Montage- und Bedienungsanleitung

Montage- und Bedienungsanleitung
Montage- und
Bedienungsanleitung
Gas-Brennwertkessel
MGK-130
MGK-170
MGK-210
MGK-250
MGK-300
Diese Montageanleitung ist beim Betreiber aufzubewahren!
Gewährleistungsansprüche entfallen, wenn diese Anleitung nicht beachtet wurde.
Wolf GmbH · Postfach 1380 · 84048 Mainburg · Tel. 08751/74-0 · Fax 08751/741600 · Internet: www.wolf-heiztechnik.de
WOLF Klima- und Heiztechnik GmbH · Eduard-Haas-Str. 44 · 4034 Linz · Tel. 0732/385041-0 · Internet: www.wolf-heiztechnik.at
Wolf Schweiz AG • Dorfstraße 147 • 8802 Kilchberg • Tel. 043/500 48 00 • Fax 043/500 48 19 • Internet: www.wolf-heiztechnik.ch
Art.-Nr.: 3061331_201305
Änderungen vorbehalten
D
AT CH
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis.................................................................................. Seite
Sicherheitshinweise......................................................................................3-4
Normen und Vorschriften..............................................................................5-6
Aufbauschema MGK....................................................................................... 6
Technische Daten............................................................................................ 7
Regelung / Funktion / Bedienung.................................................................8-9
Auslieferungszustand / Anschlüsse............................................................... 10
Aufstellungshinweise..................................................................................... 11
Aufstellungshinweise / Abmessungen........................................................... 12
Demontage Verkleidung................................................................................ 13
Verrohrung Heizkessel-Anlage...................................................................... 14
Installation................................................................................................15-17
Montage Verbrennungsluft- / Abgasführung.................................................. 18
Elektroanschluss......................................................................................18-22
Anlage befüllen / Siphon befüllen.................................................................. 23
Gasanschlussdruck prüfen............................................................................ 24
Inbetriebnahme / Einstellung Busadresse..................................................... 25
Regelungsparameter anzeigen / ändern....................................................... 26
Maximale Heizleistung begrenzen................................................................ 27
Gasartenwechsel / CO2-Einstellung.........................................................28-30
Messen der Verbrennungsparameter............................................................ 31
Inbetriebnahmeprotokoll................................................................................ 32
Planungshinweise Wasseraufbereitung...................................................33-34
Anlagenbuch................................................................................................. 35
Technische Planungsdaten........................................................................... 36
Planungshinweise Verbrennungsluft- / Abgasführung..............................37-43
Schaltplan MGK-130..................................................................................... 44
Schaltplan MGK-170 - 300............................................................................ 45
Störung - Ursache - Abhilfe......................................................................46-47
Fühler-Widerstandstabelle............................................................................ 48
Stichwortverzeichnis.................................................................................49-51
Konformitätserklärung................................................................................... 52
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Sicherheitshinweise
In dieser Beschreibung werden die folgenden Symbole und Hinweiszeichen verwendet. Diese wichtigen Anweisungen betreffen den Personenschutz
und die technische Betriebssicherheit.
„Sicherheitshinweis“ kennzeichnet Anweisungen, die genau einzuhalten sind,
um Gefährdung oder Verletzung von Personen zu vermeiden und Beschädigungen
am Kessel zu verhindern.
Gefahr durch elektrische Spannung an
elektrischen Bauteilen!
Achtung: Vor Abnahme der Verkleidung
Betriebsschalter ausschalten.
Greifen Sie niemals bei eingeschaltetem
Betriebsschalter an elektrische Bauteile
und Kontakte! Es besteht die Gefahr eines
Stromschlages mit Gesundheitsgefährdung oder Todesfolge.
Bild: Anschlusskasten MGK-170/210/250/300
Gefahr durch elektrische Spannung
An Anschlussklemmen liegt auch bei ausgeschaltetem Betriebsschalter Spannung an.
Achtung „Hinweis“ kennzeichnet technische
Anweisungen, die zu beachten sind, um
Schäden und Funktionsstörungen am
Kessel zu verhindern.
Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten
physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels
Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden
durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person
beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen,
wie das Gerät zu benutzen ist.
Bild: Zündtrafo, Hochspannungs-Zündelektrode, Brennkammer
Gefahr durch elektrische Spannung, Gefahr von Verbrennung durch heiße Bauteile
Bild: Gaskombiventil MGK-170/210/250/300
Gefahr durch elektrische Spannung
Gefahr von Vergiftung und Explosion durch ausströmendes Gas
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Sicherheitshinweise
Bei der Installation, Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur
sind folgende Vorschriften und Richtlinien zu berücksichtigen:
Die Anlage darf nur in technisch einwandfreiem Zustand betrieben
werden. Störungen und Schäden, die die Sicherheit
beeinträchtigen, müssen umgehend beseitigt werden.
Bei Einstellung der Brauchwassertemperatur über 60 °C bzw. bei Aktivierung
der Antilegionellenfunktion mit einer Temperatur größer als 60 °C ist für eine
entsprechende Kaltwasserbeimischung zu sorgen (Verbrühungsgefahr).
Die einwandfreie Funktion der elektrischen Ausrüstung ist in
regelmäßigen Abständen zu kontrollieren.
Störungen und Schäden dürfen nur von Fachkräften beseitigt werden.
Schadhafte Bauteile dürfen nur durch original Wolf-Ersatzteile ersetzt werden.
Vorgeschriebene elektrische Absicherungswerte sind einzuhalten
(siehe Technische Daten).
Werden an Wolf-Regelungen technische Änderungen vorgenommen,
übernehmen wir für Schäden, die hierdurch entstehen, keine Gewähr.
Bei der Installation und bei der Ausführung von elektrischen Arbeiten sind die
einschlägigen EN- und VDE-Sicherheitsvorschriften sowie die Vorschriften der
Energieversorgungsunternehmen (EVU) zu beachten.
Das Entfernen, Überbrücken oder Außerkraftsetzen von Sicherheitsund Überwachungseinrichtungen ist verboten!
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Normen und Vorschriften
Vor der Installation des Wolf Gas-Brennwertkessels muss die Zustimmung des Gasversorgungsunternehmens und des Bezirks-Schornsteinfegermeisters eingeholt werden.
VDE 0470/EN 60529 Schutzarten durch Gehäuse
Die Installation des Wolf Gas-Brennwertkessels darf
nur vom anerkannten Fachmann durchgeführt werden. Dieser übernimmt auch die Verantwortung für
die ordnungsgemäße Installation und für die erste
Inbetriebnahme.
Für die Installation in Österreich gilt ferner:
• ÖVE - Vorschriften
• Bestimmungen des ÖVGW sowie die entsprechenden Ö-Normen
• ÖVGV TR-Gas (G1), ÖVGW-RTF (G2)
• Bestimmungen der ÖVGW-Richtlinie G41
bei Kondenswasser-Abführung
• Örtliche Bestimmungen der Bau- und Gewerbeaufsichtsämter (meistens vertreten durch den Schornsteinfeger)
• Örtliche Bestimmungen des GVU
(Gasversorgungsunternehmen)
• Bestimmungen und Vorschriften der
örtlichen Energieversorgungsunternehmen
• Bestimmungen der regionalen Bauordnung
Für die Installation sind nachstehende Vorschriften, Regeln und Richtlinien zu beachten:
• Gesetz zur Einsparung von Energie (EnEG) mit den
dazu erlassenen Verordnungen:
EneV Energieeinsparverordnung
• Technische Regeln für Gas-Installationen DVGWTRGI 2008 (DVGW-Arbeitsblatt G600 und TRF)
(in jeweils gültiger Fassung)
• DVGW Arbeitsblatt G637/I und
G688 Brennwerttechnik
• DIN Normen:
DIN 1988 Technische Regeln Trinkwasser-
installation
DIN EN 12831 Verfahren zur Berechnung der
Normheizlast
DIN EN 12828 Heizsysteme in Gebäuden
Teil 3 Planung von Warmwasser-Heizungsanlagen
DIN 18160 Hausschornsteine
VDI 2035 Vermeidung von Schäden in WarmwasserHeizungsanlgen durch Steinbildung und Korrosion
Für die Installation in der Schweiz gelten:
• SVGW - Vorschriften
• VKF - Vorschriften
• BUWAL und örtliche Vorschriften sind zu beachten.
• Gasleitsätze G1
Werden technische Änderungen an der
Regelung bzw. an den regelungstechnischen Bauteilen vorgenommen, übernehmen wir für Schäden, die hierdurch
entstehen, keine Haftung.
Hinweis:Diese Montageanleitung ist sorgfältig
aufzubewahren und vor der Kesselinstallation durchzulesen. Beachten Sie auch
die Planungshinweise im Anhang!
DVGW Arbeitsblatt G 670
DVGW Arbeitsblatt G 688
EN 13384 feuerungstechnische Bemessung von
Abgasanlagen
ATV-A-251 Werkstoffe für Abwasserrohre für
Kondensate aus Brennwertkesseln
Hinweis für die Entsorgung:
Wir nehmen Ihr Wolf-Altgerät für Sie kostenlos bei
einem unserer Auslieferungslager zurück.
• VDE-Vorschriften:
VDE 0100 Bestimmungen für das Errichten von
Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000V.
VDE 0105 Betrieb von Starkstromanlagen, allgemeine Festlegungen
EN50156-1 (VDE 0116 Teil1)
Elektrische Ausrüstung von Feuerungsanlagen.
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Normen und Vorschriften /
Aufbauschema MGK
Gas-Brennwertkessel MGK-...
Gas-Brennwertkessel nach DIN EN 437 / DIN EN 483
/ DIN EN 677 sowie EG‑Richtlinie 90/396/EWG (Gasverbrauchseinrichtungen), 92/42/EEC (Wirkungsgradrichtlinie), 2006/95/EG (Niederspannungsrichtlinie)
und 2004/108/EG (EMV-Richtlinie), mit elektronischer
Zündung und elektronischer Abgastemperaturüberwachung, für Niedertemperaturheizung und Warmwasserbereitung in Heizungsanlagen mit Vorlauftemperaturen
bis 90°C und 6 bar zulässigem Betriebsüberdruck nach
EN 12 828.
Raumluftabhängig betriebene Gas-Brennwertkessel dürfen nur in einem Raum
installiert werden, der die maßgeblichen
Belüftungsanforderungen erfüllt. Andernfalls besteht Erstickungs- oder Vergiftungsgefahr. Lesen Sie die Montage- und
Wartungsanleitung, bevor Sie den Kessel
installieren! Berücksichtigen Sie auch die
Planungshinweise.
Bild: Wolf-Gas-Brennwertkessel
Aufbauschema MGK
Zuluftöffnung
Vorlaufanschluss
Rücklaufanschluss
Abgasanschluss mit
Messstutzen
Gasanschluss
Rundbrenner
Gasgebläse
Wärmetauscher in
Gliederbauweise
Abgasdruckschalter
Abgastemperaturschalter
STB in Tauchhülse
Zündelektrode
Ionisationselektrode
Mischkammer
Vorlaufsensor
Gaskombiventil mit
Gasdruckwächter
Rücklaufsensor
Wasserdruckschalter
Entleerungshahn
Siphon
6
Zuluftrohr
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Technische Daten
Typ
MGK
130
170
210
250
300
Nennwärmeleistung bei 80/60°C
kW
117
156
194
233
275
Nennwärmeleistung bei 50/30°C
kW
126
167
208
250
294
Nennwärmebelastung
kW
120
160
200
240
280
Kl. Wärmeleistung (modul.) bei 80/60°C
kW
23
27
34
39
45
Kl. Wärmeleistung (modul.) bei 50/30°C
kW
24
30
37
44
49
Kl. Wärmebelastung (modulierend)
kW
23
28
35
41
46
%
19-100
17-100
17-100
17-100
17-100
Modulationsbereich Belastung
Höhe
A mm
1300
1300
1300
1300
1300
Breite
B mm
995
1355
1355
1355
1355
Tiefe
C mm
600
600
600
600
600
Abgasrohrdurchmesser
mm
160
160
160
160
200
Verbrennungsluftzufuhr
160
mm
160
160
160
160
Heizungsvorlauf Außendurchmesser
G
1½“
2“
2“
2“
2“
Heizungsrücklauf Außendurchmesser
G
1½
2“
2“
2“
2“
Gasanschluss
R
Luft-/Abgasführung
Typ
Gas-Kategorie
Deutschland
Österreich
Schweiz
1“
1½“
1½“
1½“
1½“
B23, B33
C33, C43
C53, C63
C83
B23, B33
C33, C43
C53, C63
C83
B23, B33
C33, C43
C53, C63
C83
B23, B33
C33, C43
C53, C63
C83
B23, B33
C33, C43
C53, C63
C83
II2ELL3P
II2ELL3P
II2ELL3P
II2ELL3P
II2ELL3P
II2H3P
II2H3P
II2H3P
II2H3P
II2H3P
I2H
I2H
I2H
I2H
I2H
Gasanschlusswert:
Erdgas E/H (Hi = 9,5 kWh/m³ = 34,2 MJ/m³)
m³/h
13,1
16,8
21
25,2
29,4
Erdgas LL (Hi = 8,6 kWh/m³ = 31,0 MJ/m³) 1)
m³/h
14,6
18,6
23,3
27,9
32,6
Flüssiggas P (Hi = 12,8 kWh/kg = 46,1 MJ/kg) ²)
kg/h
9,7
12,5
15,6
18,7
21,8
Gasanschlussdruck: Erdgas E/LL
mbar
20
20
20
20
20
mbar
50
50
50
50
50
Wasserinhalt Heizwasserwärmetauscher
Flüssiggas P
Ltr.
