Planungshinweise

Planungshinweise
Planungsunterlage
und Montageanleitung
Kaskadenansteuerung für
Gas-Brennwerttherme
CGB-50 Heiztherme
Wolf GmbH · Postfach 1380 · 84048 Mainburg · Tel. 08751/74-0 · Fax 08751/741600 · Internet: www.wolf-heiztechnik.de
WOLF Klima- und Heiztechnik GmbH · Eduard-Haas-Str. 44 · 4034 Linz · Tel. 0732/385041-0 · Internet: www.wolf-heiztechnik.at
Art.-Nr. 30 61 379
3061379_0206
Änderungen vorbehalten
02/06
D
AT1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ................................................................................ Seite
Sicherheitshinweise ...................................................................................... 3
Normen, Vorschriften ................................................................................... 4
Beschreibung Gasbrennwert-Therme ........................................................... 5
Technische Daten / Hinweise ....................................................................... 6
Ausführung Abgassystem .......................................................................... 7-9
Hydraulik / Hinweise ................................................................................... 10
Anlagenbeispiel .......................................................................................... 11
Montage ................................................................................................ 12-19
Inbetriebnahme .......................................................................................... 20
Notizen .................................................................................................. 21-22
Inbetriebnahmeprotokoll ........................................................................ 23-24
2
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Sicherheitshinweise
In dieser Beschreibung werden die folgenden Symbole
und Hinweiszeichen verwendet. Diese wichtigen Anweisungen betreffen den Personenschutz und die technische
Betriebssicherheit.
"Sicherheitshinweis" kennzeichnet Anweisungen, die genau einzuhalten sind, um Gefährdung oder Verletzung von Personen zu vermeiden und Beschädigungen am Gerät zu verhindern.
Bild: Klemmkasten: Gefahr durch elektrische Spannung
Gefahr durch elektrische Spannung an elektrischen Bauteilen!
Achtung: Vor Abnahme der Verkleidung
Betriebsschalter ausschalten.
Greifen Sie niemals bei eingeschaltetem
Betriebsschalter an elektrische Bauteile und
Kontakte! Es besteht die Gefahr eines Stromschlages mit Gesundheitsgefährdung oder Todesfolge.
An Anschlussklemmen liegt auch bei ausgeschaltetem Betriebsschalter Spannung an.
Achtung "Hinweis" kennzeichnet technische Anweisungen, die zu beachten sind, um Schäden und
Funktionsstörungen am Gerät zu verhindern.
Bild: Zündtrafo, Hochspannungs-Zündelektrode, Wärmetauscher
Gefahr durch elektrische Spannung,
Gefahr von Verbrennung durch heiße Bauteile
Bild: Gaskombiventil
Gefahr durch elektrische Spannung
Gefahr von Vergiftung und Explosion durch ausströmendes Gas
Bild: Gasanschluß
Gefahr von Vergiftung und Explosion durch ausströmendes Gas
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Normen und Vorschriften
EN 60335-1 Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke
Vor der Installation der Wolf Gas-Brennwerttherme muss
die Zustimmung des Gasversorgungsunternehmens, des
Bezirks-Schornsteinfegermeisters und der Unteren
Wasserbehörde eingeholt werden.
Die Installation der Wolf Gas-Brennwerttherme darf nur vom
anerkannten Fachmann durchgeführt werden. Dieser übernimmt auch die Verantwortung für die ordnungsgemäße Installation und für die erste Inbetriebnahme. Es gilt dafür das
DVGW Arbeitsblatt G676.
Für die Installation sind nachstehende Vorschriften, Regeln
und Richtlinien zu beachten:
DIN EN 60529 Schutzarten durch Gehäuse
Für die Installation in Österreich gilt ferner:
-
- Gesetz zur Einsparung von Energie (EnEG) mit den dazu
erlassenen Verordnungen:
EnEV
Energieeinsparverordnung
- Technische Regeln für Gas-Installationen DVGW-TRGI
1986/1996 (DVGW-Arbeitsblatt G600) und TRF 1996 in
jeweils gültiger Fassung
- DVGW Arbeitsblatt (G626, G631, G634, G637/I, G638/I,
G638/II, G660, G670 in jeweils gültiger Fassung)
- DIN Normen
DIN 1988
DIN EN 12831
4
Technische Regeln Trinkwasserinstallation
Verfahren zur Berechnung der
Normheizlast
EN 12828
Sicherheitstechnische Ausrüstung von Heizungsanlagen
mit Vorlauftemperaturen bis 95°C.
DIN 18160
Hausschornsteine
DIN EN 1717
Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasserinstallationen
ATV-A-251
Werkstoffe für Abwasserrohre für Kodensate aus Brennwertkesseln
VDI 2035
Vermeidung von Schäden in
Warmwasser-Heizungsanlagen
Steinbildung in Wassererwärmungsund Warmwasserheizungsanlagen
DIN VDE 0100
Bestimmungen für das Errichten
von Starkstromanlagen mit
Nennspannungen bis 1000V.
VDE 0105
Betrieb von Starkstromanlagen,
allgemeine Festlegungen
DIN EN 50165
Elektrische Ausrüstung von
nichtelektrischen Geräten für
den Hausgebrauch
-
ÖVE - Vorschriften
Bestimmungen des ÖVGW sowie die entsprechenden ÖNormen
ÖVGV TR-Gas (G1), ÖVGW-RTF (G2)
Bestimmungen der ÖVGW-Richtlinie G41 bei Kondenswasser-Abführung
Örtliche Bestimmungen der Bau- und
Gewerbeaufsichtsämter (meistens vertreten
durch den Schornsteinfeger)
Örtliche Bestimmungen des GVU
(Gasversorgungsunternehmen)
Bestimmungen und Vorschriften der örtlichen Energieversorgungsunternehmen
Bestimmungen der regionalen Bauordnung
Mindestanforderungen an das Heizungswasser gemäß
ÖNORM H 5195-1 sind einzuhalten.
