ECONCEPT 15

ECONCEPT 15
ECONCEPT 15-25 A
BETRIEBS-,
INSTALLATIONSUND WARTUNGSANLEITUNG
Art.-Nr. 3544652/0 - 11/2003
GAS-BRENNWERT
WANDHEIZKESSEL
MIT VORMISCHBRENNER
Econcept 15-25 A
• Den Inhalt der vorliegenden Betriebsanleitung
sorgfältig durchlesen, da mit ihm wichtige Hinweise
und Anweisungen zu Sicherheit, Installation, Gebrauch
und Wartung zur Verfügung gestellt werden.
• Die Betriebsanleitung ist integrierender und
wesentlicher Bestandteil des Produkts und muss
vom Anwender für jede weitere Konsultation
gewissenhaft aufbewahrt werden.
• Bei einem Verkauf oder der Installation des Geräts
an einem anderen Ort ist sicherzustellen, dass es
stets zusammen mit der Betriebsanleitung den
Besitzer bzw. Installationsort wechselt, sodass die
Betriebsanleitung für den neuen Besitzer und/oder
jeweiligen Installateur zur Verfügung steht.
• I n s t a l l a t i o n u n d Wa r t u n g m ü s s e n i n
Übereinstimmung mit den einschlägigen Normen,
nach den Vorgaben des Herstellers und von
Fachpersonal mit nachgewiesener Qualifikation
ausgeführt werden.
• Durch eine unkorrekte Installation oder unvollständige
Wartung sind Verletzungen / Schäden bei Personen,
Tieren bzw. Gegenständen nicht auszuschließen. Der
Hersteller haftet nicht für Schäden, die auf Fehler in
der Installation bzw. im Gebrauch und auf die
Nichtbeachtung der vom Hersteller vorgegebenen
Anleitungen zurückzuführen sind.
• Vor der Ausführung von Reinigungs- oder
Wartungsarbeiten ist die Stromversorgung zum Gerät
durch Betätigung des Anlagenschalters und/oder der
entsprechenden Sperrvorrichtungen zu unterbrechen.
• Bei Defekten und/oder Störungen das Gerät
deaktivieren und auf keinen Fall eigenhändig
Reparaturen oder sonstige Eingriffe ausführen. Für
erforderliche Reparaturen und Eingriffe ausschließlich
qualifiziertes Fachpersonal anfordern.
• Die eventuelle Reparatur oder der Austausch von
Teilen darf nur von Fachpersonal mit nachgewiesener
Qualifikation und unter ausschließlicher Verwendung
von Original-Ersatzteilen ausgeführt werden. Die
Nichtbeachtung der oben aufgeführten Hinweise
kann die Sicherheit des Geräts beeinträchtigen.
• Z u r G e w ä h r l e i s t u n g d e s e i n w a n d f re i e n
Gerätebetriebs muss die jährlich fällige Wartung
von Fachpersonal mit nachgewiesener Qualifikation
ausgeführt werden.
• Der Heizgenerator darf ausschließlich für die
ausdrücklich vorgesehene Nutzung in Betrieb
genommen werden. Jede andere Nutzung ist als
unsachgemäß anzusehen und demnach gefährlich.
• Nach der Entfernung der Verpackung sicherstellen,
dass keine Schäden an den gelieferten Teilen zu
verzeichnen sind.
• Verpackungsteile unbedingt außerhalb der
Reichweite von Kindern aufbewahren, da sie als
potenzielle Gefahrenquellen einzustufen sind.
• Bei Zweifeln das Gerät nicht verwenden und den
Händler/Kundendienst kontaktieren.
Dieses Symbol steht für “Achtung” und begleitet jeden Warnhinweis bezüglich
der Sicherheit. Die jeweiligen Warnhinweise und Vorschriften sind unbedingt zu
beachten, um Verletzungen / Schäden bei Personen, Tieren bzw. Gegenständen
zu vermeiden.
Dieses Symbol kennzeichnet einen wichtigen Hinweis oder eine vom Anwender zu
beachtende Anmerkung.
Konformitätserklärung
Der Hersteller: FERROLI S.p.A.
Anschrift: Via Ritonda 78/a, 37047 San Bonifacio (Verona / Italien)
erklärt hiermit, dass das betreffende Gerät den Anforderungen folgender
EU-Richtlinien entspricht:
• Richtlinie für gasbetriebene Geräte 90/396
• Richtlinie bez. Leistungsabgaben 92/42
• Richtlinie bez. Niederspannung 73/23 (durch 93/68 geändert)
• Richtlinie bez. elektromagnetische Kompatibilität 89/336 (durch 93/68 geändert)
Präsident und gesetzlicher Vertreter
Ritter des Ordens der Arbeit (Republik Italien)
Dante Ferroli
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Econcept 15-25 A
1. Betriebsanleitung ...................................................................................4
1.1 Beschreibung ..........................................................................................................4
1.2 Bedienblende ..........................................................................................................5
1.3. Ein- und Abschaltung.............................................................................................6
1.4 Einstellungen...........................................................................................................7
1.5 Betriebsartenwahl Sommer/Winter ........................................................................7
1.6 Wartung ..................................................................................................................9
1.7 Betriebsstörungen ..................................................................................................9
2. Installation ............................................................................................10
2.1 Allgemeine Hinweise ............................................................................................10
2.2 Aufstellungsort......................................................................................................10
2.3 Wasseranschlüsse .................................................................................................12
2.4 Gasanschluss .........................................................................................................14
2.5 Elektrische Anschlüsse..........................................................................................14
2.6 Rauchabzüge.........................................................................................................17
2.7 Anschluss der Kondenswasserabführung .............................................................19
3. Service und Wartung ............................................................................20
3.1 Einstellungen.........................................................................................................20
3.2 Inbetriebnahme.....................................................................................................22
3.3 Wartung ................................................................................................................23
3.4 Störungsbehebung ...............................................................................................25
4. Eigenschaften und technische Daten....................................................28
4.1 Abmessungen und Anschlüsse .............................................................................28
4.2 Gesamtansicht und Hauptkomponenten .............................................................29
4.3 Wasserkreis ...........................................................................................................30
4.4 Tabelle der technischen Daten .............................................................................31
4.5 Diagramme............................................................................................................32
4.6 Elektrischer Schaltplan..........................................................................................33
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Econcept 15-25 A
1. BETRIEBSANLEITUNG
1.1 Beschreibung
Sehr geehrte/r Kunde/in,
wir danken Ihnen für die Wahl des Modells Econcept 15-25 A, einer wandhängenden Heiztherme von
FERROLI mit fortschrittlicher Ausstattung, zukunftsweisender Technologie, hoher Zuverlässigkeit und
qualitativ hochwertiger Struktur. Wir bitten Sie, die vorliegende Betriebsanleitung sorgfältig durchzulesen
und für zukünftiges Nachschlagen griffbereit aufzubewahren.
Econcept 15-25 A ist ein vorgemischter Brennwert-Wärmeerzeuger für die Heizung. Zu den kennzeichnenden Eigenschaften zählen sein hoher Wirkungsgrad, äußerst niedrige Schadstoffemissionen und
die Möglichkeit des Betriebs mit Erd- bzw. Flüssiggas.
An der Therme kann ein externer Boiler für die Warmwasserbereitung angeschlossen werden.
Der Geräteblock besteht aus einem Lamellenwärmetauscher aus Aluminium, der eine effiziente Verflüssigung des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes, und somit einen sehr hohen Wirkungsgrad gestattet. Der
Wärmetauscher wurde so konzipiert, dass er seine hohe Wärmetauschleistung auf Dauer bewahrt.
Im Kesselkörper, oberhalb des Wärmetauschers, ist der vorgemischte Brenner mit großer Keramikfläche
eingebaut, der mit elektronischer Zündung mit Ionisationsüberwachung versehen ist, die die Erreichung
extrem niedriger Emissionswerte gestattet und gleichzeitig hohe Zuverlässigkeit und einen auf
Dauer konstanten Betrieb garantiert.
Die Therme ist außerdem mit einem Ventilator mit Drehzahlregelung und mit Gasregelventil ausgestattet.
Sie ist vollkommen raumluftunabhängig: die für die Verbrennung notwendige Luft wird nicht
aus dem Aufstellungsraum bezogen, sondern von außen angesaugt, und die Abgasabführung
erfolgt über Abgasventilator. Zur Ausstattung der Therme gehört ferner eine drehzahlgeregelte
Umwälzpumpe, Ausdehnungsgefäß, Strömungsmesser, Sicherheitsventil, Einfüllhahn, Drucksensor,
Temperaturfühler und Sicherheitsthermostat.