12
15,4
16
20
22
max. zulässiger Kesselüberdruck
bar
6
6
6
6
6
max. zulässiger Vorlauftemperatur
°C
90
90
90
90
90
verfügbarer Förderdruck des Gasgebläses
Pa
10-200
10-150
10-150
10-150
10-150
Abgastemperatur 80/60-50/30 bei Qmax
°C
65-45
65-45
65-45
65-45
65-45
Abgastemperatur 80/60-50/30 bei Qmin
°C
55-35
55-35
55-35
55-35
55-35
Abgasmassenstrom
g/s
56,7
72,6
90,8
108,9
127,1
G52
G52
G52
G52
G52
Abgaswertegruppe nach DVGW G 635
Heizwasserwiderstand
mbar
95
100
115
135
160
Elektrischer Anschluss
V~/Hz
230/50
230/50
230/50
230/50
230/50
A
5
5
5
5
5
W
30-200
45-280
45-280
45-280
45-350
IP40
IP40
IP40
IP40
IP40
dB(A)
<54
<54
<54
<54
<54
kg
195
250
271
292
313
Eingebaute Sicherung (mittelträge)
Elektrische Leistungsaufnahme
Schutzart
Schalldruckpegel im Aufstellraum bei Volllast
Gesamtgewicht (leer)
Kondenswassermenge bei 40/30°C
ph-Wert des Kondensats
CE-Identnummer
3)
Ltr./h
12
16
20
24
28
ca. 4,0
ca. 4,0
ca. 4,0
ca. 4,0
ca. 4,0
0085BR0117
0063BQ3805
0063BQ3805
0063BQ3805
0063BQ3805
gilt nicht für Österreich / Schweiz
gilt nicht für die Schweiz
3) Diese Angabe ist abhängig von den Randbedingungen der Anlage wie z.B.: Art/Ausführung der Abgasanlage, Größe und Beschaffenheit
des Aufstellraumes
1)
2)
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7
Regelung / Funktion / Bedienung
Betriebsschalter
EIN/AUS
EntstörTaste
Temperaturwahl
Warmwasser
Leuchtring
Thermometer
Temperaturwahl
Heizwasser
Betriebsschalter EIN/AUS
Bei Stellung 0 ist das Brennwertkessel ausgeschaltet.
Entstörung
Die Entriegelung einer Störung und ein Wiederanlauf der Anlage wird durch Drücken der Taste ausgelöst. Wird die Entstörtaste betätigt, ohne dass eine Störung
vorgelegen hat, wird ein Neustart der Anlage eingeleitet.
Leuchtring zur Statusanzeige
5
4
6
7
3
8
2
1
9
5
4
3
2
8
6
7
8
Anzeige
Bedeutung
Grün blinkend
Stand by (Netz ist eingeschaltet, keine
Wärmeanforderung)
Grünes
Dauerlicht
Wärmeanforderung: Pumpe läuft,
Brenner aus
Gelb blinkend
Schornsteinfegerbetrieb
Gelbes
Dauerlicht
Brenner ein, Flamme ein
Rot blinkend
Störung
Temperaturwahl Warmwasser. (nur mit 3-Wege-Ventil)
Bei Gas-Brennwertkesseln in Kombination mit einem Speicherwassererwärmer
entspricht die Einstellung 1-9 einer Speichertemperatur von 15-65°C. In Kombination
mit einem digitalen Raumtemperaturregler bzw. witterungsgeführten Regler wird
die Einstellung an der Temperaturwahl Warmwasser wirkungslos. Die Temperaturwahl erfolgt am Zubehörregler.
Temperaturwahl Heizwasser.
Einstellbereich von 2 - 8 entspricht werkseitig eingestellt einer Heizwassertemperatur von 20-85°C. In Kombination mit einem digitalen Raumtemperaturregler bzw.
witterungsgeführten Regler wird die Einstellung am Heizwassertemperaturregler
wirkungslos.
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Regelung / Funktion / Bedienung
Einstellung
Winterbetrieb (Stellung 2 bis 8)
Der Kessel heizt im Winterbetrieb die Heizwassertemperatur auf die am Heizwassertemperaturregler eingestellte Temperatur auf. Die Umwälzpumpe läuft
gemäß Einstellung der Pumpenbetriebsart ständig (Werkseinstellung) bzw. nur
bei Brenneransteuerung mit Nachlauf.
Sommerbetrieb
Durch Drehen des Schalters Temperaturwahl Heizwasser in Stellung
wird der Winterbetrieb deaktiviert. D.h. das Kessel arbeitet dann im Sommerbetrieb.
Sommerbetrieb (Heizung aus) bedeutet nur Brauchwassererwärmung, jedoch
ist der Frostschutz für die Heizung gewährleistet und der Pumpenstandschutz
aktiv.
Schornsteinfegerbetrieb
Durch Drehen des Schalters Temperaturwahl Heizwasser in Stellung
wird der
Schornsteinfegerbetrieb aktiviert. Der Leuchtring blinkt gelb . Nach Aktivierung des
Schornsteinfegerbetriebs heizt das Kessel mit der maximal eingestellten Heizleistung. Eine vorangegangene Taktsperre wird aufgehoben. Der Schornsteinfegerbetrieb wird nach 15 Minuten beendet, oder wenn die maximale Vorlauftemperatur
überschritten wird. Für eine erneute Aktivierung muss die Temperaturwahl Heizwasser einmal nach links und dann wieder auf Stellung
gedreht werden.
Thermometer
Es wird die aktuelle Temperatur des Heizungsvorlaufs angezeigt.
Pumpenstandschutz
In der Einstellung Sommerbetrieb läuft eine optional angeschlossene Umwälzpumpe nach längstens 24 Stunden Stillstand für ca. 30 Sekunden an.
Hinweis:
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Die Einschalthäufigkeit des Brennwertkessels wird im Heizbetrieb elektronisch
begrenzt. Durch Drücken der Entstörtaste kann diese Begrenzung überbrückt
werden. Das Kessel geht dann sofort in Betrieb, wenn eine Wärmeanforderung
für die Heizung vorliegt.
9
Auslieferungszustand / Anschlüsse
Auslieferungszustand
Im Lieferumfang sind enthalten:
1 Gas-Brennwertkessel anschlussfertig verkleidet
1 Planungsunterlage und Montageanleitung
1 Betriebsanleitung
4 Tragegurte
Anschlüsse
Netzzuführung 230V
Heizungsvorlauf
Heizungsrücklauf
Kabelzuführung 24V
Gasanschluss
Durchführung
Kondensatschlauch
VerbrennungsluftØ160
zufuhr *
Abgasanschluss
mit integriertem
Abgasmessstutzen
Ø160 / Ø200
Kondensatablaufanschluss
Kondensatablaufanschluss (optional)
* Anschluss für raumluftunabhängigen Betrieb mit
Zuluftadapter (Zubehör)
10
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Aufstellungshinweise
Allgemeine Aufstellungshinweise
• Für die Aufstellung des Heizkessels ist ein ebener
und tragfähiger Untergrund erforderlich.
Maß B
MGK-130
Maß B
MGK-170/210/250/300 1355 mm
995 mm
• Der Heizkessel muss waagerecht stehen (mit Füßen
ausrichten).
Achtung
Der Heizkessel darf nur in einem frostgeschützten Raum aufgestellt werden.
Sollte in Stillstandszeiten Frostgefahr bestehen, so müssen Heizkessel und Heizung entleert werden, um Wasserrohrbrüche infolge
von Einfrieren zu vermeiden.
Achtung
Der Heizkessel darf nicht in Räumen mit
aggressiven Dämpfen, starkem Staubanfall
oder hoher Luftfeuchtigkeit aufgestellt werden
(Werkstätten, Waschräume, Hobbyräume
usw.). Ein einwandfreier Betrieb des Brenners
ist dann nicht mehr gewährleistet.
Die Verbrennungsluft, die dem Heizkessel
zugeführt wird und der Aufstellraum, müssen
frei von Halogenkohlenwasserstoffen (z.B.
enthalten in Sprühdosen, Lösungs- und
Reinigungsmitteln, Farben und Klebern)
sein. Diese können im ungünstigsten Fall zu
beschleunigter Lochfraßkorrosion des Heizkessels und auch in der Abgasanlage führen.
Kessel im Heizraum
2 - 4 Kessel im Heizraum, nebeneinander
Entzündliche Materialien oder Flüssigkeiten
dürfen nicht in der Nähe des Heizkessels
gelagert oder verwendet werden.
Die Frischluftzuführung muss gewährleistet
sein und den örtlichen Vorschriften, bzw. den
Gasinstallationsvorschriften entsprechen.
Bei nicht ausreichender Frischluftzufuhr kann
es zu lebensgefährlichen Abgasaustritten
(Vergiftung/Erstickung) kommen.
Vor der Inbetriebnahme ist bei der zuständigen Behörde zu klären, ob eine Neutralisation
für das Kondenswasser erforderlich ist.
2 Kessel im Heizraum
Empfohlene Mindestwandabstände
Der Heizkessel kann mit der Rückseite und mit der
linken Seite direkt an eine Wand gestellt werden.
Zur rechten Seite muss ein Abstand von mindesten
500mm eingehalten werden, um den Aus- bzw. Einbau
des Brenners zur Wartung zu gewährleisten.
Für die Reinigung und Wartung muss auch vor dem
Heizkessel ausreichend Platz vorhanden sein.
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2 Kessel im Heizraum, Rückseite aneinander
11
Aufstellungshinweise / Abmessungen
Transport in den Aufstellungsraum
Zum leichteren Transport in den Aufstellungsraum sind
dem Heizkessel Tragegurte beigelegt.
Achtung
Sackkarren dürfen nicht eingesetzt
werden!
Transportlöcher für Tragegurte
Bild: Transportlöcher für Tragegurte
Ausrichten des Heizkessels an den Füßen
Der Heizkessel ist werkseitig mit 4 Fußschrauben
bestückt.
• Heizkessel mit Füßen waagerecht ausrichten.
(Schlüssel SW 13)
Bild: Füße
Abmessungen
MGK-130
MGK-170/210/250/300
Bild: Abmessungen
(Gesamthöhe inkl. Anschlussstutzen
MGK-130 ... 250 = 1460 mm
MGK-300 = 1510 mm)
Bild: Anschlussmaße
12
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Demontage Verkleidung
Demontage der Verkleidung
Bild: Demontage der Frontverkleidung und der Seitenverleidung
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13
Verrohrung Heizkessel-Anlage
Der Heizungsvorlauf und der Heizungsrücklauf befinden sich an der Kesseloberseite. Anschlüsse siehe
Bild. Absperrmöglichkeiten für Vor- und Rücklauf sind
unbedingt vorzusehen.
Um Fehlzirkulationen zu vermeiden, sollte eine
Rückschlagklappe hinter der/den Heizkreispumpe(n)
eingebaut werden.
Bei Neuanlagen empfehlen wir den Einbau eines
Abschlammbehälters (alternativ Schmutzfangfilter) in
den Rücklauf. Bei Altanlagen ist der Einbau zwingend
erforderlich.
Heizungsvorlauf
Heizungsrücklauf
Eine Sicherheitsgruppe, bestehend aus
einem Sicherheitsventil mit einem Ansprechdruck von max 6 bar, einem Manometer und
einem automatischen Entlüftungsventil, muss
eingebaut werden.
Die Verbindungsleitung zwischen Kessel
und Sicherheitsventil darf nicht absperrbar sein. Im Falle eines stark überhöhten
Kesseldrucks, bedingt durch eine zu hohe
Kesseltemperatur, können der Kesselkörper oder seine Leitungen platzen wobei
das heiße Wasser schlagartig entweicht
(Verbrühungsgefahr).
Bei nicht diffusionsdichten Rohren und Klimaböden ist eine Systemtrennung mittels
Wärmetauscher notwendig.
Achtung
Bild: Heizungsanschlüsse
Der Heizkessel ist nur für Anlagen mit Heizkreispumpen geeignet. Wenn die Heizkreispumpe fehlt, ist eine ausreichende Durchströmung der Heizkörper nicht gewährleistet
und somit die Erwärmung der Wohnräume
nicht gegeben.
Der MGK wird ohne Umwälzpumpe geliefert. Die
Förderleistung der bauseits einzusetzenden Pumpe
ist abhängig vom Anlagen- und Kesselwiderstand zu
bestimmen. Die Ansteuerung erfolgt über den MGK
(siehe Elektroanschluss).
14
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Installation
Hinweis:
Am tiefsten Punkt der Anlage ist ein Füll- und Entleerungshahn vorzusehen.
Nach ordnungsgemäßer Befüllung des Systems muss
das System max. aufgeheizt werden und im Anschluss
die Gesamthärt und der pH-Wert erneut gemessen
bzw. eingestellt werden. Nach 6-8 Wochen müssen
diese Werte erneut kontrolliert und eingestellt werden.
Sicherheitstechnik
Der Mindestanlagendruck beträgt 1,0 bar.
Die Gas-Brennwertkessel sind ausschließlich
für geschlossene Anlagen bis 6 bar zugelassen.
Die max. Vorlauftemperatur ist werkseitig auf
85 °C eingestellt und kann bei Bedarf auf 90°C
verstellt werden. Bei Warmwasserbetrieb beträgt die Vorlauftemperatur generell 80°C.
Bei maximalen Vorlauftemperaturen unter 85°C kann
auf eine Mindestdurchströmung verzichtet werden.
Zusätzliche Anforderungen für den Betrieb ohne
hydraulische Weiche
Heizungswasser
Generelle Anforderungen
Es besteht die Gefahr von Schäden an der
Therme mit Wasseraustritt, einer schlechteren Wärmeübertragung oder Korrosion.
- Das Heizungssystem ist vor dem Anschluss des Gasbrennwertgerätes durchzuspülen, um Rückstände
wie Schweißperlen, Hanf, Kitt, Schlammablagerungen usw. aus den Rohrleitungen zu entfernen.
- Einbau eines Sieb/Schmutzfänger im Rücklauf und
regelmäßigen Wartung des Sieb / Schmutzfänger
siehe Wolf Zubehör (5 μm).
- Automatischer Entlüfter des Gerätes muss im Betrieb
geöffnet werden.
- Als Füll- und Ergänzungswasser ist Trinkwasser oder
entsalztes Trinkwasser zu verwenden. Dabei darf
das Systemwasser eine Mindesthärte von 2°dH nicht
unterschreiten. Die anlagenspezifischen Füll- und
Ergänzungswasserqualitäten sind im Kapitel „Planungshinweis Wasseraufbereitung“ zu entnehmen.
- Falls Sauerstoffeintrag nicht ausgeschlossen werden
kann, ist eine Systemtrennung vorzusehen
-pH-Wert des Heizungswassers muss zwischen
8,2-8,5 liegen
-Füll- und Ergänzungswasser muss generell einer
Entsalzung unterzogen werden, Enthärtung über einstufige Ionenaustauscher ist nicht zulässig. Hierbei
sind die zulässigen Methoden und Grenzwerte den
Kapitel „Planungshinweis Wasseraufbereitung“ zu
entnehmen (ACHTUNG die Grenzwerte sind anlagenspezifisch)
- Inhibitoren und Frotschutzmittel sind nicht zugelassen.
- Es ist ein Anlagenbuch zu führen, siehe Planungshinweise Wasseraufbereitung.
