Europe 27 HWW Europe 27 HSP

Europe 27 HWW Europe 27 HSP
KOMBI-GAS-BRENNWERT-THERME
Europe 27 HWW
Europe 27 HSP
BEDIENUNGSANLEITUNG
TECHNISCHE DATEN
INSTALLATIONS-, EINSTELLUNGS- UND
WARTUNGSANLEITUNG
BETRIEBSANLEITUNG
KURZ-BEDIENUNGSANLEITUNG
Sehr geehrter Benutzer,
wir haben die KURZ-BEDIENUNGSANLEITUNG an den BEGINN des Handbuches
gesetzt um Ihnen die Möglichkeit zu gben Ihre Therme SOFORT ZU VERWENDEN.
Diese Kurzanleitung setzt voraus, dass die Therme bereits ein ERSTES Mal in Betrieb genommen
und somit von einem geeigneten Techniker zum Betrieb voreingestellt wurde und dass alle VORAUSSETZUNGEN zum korrekten Funktionsablauf , wie korrekter Anlagendruck, Wasserversorgung,
elektrische Anspeisung und Gaszufuhr vorhanden sind.
Zum Ändern von den Einstellungen an der Therme,
drücken Sie - wie im Bild markiert - an die Frontklappe unter den
Leuchdioden... Auf diese Weise öffnet die Klappe und Änderungen
können durchgeführt werden.
1
2
3
Drücken Sie den Schalter
Die grüne Kontrolllampe schaltet sich konstant ein und die
Heiztherme stellt sich auf Funktion Sommer (= Heizung
nicht aktiv) oder Winter (= Heizung aktiv).
Um von der Funktion SOMMER auf WINTER und
umgekehrt zu gelangen, verwenden Sie den
Schalter
Die Funktion Sommer erkennt man am Symbol
welches am Display zusammen mit der
Wassertemperatur erscheint. FALLS es SOMMER ist
und / oder Sie möchten die Heizung NICHT EINSCHALTEN, wählen Sie diese Funktion.
630C1
[nur Warmwasser-Funktion]
4
Die Funktion Winter erkennt man am Symbol
und
welche am Display zusammen mit den
Temperaturen erscheinen. FALLS es WINTER ist
und / oder Sie möchten die Heizung EINSCHALTEN,
wählen Sie diese Funktion. Die Heizung schaltet sich
ein,
wenn
die
gewählte
Temperatur
am
Raumthermostat ÜBER der Raumtemperatur liegt
(bei Raumreglern mit BATTERIEBETRIEB eventuell
Ladezustand der Batterien prüfen). Haben Sie KEINEN RAUMREGLER schaltet sich die Heizung ein,
wenn die gewählte Heizungsvorlauftemperatur über
der Heizkreislauftemperatur liegt.
5
6
7
630D1
[HEIZUNG und Warmwasser-Funktion]
Wir empfehlen Ihnen, die Temperaturen des Brauchwassers
und der Heizung
- so wie vom Techniker bereits eingestellt, beizubehalten. Wenn Sie es für NOTWENDIG halten
Änderungen vorzunehmen, finden Sie im Kapitel “BETRIEBSANLEITUNG” Ratschläge.
Jetzt ist Ihre Heiztherme FUNKTIONSBEREIT und wird sich bei Bedarf AUTOMATISCH in
Betrieb setzen.
Um die Therme über einen begrenzten Zeitraum AUSZUSCHALTEN z. B. für URLAUB (StandbyBetrieb), drücken Sie den Schalter
- der FROSTSCHUTZMODUS ist jetzt aktiviert, sobald
die grüne Kontrolllampe BLINKT.
Weitere Hilfestellungen finden Sie in den Kapiteln “Hinweise” und “Bedienungsanleitung”.
1
KURZ-BEDIENUNGSANLEITUNG
KURZ-BEDIENUNGSANLEITUNG
MAßNAHMEN BEI GASGERUCH:
1
2
KEINEN ELEKTRISCHEN SCHALTER betätigen!
KEIN TELEFON BENÜTZEN!
UNTERLASSEN SIE ALLE HANDLUNGEN, welche einen
FUNKEN ERZEUGEN
(z.B. KEIN FEUERZEUG oder STREICHOLZ bedienen)!
SOFORT FENSTER UND TÜREN ÖFFNEN um den Raum zu
belüften!
3 DEN HAUPT-GASHAHN SCHLIESSEN!
4
BEHEBUNG durch einen FACHMANN ANFORDERN ODER
DURCH DAS GASVERSORGUNSUNTERNEHMEN:
WIENGAS Tel. 01 / 401 28 88
BEGAS Tel. 02682/709-0
UM EXPLOSIVE UND / ODER GIFTIGE LUFTGASGEMISCHE
ZU VERHINDERN, MÜSSEN DIE RÄUME BIS ZUR URSACHENBEHEBUNG BELÜFTET WERDEN.
Bei langer Nichtbenützung der Therme muß sowohl der
Netzschalter als auch das Gasventil abgeschaltet werden.
5
THERME AUSSCHALTEN
Drücken Sie - wie im Bild markiert - an die GERILLTE
Frontklappe unter den Leuchdioden... Auf diese Weise
öffnet die Klappe.
Drücken Sie den Schalter
die GRÜNE Signallampe blinkt.
Die Therme ist jetzt ausgeschaltet.
Frontklappe geöffnet
KURZ-BEDIENUNGSANLEITUNG
2
HINWEISE zur INSTALLATION und INBETRIEBNAHME
WICHTIG! Die Installation und Inbetriebnahme des Gasgerätes muß von einer dafür
konzessionierten Installationsfirma nach den gesetzlichen VORSCHRIFTEN durchgeführt
werden.
Zeichen-Erklärung:
ACHTUNG! Alle Beschreibungen in dieser Bedienungsanleitung, welche diese
Symbol enthalten, sind mit VORSICHT durchzuführen!
ACHTUNG! Alle Beschreibungen in dieser Bedienungsanleitung, welche diese
Symbol enthalten, sind nur von NORDGAS oder einer Elektro-Firma durchzuführen!
ACHTUNG! Es besteht VERBRÜHUNGS-GEFAHR!
ACHTUNG! Alle Beschreibungen in dieser Bedienungsanleitung, welche diese
Symbol enthalten, sind mit VORSICHT durchzuführen um KEINE Bauteile zu
beschädigen!
4
KURZ-BEDIENUNGSANLEITUNG
VORBEMERKUNGEN
Die BEDIENUNGSANLEITUNG ist integrierender
Produktes und ist JEDEM GERÄT BEIGEPACKT!
und
wesentlicher
Teil
des
Lesen Sie die im Handbuch enthaltenen Anweisungen aufmerksam durch, da dieses
WICHTIGE HINWEISE in Bezug
auf die Sicherheit während Installation, Gebrauch und
Gerätewartung beinhalten.
-
BEWAHREN
SIE
DIE
BEDIENUNGSANLEITUNG
SORGFÄLTIG
für
weitere
Rückfragen
auf.
- Entsprechend den Regeln der ÖVGW TR-GAS darf die Aufstellung, Anschluss, Einstellung und
Erprobung von Gasgeräten nur von Personen, die zumindesrt den Ausbildungsstand der einschlä
gigen Lehrabschlussprüfung nachweisen können, und der Verantwor tung von Personen
unterstehen, die die gewerberechtliche Befugnis für die Gasgeräteinstallation besitzen, erfolgen.
- Gemäss der umgesetzte EG-Gasgerätrichtlinie dürfen nur Gasgeräte angeschlossen und betrie
ben werden, welche die CE-Kennzeichnung tragen. Diese Kennzeichnung bestätigt die
Einhaltung der grundlegenden Sicherheitsanforderungen.
- Der Benützer darf nur die im Kapitel “Kurzbedienungsanleitung” und “Betriebsanleitung” ange
führten Maßnahmen durchführen.
- Der Hersteller und Vertrieb lehnt alle, aus fehlerhafter Installation und / oder Gebrauch entstan
denen Schäden an Personen und Sachen ab.
- WICHTIG: Diese Gastherme dient zur Erwärmung von Wasser unterhalb des Siedepunktes bei
normalem Luftdruck; die Therme kann, entsprechend den Leistungsmerkmalen an eine Heizanlage
und / oder an ein Warmwasserverteilungsnetz angeschlossen werden.
- Bei der Lieferung des Gerätes sind die Verpackungsmaterialien (Kartons, Plastiksäcke, Nägel u.s.w.) vor dem
unbefugten Zugriff von Kindern zu schützen.
- VOR JEDER ARBEIT AN DER THERME - wie Reinigung, Wartung oder Reparatur - ist das Gerät vom Stromnetz
elektrisch, mittels FI-SCHUTZSCHALTER und / oder entsprechnder Massnahmen zu trennen.
- Bei STÖRUNGEN und / oder FEHLERHAFTER FUNKTION soll der Benützer das Gerät abschalten und keine
wie immer gearteten Eingriffe oder Reparaturen selbständig vornehmen.
- BEHINDERN oder VERSPERREN Sie NIEMALS die Abgas- und Saugrohrenden und Ansaugstücke.
- Lassen Sie keine entflammbaren Materialien, weder flüssige, noch feste (z.B. Papier, Tücher,
Plastik, Styropor) in der Nähe des Gasgerätes.
- Diese Gastherme darf ausschließlich nur SENKRECHT an der Wand befestigt werden, und es dürfen keine
Gegenstände oder brennbaren Materialien auf / oder neben der Therme gelagert werden.
- Stellen Sie keinen Gegenstand an das Gasgerät.
- Service und Reparaturen dürfen AUSNAHMSLOS nur von qualifizierten Fachleuten durchgeführt werden,
wobei nur Originalersatzteile verwendet werden dürfen, um die SICHERHEIT des BENÜTZERS zu
GEWÄHRLEISTEN, und Schäden am Gerät zu vermeiden.
- Das Gerät darf nur zur vorgesehenen Verwendung benützt werden und es dürfen keine Bestandteile zur
Verwendung gelangen, die Gefahrenquellen ergeben können.
- Das Gerät darf NICHT zu anderen Zwecken als den beschriebenen verwendet werden. Jede andere Art der
Verwendung kann gefährlich werden und ist daher verboten.
- Wenn nach der Installation das Gerät an einen anderen Ort versetzt wird, oder der Benützer einen
Ortswechsel vornimnmt, so muß die Bedienungsanleitung IMMER bei dem Gerät verbleiben um dem
NEUEN BESITZER oder Installateur zur Verfügung zu stehen.
- Bei AUSSERBETRIEBNAHME des Gerätes muss sichergestellt werden, dass alle etwaigen Gefahrenquellen
(Gas, elektrischer Strom) abgeschaltet sind. (bei FROSTGEFAHR > Heizungsanlage entleeren!)
KURZ-BEDIENUNGSANLEITUNG
5
Technologie-Beschreibung
Das BRENNWERTGERÄT
Nachstehend findet sowohl der Benützer, als auch der Techniker eine Beschreibung der neuen
Technologie des GAS-BRENNWERTGERÄTES “EUROPE”, die sowohl Anweisungen für die
Installation als auch für die Wartung der zu normalen Thermen unterschiedlichen Bauteilen des
Gerätes beinhaltet.
Bei der Verbrennung, welche eine chemische Reaktion des Brennstoffes (Erd- oder Flüssiggas) und
der Luft ist, entstehen Kohlendioxyd (CO2), Wasser in Form von Dampf, Spuren von
Kohlenmonoxyd (CO), STickoxyd (NOx) und unverbrennbare Abgase.
Bei der Umwandlung von 1 kg Wasser in Wasserdampf benötigt man ca. 0,7 kWh Energie.
Bei der VERBRENNUNG von 1 m3 Erdgas erhält man ca. 1,6 kg Wasser - auf diese Weise VERLLIERT man bei der UNNÖTIGEN Umwandlung von Wasser in Dampf ca. 1,12 kWh Energie!
Das BRENNWERTGERÄT kann - im GEGENSATZ zu herkömmlichen Gasthermen - einen Teil dieser
Energie durch Kondensation des Wasserdampfes aus dem Abgas zurückgewinnen, wobei der
Anteil der Rückgewinnung umso HÖHER ist, je NIEDRIGER die Rücklauftemperatur des
Heizungswassers ist. Aus diesem Grunde eignet sich das Brennwertgerät besonders gut für den
Betrieb einer Heizanlage mit Flächenheizung (Fußbodenheizung oder Wandheizung und
Gebläsekonvektoren).
Die Technologie des Brennwertgerätes bietet, im Gegensatz zu herkömmlichen Gasthermen, eine
VERRINGERUNG des GASVERBRAUCHS bei Flächenheizungen.
Die BRENNWERT-TECHNOLOGIE ist die heute effizienteste Maßnahme um den Verbrauch von fossilen Umweltressourcen zu reduzieren. Weiters wird auch eine Reduzierung der jährlichen
Emissionen erzielt.
Das Brennwertgerät erfordert bei der Installation, im Gegensatz zu herkömmlichen Gasthermen,
gewisse minimale Anpassungen.
OPTIONALE SOLARENERGIE:
Auch SIE PERSÖNLICH können einen Betrag zu einer langsameren weltweiten Erderwärmung leisten, denn IHR BRENNWERTGERÄT kann mit einer SOLARANLAGE aufgerüstet werden!
- SOLARE BRAUCHWASSERERWÄRMUNG:
bis zu 80 % zusätzliche ENERGIEEINSPARUNG möglich!
- SOLARE HEIZUNGSUNTERSTÜTZUNG:
bis zu 60 % zusätzliche ENERGIEEINSPARUNG möglich!
Eine AUFRÜSTUNG mit SOLARENERGIE ist nur möglich bei Einfamilienhäusern oder eingeschränkt möglich bei Dachbodenwohnungen.
Wir sind unseren nachkommenden Generationen verpflichtet
die Geschwindigkeit der globalen Erderwärmung,
die von uns Menschen verursacht wird, zu reduzieren.
