3063478_201310_CSZ-2_Gasbrennwert-Solar

3063478_201310_CSZ-2_Gasbrennwert-Solar
Montage- und Wartungsanleitung für den Fachhandwerker
Gasbrennwert-Solar-Zentrale
CSZ-2
CSZ-2-14/300R
CSZ-2-20/300R
CSZ-2-24/300R
Wolf GmbH • Postfach 1380 • 84048 Mainburg • Tel. 08751/74-0 • Fax 08751/74-1600 • Internet: www.wolf-heiztechnik.de
Art.-Nr.: 3063478_201507
Änderungen vorbehalten
DE/AT
CH/BE
Inhaltsverzeichnis
1.
Hinweise zur Dokumentation................................................................................3
2.Lieferumfang..................................................................................................... 4-5
3.Sicherheitshinweise.......................................................................................... 6-7
4.
Abmessungen / Montagemaße.............................................................................8
5.
Technische Daten........................................................................................... 9-10
6.Aufbauschema....................................................................................................11
7.
Aufstellung / Anschlüsse.....................................................................................12
8.Montage........................................................................................................ 13-25
Montage
8.1
Aufstellung Solarspeicher.......................................................................13
8.2
Montage Solarpumpengruppe................................................................13
8.3
Montage Gasbrennwertgerät..................................................................14
8.4
Montage Gaszuleitung............................................................................14
8.5
Montage Speicherrücklaufrohr................................................................15
8.6
Montage Speichervorlaufrohr..................................................................15
8.7
Montage Verkleidung..............................................................................15
8.8
Montage Heizungsverrohrung links / rechts............................................16
8.9
Montage Solarkreisverrohrung links / rechts...........................................17
8.10
Montage Gaszuleitung links / rechts.......................................................18
8.11
Montage Sicherheitsgruppe an Solarpumpengruppe.............................19
8.12
Montage Solarmodul SM1 in Solarpumpengruppe.................................20
8.13
Montage Solar Ausdehnungsgefäß und
Auffangbehälter Solarflüssigkeit..............................................................21
8.14
8.15
Montage Siphon und Ablaufleitungen für Siphon
und Sicherheitsventil Gasbrennwertgerät...............................................22.
Montage Speicherfühler Gasbrennwertgerät..........................................23
8.16
Montage Verkleidung..............................................................................24
8.17
Montage Bedienmodul BM2....................................................................24
Regelung
9.
Beschreibung AM / BM2.........................................................................25
10.Elektroanschluss............................................................................... 26-28
Inbetriebnahme
11.
Anschluss Brauchwasser / Zirkulation....................................................29
12.
Anschluss Heizkreis / Solarkreis.............................................................30
13.
Befüllen der Heizungsanlage..................................................................31
14.
Entleeren der Heizungsanlage................................................................32
15. Produktdatenblatt nach Verordnung (EU) Nr. 811/2013......................................33
16. Technische Parameter nach Verordnung (EU) Nr. 813/2013..............................34
17.Notizen................................................................................................................35
2
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1. Hinweise zur Dokumentation
1.1 Mitgeltende Unterlagen
CGB-2
- Montageanleitung für den Fachhandwerker
- Wartungsanleitung für den Fachhandwerker
- Betriebsanleitung für den Benutzer
Solarpumpengruppe
- Montageanleitung
Solarkollektor
- Montageanleitung
Gegebenfalls gelten auch die Anleitungen weiterer verwendeter Zubehörmodule und
Zubehöre.
1.2 Aufbewahrung der Unterlagen
Der Anlagenbetreiber bzw. der Anlagenbenutzer übernimmt die Aufbewahrung aller
Anleitungen und Unterlagen.
► Geben Sie diese Montageanleitung sowie alle weiteren mitgeltenden Anleitungen an den Anlagen­betreiber bzw. den Anlagenbenutzer weiter.
1.3 Pflichten des Betreibers
Der Betreiber der Anlage muss aktiv tätig werden, um seiner Verantwortung für eine
sichere Gasverwendung nachzukommen. Dies betrifft die Wartung des Gerätes
durch die Beauftragung eines Fachunternehmens. Die Dokumentationspflicht liegt
beim Betreiber der Anlage.
1.4 Gültigkeit der Anleitung
Diese Montageanleitung gilt für die Gasbrennwert-Solar-Zentrale CSZ-2
1.5Abnahme
Innerhalb von 4 Wochen nach Erstinbetriebnahme der Feuerungsanlage ist der Betreiber verpflichtet, diese dem Bezirksschornsteinfegermeister anzuzeigen.
1.6 Hinweis für die Entsorgung
Wir nehmen Ihr Wolf-Altgerät für Sie kostenlos bei einem unserer Auslieferungslager
zurück.
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3
2.Lieferumfang
Lieferumfang
1 x Gasbrennwertgerät CGB-2 anschlussfertig, verkleidet
1 x Solarspeicher
1 x Karton Anbauteile bestehend aus:
1 x Montage- und Wartungsanleitung für Fachhandwerker
1 x Betriebsanleitung für den Benutzer
1 x Inbetriebnahme-Checkliste
1 x Aufkleber „G31/G30“ (für Umstellung auf Flüssiggas)
1 x Auffangbehälter Solarflüssigkeit 10 Ltr.
1 x Solarpumpengruppe
1 x Ausdehnungsgefäß 25 Ltr.
1 x Verkleidungsteile
1 x Karton Verrohrung bestehend aus:
1 x Solarregler SM1
1 x Bedienmodul BM-2 inkl. AF
1 x 3-Wege-Umschaltventil
1 x Anschlussrohre
1 x Edelstahl-Wellschläuche
1 x Speicherfühler
1 x Sicherheitsventil
1 x Kappenventil
1 x Aufstellring für Ausdehnungsgefäß
1 x Kleinteile
Speicher
CSZ-2
Karton
Verrohrung
Beutel
CSZ-2
Karton
Solarpumpengruppe
Beutel
CGB-2
Zubehör
Folgendes Zubehör ist zur Installation
des Gasbrennwertgerätes erforderlich:
- Luft-/Abgaszubehör (siehe
Planungshinweise)
- Raum- oder witterungsgeführte
Regelung (AM / BM2)
- Kondensatablauftrichter mit
Schlauchhalter
- Wartungshähne für Heizungsvor- und
Heizungsrücklauf
- Gaskugelhahn mit
Brandschutzeinrichtung
- Sicherheitsgruppe für Brauchwasser
Beutel
Verrohrung
Karton CSZ-2
Karton CGB-2
der Solaranlage:
-Kollektoren
-Kollektorfühler
- Anschluss-Sets mit Armaturen und
flexiblen Schäuchen
-Montagesets
- Wärmeträgerflüssigkeit
-Entlüftungstopf
- ggf. Vorschaltgefäß
weiteres Zubehör gemäß Preisliste
4
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2.Lieferumfang
Pos.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
Bedeutung
Haltewinkel
Schraube M12
Solarpumpengruppe
Schraube M8 Innensechskant
Anschlussbogen Speicher / Pumpengruppe
Überwurfmutter ¾" SW30
Dichtung ¾"
Klemmringverschraubung DN18
Gasbrennwertgerät CGB-2
Rücklaufrohr mit Anschlussnippel Sicherheitsventil
Sicherheitsventil 3bar und Sicherungsfeder + Clip
Frontverkleidung
Speicheranschluss Edelstahlwellrohr DN 16
Schrauben- Verkleidung 4,8x32
Seitenverkleidung rechts
Seitenverkleidung links
Blechschraube 4,2x9,5
Versteifungswinkel
Wellrohrbogen kurz
Wellrohrbogen lang
Wellrohr Solar kurz
Wellrohr Solar lang
Übergangsnippel Gasanschluss ½"
Wellschlauch Gas DN12
Dichtung flach ½" Gas
Mutter G¾"
Sicherheitsgruppe Solar
Verbindungsrohr
Edelstahl Wellschlauch- SIV
Flachdichtung Solar (EPDM)
Solar-Reglereinsatz SM1
Befestigungsschrauben 3x35
Kabelführung selbstklebend
Aufstellring Ausdehnungsgefäß
Bogen 90° ¾"
Kappenventil ¾"
Wellschlauch DN16 x 380mm
Siphon CGB-2
Kondensatschlauch
Ablaufleitung Sicherheitsventil
Kappen weiß
Speicherfühler Gasbrennwertgerät mit blauen Rundstecker
Bedienmodul
Verpackt in
Karton CGB-2
am Speicher
Karton CSZ-2
Beutel CSZ-2
Karton Verrohrung
Beutel Verrohrung
Beutel Verrohrung
Karton Solarpumpengruppe
Karton CGB-2
Karton Verrohrung
Beutel Verrohrung
Karton CSZ-2
Karton Verrohrung
Beutel CSZ-2
Karton CSZ-2
Karton CSZ-2
Beutel CSZ-2
Karton CSZ-2
Karton Verrohrung
Karton Verrohrung
Karton Verrohrung
Karton Verrohrung
am Gasschlauch
Beutel CSZ-2
am Gasschlauch und im Beutel Verrohrung
Beutel Verrohrung
Karton Solarpumpengruppe
Karton Verrohrung
Karton Verrohrung
Beutel Verrohrung
Karton Verrohrung
Karton Solarpumpengruppe
Beutel CSZ-2
Karton Verrohrung
Beutel Verrohrung
Karton Verrohrung
Karton Verrohrung
Beutel CGB-2
Beutel CGB-2
Karton Verrohrung
Beutel CSZ
Karton Verrohrung
Karton Verrohrung
Aufkleber Anschlüsse rechts
Aufkleber Anschlüsse links
Aufstellblech Auffangbehälter
Schukokabel mit Zugentlastung
Halteclip Speicherfühler Gasbrennwertgerät
Halteclip Speicherfühler Solar
Beutel CSZ-2
Beutel CSZ-2
Karton Verrohrung
Karton Verrohrung
Beutel CSZ-2
Beutel CSZ-2
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Anzahl
1
2
1
2
2
2
12
4
1
1
1
1
1
4
1
1
2
1
1
1
1
1
1
1
2
5
1
1
1
1
1
3
1
1
1
1
1
1
1
1
8
1
1
1
1
1
1
1
1
5
3. Sicherheitshinweise
Diese Anleitung ist vor Beginn von Montage, Inbetriebnahme oder Wartung von dem mit den jeweiligen Arbeiten
beauftragten Personal zu lesen. Die Vorgaben, die in dieser
Anleitung gegeben werden, müssen eingehalten werden.
