GAS-FRITTEUSEN 700 Reihe Benutzer Handbuch

GAS-FRITTEUSEN 700 Reihe Benutzer Handbuch
GAS-FRITTEUSEN
700 Reihe
TYP: 7FRI/G415, 7FRI/G610, 7FRI/G815
Benutzer Handbuch
S/N:
Gühlt von:03. 03. 2008
Rev.: 1.0
3.3.2008
Rev.
1. Allgemeines .................................................................................................... 1
1.1 Im Handbuch verwendete Symbole ............................................................................... 1
1.2 Am Gerät angebrachte Symbole .................................................................................... 2
1.3 Überprüfung der Übereinstimmung zwischen Gerät und Handbuch ............................ 2
2. Sicherheit ....................................................................................................... 3
2.1 Sicherer Gebrauch des Gerätes ......................................................................................
2.2 Sicherheitshinweise bei Störungen ................................................................................
2.3 Andere Verbote (gefährliche Vorgänge) .......................................................................
2.4 Entsorgung des Gerätes .................................................................................................
3
3
4
4
3. Funktionsbeschreibung ................................................................................ 5
3.1 Verwendung des Gerätes ...............................................................................................
3.1.1 Verbotene Verwendung/Verwendung für nicht vorgesehene Zwecke ..................
3.2 Konstruktion ..................................................................................................................
3.3 Funktionsprinzip ............................................................................................................
5
5
5
5
4. Betriebsanweisungen .................................................................................... 7
4.1 Vor dem Gebrauch ........................................................................................................ 7
4.1.1 Vorbereitung für den Gebrauch ............................................................................. 7
4.2 Gebrauch des Gerätes .................................................................................................... 7
4.2.1 Öleinfüllung ........................................................................................................... 7
4.2.2 Einschalten der Zündflamme ................................................................................ 9
4.2.3 Einschalten des Hauptbrenners ............................................................................. 9
4.2.4 Garen ...................................................................................................................... 9
4.2.5 Abschalten des Geräts .......................................................................................... 10
4.2.6 Sicherheitsthermostat .......................................................................................... 10
4.2.7 Entleerung des Beckens ....................................................................................... 11
4.3 Nach dem Gebrauch .................................................................................................... 11
4.3.1 Reinigung ............................................................................................................. 11
4.3.2 Nichtbenutzungszeitraum .................................................................................... 12
4.3.3 Regelmäßige Wartung ......................................................................................... 13
5. Installation ................................................................................................... 15
5.1 Allgemeines .................................................................................................................
5.1.1 Vorschriftsgemäße Installationsbedingungen ......................................................
5.2 Abgasführung ..............................................................................................................
5.3 Mögliche Störungen/Interferenzen aus der Umgebung ...............................................
5.4 Lagerung ......................................................................................................................
15
15
15
16
16
1
3.3.2008
5.5 Auspacken des Gerätes ................................................................................................
5.6 Entsorgung von Verpackungsmaterialien ....................................................................
5.7 Aufstellung ..................................................................................................................
5.8 Gasanschluss ................................................................................................................
5.8.1 Kontrolle des Zufuhrdrucks nach der Installation ..............................................
5.8.2 Technische Gasspezifikationen ............................................................................
5.8.3 Funktionsprüfung .................................................................................................
5.9 Schulung des Personals ...............................................................................................
5.10 Typenschild ...............................................................................................................
Rev.
16
16
16
17
18
19
20
21
21
6. Einstellanleitung ......................................................................................... 23
6.1 Einstellung des Gerätes für den Betrieb mit anderen Gasarten ...................................
6.1.1 Ersetzung der Düsen der Hauptbrenner ..............................................................
6.1.2 Einstellung der Primärluft ...................................................................................
6.1.3 Ersetzung der Düse der Zündflamme ..................................................................
23
23
24
24
7. Fehlersuche .................................................................................................. 27
8. Teknische Spezifikationen ......................................................................... 29
2
3.3.2008
Rev. 1.0
Allgemeines
1.
Allgemeines
Die im vorliegenden Handbuch enthaltenen Anweisungen gründlich durchlesen, da sie
wichtige Informationen enthalten, um das Gerät korrekt, sachgemäß und sicher installieren, gebrauchen und warten zu können.
Das vorliegende Handbuch an einem sicheren Ort aufbewahren, um die eventuelle Bezugnahme seitens anderer Benutzer zu ermöglichen.
Das Gerät muss gemäß den vom Hersteller gelieferten Anweisungen und unter Einhaltung
der lokalen Vorschriften installiert werden. Das Gerät darf nur von Fachpersonal an die
Stromversorgung angeschlossen werden.
Das für die Bedienung des Gerätes zuständige Personal muss eine spezifische Ausbildung
über den Betrieb desselben erhalten.
Das Gerät bei Ausfall oder Funktionsstörungen abschalten. Die im vorliegenden Handbuch verlangten, regelmäßigen Funktionsprüfungen müssen den Anweisungen gemäß
ausgeführt werden. Die Wartung des Gerätes von technisch qualifiziertem und vom Hersteller autorisiertem Personal, das Originalersatzteile verwendet, ausführen lassen.
Durch die Nichtbeachtung des oben aufgeführten wird die Sicherheit des Gerätes aufs
Spiel gesetzt.