6
TECHNOLOGIE-BESCHREIBUNG
Vorteile für die Umwelt
In der nebenstehenden Darstellung kann man
den Unterschied zwischen einem
HERKÖMMLICHEN GAS-HEIZWERTGERÄT
Gas-Heizwertgerät
und
dem GAS-BRENNWERTGERÄT sehen,
wobei dieses eine teilweise
Energierückgewinnung aus dem Abgas ermöglicht.
Die Abgase werden bei herkömmlichen Gasheizwertgeräten mit HOHEN Temperaturen in die
Atmosphäre abgeführt. Beim Brennwertgerät werden sie zur Vorwärmung des Systemkreislaufes
über einen Wärmetauscher im Gerät benützt. Daraus ergibt sich, dass man WENIGER GAS für
Er wärmung des Heizkreislaufes bei NIEDRIGTEMPERATUR-HEIZSYSTEMEN benötigt. Das
Abgasvolumen ist WENIGER
und die Abgastemperatur NIEDRIGER. Damit leisten SIE einen
wesentlichen
Beitrag
zur
Verringerung
der
Umweltbelastung.
Dieser POSITIVE Beitrag kann durch Verwendung
werden.
VORTEILE für die UMWELT
von zusätzlichen Alternativenergien erhöht
7
KONDENSAT-ABLAUF
Bitte beachten Sie die gültigen Normen und
Vorschriften in denen die Kondensatabführung bei
Brennwertgeräten
festgelegt
ist.
Gas-Brennwertgerät
Das Brennwertgerät “EUROPE” ist mit einem
SICHERHEITSSIPHON ausgestattet, der einen
Abgasaustritt
auch
von
trockenem
Abgas
verhindert.
Bei der Installation von Brennwergeräten ist ein
ABLAUF für das Kondensat vorzusehen. Der
Ablauf muss in seiner gesamten Länge aus säurebeständigem
Material
ausgeführ t
werden.
Mit einem Innendurchmesser von mindestens ø 13
mm. Der Anschluss der Kondensatableitung an
den normalen Hauswasserablauf muss kontrollierbar sein. Eine O P T I M A L E L Ö S U N G ist die
Einmündung in einen Trichter, in den auch der
Ablauf des Sicherheitsventiles einmündet. Dieser
Ablauf muss mit einer Neigung ausgeführt werden,
der
ein
Absetzen
von
Rückständen
verhindert.
Die Kondensatableitung muss so ausgeführt sein, dass nicht nur ein Kondensat-Austritt , sondern
auch ein Abgasaustritt innerhalb des Aufstellungsortes des Gerätes verhindert wird. Aus diesem
Grunde empfehlen wir die Verwendung eines Siphons, der bei der ERSTEN INBETRIEBNAHME mit
Wasser gefüllt wird.
Das Kondensat ist chemisch sauer und wird durch die Mischung mit den Haushaltsabwasser
(basisch) auf einen pH-Wert neutralisiert. Die Abwässer von einem gewöhnlichen Haushalt reichen
aus um ohne weitere chemische Zusätze das chemische Gleichgewicht zu gewährleisten.
Bei der Verwendung des Brennwertgerätes in einer Anlage, wo keine Haushaltsabwässer anfallen
- z. B. in Büros mit weniger als 10 Personen - ist es erforderlich einen Neutralisator zu installieren,
der den pH-Wert des Kondensates in den Normbereich bringt. Dieses Gerät muss PERIODISCH auf
seine
ordnungsgemässe
Funktion
überprüft
werden.
Die ABFÜHRUNG des RAUCHGASES
Auch für die Abgasführung bestehen entsprechende Vorschriften, die zu beachten sind. Da das
Rauchgas auch saures Kondensat im Kamin bilden kann, ist es erforderlich und verpflichtend nur
ZERTIFIZIERTE
KAMINROHRE
für
die
Abgasführung
zu
ver wenden.
Für das Brennwertgerät “EUROPE” sind verschiedene Varianten der Abgasführung möglich.
Es darf jedoch bei KEINER Variante die MAXIMAL ZULÄSSIGE ABGAS- UND ZULUFT-ROHRLÄNGE
ÜBERSCHRITTEN
werden
um
mögliche
Betriebsstörungen
auszuschließen
(siehe Kapitel “Kaminanschluss”).
Abgasrohre dürfen NICHT WAAGRECHT angebracht werden, und müssen mit einer NEIGUNG aufwärts in RICHTUNG der ABGASFÜHRUNG ausgeführt werden, um einen Kondensatrückfluss in das
Gerät zu ermöglichen (im Gegensatz zu normalen Aussenwandgeräten und Abgasförderung mittels
Ventilator, ist das Brennwertgerät für Betrieb in feuchter Atmosphäre entwickelt), und es dürfen
daher keine Stellen vorhanden sein, wo eine EISBILDUNG durch das Kondensat möglich ist, und
einen Rauchabzug behindern könnten. Es muß daher das sich bildende Kondensat
über die
Kondensatableitung
abgeführt
werden.
Wie bei normalen Aussenwandgeräten, ist es immer verpflichtend bei getrennten Rohrführungen
für Abgas und Luftansaugung das ZULUFTROHR mit einem Gefälle nach aussen hin zu verlegen um
einen
Regenwassereintritt
in
der
Brennkammer
zu
verhindern.
8
Kondensat & Abgas
Technische Daten
gelten für Type Europe 27 HWW und Europe 27 HSP
Technische Daten
Masseinheit
Zulassung ÖVGW-Nr.
Wert
G.2.897
Kategorie
II2H3P
Bauart
C13 C33 C43 C53 C63 C83
Nennwärmebelastung
kW
26,0 bez. auf HU
Belastungsbereich
kW
5,4 - 26,0
Leistungsbereich 30/50°C
kW
27,1
Werkseinstellung
G20
Erdgas
NOx Klasse
5
Anschlussdruck
mbar
20
Anschlusswert f. 3 P
kg / h
0,42 - 2,0
Anschlussdruck f. 3 P
mbar
50
Nennwirkungsgrad bei 60°/80°C*
%
97,8
Wirkungsgrad bei 30 % Qn v. 60°/80°C*
%
99,3
Nennwirkungsgrad bei 30°/50°C**
%
105,1
Wirkungsgrad bei 30% Qn v. 30°/50°C**
%
106,3
Temperaturregelbereich
Heizungswasser (min - max)
°C
30 - 80 oder 25 - 45
Heizwassertemperaturregelbereich
°C
20 - 80
l
8
Druck Ausdehnungsgefäß
bar
1
Max. Betriebsdruck
bar
3
Max. Temperatur
°C
85 +/- 3
Frostschutztemperatur ein / aus
°C
5 / 30
WIRKUNGSGRAD gemessen
HEIZDATEN
Ausdehnungsgefäß
SANITÄRWASSER
(Kombitherme):
G Ü LT I G N U R F Ü R E U R O P E 2 7 H W W
Dauerentnahme deltaT 30°C
l/min
12,0
Min. Entnahme
l/min
2,6
Max. Betriebsdruck
bar
6
Min. Betriebsdruck
bar
0,4
°C
30 - 55
l
3,2 / 0,9
°C
5 / 30
Temperaturregelbereich (min - max)
Kleinspeicherinhalt
Frostschutztemperatur ein / aus
*) Systemrücklauftemperatur NICHT im Kondensationsbereich.
**) Systemrücklauftemperatur im Kondensationsbereich.
TECHNISCHE DATEN
9
Technische Daten
gelten für Europe 27 HWW und Europe 27 HSP
ELEKTRISCHER ANSCHLUSS
Spannung / Frequenz
Leistung
Masseinheit
Wert
V / Hz
230 / 50
W
135
Schutzart
IPX4D
ABMESSUNGEN / GEWICHT
Länge / Höhe / Tiefe
mm
siehe Abmessungen
Gewicht Type Europe 27 HWW / Verpackung
kg
51 / 3
Gewicht Type Europe 27 HSP / Verpackung
kg
47 / 3
Zoll
3/4”
ANSCHLÜSSE
Heizung / Vorlauf / Rücklauf
Sanitärwasser Zulauf / Ablauf
(27HWW)
Zoll
1/2”
Sanitärwasser Zulauf
(27HSP)
Zoll
1/2”
Gasanschluss an der Therme
Zoll
3/4”
Gasanschluss am Absperrventil
(Standardanschluss KIT)
Zoll
1/2”
Zuluft / Abgasanschluss
mm
konzentrisch ø 60 / 100
Länge waagrecht min - max
m
1 - 10
Länge senkrecht min - max
m
1 - 11
mm
konz. aufgeweitet
ø 60 / 100 auf ø 80/125
Länge waagrecht min - max
m
1 - 15
Länge senkrecht min - max
m
1 - 16
mm
getrennt ø 80 mm
Länge waagrecht D = 60 mm min - max
m
1 - 25 ( max. Summe = 50)
Länge senkrecht D = 60 mm min - max
m
1 - 26 ( max. Summe = 52)
Erdgas
G20
mbar
20
mm
5,5
Flüssiggas
G31
mbar
50
Zuluft / Abgasanschluss
Zuluft / Abgasanschluss
GASART - WERKSEINSTELLUNG
Gasart
Normaldruck
Düsendurchmesser
FLÜSSIGGAS - OPTIONAL
Gasart
Normaldruck
Düsendurchmesser
mm
*) Systemrücklauftemperatur NICHT im Kondensationsbereich.
**) Systemrücklauftemperatur im Kondensationsbereich.
10
TECHNISCHE DATEN
GÜLTIG NUR FÜR EUROPE 27 H W W [Kombitherme]
ABMESSUNGEN
232
218
27
238
833
330
120
170 238
3
2
1
232
1
2
3
218
Abgasanschluss
Zuluft Anschluss bei koaxialem Doppelrohr
Zuluft-Anschluss bei getrenntem Luft/Abgas-Rohrsystem
ABMESSUNGEN
11
GÜLTIG NUR FÜR EUROPE 27 H S P [Heiztherme]
ABMESSUNGEN
1
2
3
Abgasanschluss
Zuluft Anschluss bei koaxialem Doppelrohr
Zuluft-Anschluss bei getrenntem Luft/Abgas-Rohrsystem
ABMESSUNGEN
11A
PUMPENFÖRDERLEISTUNG
zu Modell EUROPE 27 HWW
772R 01
12
PUMPENFÖRDERLEISTUNG
GÜLTIG NUR FÜR EUROPE 27 H W W [Kombitherme]
FUNKTIONSSCHEMA - HYDRAULISCHES SCHEMA
ACHTUNG!
Dieses Schema zeigt nur die
Funktionsweise
des
Gerätes.
Für
die
Durchführung
der
Befestigung und der Anschlüsse ist
die SCHABLONE zu benützen oder
die Zeichnung, die sich im
Abschnitt “INSTALLATION” befindet.
14
13
12
15
16
11
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
10
9
8
31
30
7
6
5
4
3
2
1
32
R M
C F
SC
R
Heizung Rücklauf
M
Heizung Vorlauf
C
Sanitär-Warmwasser
F
Kaltwasser-Eingang
SC
Kondensat-Ablauf
G
Gas
G
1
Entleerungsventil
17
Brenner
2
Manometer
18
Primärtauscher (Verbrennungsbereich)
3
Bypass
19
Gaszufuhr
4
3-Wege-Umschaltventil motorbetrieben
20
Mischsystem Luft / Gaszufuhr
5
Wassermangel-Druckwächter
21
Ventilator
6
Sicherheitsventil 3 bar - Heizung
22
Kondensatsammler-Brennkammer
7
Umwälzpumpe
23
Siphonüberlauf
(mit automatischem Entlfütungsventil)
24
Siphon mit Sicherheitsschwimmer
8
Ausdehnungsgefäß
25
Sanitär-Wärmetauscher
9
Temperatursensor - Vorlauf
26
Gasventil
Primärwärmetauscher
27
Mischventil motorbetrieben
(Kondensationsbereich)
28
Vorrangdruckwächter
11
Sicherheitsthermostat Vorlauf
29
autom. Magnetventil für Kaltwasser-
12
Sicherheitsthermostat Rücklauf
13
Manuelles Entlüftungsventil
10
Befüllung
30
Primär-Wärmetauscher
14
Rauchgasabführung
15
Brennkammer-Gehäuse
16
Brennkammer
Funktions- u. Hydraulisches Schema
Temperatursensor für
Sanitärvorratsspeicher
31
automatische Entlüftungsdose für
Sanitärvorratsspeicher
32
Reinigungsöffnung für Kondensatsiphon
13
GÜLTIG NUR FÜR EUROPE 27 H S P [Heiztherme]
FUNKTIONSSCHEMA - HYDRAULISCHES SCHEMA
ACHTUNG!
Dieses
Schema
zeigt
nur
die
Funktionsweise
des
Gerätes.
Für die Durchführung der Befestigung und
der Anschlüsse ist die SCHABLONE zu
benützen oder die Zeichnung, die sich im
Abschnitt “INSTALLATION” befindet.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
R
Heizung Rücklauf
M
Heizung Vorlauf
C
Sanitär-Warmwasser
F
Kaltwasser-Eingang
SC
Kondensat-Ablauf
G
Gas
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
Funktions- u. Hydraulisches Schema
Entleerungsventil
Manometer
Bypass
3-Wege-Umschaltventil motorbetrieben
Wassermangel-Druckwächter
Sicherheitsventil 3 bar - Heizung
Umwälzpumpe
(mit automatischem Entlfütungsventil)
Ausdehnungsgefäß
Temperatursensor - Vorlauf
Primärwärmetauscher
(Kondensationsbereich)
Sicherheitsthermostat Vorlauf
Sicherheitsthermostat Rücklauf
Manuelles Entlüftungsventil
Primär-Wärmetauscher
Rauchgasabführung
Brennkammer-Gehäuse
Brennkammer
Brenner
Primärtauscher (Verbrennungsbereich)
Gaszufuhr
Mischsystem Luft / Gaszufuhr
Ventilator
Kondensatsammler-Brennkammer
Siphonüberlauf
Siphon mit Sicherheitsschwimmer
Sanitär-Wärmetauscher
Gasventil
Mischventil motorbetrieben
Vorrangdruckwächter
autom. Magnetventil für KaltwasserBefüllung
Temperatursensor für
Sanitärvorratsspeicher
automatische Entlüftungsdose für
Sanitärvorratsspeicher
Reinigungsöffnung für Kondensatsiphon
13A
POSITIONIERUNG der HEIZTHERME
Chlor, Ammoniak oder Laugen können den Brenner beschädigen, wenn Sie
in
der
Verbrennungsluft
vorhanden
sind.