Bei Nichtbeachten der Montageanleitung erlischt der Gewährleistungsanspruch gegenüber der Fa. WOLF.
Für Montage, Inbetriebnahme und Wartung des Gasbrennwertgerätes muss qualifiziertes und eingewiesenes Personal eingesetzt werden. Arbeiten an elektrischen Bauteilen
(z.B. Regelung) dürfen It. VDE 0105 Teil 1 nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden.
Für Elektroinstallationsarbeiten sind die Bestimmungen
der VDE/ÖVE und des örtlichen Elektro-Versorgungsunternehmens (EVU) maßgeblich.
Das Gasbrennwertgerät darf nur innerhalb des Leistungsbereichs betrieben werden, der in den technischen
Unterlagen der Fa. WOLF vorgegeben ist. Die bestimmungsgemäße Verwendung des Gerätes umfasst den
ausschließlichen Einsatz für Warmwasserheizungsanlagen
gemäß DIN EN 12828.
Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen dürfen nicht
entfernt, überbrückt oder in anderer Weise außer Funktion
gesetzt werden. Das Gerät darf nur in technisch einwandfreiem Zustand betrieben werden.
Störungen und Schäden, die die Sicherheit beeinträchtigen oder beeinträchtigen können, müssen umgehend
und fachmännisch behoben werden. Schadhafte Bauteile
und Gerätekomponenten dürfen nur durch Original-WOLFErsatzteile ersetzt werden.
Gefahr bei Gasgeruch
- Gashahn schließen.
- Fenster öffnen.
- Keine elektrischen Schalter betätigen.
- Offene Flammen löschen.
- Von außerhalb Gasversorgungsunternehmen und
zugelassenen Fachbetrieb anrufen.
Gefahr bei Abgasgeruch
- Gerät ausschalten
- Fenster und Türen öffnen
- Zugelassenen Fachbetrieb benachrichtigen
Arbeiten an der Anlage
- Gasabsperrhahn schließen und gegen unbeabsichtigtes
Öffnen sichern.
- Anlage spannungsfrei schalten (z.B. an der separaten Sicherung, einem Hauptschalter oder Heizungsnotschalter)
und auf Spannungsfreiheit kontrollieren.
- Anlage gegen Wiedereinschalten sichern.
Inspektion und Wartung
„Sicherheitshinweis“ kennzeichnet Anweisungen, die genau einzuhalten sind, um Gefährdung
oder Verletzung von Personen zu vermeiden
und Beschädigungen am Gerät zu verhindern.
Gefahr durch elektrische Spannung an elektrischen Bauteilen!
Achtung: Vor Abnahme der Verkleidung Betriebsschalter ausschalten.
Greifen Sie niemals bei eingeschaltetem Betriebsschalter an elektrische Bauteile und
Kontakte! Es besteht die Gefahr eines Stromschlages mit Gesundheitsgefährdung oder
Todesfolge.
An Anschlussklemmen liegt auch bei ausgeschaltetem Betriebsschalter Spannung an.
- Empfehlung für den Kunden: Wartungs- und
Inspektionsvertrag mit jährlicher Inspektion und
bedarfsabhängiger Wartung mit einem zugelassenen
Fachbetrieb abschließen.
- Der Betreiber ist für die Sicherheit und Umweltverträglichkeit sowie der energetischen Qualität der Heizungsanlage
verantwortlich (Bundes-Immissionsschutzgesetz / Energieeinsparverordnung).
- Nur Original-WOLF-Ersatzteile verwenden!
Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen
(einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen,
sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels
Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden,
es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit
zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr
Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist.
Achtung „Hinweis“ kennzeichnet technische Anweisungen, die zu beachten sind, um Schäden und
Funktionsstörungen am Gerät zu verhindern.
6
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3. Sicherheitshinweise
Bild: Klemmkasten: Gefahr durch elektrische Spannung
Bild: Gasanschluss: Gefahr von Vergiftung und Explosionsgefahr
durch ausströmendes Gas
Gaskombiventil
Bild: Zündtrafo, Hochspannungs-Zündelektrode, Brennkammer
Gefahr durch elektrische Spannung, Gefahr von Verbrennung durch
heiße Bauteile
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Bild: Gaskombiventil
Gefahr durch elektrische Spannung
Gefahr von Vergiftung und Explosion durch ausströmendes Gas
7
4. Abmessungen / Montagemaße
Vorderansicht
CSZ-2R
* optionale Geräteausführung
(je nach Länderausführung)
Seitenansicht
CSZ-2R
Ø 80/125
Ø 60/100
Draufsicht
CSZ-2R
*
Regelungsdeckel links anschlagen
8
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5. Technische Daten
Typ
Nennwärmeleistung bei 80/60°C
Nennwärmeleistung bei 50/30°C
Nennwärmebelastung
Kleinste Wärmeleistung (modulierend) bei 80/60°C
Kleinste Wärmeleistung (modulierend) bei 50/30°C
Kleinste Wärmebelastung (modulierend)
Heizungsvorlaufanschluss
Heizungsrücklaufanschluss
Warmwasseranschluss
Kaltwasseranschluss / Zirkulation
Gasanschluss
Luft-/Abgasrohranschluss
Abmessungen
Tiefe
Breite
Höhe
Luft-/Abgasführung
Gas-Kategorie
Deutschland / Schweiz
Österreich
Gasanschlusswert
Erdgas E/H (Hi=9,5kWh/m³=34,2MJ/m³)
Erdgas LL (Hi=8,6kWh/m³=31,0MJ/m³)
Flüssiggas P (Hi=12,8kWh/m³=46,1MJ/m³)
Gasanschlussdruck Erdgas (min-max zulässig)
Gasanschlussdruck Flüssiggas (min-max zulässig)
Normnutzungsgrad bei 40/30°C (Hi/Hs)
Normnutzungsgrad bei 75/60°C (Hi/Hs)
Wirkungsgrad bei Nennlast bei 80/60°C (Hi/Hs)
Wirkungsgrad bei 30% Teillast und TR=30°C (Hi/Hs)
Vorlauftemperatur Werkseinstellung
Vorlauftemperatur bis ca.
