KC 12 - 24 - 28 - 32 KR 12 - 24 - 28 - 32 KRB 12 - 24 - 28

KC 12 - 24 - 28 - 32 KR 12 - 24 - 28 - 32 KRB 12 - 24 - 28
IST 03 C 692 - 01
ITACA
KC 12 - 24 - 28 - 32
KR 12 - 24 - 28 - 32
KRB 12 - 24 - 28 - 32
Montage und Betriebsanleitung
DE
Version 01.15
Sehr geehrter Kunde,
wir danken Ihnen für die getroffene Auswahl und den Kauf eines unserer Gas-Brennwertgeräte. Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch, um es
korrekt zu installieren, zu betreiben und instand zu halten.
Wir informieren den Benutzer über:
• Gas-Brennwertgeräte sind von einer zugelassenen und anerkannten Fachfirma zu installieren, die sich dabei strikt an
die geltenden Normen und Vorschriften zu halten hat.
• die Installationsfirma übernimmt auch die Verantwortung für die Ordnungsgemäße Installation und Inbetriebnahme.
• Alle Wartungsarbeiten an der Gastherme dürfen nur von Fachpersonal durchgeführt werden, es dürfen nur original Ersatzteile
verwendet werden.
Sicherheitshinweise
Explosionsgefahr durch austretendes Gas
Gefahr
– Alle Gasführenden Teile sind auf Dichtigkeit zu überprüfen.
– Zur Dichtheitsprüfung der Gasleitung nur für diesen Zweck geeignete Gasleck-Suchgeräte verwenden.
– Bei Gasgeruch Gasabsperrhahn schließen und Gasversorgungsunternehmen kontaktieren.
Lebensgefahr durch Stromschlag
Arbeiten unter Spannung kann zu Stromschlag führen.
– Vor Beginn der Arbeiten, Gerät vom Netz trennen.
– Gegen unerwartetes Wiedereinschalten sichern.
Vergiftungsgefahr durch austretendes Abgas
Gefahr
Bei nicht gefülltem Siphon tritt Abgas aus.
Aus diesem Grund ist der Abgas-Kondensatsiphon vor Inbetriebnahme des Gas-Brennwertgerätes mit Wasser zu füllen.
Verbrennungsgefahr durch heiße Bauteile
warnung
Heiße Beuteile können zu Verbrennungen führen.
– Bauteile abkühlen lassen.
Wartung
Die Wartung darf nur qualifiziertes Fachpersonal durchführen. Die Heizungsanlage sollte einmal im Jahr gewartet werden. Komponenten
die erhöhten Verschleiß aufweisen sollen vorsorglich ausgetauscht werden.
Verhalten bei Brand
Gefahr
Bei Feuer besteht Verbrennungs- und Explosionsgefahr.
– Heizungsanlage abschalten.
– Gasabsperrhahn schließen.
– Benutzen Sie einen geprüften Feuerlöscher der Brandklassen ABC.
Bedingungen an den Heizungsraum
Unzulässige Umgebungsbedingungen können Schäden an der Heizungsanlage verursachen und einen sicheren
Betrieb gefährden.
– Umgebungstemperaturen größer 0°C und kleiner 35°C gewährleisten.
– L uftverunreinigungen und starken Staubanfall vermeiden.
– Dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit (z.B. durch Wäschetrocknung) vermeiden.
– Vorhandene Zuluftöffnungen nicht verschließen.
Verwenden Sie nur original, vom Hersteller stammenden Komponenten.
Der Einsatz von Fremdteilen kann zu Funktionsstörungen oder Regelungsbeschädigungen führen.
Anbau bzw. Austausch ausschließlich durch den Fachbetrieb vornehmen lassen.
2
Allgemeine Hinweise für den Installateur, das Wartungspersonal und den Benutzer
Diese Montage- und Betriebsanleitung ist Bestandteil vom Gerät und muss am Einsatzort aufbewahrt werden.
Diese Anleitung wendet sich an Betreiber und qualifiziertes Fachpersonal. Sie ist von allen Beteiligten zu beachten, die am Gerät arbeiten und dieses
bedienen.
Das Gerät ist bestimmungsgemäß nur in geschlossenen Heizungssystemen einzusetzen, zur Erwärmung von Heizungs-und
Warmwasser nach EN 12828. Das Gerät darf nur in geschlossenen Räumen installiert und betrieben werden.
Jeglicher anderweitiger Einsatz ist als unsachgemäß und damit gefährlich für Personen, Tieren oder Sachwerte anzusehen.
Die Installation muss in Übereinstimmung mit den geltenden Normen und Vorschriften erfolgen, gemäß den Anweisungen des Herstellers in dieser
Betriebsanleitung. Eine falsche Installation kann Personen-, Tier- oder Sachschäden verursachen, für die der Hersteller nicht einzustehen hat.
Schäden, die durch falsche Installation oder Nutzung oder der Nichtbefolgung der Anweisungen des Herstellers verursacht werden, schließen jegliche
vertragliche und außervertragliche Haftung des Herstellers aus.
Vor der Installation des Kessels ist zu prüfen, ob seine technischen Daten Ihren Vorstellungen für den bestimmungsgemäßen Einsatz der Anlage
entsprechen.
Überprüfen Sie auch, ob das Gerät einwandfrei ist und beim Transport oder der Handhabung nicht beschädigt wurde. Geräte mit Schäden dürfen
nicht installiert werden.
Die Luftansaugöffnungen nicht blockieren.
Bei allen Geräten mit optionalen Zusatzbauteilen (auch elektrischen) dürfen Sie nur Originalteile verwenden.
Nach der Installation entsorgen Sie bitte die Verpackung. Alle Materialien sind wiederverwertbar und müssen daher der zugedachten Mülltrennung
zugeführt werden.
Halten Sie Verpackungsmaterial von Kindern fern. Es stellt für sie naturgemäß eine Gefahr dar.
Bei einem Ausfall oder einer Fehlfunktion schalten Sie das Gerät ab und unterlassen Sie alle Versuche, selbst zu reparieren oder direkt in das System
einzugreifen. Wenden Sie sich ausschließlich an einen Fachmann.
Reparaturen am Produkt müssen mit den Originalersatzteilen ausgeführt werden.
Die Nichteinhaltung der obigen Vorschriften kann die Sicherheit beeinträchtigen und gefährdet Menschen, Tiere oder Sachwerte.
Die Wartung einer Heizungsanlage ist durch die ENEV und der DVGW-TRGI 2008 sowie der DIN 4755 vorgeschrieben. Dadurch
Arbeitet das Gerät effizient, umweltschonend und sicher.
Zusätzlich kann Störungen vorgebeugt werden.
Wir empfehlen eine jährliche Wartung von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.
Im Falle einer längerfristigen Nichtbenutzung des Geräts dieses von der Netzversorgung trennen und den Gashahn schließen.
Achtung: In diesem Fall funktioniert die elektronische Frostschutzfunktion nicht.
Bei Frostgefahr ist Frostschutzmittel in die Heizanlage einzufüllen: von einer Entleerung des Systems wird abgeraten, da dadurch das System als
Ganzes beschädigt werden könnte. Dazu nur spezifische Frostschutzmittel verwenden, die sich für aus verschiedenen Metallarten hergestellte
Heizungsanlagen eignen.
Dieses Gerät wurde zur Installation im auf dem Verpackungsaufkleber und dem Typenschild des Heizkessels spezifizierten Zielland
gebaut: Die Installation in einem vom genannten Land abweichenden Land kann eine Gefahrenquelle für Personen, Tiere und
Gegenstände sein.
Bei Nichteinhaltung der genannten Maßnahmen übernimmt der Hersteller keinerlei vertragliche oder außervertragliche Haftung.
3
Betriebs-Kurzanleitung
Die folgenden Anweisungen ermöglichen eine schnelle Inbetriebnahme und Gerätebedienung für den sofortigen Einsatz.
Diese Anleitung setzt voraus, dass das Gerät von einem autorisierten Fachbetrieb installiert, in Betrieb genommen und für den
ordnungsgemäßen Betrieb, eingestellt worden ist.
Wenn zusätzliches Zubehör installiert wurde, sind diese Anweisungen nicht ausreichend für den reibungslosen Betrieb.
In diesem Fall sehen Sie in den vollständigen Anweisungen für das Gerät und den Anweisungen für die Zubehörteile nach.
1. Öffnen Sie den Gasabsperrhahn am Gerät.
2. Gerät einschalten, das Display der Regelung (Abb.1) leuchtet auf.
3. B
ei Betriebsart nur Warmwasser, die Taste „Betriebsart“
mehrmals drücken, bis im Display das Symbol
angezeigt wird: in diesem Fall wird dann nur die Warmwasserfunktion freigeschaltet.
4. B
ei Betriebsart Heizung und Warmwasser, die Taste „Betriebsart”
Display das Symbol
angezeigt wird.
mehrmals hintereinander drücken, bis am
5. D
ie Betriebsart nur Heizung, die Taste „Betriebsart”
mehrmals hintereinander drücken, bis am Display das
Symbol
angezeigt wird: in diesem Fall wird dann nur die Heizfunktion freigeschaltet.
+
6. Z
ur Einstellung der Warmwassertemperatur die Tasten + und (D, Abb. 1) drücken. Die Temperatur in
Abhängigkeit der eigenen Erfordernisse regulieren.
7. Zur Einstellung der Heizungsvorlauftemperatur (ohne Außenfühler) oder der gewünschten Raumsolltemperatur (mit Außenfühler) die Tasten +
und - der Heizung drücken
(E, Abb. 1). Die Temperatur nach Wunsch einstellen.
An diesem Punkt angelangt, ist das Gerät betriebsbereit.
Geht das Gerät auf Störung, kann es durch Betätigen der Taste „Reset“ (F, Abb. 1) entsperrt werden.
Nimmt das Gerät nach drei Versuchen den normalen Betrieb nicht wieder auf, kontaktieren Sie einen autorisierten Fachbetrieb.
4
INHALTSVERZEICHNIS
Warnhinweise............................................................................................................................................................................................... Seite2
Allgemeine Hinweise für den Installateur, das Wartungspersonal und den Benutzer........................................................................... Seite3
Betriebs-Kurzanleitung................................................................................................................................................................................ Seite4
1.Benutzerhinweise..................................................................................................................................................................................... Seite7
1.1. Bedienoberfläche............................................................................................................................................................................................................................. Seite7
1.2. Betriebszustand des Gerätes ....................................................................................................................................................................................................... Seite9
1.3. Wahl der Betriebsart........................................................................................................................................................................................................................ Seite12
1.4. Einstellen der Heiz- und Warmwassertemperatur................................................................................................................................................................ Seite13
1.5. Einstellen der Uhrzeit und der Wochentage........................................................................................................................................................................... Seite14
1.6. KOMFORT-Funktion.......................................................................................................................................................................................................................... Seite15
1.7. Einstellen der Raum-Solltemperatur für „Tag und Nacht“.................................................................................................................................................. Seite16
1.8. Handbetrieb........................................................................................................................................................................................................................................ Seite17
1.9. Automatikbetrieb............................................................................................................................................................................................................................. Seite17
1.10. Zeitprogramm einstellen / ändern........................................................................................................................................................................................... Seite18
1.11. Informationsebene........................................................................................................................................................................................................................ Seite19
1.12. Nicht rücksetzbare Störungen................................................................................................................................................................................................... Seite20
1.13. Geräte-Entstörung......................................................................................................................................................................................................................... Seite20
1.14. Gerätefunktion................................................................................................................................................................................................................................ Seite21
1.14.1. Inbetriebnahme....................................................................................................................................................................................................................... Seite21
1.14.2. Betriebsart „Heizen“.............................................................................................................................................................................................................. Seite21
1.14.3. Betriebsart „Warmwasser“............................................................................................................................................................................................... Seite21
1.14.4. KOMFORT-Funktion................................................................................................................................................................................................................ Seite22
1.14.5. FROSTSCHUTZ-Funktion....................................................................................................................................................................................................... Seite22
1.14.5.1. Frostschutz über Raumtemperaturfühler SA1/SA2............................................................................................................................................ Seite22
1.14.5.2. Frostschutz über Vorlauftemperaturfühler im Gerät.......................................................................................................................................... Seite22
1.14.5.3. Frostschutz des Plattenwärmetauschers (Modell KC)........................................................................................................................................ Seite22
1.14.5.4. Frostschutzf des Warmwasserspeichers (Modell KR/KRB)................................................................................................................................ Seite22
1.14.6. Antiblockier-Funktion der Pumpe und Umschaltventil............................................................................................................................................ Seite23
1.14.7. Witterungsgeführter Betrieb mit Außentemperaturfühler...................................................................................................................................... Seite23
1.14.8. Betrieb mit Fernbedienung/Raumcontroller oder Raumthermostat................................................................................................................... Seite23
1.15. Gerätestörung/Sperre................................................................................................................................................................................................................... Seite23
1.15.1. Störabschaltung des Brenners........................................................................................................................................................................................... Seite23
1.15.2. Störabschaltung aufgrund einer Übertemperatur..................................................................................................................................................... Seite23
1.15.3. Störabschaltung aufgrund zu hoher Abgastemperatur........................................................................................................................................... Seite23
1.15.4. Störabschaltung aufgrund zu mangelnden Anlagendruck..................................................................................................................................... Seite24
1.15.5. Störung aufgrund eines Fühlerausfalls........................................................................................................................................................................... Seite24
1.15.6. Störabschaltung aufgrund einer Gebläse-Fehlfunktion........................................................................................................................................... Seite24
1.15.7. Störabschaltung aufgrund fehlender Verbindung zur Fernbedienung (optional)......................................................................................... Seite24
1.16. Wartung............................................................................................................................................................................................................................................. Seite24
1.17. Benutzerhinweis............................................................................................................................................................................................................................. Seite 24
2. Technische Daten und Abmessungen..................................................................................................................................................... Seite 25
2.1. Haupteigenschaften......................................................................................................................................................................................................................... Seite25
2.2. Abmessungen..................................................................................................................................................................................................................................... S.26-27
2.3. Hydraulikschemata........................................................................................................................................................................................................................... S.28-29
2.4. Spezifische Angaben........................................................................................................................................................................................................................ S.29-30
2.5. Allgemeine Angaben....................................................................................................................................................................................................................... S. 30-31
3. Installationsanleitung für den Installateur............................................................................................................................................ Seite 32
3.1. Installationsnormen.......................................................................................................................................................................................................................... Seite32
3.2. Installation............................................................................................................................................................................................................................................ Seite32
3.2.1. Verpackung.................................................................................................................................................................................................................................. Seite32
3.2.2. Wahl des Installationsortes.................................................................................................................................................................................................... Seite32
3.2.3. Positionierung des Gerätes.................................................................................................................................................................................................... Seite32
3.2.4. Belüftung von Geräte-Installationsraum.......................................................................................................................................................................... Seite32
3.2.5. Ausdehnungsgefäß/Anlagendruck..................................................................................................................................................................................... Seite32
3.2.6. Zuluft-/Abgasführung.............................................................................................................................................................................................................. Seite34
3.2.6.1. Zulässige Installationsarten der Zuluft-/Abgasführung...................................................................................................................................... Seite35
3.2.6.2. Konzentrische Zuluft-/Abgasführung 60/100 mm und 80/125 mm............................................................................................................... Seite35
3.2.6.3. Getrennte Zuluft-/Abgasführung Durchmesser 80 mm..................................................................................................................................... Seite36
3.2.6.4. Getrennte Zuluft-/Abgasführung Durchmesser 60 mm..................................................................................................................................... Seite37
3.2.6.5. Installationsart C63........................................................................................................................................................................................................... Seite37
3.2.7. Abgasmessung........................................................................................................................................................................................................................... Seite38
3.2.7.1. Schornsteinfegerfunktion.............................................................................................................................................................................................. Seite38
3.2.7.2. Messung................................................................................................................................................................................................................................ Seite 38
3.2.8. Gasversorgung........................................................................................................................................................................................................................... Seite 39
3.2.8.1. Gasanschlussdruck/Fließdruck..................................................................................................................................................................................... Seite 39
3.2.9. Hydraulische Anbindung........................................................................................................................................................................................................ Seite39
3.2.9.1. Anforderung an das Heizungsfüll- und Ergänzungswasser............................................................................................................................... Seite39
3.2.10. Elektroanschluss...................................................................................................................................................................................................................... Seite40
3.2.11. Wahl des Temperaturbereichs der Heizung................................................................................................................................................................... Seite40
3.2.12. Betrieb mit Raumthermostat (optional)......................................................................................................................................................................... Seite41
3.2.13. Installation und Betrieb mit Fernbedienung/Raumcontroller Open Therm (optional)................................................................................. Seite41
3.2.14. Witterungsgeführter Betrieb mit Außentemperaturfühler (Auslieferungszustand)...................................................................................... Seite42
3.2.15. Übersicht der 1-ten Fachmannebene, die TSP Parameter sind auch über die Fernbedienung einstellbar............................................ S.43-45
3.3. Befüllung der Anlage....................................................................................................................................................................................................................... Seite46
3.4. Inbetriebnahme des Gerätes......................................................................................................................................................................................................... Seite46
3.4.1. Voraussetzungen....................................................................................................................................................................................................................... Seite46
3.4.2. Ein- und Ausschalten................................................................................................................................................................................................................ Seite46
3.5. Restförderhöhe der Umwälzpumpe........................................................................................................................................................................................... S.47-48
3.6. Anschlussschema.............................................................................................................................................................................................................................. Seite49
3.6.1. Modell KC...................................................................................................................................................................................................................................... Seite49
3.6.2. Beispiel Anschlussschema Kombigerät KC mit Warmwasser-Solarunterstützung............................................................................................ Seite50
3.6.3. Modell KR...................................................................................................................................................................................................................................... Seite51
5
3.6.4. Beispiel Anschlussschema Heizgerät KR mit Warmwasser-Solaranlage...............................................................................................................................Seite52
3.6.5. nschlussplan für Multifunktionsrelais Modell KC/KR....................................................................................................................................................................Seite52
3.6.6. Modell KRB...................................................................................................................................................................................................................................................Seite53
3.6.7. Beispiel Anschlussschema Modell KRB mit Warmwasser-Solaranlage..................................................................................................................................Seite54
3.6.8. Anschlussplan für Multifunktionsrelais Modell KRB.....................................................................................................................................................................Seite54
3.6.9. Frostschutzfunktion Solarkollektor....................................................................................................................................................................................................Seite55
3.6.10. Kollektorschutz-Funktion....................................................................................................................................................................................................................Seite55
3.6.11. Speicher-Abkühlfunktion....................................................................................................................................................................................................................Seite55
3.6.12. Anzeige des Solarbetriebs und Solarstörungen..........................................................................................................................................................................Seite55
3.6.13. Beispiele von Anlagenschemen zur Programmierung des Multifunktionsrelais- Modelle KC/KR/KRB...................................................................Seite56
3.7. Umstellen der Gasart.......................................................................................................................................................................................................................................Seite58
3.7.1. Einstellen des Gas-Kombiventils..........................................................................................................................................................................................................Seite59
3.7.1.1. Einstellen der maximalen Brennerleistung.............................................................................................................................................................................Seite59
3.7.1.2. Einstellen der minimalen Brennerleistung..............................................................................................................................................................................Seite59
4. Inbetriebnahme der Gastherme...........................................................................................................................................................................Seite60
4.1. Kontrolle vor der Inbetriebnahme..............................................................................................................................................................................................................Seite60
4.2. Ein- und Ausschalten........................................................................................................................................................................................................................................Seite60
5. Wartung..................................................................................................................................................................................................................Seite61
5.1. Wartungsarbeiten.............................................................................................................................................................................................................................................Seite61
5.2. Abgaskontrolle...................................................................................................................................................................................................................................................Seite61
6. Tabelle technischer Störungen.............................................................................................................................................................................Seite62
7. Hersteller-Konformitätserklärung.......................................................................................................................................................................Seite65
8. Hersteller-Bescheinigung......................................................................................................................................................................................Seite66
ABBILDUNGSINDEX
Abb. 1 - Bedienfeld .......................................................................................................................................................................................................................................................Seite7
Abb. 2 - Abmessungen des Modells KC..................................................................................................................................................................................................................Seite26
Abb. 3 - Abmessungen des Modells KR/KRB........................................................................................................................................................................................................Seite27
Abb. 4 - Hydraulikschemata des Modells KC........................................................................................................................................................................................................Seite28
Abb. 5 - Hydraulikschemata des Modells KR........................................................................................................................................................................................................Seite28
Abb. 6 - Hydraulikschemata des Modells KRB......................................................................................................................................................................................................Seite29
Abb. 7 - Installationsschablone.................................................................................................................................................................................................................................Seite33
Abb. 8 - Installationsbeispiele Abgas......................................................................................................................................................................................................................Seite37
Abb. 9 - Verlegungsmaße für konzentrische Abgasführung..........................................................................................................................................................................Seite37
Abb. 10 - Getrennte Abgasführung.........................................................................................................................................................................................................................Seite38
Abb. 11 - Verlegungsmaße für getrennt Abgasführung..................................................................................................................................................................................Seite38
Abb. 15 - Abgasstutzen................................................................................................................................................................................................................................................Seite38
Abb. 16 - Messöffnungen Abgasstutzen................................................................................................................................................................................................................Seite38
Abb. 17 - Heizkurvendiagramm................................................................................................................................................................................................................................Seite42
Abb. 18 - 19 Diagramme der Förderhöhe der Umwälzpumpe.....................................................................................................................................................................S. 47 - 48
Abb. 20 - Schaltplan Modell KC.................................................................................................................................................................................................................................Seite49
Abb. 21 - Beispiel Hydraulikschema für Modell KC............................................................................................................................................................................................Seite50
Abb. 22 - Schaltplan Modell KR.................................................................................................................................................................................................................................Seite51
Abb. 23 - Beispiel Hydraulikschema für Modell KR............................................................................................................................................................................................Seite52
Abb. 24 - Anschlussplan Multifunktionsrelais Modell KR ................................................................................................................................................................................Seite52
Abb. 25 - Schaltplan Modell KRB ..............................................................................................................................................................................................................................Seite53
Abb. 26 - Beispiel Hydraulikschema für Modell KRB .........................................................................................................................................................................................Seite54
Abb. 27 - Anschlussplan Multifunktionsrelais Modell KRB..............................................................................................................................................................................Seite54
Abb. 28 - 32 Beispiele von Anlagenschemen zur Programmierung des Multifunktionsrelais- Modelle KC/KR/KRB...............................................................S.56 - 57
Abb. 33 - 36 Umstellen der Gasart .........................................................................................................................................................................................................................Seite58
Abb. 37 - Einstellen des Gasventils...........................................................................................................................................................................................................................Seite59
TABELLENINDEX
Tabelle 1 - LCD-ANZEIGE im Normalbetrieb.........................................................................................................................................................................................................Seite9
Tabelle 2 - Betriebszustand des Gerätes –LCD-Anzeige bei Störungen.....................................................................................................................................................Seite10
Tabelle 3 - Über die Info-Taste abrufbare Parameter.........................................................................................................................................................................................Seite19
Tabelle 4 - 7 Werkseinstellung.................................................................................................................................................................................................................................S. 29-30
Tabelle 8 - 12 Technische Daten...............................................................................................................................................................................................................................S. 30-31
Tabelle 13 - Aufhebung der Taktsperre..................................................................................................................................................................................................................Seite40
Tabelle 14 - Über Fernbedienung einstellbar.......................................................................................................................................................................................................Seite41
Tabelle 15 - Übersicht der 1-ten Fachmannebene.............................................................................................................................................................................................S.43-45
Tabelle 16 - Wiederstandstabelle der NTC-Temperaturfühler........................................................................................................................................................................Seite57
Tabelle 17 - CO2- Werte.................................................................................................................................................................................................................................................Seite59
Tabelle 18 - Düsendurchmesser + Blende.............................................................................................................................................................................................................Seite59
Tabelle Fehlermeldungen...........................................................................................................................................................................................................................................S.62-64
6
1. Benutzerhinweise
1.1.Bedienoberfläche
B
A
C
13
14
15
12
11
10
16
17
9
18
8
7
19
6
5
20
21
22
4
23
3
2
1
24
25
26
D
Abb. 1
E
F
G
H
A. Auswahl der Heiz-und Absenkperioden (Tag/Nacht) und Informationsabfagen.
B. Zeitprogramm und Wahl des manuellen Programms.
C. Einstellung der Uhrzeit und Raumtemperatur.
D. Einstellung der Brauchwassertemperatur.
E. Z
ur Einstellung der Heizungsvorlauftemperatur (Betrieb ohne Außenfühler), der gewünschten Raumsolltemperatur(Betrieb mit Außenfühler
oder Raumfühler) und Parameteränderungen in der Fachmannebene.