1.1
Im Handbuch verwendete Symbole
Dieses Symbol informiert über eine Situation, in der ein unmittelbares Sicherheitsrisiko
bevorstehen könnte. Die angegebenen Informationen sind bindend, um Personenschäden
zu vermeiden.
Dieses Symbol informiert über die richtige Art zu reagieren, um schlechte Ergebnisse,
Schäden am Gerät oder Gefahrensituationen zu vermeiden.
Dieses Symbol informiert über Vorschläge und Maßnahmen, die dabei helfen die bestmögliche Leistung des Gerätes zu erzielen.
Dieses Symbol weist auf eine Funktion hin, die bezüglich der Selbstprüfung berücksichtigt werden muss.
1
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Rev. 1.0
Allgemeines
1.2
Am Gerät angebrachte Symbole
Dieses auf einem Teil angebrachte Symbol gibt an, dass sich hinter demselben Teil elektrische Anschlussklemmen befinden. Dieses Teil darf daher nur von qualifiziertem Personal demontiert werden.
1.3
Überprüfung der Übereinstimmung zwischen Gerät und Handbuch
Die Seriennummer des Gerätes ist auf dem Typenschild angegeben. Bei Abhandenkommen der Handbücher kann man sie beim Hersteller oder beim lokalen Verteiler bestellen.
Bei der Bestellung neuer Handbücher ist es wesentlich, die auf dem Typenschild angegebene Seriennummer anzugeben.
2
3.3.2008
Rev. 1.0
Sicherheit
2.
Sicherheit
2.1
Sicherer Gebrauch des Gerätes
Da dieses Gerät ausschließlich für den professionellen Gebrauch gedacht ist, darf es nur
vom zuständigen Personal benutzt werden. Der Betrieb der Fritteuse muss ständig überwacht werden.
Der Gebrauch alten und verunreinigten Öls stellt ein Sicherheitsrisiko dar; sicherstellen
stets frisches oder gereinigtes Öl zu benutzen.
Das Frittiergut muss immer so trocken wie möglich sein. Das Garen feuchter Produkte
führt zu Schaumbildung und zum Überlaufen des Öls.
Es vermeiden zur selben Zeit eine übermäßige Menge des Produktes zu fritieren. Die
empfohlene Höchstmenge der jeweils zu frittierenden Nahrungsmittel beträgt etwa die
Hälfte des Korbfassungsvermögens.
Wenn sich der Ölstand der seitlich des Beckens angezeigten Min-Markierung nähert, weiteres Öl hinzugeben bis der maximale Füllstand erreicht wird. Falls es erforderlich sein
sollte während des Gerätebetriebs weiteres Öl hinzuzufügen, kaltes Öl benutzen und es
sehr vorsichtig in das Becken gießen. Auf diese Weise wird verhindert, dass das Öl spritzt
(Brandgefahr). Es auf jeden Fall vermeiden frisches Öl oder Fett mit einer großen Menge
alten Öls oder Fettes zu mischen, da frisches Öl, das mit bereits gebrauchtem Öl in
Berührung kommt, sehr viel schneller verfällt.
Eine ungenügende Ölmenge im Becken stellt eine Überhitzungsgefahr dar.
Die Fritteuse niemals eingeschaltet lassen, wenn kein Öl im Becken ist! Wenn dies versehentlich passieren sollte, wird das Gerät vom Sicherheitsthermostat ausgeschaltet.
Es vermeiden, das heiße Gerät zu bewegen.
BEI ÖLBRAND, NIEMALS WASSER VERWENDEN, UM IHN ZU LÖSCHEN.
2.2
Sicherheitshinweise bei Störungen
Den Deckel stets griffbereit an einem leicht zugänglichen Ort aufbewahren.
Wenn das Öl brennen sollte, den Deckel als erste Hilfe, um das Feuer zu löschen, benutzen und das Feuer anschließend mit einer Löschdecke ersticken.
Das Gerät bei Störungen oder Fehlerbetrieb ausschalten. Den Kundendienst rufen.
Im Notfall die Gaszufuhr beim Haupthahn unterbrechen.
3
3.3.2008
Rev. 1.0
Sicherheit
2.3
Andere Verbote (gefährliche Vorgänge)
Die sich an den Gasventilen befindenden Siegel der Stellschrauben dürfen unter keinen
Umständen verletzt werden.
2.4
Entsorgung des Gerätes
Das Gerät ist aus recyclingfähigen Rohstoffen hergestellt und enthält keine Gefahrenoder Giftstoffe. Bei der Entsorgung der Verpackungsmaterialien und des Gerätes sind die
am jeweiligen Aufstellungsort gültigen Bestimmungen sorgfältig zu beachten. Die verschiedenen Materialien müssen voneinander getrennt und den spezifischen Sammelstellen übergeben werden. Für die Einhaltung der Umweltschutzvorschriften sorgen.
4
3.3.2008
Rev. 1.0
Funktionsbeschreibung
3.
Funktionsbeschreibung
3.1
Verwendung des Gerätes
Der vorgesehene Gebrauch der Fritteuse ist das Garen roher Frischprodukte bzw.
Tiefkühlprodukte und das kontinuierliche Fritieren halbgarer Produkte.
3.1.1
Verbotene Verwendung/Verwendung für nicht vorgesehene Zwecke
Die Fritteuse wurde nicht entworfen, um als Wasserbad oder Nudelkocher verwendet zu
werden.
