Betriebsanleitung

Betriebsanleitung
Technik, die dem Menschen dient.
Betriebsanleitung
Gasbrennwert-Zentrale wandhängend
mit integriertem Schichtenspeicher
CGW-20/120, CGI-20/120
CGW-24/140,
Wolf GmbH · Postfach 1380 · 84048 Mainburg · Tel. 08751/74-0 · Fax 08751/741600 · Internet: www.wolf-heiztechnik.de
WOLF Klima- und Heiztechnik GmbH · Eduard-Haas-Str. 44 · 4034 Linz · Tel. 0732/385041-0 · Internet: www.wolf-heiztechnik.at
Wolf Schweiz AG · Binzstraße 18 · 8045 Zürich · Tel. 01455/6111 · Fax 01455/6119 · Internet: www.wolf-heiztechnik.ch
Art.-Nr.
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30 61 102
Änderungen vorbehalten
12/06
D
AT
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CH
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ................................................................................ Seite
Allgemeine Hinweise ................................................................................................ 2
Sicherheitshinweise ................................................................................................. 3
Aufstellungshinweise / Wartungshinweise .............................................................. 4
Hydraulische Anschlüsse und Gasanschluß .......................................................... 5
Bedienung der Regelung .......................................................................................... 6
Hinweise für energiesparende Betriebsweise / Störung ...................................... 7-8
Allgemeine Hinweise
Gas ist ein umweltfreundlicher Brennstoff, von dem keine Gefahren ausgehen, wenn
nicht grob fahrlässig damit umgegangen wird. Ihre Gasbrennwert-Zentrale ist ein
hochwertiges Produkt, das sicherheitstechnisch dem neuesten Stand der Technik
entspricht.
Die Sicherheitshinweise sollen Sie vor möglichen Gefahren schützen.
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Sicherheitshinweise
SICHERHEITSHINWEISE
Bei Gasgeruch
-
keine Lichtschalter betätigen
keine elektrischen Schalter betätigen
kein offenes Feuer
Gashahn schließen
Fenster und Türen öffnen
Gasversorgungsunternehmen benachrichtigen, Telefon außerhalb des Gefahrenbereichs benutzen!
Achtung - Vergiftungs-, Erstickungs- und Explosionsgefahr!
Bei Abgasgeruch
- Anlage außer Betrieb nehmen
- Fenster und Türen öffnen
- Fachbetrieb benachrichtigen
Achtung - Vergiftungsgefahr!
Bei Sicherungswechsel
- Vor dem Wechseln einer Sicherung muß das Gerät vom Netz getrennt werden! An
den Einspeiseklemmen des Gerätes liegt auch bei ausgeschaltetem Netzschalter
elektrische Spannung an.
Achtung - Gefahr von elektrischen Schlägen!
Frostschutz
Bei eingeschaltetem Gerät besteht ein automatischer Frostschutz für die Gasbrennwert-Zentrale.
Frostschutzmittel sind nicht zugelassen.
Bei Bedarf ist die Anlage zu entleeren.
Achtung - Gefahr von Wasserschäden und Funktionsstörung durch Einfrieren!
Luft-/Abgasführung
Bei niedrigen Außentemperaturen kann es vorkommen, daß der im Abgas enthaltene
Wasserdampf an der Luft-/Abgasführung kondensiert und zu Eis gefriert. Dieses Eis
kann u. U. vom Dach herabfallen und dadurch Personen verletzen bzw. Gegenstände
beschädigen. Durch bauseitige Maßnahmen, wie z.B. durch die Montage eines
Schneefangs ist das Herabfallen von Eis zu verhindern.
Achtung - Verletzungsgefahr!
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Aufstellungshinweise /
Wartungshinweise
Aufstellung/Änderungen
- Die Aufstellung sowie Änderungen an Ihrer Gasbrennwert-Zentrale dürfen nur durch
einen zugelassenen Fachbetrieb vorgenommen werden, denn nur dieser verfügt
über die erforderlichen Kenntnisse.
- Abgasführende Teile dürfen nicht verändert werden.
- Bei raumluftabhängigem Betrieb dürfen Be- und Entlüftungsöffnungen in Türen
und Wänden nicht verschlossen oder verkleinert werden und das Gerät nur in
Betrieb genommen werden, wenn die Abgasleitung vollständig montiert ist.
- Bei raumluftunabhängigem Betrieb darf das Gerät nur in Betrieb genommen
werden, wenn die Luft-/Abgasführung vollständig montiert ist und die Windschutzeinrichtung nicht abgedeckt ist.
