HeartStart-Defibrillator

HeartStart-Defibrillator
HeartStart-Defibrillator
BENUTZERANLEITUNG
Anleitung zum Einrichten, Verwenden und Warten sowie zum Zubehör
M5066A
5. Auflage
Vorderansicht
A
Rückansicht
oben
oben
B
K
C
L
J
D
I I
F
E
G
H
Der HeartStart Defibrillator M5066A
A
Elektrodenkassettengriff.
B Statuslämpchen. Diese grüne
Lampe zeigt die Bereitschaft des
HeartStart an.
Blinkt:
Bereitschaftsmodus
(einsatzbereit)
Leuchtet: in Gebrauch
Aus:
Benutzereingreifen
erforderlich (HeartStart
gibt einen Signalton ab
und i-Taste blinkt)
C
Ein-/Aus-Schalter. Drücken Sie
diese grüne Taste,
um den
HeartStart einzuschalten. Um den
HeartStart auszuschalten, drücken Sie
die grüne Taste erneut und halten Sie
sie eine Sekunde lang gedrückt.
D
Informationstaste. Wenn
diese blaue „i-Taste“
blinkt,
können Sie darauf drücken, um
Informationen zu erhalten. Sie blinkt
außerdem zu Beginn der Pause zur
Patientenbehandlung, wenn die
Herzdruckmassage- und BeatmungsAnweisungen aktiviert sind.
E
Warnlampe. Diese dreieckige
Lampe
blinkt während der
Rhythmusanalyse und leuchtet auf,
wenn ein Schock empfohlen wird, um
daran zu erinnern, den Patienten nicht
zu berühren.
F Schocktaste. Drücken Sie die
blinkende orangefarbene Taste, wenn
der HeartStart Sie auffordert, einen
Schock auszulösen
.
G
Infrarot-Kommunikationsanschluss (IR). Diese besondere
Linse („Auge“) dient zum direkten
Übertragen von HeartStart-Daten an
einen oder von einem Computer.
H Lautsprecher. Wenn das Gerät
in Verwendung ist, ertönen die
Sprachanweisungen aus diesem
Lautsprecher.
I Signalton. Die HeartStartSignaltöne weisen darauf hin, wenn das
Gerät ein Eingreifen erfordert.
J
SMART-Elektrodenkassette.
Diese Einwegkassette enthält
selbsthaftende Elektroden mit
angebrachtem Kabel. Dargestellt mit
Elektrodenkassette für Erwachsene.
K
SMART-Elektrodenkassettenverriegelung. Schieben
Sie die Verriegelung nach rechts, um
die Elektrodenkassette freizugeben.
L Batterie. Die nicht aufladbare
Batterie wird in ein Fach an der
Rückseite des HeartStart eingelegt.
Philips Medical Systems
Ziehen Sie am Griff, um den
HeartStart einzuschalten und die
Kassettenabdeckung zu entfernen.
HeartStart Defibrillator M5066A
Philips Medical Systems
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Philips Medical Systems
HeartStart
M5066A
Automatisierter externer Defibrillator
BENUTZERANLEITUNG
5. Auflage
WICHTIGER HINWEIS:
Philips Medical Systems
Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass die Überlebenschancen für Opfer
eines akuten Herzstillstands direkt davon abhängen, wie schnell eine
Defibrillation erfolgt. Die Überlebenschancen sinken pro Minute um etwa
7 % bis 10 %.
Defibrillation ist keine Garantie für das Überleben. Einige Patienten können
das dem Herzstillstand zugrunde liegende Problem unabhängig von der
verfügbaren Behandlung nicht überleben.
Zu dieser Auflage
Autorisierter EU-Vertreter:
Die Informationen in dieser Anleitung gelten
für das Modell M5066A HeartStart
Defibrillator. Der technische Inhalt bezieht
sich auf alle Modelle in der HeartStart HS1Serie von Defibrillatoren, einschließlich
HeartStart, HeartStart OnSite sowie
HeartStart First Aid. Diese Informationen
können jederzeit geändert werden. Bitte
wenden Sie sich an Philips unter
www.medical.philips.com/heartstart oder an
Ihrem lokalen Vertreter von Philips, um
Informationen über Änderungen zu erhalten.
Philips Medizin Systeme Böblingen GmbH
Hewlett-Packard Straße 2
D-71034 Böblingen
(+49) 7031 463-2254
Bisherige Auflagen
Copyright
© 2007 Philips Electronics North America
Corp.
Kein Teil dieser Publikation darf ohne
Zustimmung des Copyright-Inhabers in
irgendeiner Form oder auf irgendeine Weise
reproduziert, übertragen, kopiert, gespeichert
oder in eine menschliche oder
Computersprache übersetzt werden.
Ungenehmigte Kopien dieser Publikation
verletzen nicht nur urheberrechtliche
Bestimmungen, sondern hindern überdies
Philips Medical Systems daran, Benutzern und
Bedienern genaue und aktuelle Informationen
bereitzustellen.
HEARTSTART M5066A
Der Philips HeartStart ist ausschließlich für den Einsatz
mit von Philips genehmigtem Zubehör konzipiert. Der
HeartStart funktioniert u. U. nicht ordnungsgemäß,
wenn ungenehmigtes Zubehör eingesetzt wird.
Geräteverfolgung
In den USA unterliegt dieses Gerät
Geräteverfolgungsanforderungen durch die Hersteller
und Vertreiber. Wenn der Defibrillator verkauft,
gespendet, gestohlen, exportiert oder zerstört wird
oder verloren geht, bitte Philips Medical Systems oder
den Vertreiber informieren.
Gerätehersteller
Der HeartStart Defibrillator wird von Philips Medical
Systems, Seattle, Washington, USA, hergestellt.
Patente
Dieses Produkt wird unter einem oder mehreren der
folgenden US-Patente hergestellt und vertrieben:
US6047212, US6317635, US5892046, US5891049,
US6356785, US5650750, US6553257, US5902249,
US6287328, US6662056, US5617853, US5951598,
US6272385, US6234816, US6346014, US6230054,
US6299574, US5607454, US5803927, US5735879,
US5749905, US5601612, US6441582, US5889388,
US5773961, US6016059, US6075369, US5904707,
US5868792, US5899926, US5879374, US5632280,
US5800460, US6185458, US5611815, US6556864,
US5607454 sowie weitere beantragte Patente.
Philips Medical Systems
5. Auflage
Veröffentlichungsdatum: Januar 2007
Publikationsnummer: M5066-91904
Fertigungsnummer: 011820-0005
Gedruckt in den USA.
WARNHINWEIS: Amerikanische Bundesgesetze
Schränken den Verkauf dieses Geräts durch oder auf
Anweisung eines Arztes ein.
INHALT
1
Einführung zu HeartStart
Beschreibung ......................................................................................................... 1-1
Akuter Herzstillstand .......................................................................................... 1-1
Einsatzindikationen .............................................................................................. 1-1
Schulung und Übung ............................................................................................ 1-2
Landesweite und örtliche Vorschriften .......................................................... 1-2
Weitere Informationen ...................................................................................... 1-2
2
Einrichten des HeartStart
Philips Medical Systems
Verpackungsinhalt ................................................................................................ 2-1
Einrichten des HeartStart .................................................................................. 2-1
Empfohlenes Zubehör ........................................................................................ 2-4
3
Verwenden des HeartStart
Überblick ............................................................................................................... 3-1
SCHRITT 1: ZIEHEN Sie am grünen Griff ..................................................... 3-2
SCHRITT 2: PLATZIEREN Sie die Elektroden ............................................. 3-3
SCHRITT 3: DRÜCKEN Sie die Schocktaste ............................................... 3-4
Behandlung von Säuglingen und Kindern ....................................................... 3-5
Eintreffen des Rettungsdienstpersonals .......................................................... 3-6
4
Nach dem Einsatz des HeartStart
Nach jedem Einsatz ............................................................................................. 4-1
HeartStart-Datenspeicherung ........................................................................... 4-1
5
Warten des HeartStart
Routinemäßige Wartung .................................................................................... 5-1
Periodische Überprüfungen .............................................................................. 5-1
Reinigen des HeartStart ..................................................................................... 5-2
Entsorgung des HeartStart ................................................................................ 5-2
Hinweise zur Fehlerbehebung .......................................................................... 5-2
i
ii
ANHÄNGE
A Zubehör für den HeartStart
B Terminologie-Glossar
C Glossar der Symbole/Bedienelemente
D Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen
E
Technische Informationen
F
Konfiguration
G Testen und Fehlerbehebung
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
H Zusätzlich erforderliche technische Informationen für
europäische Konformität
1
1
Einführung zu HeartStart
Beschreibung
Der HeartStart Defibrillator M5066A gehört zur HeartStart HS1-Defibrillatorfamilie von Philips. Er ist klein, leicht und batteriebetrieben und für einfachen und
zuverlässigen Betrieb konzipiert.
Philips Medical Systems
Akuter Herzstillstand
Der HeartStart wird beispielsweise zur Behandlung von Kammerflimmern (VF)
verwendet, der häufigsten Ursache akuten Herzstillstands. Akuter Herzstillstand
tritt auf, wenn das Herz unerwartet aufhört zu pumpen. Akuter Herzstillstand ist
jederzeit möglich und kann Säuglinge, Kinder und Erwachsene gleichermaßen
treffen – ob männlich oder weiblich. Viele Opfer eines akuten Herzstillstands
bemerken keinerlei Warnzeichen oder Symptome.
Kammerflimmern ist ein chaotisches Zittern des Herzmuskels ohne Pumpen von
Blut. Die einzige effektive Behandlung für Kammerflimmern ist Defibrillation. Der
HeartStart behandelt Kammerflimmern, indem er einen Schock an das Herz
sendet, so dass dieses wieder regelmäßig schlagen kann. Falls diese Maßnahme
nicht innerhalb weniger Minuten nach dem Herzstillstand erfolgreich ist, sind die
Überlebenschancen für den Patienten sehr gering.
Einsatzindikationen
Der HeartStart sollte zur Behandlung von Personen verwendet werden, die
anscheinend einen Herzstillstand erlitten haben. Eine Person mit Herzstillstand:
•
reagiert nicht auf Schütteln und
•
atmet nicht normal.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, bringen Sie die Elektroden an. Befolgen Sie die
gesprochenen Anweisungen für jeden Schritt beim Einsatz des Defibrillators.
1-1
1-2
Schulung und Übung
Der HeartStart bildet einen Teil eines gut konzipierten Notfallplans. Jeder
Notfallplan sollte von einem Arzt überwacht werden und eine Schulung in
kardiopulmonaler Reanimation (HLW) einschließen. Philips empfiehlt, die Übungen
mit dem später verwendeten Gerät durchzuführen.
Mehrere landesweite und örtliche Organisationen bieten kombinierte
Herzdruckmassage- und Beatmungs-/Defibrillatorschulungen an. Wenden Sie sich
an Philips oder besuchen Sie uns online unter www.medical.philips.com, um
Informationen über Schulungen in Ihrem Gebiet zu erhalten.
HINWEIS: Schulungszubehör zum Üben mit dem HeartStart ist von Philips
erhältlich. Informationen zur Bestellung von Zubehör sind in Anhang A zu
finden.
Landesweite und örtliche Vorschriften
Weitere Informationen
Für weitere Informationen über den HeartStart wenden Sie sich bitte an den
örtlichen Philips-Vertreter. Er ist gern bereit, Ihre Fragen zu beantworten oder
Ihnen Kopien der klinischen Zusammenfassungen mehrerer wichtiger Studien der
Verwendung automatisierter externer Defibrillatoren von Philips zuzusenden.*
Die klinischen Zusammenfassungen finden Sie auch online unter
www.medical.philips.com/heartstart. Technische Informationen zu allen
automatisierten externen Defibrillatoren der Philips HeartStart-Reihe sind
ebenfalls online im Technical Reference Manual (Technischen Referenzhandbuch)
für HeartStart-Defibrillatoren verfügbar.
* Klinische Zusammenfassungen schließen auch Heartstream ForeRunner und FR2Defibrillatoren erhältlich.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
Informationen über eventuell bestehende örtliche oder landesweite Vorschriften
bezüglich Besitz und Einsatz eines Defibrillators erhalten Sie von der örtlichen
Gesundheitsbehörde.
2
Einrichten des HeartStart
2
Verpackungsinhalt
Philips Medical Systems
Vergewissern Sie sich, dass die Verpackung des HeartStart Defibrillators M5066A
Folgendes enthält:
•
1 HeartStart Defibrillator
•
1 Batterie M5070A
•
1 SMART-Elektrodenkassette für Erwachsene M5071A
mit einem Satz selbsthaftender Elektroden
•
1 Benutzeranleitung
•
1 Kurzanleitung
Schulungsmaterial und optionales Zubehör für den HeartStart ist auch bei Philips
erhältlich. Eine Beschreibung der Zubehörteile finden Sie im Anhang A.
Einrichten des HeartStart
Die Einrichtung des HeartStart Defibrillators ist einfach und schnell.
1.
Nehmen Sie den HeartStart aus der Packung.
2.
Nehmen Sie eine neue SMART-Elektrodenkassette aus der Verpackung.*
* Zum Auswechseln einer gebrauchten Kassette oder zum
Einsetzen einer anderen Kassette schieben Sie die Lasche an
der Oberseite des Defibrillators auf die Seite. Die
Elektrodenkassette wird freigegeben. Entnehmen Sie die
Kassette und wechseln Sie sie aus, wie in den Schritten 2 und
3 beschrieben.
OBEN
2-1
2-2
3.
Setzen Sie die Kassette in das Fach an der Vorderseite des Defibrillators ein.
Sie sollte einrasten, wenn sie richtig eingesetzt ist. Der grüne ZIEHEN-Griff
muss ganz nach unten gedrückt sein.
O
E V
N
J
N
O
EV
J
HINWEIS: Um ein Austrocknen des selbsthaftenden Gels zu verhindern, die
Abdeckung bzw. die Versiegelung der Kassette erst öffnen, wenn die Elektroden
tatsächlich verwendet werden.
4.
OBEN
RÜCKANSICHT
5.