Dank dem mikroprozessorgesteuerten Kontroll- und Regelsystem mit ausgereifter Selbsttestfunktion ist
der Betrieb des Geräts größtenteils vollautomatisch. Die Heizleistung wird vom Regelsystem witterungsgeführt (mit installiertem optionalem Außenfühler), sowie in Abhängigkeit von der Innentemperatur,
den Merkmalen und der Lage des Gebäudes automatisch geregelt. Die Leistung der Warmwasserbereitung wird automatisch dauergeregelt, um eine rasche Warmwasserabgabe und unter jeder Bedingung
höchsten Komfort zu garantieren.
Der Benutzer braucht nur (mit dem Raumthermostat oder mit der Fernbedienung, die als optionales
Zubehör erhältlich sind, deren Installation jedoch empfohlen wird) die gewünschte Temperatur einzustellen
oder die Anlagentemperatur zu regulieren, bzw. die gewünschte Brauchwassertemperatur einzustellen.
Das Regelungs- und Kontrollsystem sorgt für einen zu jeder Jahrezeit optimalen Betrieb.
Am Display können jederzeit Statusanzeigen des Geräts, sowie zusätzliche Informationen über die
Temperaturwerte der Temperaturfühler, die Eingabe der Sollwerte usw. abgelesen, und diese Werte
konfiguriert werden. Eventuelle Betriebsstörungen der Therme oder der Anlage werden am Display
unverzüglich angezeigt und, falls möglich, automatisch korrigiert.
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Econcept 15-25 A
1.2 Bedienblende
Die Bedienblende besteht aus 5 Tasten und 3 Displays.
Jeder Tastendruck wird durch einen kurzen Signalton (Beep) bestätigt.
D1
D2
L1
L2
Abb. 1
Taste MODUS
- Diese Taste dient zum Scrollen der Parameter.
Taste RESET
- Mit dieser Taste wird der Betrieb der Therme nach einer
Störabschaltung wieder hergestellt.
Tasten ÄNDERUNG
- Mit diesen Tasten lassen sich die eingestellten Werte ändern.
Taste BESTÄTIGUNG
- Mit dieser Taste wird der eingegebene Wert bestätigt.
Display MODUS
- Anzeige des Betriebsmodus der Therme oder des angewählten
Parameters.
Display WERTE
- Anzeige des Werts des visualisierten Parameters
Display-Anzeigen
Solange keine Taste gedrückt wird, wird während des Betriebs am Display der Status des
Geräts angezeigt.
Tabelle 1
Betriebsmodus
Display
Angezeigter Wert
Wartemodus
Heizungsvorlauftemperatur
Heizbetrieb
Heizungsvorlauftemperatur
Brauchwasser
Brauchwassertemperatur
Warten nach Warmwasserbereitung
Brauchwassertemperatur
Warten nach Heizbetrieb
Warten auf Warmwasserbereitung
TEST
Heizungsvorlauftemperatur
Brauchwassertemperatur
Heizungsvorlauftemperatur
5
Econcept 15-25 A
Durch Drücken der Taste
Informationen angezeigt:
wird das Benutzermenü abgerufen. Am Display werden folgende
Tabelle 2
DISPLAY D1-D2
DISPLAY D2
Anwahl Sommer/Winter (00 = Sommer • 11 = Winter)
Anwahl Economy/Comfort (0 = Economy • 1 = Comfort)
Anzeige / Einstellung der Heizungsvorlauftemperatur
Anzeige / Einstellung der Brauchwasseraustrittstemperatur
Anzeige der Heizungsrücklauftemperatur
Anzeige der Außentemperatur
Anzeige der Abgastemperatur
Anzeige der Kesselleistung
Anzeige und Einstellung der Ausgleichskurve
-
1.3 Ein- und Abschaltung
Einschaltung
•
•
•
•
•
Den Gashahn vor der Therme öffnen.
Das Rohr vor dem Gasventil entlüften.
Den Hauptschalter einschalten.
Auf den Zündschalter der Therme drücken.
Nun ist die Therme bereit, um jedes Mal, wenn Warmwasser entnommen wird oder der
Raumthermostat einen Heizbedarf meldet, automatisch zu funktionieren.
Abschaltung
Auf den Zündschalter der Therme drücken.
Den Gashahn vor der Therme schließen und die Stromzufuhr des Geräts trennen.
Wenn das Gerät im Winter für längere Zeit nicht benutzt wird, sollte das ganze Wasser des
Heizkessels, das Brauchwasser und das Anlagenwasser abgelassen werden, um Frostschäden
zu vermeiden; oder nur das Brauchwasser ablassen und der Heizanlage ein geeignetes
Frostschutzmittel beimischen.
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Econcept 15-25 A
1.4 Einstellungen
Einstellung der Raumtemperatur (mit installiertem Raumthermostat)
Die gewünschte Raumtemperatur wird mit dem Raumthermostat oder mit der Fernbedienung eingestellt.
Auf Befehl des Raumthermostats wird die Therme eingeschaltet, um das Anlagenwasser auf den
eingestellten Vorlauftemperatur-Sollwert zu bringen. Bei Erreichen der gewünschten Raumtemperatur
wird der Wärmeerzeuger abgeschaltet.
Falls kein Raumthermostat und keine Fernbedienung installiert ist, sorgt die Therme dafür, dass die
Anlage auf der eingestellten Vorlauftemperatur gehalten wird.
Einstellung der Anlagentemperatur
Zur Einstellung der Vorlauftemperatur der Heizanlage das Betriebsmenü öffnen und mit der Taste
den Parameter 1 abrufen.
Parameter
Eingegebene
temperatur
gedrückt wird, wird
Wenn unter Parameter 1 eine der Tasten
die eingestellte Heiztemperatur angezeigt (die Zahl 1 blinkt); mit
denselben Tasten kann der gewünschte Wert eingegeben werden.
Zum schnellen Ändern des Werts die Taste gedrückt halten.
Zur Aktivierung des neuen Werts die Taste
Taste
drücken.
drücken; zum Beenden ohne Aktivierung die
Einstellung der Brauchwassertemperatur
Am Bedienfeld der Therme die gewünschte Austrittstemperatur des warmen Brauchwassers
einstellen. Wenn die Wasserhähne geöffnet werden, wird das System je nach Bedarfsmenge
und Kaltwassereintrittstemperatur automatisch so geregelt, dass das austretende Wasser die
eingegebene Temperatur hat.
Zur Einstellung der Austrittstemperatur des warmen Brauchwassers das Betriebsmenü öffnen und
mit der Taste
den Parameter 2 abrufen.
Parameter
Eingegebene
temperatur
gedrückt wird,
Wenn unter Parameter 2 eine der Tasten
wird die eingestellte Brauchwassertemperatur angezeigt (die
Zahl 2 blinkt); mit denselben Tasten kann der gewünschte Wert
eingegeben werden.
Zur Aktivierung des neuen Werts die Taste
Taste
drücken.
drücken; zum Beenden ohne Aktivierung die
1.5 Betriebsartenwahl Sommer/Winter
Für die Betriebsartenwahl Sommer/Winter das Betriebsmenü öffnen und durch Drücken der Taste
den Parameter “0.” abrufen. Wenn unter Parameter “0.” eine der Tasten
gedrückt wird, wird
die Wahl Sommer/Winter angezeigt (der Parameter “0.” blinkt); mit denselben Tasten kann die
Betriebsart Sommer (00 eingeben), bzw. die Betriebsart Winter gewählt werden (11 eingeben). Zur
Aktivierung des neuen Werts die Taste
drücken; zum Beenden ohne Aktivierung der getätigten
Wahl die Taste
drücken.
Im Modus “Sommer“ (00) ist der Heizbetrieb nicht vorgesehen. Die Frostschutzfunktion bleibt
aktiviert.
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Econcept 15-25 A
Anlagenvorlauftemperatur °C
Gleittemperatur
Mit der Installation des Außentemperaturfühlers (optional) arbeitet das Regelsystem der Therme mit
“Gleittemperatur“. In diesem Modus wird die Temperatur der Heizanlage auf Grundlage der externen
Klimabedingungen reguliert, um einen erhöhten Komfort und eine weitgehende Energieersparnis im
Verlauf des gesamten Jahres zu gewährleisten. Beim Anstieg der Außentemperatur erfolgt gemäß einer
bestimmten “Ausgleichskurve“ die Reduzierung der Heizungsvorlauftemperatur.
Durch die Einstellung auf “Gleittemperatur“ übernimmt die am Parameter 1 des Betriebsmenüs
eingestellte Temperatur die Funktion der maximalen Heizungsvorlauftemperatur. Es empfiehlt sich
die Einstellung auf den Höchstwert, sodass das System die Regelung im gesamten möglichen
Betriebsbereich ausführen kann.
Die Therme muss bei der Installation durch qualifiziertes Fachpersonal eingestellt werden. Zur
Verbesserung des Komforts kann der Benutzer jedoch durchaus eventuelle Anpassungen vornehmen:
Die Ausgleichskurve kann geändert werden, indem mit der Taste
das Betriebsmenü abgerufen, und
anschließend mit derselben Taste
bis zum Parameter 3 gescrollt wird.
