Ausstattung ›Excellence‹

Ausstattung ›Excellence‹
Ausstattung ›Excellence‹
Diese Montage- und Bedienungsanleitung ist Teil des Produkts.
> Montage- und Bedienungsanleitung vor Gebrauch aufmerksam lesen.
> Während der Lebensdauer des Produkts aufbewahren.
Originalversion in deutscher Sprache ©emz 2012 - Änderungen vorbehalten.
Inhalte und Darstellungen dieser Montage- und Bedienungsanleitung sind
geistiges Eigentum der Firma emz-Hanauer GmbH & Co.KGaA.
Jede unbefugte Weitergabe, Vervielfältigung, Verbreitung oder Bearbeitung dieser
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sind ausschließliches Eigentum der Firma emz-Hanauer GmbH & Co.KGaA.
Die Rechte an eventuell zitierten Marken, Namen oder Logos sind
Eigentum der jeweiligen Entwickler / Besitz der jeweiligen Lizenznehmer.
Inhaltsverzeichnis
InhaltSeite
Wichtige grundlegende Informationen
4
Verwendete Symbole
5
Beschreibung6
Maßübersicht7
Technische Daten
8
Benennung der Bauteile
10
Bedienung des Reglers
11
Display12
Öffnen des Klemmendeckels
13
Wandmontage14
Elektrischer Anschluss
15
Datenschnittstellen19
Hydraulische Schemata 20
Funktionen zur Kesselsteuerung
51
Thermostatfunktion54
Option Weichwasserstation AQA solar
55
Inbetriebnahmemodus57
Automatikmodus63
Betriebsmodus64
Störung78
Austauschen der Gerätesicherung
85
Profimodus
86
Demontage/Entsorgung107
Gewährleistung und Haftung
108
Fehlerbericht109
Inbetriebnahmeprotokoll110
CE - Konformitätserklärung
111
Stichwortverzeichnis112
3
Wichtige grundlegende Informationen
Diese Anleitung beschreibt Installation, Inbetriebnahme, Bedienung, Instandsetzung
und Demontage des Temperaturdifferenzreglers smart Sol plus für thermische
Solaranlagen. Zum Betrieb der Gesamtanlage sind die technischen Unterlagen
aller eingesetzten Komponenten wie Sonnenkollektoren, Heizkessel, Speicher,
Pumpen, Mischer, Ventile, etc. zu beachten.
Gefahr!
Montage, Anschluss, Inbetriebnahme, Instandsetzung und Demontage
des Reglers dürfen nur durch eine ausgebildete Fachkraft erfolgen!
Die Bedienung des Reglers erfolgt durch den Betreiber der gesamten
Heizungs-/Solaranlage, also regelhaft durch technische Laien.
Gefahr!
Der Regler ersetzt keinesfalls anlagentechnisch
notwendige Sicherheitsbauteile!
Benutzen Sie den Regler erst, nachdem Sie diese Montage- und Bedienungsanleitung
und die Sicherheitshinweise gründlich gelesen und verstanden haben. Befolgen Sie
alle Sicherheitshinweise und ziehen Sie bei Unklarheiten eine Fachkraft hinzu.
Wichtig!
Der Installateur des Reglers muss den Anlagenbetreiber über Bedienung, Funktion und Wirkungsweise des smart Sol plus informieren!
Bewahren Sie bitte diese Montage- und Bedienungsanleitung sowie
alle mitgeltenden Unterlagen so auf, dass sie bei Bedarf zur Verfügung stehen.
Übergeben Sie mit Auszug oder Verkauf des Gerätes die Unterlagen an den Nachfolger.
Gefahr!
Das Gerät darf im Betrieb nur Erwachsenen mit entsprechenden
Kenntnissen und Erfahrungen zugänglich gemacht werden!
4
Verwendete Symbole
Beachten Sie beim Umgang mit dem Temperaturdifferenzregler smart Sol plus
und der gesamten Anlage unbedingt folgende Sicherheitshinweise in der
Montage- und Bedienungsanleitung!
Gefahr!
Unmittelbare Gefahr für Sachwerte, Leib und Leben!
Wichtig!
Wichtige Informationen, die unbedingt beachtet werden müssen!
Hinweis!
Nützliche Hinweise im Umgang mit dem Gerät und der Anlage!
5
Beschreibung
Der Temperaturdifferenzregler smart Sol plus ist ein unabhängiger elektronischer
Regler für Aufbau-Montage, der zur Steuerung solarthermischer Anlagen eingesetzt wird.
Der Regler besitzt ein dreiteiliges widerstandsfähiges Kunststoffgehäuse, das nur
unter Zuhilfenahme von Werkzeug (Schraubendreher PH2) geöffnet werden kann.
Die Bedienung erfolgt mit nur zwei Bedienelementen, Anzeigen
werden auf einem hinterleuchteten Farbdisplay dargestellt.
Vor der elektrischen Installation muss der Regler an einer
lotrechten, stabilen Fläche (Wand) fest montiert werden.
Zur Eigenversorgung und Versorgung der Ausgänge muss der Regler an ein elektrisches
Energieversorgungsnetz entsprechend den technischen Daten angeschlossen werden.
Hinweis!
Die elektrische Installation des Gerätes ist fest zu verlegen
und über eine Trennvorrichtung für vollständige Trennung
nach den Errichtungsbestimmungen am Netz anzuschließen!
Montage, Anschluss, Inbetriebnahme, Instandsetzung und Demontage
des Reglers dürfen nur durch einen Fachbetrieb erfolgen.
Für einen korrekten Betrieb müssen Temperaturfühler vom Typ Pt 1000 eingesetzt werden - die Bauform der Sensoren hat keinen Einfluss auf die Funktion.
Jeder Temperaturfühler besitzt zwei Anschlüsse, die gleichwertig, also
gegeneinander vertauschbar sind. Eine Polarität muss hier nicht beachtet werden.
Die Fühlerleitungen können bis zu einer Länge von 100 m verlängert
werden, dazu wird ein Leitungsquerschnitt von 2 x 1,5 mm2 empfohlen.
Wichtig!
Zur Reinigung und Pflege des Gehäuses, der Bedienelemente und des
Displays nur ein trockenes oder leicht angefeuchtetes Tuch verwenden!
Die Oberflächen niemals mit Reinigungs- oder Lösungsmitteln in
Kontakt bringen - matte, spröde oder angelöste Kunststoffteile
müssen umgehend ersetzt werden!
Ein Gerät mit beschädigtem Gehäuse darf nicht betrieben werden!
6
Maßübersicht
218 mm
dmax 5/9 mm
51 mm
30 mm
218 mm
109 mm
109 mm
140 mm
5 mm
48 mm
7
Technische Daten
Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Temperaturdifferenzregler darf ausschließlich als Regler zur Steuerung
solarthermischer Anlagen verwendet werden. Der Einsatz muss im Rahmen aller
beschriebenen Spezifikationen geschehen. Installation und Einrichtung des Reglers darf
nur durch eine Fachkraft erfolgen. Der Installateur muss die Betriebsanleitung gelesen
und verstanden haben. Dem Betreiber werden alle relevanten Funktionen vom
Installateur erklärt. Zum Betrieb muss das Gehäuse unbeschädigt und geschlossen sein.
Lieferumfang
1 Temperaturdifferenzregler smart Sol plus
1 Montage- und Bedienungsanleitung
Temperaturdifferenzregler smart Sol plus
MontageartWandbefestigung
Gehäuse Kunststoff, mehrteilig
Wirkungsweise
Typ 1
Schutzart IP 20
Maße Breite x Höhe x Tiefe [mm] 218 x 218 x 51
Gewicht [g] Basisversion 725
Lager-/Betriebstemperatur [°C] 0-40, nicht kondensierend
Bedienung
über Drehencoder und Schalttaster
Anzeige TFT-Farbdisplay 70 x 53 mm mit Backlight
Elektrischer Anschluss
Ausführung
3 Federzugklemmen PE, N und L
Betriebsspannung [VAC] 85-265
Netzfrequenz [Hz] 50 ±1%
Eigenverbrauch typ. [W]
1,25
Leistungsaufnahme max. [W]
3,1
Gerätesicherung
Feinsicherung Typ 5 x 20 mm, T4A/250V
Bemessungsstoßspannung [V]
2500
Maximal zu klemmende Querschnitte
Aderendhülse:
0,25 bis 0,75 mm2
Eindrähtig 0,50 bis 1,50 mm2
Feindrähtig 0,75 bis 1,50 mm2
8
Technische Daten
Schnittstellen TS1 - TS8
Ausführung
je 2 Federzugklemmen
Belegung als Eingänge
Zulässiger Wärmefühler Temperatursensor Pt 1000
Optionale Belegung mit
Flügelradsensor an TS6-TS8
DFZ 1-100 Impulse/Liter
Optionale Belegung als Ausgang an TS7/TS8
PWM-Signal 100Hz…2kHz oder
Analogausgang 0...10V, max. 10mA
Schnittstellen TS9 - TS10
Ausführung
je 2 Federzugklemmen
Belegung mit Flügelradsensor
DFZ 1-100 Impulse/Liter
Belegung als Ausgang
PWM-Signal 100Hz…2kHz oder
Analogausgang 0...10V, max. 10mA
Aktive Ausgänge RO1-RO4: Triac-Ausgänge
Ausführung
je 3 Federzugklemmen PE, N und L
Ausgangsspannung [VAC] 85-265
Leistung je Ausgang max. [VA] 200
Stromstärke je Ausgang max. [A] 1
Schaltausgang REL: Potentialfreier Wechslerkontakt
Ausführung
3 Federzugklemmen
Schaltspannung maximal [V] 253
Schaltleistung maximal [VA] 230
Schaltstrom maximal [A] 1
Schnittstelle für analogen Vortex Durchfluss-Sensor
Ausführung
1 Stiftleiste
Versorgungsklemmen 5V/24V
Ausführung
Ausgangsspannung [VDC] je 1 Federzugklemme
5V/24V
Stromstärke je Ausgang max. [mA] 15
Versorgungsklemmen L
Ausführung
Ausgangsspannung [VAC] je 1 Federzugklemme
85-265
Die addierte Stromstärke aller Ausgänge, inkl. RO1-RO4 darf 4A nicht überschreiten!
9
Benennung der Bauteile
Drehencoder
mit OK-Taster
Gehäuseblende
Display
esc-Taster
VortexStiftleiste
Reservesicherung
Gerätesicherung
Anschlussklemmen
Bohrung für
Befestigungsschraube
Zugentlastung
Verschraubung
der Zugentlastung
Ausbrechsegmente
Gehäuseunterteil
Verschraubung des Klemmendeckels
Klemmendeckel
10
Bedienung des Reglers
Die gesamte Einrichtung und Bedienung des Temperaturdifferenzreglers smart Sol plus
erfolgt mit nur zwei Bedienelementen an der Vorderseite des Geräts.
Alle Einstellungen und Abfragen erfolgen über den Drehencoder.
Zum Suchen eines gewünschten Menüpunktes wird durch Drehen
des Drehencoders durch das Menü ›gescrollt‹ - auf dem Display
erscheint die jeweils anwählbare Option farbig hinterlegt.
Durch Drücken des Drehencoders wird der ausgewählte Menüpunkt bestätigt.
Ein entsprechendes Untermenü wird aufgerufen, bzw. wird die Anwahl aktiviert.
Durch Drücken der esc-Taste springt das Menü von
jedem beliebigen Unterpunkt eine Ebene zurück.
Erfolgt in voreingestellter Zeit (30-255 s) keine Eingabe,
springt der Regler selbsttätig zur Ausgangsebene.
11
Display
Der Temperaturdifferenzregler smart Sol plus besitzt zur Anzeige des
Betriebszustands und zur Kommunikation bei Einrichtung, Meldung, Änderung
und Auswertung ein farbiges Vollgrafikdisplay, das permanent hinterleuchtet wird.
Solange die Versorgungsspannung am Regler anliegt ist das Display aktiv.
Nach voreingestellter Zeit (30-255 s) wird die Hinterleuchtung auf 10% gedimmt.
Schema 11
Aktives Schema
mit aktuellen
Temperaturen
25.08.2012
10:35
Anzeigeelemente am Beispiel einer Informationsanzeige
Profimodus
Handbetrieb
Meldung
Nr. und Name des Menüs
1.3.2 Röhrenkollektor
Aktivierung
Start
t-ein
T-ein
t-solar 1
n-solar 1
t-solar 2
25.08.2012
Datum und Uhrzeit
Checkbox
Untermenüpfeil
10min
20.0°C
20s
100%
0s
10:35
Auswahlmenü
aktivierbarer
Menüpunkt
Scrollpfeil
Datum und Uhrzeit
Anzeigeelemente am Beispiel einer Kommunikationsanzeige
12
Öffnen des Klemmendeckels
Gefahr!
Lebensgefahr durch Stromschlag! Zu allen Arbeiten bei geöffnetem
Klemmendeckel muss die Stromversorgung zuverlässig allpolig
getrennt und gegen Wiedereinschalten gesichert werden!
1
Die Verschlussschraube lösen.
2
Die beiden Seitenwände
des Klemmendeckels im
unteren Drittel etwas
auseinanderziehen...
3
... den Klemmendeckel
nach vorne schwenken ...
4
... nach oben schieben ...
5
... und abnehmen.
Den Klemmendeckel
sorgfältig aufbewahren und
vor Beschädigung schützen!
Das Schließen des Klemmendeckels
erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
13
Wandmontage
Wichtig!
Das Gerät entspricht der Schutzart IP 20 - sorgen Sie dafür, dass am
vorgesehenen Montageort die entsprechenden Voraussetzungen dafür
erfüllt werden!
Das Gehäuse-Unterteil nicht als Bohrschablone verwenden!
Ein Gerät mit beschädigtem Gehäuse darf nicht betrieben werden!
1
Die obere Befestigungsschraube so
einschrauben, dass zwischen Wand
und Schraubenkopf eine Distanz
von 2 bis 3 mm entsteht.
2
Das Gerät mit der oberen
Befestigungsöffnung über den
Schraubenkopf führen ...
3
... und nach unten schieben.
4
Die untere Befestigungsschraube
einschrauben.
14
Zur Wandbefestigung nötigenfalls
Dübel verwenden!
Elektrischer Anschluss
Gefahr!
Lebensgefahr durch Stromschlag! Zu allen Arbeiten bei geöffnetem
Klemmendeckel muss die Stromversorgung zuverlässig allpolig
getrennt und gegen Wiedereinschalten gesichert werden!
Der elektrische Anschluss des Temperaturdifferenzreglers smart Sol plus erfolgt über
drei Gruppen Federzugklemmen, die nach Öffnen des Klemmendeckels sichtbar werden.
Zum Einführen der Leitungen müssen die Schrauben der Zugentlastung
gelockert, nötigenfalls die Zugentlastung entfernt werden.
