Prüfzei
chen. Das Prüfzeichen kann
aus den Ziffern 0 bis 9 oder
dem Buchstaben X bestehen.
Modelljahr: . . . . . . . . . . . . . 5= 2005, 6= 2006, ... , 9=
2009, A= 2010, B= 2011,
usw.
Montageband: . . . . . . . . . . 3= Stuttgart, 4= Pilsting, 5=
Plauen, 6= Ehrenhain, B, C,
H, J und S= Salzgitter, F=
Starachowice (Polen), R= Tar
nowo Podgorne (Polen), T=
Ankara (Türkei).
Fortschrittszahl: . . . . . . . . Sechsstellige Nummer, fortlau
fend.
431
Technische Daten
Maße, Gewichte, Lasten
Fahrzeugabmessungen Lion’s City Ü (A20)
und Lion’s City (A21)
C
J
H
I
K
E
D
A
G
A1
Gesamtlänge
A
Gesamtlänge mit Kupplung
A1
Gesamtbreite!
B
Gesamthöhe2
C
Radstand
D
Überhang vorne
E
Überhang hinten
F
Überhang hinten mit Kupplung* F1
Überhang Koppelmaß*
G
Böschungswinkel vorne
H
Böschungswinkel hinten
I
Höhe Kupplungspunkt
J
Bodenfreiheit
K
! ohne Außenspiegel, 2 mit Dachklimaanlage
432
F
Lion’s City Ü (A20)
11980 mm
11980 mm
2500 mm
2985 mm
5875 mm
2700 mm
3405 mm
3395 mm
3275 mm
7°
7°
447 mm
280 mm
F1
B
Lion’s City (A21)
11980 mm
11980 mm
2500 mm
2985 mm
5875 mm
2700 mm
3405 mm
3395 mm
3275 mm
7°
7°
447 mm
280 mm
Technische Daten
Maße, Gewichte, Lasten
Fahrzeugabmessungen Lion’s City G (A23)
und Lion’s City GL (A23)
C
H
I
K
G
E
D
F
B
A
Gesamtlänge
A
Gesamtbreite!
B
Gesamthöhe2
C
Radstand
D
Überhang vorne
E
Überhang hinten
F
Achsabstand
G
Böschungswinkel vorne
H
Böschungswinkel hinten
I
Bodenfreiheit
K
! ohne Außenspiegel, 2 mit Dachklimaanlage
Lion’s City G (A23)
17980 mm
2500 mm
2985 mm
11875 mm
2700 mm
3405 mm
6770 mm
7°
7°
280 mm
Lion’s City GL (A23)
18750 mm
2500 mm
2985 mm
12645 mm
2700 mm
3405 mm
6770 mm
7°
7°
280 mm
433
Technische Daten
Maße, Gewichte, Lasten
Fahrzeugabmessungen Lion’s City ÜLL (A25)
und Lion’s City LL (A26)
C
H
I
K
G
E
D
F
B
A
Gesamtlänge
A
Gesamtbreite!
B
Gesamthöhe2
C
Radstand
D
Überhang vorne
E
Überhang hinten
F
Achsabstad
G
Böschungswinkel vorne
H
Böschungswinkel hinten
I
Bodenfreiheit
K
! ohne Außenspiegel, 2 mit Dachklimaanlage
434
Lion’s City ÜLL (A25)
14675 mm
2500 mm
2985 mm
8600 mm
2700 mm
3375 mm
1700 mm
7°
7°
280 mm
Lion’s City LL (A26)
14675 mm
2500 mm
2985 mm
8600 mm
2700 mm
3375 mm
1700 mm
7°
7°
280 mm
Technische Daten
Maße, Gewichte, Lasten
Fahrzeugabmessungen Lion’s City M (A35)
C
J
H
I
K
E
D
A
Gesamtlänge
A
Gesamtlänge mit Kupplung
A1
Gesamtbreite!
B
Gesamthöhe2
C
Radstand
D
Überhang vorne
E
Überhang hinten
F
Überhang hinten mit Kupplung* F1
Überhang Koppelmaß*
G
Böschungswinkel vorne
H
Böschungswinkel hinten
I
Höhe Kupplungspunkt
J
Bodenfreiheit
K
! ohne Außenspiegel, 2 mit Dachklimaanlage
G
F
F1
A1
Lion’s City M
(A35) 9,1 m
9130 mm
9137 mm
2380 mm
2985 mm
3845 mm
2465 mm
2820 mm
2827 mm
2707 mm
7°
7°
422 mm
280 mm
Lion’s City M
(A35) 9,7 m
9695 mm
9702 mm
2380 mm
2985 mm
4410 mm
2465 mm
2820 mm
2827 mm
2707 mm
7°
7°
422 mm
280 mm
B
Lion’s City M
(A35) 10,4 m
10395 mm
10402 mm
2380 mm
2985 mm
5110 mm
2465 mm
2820 mm
2827 mm
2707 mm
7°
7°
422 mm
280 mm
435
Technische Daten
Maße, Gewichte, Lasten
Fahrzeugabmessungen Lion’s City (A37) und
Lion’s City (A47)
C
H
I
K
E
D
A
Gesamtlänge
A
Gesamtbreite!
B
Gesamthöhe2
C
Radstand
D
Überhang vorne
E
Überhang hinten
F
Böschungswinkel vorne
H
Böschungswinkel hinten
I
Bodenfreiheit
K
! ohne Außenspiegel, 2 mit Dachklimaanlage
436
F
Lion’s City (A37)
11980 mm
2500 mm
2985 mm
5875 mm
2700 mm
3405 mm
7°
7°
280 mm
B
Lion’s City (A47)
10500 mm
2500 mm
2985 mm
4395 mm
2700 mm
3405 mm
7°
7°
280 mm
Technische Daten
Maße, Gewichte, Lasten
Fahrzeuggewichte und Achslasten
Lion’s City Ü (A20)
Lion’s City (A21)
Lion’s City G (A23)
Gesamtgewicht
18000 kg
18000 kg
28000 kg
Achslast
Vorderachse
7245 kg
7245 kg
7245 kg
Achslast Antriebsachse
11500 kg !
11500 kg !
11500 kg !
Achslast
Mittelachse
−
−
10000 kg !
Achslast Antriebs−und
−
−
−
Nachlaufachse
Leergewicht
Bitte dem Fahrzeugschein entnehmen. Zul. Gesamtgewicht minus Leergewicht ergibt die
zul. maximale Zuladung.
zul.
zul.
zul.
zul.
zul.
Lion’s City GL (A23)
Lion’s City ÜLL (A25)
Lion’s City LL (A26)
Gesamtgewicht
28000 kg
24100 kg
24100 kg
Achslast
Vorderachse
7245 kg
7245 kg
7245 kg
Achslast Antriebsachse
115000 kg !
−
−
Achslast
Mittelachse
10000 kg !
−
−
Achslast Antriebs−und
−
17800 kg
17800 kg
Nachlaufachse
Leergewicht
Bitte dem Fahrzeugschein entnehmen. Zul. Gesamtgewicht minus Leergewicht ergibt die
zul. maximale Zuladung.
! Je nach Länderausführung, siehe Achslasten auf dem
Fahrzeugidentifizierungsnummernschild im vorderen Ein
gangsbereich.
zul.
zul.
zul.
zul.
zul.
437
Technische Daten
Maße, Gewichte, Lasten
zul.
zul.
zul.
zul.
Lion’s City M
(A35) 9,1 m
16550 kg
6200 kg
10350 kg !
Lion’s City M
(A35) 9,7 m
16550 kg
6200 kg
10350 kg !
−
Lion’s City M
(A35) 10,4 m
16550 kg
6200 kg
11500 kg !
−
Gesamtgewicht
Achslast
Vorderachse
Achslast Antriebsachse
Achslast Antriebs−und
Nachlaufachse
Leergewicht
Bitte dem Fahrzeugschein entnehmen. Zul. Gesamtgewicht minus Leergewicht ergibt die
zul. maximale Zuladung.
Lion’s City (A37)
Lion’s City (A47)
Gesamtgewicht
15200 kg
18000 kg
Achslast
Vorderachse
18000 kg
18000 kg
Achslast Antriebsachse
11500 kg !
11500 kg !
Achslast Antriebs−und
−
−
Nachlaufachse
Leergewicht
Bitte dem Fahrzeugschein entnehmen. Zul. Gesamtgewicht minus Leergewicht ergibt die
zul. maximale Zuladung.
! Je nach Länderausführung, siehe Achslasten auf dem
Fahrzeugidentifizierungsnummernschild im vorderen Ein
gangsbereich.
zul.
zul.
zul.
zul.
