compact - Roth & Co. KG

compact - Roth & Co. KG
Einbau- und Betriebsanleitung für
EAS®-compact® Freischaltkupplung, Type 49_._ _4._ Größe 4 und 5
(B.4.14.6.D)
Bitte die Betriebsanleitung sorgfältig lesen und beachten.
Nichtbeachtung führt möglicherweise zu Funktionsstörungen, bzw. zum Ausfall der Kupplung und den damit verbundenen Schäden.
Inhaltsverzeichnis
Seite 5: - Ausführung
- Lieferzustand
- Funktion
- Wiedereinrastung
- Allgemeine Einbauhinweise
- Montage der Abtriebselemente
Seite 1: - Inhaltsverzeichnis
- Sicherheitshinweise
- Sicherheits- und Hinweiszeichen
Seite 2: - Kupplungsansichten
- Teileliste
Seite 3: - Kupplungsansichten
- Teileliste
Seite 4: - Technische Daten
- Tabelle 1: Grenzdrehmomente, Drehzahlen, Hub der
Druckscheibe, min. und max. Bohrungen
- Tabelle 2: Gewinde und max. Einschraubtiefen im
Druckflansch, Gewinde in der
Einstellmutter, Schraubenanzugsmoment
Konusbuchse, max. Axial- und Radialkräfte
und Querkraftmomente
- Tabelle 3 : Wellenkupplung Type 494._ _4.3
Bohrung, Schraubenanzugs- 4
momente, Drehmomente,
max. zulässige Wellenverlagerungen
- Tabelle 4 : Zahnkranz der Kupplung Type 494._ _ 4.3
4
- Tabelle 5: Wellenkupplung Type 494._ _4.2
Bohrung, Schraubenanzugsmomente,
Drehmomente, max. zulässige
Wellenverlagerungen
- Tabelle 6: Wellenkupplung Type 496._ _4.2
Bohrung, Schraubenanzugsmomente,
Drehmomente, max. zulässige
Wellenverlagerungen
Seite 6: - Befestigung auf der Welle
- Demontage
- Wellenmontage über Passfederverbindung
- Fügen der beiden Kupplungsnaben
EAS®-compact® Type 494._ _4._
Seite 7: - Zusammenführen der beiden Kupplungsteile
EAS®-compact® Type 496._ _4.2
- Zulässige Wellenverlagerungen Type 494._ _4._
- Zulässige Wellenverlagerungen Type 496._ _4.2
- Ausrichten der Kupplungen Type 49_._ _4._
Seite 8: - Tellerfederschichtung
- Drehmomenteinstellung
- Verstellen des Drehmoments
Seite 9: - Endschalter
- Montage des Endschalters
- Wartungs- und Kontrollintervalle
- Entsorgung
Seite 10: - Betriebsstörungen Type 490._ _4.2
Seite 11: - Mögliche Betriebsstörungen Type 494._ _4.2
3
Seite 13: - Mögliche Betriebsstörungen Type 494._ _4.
4
Seite 15: - Mögliche Betriebsstörungen Type 496._ _4.2
Sicherheitshinweise
Die vorliegende Einbau- und Betriebsanleitung (E+B) ist Bestandteil der Kupplungslieferung.
Bewahren Sie die E+B stets gut zugänglich in der Nähe der Kupplung auf.
Die Inbetriebnahme des Produkts ist solange untersagt bis sichergestellt wurde, dass alle anzusetzenden EURichtlinien und Direktiven an der Maschine oder Anlage, in der das Erzeugnis eingebaut ist, erfüllt sind.
Die EAS®-Kupplungen entsprechen den zum Zeitpunkt der Drucklegung der Einbau- und Betriebsanleitung bekannten
Regeln der Technik und gelten zum Zeitpunkt der Auslieferung grundsätzlich als betriebssicher.
Basierend auf der ATEX-Richtlinie ist dieses Produkt ohne Konformitätsbewertung nicht geeignet zum Einsatz in
explosionsgefährdeten Bereichen.
GEFAHR
Wenn die EAS®-Kupplungen verändert oder umgebaut wurden.
Wenn die einschlägigen NORMEN der Sicherheit oder Einbaubedingungen nicht beachtet werden.
Schutzmaßnahmen durch den Anwender
Abdecken sich bewegender Teile zum Schutz gegen Quetschen, Erfassen, Staubablagerungen und das Auftreffen
von Fremdkörpern.
Wenn mit mayr ® nicht anders vereinbart dürfen die Kupplungen nicht ohne Endschalter in Betrieb genommen
werden.
Zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden dürfen nur qualifizierte und geschulte Personen unter
Einhaltung der geltenden Normen und Richtlinien an den Geräten arbeiten. Vor der Installation und
Inbetriebnahme ist die Einbau- und Betriebsanleitung sorgfältig zu lesen.
Mit diesen Sicherheitshinweisen wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben!
Sicherheits- und Hinweiszeichen
VORSICHT
Hinweis!
Hinweis auf wichtige zu beachtende
Punkte.
Verletzungsgefahr für Menschen und
Beschädigung an der Maschine möglich.
08/02/2011 GC/NH/GH
Seite 1 von 15
Chr. Mayr GmbH + Co. KG
Eichenstraße 1
87665 Mauerstetten
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Fax: 08341 / 804-421
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Einbau- und Betriebsanleitung für
EAS®-compact® Freischaltkupplung, Type 49_._ _4._ Größe 4 und 5
Ausführung mit Passfedernut
Type 490. _ 24.2
1
9
8
12
2
Ausführung mit Konusbuchse
Type 490. _ 14.2
3
11 5
(B.4.14.6.D)
Teileliste
(Es sind nur mayr ®Originalteile zu verwenden)
15/16
Type 490. _ _4.2
13
M8 - 3x120°
14
Achtung!
Nach Wiedereinrastung
Schrauben entfernen,
ansonsten keine
Überlastfunktion!
Gewinde im
Druckflansch
7.1
7.3
7.2
Blickrichtung
Max.
Einschraubtiefe
im Druckflansch
6
4
Hub
Maß „a“ (Maß „a“ ist für 70 % vom MG Grenzdrehmoment für Überlast auf Einstellmutter (Pos. 7) eingebracht)
7
Bild 1
Bild 2
Ausführung mit elastischem Kupplungsteil: EAS®-compact® lastic spielfrei (Größe 4)
3
Type 494. _ 04.3
Type 494. _ 14.
4
4
Lastic-Seite: Klemmnabe
EAS®-Seite: Konusbuchse
E
8
Lastic-Seite: Spannring
EAS®-Seite: Konusbuchse
12
2
3
4
5
7.1
23
20
7.3
7.2
13
14
22
21
20
19
Type 494. _ 24.
18
9
11
1
24
7
15/16
Bild 3
3
4
25
20
9
8
12
2
3
4
5
7.1
7.3
7.2
19
18
1
18
Nabe EAS®
Druckflansch
Druckscheibe
Druckring FRSH
Druckring
Stahlkugel
Einstellmutter
Gewindestift
Gewindestift
Sechskantmutter
Rillenkugellager
Sicherungsring
Stahlkugel
Tellerfeder
Sicherungsring
Konusbuchse
Sechskantschraube
Einstelltabelle
Typenschild
Endschalter (gehört
nicht serienmäßig
zum Lieferumfang)
11
15/16
1
2
3
4
5
6
7
7.1
7.2
7.3
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
7
Bild 5
08/02/2011 GC/NH/GH
Seite 2 von 15
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3
4
®
Type 494. _ _4.