Bei einer Unterputz-Verlegung der Leitungen können
die Ausbrech-Segmente im Gehäuse-Unterteil vorsichtig
entfernt und die Kabel durch diese Öffnungen geführt werden.
Der mittlere Klemmenblock ist die Schnittstelle zu einem potentialfreien
Wechslerkontakt.
Die Federzugklemmen für Power, RO1-RO4 und REL, sowie für TS1 bis TS10
können Massivdrähte bis zu einem Querschnitt von 1,5 mm2 aufnehmen.
Entsprechende Litzendrähte müssen mit Aderendhülsen vorkonfektioniert werden.
Für die Funktion der Zugentlastung sind für TS1 bis TS10 Kabeldurchmesser von
mindestens 5mm, für Power, RO1 - RO4 und REL mindestens 7mm erforderlich.
Klemmenblock
TS1-TS10
Klemmenblock REL
Klemmenblock
RO1-RO4/Power
15
Elektrischer Anschluss
Anschluss eines Umschaltventils an RO1-RO4
Anschlussbild für ein Umschaltventil
ohne Spannungsversorgung an RO4:
L
N
PE
Anschlussbild für ein Umschaltventil
mit Spannungsversorgung an RO4:
L‘
N
L
Ventil
Ventil
Anschluss eines Umschaltventils an REL
Anschlussbild für ein Umschaltventil
ohne Spannungsversorgung an REL:
N
PE
L‘
Ventil
Anschluss einer Pumpe an REL
Anschlussbild für eine Pumpe an REL:
N
PE
16
L‘
Pumpe
Anschlussbild für ein Umschaltventil
mit Spannungsversorgung an REL:
N
L
L‘
Ventil
Elektrischer Anschluss
Volumenstromsensor:
Solarertragsmessung (Wärmemenge):
Der Solarertrag wird aus der Durchflussmenge und der Temperaturdifferenz berechnet.
Die Temperaturdifferenz ist der Temperaturunterschied zwischen dem Kollektorfühler
und dem Solarkreisrücklauffühler. Es gibt verschiedene technische Möglichkeiten:
a) Verwendung eines Vortex-Volumenstromsensor mit 2 Analogsignalen für Durchfluss
und Temperatur. Der Vortexsensor kann direkt an der vorgesehenen Stiftleiste hinter den
TS-Klemmen gesteckt werden. Solarertragsmessung ist bei allen Schemata möglich.
Pinbelegung:
b) Flügelradsensor (Inkrementeingang) Ein Flügelradsensor kann an TS6/TS7/TS8
angeschlossen werden und muss während der Installation eingestellt werden.
Der Temperatursensor für Solarrücklauf wird an einem freien Eingang angeschlossen
und muss dann im Menü 1.1.4 Wärmemengen eingestellt werden.
Die Solarertragsmessung mit Flügelradsensor ist bei allen Schemata möglich.
Hocheffizienzpumpe:
Eine Hocheffizienzpumpe kann an RO1-RO4 angeschlossen werden.
Das Steuersignal dazu wird an TS7-TS10 ausgegeben.
TS7-TS10 steht damit als Eingang nicht mehr zur Verfügung.
Das Steuersignal kann eine Analogspannung 0 - 10V oder ein PWM-Signal sein.
TS7-TS10: PWM-Steuersignal
der Hocheffizienzpumpe:
Linke Klemme: GND
Rechte Klemme: Signal
RO1 - RO4:
Versorgung 230V der
Hocheffizienzpumpe
Genaue Informationen dazu der Pumpenspezifikation entnehmen.
Definition und Einstellung erfolgen im Profimodus unter 1.2.9.
17
Elektrischer Anschluss
9-10 mm
Die Zugentlastung kann eine stabile Klemmung
nur gewährleisten, wenn die Leitungen nicht
länger als 35 mm abgemantelt werden.
Die Isolierung der Einzeladern muss für 9-10 mm
entfernt werden, um sicheren elektrischen Kontakt
in der Federzugklemme zu erhalten.
max.
35 mm
Litzen müssen mit Aderendhülsen versehen werden!
Zum Anklemmen den Betätigungstaster der
Federzugklemme mit einem Schraubendreher
drücken und den Draht bis zum Anschlag in
die entsprechende Öffnung einführen.
Den Betätigungstaster lösen und durch
leichtes Ziehen an der Leitung sicherstellen,
dass die Klemmung greift.
Wichtig!
Vor Schließen des Klemmendeckels die
Zugentlastung gut festschrauben!
Noch einmal kontrollieren, dass alle Leitungen
unbeschädigt und ordnungsgemäß angeklemmt sind!
18
Datenschnittstellen
Der Solarregler verfügt über folgende Datenschnittstellen:
In den Aussparungen der linken Seite des
Gehäuse-Unterteils befinden sich ein USB-Anschluss
und ein Einschub für ein Speichermedium (SD-Card).
Über diese Schnittstellen können z.B.
Fehlermeldungen oder Logdaten ausgelesen
oder Software-Updates geladen werden.
Über den USB-Anschluss kann auf die
SD-Card zugegriffen werden.
Es dürfen nur von emz freigegebene SD-Karten eingesetzt
werden. Der Regler erkennt automatisch die SD-Card.
Vor dem Entfernen der SD-Card muss
unter ›1.2 Einstellungen‹ der Punkt
›SD-Karte sicher entfernen‹ angewählt werden,
ansonsten kann es zu Datenverlust führen.
19
Hydraulische Schemata
Hinweis!
Legen Sie bereits mit Planung des gesamten solarthermischen
Systems die Struktur und den Aufbau der Anlage fest und gleichen
Sie die Konstruktion mit einem hydraulischen Schema des Reglers ab!
Zur Ergänzung eines bestehenden Systems oder als Austausch
gegen einen anderen Regler klären Sie bitte, ob smart Sol plus
die existierende Konfiguration bedienen kann!
Die Sensoren werden in freier Reihenfolge an TS1 bis TS10 angeschlossen, Pumpen und Ventile an RO1 - RO4 / REL - Die Zuordnung der
Schnittstellen zur jeweiligen Funktion erfolgt mit der Inbetriebnahme.
Vorlaufleitung
Rücklaufleitung
Wärmefühler
Heizungspumpe
Schwimmbad
Umschaltventil
Hydraulischer
Wärmetauscher
Solarkollektorfeld
Hauptertrag
Warmwasserspeicher/
Pufferspeicher ohne
Wärmetauscher
Solarkollektorfeld
Nebenertrag
Heizkessel, z.B.
fossil befeuert/Feststoff/
Wärmepumpe etc.
Heizkessel mit
Nachladeunterdrückung
zeit-/temperaturgesteuert
kombiniert
Heizkessel mit
Nachladeunterdrückung
effizienzoptimiert
20
Warmwasserspeicher/
Pufferspeicher mit
Wärmetauschern
Hydraulisches Schema 1
TS1
Kollektorfühler 1
RO1
Solarkreispumpe 1
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicher 1
SP1
TS2
Speicherfühler 1
unten
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
21
Hydraulisches Schema 2
TS1
Kollektorfühler 1
Speicherfühler
1 oben
TS3
RO1
Solarkreispumpe 1
Speicher 1
SP1
TS2
Speicherfühler 1
unten
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
22
Heizkesselanbindung
entsprechend
Seiten 51-53
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Hydraulisches Schema 3
TS1 Kollektorfühler 1
RO2 Ladezonenventil
TS3 Speicherfühler
1 oben
RO1
Solarkreispumpe 1
Speicher 1
SP1
TS2
Speicherfühler 1
unten
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Ladezonenventil
23
Hydraulisches Schema 4
TS1
Kollektorfühler 1
TS3 Speicherfühler
1 oben
RO1
Solarkreispumpe 1
Speicher 1
SP1
TS2
RO2
Ladezonenventil
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
24
Speicherfühler 1
unten
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Ladezonenventil
Hydraulisches Schema 5
TS1 Kollektorfühler 1
RO1
Solarkreispumpe 1
RO2
Wärmetauscherpumpe
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Wärmetauscherfühler
Wärmetauscherfühler
TS3
Speicher 1
SP1
TS2
Speicherfühler 1
unten
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Wärmetauscherpumpe
25
Hydraulisches Schema 6
TS1 Kollektorfühler 1
Speicherfühler
1 oben
RO1
Solarkreispumpe 1
RO2
TS3
Wärmetauscherfühler
TS4
Speicher 1
SP1
TS2
Wärmetauscherpumpe
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
Wärmetauscherfühler
26
Speicherfühler 1
unten
Heizkesselanbindung
entsprechend
Seiten 51-53
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Wärmetauscherpumpe
Hydraulisches Schema 7
TS1
Kollektorfühler 1
Bypassfühler
RO1
TS3
Solarkreispumpe 1
RO2
Speicherfühler 1
unten
Bypassfühler
SP1
TS2
Bypassventil
Kollektorfühler 1
Speicher 1
Speicherfühler 1
unten
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Bypassventil
27
Hydraulisches Schema 8
TS1
Kollektorfühler 1
Speicherfühler
1 oben
TS3
Bypassfühler
RO1
TS4
Solarkreispumpe 1
Speicher 1
SP1
TS2
Speicherfühler 1
unten
RO2
Bypassventil
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
Bypassfühler
28
Heizkesselanbindung
entsprechend
Seiten 51-53
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Bypassventil
Hydraulisches Schema 9
TS1
Kollektorfühler 1
Speicherfühler
1 oben
TS3
Umlade
pumpe
RO1
Solarkreispumpe 1
Speicher 1
SP1
RO2
TS2
Speicherfühler 1
unten
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
Speicher 2
SP2
TS4
Speicherfühler 2
unten
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Umladepumpe
Speicherfühler 2 unten
29
Hydraulisches Schema 10
TS1
Kollektorfühler 1
Speicher 1
RO1
Solarkreispumpe 1
SP1
RO2
Solarkreispumpe 2
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 2 unten
30
TS2
Speicherfühler 1
unten
Speicher 2
SP2
TS3
Speicherfühler 2
unten
Hinweis: Die Vorrangladung ist per
Werkseinstellung auf SP2 gesetzt!
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Solarkreispumpe 2
Hydraulisches Schema 11
TS1
Kollektorfühler 1
TS3 Speicherfühler
2 oben
Speicher 1
RO1
Solarkreispumpe 1
Solarkreispumpe 2
RO2
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 2 oben
SP1
TS2
Speicher 2
SP2
Speicherfühler 1
unten
TS4
Speicherfühler 2
unten
Hinweis: Die Vorrangladung ist per
Werkseinstellung auf SP2 gesetzt!
Heizkesselanbindung
entsprechend
Seiten 51-53
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Solarkreispumpe 2
Speicherfühler 2 unten
31
Hydraulisches Schema 12
TS1
Kollektorfühler 1
Speicher 1
RO1
SP1
Solarkreispumpe 1
RO2
Speicherumschaltventil
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 2 unten
32
TS2
Speicherfühler 1
unten
Speicher 2
SP2
TS3
Speicherfühler 2
unten
Hinweis: Die Vorrangladung ist per
Werkseinstellung auf SP2 gesetzt!
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Speicherumschaltventil
Hydraulisches Schema 13
TS1
Kollektorfühler 1
TS3 Speicherfühler
2 oben
Speicher 1
RO1
SP1
Solarkreispumpe 1
RO2
Speicherumschaltventil
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 2 oben
TS2
Speicher 2
SP2
Speicherfühler 1
unten
TS4
Speicherfühler 2
unten
Hinweis: Die Vorrangladung ist per
Werkseinstellung auf SP2 gesetzt!
Heizkesselanbindung
entsprechend
Seiten 51-53
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Speicherumschaltventil
Speicherfühler 2 unten
33
Hydraulisches Schema 14
TS1
Kollektorfühler 1
Speicher 1
SP1
Solarkreispumpe 1
RO1
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Kollektorfühler 2
34
TS3
Kollektorfühler 2
TS2
Speicherfühler 1
unten
Solarkreispumpe 2
RO2
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Solarkreispumpe 2
Hydraulisches Schema 15
TS4
TS1
Kollektorfühler 1
Kollektorfühler 2
TS3 Speicherfühler
1 oben
Speicher 1
SP1
Solarkreispumpe 1
RO1
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
TS2
Speicherfühler 1
unten
Heizkesselanbindung
entsprechend
Seiten 51-53
Solarkreispumpe 2
RO2
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Solarkreispumpe 2
Kollektorfühler 2
35
Hydraulisches Schema 16
TS3
TS1
Kollektorfühler 1
RO2
Dreiwegeventil
Kollektorfühler 2
Speicher 1
SP1
RO1
TS2
Speicherfühler 1
unten
Solarkreispumpe 1
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Kollektorfühler 2
36
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Dreiwegeventil
Hydraulisches Schema 17
TS4
TS1
Kollektorfühler 1
Kollektorfühler 2
TS3 Speicherfühler
1 oben
RO2
Dreiwegeventil
Speicher 1
SP1
TS2
Speicherfühler 1
unten
RO1
Solarkreispumpe 1
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
Heizkesselanbindung
entsprechend
Seiten 51-53
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Dreiwegeventil
Kollektorfühler 2
37
Hydraulisches Schema 18
TS1 Kollektorfühler 1
RO2
Solarkreispumpe 1
RO1
Speicherumschaltventil
Speicher 1
SP1
TS2
Speicherfühler 1
unten
Speicher 2
SP2
TS3
Speicherfühler 2
unten
Hinweis: Die Vorrangladung ist per
Werkseinstellung auf SP2 gesetzt!
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 2 unten
38
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Speicherumschaltventil
Hydraulisches Schema 19
TS1 Kollektorfühler 1
Solarkreispumpe 1
RO1
Speicherfühler 1
unten
TS2
Speicher 1
Speicher 2
SP1
Speicher 3
SP2
Speicherfühler 2
unten
TS3
RO2 Dreiwegeventil
SP3
Speicherfühler 3
unten
TS4
RO3 Dreiwegeventil
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 2 unten
Speicherfühler 3 unten
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Dreiwegeventil
Dreiwegeventil
39
Hydraulisches Schema 20
TS1
Kollektorfühler 1
TS3
RO1
Solarkreispumpe 1
Speicherfühler
1 oben
Speicher 1
SP1
Speicherfühler 1
unten
TS2
RO3
TS4 Rücklauffühler
Dreiwegeventil
Rücklaufanhebung
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
Rücklauffühler
40
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Dreiwegeventil
Rücklaufanhebung
Hydraulisches Schema 21
TS1
1 Kollektorfühler 2
Wärmetauscherfühler
TS2
Solarkreispumpe 1
RO1
RO3
Dreiwegeventil
TS4
Schwimmbadfühler
TS3
RO2
Wärmetauscherpumpe
Kollektorfühler 1
Wärmetauscherfühler
Schwimmbadfühler
Kollektorfühler 2
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Wärmetauscherpumpe
Dreiwegeventil
41
Hydraulisches Schema 22
TS1
1 Kollektorfühler 2
Wärmetauscherfühler
TS2
RO1
Solarkreispumpe 1
TS4
Schwimmbadfühler
TS3
RO2
RO3
Solarkreispumpe 2
Wärmetauscherpumpe
Kollektorfühler 1
Wärmetauscherfühler
Schwimmbadfühler
Kollektorfühler 2
42
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Solarkreispumpe 2
Wärmetauscherpumpe
Hydraulisches Schema 23
TS1 Kollektorfühler 1
Wärmetauscherfühler
TS2
Solarkreispumpe 1
RO1
RO3
RO2 Solarkreispumpe 2
Wärmetauscherfühler
Schwimmbadfühler
Speicherfühler 1 unten
TS3
Speicher 1
SP1
Wärmetauscherpumpe
Kollektorfühler 1
Schwimmbadfühler
TS4
Speicherfühler 1
unten
Hinweis: Die Vorrangladung
ist fest auf SP1 gesetzt!
