Autohersteller auf dem Umweltprüfstand - Auto

Autohersteller auf dem Umweltprüfstand - Auto
www.autoumweltliste.ch
Autohersteller
auf dem Umweltprüfstand
In Sachen Umweltschutz gibt es bei der Produktion von Autos grosse Unterschiede. Dies zeigt die neueste Erhebung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD).
A
lle zwei Jahre befragt der VCD
die Autohersteller und erstellt
ein Ranking der umweltfreundlichsten Produzenten. Bewertet
werden das Umweltmanagement,
die umweltrelevanten Auswirkungen der Produktion sowie die
verwendeten Komponenten und
deren Nutzung. Der umfangreiche Fragebogen wurde in Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut
in Berlin entwickelt und wird re-
gelmässig der technischen Entwicklung angepasst.
Mercedes/Smart gewinnt
In der Bewertung schnitt Mercedes/Smart am besten ab. Einerseits wurde der VCD-Fragebogen
im Vergleich zu den anderen Herstellern sehr ausführlich beantwortet, andererseits ist die Produktion überdurchschnittlich
sauber. VW schafft es auf den
zweiten Platz, gefolgt von Peugeot/Citroën. Suzuki, letztes Jahr
der am schlechtesten bewertete
Hersteller, verweigerte dem VCD
die Auskunft und findet sich nicht
mehr auf der Liste.
Klimaschädigende Kältemittel
In fast allen Autos wird heute das
Kältemittel R134a eingesetzt. Dieses ist 1430-mal klimaschäd­licher
als CO2. Eine umweltverträgliche
Alter­native ist der Einsatz von CO2
als Kältemittel. Dennoch setzen
die meisten Autohersteller auf die
Chemikalie 1234yf (2,3,3,3-Tetrafluorpropen). Diese ist zwar (nur)
viermal klimaschädigender als
CO2, kann sich bei einem Unfall
jedoch entzünden. Daher gab
­
­Mercedes/Smart im Herbst 2012
bekannt, auf 1234yf zu verzichten.
Reaktionen weiterer Autohersteller blieben bisher aus.
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AUTO-UMWELTLISTE 2013
1
www.autoumweltliste.ch
© iStockphoto
Bis neue Autos im Regal
auf die Kundschaft warten, belasten
sie durch die Produktionsprozesse
die Umwelt. Mercedes/Smart
schneidet dabei am besten ab.
Weniger Giftstoffe
Im Gegensatz zur Betriebsphase
besteht für die Autoproduktion
keine gesetzliche Verpflichtung,
den Energieverbrauch, den Schadstoffausstoss und die Rohstoffnutzung zu veröffentlichen. Es lohnt
sich also, dass die Umweltver­
bände den Autoherstellern auf
die Finger schauen und umweltschädigende Produktionsbedingungen kritisieren. Daher hat der
VCD schon vor zwei Jahren mehr
Gewicht auf die Produkte und
Produktnutzung gelegt als auf
Umweltmanagement und die Produktion. Hier gehen die Entwicklungen schneller voran als bei Fertigungstechnologien. Viele Giftstoffe, die früher häufig verwendet
wurden, sind heute in den Fabriken nicht mehr anzutreffen. Es
gibt allerdings noch viele Hersteller, die Chlorkohlenwasserstoffe,
Chrom VI und Blei einsetzen. Nur
wenige verpflichten ihre Zulieferer, darauf zu verzichten.