F. Entstörungstaste, eine Stufe zurück.
G. Aktivierung und Deaktivierung der Komfortfunktion, Bestätigen.
H. Auswahl der Betriebsart.
Zum Aktivieren der Bedienoberfläche muss der entsprechende Bereich des Displays berührt werden. Mit dem Einschalten der Bedienoberfläche
werden auch alle Schaltflächen freigeschaltet. 15 Sekunden nach der letzten Berührung der Schaltflächen wird die Beleuchtung der Tasten deaktiviert.
7
SYMBOL
PERMANENTANZEIGE
1
Anzeige der Parameter in der 1-ten
Fachmannebene
2
Anzeige der Parameternummer, des
Anlagendrucks und Modulationsstand
3
Anzeige der Parameter in der 2-ten
Fachmannebene. Für den Zugriff und
Änderung der Parameter in dieser Ebene, ist
die Eingabe eines Zugangscodes erforderlich.
4
Anzeige der Temperaturen und
Parameterwerten sowie Störcodes.
5
Heizung aktiv
Anzeige der HeizungsSolltemperatur
6
Warmwasserbereitung aktiv.
Anzeige der WarmwasserSolltemperatur
7
Anzeige der KOMFORT-Funktion
Leichtet dauerhaft = Funktion aktiviert;
Piktogramm aus = Funktion deaktiviert.
8
Anzeige des aktuellen Zeitprogramms
(Sonne = Tag; Mond = Nacht)
9
Anzeige der aktuellen Uhrzeit/
Gebläsedrehzahl
10
Anzeige der Zeitprogramme während
der Programmierung
11
Handbetrieb aktiv
Einstellung des Handbetriebs
12
Anzeige des Zeitprogramms für Heizkreis 1
Änderung des Zeitprogramms für
Heizkreis 1
13
Aktueller Wochentag
Änderung des Wochentags
14
Anzeige des Zeitprogramms für Heizkreis 2
Änderung des Zeitprogramms
für Heizkreis 2
15
Anzeige des Zeitprogramms für
Warmwasserspeicher
Änderung des Zeitprogramms für
Warmwasserspeicher
16
Anzeige des Absenkprogramms
17
Anzeige des Tagesprogramms
Anzeige blinkt: während der
Programmierung des
AUTO-Programms
18
Zeigt im Schornsteinfegerbetrieb die
Gebläsedrehzahl an
Schornsteinfegerbetrieb wird
aktiviert
19
Betriebsart Heizung + Warmwasser
aktiv
20
8
BLINKEND
Einstellen der jeweiligen
Temperaturen
Anzeige der Raum-Solltemperatur
21
Anzeige der Temperatureinheit
22
Solarpumpe oder -Ventil aktiv
23
Anzeige der Druckeinheit
24
Prozentsatz der Brennermodulation
25
Anzeige der Fachmannebene
26
Anzeige der Flammenbildung
1.2. Betriebszustand des Gerätes
Normalbetrieb
Gerät in der Betriebsart „AUS“ (Frostschutz)
Gerät in der Betriebsart „NUR WARMWASSER“, „HEIZUNG+WARMWASSER“,
„NUR HEIZUNG „
Gerät in Bereitschaft
Die Vorlauftemperatur und der Anlagendruck werden angezeigt.
SOMMER
WINTER
NUR
HEIZUNG
Gerät in der Betriebsart „NUR WARMWASSER“, „HEIZUNG+WARMWASSER“
Warmwasserproduktion aktiv
Die Warmwassertemperatur wird angezeigt
(Nur bei den Modellen KC)
SOMMER
WINTER
WINTER
NUR HEIZUNG
Gerät in der Betriebsart „HEIZUNG+WARMWASSER“, „NUR HEIZUNG“
Heizung aktiv
Die Vorlauftemperatur wird angezeigt
Gerät in der Betriebsart „NUR WARMWASSER“, „HEIZUNG+WARMWASSER“
Warmwasserspeicher wird beladen
Die Warmwasserspeichertemperatur wird angezeigt
(Nur bei Modellen KRB und KR mit Warmwasserspeicher)
SOMMER
WINTER
Tabelle 1 - LCD-ANZEIGE im Normalbetrieb
9
Störcodes
Brenner auf Störung aufgrund fehlender Flamme
E01
Brenner blockiert durch Vorlauf-Doppelfühler
E02
Brenner blockiert durch Abgas-Sicherheitstemp.Begrenzer
E03
Geräteabschaltung wegen unzureichendem Anlagendruck
E04
Ausfall des Vorlauffühlers
E05
Ausfall des Brauchwasserfühlers (Modell KC)
E06
Ausfall des Abgasfühlers
E07
Anlagendruck zu hoch (über 2,5 Bar)
E09
Ausfall des WW-Speicherfühlers (KR/KRB) oder Kaltwasserfühlers (KC)
E12
Ausfall des Rücklauftemperaturfühlers
E15
Ausfall des Außentemperaturfühlers
E23
Ausfall des Sonnenkollektorfühlers SCS
E24
Ausfall des Solarumschaltventil-Fühlers SVS
E27
Ausfall des Solarspeicherfühlers SBS
E28
Kommunikationsunterbrechung zur Fernbedienung/Raumcontroller
(erscheint nur im Display der Fernbedienung)
Geräteabschaltung durch Sicherheitsthermostat im gemischten Heizkreis 2
Ausfall des Vorlauftemperaturfühlers im gemischten Heizkreis 2
Ausfall des Vorlauftemperaturfühlers im gemischten Heizkreis 3
Ausfall des Vorlauftemperaturfühlers im gemischten Heizkreis 4
10
E31
E35
E36
02
E36
03
E36
04
Brenner blockiert, Gebläse ausgefallen
Keine Kommunikation zwischen den Zubehör-Modulen (Zusatz-Platinen)
E40
E41
Unzulässige hydraulische Konfiguration
E42
Fehler in der Heizkreiskonfiguration (Raumfühler, Fernbedienung oder
Thermostat)
E43
Ausfall des Raumtemperaturfühlers Heizkreis 1 (SA1)
E44
Ausfall des Raumtemperaturfühlers Heizkreis 2 (SA2)
E45
Ausfall des Drucksensors
E46
Fehler Außenfühler mit angeschlossenem Raumtemperaturfühler
E47
Keine Kommunikation mit der Regelungsplatine
E49
Unterbrechung Sicherheitskette
E51 E52 E53
Feuerungs- und Regelungsplatine nicht kompatibel
E73
Geräteabschaltung wegen fehlerhafter Abweichung ∆tmax
E80
Vorlauf- oder Rücklauftemperaturfühler > 120 °C
E85
Sperre wegen Überschreitung der max. Vorlauftemperatur
E86
Sperre wegen Überschreitung der max. Rücklauftemperatur
E87
Abgastemperatur unterhalb der Rücklauftemperatur
E89
Überschreiten des maximalen Schwellenwerts des Abgases
E90
Alarm: Schwelle für max. Abgastemperatur überschritten
E91
Versuche gescheitert, über die Touch-Oberfläche zurückzusetzen
E98
Versuche gescheitert, über die Fernbedienung zurück zusetzen (wird von der
Fernbedienung oder dem Interface angezeigt)
E99
Tabelle 2 - Betriebszustand des Gerätes –LCD-Anzeige bei Störungen
11
1.3. Wahl der Betriebsart
Mit jedem Betätigen der Taste
werden folgende Betriebsarten gewählt „SOMMER”
, „WINTER”
Während der Betriebsartenwahl ist die komplette Schaltfläche aktiv und beleuchtet.
In der Betriebsart „SOMMER“ ist nur die Warmwasserbereitung aktiv.
In der Betriebsart „WINTER“ ist nur die Warmwasserbereitung und Heizung aktiv.
In der Betriebsart „NUR HEIZUNG“ ist nur die Heizung aktiv.
In der Betriebsart „AUS“ ist das Gerät im Frostschutzmodus, Warmwasser und Heizung ist außer Betrieb.
, „NUR HEIZUNG”
1. BETRIEBSART „AUS“
2. BETRIEBSART „SOMMER“ (WARMWASSER)
3. BETRIEBSART „WINTER“ (WARMWASSER + Heizung)
4. BETRIEBSART „NUR HEIZUNG“
12
, „AUS”.
1.4. Einstellen der Heiz- und Warmwassertemperatur
+
Durch betätigen der Schaltflache „+/- Warmwasser” - (D, Abb. 1) wird die Warmwasser-Solltemperatur eingestellt. Während der Änderung blinkt
das Symbol „Wasserhahn“ (6, Abb. 1). Sobald die Taste nicht mehr betätigt wird blinkt das Symbol noch für ca. 3 Sekunden lang und der Einstellwert
wird angezeigt. Nach Ablauf dieser Zeit wird der Wert gespeichert und das Display kehrt wieder in die Standardanzeige zurück. Während der
Änderung der Warmwasser-Solltemperatur leuchten ausschließlich die Tasten, die für diesen Vorgang benötigt werden, alle andere Tasten werden
ausgeblendet.
+
Durch betätigen der Schaltflache „+/- Heizung - (E, Abb. 1) wird die Vorlauf-Temperatur für den Heizbetrieb (bei Betrieb ohne Außenfühler) oder
die Raum-Solltemperatur(bei Betrieb mit Außenfühler oder Raumfühler SA1/SA2) gewählt. Während der Änderung blinkt das Symbol „HEIZUNG“
(5, Abb. 1). Sobald die Taste nicht mehr betätigt wird blinkt das Symbol noch für ca. 3 Sekunden lang und der Einstellwert wird angezeigt.
Nach Ablauf dieser Zeit wird der Wert gespeichert und das Display kehrt wieder in die Standardanzeiger zurück. Während der Änderung der
Heizungstemperatur leuchten ausschließlich die Tasten, die für diesen Vorgang benötigt werden, alle andere Tasten werden ausgeblendet.
1. EINSTELLEN DER WARMWASSER-SOLLTEMPERATUR
2. Einstellen der Vorlauf-/Raumsolltemperatur
13
1.5. Einstellen der Uhrzeit und der Wochentage
1. Z
um einstellen der Uhrzeit
und des Wochentags,
Taste „Set” betätigen.
3. U
hrzeit einstellen.
4. Wochentag einstellen.
14
2. U
ber die Taste
„+ / - Heizung” werden
die aufblinkenden Werte
geändert.
Mit der Taste „ok” den
geänderten Wert
bestätigen es erfolgt der
Übergang zum nächsten
Parameter.
Durch betätigen der
Taste „Reset” wird die
Einstellung verlassen.
1.6. KOMFORT-Funktion
Die „KOMFORT-Funktion“ sorgt dafür, dass der Warmwasser-Plattenwärmetauscher (in der Geräteversion KC) permanent auf Temperatur gehalten wird,
so dass in kurzer Zeit nach Zapfbeginn, das Warmwasser an der Zapfstelle zur Verfügung steht.
In der Geräteversion KR/KRB (mit Warmwasserspeicher) wird durch die Aktivierung der „KOMFORT-Funktion“, der Warmwasserspeicher, außerhalb der
Schaltzeiten (z.B. in der Nacht) beladen.
Durch betätigen der Taste „KOMFORT/OK”(G, Abb. 1) wird die Funktion aktiviert, das Symbol „KOMFORT”(7, Abb. 1) leuchtet dauerhaft im Display. Wird
die Taste „KOMFORT/OK”(G, Abb. 1) wiederholt betätigt, ist die Funktion wieder deaktiviert, das Symbol „KOMFORT”(7, Abb. 1) erlischt.
WICHTIG ! D
ie „KOMFORT-Funktion“ ist nach der Aktivierung dauerhaft eingeschaltet, sie deaktiviert sich nicht automatisch.
Durch die „KOMFORT-Funktion“ steigt der Energieverbrauch.
1. „KOMFORT-FUNKTION“ AKTIV
2. TASTE „KOMFORT/OK“ BETÄTIGEN
3. „KOMFORT-FUNKTION“ DEAKTIVIERT
15
1.7. Einstellen der Raum-Solltemperatur für „Tag“ und „Nacht“
Sollte das Gerät Witterungs- oder Raumtemperaturgeführt (über Raumfühler SA1/SA2) betrieben werden, so können zwei Raum-Solltemperaturen 1x
für den „Tag-Normalbetrieb“ und 1x für die „Nacht-Absenkbetrieb“ eingestellt werden.
Wird an das Gerät eine Fernbedienung/Raumkontroller angeschlossen, so erfolgt dort die Einstellung und Regelung der Raum-Solltemperatur.
Ist kein Außen- oder Raumfühler angeschlossen, besteht kein Zugriff auf die Einstellung der Raum-Solltemperatur am Gas-Gerät.
Die „Tagestemperatur” wird mit dem Symbol
gekennzeichnet, die „Nachttemperatur” mit dem Symbol
.
Große Reiter
„Tag-/
Normalbetrieb“
Die „Tagestemperatur” ist wahrend den Zeiten mit den
Großen Reitern aktiv.
Die „Nachttemperatur” in den Zeiten mit den kleinen
Reitern.
Kleine Reiter „Nacht-Absenkbetrieb“
1. Taste „set” zweimal
betätigen, das Symbol
„Sonne“ mit dem Temperaturwert leuchtet auf.
2. Durch betätigen der
Taste „+ / - Heizung”
werden die Werte
der „Tagestemperatur”
geändert. Mit „ok”
bestätigen, anschließend leuchtet das
Symbol „Mond“ mit
dem Temperaturwert
für den Absenkbetrieb
auf.
3. D
urch betätigen der
Taste „+ / - Heizung” werden die Werte
der „Nachttemperatur”
geändert.
4. M
it „ok” bestätigen.
Das Display kehrt in die
Grundanzeige zurück.
HINWEIS:
Während dem abgesenkten Betrieb (Nachtabsenkung), wird die Vorlauftemperatur reduziert, gemäß der eingestellten Raum-Solltemperatur. Die
Umwälzpumpe läuft in der Absenkphase durch, ist ein Komplettabschaltung in der Nacht gewünscht, so ist die Raum-Solltemperatur für die Nacht auf 5°C
einzustellen (Achtung während der Komplettabschaltung, kein Frostschutz in den Wohnräumen!!). Einstellbereich der Raumsolltemperatur : 5-30°C
16
1.8. Handbetrieb
Im Handbetrieb, im Display dargestellt mit dem Symbol
, wird die Heizung (für jeden Heizkreis) unabhängig vom Zeitprogramm in Betrieb
gesetzt. Es wird nach der eingestellter Raum-Solltemperatur für den „Tag“ geregelt. Die Warmwasserbereitung wird weiterhin nach dem WarmwasserZeitprogramm (Ausführung KR/KRB) ausgeführt. Der Handbetrieb ist so langen aktiv bis wieder auf das Automatikprogramm umgestellt wird.
1. Taste „PROG” betätigen
das Symbol
und Text
PROG leuchtet auf.
2. Mit Taste „OK”
bestätigen, der Handbetrieb ist aktiv.
1.9. Automatikbetrieb
Im Automatikbetrieb
ausgeführt.
wird der Heizbetrieb sowie die Warmwasserbereitung (Ausführung KR/KRB) nach dem eingestelltem Zeitprogramm
1. Taste „PROG“ im Handbetrieb betätigen, das
Symbol
PROG
leuchtet auf.
2. Mit Taste „OK”
bestätigen, der
Automatikbetrieb
ist aktiv.
17
1.10. Zeitprogramm einstellen / ändern
Die Zeitprogramme für die Raumbeheizung sowie Warmwasserbereitung können individuell angepasst werden. Um das Zeitprogramm des Heizkreises 1 anzupassen, die Taste „PROG” 2x mal hintereinander betätigen :
1. D
as Symbol für Heizkreis
1 leuchtet auf, zusätzlich
leuchtet das Symbol
für den Tagbetrieb oder
für den Nachtbetrieb,
je nach Uhrzeit.
Mit „OK“ bestätigen.
3. steht für die Absenkzeit und
für den Tagbetrieb.
wählen, bis
Symbol aufleuchtet, um
Nacht-Absenkungszeiten
einzustellen, mit „+/Heizung“, leuchtenden
Reiter in 30 Min. Schritten
einstellen.
wählen, bis
Symbol
aufleuchtet, um
die Tag-Normalbetriebszeiten einzustellen, mit
„+/- Heizung“ leuchtenden
Reiter, in 30 Min. Schritten
einstellen. Die Uhrzeit wird
auch in Zahlen im Display
angezeigt. Diese Schritte
für alle Tage oder Tagesblöcke durchführen.
2. E s blinkt der Wochentag
1 für Montag, mit Taste
„ +/- Heizung“ kann der
Wochentag oder Tagesblock gewählt werden
für den eine Programmierung stattfinden soll.
Mit „OK“ bestätigen.
Jetzt kann mit der Taste
„Mond/Sonne“ der Abschnitt gewählt werden
für den eine Änderung
stattfinden soll.
4. U
m die Zeiten im Heizkreis 2 oder Warmwasserspeicher-programm
zu ändern, mit der Taste „
Reset“ ein Schritt zurück
folgen, mit „+/- Heizung“
den gewünschten
Heizkreis auswählen und
in gleichen Schritten
wie vorher beschrieben,
vorgehen.
Durch wiederholtes betätigen der „PROG“-Taste werden folgende Programme gewählt:
Gerätetyp KC/KR: Handbetrieb/Zeitprogramm Heizkreis 1/Zeitprogramm Heizkreis 2.
Gerätetyp KRB: Handbetrieb/Zeitprogramm Heizkreis 1/Zeitprogramm Heizkreis 2/Zeitprogramm Warmwasserspeicher
Werden die Heizkreise über Raumtemperaturfühler (SA1/SA2) oder Raumthermostat gesteuert, so ist die Raumbeheizung so lange aktiv, bis die Raumtemperatur für den „Tagesbetrieb” oder „Nacht-Absenkbetrieb” erreicht ist, die Heizungspumpe wird abgeschaltet.
Wird das Gerät ausschließlich witterungsgeführt betrieben(mit Außenfühler, ohne Raumfühler bzw. Raumthermostat), so wird nur die Vorlauftemperatur der Betriebsart angepasst („Tagesbetrieb“= Vorlauftemperatur nach Standardheizkurve, „Nacht-Absenkbetrieb”= Vorlauftemperatur abgesenkt).
Die Heizungspumpe ist ständig in Betrieb (außer während Warmwasserbereitung+Sommerbetrieb)
Beim Betrieb mit der Fernbedienung/Raumcontroller, werden die Zeitprogramme und Betriebsarten direkt an der Fernbedienung eingestellt.
Die Heizungspumpe wird nach Erreichen der eingestellten Raum-Solltemperatur deaktiviert.
Leuchtet das Symbol
im Display, so befindet sich das Gerät im „Tagesbetrieb“, wenn das Symbol
„Nachtabsenkung-Reduzierter Betrieb“.
18
zu sehen ist, ist das Gerät in der
1.11. Informationsebene
Die Informationsebene dient dazu, zur jeder Zeit Informationen, momentane Temperaturwerte und Betriebszustand der Anlage abzufragen.
Dazu muss die Taste „Sonne/Mond/Info“ (A, Abb. 1) gedrückt werden, durch das wiederholte betätigen der Taste wird jeder Informationsparameter
abgerufen.
Im Display erschein das Symbol „P“ mit der entsprechender Nummerierung und Wert.
Im Folgenden die Bedeutung:
PARAMETER
BESCHREIBUNG
P30 - TSP30
Anzeige der aktuellen Außentemperatur (sofern ein Außentemperaturfühler angeschlossen ist)
P31
Anzeige der Vorlauf-Isttemperatur
P33
Anzeige der Vorlauf-Solltemperatur (nach Berechnung aus Diagramm Abb.17)
Ist kein Außenfühler angeschlossen, wird die eingestellte Vorlauftemperatur angezeigt
P42
Anzeige der Warmwasser-Isttemperatur (Gerätetyp KC)
P43
Anzeige der Rücklauf-Isttemperatur
P44
Anzeige der Kaltwasser-Isttemperatur am Eintritt Platenwärmetauscher(Gerätetyp KC)
Anzeige der Warmwasser-Isttemperatur im Warmwasserspeicher (Gerätetyp KR/KRB)
P45
Anzeige der Abgas-Isttemperatur
P46
Anzeige der aktuellen Solarkolletor-Temperatur (sofern ein Kollektorfühler angeschlossen ist)
P47
Anzeige der aktuellen Solarventil-Temperatur (sofern ein Solar-Umschaltventil integriert ist)
P49
Anzeige der Raum-Isttemperatur Heizkreis 1 (sofern ein Raumtemperaturfühler SA1 angeschlossen ist)
P50
Anzeige der Raum-Isttemperatur Heizkreis 2 (sofern ein Raumtemperaturfühler SA2 angeschlossen ist)
Tabelle 3 - Über die Info-Taste abrufbare Parameter
19
1.12. Nicht rücksetzbare Störungen
Treten Störungen auf die sich nicht über die Taste „Reset“ zurücksetzen lassen, wie z.B. Ausfall eines Fühlers, so leuchtet der entsprechende Störcode
im Display auf und die Hintergrundbeleuchtung. Die Tasten werden nicht beleuchtet. Nach Behebung der Störungsursache, kehrt das Display und
die Bedienoberfläche wieder in die Standardanzeige zurück.
1.13. Geräte-Entstörung
Sollten am Gerät Betriebsstörungen auftreten, so werden diese in Form eines Störungscodes im Display angezeigt (siehe Kapitel 1.2 Betriebszustand/
Störcodes). Einige Störungen können über die „Reset“-Taste entstört werden, manche dagegen setzen sich selbst zurück.
Sind die Störabschaltungen entstörbar (E01, E02, E03, E40, E80, E86, E87), so wird auf der Bedienoberfläche nur die „Reset“-Taste beleuchtet und im
Display erscheint der Störcode. Taste „Reset“ betätigen und das Gerät versucht einen Neustart.
Sollte das Gerät starten, kehrt das Display und die Bedienoberfläche wieder in die Standardanzeige zurück. Geht das Gerät erneut auf Störung, so ist
der Heizungsfachmann zu kontaktieren!
20
1.14. Gerätefunktionen
1.14.1. Inbetriebnahme
Diese Anleitung setzt voraus, dass das Gas- Brennwertgerät von einem qualifizierten Fachbetrieb installiert, geprüft und in
Betrieb genommen worden ist.
- Gasabsperrhahn öffnen.
- Den Elektro -Schalter/Stecker aktivieren: Das Display leuchtet auf und zeigt die aktuell aktive Funktion (siehe Tabellen 1 und 2).
-D
ie gewünschte Betriebsart mit der Taste „Auswahl Betriebsart“
(H, Abb.1) auf der Bedienoberfläche wählen: AUS, SOMMER, WINTER, NUR
HEIZUNG (Abschnitt 1.3).
-D
en Wert der gewünschten Vorlauftemperatur (Betrieb ohne Außenfühler) /Raum-Solltemperatur (Betrieb mit Außenfühler) einstellen, Taste
„Heizung“ (H, Abb.1), (siehe Abschnitt 1.14.2).
- Den Wert der gewünschten Warmwassertemperatur einstellen Taste „ Wasserhahn“ (D, Abb1) (siehe Abschnitt 1.14.3).
- S ind ein oder mehrere Raumtemperaturfühler angeschlossen oder ein Raumthermostat, den gewünschten Wert der Raumtemperatur einstellen
und das Wochenprogramm nach Wunsch anpassen.