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Solarkreispumpe 2
Wärmetauscherpumpe
43
Hydraulisches Schema 24
TS1 Kollektorfühler 1
Wärmetauscherfühler
TS2
RO1
Solarkreispumpe 1
Schwimmbadfühler
TS3
Speicher 1
SP1
RO3
Dreiwegeventil
Pufferspeicher 1
RO2
Wärmetauscherpumpe
TS4
Speicherfühler 1
unten
Hinweis: Die Vorrangladung
ist fest auf SP1 gesetzt!
Kollektorfühler 1
Wärmetauscherfühler
Schwimmbadfühler
Speicherfühler 1 unten
44
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Wärmetauscherpumpe
Dreiwegeventil Pufferspeicher 1
Hydraulisches Schema 25
TS1 Kollektorfühler 1
TS4
Solarkreispumpe 1
Speicherfühler
Rücklauf
TS3
RO1
Speicherfühler
1 oben
Speicher 1
SP1
RO2
Ladezonenventil
TS2
Speicherfühler
1 unten
Rücklauffühler
TS5
RO3 Dreiwegeventil
Rücklaufanhebung
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
Speicherfühler Rücklauf
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Ladezonenventil
Dreiwegeventil Rücklaufanhebung
Rücklauffühler
45
Hydraulisches Schema 26
TS4
TS1
Kollektorfühler 1
Kollektorfühler 2
TS3
Speicherfühler
1 oben
Solarkreispumpe 2
RO2
Speicher 1
RO1
SP1
Solarkreispumpe 1
TS2
Speicherfühler
1 unten
Rücklauffühler
TS5
RO3
Dreiwegeventil
Rücklaufanhebung
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
Kollektorfühler 2
Rücklauffühler
46
Heizkesselanbindung
entsprechend
Seiten 51-53
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Solarkreispumpe 2
Dreiwegeventil Rücklaufanhebung
Hydraulisches Schema 27
TS1 Kollektorfühler 1
Wärmetauscherfühler
TS2
RO1
Solarkreispumpe 1
TS5
Schwimmbadfühler
TS3
Speicherfühler
1 oben
Speicher 1
SP1
RO2
RO3
Dreiwegeventil
Pufferspeicher 1
Wärmetauscherpumpe
TS4
Speicherfühler
1 unten
Rücklauffühler
TS6
RO4 Dreiwegeventil
Rücklaufanhebung
Hinweis: Die Vorrangladung
ist fest auf SP1 gesetzt!
Kollektorfühler 1
Netzanschluss
Wärmetauscherfühler
Schwimmbadfühler
Speicherfühler 1 unten
Speicherfühler 1 oben
Solarkreispumpe 1
Wärmetauscherpumpe
Dreiwegeventil Pufferspeicher 1
Dreiwegeventil Rücklaufanhebung
Rücklauffühler
47
Hydraulisches Schema 28
TS4
TS1
Kollektorfühler 1
Kollektorfühler 2
TS3
Speicherfühler
1 oben
Speicher 1
SP1
Dreiwegeventil
RO2
RO1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
Kollektorfühler 2
Rücklauffühler
48
Rücklauffühler
TS5
RO3
Solarkreispumpe 1
Kollektorfühler 1
TS2
Speicherfühler
1 unten
Dreiwegeventil
Rücklaufanhebung
Heizkesselanbindung
entsprechend
Seiten 51-53
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Dreiwegeventil
Dreiwegeventil Rücklaufanhebung
Hydraulisches Schema 29
TS1
Kollektorfühler 1
Speicherfühler
2 oben
TS5
TS3
Speicherfühler
1 oben
Speicher 1
SP1
Solarkreispumpe 1
RO1
Solarkreispumpe 2
RO2
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
Speicherfühler 2 unten
Speicher 2
TS2
Rücklauffühler
Speicherfühler
1 unten
TS6
SP2
TS4
Speicherfühler
2 unten
RO3
Dreiwegeventil
Rücklaufanhebung
Heizkesselanbindung
entsprechend
Seiten 51-53
Hinweis: Die Vorrangladung ist per
Werkseinstellung auf SP2 gesetzt!
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Solarkreispumpe 2
Dreiwegeventil Rücklaufanhebung
Speicherfühler 2 oben
Rücklauffühler
49
Hydraulisches Schema 30
TS1
Kollektorfühler 1
Speicherfühler
2 oben
TS5
TS3
Speicherfühler
1 oben
Speicher 1
SP1
RO1
Solarkreispumpe 1
TS2
Speicherfühler
1 unten
RO2
Speicherumschaltventil
Kollektorfühler 1
Speicherfühler 1
unten
Speicherfühler 1 oben
Speicherfühler 2 unten
Speicherfühler 2 oben
Rücklauffühler
50
Speicher 2
Rücklauffühler
TS6
SP2
TS4
Speicherfühler
2 unten
RO3
Dreiwegeventil
Rücklaufanhebung
Heizkesselanbindung
entsprechend
Seiten 51-53
Hinweis: Die Vorrangladung ist per
Werkseinstellung auf SP2 gesetzt!
Netzanschluss
Solarkreispumpe 1
Speicherumschaltventil
Dreiwegeventil Rücklaufanhebung
Funktionen zur Kesselsteuerung
Die Funktionen zur Kesselsteuerungen werden über
den potentialfreien Relaiskontakt ausgeführt, der
entsprechend an die jeweilige Schnittstelle
des Heizkessels angeschlossen wird.
Den einzelnen Funktionen sind wie folgt
die Prioritäten zugeordnet :
A Antilegionellen
Priorität 1
B Nachladeunterdrückung Priorität 2
C Nachheizung
Priorität 3
Heizkessel
Antilegionellenfunktion
Die Antilegionellenfunktion prüft, ob innerhalb eines eingestellten Intervalls
die Mindest-Erwärmung zur Legionellenreduzierung im Speicher durch
Heizungsaktivität oder Solarthermie stattgefunden hat.
Fand auf diesem Wege keine ausreichende Erwärmung statt, startet
der Regler einen Nachheizvorgang, speziell zur Legionellenreduzierung.
Der Installateur muss die Parameter entsprechend
allgemeinen Richtlinien und lokalen Vorgaben festlegen.
Der Zeitpunkt des Desinfektionsvorgangs kann frei bestimmt werden.
Nachheizfunktion
Der Temperatursensor im oberen Speicherbereich liefert die Werte für die Nachheizung.
Bei öl- oder gasbetriebenen Anlagen erfolgt die Nachheizung durch den Heizkessel.
Bei Festbrennstoffkesseln erfolgt die Nachheizung durch die, im Heizkessel vorhandene
Wärme. Dazu muss die Temperatur im Kessel innerhalb voreingestellter Grenzen liegen.
Zur Erfassung der Kesseltemperatur muss ein zusätzlicher Fühler installiert werden.
Die Temperatursteuerung ist an sechs Zeitblöcke gekoppelt.
Die Nachheizung wird aktiviert, sobald im jeweils aktuellen Zeitblock
die Solltemperatur um den Hysteresewert unterschritten wird.
Mit Überschreiten des Sollwertes endet der Nachheizvorgang.
Nachladeunterdrückung
Die Effizienz einer Solaranlage steigt, je geringer der Speicher vom Heizkessel
nachgeladen wird. Nachladeunterdrückung bedeutet somit das Sperren
(Blockieren) der Nachladung des Speichers durch den Heizkessel.
Nachladeunterdrückung zeitgesteuert
Über ein Zeitprogramm wird die Nachladung durch den Heizkessel phasenweise blockiert.
Innerhalb des eingestellten Zeitraumes (z. B. 7 bis 19 Uhr) wird die Nachladung durch
den Heizkessel generell gesperrt, die Mindesttemperatur wird dabei nicht benötigt.
51
Funktionen zur Kesselsteuerung
Nachladeunterdrückung zeit-/temperaturgesteuert
Wird eine Mindesttemperatur im Speicher überschritten, wird die Nachladeunterdrückung
aktiviert. Diese Funktion kann parallel zum Zeitprogramm aktiviert werden.
Ist die eingestellte Mindesttemperatur (z. B. 45°C) im Speicher überschritten,
so wird die Nachladung des Speichers durch den Heizkessel unterdrückt.
Wird dagegen die Mindesttemperatur unterschritten, so wird die Nachladung durch den
Heizkessel freigegeben, unabhängig davon, ob das Zeitprogramm die Nachladung sperrt.
Nachladeunterdrückung effizienzoptimiert
Wird die berechnete Mindesttemperatur im Speicher überschritten, wird die
Nachladeunterdrückung aktiviert. Für die Berechnung dieser Mindesttemperatur
gibt es zwei Gewichtungsfaktoren, die der Installateur im Menü 1.4.3 festlegen kann:
Faktor 1
Parameterwerte von 1-10, wobei:
Solarertrag
1 = mehr Solarertrag, weniger Nachladung durch den Kessel
:
10 = weniger Solarertrag, mehr Nachladung durch den Kessel
Faktor 2
Parameterwerte von 1-10, wobei:
Komfort
1 = niedrigerer Komfort, weniger Nachladung durch den Kessel
:
10 = höherer Komfort, mehr Nachladung durch den Kessel
t Es wird so täglich
einmal eine gleitende
Mindesttemperatur ermittelt,
bei der keine Nachladung
durch den Kessel erfolgt.
T-min Sp (z.B.35°C)
Nachladung aktiviert
Q
Sonnenenergie-Historie
Diese gleitende
Mindesttemperatur
bewegt sich zwischen
›T-min Sp‹ und ›T-soll‹.
Nachladung gesperrt
T-soll (z.B.45°C)
t
T
Faktor 2 = 5
t
Faktor 2 = 1
Faktor 1 = 1
T
52
t
t
Faktor 2 = 7
Faktor 1 = 5
T
Faktor 1 = 7
T
Funktionen zur Kesselsteuerung
Hinweis!
An Heizkesseln, die keinen Steuerungseingang haben,
können durch Simulation eines Temperaturwertes die
Funktionen zur Kesselsteuerung ausgeführt werden.
Damit Nachheiz- oder Antilegionellenfunktion möglich sind,
muss an der Kesselsteuerung die entsprechende
Speichertemperatur höher eingestellt werden.
Der Temperaturdifferenzregler smart Sol plus regelt hier die
Kesselsteuerungsfunktionen, indem ein Festwert-Widerstand
dem Heizkessel einen geladenen Speicher simuliert.
Der Widerstandswert ist davon abhängig, auf welchen
Typ Sensor die Heizung eingestellt ist - diese Information
muss im Kesselhandbuch nachgesehen werden.
Sensortyp
Pt 100
Pt 500
Pt 1000
R Klemme 12
130 Ω
620 Ω
1,3 kΩ
Farbcode
Der Anschluss erfolgt am
Klemmenblock REL, wie abgebildet.
Kessel
R (T=70°C)
Speicherfühler
Oben
53
Thermostatfunktion
Freie Ausgänge des Reglers können als Thermostat
für unterschiedliche Anwendungen genutzt werden.
Die Einstellungen dazu werden im Profimodus unter ›1.3.1 Thermostat‹ getroffen.
Die Art des Steuersignals kann als Temperatur-Thermostat, Schaltuhr,
Schaltuhr-Thermostat oder Temperatur-Vergleich definiert werden.
Temperatur-Thermostat ›Heizen‹: T-aus > T-ein.
Der Ausgang wird ausgeschaltet, sobald
die Temperatur ›T-aus‹ erreicht wird, mit
Absinken auf ›T-ein‹ wieder eingeschaltet.
T-aus
T-ein
T
t
ROx
Temperatur-Thermostat ›Kühlen‹: T-ein > T-aus.
Der Ausgang wird eingeschaltet, sobald
die Temperatur ›T-ein‹ erreicht wird, mit
Absinken auf ›T-aus‹ wieder ausgeschaltet.
T-ein
T-aus
T
t
ROx
Schaltuhrfunktion:
Der Ausgang wird in einem
gewählten Zeitfenster eingeschaltet.
Schaltuhr-Thermostat
Kombination aus Schaltuhr und Thermostat.
Sobald mindestens eines der beiden Kriterien
erfüllt ist, wird der Ausgang eingeschaltet.
8:00
9:00
t
ROx
T-ein
T-aus
T
8:00
9:00 t
ROx
Temperatur-Vergleich
Der Temperaturunterschied zu einem
Vergleichssensor löst das Steuersignal aus:
Der Ausgang wird eingeschaltet, sobald
›dT-ein‹ erreicht wird, mit Absinken auf
›dT-aus‹ wieder ausgeschaltet.
54
T
TSx
dT-ein
dT-aus
Vergleichssensor
ROx
t
Option Weichwasserstation AQA solar
In einer besonderen Ausstattungsvariante (mit einem Erweiterungsmodul)
kann der Temperaturdifferenzregler smart Sol plus mit der Weichwasserstation
AQA solar der Firma BWT Wassertechnik GmbH, Schriesheim verbunden werden.
AQA solar ist eine Entkalkungsanlage auf Basis eines Ionentauschers, die dafür
sorgt, dass die wasserführenden Leitungen und Wärmetauscher in Ihrem Haus
nicht durch Kalkablagerungen beschädigt werden.
Bei zeitweise sehr intensiver Erwärmung des Trinkwassers, besonders bei solarthermischen Systemen ist die Entkalkung äußerst sinnvoll, um die Effizienz zu erhalten.
Einrichtung und Betrieb der Gerätekombination smart Sol plus und AQA solar ist in einer gesonderten Dokumentation, bzw. der Betriebsanleitung der Firma BWT beschrieben.
Der Anschluss erfolgt an den Klemmen
›Tx‹, ›Rx‹ und ›Gnd‹ oberhalb der
Schnittstellenklemmen TS1 bis TS 10
auf dem Erweiterungsmodul.
TS1
Die Einbindung der
Weichwasserstation ist in allen
hydraulischen Schemen des
smart Sol plus möglich und wird
im Display angezeigt, z. B.:
TS3
RO1
Speicher 1
SP1
TS2
1.8 AQA solar
Weichwasser
Durchfluss
Weichwassermenge
421l/h
317m3
letzte Regeneration
24.08.2012 09:00
Salzverbrauch
25.08.2012
66g
Im Hauptmenü können unter
›1.8 AQA solar‹ Informationen
abgerufen werden, die von der
Weichwasserstation übermittelt
werden.
