MASTAFLUOR™ Borrelia

MASTAFLUOR™ Borrelia
MASTAFLUOR™ Borrelia
Immunfluoreszenztest zum Nachweis von IgG-/ IgM-Antikörpern gegen
Borrelien burgdorferi in humanem Serum und Plasma
Immunofluorescence assay for the detection of IgG / IgM antibodies to
Borrelia burgdorferi in human serum and plasma
Nur zur in-vitro Diagnostik / For in vitro diagnostic use only
Deutsch: Seiten
02–04
English:
05–07
Pages
MASTAFLUOR™ Borrelia IgG
MASTAFLUOR™ Borrelia IgG
REF 636336
REF 636338
10 x 5 Tests
10 x 10 Tests
MASTAFLUOR™ Borrelia IgM
MASTAFLUOR™ Borrelia IgM
REF 636339
REF 636340
10 x 5 Tests
10 x 10 Tests
Hersteller / Manufactured by:
Distributed by:
Distribué per:
MAST DIAGNOSTICA
Laboratoriumspräparate GmbH
Feldstraße 20, D-23858 Reinfeld
Deutschland
Tel.:
+49 4533 2007-0
Fax:
+49 4533 2007-68
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E-Mail: [email protected]
MAST GROUP Ltd.
MAST House, Derby Road, Bootle
UK-Mersey Side L20 1EA
Great Britain
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Fax:
+44 151 944 1332
Web:
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Email : [email protected]
MAST Diagnostic
115, Rue Jules Barni
F-80000 Amiens
France France
Phone: + 33 3 22808067
Fax:
+ 33 3 22809922
Web:
www.mastgrp.com
Email : [email protected]
mast-diagnostic.fr
MASTAFLUOR™ Borrelia – 2006-03-29
MAST
Einführung
Borrelia burgdorferi zählt zu der Familie der Spirochäten,
wobei drei Arten als humanpathogen deklariert werden: B.
burgdorferi sensu stricto, B. afzelii und B. garinii.
Endemiegebiete liegen in Zentral- und Osteuropa sowie
Russland, China und Japan. Die Krankheit wird durch
Zeckenbisse und zwar in Europa vor allem durch Ixodes
ricinus übertragen. In den Endemiegebieten wie Süddeutschland und Österreich sind bis zu 50 % der Zecken infiziert.
Im klinischen Verlauf zeigt sich nach einem im ersten Stadium
auftretenden Erythema migrans z. B. eine Neuroborreliose.
Es wurden aber auch chronische Arthritis, Enzephalitis,
Meningitis, Myositis und Hepatitis beobachtet. Die
Behandlung erfolgt mit verschiedenen Antibiotika oral, wie z.
B. Doxycyclin, Amoxycillin, Cefuroxim oder Penicillin G. Eine
spezifische Impfung ist möglich, dabei erfolgt die
Immunprophylaxe entweder mit einem rekombinanten OspA
Präparat oder einem rekombinanten polyvalenten OspC
Impfstoff.
Die Labordiagnostik erfolgt über den Nachweis von
Antikörpern in Blut und Liquor. Als Methoden werden ELISA,
Immunfluoreszenz, Hämagglutination oder Western-Blot
eingesetzt. Neben Ganzzellextrakten wurden in letzter Zeit
zunehmend aufgereinigte oder rekombinante Einzelproteine
als Antigene eingesetzt. Hierbei muss allerdings in der Regel
auf Sensitivität verzichtet werden. Es hat sich gezeigt, dass
zwischen den verschiedenen Test-Methoden erhebliche
Unterschiede in der Interpretation auftreten, sodass ein
sicheres Verfahren in der Beobachtung des Titerverlaufs
besteht. Der Western-Blot dient als Bestätigungstest, da
elektrophoretisch aufgetrennte Einzelantigene in ihrer
Reaktion mit spezifischen Serumantikörpern ausgewertet
werden können.