Daraufhin wird die eingestellte Ausgleichskurve angezeigt (vgl. nachfolgende Grafik). Wenn eine der
Tasten
gedrückt wird, beginnt das Display zu blinken, und nun ist es möglich, mit den Tasten
den gewünschten Wert einzustellen. Um die neue Kurve zu aktivieren, die Taste
drücken. Um den
Vorgang rückgängig zu machen, nicht die Taste
sondern die Taste
drücken.
Liegt
die
Umgebungstemperatur
unter dem
90
10
9
8
7
6
gewünschten
Wert,
empfiehlt
sich
die
Einstellung
85
5
80
einer Kurve mit höherem Wirkungsgrad, und
umgekehrt. Die Zu- bzw. Abnahmen jeweils um
4
70
eine Einheit ausführen und das Ergebnis unter
3
60
realen Bedingungen prüfen.
2
50
1
40
30
20
Abb. 2
20
10
0
-10
-20
Außentemperatur °C
Wenn die Therme mit der Fernbedienung (optional) verbunden ist, können die oben
beschriebenen Einstellungen (Anlagentemperatur, Brauchwassertemperatur, Ausgleichskurve)
nur von der Fernbedienung aus vorgenommen werden. Das Benutzermenü am Bedienfeld der
Therme ist in diesem Fall deaktiviert und dient nur zur Anzeige.
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Econcept 15-25 A
1.6 Wartung
Gemäß den Bestimmungen ist der Benutzer verpflichtet, die Heizanlage mindestens einmal jährlich
durch Fachpersonal warten, und mindestens alle zwei Jahre die Verbrennung kontrollieren zu lassen. Für
nähere Angaben wird auf Kap. 3.3 des vorliegenden Handbuchs verwiesen.
Die Ummantelung, der Armaturenblock und die Verzierungen der Therme können mit einem weichen,
eventuell mit etwas Seifenwasser angefeuchteten Tuch gereinigt werden. Keine Scheuermittel
oder Lösemittel benutzen.
1.7 Betriebsstörungen
Beim Auftreten von Betriebsstörungen oder Defekten blinkt das Display auf, und der Kenncode
der Störung wird eingeblendet.
Die durch den Buchstaben “F“ gekennzeichneten Störungen bewirken vorübergehende Blockierungen,
die automatisch behoben werden, sobald der betreffende Wert in den für die Therme normalen
Funktionsbereich zurückkehrt.
Die durch den Buchstaben “A“ gekennzeichneten Störungen bewirken eine Blockierung der Therme, die
durch Drücken der Taste
(reset) manuell rückgesetzt werden muss.
Nachstehend sind die Betriebsstörungen aufgeführt, die durch einfache, vom Benutzer lösbare
Probleme verursacht werden.
Tabelle 3
Störung
Keine Zündung des Brenners
Prüfen, ob der Gashahn vor der Therme
und am Zähler geöffnet sind.
drücken.
Zum Rücksetzen Taste
Unzureichender Wasserdruck
in der Anlage
Die Anlage mit dem Wasserhahn an der
Therme befüllen, bis die kalte Anlage
1-1,5 bar aufweist.
Den Wasserhahn nach Gebrauch schließen.
Wenn das Problem nach zwei versuchten Rücksetzungen weiterhin auftritt, wenden Sie sich bitte
an die nächstgelegene Kundendienststelle.
Im Falle anderer Betriebsstörungen schlagen Sie bitte im Kapitel 3.4 “Störungsbehebung” nach.
Überprüfen Sie stets, ob das Problem an einer Unterbrechung der Gas- und/oder Stromversorgung
liegt, bevor Sie sich an den Kundendienst wenden.
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Econcept 15-25 A
2. INSTALLATION
2.1 Allgemeine Hinweise
C
Dieses Gerät darf ausschließlich für die ausdrücklich vorgesehene Nutzung in Betrieb
genommen werden. Dieses Gerät dient zur Erhitzung von Wasser auf eine Temperatur,
die unter dem Siedepunkt bei atmosphärischem Druck liegt, und muss an eine Heizanlage
und/oder Trinkwasser-Versorgungsanlage angeschlossen werden, die mit dessen Eigenschaften,
Leistungsabgaben und Heizwirkungsgrad kompatibel ist. Jede andere Nutzung ist als unsachgemäß
anzusehen.
DIE INSTALLATION DER THERME DARF NUR DURCH FACHPERSONAL MIT ENTSPRECHENDEM
NACHWEIS DER EIGENEN QUALIFIKATION UND UNTER BEACHTUNG DER HINWEISE IN
DER VORLIEGENDEN BETRIEBSANLEITUNG, DER GÜLTIGEN GESETZESVORSCHRIFTEN, DER
NORMENVORSCHRIFTEN UNI UND CEI, SOWIE DER ÖRTLICHEN NORMEN UND DER REGELN FÜR
TECHNISCH EINWANDFREI AUSGEFÜHRTE ARBEIT VORGENOMMEN WERDEN.
Durch eine fehlerhafte Installation können
Personen-, Tier- oder Sachschäden verursacht
werden, für die der Hersteller nicht haftbar
gemacht werden kann.
2.2 Aufstellungsort
Abb. 3
Tabelle 4
Empfohlener
Mindestfreiraum
A
3 cm
15 cm
B
5 cm
30 cm
C
40 cm
65 cm
D
10
A
B
A
D
Der Heizkreislauf ist raumluftunabhängig;
das Gerät kann daher in jedem beliebigen
Raum aufgestellt werden. Dennoch muss der
Aufstellungsraum ausreichend belüftet sein,
damit im Falle von - wenn auch kleinen Gasleckagen keine Gefahr besteht. Diese
Sicherheitsregel wird von der Richtlinie 90/396/
EWG für alle, auch raumluftunabhängigen,
Gasverbrauchseinrichtungen vorgeschrieben.
Im Installationsraum dürfen weder entzündbare
Objekte bzw. Materialien aufbewahrt noch
korrosive Gase oder pulverförmige Substanzen
gehandhabt werden. Der Installationsraum
muss trocken und vor Frost geschützt sein.
Die Therme ist für die wandhängende Installation
ausgelegt. An der Rückwand des Geräts
befinden sich Schlitze zum Festschrauben an der
Wand mit Metalldübel. Die Wandbefestigung
muss einen stabilen und zuverlässigen Halt des
Geräts garantieren.
Bei Einbau des Geräts in Schränken, bzw.
bei seitlichem Anbau muss der für die
normalen Wartungsarbeiten erforderliche
Raum freigehalten werden. Auf Abb. 3 und in
Tab. 4 sind die um das Gerät einzuhaltenden
empfohlenen Mindestfreiräume angegeben.
1,5 cm
(von der eventuellen
aufklappbaren Bedienblende)
> 50 cm
Econcept 15-25 A
Wandbefestigung
Die Therme ist serienmäßig ausgestattet mit einem Haltebügel (Teil A Abb. 4).
Nachdem die Anschlüsse durchgeführt, und der Haltebügel an der Wand befestigt wurde, wird die
Therme an den Haken “B“ aufgehängt.
A
Abb. 4
B
Abb. 5
11
Econcept 15-25 A
2.3 Wasseranschlüsse
Die Wärmeleistung des Gerätes ist vorab mit einer Berechnung des Wärmebedarfs des Gebäudes gemäß
den geltenden Bestimmungen zu kalkulieren. Für den einwandfreien Betrieb und eine lange Lebensdauer
der Heiztherme muss die Wasseranlage korrekt bemessen, und mit jedem Zubehör ausgestattet sein,
das einen ordnungsgemäßen Betrieb und Rauchabzug gewährleistet.
Falls die Vor- und Rücklaufleitungen der Anlage so verlaufen, dass sich an einigen Stellen Lufteinschlüsse
bilden können, sollte an diesen Stellen ein Entlüftungsventil installiert werden. An der niedrigsten
Stelle der Anlage sollte außerdem ein Ablassorgan installiert werden, um die Anlage bei Bedarf
komplett entleeren zu können.
Wenn die Heiztherme an einer niedrigeren Stelle als die Anlage aufgestellt wird, sollte ein Flow-stop-Ventil
eingebaut werden, um die natürliche Wasserzirkulation in der Anlage zu verhindern.
Das Wärmegefälle zwischen Vor- und Rücklauf sollte nicht 20 °C übersteigen.
Benutzen Sie die Rohre von Wasseranlagen nicht für die Erdung von Elektrogeräten.
Vor der Installation müssen alle Leitungen der Anlage ausgespült werden, um Schmutzrückstände oder
Unreinheiten zu entfernen, die den einwandfreien
Betrieb des Gerätes beeinträchtigen könnten.
Die Anschlüsse an den entsprechenden Anschlussstellen
wie auf Abb. 6 dargestellt durchführen.
