Mod: G22/F23A4-N

Mod: G22/F23A4-N
07/2012
Mod: G22/F23A4-N
Production code: 393079
INHALT
I. GERÄTEZUSAMMENSCHLUSS / ÜBERSICHTEN .......................................................................... 2
II. TYPENSCHILD UND TECHNISCHE DATEN ..................................................................................... 43
III. VORBEMERKUNG ............................................................................................................................ 44
IV. INSTALLATION .................................................................................................................................. 45
1. ALLGEMEINE HINWEISE .................................................................................................................. 45
2. TRANSPORT, HANDLING UND LAGERUNG .................................................................................... 47
3. INSTALLATION UND MONTAGE ....................................................................................................... 48
4. ABGASFÜHRUNG ............................................................................................................................. 49
5. ANSCHLÜSSE ................................................................................................................................... 49
6. SICHERHEITSTHERMOSTAT............................................................................................................ 51
7. VOR BEENDUNG DER INSTALLATIONSARBEITEN ........................................................................ 51
V. ANWEISUNGEN FÜR DAS BEDIENPERSONAL DER MASCHINE ................................................. 52
1. GEBRAUCH DER FRITTEUSE .......................................................................................................... 52
VI. REINIGUNG UND WARTUNG ........................................................................................................... 56
1. ALLGEMEINE SICHERHEITSBESTIMMUNGEN .............................................................................. 56
2. NORMALER MASCHINENGEBRAUCH ............................................................................................. 57
3. REINIGUNG UND WARTUNG DER MASCHINE ............................................................................... 58
4. ENTSORGUNG DER MASCHINE ..................................................................................................... 60
5. BEILIEGENDE DOKUMENTATION .................................................................................................... 61
42
II. TYPENSCHILD UND TECHNISCHE DATEN
ACHTUNG
Die vorliegende Anleitung bezieht sich auf verschiedene Geräte. Stellen Sie den Typ des gekauften Gerätes auf
dem Schild unter der Bedienblende fest (siehe obere Abbildung).
T A B E L L E A - T e c h n is c h e D a te n G a s g e rä te
M O D EL L E
T ECH N IS C HE D A TEN
Ne tz s p a n n u n g
V
Ele k t r . L e is t u n g s a u f n a h m e
P h as e n
Fr e q u e n z
Q u e r s c h n it t N e t z k a b e l
G a s a n s c h lu s s IS O 7 /1
Br e n n e r
N e n n w ä r m e le is t u n g
+9 FR G D 1 J F E
40 0 m m
+ 9 F RG D 1 J F O
4 00 m m
+ 9 FR G D1 J FP
40 0 m m
2 30
230
23 0
kW
0 ,3
0 ,3
0 ,3
Anz.
1 +N
1+N
1+N
Hz
5 0 /6 0
5 0 /6 0
5 0 /6 0
mm 2
1
1
1
Ø
1 /2 "
1 /2 "
1 /2 "
Anz.
2
2
2
kW
25
25
25
A1
A1
A1
+9FRED1JFE
400m m
+9FRED1JFO
400m m
+9FRED1JFP
400m m
V
400
400
400
Anz .
3+N
3+N
3+N
Fre q ue n z
Hz
50/60
50/60
50/60
M ax. Ge s am tle is tu ng
kW
18
18
18
mm2
5
5
5
Ba u t yp
TAB E LLE A - Technische D aten Elektrogeräte
MODELLE
TECHNISCHE DATEN
Ne tz s p an n un g
Ph as e n
Qu e r s ch nitt Ne tz k ab e l
43
III. VORBEMERKUNG
Die Installations-, Gebrauchs- und Wartungsanleitung (im Folgenden Anleitung genannt) liefert dem
Benutzer nützliche Informationen für eine korrekte und sichere Vorgehensweise und erleichtert ihm
die Bedienung der Maschine (im Folgenden einfach “Maschine” oder “Gerät” genannt). Die folgende
Beschreibung soll keine langwierige Aufzählung von Hinweisen und Warnungen sein, sondern eine
Reihe von hilfreichen Anweisungen liefern, um die Maschinenleistungen in jeder Hinsicht zu optimieren
und um Fehlhandlungen zu vermeiden, die zu Personen-, Tier- und Sachschäden führen können. Es ist sehr
wichtig, dass alle Personen, die mit Transport, Installation, Inbetriebnahme, Gebrauch, Wartung , Reparatur und
Entsorgung der Maschine betraut sind, diese Anleitung zunächst aufmerksam lesen, um falsche
Bedienungsschritte oder Fehler zu vermeiden, durch die die Maschine beschädigt werden kann oder die eine
Unfallgefahr für die Personen darstellen können. Der Benutzer muss regelmäßig über die einschlägigen
Sicherheitsvorschriften informiert werden. Es ist weiterhin wichtig, das für den Umgang mit der Maschine
autorisierte Personal in den Gebrauch und die Wartung des Gerätes einzuweisen und über technische
Weiterentwicklungen zu informieren. Die Anleitung muss dem Personal stets zur Verfügung stehen und daher
am Arbeitsplatz an einem leicht zugänglichen Ort sorgfältig aufbewahrt werden, damit es bei Bedarf jederzeit
konsultiert werden kann. Falls nach der Lektüre dieser Anleitung noch Zweifel oder Ungewissheiten hinsichtlich
des Maschinengebrauchs bestehen sollten, wenden Sie sich bitte an den Hersteller oder die autorisierte
Kundendienststelle, die Ihnen gerne helfen werden, die Maschinenleistungen zu optimieren und den maximalen
Wirkungsgrad zu erhalten. Es wird daran erinnert, dass bei der Maschinenbenutzung immer die einschlägigen
Bestimmungen hinsichtlich Sicherheit, Arbeitshygiene und Umweltschutz einzuhalten sind. Es ist daher Aufgabe
des Benutzers, dafür zu sorgen, dass die Maschine immer unter optimalen Sicherheitsbedingungen sowohl für
Personen wie auch für Tiere und Sachen eingesetzt wird.
Der Hersteller lehnt jegliche Haftung für sämtliche Eingriffe an dem Gerät ab, die unter Missachtung der
in der Anleitung aufgeführten Anweisungen durchgeführt werden. Die Vervielfältigung der vorliegenden
Anleitung ist auch auszugsweise untersagt.
44
IV. INSTALLATION
1. ALLGEMEINE HINWEISE
1.1 EINFÜHRUNG
Nachstehend folgen einige Informationen über den
zulässigen Gebrauch und die Abnahmeprüfung der
Maschine, die Beschreibung der verwendeten Symbole (die
die Warnhinweise kennzeichnen und zu ihrem unmittelbaren
Verständnis beitragen), Erklärungen der in der Anleitung
verwendeten Begriffe sowie eine Reihe nützlicher
Informationen für den Benutzer des Geräts.
1.2 ZULÄSSIGER GERÄTEGEBRAUCH
Das Gerät muss gemäß den Vorschriften und der
einschlägigen Gesetzgebung für die Installation von
Elektro- und Gasgeräten installiert werden.
Unsere Geräte wurden für hohe Leistungen und
Wirkungsgrade entwickelt und optimiert. Dieses Gerät wurde
für das Kochen von Lebensmitteln entwickelt. Jeder andere
Gebrauch gilt als unsachgemäß.
Das Gerät darf nicht von Personen
(einschließlich Kindern) benutzt werden, die körperlich, in
ihrer Wahrnehmungsfähigkeit oder ihren geistigen Kräften
eingeschränkt sind oder die nicht über entsprechende
Erfahrung und Kenntnisse verfügen, außer sie wurden durch
eine verantwortliche Person entsprechend angeleitet und
in den Gebrauch des Gerätes eingewiesen.
ACHTUNG: Das Gerät ist nicht für die Installation im Freien
und/oder in Räumen geeignet, die Witterungseinflüssen
ausgesetzt sind (Regen, direkte Sonneneinstrahlung usw.).
Der Hersteller lehnt jegliche Haftung für unsachgemäße
Verwendungen des Produktes ab.
1.3 ABNAHMEPRÜFUNG
Unsere Geräte wurden in Labortests entwickelt und optimiert,
um hohe Leistungen und Wirkungsgrade zu erzielen. Das Gerät
wird betriebsbereit geliefert. Die bestandenen Tests
(Sichtkontrolle, elektrische/Gas-Abnahmeprüfung/ und
Funktionsprüfung) werden durch die spezifischen Anlagen
garantiert und bescheinigt.
1.4 BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
Im Folgenden werden die wichtigsten Begriffe dieser
Anleitung erklärt. Lesen Sie bitte diesen Abschnitt zum
besseren Verständnis der Anleitung aufmerksam durch.
Fachpersonal
Person, die mit der Installation, Einstellung, Bedienung,
Wartung, Reinigung, Reparatur und dem Transport der
Maschine betraut ist.
Hersteller
Electrolux Professional SpA oder jede andere von Electrolux
Professional SpA zugelassene Kundendienststelle.
Bedienpersonal
Person, die für die übertragenen Aufgaben ausgebildet und
geschult und über die mit dem nor malen
Maschinengebrauch verbundenen Risiken informiert ist.
Techniker oder Kundendienst
Vom Hersteller ausgebildeter/geschulter Techniker, der aufgrund
seiner beruflichen Ausbildung, Erfahrung, seiner spezifischen
Schulung und seiner Kenntnisse der Unfallverhütungsvorschriften
in der Lage ist, die an der Maschine auszuführenden Eingriffe zu
bewerten und alle damit verbundenen Gefahren zu erkennen
und zu vermeiden. Seine beruflichen Kenntnisse schließen
Mechanik, Elektrotechnik und Elektronik ein.
Gefahr
Gefahrenquelle
möglicher
Gesundheitsschäden.
Ver letzungen
oder
Gefährliche Situation
Alle Situationen, in denen das Personal einer oder mehreren
Gefahren ausgesetzt ist.
Risiko
Kombination wahrscheinlicher und möglicher ernsthafter
Ver letzungen oder Gesundheitsschäden in einer
gefährlichen Situation.
Schutzvorrichtungen
Sicherheitsmaßnahmen, die in der Anwendung spezifischer
technischer
Mittel
(Schutzver kleidungen
und
Sicherheitsvorrichtungen) zum Schutz des Personals vor
Gefahren bestehen.
Schutzverkleidungen
Eine spezifische Maschinenkomponente, die mithilfe einer
physischen Barriere den Bediener schützt.
Sicherheitsvorrichtung
Eine (von der Schutzverkleidung verschiedene Vorrichtung),
die die Gefährdungen beseitigt oder reduziert; sie kann
einzeln oder in Verbindung mit einer Schutzverkleidung
eingesetzt werden.
Kunde
Person, die die Maschine erworben hat und/oder betreibt
und benutzt (z. B.: Firma, Unternehmer, Unternehmen).
Stromschlaggefahr
Auf den menschlichen Körper übertragene elektrische
Ladung.
1.5 TYPOGRAPHISCHE KONVENTIONEN
Für den optimalen Gebrauch der Anleitung und folglich der
Maschine empfiehlt sich eine gute Kenntnis der in dem
Dokument verwendeten Begriffe und Symbole. Zur
Kennzeichnung und zum unmittelbaren Verständnis der
verschiedenen Gefahren werden im Handbuch die
folgenden Symbole verwendet:
ACHTUNG!
GEFAHR FÜR DIE GESUNDHEIT UND
SICHERHEIT
DES ARBEITSPERSONALS.
ACHTUNG!
STROMSCHLAGGEFAHR GEFÄHRLICHE SPANNUNG.
ACHTUNG!
GEFAHR VON MASCHINENSCHÄDEN.
Im Text sind den Symbolen Sicherheitshinweise zugeordnet,
die in kurzen Sätzen die Gefahrenart zusätzlich erläutern.
Die Hinweise dienen der Sicherheit des Personals und
tragen dazu bei, Schäden an der Maschine oder dem
verarbeiteten Produkt zu vermeiden. Es wird darauf
hingewiesen, dass die in der Anleitung aufgeführten
Zeichnungen und Pläne nicht maßstabgetreu sind. Sie
vervollständigen die Informationen und fassen den Text
bildlich zusammen, stellen jedoch keine detaillier te
Darstellung der Maschine dar.