- Die Gasbrennwert-Zentrale darf nur in frostgeschützten Räumen installiert werden.
- Bei Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt, Therme nicht vom Netz trennen,
sonst besteht Einfriergefahr!
- Ablaufleitung und Sicherheitsventil dürfen nicht verändert werden.
Achtung - bei Nichtbeachtung besteht Brandgefahr sowie
die Gefahr der Zerstörung, Vergiftung und Explosion!
Explosive und leichtentflammbare Stoffe, z.B. Benzin, Verdünnung,
Farben, Papier usw., dürfen nicht im Aufstellungsraum verwendet und
gelagert werden!
Korrosionsschutz
Sprays, Lösungsmittel, chlorhaltige Reinigungs- und Waschmittel, Farben, Lacke,
Klebstoffe, Streusalz usw. dürfen an der Gasbrennwert-Zentrale und dessen Umgebung nicht verwendet (Reinigen, Aufbringen usw.) oder gelagert werden. Diese Stoffe
können unter ungünstigen Umständen zur Korrosion der Gastherme und der Abgasanlage führen. Kanalentlüftungen über Dach können ebenfalls korrosive Ausdünstungen enthalten.
Achtung - bei Nichtbeachtung besteht Gefahr von Gasaustritt und damit
Brandgefahr sowie die Gefahr der Zerstörung, Vergiftung und Explosion!
Wasserhärte
Mit niedrigen Speichertemperaturen kann wirkungsvoll Energie und damit Betriebskosten eingespart werden. Insbesondere kann einer Verkalkung vorgebeugt werden,
wenn die dauerhaft eingestellte Speichertemperatur unter 60°C liegt. Bei einer Wasserhärte größer als 15° d.H. ist deshalb die Speicherwassertemperatur auf 55°C zu
begrenzen.
Pflege
Verkleidung mit einem feuchten Tuch und mildem Reiniger (ohne Chlor) reinigen.
Abschließend sofort trocknen.
Bauteile in und unmittelbar an der Gasbrennwert-Zentrale dürfen nur durch den Fachmann gereinigt werden.
Wartung
Achtung - nur der Fachmann verfügt über die erforderlichen Kenntnisse!
- Gemäß §10(3) ENEV hat der Betreiber die Pflicht, die Anlage regelmäßig warten zu
lassen, um eine zuverlässige,energiesparende und sichere Funktion der Gasbrennwert-Zentrale zu gewährleisten.
- Eine Wartung der Gastherme ist jährlich erforderlich.
- Die Wartung ist in der Montageanleitung ausführlich beschrieben.
- Vor jeder Wartungsarbeit Gerät spannungsfrei machen.
- Nach einer Wartung ist vor Inbetriebnahme der Gastherme die ordnungsgemäße
Montage aller Bauteile die für die Wartung demontiert wurden, zu kontrollieren.
- Wir empfehlen den Abschluß eines Wartungsvertrages mit einem zugelassenem
Fachbetrieb.
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Hydraulische Anschlüsse
und Gasanschluß
Vor Inbetriebnahme beachten!
Befüllen der Anlage
Die Heizungsanlage muß vollständig mit Wasser gefüllt sein. Gegebenenfalls Wasser nachfüllen. Beim Befüllen der Heizungsanlage müssen die Absperreinrichtungen
geöffnet sein und der Anlagendruck am Regelungsgehäuse abgelesen werden. Der
Anlagendruck muß im Bereich der grünen Markierung liegen. Die zum Füllen der
Anlage notwendige Verbindung zwischen Trink- und Heizwasser ist nach dem Füllen
wieder zu lösen! Es besteht sonst die Gefahr, daß Trinkwasser durch Heizwasser
verunreinigt wird!
Es besteht die Gefahr der Überhitzung, wenn das Gerät
ohne Wasser betrieben wird!
Befüllen des Siphons
Der Siphon muß montiert und befüllt sein.
Siphon
Absperreinrichtungen öffnen
Wartungshahn
Heizungsvorlauf
Wartungshahn
Heizungsrücklauf
Zu
Zu
Auf
Gaskugelhahn
Öffnen: Drücken und
nach links drehen
Schließen: nach rechts drehen
Kontrolle des Wasserstands
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Kaltwasserhahn
nur Kombitherme
Auf
Kondensatwasserablauf
Der Wasserstand muß regelmäßig kontrolliert werden. Der Zeiger der Druckanzeige muß zwischen 2 und 2,5 bar stehen. Das Nachfüllen wird Ihnen vom Fachmann erklärt. Dem Heizwasser dürfen keine Zusatzmittel beigemischt werden, da
sonst Bauteile angegriffen werden.