Für die Installation in der Schweiz gelten:
- SVGW - Vorschriften
- VKF - Vorschriften
- BUWAL und örtliche Vorschriften sind zu beachten.
Es ist ausschließlich Propan gemäß DIN 51 622
zu verwenden, da sonst die Gefahr besteht, dass
Störungen hinsichtlich des Startverhaltens und
des Betriebs der Gas-Brennwerttherme auftreten, wodurch Gefahr von Beschädigung des
Gerätes und Verletzung von Personen besteht.
Bei schlecht entlüftetem Flüssiggastank kann
es zu Zündproblemen kommen. Wenden Sie
sich in diesem Fall an den Befüller des
Flüssiggastanks.
Werden technische Änderungen an der Regelung bzw. an den regelungstechnischen Bauteilen vorgenommen, übernehmen wir für Schäden, die hierdurch entstehen, keine Haftung.
Hinweis: Diese Montageanleitung ist sorgfältig aufzubewahren und vor der Geräteinstallation durchzulesen. Beachten Sie auch die Planungshinweise
im Anhang!
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Normen und Vorschriften
Gas-Brennwerttherme CGB-50
Gas-Brennwerttherme nach DIN EN 297 / DIN EN 437 / DIN
EN 483 / DIN EN 677 / DIN EN 625 sowie EG-Richtlinie 90/
396/EWG (Gasverbrauchseinrichtungen), 92/42/EEC
(Wirkungsgradrichtlinie), 73/23/EWG (Niederspannungsrichtlinie) und 2004/108/EG (EMV-Richtlinie), mit elektronischer
Zündung und elektronischer Abgastemperaturüberwachung,
für Niedertemperaturheizung und Warmwasserbereitung in Heizungsanlagen mit Vorlauftemperaturen bis 95°C und 3 bar zulässigem Betriebsüberdruck nach EN 12 828. Das Wolf-GasBrennwerttherme ist auch für die Aufstellung in Garagen zugelassen.
Raumluftabhängig betriebene Gas-Brennwertthermen dürfen nur in einem Raum installiert
werden, der die maßgeblichen Belüftungsanforderungen erfüllt. Andernfalls besteht Erstickungs- oder Vergiftungsgefahr. Lesen Sie die
Montage- und Wartungsanleitung, bevor Sie das
Gerät installieren! Berücksichtigen Sie auch die
Planungshinweise.
Gerät
Typ
Gasgeräteart1), 2)
CGB
50
B23, B33, C53, C 53x
C13x3), C33x, C43x, C83x
Bild: Wolf-Gas-Brennwerttherme
Kategorie
Betriebsweise
anschließbar an
raumluft- raumluftSchornstein
Luft-/Abgas- Luft-/Abgasbaurechtl. zugel. feuchteunempf.
Deutschland abhängig unabhängig feuchteunempf. Schornstein
führung
LAF
Abgasleitung
I2ELL3P
ja
ja
B33, C53
C83x
C43x
C33x
C53x
C13x3)
C63x
B23
C53x
C83x
1)
Bei Kennzeichnung „x “ sind alle Teile der Abgasführung verbrennungsluftumspült
und erfüllen erhöhte Dichtheitsanforderungen.
2)
Bei Art B23, B33 wird die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entnommen (raumluftabhängige Gasfeuerstätte).
3)
In Deutschland nicht zulässig.
Bei Art C wird die Verbrennungsluft über ein geschlossenes System dem Freien
entnommen (raumluftunabhängige Gasfeuerstätte)
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Technische Daten / Hinweise
Technische Daten
Kaskadentyp
Nennwärmeleistung bei 80/60°C
Nennwärmeleistung bei 50/30°C
Nennwärmebelastung
kW
kW
kW
kleinste Wärmeleistung modulierend 80/60°C
kleinste Wärmeleistung modulierend 50/30°C
kleinste Wärmebelastung modulierend
kW
kW
kW
CE-Identnummer
2x
CGB-50
3x
CGB-50
4x
CGB-50
92,0
99,8
94,0
138,0
149,7
141,0
184,0
199,6
188,0
11,0
12,0
11,7
CE-0085BP5571
Allgemein
Weitere technische Daten und Hinweise sind der Planungsunterlage und Montageanleitung für die Gasbrennwert-Heiztherme die jedem Gerät beiliegt zu entnehmen.
Es können bis zu vier Gasbrennwert - Heizthermen mit einem Leistungsbereich von
11,0 kW bis 199,6 kW in Kaskade ausgeführt werden. Damit können Heizungsanlagen
mit sehr unterschiedlichem Wärmebedarf, mit überdurchschnittlich hohem Nutzungsgrad und äußerst niedrigen Emissionen betrieben werden. Zur Warmwasserbereitung
stehen Standspeicher zur Verfügung.
Regelung
Diese Gasbrennwertthermen verfügen über Regelungsplatinen mit Funktionen, die
optimal an den digitalen witterungsgeführten Temperaturregler Typ DWTK für die
Kaskadensteuerung angepaßt sind. Dieser digitale Kaskadenregler DWTK ist in der
Lage, lastabhängig den Sammlervorlauf, einen Mischerkreis und einen Speicherwasserkreis anzusteuern. Für die Regelung eines zusätzlichen Mischerkreises und
eines Radiatorenkreises kann der digitale witterungsgeführte Temperaturregler Typ
DWTM aus dem WOLF-Regelungszubehör angeschlossen werden. Als Fernbedienung kann außerdem jeweils ein DWT eingesetzt werden. Als weiteres Zubehör ist ein
3-Wegemischer mit Mischermotor, sowie ein elektronischer Speicherfühler für den
Speicheranschluß lieferbar.
