Unseren Serviceratgeber können sie auch hier downloaden

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WARTUNG
Überprüfung, Pflege- und Betriebshinweise
I N H A LT
SOLARANLAGEN
Ing. Anton Berger
Geschäftsführer
KAMIN UND ABGASSYSTEM . . . . . . . . . . . . . . .
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WÄRMEERZEUGER
KAMINOFEN
Scheitholz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Pellets . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ihre neue Anlage freut sich über
kleine Aufmerksamkeiten – und über die
richtige Pflege.
In diesem Leitfaden haben wir für Sie die wichtigsten Service- und Wartungsinformationen
zusammengestellt. Er dient zur Ergänzung der
Betriebs-, Bedienungs- und Wartungsanleitungen der Einzelgeräte und Produkte. Sollten
Sie noch weitere Fragen haben oder Services
benötigen, rufen Sie uns einfach an. Wir sind
gerne für Sie da.
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Scheitholzkessel – Holzvergaser. . . . . . . . . . . . . . .
Hackgutkessel – Heizungsanlage. . . . . . . . . . . . . . .
Pelletskessel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zentralheizung – Gasanlage. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zentralheizung – Ölanlage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Damit Ihre Anlage noch
viele Geburtstage feiert
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen Anlage! Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für ein
hochwertiges System aus unserem Haus entschieden haben. Damit es über viele Jahre
störungsfrei arbeitet und einen sicheren, energieeffizienten Betrieb gewährleisten kann, bedarf es allerdings einiger Reinigungs-, Serviceund Wartungsarbeiten. Einige davon können
Sie ganz einfach selbst durchführen. Für andere
benötigen Sie fachkundige Hilfe.
Warmwasser + Heizung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
WÄRMEPUMPE
Harter Süd Straße 10
8075 Hart bei Graz
Heinrichstraße 43
8010 Graz
T 0316 323663
www.unisan.cc
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28
Allgemein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Erdreich-Flächenkollektor. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Tiefenbohrung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Brunnen-Wärmepumpe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Luft-Wärmepumpe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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NAH- UND FERNWÄRMESTATIONEN. . . . . . . .
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FRISCHWASSERTECHNIK
UNISAN Gesellschaft m.b.H.
& Nachfolge KG
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Filter, Boiler, Perlatoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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WHIRLPOOL. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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WHIRLWANNE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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REGENWASSERNUTZUNG. . . . . . . . . . . . . . . . . .
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ZENTRALSTAUBSAUGER. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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KONTROLLIERTE WOHNRAUMLÜFTUNG . . . . .
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EINZEL-RAUMLÜFTUNG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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PHOTOVOLTAIK
Netzanlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Inselanlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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LEISTUNGSVERZEICHNIS. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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SERVICE- UND WARTUNGSVERTRAG. . . . . . . .
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SOLARANLAGE
Sehr geehrter Kunde!
Sie sind Besitzer einer hochwertigen Solaranlage, die ihnen lange Zeit Energie und Wärme
liefern wird.
Um die Funktion und die volle Leistung der Solaranlage langfristig sicher zu stellen, benötigt sie, wie jede
technische Anlage (Auto, Heizung, Schwimmbad, usw.)
etwas Pflege und regelmäßige Wartung.
Gemessen an den Arbeitsstunden einer Solaranlage ist
der Pflegeaufwand gering. Die Anlage arbeitet nahezu
wartungsfrei. Einiges können sie selbst tun, für anderes
sorgt Ihr HSH-Installatör.
Vorab möchten wir Sie darauf hinweisen, dass
Sie die Installation der Solaranlage ihrer Gebäudeversicherung melden sollten, damit ein ausreichender Versicherungsschutz sichergestellt ist.
Funktion und Aufbau
Eine Solaranlage wandelt die Energie der Sonneneinstrahlung in Wärme um und stellt die Wärme dem Verbraucher in Form von Warmwasser, Raumwärme, u. ä.
zur Verfügung.
Eine Solaranlage besteht im Wesentlichen aus dem Kollektorfeld, dem Speicher und der Steuerung, sowie aus
Pumpe, Leitungen und Ausdehnungsgefäß.
Die Solaranlage ist mit Frostschutzmittel gefüllt, um
Frostschäden am Kollektorfeld zu verhindern (die Kollektoren befinden sich außerhalb der beheizten Gebäudehülle und sind Minusgraden ausgesetzt).
Die Erstinstallation und Inbetriebnahme wurde durch Ihren Installations-Fachbetrieb
durchgeführt, bitte lassen Sie auch in Zukunft
niemanden an der Solaranlage arbeiten, dem
SOLARANLAGE
die erforderliche Fachausbildung fehlt! Nur der geschulte Fachmann ist in der Lage, die Funktion und
den Wert Ihrer Solaranlage zu erhalten!
Durch einen Service- und Wartungsvertrag können sie
sicherstellen, dass die Funktion und der Wert ihrer Anlage langfristig erhalten bleiben.
Verbrennungsgefahr! Sowohl das Wärmeträgermedium (Frostschutzgemisch) als auch
diverse Anlagenteile können Temperaturen
von über 100 °C erreichen!
Sicherheitshinweis! Beim Umgang mit Frostschutz empfiehlt es sich, Schutzbrille und
Schutzhandschuhe zum Schutz vor Verbrühung zu tragen!
Wichtiger Hinweis: Nur original eingefüllten Frostschutz verwenden, d.h. wie bei der Erstbefüllung!
Allgemeine Betriebshinweise
➀ Druck, Dichtigkeit und Flüssigkeitsstand in der Anla-
ge sollten vierteljährlich überprüft werden:
Der rote Zeiger des Manometers gibt das Druck-Minimum an. Sollte der Druck unter 2 bar absinken, verständigen sie bitte unseren Kundendienst. Selbst kein
Wasser nachfüllen! Die Anlage ist frostschutzgefüllt!
➁ Frostschutzmittel darf nicht in den Kanal geleert
werden!
➂ Unbedingt Betriebsanleitung beachten.
➃ Die Anlage alle 1-2 Jahre einer Wartung unterziehen
lassen.
➄ Die Anlage während längerer Abwesenheitszeiten
(Urlaub) nicht abschalten, da sonst die Sicherheitsregelkreise außer Kraft gesetzt werden. Die Anlage ist auch
in abgeschaltetem Zustand durch Ausdehnungsgefäß
und Sicherheitsventil gegen Überdruck abgesichert,
jedoch kann bei hoher Sonneneinstrahlung und nicht
vorhandener Energieabnahme der Stagnationsfall
eintreten, d.h. Solarflüssigkeit fängt im Kollektor zu
sieden an, Dampf bildet sich und der Frostschutz altert
vorzeitig. Durch eine fachgerechte Konservierung kann
die Solaranlage aber auch für längere Zeit stillgelegt
werden.
➅ Bei Problemen und Funktionsstörungen bitte die Hinweise in der Betriebsanleitung bzw. im Handbuch beachten. Die Anlage einmal aus- und wieder neu einschalten.
Elektrische Sicherungen im Zählerkasten kontrollieren.
Lässt sich das Problem nicht beheben, ersuchen wir um
Kontaktaufnahme mit unserem Kundendienst.
➆ Sicherheitseinrichtungen müssen laut ÖNORM mindestens einmal jährlich durch einen befugten Fachmann
überprüft werden!
➇ Die Schutzanode (Opferanode) ist mindestens alle
zwei Jahre zu überprüfen!
➈ Kollektorwartung: die Kollektoren sind prinzipiell
wartungsfrei. Bei der Überprüfung durch den HSH-
Installatör wird eine Sichtkontrolle von Kollektoren,
Kollektorfühler, Leitungsdämmung usw., durchgeführt.
Auffälligkeiten, insbesondere bei Rohrverschraubungen, Blecheinfassungen, Aufdachbefestigungen
und Kollektorglasscheiben, umgehend dem HSHInstallatör melden!
➉ Um Schäden an der Befestigung, der Solaranlage
oder dem Dach zu vermeiden, muss die Solaranlage
bei größeren Schneemengen frei geschaufelt werden!
Beachten Sie bitte besonders die Beschreibungen des
Anlagenherstellers.
Für regelmäßige Wartung und Überprüfung der Anlage
bieten wir Service- und Wartungsverträge an – bitte
kontaktieren Sie uns, wir sind für Sie da.
Nun wünschen wir Ihnen viel Freude
mit Ihrer neuen Anlage!
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6
KAMIN UND ABGASSYSTEM
SCHEITHOLZKESSEL – HOLZVERGASER
Zweck bzw. die Veränderung der Rahmenbedingungen geeignet ist! Für eine eventuell erforderliche Kaminsanierung steht eine Vielzahl von
Systemen zur Verfügung – Ihr HSH-Installatör berät
Sie gerne!
■ B
ei Rauchrohrdurchführungen durch brennbare
Wände, Decken, Dachschrägen u. ä., etwa bei
Holzrahmen- oder Holzständerkonstruktionen, ist
es wichtig, auf Nummer Sicher zu gehen. Hier gibt
es geprüfte Bauteile, welche die brandschutztechnischen Erfordernisse erfüllen.
Jede Feuerstätte, egal ob gemütlicher Kachelofen,
offener Kamin, Küchenherd, Zentralheizungskessel
usw., jedes System verlangt nach einem richtig dimensionierten Rauchfang- bzw. Abgassystem.
Der Kamin sorgt für die Fortleitung der Abgase, die
je nach Brennstoffart und Ofen- bzw. Kesseltyp eine
sehr unterschiedliche Zusammensetzung, Feuchte
und Temperatur aufweisen.
Für Fragen rund um die Auswahl des richtigen Kamin- bzw. Abgassystems steht Ihnen
Ihr HSH-Installatör gerne zur Verfügung!
Allgemeine Hinweise
■ K amin- bzw. Abgassysteme müssen entsprechend
den Erfordernissen der Feuerstätte und Gebäudekonstruktion sowie unter Einhaltung der gesetzlich vorgegeben Brandschutzvorschriften errichtet werden.
■ B
estehende Kamine bzw. Abgasanlagen sind insbesondere bei Kesseltausch oder bei Gebäudesanierung (z. B. bei zusätzlicher Abdichtung der
Gebäudehülle oder bei Einbau einer automatischen
Wohnraumlüftung), dahingehend zu überprüfen,
ob die bestehende Anlage für den vorgesehenen
Sowohl im Neubau als auch bei nachträglichem Einbau von Kaminen müssen sämtliche brandschutzrechtlichen Bestimmungen und feuerpolizeilichen Auflagen
eingehalten werden!
Kein Heizen ohne gültigen Kaminbefund!
Reinigung
Die regelmäßige Kehrung und Überprüfung der Rauchfänge wird von Ihrem Rauchfangkehrer durchgeführt.
Für die Reinigung der Rauchrohre zwischen Kessel und
Kamin oder Ofen und Kamin sind Sie selbst verantwortlich. Sie können diese Reinigung selbst durchführen oder Ihren Rauchfangkehrer damit beauftragen
– wichtig ist, dass eine Reinigung durchgeführt wird.
Folgen fehlender Reinigung:
■
■
■
■
Schlechte Verbrennung!
Gefahr von Gasaustritt – Lebensgefahr!
Bauschäden entstehen!
Es besteht Brandgefahr!
Sehr geehrter Kunde!
Sie haben sich für einen qualitativ hochwertigen Scheitholzkessel
entschieden, leisten dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen und schonen somit unsere Umwelt
und Ressourcen.
Ihre Anlage soll Ihnen lange Zeit dienen, Ihr Haus wärmen und allen
Bewohnern Wohlbefinden und Behaglichkeit schenken.
Wie alle technischen Geräte benötigt auch der Scheitholzkessel Pflege und
regelmäßige Wartung, damit die volle Leistungsfähigkeit auf viele Jahre
erhalten bleibt. Einiges können Sie selbst tun, anderes sollte von Ihrem
HSH-Installatör durchgeführt werden.
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung
genau durch und achten Sie besonders auf die Sicherheitshinweise!
Allgemeine Hinweise
■ S orgen Sie im Heizraum für ausreichend Frischluft und vermeiden Sie Frost.
■ Verwenden Sie nur Holz als Brennstoff. Reststoffe, Abfälle, Folien, Müll,
etc. gehören in die Müllentsorgung und dürfen keinesfalls im Kessel
verbrannt werden - die Verbrennung führt nämlich zu Schadstoffen in
der Asche und im Rauchgas. Dies ist nicht zulässig, die Lebensdauer
des Kessels wird deutlich verringert und Gewährleistung und Garantie
erlöschen!
■ H eizen Sie den Kessel nie mit flüssigem Brennstoff wie Benzin oder
Ähnlichem an.
■ Niemals im Heizraum mit explosiven Materialien oder Gas hantieren
oder diese dort aufbewahren.
■ Wenn im Heizraum gefegt oder sonst Staub erzeugt wird, Kessel abschalten und abdecken.
■ Der Heizraum ist kein Abstellraum und es darf maximal ein Tagesbedarf
an Holz darin gelagert werden.
■ Ein funktionierender Feuerlöscher vor dem Heizraum ist Pflicht!
■ Die Brandschutzvorschriften für Heiz und Lagerräume sind einzuhalten!
Brandschutztüren, Fluchtwege, Feuerlöscher usw.
■ Heizkörper-Thermostatventile sollen im Sommer offen bleiben, damit
ein Festsitzen verhindert wird.
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SCHEITHOLZKESSEL
Regelmäßige Wartung
Entaschung von Brenn- u. Ascheraum
Der Kessel muss regelmäßig nach ca. 5 Füllungen im
Füllraum und im Ascheraum entascht werden. Dabei
den Kessel vollständig ausbrennen lassen und mit dem
Flachschaber den Füllraumboden reinigen und die Asche
durch den Rost putzen. Asche aus Brennkammer und
Ascheraum entfernen und dabei darauf achten, dass Sekundärluftöffnungen nicht mit Asche verstopft werden.
Reinigungsintervalle nach Betriebsanleitung einhalten.
Brandgefahr! Die Asche kann noch sehr heiß
sein und auch Glutreste enthalten – entleeren
Sie die heiße Asche keinesfalls in eine Kunststoffmülltonne! Entsorgen Sie die Asche nicht
in brennbarer Umgebung!
Schützen Sie Augen und Atemwege beim Kesselreinigen und wenn Sie die Asche entleeren!
Wärmetauscherreinigung
Die Wärmetauscherflächen müssen regelmäßig gereinigt
werden, damit die volle Leistung des Kessels erhalten
bleibt. Gibt es keine automatische Wärmetauscherreinigung, so ist bei jedem Anheizvorgang die Wärmtauscherreinigung manuell (Hebel) zu bedienen.
Kamin und Abgasrohr
Der Rauchfangkehrer reinigt den Kamin. Bitte lassen Sie
auch das Abgasrohr zwischen Kessel und Kamin und
den Kessel regelmäßig professionell reinigen.
Betriebspausen
Wenn im Sommer der Kessel nicht betrieben wird,
sollte keine Asche im Kessel verbleiben und auch der
Wärmetauscher sollte vollständig gereinigt werden.
Sie erhöhen dadurch die Lebensdauer des Kessels.
SCHEITHOLZKESSEL
Bei Regelungen mit Sommerfunktion (Heizungspumpen laufen intervallmäßig an, Mischer werden angesteuert, damit ein Festsitzen verhindert wird)
muss die Stromzufuhr über den Heizungshauptschalter
auch während der Sommerzeit (kein durchgehender
Heizbetrieb) gewährleistet sein.
Jährliche Wartung
■ F üllraum nach Ende der Heizperiode reinigen. Der
Teerbelag im Füllraum sollte nicht entfernt werden.
■ D
ie Türverschlüsse und Scharniere sind regelmäßig
laut Betriebsanleitung einzufetten (Graphitfett).
■ Die Türen sind zumindest jährlich auf Dichtheit zu prüfen.
■ D
ie Sicherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil, Sicherheitstemperaturbegrenzer STB und die thermische
Ablaufsicherung) müssen jährlich vom HSH-Installatör
überprüft werden. Die einwandfreie Funktion der Sicherheitseinrichtungen stellt sicher, dass bei Überschreiten der höchstzulässigen Kesseltemperatur
Schäden am Kessel vermieden werden. Der Abschluss
eines Wartungsvertrags wird empfohlen!
■ W
asserstand und Wasserdruck im Heizsystem sind
regelmäßig zu kontrollieren. Am Manometer (Wasserstandszeiger) zeigt der rote Zeiger den minimalen Systemdruck an. Der maximale Betriebsdruck
ist der Ansprechdruck des Sicherheitsventils. Fällt
der Systemdruck unter den minimalen Systemdruck
ab, so ist Heizungswasser nachzufüllen. Wenn der
Druck innerhalb kurzer Zeit (1-2 Tage) wieder absinkt, ist dies ein Zeichen für Undichtheit bzw. Leckage im System – in diesem Fall unbedingt den
HSH-Installatör kontaktieren und nicht laufend nachfüllen. Der Fachmann muss unbedingt kontaktiert
werden, wenn der Betriebsdruck beim Nachfüllen
sehr schnell ansteigt.
Regelmäßige Überprüfung
Bei Kesseln mit hoher Nennwärmeleistung müssen
regelmäßig Abgasmessungen durchgeführt werden.
Abgas- und Emissionsmessungen sind durch Landesgesetze unterschiedlich geregelt. Ihr HSH-Installatör
informiert Sie gerne!
Nachfüllen und Nachentlüften
der Heizung
Alle neuen Anlagen werden laut Norm mit aufbereitetem Füllwasser gefüllt und ein Nachfüllen darf nur
über geeignete Filter- bzw. Enthärtungsgeräte erfolgen.
Sollte Ihre Anlage mit aufbereitetem Heizungswasser
gefüllt sein und noch nicht mit einem entsprechenden
Nachfüllgerät (Befüllkartusche o.dgl.) ausgestattet sein,
so beauftragen Sie bitte den Fachmann mit der Nachfüllung. Ihr HSH-Installatör ist auch gerne bereit, Ihre
Anlage für Sie mit einem Nachfüllgerät auszustatten.
Wenn der Heizungsdruck zu niedrig ist oder wenn einzelne Heizkörper nicht warm werden oder blubbern:
➀ Kesselanlage unter 45 °C oder tiefer abkühlen lassen.
➁ Heizungsanlage abschalten.
➂ Füllschlauch zuerst nur an der Wasserseite anschließen, Füllschlauch mit Wasser füllen, dann den gefüllten
Schlauch an das Nachfüllgerät der Heizungsanlage anschließen und Anlagenfüllung wie beschrieben durchführen.
➃ Füllhahn an der Heizungsanlage durch Vierteldrehung öffnen, dann langsam den Wasserhahn öffnen.
➄ Wasserhahn schließen, wenn der Betriebsdruck
erreicht ist, je nach Anlage bei ca. 1-1,5 bar oder nach
Vorgabe des HSH-Installatörs.
➅ Alle Entlüftungsventile einzeln öffnen, tritt Wasser
aus, sofort wieder schließen. Tritt Luft aus, die Luft
entweichen lassen, bis Wasser austritt. Treten weder
Luft noch Wasser aus, muss erneut Wasser nachgefüllt
werden. Beim Öffnen der Entlüftungsventile bitte Gefäß unterstellen und Lappen bereithalten!
➆ Nach dem Entlüften den Druck der Anlage prüfen.
Sollte der Druck abgesunken sein, muss nochmals aufgefüllt werden (wie vorhin beschrieben).
➇ Nach Beendigung des Füllvorganges den Wasserhahn und den Füllhahn der Heizungsanlage schließen
und die Schlauchverbindung an einer Seite lösen, Heizungsanlage wieder einschalten.
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich
der Betriebsdruck leicht erhöht, wenn die Anlagentemperatur steigt.
Kesselstörung
■ B
ei Fehler- oder Störmeldungen ist die Betriebsanleitung heranzuziehen.
■ Anlage einmal aus- und wieder neu einschalten.
■ Elektrische Sicherungen bzw. Hauptschalterstellung
prüfen.
■ E ntriegelungsknopf (STB Sicherheits-TemperaturBegrenzer) am Heizkessel drücken (dazu muss unter
Umständen der Deckel oder die Klappe am Sicherheitsthermostat abgeschraubt werden) Die Entriegelung ist erst möglich, wenn der Kessel unter ca.
90 °C abgekühlt ist.
■ Lässt sich die Störung oder Fehlermeldung nicht beheben, rufen Sie den HSH-Installatör an.
Für Kunden, die ihre Anlage regelmäßig überprüfen
und warten lassen wollen, bieten wir Service- und
Wartungsverträge an – bitte kontaktieren Sie uns, wir
sind für Sie da.
Nun wünschen wir Ihnen viel Freude
mit Ihrer neuen Anlage!
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HACKGUTKESSEL – HEIZUNGSANLAGE
Sehr geehrter Kunde!
Sie haben sich für eine hochwertige Hackschnitzelheizung entschieden und leisten durch die
Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen
einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der
CO2-Emissionen und schonen somit unsere Umwelt und Ressourcen.
Ihre Anlage soll Ihnen lange Zeit dienen, Ihr Haus
wärmen und allen Bewohnern Wohlbefinden und Behaglichkeit schenken.Ihre Anlage ist eine vollautomatische Feuerung, die wie jedes andere technische Gerät etwas Pflege und regelmäßige Wartung verlangt,
damit die volle Leistungsfähigkeit viele Jahre erhalten
bleibt. Einiges können Sie selbst tun, anderes sollte
von Ihrem HSH-Installatör durchgeführt werden.
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung der Kesselanlage genau durch
und achten Sie besonders auf die Sicherheitshinweise!
Allgemeine Hinweise
■ S orgen Sie im Heizraum für ausreichend Frischluft
und vermeiden Sie Frost.
■ Verwenden Sie als Brennstoff Holzhackgut G 30, d. h.
Hackschnitzel mit einer Nennlänge von unter 3 cm.