438
Technische Daten
Maße, Gewichte, Lasten
Wendekreise
Minimaler theoretischer Wen
dekreis
Minimaler theoretischer Wen
dekreis
Minimaler theoretischer Wen
dekreis
Minimaler theoretischer Wen
dekreis
Lion’s City Ü (A20)
22312 mm
Lion’s City (A21)
22312 mm
Lion’s City G (A23)
23392 mm
Lion’s City GL (A23)
24446 mm
Lion’s City ÜLL (A25)
24600 mm
Lion’s City LL (A26)
24600 mm
Lion’s City M
(A35) 9,1 m
16350 mm
Lion’s City M
(A35) 9,7 m
18020 mm
Lion’s City M
(A35) 10,4 m
20080 mm
Lion’s City (A37)
22350 mm
Lion’s City (A47)
18100 mm
Die Wendekreisangaben beziehen sich auf Fahrzeuge
mit der Bereifung 275/70 R 22.5 auf Felge 7.5 x 22,5.
Sowie auf Fahrzeuge mit Supersingle−Bereifung
455/45 R 22.5 der Fahrzeugvarianten Lion’s City (A37
und A47) und Supersingle−Bereifung 385/55 R 22.5
der Fahrzeugvarianten Lion’s City M (A35).
439
Technische Daten
Maße, Gewichte, Lasten
Anhänge− und Stützlasten
Kugelkopf− An
hängerkupplung
Anhängelasten
Stützlasten
2000 kg
100 kg
Rockinger An
hängerkupplung
Typ 243 CA
2000 kg
75 kg
Zugfahrzeuge mit einer Gesamtlänge über 12 Metern
dürfen nur mit einer Ausnahmegenehmigung mit An
hängern betrieben werden.
Stützlasten an der Anhängekupplung Rockinger RO
430 sind nicht zulässig. Schäden an der Anhänge
kupplung wären die Folge.
440
Rockinger An
hängerkupplung
Typ RO 430
12400−14490 kg
0 kg
Anhänger unge
bremst
Anhänger ge
bremst
750 kg
100 kg
12400−14490 kg
0 kg
Andere Kupplungssysteme müssen den EG−Richtlinien
entsprechen und von der MAN Nutzfahrzeuge AG frei
gegeben sein.
Der Bolzendurchmesser des Kuppelbolzens beträgt 40
mm.
Technische Daten
Maße, Gewichte, Lasten
Skikoffer*
Zulässige Belastung
Die Befestigungskloben am Fahrzeugheck sind für eine
zulässige Gesamtbelastung von 600 kg ausgelegt.
Die maximal mögliche Zuladung ergibt sich aus diesem
Wert und den zulässigen Achslasten.
Bitte auch Skikofferhersteller−Betriebsanleitung be
achten.
441
Technische Daten
Motor
Eckdaten Motor
Motorleistung
Nenndrehzahl
Max. Drehmoment
bei Drehzahl
Hubvolumen
Zylinderzahl/
Anordnung
Schadstoffklasse
Bohrung x Hub
Verdichtungsver
hältnis
Leerlaufdrehzahl
Motorsteuerung
MAN D0836 LOH 50
206 kW / 280 PS
2400 U/min
1100 Nm
1200−1750 U/min
6871 cm#
6/Reihe stehend
MAN D0836 LOH 51
206 kW / 280 PS
2300 U/min
1100 Nm
1200−1650 U/min
6871 cm#
6/Reihe liegend
MAN D0836 LOH 52
177 kW / 240 PS
2300 U/min
925 Nm
1200−1800 U/min
6871 cm#
6/Reihe liegend
EURO 4
108 x 125 mm
18 : 1
EURO 4
108 x 125 mm
18 : 1
EURO 4
108 x 125 mm
18 : 1
570 U/min
EDC 7C3 Common Rail + FFR
570 U/min
EDC 7C3 Common Rail + FFR
570 U/min
EDC 7C3 Common Rail + FFR
Informationen zum Geräuschpegel des Fahrzeuges
bitte dem Fahrzeugbrief entnehmen.
442
Technische Daten
Motor
Motorleistung
Nenndrehzahl
Max. Drehmoment
bei Drehzahl
Hubvolumen
Zylinderzahl/
Anordnung
Schadstoffklasse
Bohrung x Hub
Verdichtungsver
hältnis
Leerlaufdrehzahl
Motorsteuerung
MAN D2866 LUH 50
191 kW / 260 PS
1900 U/min
1050 Nm
900−1300 U/min
11967 cm#
6/Reihe liegend
MAN D2866 LUH 51
228 kW / 310 PS
1900 U/min
1400 Nm
900−1300 U/min
11967 cm#
6/Reihe liegend
MAN D2866 LUH 52
265 kW / 360 PS
1900 U/min
1700 Nm
900−1300 U/min
11967 cm#
6/Reihe liegend
EURO 4
128 x 155 mm
19 : 1
EURO 4
128 x 155 mm
19 : 1
EURO 4
128 x 155 mm
19 : 1
600 ± 20 U/min
EDC / MS 6.1 + FFR
550 + 50 U/min
EDC / MS 6.1 + FFR
600 ± 20 U/min
EDC / MS 6.1 + FFR
Informationen zum Geräuschpegel des Fahrzeuges
bitte dem Fahrzeugbrief entnehmen.
443
Technische Daten
Motor
Motorleistung
Nenndrehzahl
Max. Drehmoment
bei Drehzahl
Hubvolumen
Zylinderzahl/
Anordnung
Schadstoffklasse
Bohrung x Hub
Verdichtungsver
hältnis
Leerlaufdrehzahl
Motorsteuerung
MAN D2066 LUH 01
228 kW / 310 PS
1900 U/min
1050 Nm
900−1300 U/min
11967 cm#
6/Reihe liegend
MAN D2066 LUH 02
257 kW / 350 PS
1900 U/min
1400 Nm
900−1300 U/min
11967 cm#
6/Reihe liegend
MAN D2066 LUH 05
199 kW / 270 PS
1900 U/min
1700 Nm
900−1300 U/min
11967 cm#
6/Reihe liegend
EURO 4
128 x 155 mm
19 : 1
EURO 4
128 x 155 mm
19 : 1
EURO 4
128 x 155 mm
19 : 1
600 ± 20 U/min
EDC 7C3 Common Rail + FFR
550 + 50 U/min
EDC 7C3 Common Rail + FFR
600 ± 20 U/min
EDC 7C3 Common Rail + FFR
Informationen zum Geräuschpegel des Fahrzeuges
bitte dem Fahrzeugbrief entnehmen.
444
Technische Daten
Motor
Motorleistung
Nenndrehzahl
Max. Drehmoment
bei Drehzahl
Hubvolumen
Zylinderzahl/
Anordnung
Schadstoffklasse
Bohrung x Hub
Verdichtungsver
hältnis
Leerlaufdrehzahl
Motorsteuerung
MAN D2066 LUH 11
199 kW / 270 PS
1900 U/min
1050 Nm
900−1300 U/min
11967 cm#
6/Reihe liegend
MAN D2066 LUH 12
228 kW / 310 PS
1900 U/min
1400 Nm
900−1300 U/min
11967 cm#
6/Reihe liegend
MAN D2066 LUH 13
257 kW / 350 PS
1900 U/min
1700 Nm
900−1300 U/min
11967 cm#
6/Reihe liegend
EURO 4
128 x 155 mm
19 : 1
EURO 4
128 x 155 mm
19 : 1
EURO 4
128 x 155 mm
19 : 1
600 ± 20 U/min
EDC 7C3 Common Rail + FFR
550 + 50 U/min
EDC 7C3 Common Rail + FFR
600 ± 20 U/min
EDC 7C3 Common Rail + FFR
Informationen zum Geräuschpegel des Fahrzeuges
bitte dem Fahrzeugbrief entnehmen.
445
Technische Daten
Räder und Reifen
Anziehdrehmomente der Radmuttern
Felgenart
Stahlfelge
Aluminiumfelge
S
S
S
S
Mittenzentrierung
575 ± 25 Nm
575 ± 25 Nm
Radmuttern regelmäßig auf festen Sitz prüfen bzw.
nachziehen.
Radmuttern eines ausgewechselten Rades nach ca.
50 km Fahrt unbedingt nachziehen.
Bei neuen oder neu lackierten Felgen Radmuttern
zusätzlich nach ca. 1000−4000 km Fahrt nachzie
hen.
Radmuttern immer über Kreuz anziehen.
Reifen− und Felgengrößen
Die Bereifung des Fahrzeuges muss in Größe, Geschwin
digkeitsindex und Tragfähigkeitskennzahl den Eintragungen
im Fahrzeugschein entsprechen.
275/70 R 22.5 auf Felge 7.5 x 22,5
Lion’s City (A37 und A47) Antriebsachse mit Supersingle:
455/45 R 22.5 auf Felge 15 x 22,5
Lion’s City M (A35) Antriebsachse mit :
385/55 R 22.5 auf Felge 11,75 x 22,5
Siehe auch Fahrzeugschein.
