Installations-/Wartungsanleitung - Wrobel-SHK

Installations-/Wartungsanleitung - Wrobel-SHK
Installations- und Wartungsanleitung
Für den Fachhandwerker
Installations- und Wartungsanleitung
System ecoPOWER 1.0
VNC 28+1
DE
Inhaltsverzeichnis
1
Inhaltsverzeichnis
1
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
1.7
Hinweise zur Dokumentation .............................. 4
Mitgeltende Unterlagen........................................... 4
Aufbewahrung der Unterlagen .............................. 4
Verwendete Symbole ............................................... 4
Gültigkeit der Anleitung .......................................... 4
Benennung ................................................................. 4
Typenschild................................................................. 4
CE-Kennzeichnung .................................................... 5
2
2.1
2.1.1
2.1.2
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
Sicherheits- und Warnhinweise .......................... 6
Sicherheits- und Warnhinweise ............................. 6
Klassifizierung der Warnhinweise ......................... 6
Aufbau von Warnhinweisen .................................... 6
Bestimmungsgemäße Verwendung ...................... 6
Allgemeine Sicherheitshinweise .......................... 7
Vorschriften ............................................................... 8
Auslegungshinweis ................................................... 8
Anmeldungen............................................................. 8
3
3.1
3.2
3.3
3.4
Systembeschreibung .............................................. 9
Systemdefinition ......................................................10
Funktionsweise .........................................................10
Systemkomponenten ..............................................10
Systemschema.......................................................... 12
4
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
Montage ..................................................................... 13
Sicherheitshinweis ................................................... 13
Lieferumfang ecoPOWER 1.0 ................................. 13
Anordnung der Systemkomponenten ................. 15
Anforderungen an den Aufstellort ...................... 17
Abmessungen und Montagemaße ....................... 17
Montage des Systems vorbereiten ......................19
KWK-Modul, Wärmeauskopplungsmodul
und Gasschlauch montieren.................................20
Sicherheitshinweise................................................20
Hinweise zur Installation des Gasschlauchs.....20
Gasabsperrhahn montieren .................................20
KWK-Modul aufstellen ............................................. 21
Gasschlauch am KWK-Modul montieren............. 21
Netzanschlusskabel und Kommunikationskabel am KWK-Modul anschließen ....................... 21
Wärmeauskopplungsmodul aufstellen ................ 21
Gasschlauch am Wärmeauskopplungsmodul
montieren ................................................................. 22
Hinweise zum Einbau eines separaten
Gaszählers ................................................................ 22
Weitere Systemkomponenten montieren ......... 22
4.7.1
4.7.2
4.7.3
4.7.4
4.7.5
4.7.6
4.7.7
4.7.8
4.7.9
4.8
5
5.1
5.2
5.3
2
Hydraulischer Anschluss ................................... 23
Hinweis zur Installation der hydraulischen
Verbindungen ......................................................... 23
Hydraulische Verbindungen am KWK-Modul
anbringen.................................................................. 23
Kondensatanschluss ohne Kondenswasserpumpe ecoLEVEL.................................................... 24
5.4
5.5
5.5.1
5.5.2
5.5.3
5.5.4
5.5.5
5.5.6
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
7
7.1
7.1.1
7.2
7.3
Kondensatanschluss mit Kondenswasserpumpe ecoLEVEL.................................................... 24
Wärmeauskopplungsmodul und
Pufferspeicher hydraulisch verbinden............... 25
Aufbau des Wärmeauskopplungsmoduls ......... 25
Anschlüsse des Pufferspeichers ......................... 25
Wärmeauskopplungsmodul am
Pufferspeicher anschließen.................................. 26
Heizkreis am Pufferspeicher anschließen ........ 26
Trinkwasserstation montieren und
anschließen .............................................................. 26
Vor-/Rücklauf zwischen Pufferspeicher
und Spitzenlastgerät montieren ......................... 26
Weitere Arbeiten vor der Inbetriebnahme .... 27
Regler montieren .................................................... 27
Elektroinstallation................................................... 27
Abgasanschluss montieren .................................. 27
Aufkleber ecoTEC anbringen ............................... 27
Anschlussabdeckung KWK-Modul
montieren ................................................................. 27
Anlage befüllen .......................................................28
7.4
7.5
Inbetriebnahme ......................................................30
Hinweise zur Inbetriebnahme ..............................30
Qualifikation des Personals .................................30
Erforderliche Werkzeuge und Hilfsmittel ..........30
Wärmeauskopplungsmodul in Betrieb
nehmen......................................................................30
Wärmeauskopplungsmodul befüllen und
entlüften....................................................................30
Heizkreis befüllen und entlüften......................... 32
System in Betrieb nehmen ................................... 32
8
System an den Betreiber übergeben .............. 36
9
9.1
Inspektion und Wartung ..................................... 37
Übersicht Inspektions-, Wartungs- und
Reparaturarbeiten .................................................. 37
Inspektions- und Wartungsintervalle
einhalten ................................................................... 39
Inspektions- und Wartungsarbeiten
vorbereiten ............................................................... 39
Ersatzteile beschaffen ........................................... 39
Inspektion und Wartung des Kühlmittels ..........40
Kühlmittelstand kontrollieren ..............................40
Kühlmittel nachfüllen/austauschen ....................40
Gasschlauch prüfen ................................................. 41
7.3.1
9.2
9.3
9.3.1
9.4
9.4.1
9.4.2
9.5
10
10.1
10.1.1
10.1.2
10.1.3
Reparatur .................................................................. 41
Austausch von Bauteilen am
Wärmeauskopplungsmodul ................................... 41
Kühlmittelbehälter austauschen .........................42
Heizwasserpumpe austauschen ..........................42
Kühlmittelpumpe austauschen ............................43
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Inhaltsverzeichnis
10.1.4
10.1.5
10.1.6
10.2
10.3
Wärmetauscher austauschen ..............................44
Thermostatventil austauschen ............................44
Schläuche austauschen .........................................45
Gasschlauch austauschen.....................................45
Austausch von Bauteilen am
Systemregler ............................................................45
11
11.1
Störungsbehebung ................................................46
Anzeige von Störmeldungen................................46
12
12.1
12.2
12.3
Außerbetriebnahme und Entsorgung ............. 47
System vorübergehend außer Betrieb
nehmen...................................................................... 47
System endgültig außer Betrieb nehmen ......... 47
Anlage und Verpackung entsorgen .................... 47
13
13.1
13.2
Herstellergarantie und Werkskundendienst 48
Herstellergarantie ...................................................48
Werkskundendienst ................................................48
14
Technische Daten ..................................................49
15
Fachwortverzeichnis ............................................50
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
3
1 Hinweise zur Dokumentation
1
Hinweise zur Dokumentation
1.4
Die folgenden Hinweise sind ein Wegweiser durch die
Gesamtdokumentation. In Verbindung mit dieser
Installationsanleitung sind weitere Unterlagen gültig.
Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
1.1
Mitgeltende Unterlagen
> Beachten Sie bei der Installation und Wartung des
Systems ecoPOWER 1.0 unbedingt alle Installationsund Wartungsanleitungen von Bauteilen und Komponenten des Systems sowie von weiteren in der Anlage
verwendeten Zubehören.
Diese Installations- und Wartungsanleitungen sind den
jeweiligen Bauteilen, Komponenten und Zubehören beigefügt.
> Beachten Sie ferner alle Betriebsanleitungen, die den
Komponenten der Anlage beiliegen.
1.2
Diese Installations- und Wartungsanleitung gilt ausschließlich für das System ecoPOWER 1.0 VNC 28+1, das
im Kapitel „3.1 Systemdefinition“ auf Seite 10 dieser Installations- und Wartungsanleitung definiert ist.
Die Systemkomponenten müssen die Artikelnummern
tragen, die in dazu gehörigen Anleitungen angegeben
sind.
> Die Artikelnummern des Wärmeauskopplungsmoduls
und des Systemreglers entnehmen Sie dem Typenschild (¬Kap. 1.6).
> Die Artikelnummern der anderen Systemkomponenten entnehmen Sie den Anleitungen der Systemkomponenten.
1.5
Benennung
System ecoPOWER 1.0
Als System ecoPOWER 1.0 wird das System bezeichnet,
das im Kapitel „3.1 Systemdefinition“ auf Seite 10 dieser
Installations- und Wartungsanleitung definiert ist.
Aufbewahrung der Unterlagen
> Geben Sie diese Installations- und Wartungsanleitung
des Systems sowie alle mitgeltenden Unterlagen und
ggf. benötigte Hilfsmittel an den Betreiber weiter.
Der Betreiber bewahrt die Anleitungen, Unterlagen und
Hilfsmittel auf, damit sie bei Bedarf zur Verfügung
stehen.
1.3
Gültigkeit der Anleitung
ecoPOWER 1.0
Als ecoPOWER 1.0 wird die Kombination aus KraftWärme-Kopplungsmodul (KWK-Modul), Wärmeauskopplungsmodul und Systemregler bezeichnet.
1.6
Typenschild
Das Typenschild des Vaillant Wärmeauskopplungsmoduls
ist werkseitig oben auf der linken Seite des Gerätes
angebracht.
Verwendete Symbole
Nachfolgend sind die im Text verwendeten Symbole
erläutert.
a
Symbol für eine Gefährdung:
– unmittelbare Lebensgefahr
– Gefahr schwerer Personenschäden
– Gefahr leichter Personenschäden
e
b
i
Symbol für eine Gefährdung:
– Lebensgefahr durch Stromschlag
>
4
Symbol für eine Gefährdung:
– Risiko von Sachschäden
– Risiko von Schäden für die Umwelt
Symbol für einen nützlichen Hinweis
und Informationen
ecoPOWER 1.0
Wärmeauskopplungsmodul
2
1
Abb. 1.1 Typenschild Wärmeauskopplungsmodul
Legende
1 Produktname
2 Serial-Nummer
Symbol für eine erforderliche Aktivität
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Hinweise zur Dokumentation 1
Das Typenschild des Vaillant Systemreglers ist werkseitig
auf der linken Seite des Systemreglers angebracht.
Systemregler
EN 60730-1
Automatische elektrische Regel- und Steuergeräte für
den Hausgebrauch und ähnliche Anwendungen - Teil 1:
Allgemeine Anforderungen
Angeschlossene Telekommunikationsgeräte entsprechen
folgenden Normen: IEC 62151, bzw. EN 41003 und
EN 60950-1: 2006 Abschnitt 6.3.
Serial-No. 21105000200852960920005000N3
ecoPOWER 1.0
230V~
1
20VA IP20
2
3
4
5
Abb. 1.2 Typenschild Systemregler
Legende
1 Produktname
2 Netzspannung
3 Leistungsaufnahme
4 Schutzklasse
5 Serial-Nummer
1.7
CE-Kennzeichnung
Mit der CE-Kennzeichnung wird dokumentiert, dass die
Geräte gemäß der Typenübersicht die grundlegenden
Anforderungen der folgenden Richtlinien erfüllen:
– Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit
mit der Grenzwertklasse B (Richtlinie 2004/108/EG
des Rates)
– Niederspannungsrichtlinie (Richtlinie 2006/95/EG des
Rates)
– Gasgeräterichtlinie (Richtlinie 2009/142/EG des Rates)
– Wirkungsgradrichtlinie (Richtlinie 92/42/EG des Rates)
Mit der CE-Kennzeichnung bestätigen wir als Gerätehersteller, dass die Sicherheitsanforderungen gemäß
§ 2 des 7. GSGV erfüllt sind und dass das serienmäßig
hergestellte Gerät mit dem geprüften Baumuster übereinstimmt.
Die in dieser Druckschrift genannten Geräte entsprechen
den Anforderungen der 1. BImSchV in der Fassung vom
26.01.2010 und erfüllen die dort geforderten NOx-Grenzwerte.
Die Geräte entsprechen folgenden Normen:
EN 60335-1
Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch
und ähnliche Zwecke - Teil 1: Allgemeine Anforderungen
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
5
2 Sicherheits- und Warnhinweise
2
Sicherheits- und Warnhinweise
2.2
2.1
Sicherheits- und Warnhinweise
Das Vaillant System ecoPOWER 1.0 ist nach dem Stand
der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen
Regeln gebaut. Dennoch können bei unsachgemäßer
oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung Gefahren
für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw.
Beeinträchtigungen des Gerätes und anderer Sachwerte
entstehen.
> Beachten Sie bei der Installation und der Wartung des
Systems ecoPOWER 1.0 die allgemeinen Sicherheitshinweise und die Warnhinweise, die gegebenenfalls an
den Anfang eines Kapitels oder vor eine Handlungsanweisung gestellt sind.
2.1.1
Klassifizierung der Warnhinweise
Die Warnhinweise sind wie folgt mit Warnzeichen und
Signalwörtern hinsichtlich der Schwere der möglichen
Gefahr abgestuft:
Warnzeichen
a
e
a
b
Signalwort Erläuterung
Gefahr!
unmittelbare Lebensgefahr oder
Gefahr schwerer
Personenschäden
Gefahr!
Lebensgefahr durch
Stromschlag
Warnung!
Gefahr leichter Personenschäden
Vorsicht!
Risiko von Sachschäden
oder Schäden für die
Umwelt
Tab. 2.1 Tab. 2.1 Bedeutung von Warnzeichen und Signalwörtern
2.1.2
Aufbau von Warnhinweisen
Warnhinweise erkennen Sie an einer oberen und einer
unteren Trennlinie. Sie sind nach folgendem Grundprinzip aufgebaut:
a
Signalwort!
Art und Quelle der Gefahr!
Erläuterung zur Art und Quelle der Gefahr
> Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr
Bestimmungsgemäße Verwendung
Das in dieser Anleitung genannte System ecoPOWER 1.0
darf nur in Verbindung mit den in der zugehörigen
Montageanleitung für Luft-/Abgasführung aufgeführten
Zubehören installiert und betrieben werden.
Nur der mitgelieferte Gasschlauch ecoPOWER 1.0 darf
mit dem System ecoPOWER 1.0 verwendet werden. Ein
anderer Gasschlauch ist unzulässig. Der Anschluss des
Gasschlauches darf nur mit den mitgelieferten Gasanschlussteilen installiert werden. Die Verwendung des
Gasschlauches für einen anderen Einsatzzweck ist unzulässig.
Das Vaillant System ecoPOWER 1.0 ist nicht dafür
bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit
eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder
mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person
beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie
das Gerät zu benutzen ist.
Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen,
dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
Das System ecoPOWER 1.0 arbeitet nach dem Prinzip der
Kraft-Wärme-Kopplung und ist für folgende Verwendungen bestimmt:
– Wärmeerzeugung für geschlossene Warmwasser- und
Zentralheizungsanlagen,
– gleichzeitige Erzeugung von elektrischer Energie zum
Eigenverbrauch und/oder Einspeisung der elektrischen Energie in das öffentliche Energienetz,
– zentrale Warmwasserbereitung in Einfamilienhäusern.
Die Verwendung des Systems ecoPOWER 1.0 in Fahrzeugen, wie z. B. Mobilheimen oder Wohnwagen, gilt als
nicht bestimmungsgemäß. Nicht als Fahrzeuge gelten
solche Einheiten, die dauerhaft ortsfest installiert sind
und keine Räder haben (sog. ortsfeste Installationen).
Das System ecoPOWER 1.0 ist nicht für die Verwendung
als Notstromaggregat bestimmt und nicht geeignet.
Das System ecoPOWER 1.0 ist ausschließlich für den
Betrieb mit Erdgas (E, LL) vorgesehen.
Das System ecoPOWER 1.0 darf nur in den Kombinationen eingesetzt werden, die im Kapitel „3.1 Systemdefinition“ auf Seite 10 dieser Installations- und Wartungsanleitung beschrieben sind.
6
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Sicherheits- und Warnhinweise 2
Eine andere oder darüber hinausgehende Verwendung
gilt als nicht bestimmungsgemäß. Nicht bestimmungsgemäß ist auch jede unmittelbare kommerzielle und
industrielle Verwendung. Für Schäden aus bestimmungswidriger Verwendung haftet der Hersteller/Lieferant
nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören auch
das Beachten der Betriebs- und der Installationsanleitung sowie aller weiteren mitgeltenden Unterlagen
und die Einhaltung der Inspektions- und Wartungsbedingungen.
a
2.3
Achtung!
Jede missbräuchliche Verwendung ist untersagt.
Allgemeine Sicherheitshinweise
> Beachten Sie unbedingt die nachfolgenden Sicherheitshinweise und Vorschriften.
Aufstellung und Einstellung
Die Installation und Arbeiten am System dürfen nur der
Vaillant Kundendienst und qualifizierte Fachbetriebe
durchführen, die ein Training zum System absolviert
haben. Spezielle Arbeiten wie Inbetriebnahme, Wartung
und Reparaturen am KWK-Modul dürfen nur der Vaillant
Kundendienst und qualifizierte Techniker durchführen,
die neben dem Training zum System eine spezielle KWKModul-Schulung absolviert haben. Der Fachhandwerker
ist für die Einhaltung bestehender Normen und Vorschriften verantwortlich.
Verhalten im Notfall bei Gasgeruch
Durch eine Fehlfunktion kann Gas austreten und zu Vergiftungs- und Explosionsgefahr führen. Bei Gasgeruch in
Gebäuden verhalten Sie sich folgendermaßen:
> Meiden Sie Räume mit Gasgeruch.
> Wenn möglich, öffnen Sie Türen und Fenster weit und
sorgen Sie für Durchzug.
> Vermeiden Sie offene Flammen (z. B. Feuerzeug,
Streichholz).
> Rauchen Sie nicht.
> Betätigen Sie keine elektrischen Schalter, keine
Netzstecker, keine Klingeln, keine Telefone und andere
Sprechanlagen im Haus.
> Schließen Sie die Gaszähler-Absperreinrichtung oder
die Hauptabsperreinrichtung.
> Wenn möglich, schließen Sie den Gasabsperrhahn am
Gerät.
> Warnen Sie die Hausbewohner durch Rufen oder
Klopfen.
> Verlassen Sie das Gebäude.
> Verlassen Sie bei hörbarem Ausströmen von Gas
unverzüglich das Gebäude und verhindern Sie das
Betreten durch Dritte.
> Alarmieren Sie den Bereitschaftsdienst des Gasversorgungsunternehmens von einem Telefonanschluss außerhalb des Hauses.
> Alarmieren Sie Polizei und Feuerwehr von außerhalb
des Gebäudes.
Verhalten im Notfall bei Abgasgeruch
Durch eine Fehlfunktion kann Abgas austreten und zu
Vergiftungsgefahr führen. Bei Abgasgeruch in Gebäuden
verhalten Sie sich folgendermaßen:
> Wenn möglich, öffnen Sie Türen und Fenster weit und
sorgen Sie für Durchzug.
> Schalten Sie das System aus.
> Prüfen Sie die Abgaswege und die Ableitungen für
Abgas.
Lebensgefahr durch Stromschlag an
spannungsführenden Anschlüssen!
Bei Arbeiten an der Netzzuleitung des Gerätes besteht
Lebensgefahr durch Stromschlag.
Die Elektroinstallation darf nur von einem anerkannten
Fachhandwerksbetrieb (Elektrofachkraft) durchgeführt
werden.
> Schließen Sie das Gerät über einen Festanschluss und
eine Trennvorrichtung mit einer Kontaktöffnung von
mindestens 3 mm (z. B. Sicherungen oder Leistungsschalter) an.
> Beachten Sie die Richtlinie VDE 0100 Teil 701.
> Beachten Sie das Kapitel 4.7 „Elektroinstallation“.
Verbrühungs- und Beschädigungsgefahr durch
austretendes heißes bzw. kaltes Wasser!
