EcoStar Hybrid

EcoStar Hybrid
EcoStar Hybrid
Stand 08.11.2011
Inhaltsverzeichnis
1
Sicherheit .....................................................................................................................................................4
1.1
Allgemeines ................................................................................................................................................................... 4
1.2
Bestimmungsgemäße Verwendung............................................................................................................................... 5
1.3
Symbolerklärung............................................................................................................................................................ 6
1.4
Personal-Anforderungen ............................................................................................................................................... 7
1.5
Besondere Gefahren ..................................................................................................................................................... 8
2
Normen und Vorschriften .........................................................................................................................11
2.1
Normen und Vorschriften............................................................................................................................................. 11
3
Transport, Verpackung, Lagerung...........................................................................................................14
3.1
Sicherheitshinweise für den Transport ........................................................................................................................ 14
3.2
Prüfung der Lieferung.................................................................................................................................................. 15
3.3
Hinweise zur Lagerung................................................................................................................................................ 15
3.4
Umgang mit Verpackungsmaterial............................................................................................................................... 15
3.5
Entsorgung der Verpackung ........................................................................................................................................ 15
3.6
Entsorgung des Gerätes.............................................................................................................................................. 16
4
Allgemeines ...............................................................................................................................................17
4.1
Produktbeschreibung................................................................................................................................................... 17
4.2
Lieferumfang................................................................................................................................................................ 17
4.3
Zubehör ....................................................................................................................................................................... 18
5
Technische Daten......................................................................................................................................19
5.1
Abmessungen und Anschlusswerte............................................................................................................................. 19
5.2
Typenschild ................................................................................................................................................................. 20
5.3
Technische Daten........................................................................................................................................................ 22
5.4
Elektrische Daten ........................................................................................................................................................ 28
5.5
Diagramme .................................................................................................................................................................. 39
6
Montage ......................................................................................................................................................42
6.1
Sicherheit bei der Montage.......................................................................................................................................... 42
6.2
Anforderungen an den Aufstellort ................................................................................................................................ 43
6.3
Montagewerkzeuge ..................................................................................................................................................... 45
6.4
Montagehinweise......................................................................................................................................................... 45
6.5
Elektrischer Anschluss ................................................................................................................................................ 60
6.6
Abgas- / Zuluftanschluss ............................................................................................................................................. 80
6.7
Installationsarten ......................................................................................................................................................... 85
6.8
Max. Rohrlängen ....................................................................................................................................................... 103
2/156
Inhaltsverzeichnis
7
Inbetriebnahme........................................................................................................................................104
7.1
Sicherheit bei der Inbetriebnahme............................................................................................................................. 104
7.2
Prüfung vor Inbetriebnahme ...................................................................................................................................... 104
7.3
Inbetriebnahme.......................................................................................................................................................... 105
7.4
Einstellung der Regelung .......................................................................................................................................... 109
7.5
Parametrierung.......................................................................................................................................................... 109
7.6
Inbetriebnahmeprotokoll ............................................................................................................................................ 111
8
Wartung ....................................................................................................................................................112
8.1
Wartung ..................................................................................................................................................................... 112
8.2
Sicherheitsrelevante Komponenten........................................................................................................................... 113
8.3
Auszuführende Arbeiten ............................................................................................................................................ 114
8.4
Ersatzteilzeichnungen und Ersatzteillisten ................................................................................................................ 123
9
Störungssuche ........................................................................................................................................141
9.1
Störungssuche........................................................................................................................................................... 141
10
Gewährleistung .......................................................................................................................................142
10.1
Gewährleistung.......................................................................................................................................................... 142
10.2
Herstellerbescheinigung / EG-Baumuster-Konformitätserklärung ............................................................................. 146
10.3
Wartungsnachweis .................................................................................................................................................... 148
11
Hydraulikschemata .................................................................................................................................151
11.1
Hydraulikschemata .................................................................................................................................................... 151
12
Index .........................................................................................................................................................154
3/156
Sicherheit
1
1.1
EcoStar Hybrid
Sicherheit
Allgemeines
Die Anleitung zur Montage-Inbetriebnahme-Wartung
- Richtet sich an Fachkräfte von Heizungsfachbetrieben.
- Enthält wichtige Hinweise für einen sicheren Umgang mit dem Ge-
rät. Voraussetzung für sicheres Arbeiten ist die Einhaltung aller
angegebenen Sicherheitshinweise und Handlungsanweisungen.
- Ist von allen Personen zu beachten, die am Gerät arbeiten.
Die Angaben in dieser Anleitung entsprechen nach bestem Wissen
unseren Erkenntnissen zum Zeitpunkt der Überarbeitung. Die Informationen sollen Anhaltspunkte für den sicheren Umgang mit dem in
dieser Anleitung genannten Produkt geben. Die Angaben sind nicht
übertragbar auf andere Produkte.
Aufbewahrung der Unterlagen
HINWEIS!
Diese Anleitung muss am Gerät verbleiben, damit sie
auch bei einem späteren Bedarf zur Verfügung steht.
Bei einem Betreiberwechsel muss die Anleitung an
den nachfolgenden Betreiber übergeben werden
4/156
EcoStar Hybrid
1.2
Sicherheit
Bestimmungsgemäße
Verwendung
Die Geräte sind als Wärmeerzeuger für geschlossene WarmwasserZentralheizungsanlagen und für die zentrale Warmwasserbereitung
vorgesehen. Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung
gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden übernimmt die MHG Heiztechnik keine Haftung. Das Risiko
trägt allein der Anlagenbesitzer.
MHG Geräte sind entsprechend den gültigen Normen und Richtlinien sowie den geltenden sicherheitstechnischen Regeln gebaut.
Dennoch können bei unsachgemäßer Verwendung Personen- und/
oder Sachschäden entstehen.
Um Gefahren zu vermeiden darf das Gerät nur benutzt werden:
- Für die bestimmungsgemäße Verwendung
- In sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand
- Unter Beachtung der Anleitung zur Montage-InbetriebnahmeWartung sowie der Bedienungsanleitung
- Unter Einhaltung der notwendigen Wartungsarbeiten
- Unter Einhaltung der technisch bedingten Minimal- und Maximalwerte
- Wenn Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können, sind
umgehend beseitigt werden
- Wenn alle am Gerät angebrachten Sicherheits- und Warnhinweise
nicht entfernt werden und leserlich bleiben
ACHTUNG!
Geräteschaden durch Witterungseinflüsse!
Elektrische Gefährdung durch Wasser und Verrostung der Verkleidung sowie der Bauteile.
Deshalb:
- Die Inneneinheit darf nicht im Freien betrieben werden. Es ist nur für den Betrieb in Räumen geeignet.
ACHTUNG!
Anlagenschaden durch Frost!
Die Heizungsanlage kann bei Frost einfrieren.
Deshalb:
- Heizungsanlage während einer Frostperiode in Betrieb lassen, damit die Räume ausreichend temperiert werden. Dies gilt auch bei Abwesenheit des
Betreibers oder wenn die Räume unbewohnt sind.
5/156
Sicherheit
1.3
EcoStar Hybrid
Symbolerklärung
Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über alle wichtigen Sicherheitsaspekte für einen optimalen Personenschutz sowie für den sicheren und störungsfreien Betrieb.
Die in dieser Anleitung aufgeführten Handlungsanweisungen und
Sicherheitshinweise sind einzuhalten, um Unfälle, Personen- und
Sachschäden zu vermeiden.
GEFAHR!
… weist auf lebensgefährliche Situationen durch
elektrischen Strom hin.
WARNUNG!
… weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen
führen kann, wenn sie nicht gemieden wird.
VORSICHT!
… weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die zu geringfügigen oder leichten Verletzungen führen kann, wenn sie nicht gemieden wird.
ACHTUNG!
… weist auf eine möglicherweise gefährliche Situation hin, die zu Sachschäden führen kann, wenn sie
nicht gemieden wird.
HINWEIS!
… hebt nützliche Tipps und Empfehlungen sowie
Informationen für einen effizienten und störungsfreien Betrieb hervor.
6/156
Sicherheit
EcoStar Hybrid
1.4
Personal-Anforderungen
WARNUNG!
Lebensgefahr bei unzureichender Qualifikation!
Unsachgemäßer Umgang führt zu erheblichen Personen- und Sachschäden.
Deshalb:
- Montage-, Inbetriebnahme- und Wartungsarbeiten,
Reparaturen oder Änderung der eingestellten
Brennstoffmenge dürfen nur von einem Heizungsfachmann vorgenommen werden.
- Im Zweifel Fachleute hinzuziehen.
In der Anleitung werden folgende Qualifikationen für verschiedene
Tätigkeitsbereiche benannt:
- Anlagenbetreiber
ist über die Handhabung der Anlage zu unterrichten, insbesondere
sind ihm die Bedienungsanleitungen des Gerätes zu übergeben.
Er ist über die getroffenen Maßnahmen zur Verbrennungsluftversorgung und Abgasabführung zu unterrichten und darauf hinzuweisen, dass diese nicht nachteilig verändert werden dürfen. Er ist
für den ordnungsgemäßen Betrieb der Anlage verantwortlich und
hat dafür zu sorgen, dass sie regelmäßig von einem Fachhandwerker gewartet wird.
- Fachpersonal
ist aufgrund seiner fachlichen Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrung sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen in der Lage, die ihm übertragenen Arbeiten auszuführen und mögliche Gefahren selbständig zu erkennen.
- Kältefachkraft
muss einen Sachkundenachweis gem. Art. 5 der Verordnung
(EG)Nr. 842/2006, der der Verordnung (EG)Nr. 303/2008 und §5
Abs. 2, Satz 1 der ChemKlimaschutzV (Chemikalien-Klimaschutzverordnung) besitzen.
7/156
Sicherheit
1.5
EcoStar Hybrid
Besondere Gefahren
Im folgenden Abschnitt werden die Restrisiken benannt, die sich
aufgrund der Gefährdungsanalyse ergeben.
Die hier aufgeführten Sicherheitshinweise und die Warnhinweise in
den weiteren Kapiteln dieser Anleitung beachten, um Gesundheitsgefahren und gefährliche Situationen zu vermeiden.
Elektrischer Strom
GEFAHR!
Lebensgefahr durch elektrischen Strom!
Kontakt mit spannungsführenden Bauteilen führt zu
schwersten Verletzungen.
Deshalb:
- Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von Elektrofachkräften ausführen lassen.
- Vor Beginn der Arbeiten elektrische Versorgung
abschalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
- Bei Beschädigungen der Isolation Spannungsversorgung sofort abschalten und Reparatur veranlassen.
Heiße Oberflächen
VORSICHT!
Verbrennungsgefahr durch heiße Oberflächen!
Kontakt mit heißen Bauteilen verursacht Verbrennungen.
Deshalb:
- Bei allen Arbeiten in der Nähe von heißen Bauteilen
grundsätzlich Schutzhandschuhe tragen.
- Vor allen Arbeiten sicherstellen, dass alle Bauteile
auf Umgebungstemperatur abgekühlt sind.
- Brennerplatte während des Betriebs nicht anfassen.
- Brenner nach Ausbau abkühlen lassen.
8/156
EcoStar Hybrid
Sicherheit
Kältemittel
Das Sicherheitsdatenblatt des Kältemittels R 410A kann unter
www.mhg.de\Download\Sicherheitsdatenblätter eingesehen werden.
HINWEIS!
In Notfällen ist die nachstehende Rufnummer zu
wählen:
+44(0)208 762 83 22 [CareChem 24] (Europe)
WARNUNG!
Lebensgefahr durch Sauerstoffmangel!
Dämpfe des Kältemittels R 410A sind schwerer als
Luft und können, durch Verdrängung des Sauerstoffs, zu Erstickungen führen.
Deshalb:
- Besondere Vorsicht beim Betreten von tiefer gelegenen, geschlossenen Räumen aufwenden.
- Arbeiten am Kältekreislauf dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die einen geeigneten
Sachkundenachweis gem. ChemKlimaschutzV besitzen.
- Beim Umgang mit Kältemitteln nicht rauchen, da
sich die Kältemittel an der Zigarettenglut chemisch
zersetzen und die Zersetzungsprodukte reizend und
giftig wirken.
VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch Kältemittel!
Kältemittel entfetten bei Berührung die Haut und führen zu Kälteverbrennungen.
Deshalb:
- Bei allen Arbeiten mit Kältemitteln chemikalienresistente Schutzhandschuhe tragen.
- Zum Schutz der Augen ist eine Schutzbrille zu tragen.
Ölaustritt
WARNUNG!
Lebensgefahr durch brennendes Heizöl!
Austretendes Öl kann in Brand geraten.
Deshalb:
- Keine Öl-Leckagen dulden.
- Bei undichten Ölleitungen und leer gefahrenem
Öltank kann es durch Luftblasenbildung zu Verpuffungen kommen.
9/156
Sicherheit
EcoStar Hybrid
Veränderungen am Gerät
WARNUNG!
Lebensgefahr durch Austreten von Gas, Abgas und
elektrischem Schlag sowie Zerstörung des Gerätes
durch austretendes Wasser!
Bei Veränderungen am Gerät erlöscht die Betriebserlaubnis!
Deshalb:
Keine Veränderungen an folgenden Dingen vornehmen:
- Am Heizgerät
- An den Leitungen für Gas, Zuluft, Wasser, Strom
und Kondensat
- Am Sicherheitsventil und an der Ablaufleitung für
das Heizungswasser
- An baulichen Gegebenheiten, die Einfluss auf die
Betriebssicherheit des Gerätes haben können.
- Öffnen und/oder Reparieren von Originalteilen (z.B.
Antrieb, Regler, Feuerungsautomat)
Kondensat
ACHTUNG!
Geräte- und Gebäudeschäden durch Kondensat!
Kondensat kann unkontrolliert austreten.
Deshalb:
- Die Einlauf- und Auslaufrohrstutzen der Neutralisationsbox dürfen nicht verändert oder verschlossen
werden.
- Der Auslaufrohrstutzen darf nicht fest mit dem Ablauf verbunden werden.
Heizungswasser
WARNUNG!
Vergiftungsgefahr durch Heizungswasser!
Die Verwendung von Heizungswasser führt zu Vergiftungen.
Deshalb:
- Heizungswasser niemals als Trinkwasser verwenden, da es durch gelöste Ablagerungen verunreinigt ist.
10/156
Normen und Vorschriften
EcoStar Hybrid
2
2.1
Normen und Vorschriften
Normen und Vorschriften
Nachfolgende Normen und Vorschriften sind bei der Installation und
beim Betrieb der Heizungsanlage einzuhalten.
HINWEIS!
Die nachstehenden Listen geben den Stand bei der
Erstellung der Unterlage wieder. Für die Anwendung
der gültigen Normen und Vorschriften ist der ausführende Heizungsfachmann verantwortlich.
Normen
Normen
Titel
DIN EN
12056
Entwässerungssysteme
DIN EN
12502
Korrosionsschutz metallischer Werkstoffe
DIN EN
12828
Heizsysteme in Gebäuden - Sicherheitstechnische
Ausrüstung von Warmwasserheizungen
DIN EN
13384
Berechnung von Schornsteinabmessungen
DIN EN
50156-1
Elektrische Ausrüstung von Feuerungsanlagen Teil 1: Bestimmungen für die Anwendungsplanung
und Errichtung
DIN EN
Sicherheit elektrischer Geräte für den Haushalt und
60335, Teil 1 ähnliche Zwecke
DIN 1986
Werkstoffe Entwässerungssystem / Grundstücksentwässerung
DIN 1988
Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen
(TRWI)
DIN 4726
Rohrleitungen aus Kunststoff für WarmwasserFußbodenheizungen
DIN 4753
Wassererwärmer und Wassererwärmungsanlagen
für Trink- und Betriebswasser
DIN 4755
Ölfeuerungsanlagen - Bau, Ausführung, sicherheitstechnische Anforderungen
DIN 18160
Hausschornsteine
DIN 18380
Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen (VOB)
DIN 51603,
Teil 1
Heizöle extra leicht
11/156
Normen und Vorschriften
EcoStar Hybrid
Vorschriften
Bei der Erstellung und dem Betrieb der Heizungsanlage sind die
bauaufsichtlichen Regeln der Technik sowie sonstige gesetzliche
Vorschriften der einzelnen Länder zu beachten.
Vorschriften
Titel
EnEv
Energie-Einsparverordnung
FeuVo
Feuerungsverordnung der Bundesländer
1. BImSchV
Erste Verordnung zur Durchführung des BundesImmissionsschutzgesetzes
Arbeitsblatt ATV-A 251
„Kondensate aus Brennwertkesseln“
ATV
Arbeitsblatt ATV-A 115
„Einleiten von nicht häuslichem Abwasser in eine
öffentliche Abwasseranlage“
TRGS 521
Teil 4
Technische Regel für Gefahrstoffe
IFBT
Richtlinien für die Zulassung von Abgasanlagen mit
niedrigen Temperaturen
VDI 2035
Richtlinien zur Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen
VDE
Vorschriften und Sonderanforderungen der Energieversorgungsunternehmen
Zusätzliche Normen / Vorschriften
für Österreich
In Österreich sind bei der Installation die örtlichen Bauvorschriften
sowie die ÖVGW-Vorschriften einzuhalten. Ferner sind gem. Luftreinhalte- und Energietechnikgesetz die länderspezifischen Verordnungen und Gesetze über Maßnahmen zur Luftreinhaltung hinsichtlich Heizungsanlagen einzuhalten.
Normen
Titel
ÖNORM
Flüssige Brennstoffe - Heizöl extra leicht - Gasöl zu
C 1109-1990 Heizzwecken - Anforderungen
12/156
ÖNORM
EN 14336
Heizungsanlagen in Gebäuden - Planung von
Warmwasser-Planungsanlagen
ÖNORM
H 5170
Heizungsanlagen - Bau- und brandschutztechnische Anforderungen
ÖNORM
H 5195-1
Verhütung von Schäden durch Korrosion und
Steinbildung in geschlossenen WarmwasserHeizungsanlagen mit Betriebstemperaturen bis 100
°C
ÖNORM
M 7550
Heizkessel mit Betriebstemperatur bis 100°C - Begriffe, Anforderungen, Prüfungen, Kennzeichnungen
Normen und Vorschriften
EcoStar Hybrid
Zusätzliche Normen / Vorschriften
für die Schweiz
Montage, Inbetriebnahme und Wartung dürfen nur durch ein zugelassenes Installationsunternehmen erfolgen. Arbeiten zu elektrischen Anlage-Bauteilen dürfen nur von einem konzessionierten
Elektro-Installateur vorgenommen werden.
Die gesetzlichen Vorschriften und Normen zur Öl-/Gas- bzw. Elektroinstallation sind einzuhalten, insbesondere:
Verordnungen / Vorschriften von
LRV
Schweizerische Luftreinhalteverordnung
VKF
Verein Kantonaler Feuerversicherungen
SKAV
Schweizerische Kamin und Abgasanlagen Vereinigung
SVGW
Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches
SEV
Schweizerischer Verband für Elektro-, Energie- und
Informationstechnik
SKMV
Schweizerischen Kaminfegermeister Verband
SWKI
Schweizerischer Verein von Wärme- und KlimaIngenieuren
GebäudeKlima
Schweiz
Verband der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnikbranche
Merkblätter GebäudeKlima Schweiz (ehemals PROCAL)
Abgasanlagen für moderne Wärmeerzeuger - Hinweise für Planung und Ausführung
Kennwerte zur Bemessung von Abgasanlagen
Wartung und Unterhalt von Wärmeerzeugern
Hinweise zur Verminderung von Geräuschemissionen durch Wärmeerzeuger in Heizungsanlagen
Kondensationstechnik für Modernisierung und Neubau von Heizungsanlagen
Korrosionsschäden durch Sauerstoff im Heizungswasser Sauerstoffkorrosion
Korrosion durch Halogenkohlenwasserstoffe
Hinweise zu Korrosionsschäden durch Warmwasserbereitung
Procal / AWP
Richtlinie über die Verarbeitung und Qualität von Wasser in der
Heizungsanlage Procal / AWP
13/156
Transport, Verpackung, Lagerung
3
3.1
EcoStar Hybrid
Transport, Verpackung, Lagerung
Sicherheitshinweise für den
Transport
ACHTUNG!
Beschädigungen durch unsachgemäßen Transport!
Bei unsachgemäßem Transport können Sachschäden
in erheblicher Höhe entstehen.
Deshalb:
- Beim Abladen der Packstücke bei Anlieferung sowie innerbetrieblichem Transport vorsichtig vorgehen und die Symbole auf der Verpackung beachten.
- Das Gerät keinen harten Stößen aussetzen.
- Nur die vorgesehenen Anschlagpunkte verwenden.
- Verpackungen erst kurz vor der Montage entfernen.
ACHTUNG!
Geräteschaden durch unsachgemäße Handhabung!
Das Maschinenöl verlagert sich.
Deshalb:
- Die Wärmepumpe darf nur stehend, niemals liegend
transportiert werden.
- Die Wärmepumpe darf nur kurzzeitig bis zu 45° geneigt werden.
VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Handhabung!
Gefährdungen wir Prellungen, Quetschungen und
Schnittverletzungen sind durch unsachgemäße
Handhabung möglich.
Deshalb:
- Persönliche Schutzausrüstung: Sicherheitsschuhe
und Schutzhandschube bei Handhabung und
Transport tragen.
14/156
EcoStar Hybrid
3.2
Transport, Verpackung, Lagerung
Prüfung der Lieferung
Die Lieferung bei Erhalt unverzüglich auf Vollständigkeit und Transportschäden prüfen.
Bei äußerlich erkennbaren Transportschäden wie folgt vorgehen:
- Lieferung nicht oder nur unter Vorbehalt annehmen.
- Schadensumfang auf den Transportunterlagen oder auf dem Lie-
ferschein des Transporteurs vermerken.
- Reklamation einleiten.
HINWEIS!
Jeden Mangel reklamieren, sobald er erkannt ist.
Schadensersatzansprüche können nur innerhalb der
geltenden Reklamationsfristen geltend gemacht werden.
3.3
Hinweise zur Lagerung
Bei längerer Lagerung kann sich die Welle der Kesselpumpe festsetzen.
Betauung, Vereisung und Wassereinwirkung sind nicht zulässig.
Temperaturbereich:
Feuchte:
3.4
-10°C … +50°C
< 95% r.F.
Umgang mit Verpackungsmaterial
WARNUNG!
Erstickungsgefahr durch Plastikfolien!
Plastikfolien und -tüten etc. können für Kinder zu
einem gefährlichen Spielzeug werden.
Deshalb:
- Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen lassen.
- Verpackungsmaterial darf nicht in Kinderhände
gelangen!
3.5
Entsorgung der Verpackung
Recycling: Das gesamte Verpackungsmaterial (Kartonagen, Einlegezettel, Kunststoff-Folien und -beutel) ist vollständig recyclingfähig.
15/156
Transport, Verpackung, Lagerung
3.6
EcoStar Hybrid
Entsorgung des Gerätes
ENTSORGUNGSHINWEIS!
Das Gerät enthält elektrische und elektronische
Komponenten.
Das Gerät oder ersetzte Teile gehören nicht in den
Hausmüll, sondern müssen fachgerecht entsorgt
werden.
Am Ende ihrer Verwendung sind sie zur Entsorgung
an den dafür vorgesehenen öffentlichen Sammelstellen abzugeben.
Die örtliche und aktuell gültige Gesetzgebung ist unbedingt zu beachten.
ACHTUNG!
Umweltschädigung durch unsachgemäße Entsorgung!
Kältemittel und Verdichteröl treten aus.
Deshalb:
- Gem. EU-Verordnung 842/2006/EG sind die Betreiber stationärer Einrichtungen dafür verantwortlich,
dass Vorkehrungen dafür getroffen werden, dass
die fluorierten Treibhausgase durch zertifiziertes
Personal ordnungsgemäß zurück gewonnen werden, um deren Recycling, Aufarbeitung oder Zerstörung sicherzustellen.
16/156
Allgemeines
EcoStar Hybrid
4
4.1
Allgemeines
Produktbeschreibung
MHG Öl-Brennwert-Wärmepumpen System EcoStar Hybrid
- EcoStar Hybrid 515-10, 518-10, 522-10, 527-10:
-
-
-
Einheit aus Heizkessel, Ölbrenner, Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher GWT 26, Kondensator und Luft-WärmepumpenAußeneinheit. Leistung Öl-Brennwert-Unit 15, 18, 22 und 27 kW,
Wärmepumpenleistung 3,5-10,2 kW. Für den bivalenten (alternativ) Betrieb von geschlossenen Heizungsanlagen nach DIN 4751.
EcoStar Hybrid 518-16, 522-16, 527-16:
Einheit aus Heizkessel, Ölbrenner, Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher GWT 26, Kondensator und Luft-WärmepumpenAußeneinheit. Leistung Öl-Brennwert-Unit 18, 22 und 27 kW,
Wärmepumpenleistung 4,7-15,3 kW. Für den bivalenten (alternativ) Betrieb von geschlossenen Heizungsanlagen nach DIN 4751.
Die EcoStar Hybrid ist geeignet zur Verbrennung von Heizöl EL
nach DIN 51603 Teil 1 oder von Heizöl EL mit bis zu 5% FAME
nach DIN EN 14213 bzw. 5% Rapsöl nach DIN V 51605 oder von
Heizöl EL schwefelarm mit bis zu 5% FAME nach DIN EN 14213
bzw. 5% Rapsöl nach DIN V 51605. Eine Vermischung der spezifizierten Brennstoffe ist nicht zulässig!
Wirkungsgrad Öl-Brennwert-Unit bis zu 104 Proz. nach
DIN 4702-8
Energieeffizienz nach Europäischer Wirkungsgradrichtlinie:
zzzz
4.2
Lieferumfang
- MHG Gussgliederkessel nach DIN 4702 bauartgeprüft, CE-Kenn-
zeichnung
- Wärmedämmung und Verkleidung
- Heizungsregler inkl. Kesselschaltfeld, (Heizungsregler geeignet für
-
-
bis zu 2 Heizkreise, inkl. Solarfunktion) und Außentemperaturfühler, Brauchwasser-Temperaturfühler, Anlegefühler
Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher GWT 26 inkl. Anschlussrohre
Raketenbrenner® RE HUG für Heizöl EL nach DIN 51603 mit
thermodynamischem Verbrennungssystem, Brenner für intermittierenden Betrieb ist warmerprobt und eingestellt.
Anschlussrohre, Sicherheitsgruppe, Füll- und Entleerungshahn
Kondensator für Luft-Wärmepumpen Splitgerät
Wasserweiche, Umschaltventil, Strömungswächter
Bediengerät zur Wandmontage
Luft-Wärmepumpen Splitgerät, Kältemittel R410a
17/156
Allgemeines
4.3
EcoStar Hybrid
Zubehör
Anlegetemperaturfühler VF
94.19314-5051
Rohr-Anlegetemperaturfühler inkl. Befestigungsschelle zur Erfassung der Vorlauftemperatur, mit Anschlusskabel, 3 m, 2x0,5 mm²,
NTC 5 kOhm, 5000 Ohm bei 25°C.
Brauchwasserfühler KF/SPF
94.19314-5052
Speicherfühler zur Erfassung der Warmwasserspeichertemperatur
mit Anschlusskabel, 3 m, 2x0,5 mm², NTC 5 kOhm, 5000 Ohm bei
25°C.
Solar-Kollektorfühler
94.19314-5053
Temperaturfühler zur Erfassung der Kollektortemperatur; Anschlusskabel mit Silikonmantel, 3 m, 2x0,5 mm², PT 1000,
1000 Ohm bei 25°C
Standspeicherladeset
94.74000-5002
Für THERAMAT EMH 150 – EMH 300
18/156
Technische Daten
EcoStar Hybrid
5
Technische Daten
5.1
Abmessungen und Anschlusswerte
Abmessungen EcoStar Hybrid mit Kesselsockel
425
Stand: 06.07.2007
Abmessungen EcoStar 500
Änderungen vorbehalten!
94-10000-5745_kompl_Abmessungen_.dwg
439
1341
1326
1332 (DFK)
1281
20
579
1503
702
1869
127
1204
972 (EMT 152)
642
234
1240(EMT 202)
250
125 125 125
62.5
Legende zu Abb. 1
Kürzel
702
591
RL
VL
198
WW
Z
KW
DFK
Dichtfläche Kesselanbindung G 1½“
RL
Rücklaufrohr
VL
Vorlaufrohr
HINWEIS!
