44/62 Ultra Laminator

44/62 Ultra Laminator
44/62 Ultra
Laminator
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Manuel de l’utilisateur
Betriebsanleitung
Manual de uso
Manuale d’uso
977-0059
English
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Français
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44/62 Ultra
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Laminator
Betriebsanleitung
UM103GE, Version 3.1
Februar 2005
EINLEITUNG
Wir möchten Ihnen für den Erwerb des Seal 44/62 Ultra-Laminators danken. Dieser
Laminator wurde entworfen, um Ihnen viele Jahre gute Dienste zu leisten. Wenn Sie die in
diesem Handbuch beschriebenen Anleitungen für einen einwandfreien und sicheren
Betrieb befolgen, werden Sie von Ihrer Investition jahrelang ohne Probleme profitieren
können.
Ihr Seal 44/62 Ultra-Laminator entspricht der CE-Maschinen-Sicherheitsrichtlinie
(89/392/EEC, einschließlich 91/368/EEC, 93/44/EEC und 93/68/EEC) und ist cETLregistriert (UL 1950/EN60950).
Verwendungszweck.
Der 44/62 Ultra-Laminator wurde zum Einsatz mit Seal-Materialien entwickelt. Bei
Verwendung dieser Produkte können Sie Drucksachen in einem Schritt aufziehen,
aufziehen und laminieren und einschweißen. Ihre Maschine wurde nicht mit anderen
Materialien getestet und der Einsatz mit anderen als den Seal-Materialien wird nicht
empfohlen.
WARNUNG!
DIESE MASCHINE WURDE ZUM AUFZIEHEN UND LAMINIEREN VON
BILDMATERIAL ENTWICKELT. EINE ZWECKFREMDE BENUTZUNG
DER MASCHINE KANN ZU BESCHÄDIGUNGEN AN DER MASCHINE
ODER ZU PERSONENSCHÄDEN FÜHREN.
Gewährleistung
Die in dieser Anleitung gegebenen Details gründen auf den jüngsten, uns zum Zeitpunkt der
Drucklegung zur Verfügung stehenden Informationen. Änderungen vorbehalten. Wir behalten uns
das Recht vor, Änderungen der Konstruktion oder des Designs unserer Produkte vorzunehmen,
ohne dass vorher verkaufte Laminatoren entsprechend geändert werden müssten.
Standardsymbole
Mit diesem Zeichen markierte Passagen bieten einen besonderen
Tipp/Hinweis oder andere Informationen für die effiziente Bedienung dieses
Laminators.
WARNUNG
BITTE BEACHTEN SIE DIE MIT DIESEM ZEICHEN MARKIERTEN
PASSAGEN BESONDERS SORGFÄLTIG. DIESE INFORMATIONEN
SIND FÜR DIE VERMEIDUNG VON PERSONENSCHÄDEN UND/ODER
SCHÄDEN AN DER MASCHINE VON GRÖßTER BEDEUTUNG.
EINE NICHTBEACHTUNG DIESER INFORMATIONEN FÜHRT ZUM
ERLÖSCHEN DER GARANTIE UND ZUR ÜBERTRAGUNG ALLER
SICHERHEITSVERPFLICHTUNGEN AUF DEN BENUTZER.
2
Einleitung
Einleitung
2
Inhaltsverzeichnis
3
1
5
1.1
1.2
2
Spezifikationen
Technische Spezifikationen
5
Elektrische Spezifikationen
6
1.2.1
1.2.2
6
6
Amerikanische Version
EU-Versionen
Sicherheit / Wichtige Sicherheitsanweisungen
7
2.1
Auf der Maschine verwendete Sicherheitssymbole
7
2.2
Notstoppschalter
7
3
Auspacken und Installieren
8
3.1
Umgebungsvoraussetzungen
8
3.2
Umfeld
8
3.3
Stromversorgung
8
3.4
Anforderungen an den Arbeitsraum
8
3.5
Aufstellen des Laminators in 4 Schritten.
3.5.1
4
4.1
4.2
Stellfüße
Beschreibung der Maschine
9
11
12
Steuerpult
13
Motorsteuerung
13
4.2.1
4.2.2
14
14
Slow-Mode (Kriechgang)
Laufrichtung der Maschine umkehren
4.3
Abrollbremse
15
4.4
Walzen-Nip-Einstellung
15
4.5
Aufbewahrung von Bildschiene und Aufrollwalze
15
5
Fortgangssteuerungsplatte
Inhaltsverzeichnis
Deutsch
INHALTSVERZEICHNIS
16
3
6
6.1
6.2
6.3
Anwendungsverfahren
17
Laden der Maschine
17
6.1.1
6.1.2
17
17
Beladen der Abrollachse mit Folie
Abrollachse einlegen in die maschine
Einfädeln der Folien
18
6.2.1
19
Verwendung von Folie mit Abdeckpapier
Bildzufuhr
6.3.1
20
So führen Sie Bilder ein
20
Laminieren und Aufziehen
21
6.5
Abziehbilder ohne Schutzfolie
22
6.6
Aufziehen
23
6.6.1
23
6.4
Abziehbilder auf Substrat aufziehen
6.7
Einschweißen
24
6.8
Vorbeschichten
25
6.9
Aufziehen mit einem ProSEAL® Aufziehkarton
25
6.10
Aufziehen und Laminieren mit einem ProSEAL®Pouch Board
26
6.11
Einschweißen mit einem ProSEAL® Flexible Pouch (Folientasche)
unter Verwendung einer ProSEAL® Trägerplatte.
27
7
Wartung & Reinigung
28
8
Störungen beheben
29
9
Glossar
30
10 Eingeschränkte Garantie
31
11 Index
32
4
Inhaltsverzeichnis
1 SPEZIFIKATIONEN
1.1 Technische Spezifikationen
U.S.
Metrische
Konversionen
44 Ultra
62 Ultra
44 Ultra
62 Ultra
44” maximum
62” maximum
42” maximum
60” maximum
4.92 ft/min.
125°F, 195°F, 250°F
und Aus
(Raumtemperatur)
1118 mm max.
1574 mm max.
1067 mm max.
1523 mm max.
1,5 m/min.
50°C, 90°C, 120°C
und Aus
(Raumtemperatur)
44 Ultra
62 Ultra
43.7”x58.3”x22”
43.7”x76.3”x22”
1110x1480x560 mm
1110x1940x560 mm
Transportabmessungen (HxBxT)
44 Ultra
62 Ultra
28.4”x63”x24.8”
28.4”x81”x24.8”
720x1600x630 mm
720x2060x630 mm
222 lbs
297 lbs
331 lbs
416 lbs
101 kg
140 kg
135 kg
189 kg
6.3”
8”
5”
3”
0.393” (3/8”)
0, 1/16”, 1/8”, 3/16”,
1/4”, 5/16”, 3/8”
160 mm
200 mm
125 mm
76,2 mm
10 mm
0, 2, 3, 5, 6, 8, 10mm
5.54 lbf/in
4.43 lbf/in
0,97 N/mm.
0,78 N/mm
Max. Arbeitsbreite
Verfahren bis 50 ºC
Verfahren bis 125 ºC
Höchstgeschwindigkeit
Temperatureinstellungen
Gewicht
Nettogewicht
Transportgewicht
44 Ultra
62 Ultra
44 Ultra
62 Ultra
Größter Rollendurchmesser
Obere Materiallieferung
Untere Materiallieferung
Materialaufwicklung
Innendurchmesser Rollenhülse
Höchste Kartondicke
Einstellung Walzenöffnung (Nip)
Deutsch
Abmessungen (HxBxT)
Walzendruck
44 Ultra
62 Ultra
Walzenkonstruktion
Zwei Silikon-beschichtete Walzen.