max. Gesamtüberdruck Heizkreis
Restförderhöhe f. Heizkreis: Hocheffizienzpumpe (EEI <0,23)
600 l/h Fördermenge (14kW bei ∆t=20K)
860 l/h Fördermenge (20kW bei ∆t=20K)
1030 l/h Fördermenge (24kW bei ∆t=20K)
max. zulässiger Gesamtüberdruck Warmwasser
Warmwasser- Temperaturbereich (einstellbar)
Wasserinhalt des Wärmetauschers Heizung / Solar
Nenninhalt des Speichers
Spez. Wasserdurchfluss „D“ bei ∆T = 30K
Warmwasserdauerleistung
Leistungskennzahl nach DIN 4708
Warmwasser-Ausgangsleistung
Bereitschaftswärmeaufwand nach DIN EN 12897
Korrosionsschutz Speicherbehälter
Ausdehnungsgefäß Gesamtinhalt
Ausdehnungsgefäß Vordruck
Abgastemperatur 80/60-50/30 bei Qmax
Abgastemperatur 80/60-50/30 bei Qmin
Abgasmassenstrom bei Qmax
Abgasmassenstrom bei Qmin
verfügbarer Förderdruck des Gasgebläses bei Qmax
verfügbarer Förderdruck des Gasgebläses bei Qmin
Abgaswertegruppe
NOx-Klasse
Kondenswassermenge bei 50/30°C
pH Wert des Kondensats
Elektrische Leistungsaufnahme Standby
Elektrische Leistungsaufnahme maximal
Schutzart
Elektroanschluss/Absicherung
Gesamtgewicht
Aufstellgewicht (mit Wasser gefüllt)
CE-Identnummer Gasbrennwertgerät
1)
Heizbetrieb/Warmwasserbetrieb
2)
Erdgas/Flüssiggas (G31)
3)
gilt nur für die Schweiz
CSZ-2
kW
kW
kW
kW
kW
kW
G
G
G
G
R
mm
mm
mm
mm
Typ
m³/h
m³/h
kg/h
mbar
mbar
%
%
%
%
°C
°C
bar
mbar
mbar
mbar
bar
°C
Ltr.
Ltr.
l/min
l/h (kW)
NL
l/10 min
kWh/24 h
Ltr.
bar
°C
°C
g/s
g/s
Pa
Pa
Ltr./h
W
W
IP
kg
kg
14/300R
13,5
15,2
14,0
1,8/4,6 2)
2,1/5,4 2)
1,9/4,9 2)
¾“ (DN20)
¾“ (DN20)
¾“
¾“
½“
60/100
20/300R
18,9/22,2 1)
20,4
19,6/23,0 1)
3,8/6,8 2)
4,4/7,4 2)
3,9/6,9 2)
¾“ (DN20)
¾“ (DN20)
¾“
¾“
½“
60/100
24/300R
23,8/27,1 1) (23,8 3))
25,8
24,6/28,0 1) (24,6 3))
4,8/6,8 2)
5,6/7,4 2)
4,9/6,9 2)
¾“ (DN20)
¾“ (DN20)
¾“
¾“
½“
60/100
635
635
635
600
600
600
1462
1462
1462
B23P, B33P, C13(x), C33(x), C43(x), C53(x),
C63(x), C83(x), C93(x)
II2N3B/P
II2N3B/P
II2N3B/P
II2H3P / II2N3P
II2H3P / II2N3P
II2H3P / II2N3P
1,44
1,59
1,07
20 (17-25)
50 (42,5-57,5)
110/99
107/96
98/88
109/98
75
90
3
2,06/2,42
2,28/2,67
1,53/1,80
20 (17-25)
50 (42,5-57,5)
110/99
107/96
98/88
109/98
75
90
3
2,52/2,95
2,79/3,25
1,87/2,19
20 (17-25)
50 (42,5-57,5)
110/99
107/96
98/88
109/98
75
90
3
550
550
550
430
430
280
10
10
10
15-65
15-65
15-65
6,6 / 8,8
6,6 / 8,8
6,6 / 8,8
285
285
285
20,5
24,5
24,5
366 (14,6)
560 (23,1)
684 (27,8)
1,5
2,3
2,3
175
210
210
2,3
2,3
2,3
Doppelschicht-Emaillierung nach DIN 4753
10
10
10
0,75-0,95
0,75-0,95
0,75-0,95
62-45
70-50
76-50
30-25
30-25
33-27
10,9/13,0 1)
6,2
8,8/10,7 1)
0,9
1,8
2,3
90
90
90
12
12
12
G52
G52
G52
5
5
5
ca. 1,4
ca. 2,0
ca. 2,4
ca. 4,0
ca. 4,0
ca. 4,0
3
3
3
17-51/63 1)
17-62/88 1)
17-59/45 1)
IPX4D
IPX4D
IPX4D
230V / 50Hz / 16A/B
160 (35+125)
160 (35+125)
160 (35+125)
583
583
583
CE-0085CO0098
Die Anforderungen von proKlima und KfW werden erfüllt.
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9
5. Technische Daten
Typ
Anschließbare Kollektoren (max.):
Top Son F3-1/ F3-Q
CFK-1
CRK
CSZ-2
14/300R
20/300R
24/300R
Stück
Stück
Stück
3
3
2
3
3
2
3
3
2
- Ausdehnungsgefäß Solar Gesamtinhalt:
25 Liter
- Vordruck Ausdehnungsgefäß :
Einstellung gem. Kollektoranleitung
- Restförderhöhe Solarkreispumpe 10 hocheffizient siehe Anleitung Solarkreispumpe
- Volumenstrom Solarkreis einstellbar von 30 - 90 Ltr. / h x Kollektoranzahl
Restförderhöhe der Hocheffizienzpumpe der Gasbrennwerttherme CGB-2 (EEI < 0,23)
650
600
550
Restförderhöhe
in [mbar)
Restförderhöhe
in [mbar]
500
450
400
350
300
250
200
150
100
50
20 %
2,8 W
0
0
10
100
200
30 %
4,5 W
300
40 %
6,5 W
50%
10 W
400
500
600
Fördermenge
Fördermenge
in [l/h]in [l/h]
60 %
14,5 W
70%
21,1W
700
80 %
29,5 W
800
90 %
40,6 W
900
100 %
46,6 W
1000
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6. Aufbauschema
CSZ-2
8
Gasbrennwert-Solar-Zentrale
9
10
11
12
13
14
15
17
19
16 18
20
21
23
24
26
28
22
25
27
29
30
31
33
7
6
35
5
37
32
34
36
38
39
40
4
3
41
2
42
43
1
1 Entleerung Speicher
2Handlochdeckel
3 Rücklauf Solar
4 Vorlauf Solar
5 Entlüftung Solar
6 Rücklauf Gasbrennwertgerät
7 Vorlauf Gasbrennwertgerät
8Zirkulationsanschluss
9Warmwasseranschluss
10Schutzanode
11Kaltwasseranschluss
12 Entlüftung Heizkreis
13Regelungsgehäuse
(Gasfeuerungsautomat GBC-e oben)
(Regelungsplatine HCM-2 unten)
14Gasventil
15Gasgebläse
16Mischeinrichtung
173-Wege-Ventil
18Ausdehnungsgefäß
19Abgasrohr
20 Brennkammerdeckel-STB (Thermostat)
21 Brennkammertemperaturfühler (eSTB-Fühler)
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22Brenner
23Heizwasserwärmetauscher
24Abgastemperaturfühler
25Drucksensor
26Rücklauftemperaturfühler
27Kesseltemperaturfühler
28 Heizkreispumpe mit Entlüfter
29 Sicherheitsventil Heizkreis
30Siphon
31Heizungsrücklauf
32Gaszuleitung
33Heizungsvorlauf
34 Rücklauf Gasbrennwertgerät
35 Vorlauf Gasbrennwertgerät
36 Rücklauf Solar
37 Vorlauf Solar
38 Sicherheitsgruppe Solar
39Füllhahn
40Solarpumpengruppe
41Entleerungshahn
42 Auffangbehälter Wärmeträgerflüssigkeit
43 Ausdehnungsgefäß Solar
11
7. Aufstellung / Anschlüsse
Mindestabstände
Anschlüsse
Zur Durchführung von Inspektions- und Wartungsarbeiten am
Gerät empfehlen wir die Mindestabstände einzuhalten, da
sonst keine ausreichende Überprüfung und Funktionsprobe
des Geräts bei Wartungsarbeiten gewährleistet ist.