ACHTUNG:
Ist das Gerät längere Zeit außer Betrieb, insbesondere wenn es mit Flüssiggas betrieben wird, kann es Probleme mit der ersten Zündung
geben. Deshalb sollten Sie vor der Geräteinbetriebnahme zuerst ein anderes Gasgerät starten (beispielsweise einen Herd, falls
vorhanden). Die Gastherme kann beim ersten Zünden auf Störung gehen, stellen Sie dann den Betrieb durch Drücken der „Reset“-Taste
wieder her (F, Abb. 1).
1.14.2. Betriebsart „HEIZEN“
Zur Einstellung der Vorlauftemperatur (Betrieb ohne Außenfühler) /Raum-Solltemperatur(bei Betrieb mit Außenfühler) drücken Sie die Taste „+/−
+
Heizung“
(E, Abb. 1). Der Einstellbereich der Vorlauftemperatur hängt vom gewählten Heizsystem ab:
Radiatorheizung: 20–78 °C
Flächenheizung: 20–45 °C
Die Einstellung des Heizsystems muss durch einen Fachmann erfolgen (siehe Abschnitt 3.2.11).
Während der Temperatureinstellung blinkt auf dem Display das Symbol „Heizung“ (5, Abb. 1) und zeigt den Wert der gewählten Temperatur an.
Wenn die Heizungsanlage Wärme anfordert und das Gerät heizt, erscheint auf dem Display dauerhaft das Symbol „Heizung“ (5, Abb.1) und die
aktuelle Kesseltemperatur wird angezeigt. Das Symbol „Flamme“ (26, Abb. 1) leuchtet, wenn der Brenner in Betrieb ist. Über den Parameter P11
kann die Wartezeit zu einem erneuten Start des Brenner – die dazu dient, zu häufiges Ein- und Ausschalten des Brenners während des Heizbetriebs
zu vermeiden – von 0 bis 10 Minuten (Standard: 4) verändert werden.
Fällt die Wassertemperatur der Anlage jedoch unter einen bestimmten Wert zwischen 20 °C und 78 °C (Vorgabe Radiatorheizung: 40 °C und
Flächenheizung : 20 °C), der über den Parameter P27 geändert werden kann, wird die Wartezeit zurückgesetzt und der Kessel schaltet sich wieder
ein (siehe Abschnitt 3.2.11).
1.14.3. Betriebsart „WARMWASSER“
Zur Einstellung der Warmwassertemperatur die Taste „+/−
(D, Abb. 1) drücken.
Die Funktion Warmwasserbereitung ist nur in den Modellen KC (Durchlauferhitzer)und KR/KRB (mit Warmwasserspeicher(optional)) verfügbar.
Die Warmwassererzeugung hat immer Vorrang gegenüber der Heizung.
Modell KC:
Beim Modell KC ist der Einstellbereich des Brauchwassers 35 °C bis 57 °C.
Während der Temperatureinstellung leuchtet im Display das Symbol „Warmwasser“ (6, Abb. 1) und der Wert der gewählten Temperatur.
Sobald Warmwasser gezapft wird, wird Warmwasser erzeugt.
ACHTUNG
Das Modell KC ist mit einer spezielle Steuerung ausgestattet, welche den Durchfluss des Brauchwassers durch den Plattenwärmetauscher
begrenzt.
Die Grenzwerte sind: KC 12 mit 10 l/min, KC 24 mit 13 l/min, KC 28 mit 14 l/min und KC 32 mit 16 l/min.
Die Temperatur des vom Kessel gelieferten Brauchwassers hängt nicht nur von der Temperatureinstellung über die Tasten „+/− “
ab, sondern auch, vom Benutzer, am Wasserhahn angeforderter Zapfmenge und von der Wassertemperatur am Zulauf aus der
Kaltwasserleitung.
Die Zapfleistung (Liter pro Minute) mit der gewünschten Warmwassertemperatur, hängt ab von der Heizleistung des Kessels und von der
Kaltwasser-Eintrittstemperatur, berechnet nach folgender Formel:
K
l = Liter Warmwasser pro Minute = ------- ∆t
∆t = Warmwassertemperatur − Kaltwassertemperatur Wobei „K“ folgenden Werten entspricht:
264 für das Modell KC 12
402 für das Modell KC 24
465 für das Modell KC 28
489 für das Modell KC 32
21
Bei der Version KC 24 beispielsweise ist der Wert von ∆t bei einer Kaltwassertemperatur von 8 °C und einer für Warmwasser zum Duschen von 38 °C
∆t = 38 °C − 8 °C = 30 °C
und die Zapfmenge an Warmwasser mit der gewünschten Temperatur von 38 °C ist:
402
l = --------- = 13,4 [l/min] (Mischwasser aus dem Wasserhahn)
30
Modell KR/KRB:
Beim Modell KR/KRB (mit Warmwasserspeicher (optional)) wird der Warmwasserspeicher auf die gewünschte Warmwassertemperatur, nach einem
gewünschten Zeitprogramm beheizt (über Speichertemperaturfühler). Die Warmwasserbereitung kann hier aktiviert oder deaktiviert werden,
durch Drücken der Taste „ Wahl Betriebsart“ (H in Abb. 1) auf der Bedienoberfläche. Die Warmwasserbereitung ist freigegeben, wenn das Gerät in
der Betriebsart SOMMER oder WINTER aktiv ist.
Optional kann die Warmwasseranforderung auch über ein Speicherthermostat statt finden.
Der Einstellbereich der Warmwassertemperatur liegt zwischen 35 °C und 65 °C.
Während der Temperatureinstellung leuchtet im Display das Symbol „Warmwasser“ (6 in Abb. 1) und der Wert der gewählten Temperatur.
Sobald der Brenner, zur Warmwassererzeugung läuft, leuchtet das Symbol „Flamme“(26 in Abb. 1) im Display.
Achtung:
Die Modelle KR/KRB sind mit einer Antilegionellen-Funktion ausgestattet. Die Aufheizung des Warmwasserspeichers auf 65°C (fester Wert, kann
nicht verändert werden) findet alle 15 Tage (fester Wert, kann nicht geändert werden) ab Inbetriebnahme, für 30 Minuten statt.
1.14.4. KOMFORT-Funktion
Diese Funktion ermöglicht beim Modell KC ein permanentes Warmhalten des Plattenwärmetauschers und verringert dadurch die Wartezeiten
für die Erzeugung des Warmwasser. Beim Modell KR/KRB wird durch die Komfortfunktion, der Warmwasserspeicher außerhalb dem
Zeitschaltprogramm aufgeheizt. Sie wird aktiviert, indem die Taste „Komfort“ (G, Abb.1) auf der Bedienoberfläche gedrückt wird.
1.14.5. FROSTSCHUTZ-Funktion
Das Gerät ist mit einer Frostschutzüberwachung für die Betriebsarten AUS, SOMMER, WINTER und NUR HEIZUNG ausgestattet.
Die Frostschutzfunktion schützt nur den Kessel und nicht die gesamte Heizanlage.
Das Heizsystem kann effektiv vor Frost geschützt werden unter Verwendung spezifischer Frostschutzmittel.
Verwenden Sie keine Frostschutzprodukte, die für Kfz-Motoren bestimmt sind und überprüfen Sie die Wirksamkeit des Produkts im Laufe
der Zeit.
Falls der Brenner während eines Frostes auf Störung ist, so wird zumindest die Umwälzpumpe in Betrieb gesetzt.
1.14.5.1.Frostschutz über Raumtemperaturfühler SA1/SA2
In der Betriebsart „AUS oder SOMMER“ wird die Heizung in Betrieb gesetzt, sobald eine Raumtemperatur unterhalb von 5 °C gemessen wird.
Die Heizfunktion endet, sobald die Raumtemperatur 6 °C erreicht hat.
1.14.5.2.Frostschutz über Vorlauftemperaturfühler im Gerät
Wenn die Temperatur des Heizwassers am Vorlauffühler unter 5 °C sinkt, wird die Pumpe und der Brenner aktiviert. Beide werden deaktiviert
sobald die Temperatur des Heizungswassers einen Wert von 30 °C erreicht oder 15 Minuten verstrichen sind.
Falls der Brenner auf Störung ist, ist die Funktion der Umwälzpumpe gewährleistet.
1.14.5.3.Frostschutz des Plattenwärmetauschers (Modell KC)
Beim Modell KC schützt die Frostschutzfunktion den Plattenwärmetauscher.
Sobald der Temperatursensor des Warmwassers eine Wassertemperatur von 5 °C misst, schaltet sich der Kessel ein und bleibt so lange mit dem
Mindestwert der Wärmeleistung aktiviert, bis die Temperatur des Warmwassers eine Temperatur von 10 °C erreicht hat oder 15 Minuten verstrichen
sind (das Umlenkventil wird in die Warmwasserposition gebracht).
In der Frostschutzphase im Warmwasserbetrieb wird die von dem Vorlauffühler erfasste Temperatur kontinuierlich kontrolliert und der
Brenner abgeschaltet, sobald der Wert von 60 °C erreicht wurde. Der Brenner wird dann erneut eingeschaltet, wenn der Betriebsabruf in der
Frostschutzphase noch vorliegt und die Vorlauftemperatur unter 60 °C absinkt.
Falls der Brenner während eines Frostes auf Störung ist, so wird zumindest die Umwälzpumpe in Betrieb gesetzt.
1.14.5.4.Frostschutz des Warmwasserspeichers (Modell KR/KRB)
Die Frostschutzüberwachung im Warmwasserspeicher findet über den Speichertemperaturfühler statt.
Sobald die Temperatur im Warmwasserspeicher unter 5 °C sinkt, wird die Pumpe und der Brenner (mit min. Leistung) aktiviert, das Umschaltventil
wird in Richtung Warmwasserspeicher geschaltet. Eine Abschaltung findet wieder statt, sobald die Temperatur des Warmwassers einen Wert von
10 °C erreicht oder 15 Minuten verstrichen sind. Sobald, während der Frostschutzes, die Vorlauftemperatur 60 °C erreicht hat, wird der Brenner
abgeschaltet. Der Brenner wird dann erneut gestartet, wenn die Anforderung Frostschutz weiterhin besteht und die Vorlauftemperatur unter 60 °C
sinkt.
Falls der Brenner auf Störung ist, ist die Funktion der Umwälzpumpe gewährleistet.
22
1.14.6. Antiblockier-Funktion der Pumpe und Umschaltventil
Ist das Gerät im Ruhezustand z.B. „Sommerbetrieb“ oder „AUS“ aber mit Strom versorgt, werden alle 24 Stunden die Umwälzpumpe und das
Umschaltventil für kurze Zeit aktiviert, um ein Blockieren zu vermeiden. Die gleiche Funktion ist dem programmierbaren Multifunktionsrelais
zugeordnet, wenn es als Zubringerpumpe oder Umschaltventil verwendet wird.
1.14.7. Witterungsgeführter Betrieb mit Außentemperaturfühler
Das Gerät wird in der Standardversion mit Außentemperaturfühler für einen witterungsgeführten Betrieb ausgeliefert. In dieser Betriebsart
wird die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur, der gewünschten Raum-Solltemperatur und der eingestellten Heizkurve
automatisch geregelt. Sie erhöht sich bei Absenkung der Außentemperatur und sinkt während des Anstiegs der Außentemperatur und zusätzlich
nach Änderung der Raum-Solltemperatur. Die Maximale Vorlauftemperatur für den Radiatoren- oder Flächenheizungsbetrieb wird weiterhin
eingehalten.
Diese Betriebsart wird als „Witterungsgeführter Betrieb“ bezeichnet.
+
Beim Betrieb mit einem Außenfühler wird mit den Tasten - (E, Abb. 1) die gewünschte Raum-Solltemperatur (Theoretischer Wert)
eingestellt.
Während der Raum-Solltemperatur Änderung leuchtet im Display das Symbol „ Haus“ (20, Abb. 1) und der eingestellter Wert.
Für eine optimale Anpassung der Heizkurve, wird empfohlen die gewünschte Raum-Solltemperatur von 20 °C bei zu behalten.
Eine detaillierte Erklärung folgt im Abschnitt 3.2.14.
Verwenden Sie nur original, vom Hersteller stammende Außenfühler.
Der Einsatz von Fremd-Fühler kann zu Funktionsstörungen oder Regelungsbeschädigung führen!
1.14.8. Betrieb mit Fernbedienung/Raumcontroller oder Raumthermostat
Das Gerät kann über eine Fernbedienung /Raumcontroller bedient und gesteuert werden, bis zu zwei Heizkreise (Zonen) können bedient werden
(einer über Fernbedienung und einer über Raumthermostat oder zwei Raumthermostate).
Mit der Fernbedienung können eine Vielzahl an Geräteparametern gesteuert oder geändert werden, wie:
- Wahl der Betriebsart,
- Einstellen der gewünschten Raumtemperatur,
- Einstellen des Vorlauftemperaturbereichs (Radiator- oder Flächenheizung),
- Einstellen der Warmwassertemperatur,
- Auswahl und Änderung der Schaltzeiten der Heizungsanlage und des Warmwasserspeichers,
- Abruf der Informationsebene,
- Geräteentstörung,
- Änderung von Fachparametern.
- Weitere Informationen in Abschnitt 3.2.13.
- Sollte eine Fernbedienung/Raumcontroller installiert werden, so ist die Bedienungs-und Montageanleitung der Fernbedienung zu beachten.
Verwenden Sie nur original, vom Hersteller stammende Fernbedienung.
Der Einsatz von Fremd-Zubehör kann zu Funktionsstörungen oder Regelungsbeschädigung führen!
1.15. Gerätestörung/Sperre
Sollten Funktionsstörungen auftreten, so wird das Gerät automatisch gesperrt und ein entsprechender Störcode blinkt im Display auf.
Die Störcodes sind in der Tabelle 1 und 2 dargestellt und erläutert.
Ursachen und Abhilfe sind im Abschnitt 6 aufgeführt.
Bitte kontaktieren Sie bei Auftreten von Störungen, einen Fachmann!
1.15.1. Störabschaltung des Brenners
Bei einer Störabschaltung des Brenner aufgrund „fehlender Flammenbildung“, erscheint auf dem Display blinkend der Fehlercode E01.
Prüfen Sie, ob der Gashahn offen ist und entstören Sie das Gerät mit der Taste „Reset“ (F, Abb. 1).
Sollte das Gerät nach erneutem Startversuch nicht in Betrieb gehen und wieder auf Störung schalten, so kontaktieren Sie einen Fachmann!
Auch nach erfolgreicher Entstörung der Anlage, ist es ratsam die Anlage vom Fachmann überprüfen zu lassen.
1.15.2. Störabschaltung aufgrund einer Übertemperatur
Bei Auslösen der Sicherheitstemperaturbegrenzung, zu hohe Vorlauftemperatur, wird der Brenner gesperrt und auf dem Display erscheint blinkend
der Fehlercode E02.
In diesem Fall kontaktieren Sie einen Fachmann, zur Durchführung einer Wartung!
1.15.3. Störabschaltung aufgrund zu hoher Abgastemperatur
Bei überhöhten Abgastemperatur oder Fehlfunktion des Abgas-/Zuluftsystems, wird der Brenner gesperrt und auf dem Display erscheint der
Fehlercode E03 (Abgasthermostat hat ausgelöst).
In diesem Fall kontaktieren Sie einen Fachmann, zur Durchführung einer Wartung!
23
1.15.4. Störabschaltung aufgrund zu mangelnden Anlagendruck
Sollte ein Wassermangel im Gerät auftreten, so wird das Gerät gesperrt und im Display erschein der Fehlercode E 04 (Wassermangel).
Das bedeutet, dass der Anlagendruck unter 0,4 Bar gesunken ist
In diesem Fall ist die Anlage nachzufüllen, nach Anstieg des Anlagendrucks über ca. 1,0 bar, wird das Gerät wieder freigegeben und die Störung
erlischt automatisch.
Sollte der Fehler und die Druckabsenkung vermehrt auftreten, so ist ein Fachmann zu kontaktieren!
Nach dem Befüllvorgang darauf achten, dass beide Nachfüllhähne dicht geschlossen sind. Sollte der maximale Anlagendruck
(2,6 Bar) überschritten werden, so erscheint im Display der Fehlercode E09. Ab 3 Bar löst das Sicherheitsventil aus.
1.15.5. Störung aufgrund eines Fühlerausfalls
Sollte ein Temperaturfühler ausfallen, so erscheint im Display, für den entsprechenden defekten Fühler, folgende Fehlercode:
E05 – Vorlauffühler im Gerät, das Gerät wird gesperrt.
E06 - Warmwasserfühler (Modell KC), das Gerät übergeht in den Heizungsbetrieb, die Warmwasserbereitung wird ausgesetzt.
E12 Kaltwassereintrittfühler (Modell KC), das Gerät übergeht in den Heizungsbetrieb, die Warmwasserbereitung wird ausgesetzt.
Warmwasserspeicherfühler (Modell KR/KRB), das Gerät übergeht in den Heizungsbetrieb, die Warmwasserbereitung wird ausgesetzt.
E15 - Rücklauffühler, das Gerät wird gesperrt.
E23 - Außentemperaturfühler, alle Funktionen werden weiterhin ausgeführt, das Gerät wird nicht mehr witterungsgeführt gesteuert, die
Vorlauftemperatur muss mit der Taste + (E, Abb.1) manuell festgelegt werden.
-
Der Fachmann ist zu kontaktieren um den Fehler zu beheben!
1.15.6. Störabschaltung aufgrund einer Gebläse-Fehlfunktion
Bei einer Fehlfunktion des Gebläses wird der Brenner gesperrt und im Display erscheint blinkend der Fehlercode E40.
Sollte das Gerät nach Betätigung der „Reset“-Taste nicht in Betrieb gehen und wieder auf Störung schalten, so kontaktieren Sie einen Fachmann!
1.15.7. Störung aufgrund fehlender Verbindung zur Fernbedienung (optional)
Das Gerät erkennt eine angeschlossene Fernbedienung/Raumcontroller automatisch.
Ist eine Fernbedienung angeschlossen und das Gerät bekommt keine Informationen/Signale, so wird versucht die Verbindung innerhalb von 60
Sekunden wiederherzustellen. Sollte keine Verbindung zustande kommen, erscheint im Display der Fehlercode E31.
Der Betrieb wird, nach Einstellungen an der Bedienoberfläche am Gerät, fortgesetzt.
Bitte Kontaktieren Sie in diesem Fall einen Fachmann, zur Behebung des Fehlers!
HINWEIS:
Eine Gerätestörung wird auch an der Fernbedienung angezeigt. Es kann auch eine Entstörung über die Fernbedienung durchgeführt werden, bis
zu max. 3 mal in 24 Stunden. Ist die Maximalanzahl der Entstörungsversuche erfolgt, wird auf dem Display der Fehlercode E99 angezeigt.
Der Fehler wird zurücksetz, in dem die Anlage einmal stromlos geschalten wird und erneut wiedereingeschaltet.
1.16. Wartung
Die Wartung einer Heizungsanlage ist durch die ENEV und der DVGW-TRGI 2008 sowie der DIN 4755 vorgeschrieben. Dadurch Arbeitet
das Gerät effizient, umweltschonend und sicher. Zusätzlich kann Störungen vorgebeugt werden.
Alle Wartungsarbeiten an der Gastherme dürfen nur von Fachpersonal durchgeführt werden, es dürfen nur Original Ersatzteile verwendet
werden.
Wir empfehlen eine jährliche Wartung von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.
1.17. Benutzerhinweis
Der Benutzer darf nur auf solche Kesselteile frei zugreifen, die ohne Verwendung von Geräten bzw. Werkzeugen erreicht werden können.
Er ist daher nicht berechtigt Geräteverkleidungen zu entfernen und im Innern des Gerätes einzugreifen.
Es dürfen keine bauliche Änderungen am Gerät, auch nicht durch Fachpersonal, ohne Rücksprache mit dem Hersteller, vorgenommen
werden.
Der Hersteller haftet nicht für Schäden an Personen, Tieren und Sachwerten, die aufgrund von Manipulationen oder unsachgemäßen
Eingriffen am Gerät entstehen.
Bleibt der Kessel für längere Zeit außer Funktion und vom Stromnetz getrennt, muss die Pumpe deblockiert werden.
Dieser Vorgang, der den Abbau der Verkleidung und den Zugriff auf das Kesselinnere erfordert, muss durch qualifiziertes Fachpersonal
erfolgen. Eine Pumpenblockade kann vermieden werden, wenn das Wasser in der Anlage mit einem Frostschutzmittel versehen wird.
24
2. Technische Daten und Abmessungen
2.1. Haupteigenschaften
ITACA Gas-Kombibrennwertgerät KC 12 – 24 – 28 – 32: Wärmeleistung 12 kW; 23,7 kW; 26,4 kW; 30,4 kW
Brennwertkessel für den Heizbetrieb, kombiniert mit einer Warmwasserbereitung im Durchlaufprinzip
über integrierten Plattenwärmetauscher. Verwendung in geschlossenen Warmwasserheizsystemen.
Mit abgedichteter Brennkammer und Gebläse.
ITACA Gas-Brennwertgerät KR 12 – 24 – 28 – 32: Wärmeleistung 12 kW; 23,7 kW; 26,4 kW; 30,4 kW
Brennwertkessel ausschließlich für den Heizbetrieb. Verwendung in geschlossenen Warmwasserheizsystemen.
Mit abgedichteter Brennkammer und Gebläse.
ITACA Gas-Brennwertgerät KRB 12 – 24 – 28 – 32: Wärmeleistung 12 kW; 23,7 kW; 26,4 kW; 30,4 kW
Brennwertkessel für den Heizbetrieb, mit integriertem 3-Wege-Ventil für die Warmwasserbereitung über externen Warmwasserspeicher.
Verwendung in geschlossenen Warmwasserheizsystemen.
Mit abgedichteter Brennkammer und Gebläse.
Alle Geräte sind mit einer elektronischen Zündung und einer Ionisations-Flammenüberwachung ausgestattet.
Die Geräte entsprechen allen Normen, die im Anwenderland gelten, das auf dem Technischen Typenschild angegeben ist.
Die Installation in einem anderen Land, als das darauf angegebene, kann sich für Personen, Tiere und Sachgegenstande als Gefahrenquelle
erweisen.
Konstruktionsmerkmale:
- Regelung mit Schutzart IPX5D.
- Elektronische Feuerungsautomat mit integrierte Modulation.
- Elektronische Zündung- und Ionisationselektrode.
- Zylindrischer Vollvormischbrenner aus Edelstahl.
- Effektiver Primärwärmetauscher aus Edelstahl mit Entlüfter.
-M
odulierendes Gas-Kombiventil mit doppeltem Magnetventil
und konstantem Luft-/Gasverhältnis
- Modulierendes Gebläse mit Funktionsüberwachung.
-H
ocheffiziente und Modulierende Umwälzpumpe mit integriertem
Entlüfter.
- Drucksensor im Heizsystem.
- Temperaturfühler für Heizungswasser (alle Modelle) und Warmwasser
(KC).
- Abgasthermostat am Abgasstutzen.
- Abgasfühler im Primärwärmetauscher.
- Automatisches Bypass-Ventil.
- MAG mit 10 Litern Fassungsvermögen.
- Warmwasser-Plattenwärmetauscher aus Edelstahl (KC).
- Motorisiertes 3-Wege Umschaltventil (nicht KR).
- Durchflussmesser zum Messen des Warmwasserdurchsatzes (KC).
-D
urchflussbegrenzer, auf 10 l/min (KC 12), 13 l/min (KC 24), 14 l/min
(KC 28) und
16 l/ min (KC 32).
Funktionsmerkmale
- Elektronische Modulation des Brenners in Abhängigkeit der Heizungsund Warmwasseranforderung.
- Frostschutzfunktion Vorlaufüberwacht: AN bei 5 °C; AUS bei 30 °C
oder nach15 Minuten Betrieb, wenn Heizungswasser-Temperatur
> 5°C beträgt.
- Frostschutzfunktion für Brauchwasser (Typ KC): AN bei 5 °C;
AUS bei 10 °C oder nach 15 Minuten Betrieb, wenn die Warmwassertemperatur > 5 °C beträgt.