Halten Sie den Raum um den Laminator herum ausreichend frei, so dass Sie aufgezogene
Bilder einführen, herausnehmen und/oder ausrichten können.
Spezifikationen
5
1.2 Elektrische Spezifikationen
Halten Sie den Leistungsschalter (mindestens 1 Sek.) und den Vorwärts(oder Rückwärts-)schalter auf dem Steuerpult eingedrückt, um den Laminator laufen zu
lassen.
Die elektrischen Spezifikationen der Maschine lauten wie folgt:
1.2.1 Amerikanische Version
44 Ultra
110VAC +/-10%, 50/60Hz, 16A
62 Ultra
230VAC +/-10%, 50/60Hz, 13A
Für die amerikanische Version ist die adäquate Wandsteckdose unten abgebildet.
110V
230V
G
G
N
L
L
N
NEMA 5-20R
Verwendung eines 20 AUnterbrechers
NEMA 6-20R
Verwendung eines 20 AUnterbrechers
Achtung: T-Schlitz nicht für Kanada geeignet
Achtung: T-Schlitz nicht für Kanada geeignet
1.2.2 EU-Versionen
44 Ultra
62 Ultra
230VAC +/-10%, 50/60Hz, 9A
230VAC +/-10%, 50/60Hz, 13A
Für die EU-Versionen ist im Vereinigten Königreich folgende Steckdose zu verwenden:
BS 1363 – 13A
Wandsteckdose
Den mit gelieferten
BS 1363 Stecker
verwenden
Für die EU-Versionen sind auf dem europäischen Kontinent folgende Steckdosen zu
verwenden:
Frankreich
Belgien
Deutschland,
Niederlande
Portugal, Spanien
Benutzen Sie den mitgelieferten Schuko-Stecker.
6
Spezifikationen
2 SICHERHEIT / WICHTIGE
SICHERHEITSANWEISUNGEN
2.1 Auf der Maschine verwendete Sicherheitssymbole
DREHENDE TEILE
QUETSCHGEFAHR. MANGELNDE VORSICHT IN DER NÄHE DER
WALZEN KANN ZU KÖRPERVERLETZUNGEN FÜHREN. VORSICHT:
LOCKERE KLEIDUNG, LANGES HAAR UND SCHMUCK DÜRFEN
UNTER KEINEN UMSTÄNDEN IN ROTIERENDE TEILE GERATEN.
HEISSE TEILE
Deutsch
VERBRENNUNGSGEFAHR. DER LAMINATOR BESITZT EINE
ERWÄRMTE OBERE WALZE, DIE TEMPERATUREN VON 135° C
ERREICHEN KANN. BEI BERÜHRUNG DER ERHITZTEN OBEREN
WALZE WÄHREND DES BETRIEBS BESTEHT DIE GEFAHR
SCHWERER BRANDVERLETZUNGEN.
Abbildung 1
2.2 Notstoppschalter
Die Maschine besitzt zwei Notstoppschalter, die sich oben links und rechts auf der
Kunststoffabdeckung der Maschine befinden.
Die Notstoppschalter stoppen das Drehen der Walzen und sollten nur im Notfall benutzt
werden. Einmal eingedrückt, arretieren diese Schalter und müssen rückgesetzt (reset)
werden, bevor die Maschine wieder gestartet werden kann.
Sicherheit / Wichtige Sicherheitsanweisungen
7
3 AUSPACKEN UND INSTALLIEREN
Bitte lesen und beachten Sie alle in diesem Handbuch beschriebenen Anleitungen vor
Inbetriebnahme des Laminators.
3.1 Umgebungsvoraussetzungen
Für den optimalen Betrieb des Laminators sollten die folgenden Bedingungen herrschen:
Umgebungstemperatur
Die beste Temperatur für den 44/62 Ultra liegt zwischen 16°C und 35°C (50°F und 95°F).
Der Laminator sollte nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden, da sich dadurch die
Output-Qualität verringert.
Relative Luftfeuchtigkeit
Für optimale Ergebnisse sollte die relative Luftfeuchtigkeit für den 44/62 Ultra zwischen
70 % und 90 % liegen.
Wasser und Feuchtigkeit
Wenn der Laminator in einem feuchten Raum oder in der Nähe von Wasser installiert wird,
müssen die elektrischen Anschlüsse den landesüblichen Anforderungen entsprechen.
3.2 Umfeld
Den Laminator in einem möglichst sauberen, staubfreien Umfeld installieren, um ein
optimales Endprodukt zu erzielen. Die in diesem Laminator verwendeten Materialien
können sich elektrostatisch aufladen und Staub anziehen und so das Endprodukt
nachteilig beeinflussen.
3.3 Stromversorgung
Die Maschine immer gemäß den auf dem Typenschild an der Rückseite der Maschine
befindlichen Angaben anschließen. Für mehr Informationen siehe auch die technischen
Spezifikationen in dieser Anleitung.
3.4 Anforderungen an den Arbeitsraum
Die Maschine sollte nicht in der Nähe von Wärmequellen wie Heizungen oder Öfen
aufgestellt werden.
Der Laminator benötigt ausreichend Raum zur eigenen Belüftung.
Um den Laminator herum sollte ausreichend Platz zur Beschickung, Entnahme und
Ausrichtung aufgezogener und/oder laminierter Bilder sein.
Der allgemeine Staubanteil sollte nicht über dem in einer typischen Büro/Computerraumumgebung liegen.
Der Boden sollte eben, glatt und solide sein.
8
Auspacken und Installieren
3.5 Aufstellen des Laminators in 4 Schritten.
•
•
•
•
Entfernen Sie die Kartonverpackung und die Kunststoffhülle wie auf der Außenseite
des Kartons beschrieben.
Öffnen Sie den Karton hinter dem Laminator, der das Unterteil Beine enthält.
Montieren Sie das linke Unterteil wie in der Abbildung gezeigt. (Das linke Unterteil ist
an der Feder auf der Klammer zu erkennen.)
Verwenden Sie zwei Zahnscheiben und zwei Sechskantschrauben M6x16 (siehe
Abb. 2).
Abbildung 2
Deutsch
Montieren Sie das rechte Unterteil, wie in Abbildung 3 gezeigt, an den Laminator.
Verwenden Sie dazu die Zahnscheiben und die M6x16 Sechskantschrauben.
Die Schrauben nicht vollständig anziehen.
Abbildung 3
Auspacken und Installieren
9
•
•
•
Zum Schluss montieren Sie das Mittelteil zwischen das rechte und linke Unterteil.
Verwenden Sie zur Befestigung zwei Zahnscheiben und zwei M6x16
Sechskantschrauben.
Nun alle zuvor verwendeten Schrauben fest anziehen.
Abbildung 4
•
•
•
Heben Sie nun den Laminator von der Palette hoch und stellen ihn auf seine Fußrollen.
Achten Sie darauf, dass die Standbeine während des Anhebens nicht wegrutschen.
Schneiden Sie das Band durch und entfernen Sie die Schutzabdeckungen.
Abbildung 5
Ihr 44/62 Ultra kann nun an seinem definitiven Standort aufgestellt werden. Stellen Sie den
Laminator auf eine ebene Bodenfläche.
10
Auspacken und Installieren
•
•
•
Entfernen Sie die Schutzbänder mit einem kleinen Schraubenzieher, indem Sie auf den
Clip drücken, der das Band löst. Entfernen Sie die Blöckchen, die die obere Walze
blockieren.
Untersuchen Sie die Maschine auf mögliche sichtbare Beschädigungen hin.
Stecken Sie das Speisekabel in eine geerdete Steckdose mit der richtigen
Speisespannung.