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Bedienung
Betriebsschalter
EIN/AUS
Entstör-Taste
Bedienung der Regelung
Temperaturwahl
Heizwasser
Thermometer
Leuchtring Temperaturwahl
Warmwasser
Manometer
Leuchtring zur Statusanzeige
Leuchtring
Bedeutung
Grün blinkend
Stand-by (Netz ist eingeschaltet, Brenner läuft nicht z.B. Sommerbetrieb)
Grünes Dauerlicht
Winterbetrieb: Pumpe läuft, Brenner läuft nicht
Gelb blinkend
Schornsteinfegerbetrieb
Gelbes Dauerlicht
Brennerbetrieb, Flamme ein
Rot blinkend
Störung
Sommerbetrieb (Heizung aus)
Winterbetrieb Stellung 2 bis 8
Schornsteinfegerbetrieb (Leuchtring blinkt gelb)
Hinweis:
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Temperaturwahl Warmwasser
1 (15°C) ... 9 (65 °C)
Temperaturwahl Heizwasser
2 (20°C) ... 8 (75°C)
7 (55°C) empfohlen
Das Bedienmodul BM kann auch in die Gasthermenregelung integriert werden.
Dadurch werden alle Einstellungen von der Gasthermenregelung aus vorgenommen. Montage und Bedienung siehe Montage- und Bedienungsanleitung Bedienmodul BM.
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Hinweise für
energiesparende Betriebsweise
Heizbetrieb
Energiesparen mit modernster Heiztechnik: Gas-Brennwert-Technik spart bares
Geld.
Mit moderner Brennwerttechnik wird noch Energie zum Heizen genutzt, die bei herkömmlichen Heizungsanlagen ungenutzt mit dem Abgas an die Umgebung abgegeben wird.
Verbrauchen Sie so wenig elektrische Energie wie nötig.
Betreiben Sie die Anlage bei mehrstufigen Heizkreispumpen in der kleinstmöglichen
Stufe. Bei modulierenden Pumpen ist in der Regel keine Einstellung erforderlich, da
hier eine selbsttätige Anpassung erfolgt.
Eine regelmäßige Wartung der Heizungsanlage zahlt sich aus.
Ein verschmutzter Brenner oder eine schlecht eingestellte Therme können den Wirkungsgrad einer Heizung reduzieren. Eine regelmäßige Wartung der Anlage durch
den Heizungs-Fachbetrieb macht sich schnell bezahlt.
Heizen auf niedrigem Energieniveau
Betreiben Sie Ihre Heizungsanlage nach Möglichkeit mit einer Rücklauftemperatur
von unter 45°C, um eine möglichst große Brennwertnutzung zu erzielen.
Eine Heizungsregelung regelt auch die Heizkosten
Wenn die Heizung nicht läuft, spart sie Energie. Eine moderne, witterungsgeführte
oder raumtemperaturgeführte Heizungsregelung sorgt mit automatischer Nachtabsenkung und Thermostatventilen dafür, dass nur dann geheizt wird, wenn Wärme
gebraucht wird. Den Rest der Zeit spart sie bares Geld.
- Rüsten Sie Ihre Heizung mit einem witterungsgeführten Heizungsregler aus dem
Wolf-Zubehör aus. Ihr Heizungsfachmann berät Sie gerne über die optimale Einstellung.
- Nutzen Sie in Verbindung mit dem Wolf-Regelungszubehör die Funktion Nachtabsenkung, um das Energieniveau der tatsächlichen Bedarfszeit anzupassen.
- Nutzen Sie die Möglichkeit der Einstellung auf Sommerbetrieb.
Überheizen Sie Ihre Wohnung nicht.
Die Raumtemperatur sollte genau ausgesteuert sein. So fühlen sich die Bewohner
wohl und es wird keine Energie in Heizleistung gesteckt, die niemand braucht. Unterscheiden Sie zwischen den optimalen Temperaturen für verschiedene Räume, wie
Wohn- oder Schlafzimmer.
Ein Grad höhere Raumtemperatur bedeutet einen zusätzlichen Energieverbrauch
von etwa 6 Prozent!