Liegt lediglich ein positives IgG-Ergebnis (IgM negativ) vor,
kann man von einer Immunität des Probanden ausgehen. Wie
oben erwähnt, sollte allerdings bei eindeutig klinischem
Befund eine Überprüfung des Titeranstiegs mit dem gleichen
Assay durchgeführt werden. Bei gleichzeitig positivem IgMBefund ergibt sich ein Hinweis auf ein aktives Geschehen.
Packungsinhalt
100
Tests
10 x 10
Wells
50
Tests
10 x 5
Wells
Positives
Kontrollserum
0,5 mL
0,5 mL
Negatives
Kontrollserum
0,5 mL
0,5 mL
FITC-Konjugat
3 mL
2 mL
Serumdiluent
20 mL
20 mL
Eindeck-medium
3 mL
3 mL
2
Sachets
2
Sachets
Inhalt
Objektträger
PBS
Spezifikation
Beschichtet mit gereinigten Borrelia burgdorferi
IgG- oder IgM-positives
Serum, gebrauchsfertig,
enthält < 0,1 % NaN3
IgG- und IgM-negatives
Serum, gebrauchsfertig,
enthält < 0,1 % NaN3
FITC-markiertes Antihuman-IgG (γ-Kette)
oder FITC-markiertes
Anti-human-IgM
(µ-Kette); gebrauchsfertig,
enthält < 0,1 % NaN3
Probenverdünnungspuffer, 5-fach konz.,
enthält < 0,1 % NaN3
gebrauchsfertig,
enthält < 0,1 % NaN3
Je 1 Sachet in 1 L
destilliertem Wasser
lösen,
pH 7,2 ± 0,2
Zusätzlich benötigte Materialien
Sterile Reaktionsgefäße
Mikropipetten und dazu passende Spitzen
Küvetten
Feuchte Kammer
Messkolben oder Messbecher
Destilliertes Wasser oder Wasser höherer Qualität
Pinzette
Deckgläser
Verwendungszweck
Der MASTAFLUOR™ Borrelia ist ein Immunfluoreszenztest
zum Nachweis spezifischer Antikörper gegen Borrelia
burgdorferi.
(Wasch-) Pufferflasche
Fluoreszenzmikroskop mit einem 490 nm Anregungsfilter
(Blauanregung) und 510 nm Sperrfilter und Farbteiler.
Haltbarkeit und Lagerung
Testprinzip
Das verdünnte Probenmaterial (Serum, Plasma) wird
zusammen mit den erforderlichen Kontrollen auf die
Testfelder des Objektträgers pipettiert. Die Testfelder sind mit
gereinigtem Antigen beschichtet. Sofern spezifische
Antikörper im Probenmaterial sind, binden diese an
entsprechende Antigenstrukturen auf den Testfeldern und
bilden mit diesen einen stabilen Antigen-Antikörper-Komplex.
Unspezifisch oder nicht gebundene Antikörper werden in
einem Waschschritt entfernt. An die spezifischen Komplexe
binden dann in einer Konjugatreaktion FITC-gekoppelte Antihuman-IgGbzw.
FITC-gekoppelte
Anti-human-IgMAntikörper. Anschließend werden unspezifisch oder nicht
gebundene Reaktionskomponenten durch einen Waschschritt
entfernt. Im Fluoreszenzmikroskop werden die Testfelder
ausgewertet.
MASTAFLUOR™ Borrelia – 2006-03-29 – Seite/Page 2 / 8
MAST
Der MASTAFLUOR™ Borrelia ist bis zu dem auf dem Etikett
vermerkten Haltbarkeitsdatum verwendbar, sofern er bei
2–8 °C aufbewahrt wird.
Der PBS-Puffer ist nach dem Auflösen 30 Tage stabil, wenn
er bei 2–8 °C aufbewahrt wird.
Serum- und Plasmaproben können 48 Stunden bei 2–8 °C
aufbewahrt werden. Für eine längere Aufbewahrung sollten
sie bei -20 °C eingefroren werden. Allerdings sollten
wiederholte Einfrier- / Auftauzyklen vermieden werden.