Die Maschine muss in unmittelbarer Nähe einer Steckdose aufgestellt werden. Auf keinen
Fall eine Verlängerungsschnur verwenden. Stecker und Steckdose müssen leicht
zugänglich sein. Überprüfen Sie, ob der Laminator auch wirklich an einer geerdeten,
Dreistift-Steckdose angeschlossen ist. Überprüfen Sie, ob die Gesamtspannung der
anderen Geräte, die den gleichen Überlastschalter nutzen, die Höchstbelastung nicht
überschreitet.
Der Laminator sollte ausschließlich an eine Steckdose mit der Volt- und Ampèrezahl
angeschlossen werden, die auf der Rückseite des Laminators angegeben sind. Der
Laminator hat einen Erdschlussstecker (drei Stifte). Um die Gefahr eines Stromschocks zu
minimieren, sollte dieser Stecker ausschließlich an eine geerdete Steckdose mit der
gleichen Ampèrezahl und nur in einer Richtung angeschlossen werden.
3.5.1 Stellfüße
Deutsch
Um einen sicheren Stand auf dem Boden zu gewährleisten, drehen Sie den Stellfuß von
Hand, bis er den Boden erreicht. Sichern Sie den Stellfuß (manuell) mit der Mutter
Mutter
Fuß
Abbildung 6
Auspacken und Installieren
11
4 BESCHREIBUNG DER MASCHINE
Leistungen und Vorteile des 44/62 Ultra.
1
2
3
4
5
2
6
7
7
8
5
9
10
Abbildung 7
Identifikation der Teile
1
Aufrollwalze
2
3
Notstoppschalter
Bildschiene
4
Obere Abrollachse
5
Abrollbremse
6
Steuerpult
7
8
9
Nip-Knopf
Fortgangssteuerungsplatte
Untere Abrollachse
10
Fußschalter
Aufrollwalze (herausnehmbar) zur Unterstützung des
Aufrollkerns für das Abdeckpapier.
Zum besseren Einführen der Bilder. Beim
Aufziehvorgang abnehmbar.
Diese Achse eignet sich für Materialrollen mit einem
3-Inch-Kern.
Ein einfacher Mechanismus für die Einstellung der
Abrollspannung.
Steuert die Rotation der Walzen, die Temperatur und
die Standby-Funktion.
Für die Einstellung der Spalte zwischen den Walzen.
Anzeige der Voreinstellungen der Maschine.
Diese Achse eignet sich für Materialrollen mit einem
3-Inch-Kern.
Zum Steuern des ‚slow mode’.
Das Typenschild befindet sich auf der Rückseite der Maschine.
12
Beschreibung der Maschine
4.1 Steuerpult
2
3
1
2
3
4
4
5
6
7
8
5
6
7
8
9
10
9
10
11
11
12
12
Antriebssymbolbereich
LED Vorwärtslauf
Brennt, wenn die
Maschine vorwärts
läuft
Taste Vorwärtslauf Taste drücken
LED optisches
Brennt, wenn
Sicherheitssystem Lichtschranke nicht
unterbrochen ist.
Stopptaste
Taste drücken
LED Rückwärtslauf Brennt, wenn die
Maschine rückwärts
läuft
Umkehrtaste
Taste drücken
Geschwindigkeits- Jede Ziffer steht
einstellung
für 15 cm/min.
LED Temperatureinstellung
TemperaturKippdruckschalter zur
einstellungstaste
Temperaturvoreinstellung.
(2 Sekunden
drücken, um das
Heizsystem
auszuschalten)
Hauptschalter
Kippdruckschalter
(2 Sekunden lang
drücken)
Speisespannungs- Brennt bei
LED
eingeschalteter
Maschine.
Abbildung 8
4.2 Motorsteuerung
Die Geschwindigkeit der Walzen lässt sich stufenlos zwischen 0 und 1,5 m/min.
einstellen.(0 und 4.8ft/min.) Durch Betätigung der -Taste bewegen sich die Walzen nach
vorn, durch Betätigung der -Taste kehrt sich die Drehrichtung der Walzen um. Mit Hilfe
der Stopptaste werden die Walzen gestoppt.
Beschreibung der Maschine
13
Deutsch
1
4.2.1 Slow-Mode (Kriechgang)
Die Maschine verfügt über einen so genannten Kriechgang (Slow-mode), der mit Hilfe des
Fußschalters aktiviert werden kann. Um im Kriechgang zu bleiben, den Fußschalter
eingedrückt halten.
WARNUNG
BEFINDET SICH DIE MASCHINE IM KRIECHGANG, FÜHRT DIE
UNTERBRECHUNG DER FOTOZELLEN NICHT ZUM STOPPEN DER
MASCHINE. EIN AKUSTISCHER WARNTON ERTÖNT, UND DIE
WALZENGESCHWINDIGKEIT LIEGT DANN LEDIGLICH BEI 0,6 M/MIN.
DIE MASCHINE STOPPT, SOBALD DER FUßSCHALTER NICHT MEHR
BETÄTIGT WIRD.
Ohne Unterbrechung vom Slow-Mode (Kriechgang) in den normalen Betrieb
umschalten (um Druckstellen auf dem Substrat zu vermeiden):
•
•
•
•
Während des Kriechgangs (den Fußschalter eingedrückt lassen) die (Vorwärts)taste
auf dem Steuerpult eindrücken. Die Maschine läuft mit der voreingestellten
Geschwindigkeit.
Anschließend den Fußschalter loslassen.
Zum Schluss die -(Vorwärts-)Taste loslassen.
Ohne Unterbrechung vom normalen Betrieb in den Kriechgang umschalten:
Den Fußschalter betätigen.
Achtung: Wird die Taste losgelassen, stoppt die Maschine.
4.2.2 Laufrichtung der Maschine umkehren
Um die Walzenrichtung umzukehren, die -(Umkehr-)Taste drücken. Solange die Taste
eingedrückt wird, läuft die Maschine bei nur 0,6 m/min in der umgekehrten Richtung. Wird
die Taste losgelassen, stoppt die Maschine.
WARNUNG
LOCKERE KLEIDUNG, LANGES HAAR, SCHMUCK UND FINGER
DÜRFEN AUF KEINEN FALL IN DIE ZUGROLLEN AN DER RÜCKSEITE
DER MASCHINE GERATEN.
Die Walzen stoppen in folgenden Fällen:
• Die Fotozellen an der Vorderseite der Hauptwalzen sind unterbrochen.
ACHTUNG: Dies geschieht NICHT, wenn der Fußschalter betätigt wird (Slow-Mode).
• Ein Notstoppschalter wurde betätigt.
• Der Fußschalter wurde kurz betätigt.
• Große Abrollspannung (der Motor wird automatisch abgestellt. Die Stopptaste auf dem
Steuerpult drücken, um die Maschine wieder in Gang zu setzen).
• Die Stopptaste auf dem Steuerpult wurde betätigt.
14
Beschreibung der Maschine
4.3 Abrollbremse
Spannen Sie die Materialbremse, so dass das Laminat ausreichend gespannt ist. Durch
Drehung des Einstellrädchens im Uhrzeigersinn erhöht sich die Zugspannung auf das
Laminat. Durch die Drehung des Rädchens entgegen dem Uhrzeigersinn reduziert sich die
Spannung. Die beste Einstellung für die Zugspannung hängt vom jeweiligen Material ab
und lässt sich nur durch Erfahrung ermitteln.
4.4 Walzen-Nip-Einstellung
Wenn Sie Bilder auf Karton etc. aufziehen, müssen die Walzen so eingestellt werden, dass
die Spalte ungefähr der Dicke des verwendeten Kartons entspricht. Dies ist notwendig,
damit alles die Walzen passierende Material dem richtigen Druck ausgesetzt wird und um
Beschädigungen der Walzenoberfläche (und möglicherweise des Kartons) zu vermeiden.