Für Schäden, die auf schlechte Installation oder unsachgemäßen Gerätegebrauch zurückzuführen sind, kann der Hersteller nicht haftbar gemacht werden. In diesen Fällen verfällt
die Garantie.
3.2
Konstruktion
Außenverkleidung und höhenverstellbare Füße aus Edelstahl .
Becken aus Edelstahl mit Kaltzone und Schaumrand.
Die Platten sind gepresst und haben abgerundete Kanten.
3.3
Funktionsprinzip
Die Erwärmung des Öls bis zur gewünschten Temperatur erfolgt mittels am Beckenäußeren angebrachter Stahl-Rohrbrenner. Die Brenner sind widerstandsfähig gegen mechanische und thermische Beanspruchungen. Die Zündflamme und die Brenner sind mit
festen Düsen ausgerüstet.
Die Öltemperatur kann zwischen 100°C (212°F) und 190°C (374°F) und Zwischenwerten
ausgewählt werden.
Die Öltemperatur kann zwischen 110°C (212°F) und 190°C (374°F) und Zwischenwerten
ausgewählt werden.
Die einfachste Art das Frittiergut zu garen, ist es in den entsprechenden, im Lieferumfang
enthaltenen Körben zu fritieren.
5
3.3.2008
Rev. 1.0
Funktionsbeschreibung
Die Fritteuse ist mit einem Sicherheitsthermostat ausgestattet, das die Gasversorgung unterbricht, falls die Öltemperatur aus einem beliebigen Grund, 230°C (446°F) überschreiten sollte.
Abb. 1
1.
2.
3.
4.
5.
6
Thermostatknauf
Zündtaste
Sicherheitsthermostaten
Hahn
Kontrolleuchte
3.3.2008
Rev. 1.0
Betriebsanweisungen
4.
Betriebsanweisungen
4.1
Vor dem Gebrauch
4.1.1
Vorbereitung für den Gebrauch
Vor dem ersten Garvorgang wird empfohlen das Gerät und vor allem die Becken
sorgfältig zu reinigen. Sämtliche Verpackungsmaterialien und die selbst klebenden Folien
sehr vorsichtig von der Fritteuse entfernen. Die Fritteuse mit Warmwasser reinigen.
Das Waschwasser aus dem Becken ablaufen lassen (siehe Kapitel
später). Das Gerät mit einem trockenen Tuch abtrocknen.
Die Teile aus Edelstahl müssen mit einem nicht scheuernden und spezifisch zur Reinigung von Stahloberflächen angezeigten Reinigungsmittel gesäubert werden.
Das Gerät niemals mit Wasserstrahlen reinigen.
4.2
4.2.1
Gebrauch des Gerätes
Öleinfüllung
Vor allem überprüfen, dass der Hebel des Ablasshahns geschlossen ist (Pos. 1 auf Abb. 2)
Die Becken bis zum Erreichen des maximalen Füllstandes mit Frittieröl guter Qualität füllen. Um das Fassungsvermögen der Becken in Erfahrung zu bringen, beziehen Sie sich
bitte auf die
am Ende dieses Handbuchs.
7
3.3.2008
Rev. 1.0
Betriebsanweisungen
Abb. 2
Ausschließlich Frittieröl benutzen.
Wenn für den Frittiervorgang Fett benutzt wird, muss dieses vorher in einer separaten
Pfanne geschmolzen werden, um Überhitzungen des Wärmetauschers und daher Brandgefahr zu verhindern.
Während des Betriebs muss der Ölstand zwischen dem maximalen und minimalen Füllstand beibehalten werden.
Aufgrund der Brandgefahr ist es gefährlich, die Fritteuse zu verwenden, wenn sich das Öl
unter dem minimalen Füllstand befindet.
Um die für den Nachfüllvorgang zwischen dem minimalen und dem maximalen Füllstand
erforderliche Ölmenge in Erfahrung zu bringen, konsultieren Sie bitte die
am Ende dieses Handbuchs.
8
3.3.2008
Rev. 1.0
Betriebsanweisungen
4.2.2
Einschalten der Zündflamme
Drehknopf drücken und nach links in Pos. 2 auf Abb. 3 drehen. Drehknopf gedrückt
halten und gleichzeitig den Zündknopf drücken (Pos. 1 auf Abb. 3). Um die Erwärmung
des Thermoelementes zu ermöglichen, den Drehknopf nach dem Anzünden der Zündflamme noch für 15-20 Sekunden durchgedrückt halten. Wenn die Zündflamme erlischt,
die Zündung wiederholen.
Die regelmäßige Zündung der Zündflamme kann durch die entsprechende Schauöffnung
beobachtet werden.
Abb. 3
1.
2.
3-4.
4.2.3
Stellung aus
Anzünden der Zündflamme
Temperatureinstellbereich
Einschalten des Hauptbrenners
Um den Hauptbrenner anzuzünden, leichten Druck ausüben und den Drehknopf in die
Stellung drehen, die der gewünschten Temperatur entspricht (Pos. 3-4 auf Abb. 3). Durch
die Auslösung des Thermostats, das den Hauptbrenner automatisch ein- und ausschaltet,
wird die Öltemperatur auf dem eingestellten Wert beibehalten.