Sämtliche Leistungsdaten und Emissionswerte Ihres
Kessels gelten nur bei Verwendung von hochwertigem Hackgut mit ca. 20 bis 30 % Wassergehalt. Die
Verbrennung von nicht normgerechten Brennstoffen
führt zu erhöhtem Ascheanfall sowie Schadstoffen in
der Asche und im Rauchgas, dies ist nicht zulässig und
führt zudem zu Schäden an Kessel und Kamin. Weiters
erlöschen dadurch Gewährleistung und Garantie.
■ Das Hackgut muss möglichst trocken sein. Je höher
die Feuchte, umso geringer ist der Brennwert.
■ Achten Sie bei der Herstellung des Hackguts und
beim Befüllen des Hackgutlagers darauf, dass keine
Fremdkörper wie z. B. Steine oder Metallteile vom
■
■
■
■
■
■
Hacker in den Lagerraum gelangen – Störungen bei
der Raumaustragung oder Stokerschnecke wären die
Folge.
B eim Befüllen von Raumaustragungen ist die Bedienungsanleitung des Herstellers zu beachten! Z.
Bsp. Hargassner: zuerst 3 m³ befüllen (bei Pellets
die Befüllung 5 Minuten stoppen), dann die Taste
„Rauchfangkehrer“ betätigen. Somit heizt der Kessel auch im Sommer kurzzeitig und die Raumaustragungsfedern werden eingezogen.
N iemals im Heizraum mit explosiven Materialien
oder Gas hantieren oder diese dort aufbewahren.
Wenn im Heizraum gefegt oder sonst Staub erzeugt
wird, Kessel abschalten und abdecken.
E in funktionierender Feuerlöscher vor dem Heizraum ist Pflicht!
Die Brandschutzvorschriften für Heiz und Lagerräume sind einzuhalten!
H eizkörper-Thermostatventile sollen im Sommer
offen bleiben, damit ein Festsitzen verhindert wird.
Regelmäßige Reinigung
Entaschung von Brenn- und Ascheraum
Der Kessel wird regelmäßig automatisch entascht. Je
nach Kesselbauart wird die Asche in einer Aschelade
oder Aschebox gesammelt. Diese Aschebox ist in regelmäßigen Abständen (je nach Kesseltyp, Hackgut und
Leistungsbedarf 4-8 Mal je Heizsaison) zu entleeren.
Vor dem Entleeren des Aschebehälters ist die
Anlage über die Steuerung abzuschalten!
Schützen Sie Augen und Atemwege, wenn Sie
die Asche entleeren!
Verbrennungsgefahr! Der Aschebehälter kann
durch Glutreste heiß werden! Prüfen Sie vorsichtig die Temperatur, bevor Sie den Aschebehälter berühren oder entleeren!
HACKGUTKESSEL
Brandgefahr! Die Asche kann noch sehr heiß
sein und auch Glutreste enthalten – entleeren
Sie die heiße Asche keinesfalls in eine Kunststoffmülltonne! Entsorgen Sie die Asche nicht
in brennbarer Umgebung!
Lassen Sie den Aschebehälter nicht unbeaufsichtigt offen!
■ W
enn Sie die Aschelade oder Box entleert haben,
montieren Sie diese wieder am Kessel.
■ Achten Sie auf den richtigen Sitz der Box und auf
einen schließenden Deckel.
■ Schalten Sie die Anlage wieder ein und löschen Sie
ggf. die Störmeldung an der Steuerung.
Wärmetauscherreinigung
Die Wärmetauscherflächen müssen regelmäßig gereinigt
werden, damit die volle Leistung des Kessels erhalten
bleibt. Bei den meisten Kesseln wird auch die Wärmetauscherfläche automatisch gereinigt. Einige Kesselmodelle
haben eine separate Aschebox für die Asche der Kesselputzeinrichtung. Die Bedienungsanleitung Ihres Kessels
gibt darüber Aufschluss, was Sie beachten müssen.
Kamin und Rauchrohr
Der Rauchfangkehrer reinigt den Kamin. Bitte lassen Sie
auch das Rauchrohr regelmäßig professionell reinigen.
Betriebspausen
Wenn im Sommer der Kessel nicht betrieben wird,
sollte keine Asche im Kessel verbleiben und auch der
Wärmetauscher sollte vollständig gereinigt werden.
Bitte die Ascheboxen vollständig entleeren. Sie erhöhen dadurch die Lebensdauer des Kessels.
Bei Regelungen mit Sommerfunktion (Heizungspumpen laufen intervallmäßig an, Mischer werden angesteuert, damit ein Festsitzen verhindert wird)
muss die Stromzufuhr über den Heizungshauptschalter
auch während der Sommerzeit (kein durchgehender
Heizbetrieb) gewährleistet sein.
Bei Regelungen ohne Sommerfunktion kann
die Heizungsanlage ausgeschaltet werden. Zusätzlich
ein Ventil bei der Umwälzpumpe schließen. Um ein
Festsitzen von Mischer und Umwälzpumpe zu verhindern, sollten Sie ca. alle 6 Wochen
■ den Stellgriff des Mischers (soweit vorhanden) einige
Male bewegen.
■ das Ventil bei der Pumpe öffnen und für einige Stunden die Umwälzpumpe laufen lassen, das Ventil danach wieder schließen.
Langzeitkonservierung
Das Heizungswasser im Kessel sollte nur bei Frostgefahr
abgelassen werden. Für eine Langzeitkonservierung
kontaktieren Sie bitte Ihren HSH-Installatör.
Wartung
■ S ichtprüfung der Anlage und der Verschleißteile.
■ Warten und schmieren aller notwendigen Antriebseinheiten.
■ Zündung und Gebläse sind jährlich zu reinigen.
■ D ie Sicherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil,
STB Sicherheits-Temperatur-Begrenzer und die
thermische Ablaufsicherung) müssen jährlich vom
HSH-Installatör überprüft werden. Die einwandfreie
Funktion der Sicherheitseinrichtungen stellt sicher,
dass bei Überschreiten der höchst zulässigen Kesseltemperatur Schäden am Kessel vermieden
werden. Der Abschluss eines Wartungsvertrags
wird empfohlen!
■ Wasserstand und Wasserdruck im Heizsystem sind
regelmäßig zu kontrollieren. Der rote Zeiger am Manometer (Wasserstandszeiger) zeigt den minimalen
Systemdruck an. Der maximale Betriebsdruck ist
der Ansprechdruck des Sicherheitsventils. Fällt der
Systemdruck unter den minimalen Systemdruck ab,
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HACKGUTKESSEL
so ist Heizungswasser nachzufüllen. Wenn der Druck
innerhalb kurzer Zeit (1-2 Tage) wieder absinkt, ist
dies ein Zeichen für Undichtheit bzw. Leckage im System – in diesem Fall unbedingt den HSH-Installatör
kontaktieren und nicht laufend nachfüllen. Der Fachmann muss unbedingt kontaktiert werden, wenn der
Betriebsdruck beim Nachfüllen sehr schnell ansteigt.
Regelmäßige Überprüfung
Bei Kesseln mit hoher Nennwärmeleistung müssen
regelmäßig Abgasmessungen durchgeführt werden.
Abgas- und Emissionsmessungen sind durch Landesgesetze unterschiedlich geregelt. Ihr HSH-Installatör
informiert Sie gerne!
Nachfüllen und Nachentlüften
der Heizung
Alle neuen Anlagen werden laut Norm mit aufbereitetem Füllwasser gefüllt und ein Nachfüllen darf nur
über geeignete Filter- bzw. Enthärtungsgeräte erfolgen.
Sollte Ihre Anlage mit aufbereitetem Heizungswasser
gefüllt sein und noch nicht mit einem entsprechenden
Nachfüllgerät (Befüllkartusche o.dgl.) ausgestattet sein,
so beauftragen Sie bitte den Fachmann mit der Nachfüllung. Ihr HSH-Installatör ist auch gerne bereit, Ihre
Anlage für Sie mit einem Nachfüllgerät auszustatten.
Wenn der Heizungsdruck zu niedrig ist oder wenn einzelne Heizkörper nicht warm werden oder blubbern:
➀ Kesselanlage unter 45 °C oder tiefer abkühlen lassen.
➁ Heizungsanlage abschalten.
➂ Füllschlauch zuerst nur an der Wasserseite anschließen, Füllschlauch mit Wasser füllen, dann den
gefüllten Schlauch an das Nachfüllgerät der Heizungsanlage anschließen und Anlagenfüllung wie folgt
durchführen.
➃ Füllhahn an der Heizungsanlage durch Vierteldrehung öffnen, dann langsam den Wasserhahn öffnen.
HACKGUTLAGER
Wasserhahn schließen, wenn der Betriebsdruck
erreicht ist, je nach Anlage bei ca. 1-1,5 bar oder nach
Vorgabe des HSH-Installatörs.
➅ Alle Entlüftungsventile einzeln öffnen, tritt Wasser
aus, sofort wieder schließen. Treten Luft aus, die Luft
entweichen lassen, bis Wasser austritt. Tritt weder Luft
noch Wasser aus, muss erneut Wasser nachgefüllt werden. Beim Öffnen der Entlüftungsventile bitte Gefäß
unterstellen und Lappen bereithalten!
➆ Nach dem Entlüften den Druck der Anlage prüfen.
Sollte der Druck abgesunken sein, muss nochmals aufgefüllt werden (wie vorhin beschrieben).
➇ Nach Beendigung des Füllvorganges den Wasserhahn und den Füllhahn der Heizungsanlage schließen
und die Schlauchverbindung an einer Seite lösen, Heizungsanlage wieder einschalten.
➄
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich
der Betriebsdruck leicht erhöht, wenn die Anlagentemperatur steigt.
Kesselstörung
■ B
ei Fehler- oder Störmeldungen ist die Betriebsanleitung heranzuziehen.
■ A
nlage einmal aus- und wieder neu einschalten.
■ Elektrische Sicherungen bzw. Hauptschalterstellung
prüfen.
■ Entriegelungsknopf (STB Sicherheits-Temperatur-Begrenzer) am Heizkessel drücken (dazu muss unter Umständen der Deckel oder die Klappe am Sicherheitsthermostat abgeschraubt werden). Die Entriegelung ist erst
möglich, wenn der Kessel unter ca. 90 °C abgekühlt ist.
■ Lässt sich die Störung oder Fehlermeldung nicht beheben, rufen Sie den HSH-Installatör an.
Für Kunden, die ihre Anlage regelmäßig überprüfen
und warten lassen wollen, bieten wir Service- und
Watungsverträge an – bitte kontaktieren Sie uns, wir
sind für Sie da.
Hackgut-Lager
Hackgut richtig lagern
Hackgutkessel bis rund 200 kW Nennleistung sind
meist für den Brennstoff Holzhackgut G 30 mit 20 bis
30 % Wassergehalt konzipiert.
Achten Sie bei der Herstellung und Lagerung der
Hackschnitzel darauf, möglichst trockene Hackschnitzel zu erzielen, denn je geringer die Restfeuchte der
Schnitzel ist, umso höher ist der Energieinhalt bzw.
der Brennwert. Sehr hohe Hackschnitzelqualität kann
erzeugt werden, wenn das zu hackende Holz an einem
gut durchlüfteten Platz 10 Monate gelagert und damit
vorgetrocknet wird und erst dann das vorgetrocknete
Holz gehackt wird.
Wenn Hackschnitzel außen gelagert werden müssen,
dann soll dies auf befestigtem, trockenem Untergrund
erfolgen. Das Hackgut soll in Berg- bzw. Hügelform
aufgeschüttet und dann mit einem Vlies vor Regen und
Schnee geschützt werden. Das Vlies erlaubt aufsteigender Feuchtigkeit zu entweichen, verhindert aber
zuverlässig, dass Regenwasser von oben ins Hackgut
eindringt.
Überdachte Hackschnitzellager müssen luftig ausgeführt sein, damit aus dem Hackgut aufsteigende feuchte Luft entweichen kann und es zu keiner Kondensation kommt. Hackgut hoher Qualität hat eine Struktur
mit ausreichend Zwischenräumen, in denen Luft und
Feuchtigkeit aufsteigen kann. Minderes Hackgut mit
viel Feinanteil, hohem Nadelanteil und einer zerfallenen Struktur lässt Feuchtigkeit nur ganz langsam
entweichen.
Jedes Hackgut aber insbesondere feuchtes
Hackgut mit viel Nadel- und Feinanteil darf im
Lager nicht noch durch befahren mit einem Radlader
oder dergleichen verdichtet werden, da die Verdichtung ein Aufsteigen der Feuchtigkeit zusätzlich verhindert. Die Erwärmung des Hackguthaufens wird durch
eine Verdichtung begünstigt und im Extremfall kann
die Erwärmung bis zur Selbstentzündung (Schwelbrand) führen!
Bei jeder Hackgutlagerung kommt es zu Abbauprozessen. Ist das Hackgut sehr feucht, dann gibt es im
Hackguthaufen oder der Haufenkrone eine Schimmelbildung und damit die Bildung von Schimmelsporen
und Mykotoxinen, die stark gesundheitsgefährdend
sind. In Summe kommt es je nach Lagerdauer bei jeder
Lagerung von Biomasse immer zu einem Substanzund Energieverlust.
Bei jeder Manipulation von zu feucht eingelagertem Hackgut ist zu bedenken, dass der mit
Schimmelpilzsporen und mit Mykotoxinen belastete
Feinstaub die Gesundheit der Menschen stark gefährdet. Die unheilbare Berufskrankheit „Farmerlunge“
kann durch diesen Feinstaub ausgelöst werden, deshalb wird bei allen Arbeiten mit Hackgut empfohlen,
Feinstaubmasken der Partikelfilterklasse P2 zu verwenden – dies gilt für Alle d.h. es gilt für denjenigen,
der Hackgut umschaufelt genauso wie für den, der
das Hackgutlager reinigt und selbstverständlich gilt es
auch für den Radladerfahrer. Die billigen „Grobstaubmasken“ bieten keinen Schutz vor gesundheitsgefährdendem Feinstaub.
Bei Hackgutlagern in Turmsilos, in Erdbunkern und
dergleichen ist vor dem Betreten des Hackgutlagers
unbedingt auf eine ausreichende Lüftung zu achten,
denn durch Abbauprozesse und Abgasung des Hackgutes entstehen gesundheitsgefährdende Schimmelpilzsporen und Schimmelpilzgifte, aber auch Gase wie
z.B. Kohlenmonoxid (CO) und Kohlendioxid (CO2).
Speziell in solchen Turmsilos aber auch in größeren
Hackgutlagern kann es durch die Raumaustragung der
Heizungsanlage, die unten Material austrägt, zu einer
sogenannten Brücken-, Schacht oder Hohlraumbildung
kommen – hier besteht Verschüttungs- und damit akute
Lebensgefahr - ein Betreten ist verboten!
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PELLETSKESSEL
HACKGUTLAGER
Hinweise Hackgut-Lagerraum
■ Unbefugten ist der Zutritt zum Brennstoff Lagerraum verboten –
Türen, Absperrgitter etc. verschlossen halten!
■ Kinder fernhalten – das Hackgut-Lager ist kein Spielplatz!
■ Zugriff und Zutritt zu Raumaustragung, Transportschnecke
und zu beweglichen Teilen vermeiden.
■ Verschüttungs- und Verletzungsgefahr durch nachrutschendes Hackgut!
Im Bereich des Brennstofflagerraumes nicht rauchen!
Im Brennstoff Lagerraum kein offenes Feuer
und andere Zündquellen verwenden!
Vor dem Einbringen von Hackgut in den Lagerraum, Herstelleranweisungen beachten!
Hackgut vor Feuchtigkeit schützen!
Halten Sie Ihren Lagerraum sauber und trocken – führen Sie alle Kontrollen
und Wartungsarbeiten gemäß Herstellerangaben durch.
Es wird empfohlen, den Lagerraum von Zeit zu Zeit (alle 2 bis 3 Jahre)
vollständig zu entleeren und zu reinigen.
Vor dem Betreten des Hackgut-Lagers
■ Anlage mit Netzhauptschalter an der Steuerung ausschalten!
■ Lagerraum vor dem Betreten mindestens 15 Minuten belüften!
■ Zugangstüre ist offen zu halten!
■ Betreten des Lagers möglichst nur unter Aufsicht einer außerhalb
des Lagerraums stehenden Person.
sollte die einsteigende Person zusätzlich gesichert werden.
■ Bei Lagerräumen die von oben oder nur schwer zugänglich sind,
■ Beim Manipulieren von Hackgut Staubschutzmaske der Filterklasse P2 tragen!
Sehr geehrter Kunde!
Sie haben sich für einen hochwertigen Holzpelletskessel entschieden und leisten durch die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen einen
wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der CO2Emissionen und schonen somit unsere Umwelt
und Ressourcen. Ihre Anlage soll Ihnen lange Zeit
dienen, Ihr Haus wärmen und allen Bewohnern
Wohlbefinden und Behaglichkeit schenken.
Ihre Anlage ist eine vollautomatische Feuerung, die
wie jedes andere technische Gerät (Auto, Klimaanlage, usw.) etwas Pflege und regelmäßige Wartung verlangt, damit die volle Leistungsfähigkeit
auf viele Jahre erhalten bleibt. Einiges können Sie
selbst tun, anderes sollte von Ihrem HSH-Installatör
durchgeführt werden.
Bitte lesen sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung der Kesselanlage genau durch
und achten sie besonders auf die Sicherheitshinweise!
Allgemeine Hinweise
■ S orgen Sie im Heizraum für ausreichend Frischluft
und vermeiden Sie Frost.
■ Verwenden Sie als Brennstoff nur Holzpellets nach
ÖNORM 7135 oder DIN-Plus. Sämtliche Leistungsdaten und Emissionswerte ihres Kessels gelten nur
bei Verwendung genormter Pelletsqualität. Die Verbrennung von nicht normgerechten Brennstoffen
führt zu erhöhtem Ascheanfall sowie Schadstoffen in
der Asche und im Rauchgas. Dies ist nicht zulässig –
außerdem erlöschen dadurch Gewährleistung und
Garantie.
■ Die Holzpellets müssen stets trocken gelagert werden.
■ Während dem Befüllen des Pelletslagers mit dem
Gebläsetankwagen muss die Anlage abgeschaltet
werden. Alle Öffnungen des Lagerraums müssen
unbedingt staubdicht verschlossen werden.
■ N
iemals im Heizraum mit explosiven Materialien
oder Gas hantieren oder diese dort aufbewahren.
■ Wenn im Heizraum gefegt oder sonst Staub erzeugt
wird, Kessel abschalten und abdecken.
■ Der Heizraum ist kein Abstellraum - insbesondere
ist der Zugang zum Kamin für den Rauchfangkehrer
frei zu halten!
■ Ein funktionierender Feuerlöscher vor dem Heizraum
ist Pflicht!
■ Die Brandschutzvorschriften für Heiz und Lagerräume sind einzuhalten!
■ H eizkörper-Thermostatventile sollen im Sommer
offen bleiben, damit ein Festsitzen verhindert wird.
Regelmäßige Reinigung
Entaschung von Brenn- u. Ascheraum
Der Kessel wird regelmäßig automatisch entascht. Je
nach Kesselbauart wird die Asche in einer Aschelade
oder Aschebox gesammelt. Diese Aschebox ist in regelmäßigen Abständen (je nach Kessel 2 bis 4 mal je
Heizsaison) zu entleeren.
Vor dem Entleeren des Aschebehälters ist die
Anlage über die Steuerung abzuschalten!
Schützen Sie Augen und Atemwege, wenn Sie
die Asche entleeren!
Verbrennungsgefahr! Der Aschebehälter kann
durch Glutreste heiß werden! Prüfen Sie vorsichtig die Temperatur, bevor Sie den Aschebehälter berühren oder entleeren!
Brandgefahr! Die Asche kann noch sehr heiß
sein und auch Glutreste enthalten – entleeren
Sie die heiße Asche keinesfalls in eine Kunststoffmülltonne! Entsorgen Sie die Asche nicht
in brennbarer Umgebung!
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PELLETSKESSEL
Lassen Sie den Aschebehälter nicht unbeaufsichtigt offen stehen!
■ Wenn Sie die Aschebox entleert haben, montieren Sie
die Box wieder am Kessel.
■ A
chten Sie auf den richtigen Sitz der Box bzw. auf
die Dichtheit des Deckels.
■ S chalten Sie die Anlage wieder ein und löschen sie
ggf. die Störmeldung an der Steuerung.
Wärmetauscherreinigung
Die Wärmetauscherflächen müssen regelmäßig gereinigt
werden, damit die volle Leistung des Kessels erhalten
bleibt. Bei den meisten Kesseln wird auch die Wärmetauscherfläche automatisch gereinigt. Einige Kesselmodelle
haben eine separate Aschebox für die Asche der Kesselputzeinrichtung – die Bedienungsanleitung Ihres Kessels
gibt darüber Aufschluss, was Sie beachten müssen.
Bei Kesseln mit manuell zu bedienender WärmetauscherReinigungseinrichtung geschieht dies über einen Reinigungshebel, den sie im Abstand von 2 - 4 Wochen
händisch betätigen müssen.
Reinigung der Pellets-Saugturbine
(wenn vorhanden)
Mindestens einmal jährlich (je nach Staubanteil der Pellets) die Pellets-Saugturbine öffnen und reinigen – siehe
Betriebsanleitung.
Kamin und Rauchrohr
Der Rauchfangkehrer reinigt den Kamin. Bitte lassen sie
auch das Rauchrohr regelmäßig professionell reinigen.
Betriebspausen
Wenn im Sommer der Kessel nicht betrieben wird, sollte
im Kessel keine Asche verbleiben und auch der Wärmetauscher sollte vollständig gereinigt werden. Bitte
die Ascheboxen entleeren. Sie erhöhen dadurch die
Lebensdauer des Kessels.
