null User manual

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Montage- und Betriebsanleitung
REMKO Hybrid-Wärmepumpen HBW 150, 180, 220
Inverter-Wärmepumpen
0024-2012-05 Version 2, de_DE
Vor Beginn aller Arbeiten Anleitung lesen!
Vor Inbetriebnahme / Verwendung der Geräte ist diese Anleitung sorgfältig zu lesen!
Diese Anleitung ist Bestandteil des Gerätes und muss immer
in unmittelbarer Nähe des Aufstellungsortes, bzw. am Gerät
aufbewahrt werden.
Änderungen bleiben uns vorbehalten; für Irrtümer und Druckfehler
keine Haftung!
Montage- und Betriebsanleitung (Original)
Inhaltsverzeichnis
1
Sicherheits- und Anwenderhinweise..................................................................................................
1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise......................................................................................................
1.2 Kennzeichnung von Hinweisen.......................................................................................................
1.3 Personalqualifikation.......................................................................................................................
1.4 Gefahren bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise..................................................................
1.5 Sicherheitsbewusstes Arbeiten.......................................................................................................
1.6 Sicherheitshinweise für den Betreiber.............................................................................................
1.7 Sicherheitshinweise für Montage-, Wartungs- und Inspektionsarbeiten.........................................
1.8 Eigenmächtiger Umbau und Veränderungen..................................................................................
1.9 Bestimmungsgemäße Verwendung................................................................................................
1.10 Gewährleistung.............................................................................................................................
1.11 Transport und Verpackung............................................................................................................
5
5
5
5
6
6
6
6
7
7
7
8
2
Technische Daten................................................................................................................................. 9
2.1 Geräte Daten................................................................................................................................... 9
2.2 Geräteabmessungen Außenmodul............................................................................................... 13
2.3 Geräteabmessungen Innenmodul................................................................................................. 13
2.4 Hydraulisches Funktionsprinzip.................................................................................................... 14
2.5 Entfernungsabhängiger Schallpegel............................................................................................. 14
2.6 Gesamt-Schall-Leistungspegel Außenmodul ............................................................................... 15
3
Normen und Vorschriften................................................................................................................... 16
4
Produktbeschreibung......................................................................................................................... 19
5
Montage...............................................................................................................................................
5.1 Systemaufbau...............................................................................................................................
5.2 Sicherheit bei der Montage...........................................................................................................
5.3 Allgemeine Montagehinweise.......................................................................................................
5.4 Aufstellung, Montage Innenmodul.................................................................................................
5.5 Hydraulischer Anschluss...............................................................................................................
5.6 Korrosionsschutz...........................................................................................................................
5.7 Aufstellung, Montage Aussenmodul..............................................................................................
6
Kältetechnischer Anschluss.............................................................................................................. 33
6.1 Anschluss der Kältemittelleitungen............................................................................................... 33
6.2 Kältetechnische Inbetriebnahme................................................................................................... 36
7
Elektrischer Anschluss......................................................................................................................
7.1 Allgemeine Hinweise.....................................................................................................................
7.2 Elektroanschluss Innenmodul.......................................................................................................
7.3 Stromlaufpläne..............................................................................................................................
7.4 Klemmbelegung/Legende.............................................................................................................
7.5 Elektroanschluss Außenmodul......................................................................................................
8
Abgas- / Zuluftanschluss................................................................................................................... 47
9
Vor der Inbetriebnahme...................................................................................................................... 59
10
Inbetriebnahme................................................................................................................................... 59
10.1 Sicherheit bei der Inbetriebnahme.............................................................................................. 59
10.2 Inbetriebnahme........................................................................................................................... 59
11
Störungsbeseitigung und Kundendienst.......................................................................................... 63
12
Pflege und Wartung............................................................................................................................ 65
20
20
20
20
22
27
29
30
38
38
38
42
45
46
3
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
13
Gerätedarstellung und Ersatzteillisten............................................................................................. 70
13.1 Gerätedarstellung und Ersatzteile Außenmodul......................................................................... 70
13.2 Gerätedarstellung und Ersatzteile Innenmodul........................................................................... 72
14
Vorübergehende Außerbetriebnahme............................................................................................... 75
15
Umweltschutz und Recycling............................................................................................................ 75
16
Begriffe allgemein............................................................................................................................... 76
17
Index..................................................................................................................................................... 78
4
1
Sicherheits- und
Anwenderhinweise
1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des
Gerätes oder deren Komponenten die Betriebsanleitung aufmerksam durch. Sie enthält nützliche
Tipps, Hinweise sowie Warnhinweise zur Gefahrenabwendung von Personen und Sachgütern. Die
Missachtung der Anleitung kann zu einer Gefährdung von Personen, der Umwelt und der Anlage
oder deren Komponenten und somit zum Verlust
möglicher Ansprüche führen.
Bewahren Sie diese Betriebsanleitung und zum
Betrieb der Anlage erforderlichen Informationen
(z.B. Kältemitteldatenblatt) in der Nähe der Geräte
auf.
WARNUNG!
Diese Kombination aus Symbol und Signalwort
weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen kann, wenn sie nicht
gemieden wird.
VORSICHT!
Diese Kombination aus Symbol und Signalwort
weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die zu Verletzungen oder zu Sachund Umweltschäden führen kann, wenn sie
nicht gemieden wird.
1.2 Kennzeichnung von Hinweisen
Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über alle
wichtigen Sicherheitsaspekte für einen optimalen
Personenschutz sowie für den sicheren und störungsfreien Betrieb. Die in dieser Anleitung aufgeführten Handlungsanweisungen und Sicherheitshinweise sind einzuhalten, um Unfälle, Personenund Sachschäden zu vermeiden.
Direkt an den Geräten angebrachte Hinweise
müssen unbedingt beachtet und in vollständig lesbaren Zustand gehalten werden.
Sicherheitshinweise sind in dieser Anleitung durch
Symbole gekennzeichnet. Die Sicherheitshinweise
werden durch Signalworte eingeleitet, die das
Ausmaß der Gefährdung zum Ausdruck bringen.
HINWEIS!
Diese Kombination aus Symbol und Signalwort
weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die zu Sach- und Umweltschäden
führen kann, wenn sie nicht gemieden wird.
Dieses Symbol hebt nützliche Tipps und Empfehlungen sowie Informationen für einen effizienten und störungsfreien Betrieb hervor.
GEFAHR!
Bei Berührung mit spannungsführenden Teilen
besteht unmittelbare Lebensgefahr durch
Stromschlag. Beschädigung der Isolation oder
einzelner Bauteile kann lebensgefährlich sein.
1.3 Personalqualifikation
Das Personal für Inbetriebnahme, Bedienung,
Wartung, Inspektion und Montage muss entsprechende Qualifikation für diese Arbeiten aufweisen.
GEFAHR!
Diese Kombination aus Symbol und Signalwort
weist auf eine unmittelbar gefährliche Situation
hin, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn sie nicht gemieden wird.
5
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
1.4 Gefahren bei Nichtbeachtung
der Sicherheitshinweise
Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann
sowohl eine Gefährdung für Personen als auch für
die Umwelt und Geräte zur Folge haben. Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann zum Verlust jeglicher Schadenersatzansprüche führen.
Im einzelnen kann Nichtbeachtung beispielsweise
folgende Gefährdungen nach sich ziehen:
n Versagen wichtiger Funktionen der Geräte.
n Versagen vorgeschriebener Methoden zur
Wartung und Instandhaltung.
n Gefährdung von Personen durch elektrische
und mechanische Einwirkungen.
1.5 Sicherheitsbewusstes Arbeiten
Die in dieser Anleitung aufgeführten Sicherheitshinweise, die bestehenden nationalen Vorschriften
zur Unfallverhütung sowie eventuelle interne
Arbeits-, Betriebs- und Sicherheitsvorschriften des
Betriebes, sind zu beachten.
1.6 Sicherheitshinweise für den
Betreiber
Die Betriebssicherheit der Geräte und Komponenten ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung und im komplett montiertem Zustand gewährleistet.
n Die Aufstellung, Installation und Wartungen der
Geräte und Komponenten darf nur durch Fachpersonal erfolgen.
n Ein vorhandener Berührungsschutz (Gitter) für
sich bewegende Teile darf bei einem sich im
Betrieb befindlichen Gerät nicht entfernt
werden.
n Die Bedienung von Geräten oder Komponenten mit augenfälligen Mängeln oder
Beschädigungen ist zu unterlassen.
n Bei der Berührung bestimmter Geräteteile oder
Komponenten kann es zu Verbrennungen oder
Verletzungen kommen.
n Die Geräte oder Komponenten sind keiner
mechanischen Belastung, extremen Wasserstrahl und extremen Temperaturen auszusetzen.
n Räume in denen Kältemittel austreten kann
sind ausreichend zu be- und entlüften. Sonst
besteht Erstickungsgefahr.
6
n Alle Gehäuseteile und Geräteöffnungen, z.B.
Luftein- und -austrittsöffnungen, müssen frei
von fremden Gegenständen, Flüssigkeiten
oder Gasen sein.
n Die Geräte sollten mindestens einmal jährlich
durch einen Fachkundigen auf ihre Arbeitssicherheit und Funktion überprüft werden. Sichtkontrollen und Reinigungen können vom
Betreiber im spannungslosen Zustand durchgeführt werden.
1.7 Sicherheitshinweise für
Montage-, Wartungs- und
Inspektionsarbeiten
n Bei der Installation, Reparatur, Wartung oder
Reinigung der Geräte sind durch geeignete
Maßnahmen Vorkehrungen zu treffen, um von
dem Gerät ausgehende Gefahren für Personen
auszuschließen.
n Aufstellung, Anschluss und Betrieb der Geräte
und Komponenten müssen innerhalb der Einsatz- und Betriebsbedingungen gemäß der
Anleitung erfolgen und den geltenden regionalen Vorschriften entsprechen.
n Regionale Verordnungen und Gesetze sowie
das Wasserhaushaltsgesetz sind einzuhalten.
n Die elektrische Spannungsversorgung ist auf
die Anforderungen der Geräte anzupassen.
n Die Befestigung der Geräte darf nur an den
werkseitig vorgesehenen Punkten erfolgen. Die
Geräte dürfen nur an tragfähigen Konstruktionen oder Wänden oder auf Böden befestigt
bzw. aufgestellt werden.
n Die Geräte zum mobilen Einsatz sind auf
geeigneten Untergründen betriebssicher und
senkrecht aufzustellen. Geräte für den stationären Betrieb sind nur in fest installiertem
Zustand zu betreiben.
n Die Geräte und Komponenten dürfen nicht in
Bereichen mit erhöhter Beschädigungsgefahr
betrieben werden. Die Mindestfreiräume sind
einzuhalten.
n Die Geräte und Komponenten erfordern einen
ausreichenden Sicherheitsabstand zu entzündlichen, explosiven, brennbaren, aggressiven
und verschmutzten Bereichen oder Atmosphären.
n Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht verändert
oder überbrückt werden.
1.8 Eigenmächtiger Umbau und
Veränderungen
Umbau oder Veränderungen an den Geräten oder
Komponenten sind nicht zulässig und können
Fehlfunktionen verursachen. Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht verändert oder überbrückt
werden. Originalersatzteile und vom Hersteller
zugelassenes Zubehör dienen der Sicherheit. Die
Verwendung anderer Teile kann die Haftung für
die daraus entstehenden Folgen aufheben.
Haftungsbeschränkung
Alle Angaben und Hinweise in dieser Betriebsanleitung wurden unter Berücksichtigung der geltenden Normen und Vorschriften, dem Stand der
Technik sowie unserer langjährigen Erkenntnisse
und Erfahrungen zusammengestellt.
REMKO Klima- und Wärmetechnik übernimmt
keine Haftung für Schäden aufgrund:
- Nichtbeachtung der Anleitung zur Montage-Inbetriebnahme-Wartung und der Bedienungsanleitung
1.9 Bestimmungsgemäße
Verwendung
- Nichtbestimmungsgemäßer Verwendung
Die Geräte sind als Wärmeerzeuger für geschlossene Warmwasser-Zentralheizungsanlagen und
für die zentrale Warmwasserbereitung vorgesehen.
- Eigenmächtiger Umbauten
Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus
resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören
auch das Beachten der Bedienungs- und Installationsanweisung und die Einhaltung der Wartungsbedingungen.
Die in den technischen Daten angegebenen
Grenzwerte dürfen auf keinem Fall überschritten
werden.
WARNUNG!
Geräteschaden durch Witterungseinflüsse!
Elektrische Gefährdung durch Wasser und
Verrostung der Verkleidung sowie der Bauteile.
Deshalb:
- Die Inneneinheit darf nicht im Freien
betrieben werden. Diese ist nur für den Betrieb
in Räumen geeignet.
1.10
Gewährleistung
Voraussetzungen für eventuelle Gewährleistungsansprüche sind, dass der Besteller oder sein
Abnehmer im zeitlichen Zusammenhang mit Verkauf und Inbetriebnahme die dem Gerät beigefügte
„Gewährleistungsurkunde” vollständig ausgefüllt
an die REMKO GmbH & Co. KG zurückgesandt
hat. Die Gewährleistungsbedingungen sind in den
„Allgemeinen Geschäfts- und Lieferbedingungen“
aufgeführt. Darüber hinaus können nur zwischen
den Vertragspartnern Sondervereinbarungen
getroffen werden. Infolge dessen wenden Sie sich
bitte erst an Ihren direkten Vertragspartner.
- Einsatz von nicht ausgebildetem Personal
- Technischer Veränderungen
- Verwendung nicht zugelassener Ersatzteile. Der
tatsächliche Lieferumfang kann bei Sonderausführungen, der Inanspruchnahme zusätzlicher Bestelloptionen oder aufgrund neuester technischer
Änderungen von den hier beschriebenen Erläuterungen und Darstellungen abweichen.
Urheberschutz
Diese Anleitung ist von REMKO Klima- und Wärmetechnik urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen in jeglicher Art und Form - auch auszugsweise - sowie die Verwertung, Mitteilung und/oder
Übermittlung seines Inhaltes oder Teilen davon
sind ohne schriftliche Freigabeerklärung von
REMKO Klima- und Wärmetechnik nicht gestattet.
Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Weitere Ansprüche bleiben uns vorbehalten.
Die Anleitung ist vertraulich zu behandeln. Sie ist
ausschließlich für die mit dem Gerät beschäftigten
Personen bestimmt. Die Überlassung der Anleitung an Dritte ohne schriftliche Genehmigung des
Herstellers ist unzulässig.
Die Anleitung verbleibt am Gerät, damit sie auch
später bei Bedarf genutzt werden kann. REMKO
Klima- und Wärmetechnik haftet nicht für Schäden,
die aus Nichtbeachtung dieser Anleitung resultieren.
Die inhaltlichen Angaben, Texte, Zeichnungen,
Bilder und sonstigen Darstellungen sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen den
gewerblichen Schutzrechten. Jede missbräuchliche Verwertung ist strafbar.
7
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Gewährleistung
Die Gewährleistungsbedingungen von REMKO
Klima- und Wärmetechnik sind dem Umweltpass
sowie der Gewährleistungsurkunde zu entnehmen.
Zu den Verschleißteilen gehören vor allem die
nicht gekühlten Feuer- und heizgasseitig berührten
Teile des Brennerkopfes, die auch vom Gesetzgeber eine Einschränkung in der Gewährleistung
erfahren.
Ersatzteile
1.11
HINWEIS!
Bei Austausch nur REMKO Original-Ersatzteile
verwenden: Einige Komponenten sind speziell
für REMKO Geräte ausgelegt und gefertigt. Bei
Ersatzteil-Bestellungen immer die Seriennummer angeben.
Transport und Verpackung
Die Geräte werden in einer stabilen Transportverpackung geliefert. Überprüfen Sie bitte die Geräte
sofort bei Anlieferung und vermerken eventuelle
Schäden oder fehlende Teile auf dem Lieferschein
und informieren Sie den Spediteur und Ihren Vertragspartner. Für spätere Reklamationen kann
keine Gewährleistung übernommen werden.
WARNUNG!
Gewährleistungsanspruch bei Verschleißteilen
In den Ersatzteillisten sind auch solche „Ersatzteile“ aufgeführt, die auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Brennerproduktes innerhalb
der Gewährleistung erneuert werden müssen.
Die Gewährleistungszeiträume sind durch den
Gesetzgeber vorgegeben, dies schließt allerdings
den möglichen Verschleiß durch Abnutzung nicht
aus. Bekanntlich kann ein Brenner auch bei
bestimmungsgemäßem Gebrauch im Jahr bis zu
8.760 Stunden in Betrieb sein, wenn dies eine
Dauerbetriebsanlage ist. Nach allgemein üblichen
kaufmännischen Gepflogenheiten fallen die unter
diesen Umständen entstehenden Kosten nicht
unter die Gewährleistungsverpflichtung bzw. zusage des Herstellers.
Die in der Ersatzteilliste aufgeführten Teile sind in
die nachstehenden Kategorien aufgeteilt:
1. Ersatzteile
Ersatzteile dienen der Instandsetzung von Produkten
a) Es werden Teile ersetzt, welche die erwartete
Lebensdauer nicht erreicht haben, obwohl das
Gerät bestimmungsgemäß betrieben wurde.
b) Weiterhin solche Teile, welche durch nicht sachgemäße Bedienung oder bestimmungswidrigen
Betrieb ausgetauscht werden (z.B. falsche Brennereinstellung, zu geringer oder zu großer Wasservolumenstrom, Kesselstein durch ungeeignetes
Füllwasser u.a.m.).
2. Verschleißteile
Verschleißteile sind solche Teile, welche bei
bestimmungsgemäßem Gebrauch des Produktes im Rahmen der Lebensdauer mehrfach
ausgetauscht werden müssen (z.B. bei Wartung).
8
Plastikfolien und -tüten etc. können für
Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug
werden!
Deshalb:
- Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen
lassen.
- Verpackungsmaterial darf nicht in Kinderhände gelangen!
2
Technische Daten
2.1 Geräte Daten
Technische Daten Öl/Gas-Brennwert-Gerät
Gerätetyp
HBW 150
HBW 180
HBW 220
Innenmodul, Tiefe
mm
1250/1380
Innenmodul, Breite
mm
600
Innenmodul, Höhe
mm
990/1050
Abgasrohrdurchmesser
mm
80
Vor- und Rücklaufanschluss (Gerät)
Zoll
G1
Nennwärmebelastung
kW
15,7
17,9
22,1
Nennwärmeleistung
kW
16,1
18,4
22,5
max. zul. Betriebstemperatur
°C
110
max. zul. Vorlauftemperatur
°C
90
Wasserseitiger Widerstand Δt 20 K
mbar
33
42
50
Heizgasseitiger Widerstand
Pa
5
15
21
Förderdruck hinter Glasrohrwärmetauscher
Pa
Abgasmassenstrom Ölfeuerung
kg/s
30
0,0065
0,0071
Abgastemperatur 80/60°
°C
Abgastemperatur 50/30°
°C
zul. Betriebsüberdruck
bar
3,0
l
23
Wasserinhalt
0,0086
59
42,5
43,5
Kesselwirkungsgrad 80/60°
%
97,5
Kesselwirkungsgrad 50/30°
%
101,9
102,8
103,0
Bereitschaftsverluste
%
0,70
0,62
0,52
75101
75111
75121
EDV-Nummer
97,4
Technische Daten Inverter-Wärmepumpe
Baureihe
REMKO Hybrid
Funktion
Heizen
Inverter-Technik
REMKO
System
Split-Luft/Wasser
Wärmepumpenmanager
Multitalent
Brauchwasserbereitung
optional mit separater
Speichertechnik
Heizleistung min / max
Heizleistung / Kompressorfrequenz / COP 1) bei A10/W35
kW
3,5 - 11,0
kW/Hz/COP
10,5 / 99 / 4,4
9
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Baureihe
REMKO Hybrid
Heizleistung / Kompressorfrequenz / COP 1) bei A7/W35
kW/Hz/COP
10,0 / 96 / 4,4
Heizleistung / Kompressorfrequenz / COP 1) bei A2/W35
kW/Hz/COP
7,2 / 96 / 3,4
Heizleistung / Kompressorfrequenz / COP 4) bei A2/W35
kW/Hz/COP
5,1 / 61 / 3,9
Heizleistung / Kompressorfrequenz / COP 1) bei A-7/W35
kW/Hz/COP
4,8 / 99 / 2,5
Heizleistung / Kompressorfrequenz / COP 1) bei A7/W45
kW/Hz/COP
9,4 / 99 / 3,4
Heizleistung / Kompressorfrequenz / COP 1) bei A2/W45
kW/Hz/COP
7,0 / 96 / 2,8
Heizleistung / Kompressorfrequenz / COP 1) bei A-7/W45
kW/Hz/COP
5,2 / 99 / 2,2
Einsatzgrenze Heizen
°C
-18 bis +34
Vorlauftemperatur Heizwasser max.