446
Geschwindigkeitsindex
Der Geschwindigkeitsindex ist Teil der Reifenbezeichnung.
Er gibt an, für welchen Geschwindigkeitsbereich ein Reifen
zugelassen ist, z. B. 315/80 R 22,5 156/150G.
Geschwindigkeitssymbol
G
J
K
Geschwindigkeit
bis 90 km/h
bis 100 km/h
bis 110 km/h
Technische Daten
Räder und Reifen
Reifenluftdrücke
Vorderachse
Antriebsachse
Lion’s City Ü (A20)
8,0 bar
8,0 bar
Lion’s City (A21)
8,0 bar
8,0 bar
Lion’s City G (A23)
8,0 bar
8,0 bar
Lion’s City GL (A23)
8,0 bar
8,0 bar
Lion’s City ÜLL
8,0 bar
8,0 bar
(A25)
Lion’s City LL (A26)
8,0 bar
8,0 bar
Lion’s City M (A35)
8,0 bar
9,0 bar!
Lion’s City (A37)
8,0 bar
9,0 bar!
Lion’s City (A47)
8,0 bar
9,0 bar!
! Der Reifenluftdruck an der Antriebsachse bei Super
single−Bereifung der Fahrzeugvarianten Lion’s City (A35,
A37 und A47) beträgt 9,0 bar.
Nachlaufachse
−
−
−
−
8,0 bar
Mittelachse
−
−
6,5 bar
6,5 bar
−
8,0 bar
−
−
−
−
−
−
−
Reifenluftdruck vor Beginn der Fahrt, also bei kalten Rei
fen, prüfen.
Angegebene Reifenluftdrücke sind für Geschwindigkeiten
über 60 km/h.
Bei Überprüfung des Luftdruckes in geschlossenen Räu
men darauf achten, dass der Luftdruck pro 10 °C stei
gender oder fallender Umgebungstemperatur um ca. 0,2
bar steigt oder fällt.
447
Technische Daten
Füllmengen und Betriebsstoffe
Kraftstoff− und Heizöltanks
Kraftstofftank
280 Liter
Heizöltank*
35 Liter
Lion’s City (A21)
375 Liter*
−
2 Türen
Lion’s City (A21)
300 Liter*
280 Liter
70 Liter
40 Liter
3 Türen
Lion’s City G (A23)
360 Liter*
350 Liter
−
35 / 81 Liter
4 Türen
Lion’s City GL (A23)
350 + 100 Liter*
350 Liter
−
35 / 81 Liter
3 Türen
Lion’s City ÜLL (A25)
350 + 100 Liter*
280 Liter
−
35 Liter
2 Türen
375 Liter*
−
Lion’s City ÜLL (A25)
300 Liter*
280 Liter
70 Liter
40 Liter
Lion’s City LL (A26)
360 Liter*
−
3 Türen
Lion’s City (A37)
290 Liter
40 Liter
2 Türen
Lion’s City (A37)
280 Liter
−
Lion’s City Ü (A20)
3 Türen
448
Technische Daten
Füllmengen und Betriebsstoffe
Lion’s City (A47)
Kraftstofftank
290 Liter
Heizöltank*
40 Liter
2 Türen
Lion’s City (A47)
280 Liter
−
3 Türen
Lion’s City M (A35)
200 Liter
−
2 Türen
Die Kraftstoffreserve des Diesel−Kraftstofftanks beträgt
ca. 12 % des Fassungsvermögens.
Es dürfen ausschließlich schwefelfreie Dieselkraftstoffe
(< 50 mg/kg) folgender Normen verwendet werden:
S Europäische Norm EN 590
S Amerikanische Norm ASTM D 975 NoJ 1 D
Heizöle sind nicht zulässig.
Bei betriebseigener Tankstelle muss vom Kraftstoffliefe
ranten bestätigt werden, dass der Kraftstoff der Norm
entspricht und das Prüfverfahren für Düsensauberkeit
erfüllt.
Dieselkraftstoff−Zusatzmittel dürfen nur solche verwen
det werden, welche von NEOMAN freigegeben sind.
Biodiesel, auch FAME, RME oder PME genannt, ist für
MAN−Fahrzeuge nicht freigegeben und darf daher
nicht verwendet werden. Auskünfte hierüber gibt jede
NEOMAN−Service−Werkstatt.
Zulässige Kraftstoffe siehe auch Wartungsnachweis.
449
Technische Daten
Füllmengen und Betriebsstoffe
Kühlmittel−Mischungsverhältnisse
Außenluft−Temperatur bis
Minus 27 °C
Minus 31 °C
Minus 37 °C
Frostschutzmittel
40 Vol.%
45 Vol.%
50 Vol.%
Frostschutzmittel muss aus Gründen des Korrosions
schutzes, des Frostschutzes und zur Erhöhung des
Siedepunktes ganzjährig im Kühlsystem verbleiben. Da
sich der Korrosionsschutz abbaut, muss das Kühlmittel
erneuert werden. Wechselintervalle siehe Wartungs
nachweis.
Siehe auch Wartungsnachweis.
450
Wasser
60 Vol.%
55 Vol.%
50 Vol.%
Nach Kühlmittelverlust muss bei Nachfüllungen ein Frost
schutzmittel−Anteil von 50 Vol.% gewährleistet sein. Bei
mehr als 55 Vol.% verschlechtert sich die Wärmeabfuhr.
Beim Nachfüllen auf den richtigen Kühlerfrostschutz
achten. Kühlflüssigkeiten aus der MAN−Betriebsstoff
vorschrift M 324 mit der Zusatzbezeichnung Typ SNF"
dürfen nicht mit Typ N" bzw. Typ NF" vermischt wer
den.
Kühlmittel nachfüllen . Seite 391.
Technische Daten
Füllmengen und Betriebsstoffe
Hydrostatischer Lüfterantrieb
Füllmenge (Behälter)
20−22 Liter
Motor−, Getriebe−, Achsen−, Lenkungs−,
Retarder−Füllmengen und Betriebsstoffe
Betriebsstoff
Motoröl (SAE 10W−40)
Bei PM−KAT®− und CRTec®−Systemen nur Motoröle
nach M 3477 oder aschearme Motoröle verwenden.
Scheibenwaschwasserbehälter
Der Scheibenwaschwasserbehälter fasst ca. 12 Liter.
Scheibenwaschanlage nachfüllen . Seite 401.
Siehe Wartungsnachweis bzw. Hersteller−Betriebsan
leitungen.
Brandgefahr
Scheibenwaschmittel−Konzentrat ist leicht entflammbar.
Deshalb Feuer, Rauchen und offenes Licht im Umgang
mit Scheibenwaschmittel−Konzentrat vermeiden.
451
Technische Daten
Geschwindigkeiten
Höchstgeschwindigkeit
Angaben sind dem Fahrzeugschein zu entnehmen.
Aufgrund unterschiedlicher Achsübersetzungen ist die
Höchstgeschwindigkeit abhängig von der jeweiligen
Ausstattung.
Die Schaltvorgänge der Automatikgetriebe werden
nicht abgebildet, da sie abhängig von unterschiedli
chen Parametern ohne äußere Einflussnahme stattfin
den.
Geschwindigkeitsbegrenzung
Alle Fahrzeugausführungen sind mit einem Geschwindig
keitsbegrenzer ausgestattet, der die Höchstgeschwindigkeit
auf 85 km/h begrenzt.
Als Sonderausstattung kann das Fahrzeug auf unter
schiedliche Geschwindigkeiten begrenzt werden.
452
Technische Daten
Sonstiges
Elektrik
Bordspannung
Die Bordspannung beträgt generell 24 Volt.
Batterien
2x 12 V / 200 Ah
Generatoren
2x 28 V / 140 Ah
Elektronisch geregelte Dieseleinspritzung EDC
Bosch EDC7 C32 + FFR + Einspritzsystem Common Rail
Klimatische Umgebungsbedingungen
Alle Fahrzeugausführungen können in einem Umgebungs
temperaturbereich zwischen ca. −37 °C bis +40 °C be
trieben werden.
Bei Außentemperaturen < ca. −7 °C muss auf Winter
dieselkraftstoff umgestellt werden (. Seite 419).
Bei Außentemperaturen < ca. −20 °C ist der Betrieb
nur in Verbindung mit einem Dieselvorwärmgerät*
möglich.
453
Technische Daten
Sonstiges
454
Verzeichnisse
Abkürzungen
Fachwörter
Stichwörter
455
Verzeichnisse
Abkürzungen
A .............
Ah . . . . . . . . . . . .
ABS . . . . . . . . . .
ASR . . . . . . . . . .
bzw. . . . . . . . . . .
C.............
ca. . . . . . . . . . . .
CL . . . . . . . . . . . .
cm# . . . . . . . . . .
CR . . . . . . . . . . .
CRTec® . . . . . . .
DOT . . . . . . . . . .
DTCO . . . . . . . . .