6
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Ausführung Abgassystem
Luft-/Abgasführung
Gasbrennwertthermen mit getrennter konzentrischer Luft-/Abgasführung DN 125/80
über Dach, Art C33 x dürfen nur im Dachgeschoß oder in Räumen, bei denen die Decke
zugleich das Dach bildet oder sich über der Decke lediglich die Dachkonstruktion
befindet, installiert werden.
Werden durch die Leitungen für die Verbrennungsluftzuführung und Abgasabführung
im Gebäude Geschosse überbrückt, so müssen die Leitungen außerhalb des Aufstellraumes in einem Schacht mit einer Feuerwiderstandsdauer von mindestens 90 Minuten
und bei Wohngebäuden geringer Höhe von mindestens 30 Minuten geführt werden.
Um bei mehreren nebeneinander angeordneten Abgasmündungen ein Rücksaugen von Abgas durch benachbarte Dachdurchführungen zu verhindern, sind
die Mündungen in etwa gleicher Höhe und mit einem Abstand von mindestens
600 mm anzuordnen.
Die maximal zulässige gestreckte Länge darf bei konzentrischer Luft-/Abgasführung
mit Nennweite DN 125/80 13 m nicht überschreiten. Die errechnete Länge der Luft-/
Abgasführung setzt sich zusammen aus der geraden Rohrlänge und der Länge der
Rohrbögen. Ein 90° Bogen wird dabei als 1 m und ein 45° Bogen als 1 m eingerechnet.
Kaskadenansteuerung mit getrennter konzentrischer Luft-/Abgasführung senkrecht Art
C33x.
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7
Ausführung Abgassammelleitung
Abgasführung mit
Sammelleitung
Gasbrennwertthermen mit gemeinsamer Abgasleitung Installationsart B23.
raumluftabhängig in
DWTK
DWTK
P
+
Pr og
i
I
II
III IV
I
II
III IV
Kaskadenansteuerung mit Sammelleitung
Bei raumluftabhängiger Betriebsweise nach DVGW-TRGI 1986/96 muß eine ins Freie
führende Öffnung im Aufstellraum von mindestens 150 cm² lichten Querschnitt
vorhanden sein.
Die Montagebeispiele sind ggf. an die bau- und länderrechtlichen Vorschriften anzupassen. Fragen zur Installation, insbesondere zum Einbau von Revisionsteilen und
Zuluftöffnungen (Belüftung über 50 kW Leistung generell erforderlich), sind mit
dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister zu klären.
Installation
Art B23
Anzahl
2xCGB-50 2xCGB-50 3x CGB-50 3xCGB-50 4xCGB-50
Nennweite Abgasleitung
DN 113 DN 130 DN 150 DN 180 DN 180
Gesamt-Abgasmassenstrom g/s
43,0
43,0
64,5
64,5
86,0
max. Abgastemperatur
°C
80
max. wirksame Bauhöhe
m
10
32
20
50
30
* Die angegebenen wirksamen Höhen gelten nur unter der Voraussetzung, daß die
Länge des Schachtes im Freien und in nichtbeheizten Räumen insgesamt 6 m nicht
überschreitet. Als geodätische Höhe wurde 800 m angenommen. Wenn die Voraussetzungen am Installationsort abweichen sollten, wird eine Einzelberechnung durchgeführt.
8
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Ausführung Abgassammelleitung /
Hinweise
Die maximale waagerechte Länge im Verbindungsstück beträgt max. 1,5 m je Gerät
und 1,5 m hinter dem letzten Gerät. Es dürfen maximal zwei 90°-Umlenkungen
zusätzlich zu den Geräteanschlußstücken eingebaut werden.
Rohrlängenberechnung: Die errechnete Länge der Abgasleitung setzt sich zusammen
aus der geraden Rohrlänge und der Länge der Rohrbögen. Ein 90°-Bogen oder ein TStück 90° wird dabei als 2 m und ein 45°-Bogen als 1 m eingerechnet.
Einbau in vorhandenen
Schornstein/Schacht
Bauteil
einzurechnende Länge
90°-Bogen
45°-Bogen
2m
1m
T-Stück 87° mit Revisionsöffnung
gerades Rohr
2m
entsprechend der Länge
Mindestquerschnitt des Schachts: Bei rundem Schacht muß der lichte Abstand der
Abgasleitung zur Schachtwandung mindestens 3 cm und bei eckigem Schacht
mindestens 2 cm betragen.
Die Abgasleitungen müssen in Schächte und Kanäle so eingebaut werden, daß die
Prüfung und ggf. Reinigung des belüfteten Querschnittes möglich ist. Reinigungsöffnungen in Schächten mit Schornsteinreinigungsverschlüssen, für die ein Prüfzeichen zugeteilt ist, sind zu verschließen.
Der Abstand der Reinigungs- und Prüföffnung im Schacht/Kanal zu der Vorderkante der
Abgasleitung darf den zweifachen Durchmesser der Abgasleitung, maximal jedoch 35
cm betragen, sofern eine Reinigung und Überprüfung nicht von der Mündung aus
erfolgt.
Abgasleitungen in Schächten sind an der Mündung so auszubilden, daß in den Raum
zwischen Abgasleitung und Schacht kein Niederschlag eindringen und die Hinterlüftung
einwandfrei abströmen kann.
