Wilo-Economy Wilo-Comfort, -Comfort-N Wilo

Wilo-Economy Wilo-Comfort, -Comfort-N Wilo
2 063 145-Ed. 03 / 2010-07-Wilo
Wilo-Economy
Wilo-Comfort, -Comfort-N
Wilo-Vario
D
Einbau- und Betriebsanleitung
F
Notice de montage et de mise en service
GB
Installation and operating instructions
NL
Inbouw- en bedieningsvoorschriften
Fig. 1a:
Fig. 1b:
Fig. 1c:
Fig. 2a:
12b
8
9
12a
9
13
14
Fig. 2b:
C
A
B
Fig. 3:
Fig. 4:
15
13
9
14
15a
15b
Fig. 5:
Fig. 6:
Fig. 7a:
B
A
C
Fig. 7b:
Fig. 9:
C
A
B
D
Fig. 8:
sw
bl
br
Schaltbild
29a
sw - bl Öffner
sw - br Schließer
Fig. 10:
33
D
Einbau- und Betriebsanleitung
GB
Installation and operating instructions
20
F
Notice de montage et de mise en service
35
NL
Inbouw- en bedieningsvoorschriften
52
3
Deutsch
Einbau- und Betriebsanleitung
Wilo Druckerhöhungsanlagen (DEA)
Bildlegenden:
Fig. 1a Beispiel DEA mit MHI-Pumpen und Schaltgerät ER
Fig. 1b Beispiel DEA mit MVISE und Schaltgerät VR
Fig. 1c
Beispiel DEA mit MVI und Schaltgerät CC
(Standgerät-SG)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
Pumpen
Regelgerät
Grundrahmen
Zulauf-Sammelleitung
Druck-Sammelleitung
Absperrarmatur
Rückflussverhinderer
Membrandruckbehälter mit Durchflussarmatur
Drucksensor/Manometer
Standkonsole
Wassermangelsicherung (WMS) optional
Fig. 2a Bausatz Druckgeber und
Membrandruckbehälter
8
9
12
12a
13
14
Membrandruckbehälter
Manometer
Druckgeber
elektrischer Anschluss, Druckgeber
Entleerung/Enlüftung
Absperrventil
Fig. 2b Bedienung Durchflussarmatur/Druckprüfung
Membrandruckbehälter
A
B
C
Öffnen/Schließen
Entleeren
Vorpressdruck prüfen
Fig. 3
Hinweistabelle Stickstoffdruck
Membrandruckbehälter (Beispiel)
a
b
c
d
e
Stickstoffdruck entsprechend der Tabelle
Einschaltdruck Grundlastpumpe in bar PE
Stickstoffdruck in bar PN2
Stickstoffmessung ohne Wasser
Achtung! Nur Stickstoff einfüllen
Fig. 4
Bausatz Wassermangelschutz (WMS)
13
14
15
15a
Entleerung/Enlüftung
Absperrventil
Druckschalter
Einstellung Druckschalter
Werkseitige Einstellung:
EIN 1,3 bar/AUS 1,0 bar
Rechtsdrehung (+) Schaltpunkte erhöhen
Linksdrehung (-) Schaltpunkte herabsetzen
Schaltdifferenz (0,3 bar bleibt erhalten!
Anschluss im Regelgerät (siehe Klemmplan)
15b
Fig. 5
Beispiel unmittelbarer Anschluss (Hydraulisches
Schema)
Fig. 6
Beispiel mittelbarer Anschluss (Hydraulisches
Schema)
16
17
Verbraucheranschlüsse vor der DEA
Membrandruckbehälter auf der Enddruck-Seite
mit Umgehungsleitung
Verbraucheranschlüsse nach der DEA
Entwässerungsanschluss für Anlagenspülung
DEA mit 4 Pumpen
Membrandruckbehälter auf der Zulaufseite mit
Umgehungsleitung
Druckloser Vorbehälter auf der Zulaufseite
Spüleinrichtung für Zulaufanschluss des Vorbehälters
Umgehungsleitung für Revision/Wartung (nicht
ständig installiert)
18
19
20
21
22
34
35
Fig. 7a
Montage: Schwingungsdämpfer und
Kompensator
A
Schwingungsdämpfer in vorgesehene Gewindeeinsätze schrauben und mittels Kontermutter
feststellen
Kompensator mit Längenbegrenzern (Zubehör)
Fixierung der Rohrleitung nach DEA, z.B. mit Rohrschelle (bauseitig)
B
C
Fig. 7b Montage: Flexible Anschlussleitungen
A
B
C
D
Einbau- und Betriebsanleitung Wilo-DEA
Bodenfixierung, körperschallentkoppelt (bauseitig)
Kompensator mit Längenbegrenzern (Zubehör)
Fixierung der Rohrleitung nach DEA, z.B. mit Rohrschelle (bauseitig)
Gewindeklappen (Zubehör)
3
Deutsch
Fig. 8
Fig. 9
Vorbehälter (Beispiel)
23
24
25
26
Zulauf mit Schwimmerventil (Zubehör)
Be-/Entlüftung mit Insektenschutz
Revisionsöffnung
Überlauf
Auf ausreichende Ableitung achten. Siphon oder
Klappe gegen Insekteneintrag vorsehen. Keine
unmittelbare Verbindung zur Kanalisation
(freier Auslauf gemäß EN1717)
Entleerung
Entnahme (Anschluss für DEA)
Wassermangel-Signalgeber mit Klemmkasten
Schaltbild
bl = blau
sw - bl = Öffner
br = braun
sw - br = Schließer
sw = schwarz
Anschluss für Spüleinrichtung, Zulauf
Niveauanzeige
27
28
29
29a
30
31
4
Abstützung der Sammelleitung mittels
Schwingungsdämpfer
Fig. 10 Entwässerungsleitung für Spülung
33
Hinweis:
Entwässerungsleitung
Nennweite =Pumpenanschluss-Nennweite bzw.
eine Nennweite kleiner als PumpenanschlussNennweite
Wenn auf der Enddruck-Seite ein Membrandruckbehälter angeordnet ist, die Entwässerung unmittelbar hinter dem Membrandruckbehälter
anordnen.
WILO SE 07/2010
Deutsch
1 und
Allgemeines
EinbauBetriebsanleitung
Einbau und Inbetriebnahme nur durch Fachpersonal!
1.1 Über dieses Dokument
Die Einbau- und Betriebsanleitung ist Bestandteil
des Gerätes. Sie ist jederzeit in Gerätenähe bereitzustellen. Das genaue Beachten dieser Anweisung
ist Voraussetzung für den bestimmungsgemäßen
Gebrauch und die richtige Bedienung des Gerätes.
Die Einbau-und Betriebsanleitung entspricht der
Ausführung des Gerätes und dem Stand der
zugrunde gelegten sicherheitstechnischen Normen bei Drucklegung.
2 Sicherheit
Diese Betriebsanleitung enthält grundlegende
Hinweise, die bei Aufstellung und Betrieb zu
beachten sind. Daher ist diese Betriebsanleitung
unbedingt vor Montage und Inbetriebnahme vom
Monteur sowie dem zuständigen Betreiber zu
lesen.
Es sind nicht nur die unter diesem Hauptpunkt
Sicherheit aufgeführten allgemeinen Sicherheitshinweise zu beachten, sondern auch die unter den
folgenden Hauptpunkten mit Gefahrensymbolen
eingefügten speziellen Sicherheitshinweise.
2.1 Kennzeichnung von Hinweisen in der
Betriebsanleitung
Symbole:
Allgemeines Gefahrensymbol
Gefahr durch elektrische Spannung
HINWEIS: ...
Signalwörter:
GEFAHR!
Akut gefährliche Situation.
Nichtbeachtung führt zu Tod oder schwersten
Verletzungen.
WARNUNG!
Der Benutzer kann (schwere) Verletzungen
erleiden. „Warnung“ beinhaltet, dass (schwere)
Personenschäden wahrscheinlich sind, wenn der
Hinweis missachtet wird.
VORSICHT!
Es besteht die Gefahr, die Pumpe/Anlage zu
beschädigen. „Vorsicht“ bezieht sich auf mögliche Produktschäden durch Missachten des Hinweises.
Einbau- und Betriebsanleitung Wilo-DEA
HINWEIS:
Ein nützlicher Hinweis zur Handhabung des Produktes. Er macht auch auf mögliche Schwierigkeiten aufmerksam.
2.2 Personalqualifikation
Das Personal für die Montage muss die entsprechende Qualifikation für diese Arbeiten aufweisen.
2.3 Gefahren bei Nichtbeachtung der
Sicherheitshinweise
Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann
eine Gefährdung für Personen und Pumpe/Anlage
zur Folge haben. Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann zum Verlust jeglicher Schadenersatzansprüche führen.
Im Einzelnen kann Nichtbeachtung beispielsweise
folgende Gefährdungen nach sich ziehen:
• Versagen wichtiger Funktionen der Pumpe/
Anlage,
• Versagen vorgeschriebener Wartungs- und Reparaturverfahren,
• Gefährdungen von Personen durch elektrische,
mechanische und bakteriologische Einwirkungen,
• Sachschäden.
2.4 Sicherheitshinweise für den Betreiber
Die bestehenden Vorschriften zur Unfallverhütung sind zu beachten.
Gefährdungen durch elektrische Energie sind auszuschließen. Weisungen lokaler oder genereller
Vorschriften [z. B. IEC, VDE usw.] und der örtlichen
Energieversorgungsunternehmen sind zu beachten.
2.5 Sicherheitshinweise für Inspektions- und
Montagearbeiten
Der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass alle Inspektions- und Montagearbeiten von autorisiertem und qualifiziertem Fachpersonal ausgeführt
werden, das sich durch eingehendes Studium der
Betriebsanleitung ausreichend informiert hat.
Die Arbeiten an der Pumpe/Anlage dürfen nur im
Stillstand durchgeführt werden.
2.6 Eigenmächtiger Umbau und
Ersatzteilherstellung
Veränderungen der Pumpe/Anlage sind nur nach
Absprache mit dem Hersteller zulässig. Originalersatzteile und vom Hersteller autorisiertes
Zubehör dienen der Sicherheit. Die Verwendung
anderer Teile kann die Haftung für die daraus entstehenden Folgen aufheben.
2.7 Unzulässige Betriebsweisen
Die Betriebssicherheit der gelieferten Pumpe/
Anlage ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung entsprechend Abschnitt 4 der Betriebsanleitung gewährleistet. Die im Katalog/Datenblatt
angegebenen Grenzwerte dürfen auf keinen Fall
unter- bzw. überschritten werden.
5
Deutsch
3 Transport und Zwischenlagerung
Die DEA wird auf einer Palette, auf Transporthölzern oder in einer Transportkiste geliefert und ist
durch Folie vor Feuchtigkeit und Staub geschützt.
An der Verpackung angebrachte Hinweise zu
Transport und Lagerung sind zu beachten.
VORSICHT! Gefahr von Sachschäden!
Der Transport ist mittels zugelassener Lastaufnahmemittel durchzuführen. Dabei ist die
Standsicherheit zu beachten, besonders da auf
Grund der Konstruktion der Pumpen ein.
Schwerpunktverschiebung zum oberen Bereich
vorliegt (Kopflastigkeit!). Transportgurte oder
Seile sind an den vorhandenen Transportösen
anzuschlagen oder um den Grundrahmen zu
legen. Die Rohrleitungen sind zur Lastaufnahme
nicht geeignet und dürfen auch nicht als
Anschlag zum Transport benutzt werden.
VORSICHT! Gefahr von Leckagen!
Belastungen der Rohrleitungen während des
Transports können zu Undichtigkeiten führen!
Die Transportmaße, Gewichte und notwendigen
Einbringöffnungen bzw. Transportfreiflächen der
Anlage sind dem beiliegenden Aufstellungsplan
oder der sonstigen Dokumentation zu entnehmen.
VORSICHT! Gefahr von Sachschäden!
Die Anlage ist durch geeignete Maßnahmen vor
Feuchtigkeit, Frost und Hitzeeinwirkung sowie
mechanischen Beschädigungen zu schützen!
Wenn beim Auspacken der DEA und des mitgelieferten Zubehörs Schäden an der Verpackung festzustellen sind, die durch einen Sturz oder ähnliches verursacht sein könnten,
• die DEA bzw. die Zubehörteile sorgfältig auf mögliche Mängel untersuchen und
• gegebenenfalls die Anlieferfirma (Spediteur) oder
den Wilo-Kundendienst benachrichtigen, auch
wenn zunächst keine Schäden festgestellt werden
konnten.