Beim letzten Ranking im Jahr
2010 gab es nur vier Hersteller mit
Autos im Angebot, die die (momentan beste) Euro-6-Norm für
Dieselfahrzeuge einhielten (siehe
Seite 47). 2012 konnten nur zwei
weitere Hersteller solche Autos
anbieten. Beim nächsten Ranking
dürften es deutlich mehr sein. Je
schneller die Hersteller die neue
Norm einhalten, umso besser
für unsere Gesundheit. Stetiger
Druck von Seiten der Umweltverbände wird auch in Zukunft zu
verbesserten Produktionsbedingungen führen. Detaillierte Auswertung des VCD-Fragebogens: www.autoumweltliste.ch
Die umweltfreundlichsten Hersteller
Bewertungskriterien
Umweltmanagement/-kommunikation
Produktionsstandorte mit zertifiziertem Umweltmanagementsystem
Umweltbericht, Umwelt- und Öko­
bilanzen der Produkte
Händlerschulung zum Umweltschutz
Fahrkurse für Treibstoff sparendes
Autofahren
Zusammenarbeit mit NGOs und
­Verbraucherschutzorganisationen
Informationspolitik
Umweltfreundliche Produktion
Angabe umweltrelevanter Kenn­
grössen
Produktion frei von CKW, Chrom VI
und Blei (auch bei Zulieferern)
Zu- und Auslieferung zu einem Drittel mit Bahn und Schiff
Einsatz von Wasser- oder Pulverlacken
Umweltfreundliche Lackverarbeitung
2
Produkt und Produktnutzung
CO2-Emission und -Minderung
Technik zur Einhaltung strenger
­Partikelgrenzwerte bei direkteinspritzenden Benzinern
Abgasbehandlung zur Einhaltung des
zukünftigen NOx-Grenzwertes Euro 6
Geräuschemissionen
EU-Reifenlabel
Treibstoffmehrverbrauch durch
­K limaanlagen in Betriebsanleitung
Prüfung von alternativen Kältemitteln
Angebot von innovativen Mobilitätsdienstleistungen
Einsatz von zusätzlich erzeugtem
­regenerativem Strom in Elektrofahrzeugen
Angaben zu Marktanteilen von
­a lternativen Antrieben und Treibstoffen, Informationen zu zukünftigen
Konzepten
Rang Rang Vorjahr
1
3
2
1
3
6
4
1
5
4
6
5
7
9
8
8
9
14
10
—
11
7
11
10
12
11
13
13
14
—
15
12
Hersteller
Punkte (max. 100)
Mercedes/Smart
79
VW
75
Peugeot/Citroën
62
Toyota/Lexus
59
Audi
57
BMW
51
Renault/Dacia
49
Ford
48
Mazda
45
Seat
42
Skoda
41
Lada
41
Honda
38
Volvo
32
Nissan
30
Opel
29
Folgende Hersteller sind nicht auf dieser Liste, da sie den
­Fragebogen zum Umweltengagement nicht oder nur unvollständig ausgefüllt haben: ­Chevrolet, Fiat/Alfa Romeo/Lancia,
Hyundai/Kia, Mitsubishi, Subaru, Suzuki.
AUTO-UMWELTLISTE 2013
Umweltfreundliche Produktion
Produkt und Produktnutzung
VCD AUTO-UMWELTLISTE 2012/13
22
100 %
100 %
100 %
91 %
100 %
Lada
Mazda
Nissan
Opel
100 %
100 %
100 %
Toyota/
Lexus
Volvo
VW
ja/Pflicht
k.A./
optional
ja/
Pflicht
k.A./k.A.
ja/
Pflicht
ja/
Pflicht
ja/
Pflicht
ja/
Pflicht
k.A./
Pflicht
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k.A./
Pflicht
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Pflicht
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optional
ja/
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ja/
Pflicht
k.A./k.A.
ja/GRIja/ja
orient.
ja/GRIja/ja
orient.
nein/GRI- ja/nein
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ja/GRIja/ja
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Übereinst.
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ja/GRI- ja/nein
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ja/GRI- ja/nein
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ja/GRIja/ja
Übereinst.
ja/GRIja/ja
Übereinst.
ja/GRIja/ja
orient.
ja/nein
ja/ja
1. Anteil zertifizierter Produktionsstandorte
(nach EMAS und ISO14.000 ff.)