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5
Zeichenerklärung
1
2
3
4
5
Anlagenvorlauf
Boilervorlauf
Gaseintritt
Boilerrücklauf
Anlagenrücklauf
43
100
97
97
83
60
Abb. 6
Es empfiehlt sich, zwischen Therme und Heizanlage Sperrventile einzubauen, mit denen die Therme
bei Bedarf von der Anlage getrennt werden kann.
Der Ablass des Sicherheitsventils muss mit einem Sammeltrichter oder einer Sammelleitung
verbunden werden, um zu verhindern, dass bei Überdruck im Heizkreislauf das Wasser auf den
Boden austritt. Andernfalls kann der Hersteller der Heiztherme nicht haftbar gemacht werden,
wenn das Ablassventil ausgelöst, und der Raum überflutet wird.
Die Heiztherme muss so angeschlossen werden, dass ihre internen Rohre spannungsfrei sind. Falls auch
am Brauchwasserkreislauf (sofern vorgesehen) ein Rückschlagventil installiert wird, muss zwischen der
Therme und dem Kreislauf ein Sicherheitsventil montiert werden.
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Econcept 15-25 A
Anschluß möglichkeiten (extra)
Anschluss mit Nippel
Zur Therme
Von der Anlage
Zur Therme
Von der Anlage
A
B
C D E
F
A Außenmuffe
B Nippel aus OT 58
C O-Ring
D Stellring aus OT 58
E Unterlegscheibe aus Kupfer
F Verbindungsstück aus OT 58
Abb. 7a
Anschluss mit Wasserhähnen
Zur Therme
Von der Anlage
Zur Therme
Von der Anlage
A
G
Abb. 7b
CD E
F
A Außenmuffe
C O-Ring
D Stellring aus OT 58
E Unterlegscheibe aus Kupfer
F Verbindungsstück aus OT 58
G Kugelhahn
Eigenschaften des Wassers in der Heizanlage
Bei Wasserhärten über 14° dH muss das Wasser vor Verwendung entsprechend aufbereitet werden, um
mögliche Verkalkungen des Heizkessels zu verhindern, die durch hartes Wasser oder Korrosion durch
aggressives Wasser verursacht werden. Es sollte nicht vergessen werden, dass auch geringfügige, nur
wenige Millimeter dicke Verkalkungen aufgrund ihrer niedrigen Wärmeleitfähigkeit eine erhebliche
Überhitzung der Kesselwände bewirken und ernste Betriebsstörungen zur Folge haben.
Bei sehr großen Anlagen (mit großem Wasserinhalt) oder bei häufigem Nachfüllen von Wasser in
die Anlage ist die Aufbereitung des verwendeten Wassers unerlässlich. Wenn die Anlage in diesen
Fällen später teilweise oder vollständig entleert werden muss, so hat das erneute Befüllen mit
aufbereitetem Wasser zu erfolgen.
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Econcept 15-25 A
Befüllen der Therme und der Anlage
Esist ein Füll - und Entleermugshahn zu montieren. Der Einfülldruck bei kalter Anlage muss circa 1
bar betragen. Falls der Anlagendruck während des Betriebs (aufgrund Verdampfung der im Wasser
aufgelösten Gase) unter diesen Mindestwert sinken sollte, muss der Benutzer den Wasserhahn
betätigen, um ihn wieder auf den ursprünglichen Wert zu bringen. Für einen korrekten Betrieb
der Therme muss deren Druck warm circa 1,5÷2 bar betragen. Nicht vergessen, den Wasserhahn
nach diesem Vorgang wieder zu schließen.
Frostschutzmittel, Additive und Hemmstoffe.
Falls sich dies als erforderlich erweisen sollte, ist die Verwendung von Frostschutzmitteln, Additiven
und Hemmstoffen zulässig, jedoch nur, wenn der Hersteller dieser Flüssigkeiten oder Additive
garantiert, dass seine Produkte für diesen Zweck geeignet sind und keine Schäden am Wärmetauscher
oder an anderen Bauteilen und/oder Materialien der Therme und der Anlage verursachen. Universal
verwendbare Frostschutzmittel, Additive und Hemmstoffe, die nicht ausdrücklich für die Verwendung
in Heizanlagen geeignet, bzw. nicht mit den Materialien von Kessel und Anlage kompatibel
sind, sind nicht zulässig.
2.4 Gasanschluss
Bevor das Gerät an das Gasnetz angeschlossen wird, muss kontrolliert werden, ob es für
den Betrieb mit der verfügbaren Brennstoffart ausgelegt ist. Alle Gasleitungen der Anlage
sorgfältig reinigen, um eventuelle Rückstände zu entfernen, die den einwandfreien Betrieb
der Heiztherme beeinträchtigen könnten.
Der Gasanschluss muss vorschriftsmäßig an der dafür vorgesehenen Anschlussstelle (siehe Abb.
7) mit einem Metallrohr oder mit einem Metallschlauch mit durchgehender Wand aus Edelstahl
vorgenommen werden. Zwischen Gasnetz und Heizkessel ist ein Gashahn zu installieren. Die Dichtheit
aller Gasanschlüsse überprüfen.
Die Durchsatzleistung des Gaszählers muss für den gleichzeitigen Gebrauch aller angeschlossenen
Geräte ausreichend sein. Der Durchmesser des aus der Therme herauslaufenden Gasrohres ist
nicht ausschlaggebend für die Wahl des Durchmessers des zwischen Gerät und Zähler befindlichen
Rohres; letzterer muss in Abhängigkeit von Länge und Druckverlust des Rohres und gemäß den
geltenden Vorschriften gewählt werden.
Benutzen Sie die Gasleitungen nicht für die Erdung von Elektrogeräten.
2.5 Elektrische Anschlüsse
Die Installation des Geräts muss unter Befolgung der geltenden nationalen und örtlichen Vorschriften
durchgeführt werden.
Anschluss an das Stromnetz
Die Therme ist an eine einphasige Stromleitung (230 Volt - 50 Hz) anzuschließen.
Die elektrische Sicherheit des Geräts ist nur gewährleistet, wenn der korrekte Anschluss an eine
leistungsfähige Erdungsanlage vorliegt, die nach den einschlägigen Sicherheitsnormen erstellt
wurde. Funktionstüchtigkeit und Eignung der Erdungsanlage sind durch qualifiziertes Fachpersonal
überprüfen zu lassen; der Hersteller übernimmt keinerlei Haftung bei eventuellen Schäden, die
auf die fehlende Erdung der Anlage zurückzuführen sind. Ferner muss festgestellt werden, ob die
elektrische Anlage für die aufgenommene Höchstleistung des Geräts ausgelegt ist; hierzu das
Typenschild einsehen und insbesondere prüfen, ob sich der Querschnitt der Anlagenkabel für die
aufgenommene Leistung des Geräts eignet.
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Econcept 15-25 A
Der Heizkessel ist anschlussfertig verdrahtet und mit einem Kabel für den Anschluss an die Stromleitung
versehen. Die Netzanschlüsse müssen mit festem Anschluss ausgeführt, und mit einem zweipoligen
Schalter versehen werden, dessen Kontakte einen Öffnungsweg von mindestens 3 mm haben. Zwischen
Therme und Stromzuleitung sind Schmelzsicherungen mit Stromfestigkeit max. 3 A zu installieren.
Beim Anschluss an die Stromleitung muss folgende Polung beachtet werden: NETZ - braunes Kabel /
NEUTRALLEITER - blaues Kabel / ERDUNG - gelb-grünes Kabel.
Das Netzkabel des Geräts darf nicht vom Benutzer ersetzt werden. Bei einer Beschädigung des
Kabels muss das Gerät abgeschaltet werden. Das Kabel darf nur durch Fachpersonal ersetzt
werden. Für den Austausch des elektrischen Versorgungskabels ist ausschließlich der Kabeltyp
“HAR H05 VV-F“ 3x0,75 mm2 mit max. Außendurchmesser von 8 mm zugelassen.
Zugang zur elektrischen Klemmenleiste
Um Zugang zu der Klemmenleiste der elektrischen Anschlüsse zu haben, die Anleitungen von Abb.
8 befolgen. Die Anordnung der Klemmen für die verschiedenen Anschlüsse ist auch im Schaltplan
des Kapitels Technische Daten beschreiben.
Schaltbild Klemmenleiste
WielandSteckverbinder
Kabelklemme
Abb. 8
Raumthermostat
ACHTUNG: DER RAUMTHERMOSTAT MUSS POTENTIALFREIE KONTAKTE HABEN. BEI
ANSCHLUSS VON 230 V AN DEN KLEMMEN DES RAUMTHERMOSTATS WIRD DIE PLATINE
IRREPARABEL BESCHÄDIGT.