°C
50
-- / kg
R 410A2) / 3,5
m
30
V / Hz
230 / 1~ / 50
Anlaufstrom
A
12,5
Nenn-Stromaufnahme bei A7/W35
A
13
kW
2,32
Leistungsfaktor bei A7/W35 (cosφ)
--
1,0
Absicherung bauseits (Außenmodul), Charakteristik C
A
25
Nenn-Volumenstrom Wasser (nach EN 14511, bei ∆t 5 K)
m³/h
1,7
Druckverlust am Verflüssiger bei Nenn-Volumenstrom
kPa
5,4
Luftvolumenstrom Außenmodul
m³/h
3300
Max. Betriebsdruck Wasser
bar
3,0
Hydraulischer Anschluss Vor-/Rücklauf
Zoll
1“ AG
Maße der Kältemittelleitungen
Zoll
3/8 und 5/8
Schalldruckpegel LpA 1m (Außenmodul)
dB(A)
53 / 393)
Schallleistungspegel nach DIN EN 12102:2008-09
und ISO 9614-2
dB(A)
64,1
Abmessung Innenmodul (Höhe/Breite/Tiefe)
mm
800 / 550 / 550
Abmessung Außenmodul (Höhe/Breite/Tiefe)
mm
945 / 950 / 330
Schutzart Außenmodul
--
IP 24
Gewicht Innenmodul
kg
154
Gewicht Außenmodul
kg
75
Kältemittel / Vorfüllmenge Außenmodul
Max. zulässige einfache Kältemittelrohrlänge
Spannungsversorgung
Nenn-Leistungsaufnahme bei A7/W35
1)
COP=coefficient of performance bzw. Leistungszahl nach EN 14511, TÜV geprüft.
2)
Enthält Treibhausgas nach Kyoto-Protokoll.
3)
Abstand Freifeld bei 5m.
4)
COP=coefficient of performance bzw. Leistungszahl nach EN 14511, bei alternativer Kompressorfrequenz
des Inverters.
10
Produktdaten
Average condition 1) Wärmepumpe
Baureihe
REMKO Hybrid
Energieeffizienzklasse Heizen 35°C/55°C
A++ / A+
Energieeffizienzklasse Warmwasser XL
A
Wärmenennleistung prated
kW
8,0
Raumheizungs-Energieeffizienz hs 35°C/55°C
%
142 / 102
Beitrag zur jahreszeitbedingten Raumheizungs-Energieeffizienz des
Wärmepumpenmanagers
%
1,5
Jährlicher Energieverbrauch QHE 35°C/55°C 4)
4413 / 5704
Warmwasserbereitung-Energieeffiz. hwH
%
116
Schallleistungspegel LWA (Außenmodul)
dB(A)
64
Schallleistungspegel LWA (Innenmodul)
dB(A)
-
Warmer condition 2) Wärmepumpe
Baureihe
REMKO Hybrid
Energieeffizienzklasse Heizen 35°C/55°C
A++ / A+
Energieeffizienzklasse Warmwasser XL
A
Wärmenennleistung prated
kW
9,0
Raumheizungs-Energieeffizienz hs 35°C/55°C
%
160 / 103
Jährlicher Energieverbrauch QHE 35°C/55°C 4)
2909 / 2781
Colder condition 3) Wärmepumpe
Baureihe
REMKO Hybrid
Energieeffizienzklasse Heizen 35°C/55°C
A/A
Energieeffizienzklasse Warmwasser XL
A
Wärmenennleistung prated
kW
10,0
Raumheizungs-Energieeffizienz hs 35°C/55°C
%
116 / 95
Jährlicher Energieverbrauch QHE 35°C/55°C 4)
8544 / 10345
11
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Average condition 1) Gasbrennwertgerät
Baureihe
HBW 150
HBW 180
Energieeffizienzklasse Heizen
B
Energieeffizienzklasse Warmwasser XL
A
Wärmenennleistung prated
kW
Raumheizungs-Energieeffizienz hs
%
Jährlicher Energieverbrauch QHE 4)
16,1
18,4
HBW 220
22,5
87
38652
44449
B1-Kessel
54354
Nein
Wärmenennleistung bei Wärmenennleistung und
Hochtemperaturbetrieb, VL/RL = 60°C/80°C
kW
16,3
18,7
22,8
Wärmenennleistung bei 30% der Wärmenennleistung und Niedertemperaturbetrieb, RL = 30°C
kW
5,0
5,6
6,8
Wärmeverlust im Bereitschaftszustand
kW
Wirkungsgrad des Raumheizgerätes bei Wärmenennleistung h4
%
Wirkungsgrad des Raumheizgerätes bei 30% der
Wärmenennleistung h1
%
Stickoxidausstoß NOxr
Schallleistungspegel LWA Innenmodul
1)
Average condition = mittlere Temperaturperiode
2)
Warmer condition = warme Temperaturperiode
3)
Colder condition = kalte Temperaturperiode
4)
0,11
97,5
101,9
97,4
102,8
91
dB(A)
64,1
Der angegebene Wert bezieht sich auf die Grundlage von Ergebnissen der Normprüfung.
Der tatsächliche Verbrauch hängt von der Nutzung und vom Standort des Gerätes ab
12
103
2.2 Geräteabmessungen Außenmodul
Abb. 1: Abmessungen Außenmodul REMKO Hybrid
2.3 Geräteabmessungen Innenmodul
4
5
6
1
3
2
Abb. 2: Abmessungen REMKO Hybrid Innenmodul.
1:
2:
3:
4:
5:
6:
REMKO Hybrid
Unterbausockel
Kondensatbehälter
Anschluss Sicherheitsbaugruppe
Vorlauf
Rücklauf
13
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
2.4 Hydraulisches Funktionsprinzip
Abb. 3: Hydraulisches Funktionsprinzip.
1:
2:
3:
4:
Brennwertkessel
Abgaswärmetauscher
Umschaltventil
Plattenwärmetauscher (Kondensator für
Außeneinheit)
5:
Umwälzpumpe
6:
Wasserweiche
F8:
Sammlertemperaturfühler
F17:
Rücklauftemperaturfühler Wärmepumpe
RL:
Rücklauf
VL:
Vorlauf
SW1 + 2: Strömungswächter
2.5 Entfernungsabhängiger Schallpegel
1m
1m
5m
5m
1m
10m
10m
Abb. 4: Entfernungsabhängiger Schallpegel des Außenmoduls in Abhängigkeit der Aufstellungsart, gem.
Zeichnung
Schallpegel in Abhängigkeit der Entfernung
WärmepumpenAußenmodul
Schallleistungspegel nach ISO
9614-2
REMKO Hybrid
64,1 dB(A)
14
Aufstellungsart,
gem. Zeichnung
1m
5m
10m
15m
Im Freifeld
53,1 dB(A) 39,1 dB(A) 33,1 dB(A) 29,6 dB(A)
Vor einer Wand
56,1 dB(A) 42,1 dB(A) 36,1 dB(A) 32,6 dB(A)
2.6 Gesamt-Schall-Leistungspegel Außenmodul
Gesamt-Schall-Leistungspegel Außenmodul REMKO Hybrid
dB
80
70
60
50
40
30
63
25
125
250
500
1000
2000
4000
8000
A L Hz
1
Cursor: 2
Abb. 5: Gesamt-Schall-Leistungspegel LP REMKO Hybrid
1: Leistung A-bew
MIttenfrequenz [Hz]
2: Cursor: (A) Leistung = 64,1 dB
25
31,50
40
50
63
80
100
125
160
LI [dBA]
(35,1)
(38,0)
(38,7)
39,8
40,2
39,6
49,9
37,2
35,6
LWo [dBA]
(43,1)
(45,9)
(46,6)
47,7
48,1
47,5
57,8
45,1
43,5
FPI [dB]
-(17,2)
-(10,1)
-(5,6)
-14,2
-11,4
-1,6
4,8
3,6
6,4
MIttenfrequenz [Hz]
200
250
315
400
500
630
800
1000
1250
LI [dBA]
44,5
41,2
42,5
42,9
43,1
44,3
44,4
45,5
43,2
LWo [dBA]
52,4
49,1
50,4
50,8
51,0
52,2
52,3
53,5
51,1
FPI [dB]
5,9
4,7
4,5
5,4
4,8
4,0
3,7
4,1
4,4
MIttenfrequenz [Hz]
1600
2000
2500
3150
4000
5000
6300
8000
10000
LI [dBA]
45,0
43,2
37,5
36,7
34,4
31,2
28,2
(24,1)
(22,8)
LWo [dBA]
52,9
51,1
45,4
44,7
42,3
39,1
36,1
(32,0)
(30,7)
FPI [dB]
4,6
4,4
3,7
3,7
4,4
4,2
4,0
(3,8)
(3,3)
Die Schallleistungsbestimmung entspricht der Genauigkeitsklasse 2. Die Standardabweichung der o. a. Abewerteten Schallleistungspegel beträgt 1,5 dB.
LWo: Vom Außengerät abgestrahlter Schallleistungspegel
FPI: Korrekturwerte bezüglich Umgebung
LI: Schallintensität
15
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
3
Normen und Vorschriften
Normen
Nachfolgende Normen und Vorschriften sind bei der Installation und beim Betrieb der Heizungsanlage einzuhalten.
Normen
Erscheinungsdatum
Titel
DIN 12828
06.2003
Warmwasserheizungsanlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen
DIN EN 60335, Teil 1
11.2010
Sicherheit elektrischer Geräte für den
Haushalt und ähnliche Zwecke
DIN EN 12056
01.2001
Entwässerungssysteme
DIN 1986
---
Werkstoffe Entwässerungssystem / Grundstücksentwässerung
DIN 1988
12.1988
Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen (TRWI)
DIN 4726
10.2008
Rohrleitungen aus Kunststoff für Warmwasser-Fußbodenheizungen
DIN EN 12828
06.2003
Heizsysteme in Gebäuden - Sicherheitstechnische Ausrüstung von Warmwasserheizungen
DIN 4753
03.1988
Wassererwärmer und Wassererwärmungsanlagen für Trink- und Betriebswasser
DIN 4755
11.2004
Ölfeuerungsanlagen - Bau, Ausführung,
sicherheitstechnische Anforderungen
DIN 51603, Teil 1
08.2008
Heizöle extra leicht
DIN 18160
01.2006
Hausschornsteine
DIN 18380
04.2010
Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (VOB)
DIN EN 12502
03.2005
Korrosionsschutz metallischer Werkstoffe
DIN EN 50156-1
03.2005
Elektrische Ausrüstung von Feuerungsanlagen - Teil 1: Bestimmungen für die
Anwendungsplanung und Errichtung
16
Vorschriften
Bei der Erstellung und dem Betrieb der Heizungsanlage sind die bauaufsichtlichen Regeln der Technik
sowie sonstige gesetzliche Vorschriften der einzelnen Länder zu beachten.
Vorschriften
Erscheinungsdatum
Titel
EnEv
2011
Energie-Einsparverordnung
FeuVo
---
Feuerungsverordnung der Bundesländer
1. BImSchV
03.2010
Erste Verordnung zur Durchführung des
Bundes-Immissionsschutzgesetzes
ATV
---
Arbeitsblatt ATV-A 251 „Kondensate aus
Brennwertkesseln“
---
Arbeitsblatt ATV-A 115 „Einleiten von nicht
häuslichem Abwasser in eine öffentliche
Abwasseranlage“
TRGS 521 Teil 4
---
Technische Regel für Gefahrstoffe
VDI 2035
08.2009
Richtlinien zur Verhütung von Schäden
durch Korrosion und Steinbildung in
Warmwasserheizungsanlagen
VDE
---
Vorschriften und Sonderanforderungen der
Energieversorgungsunternehmen
Zusätzliche Normen / Vorschriften für Österreich
In Österreich sind bei der Installation die örtlichen Bauvorschriften sowie die ÖVGW-Vorschriften einzuhalten. Ferner sind gem. Luftreinhalte- und Energietechnikgesetz die länderspezifischen Verordnungen und
Gesetze über Maßnahmen zur Luftreinhaltung hinsichtlich Heizungsanlagen einzuhalten.
Normen
Erscheinungsdatum
Titel
ÖNORM C 1109-1990
12.2006
Flüssige Brennstoffe - Heizöl extra leicht Gasöl zu Heizzwecken - Anforderungen
ÖNORM EN 14336
2004
Heizungsanlagen in Gebäuden - Planung
von Warmwasser-Planungsanlagen
ÖNORM H 5170
08.1998
Heizungsanlagen - Bau- und brandschutztechnische Anforderungen
ÖNORM H 5195-1
05.2006
Verhütung von Schäden durch Korrosion
und Steinbildung in geschlossenen Warmwasser-Heizungsanlagen mit Betriebstemperaturen bis 100 °C
ÖNORM M 7550
02.2002
Heizkessel mit Betriebstemperatur bis
100°C - Begriffe, Anforderungen, Prüfungen, Kennzeichnungen
17
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Zusätzliche Normen / Vorschriften für die Schweiz
Montage, Inbetriebnahme und Wartung dürfen nur durch ein zugelassenes Installationsunternehmen
erfolgen. Arbeiten zu elektrischen Anlage-Bauteilen dürfen nur von einem konzessionierten Elektro-Installateur vorgenommen werden.
Die gesetzlichen Vorschriften und Normen zur Öl-/Gas- bzw. Elektroinstallation sind einzuhalten, insbesondere:
Verordnungen / Vorschriften von
LRV
Schweizerische Luftreinhalteverordnung
VKF
Verein Kantonaler Feuerversicherungen
SKAV
Schweizerische Kamin und Abgasanlagen Vereinigung
SVGW
Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches
SEV
Schweizerischer Verband für Elektro-, Energie- und Informationstechnik
SKMV
Schweizerischen Kaminfegermeister Verband
PROCAL
Lieferantenverband Heizungsmaterialien
Merkblätter GebäudeKlima Schweiz (ehemals PROCAL)
Abgasanlagen für moderne Wärmeerzeuger - Hinweise für Planung und Ausführung
Kennwerte zur Bemessung von Abgasanlagen
Wartung und Unterhalt von Wärmeerzeugern
Hinweise zur Verminderung von Geräuschemissionen durch Wärmeerzeuger in Heizungsanlagen
Kondensationstechnik für Modernisierung und Neubau von Heizungsanlagen
Korrosionsschäden durch Sauerstoff im Heizungswasser Sauerstoffkorrosion
Korrosion durch Halogenkohlenwasserstoffe
18
4
Produktbeschreibung
Notbetrieb/Schornsteinfegerprogramm
- Einheit aus Brennwertkessel, Öl-/Gasbrenner,
Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher , Kondensator und Luft-Wärmepumpen-Außenmodul.
Der Notbetrieb ist durch separaten Betriebschalter
ohne Regelung möglich.
Leistung Brennwertkessel 15, 18 und 22 kW, Wärmepumpenleistung 3,5-11 kW. Für den bivalenten
(alternativ) Betrieb von geschlossenen Heizungsanlagen nach DIN 4751.
HINWEIS!
Bei EVU-Abschaltung und Störung der Wärmepumpe wird bei Wärmebedarf automatisch auf
den Brennwertkessel umgeschaltet.
- Die REMKO Hybrid ist geeignet zur Verbrennung
von Heizöl EL nach DIN 51603 Teil 1, oder Heizöl
EL schwefelarm mit bis zu 5% FAME nach DIN EN
14213 bzw. Rapsöl nach DIN V 51605.
- Außerdem ist die REMKO Hybrid auch geeignet
zur Verbrennung von Erdgas H/L oder Bioerdgas
bzw. Flüssiggas.
- Wirkungsgrad Brennwertkessel bis zu 104 Proz.
nach DIN 4702-8.
- Energieeffizienz nach Europäischer Wirkungsgradrichtlinie.
Kesselschaltfeld
1
2
3
4
6
7
5
8
9
Abb. 6: Kesselschaltfeld
1:
2:
3:
4:
5:
Betriebsschalter mit Leuchtanzeige
Wahlschalter Automatik / Hand
Kontrolleuchte Handbetrieb
Kontrollleuchte Betrieb Wärmepumpe
Kontrollleuchte Brauchwasser
Lieferumfang
- Gussgliederkessel nach DIN 4702 bauartgeprüft,
CE-Kennzeichnung.
6:
7:
8:
9:
Kontrollleuchte Störung Wärmepumpe
Kontrollleuchte Störung Brenner
Feinsicherung
Kessel Sicherheitsthermostat (STB)
- Anschlussrohre, Sicherheitsgruppe, Füll- und Entleerungshähne.
- Luft-Wärmepumpen Splitgerät Außenmodul.
- Wärmedämmung und Verkleidung.
- Kesselschaltfeld und Gerätesteuerung,
Optionales Zubehör
- Wärmepumpenmanager (Aufputzmontage)
Solarfühler
- Außentemperaturfühler, Brauchwasser-Temperaturfühler, Anlege-Temperaturfühler.
Temperaturfühler zur Erfassung der Kollektortemperatur; Anschlusskabel mit Silikonmantel, 3 m,
2x0,5 mm², PT 1000, 1000 Ohm bei 25°C.
- Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher.
- REMKO Raketenbrenner für Heizöl EL nach DIN
51603/1 bzw. REMKO Gebläse-Gasbrenner. Die
Brenner sind warmerprobt und voreingestellt.
- Für schwefelarmes Heizöl bzw. Biogas geeignet.
19
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
5
Montage
5.2 Sicherheit bei der Montage
5.1 Systemaufbau
WARNUNG!
VRH
Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Montage! Unsachgemäße Montage führt zu
schweren Personen- und Sachschäden. Deshalb:
- Die Montage und Inbetriebnahme muss durch
einen autorisierten Heizungs- bzw. Kältefachbetrieb erfolgen.
IM
- Vor Beginn der Arbeiten für ausreichende
Montagefreiheit sorgen.
NIM
- Mit offenen scharfkantigen Bauteilen vorsichtig umgehen.
GEFAHR!
STL
IB
KML
5.3 Allgemeine Montagehinweise
AB
AM
VEN
NAM
KA
Abb. 7: Systemaufbau.
AB:
IB:
AM:
IM:
KA:
KML:
NAM:
NIM:
STL:
VEN:
VRH:
20
Bei Berührung mit spannungsführenden Teilen
besteht unmittelbare Lebensgefahr durch
Stromschlag. Beschädigung der Isolation oder
einzelner Bauteile kann lebensgefährlich sein.
Außenbereich
Innenbereich
Außenmodul REMKO Hybrid
Innenmodul REMKO Hybrid
Kondensatablauf AM (muss frostsicher ausgeführt werden!)
Kältemittelleitungen 3/8" und 5/8“
Netzzuleitung AM = 230V / 1~ / 50Hz 25A
(z.B. 3x4 mm2)
Netzzuleitung IM = 230V / 1~ / 50Hz 25A
(z.B. 3x1,5 mm2)
Steuerleitung (4x1mm2)
Ventilator
Vor- und Rücklauf für Heizung (DN 25)
Die Innen- und Außenmodule müssen mit Kältemittelleitungen der Dimensionen (Außendurchmesser)
3/8" = 9,52 mm und 5/8" = 15,88 mm verbunden
werden. Zwischen den Modulen muss mindestens
eine vieradrige Steuerleitung verlegt werden.
Sowohl das Innen-, als auch das Außenmodul
benötigen eine separate Spannungsversorgung.
n Zur Installation der Gesamtanlage ist diese
Anleitung zu beachten.
n Für die Montage und Wartung der Heizanlage
werden die Standardwerkzeuge aus dem
Bereich Heizungsbau, Kälteinstallation sowie
der Öl-/Gas- und Wasserinstallation benötigt.
n Das Gerät sollte in der Originalverpackung so
nah wie möglich an den Montageort gebracht
werden, um Transportschäden zu vermeiden.
n Das Gerät ist auf sichtbare Transportschäden
zu kontrollieren. Eventuelle Mängel müssen
umgehend dem Vertragspartner und der Spedition gemeldet werden.
n Es sind geeignete Montageorte hinsichtlich des
Betriebsgeräusches und der Installationswege
zu wählen.
n Die Absperrventile der Kältemittelleitungen
dürfen erst unmittelbar vor der Inbetriebnahme
geöffnet werden. Die Außenteile sind bis zu
einer Entfernung von 30 Metern zum Innenteil
mit Kältemittel vorgefüllt. Überschreitet die einfache Länge der Kältemittelleitung 30 Meter, ist
Kältemittel hinzuzufügen.
n Alle elektrischen Anschlüsse müssen nach den
gültigen DIN- und VDE-Bestimmungen durchgeführt werden.
n Die elektrischen Leitungen sind stets fachgerecht in den Elektroklemmen zu befestigen. Es
könnte sonst zu Bränden kommen.
HINWEIS!
Geräte- und / oder Anlagenschaden durch fehlenden Anlagendruck!
Der Anlagendruck ist zu gering. Erhöhter Verschleiß an Wärmetauscher und Pumpe.
Deshalb:
GEFAHR!
Sämtliche elektrische Installationen sind von
Fachunternehmen auszuführen!
GEFAHR!
Der Anschluss der Kältemittelleitungen und der
Umgang mit Kältemittel darf nur durch autorisiertes Fachpersonal erfolgen (Sachkundekategorie I).