Nach dem Einlegen der Batterie führt der HeartStart automatisch einen
Selbsttest durch. Drücken Sie nach entsprechender Aufforderung die
Schocktaste. Nach dem Selbsttest meldet der Defibrillator das Ergebnis und
informiert Sie, dass in Notfällen die grüne Ein/Aus-Taste gedrückt werden
muss. (Drücken Sie die grüne Taste nur in wirklichen Notfällen.) Der Defibrillator
schaltet sich aus und wechselt in den Bereitschaftsmodus. Die grüne
Bereitschaftslampe blinkt und zeigt an, dass der HeartStart einsatzbereit ist.*
HINWEIS: Bewahren Sie den HeartStart immer mit eingesetzter
Elektrodenkassette und Batterie auf, damit er einsatzfähig und für die täglichen
Selbsttests bereit ist
* Solange eine Batterie eingelegt ist, wird der HeartStart durch „Ausschalten“ in den
Bereitschaftsmodus geschaltet. Das bedeutet, dass er einsatzbereit ist.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
Nehmen Sie die Batterie aus der Packung. Setzen Sie sie in das Batteriefach an
der Unterseite des Defibrillators ein.
2-3
6.
Setzen Sie den Defibrillator fest in die Tragetasche ein. Schieben Sie die
Schnellübersicht* mit der Vorderseite nach oben in das durchsichtige
Plastikfenster auf der Innenseite der Tasche. Wenn Sie eine SMARTErsatzelektrodenkassette oder eine Kassette für Kinder erworben haben,
setzen Sie sie fest in den Aufbewahrungsteil der Tasche ein.
HINWEIS: Bewahren Sie keine Gegenstände in der Tragetasche auf, für die diese
nicht vorgesehen ist. Bewahren Sie alle Gegenstände am dafür vorgesehenen
Platz in der Tasche auf.
Philips Medical Systems
7.
Lagern Sie den HeartStart entsprechend den Notfallbestimmungen vor Ort.
Normalerweise ist das ein leicht zugänglicher, zentraler Platz, so dass die
Bereitschaftslampe periodisch überprüft werden kann und der Alarmton
leicht zu hören ist, falls die Batterie zu schwach ist oder der Defibrillator ein
Eingreifen erfordert. Im Idealfall sollte der HeartStart in der Nähe eines
Telefons gelagert werden, so dass das Notfallteam oder der Rettungsdienst im
Falle eines akuten Herzstillstands so schnell wie möglich alarmiert werden
kann. Bewahren Sie die SMART-Ersatzelektrodenkassette und alles weitere
Zubehör möglichst zusammen mit dem Defibrillator (in der optionalen
Tragetasche) auf, damit es im Bedarfsfall sofort zugänglich ist. Im Allgemeinen
sollte der HeartStart so behandelt werden wie andere elektronische Geräte,
z. B. ein Computer. Bewahren Sie den Defibrillator auf jeden Fall gemäß den
technischen Angaben auf. Einzelheiten finden Sie in Anhang E. Wenn die
Batterie und die Kassette richtig eingesetzt sind, sollte die grüne
Bereitschaftsleuchte blinken, was bedeutet, dass der HeartStart seinen letzten
Selbsttest erfolgreich durchlaufen hat und daher verwendungsbereit ist.
HINWEIS: Wenn Sie eine Schlungselektrodenkassette haben, ist zu empfehlen,
sie getrennt vom HeartStart aufzubewahren, damit die Schlungselektroden in
einem Notfall nicht mit den normalen Elektroden verwechselt werden können.
* Die Abbildung auf dem Umschlag der Kurzanleitung ist eine Anleitung zum Verwenden
des HeartStart in drei Schritten. Sie enthält auch ausführliche, illustrierte Anleitungen für
Notfälle oder für den Fall, dass Sie hörgeschädigt sind oder den HeartStart an Orten
verwenden, an denen die Sprachanweisungen schwer zu verstehen sind.
2
2-4
Empfohlenes Zubehör
Es ist stets zu empfehlen, eine Ersatzbatterie und eine Ersatzelektrodenkassette
bereit zu halten. Andere nützliche Gegenstände, die mit dem HeartStart
aufbewahrt werden sollten:
•
Schere – zum Aufschneiden der Kleidung des Patienten, falls notwendig
•
Einweg-Handschuhe – zum Schutz des Benutzers
•
Einweg-Rasierer – zum Rasieren des Brustkorbs, falls Behaarung guten
Elektrodenkontakt verhindert
•
Taschenmaske oder Gesichtsschutz – zum Schutz des Benutzers
•
Handtuch oder saugfähiges Wischtuch – zum Trocknen der Haut des
Patienten für guten Elektrodenkontakt
Philips bietet ein Fast Response Kit, das alle diese Gegenstände enthält.
Einzelheiten finden Sie in Anhang A.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
Falls die Möglichkeit besteht, dass Sie den Defibrillator an einem Kind unter 25 kg oder
8 Jahren verwenden müssen, ist zu empfehlen, die separat verfügbare SMARTElektrodenkassette für Säuglinge/Kinder zu bestellen Wenn die Elektrodenkassette
für Säuglinge/Kinder in den HeartStart eingesetzt ist, reduziert der HeartStart die
Defibrillationsenergie automatisch auf ein Energieniveau, das für Säuglinge und
Kinder besser geeignet ist. Wenn optionale Herzdruckmassage- und BeatmungsAnweisungen (HLW) ausgewählt ist, bietet der HeartStart außerdem für Säuglinge
und Kinder geeignete Anleitungen. Anweisungen zur Verwendung des
Kinderschlüssels sind in Kapitel 3, „Verwendung des HeartStart“ zu finden.
3
Verwenden des HeartStart
WICHTIGER HINWEIS: Lesen Sie unbedingt den Abschnitt mit Hinweisen am
Ende des Kapitels sowie alle Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen in Anhang D.
Überblick
3
Philips Medical Systems
Wenn Sie glauben, dass jemand einen akuten Herzstillstand erlitten hat, gehen Sie
schnell und überlegt vor. Falls ein Helfer verfügbar ist, bitten Sie die Person, den
Rettungsdienst zu alarmieren, während Sie den HeartStart holen. Falls Sie allein
sind, gehen Sie wie folgt vor:
•
Alarmieren Sie den Rettungsdienst.
•
Bringen Sie den HeartStart dann schnell zum Patienten. Falls etwas Zeit
erforderlich ist, um den Defibrillator zu holen, untersuchen Sie den
Patienten und führen Sie ggf. Herzdruckmassage und Beatmung durch, bis
der HeartStart verfügbar ist.
•
Falls der Patient ein Säugling oder Kind ist, führen Sie zuerst
Herzdruckmassage und Beatmung durch und rufen Sie dann den
Rettungsdienst, bevor Sie den HeartStart einsetzen. Lesen Sie dazu den
Abschnitt zur Behandlung von Säuglingen und Kindern auf Seite 3-5.
•
Überprüfen Sie die unmittelbare Umgebung auf brennbare Gase.
Verwenden Sie den HeartStart nicht bei Vorhandensein von brennbaren
Gasen, z. B. in enimen Sauerstoffzelt. Es ist aber ungefährlich, den
HeartStart an einem Patienten mit Sauerstoffmaske einzusetzen.
Bei der Verwendung des Defibrillators zur Behandlung eines Patienten mit akutem
Herzstillstand sind drei grundsätzliche Schritte zu beachten:
1.
ZIEHEN Sie den Griff der SMART-Elektrodenkassette nach oben.
2.
PLATZIEREN Sie die Elektroden auf der bloßen Haut des Patienten.
3.
DRÜCKEN Sie die blinkende Schocktaste
aufgefordert werden.
wenn Sie dazu
Jeder Schritt wird auf den folgenden Seiten detailliert beschrieben.
3-1
3-2
SCHRITT 1: ZIEHEN Sie am grünen Griff
Ziehen Sie am grünen Griff der SMART-Elektrodenkassette, um den HeartStart
einzuschalten.* Entfernen Sie die Abdeckung von der Elektrodenkassette und legen
Sie sie beiseite. Bleiben Sie ruhig und folgen Sie den Anweisungen des HeartStart.
O
EV
N
J
* Sie können den HeartStart Defibrillator auch mithilfe der grünen Ein-/Aus-Taste
einschalten.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
Der HeartStart beginnt mit der Anweisung, jegliche Kleidung von der Brust des
Patienten zu entfernen. Falls notwendig, reißen oder schneiden Sie die Kleidung
auf, um den Brustkorb des Patienten zu entblößen.
3-3
SCHRITT 2: PLATZIEREN Sie die Elektroden
Ziehen Sie an der Lasche oben an der Elektrodenkassette, um die Versiegelung zu
entfernen. Im Innern befinden sich zwei selbsthaftende Elektroden auf einer
Kunststofffolie. Nehmen Sie die Elektroden aus der Kassette.
Philips Medical Systems
3
Ziehen Sie eine Elektrode von der Plastikfolie ab. Bringen Sie die Elektrode genau
wie in der Abbildung auf der Elektrode gezeigt auf der bloßen Haut des Patienten an.
Drücken Sie die Elektrode fest an. Wiederholen Sie dies mit der anderen
Elektrode. Vergewissern Sie sich vor dem Anbringen der Elektrode, dass die Folie
entfernt wurde.
Elektrodenposition für Erwachsene und Kinder über
25 kg oder 8 Jahren (anterior-anterior).
Positionen für die Elektroden bei Säuglingen und
Kindern unter 25 kg oder 8 Jahren (anterior-posterior).
3-4
SCHRITT 3: DRÜCKEN Sie die Schocktaste
Sowie der HeartStart erkennt, dass die Elektroden am Patienten angebracht
wurden, beginnt er mit der Analyse des Herzrhythmus des Patienten. Das Gerät
weist darauf hin, dass der Patient nicht berührt werden darf. Zur Erinnerung
beginnt die Warnlampe
zu blinken.
Falls ein Schock erforderlich ist:
Wechselt die Warnleuchte
von blinkend zu stetig, die orangefarbene
Schocktaste
beginnt zu blinken und der Defibrillator teilt Ihnen mit, dass die
blinkende, orangefarbene Taste gedrückt werden soll. Achten Sie unbedingt darauf,
dass der Patient nicht berührt wird, wenn Sie die Taste drücken. Wenn Sie die
Schocktaste drücken, teilt Ihnen der Defibrillator mit, dass ein Schock ausgelöst
wurde. Der Defibrillator teilt dann mit, dass der Patient ohne Risiko berührt
werden kann, Sie werden aufgefordert, mit der Herzdruckmassage und Beatmung
zu beginnen, und er bietet Ihnen an, die blinkende blaue i-Taste
für
Herzdruckmassage- und Beatmungs-Anweisungen zu drücken.
Für Herzdruckmassage- und Beatmungs-Anweisungen:
während der ersten 30 Sekunden der
Drücken Sie die blinkende blaue i-Taste
Pause für die Patientenbehandlung, um die Herzdruckmassage- und BeatmungsAnweisungen zu aktivieren.* (Wenn die SMART Elektrodenkassette für Säuglinge/
Kinder eingelegt ist, liefert der HeartStart Herzdruckmassage- und BeatmungsAnweisungen speziell für Säuglinge/Kinder.) Wenn die Pause vorbei ist, fordert der
Defibrillator Sie dazu auf, Herzdruckmassage und Beatmung anzuhalten, damit er
den Herzrhythmus des Patienten analysieren kann. Die durch Herzdruckmassage
und Beatmung verursachte Bewegung kann die Analyse beeinträchtigen. Vermeiden
Sie also jegliche Bewegung, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
* In der Standardkonfiguration bietet der HeartStart Herzdruckmassage- und BeatmungsAnweisungen, wenn Sie in dieser Situation die blaue i-Taste drücken. Die Standardeinstellung kann jedoch vom medizinischen Direktor mithilfe der separat erhältlichen
Philips Software geändert werden. Weitere Informationen finden Sie in Anhang F.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
Wenn kein Schock erforderlich ist:
Teilt Ihnen der HeartStart mit, dass der Patient ohne Risiko berührt werden kann
und fordert Sie gegebenenfalls auf, Herzdruckmassage und Beatmung
durchzuführen. (Wenn keine Herzdruckmassage und Beatmung erforderlich ist,
weil sich der Patient beispielsweise bewegt oder er das Bewusstsein wieder
erlangt, halten Sie sich an die örtlichen Vorschriften, bis Rettungsdienst-personal
eintrifft.) Der HeartStart bietet Ihnen daraufhin an, die blinkende blaue i-Taste
für Herzdruckmassage- und Beatmungs-Anweisungen zu drücken.
3-5
Behandlung von Säuglingen und Kindern
WARNUNG: Herzstillstand wird bei Kindern meistens nicht durch Herzprobleme hervorgerufen. Geben Sie folgendermaßen vor, wenn bei einem Kind
oder Säugling ein Herzstillstand vorliegt:
• Führen Sie bei Herzstillstand bei einem Säugling oder einem Kind eine
Herzdruckmassage und Beatmung durch, während eine andere Person den
Rettungsdienst ruft und den HeartStart holt.
• Wenn keine Person in der Nähe ist, führen Sie 1-2 Minuten Herzdruckmassage und Beatmung durch, bevor Sie den Rettungsdienst rufen und den
HeartStart holen.
• Wenn Sie gesehen haben, dass das Kind zusammengebrochen ist, rufen Sie
umgehend den Rettungsdienst und holen dann den HeartStart.
Sonst sind die ortsüblichen Vorschriften zu befolgen.
Philips Medical Systems
Falls der Patient unter 8 Jahren und 25 kg ist und eine Kassette für Säuglinge/Kinder
verfügbar ist:
•
Nehmen Sie die Elektrodenkassette für Säuglinge/Kinder aus der
Verpackung.*
•
Schieben Sie die Verriegelung am oberen Rand des Defibrillators zur
Seite. Die Elektrodenkassette wird freigegeben. Entfernen Sie die alte
Kassette.
•
So installieren Sie die neue Kassette: Schieben Sie das untere Ende der
Kassette in die Halterung und drücken Sie auf die Kassette, bis die
Verriegelung einrastet. Vergewissern Sie sich, dass der grüne Griff fest
eingedrückt ist. Der HeartStart teilt Ihnen mit, dass Elektroden für
Säuglinge/Kinder eingesetzt sind, dann schaltet er ab, um
verwendungsbereit zu sein.
•
Ziehen Sie den grünen Hebel, um die Rettungsaktion zu beginnen.
•
Entfernen Sie die Kleidung vom Oberkörper des Patienten, so dass Brust
und Rücken frei sind. Platzieren Sie eine Elektrode in der Mitte des
Brustkorbs zwischen den Brustwarzen und die andere in der Mittel auf
dem Rücken (anterior-posterior).
OBEN
Wenn die Elektrodenkassette für Säuglinge/Kinder eingelegt ist, reduziert der
HeartStart die Energieabgabe automatisch von den für Erwachsene erforderlichen
* Philips empfiehlt, den HeartStart mit eingesetzter Elektrodenkassette für Erwachsene zu
lagern, da Herzstillstand bei Kindern höchst selten vorkommt.