Bei Verwendung von Kunststoffrohren für den Heiß- und/
oder Kaltwasseranschluss des Systems dürfen nur Rohre
mit einer Temperaturbeständigkeit von 95 °C bei einem
Druck von 1 MPa (10 bar) verwendet werden.
> Betreiben Sie das System ecoPOWER 1.0 nur mit
Kunststoffrohren, die für die Temperaturen und den
Druck der Heizungsanlage ausgelegt sind.
Veränderungen im Umfeld des Systems
Änderungen am System ecoPOWER 1.0 sind generell verboten. Für Änderungen im Umfeld müssen Sie abhängig
von der Zuständigkeit eine Elektrofachkraft bzw. einen
Heizungsinstallateur hinzuziehen.
An folgenden Einrichtungen dürfen Sie keine Veränderungen vornehmen, wenn diese die Betriebssicherheit
des Systems beeinflussen können:
– am Heizgerät,
– an den Leitungen für Gas, Zuluft, Wasser und Strom
– an den Ableitungen für Abgas,
– an den Ablaufleitungen und an den Sicherheitsventilen für das Heizwasser und Warmwasser,
– an baulichen Gegebenheiten.
Wasserhärte
> Enthärten Sie das Wasser des Heizkreises bei Wasserhärten ab 2,14 mol/m3 CaO (12 ºdH). Sie können hierfür den Vaillant Ionentauscher (Art.-Nr. 990349) ver-
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
7
2 Sicherheits- und Warnhinweise
wenden. Beachten Sie die dort beiliegende
Bedienungsanleitung.
–
Einsatz von Werkzeugen
Ungeeignetes Werkzeug und/oder unsachgemäßer
Einsatz von Werkzeugen kann zu Schäden führen (z. B.
Wasseraustritt).
> Verwenden Sie grundsätzlich passende Gabelschlüssel
(Maulschlüssel), wenn Sie Schraubverbindungen lösen
oder anziehen.
> Verwenden Sie keine Rohrzangen, Verlängerungen
oder Ähnliches.
> Befestigen Sie die Schläuche nur mit den zugehörigen
Federbandschellen mit Handyclip.
> Benutzen Sie dazu die Federbandschellenzange.
–
–
–
Umweltgefährdung vermeiden
Vor der Entsorgung des Systems ecoPOWER 1.0 dürfen
Sie das im System ecoPOWER 1.0 enthaltene Kühlmittel
ausschließlich über den Entleerungshahn für Kühlmittel
(¬ Abb. 5.5, Pos. 9) entleeren.
Im Wartungsfall dürfen Sie neues Kühlmittel nur so einfüllen, wie in dieser Anleitung beschrieben
(¬ Kap. 9.4.2).
Wenn Sie ein anderes zugelassenes Ersatzkühlmittel einfüllen als das von Vaillant empfohlene, mitgelieferte original Kühlmittel KWK-Modul, verlieren nicht nur alle
Garantien ihre Gültigkeit. Auch die Betriebssicherheit ist
nicht mehr gewährleistet.
> Sorgen Sie dafür, dass nur offiziell zertifiziertes Fachpersonal Wartungsarbeiten und Eingriffe in den Kühlmittelkreis durchführt.
> Lassen Sie das Kühlmittel KWK-Modul, das im Wärmeauskopplungsmodul enthalten ist, durch zertifiziertes
Fachpersonal den Vorschriften entsprechend recyceln
oder entsorgen.
2.4
Vorschriften
Diese Auflistung der Vorschriften, Regeln und Richtlinien
ist eine Auswahl, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit
erhebt. Der Fachhandwerker ist dafür verantwortlich,
dass er alle für seine Arbeit einschlägigen Vorschriften
kennt und beachtet.
–
–
–
–
–
–
–
–
Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser
mbH, Bonn
DVGW-Arbeitsblatt G 634 „Installation von Gasgeräten
in gewerblichen Küchen in Gebäuden“
Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser
mbH, Bonn
DVGW-Arbeitsblatt G 670 „Aufstellung von Gasfeuerstätten in Räumen mit mechanischen
Entlüftungseinrichtungen“
Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser
mbH, Bonn
DIN 1986 „Entwässerungsanlagen für Gebäude und
Grundstücke“ und in Auszügen die DIN EN 12056
„Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von
Gebäuden“
DIN 1988 „Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI)“
DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau; Anforderungen
und Nachweise“ einschließlich Beiblätter 1 und 2
(Ausbau November 1989)
DIN EN 12828 „Heizungssysteme in Gebäuden Planung von Warmwasser-Heizungsanlagen“
DIN EN 12831 „Heizungsanlagen in Gebäuden“ Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast einschl.
Beiblatt 1
ATV-Arbeitsblatt A 251 „Einleitung von Kondenswasser aus gas- und ölbetriebenen Feuerungsanlagen
in öffentliche Abwasser- und Kleinkläranlagen” Ausgabe November 1998 GFA Verlag für Abwasser, Abfall
und Gewässerschutz, Hennef
DIN VDE 0100 Teil 540 und Teil 701 „Errichten von
Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis
1000 Volt; Räume mit Badewanne oder Dusche“
Gesetz zur Einsparung von Energie (EnEG mit den
dazu erlassenen Verordnungen)
Energiesparverordnung (EnEV)
VDI 2035 „Vermeidung von Schäden in Warmwasserheizungsanlagen - Steinbildung in Trinkwassererwärmungs- und Warmwasserheizungsanlagen“
Beachten Sie darüber hinaus die einschlägigen Vorschriften und Richtlinien für die Installation.
2.5
> Für die Installation beachten Sie die nachfolgenden
Vorschriften, Regeln und Richtlinien:
– Technische Anschlussbedingungen (TAB) für den
Anschluss von KWK-Systemen an das Niederspannungsnetz
– Landesbauordnungen der Bundesländer
– Feuerungsverordnungen der Bundesländer
– DVGW-Arbeitsblatt G 600 „Technische Regeln für Gasinstallation“ DVGW-TRGI 2008 Ausgabe 2008 Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser
mbH, Bonn
– DVGW-Arbeitsblatt G 631 „Installation von gewerblichen Gasverbrauchseinrichtungen“
8
Auslegungshinweis
> Stellen Sie sicher, dass das System nach den Regeln
der Technik und den gültigen Planungsnormen
geplant wurde.
2.6
Anmeldungen
> Stellen Sie vor Beginn der Installation sicher, dass der
Betreiber alle erforderlichen Anmeldungen für den
Anschluss des KWK-Moduls durchgeführt hat.
> Gegebenenfalls erklären Sie dem Betreiber das
Anmeldeverfahren und weisen Sie ihn auf das Kapitel
„Anmeldungen“ in der Betriebsanleitung für das
System und den Systemregler ecoPOWER 1.0 hin.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Systembeschreibung 3
3
Systembeschreibung
1
2
7
3
6
5
4
Abb. 3.1 Prinzipdarstellung System ecoPOWER 1.0
Legende
1 Rohrgruppen für geregelte Heizkreise
2 Spitzenlastgerät ecoTEC exclusiv (VC 146/4-7 oder VC 206/4-7
oder VC 276/4-7)
3 Pufferspeicher allSTOR (VPS 300/2 oder VPS 500/2)
4 Trinkwasserstation (VPM 20/25 W oder VPM 30/35 W)
5 Wärmeauskopplungsmodul ecoPOWER 1.0
6 KWK-Modul
7 Systemregler ecoPOWER 1.0
Position 5 bis 7 bilden zusammen ecoPOWER 1.0.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
9
3 Systembeschreibung
3.1
Systemdefinition
Das System ecoPOWER 1.0 (VNC 28+1) ist durch folgende
Komponenten definiert:
– ecoPOWER 1.0 (VNC 28+1), bestehend aus:
– KWK-Modul,
– Wärmeauskopplungsmodul (VNC 28+1),
– Systemregler (VNC 28+1).
– weitere Komponenten, die mit ecoPOWER 1.0 kombiniert werden:
– Trinkwasserstation
(VPM 20/25 W oder VPM 30/35 W)
– Pufferspeicher allSTOR
(VPS 300/2 oder VPS 500/2)
– Spitzenlastgerät ecoTEC
(VC 146/4-7 oder VC 206/4-7 oder VC 276/4-7)
– 1 oder 2 Heizkreise (nur geregelte Heizkreise sind
verwendbar).
Andere Kombinationen sind mit diesem System nicht
zulässig.
Ebenso ist die hydraulische Verschaltung des Systems
genau festgelegt, wie in Abb. 3.2 dargestellt.
3.2
Die Wärmeverbraucher sind die Trinkwasserstation und
ein oder zwei geregelte Heizkreise. Sie bedienen sich
nach Bedarf am Wärmevorrat des Pufferspeichers.
Die Solltemperaturen für die einzelnen Schichten des
Pufferspeichers werden durch die eingestellten Temperaturwerte für Warmwasser und Heizwasser bestimmt.
Wenn mehr Strom erzeugt wird als aktuell im Haus
benötigt, dann wird dieser Überschuss in das öffentliche
Stromnetz eingespeist. Wenn weniger Strom erzeugt
wird als benötigt, dann wird der Mehrbedarf aus dem
öffentlichen Stromnetz bezogen.
3.3
Systemkomponenten
ecoPOWER 1.0 (VNC 28+1)
ecoPOWER 1.0 ist die Einheit zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme und besteht aus:
Funktionsweise
Das System wird durch den Systemregler gesteuert.
KWK-Modul, Spitzenlastgerät und Trinkwasserstation
sind außerdem mit integrierten Reglern ausgestattet.
Drei Speicherfühler liefern die Messdaten für das
System. Wenn an einem oder allen Speicherfühlern die
Temperatur gegenüber dem Sollwert unterschritten
wird, dann erfolgt eine Wärmeanforderung an den
Systemregler.
Wenn an einem der beiden oberen Speicherfühler die
Solltemperatur unterschritten wird, dann generiert der
Systemregler eine Wärmeanforderung an das KWKModul. Wenn die Solltemperaturen auch danach noch
nicht erreicht werden, dann fordert der Systemregler
weitere Wärme beim Spitzenlastgerät an.
Nach Erreichen der Solltemperaturen an den oberen
Speicherfühlern wird die Wärmeanforderung an das Spitzenlastgerät zurückgenommen. Das KWK-Modul wird
spätestens dann ausgeschaltet, wenn die untere
Speichertemperatur den Maximalwert von 70 °C
erreicht.
Im Normalfall wird das System so geregelt, dass
ecoPOWER 1.0 nur dann Wärme erzeugt, wenn Wärme im
Haus benötigt wird oder die Wärme in einem Pufferspeicher für mehrere Stunden zwischengespeichert werden kann. Man spricht dann von einem wärmegeführten
Betrieb.
Wenn an den Speicherfühlern die Solltemperatur gemessen wird, dann ist der Bedarf an KWK-Energie gedeckt.
10
Wenn weitere Wärmeenergie im Pufferspeicher gelagert
werden soll, dann produziert das KWK-Modul weiterhin
Wärme- und elektrische Energie, bis der Pufferspeicher
bis zur Maximaltemperatur von 70 °C geladen ist.
– KWK-Modul
Das KWK-Modul produziert elektrische Energie
(Strom) und Wärme. Der Strom wird im Haushalt
selbst verbraucht oder an den Energieversorger geliefert.
Der Betreiber soll am KWK-Modul keine Einstellung
vornehmen. Das KWK-Modul wird über den Systemregler geregelt.
– Das KWK-Modul basiert auf einem erdgasbetriebenen
Verbrennungsmotor.
Im Betrieb produziert das Gerät:
– elektrische Leistung:
1 kW
– thermische Leistung:
2,5 kW
– Vorlauftemperatur:
max. 80 °C
– Rücklauftemperatur:
max. 70 °C
– Wärmeauskopplungsmodul (VNC 28+1)
Das Wärmeauskopplungsmodul dient der Auskopplung
der Wärme aus dem KWK-Modul. Es ist ein Wärmetauscher für die Systemtrennung von Heizkreis und
Kühlmittelkreis.
Das Wärmeauskopplungsmodul garantiert eine konstante Rücklauftemperatur für den Motor (> 65°C).
Die integrierten Pumpen nehmen nur eine sehr
geringe Leistung auf.
– Systemregler (VNC 28+1)
Der Systemregler regelt das komplette System
ecoPOWER 1.0. Der Systemregler wird auf dem Wärmeauskopplungsmodul angebracht und über einen
vorkonfigurierten Kabelbaum mit dem System
ecoPOWER 1.0 elektrisch verbunden.
Der Systemregler ist die Kommunikationsschnittstelle
für den Fachhandwerker und den Betreiber für alle
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Systembeschreibung 3
Systemkomponenten und verfügt über umfangreiche
Funktionen für den Betrieb, die Bedienung und die
Fehlerdiagnose des gesamten Systems.
Der Systemregler sorgt dafür, dass immer ausreichend Wärme im Pufferspeicher vorhanden ist, um
die Wärmeanforderungen der Wärmeverbraucher zu
erfüllen. Dabei wird immer zuerst versucht, Wärme
über das KWK-Modul bereitzustellen. Nur bei Spitzenlastbedarf wird das Spitzenlastgerät zugeschaltet.
Pufferspeicher allSTOR (VPS 300/2 oder VPS 500/2)
Die im KWK-Modul produzierte Wärme wird im Pufferspeicher eingelagert. Der Pufferspeicher ist ein
Zwischenspeicher für Heizwasser. Das Heizungssystem
und die Warmwasserversorgung nutzen die Wärme, Die
Wärmeerzeuger, KWK-Modul oder Spitzenlastgerät, liefern die Wärme bedarfsgerecht. Dadurch wird sichergestellt, dass der Pufferspeicher immer die richtige Temperatur für die Wärmeverbraucher bereithält. Die Wärmeverbraucher (Trinkwasserstation, geregelte Heizkreise)
bedienen sich nach Bedarf am Wärmevorrat des Pufferspeichers.
Die Temperatur im Pufferspeicher wird durch den
Systemregler geregelt. Basisparameter für die Regelung
sind die Temperaturen der Speicherfühler und die
SystemeinsteIlungen.
Die Speichersolltemperaturen für die einzelnen Schichten werden durch die eingestellten Temperaturwerte für
Warmwasser und Heizwasser bestimmt.
Spitzenlastgerät ecoTEC (VC 146/4-7 oder
VC 206/4-7 oder VC 276/4-7)
Wenn die vom KWK-Modul erzeugte Wärmemenge den
Wärmebedarf des Betreibers nicht vollständig decken
kann, dann fordert der Systemregler Wärme beim Spitzenlastgerät ecoTEC an.
b
Vorsicht!
Möglicher Komfortverlust!
Wenn das Spitzenlastgerät ecoTEC ausgeschaltet ist, dann wird die Regelung des
Systems ecoPOWER 1.0 teilweise unterbrochen.
Die Warmwasserleistung der Trinkwasserstation ist reduziert und die Warmwassertemperatur ist nicht mehr einstellbar.
> Schalten Sie das Spitzenlastgerät ecoTEC
nicht aus.
> Stellen Sie beide Drehschalter bis zum
Anschlag nach rechts.
> Regeln Sie das Spitzenlastgerät ecoTEC mit
dem Systemregler ecoPOWER 1.0.
Kondenswasserpumpe ecoLEVEL
Kondenswasser fällt beim KWK-Modul betriebsbedingt
als Nebenprodukt an. Wenn der Abwasseranschluss
höher liegt als der Kondensataustritt am KWK-Modul
(114 mm), dann wird die Kondenswasserpumpe ecoLEVEL
benötigt. Die Kondenswasserpumpe ecoLEVEL fördert
das Kondenswasser zu dem höher gelegenen Abwasseranschluss.
Trinkwasserstation (VPM 20/25 W oder
VPM 30/35 W)
Wenn an einer Zapfstelle mehr als 2 l/min Warmwasser
angefordert werden, dann wird Warmwasser bereitet. Die
Regelung der Trinkwasserstation steuert bedarfsgerecht
den Mischer und die Umwälzpumpe der Frischwasserstation an, so dass die voreingestellte Warmwassertemperatur schnell erreicht und konstant geregelt wird. Die
Warmwassertemperatur ist werksseitig auf 50 °C voreingestellt.
Über den Systemregler kann die Warmwassertemperatur
auf Werte zwischen 40 °C…60 °C eingestellt werden.
Sobald die Zirkulationspumpe an die Trinkwasserstation
angeschlossen ist, wird die Zirkulationspumpe von der
Trinkwasserstation impulsgesteuert. Die Zirkulationspumpe wird in diesem Fall bedarfgerecht bei tatsächlichen Zapfungen zugeschaltet.
Die Frostschutzüberwachung ist bei der Frischwasserstation immer aktiv. Wenn einer der drei internen
Temperaturfühler eine Temperatur von kleiner 5 °C feststellt, dann wird die Frostschutzfunktion gestartet. Die
interne Regelung steuert den Mischer und die Umwälzpumpe so, dass ausreichend Wärme in den Warmwasserkreis geleitet wird. Gleichzeitig wird die Zirkulationspumpe (optional) gestartet, um die Warmwasserleitung
vor Frost zu schützen.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
11
3 Systembeschreibung
3.4
Systemschema
2
3
Anschluss Bezugszähler Haus
(optional)
30
3
30
HK2-P
HK1-P
4
4
LAZ 60/100
VF2
19
VF1
3
52
2
10
1
HK1
HK2
31
31
2
5
16
3
4
3
2
69
LAZ 60/100
30
230 V~
BUS
230 V~
2
42a
2
42a
3
SP1
43
9a
2
9
3
13
2 SP2
69
60
32
υ
58
2
53a
SP3
3
33
230 V~
26b
1a
15
53
42b
3
Abb. 3.2 Systemschema
Legende
1
Spitzenlastgerät, Gas-Brennwertgerät ecoTEC exclusiv
1a
KWK-Modul
2
Umwälzpumpe
4
Pufferspeicher allSTOR VPS 300/2
9
Gasabsperrhahn mit TAE
9a
Gasanschluss KWK-Modul (bauseits)
10
Thermostatventil
13
Systemregler ecoPOWER 1.0
15
Kondenswasserpumpe
16
Außenfühler/DCF-Empfänger
19
Maximalthermostat
26b
Trinkwasserstation VPM 20/25 W
30
Schwerkraftbremse
31
Regulierventil
32
Kappenventil
33
Schmutzfänger
42a
Sicherheitsventil
12
42b
43
52
53
53a
58
60
69
HK1-P
HK2-P
HK1
HK2
Sp1
Sp2
Sp3
VF1
VF2
Ausdehnungsgefäß
Sicherheitsgruppe Wasseranschluss
Ventil Einzelraumregelung
Wärmeauskopplungsmodul
flexible Anschlüsse Kühlmittel
Ventil Befüllen/Entleeren
Entlüfter Heizung
Ablauftrichter
Heizkreispumpe
Heizkreispumpe
Heizkreismischer
Heizkreismischer
Speichertemperaturfühler oben
Speichertemperaturfühler mitte
Speichertemperaturfühler unten
Vorlauftemperaturfühler
Vorlauftemperaturfühler
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Montage 4
4
Montage
4.1
Sicherheitshinweis
Pos.
Anzahl Bezeichnung
1
1
KWK-Modul
1
Bedienungsanleitung KWK-Modul
1
Aufstellanleitung KWK-Modul
3
1
Netzanschlusskabel KWK-Modul
4
1
Kommunikationskabel KWK-Modul
2
b
Vorsicht!
Beschädigungsgefahr durch unsachgemäße
Veränderungen!
Unsachgemäße Installationen und Veränderungen können das System ecoPOWER 1.0
beschädigen.
> Nehmen Sie unter keinen Umständen Eingriffe oder Manipulationen am System
ecoPOWER 1.0 vor.