Nach dem Entfernen der Verpackung die Anlage
entsprechend den beschriebenen Aufstellungsbedingungen (siehe Abschnitt Aufstellung/Einbau) lagern bzw. montieren.
6
4 Verwendungszweck
•
•
•
•
Druckerhöhungsanlagen (im Folgenden DEA
genannt) werden für größere Wasserversorgungssysteme zur Druckerhöhung und Druckhaltung
gebaut. Sie werden eingesetzt als:
Trinkwasser-Versorgungsanlagen, vor allem in
Wohn-Hochgebäuden, Krankenhäusern, Verwaltungs- und Industriebauten, die in Aufbau, Funktion und Anforderung folgenden Normen und
Richtlinien entsprechen:
• DIN1988
• DIN2000
• EU-Richtlinie 98/83/EG
• Trinkwasserverordnung - TrinkwV2001
• DVGW-Richtlinien,
Industrielle Wasserversorgungs- und Kühlsysteme,
Feuerlöschwasser-Versorgungsanlagen,
Bewässerungs- und Beregnungsanlagen.
Die automatisch geregelten Mehrpumpenanlagen
werden aus dem öffentlichen Trinkwassernetz
entweder unmittelbar (direkt angeschlossen) oder
auch mittelbar (indirekt angeschlossen) über
einen Vorbehälter gespeist. Diese Vorbehälter
sind geschlossen und drucklos, d.h. sie stehen
unter atmosphärischem Druck.
WILO SE 07/2010
Deutsch
5 Angaben über das Erzeugnis
5.1 Typenschlüssel
z.B.: CO-2 MHI 4 05/ER-EB
COmpact-Druckerhöhungsanlage
Anzahl der Pumpen
Baureihenbezeichnung Pumpen (siehe
beiliegende Pumpendokumentation)
Nennförderstrom Q
[m3/h] (2-pol. Ausf./50 Hz)
Stufenzahl der Pumpen
Regelgerät, hier Economy Regler
Zusatzbezeichnung
hier z.B. European Booster
CO
2
MHI
4
05
ER
EB
z.B.: CO [R]-3 MVI S 8 04/CC-EB
COmpact-Druckerhöhungsanlage
Regelung mindestens einer Pumpe durch
Frequenzumformer
Anzahl der Pumpen
Baureihenbezeichnung Pumpen (siehe
beiliegende Pumpendokumentation)
Nassläufermotor
Nennförderstrom Q
[m3/h] (2-pol. Ausf./50 Hz)
Stufenzahl der Pumpen
Regelgerät, hier Comfort-Controller
Zusatzbezeichnung
hier z.B. European Booster
CO
[R]
3
MVI
S
8
04
CC
EB
z.B.: CO-6 Helix V 36 02/2/CC
CO
3
Helix V
36
02
2
CC
COmpact-Druckerhöhungsanlage
Anzahl der Pumpen
Baureihenbezeichnung Pumpen (siehe
beiliegende Pumpendokumentation)
Nennförderstrom Q
[m3/h] (2-pol. Ausf./50 Hz)
Stufenzahl der Pumpen
Anzahl der reduzierten Stufen
Regelgerät, hier Comfort-Controller
z.B.: COR-4 Helix VE 22 03/VR
CO
R
4
Helix VE
22
03
VR
COmpact-Druckerhöhungsanlage
Regelung mindestens einer Pumpe durch
Frequenzumformer
Anzahl der Pumpen
Baureihenbezeichnung Pumpen (siehe
beiliegende Pumpendokumentation)
VE für Vertikale Pumpe mit Elektronischer
Drehzahlregelung
Nennförderstrom Q
[m3/h] (2-pol. Ausf./50 Hz)
Stufenzahl der Pumpen
Regelgerät, hier Vario-Regler
Einbau- und Betriebsanleitung Wilo-DEA
6 Beschreibung von Erzeugnis und Zubehör
6.1 Allgemeine Beschreibung
Die DEA wird als Kompaktanlage komplett verrohrt und anschlussfertig geliefert (Ausnahme bei
separatem Standgerät SG). Lediglich die
Anschlüsse für Zulauf- und Druckleitung, sowie
der elektrische Netzanschluss sind noch herzustellen. Eventuell separat bestelltes und mitgeliefertes Zubehör muss noch montiert werden.
Die DEA mit normalsaugenden Pumpen kann
sowohl mittelbar (Bild 6 - Systemtrennung durch
drucklosen Vorbehälter) als auch unmittelbar
(Bild 5 - Anschluss ohne Systemtrennung) an das
Wasserversorgungsnetz angeschlossen werden.
Selbstansaugende Pumpen dürfen nur mittelbar
(Systemtrennung durch drucklosen Vorbehälter)
an das öffentliche Wasserversorgungsnetz angeschlossen werden. Hinweise über die verwendete
Pumpenbauart sind der beigefügten Einbau- und
Betriebsanleitung zur Pumpe zu entnehmen.
Für die Nutzung zur Trinkwasserversorgung und/
oder zur Brandschutzversorgung sind die entsprechenden gültigen Gesetzesbestimmungen und
Normenvorgaben zu beachten.
Die Anlagen sind gemäß den dafür geltenden
Bestimmungen (in Deutschland gemäß DIN 1988
(DVGW)) so zu betreiben und zu unterhalten,
dass die ständige Betriebssicherheit der Wasserversorgung gewährleistet ist und weder die
öffentliche Wasserversorgung noch andere Verbrauchsanlagen störend beeinflusst werden.
Zum Anschluss und zur Anschlussart an öffentliche Wassernetze sind entsprechend gültige
Bestimmungen oder Normen (siehe unter
Abschnitt 1.1) zu beachten; die ggf. durch Vorschriften der Wasserversorgungsunternehmen
(WVU) oder der zuständigen Brandschutzbehörde ergänzt sind. Außerdem müssen örtliche
Besonderheiten (z.B. ein zu hoher bzw. stark
schwankender Vordruck, der evtl. den Einbau
eines Druckminderers erfordert) beachtet werden.
6.2 Bestandteile der Druckerhöhungsanlage (DEA)
Die Gesamtanlage setzt sich aus drei Hauptbestandteilen zusammen. Zu den bedienungsrelevanten Bestandteilen/Komponenten ist eine
separate Einbau- und Betriebsanleitung im Lieferumfang enthalten (siehe auch beiliegenden Aufstellungsplan).
Mechanische und Hydraulische Anlagenkomponenten (Bilder 1a, 1b und 1c) :
Die Kompaktanlage ist auf einen Grundrahmen
mit Schwingungsdämpfern (3) montiert. Sie
besteht aus einer Gruppe von 2 bis 6 HochdruckKreiselpumpen (1), die mittels einer Zulauf- (4)
und Druck-Sammelleitung (5) zusammengefasst
sind. An jeder Pumpe ist zulauf- und druckseitig je
eine Absperrarmatur (6) und zulauf- oder druckseitig ein Rückflussverhinderer (7) montiert. An
der Druck-Sammelleitung ist eine absperrbare
Baugruppe mit Drucksensor und Manometer (8),
7
Deutsch
sowie ein 8-Liter-Membrandruckbehälter (9)
mit einer absperrbaren Durchflussarmatur (zur
Durchströmung gemäß DIN 4807-Teil 5) montiert. An der Zulauf-Sammelleitung kann optional
eine Baugruppe zur Wassermangelsicherung
(WMS) (11) montiert sein bzw. nachträglich montiert werden.
Das Regelgerät (2) ist bei den kleinen bis mittleren Anlagen auf den Grundrahmen mittels
Standkonsole (10) montiert und fertig mit den
elektrischen Komponenten der Anlage verdrahtet.
Bei Anlagen größerer Leistung ist das Regelgerät
in einem separaten Standgerät SG (Bild 1c) untergebracht und die elektrischen Komponenten sind
mit entsprechendem Anschlusskabel vorverdrahtet. Die Endverdrahtung ist bei separatem Standgerät SG bauseitig zu realisieren (siehe hierzu
Abschnitt 5.3 und die dem Regelgerät beigefügte
Dokumentation). Die vorliegende Einbau- und
Betriebsanleitung beschreibt die Gesamtanlage
nur allgemein.
Hochdruck-Kreiselpumpen (1):
Je nach Verwendungszweck und geforderten
Leistungsparametern werden unterschiedliche
Typen von mehrstufigen Hochdruck-Kreiselpumpen in die DEA eingebaut. Die Anzahl dieser Pumpen kann variieren von 2 bis 4 (Pumpen mit
integriertem Frequenzumformer) bzw. 2 bis 6
(Pumpen ohne integrierten Frequenzumformer).
Über die Pumpen informiert die dafür beiliegende
Einbau- und Betriebsanleitung.
Regelgerät (2):
Zur Ansteuerung und Regelung der DEA können
verschiedene Schalt- und Regelgeräte unterschiedlicher Bauart und unterschiedlichen Komforts eingebaut und geliefert werden. Über das, in
diese DEA eingebaute Regelgerät, informiert die
dafür beiliegende Einbau- und Betriebsanleitung.
•
•
•
•
•
•
Bausatz Druckgeber/Membrandruckbehälter
(Bild 2a):
Membrandruckbehälter (8)
Manometer (9)
Druckgeber (12)
elektrischer Anschluss, Druckgeber (13)
Entleerung/Enlüftung (14)
Absperrventil (15)
6.3 Funktion der Druckerhöhungsanlage (DEA)
Serienmäßig sind Wilo-Druckerhöhungsanlagen
mit normalsaugenden mehrstufigen HochdruckKreiselpumpen ausgestattet. Diese werden über
die Zulauf-Sammelleitung mit Wasser versorgt.
Beim Einsatz selbstsaugender Pumpen oder allgemein bei Saugbetrieb aus tieferliegenden Behältern, ist für jede Pumpe eine separate, vakuumund druckfeste Saugleitung mit Fußventil zu installieren, die stetig steigend vom Behälter zur
Anlage hin verlaufen sollte. Die Pumpen erhöhen
den Druck und fördern das Wasser über die DruckSammelleitung zum Verbraucher. Dazu werden sie
8
druckabhängig ein- und ausgeschaltet bzw. geregelt. Durch den Druckgeber wird stetig der IstWert des Druckes gemessen, zu einem Stromsignal umgewandelt und an das vorhandene Regelgerät übertragen. Durch das Regelgerät werden, je
nach Bedarf und Regelungsart, die Pumpen ein-,
zu, oder abgeschalten oder die Drehzahl einer oder
mehrerer Pumpen so verändert, bis die eingestellten Regelungsparameter erreicht sind (eine
genauere Beschreibung der Regelungsart und des
Regelungsvorganges sind der Einbau- und
Betriebsanleitung des Regelgerätes zu entnehmen).
Die Gesamtfördermenge der Anlage ist auf mehrere Pumpen aufgeteilt. Dies hat den großen Vorteil, dass eine sehr genaue Anpassung der
Anlagenleistung an den tatsächlichen Bedarf
erfolgt und die Pumpen im jeweils günstigsten
Leistungsbereich betrieben werden. Mit dieser
Konzeption werden ein hoher Wirkungsgrad sowie
ein sparsamer Energieverbrauch der Anlage
erreicht. Die zuerst anlaufende Pumpe nennt man
Grundlastpumpe. Alle weiteren, zum Erreichen des
Anlagenbetriebspunktes notwendigen, Pumpen
nennt man Spitzenlastpumpe(n). Bei Auslegung
der Anlage zur Trinkwasserversorgung nach
DIN 1988 muss eine Pumpe als Reservepumpe
vorgesehen werden, d.h. bei maximaler Abnahme
ist immer noch eine Pumpe außer Betrieb bzw. in
Bereitschaft. Zur gleichmäßigen Nutzung aller
Pumpen erfolgt durch die Regelung ein dauernder
Pumpentausch, d.h. die Reihenfolge des Einschaltens und die Zuordnung der Funktionen Grundlast-/Spitzenlast- oder Reservepumpe ändern
sich regelmäßig.
Der montierte Membran-Druckbehälter
(Gesamtinhalt ca. 8 Liter) übt eine gewisse Pufferwirkung auf den Druckgeber aus und verhindert
ein Schwingverhalten der Regelung beim Ein- und
Ausschalten der Anlage. Er gewährleistet aber
auch eine geringe Wasserentnahme (z.B. bei
Kleinstleckagen) aus dem vorhandenen Vorratsvolumen ohne das Einschalten der Grundlastpumpe. Dadurch wird die Schalthäufigkeit der
Pumpen verringert und der Betriebszustand der
DEA stabilisiert.