Warnhinweise
Testdurchführung
1.
Das Kit dient nur zur in-vitro Diagnostik.
1.
2.
Vor der Testdurchführung sorgfältig die Gebrauchsinformation lesen. Die Testdurchführung nicht ohne
Validierung modifizieren.
Vor dem Testansatz alle Reagenzien auf Raumtem-peratur bringen (mindestens 20 °C).
2.
1 Sachet PBS-Puffer mit 1 L destilliertem Wasser oder
Wasser höherer Qualität lösen.
3.
Keine Reagenzien nach dem Verfallsdatum verwenden.
3.
4.
Die allgemeinen Arbeitsschutzrichtlinien für das Arbeiten
mit potentiell infektiösen Materialien einhalten. Es wird
empfohlen, entsprechende Schutzkleidung zu tragen.
Den Test immer in geeigneten Laborräumen abarbeiten.
Serumdiluent 1:5 (20 mL Diluent + 80 mL destilliertes
Wasser) verdünnen.
4.
Verdünnung der Patientenseren mit Serumdiluent
IgG-Ansatz:
1:160 z. B. 5 µL Serum + 795 µL Serumdiluent
5.
Nicht mit dem Mund pipettieren.
6.
Wenn möglich, sollten Einmalpipettenspitzen und
Einmalreaktionsgefäße verwendet werden. Es dürfen
nur gereinigte Laborgläser verwendet werden, die nach
dem Spülen mit demineralisiertem oder destilliertem
Wasser abgespült wurden.
7.
Die im Kit enthaltenen Kontrollen sind Humanseren, die
auf Antikörper gegen das HI-Virus und HBsAg getestet
wurden und für negativ befundet wurden. Dennoch
sollten alle menschlichen Seren als potentiell infektiös
angesehen werden, weil Infektionen nicht mit
letztendlicher Sicherheit ausgeschlossen werden
können.
8.
Nur Wasser von hoher Qualität verwenden (destilliertes
Wasser oder Wasser höherer Qualität).
9.
Keine Reagenzien unterschiedlicher Chargen mischen.
10.
Eine Kontamination der Reagenzien vermeiden; die
Flaschen immer wieder mit den richtigen Deckeln
verschließen. Zum Pipettieren immer eine neue
Pipettenspitze für jeden Arbeitsschritt verwenden.
11.
Ein Austrocknen der Wells verhindern.
12.
Die Objektträger nicht direktem Sonnenlicht oder
anderen
vergleichbar
extremen
Bedingungen
aussetzen.
13.
Probenmaterialien und Einmalartikel, die mit dem
Probenmaterial
in
Kontakt
gekommen
sind,
entsprechend gängiger Vorschriften zur Entsorgung
potentiell
infektiösen
Materials
vernichten.
Arbeitsflächen
mit
einem
geeigneten
Flächendesinfektionsmittel
gemäß
der
Anwendungsvorschrift dekontaminieren. Glasgefäße o.
ä. können bei 121 °C autoklaviert werden.
14.
FITC-Konjugate sollen nicht dem Sonnen-, UV- oder
Fluoreszenzlicht ausgesetzt werden. Sofern die
Konjugate nicht benötigt werden, diese lichtgeschützt
aufbewahren.
15.
Seren, die erkenntlich mikrobiologisch kontaminiert sind,
nicht verwenden.
16.
Einige Reagenzien enthalten Natriumazid oder Proclin
als Konservierungsmittel. Beide Reagenzien reagieren
bei Inkorporation toxisch. Natriumazid kann mit Metallen
(Blei, Kupfer) explosive Metallazidverbindungen bilden.
Bei der Entsorgung von Azidreagenzien über den
Laborabfluss ist daher mit viel Wasser nachspülen.
IgM-Ansatz:
1:40 z. B.