Bild 4
Lastic-Seite: Passfedernut
EAS®-Seite: Passfedernut
26
19
1
2
3
4
5
6
7
7.1
7.2
7.3
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
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Nabe EAS
Druckflansch
Druckscheibe
Druckring FRSH
Druckring
Stahlkugel
Einstellmutter
Gewindestift
Gewindestift
Sechskantmutter
Rillenkugellager
Sicherungsring
Stahlkugel
Tellerfeder
Sicherungsring
Konusbuchse
Sechskantschraube
Einstelltabelle
Typenschild
Endschalter (gehört
nicht serienmäßig
zum Lieferumfang)
Zylinderschraube
Flansch
Zahnkranz
Klemmnabe lastic
Zylinderschraube
Spannringnabe lastic
Spannring
Zylinderschraube
Passfedernabe lastic
Stellschraube
Einbau- und Betriebsanleitung für
EAS®-compact® Freischaltkupplung, Type 49_._ _4._ Größe 4 und 5
®
®
(B.4.14.6.D)
Teileliste
Ausführung mit elastischem Kupplungsteil: EAS -compact lastic (Größe 5)
Type 494. _ 24.2
Type 494. _ 14.2
(Es sind nur mayr ®Originalteile zu verwenden)
Lastic-Seite: Passfedernut
EAS®-Seite: Passfedernut
Lastic-Seite: Passfedernut
EAS®-Seite: Konusbuchse
Type 494. _ _4.2
33
32
9
Z
8
12
2
3
4
5
7.1
7.3
7.2
13
14
29
31
30
28
18
11
1
19
15/16
7
Bild 6
Bild 7
Ausführung mit drehsteifem,
®
®
verlagerungselastischem Ganzstahlkupplungsteil: EAS -compact drehsteif
Type 496. _ 14.2
34
36
37
8
9
12
2
3
4
5
Lastic-Seite: Spannringnabe
EAS®-Seite: Konusbuchse
7.1
7.3
7.2
14
13
Bild 8
41/42/43/44
38
19
11
1
18
15/16
7
Type 496. _ 24.2
Lastic-Seite: Passfedernut
EAS®-Seite: Passfedernut
39 41/42/43/44
9
8
12
2
3
4
5
7.1
7.3
1
2
3
4
5
6
7
7.1
7.2
7.3
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
28
29
30
31
32
33
Type 496. _ _4.2
18
19
34
35
36
37
38
39
40
Nabe EAS®
Druckflansch
Druckscheibe
Druckring FRSH
Druckring
Stahlkugel
Einstellmutter
Gewindestift
Gewindestift
Sechskantmutter
Rillenkugellager
Sicherungsring
Stahlkugel
Tellerfeder
Sicherungsring
Konusbuchse
Sechskantschraube
Einstelltabelle
Typenschild
Endschalter (gehört
nicht serienmäßig zum
Lieferumfang)
Zylinderschraube
Flansch
Spannring
Sechskantschraube
Spannringnabe lastic
Lamellenpaket
Verbindungsplatte
Passfedernabe lastic
Stellschraube
41
42
43
44
nicht dargestellt:
Sechskantschraube
Sechskantmutter
Scheibe
Sechskantschraube
1
2
3
4
5
6
7
7.1
7.2
7.3
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
7.2
Bild 9
08/02/2011 GC/NH/GH
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40
37
38
19
18
1
11
Chr. Mayr GmbH + Co. KG
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7
Nabe EAS®
Druckflansch
Druckscheibe
Druckring FRSH
Druckring
Stahlkugel
Einstellmutter
Gewindestift
Gewindestift
Sechskantmutter
Rillenkugellager
Sicherungsring
Stahlkugel
Tellerfeder
Sicherungsring
Konusbuchse
Sechskantschraube
Einstelltabelle
Typenschild
Endschalter (gehört
nicht serienmäßig zum
Lieferumfang)
Zylinderschraube
Flansch
Zylinderschraube
Zylinderschraube
Nockenring
Elastischer Zwischenring (Elastikum)
Nabe lastic
Stellschraube
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Einbau- und Betriebsanleitung für
EAS®-compact® Freischaltkupplung, Type 49_._ _4._ Größe 4 und 5
(B.4.14.6.D)
Technische Daten
Tabelle 1
Größe
Type
490.5_4.2
[Nm]
Type
490.6_4.2
[Nm]
Type
490.7_4.2
[Nm]
Type
490.8_4.2
[Nm]
max.
Drehzahl
[min-1]
Hub der
Druckscheibe
(Bild 1; Pos. 3)
bei Überlast
[mm]
4
120 – 300
240 – 600
480 – 1200
600 – 1500
3500
5,5
40 – 65
40 – 65
5
240 – 600
480 – 1200
960 – 2400
1200 – 3000
3000
6,5
45 – 85
45 – 80
Grenzdrehmomente für Überlast MG
Bohrung von – bis
Type
Type
490._14.2
[mm]
490._24.2
[mm]
Tabelle 2
Gewinde im
Druckflansch (2)
(Bild 1)
Größe
Max. Einschraubtiefe
im Druckflansch (2)
(Bild 1)
[mm]
Gewinde "M" in der
Einstellmutter (7)
Schraubenanzugsmoment
(Bild 1)
Pos. 14
max. zulässige
Axialkräfte
[N]
[Nm]
Radialkräfte
[N]
Querkraftmomente *
[Nm]
4
8 x M10
20
3 x M8
25
5000
7500
50
5
8 x M12
20
3 x M8
71
7700
11500
70
* Momente, die aufgrund nicht zentrischer, auf den Druckflansch wirkender Axialkräfte die Rillenkugellagerung belasten.
Tabelle 3
Größe
4
elastische spielfreie Wellenkupplung Type 494._ _ 4. 3
4
Bohrung Nabe
SchraubenNenn- und
Max. zulässige Wellenverlagerungen
von – bis
anzugsmomente
Maximaldrehmomente
Spann- Passgelber
roter
gelber
roter
KlemmringfederZahnkranz Zahnkranz
Zahnkranz
Zahnkranz
nabe
nabe Pos. Pos. Pos. Pos.
nabe
Axial Radial Winklig Radial Winklig
TKN TK max. TKN TK max. ∆Ka
Pos. 21 Pos. 23 Pos. 26 14
18
22
25
∆Kr
∆Kw
∆Kr
∆Kw
[mm]
[mm]
[mm] [Nm] [Nm] [Nm] [Nm] [Nm] [Nm] [Nm] [Nm] [mm] [mm]
[°]
[mm]
[°]
45 – 80
45 – 75 38 – 80
25
80
200
120
900
1800
1040
2080
± 2,6
0,25
1,0
0,18
0,9
Tabelle 4
3
Zahnkranz (Pos. 20) der elastischen spielfreien Wellenkupplung Type 494._ _ 4.