PELLETSKESSEL
Bei Regelungen mit Sommerfunktion (Heizungspumpen laufen intervallmäßig an, Mischer werden angesteuert, damit Festsitzen verhindert wird)
muss die Stromzufuhr über den Heizungshauptschalter
auch während der Sommerzeit (kein durchgehender
Heizbetrieb) gewährleistet sein.
Bei Regelungen ohne Sommerfunktion kann
die Heizungsanlage ausgeschaltet werden. Zusätzlich
ein Ventil bei der Umwälzpumpe schließen. Um ein
Festsitzen von Mischer und Umwälzpumpe zu verhindern, sollten Sie ca. alle 6 Wochen
■ den Stellgriff des Mischers (soweit vorhanden) einige
Male bewegen.
■ das Ventil bei der Pumpe öffnen und für einige Stunden die Umwälzpumpe laufen lassen, Ventil danach
wieder schließen.
Langzeitkonservierung
Das Heizungswasser im Kessel sollte nur bei Frostgefahr
abgelassen werden. Für eine Langzeitkonservierung
kontaktieren Sie bitte den Installations-Fachbetrieb.
Wartung
■ Sichtprüfung der Anlage und der Verschleißteile
■ Warten
und Schmieren aller notwendigen
Antriebseinheiten.
■ Zündung und Gebläse sind jährlich zu reinigen.
■ D ie Sicherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil,
Sicherheitstemperaturbegrenzer STB und die thermische Ablaufsicherung) müssen jährlich vom HSHInstallatör überprüft werden. Die einwandfreie Funktion der Sicherheitseinrichtungen stellt sicher, dass
bei Überschreiten der höchstzulässigen Kesseltemperatur Schäden am Kessel vermieden werden. Der
Abschluss eines Wartungsvertrags wird empfohlen!
■ Wasserstand bzw. Wasserdruck im Heizsystem sind
regelmäßig zu kontrollieren. Der rote Zeiger am Manometer (Wasserstandszeiger) zeigt den minimalen
Systemdruck an. Der maximale Betriebsdruck ist
der Ansprechdruck des Sicherheitsventils. Fällt der
Systemdruck unter den minimalen Systemdruck ab,
so ist Heizungswasser nachzufüllen. Wenn der Druck
innerhalb kurzer Zeit (1-2 Tage) wieder absinkt, ist
dies ein Zeichen für Undichtheit bzw. Leckage im System – in diesem Fall unbedingt den HSH-Installatör
kontaktieren und nicht laufend nachfüllen. Der Fachmann muss unbedingt kontaktiert werden, wenn der
Betriebsdruck beim Nachfüllen sehr schnell ansteigt.
Regelmäßige Überprüfung
Bei Kesseln mit hoher Nennwärmeleistung müssen
regelmäßig Abgasmessungen durchgeführt werden.
Abgas- und Emissionsmessungen sind durch Landesgesetze unterschiedlich geregelt. Ihr HSH-Installatör
informiert Sie gerne!
Nachfüllen und Nachentlüften
der Heizung
Alle neuen Anlagen werden laut Norm mit aufbereitetem Füllwasser gefüllt und ein Nachfüllen darf nur
über geeignete Filter- bzw. Enthärtungsgeräte erfolgen.
Sollte Ihre Anlage mit aufbereitetem Heizungswasser
gefüllt sein und noch nicht mit einem entsprechenden
Nachfüllgerät (Befüllkartusche o.dgl.) ausgestattet sein,
so beauftragen Sie bitte den Fachmann mit der Nachfüllung. Ihr HSH-Installatör ist auch gerne bereit, Ihre
Anlage für Sie mit einem Nachfüllgerät auszustatten.
Wenn der Heizungsdruck zu niedrig ist, einzelne Heizkörper nicht ausreichend warm werden oder beim
Heizkreisverteiler Blubbergeräusche hörbar sind, ist
wie folgt vorzugehen:
➀ Kesselanlage unter 45 °C oder tiefer abkühlen lassen.
➁ Umwälzpumpe abschalten und Mischer halb öffnen.
➂ Füllschlauch zuerst nur an der Wasserseite anschließen, Füllschlauch mit Wasser füllen, dann den gefüllten
Schlauch an das Nachfüllgerät der Heizungsanlage anschließen und Anlagenfüllung wie folgt durchführen.
➃ Füllhahn an der Heizungsanlage durch Vierteldrehung öffnen, dann langsam den Wasserhahn öffnen.
➄ Wasserhahn schließen, wenn der Betriebsdruck erreicht ist, je nach Anlage bei 1,2 bis 1,5 bar.
➅ Alle Entlüftungsventile öffnen, tritt Wasser aus, sofort wieder schließen. Tritt Luft aus, die Luft entweichen
lassen, bis Wasser austritt. Treten weder Luft noch Wasser aus, muss erneut Wasser nachgefüllt werden. Beim
Öffnen der Entlüftungsventile bitte Gefäß unterstellen
und Lappen bereithalten!
➆ Nach dem Entlüften den Druck der Anlage prüfen.
Sollte der Druck abgesunken sein, muss nochmals aufgefüllt werden (wie vorhin beschrieben).
➇ Nach Beendigung des Füllvorganges den Wasserhahn und den Füllhahn der Heizungsanlage schließen
und die Schlauchverbindung an einer Seite lösen, Pumpe wieder einschalten.
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich
der Betriebsdruck leicht erhöht, wenn die Anlagentemperatur steigt.
Kesselstörung - Fehlersuche
■ B
ei Fehlern oder Störmeldungen ist die Betriebsanleitung heranzuziehen.
■ Anlage einmal Aus- und wieder neu Einschalten
■ Elektrische Sicherungen bzw.
Hauptschalterstellung prüfen.
■ E ntriegelungsknopf am Heizkessel drücken (dazu
muss unter Umständen der Deckel oder die Klappe
am Sicherheitsthermostat abgeschraubt werden).
■ Lässt sich die Störung oder Fehlermeldung nicht beheben, rufen Sie den Fachmann an.
Für Kunden, die ihre Anlage regelmäßig überprüfen und
warten lassen wollen, bieten wir Service- und Watungsverträge an – bitte kontaktieren sie uns, wir sind für sie da.
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PELLETSLAGER
Pellets-Lager
Pellets sicher lagern
Verwenden Sie als Brennstoff für ihre Heizungsanlage
ausschließlich Holzpellets nach ÖNORM 7135, DIN-Plus
oder EN 14961-2 A1. Die Pelletslager in Privathäusern sind
ausschließlich für die Lagerung von normgerechten Pellets der vorangegangenen Aufzählung ausgelegt.
Für die Lagerung von haushaltsüblichen Mengen ist eine
ordnungsgemäße Lagergestaltung und die Einhaltung
von Sicherheitsregeln einfach zu bewerk-stelligen.
Bitte beachten Sie die Gebrauchsanleitungen und die
Sicherheitshinweise der Hersteller des Pelletlagers, der
Pellet-Transporteinrichtung und des Pelletkessels.
Grundsätzlich ist jeder Pelletslagerraum ausreichend zu
lüften. Der Pelletslagerraum bzw. der Aufstellraum für
einen Gewebetank muss gegenüber dem Wohnbereich
abgedichtet sein!
Warum Lüften?
Holzpellets haben je nach Holzart einen unterschiedlichen Geruch. Holzpellets setzen - wie auch natürliches
Holz - im Laufe der Zeit verschiedenste Inhaltsstoffe
frei. Aufgrund der im Vergleich zu einem Holzstück sehr
großen Oberfläche von Pellets und aufgrund des Pressvorgangs setzen Pellets Inhaltsstoffe wie z.B. Harzgeruch
etc. wesentlich schneller frei als ein kompaktes Holzscheit.
Wie viele biogene Stoffe emittieren auch Pellets in geringer Menge das giftige und geruchlose Kohlenmonoxid (CO). Besonders in den ersten zwei bis drei Wochen
nach der Befüllung kann die große Menge Pellets in dem
kleinen Luftvolumen des Lagers zu einer bedenklichen
Konzentration von CO führen. Um eine mögliche Geruchsbelästigung oder eine Gefährdung für Menschen und
Haustiere auszuschließen, sind alle Ausdampfungen der
Pellets zu entlüften.
Bei Pelletslagern für private Anwendungen mit Lagermengen unter 10 t kann die notwendige Lagerbelüftung
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über spezielle Lüftungsdeckel jeweils auf den Pelletseinblas- und den Luftabsaug-Kupplungen des Lagers
erfolgen. Befinden sich die Kupplungen nicht an der
Gebäudeaußenwand d.h. nicht im Freien - wenn z.B. ein
Raum im Keller als Pelletslager genutzt wird und sich die
Pelletskupplungen im Kellergang befinden, dann ist der
Raum, wo die Kupplungen mit den Lüftungsdeckel situiert sind, ausreichend zu lüften (z.B. über ein dauerhaft
offenes Lüftungsgitter).
Bei Pelletslagern mit Gewebetank ist das Gewebematerial meist luftdurchlässig, wodurch eine ausreichende
Belüftung sichergestellt ist und in diesem Fall kann auf
Lüftungsdeckel bei den Kupplungen verzichtet werden.
Stehen solche Gewebetanks in geschlossenen Räumen,
so ist aber auch hier auf eine ausreichende Lüftung des
Aufstellraums zu achten.
Bei der Lagerung von nicht normgerechten Pellets, wie
z.B. Pellets aus stark harzhaltigen Hölzern, entstehen
durch chemische Reaktionen des Harzes mit Luftsauerstoff und aufgrund der Harzmenge wesentlich größere
Mengen an gesundheitsschädlichem Kohlenmonoxid
(CO). Nicht zuletzt auch deshalb wird von der Verwendung nicht normgerechter Pellets dringend abgeraten.
Feinanteil und Staub
Pellets bestehen zum überwiegenden Teil aus rindenfreien Sägespänen, die unter hohem Druck gepresst
werden. Jeglicher Transport, sei es nun über Förderband,
Schnecke oder über einen Transport mittels Luftstrom
(z.B. vom Tankwagen ins Pelletslager oder vom Lager
zum Pelletskessel), beansprucht die Pellets mechanisch
und verursacht zusätzlichen Feinanteil sowie Staub. Im
Pelletslager sammelt und konzentriert sich der Feinanteil und der Pelletsstaub durch Absinken in den unteren
Bereich des Pelletlagers. Damit Störungen und Fehlfunktionen der Heizungsanlage verhindert werden, wird
empfohlen, den Lagerraum von Zeit zu Zeit vollständig
zu leeren und zu reinigen.
Die Pelletsgüte, die Einblasbedingungen (z.B. Druck bzw.
Geschwindigkeit, mit der die Pellets ins Lager eingeblasen werden), der jährliche Brennstoffverbrauch aber
auch die jeweilige bauliche Situation vor Ort (z.B. der
Anzahl der Rohrbiegungen des Einblasstutzen, die Biegewinkel des Einblasrohres, der Abstand zur Prallmatte
etc. etc.) haben maßgeblich Einfluss auf den Fein- und
Staubanteil im Lager. Gleichzeitig gibt aber auch die Art
des Pelletsaustragungssystems und die Zuverlässigkeit
bzw. Unempfindlichkeit der Pelletsaustragung und die
Kesselbauart die maximal verträgliche Fein- und Staubbelastung für störungsfreien Betrieb vor. Daher ist das
Reinigungsintervall für die vollständige Lagerreinigung
sehr unterschiedlich. Beachten Sie dazu bitte die Herstellerangaben.
Empfohlen wird, das Pelletslager zumindest alle 2 bis 3
Jahre vollständig zu leeren und zu reinigen (bei Punktabsaugung ist das Pelletslager jährlich zu reinigen). Beim
Reinigen des Pelletslagers ist eine Staubschutzmaske
zu tragen.
Hinweise Holzpellets-Lagerraum
■ Unbefugten ist der Zutritt zum Brennstoff Lagerraum verboten – Türen verschlossen halten!
■ Kinder fernhalten – Pellets-Lager sind kein Spielplatz!
■ Zugriff zu Transportschnecke und zu beweglichen Teilen vermeiden
Im Bereich des Brennstofflagerraumes nicht rauchen!
Im Brennstoff Lagerraum kein offenes Feuer und andere Zündquellen verwenden!
OFF
Vor dem Einblasen von Pellets in den Lagerraum muss die Anlage ausgeschaltet werden –
Bei Nichtbeachtung entsteht Brandgefahr!
Brennstoff vor Feuchtigkeit schützen!
Halten Sie Ihren Lagerraum sauber und trocken – führen Sie alle Kontrollen und Wartungsarbeiten
gemäß Herstellerangaben durch.
Es wird empfohlen, den Lagerraum von Zeit zu Zeit vollständig zu entleeren
und den Pelletsstaub zu entfernen.
Vor dem Betreten des Hackgut-Lagers
■ Anlage mit Netzhauptschalter an der Steuerung ausschalten!
■ Lagerraum vor dem Betreten mindestens 15 Minuten belüften!
■ Zugangstüre ist offen zu halten!
■ Betreten des Lagers möglichst nur unter Aufsicht einer außerhalb des Lagerraums stehenden Person.
■ Bei Lagerräumen die von oben oder nur schwer zugänglich sind,
sollte die einsteigende Person zusätzlich gesichert werden.
■ Beim Säubern des Pellets-Lagerraums von Pelletsstaub Staubmaske tragen!
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ZENTRALHEIZUNG – GASANLAGE
Sehr geehrter Kunde!
Sie haben sich für eine hochwertige Gasheizung
entschieden. Ihre Anlage soll Ihnen lange Zeit
dienen, Ihr Haus wärmen und allen Bewohnern
Wohlbefinden und Behaglichkeit schenken.
Ihre Anlage ist eine vollautomatische Feuerung, die wie
jedes andere technische Gerät (Auto, Klimaanlage, usw.)
etwas Pflege und regelmäßige Wartung verlangt, damit die volle Leistungsfähigkeit auf viele Jahre erhalten
bleibt. Einiges können Sie selbst tun, anderes sollte von
Ihrem HSH-Installatör durchgeführt werden.
Durch regelmäßige Wartung können Sie einen Beitrag zur
Reduktion des CO2-Ausstoßes Ihrer Anlage beisteuern.
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung der Kesselanlage genau durch
und achten Sie besonders auf die Sicherheitshinweise!
Verhalten bei Feuer,
Überflutung oder Gasgeruch
➀ Gasgeräte außer Betrieb nehmen, Gashauptabsper-
rung schließen.
➁ Elektrischen Hauptschalter ausschalten und Sicherungen herausnehmen.
➂ Feuerwehr oder Gasversorger verständigen.
➃ Bei Brand Feuerlöscher verwenden.
➄ Bei Gasgeruch - nicht rauchen! Offenes Feuer und
Funkenbildung verhindern! Niemals Schalter von Licht oder
Elektrogeräten betätigen! Fenster und Türen öffnen!
➅ Personen aus der Gefahrenzone entfernen und
Nachbarn warnen.
Regelmäßige Reinigung
Heizkessel einmal jährlich reinigen. Der Rauchfang-
Allgemeine Hinweise
❚ S orgen Sie im Heizraum für ausreichend Frischluft und
vermeiden Sie Frost.
❚ Niemals im Heizraum mit explosiven Stoffen oder
Materialien hantieren oder diese dort aufbewahren.
❚ Wenn im Heizraum gefegt oder sonst Staub erzeugt
wird, Kessel abschalten und abdecken.
❚ D er Heizraum ist kein Abstellraum - insbesondere
ist der Zugang zum Kamin für den Rauchfangkehrer
frei zu halten!
❚ D ie Montage eines Feuerlöschers im Bereich des
Heizraums wird empfohlen!
❚ Die Brandschutzvorschriften für Heiz und Lagerräume sind einzuhalten!
❚ H eizkörper-Thermostatventile sollen im Sommer
offen bleiben, damit ein Festsitzen verhindert wird.
kehrer reinigt von sich aus nur den Kamin, Sie sollten
ihn auch mit der Reinigung von Kessel und Rauchrohr
beauftragen.
Reinigungsarbeiten am Kessel dürfen nur
durchgeführt werden, wenn der Kessel außer
Betrieb ist und die Stromzufuhr unterbrochen
ist, d. h. Hauptschalter und Betriebsschalter
der Anlage ausgeschaltet sind!
Arbeiten an Gasinstallationen dürfen nur von
Installateuren vorgenommen werden, die
vom zuständigen Gasversorgungsunternehmen dazu berechtigt sind!
Kamin und Rauchrohr
Der Rauchfangkehrer reinigt den Kamin. Bitte lassen Sie
auch das Rauchrohr regelmäßig professionell reinigen.
GASANLAGE
Betriebspausen
Wenn im Sommer der Kessel nicht betrieben wird, sollte
dieser vollständig gereinigt werden. Sie erhöhen dadurch die Lebensdauer des Kessels.
Bei Regelungen mit Sommerfunktion (Heizungspumpen laufen intervallmäßig an, Mischer werden angesteuert, damit Festsitzen verhindert wird)
muss die Stromzufuhr über den Heizungshauptschalter
auch während der Sommerzeit (kein durchgehender
Heizbetrieb) gewährleistet sein.
Bei Regelungen ohne Sommerfunktion kann
die Heizungsanlage ausgeschaltet werden. Zusätzlich
ein Ventil bei der Umwälzpumpe schließen. Um ein
Festsitzen von Mischer und Umwälzpumpe zu verhindern, sollten Sie ca. alle 6 Wochen
■ den Stellgriff des Mischers (soweit vorhanden) einige
Male bewegen,
■ das Ventil bei der Pumpe öffnen und für einige Stunden die Umwälzpumpe laufen lassen, Ventil danach
wieder schließen.
Langzeitkonservierung
Das Heizungswasser im Kessel sollte nur bei Frostgefahr abgelassen werden. Für eine Langzeitkonservierung kontaktieren Sie bitte Ihren HSH-Installatör.
Wartung
■ Sichtprüfung der Anlage und der Verschleißteile.
■ Gasbrenner sollen nach der Heizungsanlagenverordnung durch einen Fachkundigen einmal jährlich
gewartet werden (reinigen, testen, optimale Brennwerte einstellen, usw.) Nur ordnungsgemäß gewartete Brenner gewährleisten beste Verbrennung,
sparsamsten Verbrauch und bestmöglichen Schutz
für die Umwelt.
■ D
ie Sicherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil,
STB Sicherheits-Temperatur-Begrenzer und die
thermische Ablaufsicherung) müssen jährlich vom
HSH-Installatör überprüft werden. Die einwandfreie
Funktion der Sicherheitseinrichtungen stellt sicher,
dass bei Überschreiten der höchst zulässigen Kesseltemperatur Schäden am Kessel vermieden werden.
Wir empfehlen Ihnen, einen Wartungsvertrag
mit Ihrem HSH-Installatör abzuschließen!
■ Bei Brennwertkesseln entsteht Kondensat. Die vorschriftsmäßige Ableitung ist zu überprüfen!
■ Der Wasserstand bzw. der Wasserdruck im Heizsystem
ist regelmäßig zu kontrollieren. Der rote Zeiger am
Manometer (Wasserstandszeiger) zeigt den minimalen Systemdruck an. Der maximale Betriebsdruck ist
der Ansprechdruck des Sicherheitsventils. Fällt der
Systemdruck unter den minimalen Systemdruck ab,
so ist Heizungswasser nachzufüllen. Wenn der Druck
innerhalb kurzer Zeit (1-2 Tage) wieder absinkt, ist
dies ein Zeichen für Undichtheit bzw. Leckage im System – in diesem Fall unbedingt den HSH-Installatör
kontaktieren und nicht laufend nachfüllen. Der Fachmann muss unbedingt kontaktiert werden, wenn der
Betriebsdruck beim Nachfüllen sehr schnell ansteigt.
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ZENTRALHEIZUNG – ÖLANLAGE
GASANLAGE
Regelmäßige Überprüfung
Bei Kesseln mit hoher Nennwärmeleistung müssen
regelmäßig Abgasmessungen durchgeführt werden.
Abgas- und Emissionsmessungen sind durch Landesgesetze unterschiedlich geregelt. Ihr HSH-Installatör
informiert Sie gerne!
Nachfüllen und Nachentlüften
der Heizung
Alle neuen Anlagen werden laut Norm mit aufbereitetem
Füllwasser gefüllt und ein Nachfüllen darf nur über geeignete Filter- bzw. Enthärtungsgeräte erfolgen. Sollte Ihre
Anlage mit aufbereitetem Heizungswasser gefüllt sein
und noch nicht mit einem entsprechenden Nachfüllgerät
(Befüllkartusche o.dgl.) ausgestattet sein, so beauftragen
Sie bitte den Fachmann mit der Nachfüllung. Ihr HSHInstallatör ist auch gerne bereit, Ihre Anlage für Sie mit
einem Nachfüllgerät auszustatten.
Nachfüllen und Entlüften:
➀ Kesselanlage unter 45 °C oder tiefer abkühlen lassen.
➁ Heizungsanlage abschalten.
➂ Füllschlauch zuerst nur an der Wasserseite anschließen, Füllschlauch mit Wasser füllen, dann den gefüllten
Schlauch an das Nachfüllgerät der Heizungsanlage anschließen und Anlagenfüllung wie folgt durchführen.
➃ Füllhahn an der Heizungsanlage durch Vierteldrehung öffnen, dann langsam den Wasserhahn öffnen.
➄ Wasserhahn schließen, wenn der Betriebsdruck erreicht ist, je nach Anlage bei ca. 1-1,5 bar oder nach
Vorgabe des HSH-Installatörs.
➅ Alle Entlüftungsventile einzeln öffnen, tritt Wasser
aus, sofort wieder schließen. Tritt Luft aus, die Luft
entweichen lassen, bis Wasser austritt. Treten weder
Luft noch Wasser aus, muss erneut Wasser nachgefüllt
werden. Beim Öffnen der Entlüftungsventile bitte Gefäß
unterstellen und Lappen bereithalten!
➆ Nach dem Entlüften den Druck der Anlage prüfen.
