Gas-Brennwertkessel

Gas-Brennwertkessel
Planungsunterlage
Gas-Brennwertkessel
MGK-2 390, 470, 550, 630
•
MGK 130, 170, 210, 250, 300
Inhaltsverzeichnis
Inhalt.............................................................................................................................. Seite
Grundlagen
1.
Grundlagen Gas-Brennwertkessel.............................................................................4-6
2.
Normen und Vorschriften.............................................................................................. 7
3.EnEV........................................................................................................................8-10
4.
EnEV und EE WärmeG............................................................................................... 11
Beschreibung
5.
Aufbau der Gas-Brennwertkessel MGK/MGK-2......................................................... 12
6.
Aufbauschema / Lieferumfang MGK / Gaskategorien und Anschlussdrücke MGK.... 13
7.
Technische Daten MGK.............................................................................................. 14
8.
Abmessungen / Montagemaße MGK.......................................................................... 15
9.
Aufbauschema / Lieferumfang MGK-2 / Gaskategorien und Anschlussdrücke MGK-2... 16
10. Technische Daten MGK-2........................................................................................... 17
11. Abmessungen / Montagemaße MGK-2...................................................................... 18
Regelung
12. Regelung MGK......................................................................................................19-20
13. Regelung MGK-2........................................................................................................ 21
14. Anzeigemodul AM....................................................................................................... 22
15. Bedienmodul BM-2..................................................................................................... 23
16. Regelungszubehör MGK........................................................................................24-25
17. Regelungszubehör MGK-2....................................................................................26-28
18. Elektroanschluss MGK...........................................................................................29-31
19. Regelungsparameter GB/HG Einstellungen MGK...................................................... 32
20. Elektroanschluss MGK-2.......................................................................................33-36
21. Regelungsparameter HG / Einstellungen MGK-2....................................................... 37
Anlagenplanung
22. Aufstellung / Abstandsmaße MGK.............................................................................. 38
23. Aufstellung / Abstandsmaße MGK-2........................................................................... 39
2
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Inhaltsverzeichnis
24. Planungsdaten MGK................................................................................................... 40
25. Planungsdaten MGK-2................................................................................................ 41
26. Pumpenauslegung MGK............................................................................................. 42
27. Pumpenauslegung MGK-2.......................................................................................... 43
Installation
28. Anforderungen Heizungswasser MGK / MGK-2........................................................ .44
29.Anlagenbuch............................................................................................................... 45
Luft-/Abgasführung
30. Planungshinweise MGK / MGK-2............................................................................... 46
31. Luft-/Abgasführung MGK.......................................................................................47-52
32. Luft-/Abgasführung Kaskade MGK........................................................................53-54
33. Luft-/Abgasführung MGK-2....................................................................................55-56
34. Luft-/Abgasführung Kaskade MGK-2.....................................................................57-58
Sicherheitstechnische Ausrüstung / Zubehör
35. Sicherheitstechnisches Ausrüstung............................................................................ 59
36. Sicherheitstechnisches Zubehör MGK / MGK-2....................................................60-62
37. Neutralisationssystem für MGK................................................................................. 63
38. Neutralisationssystem für MGK-2.............................................................................. 64
Hydraulikschemen
39. Hydraulikschemen MGK-2..................................................................................65-66
EG-Baumusterkonformitätserklärungen MGK und MGK-2......................................67-68
Stichwortverzeichnis...................................................................................................69-70
Technisch fundierte Hydraulikschemen entnehmen Sie bitte unserer Wolf-Homepage
bzw. der Planungsunterlage „Hydraulische Systemlösungen“
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1. Grundlagen Gas-Brennwertkessel
Die Wolf Gas-Brennwertkessel der Baureihen MGK und MGK-2 decken
im Rahmen der Wolf-Energiesparsysteme einen Leistungsbereich von
130 bis 630 kW ab. Durch die Kombination eines Hochleistungswärmetauschers aus einer Aluminiumlegierung mit einem energieeffizienten
Vormischbrenner wird eine modulierende Betriebsweise zwischen 17
und 100 % mit optimalen Brennerlaufzeiten erreicht und ist damit ein
wichtiges Merkmal für sparsame Energienutzung während der gesamten Heizperiode und dem Warmwasserbetrieb.
Unsere Gas-Brennwertkessel sind in Übereinstimmung der geltenden Normen und Regeln hergestellt und erfüllen die derzeit geltenden
Anforderungen der europäischen Richtlinien. Die Baureihen MGK und
MGK-2 sind CE-zertifiziert und können in allen geschlossenen Heizungsanlagen nach DIN 12828 bis zu einer Absicherungstemperatur
von 110 ºC eingesetzt werden.
Anwendungsgebiet sind Raumheizung und Trinkwassererwärmung in
Mehrfamilienhäusern, Büro- und Verwaltungsgebäuden, öffentlichen
Gebäuden und in Industrie- und Gewerbebetrieben. Auf Grund der
hohen Heizlast (nach DIN EN 12831) dieser Gebäude lassen sich beim
Austausch alter Kesselanlagen rund 25% Brennstoff einsparen. Der
Austausch alter Kessel amortisiert sich schon nach wenigen Jahren
und ist umso schneller, je höher die Leistung und je älter die Kessel
sind. Daher sollten über 20 Jahre alte Mittelkessel umgehend durch
diese energieeffizienten Brennwertkessel ersetzt werden.
Die Gas-Brennwertkessel MGK decken mit 5 Kesselgrößen und modulierend geregelter Leistung 23 – 294 kW ab und die MGK-2 Baureihe mit 4
Baugrößen einen Leistungsbereich von 64 bis 627 kW.
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1. Grundlagen Gas-Brennwertkessel
• Extrem schadstoffarme und flüsterleise Verbrennung, hoher Normnutzungsgrad bis 110% (Hi) / 99% (Hs) für hocheffiziente Energienutzung
• Für raumluftabhängige oder raumluftunabhängige Betriebsart
• Hochleistungswärmetauscher aus robuster Aluminium-Silizium-Legierung, lange Lebensdauer, wartungsarm
• Kompakte, platzsparende Aufstellung ohne Abstand unmittelbar an
einer Wand aufstellbar
• Schnelle Montage durch vorinstallierte Wärmedämmung und Verkleidung; hydraulisch und elektrisch anschlussfertig.
Bild: Wolf-Gas-Brennwertkessel MGK
• Direkter Zugang zu allen Bauteilen von vorne, leichte Bedienung und
Wartung
• Geringste Geräuschemission durch bereits integrierte Dämpfungsmaßnahmen, damit ideal für den Wohnungsbau
• Regelung komplett verdrahtet, für verschiedenste Anforderungen von
Heizungsanlagen einsetzbar
• Kaskadenschaltung von bis zu vier Gas-Brennwertkesseln ermöglicht
einen Leistungsbereich bis zu 2,5 MW
• 5 Jahre System-Gewährleistung
2 Jahre auf elektrische und bewegliche Teile
• Rücklauftemperaturanhebung oder Mindestumlaufwassermenge nicht
erforderlich
Bild: Wolf-Gas-Brennwertkessel MGK-2
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Anlieferzustand:
Gas-Brennwertkessel komplett verkleidet, montiert und
verdrahtet, auf einer Palette verpackt
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1. Grundlagen Gas-Brennwertkessel
Durch welche Merkmale sind die
Wolf Gas-Brennwertkessel
charakterisiert?
• großer Modulationsbereich, Vormischgebläse mit drehzahlgeregelter
EC-Technik
• kompakte Abmessungen für geringste Stellfläche mit zusätzlicher,
einfacher Teilbarkeit.
• bereits vorinstallierte Wärmedämmung und Kesselverkleidung
• sehr geringer Installations- und Serviceaufwand
• eingebaute Kesselregelung mit den erforderlichen Sensoren, Brenner,
Abgas und Luftanschluß, Siphons
• Neueste Reglergeneration mit grafischem TFT-Farbdisplay für geringste
elektrische Leistungsaufnahme
• bereits teilvormontiertes Zubehör wie z.B. Sicherheitsgruppe
mit integriertem Armaturenbalken
• mit Granulat vorgefülltes Neutralisationssystem
mit integrierter Boosterfunktion als Zubehör
• Erweiterung mit ISM 7i Schnittstellenmodul zur Einbindung
in ein LAN/WLAN
• Netzwerk zur Fernwartung
Informationen zur Planung von Heizungsanlagen können dieser technischen
Unterlage entnommen werden.
Im Interesse unserer Kunden unterliegen Wolf Produkte einer ständigen
Verbesserung der Produktqualität und damit Änderungen im Rahmen der
Weiterentwicklung.
Änderungen in den Dokumenten zum vorliegenden Stand behalten wir uns
deshalb jederzeit vor.
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2. Normen und Vorschriften
Normen und Vorschriften
Für die Montage und den Betrieb der Heizungsanlage
die landesspezifischen Normen und Richtlinien beachten!
Die Angaben auf dem Typenschild des Heizkessels
beachten!
Bei Installation und Betrieb der Heizungsanlage sind
folgende örtlichen Bestimmungen zu beachten:
• über die Aufstellbedingungen,
• über die Zu- und Ablufteinrichtungen sowie Schornsteinanschluss,
• elektrischer Anschluss an die Stromversorgung,
• die technischen Regeln des Gasversorgungsunternehmens über den Anschluss des Gasgerätes an das
örtliche Gasnetz,
• die Vorschriften und Normen über die sicherheitstechnische Ausrüstung der Wasser-Heizungsanlage,
• Trinkwasserinstallation.
Insbesondere für die Installation sind nachstehende
allgemeine Vorschriften, Regeln und Richtlinien zu
beachten:
• (DIN) EN 1717 Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasserinstallationen
• (DIN) EN 12831 Heizungsanlagen in Gebäuden Verfahren zur Berechnung der Normheizlast
• (DIN) EN 12828 Heizungsanlagen in Gebäuden
- Planung von Warmwasser-Heizungsanlagen in
Gebäuden
• (DIN) EN 13384 Abgasanlagen - Wärme- und Strömungstechnische Berechnungen
• (DIN) EN 50156-1 (VDE 0116 Teil1) Elektrische Ausrüstung von Feuerungsanlagen
• VDE 0470/(DIN) EN 60529 Schutzarten durch Gehäuse
• VDI 2035 Vermeidung von Schäden in WarmwasserHeizungsanlagen
- Steinbildung (Blatt 1)
- Wasserseitige Korrosion (Blatt 2)
- Abgasseitige Korrosion (Blatt 3)
Darüber hinaus gilt für die Installation und den Betrieb in Deutschland insbesondere:
• ATV-Merkblatt A 115 Einleitbedingungen und Grenzwerte von Abwasser
• VDE 0100 Bestimmungen für das Errichten von
Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000V.
• VDE 0105 Betrieb von Starkstromanlagen, allgemeine
Festlegungen
• KÜO- Kehr- und Überprüfungsordnung des Bundes
• Gesetz zur Einsparung von Energie (EnEG) mit den
dazu erlassenen Verordnungen:
EneV Energieeinsparverordnung (in jeweils gültiger
Fassung)
• DVGW Arbeitsblatt G637
Für die Installation und den Betrieb in Österreich
gilt insbesondere:
• ÖVE - Vorschriften
• Bestimmungen des ÖVGW sowie die entsprechenden
Ö-Normen
• ÖVGV TR-Gas (G1), ÖVGW-TRF (G2)
• Bestimmungen der ÖVGW-Richtlinie G41 bei Kondenswasser-Abführung
• Örtliche Bestimmungen der Bau- und Gewerbeaufsichtsämter (meistens vertreten durch den Schornsteinfeger)
• Örtliche Bestimmungen des GVU (Gasversorgungsunternehmen)
• Bestimmungen und Vorschriften der örtlichen Energieversorgungsunternehmen
• Bestimmungen der regionalen Bauordnung
• Mindestanforderungen an das Heizungswasser gemäß ÖNORM H5195-1 sind einzuhalten
Für die Installation und den Betrieb in der Schweiz
gilt insbesondere:
•
•
•
•
•
SVGW - Vorschriften
VKF - Vorschriften
BUWAL und örtliche Vorschriften sind zu beachten.
Gasleitsätze G1
EKAS Form 1942; Flüssiggasrichtlinie Teil2
• Technische Regeln für Gas-Installationen DVGWTRGI 1986/1996 (DVGW Arbeitsblatt G600 und TRF)
• DIN 1988 Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen
• DIN 18160 Abgasanlagen
• ATV-A-251 Werkstoffe für Abwasserrohre für Kondensate aus Brennwertkesseln
• ATV-Merkblatt M 251 Kondensatneutralisation
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3. EnEV
Energieeinsparverordnung
(EnEV)
Die Energie-Einsparverordnung beschränkt für neu zu errichtende Gebäude
den maximal zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf QP.
QP= (Qh + QtW) x ep
Hierbei kann entweder die Gebäudehülle (Reduzierung des Heizwärmebedarf) Qh und/oder die Anlagentechnik (Reduzierung der Anlagenaufwandszahl) ep optimiert werden. QtW ist der Trinkwasser-Endenergiebedarf.
Im Vergleich zur Standard- oder Niedertemperaturtechnik werden bei WolfGas-Brennwertkessel erheblich günstigere Anlagenaufwandszahlen erreicht.
Dabei reduziert sich im Wohnungsbau der rechnerische Primärenergiebedarf
gegenüber einem Heizkessel mit überholter Technik deutlich.
Durch die Einbindung und Nutzung der Umwelt- bzw. Solarenergie liegen die
Anlagen Aufwandszahlen zum Teil noch deutlich niedriger.
EnEV 2009
(am 1.10.2009 in Kraft getreten)
EnEV 2009
Festlegung
Energieeinsparung
max.Jahres-Energiebedarf
QP
<= Referenzgebäude
QP=
(Qh + QtW) x ep
DIN V 18599 oder
DIN V 4108-6
Energetische Bewertung
von Gebäuden
DIN V 4701-10
Berechnung
Anlagentechnik
Anlagen-Aufwandszahl
QhJahres-Heizwärmebedarf
ep
Qh = Heizwärmebedarf
QtW = fester Wert (12,5 kWh/m² x a) lt.EnEV
QP = Primärenergiebedarf
ep = Anlagen-Aufwandszahl
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3. EnEV
Die Planung von neuen Gebäuden hat seit 2002 nach den Vorgaben der
jeweils aktuellen Energieeinsparverordnung - derzeit die EnEV-2009 zu
erfolgen. Ziel der EnEV 2009 ist es den Energiebedarf für Warmwasser und
Heizung im Gebäude um 30 % zu senken und damit zur Senkung des
Primärenergieverbrauchs beizutragen.
Das für den Treibhauseffekt maßgeblich verantwortliche Kohlendioxid (CO2)
wird proportional zur Brennstoffeinsparung reduziert. Da die Bauphysik und
die Heizungsanlagentechnik gemeinsam bewertet werden, sind im „JahresPrimärenergiebedarf“ nach EnEV sowohl die Wärmeverluste der Gebäudehülle als auch die Verluste der gesamten Anlagentechnik enthalten.
An den Transmissionswärmeverlust HT sind Mindestanforderungen gestellt.
Die Effizienz der Anlage für die Gebäudeheizung, Trinkwassererwärmung,
Klimatisierung und Lüftung wird entweder nach DIN 4701-10 oder künftig
nach DIN V 18599-5 berechnet und in der Aufwandszahl „eP“ ausgewiesen.
Aufwandszahlen sind, um das physikalisch zu verdeutlichen,
reziproke Nutzungsgrade.
Je geringer dieser dimensionslose Zahlenwert ist, umso effizienter ist die
Anlagentechnik
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3. EnEV
Den größten Einfluss üben die eingesetzten Energien mit ihren spezifischen
Primärenergiefaktoren „fP“ selbst aus. Über sie werden alle zusätzlichen
Primärenergieaufwendungen von der Förderquelle bis in das Gebäude
einschließlich Transport, Veredelung, und die Hilfsenergien berücksichtigt.
Heizöl und Erdgas haben den Primärenergiefaktor fP = 1,1.
Das besagt, dass für den Weg von Förderquelle bis in das Gebäude ein
Energieaufschlag von pauschal 10% anfällt.
Weil elektrische Energie aus dem Netz im Mittel mit dem 2,6 fachen Primärenergieaufwand erzeugt wird, wurde der Primärenergiefaktor fP = 2,6 (Stand
2012) angesetzt.
Regenerative Energien wie Solarenergie haben den Primärenergiefaktor fP = 0.
Zur anlagentechnischen Nutzung der Solarenergie ist die elektrische Hilfsenergie (Pumpen und Regelung) zu berücksichtigen. Wärmeerzeuger mit
einer solarthermische Anlage können unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten
bis zu 60 % der Energie für die Warmwasserbereitung und bis zu 30 % der
Energie für die Gebäudebeheizung regenerativ bereitstellen.
Wolf bietet hier exakt aufeinander abgestimmte Systemtechnik
mit Solarkollektoren und Pufferspeichern an.
Brennwert-Kessel
tV/tR = 40/30°C
Brennwert-Kessel
tV/tR = 75/65°C
Niedertemperatur-Kessel
tV/tR = 75/65°C
Standard-Kessel
Baujahr 1975
Norm-Nutzungsgrad [%]
Von allen Komponenten üben die eingesetzten Wärmeerzeuger mit ihren
Erzeuger-Aufwandszahl „eg“ den größten Einfluss auf die Anlagenaufwandszahl „eP“ aus. Sowohl mit der Erzeuger-Aufwandzahl als auch mit dem
Norm-Nutzungsgrad lässt sich der normierte Energiebedarf unterschiedlicher Bauarten von Wärmeerzeugern, Fabrikate und Alter vergleichen (siehe
Grafik).
Kesselbauarten
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4. EnEV und EE Wärme G
Die EnEV ermöglicht den TGA Planern und Architekten mehr Freiheit, die
energetische Qualität eines Gebäudes zu optimieren. Seit 1. Januar 2009
sind für alle Gebäude einschließlich des Gebäudebestands Energieausweise
vorgeschrieben. Die darin angegebenen Werte sollen nach der geplanten
Novellierung der EnEV den Interessenten bereits beim Kaufangebot oder in
der Vermietungsanzeige einer Immobilie angegeben werden.
Für Gebäude ab vier Wohneinheiten kann zwischen dem
„Verbrauchsausweis“ und dem „Bedarfsausweis“ gewählt werden.
Der „Verbrauchsausweis“ basiert auf den Energieverbrauchsdaten der letzten drei Jahre und ist stark von Benutzergewohnheiten abhängig. Im
„Bedarfsausweis“ wird analog zur EnEV die energetische Qualität des
gesamten Gebäudes bewertet, also sowohl die Wärmedämmung der
Gebäudehülle als auch die Anlagentechnik.
Der Energieausweis wird den Immobilienmarkt stark beeinflussen da Käufer
und neue Mieter verstärkt darauf achten werden.
Ziel ist es, den Gebäudebestand mit hochentwickelter und ausgereifter
Technik, wie sie im MGK und MGK-2 zum Einsatz kommen, energetisch zu
modernisieren.
EEWärmeG
Zudem greift das EEWärmeG (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes)
das seit 2011 in einer novellierten Fassung gilt. Wer heute einen Bauantrag
einreicht muss ein energieeffizientes Gebäude errichten wie es die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert. Parallel dazu muss er das EEWärmeG
erfüllen, d.h. einen Teil der benötigten Wärme und Kälte über erneuerbare
Energiequellen decken oder die Energieeffizienz des Gebäudes durch anerkannte Ersatzmaßnahmen steigern.
Betraf das nun abgelöste Wärmegesetz 2009 vorwiegend Neubauten, gilt die
Novelle nun auch für die Sanierung öffentlicher Gebäude.
• Biogas muss mindestens 25 Prozent des Wärme- und Kälteenergiebedarfs des sanierten öffentlichen Gebäudes decken.
• Solarenergie, feste oder flüssige Biomasse, Geothermie, Umweltwärme
oder Kälte aus erneuerbaren Energien müssen jeweils mindestens 15
Prozent des Wärme- und Kälteenergiebedarfs des sanierten öffentlichen
Gebäudes decken.
Bei der Modernisierung bzw. Sanierung öffentlicher Gebäude muss der
Brennwertkessel mit erneuerbarer Energie wie z.B. Biogas oder Solarenergie
kombiniert werden.