3
3-6
150 J auf 50 J* und liefert optionale Herzdruckmassage- und BeatmungsAnweisungen für Kinder. Platzieren Sie die Elektroden genau so wie in den
Abbildungen auf den Elektroden dargestellt.
Falls der Patient unter 8 Jahren und 25 kg ist, Sie aber KEINE Kassette für Säuglinge/
Kinder haben:
•
VERZÖGERN SIE DIE BEHANDLUNG NICHT.
•
Entfernen Sie die Kleidung vom Oberkörper des Patienten, so dass Brust
und Rücken frei sind.
•
Bringen Sie den HeartStart an, aber platzieren Sie eine Elektrode in der
Mitte des Brustkorbs zwischen den Brustwarzen und die andere in der
Mitte auf dem Rücken (anterior-posterior).
Für Patienten über 25 kg oder 8 Jahren, oder falls Gewicht und Alter nicht genau bekannt
sind:
VERZÖGERN SIE DIE BEHANDLUNG NICHT.
•
Entfernen Sie die Kleidung vom Brustkorb.
•
Wenden Sie den HeartStart mit den Elektroden für Erwachsene an und
platzieren Sie die Elektroden so wie auf den Elektroden dargestellt
(anterior-anterior). Stellen Sie sicher, dass die Elektroden keinen Kontakt
miteinander haben.
Eintreffen des Rettungsdienstpersonals
Wenn der Rettungsdienst eintrifft und die Patientenversorgung übernimmt, wird
eventuell zur Überwachung des Patienten ein anderer Defibrillator angeschlossen.
Vor der Verwendung eines anderen Defibrillators müssen die SMART-Elektroden
vom Patienten entfernt werden. Möglicherweise benötigt das Rettungsdienstpersonal die Zusammenfassung der im HeartStart zuletzt gespeicherten†
Verwendungsdaten. Um die Zusammenfassung zu hören, halten Sie die i-Taste
gedrückt, bis der HeartStart ein Tonsignal abgibt.
HINWEIS: Nachdem der Rettungsdienst die SMART-Elektroden vom Patienten
entfernt hat, entfernen Sie die gebrauchte Elektrodenkassette und installieren
Sie einen neuen Elektrodensatz, bevor Sie den HeartStart wieder einsatzbereit
machen. So ist gewährleistet, dass er immer einsatzbereit ist.
* Diese verminderte Energiemenge ist möglicherweise für die Behandlung von
Erwachsenen nicht ausreichend.
† Einzelheiten über die Datenspeicherung finden Sie in Kapitel 4, „Nach dem Einsatz des
HeartStart“.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
•
3-7
Denken Sie daran:
• Entfernen Sie vor dem Anlegen der Elektroden alle Medikamentenpflaster
und Klebstoffrückstände vom Brustkorb des Patienten.
• Die Elektroden dürfen weder andere Elektroden noch Metallteile berühren,
die Kontakt mit dem Patienten haben.
• Bringen Sie die Elektroden nicht direkt über einem implantierten
Herzschrittmacher oder Defibrillator an. Die Position eines implantierten
Geräts sollte an einer auffälligen Wölbung mit chirurgischer Narbe zu
erkennen sein.
• Falls die Elektroden nicht gut haften, prüfen Sie, ob der Klebstoff
eingetrocknet ist. Jede Elektrode verfügt über Klebstoffgel. Falls sich das Gel
nicht klebrig anfühlt, ersetzen Sie die Elektroden durch einen neuen Satz.
Philips Medical Systems
• Halten Sie den Patienten während der Rhythmusanalyse still und vermeiden
Sie jegliche Bewegung in der Nähe des Patienten. Der Patient und die
Elektroden dürfen nicht berührt werden, während die Warnlampe leuchtet
oder blinkt. Falls der HeartStart aufgrund elektrischer Störungen
(Artefakten) nicht analysieren kann, weist er Sie an, jegliche Bewegung
einzustellen und den Patienten nicht zu berühren. Falls die Störungen länger
als 30 Sekunden anhalten, legt der HeartStart eine kurze Pause ein, damit Sie
die Störung beheben können, und setzt die Analyse dann fort.
• Den HeartStart nur dann ein Schock ausgelöst wird, wenn die blinkende
orangefarbene Schocktaste gedrückt wird, sobald die Anweisung gegeben
wird. Wenn Sie die Schocktaste nicht innerhalb von 30 Sekunden nach der
Aufforderung durch den Defibrillator drücken, entlädt er sich und (für das
erste HLW-Intervall) gibt eine Erinnerung aus, um sicherzustellen, dass der
Rettungsdienst alarmiert wurde. Dann wird ein HLW-Intervall begonnen.
Dann beginnt er mit einem Herzdruckmassage- und Beatmungsintervall.
Hiermit soll die Unterbrechung der Herzdruckmassage und Beatmung
minimiert und durchgehende Patientenbetreuung sichergestellt werden.
• Während das Gerät darauf wartet, dass Sie die Schocktaste drücken, setzt
der HeartStart die Rhythmusanalyse fort. Falls sich der Herzrhythmus des
Patienten ändert, bevor Sie die Schocktaste drücken, und ein Schock nicht
mehr erforderlich ist, entlädt sich der Defibrillator und weist darauf hin, dass
kein Schock mehr notwendig ist.
• Falls Sie den Defibrillator während einer Verwendung aus irgendeinem Grund
ausschalten möchten, können Sie die Ein-/Aus-Taste drücken, und mindestens
eine Sekunde lang gedrückt halten, um das Gerät in den Bereitschaftsmodus
zurückzuschalten.
3
Anmerkungen
Philips Medical Systems
HEARTSTART M5066A
4
Nach dem Einsatz des HeartStart
Philips Medical Systems
Nach jedem Einsatz
1.
Überprüfen Sie das Gehäuse des HeartStart auf Schäden, Verschmutzung oder
Kontaminierung. Falls Anzeichen einer Beschädigung zu erkennen sind,
wenden Sie sich an Philips für technische Hilfe. Falls der Defibrillator
verschmutzt oder kontaminiert ist, säubern Sie das Gerät unter Beachtung
der in Kapitel 5, „Warten des HeartStart“, angeführten Richtlinien.
2.
Setzen Sie eine neue SMART-Elektrodenkassette in den HeartStart ein.
Überprüfen Sie Zubehör- und Ersatzteile auf Schäden und Verfallsdatum.
Ersetzen Sie gebrauchte, beschädigte oder abgelaufene Teile. Anweisungen
zum Auswechseln der Elektroden oder der Batterie finden Sie in Kapitel 2,
„Einrichten des HeartStart“. Die Einweg-Elektroden müssen nach jedem
Einsatz ausgewechselt werden.
4
3.
Sofern Ihre Vorschriften nicht vorschreiben, dass die Batterie installiert
bleiben muss, entfernen Sie die Batterie für fünf Sekunden und setzen Sie sie
dann wieder ein, um den Batterie-Einbau-Selbsttest durchzuführen und den
Defibrillatorbetrieb zu überprüfen.* Vergewissern Sie sich nach Abschluss des
Tests, dass die grüne Bereitschaftslampe blinkt.
4.
Bringen Sie den HeartStart an seinen Aufbewahrungsort zurück, so dass er im
Bedarfsfall einsatzbereit ist.
HeartStart-Datenspeicherung
Der HeartStart speichert automatisch Daten über den letzten klinischen Einsatz
im internen Speicher. Die gespeicherten Daten können einfach auf einen PC oder
Handheld-Computer übertragen werden, auf dem die entsprechende Anwendung
der Philips HeartStart Event Review-Datenverwaltungs-Softwaresuite installiert ist.
Event Review-Software ist ausschließlich für den Einsatz durch ausgebildetes
Personal vorgesehen. Informationen über HeartStart Event Review sind online
unter www.medical.philips.com/goto/eventreview verfügbar.
* Wenn Sie die Batterie nach der Verwendung des HeartStart Defibrillators im Gerät
belassen und die Daten dann auf einen PC mit HeartStart Event Review-Software übertragen werden, berechnet die Software die Ortszeit und die Zeit der letzten Verwendung des Geräts. Wenn Sie die Batterie allerdings vor der Datenübertragung entnehmen,
zeigt die Software nur die abgelaufene Zeit an.
4-1
4-2
Befolgen Sie hinsichtlich umgehender Datenübertragung für ärztliche Prüfung nach
Einsatz des HeartStart die ortsüblichen Vorschriften.* Einzelheiten über
Datenübertragung und Timing sind in der Dokumentation von Event Review zu
finden.
Zu den vom HeartStart automatisch gespeicherten Daten gehören eine
Zusammenfassung der letzten Verwendungsdaten und detaillierte Daten über die
letzte klinische Verwendung. Sie können eine gesprochene Zusammenfassung des
letzten Defibrillatoreinsatzes abrufen, indem Sie die i-Taste gedrückt halten, bis das
Gerät einen Signalton abgibt. Der HeartStart teilt Ihnen mit, wie viele Schocks
ausgelöst wurden und wie viel Zeit seit dem Einschalten verstrichen ist. Die
Zusammenfassung ist jederzeit verfügbar, wenn der Defibrillator einsatzbereit ist
(Batterie und Elektroden sind installiert und der Defibrillator ist nicht
eingeschaltet) oder während eines tatsächlichen Einsatzes. Wenn die Batterie
entfernt wird, werden die Übersichtsdaten der letzten Verwendung gelöscht.
Zu den im internen Speicher gespeicherten letzten Verwendungsdaten gehören:
•
•
•
EKG-Aufzeichnungen (maximal 15 Minuten nach dem Anbringen der
Elektroden†)
der Status des HeartStart (vollständiger Vorfall)
die Rhythmusanalyse-Entscheidungen des HeartStart (vollständiger Vorfall)
die wahrend der gespeicherten Ereignissen verstrichene Zeit (vollständiger
Vorfall)
* Der HeartStart speichert automatisch 30 Tage lang Informationen über den letzten
klinischen Einsatz im internen Speicher, sodass die Daten auf einen Computer
heruntergeladen werden können, auf dem die entsprechende Event Review-Software
installiert ist. (Falls die Batterie während dieses Zeitraums entfernt wird, bleiben die
Dateien im Defibrillator gespeichert. Nach dem Wiedereinlegen der Batterie verbleiben
die letzten EKG-Aufzeichnungen für weitere 30 Tage im Speicher des Defibrillators.)
Danach wird die letzte EKG-Aufzeichnung automatisch gelöscht, um das Gerät für
zukünftige Verwendung vorzubereiten.
† Falls die von einem vorherigen Einsatz stammenden EKG-Aufzeichnungen nicht gelöscht
wurden, steht möglicherweise weniger Zeit für neue EKG-Aufzeichnungen zur
Verfügung.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
•
5
Warten des HeartStart
Routinemäßige Wartung
Die Wartung des HeartStart ist sehr einfach. Der Defibrillator führt jeden Tag
einen Selbsttest durch. Darüber hinaus erfolgt jedes Mal ein Batterie-EinbauSelbsttest, wenn eine Batterie im Gerät installiert wird. Die umfassende
Selbsttestfunktion des Defibrillators macht eine manuelle Kalibrierung unnötig.
Der HeartStart hat keine vom Anwender reparierbaren Einzelteile.
WARNUNG: Elektroschockgefahr. Öffnen Sie den HeartStart nicht, entfernen
Sie keine Abdeckungen und versuchen Sie nicht, Reparaturen vorzunehmen.
Es gibt keine vom Anwender reparierbaren Teile im HeartStart. Falls eine
Reparatur erforderlich ist, senden Sie den HeartStart an Philips zurück.
Philips Medical Systems
Denken Sie daran:
• Wenn der HeartStart ohne eine installierte Elektrodenkassette belassen wird,
gibt der Defibrillator einen Signalton ab und die i-Taste beginnt zu blinken.
Anweisungen zum Auswechseln der Elektrodenkassette finden Sie in
Kapitel 2, „Einrichten des HeartStart“.
• Der HeartStart führt tägliche Selbsttests aus. Solange die grüne
Bereitschaftslampe blinkt, ist es nicht notwendig, den Defibrillator durch
Auslösen eines Batterie-Einbau-Selbsttests zu testen. Der Test verbraucht
Batteriestrom, was dazu führen kann, dass die Batterie vorzeitig entleert wird.
Periodische Überprüfungen
Mit Ausnahme der nach jedem Einsatz des HeartStart empfohlenen Tests ist die
Wartung auf die folgenden periodischen Überprüfungen beschränkt.
•
•
•
Überprüfen Sie die grüne Bereitschaftslampe. Falls die grüne
Bereitschaftslampe nicht blinkt, lesen Sie unter „Hinweise zur
Fehlerbehebung“ nach.
Ersetzen Sie gebrauchte, beschädigte oder abgelaufene Zubehör- und
Ersatzteile.
Überprüfen Sie das Gehäuse des Defibrillators. Falls Risse oder andere
Anzeichen einer Beschädigung zu erkennen sind, wenden Sie sich an Philips für
technische Hilfe.
5-1
5
5-2
Reinigen des HeartStart
Das Gehäuse des HeartStart kann mit einem in Seifenwasser, Chlorbleiche
(2 Esslöffel pro Liter Wasser), auf Ammoniak basierendem Reinigungsmittel oder
Isopropylalkohol (70%-Lösung) angefeuchteten weichen Tuch gereinigt werden.
Denken Sie daran:
• Verwenden Sie zur Reinigung des HeartStart auf keinen Fall Isopropylalkohol, starke
Reinigungsmittel wie Aceton oder acetonhaltige Mittel, Scheuermittel oder
enzymatische Reinigungsmittel.
• Tauchen Sie den HeartStart nicht in Flüssigkeiten ein und vermeiden Sie
Verschüttungen auf das Gerät. Der Defibrillator und die Zubehörteile dürfen
nicht sterilisiert werden.
Entsorgung des HeartStart
Hinweise zur Fehlerbehebung
Die grüne Bereitschaftslampe des HeartStart zeigt an, dass der Defibrillator
einsatzbereit ist.
•
•
•
•
Wenn die Bereitschaftslampe blinkt: Der HeartStart hat den Batterie-EinbauSelbsttest und den letzten periodischen Selbsttest bestanden und ist
demzufolge einsatzbereit.
Wenn die Bereitschaftslampe konstant leuchtet: Der HeartStart befindet sich
im Einsatz oder führt einen Selbsttest durch.