- Frostschutzfunktion für Warmwasserspeicher (Typ KRB): AN bei 5 °C;
AUS bei 10 °C oder nach 15 Minuten Betrieb,
wenn die Warnwasserspeichertemperatur > 5 °C beträgt.
- Zeitgesteuerte Schornsteinfegerfunktion: 15 Minuten.
- Legionellen-Schutzfunktion (KR/KRB + externer Warmwasserspeicher,
optional).
- Begrenzung der maximalen Heizleistung im Heizbetrieb.
- Einstellparameter der Feuerungswärmeleistung.
- Zeitverzögerung des Raumthermostats: 240 regulierbare Sekunden.
- Nachlauffunktion der Pumpe.
- Anti-Blockierschutz für Umwälzpumpe und Umschaltventil
- Witterungs- oder Raumtemperaturgeführter Betrieb.
- Solaransteuerung integriert.
- Startverzögerung bei Wasserdruckschlägen: einstellbar von 0 bis 3 Sek.
(KC)
Regelung:
- Touch-Bedienoberfläche mit integriertem LCD Anzeige, zur
Steuerung des Gerätes mit Betriebsart: AUS, WINTER, SOMMER und
FROSTSCHUTZ.
- Temperaturbereich des Heizungswassers: 20-78 °C (Radiatorheizung)
oder 20-45 °C (Flächenheizung).
- E instellbereich des Warmwassers; 35-57 °C (KC);
35-65 °C (KR/KRB mit externem Warmwasserspeicher, optional).
25
2.2. Abmessungen
MODELL KC
G
C
M
F
R
SI
Ansicht von oben
Ansicht von unten
G
M
R
Abb. 2
26
Gasanschluss (1/2“)
Heizungsvorlauf (3/4“)
Heizungsrücklauf (3/4“)
F
C
SI
Kaltwassereintritt (1/2“)
Warmwasseraustritt (1/2“)
Revisionsverschluss für Kondenswassersiphon
MODELL KR/KRB
MB
RB
M
SI
R
G
Ansicht von unten
G
M
R
Gasanschluss (1/2“)
Heizungsvorlauf (3/4“)
Heizungsrücklauf (3/4“)
Ansicht von oben
MB
RB
SI
Vorlauf-Warmwasserspeicher (3/4“) (nicht bei Modell KR)
Rücklauf-Warmwasserspeicher (3/4“) (nicht bei Modell KR)
Revisionsverschluss für Kondenswassersiphon
Abb. 3
27
2.3. Hydraulikschemata
1 sifone raccogli condensa
Modell KC
8
7
9
10
6
11
12
5
13
4
14
3
15
16
17
18
2
19
20
21
1
S
C G
M
F R
M mandata riscaldamento
G gas
SKondensatablauf
C acqua calda sanitaria
GGasanschluss
F acqua fredda (da acquedotto)
M
Heizungsvorlauf
R
ritorno
riscaldamento
S Cscarico
Warmwasser
Austritt
condensa
F Kaltwasser Eintritt
RHeizungsrücklauf
27 26
22
27
26 25
25 24
24 23
2322
Abb. 4
2 1. valvola
Kondenswassersiphon
gas modulante
3 2.doppio
Modulierendes
sensore di Gas-Kombiventil
temperatura di mandata
3.Vorlauf-Doppelfühler
4 ventilatore modulante
5 4.scambiatore
Modulierendes
Gebläse
primario
condensante
6 5.disareatore
Primärer Kondensations-Wärmetauscher
6.Entlüfter
7 condotto aspirazione aria
evacuazione fumi
8 7.condotto
Eintritt Zuluft
analisi
fumi
9 8.prese
Austritt
Abgas
10
termostato fumi su condotto d’evacuazione
9.Abgas-Messöffnung
fumi su scambiatore
11
10.termostato
Abgas-Sicherheitstemperaturbegrenzer
12
di accensione e rilevazione
11.elettrodo
Abgas-Temperaturfühler
13
d’espansione
12.vaso
Zündund Ionisationselektrode
sensore
controllo ventilatore
14
13. Ausdehnungsgefäß
temperatura
di ritorno
15
14.sensore
Sensordifür
die Gebläsekontrolle
16
di sicurezza 3 bar
15.valvola
Rücklauftemperaturfühler
di pressione3 bar
17
16.sensore
Sicherheitsventil
18
17.disareatore
Drucksensor
19
18.circolatore
Entlüftermodulante
di scarico
20
19.rubinetto
Modulierende
Hocheffizienzpumpe
21
20.limitatore
Entleerventil
di portata
21.sensore
Mengenbegrenzer
füracqua
Brauchwasser
22
di temperatura
fredda sanitaria
con filtro acqua fredda
23
22.flussimetro
Kaltwassertemperaturfühler
24
secondario
piastre isolato termicamente
23.scambiatore
Durchflussmesser
mit aFilter
25
di temperatura acqua
calda sanitaria
24.sensore
Plattenwärmetauscher,
isoliert
26
automatico
25.by-pass
Brauchwassertemperaturfühler
27
a 3 vie motorizzata
26.valvola
Bypass-Ventil
27. 3-Wege Umschaltventil
Modell KR
8
7
19
1 sifone raccogli condensa
2 valvola gas modulante
1.Kondenswassersiphon
3 doppio sensore di temperatura di mandata
42. ventilatore
Modulierendes
Gas-Kombiventil
modulante
3.Vorlauf-Doppelfühler
5 scambiatore primario condensante
64. disareatore
Modulierendes Gebläse
aria
75. condotto
Primäreraspirazione
Kondensations-Wärmetauscher
8 condotto evacuazione fumi
6.Entlüfter
analisi
fumi
97. prese
Eintritt
Zuluft
fumi su condotto d’evacuazione
108. termostato
Austritt Abgas
11 termostato fumi su scambiatore
9.Abgas-Messöffnung
12 elettrodo
di accensione e rilevazione
10.
Abgas-Sicherheitstemperaturbegrenzer
13
vaso
d’espansione
11. Abgas-Temperaturfühler
controllo
ventilatore
14
12. sensore
Zünd- und
Ionisationselektrode
di temperatura di ritorno
15 sensore
13.
Ausdehnungsgefäß
sicurezza
3 bar
16
14. valvola
Sensordifür
die Gebläsekontrolle
17 sensore
di pressione
15.
Rücklauftemperaturfühler
18
16. disareatore
Sicherheitsventil 3 bar
19 circolatore
modulante
17.
Drucksensor
20 rubinetto
18.
Entlüfterdi scarico
automatico
21
19. by-pass
Modulierende
Hocheffizienzpumpe
20
20. Entleerventil
21. Bypass-Ventil
9
10
6
11
12
5
13
4
14
3
15
16
17
18
2
M Heizungsvorlauf
RHeizungsrücklauf
1
S
Abb. 5
28
M mandata riscaldamento
G gas
SKondensatablauf
R ritorno riscaldamento
GGasanschluss
S scarico condensa
G
M
21
R
Modell KRB
1 sifone raccogli condensa
8
7
2 valvola gas modulante
1.Kondenswassersiphon
sensore diGas-Kombiventil
temperatura di mandata
32. doppio
Modulierendes
4
ventilatore
modulante
3.Vorlauf-Doppelfühler
primario condensante
54. scambiatore
Modulierendes
Gebläse
6 disareatore
5. Primärer Kondensations-Wärmetauscher
7 condotto aspirazione aria
6.Entlüfter
8 condotto evacuazione fumi
7. Eintritt Zuluft
9 prese analisi fumi
8. Austritt Abgas
10 termostato fumi su condotto d’evacuazione
9.Abgas-Messöffnung
11 termostato fumi su scambiatore
10.
Abgas-Sicherheitstemperaturbegrenzer
di accensione e rilevazione
12 elettrodo
11.
Abgas-Temperaturfühler
d’espansione
13 vaso
14
12. sensore
Zünd- und
Ionisationselektrode
controllo
ventilatore
13.
Ausdehnungsgefäß
di temperatura di ritorno
15 sensore
14. Sensor für die Gebläsekontrolle
16 valvola di sicurezza 3 bar
15.
Rücklauftemperaturfühler
17 sensore di pressione
18
16. disareatore
Sicherheitsventil 3 bar
17.
Drucksensor
19 circolatore
modulante
18.
Entlüfterdi scarico
20 rubinetto
21
19. by-pass
Modulierende
Hocheffizienzpumpe
automatico
20.
Entleerventil
22 valvola
a 3 vie motorizzata
21. Bypass-Ventil
M
22. mandata
3-Wege riscaldamento
Umschaltventil
9
10
6
11
12
5
13
4
14
3
15
16
17
18
2
19
20
G
1
S
RB R
22 21
Abb. 6
2.4. MB G
M
gas
SKondensatablauf
MB
mandata bollitore
RB ritorno bollitore
GGasanschluss
R ritorno
riscaldamento
M
Heizungsvorlauf
S scarico
condensa
RB
Rücklauf-Warmwasserspeicher
RHeizungsrücklauf
MB Vorlauf-Warmwasserspeicher
Spezifische Angaben
KC 12 - KR 12 - KRB 12
Gasart
Nennbelastung
max.
[kW]
Erdgas G20
12,0
Erdgas G25
12,0
Flüssiggas G31
12,0
Tabelle 4 - Werkseinstellung KC/KR/KRB 12
Nennwärmeleistung
der Heizung
(80-60 °C)
[kW]
min
max
1,8
11,6
1,8
11,6
1,8
11,6
Maximale Warmwassermenge bei ΔT von 45°C = 5,9 l/min
Maximale Warmwassermenge bei ΔT von 40°C = 6,6 l/min
Maximale Warmwassermenge bei ΔT von 35°C = 7,5 l/min
Nennwärmeleistung
der Heizung
(50-30°C)
[kW]
min
max
2,1
12,6
2,1
12,6
2,1
12,6
Nennwärmeleistung
Warmwasser
[kW]
min
2,0
2,0
2,0
max
18,6
18,6
18,6
Versorgungsdruck
Gas
[mbar]
Durchmesser
Düse
[mm]
CO2
im Abgas
[%]
20
20
50
3,05
3,25
2,50
9,0 ÷ 9,3
8,8 ÷ 9,1
10,0 ÷ 10,3
Die Angaben für die Maximale Warmwassermenge betreffen nur
die Version KC
KC 24 - KR 24 - KRB 24
Gasart
Nennbelastung
max.
[kW]
Erdgas G20
23,7
Erdgas G25
23,7
Flüssiggas G31
23,7
Tabelle 5 - Werkseinstellung KC/KR/KRB 24
Nennwärmeleistung
der Heizung
(80-60 °C)
[kW]
min
max
2,7
22,9
2,7
22,9
2,7
22,9
Maximale Warmwassermenge bei ΔT von 45 °C = 8,9 l/min
Maximale Warmwassermenge bei ΔT von 40°C = 10,0 l/min
Maximale Warmwassermenge bei ΔT von 35°C = 11,5 l/min
Nennwärmeleistung
der Heizung
(50-30°C)
[kW]
min
max
3,2
24,9
3,2
24,9
3,2
24,9
Nennwärmeleistung
Warmwasser
[kW]
min
max
3,0
27,4
3,0
27,4
3,0
27,4
Versorgungsdruck Gas
[mbar]
Durchmesser
Düse
[mm]
CO2
im Abgas
[%]
20
20
50
3,7
4,00
3,0
9,0 ÷ 9,3
8,9 ÷ 9,2
10,0 ÷ 10,0
Die Angaben für die Maximale Warmwassermenge betreffen nur
die Version KC
29
KC 28 - KR 28 - KRB 28
Gasart
Nennbelastung
max.
[kW]
Erdgas G20
26,4
Erdgas G25
26,4
Flüssiggas G31
26,4
Tabelle 6 - Werkseinstellung KC/KR/KRB 28
Nennwärmeleistung
der Heizung
(80-60 °C)
[kW]
min
max
3,0
25,4
3,0
25,4
3,0
25,4
Nennwärmeleistung
der Heizung
(50-30°C)
[kW]
min
max
3,6
27,9
3,6
27,9
3,6
27,9
Maximale Warmwassermenge bei ΔT von 45°C = 10,3 l/min
Maximale Warmwassermenge bei ΔT von 40°C = 11,6 l/min
Maximale Warmwassermenge bei ΔT von 35°C = 13,3 l/min
Nennwärmeleistung
Warmwasser
[kW]
min
max
3,0
29,2
3,0
29,2
3,0
29,2
Versorgungsdruck Gas
[mbar]
Durchmesser
Düse
[mm]
CO2
im Abgas
[%]
20
20
50
4
4,4
3,3
9,0 ÷ 9,3
9,0÷ 9,3
10,0 ÷ 10,3
Die Angaben für die Maximale Warmwassermenge betreffen nur
die Version KC
KC 32 - KR 32 - KRB 32
Gasart
Nennbelastung
max.
[kW]
Erdgas G20
30,4
Erdgas G25
30,4
Flüssiggas G31
30,4
Tabelle 7 - Werkseinstellung KC/KR/KRB 32
Nennwärmeleistung
der Heizung
(80-60 °C)
[kW]
min
max
3,9
29,4
3,9
29,4
3,9
29,4
Nennwärmeleistung
der Heizung
(50-30°C)
[kW]
min
max
4,4
32,3
4,4
32,3
4,4
32,3
Maximale Warmwassermenge bei ΔT von 45 °C = 10,8 l/min
Maximale Warmwassermenge bei ΔT von 40°C = 12,2 l/min
Maximale Warmwassermenge bei ΔT von 35°C = 13,9 l/min
Nennwärmeleistung
Warmwasser
[kW]
min
max
3,9
33,4
3,9
33,4
3,9
33,4
Versorgungsdruck Gas
[mbar]
20
20
50
Durchmesser BlendendurchDüse
messer
[mm]
[mm]
4,95
4,95
3,55
7,2
CO2
im Abgas
[%]
9,0 ÷ 9,3
8,9 ÷ 9,2
10,0 ÷ 10,0
Die Angaben für die Maximale Warmwassermenge betreffen nur
die Version KC
2.5. Allgemeine Angaben
MODELL
Gerätekategorie
Min. Betriebsdruck
Max. Betriebsdruck
Min. Betriebsdruck Sanitär (KC)
Max. Betriebsdruck Sanitär (KC)
Spezifischer Durchfluss des Warmwassers nach (EN625)
Stromversorgung - Spannung
Absicherung der Stromversorgung
Max. Leistungsaufnahme
Schutzart
Netto-Gewicht Netto (Modell KC)
Netto-Gewicht Netto (Modell KR)
Netto-Gewicht Netto (Modell KRB)
bar
bar
bar
bar
l/min
V - Hz
A
W
IP
kg
kg
kg
Erdgasverbrauch bei max. Heizleistung (*)
Flüssiggasverbrauch bei max. Heizleistung
m3/h
kg/h
1,27
0,93
2,51
1,84
2,79
2,05
3,22
2,36
°C
°C
°C
l
l
83
62
65
10
200
83
62
65
10
200
83
62
65
10
200
83
62
65
10
200
Max. Betriebstemperatur der Heizung
Max. Betriebstemperatur des Warmwassers (KC)
Max. Betriebstemperatur des Warmwassers (KR+KRB, Speicher) (***)
Gesamt-Fassungsvermögen Ausdehnungsgefäß
Empfohlenes max. Fassungsvermögen der Anlage (**)
Tabelle 8 – Allgemeine Angaben Modell KC/KR/KRB
(*) Wert bezogen auf 15°C - 1013 mbar
(**) max. Wassertemperatur 83°C, Vordruck MAG 1bar
(***) Mit Speichertemperaturfühler
30
KC/KR/KRB 12 KC/KR/KRB 24 KC/KR/KRB 28 KC/KR/KRB 32
II2ELL3P
II2ELL3P
II2ELL3P
II2ELL3P
0,5
0,5
0,5
0,5
3,0
3,0
3,0
3,0
0,5
0,5
0,5
0,5
6,0
6,0
6,0
6,0
8,8
13,4
15,5
16,2
230 - 50
230 - 50
230 - 50
230 - 50
3,15
3,15
3,15
3,15
121
121
121
121
X5D
X5D
X5D
X5D
34,76
35,72
37,82
32,55
33,51
35,43
32,04
33,19
34,74
36,07
KC/KR/KRB 12
Verluste durch Verkleidung bei Brenner AN
Verluste durch Verkleidung bei Brenner AUS
Verluste durchs Abgaasrohr bei Brenner AN
Abgasmassenstrom bei max. Leistung
t Rauch – t Luft
Geräte-Wirkungsgrad bei max. Leistung (80/60 °C)
Geräte-Wirkungsgrad bei max. Leistung (50/30°C)
Geräte-Wirkungsgrad bei 30% Belastung
Wirkungsgradklasse (nach EN 92/42/EWG)
NOX-Klasse
%
%
%
g/s
°C
%
%
%
%
%
Pmax
0,26
2,64
8,25
57,9
97,1
105,1
-
Pmin
7,78
0,55
1,92
0,89
34,5
90,3
105,0
-
Belastung 30%
106
5
Tabelle 9 – Wirkungsgraddaten KC/KR/KRB 12
KC/KR/KRB 24
Verluste durch Verkleidung bei Brenner AN
Verluste durch Verkleidung bei Brenner AUS
Verluste durchs Abgaasrohr bei Brenner AN
Abgasmassenstrom bei max. Leistung
t Rauch – t Luft
Geräte-Wirkungsgrad bei max. Leistung (80/60 °C)
Geräte-Wirkungsgrad bei max. Leistung (50/30°C)
Geräte-Wirkungsgrad bei 30% Belastung
Wirkungsgradklasse (nach EN 92/42/EWG)
NOX-Klasse
%
%
%
g/s
°C
%
%
%
%
%
Pmax
0,97
2,62
12,43
61
96,7
105,1
-
Pmin
6,49
0,28
2,09
1,33
33
91,4
104,9
-
Belastung 30%
106,5
5
Tabelle 10 – Wirkungsgraddaten KC/KR/KRB 24
KC/KR/KRB 28
Verluste durch Verkleidung bei Brenner AN
Verluste durch Verkleidung bei Brenner AUS
Verluste durchs Abgaasrohr bei Brenner AN
Abgasmassenstrom bei max. Leistung
t Rauch – t Luft
Geräte-Wirkungsgrad bei max. Leistung (80/60 °C)
Geräte-Wirkungsgrad bei max. Leistung (50/30°C))
Geräte-Wirkungsgrad bei 30% Belastung
Wirkungsgradklasse (nach EN 92/42/EWG)
NOX-Klasse
%
%
%
g/s
°C
%
%
%
%
%
Pmax
1,4
2,4
13,93
60
96,4
105,5
-
Pmin
5,7
0,25
2,0
1,47
45
92,3
104,5
-
-
5
Pmax
0,99
Pmin
5,06
0,22
2,04
1,87
40,5
92,9
104,8
-
Belastung 30%
107,0
Tabelle 11 - Wirkungsgraddaten KC/KR/KRB 28
KC/KR/KRB 32
Verluste durch Verkleidung bei Brenner AN
Verluste durch Verkleidung bei Brenner AUS
Verluste durchs Abgaasrohr bei Brenner AN
Abgasmassenstrom bei max. Leistung
t Rauch – t Luft
Geräte-Wirkungsgrad bei max. Leistung (80/60 °C)
Geräte-Wirkungsgrad bei max. Leistung (50/30°C))
Geräte-Wirkungsgrad bei 30% Belastung
Wirkungsgradklasse (nach EN 92/42/EWG)
NOX-Klasse
%
%
%
g/s
°C
%
%
%
%
%
2,61
15,81
60
96,8
106,2
-
Belastung 30%
108,3
5
Tabelle 12 – Wirkungsgraddaten KC/KR/KRB 32
31
3. installationsanleitung für den Installateur
3.1. Installationsnormen
Dieses Gas-Brennwertgerät gehört der Kategorie II2ELL3P an und muss gemäß den gesetzlichen Vorschriften und Normen, die im Land der
Installation gelten, installiert und in Betrieb genommen werden.
3.2. Installation
Verwenden Sie für die Installation und Wartung und ggf. für den Austausch von Geräteteilen nur original Ersatz- und
Zubehörteile des Herstellers.
Sollten keine original Ersatz- und Zubehörteile verwenden werden, ist der ordnungsgemäße Betrieb des Kessels nicht
gewährleistet.
3.2.1. Verpackung
Das Gas-Brennwertgerät wird in einem stabilen Karton verpackt geliefert.
Stellen Sie nach Auspacken des Gerätes sicher, dass es vollständig und unbeschädigt ist.
Das Verpackungsmaterial ist recyclebar und ist entsprechend zu entsorgen.
Die Verpackung darf nicht in die Hände von Kindern gelangen, da sie eine Gefahr darstellen kann.
Der Hersteller haftet nicht für Schäden an Personen, Tieren und Sachwerten, die sich aus der Nichteinhaltung des oben aufgeführten ergeben.
Im Lieferumfang enthalten:
- Ein Gas-Brennwertgerät;
- Ein Außentemperaturfühler;
- Ein Speicherfühler (Modell KRB)
- Eine Halterung für die Wandmontage;
- Montage-und Betriebsanleitung zur Installation, Bedienung und Wartung des Gerätes;
- Eine Schablone für die Wandbefestigung des Gerätes (Abb. 7);
- zwei Schrauben und Dübel zur Befestigung des Gerätes an der Wand.
3.2.2. Wahl des Installationsortes
Bei der Auswahl des Ortes, an dem das Gerät zu installieren ist, ist Folgendes zu berücksichtigen:
- Halten Sie die Angaben gemäß Abschnitt 3.2.6 (Zuluft-/Abgassysteme und Unterabschnitte) ein.
- Vergewissern Sie sich, dass die Wandstruktur geeignet ist und vermeiden Sie die Anbringung auf wenig stabile Zwischenwände.
- Vermeiden Sie es, den Kessel in der Nähe von Geräten zu montieren, die während ihres Betriebes die einwandfreie Funktion des GasBrennwertgerätes in irgendeiner Weise beeinträchtigen können (z. B. Küchen in denen sich Fettdämpfe bilden, Waschmaschinen, usw.).
3.2.3. Positionierung des Gerätes
Jedes Gerät ist mit einer dafür bestimmten Schablone in der Verpackung ausgestattet (Abb. 7).
Diese Vorlage ermöglicht Ihnen die Positionierung der Verbindungsleitungen zur Heizung, zum Brauchwasser, zum Gasnetz und zu den Leitungen
für Zuluft und Abgas beim Aufbau des hydraulischen Systems und vor der Installation des Kessels.
Die Schablone, aus einem stabilen Blatt Papier bestehend, ist für die Befestigung an der ausgewählten Wand bestimmt zur Installationshilfe des
erätes und verfügt über alle notwendigen Angaben für die Befestigungslöcher des Kessels an der Wand mittels zweier Schrauben mit Spreizdübel.
Der untere Teil der Vorlage erlaubt es Ihnen, die genauen Stellen zu markieren, wo sich die Verbindungsleitungen für den Anschluss des Gerätes
befinden.
Im oberen Teil können Sie die Punkte markieren, an denen die Leitungen für Zuluft und Abgas gesetzt werden.
Da die Temperatur des Gerätes und der konzentrischen Rohrleitungen für Zuluft und Abgas kleiner 60 °C ist, ist es nicht
erforderlich Mindestabstände zu entflammbaren Wänden einzuhalten.
Bei Geräten mit getrennter Zuluft-/Abgasführungen muss an entflammbaren Wänden und bei Wand-Durchführungen eine nicht
brennbare Isolierung zwischen der Wand und dem Abgasrohr errichtet werden.
3.2.4 Belüftung von Geräte-Installationsraum
Das Gerät verfügt über eine, gegen die Installationsumgebung, abgedichtete Brennkammer. Wird das Gerät Raumluftunabhängig betrieben, so
sind keine weitere Lüftungsöffnungen für die Verbrennungsluft erforderlich. Bitte hierzu die Technische Regeln für Gasinstallationen DVGW-TRGI
2008 beachten.
Das Gerät muss in einem geeigneten Raum, der den örtlichen und baurechtlichen Vorschriften entspricht, installiert werden.