3061331_201305
- Anlagen mit nur einem MGK
- Schlammabscheider im Geräterücklauf des MGK
- Entsalzung des Heizungswasser auf 2 - 3°dH
-Regelung der Speicherladung nur über das MMModul (Konfigurationen 1 und 10)
- Speicherladepumpe mind. DN 25 mit mind. 6m Förderhöhe
-Die max. Vorlauftemperatur muss mit Parameter
HG08 auf 75°C eingestellt werden
Die Planungshinweise zur Wasseraufbereitung müssen beachtet werden, da
sonst Anlagenschäden mit Wasseraustritt
auftreten können.
Für Schäden am Wärmetauscher, die durch Sauerstoffdiffusion in das Heizungswasser entstehen, übernimmt der Hersteller keine Haftung. Für den Fall, dass
Sauerstoff in das System eindringen kann, empfehlen
wir eine Systemtrennung durch das Zwischenschalten
eines Wärmetauschers.
Hinweis aus der VDI 2035
Vor allem durch die Art und Weise der Inbetriebnahme kann
die Steinbildung beeinflusst werden. Anlage mit geringster
Leistung bei gleichmäßiger und ausreichender Durchströmung aufheizen. Bei Mehrkesselanlagen empfiehlt sich,
alle Kessel gleichzeitig in Betrieb zu nehmen, damit sich die
gesamte Kalkmenge nicht auf die Wärmeübertragungsfläche
eines einzelnen Kessels konzentrieren kann.
Verrohrungen einer Dichtigkeitsprüfung zu
unterziehen:
Prüfdruck heizwasserseitig max. 8 bar.
Vor der Prüfung die Absperrhähne im Heizkreis zum Gerät absperren, da das Sicherheitsventil (Zubehör) sonst bei 3 bar öffnet.
Das Gerät ist werksseitig bereits mit 6 bar auf
Dichtigkeit geprüft.
Bei Undichtigkeiten besteht die Gefahr des
Wasseraustritts mit Sachschäden.
Bei einem spez. Anlagenvolumen >50 l / kW muss der
Gesamthärtegrad mittels Entsalzungsverfahren auf 2-3°dH
eingestellt werden.
15
Installation
Kondenswasseranschluss
Der Siphon ist vor der Inbetriebnahme mit Wasser zu füllen. Es besteht sonst die Gefahr von
Abgasaustritt.
Für Kessel bis 200 kW ist gemäß ATV-Arbeitsblatt 251
keine Neutralisationseinrichtung erforderlich, wenn
ausreichend viel häusliches Abwasser beigemischt
wird.
Das Kondenswasser darf nur in Rohre geleitet werden,
die den Anforderungen gemäß ATV-Arbeitsblatt A251
entsprechen.
Wird das Kondenswasser direkt in die Abwasserleitung
geleitet, so ist für eine Entlüftung zu sorgen, damit
keine Rückwirkung von der Abwasserleitung auf den
Brennwertkessel erfolgen kann.
Achtung Sämtliche Kondensatleitungen sind in Kunststoff auszuführen.
Siphon
Bild: Siphon
Neutralisator (Zubehör)
Der Neutralisator kann direkt in das Gerät eingebaut
werden. Verbrauch ca. 10-30 g/kW und Jahr.
Die zugehörige Anleitung ist zu beachten.
Achtung
Die Anschlussschläuche sind so abzulängen, dass:
- das Kondensat einwandfrei abfließen
kann
- sich keine Schlauchschleifen bilden
- eine einwandfreie Abdichtung gewährleistet ist
Bild: Neutralisator (Zubehör)
Kondensatablauf Einzelanlagen
Bei Aufstellung des MGK als Einzelgerät ist an Geräteanschluss ein Kondensatablauf zu installieren
(DN 160 - Art.Nr.2651341, DN 200 - Art.Nr.2651389).
Die Anschlüsse der Kondensatquellen können mit
den „Set Kondensatschlauch“ (Art.Nr.8905844) zusammengeführt und mit dem Neutralisator verbunden
werden.
Bild: Kondensatschlauch
16
3061331_201305
Installation
Kondensathebeanlage (Zubehör)
Die Wolf-Kondensathebeanlage ist steckerfertig und
kann in den MGK integriert werden. Die Netzleitung
und der Alarmausgang der Kondensathebeanlage wird
an die Kesselregelung angeschlossen.
Inklusive 6m PVC-Schlauch zur Ableitung des Kondensats
Kondensathebeanlage (Zubehör)
Anschluss Wolf-Speicher,
Solarspeicher SEM oder Speicherfremdfabrikat
Für eine optimale Ansteuerung von Heizungspumpen und Speicherladepumpe empfehlen wir den MM oder KM
Regler aus dem Wolf-Zubehörprogramm.
Bei der Speicherauslegung ist darauf zu achten, dass die kleinste Speicherdauerleistung minderstens der
kleinsten Wärmebelastung des Kessels entspricht. Zur Erhöhung der Warmwasserdauerleistung kann
ein Solarspeicher (ohne Solaranlage) angeschlossen werden. Dabei müssen beide Wendeln in Reihe
durchströmt werden. Eine vollständige Speicherladung ist sonst nicht gewährleistet.
Gasanschluss
Die Verlegung der Gasleitung sowie der gasseitige Anschluss dürfen nur von einem konzessionierten
Gasinstallateur erfolgen.
Heizungsnetz und Gasleitung vor Anschluss des Brennwertkessels, besonders bei älteren Anlagen, von
Rückständen reinigen.
Vor Inbetriebnahme sind die Rohrverbindungen und Anschlüsse gasseitig auf Dichtheit zu überprüfen.
Bei unsachgemäßer Installation oder bei Verwendung ungeeigneter Bauteile bzw. Baugruppen, kann
Gas entweichen, wodurch Vergiftungs- und Explosionsgefahr besteht.
In der Gaszuleitung muss vor dem Wolf-Brennwertkessel ein Gaskugelhahn mit Brandschutzeinrichtung
vorhanden sein. Andernfalls besteht im Brandfall Explosionsgefahr. Die Gaszuleitung ist nach den Angaben der DVGW-TRGI auszulegen.
Die Dichtigkeitsprüfung der Gasleitung ohne Heizkessel durchführen.
Prüfdruck nicht über die Gasarmatur ablassen!
Die Gasarmaturen am Gerät dürfen mit maximal 150 mbar abgedrückt werden. Bei höheren Drücken kann die Gasbrennerarmatur beschädigt werden, so dass Explosions-, Erstickungs- und
Vergiftungsgefahr besteht.
Bei Druckprüfung der Gasleitung muss der Gaskugelhahn am Gas-Brennwertkessel geschlossen
sein.
Der Gaskugelhahn muss zugänglich angebracht werden.
• Vor der Montage ist sicherzustellen, dass der Kessel auf die vorhandenen Gasgruppe eingestellt ist.
Die Werkseinstellung entspricht Erdgas E/H 15,0:
Ws = 11,4 - 15,2 kWh/m3 = 40,9 - 54,7 MJ/m3
Bei Gasartenwechsel ist das Gerät gemäß „Kapitel: „Gasartenwechsel /CO2 - Einstellung“ einzustellen.
• Eine Inbetriebnahme darf erst erfolgen, wenn der Nenn-Anschlussdruck erreicht ist.
3061331_201305
17
Montage Verbrennungsluftführung
Abgasführung / Elektroanschluss
Achtung
Es dürfen für die Abgasleitungen nur
original Wolf-Teile oder CE - zugelassene
Abgassysteme verwendet werden.
Bevor Sie die Abgasleitung installieren
bzw. den Luftabgasanschluss vornehmen, beachten Sie bitte die Planungshinweise Luft-/Abgasführung!
Abgasrohr
integrierter
Messstutzen
zur Abgasmessung
Da in den einzelnen Bundesländern voneinander abweichende Vorschriften bestehen,
empfiehlt sich vor der Kesselinstallation eine
Rücksprache mit den zuständigen Behörden
und dem zuständigen Bezirks-Schornsteinfegermeister.
Bei niedrigen Außentemperaturen kann es
vorkommen, dass der im Abgas enthaltene
Wasserdampf an der Abgasführung kondensiert und zu Eis gefriert. Durch bauseitige
Maßnahmen wie z.B. durch die Montage
eines geeigneten Schneefangs ist das Herabfallen von Eis zu verhindern.
Allgemeine Hinweise Elektroanschluss
18
Die Installation darf nur durch eine
zugelassene Elektro-Installationsfirma
erfolgen. Die VDE-Vorschriften und die
örtlichen Vorschriften des EnergieVersorgungsunternehmens sind zu
beachten.
Bei Aufstellung in Österreich: Die
Vorschriften und Bestimmungen des
ÖVE sowie des örtlichen EVU sind zu
beachten.
In die Netzzuleitung ist dem Kessel
ein allpoliger Schalter mit mindestens
3 mm Kontaktabstand vorzuschalten. Ebenso ist bauseits lt. ÖVE eine
Klemmdose zu setzen.
Fühlerleitungen dürfen nicht zusammen mit 230V-Leitungen verlegt
werden.
Verbrennungsluft
Bild: Beispiel Luft-/Abgasführung
An den Einspeiseklemmen des Kessels
liegt auch bei ausgeschaltetem Betriebsschalter elektr. Spannung an.
Regelung
Anschlusskasten
24V
230V
Bild: Regelung MGK-170/210/250/300
3061331_201305
Elektroanschluss
Allgemeine Hinweise:
Die Installation darf nur durch eine zugelassene Elektro-Installationsfirma
erfolgen. Die VDE-Vorschriften und die
örtlichen Vorschriften des Energie-Versorgungsunternehmens sind zu beachten.
Elektroanschlusskasten
Die Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen sind
fertig verdrahtet und geprüft.
Es muss lediglich noch der Netzanschluss und das
externe Zubehör angeschlossen werden.
Netzanschluss
Der Anschluss an das Stromnetz hat durch Festanschluss zu erfolgen.
Der Netzanschluss muss über eine allpolige Trennvorrichtung (Heizungsnotschalter) mit mindestens 3 mm
Kontaktabstand angeschlossen werden.
Außenfühler
Netzanschluss
230VAC/50Hz
programmierbarer Ausgang
230VAC/50Hz
Netzanschluss
Heizkreispumpe
230VAC/50Hz/max. 400VA
programmierbarer Eingang
potentialfrei
Datenbus (Regler, Funkuhr,
AF mit Funkuhr, Empfänger,
Funkaußenfühler)
Anschlusskabel flexibel, 3x1,0mm² oder starr, max.
3 x 1,5 mm².
Montagehinweis Elektroanschluss Netz
-
-
-
-
-
Anlage vor dem Öffnen spannungsfrei schalten.
Elektroanschlusskasten öffnen.
Zugentlastung in den Einlegeteilen einschrauben.
Anschlusskabel ca. 70mm abmanteln.
Kabel durch die Zugentlastung schieben und Zugentlastung festschrauben.
- Rast5-Stecker abziehen.
- Entsprechende Adern am Rast5-Stecker einklemmen. Ader für Schutzleiter gr/ge ca. 10mm länger
ausführen als die Adern für L und N.
- Einlegeteile wieder in das Anschlusskastengehäuse
stecken.
- Rast5-Stecker wieder an der richtigen Position
einstecken.
Sicherungswechsel
Vor dem Wechseln einer Sicherung
muss der Gas-Brennwertkessel vom
Netz getrennt werden. Durch den Ein/
Aus-Schalter am Gerät erfolgt keine
Netztrennung!
Gefahr durch elektrische Spannung,
an elektrischen Bauteilen. Greifen Sie
niemals an elektrische Bauteile und
Kontakte, wenn der Gas-Brennwertkessel nicht vom Netz getrennt ist. Es
besteht Lebensgefahr!
Rast5-Stecker
Zugentlastung
Sicherung F 5 A
Bild: Anschlusskasten
Sicherung
Bild: Anschlusskasten-Abdeckung geöffnet
3061331_201305
19
Elektroanschluss
Anschluss Heizkreispumpe (230VAC; max. 400VA)
Kabelverschraubung in Anschlusskasten
einschrauben. Kabelverschraubung durch
Kabelverschraubung führen und befestigen.
Die Heizkreispumpe 230VAC, an den Klemmen L1 und
N und
anschließen.
Bild: Anschluss Heizkreispumpe
Schaltplan Zuluftklappe (nicht für MGK-130)
Hinweis!
DerHinweis!
Fachmannparameter
Der Fachmannparameter
HG13/GB13 (Eingang 1) muss auf 5
HG13/GB13 (Eingang 1) muß auf 5
(Werkseinstellung für Zuluftklappe) und
(Werkseinstellung für Zuluftklappe) und
HG14/GB14
(Ausgang
1) muss
auf
77
HG14/GB14
auf
(Ausgang
1) muß
(Werkseinstellung
für
Zuluftklappe)
eingestellt
sein.
(Werkseinstellung für Zuluftklappe)
eingestellt sein (siehe Montageanleitung MGK).
Bei geöffnetem Kontakt bleibt der Brenner für
Warmwasser
und Heizung
für für
Bei geöffnetem
Kontakt gesperrt,
bleibt der auch
Brenner
Schornsteinfeger
undHeizung
Frostschutz.
Warmwasser und
gesperrt, auch für
Schornsteinfeger und Frostschutz.
o o o o o o
MT
5A A
3,15
N
F1
Netz
L1
N
L1 N
N
Z
L1 N
L1 N
bl
A1
L1
E1 eBUS AF
a b + - 1 2
L1
1 2
1 2
1 2
br
ElektroanschlussElektroanschlusskasten MGK
MGK
kasten
24VDC
Zuluftklappe
Zuluftklappe
mit
mitStellmotor
Stellmotor
M
230V~
Spannungsversorung
Spannungs230
VAC
versorgung
230VAC
Achtung!
Achtung!
Endschalter
Endschalter der
der Zuluftklappe
Zuluftklappe
muss
potentialfrei sein!
sein!
muß potentialfrei
DieRegelung
Regelung des
des MGK
MGK wird
Die
wird ansonsten
zerstört.
ansonsten
zerstört
Endschalter
Endschalter
20
3061331_201305
Benennung
Schaltplan für
Zuluftklappe
Zeichnungsnummer
51-10-018-045
Art.- / Materialnummer
Blatt 1
Elektroanschluss
Anschluss Ausgang A1 (230VAC;200VA)
Kabelverschraubung in Anschlusskasten einschrauben. Anschlusskabel durch Kabelverschraubung führen
und befestigen. Anschlusskabel an den Klemmen L1,
N und
anschließen.