Zum Beispiel: Schwimmbäder, Reinigungen und Waschmaschinen können
diese Substanzen abgeben. Vergessen Sie das nicht bei der Wahl der
Anbringungspunkte der Heiztherme und den Saugdosen.
HEIZUNGSRAUM
Da die Feuerung eine Leistung unter 35 kW (etwa 30000 Kcal/h) hat, werden keine
besonderen Eigenschaften für den Installationsort verlangt. Es müssen jedoch alle
Installationsrichtlinien beachtet werden um einen sicheren und geregelten Betrieb zu
garantieren.
WICHTIG:
Zwei gleiche Geräte im selben Raum oder in direkt nebeneinander stehen-
den Räumen bei einer Gesamtleistung von über 35 kW werden als Heizkraftwerk angesehen und sind deshalb Gegenstände der Anordnungen 12/04/96.
- Die Leistung mehrerer Geräte verschiedenen Gebrauchs (z. B. Kochen und Heizung),
die im Inneren einer Wohnung installiert sind, darf NICHT ADDIERT werden.
- Die Anwesenheit anderer Geräte (z.B. Kochfeld) kann die Verwirklichung
Belüftungsöffnungen verlangen oder die Erweiterung der bereits bestehenden, in
Übereinstimmung mit den nationalen und lokalen in Kraft getretenen Richtlinien und
Gesetzen.
INSTALLATIONEN IN RÄUMEN, in denen die RAUMTEMPERATUR 0°C ERREICHEN kann:
Falls der INSTALLATIONSORT keinen angemessenen Schutz garantiert, muß die
Heiztherme durch eine angemessene Bedeckung geschützt werden (z.B. gegen Kälte,
Frost,
...).
Falls die Heiztherme in Räumen installiert wird, in denen eine Temperatur von 0°C
erreicht werden kann, ist es angemessen den Erwärmungskreislauf durch Zufuhr
eines Frostschutzmittels zu schützen. Siehe auch Abschnitte “Anfüllen der Anlage”
und “Stillstand der Heiztherme”.
Dieses Gerät ist nicht zur Installation im Freien vorgesehen.
14
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
GÜLTIG NUR FÜR EUROPE 27 H W W [Kombitherme]
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
BEFESTIGUNG DER GASTHERME
Die Gastherme darf ausschließlich
nur an der Wand befestigt werden.
Für
die
Planung
Befestigungsschablone
den,
wobei
die
ist
zu
die
verwen-
Abstände
Einrichtungsgegenständen
zu
so
zu
Gas (3/4”)
wählen sind, dass die spätere WARTUNG
PROLBEMLOS
Warmwasser-Ausgang (1/2”)
DURCHGEFÜHRT werden kann. Wir
empfehlen
SEITLICH
ABSTAND
VON
mm,
unterhalb
und
EINEN
MINDESTENS
des
Kaltwasser-Eingang (1/2”)
50
Gerätes
Heizungs-Vorlauf 3/4”
einen FREIRAUM von 300 mm einzuhalten.
Die
Position
der
für
die
Heizungs-Rücklauf (3/4”)
Aufhängung der Therme erforderlichen
Befestigungsschrauben
mittels
f
e
Wir
der
s
t
ist
Befestigungsschablone
z
empfehlen
u
l
das
e
g
e
UNTERE
n
.
PLA-
Stromanschluss
(~220 -250 Volt)
Raumthermostatanschluss
( 24 Volt Steuerspannung)
STIKGITTER erst NACH ABSCHLUSS
DER MONTAGE-ARBEITEN ZU MONTIEREN.
vorgeschlagener Bereich
zum Kondensationsablauf
Die Geräteanschlussleitungen sind entsprechend der Befestigungsschablone, so herzustellen, dass ein spannungsfreier Anschluss der Gastherme sichergestellt und die
Leitungen durch das angschlossene Gerät nicht belastet werden.
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
15
GÜLTIG NUR FÜR EUROPE 27 H S P [Heiztherme]
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
BEFESTIGUNG DER GASTHERME
Die Gastherme darf ausschließlich
nur an der Wand befestigt werden.
Für
die
Planung
Befestigungsschablone
den,
wobei
die
ist
zu
die
verwen-
Abstände
Einrichtungsgegenständen
zu
so
zu
Gas (3/4”)
wählen sind, dass die spätere WARTUNG
PROLBEMLOS
Warmwasser-Ausgang (1/2”)
DURCHGEFÜHRT werden kann. Wir
empfehlen
SEITLICH
ABSTAND
VON
mm,
unterhalb
und
EINEN
MINDESTENS
des
Kaltwasser-Eingang (1/2”)
50
Gerätes
Heizungs-Vorlauf 3/4”
einen FREIRAUM von 300 mm einzuhalten.
Die
Position
der
für
die
Heizungs-Rücklauf (3/4”)
Aufhängung der Therme erforderlichen
Befestigungsschrauben
mittels
f
e
Wir
der
s
t
ist
Befestigungsschablone
z
empfehlen
u
l
das
e
g
e
UNTERE
n
.
PLA-
Stromanschluss
(~220 -250 Volt)
Raumthermostatanschluss
( 24 Volt Steuerspannung)
STIKGITTER erst NACH ABSCHLUSS
DER MONTAGE-ARBEITEN ZU MONTIEREN.
vorgeschlagener Bereich
zum Kondensationsablauf
Die Geräteanschlussleitungen sind entsprechend der Befestigungsschablone, so herzustellen, dass ein spannungsfreier Anschluss der Gastherme sichergestellt und die
Leitungen durch das angschlossene Gerät nicht belastet werden.
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
15A
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
ANSCHLÜSSE an die VERBRAUCHSLEITUNGEN
Von der Gastherme entfernt man die Plastikstopfen sowie deren Dichtungen.Anschließend
entfernt man die unteren Plastikhalter - indem man die Befestigungschrauben aufschraubt.
diese Befestigungschrauben dienen zur Befestigung der unteren Abdeckung, die aber erst
NACH
INBETRIEBNAHME
MONTIERT
werden.
WIR
EMPFEHLEN
ABER
auch
ABSPERRVENTILE
für
den
Wasserzulauf
und
Warmwasseranschluss, sowie für den Heizungsvor- und Heiungsrücklauf vorzusehen.
Um VIBRATIONEN und dadurch versuachte Geräuschbildung zu vermeiden, sind kleine
Biegeradien
der
Rohre
zu
vermeiden.
VOR DER INBETRIEBNAHME einer neuen Anlage empfehlen wir die ROHRLEITUNGEN
DURCHZUSPÜLEN um eine VERSCHLEPPUNG VON VERUNREINIGUNGEN in die
Umwälzpumpe zu VERMEIDEN.
WASSERANSCHLUSS
Der NETZDRUCK der Wasseranspeisung soll 1,5 bis 6 bar betragen.
Bei HÖHEREM NETZDRUCK MUSS EIN DRUCKREDUZIERGERÄT
VERWENDET WERDEN!
Beachten Sie die WASSERHÄRTE, da bei HOHEN HÄRTEGRADEN (größer als 10,5 dH) die
Verwendung einer Enthärtungsanlage NOTWENDIG ist, um eine VERKALKUNG zu vermeiden. Das Wasser muss FREI VON VERUNREINIGUNGEN UND FREMDKÖRPERN sein, die die
Funktion des Gerätes beeinträchtigen könnten.
Heizungs-AnscHluss
Der Wasserdruck in der Heizungsanlage sollte im KALTEM ZUSTAND zwischen 1,0 - 1,5 bar
betragen. Bei maximaler Heizungsvorlauftemperatur von 80°C darf der Anlagendruck
NICHT über 2,5 bar betragen. Wenn dieser Wert überschritten wird, muss ein zusätzliches
Heizungsexpansionsgefäß montiert werden.
Beachten Sie die WASSERHÄRTE, da bei HOHEN HÄRTEGRADEN (größer als 10,5 dH) die
Verwendung einer Enthärtungsanlage NOTWENDIG ist, um eine VERKALKUNG zu vermeiden.
ACHTUNG! Die Rohrleitungen des Wasseranschlusses und des
Heizungskreislaufes dürfen NICHT als Erdung verwendet werden.
Filter schlammabscheider
Im Rücklauf der Heizungsanlage ist ein Filter und zusätzlich ein Schlammabscheider bei
Flächenheizungen einzubauen. Die Flächenheizung kann auch durch Systemtrennung in die
Heizungsanlage eingebunden werden.
Filter schlammabscheider [gültig nuR FÜR euROPe HsP + speicher]
Bei Anbindung von externen Speichern ist ein Filter im Speicherrücklauf einzubauen.
Vor der ersten Geräteeinschaltung muss der
Primärwärmetauscher KOMPLETT ENTLÜFTET sein.
16
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
SIPHONANSCHLUSS
ANSCHLUSS FÜR DEN ÜBERLAUF DES
SIPHONS
VOR DER MONTAGE der Therme muss die
Möglichkeit
des
Überlaufanschlusses
geprüft werden. Dieser Sicherheitsablauf
(Teil
26
in
der
“Zusammenstellungszeichnung”) schützt
den Brenner im seltenen Fall, dass das
Kondensat nicht über den Siphon ablaufen
kann. dieser Ablauf wird vom Werk VERSCHLOSSEN GELIEFERT. Um diesen Ablauf
zu AKTIVIEREN, ENTFERNT MAN DEN
STOPFEN UND VERBINDET DEN ABLAUF
mit einem flexiblen Rohr, welches in den
Kondensatablauf
einmündet,
wobei
Knickstellen und Verengungen vermieden
werden
sollen.
Eine
Lösung
ist
die
Einmündung in den Trichter des
Sicherheitsventiles durchzuführen.
NICHT EMPFEHLENSWERT ist es den Ablauf
OFFEN zu lassen. In diesem Fall wird der
Brenner nicht unmittelbar beschädigt, aber
das
Kondensat
gelangt
in
den
Aufstellungsraum- Man beachte, dass das
SAURE KONDENSAT DIE OBERFLÄCHEN
DER TEILE MIT DENEN DAS KONDENSAT in
Kontakt kommt, BESCHÄDIGT!
AUSLAUF - SIPHONVERSCHLUSS ZU VOLL
ANSCHLUSS für den SICHERHEITSÜBERLAUF des SIPHONS
Der Gerätesiphon ist mit einem Sicherheitsüberlauf ausgeführt um bei einer eventuellen
Verstopfung des Kondensatablaufrohres noch ein ABFLIESSEN des KONDENSATES zu
gewährleisten. Dies IST NOTWENDIG um eventuelle Beschädigungen des Brenners zu
vermeiden.
VOR DER MONTAGE der Therme muss die Möglichkeit des Anschlusses eines
Sicherheitsablauf
des
Siphons
geprüft
werden.
(Teil
23
in
der
“Zusammenstellungszeichung” Seite ..... ). Dieser Ablauf wird vom Werk VERSCHLOSSEN
GELIEFERT. Um diesen Ablauf zu aktivieren, entfernt man den Stopfen “SSC” und verbindet den Ablauf mit einem flexiblen GLATTEM Rohr, welches eine Kondensatablauf-Box
eimündet,
wobei
Knickstellen
und
Verengungen
vermieden
werden
sollen.
Dieser KONDENSATBEHÄLTER ist während des Betriebes zeitweise zu kontrollieren um so
eine Verstopfung des Kondensat-Rohrabflusses
erkennen und beheben zu können.
NICHT EMPFEHLENSWERT ist es den Ablauf offen zu lassen. In diesem Falle wird der
Brenner
nicht
unmittelbar
beschädigt,
aber
das
Kondensat
gelangt
in
den
Aufstellungsraum. Bitte beachten Sie, dass das saure Kondensat die Oberflächen der Teile
mit denen es in Kontakt kommt, beschädigt.
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
17
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
1
BEFÜLLUNG DER ANLAGE
Nach Durchführung aller Anschlussarbeiten kann die
Anlage befüllt werden. Die Befüllung der Anlage soll
in folgenden Schritten erfolgen:
• Man öffne alle Entlüftungsventile an den
Heizkörpern.
• Anschließend öffnet man den Wasserzulauf
für Sanitärwasser.
• Nun verdreht man die Schraube (2) am
Magnetventil zur Befüllung von Position “C”
auf Position “A” (siehe Bild rechts) und prüft
die Funktion der automatischen Entlüftungsventile der
Anlage.
2
• Die an den Heizkörpern befindlichen Entlüftungsventile
werden erst wenn Wasser austritt, geschlossen.
• Wenn der am Manometer (1) angezeigte Druck 1,5 bar
erreicht hat, wird die Schraube (2) wie der in Stellung
“C” (geschlossen) gedreht.
627
• Diese Maßnahmen werden solange wiederholt, bis keine Luft mehr aus den
Entlüftungsventilen austritt.
Die Therme ist mit einem automatischen Befüllungssystem ausgestattet, welches im
Betrieb, wenn das Gerät elektrisch angeschlossen ist, den richtigen Druck einstellt.
