Technische Richtlinien - Messe "Reise & Freizeit"

Technische Richtlinien - Messe "Reise & Freizeit"
Technische Richtlinien
Vorwort
Da es sich beim Flughafen Münster/Osnabrück (FMO)
um einen sicherheitssensiblen Bereich und ein öffentliches Gebäude handelt, welches in erster Linie die
Sicherheit aller Messe- und Reisegäste gewährleisten
muss, bitten wir Sie, die folgenden Technischen Richtlinien sorgfältig zu lesen und zu beachten.
Die gesetzlichen Bestimmungen in der jeweils gültigen
Fassung sind zu beachten.
Die Durchführung einer Veranstaltung, die Inbetriebnahme eines Ausstellungsstandes kann im Interesse
aller Veranstaltungsteilnehmer untersagt werden,
wenn vorgefundene Mängel bis zu Beginn der Veranstaltung nicht beseitigt worden sind. Weitere Forderungen zur Sicherheit und zum Standbau, die sich
darüber hinaus ergeben sollten, bleiben vorbehalten.
Im Allgemeinen finden die Sicherheitsrichtlinien der
Flughafen-Benutzungsordnung, Brandschutzordnung
und der AGB Anwendung.
1. Brandschutz
Es sind nur Exponate und Messestände zugelassen,
die den Richtlinien der DIN 4102/B1 Feuerfestigkeit
genüge leisten. Entsprechende Zertifikate sind bereitzuhalten und auf Anfrage vorzulegen. Darüber hinaus
gelten die allgemeinen Richtlinien der Brandschutzordnung.
1.2 Rettungswege
Die notwendigen und die durch Halteverbotszeichen
gekennzeichneten Anfahrtswege und Bewegungsflächen für die Feuerwehr müssen ständig freigehalten
werden. Fahrzeuge und Gegenstände, die auf den
Rettungswegen und den Sicherheitsflächen abgestellt
sind, werden auf Kosten und Gefahr des Besitzers
entfernt.
Hydranten in den Hallen und im Freigelände dürfen
nicht unkenntlich oder unzugänglich gemacht, bzw.
verbaut werden.
1.2.1 Notausgänge, Notausstiege, Hallengänge und
Rettungswege sind jederzeit freizuhalten. Die Türen
im Verlauf von Rettungswegen müssen in Fluchtrichtung leicht in voller Breite geöffnet werden können.
Notausgangstüren und Notausstiege und deren Kennzeichnung dürfen nicht verbaut, überbaut, versperrt,
verhängt oder sonst unkenntlich gemacht werden. Die
Gänge in den Hallen dürfen nicht durch abgestellte
oder in den Gang hineinragende Gegenstände eingeengt werden. Sie dienen im Notfall als Rettungswege!
1.3 Sicherheitseinrichtungen
Sprinkleranlagen, Feuermelder, Feuerlöscheinrichtungen, Rauchmelder, Rauchabzugseinrichtungen,
Nachströmöffnungen, Schließvorrichtung der Hallentore und andere Sicherheitseinrichtungen, deren Hinweiszeichen und die grünen Notausgangskennzeichen
müssen jederzeit zugänglich und sichtbar sein, sie
dürfen nicht zugestellt oder zugebaut werden.
1.4 Notfallräumung
Aus Sicherheitsgründen kann die Schließung von
Räumen oder Gebäuden und deren Räumung vom
Flughafen Münster/Osnabrück angeordnet werden.
Die Personen, die sich dort aufhalten, haben den Anordnungen zu folgen. Aussteller haben ihre Mitarbeiter über dieses Verfahren zu informieren, ggf. eigene
Räumungspläne zu erstellen und bekannt zu machen.
Sie tragen dafür Sorge, dass ihr Stand geräumt wird.