Kaltwasser R¾“
Speicheroberseite
Warmwasser R¾“
Zirkulation R¾“
Anode 1¼“
B
Entlüftung
Heizkreis
A
Befestigung
Einhängewinkel
Gasbrennwertgerät
M12, SW19
Speicherfühler Gasbrennwertgerät
VL-Gasbrennwertgerät
VL-Gasbrennwertgerät
Entlüftung SolarWärmetauscher
Befestigung
Solargruppe
Speicherfühler
Solar
Befestigung
Verkleidung
VL-Solar
RL-Solar
Handlochdeckel
Entleerung
SpeicherStützfuß
Pos.
Bezeichnung
Maß
Bemerkung
A
Seitenabstand
(Installationsseite)
140 mm
Nur erforderlich bei Verwendung des Wolf Anschlusssets
Vor- und Rücklauf für Heiz- und Solarkreis
Deckenabstand
bei LAF 60/100
250 mm
Deckenabstand
bei LAF 80/125
350 mm
Deckenabstand
400 mm
B
12
Nur erforderlich bei Verwendung des Wolf Anschlusssets
Warm-/ Kaltwasser mit thermostatischem Wassermischer
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8. Montage
Pos. Nr. siehe 2. Lieferumfang
8.1 Aufstellung Solarspeicher
- Speicher von der Palette nehmen
- 3 Speicherfüße montieren
- Speicher am Aufstellort positionieren. (Mindestabstände
beachten!)
- Speicher an den verstellbaren Speicherfüßen horizontal
ausrichten.
- Stellschrauben (SW 27) am Stützfuß bis zum Boden drehen.
Vor Montage des Gasbrennwertgerätes am Speicher
muss der Stützfuß am Speicher montiert sein. Die
Stellschauben des Stützfußes müssen so weit herausgedreht werden, dass sie dem Speicher einen
sicheren Stand verleihen. Es besteht sonst Kippgefahr
sobald die weiteren Komponenten angebaut werden.
Die Stellschrauben tragen nicht das Gewicht des
Speichers, sondern dienen nur der Kippsicherung!
Montage Haltewinkel Gasbrennwertgerät
- Haltewinkel (Pos 1) für Gasbrennwertgerät mit 2 Schrauben (Pos 2) M12 (SW 19) montieren, dabei Haltewinkel an
Speicheroberkante mit Maßband ausrichten.
Haltewinkel
Schraube M12
8.2 Montage Solarpumpengruppe
- Solarpumpengruppe (Pos 3) zerlegen
- Befestigungsklemmen unten und oben mit jeweils einer
Innensechskantschraube M8x30 (Pos 4) befestigen
Befestigungsklemmen
der Solarpumpengruppe
- Unterschale der Solarpumpengruppe über die Befestigungsklemmen stecken
- Armaturen für Vorlauf und Rücklauf in die Befestigungsklemmen einrasten
- Anschlussbögen Speicher (Pos 5) unten an Vorlauf und
Rücklauf der Solarpumpengruppe einstecken, am Speicher
mit Überwurfmutter (Pos 6) (SW 30) und Flachdichtung
(Pos 7) verschrauben und an der Solarpumpengruppe mit
Klemmringverschraubung (Pos 8) (SW 37) dicht montieren
- Kabel der Solarpumpe unten aus der Isolierung herausführen
Bogen Vorlauf
Bogen Rücklauf
Kabel Solarpumpe
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13
8. Montage
8.3 Montage Gasbrennwertgerät
Bitte beachten sie hierzu auch die Montageanleitung CGB-2.
- Gasbrennwertgerät mittig einhängen und ausrichten
Auf sicheres Einrasten achten!
Verkleidung
Zunächst die Regelungsblende rechts fassen und zur Seite
klappen. Danach die beiden Schrauben links und rechts an
der Frontverkleidung lösen. Die Frontverkleidung kann dann
oben ausgehängt und abgenommen werden.
Regelungsblende
8.4 Montage Gaszuleitung
Biegemarkierungen
Wellschlauch Gas (Pos 24)
Übergangsnippel (Pos 23)
Dichtung Gas (Pos 25)
Achtung Der Einsatz der Gasleitung ist bis zu einem max. Betriebsdruck von 150mbar zugelassen.
Übergangsnippel Gasanschluss (Pos 23) dicht an Gaszuleitung des Gasbrennwertgerätes montieren (DVGW
- zugelassene Dichtmittel verwenden)
- Übergangsnippel (Pos 23) vom Wellschlauch Gas (Pos 24)
trennen
- Übergangsnippel (Pos 23) ist zwingend erforderlich für die
konische Verschraubung am Gas-Anschluss CGB (Bild 1).

Verschraubung ohne Übergangsnippel ist nicht
zulässig!
- Übergangsnippel (Pos 23) am Gas-Anschluss CGB bauseitig
mit nichtaushärtendendem und nach DVGW- bzw. DINDVGW – gekennzeichneten Dichtungsmaterial eindichten.
z.B. Vliesbänder, Pasten, PTFE-Band, u.a. (Bild 2)
‚
14
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8. Montage
8.5 Montage Speicherrücklaufrohr
- Sicherheitsventil (Pos 11) auf Rücklaufrohr (Pos 10) montieren und mit Sicherungsfeder sichern
- Rücklaufrohr mit aufgestecktem Sicherheitsventil an Speicherrücklauf des Gasbrennwertgerätes und an Speicher
mit Überwurfmutter (SW 30) und Flachdichtung (Pos 7)
montieren
Kappe entfernen
Rücklaufrohr montiert
Rücklaufrohr
Rücklaufrohr mit Sicherheitsventil montiert
8.6 Montage Speichervorlaufrohr
- Vorgebogenes Wellrohr (Pos 13) mit Überwurfmuttern
(SW 30) und Flachdichtungen (Pos 7) an Speichervorlauf
und an Speicher montieren
vorgebogenes Wellrohr
Speicherrücklaufrohr
montiert
8.7 Montage Verkleidung
- Seitenverkleidung rechts (Pos 15) mit Halterung für Sicherheitsventil Solar von unten in das Schlüsselloch der
Verkleidung des Gasbrennwertgerätes einsetzen und nach
hinten einrasten
- Seitenverkleidung an den Laschen 2 mal hinten oben und
unten mit Schrauben 4,8 x 32 (Pos 14) am Speicher verschrauben
2
1
Schlüssellöcher
- Seitenverkleidung links (Pos 16) in gleicher Weise von unten
in die Schlüssellöcher der linken Verkleidung des Gasbrennwertgerätes einsetzen und nach hinten einrasten
Schrauben 4,8 x 32
- Seitenverkleidung an den Laschen 2 mal hinten oben und
unten mit Schrauben 4,8 x 32 (Pos 14) am Speicher verschrauben
Seitenverkleidung rechts
Schrauben 4,8 x 32
- Versteifungswinkel (Pos 18) mit Schlüssellöchern links
und rechts in die Pilzkopfnieten der Seitenverkleidungen
einschieben und durch Blechschrauben (Pos 17) links und
rechts mit den Seitenverkleidungen verschrauben
Seitenverkleidung links
1
2
Pilzkopfniet
Blechschraube 4,9 x 9,5
Schraubendreher
- Frontverkleidung (Pos 12) unten einstellen und schließen.
An den Laschen oben mit Schrauben (Pos 17) befestigen.