EBS . . . . . . . . . .
ECAS . . . . . . . . .
ECU . . . . . . . . . .
EDC . . . . . . . . . .
EMR . . . . . . . . . .
EOL . . . . . . . . . .
EPB . . . . . . . . . .
ESP . . . . . . . . . .
evtl. . . . . . . . . . . .
F .............
Fa. . . . . . . . . . . .
FCKW . . . . . . . . .
FFR . . . . . . . . . .
FE−Metall . . . . .
FMI . . . . . . . . . . .
ggf. . . . . . . . . . . .
456
Ampere
Amperestunden
Antiblockiersystem
Antriebsschlupfregelung
beziehungsweise
Celsius
circa
Clock
Kubikzentimeter
Common Rail
Continously Regenerating Trap,
electronically contolled
Department of Transportation
Digitaler Tachograph
Elektronisches Bremssystem
Electronically Controlled Air Suspension
Electronic Control Unit (Steuergerät)
Electronic Diesel Control
Elektronische Motorregelung
End Of Line
Elektropneumatische Bremsanlage
Electronic Stabilization Program
(Zugfahrzeug)
eventuell
Fahrenheit
Firma
Fluor−Chlor−Kohlen−Wasserstoffe
Fahrzeugführungsrechner
Ferrit Metalle, eisenhaltige Metalle
Failure Mode Identification (Fehlerart)
gegebenenfalls
h .............
H.............
ISRI . . . . . . . . . .
HLK . . . . . . . . . .
HSB . . . . . . . . . .
ISRI . . . . . . . . . .
Kfz . . . . . . . . . . .
kg . . . . . . . . . . . .
km . . . . . . . . . . .
km/h . . . . . . . . . .
kW . . . . . . . . . . .
LED . . . . . . . . . .
m ............
MAN . . . . . . . . . .
MAX . . . . . . . . . .
MIL . . . . . . . . . . .
min . . . . . . . . . . .
MIN . . . . . . . . . .
ml . . . . . . . . . . . .
mm . . . . . . . . . . .
MMI . . . . . . . . . .
MTCO . . . . . . . .
MUX . . . . . . . . . .
NLA . . . . . . . . . .
Nm . . . . . . . . . . .
OBD . . . . . . . . . .
PAL . . . . . . . . . . .
PM−KAT® . . . . .
PRIO . . . . . . . . .
PS . . . . . . . . . . . .
Abkürzungen
Stunde
Halogen
Firma Isringhausen
Heizen, Lüften, Kühlen
Haltestellenbremse
Firma Isringhausen
Kraftfahrzeug
Kilogramm
Kilometer
Kilometer pro Stunde
Kilowatt
Light Emitting Diode
Meter
Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg
maximal
Malfunction Indicator Lamp
Minuten
minimal
Milliliter
Millimeter
Mensch Maschine Interface
Modularer Tachograph
Multiplexer
Nachlaufachse
Newtonmeter
On Board Diagnose
Phase Alternation by Line
Particulate Matter−Katalysator
Priorität
Pferdestärken
Verzeichnisse
Abkürzungen
RAS . . . . . . . . . . Rear Axle Steering
RAS EC . . . . . . . Rear Axle Steering Electronically
Controlled
RGB . . . . . . . . . . Rot Grün Blau
SAE . . . . . . . . . . Society of Automotive Engineers
SBW RA . . . . . . Steer By Wire Rear Axle
Gelenkte Nachlaufachse
SPN . . . . . . . . . . Suspect Parameter Number (Fehlerort)
SW . . . . . . . . . . . Schlüsselweite
TA . . . . . . . . . . . . Triebachse
TCO . . . . . . . . . . Tachograph
TEPS . . . . . . . . . Twin Electric Platform System
TPM . . . . . . . . . . Tire Pressure Measurement
U/min . . . . . . . . . Umdrehungen pro Minute
UDS . . . . . . . . . . Unfalldatenspeicher
usw. . . . . . . . . . . und so weiter
V . . . . . . . . . . . . . Volt
VA . . . . . . . . . . . . Voltampere
VA . . . . . . . . . . . . Vorderachse
VDV . . . . . . . . . . Verband Deutscher Verkehrsunternehmen
VIN . . . . . . . . . . . Vehicle Identification Number
Vol.% . . . . . . . . . Volumenprozent
W . . . . . . . . . . . . Watt
z. B. . . . . . . . . . . zum Beispiel
ZBR. . . . . . . . . . . Zentraler Bordrechner
ZF . . . . . . . . . . . . Zahnradfabrik Friedrichshafen
zul. . . . . . . . . . . . zulässig
> . . . . . . . . . . . . größer als
< . . . . . . . . . . . . kleiner als
. . . . . . . . . . . . . siehe
* . . . . . . . . . . . . . Sonderausstattung,Sonderausführung,
Kunden−Sonderwunsch
457
Verzeichnisse
Fachwörter
ABS, Antiblockiersystem, verhindert das Blockieren der
Räder beim Bremsen, unabhängig von der Beschaffenheit
der Fahrbahn und erhält so die Lenkbarkeit des Fahrzeu
ges in kritischen Situationen.
Achssperre bei Nachlaufachsen wird aktiviert, wenn das
Fahrzeug eine bestimmte Geschwindigkeit überschreitet,
der Rückwärtsgang eingelegt wird oder der Fahrer sie
einschaltet. Dadurch erhöht sich die Spurstabilität bei
Geradeausfahrt bzw. wird ein Schaden der Nachlaufachse
bei Rückwärtsfahrt vermieden.
ASR, Antriebsschlupfregelung, verhindert das Durchdrehen
eines oder mehrerer Räder, indem es sie abbremst. So
kann auf einseitig glatter Fahrbahn problemlos angefahren
werden.
BAS, Bremsassistent, eine elektronische Steuerung zur
Verstärkung der Bremskraft in Notsituationen die automa
tisch den maximalen Bremsdruck erzeugt. Der Bremsassi
stent tritt in Funktion wenn das Betriebsbremspedal
besonders rasch betätigt wird, bzw. die Geschwindigkeit
ganz plötzlich reduziert wird. Der Vorteil des Bremsassi
stenten ist ein kürzerer Bremsweg.
CAN, von Bosch Anfang der achtziger Jahre entwickelt,
wurde speziell für den schnellen seriellen Datenaustausch
zwischen elektronischen Steuergeräten in Kraftfahrzeugen
entwickelt. Bei CAN wird jede zu übertragende Nachricht
über eine Nachrichtenkennung eindeutig gekennzeichnet.
Im Gegensatz zur Teilnehmeradressierung wird dabei kein
Steuergerät, sondern die Nachricht selbst adressiert. Da
458
durch steht eine Nachricht grundsätzlich jedem CAN−Bus
Teilnehmer zum Empfang zur Verfügung. Die Übernahme
einer Nachricht hängt einzig von der Entscheidung der
Steuergeräte ab. Somit ist es möglich, dass eine Nachricht
von einem, mehreren oder allen Steuergeräten zur Weiter
verarbeitung übernommen wird.
CR, Common Rail, frei übersetzt: Gemeinsame Leitung.
Während herkömmliche Dieseldirekteinspritzer den Kraft
stoffdruck für jeden Einspritzvorgang aufs neue erzeugen,
wird er beim Common−Rail−System unabhängig von der
Einspritzfolge aufgebaut und steht in der Kraftstoffleitung
permanent zur Verfügung. Druckerzeugung und Einsprit
zung erfolgen unabhängig voneinander. Diese Technik
ermöglicht eine bedarfsgerechte Einspritzung, die sich
günstig auf Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen aus
wirkt.
CRTec®, Continuously Regenerating Trap, electronically
controlled, ist ein spezieller Oxidationskatalysator, kombi
niert mit einem Dieselpartikelfilter welcher elektronisch
überwacht wird. Mit Hilfe des CRTec®−Systems werden
die CO−, HC−und Partikelemissionen bis in den Bereich
der Nachweisbarkeitsgrenze vermindert.
Fachwörter
Verzeichnisse
Fachwörter
EBS erhöht die Verkehrssicherheit durch Anhaltewegver
kürzung und eine verbesserte Fahrzeugstabilität beim
Bremsen. Umfassende Überwachungsfunktionen sowie die
Anzeige des Bremsbelagverschleißes bieten eine effektive
Wartungslogistik.
HSB, Haltestellenbremse, arbeitet mit demselben Betriebs
bremskreis wie die Betriebsbremse, jedoch mit kleinerem
Druck. Sie wird entweder automatisch durch Öffnen einer
Tür oder durch manuelles Einlegen aktiviert.
ECAS ist eine elektronisch geregelte Luftfederungsanlage
für Fahrzeuge, die als System eine Vielzahl von Funktio
nen einschließt. So bietet sie eine Erhöhung des Fahrkom
forts, konstante Fahrzeughöhe unabhängig von der Last,
Absenken des Fahrzeuges und anderes.