Falls ein Raumthermostat mit Tages- oder Wochenprogramm, bzw. eine Zeitschaltuhr (Timer)
angeschlossen wird, darf die Stromversorgung dieser Vorrichtungen nicht an ihren Trennkontakten
entnommen werden. Ihre Stromversorgung muss je nach Art der Vorrichtung mittels direktem
Anschluss vom Netz oder von Batterien erfolgen.
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Econcept 15-25 A
Außentemperaturfühler (optional)
Den Fühler an den entsprechenden Klemmen anschließen. Die zulässige Höchstlänge des
Verbindungskabels zwischen Therme und Außentemperaturfühler beträgt 50 m. Es kann ein einfaches
Kabel mit 2 Leitern verwendet werden.
Der Außentemperaturfühler ist vorzugsweise an der Nordseite, Nord-West-Seite oder an der
Wand-Außenseite des wichtigsten Aufenthaltsraums zu installieren. Der Fühler darf niemals durch die
aufgehende Sonne bestrahlt werden und sollte allgemein möglichst nicht der direkten Sonneneinstrahlung
ausgesetzt sein; falls erforderlich, mit entsprechendem Schutz versehen.
Der Fühler ist nicht in der Nähe von Fenstern, Türen, Belüftungsöffnungen, Kaminen oder Wärmequellen
zu positionieren, die die Temperaturerfassung beeinträchtigen können.
1/2H
H
Abb. 9a
N
1/2H
H
NW
Abb. 9b
16
Econcept 15-25 A
2.6 Rauchabzüge
Das Gerät ist vom “Typ A”, raumluftunabhängig mit Saugzug, der Zulufteinlass und der Abgasauslass
müssen mit einem der nachstehend beschriebenen Abführungs-/Ansaugsysteme verbunden werden.
Anhand der Tabellen und der angeführten Berechnungsmethoden muss vor Installation sichergestellt
werden, dass die Rauchzüge nicht die maximal zulässigen Längen überschreiten. Die gültigen Vorschriften
und örtlichen Bestimmungen sind strikt einzuhalten.
Anschluss mit koaxialen Rohren
Das Gerät kann mit einem koaxialen Luft-/Abgaszug mit Wand- oder Dachaustritt verbunden werden,
wie auf den nachstehenden Zeichnungen dargestellt. Auf Anfrage ist ein großes Zubehörangebot
erhältlich, um die verschiedenen Installationsanforderungen zu erfüllen. Bitte schlagen Sie im Katalog
des Abgaszubehörs oder in der Preisliste nach.
17
Econcept 15-25 A
125
10
Senkrechter Austritt
Dach-Endstück
1000
Die Gesamtlänge in Laufmeter des koaxialen
Zugs darf die in der nachstehenden Tabelle
aufgeführten Höchstlängen nicht überschreiten,
unter Berücksichtigung, dass jeder Rohrkrümmer
die angegebene Verringerung zur Folge hat.
Zum Beispiel, ein Zug D= 60/100 bestehend aus
1 Rohrkrümmer 90° +1 Meter waagerecht + 2
Rohrkrümmer 45° + 1 Meter waagerecht hat
eine Gesamtlänge von 4 Metern.
Tabelle 5a
5m
12 m
Zulässige Höchstlänge
der Züge
(Senkrecht)
6m
12 m
50
Zulässige Höchstlänge
der Züge
(Waagerecht)
Schräger Dachziegel
max. 6 meter 60/100
max. 12 meter 80/125
Ø mm
80/125
950
Ø mm
60/100
50
Tabelle 5b
Koaxialer Rohrkrümmer 90° - Ø 60/100 mm
1m
Koaxialer Rohrkrümmer 45° - Ø 60/100 mm
0,5 m
0,5 m
Koaxialer Rohrkrümmer 45° - Ø 80/125 mm
0,25 m
50
Koaxialer Rohrkrümmer 90° - Ø 80/125 mm
950
Reduzierungsfaktoren für Rohrkrümmer
18
240
68
50
1. Die Stelle, an der das Gerät installiert
werden soll, festsetzen
2. An der Wand gemäß den auf den
Abbildungen dargestellten Bezugspunkten
das Loch für den Austritt des Luft-/
Abgasrohres bohren; dabei beachten, dass
die waagerechten Leitungsabschnitte pro
Meter Länge ein Gefälle von ca. 3 mm nach
unten aufweisen müssen, um zu vermeiden,
dass eventuelles Regenwasser in die Therme
eindringt.
3. Ein Loch mit 10 - 20 mm größerem
Durchschnitt als der Nenndurchmesser des
verwendeten koaxialen Rohres bohren, um
das Einführen des Rohres zu erleichtern.
4. Falls notwendig, das Ende der Leitung nach
Maß zuschneiden, dabei bedenken, dass
die Leitung im Freien 10 bis 60 mm weit aus
der Wand herausragen muss. Den Schnitt
sauber entgraten.
5. Die Züge mit der Therme verbinden, dabei
die Dichtungen korrekt einlegen und die
Verbindungsstellen an der Wand mit den
Manschetten abdichten.
950
Für die Installation:
240
Abb. 10
Econcept 15-25 A
Verbindung mit gemeinschaftlichen Schornsteinrohren oder einzelnen Kaminen
mit natürlichem Zug
Die Norm DIN 4705 / EN 13384 schreibt die Kriterien für die Planung und für die Festsetzung
der Innenmaße gemeinschaftlicher Schornsteinrohre und einzelner Kamine mit natürlichem Zug für
raumluftunabhängige Geräte und Lüfter im Heizkreis vor.
Wenn die Therme Econcept 15-25 A an ein gemeinschaftliches Schornsteinrohr oder an einen einzelnen
Kamin mit natürlichem Zug angeschlossen werden soll, muss das Schornsteinrohr bzw. der Kamin obligatorisch von technisch qualifiziertem Personal geplant werden.
Insbesondere ist vorgeschrieben, dass Kamine und Schornsteinrohre folgende Voraussetzungen
erfüllen müssen:
• Sie müssen gemäß der in besagter Norm angegebenen Berechnungsmethode bemessen sein
• Sie müssen verbrennungsgasdicht, rauch- und hitzebeständig und kondensatundurchlässig sein
• Sie müssen einen runden oder viereckigen Querschnitt (zulässig sind einige hydraulisch gleichwertige
Querschnitte) und einen senkrechten Verlauf haben, sowie frei von Engpässen sein
• Ihre Züge, in denen die heißen Rauchgase geleitet werden, müssen einen angemessenen Abstand
haben und von Brennstoffen isoliert sein
• Sie dürfen mit nur einem Gerät pro Stockwerk und maximal 6 Geräten insgesamt (8 falls eine
Überströmöffnung bzw. ein Überstromkanal vorhanden ist) verbunden sein
• Sie müssen in den Hauptzügen frei von mechanischen Saugvorrichtungen sein
• Sie müssen in stationären Betriebsbedingungen auf der gesamten Länge Unterdruck haben
• Sie müssen an der Basis eine mindestens 0,5 m große Kammer zum Auffangen fester Stoffe bzw. eventuell sich
bildendem Kondensat besitzen, die mit einer luftdicht schließenden Metalltür ausgestattet ist.
2.7 Anschluss der Kondenswasserabführung
0,5 lt.
B
A
Abb. 11
Die Heiztherme ist mit einem internen Siphon für den Kondenswasserablass versehen. Den
Inspektionsanschluss A und den Schlauch B montieren. Letzteren etwa 3 cm tief eindrücken und
mit einer Schelle befestigen.
Das Siphon mit ca. 0,5 Liter Wasser befüllen und den Schlauch an die Abwasserleitung anschließen.
19
Econcept 15-25 A
3. SERVICE UND WARTUNG
3.1 Einstellungen
Alle Arbeiten zur Einstellung und Umrüstung dürfen nur von ausgebildetem Fachpersonal mit
entsprechendem Nachweis der eigenen Qualifikation, wie beispielsweise das Personal des Technischen
Kundendienstes, ausgeführt werden.
FERROLI S.p.A. übernimmt keinerlei Haftung bei Verletzungen von Personen und/oder Schäden
an Gegenständen, die auf Eingriffe am Heizkessel durch nicht qualifizierte bzw. nicht autorisierte
Personen zurückzuführen sind.