Sollte der Druck abgesunken sein, muss nochmals aufgefüllt werden (wie vorhin beschrieben).
➇ Nach Beendigung des Füllvorganges den Wasserhahn und den Füllhahn der Heizungsanlage schließen
und die Schlauchverbindung an einer Seite lösen, Heizungsanlage wieder einschalten.
Sehr geehrter Kunde!
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich
Ihre Anlage ist eine vollautomatische Feuerung, die wie
jedes andere technische Gerät (Auto, Klimaanlage, usw.)
etwas Pflege und regelmäßige Wartung verlangt, damit
die volle Leistungsfähigkeit viele Jahre erhalten bleibt.
Einiges können Sie selbst tun, anderes sollte von Ihrem
HSH-Installatör durchgeführt werden.
Durch regelmäßige Wartung können Sie einen Beitrag
zur Reduktion des CO2-Ausstoßes Ihrer Anlage leisten.
der Betriebsdruck leicht erhöht, wenn die Anlagentemperatur steigt.
Brennerstörung
■ B
ei Fehler- oder Störmeldungen ist die Betriebsanleitung heranzuziehen.
■ A
nlage ein Mal aus- und wieder neu einschalten.
■ Elektrische Sicherungen bzw. Hauptschalterstellung
prüfen.
■ P rüfen ob die Gasventile offen sind.
■ E ntriegelungsknopf (STB Sicherheits-TemperaturBegrenzer) am Heizkessel drücken (dazu muss
unter Umständen der Deckel oder die Klappe am
Sicherheitsthermostat abgeschraubt werden). Die
Entriegelung ist erst möglich, wenn der Kessel unter
ca. 90°C abgekühlt ist.
■ Lässt sich die Störung oder Fehlermeldung nicht beheben, rufen Sie den HSH-Installatör an.
Für Kunden, die ihre Anlage regelmäßig überprüfen
und warten lassen wollen, bieten wir Service- und
Wartungsverträge an – bitte kontaktieren Sie uns, wir
sind für Sie da.
Nun wünschen wir Ihnen viel Freude
mit Ihrer neuen Anlage!
Sie haben sich für eine hochwertige Ölheizung
entschieden. Ihre Anlage soll Ihnen lange Zeit
dienen, Ihr Haus wärmen und allen Bewohnern
Wohlbefinden und Behaglichkeit schenken.
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung der Kesselanlage genau durch
und achten Sie besonders auf die Sicherheitshinweise!
Allgemeine Hinweise
■ S orgen Sie im Heizraum für ausreichend Frischluft
und vermeiden Sie Frost.
■ Verwenden Sie als Brennstoff nur Heizöl entsprechend den Vorgaben laut Betriebsanleitung. Sämtliche Leistungsdaten und Emissionswerte ihres Kessels gelten nur unter Verwendung hochwertigen
Heizöls. Die Verbrennung von nicht normgerechten
Brennstoffen führt zu erhöhten Schadstoffen im
Rauchgas, dies ist nicht zulässig und kann zudem
zu Schäden an Kessel und Kamin führen. Weiters
erlöschen dadurch Gewährleistung und Garantie.
■ N iemals im Heizraum mit explosiven Materialien
oder Gas hantieren oder diese dort aufbewahren.
■ Wenn im Heizraum gefegt oder sonst Staub erzeugt
wird, Kessel abschalten und abdecken.
■ Der Heizraum ist kein Abstellraum - insbesondere
ist der Zugang zum Kamin für den Rauchfangkehrer
frei zu halten!
■ E in funktionierender Feuerlöscher vor dem Heizraum
ist Pflicht!
■ Die Brandschutzvorschriften für Heiz- und Lagerräume sind einzuhalten!
■ H eizkörper-Thermostatventile sollen im Sommer
offen bleiben, damit ein Festsitzen verhindert wird!
Wichtiger Hinweis: Beim Befüllen des Öltanks
(Nachtanken) Brenner abschalten und erst nach ca.
zwei Stunden wieder einschalten. Der aufgewirbelte
Schmutz im Tank soll sich zuerst absetzen, bevor der
Brenner wieder betrieben wird.
Regelmäßige Reinigung
Heizkessel ein Mal jährlich reinigen. Der Rauchfangkehrer reinigt von sich aus nur den Kamin, Sie sollten
Ihn auch mit der Reinigung von Kessel und Rauchrohr
beauftragen.
Reinigungsarbeiten am Kessel dürfen nur
durchgeführt werden, wenn der Kessel außer
Betrieb ist und die Stromzufuhr unterbrochen
ist, d.h. Hauptschalter und Betriebsschalter
der Anlage ausgeschaltet sind!
Schützen Sie Augen und Atemwege, wenn
Sie die Reinigungsarbeiten durchführen!
Vermeiden Sie Hautkontakt mit dem Heizöl!
Tragen Sie geeignete Schutzhandschuhe!
Öltank
nach 10 Jahren reinigen lassen! Tanks, die der Außentemperatur ausgesetzt sind, müssen wegen Kondensatbildung öfters gereinigt werden.
Kamin und Rauchrohr
Der Rauchfangkehrer reinigt den Kamin. Bitte lassen Sie
auch das Rauchrohr regelmäßig professionell reinigen!
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ÖLANLAGE
ÖLANLAGE
Betriebspausen
Wartung
Regelmäßige Überprüfung
Wenn im Sommer der Kessel nicht betrieben wird, sollte
dieser vollständig gereinigt werden. Sie erhöhen dadurch die Lebensdauer des Kessels.
■ Sichtprüfung der Anlage und der Verschleißteile.
■ Ölbrenner sollen nach der Heizungsanlagenverordnung durch einen Fachkundigen ein Mal jährlich
gewartet werden (reinigen, testen, optimale Brennwerte einstellen, usw.) Nur ordnungsgemäß gewartete Brenner gewährleisten beste Verbrennung,
sparsamsten Verbrauch und bestmöglichen Schutz
für die Umwelt.
■ D
ie Sicherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil,
Ausdehnungsgefäß, STB Sicherheits-TemperaturBegrenzer und die thermische Ablaufsicherung)
müssen jährlich vom HSH-Installatör überprüft werden. Die einwandfreie Funktion der Sicherheitseinrichtungen stellt sicher, dass bei Überschreiten der
höchst zulässigen Kesseltemperatur Schäden am
Kessel vermieden werden. Wir empfehlen Ihnen,
einen Wartungsvertrag mit Ihrem HSH-Installatör abzuschließen!
■ D er Wasserstand bzw. der Wasserdruck im Heizsystem ist regelmäßig zu kontrollieren. Der rote
Zeiger am Manometer (Wasserstandszeiger) zeigt
den minimalen Systemdruck an. Der maximale Betriebsdruck ist der Ansprechdruck des Sicherheitsventils. Fällt der Systemdruck unter den minimalen
Systemdruck ab, so ist Heizungswasser nachzufüllen.
Wenn der Druck innerhalb kurzer Zeit wieder absinkt,
ist dies ein Zeichen für Undichtheit bzw. Leckage im
System – in diesem Fall unbedingt den Fachmann
kontaktieren und nicht laufend nachfüllen. Der
Fachmann muss auch unbedingt kontaktiert werden, wenn der Betriebsdruck beim Nachfüllen sehr
schnell ansteigt.
Bei Kesseln mit hoher Nennwärmeleistung müssen
regelmäßig Abgasmessungen durchgeführt werden.
Abgas- und Emissionsmessungen sind durch Landesgesetze unterschiedlich geregelt. Ihr HSH-Installatör
informiert Sie gerne!
Bei Regelungen mit Sommerfunktion (Heizungspumpen laufen intervallmäßig an, Mischer werden angesteuert, damit ein Festsitzen verhindert wird)
muss die Stromzufuhr über den Heizungshauptschalter
auch während der Sommerzeit (kein durchgehender
Heizbetrieb) gewährleistet sein.
Bei Regelungen ohne Sommerfunktion kann
die Heizungsanlage ausgeschaltet werden. Zusätzlich
ein Ventil bei der Umwälzpumpe schließen. Um ein
Festsitzen von Mischer und Umwälzpumpe zu verhindern, sollten Sie ca. alle 6 Wochen
■ den Stellgriff des Mischers (soweit vorhanden) einige
Male bewegen.
■ das Ventil bei der Pumpe öffnen und für einige Stunden die Umwälzpumpe laufen lassen, Ventil danach
wieder schließen.
Langzeitkonservierung
Das Heizungswasser im Kessel sollte nur bei Frostgefahr
abgelassen werden. Für eine Langzeitkonservierung kontaktieren Sie bitte Ihren HSH-Installatör.
Nach dem Entlüften den Druck der Anlage prüfen.
Sollte der Druck abgesunken sein, muss nochmals aufgefüllt werden (wie vorhin beschrieben).
➇ Nach Beendigung des Füllvorganges den Wasserhahn
und den Füllhahn der Heizungsanlage schließen und die
Schlauchverbindung an einer Seite lösen, Heizungsanlage
wieder einschalten.
➆
Nachfüllen und Nachentlüften
der Heizung
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich
Alle neuen Anlagen werden laut Norm mit aufbereitetem
Füllwasser gefüllt und ein Nachfüllen darf nur über geeignete Filter- bzw. Enthärtungsgeräte erfolgen. Sollte Ihre
Anlage mit aufbereitetem Heizungswasser gefüllt sein
und noch nicht mit einem entsprechenden Nachfüllgerät
(Befüllkartusche o.dgl.) ausgestattet sein, so beauftragen
Sie bitte den Fachmann mit der Nachfüllung. Ihr HSHInstallatör ist auch gerne bereit, Ihre Anlage für Sie mit
einem Nachfüllgerät auszustatten.
Kesselstörung
Wenn der Heizungsdruck zu niedrig ist oder wenn einzelne
Heizkörper nicht warm werden oder blubbern:
➀ Heizungsanlage abschalten.
➁ Kesselanlage unter 45 °C oder tiefer abkühlen lassen.
➂ Füllschlauch zuerst nur an der Wasserseite anschließen, Füllschlauch mit Wasser füllen, dann den gefüllten
Schlauch an das Nachfüllgerät der Heizungsanlage anschließen und Anlagenfüllung wie folgt durchführen.
➃ Füllhahn an der Heizungsanlage durch Vierteldrehung
öffnen, dann langsam den Wasserhahn öffnen.
➄ Wasserhahn schließen, wenn der Betriebsdruck erreicht ist, je nach Anlage bei ca. 1-1,5 bar oder nach Vorgabe des HSH-Installatörs.
➅ Alle Entlüftungsventile einzeln öffnen, tritt Wasser aus,
sofort wieder schließen. Tritt Luft aus, die Luft entweichen
lassen, bis Wasser austritt. Treten weder Luft noch Wasser
aus, muss erneut Wasser nachgefüllt werden. Beim Öffnen
der Entlüftungsventile bitte Gefäß unterstellen und Lappen
bereithalten!
der Betriebsdruck leicht erhöht, wenn die Anlagentemperatur steigt.
■ B
ei Fehler- oder Störmeldungen ist die Betriebsanleitung heranzuziehen.
■ Anlage ein Mal aus- und wieder neu einschalten.
■ Elektrische Sicherungen bzw. Hauptschalterstellung
prüfen.
■ Heizölstand überprüfen!
■ E ntriegelungsknopf (STB Sicherheits-TemperaturBegrenzer) am Heizkessel drücken (dazu muss
unter Umständen der Deckel oder die Klappe am
Sicherheitsthermostat abgeschraubt werden). Die
Entriegelung ist erst möglich, wenn der Kessel unter ca. 90 °C abgekühlt ist. Start oder Startversuch
abwarten (bei Brennern mit Ölvorwärmung können
1-2 Minuten zwischen Knopfdrücken und Startversuch vergehen). Wenn kein Start zustande kommt,
diesen Vorgang im Abstand von einigen Minuten
wiederholen. Das gilt speziell wenn Tank vorher
leergefahren wurde.
■ Lässt sich die Störung oder Fehlermeldung nicht beheben, rufen Sie den HSH-Installatör an.
Für Kunden, die ihre Anlage regelmäßig überprüfen
und warten lassen wollen, bieten wir Service- und
Watungsverträge an – bitte kontaktieren Sie uns, wir
sind für Sie da.
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KAMINOFEN
KAMINOFEN
SCHEITHOLZ-KAMINOFEN
Regelmäßige Reinigung
Sehr geehrter Kunde!
Bei der regelmäßigen Reinigung den Kaminofen vollständig ausbrennen und abkühlen lassen. Erst danach
den Ofen reinigen und Verbrennungsreste und Asche
ordnungsgemäß entsorgen!
Ihr Scheitholz-Kaminofen ist für die Verbrennung von naturbelassenem Holz geeignet. Durch die Verwendung von Holz tragen Sie
zur Reduktion des CO2-Ausstoßes und damit zum Umweltschutz bei.
Damit Sie lange Freude an Ihrem Kaminofen haben, sind einige
wichtige Dinge zu beachten.
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung des
Kaminofens genau durch und achten Sie besonders auf die Sicherheitshinweise!
Allgemeine Hinweise
■ D
er Ofen muss ordnungsgemäß an einen ausreichend dimensionierten
und abgenommenen Kamin angeschlossen sein. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn der Standort oder der Kaminanschluss verändert
werden. Keine Verbrennung ohne Kaminbefund!
■ Für jede Verbrennung muß ausreichend Luft zur Verfügung stehen. Bei
extrem dichten Fenstern und Türen, oder beim Vorhandensein einer
automatischen Wohnraumlüftung oder einer Küchendunstabsaugung,
kann es zu Verbrennungsstörungen und Gefahr für die Bewohner kommen!
■ Verwenden Sie als Brennstoff nur naturbelassenes Holz! Die Verwendung von nicht zugelassenen Brennstoffen ist untersagt, schadet Ihrem
Ofen und belastet die Umwelt.
■ Verwenden Sie zum Anzünden keine Brandbeschleuniger (Benzin,
Spiritus, usw.)!
■ Der Ofen und das Rauchrohr sind regelmäßig zu reinigen und zu warten!
■ Geräte die über eine Wassertasche verfügen bzw. an eine Heizung angeschlossen werden sollen, müssen ausschließlich vom konzessionierten
Installations-Fachbetrieb angeschlossen werden. Es muss sichergestellt
sein, dass Ausdehnungsgefäß und Druckabsicherung eingebaut werden,
um Gefahren für Leib und Leben zu verhindern! Weiters dürfen solche
Geräte nur dann beheizt werden, wenn sie auch tatsächlich mit Wasser
befüllt sind. Bei Frostgefahr ist das Wasser abzulassen oder das Heizsystem ist mit Frostschutzgemisch zu füllen – Kontaktieren Sie Ihren
HSH-Installatör!
Schützen Sie Augen und Atemwege, wenn Sie
den Ofen reinigen und die Asche entleeren!
Verbrennungsgefahr! Der Aschebehälter kann
durch Glutreste heiß werden! Prüfen Sie vorsichtig die Temperatur, bevor Sie den Aschebehälter berühren oder entleeren!
Brandgefahr! Die Asche kann noch sehr heiß
sein und auch Glutreste enthalten – entleeren
Sie die heiße Asche keinesfalls in eine Kunststoffmülltonne! Entsorgen Sie die Asche niemals in brennbarer Umgebung!
■ K amin und Rauchrohr sind regelmäßig zu reinigen.
Der Rauchfangkehrer reinigt den Kamin. Bitte lassen Sie auch das Rauchrohr regelmäßig professionell
reinigen.
■ Wenn der Ofen im Sommer nicht beheizt wird, sollte
keine Asche im Ofen verbleiben. Bitte die Aschelade
vollständig entleeren. Sie erhöhen damit die Lebensdauer des Ofens.
Wartung
■ Sichtprüfung.
■ Schmierung von Scharnieren etc.
■ Bei Kaminöfen mit Wassertasche bzw. mit Anschluß
an eine Heizungsanlage sind die Sicherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil, Ausdehnungsgefäß usw.)
der Anlage jährlich vom HSH-Installatör zu überprüfen! Die Sicherheitseinrichtungen stellen sicher, dass
Schäden an der Anlage und Gefahr für die Bewohner
verhindert werden.
■ B
ei Kaminöfen mit Anschluß an eine Heizungsanlage, müssen Wasserstand und Wasserdruck im
Heizsystem regelmäßig kontrolliert werden. Der
rote Zeiger am Manometer (Wasserstandszeiger)
zeigt den minimalen Systemdruck an. Der maximale Betriebsdruck ist der Ansprechdruck des Sicherheitsventils. Fällt der Systemdruck unter den
minimalen Systemdruck ab, so ist Heizungswasser
nachzufüllen. Wenn der Druck innerhalb kurzer Zeit
wieder absinkt, ist dies ein Zeichen für Undichtheit
bzw. Leckage im System – in diesem Fall unbedingt
den Installatör kontaktieren und nicht laufend nachfüllen. Der Fachmann muss unbedingt kontaktiert
werden, wenn der Betriebsdruck beim Nachfüllen
sehr schnell ansteigt.
Nun wünschen wir Ihnen viel Freude
mit Ihrer neuen Anlage!
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KAMINOFEN
KAMINOFEN
Es dürfen auf keinen Fall Pellets, die im Brennraum oder der Brennschale liegen geblieben
sind und scheinbar nicht angezündet worden
sind (Fehlzündung), in den Vorratsbehälter
gegeben werden – Brandgefahr!
PELLETS-KAMINOFEN
Sehr geehrter Kunde!
IIhr Pellets-Kaminofen ist für die Verbrennung
von normgerechten Holzpellets geeignet. Durch
die Verwendung von Holzpellets als Brennstoff
tragen Sie zur Reduktion des CO2-Ausstoßes und
damit zum Umweltschutz bei.
Damit Sie lange Freude an Ihrem Kaminofen haben, sind einige wichtige Dinge zu beachten.
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung des Kaminofens genau durch
und achten Sie besonders auf die Sicherheitshinweise!
Allgemeine Hinweise
■ D
er Ofen muss ordnungsgemäß an einen ausreichend dimensionierten und abgenommenen Kamin
angeschlossen sein. Dies gilt insbesondere auch
dann, wenn der Standort oder der Kaminanschluss
verändert wird. Keine Verbrennung ohne Kaminbefund!
■ Für jede Verbrennung muß ausreichend Luft zur Verfügung stehen. Bei extrem dichten Fenstern und Türen, oder beim Vorhandensein einer automatischen
Wohnraumlüftung oder eines Küchendunstabsaugung, kann es zu Verbrennungsstörungen und Gefahr für die Bewohner kommen!
■ Verwenden Sie als Brennstoff nur Holzpellets nach
ÖNORM 7135 oder DIN-Plus. Die Verwendung von
nicht zugelassenen Brennstoffen ist untersagt, schadet Ihrem Ofen und belastet die Umwelt. Normgerechte Pellets stellen sicher, dass die Leistung und
die Lebensdauer des Ofens langfristig erhalten
bleibt. Gleichzeitig ist auch der Ascheanfall gering
und Sie sparen sich Reinigungsaufwand.
■ Ihr Kaminofen ist mit einer automatischen Zündung
ausgestattet. Geben Sie niemals fremde Brennstoffe
Regelmäßige Reinigung
(Papier, usw.) oder gar Brandbeschleuniger (Benzin,
Spiritus, usw.) in den Kaminofen!
■ D er Ofen und das Rauchrohr sind regelmäßig zu
reinigen und zu warten!
■ Geräte die über eine Wassertasche verfügen bzw. an
eine Heizung angeschlossen werden sollen, dürfen
ausschließlich vom konzessionierten Fachinstallateur
angeschlossen werden, denn hier muss sichergestellt sein, dass Ausdehnungsgefäß und Druckabsicherung eingebaut werden, um Gefahr für Leib und
Leben zu verhindern! Weiters dürfen solche Geräte
nur dann beheizt werden, wenn sie auch tatsächlich
mit Wasser befüllt sind. Bei Frostgefahr ist das Wasser abzulassen oder das Heizsystem ist mit einem
Frostschutzgemisch zu füllen. – Kontaktieren Sie Ihren
HSH-Installatör!
Tipp: Pellets beim Befüllen des Vorratsbehälters nur
aus geringer Höhe in den Behälter leeren – damit vermeiden Sie unnötige Staubentwicklung.
Wichtig:
Wenn die Pellets ausgegangen sind und das Feuer erloschen ist...
➀ Pellets nachfüllen
➁ Ofen neu starten
➂ Wenn die Pellets erst zu spät gefördert werden (leere Zubringerschnecke, usw.) und nicht mehr zünden,
➃ Ofen nochmals starten, bis Pellets im Brennraum
liegen und brennen.
Bei der regelmäßigen Reinigung den Kaminofen vollständig ausbrennen und abkühlen lassen. Erst danach
den Ofen reinigen und Verbrennungsreste und Asche
ordnungsgemäß entsorgen!
Schützen Sie Augen und Atemwege wenn Sie
den Ofen reinigen und die Asche entleeren!
Verbrennungsgefahr! Der Aschebehälter kann
durch Glutreste heiß werden! Prüfen Sie vorsichtig die Temperatur, bevor Sie den Aschebehälter berühren oder entleeren!
Brandgefahr! Die Asche kann noch sehr heiß
sein und auch Glutreste enthalten – entleeren
Sie die heiße Asche keinesfalls in eine Kunststoffmülltonne! Entsorgen Sie die Asche niemals in brennbarer Umgebung!
■ K amin und Rauchrohr sind regelmäßig zu reinigen.
Der Rauchfangkehrer reinigt den Kamin. Bitte lassen Sie auch das Rauchrohr regelmäßig professionell reinigen.
■ Wenn der Ofen im Sommer nicht beheizt wird, sollte
keine Asche im Ofen verbleiben. Bitte die Aschelade
vollständig entleeren. Sie erhöhen damit die Lebensdauer des Ofens.
Wartung
■ Sichtprüfung
■ Schmierung von Scharnieren, bewegten Teilen, usw.