Wenn die Bereitschaftslampe aus ist, der HeartStart Tonsignale abgibt und die
i-Taste blinkt: Ein Testfehler ist aufgetreten, ein Problem mit der
Elektrodenkassette liegt vor oder die Batterie ist schwach. Drücken Sie die
i-Taste, um Anweisungen zu erhalten.
Wenn die Bereitschaftslampe aus ist, der HeartStart aber keine Tonsignale
abgibt und die i-Taste nicht blinkt: Es ist keine Batterie eingelegt, die Batterie
ist leer oder der Defibrillator muss repariert werden. Wechseln Sie die
Batterie aus und führen Sie einen Selbsttest durch. Solange der HeartStart den
Selbsttest besteht, können Sie davon ausgehen, dass er einsatzbereit ist.
Detaillierte Informationen über Testen und Fehlerbehebung finden Sie in
Anhang G.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
Der HeartStart und das Zubehör müssen gemäß den örtlichen Vorschriften
entsorgt werden.
A
A
Zubehör für den HeartStart
Unter anderem ist folgendes Zubehör* für den HeartStart Defibrillator bei Philips
oder online über www.medical.philips.com/heartstart verfügbar:
•
•
Philips Me dical Syste ms
•
•
•
•
•
Batterie (Ersatzbatterie empfohlen) [REF: M5070A]
Elektroden
• SMART-Elektrodenkassette für Erwachsene (Ersatz empfohlen)
[REF: M5071A]
• SMART-Elektrodenkassette für Kinder [REF: M5072A]
Tragetaschen
• Standard-Tragetasche mit Notfallschere und Platz für ErsatzElektrodenkassette und -batterie. [REF: M5075A]
• Schmale Tragetasche mit Notfallschere [REF: M5076A]
• Wasserdichter Hartschalenkoffer [REF: YC]
Fast Response Kit/Notfallkit (enthält Taschenmaske, Einweg-Rasierer, 2 Paar
Handschuhe, Notfallschere und saugfähiges Tuch) [REF: 68-PCHAT]
Datenverwaltungssoftware
• HeartStart Configure PDA-Software [REF: 989803143041]
• HeartStart CaseCapture PDA-Software [REF: 989803143051]
• HeartStart Review Express Connect [REF: 861311 Option A01]
• HeartStart Event Review, PC-Einzellizenz [REF: M3834A]
• HeartStart Event Review, organisationsweite Lizenz
[REF: 989803141811]
• HeartStart Event Review Pro, PC-Einzellizenz [REF: 861276 Option A01]
• HeartStart Event Review Pro, PC-Dreizellizenz
[REF: 861276 Option A02]
• HeartStart Event Review Pro, organisationsweite Lizenz
[REF: 861276 Option A03]
Infrarotkabel für die Verwendung mit der HeartStart Event Review-Software
[REF: ACT-IR]
HeartStart Defibrillator Kurzanleitung [REF: M5066-97802]
* Einige Teile sind in den USA verschreibungspflichtig
A-1
A-2
•
Schulung
• Schulungselektrodenkassette für Erwachsene [REF: M5073A]
• Ersatz-Schulungselektrodenkassette für Erwachsene [REF M5093A]
• Elektrodenplatzierungshilfe für Erwachsene [REF: M5090A]
• Schulungselektrodenkassette für Kinder [REF: M5074A]
• Ersatz-Schulungselektroden für Kinder [REF: M5094A]
• Elektrodenplatzierungshilfe für Kinder [REF: 989803139281]
• HeartStart HS1 und FR2+ Defibrillator Ausbilder-Schulungskit, PAL
[REF: M5066-89101]
• HeartStart Trainer [REF: M5085A]
• Interner Puppenadapter [REF: M5088A]
• Externer Puppenadapter, 5er-Pack [REF: M5089A]
Philips Me dical Syste ms
HEARTSTART M5066A
B
Terminologie-Glossar
B
Die in diesem Glossar aufgeführten Termini sind im Zusammenhang mit dem
Philips HeartStart Defibrillator und dessen Einsatz definiert.
AED
AED-Modus
Der Standard-Behandlungsmodus des HeartStart Defibrillators. Diese Betriebsart
bietet gesprochene Anweisungen und erläutert dem Benutzer das Platzieren der
selbsthaftenden Elektroden, das Warten auf die Rhythmusanalyse und ggf. das
Auslösen eines Schocks.
Akuter Herzstillstand
Das plötzliche Anhalten des Herzpumprhythmus, begleitet von Ohnmacht, Fehlen
der Atmung und Fehlen eines wahrnehmbaren Pulses.
Analyse
Arrhythmien
Philips Medical Systems
Automatisierter externer Defibrillator (oder halbautomatisierter Defibrillator).
Siehe „SMART-Analyse“.
Ein ungesunder, oft unregelmäßiger Herzschlag.
Artefakt
Elektrische Störungen, die durch Muskelbewegungen, Herzdruckmassage und
Beatmung, Patiententransport oder statische Aufladung verursacht werden und die
Rhythmusanalyse beeinträchtigen können.
Batterie
Die versiegelte Lithium-Mangandioxid-Batterie zum Betreiben des HeartStart
Defibrillators. Wird in einer Packung geliefert, die in das Fach an der Rückseite des
Defibrillators passt.
Bereitschaftslampe
Eine grüne LED, die die Einsatzbereitschaft des HeartStart Defibrillators anzeigt.
Eine blinkende Bereitschaftslampe bedeutet, dass der Defibrillator einsatzbereit ist;
eine konstant leuchtende Bereitschaftslampe bedeutet, dass der Defibrillator in
Betrieb ist.
Bereitschaftsmodus
Der Betriebsmodus des HeartStart Defibrillators, wenn eine Batterie eingelegt
und das Gerät ausgeschaltet und einsatzbereit ist. Wird durch die blinkende grüne
Bereitschaftslampe angezeigt.
Defibrillation
Ein-/Aus-Taste
Beenden der Herzfibrillation durch Anwenden elektrischer Energie.
Eine grüne Taste an der Vorderseite des HeartStart Defibrillators. Wenn die Ein-/
Aus-Taste gedrückt wird, während sich der Defibrillator im Bereitschaftsmodus
befindet, wird er eingeschaltet. Durch Drücken der Ein-/Aus-Taste und
Gedrückthalten für eine Sekunde wird der Defibrillator ausgeschaltet und
entladen. Außerdem beendet das Drücken der Ein-/Aus-Taste den Batterie-EinbauSelbsttest, der beim Einlegen einer Batterie automatisch gestartet wird.
B-1
B-2
EKG
Elektrokardiogramm, eine Aufzeichnung des elektrischen Rhythmus des Herzens,
wie durch die Defibrillationselektroden erkannt.
Elektroden
Siehe „SMART-Elektroden“.
Fibrillation
Eine Störung des normalen Herzrhythmus, die zu chaotischer, unorganisierter
Herzaktivität führt, sodass Blut nicht effektiv gepumpt werden kann.
Kammerflimmern (Flimmern in den Herzkammern) steht im Zusammenhang mit
akuten Herzstillstand.
Eine Datenverwaltungs-Softwaresuite für den Einsatz durch ausgebildetes Personal
zur Überprüfung und Analyse der Verwendung des HeartStart Defibrillators durch
Patienten und für autorisiertes Personal zum Ändern der HeartStartKonfiguration. Informationen sind von Philips Medical Systems im Internet unter
http://www.medical.philips.com/goto/eventreview verfügbar.
Herzdruckmassage
und Beatmung
Kardiopulmonale Reanimation. Ein Verfahren zur künstlichen Herzkompressionen
mit Beatmung.
Herzdruckmassage- und
Beatmungs-Anweisungen
Grundsätzliche mündliche Anweisungen für die Herzdruckmassage und Beatmung,
einschließlich Handposition, Timing der Kompressionen und Beatmung sowie
Tiefe, die vom HeartStart erteilt werden, wenn die blinkende blaue i-Taste
während der ersten 30 Sekunden der Pause zur Patientenbehandlung gedrückt
wird.
InfrarotKommunikation
Intervall für Schockserie
i-Taste
Eine Methode zum Senden von Informationen unter Verwendung eines
besonderen Teils des Lichtspektrums. Die Methode wird zum Übertragen von
Informationen zwischen dem HeartStart Defibrillator und einem Computer
verwendet, auf dem die HeartStart Event Review-Software ausgeführt wird.
Ein konfigurierbares Intervall zwischen Schocks, das vom HeartStart Defibrillator
genutzt wird, um zu entscheiden, ob die Schocks Teil der gleichen Schockserie
sind.
Eine blaue „Informationstaste“ an der Vorderseite des HeartStart HS1
Defibrillators. Wenn die i-Taste innerhalb der 30 Sekunden gedrückt wird, die die
Taste während der Pause zur Patientenbehandlung aufleuchtet, bietet der
HeartStart Herzdruckmassage- und Beatmungs-Anweisungen;* wenn die i-Taste
gedrückt wird, während sie blinkt und der HeartStart einen Signalton abgibt, liefert
der HeartStart Hinweise zur Fehlerbehebung. Wird die i-Taste zu einem anderen
Zeitpunkt gedrückt und gedrückt gehalten, bis ein Signalton ertönt, bietet der
HeartStart Informationen über den letzten klinischen Einsatz sowie den
Gerätestatus. Wenn die i-Taste konstant leuchtet (nicht blinkt), kann der Benutzer
den Patienten gefahrlos berühren.
* Wird die i-Taste für Herzdruckmassage- und Beatmungs-Anweisungen während einer
SMART-KSE-Pause gedrückt, wird die Hintergrundüberwachung ausgeschaltet.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
HeartStart Event Review
B-3
Konfiguration
Die Einstellungen für alle Betriebsoptionen des HeartStart Defibrillators,
einschließlich des Behandlungsprotokolls. Die werkseitig vorgegebene
Standardkonfiguration kann durch autorisiertes Personal mithilfe der HeartStart
Event Review-Software modifiziert werden.
KSE
„Kein Schock empfohlen“. Eine vom HeartStart Defibrillator getroffene und auf
der Analyse des Herzrhythmus des Patienten beruhende Entscheidung, dass kein
Schock erforderlich ist.
Philips Medical Systems
KSE-Pause
Nicht schockbarer
Rhythmus
Pause zur
Patientenbehandlung
Periodischer Selbsttest
Protokoll
Protokollpause
Rhythmusanalyse
Eine vom HeartStart Defibrillator nach einer KSE-Entscheidung eingelegte Pause.
Diese Pause kann als „Standard“-KSE-Pause oder „SMART“-KSE-Pause
konfiguriert werden. Während einer Standard-KSE-Pause führt der Defibrillator
keine Hintergrundüberwachung des Patientenrhythmus durch. Während einer
SMART-KSE-Pause erfolgt eine Hintergrundüberwachung. Falls der Defibrillator
einen schockbaren Rhythmus ohne Artefakte erkennt, beendet er die Pause und
beginnt die Rhythmusanalyse. Wenn der HeartStart Artefakte wie die bei der
Herzdruckmassage und Beatmung entstehenden erkennt oder wenn der Benutzer
für Herzdruckmassage- und Beatmungs-Anweisungen während einer SMART NSAPause die i-Taste drückt, beendet der Defibrillator die Pause nicht für eine
Rhythmusanalyse, um die weitere Durchführung der Herzdruckmassage und
Beatmung zu ermöglichen.
Ein Herzrhythmus, der aufgrund der Entscheidung des HeartStart Defibrillators
nicht für eine Defibrillation geeignet ist.
Eine definierte Pause zur Bewertung des Patienten, Behandlung, und/oder
Herzdruckmassage und Beatmung. Siehe „KSE-Pause“ und „Protokollpause“.
Tägliche, wöchentliche und monatliche Tests, die vom HeartStart Defibrillator
automatisch durchgeführt werden, wenn er sich im Bereitschaftsmodus befindet.
Die Tests überwachen viele Schlüsselfunktionen und Parameter des Defibrillators,
einschließlich Batteriekapazität, Elektrodenbereitschaft und Status der internen
Stromkreise.
Eine Folge von Aktionen des HeartStart Defibrillators als Anleitung für die
Patientenpflege im AED-Modus.
Eine vom HeartStart Defibrillator nach einer Schockserie eingelegte Pause,
während der Benutzer ggf. eine Herzdruckmassage und Beatmung durchführen
kann. Der Defibrillator führt während dieser Pause keine Hintergrundüberwachung des Herzrhythmus des Patienten durch.
Siehe „SMART-Analyse“.
B
B-4
Schocktaste
Eine orangefarbene Taste mit Blitzsymbol an der Vorderseite des HeartStart
Defibrillators. Die Schocktaste blinkt, wenn ein Schock empfohlen wird. Sie
müssen die Taste drücken, damit ein Schock abgegeben wird.
Ein Herzrhythmus, bei dem der HeartStart Defibrillator erkennt, dass defibrilliert
werden kann, z. B. Kammerflimmern und bestimmte ventrikuläre Tachykardien in
Zusammenhang mit akutem Herzstillstand.
SMART-Analyse
Der rechtlich geschützte Algorithmus, der vom HeartStart Defibrillator verwendet
wird, um den Patientenherzrhythmus zu analysieren und festzustellen, ob bei
diesem Rhythmus ein Schock möglich ist.
SMART-Elektroden
Die in einer Kassette gelieferten selbsthaftenden Elektroden zur Verwendung mit
dem HeartStart Defibrillator. Wenn Sie am Griff der Kassette ziehen, wird der
Defibrillator eingeschaltet und die Kassette geöffnet. Die Elektroden werden auf
der blößten Haut des Patienten angebracht und zum Erkennen des
Patientenherzrhythmus sowie zur Übertragung des Defibrillationsschocks
verwendet. Mit dem HeartStart Defibrillator können nur HeartStart SMARTElektroden verwendet werden.
SMART-KSE-Pause
Siehe „KSE-Pause“.
SMART-ZweiphasenWellenform
Die vom HeartStart Defibrillator verwendete patentierte NiedrigenergieDefibrillationsschock-Wellenform. Es handelt sich um eine impedanzkompensierte,
zweiphasige Wellenform. Bei Einsatz mit den SMART-Elektroden für Erwachsene
liefert die Methode 150 Joules nominal bei einer Belastung von 50 Ohm; bei
Einsatz mit SMART-Elektroden für Säuglinge/Kinder liefert die Methode 50 Joules
nominal bei einer Belastung von 50 Ohm.
Standard-KSE-Pause
Siehe „KSE-Pause“.
Warnlämpchen
Wellenform
HEARTSTART M5066A
Eine dreieckige Lampe an der Vorderseite des HeartStart Defibrillators. Sie blinkt
während der Rhythmusanalyse und leuchtet auf, wenn ein Schock empfohlen wird,
um daran zu erinnern, den Patienten nicht zu berühren.