BYPASS-ABSCHALTUNG
Das Modell EUROPE ist mit einem automatischen Bypass ausgestattet. Bei OFFENEM
BYPASS ist DIE FÖRDERLEISTUNG der Therme
für den Normalbetrieb ausreichend, und die
Sicherheitseinrichtungen sprechen nicht an. In
verschiedenen Betriebsfällen kann es erforderlich sein den Bypass abzuschalten, dann gehen
Sie wie folgt vor:
1.) Man schaltet die Therme durch DRÜCKEN
ab.
des TASTERS O/I
1
2.) Die Schraube am Bypass (Teil 1 im Bild)
wird so verdreht, dass der Schraubenschlitz
aus der Position “A” in Position “B”) gedreht
wird.
Um den Bypass WIEDER ZU AKTIVIEREN, wird
der Schraubenschlitz wieder in die Stellung
“A” gedreht!
17
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
GASANSCHLUSS
Jedes
Gasgerät
muss
für
den
Gasanschluss eine Absperreinrichtung
aufweisen (siehe Montagebeispiele). Das
“ANSCHLUSS-KIT
STANDARD
enthält
eine Absperreinrichtung. Nach jeder
Gasgeräteabsprerreinrichtung muss eine
nur mittels Werkzeug lösbare Verbindung
eingebaut
werden,
sowie
eine
Gasgeräteanschlussleitung aus starrem
oder flexiblem Rohr. Diese muss so angeordnet sein, dass eine Demonatage des
Gasgerätes
ohne
Beeinflussung
der
Dichtheit der Gasgeräteanschlussleitung
erfolgen
kann.
Standard
Anschluss-Kit
Anschließend sind NACHSTEHEND ÜBERPRÜFUNGEN durchzuführen:
• Durchblasen der Rohrleitungen um Verunreingiungen zu entfernen, und eine
STÖRUNGSFREIE BRENNERFUNKTION zu gewährleisten.
• Dichtheitskontrolle der Rohrleitungen und der Anschlüsse.
• Die verwendeten Dichtungen müssen der Gasart entsprechen.
• Der Rohrquerschnitt der Zuleitung soll grösser sein als der Rohrquerschnitt im
Gerät.
• Der Gasdruck entspricht dem am Gerät voreingestellten Druck.
• Die Verwendung von Hanf, Teflonband oder ähnlichen Materialien als
Dichtungsmittel ist verboten.
Bei der Verwendung von Flüssiggas G31 muß ein geeignetes Druckreduzierventil
vorgesehen werden.
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
18
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
ELEKTROANSCHLUSS
Der
Elektroanschluss
muß
von
einer
konzessionierten
Elektro-Firma
entsprechend der gültigen Vorschriften hergestellt werden, wobei es sich empfiehlt für das
Gasgerät einen eigenen Stromkreis vorzusehen.
Das Gerät muss über eine allpolige Trennvorrichtung mit mindestens 3 mm
Kontaktöffnungsweite an das Netz angeschlossen werden.
Der Netzanschluss ( 230 V / 50 Hz) muß PHASENRICHTIG an Phase, Nulleiter und Erde
erfolgen.
Die Steuerungsspannung des Raumthermostates liegt im Schwachstrombereich max. 24 V
und darf NICHT mit einer STROMFÜHRENDEN Leitung über 24 V GEMEINSAM geführt
werden.
Der Hersteller und der Vertreiber haften NICHT für Schäden an Personen, Tieren oder
Sachgegenständen bei NICHT oder UNSACHGEMÄßEN Elektroanschluss der Therme,
wenn diese NICHT gemäß den geltenden Vorschriften ausgeführt wurden
Gemäß den EU-Richtlinien muß das Gerät an die Erdung angeschlossen werden.
Der Geräteanschluss wird folgenderweise
durchgeführt:
Die ABDECKUNG (2) wird nach Entfernen der beiden
Schrauben (1) abgenommen. Die beiden Stecker GELB
und WEISS in der Abdeckung werden herausgezogen.
Nun kann der Anschluss entsprechend der Abbildung
durchgeführt werden:
• Die ERDLEITUNG wird in eine Klemme des GELBEN
STECKERS geklemmt.
• Der NULLLEITER (N) und Phase (L) des Kabels
werden - wie die Abbildung zeigt - in die Klemmen
des WEISSEN STECKERS geklemmt.
Bei vertauschter Anklemmung der Phase
und des Nullleiters funktioniert die Therme
nicht.
• Bei Verwendung eines Raumthermostates oder
eines Schaltuhrtherostates (PrimärTA), und / oder
einer Aussensonde (SE) wird der GRÜNE STECKER
der Modulationsplatine herausgezogen und - wie
nebenstehende Abbildung zeigt - verdrahtet. Man
entfernt die Brücke (X) , wenn sie im TA
installiert ist.
• Bei Verwendung eines Raumthermostates oder eines
Schaltuhrthermostates (SekundärTA2) und / oder eines
Sicherheitsthermostates für Fussbodenheizungen mit
niedriger Temperatur (TP) wird dieser DIREKT an die
Klemme M19 der Modulationsplatine angeklemmt
(siehe Elektroschema). Die Klemme M19 befindet sich
zwischen der GRÜNEN Klemme TA-SE (M10) und der
Anschlussklemme L-N (M11).
TA
X
SE
LN
642_R01
19
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
ELEKTROANSCHLUSS
Im Abschnitt “Nebenanlagen” kann man ein Installationsbeispiel sehen, wobei für die
Niedertemperatur ein KIT verwendet wird.
An den Klemmen TA, TA2, TP und SE des GRÜNEN STECKERS liegt NIEDERSPANNUNG, doch es ist zu VERMEIDEN in allen Fällen das ANKLEMMEN DER KABEL
UNTER SPANNUNG , die vom einpoligen Schalter des Raumthermostates und / oder
Schaltuhrthermostates kommen.
Die alte Steuerung (optional) darf nicht an den GRÜNEN STECKER angeklemmt
werden, sondern erfordert die Verwendung eines Interface, das im KIT enthalten ist.
Um FEHLFUNKTIONEN zu VERMEIDEN, welche durch ANSCHLÜSSE im NIEDERSPANNUNGSBEREICH hervorgerufen werden können (z.B.: TA, SE oder alte
Steuerung), müssen die NIEDERSPANNUNGSKABEL von Netzspannungskabel
getrennt werden und müssen in GESONDERTEN SCHUTZSCHLÄUCHEN geführt
werden.
• ABSCHLIESSEND werden alle Stecker in ihr Position der Modulationsplatine zurückge
steckt, wobei die Farben und die Steckplätze beachtet werden müssen.
• Nun wird die Abdeckung wieder mittels der Schrauben (1) montiert, wobei die
Kabelausnahmen (3) beachtet werden.
• Die Kabel werden anschließend durch die Kabelklemmen (4) befestigt.
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
20
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
ABGASANSCHLUSS
Allgemeine Angaben für die Installation der Zuluft- und Abgasführung
Um eine effiziente Funktion des Gerätes zu gewährleisten, ist es erforderlich, für die
Ansaug- und Abgasführung originale Bauteile deren Eignung für Brennwertgeräte
nachgewiesen ist, zu verwenden.
ACHTUNG! Die für die Zuluft- und Abgasführung verwendeten Bauteile, die mit den
Abgasen in Berührung kommen, sind aus einem SÄRUEBESTÄNDIGEN PLASTIKMATERIAL HERGESTELLT, sind jedoch NICHT FÜR HÖHERE TEMPERATUREN GEEIGNET und können NICHT für die Abgasführung von HERKÖMMLICHEN
GASTHERMEN VERWENDET werden.
Es sind deshalb auch Bauteile, die für herkömmliche Gasthermen verwendet werden,
für die Ansaug- und Abgasführung von Brennwertgeräten NICHT GEEIGNET.
Bei der Verwendung von Formstücken müssen diese aus säurebeständigem Material
bestehen. Verbindungsstücke sollten möglichst KURZ AUSGEFÜHRT WERDEN und müssen gegen die Ausmündung STETIG ANSTEIGEN.
• Die Ansauführung muss VOR DEM EINTRITT VON REGENWASSER, STAUB und
FREMDKÖRPERN geschützt werden. Bei KOAXIALEN ANSCHLÜSSEN verwendet man
daher ein Spezialabschluss-Stück, welches im ersten Teil eine entsprechende Neigung
aufweist.
• Bei der Abgasführung ist die Neigung in Richtung BRENNKAMMER auszuführen um die
Kondensatabführung zu ermöglichen. In Anlagen wo diese Neigung NICHT MÖGLICH ist,
und wo Kondensat im Rohr zurückbleiben kann, muss durch eine Entleerung für die
Kondensatabfuhr gesorgt werden. Geiegnete Bauteile sind auch den einschlägigen
Katalogen zu entnehmen.
21
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
ABGASANSCHLUSS
GEFÄLLE ZULUFT - ABGASROHR
Nachstehend einige Ausführungsmodelle für die Abgas- und Ansauführung (die Neigungen
sind vergrössert dargestellt).
A = Ansaugführung
S = Abgasführung
1: Die ökonomischste und funktionellste LÖSUNG um das Kondensat in das Gerät zurück
zuführen.
2 - 3: Wenn aus baulichen Gründen eine Ausführung mit einer Neigung, und einer
Kondensatsammlung zu verwenden, um Rückstände zu vermeiden.
4: Aufwärts-Neigung der Ansaugführung über die ganze Länge oder nur das aussenliegende Endstück, ists gegen das Eindringen von Regenwasser ausreichend.
5: Die Ansaugführung darf NICHT ABWÄRTS geneigt sein.
6: Das Kondensat darf NICHT aus dem Endstück der Abgasführung rinnen.
7: Die KOAXIALE ROHRFÜHRUNG wird so installiert, dass die Abgase aufwärts geführt,
und das Kondensat in das Gerät zurückgeführt wird, wobei das Endstück der Ansaugung
waagrecht ausgeführt ist, und INNEN eine Rippe aufweist, die das Eindringen von
Regenwasser verhindert, das Kondensat jedoch in das Gerät zurückfliesst, da das innenliegende Stück eine Neigung zum Gerät aufweist.
1
2
3
S
S
S
4
5
A
6
A
7
S
A+S
797R02
ASA
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
22
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
KAMINEINMÜNDUNG
Für die Ansaug- und Abgasführung dürfen nur Materialien verwendet werden, die keine
Druchlässigkeit zur Umgebung besitzen.
Bei der Abgasführung durch die Wand müssen die in der Tabelle und der Zeichnung angegebenen Werte eingehalten werden.
KAMINANSCHLUSS
Wenn die Abgasführung in einen Kamin (für Einzelbenützer) oder einen Sammelkamin (für
mehrer Benützer) vorgesehen ist, muß für die Abführung des Kondensates durch konstruktive Maßnahmen gesorgt werden, und es haftet der Hersteller.
KaminAnschluss
Das Einmündungsrohr darf im Kamin nicht vorstehen,
und muss senkrecht einmünden (siehe Abbildung).
Die Ausführung des Kamins muss für ein BRENNWERTGERÄT geeignet sein. Entspricht der Kamin nicht dieser
Nein
Anforderung, kann durch Einführung eines Plastikrohres
Abhilfe geschaffen werden.
JA
Leistungsverluste durch Formstücke
Die maximale und minimale Länge der Ansaug- und Abgasführungen werden bestimmt
durch die nachstehenden Abbildungen und Tabellen, die eine Gesamtlänge ergeben:
- Jedes zusätzliche Kurvenstück von 90° (einfach oder koaxial 60 mm Durchmesser) und
jedem T-Stück zur Kondensatableitung entspricht der Länge von 1m.
- Jedes zusätzliche Kurvenstück von 45° (einfach oder koaxial 60 mm Durchmesser)
entspricht der Länge von 0,5 m.
23
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
ABGASFÜHRUNG EUROPE Gasbrennwertgerät
ZULUFT- u. ABGASFÜHRUNG
[in konzentrischen Rohren ø 60/100 mm]
ACHTUNG: Bitte prüfen Sie, dass die Summe von Zuluftrohren (CA) und
Abgasrohren (CS) den Angaben in der Tabelle und den Normen und ÖVGWRichtlinien “Kaminanschlüsse”
und Ausmündung entspricht.
KONZENTRISCHE
ROHRFÜHRUNG
WA A G R E C H T
Konzentrische Rohrführung
ø 60/100mm
Rohrlänge
Rohrlänge
LO
LV
min - max
min - max
1-5m
1-6m
JEDER ZUSÄTZLICHE 90° Bogen entspricht einer VERLÄNGERUNG des Abgassystems um 1 m!
JEDER ZUSÄTZLICHE 45° Bogen entspricht einer VERLÄNGERUNG des Abgassystems um 0,5 m!
KONZENTRISCHE
ROHRFÜHRUNG
SENKRECHT
mit
T-ZULUFTSTÜCK
KONZENTRISCHE
ROHRFÜHRUNG
SENKRECHT
INSTALLATIONSANWEISUNGEN
24
ABGASFÜHRUNG EUROPE Gasbrennwertgerät
ZULUFT- u. ABGASFÜHRUNG
[in getrennten Rohren ø 80 mm]
ACHTUNG: Bitte prüfen Sie, dass die Summe von Zuluftrohren (CA) und
Abgasrohren (CS) den Angaben in der Tabelle und den Normen und ÖVGWRichtlinien “Kaminanschlüsse” und Ausmündung entspricht.
ZULUFTFÜHRUNG
durch ein Rohr im Kamin:
ZULUFTFÜHRUNG durch die
Wand von aussen /
ABGASFÜHRUNG durch ein
Rohr im Kamin:
Bei Kaminen die vavor an Öl oder Holzöfen
angeschlossen waren, ist diese ZULUFTFÜHRUNG NICHT zulässig > Zuluftrohr einziehen!
Getrennte Rohrführung
Rohrlänge
in m
CA + CS
min - max
Rohrlänge
in m
CA + CS
min - max
1 - 25
24
Getrennte Rohrführung
Rohrlänge
in m
CA + CS
min - max
Rohrlänge
in m
CA + CS
min - max
1 - 15
14
ø 80 mm
Restförderdruck
Ventilator
min - max
(Pa)**
ZULUFTFÜHRUNG
durch die Wand von aussen
ABGASFÜHRUNG
SENKRECHT:
40 - 150
ø 60 mm
Restförderdruck
Ventilator
min - max
(Pa)**
40 - 150
**) Falls NICHT ORIGINAL-NORDGAS-ROHRSYSTEME verwendet
werden, muß der RESTFÖRDERDRUCK (Einheit: Pa) zwischen 40
und 150 Pa liegen.