VORSICHT!
Die Pumpen dürfen zum Schutz der Gleitringdichtung bzw. der Gleitlager nicht trocken laufen. Trockenlauf kann zur Undichtigkeit der
Pumpe führen!
Als Zubehör wird für den unmittelbaren Anschluss
an das öffentliche Wassernetz ein Wassermangelschutz (WMS) (Bild 4) angeboten, der den vorhandenen Vordruck überwacht und dessen
Schaltsignal vom Regelgerät verarbeitet wird. An
der Zulauf-Sammelleitung ist hierfür serienmäßig
eine Montagestelle vorgesehen.
Bei mittelbarem Anschluss (Systemtrennung
durch drucklosen Vorbehälter) ist als Trokkenlaufschutz ein niveauabhängiger Signalgeber vorzusehen, der in den Vorlaufbehälter eingesetzt wird.
Bei Verwendung eines Wilo-Vorbehälters ist ein
WILO SE 07/2010
Deutsch
Schwimmerschalter im Lieferumfang bereits enthalten. Für bauseitig vorhandene Behälter bietet
das Wilo-Programm verschiedene Signalgeber
zum nachträglichen Einbau (z.B. Schwimmerschalter WA65 oder Wassermangelelektroden mit
Niveaurelais SK277).
WARNUNG!
Bei Trinkwasserinstallation sind Materialien zu
verwenden, welche die Qualität des Wasser
nicht beeinträchtigen!
6.4 Geräuschverhalten
DEA werden, wie dem Punkt 1.2.1 zu entnehmen
ist, mit verschiedenen Pumpentypen und variabler
Pumpenanzahl geliefert. Der Gesamtgeräuschpegel aller DEA-Varianten kann hier deshalb nicht
angegeben werden. Mit dem Geräuschwert für
eine Einzelpumpe des gelieferten Typs kann der
Gesamtgeräuschpegel jedoch überschlägig
errechnet werden. Dazu den Einzelpumpengeräuschwert aus der Einbau- und Betriebsanleitung
der Pumpen bzw. aus den Katalogangaben zu den
Pumpen entnehmen.
Beispiel (DEA mit 5 Pumpen)
Einzelpumpe
5 Pumpen gesamt
Gesamtgeräuschpegel=
50
+7
57
dB(A)
dB(A)
dB(A)
...
+3
+4,5
+6
+7
+7,5
...
dB(A)
dB(A)
dB(A)
dB(A)
dB(A)
dB(A)
dB(A)
Berechnung
Einzelpumpe =
2 Pumpen gesamt
3 Pumpen gesamt
4 Pumpen gesamt
5 Pumpen gesamt
6 Pumpen gesamt
Gesamtgeräuschpegel=
6.5 Lieferumfang
• Druckerhöhungsanlage,
• Einbau- und Betriebsanleitung der DEA,
• Einbau- und Betriebsanleitung der Pumpen,
• Einbau- und Betriebsanleitung des Regelgerätes,
• Werks-Abnahmeprüfzeugnis (gemäß
EN10204 3.1.B),
• gegebenenfalls Aufstellungsplan,
• gegebenenfalls elektrischer Schaltplan,
• gegebenenfalls Einbau- und Betriebsanleitung
des Frequenzumformers,
• gegebenenfalls Beiblatt Werkseinstellung des
Frequenzumformers,
• gegebenenfalls Einbau- und Betriebsanleitung
des Signalgebers,
gegebenenfalls Ersatzteilliste.
• Größerer Membrandruckbehälter (vor- oder enddruckseitig),
• Sicherheitsventil,
• Trockenlaufschutz:
• Wassermangelschutz (WMS) (Bild 4) bei Zulaufbetrieb (mind. 1,0 bar) (auftragsbezogen wird er
fertig an der DEA montiert geliefert),
• Schwimmerschalter,
• Wassermangelelektroden mit Niveaurelais,
• Elektroden für Behälterbetrieb (Sonderzubehör
auf Anfrage),
• Flexible Anschlussleitungen,
• Kompensatoren,
• Gewindeflansche und -kappen,
• Schalldämmende Verkleidung (Sonderzubehör auf
Anfrage).
7 Aufstellung/Einbau
7.1 Aufstellungsort
• Die Anlage ist in der technischen Zentrale oder in
einem trockenen, gut belüfteten und frostsicheren, separaten und abschließbaren Raum aufzustellen (Forderung der Norm DIN 1988).
• In dem Aufstellraum ist eine ausreichend bemessene Bodenentwässerung (Kanalanschluss oder
dgl.) vorzusehen.
• Es dürfen keine schädlichen Gase in den Raum
eindringen oder vorhanden sein.
• Für Wartungsarbeiten ist entsprechend ausreichender Platz vorzusehen, die Hauptmaße sind
dem beiliegenden Aufstellungsplan zu entnehmen. Die Anlage sollte von mindestens zwei Seiten frei zugänglich sein.
• Die Aufstellungsfläche muss waagerecht und plan
sein.
• Die Anlage ist für eine maximale Umgebungstemperatur von +0 °C bis 40 °C bei relativer Luftfeuchtigkeit von 50 % ausgelegt.
• Von einer Aufstellung und Betrieb in der Nähe von
Wohn- und Schlafräumen ist abzuraten.
• Zur Vermeidung der Übertragung von Körperschall
und zur spannungsfreien Verbindung mit den vor
und nachgestellten Rohrleitungen sollten Kompensatoren mit Längenbegrenzern oder flexible
Anschlussleitungen verwendet werden!
6.6 Zubehör
Zubehör muss bei Bedarf gesondert bestellt werden.
Die Zubehörteile aus dem Wilo-Programm sind
z.B.:
• Offener Vorbehälter,
Einbau- und Betriebsanleitung Wilo-DEA
9
Deutsch
7.2 Montage
7.2.1 Fundament/Untergrund
Die Bauweise der DEA ermöglicht eine Aufstellung
auf planbetoniertem Boden. Durch die Lagerung
des Grundrahmens auf höheneinstellbaren
Schwingungsdämpfern ist eine Körperschallisolierung gegenüber dem Baukörper gegeben.
HINWEIS:
Eventuell sind die Schwingungsdämpfer aus
transporttechnischen Gründen bei Auslieferung
nicht montiert. Vor dem Aufstellen der DEA
sicherstellen, dass alle Schwingungsdämpfer
montiert sind, und mittels der Gewindemutter
gekontert sind (siehe auch Bild 7a).
Bei zusätzlicher bauseitiger Befestigung am
Boden ist zu beachten, dass geeignete Maßnahmen zur Vermeidung der Körperschallübertragung
getroffen werden.
7.2.2 Hydraulischer Anschluss und Rohrleitungen
• Bei Anschluss an das öffentliche Trinkwassernetz
müssen die Anforderungen der örtlich zuständigen Wasserversorgungs-Unternehmen beachtet
werden.
• Der Anschluss der Anlage ist erst nach Abschluss
aller Schweiß- und Lötarbeiten und der erforderlichen Spülung und ggf. Desinfektion des Rohrsystems und der angelieferten Druckerhöhungsanlage vorzunehmen (siehe Punkt 5.2.3).
• Die bauseitigen Rohrleitungen sind unbedingt
spannungsfrei zu installieren. Dazu sind Kompensatoren mit Längenbegrenzung oder flexible
Anschlussleitungen zu empfehlen, um ein Verspannen der Rohrverbindungen zu vermeiden und
eine Übertragung von Anlagenschwingungen auf
die Gebäudeinstallation zu minimieren. Fixierungen der Rohrleitungen sind nicht an den Verrohrungen der DEA zu befestigen, um eine
Übertragung von Körperschall auf den Baukörper
zu vermeiden (Beispiel siehe Bild 7).
• Der Anschluss erfolgt je nach örtlichen Begebenheiten wahlweise rechts oder links der Anlage.
Bereits vormontierte Blindflansche oder Gewindekappen müssen eventuell umgesetzt werden.
• Bei Druckerhöhungsanlagen mit horizontalen
Pumpen ist vor allem die saugseitige Rohrleitung
so abzustützen, dass die Kippmomente die durch
die Schwerpunktverlagerung der Anlage entstehen können, sicher aufgefangen werden (siehe
Bild 8).
• Der Strömungswiderstand der Saugleitung ist so
gering wie möglich zu halten (d.h. kurze Leitung,
wenig Krümmer, ausreichend große Absperrarmaturen), anderenfalls kann bei großen Volumenströmen durch hohe Druckverluste der
Wassermangelschutz ansprechen (NPSH der
Pumpe beachten, Druckverluste und Kavitation
vermeiden).
7.2.3 Hygiene (TrinkwV 2001)
Die zur Verfügung gestellte DEA entspricht den
gültigen Regeln der Technik, speziell der DIN 1988
10
und ist auf einwandfreie Funktion im Werk geprüft
worden.
Bei Einsatz im Trinkwasserbereich ist das Gesamtsystem Trinkwasserversorgung dem Betreiber in
hygienisch einwandfreiem Zustand zu übergeben.
Dazu auch die entsprechenden Vorgaben in der
DIN 1988 Teil 2 Abschnitt 11.2 und die Kommentare zur DIN beachten.
Dies schließt nach TwVO § 5. Absatz 4 , „mikrobiologische Anforderungen”, notwendigerweise
das Spülen bzw. unter Umständen auch das Desinfizieren mit ein.
Die einzuhaltenden Grenzwerte sind der TwVO § 5
zu entnehmen.
WARNUNG! Verunreinigtes Trinkwasser gefährdet die Gesundheit!
Eine Leitungs- und Anlagenspülung vermindert
das Risiko der Qualitätsbeeinträchtigung des
Trinkwassers.
Bei längerem Anlagenstillstand Wasser unbedingt erneuern!
Für die einfache Durchführung der Anlagenspülung empfehlen wir den Einbau eines T-Stücks auf
der Endruckseite der DEA (bei einem enddruckseitigem Membrandruckbehälter unmittelbar hinter
diesem) vor der nächsten Absperreinrichtung.
Dessen Abzweig, mit einer Absperreinrichtung
versehen, dient zur Entleerung während der Spülung in das Abwassersystem und muss dem maximalen Volumenstrom einer Einzelpumpe
entsprechend dimensioniert sein (siehe Bild 10).
Sollte kein freier Auslauf realisierbar sein, so sind
z.B. bei Anschluss eines Schlauchs die Ausführungen der DIN 1988 T5 zu beachten.
7.2.4 Trockenlauf-/Wassermangelschutz (Zubehör)
• Trockenlaufschutz montieren:
• Bei unmittelbaren Anschluss an das öffentliche
Wassernetz: Wassermangelschutz (WMS) in den
dafür vorgesehenen Anschlussstutzen in die
Saug-Sammelleitung eindrehen und eindichten
(bei nachträglicher Montage) und elektrische
Verbindung im Regelgerät gemäß Einbau- und
Betriebsanleitung und Schaltplan des Regelgerätes herstellen.
• Bei mittelbarem Anschluss, d.h. für Betrieb mit
bauseitig vorhandenen Behältern: Schwimmerschalter im Behälter so montieren, das bei
abnehmendem Wasserstand bei ca. 100 mm
über Entnahmeanschluss das Schaltsignal
„Wassermangel“ erfolgt. (Bei Nutzung von Vorbehältern aus dem Wilo-Programm ist ein
Schwimmerschalter bereits entsprechend installiert.)
Alternativ: 3 Tauchelektroden im Vorlaufbehälter installieren.
Die Anordnung ist wie folgt vorzunehmen:
eine 1. Elektrode ist als Masse-Elektrode kurz
über den Behälterboden anzuordnen (muss
immer eingetaucht sein),
für das untere Schaltniveau (Wassermangel)
2. Elektrode ca. 100 mm über dem Entnahmeanschluss anordnen.
WILO SE 07/2010
Deutsch
ausreichenden Platz für Wartungsarbeiten oder
Austausch zu achten.
HINWEIS:
Für Membrandruckbehälter sind regelmäßige Prüfungen gemäß Richtlinie 97/23/EG erforderlich!
(in Deutschland zusätzlich unter Berücksichtigung
der Betriebssicherheitsverordnung §§ 15(5) und
17 sowie Anhang 5).
Vor und nach dem Behälter ist für Überprüfungen,
Revisions- und Wartungsarbeiten in der Rohrleitung jeweils eine Absperrarmatur vorzusehen.