Intarder, ähnlich wie Retarder, wandelt mechanische Ener
gie in Wärmeenergie um, bildet jedoch mit dem Getriebe
eine Einheit. Mit dieser zusätzlichen Bremse lässt sich das
Fahrzeug stufenlos und fast verschleißfrei verzögern.
Hauptvorteile gegenüber dem Retarder sind ein nicht ver
längerter Antriebsstrang sowie der gemeinsame Ölhaushalt
mit dem Getriebe.
EDC, Electronic Diesel Control, ist eine elektronisch ge
regelte Dieseleinspritzung. Sie beeinflusst den Kraftstoff
verbrauch, die Wirtschaftlichkeit, das Abgas− und
Geräuschverhalten positiv.
MIL, Malfunction Indicator Lamp zeigt an, wenn eine emis
sionsrelevante Fehlfunktion des Motors oder der Abgasan
lage vorliegt.
EPB, elektropneumatische Bremsanlage regelt den Brems
belagverschleiß und die Bremskraftverteilung, um eine
wirtschaftliche und effiziente Nutzung der Bremsanlage zu
gewährleisten.
ESP*, elektronisches Stabilitäts−Programm, ist ein aktives
Sicherheitssystem zur Seigerung der Fahrsicherheit und
der Fahrstabilität. Es trägt spürbar zur Reduzierung der
Schleudergefahr bei Kurvenfahrten oder Ausweichmanöver
bei. Dazu werden in fahrdynamisch kritischen Situationen
die Bremskräfte an jedem einzelnen Rad gezielt geregelt.
Gleichzeitig wird die Motorleistung zurückgenommen.
FFR, Fahrzeugführungsrechner, übernimmt die Verarbei
tung elektronischer Signale des Motors und des Antriebs
stranges.
MFD, Multifunktionsdisplay, Bildschirm im Armaturenbrett,
welcher verschiedene Betriebszustände, Informationen so
wie Störungen und Meldungen des Fahrzeuges anzeigt.
Motorbremse, auch als Staudruckbremse bezeichnet, er
zielt durch die Erhöhung der inneren Motorwiderstände
eine verschleißfreie, aber nicht dosierbare Bremswirkung.
Die Motorbremse arbeitet unabhängig von der Betriebs
bremsanlage.
MUX, Multiplexer elektronischer Schalter, der Signale von
z. B. Tastern oder Steuergeräten empfängt, verarbeitet und
weitergibt. Zur Übertragung der Signale wird das CAN
verwendet. Siehe auch Fachwort CAN.
459
Verzeichnisse
Fachwörter
Nothahn ermöglicht es, bei Gefahr die Tür drucklos zu
machen, die Tür zu öffnen und somit das Fahrzeug verlas
sen zu können.
Reversieranlage verhindert das Einklemmen von Perso
nen oder Gegenständen während der Öffnen− oder
Schließenphase der Türen.
On Board Diagnose überwacht den Motor auf Einhalten
der Emissionsgrenzwerte und speichert Fehlermeldungen
intern ab.
SMUX, Multiplexer für Schalter bzw. Taster. Siehe auch
Fachwort MUX.
PM−KAT® entfernt mit seiner offenen Struktur vor allem
kleinste Rußpartikel und kann bei der Abscheidung von
Ruß selbst durch Motorölasche nicht mehr verblocken.
RAS*, Rear Axle Steering, ist eine mitlenkende Nachlauf
achse, die den Wendekreis des Fahrzeuges verkleinert.
RAS EC*, Rear Axle Steering Electronically Controlled,
bietet gegenüber einer konventionell mitgelenkten Nach
laufachse die Vorteile eines noch kleineren Wendekreises,
Mitlenkung auch bei Rückwärtsfahrt und verschiedenen
Voreinstellungsmöglichkeiten bei z. B. engen Haltestellen
buchten.
Retarder, auch Strömungsbremse (z. B. Voith) genannt,
wandelt mechanische Energie in Wärmeenergie um. Dies
geschieht mit Hilfe des Mediums Öl oder Elektrizität. Mit
dieser zusätzlichen Bremse lässt sich das Fahrzeug stu
fenlos und fast verschleißfrei verzögern.
460
TEPS, Twin Electric Platform System, verbindet die Elektrik
des Fahrgestells wie z. B. Motor, Retarder und Getriebe
mit der Elektrik des Aufbaus. Die Diagnose ist vollständig
integriert. Durch Vereinheitlichen der Systemkomponenten
und Wegfall herkömmlicher Verkabelungen entsteht eine
große Kostenreduzierung.
TPM*, Tire Pressure Measurement, das Reifendruckkon
trollsystem TPM bemerkt einen auftretenden, schleichen
den Druckverlust in den Reifen und zeigt dies im
Fahrerdisplay an.
UDS*, Unfalldatenspeicher, registriert permanent die Bewe
gungsdaten des Fahrzeuges und das Betätigen der ange
schlossenen Bedienelemente. vor und nach einem Unfall
werden die registrierten Daten dauerhaft gespeichert.
Verzeichnisse
Stichwörter
A
Stichwörter
Abblendlicht MAN, 118
Abblendlicht VDV, 210
Abgas Warnleuchte MAN, 143
Abgas Warnleuchte VDV, 235
Abgasreinigungssystem, 415
Abkürzungen, 456
ABS, 296 , 458
Abscheideventil, 405
Abschleppen, 322
von Bussen mit Achs− und Lenkungsschäden, 326
von Bussen mit defektem Motor oder Getriebe, 326
Abschleppöse hinten, 324
Abschleppöse vorne, 325
Abstellen vom Motorraum aus, 277
Achslasten, 437
Achssperre, 458
Achtung−Warnleuchte VDV, 232
Adresse Technische Dokumentation, 2
Analoger Tachograph, 138 , 139
Anfahren, 279 , 286 , 292
Anfahrsperre, 112 , 114
Anhängelasten, 440
Anhängerbetrieb*, 282
Konventioneller Anhänger*, 283
Personenanhänger*, 283
Anhängersteckdose*, 283
Anhängevorrichtung*, 283
Anlassen, 273
Anlasssperrschalter , 277
Anleitung zur Betriebsanleitung, 17
Antiblockiersystem, 296
Antriebsschlupfregelung, 296
Anziehdrehmomente Räder, 446
Arbeitsplatz, 59
Außenspiegel einstellen, 62
Fahrerkabinentür öffnen / schließen, 58
Fahrersitz einstellen, 59
Innenspiegel einstellen, 62
Lenkrad einstellen, 61
Sonnenrollo der Frontscheibe einstellen, 64
Sonnenrollo der Frontscheibe elektrisch* einstellen, 64
Sonnenrollo der Seitenscheibe einstellen, 65
Arbeitsplatz MAN, 116
Anzeigeinstrumente, 141
Drehzahlmesser, 141
Einstelltasten, 169
Fahrerdisplay, 158
Instrumentenbeleuchtung einstellen, 171
Kontrollleuchtenblock, 147
Kontrollleuchtentest, 154
Kraftstoff−Vorratsanzeige, 144
Kühlmittel−Temperaturanzeige, 145
Rückstelltasten, 169
Schalter und Taster, 121
Standlicht und Fahrlicht einschalten, 118
Störungen und Fehlermeldungen, 173
Tachograph, 132
461
Verzeichnisse
Stichwörter
Tachometer, 142
Arbeitsplatz VDV, 208
Anzeigeinstrumente, 230
Fahrerdisplay, 236
Kontrollleuchtenblock, 231
Schalter, 213 , 219
Schalter und Taster, 226
Standlicht und Fahrlicht einschalten, 210
Tachograph, 132
ASR, 296 , 458
ASR−Abschaltung Schalter VDV, 214
ASR−Reduzierung Schalter MAN, 121
Audio / Video, 78
Außenbeleuchtung, 348
Außenlautsprecher* Schalter VDV, 214
Außenspiegel, 62
Außenspiegel einstellen, 63
Außenspiegelheizung Taster VDV, 228
Außentemperaturanzeige, 170
Automatikgetriebe MAN, 284
Automatikgetriebe VDV, 290
Automatische Feuerlöschanlage*, 103
Automatische Ölnachfüllung*, 395