2. Standbaubestimmungen
Es wird den Ausstellern empfohlen, ein Messesystem
unseres Messepartners für Messebau zu nutzen. Bei
der Verwendung eines eigenen Messesystems müssen die Sicherheitsrichtlinien auch während der Aufund Abbauphase eingehalten werden. Hierbei ist insbesondere darauf zu achten, dass keine Werkzeuge
oder Baumaterialien, von denen eine Gefahr für Gäste
des Flughafens (insbesondere Kinder) ausgehen kann,
unbeaufsichtigt gelassen werden.
Ausstellers selbst Änderungen vorzunehmen.
2.7 Haftungsumfang
Kisten, Kartons und Verpackungsmaterial dürfen zu
keiner Zeit unbeaufsichtigt sein.
Schadenersatzansprüche wegen Abhandenkommens,
Beschädigung oder Beeinträchtigung der eingesandten Entwürfe, Modelle oder sonstiger Unterlagen gegen den Veranstalter sind ausgeschlossen.
2.2 Standsicherheit
2.8 Bauhöhen
Ausstellungsstände einschließlich Einrichtungen und
Exponate sowie Werbeträger sind so standsicher zu
errichten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung,
insbesondere Leben und Gesundheit, nicht gefährdet
werden. Für die statische Sicherheit ist der Aussteller
verantwortlich und gegebenenfalls nachweispflichtig.
Soweit nicht messespezifisch anders beschrieben,
beträgt die Normalhöhe für Standbauten +2,50m
über OKF (Oberkante Fußboden). Bauhöhen über die
generelle Aufbauhöhe von 2,50m sind genehmigungspflichtig und nicht in allen Fällen zulässig.
2.3 Standbaugenehmigung
Alle Exponate müssen sich auf der angemieteten Ausstellungsfläche befinden. Sondergenehmigungen sind
im Einzelfall im Vorfeld beim Veranstalter einzuholen.
Standbauelemente und Exponate dürfen eine maximale Größe von 2,40 x 3,00 Meter nicht überschreiten,
da dieses der größte Zugang in das Flughafengebäude
ist.
2.1 Beaufsichtigung
Ausgehend davon, dass die Technischen Richtlinien
bei der Gestaltung und Ausführung des Standes eingehalten werden, ist es bei eingeschossigen Standbauten in den Hallen nicht erforderlich, Zeichnungen zur
Genehmigung einzureichen. Darüber hinaus sind alle
anderen Standbauten, mobile Stände, Sonderbauten
und Konstruktionen genehmigungspflichtig.
2.9 Exponate
2.10 Erreichbarkeit
2.4 Prüfung und Freigabe genehmigungspflichtiger
Bauten
Für die Zeit des Auf- und Abbaus muss ein definierter
Ansprechpartner ständig per Handy erreichbar sein.
Vermaßte Standpläne, mindestens im Maßstab 1:100
mit Grundrissen und Ansichten, müssen spätestens
6 Wochen vor Messebeginn dem Veranstalter in
zweifacher Ausfertigung zur Genehmigung vorgelegt
werden. Ein Exemplar der Standpläne geht nach
Überprüfung mit dem Genehmigungsvermerk an den
Aussteller/Standbauer zurück. Erst mit dem Genehmigungsvermerk ist der Standbau freigegeben.
2.11 Auf- und Abbauzeiten
Für die Genehmigung von:
- Kino- oder Zuschauerräumen
- Bauten im Freigelände
- Sonderkonstruktionen
werden folgende Unterlagen (in zweifacher Ausfertigung) bis spätestens 6 Wochen vor Aufbaubeginn in
deutscher Sprache benötigt:
1. geprüfte statische Berechnungen nach deutschen
Normen
2. Baubeschreibung
3. Standbauzeichnungen im Maßstab 1:100
4. bei Vorlage einer Typenprüfung/Prüfbuch entfällt
der Punkt 1
Die Kosten des Baugenehmigungsverfahrens werden
dem Aussteller/Standbauer in Rechnung gestellt. Zusätzlich zur Typenprüfung/Typenzulassung bei Sportund Spielgeräten mit mechanischer oder elektrischer
Funktion ist die Bau- und Betriebsbeschreibung mit
Konstruktionszeichnungen, Standsicherheitsnachweisen und die EU-Konformitätserklärung bzw. Herstellererklärung in deutscher Sprache zur Einsichtnahme
vorzulegen. Prüfbücher leitet der Veranstalter im Auftrag des Mieters an das Bauaufsichtsamt weiter, das
die Gebrauchsabnahme vornimmt.