10:30
55
56
Inbetriebnahmemodus
Wichtig!
Zur Inbetriebnahme muss der Regler ordnungsgemäß
montiert, alle Ein- und Ausgänge müssen angeschlossen
und betriebsbereit sein, die Zugentlastung muss verschraubt
und der Klemmendeckel geschlossen sein!
Die Inbetriebnahme des Temperaturdifferenzreglers smart Sol plus
wird hier exemplarisch erläutert, Details variieren mit der hydraulischen
Konfiguration und der Softwareversion.
Die Inbetriebnahme wird in Klartext kommuniziert,
der Bediener muss jeweils eine Auswahl treffen,
bestätigen und gegebenenfalls zum nächsten Menüpunkt springen.
Der Temperaturdifferenzregler smart Sol plus begleitet Sie vollständig bei der
Konfiguration und fragt alles ab, was er zu einem optimalen Betrieb wissen muss.
Die Spannungsversorgung des Reglers muss nun
eingeschaltet werden - die Displayanzeige erscheint.
0.1 Sprachwahl
Deutsch
English
Français
Italiano
Česky
Español
Polski
25.08.2012
Nach einer kurzen Bootingsequenz
erscheint ›0.1 Sprachwahl‹.
In der vorliegenden Version des
smart Sol plus sind verschiedene
Sprachen hinterlegt.
Aktivieren Sie gewünschte Variante
und bestätigen mit ›Weiter‹.
09:12
57
Inbetriebnahmemodus
›0.2 Uhrzeit/Datum‹ erscheint.
›OK‹ drücken - die Stunde wird
farblich hervorgehoben.
Den Drehencoder soweit drehen,
bis die korrekte Zahl erscheint und
mit dem Taster ›OK‹ bestätigen.
0.2 Uhrzeit/Datum
Datum
Uhrzeit
Auto. Sommerzeit
25.08.2012
09:12
Weiter
Der Regler übernimmt den Wert
und springt weiter zur Minute.
In dieser Weise alle Werte eingeben.
Findet die Installation des Temperaturdifferenzreglers an einem Ort statt,
an dem es Sommerzeit gibt, kann die
Verschiebung hier aktiviert werden.
25.08.2012
09:12
Mit ›Weiter‹ bestätigen.
0.3 Eingänge
›0.3 Eingänge‹ erscheint.
Die verwendeten
Eingangsschnittstellen TS1 bis TS8
anwählen, aktivieren und durch
scrollen die gewählte Belegung
zuordnen.
Wurden alle Eingänge korrekt
belegt, mit ›Weiter‹ bestätigen.
TS1
77.6°C
Koll 1
TS2
46.7°C
Sp 1 unten
TS3
42.2°C
Sp 2 unten
TS4
61.4°C
25.08.2012
Wichtig!
An den Schnittstellen TS6/TS7/TS8 kann mit ›Flügelrad‹ ein
Flügelradsensor als Durchflusszähler angewählt werden.
58
09:12
Inbetriebnahmemodus
›0.4 Volumenstrom‹ erscheint.
0.4 Volumenstrom
Vortex UI12
Durchfluss
Grundfos 1-12l/min
verbunden mit
RO2
Weiter
25.08.2012
09:13
Wurde TS6/TS7/TS8 bereits als
›Flügelrad‹ belegt, erscheint hier als
Sensorik auch ›Flügelrad‹ die Anzahl
der Impulse pro Liter muss noch
gewählt werden.
Wurde TS6/TS7/TS8 anders oder nicht
belegt, können hier Vortex-Sensoren
angewählt werden.
Dazu muss dann noch der verbaute
Vortex-Volumenstromsensor, bzw. der
maximale Fluss der Pumpe definiert
werden.
Mit ›Weiter‹ bestätigen.
Wichtig!
An TS7-TS10 kann eine Hocheffizienzpumpe angeschlossen werden.
Bereits vorbelegt ist die WILO ST 25/7 PWM.
0.5 Ausgänge
RO1
Solarkreisp 1
HE-Steuersignal
---
›0.5 Ausgänge‹ erscheint.
RO2
RO3
RO4
REL
---
Die verwendeten Ausgangsschnittstellen RO1 - RO4, REL anwählen,
aktivieren und durch scrollen die
gewählte Belegung zuordnen.
-------
Wurden alle Ausgänge korrekt
belegt, mit ›Weiter‹ bestätigen.
Weiter
25.08.2012
09:13
59
Inbetriebnahmemodus
Schema 1/3
Der Regler bietet nun die hydraulischen Schemata an, die aufgrund der
belegten Schnittstellen möglich sind.
Durch Drehen am Drehencoder
können Sie das gewünschte Schema
(hier das Schema 1 von 3 möglichen)
anwählen und mit dem Taster ›OK‹
bestätigen.
25.08.2012
09:13
Hinweis!
Mit der Option ›alle Schemen anzeigen‹ kann hier zu
Testzwecken auf alle Schemata zugegriffen werden.
Für einen ordnungsgemäßen Betrieb muss jedoch eines,
der vom Regler vorgeschlagenen Schemata gewählt werden.
0.7 Checkliste
›0.7 Checkliste‹ erscheint.
Hier werden die Untermenüs ›Test
Ausgänge‹ und ›Urlaubsfunktion‹
angeboten.
Test Ausgänge
Urlaubsfunktion
SP 1 oben
Weiter
Mit Anwählen von ›SP 1 oben‹
erscheint eine Scrollbox, in der ein
zugehöriger Eingang (TS1 - TS8) zugeordnet werden kann.
›Test Ausgänge‹ anwählen und durch
Drücken des Tasters ›OK‹ aufrufen.
25.08.2012
60
09:14
Inbetriebnahmemodus
0.7.1 Test Ausgänge
›0.8 Test Ausgänge‹ erscheint.
RO1
RO2
RO3
RO4
REL
Hier können die Ausgänge mit dem
Taster ›OK‹ manuell aktiviert werden,
um die Funktion des jeweils
angesteuerten Ausgangs, bzw. der
angeschlossenen Einheit zu testen.
Weiter
25.08.2012
09:14
0.7 Checkliste
Mit ›Weiter‹ bestätigen.
›0.7 Checkliste‹ erscheint wieder.
Test Ausgänge
Urlaubsfunktion
SP 1 oben
Weiter
25.08.2012
Arbeiten nicht alle Pumpen und
Ventile ordnungsgemäß, müssen die
betroffenen Anlagenelemente und die
Verkabelung überprüft und instand
gesetzt werden.
09:14
Da bei Nichtnutzung der Anlage nur
Wärme zugeführt, aber keine
entnommen wird, kann es zu
Überhitzung und Schaden kommen.
Deswegen wurde eine
›Urlaubsfunktion‹ programmiert,
die den Wärmeeintrag minimiert.
Hier wird jetzt die Einstellung der
Urlaubsfunktion angeboten - durch
Drücken des Tasters ›OK‹ aufrufen.
61
Inbetriebnahmemodus
Zu den Urlaubsfunktionen können
verschiedene Optionen angewählt
werden.
Das Speicherkühlen versucht bei
kühlerer Umgebung (z.B. nachts)
wieder Wärme über die Kollektoren
abzugeben.
Die Soft-Ladung ist so ausgelegt, dass
der Wärmeeintrag in den Speicher
möglichst gering ausfällt.
Die dazugehörigen Ein- und
Ausschalttemperaturen bei Bedarf
verändern.
0.7.2 Urlaubsfunktionen
Sp-rückkühlung
Soft-Ladung
Einschalt-T
Ausschalt-T
120.0°C
100.0°C
Weiter
25.08.2012
09:14
Mit ›Weiter‹ bestätigen.
0.9 Abschluss
›0.7 Checkliste‹
erscheint zunächst wieder.
Mit ›Weiter‹ bestätigen.
Sie haben die
Inbetriebnahme
abgeschlossen!
›0.9 Abschluss‹ vermeldet das
Ende der Inbetriebnahme.
Weiter
Mit ›Weiter‹ bestätigen.
25.08.2012
10:15
Schema 11
Die Inbetriebnahme ist beendet.
Ab hier regelt smart Sol plus die
solarthermische Anlage automatisch.
25.08.2012
62
09:16
Automatikmodus
Schema 11
Im Automatikbetrieb zeigt das Display
das Datum, die Uhrzeit und das
aktive hydraulische Schema an.
Zu jedem Temperaturfühler
wird die aktuell anstehende
Temperatur angezeigt.
Pumpentätigkeit wird am
Display animiert dargestellt.
25.08.2012
09:17
Eingreifen von Seiten des
Installateurs oder des
Betreibers ist nicht notwendig.
Hinweis!
Kontrollieren Sie regelmäßig die Displayanzeige des smart Sol plus,
um eventuell auftretende Störungen zeitnah beheben zu können!
63
Betriebsmodus
Schema 11
Der Benutzer kann am Regler
verschiedene Einstellungen treffen
und Informationen über Zustände
und Vorgänge erhalten.
Dazu im Automatikbetrieb
den Taster ›OK‹ drücken.
25.08.2012
09:19
1 Hauptmenü
›1 Hauptmenü‹ erscheint.
Eine Liste von Unterpunkten
wird angezeigt.
Durch Scrollen...
Auswertung
Einstellungen
Grundfunktionen
Effizienzfunktionen
Schutzfunktionen
Überwachung
Login
25.08.2012
10:19
1 Hauptmenü
...wird der untere Teil
des Menüs angezeigt.
Mit Anwählen des ersten
Unterpunkts ›Auswertung‹...
Einstellungen
Grundfunktionen
Effizienzfunktionen
Schutzfunktionen
Überwachung
Login
über smartSol
25.08.2012
64
10:19
Betriebsmodus
1.1 Auswertung
Messwerte
Betriebsstunden
CO2-Einsparung
Wärmemengen
Fehlerliste
25.08.2012
...erscheint ›1.1 Auswertung‹.
Eine weitere
Auswahlebene wird gezeigt.
Mit Anwählen des ersten
Unterpunkts ›Messwerte‹...
10:20
1.1.1 Messwerte
Koll 1
Sp 1 unten
Sp 2 unten
Sp 2 oben
Solarkreisp 1
Solarkreisp 2
Heizkessel
25.08.2012
78.2°C
47.0°C
42.1°C
61.4°C
80%
34%
aus
10:20
...erscheint ›1.1.1 Messwerte‹.
Hier werden die Temperaturen
und Daten angezeigt, die den
Regler betreffen.
Wurden bei der Inbetriebnahme
zusätzliche Speicherfühler
definiert, erscheinen diese
Messwerte ebenfalls hier.
Zurück zu ›1.1 Auswertung‹.
Mit Anwählen des zweiten
Unterpunkts ›Betriebsstunden‹...
...erscheint ›1.1.2 Betriebsstun...‹.
1.1.2 Betriebsstunden
Solarkreisp 1
Solarkreisp 2
Heizkessel
zurücksetzen
112h
94h
361h
Die Laufleistung der angesteuerten
Anlagenkomponenten wird in Stunden
angezeigt.
Mit Betätigen des Menüpunktes
›zurücksetzen‹ werden alle
Zähler auf Null rückgesetzt.
Die Werte werden intern gespeichert,
so dass bei Unterbrechung der
Stromversorgung kein
Zählerstand "verloren geht".
Zurück zu ›1.1 Auswertung‹.
25.08.2012
10:21
Mit Anwählen des dritten
Unterpunkts ›CO2-Einsparung‹...
65
Betriebsmodus
1.1.3 CO2-Einsparung
...erscheint ›1.1.3 CO2-Einspar...‹.
Hier kann eine Abschätzung des
eingesparten Kohlendioxids aktiviert,
abgelesen und zurückgesetzt werden.
Aktivierung
Einsparung
zurücksetzen
Brennstoff
447 kg
Erdgas
Mit Anwählen von ›Brennstoff‹...
25.08.2012
10:21
Bearbeiten
Brennstoff
Erdgas
...erscheint ›Bearbeiten‹.
Hier können zur CO2-Berechnung die
Brennstoffarten Erdgas oder Heizöl
ausgewählt werden.
Letzten Wert wiederherstellen
Werkseinstellung
Zurück zu ›1.1 Auswertung‹.
Weiter mit ›Wärmemengen‹.
25.08.2012
10:15
1.1.4 Wärmemengen
›1.1.4 Wärmemengen‹ erscheint.
Hier können zur Erfassung der
gewonnenen Energiemenge bis zu vier
Wärmezähler konfiguriert werden.
Der Zeitraum zur Auswertung kann
mit dem ›Diagramm‹ - ›Woche‹,
›Monat‹ oder ›Jahr‹ gewählt werden.
Mit ›zurücksetzen‹ werden die
Zähler wieder auf 0 gesetzt.
Wärmemenge
Wärmemenge
Wärmemenge
Wärmemenge
Diagramm
zurücksetzen
25.08.2012
66
1
2
3
4
Woche
10:22
Betriebsmodus
1.1.4 Wärmemengen
150
125
100
75
50
Die Auswertung wird als
Balkendiagramm angezeigt.
Mit Anwählen eines Untermenüs, z.B.
›Wärmemenge 1‹...
25
0
7d [kWh]
25.08.2012
10:22
1.1.4.1 Wärmemenge 1
Aktivierung
Wärmemenge
... erscheint ›1.1.4.1 Wärmemenge 1‹
0 kWh
Volumenstrom
---
Rücklauffühler
Vorlauffühler
25.08.2012
-----
Mit Aktivierung wird ein
Zähler gestartet, der einen
Wärmeertrag ermittelt.
Mit ›Volumenstrom‹ wird der, zu
verwendende Volumenstromsensor
definiert.
Rück- und Vorlauffühler
werden zugeordnet.
10:22
1.1.4.1 Wärmemenge 1
Rücklauffühler
Vorlauffühler
Glykolart
----Wasser
Eff-Sp-Ladung
zu WMZ hinzuf.
Die Befüllung der Anlage kann als
Wasser, Tyfocor, Propylenglykol oder
Ethylenglykol definiert werden.
Mit ›Eff-Sp-Ladung‹ wird definiert, ob
diese Wärmemenge für die effiziente
Speicherladung eingesetzt wird.
Mit ›zu WMZ hinzuf.‹ wird die einzelne Wärmemenge dem Gesamtzähler
hinzugefügt.
Weiter mit ›Fehlerliste‹.
25.08.2012
10:22
67
Betriebsmodus
1.1.5 Fehlerliste
›1.1.5 Fehlerliste‹ erscheint.
Hier erscheint zu
Informationszwecken eine Tabelle
der zuletzt aufgetretenen Fehler.
Mit Anwählen eines Fehlers...
M33: 4:31 03.07
M32: 6:44 03.07
M05: 7:01 03.07
--------25.08.2012
10:22
1.10 Fehlerliste
... erscheint die
Fehlermeldung in Klartext.