■ Bei Kaminöfen mit Wassertasche bzw. mit Anschluß
an eine Heizungsanlage sind die Sicherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil, Ausdehnungsgefäß
usw.) der Anlage jährlich vom HSH-Installatör zu
überprüfen! Die Sicherheitseinrichtungen stellen
sicher, dass Schäden an der Anlage und Gefahr für
die Bewohner verhindert werden.
■ B ei Kaminöfen mit Anschluß an eine Heizungsanlage müssen Wasserstand und Wasserdruck im
Heizsystem regelmäßig kontrolliert werden. Der
rote Zeiger am Manometer (Wasserstandszeiger)
zeigt den minimalen Systemdruck an. Der maximale Betriebsdruck ist der Ansprechdruck des Sicherheitsventils. Fällt der Systemdruck unter den
minimalen Systemdruck ab, so ist Heizungswasser
nachzufüllen. Wenn der Druck innerhalb kurzer Zeit
wieder absinkt, ist dies ein Zeichen für Undichtheit
bzw. Leckage im System – in diesem Fall unbedingt den HSH-Installatör kontaktieren und nicht
laufend nachfüllen. Der Fachmann muss unbedingt
kontaktiert werden, wenn der Betriebsdruck beim
Nachfüllen sehr schnell ansteigt.
Pellets-Kaminöfen haben üblicherweise einen
Brennstoffvorrat für einen Tag, d.h. einen sogenannten Tagesbehälter im Gerät integriert.
Wenn ein separates Pelletslager mit Gewebetank
oder ein Pelletslagerraum installiert wurden, so
sind die Sicherheits- und Wartungshinweise für
Pelletslager zu beachten – siehe dazu Kapitel
„Pelletskessel“.
Nun wünschen wir Ihnen viel Freude
mit Ihrer neuen Anlage!
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WÄRMEPUMPE
WÄRMEPUMPE
Sehr geehrter Kunde!
ERDREICHFLÄCHENKOLLEKTOR
Sie haben sich für eine hochwertige Wärmepumpe entschieden.
Ihre Anlage soll Ihnen lange Zeit dienen, Ihr
Haus wärmen und allen Bewohnern Wohlbefinden und Behaglichkeit schenken.
Ihre Anlage ist eine vollautomatische Anlage, die wie
jedes andere technische Gerät (Auto, Klimaanlage,
usw.) etwas Pflege und Wartung verlangt, damit die
volle Leistungsfähigkeit auf viele Jahre erhalten bleibt.
Einiges können Sie selbst tun, für anderes sorgt Ihr HSHInstallatör.
Heizen, „neutral + active cooling"
in Platz sparender Kombination
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung der Wärmepumpenanlage
genau durch und achten Sie besonders auf die
Sicherheitshinweise!
Wärmepumpe sollte gebäudeseitig ein Niedertemperaturverteilsystem angeschlossen sein. Fußboden- und
Wandheizungen sind ideal, Niedertemperaturheizkörper sind auch möglich.
Vorab möchten wir Sie darauf hinweisen, dass
sie die Installation der Wärmepumpenanlage
ihrer Gebäudeversicherung melden sollten, damit ein ausreichender Versicherungsschutz sowohl für die Wärmepumpe als auch für Außenleitungen, Erdkollektor etc., sichergestellt ist.
Hinweis bezüglich Absenkung: Dies ist bei Wärmepumpenanlagen nicht zweckmäßig, da die
eingesparte Energie bei der Aufheizung durch die
höhere Vorlauftemperatur wieder verbraucht
wird!
Allgemein
Eine Wärmepumpe entzieht der Umwelt Wärme und
führt die Wärme unter Zuhilfenahme von elektrischer
Energie dem Heizsystem und/oder dem Wasser zu.
Reine Warmwasser-Wärmepumpen dienen ausschließlich dem Zweck, das Warmwasser zu erwärmen. Diese
Art von Wärmepumpen wird hier nicht separat beschrieben.
Wärmepumpen für Heizungszwecke sind immer mit
der gebäudeseitigen Heizungsanlage verbunden. Aus
Gründen der Energieeffizienz und der Lebensdauer der
Kurze Wärmepumpenlaufzeiten, d.h. Laufzeiten
von weniger als 5 Minuten sind ein Anzeichen
für falsche Einstellung bzw. Programmierung
oder, z.B. bei Brunnenwärmepumpen ein Anzeichen für zuwenig Wasser aus dem Brunnen.
Bitte kontaktieren Sie Ihren HSH-Installatör!
Wenn die Heizung nicht zufrieden stellend funktioniert,
kann dies mehrere Ursachen haben.
■ Es kann z.B. an der Wärmepumpenanlage liegen –
siehe Detailbeschreibung bei Flächenkollektoren im
Erdreich, Tiefenbohrungs-, Wasser- und Luft-Wärmepumpen.
■ Die Ursache kann aber auch bei der gebäudeseitigen
Heizungsinstallation liegen.
Die Dimensionierung des Flächenkollektors und der
Wärmepumpe erfolgt auf Basis der vorliegenden Gebäudeheizlast und des Warmwasserwärmebedarfs.
Der Dimensionierung wird eine Wärmeentzugsdauer
VDI4640-2 von ca. 1.800 Stunden pro Jahr zugrunde
gelegt, d.h. die berechnete Entzugsleistung der Wärmepumpe wird in der Heizperiode dem Boden entnommen und während der Sommersaison erfolgt dann die
Regeneration des Bodens durch eindringendes Oberflächenwasser (Niederschläge).
Überlastung des
Flächenkollektors
■ D
urch zu spät verlegten Flachkollektor: der Kollektor
kann in der Heizperiode nicht die volle Leistung bringen, da der Boden beim Verlegen ausgekühlt oder
ausgetrocknet ist und für eine Bodenregeneration
zuwenig Zeit zur Verfügung steht.
■ B autrocknung und Estrichtrocknung sollten nicht
ausschließlich mit der Wärmepumpe erfolgen, da
dafür sehr viel Energie erforderlich ist und in der
anschließenden Heizperiode der Kollektor frühzeitig
erschöpft ist. Abhilfe: Estrichtrocknen mit alternativen Heizquellen oder durch Zuschalten der in der
Wärmepumpe eingebauten E-Heizpatrone.
■ F ehlt beim Gebäude bei Heizbeginn der Vollwärmeschutz, so kann sich der Wärmebedarf dadurch
verdoppeln oder sogar verdreifachen. Die Beheizung
des Hauses allein mit der Wärmepumpe ist somit
nicht möglich! Eine Zuheizung mit anderen Heizquellen ist somit unbedingt erforderlich!
■ Oberflächen unter welchen ein Erdkollektorfeld verlegt wurde, dürfen weder versiegelt (asphaltiert,
gepflastert, usw.) noch überbaut bzw. überdacht
werden. Der Regen trägt nämlich maßgeblich zur
Regeneration von Flächenkollektoren bei, d.h. ohne
Regen trocknet das Erdreich zusehends aus, die
Entzugsleistung wird dadurch schlechter und im
Sommer kann dies durch Regeneration nicht mehr
ausgeglichen werden. In weiterer Folge kann die
Wärmepumpe in der darauf folgenden Heizperiode
nicht mehr die volle Leistung bringen und ein höherer Stromverbrauch ist die Folge.
Folgen von Überlastung
des Flächenkollektors:
Sollte es durch Missachtung eines oder mehrerer der
oben angeführten Punkte zu einer Überlastung des
Flächenkollektors kommen, so sind Schäden an der
Entzugsanlage unvermeidlich. Dadurch sinkt die Leistungsfähigkeit des Flächenkollektors dauerhaft. Es
wird dann in den folgenden Jahren zu Schwierigkeiten
in der Beheizung des Gebäudes kommen, dies kann
im schlimmsten Fall den Totalausfall der Anlage bewirken oder zumindest zu einer deutlichen Erhöhung
des Stromverbrauchs führen.
Wartung
■ S ichtprüfung der Anlage.
■ S oledruck kontrollieren. Bei deutlichem Absinken
unter den Sollwert – bitte den HSH- Installatör kontaktieren! Im Solekreis sollte kein Wasser nachgefüllt
werden, da es durch die Verdünnung des Frostschutzes zu Störungen an der Anlage kommen kann!
■ Der Solekreislauf ist mit einem Frostschutzgemisch
befüllt – die Frostschutzkonzentration muss regelmäßig mind. 1 Mal jährlich kontrolliert werden.
■ Die Sicherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil, usw.)
müssen jährlich vom HSH-Installatör überprüft werden.
■ Der Wasserstand bzw. der Wasserdruck im Heizsystem ist regelmäßig zu kontrollieren. Der rote Zeiger
am Manometer (Wasserstandszeiger) zeigt den minimalen Systemdruck an. Der maximale Betriebsdruck
ist der Ansprechdruck des Sicherheitsventils. Fällt der
Systemdruck unter den minimalen Systemdruck ab,
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WÄRMEPUMPE
so ist Heizungswasser nachzufüllen. Wenn der Druck
innerhalb kurzer Zeit wieder absinkt, ist dies ein Zeichen für Undichtheiten bzw. Leckagen im System – in
diesem Fall unbedingt den Installateur kontaktieren
und nicht laufend nachfüllen. Der Fachmann muss unbedingt kontaktiert werden, wenn der Betriebsdruck
beim Nachfüllen sehr schnell ansteigt.
Nachfüllen und Nachentlüften
der Heizung
Alle neuen Anlagen werden laut Norm mit aufbereitetem Füllwasser gefüllt und ein Nachfüllen darf nur
über geeignete Filter- bzw. Enthärtungsgeräte erfolgen.
Sollte Ihre Anlage mit aufbereitetem Heizungswasser
gefüllt sein und noch nicht mit einem entsprechenden
Nachfüllgerät (Befüllkartusche o.dgl.) ausgestattet sein,
so beauftragen Sie bitte den Fachmann mit der Nachfüllung. Ihr HSH-Installatör ist auch gerne bereit, Ihre
Anlage für Sie mit einem Nachfüllgerät auszustatten.
Wenn der Druck der Heizungsanlage zu niedrig ist oder
einzelne Heizflächen nicht ausreichend warm werden
oder wenn bei den Heizkreisverteilern Blubbergeräusche hörbar sind, ist wie folgt vorzugehen:
➀ Heizungsanlage abschalten.
➁ Füllschlauch zuerst nur an der Wasserseite anschließen, Füllschlauch mit Wasser füllen, dann den gefüllten
Schlauch an das Nachfüllgerät der Heizungsanlage anschließen und Anlagenfüllung wie folgt durchführen.
➂ Füllhahn an der Heizungsanlage durch Vierteldrehung öffnen, dann langsam den Wasserhahn öffnen.
➃ Wasserhahn schließen, wenn der Betriebsdruck
erreicht ist, je nach Anlage bei ca. 1-1,5 bar oder nach
Vorgabe des HSH-Installatörs.
➄ Alle Entlüftungsventile einzeln öffnen, tritt Wasser aus, sofort wieder schließen. Tritt Luft aus, die Luft
entweichen lassen, bis Wasser austritt. Treten weder
Luft noch Wasser aus, muss erneut Wasser nachgefüllt
werden. Beim Öffnen der Entlüftungsventile bitte Gefäß
unterstellen und Lappen bereithalten!
WÄRMEPUMPE
Nach dem Entlüften den Druck der Anlage prüfen.
Sollte der Druck abgesunken sein, muss nochmals aufgefüllt werden (wie vorhin beschrieben).
➆ Nach Beendigung des Füllvorganges den Wasserhahn und den Füllhahn der Heizungsanlage schließen
und die Schlauchverbindung an einer Seite lösen, Heizungsanlage wieder einschalten.
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich
der Betriebsdruck leicht erhöht, wenn die Anlagentemperatur steigt.
➅
TIEFENBOHRUNGSWÄRMEPUMPE
Die Dimensionierung der Tiefenbohrung (und der Wärmepumpe) erfolgt auf Basis der vorliegenden Gebäudeheizlast und des Warmwasserwärmebedarfs.
Der Dimensionierung wird eine Wärmeentzugsdauer
von ca. 1.800 Stunden pro Jahr zugrunde gelegt, d.h.
die angegebenen Leistungen können pro Heizperiode
ca. 1.800 Stunden entzogen werden und während der
Sommersaison erfolgt dann eine vollständige Regeneration der Wärmequelle.
Überlastung der Tiefensonden
■ B
autrocknung und Estrichtrocknung sollten nicht
mit der Wärmepumpe erfolgen, da dafür sehr viel
Energie erforderlich ist und in der anschließenden
Heizperiode der Kollektor frühzeitig erschöpft ist.
Abhilfe: Estrichtrocknen mit alternativer Heizquelle
(E-Heizpatrone) und/oder im Winter mit zusätzlicher
Heizquelle dazuheizen!
■ Fehlt beim Gebäude der Vollwärmeschutz, so kann
sich der Wärmebedarf dadurch verdoppeln oder sogar verdreifachen. Die Beheizung des Hauses allein
mit der Wärmepumpe ist somit nicht möglich! Eine
Zuheizung mit anderen Heizquellen ist somit zwingend erforderlich!
Folgen von Überlastung
der Tiefenbohrung
Sollte es durch Missachtung eines oder mehrerer
der vorhin angeführten Punkte zu einer Überlastung
der Tiefenbohrung kommen, so sind Schäden an der
Entzugsanlage unvermeidlich. Dadurch sinkt die Leistungsfähigkeit der Tiefenbohrsonde(n) dauerhaft. Es
wird dann in den folgenden Jahren zu Schwierigkeiten
in der Beheizung des Gebäudes kommen, dies führt
zu einer deutlichen Erhöhung des Stromverbrauchs.
Wartung
■ S ichtprüfung der Anlage.
■ S oledruck kontrollieren. Bei deutlichem Absinken
unter den Sollwert – bitte den HSH-Installatör kontaktieren! Im Solekreis keinesfalls Wasser nachfüllen,
dies kann die Zerstörung der Wärmepumpe zur Folge
haben!
■ Der Solekreislauf ist mit einem Frostschutzgemisch
befüllt – die Frostschutzkonzentration muss regelmäßig mind. 1 Mal jährlich kontrolliert werden.
■ Die Sicherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil, usw.)
müssen jährlich vom HSH-Installatör überprüft werden.
■ Wasserstand und Wasserdruck im Heizsystem sind
regelmäßig zu kontrollieren. Der rote Zeiger am Manometer (Wasserstandszeiger) zeigt den minimalen Systemdruck an. Der maximale Betriebsdruck
ist der Ansprechdruck des Sicherheitsventils. Fällt
der Systemdruck unter den minimalen Systemdruck
ab, so ist Heizungswasser nachzufüllen. Wenn der
Druck innerhalb kurzer Zeit wieder absinkt, ist dies
ein Zeichen für Undichtheit bzw. Leckage im System – in diesem Fall unbedingt den HSH-Installatör
kontaktieren und nicht laufend nachfüllen. Der Fachmann muss unbedingt kontaktiert werden, wenn der
Betriebsdruck beim Nachfüllen sehr schnell ansteigt.
Nachfüllen und Nachentlüften
der Heizung
Alle neuen Anlagen werden laut Norm mit aufbereitetem Füllwasser gefüllt und ein Nachfüllen darf nur
über geeignete Filter- bzw. Enthärtungsgeräte erfolgen.
Sollte Ihre Anlage mit aufbereitetem Heizungswasser
gefüllt sein und noch nicht mit einem entsprechenden
Nachfüllgerät (Befüllkartusche o.dgl.) ausgestattet sein,
so beauftragen Sie bitte den Fachmann mit der Nachfüllung. Ihr HSH-Installatör ist auch gerne bereit, Ihre
Anlage für Sie mit einem Nachfüllgerät auszustatten.
Wenn der Druck der Heizungsanlage zu niedrig ist oder
einzelne Heizflächen nicht ausreichend warm werden
oder wenn bei den Heizkreisverteilern Blubbergeräusche hörbar sind, ist wie folgt vorzugehen:
➀ Heizungsanlage abschalten.
➁ Füllschlauch zuerst nur an der Wasserseite anschließen, Füllschlauch mit Wasser füllen, dann den gefüllten
Schlauch an das Nachfüllgerät der Heizungsanlage anschließen und Anlagenfüllung wie folgt durchführen.
➂ Füllhahn an der Heizungsanlage durch Vierteldrehung öffnen, dann langsam den Wasserhahn öffnen.
➃ Wasserhahn schließen, wenn der Betriebsdruck
erreicht ist, je nach Anlage bei ca. 1-1,5 bar oder nach
Vorgabe des HSH-Installatörs.
➄ Alle Entlüftungsventile einzeln öffnen, tritt Wasser aus, sofort wieder schließen. Tritt Luft aus, die Luft
entweichen lassen, bis Wasser austritt. Treten weder
Luft noch Wasser aus, muss erneut Wasser nachgefüllt
werden. Beim Öffnen der Entlüftungsventile bitte Gefäß
unterstellen und Lappen bereithalten!
➅ Nach dem Entlüften den Druck der Anlage prüfen.
Sollte der Druck abgesunken sein, muss nochmals aufgefüllt werden (wie vorhin beschrieben).
➆ Nach Beendigung des Füllvorganges den Wasserhahn und den Füllhahn der Heizungsanlage schließen
und die Schlauchverbindung an einer Seite lösen, Heizungsanlage wieder einschalten.
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich
der Betriebsdruck leicht erhöht, wenn die Anlagentemperatur steigt.
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WÄRMEPUMPE
BRUNNENWÄRMEPUMPE
Die Dimensionierung der Wärmepumpe erfolgt auf Basis der vorliegenden Gebäudeheizlast und des Warmwasserwärmebedarfs.
Entscheidend ist, welche Schüttung, d. h. Literleistung,
und welche Wassertemperatur beim Speisebrunnen zur
Verfügung stehen.
Wichtiger Hinweis:
■ B
autrocknung und Estrichtrocknung kann mit der
Brunnen-Wärmepumpe erfolgen.
■ Fehlt beim Gebäude der Vollwärmeschutz, so kann
sich der Wärmebedarf dadurch verdoppeln oder
sogar verdreifachen. Reicht die Schüttung des
Brunnens aus, so sind keine Schäden an der Wärmepumpe zu befürchten. Eine fehlende Gebäudedämmung bedeutet einen höheren Leistungsbedarf,
was längere Wärmepumpenlaufzeiten und damit
einen höheren Stromverbrauch und eine sinkende
Pumpenlebensdauer in Jahren zur Folge hat.
Folgen von verlegtem Filter
Bei Verlegung des Filters der Brunnenanlage
(zu geringer Durchfluss zur Wärmepumpe)
kann es zu Störungen im Betrieb der Wärmepumpe kommen, deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle des Filters wichtig!
Wartung
■ Sichtprüfung der Anlage.
■ Filter bei der Brunnenpumpe bzw. sonstige Filter im
Wasserkreislauf regelmäßig reinigen oder austauschen. Je nach Bodenverhältnissen kann bei einem
neuen Brunnen anfänglich eine wöchentliche Reinigung aufgrund erhöhter Sandeinschwemmung
erforderlich sein.
WÄRMEPUMPE
■ D
ie Sicherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil
usw.) müssen jährlich vom HSH-Installatör überprüft werden.
■ W
asserstand und Wasserdruck im Heizsystem sind
regelmäßig zu kontrollieren. Der rote Zeiger am Manometer (Wasserstandszeiger) zeigt den minimalen Systemdruck an. Der maximale Betriebsdruck
ist der Ansprechdruck des Sicherheitsventils. Fällt
der Systemdruck unter den minimalen Systemdruck
ab, so ist Heizungswasser nachzufüllen. Wenn der
Druck innerhalb kurzer Zeit wieder absinkt, ist dies
ein Zeichen für Undichtheit bzw. Leckage im System – in diesem Fall unbedingt den HSH-Installatör
kontaktieren und nicht laufend nachfüllen. Der Fachmann muss unbedingt kontaktiert werden wenn der
Betriebsdruck beim Nachfüllen sehr schnell ansteigt.
Wasserhahn schließen, wenn der Betriebsdruck
erreicht ist, je nach Anlage bei ca. 1-1,5 bar oder nach
Vorgabe des HSH-Installatörs.
➄ Alle Entlüftungsventile einzeln öffnen, tritt Wasser aus, sofort wieder schließen. Tritt Luft aus, die Luft
entweichen lassen, bis Wasser austritt. Treten weder
Luft noch Wasser aus, muss erneut Wasser nachgefüllt
werden. Beim Öffnen der Entlüftungsventile bitte Gefäß
unterstellen und Lappen bereithalten!
➅ Nach dem Entlüften den Druck der Anlage prüfen.
Sollte der Druck abgesunken sein, muss nochmals aufgefüllt werden (wie vorhin beschrieben).
➆ Nach Beendigung des Füllvorganges den Wasserhahn und den Füllhahn der Heizungsanlage schließen
und die Schlauchverbindung an einer Seite lösen, Heizungsanlage wieder einschalten.
Nachfüllen und Nachentlüften
der Heizung
Wichtiger Hinweis:
Alle neuen Anlagen werden laut Norm mit aufbereitetem Füllwasser gefüllt und ein Nachfüllen darf nur
über geeignete Filter- bzw. Enthärtungsgeräte erfolgen.
Sollte Ihre Anlage mit aufbereitetem Heizungswasser
gefüllt sein und noch nicht mit einem entsprechenden
Nachfüllgerät (Befüllkartusche o.dgl.) ausgestattet sein,
so beauftragen Sie bitte den Fachmann mit der Nachfüllung. Ihr HSH-Installatör ist auch gerne bereit, Ihre
Anlage für Sie mit einem Nachfüllgerät auszustatten.
Wenn der Druck der Heizungsanlage zu niedrig ist oder
einzelne Heizflächen nicht ausreichend warm werden
oder wenn bei den Heizkreisverteilern Blubbergeräusche hörbar sind, ist wie folgt vorzugehen:
➀ Heizungsanlage abschalten.