Abnehmbare Abdeckungen müssen ohne Werkzeug abnehmbar und gegen Herabfallen gesichert sein.
Befestigungsbänder und Abstandhalter müssen so beschaffen sein, daß die Prüfung
und ggf. Reinigung des freien Schachtquerschnittes möglich ist.
Reinigungs- und Prüföffnungen sind in ausreichender Zahl vorzusehen.
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9
Ausführung Abgassammelleitung /
Hinweise
Montage Abgasleitung
Im senkrechten Teil der Abgasleitung ist unmittelbar ober- oder unterhalb der Abgasumlenkung eine Reinigungs- und Prüföffnung erforderlich, wenn der Abstand von der
Mitte der Reinigungs- und Prüföffnung im horizontalen Teil der Abgasleitung zur
senkrechten Achse der Abgasleitung größer als 30 cm ist.
Der Abstand darf bis zu 1 m betragen, wenn die Prüföffnung im horizontalen Teil der
Abgasleitung an der Stirnseite angebracht ist und die Abgasleitung von dieser
Reinigungs- und Prüföffnung bis zum senkrechten Teil keine Umlenkungen enthält.
Im oberen Teil der Abgasleitung, die im Gebäude angeordet ist (< 5m), ist eine
Reinigungs- und Prüföffnung erforderlich, sofern eine Reinigung oder Überprüfung
nicht vom Dach erfolgen kann.
Vor Inbetriebnahme der Gasfeuerungsanlage ist die sichere Benutzbarkeit der Abgasanlage durch den Bezirkschornsteinfegermeister zu bestätigen.
13
2 Trennvorrichtung
12
3 T-Stück
8
4 Revisions T-Stück
12
5 Rohrstück
500 mm
1000 mm
2000 mm
11
8
12
11 Stützbogen
11 Auflageschiene
8
11 Abstandhalter
12
11 Mauerblende
8
11 Luftgitter
12
11 Übergangsstück
12
Rohrstück
500 mm
1000 mm
2000 mm
13 Kaminabschluß
Schachtabdeckung
4
S
2
5
5 9
3
4
12
6
7
2
10
Kaskade Ausführungsbeispiel raumluftabhängig nach Art B23
10
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Hydraulik / Hinweise
Um einen möglichst gleich großen Heizwasservolumenstrom durch jede Brennwerttherme sicherzustellen werden folgende Anschlußarten empfohlen:
Heizkreis
1. Für den exakten hydraulischen Abgleich kann ein Strangregulierventil in die
Zuleitung eines jeden Geräts eingebaut werden.
2. Vor- und Rücklaufleitung mit gleicher Länge für Vor- und Rücklauf gemäß
Tichelmannsystem ausführen, um gleich hohe Druckverluste in jedem Strang zu
gewährleisten.
Hydraulische Weiche
Eine Beeinflussung der Funktion der Brennwertthermen durch bauseitige Heizkreisoder Ladepumpen muß ausgeschlossen werden. Deshalb ist eine hydraulische Weiche
vor den Heiz- oder Speicherwasserkreisen zu installieren. Außerdem ist darauf zu
achten, daß der Heizwasservolumenstrom durch die Brennwertthermen niedriger
eingestellt wird, als der durch den nachfolgenden Heizkreis. Der Volumenstrom ist
deshalb vor der hydraulischen Weiche über ein Strangregulier- oder Drosselventil
einzustellen.
Auslegung für eine hydraulische Weiche z.B. der Fa. MAGRA:
Typ
Hydraulische Weiche
Typ
Art.-Nr.
2xCGB-50
20 11 334
3xCGB-50
Fördermenge
in m³/h bis
Anschlußmaß
10 m³
2“
4xCGB-50
Systemtrennung
Alternativ zur hydraulischen Weiche kann ein Wärmeaustauscher installiert werden.
Dieser ist beim Einbau von nicht diffusionsdichten Rohren ohnehin erforderlich.
Speicherwassererwärmer
Der Anschluß eines Speicherwassererwärmer erfolgt grundsätzlich nach der Systemtrennung (z.B. durch hydraulische Weiche).
Die Speicherladung wird über den Kaskadenregler Typ DWTK, an den eine Speicherladepumpe und der elektronische Speicherfühler angeschlossen werden, gesteuert.
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11
12
AF
2
13
5
2
13
2
13
1
CGB-50
2
13
1
CGB-50
HeizungsNotschalter
3
3
3
3
2
3
3
Verteiler
4
i
II
2
III IV
SF
2
I
2
2
I
4
:. .
III IV
3
II
1 2 3 4 5 6 7
1
17 45
P
3
Prog
2-Draht-Bus
10
2
14
VF
7
4
3
3
18
P
3
20
20
14
VF
7
DWTM (8)
M
30
28
26
-
30
28
26
DWT (9)
M
24
Prog
24
10
22
+
22
10
2
14
3
:. .
16
i
28
26
-
30
24
2
1 2 3 4 5 6 7
14
2
22
DWTK (18)
16
18
P
14
18
16
1
17 45
P
28
26
DWT (9)
30
+
24
14
20
22
16
18
20
6
10
13
17
Hinweis:
Maximal 6 DWTM
2 Mischerkreise, 1 Radiatorenkreis, 1 Speicherwasserkreis mit
Ladepumpe und bis zu max. vier
Geräten in Kaskade
1
CGB-50
F 10A
16
Anlagenbeispiel
Kaskade, Maximale Ausstattung
grundsätzlich mit hydraulischer
Weiche und mit Regler DWTK
1
CGB-50
3
Netzanschluß 230 V~
Planungshinweise
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Planungshinweise
Nr.
Artikel
Art.-Nr.