Besondere Wartungs- und Prüfungshinweise sind
der Einbau- und Betriebsanleitung des jeweiligen
Membrandruckbehälters zu entnehmen.
Ist der maximale Volumenstrom der Anlage größer
als der maximal empfohlene Volumendurchsatz
des Membrandruckbehälters (siehe Tabelle 1 bzw.
Angaben Typenschild und Einbau- und Betriebsanleitung des Behälters), so ist der Volumenstrom
aufzuteilen, das heißt, eine Umgehungsleitung ist
zu installieren (Beispiele siehe Schema Bild 5 und
Bild 6). Bei der Dimensionierung sind die jeweiligen Anlagenverhältnisse und Förderdaten der DEA
zu berücksichtigen. Hierbei ist auf eine ausreichende Durchströmung des Membranbehälters
Rücksicht zu nehmen.
Für das obere Schaltniveau (Wassermangel aufgehoben) 3. Elektrode mindestens 150 mm über
der unteren Elektrode anbringen. Die elektrische
Verbindung im Regelgerät ist gemäß der Einbau- und Betriebsanleitung und dem Schaltplan
des Regelgerätes herzustellen.
7.2.5 Membrandruckbehälter (Zubehör)
Der zum Lieferumfang der DEA gehörende Membrandruckbehälter (8 Liter) kann aus transporttechnischen Gründen unmontiert (d.h. als
Beipack) mitgeliefert werden. Vor der Inbetriebnahme ist dieser auf die Durchflussarmatur zu
montieren (siehe Bild 2a und 2b).
HINWEIS:
Hierbei ist darauf zu achten, dass die Durchflussarmatur nicht verdreht wird. Richtig montiert ist
die Armatur, wenn das Entleerungsventil (siehe
auch C; Bild 2b) bzw. die aufgedruckten Strömungsrichtungshinweispfeile parallel zur Sammelleitung verlaufen.
Falls ein zusätzlicher größerer Membrandruckbehälter zu installieren ist, so ist die zugehörige
Einbau- und Betriebsanleitung zu beachten. Bei
Trinkwasserinstallation muss ein durchströmter
Membranbehälter gemäß DIN4807 eingesetzt
werden. Für Membranbehälter ist ebenfalls auf
Nennweite
DN20
DN25
DN32
DN50
DN65
DN80
DN100
Anschluss
(Rp3/4“)
(Rp1“)
(Rp11/4“)
Flansch
Flansch
Flansch
Flansch
Max. Volumenstrom (m3/h)
2,5
4,2
7,2
15
27
36
56
Tabelle 1
7.2.6 Sicherheitsventil (Zubehör)
Auf der Enddruckseite ist dann ein bauteilgeprüftes Sicherheitsventil zu installieren, wenn die
Summe aus dem maximal möglichen Vordruck und
dem maximalen Förderdruck der DEA den zulässigen Betriebsüberdruck einer installierten Anlagenkomponente überschreiten kann. Das
Sicherheitsventil muss so ausgelegt sein, das bei
dem 1,1-fachen des zulässigen Betriebsüberdruckes der dabei auftretende Förderstrom der DEA
abgelassen wird (Daten zur Auslegung sind den
Datenblättern/Kennlinien der DEA zu entnehmen). Der abfließende Wasserstrom muss sicher
abgeführt werden. Zur Installation des Sicherheitsventils sind die zugehörige Einbau- und
Betriebsanleitung und die geltenden Bestimmungen zu beachten.
7.2.7 Druckloser Vorbehälter (Zubehör)
Zum mittelbaren Anschluss der DEA an das
öffentliche Trinkwassernetz ist die Aufstellung
zusammen mit einem drucklosen Vorbehälter
nach DIN 1988 vorzunehmen. Für die Aufstellung
des Vorbehälters gelten die gleichen Regeln wie
für die DEA (siehe 7.1). Der Boden des Behälters
muss vollflächig auf festem Untergrund aufliegen.
Bei der Auslegung der Tragfähigkeit des Untergrundes ist die maximale Füllmenge des jeweiligen
Behälters zu berücksichtigen. Bei der Aufstellung
Einbau- und Betriebsanleitung Wilo-DEA
ist auf ausreichenden Platz für Revisionsarbeiten
zu achten (mindestens 600 mm über dem Behälter
und 1000 mm an den Anschlussseiten). Eine
Schräglage des vollen Behälters ist nicht zulässig,
da eine ungleichmäßige Belastung zur Zerstörung
führen kann.
Der von uns als Zubehör gelieferte, drucklose (d.h.
unter atmosphärischem Druck stehende),
geschlossene PE-Behälter ist entsprechend den,
dem Behälter beiliegenden, Transport- und Montagehinweisen zu installieren.
Allgemein gilt folgende Vorgehensweise:
Der Behälter ist vor der Inbetriebnahme mechanisch spannungsfrei anzuschließen. Das heißt, der
Anschluss sollte mittels flexibler Bauelemente wie
Kompensatoren oder Schläuchen erfolgen. Der
Überlauf des Behälters ist gemäß geltender Vorschriften (in Deutschland DIN 1988/T3) anzuschließen. Die Übertragung von Wärme durch die
Anschlussleitungen ist durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden. PE-Behälter aus dem WILOProgramm sind nur für die Aufnahme reinen Wassers ausgelegt. Die maximale Temperatur des
Wassers darf 50 °C nicht überschreiten!
11
Deutsch
VORSICHT!
Die Behälter sind statisch auf den Nenninhalt
ausgelegt. Nachträgliche Veränderungen können zur Beeinträchtigung der Statik führen und
zu unzulässigen Verformungen oder sogar zur
Zerstörung des Behälters führen!
Vor der Inbetriebnahme der DEA ist auch die elektrische Verbindung (Wassermangelschutz) mit
dem Regelgerät der Anlage vorzunehmen (Angaben hierzu sind der Einbau- und Betriebsanleitung
des Regelgerätes zu entnehmen).
HINWEIS!
Der Behälter ist vor dem Befüllen zu reinigen und
zu spülen!
VORSICHT!
Kunststoffbehälter sind nicht begehbar! Betreten oder Belasten der Abdeckung kann zur
Beschädigung führen!
7.2.8 Kompensatoren (Zubehör)
Zur spannungsfreien Montage der DEA sind die
Rohrleitung mit Kompensatoren anzubinden
(Bild 7a). Die Kompensatoren müssen zum Abfangen auftretender Reaktionskräfte mit einer körperschallisolierenden Längenbegrenzung
versehen sein. Die Kompensatoren sind ohne Verspannung in die Rohrleitungen zu montieren.
Fluchtfehler oder Rohrversatz dürfen mit Kompensatoren nicht ausgeglichen werden. Bei der
Montage sind die Schrauben gleichmäßig über
Kreuz anzuziehen. Die Schraubenenden dürfen
nicht über den Flansch vorstehen. Bei Schweißarbeiten in der Nähe müssen Kompensatoren zum
Schutz abgedeckt werden (Funkenflug, Strahlungswärme). Die Gummiteile von Kompensatoren
dürfen nicht mit Farbe angestrichen werden und
sind vor Öl zu schützen. In der Anlage müssen die
Kompensatoren jederzeit für eine Kontrolle
Nennweite
zugänglich sein und dürfen deshalb nicht in Rohrisolierungen einbezogen werden.
HINWEIS:
Kompensatoren unterliegen einem Verschleiß.
Regelmäßige Kontrolle auf Riss- oder Blasenbildung, freiliegendes Gewebe oder sonstige Mängel
sind notwendig (siehe Empfehlungen DIN 1988).
7.2.9 Flexible Anschlussleitungen (Zubehör)
Bei Rohrleitungen mit Gewindeanschlüssen können, zur spannungsfreien Montage der DEA und
bei leichtem Rohrversatz, Flexible Anschlussleitungen eingesetzt werden (Bild 7b). Die Flexiblen
Anschlussleitungen aus dem WILO-Programm
bestehen aus einem hochwertigen Edelstahlwellschlauch mit einer Edelstahlumflechtung. Zur
Montage an der DEA ist an einem Ende eine flachdichtende Edelstahlverschraubung mit Innengewinde vorgesehen. Zur Anbindung an die
weiterführende Verrohrung befindet sich am
anderen Ende ein Rohraussengewinde. In Abhängigkeit von der jeweiligen Baugröße sind
bestimmte maximal zulässige Verformungen einzuhalten (siehe Tabelle 2 und Bild 7b). Flexible
Anschlussleitungen sind nicht geeignet, axiale
Schwingungen aufzunehmen und entsprechende
Bewegungen auszugleichen. Ein Verknicken oder
Verdrillen bei der Montage ist durch geeignetes
Werkzeug auszuschließen. Bei Winkelversatz der
Rohrleitungen ist es notwendig, die Anlage unter
Berücksichtigung geeigneter Maßnahmen zur
Minderung des Körperschalls am Boden zu fixieren.
In der Anlage müssen die Flexiblen Anschlussleitungen jederzeit für eine Kontrolle zugänglich sein
und sollten deshalb auch nicht in Rohrisolierungen
einbezogen werden.
Gewinde
Verschraubung
Konisches
Außengewinde
Max. Biegeradius
RB im mm
Max Biegewinkel
BW in °
Rp1 1/2“
Rp 2“
Rp 2 1/2“
R1 1/2“
R 2“
R 2 1/2“
260
300
370
60
50
40
Anschluss
DN40
DN50
DN65
Tabelle 2
HINWEIS:
Flexible Anschlussleitungen unterliegen einem
betriebsbedingtem Verschleiß. Regelmäßige Kontrolle auf Undichtigkeiten oder sonstige Mängel
sind notwendig (siehe Empfehlungen DIN 1988).
7.2.10 Druckminderer (Zubehör)
Der Einsatz eines Druckminderers wird erforderlich bei Druckschwankungen in der Zulaufleitung
von mehr als 1 bar oder wenn die Vordruckschwankung so groß ist, dass die Abschaltung der
Anlage erforderlich ist oder der Gesamtdruck
(Vordruck und Pumpenförderhöhe im Nullmengenpunkt - siehe Kennlinie) der Anlage den Nenndruck überschreitet. Damit der Druckminderer
12
seine Funktion erfüllen kann, muss ein Mindestdruckgefälle von ca. 5 m bzw. 0,5 bar vorhanden
sein. Der Druck hinter dem Druckminderer (Hinterdruck) ist die Ausgangsbasis für die Gesamtförderhöhenfestlegung der DEA. Beim Einbau eines
Druckminderers sollte auf der Vordruckseite eine
Einbaustrecke von ca. 600 mm vorhanden sein.
WILO SE 07/2010
Deutsch
7.3 Elektrischer Anschluss
GEFAHR! Lebensgefahr!
Der elektrische Anschluss ist von einem beim
örtlichen Energieversorgungsunternehmen
(EVU) zugelassenen Elektroinstallateur entsprechend den geltenden örtlichen Vorschriften
(VDE-Vorschriften) auszuführen.
Die DEA kann mit verschiedenen Typen von
Regelgeräten ausgestattet sein. Für den elektrischen Anschluss sind die zugehörige Einbau- und
Betriebsanleitung und beigefügte Elektroschaltpläne unbedingt zu beachten. Allgemein zu
berücksichtigende Punkte sind hier im Folgenden
aufgeführt:
• Stromart und Spannung des Netzanschlusses
müssen den Angaben auf dem Typenschild und
Schaltplan des Regelgerätes entsprechen,
• die elektrische Anschlussleitung ist gemäß der
Gesamtleistung der DEA ausreichend zu bemessen (siehe Typenschild und Datenblatt),
• die externe Absicherung ist nach DIN 57100/
VDE0100 Teil 430 und Teil 523 vorzunehmen
(siehe Datenblatt und Schaltpläne),
• als Schutzmaßnahme ist die DEA vorschriftsmäßig
(d.h. gemäß den örtlichen Vorschriften und Gegebenheiten) zu erden, dafür vorgesehene
Anschlüsse sind entsprechend gekennzeichnet
(siehe auch Schaltplan).
GEFAHR! Lebensgefahr!
Als Schutzmaßnahme gegen gefährliche Berührungsspannungen ist:
• bei DEA ohne Frequenzumformer (CO-...) ein
Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) mit
einem Auslösestrom von 30 mA bzw.
• bei DEA mit Frequenzumformer (COR-...) ein
allstromsensitiver Fehlerstrom-Schutzschalter
mit einem Auslösestrom von 300 mA zu installieren.