Ohne Tiefspeicher muss ein MHGKesselsockel eingesetzt werden. Die
Höhe verringert sich dabei um 329 mm.
137.5 137.5
20
90
300
510
400
579
85
54
94
Bedeutung
Abb. 1:
Stand: 11.07.2007
Abmessungen Rückansicht EcoStar 500
Änderungen vorbehalten!
94-10000-5745_kompl_Abmessungen_.dwg
Abmessungen EcoStar Hybrid mit Kesselsockel
Prinzipdarstellung. Das abgebildete Gerät entspricht nicht der gelieferten Inneneinheit.
19/156
Technische Daten
5.2
EcoStar Hybrid
Typenschild
Abb. 2:
20/156
Muster Typenschild
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Technische Daten
EcoStar Hybrid
Legende zu Abb. 2:
Kürzel
Bedeutung
1
Typ
2
Brennwertkessel für Öl
3
Sach-Nr.
4
Bestimmungsland
5
Produkt-ID-Nr.
6
VKF-Nr.
7
Serien-Nr.
8
Nennwärmebelastung
9
Nennwärmeleistung
10
Feuerungstechnischer Wirkungsgrad
11
NOx-Klasse
12
Zulässiger Gesamtüberdruck
13
Max. zulässige Betriebstemperatur
14
Kesselwasserinhalt
15
Kesseltransportgewicht
16
Leistungsaufnahme
17
Elektroanschluss
18
Schutzart (DIN 40050)
19
Nennwärmeleistung Außeneinheit
20
Abgabe A7/W35
21
Kältemittel
22
Kältemittelmenge
23
max. Vorlauftemperatur Außeneinheit
24
Warnhinweis:
Vor Inbetriebnahme ist die Bedienungsanleitung zu
lesen:
25
VORSICHT HOCHSPANNUNG
21/156
Technische Daten
5.3
EcoStar Hybrid
Technische Daten
l
EMH-300-1-F
Inhalt
EMH-200-1-F
THERAMAT
EMH-150-1-F
Technische Daten Standspeicher
150
200
300
Durchmesser ohne Isolierung
mm
500
600
Durchmesser mit Isolierung
mm
660
760
Isolierung
mm
Höhe mit Isolierung
mm
1002
1265
1320
Kippmaß
mm
1000
1250
1380
m
1,5
2,0
3,8
2
Heizfläche
Wasserinhalt Wärmetauscher
80
l
9,4
12,6
25
Volumenstrom Wärmetauscher
m3/h
1,7
2,3
3,6
Druckverlust Wärmetauscher Reihe/Parallel
mbar
60
130
680/85
NL-Zahl
2,8
5,1
19,2
l/h
980
1350
2200
Leistungskennzahl, Heizkreis nach DIN 4708
Dauerleistung nach DIN 4708 (10°C/80°/45°)
2)
Zul. Betriebstemperatur Speicher
°C
95
Zul. Betriebstemperatur Wärmetauscher 4)
°C
160
Zul. Betriebsüberdruck Speicher
bar
10
bar
25
Kalt-/Warmwasser AG
Zoll
G1
Zirkulation
Zoll
G ¾ AG
Wärmetauscher (Vorlauf/Rücklauf)
Zoll
Zul. Betriebsüberdruck Wärmetauscher
4)
Elektro-Heizung
G1/G1¼
Über Revisionsflansch möglich
Revisions-Flansch-Nennweite (RFL)
DN 110
Fühler-/Regleranschlüsse
Fühlerklemmleiste
Thermometeranschluss
Nicht möglich
Maßangaben (Höhe über Fußboden)
Kaltwasser KW
mm
110
120
Anschluss innenliegende Wendel A
mm
--
205
Rücklauf RL(ab)
mm
180
248
Vorlauf VL(b) RL(a)
mm
--
Vorlauf VL(a)
mm
700
Zirkulation Z
mm
Warmwasser WW
mm
836
1099
1196
kg
78
97
158
Gewicht
22/156
--
806
875
966
522
706
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Technische Daten Öl-Brennwert-Unit
Unit
-515
-518
Produkt-Identnummer
VKF-Nummer
-522
-527
CE-0032BRKD2180
16014
Kesseltiefe m. Unithaube
mm
1204
Kesseltiefe o. Unithaube
mm
765
Kesseltiefe inkl. Pumpengruppe und
Kesselanschluss
mm
Höhe inkl. Pumpengruppe
mm
Abgasrohrdurchmesser
mm
80
Vor- und Rücklaufanschluss (Kessel)
["]
Nennwärmebelastung
kW
15,7
17,9
22,1
26,4
Nennwärmeleistung
kW
16,1
18,4
22,5
26,9
max. zul. Betriebstemperatur
°C
110
max. zul. Vorlauftemperatur
°C
90
Wasserseitiger Widerstand Δt 20 K*
G1
mbar
33
42
50
60
Heizgasseitiger Widerstand
Pa
5
15
21
31
Förderdruck hinter GWT 26*
Pa
0,0086
0,0102
Abgasmassenstrom Ölfeuerung
Abgastemperatur 80/60°
kg/s
30
0,0065
0,0071
°C
59
Abgastemperatur 50/30°
°C
zul. Betriebsüberdruck
bar
3,0
l
23
Wasserinhalt
42,5
67,0
Kesselwirkungsgrad 80/60°
%
Kesselwirkungsgrad 50/30°
%
101,9
Bereitschaftsverluste
%
0,70
43,5
97,5
51
97,4
97,3
102,8
103,0
100,9
0,62
0,52
0,41
23/156
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Technische Daten Luft-Wärmepumpe
EcoStar Hybrid
515-10 bis 527-10
518-16 bis 527-16
Außenmaße (B x T x H)
mm
642x1300x952*
Gewicht
kg
154
Nennwärmeleistung
kW
15 / 18 / 22 / 27
Normnutzungsgrad
%
bis 104
Zoll
G1
158
Öl-Brennwertkessel
Produkt-Identnummer
Vor- und Rücklaufanschluss
CE-0032BRKD2180
18 / 22 / 27
Wärmepumpe
Heizleistung in 7 Leistungsstufen
kW
7,2 (3,1 bis 10,5)
4,7-15,3
Einsatzbereich Heizen
°C
-18 bis +34
-20 bis +34
Max. Vorlauftemperatur Heizen
°C
55
55
Max. Heizleistung / Kompressorfrequenz bei A10/W35
kW/Hz/COP**
10,5 / 99 / 4,41
15,3 / 76 / 4,72
Max. Heizleistung / Kompressorfrequenz bei A7/W35
kW/Hz/COP**
10 / 96 / 4,3
13,0 / 77 / 4,4
Max. Heizleistung / Kompressorfrequenz bei A2/W35
kW/Hz/COP**
7,2 / 96 / 3,44
9,6 / 76 / 3,24
Max. Heizleistung / Kompressorfrequenz
bei A2/W35 (50%)
kW/Hz/COP**
5,1 / 61 / 3,9
8,0 / 51 / 3,9
Max. Heizleistung / Kompressorfrequenz bei A-7/W35
kW/Hz/COP**
4,8 / 99 / 2,48
8,2 / 77 / 2,57
Max. Heizleistung / Kompressorfrequenz bei A-15/W35 kW/Hz/COP**
3,8 / 99 / 1,9
5,43 / 77 / 1,7
Max. Heizleistung / Kompressorfrequenz bei A7/W45
kW/Hz/COP**
9,4 / 99 / 3,4
13,3 / 76 / 3,4
Max. Heizleistung / Kompressorfrequenz bei A2/W45
kW/Hz/COP**
7,0 / 96 / 2,8
9,3 / 76 / 2,5
Max. Heizleistung / Kompressorfrequenz bei A-7/W45
kW/Hz/COP**
5,2 / 99 / 2,2
7,4 / 77 / 1,9
Max. Heizleistung / Kompressorfrequenz bei A-15/W45 kW/Hz/COP**
4,3 / 116 / 1,5
4,6 / 77 / 1,2
Max. Heizleistung / Kompressorfrequenz bei A20/W55
kW/Hz/COP**
10,4 / 94 / 3,0
12,9 / 61 / 3,4
Max. Heizleistung / Kompressorfrequenz bei A7/W55
kW/Hz/COP**
7,9 / 89 / 2,5
9,4 / 61 / 2,5
Max. Heizleistung / Kompressorfrequenz bei A-7/W55
kW/Hz/COP**
3,1 / 95 / 1,1
6,1 / 77 / 1,3
Kältemittel / Grundfüllung
--/kg
R 410 A***/3,5
Kältemittel, Zusatzmenge 30-50 m
g/m
60
l/h
400
Mindestvolumenstrom
3
Mindestvolumenstrom Außeneinheit
m /h
Durchmesser Kälteleitung flüssig
mm
10
Durchmesser Kälteleitung gasförmig
mm
16
Einfache Länge max.
m
Höhenunterschied max.
m
Schalldruckpegel (Außenmodul)
Abmessung Außenmodul (H x B x T)
Gewicht Außeneinheit
24/156
3300
6000
50
75
30
dB(A)
38****
39,8****
mm
943x950x330
1350x950x330
kg
68
130
Technische Daten
EcoStar Hybrid
EcoStar Hybrid
515-10 bis 527-10
518-16 bis 527-16
Elektrik Außeneinheit
Spannungsversorgung
V / Hz
1 NPE 230 V 50 Hz 3 NPE 400 V 50 Hz
Anlaufstrom max.
A
19
13
Betriebsstrom
A
9,74
5,2
kW
2,32
2,95
A
20
3x16
Nennleistungsaufnahme
Absicherung bauseits (Außeneinheit)
Auslösecharakteristik C
*
**
***
****
Höhe inkl. Kesselsockel
zertifizierte Werte nach EN 14511-2 und EHPA-D-A-C-H
Enthält Treibhausgas nach Kyoto-Protokoll
Abstand Freifeld bei 5 m
25/156
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Anschlussbild Regler Merlin IO 5064
Abb. 3:
Anschlussbild Regler Merlin IO 5064
Legende zu Abb. 3
Kürzel
Bedeutung
Kürzel
Bedeutung
Schaltleistung der Relais 2(2)A, 250 V~
Schaltleistung Triac 1(1)A, 250 V~
ADR
Regleradresse
KP
Kondensatorpumpe
2
0-10 V Leistungssignal Wärmepumpe
ÖK
Ölkessel
3
Schmelzsicherung 6,3 AT
WP
Wärmepumpe Heizen
1
Klemme
Fühler
Nr.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
F9
F8
F6
F5
F3
F2
F1
F11
F12
F13
F14
F15
Außenfühler
Fühler Sammler/Wärmeerzeuger 1
Speicherfühler
Vorlauffühler HK 2
Raumsollwert/Telefonschalter HK1
Raumfühler HK1
Puffer unten (Solarzone)
VF
Vorlauffühler HK 1
SPF
Speicherfühler Unten (Solar TWW)
PT 1000 Wärmeerzeuger 2
PT 1000 Solarkollektor 1
FBR Kl.1 Raumfühler HK2
13
F17
FBR Kl.3 Raumsollwert/Telefonschalter HK2
14
15
16
17
18
19
26/156
Kürzel
AF
KF
SPF
VF
FBR Kl.3
FBR Kl.1
eBUS +
eBUS H
L
+
Funktion 1
CAN
BUS
0-10V + zur Wärmepumpe
0-10V - zur Wärmepumpe
High Datenleitung
Low Datenleitung
Versorgung (Masse)
Versorgung (+) 24 V
Funktion 2
Funktion 3
Puffer Oben
Puffer Mitte
Puffer Unten
Fühler Multifunktion 3
Fühler Multifunktion 4
0-10V Eingang
Rücklauffühler WP/ Kühlmaschine
Solarkollektor 2
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Elektrotechnische Daten Inneneinheit
Netzeingang
(Speisung)
Klemmenverdrahtung
Eingänge
Bemessungsspannung
AC 230 V (± 10%)
Bemessungsfrequenz
50/60 Hz
Maximale Leistungsaufnahme
415 W (Regelung und Brenner)
Sicherung im Kesselschaltfeld
6.3 AT
Leistungsquerschnitt
Innenwiderstand
1 Ader: 1.0 mm2 - 1.5 mm2
> 100 kΩ
(Ausgänge)
Draht oder Litze (verdrillt oder mit Aderendhülse):
1 Ader: 0.5-2.5 mm2
2 Adern 0.5-1.5 mm2
Analogeingang F15
Schutzkleinspannung
Arbeitsbereich: DC (0...10) V
Fühlereingang F13, F14
PT1000, 1 kΩ bei 25°C
Fühlereingänge F1, F2, F3, F4, F5, F6, F8, F9,
F11, F12
NTC 5 kΩ bei 25°C
Zulässige Fühlerleitungen (Cu)
Bei Leitungsquerschnitt:
Maximallänge:
0.25
20
Ausgänge
Relaisausgänge A1-A9
Bemessungsstrombereich
Maximaler Gesamt-Strom (aller Relais)
Bemessungsspannungsbereich
Triac-Ausgänge A10, A12
AC 0.02-2 (2) A
AC 6 A
AC (24-230) V (für potentialfreie Ausgänge)
250 V AC 1A
Schnittstellen
CAN BUS
Grundgerät-Peripheriegerät
Max. Gesamtleitungslänge
Minimaler Leitungsquerschnitt
4 Draht-Verbindung nicht vertauschbar,
geschirmt
50 m (Max. Kabelkapazität: 60 nF)
0.5 mm2
0.5
40
0.75
60
1.5 (mm2)
120 (m)
1.0
80
Elektrotechnische Daten Außeneinheit
Spannungsversorgung
Leistungsquerschnitt
Anlaufstrom
Bemessungsstrom
Bemessungsleistung
Absicherung bauseits (Außeneinheit)
Auslösecharakteristik B
V / Hz
Mm
2
A
1 NPE 230 V 50 Hz
2,5
12,5
A
13
kW
3,0
A
25
27/156
N
PE
A10
KP
STW2.1
STW2.2
STW1.1
STW1.2
28.2
X1
E1
29.2
E1
EVU1 EVU2
X1
28.1
29.1
20
21
L
22
X1
X1
7.1
A1
7.2
4.1
4.2
X1
X1
X1
A2
9.2
24
23
14
14
11
25
X1
12
X1
X1
K8B
/1.10G
14
X1
A5
26
12
K8C
/1.10G
A4
11
X1
X1
X1
X1
K6
A5
A3
10.2
27
11.2
28
12.2
A4
10.1
K8A
9.1
11.1
12
11
/1.9G
8.1
15.1
16.1
A3
16.2
A2
8.2
15.2
12.1
A1
5.2
6.2
13.2
14.2
A2
A1
12
11
16
/1.12G
K8A
MIN
A1
K5
A2
15
14
K8B
29
18
K8C
X1
K8D
L
L'
11
N
ATB1
3
12
6
ATB2
X1
MAX
27.2
2
27.1
14
X3 UV
26.1
A6
30
A1
A1
A1
31
32
26.2
K5
A1
34
NZ
12
K9
14
B1
/1.12G
11
K9
A1
35
36
X1
A8
X1
A9
18.1
18.2
37
X1
19.1
A9
23.1
A8
23.2
38
19.2
X1
X1
17.2
39
X1
20.2
X1
X1
X1
MF4
25.1
/1.11G
25.2
14
11
40
12
A12
K8D
A12
24.1
A10
24.2
A7
33
21.2
17.1
20.1
22.2
NAE
A2
A2
A2
A2
A2
21.1
N
5.1
6.1
13.1
14.1
Stromlaufplan, Teil 1
22.1
28/156
Abb. 4:
Sk11-1021-849
N/4.3B
1
2
3
5
6
1
2
3
5
6
8
9
11
12
L1.AUTO/2.11C
X7.2
X4.2
Stromlaufplan, Teil 1
5.4
Elektrische Daten
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Legende zu Abb. 4:
Kürzel
Bedeutung
A1
Pumpe Heizkreis 1
A2
Pumpe Heizkreis 2
A3
Ladepumpe/Umschaltventil
A4
Mischer Heizkreis 2 Auf
A5
Mischer Heizkreis 2 Zu
A6
Relais-Anforderung Wärmepumpe
A7
Relais-Anforderung Ölbrenner
A8
Mischer Heizkreis 1 Auf
A9
Mischer Heizkreis 1 Zu
A10
Ausgang Kondensatorpumpe Heizen
A12
Multifunktionsausgang MF4
ATB
Abgastemperaturbegrenzer
B1
Anforderung Zeitrelais
E1
Überwachung Sondertarif
EVU1
Versorgungsspannung Wärmepumpe, L: 230 V
EVU2
Eingang EVU-Überwachung (230 V) darf nur an EVU2 angeschlossen werden
K5
Nachlaufrelais Ölkessel
K6
Freigaberelais Heizen
K8A-D
Wächter, Freigabe der Pumpen bei Erreichen der Sockeltemperatur
K9
Relais K9, Brennerbetrieb
KP
Kondensatorpumpe
L
Phase (Netzanschluss)
MAX
Kesselthermostat max. Kesseltemperatur
MIN
Kesselthermostat min. Kesseltemperatur
N
Null-Leiter (Netzanschluss)
NAE
Netzanschlüsse Elster
NZ
Nachlaufzeit
PE
Erde (Netzanschluss)
STW
Leitung mit Stecker Strömungsschalter
UV
Leitung mit Stecker Umschaltventil
X1
Anschlussklemmen 230V
X3
Stecker Umschaltventil
X4.2
5-pol. Stecker Kesselschaltfeld
X7.2
Anschluss-Stecker Brennerkabel
29/156
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Stromlaufplan, Teil 2
TB141.6
S
2
NAM
L1.AUTO/1.18B
TB141.5
TB6.S3
1
TB6.S2
TB6.S1
TB6.PE
30/156
Stromlaufplan, Teil 2
Sk11-1021-850
10
7
4
X4.2
Abb. 5:
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Legende zu Abb. 5:
Kürzel
Bedeutung
1
Anschlussklemmen Verbindungsleitung Außeneinheit
2
Meldekontakt Betrieb Kompressor
NAM
Netzanschlüsse Mitsubishi
X4.2
5-pol. Stecker Kesselschaltfeld
31/156
16
CAN H
19
CAN +
17
CAN L
StWP
TB141.3
18
CAN TB141.4
15
GND
14
Stromlaufplan, Teil 3
0-10V
32/156
Abb. 6:
X2-1 CANH
X2-2 CAN+
X2-3 CANL
X2-4 CANX2-5
X2-6
X2-22 GND
13
F17
X2-8 F17/KRF
X2-23 GND
X2-7
FL
12
F15
X2-24 GND
11
F14
X2-9 F14/SoF
X2-25 GND
TB61.1
10
TH 1
6K
R1
KRF
X2-10 F13
X2-26 GND
F12
GND
F13
9
TB61.2
X2-11 F12
StAM
SAE
X2-12 F11/VF1
KRF
X2-27 GND
8
F11
X2-28 GND
7
F1
/1.8G
K6
FgKo
TB142.2
X2-13 F1
X2-29 GND
14
6
11
F2
12
TB142.1
X2-14 F2
X2-30 GND
5
F3
X2-15 F3
X2-31 GND
4
F5
X2-16 F5/VF2
X2-32 GND
TB142.3
Fghz
3
TB142.4
F6
X2-17 F6/SPF
X2-33 GND
2
F8
X2-18 F8/KVF
X2-34 GND
FL
1
F9
X2-19 F9/AF
FAP
ANA_In_2
TB62.3
TB62.4
KVF
GND
KVF
WP-T
TB61.4
TB61.3
Sk11-1021-851
TH2+
TH2-
Stromlaufplan, Teil 3
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Legende zu Abb. 6:
Kürzel
Bedeutung
Ana_In_2
0-10 V Eingang Luftbord-Platine
CANH
CAN BUS High Datenleitung
CANL
CAN BUS Low Datenleitung
CAN+
CAN BUS Versorgung (+)
CAN-
CAN BUS Versorgung (Masse)
F1
Pufferspeichertemperaturfühler unten
F2
Pufferspeichertemperaturfühler Mitte
F3
Pufferspeichertemperaturfühler oben (Telefonschalter Heizkreis 1)
F5/VF2
Vorlauftemperaturfühler Heizkreis 2
F6/SPF
Temperaturfühler Brauchwasser
F8/KVF
Sammlertemperaturfühler (werkseitig angebaut)
F9/AF
Außentemperaturfühler
F11/VF1
Vorlauftemperaturfühler Heizkreis 1
F12
Temperaturfühler Brauchwasser unten
F13
Temperaturfühler Solarkollektor 2 / Eingang Multifunktion 3
F14/SoF
Temperaturfühler Solarkollektor 1 / Eingang Multifunktion 4
F15
Eingang Störung Wärmepumpe / Raumfühler Heizkreis 2
F17/KRF
Rücklauftemperaturfühler Wärmepumpe (werkseitig angebaut)
FAP
Fühleranschluss Platine
FgKo
Freigabe Kompressor
Fghz
Freigabe heizen
FL
Fühlerleitung
GND
Fühlermasse
K6
Freigaberelais Heizen
R1
Widerstand 6 kOhm
SAE
Sensoranschlüsse Elster
StAM
Steueranschlüsse Mitsubishi
StWP
Störung Wärmepumpe
TH1
Widerstand TH1
TH2
Temperaturfühler TH2 (Kältemittel flüssig)
33/156
1
1
4
4
X7.1
4.H3
grün
2
X5.2
7
2
2
3
3
1
2
X5.1
1
X5.1
4
5
5
4.H5
rot
S2.2
S2.1
X4.1
12
12
6
6
14
11
X5.2
11
12
9
T1 T2 S3 B4
11
14
8
4.H4
rot
S2
13
14
3
PE N
F1
6,3A
STB
S1
X1 X1 X1
NE
1
3
Sk11-1021-852
230V/1~/50Hz
2.1
L
3.1
7
7
2.2
13
14
3.2
2
1
2
23
24
34/156
Stromlaufplan, Teil 4
1.2
Abb. 7:
1.1
ST18
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Stromlaufplan, Teil 4
1
2
BSt
5
6
Nlb
B - WP
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Legende zu Abb. 7:
Kürzel
Bedeutung
B4
Betriebsstunden Brenner
B-WP
Betrieb Wärmepumpe
BSt
Brennerstörung
F1
Sicherung Zuleitung (6,3 AT)
L
Phase (Netzanschluss)
N
Null-Leiter (Netzanschluss
NE
Netzeingang 230 V / 1~ / 50 Hz
Nlb
Notlaufbetrieb
PE
Erde (Netzanschluss)
S1
On/Off-Schalter
S2.1/
S2.2
Umschaltkontakte Regler- (II) oder Schornsteinfegerbetrieb (I)
S2
Taster Reset Brennerstörung
S3
Störung
ST18
Wieland Steckverbindung zum Brenner
STB
Sicherheitstemperaturbegrenzer
T1
Phase (Brenner)
T2
Phase (Regler)
X1
Anschlussklemmen 230V
X4.1
Netzverbindung Stecker
X5.1/
X5.2
Stecker Reset-Taster
X7.1
Brennerstecker 1. Stufe
35/156
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Ana_In_2
Leistungssignal 0-10 V für die Wärmepumpe. Der Merlinregler überwacht mit seinem Vorlauffühler F8 die Sollwerttemperatur und gibt
ein entsprechendes Leistungssignal an die Wärmepumpe weiter.
A10
Der Ausgang A10 (s. Abb. 3) steuert die Kondensatorpumpe bei
Heizbetrieb.
Nachlaufrelais K5
(siehe Abb. 22)
Sobald der Merlinregler über seinen Ausgang A7 den Ölkessel anfordert, wird das Relais K5 über K9 geschlossen und das Umschaltventil (UV) schaltet. Das Heizungswasser strömt jetzt durch den Ölkessel. Die Wärmepumpe ist über den Strömungsschalter 2 gesperrt.
Das Zeitglied im Relais K5 ist auf eine Nachlaufzeit von ca. 24 Min.
eingestellt. Nach Ablauf der Nachlaufzeit schaltet das UV zurück.
Das Heizungswasser strömt durch die Wasserweiche im EcoStar
Hybrid. Der Strömungsschalter 2 (s. Abb. 10) gibt den Betrieb der
Wärmepumpe frei.
Relais K6
(siehe Abb. 22)
Freigabe des Heizbetriebes der Wärmepumpe durch Schließen des
Kontaktes TB142 Klemme 1 und Klemme 2 (Freigabe Kompressor,
0 V) auf der Luftbord-Platine.
Luftbord-Platine Kontakt TB142 offen = Wärmepumpe / Kompressor
gesperrt; 12 V
Das Relais K6 wird durch den Ausgang A6 (s. Abb. 3) geschaltet.
Relais K8
(siehe Abb. 22)
Das Relais K8 ist nur wirksam, wenn der Ölkessel in Betrieb ist.
Das Relais K8 steuert die Umwälzpumpen, das sind Klemme 4
Pumpe HK 1, L, Klemme 9 Pumpe HK 2, L und Klemme 10 Pumpe
BW, L (s. Abb. 35).
Kesselthermostat Sockeltemperatur MIN (siehe Abb. 22)
Das Thermostat MIN gibt nach erreichen von ca. 40°C im Ölkessel
über Relais K8 die Umwälzpumpen frei.
36/156
EcoStar Hybrid
Technische Daten
Kesselthermostat maximale Kesseltemperatur MAX (siehe Abb. 22)
Das Thermostat MAX schaltet den Brenner bei erreichen einer Kesseltemperatur von ca. 75°C ab.
HINWEIS!
Die Kesselsockeltemperatur bei der Kesselreihe
EcoStar Hybrid ist auf 40°C eingestellt und sollte im
Normalfall nicht verändert werden, da es sonst zu
einer Kondensation im Feuerraum kommen könnte.
E1/ Notbetrieb Ölkessel
E1 ist direkt mit Klemme 29 EVU 2 verbunden und hat die Funktion
EVU-Kontakt. Liegt eine Spannung von 230 V an, ist die Wärmepumpe freigegeben. Bei Abschaltung des Wärmepumpenstromes
(Sondertarif) wird der Ölkessel freigegeben. Im Display erscheint
„Info 55“. Je nach EVU kann täglich bis zu dreimal der Sondertarif
abgeschaltet werden.
Ein Notbetrieb des Ölkessels oder eine Inbetriebnahme des EcoStar
Hybrid ohne Wärmepumpe ist über diese Funktion möglich. Die
Netzspannung muss angeschlossen sein. Die Anschlussklemme 29
EVU 2 muss spannungslos und der Parameter E1-Funktion muss
programmiert sein.
Regler- oder Schornsteinfegerbetrieb
Schalterposition I: Die Anlage wird durch den Regler gesteuert. Der
Betrieb der Außeneinheit wird durch die grüne
Leuchte 15 signalisiert.
Schalterposition II: Schornsteinfegerbetrieb/Handbetrieb
Der Brenner sowie die Umwälzpumpen sind im
Dauerbetrieb. Der Brenner wird durch die Kesselthermostate begrenzt. Die Wärmepumpe ist
deaktiviert. Der Betrieb wird durch die rote
Leuchte 13 signalisiert.
Schalterposition 0: Der Regler und der Brenner sind deaktiviert.