- Nutzen Sie Raumthermostate, um die Raumtemperatur dem jeweiligen Nutzungszweck anzupassen.
- Haben Sie einen Raumtemperaturfühler installiert, öffnen Sie in dem Raum, in
dem sich der Raumtemperaturfühler befindet, das Thermostatventil vollständig.
Damit erzielen Sie ein optimales Regelverhalten Ihrer Heizungsanlage.
Sorgen Sie für eine ausreichende Luftzirkulation
In der Nähe der Heizkörper und der Raumtemperaturfühler muss die Luft gut zirkulieren können, sonst verliert die Heizung an Wirkung. Lange Vorhänge oder ungünstig
platzierte Möbel können bis zu 20% der Wärme schlucken!
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Hinweise für
energiesparende Betriebsweise
Die Wärme im Raum lassen - auch nachts!
Das Schließen von Rolläden und Zuziehen der Vorhänge verringert nachts die Wärmeverluste im Raum über die Fensteroberflächen spürbar. Die Isolation der
Heizkörpernischen und ein heller Anstrich sparen bis zu 4% der Heizkosten. Auch
dichte Fugen an Fenstern und Türen halten die Energie im Raum.
Minimieren Sie den Energieverbrauch durch vernünftiges Lüften
Durch stundenlanges Lüften geben Räume die in Wänden und Gegenständen gespeicherte Wärme ab. Die Folge: Ein behagliches Raumklima stellt sich erst wieder
nach längerem Heizen ein. Kurzes und gründliches Lüften ist hier effektiver und
angenehmer.
Entlüften der Heizkörper
Entlüften Sie regelmäßig in allen Räumen die Heizkörper. Vor allem in den oberen
Wohnungen bei Mehrfamilienhäusern wird damit die einwandfreie Funktion von Heizkörpern und Thermostaten sichergestellt. Der Heizkörper reagiert schnell auf veränderten Wärmebedarf.
Nach dem Entlüften Druckanzeige der Anlage kontrollieren und ggf. nachfüllen (siehe
Seite 6).
Intelligentes Nutzen von Zirkulationspumpen
Schalten Sie Zirkulationspumpen immer über Zeitschaltuhren. Programmieren Sie
diese entsprechend Ihren Gewohnheiten des Warmwasserbedarfs.
Warmwasserbetrieb
Die optimale Warmwassertemperatur
Stellen Sie die Temperatur des Warmwasserspeichers nur auf die von Ihnen benötigte Temperatur ein. Jede weitere Erwärmung kostet zusätzliche Energie. Ab einer
Wasserhärte von 15°dH (2,5 mol/m³) darf die Warmwassertemperatur auf maximal
55°C eingestellt werden. Dies entspricht ohne Zubehörregler einer WarmwasserDrehknopf-Stellung von 8 bis 8,5. Die tatsächlich auftretende Temperatur liegt dann
zwischen 55°C und 60°C. Eine Aktivierung der Legionellenschaltung wird bei Speichergrößen unter 400 Litern nicht empfohlen.
Bewusster Umgang mit Warmwasser
Duschen verbraucht nur ca. 1/3 der Wassermenge eines Wannenbades. Setzen Sie
tropfende Wasserhähne umgehend instand.
Störung / Fehlercodes
Blinkt der Leuchtring der Statusanzeige rot, so soll nach Möglichkeit auf dem angeschlossenen Regelungszubehör der Fehlercode abgelesen und aufgeschrieben
werden. Durch das Drücken der Entstör-Taste kann das Gerät wieder in Betrieb
genommen werden. Bei wiederholter Störung Gerät ausschalten und Heizungsfachmann verständigen.
Gasbrennwert-Zentralen sind mit einem elektronischen Abgastemperaturbegrenzer
ausgerüstet. Steigt die Abgastemperatur über 110°C, wird das Gerät automatisch
abgeschaltet. Durch Drücken der Entstörtaste kann das Gerät wieder in Betrieb genommen werden. Ist dies wiederholt der Fall, muß die Abgasanlage vom Heizungsfachmann überprüft werden.
Achtung-Gefahr von Beschädigung, Vergiftungs- und Er-stickungsgefahr!
Bitte bewahren Sie diese Betriebsanleitung an einer gut zugänglichen Stelle in der Nähe der Gasbrennwerttherme auf. Mit dem beiliegenden Klettverschluß können Sie die Klarsichttasche an einer geeigneten Stelle
anbringen, beispielsweise auf der Seitenwand der Therme außen.
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Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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