4.2.4
Garen
Vor dem Fritieren muss von den Speisen so viel Feuchtigkeit wie möglich entfernt werden, um die übermäßige Entstehung von heißen Spritzern und das durch die Schaumbildung bedingte Überlaufen des Öl zu vermeiden. Die Menge der zu garenden Speisen darf
für Becken mit einem Fassungsvermögen von 10 Litern (Modell 93/04 FRG) nicht mehr
als 1,5 kg, für diejenigen mit einem Fassungsvermögen von 15 Litern (Modell 92/04
FRG15L).
•
•
•
Die Gartemperatur mithilfe des Thermostats auswählen; die optimale Temperatur
beträgt 180°C (356°F).
Die Produkte in den Korb anordnen; den Korb bis zu 1/3 oder maximal bis zur
Hälfte seines Fassungsvermögens füllen (die empfohlene Menge nicht
überschreiten).
Tiefkühlprodukte gut schütteln, bevor sie ins Öl getaucht werden.
9
3.3.2008
Rev. 1.0
Betriebsanweisungen
•
•
Den Korb ins Öl tauchen.
Den Korb, wenn das Frittiergut gar ist, anheben und an der entsprechenden
Halterung aufhängen, damit es abtropfen kann.
Während des Frittiervorgangs über die Qualität des Öls wachen, indem berücksichtigt
wird, dass gealtertes Öl bereits an der Bräunung, an der Zähflüssigkeit und an der Tendenz
schon bei niedrigen Temperaturen Rauch zu entwickeln, erkannt werden kann (in diesem
Fall muss das Öl gewechselt werden).
Das Gerät niemals ohne Aufsicht eingeschaltet lassen.
4.2.5
Abschalten des Geräts
Um den Hauptbrenner abzuschalten, den Drehknopf nach rechts bis zur Pos. 2 in Abb. 3
drehen: nur die Zündflamme bleibt angezündet. Leichten Druck ausüben und den Drehknopf bis zur Pos. 1 drehen, um auch die Zündflamme abzuschalten.
4.2.6
Sicherheitsthermostat
Das Gerät ist mit einem Sicherheitsthermostat ausgestattet. Sollte die Öltemperatur den
Höchstwert von 230°C übersteigen, wird die gas Versorgung automatisch unterbrochen,
um zu vermeiden, dass sich das Öl bis zu dem Punkt überhitzt, dass Brandgefahr entstehen oder giftige Abgase erzeugt werden können. Hierbei handelt es sich um eine Sicherheitsmaßnahme, die bei einem Defekt eines Teils oder bei unsachgemäßem Gebrauch
einschreitet (zu wenig Öl im Becken, Verwendung festen, nicht geschmolzenen Fetts,
verunreinigtem und/oder zu alten Öls).
Wenn das Sicherheitsthermostat ausgelöst hat, wie folgt vorgehen:
1.
2.
Einige Minuten warten, damit die Öltemperatur unter 180°C (356°F) absinken
kann.
Das Sicherheitsthermostat wie folgt rückstellen:
•
die Türen öffnen;
•
so lange auf die kleine rote Rückstelltaste (Pos. 2 auf Abb. 4) drücken, bis
ein metallisches Klicken vernommen wird;
Abb. 4
1.
2.
10
Befestigungswinkel des Sicherheitsthermostats
Rückstelltaste
3.3.2008
Rev. 1.0
Betriebsanweisungen
3.
3.
4.
Sicherheitsthermostat
altes Frittieröl filtrieren bzw. wechseln oder Frittieröl bis zum Erreichen des
maximalen Füllstand hinzufügen;
das Gerät einschalten.
Wenn das Sicherheitsthermostat erneut auslösen sollte, den technischen Kundendienst
rufen.
4.2.7
Entleerung des Beckens
Das Becken, um die Frittierrückstände aus dem Öl zu filtern und um das Becken zu reinigen, täglich leeren. Bei der Ausführung dieses Vorgangs, der nur ausgeführt werden darf,
wenn sich das Frittieröl auf mindestens 100°C (212° F) abgekühlt hat, besonders vorsichtig sein.
Das Becken wie folgt entleeren:
1.
2.
3.
4.3
4.3.1
Die Türen öffnen;
Das Auslaufrohr in den Ablasshahn einführen und es, um es zu blockieren,
drehen;
den Hebel drehen, um den Auslasshahn zu öffnen.
Nach dem Gebrauch
Reinigung
Das Gerät vor Reinigungsarbeiten ausschalten und die hinter demselben befindliche Gasversorgung unterbrechen.
Bevor die Fritteuse gereinigt wird, warten bis sie sich abgekühlt hat.
Für die Entleerung des Öls, siehe vorhergehendes Kapitel
.