1
Heizkreisanschlußset
20 70 375
2
Membranausdehnungsgefäß:
4
Hydraulische Weiche bis 4500 l/h
Hydraulische Weiche bis 10 m³/h
20 11 196
20 11 334
5
Kessel-füll/entleerungshahn ½" und Reduzierung 1" x ½"
88 15 351
6
Drosselventile
bauseits
7
Wärmemengenzähler
bauseits
8
DWTM digitaler witterungsgeführter Regler für Mischerkreise
27 33 065
9
Fernbedienung DWT optional
27 33 064
10
Verrohrungsset Heizkreispumpe DN 25 mit UPS 25-60 / RS 25-6
DN 25 mit Alpha 25-60
DN 32 mit Alpha 32-60
20 12 050
20 12 052
20 12 053
11
Überströmventil bis 40 kW
24 00 420
13
Rückschlagventil: Beispiel Schrägsitzrückschlagventil 1"
24 00 430
14
Temperaturwächter für FußbodenheizungTemperaturwächter
21 91 905
16
Standspeicher SE und SEM Ausführung
17
Elektronischer Speicherfühler
88 52 817
18
DWTK digitaler witterungsgeführter Temperaturregler
für Anlagen mit hydraulischer Weiche
27 33 066
19
3-Wegemischer
25
35
50
80
ltr.
ltr.
ltr.
ltr.
3M/ DN 20 kvs 8
3M/ DN 25 kvs 10
3M/ DN 32 kvs 16
24
24
24
24
00
00
00
00
450
455
458
462
siehe Preisliste
27 91 005
27 91 047
27 91 048
Anlagenbeispiel
Die Gerätepumpe versorgt die Verbraucherkreise über eine hydraulische Weiche mit
der nötigen Fördermenge. Der DWTM-Regler übernimmt die Regelung der Sammlertemperatur nach der hydraulischen Weiche.
Fördermenge:
Die Fördermenge im Gerätekreis ist durch die Verwendung der mitgelieferten Drosselscheibe festgelegt, beim CBG-50 ca. 2800 l/h. Die Fördermenge im Verbraucherkreis
ist entscheidend für die Auswahl der hydraulischen Weiche.
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13
Montageanleitung für
druckdichtes Abgassystem
Abgassystem
Es dürfen für Abgasleitungen nur Original Wolf-Teile verwendet werden.
Abgasleitungssystem für Öl- und Gasfeuerstätten in Unter- und Überdruck
Klassifizierung nach DIN EN 1443
Als Abgasanlagen in Schächten:
Abgasanlage EN 1443-T200 P1 O W2 R0 C0
Als Abgasanlagen am Gebäude:
Abgasanlage EN 1443- T200 P1 O W2 R0 C200
Systembeschreibung
Einwandiges Abgasleitungssystem aus Edelstahl:
• Abgasleitung aus industriell gefertigten, einwandigen Edelstahlsystemelementen,
zum Einbau in hinterlüftete Schächte die den Anforderungen entsprechen, für
Dachheizzentralen, für Verbindungsleitungen;
• Abgasleitung aus hochlegiertem, austenitischem Edelstahl der Werkstoffgüte V4A,
Werkstoffnummer 1.4571, hergestellt aus Edelstahlcoils, Längsnähte unter Plasma
schutzgasgeschweißt und passiviert;
• Abgasleitung Typ C fremdüberwacht durch ein zugelassenes Materialprüfungsamt;
• Zugelassen für die Brennstoffe Heizöl EL und Gas;
• Abgasleitung für Über- oder Unterdruckbetrieb, für nassen oder trockenen Betrieb, im
Gleich- oder Gegenstromverfahren;
• Abgastemperatur bis 200°C, Überdruck bis 200 Pa;
• Verbindung der Einzelelemente durch Steckmuffen, in der Muffe eingelegte Speziallippendichtungen gewährleisten hohe Dichtheit und einfache Montage;
• Über den Verbindungsstellen montierte Klemmbänder sichern die Rohre gegen
Verrutschen;
• Wandstärke der Einzelelemente 0,6, 0,8 oder 1,0 mm
Die Abgasleitung ist ein Abgasrohrsystem in Elementbauweise zur Abführung von
Abgasen aus Brennwertkesseln und Feuerstätten mit niedrigen Abgastemperaturen
(bis 200°). Die Wandstärke des Systems beträgt 0,6 mm. Die verwendete Stahlsorte
ist Edelstahl mit der Werkstoff-Nr. 1.4571. Alle abgasführenden Elemente sind gasdicht
verschweißt. Die Verbindungstechnik (Spezialdichtung) gewährleistet eine schnelle
und unkomplizierte Montage. Die Qualität und Einsatzfunktionalität des Systems wird
kontinuierlich von staatlichen Prüfstellen überwacht.
14
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Planungshinweise
1. Bauseitige Anforderungen
Die Abgasleitung muß innerhalb eines eigenen, längsbelüfteten Schachts oder Kanals
eingebaut werden. Dieser muß den Anforderungen der DIN 18160 T.1 Abschnitt 4.4
bis 4.9 genügen. Außer den notwendigen Reinigungs- und Prüföffnungen mit
zugelassenen Reinigungsverschlüssen darf der Schacht, außer im Aufstellraum der
Feuerstätten, keine Öffnung haben. Stehen mehrere Feuerstätten in einem gemeinsamen Aufstell- oder Heizraum, so dürfen mehrere Abgasleitungen in einem Schacht
geführt werden.
Zu Inspektionszwecken muß der Abstand zwischen Abgasleitung (Außenmaß Klemmband) und der Schachtinnenwand mindestens 3 cm bei Schächten mit rundem
Querschnitt, bei Schächten mit rechteckigem, lichten Querschnitt mindestens 2 cm
betragen.