Deutsch
So lässt sich der Nip einstellen:
Bestimmen Sie die Dicke des Kartons, den Sie zum Aufziehen verwenden.
Stellen Sie die Nip-Einstellung ein. Halten Sie den Nip-Knopf mit der rechten Hand fest und
drücken Sie ihn ca. 6 mm nach links. Sobald der Knopf entriegelt ist, kann er nach vorn
oder nach hinten (im Uhrzeigersinn oder umgekehrt, von der rechten Maschinenseite aus
gesehen) gedreht werden, bis der gewünschte Wert gegenüber dem Fenster unten am
Knopf erreicht ist. Den Knopf loslassen, so dass er wieder zurück nach rechts
springt und einrastet. Die Walzen sind nun für den Betrieb eingestellt. Die Maßangaben
auf dem Knopf entsprechen der ‘Pouch board’-Dicke. Es ist auch eine vollständig
geschlossene Einstellung für Nur-Folien-Anwendungen vorhanden.
Achtung:
Für abweichende Substratdicken wählen Sie die nächst niedrige Nip-Einstellung,
z.B. für 7 mm-Karton wählen Sie die 6 mm Nip-Einstellung.
4.5 Aufbewahrung von Bildschiene und Aufrollwalze
Werden sie nicht benutzt, können die Bildschiene und die Aufrollwalze am Ständer
aufbewahrt werden.
Aufrollwalze
Bildschiene
Abbildung 9
Beschreibung der Maschine
15
Abbildung 10
Print Mount
Jet Guard
Thermashield R
Thermashield MB
Stoplight
Keine Folie
Temperatur
oberer
Abroller
unterer
Abroller
10
Plattenbeschichtigung
5
50°C / 125°F 90°C / 195°F
Print Shield Print Guard UV
Jet Guard
Jet Guard
Jet Guard
Matte/Gloss Lustre/Gloss Gloss 75 (3mil) Gloss 125 (5mil) Crystal Matte
Poster
kalt
Print Mount
InkJet
5
Photo
5
2
3
Poster
3
InkJet
3
Photo
1
3
Poster
4
4
7
5
InkJet
3
3
7
4
Photo
3
2
7
3
Poster
3
3
6
4
InkJet
2
2
6
3
Photo
2
2
6
3
Poster
3
3
6
4
InkJet
2
2
6
3
Photo
2
2
6
3
Poster
3
3
6
4
InkJet
2
2
6
3
Photo
2
2
6
3
Poster
4
4
InkJet
2
Photo
2
Poster
4
3
InkJet
4
Photo
1
Poster
2
1
InkJet
Photo
120°C / 250°F
Jet Guard
Thermashield Thermashield
ProSeal
Deep Crystal Gloss 75 (3mil) Gloss 125 (5mil) FlexPouch
ProSeal
PouchBoard
3
Poster
Prozessgeschwindigkeit in Metern pro Minute.
2
1
Photo
TASTE 5
InkJet
5 FORTGANGSSTEUERUNGSPLATTE
GESCHWINDIGKEIT MEDIEN
6 ANWENDUNGSVERFAHREN
2
Die folgenden Schritte verdeutlichen die
Grundregeln für das Einlegen des Materials,
die Walzeneinstellung und die
Bremsenspannung für das von Ihnen zu
verwendende Material. Zum Einlegen und
Entnehmen der Materialachsen müssen Sie
von der Rückseite der Maschine her vorgehen.
Wählen Sie die Folie(n), die Sie für die Ober(und Unter-)seite der Bilder verwenden
möchten. Es empfiehlt sich, die Folie ein wenig
breiter zu wählen als die Bildbreite. Auf diese
Weise kann das Bild später ohne zu viel Abfall
Abbildung 11
auf Maß geschnitten werden und bleibt
dennoch ein Rand übrig.
Arbeiten sie immer in der mitte der maschine.
Kontrollieren Sie, welche Temperatur Sie für die verwendeten Materialien einstellen
müssen. (Abbildung 10)
1
6.1.1 Beladen der Abrollachse mit Folie
• Sie entfernen die gewünschte (obere oder untere) Materialachse, indem Sie den
Verriegelungsbügel (1) in die obere Position bewegen und die Autogrip-Achse (2) nach
rechts an die Feder drücken.
• Lassen Sie den Verriegelungsbügel los, wenn die Achse vollständig nach rechts
gedrückt ist.
• Heben Sie die Achse aus dem Laminator.
• Schieben Sie die Achse in eine Materialrolle. Stellen Sie sicher, dass sich zum
richtigen Einlegen die Gummiblockierbänder oben und unten an der Achse befinden.
ACHTUNG
Achten Sie darauf, dass die Enden der Achse während des Einlegens und
Entnehmens nicht beschädigt werden.
6.1.2 Abrollachse einlegen in die maschine
• Platzieren Sie die Achse mit dem Material in den Laminator, indem Sie sie zunächst
auf den linken Materialachsenhalter auflegen.
• Drücken Sie den Verriegelungsbügel (siehe Abbildung 11) mit dem Finger nach oben,
bevor Sie die Autogrip-Achse weiter einschieben.
• Drücken Sie die Achse entgegen dem Federdruck, bis Sie beide Seiten der Achse auf
den entsprechenden Achsenhalter legen können.
• Zentrieren Sie die Materialrolle im Laminator.
• Drehen Sie die Abrollachse, bis sie in die Abrollbremse einrastet.
Anwendungsverfahren
17
Deutsch
6.1 Laden der Maschine
6.2 Einfädeln der Folien
Nachdem der Laminator genügend aufgeheizt ist;
• Entfernen Sie den Zufuhrtisch und die Aufrollwalze. Wenn möglich, kann der
Zufuhrtisch vorübergehend an der vorderen Traverse untergebracht werden.
• Rollen Sie die Folie der oberen Materialrolle ab, so dass eine ausreichende Länge über
die obere Walze hängt (siehe Abb. 12 u. 13). Wenn nötig, lockern Sie die
Materialachsenbremse.
Abbildung 12
Abbildung 13
Mit Abdeckpapier
Kein Abdeckpapier
•
Wenn Sie Laminat für die Unterseite verwenden, wiederholen Sie diesen Vorgang mit
der unteren Materialachse.
Abbildung 14
Abbildung 15
Untere Folie einlegen (HAS und PSA)
Alternatieve für das einlegen von HASFolie auf dem unteren Materialabroller
•
18
Kleben Sie die obere Folie an die untere Folie (Abb. 14 oder 15).
Anwendungsverfahren
•
Verwenden Sie die mitgelieferte Führungsplatte, um die Folie (die Folien) durch die
Spalte zu führen (Abbildung 16).
Abbildung 16
Für besondere Materialzufuhr bei besonderen Bearbeitungen siehe die nächsten
Abschnitte. Befestigen Sie den Zufuhrtisch wieder.
Wenn Sie auf dem oberen Abroller eine Folie mit Abdeckpapier verwenden, benutzen Sie
eine Abfallachse und den Aufroller, um das Abdeckpapier aufzurollen.
Verfahren:
• Drücken Sie die Folie(n) mit Hilfe der mitgelieferten Führungsplatte ein wenig in die
Spalte (siehe Abb. 16).
• Bringen Sie die Aufrollwalze in ihre Position.
• Schlagen Sie das abgelöste Abdeckpapier zurück und lassen Sie es über die Walze
hängen.
• Platzieren Sie die Abfallachse auf den Aufroller und die obere Walze.
• Befestigen Sie das Abdeckpapier an der Abfallachse. Sie können es mit einem
Klebestreifen befestigen, ist aber nicht unbedingt notwendig.