Umstellung auf eine andere Gasart
Das Gerät ist für den Betrieb mit Erd- bzw. Flüssiggas ausgelegt und wird im Werk für eine der
beiden Gasarten eingestellt (siehe eindeutige Angabe auf der Verpackung und dem Typenschild
mit den technischen Daten des Geräts). Ist abweichend zur werkseitigen Einstellung der Betrieb
mit der anderen Gasart erforderlich, müssen unter Rückgriff auf das vorgesehene Umrüstungs-Set
folgende Arbeiten ausgeführt werden:
1 Die Ummantelung entfernen.
2 Die hermetische Brennkammer öffnen.
3 Den Gasanschluss A am Gas-/Luftmischer abdrehen.
4 Die im Mischer installierte Düse durch die im Umrüstungs-Set enthaltene ersetzen.
5 Den Anschluss A aufschrauben und die Dichtheit des Anschlusses prüfen.
6 Das im Umrüstungs-Set enthaltene Schild neben dem Typenschild mit den technischen Daten anbringen.
7 Die hermetische Brennkammer und die Ummantelung montieren.
8 Den CO2-Stand kontrollieren (siehe Abschn. “Verbrennungsanalyse” Seite 24).
Düse Ø
Abb. 12
20
Erdgas
LPG
Econcept 15 A
3,7 mm
2,9 mm
Econcept 25 A
5,1 mm
4,0 mm
Econcept 15-25 A
Einstellung der Kesselparameter
Indem die Tasten
“Modus” und
mehr als 3 Sekunden lang gleichzeitig gedrückt werden, wird
das Menü der Kesselparameter abgerufen.
Anschließend dient die Taste
zum Scrollen der Parameter, während mit den Tasten
eingegebenen Werte geändert werden können.
Um den Änderungsmodus zu aktivieren, muss die Taste
und
die
“Bestätigung” gedrückt werden.
Einstellung der Temperaturen
Durch Drücken der Taste “Modus“ wird das Benutzermenü geöffnet (vgl. Kap. 1 für vollständige
Informationen), in dem folgende Änderungen möglich sind:
Par. “1” • Anlagentemperatur
Eingegebener
Wert
70°C
Regelbereich:
20 bis 90°C
Par. “2” • Brauchwassertemperatur
Eingegebener
Wert
50°C
Regelbereich:
40 bis 65°C
Die oben beschriebenen Einstellungen können nur vorgenommen werden, wenn die
Fernbedienung nicht angeschlossen ist.
Die Therme ist mit einer Sicherheitsvorrichtung versehen, die den zeitweiligen Betriebsstopp
im Fall zu hoher t-Werte bewirkt.
Regelung des Heizwasservolumenstroms
Die geregelte Umwälzpumpe paßt ihre Förderleistung entsprechend dem in der Regelung
eingestellten ∆t-Wert an.
21
Econcept 15-25 A
3.2 Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme darf nur von ausgebildetem Fachpersonal mit entsprechendem Nachweis
der eigenen Qualifikation, wie beispielsweise das Personal des Technischen Kundendienstes,
ausgeführt werden.
Auszuführende Überprüfungen bei der ersten Einschaltung/Zündung und nach allen
Wartungsarbeiten, für die eine Trennung der Anlagen-Anschlüsse oder ein Eingriff an den
Sicherheitsvorrichtungen bzw. an Teilen des Heizkessels erforderlich ist:
Vor Einschalten der Therme:
• Die eventuellen Sperrventile zwischen Therme und Anlagen öffnen.
• Die Dichtheit der Gas-Versorgungsanlage überprüfen; hierbei mit der gegebenen Vorsicht
vorgehen und eine Wasser-Seifenlösung für die Suche eventueller Leckstellen an den Anschlüssen
verwenden.
• Die Anlage befüllen und sowohl die Therme als auch die Anlage durch Öffnen des Entlüftungsventils an
der Therme und eventueller Entlüftungsventile an der Anlage vollständig entlüften.
• Sicherstellen, dass in der Anlage, an den Brauchwasserkreisläufen, an den Anschlüssen oder in
der Therme nirgends Wasser austritt.
• Den korrekten Anschluss der elektrischen Anlage überprüfen.
• Überprüfen, ob das Gerät an einer funktionstüchtigen Erdungsanlage angeschlossen ist.
• Überprüfen, ob die Werte von Gasdruck und -durchsatz für den Heizbetrieb den Vorgaben
entsprechen.
• Sicherstellen, dass sich keine entzündbaren Flüssigkeiten oder Materialien in unmittelbarer
Nähe der Therme befinden
• Den korrekten Anschluss des Geräts an der Anlage für die Kondenswasser-Entsorgung überprüfen und
sicherstellen, dass das System der Kondenswasserabführung einwandfrei arbeitet.
Einschalten der Therme
•
•
•
•
Den Gashahn vor der Therme öffnen.
Den Hauptschalter einschalten.
Auf den Zündschalter der Therme drücken.
Die Therme wird daraufhin eingeschaltet und führt einen vollständigen Selbsttest aus, mit dem die
Funktionstüchtigkeit der wichtigsten Einrichtungen geprüft wird. Am Display wird nacheinander die
Software- und die Parameterversion eingeblendet
• Falls nach korrekter Beendigung des Zyklus
- keine Heizbetrieb-Anforderung vorliegt, erscheint am Display
(Wartefunktionsmodus), gefolgt
vom Wert des Vorlauftemperaturfühlers. Zur Aktivierung einer Heizbetrieb-Anforderung den
Raumthermostat oder die Fernschaltung betätigen
- eine Anforderung vorliegt, schaltet das Display von der Wartephase
zur Heizphase , woraufhin
die Therme automatisch gestartet, und von den vorgesehenen Regel- und Sicherheitsvorrichtungen
gesteuert wird.
- Wurden während des Selbsttests oder bei der nachfolgenden Einschaltung Störungen festgestellt,
werden die jeweiligen Fehlercodes am Display eingeblendet und der Betrieb des Heizkessels
wird blockiert. Ca. 15 Sekunden warten und danach die Reset-Taste drücken. Die so rückgesetzte
Steuerung wiederholt den Einschaltzyklus. Wenn die Therme nach mehreren Versuchen nicht
einschaltet, den Abschnitt “Fehlersuche” einsehen.
Bei Stromausfall während des Kesselbetriebs wird der Brenner ausgeschaltet. Nach der
Wiederherstellung der Netzspannung führt die Therme erneut einen Selbsttest aus, nach dem
die automatische Neuzündung des Brenners erfolgt (falls noch eine Heizbetrieb-Anforderung
vorliegt).
22
Econcept 15-25 A
Überprüfungen während des Betriebs
• Sicherstellen, dass die Kreise des Brennstoffs und der Wasserversorgung einwandfrei abgedichtet sind.
• Die Funktionstüchtigkeit des Kamins, der Luftführungen und Rauchabzüge während des Betriebs
der Therme überprüfen.
• Überprüfen, ob die Zirkulation des Wassers zwischen Generator und Heizanlagen korrekt erfolgt.
• Sicherstellen, dass der vorgemischte Brenner sowohl in der Heizphase als auch für die
Warmwasserbereitung korrekt moduliert.
• Die einwandfreie Zündung der Therme durch mehrmaliges Ein- und Ausschalten mit dem
Raumthermostat oder der Fernbedienung überprüfen.
• Überprüfen, ob der am Zähler angegebene Brennstoffverbrauch mit der Angabe in der Tabelle der
technischen Daten in Kap. 4 übereinstimmt.
• Kontrollieren, ob der richtige Brauchwasserdurchsatz mit dem in der Tabelle der technischen Daten
angegebenen Wert t gegeben ist: vertrauen Sie nicht auf Messungen, die anhand irgendwelcher
Faustregeln durchgeführt wurden. Die Messung ist mit den dafür vorgesehenen Instrumenten
durchzuführen, und zwar so nahe wie möglich an der Therme. Dabei sind auch die Wärmeverluste
der Rohrleitungen zu berücksichtigen.
• Sicherstellen, dass der Brenner ohne Heizbedarf bei Öffnen eines Warmwasserhahns korrekt zündet.
Sicherstellen, dass während des Heizbetriebs bei Öffnen eines Warmwasserhahns die Umwälzpumpe
der Heizanlage stehen bleibt und die Warmwasserbereitung ordnungsgemäß stattfindet.
• Die korrekte Programmierung der Parameter überprüfen und die eventuell gewünschten
Personalisierungen durchführen (Ausgleichskurve, Leistung, Temperaturen usw.)
Abschaltung
Die Taste ON/OFF drücken (siehe Abb. 1).
Wenn die Therme mit dieser Taste abgeschaltet wird, wird die elektronische Platine nicht mehr mit
Strom versorgt und das Frostschutzsystem ist ausgeschaltet.
Den Gashahn vor der Therme schließen und die Stromzufuhr des Geräts trennen.
Wenn das Gerät im Winter für längere Zeit nicht benutzt wird, sollte das ganze Wasser des
Heizkessels, das Brauchwasser und das Anlagenwasser abgelassen werden, um Frostschäden
zu vermeiden; oder nur das Brauchwasser ablassen und der Heizanlage ein geeignetes
Frostschutzmittel beimischen.
3.3 Wartung
Die nachfolgend beschriebenen Wartungsarbeiten dürfen nur von ausgebildetem Fachpersonal
mit entsprechendem Nachweis der eigenen Qualifikation, wie beispielsweise das Personal der
Vertriebsorganisation und des Technischen Kundendienstes, ausgeführt werden.