Die Verbindung der Systemelemente muß sehr sorgfältig von der Feuerstätte bis zum
Leitungsende ausgeführt werden, da bei Abgasleitungen eine hohe Gasdichtheit
gefordert wird. Bei der Abnahme wird die Dichtheit durch den zuständigen
Bezirksschornsteinfegermeister überprüft.
2. Montage der Abgasleitung
Die Silikondichtung vor dem Zusammenstecken der Längenelemente oder Formteile in
die vorgeformte Sicke einlegen. Dabei darauf achten, daß die Lippendichtung gemäß
Zeichnung eingelegt wird (Bild 1).
2.1 Verbinden der Elemente
Nach dem Einlegen der Dichtung diese mit Gleitmittel einfetten, um ein leichtes
Ineinandergleiten der Rohre zu gewährleisten. Nicht zu viel Gleitmittel verwenden,
damit die Lippendichtung nicht verklebt und somit die Dichtwirkung herabgesetzt wird.
Bei der Montage des waagerechten Teils empfehlen wir zusätzlich zur Dichtung die
Verwendung von Klemmbändern.
2.2 Kondensatrückführung
zum Wärmeerzeuger
Bei Brennwertanlagen bevorzugte Leitungsführung (siehe Bild 2): Mit einem 87°-Bogen
mit oder ohne Stützfuß die Leitungsführung beginnen. Oberhalb des Bogens ggf.
Stützelement zur Abstützung auf der Zwischenhalterung anordnen. Bitte berücksichtigen Sie in jedem Fall ein Gefälle von min. 3° zum Wärmeerzeuger, damit das Kondensat
komplett zurückfließen kann.
Bild 1
Bild 2
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15
Planungshinweise
2.3 Kondensatabführung
am Schornsteinfuß
Mit Gewindestützstangen oder Ziegelsteinen die Grundplatte auf die richtige Höhe
justieren, damit durch den Aufbau mit Kondensatablauf, Inspektionselement mit
Meßstutzen und 87° T-Anschluß die richtige Anschlußhöhe für das mit Gefälle zu
verlegende Verbindungsstück zur Feuerstätte erreicht wird (siehe Bild 3). Ggf. kann
auch hier die Abstützung mittels Stützelement und Zwischenhalterung oberhalb des
T-Anschluß 87° erfolgen.
2.4 Reinigungsöffnung
Die Lage der Reinigungs- und Inspektionsöffnungen ist nach DIN 18160 vorzusehen.
2.5 Montage der Rohrsäule
Von der Schornsteinmündung aus wird zuerst das Längenelement mit Ablaßschlaufen
mit dem Ablaßseil verbunden. Die Längenelemente werden immer mit dem aufgeweiteten Rohrende nach oben montiert. Längenelemente bis über die Schornsteinmündung ablassen und nächstes Element montieren.
Alle 3 m sind Montageschellen an den Längenelementen anzubringen. Zusätzliche
Montageschellen müssen an jedem Formstück vorgesehen werden. Hierzu werden
die Laschen auf das erforderliche Innenmaß des Schachts nach oben gebogen.
Nach dem Ablassen der kompletten Rohrsäule wird das vorher montierte
Anschlußbauteil mit der Rohrsäule verbunden.
2.6 Montage Schornsteinkopfabdeckung
Die Ausführung des Schornsteinkopfes muß so erfolgen, daß die Abgase über das
verlängerte Innenrohr abgeführt werden, und die Entlüftung des Schachts zwischen
Innenrohr und Schachtinnenwand gewährleistet ist.
Auf keinen Fall darf der freie Querschnitt durch Dämmstoffe eingeengt werden!
Die Kopfabdeckung wird auf den Schornsteinkopf aufgedübelt. Kopfabdeckung mit
Silikon gegen eindringende Feuchtigkeit absichern.
Um ausreichende Hinterlüftung zu gewährleisten muß der Wetterkragen in einem
Abstand von mindestens 40 mm über Oberkante Kopfabdeckung angebracht werden.
Die Mündung der Abgasleitung darf auf keinen Fall mit einer Abdeckung versehen
werden.
2.7 Montage Zwischenreinigung
Falls eine Inspektion von Leitung und Schacht im Dachboden erforderlich ist, so ist
an dieser Stelle ein Inspektionselement einzubauen.
Bild 3
16
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Planungshinweise
2.8 Geschleifte Schornsteine
Bei schräggeführten Schornsteinen muß die Anordnung der Inspektionselemente und
der Zwischenstützen mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister abgeklärt
werden.
2.9 Montage Abgasschalldämpfer
Bei notwendiger Schalldämmung in der Abgasanlage kann der Abgasschalldämpfer
Typ asd-b in die Verbindungsleitung eingebaut werden.
2.10 Montage Lüftungsgitter
Um eine ausreichende Hinterlüftung des Schachtes zu gewährleisten, ist ein Lüftungsgitter an der Stelle im Schacht einzubauen, an welcher das Inspektionselement
eingebaut ist.
3. Druckprobe
Es ist ratsam vor dem Verschließen des Schachtes eine Druckprobe gemäß den
Richtlinien durchzuführen. Stimmen Sie dieser Druckprobe mit dem zuständigen
Bezirksschornsteinfegermeister ab, da die Prüfung ohnehin Bestandteil der Abnahme
ist. Nach der Richtlinie für Abgasanlagen mit niedrigen Abgastemperaturen darf die
Leckrate nicht mehr als 50 l/m²h betragen.