Wolf als Systemanbieter kann für alle künftigen Anforderungen eine kostenund energieeffiziente Lösung anbieten.
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5. Aufbau der Gas-Brennwertkessel MGK / MGK-2
Aufbau der Gas-Brennwertkessel
Gas-Brennwertkessel der Baureihe MGK und MGK-2 sind mit dem CE-Zeichen
zertifiziert und entsprechen den europäischen Richtlinien, wie der Gasgeräte-,
Niederspannungs-, EMV- und Wirkungsgradrichtlinie.
Die fünf Kesselgrößen der Baureihe
Wolf Gas-Brennwertkessel MGK-130/170/210/250/300 sind für
Erdgas E / H , umstellbar auf Erdgas LL und umrüstbar auf Flüssiggas P.
Die vier Kesselgrößen der Baureihe
Wolf Gas-Brennwertkessel MGK-2-390/470/550/630 sind für
Erdgas E / H und LL (kein Flüssiggas!) ausgerüstet.
Die Hochleistungswärmetauscher für alle Kesselgrößen sind modular aufgebaut
und aus robuster Aluminium-Silizium-Legierung mit hoher Korrosionsfestigkeit
gefertigt. Der Gas-Vormischbrenner mit Gas-Luft-Verbund für modulierende
Betriebsweise von 17-100% sorgt für extrem schadstoffarme Verbrennung
mit einem Normnutzungsgrad bis 110% für hocheffiziente Energieausnutzung.
Die Anschlüsse für Verbrennungsluftzufuhr, Abgas, Gas, Heizungsvor- und
Rücklauf können den folgenden Bildern entnommen werden. Der einfache
Wartungszugang zur Gas-Luft-Verbundeinheit ist durch die abnehmbare
Brennerhaube gewährleistet. Eine kompakte, platzsparende Aufstellung, ohne
Abstand unmittelbar an einer Wand ermöglicht die Aufstellung auch bei sehr
beengten Platzverhältnissen.
Die Kessel sind bei der Anlieferung fertig montiert und komplett verkleidet, incl.
Wärmedämmung, sowie hydraulisch und elektrisch anschlussfertig.
Direkter Zugang zu allen Bauteilen von vorne, leichte Bedienung und Wartung.
Geringste Schallemission durch integrierte Dämpfungsmaßnahmen, ideal für
größere MFH im Wohnungsbau.
• Regelung komplett verdrahtet, für verschiedenste Anforderungen von Heizungsanlagen einsetzbar
• Kaskadenschaltung von bis zu vier Gas-Brennwertkesseln ermöglicht einen
Leistungsbereich bis zu 2,5 MW
• Keine Rücklauftemperaturanhebung oder Mindestumlaufwassermenge
erforderlich
• Ein zusätzlicher 2. STB bereits im MGK-2 integriert
Die Grundregelung ist mit Gasfeuerungsautomat, elektronischer Zündung,
Ionisations - / Flammenüberwachung und leistungsabhängiger Drehzahlregelung des Ventilators ausgestattet.
6. Aufbauschema / Lieferumfang MGK
Lieferumfang MGK
12
1 x Gas-Brennwertkessel MGK komplett verkleidet, montiert und verdrahtet
1 x Montageanleitung MGK
1 x Betriebsanleitung MGK
1 x Wartungsanleitung MGK
1 x Anlagen- und Betriebsbuch
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6. Aufbauschema / Lieferumfang MGK
Aufbauschema MGK
Zuluftöffnung
Vorlaufanschluss
Rücklaufanschluss
Abgasanschluss mit
Messstutzen
Gasanschluss
Rundbrenner
Gasgebläse
STB in Tauchhülse
Zündelektrode
Ionisationselektrode
Wärmetauscher in
Gliederbauweise
Mischkammer
Abgasdruckschalter
Vorlaufsensor
Gaskombiventil mit
Gasdruckwächter
Abgastemperaturschalter
Rücklaufsensor
Wasserdruckschalter
Entleerungshahn
Zuluftrohr
Siphon
Gaskategorien und Anschlussdrücke MGK
Bestimmungsland
Gerätekategorie
Erdgas
Anschlussdruck in mbar
Flüssiggas
Erdgas
Flüssiggas
Nenn
min
max
Nenn
min
max
DE
II2ELL3P
20
18
25
50
42,5
57,5
AT
II2H3P
20
18
25
50
42,5
57,5
BE
I2ER
20/25
18
30
BE
I2ES
20/25
18
30
BE, CY, MT
I3P
37
25
45
BE
I3P
50
42,5
57,5
FR
FR
II2Esi3P
20/25
18
30
37
25
45
II2Esi3P
50
42,5
57,5
20/25
18
30
LU, PL
I2E
20
18
25
TR
I2H
20
18
25
CZ, DK, EE, FI, GR, IT, LV, NO, SE, SI, SK,
HR, RU
II2H3P
20
18
25
30
25
35
CZ, ES, GB, GR, IE, PT, TR
II2H3P
20
18
25
37
25
45
CH, CZ, ES, GB, RU
II2H3P
20
18
25
50
42,5
57,5
HU
II2H3P
25
18
30
37
25
45
HU
II2H3P
25
18
30
50
42,5
57,5
NL
II2L3P
25
18
30
30
25
35
NL
II2L3B/P
25
18
30
50
42,5
57,5
LU
II2E3P
20
18
25
50
42,5
57,5
Liegt der Anschlussdruck außerhalb des angegebenen Bereichs, dürfen keine Einstellungen durchgeführt
und das Gerät nicht in Betrieb genommen werden.
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13
7. Technische Daten MGK
Typ
MGK
130
170
210
250
300
Nennwärmeleistung bei 80/60°C
kW
117
156
194
233
275
Nennwärmeleistung bei 50/30°C
kW
126
167
208
250
294
Nennwärmebelastung
kW
120
160
200
240
280
Kl. Wärmeleistung (modul.) bei 80/60°C
kW
23
27
34
39
45
Kl. Wärmeleistung (modul.) bei 50/30°C
kW
24
30
37
44
49
Kl. Wärmebelastung (modulierend)
kW
23
28
35
41
46
%
19-100
17-100
17-100
17-100
17-100
Modulationsbereich Belastung
Höhe
A mm
1300
1300
1300
1300
1300
Breite
B mm
995
1355
1355
1355
1355
Tiefe
C mm
600
600
600
600
600
Abgasrohrdurchmesser
mm
160
160
160
160
200
Verbrennungsluftzufuhr
mm
160
160
160
160
160
Heizungsvorlauf Außendurchmesser
G
1½“
2“
2“
2“
2“
Heizungsrücklauf Außendurchmesser
G
1½
2“
2“
2“
2“
Gasanschluss
R
1“
1½“
1½“
1½“
1½“
Typ
B23, B33
C33, C43
C53, C63
C83
B23, B33
C33, C43
C53, C63
C83
B23, B33
C33, C43
C53, C63
C83
B23, B33
C33, C43
C53, C63
C83
B23, B33
C33, C43
C53, C63
C83
Erdgas E/H (Hi = 9,5 kWh/m³ = 34,2 MJ/m³)
m³/h
13,1
16,8
21
25,2
29,4
Erdgas LL (Hi = 8,6 kWh/m³ = 31,0 MJ/m³)
m³/h
14,6
18,6
23,3
27,9
32,6
kg/h
9,7
12,5
15,6
18,7
21,8
Gasanschlussdruck: Erdgas E/H/LL
mbar
20
20
20
20
20
mbar
50
50
50
50
50
22
Luft-/Abgasführung
Gasanschlusswert:
1)
Flüssiggas P (Hi = 12,8 kWh/kg = 46,1 MJ/kg) ²)
Flüssiggas P
Wasserinhalt Heizwasserwärmetauscher
Ltr.
12
15,4
16
20
max. zulässiger Kesselüberdruck
bar
6
6
6
6
6
max. zulässige Vorlauftemperatur
°C
90
90
90
90
90
verfügbarer Förderdruck des Gasgebläses
Pa
10-200
10-150
10-150
10-150
10-150
Abgastemperatur 80/60-50/30 bei Qmax
°C
65-45
65-45
65-45
65-45
65-45
Abgastemperatur 80/60-50/30 bei Qmin
°C
55-35
55-35
55-35
55-35
55-35
Abgasmassenstrom
g/s
56,7
72,6
90,8
108,9
127,1
G52
Abgaswertegruppe nach DVGW G 635
G52
G52
G52
G52
Heizwasserwiderstand
mbar
95
100
115
135
160
Elektrischer Anschluss
V~/Hz
230/50
230/50
230/50
230/50
230/50
Eingebaute Sicherung (mittelträge)
Elektrische Leistungsaufnahme
A
5
5
5
5
5
W
30-200
45-280
45-280
45-280
45-350
Schutzart
Schalldruckpegel im Aufstellraum bei Volllast 3)
Gesamtgewicht (leer)
Kondenswassermenge bei 40/30°C
ph-Wert des Kondensats
CE-Identnummer
IP40
IP40
IP40
IP40
IP40
dB(A)
<54
<54
<54
<54
<54
kg
195
250
271
292
313
Ltr./h
12
16
20
24
28
ca. 4,0
ca. 4,0
ca. 4,0
ca. 4,0
ca. 4,0
0085BR0117
0063BQ3805
0063BQ3805
0063BQ3805
0063BQ3805
gilt nicht für Österreich / Schweiz
gilt nicht für die Schweiz
3)
Diese Angabe ist abhängig von den Randbedingungen der Anlage wie z.B.: Art/Ausführung der Abgasanlage, Größe und Beschaffenheit des
Aufstellraumes
1)
2)
14
4800628_201403
8. Abmessungen / Montagemaße MGK
Kondensatwasserablauf
Kondensatwasserablauf
C
D
A
175
B
A
B
C
D
170kW
1300
1355
600
1440
210kW
1300
1355
600
1440
250kW
1300
1355
600
1440
MGK-130
300kW
1300
1355
600
1440
MGK-170/210/250/300
1187
882
724
100
480
350
53
93
344
170
850
664
545
420
290
1
53
93
344
Anschlüsse:
130kW
1300
995
600
1440
1
2 3 4 5 6
1
2
3
4800628_201403
Abgasrohranschluss
Kondensatwasserablauf
Verbrennungsluftzufuhr
4
5
6
2
3 4
5 6
Heizungsvorlauf
Heizungsrücklauf
Gasanschluss
15
9. Aufbauschema / Lieferumfang MGK-2
Lieferumfang MGK-2
1 x Gas-Brennwertkessel MGK-2 komplett verkleidet, montiert und verdrahtet
2 x Siphons mit 3 Kondensatschläuchen und 1 T-Stück
1 x Kondensatfalle
1 x Montageanleitung MGK-2 für Fachhandwerker
1 x Betriebsanleitung MGK-2 für den Benutzer
1 x Wartungsanleitung MGK-2
1 x Anlagen- und Betriebsbuch
Aufbauschema MGK-2
Überwachungselektrode
Abgasdruckschalter
Sicherheitsgruppe 2“
(Zubehör)
Zündelektrode
Rundgewebebrenner
Gasanschluss R2“
Zuluftrohr DN200
Anschluss R2“ für
Sicherheitsgruppe
zusätzlicher
STB
Vorlaufanschluss
DN80 / PN6
Kesseltemperaturfühler
Temperaturfühler eSTB1
und eSTB2
Wärmetauscher in
Gliederbauweise
Rücklauftemperaturfühler
Rücklaufanschluss
DN80 / PN6
Gaskombiventil
mit Gasdruckwächter
Abgasanschluss
DN250
Anschluss R2“ für
KFE-Set (Zubehör)
Mischkammer
Siphons mit
Kondensatablauf
Gasgebläse
Wasserdrucksensor
KFE-Hahn
Abgastemperaturfühler
Gaskategorien und Anschlussdrücke MGK-2
Bestimmungsland
Gerätekategorie
Anschlussdruck in mbar
Erdgas
Erdgas
Nenn
min
max
I2ELL
20
18
25
AT, BG, CH, CZ, DK, EE, ES, FI, GB, GR, HR,
IE, IS, IT, LT, LV, NO, PT, RO, RU, SE, SI, SK,
TR
I2H
20
18
25
LU
I2E
20
18
25
PL
I2ELw
20
18
25
BE
I2E(R)
20/25
18
30
FR
I2Esi
20/25
18
30
HU
I2HS
25
18
30
NL
I2L
25
18
30
DE
Liegt der Anschlussdruck außerhalb des angegebenen Bereichs, dürfen keine Einstellungen durchgeführt
und das Gerät nicht in Betrieb genommen werden.
16
4800628_201403
10. Technische Daten MGK-2
Typ
390
470
550
630
Nennwärmeleistung bei 80/60°C
MGK-2
kW
366,7
434,7
511,6
584,4
Nennwärmeleistung bei 50/30°C
kW
392,0
467,1
549,3
626,6
Nennwärmebelastung
kW
371,2
443,6
521,0
593,9
Kl. Wärmeleistung (modul.) bei 80/60°C
kW
58,5
70,7
84,5
96,7
Kl. Wärmeleistung (modul.) bei 50/30°C
kW
64,2
78,7
94,0
106,8
Kl. Wärmebelastung (modulierend)
kW
59,5
73,2
86,8
98,5
Modulationsbereich Belastung
%
17-100
17-100
17-100
17-100
Wirkungsgrad η 80/60 bei Qmax
%
98,8
98,0
98,2
98,4
η 50/30 bei Qmax
%
105,6
105,3
105,4
105,5
η TR30 bei 30%
%
107,8
108,9
108,6
107,6
mm
1460
1460
1460
1460
Gesamtbreite
mm
1860
(1295 geteilt)
1860
(1295 geteilt)
1860
(1295 geteilt)
1860
(1295 geteilt)
Gesamttiefe / Tiefe ohne Verkleidung
mm
850 / 790
850 / 790
850 / 790
850 / 790
Abgasrohrdurchmesser
mm
250
250
250
250
Verbrennungsluftzufuhr
mm
200
200
200
200
Heizungsvorlauf
DN
80 PN6
80 PN6
80 PN6
80 PN6
Heizungsrücklauf
DN
80 PN6
80 PN6
80 PN6
80 PN6
2“
2“
2“
2“
B23, B23P,
C33, C43,
C53, C63,
C83, C93
B23, B23P,
C33, C43,
C53, C63,
C83, C93
B23, B23P,
C33, C43,
C53, C63,
C83, C93
B23, B23P,
C33, C43,
C53, C63,
C83, C93
Gesamthöhe
Gasanschluss
Luft-/Abgasführung
R
Typ
Gasanschlusswert:
Erdgas E/H (Hi = 9,5 kWh/m³ = 34,2 MJ/m³)
m³/h
39,1
46,7
54,8
62,5
Erdgas LL (Hi = 8,6 kWh/m³ = 31,0 MJ/m³) 1)
m³/h
43,2
51,6
60,6
69,1
mbar
20
20
20
20
Wasserinhalt Heizwasserwärmetauscher
Ltr.
50
56
62
68
max. zulässiger Kesselüberdruck
bar
6
6
6
6
max. zulässige Vorlauftemperatur
°C
85
85
85
85
verfügbarer Förderdruck des Gasgebläses
Pa
150
150
150
150
Abgastemperatur 80/60-50/30 bei Qmax
°C
65-35
65-35
65-35
65-35
Abgastemperatur 80/60-50/30 bei Qmin
°C
60-30
60-30
60-30
60-30
Abgasmassenstrom
g/s
156,3
185,2
225,3
247,4
G 52
G 52
G 52
G 52
120
113
126
118
Gasanschlussdruck: Erdgas E/H/LL
Abgaswertegruppe nach DVGW G 635
Heizwasserwiderstand bei 20K Spreizung
mbar
Elektrischer Anschluss Absicherung
V~/Hz
1~ NPE / 230VAC / 50Hz / 10A/B
alternativ: 3~ PE / 400VAC / 50Hz / 10A/B
Ausgang Heizkreispumpe / ZHP Absicherung
V~/Hz
1~ NPE / 230VAC / 50Hz / 4A
alternativ: 3~ PE / 400VAC / 50Hz / 4A
Elektrische Leistungsaufnahme (Teillast / Volllast)
W
42 - 410
45 - 490
48 - 580
Elektrische Leistungsaufnahme in Standby
W
11
11
11
11
IP20
IP20
IP20
IP20
Schutzart
50 - 660
Schallleistung nach DIN EN 15036 Teil 1, raumluftunabhängig
dB(A)
61
66
68
68
Schalldruckpegel 1 m vor MGK-2, raumluftunabhängig 2)
dB(A)
44
49
50
50
Schallleistung nach DIN EN 15036 Teil 1, raumluftabhängig
dB(A)
78
82
84
84
Schalldruckpegel 1 m vor MGK-2, raumluftabhängig 2)
dB(A)
60
64
65
65
kg
390
420
450
480
Ltr./h
39
46
52
59
Gesamtgewicht (leer)
Kondenswassermenge bei 40/30°C
ph-Wert des Kondensats
CE-Identnummer
ca. 4,0
ca. 4,0
ca. 4,0
ca. 4,0
0085CN0326
0085CN0326
0085CN0326
0085CN0326
1) gilt nicht für Österreich / Schweiz
2) abhängig von den Randbedingungen der Anlage wie z.B.: Art/Ausführung der Abgasanlage, Größe und Beschaffenheit des Aufstellraumes
4800628_201403
17
11. Abmessungen / Montagemaße MGK-2
565
1295
1460
1420
8
(
Ve 790 50
rk oh
lei n
du e
ng
)
g
Teilbar zur Einbringun
1180
525
240
85
365
1860
85
1480
160
A
B
1700
C
1290
E
G
410
535
1420
D
F H
A = Zuluftrohr DN 200
B = Gasrohr 2“
C = Anschluss Sicherheitsgruppe 2“
D = Vorlaufrohr DN 80
E = Rücklaufrohr DN 80
F = Anschluss KFE-Hahn
G = Abgasrohr DN 250
H = Kondensatablauf
18
4800628_201403
12. Regelung MGK
Betriebsschalter
EIN/AUS
EntstörTaste
Temperaturwahl
Warmwasser
Leuchtring
Thermometer
Temperaturwahl
Heizwasser
Betriebsschalter EIN/AUS
Bei Stellung 0 ist das Brennwertkessel ausgeschaltet.
Entstörung
Die Entriegelung einer Störung und ein Wiederanlauf der Anlage wird durch Drücken der Taste ausgelöst. Wird die Entstörtaste betätigt, ohne dass eine Störung
vorgelegen hat, wird ein Neustart der Anlage eingeleitet.
Leuchtring zur Statusanzeige
5
4
6
3
7
1
9
8
2
5
4
3
2
4800628_201403
6
7
8
Anzeige
Bedeutung
Grün blinkend
Stand by (Netz ist eingeschaltet, keine
Wärmeanforderung)
Grünes
Dauerlicht
Wärmeanforderung: Pumpe läuft, Brenner aus
Gelb blinkend
Schornsteinfegerbetrieb
Gelbes
Dauerlicht
Brenner ein, Flamme ein
Rot blinkend
Störung
Temperaturwahl Warmwasser. (nur mit 3-Wege-Ventil)
Bei Gas-Brennwertkesseln in Kombination mit einem Speicherwassererwärmer
entspricht die Einstellung 1-9 einer Speichertemperatur von 15-65°C. In Kombination
mit einem digitalen Raumtemperaturregler bzw. witterungsgeführten Regler wird
die Einstellung an der Temperaturwahl Warmwasser wirkungslos. Die Temperaturwahl erfolgt am Zubehörregler.
Temperaturwahl Heizwasser.
Einstellbereich von 2 - 8 entspricht werkseitig eingestellt einer Heizwassertemperatur von 20-85°C. In Kombination mit einem digitalen Raumtemperaturregler bzw.
witterungsgeführten Regler wird die Einstellung am Heizwassertemperaturregler
wirkungslos.
19
12. Regelung MGK
Einstellung
Winterbetrieb (Stellung 2 bis 8)
Der Kessel heizt im Winterbetrieb die Heizwassertemperatur auf die am Heizwassertemperaturregler eingestellte Temperatur auf. Die Umwälzpumpe läuft
gemäß Einstellung der Pumpenbetriebsart ständig (Werkseinstellung) bzw. nur
bei Brenneransteuerung mit Nachlauf.