4
Größe
Zulässiger Temperaturbereich
Zahnkranzhärte
[Shore]
Farbe
92 Sh A
gelb
-40 bis +90 °C
-50 bis +120 °C
98 Sh A
rot
-30 bis +90 °C
-40 bis +120 °C
4
Dauertemperatur
Max. Temperatur kurzzeitig
Tabelle 5
Bohrung Nabe
von – bis
Pos.32
Größe
[mm]
5
60 – 100
elastische Wellenkupplung Type 494._ _ 4.2
Nenn- und MaximalSchraubenanzugsmomente
Max. zulässige Wellenverlagerungen
drehmomente
Axial
Radial
Winklig
Pos. 14 Pos. 18 Pos. 28 Pos. 29
TKN
TK max.
∆Ka
∆Kr
∆Kw
[Nm]
[Nm]
[Nm]
[Nm]
[Nm]
[Nm]
[mm]
[mm]
[°]
71
143
143
122
3700
8650
±2
0,3
0,07
Tabelle 6
drehsteife Wellenausgleichskupplung Type 496._ _ 4.2
Nenn- und
Schraubenanzugsmomente
Stoßdrehmomente
Bohrung Nabe
von – bis
Pos. 36
Pos. 39
Pos. 14
Pos. 18
Pos. 35
Pos. 41/44
Größe
[mm]
[mm]
[Nm]
[Nm]
[Nm]
[Nm]
TKN
[Nm]
TKS
[Nm]
Max. zulässige
Wellenverlagerungen
Axial Radial Winklig**
∆Ka
∆Kr
∆Kw
[mm] [mm]
[°]
4
55 – 90
35 –70
25
87
25
35
1600
2400
± 1,5
0,30
0,7
5
50 – 85
45 – 90
71
110
35
120
3500
5250
± 1,2
0,25
0,5
** Die Werte beziehen sich auf 1 Lamellenpaket.
08/02/2011 GC/NH/GH
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Einbau- und Betriebsanleitung für
EAS®-compact® Freischaltkupplung, Type 49_._ _4._ Größe 4 und 5
(B.4.14.6.D)
Ausführung
Montage der Abtriebselemente (Bild 10)
Die EAS®-compact® Freischaltkupplung ist ausgeführt als
mechanisch freischaltende Überlastkupplung nach dem
Kugel-Senkungs-Prinzip.
Das Abtriebselement wird auf die Rillenkugellager (8) zentriert
(Passung H7/h5) und mit dem Druckflansch (2) verschraubt.
Hinweis!
Beachten Sie die maximale Einschraubtiefe
im Druckflansch (2) (Bild 1, Seite 2 und
Tabelle 2, Seite 4).
Lieferzustand
Funktion
Die Kupplung hat die Aufgabe den Antriebsstrang vor unzulässig
hohen Drehmomentstößen zu schützen, die durch
unvorhergesehene Blockierungen entstehen können. Nach
erfolgtem Überlastfall wird der Übertragungsmechanismus
vollständig getrennt, es wirkt lediglich die Lagerreibung.
Das heißt, bei dieser Kupplungsvariante treten keine
Wiedereinraststöße oder metallische Gleitbewegungen an den
Drehmomentübertragungsgeometrien der Kupplung auf.
Im Betrieb wird das eingestellte Drehmoment von der Motorwelle
über die EAS®-compact® Freischaltkupplung (Druckflansch (2))
spielfrei auf den Abtrieb übertragen. Bei Überschreiten des
eingestellten Grenzdrehmomentes (Überlast) rastet die
Kupplung aus. An- und Abtrieb sind restmomentfrei getrennt.
Ein angebauter Endschalter nimmt die Ausrastbewegung auf
und schaltet den Antrieb ab.
Nachlaufende Massen können frei auslaufen.
Liegt die resultierende Radialkraft vom Abtriebselement
annähernd in der Mitte der Kugellager (8) und unter der maximal
zulässigen Radiallast nach Tabelle 2, kann auf eine zusätzliche
Lagerung des Abtriebselementes verzichtet werden.
Es dürfen keine nennenswerten Axialkräfte (siehe Tabelle 2)
vom Abtriebselement auf den Druckflansch (2) der
Kupplung eingeleitet werden.
Bei sehr kleinem Durchmesser wird das Abtriebselement über
einen kundenseitigen Zwischenflansch mit dem Druckflansch (2)
der Kupplung verschraubt.
Als Lagerung für das Abtriebselement eignen sich Kugellager,
Nadellager oder Laufbuchsen, je nach Einbausituation und
Einbauraum.
Um ein axiales Wandern des Abtriebselementes
(Druckflansches (2)) in Richtung Druckscheibe (3) während
der Freischaltung zu verhindern, ist darauf zu achten, dass
die Lagerung des Abtriebselementes als Festlager (Bild 10)
ausgeführt wird.
Hinweis!
Beachten Sie die Anschlussmaße
„a“ und „e“ für die Abtriebselemente
(Bild 10 und Tabelle 7, Seite 5).
Abdrückgewinde
Die Kupplung ist komplett montiert und auf das in der Bestellung
vorgeschriebene Drehmoment eingestellt.
Schreibt der Kunde bei der Bestellung keine Drehmomenteinstellung vor, wird die Kupplung auf ca. 70 % des maximalen
Drehmoments voreingestellt.
Die Einstellmutter (7) ist mit Maß „a“ (70 % des maximalen
Drehmoments, siehe Bild 1 und Bild 16) gekennzeichnet.
Lieferzustand kontrollieren!
VORSICHT
Die Kupplung besitzt nach erfolgtem
Überlastfall keine lasthaltende Funktion.
2
8
Wiedereinrastung
VORSICHT
1
e
Die Wiedereinrastung darf nur im Stillstand
oder bei geringer Differenzdrehzahl
(< 10 min-1) erfolgen.
13
Die Wiedereinrastung der EAS®-compact® Freischaltkupplung
erfolgt mit Hilfe von 3 Sechskantschrauben (Bild 1; Bereitstellung
kundenseitig: M8 für Größe 4 und 5), gleichmäßig eingedreht in
die Einstellmutter (7) durch axialen Druck auf die
Druckscheibe (3).
Eventuell ist ein geringfügiges Verdrehen zwischen Antriebsseite
und Abtriebsseite der Kupplung erforderlich.
VORSICHT
Nach erfolgtem Wiedereinrastvorgang sind
die drei Sechskantschrauben sofort wieder zu
entfernen, da sonst die Kupplung außer
Funktion gesetzt wird (Blockierung).
14
3
17
a
Bild 10
Tabelle 7
Anschlussmaße
Allgemeine Einbauhinweise
a
®
Die Bohrung der Nabe EAS (1) und der Kupplungsnaben
werden mit einer H7-Passung bei der Ausführung mit
Spannringen (23, 36) und Passfedernuten (26, 32, 39) bzw.
einer F7-Passung bei der Ausführung mit Klemmnabe (21)
gefertigt. Die Oberflächenrautiefe in den Bohrungen ist in
Ra = 1,6 µm gefertigt.