> Stellen Sie sicher, dass der Betreiber vor der Installation alle erforderlichen Anmeldungen durchgeführt
hat, wie im Kapitel „Anmeldungen“ in der Betriebsanleitung für das System und den Systemregler
ecoPOWER 1.0 beschrieben.
4.2
Lieferumfang ecoPOWER 1.0
Die Komponenten von ecoPOWER 1.0 werden auf einer
Palette in fünf Verpackungseinheiten geliefert.
Tab. 4.1 Lieferumfang Verpackungseinheit 1: KWK-Modul
1
Abb. 4.2 Lieferumfang Verpackungseinheit 2: Kühlmittel
Pos.
Anzahl Bezeichnung
1
1
Kühlmittel KWK-Modul
Tab. 4.2 Lieferumfang Verpackungseinheit 2: Kühlmittel
> Prüfen Sie anhand von Tab. 4.1 bis Tab. 4.5, ob die
Komponenten von ecoPOWER 1.0 vollständig sind.
1
Die weiteren Systemkomponenten werden separat
geliefert.
> Prüfen Sie den Lieferumfang der weiteren Systemkomponenten anhand der dazugehörigen Anleitungen.
6
5
2
4
3
1
Abb. 4.3 Lieferumfang Verpackungseinheit 3: Systemregler
4
3
Abb. 4.1 Lieferumfang Verpackungseinheit 1: KWK-Modul
2
Pos.
Anzahl Bezeichnung
1
1
Systemregler ecoPOWER 1.0
2
1
Außenfühler VRC 009535 (DCF)
3
5
Temperaturfühler
4
1
Batterie CR 2032
5
1
6
1
Betriebsanleitung System und Systemregler
ecoPOWER 1.0
Betriebs- und Installationsanleitung Systemregler
ecoPOWER 1.0
Tab. 4.3 Lieferumfang Verpackungseinheit 3: Systemregler
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
13
4 Montage
10
9
1
8
1
7
2
6
3
5
4
Abb. 4.5 Lieferumfang Verpackungseinheit 5:
Beipack Systeminstallation ecoPOWER 1.0
Für den Fachhandwerker
Beiblatt des Wärmeauskopplungsmoduls VNC
zur Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0
Über dieses Beiblatt
Zu Ihrer Sicherheit
Dieses Beiblatt gilt ausschließlich
– für das Vaillant Wärmeauskopplungsmodul des
Systems ecoPOWER 1.0,
– in Verbindung mit der Installations- und Wartungsanleitung für das System ecoPOWER 1.0.
a
> Lesen Sie vor Beginn der Installation dieses Beiblatt
sowie die Installations- und Wartungsanleitung für
das System ecoPOWER 1.0.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Wärmeauskopplungsmodul dürfen Sie nur in der
Systemkonfiguration einbauen und betreiben, die in der
Installations- und Wartungsanleitung für das System
ecoPOWER 1.0 definiert ist.
Gefahr!
Lebensgefahr durch unsachgemäße
Installation und Inbetriebnahme!
Wenn Sie versuchen, das Wärmeauskopplungsmodul zu installieren oder in Betrieb zu
nehmen, ohne die Installations- und Wartungsanleitung zu beachten und die Installationszubehöre zu verwenden, können Sachschäden und Personenschäden die Folge sein.
> Führen Sie die Installation nur mit den
Installationszubehören „Beipack, Systeminstallation ecoPOWER 1.0 (0020126144)“
durch.
> Befolgen Sie bei der Installation und Inbetriebnahme die Installations- und Wartungsanleitung für das System
ecoPOWER 1.0.
Pos.
Anzahl Bezeichnung
1
1
Wandscheibe
mit 4 Befestigungsschrauben
2
1
Gasabsperrhahn mit TAE, Eckausführung
3
1
Gasschlauch ecoPOWER 1.0
4
1
Anschlussabdeckung
5
1
Montageset (Schrauben, Dübel etc.)
6
1
Kondensatablaufschlauch mit Schellen
Hinweise zur Installation
42a
4
BUS
230 V~
3
2
69
30
230 V~
2
230
3
0/100
2
3
SP1
9a
2
9
3
13
2 SP2
69
60
32
υ
2
53a
58
SP3
33
26b
1a
15
53
42b
3
Abb. 1
Hydraulikschema ecoPOWER 1.0 (Ausschnitt)
> Verwenden Sie bei der Installation des Wärmeauskopplungsmoduls an den Speicher die mitgelieferten
Wartungshähne.
> Verwenden Sie die notwendigen Sicherheitseinrichtungen (42a + 42b) wie im Hydraulikplan für
ecoPOWER 1.0 dargestellt (¬ Abb. 1).
0020131051_00 Beiblatt des Wärmeauskopplungsmoduls VNC
4
3
2
Abb. 4.4 Lieferumfang Verpackungseinheit 4:
Wärmeauskopplungsmodul
Pos.
Anzahl Bezeichnung
1
1
Wärmeauskopplungsmodul VNC 28+1
7
1
Anschlussschablone VPS
2
1
Beiblatt des Wärmeauskopplungsmoduls
VNC 28+1 (Nr. 0020131051)
8
1
Aufstell- und Bohrschablone
System ecoPOWER 1.0
3
2
Wartungshahn (Nr.0020075033)
9
1
Installations- und Wartungsanleitung
System ecoPOWER 1.0
1
Montageanleitung Luft-/Abgasführung für
ecoPOWER 1.0 VNC 28+1 (Nr. 0020111100)
1
Aufkleber für das Spitzenlastgerät ecoTEC
(Nr. 0020109000)
1
Zubehörteile-Beutel mit:
– 300 mm Flexschlauch, Rücklauf 1/2“ zur Verbindung von KWK-Modul und Wärmeauskopplungsmodul
– 2x Kupferrohre mit Überwurfmutter 1/2“
– 3x Kunststoffbolzen, Rast als Ersatzteil für den
Frontdeckel
– 4x Kabelklipse für die Verlegung des Kabelbaums der Pumpen und Fühler auf der Rückwand des Wärmeauskopplungsmoduls
– 5x Rechteckdichtringe 1/2“ für die Montage der
Flexschläuche und Kupferrohre
1
Beiblatt mit Zusammenfassung von Tipps zur
Installation des Systems ecoPOWER 1.0
(Nr. 0020131405)
1
Servicenachweis ecoPOWER 1.0 DE
(Nr. 0020129682)
1
Antragsformulare
4
Tab. 4.4 Lieferumfang Verpackungseinheit 4:
Wärmeauskopplungsmodul
14
10
Tab. 4.5 Lieferumfang Verpackungseinheit 5:
Beipack Systeminstallation ecoPOWER 1.0
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Montage 4
4.3
Anordnung der Systemkomponenten
8
1
7
2
6
5
4
3
Abb. 4.6 Anordnung der Systemkomponenten
Legende
1 Spitzenlastgerät, Gas-Brennwertgerät ecoTEC exclusiv
2 Pufferspeicher allSTOR VPS 300/2
3 Trinkwasserstation VPM 20/25 W
4 Wärmeauskopplungsmodul
5 ecoLEVEL
6 KWK-Modul
7 Systemregler
8 Rohrgruppen für Heizkreise
(nur geregelte Rohrgruppen sind verwendbar!)
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
15
4 Montage
3
2
4
5
1
Abb. 4.7 Anordnung von ecoPOWER 1.0
Legende
1 KWK-Modul
2 Gasschlauch
3 Gasabsperrhahn
4 Systemregler
5 Wärmeauskopplungsmodul
16
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Montage 4
4.4
Anforderungen an den Aufstellort
b
Vorsicht!
Sachschäden durch Undichtigkeiten am
Aufstellort!
Bei ungünstigen örtlichen Gegebenheiten, wie
z. B. hohen Grundwasserständen, kann Grundwasser durch die Befestigungsbohrlöcher aufsteigen, die für das KWK-Modul und das
Wärmeauskopplungsmodul in die Bodenplatte
gebohrt werden müssen. Sachschäden können
die Folge sein.
> Stellen Sie bei ungünstigen örtlichen
Gegebenheiten ein Fundament für das
KWK-Modul und das Wärmeauskopplungsmodul her.
Anforderungen an den Aufstellort für ecoPOWER 1.0
> Beachten Sie bei der Montage der Systemkomponenten mindestens die Anforderungen an den Aufstellort,
die in der Checkliste Tab. 4.6 genannt sind.
> Überprüfen Sie den Aufstellort anhand der Checkliste
Tab. 4.6.
> Wenn die Überprüfung ergibt, dass Sie ein zusätzliches Fundament erstellen müssen, dann beachten
Sie die „Anforderungen an ein zusätzliches Fundament“.
Anforderungen an ein zusätzliches Fundament
– Mindestgewicht: 80 kg,
– Mindestgröße: Breite = 1,6 m, Höhe = 0,1 m,
Tiefe = 0,6 m,
– beide Module müssen auf dem Fundament installiert
werden,
– ein Höhenversatz zwischen den Modulen ist nicht
zulässig,
– das Fundament muss ausreichend Platz bieten, dass
beide Module darauf fest verschraubt werden können.
b
Vorsicht!
Verlust der Wirkung!
Wenn Sie eine Gummiunterlage direkt unter
dem KWK-Modul installieren, dann wird keine
schalldämmende Wirkung erreicht.
> Wenn Sie eine Gummiunterlage verwenden
wollen, dann installieren Sie sie stets unterhalb des zusätzlichen Fundaments.
> Beachten Sie beim Aufstellen der einzelnen Komponenten unbedingt
– die geplante Anordnung der Komponenten entsprechend der Aufstell- und Bohrschablone System
ecoPOWER 1.0,
– die Installationsanleitungen der jeweiligen Komponenten.
Anforderung
Ja
Nein
an den Aufstellraum:
1.
Aufstellfläche für Installation: ca. 6 m2
2.
Aufstellraum ist gut zugänglich
3.
Betonboden ist für die Verschraubung des
KWK-Moduls und des Wärmeauskopplungsmoduls geeignet
4.
> Bei ungünstigen örtlichen Gegebenheiten,
z. B. hohen Grundwasserständen, erstellen
Sie ein zusätzliches Fundament (es gelten
die „Anforderungen an ein zusätzliches Fundament“).
zur Vermeidung von Schallübertragung:
1.
wegen Betriebsgeräuschen: Aufstellort grenzt
nicht unmittelbar an einen Raum, der vor
Lärm geschützt werden muss
2.
wegen Luftschall: Massives Mauerwerk (keine
Gipskartonwand, keine offenen Durchbrüche
etc.)
3.
Wenn der Boden Körperschall leicht überträgt,
dann empfehlen wir:
> Bringen Sie ein zusätzliches Fundament an
(es gelten die „Anforderungen an ein
zusätzliches Fundament“).
> Unterlegen Sie das Fundament mit einer
Gummiunterlage. Eine Gummiunterlage
direkt unter dem KWK-Modul und ohne Fundament ist nicht zulässig.
an die Luft-/Abgasführung:
1.
für Abgasschacht und Abgasleitungslänge:
> Beachten Sie die Anforderungen gemäß
Montageanleitung für die Luft-/Abgasführung ecoPOWER 1.0.
2.
Raum- und Ansaugluft sind frei von
Chemikalienbelastung
3.
Die Zuluft wird nicht über einen Schacht angesaugt, der vorher für eine Öl- oder Feststoffheizung genutzt wurde.
Tab. 4.6 Checkliste: Anforderungen an den Aufstellort
4.5
Anforderungen an den Aufstellort für die weiteren
Systemkomponenten
Anforderungen, die die weiteren Komponenten an den
Aufstellort stellen, sind in der jeweiligen Installationsanleitung beschrieben.
> Erfüllen Sie alle Anforderungen an den Aufstellort.
erfüllt
Abmessungen und Montagemaße
Die Abmessungen und Montagemaße für die einzelnen
Komponenten sind in der jeweiligen Installationsanleitung beschrieben.
> Beachten Sie beim Aufstellen der Komponenten die
beschriebenen Abmessungen und Montagemaße.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
17
4 Montage
ecoPOWER 1.0, das aus KWK-Modul, Wärmeauskopplungsmodul und Systemregler besteht, bildet bei
der Montage eine Einheit. Die Lage von KWK-Modul und
Wärmeauskopplungsmodul zueinander ist fix. Die
Wandabstände müssen eingehalten werden.
> Verwenden Sie die mitgelieferte Aufstell- und Bohrschablone System ecoPOWER 1.0.
> Halten Sie die Wartungsfreiräume und Mindestabstände der mitgelieferten Aufstell- und Bohrschablone System ecoPOWER 1.0 (¬ Abb. 4.2) ein.
> Achten Sie darauf, dass oberhalb des Wärmeauskopplungsmoduls ausreichend Platz für den Systemregler bleibt, der nach oben hin aufgeklappt wird.
> Halten Sie die linken und rechten Wandabstände ein,
die in Abb. 4.8 angegeben sind. Diese Wandabstände
sind in der Aufstell- und Bohrschablone System
ecoPOWER 1.0 nicht abgebildet.
ca. 1200
ecoLEVEL
230
190
> 500
ca. 300
Freiraum zum Öffnen
des Systemreglers
250
KWK-Modul
Wärmeauskopplungsmodul
> 200
> 1000
Abb. 4.8 Wartungsfreiräume und Mindestabstände in mm
für ecoPOWER 1.0
Abb. 4.8 stellt ein Grobschema dar, das Ihnen bei der
Wahl des Standortes von ecoPOWER 1.0 behilflich sein
soll.
> Wählen Sie den Standort von ecoPOWER 1.0 entsprechend aus.
> Entnehmen Sie die detaillierten Maße für die Befestigung der Komponenten der mitgelieferten Aufstellund Bohrschablone System ecoPOWER 1.0.
Der Abstand des KWK-Moduls zum Wärmeauskopplungsmodul ist nicht veränderlich.
> Halten Sie die Vorgabe der Aufstell- und Bohrschablone System ecoPOWER 1.0 ein.
18
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Montage 4
Montage des Systems vorbereiten
a
Explosionsgefahr!
Falsche Aufstellung kann zu Undichtigkeiten
im Gasweg führen.
> Legen Sie den Aufstellort der Module ohne
Höhenversatz nach Aufstell- und Bohrschablone System ecoPOWER 1.0 fest.
a
Gefahr!
Vergiftungsgefahr durch austretende
Abgase!
Vibrationen des KWK-Moduls können zu
Undichtigkeiten der Abgasleitung führen. Austretende Abgase können Personen vergiften.
> Stellen Sie sicher, dass das KWK-Modul auf
dem Boden festgeschraubt ist.
> Befolgen Sie die mitgelieferte Montageanleitung für die Luft-/Abgasführung.
Anschluss
Gasleitung
Hausinstallation
nach TRGI
Wand
> Bohrschablone hier an die Wand anlegen.
Damit sind die Mindestabstände eingehalten.
a
(217)
230
Gas
4
Gashahn mit Wandscheibe an das
Wärmeauskopplungsmodul montieren
(336)
225
190
ecoLEVEL
Wand
> Bohrschablone hier an die Wand anlegen.
Damit sind die Mindestabstände eingehalten.
Gefahr!
Lebensgefahr durch Undichkeiten!
Falsche Installation kann zu Undichtigkeiten im Gasweg führen.
> Legen Sie den Aufstellort der Module
ohne Höhenversatz anhand der Bohrschablone fest.
> Verwenden Sie ausschließlich den mitgelieferten Gasschlauch und die
Anschlussteile.
> Installieren Sie den Gasschlauch und
die Anschlussteile wie in der Installationsund Wartungsanleitung beschrieben.
(296)
4.6
Systemregler
Öffnungsbereich
Kondensatschlauch
1
Vorlauf Heizwasser
ø 12 mm
Wartungsfreiraum links > 500 mm
Gasschlauch
> Verwenden Sie nach Möglichkeit das mitgelieferte
Befestigungsmaterial.
> Um eine feste Installation sicherzustellen, passen Sie ggf.
das Befestigungsmaterial den Bodenarten an.
> Wenn der Boden wegen Grundwasserdichtigkeit nicht
angebohrt werden darf, dann erstellen Sie ein geeignetes
Fundament für beide Module.
> Schrauben Sie die mitgelieferten Stockschrauben (4 x 100 mm)
85 mm tief in den Boden ein. 15 mm der Schraubenlänge wird zur Befestigung des KWK Moduls benötigt.
Kühlmittelschlauch
Wärmeauskopplungsmodul
und
Systemregler
ø 12 mm
3
2
ø 12 mm
Abgasrohr
260
250
> Verwenden Sie nach Möglichkeit das mitgelieferte
Befestigungsmaterial.
> Um eine feste Installation sicherzustellen, passen Sie ggf.
das Befestigungsmaterial den Bodenarten an.
> Wenn der Boden wegen Grundwasserdichtigkeit nicht
angebohrt werden darf, dann erstellen Sie ein geeignetes
Fundament für beide Module.
> Schrauben Sie die mitgelieferten Stockschrauben (2 x 120 mm)
80 mm tief in den Boden ein. 40 mm der Schraubenlänge wird zur Befestigung des KWK Moduls benötigt.
309
ø 12 mm
ø 12 mm
555
Wartungsfreiraum rechts > 200 mm
KWK-Modul
348
ø 12 mm
Aufstell- und Bohrschablone
System ecoPOWER 1.0
(872)
(654)
3
(594)
1
(821)
(750)
(1132)
2
Mindenstbreite inkl.
Wartungsfreiraum ≥ 1,86 m
Wartungsfreiraum >200
Wartungsfreiraum >500
1:5
4
Boden
> Beachten Sie die Installationsund Wartungsanleitung zum System
ecoPOWER 1.0.
0020108997_00 DE 012011 - Änderungen vorbehalten
Gefahr!
Lebensgefahr durch Undichkeiten!
Falsche Installation kann zu Undichtigkeiten im Gasweg führen.
> Legen Sie den Aufstellort der Module
ohne Höhenversatz anhand der Bohrschablone fest.
> Erstellen Sie ggf. ein geeignetes
Fundament für beide Module.
(1400)
a
Wartungsfreiraum >1000
> Beachten Sie die Installationsund Wartungsanleitung zum KWK-Modul.
Wartungsfreiraum >1000
Systemregler
Öffnungsbereich
Abb. 4.9 Aufstell- und Bohrschablone System ecoPOWER 1.0
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
19
4 Montage
Sie müssen die Systemkomponenten in der korrekten
Montageposition aufstellen (¬ Abb. 4.6).
> Verwenden Sie die mitgelieferte Aufstell- und Bohrschablone System ecoPOWER 1.0.
4.7
KWK-Modul, Wärmeauskopplungsmodul und
Gasschlauch montieren
4.7.1
Sicherheitshinweise
Montageposition markieren
> Legen Sie die mitgelieferte Aufstell- und Bohrschablone System ecoPOWER 1.0 (¬ Abb. 4.9) in die Montageposition auf den Boden.
> Markieren Sie die Position der Bohrlöcher.
> Stellen Sie sicher, dass die Abstände exakt den Angaben auf der Aufstell- und Bohrschablone System
ecoPOWER 1.0 entsprechen.
a
Befestigungsmaterial KWK-Modul bereitlegen
> Verwenden Sie nach Möglichkeit das mitgelieferte
Befestigungsmaterial:
– 4x Dübel d = 12 mm
– 4x Stockschraube 100 mm
– 4x Unterlegscheiben 29 mm
– 4x Muttern M10
> Wenn die Beschaffenheit des Bodens es erfordert,
dann stellen Sie bauseits Befestigungsmaterial bereit,
das eine dauerhaft feste Installation gewährleistet.
Explosionsgefahr!
Falsche Installation kann zu Undichtigkeiten
im Gasweg führen.
> Verwenden Sie ausschließlich den mitgelieferten Gasschlauch und die mitgelieferten
Anschlussteile.