3.2.5. Ausdehnungsgefäß/Anlagendruck
Das Gas-Brennwertgerät ist mit einem Ausdehnungsgefäß, mit einem Fassungsvermögen von 10 Liter, ausgestattet.
Es ist für Anlage bis max. 200 Liter Wasserinhalt ausreichend. Hauptsächlich soll das Gefäß die Volumenausdehnung in der Gastherme aufnehmen.
Es ist Vorort zu prüfen, ob das MAG-Gefäß ausreichend ist, ggf. ist ein zusätzliches MAG-Gefäß einzubauen und der Vordruck anzupassen.
32
155
80
80
80
132
147
173
100
92
190
290
14
80
12
IT
ES
Uscita acqua
Salida agua
sanitaria
C calda sanitaria caliente
F
Ingresso
agua
acqua fredda Entrada
fría
sanitaria
760
0DIMACAR25
NL
DE GB GR RO
WW
Uitgang warm (Auslauf
Wartapwater
mwasser)
DHW
Έξοδος
apă calθερμού νερού Ieşire
dă menajeră
οικιακής
CZ HU TR
Výstup TPV
HMV
csatlakozás
Sıcak su
çıkış
Вход
холодной
воды
Ingang koud
tapwater
KW
(Einlauf Kaltwasser)
Domestic
cold water
Είσοδος
ψυχρού νερού
Intrare apă
rece
Přívod
studené vody
Hidegvíz
csatlakozás
Soğuk
su giriş
Powrót
systemu
ogrzewania
Retorno do
sistema de
aquecimento
Возврат от
системы
отопления
Terugvoer
verwarmingsinstallatie
RL
(Rücklauf
Heizanlage)
CH return
Επιστροφή
εγκατάστασης
θέρμανσης
Retur
instalaţie
încălzire
Vratné
potrubí ÚT
Fűtési
rendszer
visszatérő
csatlakozás
Kalorifer
dönüş
Průtok vody
Fűtési
rendszer
előremenő
csatlakozás
Kalorifer
gidiş
Přívod plynu
Gázcsatalkozás
Gaz
Mandata
Ida
instalación
calefacción
Départ
installation
Entrada gas
RU
Выход ГВС
Entrada de
água
fria
Retour installation
Ingresso
gas
PT
Wejście
wody zimnej
Retorno
instalación
calefacción
impianto
M riscaldamento
PL
Eau froide
sanitaire
Ritorno
impianto
R riscaldamento
G
FR
Sortie eau Wyjście ciepłej Saída de
chaude saniwody
água quente
taire
użytkowej
sanitária
Entrée gaz
Zasilanie Ida do sistema
Подача
systemu
de
в систему
grzewczego aquecimento отопления
Wejście gazu Entrada de gás
Подача
газа
Toevoer
VL
verwarming- (Vorlauf Heisinstallatie
zanlage)
Gasingang
Gas
(Gaseinlass)
Προσαγωγή
instalaţie
εγκατάστασης Turîncălzire
θέρμανσης
Gas inlet
Είσοδος
αερίου
Racord gaz
24
23
9
76
60
62
67
82
73
Abb. 7
33
3.2.6. Zuluft-/Abgasführung
Die Zuluft-/Abgasführung ist nach den geltenden Vorschriften, Normen, Verordnungen und Richtlinien zu planen und auszuführen gemäß:
- DVGW-TRGI 2008
- DIN EN 483
- DIN EN 677
- DIN 18160-1
- DIN-EN 13384-1/DIN-EN 13384-2
- LBO (Landesbauordnung)
Der zuständige Bezirks-Schornsteinfegermeister ist vor Beginn der Arbeiten an der Abgasanlage zu informieren.
Am Gerät sind Sicherheitsvorrichtungen zur Kontrolle Abführung der Verbrennungsprodukte installiert.
Im Fall von Funktionsstörungen des Luftansaug-/Rauchabführungssystems sorgen diese Vorrichtungen dafür, den Kessel in
Sicherheitsbedingungen zu versetzen und an der LCD-Anzeige blinkt dann der Code E03 auf.
Es ist strikt verboten Handhabungen an diesen Sicherheitsvorrichtungen vorzunehmen und/oder sie auszuschließen.
Sollte es zu wiederholten Stopps des Kessels kommen müssen die Luftansaug-/Rauchabführungsrohre kontrolliert werden, die
verstopft sein oder sich nicht für die Abführung des Rauchs in die Atmosphäre eignen könnten.
Für die Zuluft-/Abgasführung dürfen nur Rohrverbindungen und Systeme verwendet werden, die resistent gegen saure
Kondensate sind und eine Zulassung nach EN 14471 haben.
Die Installation der Zuluft-/Abgasleitungen muss mit einem Gefälle zum Gerät erfolgen, so dass die Ableitung des Kondensats
zur Brennkammer gewährleistet ist, die dafür konstruiert wurde das Kondensat zu sammeln und abzuleiten.
Falls dies nicht möglich ist, ist es erforderlich am Punkt der Aufstauung des Kondensats, Vorrichtungen zu installieren, die das
Kondensat sammeln und ableiten.
Stau des Kondensats im Ableitungssystem für das Abgas ist zu vermeiden, mit Ausnahme der Flüssigkeit im Siphon, der mit dem
Ableitungssystem für das Abgas in Verbindung steht.
Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch unsachgemäße(n) Installation, Gebrauch, Veränderung von Geräten oder
die Nichteinhaltung der Anweisungen des Herstellers oder für betreffende Materialteile geltende Installationsvorschriften entstehen.
Installationsbeispiele
Abb. 8
34
VERZEICHNIS
A Luftansaugung - S Abgasableitung -
Kondenswasser -
Regen
3.2.6.1. Zulässige Installationsarten der Zuluft-/Abgasführung
Typ B23
Anschluss an eine Abgasanlage, die sich außerhalb des Installationsraumes des Gerätes befinden. Die Verbrennungsluft-Ansaugung erfolgt im
Installationsraum.
Typ C13 / C13X
Anschluss an eine Abgasanlage, mit horizontalem Abgasaustritt. Die Verbrennungsluft-Ansaugung erfolgt von Außen mittels konzentrischer
oder getrennter Leitungen.
Bei getrennter Leitungsführung sollte der Abstand zwischen der Zuluftleitung und der Abgasleitung mindestens 250 mm betragen und beide
Anschlüsse sind innerhalb eines Quadrats von 500 mm anzuordnen.
Typ C33
Anschluss an eine Abgasanlage, mit vertikalem Abgasaustritt. Die Verbrennungsluft-Ansaugung erfolgt von Außen mittels konzentrischer
oder getrennter Leitungen.
Bei getrennter Leitungsführung sollte der Abstand zwischen der Zuluftleitung und der Abgasleitung mindestens 250 mm betragen und
beide Anschlüsse sind innerhalb eines Quadrats von 500 mm anzuordnen.
Typ C43
Anschluss an eine Abgasanlage, dass aus zwei konzentrischen oder geteilten Rohrleitungen besteht, eine für die Zufuhr der Verbrennungsluft,
die andere für die Ableitung der Abgase. Die Abgasleitung muss den geltenden Vorschriften entsprechen.
Typ C53
Das Gerät ist mit Anschlüssen, für eine getrennte Führung der Ansaugung der Verbrennungsluft und Abgasableitung, ausgestattet.
Diese Leitungen können in unterschiedlichen Druckbereichen eingesetzt werden.
Nicht gestattet ist, die Platzierung der beiden Anschlüssen an gegenüberliegenden Wänden.
Typ C63
Gasgeräte die für den Anschluss an Verbrennungsluft - und Abgasableitungssysteme konzipiert sind die nicht zusammen geprüft worden sind.
Das Verbrennungsluft- und Abgassystem des Fremdherstellers muss eine eigene CE-Zulassung besitzen.
Typ C83
Anschluss an eine Abgasanlage für Mehrfachbelegung, die Ansaugung der Verbrennungsluft muss getrennt statt finden.
Die Abgasleitung muss den geltenden Vorschriften entsprechen.
3.2.6.2. Konzentrische Zuluft-/Abgasführung 60/100 mm und 80/125 mm
Folgende Werte und Angaben beziehen sich, auf original vom Hersteller gefertigten, starren Zuluft-/Abgasleitungen.
Typ C13
KC/KR/KRB 12
Die zulässige Mindestlänge der waagrecht geführten, konzentrischen
Leitungen, beträgt 1Meter.
Die zulässige Maximallänge der waagrecht geführten, konzentrischen
Leitungen 60/100 mm beträgt 9 Meter.
Die zulässige Maximallänge der waagrecht geführten, konzentrischen
Leitungen 80/125 mm beträgt 13,5 Meter.
Für jedes zusätzliche gerade Rohr von 1 m Länge, verkürzt sich die max.
zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 90°-Bogen, verkürzt sich die Max. zulässige
Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 45°-Bogen verkürzt sich die max. zulässige Länge
um 0,5 Meter.
Der Wandanschluss verkürzt die max. zulässige Länge um 1,5 m.
Der waagrechte Lufteinlasskanal muss eine Neigung nach unten von
1 % haben, um das Eindringen von Regenwasser zu verhindern.
Der erste Bogen nach dem Geräteanschluss, ist in der max.
Längenberechnung schon integriert.
KC/KR/KRB 24
Die zulässige Mindestlänge der waagrecht geführten, konzentrischen
Leitungen, beträgt 1Meter.
Die zulässige Maximallänge der waagrecht geführten, konzentrischen
Leitungen 60/100 mm beträgt 10 Meter.
Die zulässige Maximallänge der waagrecht geführten, konzentrischen
Leitungen 80/125 mm beträgt 14,5 Meter.
Für jedes zusätzliche gerade Rohr von 1 m Länge, verkürzt sich die max.
zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 90°-Bogen, verkürzt sich die max. zulässige
Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 45°-Bogen verkürzt sich die max. zulässige Länge
um 0,5 Meter.
Der Wandanschluss verkürzt die max. zulässige Länge um 1,5 m.
Der waagrechte Lufteinlasskanal muss eine Neigung nach unten von
1 % haben, um das Eindringen von Regenwasser zu verhindern.
Der erste Bogen nach dem Geräteanschluss, ist in der max.
Längenberechnung schon integriert.
35
KC/KR/KRB 28
Die zulässige Mindestlänge der waagrecht geführten, konzentrischen
Leitungen, beträgt 1 Meter.
Die zulässige Maximallänge der waagrecht geführten, konzentrischen
Leitungen 60/100 mm beträgt 9 Meter.
Die zulässige Maximallänge der waagrecht geführten, konzentrischen
Leitungen 80/125 mm beträgt 13,5 Meter.
Für jedes zusätzliche gerade Rohr von 1 m Länge, verkürzt sich die max.
zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 90°-Bogen, verkürzt sich die max. zulässige
Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 45°-Bogen verkürzt sich die max. zulässige Länge
um 0,5 Meter.
Der Wandanschluss verkürzt die max. zulässige Länge um 1,5 m.
Der waagrechte Lufteinlasskanal muss eine Neigung nach unten von
1 % haben, um das Eindringen von Regenwasser zu verhindern.
Der erste Bogen nach dem Geräteanschluss, ist in der max.
Längenberechnung schon integriert.
Für jeden zusätzlichen 45°-Bogen verkürzt sich die max. zulässige Länge
um 0,5 Meter.
Die Dachdurchführung verkürzt die max. zulässige Länge um 1,5 m.
KC/KR/KRB 32
Die zulässige Mindestlänge der waagrecht geführten, konzentrischen
Leitungen, beträgt 1 Meter.
Die zulässige Maximallänge der waagrecht geführten, konzentrischen
Leitungen 60/100 mm beträgt 7 Meter.
Die zulässige Maximallänge der waagrecht geführten, konzentrischen
Leitungen 80/125 mm beträgt 10,5 Meter.
Für jedes zusätzliche gerade Rohr von 1 m Länge, verkürzt sich die max.
zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 90°-Bogen, verkürzt sich die max. zulässige
Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 45°-Bogen verkürzt sich die max. zulässige Länge
um 0,5 Meter.
Der Wandanschluss verkürzt die max. zulässige Länge um 1,5 m.
Der waagrechte Lufteinlasskanal muss eine Neigung nach unten von
1 % haben, um das Eindringen von Regenwasser zu verhindern.
Der erste Bogen nach dem Geräteanschluss, ist in der max.
Längenberechnung schon integriert.
KC/KR/KRB 28
Die zulässige Mindestlänge der konzentrischen Leitungen, beträgt
1 Meter.
Die zulässige Maximallänge der konzentrischen Leitungen 60/100 mm
beträgt 9 Meter.
Die zulässige Maximallänge der konzentrischen Leitungen 80/125 mm
beträgt 13,5 Meter.
Für jedes zusätzliche gerade Rohr von 1 m Länge, verkürzt sich die max.
zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 90°-Bogen, verkürzt sich die max. zulässige
Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 45°-Bogen verkürzt sich die max. zulässige Länge
um 0,5 Meter.
Die Dachdurchführung verkürzt die max. zulässige Länge um 1,5 m.
Typ C33
KC/KR/KRB 12
Die zulässige Mindestlänge der konzentrischen Leitungen, beträgt
1 Meter.
Die zulässige Maximallänge der konzentrischen Leitungen 60/100 mm
beträgt 9 Meter.
Die zulässige Maximallänge der konzentrischen Leitungen 80/125 mm
beträgt 13,5 Meter.
Für jedes zusätzliche gerade Rohr von 1 m Länge, verkürzt sich die max.
zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 90°-Bogen, verkürzt sich die max. zulässige
Länge um 1 Meter.
KC/KR/KRB 24
Die zulässige Mindestlänge der konzentrischen Leitungen, beträgt 1
Meter.
Die zulässige Maximallänge der konzentrischen Leitungen 60/100 mm
beträgt 10 Meter.
Die zulässige Maximallänge der konzentrischen Leitungen 80/125 mm
beträgt 14,5 Meter.
Für jedes zusätzliche gerade Rohr von 1 m Länge, verkürzt sich die max.
zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 90°-Bogen, verkürzt sich die max. zulässige
Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 45°-Bogen verkürzt sich die max. zulässige Länge
um 0,5 Meter.
Die Dachdurchführung verkürzt die max. zulässige Länge um 1,5 m.
KC/KR/KRB 32
Die zulässige Mindestlänge der konzentrischen Leitungen, beträgt
1 Meter.
Die zulässige Maximallänge der konzentrischen Leitungen 60/100 mm
beträgt 7 Meter.
Die zulässige Maximallänge der konzentrischen Leitungen 80/125 mm
beträgt 10,5 Meter.
Für jedes zusätzliche gerade Rohr von 1 m Länge, verkürzt sich die max.
zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 90°-Bogen, verkürzt sich die max. zulässige
Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 45°-Bogen verkürzt sich die max. zulässige Länge
um 0,5 Meter.
Die Dachdurchführung verkürzt die max. zulässige Länge um 1,5 m.
3.2.6.3. Getrennte Zuluft-/Abgasführung Durchmesser 80 mm
Folgende Werte und Angaben beziehen sich, auf original vom Hersteller gefertigten, starren Zuluft-/Abgasleitungen.
Installationsarten C43 - C53 - C83
KC/KR/KRB 12
Die zulässige Mindestlänge der Verbrennungsluft – Leitung beträgt 1 Meter.
Die zulässige Mindestlänge der Abgasleitung beträgt 1 Meter.
Die zulässige Maximallänge der Verbrennungsluft-/Abgasleitung (insgesamt) beträgt 152 Meter.
Für jedes zusätzliche gerade Rohr von 1 m Länge, verkürzt sich die max. zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 90°-Bogen, verkürzt sich die max. zulässige Länge um 1 Meter.
Pro angefügtem 45° Bogen muss die zulässige Maximallänge um 0,5 Meter beim Rauchablass und um 1 Meter bei der Ansaugung reduziert werden.
Die Dachdurchführung verkürzt die max. zulässige Länge um 5 Meter.
Der Wandanschluss verkürzt die max. zulässige Länge um 4,5 Meter.
36
118
100
128
750
Dichtung
Verschlussstopfen
Abb. 8
420
Abb. 9
315
KC/KR/KRB 24
Die zulässige Mindestlänge der Verbrennungsluft – Leitung beträgt 1 Meter.
Die zulässige Mindestlänge der Abgasleitung beträgt 1 Meter.
Die zulässige Maximallänge der Verbrennungsluft-/Abgasleitung (insgesamt) beträgt 84 Meter.
Für jedes zusätzliche gerade Rohr von 1 m Länge, verkürzt sich die max. zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 90°-Bogen, verkürzt sich die max. zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 45°-Bogen verkürzt sich die max. zulässige Länge um 0,5 Meter.
Die Dachdurchführung verkürzt die max. zulässige Länge um 5,5 Meter.
Der Wandanschluss verkürzt die max. zulässige Länge um 5 Meter.
KC/KR/KRB 28
Die zulässige Mindestlänge der Verbrennungsluft – Leitung beträgt 1 Meter.
Die zulässige Mindestlänge der Abgasleitung beträgt 1 Meter.
Die zulässige Maximallänge der Verbrennungsluft-/Abgasleitung (insgesamt) beträgt 91 Meter.
Für jedes zusätzliche gerade Rohr von 1 m Länge, verkürzt sich die Max. zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 90°-Bogen, verkürzt sich die max. zulässige Länge um 1,5 Meter.
Für jeden zusätzlichen 45°-Bogen verkürzt sich die max. zulässige Länge um 1 Meter.
Die Dachdurchführung verkürzt die max. zulässige Länge um 5,5 Meter.
Der Wandanschluss verkürzt die max. zulässige Länge um 5,5 Meter.
KC/KR/KRB 32
Die zulässige Mindestlänge der Verbrennungsluft – Leitung beträgt 1 Meter.
Die zulässige Mindestlänge der Abgasleitung beträgt 1 Meter.
Die zulässige Maximallänge der Verbrennungsluft-/Abgasleitung (insgesamt) beträgt 78 Meter.
Für jedes zusätzliche gerade Rohr von 1 m Länge, verkürzt sich die max. zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 90°-Bogen, verkürzt sich die max. zulässige Länge um 1,5 Meter.
Für jeden zusätzlichen 45°-Bogen verkürzt sich die max. zulässige Länge um 1 Meter.
Die Dachdurchführung verkürzt die max. zulässige Länge um 6 Meter.
Der Wandanschluss verkürzt die max. zulässige Länge um 5,5 Meter.
3.2.6.4. Getrennte Zuluft-/Abgasführung Durchmesser 60 mm
Installationsarten C43-C53-C83
KC/KR/KRB 12, KC/KR/KRB 24, KC/KR/KRB 28, KC/KR/KRB 32
Die zulässige Mindestlänge der Verbrennungsluft – Leitung beträgt 1 Meter.
Die zulässige Mindestlänge der Abgasleitung beträgt 1 Meter.
Die zulässige Maximallänge der Verbrennungsluft-/Abgasleitung (insgesamt) Modell KC/KR/KRB 12 beträgt 39 Meter.
Die zulässige Maximallänge der Verbrennungsluft-/Abgasleitung (insgesamt) Modell KC/KR/KRB 24 und 28 beträgt 23 Meter.
Die zulässige Maximallänge der Verbrennungsluft-/Abgasleitung (insgesamt) Modell KC/KR/KRB 32 beträgt 20 Meter.
Für jedes zusätzliche gerade Rohr von 1 m Länge, verkürzt sich die Max. zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 90°-Bogen, verkürzt sich die Max. zulässige Länge um 1 Meter.
Für jeden zusätzlichen 45°-Bogen verkürzt sich die max. zulässige Länge um 0,5 Meter.
Der Wandanschluss verkürzt die max. zulässige Länge beim Modell KRB 12 um 4 Meter.
Der Wandanschluss verkürzt die max. zulässige Länge bei Modellen KC/KR/KRB 24-28-32 um 4,5 Meter.
3.2.6.5. Installationsart C63
Förderdruck des Gebläses für die Abgas-Querschnittberechnung (max-min): 114 - 1,4 Pa (12 kW); 130 - 1,56 Pa (24 kW); 170 - 2,0 Pa (28 kW); 183 3,5 Pa (32 kW).
37
96
92
190
128
155
43
Dichtung
750
Verschlussstopfen
Dichtung
420
315
Abb. 11
Abb. 10
3.2.7. Abgasmessung
3.2.7.1. Schornsteinfegerfunktion
Über der Schornsteinfegerfunktion, kann die Abgasmessungen zur Verbrennungsqualität durchgeführt werden.
Zur Aktivierung die Taste
(F, Abb.1) für etwa 3 Sekunden drücken.
Wird die Taste „Reset“ vor Ablauf der 3 Sekunden losgelassen, übergeht das Gerät in den Automatikbetrieb.
Die erfolgreiche Aktivierung der Schornsteinfegerfunktion wird durch das dauerhafte Aufleuchten des Symbols
und der Angabe der aktuellen
Gebläsedrehzahl angezeigt. Zusätzlich erscheint im Display die Vorlauftemperatur und das Flammensymbol, für eine aktive Flamme. Der Brenner
startet die Zündphase und fährt auf die maximale Leistung (gemäß Einstellung im Parameter P04). Während dieser Phase, sind nur die Tasten
und + zu Verfügung.
+
Über die Tasten - kann die Gebläsedrehzahl aus P5 (Minimum) und P4 (Maximum) geändert werden. Im Display werden die Symbole
„Serviceschlüssel“ (zeigt einen geänderten Parameter an), „Besen“ (für die Schornsteinfegerfunktion), der Buchstaben „H“ (für Hertz), die
Solldrehzahl in Hz, die aktuelle Gebläsedrehzahl und das Symbol für die vorhandene Flamme (wenn Brenner aktiv) angezeigt.
+
Durch mehrmaliges Drücken von - wird im Display nacheinander die aktuelle Gebläsedrehzahl, die Vorlauftemperatur, der Anlagendruck, das
Flammensymbol und das Symbol „Besen“ als Hinweis auf die aktivierte Schornsteinfegerprogramm.
Das Schornsteinfegerprogramm ist 15 Minuten lang aktiv.
Zum vorzeitigem Abbrechen oder Verlassen, die Taste „Reset“ erneut betätigen.
3.2.7.2. Messung
Die Abgasmessung wird, an den dafür vorgesehenen Messöffnungen am Abgasstutzen (Abb. 15,16) durchgeführt.
Die Öffnung A (Abb.15) ist zur Verbrennungsluftmessung bestimmt, die Öffnung B (Abb. 15) für die Abgasmessung.
Vor Beginn der Messungen die Kappen A und B von den Messöffnungen entfernen, und die Messsonde des Abgasanalysegeräts positionieren.
Zur Bestimmung der Verbrennungsqualität müssen folgende Messungen vorgenommen werden:
Messung der Verbrennungsluft (Öffnung 1, Abb. 16)
Messung des Abgastemperatur und des CO2 (Öffnung 2, Abb. 16)
Führen Sie die jeweiligen Messungen während des Betriebes des Gerätes durch.
Abgaswerte -CO2 siehe Tab. 17, Abschnitt 3.7
A
Abb. 15
38
B
Abb. 16
1
2
3.2.8. Gasversorgung
Der Gasanschluss darf nur durch einen zugelassener Vertragsinstallateur durchgeführt werden. Dabei sind die örtlichen Vorschriften zu beachten.
Die Gasart muss mit den Angaben auf dem Typenschild des Geräts übereinstimmen.
Das Gerät ist im Auslieferungszustand auf Erdgas (E) eingestellt.
Das Gerät kann, mit entsprechenden Zubehör, auf andere Gasarten umgestellt werden, siehe Abschnitt „ Umstellen der Gasart, 3.7.“.
- Gasleitung sorgfältig installieren!
- Sicherheitshinweise beachten !
Explosionsgefahr durch austretendes Gas. Alle Gasführende Teile sind auf Dichtigkeit zu überprüfen.
Zur Dichtheitsprüfung der Gasleitung nur für diesen Zweck geeignete Gasleck-Suchgeräte verwenden.