Siehe „SMART-Zweiphasen-Wellenform“.
Philips Medical Systems
Schockbarer Rhythmus
C
Symbol
Philips Medical Systems
PU LL
Glossar der Symbole/Bedienelemente
Beschreibung
Symbol
Beschreibung
Griff der Elektrodenkassette. Grün. Ziehen
am Griff schaltet den Defibrillator ein und
öffnet die Elektrodenkassette.
Siehe Betriebsanleitung.
Ein-/Aus-Taste. Grün. Durch Drücken der
Ein-/Aus-Taste im Bereitschaftsmodus wird
der Defibrillator eingeschaltet. Durch
Drücken und Gedrückthalten für eine
Sekunde bei eingeschaltetem Defibrillator
wird das Gerät ausgeschaltet und entladen.
Außerdem beendet das Drücken der Ein-/
Aus-Taste den Batterie-Einbau-Selbsttest, der
beim Einlegen einer Batterie automatisch
gestartet wird.
Informationstaste (i-Taste). Blau. Wenn Sie
die i-Taste drücken, wenn diese während
einer Pause zur Patientenbehandlung blinkt,
werden Herzdruckmassage- und BeatmungsAnweisungen ausgegeben. Durch Drücken
der Taste, wenn diese blinkt und der
Defibrillator einen Signalton abgibt, werden
Anweisungen zur Fehlerbehandlung
ausgegeben. Sie können die Taste jederzeit
drücken und gedrückt halten, bis ein
Signalton ertönt, um Informationen über den
letzten klinischen Einsatz des Defibrillators
und den Gerätestatus abzurufen.
Warnlampe. Blinkt während der
Rhythmusanalyse und leuchtet konstant, wenn
ein Schock empfohlen wird, um daran zu
erinnern, den Patienten nicht zu berühren.
Zertifiziert durch die Canadian Standards
Association.
Schocktaste. Orange. Blinkt, wenn der
Defibrillator aufgeladen wird. Wenn ein
Schock erforderlich ist, weist der Defibrillator
den Benutzer an, die Schocktaste zu drücken
und einen Schock auszulösen.
Erfüllt die Anforderungen der europäischen
Direktive 93/42/EEC für medizinische Geräte.
Defibrillationsschutz. Defibrillationsgeschützter Patientenanschluss des Typs BF.
Referenznummer.
Lithium-Mangandioxid-Batterie.
Eine Batterie in der Packung.
Die Batterie nicht zertrümmern.
Die Batterie nicht Feuchtigkeit aussetzen.
Die Batterie nicht großer Hitze oder offenen
Flammen aussetzen. Die Batterie nicht
verbrennen.
Vorsichtig behandeln.
Die Batterie nicht zerstören oder das
Batteriegehäuse öffnen.
Diese Seite nach oben.
C-1
C
C-2
Symbol
Beschreibung
Beschreibung
Gefährliche Güter der Klasse 9.
(Frachttransport-Vorschriften erfordern
Symbol auf der Verpackungsaußenseite zur
Identifizierung von Lieferungen, die LithiumBatterien enthalten.)
Transportbedingungen (siehe zugehöriges
Thermometersymbol).
Die Batterie vor dem auf dem Etikett
angegebenen Datum (MM-JJJJ) im Defibrillator
installieren.
Lagerbedingungen (siehe zugehöriges
Thermometersymbol).
Diese Einweg-Elektroden sind für einmaligen
Einsatz an nur einem Patienten vorgesehen.
Umgebungsanforderungen (Temperatur und
relative Luftfeuchtigkeit).
Die Elektroden bei einer Temperatur
zwischen 0 C° und 43 °C lagern.
N ON S T ERI LE
Symbol
LATEX
Dieses Produkt enthält kein
Naturkautschuklatex.
Erfüllt die Anforderungen der europäischen
Direktive 89/336/EEC für elektromagnetische
Kompatibilität.
Elektroden sind für Säuglinge und Kinder
unter acht Jahren oder unter 25 kg Gewicht
vorgesehen.
Ablauf (siehe zugehöriges Datumsymbol).
Verfallsdatum.
Seriennummer.
Fertigungsnummer.
Kassetteninhalt: ein Satz mit zwei
Defibrillationselektroden.
Gedruckt auf Recycling-Papier.
Entsorgen bitte entsprechend den vor Ort
geltenden Bestimmungen.
Laut amerikanischem Bundesgesetz darf dieses
Gerät nur durch einen Arzt oder auf
Anweisung eines Arztes verkauft werden.
Gibt an, dass dieses Gerät für Richtlinien
2005 optimiert ist.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
Dieses Produkt ist nicht steril.
D
Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen
Es ist wichtig zu wissen, wie der HeartStart Defibrillator sicher verwendet wird.
Bitte lesen Sie diese Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen sorgfältig durch.
Eine Warnung beschreibt etwas, was zu ernsthaften Verletzungen oder zum Tod
führen kann. Ein Vorsichtsmaßnahme beschreibt etwas, was geringfügige
Verletzungen, eine Beschädigung des HeartStart, Verlust der im HeartStart
gespeicherten Daten oder eine Verminderung der Wahrscheinlichkeit einer
erfolgreichen Defibrillation verursachen könnte.
HINWEIS: Der HeartStart ist ausschließlich für den Einsatz mit von Philips
genehmigtem Zubehör konzipiert. Der HeartStart funktioniert u. U. nicht
ordnungsgemäß, wenn ungenehmigtes Zubehör eingesetzt wird.
D
Philips Medical Systems
Warnungen
Brennbare Gase
Es besteht Explosionsgefahr, wenn der HeartStart bei Vorhandensein von
brennbaren Gasen, z. B. in einem Sauerstoffzelt, einen Schock abgibt. Bringen Sie
die Elektroden nicht direkt über einem implantierten Herzschrittmacher oder
Defibrillator an. Die Position eines implantierten Geräts sollte an einer auffälligen
Wölbung mit chirurgischer Narbe zu erkennen sein. (Es ist aber ungefährlich, den
HeartStart an einem Patienten mit Sauerstoffmaske einzusetzen.)
Batterie
Die HeartStart Batterie M5070A ist nicht aufladbar. Versuchen Sie nicht, die
Batterie aufzuladen, zu öffnen oder zu guetschen und vermeiden Sie Kontakt mit
offenem Feuer, da sie explodieren oder Feuer fangen könnte.
Flüssigkeiten
Es darf keine Flüssigkeit in den HeartStart gelangen. Vermeiden Sie Verschütten
von Flüssigkeiten auf den HeartStart oder das Zubehör. Das Eindringen von
Flüssigkeiten in den HeartStart kann das Gerät beschädigen oder zu einer Feueroder Schockgefahr führen. Der HeartStart und das Zubehör dürfen nicht
sterilisiert werden.
Zubehör
Die Verwendung von beschädigten oder abgelaufenen Komponenten oder
Zubehör kann dazu führen, dass der HeartStart nicht ordnungsgemäß funktioniert,
und/oder der Patient oder der Bediener verletzt wird.
Patientenbehandlung
Die Durchführung einer Herzdruckmassage und Beatmung oder ein Bewegen des
Patienten während der Herzrhythmusanalyse durch den HeartStart kann zu einer
falschen oder verzögerten Analyse führen. Wenn der HeartStart Ihnen mitteilt,
D-1
D-2
dass ein Schock erforderlich ist, während Sie den Patienten behandeln oder
bewegen, halten Sie das Fahrzeug an, beenden Sie die Herzdruckmassage und
Beatmung und halten Sie den Patienten mindestens 15 Sekunden lang so ruhig wie
möglich. Der HeartStart hat dann Zeit, die Analyse zu bestätigen, bevor er Sie
auffordert, die Schocktaste zu drücken.
Handys
Elektroden
Der HeartStart kann in der Nähe von Ausrüstungen wie Funkgeräten und Handys
richtig funktionieren. Die Verwendung eines Handys in der Nähe des Patienten
bedeutet in der Regel kein Problem für den HeartStart. Es ist aber zu empfehlen,
derartige Geräte nur so nahe wie unbedingt notwendig am Patienten und am
HeartStart einzusetzen.
Die Elektroden dürfen weder andere Elektroden noch Metallteile berühren, die
Kontakt mit dem Patienten haben.
Vorsichtsmaßnahmen
Der HeartStart wurde als robustes und zuverlässiges Gerät für viele verschiedene
Einsatzbedingungen konzipiert. Eine übermäßig raue Behandlung kann jedoch zu
einer Beschädigung des Defibrillators oder Zubehörs führen und die Garantie
außer Kraft setzen. Überprüfen Sie den HeartStart und das Zubehör unter
Beachtung der Anweisungen regelmäßig auf Beschädigung.
Wartung
Falsche Wartung kann dazu führen, dass der HeartStart beschädigt wird oder nicht
richtig funktioniert. Beachten Sie die Wartungsanweisungen für den HeartStart.
Hautverbrennungen
Die Defibrillationselektroden dürfen sich weder gegenseitig berühren, noch dürfen
sie andere Elektroden, Ableitungsdrähte, Verbände, Medikamentpflaster usw.
berühren. Berührungen dieser Art können zu Lichtbogenbildung und
Hautverbrennungen während eines Schocks führen; außerdem kann dadurch der
Defibrillationsstrom vom Herz weggeleitet werden. Während eines Schocks
können Lufteinschlüsse zwischen der Haut und den Elektroden zu
Hautverbrennungen führen. Vergewissern Sie sich zur Vermeidung von
Lufteinschlüssen, dass die Defibrillationselektroden gut auf der Haut anliegen.
Verwenden Sie keine ausgetrockneten Elektroden, weil diese keinen guten
Hautkontakt herstellen.
Patientenbehandlung
Es ist wichtig, den Patienten vor Auslösen eines Schocks von anderen
medizinischen Geräten wie z. B. Blutflussmessgeräten zu trennen, die
möglicherweise keinen Defibrillationsschutz umfassen. Darüber hinaus dürfen die
Elektroden keine Metallgegenstände wie Bettrahmen oder Tragen berühren.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
Gerätebehandlung
E
Technische Informationen
Technische Daten des HeartStart Defibrillators
Die in den folgenden Tabellen angeführten technischen Daten sind Nominalwerte.
Zusätzliche Informationen sind im Technical Reference Manual (Technischen
Referenzhandbuch) für automatische externe HeartStart Defibrillatoren online
under unter www.medical.philips.com zu finden.
Physikalische
Kategorie
Abmessungen
Philips Medical Systems
Gewicht
Technische Daten
7,1 cm H x 19 cm T x 21 cm B.
Mit Batterie und Elektrodenkassette ca. 1,5 kg.
Umgebungsbedingungen
Kategorie
Temperatur und
relative Luftfeuchtigkeit
E
Technische Daten
Betrieb (mit Batterie und Elektrodenkassette)
0 C° bis 50 °C;
0 % bis 95 % relative Luftfeuchtigkeit (nicht-kondensierend).
Bereitschaft (mit Batterie und Elektrodenkassette)
10 C° bis 50 °C;
10 % bis 75 % relative Luftfeuchtigkeit (nicht-kondensierend).
Lagerung/Versand (mit Batterie und Elektrodenbox):
-20 C° bis 60 °C) bis zu zwei Tagen
0 % bis 85 % relative Luftfeuchtigkeit (nicht-kondensierend).
Höhenlage
Schock-/FallToleranz
Vibration
Betrieb auf 0 bis 4.500 m; Lagerung im Bereitschaftsmodus bis 2.500 m.
Widersteht Fall aus 1 m Höhe auf jede Kante, Ecke oder Oberfläche.
Betrieb: erfüllt EN1789, statistisch, Rettungswagen.
Bereitschaft: erfüllt EN1789, gewobbelter Sinus, Rettungswagen.
E-1
E-2
Kategorie
Versiegelung
ESD/EMI (Strahlung und
Störfestigkeit)
Technische Daten
Tropfsicher gemäß EN60529, Klasse IPx1.
Solide Objekte gemäß EN60529, Klasse IP2x.
Siehe Tabelle für elektromagnetische Konformität.
Bedienelemente und Anzeigen
Kategorie
Bedienelemente
Anzeigen
Signalton
HEARTSTART M5066A
Grüner Griff an der SMART-Elektrodenkassette
Grüne Ein-/Aus-Taste
Blaue i-Taste
Orangefarbene Schocktaste
Bereitschaftslampe: grün; blinkt, wenn der Defibrillator sich im
Bereitschaftsmodus befindet (einsatzbereit); leuchtet konstant, wenn der
Defibrillator im Einsatz ist.
i-Taste: blau; blinkt, wenn Informationen verfügbar sind; leuchtet konstant
während der Pause zur Patientenversorgung.
Warnlampe: blinkt während der Analyse, leuchtet konstant, wenn der
Defibrillator zur Schockabgabe bereit ist.
Schocktaste: orangefarben; blinkt, wenn der Defibrillator aufgeladen und zur
Schockabgabe bereit ist.
Bietet während der normalen Verwendung gesprochene Anweisungen und
Warnsignale.
Ertönt, wenn Fehlerbehebung notwendig ist.
Philips Medical Systems
Lautsprecher
Technische Daten
E-3
Defibrillation-Wellenform
Kategorie
Philips Medical Systems
Wellenformparameter
Technische Daten
Abgeschnittene Zweiphasen-Exponentialkurve. Wellenformparameter werden
als eine Funktion der Patientendefibrillationsimpedanz automatisch angepasst. In
der Abbildung links ist D die Dauer der Phase 1 und E die Dauer der Phase 2
der Wellenform. F ist die Zwischenphasenverzögerung (500 µs) und lp die
Spitzenspannung.
Der HeartStart löst Schocks auf Ladungsimpedanzen von 25 bis 180 Ohm aus.
Die Dauer jeder Wellenformphase wird abhängig von der abgegebenen Ladung
dynamisch angepasst, um die Variationen der Patientenimpedanz wie folgt zu
kompensieren:
Defibrillation von Erwachsenen
LadungsPhase 1
Phase 2
SpitzenWiderstand (Ω) Dauer (ms)
Dauer (ms)
strom (A)
25
2,8
2,8
65
50
4,5
4,5
40
75
6,25
5,0
30
100
8,0
5,3
24
125
9,65
6,4
21
150
11,5
7,7
18
175
12,0
8,0
16
Abgegebene
Energie (J)
128
150
155
157
159
160
158
Defibrillation von Kindern
(unter Verwendung der M5072A Elektroden mit reduzierter Energieabgabe
für Kinder)
LadungsPhase 1
Phase 2
SpitzenAbgegebene
Widerstand (Ω) Dauer (ms)
Dauer (ms)
strom (A)
Energie (J)
25
4,1
2,8
28
35
50
5,1
3,4
20
46
75
6,2
4,1
15
52
100
7,2
4,8
12
54
125
8,3
5,5
10
56
150
9,0
6,0
9
57
175
9,0
6,0
8
55
E
E-4
Kategorie
Energie*
(Die für Kinder angegebene
Energiedosis basiert auf den
CDC-Wachstumstabellen
für Jungen mit
durchschnittlichem Gewicht
(50% Rang).)