Die Parametrierung von Ausgang A1 ist in der Tabelle
beschrieben.
Bild: Anschluss Ausgang A1
Die Funktionen des Ausgangs A1 können mit eBus-fähigem Wolf-Regelungszubehör abgelesen und eingestellt
werden. Der Ausgang A1 kann mit folgenden Funktionen belegt werden:
Code
Bedeutung
0
ohne Funtion
Ausgang A1 wird nicht angesteuert
1
Zirkulationspumpe 100%
Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch Regelungszubehör (BM) angesteuert. Ohne Zubehörregler wird
der Ausgang A1 ständig angesteuert.
2
Zirkulationspumpe 50%
Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch Regelungszubehör (BM) taktend angesteuert. 5 Minuten ein und
5 Minuten aus. Ohne Zubehörregler taktet der Ausgang A1 ständig im 5 Minutentakt.
3
Zirkulationspumpe 20%
Ausgang A1 wird bei Zirkulationsfreigabe durch Regelungszubehör (BM) taktend angesteuert. 2 Minuten ein und
8 Minuten aus. Ohne Zubehörregler taktet der Ausgang A1 ständig.
4
Alarmausgang
Ausgang A1 wird nach einer Störung und Ablauf von 4 Minuten angesteuert.
5
Flammenmelder
Ausgang A1wird nach Erkennen einer Flamme angesteuert.
6
3-Wegeventil
Ausgang A1 wird während einer Speicherladung angesteuert.
7
Zuluftklappe
Vor jedem Brennerstart wird zuerst Ausgang A1 angesteuert. Eine Brennerfreigabe erfolgt jedoch erst wenn
Eingang E1 geschlossen wird.
Wichtig: Eingang E1 muss in jedem Fall auch als „ Zuluftklappe“ parametriert werden!
Die Rückmeldung auf Eingang E1 muss mit einen potentialfreien Kontakt erfolgen. Andernfalls muss bauseits
ein Relais zur Potentialtrennung eingesetzt werden.
8
Fremdbelüftung
Ausgang A1 wird invertiert zum Gaskombiventil angesteuert.
Die Abschaltung einer Fremdentlüftung (z.B. Dunstabzug) während des Brennerbetriebs ist nur bei
raumluftabhängigem Betrieb des Wärmeerzeugers notwendig.
9
Externes Gasventil
Ausgang A1 wird parallel zum Gaskombiventil angesteuert.
3061331_201305
21
Elektroanschluss
Anschluss Eingang E1 (24V), potenialfrei
Anschlusskabel für Eingang 1 an den Klemmen E1 gemäß Schaltplan anschließen, vorher Brücke zwischen
a und b an den entsprechenden Klemmen entfernen.
potentialfreier
Anschluss
Bild: Anschluss Raumthermostat
Die Funktionen des Eingangs E1 können mit eBus-fähigem Wolf-Regelungszubehör abgelesen und eingestellt
werden. Der Eingang E1 kann mit folgenden Funktionen belegt werden:
Code
Bedeutung
0
ohne Funktion
Der Eingang E1 wird von der Regelung nicht berücksichtigt
1
Raumthermostat
Bei geöffnetem Eingang E1 wird der Heizbetrieb gesperrt (Sommerbetrieb), auch unabhängig von
einem digitalen Wolf-Regelungszubehör
2
Maximalthermostat / Anlagendruckwächter
Geschlossener Kontakt ist Voraussetzung für Brennerfreigabe im Heiz- und Warmwasserbetrieb
Beim Öffnen des Kontaktes schaltet das Gerät den Brenner ab und der Pumpennachlauf beginnt.
3
nicht belegt
4
Strömungswächter
Anschlussmöglichkeit für einen zusätzlichen Wasserströmungswächter.
Nach Ansteuerung der Pumpe muss innerhalb von 12 Sekunden der Eingang E1 geschlossen werden.
Ist dies nicht der Fall, schaltet der Brenner ab und Störung 41 wird angezeigt.
5
Überwachung Zuluftklappe (Werkseinstellung E1)
Siehe Parametrierung Ausgang A1, Nr. 7. Zuluftklappe
8
Brennersperrung (BOB)
Betrieb ohne Brenner
Geschlossener Kontakt, Brenner gesperrt
Heizkreispumpe und Speicherladepumpe laufen im normalen Betrieb
Bei Schornsteinfeger-Betrieb und Frostschutz ist der Brenner freigegeben
Geöffneter Kontakt gibt den Brenner wieder frei
Anschluss digitales Wolf-Regelungszubehör (z.B.
BM, MM, KM, SM1, SM2,)
Es dürfen nur Regler aus dem Wolf-Zubehörprogramm angeschlossen werden. Ein Anschlussplan liegt dem jeweiligen
Zubehörteil bei.
Als Verbindungsleitung zwischen dem Regelungszubehör
und dem Brennwertkessel ist eine zweiadrige Leitung (Querschnitt > 0,5mm²) zu verwenden.
Bild: Anschluss Wolf-Regelungszubehör digital (eBusSchnittstelle)
Anschluss Außenfühler
Der Außenfühler kann wahlweise an der Klemmleiste des
Brennwertkessels am Anschluss AF, bzw. an der Klemmleiste
des Regelungszubehörs angeschlossen werden.
Bild: Anschluss Außenfühler
22
3061331_201305
Anlage befüllen / Siphon befüllen
Zur Gewährleistung einer einwandfreien Funktion des
Brennwertkessels ist eine ordnungsgemäße Befüllung
gemäß Kapitel Wasseraufbereitung und eine vollständige Entlüftung notwendig. (siehe Seite 30)
Achtung
Das Heizungssystem ist vor dem Anschluss
der Gasbrennwert-Zentrale durchzuspülen,
um Rückstände wie Schweißperlen, Hanf,
Kitt usw. aus den Rohrleitungen zu entfernen.
• Gashahn muss geschlossen sein!
Betriebsschalter Entstörtaste
Thermometer
Bild: Gesamtansicht Regelung
• Entlüftungsventile öffnen.
• alle Heizkreise öffnen.
• Heizkörper- bzw. Mischerventile öffnen.
• Gesamtes Heizsystem und Kessel im kalten Zustand
langsam beispielsweise über den KFE-Hahn am
Rücklauf auf etwa 2 bar auffüllen.
Achtung
Inhibitoren sind nicht zugelassen.
• Vorlaufventile am Brennwertkessel öffnen.
• Heizungsanlage füllen bis 2 bar. Im Betrieb muss der
Zeiger des Manometers zwischen 1,5 und 5,5 bar
stehen.
• Gesamte Anlage auf wasserseitige Dichtheit kontrollieren.
• Siphon entnehmen.
• Siphon mit Wasser befüllen.
KFE-Hahn
Wasserdruckschalter
Bild: KFE-Hahn
• Siphon montieren.
• Brennwertkessel einschalten, Temperaturwahl Heizwasser auf Stellung „2“ (Pumpe läuft, Leuchtring zur
Statusanzeige zeigt konstant grüne Farbe).
• Heizkreis entlüften, dabei Gas-Brennwertkessel
einige Male EIN und wieder AUS - schalten.
• bei starkem Absinken des Anlagendrucks Wasser
nachfüllen.
• Gaskugelhahn öffnen.
• Entstörtaste drücken.
Hinweis: Während des Dauerbetriebs wird der Heizkreis selbsttätig über das automatische
Entlüftungsventil entlüftet. (Zubehör)
Achtung
Siphon
Bild: Siphon
Der Kondensatschlauch am Siphon darf
keine Schleifen bilden, bzw. sich aufrollen,
da sonst die Gefahr von Betriebsstörungen
besteht.
3061331_201305
23
Gasanschlussdruck prüfen
Überprüfen des Gasanschlussdrucks
(Gasfließdruck)
Arbeiten an gasführenden Bauteilen
dürfen nur von einem zugelassenen
Fachmann durchgeführt werden. Bei nicht
sachgemäßer Arbeit kann Gas austreten,
wodurch Explosions-, Erstickungs- und
Vergiftungsgefahr besteht.
Verschlussschraube am Messnippel  lockern und
Gaszuleitung entlüften
•
Differenzdruckmessgerät am Messnippel  an „+“
anschließen. Mit „-“ gegen Atmosphäre
•
Betriebsschalter einschalten
•
nach Starten des Kessels Anschlussdruck am
Differenzdruckmessgerät ablesen
Achtung Erdgas:
Liegt der Anschlussdruck (Fließdruck)
außerhalb des Bereichs von 18 bis 25mbar,
dürfen keine Einstellungen durchgeführt
und der Kessel nicht in Betrieb genommen
werden.
•
Betriebsschalter ausschalten, Gasabsperrhahn
schließen.
•
Differenzdruckmessgerät abnehmen und
Messnippel mit Verschlussschraube  wieder
dicht verschließen.
•
Gasabsperrhahn öffnen
•
Gasdichtheit des Messnippels prüfen
•
Kessel wieder verschließen
•
Typenschild auf Gasart überprüfen ggf. ändern
Werden nicht alle Schrauben dicht verschlossen, so besteht die Gefahr von
Gasaustritt mit Explosions-, Erstickungsund Vergiftungsgefahr.

Bild: Messnippel zum Überprüfen des
Gasanschlussdrucks
Bild:
A/D/CH
087511121234567890
08
CE-0063BQ3805
1234567890
Herstellnummer
Gas-Brennwert-Heizgerät
Typ MGK-170
CH
AT
Bestimmungsland DE
I2H
II2H3P
II2ELL3P
Kategorie
2H
2E
Eingestellt auf
2H
- G20 - 20 mbar
B23, B33, C33, C43, C53, C83
Art
C63 gem. Montageanleitung
Nennwärmebelastung
W armwasser
Q = 28 - 160 kW
Heizen
Q = 28 - 160 kW
Nennleistung
Heizen 50/30°C
P = 30 - 167 kW
Heizen 80/60°C
P = 27 - 156 kW
90°C
Max. Vorlauftemperatur
Max. Betriebsdruck Heizkreis PMS = 6 bar
Wasserinhalt Heizwärmetauscher
15 l
230V ~ 50 Hz
Netzanschluß
Elektrische Leistungsaufnahme 280 W
Schutzart
IP40
NO x Klasse
5
Abgaswertegruppe nach DVGW 635
G 52
Der Kessel darf nur in einem Raum
installiert werden, der die maßgeblichen
Belüftungsanforderungen erfüllt.
Lesen Sie die Montage- bzw.
Betriebsanleitung bevor Sie den Kessel
installieren bzw. in Betrieb nehmen.
DE/AT/CH
8751156
Bild:
24
Umrüsttypenschild MGK
1234567890
•
06/08
Herst.-Nr.
Gasabsperrhahn öffnen
8751112
•
Art.-Nr.
Betriebsschalter auf „0“ stellen
MGK-170 E/H
•
MGK-170/210/250/300
087511121234567890
MGK-130
Typenschild MGK
3061331_201305
Inbetriebnahme /
Einstellung der Busadresse
Die erste Inbetriebnahme und die Bedienung des Kessels, sowie die Einweisung
des Betreibers muss von einem qualifizierten Fachmann durchgeführt werden!
• Prüfen, dass die Stromversorgung ausgeschaltet ist.
• Kessel und Anlage auf Dichtheit prüfen,
Wasseraustritt ausschließen
• Lage und festen Sitz der Einbauten prüfen
• alle Anschlüsse, sowie Komponentenverbindungen
auf Dichtheit kontrollieren
Wenn die Dichtheit nicht gewährleistet ist
besteht die Gefahr von Wasserschäden!
• Einwandfreie Montage des Abgaszubehörs prüfen
• Absperrventile Vor-, Rücklauf öffnen
• Gasabsperrhahn öffnen
• Stromversorgung einschalten
• Betriebsschalter der Regelung einschalten
• Überzünden und regelmäßiges Flammenbild des
Brenners kontrollieren
• fällt der heizwasserseitige Anlagendruck unter
1,5 bar, Wasser nachfüllen auf 2,0 bis max. 5,5 bar
• Geht der Kessel ordnungsgemäß in Betrieb, zeigt
der Leuchtring der Regelung grüne Farbe
• Kondensatabführung prüfen
• Kunden mit der Kesselbedienung unter Hinzuziehung
der Betriebs- bzw. Montageanleitung vertraut machen und auf ggf. notwendige Wasseraufbereitung
für Füll- und Ergänzungswasser hinweisen.
• Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen und die Anleitungen dem Kunden übergeben.
Energieeinsparung
• Weisen Sie den Kunden auf die Möglichkeiten
der Energieeinsparung hin!
• Verweisen Sie den Kunden auch auf den Abschnitt „Hinweise für energiesparende Betriebsweise“ in der Betriebsanleitung!
Betriebsschalter
Entstörtaste
Leuchtring
Thermometer
Bild: Gesamtansicht Regelung
Einstellung der Busadresse
Bei einem Betrieb mehrerer Heizgeräte d(Anzahl Heizgeräte >1) in Verbindung mit einem Kaskadenmodul muss
die Busadresse eines jeden Heizgerätes gemäß der Tabelle eingestellt werden.
Einstellung der Busadresse:
Entstörtaste gedrückt halten, nach 5 Sekunden erscheint der entsprechende Blinkcode (siehe Tabelle).
Mit dem Drehknopf „Temperaturwahl Warmwasser“ kann die entsprechende Adresse ausgewählt werden;
Entstörtaste wieder loslassen.
Busadresse
Stellung Drehknopf Warmwasser
1
1
rot blinkend
2
2
gelb blinkend
3
3
gelb/rot blinkend
4
4
gelb/grün blinkend
5
5
grün/rot blinkend
0
6
grün blinkend (Werkseinstellung)
3061331_201305
Anzeige Leuchtring
25
Regelungsparameter anzeigen / ändern
Achtung
Änderungen dürfen nur von einem anerkannten Fachwerksbetrieb oder dem
Wolf-Kundendienst durchgeführt werden.
Achtung
Bei unsachgemäßer Bedienung kann dies
zu Funktionsstörungen führen.
Bei der Einstellung von Parameter GB 05
(Frostschutz Außentemperatur) ist zu beachten, dass bei Temperaturen unter 0°C
ein Frostschutz nicht mehr gewährleistet
ist. Dadurch kann die Heizungsanlage
beschädigt werden.
Um eine Schädigung der gesamten
Heizungsanlage zu vermeiden, ist bei
Außentemperaturen (unter -12°C) die
Nachtabsenkung aufzuheben. Bei Nichteinhaltung kann vermehrte Eisbildung an
der Abgasmündung auftreten, wodurch
Personen verletzt bzw. Gegenstände beschädigt werden können.