5 µL Serum + 195 µL Serumdiluent
Für die IgM-Bestimmung wird eine Präabsorption mit
MASTSORB (Kat.-Nr.: 651003) empfohlen, um z.B. eine
Störung durch Rheumafaktoren zu minimieren.
Kontrollen dürfen nicht absorbiert werden.
5.
Die Kit-Kontrollen sind gebrauchsfertig und müssen nicht
weiter verdünnt werden.
6.
Den eingeschweißten Objektträger an der Einkerbung
aufreißen und vorsichtig aus der Alutüte herausnehmen.
7.
Je 20–25 µL der Kontrollen oder der verdünnten
Patientenproben auf ein Testfeld pipettieren. Die Probe
soll das ganze Testfeld bedecken. Mit der Pipettenspitze
dabei nicht über das Testfeld kratzen.
8.
Die Objektträger in eine feuchte Kammer legen.
IgG-Ansätze 30 min / IgM-Ansätze 45 min bei
Raumtemperatur inkubieren.
9.
Nach der Inkubation die Objektträger vorsichtig aus der
feuchten Kammer nehmen und mit PBS aus einer
Spritzflasche vorsichtig auf die Mitte des Objektträgers
zielen, um die Seren von den Testfeldern abzuspülen.
Dabei nie direkt mit dem Spritzstrahl auf die Testfelder
zielen.
10.
Die Objektträger in einer Küvette mit PBS-Puffer 15 min
bei Raumtemperatur waschen. Ein Wechseln des
Puffers nach 5 min erhöht die Waschstringenz.
11.
Die Objektträger aus dem Puffer nehmen und den
Puffer kurz von der Maske abklopfen, indem man mit
der Längsseite des Objektträgers auf eine saugfähige
Unterlage klopft. Nie mit einem Papiertuch o. ä. über die
Testfelder wischen!
12.
Die Objektträger sofort in die feuchte Kammer legen und
einen Tropfen des entsprechenden FITC-Konjugats
(20–25 µL) auf jedes Testfeld tropfen. Das Konjugat soll
das ganze Testfeld bedecken. Die Testfelder dürfen
nach dem Waschschritt zu keinem Zeitpunkt
eintrocknen!
13.
Die Objektträger in der feuchten Kammer 30 min bei
Raumtemperatur inkubieren (gilt für IgG- und IgMAnsätze).
14.
Es empfiehlt sich, das Mikroskop etwa 10–15 min vor
Ablauf der Konjugatinkubation anzuschalten, damit die
Lampe
einbrennen
kann.
Bitte
stets
die
Betriebsanleitung des Mikroskops beachten.
15.
Nach der Konjugatinkubation die Objektträger wie unter
den Pkt. 10 und 11 beschrieben waschen.
MASTAFLUOR Borrelia – 2006-03-29 – Seite/Page 3 / 8
MAST
16.
Einen kleinen Tropfen Eindeckmedium auf jedes
Testfeld tropfen und mit einem Deckglas den
Objektträger eindecken.
Hinweis: Wird zuviel Eindeckmedium auf die Testfelder
getropft, so kann das Deckglas beim Mikroskopieren
leicht verrutschen. Zudem kann überschüssiges
Eindeckmedium zu einer Lichtstreuung führen, was eine
hohe
Hintergrundfluoreszenz
zur
Folge
hat.
Überschüssiges Eindeckmedium kann mit einem
saugfähigen Papiertuch entfernt werden, indem man
dieses an die Längsseite des Objektträgers hält.
17.
Die
Reaktionen
können
nun
mit
einem
Immunfluoreszenzmikroskop ausgewertet werden. Es
empfiehlt sich dabei eine 400- bis 800-fache
Vergrößerung.
Grenzen des Nachweisverfahrens /
Kreuzreaktionen
1.
Aufgrund der Antigenverwandtschaft von Borrelien und
anderen Spirochaeten, insbesondere T. pallidum, kann
es zwischen beiden Erregern zu Kreuzreaktionen
kommen. Bei positiven und grenzwertigen Ergebnissen
ist es daher ratsam, durch geeignete Test- /
Untersuchungsverfahren, eine Infektion mit o. g.