HINWEIS!
Geräte- oder Anlagenschaden durch fehlenden
Wasserdurchfluss!
Temperaturanstieg im Gusskörper durch zu
geringe Wärmeabgabe ans Wasser.
- Das Druckausgleichsgefäß nicht zu klein auslegen.
- Ein ausreichender Vordruck ist zu wählen.
Ein Druckausgleichsgefäß mit zu niedrigem
oder zu hohem Vordruck ist wirkungslos.
- Vor der Installation ist zu prüfen, ob der Vordruck ausreichend ist.
HINWEIS!
Offene Kältemittelleitungen müssen gegen den
Eintritt von Feuchtigkeit und Schmutz durch
geeignete Kappen, bzw. Klebebänder abgeschottet werden. Kältemittelleitungen dürfen
nie geknickt oder eingedrückt werden! Kältemittelleitungen dürfen nur mit geeigneten Rohrabschneidern abgelängt werden (keine Bügelsäge oder dergleichen verwenden)!
Deshalb:
- Wir empfehlen dringend die Installation eines
Heizungswasser-Filters bzw. eines Schlammabscheiders in den Rücklauf der Heizungsanlage!
- In Verbindung mit einer Fußbodenheizung
muss bauseits ein Schlammabscheider eingesetzt werden!
HINWEIS!
Umweltschaden durch Grundwassergefährdende Stoffe! Grundwassergefährdende Stoffe
- wie Fette, Öle, Kühlmittel, lösungsmittelhaltige Reinigungsflüssigkeiten u. Ä. - können den
Boden belasten oder in die Kanalisation
gelangen.
Deshalb:
HINWEIS!
Bei Heizungsanlagen mit großem Wasserinhalt
und bei Fußbodenheizungen ist ein 3-WegeMischer erforderlich!
- Diese Stoffe müssen in geeigneten Behältern
aufgefangen, aufbewahrt, transportiert und entsorgt werden.
Insbesondere sind die Vorschriften des Heizungsund Sanitärgewerbes (DVGW, DIN usw.) sowie der
Elektrotechnik (Potentialausgleich, EVUAnschlussbedingungen, DIN, VDE usw.) zu
beachten.
21
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
5.4 Aufstellung, Montage Innenmodul
Installation bzw. Aufstellelung Innenmodul
Vor der Montage ist sicherzustellen, dass der Aufstellort die nachstehenden Anforderungen erfüllt:
- Betriebstemperatur +5°C bis +45°C
- Trocken, frostsicher, gut be- und entlüftet
- Kein starker Staubanfall
- Keine hohe Luftfeuchtigkeit
- Keine Luftverunreinigungen durch Halogenkohlenwasserstoffe (enthalten z.B. in Lösungsmitteln,
Klebern, Spraydosen)
- Keine Luftverunreinigungen durch schwefelhaltige Gase
- Vibrations- und schwingungsfrei
Nachstehende Veränderungen dürfen nur in
Absprache mit dem Bezirksschornsteinfeger
erfolgen:
- Das Verkleinern oder Verschließen der Zu- und
Abluftöffnungen
- Das Abdecken des Schornsteins
- Das Verkleinern des Aufstellraums
Abb. 8: Gerätetransport mit Sackkarre Prinzipdarstellung. Das abgebildete Gerät entspricht nicht
der gelieferten Innenmodul
1:
2:
3:
4:
Distanzstück (z.B. Holz)
Sackkarre
Gerät mit Transportpalette
Spanngurt
Aufstellung des Gerätes
Zulassung erlischt, wenn das Gerät nicht vollständig installiert wird!
Neutralisationseinrichtung und Siphon können
nicht funktionsgemäß installiert werden, wenn
die Aufstellhöhe weniger als 25 cm beträgt.
Deshalb:
- Der Brennwertkessel muss auf einem Sockel
(im Lieferumfang erhalten) aufgestellt werden!
Abb. 9: Zur Ausrichtung das Gerät rückseitig
bündig mit Sockel platzieren. Die Transportpalette
muss seitlich mit dem Sockel abschließen. Transportpalette demontieren. Prinzipdarstellung. Das
abgebildete Gerät entspricht nicht der gelieferten
Innenmodul
22
Die Befestigungsschrauben aufbewahren,
diese werden zur Befestigung der Kesseltür
benötigt.
Mindestabstände des Innenmoduls
500
Mindestabstände gem. der nachstehenden Abb.
sind einzuhalten, damit alle Arbeiten (Montage,
Inbetriebnahme, Wartung) ungehindert durchgeführt werden können.
Abb. 11: Einbau der Geräterückwandeinlage
1: Kesselrückwandeinlage
2: Wirbulatoren 2. Zug
3: Wirbulatoren 3. Zug
VORSICHT!
Verletzungsgefahr und Materialschaden durch
unsachgemäße Handhabung!
Kesseltür kann herunterfallen.
Deshalb:
- Beim Entfernen der Scharnierstange die Kesseltür gegen den Kesselkörper drücken.
400
Abb. 10: Mindestabstände im Aufstellraum
Montage Kesseltür und Brenner
Die Keselrückwandeinlage aus der Verpackung
der Kesseltür entnehmen und in den Brennwertkessel einsetzen. Isolierstück mit den Schlitzen auf
die Wärmeleitstege aufschieben, bis dieses auf der
Brennkammerrückwand aufliegt. Brenner, Befestigungsschrauben und ggf. Wirbulatoren der Brennerverpackung entnehmen. Keine Wirbulatoren bei
15 kW, 4 Wirbulatoren für 18 kW, 6 Wirbulatoren
für 22 kW! Wirbulatoren in das Gerät einsetzen.
23
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Abb. 14: Den Brenner in die Gerätetür einführen,
so dass die Brennerbefestigungsschrauben durch
den Klemmflansch hindurch stehen. Anschließend
den Brenner links herum drehen und danach die
Schrauben festziehen
Abb. 12: Kesseltür aus der Verpackung nehmen
und mit der Scharnierstange wahlweise mit Linksoder Rechtsanschlag montieren. Die Scharnierstange befindet sich am Gerät
Die Kesseltür mit den Schrauben, mit denen der
Kesselkörper auf der Transportpalette befestigt
war, verschließen. Brennerbefestigungsschrauben
aus dem Beipack der Brennerverpackung in die
Gewindebohrungen der Geräteetür einschrauben.
Alle weiteren Informationen zur Bedienung,
Wartung etc. sind der beigefügten Dokumentation des Brenners zu entnehmen.
Montage Abgasanschluss
Elektrischer Anschluss des Abgastemperaturbegrenzers s. Ä Kapitel 7.4 „Klemmbelegung/
Legende“ auf Seite 45
Im Anschluss ist das Abgassystem entsprechend den örtlichen Bestimmungen und Vorschriften zu installieren (s. hierzu Ä Kapitel
8 „Abgas- / Zuluftanschluss“ auf Seite 47)
Abb. 13: Die Brennerbefestigungsschrauben mit
ca. fünf Umdrehungen in die Gerätetür einsetzen
24
GEFAHR!
Lebensgefahr durch elektrischen Schlag! Die
Verkleidung kann bei Beschädigung eines
Kabels unter Spannung stehen.
Deshalb:
- Verkleidungsbleche mit den im Lieferumfang
enthaltenen Kabeln erden.
Abb. 15: Entriegelungstaste (1) Abgastemperaturbegrenzer (ATB)
Montage der Geräteverkleidung
Die Montage der Verkleidungsbleche und Gerätehaube muss nach Abschluss aller Arbeiten
geschehen, um unbeabsichtigte Beschädigungen
während der Installation zu vermeiden. Dazu sind
die Verkleidungsbleche in einem eigenen Karton
verpackt. Insgesamt befinden sich 3 Verkleidungsbleche in der Verpackung. Bei der Montage
der Seitenverkleidungsbleche ist auf die richtige
Position zu achten. Die Bleche passen nur an der
richtigen Position.
Abb. 16: Die Bleche der Seitenverkleidung werden
mit ihren Laschen in die Stifte im Montagerahmen
des Gerätes eingehängt. Prinzipdarstellung. Das
abgebildete Gerät entspricht nicht der gelieferten
Innenmodul
Die Seitenverkleidungsbleche mit den Öffnungen
nach vorne in den Rahmen einhängen. Zur Fixierung der Bleche befindet sich im unteren Bereich
des Rahmens ein Fassonstift. Blech leicht
anheben und auf Fassonstift drücken bis der Stift
in die Haltefeder im Blech einrastet.
Abb. 17: Erdverbindung der seitlichen Verkleidungsbleche. Die Erdverbindung der beiden Seiten
jeweils einmal mit den Erdungsfahnen (5)
(s.Abb. 41 ) auf dem Blech der Gerätesteuerung
verbinden
Abb. 18: Die obere Verkleidung wird durch vier
Führungsstifte von der Seitenverkleidung gehalten.
Zur Montage Verkleidung so auf das Gerät legen,
dass sie hinten ca. 3 cm übersteht. Blech ohne
Kraft von Hinten nach Vorne schieben, bis die
Stifte in die Führung einrasten. Die Verkleidung
kontrolliert weiter vorschieben. Durch die Führung
senkt sich das obere Verkleidungsblech, bis es
bündig mit der Seitenverkleidung abschließt
25
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Anforderungen an das Heizungswasser
Zum Abschluss wird das Verkleidungsblech mit
der Lasche an der Kesselrückseite mit einer
Schraube fest verbunden. Damit wird eine Erdverbindung zur oberen Verkleidung hergestellt.
Zur Vermeidung von Korrosionsschäden in der
Heizungsanlage ist Heizwasser in Trinkqualität
unter Berücksichtigung der Anforderungen gem.
VDI-Richtlinie 2035 „Vermeidung von Schäden in
Warmwasser-Heizanlagen“ zu verwenden. Keine
chemischen Zusätze verwenden!
Siphon und Neutralisationsbox
WARNUNG!
Die Kammer 1 der Neutralisationsbox muss mit
Wasser gefüllt werden, damit die Abgase nicht
über die Kondensatleitung in den Raum
gelangen.
Anschluss Wärmepumpen-Manager
Abb. 19: Die Gerätehaube in die dafür vorgesehenen Schlitze der Seitenverkleidungsbleche einhaken
Ölanschluss
GEFAHR!
Austretendes Öl kann in Brand geraten.
Deshalb:
- Keine Öl-Leckagen dulden.
- Bei undichten Ölleitungen und leer gefahrenem Öltank kann es durch Luftblasenbildung
zu Verpuffungen kommen.
Eine rußfreie und totale Verbrennung kann
ohne den Zusatz von Verbrennungsverbesserern erreicht werden. Gegen den Einsatz von
aschefreien Heizölzusätzen (Additive) wie z.B.
Fließverbesserer bestehen keine Einwände.
26
Für die Bedienung und Programmierung der
REMKO HotHybrid wird eine Bedieneinheit benötigt. Die Bedieneinheit ist im Lieferumfang enthalten, ist leitungsgebunden und muss fest an
einer Wand montiert werden.
Anschluss siehe Ä „Anschlussklemmblock X2“
auf Seite 45
5.5 Hydraulischer Anschluss
Es muss für jede Anlage eine separate Auslegung hinsichtlich des Nennvolumenstromes
(siehe technische Daten) erfolgen.
n Eine Rohrnetzberechnung muss vor Installation der Geräte erfolgen. Nach Installation der
Geräte muss ein hydraulischer Abgleich der
Heizkreise vorgenommen werden.
n Eine Fußbodenheizung ist gegen zu hohe Vorlauftemperaturen zu schützen.
n An geeigneten Stellen müssen Entlüftungsventile und Entleerungshähne vorgesehen werden.
n Das gesamte Rohrnetz der Anlage muss vor
Anschluss an die Wärmepumpe gespült
werden.
n Ein oder gegebenenfalls mehrere Ausdehnungsgefäße müssen für das gesamte Hydrauliksystem ausgelegt werden.
n Der Anlagendruck des gesamten Rohrnetzes
ist an die Hydraulik anzupassen und muss im
Ruhezustand der Wärmepumpe kontrolliert
werden. Passen Sie auch den Vordruck der
gegebenen Förderhöhe an.
n Die im Lieferumfang enthaltene Sicherheitsbaugruppe besteht aus Manometer, Entlüfter
und Sicherheitsventil. Sie wird oben an dem
dafür vorgesehenen Rohranschluss auf dem
Innenmodul montiert.
Abb. 21: KFE- Hahn montieren. Prinzipdarstellung.
Das abgebildete Gerät entspricht nicht der gelieferten Innenmodul
Montage Kesselanschluss und Sicherheitsbaugruppe
Abb. 22: Sicherheitsgruppe aufschrauben und ausrichten. Lage des O-Ringes kontrollieren und Kontermutter anziehen. Prinzipdarstellung. Das abgebildete Gerät entspricht nicht dem gelieferten
Innenmodul
3
Abb. 20: Rohre Rücklauf (1) und Vorlauf (2) sowie
Rohr Sicherheitbausgruppe (3) der Verpackung
entnehmen und an das Gerät anschrauben. Dichtung aus Beipack verwenden. Prinzipdarstellung.
Das abgebildete Gerät entspricht nicht der gelieferten Innenmodul
2
1
Abb. 23: Sicherheitsbaugruppe
1: Manometer
2: Automatischer Entlüfter
3: Sicherheitsventil
27
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
n Ein Schmutzfänger muss in den Rücklauf eingebaut werden. Achten Sie darauf, dass der
Schmutzfänger für Revisionszwecke zugängig
bleibt.
n Es ist darauf zu achten, dass vor und hinter
dem Schmutzfänger ein Absperrschieber
gesetzt wird. Damit ist sichergestellt, dass der
Schmutzfänger jederzeit ohne Wasserverlust
zu überprüfen ist.
n Der Schmutzfänger muss bei jeder Wartung
der Anlage überprüft werden.
n Zum zusätzlichen Entlüften befinden sich im
Innenmodul auch Handentlüfter.
28
n Es müssen alle sichtbaren metallischen Flächen nachisoliert werden.
n Alle abgehenden Heizkreise inklusive des
Anschlusses für die Brauchwasserbereitung
sind durch Einbau von Rückschlagventile
gegen zirkulierendes Wasser zu sichern.
HINWEIS!
Vor Inbetriebnahme muss die Anlage gründlich
gespült werden. Es ist auch eine Dichtigkeitsprüfung und ein sorgfältiges Entlüften des
Innenmoduls und der gesamten Anlage, ggf.
mehrmals, durchzuführen.
5.6 Korrosionsschutz
Wenn die metallischen Werkstoffe einer Heizanlage korrodieren, ist stets Sauerstoff im Spiel. Auch
der pH-Wert und der Salzgehalt spielen dabei eine
tragende Rolle. Wer als Installateur seinen Kunden
eine nicht durch Sauerstoff-Korrosion gefährdete
Warmwasser-Heizungsanlage - ohne Einsatz von
Chemikalien - gewährleisten möchte, muss auf folgende Punkte achten:
n Korrekte Systemauslegung durch den Heizungsbauer/Planer und
n in Abhängigkeit von den installierten Werkstoffen: Befüllen der Heizungsanlage mit enthärtetem Weichwasser oder voll entsalztem
VE-Wasser mit Kontrolle des pH-Werts nach 8
bis 12 Wochen.
Die Anforderungen der VDI 2035 Blatt 1 hinsichtlich der Gesamthärte finden Sie in der nachstehenden Tabelle.
Gesamthärte [°dH] in Abhängigkeit des spezifischen Anlagenvolumens
Gesamtheizleistung in
kW
<20 l/kW
³20 l/kW und <50 l/kW
³50 l/kW
bis 50 kW
£16,8 °dH
£11,2 °dH
£0,11 °dH
Die folgende Tabelle gibt den erlaubten Sauerstoffgehalt in Abhängigkeit des Salzgehaltes wieder.
Richtwerte für das Heizungswasser gemäß VDI 2035 Blatt 2
salzarm
salzhaltig
Elektrische Leitfähigkeit bei 25°C
μS/cm
< 100
100-1500
Sauerstoffgehalt
mg/l
< 0,1
< 0,02
pH-Wert bei 25°C
8,2 - 10,0 *)
*) Bei Aluminium und Aluminium-Legierungen ist der pH-Wert-Bereich eingeschränkt: pH-Wert bei 25°C
beträgt 8,2-8,5 (max. 9,0 für Aluminium-Legierungen)
Bei salzarmen Wasser und dem richtigem pHWert können kurzzeitig selbst Sauerstoffkonzentrationen bis 0,5 mg/l toleriert werden.
n Zu defekten Gleitringdichtungen bei Pumpen.
n Zur Bildung von Biofilmen, die eine mikrobiell
beeinflusste Korrosion verursachen bzw. die
Wärmeübertragung erheblich verschlechtern
können.
Wasserbehandlung durch Chemikalien
Eine Wasserbehandlung durch Zugabe von Chemikalien soll auf Ausnahmen beschränkt sein. Die
VDI 2035 Blatt 2 fordert unter Punkt 8.4.1 sogar
explizit, dass alle Wasserbehandlungsmaßnahmen
in einem Anlagenbuch zu begründen und zu dokumentieren sind. Das hat seinen Grund, denn
unsachgemäßer Einsatz von Chemikalien führt:
n Häufig zum Versagen von Elastomerwerksstoffen.
n Zu Verstopfungen und Ablagerungen aufgrund
des sich bildenden Schlamms.
29
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
5.7 Aufstellung, Montage Aussenmodul
Aufstellung Außenmodul
n Das Gerät darf nur an einer tragfähigen Konstruktion oder Wand befestigt werden. Es ist
darauf zu achten, dass das Außenmodul ausschließlich senkrecht montiert wird. Der
Standort sollte gut belüftet sein.
n Um die Geräuschentwicklung zu minimieren,
ist eine Montage auf Bodenkonsolen mit
Schwingungsdämpfern und ein großer Abstand
zu schallreflektierenden Wänden vorzuziehen.
n Bei der Installation müssen die auf der
nächsten Seite angegebenen Mindestfreiräume eingehalten werden. Diese Mindestabstände dienen zum ungehinderten Luftein- und
-austritt. Außerdem muss sichergestellt
werden, dass ausreichend Platz für Montage,
Wartung und Reparaturen zur Verfügung steht.
n Wird das Außenmodul in einer Gegend mit
starkem Wind aufgestellt, muss das Gerät vor
dem Wind geschützt werden (Abb. 24). Bei der
Montage sind Schneegrenzen zu beachten
(Abb. 25).
n Das Außenmodul muss grundsätzlich immer
auf Schwingungsdämpfern gestellt werden. Die
Schwingungsdämpfer verhindern Vibrationsübertragungen auf den Boden oder auf das
Mauerwerk.
n Mit einer beheizbaren Kondensat-Auffangwanne ist ein Abfließen von Kondensat aus der
Wanne gewährleistet. Es muss sichergestellt
werden, dass dieses Kondensatwasser frostfei
abgeführt werden kann (Kies, Drainage). Das
Wasserhaushaltsgesetz ist zu beachten.
n Ist unterhalb des Gerätes nicht ausreichend
Platz für die Kältemittelleitungen, können aus
dem unteren Verkleidungsblech die vorgestanzten Aussparungen entfernt werden und
die Leitungen durch diese Öffnungen geführt
werden.
n Beachten Sie bei der Aufstellung die zu erwartende Schneehöhe und eine Erhöhung um ca.
20 cm, damit ganzjährig ein freies Ansaugen
und Ausblasen der Außenluft gewährleistet
werden kann (Abb. 25).
n Der Aufstellort des Außenmoduls sollte, in
Absprache mit dem Betreiber, in erster Linie
hinsichtlich „nicht störender Betriebsgeräusche“ getroffen werden und nicht hinsichtlich
„kurzer Wege“. Denn: Dank der Splittechnik hat
man ein Höchstmaß an unterschiedlichen Aufstellmöglichkeiten, bei nahezu gleichbleibender
Effizienz, gewonnen.
30
Wind
Abb. 24: Schutz vor Wind.
Schnee + 20 cm
Abb. 25: Schutz vor Schnee.
HINWEIS!
Werden diese Hinweise nicht beachtet, entfällt
für auftretende Schäden, die auf einer dieser
Ursachen beruhen, die Gewährleistung.
HINWEIS!
Der Aufstellungsort des Außenmoduls muss so
gewählt werden, dass die auftretenden
Betriebsgeräusche weder die Anwohner noch
die Betreiber der Anlage stören. Beachten Sie
die Vorgaben der TA-Lärm sowie die Tabelle
mit den Zeichnungen zum entfernungsabhängigen Schallpegel.
Immissionsort
Beurteilungspegel nach TA-Lärm
tags in dB(A)
nachts in dB(A)
Industriegebiete
70
70
Gewerbegebiete
65
50
Kerngebiete, Dorfgebiete und Mischgebiete
60
45
Allgemeine Wohngebiete und Kleinsiedlungsgebiete
55
40
Reine Wohngebiete
50
35
Kurgebiete, Krankenhäuser und Pflegeanstalten
45
35
Einzelne kurzzeitige Geräuschspitzen dürfen die Immissionswerte am Tage um nicht mehr als 30 dB(A) und
in der Nacht um nicht mehr als 20 dB(A) überschreiten.