Entnehmen Sie die Leistungsdaten des
Kessels dem Typenschild.
Eine Änderung bzw. das Anzeigen der Regelungsparameter ist über das eBus-fähige Regelungszubehör möglich.
Die Vorgehensweise ist der Bedienungsanleitung des jeweiligen Zubehörteils zu entnehmen.
Einstellungen Spalte 1 gültig für Regelungszubehör ART und AWT
Einstellungen Spalte 2 gültig für Wolf-Regelungssystem mit Bedienmodul BM
1
2
GB01
HG01
Einheit
Werkseinst.
min
max
Schaltdifferenz Brenner
K
8
5
30
HG02
untere Gebläsedrehzahl
minimale Gebläsedrehzahl in %
%
20
20
100
HG03
obere Gebläsedrehzahl WW
maximale Gebläsedrehzahl Warmwasser in %
%
100
20
100
GB04
HG04
obere Gebläsedrehzahl HZ
maximale Gebläsedrehzahl Heizung in %
%
100
20
100
GB05
A09
Frostschutz Außentemperatur
bei angeschlossenen Außenfühler und Unterschreitung
Pumpe ein
°C
2
-10
10
GB06
HG06
Pumpenbetriebsart
0 → Pumpe Ein im Winterbetrieb
1 → Pumpe Ein bei Brennerbetrieb
0
0
1
GB07
HG07
Nachlaufzeit Kesselkreispumpen
Nachlaufzeit der Heizkreispumpe im Heizbetrieb in
Minuten
min
1
0
30
°C
85
40
90
min
7
1
30
0
0
5
10
10
60
0
0
1
GB08
GB09
Parameter
HG08 oder Maximalbegrenzung Kesselkreis TV-max
HG22
gültig für Heizbetrieb
HG09
Brennertaktsperre
gültig für Heizbetrieb
HG10
eBus-Adresse
Busadresse des Wärmeerzeugers (nur Anzeige)
HG11
Parameter darf nicht verändert werden
HG12
Gasart
nicht unterstützt
GB13
HG13
Parametrierbarer Eingang E1
Der Eingang E1 kann mit verschiedenen Funktionen
belegt werden. Siehe Kapitel „Anschluss Eingang E1“
5
Zuluftklappe
0
5
GB14
HG14
Parametrierbarer Ausgang A1
Ausgang A1 (230VAC)
Die Werkseinstellung darf nicht verändert werden!
Eine Speicherladung ist sonst nicht möglich.
7
Zuluftklappe
0
9
GB15
HG15
Speicherhysterese
Schaltdifferenz bei Speichernachladung
5
1
30
HG21
Kesselminimaltemperatur TK-min
20
20
90
26
°C
°C
3061331_201305
Maximale Heizleistung begrenzen
MGK-130 / MGK-170 / MGK-210 / MGK-250 / MGK-300
Leistungseinstellung (Parameter GB04 bzw. HG04)
Die Leistungseinstellung kann mit dem eBus-fähigen Wolf-Regelungszubehör verändert werden.
Die Heizleistung wird durch die Gasgebläsedrehzahl bestimmt. Durch Verringerung der Gasgebläsedrehzahl
gemäß Tabelle wird die max. Heizleistung bei 80/60°C für Erdgas E / H/LL angepasst.
Erdgas LL gilt nicht für Österreich und nicht für die Schweiz.
Flüssiggas gilt nicht für die Schweiz.
MGK-130
Heizleistung (kW)
Anzeigewert (%)
23
20
31
25
38
29
46
34
53
38
61
43
68
47
76
52
83
56
91
61
99
65
106
70
114
75
121
100
MGK-170
Heizleistung (kW)
Anzeigewert (%)
27
20
40
28
50
34
60
40
70
46
80
52
90
58
100
64
110
70
120
76
130
82
140
88
150
94
160
100
34
20
40
23
55
30
70
37
85
45
100
52
115
59
130
66
145
73
160
81
175
88
190
95
200
100
MGK 210
Heizleistung (kW)
Anzeigewert (%)
MGK 250
Heizleistung (kW)
Anzeigewert (%)
40
20
55
26
70
32
85
38
100
44
115
50
130
56
145
62
160
68
175
74
190
80
205
86
220
92
240
100
MGK-300
Heizleistung (kW)
Anzeigewert (%)
45
20
62
27
79
34
97
41
114
47
131
54
148
61
165
68
182
75
200
82
217
89
234
96
251
102
275
100
Tabelle: Leistungseinstellung Maximale Heizleistung in [kW]
Begrenzung der maximalen Heizleistung bezogen auf eine Vorlauf-/ Rücklauftemperatur von 80/60°C
Einstellwerte für Parameter GB04 mit eBus-fähigem Wolf-Anschlusszubehör in [%]
3061331_201305
27
Gasartenwechsel / CO2-Einstellung
Einstellung Gas-Luftverbund
Achtung Die Einstellarbeiten müssen in nachfolgend beschriebener Reihenfolge durchgeführt werden. Das Gaskombiventil ist
werksseitig bereits auf die Gasart Erdgas
E (G20) eingestellt. Eine Einstellung am
GKV darf nur nach der Umrüstung auf eine
andere Gasart vorgenommen werden.
Umrüstung MGK-130 auf Erdgas LL 1)
Die Umrüstung erfolgt durch entnehmen der Gasdrosselblende. Hinweise der separat beiliegenden
Umrüstanleitung beachten.
Umrüstung MGK-130 auf Flüssiggas P
Für die Umrüstung ist ein separates Umrüstset
mit Gasdrosselblende,Gaskombiventil und Parameterstecker notwendig. Das Gaskombiventil ist
werkseitig voreingestellt. Hinweise der separat
beiliegenden Umrüstanleitung beachten.
2)
Umrüstsätze MGK Flüssiggas
Typ
Art. Nr. Umrüstsatz
MGK-130
87 51 351
MGK-170 und MGK-250 87 51 293
MGK-210
87 51 295
MGK-300
87 51 298
Übersicht Parameterstecker MGK
Typ
Art. Nr.
Art. Nr.
Parameterstecker Parameterstecker
für Erdgas E / LL für Flüssiggas P
MGK-130
27 44 358
27 44 356
MGK-170
27 44 238
27 44 354
MGK-210
27 44 237
27 44 355
MGK-250
27 44 170
27 44 354
MGK-300
27 44 359
27 44 357
Umrüstung MGK-170/210/250/300 auf Erdgas LL 1) / Flüssiggas P 2)
Für die Umrüstung ist ein separates Umrüstset mit
Parameterstecker notwendig. Hinweise der separat
beiliegenden Umrüstanleitung beachten.
1) gilt
2) gilt
28
nicht für Österreich / Schweiz
nicht für Schweiz
3061331_201305
Gasartenwechsel / CO2-Einstellung
A) CO2-Einstellung bei oberer Belastung
(Schornsteinfegerbetrieb)
• Schrauben der Frontverkleidung lösen und Verkleidung abnehmen
• Schraube aus der Messöffnung “Abgas” entfernen
• Messsonde des CO2-Messgerätes in die Messöffnung “Abgas” einführen
• Temperaturwahlschalter in Stellung
Schornsteinfeger
drehen
(Leuchtring zur Statusanzeige blinkt in gelber Farbe).
• Bei Vollast den CO2-Gehalt messen und mit den
Werten in untenstehender Tabelle vergleichen
• Bei Bedarf den CO2-Gehalt mit der
Gasdurchflussschraube am Gaskombiventil
gem. Tabelle korrigieren
B) CO2-Einstellung bei unterer Belastung
(Softstart)
• Den Gas-Brennwertkessel durch Drücken der
“Entstör-Taste” erneut starten.
• Ca. 30 Sekunden nach dem Brennerstart den CO2Gehalt mit dem CO2-Messgerät kontrollieren und ggf.
mit Nullpunktschraube gemäß Tabelle nachjustieren.
Diese Einstellung muss innerhalb von 120 Sek. nach
dem Brennerstart erfolgen. Evtl. durch Drücken der
“Entstörtaste” die Startphase zur Einstellung
wiederholen.
• rechts drehen - CO2 höher!
• links drehen - CO2 niedriger!
Gerät offen (ohne Verkleidung)
bei unterer Belastung
• rechts drehen - CO 2 Gehalt wird niedriger
• links drehen - CO2 Gehalt wird höher
Erdgas E/H/LL
9,0% ± 0,2%
Gerät offen (ohne Verkleidung)
bei oberer Belastung
Erdgas E/H/LL
9,2% ± 0,2%
MGK-130
MGK-170/210/250/300

• Schornsteinfegerbetrieb beenden durch Drehen des
Temperaturwahlschalters zurück in Ausgangsstellung.
Messöffnung Abgas

Nullpunktschraube Torx Tx40 (unter Abdeckung)
Bild: Abgasmessung am integrierten Messstutzen
MGK-130
MGK-170/210/250/300
Bild: Gaskombiventil


Gasdurchflussschraube (unter Abdeckung)
Innensechskant 3mm bei MGK-170 - MGK-300)
Schlitzschraube bei MGK-130
Bild: Gaskombiventil
3061331_201305
29
Gasartenwechsel / CO2-Einstellung
C) Überprüfen der CO2-Einstellung
D)Abschluss der Einstellarbeiten
• Nach Abschluss der Arbeiten Verkleidungsdeckel
montieren und die CO2-Werte bei geschlossenem
Gerät überprüfen.
• Kessel außer Betrieb nehmen und die Messöffnungen
und Schlauchanschlussnippel wieder verschließen
und auf Dichtheit kontrollieren.
Beachten Sie bei der CO2-Einstellung die
CO-Emission.
Ist der CO-Wert bei richtigem CO2-Wert
>200ppm, ist das Gaskombiventil nicht
richtig eingestellt.
• Bei Umstellung auf Erdgas LL den Aufkleber „Eingestellt auf LL - G25 - 20mbar“ ausschneiden und
entsprechend auf das Typenschild kleben.
(siehe „Gasanschlussdruck prüfen“)
Gehen Sie wie folgt vor:
• Einstellvorgang ab Abschnitt A) wiederholen.
• Bei richtiger Einstellung muss der Brennwertkessel
auf die CO2-Werte gemäß untenstehender Tabelle
eingestellt sein.
Gerät geschlossen (mit Verkleidung)
bei oberer Belastung
Erdgas E/H/LL
9,3% ± 0,3%
Gerät geschlossen (mit Verkleidung)
bei unterer Belastung
Erdgas E/H/LL
9,1% ± 0,3%
MGK-130
MGK-170/210/250/300




Nullpunktschraube Torx Tx40 (unter Abdeckung)
Gasdurchflussschraube (unter Abdeckung)
Innensechskant 3mm bei MGK-170 - MGK-300)
Schlitzschraube bei MGK-130
Bild: Gaskombiventil
30
3061331_201305
Messen der Verbrennungsparameter
Die Verbrennungsparameter müssen bei geschlossenem Gerät gemessen werden!
Messen der Ansaugluft
- Messsonde an die Verbrennungsluftzufuhr halten und Messgerät
kalibrieren bzw.
- für raumluftunabhängigen Betrieb Messsonde in den
Zuluftadapter einführen!
Gas-Brennwertkessel in Betrieb nehmen und Temperaturwahl Heiz-
wasser auf Schornsteinfegersymbol drehen.
(Leuchtring der Statusanzeige blinkt gelb)
- Temperatur messen und in Inbetriebnahmeprotokoll eintragen
- Nach Beendigung der Messung, den Kessel ausschalten,
Messsonde herausnehmen und Messöffnung verschließen.
Dabei auf dichten Sitz der Schrauben achten!
- Temperaturschalter in die ursprüngliche Position zurückstellen.
Messöffnung
„Abgas“
Betriebsschalter
Messöffnung
„Ansaugluft“
Temperaturwahlschalter
Messen der Abgasparameter
Bei geöffneter Messöffnung kann Abgas in den Aufstellungsraum austreten. Es besteht die Gefahr der Erstickung.
- Schraube aus „Messöffnung Abgas“ entfernen
- Gas-Brennwertkessel in Betrieb nehmen und Temperaturwahlschalter auf
Symbol Schornsteinfeger drehen
(Leuchtring der Statusanzeige blinkt gelb)
- Messsonde einführen
- Abgaswerte messen und in Inbetriebnahmeprotokoll eintragen
- Nach Beendigung der Messung Messsonde herausnehmen und die
Messöffnung verschließen. Dabei auf dichten Sitz der Schrauben achten!
- Temperaturschalter in die ursprüngliche Position zurückstellen
3061331_201305
31
Inbetriebnahmeprotokoll
Inbetriebnahmearbeiten
1.)Gasart
Messwerte oder Bestätigung
□
□
□
Erdgas E/H
Erdgas LL
Flüssiggas
Wobbe-Index
_____________ kWh/m³
Betriebsheizwert
_____________ kWh/m³
□
□
□
□
□
□
□
2.) Gasanschlussdruck überprüft?
3.) Gas-Dichtheitskontrolle durchgeführt?
4.) Luft-/Abgassystem kontrolliert?
5.) Hydraulik auf Dichtheit kontrolliert?
6.) Siphon befüllt?
7.) Anlage gespült?
8.) Anlage befüllt und Wasseraufbereitung gemäß „Planungshinweise Wasseraufbereitung“ durchgeführt?
pH-Wert eingestellt
Gesamthärtegrad eingestellt
________________ pH-Wert
________________
°dH
□
9.) Keine chemischen Zusatzmittel (Inhibitoren, Frostschutzmittel) eingefüllt?
□
□
□
□
10.)Kessel und Anlage entlüftet?
11.) Anlagendruck 1,5 - 2,5 bar vorhanden?
12.)Gasart und Heizleistung in Aufkleber eingetragen?
13.)Funktionsprüfung durchgeführt?
14.)Abgasmessung
Abgastemperatur brutto
_____________
tA [°C]
Ansauglufttemperatur
_____________
tA [°C]
Abgastemperatur netto
_____________
(tA - tL ) [°C]
Kohlendioxydgehalt (CO2) od. Sauerstoffgehalt (O2)
_____________
%
Kohlenmonoxydgehalt (CO)
_____________
ppm
_____________
□
□
□
15.)Verkleidung angebracht?
16.)Betreiber eingewiesen, Unterlagen übergeben?
17.)Inbetriebnahme bestätigt?