37/156
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Schaltplan EcoStar Hybrid mit Gebläsenachlauf mit LMO 64.301
W-S
Abb. 8:
VBR
ÖEV
VDS
EBE
Schaltplan EcoStar Hybrid mit Gebläsenachlauf mit LMO 64.301
Legende zu Abb. 8:
Kürzel
b3
b4
b5
b8
e1
f1
h6
m1
m2
s1
u1
u2
bl
br
sw
rt
ws
38/156
Bedeutung
Sicherheitsthermostat
Schaltthermostat
Entstörtaster im Kesselschaltfeld
Freigabethermostat im Vorwärmer
enthalten
Varistor
UV-Flammenfühler QRC 1
Störleuchte rot
Motor mit Kondensator
Zündtransformator
Magnetventil
Ölfeuerungsautomat
Vorwärmer
Blau
Braun
Schwarz
Rot
Weiß
Kürzel
B4
L1
M
Mp
N
Ph
SI
S3
T1
T2
W-S
VBR
VDS
ÖEV
EBE
Bedeutung
Betriebsstunden
Phase
Motor
Masse
Nullleiter
Phase
Schutzleiter (Erde)
Störung
Phase
Phase (Brenner)
Wieland-Steckverbindung
Verbindung zum Regler RVS der Unit EcoStar
Hybrid über interne Steckverbindung
Verdrahtung der Steckverbindung Brenner Stufe
1 nach DIN 4791
Örtliche EVU- und VDE-Vorschriften beachten
Erdklemmen im Brenner mit Erdleitungen verbinden
Technische Daten
EcoStar Hybrid
5.5
Diagramme
Widerstandswerte Temperaturfühler
Temperatur
Aussentemp.-Fühler,
Vorlauftemp.-Fühler
Brauchwassertemp.-Fühler
5KOhm NTC
-60 °C
698961 Ω
-50 °C
333908 Ω
-40 °C
167835 Ω
-30 °C
88340 Ω
-20 °C
48487 Ω
922 Ω
-10 °C
27648 Ω
961 Ω
0 °C
16325 Ω
1.000 Ω
10 °C
9952 Ω
1.039 Ω
20 °C
6247 Ω
1.078 Ω
25 °C
5000 Ω
30 °C
4028 Ω
1.118 Ω
40 °C
2662 Ω
1.155 Ω
50 °C
1801 Ω
1.194 Ω
60 °C
1244 Ω
1.232 Ω
70 °C
876 Ω
1.270 Ω
80 °C
628 Ω
1.309 Ω
90 °C
458 Ω
1.347 Ω
100 °C
339 Ω
1.385 Ω
110 °C
255 Ω
1.422 Ω
120 °C
194 Ω
1.460 Ω
SolarkollektorFühler
PT1000
39/156
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Restförderhöhe
Druckverlust, Pumpenkennlinie, Restförderhöhe
EcoStar Hybrid
6,0
5,5
Wilo-Star-RS 25/6-3
5,0
Wilo-Star-E 25/1-5
4,5
Δp [mWs]
4,0
3,5
Wilo-Star-RS 25/4-3
3,0
2,5
z.B. Restförderhöhe
2,0
1,5
3-Wege Mischer - DN 25,
Kessel und Verrohrung
1,0
ungemischt DN 25,
Kessel und Verrohrung
0,5
0,0
0
Abb. 9:
40/156
200
400
600
Druckverlust, Pumpenkennlinie, Restförderhöhe
800
V [l/h]
1000
1200
1400
Technische Daten
EcoStar Hybrid
Hydraulisches Funktionsprinzip
5
4
SW2
F17
SW1
6
K-VL
K-RL
2
3
1
Abb. 10:
Hydraulisches Funktionsprinzip
Legende zu Abb. 10:
Kürzel
Bedeutung
1
Kesselkörper EcoStar
2
Abgaswärmetauscher
3
Umschaltventil
4
Plattenwärmetauscher (Kondensator für Außeneinheit)
5
Umwälzpumpe / Kondensatorpumpe
6
Wasserweiche
F8
Sammlertemperaturfühler
F17
Rücklauftemperaturfühler Wärmepumpe
K-RL
Kesselrücklauf
K-VL
Kesselvorlauf
SW1 + 2 Strömungswächter
41/156
Montage
6
6.1
EcoStar Hybrid
Montage
Sicherheit bei der Montage
WARNUNG!
Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Montage!
Unsachgemäße Montage führt zu schweren Personen- und Sachschäden.
Deshalb:
- Die Montage und Inbetriebnahme muss durch einen
autorisierten Heizungs- bzw. Kältefachbetrieb erfolgen.
- Vor Beginn der Arbeiten für ausreichende Montagefreiheit sorgen.
- Mit offenen scharfkantigen Bauteilen vorsichtig
umgehen.
GEFAHR!
Lebensgefahr durch elektrischen Strom!
Kontakt mit spannungsführenden Bauteilen führt zu
schwersten Verletzungen.
Deshalb:
- Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von Elektrofachkräften ausführen lassen.
- Vor Beginn der Arbeiten elektrische Versorgung,
z.B. Heizungs-Notschalter, abschalten und gegen
Wiedereinschalten sichern.
42/156
Montage
EcoStar Hybrid
6.2
Anforderungen an den
Aufstellort
Inneneinheit
Vor der Montage ist sicherzustellen, dass der Aufstellort die nachstehenden Anforderungen erfüllt:
Betriebstemperatur +5°C bis +45°C
Trocken, frostsicher, gut be- und entlüftet
Kein starker Staubanfall
Keine hohe Luftfeuchtigkeit
Keine Luftverunreinigungen durch Halogenkohlenwasserstoffe
(enthalten z.B. in Lösungsmitteln, Klebern, Spraydosen)
- Keine Luftverunreinigungen durch schwefelhaltige Gase
- Vibrations- und schwingungsfrei
- Tragfähiger, glatter und waagerechter Untergrund
-
Bei Anlagen mit überdurchschnittlich hohen Feuerraum- oder
Temperaturbelastungen muss eine Abstimmung mit MHG Heiztechnik erfolgen.
WARNUNG!
Lebensgefahr durch Feuer!
Leicht entzündliche Materialien oder Flüssigkeiten
können in Brand geraten.
Deshalb:
- Keine explosiven oder leicht entflammbaren Stoffe
(z.B. Benzin, Farben, Papier, Holz) im Aufstellungsraum des Gerätes verwenden oder lagern.
- Keine Wäsche oder Bekleidung im Aufstellraum
trocknen oder lagern.
- Die Geräte nicht in explosibler Atmosphäre betreiben.
Nachstehende Veränderungen dürfen nur in Absprache mit dem
Bezirksschornsteinfeger erfolgen:
- Das Verkleinern oder Verschließen der Zu- und Abluftöffnungen
- Das Abdecken des Schornsteins
- Das Verkleinern des Aufstellraums
Außeneinheit
Zur Auswahl des Aufstellortes s. Kap. 2.2 der Anleitung zur Installation der Außeneinheit RP 71/RP 125 (Sach-Nr. 98.18803-6111).
HINWEIS!
Werden diese Hinweise nicht beachtet, entfällt für
auftretende Schäden, die auf einer dieser Ursachen
beruhen, die Gewährleistung.
43/156
Montage
EcoStar Hybrid
Montageabstände Inneneinheit
500
Mindestabstände gem. der nachstehenden Abb. sind einzuhalten,
damit alle Arbeiten (Montage, Inbetriebnahme, Wartung) ungehindert durchgeführt werden können.
400
Stand: 23.07.2010
Mindestabstände im Aufstellraum
EcoStar 500
Änderungen vorbehalten!
94-10000-5745_kompl_Abmessungen_a.dwg
Abb. 11:
Mindestabstände im Aufstellraum
Montageabstände Außeneinheit
MHG verweist an dieser Stelle auf die Anleitung zur Installation der
Außeneinheit RP 71/RP 125 (Sach-Nr. 98.18803-6111).
44/156
EcoStar Hybrid
6.3
Montage
Montagewerkzeuge
Für die Montage und Wartung der Heizanlage werden die Standardwerkzeuge aus dem Bereich Heizungsbau, Kälteinstallation
sowie der Öl-/Gas- und Wasserinstallation benötigt.
6.4
Montagehinweise
ACHTUNG!
Geräte- oder Anlagenschaden durch fehlenden Wasserdurchfluss!
Temperaturanstieg im Gusskörper durch zu geringe
Wärmeabgabe ans Wasser.
Deshalb:
- MHG empfiehlt dringend die Installation eines Heizungswasser-Filters bzw. eines Schlammabscheiders in den Rücklauf der Heizungsanlage!
- In Verbindung mit einer Fußbodenheizung muss
bauseits ein Schlammabscheider eingesetzt werden!
HINWEIS!
Bei Heizungsanlagen mit großem Wasserinhalt und
bei Fußbodenheizungen ist ein 3-Wege-Mischer erforderlich!
ACHTUNG!
Geräte- und / oder Anlagenschaden durch fehlenden
Anlagendruck!
Der Anlagendruck ist zu gering. Erhöhter Verschleiß
an Wärmetauscher und Pumpe.
Deshalb:
- Das Druckausgleichsgefäß nicht zu klein auslegen.
- Ein ausreichender Vordruck ist zu wählen. Ein
Druckausgleichsgefäß mit zu niedrigem oder zu
hohem Vordruck ist wirkungslos.
- Vor der Installation ist zu prüfen, ob der Vordruck
ausreichend ist.
ACHTUNG!
Umweltschaden durch Grundwassergefährdende
Stoffe!
Grundwassergefährdende Stoffe - wie Fette, Öle,
Kühlmittel, lösungsmittelhaltige Reinigungsflüssigkeiten u. Ä. - können den Boden belasten oder in die
Kanalisation gelangen.
Deshalb:
- Diese Stoffe müssen in geeigneten Behältern aufgefangen, aufbewahrt, transportiert und entsorgt
werden.
Insbesondere sind die Vorschriften des Heizungs- und Sanitärgewerbes (DVGW, DIN usw.) sowie der Elektrotechnik (Potentialausgleich, EVU-Anschlussbedingungen, DIN, VDE usw.) zu beachten.
45/156
Montage
EcoStar Hybrid
Kältemittel
Das Sicherheitsdatenblatt des Kältemittels R 410A kann unter
www.mhg.de\Download\Sicherheitsdatenblätter eingesehen werden.
HINWEIS!
In Notfällen ist die nachstehende Rufnummer zu
wählen:
+44(0)208 762 83 22 [CareChem 24] (Europe)
WARNUNG!
Lebensgefahr durch Sauerstoffmangel!
Dämpfe der Kältemittel R 410A sind schwerer als Luft
und können durch Verdrängung des Sauerstoffs zu
Erstickungen führen.
Deshalb:
- Besondere Vorsicht beim Betreten von tiefer gelegenen, geschlossenen Räumen aufwenden.
- Arbeiten am Kältekreislauf dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die einen Geeigneten
Sachkundenachweis gem. ChemKlimaschutzV besitzen.
VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch Kältemittel!
Kältemittel entfetten bei Berührung die Haut und führen zu Kälteverbrennungen.
Deshalb:
- Bei allen Arbeiten mit Kältemitteln chemikalienresistente Schutzhandschuhe tragen.
- Zum Schutz der Augen ist eine Schutzbrille zu tragen.
HINWEIS!
Für Betreiber von Anlagen, die 3 kg Kältemittel oder
mehr enthalten, gelten nachstehende Dokumentationspflichten:
- Menge und Typ des verwendeten Kältemittels
- Etwaige nachgefüllte Kältemittelmengen
- Die bei Inbetriebnahme, Wartung und endgültiger
Entsorgung zurück gewonnenen Mengen
- Informationen zur Identifizierung des Unternehmens oder technischen Personals, dass die Inbetriebnahme oder Wartung vorgenommen hat
- Termine und Ergebnisse der Kontrollmaßnahmen
Die Aufzeichnungen müssen der zuständigen Behörde und der Kommission auf Verlangen zur Verfügung
gestellt werden.
46/156
Montage
EcoStar Hybrid
Aufstellung
ACHTUNG!
Zulassung erlischt, wenn das Gerät nicht vollständig
installiert wird!
Neutralisationseinrichtung und Siphon können nicht
funktionsgemäß installiert werden, wenn die Aufstellhöhe weniger als 25 cm beträgt.
Deshalb:
- Der Kesselkörper muss auf einem MHG Kesselpodest aufgestellt werden!
Abb. 12:
Kesseltransport mit Sackkarre
Legende zu Abb. 12:
Kürzel
Bedeutung
1
Sackkarre
2
Distanzstück (z.B. Holz)
3
Kessel mit Transportpalette
4
Spanngurt
47/156
Montage
EcoStar Hybrid
Abb. 13:
Zur Ausrichtung den Kessel rückseitig bündig mit Sockel
platzieren. Die Transportpalette muss seitlich mit Sockel
abschließen. Transportpalette demontieren.
Prinzipdarstellung. Das abgebildete Gerät entspricht
nicht der gelieferten Inneneinheit.
HINWEIS!
Die Befestigungsschrauben aufbewahren, diese werden zur Befestigung der Kesseltür benötigt.
48/156
Montage
EcoStar Hybrid
Montage Kesseltür und Raketenbrenner
Die Kesselrückwandeinlage aus der Verpackung der Kesseltür entnehmen und in den Kessel einsetzen. Isolierstück mit den Schlitzen
auf die Wärmeleitstege aufschieben, bis dieses auf der Brennkammerrückwand aufliegt.
Raketenbrenner, Befestigungsschrauben und ggf. Wirbulatoren der
Brennerverpackung entnehmen.
Keine Wirbulatoren bei 15 kW, 4 Wirbulatoren für 18 kW, 6 Wirbulatoren für 22 kW!
Wirbulatoren in den Kessel einsetzen.
Abb. 14:
Einbau der Kesselrückwandeinlage
ren 2 (2. Zug) bzw. 3 (3. Zug)
1
und der Wirbulato-
VORSICHT!
Verletzungsgefahr und Materialschaden durch unsachgemäße Handhabung!
Kesseltür kann herunterfallen.
Deshalb:
- Beim Entfernen der Scharnierstange die Kesseltür
gegen den Kesselkörper drücken.
49/156
Montage
EcoStar Hybrid
Abb. 15:
Kesseltür aus der Verpackung nehmen und mit der
Scharnierstange wahlweise mit Links- oder Rechtsanschlag montieren. Die Scharnierstange befindet sich am
Kessel.
Die Kesseltür mit den Schrauben, mit denen der Kesselkörper auf
der Transportpalette befestigt war, verschließen.
Brennerbefestigungsschrauben aus dem Beipack der Brennerverpackung in die Gewindebohrungen der Kesseltür einschrauben.
Abb. 16:
50/156
Die Brennerbefestigungsschrauben mit ca. fünf Umdrehungen in die Kesseltür einsetzen.
Montage
EcoStar Hybrid
Abb. 17:
Den Brenner in die Kesseltür einführen, so dass die
Brennerbefestigungsschrauben durch den Klemmflansch
hindurch stehen. Anschließend den Brenner links herum
drehen und danach die Schrauben festziehen.
HINWEIS!
Alle weiteren Informationen zur Bedienung, Wartung
etc. sind der beigefügten Dokumentation des Brenners zu entnehmen.
51/156
Montage
EcoStar Hybrid
Montage Kesselschaltfeld und
Kabelbaum
52/156
Abb. 18:
Brenneranschlusskabel aus der Verpackung des Kesselschaltfeldes entnehmen und durch die linke untere Öffnung des vorderen Verkleidungsbleches führen. Kabel
am Regler aufstecken.
Abb. 19:
Den Brenneranschluss-Stecker in die Buchse des Brenners stecken.
Montage
EcoStar Hybrid
Abb. 20:
Montage Kesselschaltfeld
- Das Kesselschaltfeld der Verpackung entnehmen.
- Kabelbaum aus dem Inneren des Kesselschaltfeldes herauszie-
hen und durch die Öffnung im Verkleidungsblech vorne hindurchführen.
- Der 3-polige Stecker wird nicht benötigt.
- Den Kapitalfühler des STB nicht durch die Öffnung, sondern direkt
vor dem Blech zur Tauchhülse führen.
Abb. 21:
Das Kesselschaltfeld (ohne Regelung) von der Rückseite
des vorderen Verkleidungsbleches mit zwei Blechschrauben befestigen.
53/156
Montage
EcoStar Hybrid
Abb. 22:
Die beiden Kapillarfühler der Kesselthermostate (Min.
und Max.) befinden sich im Relaiskasten. Die Kapillarfühler von innen durch die Öffnung im Frontblech oberhalb
der Kesseltauchhülse (Abb. 23) nach außen führen.
Legende zu Abb. 22:
Kürzel
1
2
3
4
5
6
7
Abb. 23:
54/156
Bedeutung
Kesselthermostat MIN
(Kessel Sockeltemperatur ca. 40°C)
Kesselthermostat MAX
(max. Kesseltemperatur ca. 75°C)
Kapillarfühler Kesselthermostate
Relais K6, Freigabe Heizbetrieb
Nachlaufrelais K5
Relais K8, Freigabe Pumpen bei Ölkesselbetrieb
Relais K9, Brennerbetrieb
Kapillarfühler der Kesselthermostate gemeinsam mit dem
Kapillarfühler der STB (dieser befindet sich im Kesselschaltfeld) in die Tauchhülse des Kessels einsetzen.
Montage
EcoStar Hybrid
Anschluss Kesselregler
Abb. 24:
Anschluss Kesselschaltfeld an Kesselregler EcoStar
Hybrid
Legende zu Abb. 24:
Kürzel
Bedeutung
1
Anschlussklemme Netzanschluss Inneneinheit und
Steuerleitung Außeneinheit
2
Anschlussstecker
3
Brennerkabel
4
Stecker Reset-Taster
5
Erdungsfahne
Die Netzanschlussklemme
regler montieren.
1
vom Kesselschaltfeld auf dem Kessel-
Den Anschlussstecker 2 des Kesselschaltfeldes mit dem Gegenstecker des Kesselreglers verbinden. Das Erdungskabel mit dem
Kabelschuh auf die Erdungsfahne 5 aufstecken.
Das im Lieferumfang des Kesselschaltfeldes enthaltene Brennerkabel 3 am 7-poligen Gegenstecker des Kesselregler (Steckkontakt
L1, PE, N, 2, 3, 4, 5) anschließen.
Das Brenneranschlusskabel mit dem Reset Schalter 4 im Kesselschaltfeld (Stecker mit schwarzer und brauner Litze) verbinden.
55/156
Montage
EcoStar Hybrid
Montage Kesselanschluss und
Sicherheitsgruppe
56/156
Abb. 25:
Rohre Rücklauf 1 und Vorlauf 2 sowie Rohr Kesselsicherheitsgruppe 3 der Verpackung entnehmen und an
den Kessel anschrauben. Dichtung aus Beipack verwenden.
Prinzipdarstellung. Das abgebildete Gerät entspricht
nicht der gelieferten Inneneinheit.
Abb. 26:
KFE- Hähne von Kessel und Wassereiche montieren.
Abb. 27:
Sicherheitsgruppe aufschrauben und ausrichten. Lage
des O-Ringes kontrollieren und Kontermutter anziehen.
Montage
EcoStar Hybrid
Montage Kesselanschluss-Stück
Für Montage- und Betriebshinweise verweist MHG an dieser Stelle
auf den Montagehinweis MH 108, der dem Kesselanschluss-Stück
beiliegt.
Elektrischer Anschluss des Abgastemperaturbegrenzers s. Abb. 35
S. 64.
HINWEIS!
Im Anschluss ist das Abgassystem entsprechend
den örtlichen Bestimmungen und Vorschriften zu
installieren (s. hierzu Kap. 6.6).
Abb. 28:
Entriegelungstaste
1
Abgastemperaturbegrenzer (ATB)
Siphon und Neutralisationsbox
HINWEIS!
Für Montage- und Betriebshinweise verweist MHG an
dieser Stelle auf die Montageanleitung MH 106, die
der Neutralisationsbox beiliegt.
WARNUNG!
Lebensgefahr durch austretendes Abgas!
Abgase gelangen über die Kondensatleitung in den
Raum.
Deshalb:
- Vor Einschalten des Betriebsschalters muss die
Kammer 1 der Neutralisationsbox mit Wasser befüllt werden.
57/156
Montage
EcoStar Hybrid
Raumluftunabhängiger Betrieb
Für Montage- und Betriebshinweise verweist MHG an dieser Stelle
auf den Montagehinweis MH 108, der dem Kesselanschluss-Stück
beiliegt.
HINWEIS!
Für den raumluftunabhängigen Betrieb der
EcoStar Hybrid ist zusätzlich der „Umbausatz Raumluftunabhängiger Betrieb EcoStar Hybrid“ (95.211160020) erforderlich. Die Installation des Umbausatzes
ist in der MH 110 beschrieben, die dem Umbausatz
beiliegt.
Wanddurchbruch erstellen
Um die Kältemittelleitung und die Elektrokabel zum Außeneinheit zu
führen, muss ein Wanddurchbruch erstellt werden. Der Wanddurchbruch muss mind. Ø 70 mm und 10 mm Gefälle von innen nach außen haben.
Um Beschädigungen zu vermeiden, sollte der Durchbruch innen
ausgepolstert oder gem. Abb. 29 mit einem PVC-Rohr ausgekleidet
werden.
Abb. 29:
Wanddurchführung
Nach erfolgter Montage ist der Wanddurchbruch bauseits unter Beachtung des Brandschutzes mit geeigneter Dichtmasse zu verschließen. Dabei dürfen keine zement- oder kalkhaltigen Stoffe verwendet werden.
58/156
EcoStar Hybrid
Montage
Verbindung Kältemittelleitung
Außen- und Inneneinheit
Für die Installation sind Kältemittel-Kupferrohre der Dimensionen
10 mm und 16 mm erforderlich.
MHG verweist an dieser Stelle auf die Anleitung zur Installation Außeneinheit RP71/RP125 (Sach-Nr. 98.18803-6111).
VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch Kältemittel!
Kältemittel entfetten bei Berührung die Haut und führen zu Kälteverbrennungen.
Deshalb:
- Bei allen Arbeiten mit Kältemitteln chemikalienresistente Schutzhandschuhe tragen.
- Zum Schutz der Augen ist eine Schutzbrille zu tragen.
ACHTUNG!
Umweltschädigung durch unsachgemäße Montage
der Kältemittelleitung!
Kältemittel und Verdichteröl können austreten!
Deshalb:
- Nur Werkzeuge verwenden, die für den Einsatz im
Kältebereich empfohlen sind: Biegezange, Rohrabscheider, Entgrater und Bördelwerkzeug
- Biegeradien beachten, um ein Knicken der Rohe zu
verhindern.
- Rohre nicht wiederholt biegen, um Versprödung
oder Rissbildung zu vermeiden.
- Unnötige Biegungen vermeiden, um Druckverluste
zu reduzieren und Rückfluss des Kompressoröls zu
gewährleisten.
- Kältemittelleitungen mit geeigneter Befestigung
und Isolierung verlegen.
- Kürzen der Kältemittelleitung nur mit spanlosen
Werkzeugen (Rohrabschneider) durchführen.
ACHTUNG!
Geräteschaden durch Verschmutzung und Feuchtigkeit!
Beim Verlegen der Rohrleitungen kann Schmutz und
Feuchtigkeit in die Rohrleitungen gelangen.
Deshalb:
- Es ist darauf zu achten, dass beim Verlegen der
Rohrleitungen kein Schmutz und keine Feuchtigkeit
in die Rohrleitungen gelangt.
- Bei unterirdischer Verlegung der Rohrleitungen
muss die Verlegetiefe mind. 25 cm (bei befahrenen
Wegen mind. 50 cm) betragen.
- Die Verlegung der Rohrleitungen muss in einem
Schutzrohr DN 100 erfolgen.
- Die Endstücke des Schutzrohres müssen wasserdicht verschlossen werden.
- Die Wanddurchführung muss wasserdicht sein.
- Späne vom Entgraten dürfen nicht in die Kältemitteilleitungen gelangen, da diese den Verdichter zerstören.
59/156
Montage
EcoStar Hybrid
ACHTUNG!
Wasserschaden durch Kondensation der Luftfeuchtigkeit!
Aufgrund sehr niedriger Temperaturen an den Kältemittelleitungen kommt es zur Kondensation der Luftfeuchtigkeit und somit zu Wasserschäden.
Deshalb:
- Die Wärmequellenleitungen sind mit diffusionsdichter Isolierung versehen, welche nicht beschädigt
sein darf. Installationsbedingte Beschädigungen
müssen wieder diffusionsdicht verschlossen werden.
- Der Kontakt von Umgebungsluft mit den Kältemittel
führenden Wärmequellenleitungen ist durch ein lückenloses diffusionsdichtes Verschließen der Isolierung auszuschließen.
Anschluss Bedieneinheit
Die Bedieneinheit zur Bedienung und Programmierung der EcoStar
Hybrid ist im Lieferumfang enthalten. Die Bedieneinheit ist leitungsgebunden. Ein Sockel zur Wandmontage befindet sich im Beipack.
Der Anschlussplan ist auf der Rückseite der Bedieneinheit (BM-T)
aufgedruckt.
6.5
Elektrischer Anschluss
GEFAHR!
Lebensgefahr durch elektrischen Strom!
Kontakt mit spannungsführenden Bauteilen führt zu
schwersten Verletzungen.
Deshalb:
- Hauptschalter und Spannungsversorgung (Sondertarif) Außeneinheit ausschalten.
- Bei Arbeiten am Gerät müssen alle Zuleitungen
spannungsfrei sein.
- Sicherstellen, dass alle elektrischen Teile spannungsfrei sind.
- Die geltenden VDE- und EVU-Vorschriften bzw. die
entsprechenden Vorschriften und Richtlinien des
jeweiligen Bestimmungslandes sind zu beachten.
- Der elektrische Anschluss muss von einer verantwortlichen Elektrofachkraft vor der Verbindung mit
dem Netz überprüft werden.
Die Außeneinheit wird zur Betriebsspannungsversorgung über ein
3-adriges Kabel (230 V / 3x2,5 mm2) mit dem Normaltarif- oder,
wenn vorhanden, dem Sondertarifanschluss verbunden. Zusätzlich
ist eine Kommunikations- und Steuersignalleitung (230 V /
4x1,5 mm2) zur Verbindung de Außeneinheit mit der Inneneinheit erforderlich.
60/156
Montage
EcoStar Hybrid
Schaltplan Elektroanschluss
ACHTUNG!
Störeinflüsse durch elektrische Felder!
Netzleitungen (230 V) können Fühlerleitungen (Kleinspannung) beeinflussen.
Deshalb:
- Fühler und Netzleitungen dürfen nicht im gleichen
Kabelkanal geführt werden.
ACHTUNG!
Leitungsbruch durch mechanische Kräfte!
Beanspruchung der elektrischen Leitungen durch
Zugkräfte.
Deshalb:
- Sämtliche Anschlussleitung durch die Zugentlastung führen und festklemmen.
HINWEIS!
Zu Wartungszwecken wird der Einbau eines allpoligen Trennschalters für den Sondertarif in der bauseitigen Zuleitung empfohlen.
Hausanschluss Unterverteilung
Außeneinheit
Inneneinheit
Abb. 30
Elektroanschluss EcoStar Hybrid 515-10 bis 527-10
61/156
Montage
EcoStar Hybrid
Hausanschluss Unterverteilung
Außeneinheit
Inneneinheit
Abb. 31
Elektroanschluss EcoStar Hybrid 518-16 bis 527-16
Anschlusspositionen sowie elektrische Zuleitungen zur Außeneinheit sind der Anleitung zur Installation Außeneinheit RP71/RP125
(Sach-Nr. 98.18803-6111) zu entnehmen.
Die Luftbord-Platine (S1, S2, S3, PE) wird von der Außeneinheit mit
Spannung (Sondertarif) versorgt. Sobald die Stromversorgung der
Außeneinheit eingeschaltet ist, liegt an der Luftbord-Platine Spannung an.
Die Betriebsspannungsversorgung der Inneneinheit erfolgt über ein
2
3-adriges Kabel (230 V / 3x1,5 mm ) an der dort integrierten Klemmleiste (s. Abb. 17).
HINWEIS!
Angaben zu elektrotechnischen Daten befinden sich
auf S. 27.
Abb. 32:
62/156
Kabeldurchführungen auf der Rückseite der EcoStar
Hybrid
Montage
EcoStar Hybrid
HINWEIS!
Alle von außen zugeführten Kabel (Umwälzpumpe,
Mischermotor, Außenfühler, Speicherfühler, etc.)
durch die Kabeldurchführungen sowie die Zugentlastungen leiten und diese nach Beendigung der Elektroinstallation durch Anziehen der beiden Kreuzschlitzschrauben im Oberteil der Zugentlastungen
festklemmen.
Abb. 33:
Wieder verwendbare Kabelbinder zur Kabelführung im
Rahmen. Die Fühlerkabel auf der Seite der Anschlussklemme Fühler entlang führen. Die Spannung führenden
Leitungen (Pumpe, Mischermotor, Netz usw.) auf der
Seite der Anschlussklemme 230V verlegen.