3.2.8.1. Gasanschlussdruck/Fließdruck
Der Gasanschlussdruck muss in folgendem Bereich liegen:
Erdgas = 17 -23 mbar
Flüssiggas = 42,5 – 57,5 mbar
Sollte der Gasanschlussdruck außerhalb des oben aufgeführten Druckbereich liegen, so darf das Gerät nicht in Betrieb genommen werden,
das Gasversorgungsunternehmen ist zu kontaktieren!
3.2.9. Hydraulische Anbindung
Heizung
Heizungsvorlauf und -rücklauf an den entsprechenden Anschlüssen M und R (¾“) am Gerät anschließen (Abb. 7).
Bei der Dimensionierung der Heizkreis-Rohrleitungen, unbedingt die Druckverluste von Heizkörpern bzw. Heizflächen, Thermostatventilen,
Absperrventilen und die Heizlast der Anlage berücksichtigen.
Der Ablass des im Kessel montierten Sicherheitsventils sollte an das Abwasser geschlossen werden. Sollte diese
Vorsichtsmaßnahme nicht getroffen werden, kann es beim eventuellen Ansprechen des Sicherheitsventils zur Überschwemmung
des Raums kommen, in dem der Kessel installiert ist.
Der Hersteller kann keinesfalls für Schäden haftbar gemacht werden, die auf eine mangelnde Einhaltung dieser technischen
Vorsichtsmaßnahme rückführbar sind.
Warmwasser
Kaltwassereintritt (Modell KC), Warmwasserspeicher-Vorlauf (Modell KRB) und Warmwasseraustritt (Modell KC), Warmwasserspeicher-Rücklauf
(Modell KRB) an den entsprechenden Anschlüssen C und F (Modell KC ½“, Modell KRB ¾“) am Gerät anschließen (Abb. 7).
Je nach Wasserhärte der Kaltwasser-Versorgungsleitungen müssen geeignete Vorrichtungen zur Kalkreduzierung im
Trinkwasser eingebaut werden. Ab einer Wasserhärte von mehr als 15°dH, wird der Einbau einer Enthärtungsanlage empfohlen.
Es ist sonst mit Kalkausfall im Plattenwärmetauscher (Modell KC) zu rechnen, was zur einem Ausfall der Anlage führen kann.
3.2.9.1.Anforderung an das Heizungsfüll-und Ergänzungswasser
Um Schäden in der Gastherme (besonders des primären Wärmetauschers) sowie Betriebsstörungen/-Ausfälle zu vermeiden, sollte das Heizungsfüllund Ergänzungswasser nach den Richtlinien der VDI 2035 „Vermeidung von Schäden in Warmwasseranlagen durch Kesselsteinbildung“ behandelt
werden. Die Ansammlung von Schmutzpartikel und Schlamm trägt dazu bei, dass sich der Volumenstrom im Wärmetauscher immer mehr
verringert und es zur thermischen Überbelastung führt.
Aus diesem Grund ist es vorgeschrieben, im Rücklauf zur Gastherme einen feinmaschigen Schmutzfilter einzubauen, min. 0,4 mm Maschengröße.
Sollte in der Anlage eine Hocheffizienz-Umwälzpumpe eingebaut sein, so empfehlen wir den Einbau eines Magnetitabscheiders.
Folgende in der Tabelle genannten Grenzwerte müssen eingehalten werden:
Gesamtheizleistung
kW
< 50
> 50 < 200
Gesamthärte bei 20l / kW
kleinster Kesselheizfläche 2)
°dH
mol / m3
keine Anforderung oder
Gesamthärte bei > 20l / kW < 50l / kW
kleinster Kesselheizfläche 2)
Gesamthärte bei > 50l / kW
kleinster Kesselheizfläche 2)
°dH
mol / m3
°dH
mol / m3
11,2
2
0,11
0,02
< 16,8°
< 3 1)
11,2
2
8,4
1,5
0,11
0,02
> 200 < 600
8,4
1,5
0,11
0,02
0,11
0,02
> 600
0,11
0,02
0,11
0,02
0,11
0,02
Vor jeder Neubefüllung ist die Heizungsanlage gründlich zu spülen !
39
Kondensatanschluss
Es sind örtliche Vorschriften, zur Kondensatableitung in das öffentliche Abflusssystem, zu beachten.
Die Kondensatableitung muss so verlegt werden, dass sie frei in einen Geruchsverschluss mündet, den Kondensatschlauch so verlegen, dass sich
kein Wassersack bilden kann und das Kondensat frei wegfließen kann.
Vergiftungsgefahr durch austretendes Abgas, bei nicht gefülltem Siphon tritt Abgas aus.
Aus diesem Grund ist der Abgas-Kondensatsiphon vor Inbetriebnahme des Gas-Brennwertgerätes mit Wasser zu füllen.
Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahme entstehen.
Der Füllstand des Siphons ist regelmäßig zu prüfen und ggf. nachzufüllen, besonders bei längerem Betriebsstillstands.
3.2.10. Elektro-Anschluss
Die Elektroinstallation darf nur vom Fachpersonal durchführt werden, das elektrotechnisch ausgebildet ist.
Die örtlichen Vorschriften sind zu beachten.
Das Gerät ist von Werk aus mit einem dreipoligen Netzkabel ausgestattet, das bereits an die Geräte-Regelung angeschlossen und gegen Zug mit
einer Klemme geschützt ist so, dass in das Regelungsinnere nicht mehr eingegriffen werden muss.
Das Gerät muss an eine Stromversorgung von 230 V / 50 Hz angeschlossen werden.
Im Anschlusskabel ist bereits die Polarität (Phase und Neutralleiter) korrekt berücksichtigt.
Der EIN und AUS Schalter muss zur jeder Zeit leicht zugänglich sein, um die Stromversorgung unterbrechen zu können.
Die Versorgungsleitung zum Gerät muss durch einen Fehlerstromschutzschalter mit entsprechender Schaltleistung geschützt werden.
Die Netzversorgung muss eine sichere Erdung aufweisen.
Diese grundlegenden Sicherheitsanforderungen sollten Sie unbedingt überprüfen, im Zweifelsfall fordern Sie eine sorgfältige Prüfung der
elektrischen Anlage durch einen qualifizierten Fachmann an.
Lebensgefahr durch Stromschlag.
Arbeiten unter Spannung kann zu Stromschlag führen. Vor Beginn der Arbeiten, Gerät vom Netz trennen.
Gegen unerwartetes Wiedereinschalten sichern.
Der Hersteller übernimmt keinerlei Haftung für Schäden, die durch die Nichtbeachtung dieser Regeln entstehen.
3.2.11. Wahl des Temperaturbereichs der Heizung
Der Einstellbereich der Temperatur des Heizungsvorlaufs ist abhängig vom gewählten Temperaturbereich. Dieser Temperaturbereich ist
einzustellen falls das Gerät Raumtemperaturgeführt (ohne Außenfühler) betrieben wird.
Standardbereich:
20–78 °C (drücken Sie die Tasten
reduzierter Bereich: 20–45 °C (drücken Sie die Tasten
+
+
-
auf dem Display) für Radiatorheizung
auf dem Display) für Flächenheizung
Standardbereich ist aktiviert im Parameter P10 ≥ 1, der reduzierte Bereich bei Parameter P10 < 1 (Ist ein Außenfühler angeschlossen, wird in
diesem Parameter die Heizkurve eingestellt).
Die Taktsperre, um ein häufiges Ein- und Ausschalten des Brenners während des Heizbetriebs zu vermeiden, beträgt 4 Minuten für beide Bereiche,
änderbar mit Parameter P11.
Fällt die Temperatur des Heizungswassers unter einen bestimmten Wert, wird die Wartezeit zurückgesetzt und der Kessel wieder aktiviert, wie in
der folgenden Tabelle dargestellt:
Die Wahl des Temperaturbereichs ist vom Installateur bei Inbetriebnahme vorzunehmen.
Einstellbereich
Standardbereich (Radiatorheizung)
< 40°C (P27)
Reduzierter Bereich (Flächenheizung)
< 20°C
Tabelle 13 - Aufhebung der Taktsperre
40
Temperatur für die Aufhebung der Taktsperre
3.2.12. Betrieb mit Raumthermostat (optional)
Das Gerät kann Raumtemperaturgeführt über einen Raumthermostat betrieben werden.
Die Kontakte des Raumthermostaten müssen mit 5 mA,bei 24 V/DC, belastbar sein.
Der Anschluss des Raumthermostaten erfolgt an Klemmen 1 und 2 an der Geräteregelung (Abb. 20, 22 und 25), die von Werk aus montierte Brücke
muss entfernt werden.
Die Zuleitung des Raumthermostaten darf nicht mit Stromführenden Kabeln zusammen verlegt werden.
3.2.13. Installation und Betrieb mit Fernbedienung/Raumcontroller Open Therm (optional)
Das Gerät kann Raumtemperaturgeführt sowie auch Witterungsgeführt, über eine Fernbedienung/Raumcontroller betrieben und bedient werden.
Sollte eine Fernbedienung installiert werden, so ist der Widerstand an Klemme 13 und 14 zu entfernen. Der Parameter P61 in der Fachmannebene
ist auf den Wert 00 einzustellen.
Die Fernbedienung darf ausschließlich vom Fachmann installiert und in Betrieb genommen werden.
Die Zuleitung der Fernbedienung darf nicht mit Stromführenden Kabeln zusammen verlegt werden.
Es ist die Montage und Bedienanleitung zu befolgen, die der Fernbedienung beiliegt.
Ausschließlich vom Hersteller gelieferte originale Fernbedienungen verwenden.
Werden Fernsteuerungen verwendet, die nicht vom Hersteller geliefert wurden und bei denen es sich um keine Originalteile
handelt, können weder die korrekte Funktion der Fernbedienung selbst noch die des Kessels gewährleistet werden.
- Positionieren Sie die Fernbedienung an einer Wohnraumwand, in einer Höhe von ca. 1,5 m über dem Boden und in einer geeigneten Position,
um die Temperatur der Umgebung richtig zu erkennen. Vermeiden Sie den Einbau in Nischen, hinter Türen oder Vorhängen, in der Nähe einer
Wärmequelle oder die Aussetzung direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft oder Spritzwasser.
- Der Anschluss der Fernbedienung erfolgt an Klemmen 3 und 4 an der Geräteregelung (Abb. 20, 22 und 25), der Anschluss der Fernbedienung ist
gegen falsche Verpolung geschützt, das bedeutet, dass Verbindungen getauscht werden können.
Die Fernbedienung darf nicht an einen Stromanschluss mit 230 V ~ und 50 Hz angeschlossen werden.
Zur vollständigen Programmierung der Fernbedienung, die beiliegende Montage-und Bedienungsanleitung beachten.
Die Kommunikation zwischen Geräteregelung und Fernbedienung findet in jeder Betriebsart statt: AUS, SOMMER, WINTER oder NUR HEIZUNG.
Sobald die Fernbedienung angeschlossen und erfolgreich angemeldet ist, erscheint im Gerätedisplay dauerhaft „CON“.
- Über die Fernbedienung kann eine Reihe von Parametern (dargestellt als TSP-Parameter) ausgelesen und eingestellt werden (Tabelle15);
dies ist dem Fachpersonal vorbehalten.
- Die Einstellung des Parameters TSP0 setzt alle Tabellenwerte auf den Standard zurück (Auslieferungszustand). Damit werden alle zuvor zu den
einzelnen Parametern vorgenommenen Änderungen gelöscht.
- Wenn festgestellt wird, dass der Wert eines Parameters nicht korrekt ist, wird der Wert aus der Tabelle der Standarddaten hinterlegt. Wird versucht,
einen Wert außerhalb der erlaubten Grenzen des Parameters einzustellen, wird dieser nicht übernommen und der Standardwert bleibt bestehen.
Bei Gasart G25 (Erdgas LL) P00, den Wert für Erdgas einstellen. Danach die Parameter P04-P09 einstellen, gemäß Tabelle 14.
Parameter
Einstellbereich
P00 – TSP0
Kesselleistung (je nach Ausführung der Gas-Therme)
P04 – TSP04
Gebläsedrehzahl bei maximaler
Brennerleistung (Warmwasser)
0-7
Standard
12 kW
Erdgas
G20
Standard
12 kW
Erdgas
G25
0
Standard
12 kW
Flüssiggas
G31
5
Standard
24 kW
Erdgas
G20
Standard
24 kW
Erdgas
G25
1
Standard
24 kW
Flüssiggas
G31
3
Standard
28 kW
Erdgas
G20
Standard
28 kW
Erdgas
G25
2
Standard
28 kW
Flüssigas
G31
4
Standard
32 kW
Erdgas
G20
Standard
32 kW
Erdgas
G25
6
Standard
32 kW
Flüssiggas
G31
7
TSP05 250 Hz
187 Hz
191 Hz
185 Hz
199 Hz
199 Hz
192 Hz
201 Hz
206 Hz
198 Hz
210 Hz
219 Hz
205 Hz
P05 – TSP05
Gebläsedrehzahl bei
minimaler Brennerleistung
(Brauchwasser und Heizung)
25 - 120 Hz
39 Hz
39 Hz
39 Hz
42 Hz
42 Hz
42 Hz
40 Hz
40 Hz
40 Hz
43 Hz
43 Hz
43 Hz
P06 – TSP06
Gebläsedrehzahl bei
Zündleistung
25 - 160 Hz
48 Hz
48 Hz
48 Hz
58 Hz
58 Hz
58 Hz
60 Hz
60 Hz
60 Hz
76 Hz
76 Hz
76 Hz
P07 – TSP07
Begrenzung der max.
Heizleistung
10 - 100%
75%
74%
74%
88%
88%
88%
87%
87%
87%
88%
88%
88%
P08 – TSP08
Beginn der
Drehzahlreduzierung
TSP05 TSP06 Hz
56 Hz
56 Hz
56 Hz
56 Hz
56 Hz
56 Hz
60 Hz
60 Hz
60 Hz
60 Hz
60 Hz
60 Hz
P09 – TSP09
Dauer der
Drehzahlreduzierung
0-30
(1=10sec.)
18
18
18
18
18
25
18
25
25
18
18
18
0-3
1,5
1,5
1,5
1,5
1,5
1,5
1,5
1,5
1,5
1,5
1,5
1,5
P10 – TSP10
Heizkurve
Tabelle 14- Über Fernbedienung einstellbar
41
3.2.14. Witterungsgeführter Betrieb mit Außentemperaturfühler (Auslieferungszustand)
Das Gerät wird standardmäßig für den Witterungsgeführten Betrieb ausgeliefert (Außentemperaturfühler liegt bei).
Der Anschluss des Außentemperaturfühlers erfolgt an Klemmen 5 und 6 an der Geräteregelung (Abb. 20, 22 und 25).
Der Außentemperaurfühler ist mit einem Kabel, das einen Mindestquerschnitt von 0,35 mm2 aufweist, anzuschließen.
Die Zuleitung des Außentemperaturfühlers darf nicht mit Stromführenden Kabeln zusammen verlegt werden.
Die Montage des Fühlers erfolgt an einer Nord- oder Nordostwand eines Gebäudes und sollte vor Wind und Wetter geschützt werden.
Die Positionierung in Fensternischen, in der Nähe von Ventilationsschächten oder Wärmequellen sollte vermieden werden.
Die Funktion des Außentemperaturfühlers besteht darin, die Vorlauftemperatur des Gas-Brennwertgerätes oder Heizkreises zu regeln, in
Abhängigkeit von:
- der Außentemperatur
- der ausgewählten Heizkurve
- und der eingestellten Raum-Solltemperatur
+
Die gewünschte Raum-Solltemperatur wird über die Tasten - (E, Abb. 1) eingestellt (siehe Abschnitt 1.14.7). Zusätzlich besteht die Möglichkeit,
die aktuelle Außentemperatur auf dem Gerätedisplay permanent anzeigen zu lassen, Einstellung über Parameter P30 in der 1-ten Fachmannebene.
2. D
er Wert ist jetzt
gespeichert und das
Display kehrt in
Standardanzeige
zurück.
+
1. Tasten - (E, Abb.1)
kurz betätigen, es
leuchtet das Symbol
für die „Raumtemperatur“ für ca. 3 Sek.
auf. Die gewünschte
Raumsoll-Temperatur
für den Tag und
anschließend für die
Nacht einstellen.
Abbildung 17 zeigt den Heizkurvenverlauf für eine gewünschte Raum-Solltemperatur von 20 °C. Mit Parameter P10 kann der Wert der in Abb. 17
dargestellten Kurven ausgewählt werden. Durch Änderung der gewünschten Raum-Solltemperatur wird die Heizkurven dementsprechend nach
oben oder unten verschoben. Wird beispielsweise eine gewünschte Raumtemperatur von 20 °C eingestellt und über den Parameter P10 die Kurve 1
gewählt, dann beträgt die Vorlauftemperatur, bei -4 °C Außentemperatur, 50 °C.
3.0
2.5
2.0
100
90
1.5
C
Vorlauftemperatur [°C]
80
70
1.0
60
50
0.8
0.6
40
0.4
30
0,2
20
10
0
20
Abb. 17
42
16
12
8
4
0
-4
-8
-12
-16
C
Außentemperatur [°C]
-20
-24
-28
-32
-36
-40
3.2.15. Übersicht der 1-ten Fachmannebene, die TSP Parameter sind auch über die Fernbedienung einstellbar
Die Gas-Brennwertherme ist mit einer Reihe von verschiedene Fach-Parametern ausgestatten, die je nach örtlichen Anlagengegebenheiten und
Betriebsweise der Anlage, angepasst werden müssen.
Der Zugriff auf die Parameter erfolgt über die 1-ten Fachmannebene, indem die Tasten
(F, Abb. 1) und
(H, Abb. 1) gleichzeitig, für mehrere
Sekunden, betätigt werden, im Display leuchtet das Symbol „ Serviceschlüssel“ (25, Abb.1) auf.
Die Fachmannebene, mit P00 beginnend, wird im Display angezeigt. Mit den Tasten +- (E, Abb. 1) werden die einzelne Parameter angewählt und
durch betätigen der „OK“ Taste (G, Abb.1), der Einstieg zu Änderung des Parameters realisiert.
Während der Änderung blinkt das Symbol „ Serviceschlüssel“ (25, Abb.1) nach der Änderung muss mit „OK“ bestätigt werden.
Um die Fachmannebene zu verlassen, Taste
drücken.
Der Einstieg und das Ändern der Parameter in der Fachmannebene, darf nur vom qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt
werden. Eine Änderung dieser Parameter ohne fachlichem Wissen, kann zu einer Fehlfunktion und Beschädigung der Gastherme
führen. Der Hersteller haftet nicht für Schäden an Personen, Tieren oder Gegenständen die durch das Nichtbeachten der
obenstehenden Hinweise resultieren.
Für die Gasart G25(Erdgas LL), sind die Werte für die Parameter P04-P09 aus der Tabelle 14 zu entnehmen. Der Parameter P00 ist auf Erdgas
einzustellen.
Parameter
Einstellbereich
Werkswert
P00 - TSP0
Kesselleistung je nach Ausführung der Gastherme
0÷7
Modellabhängig
P03
Auswahl des Kesseltyps
1÷3
Modellabhängig
Einstellmöglichkeit
0 = 12 kW Erdgas;
2 = 28 kW Erdgas;
4 = 28 kW Flüssiggas;
6 = 32 kW Erdgas;
1 = 24 kW Erdgas;
3 = 24 kW Flüssiggas;
5 = 12 kW Flüssiggas;
7 = 32 kW Flüssiggas.
1 = Kombidurchlauferhitzer; 2 = nur Heizung;
3 = Heizung und Speicher
187 = 12 kW Erdgas;
201 = 28 kW Erdgas;
198 = 28 kW Flüssiggas;
210 = 32 kW Erdgas;
199 = 24 kW Erdgas;
192 = 24 kW Flüssiggas;
185 = 12 kW Flüssiggas;
205 = 32 kW Flüssiggas
P04 - TSP04
Gebläsedrehzahl bei max. Brennerleistung
P05 (min) 250 Hz
P05 - TSP05
Gebläsedrehzahl bei min. Brennerleistung
25 ÷ 120 Hz
P06 - TSP06
Gebläsedrehzahl bei Zündleistung
25 ÷ 160 Hz
Modellabhängig
48 = 12 kW; 58 = 24 kW; 60 = 28 kW; 76 = 32 kW
P07 - TSP07
Gebläsedrehzahl bei max. Heizleistung
(Begrenzung der max. Heizleistung)
10 ÷ 100%
Modellabhängig
75 = 12 kW Erdgas; 74 = 12 kW Flüsiggas;
88 = 24 kW Erd/Flüssiggas; 87 = 28 kW Erd/Flüssiggas
88 = 28 kW Erd/Flüssiggas
P08 - TSP08
Beginn der Drehzahlreduzierung in Hz
P05 - P06
Modellabhängig
56 = 12 und 24 kW; 60 = 28 und 32 kW
0 ÷ 30 (1 = 10 Sek.)
Modellabhängig
18 = 12, 24 und 32 kW; 25 = 28 kW
P09 - TSP09
Dauer der Drehzahlreduzierung
P10 - TSP10
Heizkurve
Modellabhängig
Modellabhängig
0÷3
1,5
P11 - TSP11
Taktsperre, Verzögerung Brenner Ein
0 ÷ 10 min.
4
P12 - TSP12
Zeitdauer der Heizleistungssteigerung
0 ÷ 10 min.
1
30 ÷ 180 Sek.
30
0÷1
0
0 ÷ 3 Sek.
0
0 ÷ 199 Sek.
0
0 ÷ 3 Sek.
0
P13 - TSP13
Nachlaufzeit der Heizungspumpe
(Heizung, Frostschutz, Schornsteinfeger)
P14 - TSP14
Einstellung Warmwasserbetrieb (nur KC) Solar,
bei Ausführung KRB nicht ändern!