• die Schutzart der Anlage und der einzelnen Komponenten den Typenschildern und/oder den
Datenblättern entnehmen,
• weitere Maßnahmen/ Einstellungen etc. der Einbau- und Betriebsanleitung sowie dem Schaltplan
des Regelgerätes entnehmen.
8 Inbetriebnahme/Außerbetriebnahme
Wir empfehlen, die Erstinbetriebnahme der
Anlage durch den Wilo-Kundendienst durchführen zu lassen. Hierzu den Händler, die nächstliegende WILO-Vertretung oder direkt unseren
Zentralen Kundendienst kontaktieren.
8.1 Allgemeine Vorbereitungen und
Kontrollmaßnahmen
Vor dem ersten Einschalten:
• Die bauseitige Verdrahtung auf korrekte Ausführung, besonders Erdung überprüfen,
• Überprüfung auf spannungsfreie Rohrverbindungen,
• Befüllung der Anlage und Kontrolle auf Undichtigkeiten durch Sichtkontrolle,
Einbau- und Betriebsanleitung Wilo-DEA
• Öffnen der Absperrarmaturen an den Pumpen und
in der Saug- und Druckleitung,
• Entlüftungsschrauben der Pumpen öffnen und
Pumpen langsam mit Wasser füllen, so dass die
Luft vollständig entweichen kann.
VORSICHT! Gefahr von Sachschäden!
Pumpe nicht trocken laufen lassen. Ein Trockenlauf zerstört die Gleitringdichtung (MVI(E),
Helix V(E)) bzw. führt zur Motorüberlastung
(MVIS(E)).
• Bei Saugbetrieb (d.h. negative Niveaudifferenz
zwischen Vorbehälter und Pumpen) sind die
Pumpe und die Saugleitung über die Öffnung der
Entlüftungsschraube zu befüllen (eventuell Trichter verwenden).
• Prüfung des Membrandruckbehälter auf korrekt
eingestellten Vorpressdruck (siehe Bild 2b).
Hierzu den Behälter wasserseitig drucklos machen
(Durchströmungsarmatur schließen (A, Bild 2b)
und Restwasser über die Entleerung entweichen
lassen (B, Bild 2b)). Nun den Gasdruck am Luftventil (oben, Schutzkappe entfernen) des Membrandruckbehälters mittels Luftdruckmessgerät
überprüfen (C, Bild 2b), gegebenenfalls den Druck
wenn zu niedrig (PN2 = Pumpeneinschaltdruck
pmin abzüglich 0,2-0,5 bar bzw. Wert gemäß der
Tabelle am Behälter (siehe auch Bild 3)) durch
Auffüllen von Stickstoff (WILO-Kundendienst)
korrigieren. Bei zu hohem Druck Stickstoff am
Ventil ablassen bis der benötigte Wert erreicht ist.
Anschließend Schutzkappe wieder aufsetzen,
Entleerungsventil an der Durchströmungsarmatur
schließen und Durchströmungsarmatur öffnen.
• Bei Anlagendrücken > PN16 sind für den Membrandruckbehälter die Befüllungsvorschriften des
Herstellers gem. Einbau- und Betriebsanleitung zu
beachten.
• Bei mittelbarem Anschluss Prüfung auf ausreichenden Wasserstand im Vorlaufbehälter oder bei
unmittelbarem Anschluss ausreichenden Zulaufdruck (mind. Zulaufdruck 1 bar).
• Korrekter Einbau des richtigen Trockenlaufschutzes (Abschnitt 7.2.4).
• Im Vorbehälter Schwimmerschalter bzw. Elektroden für den Wassermangelschutz so positionieren,
dass die DEA bei Minimalwasserstand abgeschaltet wird (Abschnitt 7.2.4).
• Drehrichtungskontrolle bei Pumpen mit Standard-Motor (ohne integrierten FU): Durch kurzzeitiges Einschalten überprüfen, ob die
Drehrichtung der Pumpen (Helix V, MVI oder MHI)
mit dem Pfeil auf dem Pumpengehäuse übereinstimmt. Bei Pumpen vom Typ MVIS wird die richtige Drehrichtung durch das Leuchten der
Betriebsleuchte im Klemmenkasten signalisiert.
Bei falscher Drehrichtung 2 Phasen vertauschen.
GEFAHR! Lebensgefahr!
Vor dem Vertauschen der Phasen Hauptschalter
der Anlage ausschalten!
• Überprüfung der Motorschutzschalter im Regelgerät auf richtige Einstellung des Nennstroms
entsprechend der Vorgaben der Motortypenschilder.
13
Deutsch
• Die Pumpen sollten nur kurzzeitig gegen den
geschlossenen druckseitigen Absperrschieber
laufen.
• Überprüfung und Einstellung der geforderten
Betriebsparameter am Regelgerät gemäß beigefügter Einbau- und Betriebsanleitung.
8.2 Wassermangelschutz (WMS)
Der Wassermangelschutz (WMS) (Bild 4) zur Überwachung des Vordruckes ist werkseitig fest auf
die Werte 1 bar (Abschaltung bei Unterschreitung)
und 1,3 bar (Wiedereinschaltung bei Überschreitung) eingestellt.
8.3 Inbetriebsetzen der Anlage
Nachdem alle Vorbereitungen und Kontrollmaßnahmen gemäß Abschnitt 8.1 erfolgt sind ist der
Hauptschalter einzuschalten und die Regelung auf
Automatikbetrieb einzustellen. Der Druckgeber
misst den vorhanden Druck und gibt ein entsprechendes Stromsignal an das Regelgerät. Ist der
Druck geringer als der eingestellte Einschaltdruck,
so schaltet dieses in Abhängigkeit der eingestellten Parameter und der Regelungsart zunächst die
Grundlastpumpe und gegebenenfalls die Spitzenlastpumpe(n) ein, bis die Verbraucherrohrleitungen mit Wasser gefüllt sind und der eingestellte
Druck aufgebaut ist.
WARNUNG! Gesundheitsgefahr!
Sollte die Anlage bis jetzt noch nicht gespült
worden sein, so ist diese spätestens jetzt gut
durchzuspülen. (siehe Abschnitt 7.2.3).
8.4 Außerbetriebsetzen
Soll die DEA zum Zwecke von Wartung, Reparatur
oder anderen Maßnahmen außer Betrieb genommen werden, so ist wie folgt vorzugehen!
• Spannungszufuhr abschalten und gegen unbefugtes Wiedereinschalten sichern,
• Absperrschieber vor und nach der Anlage schließen,
• Membrandruckbehälter an der Durchflussarmatur
absperren und entleeren.,
• Anlage gegebenenfalls komplett entleeren.
14
9 Wartung
Zur Gewährleistung höchster Betriebssicherheit
bei geringstmöglichen Betriebskosten wird eine
regelmäßige Überprüfung und Wartung der DEA
empfohlen (siehe Norm DIN 1988). Hierzu ist es
empfehlenswert einen Wartungsvertrag mit
einem Fachbetrieb oder mit unserem Zentralen
Kundendienst abzuschließen.
Folgende Überprüfungen sollten regelmäßig
erfolgen:
• Überprüfung der Betriebsbereitschaft der DEA.
• Überprüfung der Gleitringdichtung der Pumpe.
Zur Schmierung benötigt die Gleitringdichtungen
Wasser, das auch geringfügig aus der Dichtung
austreten kann. Bei auffallendem Wasseraustritt
muss die Gleitringdichtung gewechselt werden.
Überprüfung des Membrandruckbehälters (3monatlicher Turnus empfohlen) auf korrekt eingestellten Vorpressdruck (siehe Bild 2b).
VORSICHT! Gefahr von Sachschäden!
Bei falschem Vorpressdruck ist die Funktion des
Membrandruckbehälters nicht gewährleistet,
was erhöhten Verschleiß der Membrane zur
Folge hat und zu Anlagenstörungen führen
kann.
Hierzu den Behälter wasserseitig drucklos machen
(Durchströmungsarmatur schließen (A, Bild 2b)
und Restwasser über die Entleerung entweichen
lassen (B, Bild 2b)). Nun den Gasdruck am Ventil
des Membrandruckbehälters (oben, Schutzkappe
entfernen) mittels Luftdruckmessgerät überprüfen (C, Bild 2b), gegebenenfalls den Druck durch
Auffüllen von Stickstoff korrigieren, (PN2 = Pumpeneinschaltdruck pmin abzüglich 0,2-0,5 bar
bzw. Wert gemäß der Tabelle am Behälter (Bild 3)
- Wilo-Kundendienst). Bei zu hohem Druck Stickstoff am Ventil ablassen.
• Bei Anlagen mit Frequenzumformer müssen die
Ein- und Austrittsfilter des Lüfters bei deutlichem
Verschmutzungsgrad gesäubert werden.
Bei längerer Außerbetriebnahme wie unter 8.1
vorgehen und alle Pumpe durch Öffnen der Entleerungsstopfen am Pumpenfuß entleeren.
WILO SE 07/2010
Deutsch
10 Störungen, Ursachen und Beseitigung
Die Beseitigung von Störungen, besonders an
den Pumpen oder an der Regelung, sollten ausschließlich vom Wilo-Kundendienst oder von
einer Fachfirma vorgenommen werden.
Störung
Ursache
Pumpe läuft (Pumpen laufen)
nicht an
Netzspannung fehlt
HINWEIS!
Bei allen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten
sind unbedingt die allgemeinen Sicherheitshinweise zu beachten!
Bitte auch die Einbau- und Betriebsanleitung der
Pumpen und des Regelgerätes beachten!