Abb. 34:
Übersicht Kesselregler und Kesselschaltfeld EcoStar
Hybrid
Legende zu Abb. 34:
Kürzel
Bedeutung
1
Anschlussklemmen 230 V mit Zugentlastung
2
Anschlussklemmen Fühler mit Zugentlastung
3
Anschlussklemme Netzanschluss Inneneinheit und
Steuerleitung Außeneinheit
4
Platinenkasten1)
5
Relaiskasten
63/156
Montage
EcoStar Hybrid
Anschlussklemme 230 V
Abb. 35:
64/156
Anschlussklemmen 230 V (Klemmen durch herunterdrücken mit einem kleinen Schlitzschraubendreher lösen,
hierzu Schraubendreher in die Öffnungen an der Oberseite der Klemme einführen)
Montage
EcoStar Hybrid
Legende zu Abb. 35:
Nr.
Klemme
Beschreibung
4
A1
Umwälzpumpe HK 1
5
PE
Schutzleiter
6
PE
Schutzleiter
7
8
N
Nullleiter
N
Nullleiter
9
A2
Umwälzpumpe HK 2
10
A3
Brauchwasserladepumpe / Umschaltventil
11
A4
Mischermotor HK 2 auf
12
A5
Mischermotor HK 2 zu
13
PE
Schutzleiter
14
PE
Schutzleiter
15
N
Nullleiter
16
N
Nullleiter
n.n.
17
18
A8
Mischermotor HK 1 auf
19
A9
Mischermotor HK 1 zu
n.n.
20
21
PE
Schutzleiter
22
PE
Schutzleiter
23
N
Nullleiter
24
N
Nullleiter
25
A12
Multifunktionsausgang MF4
26
ATB 1
Abgastemperaturbegrenzer
27
ATB 2
Abgastemperaturbegrenzer
28
EVU 1
Abschaltung Versorgungsspannung Wärmepumpe, 230 V
EVU 2
Abschaltung Versorgungsspannung Wärmepumpe
Eingang EVU, S1 darf nur an EVU 2 angeschlossen werden.
29
65/156
Montage
EcoStar Hybrid
X1 EcoStar Hybrid 230 V
4
5
A1
6
7
A2 A1
L PE PE N
8
9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29
A2
N
L
A3 A4 A5 A3
A3
L Auf Zu PE PE N
A12
N
Auf Zu
M
1~
M
1~
1
Abb. 36:
66/156
M
1~
2
PE PE N
M
1~
N
L
ATB
EVU
1
1
2
2
M
1~
M
1~
3
4
Schaltplan Anschlussklemme 230 V
5
6
7
8
9
10
Montage
EcoStar Hybrid
Klemmen-Nr.
Bedeutung
Installation
1
A1
4, 5, 7
Mischerkreispumpe 1
optional bauseits
Pos. in
Hydraulik
Pos.
Klemmenbezeichnung
Legende zu Abb. 36:
1.0
2
A2
6, 8, 9
Mischerkreispumpe 2
optional bauseits
1.1
3
A3
10, 13, 15
Pumpe Brauchwasserbereitung
optional bauseits
2.0
4
A5/A4 11, 12, 14, 16
Mischermotor 2
optional bauseits
21.1
Brücke Kühlen
optional bauseits
Mischermotor 1
optional bauseits
20
Brücke Kühlen Pumpe
optional bauseits
24, 25
Multifunktionsausgang z.B. Solarpumpe
optional bauseits
17
5
6
A9/A8 21, 23
7
8
A12
9
ATB
26, 27
Abgas-Temperatur-Begrenzer
erforderlich bauseits
10
EVU
28, 29
EVU Abschaltung Wärmepumpe
erforderlich bauseits
21.0
3.0
67/156
Montage
EcoStar Hybrid
Netzanschluss
Abb. 37:
Die Spannungsversorgung (Normaltarif) an der Netzklemme 1 des Kessels anschließen.
Legende zu Abb. 37:
Kürzel
Bedeutung
1
Netzanschluss Inneneinheit (L, PE, N)
2
Anschlüsse Steuerleitung Außeneinheit
(PE, S3, S2, S1)
X6 EcoStar Hybrid 230 V
2
3
1
PE N
L
PE S3 S2 S1
PE N
13
L
PE S3 S2 S1
12
PE N L1
PE N L1
11
Abb. 38:
14
Schaltplan Netzanschluss EcoStar Hybrid 515-10 bis
527-10
Legende zu Abb. 38:
Pos.
11
12
13
14
68/156
Bedeutung
Netzanschluss Inneneinheit
Verbindungsklemmen zur
Inneneinheit
Verbindungsklemmen zur
Außeneinheit
Netzanschluss Außeneinheit
erforderlich bauseits
erforderlich bauseits
erforderlich bauseits
erforderlich bauseits
Montage
EcoStar Hybrid
X6 EcoStar Hybrid 230 V
2
3
1
PE N
L
13
PE S3 S2 S1
PE N
L
PE S3 S2 S1
12
PE N L1 L2 L3
PE N L1 L2 L3
11
Abb. 39:
14
Schaltplan Netzanschluss EcoStar Hybrid 518-16 bis
527-16
Legende zu Abb. 39:
Pos.
Bedeutung
11
Netzanschluss Inneneinheit
erforderlich bauseits
12
Außeneinheit
erforderlich bauseits
13
Anschlussklemmen Außeneinheit
erforderlich bauseits
14
Hauptzuleitung Netz Wärmepumpe
erforderlich bauseits
69/156
Montage
EcoStar Hybrid
Abgastemperaturbegrenzer (ATB)
1 und 2
Die blaue und braune Litze vom Abgastemperaturbegrenzer (ATB)
auf die Klemmen 26 (ATB 2) und 27 (ATB 1) legen. Die gelb/grüne
Litze (Schutzleiter) mit Kabelschuh wird auf eine der zwei Blechlaschen am Regler-Halteblech gesteckt.
Anschluss Außeneinheit
Die Außeneinheit mit einer 4-poligen Steuerleitung an den Klemmblock Netzklemme 1 (siehe Abb. 37) anschließen und mit der Außeneinheit an den Anschlussklemmen 3 verbinden. Die Kontakte
dürfen nicht vertauscht werden.
Den Hauptanschluss 2 der Außeneinheit entsprechend den örtlichen Vorschriften sowie den baulichen Gegebenheiten installieren.
Dabei die technischen Daten der Außeneinheit beachten.
Abb. 40:
Klemmleiste 230 V und Steuerleitung Außeneinheit
Legende zu Abb. 40:
70/156
Kürzel
Bedeutung
2
Zuleitung Außeneinheit Normaltarif oder Wärmepum)
pentarif (L, N,
3
Anschlussklemmen Steuerleitung zur Inneneinheit
)
(S1, S2, S3,
Montage
EcoStar Hybrid
EVU-Anschluss
Die Energie Versorgungsunternehmen (EVU) bieten für Wärmepumpen Strom zu einem gesonderten Tarif an. Die EVU behalten
sich vor, diesen zur Spitzenlastzeit abzuschalten. In dieser Zeit
übernimmt der Ölkessel die Heizung und bedient allfällige Wärmeanforderungen.
Der EVU-Kontakt überwacht die Abschaltung des WärmepumpenStroms. Bei abgeschaltetem Wärmepumpen-Strom gibt der Regler
den Betrieb des Ölbrenners frei.
An den Anschlussklemmen 230 V befinden sich die Klemmen
EVU 1 (28) und EVU 2 (29).
Entsprechend der bauseitigen Installation ist eine der folgenden drei
Anschlussarten zu wählen:
Anschlussart ohne Sondertarif:
Die EVU Kontakte EVU 1 und EVU 2 kurzschließen. Brücke zwischen Klemme 28 und 29 (s. Abb. 35)
EVU 2
EVU 1
Anschlussart mit der Phase des Wärmepumpen-Stromes:
Die Klemme L von der Zuleitung Außeneinheit (s. Abb. 40) mit der
Klemme EVU 2 (Klemme 29, s. Abb. 35) verbinden. Leitungslänge
ca. 400 mm. Diese Anschlussmöglichkeit bietet den Vorteil, dass mit
Ausschalten des Wärmepumpenstromes automatisch auf Brennerbetrieb umgeschaltet wird.
GEFAHR!
Lebensgefahr durch elektrischen Strom!
Fremdspannung auf der Merlinplatine. Bei Ausschalten am On/Off-Schalter liegt an der Merlinplatine immer noch Spannung an. Deshalb unbedingt auch den
Wärmepumpenstrom abschalten.
Klemme TB6 Luftbord
S1
EVU 2
Anschlussart mit potentialfreiem Kontakt des Rundsteuerempfängers:
Die Abschaltung des Wärmepumpenstromes kann auch über den
potentialfreien Kontakt des bauseitigen Rundsteuerempfängers im
Stromzähler erfolgen. Zur Überwachung wird die Öffnerfunktion benötigt. Dazu werden die Klemmen EVU 1 (Klemme 28, s. Abb. 35)
und EVU 2 (Klemme 29, s. Abb. 35) mit dem Öffnerkontakt des
Schaltkontakts des Rundsteuerempfängers verbunden.
Anschlussklemme 230 V
EVU 1
EVU 2
Rundsteuerempfänger EVU
71/156
Montage
EcoStar Hybrid
Anschlussklemme Fühler
Abb. 41:
Anschlussklemmen Fühler sind doppelreihig ausgeführt.
Der Anschluss der beiden Leitungslitzen von den Temperatursensoren erfolgt übereinander. (Klemmen durch
herunterdrücken mit einem kleinen Schlitzschraubendreher lösen, hierzu Schraubendreher in die Öffnungen an
der Oberseite der Klemme einführen).
Legende zu Abb. 41:
Kürzel
F9 AF
Bedeutung
Außentemperaturfühler
F8 KVF Sammlertemperaturfühler (werkseitig angebaut)
F6 SpF Temperaturfühler Brauchwasser
F5 VF2
Vorlauftemperaturfühler Heizkreis 2
F3
Pufferspeichertemperaturfühler oben (Telefonschalter
Heizkreis 1)
F2
Pufferspeichertemperaturfühler mitte
F1
Pufferspeichertemperaturfühler unten
F11 VF1 Vorlauftemperaturfühler Heizkreis 1
Temperaturfühler für Brauchwasserspeicher unten oder
F12
Temperaturfühler MF2
F13
Eingang für MF3 oder PT 1000 für Solarkollektor 2
F14
Eingang für MF4 oder PT 1000 für Solarkollektor 1
F17
Rücklauftemperaturfühler
CAN
Anschluss Bediengerät, geschirmtes Kabel
H, L, +; Den im Lieferumfang enthaltenen Außentemperaturfühler mit einem
2-adrigen Kabel an die Klemmen F9 AF anschließen. Ist kein Außenfühler angeschlossen, wird im Bediendisplay kein Heizkreis angezeigt. Ein Betrieb ohne Außenfühler ist nicht möglich.
Den Brauchwasser-Temperaturfühler an die Klemmen F6 SpF anschließen.
Den Vorlauf-Temperaturfühler für den Mischerkreis 2 an die Klemmen F5 VF2 anschließen. Ist kein Vorlauf-Temperaturfühler angeschlossen, erscheint der Heizkreis 2 nicht im Bediendisplay.
72/156
Montage
EcoStar Hybrid
X2 EcoStar Hybrid Sensor
CAN
H
H
+
L
-
H
+
L
BM
BM (T)
15
16
Abb. 42:
F17
KRF
L
F14
SoF
F13
F12
F11
VF1
F1
F2
F3
F5
VF2
F6
SpF
F8
KVF
F9
AF
-
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
Schaltplan Anschlussklemmen Fühler
Legende zu Abb. 42:
Pos.
Klemmenbezeichnung
Bedeutung
Installation
Pos. in
Hydraulik
15
CAN (H, +, L, -)
Bedienmodul (Raumeinheit)
16
optional bauseits
CAN (H, +, L, -)
Bedienmodul (Terminal)
erforderlich bauseits
17
F17 KRF
Sensor Rücklauftemperatur Wärmepumpe
werkseitig
42.3
18
F14 SoF
Eingang für MF4 oder PT 1000 für Solarkollektor 1
optional bauseits
45.0
19
F13
Eingang für MF3 oder PT 1000 für Solarkollektor 2
optional bauseits
20
F12
Speicherfühler Unten MF2
optional bauseits
43.1
21
F11 VF1
Vorlauftemperaturfühler Mischerkreis 1
optional bauseits
40.0
22
F1
Puffer Unten (Heizung)
optional bauseits
44.1
23
F2
Puffer Mitte (Raumfühler)
optional bauseits
44.2
24
F3
Puffer Oben
optional bauseits
44.0
25
F5 VF2
Vorlauftemperaturfühler Mischerkreis 2
optional bauseits
40.1
26
F6 SpF
Brauchwassertemperaturfühler
optional bauseits
43.0
27
F8 KVF
Sammlertemperaturfühler
werkseitig
42.6
28
F9 AF
Außentemperaturfühler
erforderlich bauseits
41.0
73/156
Montage
EcoStar Hybrid
Montage Bedieneinheit
Das BM-T (Bedienmodul Terminal) wird mit dem mitgelieferten Sockel im Heizraum installiert.
Die Bedieneinheit mit einem abgeschirmten Kabel an die Klemmen
CAN (H, L, +, –) anschließen. Die Anschlüsse dürfen nicht vertauscht werden.
HINWEIS!
Für eine Deaktivierung der Raumfühlerfunktion muss
eine Brücke zwischen Klemme 3 und 6 installiert
werden.
Abb. 43:
74/156
Anschlussklemme Bedieneinheit
Montage
EcoStar Hybrid
Anforderungen an das Heizungswasser
Zur Vermeidung von Korrosionsschäden in der Heizungsanlage ist
Heizwasser in Trinkqualität unter Berücksichtigung der Anforderungen gem. VDI-Richtlinie 2035 „Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizanlagen“ bzw. SWKI Richtlinie 97-1 „Wasserbeschaffenheit für Heizungs-, Dampf-, Kälte- und Klimaanlagen“ zu verwenden.
Härtegrad des Heizungswassers gem. VDI 2035:
Gesamtheizleistung
in kW
Gesamthärte in °dH bei
< 20 l/kW
kleinster Kesselheizfläche
> 20 l/kW
< 50 l/kW
kleinster Kesselheizfläche
> 50 l/kW
kleinster Kesselheizfläche
< 50 kW
Keine Anforderung
oder
< 16,8°dH
11,2°dH
0,11°dH
> 50 kW
< 200 kW
11,2°dH
8,4°dH
0,11°dH
> 200 kW
< 600 kW
8,4°dH
0,11°dH
0,11°dH
> 600 kW
0,11°dH
0,11°dH
0,11°dH
HINWEIS!
Keine chemischen Zusätze verwenden!
Ölanschluss
WARNUNG!
Lebensgefahr durch brennendes Heizöl!
Austretendes Öl kann in Brand geraten.
Deshalb:
- Keine Öl-Leckagen dulden.
- Bei undichten Ölleitungen und leer gefahrenem
Öltank kann es durch Luftblasenbildung zu Verpuffungen kommen.
Beim Befüllen des Tanks Brenner abschalten und anschließend ca.
3 Std. abgeschaltet lassen, damit sich die Schwebstoffe wieder absetzen können.
HINWEIS!
Eine rußfreie und totale Verbrennung kann ohne den
Zusatz von Verbrennungsverbesserern erreicht werden. Gegen den Einsatz von aschefreien Heizölzusätzen (Additive) wie z.B. Fließverbesserer bestehen
keine Einwände.
75/156
Montage
EcoStar Hybrid
Montage der Kesselverkleidung
Die Montage der Verkleidungsbleche muss nach Abschluss aller
Arbeiten geschehen, um unbeabsichtigte Beschädigungen während
der Installation zu vermeiden. Dazu sind die Verkleidungsbleche in
einem eigenen Karton verpackt. Insgesamt befinden sich 6 Bleche
in der Verpackung. Bei der Montage der vier Seitenverkleidungsbleche ist auf die richtige Reihenfolge zu achten. Die breiten Bleche
gehören nach vorne und die schmalen nach hinten. Die Bleche passen nur an der richtigen Position.
Abb. 44:
Die Bleche der Seitenverkleidung werden mit ihren Laschen in die Stifte im Montagerahmen des Kessels eingehängt.
Abb. 45:
Die vorderen Seitenverkleidungsbleche mit den Öffnungen nach vorne in den Rahmen einhängen.
- Zur Fixierung der Bleche befindet sich im unteren Bereich des
Rahmens ein Fassonstift.
- Blech leicht anheben und auf Fassonstift drücken, bis der Stift in
die Haltefeder im Blech einrastet.
76/156
Montage
EcoStar Hybrid
Abb. 46:
Die hinteren Seitenverkleidungsbleche in die Führungsstifte von Rahmen und vorderen Blech einhängen.
GEFAHR!
Lebensgefahr durch elektrischen Schlag!
Die Verkleidung kann bei Beschädigung eines Kabels
unter Spannung stehen.
Deshalb:
- Verkleidungsbleche mit den im Lieferumfang enthaltenen Kabeln erden.
- Das obere Verkleidungsblech mit einer Blechschraube und einer Zahnscheibe auf der Rückseite
des Kessels sichern.
Abb. 47:
Erdverbindung der beiden seitlichen Verkleidungsbleche.
- Die Erdverbindung der beiden Seiten jeweils einmal mit den Er-
dungsfahnen
verbinden.
5
(s. Abb. 24) auf dem Blech des Kesselreglers
77/156
Montage
EcoStar Hybrid
Abb. 48:
Die obere Verkleidung wird durch vier Führungsstifte von
der Seitenverkleidung gehalten.
- Zur Montage Verkleidung so auf den Kessel legen, dass sie hinten
ca. 3 cm übersteht.
- Blech ohne Kraft von Hinten nach Vorne schieben, bis die Stifte in
die Führung einrasten.
- Die Verkleidung kontrolliert weiter vorschieben. Durch die Führung
senkt sich das obere Verkleidungsblech, bis es bündig mit der Seitenverkleidung abschließt.
HINWEIS!
Zum Abschluss wird das Verkleidungsblech mit der
Lasche an der Kesselrückseite mit einer Schraube
fest verbunden. Damit wird eine Erdverbindung zur
oberen Verkleidung hergestellt.
Abb. 49:
78/156
Die Kesseltürisolierung am Verkleidungsblech vorn in die
dafür vorgesehenen Ausschnitte einhängen.
Montage
EcoStar Hybrid
Abb. 50:
Die Unit-Haube in die dafür vorgesehenen Schlitze der
Seitenverkleidungsbleche einhaken
Abb. 51:
Die Ölschläuche des Brenners durch die Aussparung der
Unit-Haube nach außen hindurchführen.
79/156
Montage
6.6
EcoStar Hybrid
Abgas- / Zuluftanschluss
Allgemeines
Die Abgase des Brennwertkessels müssen vom Kessel bis zum Abgasaustritt über ein druckdichtes und feuchteunempfindliches Abgassystem, das zugelassen ist, ins Freie abgeführt werden. MHG
bietet entsprechende Abgassysteme an.
Abgasleitungen sind vom Errichter feuerungstechnisch zu bemessen bzw. zu dimensionieren sowie entsprechend der Zulassung und
der bauaufsichtlichen Regeln einzubauen. Für die feuerungstechnische Bemessung gilt die DIN 4705 “Feuerungstechnische Berechnung von Schornsteinabmessungen; Begriffe, ausführliches Berechnungsverfahren” (Ausgabe: 1993-10). Bei den bauaufsichtlichen
Regelungen sind insbesondere die jeweils geltende Landesbauordnung und die Landes-Feuerungsverordnung zu beachten.
Abgassysteme müssen für die Überprüfung und ggf. erforderliche
Reinigung Prüf- bzw. Reinigungsöffnungen enthalten. Wir empfehlen deshalb, den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister bereits im Planungsstadium der Abgasanlage hinzuzuziehen. Dieser
kennt zudem die zu beachtenden bauaufsichtlichen Vorschriften.
Die Verbrennungsluft kann dem Brennwertgerät raumluftabhängig
aus dem Aufstellungsraum oder raumluftunabhängig über
Verbrennungsluftleitungen zugeführt werden, die um die Abgasleitungen konzentrisch angebracht sind (Zuluft-Abgas-Rohrsysteme).
MHG empfiehlt den raumluftunabhängigen Betrieb, weil diese Betriebsweise wesentliche Vorteile hat:
- Zusätzliche Energieeinsparung durch die Verbrennungsluftvor-
wärmung
- Keine Auskühlung des Gebäudes, da Zu- und Abluftöffnungen
entfallen
- Verbesserung des Kondensationsanteils, insbesondere bei gleitender Betriebsweise des Brennwertkessels an bestehenden Anlagen mit hohen Auslegungs-Vorlauftemperaturen (Kondensatanfall ist größer, da das Zuluft-/ Abgassystem als zusätzlicher Wärmetauscher wirkt).
Bei der Verlegung bzw. Führung von Abgasleitungen wird unterschieden in:
- Führung der Abgasleitungen innerhalb von Schächten.
- Führung der Abgasleitungen ohne Verlegung in Schächten.
- Abgasleitungen sind im Sinne der Feuerungsverordnungen der
Bundesländer, wenn sie innerhalb von Gebäuden Geschosse
überbrücken, in Schächten zu verlegen. Die erforderliche Qualität
der Schächte ist den Feuerungsverordnungen zu entnehmen.
- Abgasleitungen müssen nicht in Schächten verlegt werden, innerhalb des Aufstellraumes der Feuerstätten, wenn beispielsweise
die Decke des Aufstellraumes der Feuerstätte das Dach bildet
oder auch außerhalb von Gebäuden.
80/156
EcoStar Hybrid
Montage
Der waagerechte Teil der Abgasleitung ist gas- und kondensatdicht
an das Gas-Brennwertgerät anzuschließen. Dabei muss vom senkrechten Teil der Abgasleitung bis zum Brennwertkessel ein Gefälle
von mind. 3° vorhanden sein, damit in der Abgasleitung anfallendes
Kondensat über den Kondensatanschluss des im Kessel befindlichen Abgassammelrohres abgeführt wird.
HINWEIS!
Angaben in dieser Unterlage beziehen sich auf die
deutsche Muster-Bauordnung (Stand 2008) sowie die
deutsche Muster-Feuerungsverordnung (Stand 2005).
Die Verordnungen der einzelnen Länder können hiervon abweichen.
HINWEIS!
Die entsprechenden Vorschriften und Richtlinien des
Bestimmungslandes sind zu beachten!
Auszug aus der Muster-Bauordnung
Der nachstehende Auszug aus der Muster-Bauordnung ist stellvertretend für die Landesbauordnungen.
Feuerstätten und Abgasanlagen, wie Schornsteine, Abgasleitungen
und Verbindungsstücke (Feuerungsanlagen), Anlagen zur Abführung von Verbrennungsgasen ortsfester Verbrennungsmotoren sowie Behälter und Rohrleitungen für brennbare Gase und Flüssigkeiten müssen betriebs- und brandsicher sein und dürfen auch sonst
nicht zu Gefahren und unzumutbaren Belästigungen führen können.
Die Weiterleitung von Schall in fremde Räume muss ausreichend
gedämmt sein.
Abgasanlagen müssen leicht und sicher zu reinigen sein.
Die Abgase der Feuerstätten sind durch Abgasanlagen über das
Dach abzuleiten.
Abgasanlagen sind in solcher Zahl und Lage und so herzustellen,
dass die Feuerstätten des Gebäudes ordnungsgemäß angeschlossen werden können. Ausnahmen von Satz 1 können gestattet werden, wenn Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen.
Die Abgase von Feuerstätten mit abgeschlossenem Verbrennungsraum, denen die Verbrennungsluft durch dichte Leitungen aus dem
Freien zuströmt (raumluftunabhängige Feuerstätte) dürfen abweichend von den Bestimmungen des vorherigen Absatzes durch die
Außenwand ins Freie geleitet werden, wenn
1. eine Ableitung der Abgase über Dach nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist und
2. die Nennwärmeleistung der Feuerstätte 11 kW zur Beheizung
und 28 kW zur Warmwasserbereitung nicht überschreitet
und Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen.
81/156
Montage
EcoStar Hybrid
Auszug aus der Muster-Feuerungsverordnung
Der nachstehende Auszug aus der Muster-Feuerungsverordnung ist
stellvertretend für die Landes-Feuerungsverordnung.
Abgasanlagen müssen nach lichtem Querschnitt und Höhe, soweit
erforderlich auch nach Wärmedurchlasswiderstand und innerer
Oberfläche, so bemessen sein, dass die Abgase bei allen bestimmungsgemäßen Betriebszuständen ins Freie abgeführt werden und
gegenüber Räumen kein gefährlicher Überdruck auftreten kann.
(Deshalb müssen Überdruckleitungen, die innerhalb von Gebäuden
Geschosse überbrücken, in hinterlüfteten Schächten verlegt sein.)
In Gebäuden muss jede Abgasleitung, soweit sie Geschosse überbrückt, in einem eigenen Schacht angeordnet sein. Dies gilt nicht für
Abgasleitungen in Aufstellräumen für Feuerstätten sowie für Abgasleitungen, die unter Unterdruck betrieben werden und eine Feuerwiderstandsdauer von mind. 90 Min. haben. Die Anordnung mehrerer
Abgasleitungen in einem gemeinsamen Schacht ist zulässig, wenn
1) die Abgasleitungen aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen,
2) die zugehörigen Feuerstätten in demselben Geschoss aufgestellt
sind oder
3) eine Brandübertragung zwischen den Geschossen durch selbsttätige Absperrvorrichtungen verhindert wird.
Die Schächte müssen eine Feuerwiderstandsdauer von mind.
90 Min., in Wohngebäuden geringer Höhe von mind. 30 Min. haben.
Erläuterung:
Der Begriff “Gebäude geringer Höhe” wird in den Bauordnungen der
Bundesländer unter dem Paragraph “Begriffe” erläutert. Nach der
Muster-Bauordnung sind das Gebäude, bei denen der Fußboden
keines Geschosses, in dem Aufenthaltsräume möglich sind, an keiner Stelle mehr als 7 m über der Geländeoberfläche liegt.
82/156
Montage
EcoStar Hybrid
Schachtqualität für Abgasleitungen
A
min. 40 cm
B
C
D
Abb. 52:
Schachtqualität für Abgasleitungen
Legende zu Abb. 52:
Kürzel
A
B
Bedeutung
- Feuerwiderstandsdauer: 90 Min.
- In Gebäuden geringer Höhe: 30 Min.
Mind. 1 m. Bei raumluftunabhängigen Feuerstätten mit
Abgasventilatoren gleich kleiner 50 kW genügen
0,40 m.
C
Bedingung: Verhinderung der Brandausbreitung im
Gebäude
D
Schachtwände dürfen auf Decken aufgesetzt werden.
83/156
Montage
EcoStar Hybrid
Reinigungs- und Prüföffnungen
Abgasanlagen müssen im Sinne der Muster-Bauordnung und der
Landesbauordnung leicht und sicher zu reinigen sein. Sie müssen
zudem auf ihren Querschnitt und auf Dichtheit geprüft werden können.
Die Anzahl, die Lage und die erforderliche Größe muss mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister abgesprochen werden.
Diese richten sich nach Beurteilungskriterien, die mit den bauaufsichtlichen Gremien abgestimmt sind.
Daraus folgende Auszüge:
● Die untere Reinigungsöffnung einer Abgasleitung ist
- im senkrechten Teil der Abgasleitung unmittelbar oberhalb der
Abgasumlenkung oder seitlich
- im horizontalen Teil der Abgasleitung maximal 0,3 m von der
Umlenkung zum senkrechten Teil entfernt oder
- im horizontalen Teil der Abgasleitung an der Stirnseite maximal
1 m von der Umlenkung zum senkrechten Teil entfernt, sofern
sich dazwischen keine Umlenkung befindet, anzuordnen.
● Abgasleitungen, die nicht von der Mündung aus gereinigt werden
können, müssen eine weitere (obere) Reinigungsöffnung
- bis zu 5 m unterhalb der Abgasleitungsmündung oder
- bis zu 15 m unterhalb der Abgasleitungsmündung, wenn nur
Feuerstätten angeschlossen sind und der senkrechte Abschnitt
der Abgasleitung nicht mehr als max. einmal um max. 30°
schräg geführt (gezogen) ist, haben.