> Stellen Sie sicher, dass die Wandscheibe
und der Gasabsperrhahn korrekt am Wärmeauskopplungsmodul installiert und
befestigt sind.
> Verlegen Sie den Gasschlauch berührungsfrei.
> Hängen Sie am Gasschlauch nichts auf.
> Prüfen Sie die Gasanschlüsse auf Dichtheit.
a
Löcher für das KWK-Modul bohren
> Bohren Sie die Löcher nach Aufstell- und Bohrschablone System ecoPOWER 1.0 mit einem Durchmesser
von 12 mm.
> Setzen Sie die Dübel ein.
> Schrauben Sie die mitgelieferten Stockschrauben
85 mm tief in den Boden ein. Sie benötigen 15 mm der
Schraubenlänge zur Befestigung des KWK-Moduls.
Vorsicht!
Gefahr von Korrosion!
Wenn Flüssigkeiten auf den Gasschlauch oder
die Anschlüsse des Gasschlauchs tropfen,
dann kann es zu Korrosion und Undichtigkeiten kommen.
> Achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeiten
auf den Gasabsperrhahn und den Gasschlauch tropfen.
4.7.2
Befestigungsmaterial Wärmeauskopplungsmodul
bereitlegen
> Verwenden Sie nach Möglichkeit das mitgelieferte
Befestigungsmaterial:
– 2x Dübel d=12 mm
– 2x Stockschraube 120 mm
– 2x Unterlegscheiben 24 mm
– 2x Muttern M10
> Wenn die Beschaffenheit des Bodens es erfordert,
dann stellen Sie bauseits Befestigungsmaterial bereit,
das eine dauerhaft feste Installation gewährleistet.
Löcher für das Wärmeauskopplungsmodul bohren
> Bohren Sie die Löcher nach Aufstell- und Bohrschablone System ecoPOWER 1.0 mit einem Durchmesser
von 12 mm.
> Setzen Sie die Dübel ein.
Stockschrauben für das Wärmeauskopplungsmodul
befestigen
> Schrauben Sie die mitgelieferten Stockschrauben
80 mm tief in den Boden ein. Sie benötigen 40 mm
der Schraubenlänge zur Befestigung des Wärmeauskopplungsmoduls benötigt.
20
Hinweise zur Installation des Gasschlauchs
Abb. 4.10 Schläuche ausrichten
> Achten Sie dabei darauf, dass der Gasschlauch und
die Hydraulikschläuche nicht geknickt, gestreckt,
gestaucht oder verdreht werden.
> Verlegen Sie den Gasschlauch so, dass er frei
vibrieren kann.
> Befestigen Sie den Gasschlauch ausschließlich an den
Gasanschlüssen von KWK-Modul und Wärmeauskopplungsmodul.
4.7.3
Gasabsperrhahn montieren
Bevor Sie das Wärmeauskopplungsmodul aufstellen,
müssen Sie die Wandscheibe und den Gasabsperrhahn
an das Wärmeauskopplungsmodul montieren.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Montage 4
> Legen Sie die mitgelieferten Unterlegscheiben
d = 29 mm auf die Stockschrauben.
> Schrauben Sie die Muttern M10 fest.
1
4.7.5
> Montieren Sie die Überwurfverschraubung des Gasabsperrhahns an dem Gasschlauch.
> Achten Sie darauf, dass der Gasschlauch während der
gesamten Montage nicht auf dem Boden liegt und
nicht beschädigt oder verunreinigt wird.
> Montieren Sie den Gasschlauch am KWK-Modul (max.
50 Nm Anzugsmoment).
2
4.7.6
Abb. 4.11 Wandscheibe und Gasabsperrhahn an das Wärmeauskopplungsmodul montieren
Legende
1 Wandscheibe mit 4 Schrauben
2 Gasabsperrhahn
> Achten Sie darauf, Wandscheibe (1) und Gasabsperrhahn (2) in der korrekten Position anzubringen, wie
auf Abb. 4.11 dargestellt.
Gasabsperrhahn montieren
> Schrauben Sie den Gasabsperrhahn (2) in die Wandscheibe (1) ein.
> Beachten Sie bei der Montage des Gasabsperrhahns
die Anweisungen auf dem Aufkleber auf der Rückseite
des Wärmeauskopplungsmoduls (¬ Abb. 4.12, Pos. 5).
Den Gasschlauch dürfen Sie erst nach Aufstellung des
Wärmeauskopplungsmoduls montieren!
Netzanschlusskabel und Kommunikationskabel
am KWK-Modul anschließen
> Schließen Sie das Netzanschlusskabel am KWK-Modul
nach der Aufstellanleitung des KWK-Moduls an.
> Lassen Sie den Rest des Netzanschlusskabels noch
aufgewickelt.
> Schließen Sie das Kommunikationskabel am KWKModul nach der Aufstellanleitung des KWK-Moduls an.
> Achten Sie darauf, dass das Netzanschlusskabel den
Lüfter des KWK-Modul-Wechselrichters nicht berührt.
Beide Kabel dürfen erst dann an den Systemregler angeschlossen werden, wenn das System aufgestellt und
hydraulisch angeschlossen ist.
4.7.7
Wandscheibe montieren
> Montieren Sie die Wandscheibe (1) mit den mitgelieferten Schrauben an der Rückseite des Wärmeauskopplungsmoduls.
> Verwenden Sie dabei die vorgefertigten Bohrungen
am Wärmeauskopplungsmodul.
4.7.4
Gasschlauch am KWK-Modul montieren
Wärmeauskopplungsmodul aufstellen
> Stellen Sie das Wärmeauskopplungsmodul in der
Montageposition auf.
> Richten Sie das Wärmeauskopplungsmodul mit Hilfe
der Langlöcher und Stellfüße aus.
Der Abstand zwischen KWK-Modul und Wärmeauskopplungsmodul muss, wie in der Aufstell- und Bohrschablone System ecoPOWER 1.0 angegeben, 250 mm betragen.
> Prüfen Sie den Abstand zwischen beiden Modulen.
> Passen Sie gegebenenfalls den Abstand mit Hilfe der
Langlöcher beider Module an.
> Legen Sie die mitgelieferten Unterlegscheiben
d = 24 mm auf die Stockschrauben.
> Schrauben Sie die Muttern M10 fest.
KWK-Modul aufstellen
> Stellen Sie das KWK-Modul in der Montageposition
auf.
> Achten Sie darauf, dass das KWK-Modul vollflächig auf
dem Boden steht.
Dämmende Materialien zwischen Boden und Modul sind
nicht zulässig.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
21
4 Montage
4.7.8
Gasschlauch am Wärmeauskopplungsmodul
montieren
> Montieren Sie den Gasschlauch mit der Überwurfverschraubung am Gasabsperrhahn (¬ Abb. 4.12, Pos.
2, 3 und 4)
Ansonsten kann die Pulsation des Gases ein Klappern in
dem Gaszähler hervorrufen.
i
4.8
1
2
3
4
Es kann bei älteren Gaszählern ggf. zu einem
Klappern kommen. In Einzelfällen können Sie
das Klappern durch den Austausch des Gaszählers beheben.
Weitere Systemkomponenten montieren
> Montieren Sie die Systemkomponenten ecoTEC,
allSTOR und VPM unter Berücksichtigung aller Maße
(¬ Abb. 4.9), so wie es in den jeweiligen Installationsanleitungen beschrieben ist.
> Falls Sie ecoLEVEL verwenden, montieren Sie das
Gerät in Verbindung mit den hydraulischen Anschlüssen, wie in Kapitel 5 beschrieben.
> Berücksichtigen Sie die örtlichen Gegebenheiten.
> Beachten Sie die Warnhinweise, die den einzelnen
Handlungsschritten in der jeweiligen Anleitung zugeordnet sind.
5
6
Abb. 4.12 Rückansicht Wärmeauskopplungsmodul/KWK-Modul
Legende
1 Wandscheibe mit 4 Schrauben
2 Gasabsperrhahn
3 Überwurfverschraubung
4 Gasschlauch
5 Aufkleber Montagehinweise zum Gasabsperrhahn
(Nr. 0020104479)
6 Hydraulikschläuche
4.7.9
Hinweise zum Einbau eines separaten
Gaszählers
Um die Steuerentlastung für das im KWK-Modul eingesetzte Erdgas abzurechnen, kann es je nach Hauptzollamt notwendig sein, einen separaten Gaszähler für das
KWK-Modul einzubauen.
Wenn Sie einen separaten Gaszähler für das KWK-Modul
einbauen müssen:
> Richten Sie zwischen KWK-Modul und Gaszähler einen
möglichst großen Abstand ein.
> Verwenden Sie zwischen KWK-Modul und Gaszähler
ein Rohr mit möglichst großem Rohrquerschnitt.
22
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Hydraulischer Anschluss 5
5
Hydraulischer Anschluss
b
5.1
Vorsicht!
Sachbeschädigung durch austretende
Flüssigkeit!
Durch Undichtigkeiten an den Schläuchen
können Flüssigkeiten in den Aufstellraum austreten.
> Achten Sie darauf, die Flexschläuche
zwischen Wärmeauskopplungsmodul und
KWK-Modul weder zu knicken noch zu verdrehen.
1
Hinweis zur Installation der hydraulischen
Verbindungen
Abb. 5.2 Schläuche ausrichten
> Achten Sie darauf, die Flexschläuche zwischen
Wärmeauskopplungsmodul und KWK-Modul weder zu
knicken noch zu verdrehen.
5.2
Hydraulische Verbindungen am KWK-Modul
anbringen
a
2
3
4
5
Gefahr!
Lebensgefahr durch Austritt von Abgasen!
Durch einen leeren oder nicht ausreichend
gefüllten Kondenswassersiphon können
Abgase in die Raumluft entweichen.
> Achten Sie darauf, dass der Kondenswassersiphon beim Einschalten des KWKModuls mit Wasser gefüllt ist.
> Stellen Sie die hydraulischen Anschlüsse am
KWK-Modul her, wie in der Aufstellanleitung des KWKModuls beschrieben.
> Stellen Sie sicher, dass der Gasschlauch korrekt an
den Gasanschluss (3) montiert wurde, wie auf Seite 21
beschrieben.
6
Abb. 5.1 KWK-Modul
Legende
1 Abgasanschluss
2 Netz- und Kommunikationsanschlüsse
3 Gasanschluss
4 Kondensataustritt
5 Kühlmittelanschluss „Rücklauf Kühlmittelkreis“,
(Wärmeauskopplungsmodul)
6 Kühlmittelanschluss „Vorlauf Kühlmittelkreis“,
(Wärmeauskopplungsmodul)
Sie können zwei geregelte Heizkreise in der Heizungsanlage installieren.
> Beachten Sie das Systemschema (¬ Abb. 3.2).
Flexschläuche anschließen
> Montieren Sie einen der mitgelieferten Flexschläuche
für den Kühlmittelanschluss „Rücklauf Kühlmittelkreis“, (Wärmeauskopplungsmodul) (5).
> Montieren Sie die Flexleitung für den Kühlmittelanschluss „Vorlauf Kühlmittelkreis“,
(Wärmeauskopplungsmodul) (6).
Kondensatablaufschlauch abschließen
> Montieren Sie den Kondensatablaufschlauch (4) bei
Bedarf mit der Kondenswasserpumpe ecoLEVEL, wie
in Kapitel 5.4 beschrieben.
i
Wenn der Abwasseranschluss am KWK-Modul
höher liegt, als der Kondensataustritt
(114 mm), dann wird die Kondenswasserpumpe
ecoLEVEL benötigt.
> Ansonsten montieren Sie den Kondensatablaufschlauch (4) ohne die Kondenswasserpumpe
ecoLEVEL, wie in Kapitel 5.3 beschrieben.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
23
5 Hydraulischer Anschluss
5.3
Kondensatanschluss ohne
Kondenswasserpumpe ecoLEVEL
a
5.4
Gefahr!
Lebensgefahr durch Austritt von Abgasen!
Durch eine Kondensatablaufleitung, die über
eine dichte Verbindung mit der Abwasserleitung verbunden ist, kann der interne Kondenswassersiphon leergesaugt werden.
> Schließen Sie den Kondensatablaufschlauch mit freiem Auslauf an die Abwasserleitung an.
> Verbinden Sie den Kondensatablaufschlauch nicht dicht mit der Abwasserleitung.
Kondensatanschluss mit
Kondenswasserpumpe ecoLEVEL
A
1
3
2
1
4
3
B
A
1
2
Abb. 5.4 Kondensatanschluss mit Kondenswasserpumpe
1
3
1
2
3
4
Kondensatablaufschlauch
Kondensatwinkel
Federbandschelle
Kondenswasserpumpe ecoLEVEL
B
> Positionieren Sie die Kondenswasserpumpe ecoLEVEL
nach der Aufstell- und Bohrschablone System
ecoPOWER 1.0.
Für die Installation des Kondensatablaufschlauchs ist der
Kondensatwinkel aus dem Lieferumfang von ecoLEVEL
erforderlich. Der im Lieferumfang von ecoLEVEL enthaltene Einlaufschlauch ist nicht verwendbar.
Verbinden Sie den Kondensatablaufschlauch des KWKModuls wie folgt mit ecoLEVEL:
Abb. 5.3 Kondensatanschluss ohne Kondenswasserpumpe
Legende
1 Kondensatablaufschlauch
2 Federbandschelle
3 Zugang Abwassersystem
Kondensatablaufschlauch kürzen (A):
> Sägen Sie den Bogen am Ende des mitgelieferten
Kondensatablaufschlauchs ab.
Kondensatablaufschlauch anschließen (B):
> Schließen Sie das gerade Schlauchende des mitgelieferten Kondensatablaufschlauchs (1) mit der Federbandschelle (2) an das KWK-Modul an. Die Federbandschellen besitzen einen Handclip, der bei korrekter
Position der Schelle auf dem Stutzen abgezogen wird.
> Wenn nötig, verlängern Sie den Kondensatablaufschlauch (1).
> Schließen Sie den Kondensatablaufschlauch (1) mit
freiem Auslauf an das Abwassersystem (3) an.
> Achten Sie darauf, dass kein Kontergefälle zwischen
Kondensatablaufschlauch und Abwasserleitung entsteht.
> Achten Sie darauf, dass der Schlauch nicht geknickt
wird.
24
Kondensatablaufschlauch kürzen (A):
> Kürzen Sie am mitgelieferten Kondensatablaufschlauch (1) das gerade Schlauchende.
Kondensatablaufschlauch anschließen (B):
> Schieben Sie die Federbandschellen mit Handclip über
die Schlauchenden auf die Stutzen.
> Befestigen Sie die Schlauchenden auf den Stutzen.
> Positionieren Sie die Federbandschellen mittig auf
den Schlauchstutzen.
> Ziehen Sie die Handclipse von den Schellen ab.
> Befestigen Sie das gekürzte Schlauchende mit der
Federbandschelle (3) am Kondensatwinkel (2) von
ecoLEVEL (4).
> Befestigen Sie den Kondensatwinkel (2) an der Kondenswasserpumpe ecoLEVEL (4).
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Hydraulischer Anschluss 5
> Befestigen Sie das gebogene Schlauchende des Kondensatablaufschlauchs (1) mit der Federbandschelle
(3) am KWK-Modul.
> Für die weitere Installation beachten Sie die Installations- und Wartungsanleitung von ecoLEVEL.
> Schließen Sie den Alarmausgang am entsprechenden
Steckplatz am Systemregler an.
> Beachten Sie beim Anschluss des Alarmausgangs die
Bedienungs- und Installationsanleitung
Systemregler ecoPOWER 1.0.
5.5
5.5.1
Wärmeauskopplungsmodul und Pufferspeicher
hydraulisch verbinden
12
13
14
15
16
17
Belüftungsschlitze
Stellfüße (von oben einstellbar)
Flexschlauch Vorlauf Kühlmittelkreis
Flexschlauch Rücklauf Kühlmittelkreis
Plattenwärmetauscher
Kühlmittel-Befüllschlauch mit
Raumspar-Federbandschelle 23 x 12
18 Kühlmittel-Entlüftungsschlauch mit
Raumspar-Federbandschelle 15 x 12
19 Kabelbaum Pumpen
20 Kabelbaum Temperaturfühler
21 Füllstandsangaben
22 Kühlmittelbehälter mit integriertem Luftabscheider
5.5.2
Anschlüsse des Pufferspeichers
1
Aufbau des Wärmeauskopplungsmoduls
2
3
22
1
16
21
4
5
20
2
19
3
15
18
4
5
14
6
7
17
13
8
9
10
6
16
11
7
12
8
15
Abb. 5.6 Pufferspeicher
14
9
10
13
11
12
Abb. 5.5 Wärmeauskopplungsmodul
Legende
1 Deckel Kühlmittelbehälter („1,2“)
2 Vorlauf Pufferspeicher (Rohrdurchmesser 15 mm)
3 Rücklauf Pufferspeicher (Rohrdurchmesser 15 mm)
4 Temperaturfühler für den Vorlauf Heizwasser
5 Thermostatmischer
6 Heizungspumpe
7 Temperaturfühler für den KWK-Modul-Rücklauf Kühlmittel
8 Befüllhahn/Entleerungshahn für Heizwasser
9 Entleerungshahn für Kühlmittel
10 Kühlmittelpumpe
11 Langlöcher zur Befestigung des Wärmeauskopplungsmoduls auf
dem Boden
Legende
1 Entlüftungsventil
2 Vorlauf Heizwasser Wärmeauskopplungsmodul (1/2“)
3 Tauchhülse (nicht belegt)
4 Vorlauf Spitzenlastgerät (3/4“)
5 Speicherfühler Oben (SP1)
6 Vorlauf Heizkreis (3/4“)
7 Speicherfühler Mitte (SP2)
8 Rücklauf Spitzenlastgerät (3/4“)
9 Unbenutzt
10 Speicherfühler Unten (SP3)
11 Rücklauf Heizkreis (3/4“)
12 Rücklauf Heizwasser Wärmeauskopplungsmodul (1/2“)
13 Rücklauf Heizwasser für die Trinkwasserstation
14 Vorlauf Heizwasser für die Trinkwasserstation
15 nicht benötigt
16 nicht benötigt
i
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Beachten Sie die Speicheranschlussschablone.
25
5 Hydraulischer Anschluss
5.5.3
Wärmeauskopplungsmodul am Pufferspeicher
anschließen
> Bringen Sie für spätere Reparaturarbeiten zwischen
Pufferspeicher und Wärmeauskopplungsmodul die
mitgelieferten Wartungshähne an.
> Montieren Sie zur Absicherung des Wärmetauschers
zwischen Wartungshähnen und Wärmeauskopplungsmodul ein Sicherheitsventil und ein geeignetes Ausdehnungsgefäß.
> Beachten Sie die Montageanleitungen des Sicherheitsventils und des Ausdehnungsgefäßes.
> Montieren Sie die Vorlaufrohrleitungen zwischen
Pufferspeicher (¬ Abb. 5.6, Pos. 2) und Wärmeauskopplungsmodul (¬ Abb. 5.5, Pos. 2).
> Montieren Sie die Rücklaufrohrleitungen zwischen
Pufferspeicher (¬ Abb. 5.6, Pos. 12) und Wärmeauskopplungsmodul (¬ Abb. 5.5, Pos. 3).
> Montieren Sie einen Entlüfter in die höchste Stelle der
Rücklaufrohrleitungen zwischen Pufferspeicher und
Wärmeauskopplungsmodul.
> Montieren Sie einen Schmutzfänger mit Magnetabscheider in die Rücklaufrohrleitung zwischen Pufferspeicher und Wärmeauskopplungsmodul.
i
5.5.4
Wir empfehlen, im Rücklauf zum Wärmeauskopplungsmodul einen Schlamm- und Magnetitabscheider zu installieren.