08/02/2011 GC/NH/GH
Seite 5 von 15
H7
+0,1
e
h5
Größe
[mm]
[mm]
4
12 +0,1
130
5
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13 +0,1
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H7
h5
H7
160
h5
Einbau- und Betriebsanleitung für
EAS®-compact® Freischaltkupplung, Type 49_._ _4._ Größe 4 und 5
Befestigung auf der Welle
®
®
EAS -compact Kupplungen werden serienmäßig mit
Konusbuchsen oder mit Passfedernuten geliefert.
Folgende Punkte sind bei der Montage von Konusbuchsen
zu beachten:
Wellenpassungen von h8 bis k6 sind zulässig.
Oberfläche der Wellen: feingedreht oder geschliffen
(Ra = 0,8 µm).
Wellenwerkstoff: Streckgrenze mindestens 400 N/mm2,
z. B. St 60, St 70, C 45, C 60.
Fügen der beiden Kupplungsnaben
®
®
EAS -compact Type 494._ _4._
3
(Bilder 3 bis 5)
4
Der elastische Zahnkranz (20) wird durch das Fügen der
Bauteile 21/23/26 mit dem Bauteil 19 zwischen den metallischen
Klauen vorgespannt. Hierbei muss eine axiale Montagekraft
aufgebracht werden.
Diese Kraft kann durch leichtes Einfetten des Zahnkranzes
verringert werden.
- EAS®-compact® Type 494._ _4.
Hinweis!
PU-verträgliche Schmierstoffe (z. B.
Mobilgrease HP222) verwenden!
Vor dem Einbau der Kupplung müssen Wellen und
Bohrungen entfettet bzw. Konservierungsschichten entfernt
werden.
Fettige oder ölige Bohrungen bzw. Wellen übertragen die
im Katalog definierten Drehmomente nicht.
Hinweis!
Nach dem Zusammenschieben beider
Kupplungsnaben darf auf
den Zahnkranz (20) kein unzulässig hoher
axialer Druck ausgeübt werden.
Kupplung bzw. Kupplungsnaben mit geeigneter Vorrichtung
auf beide Wellenenden aufziehen und in die richtige Stellung
bringen.
Spannschrauben (Pos. 14) in 2 Stufen überkreuz und
anschließend in 3 bis max. 6 Anzugsumläufen mittels
Drehmomentschlüssel gleichmäßig auf das in Tabelle 2
angegebene Drehmoment anziehen.
Abstandsmaß "E" nach Bild 3 und Tabelle
8 einhalten!
Die übertragbaren Drehmomente der Wellen-NabenVerbindungen stehen in Abhängigkeit der
Bohrungsdurchmesser und der Qualität der verwendeten
Antriebswellen. Beachten Sie hierzu die jeweiligen
Übertragungstabellen im gültigen Produktkatalog.
Hinweis!
Die Kupplung bzw. Kupplungsnabe führt
beim Anziehen der Konusbuchse (13) eine
axiale Verschiebung in Richtung
Konusbuchse (13) aus.
Demontage
Tabelle 8
Maß "E" (Bild 3)
Alle Spannschrauben (14) lösen.
2)
Die neben den Abdrückgewinden befindlichen
Spannschrauben (14) herausdrehen und in die
Abdrückgewinde bis zum Anliegen eindrehen.
Danach diese Schrauben bis zum Lösen der
Spannverbindung anziehen.
Hinweis!
PU-verträgliche Schmierstoffe (z. B.
Mobilgrease HP222) verwenden!
Hinweis!
Auf den Zwischenring (31) im fertig
montierten Zustand darf kein unzulässig
hoher axialer Druck ausgeübt werden.
Abstandsmaß "Z" nach Bild 6 und Tabelle
9 einhalten!
Bei EAS®-compact® mit Passfedernut muss die Kupplung nach
dem Aufziehen auf die Welle axial fixiert werden, z. B. mit einem
Pressdeckel und einer Schraube, eingedreht in das
Zentriergewinde der Welle (EAS®-seitig) und/oder einem
Gewindestift (Stellschraube, lastic-seitig siehe Bilder 5 und 11).
26
20
Tabelle 9
Maß "Z" (Bild 6)
[mm]
1
E
Bild 11
08/02/2011 GC/NH/GH
Seite 6 von 15
Größe 4
35
Der elastische Zwischenring (31) wird durch das Fügen des
Bauteiles 32 mit dem Bauteil 19 zwischen den metallischen
Klauen vorgespannt. Hierbei muss eine axiale Montagekraft
aufgebracht werden.
Diese Kraft kann durch leichtes Einfetten des Zwischenrings (31)
verringert werden.
Wellenmontage über Passfederverbindung
27
[mm]
- EAS®-compact® Type 494._ _4.2 (Bilder 6 und 7)
In den Konusbuchsen (13) befinden sich neben den
Spannschrauben (14) Abdrückgewinde.
1)
(B.4.14.6.D)
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Größe 5
4
Einbau- und Betriebsanleitung für
EAS®-compact® Freischaltkupplung, Type 49_._ _4._ Größe 4 und 5
Zusammenführen der beiden Kupplungsteile
®
®
EAS -compact Type 496._ _4.2 (Bilder 8 und 9)
Verlagerungselastischen Teil und Überlastkupplung
zusammenführen und mit Zylinderschrauben (Pos. 18) mit dem
in der Tabelle 6 angegebenen Anzugsmoment verschrauben.
Die Zylinderschrauben (Pos. 18) müssen mit einer
Schraubensicherung, z. B. Loctite 243, versehen werden.
Hinweis!
Die Kupplung bzw. Kupplungsnabe führt
beim Anziehen der Konusbuchse (13, Bild 8)
eine axiale Verschiebung in Richtung
Konusbuchse (13) aus.
Bei der EAS®-compact® Kupplung mit
Lamellenpaket (Type 496._ _4.2) ist wegen
diesem oben genannten Effekt darauf zu
achten, dass erst die Konusbuchse komplett
angezogen wird (13), dann die andere
(Lamellenpaket -) Seite.
Zulässige Wellenverlagerungen Type 494._ _4._
EAS®-compact® Kupplungen der Type 494._ _ 4._ gleichen
radialen, axialen und winkligen Wellenversatz aus (Bild 12),
ohne dabei ihre Spielfreiheit zu verlieren. Jedoch dürfen die in
Tabelle 10 angegebenen zulässigen Wellenverlagerungen nicht
gleichzeitig den Maximalwert erreichen.
Treten mehrere Versatzarten gleichzeitig auf, beeinflussen sie
sich gegenseitig, d. h. die zulässigen Werte der Verlagerung
sind entsprechend Bild 13 voneinander abhängig.
Die Summe der tatsächlichen Verlagerungen in Prozent vom
Maximalwert darf 100 % nicht überschreiten.
Die in Tabelle 10 angegebenen zulässigen Verlagerungswerte
beziehen sich auf einen Kupplungseinsatz bei
Nenndrehmoment, einer Umgebungstemperatur von +30 °C und
einer Betriebsdrehzahl von 1500 min-1. Bei anderen bzw.
extremeren Kupplungs-Einsatzbedingungen halten Sie bitte
Rücksprache mit dem Werk.