- Bei Abgasleitungen, die kürzer als 5 bzw. 15 m sind, genügt nur
die untere Reinigungsöffnung, sofern vor der Reinigungsöffnung eine Standfläche von mind. 1 m x 1 m vorhanden ist.
● Für Abgasleitungen, an denen Feuerstätten angeschlossen sind,
genügt insgesamt eine Reinigungsöffnung, wenn
- der senkrechte Abschnitt der Abgasleitung nicht länger als 15 m
und max. einmal um max. 30° schräg geführt (gezogen) ist,
- die Reinigungsöffnung sich im waagerechten Abschnitt max.
0,3 m vom senkrechten Abschnitt entfernt befindet,
- der waagerechte Abschnitt vor der Reinigungsöffnung nicht
länger als 1,5 m ist und nicht mehr als zwei Bögen enthält,
- alle Umlenkungen (auch vom waagerechten zum senkrechten
Abschnitt der Abgasleitung) durch Bögen mit einem Biegeradius größer oder gleich dem Abgasleitungsdurchmesser erfolgen
und
- der Abgasleitungsdurchmesser nicht mehr als 150 mm beträgt.
● Ein für den sicheren Betrieb der Feuerungsanlage erforderlicher
Querschnitt zwischen Abgasleitung und Schacht (Hinterlüftung)
muss geprüft und gereinigt werden können.
● Reinigungsöffnungen in Schächten müssen mind. 100 mm breit
und 180 mm hoch sein. Bei einer Höhe von mind. 240 mm kann
die Breite 90 mm betragen.
84/156
EcoStar Hybrid
6.7
Montage
Installationsarten
Raumluftabhängiger Betrieb OB23
Raumluftunabhängiger Betrieb
OC33X
HINWEIS!
Für die Ableitung der Abgase und für die Versorgung
mit Zuluft sind nur von MHG gelieferte und zugelassene Bauteile zu verwenden.
WARNUNG!
Lebensgefahr durch austretendes Abgas!
Die Haftreibung der Dichtungsringe in den Muffen der
Abgasleitungen wird herabgesetzt und die Rohre ziehen sich auseinander.
Deshalb:
Für das Zusammenstecken der Abgasleitungen nur
zulässige Gleitmittel verwenden.
WARNUNG!
Lebensgefahr durch austretendes Abgas!
Die Dichtungsringe in den Muffen der Abgasleitungen
werden durch Kondensat zerstört.
Deshalb:
An waagerechten Teilstücken muss ein Gefälle von 3°
zum Kessel vorgesehen werden (5 cm auf 1 m
Länge), da sich sonst Kondensat in der Abgasleitung sammeln kann.
HINWEIS!
Wird die Verbrennungsluft- / Abgasführung durch
eine Decke geführt, für die eine Feuerwiderstandsdauer vorgeschrieben ist, muss die Verkleidung bis
zur Dachhaut der Feuerwiderstanddauer der Decke
entsprechend.
Mit dem optionalen Zubehör „Umbausatz Raumluftunabhängig
RE HU“ (95.21116-0020) kann der Heizkessel mit einer Abgasanlage der Installationsart OC33x betrieben werden.
Luft-Abgas-Anschluss
Der Abgasstutzen hat eine Nennweite von 83 mm, der Zuluftstutzen
125 mm. Um die Abgasleitung zusammenzustecken, können Sie
zugelassene Gleitmittel oder Wasser benutzen. Die Dichtungen der
Zuluftleitung sollten eingefettet werden.
Luft-Abgas-System im Schacht
Das Brennwertgerät wird an eine MHG-Luft-Abgas-Anlage aus
Kunststoff angeschlossen. Die Systeme für die Verlegung im
Schacht sind allgemein bauaufsichtlich zugelassen. Für die Auslegung und Ausführung sind die Zulassungsbescheide der Abgasleitung: Nr. CE 0036 CPD 91265-001 (raumluftabhängig und raumluftunabhängig) bzw. Z-7.5-3356 LAS-System-Schacht zu beachten.
85/156
Montage
EcoStar Hybrid
Installationsart OB23,
Raumluftabhängiger Betrieb
OB23 = - Ölgerät (Gebläse vor dem Brenner) mit Abgasanlage, welches die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entnimmt
(raumluftabhängige Feuerstätte).
- Die Abgasabführung kann sowohl unter Unterdruck als
auch unter Überdruck erfolgen.
OB23 Abgasrohr im Schornstein,
starr
HINWEIS!
Die dargestellte Installationsart stellt einen Installationsvorschlag dar (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Die Installation muss vom Fachmann nach den
gültigen Normen und Vorschriften durchgeführt werden.
Abb. 53:
OB23 Abgasrohr im Schornstein, starr
Legende zu Abb. 53:
Kürzel
Bedeutung
Schacht F90*
Decke F90*
J
Lüftungsöffnung ins Freie 1x150 cm² oder 2x75 cm²
L1
Wandblende mit Luftschlitzen zur Entlüftung des Aufstellraumes.
Raumluftabhängiger Betrieb
* Bei Gebäuden geringer Höhe kann hiervon gem. deutscher Muster-Bauordnung abgewichen werden
B1
B2
86/156
Montage
EcoStar Hybrid
Zubehörliste zu Abb. 53
Pos.
1
2
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
3
3.1
3.2
3.3
4
Beschreibung
Öl-Brennwert-Wärmepumpensystem
EcoStar Hybrid
Basis-Set DN 80 Verbindungsleitung
EcoStar Hybrid / GWT 26 bestehend aus:
- Kesselanschluss DN 80/125
- Kontrollrohr DN 80
- Rohr 500 mm, DN 80
- Wandblende DN 80
- Gleitmittel 150 g
- Sicherheitstemperaturbegrenzer mit
1,5 m Kabel
- Neutralisationsbox inkl. 1,7 kg Granulat
- Montageanleitung
- Zulassung und Aufkleber
Kesselanschluss DN 80/125 m. ATB
Kontrollrohr DN 80 starr
Rohr DN 80, 500 mm, starr
Wandblende mit Hinterlüftung DN 80
Neutralisationsbox, Ölbrennwert
Basis-Set DN 80, Schacht
EcoStar Hybrid 500 / GWT 26 bestehend
aus:
- Schachteinführung mit Auflager DN 80
- Abstandhalter DN 80 (4 Stück)
- Mündungsset DN 80
Schachteinführung mit Auflager DN 80
Abstandhalter für Abgasleitung
DN 80-100 (VPE 3 Stück)
Kaminkopfabdeckung (Mündungsset)
DN 80
Rohr, starr, 500 mm; DN 80
Rohr, starr, 955 mm; DN 80
Rohr, starr, 1955 mm; DN 80
Sachnummer
94.62100-4814
94.68100-4205
94.61230-4201
94.61210-4205
94.68210-4101
94.68500-4125
94.62100-4816
94.68212-4201
94-68220-4201
94.68230-4101
94.61210-4205
94.61210-4210
94.61210-4220
Alternativ DN 100:
Pos.
3
3.4
4
Beschreibung
Basis-Set DN 100, Schacht
EcoStar Hybrid / GWT 26 bestehend aus:
- Schachteinführung mit Auflager DN 80
- Abstandhalter DN 100 (4 Stück)
- Mündungsset DN 100
- Erweiterung DN 80/100
Reduktion, starr, DN 100/80
Rohr; starr; 255 mm; DN 100
Rohr; starr; 500 mm; DN 100
Rohr; starr; 955 mm; DN 100
Rohr; starr; 1955 mm; DN 100
Sachnummer
94.62100-4819
94.61260-4202
94.61240-4202
94.61240-4205
94.61240-4210
94.61240-4220
HINWEIS!
In der waagerechten Abgasleitung dürfen nur starre
Abgassysteme eingesetzt werden.
87/156
Montage
EcoStar Hybrid
OB23 Abgasrohr im Schacht, flexibel
HINWEIS!
Die dargestellte Installationsart stellt einen Installationsvorschlag dar (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Die Installation muss vom Fachmann nach den
gültigen Normen und Vorschriften durchgeführt werden.
Abb. 54:
OB23 Abgasrohr im Schacht, flexibel
Legende zu Abb. 54:
Kürzel
Bedeutung
Schacht F90*
Decke F90*
D1
Anzahl und Position der Kontrollöffnungen sind vor der
Bestellung mit dem vor Ort zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister abzustimmen.
In der Regel reicht bei starren Abgasleitungen eine
Kontrollöffnung im Aufstellraum, wenn zwei Bedingungen erfüllt werden:
1. In der Waagerechten die Entfernung der Kontrollöffnung vom Schacht 0,3 m nicht überschreitet und keine weiteren Umlenkungen
enthalten sind.
2. In der Senkrechten die Abgasleitung nicht höher als 15 m ist, und eine Reinigung von der
Mündung erfolgen kann.
J
Lüftungsöffnung ins Freie 1x150 cm² oder 2x75 cm²
L1
Wandblende mit Luftschlitzen zur Entlüftung des Aufstellraumes.
Raumluftabhängiger Betrieb
* Bei Gebäuden geringer Höhe kann hiervon gem. deutscher Muster-Bauordnung abgewichen werden
B1
B2
88/156
Montage
EcoStar Hybrid
Zubehörliste zu Abb. 54
Pos.
Beschreibung
Sachnummer
2.1
Öl-Brennwert-Wärmepumpensystem
EcoStar Hybrid
Basis-Set DN 80 Verbindungsleitung
EcoStar Hybrid / GWT 26
bestehend aus:
- Kesselanschluss DN 80/125
- Kontrollrohr DN 80
- Rohr 500 mm, DN 80
- Wandblende DN 80
- Gleitmittel 150 g
- Sicherheitstemperaturbegrenzer mit
1,5 m Kabel
- Neutralisationsbox inkl. 1,7 kg Granulat
- Montageanleitung
- Zulassung und Aufkleber
Kesselanschluss DN 80/125 m. ATB
2.2
Kontrollrohr DN 80 starr
94.61230-4201
2.3
Rohr DN 80, 500 mm, starr
94.61210-4205
2.4
Wandblende mit Hinterlüftung DN 80
94.68210-4101
2.5
Neutralisationsbox, Ölbrennwert
Basis-Set DN 100, Schacht
EcoStar Hybrid / GWT 26
bestehend aus:
- Schachteinführung mit Auflager DN 80
- Abstandhalter DN 80 (4 Stück)
- Mündungsset DN 80
Schachteinführung mit Auflager DN 80
94.68500-4125
1
2
3
3.1
3.2
3.3
4
Abstandhalter für Abgasleitung
DN 80-100 (VPE 3 Stück)
Kaminkopfabdeckung (Mündungsset)
DN 80
Rohr, flexibel, 10,0 m; DN 80
Rohr, flexibel, 12,5 m; DN 80
Rohr, flexibel, 15,0 m; DN 80
Rohr, flexibel, 50,0 m; DN 80
94.62100-4814
94.68100-4205
94.62200-4816
94.68212-4201
94.68220-4201
94.68260-4101
94.61110-4110
94.61110-4112
94.61110-4115
94.61110-4150
Alternativ DN 100:
Pos.
3
3.4
4
Beschreibung
Basis-Set DN 100, Schacht
EcoStar Hybrid 500 / GWT 26 bestehend
aus:
- Schachteinführung mit Auflager DN 80
- Abstandhalter DN 100 (4 Stück)
- Mündungsset DN 100
- Erweiterung DN 80/100
Reduktion, starr, DN 100/80
Rohr, flexibel, 10,0 m; DN 100
Rohr, flexibel, 12,5 m; DN 100
Rohr, flexibel, 15,0 m; DN 100
Sachnummer
94.62100-4819
94.61260-4202
94.61140-4110
94.61140-4112
94.61140-4115
89/156
Montage
EcoStar Hybrid
OB23 Abgasrohr endet im feuchteunempfindlichen Schornstein
HINWEIS!
Die dargestellte Installationsart stellt einen Installationsvorschlag dar (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Die Installation muss vom Fachmann nach den
gültigen Normen und Vorschriften durchgeführt werden.
Abb. 55:
90/156
OB23 Abgasrohr endet im feuchteunempfindlichen
Schornstein
Montage
EcoStar Hybrid
Legende zu Abb. 55:
Kürzel
Bedeutung
Schacht F90*
B2
Decke F90*
Wenn L1 größer als 1 m ist, muss ggf. eine zusätzliche
C
Kontrollöffnung eingebaut werden.
D
Prüf- und Reinigungsöffnung
G
Schacht muss druck- und wasserdampfdicht sein!
J
Lüftungsöffnung ins Freie 1x150 cm² oder 2x75 cm²
K
Raumluft
Wandblende mit Luftschlitzen zur Entlüftung des AufL1
stellraumes.
Raumluftabhängiger Betrieb
* Bei Gebäuden geringer Höhe kann hiervon gem. deutscher Muster-Bauordnung abgewichen werden
B1
Zubehörliste zu Abb. 55
Pos.
Beschreibung
2.1
Öl-Brennwert-Wärmepumpensystem
EcoStar Hybrid
Basis-Set DN 80/125 Verbindungsleitung
EcoStar Hybrid / GWT 26
bestehend aus:
- Kesselanschluss DN 80/125
- Kontrollrohr DN 80/125
- Rohr 500 mm, DN 80/125
- Wandblende DN 125
- Gleitmittel 150g
- Sicherheitstemperaturbegrenzer mit
1,5 m Kabel
- Neutralisationsbox inkl. 1,7 kg Granulat
- Ansaugschalldämpfer RLU
- Ansaugstutzen RLU
- Zuluftschlauch RLU, NW 51x1,5 m
- Bandschelle ST, 740/60 mm
- Blende Ansaugstutzen RLU, D = 21
- Blende Ansaugstutzen RLU, D = 25
- Montageanleitungen
- Zulassung und Aufkleber
Kesselanschluss DN 80/125 m. ATB
1
2
Sachnummer
94.62100-4817
94.68100-4205
2.2
Kontrollrohr DN 80/125 konzentrisch
2.3
94.61330-4301
Doppelrohr DN 80/125, 500mm
94.61310-4302
2.4
Wandblende DN 125, geschlossen
94.61300-4305
2.5
Neutralisationsbox, Ölbrennwert
94.68500-4125
91/156
Montage
EcoStar Hybrid
Installationsart OC33X,
Raumluftunabhängiger Betrieb
OC33X =- Ölgerät (Gebläse vor dem Brenner) mit Abgasanlage, welches die Verbrennungsluft über ein geschlossenes System
dem Freien entnimmt (raumluftunabhängige Feuerstätte).
- Feuerstätte mit Verbrennungsluftzuführung und Abgasabführung senkrecht über Dach; die Mündungen befinden
sich nahe beieinander im gleichen Druckbereich.
OC33X Abgasrohr im Schacht, starr
HINWEIS!
Die dargestellte Installationsart stellt einen Installationsvorschlag dar (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Die Installation muss vom Fachmann nach den
gültigen Normen und Vorschriften durchgeführt werden.
Abb. 56:
OC33X Abgasrohr im Schacht, starr
Legende zu Abb. 56:
Kürzel
Bedeutung
Schacht F90*
Decke F90*
Raumluftunabhängiger Betrieb
* Bei Gebäuden geringer Höhe kann hiervon gem. deutscher Muster-Bauordnung abgewichen werden
B1
B2
92/156
Montage
EcoStar Hybrid
Zubehörliste zu Abb. 56
Pos.
Beschreibung
Sachnummer
2.1
Öl-Brennwert-Wärmepumpensystem
EcoStar Hybrid
Basis-Set DN 80/125 Verbindungsleitung
EcoStar Hybrid / GWT 26
bestehend aus:
- Kesselanschluss DN 80/125
- Kontrollrohr DN 80/125
- Rohr 500 mm, DN 80/125
- Wandblende DN 125
- Gleitmittel 150g
- Sicherheitstemperaturbegrenzer mit
1,5 m Kabel
- Neutralisationsbox inkl. 1,7 kg Granulat
- Ansaugschalldämpfer RLU
- Ansaugstutzen RLU
- Zuluftschlauch RLU, NW 51x1,5 m
- Bandschelle ST, 740/60 mm
- Blende Ansaugstutzen RLU, D = 21
- Blende Ansaugstutzen RLU, D = 25
- Montageanleitungen
- Zulassung und Aufkleber
Kesselanschluss DN 80/125 m. ATB
2.2
Kontrollrohr DN 80/125 konzentrisch
94.61330-4301
2.3
Doppelrohr DN 80/125, 500mm
94.61310-4302
2.4
Wandblende DN 125, geschlossen
94.61300-4305
2.5
Neutralisationsbox, Ölbrennwert
94.68500-4125
1
2
2.6
3
3.1
3.2
3.3
4
Umbausatz Raumluftunabhängig RE HU /
EcoStar Hybrid 500
Basis-Set DN 80, Schacht
EcoStar Hybrid 500 / GWT 26
bestehend aus:
- Schachteinführung mit Auflager DN 80
- Abstandhalter DN 80 (4 Stück)
- Mündungsset DN 80
Schachteinführung mit Auflager DN 80
Abstandhalter für Abgasleitung
DN 80-100 (VPE 3 Stück)
Kaminkopfabdeckung (Mündungsset)
DN 100
Rohr, starr, 500 mm; DN 80
Rohr, starr, 955 mm; DN 80
Rohr, starr, 1955 mm; DN 80
94.62100-4817
94.68100-4205
95.21116-0020
94.62200-4816
94.68212-4201
94.68220-4201
94.68260-4201
94.61210-4205
94.61210-4210
94.61210-4220
93/156
Montage
EcoStar Hybrid
Montage Abgasleitung starr
- Fragen zur Abgasführung sollten grundsätzlich mit dem/der zu-
ständigen Bezirksschornsteinfegermeister/in abgestimmt werden.
Abgaswege sind grundsätzlich so kurz wie möglich aufzubauen.
Der Sitz der Dichtungen muss in allen Muffen kontrolliert werden.
Es dürfen ausschließlich die mitgelieferten Spezialdichtungen verwendet werden.
Die Einsteck-Enden der Bauteile sind vor der Montage einzufetten
(Grundsätzlich mitgeliefertes Gleitmittel verwenden).
Die Muffen der Abgasrohre müssen in Strömungsrichtung zeigen.
Es dürfen nur die gelieferten Originalteile verwendet werden.
Zulassungsbescheid dem/der Bezirksschornsteinfegermeister/in
zur Verfügung stellen.
HINWEIS!
Waagrechte Leitungsabschnitte müssen zum Kessel
immer ein Gefälle von mind. 3° erhalten, damit der
Kondensatabfluss gewährleistet ist. 3° ≅ mind. 5 cm/
1m
Erforderliche Hilfsmittel
- Säge, Feile oder Rohrschneider zum Ablängen und Anfasen der
Rohrstücke
- Bohrmaschine zum Befestigen der Kaminschachtabdeckung
Auflageschiene einbauen
- Um die Auflageschiene zu befestigen, ist genau gegenüber der
Anschlussöffnung eine Bohrung (Ø 10-12 mm) anzubringen.
- Auflageschiene evtl. kürzen, in die Bohrung einsetzen und vorne
fixieren (mit Schraube oder Mörtel).
- Stützbogen durch die Schachtöffnung auf die Auflageschiene auf-
setzen.
Abb. 57:
94/156
87° und Auflageschiene
Montage
EcoStar Hybrid
Kaminsystem einbauen
- Bei Erfordernis einer Revisionsöffnung ist:
- eine evtl. vorhandene Kamintür zu verwenden oder in gut zugänglicher Höhe anzubringen
- das Maß L (s. Abb. 59) zwischen Stützbogen und Revisionsstück
zu ermitteln
- die Revisionsöffnung des Abgasrohres im unteren Bereich der
Reinigungstür anzuordnen, da das Abgasrohr im Betrieb eine
Längendehnung erfährt
- die senkrechten Abgasrohre in 2 m Baulänge sind mit der
„Stoppring-Technik“ ausgerüstet (s. Abb. 59). Die Rohrenden
werden durch diese Verbindungstechnik für die Montage gegen
Herausrutschen gesichert.
- Am ersten senkrechten Abgasrohr, ca. 10 cm von unten, Monta-
-
-
geschelle mit Ösenschrauben befestigen und Seil anbringen
Die Abstandhalter mit den Abstandringen werden unterhalb der
Muffe mit dem Spannband am Abgasrohr befestigt. Die Abstandringe sollten gleichmäßig verteilt und je nach Schachtgröße entsprechend vorgeformt werden.
Nach und nach die weiteren Abgasrohre zusammenstecken und
mit Seil in den Schacht ablassen
Abstandhalter an jedem Formstück und vor und hinter einer Reinigungsöffnung montieren.
Letztes Rohr im Schacht so kürzen, dass die Steckmuffe nach
dem Ablassen aller Rohre 5-10 cm unterhalb der Schachtoberkante endet.
Rohrsystem in Stützbogen einstecken (vorher Dichtung säubern
und Rohrende einfetten).
Seil entfernen
Abb. 58:
Abgasrohre mit Stoppring
1
95/156
Montage
L
EcoStar Hybrid
Abb. 59:
96/156
Kaminsystem, starr, zur Ermittlung von Abstandsmaß L
Montage
EcoStar Hybrid
Schachtabdeckung montieren
- Oberstes Abgasrohr 1 im Schacht endet 5-10 cm unterhalb der
> 4 cm
Schachtoberkante.
- Das Unterteil 2 der Schachtabdeckung montieren und ggf. zu
dem Kaminkopf abdichten.
- Letztes Abgasrohr ohne Muffe 3 auf passende Baulänge kürzen
(evtl. Reststück verwenden).
- Zur Ringspaltbesichtigung kann der Abdeckhaube 4 vom Unterteil der Schachtabdeckung abgezogen werden.
4
3
2
1
Abb. 60:
Schachtabdeckung
Legende zu Abb. 60:
Kürzel
Bedeutung
1
Abgasrohr
2
Unterteil Schachtabdeckung
3
Abgasrohr ohne Muffe
4
Abdeckhaube
97/156
Montage
EcoStar Hybrid
Verbindungsleitung montieren
- Anschluss-Modul mit Revisionsöffnung und Kondensatablauf am
-
-
Kesselstutzen entsprechend der Markierung über den Kesselstutzen schieben.
Evtl. zusätzlich erforderliche Revisionsöffnungen mit dem/der Bezirksschornsteinfegermeister/in festlegen.
Die Verbindungsleitung 13 wird mittels der Doppelmuffe am Anschluss-Stutzen des GWT 26 entsprechend der Markierung verbunden.
Nach der Montage der Verbindungsleitung wird die Wandblende
14 für die Hinterlüftung am Schacht befestigt.
Ggf. Abgasrohr mit geeigneten Halterungen abstützen.
Beiliegendes Zulassungsschild nahe der Anschlussöffnung am
Kamin anbringen.
HINWEIS!
Waagrechte Leitungsabschnitte müssen zum Kessel
immer ein Gefälle von min. 3° erhalten, damit der
Kondensatabfluss gewährleistet ist. 3° ≅ mind. 5 cm/
1m
13
H2
10
14
Abb. 61:
Schachteinführung
Legende zu Abb. 61:
Kürzel
H2
10
13
14
98/156
Bedeutung
Hinterlüftung
Schachteinführung mit Auflager
Verbindungsleitung
Wandblende
Montage
EcoStar Hybrid
Montage Abgasrohr flexibel
Grundsätzlich wichtige Anforderungen:
- Das flexible Abgasrohr wird hängend installiert. Die Aufhängung
wird in der vorgesehenen Schachtabdeckung integriert.
- Die Installation erfolgt in der Regel von oben.
- Mindestinnenmaß des Schachtes für DN 100, wenn Verbindungsstücke und/oder Revisionsstücke eingebaut werden:
runder Schacht:
160 mm
quadratischer Schacht: 140 x 140 mm.
- Mindestinnenmaß des Schachtes für DN 80, wenn keine Verbindungs- und/oder Revisionsstücke eingebaut werden:
runder Schacht:
145 mm
quadratischer Schacht: 125 x 125 mm.
HINWEIS!
Die flexible Abgasleitung darf nicht an der Schachtwand anliegen.
Nachfolgende Beschreibungen beziehen sich auf Abb. 63:
- Abstandhalter 2 müssen mindestens alle 2 m sowie vor und nach
-
-
jeder Richtungsänderung eingebaut werden.
Das flexible Abgasrohr soll zentrisch im Schacht montiert werden.
Gerades Einsteckende des flexiblen Abgasrohres 6 mit einem
Montageseil herablassen und das Abgasrohr sorgfältig von oben
in den Schacht nach unten einziehen.
Während des Herablassens des Abgasrohres alle 2 Meter einen
Abstandhalter setzen.
Flexrohrhülse 5 in den Stützbogen montieren.
Einstecken des unteren Endes des flexiblen Abgasrohres in den
Stützbogen 3 , der auf dem Auflager 4 liegt.
In die flexible Abgasleitung können Zubehörteile (wie z.B. Revisions-T-Stück) eingebaut werden. Diese Zubehörteile werden mittels der Stoppring-Technik mit der flexiblen Abgasleitung verbunden.
Zubehörteile Abgasleitung flexibel
10
Revisionsstück
Das Revisionsstück ist je nach Anforderung unter Abstimmung
mit dem/der zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister/in einzubauen. Es dient der Überprüfbarkeit und Reinigung des flexiblen Abgasrohres. Die auf dem Bauteil gekennzeichnete Einbaurichtung ist unbedingt zu beachten, da sonst die Möglichkeit von
Undichtigkeiten besteht.
11
Kupplungsstück
Das Kupplungsstück dient der verlustfreien Verarbeitung von
Restlängen des flexiblen Abgasrohres. Auch hier ist aufgrund
des herabfließenden Kondensates die Einbaurichtung unbedingt
zu beachten.
99/156
Montage
EcoStar Hybrid
12
Einziehhilfe mit Zugseil 20 m
Als Zubehör ist eine Einziehhilfe lieferbar. Die Einzugshilfe dient
der leichten und rationellen Montage von flexiblen Abgasrohren.
Die Einzugshilfe kann sowohl für den Einzug der Abgasrohre von
der Mündung zur Schachtsohle, als auch umgekehrt verwendet
werden. Sie ist in ihrer Baulänge so ausreichend dimensioniert,
dass sie über das starre Einsteckende des Abgasrohres gestülpt
und mit ihrer Verschraubung am Flexbereich befestigt werden
kann.
Abb. 62:
Zubehörteile
Legende zu Abb. 62:
Kürzel
10
11
12
Bedeutung
Revisionsstück
Kupplungsstück
Einziehhilfe mit Zugseil, 20 m
Montage der Abstandhalter
Vor der Montage im Schacht werden die Abstandhalter an den glatten Abschnitten montiert. Abstandhalter müssen mind. alle 2 m sowie vor und nach jeder Richtungsänderung eingebaut werden. Das
flexible Abgasrohr soll zentrisch im Schacht montiert werden.
100/156
Montage
EcoStar Hybrid
Montage im Bereich des Stützbogens
Nach dem Einziehen der senkrechten flexiblen Abgasleitung wird
die Einziehhilfe demontiert. Das sichtbare glatte Ende des Abgasrohres 6 in den auf dem Auflager sitzenden Stützbogen 3 stecken. Das Einsteckende des Abgasrohres 6 muss sauber und
entgratet sein, bevor es, mit säurefreiem Gleitmittel eingerieben, in
den Stützbogen 3 gedrückt wird.
1
2
5
6
4
3
Abb. 63:
Kaminsystem, flexibel
Legende zu Abb. 63:
Kürzel
1
2
3
4
5
6
Bedeutung
Leitungsende Abgasrohr
Abstandhalter
Stützbogen
Auflager
Flexrohrhülse
Abgasrohr, flexibel
101/156
Montage
EcoStar Hybrid
Befestigung des flexiblen Abgasrohres in der Schachtabdeckung
Jetzt kann auf dem Dach die flexible Abgasleitung zunächst bis auf
ca. 35 cm oberhalb der Schacht-/Schornsteinmündung abgeschnitten werden. Die Schachtabdeckung besteht aus drei Teilen. Dem
Unterteil 13 , der Flexrohrklemme 14 und der Abdeckhaube 15 .