P15
Verzögerung Start, bei Wasserdruckschläge (nur KC)
P16
Verzögerung Start bei Raumcontroller
P17
Einstellung Multifunktionsrelais
39 = 12 kW; 42 = 24 kW; 40 = 28 kW; 43 = 32 kW
0 = normal
1 = Solar
0 = Alarmfunktion; 1 = Anforderung TA1;
2 = Solarrelais; 3 = Anforderung TA2
43
Solarparameter (mit P17 = 2 oder mit Zusatzplatine)
Parameter
P18
Auswahl Solaranlage (nur bei P17 = 2)
Einstellbereich
Werkswert
Einstellmöglichkeit
0 = Solarumschaltventil; 1 = Solarpumpe
0÷1
0
P19
Temperatur max. Solarspeicher
10 ÷ 90 °C
60 °C
P20
∆T AN (Einschaltdifferenz Pumpe)
1 ÷ 30 °C
6 °C
P21
∆T AUS (Ausschaltdifferenz Pumpe)
1 ÷ 30 °C
3 °C
P22
Maximaltemperatur des Kollektors
80 ÷ 140 °C
120 °C
P23
Minimaltemperatur des Kollektos
0 ÷ 95 °C
25 °C
P24
Frostschutz Sonnenkollektor
0÷1
0
0 = Frostschutz aus; 1 = Frostschutz aktiviert
P25
Pumpenbetrieb Solarkreislauf
(über Multifunktionsrelais)
0÷1
0
0 = automatisch; 1 = immer aktiviert
P26
Boilerkühlung aktivieren
0÷1
0
0 = deaktiviert; 1 = aktiviert
(nur bei P18 = 1)
P27
Taktsperren-Aufhebung, Brenner ein ab
P29
Zurücksetzen auf Werkseinstellung außer P00,
P01, P02, P17 und P28
P30
Anzeige Außentemperatur
P10 < 1 (Flächenheizung) = 20 °C
P10 ≥ 1 (Radiatorheizung) = 40 °C
20 ÷ 78 °C
0÷1
Nur bei Solarsystemen mit Solarpumpe
P18 = 1
0
Sichtbar nur bei angeschlossenem Außenfühler
P31
Anzeige Kessel-Vorlauftemperatur
Informationsbereich
P32
Anzeige Kessel Soll-Vorlauftemperatur
Sichtbar nur bei angeschlossenem Außenfühler
P33
Anzeige Soll-Vorlauftemperatur HK2
Sichtbar nur bei 1 angeschlossener Heizkreiserweiterung
P34
Aktuelle Vorlauftemperatur HK2
Sichtbar nur bei 1 angeschlossener Heizkreiserweiterung
P36
Anzeige Soll-Vorlauftemperatur HK3
Sichtbar nur bei 2 angeschlossener Heizkreiserweiterung
P37
Aktuelle Vorlauftemperatur HK3
Sichtbar nur bei 2 angeschlossener Heizkreiserweiterung
P39
Anzeige Soll-Vorlauftemperatur HK4
Sichtbar nur bei 3 angeschlossener Heizkreiserweiterung
P40
Aktuelle Vorlauftemperatur HK4
Sichtbar nur bei 3 angeschlossener Heizkreiserweiterung
P42
Anzeige WW-Temperatur im Plattentauscher
Nur KC
P43
Anzeige Kesselrücklauf-Temperatur
P44
Anzeige Speicher-Temperatur oder
Kaltwassereintritt Plattentauscher
P45
Anzeige Abgas-Temperatur
KR oder KRB: Speichertemperatur
KC: Temperatur Kaltwassereintritt
P46
Anzeige Solarkollektor-Temperatur
P47
Anzeige Solarspeicher-Temperatur oder
Solarventil am Heizkessel
P48
Anzeige Solarspeicher-Temperatur oder
Solarventil an der Solarplatine
P49
Raumtemperaturfühler SA1, Zone1
Sichtbar nur bei angeschlossenem Solarkollektorfühler
Sichtbar nur bei angeschlossenem Boilerfühler
oder Solarventil
Wie oben nur sichtbar mit angeschlossener
Solar-Zusatzplatine
Sichtbar nur bei angeschl. Raumtemperaturfühler SA1
P50
Raumtemperaturfühler SA2, Zone2
Sichtbar nur bei angeschl. Raumtemperaturfühler SA2
P51
Überhöhung Raumfühler Zone SA1 Aus
-0,0 ÷ 1,0 °C
0,0 °C
Nur bei angschl. Raumtemperaturfühler
P52
Unterschreitung Raumfühler Zone SA1 Ein
- 1,0 ÷ 0,1 °C
-0,5 °C
Nur bei angschl. Raumtemperaturfühler
P53
Korrekturfaktor Raumfühler SA1
- 5,0 ÷ 5,0 °C
0,0 °C
Nur bei angschl. Raumtemperaturfühler
44
Parameter
Einstellbereich
Werkswert
Einstellmöglichkeit
P54
Überhöhung Raumfühler Zone SA2 Aus
0,0 ÷ 1,0 °C
0,0 °C
Nur bei angeschlossenem Raumtemperaturfühler
P55
Unterschreitung Raumfühler Zone SA2 Ein
0,0 ÷ 1,0 °C
-0,5 °C
Nur bei angeschlossenem Raumtemperaturfühler
P56
Korrekturfaktor Raumfühler SA2
0,0 ÷ 5,0 °C
0,0 °C
Nur bei angeschlossenem Raumtemperaturfühler
P57
Art des Heizbetrieb bei angeschlossenem Raumfühler (SA) (sichtbar
nur wenn P61 mit eingestelltem Wert zwischen 03 und 07)
0 ÷ 4 °C
2
0 = ein / aus; 1 = Heizbetrieb über Raumfühler
2 = Heizbetrieb über Außenfühler; 3 = Heizbetrieb über
Raumfühler und Außennfühler; 4 = kein Raumfühler
angeschlossen
P58
Einfluss der Raumtemperatur, Konstante „K“
0 ÷ 20 °C
8 °C
Konstanter Wert zur Wärmeregulierung bei P57 = 3
P59
Temperaturanzeige im Display
0 ÷ 7 °C
0
0 = Vorlauftemp. Kessel; 1 = Temp. Raumfühler SA1
2 = Temp. Raumfühler SA2; 3 = Außentemperatur;
4 = WW Speichertemperatur; 5 = Temp. Solarkollektor;
6 = Temp. Solarventil von Multifunktionsrelais;
7 = Temp. Solarventil mit Zusatzplatine
P60
Anzahl der Zusatzplatine an der Hauptplatine (Heizkreise + Solar)
0 ÷ 4 °C
0
Max. 4 Platinen: 3x Heizkreise und 1x Solar
00 ÷ 07
03
00 = Fernb. Zone 2; TA2 Zone 1; 01 Ta1 Zone 2; TA2 Zone 1;
02 = TA 2 Zone 2; Fernbed. Zone 1 03 = mit Nachtabsenk. ohne
Fernb.; 04 = SA1 Zone 1; SA2 Zone 2; 05 = Fernbed. Zone 1; SA2
Zone 2; 06 = Zone 1 nicht gesteuert; SA2 Zone 2;
07 = Ta1 Zone 1; SA2 Zone 2
0÷3
0,6
Einstellbar nur bei angeschlossener Heizkreiserweiterung
15 ÷ 35 °C
20 °C
Einstellbar nur bei angeschlossener Heizkreiserweiterung
0÷3
0,6
Einstellbar nur bei angeschlossener Heizkreiserweiterung
15 ÷ 35 °C
20 °C
Einstellbar nur bei angeschlossener Heizkreiserweiterung
0÷3
0,6
Einstellbar nur bei angeschlossener Heizkreiserweiterung
P71
Raumsolltemperatur HK 4 (fiktiv)
15 ÷ 35 °C
20 °C
Einstellbar nur bei angeschlossener Heizkreiserweiterung
P74
Mischerlaufzeit (für gemischte Heizkreise)
0 ÷ 300 Sek
140 Sek.
Einstellbar nur bei angeschlossener Heizkreiserweiterung
0 ÷ 35 °C
5 °C
Einstellbar nur bei angeschlossener Heizkreiserweiterung
P76
Wärmeentladung mit Solarplatine
0÷1
0
0 = deaktiviert; 1 = aktiviert;
P78
Hintergrundbeleuchtung der Regelung
0÷2
0
0 = Standard (ca. 2 min. an); 1 = LCD ständig beleuchtet;
2 = LCD + Taste ständig beleuchtet
P80
Test Mehrfunktionsrelais
0÷1
0
0 = Standardfunktion; 1 = Relais an
P81
Test Relaispumpe HK 2
0÷1
0
0 = Standardfunktion; 1 = Relais an
P82
Test Mischermotor HK 2
0÷2
0
0 = Standardfunktion; 1 = Mischer auf; 2 = Mischer zu
P84
Test Relaispumpe HK 3
0÷1
0
0 = Standardfunktion; 1 = Relais an
P85
Test Mischermotor HK 3
0÷2
0
0 = Standardfunktion; 1 = Mischer auf; 2 = Mischer zu
P87
Test Relaispumpe HK 4
0÷1
0
0 = Standardfunktion; 1 = Relais an
P88
Test Mischermotor HK 4
0÷2
0
0 = Standardfunktion; 1 = Mischer auf; 2 = Mischer zu
P91
Test Relais geöffnetes Ventil Solarplatine
0÷1
0
0 = Standardfunktion; 1 = Relais an
P92
Test Relais geschlossenes Ventil Solarplatine
0÷2
0
0 = Standardfunktion; 1 = Mischer auf; 2 = Mischer zu
0÷1
0
0 = OFF; 1 = ON
P61
Betrieb mit Fernbedienung, Raumthermostat oder Raumfühler für
den Betrieb von HK1 und HK2
P62
Heizkurve für HK 2
P63
Raumsolltemperatur HK 2 (fiktiv)
P66
Heizkurve HK 3
P67
Raumsolltemperatur HK 3 (fiktiv)
P70
Heizkurve HK 4
Relaistest
P75
Temperaturüberhöhung des Kessels zum gemischten Heizkreis
P93
3 Sterne Brauchwassererzeugung
mit angeschl. Fernbedienung (ohne Funktion)
Tabelle 15 - Übersicht der 1-ten Fachmannebene
45
3.3. Befüllung der Anlage
Nach dem alle Hydraulische Anschlüsse der Anlage durchgeführt wurden, kann das Befüllen der Anlage vorgenommen werden.
Dies muss sorgfältig und unter Einhaltung der folgenden Schritte erfolgen:
- Vordruck im MAG-Gefäß prüfen ggf. einstellen,
- Sicherheitseinrichtungen, wie z.B. Das Sicherheitsventil, dürfen nicht verschlossen sein,
- alle Absperrventile zum Gerät öffnen,
- Gerätefüll- und Entleerungshahn öffnen und Anlage befüllen, die Funktion des automatischen Entlüftungsventil am Gerät prüfen,
- Anlage bis min. 1,0 Bar füllen (je nach Anlage kann der Anlagendruck auch höher betragen) am Manometer (bauseits) beobachten,
- Nach Einschalten des Heizkessels und Erreichen der Betriebstemperatur die Pumpe abschalten und den Entlüftungsvorgang wiederholen;
Anlage abkühlen lassen und den Druck wieder auf min. 1-1,3 Bar erhöhen.
HINWEIS:
Falls das Gerät schon vor der Befüllung eingeschaltet worden ist, wird der Anlagendruck auch im Display angezeigt.
Das Gerät und die Umwälzpumpe werden erst freigegeben, nachdem die Anlage den min. Druck von 0,4 Bar erreicht hat.
Die Anlage sollte spätestens nach dem Absenken des Drucks auf 1,0 Bar, nachgefüllt werden.
3.4. Inbetriebnahme des Gerätes
3.4.1. Voraussetzung
Die Inbetriebnahme darf nur vom qualifizierten Fachpersonal durchgeführt werden.
Vor der Inbetriebnahme des Heizkessels folgendes prüfen:
- Alle Montage-und Installationsarbeiten müssen abgeschlossen sein,
- Die Abgasführung und die Verbrennungsluftzufuhr müssen entsprechend der Anleitung installiert sein
- Die Elektroarbeiten müssen fachgerecht ausgeführt und abgesichert sein, die Betriebsspannung der Heizung muss 230 V - 50 Hz betragen;
- Die Anlage muss korrekt mit Wasser befüllt sein (Druck am Manometer min. 1 - 1,3 bar),
- Die Absperrhähne im Kreislauf der Anlage müssen geöffnet sein,
- Die Gasart aus dem Netz muss mit der, auf dem Gerät angegeben Gasart übereinstimmen,
- Die Gasleitung und die Gasführende Teile müssen dicht sein,
- Gashahn muss geöffnet sein,
- Die Sicherheitsventile dürfen nicht blockiert sein;
- Der Kondenswassersiphon am Gerät muss mit Wasser gefüllt sein und darf nicht verschlossen werden,
- Nachdem das Gerät im Betrieb ist dürfen keine Abgase unkontrolliert austreten.
HINWEIS:
Das Gas- Brennwertdgerät ist mit einer modulierenden Hocheffizienz-Umwälzpumpe ausgestattet,
die Abbildungen 18 und 20 zeigen die voreingestellten Förderhöhen.
Je nach örtlichen Gegebenheiten der Anlage, kann auch eine andere Förderhöhe der Umwälzpumpe angepasst werden.
3.4.2. Ein- und Ausschalten
Für das Ein- und Ausschalten die „Hinweise für den Nutzer“ beachten.
46
3.5. Restförderhöhe der Umwälzpumpe
MODELL KC/KR/KRB
KC 1212
500
450
Restförderhöhe [mbar]
400
350
300
100%
250
75%
30%
200
150
100
50
0
0
200
400
600
800
1000
1200
Volumenstrom [l/h]
MODELL KC/KR/KRB
KC 2424
500
450
Restförderhöhe [mbar]
400
350
300
100%
250
75%
30%
200
150
100
50
0
0
200
400
600
800
1000
1200
Volumenstrom [l/h]
MODELL KC/KR/KRB
28
KC 28
600
Restförderhöhe [mbar]
500
400
100%
300
75%
30%
200
100
0
0
200
400
600
800
1000
1200
Volumenstrom [l/h]
Abb. 18
47
MODELL KC/KR/KRB 32
KC 32
600
Restförderhöhe [mbar]
500
400
100%
300
75%
40%
200
100
0
0
200
400
600
800
Volumenstrom [l/h]
Abb. 19
48
1000
1200
1400
3.6. Anschlussschema
3.6.1 Modell KC
RÜCKSEITE
0SCHEINT00
QUATOUCH00
Legende:
0SCHEMOD27: Regelungsplatine /
Feuerungsautomat
0SCHEINT00: Touch-Panel Platine
DK: Drucksensor
FL: Durchflussmesser
SS: Warmwasserfühler-Austritt
NTC 10kOhm
S3S: Kaltwasserfühler-Eintritt
NTC 10kOhm
SRT: Rücklauffühler NTC 10 kOhm
SR1-SR2: Vorlauffühler NTC 10 kOhm
SF: Abgasfühler NTC 10 kOhm
Abb. 20
TF: Abgas-Sicherheitsthermostat
VG: Gas-Kombiventil
P: interne Umwälzpumpe
MDV: 3-Wege Umlenkventil
E: Zünd- und Ionisationselektrode
V: Gebläse
ACC1: Zündtransformator
CN_A-CN_M: Anschlüsse Signal/Last
X2-X7: Erdung
0CREMOTO04: Raumcontroller OpenTherm
(optional)
0SONDAES01: Außentemperaturfühler
Anschlussbeegung Regelung
1-2: Raumthermostat Zone 2 (TA2)
3-4: Raumthermstat Zone 1 oder OpenTherm
5-6: Außentemperaturfühler (Sext)
7-8: Kaltwassertemperaturfühler (S3S)
9-10: Solarspeicherfühler (SBS)
11-12: Solarkollektorfühler (SCS)
13-14: Raumtemperaturfühler SA1
(bei gewünschter Nachtabsenkung, im
Betrieb ohne Fernbedienung, Wiederstand
„R „ nicht entfernen)
15-16: Raumtemperaturfühler SA2
17: Eingang GND
18: Schnittstelle 485A
19: Schnittstelle 485B
20: Schnittstelle +5V
21: Neutralleiter Multifunktions-Relais
22: Leiter Multifunktions- Relais (Öffner) (NC)
23: Leiter Multifunktions- Relais (Öffner) (NO)
49
3.6.2. Beispiel Anschlussschema Kombigerät KC mit Warmwasser-Solarunterstützung
Parametereinstellung
P03
P17
P18
1
2
1
ITACA
ITACA
KC 24-28-32
KC
SolarkollektorSONDA COLLETTORE
Fühler SOLARE
AußentemperaturFühler
SONDA ESTERNA
Raumthermostat
TERMOSTATO
(optional)
AMBIENTE
MORSETTI
KLEMMEN 55--66
MORSETTI
KLEMMEN
1 -12- 2
MORSETTI
23 - 23
KLEMMEN21
21 -- 22
MORSETTI
11- 12
- 12
KLEMMEN 11
0KITSOLC07
T
MORSETTI
9 - 910
KLEMMEN
- 10
SONDA
BOLLITORE
SolarspeicherSOLARE
Fühler
Abb. 21
50
RETE
IDRICA
Kaltwasser
3.6.3. Modell KR
Rückseite
Touch-Panel
Abb. 22
51
TF: Abgas-Sicherheitsthermostat
VG: Gas-Kombiventil
P: interne Umwälzpumpe
MDV: 3-Wege Umschaltventil
E: Zünd-und Ionisationselektrode
V: Gebläse
ACC1: Zündtransformator
CN_A-CN_M: Anschlüsse Signal/Last
X2-X7: Erdung
0CREMOTO04: R
aumcontroller OpenTherm
(optional)
0SONDAES01: Außentemperaturfühler
Legende:
0SCHEMOD27: Regelungsplatine/
Feuerungsautomat
0SCHEINT00: Touch-Panel Platine
DK: Drucksensor
SRT: Rücklauffühler NTC10 kOhm
SR1-SR2: Vorlauffühler NTC 10 kOhm
SF: Abgasfühler NTC 10 kOhm
3.6.4. Anschlussbelegung Regelung
1-2: Raumthermostat Zone 2 (TA2)
3-4: R
aumthermostat Zone 1 oder Open Therm
5-6: Außentemperaturfühler (Sext)
7-8: Speichertemperaturfühler (SBC)
9-10: Solarspeicherfühler (SBS)
11-12: Solarkollektorfühler (SCS)
13-14: Raumtemperaturfühler SA1
(bei gewünschter Nachtabsenkung,
im Betrieb ohne Fernbedienung,
Wiederstand „R „ nicht entfernen)
17: Eingang GND
18: Schnittstelle 485A
19: Schnittstelle 485B
20: Schnittstelle +5V
21: Neutralleiter Multifunktions-Relais
22: Leiter Multifunktions-Relais (Öffner) (NC)
23: Leiter Multifunktions-Relais (Schließer) (NO)
24: VRA, Kontakt 230V/AC,
Warmwasserbereitung
25: VRA, Kontakt 230V/AC, Heizung
26: VRA, Neutralleiter
Beispiel Anschlussschema Heizgerät KR mit Warmwasser-Solaranlage
Parametereinstellungen
P03
P17
P18
3
2
1
ITACA
ITACA
Kr KR
AußentemperaturFühler
SONDA ESTERNA
Solar-Kollektor
SONDA COLLETTORE
Fühler
(SCS)
SOLARE
(SCS)
Raumthermostat
TERMOSTATO
AMBIENTE
(optional)
KLEMME 5 - 6
MORSETTI 5 - 6
MORSETTI 1 - 2
KLEMME
1-2
MORSETTI11
11-- 12
12
KLEMME
Solarpumpe
Klemme
21-23
MORSETTI 21
- 23
KLEMME 7 - 8
MORSETTI 7 - 8
SpeicherFühler (SBC)
M
SONDA BOLLITORE
CALDAIA (SBC)
MORSETTI
25 -26
26
VRA KLEMMEN
24,24-25,
Solar-SpeicherSONDA BOLLITORE
Fühler
(SBS) (SBS)
SOLARE
MORSETTI 9 - 10
KLEMME
9 - 10
Kaltwasser
Abb. 23
RETE IDRICA
3.6.5. Anschlussplan für Multifunktionsrelais Modell KC/KR
52
Abb. 24
3.6.6. Modell KRB
Rückseite
Touch-Panel
Legende:
0SCHEMOD27: Regelungsplatine/
Feuerungsautomat
0SCHEINT00: Touch-Panel Platine
DK: Drucksensor
SBC: Speichertemperaturfühler NTC 10kOhm
SRT: Rücklauffühler NTC10 kOhm
SR1-SR2: Vorlauffühler NTC 10 kOhm
SF: Abgasfühler NTC 10 kOhm
Abb. 25
TF: Abgas-Sicherheitsthermostat
VG: Gas-Kombiventil
P: interne Umwälzpumpe
MDV: 3-Wege Umschaltventil
E: Zünd-und Ionisationselektrode
V: Gebläse
ACC1: Zündtransformator
CN_A-CN_M: Anschlüsse Signal/Last
X2-X7: Erdung
0CREMOTO04: R
aumcontroller OpenTherm
(optional)
0SONDAES01: Außentemperaturfühler
Anschlussbelegung Regelung
1-2: Raumthermostat Zone 2 (TA2)
3-4: Raumthermostat Zone 1 oder Open Therm
5-6: Außentemperaturfühler (Sext)
7-8: Speichertemperaturfühler (SBC)
9-10: Solarspeicherfühler (SBS)
11-12: Solarkollektorfühler (SCS)
13-14: Raumtemperaturfühler SA1
(bei gewünschter Nachtabsenkung, im
Betrieb ohne Fernbedienung, Wiederstand
„R „ nicht entfernen)
15-16: Raumtemperaturfühler SA2
17: Eingang GND
18: Schnittstelle 485A
19: Schnittstelle 485B
20: Schnittstelle +5V
21: Neutralleiter Multifunktions-Relais
22: L eiter Multifunktions-Relais
(Öffner) (NC)
23: L eiter Multifunktions-Relais
(Schließer) (NO)
53
3.6.7. Beispiel Anschlussschema Modell KRB mit Warmwasser-Solaranlage
Parametereinstellung
P03
P17
P18
3
2
1
ITACA
ITACA
KRBKRB
Solar-KollektorFühler (SCS)
AußentemperaturFühler
SONDA ESTERNA
Raumthermostat
TERMOSTATO
(optional)
AMBIENTE
MORSETTI 5 - 6 5 - 6
KLEMMEN
MORSETTI 1- 2
KLEMMEN
1-2
KLEMMEN
1111- 12
MORSETTI
- 12
Solarpumpe
KLEMMEN 21 - 22 - 23
KLEMMEN 7 - 8
MORSETTI 7 - 8
MORSETTI 21 - 23
SpeicherFühler (SBC)
SONDA BOLLITORE
CALDAIA
MORSETTI 9 - 10
KLEMMEN
9 - 10
Kaltwasser
Abb. 26
RETE IDRICA
3.6.8. Anschlussplan für Multifunktionsrelais Modell KRB
Abb. 27
54
Solar-Speicher
SONDE
SONDA
BOLLITORE
Fühler
(SBC)
SOLARBOILER
SOLARE
3.6. 9.
Frostschutzfunktion Solarkollektor
Die Frostschutzfunktion des Solarkollektors wird mittels Eingabe des Parameters (P24 = 1) aktiviert. Die Solarpumpe wird in Betrieb gesetzt,
sobald die Kollektortemperatur unter 4°C sinkt und wird wieder deaktiviert, wenn die Kollektortemperatur über 5°C ansteigt.
3.6.10.Kollektorschutz-Funktion
Diese Funktion verhindert, dass eine Stagnation im Kollektor und somit eine thermische Überbelastung der Kollektoren stattfindet oder
reduziert wird. Liegt die Temperatur der Kollektoren bei 110°C - 115°C (P22) und die maximale Speichertemperatur liegt unter 93 °C,
wird die Solarpumpe aktiviert, um den Kollektor zu kühlen. Der Betrieb der Solarpumpe endet, wenn die Temperatur des Kollektors unter 108 °C
absinkt oder die Speichertemperatur 95 °C überschreitet.
Achtung: Diese Funktion ist nur in der Betriebsart „BRAUCHWASSER + HEIZUNG“ oder „NUR BRAUCHWASSER“ aktiv.
3.6.11. Speicher-Abkühlfunktion
Bei aktivierter Funktion P26, wird der Speicher abgekühlt, sobald die eingestellte Speicher-Maximaltemperatur (P19) um 2K überschritten wird und
gleichzeitig die Kollektortemperatur 6 K(P21) unter der Speichertemperatur liegt. Die Solarpumpe wird aktiviert und die überschüssige Wärme in
den Kollektor geleitet. Sobald die Speicher-Maximaltemperatur wieder erreicht ist (Speichertemperatur Max. -3 K (P21)), wird die Solarpumpe wieder
deaktiviert.
Solange eine Fernbedienung/Raumkontroller angeschlossen ist, wird der Speicher rund um die Uhr abgekühlt, ohne Fernbedienung findet die
Abkühlung nur von 00:00 bis 06:00 Uhr statt.
Achtung: Diese Funktion ist nur in der Betriebsart „BRAUCHWASSER + HEIZUNG“ oder „NUR BRAUCHWASSER“ aktiv.
3.6.12. Anzeige des Solarbetriebs und Solarstörungen
Ist die Solarpumpe aktiv, wird im Display der Regelung das Symbol
(22, Abb. 1) angezeigt. Im Störungsfall des Kollektor-oder Solarspeicherfühlers
werden im Display der Regelung die entsprechenden Fehlercodes E24 e E28 angezeigt und die Solarpumpe gleichzeitig ausgeschaltet.
55
3.6.13.
Beispiele von Anlagenschemen zur Programmierung des Multifunktionsrelais- Modelle KC/KR/KRB
Die Gas-Brennwertgeräte sind mit einem Multifunktionsrelais ausgestattet, das über Parameter P17-TSP17 konfiguriert wird.