2.5 Bauliche Maßnahmen
Bauliche Maßnahmen (Trockenbau, Tischlerarbeiten,
etc.) sind nicht innerhalb des Flughafengebäudes gestattet. Sollten Sie standbauliche Maßnahmen dieser
Art planen, geben Sie dem Veranstalter bitte im Vorfeld (mind. 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn) eine
Information über Art und Umfang der Baumaßnahmen.
Der Veranstalter wird Ihnen dann einen entsprechenden Platz zur Durchführung zuweisen.
2.6 Fahrzeuge und Container
Fahrzeuge und Container sind als Ausstellungsstände
in den Hallen genehmigungspflichtig. Änderung nicht
vorschriftsmäßiger Standbauten, die nicht genehmigt
sind, den Technischen Richtlinien oder den Gesetzen
nicht entsprechen, müssen gegebenenfalls geändert
oder beseitigt werden. Bei nicht fristgerechter Ausführung ist der Veranstalter berechtigt, auf Kosten des
Die genauen Auf- und Abbauzeiten werden im Vorfeld
der Messe seitens des Veranstalters an die ausstellenden Unternehmen kommuniziert. Diese Zeiten sind
von den Ausstellern dringend einzuhalten. Sollten bestimmte Standbaumaßnahmen den üblichen zeitlichen
Rahmen überschreiten, informieren Sie bitte den Veranstalter frühzeitig, damit Ihnen ein längeres Zeitfenster eingeräumt werden kann.
2.12 Stromversorgung
Bei jedem Stand ist eine 240V Stromversorgung
bereits inkludiert. Die Gesamtleistung ist 1,2 KW/h.
Dieser Verbrauch darf nicht überschritten werden.
Bitte kalkulieren Sie Ihren voraussichtlichen Stromverbrauch inklusive Standbeleuchtung und weiterer
Verbrauchsgeräte im Vorfeld. Bei Bedarf stellt Ihnen
der Veranstalter gegen Gebühr eine höhere Leistung
zur Verfügung.
2.13 Standflächen
Die Vergabe Ihrer Präsentationsfläche wird durch den
Veranstalter eingeteilt. Sonderwünsche bezüglich der
Positionierung Ihres Standes werden bei frühzeitiger
Anmeldung und Machbarkeit gerne berücksichtigt,
können jedoch nicht gewährleistet werden.
3. Brandschutz und Sicherheitsbestimmungen
3.1 Standbau- und Dekorationsmaterialien
Leichtentflammbare, brennend abtropfende oder
toxische Gase bildende Materialien wie PolystyrolHartschaum (Styropor) oder ähnliche dürfen nicht
verwendet werden.
An tragende Konstruktionsteile können im Einzelfall
aus Gründen der Sicherheit besondere Anforderungen
gestellt werden (z.B. nicht brennbar). Dekorationsmaterialien müssen entsprechend DIN 4102 mindestens
B1, d.h. schwerentflammbar oder mindestens Klasse
C EN 13501/1 sein. Der Einsatz von Kunststoffkabelbindern zur Befestigung statisch beanspruchter
Teile ist nicht gestattet. Die Prüfzeugnisse über die
Baustoffklassen der eingesetzten Materialien sind bereitzuhalten. Laub- und Nadelgehölze dürfen nur mit
feuchten Wurzelballen verwendet werden. Bambus,
Ried, Heu, Stroh, Rindenmulch, Torf oder ähnliche Materialien genügen in der Regel nicht den vorgenannten
Anforderungen.