Als erstes wird das Unterteil 13 über das Leitungsende 1 (s.
Abb. 63) geschoben und mit seiner Flanschfläche mittels beiliegendem Befestigungssatz auf der Schachtmündung festgeschraubt. Je
nach Oberfläche der Schornsteinmündung ist ein geeignetes Abdichtmittel zu verwenden. Die Flexrohrklemme 14 wird aufgespreizt
und über das Leitungsende bis zum Unterteil 13 geschoben. Die
Flexrohrklemme 14 fasst in eine Ringnut an der Oberkante des Oberteiles und verhindert so das Abrutschen der Abgasleitung in den
Schacht. Zuletzt wird die Abdeckhaube übergestülpt und auf das
Unterteil aufgedrückt. Nun die Abgasleitung mind. 4 cm oberhalb
der Abdeckhaube abschneiden.
15
14
13
2
6
3
Abb. 64:
Detail-Zeichnung Befestigung Schachtabdeckung
Legende zu Abb. 64:
Kürzel
102/156
Bedeutung
2
Abstandhalter
3
Stützbogen mit Auflager
6
Abgasrohr flexibel
13
Unterteil Schachtabdeckung
14
Flexrohrklemme
15
Abdeckhaube
Montage
EcoStar Hybrid
Überprüfung der Abgasleitung
Der Bezirksschornsteinfeger prüft die Dichtheit der Abgasleitung
mittels Druckprüfung.
6.8
Max. Rohrlängen
Berechungstabelle gem.
DIN EN 13384 (30 Pa Förderdruck)
für Kondensations-GlasrohrWärmetauscher
Verbindungsleitung und Steigleitung aus PP Typ B - 120°C
Innenwandrauhigkeit: 1 mm für starre Rohre
3 mm für flexible Rohre
Max. Bauhöhen der Abgasleitung für die Kondensations-GlasrohrWärmetauscher GWT 26 in Kombination mit der Unit EcoStar Hybrid der MHG Heiztechnik.
Grundwert der Berechnung ist die Auslegung nach Angaben des
Herstellers. Die Verbindungsleitung ist wie folgt pauschal aufgebaut:
Wirksame Höhe der Verbindungsleitung 0,1 m
Gesamtlänge der Verbindungsleitung 1,0 m
Widerstände: 1x Umlenkung 87° mit Reinigungsöffnung, 1x87°Kaminanschlussbogen
Jeder weitere 87°-Bogen verringert die Bauhöhe um je 1m
Die Angaben sind Richtwerte für die raumluftabhängige sowie
raumluftunabhängige Betriebsweise und bedürfen in Grenzfällen
der Berechnung nach EN 13384.
KesNenn- Maximale Bauhöseltyp wärme- he in Metern bei
Nennweite DN 80
EcoleisStar tung in sowie DN 80/125:
Hybrid
kW
starr
flexibel
Maximale Bauhöhen in
Metern bei Erweiterung
im senkrechten Teil auf
Nennweite DN 100:
starr
flexibel
-515
15
30
30
-518
18
30
28
-522
22
28
18
30
30
-527
27
20
13
30
30
EcoStar Hybrid mit GWT 26: Förderdruck hinter GWT 26 = 30 Pa
(berechnet nach DIN EN 13384 mit Programm Aladin, Schachtverlauf im Freien und Kaltbereich < 5 Meter)
103/156
Inbetriebnahme
7
7.1
EcoStar Hybrid
Inbetriebnahme
Sicherheit bei der
Inbetriebnahme
WARNUNG!
Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Bedienung!
Unsachgemäße Bedienung kann zu schweren Personen oder Sachschäden führen.
Deshalb:
- Installation und Montage von einem Heizungsfachbetrieb durchführen lassen.
- Alle Bedienschritte gem. den Angaben dieser Anleitung durchführen.
- Vor Beginn der Arbeiten sicherstellen, dass elektrische, hydraulische und Öl-/Gasführende Leitungen
abgesperrt und gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert sind.
- Nur geeignetes Werkzeug verwenden.
7.2
Prüfung vor Inbetriebnahme
Nach einer ordnungsgemäßen Montage muss sichergestellt sein,
dass:
- die Anschlüsse des Abgassystems auf Dichtheit geprüft sind
- wenn vorhanden, die Anschlüsse für den Kondensatablauf dicht
-
104/156
sind und das Kondensat aus dem Abgassystem abgeführt werden
kann
der elektrische Anschluss korrekt ausgeführt wurde.
die Polarität des Netzanschlusses richtig ist
der Ein-/Aus-Schalter auf „Aus“ steht
eine elektrische Spannung vorliegt
die Gas- bzw. Ölzuleitung keine Leckagen aufweist
die Gas- bzw. Ölleitung entlüftet ist
bei einer Flüssiggasanlage der Tank gut entlüftet ist
die Heizungsanlage und der evtl. vorhandene Speicher gefüllt und
entlüftet sind.
das die richtige Installation aller notwendigen Sicherheitseinrichtungen durchgeführt wurde
Inbetriebnahme
EcoStar Hybrid
7.3
Inbetriebnahme
Füllen der Anlage
Für die Bestimmungen des richtigen Fülldrucks sind die Angaben
des Herstellers des Druckausgleichsgefäßes zu beachten. MHG
empfiehlt, nach der MHG-Information „Auslegung von Druckausgleichsgefäßen“ vorzugehen.
Ein Fülldruck von 0,5 – 0,8 bar über dem Vordruck des Druckausgleichsgefäßes ist ausreichend.
Zur Vermeidung von Korrosionsschäden in der Heizungsanlage ist
Heizwasser in Trinkqualität unter Berücksichtigung der Anforderungen gem. VDI-Richtlinie 2035 „Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizanlagen“ bzw. SWKI Richtlinie 97-1 „Wasserbeschaffenheit für Heizungs-, Dampf-, Kälte- und Klimaanlagen“ zu verwenden.
Härtegrad des Heizungswassers gem. VDI 2035:
Gesamtheizleistung
in kW
Gesamthärte in °dH bei
< 20 l/kW
kleinster Kesselheizfläche
> 20 l/kW
< 50 l/kW
kleinster Kesselheizfläche
> 50 l/kW
kleinster Kesselheizfläche
< 50 kW
Keine Anforderung
oder
< 16,8°dH
11,2°dH
0,11°dH
> 50 kW
< 200 kW
11,2°dH
8,4°dH
0,11°dH
> 200 kW
< 600 kW
8,4°dH
0,11°dH
0,11°dH
> 600 kW
0,11°dH
0,11°dH
0,11°dH
HINWEIS!
Keine chemischen Zusätze verwenden!
ACHTUNG!
Speicherschaden durch Frost!
Bei einer normalen Entleerung der Anlage kann sich
Restwasser in den Wendeln der Heizschlange des
Standspeichers befinden und gefrieren.
Deshalb:
- Speicher vor Frost schützen oder mit Druckluft
ausblasen.
HINWEIS!
Bei Heizungsanlagen mit großem Wasserinhalt
(>200 l) und bei Fußbodenheizungen ist ein 3-WegeMischer erforderlich.
Die Befüllung der Anlage geschieht über den am Kessel vorgesehenen Befüll- und Entleerungshahn.
105/156
Inbetriebnahme
EcoStar Hybrid
- Ventile im Heizkreisvor- und Rücklauf öffnen.
- Stellschraube des Absperrhahns mit Rückschlagventil deaktivie-
-
ren. (Die Rückschlagventile befinden sich am Kessel oberhalb der
Heizkreispumpe)
Füllschlauch aufschrauben
Knebel des Füllhahns in Längsrichtung stellen (Öffnen)
Anlage am Füllhahn langsam füllen
Sobald die Anlage gefüllt ist, Knebel des Füllhahns in Querrichtung stellen (Schließen)
Anlage und GWT 26 entlüften, danach ggf. Wasser nachfüllen
Füllschlauch abschrauben
Abb. 65:
Entlüftung GWT 26 am Handentlüfter
1
Dichtheitskontrolle
HINWEIS!
Vor der Inbetriebnahme einer Heizungsanlage ist diese nach DIN 4702 oder den entsprechend gültigen
nationalen Vorschriften und Richtlinien des Bestimmungslandes auf Dichtheit zu prüfen.
Dazu sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
- Schieber, Ventil und Rückschlagsklappen öffnen.
- Bei geschlossenen Anlagen Sicherheitsventil und Druckausdeh-
nungs-Gefäß vom System trennen.
- Nach dem Wiederbefüllen der Anlage ist die Dichtheit vor dem
Flansch, der Anode und sämtlicher Anschlüsse zu überprüfen!
Die Ausblaseleitung des Sicherheitsventils darf nicht absperrbar
sein. Mit einem entsprechenden Hinweisschild ist auf diese Vorschrift aufmerksam zu machen.
Ein Mindestdruck von 0,4 bar muss am Heizungsrücklauf vorhanden sein, um eine einwandfreie Funktion der Heizkreispumpe
und der Speicherladepumpe zu gewährleisten.
106/156
Inbetriebnahme
EcoStar Hybrid
Bedienung Kesselschaltfeld
GEFAHR!
Lebensgefahr durch elektrischen Strom!
Bei Kontakt mit Spannung führenden Bauteilen besteht Lebensgefahr. Eingeschaltete elektrische Bauteile können unkontrollierte Bewegungen ausführen
und zu schwersten Verletzungen führen.
Deshalb:
- Hauptschalter und Spannungsversorgung (Sondertarif) Außeneinheit ausschalten.
Abb. 66:
Bedienelemente Kesselschaltfeld
Legende zu Abb. 66:
Kürzel
Bedeutung
6
Hauptschalter
7
Entstörung Ölbrenner
8
Anzeige Störung Ölbrenner
9
BUS-Anzeige
10
Unter der Klappe befinden sich Entriegelung STB
und Sicherung 6,3 A
11
Min. Kesselthermostat (Einstellposition 10 h = ca. 40°)
12
Max. Kesselthermostat (Einstellposition 2 h = ca. 75°)
13
Anzeige Schornsteinfegerbetrieb
14
Umschalter Regler- (II) oder Schornsteinfegerbetrieb (I)
15
Anzeige Wärmepumpe (Außeneinheit aktiv)
Hauptschalter
Der Hauptschalter 6 unterbricht die Stromversorgung der Merlin
Reglerplatine und der Relais. Die Stromversorgung der Außeneinheit wird nicht unterbrochen.
107/156
Inbetriebnahme
EcoStar Hybrid
BUS-Kommunikation
Die Kommunikation 9 zwischen Regler und Bediendisplay wird von
einer grünen LED signalisiert. Nach dem Einschalten der Netzspannung benötigt der Regler ca. 20 Sek. um die Kommunikation zu initialisieren
- LED blinkt:
Kommunikation wird aufgebaut
- LED leuchtet: Kommunikation erfolgreich
Regler- oder Schornsteinfegerbetrieb
Schalterposition I: Die Anlage wird durch den Regler gesteuert. Der
Betrieb der Außeneinheit wird durch die grüne
Leuchte 15 signalisiert.
Schalterposition II: Schornsteinfegerbetrieb/Handbetrieb
Der Brenner sowie die Umwälzpumpen sind im
Dauerbetrieb. Der Brenner wird durch die Kesselthermostate begrenzt. Die Wärmepumpe ist
deaktiviert. Der Betrieb wird durch die rote
Leuchte 13 signalisiert.
Schalterposition 0: Der Regler und der Brenner sind deaktiviert.
Bedienung der Bedieneinheit
Der Kesselregler wird über die Bedieneinheit gesteuert. Hierzu ist
„Teil 1: Bedienung“ aus der ergänzenden Unterlage „MontageBetrieb-Wartung Merlin“ (Sach-Nr. 94.18803-6116) zu beachten.
Inbetriebnahme
Nachdem die Anlage mit Wasser gefüllt und sämtliche elektrischen
Anschlüsse hergestellt sind, wird der Heizungs-Notschalter eingeschaltet und der Betriebsschalter auf „on“ 6 gestellt (s. Abb. 66).
Beim Einschalten der EcoStar Hybrid und während des Betriebs
glimmt die Störleuchte schwach. Im Falle einer Brennerstörung
leuchtet sie rot.
Taster „reset“ zum Entriegeln einer Brennerstörung.
Die Unit-Brenner sind wärmeerprobt und die Einstellungen für den
Kessel optimiert! Die Verbrennungsgüte ist vom Fachmann vor Ort
mittels Rauchgasanalyse zu kontrollieren.
Bei erstmaliger Feuerung kommt es zur Verbrennung von produktionsbedingten Rückständen der Dichtungsmasse zwischen den
Kesselgliedern. Dieser Prozess des „Freibrennens“ ist einmalig.
Während dieser Zeit ist der CO-Wert im Abgas erhöht.
108/156
Inbetriebnahme
EcoStar Hybrid
7.4
Einstellung der Regelung
Bei Inbetriebnahme oder bei Wiedereinschalten der Netzspannung
erscheint nach einer Startphase (Bitte warten) von ca. 15 Sek. im
Display die Abfrage „Installation“.
Nach ca. 5 Minuten ohne Bedienung oder Abbruch wechselt die Anzeige automatisch vom Installationsmenü zum Hauptmenü. Die Parametereinstellung bleibt unverändert.
Die Meldung „Installation“ mit „OK“ bestätigen. Die Parametrierung
gem. Kap. „Inbetriebnahme“ der ergänzenden Unterlage „MontageBetrieb-Wartung Merlin“ vornehmen.
- Taste „Ende“ Werkseinstellung bleibt erhalten
- Taste „OK“
Installationsroutine wird durchlaufen
7.5
Parametrierung
Der Kesselregler ist ab Werk vorprogrammiert.
HINWEIS!
Vor dem Start der Programmierung muss das Blinken
der grünen LED beendet sein.
Weitere Einstellungen wie z.B. Raumtemperatur, Heizkurve etc. sind
bei Bedarf entsprechend der Unterlage „Montage-Betrieb-Wartung
Merlin“ anzupassen.
HINWEIS!
Eine Kühlfunktion wird standardmäßig nicht unterstützt. Diese Werte nicht ohne Rücksprache und ohne ausdrückliche Freigabe durch die MHG verändern!
Einstellung Umschalttemperatur
alternativ bivalenter Betrieb
Außentemperatur, bei der der Heizbetrieb von Wärmepumpe auf
Ölkessel umgeschaltet wird, sog. Bivalenztemperatur.
Reicht die Leistung der Wärmepumpe bei der eingestellten Bivalenztemperatur von 0°C nicht aus, um die gewünschte Raumtemperatur zu erzeugen, kann der Ölkessel in Betrieb genommen werden.
Dazu wird die Bivalenztemperatur angehoben.
Das Einsparpotenzial wird bei höheren Werten reduziert. Bei Temperaturwerten >5°C hat es sich halbiert.
Tastenfolge: Home B Regler B Fachmann B Wärmepumpe
Bezeichnung
Wertebereich
Einstellwert
Max TA-WE
-20–40°C
0°C
Min TA-WP
-20–0°C
0°C
109/156
Inbetriebnahme
EcoStar Hybrid
Brauchwasserbereitung mit Wärmepumpe (WE1)
Bis zu dieser Temperatur wird das Brauchwasser durch die Wärmepumpe erwärmt. Oberhalb dieser Temperatur übernimmt der Ölkessel die Brauchwassererwärmung.
Soll das Brauchwasser ausschließlich mit dem Ölkessel erzeugt
werden, ist ein Wert von 1°C einzustellen.
HINWEIS!
Die max. Brauchwassertemperatur, die mit der Wärmepumpe erzeugt werden kann, beträgt 50°C. Werte
über 50°C dürfen nicht eingestellt werden!
Tastenfolge: Home B Regler B Benutzer B Warmwasser
110/156
Bezeichnung
Wertebereich
Einstellwert
Min T-WW WE
0–90°C
50°C
Inbetriebnahme
EcoStar Hybrid
7.6
Inbetriebnahmeprotokoll
Die ausgeführten Arbeiten im nachstehenden Inbetriebnahmeprotokoll mit einem X oder einem 3 bestätigen.
Inbetriebnahmearbeiten
Beschrei- Ausgebung
führt
Heizungsanlage mit Wasser befüllen
Seite 105
Heizungsanlage fachgerecht entlüften
---
Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher
GWT 26 entlüften
Seite 106
Dichtheitskontrolle durchführen
- wasserseitig
- abgasseitig
- gasseitig bzw. ölseitig
Seite 105
Regelung in Betrieb nehmen
ab Kap. 4
MBW*
Brenner in Betrieb nehmen
Kap. 4
MBW*
RE HU
Abgasmessung durchführen
Kap. 4
MBW*
RE HU
Den Anlagenbesitzer über die Handhabung
der Anlage unterrichten.
Kap. 1.4
Dem Anlagenbesitzer die Bedienungsanleitung sowie die Anleitung zur Montage-Inbetriebnahme-Wartung zur Aufbewahrung
übergeben.
Kap. 1.4
Auf die Notwendigkeit einer regelmäßigen
Wartung des Gerätes hinweisen.
Kap. 8.1
Fachgerechte Inbetriebnahme bestätigen:
Firmenstempel / Datum / Unterschrift
*MBW = Unterlage „Montage-Betrieb-Wartung“
111/156
Wartung
8
8.1
EcoStar Hybrid
Wartung
Wartung
HINWEIS!
Die entsprechenden Vorschriften und Richtlinien des
Bestimmungslandes sind zu beachten!
Feuerungsanlagen sollten jährlich einmal überprüft werden. Hierzu
sagen die DIN 4755 und die DIN 4756:
Der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass die Anlage aus Gründen
der Betriebsbereitschaft, Funktion und Wirtschaftlichkeit einmal im
Jahr durch einen Beauftragten der Herstellerfirma oder einen anderen Sachkundigen überprüft wird. Hierbei ist die Gesamtanlage auf
ihre einwandfreie Funktion hin zu prüfen und aufgefundene Mängel
umgehend instand zu setzen.
ACHTUNG!
Geräteschaden durch unterlassene Wartung!
Wird die Anlage keiner jährlichen Wartung unterzogen, verschleißen die Teile vorzeitig.
Deshalb:
- Gem. den Gewährleistungsbedingungen der MHG
Heiztechnik ist eine fachgerechte jährliche Wartung
vorgeschrieben.
GEFAHR!
Lebensgefahr durch elektrischen Strom!
Kontakt mit Spannung führenden Bauteilen führt zu
schwersten Verletzungen.
Deshalb:
- Arbeiten an der elektrischen Anlage nur von Elektrofachkräften ausführen lassen.
- Vor Beginn der Arbeiten elektrische Versorgung,
z.B. Heizungs-Notschalter, abschalten und gegen
Wiedereinschalten sichern.
- Den Betriebsschalter am Heizkessel auf „OFF“ stellen.
- Bei Beschädigungen der Isolation Spannungsversorgung sofort abschalten und Reparatur veranlassen.
ACHTUNG!
Lebensgefahr durch brennendes Heizöl!
Austretendes Öl kann in Brand geraten.
Deshalb:
- Brennstoffzufuhr absperren.
HINWEIS!
Verschraubungen bei der jährlichen Wartung auf Leckagen prüfen. Defekte bzw. verschlissene Dichtungen erneuern.
112/156
Wartung
EcoStar Hybrid
8.2
Sicherheitsrelevante
Komponenten
Zur langfristigen Sicherstellung der Verfügbarkeit und Sicherheit von
Öl-/Gas-Wärmeerzeugern und Komponenten und zur Erfüllung der
Anforderungen der EU-Richtlinie 2002/91/EG besteht die Notwendigkeit, folgende Komponenten nach Erreichen ihrer vom Hersteller
angegebenen Nennlebensdauer, angegeben jeweils als Zeit oder
Schaltzyklen, auszutauschen. Bei modernen Geräten ist die Anzeige der Schaltzyklen in der Regel ablesbar. In Fällen, in denen der
Schaltzyklus nicht abgelesen werden kann, ist die Zeitangabe maßgeblich für den Austausch.
Nennlebensdauer der Komponenten von Wärmeerzeugern und
Brennern
Sicherheitsrelevante Komponenten Zeit [Jahre]
Schaltzyklen [-]
Feuerungsautomat mit Flammenüberwachungseinrichtung
10
250.000
Ölbrenneranschluss-Schläuche
5
n.a.
Absperrventile in der Ölzufuhr
10
250.000
Aufzählung typischer Verschleißteile
Die Verschleißteile werden turnusmäßig bei Wartungen durch den
Fachmann geprüft und erforderlichenfalls ausgetauscht.
Verschleißteile
Auswechselintervalle / Jahre
(unverbindliche Werksempfehlung)
Düsen
1
Dichtringe / Gummiringe
2
Dichtschnüre
2
Flammrohre
5
Flammenüberwachungseinrichtungen
10
Ölschläuche
5
Temperaturregler
5
Zündelektroden
Zündkabel
1 (je nach Zustand)
5
113/156
Wartung
8.3
EcoStar Hybrid
Auszuführende Arbeiten
Die ausgeführten Arbeiten im nachstehenden Wartungsprotokoll
mit einem X oder einem 3 bestätigen.
Wartungsarbeiten
Beschreibung
Anlagendruck kontrollieren
---
Vordruck MAG kontrollieren
---
Sichtprüfung der elektrischen Leitungen
auf Beschädigungen und festen Sitz an
den Anschlussklemmen
---
Speicherwartung durchführen
Seiten 121122
Ölfilter kontrollieren, bei Verschmutzung
erneuern
Brennerwartung durchführen
--MBW* RE HU
Dichtring zwischen Mischsystem und
Brennerrohr kontrollieren, bei Abnutzung
erneuern
---
Brennkammer und Heizflächen reinigen
Seite 115
Dichtung Kesseltür kontrollieren, bei Abnutzung erneuern
Seite 115
Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher
Seite 115-117
GWT 26 reinigen
Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher
GWT 26 entlüften
Siphon, Kondensatableitung und ggf.
Neutralisationsbox reinigen sowie ggf.
bei Verbrauch Granulat erneuern
Seite 106
Seite 117-119
Sichtprüfung Abgassystem
---
Kontrolle Kesselanschluss-Stück mit Abgastemperaturbegrenzer (ATB)
Seite 57,
Seite 118
Funktionsprüfung Sicherheitsbegrenzer
(STB)
---
Funktionsprüfung Pumpe
---
Ggf. Funktionsprüfung Mischer / Mischermotor
---
Sichtprüfung auf Austritt von Wasser
und/oder Öl im Betriebszustand, ggf.
Leckagen beheben
---
Sichtprüfung des Kältemittelkreises, eventuelle Leckage beheben und Kältemittelfüllung erneuern
*MBW = Unterlage „Montage-Betrieb-Wartung“
114/156
Ausgeführt
Wartung
EcoStar Hybrid
Wartung des Kessels
Um die Kesseltür zu öffnen, Unit-Haube (s. Abb. 50) und die Kesseltürisolierung (s. Abb. 49) entfernen. Die Kesseltür kann mit montiertem Brenner aufgeschwenkt werden, eine Demontage ist nicht erforderlich.
HINWEIS!
MHG Heiztechnik weist darauf hin, dass die Reinigung der Rauchgaszüge mit chemischen Kesselreinigern vorgenommen werden soll, damit ein energiesparender Betrieb mit niedrigen Abgastemperaturen
dauerhaft gewährleistet ist. Hierzu bei den Kesseln
EcoStar Hybrid 518 und 522 vorhandene Wirbulatoren aus den Rauchgaszügen entfernen.
Beim Verschließen des Kessels Abdichtung der Kesseltür überprüfen. Die Dichtung der Kesseltür ist bei Beschädigung oder Verschleiß zu erneuern.
Wartung des Kondensations-Glasrohr-Wärmetauschers GWT 26
Rückstände in den Verbrennungsabgasen verschmutzen die Flächen des GWT 26. Bei der jährlichen Wartung sind zur Reinigung
folgende Arbeitsschritte zu erledigen:
Abb. 67:
Überwurfmutter des Kondensatschlauches abschrauben
und Kondensatschlauch in einen geeigneten Behälter
hängen
Zur Wartung des GWT 26 muss das obere Verkleidungsblech entfernt werden.
115/156
Wartung
EcoStar Hybrid
Abb. 68:
Die Isolierung des GWT 26 nach oben herausziehen.
Abb. 69:
Die Abdeckung der Reinigungsöffnung des GWT 26
durch Lösen der vier Befestigungsschrauben entfernen.
VORSICHT!
Lebensgefahr durch Vergiftung!
Unzulässiger Abgasaustritt aus dem KondensationsGlasrohr-Wärmetauscher.
Deshalb:
- Die Dichtungen der Abdeckung sind auf Beschädigungen zu überprüfen und ggf. auszutauschen.
Der GWT 26 ist heizgasseitig auf Verschmutzungen zu kontrollieren.
Rückstände und Verschmutzungen mit klarem Wasser ausspülen.
Falls notwendig, fest sitzende Rückstände mit einer Nylon-Bürste
lösen.
116/156
Wartung
EcoStar Hybrid
ACHTUNG!
Geräteschaden durch unsachgemäße Handhabung!
Die Oberfläche des GWT 26 kann beschädigt oder
zerstört werden.
Deshalb:
- Reinigung nur mit Spülmittel, Glasreiniger oder
Essig-Wassergemisch vornehmen!
- Keinesfalls PVC- oder Stahlbürsten verwenden.
- Keine Seifenlaugen zum Reinigen der Glasrohre
verwenden.
- Keine Phosphor- oder Fluss-Säure zur Reinigung
verwenden.
- Die Reinigungsmittel dürfen keine Lösungsmittel
auf Kohlenwasserstoffbasis und kein Kalium enthalten.
- Glasrohre dürfen nicht einzeln ausgetauscht werden!
Abb. 70:
Den GWT 26 in jedem Fall gründlich, mit viel klarem
Wasser nachspülen, z.B. mit einem Gartenschlauch, um
alle gelösten Verunreinigungen heraus zu tragen.
HINWEIS!
Auf den Glasrohren verbliebene Schmutzreste mit
dem BIO-CHEM Werkstatt-Reiniger der Fa. CB Chemie und Biotechnologie GmbH entfernen.
Nach dem Reinigen muss die Oberfläche gründlich mit Wasser gespült werden.
Kondensatschlauch wieder auf die Neutralisationsbox aufschrauben.
117/156
Wartung
EcoStar Hybrid
Entlüften des Kondensations-Glasrohr-Wärmetauschers GWT 26
Abb. 71:
Entlüftung GWT 26 am Handentlüfter
1
- Nach der Entlüftung ggf. Wasser nachfüllen
Funktionsprüfung Abgastemperaturbegrenzer (ATB)
Abb. 72:
Abgastemperaturbegrenzer herausziehen und auf Verschmutzungen überprüfen.
HINWEIS!
Eine jährliche Überprüfung muss erfolgen, damit eine
einwandfreie Funktion des ATB gegeben ist.
118/156
EcoStar Hybrid
Wartung
Wartung der Kondensatableitung
VORSICHT!
Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Handhabung!
Kondensat führt zu Haut- bzw. Augenreizungen.
Deshalb:
- Kondensat darf nicht in Kinderhände gelangen.
- Geeignete Schutzhandschuhe (Gummihandschuhe)
und Schutzbrille tragen.
- Sollte trotzdem Kondensat auf die Haut oder in die
Augen gelangen, sofort mit klarem, fließendem
Wasser ab- und ausspülen. Bei Augenverletzungen
anschließend unverzüglich einen Arzt aufsuchen.
HINWEIS!
Das verbrauchte Neutralisationsgranulat enthält keine giftigen oder gesundheitsschädlichen Stoffe.
HINWEIS!
Weiterhin sind die jeweiligen ortsbezogenen, behördlichen Vorschriften (z.B. WVU, EVU, VDE, DIN, DVGW,
ÖVGW, SVGW) zu beachten. Außerdem gelten die
Richtlinien der Arbeits- und Merkblätter Nr. A 115 und
M 251.
Dichtheit und Sauberkeit des Kondensatschlauches überprüfen.
HINWEIS!
Bei jeder Wartung ist der Einlaufbogen und die Kammer 1 der Neutralisationsbox zu prüfen und sorgfältig
zu reinigen. Rückstände und Verschmutzungen führen zur Verstopfung des Siphons. Nachfließendes
Kondensat kann nicht mehr durch die Neutralisationsbox in die Kanalisation abgeleitet werden und
staut sich zurück in die Abgasleitung. Dies führt zur
Störabschaltung des Brenners.