Allgemeines
Hauptursachen für die Beschädigung oder Korrosion von Edelstahl:
•
•
Verwendung von Scheuermitteln oder sauren Reinigungsmitteln, vor allem auf
Chlorbasis wie Chlorwasserstoffsäure oder Natriumhypochlorit (Chlorbleichlauge). Deshalb vor dem Erwerb eines Reinigungsmittels sicherstellen, dass es
nicht zur Korrosion des Edelstahls führt (siehe auch Paragraf
unten);
Ansammlung eisenhaltiger Ablagerungen (wie sie von in Wasser, das durch die
Rohrleitungen fließt, gelöstem Rost, besonders nach längerem Stillstand verursacht werden) weshalb diese Ansammlung zu vermeiden ist. Die Benutzung von
Metalltopfreiniger vermeiden, um schwer zu beseitigende Nahrungsrückstände zu
entfernen. Lieber Schleifkissen bzw. Spachtel aus Edelstahl oder aus weicheren
Materialien, die nicht eisenhaltig sein dürfen, benutzen;
11
3.3.2008
Rev. 1.0
Betriebsanweisungen
•
Vernässung durch Stoffe mit säurehaltigen Bestandteilen, wie Essig, Zitronensaft,
Saucen, Salz etc. Aus diesem Grund sind längere Berührungen dieser Stoffe mit
den Stahlteilen des Gerätes zu vermeiden. Besonders schädlich für die Oberflächen ist die Verdampfung von Salzlösungen auf ihnen.
Normale Reinigung
Eine sorgfältige, tägliche Reinigung erhält den einwandfreien Zustand des Gerätes und erhöht seine Lebensdauer. Das Gerät mit einem feuchten Tuch reinigen, hierzu Wasser und
Seife oder, wie zuvor erwähnt, nicht scheuernde und säurefreie Reinigungsmittel verwenden. Scheuernde und säurehaltige Reinigungsmittel dürfen auch nicht für die Reinigung der in Gerätenähe gelegenen Fußböden benutzt werden, da sich auch die Dämpfe
ablagern und die Stahloberflächen beschädigen können. Wenn die Fritteuse sehr schmutzig sein sollte, einen synthetischen Schwamm vom Typ Scotch Brite TM benutzen. Mit
sauberem Wasser abspülen und mit einem sauberen Tuch abtrocknen. Die Benutzung von
Stahl-Topfreiniger, die Rostflecken hinterlassen können, vermeiden. Es aus demselben
Grund vermeiden, das Gerät mit eisenhaltigen Gegenständen zu berühren.
Das Gerät vor Reinigungsarbeiten ausschalten und die hinter demselben befindliche Gasversorgung unterbrechen.
Vor der Durchführung von Reinigungsarbeiten das Gerät ausschalten und die vorgeschaltete Gasversorgung sowie die elektrische Speisung mit dem extern installierten
Sicherheitsschalter unterbrechen.
Flecken und Abrieb auf dem Stahl
Kratzer und braune Flecken können mit Edelstahl-Schleifkissen oder synthetischen Schleifschwämmen, die immer in Satinierrichtung zu benutzen sind, geglättet oder beseitigt
werden.
Rost
Falls Rostflecken beseitigt werden müssen, ist es erforderlich, sich bezüglich eines geeigneten Waschmittels, an Hersteller industrieller Reinigungsmittel zu wenden. Zu diesem
Zweck können auch Industrieprodukte für die Reinigung von kalkhaltigen Ablagerungen
benutzt werden. Nach der Verwendung dieser Produkte und nach dem Spülen mit klarem
Wasser, könnte sich ein alkalisches Reinigungsmittel als notwendig erweisen, um die auf
der Oberfläche verbliebenden Säureverbindungen zu neutralisieren.
4.3.2
Nichtbenutzungszeitraum
Den Gasabsperrhahn hinter dem Gerät schließen.
Den Gasabsperrhahn schließen und die Stromzufuhr unterbrechen.
12
3.3.2008
Rev. 1.0
Betriebsanweisungen
4.3.3
Regelmäßige Wartung
Die mit dem technischen Kundendienst und der Wartung zusammenhängenden Handlungen dürfen nur von Fachpersonal ausgeführt werden.
Die folgende Wartungsarbeit muss mindestens einmal im Jahr vorgenommen werden:
•
•
Überprüfung der Regel- und Sicherheitsvorrichtungen auf ihre Funktion;
Verbrennungskontrolle, d.h.:
1.
Zündung;
2.
Verbrennungssicherheit;
3.
Funktionsprüfung im ON-OFF-ON Einstellbereich.
Es wird die Unterzeichnung eines technischen Kundendienstvertrages empfohlen, der
mindestens eine Überprüfung pro Jahr vorsieht.
13
3.3.2008
Betriebsanweisungen
14
Rev. 1.0
3.3.2008
Rev. 1.0
Installation
5.
Installation
5.1
Allgemeines
Der Hersteller kommt nicht für Personen- oder Sachschäden auf, die auf Installationsfehler oder unsachgemäßen Gerätegebrauch zurückzuführen sind und haftet nicht für
Schäden, die durch eine schlechte Installation verursacht wurden. In diesen Fällen verfällt
die Garantie.
Die Installation, die Wartung, der Gasanschluss und die Inbetriebnahme des Gerätes sollen von einem genehmigten Installateur durchgeführt werden. Die Sicherheitsvorschriften
des Ortes, wo das Gerät installiert wird, sollen strengstens eingehalten werden.
5.1.1
Vorschriftsgemäße Installationsbedingungen
Wir möchten Sie daran erinnern, dass die Geräte, die in öffentlichen Lokalen installiert
werden, folgende Erfordernisse erfüllen muss. Die Geräteinstallation und -wartung sind
gemäß den Vorschriften und gültigen Normen auszuführen, und zwar:
•
•
•
Sicherheitsvorschriften gegen Brandgefahr und Panik in öffentlichen Lokalen;
die allgemein gültigen Vorschriften für alle Geräte:
mit Brenngasen und verflüssigtem Kohlenwasserstoff funktionierende Anlagen
Zudem müssen folgende, vom benutzten Gas spezifisch abhängige Vorschriften befolgt
werden:
•
•
•
5.2
Heizung, Lüftung, Kühlung, Klimaanlage und Dampf- und Warmwassererzeugung für sanitäre Zwecke;
Installation von Kochgeräten für das Gastgewerbe;
besondere Vorschriften für jede Art von öffentlichen Lokalen (Krankenhäuser,
Kaufhäuser, usw.).