B
BAS, 298 , 458
Batterie−Daten, 453
Batterie−Hauptschalter MAN, 131
Batterie−Hauptschalter VDV, 216
462
Batterien, 24
Batterien prüfen, 399
Batterietrennschalter , 347
Baujahr, 431
Bedieneinheit. Siehe Audio / Video; HLK Bedieneinheit
Bedieneinheit Zusatzheizung, 73
Behinderte. Siehe Mobilitätseingeschränkte Personen
Belegung der Schalttafeln, 368
Beleuchtung, 348
Beleuchtungslernlauf , 124 , 217
Beleuchtungstest durchführen MAN, 124
Beleuchtungstest durchführen VDV, 217
Beleuchtungstest Schalter MAN, 123
Bergen aus dem Gelände, 329
Bestimmungsgemäße Verwendung, 20
Betriebsanleitungen, 2
Betriebsbereitschaftanzeige, 276
Betriebsbremse, 306
Betriebssicherheit, 21
Betriebsstoffe, 451
Betriebsstoffe entsorgen. Siehe Umweltschutz
Biodiesel, 317 , 449
Birnen. Siehe Beleuchtung
Blinken MAN, 301
Blinken VDV, 304
Bodendeckel, 57
Bordspannung, 453
Böschungswinkel, 435
Brandmelder*, 102
Bremsassistent*, 298
Verzeichnisse
Stichwörter
Bremsbeläge, 410
Bremsbelagverschleiß, 410
Bremsbelagverschleißregelung, 297
Bremsdruckmenü VDV, 220 , 236
Bremsen, 306
Bremssystem, 295
Buchnummer, 2
Bugbeobachtungsspiegel einstellen, 63
Bugblende, 52
Bugklappen, 54
C
CAN, 458
CR, 458
CRTec®, 458
CRTec®−Filter, 415
Siehe auch Sicherheitsvorschriften
CRTec®−System, 5
D
Dachentlüftung Schalter VDV, 227
Dachlüfter Schalter MAN, 130
Dachluken öffnen/schließen, 71
Darstellungsmittel, 18
Dauerbremsintegration, 297
Deckenverkleidung, 55
Desinfektionsmittel, 372
Diagnose Taster VDV, 220
Diagnosemodus VDV, 220
Diagnosesteckdosen, 414
Diagrammscheibe, 138 , 139
Dieselkraftstoff , 319 , 419
Digitaler Tachograph, 132 , 134 , 229
Displayanzeigewechsel Taster VDV, 220
Displaydimmung VDV, 219
Drehzahlmesser MAN, 141
Drehzahlmesser* VDV, 230
Druckanzeiger MAN, 146
Drucklose Luftfederung, 336
Druckluftbehälter , 409
Druckluftverlust, 334
E
EBS, 295 , 459
ECAS, 295 , 459
ECAS deaktivieren, 337
EDC, 459
Einfahrempfehlungen, 270
Einfahrhinweise, 270
Elektrik Daten, 453
Elektronische Niveauregulierung, 295
Elektronisches Stabilitätsprogramm*, 298
Elektropneumatische Bremsanlage, 297
Entlüften Kraftstoffanlage . Siehe Kraftstoffanlage entlüften
Entwässerungsventile, 409
EPB, 297 , 459
ESP*, 298 , 459
Euro 4, 4
463
Verzeichnisse
Stichwörter
F
Fachwörter, 458
Fahrbereichsvorwahlschalter , 290
Fahrbereichsvorwahlschalter MAN, 284
Fahren, 279
Fahren im Winter, 318
Fahren mit Anhänger*, 282
Fahren wirtschaftliches , 29
Fahrerarbeitsplatz. Siehe Arbeitsplatz
Fahrerdisplay, 158
Fahrerdisplay reinigen, 425
Fahrerdisplay VDV, 236
Funktions−Anzeigen, 245
Haltestellen−Anzeigen, 243
Kneeling−Anzeigen, 244
Rampen−Anzeigen, 244
Türsymbol−Anzeigen, 243
Fahrerdisplay−Störungen VDV, 242
Fahrerfensterheizung Taster VDV, 228
Fahrerkabinentür , 58
Fahrerkarte, 136
Fahrerkarte einlegen Siemens VDO, 133
Fahrerkarte einlegen Stoneridge, 135
Fahrerkarte entnehmen Siemens VDO, 133
Fahrerkarte entnehmen Stoneridge, 135
Fahrerlüfter* Schalter VDV, 215
Fahrermikrofon* Schalter MAN, 130
Fahrerplatzbeleuchtung Schalter VDV, 215
Fahrersitz , 59
464
Fahrgasthaltewunschanzeige*, 84
Fahrgastmeldeanlage, 37
Fahrgestellnummer , 428
Fahrlicht MAN, 118
Fahrlicht VDV, 210
Fahrpersonal, 20
Fahrscheinentwerteranlage*, 86
Fahrsysteme
Elektronisch geregeltes Bremssystem, 295
Elektronische Niveauregulierung, 295
Reifendruckkontrollsystem, 300
Twin Electric Platform System (TEPS), 299
Fahrtenschreiber , 132 , 138 , 229
Fahrtvorbereitungen, 271
Fahrtzielanzeige, 86
Fahrzeug abstellen, 313
Fahrzeug anheben, 339
Fahrzeug fremdbefüllen, 335
Fahrzeug reinigen, 421
Fahrzeugabmessungen, 432
Fahrzeugaußenbeleuchtung, 348
Fahrzeugbatterien, 399
Fahrzeuggewichte, 437
Fahrzeugidentifizierungsnummer , 428 , 431
Fahrzeuginnenbeleuchtung, 350
Faltenbalg reinigen, 423
Fangmaulkupplung*, 283
Fassungsvermögen Heizöltank*, 448
Fassungsvermögen Kraftstofftank , 448
Federspeicher lösen, 334
Verzeichnisse
Stichwörter
Fehlermeldungen MAN. Siehe Störungen
Fehlermeldungen VDV. Siehe Störungen
Fehlerwarnlampe MIL, 279
Fehlerwarnlampe MIL MAN, 143
Fehlerwarnlampe MIL VDV, 235
Felgengröße, 446
Fernlicht einschalten MAN, 301
Fernlicht einschalten VDV, 304
Feststellbremse einlegen, 313
Feststellbremse notlösen, 111
Feuer Motorraum, 248
Feuerlöscher, 101
FFR, 459
Flanschwellen ausbauen, 327
Fremdbefüllen, 335
Fremdstart−Steckdose, 344
Fremdstarten, 344
Frontblende, 53
Frontbox, 413
Frontbox entlüften, 413
Frontscheibe reinigen MAN, 303
Frontscheibe reinigen VDV, 305
Frontscheibenheizung* Schalter MAN, 131
Frostwarnung VDV, 245
Füllmengen, 451
Funk* Schalter VDV, 227
Funk* Taster VDV, 215
Funktions−Anzeigen VDV. Siehe Störungen
G
Gebläse, 67
Gelenkwelle ausbauen, 328
Generatoren Daten, 453
Geschichte, 3
Geschwindigkeitsbegrenzung, 452
Geschwindigkeitsbegrenzung Warnleuchte MAN, 143
Geschwindigkeitsindex, 446
Gewichte, 432
Glatteiswarnung, 170
Gleitschutzketten, 318
Glühbirnen. Siehe Beleuchtung
Gurte, 94
H
Hakenstange, 80
Halogenstrahler , 359
Haltestellen−Anzeigen VDV. Siehe Störungen
Haltestellenbremse, 307 , 459
Haltewunsch, 37
Handbremse. Siehe Feststellbremse einlegen
Handlampe, 97
Hauptschalttafel, 368
Heben Taster VDV, 221
Heben und Senken Schalter MAN, 126
Heizen, 67
Hinweise Priorität 4 MAN, 203
Hinweisschilder, 90
Historie. Siehe Geschichte
465
Verzeichnisse
Stichwörter
HLK Bedieneinheit, 66
Aktivieren / Deaktivieren einer programmierten Zusatzhei
zungs−Startzeit, 76
Displayanzeigen, 67
Einschaltdauer der Zusatzheizung einstellen, 76
Entfeuchten, 70
Heizen, 67
Klimatisieren, 68
Lüften, 67 , 71
Reheat, 70
Restlaufzeit der Zusatzheizung anzeigen, 76
Restlaufzeit der Zusatzheizung einstellen, 77
Sofortheizen, 73
Startzeiten der Zusatzheizung programmieren, 75
Uhrzeit und Wochentag einstellen, 74
Umluftbetrieb, 69
Zusatzheizung, 72
Hochdruckreiniger, 424
Höchstgeschwindigkeit, 452
Hupe / Signalhorn MAN, 131
Hupe / Signalhorn VDV, 228
Hupen MAN, 302
Hupen VDV, 305
I
Informationen Priorität 1
Informationen Priorität 2
Informationen Priorität 3
Informationen Priorität 4
Innenbeleuchtung, 350
466
MAN,
MAN,
MAN,
MAN,
173
181
192
203
Innenbeleuchtung Schalter MAN, 122
Innenbeleuchtung Schalter VDV, 215
Innenraum reinigen, 424
Innenspiegel einstellen, 62
Instrumente MAN, 116
Instrumente VDV, 208