Bei den in den Installationsplänen angegebenen
Zahlenwerten handelt es sich um Millimeterangaben.
45
1.6 KENNDATEN DER MASCHINE UND DES
HERSTELLERS
Die Abbildung zeigt das an der Maschine angebrachte
Typenschild:
GASGERÄTE
AB
N
ACHTUNG!
Die “CE”-Kennzeichnung der Maschine nicht
entfernen, ändern oder unlesbar machen.
ACHTUNG!
Beziehen Sie sich für alle Rückfragen beim
Hersteller immer auf die Kenndaten der
Maschine auf dem Schild mit der “CE”Kennzeichnung
(zum
Beispiel:
bei
Ersatzteilbestellungen usw.).
ACHTUNG!
Bei Verschrottung der Maschine muss die
“CE”-Kennzeichnung vernichtet werden.
1.7 GERÄTEKENNZEICHNUNG
Die vorliegende Anleitung bezieht sich auf verschiedene
Geräte.
Den Code des gekauften Gerätes feststellen, der sich auf dem
Schild unter der Bedienblende befindet.
ELEKTROGERÄTE
AB
N
Im Folgenden wird die Bedeutung der verschiedenen
aufgeführten Daten erläutert:
F.Mod ............................... Herstellerbezeichnung des
Produktes
Comm.Model ................... Handelsbezeichnung
PNC ................................. Produktionscode
Ser.No .............................. Seriennummer
El: ..................................... Anschlussspannung+Phase
Hz: .................................... Netzfrequenz
kW: ................................... Maximale Leistungsaufnahme
A ....................................... Stromaufnahme
Power unit El.: .................. Leistung
I ........................................ Schutz gegen Staub und Wasser
CE .................................... CE-Kennzeichnung
AB .................................... Zertifizierungs-Nummer
......................................... Gassicherheit
N ...................................... certification group
0051 ................................. Benannte Stelle
EN 203-1 .......................... EU-Norm
L ....................................... Logo INQ/GS
Cat ................................... Gasart
Pmbar .............................. Gasdruck
Electrolux Professional SpA
Viale Treviso, 15
33170 Pordenone
(Italy) ................................ Hersteller
Bei der Installation des Gerätes sicherstellen, dass die
elektrischen Anschlusswer te mit den Daten auf dem
Typenschild übereinstimmen.
46
1.8 URHEBERRECHTE
Die vorliegende Anleitung ist ausschließlich als Unterlage
für das Personal bestimmt und darf nur mit der
Genehmigung von Electrolux Professional SPA an Dritte
weitergegeben werden.
1.9 HAFTUNG
Der Hersteller haftet nicht für Schäden und
Betriebsstörungen, die verursacht werden durch:
• Missachtung der Anweisungen dieser Anleitung;
• unsachgemäß ausgeführte Reparaturen und Verwendung
von Ersatzteilen, die nicht im Ersatzteilkatalog aufgeführt
sind (der Einbau und die Verwendung von NichtOriginalersatzteilen oder Nicht-Originalzubehör kann den
Maschinenbetrieb nachteilig beeinflussen und führt zum
Verfall der Garantie);
• Eingriffe durch fachlich unqualifizierte Techniker;
• ungenehmigte Änderungen oder Eingriffe;
• nachlässige Instandhaltung;
• unsachgemäßen Maschinengebrauch;
• außergewöhnliche unvorhersehbare Umstände;
• Benutzung der Maschine durch ungeschultes
und nicht ausgebildetes Personal;
• Nichtbeachtung der im Einsatzland der Maschine
geltenden Vorschriften hinsichtlich der Sicherheit, Hygiene
und Gesundheit am Arbeitsplatz.
Weiterhin wird jede Haftung für Schäden abgelehnt, die
durch Umrüstungen und eigenmächtige Änderungen seitens
des Benutzers oder des Kunden verursacht sind. Die
Verantwortung für die Auswahl der geeigneten persönlichen
Schutzausrüstung für das Personal liegt beim Arbeitgeber
oder beim Sicherheitsbeauftragten am Arbeitsplatz oder
beim Kundendiensttechniker entsprechend den gültigen
Bestimmungen im Einsatzland der Maschine.
Electrolux Professional SPA lehnt jegliche Haftung für
eventuelle Ungenauigkeiten in der Anleitung ab, die auf
Druck- oder Übersetzungsfehler zurückzuführen sind.
Eventuelle Zusätze und Nachträge zur Installations-,
Bedienungs- und Wartungsanleitung, die der Hersteller ggf.
dem Kunden zusendet, bilden einen wesentlichen
Bestandteil der Anleitung und müssen zusammen mit
derselben aufbewahrt werden.
1.10 PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die
Persönliche Schutzausrüstung (PSA), die während der
verschiedenen Lebensphasen der Maschine zu verwenden
sind.
Phase
ng
du
lei
tzk
hu en
c
S ag
tr
u
sch
eits
erh
h
c
Si agen
tr
he
uh
sch
and
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h
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tra
e
g
Au
n
ge
tra
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ch
s
en
z
t
hu
sc
pf en
o
K ag
tr
Transport
Handling
Auspacken
Montage
Normaler
Maschinengebrauch
Einstellungen
Normale
Reinigung
Außerordentliche
Reinigung
Wartung
ACHTUNG!
Angesichts der Maschinenabmessungen ist es
möglich, die Maschinen beim Transport,
Handling und Einlagern übereinander zu
stapeln, sofern die Angaben auf dem Aufkleber
auf der Verpackung beachtet werden.
Der Transport, das Handling und die Lagerung der Maschine
darf nur von Fachpersonal ausgeführt werden, das:
- über eine spezifische technische Ausbildung und
Erfahrung verfügt;
- die Sicherheitsvorschriften und die gesetzlichen
Bestimmungen des Fachbereichs kennt;
- über Kenntnisse der allgemeinen Sicherheitsbestimmungen
verfügt;
- die für die auszuführende Arbeit geeignete persönliche
Schutzausrüstung trägt;
- fähig ist, mögliche Gefahren zu erkennen und zu
vermeiden.
2.2 TRANSPORT: ANWEISUNGEN FÜR DEN
FRACHTFÜHRER
Demontage
Verschrottung
Legende:
PSA VORGESEHEN
PSA BEREITHALTEN ODER BEI BEDARF ZU TRAGEN
PSA NICHT VORGESEHEN
Die Handschuhe schützen die Hände während des
normalen Gebrauchs vor heißen Geräteteilen oder heißen
Speisen.
1.11 AUFBEWAHRUNG DER ANLEITUNG
Die Anleitung muss während der gesamten Lebenszeit der
Maschine bis zu ihrer Verschrottung in einwandfreiem
Zustand aufbewahrt werden.
Bei Abtretung, Verkauf, Vermietung, Gebrauchsgewährung
oder Leasing der Maschine muss die Anleitung dieselbe
immer begleiten.
1.12 EMPFÄNGER DER ANLEITUNG
Die Anleitung richtet sich an:
• das für Transport und Handling zuständige Personal;
• an das für die Installation und Inbetriebnahme
zuständige Personal;
• an den Arbeitgeber der Maschinenbenutzer und den
Sicherheitsbeauftragten am Arbeitsplatz;
• an das Bedienpersonal der Maschine;
• an die Techniker - an den technischen Kundendienst.
2. TRANSPORT,
LAGERUNG
HANDLING
UND
2.1 EINFÜHRUNG
Der Transport (d. h. die Überführung der Maschine von
einem Ort an einen anderen) und das Handling (d.h. der
innerbetriebliche Transport der Maschine) müssen mithilfe
von Hubmitteln geeigneter Tragfähigkeit erfolgen.
ACHTUNG!
Es ist verboten, sich während des Be- und
Entladens unter schwebenden Lasten
aufzuhalten. Unbefugten ist der Zugang zum
Arbeitsbereich untersagt.
ACHTUNG!
Das Maschinengewicht allein reicht nicht aus,
um die Maschine im Gleichgewicht zu halten.
Die Last kann sich beim Transport verlagern:
- beim Bremsen;
- bei der Beschleunigung;
- in einer Kurve;
- auf holprigen Straßen.
2.3 HANDLING
Für das Entladen und die Lagerung der Maschine einen
geeigneten Ort mit ebenem Fußboden vorbereiten.
2.4 ANWEISUNGEN FÜR DAS HANDLING
Halten Sie für ein sicheres Heben der Maschine folgende
Vorsichtsmaßnahmen ein:
• Benutzen Sie Ausrüstungen mit geeigneten Eigenschaften
und ausreichender Tragfähigkeit (z. B.: Gabelstapler oder
Elektrogabelhubwagen);
• bedecken Sie scharfe Kanten.
Vor dem Anheben:
• vergewissern Sie sich, dass sich alle Arbeiter in sicherer
Entfernung befinden und verhindern Sie, dass unbefugte
Personen den Arbeitsbereich betreten können;
• kontrollieren Sie die Stabilität der Last;
• stellen Sie sicher, dass während des Anhebens kein
Mater ial herunterfallen kann. Vertikale Bewegungen
ausführen, um Stöße zu vermeiden;
• heben Sie die Maschine beim Versetzen so wenig wie
möglich an.
ACHTUNG!
Es ist verboten, die Maschine an den abnehmbaren
oder an nicht ausreichend haltbarenTeilen anzuheben,
wie: Schutzabdeckungen, Kabelführungen,
pneumatischen Bauteilen usw.
47
2.5 VERFAHREN DER MASCHINE
Der Fahrer des Hubmittels muss:
• einen guten Überblick über die zu fahrende Strecke haben;
• die Fahrt bei gefährlichen Situationen unterbrechen
können.
ACHTUNG!
Während des Transports darf das Gerät weder
geschoben noch gezogen werden, um ein
Umkippen zu vermeiden.
2.6 ABSETZEN DER LAST
Vor dem Absetzen der Last sicherstellen, dass die Durchfahrt
frei und der Fußboden eben ist und eine für die Last
ausreichende Tragfähigkeit aufweist. Das Gerät von der
Holzpalette nehmen, auf einer Seite abladen und anschließend
auf die Erde gleiten lassen.
2.7 LAGERUNG
Die Maschine und/oder ihre Teile müssen gegen Feuchtigkeit
geschützt in einem trockenen, vibrationsfreien Raum mit einer
nicht aggressiven Atmosphäre und einer Temperatur von -10°C
bis 50°C gelagert werden. Der Lagerraum muss über eine
horizontale ebene Auflagefläche verfügen, um Verformungen der
Maschine oder Beschädigungen der Stützfüße zu vermeiden.
ACHTUNG!
Die Aufstellung, die Montage und der Abbau
der Maschine dürfen nur von Fachkräften
ausgeführt werden.
ACHTUNG!
Die mit der Maschine gelieferten Ausstattungen
dürfen nicht verändert werden. Eventuell
verloren gegangene oder defekte Teile müssen
durch Originalteile ersetzt werden.
3 . INSTALLATION UND MONTAGE
Zur Gewährleistung des korrekten Betriebs des Gerätes und
seines Gebrauchs unter Sicherheitsbedingungen müssen
folgende Anweisungen dieses Abschnitts gewissenhaft
befolgt werden.
ACHTUNG!
Die unten genannten Tätigkeiten müssen
gemäß den geltenden Sicherheitsvorschriften
ausgeführt werden, sowohl hinsichtlich der
verwendeten Hilfsmittel als auch hinsichtlich
der Art der Durchführung.
ACHTUNG!
Vor dem Transport des Gerätes sicherstellen,
dass die Hubleistung des verwendeten
Hubmittels dem Gewicht des Gerätes
angemessen ist.
3.1 VORBEREITUNGEN ZU LASTEN DES KUNDEN
Folgende Aufgaben und Vorbereitungen obliegen dem Kunden:
- Vorrüstung eines hochempfindlichen FehlerstromLeitungsschutzschalters mit manueller Rückstellung. Die
Informationen zum elektrischen Anschluss finden sich im
Abschnitt 5.2 “Elektrischer Anschluss”.
- Überprüfung der Ebenheit des Gerätestandorts.
- In Aus-Stellung verriegelbare Vorrichtung für den
Anschluss an das Stromnetz.