3.2 Ausstellung von Kraftfahrzeugen
Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren dürfen in den
Hallen nur mit weitgehend leerem Tank ausgestellt
werden. Die Batterie ist abzuklemmen und der Treib-
stofftank muss abgeschlossen sein. Des Weiteren
wird die FMO-Feuerwehr den Tank des Kraftfahrzeuges mit Stickstoff ( LN2 ) zu Lasten des Ausstellers
spülen/auffüllen.
3.3 Explosionsgefährliche Stoffe/Munition
Explosionsgefährliche Stoffe unterliegen dem Sprengstoffgesetz in der jeweils gültigen Fassung und dürfen
auf Messen und Ausstellungen nicht ausgestellt werden. Das gilt auch für Munition im Sinne des Waffengesetzes.
3.4 Pyrotechnik
Pyrotechnische Vorführungen sind nicht genehmigungsfähig.
3.5 Flugobjekte/Luftballons
Die Verwendung von mit Sicherheitsgas gefüllten Luftballons und Flugobjekten in den Hallen und im Freigelände muss vom Veranstalter genehmigt werden.
3.6 Nebelmaschinen
Der Einsatz von Nebelmaschinen ist nicht gestattet.
3.7 Abfall-, Wertstoff-, Restbehälter
In den Ständen dürfen keine Wertstoff- und Reststoffbehälter aus brennbaren Materialien aufgestellt werden. Wertstoff- und Reststoffbehälter in den Ständen
sind regelmäßig, spätestens jeden Abend nach Messeschluss in die Wertstoffstationen an den Hallenausgängen zu entleeren. Fallen größere Mengen brennbarer Materialien an, sind diese mehrmals am Tag zu
entsorgen.
3.8 Spritzpistolen, Nitrolacke
Der Gebrauch von Spritzpistolen sowie die Verwendung von Nitrolacken ist verboten.
3.9 Trennschleifarbeiten und alle Arbeiten mit offener
Flamme
Schweiß-, Schneid-, Löt-, Auftau-, Trennschleif- und
sonstige feuergefährliche Arbeiten müssen angezeigt
und schriftlich bei dem Veranstalter beantragt werden.
Zusätzlicher Aufwand geht zu Lasten des Verursachers.
3.10 Leergut
Die Lagerung von Leergut jeglicher Art (z.B. Verpackungen und Packmittel) innerhalb und außerhalb des
Standes in der Halle ist verboten.
3.11 Feuerlöscher
Klärung erfolgt durch die Feuerwehr FMO. Es ist zu
erwarten, dass der vorhandene Bestand um Schaumlöscher vom Veranstalter zu erweitern ist.
3.12 Glas und Acrylglas
Es darf nur für den Einsatzzweck geeignetes Glas verwendet werden. Für Konstruktionen aus Glas darf nur
Sicherheitsglas eingesetzt werden.
3.13 Ausgänge / Rettungswege, Türen
Die Verwendung von Pendeltüren, Drehtüren, Codiertüren, Schiebetüren sowie sonstiger Zugangssperren in
Rettungswegen ist nicht zulässig.
3.14 Podeste, Leitern, Aufstiege, Stege
Leitern, Aufstiege und Podeste müssen den Unfallverhütungsvorschriften entsprechen.
4. Standgestaltung und Erscheinungsbild
Für die Gestaltung des Standes ist der Aussteller zuständig. Standrückseiten, die an die Nachbarstände
grenzen, sind neutral zu halten, um den Nachbarstand
in dessen Gestaltung nicht zu beeinträchtigen.
4.1 Prüfung der Mietflächen
Die Mietfläche wird vom Veranstalter gekennzeichnet.
Jeder Aussteller ist verpflichtet, sich vor Ort über
Lage, Maße und etwaige Einbauten, Sicherheitseinrichtungen usw. zu informieren. Die Standgrenzen sind
unbedingt einzuhalten.
4.2 Eingriffe in die Bausubstanz
Hallenteile und technische Einrichtungen dürfen nicht
beschädigt, verschmutzt oder auf andere Art verändert werden (z.B. durch Bohren, Schrauben, Nageln).