Bei ABGASROHRLÄNGEN über ...... m ist ein
ZUSÄTZLICHER KONDENSATABLAUF mit Siphoneinmündung einzubauen.
25
ABGASFÜHRUNG
VOR DER ERSTEN INBETRIEBNAHME
VOR DER ERSTEN INBETRIEBNAHME sind nachstehende Arbeiten und Überprüfungen vorzunehmen, Einstellungen zu überprüfen und, wenn erforderlich,
nachjustieren:
- Überprüfen Sie, ob die Daten von Gas, Wasserdruck und Anschlussspannung mit den im
Gerät angeführten Daten übereinstimmen.
- Überprüfen Sie die Geräteanschlüsse auf Gasdichtheit.
- Überprüfen Sie den RICHTIGEN ANSCHLUSS aller Anspeisungen (Gas, Wasser, Heizung
und Strom).
- Überprüfen Sie, ob die Ansaug- und Abgasführung den erforderlichen Querschnitt hat,
und deren Länge entsrpechend den vorgeschriebenen Werten entsrpicht, und sich in
einem guten Zustand befinden, wobei auf die okalen Vorschriften Bezug genommen wer
den muß.
- Überprüfen Sie die RICHTIGE FUNKTION der Kondensatabführung, und auch die richtige
Ausführung der ausserhalb des Gbäudes leigenden Teile, sodass sich keine
KONDENSATRÜCKSTÄNDE bilden können.
- Überprüfen Sie, dass KEINE ABGASE in den Aufstellungsraum gelangen können; über
das Abgasrohrsystem, das Gasgerät oder den Kondensatablauf.
- Überprüfen Sie, dass keine Möbelstücke oder sonstige Gegenstände die Ansaug- und
Abgasführung verhindern.
- Überprüfen Sie die RICHTIGE VERBRENNUNGSEINSTELLUNG und, wenn erforderlich,
muß eine Nachjustierung urchgeführt werden entsprechend des im Abschnitt “Kontrolle
und Regelung der Verbrennung” beschriebenen Vorganges.
- BEVOR SIE DIE ERSTE EMISSIONSMESSUNG zur Kontrolle der Einstellung durchführen, muss das Gasbrennwertgerät DAVOR 30 Minuten im HEIZBETRIEB geheizt
haben - um eventuelle Produktionsrückstände in der Brennkammer entfernen zu können.
- Vor der ersten Geräteeinschaltung muss der
Primärwärmetauscher KOMPLETT ENTLÜFTET sein.
- Überprüfen Sie, ob eine EINWANDFREI ZIRKULATION des Heizsystems möglich ist.
- Regelung der Heizleistung erfolgt entsprechend des im Abschnitt “Regelung der
maximalen Heizleistung” beschriebenen Vorganges.
- Überprüfen Sie die RICHTIGE FUNKTION des Gerätes sowohl für die Heizung als auch für
die Sanitärwasserbereitung.
- Ergänzen Sie und kontrollieren Sie die dem Betreiber zu übergebenden Dokumente
(Garantiekarte + Bedienungsanleitung).
VOR DER ERSTEN INBETRIEBNAHME
26
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
ANWEISUNGEN FÜR DIE INBETRIEBNAHME UND WARTUNG:
ACHTUNG! Die nachstehend angeführten Arbeiten dürfen nur von einem konzessionierten Fachmann durchgeführt werden.
Vor weiteren Schritten empfehlen wir zu überprüfen, dass alle Schrauben der
Messstellen des Gasventiles festgezogen sind, und KEIN GASAUSTRITT bemerkbar ist (PIN siehe Darstellung des Gasventiles in der Folge).
Das Gasventil arbeitet bei Ausschaltung der Messstellen PIN und deren
Verschraubungen im NIEDERDRUCK. Wir raten von der Verwendung von
Produkten zur Überprüfung von Gasundichtheiten ab, die nicht ausdrücklich dafür
geeignet sind, weil diese Produkte in das Gasventil eindringen, und es beschädigen und die richtige Funktion verhindern können.
ES DARF KEINE FLAMME ZUR ÜBERPRÜFUNG von GASUNDICHTHEITEN verwendet werden!
Überprüfen
Sie,
dass
KEINE
ABGASPRODUKTE
AUS
DER
KONDENSAT-
ABFÜHRUNG austreten.
- Nach dem elektrischen Einschalten der Therme, dauert es ca. 1 Minute bis das
Gerät auf Befehle reagiert. Diese Verzögerung kann durch Eingabe eines
Programmbefehles auasgeschaltet werden (siehe “Regelungsprogrammierung”)
und kann durch Aus- und Wiedereinschaltung des Gerätes auf seine richtige
Funktion überprüft werden.
- Die Zündungseinrichtung versucht mehrere Male die Zündung einzuleiten, wenn
das Gerät auf Störung schaltet, liegt meistens ein aussergewöhnliches
Zündproblem vor.
- Wenn sich in der Gaszuleitung Luft befindet (im Falle einer Neuinstallation) ist es
erforderlich die Zündvorgänge mehrmals zu wiederholen.
- Das Gerät wird vom Werk zur Verwendung mit Erdgas eingeregelt und überprüft.
Bei der ersten Zündung empfiehlt es sich, diese Einstellung zu überprüfen.
27
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
WARTUNGSARBEITEN
VOR DER ERSTEN INBETRIEBNAHME sind nachstehende Arbeiten und Überprüfungen vorzunehmen, Einstellungen zu überprüfen und, wenn erforderlich,
nachjustieren:
- Überprüfen Sie, ob die Daten von Gas, Wasserdruck und Anschlussspannung mit den im
Gerät angeführten Daten übereinstimmen.
- Überprüfen Sie die Geräteanschlüsse auf Gasdichtheit.
- Überprüfen Sie den RICHTIGEN ANSCHLUSS aller Anspeisungen (Gas, Wasser, Heizung
und Strom).
- Überprüfen Sie, ob die Ansaug- und Abgasführung den erforderlichen Querschnitt hat,
und deren Länge entsrpechend den vorgeschriebenen Werten entsrpicht, und sich in
einem guten Zustand befinden, wobei auf die okalen Vorschriften Bezug genommen wer
den muß.
- Überprüfen Sie die RICHTIGE FUNKTION der Kondensatabführung, und auch die richtige
Ausführung der ausserhalb des Gbäudes leigenden Teile, sodass sich keine
KONDENSATRÜCKSTÄNDE bilden können.
- Überprüfen Sie, dass KEINE ABGASE in den Aufstellungsraum gelangen können; über
das Abgasrohrsystem, das Gasgerät oder den Kondensatablauf.
- Überprüfen Sie, dass keine Möbelstücke oder sonstige Gegenstände die Ansaug- und
Abgasführung verhindern.
- Überprüfen Sie die RICHTIGE VERBRENNUNGSEINSTELLUNG und, wenn erforderlich,
muß eine Nachjustierung urchgeführt werden entsprechend des im Abschnitt “Kontrolle
und Regelung der Verbrennung” beschriebenen Vorganges.
- BEVOR SIE DIE ERSTE EMISSIONSMESSUNG zur Kontrolle der Einstellung durchführen,
muß das Gasbrennwertgerät DAVOR 30 Minuten im HEIZBETRIEB geheizt haben - um
eventuelle Produktionsrückstände in der Brennkammer entfernen zu können.
- Überprüfen Sie, ob der Primärwärmetauscher KOMPLETT ENTLÜFTET ist.
- Überprüfen Sie, ob eine EINWANDFREI ZIRKULATION des Heizsystems möglich ist.
- Regelung der Heizleistung erfolgt entsprechend des im Abschnitt “Regelung der maxima
len Heizleistung” beschriebenen Vorganges.
- Überprüfen Sie die RICHTIGE FUNKTION des Gerätes sowohl für die Heizung als auch für
die Sanitärwasserbereitung.
- Ergänzen Sie und kontrollieren Sie die dem Betreiber zu übergebenden Dokumente
(Garantiekarte + Bedienungsanleitung).
WARTUNGSARBEITEN
28
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
1
ZUGANG zu den inneren Bauteilen des Gerätes
1. Auf der Oberseite des Gerätes lockert man die
Klemmplatten (1) und verschiebt die vordere
Verkleidung (2) des Gerätes nach unten;
2
2. Um die untere Abdeckung, wenn montiert, abzuziehen,
muß man die Schrauben (3) enternen, und die
Abdeckung nach hinten drücken, und nach unten schie
3
ben, und nach unten schieben, und nach vorne entfernen.
HINWEIS: Die untere Abdeckung wird NICHT montiert gelieThermen-Unteransicht
fert und befindet sich in der Verpackung.
3. Nun entfernt man die beiden Befestigungsschrauben (4)
4
um die Bedienerfronrtplatte (5) herauszuklappen, die 2
Stellungen ermöglicht.
4. Nach Durchführung der Arbeiten verfährt man zum
Schließen in umgekehrter Reihenfolge.
5
PRIMÄR-WÄRMETAUSCHER
29
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
REINIGUNG der VERBRENNUNGSGRUPPE
Abschaltung der Netzspannung
Überprüfen Sie die Temperatur der Bauteile, und warten Sie gegebenenfalls auf deren
Abkühlung.
VERMEIDEN SIE KONTAKT MIT FEINEM STAUB und dem SAUREN KONDENSAT.
VERWENDEN SIE - wenn erforderlich - Arbeitsschutzkleidung (z.B. Schutzbrillen,
Schutzhandschuhe, Staubmasken).
ACHTUNG: Vermeiden Sie eine Beschädigung oder Durchnässung der Fiberkeramikplatten
der Wärmeisolierung.
- Öffnen Sie jetzt die geschlossene Brennkammer.
- Klemmen Sie den elektrischen Ventiatoranschluss (10) ab.
- Klemmen Sie von der ZÜNDEINRICHTUNG (6) die ZÜNDKABEL ab, und führen sie aus den
Kabeldurchführungen am Boden der geschlossenen Brennkammer (jedoch NICHT DIE
ZÜNDELEKTRODEN DEMONTIEREN).
- Schrauben Sie das Gas-Anschlussstück, welches das Gasrohr (4) mit der Injektorgruppe (3)
verbindet, ab.
- Lösen Sie die 6 Muttern (1), welche zur Befestigung der Brennergruppe (bestehend aus dem
Ventilator, Manschette und Brenner) auf dem PRIMÄRWÄRMETAUSCHER dienen, und ENTFER
NEN Sie die Brennergruppe.
Die Brennergruppe darf NICHT ZERLEGT werden, und demontieren Sie nicht die
Fiberkeramikplatte der Wärmeisolierung vom Boden des Wärmetauschers.
- Überprüfen Sie den Brenner auf Ablagerungen, Verkrustungen oder starke Oxidierungen, und ob
alle Brennerbohrungen frei sind.
- REINIGEN SIE VORSICHTIG die Brennerelektroden, wobei man Verbiegungen und Lockerungen
vermeidet.
- REINIGEN SIE DEN BRENNERZYLINDER NUR WENN ES ERFORDERLICH IST mit einer Bürste,
jedoch NICHT mit einer DRAHTBÜRSTE, mit Bewegung in der Brennerachse, vom Deckel nach
aussen.
VERMEIDEN Sie Beschädigungen der Fiberkeramikplatte des Deckels, und die
Deformierung der Brennerbohrungen. Bei RICHTIGER BRENNERFUNKTION hat der Brenner
eine dunkle Farbe, aber ist weitgehend REIN mit geringen, nicht eingebrannten
Ablagerungen, die sich LEICHT ENTFERNEN lassen.
- Überprüfen Sie den Zustand der Deckeldichtung, bestehend aus einem unbrennbaren Material
und Gummi.
- Lösen Sie den Kondensatanschluss (2) an der UNTERSEITE des Primärwärmetauschers, und füh
ren das Anschlussrohr nach aussen. Stellen Sie ein Gefäß unter den Auslauf, oder schließen Sie
ein geeignetes Rohr zur Abführung des Reinigungswassers an.
31
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
- Verteilen Sie mit einem Pinsel Haushaltsreinigungsmittel für rostfreien Stahl auf den Windungen
des Wärmetauschers, und lassen Sie dieses ca. 15 Minuten einwirken, wobei man VERMEIDEN
MUSS, dass die Fiberkeramikplatte der Wärmeisolierung BENETZT wird. Anschließend werden
etwaige Ablagerungen und die Reinigungsrückstände mit einer Bürste, (jedoch NICHT mit einer
Drahtbürste!) und Wasser entfernt.
- Stellen Sie unter die UNTERE VERSCHRAUBUNG (8) des Kondensatsiphons (welcher sich hinter
der Heizungsrücklaufverchraubung befindet) ein Gefäß, und öffnen Sie diese um die Flüssigkeit
aus dem Siphon zu entleeren. Auf der Innenseite der Verschraubung kann sich ein Rückstand
(max. 1 - 2mm) befinden, den man ENTFERNEN MUSS.
ACHTUNG: Eine aussergewöhnliche Menge an Rückständen zeigt eine NICHT
ORDNUNGSGEMÄSSE FUNKTION des Gerätes an. Um die Ursache für dieses Problem zu
finden, muß man den SIPHON entfernen, indem man die oberen und seitlichen
Anschlussstücke und die Halterungsschrauben (9) abschraubt.
Nun reinigen Sie gründlich den Siphon
und überprüfen Sie den Durchgang
der Zuleitungsrohre (5) und
Ablaufrohre (7), welche
möglicherweise von
Rückständen verlegt sein
können.
Das VERBINDUNGSROHR
ZWISCHEN DEM SIPHON
UND DEM PRIMÄRWÄRMETAUSCHER DARF
NICHT DEMONTIERT
werden.