>= 600
>= 200
>= 300
>= 600
>= 1500
3
>= 200
5
>= 2000
>= 1500
2
1
4
>= 1500
>= 200
>= 200
Mindestabstände des Außenmoduls
6
Abb. 26: Mindestabstände des Außenmoduls in mm.
1: Vor einer Wand, Luftausblas frei nach vorne;
Strömungshindernis hinten
2: Vor einer Wand, Luftausblas in Richtung Wand;
Strömungshindernis vorne
3: Zwischen zwei Wänden, Luftausblas in Richtung
Wand, Seiten frei: Strömungshindernis vorne
und hinten
4: In einer Nische, Luftausblas frei nach vorne;
Strömungshindernis hinten und an beiden
Seiten.
5: Vor einer überdachten Wand, Luftausblas frei
nach vorne; Strömungshindernisse hinten und
oben
6: Vor einer überdachten Wand, Luftausblas in
Richtung Wand; Strömungshindernisse hinten
und oben
31
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Kondensatanschluss und gesicherte Ableitung
Gesicherte Ableitung bei Undichtigkeiten
Kondensatsanschluss
Mit dem REMKO Ölabscheider OA 2.2 werden die
unten aufgeführten Forderungen der regionalen
Vorschriften und Gesetze erfüllt.
Auf Grund der Taupunktunterschreitung am Lamellenverflüssiger kommt es während des Heizbetriebes zur Kondensatbildung.
Unter dem Gerät sollte eine Kondensatwanne
(Zubehör) montiert werden, die das anfallende
Kondensat ableiten kann.
HINWEIS!
Regionale Vorschriften oder Gesetze des
Umweltschutzes, z.B. Wasserhaushaltgesetzes (WHG), können zur Vorbeugung von
unkontrollierten Ableitungen im Falle einer
Undichtigkeit geeignete Vorkehrungen erfordern, um austretendes Kältemaschinenöl oder
Medium mit Gefahrenpotential einer sicheren
Entsorgung zuzuführen.
n Die bauseitige Kondensatleitung ist mit einem
Gefälle von min. 2 % zu verlegen. Gegebenenfalls sehen Sie eine dampfdiffusionsdichte Isolation vor.
n Bei einem Gerätebetrieb unter 4 °C Aussentemperatur ist auf eine frostsichere Verlegung
der Kondensatleitung zu achten. Ebenfalls ist
die untere Gehäuseverkleidung und Kondensatwanne frostfrei zu halten, um ein permanentes Ablaufen des Kondensates zu gewährleisten. Ggf. ist eine Rohrbegleitheizung
vorzusehen.
n Nach erfolgter Verlegung muss der freie Ablauf
des Kondensats überprüft und eine permanente Dichtheit sichergestellt werden.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Abb. 27: Kondensatableitung und Versickerung von Kondensat
1:
2:
3:
4:
5:
32
Schenkel
Kondensat-Auffangwanne
Bodenkonsole
Fundamentstreifen
Kondensatablauf-Heizung
6: Entwässerungskanal
7: KG-Rohr (temperaturbeständig bis mindestens
80°C)
8: Erdreich
9: Kiesschicht zur Versickerung
6
Kältetechnischer
Anschluss
6.1 Anschluss der Kältemittelleitungen
HINWEIS!
Die Inbetriebnahme ist nur durch speziell
geschultes Fachpersonal durchführbar und
entsprechend zu dokumentieren.
Kältemittel
Das Sicherheitsdatenblatt des Kältemittels R 410A
kann unter www.remko.de eingesehen werden.
WARNUNG!
Für Betreiber von Anlagen, die 3 kg Kältemittel
oder mehr enthalten, gelten nachstehende
Dokumentationspflichten:
- Menge und Typ des verwendeten Kältemittels.
- Etwaige nachgefüllte Kältemittelmengen.
- Die bei Inbetriebnahme, Wartung und endgültiger Entsorgung zurück gewonnenen Mengen.
- Informationen zur Identifizierung des Unternehmens oder technischen Personals, dass
die Inbetriebnahme oder Wartung vorgenommen hat.
- Termine und Ergebnisse der Kontrollmaßnahmen.
Die Aufzeichnungen müssen der zuständigen
Behörde und der Kommission auf Verlangen
zur Verfügung gestellt werden.
Lebensgefahr durch Sauerstoffmangel!
Dämpfe der Kältemittel R 410A sind schwerer
als Luft und können durch Verdrängung des
Sauerstoffs zu Erstickungen führen.
Deshalb:
- Besondere Vorsicht beim Betreten von tiefer
gelegenen, geschlossenen Räumen aufwenden.
- Arbeiten am Kältekreislauf dürfen nur von
Personen durchgeführt werden, die einen
Geeigneten Sachkundenachweis gem. ChemKlimaschutz V besitzen.
VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch Kältemittel!
Kältemittel entfetten bei Berührung die Haut
und führen zu Kälteverbrennungen.
Deshalb:
- Bei allen Arbeiten mit Kältemitteln chemikalienresistente Schutzhandschuhe tragen.
- Zum Schutz der Augen ist eine Schutzbrille
zu tragen.
Verbindung Kältemittelleitung Außen- und
Inneneinheit
HINWEIS!
Umweltschädigung durch unsachgemäße Montage der Kältemittelleitung!
Kältemittel und Verdichteröl können austreten!
Deshalb:
- Nur Werkzeuge verwenden, die für den Einsatz im Kältebereich empfohlen sind: Biegezange, Rohrabscheider, Entgrater und Bördelwerkzeug
- Biegeradien beachten, um ein Knicken der
Rohe zu verhindern.
- Rohre nicht wiederholt biegen, um Versprödung oder Rissbildung zu vermeiden.
- Unnötige Biegungen vermeiden, um Druckverluste zu reduzieren und Rückfluss des Kompressoröls zu gewährleisten.
- Kältemittelleitungen mit geeigneter Befestigung und Isolierung verlegen.
- Kürzen der Kältemittelleitung nur mit spanlosen Werkzeugen (Rohrabschneider) durchführen.
33
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Wanddurchbruch
HINWEIS!
Geräteschaden durch Verschmutzung und
Feuchtigkeit!
Beim Verlegen der Rohrleitungen kann
Schmutz und Feuchtigkeit in die Rohrleitungen
gelangen.
Deshalb:
- Es ist darauf zu achten, dass beim Verlegen
der Rohrleitungen kein Schmutz und keine
Feuchtigkeit in die Rohrleitungen gelangt.
n Es muss ein Wanddurchbruch von mindestens
70 mm Durchmesser und 10 mm Gefälle von
innen nach außen erstellt werden.
n Um Beschädigungen zu vermeiden, sollte der
Durchbruch innen ausgepolstert oder z.B. mit
einem PVC-Rohr ausgekleidet werden (siehe
Abb. 28).
Nach erfolgter Montage ist der Wanddurchbruch
bauseits unter Eachtung des Brandschutzes mit
geeigneter Dichtmasse zu verschließen.
- Bei unterirdischer Verlegung der Rohrleitungen muss die Verlegetiefe mind. 25 cm (bei
befahrenen Wegen mind. 50 cm) betragen.
- Die Verlegung der Rohrleitungen muss in
einem Schutzrohr DN 100 erfolgen.
2
- Die Endstücke des Schutzrohres müssen
wasserdicht verschlossen werden.
1
- Die Wanddurchführung muss wasserdicht
sein.
- Späne vom Entgraten dürfen nicht in die Kältemitteilleitungen gelangen, da diese den Verdichter zerstören.
4
3
HINWEIS!
Wasserschaden durch Kondensation der Luftfeuchtigkeit!
Aufgrund sehr niedriger Temperaturen an den
Kältemittelleitungen kommt es zur Kondensation der Luftfeuchtigkeit und somit zu Wasserschäden.
Deshalb:
- Die Wärmequellenleitungen sind mit diffusionsdichter Isolierung versehen, welche nicht
beschädigt sein darf. Installationsbedingte
Beschädigungen müssen wieder diffusionsdicht verschlossen werden.
- Der Kontakt von Umgebungsluft mit den Kältemittelführenden Wärmequellenleitungen ist
durch ein lückenloses diffusionsdichtes Verschließen der Isolierung auszuschließen.
34
Abb. 28: Wanddurchbruch
1:
2:
3:
4:
Flüssigkeitsleitung
Steuerleitung
Zuleitung
Heißgasleitung
n Das Außenmodul und das Innenmodul werden
mit zwei Kupferleitungen (Kupferrohre in Kühlschrankqualität) der Dimensionen 3/8" = 9,52
mm und 5/8" = 15,88 mm verbunden (REMKO
Zubehör).
n Beim Biegen der Kältemittelleitungen ist auf die
Biegeradien zu achten, um ein Knicken der
Rohre zu verhindern. Eine Rohrstelle sollte nie
zweimal gebogen werden, um Versprödung
oder Rissbildung zu vermeiden.
n Beim Verlegen der Kältemittelleitungen ist auf
geeignete Befestigung und Isolierung zu
achten.
n Zur Erstellung der Anschlüsse an die Module
müssen die Kupferrohre mit einem Bördel versehen werden. Dabei ist auf eine korrekte
Form des Bördels und passende Überwurfmuttern (im Lieferumfang) zu achten (Abb. 29 bis
Abb. 31).
1
2
Abb. 29: Entgraten der Kältemittelleitung
1: Kältemittelleitung
2: Entgrater
Abb. 31: Korrekte Bördelform
1
Kupferrohr Außendurchmesser
Aufweitabmessung
øA
3/8" = 9,52 mm
12,4 - 12,8 mm
5/8" = 15,88 mm
21,9 - 22,3 mm
Anschluss am Gerät
Abb. 30: Bördeln der Kältemittelleitung
1: Bördelwerkzeug
Die Außenmodule werden mit den passenden
Bördel-Überwurfmuttern ausgeliefert.
n Das Verkleidungsblech des Außenmoduls
muss demontiert werden. Eventuell sind auch
die vorgestanzten Durchführungen zu entfernen.
n Die werkseitigen Schutzkappen müssen entfernt werden. Die Überwurfmuttern können zur
weiteren Montage verwendet werden. Dabei ist
sicherzustellen, dass sich die Überwurfmutter
auf dem Rohr befindet, bevor die Leitung aufgebördelt wird.
n Die Verbindung der Kältemittelleitungen an den
Geräteanschlüssen sollte zunächst per Hand
erfolgen, um einen richtigen Sitz zu gewährleisten.Anschließend werden die Verschraubungen mit zwei passenden Maulschlüsseln
befestigt. Es muss mit einem Schlüssel gegengehalten werden (Abb. 32).
35
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
6.2 Kältetechnische Inbetriebnahme
1
HINWEIS!
Die Inbetriebnahme ist nur durch speziell
geschultes Fachpersonal durchführbar und
entsprechend zu dokumentieren.
Dichtigkeitskontrolle
2
Abb. 32: Verschraubungen anziehen
1: Festziehen mit dem ersten Maulschlüssel
2: Gegenhalten mit dem zweiten Maulschlüssel
n Manometerstation an mindestens einem
Schraderventilanschluss der Absperrventile am
Außenmodul anschließen.
n Die Dichtigkeitskontrolle mussmit getrocknetem Stickstoff und einem Prüfdruck von 40
bar in der Zeit von 30 Minuten erfolgen.
n Die Anschlüsse und Verbindungen der Rohrleitungen müssen mit einem geeigneten Lecksuchgerät überprüft und eventuelle Undichtigkeiten behoben werden.
Rohrdimension
Anzugsdrehmoment
Evakuieren
3/8" = 9,52 mm
32 - 40 Nm
5/8" = 15,88 mm
65 - 75 Nm
n Der Überdruck muss aus den Kältemittelleitungen entfernt werden.
n Die verwendete Vakuumpumpe sollte einen
Mindest-Endpartialdruck von 10 mbar aufweisen, um Fremdgase und Feuchtigkeit
zuverlässig aus den Leitungen zu entfernen.
n Die Dauer der Vakuumerzeugung richtet sich
nach der Länge der Kältemittelleitungen. Es
wird eine Dauer von mindestens 60 Minuten
empfohlen. Sind die Fremdgase vollständig
aus dem System entfernt worden, werden die
Ventile der Manometerstation geschlossen.
n Die installierten Kältemittelleitungen einschließlich der Bördelverschraubungen müssen mit
geeignetem Dämmmaterial versehen werden.
n Besondere Maßnahmen für eine Ölrückführung
des Kompressoröls müssen nicht getroffen
werden.
HINWEIS!
Es dürfen nur Werkzeuge zur Verwendung
kommen, die für den Einsatz im Kältebereich
zugelassen sind (z. B.: Biegezange, Rohrabschneider, Entgrater und Bördelwerkzeug) Kältemittelrohre dürfen nicht abgesägt werden.
HINWEIS!
Es muss bei allen Arbeiten ausgeschlossen
werden, dass Schmutz, Späne, Wasser, usw.
in die Kältemittelrohre gelangt!
36
HINWEIS!
Es muss ein Vakuum von min. 10 mbar abs.
erzeugt werden!
Kältemittel hinzufügen
Verbinden des Kältekreises
n Das Außenmodul ist mit einer Kältemittelfüllung für eine einfache Rohrlänge von bis zu 30
Metern vorgefüllt.
n Wenn die Länge jeder der Rohrleitungen 30
Meter überschreitet, ist eine zusätzliche Befüllung mit 60g pro weiteren Meter Leitung (einfache Länge) erforderlich.
n Nach den zuvor beschriebenen Arbeiten und
Prüfungen müssen die Absperrventile mit
einem passenden Sechskantschlüssel gegen
den Uhrzeigersinn vollständig geöffnet und
somit das Außenmodul mit dem Innemodul kältetechnisch verbunden werden. Erst danach ist
die Wärmepumpenanlage kältetechnisch funktionsfähig.
n Schrauben Sie danach wieder die Abdeckkappen auf und prüfen Sie die kompletten
Absperrventile auf Dichtheit.
n Es folgen alle Funktionsprüfungen und das
Nachisolieren aller Anschlüsse, um eine
Schwitzwasserbildung zu verhindern.
Einfache Leitungslänge
Zusätzliche Füllmenge
Bis einschließlich 30 m
0g/m
30 m bis max. 50 m
60g/m
GEFAHR!
Der Anschluss der Kältemittelleitungen und der
Umgang mit Kältemittel darf nur durch autorisiertes Fachpersonal erfolgen (Sachkundekategorie I).
GEFAHR!
Das verwendete Kältemittel darf nur in flüssiger
Form aufgefüllt werden!
HINWEIS!
Der Austritt von Kältemittel trägt zum Klimawandel bei. Kältemittel mit geringerem Treibhauspotenzial tragen im Fall eines Austretens
weniger zur Erderwärmung bei als solche mit
höherem Treibhauspotenzial.
Dieses Gerät enthält Kältemittel mit einem
Treibhauspotenzial von 1975. Somit hätte ein
Austreten von 1 kg dieses Kältemittels 1975
Mal größere Auswirkungen auf die Erderwärmung als 1 kg CO2, bezogen auf 100 Jahre.
Keine Arbeiten am Kältekreislauf vornehmen
oder das Gerät zerlegen - stets Fachpersonal
hinzuziehen.
37
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
7
Elektrischer Anschluss
7.1 Allgemeine Hinweise
GEFAHR!
Stellen Sie sicher, dass alle elektrischen Teile
und Zuleitungen spannungsfrei sind.
7.2 Elektroanschluss Innenmodul
Die Betriebsspannungsversorgung der Inneneinheit erfolgt über ein 3-adriges Kabel (230 V / 3x1,5
mm2) an der dort integrierten Klemmleiste.
WARNUNG!
Störeinflüsse durch elektrische Felder!
GEFAHR!
Sämtliche elektrische Installationen sind von
Fachunternehmen auszuführen!
Netzleitungen (230 V) können Fühlerleitungen
(Kleinspannung) beeinflussen.
Deshalb:
- Fühler und Netzleitungen dürfen nicht im gleichen Kabelkanal geführt werden.
WARNUNG!
Alle elektrischen Leitungen sind gem. VDEBestimmungen zu dimensionieren und zu verlegen.
WARNUNG!
Leitungsbruch durch mechanische Kräfte!
Beanspruchung der elektrischen Leitungen
durch Zugkräfte.
HINWEIS!
Der Elektroanschluss der Geräte muss nach
VDE 0100 an einen besonderen Speisepunkt
mit Fehlerstromschutzschalter erfolgen und ist
durch eine elektrische Fachkraft festzulegen.
Deshalb:
- Sämtliche Anschlussleitung durch die Zugentlastung führen und festklemmen.
Die Außeneinheit wird zur Betriebsspannungsversorgung über ein 3-adriges Kabel (230 V / 3x4
mm2) mit dem Normaltarif- oder, wenn vorhanden,
dem Sondertarifanschluss verbunden. Zusätzlich
ist eine Kommunikations- und Steuersignalleitung
(230 V / 4x1 mm2) zur Verbindung der Außeneinheit mit der Inneneinheit erforderlich.
Zu Wartungszwecken wird der Einbau eines
allpoligen Trennschalters für den Sondertarif in
der bauseitigen Zuleitung empfohlen.
Abb. 33: Kabeldurchführungen auf der Rückseite
des REMKO Hybrid
Alle von außen zugeführten Kabel (Heizkreispumpe, Mischermotor, Außenfühler, Speicherfühler, etc.) durch die Kabeldurchführungen sowie die Zugentlastungen leiten und
diese nach Beendigung der Elektroinstallation
durch anziehen der beiden Kreuzschlitzschrauben im Oberteil der Zugentlastungen
festklemmen.
38
Abb. 36: Den Brenneranschlussstecker in die
Buchse des Brenners stecken
Abb. 34: Wieder verwendbare Kabelbinder zur
Kabelführung im Rahmen. Die Fühlerkabel auf der
Seite der Anschlussklemme Fühler entlang führen.
Die Spannung führenden Leitungen (Pumpe,
Mischermotor, Netz usw.) auf der Seite der
Anschlussklemme 230V verlegen
Montage Geräteschaltfeld und Kabelbaum
Abb. 37: Das Kesselschaltfeld der Verpackung entnehmen. Kabelbaum aus dem Inneren des Kesselschaltfeldes herausziehen und durch die Öffnung
im Verkleidungsblech vorne hindurchführen. Den
Kapillarfühler des STB nicht durch die Öffnung,
sondern direkt vor dem Blech zur Tauchhülse
führen
Abb. 35: Brenneranschlusskabel aus der Verpackung des Kesselschaltfeldes entnehmen und
durch die linke untere Öffnung des vorderen Verkleidungsbleches führen. Kabel an der Buchse der
Gerätesteuerung aufstecken
Abb. 38: Das Kesselschaltfeld von der Rückseite
des vorderen Verkleidungsbleches mit zwei Blechschrauben befestigen. Prinzipdarstellung. Das
abgebildete Gerät entspricht nicht der gelieferten
Inneneinheit. Die untere Befestigungsschraube
kann nicht montiert werden, da das Loch durch die
Abdeckung der Gerätesteuerung verdeckt wird
39
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Abb. 40: Kapillarfühler der Kesselthermostate
gemeinsam mit dem Kapillarfühler des STB (dieser
befindet sich im Kesselschaltfeld) in die Tauchhülse des Gerätes einsetzen und mit der im Beipack gelieferten Feder sichern
3
4
Anschluss Kesselschaltfeld
1
1
2
Abb. 39: Die beiden Kapillarfühler der Gerätethermostate (Min. und Max.) befinden sich im Relaiskasten. Die Kapillarfühler von innen durch die Öffnung im Frontblech oberhalb der Gerätetauchhülse
(Abb. 40) nach außen führen
1:
2:
3:
4:
K9:
K8a:
K8b:
K8c:
K8d:
K7:
K6:
Gerätethermostat MIN (Gerät Sockeltemperatur ca. 40°C, Einstellposition ca. 10 h)
Gerätethermostat MAX (max. Gerätetmperatur ca. 75°C, Einstellposition ca. 2 h)
Relais K5 - Zeitrelais für Brennerbetrieb
Relais K9 bis K6 - Diese haben folgende
Funktionen:
Entkopplungrelais Brennerbetrieb
Relais Heizkreis 1*
Relais Heizkreis 2*
Relais Ladepumpe Brauchwasser*
Relais Ladepumpe Speicher*
Relais Störung WP
Relais Freigabe WP
* Die Relais K8a bis K8d werden ausschließlich im
manuellen bzw. Schornsteinfeger-Betrieb benötigt.
40
2
3
5
4
Abb. 41: Anschluss Kesselschaltfeld an die Gerätesteuerung REMKO Hybrid
Die Netzanschlussklemme (1) vom Kesselschaltfeld mit der Klemmreihe (2) verbinden und auf die
Grundplatte der Gerätesteuerung montieren. Den
12-poligen Anschlussstecker des Kesselschaltfeldes mit dem Gegenstecker (4) der Gerätesteuerung verbinden. Das Erdungskabel mit dem Kabelschuh auf die Erdungsfahne (5) aufstecken. Das
im Lieferumfang des Kesselschaltfeldes enthaltene
Brennerkabel am 7-poligen Gegenstecker der
Gerätesteuerung (3) (Steckkontakt) verbinden.