Nötigenfalls Maßnahmen ergreifen.
Zurück zu ›1 Hauptmenü‹.
M05:
Sensorkurzschluss
an TS3!
Zurück mit ESC
Weiter mit ›Einstellungen‹.
25.08.2012
10:22
1.2 Einstellungen
›1.2 Einstellungen‹ erscheint.
Eine weitere
Auswahlebene wird gezeigt.
Mit Anwählen des ersten
Unterpunkts ›Datum/Uhrzeit‹...
Datum/Uhrzeit
Sprache
Display
SD Karte sicher entf.
Werkseinstellung
25.08.2012
68
10:23
Betriebsmodus
1.2.1 Datumseinstellungen
Datum
Uhrzeit
Auto. Sommerzeit
25.08.2012
10:23
...erscheint ›1.2.1 Datumseinste...‹.
Hier kann bei Abweichung oder
längerer Stromlosigkeit Datum
und Uhrzeit eingestellt werden.
Findet die Installation des
Temperaturdifferenzreglers an einem
Ort statt, an dem es Sommerzeit gibt,
kann die Verschiebung hier aktiviert
werden.
25.08.2012
10:23
Den Unterpunkt ›Datum‹ oder
›Uhrzeit‹ mit ›OK‹ anwählen.
1.2.1 Datumseinstellungen
Datum
Uhrzeit
Auto. Sommerzeit
25.08.2012
10:23
Jeweils eine Zifferngruppe wird
aktiviert und kann mit dem
Drehencoder verändert werden,
mit jedem Drücken von ›OK‹ springt
die Aktivierung eine Gruppe weiter.
Zurück zu ›1.2 Einstellungen‹.
Weiter mit ›Sprache‹.
25.08.2012
10:23
1.2.2 Sprachwahl
Deutsch
English
Français
Italiano
Česky
Español
Polski
25.08.2012
›1.2.2 Sprachwahl‹ erscheint.
Hier kann in eine andere, hinterlegte
Sprache gewechselt werden.
Weiter mit ›Display‹.
10:23
69
Betriebsmodus
›1.2.7 Display‹ erscheint.
Mit ›Helligkeit‹ kann die
Hinterleuchtung des Displays in
5%-Schritten von 10%
bis 100% eingestellt werden.
1.2.7 Display
Helligkeit
Abschaltzeit
100%
180s
Mit ›Abschaltzeit‹ wird die Zeit
festgelegt, nach der die
Hinterleuchtung bei Inaktivität
vom eingestellten Wert auf 10%
reduziert wird.
Einstellbar von 30 bis 255 Sekunden.
Zurück zu ›1.2 Einstellungen‹.
›SD-Karte sicher entfernen‹ muss
vor Entnehmen der SD-Karte
angewählt werden.
Der letzte Menüpunkt ist
›Werkseinstellungen‹.
Mit Anwählen und Drücken des Tasters
›OK‹, anschließend ›esc‹ werden die
eingegeben Werte gelöscht und durch
die Werkseinstellungen ersetzt.
25.08.2012
10:23
1.2 Einstellungen
Datum/Uhrzeit
Sprache
Display
SD Karte sicher entf.
Werkseinstellung
Zurück zu ›1 Hauptmenü‹.
Weiter mit ›Grundfunktionen‹.
25.08.2012
10:24
1.3 Grundfunktionen
›1.3 Grundfunktionen‹ erscheint.
Eine weitere
Auswahlebene wird gezeigt.
Mit Anwählen des ersten
Unterpunkts ›Thermostat‹...
Thermostat
Röhrenkollektor
Urlaubsfunktion
Delta-T-Regelung
Fest-T-Regelung
Nachheizanford.
Rücklaufanhebung
25.08.2012
70
10:25
Betriebsmodus
1.3.1 Thermostat
...erscheint ›1.3.1 Thermostat‹.
Thermostat RO3
Thermostat RO4
Die freien Ausgänge des Reglers
können als Thermostat für
unterschiedliche Anwendungen
genutzt werden.
Im Profimodus müssen dazu
Voreinstellungen getroffen werden Ihr Installateur erklärt Ihnen
nötigenfalls die Funktion.
Mit Anwählen eines Unterpunkts ...
25.08.2012
10:25
1.3.1 Thermostat RO3
Aktivierung
...erscheint die jeweils
zugehörige Aktivierungsmaske.
Zurück zu ›1.3 Grundfunktionen‹.
Weiter mit ›Röhrenkollektor‹.
25.08.2012
10:25
1.3.2 Röhrenkollektor
Aktivierung
›1.3.2 Röhrenkollektor‹ erscheint.
Diese Option sollte bei Verwendung
von Vakuumröhrenkollektoren
aktiviert sein.
Zurück zu ›1.3 Grundfunktionen‹.
Weiter mit ›Urlaubsfunktion‹.
25.08.2012
10:25
71
Betriebsmodus
›1.3.3 Urlaubsfunktion‹ erscheint.
Hier geben Sie den Zeitraum Ihres
nächsten Urlaubes ein. Urlaub heißt
Nichtnutzung der Heizungs-/
Warmwasseranlage im Sommer.
1.3.3 Urlaubsfunktion
Beginn
19.07.2013
Ende
02.08.2013
Der Regler wird dann für diesem
Zeitraum die Regelung so anpassen,
dass eine Überhitzung der Anlage
vermieden wird.
Erst den Unterpunkt ›Beginn‹,
dann ›Ende‹ mit ›OK‹ anwählen.
25.08.2012
10:26
Bearbeiten
Beginn
19.07.2013
›Bearbeiten‹ erscheint.
Hier werden die Daten
Ihrer Abwesenheit eingegeben.
Letzten Wert wiederherstellen
Werkseinstellung
Zurück zu ›1.3 Grundfunktionen‹.
Weiter mit ›Delta-T-Regelung‹.
25.08.2012
›1.3.5 dT-Regelung‹ erscheint.
1.3.5 dT-Regelung
Hier können Parameter des
Reglers verändert werden.
dT-ein 1
dT-aus 1
Die Werkseinstellungen des
smart Sol plus sind für
nahezu alle Anlagen anwendbar.
10:26
8.0k
4.0k
Bevor Sie hier Veränderungen
vornehmen, fragen Sie einen
Installateur.
Zurück zu ›1.3 Grundfunktionen‹.
Weiter mit ›Fest-T-Regelung‹.
72
25.08.2012
10:27
Betriebsmodus
1.3.6 Fest-T-Regelung
T-fest 2
70.0°C
›1.3.6 Fest-Temp-R...‹ erscheint.
Hier werden die Temperaturwerte
für die Kollektorfelder eingegeben,
die durch Regelung der jeweiligen
Pumpenleistung erzielt werden sollen.
Die Werkseinstellungen des
smart Sol plus sind aber für
nahezu alle Anlagen anwendbar.
Zurück zu ›1.3 Grundfunktionen‹.
Weiter mit ›Rücklaufanhebung‹.
25.08.2012
10:27
1.3.8 Rücklaufanhebung
Aktivierung
T-ein
T-aus
T-min
›1.3.8 Rücklaufanhe...‹ erscheint.
8.0K
4.0K
15.0°C
Hier werden die Parameter zur
Rücklaufanhebung definiert.
Bevor Sie hier Veränderungen
vornehmen, fragen Sie einen
Installateur.
Zurück zu ›1.3 Grundfunktionen‹.
Weiter mit ›Nachheizanford.‹.
25.08.2012
10:27
1.3.10 Nachheizanfor...
Hysterese
Zeitblock 1
Zeitblock 2
Zeitblock 3
Zeitblock 4
Zeitblock 5
Zeitblock 6
25.08.2012
10.0K
›1.3.10 Nachheizanf...‹ erscheint.
Die Nachheizungssteuerung reagiert
auf die Werte des oberen Speicherfühlers. Wird ›T-Lade‹ abzüglich der
Hysterese unterschritten, aktiviert
die Steuerung die Nachheizung durch
den Heizkessel. Mit Erreichen des
Sollwertes wird der Nachheizvorgang
beendet.
Weiter mit ›Effizienzfunktionen‹.
10:27
73
Betriebsmodus
1.4 Effizienzfunktionen
NLU
›1.4 Effizienzfunktio...‹ erscheint.
Eine weitere
Auswahlebene wird gezeigt.
Mit Anwählen des
Unterpunkts ›NLU‹...
25.08.2012
10:28
1.4.3 NLU
... erscheint ›1.4.3 NLU‹.
Diese Option muss aktiviert werden,
wenn die Nachladung des Speichers
zeit- oder temperaturabhängig
abgeschaltet werden soll.
Aktiv.Zeitprg
Aktiv. T-min
Aktiv. T-min gleit
Der Installateur muss dazu
Voreinstellungen vornehmen.
Zurück zu ›1 Hauptmenü‹.
Weiter mit ›Schutzfunktionen‹.
25.08.2012
10:28
1.5 Schutzfunktionen
›1.5 Schutzfunktionen‹ erscheint.
Eine weitere
Auswahlebene wird gezeigt.
Kollektorenteisung
Speicherkühlung
Soft-Ladung
Weiter mit ›Kollektorenteisung‹.
25.08.2012
74
10:29
Betriebsmodus
1.5.2 Enteisung
›1.5.2 Enteisung‹ erscheint.
Aktivierung
Mit ›Enteisung‹ können überfrorene
Kollektoren beheizt werden.
Der Speicher wird dabei abgekühlt!
Dies ist eine einmalige Funktion,
die bei Bedarf wiederholt werden
kann.
Zurück zu ›1.5 Schutzfunktionen‹.
Weiter mit ›Speicherkühlung‹.
25.08.2012
10:29
1.5.5 Kühlfunktion
Aktivierung
›1.5.5 Kühlfunktion‹ erscheint.
Diese Option muss aktiviert
werden, wenn in Hitzeperioden
der Wärmeeintrag größer als
die Energieentnahme ist.
Der Regler kühlt dann, z.B. nachts,
den Speicher über die Kollektoren ab.
Zurück zu ›1.5 Schutzfunktionen‹.
Weiter mit ›Soft-Ladung‹.
25.08.2012
10:29
1.5.6 Soft-Ladung
Aktivierung
›1.5.6 Soft-Ladung‹ erscheint.
Diese Option sollte aktiviert werden,
wenn über längere Zeit heißes,
sonniges Wetter zu erwarten ist.
Der Wärmeeintrag in den Speicher
wird so reduziert.
Zurück zu ›1 Hauptmenü‹.
Weiter mit ›Überwachung‹.
25.08.2012
10:29
75
Betriebsmodus
1.6 Überwachung
Fehlerliste
›1.6 Überwachung‹ erscheint.
Hier kann die Fehlerliste aufgerufen
werden. Auf dem Display erscheinen
gewünschte Informationen.
Zurück zu ›1 Hauptmenü‹.
Weiter mit ›Login‹.
25.08.2012
10:29
1.7 Login
›1.7 Login‹ erscheint.
Der Installateur kann hier seinen
Zugangsschlüssel eingeben, um
weitergehende Einstellungen und
Veränderungen vornehmen zu
können.
Zugangscode
0
Zurück zu ›Hauptmenü‹.
Weiter mit ›AQA solar‹.
25.08.2012
›1.8 AQA solar‹ erscheint.
Dieses Menü ist nur belegt, wenn die
Weichwasserstation ›AQA solar‹ von
BWT in die Frischwassererwärmung
integriert ist.
Informationen dazu in den Unterlagen
der Firma BWT / Dokumentation AQA
solar.
Zurück zu ›Hauptmenü‹.
Weiter mit ›Über smart Sol‹.
1.8 AQA solar
Weichwasser
Durchfluss
Weichwassermenge
421l/h
317m3
letzte Regeneration
24.08.2012 09:00
Salzverbrauch
25.08.2012
76
10:29
66g
10:30
Betriebsmodus
1.9 Über
smartSol
SW Version
HW Version
Seriennummer
Inbetriebnahme
11.42
3.01
16009
24.08.2012
25.08.2012
›1.9 Über‹ erscheint.
Hier wird die Soft- und
Hardware-Version des Reglers,
die Seriennummer und das
Inbetriebnahme-Datum angezeigt.
Diese Informationen sind
zu Reparaturen und zur
Versionsverwaltung erforderlich.
10:30
Schema 11
Erfolgt innerhalb der voreingestellten
Zeit (30 - 255 s) keine Eingabe am
smart Sol plus schaltet der Regler
automatisch zur Informationsanzeige.
Mit ›esc‹ gelangt man aus
jedem Menü zum Grundbild zurück.
25.08.2012
10:31
77
Störung
Schema 11
Rechts oben zeigt das Display
das ›Achtung‹-Symbol, das
auf eine Meldung oder
Betriebsstörung hinweist.
Anwahl mit ›OK‹.
25.08.2012
Erscheint ›Sicherheitsfunktion‹
im Display liegt eine Meldung,
keine Störung vor.
In diesem Fall handelt es sich nicht
um einen Defekt sondern um eine
Überschreitung von Grenzwerten.
10:32
1.10 Service Assistent
Sicherheitsfunktion
Solarkreisp 1
Notabschaltung
Der Regler signalisiert dass eine
Schutzfunktion ausgelöst wurde.
Die Meldung ist nur so lange aktiv,
bis der Regelbetrieb wieder
aufgenommen wird.
25.08.2012
10:32
Hinweis!
Wird am Display eine Störungsmeldung angezeigt, kann bereits der
Betreiber mit Hilfe des Service Assistenten die möglichen Ursachen so
eingrenzen, dass er dem Installateur genaue Informationen geben kann!
78
Störung
Der Temperaturdifferenzregler smart Sol plus kommuniziert Störungsgeschehen in
Klartext. Der Service Assistent zeigt anhand der festgestellten Symptome die möglichen
Störungsursachen auf und hilft so zu einer umgehenden und komfortablen Defektfindung.
Auftretende Defekte können in einem solarthermischen System vielfältig sein und
unterschiedlichste Lösungsansätze erfordern. Der Regler kommuniziert dem
Betreiber oder Installateur stets jeden Schritt über das Display, so dass eine
vollständige Beschreibung aller Störungen in dieser Betriebsanleitung nicht notwendig ist.
Eine Störungsmeldung mit Fehlersuche wird hier exemplarisch dargestellt.
Gefahr!
Lebensgefahr durch Stromschlag!
Zur Fehlerbehebung an der Anlage die Stromversorgung zuverlässig
allpolig trennen und gegen Wiedereinschalten sichern!
1.10 Service Assistent
M02:
Sensorbruch
an TS1!
Menü
›1.10 Service Assistent‹ erscheint.
Die Störung wird in
Klartext angezeigt - hier:
Weiter
›M02: Sensorbruch an TS1‹.
Ist eine Analyse/Reparatur soeben
nicht gewünscht, kommen Sie mit
›Menü‹ zurück zum Hauptmenü.