Auch das Streichen, Tapezieren und Bekleben ist nicht
gestattet. Hallenteile und technische Einrichtungen
dürfen weder durch Standaufbauten noch durch Exponate belastet werden. Hallensäulen / Hallenstützen
können aber innerhalb der Mietfläche ohne Beschädigung derselben im Rahmen der zulässigen Bauhöhe
umbaut werden.
4.3 Hallenfußböden
Teppiche und andere Fußbodenbeläge sind unfallsicher zu verlegen und dürfen nicht über die Standgrenzen hinausragen. Es darf zum Fixieren nur Klebeband
verwendet werden, das rückstandsfrei zu entfernen
ist. Bitte beachten Sie, dass der Fußbodenbelag des
FMO nicht versiegelt ist. Bitte testen sie Ihr Klebeband
im Vorfeld auf dem Hallenboden vor Ort. Alle eingesetzten Materialien müssen rückstandslos entfernt
werden. Substanzen wie Öle, Fette, Farben und ähnliches müssen sofort vom Fußboden entfernt werden.
Der Hallenfußboden darf weder gestrichen noch beklebt werden. Verankerungen und Befestigungen im
Hallenboden sind nicht gestattet.
Sollten Sie Teppichboden verlegen, kontaktieren Sie
bitte im Vorfeld den Veranstalter.
4.4 Abhängungen von der Hallendecke
Abhängungen sind genehmigungspflichtig und gemäß
BGV C1 auszuführen.
Die Durchführung ist gebunden an den Flughafen
Münster/Osnabrück oder deren Vertragsfirma. Den
Bestellungen ist eine Grundrissskizze beizufügen, aus
der die Hängelasten und die gewünschten Platzierungen der Hängepunkte ersichtlich sind.
Abhängungen sind nicht in allen Bereichen der Ausstellungsfläche vorhanden.
4.5 Musikalische Wiedergaben
Für musikalische Wiedergaben aller Arten ist unter der
Voraussetzung des Urheberrechtgesetzes, § 15 Urhebergesetz (BGBI), in der gültigen Fassung die Erlaubnis der Gesellschaft für die musikalische Aufführungsund mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA)
erforderlich. Nicht angemeldete Musikwiedergaben
können Schadenersatzansprüche der GEMA zur Folge
haben (§ 97 Urhebergesetz).
4.6 Präsenzpflicht
Der Aussteller ist verpflichtet, während der gesamten
Messezeit den Stand zu besetzen. Ein Abbau des
Standes vor Beginn der offiziellen Abbauzeit am letzten Messetag ist nicht zulässig. Bei Zuwiderhandlung
ist eine Vertragsstrafe in Höhe von 25% des Mietpreises zzgl. Umsatzsteuer zu zahlen.
5. Betriebssicherheit, technische Sicherheitsbestimmungen, technische Vorschriften,
technische Versorgung
arbeitungsmaschinen ohne Späneabsaugung an den
durch den Veranstalter ausgewiesenen Stellen ist nicht
zulässig.
5.3 Elektroinstallationen
5.3.1 Elektroanschlüsse
Jeder Stand erhält eine Leistung von 1,2 KW/h. Auf
Bestellung kann auch zusätzliche Leistung, sofern diese zur Verfügung stehen, bereitgestellt werden. Die
Summe der benötigten Leistung aller Verbrauchsquellen (Glühlampen, Geräte usw.) ist anzuzeigen, um den
ausreichenden Querschnitt der Zuleitungen errechnen
zu können. Die Stromversorgung kann am letzten
Lauftag nach Messeschluss aus Sicherheitsgründen
eingestellt werden.
5.3.2 Standinstallation
Für Steckdosen und Lichtstromkreise sind FISchutzschaltungen 30mA zwingend vorgeschrieben.