Tabelle 10
Max. zulässige
Wellenverlagerungen
für Type 494._ _4._
"x"
"y"
"∆ z"
"α
α"
Type 494._ _4.
z1
∆z
α
y
x
3
4
Größe 4
gelber
roter
Zahnkranz Zahnkranz
[mm]
± 2,6
[mm]
0,25
0,18
[mm]
[°]
1,0
0,9
Type
494._ _4.2
Größe 5
±2
0,3
0,3
-
Zulässige Wellenverlagerungen Type 496._ _ 4.2
EAS®-compact® Kupplungen der Type 496._ _ 4.2 gleichen
radialen, axialen und winkligen Wellenversatz aus (Bild 14),
ohne dabei ihre Spielfreiheit zu verlieren. Jedoch dürfen die in
Tabelle 11 angegebenen zulässigen Wellenverlagerungen nicht
gleichzeitig den Maximalwert erreichen. Treten mehrere
Versatzarten gleichzeitig auf, beeinflussen sie sich gegenseitig,
d. h. die zulässigen Werte der Verlagerung sind entsprechend
Bild 13 voneinander abhängig. Die Summe der tatsächlichen
Verlagerungen in Prozent vom Maximalwert darf 100 % nicht
überschreiten (siehe unteres Beispiel).
Die in Tabelle 11 angegebenen zulässigen Verlagerungswerte
beziehen sich auf einen Kupplungseinsatz bei
Nenndrehmoment, einer Umgebungstemperatur von +30 °C und
einer Betriebsdrehzahl von 1500 min-1. Bei anderen bzw.
extremeren Kupplungs-Einsatzbedingungen halten Sie bitte
Rücksprache mit dem Werk.
Tabelle 11
Max. zulässige Wellenverlagerungen
für Type 496. _ _ 4.2
Axialversatz ∆ Ka
Größe
4
5
[mm]
Wert bezieht sich auf Kupplungen mit 2 Lamellenpaketen.
Nur als statischer bzw. quasistatischer Wert zulässig.
Radialversatz ∆ Kr
Type 494._ _ 4._
(B.4.14.6.D)
± 1,5 ± 1,2
[mm]
Wert bezieht sich auf Kupplungen mit 2 Lamellenpaketen
und Verbindungsplatte.
Winkelversatz ∆ Kw pro Lamellenpaket
[°]
Wert bezieht sich auf Kupplungen mit 1 Lamellenpaket.
0,30 0,25
0,7
0,5
Type 496. _ _ 4.2
Axialverlagerung
Radialverschiebung
∆Kw
∆K r
w
Differenzmaß ∆ z = z1 - z2
Maße z1 und z2 vertikal und horizontal
um 180° versetzt messen.
∆K
2x
∆K a
z2
Winkelverlagerung
Bild 12
Axialverschiebung
Radialverlagerung
Winkelverlagerung
Bild 14
Beispiel: Type 496. _ _ 4. 2, Größe 5:
Auftretender Axialversatz Ka = 0,5 mm entspricht 40 % vom
zulässigen Maximalwert Ka max = 1,2 mm.
Auftretender Winkelversatz im Lamellenpaket Kw = 0,1°
entspricht 20 % vom zulässigen Maximalwert Kw max = 0,5°.
=> zulässiger Radialversatz Kr = 40 % vom Maximalwert
Kr max = 0,25 mm => Kr = 0,10 mm
∆ z [%]
winkliger Versatz
80
60
0%
%
25
40
30%
Ausrichten der Kupplungen Type 49_._ _4._
%
30
%
75
20
%
50
y [%] radialer Versatz
100
20
40% 60
80
x [%] axialer Versatz
Bild 13
08/02/2011 GC/NH/GH
Seite 7 von 15
100
Ein genaues Ausrichten der Kupplung erhöht die Lebensdauer
der Kupplung erheblich und verringert die Belastung für die
Wellenlagerungen.
In Antrieben mit sehr hoher Drehzahl empfiehlt sich eine
Ausrichtung der Kupplung mit der Messuhr oder speziellen
Ausrichtgeräten. Normalerweise ist jedoch eine Ausrichtung der
Kupplung mit einem Haarlineal in zwei senkrecht zueinander
stehenden Ebenen ausreichend.
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Einbau- und Betriebsanleitung für
EAS®-compact® Freischaltkupplung, Type 49_._ _4._ Größe 4 und 5
Tellerfederschichtung (Bild 15)
Eine richtige Tellerfederschichtung ist Vorraussetzung für ein
einwandfreies Funktionieren der Kupplung und für eine
problemlose Drehmomenteinstellung.
Bei allen Größen ist für den unteren Drehmomentbereich eine
Tellerfeder (Type 49_.5_ 4._), für den mittleren
Drehmomentbereich sind zwei Tellerfedern (Type 49_.6_ 4._),
für den hohen Drehmomentbereich sind vier Tellerfedern (Type
49_.7_ 4._) und für den maximalen Drehmomentbereich sind
fünf Tellerfedern (Type 49_.8_ 4._) montiert.
Drehmomenteinstellung (werkseitig)
(B.4.14.6.D)
1-fach geschichtet
2-fach geschichtet
Type 49_ .5_ 4._
Type 49_ .6_ 4._
4-fach geschichtet
5-fach geschichtet
Type 49_ .7_ 4._
Type 49_ .8_ 4._
Die Kupplung wird auf das bei der Bestellung vorgeschriebene
Drehmoment eingestellt.
Die Einstellung erfolgt über das Maß “a” durch Verdrehen der
Gewindestifte (Pos. 7.2, Bild 1 und Bild 16).
Die Einstellmutter (7) verbleibt in bündig gedrehter Position mit
der Nabe (1).
Die eingebauten Tellerfedern (Pos. 11) werden im negativen
Bereich der Kennlinie betrieben, d. h. eine stärkere Vorspannung der Tellerfeder bewirkt ein Absinken der Federkraft.
Drehen der Gewindestifte (Pos. 7.2) im Uhrzeigersinn
bewirkt also eine Verringerung des Drehmomentes (Bild 17,
Maß „a - . , .“ laut Einstelltabelle (Pos. 15) und Bild 18).
Bild 15
Drehen der Gewindestifte (Pos. 7.2) gegen den Uhrzeigersinn erhöht das Drehmoment (Bild 17, Maß „a + . , .“ laut
Einstelltabelle (Pos. 15) und Bild 18).
15
Maß “a”
(Maß "a" ist für 70 % vom MG Grenzdrehmoment für Überlast auf Einstellmutter (Pos. 7)
eingebracht)
Blickrichtung auf die Einstellmutter (7) wie im Bild 1 und Bild 16.
Blickrichtung
Verstellen des Drehmoments (Bild 16)
VORSICHT
Ein Verstellen des Drehmomentes erfolgt
ausschließlich über die Gewindestifte
(Pos. 7.2) und nicht über die Einstellmutter
(Pos. 7).
Alle Sechskantmuttern (6 Stück, Pos.7.3) lösen.
Maß “a” aus der Einstelltabelle (Pos. 15, Bild 16)
entnehmen (aufgeklebte Einstelltabelle (Pos.15) auf
Einstellmutter (Pos.7), siehe auch Bild 18).