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Versteifungswinkel
15
8. Montage
8.8 Montage Heizungsverrohrung links
Aufkleber
Anschlussseite links
Montage Heizungsverrohrung rechts
Status
Status
Betriebsart
Betriebsart
Heizbetrieb
Heizbetrieb
Brennerstatus
Brennerstatus
Softstart
Softstart
Aufkleber
Anschlussseite rechts
Hinweis:
Aufkleber (Pos 45/46) mit Anschlussbezeichnungen auf die jeweilige Anschlussseite kleben
- Wellrohrbogen kurz (Pos 19) mit Flachdichtung (Pos 7) am
Heizungsvorlauf unter dem 3-Wege-Umschaltventil montieren (SW 30)
- Gewindenippel links durch die Aussparung oben hinten
aus der Seitenverkleidung führen und mit Mutter (Pos 26)
(SW 37) fixieren
- Wellrohrbogen kurz (Pos 19) mit Flachdichtung (Pos 7)
am Heizungsrücklauf unter der Heizkreispumpe montieren
(SW 30)
- Gewindenippel rechts durch die Aussparung oben hinten
aus der Seitenverkleidung führen und mit Mutter (Pos 26)
(SW 37) fixieren
Mutter SW 37
Mutter SW 37
Wellrohr gebogen
Wellrohr gebogen
- vorgebogenen Wellrohrbogen lang (Pos 20) an der Markierung gem. Bild biegen und mit Flachdichtung (Pos 7) am Heizungsrücklauf unter der Heizkreispumpe montieren (SW 30)
- Gewindenippel links oben durch die 2. Aussparung von hinten
aus der Seitenverkleidung führen und mit Mutter (Pos 26)
(SW 37) fixieren
vorgebogenes Wellrohr im
Auslieferungszustand
Wellrohr gebogen für
Anschluss links
Wellrohr montiert
16
- vorgebogenen Wellrohrbogen lang (Pos 20) an der Markierung
gem. Bild biegen und mit Flachdichtung (Pos 7) am Heizungsvorlauf unter dem 3-Wege-Umschaltventil montieren (SW 30)
- Gewindenippel rechts oben durch die 2. Aussparung von hinten aus der Seitenverkleidung führen und mit Mutter (Pos 26)
(SW 37) fixieren
vorgebogenes Wellrohr im
Auslieferungszustand
Wellrohr gebogen für
Anschluss rechts
Wellrohr montiert
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8. Montage
8.9 Montage Solarkreisverrohrung links
Montage Solarkreisverrohrung rechts
- Vorgebogenes Wellrohr Solar kurz (Pos 21) mit Klemmringverschraubung (Pos 8) an der Markierung gem. Bild biegen
und mit Klemmringverschraubung (SW 37) links am Vorlauf
der Solargruppe montieren
- Gewindenippel links durch die 3. Aussparung von hinten
oben aus der Seitenverkleidung führen und mit Mutter
(Pos 26) (SW 37) fixieren
- Vorgebogenes Wellrohr Solar kurz (Pos 21) mit Klemmringverschraubung (Pos 8) an der Markierung gem. Bild
biegen und mit Klemmringverschraubung (SW 37) rechts
am Rücklauf der Solargruppe montieren
- Gewindenippel rechts durch die 3. Aussparung von hinten
oben aus der Seitenverkleidung führen und mit Mutter
(Pos 26) (SW 37) fixieren
vorgebogenes Wellrohr im
Auslieferungszustand
vorgebogenes Wellrohr im
Auslieferungszustand
Wellrohr
gebogen für
Anschluss
links
Wellrohr kurz im Vorlauf montiert
- Vorgebogenes Wellrohr Solar lang (Pos 22) mit Klemmringverschraubung (Pos 8) an der Markierung gem. Bild
biegen und mit Klemmringverschraubung (SW 37) rechts
am Rücklauf der Solargruppe montieren
- Gewindenippel links durch die 4. Aussparung von hinten
oben aus der Seitenverkleidung führen und mit Mutter
(Pos 26) (SW 37) fixieren
vorgebogenes Wellrohr im
Auslieferungszustand
Wellrohr kurz im Rücklauf montiert
- Vorgebogenes Wellrohr Solar lang (Pos 22) mit Klemmringverschraubung (Pos 8) an der Markierung gem. Bild biegen
und mit Klemmringverschraubung (SW 37) links am Vorlauf
der Solargruppe montieren
- Gewindenippel rechts durch die 4. Aussparung von hinten
oben aus der Seitenverkleidung führen und mit Mutter
(Pos 26) (SW 37) fixieren
vorgebogenes Wellrohr im
Auslieferungszustand
Wellrohr
gebogen für
Anschluss links
Wellrohr
gebogen für
Anschluss
rechts
Wellrohr lang im Rücklauf montiert
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Wellrohr
gebogen für
Anschluss
rechts
Wellrohr lang im Vorlauf montiert
17
8. Montage
8.10 Montage Gaszuleitung
- Wellschlauch Gas (Pos 24) entsprechend Anschlussvariante
rechts oder links in Seitenverkleidung fixieren. Hierfür vordere / untere Aussparung der Seitenverkleidung verwenden
und mit Mutter (SW 37) fixieren.
- Wellschlauch Gas (Pos 24) biegen (Biegemarkierungen),
hierbei Biegeradius beachten. Der Biegeradius von 20mm
darf nicht unterschritten werden! Gasleitung auf verdrehungsfreie Ausrichtung überprüfen!
-Wellschlauch Gas (Pos 24) mit Dichtung (Pos 25) an
Übergangsnippel (Pos 23) montieren. (Bild)
Die Überwurfmutter erst lose anziehen. Gasleitung auf verwindungsfreie Ausrichtung überprüfen und dann erst fest anziehen!
Beim Anziehen darauf achten, dass mit einem Gabelschüssel gegengehalten wird, um Torsion zu vermeiden.
Dichtheitsprüfungen im Einbauzustand, nach der Montage und
nach Revisionsprüfungen, dürfen aus Korrosionsschutzgründen
nur mit DVGW-geprüften Absprühmitteln nach DIN EN14291
vorgenommen werden. Die Gasleitung ist anschließend trocken
zu wischen.
Nippel
Gasleitung
Nippel
Gasleitung
Gaszuleitung montiert
Anschluss links
18
Gaszuleitung montiert
Anschluss rechts
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8. Montage
8.11 Montage Sicherheitsgruppe an
Solarpumpengruppe
Dichtung EPDM
Sicherheitsgruppe
- Sicherheitsgruppe (Pos 27) durch Überwurfmutter SW 37
und Flachdichtung mit Verbindungsrohr (Pos 28) dicht montieren.
- Edelstahl-Wellschlauch (Pos 29) in Sicherheitsventil einschrauben (Anschluss ist mit Dichtung versehen - keine
zusätzliche Dichtung wie Hanf oder Teflonband verwenden)
Verbindungsrohr
Überwurfmutter SW 37
Edelstahl-Wellschlauch
- Edelstahl-Wellschlauch unmittelbar hinter der Sicherheitsgruppe 90° nach unten biegen (siehe Bild)
- Sicherheitsgruppe in die Halterung an der rechten Seitenverkleidung einsetzen und mit Flachdichtung (Pos 30) und
Übewurfmutter (SW 37) an die Solarpumpengruppe montieren
Solarpumpengruppe
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Sicherheitsgruppe
19
8. Montage
8.12 Montage Solarmodul SM1 in Solarpumpengruppe
(1)
(2)
- Isolierschale Oberteil gleichmäßig von der Solarpumpengruppe abziehen
- Blinddeckel mit Einlegeblock aus der Isolierschale
schieben (1)
- Blinddeckel von oben aus dem Einlegeblock herausziehen
(2) - Blinddeckel wird nicht mehr benötigt
Isolierschale Oberteil
Blinddeckel
Einlegeblock
- Solarmodul SM1 (Pos 31) in den Einlegeblock einsetzen,
zuvor alle Kabel durch die Aussparung nach hinten führen
Einlegeblock
SM1
- Solarmodul SM1 mit 3 Befestigungsschrauben 3 x 35mm
(Pos 32) im Einlegeblock fixieren
Befestigungsschrauben für Solarmodul SM1
- Einlegeblock mit SM1 auf Solarpumpengruppe stecken
- Pumpenkabel der Solarkreispumpe von hinten durch die
Aussparung führen
- Blauen Stecker in blauen Steckplatz SKP einstecken und
mit Zugentlastung sichern
- Isolierschale Oberteil auf die Solarpumpengruppe aufsetzen
Blauer Stecker
Pumpenkabel
- Kabelführungsclip (Pos 33) links neben Solargruppe aufkleben
- Netzanschlusskabel für Solarmodul und eBus an der linken
Seitenverkleidung im Kabelführungsclip hochführen, durch
Zugentlastung führen und an den entsprechenden Klemmen
des Anschlusskastens („Z“ und „eBus“) anklemmen
- Speicherfühler Solar links unten neben der Solarpumpengruppe in die Tauchhülse des Speichers stecken und mit
dem Halteclip (Pos. 49) gegen herausrutschen sichern.