25.08.2012
10:33
79
Störung
1.10 Service Assistent
Der Service Assistent hilft, mögliche
Störungsursachen aufzuspüren.
Mit ›Weiter‹ bestätigen.
M02:
Sensorbruch
an TS1!
Menü
Weiter
25.08.2012
10:33
1.10 Service Assistent
Bei dieser Störung werden folgende
Ursachen angenommen:
›Kabel/Anschluss‹ oder
›Sensor‹ - den ersten Menüpunkt
anwählen und mit ›OK‹ bestätigen.
mögliche Ursachen:
Kabel/Anschluss
Sensor
Beenden
25.08.2012
10:33
1.10 Service Assistent
Zur Fehlerfindung gibt hier der Regler
den Hinweis, das Verbindungskabel
zu überprüfen.
Führen Sie die Maßnahme
entsprechend der Empfehlung durch.
Bitte überprüfen Sie
das Verbindungskabel
zum Sensor!
Weiter
Mit ›Weiter‹ bestätigen.
25.08.2012
80
10:33
Störung
1.10 Service Assistent
Klemmen Sie es
dazu ab und messen
seinen Widerstand.
Weiter
25.08.2012
Falls nötig sind noch genauere
Instruktionen hinterlegt.
Mit ›Weiter‹ bestätigen.
10:33
1.10 Service Assistent
Konnten Sie einen
Kurzschluss/Unterbrechung feststellen?
Nein
25.08.2012
Das Ergebnis der
Fehlersuche wird abgefragt.
Ja
Mit ›Ja‹ fortfahren, für den Fall, dass
die Störung schon ermittelt wurde.
10:33
1.10 Service Assistent
Bitte wechseln Sie
das Kabel.
Ein Reparaturhinweis wird angezeigt.
Beenden
25.08.2012
Führen Sie die Reparatur aus.
Mit ›Beenden‹ den
›Service Assistent‹ verlassen.
10:33
81
Störung
1.10 Service Assistent
Konnte die Störungsursache hier
noch nicht ermittelt werden, kann
die Fehlersuche fortgesetzt werden.
Konnten Sie einen
Kurzschluss/Unterbrechung feststellen?
Nein
Ja
Mit ›Nein‹ fortfahren.
25.08.2012
10:33
1.10 Service Assistent
Der Reihe nach alle aufgelisteten
Störungsquellen anwählen
und mit ›OK‹ bestätigen.
mögliche Ursachen:
Kabel/Anschluss
Sensor
Beenden
25.08.2012
10:34
1.10 Service Assistent
Zu jeder Fehlerquelle werden
entsprechende Anweisungen
angezeigt.
Bitte überprüfen Sie
den Sensor auf
plausible Werte!
Erklärung
Führen Sie die Maßnahme
entsprechend der Empfehlung durch.
Weiter mit ›Erklärung‹.
25.08.2012
82
10:34
Störung
1.10 Service Assistent
Klemmen Sie ihn
dazu ab und messen
seinen Widerstand.
Weiter
25.08.2012
Hinweise und Anweisungen können
zum Teil sehr ausführlich hinterlegt
sein, so dass...
10:34
1.10 Service Assistent
Bei PT 1000 Fühlern
entsprechen 0°C
bis 100°C einem
Widerstand von
1000 bis 1385 Ohm.
Liegt der von Ihnen
gemessene Wert
25.08.2012
...die Texte durchaus einige
Displayfenster füllen können.
10:34
1.10 Service Assistent
Widerstand von
1000 bis 1385 Ohm.
Liegt der von Ihnen
gemessene Wert
in diesem Bereich?
Nach der Beschreibung der
Fehlersuchmaßnahme wird jeweils
das, von Ihnen ermittelte Ergebnis
abgefragt...
Ja
Nein
25.08.2012
10:34
83
Störung
1.10 Service Assistent
...und der jeweils logische Schluss
ermittelt, die Reparaturmaßnahme
angezeigt.
Der Sensor ist defekt
und muss gewechselt
werden.
25.08.2012
Beenden
10:34
Schema 11
Nach dem Beheben der Störung
zeigt das Display wieder das
Anlagenfenster ohne ›Achtung‹Symbol, der Automatikmodus
wird fortgesetzt.
25.08.2012
84
10:38
Austauschen der Gerätesicherung
Gefahr!
Lebensgefahr durch Stromschlag! Vor Öffnen des
Klemmendeckels die Stromversorgung zuverlässig trennen!
Zum Ausbau der Gerätesicherung den Klemmendeckel öffnen.
Oberhalb der rechten Klemmengruppe befindet sich der Sicherungssockel und
eine Reservesicherung. Das Oberteil der Halterung und das Ersatzteil herausziehen.
Der Schmelzeinsatz klemmt im Formteil und wird mit dem Kunststoffträger entnommen.
Die Feinsicherung nun seitlich aus dem Halter schieben.
Der Einbau des Sicherungseinsatzes erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Besorgen Sie umgehend eine neue Reservesicherung!
Gefahr!
Brandgefahr durch Überlastung oder Kurzschluss!
Nur Schmelzeinsätze vom Typ 5 x 20 mm, T4A verwenden!
85
Profimodus
Wichtig!
Im Profimodus werden Einstellungen vorgenommen, die genaue
Kenntnisse der Heizungs- und Solaranlage voraussetzen.
Darüber hinaus ist fundiertes Fachwissen zu Steuerungstechnik,
Hydraulik und solarthermischer Wassererwärmung notwendig!
Das Ändern eines einzigen Parameters kann Auswirkungen auf die
Sicherheit, Funktion und Effizienz der gesamten Anlage haben!
Überlassen Sie die Einstellungen im Profimodus einem
Fachbetrieb, dem Installateur oder Heizungsanlagenbauer!
Veränderungen durch Laien führen hier eher zur Beschädigung
der Anlage, als zu einer Verbesserung der Wirkung!
1.7 Login
Zugangscode
0
Um in den Profimodus zu gelangen,
aus dem Hauptmenü ›1.7 Login‹
anwählen, aktivieren und...
25.08.2012
10:29
Bearbeiten
Zugangscode
365
...den Zugangscode eingeben.
Der Zugangscode zum
Profimodus ist ›365‹.
Als Merkhilfe dient vielleicht die
Tatsache, dass der Installateur
365 Tage im Jahr für seine Kunden
einsatzbereit sein muss.
Letzten Wert wiederherstellen
Werkseinstellung
25.08.2012
86
10:31
Profimodus
1 Hauptmenü
Auswertung
Einstellungen
Grundfunktionen
Effizienzfunktionen
Schutzfunktionen
Überwachung
Login
25.08.2012
Zurück zu ›1 Hauptmenü‹ erscheint
die Auflistung der Unterpunkte wie
im Betriebsmodus.
10:32
1.1 Auswertung
Messwerte
Betriebsstunden
CO2-Einsparung
Wärmemengen
Fehlerliste
25.08.2012
Das Menü ›1.1 Auswertung‹ ist
identisch zum Betriebsmodus.
10:32
1.2 Einstellungen
Unter ›1.2. Einstellungen‹ erscheinen
neben den Menüs des Betriebsmodus
die Punkte:
Datum/Uhrzeit
Sprache
Display
Temp-Begrenzung
Max-Temp-Abschalt
Minimaltemperatur
SD Karte sicher entf.
25.08.2012
- ›Temp-Begrenzung‹
- ›Max-Temp-Abschalt‹
- ›Minimaltemperatur‹
- ›Vorrangladung‹
Menüpunkt ›Temp-Begrenzung‹
aufrufen.
10:33
87
Profimodus
Steigt im Speicher 1 die Temperatur
über den Wert T-Grenz 1, bzw. im
Speicher 2 die Temperatur über den
Wert T-Grenz 2, wird die Solarkreispumpe unbedingt abgeschaltet.
Die Pumpe wird erst dann wieder
eingeschaltet, wenn der
T-Grenz - Wert um die Hysterese
›Hyst‹ unterschritten wird.
1.2.3 Temp-Begrenzung
Hyst
T-grenz 1
T-grenz 2
5.0K
60.0°C
60.0°C
Wenn T-grenz>60° muss
Verbrühschutz istalliert sein
Beispiel:
T-Grenz=60°C minus Hyst=5K =>
Wiedereinschalttemperatur 55°C.
Weiter zu Menüpunkt
›Max-Temperatur‹.
25.08.2012
10:34
1.2.5 Max-Temp-Absch...
Maximaltemperatur der Speicher
1 und 2, um zu heißes Wasser im
Speicher zu vermeiden, der jeweilige
Speicher wird nur bis zu seiner
›T-max‹ geladen.
T-max Sp1
T-max Sp2
59.0°C
59.0°C
Bei Gefahr einer Kollektorüberhitzung
kann der Speicher bis ›T-Grenz‹
geladen werden.
Weiter zu Menüpunkt
›Minimaltemperatur‹.
25.08.2012
10:34
1.2.6 Minimaltempera...
Um die Effizienz beim Laden der
Speicher zu erhöhen, wird mit
›T-min Kol‹ die Mindesttemperatur
eingegeben, die am jeweiligen
Kollektor anstehen soll.
Aktivierung
T-min Kol1
Hyst Kol1
20.0°C
2.0K
Der jeweils zugehörige Hysteresewert
stellt die Differenz zwischen
Ein- und Ausschalttemperatur dar.
Weiter zu Menüpunkt
›Vorrangladung‹.
25.08.2012
88
10:34
Profimodus
1.2.8 Vorrangladung
Vorrang
t-Pause
t-Lade
dT-Kol
Speicher 1
2min
20min
2.0K
Bei Zweispeichersystemen wird
festgelegt, welcher Speicher zuerst
geladen wird: Speicher 1, Speicher 2
oder Parallelladung.
Mit ›t-Pause‹ wird die Pausenzeit
zwischen zwei Einschaltprüfungen
eingestellt.
Mit ›t-Lade‹ wird die Ladezeit für
den Nachrangspeicher festgelegt.
Mit Erreichen von ›dT-Kol‹ wird
die Pausenzeit neu gestartet.
25.08.2012
10:34
Weiter mit ›Grundfunktionen‹.
1.3 Grundfunktionen
Thermostat
Ausgangsparameter
Röhrenkollektor
Urlaubsfunktion
Kollektorkühlung
Inbetriebnahme
Delta-T-Regelung
25.08.2012
Unter ›1.3. Grundfunktionen‹
erscheinen neben den Menüs
des Betriebsmodus die Punkte:
- ›Thermostat‹
- ›Ausgangsparameter‹
- ›Kollektorkühlung‹
- ›Nachheizanford. ...
10:35
1.3 Grundfunktionen
Urlaubsfunktion
Kollektorkühlung
Inbetriebnahme
Delta-T-Regelung
Fest-T-Regelung
Rücklaufanhebung
Nachheizanford.
25.08.2012
... sowie erweiterte Menüs zu
- ›Urlaubsfunktion‹
- ›Delta-T-Regelung‹
- ›Fest-T-Regelung‹
- ›Rücklaufanhebung‹
Menüpunkt ›Thermostat‹ aufrufen.
10:35
89
Profimodus
1.3.1 Thermostat
Sind am Regler Ausgänge nicht
belegt, können diese Kanäle als
Thermostat verwendet werden.
Thermostat RO3
Thermostat RO4
Hier wird der entsprechende
Kanal angewählt.
25.08.2012
Aktivierung vornehmen.
Das Startsignal festlegen.
Je nach Auswahl von ›Start‹ werden
nachfolgende Parameter sichtbar.
Der Ausgang wurde durch die Anwahl
schon festgelegt - der zugehörige
Sensor muss noch festgelegt werden.
Ein- und Ausschalttemperatur
definieren.
Weiterscrollen.
10:35
1.3.1 Thermostat RO3
Aktivierung
Start
Schaltuhr-Thermostat
Sensor
Ausgang
T-ein
T-aus
25.08.2012
--RO3
0.0°C
0.0°C
10:35
1.3.1 Thermostat RO3
Bei Funktion Heizen muss
›T-ein‹ < ›T-aus‹.
Bei Funktion Kühlen muss
›T-ein‹ > ›T-aus‹.
Jeder Thermostatfunktion können
bis zu vier Zeitfenster zugeordnet
werden. Die Ein- und Ausschaltzeiten
festlegen.
Weiter zu Menüpunkt
›Ausgangsparameter‹.
t-ein 1
t-aus 1
t-ein 2
t-aus 2
t-ein 3
t-aus 3
t-ein 4
25.08.2012
90
00:00
00:00
00:00
00:00
00:00
00:00
00:00
10:35
Profimodus
1.3.7 Ausgangsparam...
Solarkreisp 1
Solarkreisp 2
Heizkessel
Thermostat RO3
t-Losreiß
n-Losreiß
Drehzahldelta
Hier werden allgemeine Einstellungen
für die belegten Ausgänge festgelegt.
10s
100%
Mit ›t-Losreiß‹ und ›n-Losreiß‹ wird
festgelegt, wie lange und mit welcher
Drehzahl die Pumpen beim Start
laufen sollen.
Einen Ausgang anwählen...
10%
25.08.2012
10:35
Hinweis!
Mit dem Parameter› Drehzahldelta‹ wird Drehzahländerung
bei der stufigen Regelungsart festgelegt. Die Drehzahl wird mit
Temperaturveränderung um den jeweils eingestellten Wert angepasst.
Die Auswahl der stufigen Regelung erfolgt entweder im Menü
›1.3.5 dT-Regelung‹ oder im Menü ›1.3.6 Fest-T-Regelung‹.
Parameter für das folgende Beispieldiagramm:
n-min = 30% / n-max = 100% / Algorithmus = dT (Menü 1.3.7) /
dT 1 = 2.0K / dT-ein 1 = 5.0K / dT-soll 1 = 10.0K /
Regelung 1 = stufig (Menü 1.3.5) / Drehzahldelta = 10% (Menü 1.3.7)
60
Drehzahl in %
50
40
30
20
10
0
2
4
6
8
10 12
Temperaturdifferenz in K
14
91
Profimodus
1.3.7 Ausgangsparam...
...um den jeweils gewünschten
Regelungsalgorithmus als
›dT‹ oder ›Fest-T‹ festzulegen .
Bei Anlagen mit großen
Rohrlängen oder trägem
Ansprechverhalten können hier
Nachlaufzeiten festgelegt werden.
Algorithmus
dT
Nachlaufzeit
n-min
n-max
0s
50%
100%
Weiter zu Menüpunkt
›Röhrenkollektor‹.
25.08.2012
10:35
1.3.2 Röhrenkollektor
Um korrekte Messwerte von
Röhrenkollektorsystemen zu erhalten,
muss die Pumpe kurz eingeschaltet
werden.
Mit Aktivierung der Funktion kann
zeitgesteuert die Solarkreispumpe
gestartet werden.
Die Zeitsequenz, die
Pumpeneinschaltdauer und...