Heizkreis am Pufferspeicher anschließen
Bei zwei Heizkreisen ist die Verwendung eines Verteilerbalkens, Artikel-Nummer 307556, erforderlich.
Es sind nur geregelte Rohrgruppen verwendbar. Direkte
Heizkreise können nicht genutzt werden, weil der Pufferspeicher immer mit konstant hohen Temperaturen beladen wird.
Daher sind nur folgende Rohrgruppen verwendbar:
Vaillant-Bestell-Nr.
0020060568 – Rohrgruppe mit 3-Wege-Mischer R 3/4
(KVs 6,3 m3/h), Vor- und Rücklauf Rp 1
mit Hocheffizienzpumpe
0020060569 – Rohrgruppe mit 3-Wege-Mischer R 1
(KVs 8,0 m3/h), Vor- und Rücklauf Rp 1
mit Hocheffizienzpumpe
0020060566 – Rohrgruppe mit 3-Wege-Mischer R 1/2
(KVs 2,5 m3/h) und Umwälzpumpe drehzahlgeregelt Vor- und Rücklauf Rp 1
0020060567 – Rohrgruppe mit 3-Wege-Mischer R 3/4
(KVs 6,3 m3/h) und Umwälzpumpe drehzahlgeregelt Vor- und Rücklauf Rp 1
307565 – Rohrgruppe mit 3-Wege-Mischer R 1
(KVs 8,0 m3/h) und Umwälzpumpe drehzahlgeregelt Vor- und Rücklauf Rp 1
> Schließen Sie max. 2 geregelte Heizkreise an.
26
5.5.5
Trinkwasserstation montieren und anschließen
> Montieren Sie die Trinkwasserstation an Vor- und
Rücklauf des Pufferspeichers (¬ Abb. 5.6, Pos. 13 und
14).
> Verlegen Sie die Anschlussrohrleitungen
(¬ Installationsanleitung Trinkwasserstation).
> Verlegen Sie die Anschlussrohrleitungen der
Zirkulationspumpe (optional), wie in der zugehörigen
Anleitung beschrieben.
5.5.6
Vor-/Rücklauf zwischen Pufferspeicher und
Spitzenlastgerät montieren
> Schließen Sie den Vorlauf des Spitzenlastgeräts an
den Pufferspeicher an (¬ Abb. 5.6, Pos. 4).
> Schließen Sie den Rücklauf des Spitzenlastgeräts an
den Pufferspeicher an (¬ Abb. 5.6, Pos. 8).
> Installieren Sie zwischen Pufferspeicher und Spitzenlastgerät eine Schwerkraftbremse (¬ Abb. 3.2).
> Verschließen Sie die nicht benötigten Anschlüsse am
Pufferspeicher wasserdicht.
> Isolieren Sie die nicht benötigten Anschlüsse.
– ecoPOWER 1.0 (VNC 28+1), bestehend aus:
– KWK-Modul,
– Wärmeauskopplungsmodul (VNC 28+1),
– Systemregler (VNC 28+1).
– weitere Komponenten, die mit ecoPOWER 1.0 kombiniert werden:
– Trinkwasserstation
(VPM 20/25 W oder VPM 30/35 W)
– Pufferspeicher allSTOR
(VPS 300/2 oder VPS 500/2)
– Spitzenlastgerät ecoTEC
(VC 146/4-7 oder VC 206/4-7 oder VC 276/4-7)
– 1 oder 2 Heizkreise (nur geregelte Heizkreise sind
verwendbar).
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Weitere Arbeiten vor der Inbetriebnahme 6
6
Weitere Arbeiten vor der
Inbetriebnahme
> Bevor Sie das System in Betrieb nehmen, führen Sie
die nachfolgend genannten Arbeiten durch.
6.1
Regler montieren
> Beachten Sie die Betriebs- und Installationsanleitung
Systemregler ecoPOWER 1.0.
6.2
Elektroinstallation
> Beachten Sie die Betriebs- und Installationsanleitung
Systemregler ecoPOWER 1.0.
1
6.3
2
Abgasanschluss montieren
Abb. 6.1 Aufkleber ecoTEC 0020109000
> Montieren Sie den Abgasanschluss, wie in der
Montageanleitung Luft-/Abgasführung für
ecoPOWER 1.0 beschrieben.
Durch Übertragung von Vibrationen aus dem Abgas
system kann eine Geräuschentwicklung entstehen.
> Achten Sie auf Anweisungen in der Montageanleitung
Luft-/Abgasführung für ecoPOWER 1.0, wie die
Geräuschentwicklung vermeidbar ist. Hierzu gehören
insbesondere:
– die Rohre in Schellen mit Gummieinlage verlegen
– die Schornsteinanbindung entkoppeln
– Kontakt zum Baukörper innerhalb der Schächte
vermeiden
> Verschrauben Sie alle Verbindungsschellen der
Abgasteile mit den mitgelieferten Blechschrauben,
insbesondere am KWK-Modul.
6.4
Legende
1 Regler von ecoTEC
2 Aufkleber ecoTEC 0020109000
6.5
Anschlussabdeckung KWK-Modul montieren
> Montieren Sie nach abgeschlossener Inbetriebnahme
die schwarze Anschlussabdeckung aus dem System
Zubehör Set. Schieben Sie dazu die Anschlussabdeckung von oben auf die Hydraulikanschlüsse des
KWK-Moduls.
Aufkleber ecoTEC anbringen
b
Vorsicht!
Möglicher Komfortverlust!
Wenn das Spitzenlastgerät ecoTEC ausgeschaltet ist, dann wird die Regelung des
Systems ecoPOWER 1.0 teilweise unterbrochen.
Die Warmwasserleistung der Trinkwasserstation ist reduziert und die Warmwassertemperatur ist nicht mehr einstellbar.
> Schalten Sie das Spitzenlastgerät ecoTEC
nicht aus.
> Stellen Sie beide Drehschalter bis zum
Anschlag nach rechts.
> Regeln Sie das Spitzenlastgerät ecoTEC mit
dem Systemregler ecoPOWER 1.0.
Abb. 6.2 Anschlussabdeckung anbringen
> Kleben Sie den Aufkleber mit vorangestellten Hinweis
auf die freie Fläche unter dem Regler (¬ Abb. 6.1).
> Stellen Sie sicher, dass der Gasschlauch frei und ohne
Kontakt zur Anschlussabdeckung verlegt ist.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
27
6 Weitere Arbeiten vor der Inbetriebnahme
6.6
Anlage befüllen
Die Anreicherung des Heizwassers mit Zusatzstoffen
kann Sachschäden hervorrufen. Bei ordnungsgemäßer
Verwendung folgender Produkte wurden an Vaillant
Geräten bislang jedoch keine Unverträglichkeiten festgestellt.
Befolgen Sie bei der Verwendung unbedingt die Anleitungen des Herstellers des Zusatzstoffes.
Für die Verträglichkeit jedweder Zusatzstoffe im übrigen
Heizsystem und für deren Wirksamkeit übernimmt Vaillant keine Haftung.
Zusatzstoffe für Reinigungsmaßnahmen
(anschließendes Ausspülen erforderlich)
Fernox F3
Jenaqua 200
Jenaqua 300
Jenaqua 400
Sentinel X 300
Sentinel X 400
Zusatzstoffe zum dauerhaften Verbleib in der Anlage
Fernox F1
Fernox F2
Jenaqua 100
Jenaqua 110
Sentinel X 100
Sentinel X 200
Zusatzstoffe zum Frostschutz zum dauerhaften
Verbleib in der Anlage
Fernox Antifreeze Alphi 11
Sentinel X 500
> Informieren Sie den Betreiber über die notwendigen
Maßnahmen, falls Sie diese Zusatzstoffe eingesetzt
haben.
> Informieren Sie den Betreiber über die notwendigen
Verhaltensweisen zum Frostschutz.
> Befolgen Sie die Hinweise zur Aufbereitung des Füllund Ergänzungswassers gemäß der VDI-Richtlinie
2035 Blatt 1 und 2.
> Sie müssen das Heizwasser aufbereiten,
– wenn die gesamte Füll- und Ergänzungswassermenge während der Nutzungsdauer der Anlage das
Dreifache des Nennvolumens der Heizungsanlage
überschreitet
oder
– wenn die in den nachfolgenden Tabellen genannten
Richtwerte nicht eingehalten werden.
Das System ecoPOWER 1.0 stellt an das Heizwasser
keine höheren Anforderungen als in VDI 2035 genannt.
VDI 2035 sieht folgende Grenzwerte vor:
28
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Weitere Arbeiten vor der Inbetriebnahme 6
Gesamtheizleistung
Gesamthärte bei 20 l/kW
kleinster Kesselheizfläche2)
kW
°dH
 50
Keine Anforderung oder
mol/m3
Gesamthärte bei
 20 l/kW  50 l/kW
kleinster Kesselheizfläche2)
Gesamthärte bei  50 l/kW
kleinster Kesselheizfläche2)
°dH
mol/m3
°dH
mol/m3
11,2
2
0,11
0,02
 31)
 16,81)
 50 bis  200
11,2
2
8,4
1,5
0,11
0,02
 200 bis  600
8,4
1,5
0,11
0,02
0,11
0,02
 600
0,11
0,02
0,11
0,02
0,11
0,02
1) bei Anlagen mit Umlaufwasserheizern und für Systeme mit elektrischen Heizelementen
2) vom spezifischen Anlagenvolumen (Liter Nenninhalt/Heizleistung; bei Mehrkesselanlagen ist die kleinste Einzel-Heizleistung einzusetzen)
Diese Angaben gelten nur bis zum 3fachen Anlagenvolumen für Füll- und Ergänzungswasser. Wenn das 3fache Anlagenvolumen überschritten wird, muss das Wasser, genau wie bei Überschreitung der in Tabelle 7.2 genannten Grenzwerte, gemäß Vorgaben der VDI
behandelt werden (Enthärten, Entsalzen, Härtestabilisierung oder Abschlammung).
Tab. 6.1 Richtwerte für das Heizwasser nach VDI 2035/1:
Wasserhärte
Merkmale des Heizwassers
Einheit
salzarm
salzhaltig
Elektrische Leitfähigkeit
bei 25 °C
S/cm
100
100-1500
Aussehen
frei von sedimentierenden
Stoffen
pH-Wert bei 25 °C
8,2-10,01)
8,2-10,01)
0,1
0,02
Sauerstoff
mg/L
1) Bei Aluminium und Aluminium-Legierungen ist der pH-WertBereich von 6,5 bis 8,5 eingeschränkt.
Tab. 6.2 Richtwerte für das Heizwasser nach VDI 2035/2:
Salzgehalt
b
Vorsicht!
Aluminiumkorrosion und daraus folgende
Undichtigkeiten durch ungeeignetes Heizwasser!
Anders als z. B. Stahl, Grauguss oder Kupfer
reagiert Aluminium auf alkalisiertes Heizwasser (pH-Wert > 8,5) mit erheblicher Korrosion.
> Stellen Sie bei Aluminium sicher, dass der
pH-Wert des Heizwassers zwischen 6,5 und
maximal 8,5 liegt.
b
Vorsicht!
Gefahr von Sachschäden durch Anreicherung des Heizwassers mit ungeeigneten
Frost- oder Korrosionsschutzmitteln!
Frost- und Korrosionsschutzmittel können zu
Veränderungen an Dichtungen, Geräuschen
im Heizbetrieb und evtl. zu weiteren Folgeschäden führen.
> Verwenden Sie keine ungeeigneten Frostund Korrosionsschutzmittel.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
29
7 Inbetriebnahme
7
Inbetriebnahme
7.2
7.1
Hinweise zur Inbetriebnahme
– gebrauchsfertiges Kühlmittel für KWK-Modul
Das System ecoPOWER 1.0 muss fest installiert sein,
bevor Sie es in Betrieb nehmen dürfen.
a
Gefahr!
Explosionsgefahr durch undichte Gasleitung!
Falsche Installation kann zu Undichtigkeiten
im Gasweg führen.
> Prüfen Sie alle Gasanschlüsse auf Dichtheit, bevor Sie das System in Betrieb nehmen.
b
Vorsicht!
Funktionsstörungen durch unsachgemäße
Inbetriebnahme!
Wenn die Erstinbetriebnahme des Systems
ecoPOWER 1.0 nicht durch eine qualifizierte
Fachfirma ecoPOWER 1.0 erfolgt, dann können
Funktionsstörungen auftreten.
> Beachten Sie alle Vorgaben in der Aufstellanleitung des KWK-Moduls.
> Stellen Sie sicher, dass die Erstinbetriebnahme nur durch eine qualifizierte Fachfirma ecoPOWER 1.0 erfolgt.
7.1.1
Erforderliche Werkzeuge und Hilfsmittel
7.3
Wärmeauskopplungsmodul in Betrieb nehmen
7.3.1
Wärmeauskopplungsmodul befüllen und
entlüften
a
Gefahr!
Verbrennungsgefahr durch heiße Geräteoberflächen.
Wenn die Frontverkleidung des Wärmeauskopplungsmoduls abgenommen ist, dann können Personen mit heißen Bauteilen in Kontakt
kommen. Auch nach dem Ausschalten können
Bauteile noch heiß sein.
> Betreiben Sie das System nur mit montierten Verkleidungen.
> Lassen Sie die Bauteile abkühlen, bevor Sie
die Verkleidung abnehmen.
a
Gefahr!
Das Kühlmittel ist gesundheitsschädlich.
Das Kühlmittel kann zu Reizungen und Verätzungen führen.
> Vermeiden Sie Haut- und Augenkontakt.
> Vermeiden Sie Einatmen und Verschlucken.
> Tragen Sie Handschuhe und Schutzbrille.
> Beachten Sie das dem Kühlmittel beiliegende Sicherheitsdatenblatt.
b
Vorsicht
Funktionsstörungen durch unsachgemäße
Montage!
Wenn die Front-Isoliermatte (¬ Abb. 10.2,
Pos. 1) vor die Pumpen montiert wird, können
Funktionsstörungen an den Pumpen auftreten.
> Wenn Sie die Front-Isoliermatte demontieren (z. B. bei Inbetriebnahme, Wartung oder
Reparaturen) dann achten Sie darauf, sie
anschließend wieder korrekt zu montieren.
> Klemmen Sie die Front-Isoliermatte hinter
die Pumpen.
Qualifikation des Personals
Zur Sicherstellung des ordnungsgemäßen Betriebes darf
nur der Vaillant Kundendienst und qualifizierte Technicker, die neben dem Training zum System auch eine spezielle Schulung für das KWK-Modul absolviert haben, das
System in Betrieb nehmen.
Hierfür ist ein Freischaltcode und eine Zugangssoftware
notwendig.
> Wenn Sie die Front-Isoliermatte (¬ Abb. 10.2, Pos. 1)
demontieren (z. B. bei Inbetriebnahme, Wartung oder
Reparaturen) dann achten Sie darauf, sie anschließend wieder korrekt zu montieren.
30
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Inbetriebnahme 7
Kühlmittelkreis befüllen und entlüften
a
Gefahr!
Verbrühungsgefahr durch austretendes
Kühlmittel!
Wenn der Kühlmittelbehälter zu voll gefüllt
wird, dann besteht Verbrühungsgefahr durch
unkontrollierten Kühlmittelaustritt.
> Stellen Sie sicher, dass der Kühlmittelbehälter (¬ Abb. 7.1, Pos. 2) nur bis zur
Maximal-Markierung befüllt wird.
> Entleeren Sie gegebenenfalls zuviel aufgefülltes Kühlmittel über den Entleerungshahn für Kühlmittel (¬ Abb. 7.1, Pos. 9).
b
Vorsicht!
Mögliche Sachschäden durch zu hohe Temperaturen!
Wenn zu wenig Kühlmittel aufgefüllt wird,
dann ist es möglich, dass die Kühlmittelmenge
nicht bis zum nächsten Wartungsintervall ausreicht. Es kann zu internen Überhitzungsabschaltungen kommen.
> Stellen Sie sicher, dass der Kühlmittelbehälter bis zur Maximal-Markierung befüllt wird
1
21
6
8
9
10
b
Vorsicht!
Mögliche Sachschäden durch ungeeignete
Befüllung!
Ungeeignete Flüssigkeiten oder Füllmengen
führen zu Sachschäden am Gerät.
> Verwenden Sie nur das mitgelieferte original Kühlmittel KWK-Modul.
> Stellen Sie sicher, dass das Kühlmittel KWKModul unverdünnt und ohne Beimischungen verwendet wird.
> Stellen Sie sicher, dass der Kühlmittelbehälter bis zur Maximal-Markierung befüllt
wird.
> Stellen Sie sicher, dass kein Füllwasser,
Heizwasser oder Leitungswasser als Kühlmittel in den Kühlmittelbehälter oder
Entleerungshahn gefüllt werden!
Abb. 7.1 Kühlmittelbehälter befüllen
1
6
8
9
10
21
Deckel
Heizungspumpe
Befüllungs- und Entleerungshahn Heizkreis
Entleerungshahn für Kühlmittel
Kühlmittelpumpe
Maximaler Füllstand Kühlmittel im Kühlmittelbehälter
Kühlmittelbehälter befüllen
Die Kühlmittelbehälter dürfen nur qualifizierte Techniker
befüllen, die eine spezielle Schulung zum KWK-Modul
absolviert haben.
> Nehmen Sie die Frontverkleidung der Wärmeauskopplungsmoduls ab.
> Öffnen Sie den Deckel (1) des Kühlmittelbehälters.
> Lassen Sie den Deckel während des gesamten Füllvorgangs geöffnet.
> Füllen Sie zirka 4 Liter des mitgelieferten original
Kühlmittels KWK-Modul langsam und unverdünnt in
den Kühlmittelbehälter (1) bis zur Maximal-Markierung (21).
> Stellen Sie sicher, dass die Füllmenge die MaximalMarkierung (21) nicht übersteigt.
> Entleeren Sie gegebenenfalls zuviel aufgefülltes Kühlmittel über den Entleerungshahn (9).
> Achten Sie beim Befüllen darauf, dass kein Kühlmittel
neben den Kühlmittelbehälter läuft und kein verschmutztes Kühlmittel in den Behälter gelangt.
> Stellen Sie sicher, dass kein Kühlmittel ins Freie bzw.
in den Abfluss gelangt.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
31
7 Inbetriebnahme
Kühlmittelkreis entlüften
> Schalten Sie die Kühlmittelpumpe (10) über das Display des Systemreglers für 10 Sekunden ein.
> Schalten Sie die Kühlmittelpumpe (10) über das Display des Systemreglers für 10 Sekunden aus.
> Wiederholen Sie diesen Zyklus 6 Minuten lang.
> Füllen Sie während dessen Kühlmittel nach, damit der
Kühlmittelbehälter (1) bis zur Maximal-Markierung (21)
gefüllt ist.
> Schließen Sie den Deckel (1) des Kühlmittelbehälters
> Verwenden Sie nur den Originaldeckel mit der Aufschrift „1,2“ (= Öffnungsdruck). Dieser Deckel garantiert, dass ein maximaler Unterdruck eingehalten wird.
> Notieren Sie die eingefüllte Kühlmittelmenge im Inbetriebnahmeprotokoll.
> Schalten Sie nach vollständiger Befüllung des Kühlmittelbehälters das KWK-Modul für 15 Minuten ein
(Warmlaufphase).
Die im Kühlkreislauf verbliebene Luft wird zum
Kühlmittelbehälter abgeschieden (Entlüftung).
> Füllen Sie anschließend das Kühlmittel wieder bis zur
Maximal-Markierung (21) auf.
> Alternativ benutzen Sie die automatische Befüll- und
Entlüftungsfunktion des Systemreglers wie in der
Installations- und Betriebsanleitung zum Systemregler
beschrieben.