Erregern auszuschließen.
2.
Eine vorherige Absorption mit ReiterspirochaetenAbsorbent kann mögliche Kreuzreaktivitäten vermeiden
3.
Bei Vorabsorption der Proben können
Borrelien-Antikörpertiter nicht erfasst werden.
4.
Der MASTAFLUOR™ Borrelia ist hoch-sensitiv und
hoch-spezifisch. Dennoch sollte auch dieser Test, wie
auch jeder andere Labortest, nicht allein zur Festlegung
der Diagnose verwendet werden, sondern immer in
Verbindung mit anderen Testverfahren, der Anamnese
und dem klinischen Bild des Patienten.
Interpretation der Reaktionen
Validierung des Tests
Die Kontrollen müssen folgende Reaktionen zeigen:
Probe
Fluoreszenzintensität
Positive Kontrolle IgG
Positive Kontrolle IgM
Negative Kontrolle
3 + bis 4 +
2 + bis 3 +
negativ
Zur korrekten Beurteilung der Patientenproben sollte immer
die positive und negative Kontrolle mit herangezogen werden.
Interpretation der Patientenreaktionen
IgG-positive Proben zeigen eine spezifisch gleichmäßig
grüne Fluoreszenz aller aktiven Borrelien auf dem Testfeld.
Im Testfeld sind eventuell einige wenige Borrelien mit
schwacher oder mattgrüner Anfärbung zu sehen, diese sind
nicht zu berücksichtigen.
IgG-negative Proben zeigen keine oder nur eine schwache
Fluoreszenz (meist am Rand des Testfeldes).
IgM-positive Proben zeigen eine spezifisch gleichmäßig
grüne Fluoreszenz aller aktiven Borrelien auf dem Testfeld.
Im Testfeld sind eventuell einige wenige Borrelien mit
schwacher oder mattgrüner Anfärbung zu sehen, diese sind
nicht zu berücksichtigen.
Leistungsdaten
Die Tabellenangaben beziehen sich auf Testergebnisse, die
mit Vergleichsmethoden ermittelt wurden:
Sensitivität
Spezifität
IgG-AK
1:160 und IgM-AK 1:40
Zurückliegende Infektion wahrscheinlich, Reinfektion oder
beginnende Infektion möglich.
IgG-AK
1:320 und IgM-AK 1:80
Frische oder vor kurzem erfolgte Infektion wahrscheinlich,
Reaktivierung.
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MAST
IgG
95,2 %
98,75 %
IgM
57,1 %
97,8 %
Die Inter- und Intra-Assay Varianz zeigt bei diesem Test keine
Unterschiede in der Fluoreszenzintensität der Kontrollen.
Literatur
1.
Putzker M, Sauer H: Labordiagnostik von Infektionen mit
Borrelia burgdorferi sensu lato, Klin. Lab., 41: 431439(1995).
2.
Tilton RC, Ryan RW: The Labarotory Diagnosis of Lyme
Disease, J of Clin Immunoassay, 16: 208-214 (1993).
3.
Blenk H: Serodiagnostik der Lyme-Borreliose, mta, 8(6):
575-580 (1993).
4.
Magnarelli LA, Anderson JF, Johnson RC: Crossreactivity in serological tests for Lyme Disease and other
spirochetal infections, J Infect Dis, 156: 183-186 (1987).
5.
Thomas L: Labor und Diagnose, 5.Auflage (1998) THBooks Verlagsgesellschaft, Frankfurt
IgM-negative Proben zeigen keine Fluoreszenz.