Aktivierung
Start
t-ein
T-ein
t-solar 1
n-solar 1
t-solar 2
25.08.2012
zeitlich
10min
20.0°C
20s
100%
0s
10:35
1.3.2 Röhrenkollektor
... die Pumpenleistung in
Prozent kann eingegeben werden.
Die beiden Zeitprogramme
werden hintereinander ausgeführt.
Weiter zu Menüpunkt
›Urlaubsfunktion‹.
T-ein
t-solar 1
n-solar 1
t-solar 2
n-solar 2
t-start
t-ende
25.08.2012
92
20.0°C
20s
100%
0s
30%
06:00
20:00
10:35
Profimodus
19.07.2013
Der Regler wird bei aktiver
Urlaubsfunktion die
Ertragsoptimierung unterdrücken,
um eine Überhitzung der Anlage zu
vermeiden.
02.08.2013
Der Zeitrahmen der Urlaubsfunktion
wird meist im Betriebsmodus festgelegt.
1.3.3 Urlaubsfunktion
Beginn
Ende
Speicherkühlung
Beginn
Ende
25.08.2012
00:00
07:00
10:35
Wird die Speicherkühlung aktiviert,
muss dazu ein Zeitrahmen festgelegt
werden - sinnvoll während der
kühleren Nachtstunden - indem der
Regler möglichst viel Energie über
die Kollektoren abgeben kann.
Weiterscrollen.
Bei ›Rückkühlung‹ festlegen, ob bis
›T-min Sp‹ oder ›T-max Sp‹ gekühlt
werden soll.
1.3.3 Urlaubsfunktion
Rückkühlung
T-min Sp
n-pumpe
Hyst
Soft-Ladung
dT
25.08.2012
100%
5.0K
Bei ›n-pumpe‹ die Pumpendrehzahl
in Prozent einstellen.
Mit ›Hyst‹ den
Hysteresewert eingeben.
Bei Bedarf ›Softladung‹ aktivieren.
5.0K
10:35
Mit ›dT‹ wird die Einschalttemperatur
für die Urlaubsfunktion als Differenz
zur eingestellten Maximaltemperatur
des Speichers festgelegt.
Weiterscrollen.
93
Profimodus
1.3.3 Urlaubsfunktion
Mit ›T-min Sp1‹ und ›T-min Sp2‹ die,
für den jeweiligen Speicher gewünschte Mindesttemperatur vorgeben.
Anwählen, ob der ›Vorrangspeicher‹
oder der ›Nachrangspeicher‹ gekühlt
werden soll.
Weiter zu Menüpunkt ›Kühlfunktion‹.
Hyst
Soft-Ladung
dT
T-min Sp1
T-min Sp2
Speicher
5.0K
5.0K
45.0°C
45.0°C
Vorrangspeicher
25.08.2012
Hier wird die Kollektorkühlung
aktiviert: bei Erreichen der Kollektortemperatur ›T-max Kol1‹, bzw.
›T-max Kol2‹ läuft die zugehörige
Solarkreispumpe bis die Speichergrenztemperatur erreicht ist.
10:35
1.3.4 Kühlfunktion
Aktivierung
T-max Kol1
121.0°C
In Solarkreisen mit Hocheffizienzpumpen wird zum Schutz der Pumpe die
Kollektor-Notabschaltung auf 100°C
reduziert. Kollektorkühlung ist bei höheren Temperaturen nicht möglich!
Zurück zu ›1.3 Grundfunktionen‹.
Weiter mit ›Inbetriebnahme‹.
25.08.2012
10:36
0 Willkommen
Hier kann eine neue Inbetriebnahme
begonnen werden - z. B. falls ein
neues hydraulisches Schema
angewählt werden soll.
Inbetriebnahme
wirklich starten?
Nein
Ja
=> ›Inbetriebnahmemodus‹
ab Seite 61.
Weiter mit ›Delta-T-Regelung‹.
25.08.2012
94
10:36
Profimodus
1.3.5 dT-Regelung
Aktivierung dT 1
dT 1
dT-ein 1
dT-aus 1
dT-soll 1
Regelung 1
2.0K
8.0k
4.0k
10.0K
stufig
25.08.2012
10:37
Wurden unter
›1.3.7 Ausgangsparameter‹
Regelungsalgorithmen mit ›dT‹
festgelegt, können die
entsprechenden Ausgänge
hier konfiguriert werden.
Mit ›dT-ein‹ wird die
Einschalttemperatur, mit ›dT-aus‹ die
Ausschalttemperatur und mit ›dT-soll‹
die Solldifferenztemperatur festgelegt.
(Differenztemperatur zwischen
Kollektor und Speicher unten).
Weiter mit ›Fest-T-Regelung‹.
Hinweis!
Bei Systemen mit 2 Kollektorfeldern wird im Menü
›1.3.5 dT-Regelung‹ der Parameter ›dT-soll Kol.‹ sichtbar.
Mit ›dT-soll Kol.‹ wird die maximale Temperaturdifferenz
zwischen den beiden Kollektorfühlern festgelegt.
Wird dieser Wert überschritten, wird zur Erhöhung der Effizienz
die Pumpe des "kälteren" Kollektorfeldes abgeschaltet.
1.3.6 Fest-T-Regelung
Regelung 2
Variante 2
stufig
T-fest 2
70.0°C
Wurden unter
›1.3.7 Ausgangsparameter‹
Regelungsalgorithmen mit ›Fest-T‹
festgelegt, können die
entsprechenden Ausgänge
hier konfiguriert werden.
Bei der Festtemperaturregelung wird
durch variable Pumpenleistungen
der Kollektor auf die eingestellte
Temperatur geregelt.
Weiter mit ›Nachheizanforderung‹.
25.08.2012
10:37
95
Profimodus
1.3.10 Nachheizanfor...
Hier kann die
Nachheizung aktiviert werden.
Der Kessel wird als ›Gas/Öl‹ oder
›Festbrennstoffkessel‹ definiert.
Bei Festbrennstoffkesseln wird die
Nachheizung über die Ladepumpe
des Trinkwasserspeichers ausgeführt
und wird nur aktiviert, wenn die
Temperatur des Kessels innerhalb der
Werte ›T-min‹ und ›T-max‹ liegt.
Aktivierung
Kesseltyp
Festbrennstoffkessel
Hysterese
T-min
T-max
Sensor Heizkessel
25.08.2012
10.0K
40.0°C
55.0°C
TS6
10:37
1.3.10 Nachheizanfor...
Mit ›Sensor Heizkessel‹ die Belegung
des Wärmefühlers festlegen, der den
Temperaturwert des Kessels liefert.
Für die Nachheizung können bis zu
sechs Zeitblöcke aktiviert werden.
Sensor Heizkessel
Zeitblock 1
Zeitblock 2
Zeitblock 3
Zeitblock 4
Zeitblock 5
Zeitblock 6
25.08.2012
Mit ›T-Lade‹ wird die Solltemperatur
am oberen Speicherfühler festgelegt.
Wird ›T-Lade‹ um ›Hysterese‹ unterschritten, aktiviert die Steuerung die
Nachheizung durch den Heizkessel
solange bis ›T-Lade‹ erreicht wird.
Der Zeitraum kann jeweils mit
›Samstag, Sonntag‹, ›Montag - Sonntag‹ oder ›Montag - Freitag‹ definiert
werden.
Weiter mit ›Effizienzfunktionen‹.
96
TS6
10:37
1.3.10 Nachheizanfor...
Aktivierung
T-Lade
t-start
t-Ende
Zeitraum
45.0°C
00:00
23:59
Montag-Sonntag
25.08.2012
10:37
Profimodus
1.4 Effizienzfunktionen
Low-Flow
Schnellbeladung
NLU
Eff-Sp-Ladung
Unter ›1.4. Effizienzfunktionen‹
erscheinen neben den Menüs des
Betriebsmodus die Punkte:
- ›Low-Flow‹
- ›Schnellbeladung‹
- ›Eff-Sp-Ladung‹
Menüpunkt ›Low-Flow‹ aufrufen.
25.08.2012
10:38
1.4.1 Low-Flow
Aktivierung
T-ein
60.0°C
Hier kann für Low-Flow-Anlagen
die Einschalttemperatur festgelegt
werden.
Weiter mit ›Schnellbeladung‹.
25.08.2012
10:38
1.4.2 Schnellbelad...
Aktivierung
Sensoren
T-ein
T-aus
T-soll Koll
--48.0°C
52.0°C
70.0°C
Die Speicherschnellbeladung
schaltet von dT-Regelung auf
Festtemperaturregelung um.
›T-ein‹ und ›T-aus‹ legen den
Umschaltbereich fest und ›T-soll Koll‹
die Festtemperatur am Kollektor.
Ein oberer Speicherfühler ist
zur Schnellbeladung notwendig.
Weiter mit ›NLU‹.
25.08.2012
10:38
97
Profimodus
Wurde die Anlage entsprechend
ausgelegt und ein Schema mit NLU
angewählt, werden hier die Parameter
dazu eingestellt.
Die Zeitsteuerung und/oder die
Temperatursteuerung werden hier
aktiviert - möglich bei allen Schemata
mit Heizkesselsteuerung.
Zeit- und Temperatursteuerung
sind kombiniert einsetzbar.
Mit ›Start‹ und ›Ende‹
das Zeitfenster wählen.
1.4.3 NLU
Aktiv. Zeitprg
Start
Ende
Aktiv. T-min
T-min Sp
Aktiv. T-min gleit
25.08.2012
00:00
00:00
45.0°C
10:39
Mit ›T-min Sp‹ die Mindesttemperatur
wählen.
Die effizienzoptimierte NLU wird
hier aktiviert - möglich bei allen
Schemata mit Heizkesselsteuerung.
›Faktor 1‹ einstellen.
Faktor 1 gewichtet den Solareintrag,
Faktor 2 gewichtet Komfort.
Mit Reduzierung des Faktor 1 wird
der Solareintrag wichtiger.
›Faktor 2‹ einstellen.
Mit Reduzierung des Faktor 2 wird der
Komfort niedriger.
Bei ›T-gleit‹ festlegen, ob die
Temperatur am oberen oder unteren
Speicherfühler gemessen werden soll.
Mit ›T-min Sp‹ die
Speichermindesttemperatur eingeben.
Weiter mit ›Eff-Sp-Ladung‹.
1.4.3 NLU
Faktor 1
Faktor 2
T-soll
T-gleit
2.0
45.0°C
oberer Spfühler
T-min Sp
25.08.2012
98
4.0
45.0°C
10:39
Profimodus
Die ›Effiziente Speicherladung‹
wird hier aktiviert und konfiguriert.
1.4.4 Effiziente Speich...
Aktivierung
t-wart
Leistungsdelta
4.5min
100W
Die Regelung der Solarkreispumpe
erfolgt hier in Abhängigkeit von der
erfassten Wärmemenge. Zur Nutzung
dieser Funktionalität muss deshalb ein
Wärmemengenzähler im Solarkreis
konfiguriert werden
(=> Menü ›1.1.4 Wärmemengen‹).
Mit dem Parameter ›t-wart‹
wird die Zeit zwischen zwei
Drehzahländerungen festgelegt.
Die Drehzahl der Solarpumpe wird
nach abgelaufener Wartezeit um
10% erhöht oder reduziert.
25.08.2012
10:39
Mit ›Leistungsdelta‹ wird eingestellt,
welcher Zugewinn während der
Wartezeit notwendig ist, damit
eine entsprechende Änderung der
Pumpendrehzahl vorgenommen wird.
Zurück zum Hauptmenü.
Weiter mit ›Schutzfunktionen‹.
1.5 Schutzfunktionen
Anti-Blockierung
Kollektorenteisung
Frostschutz
Anti-Legionellen
Speicherkühlung
Soft-Ladung
25.08.2012
Unter ›1.5. Schutzfunktionen‹
erscheinen neben den Menüs
des Betriebsmodus die Punkte:
- ›Anti-Blockierung‹
- ›Anti-Legionellen‹
- ›Frostschutz‹
Menüpunkt
›Anti-Blockierung‹ aufrufen.
10:40
99
Profimodus
1.5.1 Anti-Blockiersch...
Die Pumpen können täglich
bewegt werden, um ein
Festsetzen zu verhindern.
Start
Dauer
11:00
5s
Diese Funktion tritt nicht in Kraft,
solange die Pumpen im Regelbetrieb
aktiviert werden.
Tageszeit und Betriebsdauer festlegen.
Weiter mit ›Kollektorenteisung‹.
25.08.2012
10:40
1.5.2 Enteisung
Mit ›Enteisung‹ können überfrorene
Kollektoren beheizt werden.
Aktivierung
t Enteisung
5min
Der Speicher wird dabei abgekühlt!
Pumpenlaufzeit einstellen.
Weiter mit ›Frostschutz‹.
25.08.2012
100
10:41
Profimodus
Aktivierung und Einstellung der
Frostschutzfunktion für den Kollektor.
1.5.3 Frostschutz
Aktivierung
T ref
T-ein
Glykolart
5.0°C
5.0°C
Wasser
Speicher
Vorrangspeicher
25.08.2012
10:42
1.5.4 Anti-Legionellen
Interval
T-Legionellen
t-ein
t-überwach
Aktivierung
1 Tag
60.0°C
01:00
60min
Mit ›T-ein‹ die Frostschutztemperatur
für wassergefüllte Anlagen eingeben.
Bei Einsatz von Frostschutzmitteln
kann Art und der Anteil eingegeben
werden, die Frostschutztemperatur
wird automatisch berechnet.
Bei Anlagen mit zwei Speichern muss
hier noch die Quelle der Frostschutzwärme mit ›Vorrangspeicher‹ oder
›Nachrangspeicher‹ gewählt werden.
Weiter mit ›Anti-Legionellen‹.
Diese Parameter müssen
entsprechend nationalen Regelungen
vom Installateur festgelegt werden.
Mit ›Interval‹ den Zeitraum in Tagen
(1 - 7) festlegen, in dem mindestens
einmal eine Legionellenverminderung
stattgefunden haben muss. Mit ›t-ein‹
die Tageszeit einer eventuell nötigen
Nachheizung festlegen.
›T-Legionellen‹ definiert die
Desinfektionstemperatur.
Mit ›t-überwach‹ die Mindestzeit der
Desinfektion definieren.
25.08.2012
10:43
Weiter mit ›Kühlfunktion‹.
101
Profimodus
Hier werden die Parameter zur
Speicherkühlung festgelegt.
Mit ›t-ein‹ und ›t-aus‹ den Zeitrahmen
festlegen, in dem der Speicher über
den Kollektor gekühlt werden soll,
mit ›Hyst Sp1‹ und ›Hyst Sp2‹ die
Einschalthysterese.
Wird die Rückbilanzierung aktiviert,
wird die über den Kollektor
abgegebene Wärme aus der
Energiebilanz herausgerechnet.
Weiter mit ›Soft-Ladung‹.
1.5.5 Kühlfunktion
Aktivierung
Hyst Sp1
Hyst Sp2
t-ein
t-aus
Rückbilanzierung
25.08.2012
2.0K
2.0K
00:00
07:00
10:43
Hinweis!