- Anschluss an geeignete Erdungsanlage (Abs. 5.2.3)
- Jedem einzelnen Gerät muss ein schnellschließender/s
Absperrhahn/-ventil vorgeschaltet werden. Den Hahn bzw. das
Ventil in leicht zugänglicher Position installieren.
48
3.2 TECHNISCHE FREIRÄUME DER MASCHINE
Um die Maschine sind ausreichende Freiräume (für
Reparaturen, Instandhaltung usw.) zu lassen. Die Maße sind
zu erhöhen, falls die Durchgänge für die Durchfahrt anderer
Ausrüstungen und/oder Mittel benutzt werden oder als
Fluchtwege des Arbeitsplatzes dienen.
BRANDGEFAHR - Halten Sie den Bereich um
das Gerät frei und reinigen Sie diesen von
Brennstoffen.
Keine entzündlichen Materialien in der Nähe
dieses Geräts aufbewahren.
Das Gerät an einem gut belüfteten Ort installieren, um
das Entstehen gefährlicher Mischungen mit
unverbrannten Gasen am Aufstellungsort des Gerätes
zu vermeiden.
Für den Luftaustausch ist die notwendige Menge Luft für
die Verbrennung von 2 m³/h/kW Gasleistung sowie das
“Wohlergehen” des Küchenpersonals zu berücksichtigen.
Eine unzureichende Belüftung führt zu Erstickung.
Verdecken Sie das Belüftungssystem des Raumes, in
dem das Gerät aufgestellt wurde, nicht.
Die Belüftungs- oder Auslassöffnungen dieses oder
anderer Geräte nicht verdecken. Bringen Sie die
Notfallnummern an einem sichtbaren Ort an.
3.3 AUFSTELLUNG
Aus dem Installationsplan dieser Betriebsanleitung gehen
die Geräteabmessungen und die Anordnung der Anschlüsse
(Gas - Strom - Wasser) hervor.
Das Gerät kann einzeln oder gemeinsam mit anderen
Geräten derselben Produktlinie installiert werden.
Die Geräte sind nicht zum Einbau vorgesehen. Halten sie einen
Abstand von mindestens 10 cm zwischen dem Gerät und
seitlichen oder hinteren Wänden ein.
Die Oberflächen, die den oben genannten Abstand zum
Gerät nicht einhalten, sind von diesem auf geeignete Weise
zu isolieren.
Stellen Sie das Gerät in einem geeigneten Abstand von
eventuellen Wänden aus brennbarem Material auf. Keine
entzündlichen Materialien oder Flüssigkeiten in der Nähe
des Gerätes aufbewahren oder benutzen.
Bei der Installation des Gerätes sämtliche für diesen
Arbeitsgang vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen treffen,
einschließlich der Vorkehrungen zur Brandverhütung.
Wird das Gerät in einer Umgebung mit korrosiven Stoffen
(Chlor usw.) aufgestellt, ist es ratsam, auf die
Edelstahlflächen mit einem in Vaselinöl getränkten Tuch
einen Schutzfilm aufzutragen. Die Maschine darf erst dann
an den Installationsort überführt und von der Palette
genommen werden, wenn sie installiert wird.
Installation der Maschine:
• Die Maschine an dem gewählten Standort aufstellen;
• die Höhe und planebene Ausrichtung mit Hilfe der
höhenverstellbaren Füße regulieren und gleichzeitig prüfen,
ob sich die Tür schließen lässt
HINWEIS
PERMANENTER ANSCHLUSS: Die in AusStellung verriegelbare Vorrichtung muss auch
nach der Aufstellung des Gerätes am
Installationsort zugänglich sein.
• Schutzhandschuhe anziehen und die Verpackung wie folgt
entfernen:
- Durchschneiden Sie die Verpackungsbänder und entfernen
Sie die Schutzfolie.
Achten Sie darauf, die Geräteoberflächen nicht mit den
eventuell verwendeten Scheren oder Klingen zu zerkratzen;
- nehmen Sie die Schutzecken aus Polystyrol und die vertikalen
Schutzvorrichtungen ab. Bei Geräten mit Möbel aus Edelstahl
die Schutzfolie sehr langsam abziehen, ohne sie zu zerreißen,
um zu vermeiden, dass Klebstoffreste zurückbleiben. Entfernen
Sie eventuelle Klebstoffreste mit einem nicht korrosiven
Lösungsmittel. Lösungsmittelreste mit einem nassen Tuch
aufnehmen, dann sorgfältig abtrocknen. Es empfiehlt sich, auf
alle Edelstahloberflächen mit einem in Vaselinöl getränkten Tuch
einen Schutzfilm aufzutragen.
3.4. ENTSORGUNG DER VERPACKUNG
Bei der Entsorgung der Verpackungen die geltenden Vorschriften des
Landes beachten, in dem das Gerät verwendet wird.Die für dieVerpackung
verwendeten Materialien sind umweltfreundlich. Sie können gefahrlos
gelagert, wiederverwertet oder in einer speziellen Müllverbrennungsanlage
verbranntwerden.DieKunststoffteile, die eventuell wiederverwertet werden,
sind auf folgende Weise gekennzeichnet:
PE
PE
Polyethylen: äußere Verpackungsfolie, Hülle mit
Anleitungen
PP
PP
Polypropylen: Verpackungsbänder
PS
PS
PS - Hartschaum: Schutzecken
Die Holz- und Kartonteile können gemäß den geltenden
Vorschriften im Einsatzland der Maschine entsorgt werden.
3.5. BEFESTIGUNG AM BODEN
Einzeln installierte, ein halbes Modul breite Standgeräte
müssen am Boden befestigt werden, andernfalls besteht
Kippgefahr. Die Anweisungen sind dem entsprechenden
Zubehör beigelegt (F206210).
3.6. GERÄTEZUSAMMENSCHLUSS
• (Abb. 1A) Die Bedienblenden der Geräte durch Ausdrehen
der 4 Befestigungsschrauben abnehmen.
• (Abb. 1B) Von der Seitenwand jeder zu verbindenden
Geräteseite die Befestigungsschraube entfernen, die der
Bedienblende am nächsten ist.
• (Abb. 1D) Die Geräte aneinander stellen und durch Drehen
der Stellfüße planeben ausrichten, bis die Oberflächen
übereinstimmen.
• (Abb. 1C) Eines der beiden im Innern der Geräte
befindlichen Plättchen um 180° drehen.
• (Abb. 1E) Vom Innern der Bedienblende desselben
Gerätes aus die beiden Geräte an der Vorderseite
verbinden, indem eine Schraube TE M5x40 (mitgeliefert)
in den gegenüberliegenden Einsatz geschraubt wird.
• (Abb. 1F) An der Rückseite der Geräte in die
Seitenaufnahmen der Rückwände das mitgelieferte
Verbindungsplättchen einsetzen. Das Plättchen mit den
beiden mitgelieferten Senkschrauben M5 befestigen.
HINWEIS: Bei Einzelgeräten oder bei Kopfgeräten einer Installation
(bei denen das Verbindungsplättchen nicht verwendet wird) den
mitgelieferten Verschlussstöpsel “T” (Abb. 1G) in die seitlichen
Aufnahmen der Rückwand einsetzen. Den Stöpsel mit der
Blechschraube der Ausstattung festziehen.
3.7 MONTAGE UND ZUSAMMENSCHLUSS DER
TISCHGERÄTE AUF UNTERBAU, BACKOFEN, TRÄGERN
FÜR BRÜCKEN- ODER ÜBERHANGLÖSUNGEN
Die dem gewählten Produkt beigelegten Anweisungen
befolgen.
3.8 ABDICHTUNG DER FUGEN ZWISCHEN DEN GERÄTEN
Die Packungshinweise der Dichtmasse (Sonderzubehör)
beachten.
4. ABGASFÜHRUNG
4.1 ABGASFÜHRUNG FÜR GERÄTE DES TYPS “A1”
Die Geräte des Typs “A1” unter einer Abzugshaube aufstellen,
um den Abzug der Verbrennungsgase und Kochdämpfe zu
gewährleisten.
4.2 GERÄTE DES TYPS “B”
(entsprechend der Definition in der Technischen Regel des
DVGW, Arbeitsblatt G634: 1998)
Falls auf dem Typenschild des Gerätes nur die Bauart Axx
angegeben ist, wird erklärt, dass diese Geräte nicht direkt
an einen Kamin oder eine ins Freie führende Abgasleitung
angeschlossen werden darf. Das Gerät kann jedoch unter
einer Abzugshaube oder einem ähnlichen Abzugssystem der
Verbrennungsgase installiert werden.
5. ANSCHLÜSSE
Die Art des gekauften Gerätes anhand der Daten auf dem
Typenschild feststellen.
Entnehmen Sie aus den Installationsplänen die Position der
Verbrauchereingänge, die für dieses Gerät vorgesehen sind:
- GAS (ø1/2" M ISO 7/1)
- ELEKTRISCHER STROM
5.1. GASGERÄTE
HINWEIS! Dieses Gerät ist für den Betrieb mit Gas G20
20mbar vorgerüstet und zugelassen; für die Umstellung auf
eine andere Gasart siehe die Anweisungen des Abschnitts
5.1.6 in diesem Kapitel.
5.1.1. VOR DEM ANSCHLUSS
• Überprüfen, ob das Gerät für den Betrieb mit der am
Installationsort vorhandenen Gasart vorgerüstet ist. Sollte
dies nicht der Fall sein, befolgen Sie die Anweisungen
des Abschnitts: “Umstellung / Einstellung Gasgeräte”.
• Jedem einzelnen Gerät muss ein schnellschließender/s
Absperrhahn/-ventil vorgeschaltet werden. Den Hahn bzw.
das Ventil in leicht zugänglicher Position installieren.
•
•
Die Anschlussleitungen von Staub, Schmutz, Fremdkörpern
reinigen, die die Gaszufuhr behindern könnten.
Die Gasversorgungsleitung muss den für den einwandfreien
Betrieb aller ans Netz angeschlossener Geräte notwendigen
Gasdurchsatz gewährleisten. Eine unzureichende
Gasversorgung beeinträchtigt den Betrieb der
angeschlossenen Geräte.
• Achtung! Eine falsche Ausrichtung kann die
Verbrennung beeinflussen und den Betrieb des
Gerätes beeinträchtigen.
49
5.1.2. ÜBERPRÜFUNG DES ANSCHLUSSDRUCKS
Anhand des Typenschilds überprüfen, ob das Gerät für die
vorhandene Gasart geeignet ist (bei Nichteignung siehe die
Anweisungen des Abschnitts “Umstellung auf eine andere
Gasart”). Der Anschlussdruck wird bei einem Gerät in Betrieb
mit einem Manometer gemessen (Mindestdruck 0,1 mbar).
• Die Bedienblende entfernen.
• Die Dichtschraube “N” des Druckanschlusses entfernen
und das Manometer “O” (Abb. 2A und 2B) anschließen.
• Den auf dem Manometer angezeigten Wert mit dem in
Tab. B angegebenen Wer t (siehe Anhang der
Betriebsanleitung) vergleichen
• Liegt der auf dem Manometer angezeigte Druck außerhalb
des in Tab. A angegebenen Wertebereichs, darf das Gerät
nicht eingeschaltet werden. In diesem Fall ist das
Gasversorgungsunternehmen zu befragen.
5.1.5. PRIMÄRLUFTKONTROLLE
Die Primärluft ist korrekt eingestellt, wenn sich die Flamme
bei kaltem Brenner nicht ablöst und es bei heißem Brenner
nicht zu einem Flammenrückschlag kommt.
• Die Schraube “A” ausdrehen und den Luftring “E” auf den
Abstand “H” gemäß Tab B einstellen, die Schraube “A” wieder
anziehen und mit dem Lack versiegeln (Abb. 3A) einstellen.
5.1.3 GASDRUCKREGLER
• Die Gasversorgungsleitung muss einen ausreichenden
Querschnitt aufweisen, um den für den einwandfreien Betrieb aller
ans Netz angeschlossener Geräte notwendigen Gasdurchsatz
zu gewährleisten.
Falls der Gasdruck den angegebenen Wert übersteigt oder
(aufgrund von Schwankungen) schwer einstellbar ist, muss
vor dem Gerät und in leicht zugänglicher Position der
Gasdruckregler (Kode 927225) installiert werden.
Der Druckregler sollte nach Möglichkeit horizontal eingebaut
werden, um einen korrekten Ausgangsdruck zu gewährleisten:
• “1” Gasanschluss bauseitig.
• “2” Druckregler;
• “3” Gasanschluss Geräteseite;
) gibt die
Der Pfeil auf dem Regler (
Gasströmungsrichtung an.
• Ersatz Düse/n Brenner
2
3
1
HINWEIS! Diese Modelle sind für den Betrieb mit Erd- oder
Propangas gebaut und zertifiziert. Bei Erdgas ist der
Druckregler auf 8" w.c. (20mbar) eingestellt.
5.1.4 AUSTRITTSDRUCK AM GASVENTIL
• Die Dichtschraube vom Druckanschluss „B” entfernen und
das Rohr des Manometers anschließen (Abb. 2A).
• Das Gerät an eine Gasversorgung mit dem korrekten
Nenndruck anschließen, siehe hierzu Abschnitt 5.1.3.
• Die Fritteuse nach den Vorgaben in Kapitel „Anweisungen
für den Benutzer” in Betrieb nehmen.
• Die Stellschraube des Gasventil-Austrittsrucks „D” im
Uhrzeigersinn drehen, um den Druck zu erhöhen und
gegen den Urzeigersinn drehen, um ihn zu reduzieren,
siehe hierzu die Angaben der Düsentabelle (Tab. B).
50
5.1.6. UMSTELLUNG AUF EINE ANDERE GASART
Tabelle B „Technische Daten/Düsen” gibt den Düsentyp an,
durch den die werkseits installierten Düsen ersetzt werden
können (die Nummer ist auf dem Düsenkörper eingestanzt).
Nach dem Ersatz muss folgende Kontrollliste vollständig
durchgegangen werden:
Check
Ok
• korrekte Einstellung Primärluft zu Brenner/n
• Ersatz Düse/n Zündbrenner
• Ersatz Schraube/n der Mindestregelung
• korrekte Einstellung Zündbrenner, sofern
notwendig
• korrekte Einstellung Versorgungsdruck
(siehe Tab. Technische Daten/Düsen)
• Klebeschild (mitgeliefert)
mit den Daten der neuen Gasart anbringen
5.1.6.1 ERSATZ DÜSE DES HAUPTBRENNERS (Abb.3A)
• Schraube “A” lösen und Düse “C” ausschrauben.
• Düse und Lüfter entnehmen.
• Düse “C” gemäß der folgenden Düsentabelle gegen die für
die gewählte Gasart geeignete Düse austauschen (Tab.B).
• Der Düsendurchmesser ist in 1/100 mm auf dem
Düsenkörperangegeben.
• Düse “C” in den Lüfter “E” einsetzen, diezusammengesetzten
Bauteile in die vorgesehene Position bringen und die Düse
bis zum Anschlag einschrauben.
5.1.6.2 ERSATZ DÜSE DES ZÜNDBRENNERS
• Die Schraubverbindung „H” ausdrehen und die Düse „G”
durch die für die Gasart passende Düse ersetzen (Tab.
B, Abb. 3B).
• Die Kennziffer der Düse ist auf dem Düsenkörper
angegeben.
• Die Schraubverbindung „H” wieder festdrehen.
5.2.1. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS (Abb. 4A-Tab. A).
HINWEIS! Vor dem Anschluss überprüfen, ob Netzspannung
und -frequenz mit den Daten auf dem Typenschild
übereinstimmen.
ACHTUNG!
Alle Arbeiten an der elektrischen Anlage
dürfen ausschließlich durch einen Elektriker
ausgeführt werden.
Vor der Durchführung von Reinigungs- oder
Wartungsarbeiten jeder Art das Gerät von der
elektrischen Stromversorgung trennen und den
Netzstecker behutsam ziehen.
HINWEIS! Vor dem Anschluss bitte überprüfen, ob:
- Netzspannung und -frequenz den Werten auf dem Typenschild
entsprechen und ein Erdungskontakt vorhanden ist.
- Die elektrische Anlage für die effektive Strombelastung
vorgerüstet und ausgelegt ist und ob die Anlage fachgerecht
entsprechend den Sicherheitsvorschr iften des
Einsatzlandes der Maschine ausgeführt ist.
- Zwischen Netzkabel und Stromnetz ein auf die am
Leistungsschild angegebene Stromaufnahme ausgelegter
Fehlerstrom-Leitungsschutzschalter installiert ist, der den
einschlägigen Bestimmungen entspricht und dessen
Kontaktöffnungsweite eine vollständige Trennung vom
Stromnetz entsprechend Überspannungskategorie III
gewährleistet. Für die richtige Bemessung des Schalters die
auf dem Leistungsschild des Gerätes angegebene
Stromaufnahme berücksichtigen.
• Für den Zugriff auf das Klemmenbrett die
Befestigungsschrauben lösen und die Bedienblende des
Geräts abnehmen (Abb. 4A 1-2).
• Das Netzkabel gemäß dem beigelegten Schaltplan an das
Klemmenbrett anschließen.
• Das Netzkabel mit der Kabelklemme befestigen.
HINWEIS! Der Hersteller lehnt bei Missachtung der
Unfallverhütungsvorschriften jegliche Haftung ab.
• Nach erfolgtem Anschluss sicherstellen, dass die
Betriebsspannung bei laufender Maschine vom Nennwert
der Spannung um nicht mehr als ± 10% abweicht.
• Die Installation sieht ebenfalls den Einbau einer für
War tungseingriffe in Aus-Stellung verriegelbaren
Vorrichtung vor.
6. SICHERHEITSTHERMOSTAT
Einige unserer Modelle sind mit einem Sicherheitsthermostat
ausgestattet, der bei Überschreitung eines vorbestimmten
Temperaturwerts automatisch anspricht und die Gasversorgung
(Gasgeräte) bzw. die Stromversorgung (Elektrogeräte)
unterbricht.
6.1. RÜCKSETZUNG
• Warten, bis das Gerät abkühlt: bei einer Temperatur von
ungefähr 90°C darf die Rücksetzung erfolgen.
• Die rote Taste auf dem Sicherheitsthermostat drücken.
HINWEIS! Ist für die Rücksetzung der Ausbau einer
Schutzvorrichtung (z. B: Bedienblende) erforderlich, muss
sie von einer Fachkraft vorgenommen werden. Die Verstellung
des Sicherheitsthermostats führt zum Verfall der Garantie.
7.
VOR
BEENDUNG
INSTALLATIONSARBEITEN
DER
Alle Anschlüsse mit einer Seifenwasserlösung auf eventuelle
Gaslecks prüfen. Keine offenen Flammen bei der
Gasdichtheitsprüfung verwenden. Alle Brenner einzeln und
zusammen einschalten, um die Funktionstüchtigkeit der
Gasventile, der Kochstellen und der Zündung zu
kontrollieren. Den Kochstellenregler für jeden Brenner und
alle Brenner zusammen auf die niedrigste Leistungsstufe
stellen; der Installateur muss nach Beendung der Arbeiten
dem Benutzer den Gebrauch des Gerätes erklären. Sollte
das Gerät nach Ausführung der Kontrollen nicht korrekt
funktionieren, den lokalen Kundendienst verständigen.
5.2.2. NETZKABEL
Sofern nicht anders angegeben, werden unsere Geräte ohne
Netzkabel ausgeliefert. Der Installateur muss ein flexibles
Kabel, das den Mindestanforderungen des Kabeltyps
H05RN-F mit Gummiisolierung entspricht, verwenden. Das
am Gerät außen vorbei laufende Kabelstück muss mit einem
Metall- oder Hartplastikrohr geschützt werden.
Ein eventuell beschädigtes Netzkabel darf zur Vermeidung
von ernsthaften Gefahren nur vom Kundendienst oder
einer Fachkraft ausgewechselt werden.
Der Hersteller haftet nicht für eventuelle Schäden oder
Unfälle, die auf die Missachtung der vorliegenden
Anweisungen oder der im jeweiligen Verwendungsland
geltenden elektrischen Sicherheitsvorschriften
zurückzuführen sind.
5.3. ERDANSCHLUSS UND POTENTIALAUSGLEICHSKNOTEN
Das Gerät an eine Erdung anschließen; danach mittels der
Schraube unter dem Rahmen rechts vorne in einen
Potentialausgleichsknoten einbinden. Die Schraube ist mit
.
dem folgenden Symbol gekennzeichnet
51
V. ANWEISUNGEN FÜR DAS
BEDIENPERSONAL DER
MASCHINE
1. GEBRAUCH DER FRITTEUSE
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
• Dieses Gerät ist für den industriellen Gebrauch bestimmt
und muss durch eigens geschultes Personal bedient
werden.
• Das Gerät nicht über längere Zeit ohne zu kochen in
Betrieb nehmen und nicht unter Bedingungen verwenden,
die den optimalen Betrieb beeinträchtigen.
• Dieses Gerät wurde für das Frittieren von Speisen in Fett
und Öl entwickelt und darf ausschließlich hierfür benutzt
werden. Jeder andere Gebrauch gilt als unsachgemäß.
• Bevor das Becken mit Öl gefüllt wird, sicherstellen, dass
es kein Wasser enthält.
• Das Becken bis zur Kerbe in der Beckenrückwand für max.
Ölstand mit Öl befüllen.
• Fett nach Abschluss des Frittierens nicht in der Wanne
belassen.
• Öl nachfüllen, sobald der Ölstand unter die Kerbe für
minimalen Ölstand sinkt (Brandgefahr).
• Besonders große und nicht abgetropfte Speisen können
heiße Ölspritzer verursachen.
• Achtung! Das Gerät nicht leer in Betrieb nehmen.
5
2
3
7
8
6
4
9
ART DES
FRITIERGUTES:
Speisen, die das Öl nicht
verschmutzen
Panierte Speisen
In Mehl gewälzte
Speisen
11
10
12
1
5
175/180°C
170°C
2
6
5
2
7
4
9
7
13
Einschalten ON/OFF
Temperatureinstellung
Start Programm linker Korb
Start Programm rechter Korb
Display Temperaturen (Arbeitstemperatur und Sollwert)
Display Programmdauer (links und rechts)
Temperatureinstellung (auf / ab)
Einstellung Programmdauer linker Korb (auf / ab)
Einstellung Programmdauer rechter Korb (auf / ab)
Gespeicherte (oder speicherbare) Programme
Zyklus „Melting” (Off / On: Der Melting-Zyklus startet beim
Einschalten, falls der Thermostat eine Betriebstemperatur
unter 70°C erfasst)
12 - Einschalten ON/OFF Ölrücklaufpumpe
13 - Einschalten ON/OFF HACCP-Überwachung (Zeit/
Temperatur)
52
180/185°C
HINWEIS! Für die Zubereitung von mit Mehl panierten Speisen
muss die Temperatur auf 170°C eingestellt werden. Eine
höhere Temperatur hat kein besseres Garergebnis zur Folge,
bewirkt jedoch eine frühere Zersetzung des Öls (das Restmehl
im Öl verbrennt).
HINWEISE! Während des Garvorgangs eventuelle
Speisenrückstände im Öl manuell entfernen. Bei längerem
Verbleiben dieser Rückstände ändert das Öl Geschmack
und Geruch und muss früher entsorgt werden.
Für eine rasche und zuverlässige Messung des
Zersetzungsgrades des Öls ist im Handel erhältliches
Lackmuspapier (strips) zu verwenden.
1
12345678910 11 -
TEMPERATUREINSTELLUNG AUF:
Standardausführung und Ausführung mit Ölfilter
Ausführung „FULL OPTIONAL”
1
TEMPERATUREINSTELLUNG FRITEUSE
6
11
10
4
9
11
10
12
1.1. GASBETRIEBENE GERÄTE
B
1.3. MELTING
MELTING ist ein „sanfter” Aufwärmzyklus von ca. 20/30
Minuten (in Funktion der Menge und Ausgangstemperatur),
mit dem festes Fett in Sicherheit geschmolzen wird und von
Raumtemperatur auf 70°C erhitzt wird.
Beträgt die vom Thermostat erfasste Temperatur beim
Einschalten (Taste „1") weniger als 70°C, schaltet das Gerät
automatisch auf MELTING-Zyklus: Die LED auf Taste „2”
leuchtet ROT; auch die LED der Taste „11” (MELT) leuchtet.
Am Display „5” werden abwechselnd die Temperatur in °C
und die Meldung „MELT” angezeigt.
Bei Verwendung von flüssigem Öl kann der Melting-Zyklus
durch Betätigung der Taste „11” ausgeschlossen werden.
Nach dem Ausschluss oder der Beendigung des MeltingZyklus stellt sich das Gerät automatisch auf die Temperaturund Zeitwerte des letzten Garzyklus.
Einschalten
• Der Bedienknopf „B” (im Unterbau) verfügt über folgende
Positionen:
1.4. TEMPERATUREINSTELLUNG
V
C
A
•
•
•
•
•
Aus
Zündung Zündbrenner
Zündung Brenner
Den Bedienknopf „B” eindrücken und auf „Zündung
Zündbrenner” drehen.
Den Knopf „B” ca. 20 Sekunden gedrückt halten, bis die
Zündflamme zündet.
Nach dem Loslassen des Bedienknopfes darf die
Zündflamme nicht erlöschen. Im gegenteiligen Fall den
Zündvorgang wiederholen.
Nach der Zündung des Brenners Taste „1" drücken, um
das Gerät einzuschalten.
Hinweis! Im Notfall ist eine Zündung des Zündbrenners von
Hand möglich. Hierzu die Tür öffnen und eine Flamme an den
Zündbrenner annähern. Gleichzeitig den Bedienknopf „B” für
die erforderliche Zeit auf Stellung „Zündung Zündbrenner”
gedrückt halten.
1.1.1. INTERLOCK
Das Gasventil ist mit einer Sicherheitsvorrichtung ausgestattet,
die nach einem versehentlichen Erlöschen des Zündbrenners
dessen erneute Zündung für ca. 60 Sekunden sperrt. Das sich
eventuell angesammelte Gas kann auf diese Weise abströmen
und die Betriebssicherheit wird somit erhöht.
Ausschalten
• Den Bedienknopf „B” teilweise eindrücken und von
„Flamme” auf „Zündung Zündflamme” drehen, wenn sie
für späteren Gebrauch weiterbrennen soll.
• Zum Abschalten des Geräts den Knopf „B” etwas
eindrücken und auf „Aus” drehen.
1.2. ELEKTROGERÄTE
Einschalten: Die Taste „1” betätigen.
Ausschalten: Die Taste „1” betätigen.
•
•
Am Display „5” wird die eingestellte Gartemperatur angezeigt.
Um einige Sekunden lang die tatsächliche Öltemperatur im
Becken anzuzeigen, die Taste „2" antippen.
Den eingestellten Wert mit den Tasten „7” erhöhen oder
verringern. Die Temperatur am Display wird jeweils um
±1°C geändert (wird die Taste „7” länger gedrückt, ändert
sich der Temperaturwert rascher). Nach der Einstellung
blinkt das Display „5” drei Sekunden lang, daraufhin wird
die angezeigte Temperatur gespeichert.
Die LED von Taste „2” leuchtet:
- ROT: Die Öltemperatur hat noch nicht den eingestellten
Wert erreicht.
- GRÜN: Die Öltemperatur entspricht dem eingestellten
Wert. Der Garzyklus kann beginnen.
1.5. EINSTELLUNG DER GARZEIT
Ausführung „Full optional”
• Am Display „6" wird die eingestellte Garzeit angezeigt.
• Anhand der Tasten 8/9 den eingestellten Wert erhöhen/senken.
Die Zeitänderung am Display beträgt jeweils ±5 sec. und lässt
eine Mindestzeit von 00:30 sec. zu. (werden die Tasten „8-9”
länger gedrückt, ändert sich der Zeitwert rascher).
• Nach Abschluss der Einstellung blinkt das Display „6” einige
Sekunden lang, daraufhin wird der angezeigte Wert
gespeichert.
• Anhand der Tasten „3”/„4” wird die Senkbewegung der linken/
rechten Hubvorrichtung gesteuert. Am entsprechenden Display
„6” beginnt die Rückwärtszählung der eingestellten Zeit. Wenn
der Wert 00:00 erreicht ist, endet der Zyklus, die Hubvorrichtung
wird aus dem Ölbad angehoben und das Display schaltet auf
den zuvor eingestellten Wert um.
Standardausführung und Ausführung mit Ölfilter
Die Garzeit beider Körbe wird an einem einzigen Display
eingestellt. Die Garzeit wird nach derselben Folge wie bei
der Ausführung „Full optional” eingestellt, das Ende des
Garzyklus (Display a 00:00) wird in diesem Fall jedoch durch
ein akustisches Signal gemeldet.
53
1.6. PROGRAMMIERUNG (alle Ausführungen)
Es besteht die Möglichkeit, bis zu fünf unterschiedliche
Garprogramme (Tasten „10”) zu programmieren: Für jedes
Programm können die gewünschte Gartemperatur und - je
nach Ausführung - eine oder zwei Garzeiten gespeichert
werden (bei Ausführung „Full optional” sind es die Zeiten der
beiden Körbe re/li).
Zur Speicherung eines Programms die gewünschten Werte
eingeben und die Tasten p1...p5 betätigen, bis die erfolgte
Speicherung durch ein akustisches Signal gemeldet wird. Nach
dem gleichen Verfahren werden die weiteren Garprogramme
gespeichert.
HINWEIS: Zum Zeitpunkt der Installation sind keine Programme
gespeichert. Bei jeder nachfolgenden Speicherung wird das
vorausgehende Programm gelöscht.
1.7.1 AUTOMATISCHER RÜCKLAUF DES ÖLS
(Ausführung „Full optional” oder mit Ölfilter)
Für den Rücklauf und die automatische Filtrierung des Öls
ist eine Zahnradpumpe installiert.
• Die Fritteuse ausschalten. (Taste „1”).
• Den Bedienknopf „L” (siehe Abb.) ganz nach unten schieben.
L
1.6.1. BLOCKIERUNG DER PROGRAMMIERUNG
Die Tastatur kann blockiert werden. Auf diese Weise können nur
die zuvor gespeicherten Programme angewandt werden.
Aktivierung/Deaktivierung dieser Option:
• Beim Einschalten des Geräts gleichzeitig die Taste
„7” drücken. Am Display erscheint FAST (Fast Food);
• Die Taste „2” drücken: Erscheint am Display Y (Yes), sind die
Tasten „7”, „8” und „9” gesperrt; erscheint N (No), sind die
Tasten „7”, „8” und „9” aktiviert.
• Zur Änderung des Parameters (Y/N) die Taste „7” drücken.
Mit Taste „2” speichern.
• Zum Verlassen des Menüs Fast Food gleichzeitig die Tasten
„3” und „4” drücken.
1.6.2 ANWENDUNG EINES EINGESTELLTEN
PROGRAMMS (alle Ausführungen)
• Das Programm mittels einer der Tasten „10” aufrufen; am Display
„5” und „6” werden die gespeicherten Werte eingeblendet.
• Die Tasten „3” oder „4” drücken, um den Garvorgang zu starten.
1.7. ÖLFILTER
Das Gerät ist mit folgenden Vorrichtungen ausgestattet:
- Ölsammelbehälter (25 l);
- Einklappbarer Wagen für Ölsammelbehälter;
- Polyesterfilter;
Durch diese Vorrichtungen wird das Garergebnis verbessert
und die Wiederwerwendbarkeit des Öls verlängert.
Filtrierung des Öls:
• Die Fritteuse ausschalten. (Taste „1”).
• Bei ausgeschaltetem Gerät zeigt das Display „5” die
Öltemperatur im Becken an, solange sie mindestens
70ºC beträgt.
• Sicherstellen, dass Wagen, Sammelbehälter und Filter
korrekt unter dem Ablass positioniert sind.
ACHTUNG: Um die Sicherheit des Bedieners zu gewährleisten,
darf das Öl nur gefiltert werden, wenn seine Temperatur
weniger als 90°C beträgt.
• Den Hahn öffnen; hierzu den Griff langsam im Uhrzeigersinn
drehen. Vorsichtig vorgehen, um nicht mit dem heißen Öl
in Kontakt zu kommen.
• Das Öl fließt rasch durch den Abfluss ab. Der Polyesterfilter
gewährleistet eine sichere mechanische Filterung des Öls.
• Den Griff gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den
Ablasshahn zu schließen.
54
• Die Taste „12” bis zur Aktivierung der Pumpe drücken, die
das Öl vom Sammelbehälter zum Becken befördert. Am
Display warnt die Meldung „Hot” vor der hohen Öltemperatur.
• Etwa vier Minuten warten, bis der Behälter entleert ist (die
Dauer hängt von der Öltemperatur ab). Je geringer sie ist,
umso länger dauert die Filtrierung).
• Durch erneute Betätigung der Taste „12” die Ölpumpe
abschalten.
• Den Bedienknopf „L” ganz nach oben verstellen.
HINWEIS: Wird bei eingeschalteter Fritteuse die Taste „12” (PUMP)
angetippt, erscheint auf der Anzeige „5” einige Sekunden lang die
verstrichene Zeit seit der letzten Betätigung der Ölpumpe.
1.8. FUNKTIONEN H.A.C.C.P. (Ausführung „Full optional”)
1.8.1. H.A.C.C.P.-UNTERSTÜTZUNG
Diese Fritteuse unterstützt den Bediener bei der Überwachung
eines Garprozesses nach dem HACCP-Verfahren (Hazard
Analysis and Critical Control Point): Hierbei wird von einem
eingestellten Zyklus ausgegangen, den der Koch als sicher einstuft.
Die Fritteuse meldet und speichert eventuelle Anomalien im
Vergleich zu den Zyklusparametern.
Zusätzlich zu den fünf normalerweise speicherbaren
Garprogrammen kann das Gerät bis zu fünf Programme des Typs
HACCP speichern.
Arbeitet die Fritteuse im Modus HACCP-Kontrolle, leuchtet die
LED von Taste 13. Gleichzeitig wird die Parameteränderung des
laufenden Programms deaktiviert.
Die HACCP-Unterstützung überprüft die Öltemperatur, die während
der Ausführung eines HACCP-Programms nie unter einen vom
HACCP-Verantwortlichen festgelegten Mindestwert sinken darf.
1.8.2. ANZEIGE UND SPEICHERUNG EINER
ANOMALIE
Wenn im Falle eines HACCP-überwachten Zyklus die
Öltemperatur unter den festgelegten Mindestwert sinkt, blinkt
einerseits das Display 5 und zeigt an, dass die kritische
Temperatur erreicht ist. Zum Anderen weist ein akustisches
Signal auf die Anomalie hin. Wird der Frittierzyklus ohne
Eingriff von außen beendet, wird die Anomalie gespeichert.
1.8.3. MENÜ HACCP: Suche, Anzeige und
Löschung gespeicherter Anomalien.
Die Bedienblende kann dazu dienen, gespeicher te
Anomalien zu suchen und anzuzeigen. Überdies ist die
Fritteuse auf der Innenseite der Bedienblende mit einer
Buchse für den Anschluss eines Druckers (Sonderzubehör,
Kode F881532) ausgestattet.
HINWEIS: Der Zugriff auf das Menü schließt die
Heizfunktionen der Fritteuse aus.
Für den Zugriff auf das Menü:
• Beim Einschalten die Taste „13” gedrückt halten, bis ein
akustisches Signal den Zugriff auf das Menü HACCP
bestätigt (am Display „5” wird HACP eingeblendet).
• Mit den Tasten „7” werden der Reihenfolge nach die
Meldungen Prg, HISt, Prn, ErS und dAtE abgerufen.
• Mit der Taste „2” wird jeweils auf die am Display „5”
angezeigten Menüs zugegriffen.
Folgende Funktionen und Meldungen werden am Display 5
angezeigt:
- Prg (Programmierung HACCP-Rezept)
- HISt (Zugriff auf den Bericht der Anomalien)
- Prn (Verwaltung Drucker - Sonderzubehör)
- ErS (Löschen des Berichts)
- dAtE (Einstellung Datum/Uhrzeit interne Uhr)
Mit dem Menü PRG (PROGRAM) wird der
Programmiermodus des HACCP-Programms aktiviert
(maximal fünf verschiedene Programme, nach Erreichen der
Höchstzahl werden die zuvor gespeicherten Programme
überschrieben). Mit dem Menü HIST (HISTORY) wird die
Suche und Anzeige der im Speicher abglegten Anomalien
aktiviert (es können über 1000 Anomalien gespeichert
werden. Sollte der Speicher gänzlich belegt sein, löschen
die neu gespeicherten Anomalien die Informationen mit dem
am weitesten zurückliegenden Datum).
Mit dem Menü Prn (PRINTER) wird der Modus Verwaltung
des als Sonderzubehör erhältlichen Druckers aktiviert.
Mit dem Menü ErS (ERASE) erfolgt der Zugriff auf die
Funktionen Löschen des Berichts (HISt).
Mit dem Menü dAtE (DATE) werden Datum und Zeit der
internen Uhr eingestellt. Datum und Uhrzeit können nur
geändert werden, wenn das Berichtarchiv leer ist.
1.8.4. SPEICHERN EINES HACCP-PROGRAMMS
Um ein HACCP-Programm zu speichern, müssen zuvor
Datum und Uhrzeit eingestellt werden:
• Das Menü HACCP aufrufen (siehe Abs. 1.8.3).
• Die Taste „2” erneut drücken, wenn dAtE erscheint: Auf den
Displays werden der Reihe nach Jahr, Monat, Tag, Stunden,
Minuten eingeblendet (Stunden von 00 bis 23, Minuten von 00
bis 59).
• Datum und Uhrzeit mit den Tasten „7”, „8” und „9” einstellen.
• Jedes Display blinkt fünf Sekunden lang, bevor die Eingabe
gespeichert wird.
Nach Eingabe von Datum und Uhrzeit kann ein HACCPProgramm gespeichert werden:
• Das Menü HACCP aufrufen (Abs. 1.7.3);
• Die Taste „2” erneut drücken, wenn Prg erscheint.
• Am Display „5” wird tSEt (Öltemperatur) angezeigt.
• Am Display „6” wird links tmin (Mindesttemperatur) und
rechts timE angezeigt (eine Zykluszeit für beide
Hubvorr ichtungen, da es sich um ein einziges
Frittierprogramm handelt).
• Die Temperatur tSEt anhand der Tasten „7” eingeben.
HINWEIS: Die Temperatur muss mindestens 130°C betragen.
• Die Temperatur tmin anhand der Tasten „8” eingeben.
HINWEIS: Die Temperatur muss mindestens 120°C betragen.
• Die Zeit timE anhand der Tasten „9” eingeben.
HINWEIS: Die Zeit muss mindestens 30 Sekunden betragen.
• Um das Rezept zu speichern, eine Taste „10” gedrückt
halten, bis die erfolgte Speicherung durch das akustische
Signal bestätigt wird (es wird empfohlen, ein schriftliches
Verzeichnis der zu jeder Taste p1...p5 eingestellten
Programme und des Speicherungsdatums anzulegen).
• Mit Taste „13” das Menü verlassen.
1.8.5. AKTIVIERUNG DER HACCP-KONTROLLE
Zur Aktivierung eines HACCP-kontrollierten Frittierzyklus:
• Taste „13” (HACCP) ein Mal drücken: Die LED leuchtet
ROT auf; mit Taste „10" (p1, …p5) kann eines der zuvor
gespeicherten HACCP-Programme abgerufen werden.
• Auf den Displays werden die entsprechenden Einstellungen
angezeigt.
Ab diesem Punkt sind lediglich folgende Optionen
freigegeben:
- Zyklusaktivierung (Tasten „3” und „4”);
- Deaktivierung der HACCP-Kontrolle (Taste „13”);
- Abschalten der Fritteuse (Taste „1”).
Alle sonstigen Funktionen werden nur freigegeben, falls
der Alarm HACCP ausgelöst oder die Funktion HACCP
deaktiviert wird.
1.8.6. ALARM HACCP
Beim Eintreten der Bedingungen, die das HACCPAlarmsignal auslösen, kann auf zwei Arten eingegriffen
werden:
- die Zeit des laufenden Garzyklus erhöhen;
- die HACCP-Kontrolle ausschließen.
Falls keine der beiden Operationen ausgeführt wird, wird die
Anomalie unter Angabe folgender Daten gespeichert:
- Jahr, Monat, Tag;
- Stunde und Minuten der Erfassung der Anomalie;
- eingestelltes Frittierprogramm (1 bis 5);
- eingestellte Temperatur;
- erreichte Mindesttemperatur.
Hinweis! Die Mindesttemperatur ist der bezeichnende Wert
der Anomalie.
1.8.8. ANZEIGE DATEN DES BERICHTARCHIVS
DER ANOMALIEN
• Das Menü HACCP aufrufen (siehe Abs. 1.8.3).
• Die Taste „2" erneut drücken und HISt anwählen: Auf den Displays
„5” und „6” wird das aktuelle Datum (Jahr, Monat, Tag) angezeigt.
• Mit den Tasten „7” und „8” das gewünschte Datum (Jahr,
Monat, Tag) anwählen und mit „2” quittieren.
• Am Display „5" wird die Uhrzeit (Stunden, Minuten) zu
Beginn der Überwachung angezeigt. Die LED unter der
Programmtaste p1….p5 der gespeicherten Anomalie
leuchtet auf. Mit den Tasten „7” werden am Display „5”
Stunde und Minuten der Anomalie und am linken Display
„6” die eingestellte Temperatur abgerollt. Auf dem rechten
Display „6” werden abwechselnd die eingestellte und die
tatsächliche Mindesttemperatur und/oder die eingestellte
Garzeit und die bis zum Abschluss fehlende Zeit
eingeblendet. Schließlich wird die Uhrzeit zu Ende der
Überwachung eingeblendet.
• Mit Taste „13” (HACCP) das Menü verlassen.
55
1.8.9. AUSDRUCK DATEN DES BERICHTARCHIVS DER
ANOMALIEN
Nach dem Anschluss des als Sonderzubehör erhältlichen
Druckers (F881532) wird das Menü PRN freigegeben:
• Das Menü HACCP aufrufen (siehe Abs. 1.8.3).
• Die Taste „2" erneut drücken und PRN anwählen.
• Wie für die Anzeige des Berichts das Datum anwählen und
erneut mit Taste „2” bestätigen: Daraufhin werden die Daten
bezüglich des angewählten Tages/Monats/Jahres
ausgedruckt.
Auf dem Druck werden die erfassten und gespeicherten
Anomalien folgendermaßen wiedergegeben:
- Jahr/Monat/Tag (JJJJ MM TT)
- Stunde Beginn (Hi)/Ende (Hf) der Überwachung HACCP (Hi =
hh:mm - Hf = hh:mm)
- Programmnummer (PRG Nº…)
- Eingestellte Temperatur (TSET = XºC)
- Eingestellte Mindesttemperatur (TMI = XºC)
- Tatsächlich erreichte Mindesttemperatur (TME = XºC)
Um das gesamte Archiv auszudrucken, die Taste „11” (MELT)
drücken: Am Display erscheint die Meldung ALL. Mit Taste „2”
bestätigen.
• Das Menü mit Taste 13 verlassen.
1.8.10. LÖSCHEN DER GESPEICHERTEN DATEN
Hinweis: Falls der Speicher voll ist, überschreibt jede
nachfolgende Speicherung die jeweils älteste Speicherung.
Um die gespeicherten Daten von Hand zu löschen:
• Das Menü HACCP aufrufen (siehe Abs. 1.8.3).
• Mit Taste „2" erneut ErS aufrufen.
• Das Datum aufrufen, vgl. Abs. 1.8.8.
• Taste „2” drücken, um die Daten des angewählten Datums zu
speichern.
Hinweis: Mit Taste „11” (MELT) wird die Löschung des
gesamten Archivs freigegeben.
Alarmmeldungen
E1_: Temperatursonde außer Betrieb (Kurzschluss);
E2_: 1) Temperatursonde außer Betrieb (nicht
angeschlossen);
2) Heizelement nicht funktionstüchtig;
Eh_: Öltemperatur hoch.
VI.
REINIGUNG
WARTUNG
UND
1. ALLGEMEINE
SICHERHEITSVORSCHRIFTEN
ACHTUNG!
Die Wartungsarbeiten der Maschine dürfen nur
von g eschulten Fachkräften ausgeführt
werden,
die
mit
persönlichen
Schutzausrüstungen (Sicherheitsschuhe, Handschuhe,
Augenschutz, Schutzkleidung usw.) und geeigneten
Geräten, Werkzeugen und Hilfsmitteln ausgestattet sind.
ACHTUNG!
Es ist in jedem Fall untersagt, die Maschine
ohne Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen in
Betrieb zu setzen oder dieselben zu verändern
oder zu umgehen.
ACHTUNG!
Ziehen Sie vor allen Eingriffen an der Maschine
immer die Betriebsanleitung zu Rate, die die
korrekten Verfahren angibt und wichtige
Sicherheitshinweise enthält.
1.1 EINFÜHRUNG
Die Maschinen sind mit elektrischen und/oder
mechanischen Sicherheitsvorrichtungen ausgerüstet, die
dem Schutz der Arbeiter und der Maschine dienen. Der
Hersteller warnt daher den Benutzer, diese Vorrichtungen
zu entfernen oder eigenmächtig zu ändern.
Der Hersteller lehnt jede Haftung für Schäden ab, die durch
eigenmächtige Änderungen oder die Umgehung derselben
verursacht sind.
1.2. SCHUTZVORRICHTUNGEN DER MASCHINE
1.2.1 Schutzvorrichtungen
Die Maschine ist mit folgenden Schutzvorrichtungen
ausgestattet:
- fest eingebaute Schutzvorrichtungen (z. B: Gehäuse,
Abdeckungen, Seitenverkleidungen usw.), die an der
Maschine und/oder dem Rahmen mit Schrauben oder
Schnellverschlüssen befestigt sind und die nur mit
Werkzeugen geöffnet oder entfernt werden können;
- aufklappbare Zugangstüren zur elektrischen
Maschinenausrüstung, die bei vom Stromnetz getrennter
Maschine nur mit Werkzeugen geöffnet werden können.
ACHTUNG!
Einige Abbildungen der Anleitung zeigen die
Maschine oder Teile davon ohne oder mit
abgenommenen Schutzvorrichtungen. Dies
dient nur zum besseren Verständnis des
Textes. Es ist in jedem Fall untersagt, die
Maschine ohne oder mit deaktivierten
Schutzvorrichtungen zu verwenden.
56
1.2.2 AN DER MASCHINE ODER IN IHREM ARBEITSBEREICH
ANZUBRINGENDE SICHERHEITSHINWEISE
GEFAHR
BEDEUTUNG
VERBRENNUNGSGEFAHR
.
STROMSCHLAGGEFAHR
ACHTUNG!
Es ist verboten, die an der Maschine
angebrachten
Sicherheitsschilder, Gefahrensymbole und
Gebotszeichen zu entfernen oder unlesbar zu
machen.
1.2.3 AUSSERDIENSTSTELLUNG
Machen Sie vor der Außerdienststellung die Maschine
unbrauchbar, indem Sie die Netzkabel vom Stromnetz
trennen.
1.2.4 GEBRAUCHS- UND WARTUNGSHINWEISE
Beim Maschinengebrauch bestehen vor allem
Gefährdungen mechanischer, elektrischer oder thermischer
Natur.
Die Gefährdungen sind soweit wie möglich beseitigt worden:
• direkt durch geeignete Lösungen bei der Planung der
Maschine,
• indirekt durch Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen.
Bei der Wartung bestehen jedoch einige Restrisiken, die
nicht beseitigt werden können und für die bestimmte
Verhaltensweisen und Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen
sind.
Es ist verboten, an sich bewegenden Maschinenteilen
Kontrollen, Reinigungs-, Reparatur- und Wartungsarbeiten
vorzunehmen.
Das Verbot muss allen Arbeitern durch deutlich sichtbare
Hinweisschilder zur Kenntnis gebracht werden. Für den
effizienten und störungsfreien Maschinenbetrieb muss die
Maschine regelmäßig entsprechend den Anweisungen der
vorliegenden Anleitung gewartet werden. Insbesondere
müssen regelmäßig die Funktionstüchtigkeit aller
Sicherheitsvorrichtungen und die Isolierung der elektrischen
Leitungen überprüft werden, die bei Beschädigungen zu
ersetzen sind.
1.2.5 VERNÜNFTIGERWEISE VORHERSEHBARE
FEHLANWENDUNGEN
Als Fehlanwendung ist jeder Maschinengebrauch
anzusehen, der von den Anweisungen in der vorliegenden
Anleitung abweicht. Während des Maschinenbetriebs ist die
Ausführung anderer Arbeiten oder Tätigkeiten unzulässig,
da diese die Sicherheit des Personals gefährden und
Maschinenschäden verursachen können.
Als vernünftigerweise vorhersehbare Fehlanwendungen
sind anzusehen:
• unterlassene regelmäßige War tung, Reinigung und
Kontrolle der Maschine;
• Änderungen an dem Aufbau oder der Funktionslogik;
• Änderungen an den Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen;
• Nichtbenutzung der persönlichen Schutzausrüstung durch
das Fachpersonal, die Techniker oder das Bedienpersonal;
• Benutzung ungeeigneter Hilfsmittel (z.B. Verwendung von
ungeeigneten Ausrüstungen, Leitern);
• die Lagerung von brennbarem oder feuergefährlichem
Material in Maschinennähe, das nicht mit der Tätigkeit
kompatibel ist und nichts mit der laufenden Arbeit zu tun hat;
• falsche Installation der Maschine;
• auf die Maschine steigen;
• Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisungen der
Maschine;
• sonstige Verhaltensweisen, die zu Gefährdungen führen,
die vom Hersteller nicht beseitigt werden können.
ACHTUNG!
Alle oben angeführten Verhaltensweisen sind
verboten!
1.2.6 RESTRISIKEN
Restrisiken, die bei der Entwicklung nicht vollständig
vermieden oder durch geeignete Schutzvorrichtungen
beseitigt werden konnten, werden auf der Maschine
gekennzeichnet. Die vorliegende Anleitung informiert das
Personal über die vorhandenen Restrisiken und führt die
zu verwendende persönliche Schutzausrüstung ausführlich
an. Bei der Installation der Maschine werden ausreichende
Freiräume gelassen, um diese Risiken einzuschränken.
Zur Aufrechterhaltung dieser Bedingungen muss der
Bereich um die Maschine:
• immer frei von Hindernissen (wie Leitern, Werkzeugen,
Behältern, Kartons usw.) sein;
• sauber und trocken sein;
• gut beleuchtet sein.
Zur Information des Kunden werden im Folgenden die
verbleibenden Restrisiken der Maschine aufgeführt: Diese
Verhaltensweisen sind unzulässig und damit streng verboten.
B ES C H R E IB U N G D E R
R ES TG E FÄ H R D U N G
D e r B e d ie n e r ka n n a u fg ru n d vo n
R u tsch - o d e r
W a sse r o d e r S ch m u tz a u f d e m B o d e n
Stu rzg e fa h r
a u sru tsch e n .
V e rb re n n u n g /A b D e r B e d ie n e r ka n n a b sich tlich o d e r
sch ü rfu n g e n (z.
u n a b sich tlich e in ig e Te ile d e r
B .:
M a sch in e o h n e Sch u tzh a n d sch u h e
H e ize le m e n te )
a n fa sse n .
B e rü h ru n g vo n stro m fü h re n d e n
S tro m sch la g g e fa
e le ktrisch e n B a u te ile n w ä h re n d d e r
hr
W a rtu n g , o h n e d ie S tro m ve rso rg u n g
a b g e sch a lte t zu h a b e n .
W ä h re n d d e r Ve rse tzu n g d e r
M a sch in e o d e r d e r ve rp a ckte n
K ip p g e fa h r vo n
M a sch in e n d u rch V e rw e n d u n g
L a ste n
u n g e e ig n e te r H u b m itte l o d e r fa lsch e
L a stve rte ilu n g .
R ES TR IS IK E N
2. NORMALER MASCHINENGEBRAUCH
2.1
EIGENSCHAFTEN DES GESCHULTEN
BEDIENPERSONALS DER MASCHINE
Der Kunde muss dafür sorgen, dass das Bedienpersonal
auf geeignete Weise geschult wird, über die erforderlichen
Kenntnisse für die Ausübung der übertragenen Aufgaben
verfügt und die notwendigen Maßnahmen für die eigene
Sicherheit und die Sicherheit anderer Personen ergreift. Der
Kunde muss sich vergewissern, dass das eigene Personal
die erteilten Anweisungen verstanden hat, insbesondere
die Anweisungen hinsichtlich der Sicherheit und Hygiene
am Arbeitsplatz während des Maschinenbetriebs.
57
2.2 EIGENSCHAFTEN DES WARTUNGSPERSONALS
DER MASCHINE
Es liegt beim Kunden, sicherzustellen, dass die Personen,
die mit den verschiedenen Aufgaben betraut sind, über die
folgenden Voraussetzungen verfügen:
• dass sie das Handbuch gelesen und verstanden haben;
• dass sie ausreichend informiert und für ihre Aufgaben
geschult sind, um dieselben in voller Sicherheit ausüben
zu können;
• dass sie alle spezifischen Informationen für den korrekten
Maschinengebrauch erhalten haben.
2.3 FACHPERSONAL DER MASCHINE
Es muss folgende Mindestvoraussetzungen erfüllen:
• Technische Kenntnisse und spezifische Erfahrung
für die Maschinenführung;
• ausreichende Allgemeinbildung und technische
Grundkenntnisse,
um die Anleitung zu lesen und den Inhalt zu verstehen;
• genaues Verständnis der Zeichnungen, Sicherheitszeichen
und Piktogramme;
• ausreichende Kenntnisse für die sichere Ausführung der
in der Anleitung aufgeführ ten Eingriffe seines
Aufgabenbereichs;
• Kenntnis der Hygiene- und Unfallverhütungsvorschriften.
Bei Auftreten einer größeren Störung (zum Beispiel:
Kurzschluss, Lösen von Kabeln auf der Klemmenleiste,
Motorausfall, Abnutzung der Kabelisolierungen usw.) muss
das Fachpersonal der Maschine folgende Anweisungen
befolgen:
• die Maschine sofort außer Betrieb setzen.
3. REINIGUNG UND WARTUNG DER
MASCHINE
ACHTUNG!
Vor der Durchführung von Reinigungs- oder
Wartungsarbeiten jeder Art ist das Gerät mit
der in Aus-Stellung verriegelbaren Vorrichtung
von der elektrischen Stromversorgung zu
trennen.
ACHTUNG!
Während der Wartungsarbeiten müssen das
Netzkabel und der Stecker für den Techniker,
der die Arbeit ausführt, immer sichtbar sein.
ACHTUNG!
Das Gerät nicht mit nassen Händen und/oder
Füßen oder barfuß berühren. Es ist untersagt,
die Sicherheitsvorrichtungen zu entfernen.
ACHTUNG!
Geeignete persönliche Schutzausrüstungen
verwenden (Schutzhandschuhe).
3.1 REGELMÄSSIGE WARTUNG
Das Netzkabel häufig auf den ordnungsgemäßen Zustand
überprüfen und bei Bedarf durch eine Fachkraft ersetzen
lassen. Das Gerät regelmäßig (mindestens einmal jährlich)
kontrollieren lassen.
ACHTUNG!
Vor der Reinigung das Gerät von der
Stromversorgung trennen.
3.2 VORSICHTSMASSNAHMEN BEI DER WARTUNG
Die normalen Instandhaltungsarbeiten können auch von
ungeschulten Kräften unter Befolgung der nachstehenden
Anweisungen ausgeführt werden. Der Hersteller lehnt
jegliche Haftung für sämtliche Eingriffe an dem Gerät
ab, die unter Missachtung der in der Anleitung
aufgeführten Anweisungen durchgeführt werden.
3.3 REINIGUNG DES GERÄTES UND DES ZUBEHÖRS
Vor der Anwendung sind die Innenteile und das
Zubehör mit lauwarmem Wasser und neutraler
Seife oder mit Produkten zu reinigen, die zu mehr
als 90% biologisch abbaubar sind (um die
Einleitung von Schadstoffen in die Umwelt zu
minimieren); anschließend nachspülen und sorgfältig
trocken reiben. Für die Reinigung keine Reinigungsmittel
auf Lösungsbasis (z.B. Triäthylen usw.) oder Scheuerpulver
verwenden. Alle Oberflächen aus rostfreiem Edelstahl mit
einem leicht mit Vaselinöl benetzten Tuch abreiben, um einen
Schutzfilm aufzutragen.
ACHTUNG!
Das Gerät nicht mit Wasserstrahlen reinigen.
3.4 LÄNGERE STILLSTANDZEITEN
Soll das Gerät für eine bestimmte Zeit stillstehen, sind
folgende Vorkehrungen zu treffen:
• Schließen Sie die dem Gerät vorgeschalteten Haupthähne
oder -schalter.
• Alle Oberflächen aus rostfreiem Edelstahl energisch mit
einem leicht mit Vaselinöl benetzten Tuch abreiben, um
einen Schutzfilm aufzutragen.
• Kontrollieren Sie das Gerät vor einer neuer lichen
Verwendung.
• Die mit Strom betriebenen Geräte müssen mindestens
45 Minuten lang auf der geringsten Leistungsstufe
eingeschaltet werden, um eine zu rasche Verdampfung
der angesammelten Feuchtigkeit zu vermeiden, was zu
einem Schaden an diesem Element führen würde.
ACHTUNG!
Vor der Durchführung von Wartungsarbeiten
müssen stets zuerst die Sicherheitsbedingungen
der Maschine hergestellt werden.
Nach Beendung der Wartungsarbeiten ist sicherzustellen,
dass die Maschine sicher in Betrieb genommen werden
kann und dass insbesondere die Schutz- und
Sicherheitsvorrichtungen voll funktionstüchtig sind.
ACHTUNG!
Die Zuständigkeiten für die verschiedenen
ordentlichen
und
außerordentlichen
Wartungseingriffe beachten.
Die Missachtung der Warnhinweise kann zur
Gefährdung des Personals führen.
58
3.5. AUSSENTEILE
SATINIERTE STAHLOBERFLÄCHEN (täglich)
• Sämtliche Stahloberflächen reinigen: Frischer Schmutz
kann leicht und mühelos entfernt werden.
• Schmutz, Fett und Speisereste von den ausgekühlten
Stahloberflächen entfernen; hierzu Seifenwasser
verwenden, mit oder ohne Reinigungsmittel, das mit einem
Tuch oder Schwamm aufgetragen wird. Alle gereinigten
Oberflächen anschließend sorgfältig trockenreiben.
• Bei Schmutz-, Fett- oder Speiseresteverkrustungen mit
einem Tuch oder Schwamm gemäß der Richtung der
Satinierung reiben und diesen oft ausspülen:
Kreisförmiges Reiben und die auf dem Tuch bzw.
Schwamm verbleibenden Schmutzreste könnten die
Stahlsatinierung beschädigen.
• Eisengegenstände könnten den Stahl zerkratzen oder
beschädigen: Zerkratzte Oberflächen verschmutzen
leichter und sind stärker korrosionsgefährdet.
• Die Satinierung muss ggf. wieder hergestellt werden.
HITZEGESCHWÄRZTE OBERFLÄCHEN (wenn nötig)
Auf Oberflächen, die hohen Temperaturen ausgesetzt sind,
können dunkle Schatten entstehen. Diese stellen keinen
Schaden dar und können gemäß den Anweisungen des
vorangegangenen Abschnitts entfernt werden.
3.6. SONSTIGE OBERFLÄCHEN
BEHEIZTE BECKEN/BEHÄLTER (täglich)
Die Becken oder Behälter der Geräte mit kochendem Wasser
reinigen, dem Soda (Entfetter) zugesetzt werden kann. Das
in der Liste angegebene Zubehör (im Lieferumfang enthalten
oder Sonderzubehör) verwenden, um Speisereste oder verkrustungen zu entfernen.
SAMMELBEHÄLTER UND SCHUBLADEN (auch mehrmals
täglich)
Fett, Öl, Lebensmittelreste usw. aus Auffangwannen,
Schubladen oder sonstigen Sammelbehältern entleeren. Die
Behälter müssen am Ende des Arbeitstages stets gereinigt
werden. Die Behälter entleeren, wenn sie nahezu voll sind.
HINWEIS! Bei den Elektrogeräten muss das Eindringen von
Wasser in die Elektrokomponenten unbedingt vermieden
werden: Eindringendes Wasser kann Kurzschlüsse und
Stromverluste verursachen und das Ansprechen der
Schutzvorrichtungen des Gerätes bewirken.
3.7. FILTER
Durch die Verwendung von Ölfiltern kann die Dauer des Öls
ver längert werden. Gleichzeitig wird bei seiner
Wiederverwendung ein besseres Garergebnis erzielt.
Den Filter zur Reinigung aus seiner Aufnahme entnehmen.
Mit Fett verschmutzten Filter mit fettlösender Seife waschen,
ausspülen und vor dem erneuten Einbau gut trocknen.
Falls der Filter beschädigt oder übermäßig verschmutzt ist,
sollte er ausgewechselt werden.
3.8. INNENTEILE (alle 6 Monate)
HINWEIS! Diese Arbeitsgänge dürfen ausschließlich von
spezialisierten Technikern vorgenommen werden.
• Den Zustand der Innenteile überprüfen.
• Eventuelle Schmutzablagerungen aus dem Geräteinneren entfernen.
• Das Ablaufsystem überprüfen und reinigen.
HINWEIS ! Unter besonderen Umgebungsbedingungen
(z.B.: intensive Verwendung des Gerätes, salzhaltige Umgebungen, usw.) wird empfohlen, die o. a. Reinigungsarbeiten häufiger vorzunehmen.
3.9 AUSSERORDENTLICHE WARTUNG
ACHTUNG!
VOR DER AUSFÜHRUNGVON ARBEITSGÄNGEN DER
AUSSERORDENTLICHEN WARTUNG GEEIGNETE
PERSÖNLICHESCHUTZAUSRÜSTUNGENANZIEHEN.
Die außerordentliche Wartung muss von
Fachpersonal durchg eführt werden, das ein
Servicehandbuch beim Hersteller anfordern kann.
Über dem Gerät muss genügend Freiraum für die
Luftzirkulation vorhanden sein. Der Luftfluss darf nicht durch
Tabletts, Pappkartons, Vasen oder andere Gegenstände
behindert werden; sollte dies der Fall sein, diese sofort
entfernen.
3.9.1 BETRIEBSSTÖRUNGEN UND ABHILFE
Selbst bei ordnungsgemäßem Gebrauch des Gerätes
können Betriebsstörungen auftreten.
- Keine Zündung des Zündbrenners
Mögliche Ursachen:
• Die Kerze ist nicht korrekt befestigt oder falsch
angeschlossen.
• Die elektrische Zündung oder das Kerzenkabel ist
beschädigt.
• Der Druck in den Gasleitungen ist unzureichend.
• Die Düse ist verstopft.
• Das Gasventil ist defekt.
- Der Zündbrenner erlischt nach dem Loslassen des
Bedienknopfs für die Zündung
Mögliche Ursachen:
• Das Thermoelement ist nicht korrekt angeschlossen oder
die Thermostatkabel sind abgetrennt.
• Unzureichende Erhitzung des Thermoelements durch den
Zündbrenner.
• Der elektrische Sicherheitsthermostat hat angesprochen
oder ist defekt.
- Der Zündbrenner ist noch eingeschaltet, aber der
Hauptbrenner zündet nicht
Mögliche Ursachen:
• Der Arbeitsthermostat ist nicht stromversorgt.
• Der Druck in den Gasleitungen ist unzureichend.
• Die Düse ist verstopft.
• Das Gasventil ist defekt.
• Der Arbeitsthermostat ist defekt.
• Die Thermostatkabel sind abgetrennt.
- Die Temperaturregelung ist nicht möglich
Mögliche Ursachen:
• Die Thermostatkugel ist defekt.
• Der Thermostat ist defekt.
59
3.9.2 WARTUNGSINTERVALLE
Die Inspektions- und Wartungsintervalle hängen von den
effektiven Betriebsbedingungen der Maschine und von den
Umgebungsbedingungen (Staub, Feuchtigkeit usw.) ab; es
ist daher nicht möglich, genaue Zeiten für die
Wartungsintervalle zu geben. Es ist jedoch angebracht, zur
Vermeidung von Betriebsunterbrechungen die Maschine
sorgfältig und regelmäßig zu warten.
Es wird außerdem empfohlen, mit dem Kundendienst
einen Vertrag für die vorbeugende und programmierte
Wartung abzuschließen.
3.9.3 REGELMÄSSIGE WARTUNGSEINGRIFFE
Zur Gewährleistung eines konstant hohen Wirkungsgrads
der Maschine sollten die Kontrollen mit der in der Tabelle
angegeben Häufigkeit ausgeführt werden:
WARTUNGS-, KONTROLL- UND
REINIGUNGSARBEITEN
WARTUNGS-, KONTROLL- UND
REINIGUNGSARBEITEN
Normale Reinigung
Allgemeine Reinigung der Maschine und des
umgebenden Bereichs
Reinigung der Innenteile
Zustandskontrolle, Überprüfung auf
Verformungen, lockere oder fehlende Teile.
Bedienelemente
Kontrolle des mechanischen Teils auf
Beschädigungen oder Verformungen,
Anzugsmoment der Schrauben. Überprüfung
von Lesbarkeit und Zustand der Aufschriften,
Aufkleber und Piktogramme und eventuelle
Wiederherstellung.
Maschinenstruktur
Anzugsmoment der Hauptverschraubungen
(Schrauben, Befestigungssysteme etc.) der
Maschine.
Sicherheitszeichen
Überprüfung der Lesbarkeit und des Zustands
der Sicherheitszeichen.
Elektrisches Anschlusskabel und Steckdose
Zustandskontrolle des Anschlusskabels (ggf.
ersetzen).
Außerordentliche Wartung der Maschine
HÄUFIGKEIT
Täglich
Halbjährlich
Jährlich
Jährlich
Jährlich
Jährlich
Jährlich
Die Maschine wurde für eine Lebensdauer von ca. zehn
Jahren geplant und gebaut. Nach Ablauf dieser Zeit (ab
Inbetriebnahme der Maschine) ist eine Generalüberholung
der Maschine fällig. Einige Beispiele der auszuführenden
Kontrollen sind nachstehend angeführt.
- Überprüfung auf oxidierte Teile oder Elektrokomponenten;
bei Bedarf ersetzen und den Anfangszustand
wiederherstellen;
- Überprüfung der Struktur und insbesondere der
Schweißnähte;
- Überprüfung und Austausch der Bolzen und Schrauben
und Überprüfung auf eventuelle gelockerte Teile;
- Kontrolle der elektrischen und elektronischen Anlage;
- Über prüfungen und Funktionskontrollen der
Sicherheitsvorrichtungen;
- Zustandskontrolle der vorhandenen Schutzvorrichtungen.
ACHTUNG!
DieWartungs- und Kontrollarbeiten der Maschine und
ihre Überholung dürfen nur von geschulten
Fachkräften oder durch den Kundendienst ausgeführt
werden, die mit angemessenen persönlichen
Schutzausrüstungen (Sicherheitsschuhe und
Handschuhe) und geeigneten Werkzeugen und
Hilfsmitteln ausgestattet sind.
ACHTUNG!
Alle Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen
ausschließlich von einem Elektrotechniker oder
durch den Kundendienst ausgeführt werden.
3.9.4 DEMONTAGE
Falls ein Auseinanderbau mit nachfolgendem
Wiederzusammenbau des Gerätes notwendig ist, muss
sichergestellt werden, dass die verschiedenen Teile in der
richtigen Reihenfolge zusammenbaut werden (sie sollten
beim Ausbau am besten gekennzeichnet werden).
Vor der Zerlegung der Maschine muss ihr Zustand sorgfältig
überprüft und bewertet werden, ob Strukturteile nachgeben
oder beschädigt werden könnten. Vor der Zerlegung sind
folgende Vorbereitungen zu treffen:
- alle in der Maschine vorhandenen Teile entnehmen;
- die Stromversorgung der Maschine abschalten;
- den Arbeitsbereich absperren;
- ein Warnschild “Maschinenwartung - nicht einschalten”
anbringen;
- die Demontagearbeiten ausführen.
ACHTUNG!
Alle Demontagearbeiten müssen bei
abgeschalteter und kalter und von allen
Energiequellen (Wasser - Gas - Strom)
getrennter Maschine ausgeführt werden.
ACHTUNG!
Zur Ausführung dieser Arbeiten ist das Tragen
der PSA verbindlich vorgeschrieben.
ACHTUNG!
Bei den Demontagearbeiten und dem
Transport der verschiedenen Teile ist eine
minimale Bodenhöhe einzuhalten.
3.8.5 AUSSERBETRIEBNAHME
Falls eine Reparatur der Maschine nicht möglich ist, muss
diese außer Betrieb genommen und der Schaden durch
ein entsprechendes Schild angezeigt werden. Den
Kundenservice des Herstellers anfordern.
4. ENTSORGUNG DER MASCHINE
ACHTUNG!
DIE DEMONTAGEARBEITEN MÜSSEN DURCH
FACHPERSONAL DURCHGEFÜHRT WERDEN.
ACHTUNG!
ALLE ARBEITEN AN DER ELEKTRISCHEN
ANLAGE DÜRFEN AUSSCHLIESSLICH VON
EINER ELEKTROFACHKRAFT AN DER
SPANNUNGSLOSEN ANLAGE AUSGEFÜHRT
WERDEN.
60
4.1 MÜLLENTSORGUNG
Am Ende der Gerätelebensdauer ist das Gerät
ordnungsgemäß zu entsorgen.
Eine provisorische Lagerung von Sondermüll ist im Hinblick
auf eine Entsorgung mittels definitiver Behandlung und/oder
Lagerung zulässig. Auf jeden Fall müssen die im
Verwendungsland diesbezüglich geltenden Gesetze
eingehalten werden.
4.2 VERFAHREN ZUR GROBEN DEMONTAGE DES
GERÄTS
Vor der Verschrottung der Maschine muss ihr Zustand
sorgfältig überprüft und bewertet werden, ob Strukturteile
während der Demontage nachgeben oder brechen könnten.
Bei der Entsorgung der Maschinenteile müssen diese je
nach ihrer Zusammensetzung sortenrein getrennt werden
(z. B.: Metalle, Öle, Fette, Kunststoff, Gummi usw.). In
verschiedenen Länder n gelten unterschiedliche
Gesetzgebungen, daher sind die Vorschr iften der
Gesetzgebung und der Behörden des Landes zu beachten,
in dem die Demolierung erfolgt. Im Allgemeinen ist das Gerät
an spezialisier te Sammel- und Entsorgungsstellen
abzugeben. Bei der Demontage des Gerätes die
Bestandteile je nach ihrer chemischen Zusammensetzung
zusammenfassen, wobei darauf zu achten ist, dass sich im
Kompressor Schmieröl und Kältemittel befinden, die
aufgefangen und wiederverwertet werden können, und
dass es sich bei den Bestandteilen des Kühlschranks um
Sondermüll handelt.
L
auf dem Produkt bedeutet, dass dieses
Das Symbol
nicht als Hausmüll angesehen werden darf, sondern
vorschr iftsmäßig zu entsorgen ist,umumwelt- und
gesundheitsschädliche Auswirkungen jeder Ar t zu
vermeiden.
Wenden Sie sich für weitere Informationen zum Recycling
des Produktes an die lokale Ver tretung oder den
Fachhändler des Gerätes, an den Kundendienst oder die
für die Abfallentsorgung zuständige lokale Behörde.
ACHTUNG!
Das Gerät ist vor der Entsorgung unbrauchbar
zu machen, indem das Stromkabel entfernt
wird.
ACHTUNG!
Bei der Verschrottung der Maschine müssen
die “CE”-Kennzeichnung, die vorliegende
Anleitung und sonstige Gerätedokumente
vernichtet werden.
5. BEILIEGENDE DOKUMENTATION
• Prüfberichte
• Elektrischer Schaltplan
• Installationsplan
61
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