Saisonale Überprüfung der Therme und des Kamins
Mindestens einmal jährlich sollten folgende Kontrollen am Gerät vorgenommen werden:
• Die Steuer- und Sicherheitseinrichtungen (Gasventil, Volumenstrommesser, Thermostate, usw.)
müssen korrekt funktionieren.
• Die Rauchabzüge und der Luft-/Abgasaustritt müssen frei von Behinderungen sein und dürfen
keine Leckstellen aufweisen.
• Die Versorgungsanlagen für Gas und Wasser müssen einwandfrei abgedichtet sein.
• Brenner und Wärmetauscher müssen sauber sein. Die Anleitungen des folgenden Abschnitts befolgen.
• Die Elektroden müssen frei von Verkrustungen und korrekt positioniert sein.
• Der Wasserdruck der Heizanlage in kaltem Zustand muss ca. 1 bar betragen; anderenfalls ist die
Einstellung auf diesen Wert vorzunehmen.
• Das Ausdehnungsgefäß muss gefüllt sein.
• Die Werte bezüglich Gasdurchsatz und Druck müssen den Vorgaben in den jeweiligen Tabellen
entsprechen.
• Die Umwälzpumpen dürfen nicht blockiert sein.
• Das System für die Kondenswasserabführung muss funktionstüchtig sein und darf weder Leckstellen
noch Verstopfungen aufweisen.
23
Econcept 15-25 A
Öffnen der Verkleidung
Um die Verkleidung der Therme zu öffnen, folgendermaßen vorgehen und die Darstellung von Abb.
13befolgen.
1 Die 2 Schrauben “A“ mit einem Schraubendreher
ganz aufschrauben
2 Die Verkleidung “B“ drehen und öffnen
3 Die Verkleidung “B“ anheben und
entfernen
B
Abb. 13
A
A
Verbrennungsanalyse
An den auf Abb. 14 dargestellten Luft- und Abgas-Abgreifpunkten kann die Verbrennungsanalyse
vorgenommen werden.
Zur Messung folgendermaßen vorgehen:
1) Die Luft- und Abgasabgreifpunkte öffnen
2) Die Sonden einführen;
3) Die Tasten “+“ und “-“ 5 Sekunden lang drücken, um den TEST-Modus zu aktivieren;
4) 10 Minuten abwarten, bis die Therme einen
stabilen Betrieb aufweist
Luft
5) Die Messung vornehmen.
Für Erdgas muss ein CO2-Wert zwischen 8,7 und
9 % abgelesen werden.
Für Flüssiggas muss der CO2-Wert zwischen 9,5
und 10 % liegen.
Analysen, die bei nicht stabilisierter
Heiztherme durchgeführt werden,
können Messfehler zur Folge haben.
Abb. 14
24
Abgas
Luft
Abgas
Econcept 15-25 A
3.4 Störungsbehebung
Diagnostik
Die Therme ist mit einer ausgereiften Selbsttestfunktion ausgestattet. Beim Auftreten einer
Betriebsstörung blinkt das Display auf, und der Kenncode der Störung wird eingeblendet. Die
durch den Buchstaben “A“ gekennzeichneten Störungen bewirken die dauerhafte Blockierung
der Therme. Zur Wiederherstellung des Betriebs muss die Therme mit der Taste “R“ (Reset)
manuell rückgesetzt werden.
Die durch den Buchstaben “F“ gekennzeichneten Störungen bewirken vorübergehende Blockierungen,
die automatisch behoben werden, sobald der betreffende Wert in den für die Therme normalen
Funktionsbereich zurückkehrt.
In der nachfolgenden Tabelle sind die Informationen zur Behebung der angezeigten Störungen
am Kessel aufgeführt. Die Eingriffe am Gerät dürfen nur von ausgebildetem Fachpersonal mit
entsprechendem Nachweis ihrer Qualifikation, wie beispielsweise das Personal des Technischen
Kundendienstes FERROLI, ausgeführt werden. Für Eingriffe am Gerät bzw. für die Öffnung der Therme
ist stets das Fachpersonal der Kundendienstzentren anzufordern.
Therme ist der Kundenservice anzufordern.
Störung
Mögliche Ursache
Abhilfe
Keine Zündung des Brenners
• Fehlende Gasversorgung
• Störung der Überwachungs-
• Überprüfen, ob die Gasversorgung
zur Therme regulär erfolgt und die
oder Zündelektrode
• Gasventil defekt
Leitungen entlüftet sind
• Verdrahtung der Elektroden
überprüfen und feststellen, ob diese
korrekt positioniert sind und keine
Verkrustungen aufweisen
• Gasventil überprüfen und ersetzen
Ansprechen des
Sicherheitsthermostats
• Sensor auf Vorlaufseite nicht
aktiv
• Keine Zirkulation in der
Heizanlage
Ansprechen der Sicherheit
am Rauchabzug
• Kamin teilweise
verstopft/verschlossen oder
nicht ausreichend
Keine Flamme nach der
Zündphase
• Luftführungen/Rauchabzüge
verstopft/verschlossen
• Korrekte Positionierung und
Funktionsweise des Sensors der
Vorlaufseite überprüfen
• Umwälzpumpe überprüfen
• Funktionstüchtigkeit des Kamins,
der Rauchabzüge und des Endstücks
am Austritt überprüfen
• Eventuelle Verstopfungen/Verschlüsse
aus dem Kamin, den Rauchabzügen,
Luftführungen und Endstücken entfernen
Wasserdruck in der Heizanlage
unzureichend
• Heizanlage nicht befüllt
• Heizanlage befüllen
Störung des Ventilators
• Ventilator nicht versorgt
• Ventilator defekt
• Verdrahtung des Ventilators
überprüfen
• Ventilator ersetzen
25
Econcept 15-25 A
Störung
Mögliche Ursache
Abhilfe
Hohe Temperatur der Abgase
• Kamin teilweise verstopft/
verschlossen oder nicht
• Funktionstüchtigkeit des Kamins, der
Rauchabzüge und des Endstücks am
ausreichend
Übertemperatur auf
Anlagenvorlaufseite
• Umwälzpumpe blockiert
• Störung an Umwälzpumpe
Austritt überprüfen
• Block. d. Umwälzp. durch Entn. d.
Verschlusses aufheben u. d. Welle
mit einem Schraubenzieher drehen
• Kondensator oder Umwälzpumpe
überprüfen bzw. ersetzen
Übertemperatur auf
Anlagenrücklaufseite
• Keine Zirkulation in der
Heizanlage
• Heizanlage und Umwälzpumpe
überprüfen
• WW-Wärmetauscher
• Wärmetauscher für Warmwasser
verschm. o. verst./verschl.
reinigen
Störung des Sensors auf
Vorlaufseite
• Sensor beschädigt oder
Verdrahtung unterbrochen
• Verdrahtung überprüfen oder
Sensor ersetzen
Störung des Sensors auf
Rücklaufseite
• Sensor beschädigt oder
Verdrahtung unterbrochen
• Verdrahtung überprüfen oder
Sensor ersetzen
Störung des BrauchwasserTemperaturfühlers
• Sensor beschädigt oder
Verdrahtung unterbrochen
• Verdrahtung überprüfen oder
Sensor ersetzen
Störung des Rauchgassensors
• Sensor beschädigt oder
Verdrahtung unterbrochen
• Verdrahtung überprüfen oder
Sensor ersetzen
Störung des
Außentemperaturfühlers
• Sensor beschädig oder
Kurzschluss in Verdrahtung
• Verdrahtung überprüfen oder
Sensor ersetzen
Keine Kommunikation zwischen
• Verdrahtung zwischen
• Verdrahtung und Anschlüsse
Hauptplatine und
Hauptplatine und
Zündeinrichtung
Zündeinrichtung unterbrochen
zwischen den Platinen überprüfen
oder unkorrekt
Störung des Mikroprozessors
• Störung im Betrieb des
Mikroprozessors
• Elektrische Versorgung unterbrechen
und wiederherstellen. Wird das
Problem dadurch nicht gelöst, die
Hauptplatine überprüfen und/oder
ersetzen
26
Econcept 15-25 A
Fehlersuche
Störung
Mögliche Ursache
Abhilfe
Display und Therme
abgeschaltet
• Keine Stromversorgung
• Überprüfen bzw. die Rückkehr der
Stromversorgung abwarten
Kalte Heizkörper im Winter
• Raumthermostat zu niedrig
eingestellt oder defekt
• Den Drehknopf auf eine höhere
Temperatur einstellen,
gegebenenfalls ersetzen
Heiße Heizkörper im Sommer
• Raumthermostat zu hoch
eingestellt oder defekt
• Den Drehknopf auf eine niedrigere
Temperatur einstellen,
gegebenenfalls ersetzen
Starkes Schwanken der
Brauchwassertemperatur
• Zu geringer Wasserdurchsatz
• Wasserdurchsatz erhöhen
(mindestens drei Liter pro Minute)
Es tritt wenig Brauchwasser
aus
• Ungenügender Druck im
Wassernetz
• Druckfass installieren
• Kundendienst anfordern und
• Durchgänge des Wärmetauschers
Wärmetauscher reinigen lassen
teilweise verstopft
Es tritt kein Brauchwasser aus
• Wärmetauscher verstopft
• Strömungsmesser defekt
• Technischen Kundendienst anfordern
und Wärmetauscher reinigen lassen
• Technischen Kundendienst anfordern
und Strömungsmesser ersetzen
lassen
Keine Temperaturerhöhung
• Kessel verschmutzt
bei laufender Therme
• Therme unzureichend
• Kesselkörper überprüfen und
reinigen
• Kontrollieren, ob die Therme für den
Bedarf der Heizanlage ausreichend
bemessen ist
Kondensatverlust des Kessels
• Kondenwasserablass verstopft
• Ablass-Siphon kontrollieren und
reinigen
Berstgeräusche am
Hauptbrenner
• Fehlende Gaszufuhr am
Verbrauch.