➁ Füllschlauch zuerst nur an der Wasserseite anschließen,
Füllschlauch mit Wasser füllen, dann den gefüllten Schlauch
an das Nachfüllgerät der Heizungsanlage anschließen und
Anlagenfüllung wie folgt durchführen.
➂ Füllhahn an der Heizungsanlage durch Vierteldrehung öffnen, dann langsam den Wasserhahn öffnen.
➃
Bitte beachten Sie, dass sich der Betriebsdruck leicht
erhöht, wenn die Anlagentemperatur steigt.
Sicherheitshinweise
Brunnenschächte & Behälter
Sollte Ihre Brunnen Wärmepumpen Anlage mit einem
Brunnenschacht oder einem begehbaren Behälter ausgestattet sein, so sind folgende Sicherheits- und Warnhinweise für Sie unbedingt zu beachten.
Beim Arbeiten in Schächten ist auf eine Vielzahl von
Sicherheitsrisiken zu achten. Neben der Absturzgefahr
bestehen unsichtbare Gefahren durch Sauerstoffmangel, brennbare und toxische Gase. Befinden sich Gase
im Schacht oder im Behälter, ist ein Einsteigen lebensgefährlich und verboten!
Speziell in Brunnenschächten oder Quellfassungen werden häufig erhöhte Konzentrationen von Sickergasen festgestellt, deshalb ist
vor dem Einsteigen in Schächte auf eine ausreichende Lüftung zu achten.
Betreten bzw. Einsteigen nur in gesichertem
Zustand (Rettungsgurt und Seil) und unter
Aufsicht einer zweiten Person, d.h. unter dau-
ernder Anwesenheit eines Sicherheits- und
Rettungsposten. Der Rettungsposten muss die
einsteigende Person rasch bergen können,
ohne dass der Rettungsposten selbst in den
Schacht einsteigen muss.
LUFTWÄRMEPUMPE
Die Dimensionierung der Wärmepumpe erfolgt auf Basis der vorliegenden Gebäudeheizlast und des Warmwasserwärmebedarfs.
Je höher die Außentemperaturen sind umso mehr Energie kann die Wärmepumpe von der Umwelt für die
Gebäudebeheizung entnehmen. Bei tiefen Außentemperaturen steht wenig Umweltwärme zur Verfügung
und die Luft-Wärmepumpe braucht mehr elektrische
Energie um die Heizfunktion zu erfüllen. Bei extrem
tiefen Außentemperaturen wird die Luft-Wärmepumpe
fast ausschließlich mit Direktstrom versorgt. Dies sollte
in einem durchschnittlichen Winter allerdings nur stundenweise vorkommen.
Um eine Luft-Wärmepumpe möglichst effizient zu betreiben, sind einige Dinge zu berücksichtigen.
Wichtiger Hinweis:
■ B
autrocknung und Estrichtrocknung können mit der
Luft-Wärmepumpe erfolgen. Der Strombedarf steigt,
es entstehen aber keine Schäden an der Pumpe.
■ Fehlt beim Gebäude der Vollwärmeschutz, so kann
sich dadurch der Wärmebedarf verdoppeln oder
sogar verdreifachen. Der Stromverbrauch der LuftWärmepumpe kann dadurch im Winter dramatisch
ansteigen und eine Zusatzheizquelle erforderlich
machen.
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36
NAH- UND FERNWÄRMESTATIONEN
WÄRMEPUMPE
Wenn die Luftwärmepumpe auf Grund von
hoher Luftfeuchte und gleichzeitig niederen
Außentemperaturen zu vereisen beginnt, so
schaltet die Maschine automatisch auf Abtauen und taut die Vereisung elektrisch ab. Besonders wichtig ist ein frostfreier Kondensatablauf! Sollte eine Abtauung aufgrund eines
Eisstaues an der Kondensatleitung nicht mehr
möglich sein, sind Störungen unvermeidlich!
Wartung
■ Sichtprüfung der Anlage.
■ Zuluft-Gitter und Abluft-Gitter regelmäßig reinigen!
■ Kondesatablauf bei der Wärmepumpe muss frei von
Schmutz und Eis sein!
■ Die Sicherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil, usw.)
müssen jährlich vom HSH-Installatör überprüft werden.
■ Wasserstand und Wasserdruck im Heizsystem sind
regelmäßig zu kontrollieren. Der rote Zeiger am Manometer (Wasserstandszeiger) zeigt den minimalen
Systemdruck an. Der maximale Betriebsdruck ist
der Ansprechdruck des Sicherheitsventils. Fällt der
Systemdruck unter den minimalen Systemdruck
ab, so ist Heizungswasser nachzufüllen. Wenn der
Druck innerhalb kurzer Zeit wieder absinkt, ist dies
ein Zeichen für Undichtheit bzw. Leckage im System
– in diesem Fall unbedingt den HSH-Installatör kontaktieren und nicht laufend nachfüllen. Der Fachmann muss unbedingt kontaktiert werden, wenn
der Betriebsdruck beim Nachfüllen sehr schnell
ansteigt.
Nachfüllen und Nachentlüften
der Heizung
Alle neuen Anlagen werden laut Norm mit aufbereitetem Füllwasser gefüllt und ein Nachfüllen darf nur
über geeignete Filter- bzw. Enthärtungsgeräte erfolgen.
Sollte Ihre Anlage mit aufbereitetem Heizungswasser
gefüllt sein und noch nicht mit einem entsprechenden
Nachfüllgerät (Befüllkartusche o.dgl.) ausgestattet sein,
so beauftragen Sie bitte den Fachmann mit der Nachfüllung. Ihr HSH-Installatör ist auch gerne bereit, Ihre
Anlage für Sie mit einem Nachfüllgerät auszustatten.
Wenn der Druck der Heizungsanlage zu niedrig ist oder
einzelne Heizflächen nicht ausreichend warm werden
oder wenn bei den Heizkreisverteilern Blubbergeräusche hörbar sind, ist wie folgt vorzugehen:
➀ Heizungsanlage abschalten.
➁ Füllschlauch zuerst nur an der Wasserseite anschließen, Füllschlauch mit Wasser füllen, dann den gefüllten
Schlauch an das Nachfüllgerät der Heizungsanlage anschließen und Anlagenfüllung wie folgt durchführen.
➂ Füllhahn an der Heizungsanlage durch Vierteldrehung öffnen, dann langsam den Wasserhahn öffnen.
➃ Wasserhahn schließen wenn der Betriebsdruck erreicht ist, je nach Anlage bei ca. 1-1,5 bar oder nach
Vorgabe des HSH-Installatörs.
➄ Alle Entlüftungsventile einzeln öffnen, tritt Wasser aus,
sofort wieder schließen. Tritt Luft aus, die Luft entweichen
lassen, bis Wasser austritt. Treten weder Luft noch Wasser
aus, muss erneut Wasser nachgefüllt werden. Beim Öffnen
der Entlüftungsventile bitte Gefäß unterstellen und Lappen
bereithalten!
➅ Nach dem Entlüften den Druck der Anlage prüfen.
Sollte der Druck abgesunken sein, muss nochmals aufgefüllt werden (wie vorhin beschrieben).
➆ Nach Beendigung des Füllvorganges den Wasserhahn und den Füllhahn der Heizungsanlage schließen
und die Schlauchverbindung an einer Seite lösen, Heizungsanlage wieder einschalten.
Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass sich
der Betriebsdruck leicht erhöht, wenn die Anlagentemperatur steigt.
Für die Wärmebereitstellung ist Ihr Fernwärmebetreiber verantwortlich. Damit die bereitgestellte Wärme Ihren Bedarf auch wirklich abdecken kann, sind einige Dinge zu beachten.
Bitte beachten Sie die Hinweise Ihres Fernwärmeanbieters und achten Sie besonders auf die Sicherheitshinweise!
Wartung
■ B
itte führen Sie regelmäßig Sichtkontrollen der Heizungsanlage (hauseigene Anlage + Fernwärmestation) durch. Dadurch können Sie z.B.
ein Absinken des Anlagendrucks oder gar Undichtheiten frühzeitig erkennen.
■ Am Manometer (Wasserstandszeiger) Ihrer hauseigenen Heizungsinstallation zeigt der rote Zeiger den minimalen Systemdruck an. Der maximale Betriebsdruck ist der Ansprechdruck des Sicherheitsventils. Fällt der
Systemdruck unter den minimalen Systemdruck ab, so ist Heizungswasser
nachzufüllen. Wenn der Druck innerhalb kurzer Zeit (1-2 Tage) wieder
absinkt, ist dies ein Zeichen für Undichtheit bzw. Leckage im System – in
diesem Fall unbedingt den HSH-Installatör kontaktieren und nicht laufend
nachfüllen. Der Fachmann muss unbedingt kontaktiert werden, wenn der
Betriebsdruck beim Nachfüllen sehr schnell ansteigt.
Nachfüllen und Nachentlüften
der Heizung
Alle neuen Anlagen werden laut Norm mit aufbereitetem Füllwasser gefüllt
und ein Nachfüllen darf nur über geeignete Filter- bzw. Enthärtungsgeräte
erfolgen. Sollte Ihre Anlage mit aufbereitetem Heizungswasser gefüllt sein
und noch nicht mit einem entsprechenden Nachfüllgerät (Befüllkartusche
o.dgl.) ausgestattet sein, so beauftragen Sie bitte den Fachmann mit der
Nachfüllung. Ihr HSH-Installatör ist auch gerne bereit, Ihre Anlage für Sie
mit einem Nachfüllgerät auszustatten.
Wenn der Heizungsdruck zu niedrig ist oder wenn einzelne Heizkörper nicht
warm werden oder blubbern:
➀ Heizungsanlage abschalten.
➁ Füllschlauch zuerst nur an der Wasserseite anschließen, Füllschlauch
mit Wasser füllen, dann den gefüllten Schlauch an das Nachfüllgerät der
Heizungsanlage anschließen und Anlagenfüllung wie folgt durchführen.
Heizen, in Platz sparender
Ausführung
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FRISCHWASSERTECHNIK
NAH- UND FERNWÄRME
Füllhahn an der Heizungsanlage durch Vierteldrehung öffnen, dann langsam den Wasserhahn öffnen.
➃ Wasserhahn schließen, wenn der Betriebsdruck
erreicht ist, je nach Anlage bei ca. 1-1,5 bar oder nach
Vorgabe des HSH-Installatörs.
➄ Alle Entlüftungsventile einzeln öffnen, tritt Wasser aus, sofort wieder schließen. Tritt Luft aus, die Luft
entweichen lassen, bis Wasser austritt. Treten weder
Luft noch Wasser aus, muss erneut Wasser nachgefüllt
werden. Beim Öffnen der Entlüftungsventile bitte Gefäß
unterstellen und Lappen bereithalten!
➅ Nach dem Entlüften den Druck der Anlage prüfen.
Sollte der Druck abgesunken sein, muss nochmals aufgefüllt werden (wie vorhin beschrieben).
➆ Nach Beendigung des Füllvorganges den Wasserhahn und den Füllhahn der Heizungsanlage schließen
und die Schlauchverbindung an einer Seite lösen, Heizungsanlage wieder einschalten.
➂
Wenn sich im Schauglas deutliche Ablagerungen angesammelt haben, so sind diese wie folgt auszuspülen:
➀ Gefäß zum Auffangen der auszuspülenden Ablagerungen bereitstellen
➁ Gefäß unter die Spülöffnung des Schlammabscheiders halten und den Schraubverschluss vorsichtig etwas öffnen
➂ Ca. 1/8 bis 1/4 Liter Heizungswasser ausspülen
➃ Wenn das Schauglas wieder frei ist und der abgesetzte Schmutz aus dem Schlammabscheider ausgespült ist, den Schraubverschluss wieder schließen
➄ Heizungsdruck kontrollieren – sollte der Heizungsdruck laut Manometer unter dem Soll-Betriebsdruck
liegen, dann ist gemäß Beschreibung „Nachfüllen und
Entlüften“ vorzugehen.
Ihr Fernwärmebetreiber ist bemüht, Ihnen störungsfreie Wärme zu liefern. Sollte bei Ihnen dennoch eine
Störung auftreten, beachten Sie bitte folgende Tipps.
Wichtiger Hinweis:
■ S enken bzw. erhöhen Sie den Heizungsvorlauf durch
Betätigen der Knöpfe „TAG“ oder „NACHT“
■ Sind die Absperrungen „Netz“ und „Übergabestation“ offen?
Wichtiger Hinweis:
Heizkörper-Thermostatventile sollen im Sommer offen
bleiben, damit ein Festsitzen verhindert wird!
Sollten diese Hinweise und Tipps nicht zum
Erfolg führen, kontaktieren Sie bitte den Störungsdienst des Heizwerks oder den HSH Installatör.
Nun wünschen wir Ihnen viel Freude
mit Ihrer neuen Anlage!
FRISCHWASSERTECHNIK
Bitte beachten Sie, dass sich der Betriebsdruck leicht
erhöht, wenn die Anlagentemperatur steigt.
Tipps ...
Schlammabscheider &
Heizungswasserfilter
zur schnellen Störungsbehebung im
Bereich Ihrer eigenen Heizungsanlage:
Sehr geehrter Kunde!
■
■
■
■
■
Zur Sicherstellung bester Wasserqualität und ausreichender Durchflussmenge ist Ihre Wasserinstallation mit unterschiedlichen Geräten ausgerüstet.
Zum Schutz von Heizungspumpe, Plattenwärmetauscher, Wärmemengenzähler usw. und zur Ausfilterung
von Schmutz werden Schlammabscheider in den Hydraulikkreis eingebaut. Je nach Bauart bzw. Hersteller des Schlammabscheiders verfügt dieser über ein
Schauglas zum Erkennen des abgesetzten Schmutzes und einen Schraubverschluss zum Ausspülen des
Schmutzes. Zum Ausspülen der Schmutzpartikel muss
die Heizungsanlage nicht abgeschaltet werden.
Wird bei einer Heizungsanlage etwas verändert, d.h.
wenn Leitungen oder einzelne Bauteile einer Anlage
ausgetauscht oder erneuert werden, dann sollten Sie
ca. 1 Monat nach der Neu-Installation den Schlammabscheider kontrollieren. Im Normalfall, d.h. wenn
bei der Heizung nichts verändert wurde, reicht eine
jährliche Kontrolle des Schlammabscheiders völlig aus.
Sind alle Absperrventile der Heizkreise offen?
Laufen die Heizungspumpen?
Ist ausreichend Druck im Heizungssystem?
Sind die Heizkörper entlüftet?
Sind die Schmutzfänger gereinigt?
zur schnellen Störungsbehebung im
Bereich der Übergabestation / Regelung
■ Ist der Heizungsregler mit Strom versorgt?
■ I m Winter: Ist der Funktionsschalter auf Stellung
AUTO (= Heizung und Warmwasser)?
■ I m Sommer: Ist der Funktionsschalter auf Stellung
BOILER (= nur Warmwasser, keine Sommerheizung)?
Achtung: Im Herbst wieder auf „AUTO“ stellen!
■ Urlaubs- und Absenkzeiten beachten und kontrollieren!
Trinkwasser ist ein Lebensmittel – bei allen
Arbeiten am Leitungssystem hat Hygiene
oberste Priorität. Im gesamten Leitungsnetz dürfen ausschließlich dafür zugelassene Materialien und Werkstoffe verwendet werden – dies gilt auch für Dichtungen,
Dichtstoffe, Montagepasten und ähnliches.
Wesentliche Infos zum Trinkwasser:
Die Trinkwasserverordnung TWV regelt die Anforderungen an die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch. Trinkwasser, das von einem Wasser-
versorgungsunternehmen oder der Gemeinde dem
Hausbesitzer, dem Mieter, der Schule, dem Kindergarten usw. zur Verfügung gestellt wird, muss geeignet
sein, ohne Gefährdung der menschlichen Gesundheit,
getrunken und verwendet (Kochen, Geschirreinigung,
Körperpflege usw.) zu werden.
Trinkwasser ist nicht chemisch rein und nicht steril!
Trinkwasser enthält diversen „Inhaltstoffe“ wie z.B.
Kalk, Mineralien und Spurenelemente, sowie Verunreinigungen (Sandkörner usw.) aber auch Stoffe, die
je nach Konzentration speziell für Menschen mit geschwächtem Immunsystem ein Gefährdungspotential
in sich bergen. Die Trinkwasserverordnung legt die
Mindestanforderungen für das Trinkwasser fest, d.h.
es gibt Grenzwerte für die Inhaltsstoffe aber auch
Höchstwerte für die Anzahl und die Konzentration
von Mikroorganismen, Parasiten und schädliche Stoffe.
Für die Qualität des Trinkwassers im Ortsleitungsnetz
ist das Wasserversorgungsunternehmen zuständig.
Damit die bereitgestellte Qualität des Wassers dann
im Privatnetz erhalten bzw. verbessert wird, müssen
bis zum Gebrauch des Wassers vom Nutzer einige wesentliche Punkte beachtet werden. Eine fachgerechte
Planung und Errichtung der hauseigenen Trinkwasseranlage ist die Grundvoraussetzung und durch richtige
Geräteeinstellung und regelmäßige Wartung wird die
Funktionalität auf lange Zeit erhalten bzw. gesichert.
Wesentlich ist aber auch das Nutzungsverhalten. Auch
die beste technische Ausstattung kann nicht verhindern, dass wenn z.B. ein Gebäude monatelang nicht
bewohnt wird, das Wasser in den Leitungen absteht
und nicht mehr genusstauglich ist.
In nahezu jedem Trinkwasser ist eine ganz geringe Anzahl an verschiedensten Bakterien und Krankheitserregern vorzufinden. Solange die Bakterienkonzentration
unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung liegt,
ist dies unbedenklich. Die meisten Bakterien und im
speziellen die Legionellenbakterien vermehren sich
aber ständig und dadurch steigt die Konzentration. Im
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FRISCHWASSERTECHNIK
FRISCHWASSERTECHNIK
Temperaturbereich zwischen rund 20°C und 55°C ist
das Legionellenwachstum am stärksten. Wenn dann
für die Bakterientätigkeit auch noch genügend Zeit
zur Verfügung steht, d.h. wenn kein Wasser verbraucht
wird und Wasser in den Leitungen über längere Zeit
steht, dann entstehen im Leitungsnetz Bakterienkonzentrationen, die gesundheitsgefährlich sein können.
Legionellen in hoher Konzentration sind insbesondere
dann gesundheitsgefährlich, wenn z.B. beim Duschen
oder in der Whirlwanne Wasserdampf (Wasser-LuftGemisch), der ja so wie das Wasser auch Legionellen
enthält, eingeatmet wird und dadurch Legionellen in
die Lunge gelangen.
Was kann man gegen das
Legionellenwachstum tun:
➀ Temperaturniveau ändern: In der Warmwasser-
bereitung (Boiler) regelmäßig (z.B. im Wochentakt)
kurzzeitig die Temperatur auf etwa 65°C anheben,
damit alle Legionellen thermisch abgetötet und das
Wasser dadurch desinfiziert wird. Vielfach ist z.B. in der
Steuerung der Warmwasserbereitung eine sogenannte
Legionellenschaltung aktiviert, die in voreingestellten
Intervallen den Speicherinhalt thermisch desinfiziert.
Durch diese Legionellenschaltung wird Energie gespart, da das Warmwasser die meiste Zeit im Boiler nur
auf z.B. 50°C erwärmt werden muss und zur Einhaltung der Wasserhygiene nur kurzzeitig auf über 65°C
erhitzt wird. Die Legionellenschaltung sollten Sie im
eigenen Interesse nicht deaktivieren!
➁ Längerfristige Stagnation in den Leitungen verhindern: Durch regelmäßigen Gebrauch von Kalt- und
Warmwasseranschluss bei den Zapfstellen (Wasserhähne, WC, Duschen, usw.) werden Legionellen aus
dem Leitungsnetz ausgespült. Dies kann auch durch
programmierbare Automatikarmaturen automatisiert
werden.
Werden ganze Wohnungseinheiten über längere Zeit
nicht benutzt und bleibt Wasser in den Leitungen und
in Einzelboilern in Stagnation, so muss vor dem nächsten Gebrauch gründlich mit heissem Wasser gespült
und eventuell das Leitungsnetz vom Installateur desinfiziert werden.
➂ Ablagerungen entfernen: In Warmwasserspeichern (Boilern) mit großen Kalkablagerungen siedeln
sich Bakterien vermehrt an. Wird der Kesselstein regelmäßig (je nach Kalkgehalt des Wassers und Aufheiztemperatur im Boiler) alle paar Jahre entfernt, dann
wird dadurch ebenfalls die Wasserqualität gesichert.
Fragen Sie Ihren HSH-Installatör!
Frostschutz, Frostgefahr …
Wasser dehnt sich, im Gegensatz zu den
meisten anderen Materialien und Stoffen, bei
Abkühlung von Raumtemperatur auf den oder
unter den Gefrierpunkt (0°C) aus. Durch Temperaturen um bzw. unter den Gefrierpunkt, gefriert Wasser in Wasserleitungen, Heizungen,
Heizleitungen, Heizkörpern, Boilern, Schwimmbecken, Whirlpools, Wasserflaschen usw.. Bei
weiterer Abkühlung dehnt sich das Eis weiter
aus und sämtliche Leitungen, Behälter, Boiler
usw. bersten und werden somit zerstört.
Frostschäden können verhindert werden durch:
■ Frostsichere Umgebungstemperatur
■ Isolation, damit die Kälte nicht wirken kann
■ Begleitheizung von Leitungen, Behältern, usw.
■ Zusatz von ausreichend Frostschutzmittel
■ Entleerung des Wassers (vollständig und
rückstandsfrei)
Ihr HSH-Installatör berät Sie gerne!
Trinkwasserfilter
Grundsätzlich kommt reines Wasser aus dem Ortsleitungsnetz. Aufgrund von Neuanschlüssen und Reparaturen gelangen aber immer wieder Sand und andere
Stoffe ins Ortsleitungsnetz.