• Drücken Sie die Folien mit Hilfe der Führungsplatte durch die Maschine.
• Lassen Sie die Maschine mit niedriger Geschwindigkeit laufen, um diesen Prozess zu
erleichtern.
Abbildung 17
Die obere Walze wird die Achse einschließlich des Abdeckpapiers antreiben.
Befestigen Sie in jedem Fall die Bildschiene.
Anwendungsverfahren
19
Deutsch
6.2.1 Verwendung von Folie mit Abdeckpapier
6.3 Bildzufuhr
Zur Erleichterung der Bildzufuhr wird der
Laminator mit einer "Bildschiene" geliefert.
Diese Schiene kann vor der oberen Walze
positioniert werden. Sie verhindert, dass die
Bilder die Fotozellen unterbrechen. Wenn Sie
den Walzen-Nip ändern, bewegt sich die
Bildschiene mit der oberen Walze.
Befestigen Sie die Bildschiene wie auf
Abbildung 18 gezeigt auf die Bügel, richten Sie
die Aussparungen nach den Schrauben aus
und schieben Sie die Bildschiene nun
vollständig in Richtung oberer Walze.
Abbildung 18
6.3.1 So führen Sie Bilder ein
Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, müssen die Bilder korrekt eingeführt werden. Der
Führungsrand jedes Bildes muss über die ganze Linie flach sein. Falten oder Risse werden
auf dem eingeschweißten Bild sichtbar und unter Umständen sogar vergrößert.
Vorzugsweise sollte der Führungsrand auch gerade sein.
Führen Sie das Bild in die Maschine ein und achten Sie darauf, dass der Rand parallel zur
Walze verläuft. Um dies zu erleichtern, bleibt der Rand des Bildes durch die Fenster in der
Bildschiene sichtbar, die sich vorn an den Walzen befindet.
Achtung:
Während des gesamten Laminiervorgangs den Motor nicht stoppen, da sonst
Druckstellen auf dem Endprodukt entstehen können.
20
Anwendungsverfahren
6.4 Laminieren und Aufziehen
Bei diesem Verfahren wird ein Bild mit einem Heiß- oder Kaltlaminat an der Vorderseite
und einem druckempfindlichen Klebelaminat an der Rückseite eingeschweißt. Damit
lassen sich selbstklebende Bilder (Sticker) herstellen, die auf die unterschiedlichsten
Substrate geklebt werden können.
Nachdem die Maschine ihre Betriebstemperatur erreicht hat, kann die obere Walze wie in
den folgenden Abbildungen angegeben, angehoben und die Folie eingelegt werden. Für
Einstellungen und empfohlene Folienkombinationen siehe die Temperatur /
Geschwindigkeitskarte vorn auf der Maschine und in der Bedienungsanleitung.
Abbildung 19
Abbildung 20
Deutsch
Einschweißen mit Schutzfolie;
Oberflächenlaminat oben und druckempfindliche Folie unten.
Laminatfolien mit Schutzfolie:
1. Ziehen Sie die Folie vom oberen Abroller nach unten.
2. Trennen Sie das Laminat von der Schutzfolie, falten Sie die Schutzfolie nach hinten
(Abb. 19) und ziehen Sie die Folie gleichmäßig vorn über die Walzen.
3. Bringen Sie die Aufrollwalze in ihre Position in den Bügeln.
4. Platzieren Sie die Abfallachse auf den Aufroller und die obere Walze.
5. Befestigen Sie die Schutzfolie mit Hilfe eines Klebestreifens an der Abfallachse.
6. Drücken Sie die Folien mit Hilfe des Führungskartons durch die Maschine.
7. Befestigen Sie den Zufuhrtisch wieder.
8. BEFESTIGEN SIE IN JEDEM FALL DIE BILDSCHIENE.
Abbildung 21
NUN KANN DAS BILD IN DIE MASCHINE EINGEFÜHRT WERDEN.
Anwendungsverfahren
21
6.5 Abziehbilder ohne Schutzfolie
Vorbereitung:
Wählen Sie die Folie(n), die Sie für die Ober- und Unterseite der Bilder verwenden
möchten. Es empfiehlt sich, die Folie ein wenig breiter zu wählen als die Bildbreite. Auf
diese Weise kann das Bild später ohne zu viel Abfall auf Maß geschnitten werden und
bleibt dennoch ein Rand übrig. Platzieren Sie die Materialrollen in die Maschine. Die
Klebeseite ist dabei nach oben gerichtet. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
Abbildung 22
Abbildung 23
Laminatfolien ohne Schutzfolie:
1. Ziehen Sie die Folie vom oberen Abroller nach unten und legen Sie die Folie
gleichmäßig über die obere Walze.
2. Ziehen Sie die Folie vom unteren Abroller und kleben Sie die beiden Folien auf der
oberen Walze zusammen.
3. Drücken Sie das Laminat mit Hilfe der mitgelieferten Führungsplatte in die Spalte.
4. Befestigen Sie den Zufuhrtisch wieder.
5. BEFESTIGEN SIE IN JEDEM FALL DIE BILDSCHIENE.
NUN KANN DAS BILD IN DIE MASCHINE EINGEFÜHRT WERDEN.
22
Anwendungsverfahren
6.6 Aufziehen
Mit diesem Verfahren werden zuvor angefertigte Abziehbilder auf ein Substrat aufgezogen.
Dabei werden weder Folie noch Kleber verwendet.
Für dieses Verfahren muss die Bildschiene entfernt werden. Sie kann an der Traverse der
Maschine aufbewahrt werden (siehe Abb. 9).
Einen Aufziehkarton auf eine glatte Oberfläche legen. Legen Sie das Bild mit der
Abbildungsseite nach unten auf den Karton und legen Sie ca. 25 mm (1”) der Klebefläche
frei, indem Sie das Abdeckpapier von den Rändern her abziehen. Falten Sie das
Abdeckpapier zurück und machen sie eine gerade Falz.
Drehen Sie das Bild und positionieren Sie vorsichtig den Kleberand des Bildes exakt auf
den Karton.
Nachdem das Bild richtig positioniert ist, drücken Sie den Kleberand von der Mitte her
nach außen fest, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Diesen Rand führen Sie zuerst in
die Walzen ein.
Vergewissern Sie sich, dass die Nip-Einstellung der Kartondicke entspricht.
Drücken Sie den Kartonrand in die Walzen und drücken Sie den Fußschalter, bis
Karton und Bild gerade in der Spalte sind.
Schlagen Sie den losen Teil des Bildes mit einer Hand über die obere Walze, so dass Sie
mit der anderen Hand das Abdeckpapier vom Bild abziehen können. Betätigen Sie den
Fußschalter, so dass der Karton durch die Walzen eingezogen wird. Jetzt kann der
durchgängige Lauf gewählt werden, indem Sie mit einer Hand auf die
Geschwindigkeitstasten drücken.
Achten Sie darauf, dass die Walzen das Abdeckpapier nicht erfassen.
Wenn das Kartonende sich der Spalte nähert, können Sie die Maschine langsamer laufen
lassen. Dazu betätigen Sie den Fußschalter, um in den Kriechgang zu schalten. Wird der
Fußschalter losgelassen, stoppt die Maschine.
Entfernen Sie das aufgezogene Bild von der Rückseite des Laminators her und schneiden
Sie es ggf. auf Maß. Wird der Karton zu Anfang aus Versehen zu weit in die Maschine
geführt, wird das Abdeckpapier erfasst und lässt sich nicht mehr zurückziehen. In diesem
Fall stoppen Sie die Maschine und lassen sie rückwärts laufen, bis sich das Abdeckpapier
wieder abziehen lässt. Während der Karton durch die Walzen geführt wird, muss das Bild
gegen die Walzen angedrückt werden, um Falten zu vermeiden. Sobald Sie besser mit
diesem Verfahren vertraut sind, können Sie die Geschwindigkeit des Laminators erhöhen,
so dass der Vorgang effizienter ausgeführt werden kann.