Proben, die in der Verdünnung des Suchtiters zu
grenzwertigen Ergebnissen führen, sollten mit einer neuen
Probe erneut getestet werden. Eine Verlaufskontrolle liefert
zudem Hinweise, die auf eine unspezifische Reaktion
schließen lassen können.
niedrige
Introduction
Borrelia burgdorferi belongs to the family of spirochetes of
which three types have been identified to be human pathogenic: Borrelia burgdorferi sensu stricto, B. afzelii and
B. garinii. The endemic areas of Borrelia are in Central and
Eastern Europe as well as Russia, China and Japan. The illness is transferred via tick bites, in Europe mainly by Ixodes
ricinus. In the endemic zones, like Southern Germany and
Austria, up to 50 % of the ticks are infected.
In the clinical course after an erythema migrans, e.g. with
neuroborreliosis which appears at the first stage, also chronical arthritis, encephalitis, meningitis, myositis and hepatitis
are observed. Treatment is done via different antibiotics, e.g.
doxycyclin, amoxicillin, cefuroxim and penicillin G. A specific
immunization is possible with immunoprophylaxis either by a
recombinant OspA or by a recombinant polyvalent OspC vaccine.
The laboratory diagnosis is performed by the detection of antibodies in blood and cerebrospinal fluid. Methods employed
are: ELISA, immunofluorescence, hemagglutination or Western blot. It could be shown that between the various test
methods there appear significant differences in the interpretation so that the most reliable method seems to be the followup of the titre development. Western blot serves as a confirmatory test because electrophoretically separated single antigens can be evaluated in their reaction with specific serum
antibodies.
If the test shows only a positive IgG result (IgM negative) the
immunity of the patient can be concluded. In case of a clearly
positive clinical finding, confirmation of the titer increase
should be performed with the same assay. There is a strong
suspicion of an active disease with a simultaneous positive
IgM.
Intended Use
MASTAFLUOR™ Borrelia provide an indirect immunofluorescence test system for the detection of specific antibodies to
Borrelia burgdorferi.
Test Principle
IFA slides are coated with purified antigen. Diluted patient serum or plasma is incubated on the wells of the slide. In the
presence of specific antibodies a stable antigen-antibody
complex is formed. Unspecific or un-bound antibodies are removed in a washing step. Specific immune complexes are
then detected by either a FITC-conjugated anti human IgG or
IgM antibody. Again unspecific or non-bound antibodies are
removed in a washing step. Results could be read visually
using an immunofluorescence microscope.
Content
Slides
100
Tests
10 x 10
Wells
50 Tests Specifications
10 x 5
Wells
Positive
control
0.5 mL
0.5 mL
Negative
control
0.5 mL
0.5 mL
FITCconjugate
3 mL
2 mL
20 mL
20 mL
3 mL
3 mL
2
Sachets
2
Sachets
Serum
diluent
Mountingmedium
PBS
Coated with purified
Borrelia burgdorferi
IgG or IgM positive serum,
ready to use,
contains < 0.1 % NaN3
IgG and IgM negative
serum, ready to use,
contains < 0.1 % NaN3
Anti-human-IgG (γ-chain)
FITC-conjugate or Antihuman-IgM (µ-chain) FITCconjugate; ready to use,
contains < 0.1 % NaN3
Serum diluent, 5 x conc.,
contains < 0.1 % NaN3
Ready to use,
contains < 0.1 % NaN3
1 sachet to be diluted in 1 L
of distilled water,
pH 7.2 ± 0.2
Materials Required but not Provided
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
Sterile test tubes
Micropipettes and tips
Staining dish or Coplin jar
Moist chamber
Volumetric flask for PBS
Distilled water or water of higher quality
Forceps
Transmitted or epi-fluorescent microscope with a
490 nm excitation filter and a 510 nm barrier filter
Cover slips
Wash bottle
Stability and Storage
MASTAFLUOR™ Borrelia is stable until end of shelf life as
indicated on kit label. The kit should be stored at
2–8 °C.
Reconstituted PBS powder should be stored at 2–8 ºC for up
to 30 days.
Serum and plasma specimens may be stored at 2–8 ºC for up
to 48 hours prior to use or for longer storage at
-20 ºC. Repeated freezing and thawing of specimens should
be avoided.