Instrumentenbeleuchtung MAN, 171
Instrumententräger öffnen, 370
Intarder, 309 , 459
Intervallwischen einstellen MAN, 303
Isolationsmaterialien reinigen, 425
K
Kältemittel, 25
Kardanwelle. Siehe Gelenkwelle ausbauen
Kartenfunktionen, 136
Keilriemen prüfen, 397
Keilriemen wechseln, 330
Keilriemenspannung prüfen, 333 , 397
Kick−down, 287
Kilometeranzeige, 172
Kinderwagen Schalter MAN, 129
Kinderwagen Taster VDV, 223
Klappen, 40
Bodendeckel öffnen / schließen, 57
Bugblende öffnen / schließen, 52
Bugklappen öffnen / schließen, 54
Deckenverkleidung öffnen / schließen, 55
Frontblende öffnen / schließen, 53
Motorraumklappe öffnen / schließen, 50
Verzeichnisse
Stichwörter
Nummernschildträger öffnen / schließen, 51
Schaltkastenabdeckung öffnen / schließen, 56
Serviceklappen öffnen / schließen, 51
Übersicht Klappen, 40
Klimaanlage, 25
Klimaanlage Schalter VDV, 227
Klimatisieren, 68
Kneelingautomatik Schalter MAN, 128
Kneeling Schalter MAN, 127
Kneeling Taster VDV, 222
Kneeling−Anzeigen VDV. Siehe Störungen
Kneelingautomatik Schalter VDV, 221
Knickschutz Taster VDV, 226
Kombihebel MAN, 301
Kombihebel VDV, 304
Kondenswasser, 409
Konservierung, 423
Kontrollarbeiten, 271
Kontrollkarte, 137
Kontrollleuchten MAN, 147
Kontrollleuchten VDV, 231
Kontrollleuchtenblock MAN, 147
Kontrollleuchtenblock VDV, 231
Kontrollleuchtentest, 154
Koppelmaul hinten, 324
Koppelmaul vorne, 325
Korrosionsschutz, 418
Kraftstoff−Vorratsanzeige, 144
Kraftstoffanlage entlüften, 371
Kraftstofftank auffüllen, 315 , 316
Bajonettverschluss, 316
Barteltverschluss, 315
Kraftstoffvorratsmenü VDV, 220 , 236
Kraftstoffzufuhr schließen, 411
Kugelkopf−Anhängerkupplung, 440
Kugelkopfkupplung*, 283
Kugelstrahler, 359
Kühlerlüfter überbrücken, 373
Kühlmittel−Temperaturanzeige, 145
Kühlmittelstand prüfen, 391
Kühlwassertemperatur VDV, 220 , 236
L
Lack, 423
Lackoberflächen pflegen, 421
Ladedruck Turbolader, 169
Lampen austauschen, 352
Bremsleuchten, 357
Fahrtrichtungsanzeiger hinten, 357
Fahrtrichtungsanzeiger seitlich, 355
Fahrtrichtungsanzeiger vorne, 355
Fernscheinwerfer, 354
Heckleuchten oben, 356
Innenbeleuchtung dunkel, 360
Innenbeleuchtung hell, 360
Kennzeichenleuchten, 358
Motorraumleuchte, 362
Nebelscheinwerfer , 354
467
Verzeichnisse
Stichwörter
Rückfahrscheinwerfer , 357
Scheinwerfer, 353
Schlussleuchten, 357
Umrissleuchten vorne oben, 356
Warnleuchte* Rollstuhlrampe, 362
Zusatzbremsleuchte, 361
Lampenlasten, 125 , 218
Lasten, 432
Leergewicht, 437
Lenkhydraulik, 392
Lenkrad, 61
Lenkzeiten, 22
Lichthupe betätigen MAN, 301
Lichthupe betätigen VDV, 304
Lichtlaufleisten reinigen, 425
Lion’s City. Siehe Geschichte
Lüften, 67
Lüfter. Siehe Kühlerlüfter überbrücken
Lüfterantrieb, 451
Luftfederbälge, 408
Luftfederung, 336
Luftfilter, 404
Luftfilteranlage prüfen, 404
Luftfilterpatrone wechseln, 406
Luftfilterzustand prüfen, 404
M
MAN−cats, 414
Maße, 432
468
Menü "Fahrzeug fährt", 168
Menü "Fahrzeug steht "Motor "AUS", 167
Menüstruktur Fahrerdisplay, 165
Menüstruktur MAN, 163
MFD, 459
Mikrofon, 78
Mikroorganismen, 372
MIL, 279
MIL MAN, 143
MIL VDV, 235
MIL−Leuchte MAN, 153
MIL−Leuchte VDV, 235
Mischungsverhältnisse Kühlmittel, 450
Mittenzentrierung, 341
Mobilitätseingeschränkte Personen, 21
Motor, Start/Stop* Schalter VDV, 225
Motor abstellen vom Motorraum aus, 277
Motor Start/Stop* Taster VDV, 225
Motor starten vom Motorraum aus, 277
Motor−NOT−AUS, 110
Motorbremse, 459
Motordaten, 442
Motorenaltöl, 25
Motorölstand, 393
Motorraumklappe, 50
Motorraumleuchte, 362
Motorschild, 429
Motorstart* Taster MAN, 123
Motorstop* Taster MAN, 123
MUX, 459
Verzeichnisse
Stichwörter
N
Nachlaufachslenkung*, 376
Natoknochen, 347
Natosteckdose, 344
Navigationssystem*, 86
Nebelscheinwerfer Schalter MAN, 122
Nebelscheinwerfer VDV, 210
Nebelschlussleuchten Schalter MAN, 122
Nebelschlussleuchten VDV, 211
Niveau VDV, 221
Niveauregulierung, 295
NOT−AUS−Schalter, 110
Notausstiege, 107
Notausstiege durch Heck− und Seitenscheiben, 108
Notbetätigung EHLA, 376
Notbetätigung RAS, 376
Notgeräte, 96
Nothahn, 460
Nothahn außen, 105
Nothämmer, 99
Notheben Schalter VDV, 127
Notheben Taster VDV, 222
Notlöseeinrichtung Feststellbremse, 111
Notlöseeinrichtung Haltestellenbremse, 112
Nummernschildträger , 51
O
OBD, 414
Ölstand des Motors prüfen, 393
Ölstand Lenkhydraulik prüfen, 392
On Board Diagnose, 414 , 460
P
Parken, 313
Pflegen, 421
Pilzbefall, 372
PM−KAT®, 460
PM−KAT®−System, 5 , 26 , 415
Podestheizer Fahrerarbeitsplatz Schalter MAN, 130
Podestheizer Schalter VDV, 227
Prüfanschlüsse, 413
Q
Qualifikation. Siehe Fahrpersonal
Quittieren Fehlermeldungen VDV, 220 , 259
R
Rad abnehmen, 340
Rad aufsetzen, 341
Rad wechseln, 337
Radio, 78
Radkappen abnehmen, 338
Radstand, 435
Rampen−Anzeigen VDV. Siehe Störungen
RAS*, 376 , 460
Ratgeber, 378
Raumheizung Schalter VDV, 228
Reheat, 70
469
Verzeichnisse
Stichwörter
Reifendruckkontrolle, 342
Reifendruckkontrollsystem (TPM), 300 , 342
Reifengröße, 446
Reifenluftdruck prüfen, 403
Reifenluftdrücke, 447
Reinigen, 421
Relais, 368
Retarder, 309 , 460
Retarder Schalter MAN, 122
Retarder Taster VDV, 213
Retarderwechsel Taster VDV, 213
Reversieranlage, 113 , 460
Rollo. Siehe Sonnenrollo
Rollstühle. Siehe Mobilitätseingeschränkte Personen
Rollstuhlrampe, 79
elektrisch*, 81
mechanisch, 79
Rollstuhlrampe Schalter VDV, 223
Rostschutz, 418
Rückfahrwarner*, 281
Rückfahrwarner* Anhänger, 282
Rückhaltesysteme, 94
Rückrollsperre, 307
Rückwärts fahren, 281
Rückwärts fahren mit Anhänger, 282
Rückwärtsgang, 293
Rückwärtsgang−Hupe* MAN, 131
Rückwärtsgangtaster* MAN, 131
Ruhezeiten, 22
470
S
Sachnummer, 2
Schadensbilder bei Keilriemen, 398
Schalten MAN, 284
Schalten VDV, 290
Schalter MAN. Siehe Arbeitsplatz
Schalter VDV, 213 , 219
Schaltergruppe links MAN, 121
Schaltergruppe rechts MAN, 126
Schaltergruppe zusätzlich MAN, 130
Schaltkastenabdeckung, 56
Schalttafeln, 368
Schalttafeln öffnen & schließen, 364
Schalttafeln und Knotenpunkte, 364
Scheibenreinigungsanlage, 401
Scheibenwaschanlage nachfüllen, 401
Scheibenwaschwasserbehälter , 451
Scheibenwischer einschalten MAN, 302
Scheibenwischer einschalten VDV, 305
Schleppmomentenregelung, 297
Schleuderketten*, 318
Schlüsselübersicht, 32
Schneeketten, 318
Schulbusbetrieb Schalter MAN, 128
Schulbusblinker Taster VDV, 224