Beseitigung
Sicherungen, Kabel und Anschlüsse
überprüfen
Hauptschalter "AUS"
Hauptschalter einschalten
Wasserstand im Vorbehälter zu niedrig, Zulaufarmatur/Zuleitung des Vorbehäld.h. Wassermangelniveau erreicht
ters überprüfen
Wassermangelschalter hat ausgelöst
Zulaufdruck überprüfen
Wassermangelschalter defekt
Überprüfen, wenn notwendig Wassermangelschalter ersetzen
Elektroden falsch angeschlossen oder
Einbau- bzw. Einstellung überprüfen
Vordruckschalter falsch eingestellt
und richtig stellen
Zulaufdruck liegt über Einschaltdruck
Einstellwerte überprüfen, wenn erforderlich richtig stellen
Absperrung am Druckgeber geschlossen Überprüfen, eventuell Absperrarmatur
öffnen
Einschaltdruck zu hoch eingestellt
Einstellung prüfen und wenn erforderlich
richtig stellen
Sicherung defekt
Sicherungen überprüfen und wenn
erforderlich austauschen
Motorschutz hat ausgelöst
Einstellwerte mit Pumpen- bzw. Motordaten überprüfen, eventuell Stromwerte
messen, wenn erforderlich Einstellung
richtig stellen, eventuell auch Motor auf
Defekt überprüfen und wenn notwendig
austauschen
Leistungsschütz defekt
Überprüfen und wenn erforderlich austauschen
Windungsschluss im Motor
Überprüfen, wenn erforderlich Motor
austauschen oder reparieren lassen
Einbau- und Betriebsanleitung Wilo-DEA
15
Deutsch
Störung
Ursache
Beseitigung
Pumpe schaltet (Pumpen schalten)
nicht ab
Stark schwankender Zulaufdruck
Zulaufdruck überprüfen, wenn erforderlich Maßnahmen zur Vordruckstabilisierung treffen (z.B. Druckminderer)
Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Verstopfung beseitigen oder
Absperrarmatur öffnen
Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Querschnitt für Zulaufleitung
vergrößern
Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Rohrleitungsführung verändern
Überprüfen, wenn erforderlich Rohrleitung abdichten, Pumpen entlüften
Pumpe überprüfen, wenn erforderlich
austauschen oder zur Reparatur geben
Überprüfen, wenn erforderlich Abdichtung erneuern oder Rückflussverhinderer austauschen
Überprüfen, wenn erforderlich Verstopfung beseitigen oder Rückflussverhinderer austauschen
Überprüfen, eventuell Absperrarmaturvollständig öffnen
Pumpendaten und Einstellwerte überprüfen und wenn erforderlich richtig
stellen
Überprüfen, eventuell Absperrarmatur
öffnen
Einstellung prüfen und wenn erforderlich
richtig stellen
Drehrichtung überprüfen und wen notwendig durch Phasentausch korrigieren
Zulaufdruck überprüfen, wenn erforderlich Maßnahmen zur Vordruckstabilisierung treffen (z.B. Druckminderer)
Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Verstopfung beseitigen oder
Absperrarmatur öffnen
Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Querschnitt für Zulaufleitung
vergrößern
Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Rohrleitungsführung verändern
Überprüfen, eventuell Absperrarmatur
öffnen
Vorpressdruck überprüfen und wenn
notwendig richtig stellen
Armatur überprüfen und wenn notwendig öffnen
Einstellung prüfen und wenn erforderlich
richtig stellen
Zulaufleitung verstopft oder abgesperrt
Nennweite der Zulaufleitung zu klein
Falsche Installation der Zulaufleitung
Lufteintritt im Zulauf
Laufräder verstopft
Rückflussverhinderer undicht
Rückflussverhinderer verstopft
Absperrschieber in der Anlage geschlossen oder nicht ausreichend geöffnet
Förderstrom zu groß
Absperrung am Druckgeber geschlossen
Ausschaltdruck zu hoch eingestellt
Falsche Drehrichtung der Motoren
Zu hohe Schalthäufigkeit oder
Flatterschaltungen
Stark schwankender Zulaufdruck
Zulaufleitung verstopft oder abgesperrt
Nennweite der Zulaufleitung zu klein
Falsche Installation der Zulaufleitung
Absperrung am Druckgeber geschlossen
Vorpressdruck am Membrandruckbehälter falsch
Armatur am Membrandruckbehälter
geschlossen
Schaltdifferenz zu klein eingestellt
16
WILO SE 07/2010
Deutsch
Störung
Ursache
Pumpe läuft (Pumpen laufen) unruhig
und/oder verursacht ungewöhnliche
Geräusche
Stark schwankender Zulaufdruck
Motor oder Pumpe werden zu warm
Zu hohe Stromaufnahme
Beseitigung
Zulaufdruck überprüfen, wenn erforderlich Maßnahmen zur Vordruckstabilisierung treffen (z.B. Druckminderer)
Zulaufleitung verstopft oder abgesperrt Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Verstopfung beseitigen oder
Absperrarmatur öffnen
Nennweite der Zulaufleitung zu klein
Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Querschnitt für Zulaufleitung
vergrößern
Falsche Installation der Zulaufleitung
Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Rohrleitungsführung verändern
Lufteintritt im Zulauf
Überprüfen, wenn erforderlich Rohrleitung abdichten, Pumpen entlüften
Luft in der Pumpe
Pumpe entlüften, Saugleitung auf Dichtheit überprüfen und wenn erforderlich
abdichten
Laufräder verstopft
Pumpe überprüfen, wenn erforderlich
austauschen oder zur Reparatur geben
Förderstrom zu groß
Pumpendaten und Einstellwerte überprüfen und wenn erforderlich richtig
stellen
Falsche Drehrichtung der Motoren
Drehrichtung überprüfen und wenn notwendig durch Phasentausch korrigieren
Netzspannung: eine Phase fehlt
Sicherungen, Kabel und Anschlüsse
überprüfen
Pumpe nicht ausreichend am Grundrah- Befestigung überprüfen, wenn erfordermen befestigt
lich Befestigungsschrauben nachziehen
Lagerschaden
Pumpe /Motor überprüfen, wenn erforderlich austauschen oder zur Reparatur
geben
Lufteintritt im Zulauf
Überprüfen, wenn erforderlich Rohrleitung abdichten, Pumpen entlüften
Absperrschieber in der Anlage geschlos- Überprüfen, eventuell Absperrarmatur
sen oder nicht ausreichend geöffnet
vollständig öffnen
Laufräder verstopft
Pumpe überprüfen, wenn erforderlich
austauschen oder zur Reparatur geben
Rückflussverhinderer verstopft
Überprüfen, wenn erforderlich Verstopfung beseitigen oder Rückflussverhinderer austauschen
Absperrung am Druckgeber geschlossen Überprüfen, eventuell Absperrarmatur
öffnen
Ausschaltpunkt zu hoch eingestellt
Einstellung prüfen und wenn erforderlich
richtig stellen
Lagerschaden
Pumpe /Motor überprüfen, wenn erforderlich austauschen oder zur Reparatur
geben
Windungsschluss im Motor
Überprüfen, wenn erforderlich Motor
austauschen oder reparieren lassen
Netzspannung: eine Phase fehlt
Sicherungen, Kabel und Anschlüsse
überprüfen
Rückflussverhinderer undicht
Überprüfen, wenn erforderlich Abdichtung erneuern oder Rückflussverhinderer austauschen
Förderstrom zu groß
Pumpendaten und Einstellwerte überprüfen und wenn erforderlich richtig
stellen
Windungsschluss im Motor
Überprüfen, wenn erforderlich Motor
austauschen oder reparieren lassen
Netzspannung: eine Phase fehlt
Sicherungen, Kabel und Anschlüsse
überprüfen
Einbau- und Betriebsanleitung Wilo-DEA
17
Deutsch
Störung
Ursache
Motorschutzschalter löst aus
Rückflussverhinderer defekt
Pumpe bringt (Pumpen bringen) keine
oder zu geringe Leistung
Trockenlaufschutz schaltet ab, obwohl
Wasser vorhanden
Trockenlaufschutz schaltet nicht ab,
obwohl Wassermangel
Drehrichtungskontrollleuchte brennt
(nur bei einigen Pumpentypen)
Überprüfen, wenn erforderlich Rückflussverhinderer austauschen
Förderstrom zu groß
Pumpendaten und Einstellwerte überprüfen und wenn erforderlich richtig
stellen
Leistungsschütz defekt
Überprüfen und wenn erforderlich austauschen
Windungsschluss im Motor
Überprüfen, wenn erforderlich Motor
austauschen oder reparieren lassen
Netzspannung: eine Phase fehlt
Sicherungen, Kabel und Anschlüsse
überprüfen
Stark schwankender Zulaufdruck
Zulaufdruck überprüfen, wenn erforderlich Maßnahmen zur Vordruckstabilisierung treffen (z.B. Druckminderer)
Zulaufleitung verstopft oder abgesperrt Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Verstopfung beseitigen oder
Absperrarmatur öffnen
Nennweite der Zulaufleitung zu klein
Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Querschnitt für Zulaufleitung
vergrößern
Falsche Installation der Zulaufleitung
Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Rohrleitungsführung verändern
Lufteintritt im Zulauf
Überprüfen, wenn erforderlich Rohrleitung abdichten, Pumpen entlüften
Laufräder verstopft
Pumpe überprüfen, wenn erforderlich
austauschen oder zur Reparatur geben
Rückflussverhinderer undicht
Überprüfen, wenn erforderlich Abdichtung erneuern oder Rückflussverhinderer austauschen
Rückflussverhinderer verstopft
Überprüfen, wenn erforderlich Verstopfung beseitigen oder Rückflussverhinderer austauschen
Absperrschieber in der Anlage geschlos- Überprüfen, eventuell Absperrarmatursen oder nicht ausreichend geöffnet
vollständig öffnen
Wassermangelschalter hat ausgelöst
Zulaufdruck überprüfen,
Falsche Drehrichtung der Motoren
Drehrichtung überprüfen und wenn notwendig durch Phasentausch korrigieren
Windungsschluss im Motor
Überprüfen, wenn erforderlich Motor
austauschen oder reparieren lassen
Stark schwankender Zulaufdruck
Zulaufdruck überprüfen, wenn erforderlich Maßnahmen zur Vordruckstabilisierung treffen (z.B. Druckminderer)
Nennweite der Zulaufleitung zu klein
Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Querschnitt für Zulaufleitung
vergrößern
Falsche Installation der Zulaufleitung
Zulaufleitung überprüfen, wenn erforderlich Rohrleitungsführung verändern
Förderstrom zu groß
Pumpendaten und Einstellwerte überprüfen und wenn erforderlich richtig
stellen
Elektroden falsch angeschlossen oder
Einbau- bzw. Einstellung überprüfen
Vordruckschalter falsch eingestellt
und richtig stellen
Wassermangelschalter defekt
Überprüfen, wenn notwendig Wassermangelschalter ersetzen
Elektroden falsch angeschlossen oder
Einbau- bzw. Einstellung überprüfen
Vordruckschalter falsch eingestellt
und richtig stellen
Wassermangelschalter defekt
Überprüfen, wenn notwendig Wassermangelschalter ersetzen
Falsche Drehrichtung der Motoren
Drehrichtung überprüfen und wenn notwendig durch Phasentausch korrigieren
Erläuterungen zu hier nicht aufgeführten Störungen an den Pumpen oder dem Regelgerät sind in
18
Beseitigung
der beiliegenden Dokumentation zu den jeweiligen Komponenten zu finden.
WILO SE 07/2010
Deutsch
11 Ersatzteile
Die Ersatzteil-Bestellung oder Reparaturaufträge
erfolgen über örtliche Fachhandwerker und/oder
den Wilo-Kundendienst.
Um Rückfragen und Fehlbestellungen zu vermeiden, sind bei jeder Bestellung sämtliche Daten des
Typenschildes anzugeben.
Technische Änderungen vorbehalten !
Einbau- und Betriebsanleitung Wilo-DEA
19
D EG – Konformitätserklärung
GB EC – Declaration of conformity
F Déclaration de conformité CE
(gemäß 2006/42/EG Anhang II,1A und2004/108/EG Anhang IV,2,
according 2006/42/EC annex II,1A and2004/108/EC annex IV,2,
conforme 2006/42/CE appendice II,1A et 2004/108/CE appendice IV,2)
Hiermit erklären wir, dass die Bauart der Baureihe :
Herewith, we declare that the product type of the series:
Par le présent, nous déclarons que l’agrégat de la série :
Wilo-COE-1…n* /MVI/MVIS
(Die Seriennummer ist auf dem Typenschild des Produktes angegeben. /
The serial number is marked on the product site plate. /
Le numéro de série est inscrit sur la plaque signalétique du produit.)
in der gelieferten Ausführung folgenden einschlägigen Bestimmungen entspricht:
in its delivered state complies with the following relevant provisions:
est conforme aux dispositions suivantes dont il relève:
EG-Maschinenrichtlinie
EC-Machinery directive
Directives CE relatives aux machines
2006/42/EG
Die Schutzziele der Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG werden gemäß Anhang I, Nr. 1.5.1 der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
eingehalten.
The protection objectives of the low-voltage directive 2006/95/EC are realized according annex I, No. 1.5.1 of the EC-Machinery directive
2006/42/EC.
o
Les objectifs protection de la directive basse-tension 2006/95/CE sont respectées conformément à appendice I, n 1.5.1 de la
directive CE relatives aux machines 2006/42/CE.
Elektromagnetische Verträglichkeit - Richtlinie
Electromagnetic compatibility - directive
Compatibilité électromagnétique- directive
2004/108/EG
Angewendete harmonisierte Normen, insbesondere:
Applied harmonized standards, in particular:
Normes harmonisées, notamment:
EN 806, EN 809, EN1717,
EN ISO 14121-1, 60204-1,
EN 61000-6-1, EN 61000-6-2,
EN 61000-6-3, EN 61000-6-4
Bei einer mit uns nicht abgestimmten technischen Änderung der oben genannten Bauarten, verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
If the above mentioned series are technically modified without our approval, this declaration shall no longer be applicable.
Si les gammes mentionnées ci-dessus sont modifiées sans notre approbation, cette déclaration perdra sa validité.
Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen ist:
Authorized representative for the completion of the technical documentation:
Mandataire pour le complément de la documentation technique est :
WILO SE
Quality Department
Anderslebener Str. 161
39387 Oschersleben
Dortmund, 25.06.2010
Erwin Prieß
Quality Manager
Document: 210728.1
WILO SE
Nortkirchenstraße 100
44263 Dortmund
Germany
D EG – Konformitätserklärung
GB EC – Declaration of conformity
F Déclaration de conformité CE
(gemäß 2006/42/EG Anhang II,1A und2004/108/EG Anhang IV,2,
according 2006/42/EC annex II,1A and2004/108/EC annex IV,2,
conforme 2006/42/CE appendice II,1A et 2004/108/CE appendice IV,2)
Hiermit erklären wir, dass die Bauart der Baureihe :
Herewith, we declare that the product type of the series:
Par le présent, nous déclarons que l’agrégat de la série :
(Die Seriennummer ist auf dem Typenschild des Produktes angegeben. /
The serial number is marked on the product site plate. /
Le numéro de série est inscrit sur la plaque signalétique du produit.)