Das verbrauchte Granulat löst sich im Wasser auf und wird über die
Kanalisation abgeleitet.
HINWEIS!
- Eine Überprüfung der Neutralisationsbox muss ¼jährlich vom Anlagenbetreiber oder Wartungsdienst
durchgeführt werden.
- Ist kein Granulat zur Neutralisation des Kondensats
vorhanden, muss es nachgefüllt werden (s. Abb. 73,
Seite Fehler! Textmarke nicht definiert.).
- Der Gesetzgeber schreibt eine Neutralisation des
Kondensats aus Öl-Brennwertanlagen vor Einleitung in die Kanalisation vor.
119/156
Wartung
EcoStar Hybrid
Entsorgung und Nachfüllung des
Neutralisationsgranulats
Das Neutralisationsgranulat wird im Betrieb verbraucht. Falls eine
Entsorgung notwendig ist, kann diese über den Hausmüll erfolgen,
d. h. es kann auf Deponien der Klassen I und II entsorgt werden.
Schlüssel nach Europäischem Abfallkatalog (EAKV) vom 17.01.01.
Grundsätzlich sind die einschlägigen und gesetzlichen Vorschriften
zu beachten, die für die ab- oder adsorptiv an das Granulat gebundenen Stoffe (Verschmutzungen) gelten.
WARNUNG!
Lebensgefahr durch austretendes Abgas!
Abgase gelangen über die Kondensatleitung in den
Raum.
Deshalb:
- Vor Einschalten des Betriebsschalters muss die
Kammer 1 der Neutralisationsbox mit Wasser befüllt werden.
Den Deckel öffnen und das Neutralisationsgranulat in Kammer 2
und 3 (s. Abb. 73) gleichmäßig nachfüllen. Bei regelmäßiger Nachfüllung ist das Neutralisationsergebnis umso gleichmäßiger.
Abb. 73:
120/156
Kammer 1 mit Wasser sowie Kammern 2 und 3
gleichmäßig mit Neutralisationsgranulat befüllen.
Wartung
EcoStar Hybrid
Wartung der Magnesium-Schutzanode beim Speicherwassererwärmer
Der Verbrauch der Magnesium-Schutzanode wird durch die örtliche
Wasserbeschaffenheit bestimmt. Die Lebensdauer kann im Mittel
mit 5-7 Jahren angesetzt werden.
Da die Beschaffenheit des Wassers und dessen Einfluss auf die
Anode in den wenigsten Fällen bekannt ist und damit der Verbrauch
der Anode unterschiedlich sein kann, empfiehlt MHG eine jährliche
Überprüfung sowie ggf. eine Erneuerung.
Die Anode ist im Flanschdeckel eingebaut (s. nachstehende Abb.)
und kann nach Schließen der Absperrschieber in der Kaltwasserleitung bei entleertem Speicher überprüft werden.
HINWEIS!
Die Überprüfung muss von einem Heizungsfachmann
vorgenommen werden.
Abb. 74:
Flanschdeckel Speicherwassererwärmer, untenliegend
121/156
Wartung
EcoStar Hybrid
Reinigung des Speichers
Lose Rückstände und Ablagerungen, die sich im Laufe der Zeit im
Speicher ansammeln, können über den Speicherreinigungsflansch
an der Speichervorderseite entfernt werden. Das Absperrventil in
der Kaltwasserleitung vor dem Speicher ist zu schließen und der
Speicher zu entleeren. Das Speicherinnere wird mit einem Wasserschlauch abgespritzt.
HINWEIS!
Auf sorgfältiges Schließen der Öffnung nach dem
Reinigen ist besonders zu achten.
ACHTUNG!
Geräteschaden durch Wasser!
Wasser kann durch undichte Dichtungen austreten.
Deshalb:
- Vorsorglich sollte die Dichtung gewechselt werden.
- Nach dem Wiederbefüllen der Anlage ist die Dichtheit vor dem Flansch, der Anode und sämtlicher
Anschlüsse zu überprüfen!
- Diese Wartungsarbeiten müssen durch einen Heizungsfachmann erfolgen.
Beim Anschrauben des Flanschdeckels müssen die nachfolgenden
Anzugsmomente eingehalten werden:
für den Flansch:
17 Nm ± 1 Nm
für die Schutzanode: 10 Nm
ACHTUNG!
Speicherschaden durch Frost!
Bei einer normalen Entleerung der Anlage kann sich
Restwasser in den Wendeln der Heizschlange des
Standspeichers befinden und gefrieren.
Deshalb:
- Speicher vor Frost schützen oder mit Druckluft ausblasen.
122/156
EcoStar Hybrid
8.4
Wartung
Ersatzteilzeichnungen und Ersatzteillisten
EcoStar Hybrid komplett
A (1:5)
B (1:5)
Abb. 75:
Sk10-0603-170_a
EcoStar Hybrid komplett
123/156
Wartung
EcoStar Hybrid
Pos.
1
1.6
ESH-5915
ESH-5918
ESH-5922
ESH-5925
ESH-5919
ESH-5923
ESH-5928
Ersatzteilliste EcoStar Hybrid (ESH) komplett
Beschreibung
Sachnummer
4
s. Explosionszeichnung Abb. 76
Zylinderschraube; M10x40, DIN 912 8.8 A3K
95.99194-1040
2
o.A.
o.A.
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
2.7
2.8
2.9
1
1
1
1
1
1
1
1
1
6
6
4
Verkleidung kompl.
Zentriertülle D36,5x11,5 PA-6.6, schwarz
Lackstift RAL 9016 für Gehäuse EcoStar100-400
Seitenverkleidung rechts, vorne kompl., EcoStar 500
Seitenverkleidung rechts, hinten kompl., EcoStar 500
Seitenverkleidung links, vorne kompl., EcoStar 500
Seitenverkleidung links, hinten kompl., EcoStar 500
Deckel, EcoStar 500
Frontverkleidung, Kesseltür kompl.
Passstift D6,5x12; M5x7
Sechskantmutter M5, Tensilok mit Sperrzähnen, verzinkt
Feder f. Verschlussnippel
94.15000-5705
95.95120-0036
96.38564-7001
94.15160-5707
94.15160-5708
94.15260-5707
94.15260-5708
94.15560-5704
94.15360-5707
96.36689-7008
95.99196-0013
94.15371-5001
3
3.1
1
1
Unit Haube; RE HU, EcoStar 200/300/500
Klappe f. Unit Haube; EcoStar 200/300/500, blau
94.15611-5701
94.15658-5701
o.A.
1 - - - - - -
o.A.
- 1 - - 1 - -
o.A.
- - 1 - - 1 -
o.A.
- - - 1 - - 1
o.A.
4.1
4.2
1
- 4 4 4 4 4 4
- - 2 2 - 2 2
o.A.
o.A.
o.A.
o.A.
5.4
o.A.
o.A.
o.A.
o.A.
o.A.
1
1
1
1
4
1
1
1
1
1
6
7
7.1
o.A.
124/156
Raketenbrenner RE 15 HUG-0635, EcoStar 315/415/515, LMO 64,
1-stufig
Raketenbrenner RE 18 HUG-0636, EcoStar 318/418/518, LMO 64,
1-stufig
Raketenbrenner RE 22 HUG-0637, EcoStar 322/422/522, LMO 64,
1-stufig
Raketenbrenner RE 26 HUG-0638, EcoStar 327/427/527, LMO 64,
1-stufig
Brennerkabel, EcoStar 200-500
Wirbulator, 2. Zug, für EcoStar 100-500
Wirbulator, 3. Zug, für EcoStar 100-500
94.89200-5024
94.11516-5001
94.11516-5002
Zubehör für Unit, EcoStar Hybrid
Brauchwassertemperaturfühler 5 kOhm, 3m
Außentemperaturfühler AF 5 kOhm
Ankopplungsfeder 90 mm
Stellfuß für Kessel
Reinigungsbürste
Satz Brennerbefestigung
Bedienmodul BMT
Sockel für BMT
Rohrtemperaturfühler VF 5 kOhm, 3m
94.18000-5718
88.20290-0020
88.20290-0030
94.18271-5003
94.17230-5009
94.18148-5001
95.90100-0006
88.20290-0070
88.20290-0040
88.20290-0050
95.20100-0635
95.20100-0636
95.20100-0637
95.20100-0638
s. Explosionszeichnung Abb. 79
1
1
1
Schaltfeld mit Verdrahtung
Schalter Schornsteinfegerfunktion
Thermostat STB 110 C, TG 400, Kapillare 1,5 m
98.49800-9220
auf Anfrage
94.89400-5002
Wartung
Pos.
ESH-5915
ESH-5918
ESH-5922
ESH-5925
ESH-5919
ESH-5923
ESH-5928
EcoStar Hybrid
8
8.1
8.4
o.A.
8.5
1
1
1
1
1
Kesseltür EcoStar kompl.
Kesselrückwandeinlage, Ø100x20
Riegel f. Schauloch
O-Ring 33x3,Viton,f. Schauloch
Zylinderschraube, DIN 912 – M6x12
94.11400-5701
94.11587-5026
94.11425-5701
94.11487-5701
auf Anfrage
10
10
10
10
1
1
1
1
Modulheizkreis DN 25; ungem.-4m; Pumpe ungeregelt
Modulheizkreis DN 25; 3-Wege-4m; Pumpe ungeregelt
Modulheizkreis DN 25; 3-Wege-6m; Pumpe ungeregelt
Modulheizkreis DN 25; ungem.-5m; Pumpe
94.50100-5231
94.50100-5251
94.50100-5256
94.50100-5331
11
Beschreibung
Sachnummer
s. Explosionszeichnung Abb. 80
o.A.
1
Kesselsockel; Höhe 250 x Breite 600 x Länge 970
94.17100-5027
14
14.1
o.A.
1
1
1
Neutralisationsbox, für Kondensamat
Kondensatschlauch 1,5 m
Neutralisationsgranulat, Hydrolit MG 1,4 Kg
94.68500-4125
94.68549-4101
94.18564-5006
o.A.
1
Schrauben-Set, GWT 26, EcoStar 500
94.16500-5702
125/156
Wartung
EcoStar Hybrid
A (1:2)
Sk10-0603-171_a
21.10.2010
B (1:2)
Kessel mit Rahmen EcoStar Hybrid
Abb. 76:
126/156
Sk10.0603-171
Kessel mit Rahmen EcoStar Hybrid
Wartung
EcoStar Hybrid
Pos.
ESH-5915
ESH-5918
ESH-5922
ESH-5925
ESH-5919
ESH-5923
ESH-5928
Ersatzteilliste Kessel mit Rahmen EcoStar Hybrid (ESH)
(Pos. 1 in Abb. 75)
1
1
Kessel m. Rahmen EcoStar Hybrid
94.11000-5755
1.1
1
Gusskessel 15-26 KW, EcoStar 500
94.11100-5032
1.1.1
1
Vorderglied
auf Anfrage
1.1.2
1
Hinterglied
auf Anfrage
1.7
2
Scharnierelement
1.8
4
Sechskantschraube, DIN 933 - M10x16
1.9
1
Scharnierstab
94.11476-5701
1.10
4
Stopfen D10,5/D19,5
95.23188-0050
o.A.
2
Schraube/Zuganker
auf Anfrage
o.A.
2
Scheibe, DIN 125 - A 10.5
auf Anfrage
o.A.
2
Sechskantmutter, ISO 4033 - M10
auf Anfrage
1.14
1
Abgasdeckel AGA 130
94.12500-5701
o.A.
1
Tauchhülse, R 3/4x115 mm
94.18235-5002
o.A.
3
Scheibe, DIN 125 - A 8.4
auf Anfrage
o.A.
3
Sechskantschraube, DIN 933 - M8x25
auf Anfrage
16
1
Regelung kompl.
98.49700-9200
1.17
1
Kesselisolierung, hinten, 558x580x80
94.15811-5016
1.18
1
Kesselisolierung KNK, 2100x380x80
94.15811-5015
o.A.
1
Kesselisolierung GWT26, 750x160x80
94.15811-5011
o.A.
6
Federklammer für Isolierung
94.15871-5001
1.24
4
Verschlussnippel Verkleidung
94.15393-5001
1.25
10
Passstift Ø 6,5x12; M5x7
96.36689-7008
1.26
14
Sechskantmutter M5, selbstsichernd DIN 985 A3B
95.99196-0012
1.27
1
Verkleidung, hinten
94.15460-5708
o.A.
2
Zugentlastung für Kabel, 2-teilig
94.19458-5002
1.29
4
Stellfuß für Kessel, M8x66,5, EcoStar 500
94.17230-5701
1.30
4
Sechskantmutter; M8
95.99196-0008
o.A.
1
Reduziernippel G ¾ x Rp ½, 9SMN 28K, verzinkt
94.16144-5719
o.A.
1
Sechskantmutter, G 3/4, flach, H = 5 mm
95.99196-0018
1.33
3
Kontermutter G1, Stahl verzinkt, f. 94.16144-5701
95.99196-0052
1.34
3
Doppelnippel G 1", EcoStar 500
94.16144-5701
1.43
1
Dichtung Abgasanschluss GWT 26
94.62787-4209
1.44
1
Abgaswärmetauscher GWT 26 kompl.
94.62000-4231
o.A.
1
Dichtung Abgassammler GWT 26, Viton, 70 Sh. A, 250°C
94.62787-4210
o.A.
1
Abgassammler GWT 26
94.62558-4202
o.A.
1
Schalldämpfer-Set
94.18000-5110
Beschreibung
Sachnummer
94.11460-5701
auf Anfrage
127/156
Wartung
Pos.
ESH-5915
ESH-5918
ESH-5922
ESH-5925
ESH-5919
ESH-5923
ESH-5928
EcoStar Hybrid
1.45
1
Isolierung GWT 26; 700x278x15
94.62787-4204
o.A.
2
Handentlüfter, 3/8 Zoll
96.00025-0019
1.47
3
Sechskantschraube mit Bund; M6x16; DIN 6921, Stahl verzinkt
95.99194-0025
o.A.
2
O-Ring 17,86x2,62mm EPDM [ab 08.2008]
95.99287-0090
o.A.
2
Sicherungsklammer für Rohre [ab 08.2008]
96.36689-7003
1.50
3
Zentriertülle D36,5x11,5 PA-6.6, Schwarz
95.95120-0036
o.A.
1
Dichtung Revisionsdeckel GWT 26
94.62787-4207
1.80
2
Rahmen, Vertikalstrebe
94.15760-5711
1.81
2
Rahmen, Vertikalstrebe
94.15760-5713
1.82
2
Rahmen, Horizontalstrebe
94.15760-5710
1.83
1
Rahmen, Halter Kesselanbindung
94.15760-5712
1.84
1
Rahmen, Querstrebe
94.15760-5709
128/156
Beschreibung
Sachnummer
EcoStar Hybrid
Wartung
129/156
Wartung
Regelung EcoStar Hybrid
Abb. 77:
130/156
Sk10-0603-173
Regelung EcoStar Hybrid
EcoStar Hybrid
Wartung
EcoStar Hybrid
Pos.
ESH-5915
ESH-5918
ESH-5922
ESH-5925
ESH-5919
ESH-5923
ESH-5928
Ersatzteilliste Regelung EcoStar Hybrid (ESH)
1
1.28
2
o.A.
3.1
3.2
o.A.
o.A.
4
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
4.7
4.9
o.A.
4.12
5
o.A.
13
o.A.
o.A.
o.A.
31
o.A.
o.A.
o.A.
o.A.
1
2
1
1
1
1
1
2
1
1
1
4
1
5
1
1
4
5
2
1
1
14
8
1
2
4
2
1
1
1
Beschreibung
Halter Relaiskasten EcoStar Hybrid
Zugentlastung f. Kabel 2-teilig
Halter Platinenkasten EcoStar Hybrid
Relaiskasten für EcoStar TA
Relaiskasten Oberteil EcoStar Hybrid
Relaiskasten Unterteil EcoStar Hybrid
Kabelbaum Relais EcoStar Hybrid
Sechskantmutter; M4 DIN 934 A3B
Platinenkasten für EcoStar TA
Platinenkasten Oberteil EcoStar Hybrid
Platinenkasten Unterteil EcoStar Hybrid
Abstandhalter 10mm für 2 Bohrungen d4,8mm
Abstandhalter 10 mm für 1x Bohrung 4,8 mm
Abstandhalter 36mm für Schraube M3 und Bohrung 3mm
PCB Leiterplatine Merlin I / O 5064 V4
Steuerplatine für Wärmepumpe Luftboard PAC-IF 10 OEM
Sechskantmutter M4, DIN 934 A3B
Linsenschraube; M3x8 DIN 7985, 4.8, A3B
Sechskantmutter; M4 DIN 934 A3B
Kabelbaum Fühler EcoStar Hybrid
Flachstecker 6,3 x 0,8 4fach mit Niet
Schraube 3,9x9,5, DIN 7981, A2K Blechschraube
Linsenschraube; M3x4
Folie Beschriftung Klemmleiste 230V ESH
Schraube 2,9x9,5, DIN 7981C, VZ Blechschraube
Zahnscheibe; I 4,3 innen DIN 6797 A3B
Relais 8A, 2-polig
Relais K6/K9
Schmelzsicherung Merlin-Regler 6,3 AT
Zeitrelais, monofunktional, Schrack; ZR5R0011
Sachnummer
98.49760-9215
94.19458-5002
98.49760-9212
auf Anfrage
98.49760-9214
98.49760-9213
98.49200-9200
95.99196-0004
auf Anfrage
98.49760-9211
98.49760-9210
auf Anfrage
auf Anfrage
auf Anfrage
88.20290-0060
88.20290-0100
95.99196-0004
95.99194-2308
95.99196-0004
98.49200-9210
95.95112-0019
96.00025-8243
95.99194-2304
98.48700-9200
96.00044-0512
95.99197-0006
95.95245-0012
96.39600-6402
94.89400-5003
98.49200-0003
131/156
Wartung
EcoStar Hybrid
Sk10-0603-172_b
22.10.2010
Hydraulik EcoStar Hybrid
Abb. 78:
132/156
Sk10-0603-172
Hydraulik EcoStar Hybrid
Wartung
EcoStar Hybrid
Pos.
ESH-5915
ESH-5918
ESH-5922
ESH-5925
ESH-5919
ESH-5923
ESH-5928
Ersatzteilliste Hydraulik EcoStar Hybrid (ESH)
o.A.
1
Rohr, Füll-/Entleerhahn
94.16144-5710
1.36
1
Rohr, Kessel/KSG
94.16144-5712
1.39
1
Rohrleitung Rücklauf Kessel EcoStar Hybrid
1.40
4
Dichtring 32x44x2, Klingersil f. Erdgas
95.99187-0005
1.41
10
Dichtring 21x30x2, Klingersil f. Erdgas
95.99187-0006
1.42
5
Dichtring 17x24x2, Klingersil C4400
95.99187-0017
1.46
1
Handentlüfter, 3/8 Zoll
96.00025-0019
1.48
2
O-Ring 17,86x2,62mm EPDM GWB 15/25/45
95.99287-0090
1.49
2
Sicherungsklammer für Rohre GWB 15/25/45
96.36689-7003
Beschreibung
Sachnummer
1.51
1
-
Rohrleitung Pumpe-WW EcoStar Hybrid 10
98.46344-9210
1.51
-
1
Rohrleitung Pumpe-WW EcoStar Hybrid 16
98.46344-9221
1.52
1
Rohrleitung Rücklauf-UV EcoStar Hybrid
98.46344-9211
1.53
1
Rohr GWT -UV m. Kompensator EcoStar Hybrid
98.46344-9212
1.54
1
-
Rohr WW -WT EcoStar Hybrid 10
98.46344-9215
1.54
-
1
Rohrleitung WW-WT EcoStar Hybrid 16
98.46344-9220
1.55
1
Rohr Vorlauf WW EcoStar Hybrid
98.46344-9213
1.56
1
Rohrleitung Rücklauf WW-UV EcoStar Hybrid
98.46344-9214
1.57
1
Wasserweiche
1.59
2
Strömungsschalter VK320 M m. CU-T-Stk., 6,5 l/min
96.32547-7009
1.60
1
-
Wilo Pumpe Typ RS 15/4-3 130
98.42100-9210
1.60
-
1
Umwälzpumpe ALPHA 2L 15-60, 130x1", 1x230V,
96.32100-7023
1.61
1
-
Plattenwärmetauscher TA 10 kpl inkl. Dämm. Kälteleit. mont.
98.41000-6320
1.61
-
1
Wärmetauscher 16 kW; ZB
98.41000-6321
1.62
1
Doppelmuffe f. Vorlauf PWT 1'' IG x 1'' Fl, Hydraulik-Set
95.99185-0317
1.62.1
1
Überwurfmutter 1'',L=18xD28,6 f. Hydraulik-Set,CuZn39Pb3
95.99196-0029
o.A.
2
Scheibe B 8,4 St A3C DIN 125
95.99198-0002
o.A.
2
Sechskantmutter; M8 DIN 934 A3B
95.99196-0008
6.6
1
KFE-Kugelhahn Rp 1/2 Ms-vern. selbstdicht. m. Kappe
94.16400-5002
32
1
Motor f. Dreiwegeventil 6 sec. 6VA, 200-240V, 50/60 Hz
96.32462-7001
33
1
Dreiwegeventil G 3/4 AG
96-32377-7001
133/156
Wartung
Kesselanbindung DN 25 kompl.
Abb. 79:
134/156
Kesselanbindung DN 25 kompl.
EcoStar Hybrid
Wartung
EcoStar Hybrid
ESH-5915
ESH-5918
ESH-5922
ESH-5925
ESH-5919
ESH-5923
ESH-5928
Ersatzteilliste Kesselanbindung DN 25 kompl.
(Pos. 6 in Abb. 75)
Pos.
Beschreibung
Sachnummer
6
1
Kesselanbindung DN 25 kompl., EcoStar 500
94.13000-5045
6.1
2
Rohr, Vorlauf/Rücklauf, EcoStar 500
94.16144-5702
6.2
1
Rohr, Kesselsicherheitsgruppe, EcoStar 500
94.16144-5703
6.3
1
O-Ring 28,5x3,5; Viton 80Sh., für Kesselsicherheitsgruppe
95.99287-5001
6.4
1
Kontermutter 1" IG, Ms, f. Kesselsicherheitsgruppe
95.99196-0038
6.5
1
Kesselsicherheitsgruppe kompl., Rp 1, mit Isolierung
94.13000-5128
o.A.
1
Schnellentlüfter für KSG 94.13000-5126
94.13477-5701
6.6
2
KFE-Kugelhahn m. Hebel Rp 1/2, mit PTFE-Dichtung
94.16400-5002
6.8
6
Dichtring 21x30x2, Klingersil, C4400
95.99187-0006
6.9
2
Dichtring 32x44x2, Klingersil, C4400
95.99187-0005
6.10
3
Kappe 1 Zoll, Messing
95.99185-0208
135/156
Wartung
Kesselanschluss DN 80/125 m. ATB
Abb. 80:
136/156
Kesselanschluss DN 80/125 m. ATB
EcoStar Hybrid
Wartung
EcoStar Hybrid
Pos.
ESH-5915
ESH-5918
ESH-5922
ESH-5925
ESH-5919
ESH-5923
ESH-5928
Ersatzteilliste Kesselanschluss DN 80/125 m. ATB
(Pos. 11 in Abb. 75)
Beschreibung
Sachnummer
11
1
Kesselanschluss DN 80/125 mit Abgastemperaturbegrenzer
94.68100-4205
11.1
1
Abgastemperaturbegrenzer 75°
94.69314-5006
11.2
1
O-Ring 6x2 mm EPDM
95.99287-0093
11.3
2
Vario Stopfen d=12 mm, kurz
95.23188-0044
11.4
1
Mutter mit Ansatz 1", schwarz
96.36496-7001
11.5
1
Dichtring DN 82
95.99287-0096
11.6
1
O-Ring 17x2 mm EPDM
95.99287-0094
11.7
2
Lippendichtung DN 80
95.99287-0087
11.9
1
Kondensatschlauch Anschluss 60°
94.68144-4207
11.10
1
Dichtung 1" für Siphon; Schlauchanschluss
96.36487-7004
11.11
1
Bride DN 125 PolyTwin
94.61350-4301
11.12
2
Schraube 3,9x13, DIN 7981F, verzinkt
95.99194-0135
137/156
Wartung
Modulheizkreis DN 25, ungemischt
Abb. 81:
138/156
Modulheizkreis DN 25, ungemischt
EcoStar Hybrid
EcoStar Hybrid
Wartung
Modulheizkreis DN 25, gemischt
Abb. 82:
Modulheizkreis DN 25, gemischt
139/156
Wartung
EcoStar Hybrid
1
2
3
4
5
6
-
2
7
1
-
7
-
8
9
10
11
12
13
14
14
14
15
16
17
18
1
2
1
2
5
5
1
-
o.A.
140/156
1
1
2
1
1
1
94.50100-5351
94.50100-5331
94.50100-5256
94.50100-5251
Pos.
94.50100-5231
Ersatzteilliste Modulheizkreis DN 25, gemischt und ungemischt
-
2
-
1
-
1
1
-
1
6
6
1
1
1
6
6
1
1
1
1
1
1
2
1
2
5
5
1
-
6
6
1
1
1
1
Beschreibung (Artikel-Bez.)
Sachnummer
Geh. Thermo-Kugelhahn TK-1", F=1", IG=1", 1/2"-Muffe links
Geh. Thermo-Kugelhahn TK-1", F=1", IG=1", 1/2"-Muffe rechts
Stopfen 1/2", selbstdichtend, Ms blank, D=24mm
Thermometergriffe (rot/blau) Pumpengruppe
MHG-Zeiger-Thermometer, Rot,D=40x1/2", Mb=0-120°
MHG-Zeiger-Thermometer, Blau,D=40x1/2", Mb=0-120°
Rücklauf-Rohr mit Schwerkraftbremse, Rp 1x262 mm, PumpenGruppe ungemischt
Rücklauf-Rohr mit Schwerkraftbremse, Rp 1x180 mm, PumpenGruppe gemischt
PKV-1" Pumpenkugelhahn AG11/2"
Einschraubteil ½" AG m. O-Ring, selbstdichtend m. O-Ring
Distanzrohr Ms blank, 33x3, 2x1" AG, L = 57, 4 mm
Ms-Überwurfmutter G=1", f. HK/Solar ¾"
Dichtring 32x44x2, Klingersil
Überwurfmutter G 1 ½"
Wilo-Pumpe RS 25/4-3, 180 12 Uhr, +2,0 m Kabel, ungeregelt
Wilo-Pumpe RS 25/6-3, 180 12 Uhr, +2,0 m Kabel, ungeregelt
Umwälzpumpe ALPHA 2 25-60, 180x1½“, 1x230V,
Drei-Wege-H-Mischer, DN 25
Mischermotor ST 10, 10Nm, 90°-135s, 230V-50Hz
Isolationssatz EPP Heizkreise, DN 25, 125 mm, blau
Abdeckplatte PP, weiß, mit Logo RAL 5003
Dichtungssatz für Mischerküken, Pumpengruppe 3-W-M/4-W-M,
DN 25/30
94.56300-5008
94.56300-5009
94.56388-5001
94.58158-5001
94.58190-5006
94.58190-5007
94.56100-5101
94.56100-5102
94.56300-5010
94.56388-5002
94.56100-5010
95.99196-0051
95.99187-0005
95.99196-0035
94.52100-5127
94.52100-5128
96.32100-7027
94.56427-5001
94.54362-5026
94.57058-5003
94.57058-5004
94.56487-5001
10. Gewährleistung
EcoStar Hybrid
9
9.1
Störungssuche
Störungssuche
Zurücksetzen auf Werksparameter
Um den Regler auf Werkseinstellung zurückzusetzen, den EcoStar
Hybrid aus- und wieder einschalten. Nach dem Einschalten benötigen Bedienteil und Reglerplatine ca. 20 Sekunden zum Aufbau der
BUS-Kommunikation. Im Display erscheint „Installation“. Dieses mit
„OK“ bestätigen. Im Anschluss werden die in der Tabelle dargestellten Parameter durchlaufen. Zum Zurücksetzen muss der Parameter
„Anlagenwahl“ auf den Wert 03 eingestellt werden. Der Parameter
ist durch einen Zugriffscode gegen versehentliches Verstellen geschützt. Der Zugriffscode ist 3000. Der Parameter „Anlagenwahl“ ist
ein Programm, das die EcoStar Hybrid Funktionen im Regler aktiviert. Im Display erscheint die Anzeige „Bitte warten“. Nach Abschluss erscheint im Display „Regelungstyp 06“. Durch Betätigen
der Taste „Home“ wird das Installationsmenü verlassen. Erscheint
im Display „Störung 202“, muss das Zurücksetzen auf Werksparameter noch einmal durchgeführt werden.