Seitenmarkierungsleuchten, 358
Selbsthilfe, 322
Senken Taster VDV, 221
Senken* Schalter MAN, 126
Verzeichnisse
Stichwörter
Serviceklappen, 51
Sicherheitseinrichtungen, 88
Anfahrsperre bei geöffneten Türen, 114
Automatische Feuerlöschanlage*, 103
Brandmelder*, 102
Feuerlöscher, 101
Motor−NOT−AUS, 110
Notausstiege, 107 , 108
Notentriegelung, 104
Nothahn, 105
Nothämmer, 99
Notlöseeinrichtung Feststellbremse, 111
Notlöseeinrichtung Haltestellenbremse, 112
Reversieranlage, 113
Rückhaltesysteme, 94
Unterlegkeile, 98
Unterspannungsschutzschalter , 114
Verbandskästen, 100
Warn− und Hinweisschilder, 90
Werkstatttaster, 109
Sicherheitsgurte, 94
Sicherheitshinweise, 20
Sicherheitshinweise zu Fremdstarten und Starthilfe, 343
Sicherheitshinweise zum Abschleppen, 322
Sicherheitsvorschriften
Abgasanlagen, 26
Anhänger*, 23
Batterien, 24
Elektrische Spannung, 22
Kältemittel, 25
Klimaanlagen, 25
Motorenaltöl, 25
PM−KAT®−System, 26
Steuergeräte, 26
Vermeiden von Personenschäden, 22
Wartung und Pflege, 27
Sicherungen, 368
Sicherungen oder Relais wechseln, 363
Sichtkontrolle, 403
Sitze. Siehe Fahrersitz
Skikoffer*, 82 , 441
SMR, 297
SMUX, 460
Sofortheizen, 73
Sonnenblendenverstellung* Taster VDV, 214
Sonnenrollo, 64
Sonnenrollo* Schalter MAN, 123
Sonstiges, Fahrgasthaltewunschanzeige*, 84
Spiegel−/Fensterheizung Schalter MAN, 130
Spritzdüsen, 402
Standheizung. Siehe Zusatzheizung
Standlicht MAN, 118
Standlicht VDV, 210
Starten, 273
Starten vom Motorraum aus, 277
Starthilfe, 345
Steckachsen. Siehe Flanschwellen ausbauen
Steckdose−24V*, 84
Steuergeräte, 26
Steuerungselektronik Dach, 369
471
Verzeichnisse
Stichwörter
STOP−Warnleuchte VDV, 232
Störabschaltung Zusatzheizung, 374
Störungen im Getriebe, 294
Störungen Priorität 1 MAN, 173
Störungen Priorität 1 VDV, 247
Störungen Priorität 2 MAN, 181
Störungen Priorität 2 VDV, 254
Störungen Priorität 3 MAN, 192
Störungen Priorität 3 VDV, 259 , 267
Störungen quittieren VDV, 259
Störungen Ratgeber, 378
Störungen und Fehlermeldungen MAN, 173
Störungen und Fehlermeldungen VDV, 247 , 259 , 267
Strukturbaum des Menüs, 166
Stützlasten, 440
T
Tachograph, 132 , 138 , 229
Tachograph Warnleuchte , 142
Tachographenkarten, 136
Tachometer MAN, 142
Tachometer VDV, 230
Tankanzeige, 144
Tanken, 315
Taster links VDV, 213
Taster rechts VDV, 219
Technische Daten, 428
Elektrik, 453
Fahrzeug− und Komponententypschilder , 428
472
Füllmengen und Betriebsstoffe, 448
Geschwindigkeiten, 452
Klimatische Umgebungsbedingungen, 453
Maße, Gewichte, Lasten, 432
Motor, 442
Räder und Reifen, 446
Temperaturanzeige, 145 , 170
TEPS, 299 , 460
TPM*, 460
Trennschalter, 347
Türen
Fahrgastmeldeanlage, 37
mit Nothahn von außen betätigen, 105
mit Werkstatttaster von außen betätigen, 109
Türen mit Nothahn von innen öffnen, 106
Türen verriegeln / entriegeln, 33
Türen von außen öffnen − Fahrgäste, 35
Türen von außen öffnen − Fahrgäste mit Kinderwagen,
35
Türen von außen öffnen − Fahrgäste mit Rollstuhl, 35
Türen von außen öffnen − mobilitätseingeschränkte Fahr
gäste, 35
Türen von außen öffnen − Senioren, 35
Türen von außen öffnen / schließen, 34
Türen von innen öffnen / schließen, 36
von innen entriegeln, 104
Türen einstellen / sperren, 416
Türen verriegeln / entriegeln, 33
Türen von außen öffnen, Fahrgäste*, 35
Türen von außen öffnen / schließen, 34
Verzeichnisse
Stichwörter
Türen von innen öffnen / schließen, 36
Türflügel sperren Schalter MAN, 128
Türflügel sperren Schalter VDV, 224
Türfreigabe Schalter MAN, 128
Türfreigabe Schalter VDV, 224
Türschließautomatik Schalter MAN, 128
Türschließautomatik Schalter VDV, 224
Türsymbol−Anzeigen VDV. Siehe Störungen
Türtaster MAN, 129
Türtaster VDV, 225
Typschild − Getriebe, 430
Typschilder, 428
U
Überhang, 435
Übersicht der Steuergeräte und Schalttafeln, 364
Übersicht Fahrerarbeitsplatz MAN, 116
Ubersicht Fahrerarbeitsplatz VDV, 208
UDS*, 85 , 460
Uhrzeit einstellen, 169
Umgebungsbedingungen klimatische, 453
Umluftbetrieb, 69
Umweltschutz, 28
Batterien entsorgen, 28
Filter− und Trockenmitteleinsätze entsorgen, 28
Hydraulikflüssigkeit entsorgen, 28
Kältemittel entsorgen, 28
Kühlflüssigkeit entsorgen, 28
Motorenöl entsorgen, 28
Pflege− und Reinigungsmittel entsorgen, 28
Unfalldatenspeicher*, 85
Unterlegkeile, 98
Unternehmenskarte, 136
Unterspannungsschutzschalter , 114
V
Verbandskästen, 100
Verteilerkästen, 368
Verwendungszweck. Siehe Bestimmungsgemäße Verwen
dung
Verzögerungsregelung und Bremskraftverteilung, 297
Video. Siehe Audio / Video
Vorratsdruckanzeiger MAN, 146
W
Wagen hält*, 84
Wagenheber, Ansetzpunkte, 339
Warnblinkanlage Schalter MAN, 122
Warnblinkanlage Schalter VDV, 214
Warnblinkleuchte, 96
Warndreieck, 96
Warngeräte, 96
Warnleuchten MAN, 147
Warnleuchten VDV, 231
Warnschilder, 90
Warnweste, 96
Wartungsanzeiger Luftfilter, 404
473
Verzeichnisse
Stichwörter
Wartungsarbeiten, 390
Aggregate auf Dichtheit prüfen, 403
Automatische Ölnachfüllung*, 395
Batterien prüfen, 399
Bremsbelagverschleiß kontrollieren, 410
Druckluftbehälter auf Wasseransammlung prüfen, 409
Keilriemen prüfen, 397
Kühlmittelstand prüfen, 391
Luftfederbälge prüfen, 408
Luftfilteranlage prüfen, 404
Ölstand des Motors prüfen, 393
Ölstand Lenkhydraulik prüfen, 392
Reifenluftdruck prüfen, 403
Scheibenwaschanlage nachfüllen, 401
Wischerblätter wechseln, 402
Wartungsarbeiten monatliche , 390
Wartungsarbeiten tägliche, 271
Wartungsarbeiten wöchentliche , 390
Wartungspersonal, 20
Was tun, wenn ..., 378
Waschbürstenzustand, 422
Wasserleitungen schließen, 412
Weiterblättern VDV, 220 , 246
Wendekreise, 439
Werkstattkarte, 137
Werkstatttaster außen, 109
Winterbetrieb, 418
Winterdiesel, 319
Wischerblätter wechseln, 402
474
Z
Zahltischbeleuchtung Schalter VDV, 215
Zentrale Warnleuchte, 147
Zielschildanlage, 86
Zulässige Personenbeförderungsanzahl, 429
Zündung einschalten, 273
Zündung* Schalter MAN, 123
Zusatzarbeiten, 390
Zusatzheizung, 72 , 73
Zusatzheizung Schalter VDV, 228
Zusatzheizung schließen, 411
Zusatzheizung Störabschaltung, 374
Zusatzheizungs−Startzeit, 75
Zusatzmittel, 317
Zusatzschalttafel Diagnose, 368
Zusatzschalttafel Heck, 369
Zusatztastergruppe VDV, 226
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Thank you for your participation!

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