Sommerbetrieb
Durch Drehen des Schalters Temperaturwahl Heizwasser in Stellung
wird
der Winterbetrieb deaktiviert. D.h. das Kessel arbeitet dann im Sommerbetrieb.
Sommerbetrieb (Heizung aus) bedeutet nur Brauchwassererwärmung, jedoch ist
der Frostschutz für die Heizung gewährleistet und der Pumpenstandschutz aktiv.
Schornsteinfegerbetrieb
Durch Drehen des Schalters Temperaturwahl Heizwasser in Stellung
wird der
Schornsteinfegerbetrieb aktiviert. Der Leuchtring blinkt gelb. Nach Aktivierung
des Schornsteinfegerbetriebs heizt das Kessel mit der maximal eingestellten
Heizleistung. Eine vorangegangene Taktsperre wird aufgehoben. Der Schornsteinfegerbetrieb wird nach 15 Minuten beendet, oder wenn die maximale Vorlauftemperatur überschritten wird. Für eine erneute Aktivierung muss die Temperaturwahl
Heizwasser einmal nach links und dann wieder auf Stellung
gedreht werden.
Thermometer
Es wird die aktuelle Temperatur des Heizungsvorlaufs angezeigt.
Pumpenstandschutz
In der Einstellung Sommerbetrieb läuft eine optional angeschlossene Umwälzpumpe nach längstens 24 Stunden Stillstand für ca. 30 Sekunden an.
Hinweis:
20
Die Einschalthäufigkeit des Brennwertkessels wird im Heizbetrieb elektronisch
begrenzt. Durch Drücken der Entstörtaste kann diese Begrenzung überbrückt
werden. Das Kessel geht dann sofort in Betrieb, wenn eine Wärmeanforderung
für die Heizung vorliegt.
4800628_201403
13. Regelungen MGK-2
Für den Betrieb des MGK-2 muss entweder ein Anzeigemodul AM oder ein Bedienmodul BM-2 eingesteckt sein.
AM
BM-2
Status
Heizgerät
Betriebsart
Heizbetrieb
Heizbetrieb
1x
Brennerstatus
Brenner Ein
25,2 °C
Ein
1,5 bar
Druck
Kesseltemperatur
14:12
20.01.2013
Das AM dient nur als Anzeigemodul für das Heizgerät.
Es können Heizgerätespezifische Parameter und Werte parametriert bzw. angezeigt werden.
Das BM-2 (Bedienmodul) kommuniziert über eBus mit
allen angeschlossenen Erweiterungsmodulen und mit
dem Heizgerät.
Technische Daten:
•
LCD Display 3’’
•
4 Schnellstarttasten
•
1 Drehgeber mit Tastfunktion
Zu Beachten:
•
Verwendung, wenn BM-2 als Fernbedienung
genutzt wird oder in einer Kaskadenschaltung
•
AM ist immer im Heizgerät
Technische Daten:
•
Farbdisplay 3,5’’, 4 Funktionstasten,
1 Drehgeber mit Tastfunktion
•
micro SD Kartenslot für Softwareupdate
•
Zentrale Bedieneinheit mit witterungsgeführter
Vorlauftemperaturregelung
•
Zeitprogramm für Heizung, Warmwasser und
Zirkulation
Frontblende des MGK-2 entfernen und nach
Montage des Modules wieder montieren.
Das AM oder das BM-2 in den Steckplatz über dem
Aus/Einschalter (Wolflogo) aufstecken.
Beide Module können in diesen Steckplatz eingesteckt werden. Weitere Maßnahmen für die Inbetriebnahme oder Adressierung speziell beim BM-2, entnehmen Sie der Montageanleitung BM-2.
Stromversorgung / Sicherung einschalten und
Betriebsschalter am MGK-2 einschalten.
Betriebsschalter
4800628_201403
21
14. Anzeigemodul AM
Gesamtansicht AM
Funktionsanzeigen
Statusanzeige
Funktionsanzeigen
Brenner EIN
Pumpe des Heizgerätes EIN
1
Status
Heizgerät im Heizbetrieb
Betriebsart
2
Heizbetrieb
3
5
Brennerstatus
Heizgerät Standby
Ein
4
Heizgerät im Warmwasserbetrieb
A1
1-4
5
Schnellstarttasten
Programmierbarer Ausgang EIN
Heizgerät auf Störung
Drehknopf mit Tastfunktion
Funktion Drehknopf mit Tastenfunktion
Drücken
Einsteigen und Bestätigen der Werte oder Seiten
Drehen
Suchen und Ändern der Werte oder Seiten
Funktion Schnellstarttasten
Drücken
Einsteigen in die Seite
1
Soll Temperatur Heizgerät
Heizgerät
50.0
°C
Bereich:
20°C....90°C
2
Soll Temperatur Warmwasser
Warmwasser
60.0
°C
Bereich:
20,0°C....65,0°C
3
4
22
Schornsteinfeger
Reset Störung / zurück
Schornsteinfeger
← beenden
Verbleibende Zeit 15 min
T-Kessel
38,7 °C
T_Rücklauf 38,5 °C
Kalibration........
Zeit verlängern
← beenden
4800628_201403
15. Bedienmodul BM-2
Gesamtansicht BM-2
Betriebsart
Seitenüberschrift
Brennerstatus
Schnellstarttasten
Taste 1
Statusanzeige
Heizgerät
Heizbetrieb
Taste 2
eBus -Verbindung
vorhanden
1x
25,2 °C
Taste 3
Drehknopf mit
Tastfunktion
Brenner Ein
1,5 bar
Druck
Kesseltemperatur
Taste 4
eBus -keine
Verbindung
14:12
Funktionsanzeige
Schnellstarttasten
Uhrzeit
Anzeige Anlagendaten
(Inhalt variiert)
20.01.2013
Datum
eBus- Verbindung
eBus- keine Verbindung
Einmalige Warmwasserladung
Die Sonderfunktion 1x Warmwasser umgeht die programmierten
Schaltzeiten und heizt den Warmwasserspeicher einmalig, für eine Stunde,
auf die eingestellte Warmwassertemperatur auf.
−−
−−
−−
−−
einmalige Warmwasserbereitung (wird bei allen Heizgeräten angezeigt)
es werden alle angeschlossene Warmwasserspeicher geladen
zum deaktivieren der einmaligen Warmwasserbereitung ist die Taste 2 nochmals zu betätigen
nach 5 sec. springt das Display wieder in die Homeseite
Ebene 2
Ebene 1
Heizgerät
Heizgerät
Taste 2
1x
Heizbetrieb
Heizbetrieb
Brenner Ein
Brenner Ein
25,2
°C
1,5 bar
Druck
1x Warmwasserladung
1x
1x
aktivieren
Einmalige
Warmwasserladung
aktiviert
Kesseltemperatur
20.01.2013
14:12
1,5 bar
Druck
20.01.2013
14:12
Schornsteinfegertaste
Nach Aktivierung der Schornsteinfeger-Funktion (Taste 3 in Ebene 1) läuft der Brenner für 15 Minuten, welches
im Display angezeigt wird (Ebene 2). Durch erneutes drücken (Taste 3 in der Ebene 2) kann eine erneute
Zeitverlängerung auf 15 Minuten eingestellt werden (Ebene 3).
−− Schornsteinfeger wird nur angezeigt, wenn BM-2 im Heizgerät montiert ist.
Ebene 1
Ebene 2
Heizgerät
Abgasmessung
Heizbetrieb
1x
Taste 3
Abgasmessung aktiv
Heizbetrieb Ein
25,2 °C
Abgasmessung
1,5 bar
Druck
Kesseltemperatur
14:12
4800628_201403
15 min
40.0 °C
Kesseltemperatur
20.01.2013
14:12
verbl. Zeit
100%
Modgrad
20.01.13
23
16. Regelungszubehör MGK
Grundregelung bereits im Lieferumfang des Gas-Brennwertkessels
enthalten
2-Draht eBus-Verbindung
Bedienmodul BM (inkl. Außenfühler)
witterungsgeführter Temperaturregler
• Zeitprogramme für Heizen und Warmwasser
• LC-Display mit Hintergrundbeleuchtung
• einfache Menüführung durch Klartextanzeige
• Bedienung durch Drehknopf mit Tastfunktion
• 4 Funktionstasten für häufig benutzte Funktionen
(Heizen, Warmwasser, Absenken, Info)
• Montage wahlweise in Regelung des Wärmeerzeugers oder in Wandsockel als
Fernbedienung
• optional für Mischermodul MM
• bei Mehrkreisanlagen nur ein Bedienmodul notwendig
• erweiterbar mit Mischermodul MM (max. bis zu 7 Mischerkreise)
Mischermodul MM
• Erweiterungsmodul zur Regelung eines Mischerkreises
• witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung
• einfache Konfiguration des Reglers durch
Auswahl von vordefinierten Anlagenvarianten
• Bedienmodul BM einclipsbar oder mit Wandsockel als
Fernbedienung erweiterbar
• Rast 5 Anschlusstechnik
• inkl. Vorlauftemperaturfühler
1
...
7
Solarmodul SM1
• Erweiterungsmodul zur Regelung eines Solarkreises
• in Verbindung mit Wolf-Heizgeräten höhere
Energieeinsparung durch intelligente Speichernachladung, d.h. Sperrung der Speichernachladung
bei genügend hohem Solarertrag
• Temperaturdifferenz-Regelung für einen Wärmeabnehmer
• Speichermaximaltemperaturbegrenzung
• Anzeige der Soll- und Istwerte im Bedienmodul BM
• integrierter Betriebsstundenzähler
• Anschlussmöglichkeit für Wärmemengenzähler
• Rast 5 Anschlusstechnik
• inkl. Kollektorfühler und Speicherfühler jeweils mit Tauchhülse
Solarmodul SM2
• Erweiterungsmodul zur Regelung einer Solaranlage
mit bis zu 2 Speichern und 2 Kollektorfeldern,
inkl. 1 Kollektorfühler, 1 Speicherfühler
jeweils mit Tauchhülse
• einfache Konfiguration des Reglers durch
Auswahl von vordefinierten Anlagenvarianten
• in Verbindung mit Wolf-Heizgeräten höhere
Energieeinsparung durch intelligente Speichernachladung, d.h. Sperrung der Speichernachladung
bei genügend hohem Solarertrag
• Wärmemengenerfassung
• Anzeige der Soll- und Istwerte im Bedienmodul BM
• eBus-Schnittstelle mit automatischem Energiemanagement
• Rast 5 Anschlusstechnik
24
4800628_201403
16. Regelungszubehör MGK
Kaskadenmodul KM
• Erweiterungsmodul zur Regelung von
Anlagen mit hydraulischer Weiche
oder Kaskadenansteuerung
• Einsetzbar für Gas-Heizwertregelungen
(4 Geräte)
• einfache Konfiguration des Reglers
durch Auswahl von vordefinierten
Anlagenvarianten
• Ansteuerung eines Mischerkreises
• Bedienmodul BM einclipsbar oder mit Wandsockel als
Fernbedienung erweiterbar
• 0-10V-Eingang für GLT-Anlagen, Störmeldeausgang 230V
• eBus-Schnittstelle mit automatischem Energiemanagement
• Rast 5 Anschlusstechnik
2-Draht eBus-Verbindung
Funkuhr (DCF77 Signal) mit Außentemperaturfühler
zur automatischen Uhrzeiteinstellung.
Funkuhr (DCF77 Signal)
zur automatischen Uhrzeiteinstellung.
Funkaußenfühler
(nur in Verbindung mit Empfänger
für Funkaußenfühler und
Fernbedienung Art.-Nr. 27 44 209)
Funkempfänger für Funkaußenfühler
und Funkfernbedienung
inkl. Funkuhr (DCF77 Signal)
Funkfernbedienung
(nur in Verbindung mit Empfänger für
Funkaußenfühler und Fernbedienung)
Pro Mischerkreis max. eine Funkfernbedienung möglich.
ISM 4 - LON-Schnittstellenmodul
für die Kommunikation zwischen der Regelung
und der Gebäudeleittechnik unter Verwendung
von LON-Standard-Netzwerkvariablen
ISM1 - RS232 Schnittstellenmodul (Fernwartungssystem)
zum direkten oder Fernzugriff über PC auf die Regelung
und Störmeldeweiterleitung als SMS.
bestehend aus: Schnittstellenmodul ISM1 und
Fernwartungssoftware „WRS-Soft“
ISM2 - USB/eBus Schnittstellenmodul
zum direkten Zugriff über PC auf die Regelung
und Störmeldeweiterleitung als SMS.
bestehend aus: Schnittstellenmodul ISM2 und
Software „WRS-Soft“
4800628_201403
25
17. Regelungszubehör MGK-2
oder
2-Draht eBus-Verbindung
Anzeigemodul AM
• Anzeigemodul für das Heizgerät
• Nur notwendig wenn BM-2 als Fernbedienung
genutzt wird oder in einer Kaskadenschaltung
• Bedienung durch Drehgeber mit Tastfunktion
• 4 Schnellstarttasten für häufig benutzte
Funktionen
• LC-Display mit Hintergrundbeleuchtung
26
Bedienmodul BM-2 (inkl. Außenfühler)
witterungsgeführte Vorlauftemperatur
• Zeitprogramme für Heizen, Warmwasser und
Zirkulation
• 3,5“ Farbdisplay
• einfache Menüführung durch Klartextanzeige
• Bedienung durch Drehgeber mit Tastfunktion
• 4 Funktionstasten für häufig benutzte Funktionen
• Montage wahlweise in Regelung des
Wärmeerzeugers oder in Wandsockel als
Fernbedienung
• bei Mehrkreisanlagen nur ein Bedienmodul
notwendig
• erweiterbar mit Mischermodul MM (max. bis zu 7
Mischerkreise)
Anzeigemodul AM oder Bedienmodul BM-2 zwingend erforderlich
Bedienmodul BM-2
(wenn BM-2 im Wärmeerzeuger
maximal 6 zusätzliche Fernbedienungen möglich)
witterungsgeführte Vorlauftemperatur
• Zeitprogramme für Heizen, Warmwasser und Zirkulation
• 3,5“ Farbdisplay
• einfache Menüführung durch Klartextanzeige
• Bedienung durch Drehgeber mit Tastfunktion
• 4 Funktionstasten für häufig benutzte Funktionen
• Montage wahlweise in Regelung des Wärmeerzeugers oder in Wandsockel als
Fernbedienung
• bei Mehrkreisanlagen nur ein Bedienmodul notwendig
• erweiterbar mit Mischermodul MM (max. bis zu 7 Mischerkreise)
4800628_201403
17. Regelungszubehör MGK-2
2-Draht eBus-Verbindung
Mischermodul MM
• Erweiterungsmodul zur Regelung eines Mischerkreises
• witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung
• einfache Konfiguration des Reglers durch
Auswahl von vordefinierten Anlagenvarianten
• Bedienmodul BM-2 mit Wandsockel als
Fernbedienung erweiterbar
• Rast 5 Anschlusstechnik
• inkl. Vorlauftemperaturfühler
1
...
7
Solarmodul SM1
• Erweiterungsmodul zur Regelung eines Solarkreises
• in Verbindung mit Wolf-Heizgeräten höhere
Energieeinsparung durch intelligente Speichernachladung, d.h. Sperrung der Speichernachladung
bei genügend hohem Solarertrag
• Temperaturdifferenz-Regelung für einen Wärmeabnehmer
• Speichermaximaltemperaturbegrenzung
• Anzeige der Soll- und Istwerte im Bedienmodul BM-2
• integrierter Betriebsstundenzähler
• Anschlussmöglichkeit für Wärmemengenzähler
• Rast 5 Anschlusstechnik
• inkl. Kollektorfühler und Speicherfühler jeweils mit Tauchhülse
Solarmodul SM2
• Erweiterungsmodul zur Regelung einer Solaranlage
mit bis zu 2 Speichern und 2 Kollektorfeldern,
inkl. 1 Kollektorfühler, 1 Speicherfühler
jeweils mit Tauchhülse
• einfache Konfiguration des Reglers durch
Auswahl von vordefinierten Anlagenvarianten
• in Verbindung mit Wolf-Heizgeräten höhere
Energieeinsparung durch intelligente Speichernachladung, d.h. Sperrung der Speichernachladung
bei genügend hohem Solarertrag
• Wärmemengenerfassung
• Anzeige der Soll- und Istwerte im Bedienmodul BM-2
• eBus-Schnittstelle mit automatischem Energiemanagement
• Rast 5 Anschlusstechnik
Kaskadenmodul KM
• Erweiterungsmodul zur Regelung von
Anlagen mit hydraulischer Weiche
oder Kaskadenansteuerung
• Einsetzbar für Gas-Heizwertregelungen
(4 Geräte)
• einfache Konfiguration des Reglers
durch Auswahl von vordefinierten
Anlagenvarianten
• Ansteuerung eines Mischerkreises
• Bedienmodul BM-2 mit Wandsockel als Fernbedienung erweiterbar
• 0-10V-Eingang für GLT-Anlagen, Störmeldeausgang 230V
• eBus-Schnittstelle mit automatischem Energiemanagement
• Rast 5 Anschlusstechnik
4800628_201403
27
17. Regelungszubehör MGK-2
Funkuhr (DCF77 Signal) mit Außentemperaturfühler
zur automatischen Uhrzeiteinstellung.
2-Draht eBus-Verbindung
Funkuhr (DCF77 Signal)
zur automatischen Uhrzeiteinstellung.
Funkaußenfühler
(nur in Verbindung mit Empfänger
für Funkaußenfühler und
Fernbedienung Art.-Nr. 27 44 209)
Funkempfänger für Funkaußenfühler
und Funkfernbedienung
inkl. Funkuhr (DCF77 Signal)
Funkfernbedienung
(nur in Verbindung mit Empfänger für
Funkaußenfühler und Fernbedienung)
Pro Mischerkreis max. eine Funkfernbedienung möglich.
ISM7i
LAN / WLAN-Schnittstelle für den Zugriff über Internet oder ein lokales Netzwerk
auf die Regelung. Bedienung über iPhone-App, Wolf-Portal oder PC-Software.
Bestehend aus Schnittstellenmodul ISM7i und PC-Software,
zum Einbau in die Geräteregelung.
28
4800628_201403
18. Elektroanschluss MGK
Allgemeine Hinweise Elektroanschluss
Die Installation darf nur durch eine
zugelassene Elektro-Installationsfirma
erfolgen. Die VDE-Vorschriften und die
örtlichen Vorschriften des EnergieVersorgungsunternehmens sind zu
beachten.
Bei Aufstellung in Österreich: Die
Vorschriften und Bestimmungen des
ÖVE sowie des örtlichen EVU sind zu
beachten.
In die Netzzuleitung ist dem Kessel
ein allpoliger Schalter mit mindestens
3 mm Kontaktabstand vorzuschalten. Ebenso ist bauseits lt. ÖVE eine
Klemmdose zu setzen.
Fühlerleitungen dürfen nicht zusammen mit 230V-Leitungen verlegt
werden.
An den Einspeiseklemmen des Kessels liegt auch bei ausgeschaltetem
Betriebsschalter elektr. Spannung an.
Regelung
Anschlusskasten
24V
230V
Bild: Regelung MGK-170/210/250/300
Elektroanschlusskasten
Die Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen sind
fertig verdrahtet und geprüft.
Es muss lediglich noch der Netzanschluss und das
externe Zubehör angeschlossen werden.
Netzanschluss
Der Anschluss an das Stromnetz hat durch Festanschluss zu erfolgen.
Der Netzanschluss muss über eine allpolige Trennvorrichtung (Heizungsnotschalter) mit mindestens 3 mm
Kontaktabstand angeschlossen werden.
Anschlusskabel flexibel, 3x1,0mm² oder starr, max.
3 x 1,5 mm².
Netzanschluss
230VAC/50Hz
programmierbarer Ausgang
230VAC/50Hz
Netzanschluss
Heizkreispumpe
230VAC/50Hz/max. 400VA
programmierbarer Eingang
potentialfrei
Außenfühler
Datenbus (Regler, Funkuhr,
AF mit Funkuhr, Empfänger,
Funkaußenfühler)
Bild: Elektroanschlusskasten
Anschluss Heizkreispumpe (230VAC; max. 400VA)
Kabelverschraubung in Anschlusskasten
einschrauben. Kabelverschraubung durch
Kabelverschraubung führen und befestigen.