4. Abschlußarbeiten
Öffnungen außer der Lufteintrittsöffnung sorgfältig zumauern, dabei darauf achten,
daß keine Mörtelreste zu einer Verringerung des Querschnitts im Schacht führen. Die
Abgasleitung mit der Abgasanlageplakette im Bereich der Abgaseinführung versehen. Diese muß dauerhaft angebracht sein.
5. Neutralisation des Kondensats
Bitte beachten Sie die örtlichen Vorschriften
6. Abschließende Hinweise
Die Abgasleitung wurde auf Gasdichtheit, Korrosionsbeständigkeit und sichere
Montage hin entwickelt und geprüft. Es dürfen somit nur Originalteile des Systems
ohne Bearbeitung vor Ort verwendet werden. Außerdem sind die Herstellerangaben
und diese Montageanleitung strikt einzuhalten. Folgendes ist zu beachten:
• Vergewissern sie sich, dass die Umgebungsluft und Verbrennungsluft nicht durch
chlorierte Kohlenwasserstoffe verunreinigt ist.
• Vermeiden sie unbedingt, dass unsere Bauteile mit ferritischem oder minderwertigem Metall in Kontakt geraten. Schützen Sie die Bauteile vor Funkenflug und
Verschmutzung.
• Die Bauteile sind vor Beschädigungen und Verformungen zu schützen.
• Es sind keine Schweißarbeiten an den Bauteilen vorzunehmen.
• Bitte benutzen sie geeignete Handschuhe bei der Montage, um Verletzungen zu
vermeiden.
• Verwenden sie zum Ablängen der Elemente nur Edelstahl-Trennscheiben und zum
Entgraten Edelstahl-Feilen.
• Behandeln sie die Einzelelemente mit Sorgfalt. Suchen sie sich einen geeigneten
Lagerplatz auf der Baustelle. Lagern sie die Bauteile liegend bzw. schützen sie diese
vor dem Umfallen. Packen sie die Bauteile erst direkt vor dem Einbau aus.
• Die Abgasanlagenplakette sollte im Bereich der Abgaseinführung gut sichtbar, fest
und dauerhaft angebracht werden.
• Alle Bauteile sind so zu montieren, dass die Muffe des Innenrohres nach oben bzw.
in Strömungsrichtung der Abgase zeigt.
• Beim waagrechten Teil wird jeder Stoß mittels eines Klemmbandes gesichert.
Das übliche Reinigen der Abgasanlagen wird mit einem Schornsteinfeger-kehrbesen
durchgeführt der jedoch nicht aus schwarzem Stahl bestehen darf.
Lagerungsbedingungen
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Die Elemente sollten vor Verschmutzung geschützt und trocken in der Originalverpackung gelagert werden.
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Planungshinweise
Statische Richtlinien
Die Rohrsäule muss im Schacht alle drei Meter durch Abstandshalter zentriert werden.
Die freie Längenausdehnung der Bauteile muss gewährleistet sein. Der Abstand von
der Außenseite der Rohrsäule zur Schachtinnenseite muss mind. 2 cm bei eckigen
Schächten bzw. 3 cm bei runden Schächten betragen. Das obere Ende des letzten
Längenelementes darf die Schornsteinmündung um max. 400 mm überragen, wenn
dieses Längenelement eine Länge von 1000 mm hat.
Mindestabstand zu brennbaren Baustoffen im senkrechten Teil
Bei Einbau der Abgasleitung in hinterlüftete Schächte nach DIN 18160 kann der
Abstand der Außenseite der Schächte zu brennbaren Bauteilen auf 0 mm reduziert
werden.
Bei Einbau der Abgasleitung ohne Schacht (an der Fassade oder als Dachheizzentrale) muss der Abstand von der Rohraußenseite zu brennbaren Bauteilen 200 mm
betragen.
Strömungswiderstandsbeiwerte von T-Anschluß
und Winkel
Zeta-Wert T-stück 87: 1,14
Zeta-Wert T-stück 45: 0,35
Zeta-Wert Winkel 87: 0,4
Zeta-Wert Winkel 45: 0,28
Zeta-Wert Winkel 30: 0,2
Zeta-Wert Winkel 15: 0,1
Wärmedurchlaßwiderstand
Als Wärmedurchlasswiderstandswert des Systems ist 0 m² k/w anzusetzen.
CGB-50
CGB-50
CGB-50
CGB-50
Beispiel
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Planungshinweise
Edelstahl-Abgassystem für Kaskaden im Überdruckbetrieb
Z-7.2-1403
Pos.
Bauteil
DN 100
1
T-Anschlussstück 87° mit Abgang 80 mm
2
T-Anschlussstück 45° mit Abgang 80 mm
3
Längenelement 1000 mm mit Ablassschlaufe
4
Längenelement 1000 mm mit Montageschelle / Distanzhalter
5
Längenelement 1000 mm
6
Längenelement 500 mm
7
Längenelement 250 mm
DN 113
8
Längenausgleichselement 250 mm - 390 mm, mit Dichtring und Klemmband
9
Winkel 15°
10
Winkel 30°
11
Winkel 45°
12
Winkel 87°
13
Winkel 90°
14
Winkel 87° mit Reinigung und Deckel
15
Winkel 90° mit Reinigung und Deckel
16
Enddeckel mit Spanndichtung
17
Längenelement 250 mm mit Kondensatablauf
18
Bogen 87° mit Stützfuß
19
Inspektionselement mit Deckel
20
Kopfabdeckung mit Wetterkragen
21
Wetterkragen / Wandrosette
22
Montageschelle / Distanzhalter
23
Dichtring innenliegend
24
Klemmband
25
Kesselanschlussstück, Da = 78 mm, L = 250 mm, ablängbar
26
Edelstahlkamintüre mit Lüftungsgitter 210 x 140 mm, mit Schiebestutzen 50 mm
27
Edelstahlkamintüre mit Lüftungsgitter 300 x 150 mm, mit Schiebestutzen 50 mm
28
Siphon aus Edelstahl
29
Bogen 90°, DN 80 für T-Anschluss
30
Bogen 45°, DN 80 für T-Anschluss
31
Dichtring DN 80
32
Klemmband DN 80
33
Edelstahlkamintüre 210 x 140 mm, mit Schiebestutzen 50 mm
34
Edelstahlkamintüre 300 x 150 mm, mit Schiebestutzen 50 mm
35
Gleitmittel 100 Gramm
36
Dichtset Kopfabdeckung (Silikon, VA-Schrauben, Dübel)
DN 130
DN 150
Durchmesserunabhängige Bauteile
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Inbetriebnahme
Die erste Inbetriebnahme und die Bedienung der Therme, sowie die
Einweisung des Betreibers muß von einem qualifizierten Fachmann
durchgeführt werden!