- Anschlusskabel für Kollektorfühler mit Leitung des Kollektorfühlers verbinden; freie Aussparungen in der Seitenverkleidung können zur Kabeldurchführung verwendet werden
eBus
Z
Anschlusskasten mit
Klemmen für „Z“ und
„eBus“
Kabelführungsclip
Tauchhülse mit
Speicherfühler Solar
Anschlusskabel
Kollektorfühler
20
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8. Montage
8.13 Montage Solar Ausdehnungsgefäß und Auffangbehälter Solarflüssigkeit
- Aufstellring für das Ausdehnungsgefäß (Pos 34) links
zwischen Stützfuß und Versteifungswinkel einlegen
- Aufstellblech Auffangbehälter (Pos 46) Solarflüssigkeit
rechts zwischen Stützfuß und Versteifungswinkel einlegen.
Aufstellring
Verkleidungswinkel
Aufstellblech Auffangbehälter
- Vordruck des Solar-Ausdehnungsgefäßes prüfen und ggf.
an die Anforderungen der Anlage anpassen
(siehe Montageanleitung des Kollektors)
- Solar-Ausdehnungsgefäß auf Aufstellring setzen
- Bogen 90° (Pos 35) auf Solar-Ausdehnungsgefäß montieren.
- Kappenventil (Pos 36) an Bogen (Pos 35) montieren (z.B.
mit Hanf) (SW 32, SW 30)
- Wellschlauch (Pos 37) mit Flachdichtungen (Pos 7) und
Überwurfmuttern an Solar-Ausdehnungsgefäß und Sicherheitsgruppe montieren
- Auffangbehälter Solarflüssigkeit mit ca. 1 Liter Solarflüssigkeit füllen
- Auffangbehälter Solarflüssigkeit mit Öffnung nach vorne
rechts neben das Ausdehnungsgefäß stellen
Sicherheitsgruppe
Flexible Verbindungsleitung
Bogen 90°
Kappenventil
Solar-Ausdehnungsgefäß
Wellschlauch zum
Auffangbehälter
Solarflüssigkeit
- Edelstahl-Wellschlauch (Pos 29) des Sicherheitsventils Solar
unten in den Auffangbehälter Solarflüssigkeit führen
Edelstahl-Wellschlauch
Auffangbehälter
Ausdehnungsgefäß (25 Ltr.)
Geeignet für bis zu 3 Kollektoren (F3-1, F3-Q, CFK-1). Leerdrückendes Kollektorfeld
mit max. 20 m Kupferleitung 15 x 1 und max. statischer Höhe 10 m.
Vorschaltgefäß (Zubehör)
Wenn die Gefahr besteht, dass bei Stagnation im Kollektorfeld Dampf bis zum Ausdehnungsgefäß gedrückt wird (z. B. Dachheizzentrale) muss bauseits ein Vorschaltgefäß eingesetzt werden um das Ausdehnungsgefäß vor Temperaturen über 100°C
zu schützen.
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8. Montage
Kondenswasseranschluss
Zunächst die Regelungsblende rechts fassen und zur Seite
klappen. Danach die beiden Schrauben links und rechts an
der Frontverkleidung lösen. Die Frontverkleidung kann nach
oben ausgehängt werden.
Der mitgelieferte Siphon ist am Anschlussstutzen der Kondensatwanne anzuschließen.
Der Ablaufschlauch muss sicher über dem Ablauftrichter (Siphon) befestigt werden.
Wird das Kondenswasser direkt in die Abwasserleitung geleitet, so ist für eine Entlüftung zu sorgen, damit keine Rückwirkung von der Abwasserleitung auf das Gasbrennwertgerät
erfolgen kann.
Bei Anschluss eines Neutralisators (Zubehör) ist die beiliegende Anleitung zu beachten.
Für Brennwertgeräte bis 200 kW ist gemäß Arbeitsblatt DWA- A 251
in der Regel keine Neutralisationseinrichtung erforderlich.
Wird eine Neutralisationsanlage eingesetzt, gelten die länderspezifischen Vorschriften für die Entsorgung der Rückstände
aus diesem Aggregat.
Bei Betrieb des Gerätes mit leerem Siphon besteht
Vergiftungsgefahr durch ausströmende Abgase.
Deshalb vor Inbetriebnahme mit Wasser füllen.
Siphon abschrauben, abnehmen und auffüllen bis
am seitlichen Ablauf Wasser austritt. Siphon wieder anschrauben und auf guten Sitz der Dichtung
achten.
Bild: Siphon
Vor Inbetriebnahme sind alle hydraulischen
Verrohrungen einer Dichtigkeitsprüfung zu
unterziehen:
Prüfdruck trinkwasserseitig max. 10bar
Prüfdruck heizwasserseitig max. 4,5bar
8.14 Montage Siphon und Ablaufleitungen für
Siphon und Sicherheitsventil Gasbrennwertgerät
- Siphon befüllen und Kondensatschlauch (Pos 39) anschließen und durch die seitliche Aussparung an der Anschlussseite zur Abwasserleitung bzw. Neutralisationsbox führen
- Ablaufleitung in Sicherheitsventil des Gasbrennwertgerätes
montieren und durch die Aussparung an der Anschlussseite
zur Abwasserleitung führen. Hierbei Ablaufleitung in Sicherheitsventil eindrehen.
- Elektrische Leitungen können ebenfalls durch die freien
Aussparungen in der Seitenverkleidung geführt werden
- Freie Aussparungen in den Seitenverkleidungen mit beiliegenden Kappen (Pos 41) verschließen
22
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8. Montage
8.15 Montage Speicherfühler Gasbrennwertgerät
- Speicherfühler am Gasbrennwertgerät (Pos 42) anschliessen.
- Speicherfühler Gasbrennwertgerät in die Tauchhülse des
Speichers stecken (Position der Tauchhülse siehe Seite 10)
- Speicherfühler mit Halteclip (Pos. 48) gegen herausrutschen
sichern
Hinweis aus der VDI 2035 zur Steinbildung:
Vor allem durch die Art und Weise der Inbetriebnahme kann
die Steinbildung beeinflusst werden. Wenn die Anlage mit
geringster Leistung oder langsam stufenweise aufgeheizt wird,
besteht die Möglichkeit, dass sich der Kalk nicht nur an den
heißesten Stellen, sondern über die ganze Anlage verteilt, u.U.
sogar in Schlammform abscheidet. Bei Mehrkesselanlagen
empfiehlt sich, alle Geräte gleichzeitig in Betrieb zu nehmen,
damit sich die gesamte Kalkmenge nicht auf die Wärmeübertragungsfläche eines einzelnen Gerätes konzentrieren kann.
Falls vorhanden, mit Estrich-Trocknungsprogramm starten.
Gesamtheizleistung
Grenzwerte in Abhänigkeit des spez. Anlagenvolumens VA
(VA = Anlagenvolumen / kleinste Einzelleistung)
Umrechnung Gesamthärte: 1 mol/m³ = 5,6 °dH
VA ≤ 10 l/kW
Gesamthärte /
Summe Erdalkalien
VA > 10 l/kW und < 40 l/kW
Leitfähigkeit
Gesamthärte /
Summe Erdalkalien
Leitfähigkeit
VA ≥ 40 l/kW
Gesamthärte /
Summe Erdalkalien
Leitfähigkeit
[kW]
[°dH]
[mol/m³]
LF [µS/cm]
[°dH]
[mol/m³]
LF [µS/cm]
[°dH]
[mol/m³]
1
< 50
2 - 16,8*
0,36 - 3,0*
60 - 500
2 - 11,2
0,36 -2,0
60 - 300
2-3
0,36 - 0,54
LF [µS/cm]
60 - 100
2
50-200
2 - 11,2
0,36 - 2,0
60 - 300
2 - 8,4
0,36 -1,5
60 - 200
2-3
0,36 - 0,54
60 - 100
3
200-600
2 - 8,4
0,36 - 1,5
60 - 200
2-3
0,36 -0,54
60 - 100
2-3
0,36 - 0,54
60 - 100
4
> 600
2-3
0,36 - 0,54
60 - 100
2-3
0,36 - 0,54
60 - 100
2-3
0,36 - 0,54
60 - 100
*) für Umlaufwasserheizer (<0,3l/kW) und Systeme mit elektrischen Heizelementen
Tabelle: Aufbereitung des Heizungswassers in Anlehnung an VDI 2035.