- Nun werden alle Bauteile
in umgekehrter Reihenfolge
wieder montiert und die
Verbrennung überprüft.
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
32
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
KONTROLLE UND REGELUNG
DER VERBRENNUNG
VOR DER KONTROLLE der Verbrennung muß
der Brenner und der Wärmetauscher gereinigt
werden,
wobei
“Reinigung
man
der
wie
im
Abschnitt
Verbrennungsgruppe”
beschrieben vorgeht (ausgenommen der Fall
der
ersten
Inbetriebnahme).
Für die Kontrolle und, wenn erforderlich, für
eine Regelung benötigt man ein DIFFERENZIALMIKROMANOMETER
Ablesegenauigkeiot
von
mit
1
Pa
einer
und
einen
Abgasanalysator. Die Instrumente müssen
GENAU JUSTIERT sein (für Brennwertgeräte
ist die Genauigkeit der Messungen sehr wichtig). Nun wird der Brenner mittels Eingabe
einer Funktion am elektronischen Schaltpult
gezündet, wobei zuerst die Ninimal- und dann
die
Maximalleistungsseinstellung
gewählt
wird, wobei jeweils die Messungen durchgeführt
werden
müssen.
Überprüfen Sie, dass die vom Gerät
erzeugte Wärme über die Heizkörper
oder die Fußbodenheizung abgeführt
wird.
1) Durch Drücken der Taste
Signalleuchte blinkt).
wird die Therme in STAND-BY-Stellung gebracht (die grüne
2) Nun wird der positive Eingang des Differenzialmikromanometers an den Druckmessanschluss
( P I N T ) (JEDOCH NICHT P I N ) des Gasventils angeschlossen. Das Verbindungsrohr zwischen
dem Kompensationsmessanschluss (1) der geschlossenen Brennkammer und den
Druckmessanschluss des Gasventiles (2) wird entfernt, und die beiden Druckmessanschlüsse (1)
und (2) werden über ein T-Stück - wie die Abbildung zeigt - mit dem negativen eingang des
Differenzialmikromanometers verbunden.
3) Nun schließt man den ABGASANALYSATOR an die Meßstelle (F) an, wobei man auf ene
SORGFÄLTIGE ABDICHTUNG der Anschlußstelle achten muß.
Vermerk: Die Spitze des Sensors muß soweit als möglich ins Abgaszentrum gebracht werden.
Führen Sie die Sonde bis zur Rohrwand ein und ziehen diese dann um 3cm zurück. Bei der
Einführung der Sonde beachten Sie bitte, dass das Sondenschutzrohr an der Meßstelle dicht
anliegt, und die Sondenspitze vom Abgas umflossen wird.
33
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
GÜLTIG NUR FÜR EUROPE 27 H W W [Kombitherme]
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
ANLAGENENTLEERUNG
3
- Zur richtigen Entleerung sowohl des Heizkreises als
auch des Kleinspeichers für Sanitärwasser ist es
NOTWENDIG das 3-Wege-Umschaltventil von Hand aus in
MITTELSTELLUNG zu bringen; wie folgt:
2
- Das Umschaltventil (3) befindet sich im Normalfall in
Stellung Sanitärwasser “S” (siehe Abbildung). Sollte es
sich jedoch in Stellung HEIZUNG “R” befinden, so ent
nimmt man etwas Warmwasser (bei eingeschaltetem
Gerät) - dadurch stellt sich das Ventil automatisch in
Stellung “S” umstellt.
R
- Schalten Sie nun die Therme ab und auch die
Netzspannung.
- Der Hebel wird nun von Hand in die MITTELSTELLUNG
gebracht und durch Hineindrücken verriegelt
S
(Stellung “C”).
- Nun kann man einen Gummischlauch an das
Entleerungsventil (2) anschließen.
- Das andere Schlauchende führt man in einen Ablauf.
C
- Öffnen Sie das Entleerungsventil durch Drehen gegen den
Uhrzeigersinn.
- Nach dem vollständigen Druck-Abbau werden alle
Entlüftungsventile an den Heizkörpern geöffnet - um eine
vollständige Entleerung der Anlage zu erreichen.
- Anschließend wird das Entleerungsventil und alle
Entlüftungsventile geschlossen.
Im PRIMÄRWÄRMETAUSCHER bleibt eine kleine Menge Wasser vom Heizkreislauf
zurück. Wenn die Absicht besteht das Gerät von der Wand abzubauen, müssen alle
Anschlüsse VERSCHLOSSEN werden.
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
36
WARTUNGSARBEITEN für den Techniker
VORBEMERKUNGEN zur WARTUNG
Alle Wartungsarbeiten, die Umstellung auf eine andere Gasart DÜRFEN AUSSCHLIEßLICH
nur von konzessionierten Fachleuten durchgeführt werden. WARTUNGSARBEITEN müssen
entsprechend den Vorschriften mindestens einmal jährlich erfolgen.
Am Ende einer Heizperiode soll das Gerät von einem Fachmann einer Inspektion unterzogen werden, um immer über eine voll funktionsfähige Anlage zu verfügen.
Eine sorgfältig durchgeführte Wartung erspart KOSTEN UND GEWÄHRT SICHERHEIT.
Folgende Wartungsarbeiten sollen jährlich durchgeführt werden:
- Entfernung der Verbrennungsrückstände des Brenners.
- Entkalkung und Reinigung des Wärmetauschers und der Elektroden.
- Überprüfung der Zündfähigkeit und der Abschaltung.
- Dichtheitsprüfung der Anschlussverbindungen von Gas und Wasser.
- Kontrolle des Gasverbrauches bei Heizleistung min. und max.
- Überprüfung der Sicherheitseinrichtungen
- Überprüfung der Regeleinrichtungen der Steuerung
- Überprüfung der Verbrennungsgaszusammensetzung und des Rauchgasabzuges. Bei Arbeiten am
Rauchgasabzug schaltet man die Therme ab.
- In dem Raum, wo die Therme montiert ist, sollen KEINE BRENNBAREN STOFFE aufbewahrt wer
den.
- REINIGUNGSARBEITEN nur an der abgeschalteten Therme durchführen.
- Die Reinigung der Verkleidung darf nur mit Seifenwasser erfolgen. Keine Lösungsmittel zur
Reinigung verwenden.
- Beim Austausch von Bautilen nur ORIGINALERSATZTEILE VERWENDEN.
Der Hersteller lehnt bei der Verwendung von nicht Original-Ersatzteilen jede Verantwortung ab.
37
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
GÜLTIG NUR FÜR EUROPE 27 H W W [Kombitherme]
ZUSAMMENSTELLUNGS- UND SCHNITTZEICHNUNG
1
Automatisches Entlüftungsventil
18
(Sanitärwärmetauscher)
2
Temperatursensor Sanitärspeicher
3
Sicherheitsthermostat Brennraum
4
Verbrennungsgruppe
(Brenner + Primärwärmetauscher)
5
Ausdehnungsgefäß
6
Zündelektrode
7
Zuluftkammer
8
Sicherheitsthermostat Rücklauf
9
Mischeinrichtung Luft / Gas
10
Sanitär-Kleinspeicher
11
Mischventil motorisch angetrieben
12
Automatisches Entlüftungsventil
(in Umwälzpumpe eingebaut)
13
Gasventil
14
Siphon Kondensatsammelsiphon
15
Kondenswasser-Auslaufrohr
16
Zündelektronik
17
Vorrangflussmesser
38
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
automatisches Magnet für Ventil
Kaltwasser
3-Wege-Umschaltventil
Entlerrungsventil
Manometer
Anlagen-Bypass
Reinigungsöffnung
Kondensat-Wassersiphon
Sicherheitsventil 3 bar Heizung
Umwälzpumpe
(mit automatischem Entlüftungsventil)
Wassermangel-Druckwächter
Ventilator
Temperatursensor - Vorlauf
Sicherheitsthermostat - Vorlauf
Überwachungselektrode
Abgas-Sicherheitsthermostat
Manuelles Entlüftungsventil
Primärwärmetauscher
Messöffnung Abgas
Messöffnung Zuluft
Zusammenstellung/Schnittzeichnung
ELEKTRISCHER SCHALTPLAN
C
ACHTUNG! Falls ein optionaler
Zeitmesser installiert ist, beziehen
Sie
sich
auf
die
Anlagenanschlüsse
nach
Bereichen
und
auf
die
Anleitungen,
die
mit
der
Zubehörgarnitur des Zeitmessers
geliefert werden.
MULTIZONE HEATING
(same temperature
range)
WIRING
EXAMPLE
Farblegende:
BK
Schwarz
BN
Braun
BU
Blau
GN
Grün
GNYE Grün-Gelb
GY
Grau
OG
Orange
RD
Rot
VT
Violett
WH
Weiß
C
Umwälzpumpe
SR
Temperatursensor - Vorlauf
CA
Zündsteuerung und Überwachungskontrolle
TA
Raumthermostat Primärzone
EA
Zündelektrode
EC
automatisches Magnetventil Kaltwasser
ER
Überwachungselektrode
FP
Temperatursensor
FTB
Sicherheitsthermostat - Brennraum
Fußbodenheizung
FTF
Rauchgas-Sicherheitsthermostat
(die Brücke bei Installation entfernen)
L
Phase
TS
Sicherheitsthermostat - Vorlauf
V
Ventilator + Hallsensor (V1 = Anspeisung,
TSR
Sicherheitsthermostat - Rücklauf
(die Brücke bei Installation entfernen)
TA2
Raumthermostat Sekundärzone
(funktioniert nur, wenn auch TA installiert ist)
TP
Eingang für Sicherheitsthermostat
V2 = Geschwindigkeitskontrolle)
VD
3-Wege-Umschaltventil
N
Nullleiter
VM
Mischventil motorisch angetrieben
PSA
Wassermangeldruckwächter
EVZ1/2/3...
Magnetventil Zone 1/2/3...
SB
Temperatursensor Sanitär-Kleinspeicher
AUX1/2/3...
Hilfskontakt AUX von EVZ1/2/3...
SE
Außentemperatur-Sensor (optional)
TAZ1/2/3...
Raumthermostat 1/2/3...
Einstellung u. Wartung
39
GÜLTIG NUR FÜR EUROPE 27 H S P [Heiztherme]
ZUSAMMENSTELLUNGS- UND SCHNITTZEICHNUNG
..
Automatisches Entlüftungsventil
..
(Sanitärwärmetauscher)
..
Temperatursensor Sanitärspeicher
..
Sicherheitsthermostat Brennraum
..
Verbrennungsgruppe
(Brenner + Primärwärmetauscher)
..
Ausdehnungsgefäß
..
Zündelektrode
..
Zuluftkammer
..
Sicherheitsthermostat Rücklauf
..
Mischeinrichtung Luft / Gas
..
Sanitär-Kleinspeicher
..
Mischventil motorisch angetrieben
..
Automatisches Entlüftungsventil
(in Umwälzpumpe eingebaut)
..
Gasventil
..
Siphon Kondensatsammelsiphon
..
Kondenswasser-Auslaufrohr
..
Zündelektronik
..
Vorrangflussmesser
38A
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
..
automatisches Magnet für Ventil
Kaltwasser
3-Wege-Umschaltventil
Entlerrungsventil
Manometer
Anlagen-Bypass
Reinigungsöffnung
Kondensat-Wassersiphon
Sicherheitsventil 3 bar Heizung
Umwälzpumpe
(mit automatischem Entlüftungsventil)
Wassermangel-Druckwächter
Ventilator
Temperatursensor - Vorlauf
Sicherheitsthermostat - Vorlauf
Überwachungselektrode
Abgas-Sicherheitsthermostat
Manuelles Entlüftungsventil
Primärwärmetauscher
Messöffnung Abgas
Messöffnung Zuluft
Zusammenstellung/Schnittzeichnung
GEBRAUCHSANWEISUNG für den Techniker
HINWEISE FÜR DIE INBETRIEBNAHME
Die erste Inbetriebnahme soll von einem Fachmann (Technischer Kundendienst)
durchgeführt werden.
Die Umstellung der Therme auf eine andere Gasart darf ausnahmslos nur von einem Fachmann
erfolgen, wobei zu beachten ist:
- Die am Typenschild angeführten Angaben entsprechen denen am Installationsort;
- Die Brennereinstellung entspricht der Leistung der Therme;
Der Rauchabzug funktioniert einwandfrei;
- Die Verbrennungsgasmischung entspricht den Vorschriften;
- Die für die Belüftung und den Abstand zu anderen Geräten vorgeschriebenen Bedingungen sind
eingehalten.
HINWEISE UND RATSCHLÄGE
INSTALLATION und WARTUNG
Alle Arbeiten wie Installation, Wartung und die Umstellung der Therme auf eine ander Gasart darf
ausnahmslos nur von einem Fachmann durchgeführt werden.
Die jährlichen Wartungsarbeiten oder Änderungen an der Therme müssen entsprechend den geltenden Vorschriften ausgeführt werden.
Vor der Wiedereinschaltung des Gasgerätes muss der
Primärwärmetauscher KOMPLETT ENTLÜFTET sein.
Alle Änderungen, jährliche oder ausserordentliche Wartungsarbeiten müssen schriftlich festgehalten werden und sind deer Bedienungsanleitung beizufügen.
BEDIENUNGSANLEITUNG
Die Bedienungsanleitung ist ein wesentlicher Bestandteil der Therme und sollten bei dieser aufbewahrt werden.
ÜBERPRÜFUNG des VERBRENNUNGSLUFGEMISCHES [Abgasmessung]
Bedingt durch die gesetzlichen Vorschriften über den Schadstoffausstoß ist die Anlage jährlich zu
überprüfen. Diese Überprüfung kann vom Rauchfangkehrer oder vom Nordgas-Servicetechniker bei
der jährlichen Wartung durchgeführt werden
40
ANWEISUNG FÜR DEN TECHNIKER
BETRIEBSMODUS SOMMERBETRIEB
THERME EINSCHALTEN
und Einstellungen ändern
Drücken Sie - wie im Bild markiert - an die GERILLTE
Frontklappe unter den Leuchdioden...