6
5
1 2
3
4
Abb. 42: Übersicht Gerätesteuerung REMKO Hybrid
1: Anschlussklemme Netz 230V
2: Anschlussklemmen Steuerung für Außenmodul
3: Platinenkasten
4: Relaiskasten
5: Klemmleiste X.1 (230V)
6: Klemmleiste X.2 Fühler / Regler
GEFAHR!
Lebensgefahr durch elektrischen Strom!
Bei Kontakt mit Spannung führenden Bauteilen besteht Lebensgefahr. Eingeschaltete elektrische Bauteile können unkontrollierte Bewegungen ausführen und zu schwersten Verletzungen führen.
Deshalb:
- Hauptschalter und Spannungsversorgung (Sondertarif) Außeneinheit ausschalten.
41
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
7.3 Stromlaufpläne
Abb. 43: Stromlaufplan 1
42
Abb. 44: Stromlaufplan 2
43
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Abb. 45: Stromlaufplan 3
44
7.4 Klemmbelegung/Legende
Anschlussklemmblock X1
Nr.
Klemme Beschreibung
X1.1
L
Zuleitung Außenleiter
X1.2
PE
Zuleitung Schutzleiter
X1.3
N
Zuleitung Neutralleiter
Nr.
X1.29
Klemme Beschreibung
EVU 2
Abschaltung Versorgungsspannung Wärmepumpe
* Brücke X1.17 und X1.20 nur erforderlich im Notbetrieb
Anschlussklemmblock X2
X1.S3
Steuerleitung Außenmodul
X1.S2
Steuerleitung Außenmodul
Klemme Anschlussbelegung (Kleinspannung-Fühler)
X1.S1
Steuerleitung Außenmodul
X2
Masse
X1.PE
Schutzleiter / Steuerleitung
X2.1
CAN-Bus H / WärmepumpenManager
X2.2
CAN-Bus + / Wärmepumpen-Manager
X2.3
CAN-Bus L / Wärmepumpen-Manager
X2.4
CAN-Bus - / Wärmepumpen-Manager
X2.5
eBus - (Sollleistung in % über 0-10 V Signal)
X1.4
A1
Umwälzpumpe HK 1
X1.5
PE
Schutzleiter
X1.6
PE
Schutzleiter
X1.7
N
Nullleiter
X1.8
N
Nullleiter
X1.9
A2
Umwälzpumpe HK 2
X2.6
X1.10
A3
Brauchwasserladepumpe /
Umschaltventil
eBus + (Sollleistung in % über 0-10 V
-Signal)
X2.7
F17 Rücklauffühler
X1.11
A4
Mischermotor HK 2 auf
X2.8
K7 Störung
X1.12
A5
Mischermotor HK 2 zu
X2.9
X1.13
PE
Schutzleiter
F14 Fühler Solarkollektor oder Festbrennstoffkessel (Pt 1000)
X1.14
PE
Schutzleiter
X2.10
(nicht belegt)
X1.15
N
Nullleiter
X2.11
F12 Fühler Pufferspeicher unten
(Referenzfühler Solar)
X1.16
N
Nullleiter
X2.12
F11 Vorlauffühler Heizkreis 1 (Mischerkreis)
X1.17
Ladepumpe Speicher*
X1.18
A8
Mischermotor HK 1 auf
X2.13
F9 Außenfühler
X1.19
A9
Mischermotor HK 1 zu
X2.14
F8 Sammlerfühler, gemeinsamer Vorlauf (Regelfühler Heizen)
X2.15
F6 Fühler Warmwasserspeicher
X2.16
F5 Vorlauffühler Heizkreis 2 (Mischerkreis)
X1.20
Ladepumpe Speicher*
X1.21
PE
Schutzleiter
X1.22
PE
Schutzleiter
X1.23
N
Nullleiter
X2.17
F3 (nicht belegt)
X1.24
N
Nullleiter
X2.18
F2 (nicht belegt)
X1.25
A12
Multifunktionsausgang MF4
X2.19
X1.26
ATB 1
Abgastemperaturbegrenzer
F1 Fühler Pufferspeicher unten (Referenzfühler Festbrennstoffkessel)
X1.27
ATB 2
Abgastemperaturbegrenzer
X1.28
EVU 1
Abschaltung Versorgungsspannung Wärmepumpe
45
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
7.5 Elektroanschluss Außenmodul
n Für den Elektroanschluss ist die Seitenwand
nach Lösen der Schraube zu entfernen.
1
2
1
1
A
Anschluss Außenmodul
L1
N
L1
N
S1
S2
S3
S1
S2
S3
1
PE
Netzzuleitung
230V/1~/50Hz
Abb. 46: Entfernen der Seitenwand durch Lösen
der Schrauben
1: Schraube
n Die elektrische Absicherung der Anlage erfolgt
gemäß den Angaben in den Technischen
Daten. Die erforderlichen Leiterquerschnitte
sind zu beachten!
n Alle Leitungen müssen unter Beachtung der
richtigen Polarität aufgelegt und zugentlastet
werden.
n Das Anschlussschema und die Schaltpläne
sind zu beachten.
n Die dreiadrige Steuerleitung muss auf den
Klemmen S1, S2, S3 und der Erdungsklemme
angeschlossen werden.
n Es muss beim Anschluss der Steuerleitung auf
richtige Polarität geachtet werden.
n Wird das Außenmodul auf einem Dach montiert, muss es zusätzlich geerdet werden, auch
die tragende Konstruktion. (Anschluss am
Blitzableiter oder Fundamenterder)
HINWEIS!
Achten Sie beim Anschluss des Außenmoduls
auf einen korrekten Anschluss des N-Leiters,
sonst werden die Varistoren auf der Netzfilterplatine des Außenmoduls zerstört.
46
1
PE
B
Anschluss Innenmodul
Abb. 47: Anschlussklemmen Außenmodul REMKO
Hybrid
1:
2:
A:
B:
Netzanschluss 230V/1~ /50Hz
Steuerleitung
Anschluss Außenmodul
Anschluss Innenmodul
Temperatursensoren
n In Abhängig von der Art der Anlage kann die
Anzahl der benötigten Fühler variieren.
n Im Innenmodul sind der VL-Fühler (F11), der
Rücklauffühler (F17) und der Fühler für die
Flüssigkeitsleitung (TH2-Kältekreislauf) bereits
positioniert und angeschlossen.
n Für die Fühlerposition beachten Sie die entsprechenden Hinweise in den Hydraulikschemata.
n Im Standard-Lieferumfang sind der Außenfühler (F9), ein Tauchfühler (vorgesehen zur
Verwendung als Brauch-Warmwasserfühler F6) sowie ein Fühler für den Gesamtvorlauf (TSammler-F8) enthalten.
n Bei Anschluss einer Solaranlage oder eines
Festbrennstoffkessels muss ein PT-1000 Fühler (F14) verwendet werden. Alle anderen
Fühler sind NTC-Fühler mit einem Referenzwiderstand von 5-kilo-Ohm bei 25°C.
n Alle Fühler werden im Schaltkasten des Innenmoduls gemäß Anschlussplan angeschlossen.
8
Abgas- / Zuluftanschluss
Allgemeines
Die Abgase des Brennwertgerätes müssen vom
Gerät bis zum Abgasaustritt über ein druckdichtes
und feuchteunempfindliches Abgassystem, das
zugelassen ist, ins Freie abgeführt werden.
REMKO bietet entsprechende Abgassysteme an.
Abgasleitungen sind vom Errichter feuerungstechnisch zu bemessen bzw. zu dimensionieren sowie
entsprechend der Zulassung und der bauaufsichtlichen Regeln einzubauen. Für die feuerungstechnische Bemessung gilt die DIN 4705 “Feuerungstechnische Berechnung von
Schornsteinabmessungen; Begriffe, ausführliches
Berechnungsverfahren” (Ausgabe: 1993-10). Bei
den bauaufsichtlichen Regelungen sind insbesondere die jeweils geltende Landesbauordnung und
die Landes-Feuerungsverordnung zu beachten.
Abgassysteme müssen für die Überprüfung und
ggf. erforderliche Reinigung Prüf- bzw. Reinigungsöffnungen enthalten. Wir empfehlen deshalb,
den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister
bereits im Planungsstadium der Abgasanlage hinzuzuziehen. Dieser kennt zudem die zu beachtenden bauaufsichtlichen Vorschriften.
Die Verbrennungsluft kann dem Brennwertgerät
raumluftabhängig aus dem Aufstellungsraum oder
raumluftunabhängig über Verbrennungsluftleitungen zugeführt werden, die um die Abgasleitungen konzentrisch angebracht sind (ZuluftAbgas-Rohrsysteme). Bei der Verlegung bzw.
Führung von Abgasleitungen wird unterschieden
in:
n Führung der Abgasleitungen innerhalb von
Schächten.
n Führung der Abgasleitungen ohne Verlegung
in Schächten.
n Abgasleitungen sind im Sinne der Feuerungsverordnungen der Bundesländer, wenn sie
innerhalb von Gebäuden Geschosse überbrücken, in Schächten zu verlegen. Die erforderliche Qualität der Schächte ist den Feuerungsverordnungen zu entnehmen.
n Abgasleitungen müssen nicht in Schächten
verlegt werden, innerhalb des Aufstellraumes
der Feuerstätten, wenn beispielsweise die
Decke des Aufstellraumes der Feuerstätte das
Dach bildet oder auch außerhalb von
Gebäuden.
Der waagerechte Teil der Abgasleitung ist gasund kondensatdicht an das Brennwertgerät anzuschließen. Dabei muss vom senkrechten Teil der
Abgasleitung bis zum BrennwertGerät ein Gefälle
von mind. 3° vorhanden sein, damit in der Abgasleitung anfallendes Kondensat über den Kondensatanschluss des im Gerät befindlichen Abgassammelrohres abgeführt wird.
HINWEIS!
Die entsprechenden Vorschriften und Richtlinien des Bestimmungslandes sind zu
beachten!
Auszug aus der Muster-Bauordnung
Der nachstehende Auszug aus der Muster-Bauordnung ist stellvertretend für die Landesbauordnungen.
Feuerstätten und Abgasanlagen, wie Schornsteine, Abgasleitungen und Verbindungsstücke
(Feuerungsanlagen), Anlagen zur Abführung von
Verbrennungsgasen ortsfester Verbrennungsmotoren sowie Behälter und Rohrleitungen für brennbare Gase und Flüssigkeiten müssen betriebs- und
brandsicher sein und dürfen auch sonst nicht zu
Gefahren und unzumutbaren Belästigungen führen
können. Die Weiterleitung von Schall in fremde
Räume muss ausreichend gedämmt sein.
Abgasanlagen müssen leicht und sicher zu reinigen sein.
Die Abgase der Feuerstätten sind durch Abgasanlagen über das Dach abzuleiten.
Abgasanlagen sind in solcher Zahl und Lage und
so herzustellen, dass die Feuerstätten des
Gebäudes ordnungsgemäß angeschlossen
werden können. Ausnahmen von Satz 1 können
gestattet werden, wenn Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen.
Die Abgase von Feuerstätten mit abgeschlossenem Verbrennungsraum, denen die Verbrennungsluft durch dichte Leitungen aus dem Freien
zuströmt (raumluftunabhängige Feuerstätte) dürfen
abweichend von den Bestimmungen des vorherigen Absatzes durch die Außenwand ins Freie
geleitet werden, wenn
1.
eine Ableitung der Abgase über Dach nicht
oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist und
2.
die Nennwärmeleistung der Feuerstätte 11
kW zur Beheizung und 28 kW zur Warmwasserbereitung nicht überschreitet
47
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
und Gefahren oder unzumutbare Belästigungen
nicht entstehen.
Auszug aus der Muster-Feuerungsverordnung
Der nachstehende Auszug aus der Muster-Feuerungsverordnung ist stellvertretend für die LandesFeuerungsverordnung.
Abgasanlagen müssen nach lichtem Querschnitt
und Höhe, soweit erforderlich auch nach Wärmedurchlasswiderstand und innerer Oberfläche, so
bemessen sein, dass die Abgase bei allen bestimmungsgemäßen Betriebszuständen ins Freie
abgeführt werden und gegenüber Räumen kein
gefährlicher Überdruck auftreten kann. (Deshalb
müssen Überdruckleitungen, die innerhalb von
Gebäuden Geschosse überbrücken, in hinterlüfteten Schächten verlegt sein.)
In Gebäuden muss jede Abgasleitung, soweit sie
Geschosse überbrückt, in einem eigenen Schacht
angeordnet sein. Dies gilt nicht für Abgasleitungen
in Aufstellräumen für Feuerstätten sowie für
Abgasleitungen, die unter Unterdruck betrieben
werden und eine Feuerwi-derstandsdauer von
mind. 90 Min. haben. Die Anordnung mehrerer
Abgasleitungen in einem gemeinsamen Schacht
ist zulässig, wenn
1.
die Abgasleitungen aus nichtbrennbaren
Baustoffen bestehen,
2.
die zugehörigen Feuerstätten in demselben
Geschoss aufgestellt sind oder
3.
eine Brandübertragung zwischen den
Geschossen durch selbsttätige Absperrvorrichtungen verhindert wird.
Die Schächte müssen eine Feuerwiderstandsdauer von mind. 90 Min., in Wohngebäuden
geringer Höhe von mind. 30 Min. haben.
Erläuterung:
Der Begriff “Gebäude geringer Höhe” wird in den
Bauordnungen der Bundesländer unter dem Paragraph “Begriffe” erläutert. Nach der Muster-Bauordnung sind das Gebäude, bei denen der Fußboden keines Geschosses, in dem
Aufenthaltsräume möglich sind, an keiner Stelle
mehr als 7 m über der Geländeoberfläche liegt.
Reinigungs- und Prüföffnungen
Abgasanlagen müssen im Sinne der Muster-Bauordnung und der Landesbauordnung leicht und
sicher zu reinigen sein. Sie müssen zudem auf
ihren Querschnitt und auf Dichtheit geprüft werden
können.
48
Die Anzahl, die Lage und die erforderliche Größe
muss mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister abgesprochen werden. Diese richten
sich nach Beurteilungskriterien, die mit den bauaufsichtlichen Gremien abgestimmt sind.
Daraus folgende Auszüge:
n Die untere Reinigungsöffnung einer Abgasleitung ist
- im senkrechten Teil der Abgasleitung unmittelbar oberhalb der Abgasumlenkung oder seitlich
- im horizontalen Teil der Abgasleitung
maximal 0,3 m von der Umlenkung zum senkrechten Teil entfernt oder
- im horizontalen Teil der Abgasleitung an der
Stirnseite maximal 1 m von der Umlenkung
zum senkrechten Teil entfernt, sofern sich
dazwischen keine Umlenkung befindet, anzuordnen.
n Abgasleitungen, die nicht von der Mündung
aus gereinigt werden können, müssen eine
weitere (obere) Reinigungsöffnung
- bis zu 5 m unterhalb der Abgasleitungsmündung oder
- bis zu 15 m unterhalb der Abgasleitungsmündung, wenn nur Feuerstätten angeschlossen
sind und der senkrechte Abschnitt der Abgasleitung nicht mehr als max. einmal um max.
30° schräg geführt (gezogen) ist, haben.
- Bei Abgasleitungen, die kürzer als 5 bzw. 15
m sind, genügt nur die untere Reinigungsöffnung, sofern vor der Reinigungsöffnung eine
Standfläche von mind. 1 m x 1 m vorhanden
ist.
Für Abgasleitungen, an denen Feuerstätten angeschlossen sind, genügt insgesamt eine Reinigungsöffnung, wenn
- der senkrechte Abschnitt der Abgasleitung nicht
länger als 15 m und max. einmal um max. 30°
schräg geführt (gezogen) ist,
- die Reinigungsöffnung sich im waagerechten
Abschnitt max. 0,3 m vom senkrechten Abschnitt
entfernt befindet,
- der waagerechte Abschnitt vor der Reinigungsöffnung nicht länger als 1,5 m ist und nicht mehr als
zwei Bögen enthält,
- alle Umlenkungen (auch vom waagerechten zum
senkrechten Abschnitt der Abgasleitung) durch
Bögen mit einem Biegeradius größer oder gleich
dem Abgasleitungsdurchmesser erfolgen und
- der Abgasleitungsdurchmesser nicht mehr als
150 mm beträgt.
n Ein für den sicheren Betrieb der Feuerungsanlage erforderlicher Querschnitt zwischen
Abgasleitung und Schacht (Hinterlüftung) muss
geprüft und gereinigt werden können.
n Reinigungsöffnungen in Schächten müssen
mind. 100 mm breit und 180 mm hoch sein. Bei
einer Höhe von mind. 240 mm kann die Breite
90 mm betragen.
Installationsart
Raumluftabhängiger Betrieb OB23
GEFAHR!
Lebensgefahr durch austretendes Abgas!
Die Haftreibung der Dichtungsringe in den
Muffen der Abgasleitungen wird herabgesetzt
und die Rohre ziehen sich auseinander.
Luft-Abgas-System im Schacht
Das Brennwertgerät wird an eine Luft-AbgasAnlage aus Kunststoff angeschlossen. Die Systeme für die Verlegung im Schacht sind allgemein
bauaufsichtlich zugelassen. Für die Auslegung und
Ausführung sind die Zulassungsbescheide der
Abgasleitung: Nr. CE 0036 CPD 91265-001 (raumluftabhängig und raumluftunabhängig) bzw.
Z-7.5-3356 LAS-System-Schacht zu beachten.
Installationsart OB23, raumluftabhängiger
Betrieb
OB23 =
- Ölbrennwertgerät (Gebläse vor dem Brenner) mit
Abgasanlage, welches die Verbrennungsluft dem
Aufstellraum entnimmt (raumluftabhängige Feuerstätte).
- Die Abgasabführung kann sowohl unter Unterdruck als auch unter Überdruck erfolgen.
Deshalb:
- Für das Zusammenstecken der Abgasleitungen nur zulässige Gleitmittel verwenden.
GEFAHR!
Lebensgefahr durch austretendes Abgas!
Die Dichtungsringe in den Muffen der Abgasleitungen werden durch Kondensat zerstört.
Deshalb:
- An waagerechten Teilstücken muss ein
Gefälle von 3° zum Kessel vorgesehen werden
(5 cm auf 1 m Länge), da sich sonst Kondensat
in der Abgasleitung sammeln kann.
Wird die Verbrennungsluft- / Abgasführung
durch eine Decke geführt, für die eine Feuerwiderstandsdauer vorgeschrieben ist, muss die
Verkleidung bis zur Dachhaut der Feuerwiderstanddauer der Decke entsprechend.
Luft-Abgas-Anschluss
Der Abgasstutzen hat eine Nennweite von 83 mm,
der Zuluftstutzen 125 mm. Um die Abgasleitung
zusammenzustecken, können Sie zugelassene
Gleitmittel oder Wasser benutzen. Die Dichtungen
der Zuluftleitung sollten eingefettet werden.
49
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
OB23 Abgasrohr im Schornstein, starr
RLA
B1
B
B2
L1
J
D1
Abb. 48: OB23 Abgasrohr im Schornstein, starr
Legende zu Abb. 48
Kürzel
Bedeutung
B
Decke F30
B1
Schacht F90 oder F30
B2
Decke F90 = Beton
D1
Anzahl und Position der Kontrollöffnungen sind vor der Bestellung mit
dem vor Ort zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister abzustimmen. In der Regel reicht bei
starren Abgasleitungen eine Kontrollöffnung im Aufstellraum, wenn
zwei Bedingungen erfüllt werden:
1. In der Waagerechten die Entfernung der Kontrollöffnung vom
Schacht 0,3 m nicht überschreitet
und keine weiteren Umlenkungen
enthalten sind.
2. In der Senkrechten die Abgasleitung nicht höher als 15 m ist, und
eine Reinigung von der Mündung
erfolgen kann.
J
50
Lüftungsöffnung ins Freie 1x150 cm²
oder 2x75 cm²
Kürzel
Bedeutung
L1
Wandblende mit Luftschlitzen zur
Entlüftung des Aufstellraumes.
RLA
Raumluftabhängiger Betrieb
OB23 Abgasrohr im Schacht, flexibel
RLA
Kürzel
Bedeutung
L1
Wandblende mit Luftschlitzen zur
Entlüftung des Aufstellraumes.
L2
Be- und Entlüftung des Aufstellraumes ist mit dem vor Ort zuständigen Bezirksschornsteinfeger abzustimmen.