100 %/80 %/60 % der Standorte/
mind. ein Standort:
0,5/0,4/0,2/0,1
2. Umweltbilanzen
ja/teilweise/nein:
0,3/0,1/0,0
Produktökobilanzen bei Pkw-Neuentwicklung
Pflicht/optional/nein:
0,2/0,1/0,0
3. Umwelt- oder Nachhaltigkeitsberichte
jährlich/alle 2 Jahre/nein:
0,2/0,1/0,0
internationale Standards (GRI1)
Übereinst./Orientierung/nein:
0,2/0,1/0,0
Bewertung
Bei der Bewertung in der Tabelle »Umweltengagement Hersteller« sind maximal 10 Punkte zu vergeben. Die Punktehöhe richtet sich vor allem danach, was unserer Meinung nach wichtige und noch
einzufordernde Entwicklungen für eine umweltschonendere Automobilproduktion und umweltorientiertes Handeln der Hersteller sind.
100 %
Škoda
Peugeot/ 100 %
Citroën
Renault/ 100 %
Dacia
Seat
100 %
100 %
Honda
BMW
100 %
Group
Daimler/ 100 %
Smart
Ford
100 %
Audi
ja/teilw.
k.A./k.A.
ja/ja
ja/ja
ja
k.A.
ja
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2
4
2
4
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3
2
3
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3
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4
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1
3
3
ja
ja
ja
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ja
ja
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ja
ja
teilw.
teilw.
ja
nein
nein
teilw.
4. Umweltstandards bei Auswahl/Evaluation
der Lieferanten
ja (80 %)/teilweise (50 %)/nein:
0,3/0,1/0,0
Eigene Umweltaudits bei wichtigen Lieferanten
ja/teilweise/nein:
0,2/0,1/0,0
5. Händlerschulung zum Umweltschutz
Pflicht/optional/nein:
0,4/0,1/0,0
6. Fahrkurse für kraftstoffsparendes Fahren
ja/nein:
0,1/0,0
kostenlos bzw. günstig/teilweise (z.B. auf
Messen)/nein:
0,3/0,1/0,0
7. Stakeholder Engagement, umfangreiche
Zusammenarbeit mit Umwelt-NGOs und Verbraucherschutzorganisationen
ja/nein:
0,3/0,0
8. Informationspolitik
sehr gut/gut/befriedigend/ausreichend/mangelhaft/
ungenügend:
1,0/0,7/0,4/0,2/0,1/0,0
9. Angabe umweltrelevanter Kenngrößen in der
Produktion
ja/teilweise/nein:
0,3/0,1/0,0
Pflicht
Pflicht
optional
optional
nein
nein
optional
ja/ja
optional nein/nein
nein
nein
nein
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ja/k.A.
nein
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nein
ja/nein
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nein
ja/ja
ja/nein
ja/nein
ja/nein
10. Überwiegend: Reduktion in den letzten fünf
Jahren
ja/teilweise/nein:
0,4/0,1/0,0
11. CKW-, Chrom VI- und bleifreie Produktion
ja/teilweise/nein:
0,2/0,1/0,0
12. Verzicht verpflichtend für Zulieferer
ja/teilweise/nein:
0,2/0,1/0,0
13. Zulieferung >33 % per Schiene oder Schiff
ja/nein:
0,2/0,0
14. Auslieferung >33 % per Schiene oder Schiff
ja/nein:
0,2/0,0
15. Einsatz von Wasser- oder Pulverlacken
ja/teilweise/nein:
0,1/0,05/0,0
verpflichtend für Zulieferer
ja/teilweise/nein:
0,1/0,05/0,0
16. Thermische Nachverbrennung Abgase
ja/teilweise/nein:
0,1/0,05/0,0
17. Lackrecycling
ja/teilweise/nein:
0,1/0,05/0,0
Verpflichtend für Zulieferer
ja/teilweise/nein:
0,1/0,05/0,0
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
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ja
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ja/nein
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nein
ja/nein
EU:
152
EU:
137
133
139
k.A.
147
139
k.A.
k.A.
152
149
2010:
147
145
153
2010:
157
151
EU: ja
EU: ja
EU: ja
k.A.
k.A.
ja
ja
k.A.
k.A.
ja
k.A.