Die Heizkreispumpe 230VAC, an den Klemmen L1 und
N und
anschließen.
Bild: Anschluss Heizkreispumpe
4800628_201403
29
18. Elektroanschluss MGK
Anschluss Ausgang A1 (230VAC;200VA)
Kabelverschraubung in Anschlusskasten einschrauben. Anschlusskabel durch Kabelverschraubung führen
und befestigen. Anschlusskabel an den Klemmen L1,
N und
anschließen.
Die Parametrierung von Ausgang A1 ist in der Tabelle
beschrieben.
Bild: Anschluss Ausgang A1
Die Funktionen des Ausgangs A1 können mit eBus-fähigem Wolf-Regelungszubehör abgelesen und eingestellt
werden. Der Ausgang A1 kann mit folgenden Funktionen belegt werden:
Code
Bedeutung
0
ohne Funtion
Ausgang A1 wird nicht angesteuert
1
Zirkulationspumpe 100%
Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch Regelungszubehör (BM) angesteuert. Ohne Zubehörregler wird
der Ausgang A1 ständig angesteuert.
2
Zirkulationspumpe 50%
Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch Regelungszubehör (BM) taktend angesteuert. 5 Minuten ein und
5 Minuten aus. Ohne Zubehörregler taktet der Ausgang A1 ständig im 5 Minutentakt.
3
Zirkulationspumpe 20%
Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch Regelungszubehör (BM) taktend angesteuert. 2 Minuten ein und
8 Minuten aus. Ohne Zubehörregler taktet der Ausgang A1 ständig.
4
Alarmausgang
Ausgang A1 wird nach einer Störung und Ablauf von 4 Minuten angesteuert.
5
Flammenmelder
Ausgang A1wird nach Erkennen einer Flamme angesteuert.
6
3-Wegeventil
Ausgang A1 wird während einer Speicherladung angesteuert.
7
Zuluftklappe
Vor jedem Brennerstart wird zuerst Ausgang A1 angesteuert. Eine Brennerfreigabe erfolgt jedoch erst wenn
Eingang E1 geschlossen wird.
Wichtig: Eingang E1 muss in jedem Fall auch als „ Zuluftklappe“ parametriert werden!
Die Rückmeldung auf Eingang E1 muss mit einen potentialfreien Kontakt erfolgen. Andernfalls muss bauseits
ein Relais zur Potentialtrennung eingesetzt werden.
30
8
Fremdbelüftung
Ausgang A1 wird invertiert zum Gaskombiventil angesteuert.
Die Abschaltung einer Fremdentlüftung (z.B. Dunstabzug) während des Brennerbetriebs ist nur bei
raumluftabhängigem Betrieb des Wärmeerzeugers notwendig.
9
Externes Gasventil
Ausgang A1 wird parallel zum Gaskombiventil angesteuert.
4800628_201403
18. Elektroanschluss MGK
Anschluss Eingang E1 (24V), potenialfrei
Anschlusskabel für Eingang 1 an den Klemmen E1 gemäß Schaltplan anschließen, vorher Brücke zwischen
a und b an den entsprechenden Klemmen entfernen.
potentialfreier
Anschluss
Bild: Anschluss Raumthermostat
Die Funktionen des Eingangs E1 können mit eBus-fähigem Wolf-Regelungszubehör abgelesen und eingestellt
werden. Der Eingang E1 kann mit folgenden Funktionen belegt werden:
Code
Bedeutung
0
ohne Funktion
Der Eingang E1 wird von der Regelung nicht berücksichtigt
1
Raumthermostat
Bei geöffnetem Eingang E1 wird der Heizbetrieb gesperrt (Sommerbetrieb), auch unabhängig von einem digitalen Wolf-Regelungszubehör
2
Maximalthermostat / Anlagendruckwächter
Geschlossener Kontakt ist Voraussetzung für Brennerfreigabe im Heiz- und Warmwasserbetrieb
Beim Öffnen des Kontaktes schaltet das Gerät den Brenner ab und der Pumpennachlauf beginnt.
3
nicht belegt
4
Strömungswächter
Anschlussmöglichkeit für einen zusätzlichen Wasserströmungswächter.
Nach Ansteuerung der Pumpe muss innerhalb von 12 Sekunden der Eingang E1 geschlossen werden.
Ist dies nicht der Fall, schaltet der Brenner ab und Störung 41 wird angezeigt.
5
Überwachung Zuluftklappe (Werkseinstellung E1)
Siehe Parametrierung Ausgang A1, Nr. 7. Zuluftklappe
8
Brennersperrung (BOB)
Betrieb ohne Brenner
Geschlossener Kontakt, Brenner gesperrt
Heizkreispumpe und Speicherladepumpe laufen im normalen Betrieb
Bei Schornsteinfeger-Betrieb und Frostschutz ist der Brenner freigegeben
Geöffneter Kontakt gibt den Brenner wieder frei
Anschluss digitales Wolf-Regelungszubehör (z.B.
BM, MM, KM, SM1, SM2,)
Es dürfen nur Regler aus dem Wolf-Zubehörprogramm
angeschlossen werden. Ein Anschlussplan liegt dem
jeweiligen Zubehörteil bei.
Als Verbindungsleitung zwischen dem Regelungszubehör und dem Brennwertkessel ist eine zweiadrige
Leitung (Querschnitt > 0,5mm²) zu verwenden.
Bild: Anschluss Wolf-Regelungszubehör digital
(eBus-Schnittstelle)
Anschluss Außenfühler
Der Außenfühler kann wahlweise an der Klemmleiste
des Brennwertkessels am Anschluss AF, bzw. an der
Klemmleiste des Regelungszubehörs angeschlossen
werden.
Bild: Anschluss Außenfühler
4800628_201403
31
19. Regelungsparameter GB/HG MGK
Achtung
Achtung
Änderungen dürfen nur von einem anerkannten Fachwerksbetrieb oder dem WolfKundendienst durchgeführt werden.
Bei unsachgemäßer Bedienung kann dies
zu Funktionsstörungen führen.
Bei der Einstellung von Parameter GB 05
(Frostschutz Außentemperatur) ist zu beachten, dass bei Temperaturen unter 0°C
ein Frostschutz nicht mehr gewährleistet
ist. Dadurch kann die Heizungsanlage beschädigt werden.
Um eine Schädigung der gesamten Heizungsanlage zu vermeiden, ist bei Außentemperaturen (unter - 12°C) die Nachtabsenkung aufzuheben. Bei Nichteinhaltung
kann vermehrte Eisbildung an der Abgasmündung auftreten, wodurch Personen
verletzt bzw. Gegenstände beschädigt
werden können.
Entnehmen Sie die Leistungsdaten des
Kessels dem Typenschild.
Eine Änderung bzw. das Anzeigen der Regelungsparameter ist über das eBus-fähige Regelungszubehör möglich.
Die Vorgehensweise ist der Bedienungsanleitung des jeweiligen Zubehörteils zu entnehmen.
Einstellungen Spalte 1 gültig für Regelungszubehör ART und AWT
Einstellungen Spalte 2 gültig für Wolf-Regelungssystem mit Bedienmodul BM
1
2
GB01
HG01
Einheit
Werkseinst.
min
max
Schaltdifferenz Brenner
K
8
5
30
HG02
untere Gebläsedrehzahl
minimale Gebläsedrehzahl in %
%
20
20
100
HG03
obere Gebläsedrehzahl WW
maximale Gebläsedrehzahl Warmwasser in %
%
100
20
100
GB04
HG04
obere Gebläsedrehzahl HZ
maximale Gebläsedrehzahl Heizung in %
%
100
20
100
GB05
A09
Frostschutz Außentemperatur
bei angeschlossenen Außenfühler und Unterschreitung
Pumpe ein
°C
2
-10
10
GB06
HG06
Pumpenbetriebsart
0 → Pumpe Ein im Winterbetrieb
1 → Pumpe Ein bei Brennerbetrieb
0
0
1
GB07
HG07
Nachlaufzeit Kesselkreispumpen
Nachlaufzeit der Heizkreispumpe im Heizbetrieb in
Minuten
min
1
0
30
°C
85
40
90
min
7
1
30
0
0
5
10
10
60
0
0
1
GB08
GB09
32
Parameter
HG08 oder Maximalbegrenzung Kesselkreis TV-max
HG22
gültig für Heizbetrieb
HG09
Brennertaktsperre
gültig für Heizbetrieb
HG10
eBus-Adresse
Busadresse des Wärmeerzeugers (nur Anzeige)
HG11
Parameter darf nicht verändert werden
HG12
Gasart
nicht unterstützt
°C
GB13
HG13
Parametrierbarer Eingang E1
Der Eingang E1 kann mit verschiedenen Funktionen
belegt werden. Siehe Kapitel „Anschluss Eingang E1“
5
Zuluftklappe
0
5
GB14
HG14
Parametrierbarer Ausgang A1
Ausgang A1 (230VAC)
Die Werkseinstellung darf nicht verändert werden!
Eine Speicherladung ist sonst nicht möglich.
7
Zuluftklappe
0
9
GB15
HG15
Speicherhysterese
Schaltdifferenz bei Speichernachladung
5
1
30
HG21
Kesselminimaltemperatur TK-min
20
20
90
°C
4800628_201403
20. Elektroanschluss MGK-2
Anschlüsse im Regelungskasten
Netzzuführung 230V bzw. 400V
Kabelzuführung 0 - 10V
eBus
T_WW (5kNTC Speicherfühler)
T_Außen (5kNTC Außenfühler)
E2 (5kNTC Sammelfühler = Weiche; alternativ 0-10V
Ansteuerung z.B. 8V = 80% Heizleistung)
E1 (Parametrierbarer Eingang z.B. Abgasklappe oder
Raumthermostat)
A1* (Parametrierbarer Ausgang)
LP* (Speicherladepumpe)
ZHP (interne Verdrahtung Heizkreispumpe)
Z1* (230V Ausgang wenn Betriebsschalter ein)
Netz (interne Verdrahtung)
K2
PE
N
L3
L2
L1
PE
N
L3
L2
L1
Netzanschluss 230V / 400V AC 50Hz
230V/
220V/
400V
400V
K1
* je Ausgang max. 1,5A (345VA), in Summe aller Ausgänge
nicht mehr als 600VA
Anschluss ZHP Zubringer-/ Heizkreispumpe
230V / 400V AC 50Hz max.4A
X1
F1
5
4
3
2
1
X2
4800628_201403
UPM PWM
GND
UPM 0-10V
Externer Sicherheitskreis (Brücke)
Anschluss drehzahlgeregelte Pumpe (0 - 10V DC / PWM)
33
20. Elektroanschluss MGK-2
230V/
220V/
400V
400V
PE
N
L3
L2
L1
PE
N
L3
L2
L1
K2
Die Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen sind
fertig verdrahtet und geprüft.
Es muss lediglich noch der Netzanschluss, die Heizkreispumpe und das externe Zubehör angeschlossen
werden.
Der Anschluss an das Stromnetz hat durch Festanschluss zu erfolgen.
Der Netzanschluss muss über eine allpolige Trennvorrichtung (Heizungsnotschalter) mit minderstens 3mm
Kontaktabstand angeschlossen werden.
K1
Geräteanschluss (Netz / Pumpe):
X1
Bild: Anschluss Netz / Pumpe
Anschluss Eingang E2
Anschlusskabel durch Kabelverschraubung führen
und befestigen. Anschlusskabel für Eingang 2 an den
Klemmen E2 gemäß Schaltplan anschließen.
Funktionen des Eingangs E2
(siehe Anlagenkonfigurationen)
Achtung
Am Eingang E2 darf nur eine externe
Spannung von max. 10V angelegt werden, ansonsten wird die Regelungsplatine zerstört.(1(a) = 10V, 2(b) = GND
F1
5
4
3
2
1
Bild: Anschluss Eingang E2
Anschluss Außenfühler
Der Außenfühler kann nur bei Montage eines Bedienmodul BM-2 wahlweise an der Klemmleiste des Brennwertkessels am Anschluss AF, bzw. an der Klemmleiste
des Regelungszubehörs angeschlossen werden.
Achtung
Bei der Installation des Gerätes an Orten
mit Gefahr von erhöhter elektromagnetischer Einkopplung wird empfohlen, die
Fühler- und eBus-Leitungen mit Schirmung auszuführen. Der Leitungsschirm
sollte dabei in der Regelung einseitig auf
PE-Potential geklemmt werden.
Bild: Anschluss Außenfühler
Anschluss digitales Wolf-Regelungszubehör
(z.B. BM-2, MM, KM, SM1, SM2,)
Es dürfen nur Regler aus dem Wolf-Zubehörprogramm
angeschlossen werden. Ein Anschlussplan liegt dem
jeweiligen Zubehörteil bei.
Als Verbindungsleitung zwischen dem Regelungszubehör und dem Brennwertkessel ist eine zweiadrige
Leitung (Querschnitt > 0,5mm²) zu verwenden.
Achtung
34
Bei der Installation des Gerätes an Orten
mit Gefahr von erhöhter elektromagnetischer Einkopplung wird empfohlen, die
Fühler- und eBus-Leitungen mit Schirmung auszuführen. Der Leitungsschirm
sollte dabei in der Regelung einseitig auf
PE-Potential geklemmt werden.
Bild: Anschluss Wolf-Regelungszubehör digital (eBus-Schnittstelle)
4800628_201403
20. Elektroanschluss MGK-2
Anschluss Ausgang A1 (230V AC; max.1,5A) *
Anschlusskabel durch Kabelverschraubung führen und
befestigen.
Anschlusskabel an den Klemmen L1, N und anschließen.
Die Parametrierung von Ausgang A1 ist in der Tabelle
beschrieben.
* je Ausgang max. 1,5A (345VA), in Summe aller Ausgänge
nicht mehr als 600VA
Parameter HG14
Funktion Ausgang A1
Bild: Anschluss Ausgang A1
Die Funktionen des Ausgangs A1 können mit dem Anzeigemodul AM oder
Bedienmodul BM-2 unter Parameter HG 14 nur direkt am Kessel abgelesen
und eingestellt werden.
Anzeige
Bennennung:
keine
keine (Werkseinstellung)
Der Ausgang A1 wird von der Regelung nicht berücksichtig
Zirk 100
Zirkulationspumpe 100%
Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch das Zeitprogramm im Regelungszubehör angesteuert.
Ohne Zubehörregler wird der Ausgang A1 ständig angesteuert.
Zirk 50
Zirkulationspumpe 50%
Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch das Zeitprogramm im Regelungszubehör taktend angesteuert.
5 Minuten ein, 5 Minuten aus. Ohne Zubehörregler wird der Ausgang A1 ständig taktend angesteuert.
Zirk 20
Zirkulationspumpe 20%
Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch das Zeitprogramm im Regelungszubehör taktend angesteuert.
2 Minuten ein, 8 Minuten aus. Ohne Zubehörregler wird der Ausgang A1 ständig taktend angesteuert.
Alarm
Alarmausgang
Ausgang A1 wird nach einer Störung und Ablauf von 4 Minuten angesteuert
Flamme
Flammenmelder
Ausgang A1 wird nach Erkennen einer Flamme angesteuert
Zirkomat
Zirkomat (Zirkulationstaster)
Ausgang A1wird für 5 Minuten angesteuert, wenn Eingang E1 schließt.
Bei Konfiguration des Ausgang A1 Zirkomat wird automatisch Eingang E1 auf „Zirkulationstester“ gestellt und ist
für weitere Einstellungen gesperrt. Nach Abschalten des Eingang E1 und nach Ablauf von 30 Minuten wird die
Zirkomatfunktion für den nächsten Betrieb wieder freigegeben
Abgasklappe
Abgas-/Zuluftklappe
Vor jedem Brennerstart wird zuerst der Ausgang A1 angesteuert. Eine Brennerfreigabe erfolgt jedoch erst, wenn
der Eingang E1 geschlossen wird. Geschlossener Kontakt E1 ist Voraussetzung für Brennerfreigabe im Heiz-,
Warmwasser- und Schornsteinfeger-Betrieb.
Wird Ausgang A1 angesteuert und schließt Eingang E1 nicht innerhalb von 2 Minuten, wird ein Fehler (FC 8) erzeugt.
Wird Ausgang A1 abgeschaltet und öffnet Eingang E1 nicht innerhalb von 2 Minuten, wird ein Fehler (FC 8) erzeugt.
Ist Ausgang A1 als Abgasklappe konfiguriert, wird automatisch Eingang E1 als Abgasklappe parametriert und zur
Einstellung gesperrt.
Fremdbel
Fremdbelüftung
Ausgang A1 wird invertiert zum Gaskombiventil angesteuert. Die Abschaltung einer Fremdbelüftung (z.B. Dunstabzug) während des Brennerbetriebs ist nur bei raumluftabhängigem Betrieb des Wärmeerzeugers notwendig.
Brennst.
Vent
Externes Brennstoff-Ventil
Ansteuerung eines zusätzlichen Brennstoff-Ventils während des Brennerbetriebes.
Ausgang 1 schaltet ab Vorspülen des Gerätes bis zur Brennerabschaltung zu.
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35
20. Elektroanschluss MGK-2
Anschluss Eingang E1
Anschlusskabel durch Kabelverschraubung führen
und befestigen. Anschlusskabel für Eingang 1 an den
Klemmen E1 gemäß Schaltplan anschließen, vorher
Brücke zwischen 1 und 2 an den entsprechenden
Klemmen entfernen.
Achtung
Am Eingang E1 darf keine externe
Spannung angelegt werden, da dieses
zur Zerstörung der Regelungsplatine
führt.
Parameter HG13
Funktion Eingang E1
Bild: Anschluss Eingang E1
Die Funktionen des Eingangs E1 können mit dem Anzeigemodul AM oder
Bedienmodul BM-2 unter Parameter HG 13 nur direkt am Kessel abgelesen
und eingestellt werden.
Bennennung:
keine
keine Funktion (Werkseinstellung)
Der Eingang E1 wird von der Regelung nicht berücksichtigt
RT
Raumthermostat
Bei geöffnetem Eingang E1 wird der Heizbetrieb gesperrt (Sommerbetrieb), auch unabhängig von einem digitalen
Wolf-Regelungszubehör
WW
Sperrung/Freigabe Warmwasser
Bei geöffnetem Eingang E1 ist die Warmwasserbereitung gesperrt, auch unabhängig von einem digitalen WolfRegelungszubehör
RT/WW
Sperrung/Freigabe Heizung und Warmwasser
Bei geöffnetem Eingang E1 ist der Heizbetrieb und die Warmwasserbereitung gesperrt, auch unabhängig von
einem digitalen Wolf-Regelungszubehör
Zirkomat (Zirkulationstaster)
Bei Konfiguration des Eingang E1 als Zirkulationstaster wird automatisch Ausgang A1 auf “Zirkulationspumpe“ gestellt
und ist für weitere Einstellungen gesperrt. Bei geschlossenem Eingang E1, wird für 5 Minuten der Ausgang A1
eingeschaltet. Nach Abschalten des Eingang E1 und nach Ablauf von 30 Minuten wird die Zirkomatfunktion für den
nächsten Betrieb wieder freigegeben
Betrieb ohne Brenner (Brennersperrung)
Bei geschlossenem Kontakt E1 ist der Brenner gesperrt.
Heizkreispumpe und Speicherladepumpe laufen im normalen Betrieb weiter.
Bei Schornsteinfeger-Betrieb und Frostschutz ist der Brenner freigegeben
Geöffneter Kontakt E1 gibt den Brenner wieder frei
Abgas-/Zuluftklappe
Funktionsüberwachung der Abgas-/Zuluftklappe mit potentialfreiem Kontakt
Geschlossener Kontakt ist Voraussetzung für Brennerfreigabe im
Heiz-, Warmwasser- und Schornsteinfeger-Betrieb
Ist Eingang E1 als Abgasklappe konfiguriert, wird automatisch Ausgang A1 als Abgasklappe parametriert und zur
Einstellung gesperrt.
Zirk
BOB
K2
Abgasklappe
K1
Anzeige
PE
N
L3
L2
L1
PE
N
L3
L2
L1
Sicherungswechsel (Boostersicherung)
- Vor dem Wechseln einer Sicherung muss der
Gas - Brennwertkessel vom Netz getrennt werden.