Bei Solarkreisen mit Hocheffizienzpumpen wird zum Schutz
der Pumpe die Kollektor-Notabschaltung auf 100°C reduziert.
Softladung ist bei höheren Temperaturen nicht möglich!
1.5.6 Soft-Ladung
Die Softladung bewirkt einen
Schutzbetrieb der Anlage, um
zu hohen Speichertemperaturen
vorzubeugen.
Die Starttemperaturen für zwei
Speicherkreise, sowie der
kalendarische Zeitraum dafür
werden hier festgelegt.
Aktivierung
T-min Sp1
T-min Sp2
Beginn
Ende
45.0°C
45.0°C
30.05.
31.07.
Zurück zum Hauptmenü.
Weiter mit ›Überwachung‹.
25.08.2012
102
10:43
Profimodus
1.6 Überwachung
Fehlerliste
DiffTemp
Volumenstrom
Kollektornotaus
Fühlerabgleich
Unter ›1.6. Überwachung‹ erscheinen
neben den Menüs des Betriebsmodus
die Punkte:
- ›DiffTemp‹
- ›Volumenstrom‹
- ›Kollektornotaus‹
- ›Fühlerabgleich‹
Menüpunkt ›DiffTemp‹ aufrufen.
25.08.2012
10:44
1.6.2 dT-Überwachung
dT Kol/Sp
t-max Kol/Sp
Überwachung von
30.0K
10min
---
25.08.2012
10:44
Mit ›dT-Überwach...‹ werden
Kriterien festgelegt, die zu
einer Fehlererkennung führen.
Mit ›dT Kol/Sp‹ wird ein
Temperaturunterschied zwischen
Kollektor und Speicher, mit
›t-max Kol/Sp‹ die Zeitspanne
dazu definiert.
Wird die ›dT Kol/Sp‹ innerhalb von
›t-max Kol/Sp‹ überschritten,
erkennt der Regler einen Fehler.
Mit ›Überwachung von‹ kann
die Überwachung der Vorlaufund Rücklauftemperatur eines
Wärmezählers ausgewählt werden.
Weiter mit ›Volumenstrom‹.
103
Profimodus
1.6.3 Phi-Überwachung
Durchfluss RO1
Bei ›Phi-Überwachung‹ können die
Durchflussmenüs aufgerufen werden,
für die ein Volumenstromsensor eingerichtet wurde.
Entsprechendes Untermenü anwählen.
25.08.2012
10:44
1.6.3 Phi-Überwachung
phi-min Fehler
0.10l/min
Hier werden die Parameter
der Volumenstromüberwachung
festgelegt.
Weiter mit ›Kollektornotaus‹.
phi-zirkulation
1.00l/min
t-unterschreitung
5min
25.08.2012
Mit ›T-grenz Kol1‹, bzw. ›T-grenz
Kol2‹ werden die zugehörigen
Solarkreispumpen abgeschaltet,
um eine Zerstörung zu verhindern.
Bei Solarkreisen mit Hocheffizienzpumpen wird zum Schutz der Pumpe
die Kollektor-Notabschaltung auf
100°C reduziert.
10:44
1.6.4 Notabschaltung
T-grenz Kol1
Hyst
130.0°C
5.0K
Bei ›Hyst‹ wird der Wert eingegeben,
um wieviel die Grenztemperatur
unterschritten werden muss,
dass die Zwangsabschaltung
wieder aufgehoben wird.
Weiter mit ›Fühlerabgleich‹.
104
25.08.2012
10:45
Profimodus
1.6.5 Fühlerabgleich
TS1
TS2
TS3
TS4
TS5
TS6
TS7
Offset
Offset
Offset
Offset
Offset
Offset
Offset
25.08.2012
0.0°C
0.0°C
0.0°C
0.0°C
0.0°C
0.0°C
0.0°C
Große Leitungslängen und andere
Faktoren können Messgrößen
verfälschen.
Hier kann für jeden Sensor ein
Korrekturwert eingegeben werden.
Zurück zum Hauptmenü.
Weiter mit ›Login‹.
10:46
1.7 Login
Zugangscode
Handbetrieb
Firmwareupdate USB
365
Weiter mit ›Handbetrieb‹.
25.08.2012
10:47
1.7.1 Handbetrieb
Solarkreisp 1
Solarkreisp 1
Solarkreisp 1
100%
---
Solarkreisp 2
Solarkreisp 2
Solarkreisp 2
25.08.2012
100%
Im Handbetrieb können die einzelnen
Ausgänge zu Testzwecken aktiviert
werden, z.B. um zu überprüfen,
ob eine Pumpe ordnungsgemäß
funktioniert.
Der Handbetrieb kann nur durch
Drücken von ESC verlassen werden.
Zurück zu ›Login‹.
Weiter mit ›Firmwareupdate USB‹.
10:48
105
Profimodus
Hinweis!
Nach Anwahl des Menüpunktes ›Firmwareupdate USB‹
blinkt das Display im Sekundentakt.
Mit einem USB-Kabel die Verbindung zu einem PC herstellen,
auf dem die Aktualisierungssoftware bereits installiert wurde.
Wurden Regler und PC schon vorher verbunden,
müssen diese noch einmal kurz getrennt werden.
Mit der Aktualisierungssoftware wird die DFU-Datei geladen.
Das Display blinkt weiter, am PC wird der Fortschritt angezeigt.
Wird die Aktualisierung nicht innerhalb einer Minute nach Anwählen von
›Firmwareupdate USB‹ begonnen, führt der Regler einen Neustart aus.
Schema 11
Wird der Profimodus nicht aktiv
verlassen, zeigt der Regler nach der
eingestellten Display-Abschaltzeit
selbsttätig die Schema-Darstellung an
und der Wert des Zugangscodes wird
auf 1 zurückgesetzt.
25.08.2012
106
10:49
Demontage/Entsorgung
Gefahr!
Lebensgefahr durch Stromschlag!
Vor Öffnen des Klemmendeckels die
Stromversorgung zuverlässig allpolig trennen!
Die Demontage des Temperaturdifferenzreglers smart Sol plus
erfolgt entsprechend der Montage in umgekehrter Reihenfolge:
- Freischalten der Versorgungsspannung.
- Öffnen des Klemmendeckels.
- Abklemmen aller Leitungen.
- Lösen der Wandverschraubung.
- Entfernen des Reglers vom Montageort.
Gefahr!
Lebensgefahr durch Stromschlag!
Bei der Demontage des Reglers alle blanken Leitungsenden
so sichern, dass Personenkontakt unmöglich ist!
Mit endgültiger Demontage die Leitungen komplett entfernen!
Wichtig!
Die Person oder Institution, die für die Entsorgung des Gerätes
verantwortlich ist, darf den Regler nicht dem Restmüll zuführen,
sondern muss entsprechend den örtlichen Vorschriften für eine
korrekte Verwertung sorgen!
Bei Unklarheiten fragen Sie den kommunal zuständigen Entsorgungsbetrieb oder den Händler, bei dem das Gerät erworben wurde!
107
Gewährleistung und Haftung
Der Temperaturdifferenzreglers smart Sol plus wurde
nach strengen Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben entwickelt,
produziert und geprüft und entspricht dem Stand der Technik.
Für das Gerät gilt die gesetzlich vorgeschriebene
Gewährleistungsfrist von 2 Jahren ab Verkaufsdatum.
Der Verkäufer wird sämtliche Fabrikations- und Materialfehler,
die sich am Produkt während der Gewährleistungszeit zeigen
und die Funktionsfähigkeit des Produktes beeinträchtigen, beseitigen.
Natürliche Abnutzung stellt keinen Mangel dar.
Von Gewährleistung und Haftung ausgeschlossen sind alle Schäden,
die auf eine oder mehrere der folgenden Ursachen zurückzuführen sind:
• Nichtbeachtung dieser Montage- und Bedienungsanleitung.
• Unsachgemäßer Transport.
• Fehlerhafte Montage, Inbetriebnahme, Wartung oder Bedienung.
• Bauliche Veränderungen oder Softwaremanipulation am Gerät.
• Einbau von Zusatzkomponenten, die nicht vom Hersteller zugelassen sind.
• Weiterverwendung des Reglers trotz eines offensichtlichen Mangels.
• Verwendung von nicht zugelassenen Ersatzteilen und Zubehör.
• Anwendungen, die über den bestimmungsgemäßen Gebrauch hinausgehen.
• Sachwidrige Verwendung des Gerätes / unsachgemäße Handhabung, z.B. ESD.
• Einsatz des Gerätes außerhalb der zulässigen technischen Grenzen.
• Überspannungsereignisse, z.B. durch Blitzeinschlag.
• Höhere Gewalt.
Weitergehende Ansprüche aus dieser Gewährleistungspflicht, insbesondere Schadensersatz über den Sachwert des Temperaturdifferenzreglers hinaus, werden ausgeschlossen.
Heizungstechnische Anlagen werden durch einen Installations-Fachbetrieb an Hand
der jeweiligen gültigen Normen und Richtlinien gestaltet, ausgelegt und projektiert.
Die Verantwortung für die Funktion und Sicherheit einer Anlage
liegt ausschließlich bei den planenden und ausführenden Firmen.
Inhalte und Illustrationen dieser Anleitung wurden mit größtmöglicher Sorgfalt und
nach bestem Wissen entwickelt - Irrtum und technische Änderungen vorbehalten.
Eine Haftung des Herstellers für unsachgemäße, unvollständige oder unrichtige Angaben
und alle daraus eventuell entstehenden Schäden wird grundsätzlich ausgeschlossen.
108
Fehlerbericht
Fehlerbild/Beschreibung des Fehlers:
Fehlermeldung:
Software-Version:
Service Assistent ausgeführt: Ja
Anzeigen: TS1:
TS2:
TS3:
TS4:
TS5:
TS6:
TS7:
TS8:
Nein
Verdrahtung:RO1: PumpeHE
Ventil
RO2: PumpeHE
Ventil
RO3: PumpeHE
Ventil
RO4: PumpeHE
Ventil
REL:
Nein
Ja
Betriebsstunden:RO1:
RO2:
RO4:
RO3:
REL:
Ausstattung/Zubehör/Optionen:
Wichtig!
Zu Reparatur oder Austausch des Reglers unbedingt
vollständig ausgefüllte Kopien des Inbetriebnahmeprotokolls
und des Fehlerberichts beilegen!
109
Inbetriebnahmeprotokoll
Name des Betreibers und Ort der Installation:
Datum der Inbetriebnahme:
Installiertes Hydraulikschema:
Kollektorflächen gesamt [m2]:
Speichergrößen[l]:
Frostschutzmittel Art/Konzentration:
Besonderheiten:
Die solarthermische Anlage mit dem Temperaturdifferenzregler smart Sol plus
wurde fachgerecht und ordnungsgemäß installiert und in Betrieb genommen.
Der Besitzer/Betreiber der Anlage wurde über Aufbau, Betrieb und Bedienung,
insbesondere zum Umgang mit dem Temperaturdifferenzregler smart Sol plus
umfangreich informiert und eingewiesen.
Inbetriebnahme durch die Firma (Name/Anschrift/Telefonnummer):
Name des Mitarbeiters:
110
CE - Konformitätserklärung
Wir,
emz-Hanauer GmbH & Co.KGaA
Siemensstraße 1
D - 92507 Nabburg,
erklären in alleiniger Verantwortung, dass die folgenden Produkte:
Geräteart: Temperaturdifferenzregler zur Steuerung solarthermischer Anlagen
emz-Produktbezeichnung
smart Sol plus Premium
smart Sol plus Excellence
emz Art-Nr.
51.0042
51.0041
ab Herstelldatum
11/2012
11/2012
mit der EMV-Richtlinie 2004/108/EG sowie der Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG
und den daraus resultierenden Normenanforderungen konform sind.
Technische Vorschriften:
Niederspannungsrichtlinie :
IEC 60730-1:1999 (3rd Edition) + A1:2003 + A2:2007
EN 60730-1:2000/AC:2007
EMV-Richtlinie :
EN 60730-1:2000
+ A1:2004 + A12:2003 + A13:2004 + A14:2005 + A16:2007 – A2:2008,
Ber. zu DIN EN: 2009-06; Cenelec cor.:2010 (EMV-Teil, Regelung Typ 2)
EN 55022:2010 (Klasse B)
EN 61000-3-2:2006 + A1:2009+ A2:2009
EN 61000-3-3:2008
Anmerkungen:
Das Original der Prüfberichte liegt bei emz vor.
D - 92507 Nabburg, 29.11.2012,
gezeichnet
Thomas Hanauer
Geschäftsführer
i.V. Josef Irlbacher
Leiter Team Entwicklung Elektronik
111
Stichwortverzeichnis
Aktives Schema
12
Anklemmen
15 ff.
Anschlussbild Umschaltventil
16
Anti-Blockierung98
Antilegionellenfunktion51/99
Ausbrech-Segmente10/15
Ausgangsparameter
89 f.
Auswertung
63 ff./85
Automatikbetrieb61
Bedienung11
Beschreibung6
Bestimmungsgemäße Verwendung
8
Datenschnittstellen19
Datum/Uhrzeit67
Displayhelligkeit68
Drehencoder11
Drehzahldelta89
Effiziente Speicherladung
97
Enteisung98
Entsorgung105
Fehlerliste66/74
Fehlersuche
76 ff.
Firmwareupdate104
Flügelradsensor17
Frostschutz99
Fühlerabgleich103
Fühlerleitung6
Funktionen zur Kesselsteuerung 51 ff.
Handbetrieb103
Hocheffizienzpumpe
Hydraulische Schemata
17
21 ff.
Inbetriebnahme55
Kabeldurchmesser15
Kollektorkühlung92
112
Legende für Schemata
20
Legionellenreduzierung51
Leiterquerschnitte8
Lieferumfang8
Login74/84
Low-Flow-Anlage95
Nachheizfunktion51/94
Nachladeunterdrückung51/96
Notabschaltung102
Phi-Überwachung102
Profimodus
84 ff.
PWM-Steuersignal17
Reinigung6
Röhrenkollektor69/90
Schnellbeladung95
Schutzfunktionen97
Service Assistent
76 ff.
Soft-Ladung73/100
Software-Version74
Solarertrag17
Speicherkühlung73
Störungen
76 ff.
Temperaturdifferenz17
Temperaturfühler6
Thermostatfunktion54
Umschaltventil16
Urlaubsfunktion60/70/91
Volumenstromsensor17
Vorrangladung87
Vortexsensor17
Wandmontage14
Zugentlastung10/15
Ausgabe DE 01/2013 - 010B - 84WP2M2S2U2G1AT3
emz-Hanauer GmbH & Co.KGaA
Siemensstraße 1 • D - 92507 Nabburg
Telefon + 49 - (0) 94 33 - 89 8 - 0
Telefax + 49 - (0) 94 33 - 89 8 - 188
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