RLA
Raumluftabhängiger Betrieb
B1
B
OB23 Abgasrohr im Schornstein
RLA
B2
L1
B1
B
J
C
D1
B2
Abb. 49: OB23 Abgasrohr im Schacht, flexibel
L1
Legende zu Abb. 49
Kürzel
Bedeutung
B
Decke F30
B1
Schacht F90 oder F30
B2
Decke F90 = Beton
D1
Anzahl und Position der Kontrollöffnungen sind vor der Bestellung mit
dem vor Ort zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister abzustimmen. In der Regel reicht bei
starren Abgasleitungen eine Kontrollöffnung im Aufstellraum, wenn
zwei Bedingungen erfüllt werden:
1. In der Waagerechten die Entfernung der Kontrollöffnung vom
Schacht 0,3 m nicht überschreitet
und keine weiteren Umlenkungen
enthalten sind.
2. In der Senkrechten die Abgasleitung nicht höher als 15 m ist, und
eine Reinigung von der Mündung
erfolgen kann.
J
J
Abb. 50: OB23 Abgasrohr im Schornstein
Legende zu Abb. 50
Kürzel
Bedeutung
B
Decke F30
B1
Schacht F90 oder F30
B2
Decke F90 = Beton
C
Wenn L1 größer als 1 m ist, muss
ggf. eine zusätzliche Kontrollöffnung
eingebaut werden.
J
Lüftungsöffnung ins Freie 1x150 cm²
oder 2x75 cm²
Lüftungsöffnung ins Freie 1x150 cm²
oder 2x75 cm²
51
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Kürzel
Bedeutung
Kürzel
Bedeutung
K
Raumluft
J
L1
Wandblende mit Luftschlitzen zur
Entlüftung des Aufstellraumes.
Lüftungsöffnung ins Freie 1x150 cm²
oder 2x75 cm²
K
Raumluft
L1
Wandblende mit Luftschlitzen zur
Entlüftung des Aufstellraumes.
OB23 Abgasrohr endet im feuchteunempfindlichen Schornstein
Montage Abgasleitung starr
RLA
- Fragen zur Abgasführung sollten grundsätzlich
mit dem/der zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister/in abgestimmt werden.
G
- Abgaswege sind grundsätzlich so kurz wie möglich aufzubauen.
B1
B
- Es dürfen ausschließlich die mitgelieferten Spezialdichtungen verwendet werden.
- Die Einsteck-Enden der Bauteile sind vor der
Montage einzufetten (Grundsätzlich mitgeliefertes
Gleitmittel verwenden).
C
B2
L1
J
- Der Sitz der Dichtungen muss in allen Muffen
kontrolliert werden.
- Die Muffen der Abgasrohre müssen in Strömungsrichtung zeigen.
- Es dürfen nur die gelieferten Originalteile verwendet werden.
- Zulassungsbescheid dem/der Bezirksschornsteinfegermeister/in zur Verfügung stellen.
D
K
HINWEIS!
Abb. 51: OB23 Abgasrohr endet im feuchteunempfindlichen Schornstein
Waagrechte Leitungsabschnitte müssen zum
Kessel immer ein Gefälle von mind. 3°
erhalten, damit der Kondensatabfluss gewährleistet ist. 3° @ mind. 5 cm/ 1 m
Legende zu Abb. 51
Kürzel
Bedeutung
B
Decke F30
B1
Schacht F90 oder F30
B2
Decke F90 = Beton
C
Wenn L1 größer als 1 m ist, muss
ggf. eine zusätzliche Kontrollöffnung
eingebaut werden.
D
Prüf- und Reinigungsöffnung
G
Schacht muss druck- und wasserdampfdicht sein!
52
Erforderliche Hilfsmittel
- Säge, Feile oder Rohrschneider zum Ablängen
und Anfasen der Rohrstücke
- Bohrmaschine zum Befestigen der Kaminschachtabdeckung
Auflageschiene einbauen
- Um die Auflageschiene zu befestigen, ist genau
gegenüber der Anschlussöffnung eine Bohrung (Ø
10-12 mm) anzubringen.
- Auflageschiene evtl. kürzen, in die Bohrung einsetzen und vorne fixieren (mit Schraube oder
Mörtel).
- Stützbogen durch die Schachtöffnung auf die
Auflageschiene aufsetzen.
- Letztes Rohr im Schacht so kürzen, dass die
Steckmuffe nach dem Ablassen aller Rohre 5-10
cm unterhalb der Schachtoberkante endet.
- Rohrsystem in Stützbogen einstecken (vorher
Dichtung säubern und Rohrende einfetten).
- Seil entfernen
Abb. 52: 87° und Auflageschiene
Kaminsystem einbauen
- Bei Erfordernis einer Revisionsöffnung ist:
- eine evtl. vorhandene Kamintür zu verwenden
oder in gut zugänglicher Höhe anzubringen
- das Maß L (s. Abb. 54) zwischen Stützbogen und
Revisionsstück zu ermitteln
- die Revisionsöffnung des Abgasrohres im
unteren Bereich der Reinigungstür anzuordnen, da
das Abgasrohr im Betrieb eine Längendehnung
erfährt
- die senkrechten Abgasrohre in 2 m Baulänge
sind mit der „Stoppring-Technik“ ausgerüstet (s.
Abb. 53). Die Rohrenden werden durch diese Verbindungstechnik für die Montage gegen Herausrutschen gesichert.
- Am ersten senkrechten Abgasrohr, ca. 10 cm von
unten, Montageschelle mit Ösenschrauben befestigen und Seil anbringen
- Die Abstandhalter mit den Abstandringen werden
unterhalb der Muffe mit dem Spannband am
Abgasrohr befestigt. Die Abstandringe sollten
gleichmäßig verteilt und je nach Schachtgröße entsprechend vorgeformt werden.
- Nach und nach die weiteren Abgasrohre zusammenstecken und mit Seil in den Schacht ablassen
Abb. 53: Abgasrohre mit Stoppring
- Abstandhalter an jedem Formstück und vor und
hinter einer Reinigungsöffnung montieren.
53
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
- Das Unterteil (2) der Schachtabdeckung montieren und ggf. zu dem Kaminkopf abdichten.
- Letztes Abgasrohr ohne Muffe (3) auf passende
Baulänge kürzen (evtl. Reststück verwenden).
- Zur Ringspaltbesichtigung kann der Abdeckhaube (4) vom Unterteil der Schachtabdeckung
abgezogen werden.
Abb. 55: Schachtabdeckung
Legende zu Abb. 55
Abb. 54: Kaminsystem, starr, zur Ermittlung von
Abstandsmaß L
Schachtabdeckung montieren
- Oberstes Abgasrohr (1) im Schacht endet 5-10
cm unterhalb der Schachtoberkante.
54
Kürzel
Bedeutung
1
Abgasrohr
2
Unterteil Schachtabdeckung
3
Abgasrohr ohne Muffe
4
Abdeckhaube
Verbindungsleitung montieren
- Anschluss-Modul mit Revisionsöffnung und Kondensatablauf am Gerätestutzen entsprechend der
Markierung über den Gerätestutzen schieben.
- Evtl. zusätzlich erforderliche Revisionsöffnungen
mit dem/der Bezirksschornsteinfegermeister/in
festlegen.
- Die Verbindungsleitung wird mittels der Doppelmuffe am Anschluss-Stutzen entsprechend der
Markierung verbunden.
Legende zu Abb. 56
Kürzel
Bedeutung
- Nach der Montage der Verbindungsleitung wird
die Wandblende für die Hinterlüftung am Schacht
befestigt.
H2
Hinterlüftung
10
Schachteinführung mit Auflager
- Ggf. Abgasrohr mit geeigneten Halterungen
abstützen.
13
Verbindungsleitung
- Beiliegendes Zulassungsschild nahe der
Anschlussöffnung am Kamin anbringen.
14
Wandblende
Montage Abgasrohr flexibel
HINWEIS!
Waagrechte Leitungsabschnitte müssen zum
Kessel immer ein Gefälle von mind. 3°
erhalten, damit der Kondensatabfluss gewährleistet ist. 3° @ mind. 5 cm/ 1 m
Grundsätzlich wichtige Anforderungen:
- Das flexible Abgasrohr wird hängend installiert.
Die Aufhängung wird in der vorgesehenen
Schachtabdeckung integriert.
- Die Installation erfolgt in der Regel von oben.
- Mindestinnenmaß des Schachtes für DN 100,
wenn Verbindungsstücke und/oder Revisionsstücke eingebaut werden:
runder Schacht: 160 mm
quadratischer Schacht: 140 x 140 mm.
- Mindestinnenmaß des Schachtes für DN 80,
wenn keine Verbindungs- und/oder Revisionsstücke eingebaut werden:
runder Schacht: 145 mm
quadratischer Schacht: 125 x 125 mm.
HINWEIS!
Die flexible Abgasleitung darf nicht an der
Schachtwand anliegen.
Nachfolgende Beschreibungen beziehen sich auf
Abb. 58:
- Abstandhalter (2) müssen mindestens alle 2 m
sowie vor und nach jeder Richtungsänderung eingebaut werden.
- Das flexible Abgasrohr soll zentrisch im Schacht
montiert werden.
Abb. 56: Schachteinführung
- Gerades Einsteckende des flexiblen Abgasrohres
(6) mit einem Montageseil herablassen und das
Abgasrohr sorgfältig von oben in den Schacht
nach unten einziehen.
- Während des Herablassens des Abgasrohres alle
2 Meter einen Abstandhalter setzen.
- Flexrohrhülse (5) in den Stützbogen montieren.
55
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
- Einstecken des unteren Endes des flexiblen
Abgasrohres in den Stützbogen (3), der auf dem
Auflager (4) liegt.
- In die flexible Abgasleitung können Zubehörteile
(wie z.B. Revisions-T-Stück) eingebaut werden.
Diese Zubehörteile werden mittels der StoppringTechnik mit der flexiblen Abgasleitung verbunden.
Zubehörteile Abgasleitung flexibel
10 Revisionsstück
Das Revisionsstück ist je nach Anforderung unter
Abstimmung mit dem/der zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister/in einzubauen. Es dient
der Überprüfbarkeit und Reinigung des flexiblen
Abgasrohres. Die auf dem Bauteil gekennzeichnete Einbaurichtung ist unbedingt zu beachten, da
sonst die Möglichkeit von Undichtigkeiten besteht.
11 Kupplungsstück
Das Kupplungsstück dient der verlustfreien Verarbeitung von Restlängen des flexiblen Abgasrohres.
Auch hier ist aufgrund des herabfließenden Kondensates die Einbaurichtung unbedingt zu
beachten.
12 Einziehhilfe mit Zugseil 20 m
Als Zubehör ist eine Einziehhilfe lieferbar. Die Einzugshilfe dient der leichten und rationellen Montage von flexiblen Abgasrohren. Die Einzugshilfe
kann sowohl für den Einzug der Abgasrohre von
der Mündung zur Schachtsohle, als auch umgekehrt verwendet werden. Sie ist in ihrer Baulänge
so ausreichend dimensioniert, dass sie über das
starre Einsteckende des Abgasrohres gestülpt und
mit ihrer Verschraubung am Flexbereich befestigt
werden kann.
Abb. 57: Zubehörteile
Legende zu Abb. 57
Kürzel
Bedeutung
10
Revisionsstück
11
Kupplungsstück
12
Einziehhilfe mit Zugseil, 20 m
Montage der Abstandhalter
Vor der Montage im Schacht werden die Abstandhalter an den glatten Abschnitten montiert.
Abstandhalter müssen mind. alle 2 m sowie vor
und nach jeder Richtungsänderung eingebaut
werden. Das flexible Abgasrohr soll zentrisch im
Schacht montiert werden.
Montage im Bereich des Stützbogens
Nach dem Einziehen der senkrechten flexiblen
Abgasleitung wird die Einziehhilfe demontiert. Das
sichtbare glatte Ende des Abgasrohres (6) in den
auf dem Auflager sitzenden Stützbogen (3) stecken. Das Einsteckende des Abgasrohres (6)
muss sauber und entgratet sein, bevor es, mit säurefreiem Gleitmittel eingerieben, in den Stützbogen
(3) gedrückt wird.
56
Legende zu Abb. 58
Kürzel
Bedeutung
1
Leitungsende Abgasrohr
2
Abstandhalter
3
Stützbogen
4
Auflager
5
Flexrohrhülse
6
Abgasrohr, flexibel
Befestigung des flexiblen Abgasrohres in der
Schachtabdeckung
Jetzt kann auf dem Dach die flexible Abgasleitung
zunächst bis auf ca. 35 cm oberhalb der Schacht-/
Schornsteinmündung abgeschnitten werden. Die
Schachtabdeckung besteht aus drei Teilen. Dem
Unterteil (13), der Flexrohrklemme (14) und der
Abdeckhaube (15). (s. Abb. 59)
Als erstes wird das Unterteil (14) über das Leitungsende (1) (s. Abb. 58) geschoben und mit
seiner Flanschfläche mittels beiliegendem Befestigungssatz auf der Schachtmündung festgeschraubt. Je nach Oberfläche der Schornsteinmündung ist ein geeignetes Abdichtmittel zu
verwenden. Die Flexrohrklemme (14) wird aufgespreizt und über das Leitungsende bis zum Unterteil (13) geschoben. Die Flexrohrklemme (14) fasst
in eine Ringnut an der Oberkante des Oberteiles
und verhindert so das Abrutschen der Abgasleitung in den Schacht. Zuletzt wird die Abdeckhaube
übergestülpt und auf das Unterteil aufgedrückt.
Nun die Abgasleitung mind. 4 cm oberhalb der
Abdeckhaube abschneiden.
Abb. 58: Kaminsystem, flexibel
57
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Überprüfung der Abgasleitung
Der Bezirksschornsteinfeger prüft die Dichtheit der
Abgasleitung mittels Druckprüfung.
Max. Rohrlängen
Berechungstabelle gem. DIN EN 13384 (30 Pa
Förderdruck) für Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher
Verbindungsleitung und Steigleitung aus PP Typ B
- 120°C, Innenwandrauhigkeit 1 / 3 mm.
Max. Bauhöhen der Abgasleitung für die Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher in Kombination
mit dem REMKO HotHybrid.
Grundwert der Berechnung ist die Auslegung nach
Angaben des Herstellers. Die Verbindungsleitung
ist wie folgt pauschal aufgebaut:
Wirksame Höhe der Verbindungsleitung 0,1 m
Gesamtlänge der Verbindungsleitung 1,0 m
Abb. 59: Detail-Zeichnung Befestigung Schachtabdeckung
Widerstände: 1x Umlenkung 87° mit Reinigungsöffnung, 1x87°- Kaminanschlussbogen
Jeder weitere 87°-Bogen verringert die Bauhöhe
um je 1m
Legende zu Abb. 59
Die Angaben sind Richtwerte für die raumluftabhängige sowie raumluftunabhängige
Betriebsweise und bedürfen in Grenzfällen der
Berechnung nach EN 13384.
Kürzel
Bedeutung
2
Abstandhalter
3
Stützbogen mit Auflager
6
Abgasrohr, flexibel
13
Unterteil Schachtabdeckung
14
Flexrohrklemme
15
Abdeckhaube
Gerätetyp
REMKO Hybrid
Nennwärmeleistung in kW
Maximale Bauhöhe in Metern
bei Nennweite DN 80 sowie DN
80/125:
starr
flexibel
150
15
30
30
180
18
30
28
220
22
28
18
Maximale Bauhöhen in Metern
bei Erweiterung im senkrechten
Teil auf Nennweite DN 100:
starr
flexibel
30
30
Förderdruck hinter Glasrohr-Wärmetauscher = 30 Pa
(berechnet nach DIN EN 13384 mit Programm Aladin, Schachtverlauf im Freien und Kaltbereich < 5 Meter)
58
9
Vor der Inbetriebnahme
Prüfung vor Inbetriebnahme
10
10.1
Nach einer ordnungsgemäßen Montage muss
sichergestellt sein, dass:
- die Anschlüsse des Abgassystems auf Dichtheit
geprüft sind
Inbetriebnahme
Sicherheit bei der Inbetriebnahme
WARNUNG!
- Die Anschlüsse für den Kondensatablauf dicht
sind und das Kondensat aus dem Abgassystem
abgeführt werden kann
Verletzungsgefahr durch unsachgemäße
Bedienung!
Unsachgemäße Bedienung kann zu schweren
Personen oder Sachschäden führen.
- der elektrische Anschluss korrekt ausgeführt
wurde
Deshalb:
- die Polarität des Netzanschlusses richtig ist
- Installation und Montage von einem autorisiertem Fachpersonal durchführen lassen.
- der Ein-/Aus-Schalter auf „Aus“ steht
- eine elektrische Spannung vorliegt
- die Gas- bzw. Ölzuleitung keine Leckagen aufweist
- die Gas- bzw. Ölleitung entlüftet ist
- bei einer Flüssiggasanlage der Tank gut entlüftet
ist
- die Heizungsanlage und der evtl. vorhandene
Speicher ausreichend gefüllt und entlüftet sind
- die richtige Installation aller notwendigen Sicherheitseinrichtungen durchgeführt wurde
- Alle Bedienschritte gem. den Angaben dieser
Anleitung durchführen.
- Vor Beginn der Arbeiten sicherstellen, dass
elektrische, hydraulische und Öl-/Gasführende
Leitungen abgesperrt und gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert sind.
- Nur geeignetes Werkzeug verwenden.
10.2
Inbetriebnahme
Dichtheitskontrolle
HINWEIS!
Vor der Inbetriebnahme einer Heizungsanlage
ist diese nach DIN 4702 oder den entsprechend gültigen nationalen Vorschriften und
Richtlinien des Bestimmungslandes auf Dichtheit zu prüfen.
Dazu sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
- Schieber, Ventil und Rückschlagsklappen öffnen.
- Bei geschlossenen Anlagen Sicherheitsventil und
Druckausdehnungs-Gefäß vom System trennen.
- Nach dem Wiederbefüllen der Anlage ist die
Dichtheit sämtlicher Anschlüsse zu überprüfen!
Die Ausblaseleitung des Sicherheitsventils darf
nicht absperrbar sein. Mit einem entsprechenden
Hinweisschild ist auf diese Vorschrift aufmerksam
zu machen.
Ein Mindestdruck von 0,4 bar muss am Heizungsrücklauf vorhanden sein, um eine einwandfreie Funktion der Heizkreispumpe und der Speicherladepumpe zu gewährleisten.
59
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Füllen der Anlage
HINWEIS!
Bei Heizungsanlagen mit großem Wasserinhalt
(>200 l) und bei Fußbodenheizungen ist ein 3Wege-Mischer erforderlich.
Bei erstmaliger Feuerung kommt es zur Verbrennung von produktionsbedingten Rückständen der
Dichtungsmasse zwischen den Kesselgliedern.
Dieser Prozess des „Freibrennens“ ist einmalig.
Während dieser Zeit ist der CO-Wert im Abgas
erhöht.
Hand- / Notbetrieb
Die Befüllung der Anlage geschieht über den am
Gerät vorgesehenen Befüll- und Entleerungshahn.
- Ventile im Heizkreisvor- und Rücklauf öffnen.
- Füllschlauch aufschrauben.
- Knebel des Füllhahns in Längsrichtung stellen
(Öffnen).
Ein Betrieb des Brennwertkessels ist ohne eine
funktionsfähige Regelung (Notbetrieb) möglich! In
der Funktion "Schornsteinfeger" ist ein ungeregelter Brennerbetrieb möglich. Im Falle eines
Defektes ist ein Heizungsfachmann zu benachrichtigen.
- Anlage am Füllhahn langsam füllen.
Einstellung der Regelung
- Sobald die Anlage gefüllt ist, Knebel des Füllhahns in Querrichtung stellen (Schließen).
Leitungsgebundene Bedieneinheit
- Anlage, Glasrohr-Wärmetauscher und Wasserweiche entlüften, danach ggf. Wasser nachfüllen.
- Füllschlauch abschrauben.
Beim erstmaligen Einschalten aktualisiert der Wärmepumpen-Manager seinen Datensatz. Die Parameterwerte der Gerätesteuerung werden in den
Wärmepumpen-Manager geladen.
Die Gerätesteuerung wird über den Wärmepumpen-Manager programmiert. Hierzu ist die
ergänzende Unterlage „Wärmepumpen-Manager“
zu benutzen.
Parametrierung
HINWEIS!
Die Gerätesockeltemperatur des Brennwertkessels bei der Geräteeihe REMKO HotHybrid
ist auf 40°C eingestellt und sollte im Normalfall
nicht verändert werden, da es sonst zu einer
Kondensation im Feuerraum kommen könnte.
Abb. 60: Entlüftung des Glasrohr-Wärmetauschers
am Handentlüfter (1).
Inbetriebnahme
Installationsmenü
Nachdem die Anlage mit Wasser gefüllt und sämtliche elektrischen Anschlüsse hergestellt sind, wird
der Heizungs-Notschalter eingeschaltet und der
Betriebsschalter auf „I“ gestellt.
Bei der Erstinbetriebnahme oder bei Wiedereinschalten der Netzspannung erscheint nach einer
Initialisierungsphase von ca. 15 Sek. im Display
die Abfrage „Installation“.
Beim Einschalten der HotHybrid und während des
Betriebes leuchtet der Betriebsschalter grün. Im
Falle einer Brennerstörung bzw. Wärmepumpenstörungleuchtet eine entsprechende Kontrollleuchte rot.