Durch den Ein/Aus-Schalter am Gerät erfolgt keine
Netztrennung!
- Gefahr durch elektrische Spannung, an elektrischen Bauteilen. Greifen Sie niemals an elektrische Bauteile und Kontakte, wenn der Gas-Brennwertkessel nicht vom Netz getrennt ist. Es besteht
Lebensgefahr!
5
4
3
2
1
F1
Sicherung F1 3,15A
Bild: Sicherung
36
4800628_201403
21. Regelungsparameter HG MGK-2
Achtung
Änderungen dürfen nur von einem anerkannten Fachwerksbetrieb oder dem Wolf-Kundendienst
durchgeführt werden. Bei unsachgemäßer Bedienung kann dies zu Funktionsstörungen führen.
Achtung
Mit dem Anzeigemodul AM oder Bedienmodul BM-2 kann im Fachmannmenü die Werkseinstellung
der HG Parameter wieder hergestellt werden.
Um eine Schädigung der gesamten Heizungsanlage zu vermeiden, ist bei Außentemperaturen (unter
-12°C) die Nachtabsenkung aufzuheben. Bei Nichteinhaltung kann vermehrte Eisbildung an der Abgasmündung auftreten, wodurch Personen verletzt bzw. Gegenstände beschädigt werden können.
Eine Änderung bzw. das Anzeigen der Regelungsparameter ist nur über das Anzeigemodul AM oder Bedienmodul
BM-2 möglich. Die Vorgehensweise ist der Bedienungsanleitung des jeweiligen Zubehörteils zu entnehmen.
Einheit
Werkseinstellung
Min:
Max:
HG01
Nr.:
Hysterese Brenner
Bennennung:
°C
15
7
30
HG02*
untere Brennerleistung Wärmeerzeuger
minimale Brennerleistung
%
19
19
100
HG03
obere Brennerleistung Warmwasser
maximale Brennerleistung Warmwasser in %
%
100
19
100
HG04
obere Brennerleistung Heizung
maximale Brennerleistung Heizung in %“
%
100
19
100
HG07
Nachlaufzeit Heizkreispumpen
Nachlaufzeit der Heizkreispumpe im Heizbetrieb
Min
1
0
30
HG08
Kesselmaximaltemperatur HZ (gültig für Heizbetrieb) TV-max
°C
85
40
90
HG09
Brennertaktsperre gültig für Heizbetrieb
Min
10
1
30
HG10
eBus-Adresse des Wärmeerzeugers
-
1
1
5
HG12
keine Funktion
-
-
-
-
HG13
Funktion Eingang E1
Der Eingang E1 kann mit verschiedenen Funktionen belegt
werden.
-
keine
div.
div.
HG14
Funktion Ausgang A1 (230VAC)
Der Ausgang A1 kann mit verschiedenen Funktionen belegt
werden.
-
keine
div.
div.
HG15
Speicherhysterese Schaltdifferenz bei Speichernachladung
°C
5
1
30
HG16
Pumpenleistung HK minimal
%
25
15
100
HG17
Pumpenleistung HK maximal
%
100
15
100
HG19
Nachlaufzeit SLP (Speicherladepumpe)
Min
3
1
10
HG20
max. Speicherladezeit
Min
120
30/Aus
180
HG21
Kesselminimaltemperatur TK-min
°C
20
20
90
HG22
Kesselmaximaltempeatur TK-max
°C
90
50
90
HG25
Kesselübertemperatur bei Speicherladung
°C
10
1
30
HG33
Laufzeit Brennerhysterese
Min
10
1
30
HG34
eBus Einspeisung
-
Auto
Aus
Ein
HG37
Typ Pumpenregelung (Festwert / Linear / Spreizung)
-
Spreizung
div.
div.
HG38
Soll-Spreizung Pumpenregelung (Spreizung)
°C
20
0
40
HG39
Zeit Softstart
Min
3
0
10
HG40
Anlagenkonfiguration (siehe Kapitel „Parameterbeschreibung“)
-
1
div.
div.
HG41
Drehzahl ZHP WW
%
100
15
100
HG42
Hysterese Sammler
°C
5
0
20
HG43
keine Funktion
-
-
-
-
HG44
keine Funktion
-
-
-
-
HG45
keine Funktion
HG46
Kesselübertemperatur Sammler
-
-
-
-
°C
6
0
20
* HG02 regelt die Gebläsedrehzahl 19% - Gebläsedrehzahl entspricht 17% Brennerleistung.
4800628_201403
37
22. Aufstellung, Abstandsmaße MGK
Allgemeine Aufstellungshinweise
• Für die Aufstellung des Heizkessels ist ein ebener
und tragfähiger Untergrund erforderlich.
Maß B
MGK-130
Maß B
MGK-170/210/250/300 1355 mm
995 mm
• Der Heizkessel muss waagerecht stehen (mit Füßen
ausrichten).
Achtung
Der Heizkessel darf nur in einem frostgeschützten Raum aufgestellt werden.
Sollte in Stillstandszeiten Frostgefahr bestehen, so müssen Heizkessel und Heizung
entleert werden, um Wasserrohrbrüche infolge
von Einfrieren zu vermeiden.
Achtung
Der Heizkessel darf nicht in Räumen mit
aggressiven Dämpfen, starkem Staubanfall
oder hoher Luftfeuchtigkeit aufgestellt werden
(Werkstätten, Waschräume, Hobbyräume
usw.). Ein einwandfreier Betrieb des Brenners
ist dann nicht mehr gewährleistet.
Die Verbrennungsluft, die dem Heizkessel
zugeführt wird und der Aufstellraum, müssen
frei von Halogenkohlenwasserstoffen (z.B.
enthalten in Sprühdosen, Lösungs- und Reinigungsmitteln, Farben und Klebern) sein. Diese
können im ungünstigsten Fall zu beschleunigter
Lochfraßkorrosion des Heizkessels und auch
in der Abgasanlage führen.
Kessel im Heizraum
2 - 4 Kessel im Heizraum, nebeneinander
Entzündliche Materialien oder Flüssigkeiten
dürfen nicht in der Nähe des Heizkessels
gelagert oder verwendet werden.
Die Frischluftzuführung muss gewährleistet
sein und den örtlichen Vorschriften, bzw. den
Gasinstallationsvorschriften entsprechen.
Bei nicht ausreichender Frischluftzufuhr kann
es zu lebensgefährlichen Abgasaustritten
(Vergiftung/Erstickung) kommen.
Vor der Inbetriebnahme ist bei der zuständigen
Behörde zu klären, ob eine Neutralisation für
das Kondenswasser erforderlich ist.
2 Kessel im Heizraum
Mindestwandabstände
Der Heizkessel kann mit der Rückseite und mit der linken
Seite direkt an eine Wand gestellt werden.
Zur rechten Seite muss ein Abstand von mindestens 500mm eingehalten werden, um den Aus- bzw. Einbau
des Brenners zur Wartung zu gewährleisten.
Für die Reinigung und Wartung muss auch vor dem
Heizkessel ausreichend Platz vorhanden sein.
38
2 Kessel im Heizraum, Rückseite aneinander
4800628_201403
23. Aufstellung, Abstandsmaße MGK-2
Aufstellung MGK-2
Es gelten die gleichen allgemeinen Aufstellungshinweise wie bei der
Baureihe MGK
Eine Neutralisation für das Kondenswasser ist bei MGK-2 jedoch
grundsätzlich erforderlich.
Für den MGK-2 wird ein Neutralisator mit Boosterfunktion als Systemzubehör angeboten.
Diese Boosterfunktion bewirkt eine gleichmäßige und effektive Durchströmung des Granulats durch den zusätzlichen Lufteintrag.
Das komplette System ist zum platzsparenden Einbau in den GasBrennwertkessel konzipiert.
Mindestabstände:
Bei der Aufstellung des Kessel im Heizraum, sind verschiedene Mindestabstände zu beachten!
Bild: Kessel im Heizraum
Allgemeine Hinweise zur Aufstellung siehe auch Installation Einzelanlage.
Bei der Aufstellung im Heizraum, sind verschiedene Mindestabstände zu
beachten.
Bild: 2 - 4 Kessel im Heizraum, nebeneinander
4800628_201403
39
24. Planungsdaten MGK
MG
K21
0
70
K-1
MG
Heizwasserseitiger Widerstand [mbar]
MG
K-1
30
MG
K
-25
0
MG
K-3
00
Heizwasserwiderstand MGK
Durchfluss [m³/h]
Max. Spreizung
Im MGK ist eine Gussglieder-Schutzfunktion integriert. Diese verhindert
Spannungen im Material, indem die maximale Temperaturdifferenz zwischen
Vor- und Rücklauf begrenzt wird. Ab 28 K wird die Leistung gedrosselt. Werden dennoch 38 K erreicht, schaltet der Brenner ohne Störmeldung kurzzeitig
aus. Dieses Verhalten muss bei der Auswahl der Komponenten (z.B. Pumpen,
Wärmetauscher, Speicher) berücksichtigt werden.
Max. Volumenstrom
Zu hohe Strömungsgeschwindigkeiten können zu Abtragungen führen.
Maximaler Durchfluss (Volumenstrom) bei Qmax.:
40
MGK-130
MGK-170
MGK-210
MGK-250
MGK-300
9,4 m³/h
13,6 m³/h
16,4 m³/h
19,1 m³/h
21,9 m³/h
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25. Planungsdaten MGK-2
Heizwasserwiderstand [mbar]
G
K263
M
247
0
M
G
K255
M
GK
-
MG
K-
2-3
90
0
0
Heizwasserwiderstand MGK-2:
Durchfluss [m³/h]
Max. Spreizung
Im MGK-2 ist eine Gussglieder-Schutzfunktion integriert. Diese verhindert
Spannungen im Material, indem die maximale Temperaturdifferenz zwischen
Vor- und Rücklauf begrenzt wird. Ab 28 K wird die Leistung gedrosselt. Werden dennoch 40 K erreicht, schaltet der Brenner ohne Störmeldung kurzzeitig aus. Dieses Verhalten muss bei der Auswahl der Komponenten (z.B.
Pumpen, Wärmetauscher, Speicher) berücksichtigt werden.
Max. Volumenstrom
Zu hohe Strömungsgeschwindigkeiten können zu Abtragungen führen.
Maximaler Durchfluss (Volumenstrom) bei Qmax.:
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MGK-2-390: MGK-2-470: MGK-2-550: MGK-2-630: 28,5m³/h
34,4m³/h
39,8m³/h
45,5m³/h
41
26. Pumpenauslegung MGK
Pumpenauslegung
MGK 130/170/210/250/300
42
Die folgenden Pumpen der Firmen Wilo und Grundfos sind Empfehlungen für
die Montage von einem MGK mir einer hydraulischen Weiche.
Für die Installation ohne hydraulische Weiche sind die Pumpen systemabhängig
auszuwählen.
MGK
Wilo
Grundfos
130
Stratos 25/1-8
verschraubt 1½“
Magna 25-80
verschraubt 1½“
170
Stratos 30/1-10
verschraubt 2“
Magna 32-80
verschraubt 2“
210
Stratos 30/1-12
verschraubt 2“
Magna 32-100
verschraubt 2“
250
Stratos 32/1-12
verflanscht
Magna 32-120 F
verflanscht
300
Stratos 32/1-12
verflanscht
Magna 32-120 F
verflanscht
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27. Pumpenauslegung MGK-2
Pumpenauslegung
MGK-2 390/470/550/630
Der MGK-2 wird ohne Umwälzpumpe geliefert. Die Förderleistung der
bauseits einzusetzenden Pumpe ist abhängig vom Anlagen- und Kesselwiderstand zu bestimmen. Die Stromversorgung und Drehzahlregelung erfolgt
über den MGK-2 (siehe Elektroanschluss).
Die Primär- und Sekundärkreispumpen sollten generell den gleichen Druchfluss / Spreizung liefern. Die unten dargestellten Pumpen sind auf eine
Spreizung von 20K ausgelegt. Ist die sekundärseitige Spreizung geringer, so
muss primärseitig eine größere Pumpe ausgewählt werden. Hierbei sind die
maximalen Durchflüsse in Kapitel "Planungsdaten MGK-2" zu beachten.
Die folgenden Pumpen sind Empfehlungen für die Montage eines MGK‑2
mit hydraulischer Weiche.
Wilo
Nenndurchfluss
Druckverlust WT
bei 20 K
bei 20K
Spreizung
Spreizung [mbar]
3
[m /h]
MGK-2
390
MGK-2
470
MGK-2
550
MGK-2
630
Wilo Typ
Förderhöhe Restförder- Leistung Strom
[mbar]
höhe [mbar]
[W]
[A]
17,2
120
Stratos 50/1-2
770
650
590
2,6
20,2
113
Stratos 50/1-12
680
567
590
2,6
23,7
126
Stratos 65/1-12
730
604
800
3,5
26,7
118
Stratos 65/1-12
655
537
800
3,5
Anschluss
1~230V
DN 50 verflanscht
1~230V
DN 50 verflanscht
1~230V
DN 65 verflanscht
1~230V
DN 65 verflanscht
Grundfos
Nenndurchfluss
Druckverlust WT
bei 20 K
bei 20K
Spreizung
Spreizung [mbar]
3
[m /h]
MGK-2
390
MGK-2
470
MGK-2
550
MGK-2
630
17,2
120
20,2
113
23,7
126
26,7
118
Grundfos
Typ
Magna3
50-120F
Magna3
50-120F
Magna3
50-150F
Magna3
50-180F
Förderhöhe Restförder- Leistung Strom
[mbar]
höhe [mbar]
[W]
[A]
730
610
540
2,4
640
527
540
2,4
650
524
630
2,8
680
562
760
3,4
Anschluss
1~230V
DN 50 verflanscht
1~230V
DN 50 verflanscht
1~230V
DN 50 verflanscht
1~230V
DN 50 verflanscht
•
Die Maximale Stromaufnahme der Umwälzpumpe darf 4A nicht übersteigen
•
Für den hydraulischen Anschluss der Pumpen sind Reduzierungen von DN80/PN6 auf DN/50 bzw. DN65/PN6 notwendig
•
Zur Drehzahlregelung der Umwälzpumpe über den 0-10V bzw. PWM-Ausgang der Kesselregelung ist zusätzlich ein
Erweiterungsmodul vom Pumpenhersteller notwendig.
Von WILO muss ein „IF-Modul“ in die Pumpe eingebaut werden.
Grundfos - Pumpen benötigen ein zusätzliches „CIM-Modul“.
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43
28. Anforderungen Heizungswasser MGK / MGK-2
Heizungswasser - Generelle Anforderungen
Es besteht die Gefahr von Schäden am Brennwertkessel mit Wasseraustritt, einer schlechteren Wärmeübertragung oder Korrosion.
- Das Heizungssystem ist vor dem Anschluss des
Gasbrennwertgerätes durchzuspülen, um Rückstände wie Schweißperlen, Hanf, Kitt, Schlammablagerungen usw. aus den Rohrleitungen zu entfernen.
- Einbau eines Sieb/Schmutzfänger im Rücklauf und
regelmäßigen Wartung des Sieb / Schmutzfänger
siehe Wolf Zubehör (mind. 500 μm = 0,5mm Maschenweite MW).
- Automatischer Entlüfter des Gerätes muss im Betrieb geöffnet werden.
- Als Füll- und Ergänzungswasser ist Trinkwasser
oder entsalztes Trinkwasser zu verwenden. Dabei
darf das Systemwasser eine Mindesthärte von
2°dH nicht unterschreiten. Enthärtung über einstufige Ionenaustauscher ist nicht zulässig (ACHTUNG
die Grenzwerte sind anlagenspezifisch) Detaillierte
Angaben können dem Wolf „Anlagen- und Betriebsbuch“ und entsprechend der VDI 2035 entnommen
werden.
- Falls Sauerstoffeintrag nicht ausgeschlossen werden kann, ist eine Systemtrennung z.B. mit Plattenwärmetauscher vorzusehen.
- pH-Wert des Heizungswassers muss zwischen 8,28,5 liegen
- Inhibitoren und Frostschutzmittel sind nicht zugelassen.
- Es ist ein Anlagenbuch zu führen.
(Wolf Lieferumfang).
Nach ordnungsgemäßer Befüllung des Systems
muss das System max. aufgeheizt werden und im
Anschluss die Gesamthärte und der pH-Wert erneut
gemessen bzw. eingestellt werden. Nach 6-8 Wochen
müssen diese Werte erneut kontrolliert und eingestellt
werden.
Das Wolf Anlagen- und Betriebsbuch zur Aufbereitung des Heizungswassers ist vom Eigentümer /
Betreiber aufzubewahren und bereitzustellen.
Dieses wird im Lieferumfang zur Verfügung gestellt.
Bei fehlender Wasseraufbereitung kann keine
Gewährleistung erfolgen!
44
Zusätzliche Anforderungen für den Betrieb ohne
hydraulische Weiche
- Anlagen mit nur einem MGK/MGK-2
- Schlammabscheider im Geräterücklauf
- Entsalzung des Heizungswasser auf 2 - 3°dH
- Regelung der Speicherladung nur über das MMModul (Konfigurationen 1 und 10)
- Speicherladepumpe mind. DN 25 mit mind. 6m Förderhöhe
- Die max. Vorlauftemperatur muss mit Parameter
HG08 auf 75°C eingestellt werden
Die Planungshinweise zur Wasseraufbereitung
müssen beachtet werden, da sonst Anlagenschäden mit Wasseraustritt auftreten können.
Für Schäden am Wärmetauscher, die durch Sauerstoffdiffusion in das Heizungswasser entstehen, übernimmt der Hersteller keine Haftung. Für den Fall, dass
Sauerstoff in das System eindringen kann, ist eine
Systemtrennung durch das Zwischenschalten eines
Wärmetauschers vorzusehen.
Hinweis aus der VDI 2035
Vor allem durch die Art und Weise der Inbetriebnahme
kann die Steinbildung beeinflusst werden. Anlage mit
geringster Leistung bei gleichmäßiger und ausreichender Durchströmung aufheizen.
Bei Mehrkesselanlagen sind alle Kessel gleichzeitig
in Betrieb zu nehmen, damit sich die gesamte Kalkmenge nicht auf die Wärmeübertragungsfläche eines
einzelnen Kessels konzentrieren kann.
Verrohrungen sind einer Dichtigkeitsprüfung zu
unterziehen:
Prüfdruck heizwasserseitig max. 8 bar.
Vor der Prüfung die Absperrhähne im Heizkreis
zum Gerät absperren, da das Sicherheitsventil
(Zubehör) sonst bei 3 bar öffnet.
Das Gerät ist werksseitig bereits mit 6 bar auf
Dichtigkeit geprüft.
Bei Undichtigkeiten besteht die Gefahr des
Wasseraustritts mit Sachschäden.
Bei einem spez. Anlagenvolumen >50 l / kW muss der
Gesamthärtegrad mittels Entsalzungsverfahren auf
2-3°dH eingestellt werden.
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29. Anlagenbuch
Gesamtheizleistung
Grenzwerte in Abhänigkeit des spez. Anlagenvolumens VA
(VA = Anlagenvolumen / kleinste Einzelleistung)
Umrechnung Gesamthärte: 1 mol/m³ = 5,6 °dH
Gesamthärte /
Summe Erdalkalien
Leitfähigkeit
Gesamthärte /
Summe Erdalkalien
Leitfähigkeit
Gesamthärte /
Summe Erdalkalien
Leitfähigkeit
[kW]
[°dH]
[mol/m³]
LF [µS/cm]
[°dH]
[mol/m³]
LF [µS/cm]
[°dH]
[mol/m³]
LF [µS/cm]
1
< 50
2 - 16,8*
0,36 - 3,0*
60 - 500
2 - 11,2
0,36 -2,0
60 - 300
2-3
0,36 - 0,54
60 - 100
2
50-200
2 - 11,2
0,36 - 2,0
60 - 300
2 - 8,4
0,36 -1,5
60 - 200
2-3
0,36 - 0,54
60 - 100
3 200-600
2 - 8,4
0,36 - 1,5
60 - 200
2-3
0,36 -0,54
60 - 100
2-3
0,36 - 0,54
60 - 100
2-3
0,36 - 0,54
60 - 100
2-3
0,36 - 0,54
60 - 100
2-3
0,36 - 0,54
60 - 100
4
VA ≤ 10 l/kW
> 600
VA > 10 l/kW und < 40 l/kW
VA ≥ 40 l/kW
*) für Umlaufwasserheizer (<0,3l/kW) und Systeme mit elektrischen Heizelementen
Stufenweise Verschärfung der Anforderung durch den Spez. Anlagenvolumen (VA = Anlagenvolumen / kleinste Einzelleistung) und der Gasamtheizleistung.