Auf diese Weise öffnet die Klappe.
Drücken Sie den Schalter
die GRÜNE Leuchtdiode leuchtet k o n s t a n t .
Die Therme ist jetzt eingeschaltet und stellt sich auf Funktion
SOMMER [= nur WW - keine Heizung] oder auf Funktion WINTER
[= Warmwasser und Heizung].
Um zwischen den Funktionen SOMMER / WINTER
zu wechseln, verwenden Sie diese Taste
SOMMERBETRIEB
[nur Warmwasser-Funktion]
Die Funktion Sommer erkennt man am Symbol
welches am Display zusammen mit der Wassertemperatur
erscheint. FALLS Sie die Heizung NICHT EINSCHALTEN möchten,
wählen Sie diese Funktion.
Der Brenner zündet automatisch bei jeder Warmwasserentnahme.
TEMPERATUR von Sanitärwarmwasser ändern
Die Temperatur des Sanitär-Warmwassers kann mittels
dieser Tasten verändert werden, wobei die Temperaturanzeige am Display für einige Sekunden blinkt.
BETRIEBSMODUS
41
BETRIEBSMODUS WINTERBETRIEB
THERME EINSCHALTEN
und Einstellungen ändern
Drücken Sie - wie im Bild markiert - an die GERILLTE
Frontklappe unter den Leuchdioden...
Auf diese Weise öffnet die Klappe.
Drücken Sie den Schalter
die GRÜNE Leuchtdiode leuchtet k o n s t a n t .
Die Therme ist jetzt eingeschaltet und stellt sich auf Funktion
SOMMER [= nur WW - keine Heizung] oder auf Funktion WINTER
[= Warmwasser und Heizung].
Um zwischen den Funktionen SOMMER / WINTER
zu wechseln, verwenden Sie diese Taste
WINTERBETRIEB
[HEIZUNG und Warmwasser-Funktion]
Um die Therme auf WINTERBETRIEB zu stellen, drückt man die Taste
Am Display erscheinen die Symbole
Die Heizung ist jetzt aktiviert und schaltet sich ein,
wenn die gewählte Temperatur am Raumthermostat
ÜBER der Raumtemperatur liegt (bei Raumreglern mit
BATTERIEBETRIEB eventuell den Ladezustand der Batterien prüfen).
Haben Sie KEINEN RAUMREGLER schaltet sich die Heizung ein,
wenn die gewählte Heizungsvorlauftemperatur über der
Heizkreislauftemperatur liegt.
TEMPERATUR von Heizkreis ändern
Die Temperatur des Heizkreises kann mittels dieser Tasten verändert werden, wobei die Temperaturanzeige am Display für einige
Sekunden blinkt.
Bei Verwendung einer Steuerung mit einem Außentemperaturfühler [optional] wird die Heizungstemperatur
der Therme automatisch in Abhängigkeit von der Außentemperatur geregelt. Ein davon abweichender Wert
kann mittels der Taste
als sogenannter “Streufaktor” verändert werden. Details finden Sie dazu
in der Beschreibung von “KIT AUSSENTEMPERATURFÜHLER”.
42
BETRIEBSMODUS
BETRIEBSMODUS
FUNKTION PLUS [nur für Europe 27HWW]
Bei Eingabe der Funktion PLUS erzeugt die
Therme mit höherer Geschwindigkeit Warmwasser.
Zur Eingabe (oder Abschaltung) der Funktion PLUS
ist es nur erforderlich die Taste
zu drücken, wobei es gleich ist, ob die Therme im
SOMMER oder WINTERBETRIEB ist.
Bei AKTIVIERUNG ERSCHEINT RECHTS am Display
“plus”.
REGELUNG DER RAUMTEMPERATUR
Eine ökonomische Heizung erfordert die Verwendung eines Raumthermostates mit 2
Temperaturwerten (Tag- und Nachtschaltung). Zur RICHTIGEN INSTALLATION gibt die
Gebrauchsanweisungen des Raumthermostates Hinweise.
ANLAGENBEFÜLLUNG
Eine Überwachung des Druckes ist nicht erforderlich, da die Therme mit einer automatischen
Befülleinrichtung ausgestattet ist, die bei Absinken des Druckes durch NACHFÜLLEN mit Wasser
aus dem Netz den Druckverlust wieder ausgleicht.
Wenn bei der Nachfüllung Störungen auftreten, schaltet sich die Therme ab und im Display erscheint eine Störmeldung. Weiters findet man im Abschnitt “Störungscodes”.
GEFRIERSCHUTZ
Die Therme verfügt über einen EINGEBAUTEN GEFRIERSCHUTZ, welcher die Wassertemperatur im
Heizkreislauf und im Sanitärwärmetauscher auf über 5°C hält. Beim Absinken unter diese
Temperatur schaltet sich der Brenner AUTOMATISCH ein, auch wenn sich die Therne im Zustand
“OFF” befindet - für den Gefrierschutz darf die Gas- und Strom-Zufuhr zur Therme NICHT ABGESPERRT sein (Betriebslampe blinkt grün).
Im Falle, dass GAS NICHT VERFÜGBAR ist, geht die Therme auf “STÖRUNG”, die Umwälzpumpe
läuft und pumpt das Wasser um - um ein EINFRIEREN ZU VERHINDERN; dies ist eine SICHERHEITSMASSNAHME, welche jedoch nur für einen kurzen Zeitraum angewendet werden sollte. Bei
zu GERINGEN TEMPERATUREN kann ohne Aufheizen des Gerätes das Einfrieren jedoch NICHT verhindert werden. Bei LANGEN STILLSTANDSZEITEN empfehlen wir ein ENTLEERUNG der Anlage
durch einen Fachmann, oder die BEIGABE von einem GEFRIERSCHUTZMITTEL in den Heizkreislauf.
ACHTUNG: Wenn die Therme in einem RAUM MONTIERT ist, in dem die Raumtemperatur unter
0°C ABSINKEN kann, empfehlen wir dem Heizkreislauf einen Gefrierschutz beizufügen um das
Einfrieren der Anlage zu verhindern.
Es besteht auch die Möglichkeit einer Entleerung der Anlage durch einen Fachmann durchzuführen
lassen.
INBETRIEBNAHME-EINSTELLUNG
43
GERÄTE-STEUERUNG
Zugang zum Steuerpult/Display
Drücken Sie - wie im Bild markiert - an die GERILLTE
Frontklappe unter den Leuchdioden...
Auf diese Weise öffnet die Klappe.
BEFEHLE UND ANZEIGEN am Display
1 Taste EIN / STAND-BY
• Durch Drücken der Taste wird die Therme eingeschaltet
[Einschaltzustand - grüne Signallampe leuchtet].
• Bei einem nochmaligen Drücken der Taste erfolgt KEINE WÄRMELIEFERUNG
[Standby Zustand - grüne Signallampe BLINKT] , es bleibt nur die Gefrierschutzfunktion und die Funktion für den Servicetechniker aktiv.
2 Taste SOMMER / WINTER
• Durch Drücken der Taste wird die Therme vom Sommer- in den Winterbetrieb
umgeschaltet und umgekehrt. Details im Abschnitt “Anweisungen für Zündung,
Betrieb und Abschaltung”.
3 Taste TEMPERATUR HEIZKREIS (Verringerung)
4 Taste TEMPERATUR HEIZKREIS (Erhöhung)
• Durch Drücken der Taste erhöht oder verringert sich der eingegenen Temperaturwert
der Heizung um 1°C. Diese Taste funktioniert nur im WINTERBETRIEB.
Wenn sich die Raumluft nur sehr langsam erwärmt, kann dieser Wert erhöht und im
umgekehrten Fall verringert werden.
5 Taste SANITÄRWASSER (Verringerung)
6 Taste SANITÄRWASSER (Erhöhung)
• Durch Drücken der Taste erhöht oder verringert sich der eingegebene
Temperaturwert des Sanitärwarmwassers um 1°C. Die Regelung kann entsprechend
den gewünschten Anforderungen erfolgen.
44
GERÄTE-STEUERUNG
GERÄTE-STEUERUNG
7 Taste PLUS
• Durch Drücken der Taste kann die Funktion “PLUS” aktiviert oder deaktiviert wer
den. Details finden Sie im Abschnitt “Anweisungen für Zündung, Betrieb und
Abschaltung”.
8 Taste RESET
• VOR BETÄTIGUNG DIESER TASTE sollte der Abschnitt “Störungsbehebung und
Störungscode” gelesen werden - um sich über die URSACHEN der SICHERHEITSABSCHALTUNG zu informieren.
• Wenn nach dem Drücken der RESET-Taste die Therme startet, und nach einem vom
Verbraucher durchgeführten Wiedereinschalten, die ROTE SIGNALLAMPE
KONSTANT leuchtet, so erscheint im Display die Meldung “RESET” (siehe Abb. 18
und 20).
• Wenn bei der Thermenabschaltung die rote Signallampe BLINKT und im Display die
Meldung “SERVICE” (in der Abb. 18 und 19) erscheint, ist eine REPARATUR vom
Nordgas-Werkskundendienst ERFORDERLICH, die NICHT durch DRÜCKEN der Taste
“RESET” behoben werden kann.
9 Display-Anzeige “PLUS”
• Diese Meldung zeigt, dass die Funktion “PLUS” aktiviert ist um RASCH eine größere
Warmwassermenge zu entnehmen.
10 Display-Anzeige Warmwasser
• Dieses Symbol am Display zeigt an, dass die Therme für Warmwasserliefrung bereit
ist und erscheint sowohl im SOMMER- als auch im WINTERBETRIEB.
• Wenn dieses Symbol BLINKT bedeutet dies, dass eine Warmwasserabnahme läuft.
11 Display-Anzeige Warmwassertemperatur
• Die eingegebene Temperatur des Sanitärwarmwassers wird angezeigt. Während der
Eingabeänderung mittels der Tasten
und
BLINKT dieses Symbol einige
Sekunden.
12 ROTE SIGNALLAMPE Thermenabschaltung
• Wenn die ROTE Signallampe N I C H T L E U C H T E T, ist die Therme in
NORMALBETRIEB.
• Wenn die R O T E S i g n a l l a m p e k o n s t a n t l e u c h t e t , wird angezeigt,
dass eine Störung vorliegt, welche durch Drücken der RESET-TASTE behoben
werden kann, wobei am Display neben der Fehlermeldung auch die Meldung
“RESET” im Zentrum des Display erscheint (in der Abb. Nr. 18 und 20). VOR DEM
BETÄTIGEN der Taste “RESET” informieren Sie sich im Abschnitt
“Störungsabschaltung und Störungscodes” über die Ursachen der Störung.
• Wenn die R O T E S i g n a l l a m p e B L I N K T und im Zentrum des Display (in der Abb.
Nr. 18 und 19) die Meldung “SERVICE” erscheint, ist UNBEDINGT der NORDGASWERKSKUNDENDIENST zu rufen.
GERÄTE-STEUERUNG
45
GERÄTE-STEUERUNG
BEFEHLE UND ANZEIGEN
am Display
13 ORANGE SIGNALLAMPE Flammenanzeige
• Wenn die ORANGE SIGNALLAMPE K O N S T A N T leuchtet, wird angezeigt, dass der
Brenner in Funktion ist.
• Wenn die ORANGE SIGNALLAMPE B L I N K T, wird angezeigt, dass eine UNWICHTI
GE FUNKTION der Therme von einem Techniker ausgeschaltet wurde, aber die
THERME NORMAL funktioniert. Nach ca. 20 Minuten verlischt die Signallampe.
14 GRÜNE SIGNALLAMPE Betriebszustand
• Wenn die G R Ü N E SIGNALLAMPE B L I N K T wird angezeigt, dass die Therme
mit Strom versorgt wird, aber in “STAND-BY-MODUS” ist.
• Wenn die GRÜNE SIGNALLAMPE K O N S T A N T leuchtet, wird angezeigt, dass die
Therme BETRIEBSBEREIT ist.
15 Display-Anzeige VORLAUFTEMPERATUR
• Es wird die gemessene Vorlauftemperatur angezeigt.
• Wenn mit den Tasten
und
der Temperaturwert (oder der Streuwert*) ver
ändert wird, BLINKT dieser Eingabewert am Display.
*) Der Streuwert tritt nur bei Verwendung eines Aussentemperaturfühlers (optional) auf.
16 Display-Anzeige HEIZUNG
• Die Anzeige erscheint, wenn die Therme im Winterbetrieb (Heizbetrieb) ist.
• Eine BLINKENDE Anzeige bedeutet, dass die Therme HEIZT.
17 Display-Anzeige REMOTE
E02
• Diese Anzeige am Display zeigt Ihnen die Verwendung einer “alten” Steuerung an.
Es können nicht alle Funktionen, welche am Steuerpult (Display) sind, angesprochen
werden können. Für nähere Angaben ist die Beschreibung der “alten” Steuerung
erforderlich.
18 Display-Anzeige FEHLERCODE
• Diese Anzeige zeigt die Art der aufgetretenen Störung an, die zur Abschaltung der
Therme geführt hat - siehe Abschnitt “FEHLERCODE / STÖRUNGSBEHEBUNG”.
19 Display-Anzeige SERVICE
• Diese Anzeige zeigt eine Störung an, welche NUR DURCH DEN NORDGAS-KUNDEN
DIENST behoben werden kann.
RESET
46
20 Display-Anzeige RESET
• Diese Anzeige meldet, dass die Therme abgeschaltet hat.
• VOR DEM BETÄTIGEN der Taste “RESET”................
GERÄTE-STEUERUNG
FEHLERCODE / STÖRUNGSBEHEBUNG
Abschaltung durch Störung und Störungscode
In diesem Abschnitt sind die Störungscodes angeführt, welche am Display angezeigt werden.
Anhand dieser Fehlercodes ist der Thermen-Benützer größtenteils SELBST in der Lage die Störung
zu entriegeln.