Um Sie und Ihre Installation bzw. die angeschlossenen
Verbraucher vor unnötiger Verschmutzung zu schützen, werden Wasserfilter meist unmittelbar nach der
Wasseruhr eingebaut. Bei den Trinkwasserfiltern unterscheidet man Wasserfilteranlagen mit Wechselfiltereinsatz und Wasserfilter mit Rückspülung.
Bei Anlagen mit Wechselfilter sind diese je
nach Reinheitsgrad des Wassers in regelmäßigen
Abständen von ca. einem Jahr zu tauschen.
Wir empfehlen den Filtertausch von Ihrem HSH-Installatör durchführen zu lassen!
Sollten Sie selbst versiert sein, können Sie unter
Einhaltung folgender Anleitung, den Filterwechsel
selbst durchführen:
■ Ersatzfilter, Dichtungen und Werkzeug
bereitstellen.
■ Wasserzufuhr sperren (Absperrhahn vor und nach
der Filtereinheit).
■ Wasser ablassen.
■ Filtergehäuse öffnen.
■ Neues Filterelement und Dichtungen einsetzen.
■ Filtergehäuse schließen.
■ Absperrhähne wieder öffnen.
■ Gesamte Filtereinheit auf Dichtheit prüfen.
Es gibt auch Wasserfilter mit Wechselfiltereinsätzen,
die Sie selbst einfach, leicht und ohne Werkzeug
bedienen bzw. warten können. Ihr HSH-Installatör
berät Sie gerne!
Rückspülfilter
Das Festsetzen von Schmutzpartikeln am Filterelement
kann bei dieser Bauart durch regelmäßige Rückspülung im Abstand von 1 - 6 Monaten (je nach Verschmutzungsgrad des Wassers) verhindert werden.
An der Filtereinheit wird dafür kurzzeitig manuell die
Durchströmrichtung variiert, bis die Schmutzpartikel in
den Kanal oder einen untergestellten Auffangbehälter
ausgespült sind. Anschließend kann wieder zurück gesetzt werden, der Frischwasserfilter ist wieder sauber
und hat wieder die volle Durchflussleistung.
Druckminderer
Oftmals ist zur Reduktion des anstehenden Wasserdrucks (z.B. aus dem Ortsleitungsnetz) ein Druckminderer zum Schutz der Hauswasserinstallation und der
daran angeschlossenen Verbraucher (Waschmaschine,
Geschirrspüler, usw.) erforderlich, zusätzlich hilft die
Druckreduzierung, Wasser zu sparen. Der Druckminderer sollte so eingestellt sein, dass der reduzierte Druck
im Bereich von 3,5 - 4 bar liegt. Dieser Druck reicht aus,
um im 1. oder 2. Stockwerk eines Gebäudes komfortabel duschen zu können. Sollte der Druck im Ortleitungsnetz bzw. nach der Wasseruhr unter 3 bar liegen,
empfiehlt es sich, eine Druckhebeanlage zu installieren.
Bitte wenden Sie sich an ihren HSH-Installatör!
Aufbereitungsanlage
Es gibt eine Vielzahl an Wasseraufbereitungs- und Belebungsanlagen unterschiedlicher Bauarten von verschiedensten Herstellern. Entkalkungsanlagen, die für
die Regeneration des Gerätes Salz benötigen, müssen
regelmäßig ausreichend mit Regeneriermittel gemäß
Bedienungsanleitung versorgt werden.
Für die Wartung Ihrer Aufbereitungsanlage bitte die
Wartungs- und Bedienungsanleitung des Geräteherstellers heranziehen! Achten Sie insbesondere auf die
Sicherheitshinweise und die Einhaltung der Hygienebestimmungen!
Ihr HSH-Installatör berät Sie gerne!
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WHIRLPOOL
FRISCHWASSERTECHNIK
Warmwasserboiler
Im Warmwasserboiler wird das kalte Frischwasser aus
dem Ortsleitungsnetz oder Brunnen durch Zufuhr von
Wärme bzw. Energie erwärmt und im erwärmten Zustand gespeichert.
Je nach Wasserqualität, Kalkgehalt und Temperatur bilden sich infolge der Erwärmung mehr oder weniger
Kesselstein und Kalk. Die Folge sind Ablagerungen im
Boiler, an den Heizstäben, in den Wärmetauschern, usw.
Zur Vermeidung von Korrosion sind Boiler und Solarspeicher entweder mit einer Magnesium Schutzanode
(Opferanode die verbraucht wird) oder mit einer wartungsfreien Fremdstromanode ausgerüstet.
Wartung
■ S icherheitseinrichtungen (Sicherheitsventil, STB,
usw.) müssen laut ÖNORM mindesten einmal im Jahr
durch einen Fachmann überprüft werden!
■ Die Schutzanode (Opferanode) ist mindestens alle 2
Jahre zu überprüfen!
■ Bei einer Fremdstromanode ist regelmäßig die Funktion
zu überwachen. Leuchtet oder blinkt die Kontrollleuchte
rot, umgehend den HSH-Installatör kontaktieren!
■ Warmwasserboiler und Speicher sind im Abstand von
2 bis 3 Jahren durch den HSH-Installatör zu reinigen!
Frischwassermodule
bzw. Warmwasserbereitung im Durchlaufprinzip
Ein Frischwassermodul besteht meist aus einem Plattenwärmetauscher samt Regelung und einer Pumpe.
In den Wärmetauscher strömt, sobald ein Warmwasserhahn aufgedreht wird, kaltes Frischwasser hinein.
Das kalte Frischwasser wird dann beim Durchströmen
erwärmt, d.h. es wird nur jene Frischwassermenge erwärmt, die unmittelbar auch benötigt und gebraucht
wird. Auch bei geringem Warmwasserverbrauch steht
frisches Wasser zur Verfügung.
Wartung
Sehr geehrter Kunde!
Bitte beauftragen Sie dazu Ihren HSH-Installatör!
Sie haben sich für einen hochwertigen Whirlpool
entschieden. Damit Sie die Vorzüge ihres Whirlpools lange Zeit uneingeschränkt genießen können, sind wie bei jedem technischen Gerät etwas
Pflege und regelmäßige Wartung erforderlich.
Je nach Gerätetype und Ausstattung müssen die Wärmetauscher, Thermostate, Sensoren und Schaltelemente des Frischwassermoduls, speziell in Gebieten
mit sehr kalkhaltigem Wasser, regelmäßig (alle 2 bis 4
Jahre) gereinigt und gewartet werden.
Wassersparen durch Perlatoren
Waschtisch-, Bad- und Küchenspülenarmaturen sind mit
Perlatoren ausgestattet.
Spezielle Sieb- oder Fächereinsätze im Perlator sorgen
dafür, dass das Wasser beim Auslauf gleichmäßig ausströmt, mit Luft angereichert wird und durch die Drosselwirkung weniger Wasser pro Zeiteinheit durchströmt,
wodurch der Wasserverbrauch reduziert wird.
Perlatoren gibt es in vielfältiger Ausführung. Eines haben alle gemeinsam: wenn die feinen Öffnungen durch
Verschmutzung oder Verkalkung verlegt werden, fließt
kein schöner Wasserstrahl mehr aus dem Hahn. In weiterer Folge wird der Auslauf zusehends verlegt.
Perlatoren sind speziell in Gebieten mit sehr
kalkhältigem Wasser regelmäßig zu reinigen
und gegebenenfalls zu erneuern!
So reinigen Sie einen Perlator
■ P erlator mit geeignetem Werkzeug oder Hilfsmittel
(Perlatorschlüssel, Gummikappe) abschrauben. Vorsicht:
die Einschraubteile sind nicht besonders stabil und können leicht beschädigt oder zerstört werden.
■ P erlator zerlegen und ausklopfen.
■ Sieb- oder Fächereinsatz in geeigneten Entkalker legen.
■ E insatz mit weicher Bürste vorsichtig reinigen.
■ Beim Wiedereinbau des gereinigten oder eines neuen Perlators auf die Dichtung nicht vergessen!
■ V erschraubung gefühlvoll anziehen – fertig.
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung des Whirlpools genau durch
und achten Sie besonders auf die Sicherheitsund Hygienehinweise!
Vorab möchten wir Sie darauf hinweisen, dass
Sie die Installation Ihres Whilpools Ihrer Versicherung melden sollten, damit ein ausreichender
Versicherungsschutz gewährleistet ist.
Allgemeine Hinweise
■ Im Nahbereich des Whirlpools dürfen keine elektrischen Geräte (Radio, Föhn, usw.) betrieben werden.
■ Kinder müssen beaufsichtigt werden, damit für Sicherheit gesorgt ist.
■ Bevor Sie ins Wasser gehen, sollten Sie immer erst
duschen.
■ Bitte geben Sie in Ihrem eigenen Interesse keine Seifen, Öle oder andere Substanzen in den Whirlpool,
denn das verunreinigt die Kanäle und die Filter und
diese Verunreinigungen sind nur sehr schwer wieder
zu entfernen.
■ Acht geben, wenn Sie den Whirlpool betreten oder
verlassen: durch das Wasser werden alle Oberflächen
rutschig.
■ Wenn Sie den Whirlpool alleine benutzen, kann speziell bei höheren Wassertemperaturen ein längerer
Aufenthalt im warmen Wasser Übelkeit und/oder
Schwindelgefühl verursachen und sogar zur Bewußtlosigkeit führen – wichtig: Wassertemperatur etwas
niedriger wählen!
■ D
ie Verträglichkeit von heißem Wasser ist individuell
verschieden. Schwangere und Kleinkinder dürfen den
Pool nur mit Einverständnis des Arztes benutzen; die
Wassertemperatur darf jedoch nicht mehr als 38° C
betragen. Ebenso dürfen Personen, die an Herzkrankheiten, Diabetes, hohem oder niedrigem Blutdruck oder
sonstigen Gesundheitsstörungen leiden, den Whirlpool
erst nach Rücksprache mit dem Arzt benutzen.
■ Wenn der Pool nicht genutzt wird, ist dieser mit einer versperrbaren Abdeckung zu verschließen oder
zu entleeren! Dies gilt insbesondere zum Schutz für
Kinder.
Regelmäßige Reinigung
und Pflege
Die Wasserfilterung erfolgt durch die Kombination von
Pumpe und Filter im Whirlpool. Einige Modelle sind zusätzlich mit einem Ozonerzeuger ausgerüstet, der zur
Desinfektion und Reinigung des Wassers beiträgt – die
Bedienungsanleitung des Whirlpools gibt Ihnen detailierten Aufschluss über Aufbau, Funktion und erforderliche Reinigungsarbeiten und listet alle Reinigungs- und
Desinfektionsmittel auf, die ohne Beeinträchtigung der
Materialien eingesetzt werden dürfen!
Für die Reinigung des Beckens und der Düsen ein weiches Tuch und flüssige, neutrale Reiniger, ohne Scheuerzusätze oder Amoniak, verwenden. Kopfstützen regelmäßig reinigen, dazu ein Tuch mit Wasser und Seife
verwenden.
Saug- und Massagedüsen regelmäßig reinigen. Reinigung nur bei ausgeschalteter Pumpe!
Filter müssen in regelmäßigen Zeitabständen, je nach
Häufigkeit der Benutzung des Pools und nach Schmutzanfall, gereinigt bzw. ersetzt werden.
Den Whirlpool bei Nichtbenutzung, immer abdecken! So
wird das Wasser nicht verschmutzt und Wärmeverlust
und Verdampfung werden vermieden.
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WHIRLWANNE
WHIRLPOOL
Um die Materialien des Pools zu schonen, sollten Sie
den Pool vor direkter Sonneneinstrahlung schützen z.B.
beschatten oder abdecken. Eine versperrte Abdeckung
verhindert nicht nur ungewollten Schmutzeintrag von außen (Staub, Pollen, Laub etc.), insbesondere wird auch die
ungewollte Benutzung durch Kinder verhindert – Schutz
für Kinder!
Zur Gewährleistung eines einwandfreien Wasseraustausches ist der Whirlpool in regelmäßigen Zeitabständen
(etwa alle 4-8 Wochen) zu entleeren, sodass eine vollständige Reinigung des Beckens vorgenommen werden kann.
Vor der Entleerung des Whirlpools ist sicherzustellen,
dass die Werte der im Wasser vorhandenen chemischen
Zusatzmittel nicht über den zulässigen Werten liegen.
Das Wasser nicht in eine Klärgrube leiten!
Regelmäßige Wartung
und Wasseraufbereitung
Betriebspause
Wichtiger Hinweis: Bestimmte Desinfektionsmit-
Bei längeren Betriebspausen sollte der Pool vollständig
entleert werden.
Insbesondere wenn die Gefahr besteht, dass die Umgebungstemperatur des Whirlpools auf oder unter 0° C
absinkt, sind geeignete Frostschutzmaßnahmen zu ergreifen – die da sind:
■ B ei Geräten mit eingebauter Frostschutzfunktion
(Beibehaltung einer Wassermindesttemperatur
durch elektrische Wasserbeheizung) ist diese rechtzeitig, d. h. bevor die Umgebungstemperatur absinkt, zu aktivieren. Dies macht nur dann Sinn, wenn
die Temperatur nur gelegentlich unter 0° C absinkt.
Bei länger anhaltenden tiefen Temperaturen ist der
Pool samt wasserführendem System vollständig und
rückstandsfrei zu entleeren!
■ Durch Entleerung des Pool sowie Entleerung aller Leitungen, Pumpen, Filter, Düsen usw. kann ein Frostschaden vermieden werden – hier sind die Angaben
der Bedienungsanleitung genauestens einzuhalten!
Vor einer neuerlichen Inbetriebnahme des Whirlpools
z. B. nach der Winterpause, sind die Hinweise in der
Whirlpool-Betriebsanleitung zu befolgen!
Das Wasser im Pool muss immer sauber und klar und
frei von allen Substanzen sein, die bei zu hoher Konzentration zu einer Vermehrung von Bakterien führen
können. Aus diesem Grund muss das Wasser nicht nur
ständig gefiltert, sondern auch mit chemischen Zusatzstoffen aufbereitet werden.
Seifen, Sonnenöle, Lotionen oder andere fetthaltige
Substanzen verursachen hartnäckige Verunreinigungen
des Pools und der Kanäle und verlegen das Filtersystem.
Weiter führen diese Stoffe auch zu Schaumbildung, Ölfilm oder trübem Wasser. Diese Substanzen sollten daher nicht in den Pool gelangen!
tel, die für große Schwimmbecken verwendet werden,
wie Trichlor, Calciumhypochlorit, Natriumhypochlorit,
haben nachteilige Wirkungen für Whirlpools und dürfen
nicht verwendet werden!
Jeder Whirlpoolhersteller bietet spezielle Wasseraufbereitungssets samt Dosierungs- und Anwendungshinweisen an. Diese empfohlenen Mittel sind erprobt und
schützen Sie und die Materialien des Pools.
Entfernung von Algenansätzen: Dies ist vor Be-
ginn jeder Saison (und in regelmäßigen Zeitabständen)
unter Anwendung eines spezifischen Produktes durchzuführen. Mengen und Verfahren gibt der Hersteller vor.
Störung
■ B
ei Fehler- oder Störmeldungen ist die Betriebsanleitung heranzuziehen.
■ Anlage einmal aus- und wieder neu einschalten.
■ Elektrische Sicherungen, Kabel bzw. Hauptschalter prüfen.
■ Lässt sich die Störung oder Fehlermeldung nicht beheben, so rufen Sie den HSH-Installatör an!
Sehr geehrter Kunde!
Sie haben sich für eine hochwertige Whirlwanne
entschieden. Damit Sie die Vorzüge Ihres Whirlpools lange Zeit uneingeschränkt genießen können, sind wie bei jedem technischen Gerät etwas
Pflege und regelmäßige Wartung erforderlich.
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung der Whirlwanne genau durch
und achten Sie besonders auf die Sicherheitsund Hygienehinweise!
Allgemeine Hinweise
■ Im
Nahbereich der Whirlwanne dürfen keine elektrischen Geräte (Radio, Föhn usw.) betrieben werden.
■ Kinder, sowie Personen, die in ihrer Bewegung
eingeschränkt sind, müssen beaufsichtigt werden,
damit für Sicherheit gesorgt ist.
■ Lange Haare können in die Ansaugung des Wassersystems gelangen. Tauchen Sie deshalb während
des Whirlpoolbadens (laufende Pumpe) niemals mit
dem Kopf unters Wasser oder schützen Sie sich und
Ihre Kinder mittels Badehaube.
■ Bitte geben Sie in Ihrem eigenen Interesse keine
Öle, ölhaltigen Badezusätze oder andere Substanzen in die Whirlwanne, denn das verunreinigt die
Rohrleitungen und verklebt das Luft- bzw. Wassersystem. Solche Verunreinigungen sind nur ganz schwer
wieder zu entfernen und diese Ablagerungen verschmutzen in der Folge Ihr Badewasser!
■ Halten Sie das System frei von Verschmutzungen.
■ Speziell höhere Wassertemperaturen und langer
Aufenthalt in zu warmem Wasser kann Übelkeit und/
oder Schwindel verursachen, ja sogar zu Bewußtlosigkeit führen – wichtig: Wassertemperatur etwas
niedriger wählen!
■ Die Verträglichkeit von heißem Wasser ist individuell
verschieden. Schwangere und Kleinkinder dürfen
den Pool nur mit Einverständnis des Arztes benutzen; die Wassertemperatur darf jedoch nicht mehr
als 38° C betragen. Ebenso dürfen Personen, die an
Herzkrankheiten, Diabetes, hohem oder niedrigem
Blutdruck oder sonstigen Gesundheitsstörungen leiden, die Whirlwanne bzw. Massage und Hydrotherapie erst nach Rücksprache mit dem Arzt benutzen.
■ W enn schwere Blutergüsse, frische Bänderzerrungen, Verstauchungen usw. vorliegen, sollte jede
Form der Massage, einschließlich Hydrotherapie,
erst nach ärztlicher Rücksprache erfolgen.
■ Eine direkte Massageeinwirkung auf die Wirbelsäule
ist bei Bandscheibenvorfällen oder bei erst kürzlich
erfolgten chirurgischen Eingriffen nicht ratsam. Starke
Massagedüsen nicht direkt auf die Wirbelsäule richten!
Regelmäßige Reinigung
und Pflege
■ D
ie Bedienungsanleitung Ihrer Whirlwanne gibt Ihnen detaillierten Aufschluss über Aufbau, Funktion,
Bedienung und die erforderliche Pflege.
■ Für die Reinigung der Wanne und der Düsen ein
weiches Tuch und flüssige neutrale Reiniger, ohne
Scheuerzusätze oder Amoniak oder andere ätzende
Reinigungsmittel verwenden.
■ Niemals trocken reinigen!
■ Düsenreinigung nur bei ausgeschalteter Whirlwanne!
■ Leichte Kalkablagerungen entfernen Sie mühelos mit
etwas Haushaltsessig.
■ Keinesfalls reine Kalklöser verwenden! Für das Reinigen von Wasserkochern entwickelte Kalklöser
enthalten z. B. Chemikalien, die die Farbe der Acrylwanne für immer verändern können.
■ Keine organischen Lösungsmittel mit der Wanne in
Verbindung bringen!
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REGENWASSERNUTZUNG
WHIRLWANNE
Wichtiger Hinweis:
Schäden aufgrund mangelnder oder nicht korrekter Pflege, Schäden durch Kosmetika, brennende Zigaretten,
offene Flammen, färbende Flüssigkeiten (Badezusätze,
Aromaöle usw.) oder Lebensmittel sind von der Herstellergarantie ausgenommen!
Betriebspause
Bei längeren Betriebspausen sollten die Wanne sowie
die Rohrleitungen usw. vollständig entleert werden.
Insbesondere wenn die Gefahr besteht, dass die Umgebungstemperatur der Wanne auf oder unter 0 °C absinkt, sind geeignete Frostschutzmaßnahmen zu ergreifen. Durch Entleerung der Wanne sowie Entleerung aller
Leitungen, Pumpen, Düsen usw. kann ein Frostschaden
vermieden werden – hier sind die Angaben der Bedienungsanleitung genauestens einzuhalten!
Vor einer neuerlichen Inbetriebnahme der Whirlwanne
nach längerer Pause sind die Hinweise in der Betriebsanleitung zu befolgen!
Regelmäßige Wartung
und Wasseraufbereitung
Damit Sie Ihre Whirlwanne vor Verkeimung schützen,
müssen Sie diese regelmäßig desinfizieren. Mindestens
einmal im Monat sollten Sie eine flüssige Desinfektion Ihrer Whirlwanne durchführen. Ein vom Hersteller
empfohlenes Desinfektionsmittel entsprechend der
Mengenangabe auf der Packung nach dem Baden in
das Badewasser (d. h. ins abgebadete Wasser) geben.
Pumpe mehrmals kurz starten, Einwirkzeit und Nachspülen laut Anwendungshinweis auf der Packung des
Desinfektionsmittels.
Einige Whirlwannenmodelle sind mit einem automatischen Desinfektionssystem ausgerüstet – in diesem
Fall beachten Sie bitte die Hinweise in der Bedienungsanleitung.
Ob flüssiges Desinfektionsmittel oder Desinfektion
in Tablettenform, verwenden Sie ausschließlich vom
Hersteller empfohlene Mittel, denn Schäden aufgrund
mangelnder oder nicht korrekter Pflege sind von der
Herstellergarantie ausgenommen!
Öle, ölhaltige Badezusätze oder andere fetthaltige Substanzen verunreinigen die Rohrleitungen, des Luft- und
Wassersystems nachhaltig. Solche Verunreinigungen
verschmutzen Ihr Badewasser ständig aufs Neue.
Sollten solche Ablagerungen vorhanden sein, helfen
meist nur mehr chemische oder mechanische Radikalmethoden, z. B. Austausch von Rohrleitungen, Düsen
usw. In diesem Fall rufen Sie Ihren HSH-Installatör an,
er berät Sie gerne.