Die gesamte Füllwassermenge über die Laufzeit des Gerätes darf das Dreifache des Nennvolumens der Heizungsanlage nicht überschreiten.
Achtung: Das Systemwasser darf einen Gesamthärtegrad von 2°dH, dies entspricht einem Leitwert von ca. 60 μS/cm,
nicht unterschreiten.
Planungsdaten zum Anlagenbuch
Standort der Anlage:___________________________________________________
Bezeichnung
Wert
Einheit
Anmerkung/Prüfkriterium
Q K1
kW
Q K2
kW
Q K3
kW
Q K4
kW
Kleinste Einzelheizleistung
Q K, min.
kW
Gesamtheizleistung (Anlage)
Q K, ges.
kW
Anlagenvolumen
V Anlage
l
Ergänzungswassermenge
V Ergänzung
l
(Richtwert < 2 • VAnlage)
Füll- und Ergänzungswassermenge
V max.
l
Vmax. = VAnlage + VErgänzung
Spezifisches Anlagenvolumen
Ein WE oder mehrere WE
V A, spezifisch
l/kW
Gemäß Tabelle 2
Aufzubereitenden Füllwassers
V Aufbereitung
l
Einzelheizleistungen
Gesamthärte des Trinkwassers,
bzw. Summe Erdalkalien
_________ °dH
z.B. aus Trinkwasseranalyse des Wasserwerks
_________ mol/m³
Elektrische Leitfähigkeit
pH-Wert
Q K, ges.= Q K1+ Q K2+ Q K3+ Q K4
µS/cm z.B. aus Trinkwasseranalyse des Wasserwerks
Minimal
z.B. aus Trinkwasseranalyse des Wasserwerks
Maximal
pH-Wert Kontrolle des Heizwassers
Prüfen:
Messung 8-12 Wochen nach Inbetriebnahme
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45
30. Planungshinweise MGK / MGK-2
Allgemeine Hinweise
Abgaskaskaden müssen nach EN 13384-1 ausgelegt
werden.
Anschluss an eine nicht mit der Gasfeuerungsstätte geprüfte Verbrennungsluftzu- und Abgasführung Art C63.
Original Wolf-Teile sind langjährig optimiert und auf
den Wolf-Gas-Brennwertkessel abgestimmt. Bei nur
CE-zugelassenen Fremdsystemen ist der Installateur
selbst für die korrekte Auslegung und einwandfreie
Funktion verantwortlich. Für Störungen oder Sach- und
Personenschäden, die durch falsche Rohrlängen, zu
große Druckverluste, vorzeitigen Verschleiß mit Abgasund Kondensataustritt oder mangelhafte Funktion z.B.
durch sich lösende Bauteile verursacht werden, kann mit
nur CE-zugelassenen Fremdsystemen keine Haftung
übernommen werden.
Die Anforderungen an Aufstellungsräume gehen aus
den Bauordungen bzw. Feuerungsverordnungen der
Bundesländer hervor. Hinsichtlich der Raumlüftung ist
zusätzlich die DVGW-TRGI 1986 zu beachten.
Es dürfen maximal zwei 90° Umlenkungen zusätzlich
zum Geräteanschlußbogen eingebaut werden.
Wird die Verbrennungsluft dem Schacht entnommen,
muß dieser frei von Verunreinigungen sein!
Anschluss an Luft- und Abgasführung
Die Abgasleitungen müssen auf ihren freien Querschnitt geprüft werden können. Im Aufstellungsraum ist
mindestens eine dementsprechende Revisions- und/
oder Prüföffnung in Abstimmung mit dem zuständigen
Bezirksschornsteinfegermeister anzuordnen.
Die Montagebeispiele sind ggf. an die bau- und länderrechtlichen Vorschriften anzupassen. Fragen zur
Installation, insbesondere zum Einbau von Revisionsteilen und Zuluftöffnungen, sind mit dem zuständigen
Bezirksschornsteinfegermeister zu klären.
Abgasleitungen müssen in Schornsteinschächten auf
der gesamten Länge hinterlüftet, über Dach geführt
werden.
Bei niedrigen Außentemperaturen kann es
vorkommen, dass der im Abgas enthaltene
Wasserdampf an der Luft-/Abgasführung kondensiert und zu Eis gefriert. Dieses Eis kann
u. U. vom Dach herabstürzen und dadurch
Personen verletzen bzw. Gegenstände beschädigen. Durch bauseitige Maßnahmen, wie
z.B. durch die Montage eines Schneefangs ist
das Herabfallen von Eis zu verhindern.
Die Abgasführung darf ohne Schacht nicht
durch andere Aufstellungsräume geführt
werden, da die Gefahr der Brandübertragung besteht, sowie kein mechanischer
Schutz gewährleistet ist.
Achtung Die Verbrennungsluft darf nicht aus Kaminen
angesaugt werden, in welchen vorher Abgase
aus Öl- oder Festbrennstoffkesseln abgeführt
wurden!
46
Fixierung der Luft-/Abgasführung oder Abgasleitung außerhalb von Schächten durch
Abstandschellen mindestens im Abstand von
50 cm zum Kesselanschluss oder nach bzw.
vor Umlenkungen, damit eine Sicherung gegen
Auseinanderziehen der Rohrverbindungen
erreicht wird. Bei Nichteinhaltung besteht die
Gefahr von Abgasaustritt, Gefahr von Vergiftung
durch ausströmendes Abgas. Außerdem können
Beschädigungen am Kessel die Folge sein.
Um einen Abgasaustritt zu vermeiden ist eine
MGK - Überdruckkaskade nur mit geprüfter
Zuluftklappe (Art.-Nr. 2482896) zugelassen.
Bei MGK-130 ist diese bereits integriert!
Für MGK-2 Kaskade ist nur eine geprüfte
Abgasklappe dichtschließend DN 250 WD,
Art.-Nr. 2484637 zugelassen.
Die abgasseitigen Verbindungen werden durch Muffe
und Dichtung hergestellt. Muffen sind immer gegen die
Fließrichtung des Kondensats anzuordnen.
Die Luft-/Abgasführung ist mit mind. 3°
Neigung zum Gas-Brennwertkessel zu
montieren. Zur Lagefixierung sind Abstandschellen anzubauen.
Eine geringere Neigung der Luft-/Abgasführung kann im ungünstigsten Fall zu
Korrosion oder Betriebsstörungen führen.
Achtung Abgasrohre nach dem Kürzen grundsätzlich
abschrägen bzw. anfasen, damit eine dichte
Montage der Rohrverbindungen gewährleistet
ist. Auf einwandfreien Sitz der Dichtungen
achten. Verunreinigungen vor der Montage
entfernen, keinesfalls beschädigte Teile einbauen.
Achtung Bei der Auslegung von Abgasanlagen nach DIN
EN 13384-1 ist ein maximaler Gegendruck bis
130Pa bei MGK und 50 Pa bei MGK-2 in der
Verbindung zur Sammelleitung einzuhalten
bzw. nicht zu überschreiten.
Für die Bauphase empfehlen wir zum Schutz vor Verschmutzung den Zuluftfilter. Für alle MGK und MGK-2.
Der Zuluftfilter wird auf den Luftansaugbügel gesteckt.
Achtung Die Tür des Brennwertkessels muss während der Bauphase geschlossen sein.
Nach der Bauphase muss der Filter abgenommen werden.
4800628_201403
31. Luft-/Abgasführung MGK
Achtung Es dürfen für die Abgasleitungen nur
Original Wolf-Teile oder CE - zugelassene
Abgassysteme verwendet werden.
Bevor Sie die Abgasleitung installieren
bzw. den Luftabgasanschluss vornehmen,
beachten Sie bitte die Planungshinweise
Luft-/Abgasführung!
Da in den einzelnen Bundesländern voneinander abweichende Vorschriften bestehen,
empfiehlt sich vor der Kesselinstallation eine
Rücksprache mit den zuständigen Behörden
und dem zuständigen Bezirks-Schornsteinfegermeister.
Bei niedrigen Außentemperaturen kann es
vorkommen, dass der im Abgas enthaltene
Wasserdampf an der Abgasführung kondensiert und zu Eis gefriert. Durch bauseitige
Maßnahmen wie z.B. durch die Montage eines
geeigneten Schneefangs ist das Herabfallen
von Eis zu verhindern.
Abgasrohr
Verbrennungsluft
integrierter
Messstutzen
zur Abgasmessung
Luftabgasführung MGK
Zulässige Anschlussarten für MGK
B23
C33
B23
C53
B23
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C33
C43
B33
C53
C83
47
31. Luft-/Abgasführung MGK
Anschlussarten
Kessel
Typ
Gaskesselart 1)
Kategorie
Deutschland
MGK
B23, B33,
C33 4), C43,
C53, C63,
C83
II2ELL3P 2)
II2H3P 3)
I2H 5)
Betriebsweise
raumluftraumluftabhängig unabhängig
ja
anschließbar an
Luft/Abgas- Luft/Abbaurechtl.
Schornstein
gaszugel. Abgasführung
leitung
Schornstein
feuchteunempf.
ja
C83
C43
C33,
C53, C63
feuchteunempf. Abgasleitung
C53, C63
B23, C53,
C83
Bei Art B23 wird die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entnommen (raumluftabhängige Gasfeuerstätte).
Deutschland
3)
Österreich
1)
2)
4)
Bei der Nutzung der Dachdurchführung (Mat.-Nr. 2651097) ist der Einsatz eines Schutzgitters (Mat.-Nr. 2651230) notwendig.
5)
Schweiz
Bei Art C wird die Verbrennungsluft über ein geschlossenes System dem Freien entnommen
(raumluftunabhängige Gasfeuerstätte)
Luft-/Abgasführung
Ausführungsvarianten Brennwertkessel
DN
160 2)
200 3)
160 2)
200 3)
160 2)
200 3)
160/
225
200/
300
-130
50 m
50 m
Maximallänge1
MGK
-170
-210
50 m
47 m
50 m
50 m
-250
35 m
50 m
-300
20 m
50 m
B23
Abgasleitung im Schacht und Verbrennungsluft direkt
über Kessel (raumluftabhängig)
B33
Anschluss an feuchteunempfindlichen Abgasschornstein mit waagerechter Anschlussleitung
C33
Verbrennungsluftzu- und Abgasführung über Dach in
gemeinsamen Druckbereich 4)
C33
senkrechte konzentrische Dachdurchführung durch
Schrägdach oder Flachdach; senkrechte konzentrische
Luft./Abgasleitung für Schachteinbau
(jeweils raumluftunabhängig)
C33
senkrechte Abgasleitung für den Schachteinbau mit
waagerechter konzentrischer Anschlussleitung
(Länge: 2,5 m); raumluftunabhängig
C43
Anschluss an einen feuchteunempfindlichen
Luft-/Abgasschornstein (raumluftunabhängig)
160
200 3)
C53
Mündungen für Luftzu- und Abgasführung befinden sich
in unterschiedl. Druckbereich (raumluftunabhängig)
160 2)
50 m
50 m
47 m
35 m
20 m
50 m
50 m
50 m
50 m
50 m
C53
Anschluss an Abgasleitung Fassade mit waagrechter
konzentrischer Anschlussleitung
(Länge: 2,5m); raumluftunabhängig
200
160/
225
200/
300
50 m
50 m
35 m
5m
-
-
-
-
50 m
50 m
C63
C83
Die Abgasanlage ist nicht mit dem Gerät geprüft und
zertifiziert. Sie muss den jeweiligen Bauvorschriften der
Länder entsprechen.
Anschluss an feuchteunempfindlichen
Abgasschornstein und Verbrennungsluft durch
Außenwand (raumluftunabhängig)
Berechnung 1) nach EN 13384-1
Berechnung 1) nach EN 13384-1
(siehe auch Beispiel C33)
15 m
15 m
13 m
8m
-
-
-
-
15 m
15 m
160
25 m
16 m
6m
-
-
200
30 m
32 m
32 m
26 m
32 m
2)
3)
160
200
160
200
Berechnung 1) nach EN 13384-1
Berechnung 1) nach EN 13384-1 (RLU)
Berechnung 1) nach EN 13384-1
Verfügbarer Förderdruck des Ventilators:
MGK-130  Qmax/Qmin = 200Pa / 10Pa
MGK-170, -210, -250, -300  Qmax/Qmin = 150Pa / 10Pa
2)
Abgasleitung DN 160 aus PP mit Zulassungsnummer CE 0036CPD9169003
3)
Abgasleitung DN 200 aus PP mit Zulassungsnummer CE 0036CPD9169003
4)
Es dürfen nur Original-Wolf-Teile verwendet werden.
1)
48
4800628_201403
31. Luft-/Abgasführung MGK
Beispiele für Anlagenaufbau MGK
1 Gas-Brennwertkessel mit integriertem Abgasmessstutzen
2 Revisionsbogen 87° DN 160
3 Abgasrohr DN 160
Länge: 500/1000/2000
4Mauerblende
5 Stützbogen 87° DN 160 mit Auflageschiene
6Abstandhalter
7 Zuluftadapter (für raumluftunabhängigen Betrieb)
Beispiel: raumluftabhängig B 23
Alle waagrechten Luft/Abgasführungen
mit ca. 3° Gefälle (5 cm/m) zum Gerät
montieren. Enstehendes Kondensat muß
zum Gerät zurückfließen.
Zwischen Abgasleitung und Schachtinnenwand ist
folgender lichter Abstand einzuhalten:
- bei rundem Schacht 3 cm
- bei quadratischem Schacht 2 cm
Beispiel: raumluftunabhängig C 53
Alle waagrechten Luft/Abgasführungen
mit ca. 3° Gefälle (5 cm/m) zum Gerät
montieren. Enstehendes Kondensat muß
zum Gerät zurückfließen.
4800628_201403
49
31. Luft-/Abgasführung MGK
Beispiele für Anlagenaufbau MGK
Beispiel: raumluftunabhängig C 33
1 Gas-Brennwertkessel mit integriertem Abgasmessstutzen
2 Revisionsbogen 87° DN 160
3 Abgasrohr DN 160
Länge: 500/1000/2000
4Mauerblende
5 Stützbogen 87° DN 160 mit Auflageschiene
6Abstandhalter
7 Zuluftadapter (für raumluftunabhängigen Betrieb)
Alle waagrechten Luft/Abgasführungen
mit ca. 3° Gefälle (5 cm/m) zum Gerät
montieren. Enstehendes Kondensat muß
zum Gerät zurückfließen.
Zwischen Abgasleitung und Schachtinnenwand ist
folgender lichter Abstand einzuhalten:
- bei rundem Schacht 3 cm
- bei quadratischem Schacht 2 cm
Verbrennungsluft
für die Verbrennungsluft ist im nebenstehenden Diagramm folgende Verrohrung berücksichtigt.
1 x Revisionsbogen 87° = 2 m
1 x waagerechtes 2m Rohr = 2 m
Maximallänge nur für Abgas*
Maximallänge nach EN 13384-1 für DN 160
(DN 200 für MGK-300) in Abhängigkeit des
Schachtquerschnitts
Beispiel für C33
a in mm
Hinweis
Abweichende Anlagenkonfigurationen müssen nach
EN 13384-1 berechnet werden.
50
*Berechungsgrundlagen:
Abgas:0,5m+87°+2m+87°+Schachtlänge
Zuluft: 87° + 2 m
Wandrauhigkeit 5 mm
Der Außendurchmesser des Abgasrohres beträgt an der Schelle der
Einschiebemuffe 183 mm!
4800628_201403
31. Luft-/Abgasführung MGK
Schema MGK mit Dachdurchführung senkrecht
raumluftunabhängig
Abgas von MGK
Zuluft zu MGK
Dachdurchführung
senkrecht
Ø 160/225
Mat.Nr. 2651346 +
Mat.Nr. 2651347 +
Mat.Nr. 2651350
Flachdachkragen
Ø 225
Mat.Nr. 2651458
4800628_201403
51
31. Luft-/Abgasführung MGK
Schema MGK konzentrisch C33
Schema MGK Fassade C53
52
4800628_201403
32. Luft-/Abgasführung Kaskade MGK
H
A
2
MGK
130
170
210
250
300
2x
3x
4x
2x
2x
3x
Reihe
Reihe
Reihe
Twin
Reihe
Reihe
4x
2x
Reihe
Twin
2x
Reihe
3x
Reihe
4x
Reihe
2x
Twin
2x
Reihe
3x
Reihe
4x
Reihe
2x
2x
3x
Twin
Reihe
Reihe
4x
Reihe
V
S
...
4
Folgende Grundlagen wurden bei allen Berechnungen für die
Auslegungstabellen berücksichtigt:
-- Länge zwischen den einzelnen Geräten:
1,0m
-- Länge nach dem letzten Gerät: 2,0m
-- Widerstände: 2 Stück 45° Bogen im Durchmesser des Sammlerrohres (wahlweise als
seitlicher Versatz oder als 90° Umlenkung)
-- Verbrennungsluftversorgung: vom Aufstellraum
-- Schachthinterlüftung: im Gleichstromprinzip
-- Geodätische Höhe: 325 Meter
V
Nennweite
Verbindungsleitung zum Gerät
S
Nennweite
Sammler
A
Nennweite
Abgasleitung
senkrecht
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN160
DN200
DN200
DN200
DN200
DN200
DN200
DN200
DN200
DN200
DN200
DN200
DN200
DN250
DN200
DN200
DN200
DN200
DN200
DN250
DN250
DN250
DN200
DN200
DN250
DN200
DN250
DN250
DN250
DN250
DN315
DN250
DN250
DN250
DN315
DN315
DN200
DN200
DN250
DN200
DN200
DN200
DN250
DN250
DN200
DN250
DN200
DN250
DN250
DN250
DN250
DN315
DN200
DN250
DN250
DN200
DN250
DN250
DN315
DN315
DN315
DN250
DN250
DN315
DN315
DN315
Ø/
minimale
Schachtgröße
rund
eckig
280mm
280mm
330mm
280mm
280mm
280mm
330mm
330mm
280mm
330mm
280mm
330mm
330mm
330mm
330mm
420mm
280mm
330mm
330mm
280mm
330mm
330mm
420mm
420mm
420mm
330mm
330mm
420mm
420mm
420mm
260mm
260mm
310mm
260mm
260mm
260mm
310mm
310mm
260mm
310mm
260mm
310mm
310mm
310mm
310mm
400mm
260mm
310mm
310mm
260mm
310mm
310mm
400mm
400mm
400mm
310mm
310mm
400mm
400mm
400mm
H
erreichbare Höhe
von Schachteintritt bis Schachtmündung
50m
27m
45m
50m
50m
5m
50m
28m
24m
50m
24m
50m
12m
42m
3m
50m
9m
50m
50m
9m
50m
16m
50m
19m
50m
50m
50m
50m
50m
29m
Achtung:
Um einen Abgasaustritt zu vermeiden ist eine Überdruckkaskade nur mit geprüfter Zuluftklappe
(Art.-Nr. 2482896) zugelassen. Bei MGK-130 ist diese bereits integriert!
4800628_201403
53
32. Luft-/Abgasführung Kaskade MGK
Schaltplan Zuluftklappe (nicht für MGK-130)
Hinweis!
DerHinweis!
Fachmannparameter
Der Fachmannparameter
HG13/GB13 (Eingang 1) muss auf 5
HG13/GB13 (Eingang 1) muß auf 5
(Werkseinstellung für Zuluftklappe) und
(Werkseinstellung für Zuluftklappe) und
HG14/GB14
(Ausgang
1) muss
auf
77
HG14/GB14
auf
(Ausgang
1) muß
(Werkseinstellung
für
Zuluftklappe)
eingestellt
sein.
(Werkseinstellung für Zuluftklappe)
eingestellt sein (siehe Montageanleitung MGK).
Bei geöffnetem Kontakt bleibt der Brenner für
Warmwasser
und Heizung
für für
Bei geöffnetem
Kontakt gesperrt,
bleibt der auch
Brenner
Schornsteinfeger
undHeizung
Frostschutz.