Wilo Economy-CO-1 Helix V…/CE
Wilo Comfort-N-CO-1…6 MVIS…/CC
Wilo Comfort-Vario-COR-1 Helix VE…/GE
Wilo Comfort-CO-1…6 MVI/Helix V…/CC
in der gelieferten Ausführung folgenden einschlägigen Bestimmungen entspricht:
in its delivered state complies with the following relevant provisions:
est conforme aux dispositions suivantes dont il relève:
EG-Maschinenrichtlinie
EC-Machinery directive
Directives CE relatives aux machines
2006/42/EG
Die Schutzziele der Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG werden gemäß Anhang I, Nr. 1.5.1 der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
eingehalten.
The protection objectives of the low-voltage directive 2006/95/EC are realized according annex I, No. 1.5.1 of the EC-Machinery directive
2006/42/EC.
o
Les objectifs protection de la directive basse-tension 2006/95/CE sont respectées conformément à appendice I, n 1.5.1 de la
directive CE relatives aux machines 2006/42/CE.
Elektromagnetische Verträglichkeit - Richtlinie
Electromagnetic compatibility - directive
Compatibilité électromagnétique- directive
2004/108/EG
Angewendete harmonisierte Normen, insbesondere:
Applied harmonized standards, in particular:
Normes harmonisées, notamment:
EN 806, EN 809, EN1717,
EN ISO 14121-1, 60204-1,
EN 61000-6-1, EN 61000-6-2,
EN 61000-6-3, EN 61000-6-4
Bei einer mit uns nicht abgestimmten technischen Änderung der oben genannten Bauarten, verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
If the above mentioned series are technically modified without our approval, this declaration shall no longer be applicable.
Si les gammes mentionnées ci-dessus sont modifiées sans notre approbation, cette déclaration perdra sa validité.
Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen ist:
Authorized representative for the completion of the technical documentation:
Mandataire pour le complément de la documentation technique est :
WILO SE
Quality Department
Anderslebener Str. 161
39387 Oschersleben
Dortmund, 25.06.2010
Erwin Prieß
Quality Manager
Document: 210729.1
WILO SE
Nortkirchenstraße 100
44263 Dortmund
Germany
NL
I
EG-verklaring van overeenstemming
Dichiarazione di conformità CE
E
Declaración de conformidad CE
Hiermede verklaren wij dat dit aggregaat in de geleverde uitvoering
voldoet aan de volgende bepalingen:
Con la presente si dichiara che i presenti prodotti sono conformi alle
seguenti disposizioni e direttive rilevanti:
Por la presente declaramos la conformidad del producto en su estado de
suministro con las disposiciones pertinentes siguientes:
EG-richtlijnen betreffende machines 2006/42/EG
Direttiva macchine 2006/42/EG
Directiva sobre máquinas 2006/42/EG
De veiligheidsdoelstellingen van de laagspanningsrichtlijn worden
overeenkomstig bijlage I, nr. 1.5.1 van de machinerichtlijn 2006/42/EG
aangehouden.
Elektromagnetische compatibiliteit 2004/108/EG
Gli obiettivi di protezione della direttiva macchine vengono rispettati
secondo allegato I, n. 1.5.1 dalla direttiva macchine 2006/42/CE.
Compatibilità elettromagnetica 2004/108/EG
Se cumplen los objetivos en materia de seguridad establecidos en la
Directiva de Baja tensión según lo especificado en el
Anexo I, punto 1.5.1 de la Directiva de Máquinas 2006/42/CE.
Directiva sobre compatibilidad electromagnética 2004/108/EG
gebruikte geharmoniseerde normen, in het bijzonder:
norme armonizzate applicate, in particolare:
normas armonizadas adoptadas, especialmente:
zie vorige pagina
vedi pagina precedente
véase página anterior
P
S
N
Declaração de Conformidade CE
CE- försäkran
EU-Overensstemmelseserklæring
Pela presente, declaramos que esta unidade no seu estado original, está
conforme os seguintes requisitos:
Härmed förklarar vi att denna maskin i levererat utförande motsvarar
följande tillämpliga bestämmelser:
Vi erklærer hermed at denne enheten i utførelse som levert er i
overensstemmelse med følgende relevante bestemmelser:
Directivas CEE relativas a máquinas 2006/42/EG
EG–Maskindirektiv 2006/42/EG
EG–Maskindirektiv 2006/42/EG
Os objectivos de protecção da directiva de baixa tensão são cumpridos de
acordo com o anexo I, nº 1.5.1 da directiva de máquinas 2006/42/CE.
Compatibilidade electromagnética 2004/108/EG
Produkten uppfyller säkerhetsmålen i lågspänningsdirektivet enligt bilaga
I, nr 1.5.1 i maskindirektiv 2006/42/EG.
EG–Elektromagnetisk kompatibilitet – riktlinje 2004/108/EG
Lavspenningsdirektivets vernemål overholdes i samsvar med
vedlegg I, nr. 1.5.1 i maskindirektivet 2006/42/EF.
EG–EMV–Elektromagnetisk kompatibilitet 2004/108/EG
normas harmonizadas aplicadas, especialmente:
tillämpade harmoniserade normer, i synnerhet:
anvendte harmoniserte standarder, særlig:
ver página anterior
se föregående sida
se forrige side
FIN
DK
H
CE-standardinmukaisuusseloste
EF-overensstemmelseserklæring
EK-megfelelségi nyilatkozat
Ilmoitamme täten, että tämä laite vastaa seuraavia asiaankuuluvia
määräyksiä:
Vi erklærer hermed, at denne enhed ved levering overholder følgende
relevante bestemmelser:
Ezennel kijelentjük, hogy az berendezés megfelel az alábbi irányelveknek:
EU–konedirektiivit: 2006/42/EG
EU–maskindirektiver 2006/42/EG
Gépek irányelv: 2006/42/EK
Pienjännitedirektiivin suojatavoitteita noudatetaan
konedirektiivin 2006/42/EY liitteen I, nro 1.5.1 mukaisesti.
Lavspændingsdirektivets mål om beskyttelse overholdes i henhold til bilag
I, nr. 1.5.1 i maskindirektivet 2006/42/EF.
Sähkömagneettinen soveltuvuus 2004/108/EG
Elektromagnetisk kompatibilitet: 2004/108/EG
A kisfeszültség irányelv védelmi elírásait a
2006/42/EK gépekre vonatkozó irányelv I. függelékének 1.5.1. sz. pontja
szerint teljesíti.
Elektromágneses összeférhetség irányelv: 2004/108/EK
käytetyt yhteensovitetut standardit, erityisesti:
anvendte harmoniserede standarder, særligt:
alkalmazott harmonizált szabványoknak, különösen:
katso edellinen sivu.
se forrige side
lásd az elz oldalt
CZ
PL
RUS
Prohlášení o shod ES
Deklaracja Zgodnoci WE
Prohlašujeme tímto, že tento agregát vdodaném provedení odpovídá
následujícím píslušným ustanovením:
Smrnice ES pro strojní zaízení 2006/42/ES
Niniejszym deklarujemy z pen odpowiedzialnoci, e dostarczony wyrób
jest zgodny z nast
pujcymi dokumentami:
dyrektyw maszynow WE 2006/42/WE
, # $&
* < # :
EC 2006/42/EG
Cíle týkající se bezpe?nosti stanovené ve [email protected] o elektrických zaízeních
nízkého [email protected]í jsou dodrženy podle pílohy I, ?. 1.5.1 [email protected] o strojních
zaízeních 2006/42/ES.
Smrnice o elektromagnetické kompatibilit 2004/108/ES
Przestrzegane s cele ochrony dyrektywy niskonapi
ciowej zgodnie z
zacznikiem I, nr 1.5.1 dyrektywy maszynowej 2006/42/WE.
X#$ * $*, \ # *
^ *#\<, $<< *#\< I,
_ 1.5.1 # ` ` 2006/42/{G.
2004/108/EG
dyrektyw dot. kompatybilnoci elektromagnetycznej 2004/108/WE
použité harmoniza?ní normy, zejména:
stosowanymi normami zharmonizowanymi, a w szczególnoci:
|*^ # #, :
viz pedchozí strana
patrz poprzednia strona
. *#< #}
GR
TR
RO
#$%&+; +<>>[email protected]&+;X Y;X \\
CE Uygunluk Teyid Belgesi
EC-Declara^ie de conformitate
~‚ƒ„…†‡ ˆ‰Š ‰„ ‹„‘ˆƒ ’…‰ˆ “’ ’…‰” ‰ƒ •’‰–“‰’“ ‹’–—„“˜
Š•’ƒ„‹„Š‡™ ‰Š˜ ’•ˆ„…š‡˜ —Š’‰–›‡Š˜ :
Bu cihazœn teslim edildiŸi ekliyle a aŸœdaki standartlara uygun olduŸunu
teyid ederiz:
Prin prezenta declar¡m c¡ acest produs a a cum este livrat, corespunde cu
urm¡toarele prevederi aplicabile:
_`;{|}X E~ { >;‚„$>Y 2006/42/E~
AB-Makina Standartlar† 2006/42/EG
Directiva CE pentru ma‡ini 2006/42/EG
¢Š ’‹’Š‰”“‡Š˜ ‹„“‰’“™’˜ ‰˜ „—£™’˜ ¤’†”˜ ‰–“˜ ‰„¥ƒ‰’Š
“¥†¦¨ƒ’ †‡ ‰„ ‹’–‰†’ I, ’. 1.5.1 ‰˜ „—£™’˜ “¤‡‰Š•– †‡ ‰’
†¤’ƒ”†’‰’ 2006/42/EG.
ˆ%}‰[email protected]Š>{„;Y‰$ +<>‹Y?Y;Y E~-2004/108/E~
Alçak gerilim yönergesinin koruma hedefleri, 2006/42/AT makine
yönergesi Ek I, no. 1.5.1'e uygundur.
Elektromanyetik Uyumluluk 2004/108/EG
Sunt respectate obiectivele de protec©ie din directiva privind joasa
tensiune conform Anexei I, Nr. 1.5.1 din directiva privind ma inile
2006/42/CE.
Compatibilitatea electromagnetic – directiva 2004/108/EG
ªƒ’†„ƒŠ“†¬ƒ’ ¤“Š†„‹„Š„¥†‡ƒ’ ‹ˆ‰…‹’, Š—Š’™‰‡’:
kœsmen kullanœlan standartlar için:
standarde armonizate aplicate, îndeosebi:
­¬‹‡ ‹„£„¥†‡ƒ “‡™—’
bkz. bir önceki sayfa
vezi pagina precedent¡
EST
LV
LT
EÜ vastavusdeklaratsioon
EC - atbilst‘bas deklar’cija
EB atitikties deklaracija
Käesolevaga tõendame, et see toode vastab järgmistele asjakohastele
direktiividele:
Ar šo m®s apliecin¯m, ka šis izstr¯d¯jums atbilst sekojošiem noteikumiem:
Šiuo pažymima, kad šis gaminys atitinka šias normas ir direktyvas:
Masinadirektiiv 2006/42/EÜ
Maš‘nu direkt‘va 2006/42/EK
Mašin“ direktyv 2006/42/EB
Madalpingedirektiivi kaitse-eesmärgid on täidetud vastavalt masinate
direktiivi 2006/42/EÜ I lisa punktile 1.5.1.
Zemsprieguma direkt²vas droš²bas m®r³i tiek iev®roti atbilstoši Maš²nu
direkt²vas 2006/42/EK pielikumam I, Nr. 1.5.1.
Laikomasi Žemos µtampos direktyvos keliam¶ saugos reikalavim¶ pagal
Mašin¶ direktyvos 2006/42/EB I priedo 1.5.1 punkt.
Elektromagnetilise ühilduvuse direktiiv 2004/108/EÜ
Elektromagn”tisk’s savietojam‘bas direkt‘va 2004/108/EK
Elektromagnetinio suderinamumo direktyv 2004/108/EB
kohaldatud harmoneeritud standardid, eriti:
piem®roti harmoniz®ti standarti, tai skait¯:
pritaikytus vieningus standartus, o b·tent:
vt eelmist lk
skat²t iepriekš®jo lappusi
žr. ankstesniame puslapyje
SK
SLO
BG
ES vyhlásenie o zhode
ES – izjava o skladnosti
E•-
– —
Týmto vyhlasujeme, že konštrukcie tejto konštruk?nej série v dodanom
vyhotovení vyhovujú nasledujúcim príslušným ustanoveniam:
Stroje - smernica 2006/42/ES
Izjavljamo, da dobavljene vrste izvedbe te serije ustrezajo slede?im
zadevnim dolo?ilom:
Direktiva o strojih 2006/42/ES
¸##, *#& # :
Bezpe?nostné ciele smernice o nízkom napätí sú dodržiavané v zmysle
prílohy I, ?. 1.5.1 smernice o strojových zariadeniach 2006/42/ES.