Störung
■ B
ei Fehler- oder Störmeldungen ist die Betriebsanleitung zu Rate zu ziehen.
■ A
nlage einmal aus- und wieder neu einschalten.
■ Elektrische Sicherungen, Kabel bzw. Hauptschalter
prüfen.
■ Lässt sich die Störung oder Fehlermeldung nicht beheben, so rufen Sie den HSH-Installatör an!
Nun wünschen wir Ihnen viel Freude
mit Ihrer neuen Anlage!
Sehr geehrter Kunde!
Ihre Regenwassernutzungsanlage trägt einen
wesentlichen Beitrag zur Schonung und sinnvollen Nutzung der Trinkwasserreserven bei.
Ihre Anlage besteht aus Sammelbehälter, Filter und
Pumpanlagen und braucht wie jedes andere technische Gerät (Auto, Klimaanlage, usw.) etwas Pflege und regelmäßige Wartung, damit die volle Leistungsfähigkeit viele Jahre erhalten bleibt. Einiges
können Sie selbst tun, anderes sollte von Ihrem
HSH-Installatör durchgeführt werden.
Bitte lesen sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung der Brauchwasser-Nutzungsanlage genau durch und achten sie besonders
auf die Sicherheitshinweise!
Regenwasser ist kein Trinkwasser. Es muss sichergestellt werden, dass kein Brauchwasser aus
der Regenwassernutzungsanlage ins Trinkwassernetz gelangt!
Allgemeine Hinweise
■ D
er Zulauffilter zur Zisterne verhindert, dass Schmutz
in die Zisterne gelangt.
■ Die Zisterne muss aus Sicherheitsgründen verschlossen sein!
■ Lichteinfall in die Zisterne begünstigt Algenwachstum, was in weiterer Folge zu Störungen an Filteranlage und Pumpe führt.
■ Brauchwasserentnahmestellen müssen speziell gekennzeichnet sein, z.B. „Kein Trinkwasser!“
■ Verknüpfungen von Trinkwasserleitung mit Brauchwasserleitung sind verboten!
Regelmäßige Reinigung
■ D
er Filter des Zisternenzulaufs ist regelmäßig zu
reinigen.
■ Der Filter in der Pumpeinheit bzw. Steuerungseinheit
ist gemäß Betriebs- und Wartungsanweisung zu reinigen bzw. zu ersetzen.
Störungen
■ B
ei Fehlern oder Störmeldungen ist die Betriebsanleitung heranzuziehen.
■ Anlage einmal aus- und wieder neu einschalten.
■ Sicherungen bzw. Hauptschalter prüfen.
■ Läuft die Pumpe, wird aber kein Brauchwasser gefördert ist der Wasserstand zu kontrollieren.
■ Lässt sich die Störung oder Fehlermeldung nicht beheben, rufen Sie den HSH-Installatör an.
Sicherheitshinweise
In Regenwasserbehältern kann es durch biologische
Abbauvorgänge oder dem Einströmen von gesundheitsgefährdenden Gasen zu Sauerstoffmangel oder der Ansammlung von Stickgasen und Giftgasen kommen.
Befinden sich Gase im Behälter, ist ein
Einsteigen lebensgefährlich und verboten!
Wenn sich in einer Zisterne Gase befinden und sich die
Gase nicht durch natürliche Entlüftung über die geöffnete Einstiegsluke (Mannluke) verflüchtigen, so muss
künstlich gelüftet werden (Absaugung der Gase oder
Einblasen von Luft). Zum Absaugen gibt es spezielle
Sauggebläse. Für kleine Behälter kann aber auch mittels haushaltsüblichem Staubsauger, der außerhalb
des Behälters aufgestellt wird, das Behälterinnere
über den eingehängten Saugschlauch herausgesaugt
werden (wichtig: entzündliche oder explosive Dämpfe
bzw. Gase dürfen aber keinesfalls mittels Staubsauger
abgesaugt werden).
Vor dem Einsteigen in Zisternen oder Behälter
ist auf ausreichende Lüftung zu achten!
Betreten bzw. Einsteigen nur in gesichertem Zustand
(Rettungsgurt und Seil) und unter Aufsicht einer zweiten Person, d.h. unter dauernder Anwesenheit eines
Sicherheits- und Rettungsposten. Der Rettungsposten
muss die einsteigende Person rasch bergen können,
ohne dass der Rettungsposten selbst in den Behälter
einsteigen muss.
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ZENTRALSTAUBSAUGER
KONTROLLIERTE WOHNRAUMLÜFTUNG
Sehr geehrter Kunde!
Wartung
Sehr geehrter Kunde!
Durch die Installation ihrer ZentralstaubsaugerAnlage haben Sie mehr Komfort. Damit Ihnen
Ihre Anlage lange Jahre Freude macht, sind einige Punkte zu beachten.
■ D
er Schmutzsammelbehälter ist regelmäßig je nach
Schmutzanfall zu leeren. Manche Geräte haben eine
Fernanzeige, die Sie rechtzeitig auf den vollen Behälter hinweist.
■ Die Filter des Zentralstaubsaugergerätes sind entsprechend der Bedienungs- bzw. Wartungsanweisung 1-2 mal pro Jahr zu reinigen, zu waschen oder
zu wechseln. Viele Geräte zeigen den notwendigen
Filterwechsel rechtzeitig an.
■ Die Motorkohlebürsten des Zentralgerätes sind nach
3-5 Jahren zu überprüfen. Einige Geräte verfügen
über eine Verschleißanzeige.
Als Besitzer einer kontrollierten Wohnraumlüftung genießen Sie die Vorzüge von automatischer Frischluftzufuhr bzw. Luftwechsel und
verbessern gleichzeitig die Gesamtenergieeffizienz Ihres Gebäudes.
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung Ihrer Zentralstaubsauger-Anlage genau durch und achten Sie besonders auf
die Sicherheitshinweise!
Ihre Zentralstaubsauger-Anlage besteht im Wesentlichen aus dem zentralen Sauggerät, dem Saugleitungsnetz samt Saugdosen und Einkehrdüsen usw., sowie
dem individuellen Zubehör wie z. B. Saugschläuche,
Sauglanzen oder Bürstenzubehör.
Ihre Anlage ist für die übliche Haushaltsreinigung konzipiert. Je mehr Schmutz bzw. große Teile eingesaugt
werden, umso rascher ist der Schmutzsammelbehälter
des Zentralgerätes voll.
Der Zentralstaubsauger ist
kein Müllschlucker!
Es ist strengstens verboten, mit dem Sauger
entzündliche Gase, Dämpfe oder Asche mit
Glutresten einzusaugen – Explosionsgefahr
sowie Brandgefahr im Leitungsnetz, Zentralgerät und Aufstellungsraum!
Bei Wartungsarbeiten an der Staubsaugeranlage das Gerät abschalten und stromlos machen!
Störungen
■ B
ei Fehlern oder Störmeldung ist die Betriebsanleitung heranzuziehen.
■ G
erät einmal aus und wieder einschalten.
■ Stromversorgung des Sauggerätes prüfen (Sicherungen, Stecker, Kabel usw.).
■ Kommt ein Schaltsignal beim Zentralgerät an? (Funksteuerung oder Kabel prüfen).
■ B ei schlechter Saugleistung, den Schmutzsammelbehälter leeren und den Filterzustand prüfen.
Prüfen ob das Zentralgerät volle Saugleistung hat
und Saugdüsen oder Saugschlauch eventuell verlegt
bzw. verstopft sind.
■ Lässt sich die Störung oder Fehlermeldung nicht beheben, rufen Sie den HSH-Installatör an.
Sollten trotz Sicherheitssperre wider Erwarten sperrige Fremdkörper eingesaugt werden und sich diese
im Leitungsnetz verkeilen, informieren Sie bitte Ihren
HSH-Installatör und versuchen Sie nicht die Verstopfung
durch ungeeignetes „Werkzeug“ zu beheben.
Damit Ihre Anlage langfristig störungsfrei funktioniert
und damit die Versorgung mit frischer und sauberer Luft
sichergestellt werden kann, bedarf es einer gewissen
Wartung bzw. Pflege Ihrer Anlage. Einiges können Sie
selbst tun, für anderes sorgt Ihr HSH-Installatör.
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung der Lüftungsanlage genau
durch und achten Sie besonders auf die Sicherheitshinweise!
Die Lüftungsanlage wurde bei der Erstinstallation vom
Fachinstallateur oder Lüftungsfachmann auf Ihre Bedürfnisse und entsprechend den zu versorgenden Räumen ausgelegt und konzipiert.
Sofern Ihr Lüftungsgerät über ein Raumbediengerät
oder einen Stufenschalter verfügt, können Sie damit die
Luftmenge, d.h. das stündliche Luftvolumen, welches
durch das Lüftungsgerät transportiert wird, verstellen.
Wichtig:
■ D
as Gerät sollte bei normaler Gebäudenutzung im
Modus "Standard" bzw. "Normal" betrieben werden.
■ Nur bei Abwesenheit oder geringstem Luftbedarf
sollte das Gerät mit reduzierter Leistung betrieben
werden. Es wird nicht empfohlen, das Gerät
gänzlich auszuschalten! Ausnahme: Wartungsarbeiten.
■ Die Stellung "erhöhte Luftmenge" empfiehlt sich z.B.
bei Anwesenheit vieler Menschen (Party). In dieser
Stellung läuft Ihr Lüftungsgerät auf voller Leistung
und verbraucht am meisten Strom.
Bei Wartungsarbeiten an der Lüftungsanlage
bitte das Gerät abschalten und stromlos
machen!
Wartung
■ Z uluft- und Abluftfilterwechsel beim Lüftungsgerät
entsprechend Bedienungs- bzw. Wartungsanweisung wechseln. Beim Filterwechsel Gerät mit feuchtem Tuch auswischen. Falls notwendig, mit einem
Staubsauger aussaugen.
■ Vorfilter bei der Luftansaugstelle im Freien (sofern
vorhanden) ca. 1 Mal jährlich wechseln.
■ Kondenswasserablauf prüfen – das Kondenswasser
muss ablaufen können!
■ Zuluft- und Abluftventile im Gebäude auf Verschmutzung prüfen und bei Bedarf reinigen. Filter eventuell
auswaschen oder ersetzen.
Bei Lüftungsanlagen mit Bodenauslässen
sind Verschmutzungen durch Flüssigkeiten (z.
B. beim Blumengießen) zu vermeiden! – Verkeimungsgefahr!
Für die Reinigung des Rohrverteilnetzes kontaktieren
Sie bitte Ihren HSH-Installatör.
Störungen
■ B
ei Fehlern oder Störmeldung – Betriebsanleitung
heranziehen.
■ Gerät einmal aus und wieder einschalten.
■ Stromversorgung des Lüftungsgerätes prüfen (Sicherungen, Stecker, Kabel usw.).
■ Lässt sich die Störung oder Fehlermeldung nicht beheben, rufen Sie den HSH-Installatör an.
Nun wünschen wir Ihnen viel Freude
mit Ihrer neuen Anlage!
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EINZEL-RAUMENTLÜFTUNG
Einzel-Raumentlüftungsgeräte für Bad oder WC sind
sehr einfache und robuste Geräte, die meist mit
einem Zeitrelais ausgerüstet sind damit eine Nachlauffunktion erfüllen.
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung der Lüftungsanlage genau
durch und achten Sie besonders auf die Sicherheitshinweise!
Um die Lüftungsfunktion in vollem Umfang zu erhalten,
sind die Zuluft- und Abluftventile oder Gitter mind. 1
Mal jährlich zu reinigen.
PHOTOVOLTTAIK
Reinigung
■ G
erät abschalten.
■ D
ie Ventile oder Abdeckgitter abnehmen.
■ Die Verschmutzung mit einem Staubsauger oder feuchten Tuch entfernen.
■ F ilter eventuell auswaschen oder erneuern.
■ Anschließend die Ventile oder Abdeckgitter wieder
aufsetzen.
Störungen
■ B
ei Fehlern oder Störmeldung – Betriebsanleitung
heranziehen.
■ G
erät einmal aus und wieder einschalten.
■ Stromversorgung des Lüftungsgerätes prüfen (Sicherungen prüfen).
■ Lässt sich die Störung oder Fehlermeldung nicht beheben, rufen Sie den HSH-Installatör an.
NETZANLAGEN
Sehr geehrter Kunde!
Wir möchten Ihnen zum Erwerb Ihrer Photovoltaikanlage gratulieren. Dadurch leisten Sie einen
aktiven Beitrag zum Umweltschutz und stellen
anderen Nutzern elektrische Energie aus der
Kraft der Sonne zur Verfügung.
Wie jedes technische Gerät verlangt auch Ihre PVAnlage etwas Pflege und Wartung um langfristig die
gewünschte Leistung zu erbringen.
Bitte lassen Sie Ihre Photovoltaikanlage versichern, um Schäden durch Feuer, direkten oder
indirekten Blitzschlag, Sturmschaden, Schneedruck, usw. abzudecken.
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung Ihrer PV-Anlage genau durch
und achten Sie besonders auf die Sicherheitshinweise!
Allgemeine Hinweise
■ W
ichtig für den Stromertrag ist, dass alle Bauteile
funktionieren.
■ Sind alle Verkabelungen in Ordnung?
■ Sind die Paneele an der Oberfläche sauber?
■ Eine Zusätzliche Beschattung, z.B. durch nachwachsende Sträucher oder Bäume, vermindert den Stromertrag.
Reparaturarbeiten an Ihrer Anlage dürfen
nur von konzessionierten Fachbetrieben
durchgeführt werden!
Wartung
➀ Bitte überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihre Anlage
die geplante Leistung erbringt. Wir empfehlen Ihnen,
den Zählerstand bzw. die Energiemengen zu dokumentieren (z. B. Leistung der Anlage in kWh pro Monat), oder die Anlage mit einem Energiemonitoring
mit Fernabfrage auszustatten, denn nur über einen
Leistungsverbrauchsvergleich können sie Minderleistungen und Funktionseinschränkungen Ihrer Anlage
frühzeitig feststellen.
➁ Die Photovoltaikzellen erbringen die volle Leistung,
wenn die Oberfläche frei von Staub oder sonstigen Verunreinigungen ist. Durch Regen reinigen sich die Paneele zum Teil selbst. Wenn die Anlage an einer extrem
staubbelasteten Stelle positioniert ist, empfiehlt es sich
die Flächen regelmäßig zu säubern.
➂ Eine Verschattung (auch kleinflächig) der Photovoltaikfläche führt zu einem deutlichen Minderertrag,
deshalb sind Sträucher oder Bäume entsprechend
klein zu halten.
Nun wünschen wir Ihnen viel Freude
mit Ihrer neuen Anlage!
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P H OTO V O LTA I K
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INSELANLAGEN
Sehr geehrter Kunde!
Photovoltaik Inselanlagen haben im Unterschied
zu netzgekoppelten Anlagen Akkumulatoren, in
welchen elektrische Energie gespeichert werden
kann, damit auch während der Nacht oder bei
schlechtem Wetter die Verbraucher mit elektrischer Energie versorgt werden können.
Beim Umgang mit Akkus ist immer mit höchster
Vorsicht vorzugehen. Je nach Akkutyp bzw. Elektrolyt besteht die Gefahr von Verätzungen! Die
Gefahrenhinweise der Hersteller (siehe Datenblätter, Montagehinweise usw.) sind einzuhalten!
Inselanlagen haben weiters einen Laderegler, damit das
Speichersystem vor Über- und Tiefentladung geschützt
wird. Wenn die Anlage auch Elektrogeräte versorgen
soll, die Wechselspannung benötigen, so ist ein zusätzlicher Wechselrichter erforderlich.
Akkus mit flüssigem Elektrolyth dürfen nur in
gut belüfteten Räumen aufgestellt werden.
Beim Lade- und Entladevorgang bilden sich explosive Gase – kein Rauchen, keine offene
Flamme, keine Funken in die Nähe der Batterie – Explosionsgefahr!
Bitte lassen Sie Ihre Photovoltaikanlage versichern, um Schäden durch Feuer, direkten oder
indirekten Blitzschlag, Sturmschaden, Schneedruck, usw. abzudecken.
Bitte lesen Sie vor der Inbetriebnahme die Bedienungsanleitung Ihrer PV-Anlage bzw. die
Komponentenbeschreibungen genau durch
und achten Sie besonders auf die Sicherheitshinweise!
Insel-Wechselrichter dürfen nicht mit dem Netz
der Elektroversorgungsunternehmen (EVU`s)
gekoppelt werden!
Für Photovoltaik Inselanlagen gelten die gleichen Allgemeinen Hinweise wie für Photovoltaik-Netzanlagen.
Wartung
➀ Die Leistung der Anlage muss regelmäßig überprüft
werden.
➁ Nur saubere und schneefreie PV-Module können
Energie liefern.
➂ Eine Verschattung mindert den Ertrag beträchtlich.
➃ Die Akkus müssen regelmäßig laut Herstellerangaben gewartet werden. Eine ordnungsgemäße Wartung
ist entscheidend für die Lebensdauer der Akkus!
Nun wünschen wir Ihnen viel Freude
mit Ihrer neuen Anlage!
Was mein
HSH-Installatör
alles für mich tun kann ...
Beratung – Planung – Installation – Service und Wartung – Störungsdienst
Abwasserinstallationen
Altbausanierung
Armaturenservice
Bad-, Wasser- und WC-Armaturen
Badezimmeraccessoires
Bauteilaktivierung
Bewässerungssysteme
Bäderplanung
Badsanierung
Barrierefreie Planung
Brennwerttechnik
Brunnenbau
Containerheizsysteme
Dampfduschen
Designheizkörper
Deckenkühlung
Dusch- und Badewannen
Energieausweisberechnung
Energieberatung
Energiecontracting
Energiesparpumpen
Entfeuchtungsgeräte
Entkalkung
Entkeimungsanlagen
Erdgasinstallation
Erdwärmekollektoren
Fernwärmeanlagen
Feuchtigkeitsmessung
Filteranlagen
Förderungsberatung
Fußbodenheizung
Gartenberegnung
Gasanlagen
Grauwassernutzung
Haustechnische Planung
Hackgutheizungen
Heizhausbetreuung
Heizkörpermodernisierung
Heizleisten
Heizungsinstallation
Heizwasseraufbereitung
Infrarotwärmekabinen
Kaminöfen
Kaminsanierung
Kesselservice
Kesseltausch
Kläranlagen
Klimaanlagen
Komfortlüftungen
Kühlungsanlagen
Leckortung
Lüftungsinstallationen
Medizinische Leitungen
Niedertemperaturheizungen
Passivhaustechnik
Pelletsheizungen
Photovoltaikanlagen
Pumpensysteme
Rauch- und Abgasmessungen
Regenwassernutzung
Reinraumtechnik
Rohrbehandlung
Sanitärkeramik
Saunabau und Dampfbäder
Scheitholzheizungen
Schwimmbadbau
Solaranlagen thermisch
Solarwaschmaschinen
Sonnenheizung
Sprinkleranlagen
Steuerungs- und Regelungsanlagen
Störungsdienst
Tankanlagen
Tepidarien
Wandheizungen
Wasseraufbereitung
Wasserinstallation
Wärmepumpen
Wärmerückgewinnung
Whirlpoolbau
Zentralstaubsauganlagen
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SERVICE- UND WARTUNGSVERTRAG
Jedes technische Gerät und jede Anlage braucht, um
langfristigen sicher und einwandfrei funktionieren zu
können, regelmäßig Service und Wartung.
Durch die Einhaltung der in dieser Broschüre bei den
einzelnen Geräten und Anlagen aufgelisteten Hinweise
und Maßnahmen können Sie schon sehr viel zum Leistungserhalt Ihres Gerätes beitragen.
Viele Geräte, insbesondere Heizungsanlagen, müssen
darüber hinaus in regelmäßigen Abständen überprüft
und optimal eingestellt werden, damit ein störungsfreier, energiesparender und umweltschonender Heizbetrieb gewährleistet werden kann.
Die Sicherheitseinrichtungen müssen laut
ÖNORM mindestens 1 Mal jährlich durch einen
befugten Fachmann auf ihre Funktion geprüft
werden. Diese Überprüfung dient Ihrer
persönlichen Sicherheit!
Voraussetzung für eine Garantie durch
den Hersteller:
■ O
rdnungsgemäße Installation durch einen Fachbetrieb.
■ Zweckentsprechende und ordnungsgemäße Verwendung.
■ Regelmäßiger Service und Wartung
Wir empfehlen Ihnen, einen Service- und Wartungsvertrag mit Ihrem HSH-Installatör abzuschließen.
Die Wartung erfolgt dann in den vereinbarten Abständen jeweils nach telefonischer Terminabstimmung und
wird von einem Servicemonteur durchgeführt. Der
Umfang der Wartung erfolgt nach den von Ihnen beauftragten Wartungsmodulen. Notwendige Ersatzteile,
ausgenommen Dichtmaterial und Schmierstoffe werden separat in Rechnung gestellt. Sämtliche Fahrt- und
Wegzeiten sind mit der Wartungspauschale zur Gänze
abgegolten.
Nicht im Servicepreis enthalten sind Reparaturen und
Arbeiten an Heizungs- oder sonstigen Geräten die den
vereinbarten Leistungsumfang der Wartungsarbeiten
laut Vereinbarung übersteigen. Diese Arbeiten müssen
gesondert in Rechnung gestellt werden. Die Reinigung
von Abgasrohren, Kaminen oder Kesseln zählt nicht
zu den Wartungsarbeiten. Diese Arbeiten sollten vom
Rauchfangkehrer durchgeführt werden. Die Abgasrohrund Kesselreinigung kann bei Bedarf kostenpflichtig
durch den HSH-Installatör durchgeführt werden.
Nähere Informationen über einen Wartungsvertrag und die möglichen Wartungsmodule
erhalten Sie von Ihrem HSH-Installatör!
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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