Abgasführung
Das Gerät soll in einem gut belüftetem Raum installiert werden (wenn möglich unter einer
Dunstabzugshaube) gemäß den geltenden Vorschriften. Auf diese Art wird der vollständige Abzug der während des Verbrennungsprozesses erzeugten Abgase gewährleistet;
Die für die Verbrennung erforderliche Luftmenge ist in der
am Ende dieses Handbuchs, unter dem Punkt "Luftbedarf für die Verbrennung" angegeben.
15
3.3.2008
Rev. 1.0
Installation
Entsprechend der in Bezug auf die Installation gültigen Bestimmungen gehören unsere
Geräte zur in der
(unter "Bauart") beschriebenen Art.
5.3
Mögliche Störungen/Interferenzen aus der Umgebung
Wenn die Seitenwand bei der Installation des Gerätes an brennbare Wände (Holz oder
ähnliches) oder an wärmeempfindliche Wände (Gipskarton oder ähnliches) gelehnt wird,
müssen zweckmäßige Schutzvorrichtungen verwendet werden damit diese Wände nicht
beschädigt werden. Daher eine Verkleidung anbringen, welche die Wände vor Wärmeabstrahlung isoliert oder einen Abstand von mindestens 100 mm von der Seiten- und Rückwand des Gerätes einhalten.
Falls das Gerät in unmittelbarer Nähe anderer elektrischer Geräte installiert wird, muss
sichergestellt werden, dass sie sich nicht gegenseitig stören. Auch die Stromversorgungen
müssen voneinander unabhängig sein.
5.4
Lagerung
Wenn das Gerät bei Temperaturen unter 0°C (32°F) im Lager gelagert wurde muss es,
bevor es eingeschaltet wird, auf eine Temperatur von mindestens +10°C (50°F) gebracht
werden.
5.5
Auspacken des Gerätes
Vor der Installation der Fritteuse, sämtliche Verpackungsmaterialien entfernen. Einige
Teile sind von einer selbst klebenden Folie umhüllt, die sorgfältig zu beseitigen ist. Eventuelle, an der Geräteoberfläche verbliebene Klebstoffreste mit einem dazu geeigneten,
nicht brennbaren Lösemittel entfernen. Die Benutzung von Scheuermitteln ist verboten.
5.6
Entsorgung von Verpackungsmaterialien
Bei der Verpackungsentsorgung sind die am jeweiligen Aufstellungsort gültigen Bestimmungen sorgfältig zu beachten. Die verschiedenen Materialien müssen nach Sorten getrennt und den spezifischen Sammelstellen zugeführt werden. Für die Einhaltung der
Umweltschutzvorschriften sorgen.
5.7
Aufstellung
Das Gerät mit Hilfe einer Waage nivellieren. Die Einstellung der Höhe von 141 mm bis
200 mm kann mit den verstellbaren Füßen vorgenommen werden.
16
3.3.2008
Rev. 1.0
Installation
5.8
Gasanschluss
Dieses Gerät wurde konzipiert, um mit Erd- und Flüssiggas zu funktionieren. Die Zugehörigkeitskategorie der Nation in der er installiert wird, in der folgenden Tabelle überprüfen.
Tabelle 1: Kategorien und Gasdruckwerte
GERÄTEKATEGORIE
LAND
Belgien
Frankreich
Spanien
Grossbritannien
Irland
Griechenland
II2E+3+
II2H3+
Italien
italienische
Schweiz
Portugal
II2H3+
Österreich
deutsche
Schweiz
II2H3B/P
Deutschland
II2ELL3B/P
Finnland
II2H3B/P
Dänemark
II2H3B/P
Schweden
II2H3B/P
Luxemburg
I2E
Holland
II2L3B/P
Norwegen
I3B/P
Ungarn
II2HS3B/P
Tschechische
Republik
II2H3B/P
GAS
NENNDRUCK
(mbar)
MINDESTDRUCK
(mbar)
HÖCHSTDRUCK
(mbar)
G20
G25
G30
G31
20
25
28
37
17
17
25
25
25
30
35
45
G20
20
17
25
G30
28
25
35
G31
37
25
45
G20
G30
G31
20
30
37
17
25
25
25
35
45
G20
G30
G31
G20
G25
G30
G31
G20
G30
G31
G20
G30
G31
G20
G30
G31
G20
G25
G30
G31
G30
G31
G20
G25.1
G30
G31
G20
G30
G31
20
17
25
50
42.5
57.5
20
17
25
50
42.5
57.5
20
17
25
30
25
35
20
17
25
30
25
35
20
17
25
30
25
35
20
25
17
20
25
30
30
25
35
30
25
35
25
20
33
30
25
35
20
17
25
30
25
35
17
3.3.2008
Rev. 1.0
Installation
Die Leitung zum Gasanschluss muss aus metallischem, steifem oder flexiblem Material
gefertigt sein und über einen proportionierten Querschnitt verfügen (siehe
am Ende dieses Handbuchs). Bei der Verbindung der Fittings kein
Werg oder Teflon benutzen, deren Rückstände den Hahn/Regler erreichen und seinen Betrieb beeinträchtigen können, sondern eine für die Gastechnik geeignete Dichtung
dazwischenschieben. Nicht vergessen hinter dem Gerät einen Absperrhahn für die Gasversorgung zu installieren der, wenn das Gerät nicht in Betrieb ist, geschlossen sein muss.