Das Systemwasser darf einen Gesamthärtegrad von 2°dH, dies entspricht einem Leitwert von ca. 60 μS/cm, nicht unterschreiten.
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8. Montage
8.16 Montage Verkleidung
- Zunächst den Regelungsdeckel rechts fassen und zur Seite
klappen. Danach die beiden Schrauben links und rechts an
der Frontverkleidung lösen. Die Frontverkleidung kann dann
oben ausgehängt und abgenommen werden.
Innensechskantschrauben SW 4
- Frontverkleidung unten in die Laschen am Verkleidungswinkel stellen (1) und oben mit den Clips einrasten (2)
2
1
8.17 Montage Bedienmodul BM2
- Gasbrennwertgerät mit dem Betriebsschalter (Wolf-Logo)
ausschalten.
- Stromzufuhr zum Gasbrennwertgerät einschalten.
- Bedienmodul BM2 in den Sockel einsetzen.
- Stromzufuhr zum Gasbrennwertgerät einschalten.
- Gasbrennwertgerät mit dem Betriebsschalter (Wolflogo)
einschalten.
1
2
3
Betriebsschalter
24
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9. Beschreibung AM / BM2
Für den Betrieb des Gasbrennwertgerätes muss entweder ein Anzeigemodul AM oder ein Bedienmodul BM2 eingesteckt sein.
AM
BM2
Status
Heizgerät
Betriebsart
Heiz-/Warmwasserbetrieb
Heizbetrieb
Brennerstatus
1x
Ein
25,2 °C
1,5 bar
Druck
Heizgerät
14:12
20.01.2013
Das AM dient nur als Anzeigemodul für das Heizgerät.
Es können Heizgerätespezifische Parameter und Werte parametriert bzw. angezeigt werden.
Das BM2 (Bedienmodul) kommuniziert über eBus mit
allen angeschlossenen Erweiterungsmodulen und mit
dem Heizgerät.
Technische Daten:
• LCD Display 3’’
• 4 Schnellstarttasten
• 1 Drehgeber mit Tastfunktion
Technische Daten:
• Farbdisplay 3,5’’, 4 Funktionstasten, 1 Drehgeber
mit Tastfunktion
• microSD Kartenslot für Softwareupdate
• Zentrale Bedieneinheit mit witterungsgeführter
Vorlauftemperaturregelung
• Zeitprogramm für Heizung, Warmwasser und Zirkulation
Zu Beachten:
• Verwendung, wenn BM2 als Fernbedienung genutzt wird oder in einer Kaskadenschaltung
• AM ist immer im Heizgerät
Status
Betriebsart
Heizbetrieb
Brennerstatus
Softstart
Das AM oder das BM2 in den Steckplatz über dem
Aus/Einschalter (Wolflogo) aufstecken.
Beide Module können in diesen Steckplatz eingesteckt werden. Weitere Maßnahmen für die Inbetriebnahme oder Adressierung speziell beim BM2, entnehmen Sie der Montageanleitung BM2.
Stromversorgung / Sicherung einschalten und Betriebsschalter am Gerät einschalten.
Status
Betriebsart
Heizbetrieb
Brennerstatus
Softstart
Betriebsschalter
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25
10. Elektroanschluss
Allgemeine Hinweise
Elektroanschluss
Die Installation darf nur durch eine zugelassene Elektro-Installationsfirma erfolgen. Die VDE-Vorschriften und die örtlichen Vorschriften
des Energie-Versorgungsunternehmens sind zu beachen.
Bei Aufstellung in Österreich: Die Vorschriften und Bestimmungen
des ÖVE sowie des örtlichen EVU sind zu beachten.
In die Netzzuleitung ist dem Gerät ein allpoliger Schalter mit mindestens 3 mm Kontaktabstand vorzuschalten. Ebenso ist bauseits eine
Klemmdose zu setzen.
Fühlerleitungen dürfen nicht zusammen mit 230V-Leitungen verlegt
werden.
Gefahr durch elektrische Spannung an elektrischen Bauteilen!
Achtung: Vor Abnahme der Verkleidung Betriebsschalter ausschalten.
Greifen Sie niemals bei eingeschaltetem Betriebsschalter an elektrische Bauteile und Kontakte! Es besteht die Gefahr eines Stromschlages mit Gesundheitsgefährdung oder Todesfolge.
An Anschlussklemmen liegt auch bei ausgeschaltetem Betriebsschalter Spannung an.
Bei Service und Installationsarbeiten muss die gesamte Anlage allpolig
spannungsfrei geschaltet werden, ansonsten besteht die Gefahr vom
Stromschlägen!
Im Frontpanel können wahlweise ein Anzeigemodul AM oder ein Bedienmodul BM2
eingesteckt werden, um das Gerät zu bedienen.
Der Betriebsschalter (im Wolf-Logo integriert) schaltet das Gerät allpolig ab.
Frontpanel mit integriertem
Betriebsschalter
26
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10. Elektroanschluss
T_WW (5kNTC Speicherfühler)
T_Außen (5kNTC Außenfühler)
E2 (5kNTC Sammelfühler = Weiche; alternativ 0-10V
Ansteuerung z.B. 8V = 80% Heizleistung)
E1 (Parametrierbarer Eingang z.B. Abgasklappe oder Raumthermostat)
* A1 (Parametrierbarer Ausgang)
* ZHP (interne Verdrahtung Heizkreispumpe) Ansteuerung ZHP
parallel zu Geräte internen Pumpe
* Z1 (230V Ausgang wenn Betriebsschalter ein) Solarkreispumpe
* je Ausgang max. 1,5A, in Summe nicht mehr als 600VA
Netzanschluss
N
Netz
L1
L1
N
LP
L1 N
* LP (Speicherladepumpe) nur für Geräte mit Schichtenspeicher
ZHP
L1 N
1 2 1 2 1 2 1 2 1 2
eBus vom Solarmodul SM1
Z1
L1
N
A1
E1
E2 AF SF eBUS
a b a b 1 2 1 2 + -
Anschlüsse im Regelungskasten
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27
10. Elektroanschluss
Entfernen der Frontverkleidung
siehe Kapitel „Verkleidung“
Entfernen des HCM-2 Gehäusedeckels
28
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11. Anschluss Brauchwasser /
Zirkulation
Anschluss Brauchwasser und Zirkulation
Der Anschluss von Kalt- und Warmwasser sowie Zirkulation
an der Speicheroberseite erfolgt bauseits oder mit dem WolfAnschlussset. Bei Verwendung des Wolf-Anschlusssets erfolgt
die Installation gemäß der beiliegenden Anleitung.
Kaltwasser R ¾“
Liegt der Druck der Kaltwasserzuleitung über dem maximal
zulässigen Betriebsdruck von 10 bar, so muss ein geprüfter
und anerkannter Druckminderer eingebaut werden.
Anode 1¼“
Falls Mischbatterien verwendet werden, ist eine zentrale
Druckminderung vorzusehen.
Bei Kalt- und Warmwasseranschluss sind die DIN 1988 und
die Vorschriften des örtlichen Wasserwerks zu beachten.
Da die Temperatur des Brauchwassers im Speicher
durch die Solaranbindung auch über 60°C ansteigen kann ist sicherzustellen, dass die Brauchwassertemperatur an den Zapfstellen 60°C nicht
übersteigt. Deshalb ist ein Verbrühschutz (z.B.
thermostatischer Wassermischer) vorzusehen
(siehe Schema). Bei Nichtbeachtung kann es zu
Personenschäden durch Verbrühung kommen.
Speicheroberseite
Warmwasser R ¾“
Zirkulation R ¾“
Entlüftung
Heizkreis
Anschlussschema:
A
B
Zirkulationspumpe
3
AB
Z
WW
KW
Entspricht die Installation nicht der gezeigten Darstellung,
entfällt die Gewährleistung.
2
W1/blauer
Stecker
KW
Z:Zirkulation
WW:Warmwasser
KW:Kaltwasser
2
SM1/SFS1
Anschlussbeispiel rechts
Brauchwasser mit Zirkulation und
Heizkreis / Solarkreis
mit den Wolf Anschlusssets
Zirkulation
Kaltwasser
Warmwasser
Heizungsrücklauf
Heizungsvorlauf
Solarrücklauf
Solarvorlauf
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29
12. Anschluss Heizkreis / Solarkreis
Anschluss Heizkreis und Solarkreis
Das Set kann nur komplett rechts oder links vom CSZ-2 montiert werden.