32
3061331_201305
Planungshinweise Wasseraufbereitung
Vor der Inbetriebnahme ist das System gründlich zu
reinigen / spülen und ein Schlammfilter (5 μm) z.B.
Wolf Zubehör im Rücklauf und in unmittelbarer Nähe
zum Heizgerät zu installieren.
Das Füll- und Ergänzungswasser darf nur mittels eines
Entsalzungsvorganges aufbereitet werden. In welchem
Maße die Wasseraufbereitung notwendig ist, kann der
„Tabelle Maximal zulässige Gesamthärte“ entnommen
werden.
Das Systemwasser darf ein Gesamthärtegrad von
2°dH, dies entspricht einem Leitwert von ≈ 60 μS/cm,
nicht unterschreiten. Der max. zulässige Gesamthärtegrad und die entsprechende max. Leitfähigkeit sind
anlagenspezifisch und müssen berechnet werden
(siehe auch „Tabelle Maximal zulässige Gesamthärte“) Hierzu muss das entsalzte Wasser (LF <= 30 μS/
cm) mit nicht aufbereitetem Trinkwasser verschnitten
werden.
Der Zusatz chemischer Mittel, sowie eine Entkalkung
über einstufige Ionenaustauscher sind nicht zulässig,
da sonst Anlagenschäden mit Wasseraustritt auftreten
können.
Wir empfehlen ein regelmäßiges Entleeren des
Schlammfilters und das Führen eines Anlagenbuches.
Aufbereitung des Heizungswassers in Anlehnung
an VDI 2035:
Wir empfehlen einen pH-Wert des Heizungswasser
auch bei Mischinstallationen aus verschiedenen Werkstoffen zwischen 8,2 und 8,5.
Es ist eine Wasseranalyse vom Wasserwerk anzufordern. Damit muss geprüft werden, ob die Gesamthärte
ausreichend niedrig ist.
Bei einem spez. Anlagenvolumen VA,spezifisch >= 10l/
kW muss der nächst kleinere Grenzwert,
bei VA,spezifisch >= 20l/kW der übernächst kleinere
Grenzwert und bei VA,spezifisch >= 40l/kW der kleinste Grenzwert aus nachfolgender Tabelle angesetzt
werden.
Bei einem spez. Anlagenvolumen >50l/kW muss der
Gesamthärtegrad mittels Entsalzungsverfahren auf
2-3°dH eingestellt werden. Dies entspricht einer Leitfähigkeit von 60 – 100 μS/cm.
Ist das Heizgerät ohne eine hydraulische Weiche in
das System eingebunden, muss die Gesamthärte auf
2 – 3 °dH (LF = 60 – 100 μS/cm) eingestellt werden.
Zulässige Methoden:
- Entsalzung über Mischbettpatronen. Dies sind mehrstufige Ionenaustauscher. Wir empfehlen bei der
Erstbefüllung und später bei Bedarf z.B. Patronen
der Fa Grünbeck oder der Fa. Judo zu verwenden.
- Entsalzung über Umkehrosmose
- Nachfüllen von destilliertem Wasser
Gesamtheizleistung
Grenzwerte in Abhängigkeit des spez. Anlagenvolumens VA (VA = Anlagenvolumen / kleinste Einzelleistung)
Umrechnung Gesamthärte: 1 mol/m³ = 5,6 °dH
VA ≤ 10 l/kW
Gesamthärte /
Summe Erdalkalien
VA > 10 l/kW und < 40 l/kW
Leitfähigkeit
[mol/m³] LF [μS/cm]
Gesamthärte /
Summe Erdalkalien
[°dH]
Leitfähigkeit
[mol/m³] LF [μS/cm]
VA ≥ 40 l/kW
Gesamthärte /
Summe Erdalkalien
[°dH]
Leitfähigkeit
[kW]
[°dH]
[mol/m³] LF [μS/cm]
1*
< 50
2 - 16,8*
0,36 - 3,0*
60 - 500
2 - 11,2
0,36 - 2,0
60 - 300
2-3
0,36 - 0,54
60 -100
2
50-200
2 - 11,2
0,36 - 2,0
60 - 300
2 - 8,4
0,36 - 1,5
60 - 200
2-3
0,36 - 0,54
60 -100
3
200-600
2 - 8,4
0,36 - 1,5
60 - 200
2-3
0,36 - 0,54
60 -100
2-3
0,36 - 0,54
60 -100
4
>600
2-3
0,36 - 0,54
60 -100
2-3
0,36 - 0,54
60 -100
2-3
0,36 - 0,54
60 -100
*) für Umlaufwasserheizer (<0,3l/kW) und Systeme mit elektrischen Heizelementen
Stufenweise Verschärfung der Anforderung durch das Spez. Anlagenvolumen (VA = Anlagenvolumen / kleinste
Einzelleistung) und der Gesamtheizheizleistung
Die gesamte Füllwassermenge über die Laufzeit des Gerätes darf das Dreifache des Nennvolumens der Heizungsanlage nicht überschreitet.
Achtung:Eine Gesamthärte von 2°dH darf nicht unterschritten werden
3061331_201305
33
Planungshinweise Wasseraufbereitung
Beispiel:
Beispiel:
Anlage mit einem 170kW Kessel;
Anlagenleistung = 170kW;
Anlagenvolumen VAnlage= 4000 l
Anlagenvolumen VAnlage = 4000 l; Volumen des Ergänzungswassers VErgänzung = 1000 l
VA, spezifisch = 4000 l / 170kW = 23,5 l/kW
Dies ist größer als 10 l/kW, dadurch muss anstelle der
Stufe 2 die Stufe 3 gewählt werden. Das Füll-, und Ergänzungswasser muss im Bereich von 2 bis 8,4°dH liegen
Wenn die Gesamthärte des unbehandelten Trinkwasser zu hoch ist, muss ein Teil des Füll-, und Ergänzungswassers entsalzt werden:
Gesamthärte des Trinkwassers CTrinkw. = 18,5 °dH; Maximal zulässige Gesamthärte Cmax = 8,4°dH
Anlagenleistung = 170 kW;
Anlagenvolumen VAnlage = 4.000 l;
Volumen des Ergänzungswassers V Ergänzung = 1.000 l
Es müssen A% entsalztes Wasser eingefüllt werden:
VA spez = 4000 l / 170 kW = 23,53 l/kW
A = 100% – [(Cmax – 0,1 °dH) / (CTrinkwas. – 0,1 °dH)]
x 100%
Gesamthärte des Trinkwassers C Trinkw. = 18,5 °dH;
Maximal zulässige Gesamthärte in °dH
Cmax
CTrinkwasser Gesamthärte des unbeh. Trinkwassers in °dH
Wir empfehlen bei der Erstbefüllung das zu erwartende Ergänzungswasser mit einzurechnen. Dann kann
später mit unbehandeltem Trinkwasser nachgefüllt
werden.
VAufbereitung = A x (VAnlage+ VErgänzung)
Bei großen Anlagen in Stufe 4 darf das Ergänzungswasser bei der Erstbefüllung nicht mit berechnet
werden.
VAufbereitung = A x (VAnlage)
34
Maximal zulässige Gesamthärte C max = 8,4°dH
Anteil des aufzubereitenden Füllwassers:
A = 100% - [(8,4 - 0,1) / (18,5 – 0,1)] x 100% =
54,9%
Es müssen 54,9% des Füll-, und Ergänzungswassers entsalzt werden.
VAufbereitung = 54,9% x (4.000 l + 1.000 l) = 2.746 l
Beim Befüllen der Anlage müssen 2.745 l entsalztes
Wasser eingefüllt werden. Anschließend kann bis V
max mit Trinkwasser nachgefüllt werden.
Beim Nachfüllen muss regelmäßig geprüft werden,
dass die zulässige Gesamthärte nicht überschritten
wird.
3061331_201305
Anlagenbuch
Planung
Standort
QK1
kW
QK2
kW
QK3
kW
QK4
kW
kleinste Kesselleistung
QKmin
kW
kleinste Kesselleistung der Anlage
Anlagenleistung
QK,ges
kW
QK,ges = QK1 + QK2 + QK3 + QK4
Anlagenvolumen
VAnlage
l
Maximal zu erwartende
Ergänzungswassermenge
VErgänzung
l
Gesamte, während der
Lebensdauer der Anlage zu
erwartende Menge
Füll- und
Ergänzungswassermenge
Vmax
l
Vmax = VAnlage + VErgänzung
Gesamthärte des
Trinkwassers
CTrinkwasser
°dH
z.B. aus Analyse
Wasserversorgung
Prüfung des spezifischen
Anlagenvolumens
VA, spezifisch
l/kW
VA, spezifisch = Vanlage / QKminimal
größer / kleiner 20 l/kW
zulässige Gesamthärte
Cmax
°dH
Maximal zulässige Gesamthärte
nach Tabelle
Anteil an entsalztem
Trinkwasser
A
%
A = 100% – [(Cmax – 0,1 °dH) /
(CTrinkwasser – 0,1 °dH)] x 100%
l
VAufbereitung = A x Vmax bzw.
VAufbereitung = A x VAnlage bei Stufe 4
Kesselleistungen
Aufzubereitendes Füllwasser VAufbereitung
Inbetriebnahme: Füll- und Ergänzungswassermengen
Inbetriebnahme durch Firma
Zählerstand vor Erstbefüllung Zalt in l
Datum Erklärung
enthärtetes Füllwasser
Zählerstand
Kurzzeichen Zneu in l
VAufbereitung
Wassermenge
GesamtV = Zneu - Zalt härte
in l
in °dH
pH-Wert Systemwasser
nach Aufheizvorgang
und ausreichender
Durchspülung
Unterschrift
0,1
unbehandeltes Füllwasser Vunbehandelt
VErgänzung,1
Ergänzungswasser
Ergänzungswasser
VErgänzung,2
Ergänzungswasser
VErgänzung,3
Ergänzungswasser
VErgänzung,4
Ergänzungswasser
VErgänzung,5
Ergänzungswasser
VErgänzung,6
Ergänzungswasser
VErgänzung,7
Ergänzungswasser
VErgänzung,8
Ergänzungswasser
VErgänzung,9
Ergänzungswasser
VErgänzung,10
Prüfung:
Wassermenge V > Vmax ?
□ ja □ nein
Ist die Wassermenge V größer Vmax, so muss mit entsalztem Wasser (LF <=30 μS/cm) nachgefüllt werden (siehe Planungshinweise Wasseraufbereitung)
3061331_201305
35
Technische Planungsdaten
Heizwasserseitiger Widerstand [mbar]
Heizwasserwiderstand
Durchfluss [m³/h]
Max. Spreizung
Im MGK ist eine Gussglieder-Schutzfunktion integriert. Diese verhindert
Spannungen im Material, indem die maximale Temperaturdifferenz zwischen
Vor- und Rücklauf begrenzt wird. Ab 28 K wird die Leistung gedrosselt. Werden dennoch 38 K erreicht, schaltet der Brenner ohne Störmeldung kurzzeitig
aus. Dieses Verhalten muss bei der Auswahl der Komponenten (z.B. Pumpen,
Wärmetauscher, Speicher) berücksichtigt werden.
Max. Volumenstrom
Zu hohe Strömungsgeschwindigkeiten können zu Abtragungen führen.
Maximaler Volumenstrom bei Qmax : MGK-130
9,4 m³/h
MGK-170 13,6 m³/h
MGK-210 16,4 m³/h
MGK-250 19,1 m³/h
MGK-300 21,9 m³/h
Pumpenauslegung
MGK 130/170/210/250/300
Die folgenden 230 V Pumpen sind Empfehlungen für die Montage von einem
MGK mit einer hydraulischen Weiche.
Für die Installation ohne hydraulische Weiche sind die Pumpen systemabhängig
auszuwählen.
36
MGK
Wilo
Grundfos
130
Stratos 25/1-8
verschraubt 1½“
Magna 25-80
verschraubt 1½“
170
Stratos 30/1-10
verschraubt 2“
Magna 32-80
verschraubt 2“
210
Stratos 30/1-12
verschraubt 2“
Magna 32-100
verschraubt 2“
250
Stratos 32/1-12
verflanscht
Magna 32-120 F
verflanscht
300
Stratos 32/1-12
verflanscht
Magna 32-120 F
verflanscht
3061331_201305
Planungshinweise Verbrennungsluft- /
Abgasführung
Luft-/Abgasführung
Anschlussarten
Kessel
Typ
MGK
1)Bei
Gaskesselart 1) Kategorie
Deutschland
B23, B33,
C33, C43,
C53, C63,
C83
II2ELL3P 2)
II2H3P 3)
I2H 4)
Betriebsweise
raumluftraumluftabhängig unabhängig
ja
ja
Schornstein
feuchteunempf.
C83
anschließbar an
Luft/Abgas- Luft/Abbaurechtl.
Schornstein
gaszugel. Abgasführung
leitung
C43
C33,
C53, C63
C53, C63
feuchteunempf. Abgasleitung
B23, C53,
C83
Art B23 wird die Verbrennungsluft dem Aufstellraum entnommen (raumluftabhängige Gasfeuerstätte).