Alle Gewindestifte (6 Stück, Pos. 7.2) gleichmäßig mit Hilfe
eines Innensechskantschlüssels auf das gewünschte Maß
“a” einstellen.
Gewindestifte (6 Stück, Pos. 7.2) wieder mit
Sechskantmuttern (Pos. 7.3) kontern (sichern).
7.2
11
7.3
7
1
Einstellmutter (7) mit
Nabe (1) bündig gedreht
Bild 16
Zustellung bis
Betriebsbereich
Grafik über
Federkennlinie
Kraft F
Hinweis!
Ein Verstellen der Einstellmutter (Pos. 7)
bzw. Verspannen der Tellerfedern (Pos. 11)
außerhalb des Betriebsbereiches der
Tellerfederkennlinie (siehe Bild 17) setzt die
Kupplung außer Funktion.
a+.,.
a (70%)
Das Kontrollmaß “a” (Kennzeichnung auf
Einstellmutter) kann aufgrund von Bautoleranzen bzw. vom Verschleiß der
Kupplung Abweichungen aufweisen.
a-.,.
Nach Demontage der Kupplung (z. B. durch
Tellerfeder- bzw. Tellerfederschichtungswechsel) muss die Kupplung
über das Maß „a“ (lt. Kennzeichnung auf
Einstellmutter und Einstelltabelle) neu
voreingestellt und kalibriert werden.
Betriebsbereich
Bild 17
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Federweg S
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EAS®-compact® Freischaltkupplung, Type 49_._ _4._ Größe 4 und 5
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Einstelltabelle Größe 4:
Einstelltabelle Größe 5:
Bild 18
Endschalter (Pos. 17; Bilder 1 und 19)
Wartungs- und Kontrollintervalle
Um Auslaufzeiten nach erfolgter Überlast zu begrenzen, muss
an die Überlastkupplung ein Endschalter angebaut werden.
Der berührungslose Endschalter muss derartig an der
Schaltkante der Kupplung (Bild 19) angebaut werden, dass im
Normalbetrieb durch übliche Rundlauffehler der Kupplung kein
Signalwechsel am Endschalter verursacht wird.
Im Überlastfall führt die Druckscheibe (3) einen Hub (siehe
Tabelle 1, Seite 4) in Richtung Einstellmutter (7) aus (Bild 1),
welcher zum Signalwechsel am Endschalter genützt wird. Der
Signalwechsel soll spätestens nach einem axialen Hub der
Druckscheibe (3) von 0,5 mm erfolgen. Gleichzeitig ist ein
radialer Mindestabstand von 0,5 mm einzuhalten, damit ein
Anlaufen des berührungslosen Endschalters vermieden wird.
Die Wartungsintervalle beziehen sich auf das Überprüfen des
eingestellten Kupplungsdrehmomentes, Überprüfen der WellenNabenverbindung und Überprüfen der Schraubenanzugsmomente. Die vorgegebenen Anzugsmomente nach Tabellen 2,
3, 5 und 6 sind einzuhalten. Nachschmierarbeiten an der
Kupplung dürfen nur durch speziell geschultes Personal
durchgeführt werden und sind nur unter extremen
Betriebsbedingungen wie starker Staub, Schmutz oder bei sehr
hohen Betriebsdrehzahlen erforderlich. Im beschriebenen Fall
müssen die Kugelübertragungsgeometrien nachgeschmiert
werden.
Folgende Wartungs- und Kontrollintervalle sind einzuhalten:
Montage des Endschalters
Stellen Sie die Schalterabstände für den berührungslosen
Endschalter nach Bild 19 ein. Der Abstand der Druckscheibe (3)
vom Schaltpunkt kann mit einer Sechskantschraube SW7 fein
einjustiert werden.
berührungsloser Endschalter (beispielhafter Anbau)
1.) Sichtkontrolle, Überprüfung der Montageparameter
(Anzugsmomente), Laufverhalten der Kupplung,
Auslösen der Kupplung, eingestelltes Drehmoment
vor der ersten Inbetriebnahme.
2.) Sichtkontrolle, Überprüfung der Anzugsmomente,
Auslösen der Kupplung, Drehmomentkontrolle und
wenn nötig Nachschmierarbeiten
nach 2000 Stunden, nach 100 Überlastfällen oder
spätestens 1/2-jährlich.
Entsorgung
SW7
0,5
3
Elektronische Bauelemente
(Endschalter):
Die unzerlegten Produkte können nach Schlüssel Nr. 160214
(gemischte Materialen) bzw. Bauteile nach Schlüssel Nr. 160216
der Verwertung zugeführt, oder durch ein zertifiziertes
Entsorgungsunternehmen entsorgt werden.
Alle Stahlbauteile:
Stahlschrott
(Schlüssel Nr. 160117)
Alle Aluminiumbauteile:
Nichteisenmetalle
(Schlüssel Nr. 160118)
Dichtungen, O-Ringe, V-Seal, Elastomere:
Kunststoff
(Schlüssel Nr. 160119)
Bild 19
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Einbau- und Betriebsanleitung für
EAS®-compact® Freischaltkupplung, Type 49_._ _4._ Größe 4 und 5
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Betriebsstörungen Type 490._ _ 4.2
Fehler
Behebung
Mögliche Ursachen
Falsche Drehmomenteinstellung
Vorzeitiges Auslösen
der Kupplung
Einstellmuttereinstellung hat sich verändert
(Position)
1)
2)
3)
4)
Anlage außer Betrieb setzen
Drehmomenteinstellung überprüfen
Einstellmutter sichern
Kann keine Fehlerursache festgestellt werden, muss die
Kupplung im Herstellerwerk überprüft werden
1)
2)
Anlage außer Betrieb setzen
Überprüfung ob Fremdkörper die Funktion des
Freischaltmechanismus beeinflussen
Drehmomenteinstellung überprüfen
Einstellmutter sichern
Kann keine Fehlerursache festgestellt werden, muss die
Kupplung im Herstellerwerk überprüft werden
Kupplung verschlissen
Falsche Drehmomenteinstellung
Kupplung löst im
Überlastfall nicht aus
Einstellmuttereinstellung hat sich verändert
(Position)
Freischaltmechanismus durch Fremdkörper
blockiert
3)
4)
5)
Kupplung verschlissen
Laufgeräusche im
Überlastfall bei
auslaufender
Kupplung
Lagerung am Abtriebsflansch verschlissen
oder vorgeschädigt
Anlage außer Betrieb setzen
Überprüfung der Kupplung im Herstellerwerk
1)
2)
3)
4)
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplungsbefestigung überprüfen
Anzugsmomente der Schrauben überprüfen
Drehmomenteinstellung und sicheren Sitz der Einstellmutter
überprüfen
Freischalt-Mechanismus verschlissen
Fixierung der Kupplung unzureichend
Laufgeräusche im
Normalbetrieb
1)
2)
Schrauben haben sich gelöst
Einstellmutter hat sich gelöst
Hinweis!