Der Anschluss von Vor- und Rücklauf für den Heizkreis und den
Solarkreis erfolgt bauseits oder mit dem Wolf-Anschlussset.
Bei Verwendung des Wolf-Anschlusssets erfolgt die Installation
gemäß der dem Anschlussset beiliegenden Anleitung.
Empfehlung: Nach dem Gerät Absperr-/ und
Entleerungshähne installieren.
Anschlussbeispiel rechts
Brauchwasser mit Zirkulation und
Heizkreis / Solarkreis
mit den Wolf Anschlusssets
Die Leitungen in der Nähe der Kollektoren erreichen im Stillstand Temperaturen
bis zu 200°C. Brand- und Verletzungsgefahr beachten!
Die Inbetriebnahme des Gasbrennwertgerätes sowie der Solaranlage erfolgt gemäß den
jeweils mitgeltenden Anleitungen.
30
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13. Befüllen der Heizungsanlage
Befüllen der Heizungsanlage
Zur Gewährleistung einer einwandfreien Funktion des Brennwertgerätes ist eine ordnungsgemäße Befüllung und eine
vollständige Entlüftung notwendig.
Achtung Das Heizungssystem ist vor dem Anschluss durchzuspülen, um Rückstände wie Schweißperlen,
Hanf, Kitt usw. aus den Rohrleitungen zu entfernen.
• Gesamtes Heizsystem und Gerät im kalten Zustand langsam
über den Rücklauf auf etwa 2 bar auffüllen.
Achtung Inhibitoren sind nicht zugelassen.
Druckmanometer
Siphon
Bild: Druckmanometer und Siphon
• Gesamte Anlage auf wasserseitige Dichtheit kontrollieren.
Bild: Manuelles Entlüftungsventil
Handentlüftungsventil
leicht öffnen
Siphon befüllen
• Gaskugelhahn muss geschlossen sein!
• Verschlusskappe des automatischen Entlüftungsventils an
der Heizkreispumpe eine Umdrehung öffnen.
• Alle Heizkörperventile öffnen.
Vor- und Rücklaufventile am Brennwertgerät öffnen.
Bild: Manuelles Entlüftungsventil
Bild: Heizkreispumpe
automatisches
Entlüftungsventil
• Anlage bis 2 bar nachfüllen. Im Betrieb muss der Zeiger des
Manometers im grünen Bereich stehen.
• Brennwertgerät am roten Betriebsschalter im WOLF Logo
einschalten (Pumpe läuft, LED dauerhaft grün).
• Handenlüftungsventil kurz öffnen bis Luft vollständig entwichen ist, anschließend wieder schließen.
Achtung Bei der Montage eines automatischen Entlüfters
muss die untere Verschraubung der Drehdurchführung unterhalb des Brennraumbodens gekontert
werden!
Bild: Automatisches Entlüftungsventil an der Heizkreispumpe
• Bei starkem Absinken des Anlagendrucks Wasser nachfüllen.
Hinweis: Während des Dauerbetriebs wird der Heizkreis
selbsttätig über die Heizkreispumpe entlüftet.
Verschraubung
Drehdurchführung
Bild: Verschraubung der Drehdurchführung
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14.Entleeren der Heizungsanlage
Entleeren der Heizungsanlage
• Brennwertgerät am roten Betriebsschalter im WOLF Logo ausschalten.
• Gaskugelhahn schließen.
• Temperatur im Heizkreis auf mind. 40°C abkühlen lassen.
(Verbrühungsgefahr!)
• Heizung gegen Wiedereinschalten der Spannung sichern.
• Entleerungshahn (KFE-Hahn) öffnen.
• Entlüftungsventile an den Heizkörpern öffnen.
• Heizungswasser ableiten.
Füllen und Spülen Solarkreis
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Hinweise der Montageanleitung Solarpumpengruppe beachten.
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15.Produktdatenblatt nach Verordnung
811/2013
Produktdatenblatt nach Verordnung (EU)
(EU) Nr.Nr.
811/2013
Produktgruppe: CSZ-2
Name oder Warenzeichen des Lieferanten
Wolf GmbH
Wolf GmbH
Wolf GmbH
CSZ-2-14/300R
CSZ-2-20/300R
CSZ-2-24/300R
Lastprofil
XL
XL
XL
Klasse für die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz
A
A
A
Klasse für die Warmwasserbereitungsenergieeffizienz
A
A
A
Modellkennung des Lieferanten
Wärmenennleistung
Prated
kW
14
19
24
Jährlicher Energieverbrauch für die Raumheizung
QHE
kWh
7570
10581
13290
Jährlicher Brennstoffverbrauch für die Warmwasserbereitung
AFC
GJ
18
18
18
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz
ηs
%
93
93
93
Jahreszeitbedingte Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz
ηwh
%
85
83
84
Schallleistungspegel in Innenräumen
LWA
dB
46
47
48
Siehe Montageanleitung
Siehe Montageanleitung
Siehe Montageanleitung
Alle beim Zusammenbau, der Installation oder
Wartung zu treffende besondere Vorkehrungen
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Wolf GmbH, Postfach 1380, D-84048 Mainburg, Tel. +49-8751/74-0, Fax +49-8751/741600, Internet: www.wolf-heiztechnik.de
Artikelnummer: 3020431 03/2015
AT
DE
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16.Technische Parameter nach Verordnung (EU) Nr. 813/2013
Typ
CSZ-2-14/300R
CSZ-2-20/300R
Brennwertkessel
(Ja/Nein)
Ja
Ja
CSZ-2-24/300R
Ja
Niedertemperaturkessel (**)
(Ja/Nein)
Nein
Nein
Nein
B11-Kessel
(Ja/Nein)
Nein
Nein
Nein
Raumheizgerät mit KWK
(Ja/Nein)
Nein
Nein
Nein
Falls ja mit Zusatzheizgerät
(Ja/Nein)
-
-
-
Kombiheizgerät
(Ja/Nein)
Ja
Ja
Ja
Angabe
Symbol Einheit
Prated
kW
14
19
24
Nutzbare Wärme bei Wärmenennleistung und Hochtemperaturbetrieb (*)
P4
kW
13,5
18,9
23,8
Nutzbare Wärme bei 30% der
Wärmenennleistung und Niedertemperaturbetrieb (**)
P1
kW
4,1
5,7
7,1
Wärmenennleistung
Hilfsstromverbrauch bei Volllast
elmax
kW
0,025
0,028
0,029
Hilfsstromverbrauch bei Teillast
elmin
kW
0,010
0,012
0,012
Hilfsstromverbrauch im Bereitschaftszustand
PSB
kW
0,003
0,003
0,003
Jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz
ns
%
93
93
93
Wirkungsgrad bei Wärmenennleistung und Hochtemperaturbetrieb (*)
n4
%
88,1
87,8
87,8
Wirkungsgrad bei 30% der Wärmenennleistung und Niedertemperaturbetrieb (**)
n1
%
98,0
97,7
97,7
Wärmeverlust im Bereitschaftszustand
Pstby
kW
0,033
0,033
0,032
Energieverbrauch der Zündflamme
Ping
kW
0,000
0,000
0,000
Stickoxidausstoß
Angegebenes Lastprofil
Täglicher Stromverbrauch
NOx
mg/kWh
5
18
17
(M, L,
XL, XXL)
-
XL
XL
XL
Qelec
kWh
0,154
0,141
0,157
Warmwasserbereitungs-Energieeffizienz
nwh
%
85
83
84
Täglicher Brennstoffverbrauch
Qfuel
kWh
23,128
23,787
23,453
Kontakt
Wolf GmbH, Industriestraße 1, D-84048 Mainburg
(*) Hochtemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur von 60°C am Heizgeräteinlass und eine Vorlauftemperatur von 80°C am Heizgerätauslass
(**) Niedertemperaturbetrieb bedeutet eine Rücklauftemperatur (am Heizgeräteeinlass) für Brennwertkessel von 30°C, für Niedertemperaturkessel von 37°C und für andere Heizgeräte von
50°C
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17.Notizen
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35
Wolf GmbH
Postfach 1380 • 84048 Mainburg • Tel. 08751/74-0 • Fax 08751/74-1600
Internet: www.wolf-heiztechnik.de
Art.-Nr.: 3063478_201507
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