Technische Daten
Unter Verwendung der HeartStart SMART-Elektroden für Erwachsene: 150
Joule nominal (±15%) bei einer Ladung von 50 Ohm. Unter Verwendung der
HeartStart SMART-Elektroden für Kinder: 50 Joule nominal (±15%) bei einer
Ladung von 50 Ohm. Beispiele für pädiatrische Energiedosis:
Alter
Neugeborenes
1 Jahr
2 −3 Jahre
4 −5 Jahre
6 −8 Jahre
Energiedosis
14 J/kg
5 J/kg
4 J/kg
3 J/kg
2 J/kg
* National Center for Health Statistics in collaboration with the National Center for Chronic
Disease Prevention and Health Promotion. CDC-Wachstumstabellen: Gewicht-nach-Alter
Prozentrang, überarbeitet und korrigiert am 28. November 2000, Atlanta, GA: Centers for Disease
Control and Prevention ©2000.
Ladungskontrolle
Aufladedauer ab
Schockempfehlung
Pause zur
Patientenbehandlung
bis zum Schock
Entladen (AED-Modus)
Schockverabreichungsvektor bei Erwachsenen
HEARTSTART M5066A
Schocktaste blinkt, Tonsignal ertönt.
<20 Sekunden, typisch, einschließlich Analyse.
Schneller Schock. 8 Sekunden, typisch, ab Ende der Pause zur
Patientenbehandlung bis zur Schockauslösung.
Der geladene Defibrillator wird unter den folgenden Bedingungen entladen:
• der Herzrhythmus des Patienten ändert sich auf einen nicht-schockbaren
Rhythmus,
• es wird innerhalb von 30 Sekunden nach dem Aufladen des Defibrillators kein
Schock ausgelöst,
• die Ein-/Aus-Taste wird gedrückt und für mindestens eine (1) Sekunde
gedrückt gehalten, um den Defibrillator auszuschalten,
• die selbstklebenden Elektroden sind nicht am Patienten angelegt oder die
Elektrodenkassette wird vom Defibrillator getrennt,
• die Batterie wird entfernt oder ist vollständig leer, oder
• die Impedanz zwischen den Elektroden liegt außerhalb des zulässigen
Bereichs.
Mittels der selbstklebenden Elektroden in der anterior-anterioren Position
(Ableitung II).
Philips Medical Systems
„Aufladung abgeschlossen“Anzeige
Steht unter der Kontrolle des Patientenanalysesystems für automatisierten
Betrieb.
E-5
Kategorie
Schockverabreichungsvektor bei Kindern
Technische Daten
Mittels der selbstklebenden Elektroden, gewöhnlich in der anterior-posterioren
Position.
EKG-Analysesystem
Kategorie
Funktion
Philips Medical Systems
Schockbare Rhythmen
Nicht-schockbare
Rhythmen
Erkennen eines
Herzschrittmachers
Erkennung von Artefakten
Analyseprotokoll
Technische Daten
Dient zur Beurteilung der Impedanz der selbstklebenden Elektroden auf den
richtigen Hautkontakt mit dem Patienten und zur Beurteilung des EKGRhythmus und der Signalqualität, um festzustellen, ob ein Schock angebracht ist.
Kammerflimmern (VF) und einige Formen der Kammertachykardie in
Verbindung mit mangelndem Kreislauf, einschließlich Kammerflattern und
polymorpher Kammertachykardie (VT). Der HeartStart verwendet mehrere
Parameter, um zu entscheiden, ob ein Rhythmus schockbar ist.
HINWEIS: Aus Sicherheitsgründen werden einige Rhythmen mit sehr niedriger
Amplitude oder sehr niedriger Frequenz eventuell nicht als schockbare
Kammerflimmer-Rhythmen interpretiert. Außerdem werden einige KammerflimmerRhythmen, die gewöhnlich mit Kreislauf auftreten, unter Umständen nicht als
schockbare Rhythmen interpretiert.
Die SMART-Analyse dient dazu, gemäß AHA/AAMI DF-80 nicht-schockbare
Rhythmen zu erkennen. Siehe die folgende Tabelle. Der HeartStart fordert den
Benutzer ggf. zu Herzdruckmassage und Beatmung auf, wenn ein nichtschockbarer Rhythmus erkannt wird.
Artefakte des Schrittmachers werden vom Signal für die Rhythmusanalyse
entfernt.
Falls elektrische Störungen (Artefakte) festgestellt werden, die eine genaue
Rhythmusanalyse behindern, wird die Analyse verzögert, bis das EKG-Signal
störungsfrei ist.
Abhängig von den Analyseergebnissen wird ein Schock vorbereitet oder eine
Pause eingelegt. Einzelheiten über das Protokoll befinden sich in Anhang F,
„Konfiguration“.
E
E-6
Leistung der EKG-Analyse
Rhythmuskategorie
Größe des
EKGTestbeispielsa
Erfüllt die Empfehlungen der American Heart Associationb
für die Defibrillation von Erwachsenen
beobachtete
Leistung
90% einseitig
untere Vertrauensgrenze
300
Empfindlichkeit> 90 %
(erfüllt die AAMIBedingung DF80)
(87 %)
Schockbarer Rhythmus —
Kammertachykardie
100
Empfindlichkeit> 75 %
(erfüllt die AAMIBedingung DF80)
(67 %)
Nicht-schockbarer
Rhythmus — Normaler
Sinusrhythmus
300
Spezifizität > 99 %
(erfüllt die AAMIBedingung DF80)
(97 %)
Nicht-schockbarer
Rhythmus — Asystolie
100
Spezifizität > 95 %
(erfüllt die AAMIBedingung DF80)
(92 %)
Nicht-schockbarer
Rhythmus — alle anderen
nicht-schockbaren
Rhythmenc
450
Spezifizität > 95 %
(erfüllt die AAMIBedingung DF80)
(88 %)
a. Aus der Philips Medical Systems Heartstream EKG-Rhythmus-Datenbank
b. American Heart Association (AHA) AED Task Force, Subcommittee on AED Safety & Efficacy. Automatic External Defibrillators for Public
Access Use: Recommendations for Specifying and Reporting Arrhythmia Analysis Algorithm Performance, Incorporation of New
Waveforms, and Enhancing Safety. Circulation 1997;95:1677-1682.
c. Supraventrikuläre Tachykardie (SVT) gehört zur Klasse der nicht-schockbaren Rhythmen in Übereinstimmung mit den Empfehlungen der
AHAb und AAMI-Standard DF80.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
Schockbarer Rhythmus —
Kammerflimmern
E-7
Technische Daten des Zubehörs
Batterie M5070A
Kategorie
Batterietyp
Kapazität
Lagerfähigkeit
(vor dem Einlegen)
Bereitschaftszeit
(nach dem Einlegen)
Philips Medical Systems
Schulungszeit
Technische Daten
9 Volt Gleichspannung, 4,2 Ah, Lithium-Mangandioxid. Einwegbatterie,
langlebige Primärzelle.
Eine neue Batterie liefert normalerweise mindestens 200 Schocks oder 4
Stunden Betriebszeit bei 25 °C. (IEC 60601-2-4-2002)
Mindestens fünf Jahre bei Lagerung entsprechend den Anweisungen in der
Benutzeranleitung.
Normalerweise vier Jahre bei Lagerung und Wartung entsprechend den
Anweisungen in dieser Benutzeranleitung.
Ermöglicht zehn Stunden Verwendung im Schulungsmodus.
HeartStart SMART-Elektroden für Erwachsene M5071A und
SMART-Elektroden für Säuglinge/Kinder M5072A
Kategorie
Technische Daten
Elektroden für Erwachsene
Selbstklebende Einweg-Defibrillationselektroden mit einer nominalen aktiven
Oberfläche von je 85 cm2, geliefert in einer einrastbaren Kassette mit einem
integrierten, standardmäßig 137,1 cm langen Kabel.
Elektroden für Kinder
Selbstklebende Einweg-Defibrillationselektroden mit einer nominalen aktiven
Oberfläche von je 85 cm2, geliefert in einer einrastbaren Kassette mit einem
integrierten, standardmäßig 101,6 cm langen Kabel. Die Kassette ist zur
einfachen Erkennung mit einem Teddybär-Symbol auf der Abdeckung
gekennzeichnet.
Anforderungen für
Defibrillationselektroden
Verwenden Sie mit dem HeartStart Defibrillator nur HeartStart SMARTElektroden M5071A für Erwachsene oder SMART-Elektroden für Kinder
M5072A.
E
E-8
Umgebungsinformationen
Durch Beachtung der landesweiten und örtlichen Vorschriften bezüglich der
Entsorgung elektrischen, elektronischen und Batterieabfalls können Sie einen
positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten. Abfall dieser Art kann die Umwelt
schädigende Stoffe enthalten und außerdem eine Gesundheitsgefahr bedeuten.
Produkt
Informationen
Der Defibrillator enthält elektrische Komponenten. Diese Komponenten dürfen
nicht als unsortierter Normalmüll entsorgt werden. Sammeln Sie elektronischen
Abfall dieser Art separat und entsorgen Sie ihn unter Beachtung landesweiter
und örtlicher Vorschriften in einer geeigneten Recycling-Einrichtung.
Batterie
Die Batteriezellen enthalten Chemikalien. Die in Batterien verwendeten
Chemikalien werden durch ein Symbol auf dem Etikett identifiziert. Eine
Erklärung der verwendeten Symbole befindet sich in der Gebrauchsanweisung/
Benutzeranleitung des Defibrillators. Entsorgen Sie die Batterie in einer
geeigneten Recycling-Einrichtung.
Elektroden
Nach der Verwendung können die Elektroden mit Körpergewebe oder
Flüssigkeiten oder Blut kontaminiert sein. Schneiden Sie sie ab und entsorgen Sie
sie als infektiösen Abfall. Entsorgen Sie die übrigen Kassettenbestandteile bei
einer geeigneten Recycling-Einrichtung entsprechend den geltenden
Vorschriften.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
Defibrillator
F
Konfiguration
Überblick
Der Philips HeartStart Defibrillator wird mit einer werkseitigen Standardkonfiguration geliefert, die die Ansprüche der meisten Benutzer erfüllt. Diese
Konfiguration kann nur durch eine dafür berechtigte Person mit HeartStart
Configure PDA- oder HeartStart Event Review-Software geändert werden. Diese
Software ist ausschließlich für den Einsatz durch ausgebildetes Personal
vorgesehen. Informationen über HeartStart Datenverwaltungsprodukte sind
online unter www.medical.philips.com/goto/eventreview verfügbar.
Philips Medical Systems
Geräteoptionen
Die folgende Tabelle führt die Funktionen des HeartStart Defibrillators auf, die
nicht mit der Patientenbehandlung zu tun haben.
Standardeinstellung
Beschreibung der
Standardeinstellung
Parameter
Einstellungen
Lautstärke
1, 2, 3, 4,
5, 6, 7, 8
8
Daten des periodischen
Selbsttests automatisch
senden
Ein, Aus
Ein
Ermöglicht das Übertragen der Daten des
periodischen Selbsttests über den
Infrarotanschluss des Gerätes.
EKG-Ausgangsdaten
Ein, Aus
Ein
Ermöglicht das Übertragen der EKG-Daten
über den Infrarotanschluss des Gerätes.
Die Lautstärke des HeartStart DefibrillatorLautsprechers ist auf 8 (Höchstwert)
eingestellt.
F
F-1
F-2
Optionen für Patientenbehandlungsprotokoll
Parameter
Zeitgebung der
gesprochenen
Erinnerung
„Rettungsdienst
alarmieren“
Schockserie
Einstellungen
• Beim Einschalten
(wenn der Benutzer
den HeartStart
einschaltet)
• Beim Einschalten und
zu Beginn des ersten
Pausenintervalls
• Zu Beginn des ersten
Pausenintervalls
• Keine Erinnerung
1, 2, 3, 4
Standardeinstellung
Zu Beginn des
ersten Pausenintervalls
1
Beschreibung der Standardeinstellung
Hiermit erfolgt eine gesprochene
Erinnerung, um sicherzustellen, dass
der Rettungsdienst Hiermit erfolgt zu
Beginn des ersten Pausenintervalls eine
gesprochene Erinnerung, um
sicherzustellen, dass der
Rettungsdienst informiert wird.
Während der Protokollpause führt der
HeartStart keine Rhythmus-analyse
durch.
Die Länge der Protokollpause nach
einer Schockserie wird durch die
Einstellung des ProtokollpausenZeitschalters festgelegt.
Intervall für
Schockserie
(Minuten)
1,0, 2,0,
∞ (unendlich)
1,0
Ein Schock muss innerhalb einer Minute
nach dem vorhergehenden Schock
ausgelöst werden, um als Teil der
aktuellen Schockserie zu gelten.
HINWEIS: Dieser Parameter kann nur
verwendet werden, wenn die Schockserie
nicht für den Standardschock 1
konfiguriert ist.
* Eine Schockserie beginnt, wenn ein Schock nach dem Einschalten des HeartStart verabreicht wird. Eine neue Schockserie
beginnt nach einer Protokollpause. Wenn eine Schockserie für 2 oder mehr konfiguriert ist, wird auch dann eine neue
Schockserie begonnen, wenn die Zeit seit dem vorigen Schock die Einstellung des Schockserien-intervalls überschreitet.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
Die automatische Protokollpause für
Herzdruckmassage und Beatmung wird
bei jeder Verabreichung eines Schocks
aktiviert.*
Philips Medical Systems
F-3
Parameter
Einstellungen
ProtokollpausenZeitschalter
(Minuten)
0,5, 1,0, 1,5,
2,0, 2,5, 3,0
Standardeinstellung
2,0
Beschreibung der Standardeinstellung
Eine Protokollpause von 2 Minuten für
Herzdruckmassage und Beatmung
beginnt nach Abschluss einer
Schockserie automatisch, nachdem die
gesprochene Anweisung abgespielt
wurde. Nach der Protokollpause kehrt
der Defibrillator zur Rhythmusanalyse
zurück.