7.4
Heizkreis befüllen und entlüften
b
Vorsicht!
Sachschäden durch unsachgemäße
Befüllung!
Wenn Sie das Wasser für den Heizkreis in den
Entleerungshahn für das Kühlmittel füllen,
können Leitungen oder der Kühlmittelbehälter
bersten.
> Füllen Sie das Wasser für den Heizkreis nur
in den Befüllhahn für Heizwasser.
> Füllen Sie das Wasser für den Heizkreis in den
Befüllungshahn für Heizwasser (8).
Der maximale Fülldruck darf 300 kPa (3 bar) nicht übersteigen.
> Achten Sie während der Befüllung darauf, dass kein
Füllwasser in das Wärmeauskopplungsmodul und auf
die Pumpe läuft.
7.5
System in Betrieb nehmen
> Beachten Sie bei der Inbetriebnahme der weiteren
Systemkomponenten die jeweiligen Anleitungen.
> Nehmen Sie die weiteren Systemkomponenten in
Betrieb:
–
–
–
–
–
Spitzenlastgerät
Trinkwasserstation
Pufferspeicher
KWK-Modul
Systemregler
Die nachfolgende Inbetriebnahmecheckliste (¬ Tab. 7.1)
dient der abschließenden Kontrolle und Abstimmung der
Systemkomponenten untereinander.
> Bevor Sie die Inbetriebnahmecheckliste abarbeiten,
stellen Sie sicher, dass der zuständige Fachhandwerker das System gewissenhaft geplant und installiert
hat.
> Prüfen Sie der Reihe nach jeden einzelnen Punkt der
Inbetriebnahmecheckliste.
> Haken Sie geprüfte Punkte in der Inbetriebnahmecheckliste ab.
> Tragen Sie die Werte der eingestellten Parameter in
die Inbetriebnahmecheckliste ein.
a
Gefahr!
Gefahr von Personen und Sachschäden
durch unsachgemäße Inbetriebnahme!
Solange die mit Stern (*) gekennzeichneten
Schritte der Inbetriebnahmecheckliste nicht
erledigt sind, ist das KWK-Modul nicht sicher.
> Legen Sie das KWK-Modul solange still, bis
Sie die mit Stern (*) gekennzeichneten
Schritte ordnungsgemäß erledigt haben.
b
Vorsicht!
Funktionale Störungen durch unsachgemäße Inbetriebnahme!
Solange die Inbetriebnahmecheckliste nicht
ordnungsgemäß erfüllt ist, kann es zu funktionalen Störungen kommen.
> Arbeiten Sie die Inbetriebnahme Ordnungsgemäß ab.
> Vermerken Sie entsprechende Mängel im
Inbetriebnahmeprotokoll im Servicenachweis.
Heizkreis Wärmeauskopplungsmodul
> Entlüften Sie die Rücklaufleitung des Wärmeauskopplungsmodul zum Thermostatmischer (¬ Abb. 5.5,
Pos. 5) über den bauseits montierten Entlüfter.
Heizkreis Spitzenlastgerät
> Befüllen und entlüften Sie den Heizkreis wie in der
mitgelieferten Anleitung für das Spitzenlastgerät
beschrieben.
32
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Inbetriebnahme 7
Systemkomponente /
Aufgabenbereich
Durchführung folgender Inbetriebnahme-Schritte prüfen
erledigt
Ja
Nein
Systemregler
Sichtprüfung der Verdrahtung
im Systemregler
Pro-E Anschlüsse sind nach Schaltplan installiert.
Netzanschlusskabel und Kommunikationskabel KWK-Modul sind korrekt aufgelegt.
Leitungen vom Wärmeauskopplungsmodul sind korrekt aufgelegt.
Alarmausgang der Kondenswasserpumpe ist im Systemregler korrekt aufgelegt.
Batterie einlegen
Batterie im Systemregler ist eingelegt.
Grundeinstellungen
Anzahl der Heizkreise ist festgelegt.
Servicedaten eingeben
Objekt (Kunde, Ort, Straße, Telefonnummer) ist eingegeben.
Uhrzeit und Datum sind richtig eingestellt.
Fachhandwerker (Firma, Ort, Telefonnummer) ist eingegeben.
Seriennummer KWK-Modul ist eingegeben.
Hydraulik
Hydraulische Anschlüsse am
Pufferspeicher
Hydraulische Anschlüsse am Pufferspeicher sind gemäß Abb. 5.6 und
Speicheranschlussschablone installiert für: Spitzenlastgerät, Wärmeauskopplungsmodul, Heizkreise.
Systemkomponenten
installieren
Es sind ausschließlich vorgeschriebene Komponenten installiert, wie in Kap. 3.1
angegeben.
Sicherheitseinrichtungen des
Wärmeauskopplungsmoduls
* Sicherheitsventil und Ausdehnungsgefäß sind vor der ersten Absperrung installiert.
Sicherheitseinrichtungen des
Systems
Ausdehnungsgefäß von mindestens 30 l bei einem 300-l-Speicher
bzw. mindestens 50 l bei einem 500-l-Speicher ist installiert.
Pufferspeicher entlüften
Es ist sichergestellt, dass keine Luft im Speicher ist. Andernfalls kommt es zum
Ausfall der Trinkwassererwärmung.
Anschluss Spitzenlastgerät
Zwischen Pufferspeicher und Spitzenlastgerät ist eine Schwerkraftbremse installiert.
Schlamm- und Magnetitabscheider
Optional: Im Rücklauf zum Wärmeauskopplungsmodul ist ein Schlamm- und
Magnetitabscheider installiert.
Heizkreise
Art der Heizkreise
Es sind ausschließlich Heizkreise mit Mischer installiert.
Bypass an der Mischergruppe
schließen
Bypass an der Mischergruppe sollte in der Regel geschlossen sein.
Pumpe und Fühler mit Heizkreis zuordnen
Pumpen wurden über den Test-/Handbetrieb angesteuert und sind dem richtigen
Heizkreis zugeordnet.
Ausnahme: Bei Fußbodenheizung oder ähnlichen Anwendungen kann ein Öffnen
sinnvoll sein (siehe dazu die Anleitung der Mischergruppe).
Temperaturen wurden beobachtet.
Zuordnung und Laufrichtung
der Mischerheizkreise
Mischer wurden über den Test-/Handbetrieb angesteuert und sind dem richtigen
Heizkreis zugeordnet.
Laufrichtung der Mischer wurde beobachtet.
Spitzenlastgerät
Inbetriebnahme
Spitzenlastgerät ist gemäß Anleitung in Betrieb genommen.
Kommunikation zum Systemregler
Die Kommunikation ist vorhanden; die aktuellen Temperaturwerte können aus
dem Spitzenlastgerät am Systemregler ausgelesen werden.
Drehknöpfe einstellen
Drehknöpfe zur Einstellung der Heizungs-Vorlauftemperatur und zur Einstellung
der Warmwasser-Auslauftemperatur sind auf Maximalanschlag gestellt.
Tab. 7.1 Inbetriebnahmecheckliste
> Legen Sie das KWK-Modul solange still, bis Sie die
mit Stern (*) gekennzeichneten Schritte ordnungsgemäß erledigt haben.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
33
7 Inbetriebnahme
Systemkomponente /
Aufgabenbereich
Durchführung folgender Inbetriebnahme-Schritte prüfen
Aufkleber mit Warnung vor
Abschaltung des Gerätes
anbringen
Aufkleber mit folgendem Warnhinweis ist angebracht:
erledigt
Ja
b
Nein
Vorsicht!
Möglicher Komfortverlust!
Wenn das Spitzenlastgerät ecoTEC ausgeschaltet ist, dann wird die
Regelung des Systems ecoPOWER 1.0 teilweise unterbrochen.
Die Warmwasserleistung der Trinkwasserstation ist reduziert und die
Warmwassertemperatur ist nicht mehr einstellbar.
> Schalten Sie das Spitzenlastgerät ecoTEC nicht aus.
> Stellen Sie beide Drehschalter bis zum Anschlag nach rechts
> Regeln Sie das Spitzenlastgerät ecoTEC mit dem Systemregler
ecoPOWER 1.0.
Spitzenlastgerät
Maximalleistungen anpassen
Maximalleistungen Heiz- bzw. Warmwasserbetrieb (d0 bzw. d77) sind an den tatsächlichen Objektbedarf angepasst.
Trinkwasserstation
Inbetriebnahme
Trinkwasserstation ist gemäß Anleitung in Betrieb genommen.
Kommunikation zum Systemregler
Die Kommunikation ist vorhanden; es können die aktuellen Temperaturwerte aus
der Trinkwasserstation am Systemregler ausgelesen werden.
KWK- und Wärmeauskopplungsmodul
Anordnung, Befestigung und
Verbindung beider Module
* KWK- und Wärmeauskopplungsmodul sind exakt gemäß Bohrschablone angeordnet (Abstände eingehalten, kein Höhenversatz der Module...).
* Original Gasschlauch ecoPOWER 1.0 und Anschlussteile sind gemäß Anleitung
spannungsfrei am KWK-Modul und Wärmeauskopplungsmodul befestigt.
Anderenfalls ist die gastechnische Sicherheit nicht gegeben.
Anschluss VL und RL jeweils korrekt über mitgelieferte Flexschläuche installiert.
* KWK- und Wärmeauskopplungsmodul sind fest auf dem Boden verschraubt. Das
KWK-Modul steht direkt und vollflächig auf dem Boden. Es sind keine Gummiunterlagen installiert. Verschlusskappen der Prüfanschlüsse am KWK-Modul sind
fest verschlossen.
Kontrolle der Abgasleitung
KWK-Modul
* Die Luftrohrschellen der Abgasführung sind mit den Luftrohren verschraubt.
* Der erste Befestigungspunkt für die Leitung ist mindestens 1m vom Modul entfernt.
* Die Abgasleitungen des KWK-Moduls sind mit fest schließenden Schellen und
mit Gummieinlage montiert. Am Eintritt in den Kamin sind die Abgasleitungen
vom Baukörper entkoppelt.
* Es sind ausschließlich die für ecoPOWER 1.0 zugelassenen Abgasteile installiert,
wie in der Montageanleitung Luft-/Abgasführung angegeben.
Heizungskreislauf befüllen
Heizungskreislauf ist gemäß Anleitung befüllt.
Heizungskreislauf ist auf Undichtigkeiten kontrolliert.
Heizwasserrücklauf zum Thermostatventil ist entlüftet.
Pumpe läuft nicht trocken.
Die folgenden Schritte am KWK-Modul dürfen nur durch einen qualifizierten Techniker mit spezieller Software und Freischaltcode
erfolgen:
KWK-Modul
* Die Punkte aus der Checkliste „Endprüfung“ in der Aufstellanleitung des KWKModuls sind abgearbeitet.
Befüllen des Kühlmittelkreislaufs
Befüllung gemäß Anleitung durchgeführt.
Nur original Honda Kühlmittel verwendet.
Kühlmittelkreislauf auf Undichtigkeiten kontrolliert.
Kommunikation zum Systemregler
die Kommunikation ist vorhanden; es können die aktuellen Temperaturwerte aus
dem KWK-Modul und dem Wärmeauskopplungsmodul am Systemregler ausgelesen werden.
Tab. 7.1 Inbetriebnahmecheckliste (Fortsetzung)
34
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Inbetriebnahme 7
Systemkomponente /
Aufgabenbereich
Durchführung folgender Inbetriebnahme-Schritte prüfen
Inbetriebnahme des Wärmeauskopplungsmoduls
Die Pumpen im Wärmeauskopplungsmodul sind von Hand zur Kontrolle und zum
Entlüften gestartet.
Einstellen der Gasart
Werkseinstellung KWK-Modul= E-Gas.
Bei LL Gas Versorgung ist die Gasart umgestellt. Die Umstellung Gasart ist auf
dem Typenschild vermerkt.
Probelauf KWK-Modul
* Der Motor kann frei vibrieren; Transportsicherung ist ausgebaut; die
Kurbelgehäuseentlüftung ist angeschlossen; keine ungewöhnlichen Geräusche.
erledigt
Ja
Nein
Die Checkliste "Arbeiten nach Aufstellung" aus der Honda Anleitung ist bearbeitet.
* Nach allen Tests: Das Kondensat-Siphon ist gefüllt, der Kondensatanschluss ist
nach Vaillant Installationsanleitung installiert.
KWK- und Wärmeauskopplungsmodul
Gasdichtheit
* Dichtigkeitsprobe für gesamten Gasweg inklusiv KWK-Modul interner Verbindungen ist durchgeführt.
Gasfließdruck bei Spitzenlastgerät in Volllast
Gasfließdruck ist kontrolliert.
Kühlmittelstand
Kühlmittelstand ist kontrolliert.
mind. 1,7 kPa (17 mbar) und max. 2,5 kPa (25 mbar) Gasfließdruck ist festgestellt.
Abschließend ist das Kühlmittel auf Maximalstand aufgefüllt.
Systemregler
Speicherfühler
Temperaturen beobachtet: Schichtung plausibel? Fühler richtig angeordnet?
Fühler bis zum Anschlag (ca. 30 cm tief) in die Tauchhülsen eingeführt?
Übergabe an den Betreiber
Einweisung in die Bedienung
des Systems
Komponenten sind erklärt.
Betreiber ist in die Displaybedienung des Systemreglers eingewiesen.
Anleitungen sind an den Betreiber übergeben.
Sie haben dem Betreiber erklärt, wie der er das KWK-Modul über Systemregler
außer Betrieb nehmen kann und den Gasabsperrhahn schließen kann.
Sie haben den Betreiber unterrichtet, dass er den Kondenswassersiphon des
KWK-Moduls nach längerer Stillstandszeit vom Fachmann prüfen lassen muss,
wie in der Bedienungsanleitung des KWK-Moduls angegeben.
Systemregler für Kunde parametrieren und Funktion Warmwasser/Heizung prüfen
Parametrierung Heizkreis (Max Temp, Uhr Heizbetrieb, Heizkurve).
Parametrierung Warmwasser: Max. Temperatur, Uhr WWB, Uhr Zirkulation.
Hinweis auf Zeitschaltuhr KWK-Modul und Einstellung wenn gewünscht.
Hinweis auf Besonderheiten
beim Spitzenlastgerät
Hinweis und Erklärung, dass der Anwender den Drehknopf am Spitzenlastgerät
keinesfalls verstellen sollte.
Hinweis und Erklärung, dass der Anwender das Spitzenlastgerät nicht ausstellen
sollte.
Ausfüllen des Inbetriebnahmeprotokolls im Servicenachweis
Eintragen der Zählernummer des KWK-Zählers.
Erklärung an den Betreiber, wo im Display der KWK-Zähler ausgelesen wird (ohne
den Schaltschrank zu öffnen).
Übergabe des Servicenachweises an den Betreiber, mit Hinweisen auf die notwendigen Wartungen und den Zählertausch.
Tab. 7.1 Inbetriebnahmecheckliste (Fortsetzung)
> Legen Sie das KWK-Modul solange still, bis Sie die mit
Stern (*) gekennzeichneten Schritte ordnungsgemäß
erledigt haben.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
35
8 System an den Betreiber übergeben
8
System an den Betreiber
übergeben
Sie müssen den Betreiber des Systems über die Handhabung und Funktion seines Systems ecoPOWER 1.0.,
insbesondere des Systemreglers, unterrichten.
> Weisen Sie den Betreiber darauf hin, dass es sich bei
der Anzeige um Nettorstrom gemäß allgemeiner Definition handelt. Auf dem Systemregler wird der vom
KWK-Modul erzeugte Bruttostrom angezeigt.
> Weisen Sie den Betreiber auf die getroffenen Einstellungen und Maßnahmen zum Frostschutz hin.
System ecoPOWER 1.0
> Übergeben Sie dem Betreiber alle für ihn bestimmten
Anleitungen und Gerätepapiere zur Aufbewahrung.
> Sprechen Sie die Betriebsanleitungen des Systems
und aller Systemkomponenten mit dem Betreiber
durch.
> Beantworten Sie gegebenenfalls seine Fragen.
> Weisen Sie den Betreiber insbesondere auf die Sicherheitshinweise hin, die er beachten muss.
> Weisen Sie den Betreiber auf die Notwendigkeit einer
regelmäßigen Inspektion/Wartung der Anlage hin
(Inspektions-/Wartungsvertrag).
> Füllen Sie das Inbetriebnahmeprotokoll im Servicenachweis aus:
– Tragen Sie die Zählernummer des KWK-Zählers ein
– Erklären Sie dem Betreiber, wo im Display der KWKZähler ausgelesen wird (ohne den Schaltschrank zu
öffnen)
> Übergeben Sie den Servicenachweis an den Betreiber.
> Machen Sie den Betreiber darauf aufmerksam, dass
die Anleitungen in der Nähe des Systems ecoPOWER
1.0 bleiben sollen.
> Zeigen Sie dem Betreiber, wo sich die Gasabsperrhähne befinden.
Luft-/Abgasführung
> Unterrichten Sie den Betreiber über getroffene Maßnahmen zur Verbrennungsluftversorgung und Abgasführung.
> Weisen Sie den Betreiber besonders darauf hin, dass
er an Verbrennungsluftversorgung und Abgasführung
nichts verändern darf.
Befüllen und Entlüften
> Erklären Sie dem Betreiber, wie er den Fülldruck der
Anlage kontrollieren soll.
> Erklären Sie dem Betreiber, welche Maßnahmen zum
Nachfüllen und Entlüften des Systems bei Bedarf
erforderlich sind.
Systemregler
> Erläutern Sie dem Betreiber die Bedienung des
Systemreglers.
> Besprechen Sie mit dem Betreiber die eingestellten
Parameter und Werte.
> Zeigen Sie dem Betreiber,
– wo sich der KWK-Zähler befindet,
– wie der KWK-Zähler, ohne Öffnen des Systemreglers, ausgelesen wird.
– wie er das KWK-Modul über den Regler abschalten
kann.
36
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Inspektion und Wartung 9
9
Inspektion und Wartung
System ecoPOWER 1.0 (ohne KWK-Modul)
Wartungsarbeiten am System ecoPOWER 1.0 ohne KWKModul dürfen nur von Vaillant qualifizierte Fachhandwerksbetriebe durchführen, die erfolgreich an einem
Web based Training und an einem Praxistraining bei
Vaillant teilgenommen haben.
> Beachten Sie dazu das Kapitel „Wartung“ in der
Betriebs- und Installationsanleitung Systemregler
ecoPOWER 1.0.
KWK-Modul
Wartungsarbeiten am KWK-Modul dürfen nur von
Vaillant qualifizierte Fachpartner durchführen, d. h. Personen in qualifizierten Fachhandwerksbetrieben, die
bereits fünf Erst-Inbetriebnahmen und drei Wartungen
gemeinsam mit dem Vaillant Kundendienst durchgeführt
haben und an einer gesonderten Schulung zum KWKModul teilgenommen haben.
> Beachten Sie das Kapitel „Wartung“ in der
Bedienungsanleitung des KWK-Moduls.
b
Vorsicht!
Verbrennungsgefahr durch heiße Geräteoberflächen!
Wenn die Frontverkleidung des Wärmeauskopplungsmoduls abgenommen ist, können
Personen mit heißen Bauteilen in Kontakt
kommen. Auch nach dem Ausschalten können
Bauteile noch heiß sein.
> Betreiben Sie das System nur mit montierten Verkleidungen.
> Lassen Sie die Bauteile abkühlen, bevor Sie
die Verkleidung abnehmen.
b
Vorsicht
Sachbeschädigung durch unsachgemäße
Wartung!
Durch unsachgemäße Wartung und Verwendung ungeeigneter Bauteile kann das System
ecoPOWER 1.0 beschädigt werden.