Zonenventil TA1
KONFIGURATION MIT RAUMTHERMOSTATEN
Zonenventil über
Multifunktionsrelais
FERNBEDIENUNG UND TA 2
Zonenventil mit Endschalter
Zonenventil mit Endschalter
KONFIGURATIONEN:
P17=1
P61=00; P61=02
Der Widerstand ist zu entfernen an der Klemme 13 und 14
Abb. 28
Abb. 29
AUSLIEFERUNGSZUSTAND
(Mit Raumtemperaturfuhler)
Zonenventil SA1
AUSLIEFERUNGSZUSTAND
(Mit einem Widerstand zu Simulation der Raumtemperatur)
KONFIGURATIONEN:
P17=1
P61=01
Der Widerstand ist zu entfernen a der Klemme 13 und 14
Zone 1 (SA1)
Zonenventil mit
Endschalter
Zone 2 (SA2)
KONFIGURATIONEN:
P17=xx
P61=03
Der Widerstand ist nicht zu entfernen an der Klemme 13 und 14
Abb. 30
AUSFUHRUNG MIT HEIZKREISERWEITERUNG
KONFIGURATIONEN
P17=01; 02; 03
P61=04; 05; 06; 07
Der Widerstand ist durch einen Raumtemperaturfuhler zu ersetzen
56
KONFIGURATIONEN:
P17=01
P61=03
Der Widerstand ist sur h einen Raumtemperaturfuhler zu ersetzen
Abb. 31
Relais schaltet bei Störung (P17=0)
3-4
1-2
21-23
Abb. 32
Parameterübersicht zur Konfiguration des Multifunktionsrelais (ohne Solar)
P03
P17
Ansteuerung bei Störung
X
0
Ansteuerung bei Anforderung von TA1
X
1
Ansteuerung bei Anforderung von TA2 oder Geräteregler HK 2
X
3
Widerstandtabelle der NTC - Temperaturfühler in Ohm
T (°C)
0
2
4
6
8
0
27203
24979
22959
21122
19451
10
17928
16539
15271
14113
13054
20
12084
11196
10382
9634
8948
30
8317
7736
7202
6709
6254
40
5835
5448
5090
4758
4452
50
4168
3904
3660
3433
3222
60
3026
2844
2674
2516
2369
70
2232
2104
1984
1872
1767
80
1670
1578
1492
1412
1336
90
1266
1199
1137
1079
1023
Tabelle 16 - Wiederstandstabelle der NTC-Temperaturfühler
57
3.7.Umstellen der Gasart
Die Geräte werden für eine spezifische Gasart produziert und konfiguriert, in der Regel für Erdgas E(G20). Diese Gasart wird
auf der Verpackung und auf dem technischen Typenschild des Kessels angegeben. Sollte das Gerät auf eine andere Gasart, z.B
Flüssiggas, umgerüstet werden, so ist ausschließlich das Original Zubehör des Herstellers zu verwenden.
Die Arbeiten sind ausschließlich vom geschulten Fachpersonal durchzuführen!!!
Umstellungen von Erdgas E(G20) auf Flüssiggas (Propan) oder Erdgas LL(G25)
- Anlage Stromlos schalten
- Geräte-Gasabsperrhahn schließen
- Geräte Haube und Brennkammerverkleidung entfernen
- Das Ansaugrohr für die Verbrennungsluft demontieren (Abb. 33)
- Verschraubung der Gasleitung von der Mischeinrichtung lösen (Abb. 33)
- Die Mischeinrichtung entfernen, dafür zuerst die drei Inbus-Schrauben lösen (Abb. 34)
- Den Kunststoffkörper der Mischeinrichtung nach Lösen der beiden Befestigungsschrauben (Abb. 35) abziehen.
- Beiden Gas-Düsen der Mischeinrichtung mit einem 6 mm Innensechskantschlüssel (Abb. 35) lösen herausdrehen.
-D
ie neuen, für das Flüssiggas oder Erdgas LL(G25) entsprechende Düsen (gemäß Tabelle 18) ansetzen und ohne übermäßigen Kraftaufwand,
vollständig einschrauben (siehe Abb. 35).
Sollte das Kunststoffgewinde beschädigt werden (beim übermäßigen anziehen der Düsen) so muss die
Mischeinrichtung komplett ersetzt werden!!!
–Beim Modell KC 32, Blende mit Durchmesser 7,2 mm, an der Austrittsöffnung des Gas-Kombiventils einsetzten. Beim Umstellen von Flüssiggas
wieder auf Erdgas, muss die Blende entfernt werden.
–Den Kunststoffkörper (Venturi) erneut montieren und ihn dabei, in der richtigen Position, in die Mischeinrichtung einsetzen und mit den
Befestigungsschrauben fixieren, dabei darauf achten, dass die O-Ringe, die an den Enden des Kunststoffkörpers (Abb. 35) sitzen, nicht
beschädigt werden und die Montagerichtung einhalten (Abb. 36).
- Die zusammengesetzte Mischeinrichtung mit den Innensechskantschrauben am Gebläse montieren und dabei darauf achten, dass die O-Ringe
(Abb.34) zwischen dem Mischer und dem Gebläse positioniert sind.
- Den Geräte-Gasabsperrhahn wieder öffnen und das Gerät einschalten.
- In der 1-ten Fachmannebene die Parameter P04-P05-P06-P07 auf die Werte des Flüsiggases oder Erdgasses LL(G25) anpassen, sie hierzu Angaben
in Tabelle 18.
- Das Gas-Kombiventil einstellen (siehe folgenden Abschnitt 3.7.1.)
Gasleitung
Luftrohr
Mischer
Gasventil
Abb. 33
Abb. 34
O-Ring
Schrauben für
Befestigung des
Venturi am Mischer
Befestigungsschraube
Düsen
Abb. 35
58
Abb. 36
Ausrichtungslasche
3.7.1. Einstellen des Gas-Kombiventils
3.7.1.1. Einstellen der maximalen Brennerleistung
- Für Wärmeabnahme sorgen.
- An der Bedienoberfläche der Regelung durch wiederholtes betätigen der Taste
die Betriebsart „ Heizen“ oder „Heizen + Warmwasser „ wählen.
- Die „Schornsteinfeger-Funktion” aktivieren, dazu die Schaltfläche
drücken und mehrere Sekunde gedrückt halten, bis das Symbol
dauerhaft leuchtet. Das Gerät schaltet auf maximale Brennerleistung.
- Wurde die Gasart geändert, so müssen die Parameter P04-P09 in der 1-ten Fachmannebene, der Gasart angepasst werden.
-D
en CO2 Wert gemäß Tab. 17 mit einem Abgasanalysegerät messen und anpassen. Die Einregulierung der Gasmenge max. findet an der kleinen
Schraube B (Abb. 37) am Gas-Kombiventil statt.
- Das Gerät im Schornsteinfegerbetrieb belassen und zum nächsten Schritt „Enstellen der min. Brennerleistung „ übergehen.
3.7.1.2. Enstellen der minimalen Brennerleistung
+
-D
as Gerät auf Min. Brennerleistung einstellen, dazu die Taste - so oft drücken, bis im Display der Mindestwert angezeigt wird,
der Mindestgeschwindigkeit des Gebläses in Abhängigkeit der Leistung und der Gasart des Kessels entspricht, gemäß Tab. 14, S. 42.
- Das Gerät schaltet auf den Betrieb mit Mindestleistung um.
- Den CO2 Wert gemäß Tab. 17 mit einem Abgasanalysegerät messen und anpassen. Die Einregulierung der Gasmenge min. findet an der großen
Schraube C (Abb. 37) des Gas-Kombireglers statt.
- Nach dem die Anpassung stattgefunden hat, die Taste
drücken und gedrückt halten, um die „Schornsteinfeger-Funktion „ zu beenden.
C
B
Abb. 37
CO2-Wert im Abgas
CO2-Wert (%)
Gasart
12 kW Erdgas E
9,0 ÷ 9,3
12 kW Erdgas LL
8,8 ÷ 9,1
12 kW Flüssiggas
10,0 ÷ 10,3
24 kW Erdgas E
9,0 ÷ 9,3
24 kW Erdgas LL
8,9 ÷ 9,2
24 kW Flüssiggas
10,0
9,0 ÷ 9,3
28 kW Erdgas E
28 kW Erdgas LL
9,0 ÷ 9,3
28 kW Flüssiggas
10,0 ÷ 10,3
32 kW Erdgas E
9,0 ÷ 9,3
32 kW Erdgas LL
8,9 ÷ 9,2
32 kW Flüssiggas
10,0
Tabelle 17 - CO2 Werte
Durchmesser der Gas-Düsen / Blenden (mm)
Erdgas
Erdgas LL (G25)
Flüsiggas (G31)
12 kW
3,05
3,25
2,50
24 kW
3,70
4,00
3,00
28 kW
4,00
4,40
3,30
32 kW
4,45
4,95
3,55 + Blende Ø 7,2
Tabelle 18 - Düsendurchmesser + Blende
59
4. Inbetriebnahme der Gas-Therme
4.1. Kontrolle vor der Inbetriebnahme
Vor der Erstinbetriebnahme des Gas-Brennwertgerätes sollten folgende Punkte geprüft werden:
- Die Abgasführung muss entsprechend der Anleitung erfolgt sein: während des Betriebes der Heizung dürfen keine Abgase austreten.
- Die Anlage muss korrekt mit Wasser befüllt (Druck am Manometer 1 – 1,8 bar), gespült und entlüftet sein ;
- Die Absperrhähne im Kreislauf der Anlage müssen geöffnet sein;
-D
as Gas aus dem Gasnetz, muss mit der Einstellung der Anlage übereinstimmen; anderenfalls muss der Heizkessel der entsprechender Gasart
angepasst werden (siehe Abschnitt 3.7.) ; dies muss durch eine qualifizierte Fachkraft erfolgen;
- Die Brennstoffzufuhr muss geöffnet sein;
- Die Gasleitung muss entsprechen den gültigen Vorschriften auf Dichtigkeit überprüft werden und keine Leckagen aufweisen;
- Die Stromzufuhr am Hauptschalter des Heizkessels muss eingeschaltet sein;
- Die Betriebsspannung muss 230 V - 50 Hz betragen.
- Das 3-Bar-Sicherheitsventil darf nicht verschlossen sein;
- Es dürfen keine Wasserleckagen vorhanden sein;
- Die Pumpe darf nicht blockiert sein;
- Der Kondenswassersiphon muss frei und mit Wasser vorgefüllt sein.
Falls der Heizkessel nicht entsprechend den geltenden Gesetzen und Normen installiert ist, bitte die
Verantwortlichen informieren und die Anlage nicht in Betrieb nehmen.
4.2. Ein- und Ausschalten
Für das Ein- und Ausschalten des Heizkessels bitte die „Bedienungshinweise“ beachten.
60
5. Wartung
Die Wartung einer Heizungsanlage ist durch die ENEV und der DVGW-TRGI 2008 sowie der DIN 4755 vorgeschrieben. Dadurch Arbeitet das Gerät
effizient, umweltschonend und sicher. Zusätzlich kann Störungen vorgebeugt werden.
Sollte ein Warmwasserspeicher installiert sein, so ist dieser nach der DIN 1988-8 und EN 806 ebenfalls zu warten, z.B. Überprüfen der Schutzanode.
Wir empfehlen eine jährliche Wartung von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.
Wartung (und Reparaturen) dürfen ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
5.1. Wartungsarbeiten
Die Wartung der Anlage sollte einmal pro Jahr erfolgen.
Vor Beginn der Wartungsarbeiten, ist das Gerät von der Stromzufuhr zu trennen.
Die Wartung umfasst folgenden Kontroll- und Reinigungsarbeiten:
Kontrollmaßnahmen:
- Kontrolle der allgemeinen Funktionsfähigkeit des Heizkessels;
- Kontrolle der Gasführenden Teilen auf Dichtigkeit;
- Kontrolle des Gasdrucks;
- Kontrolle der Abgaswerte mit einem Abgasanalysegerät;
- Kontrolle der Abgasleitung auf Dichtigkeit und Falschluftansaugung (Ringspaltmessung);
- Kontrolle der Funktion des Brennergebläses;
- Kontrolle aller Sicherheitsvorrichtungen des Heizkessels;
- Kontrolle der Anschlüsse auf Leckagen und Oxidation;
- Kontrolle der Funktion des Sicherheitsventils der Anlage;
- Kontrolle des Vordrucks im Ausdehnungsgefäß;
- Kontrolle der Ableitung des Kondenswassers aus dem Kondenswassersiphon
Reinigungsarbeiten:
- Reinigung des Heizkessels allgemein;
- Reinigung der Gasdüsen;
- Reinigung von Ansaugstutzen und Abgasführung;
- Reinigung des Wärmetauschers;
- Reinigung des Kondenswassersiphons und Kondensatleitungen.
Zu überprüfen bei der ersten Inspektion des Kessels auf Vollständigkeit:
- der Konformitätserklärung der Anlage
- des Wartungshefts;
- der Montage - und Betriebsanleitung.
Außerdem sind zu prüfen:
- die Eignung der Räumlichkeiten für die Anlage;
- die Abgasführung, Durchmesser und Länge der Rohre;
- die korrekte Installation des Heizkessels gemäß dieser Betriebsanleitung.
Sofern der Heizkessel nicht korrekt und ohne Gefahr für Personen, Tiere und Gegenständen betrieben werden kann, sind die
Verantwortlichen für die Anlage zu informieren und eine schriftliche Erklärung abzugeben.
5.2. Abgaskontrolle
Die Kontrolle der Abgaswerte des Heizkessels für eine Effiziente und Umweltschonende Verbrennung muss entsprechend den geltenden
Gesetzen und Normen erfolgen.
61
6. Tabelle technischer Störungen:
KESSELstatus
STÖRUNG
Brenner zündet nicht,
Zündfunken vorhanden.
Der Brenner zündet nicht:
kein Zündfunken.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E01*
Brenner zündet für
wenige Sekunden
und schaltet dann ab.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E02*
Kessel gesperrt,
blinkt:
E03*
Die Vorlauftemperatur hat den maximal
zulässigen Wert überschritten.
Keine Reaktion vom
Abgasthermostaten.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E04**
Der Wasserdruck der Heizanlage ist
unzureichend.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E05**
Vorlauffühler des Kessels defekt.
blinkt:
E06**
Brauchwasserfühler ausgefallen
Kessel gesperrt,
blinkt:
E07**
Abgasfühler ausgefallen.
blinkt:
E23**
Außentemperaturfühlerausgefallen.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E09
Wasserdruck in der Heizungsanlage
zu hoch.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E12**
Speicherfühler (KRB) ausgefallen.
Kaltwasserfühler (KC) ausgefallen.
62
MÖGLICHE URSACHE
ABHILFE
Kein Gas verfügbar.
Sicherstellung der Gaszufuhr.
Überprüfen, ob auf dem
Rohrleitungsnetz alle
Absperrhähne offen sind oder ggf.
Sicherheitseinrichtungen ausgelöst.
Gasventil nicht angeschlossen.
Wieder anschließen.
Gasventil defekt.
Ersetzen.
Feuerungsautomat defekt.
Ersetzen.
Zündelektrode defekt.
Ersetzen.
Zündtransformator defekt.
Ersetzen.
Platine schaltet nicht:
Ausfall.
Ersetzen.
Feuerungsautomat erkennt Flam­me nicht;
Phase und Nullleiter sind vertauscht.
Korrekten Anschluss des Nullleiters
überprüfen.
Kabel der Zünd- und Ionisationselektrode
unterbrochen.
Kabel wieder einstecken oder
austauschen.
Zünd-und Ionisationselektrode
ausgefallen.
Elektrode austauschen.
Feuerungsautomat erkennt Flamme
nicht: Ausfall.
Feuerungsautomat austauschen.
Zündstärke zu gering.
Zündstärke erhöhen.
Minimale Wärmekapazität nicht richtig
eingestellt.
Brennereinstellungen prüfen.
Die Umwälzpumpe ist defekt.
Ersetzen.
Die Umwälzpumpe ist blockiert.
Den elektrischen Anschluss der Pumpe
überprüfen.
Verbrennungszuluft oder Abgas­ableitung
nicht ausreichend.
Leitungen für Zuluft und Abgase
überprüfen; falls nötig, säubern oder
auswechseln.
Abgasthermostatausgefallen.
Abgasthermostat überprüfen;ggf.
austauschen.
Keine korrekte Funktion des Gebläses.
Überprüfen/Ersetzen.
An der Anlage liegen Leckagen vor.
Anlage überprüfen.
Kabel Drucksensor unterbrochen.
Erneut anschließen.
Drucksensor defekt.
Ersetzen.
Kabel Vorlauffühler unterbrochen.
Wieder anschließen.
Vorlauffühler ist defekt
Ersetzen.
Kabel Brauchwasserfühler unterbrochen.
Wieder anschließen.
Brauchwasserfühler ist defekt.
Ersetzen.
Kabel Abgasfühler unterbrochen.
Wieder anschließen.
Abgasfühler ist defekt.
Ersetzen.
Kabel Außenfühler unterbrochen.
Wieder anschließen.
Außenfühler ist defekt.
Ersetzen.
Keine Funktion des Ausdehnungsgefäßes, Vordruck überprüfen ggf. nachfüllen,
Ausdehnungsgefäß unterdimensioniert,
zusätzliches Gefäß einbauen, Gefäß
defekt.
austauschen.
Kabel des Fühlers unterbrochen.
Wieder anschließen.
Fühler ist defekt.
Ersetzen.
KESSELZUSTAND
STÖRUNG
Kessel gesperrt,
blinkt:
E15**
Rücklauffühler ausgefallen.
blinkt:
E24**
Solarkollektorfühler SCS ausgefallen.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E27**
Solarventilfühler ausgefallen.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E28**
Solarspeicherfühler SBS ausgefallen
Kessel gesperrt,
Code blinkt im Display
der Fernbedienung:
E31**
Keine Kommunikation zwischen Gasgerät
und Fernbedienung.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E35**
Sicherheitstemperaturwächter
Heizkreis 2 hat ausgelöst
blinkt:
E36**
Vorlauffühler im Mischerkreis
ausgefallen.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E40*
Defekt am Gebläse
blinkt:
E41**
Keine Kommunikation zwischen
Regelungsplatine und
Heizkreiserweiterungs-Platine.
MÖGLICHE URSACHE
ABHILFE
Kabel Rücklauffühler unterbrochen.
Wieder anschließen.
Rücklauffühler ist defekt.
Ersetzen.
Kabel Kollektorfühler unterbrochen.
Wieder anschließen.
Kollektorfühler ist defekt.
Ersetzen.
Kabel Solarventilfühler unterbrochen.
Wieder anschließen.
Solarventilfühler ist defekt.
Ersetzen.
Kabel Solarspeicherfühler unterbrochen.
Wieder anschließen.
Solarspeicherfühler ist defekt
Ersetzen.
Verbindung mit der Fernbedienung
ist unterbrochen.
Erneut anschließen.
Fernbedienung defekt.
Ersetzen.
Hauptplatine defekt.
Ersetzen.
Sicherheitstemperaturwächter
ausgefallen oder nicht angeschlossen.
Austauschen oder anschließen.
Vorlauftemperaturzu hoch.
Regelungseinstellungen und
Laufrichtung des Mischermotors
überprüfen.
Kabel Vorlauffühler unterbrochen.
Wieder anschließen.
Vorlauffühler defekt.
Ersetzen.
Kabel vom Gebläse unterbrochen.
Erneut anschließen.
Gebläse defekt.
Ersetzen.
Das Display der Bedienoberfläche ist
nicht angeschlossen.
Erneut anschließen.
Die Zonen-/Solarplatinen sind nicht
angeschlossen.
Wieder anschließen.
Das Display der Bedienoberfläche und
oder die Zonen-/Solarplatinen sind defekt.
Austauschen.
Regelungsplatine erkennt die
angeschlossenen Fühler nicht, es kann
keine korrekte Funktion stattfinden.
Anlagenkonfiguration nicht richtig
eingestellt.
Überprüfen, dass die eingestellten Werte
der Parameter P03 und P18 denen in
den Bezugstabellen entsprechen.
Keine korrekte Konfiguration der
genannten Alagenkomponenten.
Werte der ParameterP57, P60 und P61
überprüfen.
blinkt:
E42
Keine zulässige/plausible
Anlagen-Konfiguration.
blinkt:
E43
Konfigurationsfehler
Raumfühler, Fernbedienung und
Heizkreiserweiterungen.
bllinkt:
E44**
Raumtemperaturfühler SA1
ausgefallen.
Kabel Raumfühler unterbrochen.
Wieder anschließen.
Raumfühler defekt.
Ersetzen.
blinkt:
E45**
Raumtemperaturfühler SA2
ausgefallen.
Kabel Raumfühler unterbrochen.
Wieder anschließen.
Raumfühler defekt.
Ersetzen.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E46
Drucksensor ausgefallen.
Kabel Drucksensor unterbrochen.
Erneut anschließen.
Drucksensor defekt.
Ersetzen.
blinkt:
E47
Fehler Außenfühler, während der
Modulation in Verbindung mit
einemRaumfühler P57 = 2 oder 3.
Kabel Außenfühler unterbrochen.
Ersetzen.
Außenfühler defekt.
Erneut anschließen.
Keine Kommunikationmit
Regelungsplatine.
Kesselregelung ausgefallen oder führt
keine Befehle aus.
Regelungsplatine austauschen.
Vorlauf- oder Rücklauffühler defekt.
Defekten Fühler austauschen.
Fühler liegen nicht korrekt am Rohr an.
Befestigung überprüfen.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E49
Kessel gesperrt,
blinkt:
E80*
Zu hohe Abweichung zwischen
Vorlauf-und Rücklauffühler.
Luft in der Anlage.
Bypass-Ventil verschmutzt oder defekt.
Anlage entlüften
Bypass-Ventil überprüfen.
63
KESSELZUSTAND
Kessel gesperrt,
blinkt:
E86*
STÖRUNG
Die Vorlauftemperatur steigt zu schnell an.
MÖGLICHE URSACHE
ABHILFE
Die Pumpe ist blockiert.
Die Pumpe lösen.
Die Pumpe ist defekt.
Ersetzen.
Luft in der Heizanlage
vorhanden.
Gastherme entlüften durch Öffnen der
Anschlüsse von Wärmetauscher und
Pumpe.
Kessel entlüften durch Öffnen der
Auslässe von Wärmetauscher und
Pumpe.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E87 *
Maximale Rücklauftemperatur
überschritten.
Luft in der Anlage.
Fremdes Warmwasser,
Fehlzirkulation im Kessel
Kessel gesperrt,
blinkt:
E89***
Fehler beim Ablesen des Abgasfühlers.
Fühler falsch justiert, oder defekt.
Ersetzen.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E98
Die maximale Anzahl an Entriegelungen
über den Touch Screen des Kessels
wurde erreicht.
Maximale Anzahl der Entstörungen
erreicht.
Über vorgeschalteten
Schalter die Spannung Aus- und
wieder einschalten.
Kessel gesperrt,
blinkt:
E99
Die maximale Anzahl an Entriegelungen
über die Fernsteuerung wurde erreicht.
Maximale Anzahl der Entstörung über
Fernbedienung erreicht.
Über die Bedienoberfläche des Kessels
rücksetzen
Überprüfen, ob weitere Kessel
in Kaskade oder zusätzliche
Quellengeschaltet sind.
* vom Benutzer durch Drücken der „Reset”-Schaltfläche rücksetzbare Fehler.
** selbstrücksetzende Fehler; setzen sich bei Beheben der Störung automatisch zurück.
***ausschließlich seitens des technischen Kundendienst rücksetzbar Fehler.
10)Sollten die Fehler E51, E52, E53, E73, E85, E90 und E91 auftreten, muss Verbindung mit dem autorisierten Kundendienst aufgenommen werden.
64
7. HERSTELLER-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
65
8. 66
HERSTELLER-bescheinigung
67
0LIBMCDE04
Hersteller:
Fondital S.p.A.
25079 VOBARNO (Brescia) Italy - Via Cerreto, 40
Tel. +39 0365/878.31 - Fax +39 0365/878.304
e mail: [email protected] - www.fondital.com
Vertriebspartner:
Evenes GmbH
Rote Länder 4 • 72336 Balingen
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Der Hersteller behält sich das Recht vor, solche Änderungen an
seinen Produkten anbringen zu können, die er für erforderlich oder
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Uff. Pubblicità Fondital IST 03 C 692 - 01 Gennaio 2015 (01/2015)
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