HINWEIS!
Nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellung folgenden Parameter kontrollieren:
„Regler/Fachmann/Wärmepumpe/max. Sperrzeit WP“
Der Wert muss auf AUS stehen.
Zum Einstellen auf AUS die Funktionstaste drücken
und im nächsten Menü die Funktionstaste
STANDARD auswählen und mit der Funktionstaste
OK bestätigen.
Bezeichnung
Installation
Sprache
Terminal
BUS-Kennung BM
Uhrzeit
Datum
BUS-Kennung HK1
BUS-Kennung HK2
Anlagenwahl
Wertebereich
EcoStar
Hybrid
D, GB, I, F
AUS, EIN
AUS, 01-15
0-24 Uhr
TT/MM/JJJJ
(00), 01–15
(00), 01–15
----, 01–13
Deutsch
EIN
AUS
----01
02
03
HINWEIS!
Eine Kühlfunktion wird standardmäßig nicht unterstützt. Diese Werte nicht ohne Rücksprache und ohne ausdrückliche Freigabe durch die MHG verändern!
141/156
Gewährleistung
10
10.1
EcoStar Hybrid
Gewährleistung
Gewährleistung
Haftungsbeschränkung
Alle Angaben und Hinweise in dieser Betriebsanleitung wurden unter Berücksichtigung der geltenden Normen und Vorschriften, dem
Stand der Technik sowie unserer langjährigen Erkenntnisse und Erfahrungen zusammengestellt.
Die MHG Heiztechnik übernimmt keine Haftung für Schäden aufgrund:
- Nichtbeachtung der Anleitung zur Montage-Inbetriebnahme-
Wartung und der Bedienungsanleitung
Nichtbestimmungsgemäßer Verwendung
Einsatz von nicht ausgebildetem Personal
Eigenmächtiger Umbauten
Technischer Veränderungen
Verwendung nicht zugelassener Ersatzteile
Der tatsächliche Lieferumfang kann bei Sonderausführungen, der
Inanspruchnahme zusätzlicher Bestelloptionen oder aufgrund neuester technischer Änderungen von den hier beschriebenen Erläuterungen und Darstellungen abweichen.
Urheberschutz
Diese Anleitung ist von der MHG Heiztechnik urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigungen in jeglicher Art und Form - auch auszugsweise - sowie die Verwertung, Mitteilung und/oder Übermittlung
seines Inhaltes oder Teilen davon sind ohne schriftliche Freigabeerklärung der MHG Heiztechnik nicht gestattet. Zuwiderhandlungen
verpflichten zu Schadenersatz. Weiter Ansprüche bleiben vorbehalten.
Die Anleitung ist vertraulich zu behandeln. Sie ist ausschließlich für
die mit dem Gerät beschäftigten Personen bestimmt. Die Überlassung der Anleitung an Dritte ohne schriftliche Genehmigung des
Herstellers ist unzulässig.
Die Anleitung verbleibt am Heizgerät, damit sie auch später bei Bedarf genutzt werden kann. MHG haftet nicht für Schäden, die aus
Nichtbeachtung dieser Anleitung resultieren.
HINWEIS!
Die inhaltlichen Angaben, Texte, Zeichnungen, Bilder
und sonstigen Darstellungen sind urheberrechtlich
geschützt und unterliegen den gewerblichen Schutzrechten. Jede missbräuchliche Verwertung ist strafbar.
142/156
EcoStar Hybrid
Gewährleistung
Gewährleistung
Die EcoStar Hybrid ist geeignet zur Verbrennung von Heizöl EL
nach DIN 51603 Teil 1 oder von Heizöl EL mit bis zu 5% FAME
nach DIN EN 14213 bzw. 5% Rapsöl nach DIN V 51605 oder von
Heizöl EL schwefelarm mit bis zu 5% FAME nach DIN EN 14213
bzw. 5% Rapsöl nach DIN V 51605. Eine Vermischung der spezifizierten Brennstoffe ist nicht zulässig!
Die Gewährleistungsbedingungen der MHG Heiztechnik sind dem
Umweltpass sowie der Gewährleistungsurkunde zu entnehmen.
Ersatzteile
HINWEIS!
Bei Austausch nur Original-Ersatzteile von MHG verwenden: Einige Komponenten sind speziell für MHGGeräte ausgelegt und gefertigt. Bei Ersatzteil-Bestellungen immer die Seriennummer angeben.
Gewährleistungsanspruch bei
Verschleißteilen
(Auszug aus Empfehlung EHI European Heating Industry,
Info Blatt 14)
In den Ersatzteillisten sind auch solche „Ersatzteile“ aufgeführt, die
auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Brennerproduktes
innerhalb der Gewährleistung erneuert werden müssen.
Die Gewährleistungszeiträume sind verlängert worden durch den
Gesetzgeber, dies schließt allerdings den möglichen Verschleiß
durch Abnutzung nicht aus. Bekanntlich kann ein Brenner auch bei
bestimmungsgemäßem Gebrauch im Jahr bis zu 8.760 Stunden in
Betrieb sein, wenn dies eine Dauerbetriebsanlage ist. Nach allgemein üblichen kaufmännischen Gepflogenheiten fallen die unter diesen Umständen entstehenden Kosten nicht unter die Gewährleistungsverpflichtung bzw. -zusage des Herstellers.
Die in der Ersatzteilliste aufgeführten Teile sind in die nachstehenden Kategorien aufgeteilt:
1. Ersatzteile
Ersatzteile dienen der Instandsetzung von Produkten
a) Es werden Teile ersetzt, welche die erwartete Lebensdauer
nicht erreicht haben, obwohl das Gerät bestimmungsgemäß
betrieben wurde.
b) Weiterhin solche Teile, welche durch nicht sachgemäße Bedienung oder bestimmungswidrigen Betrieb ausgetauscht
werden (z.B. falsche Brennereinstellung, zu geringer oder zu
großer Wasservolumenstrom, Kesselstein durch ungeeignetes Füllwasser u.a.m.).
143/156
Gewährleistung
EcoStar Hybrid
2. Verschleißteile
Verschleißteile sind solche Teile, welche bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Produktes im Rahmen der Lebensdauer mehrfach ausgetauscht werden müssen (z.B. bei Wartung).
Zu den Verschleißteilen gehören vor allem die nicht gekühlten
Feuer- und heizgasseitig berührten Teile des Brennerkopfes, die
auch vom Gesetzgeber eine Einschränkung in der Gewährleistung erfahren.
3. Hilfsmaterial
Hilfsmaterial ist bei der Reparatur und Wartung von Geräten
erforderlich.
Typische Hilfsmaterialien sind z.B. Dichtungen aller Art, Hanf,
Mennige oder Sicherungen.
Hilfsmaterialien unterliegen keinem Gewährleistungsanspruch,
ausgenommen ist die notwendige Verwendung im Zusammenhang mit dem Austausch von Teilen im Rahmen eines bestehenden Gewährleistungsanspruchs.
144/156
Gewährleistung
EcoStar Hybrid
Gewährleistungsurkunde
MHG leistet Gewähr für Einhaltung ausdrücklich zugesicherter Eigenschaften, für mangelfreie Konstruktion
und Herstellung sowie für fehlerfreies Material in der Weise, dass sie Teile, die infolge solcher Mängel unbrauchbar wurden oder deren Brauchbarkeit erheblich beeinträchtigt wurde, auf eigene Kosten und Gefahr
neu liefert. Für ersetzte Teile leistet MHG im gleichen Umfang Gewähr wie für den ursprünglichen Liefergegenstand.
Für die Öl-Brennwert-Unit EcoStar Hybrid gelten folgende Gewährleistungsfristen:
- 2 Jahre Materialgewährleistung auf defekte Teile.
- 5 Jahre Materialgewährleistung auf Speicher und Gussheizkesselkörper
Der Besteller kann MHG nur dann zur Gewährleistung in Anspruch nehmen, wenn die Inbetriebnahme
des Liefergegenstandes durch Personal der MHG oder des autorisierten Fachhandwerks erfolgt ist,
der Besteller die Vorschriften der MHG über die Behandlung und Wartung des Liefergegenstandes
beachtet hat, die vorgeschriebenen Überprüfungen ordnungsgemäß durchführen ließ und keine Ersatzteile fremder Herkunft eingebaut wurden.
Die vollständigen und aktuellen Liefer- und Gewährleistungsbedingungen sind in der MHG Preisliste, auf der
Rückseite der Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen sowie im Internet unter www.mhg.de zu
finden. Auf Wunsch kann MHG die aktuellen allgemeinen Liefer- und Gewährleistungsbedingungen als Ausdruck per Post zukommen lassen.
MHG Heiztechnik GmbH
M. Niedermayer
H.-J. Gärtner
145/156
Gewährleistung
10.2
EcoStar Hybrid
Herstellerbescheinigung / EG-Baumuster-Konformitätserklärung
Hersteller-Bescheinigung
nach §6 (1) 1. BImSchV (03.2010)
Buchholz i.d.N., 30.09.2010
Die Firma MHG Heiztechnik GmbH bescheinigt hiermit für die nachstehend aufgeführten Ölbrenner:
Produkt
Handelsbezeichnung
Typ
Baumuster-Nr.
Prüfnormen
Prüfstelle
Qualitätsmanagementsystem
Zertifizierung
Ölbrenner
Raketenbrenner®
RE HU
5G867/03
DIN EN 267
TÜV Hannover / Sachsen-Anhalt e.V.
DIN EN ISO 9001
Germanischer Lloyd (GLC)
Diese Produkte erfüllen die Anforderungen der aufgeführten Richtlinien und Normen und stimmen mit dem bei
der obigen Prüfstelle geprüften Baumuster überein. Mit dieser Erklärung ist jedoch keine Zusicherung von Eigenschaften verbunden.
Außerdem wird mit diesen Brennern der in §6 (1) 1. BImSchV gem. dem Verordnungstext zugelassene
Stickoxidanteil von max. 110 mg/kWh unterschritten.
Der oben bezeichnete Ölbrenner ist bestimmt zum Einbau in den Gusskessel der Baureihe EcoStar Hybrid in
Verbindung mit dem Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher GWT 26. Dieser Kessel erfüllt die Anforderungen der gültigen Richtlinien und Normen gem. EG-Baumuster-Vorschrift.
CE-Zeichen
CE-0032 BR KD 2180
MHG Heiztechnik GmbH
M. Niedermayer
146/156
i.V. R. Gieseler
Gewährleistung
EcoStar Hybrid
EG-Baumuster-Konformitätserklärung
Buchholz i.d.N., 06.10.2009
Die Firma MHG Heiztechnik GmbH bescheinigt hiermit, dass die hergestellten Heizkessel der Baureihe EcoStar Hybrid in Verbindung mit dem Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher GWT 26 den nachfolgenden EURichtlinien und Normen entsprechen:
EU-Richtlinie
Wirkungsgrad-Richtlinie
Niederspannungs-Richtlinie
EMV-Richtlinie
Norm
92/42/EWG
EN 304 (01.2004)
EN 60335-1 (2004)
73/23/EWG
EN 50165 (1998) + A1 (2001)
EN 55014-1 (2001)
89/336/EWG EN 55014-2 (2001)
EN 50165 (1998) + A1 (2001)
EG-Überwacher
Energieeffizienz
0032
zzzz
-----
MHG Heiztechnik GmbH
M. Niedermayer
i.V. R. Gieseler
147/156
Gewährleistung
10.3
EcoStar Hybrid
Wartungsnachweis
Wartungsprotokoll
Öl-Brennwert-Unit EcoStar Hybrid
Kunde:
Wartungsvertrag-/Kunden-Nr.:
Im Rahmen der Jahreswartung wurden an Ihrer Heizungsanlage folgende Arbeiten ausgeführt:
1)
Anlagendruck kontrollieren
F
2)
Vordruck MAG kontrollieren
F
3)
Sichtprüfung der elektrischen Leitungen auf Beschädigungen und festen Sitz
an den Anschlussklemmen
F
4)
Ölfilter kontrollieren, bei Verschmutzung erneuern
F
5)
Ölpumpenfilter kontrollieren, bei Verschmutzung erneuern
F
6)
Sichtprüfung Gehäuse, Gebläse und Mischsystem, bei Ablagerungen reinigen und
Düse erneuern
F
7)
Zündelektrode und Elektrodenabstand kontrollieren, bei Abbrand erneuern
F
8)
Dichtring zwischen Mischsystem und Brennerrohr kontrollieren,
bei Abnutzung erneuern
F
Brennkammer und Heizflächen reinigen
F
9)
148/156
10) Dichtung Kesseltür kontrollieren, bei Abnutzung erneuern
F
11) Heizfläche des Abgaswärmetauschers reinigen
F
12) Siphon, Kondensatableitung und ggf. Neutralisationsbox reinigen sowie
ggf. bei Verbrauch Granulat erneuern
F
13) Sichtprüfung Abgassystem
F
14) Funktionsprüfung Abgastemperaturbegrenzer (ATB)
F
15) Funktionsprüfung Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB)
F
16) Rauchgasanalysemessung durchführen, ggf. Verbrennungseinstellungen
optimieren und Messprotokoll ausdrucken
F
17) Funktionsprüfung Flammenwächter
F
18) Funktionsprüfung Pumpen und ggf. Mischer/Mischermotor
F
19) Sichtprüfung auf Austritt von Wasser und/oder Öl im Betriebszustand,
ggf. Leckage beheben
F
20) Sichtprüfung des Kältemittelkreises, bei Leckage Kältemittelfüllung erneuern
F
Gewährleistung
EcoStar Hybrid
Bemerkungen:
Wir bestätigen die ordnungsgemäße Ausführung. Ort, Datum
Stempel
Unterschrift
Die nächste Jahreswartung ist fällig im (Monat, Jahr)
149/156
Gewährleistung
EcoStar Hybrid
Wartungsprotokoll
Speicher
Kunde:
Wartungsvertrag-/Kunden-Nr.:
Im Rahmen der Jahreswartung wurden an Ihrer Heizungsanlage folgende Arbeiten ausgeführt:
1)
Kontrolle MAG/Sicherheitsstrecke
F
2)
Kontrolle Fühler/Thermostat
F
3)
Kontrolle Schutzanode, ggf. erneuern
F
4)
Speicherreinigung durchführen
F
Bemerkungen:
Wir bestätigen die ordnungsgemäße Ausführung. Ort, Datum
Stempel
Unterschrift
Die nächste Jahreswartung ist fällig im (Monat, Jahr)
150/156
Hydraulikschemata
EcoStar Hybrid
11
Hydraulikschemata
11.1
Hydraulikschemata
EcoStar Hybrid mit TWW Speicher und zwei Mischerkreisen
HINWEIS!
Das Hydraulikschema stellt einen Installationsvorschlag dar (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).
Die Installation muss vom Fachmann an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Zusätzlich
benötigte Bauteile sind bauseits zu stellen.
40.0
40.1
1.0
1.1
21.0
21.1
41.0
2.0
42.3
42.6
43.0
6.0
EcoStar Hybrid
Abb. 83:
EcoStar Hybrid mit TWW Speicher und zwei Mischerkreisen
Legende zu Abb. 83:
Kürzel
Bedeutung
Kürzel
Bedeutung
1.0
Pumpe Heizkreis 1 (Klemme A1)
FIL
Filter
1.1
Pumpe Heizkreis 2 (Klemme A2)
KW
Kaltwasser
2.0
Pumpe Brauchwasserbereitung (Klemme A3)
6.0
M
Motor
Pumpe Wärmeerzeuger (Klemme A10)
MK
21.0
Mischer Heizkreis 1 Auf/Zu (Klemmen A8/A9)
RL
Rücklauf
21.1
Mischer Heizkreis 2 Auf/Zu (Klemmen A4/A5)
VL
Vorlauf
40.0
Fühler Heizkreis 1 (Klemme F11)
40.1
Fühler Heizkreis 2 (Klemme F5)
41.0
Fühler Außen (Klemme F9)
42.3
Fühler Rücklauftemperatur Wärmepumpe (Klemme F17)
42.6
Fühler Schienen-Vorlauf (Klemme F8)
43.0
Fühler Brauchwasser (Klemme F6)
Mischerkreis
151/156
Hydraulikschemata
EcoStar Hybrid
Bauteile
Bauteil
MHG EcoStar Hybrid
Typ
515-10
518-10
522-10
527-10
518-16
522-16
527-16
Kesselsockel
Sachnummer
94.10000-5915
94.10000-5918
94.10000-5922
auf Anfrage
94.10000-5919
94.10000-5923
94.10000-5928
94.17100-5027
Modulheizkreis DN 25
Gemischt,
Förderhöhe 6m;
Pumpe hocheffizient
Basis-Set DN 80, Verbindungsleitung RLA
für EcoStar Hybrid
94.50100-5405
Bemerkung
Im Lieferumfang enthalten:
Merlin-Regler,
1x Außenfühler,
1x Brauchwasserfühler,
1x Vorlauffühler
Bedieneinheit BM(T) inkl. Wandsockel
Erforderlich für Ablauf des Kondensats in
Neutralisationsbox
2 St. erforderlich
zur Montage an EcoStar Hybrid
94.62100-4814
Standspeicherladeset
Im Lieferumfang enthalten:
Speicherladepumpe mit Kabel, Schwer94.74000-5002 kraftbremse, Füll- und Entleerhahn, Anschlussverschraubungen, Absperrhahn,
Dichtungen
Verteiler 2-fach Rp1
94.56100-5026 Set zur Wandmontage erforderlich.
Rohrtemperaturfühler
für MK2
VF 5k
EMH 150-1
EMH 200-1
Wärmepumpen-HochleisEMH 300-1
tungsspeicher THERAMAT
EMH 400-1
EMH 500-1
94.19314-5051 3 m Kabel inkl. Rohrbefestigung
94.71000-5615
94.71000-5621
94.71000-5631
94.71000-5641
94.71000-5651
---
Bauseitig zu stellen.
Volumen Speicher berücksichtigen
Frischwasseranschluss
---
Bauseitig zu stellen
Zirkulationspumpe
---
Bauseitig zu stellen
Ausdehnungsgefäß
152/156
Heizung
Hydraulikschemata
EcoStar Hybrid
Elektrische Anschlüsse
Bauteil
Anschluss an
Außentemperaturfühler
41.0
Brauchwasserfühler
43.0
Leitung bauseits
Anschlussklemme Fühler (X2),
Klemme F9, Masse ┴
Kabel vertauschbar
Anschlussklemme Fühler (X2),
Klemme F6, Masse ┴
Kabel vertauschbar
Brauchwasser-Ladepumpe Anschlussklemme 230 V (X1),
2.0
Klemmen A3, N, PE
Nullleiter und Phase nicht vertauschen,
Kabel 3x1–1,5 mm², beide anklemmen
Pumpe Heizkreis 1,
1.0 gemischt
Anschlussklemme 230 V (X1),
Klemmen A1, N, PE
Nullleiter und Phase nicht vertauschen,
Kabel 3x1–1,5 mm²
Mischermotor 21.0
(Heizkreis-Mischer 1)
Anschlussklemme 230 V (X1),
Klemmen A8, A9, N, PE
Nullleiter und Phase nicht vertauschen,
Kabel 4x1,5 mm²
Vorlauffühler
Heizkreis 1
Anschlussklemme Fühler (X2),
Klemme F11, Masse ┴
Kabel vertauschbar
Anschlussklemme 230 V (X1),
Klemmen A2, N, PE
Nullleiter und Phase nicht vertauschen,
Kabel 3x1–1,5 mm²
Mischermotor 21.1
(Heizkreis-Mischer 2)
Anschlussklemme 230 V (X1),
Klemmen A4, A5, N, PE
Nullleiter und Phase nicht vertauschen,
Kabel 4x1,5 mm²
Vorlauffühler
Heizkreis 2
Anschlussklemme Fühler (X2),
Klemme F5, Masse ┴
Kabel vertauschbar
40.0
Pumpe Heizkreis 2
gemischt
40.1
1.1
,
Parametrierung
Nach dem Einschalten des Gerätes das Menü „Installation“ mit Ende überspringen (Werkseinstellungen bleiben
erhalten). Die Anlage kann mit der Werkseinstellung in Betrieb genommen werden.
Zur Herstellung der Werksparametrierung nachstehende Tastenfolge drücken. Ausgangspunkt hierfür ist die Grundanzeige
Home B Regler B Fachmann B Konfiguration B Anlagenwahl B Code 3000 B Anlagenwahl = 03 B OK
153/156
Index
12
EcoStar Hybrid
Index
0
H
0-10 V................................................................................36
Haftungsbeschränkung ................................................... 142
Härtegrad des Heizungswassers ...................................... 75
Heiße Oberflächen.............................................................. 8
Heizungswasser.................................................... 10, 13, 45
Hersteller-Bescheinigung................................................ 146
Hydraulisches Funktionsprinzip ........................................ 41
A
Abgasanlage ................................................... 80, 85, 86, 92
Abgasleitung.......................................................... 84, 87, 94
Abgasrohr..........................................................................90
Abgasrohr endet im feuchteunempfindlichen Schornstein.90
Abgasrohr im Schacht ................................................. 88, 92
Abgasrohr im Schornstein .................................................86
Abgastemperaturbegrenzer....................................... 70, 118
Abstandhalter .................... 87, 89, 93, 95, 99, 100, 101, 102
Anforderungen an das Heizungswasser............................75
Anschluss Außeneinheit ....................................................70
Anschluss Bedieneinheit ...................................................60
Anschluss Kesselregler .....................................................55
Anschlussbild Regler .........................................................26
Anschlussklemme 230 V ...................................................64
Anschlussklemme Fühler ..................................................72
ATB ...................................................................................70
Aufbewahrung der Unterlagen.............................................4
Auflageschiene einbauen ..................................................94
Aufstellung.........................................................................47
Außeneinheit .....................................................................43
I
Inbetriebnahme .....4, 7, 13, 42, 44, 104, 106, 108, 111, 142,
145
Inneneinheit ...................................................................... 43
K
Bedieneinheit....................................................... 60, 74, 108
Bedienung der Bedieneinheit .......................................... 108
Befestigung Schachtabdeckung ...................................... 102
Bivalenztemperatur ......................................................... 109
Brauchwasserbereitung mit Wärmepumpe...................... 110
Kältemittel ............................................................... 9, 46, 59
Kaminsystem einbauen..................................................... 95
Kaminsystem, flexibel ..................................................... 101
Kaminsystem, starr ........................................................... 96
Kesselanschluss ....................56, 57, 58, 87, 89, 91, 93, 137
Kesselanschluss-Stück ............................................... 57, 58
Kesselleistung................................................................... 17
Kesselregler ................................................................ 55, 63
Kesselschaltfeld ............................................ 17, 53, 55, 108
Kesselthermostat maximale Kesseltemperatur ................. 37
Kesselthermostat Sockeltemperatur ................................. 36
Klemmleiste 230 V ............................................................ 70
Kondensat......................................................................... 10
Kondensatableitung ........................................ 114, 119, 148
Kondensations-Glasrohr-Wärmetauscher .17, 103, 111, 114,
115, 118, 146, 147
Kondensatorpumpe........................................................... 36
D
L
Dichtheitskontrolle ................................................... 106, 111
Dokumentationspflichten ...................................................46
Luft-Abgas-Anschluss ....................................................... 85
Luft-Abgas-System im Schacht......................................... 85
E
M
EG-Baumuster-Konformitätserklärung..................... 146, 147
Einstellung Umschalttemperatur...................................... 109
Elektrischer Anschluss ......................................................57
Elektrischer Strom ...............................................................8
Elektrotechnische Daten Außeneinheit..............................27
Elektrotechnische Daten Inneneinheit ...............................27
Ersatzteile........................................................ 142, 143, 145
Ersatzteilliste ................... 124, 127, 131, 133, 135, 137, 140
EVU-Anschluss .................................................................71
EVU-Kontakt......................................................................37
Magnesium-Schutzanode ............................................... 121
Merlin IO 5064 .................................................................. 26
Montage Abgasleitung starr .............................................. 94
Montage Abgasrohr flexibel .............................................. 99
Montage Bedieneinheit ..................................................... 74
Montage der Abstandhalter............................................. 100
Montage der Kesselverkleidung........................................ 76
Montage im Bereich des Stützbogens ............................ 101
Montage Kesselanschluss-Stück ...................................... 57
Montage Kesselschaltfeld ................................................. 52
Montage Kesseltür und Raketenbrenner .......................... 49
Montageabstände Außeneinheit ....................................... 44
Montageabstände Inneneinheit......................................... 44
Muster-Bauordnung .............................................. 81, 82, 84
Muster-Feuerungsverordnung .......................................... 82
B
F
Feuerungsverordnung ........................................... 12, 80, 82
Freigabe des Heizbetriebes...............................................36
Füllen der Anlage ............................................................ 105
G
Geräteschaden.............................................................. 5, 59
Gewährleistung ................................. 43, 142, 143, 144, 145
Gewährleistungsurkunde......................................... 143, 145
154/156
N
Nachfüllung des Neutralisationsgranulat......................... 120
Nachlaufrelais ................................................................... 36
Netzanschluss................................................................... 68
Neutralisationsbox ............................................................ 57
Neutralisationsgranulat ........................................... 120, 125
Normen / Vorschriften für die Schweiz.............................. 13
Normen / Vorschriften für Österreich ................................ 12
Notbetrieb Ölkessel........................................................... 37
Index
EcoStar Hybrid
O
T
Ölanschluss.......................................................................75
Ölaustritt ..............................................................................9
Ölzuleitung ......................................................................104
Technische Daten Luft-Wärmepumpe .............................. 24
Technische Daten Öl-Brennwert-Unit ............................... 23
Technische Daten Standspeicher ..................................... 22
Tiefspeicher ...................................................................... 19
P
Prüföffnungen....................................................................84
U
Überprüfung der Abgasleitung ........................................ 103
R
Raketenbrenner........................................... 17, 49, 124, 146
Raumluftabhängiger Betrieb............................ 85, 86, 88, 91
Raumluftunabhängiger Betrieb.............................. 58, 85, 92
Regler Merlin IO 5064 .......................................................26
Reinigung des Speichers................................................. 122
Reinigungs- und Prüföffnungen.........................................84
Restförderhöhe..................................................................40
S
Schachtabdeckung montieren ...........................................97
Schachteinführung ............................................................98
Schachtqualität für Abgasleitungen ...................................83
Schaltplan Anschlussklemme 230 V .................................66
Schaltplan Anschlussklemme Fühler.................................73
Schaltplan Brenner ............................................................38
Schaltplan Elektroanschluss..............................................61
Schaltplan Netzanschluss ........................................... 68, 69
Sicherheitsgruppe ....................................................... 17, 56
Sicherheitsrelevante Komponenten................................. 113
Siphon ................................................................. 47, 57, 137
Speicherwassererwärmer................................................ 121
Stromlaufplan ........................................................ 28, 30, 32
Stromlaufplan ThermiAir Bivalent ......................................28
V
Veränderungen am Gerät ................................................. 10
Verbindung Kältemittelleitung ........................................... 59
Verbindungsleitung montieren .......................................... 98
Verschleißteile ........................................................ 113, 143
W
Wanddurchbruch erstellen ................................................ 58
Wartung des Kessels ...................................................... 115
Wartungsprotokoll ........................................... 114, 148, 150
Werksparametrierung ..................................................... 109
Widerstandswerte Temperaturfühler................................. 39
Z
Zubehörliste .................................................... 87, 89, 91, 93
Zubehörteile Abgasleitung flexibel .................................... 99
Zurücksetzen auf Werksparameter ................................. 141
155/156
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