Warmwasser und
gesperrt, auch für
Schornsteinfeger und Frostschutz.
o o o o o o
MT
5A A
3,15
N
F1
Netz
L1
N
L1 N
N
Z
L1 N
L1 N
bl
A1
L1
E1 eBUS AF
a b + - 1 2
L1
1 2
1 2
1 2
br
ElektroanschlussElektroanschlusskasten MGK
MGK
kasten
24VDC
Zuluftklappe
Zuluftklappe
mit
mitStellmotor
Stellmotor
M
230V~
Spannungsversorung
Spannungs230
VAC
versorgung
230VAC
Achtung!
Achtung!
Endschalter
Endschalter der
der Zuluftklappe
Zuluftklappe
muss
potentialfrei sein!
sein!
muß potentialfrei
DieRegelung
Regelung des
des MGK
MGK wird
Die
wird ansonsten
zerstört.
ansonsten
zerstört
Endschalter
Endschalter
Benennung
Antrag Datum Name
54
Schaltplan für
Zuluftklappe
MGK 170-250
Zeichnungsnummer
51-10-018-045
CorelDraw
Art.- / Materialnummer
Blatt 1
von 1 Bl.
4800628_201403
33. Luft-/Abgasführung MGK-2
Luftabgasführung MGK-2
Verbrennungsluft
Bei niedrigen Außentemperaturen kann es
vorkommen, dass der im Abgas enthaltene
Wasserdampf an der Abgasführung kondensiert und zu Eis gefriert. Durch bauseitige
Maßnahmen wie z.B. durch die Montage eines
geeigneten Schneefangs ist das Herabfallen
von Eis zu verhindern.
integrierter
Messstutzen
zur Abgasmessung
Abgasrohr
Luft-/Abgasführung
Anschlussarten
Kessel Typ
MGK-2
Gaskesselart 1)
B23, B23P,
C33, C43,
C53, C63,
C83, C93
Kategorie
I2ELL 2)
I2H 3)
Betriebsweise
raumluftraumluftabhängig unabhängig
ja
ja
Schornstein
feuchteunempf.
C83
anschließbar an
Luft/Abgas- Luft/Abbaurechtl.
Schornstein
gaszugel. Abgasführung
leitung
C43
C33,
C53, C63
C53, C63
feuchteunempf. Abgasleitung
B23, C53,
C83
Bei Art B23 wird die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entnommen (raumluftabhängige Gasfeuerstätte).
Die Verbrennungs-Luftversorgung muss aus dem Freien erfolgen (s. DVGW-TRGI).
2)
Deutschland
3)
Österreich/Schweiz
1)
Bei Art C wird die Verbrennungsluft über ein geschlossenes System dem Freien entnommen
(raumluftunabhängige Gasfeuerstätte). Dafür muss das Gitter am Zuluftrohr entfernt werden.
Bei Art C und Abgasführung mit Überdruck ohne besondere Dichtigkeitsanforderungen ist eine Lüftungsöffnung im Heizraum
erforderlich mit 1x150 cm² oder 2x75 cm².
4800628_201403
55
33. Luft-/Abgasführung MGK-2
Luft-/Abgasführung
Einkesselanlage:
Ausführungsvarianten Brennwertkessel
MGK-2
DN160 *
DN200
DN 250
Maximallänge in Meter vertikal
390
470
550
630
8
50
40
19
9
50
50
50
50
B23
Abgasleitung im Schacht und Verbrennungsluft direkt über Kessel
B33
Anschluss an feuchteunempfindlichen Abgasschornstein mit waagerechter Anschlussleitung
DN250
DN315
Berechnung nach EN 13384
(LAS-Hersteller)
C33
Verbrennungsluftzu- und Abgasführung über Dach in gemeinsamen
Druckbereich
DN250
DN315
Berechnung nach EN 13384
(LAS-Hersteller)
C33
Senkrechte konzentrische Dachdurchführung durch Schrägdach
oder Flachdach; senkrechte konzentrische Luft-/Abgasleitung für
Schachteinbau (raumluftunabhängig)
C43
C53
Anschluss an einen feuchteunempfindlichen Luft-/Abgasschornstein
(raumluftunabhängig)
Mündungen für Verbrennungsluftzu-und Abgasführung befinden sich
in unterschiedlichen Druckbereichen (raumluftunabhängig)
DN250/350
DN315/400
38
47
27
38
13
22
4
13
DN250
DN315
DN200
DN250
DN200/300
DN250/350
DN315/400
Berechnung nach EN 13384
(LAS-Hersteller)
35
22
50
50
50
24
39
24
50
50
50
34
50
C53
Anschluss an Abgasleitung an der Fassade mit waagerechter exzentr.
Anschlussleitung (Länge 2,5 m) (raumluftunabhängig)
C63
Die Abgasanlage ist nicht mit dem Gerät geprüft und zertifiziert. Sie
muss den jeweiligen Bauvorschriften der Länder entsprechen.
DN250
DN315
Berechnung nach EN 13384
(LAS-Hersteller)
C83
Anschluss an feuchteunempfindlichen Abgasschornstein und Verbrennungsluft durch Außenwand (raumluftunabhängig)
DN250
DN315
Berechnung nach EN 13384
(LAS-Hersteller)
C93
Senkrechte Abgasleitung für den Schachteinbau mit waagerechter
exzentrischer Anschlussleitung, raumluftunabhängige Zuluftleitung
DN200. Die Mündungen befinden sich im gleichen Druckbereich,
Verbrennungsluftzuführung über bestehenden Schacht
(Kantenlänge in mm)
DN250/250
370x370
DN250/315
450x450
DN315/315
450x450
50
45
16
-
-
50
50
23
-
-
-
33
* Gilt für waagerechte Verbindungsleitung DN 200 mit 2m Länge und einem Bogen mit 87° (entspricht 3m wirksamer Länge)
Bemerkung:
• Länge Verbindungsleitung: 2 m, 1 zusätzlicher Bogen x 87° (entspricht 3m wirksamer Länge)
Schachtquerschnitt = Mindestringspaltung gemäß DIN 18160 Teil 1
• Verfügbarer Förderdruck des Ventilators: MGK-2: 10 - 150 Pa
(Maximallänge entspricht Gesamtlänge vom Gerät bis zur Abgasmündung)
Hinweis:
• Die Systeme C33 und C83 sind auch für die Aufstellung in Garagen geeignet.
• Die Montagebeispiele sind ggf. an die bau- und länderrechtlichen Vorschriften anzupassen. Fragen zur Installation insbesondere zum Einbau von Revisionsteilen und Zuluftführungen, sind mir dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger zu klären.
• Die Längenangaben beziehen sich auf die konzentrische Luft-/Abgasführung und Abgasleitungen und nur auf original WolfTeile.
• Folgende Luft-/Abgasleitungen oder Abgasleitungen mit der Zulassung CE-0036-CPD-9169003 dürfen eingesetzt werden:
-
Abgasleitung DN 160, DN 200, DN 250 und DN 315
-
konzentrische Luft-/Abgasführung DN 250/350 und DN 315/400
• Die erforderlichen Kennzeichnungsschilder liegen dem jeweiligen Wolf-Zubehör bei.
• Dem Zubehör beiliegende Montagehinweise sind zusätzlich zu beachten.
56
4800628_201403
34. Luft-/Abgasführung Kaskade MGK-2
Folgende Grundlagen wurden bei allen
Berechnungen für die Auslegungstabellen
berücksichtigt:
2
...
-- Länge zwischen den einzelnen Geräten:
1,0m
-- Länge nach dem letzten Gerät: 2,0m
-- Widerstände: 2 Stück 45° Bogen im Durchmesser des Sammlerrohres (wahlweise als
seitlicher Versatz oder als 90° Umlenkung)
-- Verbrennungsluftversorgung: vom Aufstellraum
-- Schachthinterlüftung: im Gleichstromprinzip
-- Geodätische Höhe: 325 Meter
4
Ausführung Abgassystem
Folgende Übersicht gibt die maximale senkrechte Abgaslänge für raumluftabhängige
Überdruckkaskaden, bei verschiedenen Kesselkombinationen, an:
V
Nennweite
Verbindungsleitung
zum Gerät
S
Nennweite
Sammler
A
Nennweite
Abgasleitung
senkrecht
DN250
DN250
DN250
DN250
DN250
DN250
DN250
DN250
DN250
DN250
DN250
DN250
DN250
DN250
DN315
*
DN250
DN315
*
DN250
DN315
*
*
DN315
*
*
DN315
DN315
*
DN315
DN315
*
DN315
DN315
*
*
DN315
*
*
Ø/
minimale
Schachtgröße
rund
eckig
MGK-2
390
470
550
630
2x
3x
4x
2x
3x
4x
2x
Reihe
Reihe
Reihe
Reihe
Reihe
Reihe
Reihe
3x
4x
2x
3x
4x
Reihe
Reihe
Reihe
Reihe
Reihe
420mm
420mm
*
420mm
420mm
*
420mm
420mm
*
*
420mm
*
*
400mm
400mm
*
400mm
400mm
*
400mm
400mm
*
*
400mm
*
*
H
erreichbare
Höhe von
Schachteintritt
bis Schachtmündung
50m
42m
*
50m
17m
*
22m
50m
*
*
23m
*
*
* Berechnung bzw. Auslegung nach EN 13384-2 - Bausatz auf Anfrage
Es ist ein maximaler Gegendruck bis 50Pa in der Verbindung zur Sammelleitung einzuhalten bzw. nicht zu überschreiten.
Es dürfen nur DIBt zugelassene Abgasleitungen verwendet werden.
Im Kaskadenbetrieb ist ein Wolf-Kaskaden-Regler erforderlich.
Achtung:
Im Kaskadenbetrieb ist die Kondensatpumpe extern mit Dauerspannung anzuschließen, da bei ausgeschalteten Kessel (z.B.
Kesselwartung) das zurücklaufende Kondensat sonst nicht abgefördert wird!
Einstellung eBus‑Adresse bei
Kaskadenbetrieb
Die Einstellung der eBus-Adresse erfolgt über das Anzeigemodul AM oder Bedienmodul
BM-2 im Fachmannmenü HG10.
Heizkessel im Kaskadenbetrieb
eBus-Adresse
Heizkessel 1
1*
Heizkessel 2
Heizkessel 3
Heizkessel 4
2
3
4
* Werkseinstellung (einzelner Heizkessel ohne Kaskadenbetrieb)
4800628_201403
57
34. Luft-/Abgasführung Kaskade MGK-2
Elektroanschluss Abgasklappe
-
-
-
-
Anlage vor dem Öffnen spannungsfrei schalten.
Spannungsfreiheit prüfen.
Frontverkleidung und Abdeckung Regelungskasten öffnen.
Anschlusskabel Abgasklappenmotor und Meldekontakt
ca. 70mm abmanteln.
- Anschlusskabel vom Abgasklappenmotor durch die Zugentlastung an der rechten Geräteseite schieben und zu
den Steckklemmen verlegen und an A1 - Parametrierbarer Ausgang anschließen.
- Anschlusskabel vom Endschalter durch die Zugentlastung
an der rechten Geräteseite schieben und zu den Steckklemmen verlegen und an E1 - Parametrierbarer Eingang
anschließen.
- Abdeckung Regelungskasten schließen
Hinweis:
Der Fachmannparameter
HG13 (Eingang 1) muss auf Abgasklappe
und
HG14 (Ausgang 1) muss auf Abgasklappe
eingestellt sein.
Bei geöffnetem Endschalter bleibt der Brenner
für Warmwasser und Heizung gesperrt, auch für
Schornsteinfeger und Frostschutz.
Elektroanschlusskasten
A1 (Parametrierbarer Ausgang)
E1 (Parametrierbarer Eingang z.B. Abgasklappe)
Achtung!
Endschalter der Abgasklappe
muss potentialfrei sein!
Die Regelung des MGK2 wird
ansonsten zerstört.
Abgasklappenmotor
Endschalter
Funktionstest der Klappe
ff Gerät in Betrieb nehmen
ff Sichtkontrolle ob Klappe geöffnet ist
ff Während des Betriebs E1 für 2 Minuten abstecken
Gerät muss mit Fehlercode 8 verriegelnd abschalten wobei das Gebläse weiterhin mit niedriger Drehzahl laufen
muss. Es ist möglich dass zusätzlich Fehlercode 44 Abgasdruckschalter erscheint.
ff E1 wieder anschließen
ff Fehlermeldung quittieren
ff Sichtkontrolle ob Abgasklappe geschlossen
Bei der Inbetriebnahme und jährlichen Überprüfung der Heizgeräte muss bei Überdruck- Kesselanlagen
eine Dichtheitsprüfung der Kaskadenklappe durchgeführt werden, damit kein CO2 in den Aufstellraum
austreten kann.
58
4800628_201403
35. Sicherheitstechnische Ausrüstung
Sicherheitstechnische Ausrüstung Die sicherheitstechnische Ausrüstung für zentrale Heizungsanlagen muss
nach DIN EN 12828
nach DIN EN 12828 ausgeführt werden. Sie ist für alle Warmwasserheifür MGK und MGK-2
zungs- und Wärmeerzeugungsanlagen mit einer maximalen Betriebstemperatur von 105 °C und einer maximalen Leistung von 1 MW gültig..
Hinweis:
Am tiefsten Punkt der Anlage ist ein Füll- und Entleerungshahn vorzusehen.
Der Mindestanlagendruck beträgt 0,8 bar. Die Gas-Brennwertkessel sind ausschließlich
für geschlossene Anlagen bis 6 bar zugelassen. Die max. Vorlauftemperatur ist werkseitig bei MGK und MGK-2 auf 85 °C eingestellt und kann bei Bedarf auf 90 °C verstellt
werden. Bei Warmwasserbetreib beträgt die Vorlauftemperatur generell 80 °C.
Bei maximalen Vorlauftemperaturen unter 85 °C kann auf eine Mindestdurchströmung
verzichtet werden.
Aufgabe
Funktion
Einbauort MGK
Einbauort MGK-2
Temperaturanzeigeeinrichtung (°C)
Anzeige
im Kessel integriert
im Kessel integriert
Sicherheitstemperaturbegrenzer
(STB)
Einrichtung gegen Überschreiten der zul. Vorlauftemperatur
im Kessel integriert
im Kessel integriert
Temperaturregler
Einrichtung gegen Überschreiten der zul. Vorlauftemperatur
im Kessel integriert
mit Einstellung 85°C
im Kessel integriert mit
Einstellung 85°C
Max. Einstellung 90°C
Wassermangelsicherung
Wassermangelsicherung
Einrichtung zum Schutz gegen unzulässige Erwärmung
bei Wassermangel oder ungenügender Durchströmung
Nur bei Aufstellung
als Dachzentrale
erforderlich. Kann
durch Minimaldruckbegrenzer ersetzt
werden.
Im Vorlaufleitung nahe
am MGK-2
Kann durch Minimaldruckbegrenzer ersetzt
werden
Strömungsbegrenzer
Funktion wie
Wassermangelsicherung
Nicht erforderlich
Nicht erforderlich
Ersatz durch
Minimaldruckbegrenzer
Wasserstandsbegrenzer
Funktion wie
Wassermangelsicherung
Nicht erforderlich
Nicht erforderlich
Ersatz durch
Minimaldruckbegrenzer
Druckmesseinrichtung (bar)
Anzeige
im Kessel integriert
im Kessel integriert
Als Zubehör in der
Sicherheitsgruppe mit
integriert
Sicherheitsventil
Einrichtungen gegen Überschreiten des zul. Betriebsdrucks
Vorlaufleitung nahe
Wärmeerzeuger
Vorlaufleitung nahe
Wärmeerzeuger
Als Zubehör (bis 3 bar)
in der Sicherheitsgruppe integriert
Maximaldruckbegrenzer (SDB)
Einrichtungen gegen Überschreiten des zulässigen
Betriebsdrucks
In Vorlaufleitung nahe
am MGK-2. Minimaldruckbegrenzer in
Wolf-Sicherheitsgruppe
integrierbar (Zub.)
2 Stück als Zubehör im
Zubehör Sicherheitsgruppe des MGK-2
montierbar
Entspannungstopf
Einrichtungen gegen Überschreiten des zul. Betriebsdrucks
Nicht erforderlich
Nahe Sicherheitsventil
oder Ersatz durch 2.
STB (ist bereits integriert)+2. Minimaldruckbegrenzer
Kann durch zweiten
Maximaldruckbegrenzer und einen zweiten
Sicherheitstemperaturbegrenzer ersetzt
werden
Membran Druckausdehnungsgefäß
Einrichtung zum Ausgleich
der Wasservolumenänderung (Fremddruckhaltung)
Rücklaufleitung
Rücklaufleitung
Ausdehnungsgefäße
sollten zu Wartungszwecken gesichert absperrbar und entleerbar
sein
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Bemerkung
2. STB im Kessel
integriert
59
36. Sicherheitstechnisches Zubehör MGK / MGK-2
Sicherheitsventil
Jeder Heizkessel muss durch Membran-Sicherheitsventile oder andere federbelastete Sicherheitsventile gegen Überschreiten des zulässigen Betriebsüberdruckes abgesichert sein. Die Sicherheitsventile müssen der TRD 721 bzw. pr
EN 1268-1 entsprechen. Je Wärmeerzeuger dürfen mehrere Sicherheitsventile
verwendet werden, wobei das kleinere mindestens 40 % der ges. Abblaseleitung erbringen muss. Der Druckverlust der Verbindung darf max. 3 % und der
Druckverlust der Abblaseleitung 10 % des Nenndruckes des Sicherheitsventils
betragen. Sicherheitsventile müssen gefahrlos und zufriedenstellend abblasen
können.
Ausdehnungsgefäße
Alle Ausdehnungsgefäße sind gegenüber der Heizungsanlage absperrbar anzuordnen. Absperreinrichtungen müssen ausreichend gegen unbeabsichtigtes
Schließen gesichert sein (z. B. Kappenventil mit Draht und Plombe gesichert).
Membranausdehnungsgefäße müssen EN 13831 entsprechen. Ausdehnungsgefäße sind in frostfreien Räumen aufzustellen oder gegen Einfrieren zu schützen. Ausdehnungsgefäße sind gem. DIN EN 12828 auszulegen.
Wassermangelsicherung
Jeder Heizkessel ist mit einer bauteilgeprüften Wassermangelsicherung
auszurüsten. Bei Wärmeerzeugern bis 300 kW kann auf eine
Wassermangelsicherung verzichtet werden, da eine unzulässige Erwärmung
bei Wassermangel nicht auftreten kann. Dies wurde durch den in der Regelung
befindlichen STB im Rahmen einer Typprüfung nachgewiesen.
Bei Absinken des Wasserstandes im Wärmeerzeuger (z. B. Leck) senkt sich
der Schwimmer der Wassermangelsicherung. Der Schwimmer ist über ein
Gestänge mit einem Schalter verbunden, der die Feuerung abschaltet und
verriegelt. Die Wassermangelsicherung verhindert, dass der Wärmeerzeuger
ausglüht und zerstört wird.
Eine regelmäßige Funktionsprüfung erfolgt durch Drücken der Prüftaste bis
Anschlag. Die Wassermangelsicherung muss dann verriegeln. Anschließend
Prüfstift hochziehen und entriegeln.
Die Wassermangelsicherung muß unmittelbar in Nähe des Wärmeerzeugers
eingebaut werden. Zwischen Wärmeerzeuger und Wassermangelsicherung
dürfen keine Verengungen sein und keine Armaturen (Pumpe, Mischer, Absperrorgane ...) eingebaut werden.
Die Wassermangelsicherung muß senkrecht eingebaut werden. Der Durchmesser der Verbindungsleitung muß mindestens DN 32 entsprechen.
Entriegelungstaste
Prüftaste
Schalter
Klemmenanschluss
Schwimmer
Anschlussstutzen
Thermometer
Jede Heizungsanlage muß mindestens mit einem Temperaturmeßgerät
ausgerüstet sein, das gegenüber der maximalen Betriebstemperatur einen 20%
größeren Anzeigebereich hat.
Manometer
Jede geschlossene Heizungsanlage muß mindestens mit einem Druckmeßgerät
ausgerüstet sein, das gegenüber dem maximalen Betriebsdruck einen
mindestens 50 % größeren Anzeigebereich hat.