> Warten Sie das System ecoPOWER 1.0 nach
dieser Anleitung.
> Verwenden Sie ausschließlich die OriginalErsatzteile von Vaillant und Honda.
9.1
Übersicht Inspektions-, Wartungs- und
Reparaturarbeiten
In der nachfolgenden Tabelle sind die Inspektions- und
Wartungsarbeiten aufgeführt, die Sie in bestimmten
Intervallen durchführen müssen.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
37
9 Inspektion und Wartung
Wärmeauskopplungsmodul
Lfd. Nr.
Bauteil
1
Kühlmittel
(im Kühlmittelbehälter)
Arbeiten
Inspektion
Wartung
Kühlmittelstand kontrollieren
(¬ Kap. 9.4.1)
nach 6.000 Betriebsstunden (KWKModul), oder nach 2
Jahren
Kühlmittel nachfüllen (¬ Kap. 9.4.2)
je nach Ergebnis der
Inspektion
Austausch
Kühlmittel austauschen (¬ Kap. 9.4.2)
gemäß Wartungsplan
des KWK-Moduls
2
Kühlmittelbehälter
Kühlmittelbehälter austauschen
(¬ Kap. 10.1.1)
bei einem Defekt
3
Heizwasserpumpe
Heizwasserpumpe austauschen
(¬ Kap. 10.1.2)
bei einem Defekt
4
Kühlmittelpumpe
Kühlmittelpumpe austauschen
(¬ Kap. 10.1.3)
bei einem Defekt
5
Wärmetauscher
Wärmetauscher austauschen
(¬ Kap. 10.1.4)
bei einem Defekt
6
Thermostatventil
Thermostatventil austauschen
(¬ Kap. 10.1.5)
bei einem Defekt
7
Schläuche
Schläuche austauschen
(¬ Kap. 10.1.6 )
bei einem Defekt
Tab. 9.1
Vorgeschriebene Inspektions-, Wartungs- und
Austauschintervalle am Wärmeauskopplungsmodul
KWK-Modul
Lfd. Nr.
Bauteil
Arbeiten
1
KWK-Modul
2
3
Inspektion
Wartung
Austausch
gemäß Wartungsplan Honda
spätestens nach
6.000 Betriebsstunden, nach 6.200
Betriebsstunden wird
das KWK-Modul
gesperrt
bei einem Defekt
Gasschlauch
ecoPOWER
1.0
Gasschlauch ecoPOWER 1.0 überprüfen (¬ Kap. 9.5)
nach 6000 Betriebsstunden
bei einem Defekt
Gasschlauch
ecoPOWER
1.0
Gasschlauch ecoPOWER 1.0 austauschen (¬ Kap. 10.2)
bei einem Defekt
Tab. 9.2 Vorgeschriebene Inspektions-, Wartungs- und
Austauschintervalle am KWK-Modul
38
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Inspektion und Wartung 9
9.2
Inspektions- und Wartungsintervalle einhalten
a
Gefahr!
Lebensgefahr durch unsachgemäße
Inspektion/Wartung!
Eine unsachgemäße Inspektion/Wartung kann
zu Undichtigkeiten und Explosion führen.
> Inspektions- und Wartungsarbeiten am
System ecoPOWER 1.0 ohne KWK-Modul
dürfen nur von Vaillant zertifizierte Fachhandwerksbetriebe durchführen, die erfolgreich an einem Web based Training und an
einem Praxistraining bei Vaillant teilgenommen haben.
> Inspektions- und Wartungsarbeiten am
KWK-Modul dürfen nur von Vaillant zertifizierte Fachpartner durchführen, d. h. Personen in zertifizierten Fachhandwerksbetrieben, die bereits fünf Erst-Inbetriebnahmen und drei Wartungen gemeinsam
mit dem Vaillant Kundendienst durchgeführt haben.
a
Gefahr!
Lebensgefahr, Verletzungsgefahr und Sachbeschädigung durch unterlassene Wartung
und Reparatur!
Unterlassene Wartungsarbeiten oder Reparaturen oder die Nichteinhaltung der vorgegebenen Wartungs- und Austauschintervalle
können die Betriebssicherheit des Gerätes
beeinträchtigen und zu Sach- und Personenschäden führen.
> Weisen Sie den Betreiber darauf hin, dass
er die vorgegebenen Wartungs- und Austauschintervalle genau einhalten muss.
i
Unsachgemäße oder unterlassene Wartung
und Reparatur und die Nichteinhaltung der
vorgegebenen Inspektions-, Wartungs- und
Austauschintervalle führen zum Verlust der
gewährten Garantie.
Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrages
Abdichten, Einstellen und ggf. Austauschen einzelner
Verschleißteile.
> Nehmen Sie alle Inspektions- und Wartungsarbeiten in
der Reihenfolge gemäß Tab. 9.1 und Tab. 9.2 vor.
Servicenachweis
> Dokumentieren Sie alle Service- und Wartungsarbeiten im Servicenachweis.
9.3
Inspektions- und Wartungsarbeiten
vorbereiten
9.3.1
Ersatzteile beschaffen
KWK-Modul
> Verwenden Sie bei der Wartung oder Reparatur des
KWK-Moduls ausschließlich Honda Originalersatzteile.
Der Bezug der Honda Originalersatzteile ist bei der
Firma Vaillant möglich.
> Einen Ersatzteilkatalog für Honda Originalersatzteile
bekommen Sie bei der Schulung.
> Kleben Sie den Aufkleber, der dem Honda Wartungskit
beiliegt, in den Servicenachweis.
Andere Systemkomponenten
> Wenn Sie bei der Wartung oder Reparatur anderer
Komponenten des Systems ecoPOWER 1.0 oder des
Gesamtsystems Ersatzteile benötigen, dann verwenden Sie ausschließlich Vaillant Originalersatzteile.
Die Originalbauteile der Geräte sind im Zuge der CE-Konformitätsprüfung mitzertifiziert worden. Wenn Sie bei
der Wartung oder Reparatur nicht zertifizierte Ersatzteile verwenden, dann erlischt die CE-Konformität. Sie
dürfen dann das Gerät nicht wieder in Betrieb nehmen.
> Einen Ersatzteilkatalog für Vaillant Originalersatzteile
für das System ecoPOWER 1.0 bekommen Sie bei der
Schulung.
Eine Übersicht über die verfügbaren Original Vaillant
Ersatzteile erhalten Sie
– bei Ihrem Großhändler (Ersatzteilkatalog, gedruckt
oder auf CD-ROM)
– im Vaillant FachpartnerNET (Ersatzteil-Service) unter
http://www.vaillant.com/.
Inspektion
Die Inspektion dient dazu, den Ist-Zustand am System
ecoPOWER 1.0 festzustellen und mit dem Soll-Zustand zu
vergleichen. Dies geschieht durch Messen, Prüfen,
Beobachten.
Wartung
Die Wartung ist erforderlich, um gegebenenfalls Abweichungen des Ist-Zustandes vom Soll-Zustand zu beseitigen. Dies geschieht üblicherweise durch Reinigen,
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
39
9 Inspektion und Wartung
9.4
Inspektion und Wartung des Kühlmittels
9.4.2
9.4.1
Kühlmittelstand kontrollieren
b
Vorsicht!
Sachschäden durch ungeeignete Befüllung!
Ungeeignete Flüssigkeiten oder falsche Füllmengen führen zu Sachschäden am Gerät.
> Verwenden Sie nur das mitgelieferte original Kühlmittel KWK-Modul.
> Stellen Sie sicher, dass der Kühlmittelbehälter bis zur Maximal-Markierung befüllt wird.
> Stellen Sie sicher, dass kein Füllwasser,
Heizwasser oder Leitungswasser als Kühlmittel verwendet wird!
b
Vorsicht
Funktionsstörungen durch unsachgemäße
Montage!
Wenn die Front-Isoliermatte (¬ Abb. 10.2,
Pos. 1) vor die Pumpen montiert wird, können
Funktionsstörungen an den Pumpen auftreten.
> Wenn Sie die Front-Isoliermatte demontieren (z. B. bei Inbetriebnahme, Wartung oder
Reparaturen) dann achten Sie darauf, sie
anschließend wieder korrekt zu montieren.
> Klemmen Sie die Front-Isoliermatte hinter
die Pumpen.
Bedeutung der Symbole auf dem Kühlmittelbehälter
Das Symbol „Anleitung beachten!“ (6):
> Beachten Sie bei Arbeiten mit dem Kühlmittel die vorliegende Anleitung.
Das Symbol „Vorsicht!“ (5):
> Beachten Sie bei Arbeiten mit dem Kühlmittel den
Warnhinweis „Sachschäden durch ungeeignete Befüllung“ (¬ Kap. 9.4.2).
Das Symbol „Verbrühungsgefahr!“ (4):
> Beachten Sie bei Arbeiten am Kühlsystem die Temperaturen des Kühlmittels, lassen Sie das Kühlmittel vor
Arbeiten am Kühlmittelkreis abkühlen.
b
Vorsicht!
Sachschäden durch unsachgemäße
Befüllung!
Wenn Sie das Wasser für den Heizkreis in den
Entleerungshahn für das Kühlmittel füllen,
können Leitungen oder der Kühlmittelbehälter
bersten.
> Füllen Sie das Wasser für den Heizkreis nur
in den Befüllhahn für Heizwasser.
> Füllen Sie das Kühlmittel nur in den Kühlmittelbehälter.
Vorgehensweise
> Nehmen Sie die Frontverkleidung des Wärmeauskopplungsmoduls ab.
> Kontrollieren Sie den Kühlmittelstand im Kühlmittelbehälter per Sichtkontrolle.
> Bei einem Kühlmittelstand unter der Minimal-Markierung (1), füllen Sie Kühlmittel nach, wie in Kapitel 9.4.2 beschrieben.
> Schrauben Sie den Deckel (3) des Kühlmittelbehälters
auf.
> Füllen Sie das Kühlmittel KWK-Modul bis zur MaximalMarkierung (2) in den Kühlmittelbehälter.
> Stellen Sie sicher, dass die Füllmenge die MaximalMarkierung (2) nicht übersteigt.
> Entleeren Sie ggf. überschüssige Flüssigkeit über den
unteren Entleerungshahn (¬ Abb. 7.1, Pos. 9).
Die überschüssige Flüssigkeit kann wieder verwendet
werden.
> Schrauben Sie den Deckel (3) des Kühlmittelbehälters
wieder zu.
6
Kühlmittel nachfüllen/austauschen
5
4
3
2
1
Abb. 9.1 Kühlmittelbehälter
Legende
1 Minimal-Markierung
2 Maximal-Markierung
3 Deckel
4 Symbol „Verbrühungsgefahr!“
5 Symbol „Vorsicht!“
6 Symbol „Anleitung beachten!“
Kühlmittel austauschen
> Führen Sie den Austausch des Kühlmittels in Verbindung mit der Wartung des KWK-Moduls durch.
40
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Inspektion und Wartung 9
Reparatur 10
Kühlmittelbehälter entleeren
> Schalten Sie das Gerät ab.
> Nehmen Sie dafür die Frontverkleidung des Wärmeauskopplungsmoduls ab.
> Schrauben Sie den Deckel (3) des Kühlmittelbehälters
auf.
> Entleeren Sie das Kühlmittel über den unteren Entleerungshahn (¬ Abb. 7.1, Pos. 9).
> Schließen Sie den unteren Entleerungshahn.
Kühlmittelbehälter auffüllen
> Füllen Sie das mitgelieferte Kühlmittel KWK-Modul bis
zur Maximal-Markierung (2) in den Kühlmittelbehälter.
> Starten Sie anschließend das Inbetriebnahmeprogramm.
Ein Pumpenintervall zur Entlüftung wird ausgelöst.
> Füllen Sie den Kühlmittelbehälter während des Pumpenintervalls immer wieder bis zur Maximal-Markierung (2) mit dem mitgelieferten Kühlmittel für das
KWK-Modul auf.
> Stellen Sie nach Beendigung des Inbetriebnahmeprogramms sicher, dass die Füllmenge des Kühlmittels die
Maximal-Markierung (2) nicht übersteigt.
> Schrauben Sie den Deckel (3) des Kühlmittelbehälters
wieder zu.
9.5
10
Reparatur
10.1
Austausch von Bauteilen am
Wärmeauskopplungsmodul
b
Vorsicht!
Verbrennungsgefahr durch heiße Geräteoberflächen
Wenn die Frontverkleidung des Wärmeauskopplungsmoduls abgenommen ist, können Personen mit heißen Bauteilen in Kontakt
kommen. Auch nach dem Ausschalten können
Bauteile noch heiß sein.
> Betreiben Sie das System nur mit montierten Verkleidungen.
> Lassen Sie die Bauteile nach dem Ausschalten abkühlen, bevor Sie die Verkleidung abnehmen.
b
Vorsicht
Sachbeschädigung durch unsachgemäße
Veränderungen!
Durch den Einbau ungeeigneter Bauteile kann
das Wärmeauskopplungsmodul beschädigt
werden.
> Verwenden Sie ausschließlich die OriginalErsatzteile von Vaillant.
b
Vorsicht
Funktionsstörungen durch unsachgemäße
Montage!
Wenn die Front-Isoliermatte (¬ Abb. 10.2,
Pos. 1) vor die Pumpen montiert wird, können
Funktionsstörungen an den Pumpen auftreten.
> Wenn Sie die Front-Isoliermatte demontieren (z. B. bei Inbetriebnahme, Wartung
oder Reparaturen) dann achten Sie darauf,
sie anschließend wieder korrekt zu montieren.
> Klemmen Sie die Front-Isoliermatte hinter
die Pumpen.
Gasschlauch prüfen
> Überprüfen Sie den Gasschlauch spätestens nach
6000 Betriebsstunden auf
– Gasdichtheit,
– abnormale Vibrationen,
– äußere Beschädigung,
– Korrosion von Anschlussteilen,
– intakte PVC Hülle.
> Bei einem Defekt tauschen Sie den Gasschlauch aus
(¬ Kap. 10.2).
> Stellen Sie außerdem sicher, dass der Schlauch
– frei vibrieren kann,
– nicht verändert/festgebunden/zugestellt ist o.ä.
> Wenn bei einem Defekt der Austausch von Bauteilen
erforderlich ist, bestellen Sie die Ersatzteile unter der
in Kap. 9.3.1 angegebenen Bezugsadresse.
i
Das Vaillant Reparaturset für das Wärmeauskopplungsmodul enthält einen Kühlmittelbehälter, Schläuche sowie Federbandschellen
mit Handclip.
> Verwenden Sie eine Federbandschellenzange wenn
Sie die Federbandschellen montieren.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
41
10 Reparatur
Nehmen Sie vor dem Austausch eines Bauteils die Frontverkleidung und die Front-Isoliermatte des Wärmeauskopplungsmoduls ab:
Frontverkleidung abnehmen
> Heben Sie die Frontverkleidung leicht an, so dass sie
sich aus den Halterungen löst.
> Stellen Sie die Frontverkleidung beiseite.
Front-Isoliermatte abnehmen
> Klappen Sie die Front-Isoliermatte (¬ Abb. 10.2,
Pos. 1) an den Schlitzen (¬ Abb. 10.2, Pos. 2) auseinander und schieben Sie die Front-Isoliermatte vor
die Pumpen.
> Nehmen Sie die Front-Isoliermatte ab.
10.1.1
Kühlmittelbehälter austauschen
> Schieben Sie die vorgeöffneten Federbandschellen
mit Handclip auf die Schläuche.
> Stecken Sie die Schläuche auf die Stutzen des Kühlmittelbehälters.
> Schieben Sie die Federbandschellen von den Schläuchen mittig auf die Stutzen.
> Ziehen Sie die Handclipse von den Federbandschellen
ab.
> Befestigen Sie den Behälter wieder oben rechts (1)
und unten links (4) mit den Schrauben, einschließlich
Unterlegscheiben.
Wiederinbetriebnahme vorbereiten
> Legen Sie die Isoliermatte (¬ Abb. 10.1, Pos. 3) unter
den Behälter.
> Füllen Sie den Kühlmittelbehälter auf (¬Kap. 9.4.2).
> Montieren Sie die Front-Isoliermatte korrekt hinter die
Klemmkästen der Pumpen.
10.1.2 Heizwasserpumpe austauschen
1
2
3
4
Abb. 10.1 Kühlmittelbehälter mit Isoliermatte und Schrauben
Legende
1 Befestigungsschrauben
2 Deckel Kühlmittelbehälter
3 Isoliermatte
4 Befestigungsschrauben
Austausch vorbereiten
> Entnehmen Sie die Isoliermatte (¬ Abb. 10.1, Pos. 3)
unter dem Kühlmittelbehälter.
> Öffnen Sie den Deckel (2) des Kühlmittelbehälters.
> Entleeren Sie das Kühlmittel über den unteren Entleerungshahn (¬ Abb. 7.1, Pos. 9).
Kühlmittelbehälter austauschen
> Entfernen Sie die Schrauben oben rechts (1) und
unten links (4) samt den Unterlegscheiben.
> Schieben Sie die Federbandschellen mittig auf die
Schläuche (Kühlmittel-Befüllschlauch, KühlmittelEntlüftungsschlauch).
> Entnehmen Sie den Kühlmittelbehälter.
> Setzen Sie den neuen Kühlmittelbehälter an die Stelle
des alten.
42
Abb. 10.2 Wärmeauskopplungsmodul mit Front-Isoliermatte
Legende
1 Front-Isoliermatte
2 Schlitz (zum Abnehmen der Front-Isoliermatte)
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Reparatur 10
Austausch vorbereiten
> Schalten Sie den Strom ab und stellen Sie sicher, dass
der Strom nicht unbeabsichtigt wieder eingeschaltet
werden kann.
> Nehmen Sie die Front-Isoliermatte (¬ Abb. 10.2,
Pos. 1) ab.
> Schließen Sie den Wartungshahn.
> Entleeren Sie den Heizkreis.
> Öffnen Sie den Klemmkastendeckel der Pumpe.
> Lösen Sie anschließend die elektrischen
Verbindungen.
b
Vorsicht!
Sachschäden durch unsachgemäße
Befüllung!
Wenn Sie das Wasser für den Heizkreis in den
Entleerungshahn für das Kühlmittel füllen,
können Leitungen oder der Kühlmittelbehälter
bersten.
> Füllen Sie das Wasser für den Heizkreis nur
in den Befüllhahn für Heizwasser.
> Füllen Sie das Kühlmittel nur in den Kühlmittelbehälter.
Heizwasserpumpe austauschen
> Entlüften Sie anschließend die Heizwasserpumpe.
> Bringen Sie die Front-Isoliermatte (¬ Abb. 10.2 Pos. 1)
an. Achten Sie dabei darauf, die Front-Isoliermatte
hinter die Pumpen zu klemmen.
2
1
Abb. 10.3 Heizwasserpumpe
Legende
1 Verschraubung unten
2 Verschraubung oben
10.1.3 Kühlmittelpumpe austauschen
Austausch vorbereiten
> Schalten Sie den Strom ab.
> Nehmen Sie die Front-Isoliermatte (¬ Abb. 10.2 Pos. 1)
ab.
> Stellen Sie ein geeignetes Gefäß auf, um das Kühlmittel aufzufangen.
> Öffnen Sie den Deckel des Kühlmittelbehälters.
> Entleeren Sie den Kühlmittelkreis über den
Entleerungshahn.
> Schließen Sie den Entleerungshahn.
> Öffnen Sie den Klemmkastendeckel der Pumpe.
> Lösen Sie anschließend die elektrischen
Verbindungen.
Kühlmittelpumpe austauschen
> Lösen Sie die Verschraubungen unten (1) und
oben (2).
> Entnehmen Sie die Heizwasserpumpe.