Die Betriebsdrücke befinden sich auf dem Typenschild und sind in der vorhergehenden
angegeben.
Nachdem der Gasanschluss ausgeführt wurde, sollte überprüft werden, ob an den Verbindungsstücken und Anschlusselementen kein Gas austritt; Wasser und Seife oder spezielle
Produkte (Lecksprays) benutzen, um etwaige Leckagen ausfindig zu machen.
5.8.1
Kontrolle des Zufuhrdrucks nach der Installation
Der Anschlussdruck kann mit einem Flüssigkeitsmanometer (z.B. einem U-Rohr-Manometer, minimale Skaleneinteilung 0,1 mbar) oder einem digitalen Manometer gemessen werden. Wie folgt vorgehen:
•
•
•
die Knäufe entfernen;
die Schalterblende abbauen;
die Schraube (Pos. 1 auf Abb. 5) des Druckanschlusses (Pos. 2) abschrauben;
Abb. 5
1.
2.
•
•
•
•
•
•
•
18
Dichtungsschraube
Druckanschluss
das Manometer anbringen;
das Gerät gemäß den Gebrauchsanweisungen einschalten;
den Anschlussdruck prüfen;
wenn der Druck innerhalb der in der zuvor erwähnten
angegebenen Werte liegt, kann das Gerät in Betrieb genommen
werden, andernfalls das Gaswerk verständigen;
das Manometer entfernen;
die Dichtschraube (Pos. 1 auf Abb. 5) wieder anschrauben;
Dichtheit prüfen (siehe vorhergehendes Kapitel
).
3.3.2008
Rev. 1.0
Installation
5.8.2
Technische Gasspezifikationen
Das Gerät muss bei der Nennwärmeleistung und mit der an
angegebenen Düse in Betrieb genommen werden.
Alle erforderlichen Düsen werden mit dem Gerät zusammen, in einer Tüte, geliefert. Die
Düsen der Hauptbrenner sind in Hundertstel Millimeter markiert, während diejenigen der
Zündflammen mit der Bezugnummer gekennzeichnet sind.
Table 2: Eigenschaften der Brenner und Düsen sowie Einstellung
Nennleistung (kW)
Min. Leistung (kW)
Erdgasverbrauch (m³/h)
Flüssiggasverbrauch (kg/Std.)
Stadtgasverbrauch (m³/Std.)
G20 20 mbar
Nenndruck (mbar)
Reduzierter Druck (mbar)
Düsen (1/100 mm)
Abstand der Primärluft (mm)
G25 20 mbar
Nenndruck (mbar)
Reduzierter Druck (mbar)
Düsen (1/100 mm)
Abstand der Primärluft (mm)
G25 25 mbar
Nenndruck (mbar)
Reduzierter Druck (mbar)
Düsen (1/100 mm)
Abstand der Primärluft (mm)
G30/31 28/37 mbar
G30/31 30 mbar
G30/31 30/37 mbar
Nenndruck (mbar)
Reduzierter Druck (mbar)
Düsen (1/100 mm)
G20
G25
G25,1
7FRI/G
415
7FRI/G
610
7FRI/G
815
13
9.5 + 9.5
13 + 13
1,4
1,6
1,6
1,0
2,0
2,3
2,3
1,5
2,8
3,2
3,2
2,0
27.2
27.2 x 2
27.2 x 2
210 x 2
170 x 4
210 x 4
27.2
27.2 x 2
27.2 x 2
245 x 2
195 x 4
245 x 4
27.2
27.2 x 2
27.2 x 2
230 x 2
185 x 4
230 x 4
16.2
16.2 x 2
16.2 x 2
130 x 2
110 x 4
130 x 4
G110
G120
20
Zündflamme
Max.
Min.
20
20
Zündflamme
Max.
Min.
20
25
Zündflamme
Max.
Min.
20
28 / 30 / 37
Zündflamme
Max.
Min.
19
3.3.2008
Rev. 1.0
Installation
Table 2: Eigenschaften der Brenner und Düsen sowie Einstellung
Abstand der Primärluft (mm)
G30/31 50 mbar
Nenndruck (mbar)
Reduzierter Druck (mbar)
Düsen (1/100 mm)
Abstand der Primärluft (mm)
G20 25 mbar
Nenndruck (mbar)
Reduzierter Druck (mbar)
Düsen (1/100 mm)
Abstand der Primärluft (mm)
G25,1 25 mbar
Nenndruck (mbar)
Reduzierter Druck (mbar)
Düsen (1/100 mm)
Abstand der Primärluft (mm)
G110 8 mbar
Nenndruck (mbar)
Reduzierter Druck (mbar)
Düsen (1/100 mm)
Abstand der Primärluft (mm)
G120 8 mbar
Nenndruck (mbar)
Reduzierter Druck (mbar)
Düsen (1/100 mm)
Abstand der Primärluft (mm)
5.8.3
20
Funktionsprüfung
7FRI/G
415
7FRI/G
610
7FRI/G
815
10
5
10
16.2
16.2 x 2
16.2 x 2
115 x 2
100 x 4
115 x 4
50
Zündflamme
Max.