Nach ca. 5 Minuten ohne Bedienung wechselt die
Anzeige automatisch vom Installationsmenü zum
Hauptmenü. Die Parametereinstellung bleibt
unverändert.
Die Brenner sind wärmeerprobt und die Einstellungen für das Gerät optimiert! Die Verbrennungsgüte ist vom Fachmann vor Ort mittels Rauchgasanalyse zu kontrollieren.
- Taste „OK“ Standardwerte werden übernommen,
Werkseinstellung geht verloren.
60
- Taste „Ende“ Werkseinstellung bleibt erhalten.
Einstellung Umschalttemperatur alternativ
bivalenter Betrieb
Brauchwasserbereitung mit Wärmepumpe
(WE1)
Außentemperatur, bei der der Heizbetrieb von
Wärmepumpe auf Brennwertgerät umgeschaltet
wird, sog. Bivalenztemperatur.
Bis zu einer Temperatur von 50° C kann das
Brauchwasser durch die Wärmepumpe erwärmt
werden. Oberhalb dieser Temperatur übernimmt
der Brennwertkesel die Brauchwassererwärmung.
Reicht die Leistung der Wärmepumpe bei der eingestellten Bivalenztemperatur von 0°C nicht aus,
um die gewünschte Raumtemperatur zu erzeugen,
kann das Brennwertgerät in Betrieb genommen
werden. Dazu wird die Bivalenztemperatur angehoben.
Das Einsparpotenzial wird bei höheren Werten
reduziert. Bei Temperaturwerten >5°C hat es sich
halbiert.
Bezeichnung
Wertebereich
Einstellwert
Max TA-WE
-20°C-40°C
0°C
Min TA-WP
-20°C-0°C
0°C
Soll das Brauchwasser ausschließlich mit dem
Brennwertkessel erzeugt werden, senken Sie den
Wert "Min. T-WW WE" um 10°C tiefer wie den
gewählten Brauchwassersollwert in der Benutzerebene des Wärmepumpen-Managers.
HINWEIS!
Die max. Brauchwassertemperatur, die mit der
Wärmepumpe erzeugt werden kann, beträgt
50°C.
Bezeichnung
Wertebereich
Einstellwert
Min T-WW WE
0°C-90°C
51°C
61
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Inbetriebnahmeprotokoll
Die ausgeführten Arbeiten im nachstehenden Inbetriebnahmeprotokoll mit einem X oder einem übestätigen.
Inbetriebnahmearbeiten
Beschreibung
Heizungsanlage mit Wasser befüllen
Ä Kapitel 10.2 „Inbetriebnahme“
auf Seite 59
Heizungsanlage fachgerecht entlüften
---
Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher entlüften
Ä Kapitel 10.2 „Inbetriebnahme“
auf Seite 59
Dichtheitskontrolle durchführen
Ä Kapitel 10.2 „Inbetriebnahme“
auf Seite 59
- wasserseitig
- abgasseitig
- gasseitig bzw. ölseitig
Regelung in Betrieb nehmen
Ä auf Seite 60
Brenner in Betrieb nehmen
Ä auf Seite 60
Abgasmessung durchführen
----
Den Anlagenbesitzer über die Handhabung der Anlage unterrichten.
Ä Kapitel 1.6 „Sicherheitshinweise für den
Betreiber“ auf Seite 6
Dem Anlagenbesitzer die Betriebsanleitung zur Aufbewahrung übergeben.
Ä Kapitel 1.1 „Allgemeine
Sicherheitshinweise“
auf Seite 5
Auf die Notwendigkeit einer regelmäßigen Wartung des Gerätes hinweisen.
Ä Kapitel 12 „Pflege
und Wartung“
auf Seite 65
Fachgerechte Inbetriebnahme bestätigen:
Firmenstempel / Datum / Unterschrift
62
Ausgeführt
11
Störungsbeseitigung und Kundendienst
Das Gerät wurde unter Einsatz modernster Fertigungsmethoden hergestellt und mehrfach auf seine einwandfreie Funktion geprüft. Sollten dennoch Funktionsstörungen auftreten, so ist das Gerät nach untenstehender Liste zu überprüfen. Wenn alle Funktionskontrollen durchgeführt wurden und das Gerät immer noch
nicht einwandfrei arbeitet, muss der zuständige Fachhändler benachrichtigt werden.
Störung
Die Wärmepumpe läuft
nicht an oder schaltet
sich selbstständig ab
Mögliche Ursachen
Abhilfe
Stromausfall, Unterspannung
Spannung überprüfen und gegebenenfalls auf Wiedereinschalten warten
Netzsicherung defekt Hauptschalter
ausgeschaltet
Netzsicherung austauschen, Hauptschalter einschalten
Netzzuleitung beschädigt
Instandsetzung durch einen Fachbetrieb
EVU-Sperrzeit
warten, bis EVU-Sperrzeit vorbei ist
und die Wärmepumpe bei Bedarf
wieder anläuft
Einsatz-Temperaturgrenzen unter- bzw. Temperaturbereiche beachten
überschritten
Solltemperatur überschritten falsche
Betriebsart
Die Solltemperatur muss über der Wärmeerzeuger-Temperatur liegen,
Betriebsart überprüfen
Klemmfehler
Außenmodul freischalten, dann die
richtige Klemmreihenfolge anhand des
Anschlussplanes herstellen. Außenmodul wieder an Spannung legen.
Achten Sie auch auf einen korrekten
Anschluss des Schutzleiters
Steuerleitung S1-S2-S3-PE
Heizkreispumpe
schaltet nicht aus
Heizkreispumpen
schalten nicht ein
Falsche Pumpenschaltung
Pumpenschaltung in Fachmannebene
„Heizkreis“ überprüfen lassen
Falsche Betriebsart eingestellt
Betriebsart überprüfen
Sicherung der Steuerplatine im Schaltkasten des Innenmoduls defekt
Sicherung auf der linken Seite der
Steuerplatine austauschen
Falsches Heizprogramm eingestellt
Heizprogramm überprüfen. In der
kalten Heizperiode empfehlen wir den
Betriebmodus „Heizen“
Temperaturüberschneidung, z.B.
Temperaturbereiche beachten
Außentemperatur größer als Raumtemperatur
Fehlersuche
Bei Auftreten eines Fehlers in der Heizungsanlage
erscheint die zugehörige Fehlernummer in der
Anzeige des Wärmepumpenmanagers. Die Bedeutung des angezeigten Fehlercodes kann der
Tabelle entnommen werden. Nach Behebung des
Fehlers sollte die Anlage nach kurzer Abschaltung
neu gestartet werden (Funktionsschalter aus- und
danach wieder einschalten). Danach startet der
Wärmepumpen-Manager neu, konfiguriert sich neu
und arbeitet mit den eingestellten Werten weiter.
Fehleranzeige Außenmodul (Blinkcode Steuerplatine des Außenmoduls)
Leuchtet am Innenmodul die rote Kontrollleuchte,
liegt eine Störung des Außenmoduls vor. Nach
Entfernung der Gehäuseverkleidung werden an
der Steuerplatine zwei Leuchtdioden sichtbar, die
bei einwandfreiem Betrieb grün und rot leuchten
(siehe Abb. 61). Blinken die Dioden, liegt eine Störung vor. In folgender Tabelle können Störungsursache und Gegenmaßnahmen abgelesen werden.
63
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Abb. 61: 1: Grüne u. rote LED´s im Außenmodul
1
Grüne
LED
Blinkt
1 mal
Blinkt
2 mal
Rote
LED
Bedeutung
Abhilfe
Blinkt
1 mal
Phasenfehler: Die Zuleitung zum AM
oder die Verbindung zwischen IM und
AM sind nicht korrekt
Elektrischen Anschluss überprüfen (vertauschte
Phasen) Verbindungsleitung überprüfen
Blinkt
2 mal
Ein Stecker der Platine ist abgezogen
oder hat keinen richtigen Kontakt
Alle Stecker an der Platine, am Hoch- und am
Niederdruckschalter überprüfen
Blinkt
3 mal
Störung an der Steuerplatine
Steuerplatine wechseln
Blinkt
1 mal
Verdrahtungsfehler zwischen Innenund Außenmodul
Verbindungsleitung auf richtige Polung und korrekten Kontakt überprüfen
Blinkt
2 mal
Fehlerhafte Datenübertragung zwischen Innen- und Außenmodul
Überprüfen, ob die Verbindungsleitung unsachgemäß verlängert wurde oder falsch angeschlossen wurde
Blinkt
1 mal
Heißgastemperatur im Kältekreislauf zu Kältemittelfüllung überprüfen; Heißgastemperahoch oder Heißgasüberhitzung zu
turfühler überprüfen; Expansionsventil übergering
prüfen
Hochdruckschalter hat ausgelöst
Eventuell noch geschlossene Kugelventile
öffnen, Kältemittelüberfüllung prüfen
Niederdruckschalter hat ausgelöst
Eventuell noch geschlossene Kugelventile
öffnen, Kältemittelmangel prüfen
Keine Spannung am Verdichter
Spannungsversorg. des Verdichters überprüfen
Blinkt
3 mal
Überhitzungsschutz hat ausgelöst, zu
hohe Flüssigkeitstemperatur im Kältekreislauf
Verschmutzten Wärmetauscher am Außenmodul reinigen; eventuellen Luft-kurzschluss
des Außengerätes beseitigen
Blinkt
4 mal
Überstromsicherung am Verdichter
(Überlast) hat ausgelöst, oder keine
Bertiebsspannung des Verdichters
Eventuell noch geschlossene Kugelventile
öffnen; Versorgungsspannung prüfen; defekte
Steuerplatine auswechseln
Blinkt
5 mal
Störung am Heißgastemperturfühler
oder am Lamellentemperaturfühler
(Kabelbruch, oder Kurzschluss)
Stecker auf der Steuerplatine auf festen Sitz
überprüfen, Funktion der Fühler überprüfen
Blinkt
6 mal
Temperaturstörung am Inverterkühlblock
Strömungshindernisse im Außenmodul beseitigen
Blinkt
7 mal
Störung in der Spannungsversorgung
Versorgungsspannung prüfen und reparieren
Blinkt
1 mal
Störung an Fühler Flüssigkeitsleitung
(Kabelbruch oder Kurzschluss)
Stecker auf der Steuerplatine auf festen Sitz
überprüfen, Funktion des Fühlers überprüfen
Blinkt
4 mal
Temperatur der Flüssigkeitsleitung zu
hoch / niedrig
Kältemittelleitung überprüfen oder Kältemittelmangel
Blinkt
2 mal
Blinkt
3 mal
Blinkt
4 mal
64
12
Pflege und Wartung
Wartung
GEFAHR!
Lebensgefahr durch brennendes Heizöl!
HINWEIS!
Die entsprechenden Vorschriften und Richtlinien des Bestimmungslandes sind zu
beachten!
Feuerungsanlagen sollten jährlich einmal überprüft
werden. Hierzu sagen die DIN 4755 und die DIN
4756:
Der Betreiber sollte die Anlage aus Gründen der
Betriebsbereitschaft, Funktion und Wirtschaftlichkeit einmal im Jahr durch einen Beauftragten der
Herstellerfirma oder einen anderen Sachkundigen
überprüfen lassen. Hierbei ist die Gesamtanlage
auf ihre einwandfreie Funktion hin zu prüfen und
aufgefundene Mängel umgehend instand zu
setzen.
HINWEIS!
Geräteschaden durch unterlassene Wartung!
Wird die Anlage keiner jährlichen Wartung
unterzogen, verschleißen die Teile vorzeitig.
Deshalb:
- Gem. den Gewährleistungsbedingungen der
REMKO Klima- und Wärmetechnikist eine
fachgerechte jährliche Wartung vorgeschrieben.
Austretendes Öl kann in Brand geraten.
Deshalb:
- Brennstoffzufuhr absperren.
HINWEIS!
Verschraubungen bei der jährlichen Wartung
auf Leckagen prüfen. Defekte bzw. verschlissene Dichtungen erneuern.
Sicherheitsrelevante Komponenten
Zur langfristigen Sicherstellung der Verfügbarkeit
und Sicherheit von Öl-/Gas-Wärmeerzeugern und
Komponenten und zur Erfüllung der Anforderungen der EU-Richtlinie 2002/91/EG besteht die
Notwendigkeit, folgende Komponenten nach Erreichen ihrer vom Hersteller angegebenen Nennlebensdauer, angegeben jeweils als Zeit oder
Schaltzyklen, auszutauschen. Bei modernen
Geräten ist die Anzeige der Schaltzyklen in der
Regel ablesbar. In Fällen, in denen der Schaltzyklus nicht abgelesen werden kann, ist die Zeitangabe maßgeblich für den Austausch.
GEFAHR!
Lebensgefahr durch elektrischen Strom!
Bei Kontakt mit spannungsführenden Bauteilen
besteht Lebensgefahr. Eingeschaltete elektrische Bauteile können unkontrollierte Bewegungen ausführen und zu schwersten Verletzungen führen.
Deshalb:
- Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von
Elektrofachkräften ausführen lassen.
- Vor Beginn der Arbeiten elektrische Versorgung, z.B. Heizungs-Notschalter, abschalten
und gegen Wiedereinschalten sichern.
- Den Betriebsschalter am Innemodul auf „0“
stellen.
65
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Auszuführende Arbeiten
Die ausgeführten Arbeiten im nachstehenden Wartungsprotokoll mit einem X oder einem ü bestätigen.
Wartungsarbeiten
Beschreibung
Ausgeführt
Anlagendruck kontrollieren
MAG kontrollieren
Elektrische Verbindungen prüfen
Ölfilter kontrollieren, ggf. erneuern
Brennerwartung durchführen
RE...*
Dichtungen kontrollieren, ggf. erneuern
Brennkammer und Heizflächen reinigen
Dichtung Gerätetür kontrollieren, ggf. erneuern
Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher reinigen
Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher entlüften
Kondensatableitung/Neutralisationsbox prüfen, ggf. Granulat
erneuern
Sichtprüfung Abgassystem
Kontrolle Geräteanschluss-Stück mit Abgastemperaturbegrenzer
Funktionsprüfung Pumpe
Ggf. Funktionsprüfung Mischer / Mischermotor
Dichtheitsprüfung Wasser / Öl im Betriebszustand
Kontrolle Parameter Regelung / Raumeinheit
WPM**
*RE... = Raketenbrenner / Gasbrenner
**WPM = Wärmepumpenmanager
Wartung des Brennwertkessels
Um die Kesseltür zu öffnen, Gerätehaube (s.
Abb. 19) entfernen. Die Kesseltür kann mit montiertem Brenner aufgeschwenkt werden, eine
Demontage ist nicht unbedingt erforderlich
REMKO Klima- und Wärmetechnik weist
darauf hin, dass die Reinigung der Rauchgaszüge mit chemischen Kesselreinigern vorgenommen werden soll, damit ein energiesparender Betrieb mit niedrigen
Abgastemperaturen dauerhaft gewährleistet
ist. Hierzu bei den Kesseln REMKO HotHybrid
180 und 220 vorhandene Wirbulatoren aus den
Rauchgaszügen entfernen.
66
Beim Verschließen des Kessels die Abdichtung
der Gerätetür überprüfen. Die Dichtung der Kesseltür ist bei Beschädigung oder Verschleiß zu
erneuern.
Wartung des Kondensations-Glasrohr-Wärmetauschers
Rückstände in den Verbrennungsabgasen verschmutzen die Flächen des Glasrohr-Wärmetauschers. Bei der jährlichen Wartung sind zur Reinigung folgende Arbeitsschritte zu erledigen:
Abb. 64: Die Abdeckung der Reinigungsöffnung
des Glasrohr-Wärmetauschers durch Lösen der
vier Befestigungsschrauben entfernen. Prinzipdarstellung. Das abgebildete Gerät entspricht nicht
der gelieferten Inneneinheit.
Abb. 62: Überwurfmutter des Kondensatschlauches abschrauben und Kondensatschlauch in
einen geeigneten Behälter hängen.
Zur Wartung des Glasrohr-Wärmetauschers muss
das obere Verkleidungsblech entfernt werden.
GEFAHR!
Lebensgefahr durch Vergiftung!
Unzulässiger Abgasaustritt aus dem Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher.
Deshalb:
- Die Dichtungen der Abdeckung sind auf
Beschädigungen zu überprüfen und ggf. auszutauschen.
Der Glasrohr-Wärmetauscher ist heizgasseitig auf
Verschmutzungen zu kontrollieren. Rückstände
und Verschmutzungen mit klarem Wasser ausspülen. Falls notwendig, fest sitzende Rückstände
mit einer Nylon-Bürste lösen.
Abb. 63: Die Isolierung des Glasrohr-Wärmetauschers nach oben herausziehen. Prinzipdarstellung. Das abgebildete Gerät entspricht nicht der
gelieferten Inneneinheit.
67
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
HINWEIS!
Geräteschaden durch unsachgemäße Handhabung!
Die Oberfläche des Glasrohr-Wärmetauschers
kann beschädigt oder zerstört werden.
Deshalb:
Nach dem Reinigen muss die Oberfläche gründlich
mit Wasser gespült werden.
Kondensatschlauch wieder auf die Neutralisationsbox aufschrauben.
Entlüften des Kondensations-Glasrohr-Wärmetauschers
- Reinigung nur mit Spülmittel, Glasreiniger
oder Essig-Wassergemisch vornehmen!
- Keinesfalls PVC- oder Stahlbürsten verwenden.
- Keine Seifenlaugen zum Reinigen der Glasrohre verwenden.
- Keine Phosphor- oder Fluss-Säure zur Reinigung verwenden.
- Die Reinigungsmittel dürfen keine Lösungsmittel auf Kohlenwasserstoffbasis und kein
Kalium enthalten.
- Glasrohre dürfen nicht einzeln ausgetauscht
werden!
Abb. 66: Entlüftung des Glasrohr-Wärmetauschers
am Handentlüfter (1). Prinzipdarstellung. Das
abgebildete Gerät entspricht nicht der gelieferten
Inneneinheit.
- Nach der Entlüftung ggf. Wasser nachfüllen
Wartung Abgastemperaturbegrenzer (ATB)
Abb. 65: Den Glasrohr-Wärmetauscher in jedem
Fall gründlich, mit viel klarem Wasser nachspülen,
z.B. mit einem Gartenschlauch, um alle gelösten
Verunreinigungen heraus zu tragen. Prinzipdarstellung. Das abgebildete Gerät entspricht nicht der
gelieferten Inneneinheit.
Abb. 67: Abgastemperaturbegrenzer herausziehen
und auf Verschmutzungen überprüfen.
Auf den Glasrohren verbliebene Schmutzreste
mit dem BIO-CHEM Werkstatt-Reiniger der Fa.
CB Chemie und Biotechnologie GmbH entfernen.
68
HINWEIS!
Eine jährliche Überprüfung muss erfolgen,
damit eine einwandfreie Funktion des ATB
gegeben ist.
Entsorgung und Nachfüllung des Neutralisationsgranulat
Das verbrauchte Granulat löst sich im Wasser auf
und wird über die Kanalisation abgeleitet.
HINWEIS!
VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch unsachgemäße
Handhabung!
Kondensat führt zu Haut- bzw. Augenreizungen.
Deshalb:
- Kondensat darf nicht in Kinderhände
gelangen.
- Eine Überprüfung der Neutralisationsbox
muss ¼-jährlich vom Anlagenbetreiber oder
Wartungsdienst durchgeführt werden.
- Ist kein Granulat zur Neutralisation des Kondensats vorhanden, muss es nachgefüllt
werden (s. Abb. 68).
- Der Gesetzgeber schreibt eine Neutralisation
des Kondensats aus Öl-Brennwertanlagen vor
Einleitung in die Kanalisation vor.
- Geeignete Schutzhandschuhe (Gummihandschuhe) und Schutzbrille tragen.
- Sollte trotzdem Kondensat auf die Haut oder
in die Augen gelangen, sofort mit klarem, fließendem Wasser ab- und ausspülen. Bei Augenverletzungen anschließend unverzüglich einen
Arzt aufsuchen.
Das verbrauchte Neutralisationsgranulat enthält keine giftigen oder gesundheitsschädlichen Stoffe.
Entsorgung und Nachfüllung des Neutralisationsgranulat
Das Neutralisationsgranulat wird im Betrieb verbraucht. Falls eine Entsorgung notwendig ist, kann
diese über den Hausmüll erfolgen, d. h. es kann
auf Deponien der Klassen I und II entsorgt werden.
Schlüssel nach Europäischem Abfallkatalog
(EAKV) vom 17.01.01.
Grundsätzlich sind die einschlägigen und gesetzlichen Vorschriften zu beachten, die für die ab- oder
adsorptiv an das Granulat gebundenen Stoffe
(Verschmutzungen) gelten.