Kit Contents
MASTAFLUOR Borrelia – 2006-03-29 – Seite/Page 5 / 8
MAST
Warnings and Precautions
Test Procedure
1.
The reagents supplied in this kit are for in vitro diagnostic use only.
1.
2.
Read instructions carefully before conducting the assay.
Do not modify the procedure.
3.
Do not use kit beyond the expiry date.
3.
4.
Wear appropriate protective clothing and use appropriate facilities.
Dilute concentrated serum diluent 1:5 with distilled water
e.g. 20 mL diluent + 80 mL distilled water.
4.
5.
Do not mouth pipette.
6.
Use disposable plasticware where ever possible. Reusable glassware should be washed thoroughly and
rinsed free of detergents before use.
7.
Sera provided have been tested for antibodies to HIV
and for HBsAg and found to be negative. However, they
should be treated as potentially infectious materials and
capable of transmitting disease. No guarantee is given
that the sera are free of infection or microbial contamination.
Dilution of patient samples:
For IgG antibodies:
1:160 with serum diluent
e.g. 5 µL serum + 795 µL serum diluent
For IgM antibodies:
1:40 with serum diluent
e.g. 5 µL serum + 195 µL serum diluent
8.
Use distilled water or water of higher quality.
9.
Do not mix reagents between different lots, as reagents
have been calibrated for each batch.
10.
Do not cross-contaminate reagents or interchange caps
on bottles. Use a separate pipette or pipette tips for
each sample and reagent.
2.
For IgM determination a preabsorption with Rf absorbent (MASTSORB™ Order Code: 651003) is recommended to reduce interferences e.g. with rheumatic
factors. Do not absorb the controls.
5.
Controls are supplied ready to use and must not be diluted.
6.
Carefully remove the required number of slides from
their sachets and mark accordingly. Hold the slide at the
edge and do not touch the wells. Place the slides in a
moist chamber.
7.
Apply 20–25 µL of diluted specimens and ready to use
controls to respective wells on the slides according to a
prepared work format. Ensure that all the wells are covered and that serum does not escape from the wells.
11. Do not allow wells to dry out during the assay procedure.
12.
Do not expose slides to intense sunlight or similar adverse conditions while incubating.
13.
Contaminated plastic ware should be disposed of and
incinerated. Contaminated glassware should either be
autoclaved at 121 °C for 1 hour or decontaminated with
a solution of 2.5 % sodium hypochlorite. All liquid waste
should be decontaminated appropriately e.g. using sodium hypochlorite.
14.
Do not expose the FITC-conjugate at any stage to
strong sunlight, UV or fluorescent light. Keep in a dark
place whenever possible.
15.
Microbial contaminated serum samples should not be
used.
17.
Sodium azide is used as a preservative as marked. It
may be toxic if ingested. Sodium azide may react with
lead and copper plumbing to form highly explosive salts.
Always dispose of by flushing to drain with plenty of
water.
Allow all materials to reach room temperature
(at least 20 ºC) prior to use.
Reconstitute one sachet of PBS powder with 1 litre of
distilled water or water of higher quality.
Direct contact of a pipette tip with the slide surface may
result in damage to the antigen substrate and should be
avoided.
8.
Cover the moist chamber and incubate as follows:
IgG assay: room temperature for 30 min.
IgM assay: room temperature for 45 min.
9.
After incubation wash slides carefully with PBS from a
wash bottle, taking care not to direct the jet onto the test
wells. This may be done by directing the jet of PBS
along the centre of the slide, tilting the slide first towards
wells 1–5 and then towards 6–10.
10. Immerse the slides in a staining dish or Coplin jar containing PBS and wash for 15 min with a change of PBS
after 5 min.
11. Remove slides one at a time from the staining jar and
drain off any excess PBS. Using a blotter, dry the area
outside wells. Wipe off any excess PBS from the back of
the side. Do not touch the well surface.