Cilji Direktive o nizkonapetostni opremi so v skladu s
prilogo I, št. 1.5.1 Direktive o strojih 2006/42/EG doseženi.
˜ ™
2006/42/EO
¹ #*#$ *#\ & &. ¼#\ I, _ 1.5.1 ¸# ` 2006/42/E½.
E
— – ™
2004/108/E•
Elektromagnetická zhoda - smernica 2004/108/ES
Direktiva o elektromagnetni združljivosti 2004/108/ES
používané harmonizované normy, najmä:
uporabljeni harmonizirani standardi, predvsem:
¾## #:
pozri predchádzajúcu stranu
glejte prejšnjo stran
\. *# #}
M
Dikjarazzjoni ta’ konformità KE
B'dan il-mezz, niddikjaraw li l-prodotti tas-serje jissodisfaw iddispoizzjonijiet relevanti li ¿ejjin:
Makkinarju - Direttiva 2006/42/KE
L-objettivi
tas-sigurta
tad-Direttiva dwar il-Vulta¿¿
j
g
¿¿ Baxx huma konformi
mal-Anness I, Nru 1.5.1 tad-Direttiva dwar il-Makkinarju 2006/42/KE.
Kompatibbiltà elettromanjetika - Direttiva 2004/108/KE
kif ukoll standards armonizzati b'mod partikolari:
ara l-pa¿na ta' qabel
WILO SE
Nortkirchenstraße 100
44263 Dortmund
Germany
Deutsch
WILO SE
Nortkirchenstraße 100
44263 Dortmund
Germany
T +49 231 4102-0
F +49 231 4102-7363
[email protected]
www.wilo.com
Wilo – International (Subsidiaries)
Argentina
WILO SALMSON
Argentina S.A.
C1295ABI Ciudad
Autónoma de Buenos Aires
T +54 11 4361 5929
[email protected]
Austria
WILO Pumpen
Österreich GmbH
1230 Wien
T +43 507 507-0
[email protected]
Azerbaijan
WILO Caspian LLC
1065 Baku
T +994 12 5962372
[email protected]
Belarus
WILO Bel OOO
220035 Minsk
T +375 17 2503393
[email protected]
Belgium
WILO SA/NV
1083 Ganshoren
T +32 2 4823333
[email protected]
Bulgaria
WILO Bulgaria Ltd.
1125 Sofia
T +359 2 9701970
[email protected]
Croatia
WILO Hrvatska d.o.o.
10090 Zagreb
T +38 51 3430914
[email protected]
Czech Republic
WILO Praha s.r.o.
25101 Cestlice
T +420 234 098711
[email protected]
Denmark
WILO Danmark A/S
2690 Karlslunde
T +45 70 253312
[email protected]
Estonia
WILO Eesti OÜ
12618 Tallinn
T +372 6509780
[email protected]
Finland
WILO Finland OY
02330 Espoo
T +358 207401540
[email protected]
France
WILO S.A.S.
78390 Bois d'Arcy
T +33 1 30050930
[email protected]
Canada
WILO Canada Inc.
Calgary, Alberta T2A 5L4
T +1 403 2769456
[email protected]
Great Britain
WILO (U.K.) Ltd.
DE14 2WJ BurtonUpon-Trent
T +44 1283 523000
[email protected]
China
WILO China Ltd.
101300 Beijing
T +86 10 80493900
[email protected]
Greece
WILO Hellas AG
14569 Anixi (Attika)
T +302 10 6248300
[email protected]
Hungary
WILO Magyarország Kft
2045 Törökbálint
(Budapest)
T +36 23 889500
[email protected]
Ireland
WILO Engineering Ltd.
Limerick
T +353 61 227566
[email protected]
Italy
WILO Italia s.r.l.
20068 Peschiera
Borromeo (Milano)
T +39 25538351
[email protected]
Kazakhstan
WILO Central Asia
050002 Almaty
T +7 727 2785961
[email protected]
Korea
WILO Pumps Ltd.
621-807 Gimhae
Gyeongnam
T +82 55 3405800
[email protected]
Latvia
WILO Baltic SIA
1019 Riga
T +371 67 145229
[email protected]
Lebanon
WILO SALMSON
Lebanon
12022030 El Metn
T +961 4 722280
[email protected]
Lithuania
WILO Lietuva UAB
03202 Vilnius
T +370 5 2136495
[email protected]
The Netherlands
WILO Nederland b.v.
1551 NA Westzaan
T +31 88 9456 000
[email protected]
Norway
WILO Norge AS
0975 Oslo
T +47 22 804570
[email protected]
Poland
WILO Polska Sp. z.o.o.
05-090 Raszyn
T +48 22 7026161
[email protected]
Portugal
Bombas Wilo-Salmson
Portugal Lda.
4050-040 Porto
T +351 22 2080350
[email protected]
Romania
WILO Romania s.r.l.
077040 Com. Chiajna
Jud. Ilfov
T +40 21 3170164
[email protected]
Russia
WILO Rus ooo
123592 Moscow
T +7 495 7810690
[email protected]
Serbia and Montenegro
WILO Beograd d.o.o.
11000 Beograd
T +381 11 2851278
[email protected]
Slovakia
WILO Slovakia s.r.o.
82008 Bratislava 28
T +421 2 45520122
[email protected]
Slovenia
WILO Adriatic d.o.o.
1000 Ljubljana
T +386 1 5838130
[email protected]
South Africa
Salmson South Africa
1610 Edenvale
T +27 11 6082780
[email protected]
salmson.co.za
Spain
WILO Ibérica S.A.
28806 Alcalá de Henares
(Madrid)
T +34 91 8797100
[email protected]
Sweden
WILO Sverige AB
35246 Växjö
T +46 470 727600
[email protected]
Taiwan
WILO-EMU Taiwan Co. Ltd.
110 Taipeh
T +886 227 391655
[email protected]
wiloemutaiwan.com.tw
Turkey
WILO Pompa Sistemleri
San. ve Tic. A.S¸ .
34530 Istanbul
T +90 216 6610211
[email protected]
Ukraina
WILO Ukraina t.o.w.
01033 Kiew
T +38 044 2011870
[email protected]
Vietnam
Pompes Salmson Vietnam
Ho Chi Minh-Ville Vietnam
T +84 8 8109975
[email protected]
United Arab Emirates
WILO ME - Dubai
Dubai
T +971 4 3453633
[email protected]
USA
WILO-EMU USA LLC
Thomasville,
Georgia 31792
T +1 229 5840097
[email protected]
Saudi Arabia
WILO ME - Riyadh
Riyadh 11465
T +966 1 4624430
[email protected]
Switzerland
EMB Pumpen AG
4310 Rheinfelden
T +41 61 83680-20
[email protected]
USA
WILO USA LLC
Melrose Park, Illinois 60160
T +1 708 3389456
[email protected]
wilo-na.com
Wilo – International (Representation offices)
Algeria
Bad Ezzouar, Dar El Beida
T +213 21 247979
[email protected]
Bosnia and Herzegovina
71000 Sarajevo
T +387 33 714510
[email protected]
Macedonia
1000 Skopje
T +389 2 3122058
[email protected]
Moldova
2012 Chisinau
T +373 2 223501
[email protected]
Tajikistan
734025 Dushanbe
T +992 37 2232908
[email protected]
Uzbekistan
100015 Tashkent
T +998 71 1206774
[email protected]
Armenia
375001 Yerevan
T +374 10 544336
[email protected]
Georgia
0179 Tbilisi
T +995 32 306375
[email protected]
Mexico
07300 Mexico
T +52 55 55863209
[email protected]
Rep. Mongolia
Ulaanbaatar
T +976 11 314843
[email protected]
Turkmenistan
744000 Ashgabad
T +993 12 345838
[email protected]
March 2009
Einbau- und Betriebsanleitung / WILO_DEA_Cover_Back.fm /
28.07.10
Deutsch
WILO SE
Nortkirchenstraße 100
44263 Dortmund
Germany
T 0231 4102-0
F 0231 4102-7363
[email protected]
www.wilo.de
Wilo-Vertriebsbüros in Deutschland
G1 Nord
WILO SE
Vertriebsbüro Hamburg
Beim Strohhause 27
20097 Hamburg
T 040 5559490
F 040 55594949
[email protected]
G3 Ost
WILO SE
Vertriebsbüro Dresden
Frankenring 8
01723 Kesselsdorf
T 035204 7050
F 035204 70570
[email protected]
G5 Süd-West
WILO SE
Vertriebsbüro Stuttgart
Hertichstraße 10
71229 Leonberg
T 07152 94710
F 07152 947141
[email protected]
G2 Nord-Ost
WILO SE
Vertriebsbüro Berlin
Juliusstraße 52–53
12051 Berlin-Neukölln
T 030 6289370
F 030 62893770
[email protected]
G4 Süd-Ost
WILO SE
Vertriebsbüro München
Adams-Lehmann-Straße 44
80797 München
T 089 4200090
F 089 42000944
[email protected]
G6 Mitte
WILO SE
Vertriebsbüro Frankfurt
An den drei Hasen 31
61440 Oberursel/Ts.
T 06171 70460
F 06171 704665
[email protected]
Kompetenz-Team
Gebäudetechnik
WILO SE
Nortkirchenstraße 100
44263 Dortmund
T 0231 4102-7516
T 01805 R•U•F•W•I•L•O*
7•8•3•9•4•5•6
F 0231 4102-7666
Kompetenz-Team
Kommune
Bau + Bergbau
WILO EMU GmbH
Heimgartenstraße 1
95030 Hof
T 09281 974-550
F 09281 974-551
Erreichbar Mo–Fr von 7–18 Uhr.
–Antworten auf
– Produkt- und Anwendungsfragen
– Liefertermine und Lieferzeiten
–Informationen über Ansprechpartner vor Ort
–Versand von Informationsunterlagen
* 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz
der T-Com. Bei Anrufen aus Mobilfunknetzen
sind Preisabweichungen möglich.
72
Werkskundendienst
Gebäudetechnik
Kommune
Bau + Bergbau
Industrie
WILO SE
Nortkirchenstraße 100
44263 Dortmund
T 0231 4102-7900
T 01805 W•I•L•O•K•D*
9•4•5•6•5•3
F 0231 4102-7126
[email protected]
Erreichbar Mo–Fr von
7–17 Uhr.
Wochenende und feiertags
9–14 Uhr elektronische
Bereitschaft mit
Rückruf-Garantie!
–Kundendienst-Anforderung
–Werksreparaturen
–Ersatzteilfragen
–Inbetriebnahme
–Inspektion
–Technische Service-Beratung
–Qualitätsanalyse
Wilo-International
Österreich
Zentrale Wien:
WILO Pumpen Österreich GmbH
Eitnergasse 13
1230 Wien
T +43 507 507-0
F +43 507 507-15
Vertriebsbüro Salzburg:
Gnigler Straße 56
5020 Salzburg
T +43 507 507-13
F +43 507 507-15
Vertriebsbüro Oberösterreich:
Trattnachtalstraße 7
4710 Grieskirchen
T +43 507 507-26
F +43 507 507-15
Schweiz
EMB Pumpen AG
Gerstenweg 7
4310 Rheinfelden
T +41 61 83680-20
F +41 61 83680-21
G7 West
WILO SE
Vertriebsbüro Düsseldorf
Westring 19
40721 Hilden
T 02103 90920
F 02103 909215
[email protected]
Standorte weiterer
Tochtergesellschaften
Argentinien, Aserbaidschan,
Belarus, Belgien, Bulgarien,
China, Dänemark, Estland,
Finnland, Frankreich,
Griechenland, Großbritannien,
Irland, Italien, Kanada,
Kasachstan, Korea, Kroatien,
Lettland, Libanon, Litauen,
Niederlande, Norwegen,
Polen, Portugal, Rumänien,
Russland, Saudi-Arabien,
Schweden, Serbien und
Montenegro, Slowakei,
Slowenien, Spanien,
Südafrika, Taiwan,
Tschechien, Türkei, Ukraine,
Ungarn, Vereinigte Arabische
Emirate, Vietnam, USA
Die Adressen finden Sie unter
www.wilo.de oder
www.wilo.com.
Stand Februar 2009
WILO SE 07/2010
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement