IG502-2-E Universalsteuergerät

IG502-2-E Universalsteuergerät
IG502-2-E
Universalsteuergerät
Betriebsanleitung
Version 02
Impressum
IG502-2-E
Universalsteuergerät
Die Betriebsanleitung ist Bestandteil des Lieferumfanges eines SKF Universalsteuergerätes
IG502-2-E.
Für spätere Verwendung aufbewahren!
Die Betriebsanleitung wurde nach den gängigen
Normen und Regeln zur technischen Dokumentation erstellt.
© Copyright
Änderungen auf Grund technischer Neuerungen
bleiben der SKF LUBRICATION SYSTEMS
GERMANY AG vorbehalten. Der Nachdruck
sowie die Vervielfältigung auch einzelner
Bestandteile dieser Betriebsanleitung ist nur mit
Zustimmung der SKF LUBRICATION SYSTEMS
GERMANY AG gestattet.
Redaktion
Dipl.-Ing. Silke Waschki
Auch als Ersatz für folgende
Vorgängermodelle:
IG471-21
IG472-11
IG434-1
IG472-22
IG433-5-51
CE-Kennzeichnung:
Alle relevanten SKF Aggregate tragen das CE
Kennzeichen.
Anwendung der technischen Normen und
EG-Richtlinien:
EG-Richtlinie 72/245/EWG
in der Fassung 95/54/EG
EMV-Richtlinie 89/336/EWG
(EN 50081-1, EN 50082-2)
Service Center Berlin:
Tel.: (++49) 30-7 20 02 - 180
Fax: (++49) 30-7 20 02 - 212
Inhalt
Seite 3
DE
Inhalt
1
Sicherheitshinweise....................... 4
1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung...... 4
1.2 Gefahr durch elektrischen Strom .......... 4
1.3 Zugelassenes Personal ......................... 4
1.4 Haftungsausschluss .............................. 4
2
IG502-2-E Geräteansicht ................ 5
2.1 Anwendung ............................................ 5
3
Montage .......................................... 6
3.1 Elektrische Anschlüsse.......................... 6
4
Anzeige- und Bedieneinheit ........... 7
4.1 Die dreistellige LED-Anzeige ................. 8
4.2 Funktionsanzeige durch
Leuchtdioden ....................................... 10
4.3 Bedienung durch Drucktaster ............. 10
4.4 Externe Signalleuchte SL .................... 10
5
Anzeigemodus .............................. 11
6
Programmieren............................. 13
6.1 Programmiermodus starten................. 13
6.2 Pausen- oder Pumpenlaufzeit ändern 13
6.3 Systemüberwachung ändern .............. 15
6.4 Betriebsarten ändern ........................... 16
6.5 Code verändern ................................... 17
6.6 Programmierbereiche.......................... 17
6.7 Anzeigebereiche .................................. 17
7
8
9
Betriebsarten ................................ 18
7.1 Timerbetrieb (Pause und Pumpenlauf
zeitabhängig) ....................................... 18
7.2 Counterbetrieb (Pause
impulszahlabhängig) ........................... 18
7.3 Sonderformen der Steuerung ............. 18
7.4 Betrieb ohne Systemüberwachung .... 18
7.5 Betrieb mit Systemüberwachung........ 18
7.6 Überwachung mit Druckschalter ........ 19
7.7 Überwachung mit Zyklenschalter ....... 20
Ansteuerung einer pneumatischen
Pumpe ........................................... 21
8.1 Betrieb ohne elektronische
Systemüberwachung .......................... 21
8.2 Betrieb mit elektronischer
Systemüberwachung .......................... 21
Verwendung als Austauschgerät. 22
9.1 Werkseinstellungen am IG502-2-E ..... 22
9.2 Vorgängermodell austauschen........... 22
9.3 Ersatz weiterer Steuergeräte............... 22
9.4 Ersatz des IG471-21 ............................ 23
9.5 Ersatz des IG472-11 ............................ 25
9.6 Ersatz des IG434-1 .............................. 27
9.7 Ersatz des IG472-22 ............................ 29
9.8 Ersatz des IG433-5-51 ......................... 31
10 Betriebsstörungen ........................ 32
10.1 Fehler anzeigen....................................32
10.2 Fehlermeldung löschen .......................32
10.3 Blockbetrieb .........................................33
10.4 Verspätetes Signal vom Zyklenschalter33
10.5 Fehlendes Signal vom Zyklenschalter 34
10.6 Fehlendes Signal vom Druckschalter..34
10.7 Speicherung der Fehlerzeiten .............34
11 Wartung und Reparatur ................ 35
12 Technische Daten ......................... 35
13 Service........................................... 36
14 Anhang Tabelle ............................. 37
Sicherheitshinweise
Seite 4
DE
1 Sicherheitshinweise
Die Komponenten sind nach den allgemein
anerkannten Regeln der Technik und den
Arbeitsschutz und Unfallverhütungsvorschriften
gebaut. Dennoch können bei ihrer Verwendung
Gefahren entstehen, die körperliche Schäden
des Benutzers oder Dritter bzw. die Beeinträchtigung anderer Sachwerte nach sich
ziehen. Die Komponenten sind daher nur in
technisch einwandfreiem Zustand unter
Beachtung der Betriebsanleitung zu benutzen.
Insbesondere Störungen, welche die Sicherheit
beeinträchtigen können, sind umgehend zu
beseitigen.
Mit diesem Zeichen markierte
Texte weisen auf besondere
Gefahren oder wichtige
Handlungen und Arbeiten hin.
1.1
Bestimmungsgemäße
Verwendung
Das beschriebene Gerät ist ausschließlich zum
Steuern und Überwachen von SKF Zentralschmieranlagen entwickelt worden. Es darf
deshalb nur zu dem in dieser Anleitung
vorgegebenen Zweck eingesetzt werden. Für
missbräuchlichen Einsatz sowie daraus
entstandene Schäden haftet der Benutzer.
1.2
Gefahr durch elektrischen Strom
Der elektrische Anschluss der Geräte darf nur
von entsprechend geschultem Fachpersonal
unter Berücksichtigung der örtlichen Anschlussbedingungen und Vorschriften (z. B. DIN, VDE)
vorgenommen werden! Bei unsachgemäß
angeschlossenen Geräten kann erheblicher
Sach- und Personenschaden entstehen!
Das Steuergerät ist für den Betrieb an Batteriebordnetzen von Fahrzeugen und Baumaschinen
konzipiert. Bei anderem Einsatz sind die
entsprechenden Sicherheitsvorschriften zu
beachten.
1.3
Zugelassenes Personal
Die in dieser Anleitung beschriebenen Komponenten dürfen nur von qualifiziertem Personal
eingebaut, bedient, gewartet und repariert
werden. Qualifiziertes Personal sind Personen,
die vom Betreiber der Anlagen geschult, beauftragt und eingewiesen wurden. Diese Personen
sind auf Grund ihrer Ausbildung, Erfahrung und
Unterweisung mit den einschlägigen Normen,
Bestimmungen, Unfallverhütungsvorschriften
und Betriebsverhältnissen vertraut. Sie sind
berechtigt, die jeweils erforderlichen Tätigkeiten
auszuführen und erkennen und vermeiden
dabei mögliche Gefahren.
Die Definition für Fachkräfte und das Verbot des
Einsatzes nichtqualifizierten Personals ist in der
DIN VDE 0105 oder der IEC 364 geregelt.
1.4
Haftungsausschluss
SKF haftet nicht für entstandene Schäden:
 Infolge Schmierstoffmangels
 Verursacht durch verschmutzte oder
ungeeignete Schmierstoffe
 Verursacht durch den Einbau nicht originaler
SKF Bauteile oder SKF Ersatzteile
 Verursacht durch nicht bestimmungsgemäße
Verwendung
 Infolge fehlerhafter Montage und Befüllung
 Infolge falschen elektrischen Anschlusses
 Infolge fehlerhafter Programmierung
 Infolge unsachgemäßer Reaktion auf
Störungen
2 IG502-2-E Geräteansicht
80
65  0.8
Anwendung
2
5.2
2
7.2
1
Wurde im Führerhaus eine externe Signallampe SL montiert, leuchtet diese nach dem
Einschalten der Zündung für 3s auf.
2
3
2
3
Bild 1. Geräteansicht und Einbaumaße
1 Anzeige- und Bedieneinheit,
2 Befestigungslaschen
3 Stecker für Kabelsatz nach SKF-Katalog 1-9420, 1-9430
3
SL
M
31
Z
5A
DK/MK
Die Bedienelemente sind durch eine Folie
gegen Feuchtigkeit und Schmutz geschützt.
Das Gerät verfügt über einen spannungsunabhängigen Datenspeicher. Hier werden die
Konfigurationsdaten und Parameter gespeichert. Damit ist das Steuergerät von einer
Dauerspannungsversorgung unabhängig.
30
137  1.2
103  1.2
Ersatz bisheriger SKF Steuergeräte siehe Anhang Seite 37
oder Kapitel 9.
15
Das Universalsteuergerät IG502-2-E dient der
Steuerung und Überwachung von Zentralschmieranlagen an Nutzfahrzeugen. Das
Steuergerät ist in seinen Funktionen programmierbar.
Das IG502-2-E gibt es in zwei
Ausführungen,
12 V DC (IG502-2-E+912) oder
24 V DC (IG502-2-E+924).
40  0.8
PS/CS
2.1
DE
Seite 5
8.5  0.2
IG502-2-E Geräteansicht
Montage
Seite 6
DE
3 Montage
Das Gerät ist innerhalb eines geschlossenen
Fahrzeugraumes vor Umwelteinflüssen geschützt anzubringen. Die Montage erfolgt über
Laschen.
Das IG502-2-E ist in einem Gehäuse der
Schutzart IP 20 untergebracht. Der Stecker hat
die Schutzklasse IP 00.
Wird das Steuergerät an unzugänglichen Stellen
montiert, empfiehlt sich die zusätzliche Montage
eines Leuchtdrucktasters auf dem Armaturenbrett als Störungsanzeige und Funktionskontrolle (siehe Bild 5).
3.1
15
Elektrische Anschlüsse
PS/CS
15
+M
+SL
DK/MK
31
Z
PS/CS
DK/MK
Druck- oder Zyklenschalter
Pluspol Bordnetz
Pumpenmotor
externe Signalleuchte
externer Drucktaster (Timerbetrieb)
Zählereingang (Counterbetrieb)
Masse
Zündschloss
+M
Das für das Schmiersystem erforderliche Zubehör wie Kabelsatz und Zyklen- oder Druckschalter sind dem SKF Katalog 1-9420, 1-9430
zu entnehmen.
31
+SL
Flachsteckhülse
Bild 4. Steckhülsengehäuse Kabelsatz
5A
PS/CS
15
M
SL
Bestell-Nr.: 177-100-065
DK/MK
31
M
SL
31
15
DK/MK
Z
30
Bild 2. Montagelaschen
Bild 3. Belegungsplan elektrischer
Anschluss
Bild 5. Elektrischer Anschluss externer
Leuchtdrucktaster
Anzeige- und Bedieneinheit
Seite 7
DE
4 Anzeige- und Bedieneinheit
Seit 2007 hat sich das Layout des Displays
geändert. In Tabelle 1 ist zum besseren
Verständnis die Symbolik des neuen Displays
der Beschriftung der alten Frontfolie gegenübergestellt.
Tabelle 1.
Anzeige- und Bedienelemente des Bediendisplays
Darstellung
Neues Display
Bezeichnung
Funktion
dreistellige
LED-Anzeige
Werte und Betriebszustand
PAUSE-LED
Pausenzeit
CONTACTLED
Anzeige Kontaktzeit (Pumpenbetrieb)
CS-LED
Überwachung der Systemfunktion mit einem externen
Zyklenschalter
PS-LED
Überwachung der Systemfunktion mit einem externen
Druckschalter
FAULT-LED
Störmeldung
UP- bzw.
DOWN- Taste
 Anzeige einschalten
 Werte und Parameter anzeigen lassen
 Werte und Parameter einstellen
SET-Taste
 Wechsel zwischen Programmier- und Anzeigemodus
 Werte bestätigen
DK-Taste
 Zwischenschmierung auslösen
 Störmeldung löschen
Altes Display
Bild 6. Anzeige- und Bedieneinheit
Anzeige- und Bedieneinheit
4.1
Die dreistellige LED-Anzeige
Im Normalbetrieb ist die Anzeige abgeschaltet.
Sie wird durch ein kurzes Betätigen einer der
aktiviert. Angezeigt
beiden Drucktaster
werden aktuelle Werte und voreingestellte
Parameter. Außerdem dient die Anzeige der
Bedienerführung bei der Programmierung von
Betriebsparametern.
Seite 8
Tabelle 2.
Anzeige
DE
Die dreistellige LED-Anzeige
Bedeutung
Aussage
Steuerfunktion
t = TIMER
PA = PAUSE
Das Steuergerät arbeitet als
zeitgesteuerter Kontaktgeber (TIMER)
und befindet sich in der Betriebsart
PAUSE.
Teil des Schmierzyklus
Eingabe- und Anzeigewert in Stunden
c = COUNTER
PA = PAUSE
Das Steuergerät arbeitet als
Kontaktzähler (COUNTER) und
befindet sich in der Betriebsart
PAUSE.
Teil des Schmierzyklus
Das Gerät zählt die Impulse des
externen Kontaktgebers und vergleicht sie mit den voreingestellten
Werten.
t = TIMER
CO = CONTACT
Das Steuergerät arbeitet als
zeitgesteuerter Kontaktgeber (TIMER)
und befindet sich in der
Pumpenlaufzeit (CONTACT).
CONTACT = Zeit, in der die Pumpe
fördert
Eingabe- und Anzeigewert in Minuten
c = COUNTER
CO = CONTACT
Das Steuergerät arbeitet als
Kontaktzähler und befindet sich in der
Pumpenlaufzeit (CONTACT).
CONTACT= Zeit, in der die Pumpe
fördert
Eingabe- und Anzeigewert in
Impulsen
C = cycle
O = OFF
P = Pressure
Anzeige des Menüanfangs
„Überwachungseinstellungen“
Überwachung
OFF (Aus)
Die Überwachungsfunktionen PS und
CS sind abgeschaltet.
Keine Systemüberwachung
Cycle Switch
Zyklenschalter
Zyklenschalterüberwachung ist
aktiviert
Während der Pumpenlaufzeit
CONTACT wird der Zyklenschalter auf
Signalgabe überwacht.
Pressure Switch
Druckschalter
Druckschalterüberwachung ist
aktiviert
Während der Pumpenlaufzeit
CONTACT wird der Druckschalter auf
Signalgabe überwacht.
Anzeige- und Bedieneinheit
Seite 9
DE
Fortsetzung Tabelle 2
Anzeige
Bedeutung
Aussage
Steuerfunktion
Fault Low Level
Fehler Geringer
Füllstand
Der minimale Füllstand im
Vorratsbehälter ist erreicht.
Das Steuergerät befindet sich in der
Betriebsart STÖRUNG.
Der Funktionsablauf ist angehalten.
Fault Cycle Switch
Fehler Zyklenschalter
Während der Pumpenlaufzeit kein
Signal des Zyklenschalters
Das Steuergerät befindet sich in der
Betriebsart STÖRUNG.
Der Funktionsablauf ist angehalten.
Fault Pressure Switch
Fehler Druckschalter
Während der Pumpenlaufzeit kein
Signal vom Druckschalter
Das Steuergerät befindet sich in der
Betriebsart STÖRUNG.
Der Funktionsablauf ist angehalten.
Operation Hour Meter
Die nachfolgend angezeigten Werte sind die Betriebsstunden des
Steuergerätes.
Fault Hour Meter
Die nachfolgend angezeigten Werte sind die Fehlerstunden. Zeit, in der
das Steuergerät in der Betriebsart STÖRUNG betrieben wurde.
Blockbetrieb
Fehlendes Signal vom Zyklenschalter. Das Steuergerät ist abweichend
vom Normalbetrieb noch im Überwachungsablauf. Bleibt der Fehler über
3 Pumpenlaufzeiten bestehen, folgt Störmeldung.
Anzeige- und Bedieneinheit
4.2
Funktionsanzeige durch
Leuchtdioden
Seite 10
Tabelle 3.
LED
DE
Funktionsanzeige durch Leuchtdioden
LED leuchtet = Anzeigemodus
LED blinkt = Programmiermodus
Betriebsspannung liegt am Pumpenaggregat
und Steuergerät an, Anlage befindet sich im
Betriebszustand PAUSE
Wert für PAUSE kann geändert werden.
Betriebsspannung liegt am Pumpenaggregat
und Steuergerät an, Anlage befindet sich im
Betriebszustand CONTACT (Pumpenmotor
ON)
Wert für CONTACT kann geändert werden.
Zur Systemüberwachung ist ein Zyklenschalter eingesetzt. Die Überwachung erfolgt
am Progressivverteiler während des
Pumpenlaufes (CONTACT).
Überwachungsart kann im Programmiermodus geändert oder abgeschaltet werden.
Der Zyklenschalter wird vom Kolben des zu
überwachenden Verteilers betätigt.
Zur Systemüberwachung ist ein
Druckschalter eingesetzt. Die Überwachung
erfolgt während des Pumpenlaufes
(CONTACT).
Die Überwachung kann im Programmiermodus geändert oder abgeschaltet werden.
Der Druckschalter wird vom Druck in der
Hauptleitung betätigt.
Die Betriebsspannung liegt am Pumpenaggregat und Steuergerät an. Das Steuergerät befindet
sich im Betriebszustand STÖRUNG. Die Ursache kann über die LED-Anzeige aufgerufen und
als Fehlercode nach Betätigen des Drucktasters angezeigt werden.
Der Funktionsablauf ist angehalten.
4.3
Bedienung durch Drucktaster
Tabelle 4.
Taste
Bedienung durch Drucktaster
Funktion
Betätigung während der PAUSE löst eine Zwischenschmierung aus.
Fehlermeldungen werden quittiert und gelöscht.
4.4
Externe Signalleuchte SL
Wurde im Führerhaus eine externe Signallampe
SL montiert, leuchtet diese nach dem Einschalten der Zündung für 3s auf.
Anschluss Signalleuchte siehe Seite 6.
Automatisches Einschalten des Display im Anzeigemodus
Aufrufen des nächsten Parameters im Programmiermodus
Angezeigten Wert um 1 erhöhen
Automatisches Einschalten des Display im Anzeigemodus
Aufrufen des nächsten Parameters im Programmiermodus
Angezeigten Wert um 1 verringern
Wechsel zwischen Programmier- und Anzeigemodus
Bestätigung eingegebener Werte
Anzeigemodus
5 Anzeigemodus
Der Anzeigemodus ist am Leuchten der LED
Anzeigen zu erkennen. Kein Blinken! Er dient
zum Abfragen der aktuellen Einstellungen und
Betriebsparameter.
Seite 11
Tabelle 5.
Schritt
DE
Anzeigemodus
Taste
1
Kurz drücken.
Anzeige
Aktueller Betriebszustand wird angezeigt
Beispiel: Pause Timerbetrieb
2
Anzeige Restpausenzeit des aktuellen Schmierzyklus
Beispiel: 6,8 h
3
Anzeige voreingestellte Gesamtpausenzeit
Beispiel: 9 h (Werkseinstellung)
4
Anzeige Pumpenlaufzeit
Beispiel: Timerbetrieb
5
Beispiel: Anlage befindet sich im Betriebszustand Pause,
aktuelle tCO-Anzeige nicht möglich
6
Anzeige des voreingestellten Wertes
Beispiel: 2,6 min
7
Anzeige Systemüberwachung
Anzeigemodus starten immer mit kurzem
Drücken einer der beiden Tasten
.
Anzeigemodus
Seite 12
DE
Fortsetzung Tabelle 5
Schritt
8
Taste
Anzeige
.
Überwachung mittels
Druckschalter
(Werkseinstellung)
9
oder
Überwachung mittels
Zyklenschalter
oder
Überwachung abgeschaltet
Anzeige der Betriebsstunden
10/11
Beispiel: Teil 1 des
Gesamtwertes
Notieren!
Teil 2 des Gesamtwertes
zusammengeführter Wert: 533,8 h
Maximalwert: 99999,9 h
Anzeige der Fehlstunden
12
13/14
Beispiel: Teil 1 des
Gesamtwertes
Notieren!
15
Teil 2 des Gesamtwertes
zusammengeführter Wert: 33,8 h
Maximalwert: 99999,9 h
Anzeige erlischt
Oh- und Fh-Werte werden unlöschbar im EEPROM gespeichert.
Programmieren
6 Programmieren
6.1
Programmiermodus starten
 Der Programmiermodus ist am Blinken der
Anzeigen zu erkennen.
Seite 13
Tabelle 6.
Schritt
Programmiermodus starten
Taste
Anzeige
Anzeige blinkt
(Code 000 Werkseinstellung)
1
Länger als 2s drücken
2
Pause im Timerbetrieb
LED „Pause“ blinkt
Kurz drücken
(Code bestätigen)
6.2
Pausen- oder Pumpenlaufzeit
ändern
Tabelle 7.
Schritt
Pausen- oder Pumpenlaufzeit ändern
Taste
1
Länger als 2s drücken
2
Kurz drücken
(Code bestätigen)
3
Kurz drücken
4
Anzeige
Anzeige blinkt
(Code 000 Werkseinstellung)
Pause im Timerbetrieb
LED „Pause“ blinkt
Pausenzeit 9 h
(Werkseinstellung)
Neuen Wert einstellen
Beispiel: 6,8 h
DE
Programmieren
Seite 14
Fortsetzung Tabelle 7
Schritt
Taste
5
Kurz drücken
(Neuen Wert
bestätigen)
6
Kurz drücken
Anzeige
Pumpenlaufzeit im Timerbetrieb
LED „Contact“ blinkt
Pumpenlaufzeit 2,6 min
(Werkseinstellung)
Neuen Wert einstellen
Beispiel: 3 min
7
8
Neue Einstellung bestätigen
Kurz drücken
9
Länger als 2s drücken
Neue Einstellungen werden in den Speicher geschrieben.
Anzeige erlischt
DE
Programmieren
6.3
Systemüberwachung ändern
Seite 15
Tabelle 8.
Schritt
DE
Systemüberwachung ändern
Taste
Anzeige
Anzeige blinkt
(Code 000 Werkseinstellung)
1
Länger als 2s drücken
2
Pause im Timerbetrieb
LED „Pause“ blinkt
Kurz drücken
(Code bestätigen)
3
Beginn der Überwachungseinstellungen angezeigt
wird
Bedienen bis
Überwachung mittels Druckschalter
(Werkseinstellung)
4
Kurz drücken
5
Wahlweise bis
Überwachung mittels
Zyklenschalter
LED „CS“ blinkt
oder
Systemüberwachung abgeschaltet
Neue Einstellung bestätigen
6
Kurz drücken
7
Länger als 2s drücken
Neue Einstellungen werden in den Speicher geschrieben.
Anzeige erlischt
Programmieren
6.4
Betriebsarten ändern
Seite 16
Tabelle 9.
Schritt
DE
Betriebsarten ändern
Taste
1
Länger als 2s drücken
2
Kurz drücken
(Code bestätigen)
Anzeige
Anzeige blinkt
(Code 000 Werkseinstellung)
Pause im Timerbetrieb
LED „Pause“ blinkt
3
Umstellung Pausenzeit auf Counterbetrieb nur bei
externen Geber möglich
Werte in Impulsen
4
Anzeige Pumpenlaufzeit im Timerbetrieb
Kurz drücken
Bestätigung
Counterbetrieb
Umstellung Pumpenlaufzeit auf Counterbetrieb
Sonderanwendung, siehe Kap. 7.3
5
Neue Einstellung bestätigen
6
Kurz drücken
7
Länger als 2s drücken
Neue Einstellungen werden in den Speicher geschrieben.
Anzeige erlischt
Programmieren
6.5
Seite 17
Code verändern
Damit ist der werksseitig
voreingestellte Code gelöscht
und der neue Wert hat Gültigkeit.
Den neuen Wert notieren und
sicher verwahren. Bei
vergessenem Code ist eine Programmierung der Parameter
nicht mehr möglich. Das
Steuergerät muss eingeschickt
werden.
Tabelle 10.
Schritt
Code verändern
Taste
Anzeige
Anzeige blinkt
(Code 000 Werkseinstellung)
1
Länger als 2 s drücken
Schlüsselnummer angewählt ist
(321 = Werksvorgabe)
2
Wahlweise bis
3
Anzeige blinkt
Kurz drücken
(Schlüssel bestätigen)
6.6
Programmierbereiche
Tabelle 11.
Programmierbereiche
Funktion
0,1 h bis 99,9 h
Pumpenlaufzeit
0,1 min bis 99,9 min
Impulse
1 bis 999
6.7
Anzeigebereiche
Tabelle 12.
Kurz drücken
(Alten Code bestätigen)
Programmierbereich
Pausenzeit
Anzeigebereiche
Funktion
Anzeigebereich
Pausenzeit
0,1 h bis 99,9 h
Pumpenlaufzeit
0,1 min bis 99,9 min
Impulse
1 bis 999
Fehlerstunden
0,1 h bis 99999,9 h
Betriebsstunden
0,1 h bis 99999,9 h
Anzeige blinkt
(Code 000 Werkseinstellung)
4
5
Neuer Code eingestellt ist
Beispiel: 666
Wahlweise bis
Neuen Code bestätigen
6
Kurz drücken
7
Länger als 2s drücken
Neuer Code wird in den Speicher geschrieben.
Anzeige erlischt
DE
Betriebsarten
Seite 18
DE
7 Betriebsarten
7.1
Timerbetrieb (Pause und
Pumpenlauf zeitabhängig)
Im Programmiermodus tPA und
tCO
einstellen.
Die zeitabhängigen voreingestellten Werte für
PAUSE und CONTACT steuern den
Schmierzyklus.
PAUSE:
Anzeige- und Programmierwerte in
Stunden
CONTACT: Anzeige- und Programmierwerte in
Minuten
Über die Taste
werden Zwischenschmierungen ausgelöst und/ oder Fehlermeldungen
quittiert und gelöscht. Der elektrische Anschluss
DK/MK kann mit einem externen Drucktaster
belegt werden.
7.2
Counterbetrieb (Pause
impulszahlabhängig)
Mögliche Kombinationen:
Diese Betriebsarten sind nur
möglich mit Pumpenaggregaten,
die über eine
Füllstandsüberwachung W1
verfügen.
Im Programmiermodus cPA und tCO
einstellen (siehe Kap. 6.4). Ein externer
Impulsgeber ist an den Eingang DK/MK
anzuschließen.
Anzeige- und Programmierwerte in
Impulsen
CONTACT: Anzeige- und Programmierwerte in
Minuten
tPA+ cCO
cPA+ cCO
PAUSE:
Der externe Geber steuert die Pausenzeit in
Abhängigkeit von Maschinenbewegungen. Die
Pumpenlaufzeit (tCO) wird in Minuten
programmiert.
7.3
7.4
In dieser Betriebsart wird der Schmierzyklus nur
durch die voreingestellten Werte für PAUSE und
CONTACT gesteuert. Das IG502-2-E ist auf
Systemüberwachung durch einen Druckschalter
vorprogrammiert.
Die Überwachung muss abgeschaltet werden. COP = OFF
(siehe Kap. 6.3).
Systemstörungen werden nicht
automatisch erkannt und
angezeigt.
Sonderformen der Steuerung
Die Pumpenlaufzeit ist abhängig von der Anzahl
der Umdrehungen des Pumpenmotors.
CONTACT: Anzeige- und Programmierwerte in
Impulsen.
PAUSE:
Anzeige- und Programmierwerte in
Impulsen oder Stunden.
Betrieb ohne Systemüberwachung
7.5
Betrieb mit Systemüberwachung
In dieser Betriebsart erfolgt zusätzlich eine
Überwachung der Systemfunktionen durch
externe Schalter.
Betriebsarten
DE
Seite 19
1
2
Überwacht werden kann:
 Der Füllstand im Schmierstoffbehälter (nur bei
Pumpen mit Füllstandsüberwachung W1)
 Der Druckaufbau in der Hauptleitung durch
einen Druckschalter (Kap. 7.6)
 Die Funktion des Progressivverteilers durch
einen Zyklenschalter (Kap. 7.7)
Betriebsstörungen werden automatisch erkannt und angezeigt.
Die Überwachung ist
eingeschaltet.
COP = CS oder PS (siehe Kap.
6.3). Eine installierte Füllstandsüberwachung W1 ist immer aktiv.
min
2
3
5
4
7.6
Überwachung mit Druckschalter
Nur an Zentralschmieranlagen
für Fette der NLGI-Klassen 00
und 000!
Das IG502-2-E ist auf Systemüberwachung
durch einen Druckschalter vorprogrammiert.
COP = PS
Wurde die Überwachung ausgeschaltet, siehe
Kap. 6.3
Der Druckschalter ist möglichst hinter dem
letzten Verteiler in der Hauptleitung zu
montieren. Er überwacht während der
CONTACT-Zeit den Druckaufbau im System.
M
31
31
15
15
PS/CS
F
6
2
Bild 7. Montage und elektrischer Anschluss Druckschalter
1 Steuergerät IG502-2-E
2 Pumpenaggregat mit Schmierstoffbehälter
3 Hauptleitung
4 Verteiler
5 Druckschalter
6 Reibstellen
Bordnetz
Betriebsarten
7.7
Seite 20
DE
1
Überwachung mit Zyklenschalter
3
5
Nur für Zentralschmieranlagen
mit Progressivverteilern möglich.
(Für Fette bis NLGI-Klasse 2).
Überwacht wird mit dem Zyklenschalter die
Bewegung der Kolben im Progressivverteiler
während der CONTACT–Zeit. Im Programmiermodus muss die folgende Überwachung
aktiviert werden
COP = CS (siehe Kap. 6.3).
2
15
31
PS/CS
15
F
Bordnetz
M
6
2
31
2
Bild 8. Montage und elektrischer Anschluss Zyklenschalter
1 Steuergerät IG502-2-E
2 KFG...- Pumpe mit Schmierstoffbehälter
3 Progressivverteiler
4 Progressivverteiler
5 Zyklenschalter
6 Reibstellen
4
Ansteuerung einer pneumatischen Pumpe
3
8 Ansteuerung einer
pneumatischen Pumpe
max
1
4
2
Nur an Zentralschmieranlagen
für Fette der NLGI-Klassen 00
und 000!
min
5
Die pneumatische Pumpe wird über ein 3/2Wegeventil angesteuert, welches in der
Pausenzeit die Pumpe druckentlastet.
2
3/2-Wegeventile und weiteres Zubehör siehe
SKF Katalog 1-9420.
6
8.1
Betrieb ohne elektronische
Systemüberwachung
Systemstörungen werden nicht
automatisch erkannt und
angezeigt. Die Überwachung ist
abgeschaltet.
COP = OFF (siehe Kap. 6.3).
8.2
Betrieb mit elektronischer
Systemüberwachung
Der Druckschalter ist möglichst hinter dem
letzten Verteiler in der Hauptleitung zu
montieren. Er überwacht während der
CONTACT-Zeit den Druckaufbau im System.
Die Überwachung ist aktiviert.
COP = PS (Werkseinstellung, siehe Kap. 6.3).
DE
Seite 21
8
7
9
M
31
31
15
PS/CS
2
Bild 9. Anschluss pneumatische Pumpe PEF-90 mit Systemüberwachung
1 Steuergerät IG502-2-E
2 3/2-Wegeventil
3 Lufteinheit
4 Pneumatische Pumpe, z.B. PEF-90
5 Luftleitung
6 Schmierleitung
7 Verteiler
8 Druckschalter
9 Reibstellen
15
F
Bordnetz
Verwendung als Austauschgerät
Seite 22
DE
9 Verwendung als
Austauschgerät
Das Universalsteuergerät IG502-2-E dient der
Steuerung und Überwachung von Zentralschmieranlagen an Nutzfahrzeugen.
Das IG502-2-E ist in seinen Funktionen
programmierbar und ersetzt damit eine Reihe
älterer Steuergeräte.
9.1
Werkseinstellungen am
IG502-2-E
Am IG502-2-E sind bei Auslieferung folgende
Einstellungen programmiert:
Pumpenlaufzeit (tCO): 2,6 min
Pausenzeit (tPA):
9h
Code:
000 (Programmierschutz)
Systemüberwachung: Druckschalter ist
aktiviert (COP = PS)
Diese Einstellungen entsprechen der Betriebsart
des Vorgängermodells IG433-5-51 und müssen
bei Bedarf umprogrammiert werden.
9.2
Vorgängermodell austauschen
Bordnetzspannung mit der
Spannungsangabe des
Steuergerätes IG502-2-E
vergleichen. Es gibt die
Ausführungen für 12 V DC oder
24 V DC.
 Lesen Sie am zu ersetzenden Altgerät die
aufgedruckte Artikelnummer (IG....) ab, um
festzustellen, auf welche Betriebsart Sie das
neue Gerät IG502-2-E programmieren
müssen.
 Notieren Sie sich die am Altgerät eingestellten
Werte für Pausenzeit und ggf. Kontaktzeit.
 Bisheriges Steuergerät ausbauen und durch
das IG502-2-E ersetzen. Einbaumaße und
elektrischer Steckeranschluss sind identisch!
 Betriebsart und Einstellwerte nach den
Kurzanleitungen (Seite 23 bis 31) oder dem
Kapitel 6 – „Programmieren“ einstellen.
Die Programmierung erfolgt über
das Bedienfeld des IG502-2-E.
Das IG502-2-E muss am Fahrzeug
elektrisch angeschlossen sein.
9.3
Ersatz weiterer Steuergeräte
Im Anhang (Seite 37) befindet sich eine Liste
weiterer Vorgängermodelle, die im Bedarfsfall
durch das IG502-2-E zu ersetzen sind. Die
jeweils zu programmierenden Werte entnehmen
Sie bitte dieser Tabelle.
Die Kapitel 6 – „Programmieren“ und
7 – „Betriebsarten“ sind zu beachten.
Verwendung als Austauschgerät
9.4
Ersatz des IG471-21
9.4.1 Kurzanleitung zur Programmierung
 Zur Umprogrammierung des IG502-2-E auf
die Betriebsart des IG471-21 müssen die
Werkseinstellungen wie folgt verändert
werden:
Seite 23
Tabelle 13.
Schritt Taste
DE
Ersatz des IG471-21
Aktion
Anzeige
1
Länger als 2s drücken
Anzeige blinkt
(Code 000 Werkseinstellung)
2
Kurz drücken
(Code bestätigen)
Pausenzeit im Timerbetrieb
LED „Pause“ blinkt
3
Kurz drücken
Pausenzeit 9 h
(Werkseinstellung)
4
Neuen Wert einstellen
5
Kurz drücken
(Neuen Wert bestätigen)
Pumpenlaufzeit im Timerbetrieb
LED „Contact“ blinkt
6
Kurz drücken
Pumpenlaufzeit 2,6 min
(Werkseinstellung)
7
Neuen Wert einstellen
Verwendung als Austauschgerät
Seite 24
DE
Fortsetzung Tabelle 13
Schritt Taste
Aktion
Anzeige
8
Kurz drücken
(Neuen Wert bestätigen)
Beginn der Überwachungseinstellung
LED „PS“ und „CS“ blinken
9
Kurz drücken
Überwachung mittels Druckschalter
(Werkseinstellung)
10
Wahlweise bis
Überwachung ausgeschaltet
11
Kurz drücken
Neue Einstellung bestätigen
12
Länger als 2s drücken
Neue Einstellungen werden in den
Speicher übernommen.
Anzeige erlischt.
Verwendung als Austauschgerät
9.5
Ersatz des IG472-11
9.5.1 Kurzanleitung zur Programmierung
 Der Anschluss 30 entfällt und muss am
Anschlussstecker entfernt werden
 Der Minus Eingang des Zyklenschalters muss
auf Plus umgelegt werden
 Zur Umprogrammierung des IG502-2-E auf
die Betriebsart des IG472-11 müssen die
Werkseinstellungen wie folgt verändert
werden:
Seite 25
Tabelle 14.
Schritt Taste
DE
Ersatz des IG472-11
Aktion
Anzeige
1
Länger als 2s drücken
Anzeige blinkt
(Code 000 Werkseinstellung)
2
Kurz drücken
(Code bestätigen)
Pausenzeit im Timerbetrieb
LED „Pause“ blinkt
3
Kurz drücken
Pausenzeit 9 h
(Werkseinstellung)
4
Neuen Wert einstellen
5
Kurz drücken
(Neuen Wert bestätigen)
Pumpenlaufzeit im Timerbetrieb
LED „Contact“ blinkt
6
Kurz drücken
Pumpenlaufzeit 2,6 min
(Werkseinstellung)
7
Neuen Wert einstellen
Verwendung als Austauschgerät
Seite 26
DE
Fortsetzung Tabelle 14
Schritt Taste
Aktion
Anzeige
8
Kurz drücken
(Neuen Wert bestätigen)
Beginn der Überwachungseinstellung
LED „PS“ und „CS“ blinken
9
Kurz drücken
Überwachung mittels Druckschalter
(Werkseinstellung)
10
Wahlweise bis
Überwachung mittels Zyklenschalter
LED „CS“ blinkt
11
Kurz drücken
Neue Einstellung bestätigen
12
Länger als 2s drücken
Neue Einstellungen werden in den
Speicher übernommen.
Anzeige erlischt.
Verwendung als Austauschgerät
9.6
Ersatz des IG434-1
9.6.1 Kurzanleitung zur Programmierung
 Zur Umprogrammierung des IG502-2-E auf
die Betriebsart des IG434-1 müssen die
Werkseinstellungen wie folgt verändert
werden:
Seite 27
Tabelle 15.
Schritt Taste
DE
Ersatz des IG434-1
Aktion
Anzeige
1
Länger als 2s drücken
Anzeige blinkt
(Code 000 Werkseinstellung)
2
Kurz drücken
(Code bestätigen)
Pausenzeit im Timerbetrieb
LED „Pause“ blinkt
3
Kurz drücken
Pausenzeit 9 h
(Werkseinstellung)
4
Neuen Wert einstellen
5
Kurz drücken
(Neuen Wert bestätigen)
Pumpenlaufzeit im Timerbetrieb
LED „Contact“ blinkt
6
Kurz drücken
Pumpenlaufzeit 2,6 min
(Werkseinstellung)
7
Neuen Wert einstellen
Verwendung als Austauschgerät
Seite 28
DE
Fortsetzung Tabelle 15
Schritt Taste
Aktion
Anzeige
8
Kurz drücken
(Neuen Wert bestätigen)
Beginn der Überwachungseinstellung
LED „PS“ und „CS“ blinken
9
Kurz drücken
Überwachung mittels Druckschalter
(Werkseinstellung)
10
Wahlweise bis
Überwachung ausgeschaltet
11
Kurz drücken
Neue Einstellung bestätigen
12
Länger als 2s drücken
Neue Einstellungen werden in den
Speicher übernommen.
Anzeige erlischt.
Verwendung als Austauschgerät
9.7
Ersatz des IG472-22
9.7.1 Kurzanleitung zur Programmierung
 Zur Umprogrammierung des IG502-2-E auf
die Betriebsart des IG472-22 müssen die
Werkseinstellungen wie folgt verändert
werden:
Seite 29
Tabelle 16.
Schritt Taste
DE
Ersatz des IG472-22
Aktion
Anzeige
1
Länger als 2s drücken
Anzeige blinkt
(Code 000 Werkseinstellung)
2
Kurz drücken
(Code bestätigen)
Pausenzeit im Timerbetrieb
LED „Pause“ blinkt
3
Kurz drücken
Pausenzeit 9 h
(Werkseinstellung)
4
Neuen Wert einstellen
5
Kurz drücken
(Neuen Wert bestätigen)
Pumpenlaufzeit im Timerbetrieb
LED „Contact“ blinkt
6
Kurz drücken
Pumpenlaufzeit 2,6 min
(Werkseinstellung)
7
Neuen Wert einstellen
Verwendung als Austauschgerät
Seite 30
DE
Fortsetzung Tabelle 16
Schritt Taste
Aktion
Anzeige
8
Kurz drücken
(Neuen Wert bestätigen)
Beginn der Überwachungseinstellung
LED „PS“ und „CS“ blinken
9
Kurz drücken
(Änderung der Überwachung bestätigen)
Überwachung mittels Druckschalter
(Werkseinstellung)
10
Wahlweise bis
Überwachung mittels Zyklenschalter
LED „CS“ blinkt
11
Kurz drücken
Neue Einstellung bestätigen
12
Länger als 2s drücken
Neue Einstellungen werden in den
Speicher übernommen.
Anzeige erlischt.
Verwendung als Austauschgerät
9.8
Ersatz des IG433-5-51
9.8.1 Kurzanleitung zur Programmierung
 Zur Umprogrammierung des IG502-2-E auf
die Betriebsart des IG433-5-51müssen die
Werkseinstellungen wie folgt verändert
werden:
 Die Pumpenlaufzeit (tCO) und die
Systemüberwachung mittels Druckschalter
werden nicht verändert
 Bei einigen Systemen muss jedoch die
voreingestellte Pausenzeit (tPA = 9 h)
verändert werden.
 Siehe Einstellung am Altgerät!
Seite 31
Tabelle 17.
Schritt Taste
DE
Ersatz des IG433-5-51
Aktion
Anzeige
1
Länger als 2s drücken
Anzeige blinkt
(Code 000 Werkseinstellung)
2
Kurz drücken
(Code bestätigen)
Pausenzeit im Timerbetrieb
LED „Pause“ blinkt
3
Kurz drücken
Pausenzeit 9 h
(Werkseinstellung)
4
Neuen Wert einstellen
5
Kurz drücken
Neuen Wert bestätigen
6
Länger als 2s drücken
Neuer Wert wird in den Speicher
übernommen.
Anzeige erlischt.
Betriebsstörungen
Seite 32
DE
10 Betriebsstörungen
Alle Störmeldungen werden über die
10.1 Fehler anzeigen
als Sammelstörmeldung
Leuchtdiode
angezeigt. Bei der Ausgabe einer Störmeldung
wird der normale Funktionsablauf durch das
Steuergerät angehalten und der aufgetretene
Fehler gespeichert und angezeigt.
Anzeigemodus starten mit einer der beiden
Tasten
. Fehler wird angezeigt (Tabelle
18):
Die Fehlerursache kann an der LED–Siebensegmentanzeige abgelesen werden. Dies
erleichtert die Fehlerdiagnose erheblich, setzt
allerdings eine Systemüberwachung voraus.
10.2 Fehlermeldung löschen
Alle Störmeldungen können mit dieser Taste
quittiert und gelöscht werden. Im Timerbetrieb
kann das auch über einen angeschlossenen
externen Drucktaster geschehen.
Tabelle 18.
Anzeige
Vor dem Löschen der
Störmeldung Fehler ermitteln
und beseitigen. Für Schäden, die
aus einem Fahrzeugbetrieb ohne
Schmierung entstehen, haftet
der Nutzer.
Die Zeit, in der das Steuergerät
und Pumpenaggregeat ohne
Schmierung betrieben wurde,
wird unlöschbar im EEPROM als
Fehlerstunden FH gespeichert.
Fehleranzeigen
Bedeutung
Fehler Pressure Switch:
Kein Signal vom Druckschalter während der Pumpenlaufzeit.
Fehler Cycle Switch:
Kein Signal vom Zyklenschalter während der Pumpenlaufzeit.
Fehler Low Level:
Der minimale Füllstand im Vorratsbehälter wurde unterschritten.
Der weitere Funktionsablauf ist angehalten.
Betriebsstörungen
10.3 Blockbetrieb
Der Blockbetrieb ist die Reaktion
des Steuergerätes auf das
fehlende Signal des
Zyklenschalters.
Seite 33
10.4 Verspätetes Signal vom Zyklenschalter
Siehe Tabelle 19.
Ist die voreingestellte Pausenzeit
tPA kleiner als 15 min, entspricht
die Blockpause blo diesem Wert.
Tabelle 19. Verspätetes Signal vom Zyklenschalter
Ereignis
Gerät
Anzeige am Steuergerät
Kein Signal vom Zyklenschalter während der
Pumpenlaufzeit  Abbruch Normalbetrieb
Beginn Blockpause 15 min mit Abfrage des
Zyklenschalters
CS
Signal vom Zyklenschalter während der 1. Blockpause 
Abbruch Blockbetrieb
Pause wird fortgesetzt bis zum Ende der regulären
voreingestellten Pausenzeit
CS
Signal vom Zyklenschalter während der 2. Pumpenlaufzeit
 Abbruch Blockbetrieb
Beginn der regulären voreingestellten Pausenzeit
CS
Signal vom Zyklenschalter während der 2. Blockpause 
Abbruch Blockbetrieb
Pause wird fortgesetzt bis zum Ende der regulären
voreingestellten Pausenzeit
CS
Erfolgt ein Signal von Zyklenschalter während der 3.
Pumpenlaufzeit  Abbruch Blockbetrieb
Beginn der regulären voreingestellten Pausenzeit
CS
DE
Betriebsstörungen
10.5 Fehlendes Signal vom Zyklenschalter
Drei Pumpenlaufzeiten und zwei Blockpausen
ohne Signal vom Zyklenschalter! 
Abbruch Blockbetrieb, Ausgabe Störmeldung
Geräteanzeige:
10.6 Fehlendes Signal vom Druckschalter
Erfolgt während der
Pumpenlaufzeit tCO oder cCO
kein Signal vom Druckschalter,
wird der normale
Funktionsablauf am Ende der
Pumpenlaufzeit angehalten und
eine Störmeldung ausgegeben!
Geräteanzeige:
Seite 34
Tabelle 20.
Gerät
Fehlendes Signal vom Zyklenschalter
Anzeige am Steuergerät
CS
Fehlerursache ermitteln und beseitigen
10.7 Speicherung der Fehlerzeiten
10.7.1 Fehlerstandzähler
Es wird die vom Auftreten der Störmeldung bis
zu deren Quittierung vergehende Zeit in Stunden addiert. Nach dem Quittieren wird dieser
Wert automatisch in den Fehlerstundenzähler
übertragen.
10.7.2 Fehlerstundenzähler
In dem Fehlerstundenzähler werden alle während des Betriebes aufgetretenen Fehlerstandzeiten addiert. Der aktuelle Zählerstand kann im
Anzeigemodus nach Aufruf des Parameters Fh
in zwei Blöcken zu je drei Ziffern ausgelesen
werden. Siehe Kap. 5 Schritte 12 -14. Die maximale Anzeigekapazität des Zählers beträgt
99999,9 Stunden. Das kleinste speicherbare
Intervall beträgt 0,1 Stunde = 6 Minuten.
Der Speicher kann nicht gelöscht werden.
DE
Wartung und Reparatur
Seite 35
11 Wartung und Reparatur
12 Technische Daten
Folgende Wartungs- und Überwachungsarbeiten sind regelmäßig durchzuführen:
Tabelle 21.
 Die Überprüfung des Füllstandes im
Schmierstoffbehälter
 Regelmäßige Kontrolle der Anlagenbestandteile auf Dichtheit
 Sichtprüfung vom Schmierzustand der Lager
 Die Grundfunktion des Steuergerätes und der
Systemkomponenten kann durch das Auslösen einer Zwischenschmierung überprüft
werden
 Weiterhin sind bei Störmeldungen die
elektrischen Anschlüsse zu kontrollieren
 Defekte Sicherungen nur durch gleichwertige
ersetzen
Alle weitergehenden Arbeiten
sind nur vom zugelassenen SKF
Service durchzuführen.
Technische Daten
Bezeichnung
Wert
Nennspannung UN
DC: 12 V oder 24 V
Schutzart
IP 20, DIN 40050 / Stecker IP 00
Max. Last Ausgang M
5 A bei 24 V, 5 A bei 12 V
SL-Ausgang
4W
Datenerhalt
unbegrenzt
Arbeitstemperatur
-25 °C bis +75 °C
Lagertemperatur
-40 °C bis + 75 °C
EG Richtlinien
89 / 336 / EG und 95 / 54 / EG
Absicherung max.
5A
Abmessungen L x B x H
138 x 65 x 40
Programmierbare Pausenzeiten
0,1 h bis 99,9 h
Programmierbare Pumpenlaufzeit
0,1 min bis 99,9 min
Programmierbare Impulse
1 bis 999
Betriebsstundenspeicher
0 bis 99999,9 h
Fehlerstundenspeicher
0 bis 99999,9 h
DE
Service
13 Service
Bitte wenden Sie sich bei Problemen oder Fragen an unsere Verkaufs- und Servicezentren
bzw. unsere Auslandsvertretungen.
Eine Liste mit den aktuellen Adressen finden Sie
im Internet unter:
 www.skf.com/schmierung
Seite 36
DE
Anhang Tabelle
Seite 37
DE
14 Anhang Tabelle
Tabelle 22.
Zu ersetzende Vorgängermodelle; Programmierdaten für das IG502-2-E
Zentralschmieranlagentyp
Fließfett mit KFU...
Zu ersetzende
Steuergeräte
IG433-5-51
Mit Druckschalter
Mit Zyklenschalter
Pausenzeit
Ohne Zyklenschalter

IG433-5-51/S2
IG433-5-51/S6
IG433-5-51/S7
Ohne Druckschalter
Am IG502-2-E programmieren
Fett mit KFG...
Pause
Wert
Pumpenlaufzeit
Contact
Wert
tPA
*)h
tCO
2,6 min

tPA
*)h
tCO
2,6 min

tPA
*)h
tCO
18 min
tPA
*)h
tCO
2,6 min

Überwachung
PS
CS
OFF

Seite
31

13

13

13, 15
IG472-11
**
tPA
*)h
tCO
***

25
IG472-22

tPA
*)h
tCO
***

29
IG472-22/S1

tPA
*)h
tCO
***

13, 15
IG472-33

cPA
*)Imp.
tCO
***

13, 15
IG472-33/S1

cPA
*)Imp.
tCO
***

13, 15
IG471-21
**
tPA
*)h
tCO
*) min

23
IG471-21/S1
**
tPA
*)h
tCO
*) min

13
IG471-21/S2
**
tPA
*)h
tCO
*) min

13
IG434-1

tPA
*)h
tCO
* )min

27
IG434-3

cPA
*)Imp.
tCO
*) min

13
IG434-5

tPA
*)h
tCO
3 min

IG434-6

cPA
*)Imp.
tCO
3 min

tPA
*)h
tCO
* )min
IG434-8

13, 15
13, 15

Beim Austausch eines Steuergerätes mit negativem Zyklenschaltereingang wie IG434-2, IG434-4 oder IG472-11 muss der Minusanschluss des
Zyklenschalters auf Plus gelegt werden.
*)
Anlagenspezifische Einstellungen des zu ersetzenden Gerätes übernehmen.
**
Anschluss 30 entfällt! Muss am Anschlussstecker entfernt werden.
***
Zeit für einen Schmierzyklus muss ermittelt und als Pumpenlaufzeit-Wert eingestellt werden.
13, 15
Anhang Tabelle
Seite 38
DE
Notizen
DE
Notizen
DE
Notizen
DE
Notizen
DE
SKF Lubrication Systems Germany AG
Motzener Straße 35/37
12277 Berlin
Postfach: 970444, 12704 Berlin
Telefon: (++49) 30-7 20 02-0
Fax:
(++49) 30-7 20 02-111
E-Mail: [email protected]
WWW: www.skf.com/schmierung
951-130-212
24. April 2009
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