Bei Verwendung von Ersatzteilen und Zubehör, die nicht von mayr ® geliefert wurden, und für die daraus entstehenden
Schäden übernimmt mayr ® weder eine Haftung noch eine Gewährleistung.
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Mögliche Betriebsstörungen Type 494._ _ 4.2 / Größe 5
Fehler
Behebung
Mögliche Ursachen
1)
2)
Ausrichtfehler
3)
Veränderung der
Laufgeräusche
und/oder auftretende
Vibrationen
Verschleiß des Elastikums, kurzfristige
Drehmomentübertragung durch
Metallkontakt
1)
2)
3)
4)
5)
1)
2)
Unwucht
3)
4)
1)
2)
3)
Anlage außer Betrieb setzen
Wuchtzustand der Anlagenkomponenten überprüfen und
gegebenenfalls korrigieren
Kupplungsteile auf Verschleiß überprüfen
Ausrichtung überprüfen, ggf. korrigieren
4)
Verschleiß des Elastikums,
Drehmomentübertragung durch
Metallkontakt
1)
2)
3)
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplung komplett auswechseln
Ausrichtung überprüfen
Bruch der Nocken durch hohe
Schlagenergie / Überlastung
1)
2)
3)
4)
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplung komplett auswechseln
Ausrichtung überprüfen
Grund der Überlast ermitteln
1)
2)
3)
4)
Anlage außer Betrieb setzen
Betriebsparameter überprüfen und angemessene Kupplung
auswählen (Einbauraum beachten)
Neue Kupplung montieren
Ausrichtung überprüfen
1)
2)
3)
4)
5)
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplungsauslegung überprüfen
Kupplung komplett auswechseln
Ausrichtung überprüfen
Bedienungspersonal einweisen und schulen
Nockenbruch
Betriebsparameter entsprechen nicht der
Kupplungsleistung
Bedienungsfehler an der Anlageneinheit
indem Kenndaten der Kupplung
überschritten werden
Seite 11 von 15
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplung demontieren und Reste des Elastikums entfernen
Kupplungsteile prüfen und beschädigte Kupplungsteile
austauschen
Neues Elastikum einsetzen, Kupplungsteile montieren
Ausrichtung überprüfen, ggf. korrigieren
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplungsausrichtung prüfen
Verbindungsschrauben auf das vorgeschriebene
Drehmoment anziehen bzw. Sicherungsgewindestift
anziehen und mit Sicherungslack gegen Selbstlösung
sichern
Kupplung auf Verschleiß überprüfen
Lose Verbindungsschrauben
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Anlage außer Betrieb setzen
Grund des Ausrichtfehlers beheben.(z. B. lose
Fundamentschraube, Bruch der Motorbefestigung,
Wärmeausdehnung von Anlagenbauteilen, Veränderung
des Einbaumaßes "Z" der Kupplung)
Kupplung auf Verschleiß überprüfen
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(B.4.14.6.D)
Mögliche Betriebsstörungen Type 494._ _ 4.2 / Größe 5 (Fortsetzung)
1)
2)
Ausrichtfehler
3)
4)
Vorzeitiger Verschleiß
des Elastikums
z. B. Kontakt mit aggressiven
Flüssigkeiten/Ölen, Ozoneinwirkung, zu
hohe Umgebungstemperatur usw., die
physikalische Veränderungen des
Elastikums bewirken
1)
2)
3)
4)
5)
6)
1)
2)
3)
Überschreiten der für das Elastikum
zulässigen Umgebungs- bzw.
Kontakttemperaturen
Vorzeitiger Verschleiß
des Elastikums
(Materialverflüssigung
im Inneren des
Elastikumnockens)
4)
5)
6)
1)
2)
3)
Antriebsschwingungen
4)
5)
6)
Anlage außer Betrieb setzen
Grund des Ausrichtfehlers beheben
(z. B. lose Fundamentschraube, Bruch der
Motorbefestigung, Wärmeausdehnung von
Anlagenbauteilen, Veränderung des Einbaumaßes "Z" der
Kupplung)
Kupplung auf Verschleiß überprüfen
Neues Elastikum einsetzen
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplung demontieren und Reste des Elastikums entfernen
Kupplungsteile prüfen und beschädigte Kupplungsteile
austauschen
Neues Elastikum einsetzen, Kupplungsteile montieren
Ausrichtung überprüfen, ggf. korrigieren
Sicherstellen, dass weitere physikalische Veränderungen
des Elastikums ausgeschlossen sind.
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplung demontieren und Reste des Elastikums entfernen
Kupplungsteile prüfen und beschädigte Kupplungsteile
austauschen
Neues Elastikum einsetzen, Kupplungsteile montieren
Ausrichtung überprüfen, ggf. korrigieren
Umgebungs- bzw. Kontakttemperaturen prüfen und
regulieren (evtl. auch Abhilfe mit anderen
Elastikumwerkstoffen)
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplung demontieren und Reste des Elastikums entfernen
Kupplungsteile prüfen und beschädigte Kupplungsteile
austauschen
Neues Elastikum einsetzen, Kupplungsteile montieren
Ausrichtung überprüfen, ggf. korrigieren
Schwingungsursache ermitteln (evtl. Abhilfe durch
Elastikum mit niedrigerer oder höherer Shorehärte)
Hinweis!
Bei Verwendung von Ersatzteilen und Zubehör, die nicht von mayr ® geliefert wurden, und für die daraus entstehenden
Schäden übernimmt mayr ® weder eine Haftung noch eine Gewährleistung.
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3
Mögliche Betriebsstörungen Type 494._ _ 4. / Größe 4
4
Fehler
Behebung
Mögliche Ursachen
1)
Anlage außer Betrieb setzen
2)
Grund des Ausrichtfehlers beheben
(z. B. lose Fundamentschraube, Bruch der Motorbefestigung,
Wärmeausdehnung von Anlagenbauteilen, Veränderung des
Einbaumaßes "E" der Kupplung)
3)
Kupplung auf Verschleiß überprüfen
1)
Anlage außer Betrieb setzen
2)
Kupplung demontieren und Reste des Zahnkranzes entfernen
3)
Kupplungsteile prüfen und beschädigte Kupplungsteile
austauschen
4)
Zahnkranz einsetzen, Kupplungsteile montieren
5)
Ausrichtung überprüfen, ggf. korrigieren
1)
Anlage außer Betrieb setzen
2)
Kupplungsausrichtung prüfen
3)
Spann- und Klemmschrauben zur axialen Sicherung der Naben
auf das vorgeschriebene Drehmoment anziehen bzw.
Sicherungsgewindestift anziehen und mit Sicherungslack gegen
Selbstlösung sichern
4)
Kupplung auf Verschleiß überprüfen
1)
Anlage außer Betrieb setzen
2)
Kupplung komplett auswechseln
3)
Ausrichtung überprüfen
1)
Anlage außer Betrieb setzen
2)
Kupplung komplett auswechseln
3)
Ausrichtung überprüfen
4)
Grund der Überlast ermitteln
1)
Anlage außer Betrieb setzen
2)
Betriebsparameter überprüfen und angemessene Kupplung
auswählen (Einbauraum beachten)
3)
Neue Kupplung montieren
4)
Ausrichtung überprüfen
Ausrichtfehler
Veränderung der
Laufgeräusche
und/oder auftretende
Vibrationen
Zahnkranzverschleiß, kurzzeitige
Drehmomentübertragung durch
Metallkontakt
Spann- und Klemmschrauben bzw.