12. Immediately transfer the slide to a moist chamber and
add 20–25 µL of FITC-conjugate (either IgG or IgM) to
each well. Ensure that all the wells are covered by the
conjugate.
13. Incubate slides at room temperature in a covered moist
chamber in the dark for 30 minutes (same incubation for
IgG and IgM).
14. Switch on microscope 15 minutes prior to use.
15. After incubation wash the slides with PBS as in steps 10
and 11.
MASTAFLUOR™ Borrelia – 2006-03-29 – Seite/Page 6 / 8
MAST
16. Apply one small drop of Mounting Medium to each well
on a slide. Place a cover slip on the slide and read the
results immediately. Take care not to trap air pockets
under the cover slip. Excess Mounting Medium on a
slide may result in high background fluorescence due to
light scattering. Remove excess Mounting Medium with
a paper towel avoiding any direct movement of the cover
slip.
17. Examine under a fluorescence microscope at a total
magnification of 400x to 800x.
Limitations / Cross reactions
1.
Cross reactivity with spirochetes, particularly T. pallidum
can result in false positives. In case of positive and borderline results it is recommended to exclude infections
with cross reacting organism.
2.
Possible cross-reactivity may be avoided by using spirochete absorbent.
3.
In pre-absorbed samples detection of low Borrelia antibody titers may be not detected.
4.
MASTAFLUOR Borrelia has been demonstrated to be
highly sensitive and specific, however, results should be
considered along with all serological tests, clinical history and other aspects of patient management to be
considered diagnostically significant.
Interpretation of Results
Test Validation
™
Examine the control samples before reading patient samples.
The controls must give the following patterns to be valid.
Specimen sera are assessed by way of comparison with the
controls included in the test.
Sample
Performance
Data in the table were obtained by comparing
™
MASTAFLUOR Borrelia results with data or other assays
based on a different method (e.g. ELISA):
Fluorescence Intensity
Positive control IgG
Positive control IgM
Negative control
3 + to 4 +
2 + to 3 +
negative
IgG
IgM
Sensitivity
95.2 %
57.1 %
Specificity
98.75 %
97.8 %
Interpretation of Specimen Results
Inter-assay and intra-assay variances are not detectable in
respect to control fluorescence intensity.
IgG positive specimen should show a homogenous green
fluorescence of all active Borrelia. Less active Borrelia may
also be present with a faint green colour and these should not
be taken into consideration.
References
IgG negative specimen should show no fluorescence; a
green staining without fluorescence or weak fluorescence
(mainly at the edge of the test-field) may be visible.
IgM positive specimen should show a homogenous green
fluorescence of all active Borrelia. Less active Borrelia may
also be present with a faint green colour and these should not
be taken into consideration.
IgM negative specimen should show no fluorescence; a
green staining without fluorescence or weak fluorescence
(mainly at the edge of the test-field) may be visible.
IgG-Ab
1:160 and IgM-Ab
1:40
1.
Putzker M, Sauer H: Labordiagnostik von Infektionen mit
Borrelia burgdorferi sensu lato, Klin. Lab., 41: 431439(1995).
2.
Tilton RC, Ryan RW: The Labarotory Diagnosis of Lyme
Disease, J of Clin Immunoassay, 16: 208-214 (1993).
3.
Blenk H: Serodiagnostik der Lyme-Borreliose, mta, 8(6):
575-580 (1993).
4.
Magnarelli LA, Anderson JF, Johnson RC: Crossreactivity in serological tests for Lyme Disease and other
spirochetal infections, J Infect Dis, 156: 183-186 (1987).
5.
Thomas L: Labor und Diagnose, 5.Auflage (1998)
TH-Books Verlagsgesellschaft, Frankfurt.
Previous infection probable, possible re-infection or beginning
infection.
IgG-Ab
1:320 and IgM-Ab
1:80
Acute or recent reinfection probable, reactivation possible.
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Positive control
CONTR
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FITC-conjugate
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Serumdiluent
Serum diluent
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Evans Blue
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Anti-human globulin
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