Sorgen Sie dafür, dass das Abdeckpapier das optische Sicherheitssystem
nicht abdeckt.
Achtung:
Nur feste Materialien (PVC, Styropor, MDF, Hartfaserplatten etc.) mit der gleichen Dicke
wie die Nip-Einstellung sollten verwendet werden, da andernfalls die Walzen beschädigt
werden könnten.
Anwendungsverfahren
23
Deutsch
6.6.1 Abziehbilder auf Substrat aufziehen
6.7 Einschweißen
Bei diesem Verfahren wird ein Bild vollständig zwischen zwei hitzeaktivierten Folien
eingeschweißt.
Nachdem die Maschine ihre Betriebstemperatur erreicht hat, kann der Laminator gestoppt,
die obere Walze angehoben und wie auf den folgenden Abbildungen die Folie eingelegt
werden. Für Einstellungen und empfohlene Folienkombinationen siehe die Temperatur/Geschwindigkeitstabelle auf Seite 16.
Vorbereitung:
Achtung:
Kontrollieren Sie, ob die Folienbreiten der oberen und unteren Materialrolle gleich sind.
Es empfiehlt sich, die Folienbreite ein wenig breiter als die des Bildes zu wählen. Auf diese
Weise kann das Bild mit einem Rand auf Maß geschnitten werden und fällt nicht zu viel
Folienabfall an. Legen Sie die Materialrollen mit der Klebeseite nach oben in die
Abrollachsen ein. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
1. Entfernen Sie die Bildschiene und den Zufuhrtisch.
2. Ziehen Sie die Folie gleichmäßig über die obere Walze und über die Vorderseite der
Walzen.
3. Trennen Sie das Laminat von der Schutzfolie und ziehen Sie die Folie gleichmäßig
vorn über die Walzen.
4. Ziehen Sie die Folie vom unteren Abroller nach oben über die Vorderseite der oberen
Laminierwalze. Die Folien werden dann erhitzt und verkleben miteinander.
Achtung:
Halten Sie die Folie unter Spannung (indem Sie den oberen Abroller von Hand drehen),
damit die Fotozellen nicht abgedeckt werden.
5. Bringen Sie den Zufuhrtisch wieder an und stellen Sie die Walzenspalte auf 2 mm
(1/16”), damit es die Führungsplatte aufnehmen kann.
Achtung:
Verwenden Sie die mit der Maschine mitgelieferte 2 mm dicken Führungsplatte.
6. Betätigen Sie den Fußschalter und verwenden Sie die mitgelieferte Führungsplatte, um
die Folien durch die Walzenspalte zu drücken. Bringen Sie die Führungsplatte unter
Verwendung des Fußschalters zwischen die Auszugswalzen, bis das Ende aus den
Auszugswalzen herauskommt. Lassen Sie den Fußschalter los und stellen Sie den
Nip-Knopf auf 0 mm.
7. Gehen Sie zur Rückseite des Laminators, wo Folie und Führungsplatte aus der
Maschine ragen. Schneiden Sie die Führungsplatte von der Vorderseite des
Laminators ab und lassen Sie die Folie weiterlaufen, bis sich keine Falten mehr bilden.
Die besten Ergebnisse erzielen Sie ohne oder bei einer nur leichten
Folienabrollspannung.
Auf der Walze sichtbare Falten werden auf dem Endprodukt nicht sichtbar.
8. Befestigen Sie die Bildschiene wieder auf dem Zufuhrtisch.
NUN KANN DAS BILD IN DIE MASCHINE EINGEFÜHRT WERDEN.
24
Anwendungsverfahren
6.8 Vorbeschichten
Mit diesem Verfahren werden Bilder auf vorbeschichtete Substrate aufgezogen. Mit dem
gleichen Verfahren wird auch eine Trägerplatte (Sled) hergestellt.
Vorbereitung:
Legen Sie eine Rolle mit selbstaufgezogener druckempfindlicher Folie auf den oberen
Abroller des Laminats. Die Klebeseite zeigt dabei nach oben.
Halten Sie eine Führungsplatte in derselben Dicke des zu beschichtenden
Substrats bereit.
1. Ziehen Sie die Klebefolie vom oberen Abroller nach unten und gleichmäßig über die
obere Walze, bis nach unten über die beiden Hauptwalzen. Entfernen Sie dafür
vorübergehend den Zufuhrtisch und die Bildschiene.
2. Messen Sie die Dicke des/der zu beschichtenden Substrats/Substrate und wählen Sie
die korrekte Spalteneinstellung.
3. Betätigen Sie den Fußschalter und drücken Sie die Folie mit Hilfe der Führungsplatte in
die Spalte. Lassen Sie den Fußschalter los, sobald der hintere Rand der
Führungsplatte die Spalte beinahe verlässt.
4. Positionieren Sie das zu beschichtende Substrat in der Spalte und stellen Sie die
gewünschte Geschwindigkeit ein.
Deutsch
Achtung:
Beim Beschichten von Substraten achten Sie darauf, dass das nächste Substrat dem
vorherigen ohne ein Lücke zu lassen folgt.
Nach dem letzten zu beschichtenden Substrat führen Sie noch einmal die
Führungsplatte ein, damit das letzte Substrat die Laminierwalzen vollständig
verlassen kann. Stoppen Sie dann den Motor und heben Sie die obere Walze an.
6.9 Aufziehen mit einem ProSEAL® Aufziehkarton
1. Spezifische Anweisungen für das Aufziehen mit einem ProSEAL-Karton finden Sie auf
der in jeder Packung ProSEAL-Aufziehkartons befindlichen Gebrauchsanweisung.
2. Auf der Gebrauchsanweisung finden Sie darüber hinaus Informationen zu kompatiblen
Medien, Verfahrensvoraussetzungen sowie technische Informationen.
3. Platzieren Sie das aufzuziehende Bild auf die klebende Seite des Aufziehkartons
(stumpfe Seite des Kartons). Bedecken Sie den Druck wie angegeben mit dem
“Abdeckblatt” (in jeder Packung von ProSEAL Aufziehkartons mitgeliefert). Der Karton
muss vollständig mit diesem Blatt abgedeckt sein.
4. Stellen Sie mithilfe des Knopfes die korrekte Spaltenbreite für den Aufziehkarton ein.
5. Führen Sie den Karton in die Spalte ein. Der Karton muss genau mittig und gerade
eingeführt werden. Ein leichter Druck reicht aus, um den Karton in die Maschine
einzuführen. Halten Sie den Karton an den Rändern fest, bis er gut in die Maschine
eingeführt ist und der Laminator mit dem Einzug beginnt.
6. Der Karton läuft durch den Laminator und kommt automatisch an der Rückseite wieder
heraus.
7. VORSICHT! Der Karton ist beim Verlassen der Maschine heiß!
Legen Sie ihn zum Abkühlen auf eine glatte Oberfläche.
Anwendungsverfahren
25
6.10 Aufziehen und Laminieren mit einem ProSEAL® Pouch Board
1. Spezifische Anweisungen für das Aufziehen mit einem ProSEAL-Pouch Board finden
Sie auf der in jeder Packung ProSEAL-Pouch Boards befindlichen
Gebrauchsanweisung.
2. Auf der Gebrauchsanweisung finden Sie darüber hinaus Informationen zu kompatiblen
Medien, Verfahrensvoraussetzungen sowie technische Informationen.
3. Ein ProSEAL Pouch Board besteht aus einer SEAL-Schaumstoffplatte, die mit einem
Film beschichtet ist. Der Film ist an einer der kurzen Seiten auf dem Board angebracht.