Den Deckel öffnen und das Neutralisationsgranulat
in Kammer 2 und 3 (s. Abb. 68) gleichmäßig nachfüllen. Bei regelmäßiger Nachfüllung ist das Neutralisationsergebnis umso gleichmäßiger
Weiterhin sind die jeweiligen ortsbezogenen,
behördlichen Vorschriften (z.B. WVU, EVU,
VDE, DIN, DVGW, ÖVGW, SVGW) zu
beachten. Außerdem gelten die Richtlinien der
Arbeits- und Merkblätter Nr. A 115 und M 251.
Dichtheit und Sauberkeit des Kondensatschlauches überprüfen.
HINWEIS!
Bei jeder Wartung ist der Einlaufbogen und die
Kammer 1 der Neutralisationsbox zu prüfen
und sorgfältig zu reinigen. Rückstände und
Verschmutzungen führen zur Verstopfung des
Siphons. Nachfließendes Kondensat kann
nicht mehr durch die Neutralisationsbox in die
Kanalisation abgeleitet werden und staut sich
zurück in die Abgasleitung. Dies führt zur Störabschaltung des Brenners.
Abb. 68: Granulat gleichmäßig in die Kammern 2
und 3 füllen.
69
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
13
13.1
Gerätedarstellung und Ersatzteillisten
Gerätedarstellung und Ersatzteile Außenmodul
Gerätedarstellung Außenmodul REMKO Hybrid
6
7
2
15
10
11
3
5
14
4
12
8
1
13
9
Abb. 69: Explosionszeichnung Außenmodul REMKO Hybrid
Maß- und Konstruktionsänderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben uns vorbehalten
70
Ersatzteilliste Außenmodul REMKO Hybrid
Nr.
Bezeichnung
REMKO Hybrid
EDV-Nummer
1
Kompressor
1120070
2
Lamellenwärmetauscher
1120071
3
Vier-Wege-Umschaltventil
1120072
4
Absperrventile
1120073
5
Ventilatorflügel
1120074
6
Deckblech
1120075
7
Seitenblech, links
1120076
8
Frontblech
1120077
9
Lüfterschutzgitter
1120078
10
Seitenblech, rechts hinten
1120079
11
Seitenblech, rechts vorne
1120195
12
Abdeckung, hinten
1120196
13
Abdeckung, vorne
1120197
14
Griffmulde
1120198
15
Gitter, hinten
1120199
Ersatzteile ohne Abbildung
Ventilatormotor
1120206
Fühler
Nur auf Anfrage möglich mit Angabe der Geräte-Nr.
Steuerplatine
Nur auf Anfrage möglich mit Angabe der Geräte-Nr.
Netzfilterplatine
Nur auf Anfrage möglich mit Angabe der Geräte-Nr.
Leistungselektronik
Nur auf Anfrage möglich mit Angabe der Geräte-Nr.
Bei Ersatzteilbestellungen neben der EDV-Nr. bitte immer auch die Geräte-Nr. und Geräte-Typ (siehe
Typenschild) angeben!
71
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
13.2
Gerätedarstellung und Ersatzteile Innenmodul
Gerätedarstellung Innenmodul REMKO Hybrid
Abb. 70: Explosionszeichnung Innenmodul REMKO Hybrid
Maß- und Konstruktionsänderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben uns vorbehalten.
72
Ersatzteilliste Innenmodul REMKO Hybrid HBW 150, HBW 180 und HBW 220
Nr.
Bezeichnung
EDV Nr.
1
Deckblech
1120500
2
Sicherheitsbaugruppe kpl.
1120010
3
Kessel Anschlussrohre 1“ (Satz)
1120501
4
Kesselschaltfeld kpl. mit Verdrahtung
1120502
5
Betriebsschalter mit Leuchtanzeige
1120503
6
Wahlschalter Automatik / Hand
1120504
7
Kontrollleuchte Betrieb WP
1120505
8
Kontrollleuchte Brauchwasserbereitung
1120506
9
Kontrollleuchte Störung WP
1120507
10
Kontrollleuchte Störung Brenner
1120508
11
Sicherungshalter
1120510
11a
Feinsicherung 6,3A / 230V
1120511
12
Kessel Sicherheitsthermostat (STB)
1120512
13
Strömungswächter
1120513
14
Umwälzpumpe
1120514
15
Wärmetauscher (Kondensator) mit Isolation
1120515
16
Abgastemperaturbegrenzer 75 °C
1120516
17
Abgasanschluss DN 80/125
1120517
18
Seitenverkleidung rechts
1120518
19
Seitenverkleidung links
1120519
20
Gusskessel kpl.
1120520
21
Kesselrückwandeinlage Ø100x20
1120521
22
Glasrohrwärmetauscher
1120522
24
Wirbulator (2. Zug, Satz) für HBW 180
1120524
25
Wirbulator (3. Zug, Satz) für HBW 220
1120525
30
Kesseltür kpl.
1120526
31
Abdeckung für Schauloch
1120527
32
Gerätehaube vorne
1120528
33
Neutralisationsbox
1120529
33a
Neutralisationsgranulat für Öl (1 Sack = 25 kg)
1120530
34
Kondensatschlauch 1,5 m
1120531
35
Feder für Verschlussnippel
1120532
36
Sicherungsmutter M5
1120533
37
Passstift D6
1120534
73
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
Ersatzteiledarstellung Gerätesteuerung REMKO Hybrid
2
3
1
4
5
6
Abb. 71: Übersicht Ersatzteile Gerätesteuerung
Maß- und Konstruktionsänderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben uns vorbehalten.
Ersatzteilliste Gerätesteuerung REMKO Hybrid HBW 150, HBW 180 und HBW 220
Nr.
Bezeichnung
EDV Nr.
1
Steuerplatine (Interface PAC-IFO10B-E)
250001
2
Merlin I/O Platine
112003-2
3
Nachlaufrelais KT
1120542
4
Relais (Finder)
5
Min. Thermostat
1120543
6
Max. Thermostat
1120544
1120095-3
Bei Ersatzteilbestellungen neben der EDV-Nr. bitte immer auch die Geräte-Nr. und Geräte-Typ (siehe
Typenschild) angeben!
74
14
Vorübergehende
Außerbetriebnahme
Soll die Heizungsanlage während einer längeren
Zeit (z.B. Urlaub) nicht heizen, darf die Anlage
dennoch nicht spannungslos geschaltet werden!
n Während der vorübergehenden Außerbetriebnahme muss die Anlage in die Betriebsart
„Bereitschaft“ versetzt werden.
n Es können für die Dauer einer Abwesenheit
Heizzeiten programmiert werden.
n Soll die Außerbetriebnahme wieder beendet
werden, muss in die vorherige Betriebsart
wieder zurückgestellt werden.
n Das Ändern der Betriebsart ist im Wärmepumpenmanager-Handbuch im entsprechenden
Kapitel beschrieben.
HINWEIS!
In der Betriebsart „Standby“ ist die Wärmepumpe im Stand by Betrieb. Es wird nur die
Frostschutzfunktion der gesamten Anlage aktiviert.
15
Umweltschutz und
Recycling
Entsorgung der Verpackung
Alle Produkte werden für den Transport sorgfältig
in umweltfreundlichen Materialien verpackt.
Leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Abfallverminderung und Erhaltung von Rohstoffen und entsorgen Sie das Verpackungsmaterial daher nur bei
entsprechenden Sammelstellen.
Entsorgung der Geräte und Komponenten
Bei der Fertigung der Geräte und Komponenten
werden ausschließlich recycelbare Materialien verwendet. Tragen Sie zum Umweltschutz bei, indem
Sie sicherstellen, dass Geräte oder Komponenten
(z.B. Batterien) nicht im Hausmüll sondern nur auf
umweltverträgliche Weise nach den regional gültigen Vorschriften, z.B. durch autorisierte Fachbetriebe der Entsorgung und Wiederverwertung oder
z.B. kommunale Sammelstellen entsorgt werden.
75
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
16
Begriffe allgemein
Abtauung
Ab Außentemperaturen unter 5°C kann sich Eis
am Verdampfer von Luft/Wasser-Wärmepumpen
bilden. Die Beseitigung wird als Abtauung
bezeichnet und erfolgt zeit- oder bedarfsabhängig
durch Wärmezufuhr. Luft/Wasser-Wärmepumpen
mit Kreislaufumkehrung zeichnen sich durch eine
bedarfsgerechte, schnelle und energieeffiziente
Abtauung aus.
Förderung
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt ökologisches Bauen und Modernisieren von
Wohngebäuden für Privatpersonen. Hierunter
fallen auch Wärmepumpen, deren Installation mit
Darlehen unterstützt wird. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezuschusst
die Installation effizienter Wärmepumpen (siehe:
www.kfw.de und www.bafa.de).
Grenztemperatur / Bivalenzpunkt
Bivalenter Betrieb
Die Wärmepumpe liefert bis zu einer festgelegten
Außentemperatur (z.B. -3°C) die gesamte Heizwärme. Sinkt die Temperatur unter diesen Wert,
schaltet sich die Wärmepumpe ab und der zweite
Wärmeerzeuger, z.B. ein Heizkessel, übernimmt
das Heizen.
Dichtheitsprüfung
Gemäß der Chemikalien-Ozonschicht-Verordnung
(EU-VO 2037/2000) sowie der F-Gas-Verordnung
(EU-VO 842/2006) sind alle Anlagenbetreiber von
Kälte- und Klimaanlagen verpflichtet, das Austreten von Kältemittel zu verhindern. Des Weiteren
muss mindestens eine jährliche Wartung bzw.
Inspektion sowie eine Dichtigkeitsprüfung für Kälteanlagen mit einem Kältemittelfüllgewicht von
über 3kg durchgeführt werden.
EVU-Abschaltung
Von den Energieversorgungsunternehmen (EVU)
werden für die Nutzung von Wärmepumpen Sondertarife angeboten. Die Sondertarife sind i. d. R.
mit Sperrzeiten verbunden. dabei dürfen gesetzlich
max. 3 Sperreziten am Tag mit max. 2 Stunden am
Stück geschaltet werden.
Expansionsventil
Bauteil der Wärmepumpe zur Absenkung des Verflüssigungsdruckes auf den Verdampfungsdruck.
Zusätzlich regelt das Expansionsventil die Menge
des eingespritzten Kältemittels in Abhängigkeit von
der Verdampferbelastung.
Außentemperatur, bei welcher der 2. Wärmeerzeuger im bivalenten Betrieb zugeschaltet wird.
Heizleistung
Wärmestrom, der vom Verflüssiger an seine
Umgebung abgegeben wird. Die Heizleistung ist
die Summe aus der vom Verdichter aufgenommen
elektrischen Leistung und dem der Umwelt entzogene Wärmestrom.
Inverter
Leistungsregelung, welche die Drehzahl des Kompressormotors und des Verdampferlüfters an den
Heizbedarf anpasst.
Jahresarbeitszahl
Das Verhältnis der von der Wärmepumpenanlage
abgegebenen Wärmemenge zu der in einem Jahr
zugeführten elektrischen Energie entspricht der
Jahresarbeitszahl. Sie darf nicht der Leistungszahl
gleichgesetzt werden. Die Jahresarbeitszahl entspricht dem Kehrwert der Jahresaufwandszahl.
Jahresaufwandszahl
Die Jahresaufwandszahl gibt an, welcher Aufwand
(z.B. elektrische Energie) notwendig ist, um einen
bestimmten Nutzen (z.B. Heizenergie) zu erzielen.
Die Jahresaufwandszahl beinhaltet auch die
Energie für Hilfsantriebe. Die Berechnung der Jahresaufwandszahl erfolgt nach der VDI – Richtlinie
4650.
Kälteleistung
Wärmestrom, der im Verdampfer der Umgebung
(Luft, Wasser oder Erdreich) entzogen wird.
76
Kältemittel
Verdampfer
Das Arbeitsmedium einer kältetechnischen Anlage,
z.B. Wärmepumpe, wird als Kältemittel bezeichnet.
Das Kältemittel ist ein Fluid, das zur Wärmeübertragung in einer Kälteanlage eingesetzt wird und
bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck
Wärme durch Änderung des Aggregatzustands
aufnimmt. Bei höherer Temperatur und höherem
Druck wird durch erneute Aggregatzustandsänderung Wärme abgegeben.
Wärmeaustauscher einer kältetechnischen Anlage,
der durch Verdampfen eines Arbeitsmediums
seiner Umgebung (zum Beispiel Außenluft) Wärmeenergie bei niedriger Temperatur entzieht.
Kompressor (Verdichter)
Aggregat zur mechanischen Förderung und Verdichtung von Gasen. Durch Komprimierung
steigen Druck und Temperatur des Mediums deutlich an.
Leistungszahl
Das momentane Verhältnis der von der Wärmepumpe abgegebenen Wärmeleistung zu der aufgenommenen elektrischen Leistung wird als Leistungszahl bezeichnet, die unter genormten
Randbedingungen im Labor nach EN 255 / EN
14511 gemessen wird. Eine Leistungszahl von 4
bedeutet, dass das 4-fache der eingesetzten elektrischen Leistung als nutzbare Wärmeleistung zur
Verfügung steht.
Schall
Schall breitet sich in einem Medium, wie Luft oder
Wasser aus. Es werden im Wesentlichen die zwei
Arten Luftschall und Körperschall unterschieden.
Luftschall ist ein sich über die Luft ausbreitender
Schall. Körperschall breitet sich in festen Stoffen
oder Flüssigkeiten aus und wird teilweise als Luftschall abgestrahlt. Der Hörbereich des Schalls liegt
zwischen 20 bis 20.000 Hz.
Verflüssiger
Wärmetauscher einer kältetechnischen Anlage,
der durch Verflüssigung eines Arbeitsmediums
Wärmeenergie an seine Umgebung (zum Beispiel
das Heiznetz) abgibt.
Vorschriften und Richtlinien
Die Aufstellung, Installation und Inbetriebnahme
von Wärmepumpen sind von qualifizierten Fachleuten durchzuführen. Dabei sind verschiedene
Normen und Verordnungen zu beachten.
Wärmebedarfsberechnung
Bei Wärmepumpenanlagen ist eine genaue
Dimensionierung unbedingt erforderlich, um die
Effizienz zu steigern. Die Ermittlung des Wärmebedarfs erfolgt nach den landesspezifischen Normen.
Überschlägig wird der gebäudespezifische Wärmebedarf in W/m² Tabellen entnommen und mit der
zu beheizenden Wohnfläche multipliziert. Das
Ergebnis ist der gesamte Wärmebedarf, welcher
sowohl den Transmissions- als auch den Lüftungswärmebedarf beinhaltet.
Wärmepumpenanlage
Eine Wärmepumpenanlage besteht aus der Wärmepumpe und der Wärmequellenanlage. Bei Soleund Wasser/Wasser-Wärmepumpen muss die
Wärmequellenanlage separat erschlossen werden.
Schalldruckpegel
Wärmequelle
Der Schalldruckpegel ist eine vergleichbare Kenngröße für die abgestrahlte akustische Leistung
einer Maschine, zum Beispiel einer Wärmepumpe.
Die Schallimmissionspegel bei bestimmten Entfernungsabständen und akustischem Umfeld können
gemessen werden. Die Norm sieht den Schalldruck-pegel als Geräuschkennzeichnungswert vor.
Medium, dem mit der Wärmepumpe Wärme entzogen wird, also Erdreich, Luft und Wasser.
Wärmeträger
Flüssiges oder gasförmiges Medium (z.B. Wasser,
Sole oder Luft), mit dem Wärme transportiert wird.
Splitgerät
Bauform, bei der ein Geräteteil außerhalb und der
andere innerhalb des Gebäudes aufgestellt ist. Die
Einheiten sind durch kältemittelführende Rohre
miteinander verbunden.
77
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
17
Index
A
Abgasleitung starr, Montage . . . . . . . . . . . . . . . 52
Abgasleitung überprüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Abgastemperaturbegrenzer (ATB), Wartung . . . 68
Anschluss Wärmepumpen-Manager . . . . . . . . . 26
Average condition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
B
Bedienelemente am Kesselschaltfeld . . . . . . . . 19
Bedienfeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Brauchwasserbereitung mit Wärmepumpe
(WE1) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Kältemittelleitungen auf Dichtigkeit kontrollieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Kältemittelleitungen evakuiren . . . . . . . . . . . . . . 36
Kesselschaltfeld, Bedienelemente . . . . . . . . . . . 19
Kondensatableitung, Wartung . . . . . . . . . . . . . . 69
Kondensatanschluss und gesicherte Ableitung . 32
Kondensations-Glasrohr-Wärmetauschers,
Entlüften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Kondensations-Glasrohr-Wärmetauschers,
Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Korrosionsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
L
Colder condition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Lärmschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Lieferumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Luft-Abgas-Anschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
D
M
C
Dichtheitskontrolle bei der Inbetriebnahme . . . . 59
E
Elektroanschluss
Außenmodul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Innenmodul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Energieeffizienz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Ersatzteile bestellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
F
Fehlersuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Füllen der Anlage bei der Inbetriebnahme . . . . . 60
G
Geräteentsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Gesamt-Schall-Leistungspegel . . . . . . . . . . . . . 15
Gesicherte Ableitung bei Undichtigkeiten . . . . . 32
Gewährleistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7, 8
H
Haftungsbeschränkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Hand-/Notbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Handbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Heizungswasser, Richtwerte . . . . . . . . . . . . . . . 29
Hydraulischer Anschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Hydraulisches Funktionsprinzip . . . . . . . . . . . . . 14
I
Inbetriebnahmeprotokoll . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Innenmodul, Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Installationsart OB23, raumluftabhängiger
Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Installationsmenü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
K
Kältekreis verbinden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Kältemittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Kältemittel hinzufügen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Kältemittelleitung ans Gerät anschliessen . . . . . 35
Kältemittelleitung bördeln . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Kältemittelleitung entgraten . . . . . . . . . . . . . . . . 35
78
Montage
Abgasanschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Abgasleitung starr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Anforderungen an das Heizungswasser . . . . 26
Anschluss Wärmepumpen-Manager . . . . . . 26
Aufstellung des Außenmoduls . . . . . . . . . . . 30
Aufstellung des Gerätes . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Aufstellung des Innenmoduls . . . . . . . . . . . . 22
Einbau der Kesselrückwandeinlage . . . . . . . 23
Gerätetransport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Kesselschaltfeld anschliessen . . . . . . . . . . . 40
Kesselschaltfeld und Kabelbaum . . . . . . . . . 39
Lärmschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Mindestabstände der Außenmodule . . . . . . . 31
Mindestabstände des Innenmoduls . . . . . . . 23
Montage der Geräteverkleidung . . . . . . . . . . 25
Montage der Kesseltür . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Montage des Abgasanschlusses . . . . . . . . . 24
Montage des Brenners . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Montage des Kesselanschlusses und
Sicherheitsbaugruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Ölanschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Reinigungs- und Prüföffnungen . . . . . . . . . . 48
Schneeschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Siphon und Neutralisationsbox . . . . . . . . . . . 26
Wanddurchbruch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Windschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Zuluftanschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
N
Neutralisationsgranulat, entsorgen . . . . . . . . . . 69
Neutralisationsgranulat, nachfüllen . . . . . . . . . . 69
Normen und Vorschriften
Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Österreich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Schweiz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Notbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19, 60
O
OB23 Abgasrohr endet im feuchteunempfindlichen Schornstein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
OB23 Abgasrohr im Schacht, flexibel . . . . . . . . 51
OB23 Abgasrohr im Schornstein . . . . . . . . . . . . 51
OB23 Abgasrohr im Schornstein, starr . . . . . . . 50
P
Parametrierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Prüfung vor Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . 59
R
Raumluftabhängiger Betrieb OB23 . . . . . . . . . . 49
Recycling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Regelung einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
S
Schallintensität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Schallleistungspegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Schallpegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Sicherheit
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Eigenmächtige Ersatzteilherstellung . . . . . . . 7
Eigenmächtiger Umbau . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Gefahren bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Hinweise für den Betreiber . . . . . . . . . . . . . . . 6
Hinweise für Inspektionsarbeiten . . . . . . . . . . 6
Hinweise für Montagearbeiten . . . . . . . . . . . . 6
Hinweise für Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . . 6
Kennzeichnung von Hinweisen . . . . . . . . . . . 5
Personalqualifikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Sicherheitsbewusstes Arbeiten . . . . . . . . . . . 6
Sicherheit bei der Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . 59
Stromlaufpläne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42, 43, 44
T
Temperatursensoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
U
Umschalttemperatur alternativ bivalenter
Betrieb einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Umweltschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Urheberschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
V
Verbindung Kältemittelleitung Außen- und
Inneneinheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Verpackung, entsorgen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
W
Wärmepumpen-Manager, Anschluss . . . . . . . . 26
Warmer condition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Wartung
Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Wartung der Kondensatableitung . . . . . . . . . 69
Wartung des Abgastemperaturbegrenzer
(ATB) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Wartung des Gerätes . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Wartung des Kondensations-Glasrohr-Wärmetauschers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Wartungsarbeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Wasserbehandlung durch Chemikalien . . . . . . . 29
Z
Zubehör
Solarfühler (optionales Zubehör) . . . . . . . . . 19
79
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
80
81
REMKO Hybrid-Wärmepumpen
82
REMKO INTERNATIONAL
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