Achtung - Therme und Anlage auf Dichtheit prüfen.
Wasseraustritt ausschließen.
- Lage und festen Sitz der Einbauten prüfen.
- Alle Anschlüsse, sowie Komponentenverbindungen auf Dichtheit
kontrollieren.
- Wenn die Dichtheit nicht gewährleistet ist besteht die Gefahr von
Wasserschäden!
Betriebsschalter
Entstörtaste
Leuchtring
Thermomanometer
Bild: Gesamtansicht Regelung
- Einwandfreie Montage des Abgaszubehörs prüfen.
- Absperrventile Vor-, Rücklauf öffnen.
- Gasabsperrhahn öffnen.
- Betriebsschalter der Regelung einschalten.
- Überzünden und regelmäßiges Flammenbild des Hauptbrenners kontrollieren.
- Fällt der heizwasserseitige Anlagendruck unter 1,5 bar, Wasser nachfüllen auf 2,0
bis max. 2,5bar.
- Geht die Therme ordnungsgemäß in Betrieb, zeigt der Leuchtring zur Statusanzeige grüne Farbe.
- Kondensatabführung prüfen.
- Kunden mit der Gerätebedienung unter Hinzuziehung der Betriebs- bzw. Bedienungsanleitung vertraut machen.
- Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen und die Anleitungen dem Kunden übergeben.
Energieeinsparung
- Weisen Sie den Kunden auf die Möglichkeiten der Energieeinsparung hin.
- Verweisen Sie den Kunden auch auf den Abschnitt „Hinweise für energiesparende Betriebsweise“ in der Betriebsanleitung.
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Notizen
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21
Notizen
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Inbetriebnahmeprotokoll
Inbetriebnahmearbeiten
Meßwerte oder Bestätigung
1.)
2x
Kaskadentyp CGB-50
3x
4x
2.)
Gasart
Erdgas E
Erdgas LL
Flüssiggas Propan
Wobbe-Index ______________ kWh/m³
Betriebsheizwert ___________ kWh/m³
3.)
Gasanschlußdruck überprüft?
4.)
Gas-Dichtheitskontrolle durchgeführt?
5.)
Abgassystem kontrolliert?
6.)
Hydraulik auf Dichtheit kontrolliert?
7.)
Siphon befüllt?
8.)
Gerät und Anlage entlüftet?
9.)
Anlagendruck 1,5 - 2,5 bar vorhanden?
10.)
Gasart und Heizleistung in Aufkleber eingetragen?
11.)
Funktionsprüfung durchgeführt?
12.a)
Abgasmessung: Therme 1
Abgastemperatur brutto
_________________________ tA [°C]
Ansauglufttemperatur
_________________________ tL [°C]
Abgastemperatur netto
_________________________ (tA - tL ) [°C]
Kohlendioxydgehalt (CO2) od. Sauerstoffgehalt (O2)
_________________________ %
Kohlenmonoxydgehalt (CO), luftfrei
_________________________ ppm
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Inbetriebnahmeprotokoll
Inbetriebnahmearbeiten
12.b)
12.c)
12.d)
Meßwerte oder Bestätigung
Abgasmessung: Therme 2
Abgastemperatur brutto
_________________________ tA [°C]
Ansauglufttemperatur
_________________________ tL [°C]
Abgastemperatur netto
_________________________ (tA - tL ) [°C]
Kohlendioxydgehalt (CO2) od. Sauerstoffgehalt (O2)
_________________________ %
Kohlenmonoxydgehalt (CO), luftfrei
_________________________ ppm
Abgasmessung: Therme 3
Abgastemperatur brutto
_________________________ tA [°C]
Ansauglufttemperatur
_________________________ tL [°C]
Abgastemperatur netto
_________________________ (tA - tL ) [°C]
Kohlendioxydgehalt (CO2) od. Sauerstoffgehalt (O2)
_________________________ %
Kohlenmonoxydgehalt (CO), luftfrei
_________________________ ppm
Abgasmessung: Therme 4
Abgastemperatur brutto
_________________________ tA [°C]
Ansauglufttemperatur
_________________________ tL [°C]
Abgastemperatur netto
_________________________ (tA - tL ) [°C]
Kohlendioxydgehalt (CO2) od. Sauerstoffgehalt (O2)
_________________________ %
Kohlenmonoxydgehalt (CO), luftfrei
_________________________ ppm
12.)
Verkleidung angebracht?
13.)
Betreiber eingewiesen, Unterlagen übergeben?
14.)
Inbetriebnahme bestätigen
Datum / Unterschrift
24
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Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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