Bei wiederholtem Auftreten derselben Störung muß der NORDGAS-KUNDENDIENST
verständigt werden um Abhilfe zu schaffen.
STÖRUNGEN, welche von einer BLINKENDEN SIGNALLAMPE und der Displaymeldung “SERVICE”
begleitet werden, MÜSSEN VON EINEM FACHMANN behoben werden.
Die technische Beschreibung der Ursachen und deren Behebung findet man in dem Kapitel
“Störungen”.
E01 T
RESE
E01 >Brennerflamme fehlt
Signallampe ROT:
Art der Störung:
LEUCHTET KONSTANT
RESET
URSACHE 1:
BEHEBUNG:
Die Brennerflamme wird nicht
gezündet oder verlischt unerwartet.
Drücken Sie die Taste “RESET” um eine Zündwiederholung zu erreichen.
Wenn der Fehler sich nicht beseitigen läßt, überprüft
man, ob das Gasabsperrventil offen ist und der
Gaszähler eine Gaszufuhr erlaubt.
URSACHE 2:
BEHEBUNG:
Der ELEKTROANSCHLUSS ist nicht in
Ordnung.
Drücken Sie die Taste “RESET” um eine Zündwiederholung zu erreichen.
Oder eine Fehlspannung am NULLLEITER.
Wenn der Fehler sich nicht beseitigen läßt, überprüft
man, ob der Anschluss PHASE und NULLEITER RICHTIG
und wirksam ist oder ob die Phasen-Anschlüsse VERTAUSCHT sind. In diesem Fall kann die Kontrollelektrode
die Flamme nicht wahrnehmen.
E02 T
RESE
E02 >Sicherheitsthermostat hat abgeschaltet
Signallampe ROT:
Art der Störung:
URSACHE:
Das Gerät ist überhitzt und der
Sicherheitsthermostat hat abgeschaltet.
FEHLERCODE/STÖRUNGSBEHEBUNG
LEUCHTET KONSTANT
RESET
BEHEBUNG:
Warten Sie 20 bis 30 Minuten um die Therme abkühlen zu lassen, und betätigen Sie anschließend die
Taste “RESET”. Wenn sich danach die Therme wieder
abschaltet, muß der NORDGAS-KUNDENDIENST verständigt werden.
47
FEHLERCODE / STÖRUNGSBEHEBUNG
E03 T
RESE
E03 >Störung besonderer Art
Signallampe ROT:
Art der Störung:
LEUCHTET KONSTANT
RESET
BEHEBUNG:
Drücken Sie die Taste “RESET”. Wenn sich danach die Therme wieder abschaltet, muß der
NORDGAS-KUNDENDIENST verständigt werden. Tel. 01 / 919 53 21-14
E05 >Vorlauftemperatur defekt
E05 CE Signallampe ROT:
SERVI
Art der Störung:
BLINKT
SERVICE
BEHEBUNG: NORDGAS-KUNDENDIENST muß verständigt werden. Tel. 01 / 919 53 21-14
E12 >Sanitärwassertemperatur-Fühler Kleinspeicher
E12 CE defekt
RVI Signallampe ROT:
SE
BEHEBUNG:
RESE
E16 >Ventilatorproblem
Signallampe ROT:
Art der Störung:
Der Ventilator, welcher die
Luft/Gasmischung zum Brenner fördert, läuft mit einer Drehzahl, die der
eingegebenen Drehzahl NICHT entspricht.
48
BLINKT
SERVICE
NORDGAS-KUNDENDIENST muß verständigt werden. Tel. 01 / 919 53 21-14
E16 T
URSACHE:
Art der Störung:
LEUCHTET KONSTANT
RESET
BEHEBUNG:
Drücken Sie die Taste “RESET”. Wenn sich danach die
Therme NICHT einschaltet, muß der NORDGAS-KUNDENDIENST verständigt werden. Tel. 01 / 919 53 21-14
FEHLERCODE/STÖRUNGSBEHEBUNG
FEHLERCODE / STÖRUNGSBEHEBUNG
E18
E18 >Ventilatorproblem
Signallampe ROT:
Art der Störung:
URSACHE:
LEUCHTET N I C H T
KEINE
BEHEBUNG:
Der Druck im Heizkreislauf ist abgesunken (möglich ist eine Undichtheit
in der Heizanlage vorhanden) und die
Therme füllt automatisch nach um
den richtigen Druck zu erreichen.
Beobachten Sie, ob am Ender der Nachfüllung der
Fehlercode verlischt.
Wenn innerhalb von 24 Stunden die Therme 3mal
abschaltet mit dem Störungscode “E21 SERVICE” muß
eine UNDICHTHEIT im Heizkreise vorhanden sein. Ein
TECHNIKER / FACHMANN muß diese Undichtheit
suchen und beheben.
Wenn die Anlage mit einem FROSTSCHUTZMITTEL
versehen ist, wird durch das laufende Nachfüllen dieses verdünnt, und somit sinkt die Wirksamkeit des
Frostschutzes.
E19 >Wasserbefüllung in verfügbarer Zeit nicht vollstän-
E19 CE dig
SERVI
Signallampe ROT:
Art der Störung:
BLINKT
SERVICE
BEHEBUNG: NORDGAS-KUNDENDIENST muß verständigt werden. Tel. 01 / 919 53 21-14
E21 CE
SERVI
E21 >Niedriger Druck in der Anlage
(3malige automatische Befüllungen durchgeführt)
Signallampe ROT:
Art der Störung:
BLINKT
SERVICE
URSACHE:
BEHEBUNG:
Es muß eine Undichtheit in
Schalten Sie die Therme mittels der Taste
dadurch die Netzspannung ab.
der Heizanlage vorhanden
sein.
O/I aus
und schaltet
Wenn nach dem Wiedereinschalten mit der Taste O/I der FEHLERCODE E18 erscheint, wartet man 5 Minuten ab, ob die Meldung
verlsicht. Wenn die Therme anschließend nicht in Betrieb genommen werden kann, oder der FEHLERCODE E21 erscheint, so darf
KEIN 2. VERSUCH vorgenommen werden, und NORDGAS-KUNDENDIENST muß verständigt werden. Tel. 01 / 919 53 21-14
E22 >Gespeicherte Daten sind nicht zusammenhängend
E22 CE Signallampe ROT:
SERVI
Art der Störung:
BLINKT
SERVICE
BEHEBUNG: NORDGAS-KUNDENDIENST muß verständigt werden. Tel. 01 / 919 53 21-14
FEHLERCODE/STÖRUNGSBEHEBUNG
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FEHLERCODE / STÖRUNGSBEHEBUNG
E24 T
RESE
E24 >Abschaltung durch Sicherheitsthermostat der
FUSSBODENHEIZUNG
Signallampe ROT:
Art der Störung:
LEUCHTET KONSTANT
RESET
URSACHE:
BEHEBUNG:
Die Temperatur der Fußbodenheizung
ist sehr hoch. Die Fußbodenheizung
richtig ausgeführt, und mit einem
oder mehreren Sicherheitsthermostaten ausgestattet, die die Wassertemperatur in den im Fußboden verlegten Rohren überwachen. Eine zu
hohe Wassertemperatur, welche auch
unangenehm ist, kann an der Anlage,
und am Fußboden SCHWERE
SCHÄDEN VERURSACHEN.
Das Gerät ist deshalb mit einem
Thermostat am Eingang der
Fußbodenheizung ausgestattet, und
schaltet bei einer Temperaturüberschreitung die Therme ab.
Warten Sie so lange ab, bis die Temperatur des FUSSBODENS soweit abgekühlt ist, und schalten den
Sicherheitsthermostat durch Drücken der Tasts “RESET”
an der Therme wieder ein, und wartet mehr als 30
Sekunden ab, weil diese VERZÖGERUNG mit dieser
Störung gekoppelt ist.
Wenn diese Störung wieder auftritt, lässt man durch
einen Techniker die vereschiedenen Abschnitte des
Vorlaufes auf eine niedere und hohe Temperatur überprüfen. Wenn diese Störung trotz der Überprüfung wieder auftritt, verständigen Sie den NORDGAS-KUNDENDIENST. Tel. 01 / 919 53 21-14
und / oder die Firma, welche die Fußbodenheizung
installiert hat.
Hinweis für den Techniker:
Wenn die Primärzone auf Niedrigtempertur oder die
Anlage mit NIEDERTEMPERATUR betrieben wird, überprüft man ob der Parameter 2 den Wert 1 aufweist, und
regelt die Temperatur mittels der Tasten
und
.
Für die Sekundärzone mit Niedertemperatur, überprüft /
regelt man die Vorlauftemperatur mittels Parameter 17.
Bemerkung:
Wenn dieser Thermostat interveniert, so wird der HEIZUNGSBETRIEB ABGESCHALTET, aber die
SANITÄRWASSERERZEUGUNG BLEIBT AUFRECHT.
E31 >Alte Steuerung * nicht kompatibel
E31 CE Signallampe ROT:
SERVI
Art der Störung:
BLINKT
SERVICE
URSACHE:
BEHEBUNG:
*) Darunter ist die alte (optionale)
Originalsteuerung zu
verstehen, und kein anderer am
Markt erhältlicher
Schaltuhrthermostat.
NORDGAS-KUNDENDIENST muß verständigt werden.
Tel. 01 / 919 53 21-14
50
Unter dieser Bedingung funktioniert die Therme NUR für
die Sanitärwassererzeugung. Wenn erforderlich, verlangt
vom Techniker, dass die Heizung provisorisch funktioniert: die notwendigen Informationen findet man unter
dem Störungscode “Störungen besonderer Art” unter
E31.
FEHLERCODE/STÖRUNGSBEHEBUNG
FEHLERCODE / STÖRUNGSBEHEBUNG
AUSSERBETRIEBNAHME des Gerätes
Die Gründe für eine AUSSERBETRIEBNAHME des Gerätes können verschieden sein.
Bei der Möglichkeit, dass die Temperatur in einem UNBEHEIZTEN Raum, wo sich die Therme befindet, unter den Gefrierpunkt absinkt, muß verhindert werden, dass die Anlage und die Therme einfrieren könnten. Die Therme wird in SICHERHEITSZUSTAND gebracht, indem man alle Zuleitungen
abschließt oder man läßt sie in der Funktion STAND-BY oder GEFRIERSCHUTZ.
SICHERHEITSZUSTAND
- Durch Abschalten des Hauptschalters wird die Elektroanspeisung getrennt;
- Schließen des Gasanschlussventiles
Wenn die Umgebungstemperatur (wo die Therme montiert ist) unter 0°C absinken kann, sollten nachfolgende Maßnahmen von einem TECHNIKER durchgeführt werden:
- Fügen Sie der Anlage ein FROSTSCHUTZMITTEL zu, soferne noch keines vorhanden ist, oder ent
leeren Sie die Anlage VOLLSTÄNDIG. Durch eine DRUCKPRÜFUNG könnten etwaige
Undichtheiten vor einer Wiederbefüllung behoben werden. Die Konzentration des
Frostschutzmittels muß mit Sicherheit das EINFRIEREN VERHINDERN.
- In JEDEM FALLE muß der Kondensatsammelsiphon - durch Öffnen der Verschraubung unter dem
Siphon vollständig entleert werden.
Bemerkung:
Das Gerät ist mit einem Sicherheitssystem ausgerüstet, welches alle wichtigen Bauteile schützt, die
in den seltenen Fällen durch die Ausserbetriebnahme entstehen können, wie z. B. durch eine
Kalkablagerung. Durch das Fehlen von elektrischer Energie kann das Antiblockiersystem NICHT
WIRKSAM werden.
STAND-BY UND GEFRIERSCHUTZ / ANTIBLOCKIERSYSTEM
Das Gerät ist mit einem GEFRIERSCHUTZSYSTEM ausgestattet, welches den Brnner jedesmal einschaltet, wenn die Heizwassertemperatur unter 5°C absinkt. Dieses System wird wirksam wenn:
- der Elektroanschluss eingeschaltet ist;
FEHLERCODE/STÖRUNGSBEHEBUNG
51
GARANTIELEISTUNG
GARANTIELEISTUNG
Für NORDGAS-GASGERÄTE der Serie Europe gewähren wir zur gesetzlichen
Gewährleistung eine
gesamte 3-jährige GARANTIE
(lt. Nordgas-Garantiebestimmungen)
Die Garantiedauer beginnt spätestens 3 Monate ab von uns durchgeführter Auslieferung,
unter Einhaltung des vorgeschriebenen kostenpflichtigen Jahresservice 1 x pro Jahr, welches nur vom NORDGAS-WERKSKUNDENDIENST durchgeführt werden darf.
Wir garantieren für den EINWANDFREIEN BETRIEB des Gerätes bzw. für alle GeräteBauteile.
Im Falle eines fehlerhaften Teiles wird dieser von uns innerhalb der Geschäftszeiten
KOSTENLOS repariert und / oder ausgetauscht.
DETAILS zu unseren Garantieleistungen entnehmen Sie bitte den beigelegten
Garantiebedingungen
(sollten Sie diese NICHT von Ihrem Installateur erhalten haben, bitte bei NORDGAS
anfordern!)
Beim Auftreten von Fragen oder Problemen mit Ihrer NORDGAS-Gastherme wenden Sie
sich bitte an
NORDGAS Heizungs- u. Gasgeräte HandelsgesmbH & Co KG
Mayssengasse 35, A-1170 Wien
SERVICE-TELEFON 01 / 919 53 21 - 14
Fax-Nr. 01 / 485 48 98
AUSSERHALB unserer Bürozeiten (8.00 - 17.00 Uhr werktags Montag - Freitag)
SPRECHEN SIE BITTE AUF TONBAND; SIE WERDEN VON UNS INNERHALB VON
2 Stunden zurückgerufen (Wenn Sie am Wochenende in der Zeit von 8.00 - 18.00 Ihr
Anliegen gemeldet haben).
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GARANTIELEISTUNG
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