2)Deutschland
3)Österreich
4) Schweiz
Bei Art C wird die Verbrennungsluft über ein geschlossenes System dem Freien entnommen
(raumluftunabhängige Gasfeuerstätte)
3061331_201305
37
Planungshinweise Verbrennungsluft- /
Abgasführung
Luft-/Abgasführung
Ausführungsvarianten Brennwertkessel
B23
Abgasleitung im Schacht und Verbrennungsluft direkt
über Kessel (raumluftabhängig)
B33
Anschluss an feuchteunempfindlichen Abgasschornstein mit waagerechter Anschlussleitung
C33
Verbrennungsluftzu- und Abgasführung über Dach im
gemeinsamen Druckbereich 4)
C33
senkrechte konzentrische Dachdurchführung durch
Schrägdach oder Flachdach; senkrechte konzentrische
Luft-/Abgasleitung für Schachteinbau
(jeweils raumluftunabhängig)
C43
Anschluss an einen feuchteunempfindlichen
Luft-/Abgasschornstein (raumluftunabhängig)
C53
Mündungen für Luftzu- und Abgasführung befinden sich
in unterschiedl. Druckbereichen (raumluftunabhängig)
C53
Anschluss an Abgasleitung Fassade mit waagerechter
konzentrischer Anschlussleitung
(Länge: 2,5m); raumluftunabhängig
C63
C93
Die Abgasanlage ist nicht mit dem Gerät geprüft und
zertifiziert. Sie muss den jeweiligen Bauvorschriften der
Länder entsprechen.
senkrechte Abgasleitung für den Schachteinbau mit
waagerechter konzentrischer Anschlussleitung;
raumluftunabhängig
DN
160 2)
200 3)
160 2)
200 3)
160 2)
200 3)
160/
225
200/
300
160 2)
200 3)
-130
50 m
50 m
Maximallänge1
MGK
-170
-210
50 m
47 m
50 m
50 m
-250
35 m
50 m
-300
20 m
50 m
Berechnung 1) nach EN 13384-1
Berechnung 1) nach EN 13384-1
(siehe auch Beispiel C33)
15 m
15 m
13 m
8m
3m
-
-
-
15 m
15 m
Berechnung 1) nach EN 13384-1
160 2)
50 m
50 m
47 m
35 m
20 m
200 3)
160/
225
200/
300
50 m
50 m
50 m
50 m
50 m
50 m
50 m
35 m
5m
-
-
-
-
50 m
50 m
160
200
Berechnung 1) nach EN 13384-1 (RLU)
160
25 m
16 m
6m
-
-
200
30 m
32 m
32 m
26 m
32 m
Verfügbarer Förderdruck des Ventilators: MGK-130  Qmax/Qmin = 200Pa / 10Pa
MGK-170, -210, -250, -300  Qmax/Qmin = 150Pa / 10Pa
2) Abgasleitung DN 160 aus PP mit Zulassungsnummer CE 0036CPD9169003
3) Abgasleitung DN 200 aus PP mit Zulassungsnummer CE 0036CPD9169003
4) Es dürfen nur original Wolf-Teile verwendet werden.
1)
38
3061331_201305
Planungshinweise Verbrennungsluft- /
Abgasführung
Beispiele für Anlagenaufbau MGK
Beispiel: raumluftabhängig B 23
1 Gas-Brennwertkessel mit integriertem Abgasmessstutzen
2 Revisionsbogen 87° DN 160
3 Abgasrohr DN 160
Länge: 500/1000/2000
4Mauerblende
5 Stützbogen 87° DN 160 mit Auflageschiene
6Abstandhalter
7Schornsteinabdeckung
8 Zuluftadapter (für raumluftunabhängigen Betrieb)
Alle waagerechten Luft-/Abgasführungen mit
ca. 3°Gefälle (5 cm/m) zum Gerät montieren.
Entstehendes Kondensat muss zum Gerät
zurückfließen.
Zwischen Abgasleitung und Schachtinnenwand ist
folgender lichter Abstand einzuhalten:
- bei rundem Schacht 3cm
- bei quadratischem Schacht 2cm
Beispiel: raumluftunabhängig C 53
Alle waagerechten Luft-/Abgasführungen mit
ca. 3°Gefälle (5 cm/m) zum Gerät montieren.
Entstehendes Kondensat muss zum Gerät
zurückfließen.
3061331_201305
39
Planungshinweise Verbrennungsluft- /
Abgasführung
Beispiele für Anlagenaufbau MGK
Beispiel: raumluftunabhängig C93
Alle waagerechten Luft-/Abgasführungen mit
ca. 3°Gefälle (5 cm/m) zum Gerät montieren.
Entstehendes Kondensat muss zum Gerät
zurückfließen.
1 Gas-Brennwertkessel mit integriertem Abgasmessstutzen
2 Revisionsbogen 87° DN 160
3 Abgasrohr DN 160
Länge: 500/1000/2000
4Mauerblende
5 Stützbogen 87° DN 160 mit Auflageschiene
6Abstandhalter
7Schornssteinabdeckung
8 Zuluftadapter (für raumluftunabhängigen Betrieb)
Zwischen Abgasleitung und Schachtinnenwand ist
folgender lichter Abstand einzuhalten:
- bei rundem Schacht 3cm
- bei quadratischem Schacht 2cm
Verbrennungsluft:
für die Verbrennungsluft ist im nebenstehenden Diagramm folgende Verrohrung berücksichtigt.
1 x Revisionsbogen 87° = 2 m
1 x waagerechtes 2m Rohr = 2 m
Maximallänge nur für Abgas*
Maximallänge nach EN 13384-1 für DN 160
(DN 200 für MGK-300) in Abhängigkeit des
Schachtquerschnitts
Beispiel für C93
a in mm
Hinweis:
Abweichende Anlagenkonfigurationen müssen nach
EN 13384-1 berechnet werden.
40
*Berechnungsgrundlagen:
Abgas:0,5m+87°+2m+87°+Schachtlänge
Zuluft: 87° + 2 m
Wandrauhigkeit 5 mm
Der Außendurchmesser des Abgasrohres beträgt an der Schelle der
Einschiebemuffe 183 mm!
3061331_201305
Planungshinweise Verbrennungsluft- /
Abgasführung
Schema MGK mit Dachdurchführung senkrecht
raumluftunabhängig
Abgas von MGK
Zuluft zu MGK
Dachdurchführung
senkrecht
Ø 160/225
Mat.Nr. 2651346 +
Mat.Nr. 2651347 +
Mat.Nr. 2651350
Flachdachkragen
Ø 225
Mat.Nr. 2651458
Adapter für raumluftunabhängigen Betrieb
Mat.Nr. 2651332
3061331_201305
41
Planungshinweise Verbrennungsluft- /
Abgasführung
Schema MGK konzentrisch C93
Schema MGK Fassade C53
42
3061331_201305
Planungshinweise Verbrennungsluft- /
Abgasführung
Allgemeine Hinweise
Die Montagebeispiele sind ggf. an die bau- und länderrechtlichen Vorschriften anzupassen. Fragen zur
Installation, insbesondere zum Einbau von Revisionsteilen und Zuluftöffnungen, sind mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister zu klären.
Abgasleitungen müssen in Schornsteinschächten auf
der gesamten Länge hinterlüftet über Dach geführt
werden.
Abgaskaskaden müssen nach EN 13384-1 ausgelegt
werden.
Die Anforderungen an Aufstellungsräume gehen aus
den Bauordungen bzw. Feuerungsverordnungen der
Bundesländer hervor. Hinsichtlich der Raumlüftung ist
zusätzlich die DVGW-TRGI 2008 zu beachten.
Bei niedrigen Außentemperaturen kann es
vorkommen, dass der im Abgas enthaltene
Wasserdampf an der Luft-/Abgasführung
kondensiert und zu Eis gefriert. Dieses Eis
kann u. U. vom Dach herabstürzen und
dadurch Personen verletzen bzw. Gegenstände beschädigen. Durch bauseitige
Maßnahmen, wie z.B. durch die Montage
eines Schneefangs ist das Herabfallen von
Eis zu verhindern.
Die Abgasführung darf ohne Schacht nicht
durch andere Aufstellungsräume geführt
werden, da die Gefahr der Brandübertragung besteht, sowie kein mechanischer
Schutz gewährleistet ist.
Achtung Die Verbrennungsluft darf nicht aus Kaminen
angesaugt werden, in welchen vorher Abgase
aus Öl- oder Festbrennstoffkesseln abgeführt
wurden!
Fixierung der Luft-/Abgasführung oder Abgasleitung außerhalb von Schächten durch
Abstandschellen mindestens im Abstand
von 50 cm zum Kesselanschluss oder nach
bzw. vor Umlenkungen, damit eine Sicherung
gegen Auseinanderziehen der Rohrverbindungen erreicht wird. Bei Nichteinhaltung
besteht die Gefahr von Abgasaustritt, Gefahr
von Vergiftung durch ausströmendes Abgas.
Außerdem können Beschädigungen am
Kessel die Folge sein.
Um einen Abgasaustritt zu vermeiden ist eine
Überdruckkaskade nur mit geprüfter Zuluftklappe (Art.-Nr. 2482896) zugelassen.
Bei MGK-130 ist diese bereits integriert!
3061331_201305
Anschluss an eine nicht mit der Gasfeuerungsstätte geprüfte Verbrennungsluftzu- und Abgasführung Art C63.
Original Wolf-Teile sind langjährig optimiert und auf
den Wolf-Gas-Brennwertkessel abgestimmt. Bei nur
CE-zugelassenen Fremdsystemen ist der Installateur
selbst für die korrekte Auslegung und einwandfreie
Funktion verantwortlich. Für Störungen oder Sach- und
Personenschäden, die durch falsche Rohrlängen, zu
große Druckverluste, vorzeitigen Verschleiß mit Abgas- und Kondensataustritt oder mangelhafte Funktion
z.B. durch sich lösende Bauteile verursacht werden,
kann mit nur CE-zugelassenen Fremdsystemen keine
Haftung übernommen werden.
Achtung Wird die Verbrennungsluft dem Schacht
entnommen, muss dieser frei von Verunreinigungen sein!
Anschluss an Luft- und Abgasführung
Die Abgasleitungen müssen auf ihren freien Querschnitt geprüft werden können. Im Aufstellungsraum ist
mindestens eine dementsprechende Revisions- und/
oder Prüföffnung in Abstimmung mit dem zuständigen
Bezirksschornsteinfegermeister anzuordnen.
Die abgasseitigen Verbindungen werden durch Muffe
und Dichtung hergestellt. Muffen sind immer gegen die
Fließrichtung des Kondensats anzuordnen.
Die Luft-/Abgasführung ist mit mind. 3° Neigung zum Gas-Brennwertkessel zu montieren. Zur Lagefixierung sind Abstandschellen
anzubauen.
Eine geringere Neigung der Luft-/Abgasführung kann im ungünstigsten Fall zu Korrosion oder Betriebsstörungen führen.
Achtung Abgasrohre nach dem Kürzen grundsätzlich
abschrägen bzw. anfasen, damit eine dichte
Montage der Rohrverbindungen gewährleistet ist. Auf einwandfreien Sitz der Dichtungen achten. Verunreinigungen vor der
Montage entfernen, keinesfalls beschädigte
Teile einbauen.
Achtung Bei der Auslegung von Abgasanlagen nach
DIN EN 13384-1 ist ein maximaler Gegendruck bis 130Pa in der Verbindung zur
Sammelleitung einzuhalten bzw. nicht zu
überschreiten.
Für die Bauphase empfehlen wir zum Schutz vor
Verschmutzung den Zuluftfilter komplett MGK-130 bis
300 (Mat.Nr. 9751390). Der Zuluftfilter wird auf den
Luftansaugbügel gesteckt.
Achtung Die Tür des Brennwertkessels muss während der Bauphase geschlossen sein.
Nach der Bauphase muss der Filter abgenommen werden.
43
Anschlusskasten:
Netz 230VAC 50Hz
ZHeizkreispumpe
A1
konfigurierbarer Ausgang
E1
konfigurierbarer Eingang
eBus Busanschluss für externes
Regelungszubehör
AFAußenfühler
44
Y0 Gaskombiventil
X9 Parameterstecker
X10 Schutzleiterklemme
M2 Ventilator
S1 TW - Vorlauf
S2 TW - Abgas
S3 Wasserdruckschalter
S4 Abgasdruckschalter
S5 Gasdruckwächter
E1 Zündeinheit
F1 Netzsicherung
A1 Regelungsplatine
A2 LED Platine
B1 Vorlauffühler
B2 Rücklauffühler
B3 Ionisationselektrode
B4.1 Speicherfühler
Schaltplan MGK-130
3061331_201305
br
rt
bl
gn/ge
ws
sw
L1 N
N
L1 N
L1
Netz
Z
A1
N L1 N L1
L1
1 2
1 2
1 2
E1 eBUS AF
a b + - 1 2
o o o o o o
ge
ws
gr
rs
br
gn
Anschlusskasten:
Netz 230VAC 50Hz
ZHeizkreispumpe
A1
konfigurierbarer Ausgang
E1
konfigurierbarer Eingang
eBus Busanschluss für externes
Regelungszubehör
AFAußenfühler
MT
5
A A
3,15
F1
Y0 (Gaskombiventil)
Y2
1
br
1
2
bl
X10
(Schutzleiterklemme)
3
gn/ge
L N
br
3
X1
L
ws
N
sw
bn
Netz
Kondensatpumpe
schwarz
X2
L
L N L N
L
br
2
sw
V1
Y1
rt
Ausgang A1
Brenner
sw
V2
sw
bl
Netz
rt
Zubehör
bl
bl
X7
HK-Pumpe
br
N L
bl
Zündung
A2
A1
X3
N
gn/ge
3
2 1
X6
grau
X4
eBUS-Stecker
X8
X5
eBUS
R680
ws
3
ge
Brücke
X9
(Parameterstecker)
+-+
S3
(Wasserdruckschalter)
P<
2
1
3
2
1
2
gn
2
1
1
Y0 Gaskombiventil
X9 Parameterstecker
X10 Schutzleiterklemme
M2 Ventilator
S1 TW - Vorlauf
S2 TW - Abgas
S3 Wasserdruckschalter
S4 Abgasdruckschalter
S5 Gasdruckwächter
E1 Zündeinheit
F1 Netzsicherung
A1 Regelungsplatine
A2 LED Platine
B1 Vorlauffühler
B2 Rücklauffühler
B3 Ionisationselektrode
B4.1 Speicherfühler
B 4.1 Speicherfühler
2
2
S5 (Gasdruckwächter)
P>
Gehäuse
blau
1
1
br
ws
Störmeldung
Kondensatpumpe
~~~
br
S1
(TW Vorlauf)
>
++ -
br
gn
ge
gn
B1
(Vorlauffühler)
+ - ~~~ ~+-
P>
>
ws
ge
ws
+ - ~~+ -
S4 (Abgasdruckwächter)
S2
(TW-Abgas)
3 2 1
bl gn/ge br
B2
(Rücklauffühler)
bl
eBus
bl
Ventilator
M2 (Ventilator)
Eingang E1
br
Rücklauffühler
E1 (Zündeinheit)
gr
rs
ws
ge
br
gn
Außenfühler
TW-Abgas
sw
ge/gn
5
4
3
TW-Vorlauf
eBUS
+
GND
12V
sw
Ionisation
ws br
gn
ws
ge
gn
br
gn
br
ws
ge
Vorlauffühler
1 2
ws
gn
br
PWM
Drehzahl
GND
1 2 3 4 5
3WU-WW
3WU-HZ
Masse
+
br
gn
ge
rt
GND
ws
gn
br
Speicherfühler / Hallsensor
GND
12VDC
-
N
3061331_201305
-
B3 (Ionisation)
Schaltplan MGK-170 - 300
45
Störung - Ursache - Abhilfe
Über das eBus-fähige Wolf-Regelungszubehör wird im Störungsfall ein Fehlercode angezeigt, dem mit Hilfe nachfolgender Tabelle Ursache und Abhilfe zugeordnet werden kann. Diese Tabelle soll dem Heizungsfachmann die
Fehlersuche im Störungsfall erleichtern.