Min.
5
Zündflamme
Max.
Min.
Zündflamme
Max.
Min.
Zündflamme
Max.
Min.
Zündflamme
Max.
Min.
3.3.2008
Rev. 1.0
Installation
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
5.9
Das Gerät gemäß Gebrauchsanweisung in Betrieb setzen.
Überprüfen, dass keine Gasleckagen vorhanden sind.
Die Stabilität der Flamme im ON-OFF-ON Regelbereich überprüfen.
Den Zündungsprozess entlang des gesamten Hauptbrenners überprüfen. Die
Gleichmäßigkeit der Flammen überprüfen.
Den korrekten Betrieb der Zündflamme überprüfen. Wenn die Zündflamme korrekt eingestellt wurde, muss die Flamme das Thermoelement umhüllen und ein
regelmäßiges Aussehen haben. Andernfalls ist zu überprüfen, ob die eingebaute
Düse vom richtigen Typ ist.
Überprüfen, dass die Abgase ordnungsgemäß aus den Abzugsleitungen entweichen.
Sicherstellen, dass ein guter Zufluss von Frischluft vorherrscht.
Schulung des Personals
Unter Bezugnahme auf die Betriebsanleitung das zuständige Personal über den Gebrauch
des Gerätes und den Betrieb desselben unterrichten und die Betriebsanleitung selbst aushändigen.
5.10
Typenschild
Das Typenschild mit den Spezifikationen des entsprechenden Modells ist an der auf den
Installations- und Anschlusszeichnungen angegebenen Position angebracht und beinhaltet die unten verzeichneten Angaben:
Hersteller:
Modell:
Seriennummer:
Baujahr:
Kategorie:
Wärmeleistung:
Erdgasverbrauch:
Flüssiggasverbrauch:
Anschlussdruck:
Erdgas G20
Flüssiggas (Butan/Propan) G30/G31
Stadtgas: G110/G120
Gasanschlussstück:
Anschlussspannung:
Gerät eingestellt für:
(siehe Einbanddeckel)
(siehe
(siehe
weiteroben)
(siehe
weiteroben)
(siehe
weiteroben)
)
(siehe
weiteroben)
(siehe
weiteroben)
(siehe
weiteroben)
(siehe
)
(siehe das an der Verpackung und am Gerät angebrachte Etikett)
21
3.3.2008
Installation
22
Rev. 1.0
3.3.2008
Rev. 1.0
Einstellanleitung
6.
Einstellanleitung
6.1
Einstellung des Gerätes für den Betrieb mit anderen Gasarten
Um (zum Beispiel) von Erdgas auf Flüssiggas überzugehen, ist es erforderlich die Düsen
der Hauptbrenner und der Zündflammen auszutauschen; die vorgesehenen Düsen sind in
der vorhergehenden
angegeben.
6.1.1
Ersetzung der Düsen der Hauptbrenner
•
Die Lüftregulierhülse demontieren, indem die Schraube (Pos. 2 auf Abb. 6)
abgenommen wird;
Abb. 6
1.
2.
•
Primärluftregulierhülse
Einstellschraube der Primärluft
die Düsen (Pos. 1 auf Abb. 7) demontieren und sie durch die in
angegebenen austauschen;
23
3.3.2008
Rev. 1.0
Einstellanleitung
Abb. 7
1.
Brennerdüse
Nach dem Austausch ist die Regelung der Primärluft erforderlich (siehe nachfolgendes
Kapitel
).
Da es sich bei dem Thermostat um einen "EIN-AUS" Zweipunkt-Betrieb handelt, ist es
nicht erforderlich die Mindestwärmeleistung zu regulieren.
6.1.2
Einstellung der Primärluft
Für die Regelung der Primärluft (Pos. 1 auf Abb. 6) die Schraube (Pos. 2) lösen und die
Lüftregulierhülse so lange verschieben, bis die in
angegebenen Werte erzielt werden.
6.1.3
Ersetzung der Düse der Zündflamme
Die Zündflamme ist mit festen Düsen und einer festen Luftregulierhülse ausgestattet. Für
den Betrieb mit anderen Gasarten ist es, je nach Art des benutzten Gases erforderlich, die
Düse (Pos. 1 auf Abb. 10), durch die in
angegebene, auszutauschen. Die Primärluft muss dabei nicht
eingestellt werden.
•
•
24
Den Schließhebel des Ablasshahns demontieren;
Die untere Abdeckung des Abgaskastens demontieren, indem die verschiedenen
vorderen Schrauben (Pos. 1 auf Abb. 8) abgenommen werden;
3.3.2008
Rev. 1.0
Einstellanleitung
Abb. 8
1.
•
Befestigungsschrauben
die Kerze durch Abschrauben der Mutter vorübergehend ausbauen;
Abb. 9
1.
•
Zündkerze
die Zündflammendüse durch die geeignete austauschen, indem die Mutter in Pos.
1 von Abb. 10 abgeschraubt wird; hierzu einen Maulschlüssel benutzen, um die
Drehung auszugleichen;
25
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