Innerhalb der Stände können Installationen von konzessionierten Fachfirmen gemäß den gültigen VDEVorschriften und den in Europa geltenden Vorschriften
sowie dem Stand der Technik entsprechend ausgeführt werden.
5.3.3 Montage- und Betriebsvorschriften
Die gesamte elektrische Einrichtung ist nach den jeweils gültigen Sicherheitsvorschriften des Verbandes
Deutscher Elektrotechniker (VDE) oder den gültigen
EU-Normen (EN) auszuführen. Leuchtstoffröhrenanlagen sind zu kompensieren (Einzelkompensation oder
Duoschaltung). Der Anteil von hoch- oder niederfrequenten, in das Netz abgegebenen Störungen, darf
die in VDE 0160 und VDE 0838 (EN 50006) angegeben Werte nicht überschreiten. Leitfähige Bauteile
sind in die Maßnahmen zum Schutz bei indirektem Berühren mit einzubeziehen (Standerdung). Es dürfen nur
Leitungen, wie die Typen H05VV-F, H05RR-F, mit einem
Mindestquerschnitt von 1,5 qmm Cu oder gleichwertige verwendet werden. Ausgenommen hiervon sind nur
Zuleitungen von ortsveränderlichen Verbrauchsquellen
(Geräte usw.) bis zu 1,5m Zuleitungslänge.
In Niedervoltanlagen (Niedervolt-Beleuchtungsanlagen)
sind blanke elektrische Leiter und Klemmen unzulässig, auch Seilsysteme müssen vollständig isoliert sein.
Die Sekundärleitungen sind gegen Kurzschluss und
Überlast zu schützen.
Transformatoren und Konverter sind mit Primär- und
Sekundär-Sicherungen zu schützen. Elektronische
Schutzeinrichtungen sind keine Leitungsschutzsicherungen im Sinne der VDE-Bestimmungen. Die Lampen
sind gegen Herausfallen zu sichern.
Bei Halogenleuchten sind nur Lampen mit Schutzscheibe zulässig. Stromschienen müssen mit Schutzkappen ausgestattet sein. Eine Befestigung mit Kunststoff-Kabelbinder ist nicht zulässig. Entsprechend der
Wärmeentwicklung ist ein ausreichend großer Abstand
zu brennbaren Materialien sicherzustellen. Die Stromentnahme von einem Nachbarstand ist nicht erlaubt.
5.4 Wasser- und Abwasserinstallation
Der Aussteller ist für die Betriebssicherheit und die
Einhaltung der Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften auf seinem Stand selbst verantwortlich.
Die Auf- und Abbauarbeiten dürfen nur im Rahmen der
jeweils gültigen arbeits- und gewerberechtlichen Bestimmungen durchgeführt werden.
Wasser- und Abwasserinstallationen sind nicht möglich.
5.1 Schäden
Der Betrieb lärmverursachender Maschinen und Geräte soll im Interesse der anderen Aussteller möglichst
eingeschränkt bleiben. Die Geräusche an der Standgrenze dürfen 70dB (A) nicht überschreiten.
Jede durch Aussteller oder deren Beauftragte verursachte Beschädigung im Messegelände, der Gebäude
oder Einrichtungen wird nach Beendigung der Veranstaltung auf Kosten des Ausstellers durch den Flughafen Münster/Osnabrück beseitigt.
5.2 Einsatz von Arbeitsmitteln
Der Gebrauch von Bolzen-Schussgeräten ist in den
Ausstellunghallen verboten. Der Einsatz von Holzbe-
5.5 Druckluft- / Gasinstallation
Druckluft- und Gasinstallationen sind nicht möglich.