Untersuchen Sie sorgfältig, an welcher Seite die Beschichtung befestigt ist. Beginnen
Sie an einer der gegenüberliegenden Ecken, die Folie vorsichtig anzuheben und nach
hinten zu ziehen. Achten Sie darauf, dass die nach hinten geklappte Versiegelungsfolie
nicht bricht.
4. Zentrieren Sie das zu laminierende Bild auf dem Board und legen Sie die
Versiegelungsfolie zurück über das Bild.
5. Stellen Sie mithilfe des Knopfes die korrekte Spaltenbreite für das Pouch Board ein.
6. Führen Sie das Pouch Board in die Spalte ein. Das Pouch Board muss genau mittig
und gerade eingeführt werden. Ein leichter Druck reicht aus, um den Karton in die
Maschine einzuführen. Halten Sie das Pouch Board an den Rändern fest, bis es gut in
die Maschine eingeführt ist und der Laminator mit dem Einzug beginnt.
7. Das Pouch Board läuft durch den Laminator und kommt automatisch an der Rückseite
wieder heraus.
8. VORSICHT! Das Pouch Board ist beim Verlassen der Maschine heiß!
Legen Sie es zum Abkühlen auf eine glatte Oberfläche.
Achtung:
Eventuelle Schmutzpartikel oder Kleber auf der Board-Oberfläche können mit Hilfe
eines nicht flusenden, leicht mit Isopropylalkohol (IPA) getränkten Tuches abgewischt
werden.
WARNUNG:
BEI DER VERWENDUNG VON IPA IST BESONDERE VORSICHT
GEBOTEN! IPA IST LEICHT ENTZÜNDLICH! DER FLAMMPUNKT VON
IPA LIEGT BEI 11° C (51,8°F). DIE SELBSTENTFLAMMUNGSTEMPERATUR BETRÄGT 400°C (752°F).
26
Anwendungsverfahren
1. Für spezifische Anweisungen zum Einschweißen siehe die in jeder Packung von
ProSEAL Folientasche befindliche Gebrauchsanweisung.
2. Auf der Gebrauchsanweisung finden Sie darüber hinaus Informationen zu kompatiblen
Medien, Verfahrensvoraussetzungen sowie technische Informationen.
3. Die Folientasche von ProSEAL besteht aus zwei Folienstücken, die an einem Ende an
einer kurzen Seite miteinander verbunden sind. Trennen Sie die beiden Stücke, indem
Sie gegenüber der Nahtstelle beginnen. Achten Sie darauf, dass Sie die
Verbindungsstelle nicht brechen.
4. Geben Sie den einzuschweißenden Artikel in die Tasche, und lassen Sie mindestens
3,5 mm an jedem Rand frei. Dadurch kann Feuchtigkeit das Bild niemals erreichen.
5. Platzieren Sie die Tasche mit dem Bild auf die Trägerplatte, einschließlich der
Folientasche oder ProSEAL Sled-Träger. (Der ProSEAL-Sled ist eine Trägerplatte, die
den Umgang mit großen, Folientaschen erleichtern soll. Er besteht aus Materialien, die
keine Schäden oder schwere Verschleißerscheinungen an den Laminatoren von
ProSEAL hervorrufen.) Streichen Sie Falten mit der Seite der Hand oder einem
weichen, flexiblen Abstreifer glatt.
6. Kleben Sie den führenden Rand der Tasche mit Hilfe von Kreppband an den Sled.
7. Stellen Sie den Einstellknopf für den ProSEAL-Sled auf 5 mm. Vergewissern Sie sich,
dass die Heizung eingeschaltet ist (Höchsttemperatur).
8. Führen Sie die Trägerplatte mit der Folientasche darauf in die Spaltenöffnung. Die
Trägerplatte muss mittig und gerade eingeführt werden. Ein leichter Druck reicht aus,
um die Trägerplatte in die Maschine einzuführen. Halten Sie die Trägerplatte an den
Rändern fest, bis sie gut in die Maschine eingeführt ist und der Laminator mit dem
Einzug beginnt.
9. Die Trägerplatte läuft durch den Laminator und kommt automatisch an der Rückseite
wieder heraus.
10. VORSICHT! Die Trägerplatte ist beim Verlassen der Maschine heiß!
Lassen Sie sie auf einer glatten Oberfläche abkühlen, bevor Sie das Kreppband
entfernen.
Achtung:
Eventuelle Schmutzpartikel oder Kleber auf der Oberfläche der Folientaschen-Platte
können mit Hilfe eines nicht flusenden, leicht mit Isopropylalkohol (IPA) getränkten
Tuches abgewischt werden.
WARNUNG:
BEI DER VERWENDUNG VON IPA IST BESONDERE VORSICHT
GEBOTEN! IPA IST LEICHT ENTZÜNDLICH! DER FLAMMPUNKT VON
IPA LIEGT BEI 11°C (51,8°F). DIE SELBSTENTFLAMMUNGSTEMPERATUR BETRÄGT 400°C (752°F).
Anwendungsverfahren
27
Deutsch
6.11 Einschweißen mit einem ProSEAL® Flexible Pouch (Folientasche)
unter Verwendung einer ProSEAL® Trägerplatte.
7 WARTUNG & REINIGUNG
Reinigung der Maschine
Vor der Reinigung den Netzanschluss aus der Maschine ziehen.
Den Laminator mit einem angefeuchteten flusenfreien Tuch und mit milder Seife und
Wasser reinigen. Keine Sprühreiniger verwenden. Die Maschinenteile dürfen nicht mit
Wasser oder anderen Flüssigkeiten überspült werden.
Keine Scheuermittel verwenden, da sie den Lack beschädigen können.
Verhindern Sie, dass Wasser oder andere Flüssigkeiten an die elektrischen Teile geraten,
da dies bei unter Spannung stehender Maschine zu Körperverletzungen und/oder
Beschädigungen an der Maschine führen kann.
Walzenreinigung: Verwenden Sie den Image Walzenreiniger, um Klebstoffreste von den
Walzen zu entfernen. Diese Reinigung lässt sich am besten bei heißen Walzen
durchführen. Platzieren Sie während der Reinigung der oberen Walze ein Stück
Abfallschaumstoff unter die Walze, so dass entfernte Klebstoffreste nicht auf die untere
Walze fallen können.
Achtung:
Klebstoffreste, die sich nur schwer entfernen lassen, können Sie nach dem Abkühlen
der Walze mit Isopropylalkohol (IPA) mit einem sauberen, flusenfreien Tuch entfernen.
Isopropylalkohol (IPA) niemals direkt auf die Maschine gießen.
WARNUNG:
BEI DER VERWENDUNG VON ISOPROPYLALKOHOL (IPA) IST IMMER
ÄUßERSTE VORSICHT GEBOTEN! IPA IST LEICHT ENTZÜNDLICH!
DER FLAMMPUNKT VON IPA LIEGT BEI 11° C (51,8°F). DIE
SELBSTENTFLAMMUNGSTEMPERATUR BETRÄGT 400°C (752°F)
28
Wartung & Reinigung
8 STÖRUNGEN BEHEBEN
Liste allgemein auftretender Störungen, und wie der Benutzer sie beheben kann.
Störung
Ursache
Lösung
Das StromzufuhrLED brennt nicht,
wenn die
Maschine
eingeschaltet ist.
Die Maschine erhält keine
Speisespannung.
Kontrollieren Sie, ob das
Speisespannungskabel in die
Wandsteckdose eingesteckt ist.
Kontrollieren Sie die Sicherung, die
sich an der Rückseite der Maschine
befindet.