Wenn der Benutzer die i-Taste
für optionale Herzdruckmassage- und
Beatmungs-Anweisungen drückt, gibt
der HeartStart eine Anleitung für 5
Herzdruckmassage- und BeatmungsZyklen (beginnend und endend mit
Herzdruckmassagen), wenn für die
Parameter der Herzdruckmassageund Beatmungs-Anweisungen ebenfalls die Standardwerte fest-gelegt sind.
Die Zahl der Herzdruckmassage- und
Beatmungs-Zyklen ist bei anderen Einstellungen des Protokollpausen-Zeitschalters und der Parameter der
Herzdruckmassage- und BeatmungsAnweisungen unterschiedlich.
HINWEIS: Da die Protokollpause bei
Abschluss eines HLW-Zyklus endet, um
die Nutzen von HLW zu maximieren,
kann die tatsächliche Dauer der Pause
geringfügig von der Zeitschaltereinstellung abweichen.
F
F-4
Parameter
KSE-Pausentyp
Einstellungen
SMART-KSEPause
Beschreibung der Standardeinstellung
Während einer SMART-KSE-Pause
führt der Defibrillator Hintergrundüberwachung durch. Falls bei einem
bewegungslosen Patienten ein
potentiell schockbarer Rhythmus
erkannt wird, beendet der Defibrillator
die SMART-KSE-Pause und beginnt
erneut mit der Rhythmusanalyse.
HINWEIS: Wenn der HeartStart aktive
Herzdruckmassage und Beatmung
erkennt oder der Hilfeleistende die i-Taste
für Herzdruckmassage- und BeatmungsAnweisungen gedrückt hat, wird die
SMART KSE-Pause in eine standardgemäße KSE-Pause umgewandelt. Während der standardgemäßen KSE-Pause
führt der Defibrillator keine Rhythmusanalyse durch.
* Wenn für die Schockserie 2 oder mehr konfiguriert ist und in einer Reihe ein Schock verabreicht wurde, entspricht die
Länge des ersten KSE-Pausenintervalls innerhalb dieser Schockserie der Einstellung des Protokollpausen-Zeitschalters.
Andernfalls hängt die Länge der KSE-Pause von der Einstellung des KSE-Pausen-Zeitschalters ab.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
• Standard-KSE-Pause:
Während der KSEPause führt der
HeartStart keine
Hintergrundüberwachung durch.
• SMART-KSE-Pause:
Während der
SMART-KSE-Pause
führt der HeartStart
eine Hintergrundüberwachung durch.
Falls ein potentiell
schockbarer Rhythmus erkannt wird,
beendet der HeartStart die SMARTKSE-Pause und setzt
die Rhythmusanalyse
fort.
Standardeinstellung
Philips Medical Systems
F-5
Parameter
Einstellungen
KSE-PausenZeitschalter
(Minuten)
0,5, 1,0, 1,5,
2,0, 2,5, 3,0
Standardeinstellung
2,0
Beschreibung der Standardeinstellung
Eine KSE-Pause von 2 Minuten für
Herzdruckmassage und Beatmung
beginnt ohne Empfehlung eines
Schocks (KSE) automatisch, nachdem
die gesprochene Anweisung abgespielt
wurde.*
Wenn der Benutzer die i-Taste
für optionale Herzdruckmassage- und
Beatmungs-Anweisungen drückt, gibt
der HeartStart eine Anleitung für 5
Herzdruckmassage- und BeatmungsZyklen (beginnend und endend mit
Herzdruckmassagen), wenn für die
Parameter der Herzdruckmassageund Beatmungs-Anweisungen ebenfalls
die Standardwerte festgelegt sind.
Die Zahl der Herzdruckmassage- und
Beatmungs-Zyklen ist bei anderen
Einstellungen des KSE-Pausenzeitschalters und der Herzdruckmassage- und Beatmungs-Anweisungen
unterschiedlich.
HINWEIS: Da die KSE-Pause bei
Abschluss eines HLW-Zyklus endet, um
die Nutzen von HLW zu maximieren,
kann die tatsächliche Dauer der Pause
geringfügig von der Zeitschaltereinstellung
abweichen.
F
* Wenn für die Schockserie 2 oder mehr konfiguriert ist und in einer Reihe ein Schock verabreicht wurde, entspricht die
Länge des ersten KSE-Pausenintervalls innerhalb dieser Schockserie der Einstellung des Protokollpausen-Zeitschalters.
Andernfalls hängt die Länge der KSE-Pause von der Einstellung des KSE-Pausen-Zeitschalters ab.
F-6
Parameter
Herzdruckmassageund BeatmungsAufforderung
• HLW1: Die
Aufforderung an den
Benutzer, mit
Herzdruckmassageund BeatmungsErinnerung zu
beginnen.
• HLW2: Die
Information für den
Benutzer, dass der
Patient ohne Risiko
berührt und mit der
Herzdruckmassageund BeatmungsErinnerung
begonnen werden
kann.
• HLW3: Die
Anweisung für den
Benutzer, mit der
Herzdruckmassageund BeatmungsErinnerung zu
beginnen und die
i-Taste für
Herzdruckmassageund BeatmungsAnweisungen zu
drücken.
• HLW4: Die
Information für den
Benutzer, dass der
Patient ohne Risiko
berüht, mit der
Herzdruckmassageund BeatmungsErinnerung
begonnen und die
i-Taste für
Herzdruckmassageund BeatmungsAnweisungen
gedrückt werden
kann.
Standardeinstellung
HLW4: Die
Information für
den Benutzer,
dass der Patient
ohne Risiko
berührt, mit der
Herzdruckmassage- und
BeatmungsErinnerung
begonnen und
die i-Taste für
Herzdruckmassage- und
BeatmungsAnweisungen
gedrückt
werden kann.
Beschreibung der Standardeinstellung
Die Sprachanweisungen für die
Herzdruckmassage- und BeatmungsErinnerung zu Beginn eines
Pausenintervalls informieren den
Benutzer, dass der Patient ohne Risiko
berührt werden und mit der
Herzdruckmassage- und BeatmungsErinnerung begonnen werden kann.
Außerdem wird er aufgefordert, für
Informationen zu den wichtigsten
Schritten der Herzdruckmassage- und
Beatmungs-Erinnerung die i-Taste
zu drücken.
HINWEIS: Herzdruckmassage- und
Beatmungs-Anweisungen sind nur mit den
CPR3 und CPR4-Einstellungen verfügbar.
Philips Medical Systems
HEARTSTART M5066A
Einstellungen
F-7
Einstellungen
Standardeinstellung
Herzdruckmassageund BeatmungsAnweisungen zur
Beatmung von
Erwachsenen
Ja, Nein
Ja
Zu den optionalen Herzdruckmassageund Beatmungs-Anweisungen gehören
die Beatmung mit einer Frequenz
entsprechend dem Verhältnis
Herzdruckmassage- und BeatmungsAnleitungs-kompression:Beatmung für
Erwachsene, wenn Elektroden für
Erwachsene installiert sind.
HINWEIS: Wenn für diesen Parameter
NEIN festgelegt ist, beziehen sich die
Herzdruckmassage- und BeatmungsAnweisungen nur auf Kompressionen,
wenn Elektroden für Erwachsene
installiert sind.
Herzdruckmassageund BeatmungsAnweisungen zur
Beatmung von Kindern
Ja, Nein
Ja
Zu den optionalen Herzdruckmassageund Beatmungs-Anweisungen gehören
die Beatmung mit einer Frequenz
entsprechend dem Verhältnis
Herzdruckmassage- und BeatmungsAnleitungs-kompression:Beatmung für
Kinder, wenn Elektroden für Kinder
installiert sind.
HINWEIS: Wenn für diesen Parameter
NEIN festgelegt ist, beziehen sich die
Herzdruckmassage- und BeatmungsAnweisungen nur auf Kompressionen,
wenn Elektroden für Kinder installiert sind.
• 30:2 Erwachsene und
30:2 Säuglinge/
Kinder
• 30:2 Erwachsene und
15:2 Säuglinge/
Kinder
• 15:2 Erwachsene und
15:2 Säuglinge/
Kinder
30:2 Erwachsene
und
30:2 Säuglinge/
Kinder
Wenn der Benutzer während einer
Protokoll- oder KSE-Pause die
i-Taste für optionale Herzdruckmassage- und Beatmungs-Anweisungen
drückt, gibt der HeartStart
Anleitungen für die wichtigsten
Herzdruckmassage- und BeatmungsSchritte für Zyklen von 30
Kompressionen und 2 Beatmungen für
Erwachsene, Kinder und Säuglinge.
Pausen beginnen und enden mit
Kompressionen.
Philips Medical Systems
Parameter
Herzdruckmassageund BeatmungsAnweisungen
Herzdruckmassage:
Beatmung
Beschreibung der Standardeinstellung
F
Anmerkungen
Philips Medical Systems
HEARTSTART M5066A
G
Testen und Fehlerbehebung
Tests
Philips Medical Systems
Der HeartStart Defibrillator führt täglich Selbsttests durch und macht Sie ggf. auf
Probleme aufmerksam. Bei den Selbsttests werden beispielsweise die Elektroden
getestet. Außerdem führt er jedes Mal einen Elektrodentest durch, wenn eine
Elektrodenkassette eingelegt wird. Das Gerät alarmiert Sie bei Problemen. Eine
detaillierte Beschreibung der Selbsttests finden Sie im online unter
www.medical.philips.com verfügbaren Technical Reference Manual (Technischen
Referenzhandbuch).
Sie können den Defibrillator auch jederzeit testen, indem Sie fünf Sekunden lang
die Batterie entfernen und dann wieder einsetzen. Dieser Test dauert ungefähr
eine Minute. Weil der Selbsttest sehr umfassend ist und Batteriestrom verbraucht,
wird die Batterielebensdauer unnötig verkürzt, wenn der Batterie-EinbauSelbsttest häufiger als notwendig durchgeführt wird. Es ist zu empfehlen, den
Batterie-Einbau-Selbsttest nur unter den folgenden Umständen durchzuführen:
•
•
•
•
Wenn der Defibrillator anfänglich in Dienst gestellt wird.
Nach jeder Verwendung des Defibrillators zur Patientenbehandlung.
Wenn die Batterie ausgewechselt wird.
Wenn der Defibrillator möglicherweise beschädigt wurde.
Falls Sie den Defibrillator in einem Notfall benutzen müssen, während der
Batterie-Selbsttest läuft, ziehen Sie am Griff der SMART-Elektrodenkassette, um
den Test anzuhalten und den HeartStart einzuschalten.
Fehlerbehebung
Die grüne Bereitschaftslampe des HeartStart zeigt an, dass der Defibrillator
einsatzbereit ist. Außerdem verwendet der Defibrillator Signaltöne und die
blinkende i-Taste, um auf Probleme hinzuweisen.
G
Empfohlenes Vorgehen in einem Notfall
Falls der HeartStart sich nicht einschaltet, wenn Sie am Griff der SMARTElektrodenkassette ziehen, drücken Sie die Ein-/Aus-Taste.
G-1
G-2
Wenn der Defibrillator dadurch nicht eingeschaltet wird, entnehmen Sie die
Batterie und legen Sie eine neue Batterie ein. Drücken Sie dann die Ein-/Aus-Taste,
um den Defibrillator einzuschalten. Falls keine Ersatzbatterie verfügbar ist,
entfernen Sie die installierte Batterie für fünf Sekunden, setzen Sie sie dann wieder
ein und führen Sie einen Batterie-Einbau-Selbsttest durch.
Falls das Problem weiterhin besteht, darf der HeartStart nicht verwendet werden.
Versorgen Sie den Patienten, führen Sie ggf. eine Herzdruckmassage und Beatmung
durch und warten Sie auf Eintreffen des medizinischen Notfallpersonals.
Fehlerbehebung während der Verwendung des HeartStart
(grüne Bereitschaftslampe leuchtet)
HeartStart gibt folgende
Informationen:
... dass keine
Elektrodenkassette
installiert ist
... eine neue
Elektrodenkassette
einzulegen
... die Elektroden fest auf die
Haut aufzudrücken
... sicherzustellen, dass die
Elektroden von der Folie
abgezogen wurden
... dass die Elektroden die
Kleidung des Patienten nicht
berühren sollten.
HEARTSTART M5066A
Empfohlene Maßname
Die Batterie ist fast leer. Der
Defibrillator wird ausgeschaltet, falls
keine neue Batterie eingesetzt wird.
Ersetzen Sie die Batterie sofort durch
eine neue Batterie.
• Die Elektrodenkassette wurde
entfernt.
• Die Elektrodenkassette wurde
beschädigt.
Legen Sie eine neue Kassette ein.
• Die Elektroden sind nicht
ordnungsgemäß am Patienten
angebracht.
• Die Elektroden haben aufgrund
von Feuchtigkeit oder übermäßiger
Behaarung keinen guten Kontakt
mit der bloßen Brust des
Patienten.
• Die Elektroden berühren sich.
• Möglicherweise wurden die Folien
nicht von den Elektroden entfernt
oder die Elektroden liegen an der
Kleidung des Patienten an.
• Stellen Sie sicher, dass die
Elektroden fest auf der Haut des
Patienten aufliegen.
• Falls die Elektroden nicht haften,
trocknen Sie den Brustkorb des
Patienten und rasieren Sie starke
Brustbehaarung.
• Platzieren Sie die Elektroden neu.
• Stellen Sie sicher, dass die Folie von
den Elektroden abgezogen ist und
sie nicht an der Kleidung des
Patienten anliegen.
Falls die gesprochenen Anweisungen
nach diesen Schritten fortgesetzt
werden, legen Sie eine andere
Elektrodenkassette ein.
Philips Medical Systems
... die Batterie sofort
auszuwechseln
Mögliche Ursache
G-3
HeartStart gibt folgende
Informationen:
... eine neue
Elektrodenkassette
einzulegen
... alle Bewegung einzustellen
Mögliche Ursache
Die Elektrodenkassette wurde
geöffnet und die Elektroden von
der Folie abgezogen, aber die
Elektroden wurden nicht richtig am
Patienten angebracht. Möglicherweise
besteht ein Problem mit der Elektrodenkassette.
Ersetzen Sie die beschädigte
Elektrodenkassette. Ziehen Sie am
Abdeckungsgriff und ersetzen Sie die
Elektroden am Patienten durch neue
Elektroden, um den Rettungsversuch
fortzusetzen.
• Der Patient wird bewegt oder
geschüttelt.