Fehler- Störung
code
1
TBV Übertempratur,
Wasserdruck zu
niedrig,
Störung Kondensatpumpe
4
Keine Flammenbildung
5
6
7
11
Abhilfe
Die Vorlauftemperatur hat die Grenze für die
TBV-Abschalttemperatur überschritten oder
Störung Kondensathebepumpe (Zubehör)
oder Wasserdruckschalter schaltet bei
Druck < 1,0 bar ab
Bei Brennerstart keine Flammenbildung
Anlagendruck prüfen; Heizkreispumpe prüfen. Anlage entlüften; Entstörtaste drücken;
Kondensatpumpe prüfen;
Anlagendruck erhöhen
Flammenausfall im Flammenausfall innerhalb 15 sec nach
Betrieb
Flammenerkennung
TW-Übertemperatur Die Vorlauf-/Rücklauftemperatur hat die
Grenze für die TW-Abschalttemperatur
überschritten
TBA-Übertempera- Die Abgastemperatur hat die Grenze für die
tur, Überdruck im
TBA-Abschalttemperatur überschritten, oder
Abgassystem
Abgassystem ist verstopft, oder
Zuluft ist verstopft
20
Speicherfühler
defekt
Außentemperaturfühler defekt
Rücklauffühler
defekt
Fehler Gasventil „1“
21
Fehler Gasventil „2“
24
Fehler Gasgebläse
25
Fehler Gasgebläse
26
Fehler Gasgebläse
Vor dem Brennerstart wird bereits eine
Flamme erkannt
Der Fühler für die Vorlauftemperatur oder
das Kabel ist defekt, oder
Gasdruck < als der eingestellte Wert am
Gasdruckwächter (wird erst nach 15 min
angezeigt)
Warmwassertemperaturfühler oder
Zuleitung defekt
Der Fühler für die Außentemperatur oder
das Kabel ist defekt
Der Fühler für die Rücklauftemperatur oder
das Kabel ist defekt
Nach Brennerlauf wird noch für 15 sec eine
Flamme gemeldet, obwohl Gasventil 1
Abschaltbefehl hat
Nach Brennerlauf wird noch für 15 sec eine
Flamme gemeldet, obwohl Gasventil 2
Abschaltbefehl hat
Das Gebläse erreicht nicht die Vorspüldrehzahl
Das Gasgebläse erreicht nicht die Zünddrehzahl
Das Gasgebläse erreicht keinen Stillstand
30
CRC-Fehler GasBrennwertkessel
CRC-Fehler Brenner
Fehler in 24 VACVersorgung
CRC-Fehler Default
Werte
CRC-Fehler BCC
Der EEPROM-Datensatz „Gas-Brennwertkessel“ ist ungültig.
Der EEPROM-Datensatz „Brenner“ ist
ungültig.
24 VAC-Versorgung außerhalb zulässigem
Bereich (z. B. Kurzschluss)
Der EEprom-Datensatz „Masterreset“ ist
ungültig
Fehler des Parametersteckers
12
14
15
16
31
32
33
34
46
Ursache
Flammenvortäuschung
Vorlauffühler defekt,
Gasdruck zu niedrig
Gaszuleitung prüfen, ggf. Gashahn öffnen;
Zündelektrode und Zündkabel prüfen;
Entstörtaste drücken
CO2-Werte prüfen; Ionisationselektrode und
Kabel prüfen; Entstörtaste drücken
Anlagendruck prüfen; Anlage entlüften;
Pumpe höher stellen
Wärmetauscher überprüfen;
Abgassystem prüfen;
Zuluft prüfen
Abgasdruckschalter prüfen
Entstörtaste drücken
Kabel prüfen
Vorlauffühler prüfen
Gasdruck prüfen
Einstellung am Gasdruckwächter prüfen
Fühler prüfen;
Kabel prüfen
Kabel prüfen;
Außentemperaturfühler prüfen
Kabel prüfen;
Rücklauffühler prüfen
Gaskombiventil wechseln
Gaskombiventil wechseln
Zuleitung zum Gasgebläse und Gasgebläse
prüfen; Entstörtaste drücken
Zuleitung zum Gasgebläse und
Gasgebläse prüfen; Entstörtaste drücken
Zuleitung zum Gasgebläse und
Gasgebläse prüfen; Entstörtaste drücken
Netz aus- und einschalten, wenn kein
Erfolg, Regelungsplatine wechseln
Netz aus- und einschalten, wenn kein
Erfolg, Regelungsplatine wechseln
Gasgebläse prüfen
Regelungsplatine wechseln
Parameterstecker wechseln
3061331_201305
Störung - Ursache - Abhilfe
Fehlercode
35
36
37
38
39
41
43
50
52
60
61
Störung
Ursache
Abhilfe
BCC fehlt
CRC-Felher BCC
Falsche BCC
Parameterstecker wurde entfernt
Fehler des Parametersteckers
Der Parameterstecker ist nicht mit der
Regelungsplatine kompatibel
Fehler des Parametersteckers
Fehler des Parametersteckers
Rücklauftemperatur > Vorlauf + 25 K
Korrekten Parameterstecker aufstecken
Parameterstecker wechseln
korrekten Parameterstecker aufstecken
BCC Nr. ungültig
BCC Systemfehler
Strömungsüberwachung
Brennerstarts > 20
pro Stunde
Aktivierung der
Parameterstecker
Aktivierung der
Parameterstecker
Schwingung des
Ionisationsstroms
Abfall des
Ionisationsstroms
LED dauernd rot
3061331_201305
Durchströmung Wärmetauscher zu gering,
oder
bei Kaskade evtl. Messstelle der Sammlertemperatur ungeeignet, oder
Leistungsabnahme der Speicherladung zu
gering.
Parametersteckermuss noch aktiviert werden
Parametersteckermuss noch aktiviert werden
Der Siphon ist verstopft, oder das Abgassystem ist verstopft, schwerer Sturm
Schlechte Gasqualität, Überwachungselektrode defekt, schwerer Sturm
Kurzschluss der Ionisationsleitung oder
Ionisationselektrode auf Erde (Gehäuse)
Parameterstecker wechseln
Parameterstecker wechseln
Anlage entlüften; Anlagendruck prüfen;
Heizkreispumpe überprüfen
Volumenstrom überprüfen;
Sammlerfühler muss die gemeinsame Vorlauftemperatur der Kadkade erfassen
Entstörtaste 2 x drücken
Entstörtaste 2 x drücken
Siphon reinigen, Abgassystem prüfen,
Zuluft prüfen, Überwachungselektrode
prüfen
Überwachungselektrode und Kabel prüfen
Ionisationskabel und Position der Elektrode
zum Brenner prüfen; Entstörtaste drücken
47
Fühler-Widerstandstabelle
NTC
Fühlerwiderstände
Kesselfühler, Speicherfühler, Solar-Speicherfühler, Außenfühler,
Rücklauffühler, Vorlauffühler, Sammlerfühler
Temp. °C Widerst. Ω Temp. °C Widerst. Ω Temp. °C Widerst. Ω
-21
51393
14
8233
49
1870
-20
48487
15
7857
50
1800
-19
45762
16
7501
51
1733
-18
43207
17
7162
52
1669
-17
40810
18
6841
53
1608
-16
38560
19
6536
54
1549
-15
36447
20
6247
55
1493
-14
34463
21
5972
56
1438
-13
32599
22
5710
57
1387
-12
30846
23
5461
58
1337
-11
29198
24
5225
59
1289
-10
27648
25
5000
60
1244
-9
26189
26
4786
61
1200
-8
24816
27
4582
62
1158
-7
23523
28
4388
63
1117
-6
22305
29
4204
64
1078
-5
21157
30
4028
65
1041
-4
20075
31
3860
66
1005
-3
19054
32
3701
67
971
-2
18091
33
3549
68
938
-1
17183
34
3403
69
906
0
16325
35
3265
70
876
1
15515
36
3133
71
846
2
14750
37
3007
72
818
3
14027
38
2887
73
791
4
13344
39
2772
74
765
5
12697
40
2662
75
740
6
12086
41
2558
76
716
7
11508
42
2458
77
693
8
10961
43
2362
78
670
9
10442
44
2271
79
670
10
9952
45
2183
80
628
11
9487
46
2100
81
608
12
9046
47
2020
82
589
13
8629
48
1944
83
570
48
Temp. °C Widerst. Ω
84
552
85
535
86
519
87
503
88
487
89
472
90
458
91
444
92
431
93
418
94
406
95
393
96
382
97
371
98
360
99
349
100
339
101
330
102
320
103
311
104
302
105
294
106
285
107
277
108
270
109
262
110
255
111
248
112
241
113
235
114
228
115
222
116
216
117
211
118
205
3061331_201305
Stichwortverzeichnis
A
Abgasdruckschalter............................................................................... 6
Abgasparameter.................................................................................. 31
Abgastemperaturschalter...................................................................... 6
Abmessungen..................................................................................... 12
Anlagenbuch....................................................................................... 35
Ansaugluft........................................................................................... 31
Anschluss Wolf-Speicher..................................................................... 17
Aufbauschema MGK............................................................................. 6
Aufstellungshinweise........................................................................... 11
Ausgang A1 Anschluss........................................................................ 21
Ausgang A1 mögliche Funktionen....................................................... 21
Auslieferungszustand.......................................................................... 10
Ausrichten des Heizkessels an den Füßen......................................... 12
B
Betriebsschalter..................................................................................... 8
C
CO2 Einstellung Abschluss.................................................................. 30
CO2-Einstellung bei oberer Belastung................................................. 29
CO2-Einstellung bei unterer Belastung................................................ 29
CO2-Einstellung Überprüfen................................................................ 30
D
Demontage der Verkleidung................................................................ 13
E
Eingang E1 Anschluss......................................................................... 22
Eingang E1 mögliche Funktionen........................................................ 22
Einstellung der Busadresse bei mehreren Heizgeräten...................... 25
Elektroanschluss Allgemeine Hinweise............................................... 18
Elektroanschlusskasten....................................................................... 19
Energieeinsparung.............................................................................. 25
Entleerungshahn................................................................................... 6
Entstör-Taste......................................................................................... 8
F
Fühlerwiderstände............................................................................... 48
G
Gaskombiventil mit Gasdruckwächter................................................... 6
H
Heizkreispumpe Anschluss................................................................. 20
Heizungswasser.................................................................................. 15
Heizwasserwiderstand........................................................................ 36
I
Inbetriebnahmeprotokoll...................................................................... 32
Inhaltsverzeichnis.................................................................................. 2
Inhibitoren............................................................................................ 23
Ionisationselektrode.............................................................................. 6
K
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49
Stichwortverzeichnis
Kondensatablauf Einzelanlagen.......................................................... 16
Kondensathebeanlage (Zubehör)........................................................ 17
Kondenswasseranschluss................................................................... 16
L
Leistungseinstellung............................................................................ 27
Leuchtring.............................................................................................. 8
Luft-/Abgasführung Anschlussarten.................................................... 37
Luft-/Abgasführung Maximallänge....................................................... 38
Luft-/Abgasführung Übersicht.............................................................. 37
M
Mindestwandabstände........................................................................ 11
Montagehinweis Elektroanschluss Netz.............................................. 19
N
Netzanschluss..................................................................................... 19
Neutralisator (Zubehör)....................................................................... 16
Normen und Vorschriften....................................................................... 5
P
Parameterstecker MGK Übersicht....................................................... 28
Pumpenauslegung MGK 130/170/210/250/300.................................. 36
Pumpenstandschutz.............................................................................. 9
R
Regelung............................................................................................... 8
Rücklaufsensor...................................................................................... 6
S
Schaltplan MGK-130........................................................................... 44
Schaltplan MGK-170 - 300.................................................................. 45
Schema Dachdurchführung senkrecht raumluftunabhängig............... 41
Schema Fassade C53........................................................................ 42
Schema konzentrisch C33.................................................................. 42
Schornsteinfegerbetrieb........................................................................ 9
Sicherheitshinweise.......................................................................... 3, 4
Sicherungswechsel............................................................................. 19
Sommerbetrieb...................................................................................... 9
Spreizung Max.................................................................................... 36
STB in Tauchhülse................................................................................. 6
Störung - Ursache - Abhilfe................................................................. 46
T
Technische Daten.................................................................................. 7
Temperaturwahl Heizwasser................................................................. 8
Temperaturwahl Warmwasser............................................................... 8
Thermometer......................................................................................... 8
Transport in den Aufstellungsraum...................................................... 12
U
Übersicht Anschlüsse MGK................................................................. 10
Umrüstsätze MGK Flüssiggas............................................................. 28
Umrüstung MGK-130 auf Erdgas LL................................................... 28
Umrüstung MGK-130 auf Flüssiggas P............................................... 28
Umrüstung MGK-170/210/250/300 auf Erdgas LL / P......................... 28
50
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Stichwortverzeichnis
V
Verbrennungsparameter...................................................................... 31
Volumenstrom Max.............................................................................. 36
Vorlaufsensor........................................................................................ 6
W
Wasseraufbereitung............................................................................ 33
Wasserdruckschalter............................................................................. 6
Winterbetrieb......................................................................................... 9
Z
Zuluftklappe Schaltplan....................................................................... 20
Zündelektrode....................................................................................... 6
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51
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
(nach ISO/IEC 17050-1)
Nummer:3061331
Aussteller:
Wolf GmbH
Anschrift:
Industriestraße 1, D-84048 Mainburg
Produkt:
Gas-Brennwertkessel MGK
Das oben beschriebene Produkt ist konform mit den Anforderungen der folgenden Dokumente:
§ 6, 1.BImSchV, 26.01.2010
DIN EN 437, 09/2009
DIN EN 483, 06/2000
DIN EN 677, 08/1998
DIN EN 60335-1, 02/2007
DIN EN 60335-2-102 / 2010
DIN EN 55014-1, 06/2007
Gemäß den Bestimmungen der folgenden Richtlinien
90/396/EWG (Gasgeräterichtlinie)
92/42/EWG (Wirkungsgradrichtlinie)
2004/108//EG (EMV-Richtlinie)
2006/95/EG (Niederspannungsrichtline)
wird das Produkt wie folgt gekennzeichnet:
0085
Mainburg, 23.11.2012
Gerdewan Jacobs
Geschäftsführung Technik
i. V. Klaus Grabmaier
Produktzulassung
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