Sicherungsgewindestift zur axialen
Sicherung der Naben lose
Zahnkranzverschleiß,
Drehmomentübertragung durch
Metallkontakt
Bruch der Nocken durch hohe
Schlagenergie / Überlastung / zu hohe
Wellenverlagerung
Nockenbruch
Betriebsparameter entsprechen nicht
der Kupplungsleistung
Überschreiten der Kupplungskenndaten
durch Bedienungsfehler
Vorzeitiger
Zahnkranzverschleiß
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Seite 13 von 15
1)
Anlage außer Betrieb setzen
2)
Kupplungsauslegung überprüfen
3)
Kupplung komplett auswechseln
4)
Ausrichtung überprüfen
5)
Bedienungspersonal einweisen und schulen
1)
Anlage außer Betrieb setzen
2)
Grund des Ausrichtfehlers beheben
(z. B. lose Fundamentschraube, Bruch der Motorbefestigung,
Wärmeausdehnung von Anlagenbauteilen, Veränderung des
Einbaumaßes "E" der Kupplung)
3)
Kupplung auf Verschleiß überprüfen
Ausrichtfehler
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EAS®-compact® Freischaltkupplung, Type 49_._ _4._ Größe 4 und 5
(B.4.14.6.D)
3
Mögliche Betriebsstörungen Type 494._ _ 4. / Größe 4 (Fortsetzung)
4
z. B. Kontakt mit aggressiven
Flüssigkeiten/Ölen, Ozoneinwirkung, zu
hohe Umgebungstemperatur usw.,
die physikalische Veränderungen des
Zahnkranzes bewirken
Vorzeitiger
Zahnkranzverschleiß
Überschreiten der für den Zahnkranz
zulässigen Umgebungs- bzw.
Kontakttemperaturen
siehe Tabelle 4
Vorzeitiger
Zahnkranzverschleiß
(Materialverflüssigung
im Inneren des
Zahnkranznockens)
Antriebsschwingungen
1)
Anlage außer Betrieb setzen
2)
Kupplung demontieren und Reste des Zahnkranzes entfernen
3)
Kupplungsteile prüfen und beschädigte Kupplungsteile
austauschen
4)
Zahnkranz einsetzen, Kupplungsteile montieren
5)
Ausrichtung überprüfen, ggf. korrigieren
6)
Sicherstellen, dass weitere physikalische Veränderungen des
Zahnkranzes ausgeschlossen sind
1)
Anlage außer Betrieb setzen
2)
Kupplung demontieren und Reste des Zahnkranzes entfernen
3)
Kupplungsteile prüfen und beschädigte Kupplungsteile
austauschen
4)
Zahnkranz einsetzen, Kupplungsteile montieren
5)
Ausrichtung überprüfen, ggf. korrigieren
6)
Umgebungs- bzw. Kontakttemperaturen prüfen und regulieren
(evtl. auch Abhilfe mit anderen Zahnkranzwerkstoffen)
1)
Anlage außer Betrieb setzen
2)
Kupplung demontieren und Reste des Zahnkranzes entfernen
3)
Kupplungsteile prüfen und beschädigte Kupplungsteile
austauschen
4)
Zahnkranz einsetzen, Kupplungsteile montieren
5)
Ausrichtung überprüfen, ggf. korrigieren
6)
Schwingungsursache ermitteln (evtl. Abhilfe durch Zahnkranz mit
niedrigerer oder höherer Shorehärte)
Hinweis!
Bei Verwendung von Ersatzteilen und Zubehör, die nicht von mayr ® geliefert wurden, und für die daraus entstehenden
Schäden übernimmt mayr ® weder eine Haftung noch eine Gewährleistung.
08/02/2011 GC/NH/GH
Seite 14 von 15
Chr. Mayr GmbH + Co. KG
Eichenstraße 1
87665 Mauerstetten
Germany
Tel.: 08341 / 804-0
Fax: 08341 / 804-421
http://www.mayr.de
eMail: [email protected]
Einbau- und Betriebsanleitung für
EAS®-compact® Freischaltkupplung, Type 49_._ _4._ Größe 4 und 5
(B.4.14.6.D)
Mögliche Betriebsstörungen Type 496._ _ 4.2
Fehler
Behebung
Mögliche Ursachen
Ausrichtfehler, Fehlmontage
Veränderung der
Laufgeräusche
und/oder auftretende
Vibrationen
Lose Verbindungsschrauben,
geringe Reibkorrosion unter dem
Schraubenkopf und am
Lamellenpaket
1)
2)
3)
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplungsteile prüfen und beschädigte Kupplungsteile austauschen
Verbindungsschrauben auf das vorgeschriebene Drehmoment
anziehen
Ausrichtung überprüfen und ggf. korrigieren
4)
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplungsausrichtung prüfen
Spann- und Klemmschrauben zur axialen Sicherung der Naben auf
das vorgeschriebene Drehmoment anziehen bzw.
Sicherungsgewindestift anziehen und mit Sicherungslack gegen
Selbstlösung sichern
Kupplung auf Verschleiß überprüfen
1)
2)
3)
4)
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplung demontieren und Reste der Lamellenpakete entfernen
Kupplungsteile prüfen und beschädigte Kupplungsteile austauschen
Grund der Überlast ermitteln und beseitigen
1)
2)
3)
4)
Anlage außer Betrieb setzen
Betriebsparameter überprüfen und angemessene Kupplung
auswählen (Einbauraum beachten)
Neue Kupplung montieren
Ausrichtung überprüfen
Bedienungsfehler an der
Anlageneinheit
1)
2)
3)
4)
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplung demontieren und Reste der Lamellenpakete entfernen
Kupplungsteile prüfen und beschädigte Kupplungsteile austauschen
Bedienungspersonal einweisen und schulen
Antriebsschwingungen
1)
2)
3)
4)
5)
Anlage außer Betrieb setzen
Kupplung demontieren und Reste der Lamellenpakete entfernen
Kupplungsteile prüfen und beschädigte Kupplungsteile austauschen
Ausrichtung überprüfen und ggf. korrigieren
Schwingungsursache ermitteln und beseitigen
Bruch des Lamellenpaketes durch
hohe Belastungsstöße/
Überlastung
Risse/Bruch der
Lamellenpakete/
Verbindungsschrauben
Anlage außer Betrieb setzen
Grund des Ausrichtfehlers beheben
Kupplung auf Verschleiß überprüfen
4)
Spannschrauben bzw.
Sicherungsgewindestift zur axialen
Sicherung der Naben lose
Bruch des
Lamellenpaketes
1)
2)
3)
Betriebsparameter entsprechen
nicht der Kupplungsleistung
1)
2)
3)
Hinweis!
Bei Verwendung von Ersatzteilen und Zubehör, die nicht von mayr ® geliefert wurden, und für die daraus entstehenden
Schäden übernimmt mayr ® weder eine Haftung noch eine Gewährleistung.
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