• Stellen Sie die Herzdruckmassage
und Beatmung ein; berühren Sie den
Patienten nicht. Reduzieren Sie
Patientenbewegung auf ein
Minimum. Falls der Patient
transportiert wird, halten Sie das
Fahrzeug an.
• Hilfeleistende und Passanten sollten
Bewegung auf ein Minimum
reduzieren, besonders in trockenen
Umgebungen, wo statische
Aufladung erzeugt werden kann.
• Suchen Sie nach möglichen
Ursachen für Funk- oder
Elektrointerferenzen und beseitigen
Sie diese.
Philips Medical Systems
• Die Umgebung ist trocken und
Bewegung im Umkreis des
Patienten verursacht Störung der
EKG-Analyse durch statische
Aufladung.
• Funk- oder Elektroquellen stören
EKG-Analyse.
... dass der Schock nicht
ausgelöst wurde
• Die Elektroden haben
möglicherweise keinen guten
Kontakt mit der Haut des
Patienten.
• Die Elektroden berühren sich
möglicherweise.
• Die Elektroden sind
möglicherweise defekt.
... dass die Schocktaste nicht
gedrückt wurde
Empfohlene Maßname
Ein Schock wurde empfohlen, aber
die Schocktaste wurde nicht
innerhalb von 30 Sekunden gedrückt.
• Drücken Sie die
Defibrillationselektroden fest auf
den Brustkorb des Patienten.
• Vergewissern Sie sich, dass die
selbsthaftenden Elektroden richtig
am Patienten angebracht sind.
• Wechseln Sie die Defibrillationselektroden bei Bedarf aus.
Drücken Sie die Schocktaste, wenn Sie
erneut dazu aufgefordert werden.
G
G-4
Fehlerbehebung während der Verwendung des HeartStart
(grüne Bereitschaftslampe ist nicht erleuchtet)
Verhalten
Signalton ertönt oder
i-Taste blinkt
Mögliche Ursache
• Die Batterie ist schwach oder die
SMART-Elektrodenkassette muss
ausgewechselt werden.
• Möglicherweise wurde der
Defibrillator ohne installierte
Elektrodenkassette ausgeschaltet,
oder die Abdeckung der
installierten Elektrodenkassette ist
nicht angebracht.
• Die Schulungselektroden wurden im
Defibrillator belassen.
• Der Defibrillator hat während eines
Selbsttests einen Fehler bemerkt
oder kann keine weiteren
Selbsttests durchführen, oder die
Schocktaste ist defekt.
HEARTSTART M5066A
• Drücken Sie die blaue i-Taste. Falls
Sie dazu aufgefordert werden,
ersetzen Sie die Batterie oder die
Elektrodenkassette.
• Vergewissern Sie sich, dass
die Elektrodenkassette richtig
installiert wurde und die
Abdeckung eingesetzt ist.
(Siehe Kapitel 5, „Warten des
HeartStart“ für Anweisungen zur
Installation der Elektrodenkassette.)
• Entfernen Sie die
Schulungselektrodenkassette und
ersetzen Sie es durch eine
Elektrodenkassette für
Erwachsene oder Kinder.
• Entfernen Sie die Batterie für fünf
Sekunden und setzen Sie sie dann
wieder ein, um den BatterieEinbau-Selbsttest zu starten. Falls
der Test fehlschlägt, legen Sie eine
neue Batterie ein und wiederholen
den Test. Falls er erneut
fehlschlägt, den Defibrillator nicht
einsetzen. Falls der Test fehlschlägt,
installieren Sie eine neue Batterie
und wiederholen Sie den Test. Falls
der Test bestanden wird, lagern Sie
den Defibrillator innerhalb des
empfohlenen Temperaturbereichs.
• Falls erforderlich, wenden Sie sich
für Reparatur an Philips.
Philips Medical Systems
• Der Defibrillator wurde außerhalb
des empfohlenen Temperaturbereichs gelagert.
Empfohlene Maßname
G-5
Verhalten
• Die Batterie fehlt oder ist
vollständig leer.
• Der Defibrillator wurde
möglicherweise beschädigt.
Empfohlene Maßname
Entfernen Sie die Batterie für fünf
Sekunden und setzen Sie sie dann
wieder ein, um den Batterie-EinbauSelbsttest zu starten. Falls er erneut
fehlschlägt, den Defibrillator nicht
einsetzen. Falls der Test fehlschlägt,
installieren Sie eine neue Batterie und
wiederholen Sie den Test. Wenden
Sie sich für Reparaturen an Philips
Philips Medical Systems
Kein Signalton und/oder
i-Taste blinkt nicht
Mögliche Ursache
G
Anmerkungen
Philips Medical Systems
HEARTSTART M5066A
H
Zusätzlich erforderliche technische Informationen für
europäische Konformität
Elektromagnetische Konformität
Anleitung und Erklärung des Herstellers: Der HeartStart ist für den Einsatz in den
in den folgenden Tabellen angegebenen elektromagnetischen Umgebungen
vorgesehen: Der Kunde bzw. der Benutzer des HeartStart sollte sicherstellen, dass
das Gerät in einer derartigen Umgebung eingesetzt wird.
Elektromagnetische Strahlung
Philips Medical Systems
Strahlungstest
RF
CISPR 11
Übereinstimmung
Gruppe 1
Klasse B
Elektromagnetische Umgebung – Anleitung
Der HeartStart verwendet RF-Energie nur für interne
Funktionen. Die Radiofrequenzstrahlung ist daher sehr gering
und sollte keine Störungen in nahe gelegenen elektronischen
Geräten verursachen.
Der HeartStart ist für alle Einrichtungen geeignet,
einschließlich Wohngebäuden und Einrichtungen, die direkt
an das öffentliche Niederstromnetz zur Versorgung von
Wohnhäusern angeschlossen sind.
H
H-1
H-2
Elektromagnetische Störfestigkeit
Störfestigkeitstest
IEC 60601
Teststufe
Übereinstimmungsstufe
Elektromagnetische Umgebung –
Anleitung
Elektrostatische Entladung
(ESD)
IEC 61000-4-2
± 6 kV Kontakt
± 8 kV Luft
± 6 kV Kontakt
± 8 kV Luft
Netzfrequenz Magnetisches
Stromfrequenzfeld
(50/60 Hz)
IEC 61000-4-8
3 A/m
3 A/m
Magnetische Stromfrequenzfelder
sollten den an einem normalen Ort in
einer normalen kommerziellen oder
Krankenhausumgebung üblichen
Feldern entsprechen.
Es bestehen keine besonderen
Anforderungen für nichtkommerzielle
Umgebungen bzw. NichtKrankenhaus-Umgebungen.
10 V/m
80 MHz bis 2,5
GHz
20 V/m
Tragbare und mobile RFKommunikationsgeräte sollten nicht
näher am HeartStart und seinen
Kabeln eingesetzt werden als absolut
notwendig.b,c Die empfohlene
Entfernung zwischen
unterschiedlichen Sendern und dem
AED sind der folgenden Tabelle zu
entnehmen.
In der Nähe von Ausrüstung,
die mit dem folgenden Symbol
gekennzeichnet ist, können
Störungen auftreten.
HINWEIS 1. Bei 80 MHz und 800 MHz gilt jeweils die Entfernung für den höheren Frequenzbereich.
HINWEIS 2. Diese Richtlinien sind möglicherweise nicht in allen Situationen gültig. Elektromagnetische Übertragung wird
durch Absorbierung und Reflektion durch Bauten, Objekte und Personen beeinträchtigt.
a. In der Regel sind AEDs bisweilen anfällig gegen Störungen, die durch Bewegungen des Patienten und/oder Notfallpersonals in Umgebungen
mit statischer Elektrizität (z. B. hohe Luftfeuchtigkeit, Synthetikteppiche usw.) ausgelöst werden. Aus Sicherheitsgründen beinhalten AEDs
von Philips eine patentierte Methode zur Erkennung einer möglichen Beeinträchtigung des EKG-Signals durch derartige Störungen und
weisen den Benutzer an, alle Bewegungen einzustellen. In diesen Fällen ist es wichtig, Bewegungen in der Nähe des Patienten während der
Rhythmusanalyse zu minimieren, damit das analysierte Signal den Herzrhythmus des Patienten richtig wiedergibt.
b. Die ISM-Bänder (d. h. die industriellen, wissenschaftlichen und medizinschen Bänder) zwischen 150 kHz und 80 MHz liegen bei 6.765 MHz
bis 6.795 MHz; 13.553 MHz bis 13,567 MHz; 26.957 MHz bis 27,283 MHz und 40.66 MHz bis 40.70 MHz.
c. Feldstärken für feste Transmitter wie Basisstationen für Funkgeräte, Handys und mobile Landfunkgeräte, Amateurfunkgeräte sowie AM und
FM Radio- und Fernsehsender können theoretisch nicht genau vorausgesagt werden. Zur Bewertung der elektromagnetischen Umgebung
fester RF-Transmitter sollte eine elektromagnetische Standortüberprüfung in Erwägung gezogen werden. Falls die gemessene Feldstärke am
Einsatzort des HeartStart die zutreffende RF-Übereinstimmungsstufe überschreitet, sollte der HeartStart getestet werden, um den
normalen Betrieb zu verifizieren. Falls eine abnormale Leistung beobachtet wird, sind möglicherweise zusätzliche Maßnahmen erforderlich,
wie z. B. eine Neuausrichtung oder eine Standortverlegung des HeartStart.
HEARTSTART M5066A
Philips Medical Systems
RF-Strahlung
IEC 61000-4-3
Es bestehen keine besonderen
Anforderungen für elektrostatische
Entladungen.a
H-3
Empfohlene Entfernungen zwischen tragbaren und mobilen RFKommunikationsgeräten und dem HeartStart
Der HeartStart ist zum Einsatz in elektromagnetischen Umgebungen vorgesehen,
in denen Störungen durch RF-Strahlung kontrolliert werden. Der Kunde bzw. der
Benutzer des HeartStart kann dazu beitragen, elektromagnetische Störungen zu
verhindern, indem die unten empfohlene Mindestentfernung zwischen tragbaren
und mobilen RF-Kommunikationsgeräten (Transmittern) und dem HeartStart
eingehalten wird (abhängig von der maximalen Ausgangsleistung der
Kommunikationsausrüstung).
Entfernung abhängig von der Transmitterfrequenz (m)
Philips Medical Systems
Maximale Ausgangsleitung
des Transmitters (W)
80 MHz bis
800 MHz
d = 0,6√ P
800 MHz bis
2,5 GHz
d = 1,15√ P
0,01
0,06
0,115
0,1
0,19
0,36
1
0,6
1,15
10
1,9
3,64
100
6,0
11,5
Für Transmitter mit einer oben nicht angeführten maximalen Ausgangsleistung kann die empfohlene Entfernung
d in Metern (m) berechnet werden. Dazu wird die für die Frequenz des Transmitters zutreffende Gleichung
verwendet, wobei P die vom Hersteller angegebene maximale Ausgangsleistung des Transmitters in Watt (W)
ist.
HINWEIS 1. Bei 80 MHz und 800 MHz gilt jeweils die Entfernung für den höheren Frequenzbereich.
HINWEIS 2: Die ISM-Bänder (Die ISM-Bänder (d. h. die industriellen, wissenschaftlichen und medizinschen Bänder) zwischen 150 kHz und
80 MHz liegen bei 6.765 MHz bis 6.795 MHz; 13.553 MHz bis 13,567 MHz; 26.957 MHz bis 27,283 MHz und 40.66 MHz bis 40.70 MHz.
HINWEIS 3. Zur Berechnung der empfohlenen Entfernung für Transmitter im ISM-Frequenzband zwischen 150 kHz und 80 MHz sowie im
Frequenzbereich 80 MHz bis 2,5 GHz wird ein zusätzlicher Faktor von 10/3 herangezogen. Das vermindert die Wahrscheinlichkeit, dass
mobile/tragbare Kommunikationsausrüstungen Störungen verursachen, wenn sie zufällig in die Nähe des Patienten gebracht werden.
HINWEIS 4. Diese Richtlinien sind möglicherweise nicht in allen Situationen gültig. Elektromagnetische Übertragung wird durch
Absorbierung und Reflektion durch Bauten, Objekte und Personen beeinträchtigt.
H
H-4
Wichtige Warnungen und Hinweise
•
Die Elektroden dürfen weder andere Elektroden noch Metallteile berühren,
die Kontakt mit dem Patienten haben.
•
Vor Auslösen eines Schocks muss der Patient von anderen elektronischen
medizinischen Geräten, z. B. Blutflussmessgeräten, getrennt werden, die
möglicherweise nicht gegen Defibrillation geschützt sind. Darüber hinaus muss
sichergestellt werden, dass die Elektroden keinen Kontakt mit
Metallgegenständen, z. B. Bettrahmen oder Tragen, haben.
•
Zubehör, Ersatzteile und Verpackungsmaterial müssen auf Schäden und
Verfallsdatum überprüft werden.
Umgebungsinformationen
Der Defibrillator enthält elektrische Komponenten. Diese sollten in einer
geeigneten Recycling-Einrichtung entsorgt werden.
•
Die Batteriezellen enthalten Chemikalien. Entsorgen Sie die Batterie in einer
geeigneten Recycling-Einrichtung.
•
Gebrauchte Elektroden sind möglicherweise kontaminiert. Schneiden Sie sie
ab und entsorgen Sie sie. Entsorgen Sie die verbliebenen Komponenten in
einer geeigneten Recycling-Einrichtung.
Schockzyklus-Zeit
Die Schnellschockfunktion des HeartStart ermöglicht das Auslösen eines Schocks
innerhalb von typischerweise 8 Sekunden nach einer Pause zur Herzdruckmassage
und Beatmung. Zwischen zwei Schocks benötigt der HeartStart typischerweise
<20 Sekunden einschließlich der Analyse. Nach 15 Schocks benötigt der
HeartStart <30 Sekunden von der Analyse bis zur Schockbereitschaft. Nach 200
Schocks benötigt der HeartStart <40 Sekunden vom Einschalten bis zur
Schockbereitschaft.
HEARTSTART M5066A
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Cardiac and Monitoring Systems
Hewlett-Packard Straße 2
D-71034 Böblingen
+49 7031 463 2254
Lateinamerika
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1550 Sawgrass Corporate Parkway, Suite 300
Sunrise, FL 33323, USA
(954) 835-2660
Asien und Pazifik
Philips Electronics Hong Kong Ltd.
30th Floor, Hopewell Centre,
17, Kennedy Road, Wanchai,
Hongkong
(852) 2821 5888
REF: M5066-91904
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