5.6 Lautstärke
6. Geräte- und Produktsicherheitsgesetz
Gemäß §3 des Gesetzes über technische Arbeitsmittel (Gerätesicherheitsgesetz BGBI und Produktsicherheitsgesetz BGBI) in der jeweils gültigen Fassung sind
Hersteller, Einführer oder Aussteller von technischen
Arbeitsmitteln oder medizinisch-technischer Geräte
im Sinne dieser Gesetze verpflichtet, nur Geräte auszustellen, die die allgemein anerkannten Regeln der
Technik sowie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften vollständig einhalten und somit die Voraussetzungen für die CE-Kennzeichnung erfüllen. Als
Nachweis sind vom Aussteller folgende Unterlagen am
Stand bereitzustellen:
- EG-Konformitätserklärung bzw. Herstellererklärung
nach Anhang II der Maschinenrichtlinien
- Betriebsanleitung nach Anhang I Nr. 1.7.4. der Maschinenrichtlinie
Geräte, die für die Lieferung außerhalb der EU bestimmt sind, und den Anforderungen des Gesetzes
nicht genügen, müssen einen entsprechenden Hinweis
nach §3 a des Gerätesicherheitsgesetzes tragen. Bei
Vorführungen sind die erforderlichen Vorkehrungen
zum Schutz von Personen durch das Standpersonal
zu treffen.
Das Standpersonal ist auch für die Gewährleistung
des Ausschlusses von unbefugten Schaltvorgängen
verantwortlich.
6.1 Schutzvorrichtungen
Maschinen- und Apparateteile dürfen nur mit allen
Schutzvorrichtungen in Betreib genommen werden.
Die normalen Schutzvorrichtungen können durch eine
sichere Abdeckung aus organischen Glas, oder einem
ähnlichen transparenten Material ersetzt werden. Werden Geräte nicht in Betrieb genommen, können die
Schutzvorrichtungen abgenommen werden, um den
Besuchern die Bauart und Ausführung der abgedeckten Teile erkennbar zu machen. Die Schutzvorrichtungen müssen dann neben der Maschine sichtbar aufgestellt bleiben.
7.2 Brennbare Flüssigkeiten, Lagerung und Verwendung
bau entstehen, dürfen nicht auf das Gelände gebracht
werden.
Die Lagerung und Verwendung brennbarer Flüssigkeiten (siehe Verordnung über brennbare Flüssigkeiten,
BGBI. I in der gültigen Fassung) in den Messehallen
und auf dem Gelände des FMO ist ohne schriftliche Genehmigung verboten. Die Genehmigung zur Lagerung
und Verwendung brennbarer Flüssigkeiten kann nur für
den Betrieb oder die Vorführung von Exponaten nicht
erteilt werden.
8.5 Wasser, Abwasser, Bodenschutz, Reinigung / Reinigungsmittel
7.3 Laseranlagen
Der Betrieb von Laseranlagen ist genehmigungspflichtig und mit dem Veranstalter abzustimmen.
8. Umweltschutz
Der Flughafen Münster/Osnabrück und der Veranstalter haben sich grundsätzlich dem vorsorgenden
Schutz der Umwelt verpflichtet. Als Vertragspartner
des Flughafen Münster/Osnabrück und dem Veranstalters ist der Aussteller verpflichtet, dafür zu sorgen,
dass sämtliche den Umweltschutz betreffende Bestimmungen und Vorgaben auch von den Auftragnehmern
verbindlich eingehalten werden.
Die Veranstalter übt im gesamten Ausstellungsbereich
für die Aufbau-, Lauf- und Abbauzeit der Veranstaltung
das Hausrecht aus.
Der Aussteller ist selbst für alle Schäden, die Dritte
oder der Veranstalter auf dem Stand des Ausstellers
oder für dessen Tätigkeit erleiden, haftpflichtig. Dem
Aussteller wird der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für seine Messeteilnahme empfohlen.
8.2 Abfallentsorgung
8.3 Besonders überwachungsbedürftige Abfälle
Darüber hinaus ist der Flughafen Münster/Osnabrück
berechtigt, jederzeit den Betrieb von Maschinen, Apparaten und Geräten zu untersagen, wenn nach ihrer
Ansicht durch den Betrieb Gefahren für Personen und
Sachen zu befürchten sind.