> Setzen Sie die neue Heizwasserpumpe an die Stelle
der alten.
> Ziehen Sie die Verschraubungen oben und unten fest.
3
2
Wiederinbetriebnahme vorbereiten
> Stellen Sie die elektrische Verbindung her.
> Stellen Sie den Strom an.
> Öffnen Sie langsam den Wartungshahn.
> Füllen Sie über den oberen Befüllhahn für Heizwasser
das Heizwasser nach.
1
Abb. 10.4 Kühlmittelpumpe
Legende
1 Verschraubung links
2 Verschraubung rechts
3 Verschraubung hinten (verdeckt)
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
43
10 Reparatur
> Lösen Sie die Verschraubungen links (1) und rechts (2)
sowie hinter (3) der Kühlmittelpumpe.
> Entnehmen Sie die Kühlmittelpumpe.
> Setzen Sie die neue Pumpe an die Stelle der alten
Kühlmittelpumpe.
> Ziehen Sie die Verschraubungen fest.
Wiederinbetriebnahme vorbereiten
> Stellen Sie die elektrische Verbindung her.
> Stellen Sie den Strom an.
> Füllen Sie Kühlmittel in den Kühlmittelbehälter
(¬ Kap. 7.3.1).
> Entlüften Sie den Kühlmittelkreis (¬ Kap. 7.3.1).
> Bringen Sie die Front-Isoliermatte (¬ Abb. 10.2, Pos.
1) an.
10.1.4 Wärmetauscher austauschen
Der Wärmetauscher kann verkalken und verschlammen.
Austausch vorbereiten
> Schalten Sie das KWK-Modul mit dem Systemregler
aus, wie in der Betriebsanleitung beschrieben.
> Nehmen Sie die Frontverkleidung des Wärmeauskopplungsmoduls ab
> Nehmen Sie die Front-Isoliermatte (¬ Abb. 10.2, Pos.
1) ab.
> Stellen Sie ein geeignetes Gefäß auf, um das Kühlmittel aufzufangen.
> Öffnen Sie den Deckel des Kühlmittelbehälters.
> Entleeren Sie den Kühlmittelkreis über den
Entleerungshahn.
> Schließen Sie den Entleerungshahn.
> Schließen Sie den Wartungshahn.
> Entleeren Sie den Heizkreis.
Wärmetauscher austauschen
1
2
3
4
5
Abb. 10.5 Wärmetauscher
Legende
1 hintere Verschraubung oben
2 vordere Verschraubung oben
3 Wärmetauscher
2 hintere Verschraubung unten
2 vordere Verschraubung unten
> Lösen Sie alle angrenzenden Verschraubungen
(1,2,4,5).
> Entnehmen Sie den Wärmetauscher (1).
> Setzen Sie den neuen Wärmetauscher an die Stelle
des alten.
> Ziehen Sie die angrenzenden Verschraubungen
(1,2,4,5) wieder fest.
> Bringen Sie die Front-Isoliermatte (¬ Abb. 10.2, Pos. 1)
an. Achten Sie dabei darauf, die Front-Isoliermatte
hinter die Pumpen zu klemmen.
Wiederinbetriebnahme vorbereiten
> Stellen Sie den Strom an.
> Füllen Sie Kühlmittel in den Kühlmittelbehälter
(¬ Kap. 3.1).
44
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Reparatur 10
> Entlüften Sie den Kühlmittelkreis (¬ Kap. 7.3.1).
> Öffnen Sie den Wartungshahn.
> Füllen Sie über den oberen Befüllhahn für Heizwasser
(¬ Abb. 5.5, Pos. 8) das Heizwasser nach.
b
Vorsicht!
Sachschäden durch unsachgemäße
Befüllung!
Wenn Sie das Wasser für den Heizkreis in den
Entleerungshahn für das Kühlmittel füllen,
können Leitungen oder der Kühlmittelbehälter
bersten.
> Füllen Sie das Wasser für den Heizkreis nur
in den Befüllhahn für Heizwasser.
> Füllen Sie das Kühlmittel nur in den Kühlmittelbehälter.
> Entlüften Sie anschließend die Heizwasserpumpe.
> Bringen Sie die Front-Isoliermatte (¬Abb. 10.2, Pos. 1)
an. Achten Sie dabei darauf, die Front-Isoliermatte
hinter die Pumpen zu klemmen.
> Setzen Sie das neue Thermostatventil an die Stelle
des alten Thermostatventils.
> Ziehen Sie die angrenzenden Verschraubungen (2)
fest.
> Füllen Sie über den oberen Befüllhahn für Heizwasser
(¬ Abb. 5.5, Pos. 8) das Heizwasser nach.
> Bringen Sie die Front-Isoliermatte (¬Abb. 10.2, Pos. 1)
an. Achten Sie dabei darauf, die Front-Isoliermatte
hinter die Pumpen zu klemmen.
Wiederinbetriebnahme vorbereiten
> Stellen Sie den Strom an.
> Öffnen Sie langsam den Wartungshahn.
> Füllen Sie über den oberen Befüllhahn für Heizwasser
(¬ Abb. 5.5, Pos. 8) das Heizwasser nach.
b
10.1.5 Thermostatventil austauschen
Das Thermostatventil kann verkalken und verschlammen.
Austausch vorbereiten
> Schalten Sie das KWK-Modul mit dem Systemregler
aus, wie in der Betriebsanleitung beschrieben.
> Nehmen Sie die Frontverkleidung des Wärmeauskopplungsmoduls ab
> Nehmen Sie die Front-Isoliermatte (¬ Abb. 10.2, Pos.
1) ab.
> Schließen Sie den Wartungshahn.
> Entleeren Sie den Heizkreis.
Thermostatventil austauschen
Vorsicht!
Sachschäden durch unsachgemäße
Befüllung!
Wenn Sie das Wasser für den Heizkreis in den
Entleerungshahn für das Kühlmittel füllen,
können Leitungen oder der Kühlmittelbehälter
bersten.
> Füllen Sie das Wasser für den Heizkreis nur
in den Befüllhahn für Heizwasser.
> Füllen Sie das Kühlmittel nur in den Kühlmittelbehälter.
> Entlüften Sie anschließend die Heizwasserpumpe.
> Bringen Sie die Front-Isoliermatte (¬Abb. 10.2, Pos. 1)
an. Achten Sie dabei darauf, die Front-Isoliermatte
hinter die Pumpen zu klemmen.
10.1.6 Schläuche austauschen
a
2
1
Gefahr!
Verletzungsgefahr durch wegspringende
Federbandschellen!
Wenn Sie die Federbandschellen demontieren,
besteht Verletzungsgefahr durch Wegspringen
der Federbandschelle.
> Verwenden Sie nur eine Federbandschellenzange mit doppelt geschlitztem Einsatz.
> Benutzen Sie eine Schutzbrille bei der Montage von Federbandschellen.
2
Abb. 10.6 Thermostatventil
Legende
1 Thermostatventil
2 angrenzende Verschraubungen
> Lösen Sie alle angrenzenden Verschraubungen (2).
> Entnehmen Sie das Thermostatventil (1).
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
45
11 Störungsbeghebung
1
11
Störungsbehebung
> Beachten Sie die Betriebs- und Installationsanleitung
Systemregler ecoPOWER 1.0.
2
11.1
Anzeige von Störmeldungen
Störmeldungen werden im Systemregler angezeigt.
1
Abb. 10.7 Schlauch mit Federbandschelle
Legende
1 Schlauch
2 Federbandschelle
> Schieben Sie die Federbandschellen (2) mit dem
Handclip weiter mittig auf den Schlauch (1).
> Tauschen Sie den alten Schlauch gegen den neuen
Schlauch aus.
> Befestigen Sie den Schlauch mit den Federbandschellen (2) mit dem Handyclip.
10.2
Gasschlauch austauschen
> Beachten Sie Abb. 4.12.
> Lösen Sie die Überwurfverschraubung und entfernen
Sie den alten Schlauch.
> Montieren Sie den neuen Schlauch, wie in Kapitel
4.7.8 beschrieben.
> Verwenden Sie ausschließlich den für das
System ecoPOWER 1.0 zugelassenen Gasschlauch (als
Ersatzteil erhältlich).
10.3
Abb. 11.1 Statusmeldung
Legende:
1 Statusanzeige
Austausch von Bauteilen am Systemregler
> Beachten Sie die Betriebs- und Installationsanleitung
Systemregler ecoPOWER 1.0.
2
1
Abb. 11.2 Statusmeldung Cockpit
Legende:
1 Statusanzeige
2 Statusanzeige
46
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Außerbetriebnahme und Entsorgung 12
Die Statusanzeige zeigt farbig den Betriebszustand des
Systems ecoPOWER 1.0 an (¬ Abb. 11.1, Pos. 1).
grün: System ecoPOWER 1.0 in Normalbetrieb
rot:
mögliche Störung am System ecoPOWER 1.0
12
Außerbetriebnahme und
Entsorgung
12.1
System vorübergehend außer Betrieb nehmen
> Informieren Sie umgehend den Vaillant Werkskundendienst, wenn die Statusanzeige eine Störung am
System ecoPOWER 1.0 anzeigt.
> Beachten Sie die Betriebs- und Installationsanleitung
Systemregler ecoPOWER 1.0.
Die Statusanzeige zeigt farbig den Betriebszustand des
Spitzenlastgeräts (¬ Abb. 11.2, Pos. 1) an.
grün: Spitzenlastgerät in Regelbetrieb
rot: Störung am Spitzenlastgerät (hier: Spitzenlast
gerät ausgeschaltet)
> Prüfen Sie am Spitzenlastgerät, ob eine Störung vorliegt, wenn die Statusanzeige eine Störung anzeigt.
> Beachten Sie die Hinweise zur Störungsbehebung in
den Anleitungen des Spitzenlastgeräts.
> Wenden Sie sich bei Fragen an die Vaillant Hotline:
02191-18 3399.
Die Statusanzeige (¬ Abb. 11.2, Pos. 2) zeigt farbig den
Betriebszustand des KWK-Moduls an.
grün: KWK-Modul in Normalbetrieb
rot:
mögliche Störung am KWK-Modul
grau:
noch nicht in Betrieb genommen
> Informieren Sie umgehend den Vaillant Werkskundendienst, wenn das Symbol (3) eine Störung am
KWK-Modul anzeigt.
System ausschalten
Beachten Sie die Installations- und Betriebsanleitung
> Schalten Sie das System am Systemregler aus.
> Schalten Sie den Hauptschalter am Systemregler
aus.
KWK-Modul ausschalten
> Drücken Sie auf der Startseite des Systemreglers auf
„Cockpit“.
> Drücken Sie im Folgebildschirm auf „mikro-BHKW“.
> Drücken Sie im Folgebildschirm auf „Dauerhaft AUS“.
Sobald an der Schaltfläche „Dauerhaft AUS“ das grüne
Symbol erscheint, ist die Funktion „Dauerhaft AUS“ aktiviert und das KWK-Modul ist ausgeschaltet.
Systemregler
a
Gefahr!
Lebensgefahr durch Stromschlag!
Auch wenn der Systemregler über den Netzschalter ausgeschaltet wird, kann an der
Klemme „Netz“ sowie an weiteren Systemkomponenten noch Netzspannung anliegen.
> Nehmen Sie die Vorsicherung heraus.
> Schalten Sie den Netzschalter auf der Rückseite des
Systemreglers auf 0.
12.2
System endgültig außer Betrieb nehmen
> Schalten Sie das System, KWK-Modul und Systemregler aus wie in Kap. 12.1 beschrieben.
> Nehmen Sie die weiteren Komponenten außer Betrieb,
wie in den zugehörigen Anleitungen beschrieben.
> Entleeren Sie das Wärmeauskopplungsmodul.
> Lassen Sie das Öl aus dem KWK-Modul ab, wie in der
Anleitung des KWK-Moduls beschrieben.
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
47
13 Herstellergarantie und Werkskundendienst
12.3
Anlage und Verpackung entsorgen
Sowohl alle Komponenten von ecoPOWER 1.0 als auch
die Transportverpackung bestehen zum weitaus überwiegenden Teil aus recyclefähigen Rohstoffen.
i
Beachten Sie die geltenden nationalen gesetzlichen Vorschriften zur Entsorgung der Verpackung und der Altgeräte.
Geräte
Alle Komponenten des Systems ecoPOWER 1.0 wie auch
das Zubehör gehören nicht in den Hausmüll.
Sorgen Sie dafür, dass alle Komponenten und ggf. vorhandenes Zubehör einer ordnungsgemäßen Entsorgung
zugeführt werden.
Verpackung
Die Entsorgung der Transportverpackung übernimmt der
Fachhandwerksbetrieb, der das Gerät installiert hat.
48
13
Herstellergarantie und
Werkskundendienst
13.1
Herstellergarantie
Herstellergarantie gewähren wir nur bei Installation
durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb.
Dem Eigentümer des Gerätes räumen wir diese Herstellergarantie entsprechend den Vaillant Garantiebedingungen ein.
Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem
Werkskundendienst ausgeführt. Wir können Ihnen daher
etwaige Kosten, die Ihnen bei der Durchführung von
Arbeiten an dem Gerät während der Garantiezeit entstehen, nur dann erstatten, falls wir Ihnen einen entsprechenden Auftrag erteilt haben und es sich um einen
Garantiefall handelt.
13.2
Werkskundendienst
Vaillant Profi-Hotline: 0 18 05 / 999 - 120
(0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreis
max. 0,42 €/Min.)
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
Technische Daten 14
14
Technische Daten
ecoPOWER 1.0
ecoPOWER 1.0
Einheit
1)
Elektrische Leistung Erdgas E/LL
kW
1
KWK-Modul
Elektrische Leistung1) Flüssiggas P
kW
-
elektrische Leistung
2)3)
Thermische Leistung
Erdgas E/LL
Einheit
kW
1
kW
2,5
max. Gasbelastung
kW
3,8
Thermische Leistung2) Flüssiggas P
kW
-
Gasvordruck
kPa
2,0
Nennwärmebelastung Erdgas E/LL
kW
3,8
mbar
20
Nennwärmebelastung Flüssiggas P
kW
-
Abgasanschluss
min
1950
Systemregler
%
92
Nennspannung
V/Hz
230/50
%
26,3
Interne Sicherung
A
5 (träge)
%
65,7
Eigenverbrauch
W
max. 10
0,42
Betriebstemperatur
°C
0 - 50
-1
Motordrehzahl
Gesamtwirkungsgrad (Hi)
3)
Elektrischer Wirkungsgrad 3)
Thermischer Wirkungsgrad
3)
Stromkennzahl
Einzylinder-4-Takt-Hubkolbenmotor:
60/100
Berührschutz
Kompressionsvolumen
cm3
110
Wärmeauskopplungsmodul
Abgasvolumen
cm3
163
Fülldruck Heizkreis
Emissionswerte:
IP 20
kPa
max. 300
bar
max. 3
NOX bei 5 % O2
mg/Nm3
62
Tab. 15.1 Technische Daten ecoPOWER 1.0 (Forts.)
CO bei 5 % O2
mg/Nm3
86
Abgastemperatur
°C
<90
Max. Abgasmassenstrom
g/s
1,45
Anschlussfertiger Netzparallelbetrieb
V
1x230
1) Elektrische Leistung (gemäß EN 60335/1) des
ecoPOWER in Abhängigkeit von der Aufstellhöhe, des Luftdrucks, der Umgebungstemperatur und der Einsatzbedingungen. Toleranz: +/- 5 %.
2) Nach DIN EN 483 | DVGW VP 109/TP: 75 °C/ 60 °C
3) Bezogen auf das KWK-Modul
4) Bei ecoPOWER 1.0, Maße ohne Anschlüsse/ Wartungsfreiraum
Hz
50
cos 
>0,95
Schalldruckpegel in 1m Abstand
dB(A)
<46
Mündungsschall
(nach 4m, 1x87°-Bogen)
dB(A)
<52
m3/h
0,4
Anschlusswerte:
Erdgas E (Hi=9,5 kWh/m3)
3
3
Erdgas LL (Hi=8,1 kWh/m )
m /h
3
Flüssiggas P (Hi=12,8 kWh/m )
kg/h
Vor-/ Rücklaufanschlüsse
0,47
G 1/2“
Gasanschluss
Luft-/Abgasanschluss
i
Die Technischen Daten für die weiteren
Systemkomponenten finden Sie in den
Anleitungen, die ihnen beiliegen
Rp 1/2“
mm ø
60/100
mm
1132
mm
1180
mm
320
Geräteabmessungen:
Höhe 4)
Breite
4)
Tiefe 4)
Gewicht
4)
kg
100
Eigenverbrauch
W
max. 10
Betriebstemperatur
°C
0 - 50
Berührschutz
IP 20
Tab. 14.1 Technische Daten ecoPOWER 1.0
Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
49
15 Fachwortverzeichnis
15
Fachwortverzeichnis
Grundlast
Grundlast bezeichnet einen immer vorhandenen, weitgehend kontinuierlichen Bedarf nach einer bestimmten
elektrischen Leistung oder einer Wärmeleistung, die
während des Tages oder innerhalb einer Nutzungsperiode nicht unterschritten wird. Im Einfamilienhaus stellt
die Warmwasserbereitung eine Grundlast dar, da sie im
Sommer wie im Winter täglich in etwa gleich bleibender
Höhe gedeckt werden muss.
Pufferspeicher
Um die vom KWK-Modul gelieferte Wärme effizient nutzen zu können, benötigen KWK-Systeme einen Pufferspeicher. Das erwärmte Heizungswasser wird darin zwischengespeichert und für die Entnahme bevorratet.
KWK/Kraft-Wärme-Kopplung
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist die gleichzeitige Gewinnung von mechanischer Energie, die in der Regel
unmittelbar in elektrischen Strom umgewandelt wird,
und nutzbarer Wärme für Heizzwecke.
Spitzenlast
Spitzenlast bezeichnet eine kurzzeitig auftretende hohe
Nachfrage nach einer bestimmten elektrischen Leistung
oder einer Wärmeleistung.
Trinkwasserstation
Die Trinkwasserstation stellt bedarfsgerecht Warmwasser bereit. Das Warmwasser wird im Durchlaufprinzip
erwärmt.
Wärmeauskopplungsmodul
übergibt die Wärme, die das KWK-Modul erzeugt, an den
Heizkreis.
Spitzenlastgerät
zusätzlicher Wärmeerzeuger (Gas-Wandheizgerät
ecoTEC), der den Spitzenlastbedarf abdeckt, da das
KWK-Modul in der Regel nur die Grundlast bedient.
Unterteilung gemäß Bundesumweltministerium:
Mikro-KWK 2 kWel
Mini-KWK
 15 kWel
Kleinst-KWK  50 kWel
Klein-KWK 2.000 kWel
KWK-Modul/Kraft-Wärme-Kopplungsmodul
Modul, das durch Verbrennung eines Brennstoff-LuftGemischs Strom und Wärme erzeugt.
KWK-Stromzähler
Zähler für die Erfassung der Nettostromerzeugung eines
Kraft-Wärmekopplungs-Systems.
KWK-System/Kraft-Wärme-Kopplungssystem
besteht aus einem KWK-Modul (z. B. Gasmotor, Stirlingmotor, Brennstoffzelle), einem Systemregler sowie in der
Regel aus einem Spitzenlastgerät und einem Warmwasserspeicher.
Speicher
Ein Speicher ist ein Behälter zur Aufnahme und Speicherung von Flüssigkeiten oder Gas. Bei Vaillant sind als
Produkte Speicher für Warm- und/oder Heizwasser im
Programm, z. B. Pufferspeicher.
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Installations- und Wartungsanleitung System ecoPOWER 1.0 0020108994_01
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0020108994_01_DE 062011 – Änderungen vorbehalten
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