• Kessel oder Brenner
• Korrekte Gaszufuhr kontrollieren
• Kesselkörper und Brenner überprüfen
und reinigen
verschmutzt
27
Econcept 15-25 A
4 EIGENSCHAFTEN UND TECHNISCHE DATEN
4.1 Abmessungen und Anschlüsse
Ansicht oben
480
120
120
75
367
180
165
480
367
35 57
786
296
780
786
799
57 35
Zeichenerklärung
1
2
3
4
5
Anlagenvorlauf
Brauchwasseraustritt
Gaseintritt
Brauchwassereintritt
Anlagenrücklauf
1
43
Abb. 15
28
2
100
3
97
4
97
Ansicht unten
5
83
60
Econcept 15-25 A
4.2 Gesamtansicht und Hauptkomponenten
29
191
36
21
201
35
16
5
56
34
49
82
188
22
19
161
196
246
186
145
44
83
179
130
32
179
Zeichenerklärung
5
7
8
9
10
11
14
16
19
21
22
29
32
34
35
36
44
49
56
82
83
130
145
154
161
179
186
188
191
196
201
246
Dichte Brennkammer
Gaseintritt
Boilervorlauf
Boilerrücklauf
Anlagenvorlauf
Anlagenrücklauf
Sicherheitsventil Heizung
Ventilator
Brennkammer
Hauptdüse
Hauptbrenner
Abgasaustrittsmanschette
Heizungs-Umwälzpumpe
Heiztemperaturfühler
Luftabscheider
Automatische Entlüftung
Gasventil
Sicherheitsthermostat
Ausdehnungsgefäß
Überwachungselektrode
Elektronische Steuerung
Brauchwasser-Umwälzpumpe
Manometer
(Wasserstandsanzeiger)
Kondenswasser-Ablassrohr
Kondensat-Wärmetauscher
Rückschlagventil
Rücklaufsensor
Zündelektrode
Abgastemperaturfühler
Kondensatwanne
Mischkammer
Druckgeber
14
10
8
7
154
9
11
Abb. 16
29
Econcept 15-25 A
4.3 Wasserkreis
16
201
36
35
161
34
49
56
186
145
246
179
44
130
32
179
14
154 42
10
7
8
9
11
Abb. 17
Zeichenerklärung
7
8
9
10
11
14
16
32
34
35
36
42
30
Gaseintritt
Boilervorlauf
Boilerrücklauf
Anlagenvorlauf
Anlagenrücklauf
Sicherheitsventil Heizung
Ventilator
Heizungs-Umwälzpumpe
Heiztemperaturfühler
Luftabscheider
Automatische Entlüftung
Brauchwasser-Temperaturfühler
44
49
56
130
145
154
161
179
186
201
246
Gasventil
Sicherheitsthermostat
Ausdehnungsgefäß
Brauchwasser-Umwälzpumpe
Manometer (Wasserstandsanzeiger)
Kondenswasser-Ablassrohr
Kondensat-Wärmetauscher
Rückschlagventil
Rücklaufsensor
Mischkammer
Druckgeber
Econcept 15-25 A
4.4 Tabelle der technischen Daten
Tabelle 10
15
Leistungsdaten
Wärmebelastungsbereich Hi
Nutzwärmeleistung 80°C - 60°C
Nutzwärmeleistung 50°C - 30°C
Gasdurchsatz Erdgas (G20)
Versorgungsdruck Erdgas (G20)
Gasdurchsatz LPG (G31)
Versorgungsdruck LPG (G31)
Pmax
Pmin
Pmax
Pmin
kW
15,3
3,6
25,2
7,5
kW
kW
nm3/h
mbar
kg/h
mbar
15,0
16,2
1,6
20
1,19
37
3,5
3,8
0,38
20
0,28
37
24,7
26,4
2,67
20
1,96
37
7,3
8,0
0,79
20
0,58
37
Pmax
Pmin
Pmax
Pmin
9,0
10,0
10,9
61
36
25
2,0
8,7
9,5
10,0
60
30
5,9
0,6
9,0
10,0
10,9
65
43
43
3,3
8,7
9,5
10,0
60
31
13
1,4
Verbrennung
CO2 (G20 - Erdgas)
CO2 (G31 - Propan)
CO2 (G30 - Butan)
Abgastemperatur 80°C-60°C
Abgastemperatur 50°C-30°C
Abgasmenge
Kondensatmenge
pH-Wert Kondenswasser
Energieeffizienzzeichen (Richtlinie 92/42 EWG)
Emissionsklasse NOx
25
%
%
%
°C
°C
kg/h
kg/h
pH
4,1
4,1
5
5
Heizbetrieb
Regelbereich der Heiztemperatur
Max. Heizbetriebsdruck
Min. Heizbetriebsdruck
Füllmenge Ausdehnungsgefäß
°C
bar
bar
Liter
20 - 90
3
0,8
12
20 - 90
3
0,8
12
Vorfülldruck Ausdehnungsgefäß
Gesamtwasserinhalt Heizkessel
bar
Liter
1
1,7
1
1,7
mm
mm
mm
kg
Zoll
Zoll
Zoll
780
480
367
52,5
1/2”
3/4”
1/2”
780
480
367
52,5
1/2”
3/4”
1/2”
meq
75
75
140
230/50
X4D
140
230/50
X4D
Abmessungen, Gewichte der Anschlüsse
Höhe
Breite
Tiefe
Leergewicht
Anschluss Gas-Versorgungsanlage
Anschlüsse Heizanlage
Anschlüsse Brauchwasserkreislauf
Höchstlänge separater Schornsteine D=80*
(*in äquivalenten Metern ausgedrückter Wert - vgl. Berechnungssystem FERROLI)
Elektrische Versorgung
Max. Stromaufnahme
Versorgungsspannung / Frequenz
Schutzart
W
V/Hz
IP
31
Econcept 15-25 A
4.5 Diagramme
Förderhöhe der Umwälzpumpen / Wasserseitiger Druckverlust
H [m H2O] 7
6
3
5
2
A
4
3
1
2
1
0
0
500
1.000
1 -2 - 3 = Positionen des Pumpenreglers
A = Gefälleverlust der Therme
Abb. 18
32
1.500
2.000
Q [l/h]
Econcept 15-25 A
4.6 Elektrischer Schaltplan
Zeichenerklärung
32
44
49
72
82
83
98
101
103
104
130
Heizungs-Umwälzpumpe
Gasventil
Sicherheitsthermostat
Raumthermostat (nicht inbegriffen)
Überwachungselektrode
Elektronische Steuerung
Schalter
Elektronische Platine
Relais
Sicherung
Boiler-Umwälzpumpe
137
138
139
155
186
188
191
202
203
204
500
Drucksonde
Außentemperaturfühler
Raumeinheit
Boiler-Fühler
Rücklaufsensor
Zündelektrode
Abgastemperaturfühler
Transformator 230 V - 24 V
Netzspannung 230V
PC-Steckverbinder
Externe Umwälzpumpe
Abb. 19
33
Übergabe
Der Öl/Gas - Gußheizkessel
Wurde am an Herrn/Frau
(Betreiber) in ordnungsgemäßem Betriebszustand übergeben, wobei auch die Funktion der Anlage erklärt und auf die erforderlichen
Wartungsarbeiten hingewiesen wurde.
Installateur:
Installationsfirma:
Betreiber:
Anschrift
Name
Name
Straße
PLZ
(Firmenstempel)
Datum
Unterschrift
Datum
Garantieleistung nur bei Voltage einer vom Betreiber und Installateur unterzeichneten Ausfertigung!
FERROLI INDUSTRIE
Kamenzerstrasse 35
D-O 1896
Pulsnitz
Deutschland
Ort
Unterschrift
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