Der Aussteller ist verpflichtet, Abfälle, die nach Art,
Beschaffenheit oder Menge in besonderem Maße
gesundheitsgefährdend (dazu zählen insbesondere
Speiseabfälle), Luft- oder wassergefährdend, explosiv
oder brennbar (z.B. Batterien, Lacke, Lösungsmittel,
Schmierstoffe, Farben etc.) sind, dem Veranstalter zu
melden und deren ordnungsgemäße Entsorgung durch
den zuständigen Vertragspartner des Veranstalters zu
veranlassen.
Die Lagerung und Verwendung von Druckgas in den
Messehallen und auf dem Gelände des FMO ist ohne
schriftliche Genehmigung FMO verboten.
9. Hausrecht
Der Aussteller ist verantwortlich für die ordnungsgemäße und umweltverträgliche Entsorgung der Abfälle,
die bei Aufbau, Laufzeit und Abbau seines Standes
anfallen.
6.3 Betriebsverbot
7.1 Druckgasanlagen
Umweltschäden / Verunreinigungen (z.B. durch Benzin, Öl, Lösungsmittel, Farbe) sind unverzüglich dem
Veranstalter zu melden.
10. Haftpflichtversicherung
Der Einsatz von Kränen und Gabelstaplern ist mit der
VerA Veranstaltungsagentur abzustimmen. Die Lagerung von Leergut jeglicher Art auf den Ständen ist
verboten.
7. Verwendung von Druckgasen und brennbaren
Flüssigkeiten
8.6 Umweltschäden
8.1 Abfallwirtschaft
Nach den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft sind
Abfälle auf Messeplätzen in erster Linie zu vermeiden.
Aussteller und deren Vertragspartner sind verpflichtet,
in jeder Phase der Veranstaltung wirkungsvoll hierzu
beizutragen. Dieses Ziel muss bereits bei der Planung
und in Koordination aller Beteiligten verfolgt werden.
Generell sind für Standbau und –betrieb wieder verwendbare und die Umwelt möglichst wenig belastende
Materialien einzusetzen. Zurückgelassene Materialien
werden ohne Prüfung des Wertes zu Lasten des Ausstellers zu einer erhöhten Gebühr entsorgt.
6.2 Kräne, Stapler, Leergut
Reinigungsarbeiten sind grundsätzlich mit biologisch
abbaubaren Produkten durchzuführen. Reinigungsmittel, die gesundheitsschädigende Lösungsmittel
enthalten, sind den Vorschriften entsprechend nur im
Ausnahmefall zu verwenden. Reinigungsdienstleistungen während der Veranstaltung sowie während des
Auf- und Abbaus, dürfen nur durch die von dem Veranstalter beauftragte Reinigungsgesellschaft durchgeführt werden.
8.4 Mitgebrachte Abfälle
Materialien und Abfälle, die nicht im Zusammenhang
mit der Veranstaltungslaufzeit, mit dem Auf- und Ab-
11. Reinigung
Der Veranstalter sorgt für die Reinigung der Gänge im
Messeobjekt. Die Reinigung der Stände obliegt dem
Aussteller. Lässt der Aussteller nicht durch sein eigenes Personal reinigen, dürfen nur vom Veranstalter
zugelassene Unternehmen damit beauftragt werden.
Für die Auftragserteilung wenden Sie sich bitte an den
Veranstalter.
12. Bewachung
Die allgemeine Bewachung der Messeobjekte übernimmt der Veranstalter ohne Haftung für Verluste oder
Beschädigungen. Die Obhutpflicht für den Stand und
die Exponate sowie die Gewährleistung der brandschutztechnischen Sicherheit obliegen dem Aussteller. Bei Bedarf können Sie Standbewachungspersonal
(eine vom Veranstalter autorisierte Wach- und Schließgesellschaft) bestellen.
Der Flughafen FMO ist 24 Stunden geöffnet. Bitte denken Sie daran, dass Sie keine Wertsachen, wichtige
Kleinartikel oder Laptops auf Ihrem Messestand unbeaufsichtigt oder zurücklassen.
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