Stromzufuhr-LED
blinkt
Die Spannung der Stromzufuhr ist zu
niedrig.
Maschinenspannung 115 V:
Die hereinkommende Spannung
muss zwischen 90 und 130 V AC
liegen.
Vorwärts-LED
blinkt
Der Antriebsmotor ist überlastet.
Die Maschine ist überlastet. Die
Maschine neu starten.
Rückwärts-LED
blinkt
Der Antriebsmotor ist überlastet.
Die Maschine ist überlastet. Die
Maschine neu starten.
Deutsch
Maschinenspannung 230 V:
Die hereinkommende Spannung
muss zwischen 200 und 250 V AC
liegen.
Listen Sie alle Output-Störungen auf, bei denen der Benutzer die Einstellungen ändern
kann, um das Problem zu beheben.
Notieren Sie bei jeder Lösung, ob „nur befugtes Wartungspersonal die Störung beheben
darf“.
Für technische Unterstützung setzen Sie sich mit ihrem technischen Kundendienstvertreter
in Verbindung (siehe vorn in dieser Anleitung).
Störungen beheben
29
9 GLOSSAR
Abdeckpapier
Die Schutzfolie auf einem druckempfindlichen Laminat oder Aufziehfolie. Nach dem
Entfernen des Abdeckpapiers liegt die Klebschicht frei.
Abziehbild
Ein Bild wurde an der Oberseite laminiert (entweder im Heißverfahren oder mit
druckempfindlicher Folie) und mit einer klebenden Rückseite ausgestattet.
Aufziehen
Anbringen eines Bildes auf Schaumstoff-Karton oder anderem Substrat.
Austritt
Die Seite des Laminators, an dem das Endprodukt austritt.
Druck
Die Kraft in Entfernung, die auf alles ausgeübt wird, das zwischen die beiden Walzen
gerät. Normalerweise reicht ein Druck von 0,025 aus.
Druckempfindliches Laminat
Laminat mit nassem Klebstoff, der einen Verbund zwischen dem Schutzlaminat und der
Oberfläche des zu laminierenden Bildes bildet. Wird in erster Linie für schnelle
Anwendungen eingesetzt und für hitzeempfindliche thermische und fotographische
Drucke empfohlen.
Einfuhr
Die Seite des Laminators, an der das Bild eingeführt wird.
Führungsplatte
Ein Stück P.S. platte (ca. 1110 x 300 mm), mit dem die Folie in die Spalte gedrückt wird.
Auch für das Aufziehen oder Vorbeschichten von Kartons, um zu verhindern, dass
Klebstoff auf die Walzen und Kanten gerät.
Hitzeaktivierte Laminate
Laminat mit einem trockenen Klebstoff, der durch Hitze aktiviert wird. Wird dieses
Laminat auf einem Bild angebracht, bildet der Klebstoff einen starken Verbund zwischen
Laminat und Bild.
Mil
Bezieht sich auf die Dicke des Laminats in1/1000stel eines Zoll.
Nip
Der Punkt, an dem sich die obere und untere Walze berühren.
Sled (Trägerplatte)
Eine glatte, nicht eindrückbare Platte (vorzugsweise Hartfaserplatte), die mit einer Folie
beschichtet ist. Das Abdeckpapier bleibt an Ort und Stelle, damit sie über die
erforderliche nicht-klebende Oberfläche verfügt. Es kann auch ein Stück SchaumstoffKarton verwendet werden. Dies verfügt jedoch nicht über die lange Lebensdauer einer
Hartfaserplatte.
Substrat
Material, auf dem ein Bild aufgezogen oder befestigt wird.
Vorbeschichtung
Der Prozess des Beschichten eines Substrats mit einer Klebefolie, auf die ein Bild
aufgezogen werden kann.
30
Glossar
10 EINGESCHRÄNKTE GARANTIE
SEAL Graphics garantiert dem Erstkäufer, dass alle fabriksneuen Seal®-Laminatoren, bei
denen innerhalb der Garantiezeit Störungen aufgrund von Material- oder
Herstellungsfehlern auftreten, nach unserem Ermessen kostenlos repariert oder ersetzt
werden. Der Garantiezeitraum gilt 1 Jahr nach Ankaufdatum, mit Ausnahme der
Silikonbeschichtung der Walzen, für die eine Garantie von 6 Monaten gewährt wird. Diese
Garantie erlischt, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Maschine nicht zum
vorgesehenen Zweck verwendet wurde.
Mit "Erstkäufer" wird die Person bezeichnet, die das unter diese Garantie fallende Produkt
als erste zu einem anderen Zweck als zum Wiederverkauf erworben hat. Diese Garantie
beschränkt sich auf den Erstkäufer und kann nur von diesem geltend gemacht werden,
und zwar nur für den Zeitraum (während der anwendbaren Frist), den die Maschine sich im
Besitz des Erstkäufers befindet.
Für nähere Informationen zu dieser Garantie setzen Sie sich mit dem Händler in
Verbindung.
ACHTUNG!
Deutsch
ÄNDERUNGEN AN DIESER MASCHINE, FÜR DIE VON ZUSTÄNDIGER SEITE
KEINE GENEHMIGUNG ERTEILT WURDE, KÖNNEN DIE NUTZERRECHTE FÜR
DEN BENUTZER UNGÜLTIG MACHEN.
ACHTUNG!
JEDE UNBEFUGTE ÄNDERUNG AN DIESER MASCHINE OHNE DIE VORHERIGE
SCHRIFTLICHE GENEHMIGUNG FÜHRT ZUM ERLÖSCHEN DER GARANTIE UND
ÜBERTRÄGT DIE HAFTUNG FÜR GESUNDHEITS- UND SICHERHEITSRISIKEN
AUF DEN BENUTZER.
Achtung:
Die Maschine wurde getestet und entspricht den Grenzwerten für digitale Geräte Klasse
A gemäß Teil 15 der FCC-Richtlinien. Diese Grenzwerte wurden im Hinblick auf einen
vernünftigen Schutz gegen schädliche Interferenzen festgelegt, wenn das Gerät in einer
kommerziellen Umgebung betrieben wird. Dieses Gerät generiert, verwendet und kann
Hochfrequenzenergie ausstrahlen. Wenn das Gerät nicht entsprechend des
Benutzerhandbuchs installiert und benutzt wird, kann es schädliche Interferenzen für
den Funkverkehr zur Folge haben. Die Bedienung dieses Geräts in einem Wohngebiet
kann zu Interferenzen beim Funkverkehr führen, gegen die der Benutzer
Gegenmaßnahmen auf eigene Rechnung treffen muss.
Eingeschränkte Garantie
31
11 INDEX
A
Abmessungen....................................5
Abziehbilder.....................................22
Anforderungen an den Arbeitsraum ...8
Anwendungsverfahren .....................17
Aufrollwalze .....................................15
Aufziehen................................... 21, 23
B
Bildschiene ......................................15
E
Einfädeln der Folien.........................18
Einschweißen ..................................24
G
Geschwindigkeit ................................5
Gewährleistung..................................2
Gewicht .............................................5
Glossar ............................................30
H
Höchstgeschwindigkeit ......................5
I
IPA...................................................28
Isopropylalkcohol.............................28
K
Kapazität............................................5
Kartondicke .......................................5
32
L
Laden der Maschine........................ 17
Laminieren ...................................... 21
M
Max. Arbeitsbreite ............................. 5
N
Nip .................................................... 5
R
Reinigung........................................ 28
S
Standardsymbole .............................. 2
T
Technische Spezifikationen ............... 5
U
Umgebungsvoraussetzungen............ 8
V
Verriegelungsbügel ......................... 17
Vorbeschichten ............................... 25
W
Walzendruck ..................................... 5
Wartung .......................................... 28
Index
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