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k.A.
k.A.
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k.A.
k.A.
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k.A.
70.9
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
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k.A.
70,5
71,6
k.A.
k.A.
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k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
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k.A.
k.A.
k.A.
k.A.
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offen
k.A.
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ja
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ja
ja
ja
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ja
nein
nein
ja
23. Durchschnittliche Geräuschemissionen
<71 dB(A)/<72 dB(A)/Angabe sonstiger
Durchschnittswerte/k.A.:
0,3/0,2/0,1/0,0
24. Minderung gegenüber 2008
ja/unverändert/nein: 0,2/0,1/0,0
25. Sichtbare Kennzeichnung mit EU-Reifenlabel
ja/offen/nein:
0,2/0,0/0,0
26. Hinweis auf Kraftstoffmehrverbrauch
ja, keine Klimaanlage/nein:
0,3/0,0
27. Prüfung Alternativen zu 1234yf
ja/ nein:
0,1/0,0
28. Angebote innovativer Mobilitätsdienstleistungen
mehrere Länder/ein Land/nein:
0,3/0,2/0,0
29. Einsatz von zusätzlich erzeugtem
Ökostrom in E-Pkw
ja/keine E-Pkw/ nein:
0,2/0,0/0,0
30. Angaben zu Marktanteilen und Infos
zu alternat. Antrieben
ja/teilweise/nein:
0,3/0,1/0,0
in
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k.A.
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Einsatz
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im
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Einsatz Einsatz
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18. Durchschnittliche CO2-Emission
Wert unter 130 g/km:
0,7
Wert unter 140 g/km:
0,5
Wert unter 150 g/km:
0,3
Wert unter 160 g/km:
0,2
Angabe eines EU-Wertes, falls Punkte vergeben
werden:
-0,1
Angabe 2010er-Werte, falls Punkte vergeben
werden:
-0,1
19. Minderung der CO2-Emission über 2,5 %
pro Jahr in D
ja/in EU: ja/nein:
0,2/0,1/0,0
20. Nennenswerter Verkauf von Pkw mit
CO2-Ausstoß ≤ 100 g/km
ja/nein:
0,2/0,0
21. Technik zur Einhaltung Partikelgrenzwert
für Ottomotoren
im Einsatz/in Entwicklung/nein:
0,5/0,1/0,0
22. Abgasbehandlung zur Einhaltung
NOx-Grenzwert für Diesel
im Einsatz/in Entwicklung/nein:
0,5/0,1/0,0
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7,5
3,2
5,9
4,1
4,2
4,9
6,2
2,9
3,0
4,5
4,1
3,8
4,8
7,9
5,1
5,7
Hersteller, die nicht in dieser Liste auftauchen,
haben den Teil des Fragebogens zum Umweltengagement nicht oder nur sehr unvollständig
ausgefüllt. Chevrolet, Fiat/Alfa Romeo/Lancia,
Hyundai/Kia, Mitsubishi und Subaru bekommen
für ihre Informationspolitik eine 5, Suzuki sogar
eine 6, weil die Firma nicht einmal den Fragebogen zu den Fahrzeugdaten ausfüllte.
1
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Umweltmanagement und -kommunikation
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VCD Auto-Umweltliste 2012/2013
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Blick hinter die Kulissen
Der VCD fragt im Abstand von zwei Jahren bei den
Autoherstellern nach Details der Produktion, prüft die
Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichte, untersucht das
Engagement für bessere Umwelttechnik in den Fahrzeugen sowie die Qualität der umweltrelevanten
Informationen für die Autokäufer. Konzeptionell hat
uns das Öko-Institut unterstützt.
Die Qualität und die Tiefe der Hersteller-Antworten
streuen sehr weit. Daimler hat den Fragebogen sehr
ausführlich und im Vergleich zu anderen vollständig
beantwortet. Die Produktion ist überdurchschnittlich
sauber. Außerdem ist Daimler der erste Hersteller, der
den erst ab 2017 verbindlichen Grenzwert für die Partikelanzahl bei direkteinspritzenden Benzinern schafft.