60
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36. Sicherheitstechnisches Zubehör MGK / MGK-2
Sicherheitsgruppe für MGK
Sicherheitsventil mit 3 bar Ansprechdruck, Manometer,
automatischem Entlüftungsventil mit Absperrautomatik,
inkl. Wärmedämmung.
Sicherheitsgruppe mit
Anschluss 2“ für MGK-2
(teil-vormontiert)
bestehend aus:
2 Sicherheitsventilen für 3 bar Ansprechdruck, Manometer,
automatischem Entlüftungsventil mit Absperrautomatik,
integriertem Kompakt-Armaturenbalken mit 4 Anschlüssen für
2 Druckbegrenzer ½“, Thermo-/Manometer ½“,
Anschluss Ausdehnungsgefäß ¾“ und Wärmedämmung
Maximaldruckbegrenzer DSH 46
F001 für MGK und MGK-2
Einstellbereich: 1 bis 10 bar
Montagesatz Zuluftklappe /
Energiesparklappe für MGK
für Abgas-Überdruckkaskade
zum Einbau ins Gerät
Abgasklappe dichtschließend
DN 250 WD für MGK-2
für Abgas-Überdruckkaskade mit Kabel zum Anschluss im Gerät;
inkl. Lippendichtung im Muffenanschluss
Flansch-Set NN80/PN6 für MGK-2
bestehend aus:
2 Vorschweißflanschen DIN 2631, inkl. Verschraubung und
2 Flanschdichtung DIN 2690
Sockelverkleidung für MGK-2
zur allseitigen Verkleidung des Kesselsockels
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61
36. Sicherheitstechnisches Zubehör MGK / MGK-2
Schmutzfänger DN 80 für MGK-2
in Flansch-/Schrägsitzausführung
mit eingebautem Niro-Edelstahlsieb, Feinfilter (Maschenweite
0,25 bis 0,5mm) mit Entleerungsschraube, Korrosionsschutz durch
Pulverbeschichtung, für Einbaulage: horizontal oder vertikal.
Heizungsnachfüllkombination
zur automatischen Befüllung von Heizungsanlagen.
bestehend aus:
Systemtrenner Typ BA, Schmutzfänger, einstellbarem
Druckminderer und Abwasseranschluss zum direkten Anschluss
einer Heizungsanlage an ein Trinkwasserversorgungssystem,
abgesichert nach EN 1717.
inkl. Absperreinrichtungen und Wärmedämmschalen
Anschluss ½“ Aussengewinde, Ausgangsdruck 1,5 - 4 bar
Zuluftfilter für MGK und MGK-2
Um eine Verschmutzung des Brenners während
der Bauphase zu Vermeiden
Neutralisator mit Befestigungsclips für MGK
bis 150 kW zum Einbau ins Gerät
bis 300 kW zum Einbau ins Gerät
Neutralisator mit Booster für
MGK-2
zum Einbau ins Gerät (bodenstehend)
Filtergehäuse mit großem Wartungsdeckel,
Boosterpumpe 230V, Leistungsaufnahme 5W,
und Luftschlauch mit Rückschlagventil
Kondensathebeanlage mit potentialfreiem Alarmausgang,
steckerfertig für MGK
bestehend aus:
Kondensathebeanlage mit potentialfreiem Alarmausgang,
Wandhalterung, PVC-Schlauch 10mm (6m lang),
Rückschlagventil, Kondensatzuführschlauch (1150mm lang)
Kondensathebeanlage mit potenti- bestehend aus:
Kondensatpumpe mit potentialfreiem Alarmausgang, Kondensattank mit
alfreiem Alarmausgang,
Deckel und Wandhalterung. PVC-Schlauch 10mm (6m lang), Rückschlagsteckerfertig für MGK-2
ventil, Kondensatzulauf-Adapter.
Um den Ablauf der Neutralisation direkt in den Einlauf der Kondensathebeanlage montieren zu können, müssen die Pumpe und der Deckel um 180°
gedreht werden..
62
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37. Neutralisationssystem für MGK
Neutralisator (Zubehör)
Der Neutralisator kann direkt in das Gerät eingebaut
werden. Verbrauch ca. 10-30 g/kW und Jahr.
Die zugehörige Anleitung ist zu beachten.
Achtung
Die Anschlussschläuche sind so
abzulängen, dass:
- das Kondensat einwandfrei abfließen kann
- sich keine Schlauchschleifen
bilden
- eine einwandfreie Abdichtung
gewährleistet ist
Kondensatablauf Einzelanlagen
Bild: Neutralisator (Zubehör)
Kondensat
Bei Aufstellung des MGK als Einzelgerät ist an Geräteanschluss ein Kondensatablauf zu installieren
(DN 160 - Art.Nr.2651341, DN 200 - Art.Nr.2651389).
Die Anschlüsse der Kondensatquellen können mit den
„Set Kondensatschlauch“ (Art.Nr.8905844) zusammengeführt und mit dem Neutralisator verbunden werden.
Bild: Kondensatschlauch
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63
38. Neutralisationssystem für MGK-2
Einbau der Neutralisation mit Boosterpumpe
Die als Wolf-Zubehör lieferbare Neutralisation Neutrakon Typ 08/BGN mit Boosterpumpe zur intensiven
pH-Regeneration kann unter den Kessel geschoben
werden. Vorher Holzriegel, für Kesseltransport, entfernen. Die Boosterpumpe kann auf der Kesseltraverse montiert werden.
Auf gleichmäßige Verteilung des Granulats achten.
Zu- und Ablauf dürfen nicht mit Granulat bedeckt sein.
Die der Neutralisation beiliegende Anleitung zur Montage und Wartung ist zu beachten!
Neutralisation
Kondensathebeanlage
Boosterpumpe auf Traverse
montiert
Montage Neutralisation Neutrakon
Typ 8/BGN:
- Schwarze Stecksiebe (Transportsicherung) an Zuund Ablauf entfernen und Schlauchanschlüsse mit
Rohrsieb montieren. HT-Rohr-Anschluss möglich
- Durch Schütteln des Neutrakons das Granulat
gleichmäßig verteilen.
Das Granulat darf den Zu- und Ablauf nicht vollständig bedecken (Gefahr von Verstopfung).
- Boosterpumpe mit Klettstreifen auf der Traverse
befestigen
- Luftschlauch am Booster anstecken.
- Kabel des Boosters mit Stecker am Kabelsatz verbinden.
- Booster immer über der Neutralisation anbringen,
um zu vermeiden, dass Kondensat in den Booster
fließt.
Holzriegel
Die Boosterpumpe muss immer höher als die
Neutralisation angebracht werden! Gefahr von
Stromschlag!
Funktionskontrolle
Luftschlauch
Die Erstfüllung des Granulats reicht für wenigstens ein
Jahr. Um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten muss die Neutralisation mindestens einmal
jährlich kontrolliert werden.
1.Füllstand kontrollieren. Liegt der Granulatpegel unter der Maximummarkierung (roter Aufkleber), muss
nachgefüllt werden.
Eine Neutralisation kann nur erfolgen, wenn das
Granulat durchflossen wird. Der Granulatfüllstand
muss immer über dem Kondensatpegel liegen.
2.pH-Wert mit pH-Indikatorstreifen messen. Liegt der
pH-Wert unter 6,5 muss die Neutralisation gewartet
werden.
64
Kondensathebeanlage
Anschluss Booster und Kondensatpumpe
(Anschlüsse am Kabelsatz hinter der Säule)
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39.Hydraulikschemen MGK-2
Parameter HG40
Anlagenkonfiguration
Die Anpassung des MGK-2 an das Heizungssystem erfolgt durch die Auswahl aus 6 vorkonfigurierten Anlagenkonfiguration, diese können mit dem
Anzeigemodul AM oder Bediemodul BM-2 unter Parameter HG 40 nur direkt
am Kessel abgelesen und eingestellt werden. Dieser Parameter wirkt sich
auf die Funktion der ZHP (Zubringer- / Heizkreispumpe) und den Eingang E2
aus.
Anlagenkonfiguration 01
dHK
Direkter Heizkreis am Kessel +
optional weitere Mischerkreise über Mischermodule
(Werkseinstellung)
• Brenner geht nach Anforderung des direkten Heizkreises
oder optional angeschlossener Mischerkreise in Betrieb
• Zubringer-/ Heizkreispumpe (ZHP) als Heizkreispumpe für
direkten Heizkreis
• Kesseltemperaturregelung;
Sollwertvorgabe über Heizkreis oder Mischerkreise
• Eingang E2: nicht belegt
ZHP
Hinweis:Ist der Druckverlust des Kessels inkl. des Rohrnetzes
> 700 mbar, ist eine hydraulische Weiche einzusetzen
MM1
Anlagenkonfiguration 02
Ein oder mehrere Mischerkreise über Mischermodule
(kein direkter Heizkreis am Kessel)
• Brenner geht nach Anforderung der angeschlossenen
Mischerkreise in Betrieb
• Kesseltemperaturregelung;
Sollwertvorgabe über Mischerkreise
• Eingang E2: nicht belegt
• Zubringer-/Heizkreispumpe (ZHP) nicht aktiv
Hinweis:Ist der Druckverlust des Kessels inkl. des Rohrnetzes
> 700 mbar, ist eine hydraulische Weiche einzusetzen
Anlagenkonfiguration 11
Hydraulische Weiche mit Sammlerfühler
ZHP
E2
SAF
• Brenner geht nach Anforderung der Sammlertemperaturregelung in Betrieb
• Zubringer-/ Heizkreispumpe (ZHP) als Zubringerpumpe bei
Sammleranforderung aktiv
• Sammlertemperaturregelung
• Eingang E2: Sammlerfühler
Anlagenkonfiguration 11
Plattenwärmetauscher als Systemtrennung
ZHP
E2
SAF
• Brenner geht nach Anforderung der Sammlertemperaturregelung in Betrieb
• Zubringer-/ Heizkreispumpe (ZHP) als Zubringerpumpe bei
Sammleranforderung aktiv
• Sammlertemperaturregelung
• Eingang E2: Sammlerfühler
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65
39.Hydraulikschemen MGK-2
Anlagenkonfiguration 51
GLT - Brennerleistung
Brenner geht nach Anforderung über Fremdregler in Betrieb
• Zubringer-/ Heizkreispumpe (ZHP)
als Zubringerpumpe ab 2V aktiv
• keine Temperaturregelung
• Eingang E2:
Ansteuerung 0-10V von Fremdregler
0-2V Brenner AUS,
2-10V Brennerleistung Min. bis Max. innerhalb der
parametrierten Grenzen (HG02 und HG04)
• Automatische Leistungsreduzierung bei Annäherung an TKmax
(HG22) ist aktiv. Abschaltung bei TKmax
GLT%
ZHP
E2
Hinweis:Ist der Druckverlust des Kessels inkl. des Rohrnetzes >
700 mbar, ist eine hydraulische Weiche einzusetzen
Anlagenkonfiguration 52
GLT - Kesselsolltemperatur
• Brenner geht nach Anforderung über Kesseltemperaturregler in
Betrieb
• Zubringer-/ Heizkreispumpe (ZHP)
als Zubringerpumpe ab 2V aktiv
• Kesseltemperaturregelung
• Eingang E2:
Ansteuerung 0-10V von Fremdregler
0-2V Brenner Aus
2-10V Kesselsolltemperatur TKmin (HG21) - TKmax (HG22)
GLT°C
E2
ZHP
Hinweis:Ist der Druckverlust des Kessels inkl. des Rohrnetzes >
700 mbar, ist eine hydraulische Weiche einzusetzen
Anlagenkonfiguration 60
Kaskade für Mehrkesselanlagen (Einstellung automatisch,
wenn Kaskadenmodul angeschlossen ist)
• Brenner geht nach Anforderung über eBus vom Kaskadenmodul in Betrieb (0-100% Brennerleistung; Min. bis Max.
innerhalb der parametrierten Grenzen) (HG02 und HG04)
• Zubringer-/ Heizkreispumpe (ZHP) als Zubringerpumpe aktiv
• Sammlertemperaturregelung über Kaskadenmodul
• Eingang E2: nicht belegt
• Automatische Leistungsreduzierung bei Annäherung an
TKmax (HG22) ist aktiv. Abschaltung bei TKmax
• Es kann eine hydraulische Weiche oder ein Plattenwärmetauscher als Systemtrennung verwendet werden.
KM
ZHP
SAF
eBus
ZHP
eBus
Wichtiger Hinweis:
In diesem Prinzipschemen sind Absperrorgane, Entlüftungen und sicherheitstechnische Maßnahmen nicht
komplett eingezeichnet. Diese sind gemäß den gültigen Normen und Vorschriften anlagenspezifisch zu
erstellen.
Weitere Hydraulikschemen und elektrische Details sind der Wolf-Homepage bzw. der Planungsunterlage
„Hydraulische Systemlösungen“ zu entnehmen!
66
4800628_201403
40.Konformitätserklärung MGK
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
(nach ISO/IEC 17050-1)
Nummer:3061331
Aussteller:
Wolf GmbH
Anschrift:
Industriestraße 1, D-84048 Mainburg
Produkt:
Gas-Brennwertkessel MGK
Das oben beschriebene Produkt ist konform mit den Anforderungen der folgenden Dokumente:
§ 6, 1.BImSchV, 26.01.2010
DIN EN 437, 09/2009
DIN EN 483, 06/2000
DIN EN 677, 08/1998
DIN EN 60335-1, 02/2007
DIN EN 60335-2-102 / 2010
DIN EN 55014-1, 06/2007
Gemäß den Bestimmungen der folgenden Richtlinien
90/396/EWG (Gasgeräterichtlinie)
92/42/EWG (Wirkungsgradrichtlinie)
2004/108//EG (EMV-Richtlinie)
2006/95/EG (Niederspannungsrichtline)
wird das Produkt wie folgt gekennzeichnet:
0085
Mainburg, 23.11.2012
Gerdewan Jacobs
Geschäftsführung Technik
4800628_201403
i. V. Klaus Grabmaier
Produktzulassung
67
41.Konformitätserklärung MGK-2
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
(nach ISO/IEC 17050-1)
Nummer:3063328
Aussteller:
Wolf GmbH
Anschrift:
Industriestraße 1, D-84048 Mainburg
Produkt:
Gas-Brennwertkessel MGK2
Das oben beschriebene Produkt ist konform mit den Anforderungen der folgenden Dokumente:
§ 6, 1.BImSchV, 26.01.2010
DIN EN 437, 09/2009
DIN EN 483, 06/2000
DIN EN 677, 08/1998
DIN EN 60335-1, 10/2012
DIN EN 60335-2-102, 07/2010
DIN EN 55014-1, 05/2012
Gemäß den Bestimmungen der folgenden Richtlinien
2009/142/EG (Gasgeräterichtlinie)
92/42/EWG (Wirkungsgradrichtlinie)
2004/108//EG (EMV-Richtlinie)
2006/95/EG (Niederspannungsrichtline)
wird das Produkt wie folgt gekennzeichnet:
0085
Mainburg, 15.04.2013
Gerdewan Jacobs
Geschäftsleitung Technik
68
i. V. Klaus Grabmaier
Produktzulassung
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42.Stichwortverzeichnis
A
Abgasdruckschalter MGK.............................................................................................................13
Abgastemperaturschalter MGK....................................................................................................13
Abmessungen / Montagemaße MGK...........................................................................................15
Abmessungen / Montagemaße MGK-2........................................................................................18
Abstandsmaße MGK....................................................................................................................38
Abstandsmaße MGK-2.................................................................................................................39
Anlagenbuch................................................................................................................................45
Anlagenkonfiguration MGK-2.......................................................................................................65
Anschluss Außenfühler MGK.......................................................................................................31
Anschluss Außenfühler MGK-2....................................................................................................34
Anschluss Heizkreispumpe MGK.................................................................................................29
Anschluss Heizkreispumpe MGK-2..............................................................................................34
Aufbauschema MGK....................................................................................................................13
Aufbauschema MGK-2.................................................................................................................16
Aufstellung, Abstandsmaße MGK................................................................................................38
Aufstellung, Abstandsmaße MGK-2.............................................................................................39
B
Betriebsschalter MGK..................................................................................................................19
Betriebsschalter MGK-2...............................................................................................................21
E
Eingang E1 mögliche Funktionen MGK.......................................................................................31
Eingang E1 mögliche Funktionen MGK-2....................................................................................36
Eingebaute Sicherung F1 3,15A MGK-2......................................................................................36
Elektroanschluss Allgemeine Hinweise........................................................................................29
Elektroanschluss MGK.................................................................................................................29
Elektroanschluss MGK-2..............................................................................................................33
Energieeinsparverordnung (EneV).................................................................................................8
Entstörtaste MGK.........................................................................................................................19
Entstörtaste MGK-2......................................................................................................................22
G
Gaskategorien und Anschlussdrücke MGK..................................................................................13
Gaskategorien und Anschlussdrücke MGK-2...............................................................................16
Gesamtgewicht (leer) MGK..........................................................................................................14
H
Heizwasserwiderstand MGK........................................................................................................40
Heizwasserwiderstand MGK-2.....................................................................................................41
Hydraulikschemen MGK-2...........................................................................................................65
K
Kaskade MGK..............................................................................................................................53
Kaskade MGK-2...........................................................................................................................57
Kondensatablauf Einzelanlagen MGK..........................................................................................63
Konformitätserklärung MGK.........................................................................................................67
Konformitätserklärung MGK-2......................................................................................................68
L
Lieferumfang MGK.......................................................................................................................12
Lieferumfang MGK-2....................................................................................................................16
Luft-/Abgasführung MGK..............................................................................................................47
Luft-/Abgasführung MGK-2..........................................................................................................55
4800628_201403
69
42.Stichwortverzeichnis
M
Mindestwandabstände MGK........................................................................................................38
Mindestwandabstände MGK-2.....................................................................................................39
N
Netzanschluss MGK.....................................................................................................................29
Netzanschluss MGK-2..................................................................................................................34
Neutralisationssystem für MGK....................................................................................................63
Neutralisationssystem für MGK-2.................................................................................................64
Neutralisator (Zubehör) MGK.......................................................................................................63
P
Pumpenauslegung MGK..............................................................................................................42
Pumpenauslegung MGK-2...........................................................................................................43
Pumpenstandschutz MGK............................................................................................................20
R
Regelungen MGK-2......................................................................................................................21
Regelung MGK.............................................................................................................................19
Regelungsparameter GB/HG MGK.............................................................................................32
Regelungsparameter HG MGK-2................................................................................................37
S
Schnellstarttasten.........................................................................................................................23
Schornsteinfegerbetrieb MGK......................................................................................................20
Schornsteinfegerbetrieb MGK-2...................................................................................................22
Sicherung MGK............................................................................................................................14
Sicherung MGK-2.........................................................................................................................36
Sommerbetrieb MGK....................................................................................................................20
T
Technische Daten MGK................................................................................................................14
Technische Daten MGK-2............................................................................................................17
Temperaturwahl Heizwasser MGK...............................................................................................19
Temperaturwahl Warmwasser MGK.............................................................................................19
Thermometer MGK.......................................................................................................................19
W
Winterbetrieb MGK.......................................................................................................................20
Z
Zubehör MGK / MGK-2................................................................................................................60
Zündelektrode MGK.....................................................................................................................13
Zündelektrode MGK-2..................................................................................................................16
70
4800628_201403
4800628_201403
71
Das umfassende Gerätesortiment des Systemanbieters Wolf bietet bei Gewerbe- und Industriebau, bei Neubau sowie bei
Sanierung/Modernisierung die ideale Lösung. Das Wolf Regelungsprogramm erfüllt jeden Wunsch in Bezug auf Heizkomfort.
Die Produkte sind einfach zu bedienen und arbeiten energiesparend und zuverlässig. Photovoltaik- und Solaranlagen lassen sich
in kürzester Zeit auch in vorhandene Anlagen integrieren. Wolf Produkte sind problemlos und schnell montiert und gewartet.
Änderungen vorbehalten
Art.Nr. 4800628
2014/03
Die Kompetenzmarke für Energiesparsysteme
D
Wolf GmbH, Postfach 1380, 84048 Mainburg, Tel.: 0 87 51 / 74-0, Fax: 0 87 51 / 74-1600, Internet: www.wolf-heiztechnik.de
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