Deshalb schneiden die Stuttgarter in der HerstellerBewertung am besten ab. Suzuki bildet das andere
Ende des Rankings. Trotz mehrfachen Nachfragens
weigerte sich Suzuki, Informationen zu liefern. Selbst
die Fahrzeugdaten übermittelte das Unternehmen
nicht. Die Daten mussten wir im Internet und in Broschüren recherchieren. Doch am wichtigsten ist es bei
der Bewertung der Pkw ohnehin, die offiziellen Herstellerdaten mit denen des Kraftfahrtbundesamts
abzugleichen.
FOTO: DAIMLER MEDIA
Daimler gewinnt das Ranking
tionen zum zusätzlichen Energieverbrauch durch
Klimaanlagen und Tipps zu deren Bedienung?
Die Herstellerbewertung
gewinnt in diesem Jahr
Daimler. Im MercedesWerk Rastatt läuft die
neue A-Klasse vom Band.
Produktion immer sauberer geworden
Alternatives Kältemittel Fehlanzeige
Der VCD hat schon vor zwei Jahren mehr Gewicht
auf die Produkte und Produktnutzung gelegt als auf
Umweltmanagement und die Produktion. Denn inzwischen lassen die Hersteller fast alle Produktionsstätten zertifizieren, und sie schreiben brav und regelmäßig Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichte. Das ist
nicht zu unterschätzen, denn die Vertreter der Umwelt können Zustände viel besser kontrollieren oder
Verbesserungen einfordern, wenn die Hersteller konkrete Daten und Zielgrößen nennen.
Die Produktion in den Fabriken ist immer sauberer
geworden, seitdem die Umweltbewegung nachhakt.
Vor einigen Jahren konnte der VCD die Fragen nach
dem Einsatz einiger schlimmer Giftstoffe streichen –
die Hersteller setzten sie nicht mehr ein. Viele jedoch
verwendeten weiterhin Chlorkohlenwasserstoffe,
Chrom VI und Blei. Inzwischen ist auch dieses Problem in den eigenen Hallen fast erledigt, besteht aber
weiter bei Zulieferern. Deshalb fragen wir nach und
belohnen es, wenn die Autohersteller die Lieferanten
zum Verzicht auf diese Stoffe verpflichten.
Besonders wichtig ist also die Abfrage der Daten
zum Produkt und zur Produktnutzung. Hier gehen die
Entwicklungen schneller voran als bei Fertigungstechnologien. Geben die Hersteller brauchbare Informa-
Neu ist unsere Frage, ob Alternativen zum umstrittenen Kältemittel R1234yf (siehe Seite 12) geprüft werden. Zwei Hersteller beantworteten die Frage mit ja,
konnten oder wollten aber auch beim Nachhaken
keine konkreten Alternativen nennen. Es verfestigt
sich der Eindruck, dass die Hersteller wegen der
Entscheidung für R1234yf ein schlechtes Gewissen
haben. Sie beobachten genau, was die Konkurrenz
macht, doch niemand will der Erste sein, der ausschert.
VCD Auto-Umweltliste 2012/2013
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VCD stößt Entwicklungen an
Wir erkundigten uns wie vor zwei Jahren auch nach
der Euro-6-Technologie für Diesel. Hier hat sich die
Zahl der Hersteller, die solche Fahrzeuge im Angebot
haben, im Vergleich zu 2010 von vier auf sechs erhöht. Bei der neuen Frage nach dem PartikelanzahlGrenzwert kann nur Daimler punkten.
In zwei Jahren sollten es deutlich mehr Hersteller
sein, die den Wert einhalten – immerhin entscheidet
er über die Gesundheit vieler Menschen. Wir wollen
diese Entwicklung viel früher, als es die EU als Gesetzgeber vorschreibt, und wollen sie durch unser beständiges Nachfragen fördern.
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CO2-Grenzwert, umweltverträgliche und
sparsame Autos.
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VCD AUTO-UMWELTLISTE 2012/13
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